Full text: St. Ingberter Anzeiger

heim. Das Paar zäblte zusammen 132 Jahie. 
(Alter schützt vor — Liebe nicht.) 
Cannfstatt, 1. Jan. In der k. Repara⸗ 
raturwerlstaͤtte werden gegenwartig eine größere 
Anzahl Wagen zur etwaigen Verwendung bei einer 
Robilmachung (namentlich zur Beforderung von 
Zavallerie) ausgerüͤstet. Die Ausfüherung dieser 
Arbeiten ist seilens des Reichseisenbahnamts in 
Berlin bei der k. württ. Eisenbahnverwaltung be⸗ 
antragt worden. Bis Anfangs Marz sollen die 
Wagen ihrtr neuen Bestimmung entsprechen. Die 
Kosten betragen circa 30.000 Mart. 
FGraf Herbert Bismart und der 
russisscche Botschafter. Nach einer Zu— 
schrift det in Weimar erscheinenden nationalliberaien 
Zeitung, Deutjchland“ aus Stolberg soll der 
im Auswäartigen Amt beschäftigte Graf von 
Stolberg-Stolbergean seinen Vater, den 
regierenden Grafen von Stolberg, depeschirt haben, 
daß der ru ssische Botschafter in Berlin 
dem Sta atssetretär Grafen Herbert 
pon Bissmarkeine Aufforderüng zum 
Duellhabe zugehen lassen. Man wird 
wohl nicht umhin koönnen, diese Nachricht in jene 
Kategorie von Erfindungen zu verweisen, zu welchen 
auch das Gerücht von der Erschießung Villaume's 
gehört. 
7 GEin Wintergewitter) Zu den 
Schneestürmen in Deutschland und zu der von 
einem Sturm begleit ien Springfluth in der Adria, 
die zusammentrafen, gesellte sich eine dritte, in dieset 
Jahreszeit seltene NRaturerscheinung — ein Ge— 
witter. Wie der „N. Fr. Pr“ aus Windischgrätz 
in Steiermark geschrieben wird, entlud sich in der 
— *—* —— 
Frewillig gerichtliche TG af VF F f 1 J — 
Siie Gaeschafts-Empfehlung. 
g g Der Unterz ichnete empfiehlt sich hiermit zur Anfertigung aller Arlen 
Dienstag, den 18. Januar Wagen, als: 
evnmateut. u Fer Pederwagen für Möüller, Bäcker & Bierbrauer, 
Giaser ygaisen, Char.a-bances, dchlitten ete, 
wird durch den unterzeichn ten, ge⸗ owie aller Hin fein Fach einschlagenden Arbeiten. Reparaturen werden puünkt- 
ie vy ee lich und bestens ausgeführt. Achtungsvoll 
entlich auf Eigenthum dersteigerte 
Sieuergemeinde Rohrbach: — Weilancdl. 
Plan Nr. 7443, 2 a Flache, wo⸗ Wacenbauer, Kohlenstrake. 
rauf ein neuerbautes einstöckiges 
Wohnhaus mit Stall, Keller 
Hofraum und Pflanzgärichen, ge⸗ 
legen im Orte Rohrbach an der Kaiser 
stratze neben Peter Wagner und Mi⸗— 
chael Abel. 
Eigenthümer sind: die Kinder und 
Erben der zu Rohrbach wohnhaft ge⸗ 
wesenen und verstorbenen Eheleute 
Georg Jacob, lebend Kesselschmied, 
und Anna Maria Abel, Namens 
Georg und Magdalena Jacob, 
beide noch minderjährig und gewerblos 
welche ihren Großvater Jacob Jacob 
Kesselschmied, in Rohrbach wohnhaft 
zum Hauptvormunde, und Karl Abel 
Bergmann, allda wohnhaft, zum Neben⸗ 
vormunde haben. 
St. Inqbert, den 2. Januar 1887 
—XX 
k. Motar. 
Bemeinunutziges. 
(Fur Geflügel Zuchter.) Im Hinblick auf die 
dielfachen Meldungen üdber Krankheiten des Ge. 
lügels schreibt dem „D. A.“ eine langjahrige 
Abonnentin des Blattes: „Wer sein Gefluͤgel er— 
jalten will, darf es nicht acht Tage und oft noch 
anger im Schmute fißen lassen. Der Hühnerstau 
geboͤrt zaͤglich mit Sand gereinigt und von Zeit zu 
Jeit mit Waffer edenso ausgegossen. Weilch' ein 
Zunst weht Einem entgegen, wenn man des Mor. 
jens den Hühnerstall oͤffnet.“ Wo nicht fleißig 
ereinigt wird, hat das Fleisch des Huhnes einen 
piderlichen Geruch und eine Menge Ungeziefer quält 
das Thier, so daß es nicht gedeihen kann Das 
dinsterben des Geflügels ist ein Wink, daß die 
Beflügelzüchter ihce Staͤlle desser üderwachen sollen. 
Das Reinunachen der Stalle erscheint den Dienft- 
boten ꝛc. gar oft als eine ganz unndthige Sache. 
Frisches Wasser, Gerste, Karloff⸗lIn mit Sauermilch 
die bee Nahrung für das Hühnervolk. Frisches 
Bras und Salat ist denselben auch sehr willkommen. 
—Das italienische Huhn ist sehr dauerhaft und 
vas die Hauptsache ist, man hat den ganzen Winter 
Ader frische Gier. Nur für eine Bruthenne muß 
nan sorgen, weil die Italiener selten brüten. — 
diernach behandelte Hübner bleiben ganz gesund.“ 
Mr die Redaltisn veranwortlich: F. X. Demeß. 
Fine enorme Verbreitung. 
wie sio Kein anderes Heilmit- 
tel auch nur annahernd er- 
reichte, hat die bekannte Ho- 
neriana-Pflanze gefunden. An- 
Anglich bekämpft und ver- 
Jãchtigt, spater von meédici- 
nischen Autoritäãten wàrmstens 
empfoblen, hat dieselbe heute 
ainè Verbreitung gefunden, wie 
cein zweites Heilmittel, was 
ediglich ihrer vorzüglichen 
Wirkung bei Krankheiten der 
Lunge unddes Halses (Schwind- 
zucht, Asthma, Kehlkoptfleiden) 
zuzuschreiben ist. 
Die Broschũûũre über jene 
Pflanzo erhält man unentgelt· 
lioh und jedes Packet für M. 
.20 durch das Central-Depot 
lieser Heilpflanze von Herrn 
A Ihert VoOIMM, Berlin 
N.. Templinerstrasss 12. 
2 
——— — — 
Einige Urtheile der Presse: 
Vossische Zeitung (Berlin). Dor Für's Haus (Dresden). — „Selbst 
Verlag von F. Gebhardi in BSerlin ler faulste Bactfic wird Lust 2u 
bietet mit seiner hũbsch ausgestatte- dandarbeiten bekommen, schenkt das 
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vollo Handarbeiten. Was Alles nur arbeiten, sowie einer grossen Menge 
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werden kann, wird in sauber ansge- tickerei versehene Zeitschrift: Die 
fũhrten Mustern veranschaulicht. Fine Irbeitsstube“ 
grosse Anzahl von bunten Original Jugendeschriften -Commission des 
mustern dient zu Vorlagen von Cane chweit. Lehrervereins „Diese Zeit-⸗ 
vasstickerei, eine noch umfangreichere chrift verdient warme Autnabue am 
Menge schwarzer Muster für Häkel- ruslchen Heerä.- 
Pilet- Stick· und Strickarbeiten alle Germania GBerlin). — „Sowohl die 
Art. Natürlich fehlt es nicht an ein- rahlreichen farbigen und schwarzen 
gehenden Erklärungen zur Ausführung Muster als auch der erkiärende Text 
dieser schônen Vorlagen. lieses für Mausfranen höchst nützlichen 
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lungen und Postümter, sowie die Verlagsbuchhandlung F. Gebhardi in Borlin, 
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