cu α⏑— ut uud leliris r As At weillere Rüstungen zu gewinnen geschlossen habe. Die „Abendpost“ be— eichnet diefe Insinuation der preußischen Blätter als eine bös— willige Unterstellung, deren Zweck nur sei, die preußische Politik u beschönigen und den tiefen Eindruck abzüschwächen, welchen die Pub—⸗ ikation der Usedom'schen Depesche überall hervorgerufen habe. — Bei dem Bankett der niederöstreichischen Lanotagsabgeordneten erwiederte der Reichskanzler v. Beust auf die Begrußungsrede des dandmarschalls, indem er besonders betonte, die: Regierung werde nit der Verfassung vorwärts schreiten. J Wien, 29. Aug. Die „N. Fr. Pr.“ erfühtt: Das Justiz— nministerium wies Angesichts der sich mehrenden Ehegerichtskonflikte »as Oberlandesgericht an, die benöthigten Akten zn den schweben ꝛen Ehescheidungsprozessen von den geistlichen Ehegerichten, sobald ziese der Aufforderung zur Auslieferung nicht eutsprechen, miltelst ẽrekution herbeizuschaffen. — Das WMinisterium des Innern er⸗ üeß“ ein die neue politische Organisation betreffendes Firkulac an die Statthalter. Das Ministerium betont darin die Nothwendig— eit der Dienstenthebung von Beamten, welche verfassungsfeindlichen Paxteien Vorschub leisten. 44 — Granz, 28. August. Bei'm Festbaukett der in Marein ver⸗ unstalteten Viehausstellung hielt der Reichstagsabgeordnete b. Kai— erfeld die Tischrede, in welcher er sagte: Die (dualistische) Ver— assung sei der, letzte Stützpuntt Oesterreichs; unterliegen die Ver— assungsfreunde, so werde das Ende des Kampfes-auch das Ende Desterreichs sein; für die Deutschösterreicher gelte es daher, weder zu exmüden, noch zu unterliegen. 5 244 xeiest, 28225August. Die hier eingetroffene Levantepoft hriugt folgende Nachrichtein aus Athen vom 23. August, Der⸗ elben zufolge hat das Ministerium Bulgariens die Stimmenmehr⸗ heitän der Kammer verloreit und ist eine baldige Ministerkrisis vahrscheinlich.“ Die Blätter veröffentlichen ein Schreiben des eng⸗ ischen Gesandten an die Insurgentenführer auf Kreta, in welchem die Aufrechthaltung der Integrität der Adforte besonders betont vird. — Dann aus Konstantinopel 22.. August: Midhat Pascha ist aus Bulgarien zurückgekehrt? man versichert, daß die Bewegung aselbst unterdrückt ist. Zutn Generalconsul in Triest ist Robert Effendi, bis jetzt Genekalcouful auf Korfu ernaunt.“ „n piniu . — Franbreich, — — ——— 4 Paris, 28. Aug. Die „France,“ indem sie die Rede des Heinistere Generals v. Beyer und den Toast des Hru. b. Frey⸗ zerff aus Anlaß der Verfafsungsfeier imeKarlsruhe anführt, sagt, zaß diesen Erklärungen nicht mehr Tragweste beizalegen fei,als anent Erfolg der auf Einheit zielenden Pläne, wel. ber ein Proble— ndtijcher geuannt werden müsse. Die letzten Wahlen erwiesen die sxistenz einer mächtigen Partei zu Gunsten der Unabhängigkeit »es Großherzogthums. Man könne fragen, ob nicht die Haltung der anderen Südstaaten als ein Hinderniß für die Karlsruher Pläne zu beträchten sei. In Deutschland und Europa-gebe es biele unparteiische und uufmertfsame VLeute, welche die Stipulntio- ren des Prager Friedens ernstlich genommen hätten. Die Or— Italie .“ w cnifation des Bundes habe durch den Friedensvertrag eine be— — o N aeh BVV mmnte Form und Grenze erhalten. Die „France“ fügt hinzu, Flore nz, 25. August. Wie man vernimmt, sollen die daß wenn diese enheen Zrornecungen anch:in A kaumern eeeeeen r Cawen W sSeachtunge. blieben, sten nitht ermangeln würden, in Berlin Ver „Lombardia, zufolge in in Romed tnaled 8 zu erregen,: woe man allem“ Vermuthen. nach viel jelis gegenwärtig im Vatican schlecht angeschrieben, weil er sich mit veniger als Geueral d. Beyer denkt, beeilt ist, seine Hand nem Male zu Gunsten einer Transaction mit dem Konigre ich nit Sicherheit über das Großhexzogthum Baden auszubreiten. — Italien ausgesprochen habe; man nehme dereits n rwerde J Paris, 28. August. Gestern brachte der, Constitutionnet“ Li en d —8 den Tod des Cardinals d' Andrea ent- einen Artikel, der unter Hinweis auf die Möglichteit, daß die tau e ne 5. emeldet, dah duselbit die pabstliche kaiserin Eugenie eines Tages für ihren minderjährigen Sohn die —* ui ne e en daß ied papstlichen Pegentschaft zu führen genöthigt sein könnte, die Anwesenheit der deiereure jeit vier wcher J reicher als je üder Ancona eintref⸗ dohen Frau in den Ministerrathsversammlungen gegen die bos- en komunen e 28 sp.italienne' (officids d haften Bemerkungen Rocheforts vertheidigte. Daraufhin entftand ne e— dase 33u i see rd z08 Gerücht, der Kaiser sei geisteskranke geworden, welchein Ge— den n F aae Tn gebro geihe z nn ee rüchte heute das „Pays“ mit der Behauptung entgegentritt, daß 8 te e bti n, Aien ungun die Gesundheit des Sigatsoberhauptes nie besser geipesen sei als uge erihte betreffe a Erha uns does ne ens In Gocenzen gegenwertigen Augenbüiche gzelaufen ein jein so ten. 7 Sicherem Verneomen nach wird Dhe don der Wiener Debatte“ ist gebrachte Meldung Heneral Menabrea bon Nizza nach Fontainebleau gehen. — Ge⸗ Die von der Wiener Debatte zuerst ge rachte Meldung Achtsweise erzuühlt man hier, die französische Regiernng werde on einer Rote des hreußischen Cahinets an g osterreichischen ihl heftatien, daß. die Tabaksobligasienen an der“ Pariser Hef als Aufklärung iu der Angelegenheit der Nate von Asedomt Iörse notirt verden, — Der Kedni g wird am 4. September hird nun von allen Seilten bestätigt. Hr v. Werther hat dus Rier intreften Actenstück bereits dem Hrn. v. Beust S— dicfer u god — nn Spanien. Ischl gegangen, um dem Kaiser einen Vortrag über diese Mil— 6 liee 653 Ra u hallen. In den hiesigen Regierungäkreifen wird diefrvphhe rned 35 Ip guneer ie „Gazetta“ zufolge Schritt des preußischen Cabinets ats ein seht wichiiges“ Ereiguißwuͤrden ie LKorles — —J metrachiet. Es darf nicht erst bemetkt werden, daß dian vicht * Donaufürstenthümer. iwa entzückt ist, so wie überhaupt hier Alles übel vermerki wird/ Buchare st, 27. August. In Ausführmig des neuen Ar— was auf eine Annährung zwischen Preußen und Oesterreich hin⸗ neegesetzes ordnei ein fürstliches Decret die Errichtung eines 8 zrutet oder zu einer solchen führen könnte. Die Entzweiung zwischen Infanterie-Kegiementes un. Jedes Negiment besteht künftighin Wien und Lerlin ist die Grundlage aller fcanzösischen Tombina- aus. 3 Bataislsonen. Vorlänfig werden 39 Miilizbataillaae uf⸗ toncii, j0 Wie νν oie Boraussetzung, datz Preuße von Oesterreich geschlagen wetrden müsse. Pgaris,“28. Aug. Der Verkauf des Figaros duf der Straße ist verboten.—„France“ sagte, der Kaifer werde am 2. September nach Chalons gehen. — Die Gattin Viktor Hugo's isst heute in Brüssel gesiorben. — Paris, 28. August. „France“ veröffentlicht einen neuen Artikel über die allgemeine Lage, dessen Schluß lautet: Ganjz fUuropa bedarf des Friedens. Man müßte an der Klugheit der Staatsmünner zweifeln, wenn sie kein anderes Mittel ausfänden, ils Tausende von Soldalten auf den Schlachifeldern niederzu⸗ ichlagen, um die Zerwürfnisse, welche sie veruneinigen moögen, u beseitigen. Mögen unsere Leser dies bedenken. Sie werden araus dieselbe Gründe des Verktcauens in die Erhaltung des rriedens schöpfen, wie wir sie seldst ausgedrückt' haben. — Der Erzbischoff von Paris, Mgr. Darboy, soll die beabsichtie Reise rach. Neapel aufgegeben haben, angeblich, weil ihm in Rom ein jünstiger Empfang nicht zugesichert worden sei. Die Liberte bringt'eine Zusammenstellung der Anleihen seit 852. Der Krieg mit Rußland brachte im Jahr 1854 und 855 3 Anleihen zu 250, 1500 und 750 Millionen Fr. (Emis⸗ ionskonrs 65. 25), der italienische Krieg im Jahr 1858 eine Anleihe von 500 (Emissionskours 60. 50), der mezikanische Krieg 1864) eine solche von 300 Mill. Fr. (Emmissionskours 66. 30) Betrog des Decoudvett vom b. August 1805 4502 Mill. (Em nissionslours 69. 25); Summa 275092 Mill. Fr. J England. —— London, 26. August. „Der Staudard' sagt über die aus- wärtige Polit:.k Euglands, es sei leine directe Aussicht vorhanden, daß sich England in continentale Feindseligkeiten mischen werde; und es sei allein England und besonders Lord Stanley, zu ver— danken, wenn überhaupt die Gefahr continentaler Feindseligkeiten augenblicklicklich noch nicht so nahe liege. Englands Text unter der gegenwärtigen conserdativen Führung sei: „Ich bin ganz und jar für den Frieden und sehe keine gerechte Ursache für einen rieg.“ Außetdem steht fest, daß Eugland unter der jeßigen Re— zierung nie drohen oder auch nur andeuten werde, sich im Falle eines Krieges au deniselden zu betheiligen, wenn es nicht sein olltommener Ernst sei; aber jedenfalls würden seine Sympathieen lets gegen den angreifenden Theil, wer dies auch sein möge, ge— ichtet sein. Die continentalen Politiker vertrauen fest auf die S„prache Stanley's, weil die Erfahrung sie gelehrt habe, daß er teis heute wie morgen sprechen und handeln werde. Keinenfallts annn jegt schon von dem Verhalten Englands einem franzssisch⸗ »entschen Krieg gegenüber die Rede sein, da die Stellung Ruß- ands und Oesterreichs zu demselben noch nicht bekannt. ist und nan noch nicht weiß, inwiefern dadurch die Eristenz der Türkei Jefährdet sein wird. Namentlich um lezteren Punkt wird sich zie englische Politik drehen; und ein Kampf an der Donau, nicht ber ein solcher am Khein und Main wärde England ju den Wafsen rufen.