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Ztg.gestern mitgetheilte Punktation über die künftige Or⸗ ganisation die Wehrkräfte der vier südwestdeutschent Staaten“ auf⸗ tellt,rentsprechenn genau denjenigen, auf welchen auch der gegen⸗ wärtig dem Staafsrath vorxliegende Entwurfneines Gesetzes über die künftige Heeresorganisation Bayerns beruht Außer diesem Besetzentwurs ist aber auch ein weiterer, der dier Vorberathung im Ministerrathe bereits passirt hat, an den Staatsrath gelangt, näm⸗ äch jener über die aus Anlaß der Rinderpest etwa vom Staate zu leistenden Entschädigungen. Wie man vernimmt, wird noch bor der Abreise des Staalsministers des Aeußern und des Krriegs⸗ ministers zu den Stuttgarter Conferenzen eine Sitzung des Stagats- raths stattfinden, in welcher ebenfalls einer der erwähnten, zwei Besetzentwuͤrfe, wahrscheinlich jener, der auf die Rinderpest Bezug hai, erledigt und zur Vorlage an die Kammer, bereift werden kann. —Die Verhandlungen des IV. Ausschusses, der, Abgeord getenkammer über den Gesetzentwurf die Kriegslastenausgleichung betreffend, haben gestern und heute jedesmal mehrstündige Sitzun⸗ a Anspruch genommen, ohne große Fortschritte zu machen. ieselben sind erst am Art. 8 angelangt,.welcher die Frage be⸗ zandelt, wie die Mittel zur Deckung der aus der, Ausgleichung erwachsenden Ausgaben zu beschaffen seien. Die Meinungen schei⸗ nen im Ausschusse sehr, getheilt. Bei den, Verhandlungen sind ttets die Staatsminister des Innern, der Finanzen und des Kriegs, dann eine Reihe von Ministerialcommissären zugegen —Die Schärfe, mit welcher neulich der J. Präsident der Kammer der Reichsräthe, Frhre v. Stauffenberg, das Nichterscheinen vieler Mitglieder derselben gerügt, Maßregeln gegen die in Erfüllung ihrer Pflicht Säumigen beantragt und die nochmalige Einberufung purchgesetzt hat, hat nicht verfehlt Wirkung zu machen; bereits sind mehrert der bisher ausgebliebenen Mitglieder der Kammer hier erschienen. — Das große, militärische Banket, welches Se. Maj. den für Auszeichnung im letzten Feldzuge decorirten Gene— ralen, Stabs⸗ und Oberoffizieren gibt, dürfte wahrscheinlich am nächsten Samstag stattfinden. (Pf. 3) 4* München, 29, Jan.„Die Fürther Abendztg. bericht; Der Abg. Umbscheiden ist nicht aus dem Club, der „Linken“. ausge- reten. Er hat sich lediglich beim Club schriftlich entschuldigt, daß er den abendlichen Clubsitzungen nicht beiwohnen könne, aber mit dem Beifügen, daß er immer im Sinne der Linken stimmen werde. Richtig ist, daß sein Eintritt in das Ministerium des Aeu⸗ dern als wahrscheinlich gilt Muünchen, 29. Jan. Im zweiten Außschuß der Kammer der Abgeordneten wurde der Antrag des Referenten Kolb ange—⸗ nommen: Dem Schuldentilgungscommissär Grafen Hegnenberqg⸗ Dux für die gewissenhafte und einsichtige Geschäftsführung, sowie bessen Ersatzmanng Sedlmayr für gleicherweise, geleisteie Ausbilfe den Dank der Kammer auszusprechen. un- München, 30. Jan. Abgeordnetenkammer. Auf die An⸗ zeige des Ministers deß Aeußern über die Verlobung des Koönigs beantragte der Kammerpräsident die Absendung einer Glückwunsch⸗ adresse durch eine Deputation, um den Gefuͤhlen der Kammer über das freudige Ereigniß feierlichen Ausdruck zu geben. Der Antrag fand einstimmig Annahme. — Der Handelsminister p. Schlör macht bekannt, daß die Braunauerbahn dem Ausbau nahe jei und ein günstiger Abschluß der Verhandlungen mit Oesterreich naüchstens bevorstehe. t n Münschen, 30. Jan. .Von den besonders befreundeten Hö— fen, welchen der Kynig telegraphisch fogleich seine erfolgte Verlo— dutig angezeigt hatte, sind bereiis ielegraphisch Beglückwuͤnschungs— ntworten eingetroffen. Von werschiedenen Städten find auch schon Blückwunsch⸗Adresfen angekündigi, und in unferen Gemeindecolle⸗ gien soll schon die Rede von einem reichen Hochzeitsgeschenke gewesen sein, das dem hohen Paare gemacht werden foll.Heute ist ein aaher Verwandter des Königs. Prinz Wilhelm von Hessen (Sohn Sr. k. Hoh. des Prinzen Karl hon Hessen deissen Gemablin-ie Schwester J? M. der Konigin-Muütter ishh! zlüm Besnche amn. Hofen hier eingetroffen. Prinz“ Wilhelm istAltersgenosse Sr. Maj, des Konigs, nur um wenige Monate fünget JDie de tern“ schon erwähnte Staatsrathssitzung ist auf Ftrtig den 1 Febr. festgesetzt und mwerden die Gesetzentwuͤrfe Uber die“ Entscha⸗ zigungen aus Anlaß der Rinderbest uͤnde Aberdie künftige Hew resorganisation zur Berathung kommen! Heüte nach der Kam⸗ mersißung, welcher erst im Laufe der kommenden Woche eine wei? tere folgen wird, fand ein mehrstündiger Ministerrath statt, Nach“ mittags hatten dann die Miuister des Innern/ der Finanzen und des Krieges wieder der Sitzung des IV. Ausschusses der Abgeord⸗ netenkammer beizuwohnen, in welcher man mit der Berathung ves Zesetzentwurfs“ über die Kriegslasten« Ausgleichungendlich zum Schlusse zu kommen hoffte. Nach Allem?“ waßz man über den Bang dieser Berathungen und die bis jetzt gefaßten Beschlüsse des Ausschusses vernimmt, wird der! Entwurf in einer neuenaber nichts weniger als verbesserten Gestalt aus vem Ausschuffe hers dorgehen und in der Kammer selbst voraussichtlich auf erhebliche Swhwierigteuen stoen Munchen, 80. Jan. So biel man hört, soll der Lande tag demnüchst auf 6 Wochen vertagt werden, um einestheils der Regierung Zeit zur Ausarbeitung der Heeresorganisation, ünde— rerseits dem Socialausschusse Zeit zur Bearbeitung des Gewerbe⸗ and des Ansässigmachungsgesetzes zu gewähren. Die Heeresorga— nisation und die genannten Gesetze würden demnach schon bei dem dermaligen Landtage zur Erlediguig kommen.“ . . Dienstes-Nachrichten. 3157 Durch Regierungsbeschluß vam 29. Jan. wuͤrde der Schul⸗ lehrer Philipp Eimer von Oggersheim zum Lehrer an der obern Vachen Knabenschule daselbst vom 16. Februar L. Is. am ernannt. Durch Regierungsbeschluß vom 830. Jan. wurde der Ackerer Johann Foltz zum Polizei⸗Adjunkten auf dem Espensteigerhof. Bemeinde Hohenecken, und der Lehrer Friedrich Reithmeyer zu Aingenfeld zum kath. Schullehrer der Gemeinde Niederhochstadt, etzterer vdom 10. Februar l. J. an ernannt. * Se. Maj. der König haben sich allergnädigst bewogen gefun⸗ den, vom 1. Februar J. Is. an die Aufstellung von Telegraphen⸗ Verwaltern bei den Stationen München, Augsburg, Nürnberg, Ludwigshafen und Hof zu genehmigen und zum Telegraphen⸗— VBerwalter in Ludwigshafen den Obertelegraphisten Franz Kleber. ne Ludwigshafen zu beförder . ꝛ Berlin, 29. Jan. In Kasselnsoll demnächst eine Genen ralcommission in Angelegenheiten der Auseinandersetzung für das ehemalige Kurfürstenthum Hessen eingesetzt werden. Zur Leitung der Sache sollen von hier mehrere Ministerialbeamte in den näch— ten Tagen dahin abgehen., Auch in Hannover steht die Einse- zung einer anglogen Generalcommission bevor. Bierxlimn, 830. Jan. Die Staatsregierung hat nach Ein- jolung eines Gutachtens von vertrauenswürdigen Einwohnern die Bemeindeverfassung Frankfurts entworfen, welche einige, auf die besonderen Frankfurter Verhältnisse berechnete Abweichungen abge— technet, nur eine Umarbeitung der Städteordnung vom 30. Mai 1853 ist. — Die Eröffnung des Parlaments ist definitiv auf den 24. Febr. festgesetzt. Der Verfassungsentwurf berücksichtigt viele ach die Separatwünsche der einzelnen Regierungen. Berhin, 31. Jan. Laut dem Vertrag mit dem Fürsten Taxis beschränkt sich die Uebertragung der Postgebäude in Frank⸗ urt aus das sogenannte ‚Rothe Haus“ mit Ausschluß der Be—e tandtheile, welche zum fürstlichen Palais und dem Weidenhof jehören˖ Die Uebernahme der Verwaltungskosten Seitens Preu⸗ zens erfolgt am 1. Juli. 2 Wien, 27. Jan. Die Restitution des Königs von Preu— zen, der preußischen Prinzen, der Großherzoge von Baden und Mecklenburg⸗Schwerin in ihre frühere Würden als Inhaber und Namensträger österreichischer Regimenter, durch kaiserliche Verord- nung verfügt, erreat eine gemisse Sensatfinn imsoferne man sie