schon früher in Heidelberg war und sich des Rufes
eines ausgezeichneten Nervenarztes erfreut.
fWCEUnversinkbare Schiffe.) Nach eng⸗
lischen Blättern liegt der dortigen Admiraliität
augenblicklich die Erfindung eines Mr. Richard
Goiston Sayers vor, eines jungen Indiers, welcher
sich in London zum Studium der christlichen Religion
aufhält. Diese Erfindung bezweckt nichts geringeres,
als jedes Schiff vor dem Versinken zu bewahren.
Das Prinzip der Erfindung beruht auf mit Luft
gefüllten wasserdichten Pontons oder Säcken, welche
sedes Schiff mit sich führt und die im Momente
der Gefahr durch eine rasch und leicht in Bewegung
u setzende Luftmaschine gefüllt werden können. Es
ist ieicht, die Schwimmkraft zu berechnen, welche
durch eine bestimmte Anzahl Kubikfuß Luft irgend
rinem Gewichte von Wasser plus Holz oder Eisen
gegeben wird, und die Wirksamkein ist um so ein⸗
euchtender, als das System bei gewissen Arten von
Retiungsbooten bereits erprobt ist. Allein ob die
zum Tragen großer eiserner Schiffe nöthigen unge⸗
heueren Luftsaͤcke mittelst Blasebälgen oder irgend
welcher anderen Vorrichtung im Augenblicke der
Gefahr des Versinkens wahrend eines Sturmes oder
hei dem plötzlichen Erdffnen eines Leckes in der
That rasch genug mit Luft gefüllt werden können,
dies scheint zweifelhaft.
fPetersburg, 14. Juli. Eine Depesche
des Golos“ aus Moskau meldet: Der gestern aus
der Siation Tschernh mit 217 Passagieren abge⸗
gangene Personenzug ist zwischen Tscherny und
Vasihjewo (Moskau Kurskbahn) verunglückt; acht
Waggons wurden durch Erde verschüttel. 39 Vassa⸗
giere mehr oder weniger verletzt herbvorgezogen,
während die übrigen 178 umgekommen sind.
Port⸗Said, 183. Juli. „Reuters Bureau“
geht eine Depesche des „Lloyd“ zu, nach welcher
her Dampfer „Gleulyon“ mit einer Schiffsladung
hinesischer Erzeugnisse auf der Fahrt von Foochow⸗
Foo nach London im Suez⸗Kanal gescheitert und
jon Arabern ausgeplündert worden sei.
Zur Regelung der Impffrage.)
xEs heißl, daß durch Verordnung der Reichsregierung
esp. des Bundesraths für die Impfungen obliga⸗
orxisch die animale Lymphe als einzig zulässig be—
timmt werden soll.
Rechtspflegesdes Reichsgerichts.
däßt sich bei einem Wuchergeschäft der Darlehens-
zeber vom Darlehensnehmer einen Schuldschein
aͤber die Darlehnssumme ausstellen, ohne erkennen
u lassen, daß von derselben Zinsen auf eine ge—
visse Zeit vorabgezogen wurden, so kann darin
ine Verschleierung wucherischer Vermögensvortheile
jefunden werden, welche strenger als der einfache
Wucher zu bestrafen ist.
zesser decken als ein dreimaliger mit gewohnlih
Delfarbe. Da praktische Erfahrungen indessen
nicht vorliegen, kann Garantie für das oben dehe
nicht übernommen werden.
Als Anstrich für eiserne Röhren kann nad
den Ind.⸗«Bl. folgende Mischung dienen. Mu—
ost 1 T. Schwefel in 2 T. schwerem
Terpentin⸗ oder Harzol) und löst in dieser zune
eit 53 T. Pech oder Asphalt und 5 *0 vom
vicht des Ganzen Wachs auf. Das zu überziehend—
Metall ist auf 200, die Mischung auf 10006
u erwärmen.
Sterbefälle. *
Gestorben: in Germersheim Heinrich Cahn
Bymnasiast, S. v. Raphael Cahn; in Pirmasene
die Gattin von Johann Mühlbauer, Mar—
geb. Rauscher, 34 J. a.; in Dürkheim Frieda, da
inzige Kind des Distriktsbauschaffners Heinrig
Erfle; in Grethen Gertraud Bauer, geb. Hau
73 J. a.; ebenda Anna Maria Peter, geb. Jung
34 J. a.; im Forsthaus Kohlwald bei Neunlirch—
UBl. der Förster Theodor Nau⸗er 6GIl J. a.
Gemeinnuͤtziges.
Wetterfeste Anstrichfarbe. Eines der neuesten
Produkte auf dem Gebiete der wetterfesten Anstriche,
velche in letzter Zeit in so großer Anzahl auf den
Markt gebracht worden sind, ist nach der Bgw.-Z.
die für das deutsche Reich patentierte weiterfeste
ind wasserdichte Anstrichfarbe aus der Fabrik von
hübner & Co. in Dresden. Die großen Vorzüge
oͤllen neben der Unverwüstlichkeit derselben in sehr
eringem Materialverbrauch, sowie Ersparniß im
Arbeüslohn besteben. Ein zweimaliger Anstrich soll
Briefasten der Redaktion.
Preisräthsel betr. Auf dasselbe gingen
ins 13 Losungen zu, wovon 11 richtig. Die Aup
oosung der Preise findet morgen (Sonntag) Nag—
nittag um 3 Uhr in dem Erxpeditionslokale unsert
Blattes statt, und sind hiermit die Interessenten z
derselben freundlichst eingeladen.
Für die Redaktion verantwortlich F. X. Demeß.
C
Oeffentliche Zustellung.
Vorladung.
Der Reservist Kaspar Rohr, 27 J.
a. Mullergeselle, zulezt in St. Ing⸗
vbert wohnhafi gewesen und nun ohne
bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort
abwesend, wird andurch vorgeladen
am Mittwoch den 13. Sep⸗
lember 18832, Vormittags
8 Uhr,
in der offentlichen Sitzung des Schoͤffen⸗
zerichts zu St. Jugbert in dessen
Sitzungssaale zu erscheinen, damit da⸗
selbst zur Haupwerhandlung über die
gegen ihn erhobene Anklage wegen un⸗
crlaubter Auswanderung am 24. April
ifd. Irs. geschritten werde.
Zugleich wird dem Angeklagten er⸗
offnet, daß bei unentschuldigtem Aus⸗
bleiben seine Veruriheilung auf Grund
der vom nk. Landwehrbezirlskommando
Zweibrücken unterm 9. dieses Mo⸗
nals in Gemäßheit des 8 72 der R.
St.“P.O. abgegebenen Erklärung er⸗
jolgen werde.
St. Ingbert, den 14. Juli 1882.
Der Amtsanwalt
am kgl. Amtsgerichte St. Ingbert:
gezeignet Müller.
Zur Beglaubigung
St. Ingbert, den 15. Juli 1882.
Kal. Amisgerichtsschreiberei:
Krieger
kal. Sekretär.
reuerei Gebr. Becker.
Morgen Sonntag
Harmoniemusik
von der neuen Stadtkapelle
inter Leitung ihres Dirigenten Herrn
Zchlaudecker.
Hiezu ladet ergebenst ein
Joh. Weirich.
—
Gegründet I846
19 Preis-Medaillen!
Ewpfohlensworth für jedo Tamilie!
Nichts ist so angenehm, käühlend
and erquickend in der heissen Jah-
reszeit, auf Reisen und Mürschen, ab
Zuckerwasser, Selters- oder Sodo-
Wasser mit
“Odüd zIubib
—VVXVLIL
bekannt unter der Derise:
Occidit, qui non servat,
ron dom Erfindor und alleinigen Destillater
I. INDERBERG. ALBRECEI
am Rathhause
in Theinberg a. Niederrhein.
K. K. Hoflieferant.
Ein Theelöffel voll meines
Boonekamp sl Maaq·Bitter
zenügt für ein Glas von e Liter
zuekerwasser. Puure und un⸗
vermniselat genossen, wirkt er
magenstiirlencd, blutreint-
gendeo. nmervenheruhigend.
In ganzen und halben Flaschen und
in Flacons unverfälscht 2u ha—
ben in: Saarbrücken bei Herrr
Jos. Breéeuer; in St. Johann
bei den Herren A. Lemtz, Renno
Nercher u. Ferd. Zimmer
manu, Bahnhofrest., sowie allent-
halben bei den bekannten Herren De-
bitanten.
Warnung vor Plaschen
»hne mein Siegel u. ohne die Firme
H. Underberq-Albrecht.
— 5
FIPbrejl—t ISChoPt
AMAAl
Gut
Heéil!
Alleinverkauf für St. Ingbert
und Umgegend
hei P. Fery, St. Inaberi.
Kommenden Sonntag den 16.ct.
Ausflug nach Malstatt
ur Fahnenweihe daselbst.
Abmarsch um *410 Uhr vom Gebr.
Becker'schen Lokale in der Oberstadt.
Um zahlreiche Betheiligung bittet
der Turnrath.
Ein ohnung mit 2 Zimmer,
Keller und Siall, beziehbar am
15. August, hat zu vermiethen
Wittwe Heiser,
BPli⸗eskasteler Straße.
Mehrere
möblirte Zimmer
n —83 Zu Eerfragen in der
Theater
in St. Ingbert
uinter der Direction von Caroline
Schroth⸗Collot.
Im Saale des Cafe
Oberhauser.
Sonntag, 16. Juli 1882,
Hastspiel des Herrn Kathe vom Stadt⸗
theater in Trier
Mein Leopold
f Aoltesto höherd
Aee Faehsehuls für
niterda. waschinen-kechalter
— Aufnahme:
Varndaent i
Die Badée-Apetalt
——
F
2—— —
—
2möblirte Zimmer
mit oder ohne Kosst zu vermiethen
Wo,. saat die Exped. d. Bl.
st täglich von Morgens 6 bis Abends 9 Ulr geöffnet.
St. Inabert, den 10. Juli 1882.
Mich. Klug ˖
„ERI
Diese mit dem 20. März a. e. in den 2. Jahrgang getretene Ze
chrift bringt wahrheitsgetreue Mittheilungen (mit Jilustrationen) aus den
zeistigen, gesellschaftlichen und geschäftlichen Leben in den Ver
rinigten Staaten und ist für Alle, welche an dem mächtig emporblühenden
Staatswesen jenseits des Oceans Interesse nehmen, bestimmt.
Dieselbe erscheint am 1., 10. und 20. jeden Monats und kostet ir
Abonnement ganzjährig fi. 5 oder 10 M. inclusive Franto
Zusendung, per Post. Der 1. Jahrgang, elegant in 3
wanddecke mit Gold⸗ und Schwarzdruͤck, gebunden, ist zu
Preise von fi. 5 oder Mark 10 zu beziehen.
Herausgeber Otto Maaß in Wien, J., Wallfischgasse 10, von vn
owie von jeder soliden Buchhandlung, Probe-Nummern gratis und franco
eziehen sind.
Demen in St. Ingbert. 3
Hiezu Illustrirtes Sonntaasblatt Nr. 4
Tanzunterrichts⸗
Anzeige.
Unterzeichneter beabsichtigt, für dieses
Jaht wieder einen Tanzeursus zu
eroffnen und bittet das ihm früher ge⸗
schenkte Vertrauen auch ferner geben
u wollen.
Eine Liste zum Einzeichnen circuliert.
Achtungsvollst
F. Jacob.
Fharaktergemälde mit Gesang in drei
Abtheilungen u. 6 Bildern von Laronge.
Fassaeröffnung 8 Uhr. Anfang 29 Uhr.
Das Nähere durch die Zettel.
Gewerbe-Verein
St. Ingbert.
Montag Abend
—HOtrn. Paulus.
Druck und Nerlan von F
⸗
hei