Frage stellen und würden ein —D Napoleos di h Krieg »begänme miter, dem Borwande Mdis Zeptemberconvention An Respecrt zu setzeir und die Ehre zu wah— ren, a Wirklichkejt aber um den Chauvins Beschäftigung zuge zen. Die Eventüolität einer Einmischung Europas ritt aber so ange nicht nahe, als das Chassepot sich uur mit Garibaldi's Vo— zefflinten mißt. Wäre Victor Emanuet und sein Cabinet minder wankelmüthig,- so könnte schon heute manche Eventualität in den Bereich der vffentlichen Besprechung gezogen werden. Geraude diese Wankelmüthigkeit fordert aber die Mächte zu doppelter Vorsicht auf. Man meint hier, daß die Frage wegen“ der „weltlichen“ Macht des Papstes im Princip entschieden ist — zu Ungunsten des heillgen Vaters. ——66 Wirune 28. Ort. Po stverhandbungen. Am den in Berlin grefegan Verhandlungen über neue Erleichtrrungen! m Postverkehr, isisbesbndere über eine weitere: Herabsetzug des Briefporto, betheiligt sich auch Oesterreich; es befindote sich schon reit einiger Zeit der Oberpostrath Pilhal mit: dieser Missionmrbe— eraut in Berlin. Er ist, wie wir hören, beauftragt,“auf die wei⸗— test gehenden Neductionen-des Briefporis einzugehen. inietDas Wiener: Tagbl,“n von heute meldet, daß die öster⸗ eichischet Kirchenfürsteneine zwaite Adresse an den Kaiser gerichtet Haben, worin dieselben dieBestimmungen des Concordats mnit Bezug auf den Einfluß der Kirche quf die Schule vertheidigen. en, 8303 Och. Sämmtliche hiesige Blätten, erkennen, ber Besprechung der beim Pariser Bankett gewechselten Kaiser-Toaste, m, daß die Pariser Monarchenzusammenkunft eine größere poli— ische Bedeutung erlangen könne, und acceptiren das im Toast des osterreichischen Kaisers ausgesprochene gute Einvernehmen zwischen Defterreich und Frankreich. — Die „Reue fr. Presse“ hört, daß Barone v. Beust am Freitag nach London gehen und der Kaiser pon Oesterreich am: Montag Compiegne-derlassen werde, P e sthꝛn Geoͤrg Klapkasistim Illava (UAngarn) zum Land; tagsdeputirten gewählt worden.n In einem Dankschreiben an seine Wahler bestütigt er daß er⸗auf dem- Boden der Ausgleichspolitik stehe. unu —I — ve 34 Frankreich αα * Pabi 5 29 Oct. Die „Opinione nationgle““ hebt her, vor. daß in der, Soiree zu St. Cloud am letztent Donnerstag daiser Franz Joseph selber den Fürften Sapiehn dein Kaiser Ra— voleon vorgestellt habe, Das Blatt möchte, gerne hoffen, daß dies eine gute, Vorbedeutung für Polen sein werde, uud legt es Hru! d. Beust sehr an's Herz, zu bedenken, daß die Zukunft des Kai— serxeichs einzig und allein 'auf der Vereinigung der dreifachen strane von Hesterreich, Ungarn und Polen beruhe. Paris, 30. Oct.“ Der Kaiser Franz Joseph hate gestern ʒei seinem hiesigen Gesandten gespeist und heute Vormitttag die Augstellung besucht. ,, Paris, 30. Oct., Vorgestern (Montag) Abend ist die fran⸗ zösische Flotte in Sicht von Civita⸗Vecchia gekommen. Der Mo— uiteur“ sagt: AJetzt, wo die französische Fahne zu Civita⸗Vecchia veht und die französischen Truppen sich den revolutivnären Ban⸗ »en, welche die päpstlichen Staateu überzogen haben, gegenüber be⸗ finden, ist es fast überflüssig zu bemerken, daß jede Coxrespondenz nit den Banden oder ihren Führern. jede Exrmuthigung oder Un— erftützuug, die ihnen gegeben würde, sei es auf dem Wege von Subscripitionen odex anderweitig, eine Handlung wäre, welche so⸗ wohl. den Bestimmungen der Strafgesetze als auch den Gefühlen der Loynlität und der Ergebenheit für das Vaterland zuwiderläuft. Die Regierung rechnet auf den Patriotismus aller Organe der Presse, welche Meinung sie auch vertheidigen mögen, und hofft, daß es nicht nöthig sein werde, die Strenge des Gesetzes in Anwen⸗ dung zu bringen. ννα. 0 Au Pea ri 8 31 Oct. Per Morgen⸗Moniteur“ hat keine neuere Nachrichten aus Italiett, namentlich nicht aus Rom. Er weiß nur, daß die Päpstlichen außerhalb Roms in Folge des Garibaldi'schen Marsches gegen die Ewige Stadt sich roncentriren, um bei deren Bertheidigung mitzuwirken. — Außerdem dringt das amtliche Blatt eine Note, aus welcher hervorgehen soll, daß die französische Re— gierung wirklich die Absicht habe, die römische Frags: dor ein euro⸗ päisches· Schiedsgericht zu briten. — Der Temps glaubt zu wissen, daß bis wei Uhr Mach⸗ mittags die Nuntiatur keine neuen Nachrichten aus Rom erhalten habe. Der Temps fügt hinzu⸗ daß rin Einverständnißegetroffen ader boch nahezu getroffen sei zwischen Frankreich, Oesterreich, Spanien, Portugal, Belgien und Bayern wegen der Angelegen« heiten von Rom. Diese Mächte hätten sich vorkommenden Falles u einer gemischten Occupation- von Rom dereit erklärt.“Der Ir— weiß nicht, ob dieses Project der von »Moustier vorge— Blagenen Conferenz unterbreitet werden, oder ob dasselbe itt Re— serde gehalten wird für den Fall, daß die Conferenz nicht zur ztdude komme. * Pomarmora ist Atsen Morgen dn dorig ange. onmeh. — Paruͤs, 81. Oct. Die „VPatrie“ bringt itk Erfaͤhrung, ʒaß auf. telegraphischem Wege vin Jrotest der afranzösischen Regie eung gegen die Beschlüsie der italienischen Regierung nach Floren ibgegangen. Die „pPatrie“ sprach von dem Gerücht, daß der italienischt VHesandte seine Pässe erhalten habe, und daß der französische Ge— andte die seinigen von der Regierung des Königs Victor Emanuel erhielt, fügt aber hinzu; daß sie dasselbe nicht für begründet halte. —Toulonu, 80. Oct. Die Brigade Bataille ist angekom— nen und zur Abfahrt fertig; neue Transporte von Truppen und driegsmoteriul treffen stets noch ein. 173 — Florenz; 29. Oct. Es fhlen Aalle Nachrichten über du Bewegungen der Garibaldianer. — Die französische Flotte ist, vor Sivita-Vecchia eingetroffeünmIn Florenz ist es fortwährend ru— igznndie Kundgebungenein Tuur in. Neabel ⁊c. waren vhn⸗ Zedeutung (h. SFloren z, 80. Ort. Abends Die anmtliche Zeituug, mel et, daß der König Victor Emguuel nunmehr den Befehl gegehen zat, daß die italienischen Truppen in den Kirchenstaat inmar chiren. Dieselben besetzensoforte CivitasCastellung, VOrte, Acquq vendente und Frosinone. DV——— NMuußland. ur — Am 27. Ock. hat im kaiserlichen Winkerpulais zu Peters Zurg die feierliche Vermählung der Großfürstin Olga Konstan— inowna und des Königs' der Helenen Georgios I. stattgefunden Am 28. Oct. hat dann im Nicolaisaale des Winterpalais das dochzeitsbankett stattgefunden und sind dabei drei Toaste lauf das kaiserpaat, auf die Neudermählten und guf das dänmische sRönigs⸗ »nar) mit je 51 Kanonenschüssen und drei weitere Toaste (auf die xẽitern der Braut, auf' das ganze taiserliche Haus imd auf“ die vweistlichteit wie auf alle getreuen Unterthanen) mit je 31 Kano⸗ ienschüssen ausgebracht worden. Am 29. Oct.“ follte datin großt Hratntationscour sein: 4K. I 9 ” I .Aus Rumänien wird wieder einmal eine Judenhetze signali— irtIn' den Kreisen von Gatacz und Corvlane sind 192 Famt—- ienvaͤfer mit ihren Frauen und 283 Kindertnuf Vefehl des Pra rcten us ihren Wohnungeht vertrieben. 6 3 J * Amerika. *5* NMewe York, 27. Ocheee Aus Mexico wird gemeldet, daß Juarrz zum Präsidenten zuiedergewählt wordet ist. Santa Anug st verbannt worden. Veirem sirssch tes. pgweibrüchen, 2d. Oct. Die Generalversammlimg der Actienbrauerei, Tivoli“ hat heute beschlossen, aus dem Betriebs— Werschusse des verflossenen Sudjahres 400 an die Actionäre zu vertheilen, nachdem 5670 fl. 21 kr. den Statuten gemaß für Ab— chreibungen verrechnet worden. Der ganze Gewinn beträgt pro 866/67 12,813 fl. 10 kr. — ein Resultat, das zwar im All- Jemeinen nicht sehr befriedigte, indeß gegenüber den hohen Ger— ten, und Hopfenpreisen nicht ganz ungünstig genannt werden onnte. —— F In Hambach hat am 25. Oect. Abends der Winzerssohn Nartin Pelger seinen e genen Vater im Streite durch einen Schlag nuf den Kopf mit einem Stiefelzieher so schwer verwundet, daß »x am 38, Oct. starb. * Mainzz 25. Oct.“ In letzter Zeit passirten mehrere kisenbahnwagen hier durch, welche Bier aus der berühmten Dreh— r'schen Brauerei in Wien geladen hatten. Bekanntlich hat dieses ktablissement sich auf der Pariser Ausstellung eine große Beliebt⸗ jeit zu verschaffen gewußt. Die Fässer, in welchen die erwähn⸗ en Bierversendungen geschehen, sind mit Eis umgeben und dieses elbst wieder in den aee fest verpackt, sa daß das Bier voll⸗ omnmen kühl und frisch bleibt. Die Bier⸗Trausporte gehen, dem Vernehmen nach, nach Paris und anderen größeten fränzösischen Städten. 5 7 Ein Betrug. Ein Düsseldorfer Bürger versicherte nach einer Mittheilung derDüsseldorfer Zeitimg“ im Juni d.-Jcrhei der „Thuriugia“ seine Ehefrau, und murde dieselbe/ nachdem der Arzt der Gesellschaft ihren Gefundheitszustand erhoben hatte, aufge⸗ iommen. Als vor Kurzem die Frau starb, erklärte der Arzt, der dieselbe auf dem Todesbette gesehen hatte, daß ihm eine öondere Person vorgeführt worden sei. Der frühere Agent der Gesellschaft ui Diisseldorf, Nameus M., dem dieser: Betrug zur“ Last gelegt vird, wurde am letzten Donnerstag Morgen todt in seiner Woh— nung nuf dem Sopha gefunden. — — fGeorg Herwegh, jetzt in Baden-Baden wohnend; hat nuch“ Mittheilungen nin Freunde, einen Vand neuer Gedichte druck hereit liegen * ete