dern Sache des ganzen Volkes. 6) Das Correctiv in Schulsachen . In Katalonien haben in den letzten Tagen zahlreiche Ver—⸗ ist die unbedingte Heffentlichkeit. sammlungen der republikanischen Partei stattgefunden, in welchen — die Frage in Erwägung gezogen worden ist ob sich nicht die Er— Fraukreich. ——— Föderatib⸗Republick für die vier katalonischen * Pariz*26. Mat. Aus einer im „Officiellen Jouknal“ vinzen (Bareelona- Gerong, Lerida und Tarragouay mit Bartelona beröffentlichten Liste über die bis jetzt bekannten. Wahtresultate als Hauptstadt und die Lostrennung dieser katalonischen Republit rgitt sich daß Herr Jules Favre bis jetzt noch keinen Plat vom übrigen Spanien empfehlen möchte. m neuen gesetzgebenden Körper hat. In Opiedo (Asturien) ist es zu einem höchst eigenthünt⸗ Dem“ „Honiteur“ geht auf telegraphischen Wege. aus ichen Auftritt gekommen. Der Bischof dieser Stadt, uicht zufrie . Saini Elienne die Rachricht von dort vorgekommen bedenklichen den damit, in der Kathedrale einen Sühngottesdienst abzuhalten, ntuhen zu. Die Menge hatte mit dem Ruf: „Es lebe Dorian, salte eine große Procebion angeordnet und zu derselben den gan⸗ eder mit den Weißen meder mit den Jesuiten!“ das College en Clerus und die Glaͤudigen seincs Sprenges enthoten. Die Saint⸗Michel angegriffen, die Wohnung des Concierge in Brand republitanische Partei, welche sich durch die von der Kanzel herab gesteckt, die Schule der Maristen geplündert, bei den Kapuginern gegen fie geschleuderte Angriffe verletzt fühlte, hatte eine Flugschrist die Fensser eingeworfen. Die ganze Nacht hindurch wurde die zrucken lassen, in welcher diese Angriffe zurückgewiesen wurden, Marjeillaise gesungen. Der Prafect und die Truppen schritten und die Abhaltung der Procession zur Vertheilung dieser Flug— schrcnergisch eim, die gesammte. Truppenmacht war auf den chrift ausersehen; eine Anzahl Personen drängte sich auch an den Zeinen, eg wurden zahlreiche Verhaftungen vorgenommenen und 8 wischof heran, um ihm ein Eremplar der Flugschrift zuzustellen. Fahnen, ine rothe und eine schwarze weggenoinmen. Morgen⸗ Alsbald verbreitete sich das Gerücht, daß man den Bischof zu er⸗ Zar die Ruhe wieder vollständig hergestellt. Es sind Ordnungs- morden versucht habe; es kam Verwirrung in die Procession, die maßregeln getroffen worden, für den Empfang der Nachrichten hald in eine allgemeine Flucht ausartete. Die Träger der Freur, von Paris. Banner und Heiligenstatuen warfen dieselben mitten auf die Straße Paris, 26. Mai. Die Journale konstatiren: Der haupt.⸗ „ou sich und ftürzten davon; die Geistlichen fuchten sich in Pri— achlichste Charakler der Wahlen sei Ersetzung der gemäßigten vathäufern zu ver bergen. Der Bischof, gegen welchen Niemand ein Oppofition durch Radikale und Niederlage der orleanistischen Kan- Attentat zu verüben auch nur gedacht hante, mußte allein in seinen Abaien, der gemäßiglen Republikaner. — In Marseille durchzogen Palast zurückkehren, Jedenfalls zeigte diejer Vorjall, wessen eine zuftuhrerische Vanden singend die Straßen, wurden jedoch raͤsch Partei die andere für fähig hiett. erstreut. Vas „offic. Journ.“ sagt: Die Volksregungen iu Lille, Auf Cuba hat Graf Valmaleda. Commandeur der spani⸗ Elienne und Toulouse haben keinen ernsten Charalter. schen Truppen, in dem östlichen District eine Vroclamation Paris, 27. Mai. In Toulouse wurden am Mittwoch erlassen, in der Folgendes die Hauphpunkte sind Erstens: Jeder Abend in Folge neuer Ansammlungen des Volkes gegen 100 Eingeborene mannlichen Deschlechts der über 15 Jahre alt ist, Herhaftungen vorgenommen. In Lille wegen abermaliger Unord⸗ und ohne genügenden Grund außerhalb seiner Wohnung hetroffen rungen 18 Verhaftungen. In Alby erlangten die Ruhestörungen wird, wird hingerichtet. Zweitens: Jedes bewohnte oder unbe— eine Bedeutung; dagegen kum es gestern Abend in Amiens zu wohnte Haus, auf dem sich keine weiße Fahne befindet, wird ·rnsten Auftritien. Versuche zum Barricadenbau mußten durch die! niedergebrannt. Drittens: Alle Frauen, die von ihren Wohnungen zemaffnete Macht verhindert werden. Die Verhafiungen waren abwesend sind, haben sich nach Bayoma odee Ziguani zu begeben, zahlreich. Jetzt ist die Ordnung auf allen Punlten wieder her⸗ der sie werden mit Gewalt dorthin gebracht. Die Proclamation gestellt. * ist datirt Bayrmo, 4. April. Englaud. XXa Der Vericht des Capitain Tyler an das Handelsamt über die Vorzüge des Brennerpasses und der Route uͤber Brindisi für den Berkehr mit dem Orient ist in Form eines Blaubuchs ver⸗ zffentlicht worden. Der Verfasser fieht nichts, was der Organisa⸗ zon eines Expreßdienstes über den Brenner im Wege stãnde. Auf biesem Wege wünde dann die Reise von London nach Alexandria 150 Elunden zurückzulegen sein, via Mont Cenis in IBO/ Stunden, oder nach Vollendung des Tunnels in 1472/. Stunden. Die Zeitersparniß gegeuüber der Reiselinie via Marseille betrüge polle Z0 Stunden. Diese Reuten dürften indessen, der Ansicht Tyler's nach, nur provisorisch sein bis zur Vervollständigung des Eisenbahnnetzes im südöstlichen Europa und westlichen Asien. Italien. Livorno, 25. Mai. Gestern Abend wurde der österrei⸗ hische Oberstkämmerer, Graf Crenneville, in dessen Begleitung sich der österreichische Generalconsul v. Inghirami Fei befand, von wei unbekannten Individuen angefallen. Graf Crenneville erhielt zinen Schlag in das Gesicht, Juͤghirami wurde durch Dolchstiche getödtet. Florenz, 25. Mai. Nach Eintreffen der Nachricht von dem in Livorno verübten Attentate auf den Grafen Crenneville und den Generalconsul Inghirami drückte der Ministerpräsident Menabrea sofort dem österreichischen Gesandten am hiesigen Hofe Baron Kübeck, das tiefe Bedauern der iltalienischen Regierung aus indem er zugleich die Versicherung gab, daß sofort Maßregeln getroffen seien, um der Schuldigen, denen man bereits auf der Spur sei, habhaft zu werden und dieselben der verdienten Strafe uzuführen. Florenz, 27 Mai. Die eingeleitete Untersuchung hat ergeben, daß Negro der Urheber des gegen den Grafen Crennevillt Aabien Altentals ist; derselbe, dessen Vater und Bruder seiner⸗ zeil füsilirt wurden, während er selbst in Gegenwart der Leichname Stodfslreiche erhielt. ermischtes. Aus der Pfalz, 24. Mai. Die Bahnverbindung zwischen München und der Pfalz, welche bisher so viel zu wünschen übrig ließ, wird mit dem neuen Sommerfahrplan wesentliche Verbesse rungen erhalten. Es stehen nämlich folgende Züge in Aussicht: . Züge von Mannheim nach München: 8 30 M. Morgens aus Mannheim, 8 10 M. Abends in München, 12 15 M. Mit⸗ lags aus Mannheim, 9 40 M. Abends in München; 1 20 M. Nachmittags in Verona; 10 40 M. Abends aus Mannheim, 830 M. Morgens in München. 2. Züge von München nach Mann⸗ jeim. 5 45 M. Morgens aus München, 3 15 M. Nachmittags Mannheim, 6 Abends aus München, 4 Morgens in Mannheim, 120 M. Abends aus München, 9 30 M. Morgens in Mannheim. pP Aus der Pfalz, 24. Mai. Der Verwaltungsrath der Pfälzischen Bahnen hat einen von der Direction vorgeschlagenen euen Besoldungsstatus für die Beamten und Bediensteten der Bahnen genehmigt. Es werden dadurch insbesondere die Gehalte er ni ederen Bediensteten bedeutend erhöht und zwar jährlich zu⸗ ammen um etwa 50,000 fl.; die übrigen Erhöhungen eiwa 10,000 J. jährlich, fallen auf die Gehalte der mittleren Beamten. Der Geisbock von Lambrecht hat dieses Jahr in bester Beschassenheit und rechtzeitig seine Jahres wanderung nach Deides⸗ heim angekreten und zurückgelegt, und wurde von den Vatern der Stadt“ angenommen. 4Als jüngst der König von Württem berg in Stuttgart ein Musterung abhielt, riefen die Soldaten siatt „Hurrah“ Uriaub!, Die Schreier wurden natürlich eingesperrt und dies von Rechtswegen. Sftuttgart, den 14. Mai, Gestern wurde bei Gelegen⸗ heit der Renovirung des Bäder Schäfer'schon Hauses in dei xᷣberhards straße ein Scelet gefunden, welches anfänglich für das es kleinen Kindes gehaiten und von Sachverständigen für das eines Affen erkannt wurde. — Merkwürdigerweise sind vo Awa 12 Jahren im naämlichen Hause die Ueberreste eines Krolo dils herausgegraben worden. p Bei Frankfurt fand am 17. ds. zwischen Unteroffi cieren und Bierbrauen durch Schuld der erstern eine Sãbelaffairt statt, bei welcher mehrere der letzteren schwer verwundet wurden; mein der Verwundeien wurde der Schädelknochen durchgehauen. (Wahlkuriosum) Wie der „Fr. 3.“ aus München zeschrieben wird, befinden sich unter den von dem dortigen s. 9 zatriotischen Verein aufgestellten Wahlmännern manche, die bereitt gestorben find. Wiesbaden. Folgende wahre Geschichte hat sich kürzlia Epanien. Madrid, 25. Mai. In der heutigen Sitzung der Cortes antwortete Serrano auf eine Interpellation, daß der Aufstand in Cuba im Erldschen begriffen sei und in den letzten Tagen eine Niederlage der Flibustier stattgefunden habe. Nach Wiederherstellung des norm alen Zustandes würden neue Freiheiten gewähri und in besonnener Weise die Aufhebung der Sclaveren ewerkstelligt werden. (Wäre auch einmal an der Zeit.)