Ne 72— n 337 * — — rl eb 24 ,6 r 1 . u i ii. — 15401 n e 0 * cq1 e — I g — — 75 —— Um . ι — lnittune ννν 5 e F ισ F F J ιι, 3.— tt 7 der „St. Ing bexter Anzeigex“ mit seinem Unterhaltungsblatte erscheint wöchentlich dreimabz Dienstag, Donner s stag d Soamstag. Abonnementspreis vierteljährig 4. Krzr. Anzeigen werden mit 8. Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren ι Raum berechnet.nιαν Nro. 40.4 ninti e yν. x Dienstag, den 2. April ν LK— J 1867. — — —⏑⏑——— — — * I.0 ν α ute u nö — Deutschlande ulat u νιatsut 120 Mia uch en, PoiMarzeni zerrponen Bomharde hat einen mehriagigen Urlaub: augetreten, vor dessen Ablauf ihm ein Nach⸗ jolger ernannt sein wirdee Wie üch wonnguter Seite vernehme eien mät⸗ dreĩ höheren Beamten: Unterhaudiungengepflogen wor⸗ heit: dem“ Appellgerichtsdirector Meumayer, dem: Generalstaatsau⸗ walt Steyerer unnd dem Cabinetssecretär· und⸗oMinifteriakrath b Lutz.“ Letzterer Kehnked gleich anfangs: abnmit den beidentnan⸗ zereu Herren Wnnemni die Verhandlungennnuls⸗geschlosson betrachtet werden nrit dem Ergebniß, daß Herriuvn Neumayer an die Stelle Bomhardstim⸗den— nächsten Tagen berufen“ werden?dürfteern Die endlich durchgesette Enifernungn des!FJustigministers Zat Vvraus⸗ aächtlich den Rucktrikk des Kriegsministers wy Pranthie zur Folge. indeim nicht! allzu ferner; Zeit durfte / der Cabinelssecretar v.cLuß beranlaßst werden beidem! zunfolgenSeiweEntferuntgg ist uwenig⸗ tens bei den Gegnern Bomhards eschlossenen: Sache.u udotu uu Muünchen, 28. März.Als vestimmt läßt sich heute mit⸗ cheilen; daß ber K. Kriegsminister, Generalmajor Frhriunve Pranch n Folge der Verzögeruig! welche der Gesetzentwurf bezüglich dor Militärorganisation erfahrene beziehungsweisenmwet Widerstandes, welchen derselbe gefunden hat, dem Könige⸗ein“ Entlassungsgesuch eingerdicht hate!“ Dien Entschließung des Monarchen!ist jedoch we⸗ ver auf diesesn Gefuch: noch:“ bezüglich der⸗n jchwebenden Minister srage überhaupterfolgt vielmehr sindediet Verhandlungenwelche deshalb und wie vs scheint, nach verschiedenen Seiten angetmipft vurden, Noch! nichte berndet. verlautet:n nugZiembich unter⸗ richtetet Quelle Adaß von! Seitdꝛ der Geistlichleit beiden is onfesfio⸗ ien eine Adreffe aͤn den Konig vorbereitet worde, in welcher die⸗ elbe bittet, dein Ausschlusse ver Geiftlichen donnder Volksschule: welche⸗bekanntlich die Linke der zweiten Kammer verlangt.nich tattzugeben. Ich referirel einfach über diese Thatsache/ da vorgussichtlich zer Landtag bei seinen nächsten? Zusammentritte diern Schulfragt wieder in das Bereich seiner Thaͤtigkeit ziehen unddie ministeri⸗ ellen Vorlagen erwarken wird. n Augsb. A. Muümche k, 80.März. Ueber die Besetzung der Regie— rungs⸗Präsidentenstelle der Pfalz ist noch immer nichts entschieden. Wie man höm, wur der Regierungsdirektorh. Pfeufer in Augs⸗ burg, früher Landrommissariais-Altuar in Speyer, jpater Sekre⸗ tär im Ministevium des Innern, dann Polizei-Oberkommissaär und Polizei⸗Direktox in München, für jene Stelle porgeschlagen.niGe⸗ genwärtig ist davon die Rede, Hu.nm Rehlingen, Rath, imt Mi— nisterium des: Innern, früher Regierungssekretür in Speyer, sei zum Regierungspräsidenten der Pfalz ausersehen. Wahrscheinlid aber wird eine Entscheidung erst nach dem Besuche des Ministers v. Pechmann in der Pfalz erfolgen Çee rele Wünchen⸗ ZO; Murz. Der Pfalz steht ein Besuch des Hrn, Ministers des Innern, Frhranve Pechmann bevor; derselbe wird sich nach Erreichung des Zweckes jeiner Keise. nach Karlsruhe, wo⸗ hinn er übermorgen, spätestens Dienstag⸗s abgehen wird, än · die Pfalz begeben.“ Der Herr Mimster, wird auf jeiner Reise be zgleitet sein don demekgl. Regierungsrathe Baron v. Feilitzsch vom Staatsministerium des Innern. Während cder: Abwesenheit des Hrn. Ministers wird Hr. v. Gresser, der Fultusminister,, auch die Geschäfter des Ministeriums Des Junern, leiten. nr ενιν,“νν Dienstes-Rachrichten,za 7 312* .. Durch Megierungsbeschluß wom. 29. März wurden : d.cder catholische Schuiverwesere Julu Henrich im Fraukenthal und 3. der proiestamische Schulberweser Karl Roth daselbst, beide zu Leh— rern au ihren bisherigen, Schulen in Frankenthal vom 1.. April —E , BSeipzig, 81. März. Eine freisinnige Versammlung bittet die nationale Partei im NReichstagen den zraschesten Abschluß der Verfassung: zuerwirken, damit die Regierung in der Luremburger Frage freie Hand erhaltetn ι ιι Berlim, 27, März. Die Existenz des norddeutschen Reich— tages hing heute an einem Seidenfädchen,: Ging das Amende— ment Benuigsen zum Verfassungsentwurfn wolches für die leitenden J — ν —V —— Drgans des Bundes:!die Werantwortlichkeis vor: dem Reichstage orderte, dirch,so war die Auflösung des Reichstages beschlossen. Mit Is6 Stimmen Majorität siegte schließlich die Regierung. Es Jatte: sich heuie genau die gestrige Debatte wiederholt, weil Graf Bethufy den augefochtenen⸗ Artikel 12. des Entwurfes als Amen⸗ ement zunut Arnkel I6 kinbrachte und weil auch“ Bennigsen zu rtifkect Ad ein Amendemenke von Neuem stellte. »ABismarck sagte nit dütken⸗ Worten: Wir Lassen uns auf die Forderungen von lͤberaler Seitennicht ein, und wenn? Ihr gleichwohl für die Ver⸗ imiwortlichkeit votirt sor wird derReichstag! aufgelöst, so stellt ich voͤre Euch hin ein politisches Thaos, sosgfällt-auf · Euch die Schuld,? daßnichtz zu Stande gelommen ist. Dieé Nationallibe⸗ alen unddie Linke achteten auf diese Drohung nicht, sie gingen in geschlossenen Reihen dor, ruhig erwartend was weiter geschehen würde.⸗ Indeß was half es 3Gestern siegken die Conservativen yeiderselben Frage mit nur Liner Stimme Majorität, und dar⸗ rach konnte durch irgend welchen:“ Zufall heute die Linke Regent Allein 16 Stimmen mehr auf Seite der Ministeriellen — und vit haben nun einen Entwurf, der so gut wie gar nichts mehr verthist. Waldeck sagt sehrdrastisch aber seht richtig?—,Herrscht m Bundesrath keine Verantwortlichkeil Ioesch affen Sie nicht eus ropäische, sondern asiatische Zustände, so machen Sie das Bunt esoberhanpt zu einem römischen, Imperator!““ Ein paar: Jeig⸗ ingenvonnlinka hatten sich vor der Abstimm ung entfernt, während ie Coservativen. einige dreißig· Boten; ausschidten, um allehre demte cherbeizuschaffen. 33Das Half. So wie heute wird Bismavch nectet vperirenri⸗i Ern setzte dem Reichstage bei jeder ernsten Frago —XC die Brust und sagt* Entweder Ihr stinmmt der cẽntwurfel zu vder Ihrhöri auf⸗ zu existiren! Das politische Chaos vomit: der Minister regelmaßig drohtworfehlte seine Wirkung bis etzt noch nien⸗ Der Reichstag bleibtnam Leben, »aber ex trägt die nolitische Freiheit: des Volles zu Grabe. Die Borfe war ziemlich est bis auf / alloe bon Parian abhungigen; Werthe. Der Umsatz ieb beschrünkte ndnn daunun e *35 — — naeBeerlin, X. Mürz. In Luxemburg sind gahlreiche Plakate nit. Vive Napolhon Vive la, Franco“ verbreitet, die zur Gee valtthat gegen Preußen auffordern und ein dort: garnisonirendes, mus Nassauern bestehendes preußisches Regimemignr Auflehnung anstacheln. Man versichert daß der Gouverneur deshalb den Behör⸗ den· zexuste Eröffnung machte —— Berhin, 31. Marz. Die nalional⸗· liherale Fracktion beschloß, norgen folgende Interpellation zinzubringen: „Die amterzeichneten Mitglieder des Reichstags richten die nachstehenden Anfragen an den Herren Vorsitzenden der Bundeskommissarien“ 1. Hat die oͤniglich preußische Regierung ofsiziele oder anderweitige Kenntniß davon erhalten, ob die in taͤglich verstärktem Maße auftretenden Gerüchte über Verhandlungen zwischen den Regierungen vou Frank— reich und den Niederlanden wegen Abtretung des Großherzogthums Luxemburg begründet sind? 2. Ist die J. preußische Regieruñg in der Lage, dem Reichstage, in welchem alle Parteien einig zu⸗ ammenstehen werden in der kräftigsten Unterstützung der Abwehr eines jeden Versuchs, ein altes deutsches Land von dem Gesammt- zaterlande loszureißen, Mittheilungen darüber zu machen, daß sie im Verein mit ihren deuischen Bundesgenossen entschlossen ist, die Verbindung des Großherzogthums Lurxemburg mit dem übrigen Deutschland, insbesondere das preußische Besatzungsrecht in der Festung Luxemburg auf jede Gefahr hin dauernd sicher zu stellen 7* Der nachgefuchte Änschluß der übrigen Fraktionen ist wahrschein—⸗ uch. Graf Bethush-Huc hat schon zugesagt. 7 Berlain, 1. April. In der heutigen Sitzung des Reichs- ages beantwortete Grrf Bismarck die Interpellation betreffs Lu⸗ emburg folgendermaßen: Von einem Mant eines Vertrages zwischen Holland und Frankreich wegen Abtretung Luxemburgs ist der preußischen Regierung nichts bekannt. Auf Hollands Frage, wie: Preußen eine Abtretung Luxemburgs aufnehmen würde, sei exklärt aporden, Preußen muͤsse dem Könige von Holland die Ver⸗ intwortung überlassen, Preußen würde die Ansichten der Unterzeichner