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        Slt. Ingberler Anzeiger.

Der St. Ingaberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienslags⸗ Donnerstags⸗ und Sonn iags
Nummer) erscheint wöchentlich viermal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierieljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

Nro. —1. — Samostag, den 2 Jauuar — 44 2* 1869
Deun tschland.

Mundhen, 80. Dec. Bei der demnächstigen Eintheilung
anserer Armee in zwei Armeecorps, werden auch die Commandant
chaftsbezirke, welchen die Aburtheilung von Reservisten und
Landwehrleuten nach dem neuen Strafsgesetze zusteht, folgenderma⸗
ben eingetheilt, zum ersten Armeecorps gehören die Comman—
dantschaften: Augsburg, Burghausen, Dillingen, Freising, Ingol⸗
stadt, Kempten, Landsberg, Lindau, München, Passau, Regensburg
und Ulm; zum zweiten Armeccorps: Amberg, Ansbach, üschaffen
hdurg. Bamberg, Bayreuth, Eichstädt, Erlangen, Germersheim,
Landau, Neuburg, Nürnberg, Speher, Straubing, Würzburg und
Zweibrücken.

— Ein Artikel in der „Augsb. Abendztg.“ bemerkt über den
Beschluß des Schu'gesetz-Ausschusses der Abgeordnetenkammer be—
züglich der Alterszulagen der Lehrer: „Wir glaubten dem Schul⸗
zesetzertwurf das Bedauern abzufühlen, vorerst mit so bescheidener
Abschlagszahlung vor die öffentliche Meinung treten zu müssen,
dabei jedoch ohne Zweifel die geheime Hoffnung nährend, die Ver—
reter des Volkes würden seiner Zeit bei Berathung dieses Ge—
jetzes mit Freuden mehr geben, als die Regierung sich zu bieten
zetraute. Mit tiefer Wehmuth und gerechtem Erstaunen muß es
aber erfüllen, wenn man liest, daß die Wajorität des Ausschufse;
ür das Schulgesetz auch das gebotene Angeld noch für zu viel
hält und es in armselig knausernder Weise glaubt mindern zu
müssen. Haben wohl jene Herren bei dieser Veschlußfafsung dar⸗
an gedacht, daß die 30 fl., welche fie einem Schullehrer nach
fünfjähriger Dienstzeit in einer und derselben Gemeinde als Ge'
jaltszulage versprechen (also per Jahr 6 fl.!), kaum Dem gleich—
puumen, was ein mittelmäßiger Geschäftsmann seinen Domestiken
als Weihnachtsgeschenk giht ? Werden nach der neuen Gesetzes
vorlage über das Wehrgeld nicht die Verdienste eines Unteroffi
ziers so hoch geschätzt, daß man sie nach Ablauf einer Capitula⸗
fionszeit mit einer jahrlichen Gratification von 100 fl. zu belohnen
beabsichtigt? Hätten jene Herren wohl eine Ahnung davon. wie
ief sie hiedurch die Münner stellen, denen sie ihr Heiligstes, ihre
inder, nach Geist, Seele und Leib anvertrauen und au die sie
doch bezüglich ihrer Leistungen für Kirche und Staat so groß
Anforderungen machen? .. Sprechen wir es offen aus: „Die
Behaltsfrage ist die Lebensfrage unserer Schulen. Bezahlt die
dehrer besser und ihr werdet bald bessere Schuͤlen haben. Auch
hier ist Geld eine Macht; Geld ist der Lebeusnerv unserer Zeit.

Kaiserslauternn, 831 Dec. Gestern Abend beshloß
der hiesige Volksnerein in einer größern Versammlung eine Adrefse
an die Abgeordnetenkammer in München: „Daß das allgemeine
irekte Wohlrecht auch bezüglich der Landtagswahlen eingeführt
und demgemäß ein Landtagswahlgesetz vorgelegt wird, nach wel—
hbem: I) jeder 21jährige unbeschollene Stagisbürger actid und
eder 25jährige passiv wahlfähig ist; 2) die Abstimmung eine di⸗
recte schriftliche und geheime sei; 83) in jedem Wahlbezirke nur
zin Abgeordneter auf zwei Jahre gewählt wird, das Institut der
Ersatzmänner wegfällt, und die Wahibezirke gesetzlich festgestellt
verden, 9 jeder Abgeordnete, Diäten“ annehmen muß, um jedem
Maanne des Volksvertrauens die Möglichkeit zu geben, einem Man⸗
date Folge zu leisten.“ Die Adresse wird heule noch dem Herrn
Abgeordneten Kolb zu Vertretung derselben zugehen.

Dienstesnachrichten.
Die erledigte prot. Pfarrstelle zu Hochstätten, Dec. Obermoschel,
wurde dem Pfarrberweser daselbst, J. M. Spatz von Dürkheim, üͤber—
rragen, die erledigte prot. Pfarrstelle zu Gangloff, Dec. Lauterecken, ist
dem Stadtvicar zu Kaiserslautern, F. Schäfer von Pirmasens, die
zrot. Pfarrstelle zu Niederkirchen, Dec. Kaiserslautern, dem Pfarr⸗
erweser zu Hochspeyer, Fr. Shlarb von Kusel, verliehen.

Leipzig, 26. Dec. Der „Allgem. Ztg.“ wird geschrie—
ven: Der Plan, welcher dem Grafen Bismacck neuerdings zuge⸗
chrieben worden ist im Fall eines Kr'egs Norddeutschlands mit

1
Desterreich nach der Besiegung dieser Macht dem Qönig von Sach⸗
en die böhmische Krone anzubieten, ist nicht neu: schon Friedrich
zer Große, als er 17356 die sächsische Armee vor Pirna einge⸗

chlossen hielt, ließ durch den General v. Winkerfeld dem Kurfür—
ten Friedrich August U. als Gegenleistung für ein Bündniß Sach⸗
ens mit Preußen die bzhmische Krone antieten. Der Kurfürst

ehnte ab. — Von Neujahr ab erhalten die Soldaten des saͤch⸗
ischen Armeecorps nicht mehr 114 Pfund Brod täglich, sondern
nur, wie die Soldaten der preußischen Armee,1 Pfund 12 Loth,
vas bei einer Präsenz von 24000 Mann.1 Pfd. Brod zu 9
pf. gerechnet, eine jährliche Ersparniß bon 26,280 Thalern aus⸗
macht.

herlin, 26. Dec. Die „Kln. Ztg.“ schreibt: Der Ein⸗

tritt des muthmaßlichen württembergischen Thronfolgers in das
preußische Gardecorps, dessen eberster Befehlshaber bekanntlich
der Prinz August von Württemberg ist, kann als eine Thatsache
hestätigt werden. Man erblickt darin eine Bürgschaft dafür,
daß die Beziehungen zwischen Würtemberg und Preußen sich auf
das freundlichste estaltet haben, wie das auh die juͤngste Rede
des Hrn. v. Varnbüler an den Tag gelegt hat.

Ber lim, 80. Dec. Gegenüber der irrigen, namentlich
durch eine Berliner Correspondenz der „Times? hervorgerufenen
Luffassung der badischen Üebereinkunft mil dem Nordd eutschen
zunde, betreffend die Leistung der Militärdieustpflicht, bemerkt die
„Nordd. ACz. Ztg.“: Der diesbezügliche Vorschlag Badens wurde
im Juni gemacht und am 30. Noͤp dam wieder zusam.nengetre⸗
enen Bundesrath vorgelegt. Die Uebereinkunft bezeckte nur, den
Heiderseitigen Staatsangehörigen die Erfüllung der Mililärdienst⸗
oflicht zu erleichtern.

—Wien, 27. Dec. die grie hischhen Dausleute in den Stid—
en Turn⸗Severin und Turn— Mogurele in der Wala hei ha ben
30,000 fl. füt den Befreiungskrieg gegen die Türken gezeichnet.
— Ju Galizien predigen die Jesuiten gegen die neuen Volkebil⸗
ungsvereine. Der Paler Formanios rief von der Kanzel: Beten
oll das Volk, denn mit dem Beten kommt das Glück, nicht aber
nit dem Wissen! Durch die kirchenfeindliche Wissenschaft werde
nur die Unzufriedenheit und die Revolution befördert. — Die zu
Weihnachten erwartete Annestie für Preßvergehen ist cben so wenig
erfolgt, wie die Aufhebung des ogemäßigten“ Velagerungszustam
desß in Prag und Umgebüng.

Wien. 30. Dic. Mu der Börse wurde eine Puariser tele

raphif He Rachricht von erster Hand virbreitet, daß die Conferenʒ
Sountag, am 3. Januar eröffnet werde. I

Wien. die „Neue fr. Pr.“ erfährt, daß zu Neujahr die
Amwechselung der verschiedenen Titel der öosterreichischen Siaats
chuld in die Stücke der neuen einheitlichen Rentenschuld be⸗
ainnen werde. I

WMit Bezug auf gewisse neuere Vorgänge an österreichischen
Luiversitäten erhält die Deutsche Allgem. Ztg.“ aus Wien foigeude
Zuschrift: „Die Orgine des königlich kaiserlichen patentirten
Aiberalismus verlangen von der siudirenden Jugend deutscher Na⸗
ionalität in Wien und Graz, daß sie sih für die öfterreichische
-taatsidee begeistere, and finden s höchst bedenklch, daß der G.
zanken der Einheit und Größe Deutschlands die jugendlichen Ge—
nüther erregt. Von einem gewissen Sta dpunkte aus ist es er⸗
lärlich, daß man von der weilern Verbreitung des mitionalen
Zedankens Gefahren für die hababurgisch⸗ othringische Monarchie
zesorgt, ebenso wie der Eifer, mit dem man in jüngster Zeit den
Factoren“ nachspürt, deren Einwirkung die „nunöfterreichische“
Besinnung eines Theiles der Wiener Studentenschaft verschuldet
Jaben soll. Als Hr. v. Hye, unter dissen Ehrenvorsitz neulich
der Juridisch-Politische Leseverein in Wien die „WeserezZeitung“
nus seinen heiligen Hallen verbannte, als Justizz, Kultüs- ud
Uulerrichtsminister fungirte, wurde in den Kueiplocalen der Buc
chenschaften von Wien und Graz nach hochverrätherijchen Bier⸗
rügeln gefahndet, welche aus Würzburg und Jena in das schwarz⸗
selbe Gebiet eingeschmuggelt worden sein sollten. Heule wird din
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        Professor der Wiener Uni versität verdächtigt, weil er seinen Zue Kühe. Wie an?ẽden Börsen, so ist' es bei uns schr Rdin Ge—
hörern ker lieft üher alt⸗ And mitteldentsche Literatur) die Bise schuͤften, keinc Speculation, kem Animo! Deßwegen will man
märckerei“ einimpfe. Es ist“ jedoch Thatsache, daß die mehr dennsche wieder, wie es heißt, ein kleines Börsen⸗Lustspielt afführen und
nationale als ernc minewre Wiener Kur⸗ zwar hal maif das Sujet &amp;— was man nicht pexmuthen sollte —
ichenschafter längkt bestand, ehe Professor Scherer an die wWuced aus der Bibek-genommen! nämlich die Geschichte von den fetten
Universität berufen wurde. Ueberhaupt sollte man in dieser Aus und mageren Kühen. Man will unsere Eisenbahnen derart fu⸗
zelegenheit nicht die Balken neben den Splittern übersehen. Die äoniren, daß die vier bis sechs mageren Eisenbahnkühe von der
Magyaren haben beharrlich gegen die Ehre protestirt, Oesterreicher etten Bexbacher Kuh, wenn auch nicht ganz aufgezehrt, so doch
genannt zu werden; die polnischen Abgeordneten im Wiener Pur⸗ iber ziemlich ausgemolken werden. 5 —
lament erklärten erst vor kurzem geradezu, ihr Land sei „mur eit pFirrankfurke Die Dombuulottetie“ hat; 12, 000 flu er⸗
unfreiwisliges Anhängsel“ von Oesterreich; auch gibt es diesseits jeben. Das Unternehmen' ging von der Frankfurter Künstlerge⸗
der Leitha eine ziemliche Anzahl von Leuten, welche sich wohl eellschaft aus; deßhatb wünscht dieselbe auch, das Geld möge
Italiener, aber niemals Oesterreicher nennen, und die Czechen ha⸗ für etwas besonders Künstlerisches, etwa für ein Prachtportal
ben bekanntlich eine Staatsidee, welche von-der neuöfterreichischen erwendet — werden. Der Herzog von, Nassau und. Fürst. von
hetraͤchtlich differirt. Unter solchen Umständen dürfte es wohl ver- Thurn und Taxis haben ihre Gewinnste der Dombaukasse
jeihlich sein, wenn ein ostgermanischer Student sich mehr für: däs urückgestellt. J—
große Deutschland der Zukunft als für das verkleinerte Oesterreich 7 Aus Pragg, 28. Dec., telegraphirt man der „Prefsse“:
der Gegenwart begeistert.“ „Nach dem „Tagesboten“? wurde das Herrenhausmitglied Fürst
Wie unüberlegtin militärischen und finanziellen Dingen in Schwarzenberg auf der Durchreise von Frauenberg nach Pisek
Oesterreich immer noch gewirthschaftet wird, zeigt einmal wieder m Walde von Strolchen überfallen. Er koönnte die Fortsetßung
die Befestigung der Stadt Krakau. Seit drei Jahren ist diese der Reise nur gegen Herausgabe des einen Inhalt von 16,000
Stadt mit dem ausgesprochenen Zweck, sie; gegen Preußen und Bulden bergenden Portefeuilles bewerkstelligen. Gendarmen ha⸗
Rußland zu schützen, mit einem Aufwand von 9,800, 000 fl. be⸗ ven einen vermeintliches Thäter eruirt, bei dem man 2000 Gulden
festigt worden. Noch unlängst sprach der Kriegsminister in einer orfand Jc. —
harlamentarischen Cömmission von der absoluten Nothwendigkeit, . Geffentliche Sicherheit in Ungarn.) Der Bürgermeister vön
die Werke, welche schon eine ziemlche Stärke erreicht: hatten, zu Szegedin macht bekannt, daß die Stadt Szegedin demjenigen,
pollenden. Aber die Polen und Ungarn opponirten. Die ersten velcher eine aus mehreren Köpfen bestehende Räuberbande an—
erinnerten sich, daß die Anfänge der Befestigung aus einer Zeit eigt und deren Einfangung bewirkt, 1000 fl. und für Jeden, der
datirten, wo der Kaiser nicht sowohl Rußland als Galizien im wei Räuber todt oder lebend einliefert, 400 fl. als Prämie
Zaume zu halten-wünschte; dienletzteren wiesen darauf hin, daß uuszahlt. ———
Preußen auf Wien und nicht auf Krakau zu stoßen pflege, Ruß— In der Nacht vom 24. auf den 25. d. M. wurde in
saud dagegen es vorziehen würde, auf dem kürzesten Wege über Innbruck kurz vor 11 Uhr eine Erderschütterung verszürt.
Galizien nach, Ungarn zu marschiren, und demnach Krakau eben.. 7 In demselben Kohlenschacht, St. Heurietle bei Jemappes,
alls liegen lassen mußte. Diesen Ausführungen gab der Kriegsminister in welchem vor einigen Monaten 57. Arbeiter den, Tod fanden,
nach. Die Werke, die zehn; Millionen gekostet haben, bleiben un« kürzte am 24. Deceinber. Nachmittags durch einen Kettenbruch der
vollendet: liegen, und es soll nun eine verbesserte Auflage derselben Korb, worin mehrere Arbiter zu Tage gebracht werden sollten.
bei Przemyslauf der Linie zwischen der polnischen und ungarischen nit denselben in den Schaht, wohei 10 Mann auf. der Stelle
Grenze veranstaltet werden! * todt blieben und zwei verwundet wurdeee.
Griecheuland. * Mittel — Da sich zu den
34* JernEine Rrgelamatien der F cirten und expropriirten polnischen Gütern immer noch keine Käufer
At hen 20. Dec. Eine Itcranegeinn r —— inden wollen, so hat, wie aus Warschau geschrieben wird, die
verlangt die Unterftützung des Volkes. — Der Gesandte Deli— u —2 335 hiadeine Russ l
is ist, aus Konstaͤntinopel hier eingetroffen. etng bedann gemacht, dod eder nichtadelnge uge, we her
lanni nts err . Büter in den West provinzen kauft, eo ispo Ypelsrechte erhält.
Türkei. Also, doch wen igstens ein Mittel, sich in den Adelsstand zu
—Konstantinopel, 80. Dec. Die Berliner „Provin- rheben.
cial⸗ Correspondenz“ vom 30. meldet: Frankreich hat an aalle (Geistreicheg Gebahren eines Charlatans) Es war Jahr⸗
Mächte, welche den Pariser Vertrag unterzeichnet hoben, auch an nmarki in einer kleinen Stadt an der Grenze, des Departements
die Türkei und an Italien, die Einladung zur Conferenz erlaf, du Var. Ene zahllose Menge umgab einen Lunt lackirten, reich
sen, deren allseitige Annahme zweifellos ist. Die Conferenz soll zergoldeten Wagen, dor dem zwei sftattliche graurm Carossenpferde
sich ausschließlich damit befaffen, den gegenwärtigen Zwist zwischen ingeschirrt standen, und daneben galonirte Bedieuten, darüber uni⸗
der Türkei und Griechenland zu lösen und die sonstigen orienta- zormirte Musikanten, die von Zeit zu Zeit Proben ihrer Kunst
lischen Angelegenheiten,bei Seite lassen. Der Veginn der Con- jaben. Oben auf dem Sitzen stand ein elegant gekleideter Gent⸗
ferenz wird voraussichtlich am 2. Januar stattfinden. Bestimmte eman, der Zähne umsonst ausriß und dabei eine Unzahl von
Vorschläge werden im Voraus nicht gemacht; jedoch dürfte eine Flaschen Universalmedicin gegen alle menschlichen Leiden verkaufte.
friedliche Beilegung des türkisch-griechischen Zwistes gesichert er- Unfangs war die Kauflust sehr groß, bald aber begann sie nach⸗
icheinen.“ ulassen. Da rief es mit einem Male: Platz da, Platz! Und
— zie Menge wich nachnibig einem Reiter auf schweißtriefendem Pferde,
er reiteit an den Wunderdoctor heran und übergibt ihm einen
tiesengroßen Brief mit mächtigem rothen Siegel. — Fontanarosa
ieht den Brief an, wendet ihn hin und her, und als er ein kö—
rigliches Wappen erblickt, spielt er den höchst Ueberraschten, öffnet
ind zieht ein Schreiben mit breiten“ Goldrand. heraus; er ver—
ündet pomphaft dem versammelten Publikum, daß die Koönigin—
Wittwe von Preußen ihn sofort nach Nizza berufe, um sie von
chweren Leiden zu befreien. — Dann nach einigem Nachsinnen,
vährend er einen inneren Kampf zu bewältigen scheint, gibt er
»em Reiter ein großmüthiges Trinkgeld, wirft die königlische
Botschaft verächtlich bei Seite und ruft der verdutzten Menge zu:
„Erst das Volk und dann die Fürsten!“ Ein Hurrah folgt diesen
Worten, und er macht sich daran, wieder plebejische Zäͤhne aus—
uziehen.

F Der portugiesische Gesandie am preußischen Hofe, Vicomte
de Paiva, hat in der Nacht vom 25. zum 26. Dec. seinem Le—
hen durch Erhängen ein Ende gemacht (in Folge großer an der
Pariser Böorse erlittenen Verluste).

— Der kürkisch-griechische Conflict hat eine Persönlichkeit in
den Vordergrund gerückt, welche Beachtung verdient. Hobbard
Pascha ist ein Engländer und gehört zu den Grafen von Bucking—
amshire, einer der ältesten Familien der Grafschaft von Norfolk.
hobbard Pascha ist der Enkes des Grasen von Buckinghamshire,
velcher 1782 Gesandter am russischen Hofe und 1777 Vicekönig
»on Irland war. Der Grafentitel gelangte an drei Glieder der
Familie und ist auf den gegenwärtigen Grafen v. Buckingham

Vermischtes. W
ISFBei der am 31. December in Zweibrücken statige—
fundenen Verlbosung- der Stalter'schen Pferde nebst Reitrequisiten
fielen auf nachbezeichnete Rummern die beigesehzten Preise, als:

Nr. 86 der Hengst „Ajax,“ Nr. 71 der Hengst „Lax?“ und
Nr. 6626 der Hengst „Camil.“ Reitdecken und Ledergurten ge⸗
wannen die Nummern 5271 und 5033. Aufsatzgurten Nr. 7566,
4526, 4509, 2129 und 11037. Nr. 4629 eine englische Reit:
stange. Doppeltrenzen die Nummern 6811, 4180, 860, 5584
und 4319. Pferdedecken Nr. 5920, 7685, 5369, 53617. 7425.
Pariser Reitpeitschen Ne. 6971, 6304, 7979 und 4899 eine
Pariser Kutscher-Peitsche.

Dürkheim, 31. Dec. Auch bei uns ist zum Schreden
der Eltern die gefürchtete Kinderkranlheit, der Scharlachfriesel,
rinzekehrt, und mußte in Folge dessen die Schulen geschlossen.
werden. Bis jetzt ist die Krankheit in unserer Stadt nur spora—
disch aufgetreten, in den Nachbarorten aber, namentlich in Ung—
stein und Källstadt tritt sie heftiger auf.

Ellerstadt, 31. Dec. Auf einem Felde unserer Ge⸗
markung kann man — eine im December gewiß sehr seltene
Erscheinnng — einen Kirschbaum in voller Blüthe sehen. Die
abnorme Witterung der letzten Wochen hat auch in unserer Ge—
gend die Vegetation der Art gefördert, daß man glaubt fich im
März zu befinden.

In der „Mainzer Zeitung“ wird über die beagusichtigl
Fusion der pfälzischen Bahnen also gewitzelt: Fette und magere
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        hire (geboren 1793) sestz 1849 übergegangen. Hobbard Pascha
ist der dritigebbrene Sohn dieser leßzten Persönlichkeit. Am
. Aptil 1832 geborein, widmete sich Augustus Charles Hobbard
dem Seedienst; heirathete er eine jungere Tochter des Ober⸗
Chirurgen der englischen Flotte in Korfit, M. Colghun⸗Grant;
1857 war er Lieutenant der königlichen Marine, der er noch als
Zapitän angehört. Erst, vor Kurzem trul er auf Veranlaffung
—ADD——
der Reform des türtischen Seewesens axbeitet und die urkische
Floite organisirk hat, in türkische Diensie; Hobbord Pascha wurde
neuerlich zum Vice-Admiral der türkischen' Flotte ernannt. Sein
den Bruder, Lord Hobbard (gebpren 1818), ist der Erbe des
hßrafentitels und leitet die Geschäfte einer anglo⸗türtischen Bank.

fIn Kowno (Rußland): herrscht in Folge des Mangels an
NRahrung unter der ärmeren Klasse, besonders unter den Juden,
der Tophus. Die Armuth ist in vielen Flecken furchtbar und!
überall zeigt sich dieselbe Krankheit.
— *

Cincinatti, Ein schreckliches Ungluͤc he e nahe
an 100. Menschen zhe vLebere eingebußt, ertignete sicx am .Dat.
auf dem Ohio durch Collision der Flußdampfer.Amerikat, der
nufwärts, und „United Siates“, der abwäris führ in der' Nähe
oqn Warsow, zwischen hier und Louisville. Sofort nach dem
Zusammenstoße gerieth eine Quantität Petroleum an BVord der
Dampfers „United States“ in Brand, und binnen wenigen' Mi
nuten waren beide Fahrzeuge in Flammen gehüllt. Die Schreckens⸗
scene, die erfolgte, spottet jeder Beschreibung; viele spraugen, um
dem Feuertode zu entgehen, in den Fluß, wo sie in den Fluten
hr Grab fanden. Den durch diesen beklagenswerthen Unfall ver⸗
ursachten Verlust schätzt man über eine Million Dollars. Der
Violin⸗Virtuose Ole Bull, der sich an Bord des Dampfers
„Amerika“ befand, ist sammt seiner Concert-Gesellschaft gerettel
—
———
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Die deutsche Feuerversicherung auf Gegenseitigkeit hat am
—— —— in welcher einstimmig die
Auflösung der Gesellschaft beschlosseñ wurde. Nach fünf Jauhren
zes Bestehens derselben beträgt das Deficit ungefähr 230,000 fl

Müncchen“ 29. Det. In der heutigen Sitzung des
Directoriums der bayerischen Hypotheken- und Wechselbauk wurde
die Dividende für das 13weite Semester d. J. auf 22 fl. per
Aktie festgesetzt, so daß sich mit den 18 fl. für das erste Semester
eine Jahresdividende von 40 fl. ergibt, um 1 ft. mehr als vori—
ges Jaht. —

NKarisrush'e, 30. Dec. Bei der heutigen Prämien⸗
ziehung der badischen sl. 85 Loose wurden nachstehende Nummern
mit fi. 1000 gezogen: 3084, 88337, 110508, 114977, 211988,
265119. 371208. 890825, 393276, 39329858.—

Mürnberg 29.' Dec- (Hopfenbericht. A. H.«3.) Seit
letztem Dounerstag war das Hopfengeschäft wegen der Feiertage
anthätig und konnten die Preise auch gestern zu keiner Stabilität
gelangen, da die Lagervorräthe ziemlich bedentend der Nachfrage
iberlegen sind. Die Umsätze, über 150 — 160 Baällen, bestanden
in geringer Marktwaare, welche zu 17—19 fl., geringste zu
16953 — 16 fla sowie in bessern und, Prima⸗;Qualitäten von 20
dis 23 fl. bezahlt wurden, doch erzielten auch einige Pöstchen
26-27 fl. Württemberger courante Waare? erlöste 18 -22 fl.
während auch einige Ballen Ausstich ausnahmsweise, 37 fl. kostele.
Bei den Lagerbeständen' sind haupfsächlich Würtlemberger und
Zallettaucr, soidie auch einige größerePartien Polen vertreten,
eren Limits für den derzeitigen Stand des Marktes zu hoch sein
sollen. Die Witterung ist heute mild regnerisch, nichts weniger
ils Brauerwetter. Zum Markte kamen 800 Ballen. Das Ge—
chäft begann ziemlich ruhig zu den gewöhnlichen Preisen von
17—19 fl., die Nachfrage für Primaqualitäten machte sich wieder
hemerkbar, allein Käufer weigern sich die hiefür geforderten Preise
‚zu bewilligen. Gegen 10 Uhr wurden auch einige Partien Pri—
mamarktwaare zu 20 -24 fl., eine Post zu 27 fl. gekauft. Von
den obenhgenannten Polen, welche großentheils in Mittel— und
zeringeren Quantitäten vertreten sind, ist auch ein Pöstchen Aus-
stich bis zu 42 fl. angezeigt.

Die egyptische Biene.

Das Verdienst der Einführung dieser seit einigen Jahren in
Deutschland und neuerdings in Bayhern eingeführten egyptischen
Bienenrage gebührt dem Acclinatisationsverein in Berlin.
Die Anregung gab hiezu Lehrer Wilhelm“ Vogel von
Lehmannshöfel bei Küstrin, als Mitglied dieses Vereins. Vogel
ist schon seit Jahren als intelligenter Imker hekannt Ihm

sebührt auch die Ehre der Fortzüchtung in Deutschland, sowie der

mermüdlichsten und ersprießlichster Beobnchtung derselben.

22Den Ankauf *eines solchen⸗ Biͤnenbolles in Egypten besorgte

Photograph Hammerschmidt in Kairo, ebenso auch den Transport
»esselben, nach Berlin, und zwar' amch der Vorschrift des Lehrers
Bogel. Am 4. Juni, 1864 langie es wohlbehalten in Berlin an.

Pu Sfaͤmmland-Egypteij stand ist früheten Jahrhunderten die

hienenzucht in —8 — Bluͤthe. Auf dem Nilstrom wurde sogar

e“ „Wanderbienenzucht? getrieben. Man werlud nämlich in

Unteregypten die Bienenstöcke auf Kähne während der Ueberschwem—

nung und schaffte sie hinauf nach Obexegypten, wo die größere Hitze
die Üeberschwemmung früher beseitigte, und die Esparsette zeitiger
serbvorkam. ..

Von den Kahnen aus ließ man sie im Umkreis die Felder
abweiden, fithr dann aͤskmählich stromab, bis man mit gefüllten
Stöcken wieder dae ankam, von wo mqn ausgegangen war.

ee trahm ab und die Bienenzucht kam
in Verfall, als die Tür n Werten e en wirden. ¶ In unse·
rer Zeit begegnet man auf dem Nil wohl feinem e Bienen
töken beladenen Kahne mehr. Das ist'allenthälben sd geworden,
vo der culturscheue Islam seinen Einzitg! gehalten hats ¶ Gegem⸗
värtig treiben nur noch einige Kopten und Fellah's Bienenzucht.
Zie züchten Bienen entweder in transportabeln Krügen und

Schüsseln, die, sobald ste mit Schwärmien besetzt sind, eingemauert
verdeu, oder in Waltzen, die aus Nilschlanm bereitet und iin Schat⸗
ten der Bäume wie Drainageröhren aufgestapelt wer den.

Strohkörbe keunen sie niicht. 464633

Haupinahrung der Bienen in Egypien ist der Klee (Espar⸗
ette), Hauptblüthemonat der Märg.

Die Schwarmzeit fäͤslt in die Monale Februar und März.

.Die dortigen größlen Bienenfeinde sind die Hornissen und
Wespen.

Nun an die Beschreibung der Bienen selbst:

A. Die egyptischen Arbeitsbienen sind an 1, und 2. Hinter⸗
eibsring und am 3. etwa bis zur Hälfte vrothgelb oder orange
'arbig, (ähnlich den italienischen. Bienen) gezeichnet. Während
iber bei der echt italienischen Arbeitsbiene die beiden ersten Ringe
janz röthlichgelb gefärbt sind, hat bei der egyptischen Arbeitsbiene
eder der ersten Ringe einen schmalen schwärzen Saum, der am
3. Ringe die Hälfte einimmt.

Der egyptischen Biene allein eigen ist das fast ganz roth⸗
jzelbe Schildchen auf dem Rücken uund die weißliche Behaarung,
zie sie (beim Fliegen besonders) wie mit Mehl bestaubt er⸗
scheinen läßftß.

Endlich besteht auch ein Unterschied in der Größe. Die
egyptischen Arbeiterinnen sind bedeutend keiner als die deutscher
oder italienischer Ragçe. Wehe 5
B. Auch die egyptischen Bienenköniginnen sind kleiner und
ichlanker als die der vorhin genannten Ragen.

. Die ersten Rückenbogen (am Bruststüch erscheinen stark roth⸗
gelb und oft wie mit Blut überspritzt—/ e e
Die Spize des Hinmterleibs ist ganz schwarz. Das Brust⸗
tück ist rauchgrau bebaart. Dem Rückenbogen fehlt die weißliche
Behaarung. Das Schildchen jst nicht rothgelb, wie bei den Ar—⸗
zeitsbienen, sondern hat die schwärzliche Farbe des Brust⸗
tückes.

O. Die Drohnen egyptischer Raçe sind ebenfalls kleiner und
schlanker als die der andern Bienen. Auch an ihnen fällt, wie
bei den Arbeitsbienen, die weißliche Behaarung des Bruststücks so⸗
fort auf. Im Uebrigen haben sie die größle Aehnlichkeit mit den
italienischen Drohnen... —
D. Da die Flügel der egyptischen, Bienen kleiner als
die der andern Ragen sind, so ist auch ihr Flugton (Sesumse)
anfter.

Der Wabenbau der egyptischen Bienen entspricht nach Sub—⸗
tanz, Form und Anlage den anderen Racen. Nur die Zellen
ind kleiner. 10 Zellen der Afrikanerin nehmen dieselbe Längs⸗
nusdehnung ein, als 9 von deutschem und italienischem Arbeits-
»ienenbau. Die Tiefe der Zellen ist ebenfalls geringer. Dasselbe
zilt auch bei Drohuenzellen und Königszellenbau, welch letztere
m Gegensatze zu denen der heimischen Bienen ganz dünnwandig
ind in sehr großer Menge aufgeführt werden.

Merkwürdig ist noch, daß in den egyptischen Bienenstöcken
außer der befruchteten Königin oft noch mehrere Afterköniginnen
geduldet werden.

Der Verbreitungsbezirk dieser Nace ist ein sehr großer. Man
indet sie echt noch in ganz Arabien und eine nahe verwandte
ZSpecis in Syrien und ganz Afrika.

Eine vierjährige Erfahrung hat festgestellt, daß diese Race sich
hei uns acclimatisirt.
        <pb n="4" />
        J Mustk⸗ Verein ..
Ssnntags, den 3. A2anuar, Nachmittags:
Boarmonie⸗Musi..
ausgeführt von der Capelle des 5. Jägerbataillons
.. aus Zweibrücken
im Oafé Oberhauser.
Entree 6 kr. α
Zutritt für Jedermann. *
Abeneds L.
fur Vereinsmitglioder. Veaer Vorstand.
Dio musgorordem sicte rweiterung, welehs meine Frru-oνε rν—-
eoladem- und Zucerranaren-Fabrilc in den letztén, Jahren erfahren hat,
oranlasste mich, meine drei alteslen Sohne: Albert Kikolaus, Peter Joseph und
geinrich als Theilhaber aufrunehumen.
2Im doenselben, da Sie seit einer Reihe von Jahren die Arbeit mit mir theilen,
89— Beweis meines besondern Vertrauens zu geben, werden wir das Geschâft unter
er Firm * — 3
Framnmze StolIwerel S ne
ortsetzen — J

Auf der Verpackung fäür Brust-Bonbons bleibt die alte Firma unverändert be-
ztehen; für die übrigen Waaren können, bei dem ausgedehnten Bestande an Pti-
quetten, Enveloppen, Stempeln ete., allo bezũglichen Erneuerungen nur successive
orfolgen.

Die strengste Reellität in der Herstellung der Waaren, welche dieselben zu den
gesuchtesten ihrer Art im Gebiete des Zollvereins erhoben hat, wird auch in 2u-—
cunft das Grundprincip der Fabrication verbleiben, und die vereinten Kräfte dahin
gtreben, den Anforderungen der Neuzeit in den verschiedenen und vielseitigen Bran-
chen des Geschäftes mehr und mehr zu entsprechen.
OGln, den 31. December 1866. ——

——
Firma: Franæ Stollwereltt &amp; söhnme.
Ich habe am hiesigen Platze eine
x3 * — J

Hemden⸗ urhd Weißzeugfabrik
zrrichtet und empfehle meine Fabrikate, welche nach Muster und nach Maß ge
fertigt werden, unter Zusicherung guter, billiger und schneller Bedienung zur
zeneigten Abnahme.

Zugleich besorge ich ganze Kusstattungen und halte⸗ daher wohlassor,
trtes Lager in allen Arten Leinen, Gebild, Drill, Bettbarchent; Federleinen,
wollenen Bettdecken, Flaumen, Roßhaaren, Bettfedern, Vorhangstoffen u. s. w
Diejenigen, welche mich mit ihrem Vertrauen beehren wollen, werde ich,
was Stoff und Ausführung betrifft, gewiß zufrieden stellen.
Zweibrücken, im November 18686.

—
Julius Gentes.
.Die mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage t glich erscheinedee
St. Johanner Zeilung
zugleich Anzeiger für die Kreise Saarbrücken, Ottweiler u. St. Wendel,
ist das bei Weitem verbreitetste Blatt in diesen drei Kreisen und finden daher Anzeigen
aller Art in derselben die größte Verbreitung. Auch bringt dieselbe als amtlich dazu
»estimmtes Organ alle vom Königlichen Handelsgerichte zu Saarbrücken ausgehende
Publicationen, als: Eintragungen in das Handels- und Genossenschafts-Register, Urtheile
zber Falliterklärungen ?c.; ferner theilt sie alle Publicationen der Königl. Eisenbahn
Direclion, der Königl. Bergwerks, Direction, der Königl. Berginspectionen und Schicht
meistereien, sowie verschiedener anderer Behörden mit, die alle für die Geschäftswelt von
zroßem Interesse sind.

Ihrer Tendenz nach ist die „St. Johanner Zeitung“ a!s entschieden liberales Organ
hekaunt, wescher Tendenz sie auch fernerhin kreu bleiben wird.

Besonderen Beifalls erfreuen sich die von derselben gebrachten anerkannt interessanten
und spannenden Original-Feuilletons, für welche auch für die Zukunft Sorge getragen
werden wird. I .

Der viecteljährliche Abonnementspreis beträgt hier bei der Expedition 25 Sgr., bei

den Postanstalten 1 Thlr.

Die Jusertionsgebühr beträgt für die vierspaltige Petitzeile oder deren Raum 1 Sgr.

Zu recht zahlreichem Abonnement ladet höflichst ein

St. Johann ac d. Saar, im December 18866. I

Die Erpedition der „Et. Johanuer Zeitung“.

4

Bekanntmachung.
Dienstag, den 12. Januar nächsth'n des
Mogens von 9 bis 11 Uhr? im Stadt⸗
hause dahier wird durch den Bezirksthier⸗
arzt die ordentliche Visitation? der Hunde
porgenommen. J

Zu dieser Besichtigung sind sämmiliche
Hunde mit Ausnahme jener, welche das
Alter von 3 Monaten noch nicht erreicht
haben, rechtzeitig vorzuführen..

Wer Hunde dieser Visitation entzieht oder
aicht rechtzeitig unterstellt, wird nach Art.
142, Ziff. 1 des Polizeistrafgesetzbuches an
Beld bis zu 10 Gulden geftraft. 7

St. Ingbert, den 29. December 1868.

Der kgl. Polizeikommissär:
Bruch.
Benachrichtigung.

Ich bringe hiermit zur Kenntniß des

hiesigen Publikums, daß ich von Neujahr

ib die Gemeinde Fassel halten werde.

Sonntags werden dieselben nur bei der

Fütterzeit Morgens und Abends zum

Sprung zugelassen und beträgt das Trink⸗
zeld jetzt 6G Kreuzer. ——

Peter Badar,
in der Blieskasteler Straße.
Material⸗&amp; Farb⸗
Waaren-Handlung
von
Per Stief
ist auf längere Zeit zu vermiethen.
X St. Ingbeoret.
Direction von August Schroth.
Im Saale des Herrn Oberhauser.
Montag, den 4. Jannar 1869:
Zum Erstenmale:—
Ein Stündchen auf dem
Comptoir
Posse in 1 Akt von S. Haber.
Hierauf. Auf vieles Verlangen:
Das Fest der Handwerker.
Lustspiel mit Gesang und Tanz in 2 Ac⸗
ten von Louis Augelll.
Das Nähere besagen die Zettel.
soobsoioher dandgrube
jabe ich pachtweise übernommen und wird
Jeder, der Sand von dort abnehmen will,
»arauf aufmerksam gemacht, daß bei
mir Scheine abgegeben werden
und daß nur gegen bei mir abgegebene
Scheine der Sand abgefahren werden darf.
Schnappbach, 2. Januar 1860.
C. V. Graffion.
Frankfurter Börse
von l. Jan. 1866.
Geldsorten.
Preußische Kassenscheine. 1 448/.45
Preußische Friedrichddor.937--58
Pistolien : 343830.
Holländische 10 fl.⸗Stücke 9 34-56
Tucaten.. 535237 *
207francs⸗Stücke ..9261274
Englische Souvereigns 1153-57
Sold per Zollfund fin... — —
dochhaftiges Silber per Zollpfund — —
Dollars in Gold 2 202-27,

Die

Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demet in ẽSt. Ingbert.
        <pb n="5" />
        Sl. Ingberler Anzeiger.

Der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
Nummer) erscheint wochentlich diermal: Diensbtag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Arzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Arzr,. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

* — — ——— — — — —
Sonutag, den 8. Jannar 1869

Dentschland. als seine Inene bekennen. Das g8 dan das Werk und wir
Muünchen 831. Dez. Der koönigl. Staatsminister Fürst v. hJaben ziemliche Uebung darin, die rbeit unsrer Nachbarn zu ord⸗
Hohenlohe, — Lutz und Schlör 7 wieder zurückgekehrt * A— 33 4 i en dag
ie Lei ä i inisterien wieder über⸗
sa die adeas der Geschestte drer Mincherten wicne der unsrige, so sehr er auch still steht. ist darum fehlerhafter 7 Im
Der revidirie internationale Telegraphenvertrag. welcher zwi Militarismus und in der Bureaubkratie nehmen wir es ziemlich
schen den Regierungen der Staaten, die den zu Paris am 17. mit Preußen auf und in diesen Facultäten macht uns Oesterreich
Diai 1868 abgeschlossenen internationalen Telegraphenvertrag un en Preis streitig. Ichh weiß wohl, daß Hr. v. Beust sich des
actzeichneien ober diesem Vertrage nachträglich beitraten, unterm Loncordats entledigt hat, und wünsche ihm Glück dazu, aber es
217 Jnu i. Jahres zu Wien abgeschlossen wurde, hat auf Grund cheint nicht. als ob der össerreichische Clexus troß seiner Nieder⸗
Frinuchtigung des Köngs die Zustimmung der tönigl. bayerischen age schwächer sei, als der französische. Die große, die wahre
Kegierung erhalten. Ebenso hat der König den wichen Bayern, leherlegenheit Deutschlands über uns ist, daß es sich leben fühlt,
den norvdeuischen Bunde, Württemberz und Baden, sowie zwischen zaß es sich eutwickelt. während wir zurüdgehen; aber wir sind
Vahern, dem norddeutschen Bunde. Wuͤrttemberg, Baden. Oester⸗ kaum bis zu dem Punkte zurüdgewichen, wohin es vorgeschritten
reich mit Ungarn und den Niederlanden unterm 25 SOclobe l. ist Hüten wir uns indeß, wir können micht leugnen: Das intel⸗
Jahres zu Vaden ⸗ Baden abgeschlossenen Telegraphenverträgen die ligente Frunkreich ist kleiner. beschränkter, als das inlelligente
Ralificalon ertheilt. Die Bestimmungen dieser Verträge, daun Deutschland.· 34 U J
die auf Grund derselben aufgestellte neüe Telegraphenorduung trat.en Paris, 31. Dec. Man liest in der „France: Der Bei—
dom in Januar de. Jahres au für den gesammten Telegraphen- tritt der Türkei ist eine vollendete Thatsache; die Depesche, welche
Verkehr in Wirksamken. sie ankündigt, wird heute in Paris erwartet. Die officiellen Ein⸗
Maünchen, 31. Dez. Die gestern Abends erschienene ladungen werden sofort abgehen und vieileicht sind sie schon un⸗
Nr. Ige Wolteboten? an Grund des Ariitels 126. des erwegs. Die Finladungen werden ven Frankreich gemacht, weil
Strafgefetzbuches (Veleidigung der Staatsregierung, des Landtages ich in Paris die Bevollmächtigten versammeln, Man versichert
gffentlcher Behörden oder Abtheilungen der bewaffneten Macht) übrigens, daß das an die betreffenden Moͤchte abgehende
mit Beschlag belegt worden. Tircular conslatiren wird, daß Preußen es gewvesen sei, welches
Berlin, 31. Dec. Auf der Pariser Conferenz zur Aus— zuerst die Jdee einer Conferenz der europäischen Mächte zur Lösung
zleichung der orientalischen Differenz soll Preußen durch seinen des griechisch türkischen Conflicies in Anregung gebracht habe.
Heschäftseträger in der französischen Hauptstadt, den Grafen von — Paris, 1 Jan. Bei dem heutigen Empfange des diplo-
Solms, vertreten werden. natischen Corps antwortete der Kaiser auf die Begrüßungsane
Lemberg, 31. Dec. Eine Sendung Krupp'scher Kanonen prache nach guter Privatquelle Folgendes: „Ich empfange mit
für Rumänien in preußischen Original-Waggons hat trotz der Vergnügen Ihre Glückwünsche und emstatire mit Freude den Geist
heftigen Abmahnung hiesiger Preßotgane ohne Beanstandung vou der Versöhnlichleit, der die verschiedenen Machte bejcelt; dieser
Seiten der Behörden die Greuze der Buloina passirt. Geist läßt es zu, die Schwierigkeiten jedesmal. wenn sich solche
Frankreich. zarbieten auszugleichen. Ich hoffe, das Jahr 1869 wird
Die „Rehue politiquenuntersucht in einem Artikel, unter benso wie das verstossene Jahr 1868 die Befürchtungen zer⸗
der Ueberschrift „Ein; schwierige Cur“, die Ursachen, welche der treuen und den für civilisirte Völker so nothwendigen Frieden
raufheit Frankreichs zu Grunde liegen. Sie vergleicht die befestigen.“
Zustände des Landes mit denjenigen anderer Nationen und kommt Englaud.
zu dem Schlusse, daß nur drei Länder sind, in welchen die Freiheit London, 29. Dez. Nauhh statistischen Auswe. sen haben
wirkliche Aussichten hätte, Deuischland, England und die Vereinigten die Boͤrn des in jeder Veziehmige nachahmungswerthen nationalen
Staaten. Ueber das erstere Land spricht sid der Artikel folgen⸗ Reltungsboots Instituts“ während des jetzt verfließenden Jahres
nermassen aus: „Deutschland wird heute und mit Recht, als der nücht weniger als 570 Menschenleben auf schifforüchigen Fahrzeu⸗
Hort der Wissenschaften angesehen. Aber seit wann und in welchem en an den Küsten der britischen Inseln gerettet. Seit seiner
Maße hat es den Vorrang bor uns gewonnen ? Seit einigen Fründung, im Jahre 1824, hat das Institut durch seine Böte
breiig Jahren und in gemssen Grenzen nur. So glaubenich das Leben von 17.800 Sdhiffbrüchigen geretet, und 80 goldene
nicht, daß die Astronomie, die Physik, die Chemie, die höhere Ma⸗s Medaillen, 793 silberne Medaillen und 28,908 Pfund Sterling
hematit drüben mit mmhr Nuten gepflegt worden als bei ains n baarem Gelde als Belohnung für die öfters heldenmüthigen
Es fehlt uns nicht an Namen, welche wir den Virchow. Kirchhoff. Anstrengungen seiner Bootsleute vertheilt. An den Küsten von
Bunsen, Helmholtz gegenüberstelen können. Die deutsche neuere Fugland, Schottland und Irland besinden sich gegenwärtig 194
Philosophie ist aur eine Rüdkehr zu unserm 18. Jahrhuudert und debensreltungsboot · Stationen, die mit einem Kostenaufwande von
der freie franzoösische Gedanken hat nur wenig Ursache, dieselbe um 212820 Pfo. Sierl. errichtel worden find
etwas zu beneiden. Die schöne Literatur, die Geschichte werfen bei Mahrend des Ihttes 1868 sind auf den Schiffswerften
unseren Nachbarn einen hellen Schein, aber vielleicht setzen wir die uns⸗ am Clyde 219 (un Jahre 1867 aber 242) Schiffe gebam
rigen allzu sehr herab. Unter den Künsten ist die Musik die einzige, porden —
woran Dentschland hervorragt; es ist dies. die Wirkung eines Fondon, 81. Dec. Aus Sidney, 6. Dec, erfährt man
hesonderen Temperaments; unser Gedanken ist zu schnell und zu ques Neuseelaud, daß die Minoris daselbst schredliche Grausam—
scharf, um sich jemals in eine wahrhast musikalische Form zu feiten deru aund fuünfüig cbasche Fomilien ermordet haden.
tleiden. Endlich gibt es einen Zweig menschlichen Wissens, aus Die Colonial- dtegiernng wird der Unfaähigkeit beschuldigt.
welchem Deutschlaud sein eigenstes Gebiet gemacht zu haben scheint: Italien
die beraleichende Sprachwisseuschaft. Wir wollen die Wichtigkeit, arien
die Bedeutuͤng dieser Wissenschaft nicht abschwächen, vielmehr sie Florenz, 1. Jan. In seiner Antwort auf die Anrede
fuͤr die Gefährtin und Erneuerin aller Philosophie erklären, einen der Kammerdeputation sagte der Koönig: Die einzige wichtige
der mächtigsten Hebel für die Befreiung des menschlichen Gedankens. Frage, welche jetzt vorlieget, sei die lürkisch griechische, welche durch
Ohne den Antheil zu vergessen, den wir durch Duperron, Cham-⸗ die Conferenz eine friedliche Lösung erhalten werde. Weiter sag te
vollion, Burnouf an der Entdeckung der orientalischen Sprachen der König: Er habe das Vertrauen in die Thätigkeit nund gute
jenommen haben, begehren wir von den gelehrten Arbeiten Besinnung der Kammer, daß sie ihre Arbeiten im Interesse des
Deutschlands Nutzen zu ziehen und werden uns stets mit Freuden dandes fortsetzen werde.
        <pb n="6" />
        Zpanien.

Aus Madrid, 28. Dec., wird dem Pariser „Constitut.“
zeschrieben: „Ich erhalte schlechte Nachrichten aus Andalusien.
In Cadix sürchtet man eine neue anarchistische Kundgebung; die
Berhaftungen daselbst dauern fort, und bald dürfte das Stadtge⸗
ängniß nicht mehr ausreichen. Die Entwaffnung der Miliz von
xerez hat eine starke Truppenentfaltung nöthig gemacht. Die Ent⸗
waffnung der Miliz von Sevilla wird bei der starken Garnison
dieser Stadt wohl ohne Unordnungen abgehen; aber es steht zu
zefürchten, daß, wenn einmal die Ayuntamientos (Gemeinderäthe)
in den zwanzig Provinzialhaupistädten, in welchen die Republikaner
iegten, eingesetzt find, die Entwaffnungsmaßregel auf ernsten
Widerstand stoßen wird. Eine gestern hier (in Madrid) abgehaltene
Parteiversammlung hat beschlossen, die Municipalitäten aufzufor⸗
dern, der Entwaffnung im Nothfall mit den Waffen entgegenzu⸗
treten .... Der General Caballero de Rodos wird sein Haupt⸗
quartier in Cordova aufschlagen, um sich rasch an jeden bedrohten
Punkt Andalusiens werfen zu können.

Die provisorische Regierung hat sich, laut der „Epoca, über
den vorzuschlagenden Throncandidaten geeinigt. Die „Esperanza“
bezeichnet als solchen den Herzog von Montpensier, (Vat⸗er oder
Sohn)) für welchen sich auch die Mehrzahl der Armee ausspreche.
Die Candidatur des Generals Espartero wird von den meisten
Madrider Blättern lebhaft bekämpft.

„Imparcial“ bespricht in einem längeren Artikel die Möglich⸗
eit eines Bürgerkrieges und glaubt versichern zu können, daß ein
olcher nur von der reactionären Partei ausgehen könne, jedoch in
jsedem Falle durch eine Einigung der Republikaner mit den übrigen
iberalen Parteien mit Sicherheit würde beschworen werden.

x Madrid, 30. Mec. Die Republikaner von Sevilla haben
zeschlossen, die Waffen abzugeben vor Aukunft des Generals Ca⸗
vallero; es herrscht überall Rehe, selbst in Navarra, wo die Car⸗
listen streng überwacht werden.

jan fand eine Minen⸗-Explosion statt. 22 Menschen büßten ihr
deben ein. *

Sämmiliche Morgenblätter erzählen heute mit allen Ein—
elnheiten den am 20. d. im atlantischen Ocean, 700 Meilen
—X—
auner“ (Sternenbanner) bei welchem von den 164 Passagieren ꝛc.
22 den Tod gefunden, die übrigen 42 aber sich auf ein in
iller Eile gezimmertes Boot gerettet und nach Ztägigem Herum⸗
Jjeworfenwerden auf dem Ocean durch ein französisches Barlschiff
ufgenommen und in Boulogne ans Land gesett wurden. Die
Marine Assecuranz⸗Gesellschaft Lioyd zu London bezeichnet jedoch
diese Mittheilung als eine Ente; bei ihr sei bis jetzt keine der⸗
irtige Meldung eingelaufen, die Schiffslisten des amerikanischen
dloyd enthalten kein Schiff solchen Namens und die- neuesten
griefe aus Boulogne erwähnen nicht das Mindeste von der an—
zeblichen Ankunft von 42 schiffsbrüchigen Passagieren.

7 Algs Motiv eines jüngft in St. Louis eingereichten Schei⸗
ungsgesuches macht ein unglücklicher Gatte geltend, daß ihm seine
Frau in ihrem unbezahmbaren Jähzorn die Kinder au den Kopf
u werfen pflegte.

F In Neu⸗Albany (Indiana) tödtete vor knrzem eine den
öhe n Ständen anzehörige Dame, Namens Morton, einen Herrn,
veil er ihr einen beleidigenden Brief geschrieben hatte. Sie lud
hn zu einem Besuche ein, und schoß ihm beim Hereintrelen in
hr Zimmer eine Kugel mitten durch's Herz.

Laudwirthschaftliches.

Einflhuß des Jätens und Behacens auf
Kübem. Einer der früher an der landwirthschaftlichen Lehr—
instalt in Worms studirenden Landwirthe schreibt uns: „Um den
finfluß des Jätens und Vehackens auf Rüben festzustellen, habe
ch auf einem mit Rüben bestandenen Felde 5 Klafter der aus
dernen erzogenen Rüben weder Jäten noch Behacken lassen. Im
Durchschnitte erndete ich auf jeder gejätet und behackt wordenen
dlafter 24 Pfund Rüben (im Preise von 2 Sgr.) mehr als auf
ꝛiner nicht gejäteten und behackten Klafter. Wenn ich den Jät—
ind Hackerlohn per Klafter zu 4 Pfennigen berechne, so hatte ich
n Folge des Jätens und Behackenlassens auf dem Morgen von
400 ee einen Nutzen von 22 Thaler. Run ist aber auch
er Weizen, mit welchem das Feld im vorigen Herbft befamt
vurde, auf den nicht behackt wordenen 5 Klaftern sehe weit zurück
jegen denjenigen auf dem behackt wordenen Theile. Die Lehre,
zie aus diesem Versuche folgt, ist zwar eine alte und allgemein
zekannte; allein denjenigen, welche wührend des Jätens und Be—
zackens gewissenlose Arbeiter ohne Aufsicht lassen, so daß der Bo—
»en wohl nur eine oberflächliche Lockerurg und Säuberung erfährt,
vüriten hierdurch doch auf's Neue die Augen geöffnet werden.

zdermischtes.
f An die Immobiliar-Brand-⸗Versicherungs-Anstalt der Pfal;
sind für das Jahr 1868 von 100 fl. Versicherungskapital 12kr.
zu entrichten, also 8 kr. mehr als im vorigen Jahre.

7 Der aus den 4 Veremen Teutonia, Liedertafel, Germania
uind Concordia neu gebildete deutsche Sängerbund zu
Paris feierte am 19. d. sein erstes Fest mit Concert und Ball.

London. Die siamesischen Zwinglinge sind in England
eingetroffen und werden nach einer Reihe von Vorstellungen sich
nach Paris begeben, um sich brkanntlich vom Dr. Nelaton trennen
zu lassen.

London, 31. Dec. In den Kohlenbergwerken bei Ur⸗

Die ausserordentliche Prweiterung, welche meine Rrusst-Ronbons-, Cho-
roladem- und Zueerιν FνäIc in den letztén Jahren erfahren hat,
eranlasste mich, meine drei altesten Söhne: Albert Uikelaus, Peter Joseph und
Feiurich als Theilhaber aufzunehmen.

Um denselben, da Sie seit einer Reihe von Jahbren die Arbeit mit wmir theilen,
ꝛinen Beweis meines besondern Vertrauens zu geben,“ werden wir das Geschäft unter
der Firma:

TeStIverel Sähne

Auf Verlangen!
und damit auch die Minderbemillelten die
38 schönen Körperbilder von Paris
»esehen können, so ist das Entre auf 3 kr.
ermäßiget und bis Mittwoch des 6. noch
u sehen.

Bei Unterzeichnetem ist für einen ledigen
Herrn ein möblirtes Zimmer zu vermie—
hen; auch kann die Kost dazu gegeben
verden.

ortsetren.

Auf der Verpackung für Brust-Bonbons bleibt die alte Firma unverändert be-
ztehen; für die ührigen Waaren können, bei dem ausgedehnten Bestande an Pti-
juetten, Pnveloppen, Stempeln ete, alle bezüglichen Erneuerungen nur successive
erfolgen.

Die strengste Reeéllität in der Herstellung dor WMaaren, welche dieselben z2u den
vesuchtesten ihrer Art im Gebiete des Zollvereins erhoben hat, wird auch in Zu-
kunft das Orundprincip der Fabrication verbleiben, und die vereinten Kräfte dahin
atreben, den Anforderungen der Neuzeit in den verschiedenen und vielseitigen Bran-
chen des Geschüftes mehr und mehr zu gefsprechen.

CBRIn. den 31. December 1868.

Gl. KRicel.
Nechnuungen
zu Jedermanns Gebrauch sind vorräthiz
in der Druckerei dieses Plgaites
PheAater im St. Ingbæert.
Direction von August S hroth.
Iim Saale des Herrn Oberhauser
Montag, den 4. Jannar 1869:
Zum Erstenmale:

Ein Stündchen auf dem
Comptoir.

Posse in 1 Akt von S. Haber.
Hierauf. Auf vieles Verlangen:
Das Fest der Handwerker.
eustspiel mit Gesang und Tanz in 2 Ac—
ten von Louis Augely.

Das Näbere besagen die Zettel.

Framnæ StolIwerelic.
Firma: Frauz toIwerele x lane,
Die
—AI
Waaren-Handlung

—
Die franzö sische
Zuckerbohnenfabrik
von
N —h—-
Fonditor in St. Johann,
npfiehlt den Herrn Kau fleuten und Hotel⸗
yesitzern sämmtliche Eon ditorei⸗Artikel
n gros zu den billiasten Preisen.

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st auf längere Zeit zu vermiethen.
B— eS
Redaction. Druck und Verlag von F. X. Demetkz in St. Inabert.
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        *

28 25353852 88 533—3 55323338382
—4— 833835652
5 — —2 —— F 2 — *
33358 s 37355
— ——— 2 38B3A3——83555337
2 —52538 5* 287 8 *
5283535 528* ———885532—22 —2)
5555— 3388 — —
23 555 — —5533234
8 35535 ——233338
585— —232853. 553 53 25533232
3232 —A 833 353 — — 583 —8
585 —2 2532 53* 52* —
EB32 5 23833 *3362ẽ
3 3585272 20 ——
2 — — 33526
— —32223 „5282323232257
2— 5— ——— —
3 — 2*5 — — S22 22
58* *25383—,2583288 — 22
2 — — 2 z 5 2 ——
— 5335 D28 2
2 * —2 —525* 22 85 25*
—2 526 538 88 52255 75 26
55528* 3—3333533573375
—* J * — 7 * .2* 5
3 833733
————— — —— 238225
338 —A 5 2323 *
A 5S—1883335585 552
— 2 88 2c75 c —AEMI —— —A
——— — ——— 8*8525
328222—5 — —385 3327753—3 78*
— —*1 2 22* Da 5 —
—5 553 5 5 — —55 — —32382522—
—c2w0 38 — — ä

222
222223 5235
25 35 — 55232357
— 553833 653233 58*
— 63535 23 8*2 57
53232755 5* 2
2 —— — 52234
532 ——22227 33855
283 55S 25 55
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I3553 —33833385526 — 22 —335 3853. —
—A * 30— 587 2553 85 83 32. 2 .5
*3 * 2 33 — 323* 2 — 2 325 8* ——
——3 375 3— 35
— — 2* J
—22535 2355 *7 53313 A —— 8

4J
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—2
81
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

—2 —
Der St. Ingberter Anzeägerr (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unlerhaltungsblatt, mit der Dienstags- Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
Nummer) erscheint wöchentlich viermal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonn tagl Abonnementspreis viertelijährig 42 Krzr. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. — ——
Rro. ßZßZ. Dienstag, den v. Jauur 1869.
— — — — — — ——— — — —7
—WMR Deutschlaud.
München.“1. Jau. Heute Mittag hat der König im
Thronsaal der Residenz den üblichen NReujahrsempfang gehalten.
sinter den zu Neujahr Decorirten befinden sich auch Pfälzer:
Ministerialrath August Roos in München, G. Kräm er in St.
—A Landwirthschaftlichen Vereins
Hrüller, der Bezirksarzt Baumann in Kandel und Dr. Dick, der
Vorstand der Irrenanstalt in Klingenmünster. α
n Meünchen, 1. Jan. Die Subcommission des Schulgesetz
ausschusses der Abgeordnetenkammer hat ihre Aufgabevollendet,
so daß der Ausschuß sofort in die zweite Lesung, des Entwurfs
eintreien kan. ———
Dienstesnachrichten. 4 anet
17 * 5

Der erste Untergerichtsschreiber am Appellationsgerichte der
Pfalz, Heinrich v. Besnard in Zweibrücken ist auf die Dauer
eines Jahres in den Ruhestand versetzt worden. —

I Berin. Es wird daran gedacht, sämmtliche kleineren
Berg⸗ und Hüttenwerke des Staates in nächster Zeit zu veräußern.
Die Erträge sind fast durchgehends hinter den mäßigsten Erwar⸗
tungen zurůckgeblieben. —

Frankreich. *

Die. „Presse“ erzählt aus Madrid: „Vor einigen Tager
empfing die Gräfin Reus als Weihnachtsgeschenk für ihren Ge—
mahl ein prächtiges, reichgeschmücktes, mit einem filbernen Schlüssel
vbersehenes Käsichen. Es war an diesem Tage gerade großes
Dinen bei dem Marschall Prim und seine Frau ließ zum Dessert
das schöne Kästchen herbeibringen; man öoͤffnet es und findet einen
Galgen in Miniatur, an welchem Prim in Uniform und woh
geiroffen aufgehaͤngt war, daneben eine —A
er hingestreckt war, und auf dem Boden des Kästchens in silber
nen Buchstaben die Worte: „Eines oder das Andere !“ Em ähn—
liches Geschenk war der Frau des Marschalls Serrano zugegangen.
Der General Prim soll ausgerufen haben: „Jetzt begreife ich
Don Pedro den Grausamen!“

Paris, 27. Dee. Die vier Staaten Frankreich, JItalien,
Belgien und Schweiz, welche das framzoͤsische Münzenmaß adop⸗
lirt haden, beabsichtigen nun auch indernationale Briefmarken ein
zuführen, die in den vier Staaten mit gleichem Werthe circuliren
würden. —

Die Pariser Arbeiterbank „OCrédit au tevail (Firma Bé
luze u. Comp.), das Finanzinstitut, welches den Pariser Arbeiter⸗
bereinen und Genossenschaften als Vorschuß⸗ und Discontobank
diente, und deren Kapital selbst zum größten Theil aus Erspar—⸗
nissen der Arbeiter bestand, hat mit einem Verlust von gegen 4
Mill. Fr. fallirt. Leichtsinn und Unlkenntniß der Geschäftsführung
haben die Katastrophe herbeigeführt.

Spanien.

Mabdriäd, L.Jan. Die „Gaceta“ schreibt: Die Truppen
haben in Malaga 600 Insurgenten zu Gefangenen gemacht.Aus
den von Letzteren noch beseßzten Punkten werden sie sicher heute
— Havas? meldet aus Madrid
vom 2. Jan.: Gestern hat de Rodas, von Kriegsschiffen unter⸗
ftützt, die Infurgenten in Malaga angegriffen und vollständig ge—
schiagen. Unter den Truppen herrscht großer Enthusiasmus; die⸗
selben haben durch den Kampf wenig gelitten, während die Ver
luste der Insurgenten betrüchtlich sind. Auch die neuesten Parise⸗
Depeschen vo.n 3. Jau— bestätigen, daß die Insurrection dort voll
ständig niedergedrückt ist, und fügen hinzu, die Insurgenten“hätten
zinen Verlust von 400 Todten und Verwundeten.)

Türkei.

Konstantinopel, 2. Jan. Die „Turquie“ meldet, daß
1200 Freiwillige, die sich mit Petropolali unterworfen hatten—
auf türkischen Schiffen von Kreta nach Griecchenland transportir!
wurden. —. (Dagegen meldet der „Levante Herald“ die Landung

650 kretensischer Freischärler auf Syra, wo sie von Truppen und
Volk begeistert empfangen worden seien. Wahrscheinlich handelt
es sich um Flüchtlinge, da Syra bekanntlich eine griechische Insel
ist. — Auch der amerikanische Gesandte in Konstantinopel hat
sich auf Weisung seiner Regierung geweigert, die griechischen Un⸗
erthanen unter seinen Schutz zu nehmen. — Aus London wird
zemeldet, daß die Pforte den griechischen Handelsfahrzeugen,
welche vor Abbruch der dipioingtischen Bezjehungen in kuropäischen
Häfen Ladung nach der Turket eingenommen hatten, die Aus—
ladung in türkischen Häfen gestattete. — In Betreff der Conferenz
wird aus Konstantinopel“ untern 15 Januar gemeldet, daß die
Pforte Tags vorher die franzoösische Einladung erhalten habe und
fich wahrscheinlich durch den eben in Rizza befindlichen Fuad Pascha
vertreten lassen werde. Das amtliche Organ der französischen
Regierung giebt mun den 8. Januar als Tag des Zusammentritts
der Conferenz bestimmt an.)
Amerika.
Vom 1. Jankdar wird per Kabel aus New-⸗York telegraphirt:
Bewaffnete Negerbanden plündern die Pflanzungen in der Umge—⸗
gend von Savannah. Sie haben gefangene Reger aus den Hän—
den des Sherifs befreit, Feldwachen auf den Landstraßen aufge—
stellt und bieten den Behörden offen Trotz. Die Bürger organi—
—RD0
narschiren
Vermischtes.
77Straubin««. 30. Dec. Miederbayerischer Witz.) In
Schwimmbach wurde in der Nacht des zweiten Weihnachtsfeier—
tags einem Bauern sein Hund sammt der Hütte gestohlen. Die
Diebe schleppten denselben in das nahe Gehölz, brachten ihn dort
ums Leben, und nachdem sie ihm die Haut abgezogen hatten,
sttellten sie seinem Herrn die Hütte und den nackten Hund mittelst
Halsband an die Kette angelegt, wieder vor die Thüur.
In Stadtamhof wurde am 25. December Nachts
der dortige Oberbrigadier wegen einer Mahnung zur Ruhe, welche
derselbe einigen rohen Burschen ertheilte, von diesen erfaßt und
auf kannibalische Art gemartert, in Folge dessen er nach einigen
Stunden verschied. Der Gemordete hinterlaßt, eine Wittwe mit
fünf ganz kleinen Kindern und war allgemein — und be⸗
liebt. Es geschieht in Stadtamhof seit längerer! Zeit schon, daß
bei Nachtzeiten auf offenen Plätzen getobt und geschrieen wird, so
daß man sich scheut, Abends aus dem Hause zu gehen, um gröb—
licher Insultirung zu entgehen.
Frankfurt, 1. Jan. (Ausnützung der Arbeitskraft.)
Ein Bahnwürter der Homburger Bahn, dessen Nachlässigkeit (er
hatte unlerlassen, die Barriere vor Ankunft des Zugs zu schlie—
hen) Ursache war, daß in der Nacht des 23./24. October ein Ge⸗
faͤhrte vom Bahnzuge überfahren und die beiden Pferde desselben
getödtet wurden, während der Knecht glücklicherweise 1ubeschädigt
blieb, wurde zu 14 Tagen Gefänguiß verurtheilt und zugleich zur
ferneren Beschäftigung im Eisenbahn- und Telegraphendienste für
unfähig erklärt. Strafmindernd stand ihm dabei zur Seite, daß
er (bei einem Gehalt von monatlich 24 fl.) täglich 21 Stunden
im Dienst stand und nur alle 10 Tage abelöst wurde. Consta-
lirt wurde zugleich, daß die Nacht nebelig und regnerisch, der
Bahnübergang' aber nicht beleuchtet war, weil — die Bahnudirec⸗
tion das Oel sparen wollte.
— 7 Ueber Frankfurt sind zwei witzige und geistvolle Köpfe
an einander gerathen, die beide Funken sprühen. Carl Braun,
der ehemalige Nassauer und jetzige Berliner Rechtsanwalt, schleu⸗
derte dem uͤber seine vergangene Herrlichkeit trauernden Frankfurt
seine Streitschrift hin: „Frankfurts Schmerzensschrei“ und Fried⸗
rich Stoltze, die Herausgeber der Laͤtern' hat den Fehdehandschuh
aufgehoben. Seine Gegenschrift: „Schwarz-Weiß und Braun“
ist mit Witz und Humor geschrieben, er versetzt Braun scharfe
Hiebe und trifft manchen kitzlichen Puntt; er wirft Braun vor,
daß er sich gleichsam im höhern Auftrag über Frankfurk ärgere.
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        „Wie sich bei besondern Veranlassungen die Hof⸗-Charge, Militär
und Beamte in Galla stecke, so muß der »sich Doector Braun in
Galla stecke; Ferner läßt der- Verfasser seinen Großvater erzählen,
daß er im Nafsauischen gewesen, dork aber die alte⸗rheinländische
Froͤhlichkeit nicht mehr gefunden habe; hierquf entsbinnt sich fol⸗
gendes Gespräch: —* Großvater das Land ist krank. Was fehlt
em denn ?“ Es leidet an der Bräune. Da muß es Blutigel!
hawwe.“ „Die hat's“
7.EGin fürchterlicher Stzurni. wüthete am 27. Decemher v. J
über London und zinen, großen Thejl von England und Wales,
— J6—
schwerem Gewitter und heftigem Hagel begleitet. In Rochdale
Lancashire dedte der orkanähnliche Sturm das Dach einer Schule
ab in der über 400 Personen zum Gottesdienste persammelt wa⸗
ren und die Maäuern stürzlen über die Leute zusammen. Zum
Glüch wurde, Niemand getödtet, aber die Meisten trugen mehr
oder minder serhebliche Verletzungen dayon. In Bolton wuürden
die Seitenmauern einer im Bau befindlichen Bapiistenkapelle vom
Sturm niedergerissen und im' Innexn,; gänzlich demolirt. Der
dadurch entstandene Schaden wird quf 1000 Pfp. St. angegeben.
Auf! der offenen See und an der Kuüste führte der Orkan, wie
nicht anders zu erwarten war, zahlreiche Schiffsunfälle im Ge—⸗
olge. Nach Berichten aus Plymouth riß sich die in Sunde legend
Barle Cavot uus Greenock. von der Ofssee nach Bristol bestimmt
von ihren Ankern log und fließ mit der Brigg. Flying Cloub
von Bideford in hefligster Weise zusammen.Beide Fahrzeuge
zerschellten, don den Sturmwellen mitfyrtgerissen, alsdann an
den Klippen in der Battenbucht und sind zu vollstͤndigen
Wracks geworden. Ihre Bemannungen wurden durch die helden⸗
müthigen Anstrengungen der Lebensrettungsboote glüchlich an's
Land gebracht. 8
Die Königin von Spanien gründet in Paris ein Journal
zur Vertheidigung ihrer Interessen. Dasselbe‚ wird den Titel
führen; „CGonservateur Liberx alc.—
F Aus Lugano wird als Curiosum- erzühlteen daß dort die
fremden Gäste, wie zur Sommerzeit, gemüthlich auuft offner Terasse
sitzen, im Rasen lagern, amter: dem Schutze der Sonnenschirme
promeniren ꝛ2c. leett

iUIgemein bekanntes Verfahren. Da gleichwohl noch viele Land⸗
virlhe weniger aus Unkenntniß als vielmehr der größeren Be—
zuemlichtett — nicht rechtzeitig (im Fe—
„bruar und Pirz) auslesen, um sie abwellen zu lassen, so dürften
die Resultaterdes folgenden“ Versuches für gar Manchen nicht
»hne Aufmunterung bieiben, dem Gegeustande mehr Sorgfalt zu⸗
züwenden. Wir ließen Mitte März einen Theil der von
inseren Zwiebelkartoffeln zum Setzen bestimmten Knollen auf
eine aus Latten aͤngefertigte, an der Dece des Kellers befeßtigte
horde bringen?“n Hier bleiben dieseiben, etwa drei Viertel Fuß
zick qufeinander geschichtet bis zum“ Tage. des Setzens liegen.
die Schale war welk, fast runzlich geworden und die Augen
eigten keine Spur von Trieben. Da wir indessen mit diesen
dartoffeln auf dem betreffenden Felde nicht ausreichten, so waren
wir genbthigt, von derselben Sorte, die noch auf dem Haufen
agen und gekeimt waren, weitere Setzkartoffeln zu nehmen. Bei
der Ernte ergab es sich nun, daß die vorher nicht abgewellkten
aber gekeimten; Kartoffeln einen um ein Drittheil geringeren Er⸗
rag lieferten,als diejenigen, die wir läng re Zeit vor dem Setzen
nufHorden hattem lagern lassen. i
7 Wα—
————— 31 — — —
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr
7.Wien, 2. Jan, Bei der heutigen Ziehung der österrei ⸗
hischen fl. 250 Loose pon 1858 fiel der Haͤupitreffer ain Surn
30263. Nr. 47, der zweite Treffer auf Serie 1238 Nr. 75, der
dritte Treffer auf Serie 519 Nr. 14. Außerdem wurden folgende
Serien gezogen: 407 992 1186 1739 1750 1708 2295 2347
28379 2631 8502 8523 8570 4067. 7 7
Am 1. Januar ds. Jahres gelangkten neie Tarife“ für
den Rheinisch⸗Bayerisch⸗Oesterreichischen Güterverkehr zur Ein—
ührung.. J
e. Zuri Erleichterung der Theilnahine an der im Monate Mai
ommenden Jahres in Lurxemburg stattfindenden, vom dortigen
Ackerbauweretne veranstalteten .Ausstellung? von Gartengewächsen
ist für alle aus dem Auslande eingehenden Gegenstände, welche
iach beendigter Ausstellung. in das: Musland zurückgehen, die Be⸗
reiung vom Eingangszolle zugestanden wrdenn.
Btxtrieb' der E.“ b, Verkehrsaustalten jm, Jahre 186667.
Das. Gefammtpersonal, welches im— Jahren 1866/67, bei den
k. b. Verkehrsanstalten verwendet war, umfaßt 9861 Petsonen.
Hiervon treffen auf die Centralleitung 170 Personen, auf den
vereinigten Poste und Eisenbahndienst 273, auf den Eisenbahn⸗
dienst 53415, aufinden Postdienst 3289, auf den Telegraphen dienst
212, auf den Ludwigkanal 109, auf die Bodenseedampfschifffahrt
53 und auf die Eijenbahnbauabtheilung 340 Personen. Der Auf⸗
vand für das Gesammtpecsonal heträgt für die 58. Quartale
866167 53,827, 3809 fl.

———— — — —

9
aͤnbwirthichaftliches
Auslesen und Abwelkentässen der Setzkar
bofffeln. Bekanntlich ist es seht empfehlenswerth, die Setzkar—
toffeln so aufzubewahren, daß sie vor dem Einbringen in den
Boden nicht keimen, denn die vorher gebildeten Keime, die auf
Kosten des Knolleninhaltes entstanden, brechen, in den Boden ge—
bracht, ab, und es bilden sich dann Ausschläge, die sogenannte
Zrautwüchsigkeit begünstigen.Die zur Ausfaat bestimmten Kar—
toffeln durch Abwelkenlassen vor dem Keimen zu schützen, ist ein

y n We
— — — * WR J

Stadtrathssitzung.
Donnerstag den 7. Januar 1869,—
Nachmittags 2 Uhr.
Tagesordnung:;:
Abhör der Rechnung über die Herstel-
lung der Gasbereitungs-Anstalt in der
—A ——
Die Erhebung von, Bürgereinzugs-
zelder bett.
Herstellung eines Align ments auf der
St. Ingberter. Grube betrz.
Die Förderung des Turnunterrichtes
betreffend. —V
Die Fleischbefchau betr. R 9
Die Herstellung der Ortsstraße von der
Brücke bis zur Mariannenthaler Glas—⸗
zütte auf der St. Ingberter Grube
detreffend.
Heimathsangelegenheiten betr.
Ergänzung des Armenpflegschaftsrathes —
pro 1888 bet. 1 und morgen
St. Ingbert den 4. Januar 1866. . deute Mittwoch sind
Dis Burgeme 95 die — Prachtkörperbilder der Q6ιια.
u germeisteramt: Paris ganz beftimmt zum
Chandon. Letzztenmal um Zkr. zu sehen.
Redactionn, Druck und Verlag von F. x. Demetz in St. Ingbert. *

Auf allen Ausstellungen haben die —5
7 4* *
Zernie denbäcn 6
des Hoflieferanten Fran z'Stollwerchin Köln (4 —.
über ähnliche Fabrikate als Syrupe, Extracte, Po— 3 6 35
stillen, Pasten u. s, w. den Sieg davongetragen, ein K 935
Beweis, daß diesem Hausmittel der unbedingte Vor⸗·
Jug gebührt. .
J Dasselbe, üher den ganzen Corntinent verbreitet, findet iich in Originalv icketen
14 kr. in St. Inghert bei J. J. Grewenig und Conditor G. Rickel, in
Blieslastel bei Fr. Apprederis.
Vie franzoͤsische
Zuckerbohnenfabrik
von

2
4

Theater im St. Ingbert.
Direction von August Schroth.
Im Saale des Herrn Oberhauser
Mittwoch, den 6. Januar 1869:
Zum Erstenmale: 5
Aarciss

oder *

2
2

Der Sturtz der Pompadur.
Trauerspiel in 8 Akten von A. E. Brach⸗
vogel.
Das Nähere besagen die Zettel.
X —

— J F
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        —AV
52 —235 —3355
— — — 7 8 * —
—— — —
536 * —— 58 3258 7
DO S 8 * 33258 28
1575 ——5 3325853255
525538338
— 7* 2* * * ð —
353 8235 323 33535
——— — 533 —3
3 5723 23 ——8223
3333
* * 2* 2 * — J * *
* 783 — 3233438623
22 —— *8 g— 2537
3 —
2—555327 —A— — —
53 — 5*538 55 53355*8 5* *
3 333—33 —288
— 522 —
73255652 5 3255 —
875 * — — — 52. 52** * ————
—A —A ——— 2 .
3 4
—8.358 ——
—X ESBIE. 7*5535
555353 5 —z 323* 325— — —3338
5383 76 —— *538 8
258352 —5—832 — 5328
25325x5E 4 2533 cA 3
4 * — 8 52. 2 5
2 38833 ——
—— * — —A— J —2 27
3 — 53535555
83 S2838 —2— *55—
2 23 2E8 . — EB—

———
.. 77
38.37
* —AVD — *
28

233 55 T7 5 5 52.2258
255 5 —⏑ —
5— 58338287 5** 2
33383 5 à 83—
252856586 323
22 2 338 *
25885525 58
55S —2335
* 85k2 — 55
—
2* *2 ——
2333—33378
5—53—57* —
— 383
— ——
283223* * 52832 75355
83 — —3583—535554
2833 53255535
— 8 —A *84
— 3*
358 * 2732 5*
3 6—
— 3 ——
5 82 86 7 — 7
——
⁊ —— —— 2 27
853—3383332*55
*58 2584
Ss68 — ——

v

8

28353
58 *282837
—8 — — 2553 8*8* 25 S
——— ——— g
—A— 2338 5z2* 3z258* 55238 — 8* 5 8
5 8338 5388335*
258B3 ——— 5* — — *—S55 3284 * 53 55
5555368
— 55* 328 22883 — »S25* 38788
28 83. 3 23 S 5 3 7 38 7 23553 525
J * 8. 5 2 * 37 ——523 587 * — 52 2** 25 22
* 2 * 2 9 — 3 — 1 20 2 * * — ẽ 25 89 — —— —
— 8 — 2* 5. F — 35 2 — 75238 —65* — ——— —— 5 * —
2558* —3z2888 E— —38832 — —— 338.8 2858 8
5 2 235 88 —z88 *22346 83— 2328 32— 7
82 SS 3 2. 222 2323 * 27 2 —A 7
* —— . * — 5575 —5 * 32222387 5*»—833538 8
7 5238 58 528* —A— 335* 25338
J
—856 8 3 338358385 p 33283 * ————
——2* — —E — — 233 558*2 54 * —A 25355585 —z2*
— 53 * 2 T. — 12 —525*. 87 8* —A S. 2525
5* — 2 —274 32 35588 5 —ãA *888 537 5528 8 — —
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8235 7253* 23 2* ————— 2558 — — — 135 —7 z52 —
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232*5 258358 —S— — —332286 338355 —2388 —: *
5*8 5333588 3 7—8 ** 85*2338 32*8 —A — 8
32833375 S A * 2 — 2 * 5 2* — —8
25*5 25 * 23 7* 2523 —A— 2 5 * 558 — *
53325 53 83 3533 88
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— — (und das mit dem Hauptblatte verbundene unterhaltungsblatt mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
innenn icheint wöchentüich vije rma l: . Dien siag, Donnezstag, Samstag und Son arhag. Abonnementspreis riertehahrig.8.Kerzt. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder dexen Raum · derechnet 17 —7—
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ienn e otut Deutfchlande ι anrapation von Toulose wegen Heleidigung und Berleumdung eineß
zam iln che n 3 Jau.“ Bezüdlich“ dere Neorganifationder Maire zu 15. 000 Irs. Geldstrafe und 8009 Frs. Entschäadigung
teichsraihskanimererklartdie Abdzig. die Nachricht .einer veabsich⸗ erurtheilt. ¶Das Gericht selbst ertlärt, daß dier Verwaltung dieses
uͤgten Ernennung der Burgermeistere der“ 8. Kreishauptstadte zu Maire nichts weniger als lobenswerth —5 — wielmehr häufig
eichsrathen als Erflndung, dann? die Absicht immer 80 gewählte inregelmaͤßig und,Hingesetzlich; daß dieser Beamte eigenmächtig
Reichsräthe auf je eine Landtagsdaner in die Reichsrathska mmer ind ohne Zuziehung des Municipalrathes oft. geradezu gegen
u⸗ setzen als einen langstverlassenen Standpunktn Wabhrscheinlich essen Willen die Gemneinde in Schwierigkeiten verwickelt uind die
arde die Regierung vorschlagen doß die Landesimiverfitäten und lementarsten Regeln der administügtiven oder finanziellen Ver -
—Do———— intwortlichteil übertreten. ja daß er eineir Municipalrathsbeschluß
Gewerbireibenden ne müßige Anzahltevon »Verttetere in die efalscht hatte. Man deult pielleicht, setzt dag Jouͤrnal des
e eathelammer schiden dürfenn nenrririrt debats“ hinzu, daß ein Journal, welches sich dadurch berdient
Munchem, 4. Jan. Der: Aufwänd auf die. Volksschulen zemacht hat, daß es öffentlich die Mandver eines solchen Beamten
Bayerns aus Siagats- Kreis- uͤnd Gemeindemitteln betrug bisher etannt macht, für den Dienst gelobt werden würde, welchen es
die Summe von 1,913,0890 fl.;“ der den Kammern vorlies en Einwohnern einer so kläglich verwuͤlteten Gemeinde, und der
ende Schulgesehen iwurf involvirt einen Mehrbedarf von 1,182, 218 Rdegierung selbst geleistet hadz —aber dag Ast ein Irrthum. Die
hulden. —5— J——— Schwere der gegen den Maire porgebrachten Thatsachen ist nur
Nach der „K. H.“ wurde die bisher für: Unterthanen süde in Umstand, welcher die Heftigkein der Artilel dieses Journals
zeutscher Staaten in Frankfurt a / M. behufs Aufenthaltsermög⸗ n etwas abschwächen und entschulbigen kann. Das verurtkheilende
ichung noch übliche Cautionsstellung und jährliche“ Permissions Ertenntniß des Gerichtshofes ist ein Document, das man außer⸗
chuͤhe abdeschafft und die gefiellten Cautionen zurückgegeben. Die alb Frankreich schwerlich begreifen wird.
hreuß. Regierung habe dabei für vie Wünsche der bayr. Regierung Pari s, 8. Jau. Das „Journal officiel“ meldet, daß alle
die größte Bereilwilligkeit gezegt. Naͤchte den Vorschlag, die erste Conferenzsitzung auf den 9. Jan.
ümchen, 7. JanVer. Anttag auf Herabsetzung der estzusetzen, nunmehr angenommen haben.
steisegebuͤhren der Abgeordneten, sowie der Zusatzantrag, daß die Italien.
Ausschließung der in München wohnenden⸗ Abgeordneten vom Aus Reom A. Jani, wird der Allg. Ztg.“ geschrieben:
diaienbezug vufgehoben werde, wurde heute von der Abgeordneten- zu den fruͤher schon angezeigten deutschen Theologen trafen noch
ammer abgelehnt. e ieth ühen dis HH. Molitor vow Speyer, Hauser' von Koͤln, Giese, Hefele
lachrichlc . 3473 izu—, um die Vorstudien zumallgemeinen Concil fördern zu helfen.
75 Zenhennahugien J „ Fa'wird sich in: jenem Quörschiff dex St. Peterskirche ——
Für die protestantische Pfarrei Ulmet Decanats Kusel, wutde po der Papft amm Griindounerstag den Pisgern die Füße zu
ein staͤndiges Vicariat mit dem Sitze in der Gemeinde Dennweiler⸗ vaschen pflegt. Dien Einrichtung des Locol⸗ für die Sessionen ist
Frohndach errichtet; ferner ein solches. für die protestart. Pfartei erdungen, der Tischleralleinerhält fen die Chorsitze dor ien
Kusel, Decanata gieichen: Namens, mit dem Sitze zu Huffler.“* 220,000 Lire; daß escaich sonst en nichts fehlen, daß vielmehr
s datagart, A. Jan. Morgen kritt. eige Conferenz zu- Alles mit dem glänzenden Inmtu der Basilica wetteifern wird,
ammen, welche die Aufgabe hat, die Kompetenzbestimmungen. für dafür ist gesorgt. So konneol wir wenigstens nach dieser Seite
den neu zu errichtenden Verwaktungsgerichtshof festzustellen. Allem hin des Conci⸗ im neuen Jahr gewiß sein.
Anscheine nach werden die Verhandlungen nicht ohne Resultat sein, Flor euz, 6. Jgl Ein Decret des Königs verkraut dem
n s wird damit ein Ausgangspunkt für die Orgauisation“ im General Cädorna Jie Wisfion an, die Ruhe in den Prov itzen
Deporlement des Innern sich, geiwinnen lassen. —.e vieder herzustellen. Bologna, Reggio, besonders aber die Land—
ewerhin, 4. Jan. Das in Abgeordnetenkreisen verbreitet Hast von Parme sind immer noch unruhig. Die Städte, wie die
gewesene Gerücht, als werde die Einberüfung des Zollparlaments ihrigen Theile oge Königreichs sind ruhig.
dor derjenigen des Reichstages beabsichtigt, entbehrt der Begrün⸗Das, Siritio“ veroffentlicht eine Nachricht, welche, wenn sie
dung; so wurde mir wenigsiens heute versichert. Der Minister ich bestaͤticte, alle jene Gründe bekräftigen würde, die von der
Zeouhard yat die beim Obertribunal beschaftigten Hülfsarbeiter Oppositien angeführt wurden, um die Gehässigkeit der Mahlsteuer
entlassen und wird bei dem Landtage Geid für einige neue Stel- nItonen zu beweisen. Nach dem. „Diritto“ hatte der Syndicus
en Le dem Obertribunal verkangen.“ Das ist der correcte Weg (Bürcermeister) einer kleinen Stadt in der Lombardei, deren Na
ind das Geld wird sicher auch von Herrn Lasker bewilligt werden. nen nicht weiter genanut, wird — es soll Bazzolo sein — alle
nu? Veriin Jam Gegenüber der Nachricht, daß in Szczae Muller seines Bezirkes versammelt, um ihnen zu erkläreu, daß nach
towa Z aus Preußen nach Rumänien witer falscher Deklaration znem ihm soeben zugegaugenen Resctipi die Negierung das Muhl—
zesendeteè gezogene Kanonen angehalten worden seien, meldet die tteuergesetz in Anwendung zu bringen beabsi htige, und daß bis
reuzztg.“ Die betreffende Sendung enthielt durchwegs Wagen zur Aufstellung der Compteur's ihnen die Hälfte der Abgaben für
ader Har! richtig dectärirt und wurde bereits in Folge Weisurg das erfte Semester geftundet underst im zweiten Semester einge—
der Wiener Behoͤrden -weiter exbedirt, 5 zogen werden würde. Andiese Erklärung schloß sich eine Diecus-
Braumsichwee iegehz. Jan. Die von verschiedenen Zei⸗ Fion an, welche schließlich so heftig wurde, daß die Müller über
ttungen gehrachte Mittheilmig, daß Seitens der hiesigen Regierung den Syndicus herfistenund ihm den Hals abschnitten.
neue Verhandlungen über den Abschluß“'einer⸗ Militärconvention »7 Mau liest in dẽr Lombordig' vom T. Jañuar: General
nit Preuhen emgeleitet oder in Ausficht genommen seien, wird Garibaldi hat anden Genetal. Fabrizi folgenden, Brief
i ieleiet eisen für michtbegründet erklärt. , Jeschueben: 11 —
e n, 8. Jan. Die-, Wiener Zeitung“ veröffentlich die5 Coprera, 22. Dec. 1868. *
eain Dehheehe 8 Veesdsmnuewhe ei 9 Mein lieber Fabrit
dungen und die Eheschließungen unter' verschiedenen i eu, Abnen nnn ui 5*8 —
ed Der ne eee wurde wegen Ver- ,4 Ich sende Ihnen einen harchirten Brief mit 1253 Fr., den
g — 3 zie Democraten von Pesth für unsere Verwundeten gesandt haben.
öffentlichung eines Briefes des Papstes an den Redackeur eines 7 eie enan e a V
cleritalen Provinzialblattes confiscirt. s wäaͤre gut, vemn n en Blalter Desen braven Ma—
— rtnt 6 qgwyaren einige Worte des Dankes sagten.
Frankreihh. Stets der Ihrigeeegg
. Großes Aufsehen erregt ein Richterspruch, welcher die Eman⸗ V—— G. Garibaldi.
wvwera e DDD——
        <pb n="14" />
        Spanien. ——— vollzogen d e iete
irm ineme i lauditoriate bestätigt worden ist und Se. Maj.
Aus Madrid, 5. Jan., wird telegraphirt: In einem an theil vom Genera
die Gouverneure der Provinzen gerichteten Rundschreiben legt Hr. der König keinen Grund geeunden hat, die Todesstrafe in eine
Sagasta die Aufstände von Puerto San Maria, Cadir und Ma- Freiheitsstrafe hĩ zuwan de n. Soeben nach 6 uhr Abends hat
laga der Reaction zur Last. Das Schriftstück spricht auch von FBad Ems, 3. Jan. oeben —— —**
Berschwörungen, die zu Pampeluna, Burgos und Barcelona ent ein du gee — BRBh8 e cbette
deckt worden wären und in denen die Betheiligung der Häupter einem hier un
ili die Schienen gelegt hatte, den Kopf vom Rumpfe getremni.
d milie Bourbon klar zu Tage trete. Hr. Sagasta —8 — auf m Fu
* der der Regierung, —* Staatsstreich auszuführen odert 7 Ein deutscher Turner erstieg neulich den eee
die Bürgermiliz zu entwaffnen, und bemerkt, daß die Aufstände n Fine 3 den Zuschauern unten e
und Verschwörungen zum Zweck haben, die Vereinigung der Cor- Angst als ihm oben. 3
es zu e die definitive Constituirung des d ee Whiesed — e —353 epoge
lich zu machen, die nationalen und fremden Capitalien abzuschrecken, el.
an dwwrachen laähmen und die Bevollerung zu dem ae Jor fiel 8 Vrrr Ser 8— Srne
dringen, daß das allgemeine Stimmrecht in Spanien ungausführs B. . nahm ot—
en 8 so die —** Errungenschaft der Revolution inu ⸗ i , ee eg. unp x&amp; 8* ndis
238 —5 3 ß eise pr 2
sorisch zu machen. Die Regierung lenne die Plane der Feinde ——
hder Revolution. Der Minister ertheilt den Gonverneuren den die Hö “, 33
—** bekannt zu machen, daß die Regierung entschlossen ist dae Madchen verfiel vor Angst und Peinigung in 3 Tuer,
iltge Depot der Nationgisouveranetät inack zu erhallen big zum draukheit und am Ende siellte es sich heraus, bdit rne gam
Zusammentritt der Cortes, und die Institution der Bürgermiliz unschuldig war. Diese haarsträubende Procedur bilde e nun den
sberall zu schtzen, wo diese ein Element der Ordnung in. Die Gegenstand einer aufgzeregten Comitatsausschußsizung, in welcher
H 48 73— oͤbe auch wissen, die Ruhestoͤrer oder die Agen die Unmenschlichkeit diefes unconfstitutionellen Verfahrens verdammt
88 Reaction daran zu verhindern, diese Institutionen in ein und e e e Dn 8
t der Unruhe und der Anarchie zu verwandeln. Hr uur von seine enth guftand zun
—— ding J Regierung 8 obgleich sie sich hoch 7 eeen Mo zimnmer n derh Pelledung eines
oe eg pðx, ve der Amtes auszuschließen. —
herzig gegen die Besiegten zeigen wolle, doch in Ausführung de 8 ssagiere des Dampfers Starry Banner“
ffemli ittlich sei d derfelben Energge Ein Theil der Pas agiere mnpfers, y
een en rin gen n 8 — s — e Sieruenbanner), welcher zwischen Alexandria und Ipen fhrt,
* ; daß sie in der Frage des Throncandidaten beschlossen habe, ist in London angekommen und briugt die erschütternde Botschaft,
die Enischeidung der Cortes abzuwarien, da sie boc denselben den daß das niden —13853— enin aer
iiefiten Respect hege, wie eine kürzlich vorgekommene Thatsache ge⸗ u gegangen ist, welcher
e e 5— daß ihre Mitglieder suchen, sei es nun ge⸗ Das Unglüd —— etwa 700 Meilen westwarts F
nesnsam oder indibiduell, auf daß Tand zu Gunsten Jemanden land. Nachdem das Schiff das Mittelmeer verlassen, gegnet
h Vinfluß aus uben e 8 so heftigen Stürmen, daß es sich zu dem weiten Umwege nach
ꝛine Vorgestetn zogen in Sevilla Gruppen durch die Straßen Southampion entschloß , um . sillerez Welter abninvarien Rag
nit dem Kuf: „Es lebe die Republik! Zu den Waffen!“ In kurzem Verweilen ging der Dampfer am 14. Decenmber v. J
Folge der Haltung der Localbehorden und der großen Majorunt vieder in See, aber bald trat wieder einer der in diesem milden
der Bevoͤlkeruug wurde jedoch die Ruhe micht gestört. Borigen Winter so überaus zahlreichen Stürme ein und hielt mit. umde
Sonniag sammelten sich in Xere 8 einige Grußpen, weiche die chwächter Kraft eiue ganze Roche an. In diese Zeit fällt das
Absicht kundgaben, sich der im Rathhaus deponirten Waffen zu Unglück. Man wußte an Boro, daß das Schiff nicht zu den
demachtigen aber General Caballero de Rodas sandte ein Ba- üchtigsten gehoͤrte, schon ziemlich alt sei, und dies trug dazu bei,
ien delches die Waffen nach Cadix brachte die Besorgniß beim Eintritt schlimmen Wetters zu vermehren.
ai a dir rTd, 6. Jan. In Xeres wurde eine communistische Um 18. December v. J. wuchs der Sturm zu solcher Heftigkeit
Verschodrung cuͤnat In Ravbarra sind carlistische Agitativnen an, daß die Wogen hoch über das Schiffsbord hinausschlugen,
Ganze. Die mingerielleIberia“ spricht sich eutschieden ge⸗ als wäre es nichts mehr als ein rollender Balken und die Ret⸗
9 Throncandidatin Mon densiers ug * lungsboote theilweise unbrauchbar machten. Am 20. December
g 60 lant derdoppelte sich die Wuth des Orkans und damit die Verzweiflung
Aus Atheen berichtet vcge Zelegraphenagentur üͤber an Poe — —* eannde ee 8
8.At t hrall der wüthenden Wasser nicht mehr Siand hielt, sondern si
h — uflucht in den großen Salon oder in dessen e, um den
3 — e — do cpellen zu e Jerus oere Waserherg d
me Wasserberg in reißender nelligkeit, zertrümmerte einen Thei
richten Berliner — 9. — der Seitenwände, zersplitterte den ganzen Salon in Athome und
Anfang wnd An aid sune e —* n Inge chwemmte durch die gewaltsam erweiterte Orffnung nicht weniger
emn 8* — — eine besondere —S — * de au ι — vp —*— n * ͤvr
au
jerenzverhandlungen ertheilt. — Aus Wien wird Ymeldet, die —— ee als Herz Seen ns
J ————
sich ihre rfeiis beren erllarten, für die vöͤllerrechtlich correck Hal⸗ eene et —*— ———
iung Griechenlands mit ihrer Gesammibürgschaft einzustehen. eben so mit Gewalt der ihn festhaltenden Arme der Seeleute, die
NRußland. ihn für einen Wahnsinnigen hielten, und stürzte sich in die Wogen,
Petersburg, 6. Januar. Die russische Telegraphen um zu retten. Ein vorzüglicher Schwimmer, fand er seine Be⸗
Agentur meldet aus Corfu vom 5. Januar: Nachrichten aus Athen mühungen reichlich belohnt; es gelang ihm allein, wie der Be⸗
zufolge werden Kriegsvorbereitungen getroffen und die Armee an richt sagt, eine große Anzahl Menschenleben zu retten, indem er
der Landesgrenze concentrirt. Truppenaushebungen haben begon⸗ die Sinkenden dem Schiffe so nahe brachte, daß mii Hilfe der
nen. Die Regierung bea bsichtigt 35, 000 Mann irreguläre und hande an Bord deren Rettung bewerlstelligt werden konnle. Wah⸗
135,000 Mann reguläre Trunnen auf · Hessen. wend dessen begann das Schiff bedenkliche Risse und Spalten zu
— zeigen und alle Hoffnung, an Bord desselben der Gefahr Trotz
bieten zu können, mußte aufgegeben werden. In fliegender Eil⸗
zimmerte man ein Floß zusammen, in solcher Eile, daß man nicht
die Zeit gewonnen, einen Bissen Zwiebad, ein Faß Wasser mit
auf die Reise zu nehmen. Und auf diese Holzinsel von losen
Masten und Taumweik retteten sich die überlebenden 42 aus einer
Gesammtzahl von 164 Koͤpfen unter Befehl des Oberofficiers
b. Barem. Drei Tage und zwei Nächte dem unerbittlichen Sturme
preisgegeben, den Wogen und Wasserstürzen ein hilfloses Spiel⸗
jeug, ohne Stillung des Hungers und des Durfles, hieben fie
fie dahin, bis ein französisches Barkschiff in Sicht iam, die Geren
teten aufnahm und an französischer Kuͤste landete, don wo sie
zum großen Theil nach England herübergekommen sind.

Vermischte «.7

Aus der Pfalz. Die „Pf. Volksztg.“ verdffentlicht
ein Regierungs-Präsidial-Rescript, worin den untergebenen Behör⸗
deu gestattet wird, bis zum Betrage von 11 fl. aus Regiemitteln
rine Zeitung zu halten. Als hiezu geeignet werden bezeichnet:
der Nürnberger Correspondent, die Bayherische Landeszeitung und
die pfälzischen Provincialblätter; die Wahl wird den Behörden
rei gestellt.

f, München, 8 Jan. Dem Veruehmen nach wird in
den nächsten Tagen in Jugolstadt an einem Soldaten des 10.
Infanterie-Regiments, welcher einen Corporal meuchlings erschossen
hat und vom Kriegsgericht zum Tode verurtheilt worden ist, das

—————
        <pb n="15" />
        FNeue Räubmethode. In den abegelegeneren Thel- immer noch übliche Verfahren, den Dünger in kleinen Haufen
len von Paris hat sich eine neue Methode der Beraubung ver⸗ Wochen lang im Felde sitzen zu lassen, als „verwerflich“ zu kadeln.
pateter Wanderer hractisch gemacht, die darin besteht: daß die Durch soforliges Ausbreiten des ausgefahrenen Düngers erhänt
Bande von 428 Personen sich hinterstellt; kommt mum eine ein⸗der Achker nicht allein die so nöthige, die Frühjahrsbestellung so
jelne Person in Sicht, so geht einer der Strauchdiebe mitten auf seht erleichternde Gähre, sondern die düngenden Theile werden
die Straße dem Wanderer entgegen, indem er fich betrunken stellt auch durch den Regeu oder Schnee in die Ackerkrume eingeführt
und von einer Seite zur andern wankt, doch immer so, daß er und berwischen sich bei erstmaligem Pflügen vollständig mit der⸗
auf den Wanderer hinsteuert, der dadurch und in der Absicht aus- selben, während bei dem auf Haäufchen sißenden Dünger die durch
zuweichen so sehr vor sich beschäftigt ist, daß er kaum bemerkt, Regen ausgelangt werdende Kraft fich nuͤr einzelnen Stellen mit⸗
wie er von hinten angepackt, und ihm Uhr und Geld abgenommen heilt, die dann sehr häufig in der nachfolgenden Frucht sogenonnte
wird. Die ganze Gesellschaft, welcher sich der angeblich Hetrunkene Beilstellen bilden, während der größere Theil des Aders mit aus-
ganz nüchtern anschließt, machte sich dann auf die Socken. — zelaugtem, folglich fast kraftlosem Dunger bedient wird. Aber
Vor einigen Tagen (wie die Pariser Gerichtszeitung vom 28. lbst wenn der Dünger auf einen gefrorenen Acker ausgefahren wird,
December erzählt) ging es aber einer solchen Bande schlecht; ein sollte man das sofortige Ausbreiten nie unterlassen, falls man
Stadtsergeant hatte zufällig ihre Verabredung erlauscht und hin- licht vorzieht, denselben am Ende des Ackers auf einen Haufen
zerstellte sich mit einem Kameraden in der Nähe der bezeichneten abzuladen und zwischen jeden Wagen eine dünne Schicht Acker⸗
Straße. Als sich nun zwei friedliche Passanten zeiglen, machte erde zu bringen, sowie den Haufen mit Erde jorgfältig zu decken.
der Scheintrunkene seine Manöver und die andern Herrn Weg⸗ Man widmel leider noch nicht allerwärts der Behandlung des
lagerer sprangen herbei, um ihre Schuldigkeit zu thun; aber siehe Ddüngers vom Stalle an bis zum Unterbringen auf dem Acker
da! die zwei Sergeanten kamen ihnen in den Rüden, konnten die gebührende Aufmerksamkeit und noͤthige Sorgfalt, obschon das
abee nur den angeblich Betrunkenen erwischen, der ihnen aber sicher Ergebniß der Ernien ganz besonders von der Güte des aufge⸗
zur Ermittlung der anderen verhelfen wird, da diese natürlich in brachten Düngers abhängig ist. *
seiner Gesellschaft gesehen wurden, wahrscheinlich aber sogar hute J n
deibkameraden von ihm find und als solche leicht gefunden werden
loͤnnen.

Alsa Beweis schweizerischer Gemeinde⸗Autonomie wird mit⸗
getheilt, daß in der graubündi jen Gemeinde Münster noch das
Zanzen verboten ist, auch Niemand am Sonntag vor 8 Uhr das
Dorf verlassen dürfe ohne specielle Erlaubniß des Vorstands,
das Ausfahren an Sonn- und Festtagen sei dort gänzlich
verboten.

.7 Der bekannte englische Schlachtenmaler A. Cooper
ist am Weihnachtsabend in Greenwich, 82 Jahre alt, ge⸗
slorben.

t Aus Petersburg wird berichtet, daß ein russischer Officier
ein neues Geschütz erfunden habe, das 200 Schuß in der Minute
zu verfenern im Stande sei und bei der leichtesten Verwendirng
nach allen Richtungen über eine Strecke von über 80 Sdritt in
der Breite einen unausgesetzten Kartätschhagel ausstreut. Es soll
dabei dieses Geschütz mit gleicher Wirkung auf 100 wie noch auf
2400 Schritt verwendet werden können, und sollen in Hinsicht
der Treffsicherheit und Leichtigkeit der Handhabung der neuen Er—
ändung die bis jetzt mit derselben angestellien Versuche alle Er⸗
wartungen übertroffen haben. Die Bestätigung dieser, wenn sie
sich bewahrheitet, furchtbaren Erfindung bleibt abzuwarten.

x Cannibalen. Auf Hudson's Irland (Südseeinsel) wurde
der Capitän und die Mannschaft eines australischen Schooners,
im Ganzen acht Personen, von den Eingeborenen getödtet und
zegessen.

Ss SeS SS-«-SSC —VV — edt
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

f Aus Nuͤrnberg schreibt man der „Augsb. A.“, daß die
ingegangene „Deutsche Feuerversicherung auf Gegenseitigkeit“ ihr
Beschäft an eine englische bis jetzt in Bayern noch nicht conces⸗
ionirte Gesellschaft übertragen hat.

fWie stark der Zeitungsverkehr in Bayers ist, ergibt sich
aus einer amtlichen Nachweisung für das Etatsjahr 1866 1867.
Es wurden in vier Quattalen dieses Jahres durch die koͤniglichen
Poften allein nicht weniger als 52,919,126 Zeitungsexemplare
befördert, um 1,125,544 mehr als im Vorjahre. Die Post hatte
aus dem Zeitungsverkehr eine Einnahme von 217,176 fli, und
es treffen auf eine Nummer der beförderten Zeitungen 0,20 streu⸗
zer, gegen 0,23 im Vorjahre.

Schon wiederholt ist „Blutvergiftung durch den peruanischen
Buano vorgekommen. Weni von diesem Gäh ungsstoff eiwas in
eine offene Wunde und so in die Blutcirculation geräth, so kann
leicht eine Blutzersetzung und in deren Folge der Tod eintreten.
Es ist daher dringend geboten — und der Landwirth soll dies
seinen Arbeitern einschärfen — in Guano nicht zu arbeiten, außer
nit ganz gesunden Händen oder mit gut schließenden ledernen
Handschuhen. Am besten ist es freilich wenn man den Dünger-
doff gar nicht in Berührung mit der Haut beingt, sondern sich
der Schauffeln und der Dungstreu;Maschinen bedient.

Gegen den Hausschwamm hat Herr Fabrik-Director
Junker in Saarau folgendes Mittel angewandt: In dem Zim⸗
ner des Laboratoriums zeigte sich der Hausschwamm in so hohem
Brade, daß Schwellen, Balken und Bretter fast zerstört waren.
Kach Wegnahme derselben ward unter Beseitigung der Füllmasse
Sodakalk eingeschüttet, festgetreten und neues Holzwerk eingelegt.
Nur einige der alten Bettern verwendete man versuchsweise von
Neuem. Seit fünf Jahren ist jede Spur von Schwamm, auch

»on den bereits inficirt gewesenen Brettern, verschwunden.

Daxrmstadit, 5. Januar. Bei der heute beendigten Zieh—
ing der hefsischen 60 fl. Loose entfiel der Haupttreffer von
d. 40,000 auf Nr. 37395. der Gewinn von fl. 3000 auf
Nr. 9942, ein Gewinn voun fl. 1000 auf Rr. 84231.

Nürnberg, 5. Jan. GMopfenbericht. A. H.⸗Z.) Seit
Beginn des neuen Jahres Geschäft in engen Grenzen. Zum
jeutigen Markte circa 600 Ballen, meist Spalter Land⸗ und
Aischgründer, verladen, ein zu großes Quantum, um die Stim—
mung zu heben. Bis 10 Uhr Kaufer sehr zurüchaltend, für ge—
ringste Marltwaare 16 fl. geboten und in einigen Posten abgege⸗
»en; die meisten Umsätze zu 17, 18, 1893 und 19 fi.;
Abschlüsse in Prima-Marktwaare zu 20 bis 24 fl. vereinzell.
Mittags Geschäft zu gleichen Preisen etwas lebhafter; außer
bigen Preisen auch Käufe in Hallertaner Prima-Waare zu 40
zis 42 fl., mittlere zu 28 -36 fl., eine Partie von 10 Ballen
dallertauer Siegelgut erzielte 57 fl. Bis 12 Uhr über h der

Zufuhr vergriffen und scheint auch der Rest im Laufe des Nach⸗
mittags Käufer zu finden.

(Die Entdeckung Amerika's durch die Chinesen.) Der
„Newyork Methodist“ schreibt: „Professor Karl Neumann aus
München, der sich viele Jahre dem Studium chinesischer Alter—
hümer und Bibliographie gewidmet, hat in den Jahrbüchern des
„Reiches der Mitte“ die wohlbegründete Thatsache entdeckt, daß
etwa 1000 Jahre vor der Entdeckung Amerika's durch Columbus
— mehre Buddahistischen Priester China verlassen hatten, die trotz
Schnee und Stürme via Alaska das ungeheuere Festland betreten
die Küsten des Stillen Meeres durchforscht haben und bis in „das
Land des Fusang“ vorgedrungen sind, denn so, nach dem chine⸗
aüschen Namen der mexicanischen Aloe, tauften sie das Gebiet der
Azteken.“
Landwirthschaftliches.

Das Ausfahren des vorräthigen Stalldüngers muß bis zum
Eintritte des Frostes oder wenigstens trockener Wittecung ver⸗
choben werden, will man den zum Düngen bestimmten Acker nicht
der Art fest fahren, daß eine sorgfältige Bearbeitung desselben für
aächstez Frühjahr unmöglich gemacht wird; um aber den ange⸗
Jäuften Dünger vor zu starker Verwesung auf der Dungstätte zu
chützen, ist das zeitweise Aufbringen von Erde oder in Erman⸗
zelung desselben, von Sand unerläßlich und möchten wir den
dandwirthen rathen, dies nicht zu anterlassen. Man erreicht da⸗
durch einen doppelten Zweck, indem nicht allein das zu starke
Faulen des Düngers verhindert wird, sondern indem man auch
die flüchtigen, durch starkes Erhitzen des Düngers frei werdenden
Stoffe in der aufgebrachten Erde festhält; der Düngerhaufen wird
alsa durch dieses Verfahren quantitativ und qualitativ vermehrt.
Vortheilhaft ist es, den im Winter ausgebrachten Dunger sofort
auf dem Acker auszubceiten und dann bis zum Eintritt günstiger
Witterung im Frühjahr obenauf liegen zu lassen, dagegen das

Die Stenographie.
Wer der Stenographie oder Redezeichenkunst einige Beachtung
nescheukt, namentlich die historische Entwicklung dieser Kunft vet
        <pb n="16" />
        folgt hat, wird zur Ueberzeugung gelangt sein, daß diese Kunsi
seit uralter Zeit zu den verschiedensten Zwecken des Lebens ver⸗
wendet worden sei. Die neueste Zeit aber zeigt in Förderung
der Sache eine solche Regsamkeit, daß Jes gewiß kein eitler Ge⸗
danke sein kann, wenn man- behauptet, die Stenographie sei in
jeder Lage des Lebens, in größerem vder geringerem Grade ver⸗
wendbar und habe ein Anrecht darauf, Gemeingut der Gebildeten
zu werden; denn wenn, überhaupt die. Schrift undmit ihr die
Zuchdruckerkunst als die Haupthebel, der allgemeineren Bildung
— DV——
zenschaften anerkannt zu werden verdienen, so muß folgerecht eine
Schrift, welche die Leistungsfähigkeit dieser Vehikel. um ein Be—
rächtliches zu erhöhen geeignet ist, gewiß von Jedermann will⸗

ammen geheißen und zum Gegenstande besonderer Aufmerkfomleit
emacht werden . ..
Man sollte deshalb meinen, es bedürfe keiner näheren Dar⸗
egung des allgemeinen Nutzens dex Stenographie. Nichtsdefsto-
weniger ist, man vielfach, der Meinung, ihr jede Verwendbarkeit
für die bürgerliche Gesellschaft abzusprechen und sie als reines
Fachstudium, darzustellen. —
Ich werde doher in dere Folge, soweit die specielle Kennt⸗
uß der einzelnen Verufgarten dies möglich macht, die Anwendung
dieser Kunst für jeden hürgexlichen Berufszweig, kurz, für alle Fälle
des Lebens ausführlich nachweisen und bitten zum geneigte Nach⸗
ficht der Leser 3*
Sth. Ingbert, im Januar 18608.....— S.4
Jeuer versicherungs · Vank für Deutschland Mobilien⸗
e 2 J — J 404 n e 5334 4
n Gotha. Versteigerung.
Zufolge der Mittheilung der Feuerversicherungsbank für Deutschland wirde ⏑———
dieselbe nach vorläufiger Berechuung ihren Theilnehmern fur 1868 3 Samatag, den 16. Januar 1869,
an eirea 63 Procent e e Nachmntttagg zwei Uhr im Sterbehause
ihrer Prämieneinlagen als Ersparniß zurückgeben. eee dahier werden die zum Nachlasse der
Dia · genane Darechnung.hesr Antheils fürn jeden Theilnehmer der Bank, allda verlebten chelen. Jet vusg
sowie der vollständige Rechnungsabschluß derselben für 1868 wird am Ende 336, J 7— Johgne usch
— — ind Catharina Weber gehörigen Mo
Zur Annahme von Versicherungen für die Feuerversicherungsbank bin ich ʒiliargegenstãnde ¶ auf · Credit verstel⸗
bda erncenmnen At. h prurnennennzent In w un ainn EiedestnuntM bn-
v — 5. Januar 1869. 5. J tandiges Bett, 1Bettlade, Jrisch,
—— — ——— Agent der Feuerversicherumgsbankef. D. Weißzeug, eisernes und porzellanenes
Slenographischer Du renotsche cüchengeschirr, sowie sonstige, Haus—
umerridts ECursus J gu ckerbo huenfabrik ind Kichengeräthshaften.
Am allen, welche die ,Stenographie t St. Ingbert, 6. Januar 1869.
zu erlernen wünschen, die Gelegenheit —O95orn, igl. Rotar.
zu bieten, werde ich einen stenographi⸗
schen Cursus eröffnen; und bitte um
—Dä
St, Ingbert, 8. Januar 1869.
Senert

Fran- opp-
Tonditor in St.Johann,
empfiehlt den Herrn Kaufleuten und Hotel⸗
jesiter sämmkliche Conditorei⸗Artikel
on gros zu den hilligster Preisen.
Sonntag. den 19. Januar:
amnaisile
e bel

uUnsere verehrl. Abonnenten und
Bönner werden freundlichst gebeten, die
Annoncen für das Dienstags⸗ ESams
ags- und Sonntagsblatt einen Tag vor
dem Erscheinen gütigst einsenden zu wollen.
Die Redacktion.

Auf miehrseitiges Be—
gehren und da ich
wegen Regen. nicht
ibbrechen konnte, so sind die 38. Pracht⸗
dörperbilder von Raris noch heute
ßamstggeund morgen Sonntag zu
u sehen
Das Haus des Herrn A.
Levy von Homburg, früher
Zacob Marr'sches Haus. neben Apothe-
Li Weigand, ist aus freier Hand zu
vberkaufen oder auch vom 1. Februar
1869 ab zu“ vermiethen durch das
oncessionirte Geschäfts , Bureau West⸗
phälinger. uu F

Anar Issʒꝶ *
— — ——
nIS ĩ Ia
Sintritt frei,
Wein und

Bier wird

verzapft. * —
onis Weirich.

X&amp; —
Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛc. Preise

der Stadt Homburg vom 6. Jan.

Weizen 6 fl. — kr., Korn 4 fl. 46t.
Zpelz 83 fl. 48 kr., Gerste, — Lreihige, —fl.
—ir., Mischfrucht 4 fl. 59 frHafer
1fl. I6 kr., Erbsen — fl. — Ar:, Kartof⸗
eln 1fl. — kr. per Ztr. Kornbrod, 8 Kgr.
23 kr., ditto 2 Kgre 16fr., ditto'“1 Kgr.
3 kr:, Kühfleisch 1. Qual. 14 tr., 2. Qua⸗
12 kr., Kalbfleisch 10 kr., Haimelfleisch
4 kr., Schweinefleisch 16 kr., Butter 32 kr.
er Pfund.
I—LVLSAAA

Theater in St. Ingbert.
Direclion von August Sech vod h⸗
Im“ Saale! des Herrn Oberhauser.
Sonntag, den 10. Jannar 1869:
—— Auf vieles Verlaugen:
Philippine Welser,
5 .,
die Krone deutscher Frauen.
Historsches Schauspiel in6 Allen von
———
—— — —
4 13 —
zu Jedermanuns Gebrauch sind worrüthig
in der Druckerei dieses Blattes ια

—— —
iFrankfurter Börse,
J . vom 7. Jan. 1869. f Fa
Geldsorten ..
zreußische Kassenscheine ...14427. 48
Zzreußische Friedrichsdor.93738
distoleue 9 48
olländische 10 flieStücke . 9 54 -56
ucaten.. 53——37
20Francs⸗Stücke 9, 261 27
Inglische Souvereigns 11 3256
—
dochhaltiges Silber per Zollpfund — 2388
Dollars in Golden 4226-27.2

—ö

—“

2* 2* 5 Aare ek
ι .
77 226 2*3 — 8
. 7 3

Redaction, Druc un Verlag von Fe X. Datt!e ßz. in St. Ingbert.
v. α en e e pe , Wen
        <pb n="17" />
        24490 70 ———
23* — J 9 1 5 28
—* 63 — —[ — —
— — ie ea urien!
. —V——— nd
Der St. Fnabertar Anzéigex (und das mit dem Haupiblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dientlager Donnertags· und Sunniage⸗
Zemmen) ersche nt wöchentlich viex malt Dienstage Donnerstag, Sambtag. — oder
12 Silbbergr..Anzeigen werden, mites Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
Neo6 —— Sonntag, den 10. Januar 3* 1869
4 .O.. .— A
Deutschlaude! e
München, 8. Jant Ejue köngliche Verordnung gewährt
hder Landwehr älterer Ordnung (Butgerwehr) folgende Dienst
Erleichterungen: Die Dienstpflicht endet mit dem fuͤnfzigsten Le—
bensjahre und wird auf die Gemeindebürger zurückgeführt; der
Säbel ist nicht nothwendiger Bewaffnungsbestandtheil⸗ Reliutions.
marximalbeiträge sind 20, 45, 7 und 45 fl., das Rüstgeld wird
aufgehoben;» jührlich finden hochstens vier dreistündige Waffen⸗
labungen statt. UX.,

München, 8. Jan. Der Konig hat die Eintheilung der
Armee in zwei Generalkemmandos mit dem Sitz in Muünchen und
Würzburg und die Gliederung derselben in vier Divisionen mit
dem Sitz der ersten in Muͤnqgen, der! zweiten? in Augsburg der
dritten in Nürnberg, der dierten in Würzburg, ferner die Unter⸗
slellung der Feldtruppen der Artillerie in taltischer Hinsicht unter
die Generalcommandos genehmigt,, während im Uebrigen das Ar⸗
— mit seinen vbisherigen Zuftändigleiten fort-
esteht.

Aus Oberbayern, 64. Jan. Die“ Geschichte der
Traunsteiner Exccsse naht nunmehr ihrem letzten. leider auch kost
spieligsten Stadium. Es ist nämlich, nachdem inzwischen die Ver⸗
uͤrtheluung der ermittelten Uebelthäter, die Versetzung, beziehungs⸗
weise Quietcirung, des damaligen Bezirkamtmanns und Land⸗
wehr· Bezirkscommandanten, endlich die Bestrafung der lässigen
Landwehrmänner älterer Ordnung erfolgte, dieser Tage die Rech
nung für die damals getroffenen militãrischen Maßregeln nach
Traunstein zur Honorirung abgegangen, und die Zeche lautet auf
3400 fl. und darüber. Eine bittere Neujahrsgabe für die Traun⸗
sleiner Einwohnerschaft! —W

Dienstesnachrichten.

Die erledigte protestantische Pfarrfstelle zu' Spesbach, Deca
nats Homburg, ist dem Pfarramtscandidaten und derzeitigen Ex
positus zu Knallbach, Decanats Obermoschel, Joh. Jacob Koch
bon Kandel, und die erledigte Pfarrstelle zu Impflingen, Decanate
dandau, dem seitherigen ersten Pfarrer zu Otierberg, Decanats
Kaiserslautern, Karl Ernst Leberecht Troger, verliehen; ferner isi
der Schulverweser Jacob Day in Vinningen zum Lehrer an der
kath. Schule zu Riedelberg ernannt worden. ebr,

BSeriirac Die mit Baden unterm 15. März 1867 abge⸗
schlossene Militär⸗Convention in Betreff der Zulassung badischer
Officiere und Officieraspiranten zum Besuch preußischer Militär—
Untercichts- und Bildungs? Anstalten, ist. dahin erweitert worden
daß die Cadettenschule in Karlsruhe aufgelöft,“ und der vorhanden
gewesene Bestand an Zöglingen indas Berliner Cadettencorp⸗
und in die Filialanstalt zu Bensberg aufgenommen worden ist.

Berlun, 6. Jan. Aus Spanien laufen Privatnachrichten
hier ein, nach welchen die Candidatur Esparteros im Schooße der
brovisorischen Regierung immer mehr Boden gewänne und diese
Fandidatucr mit der eines italienischen Prinzen derart in Verbin⸗
dung gebracht werden jsolle, daß der bebannilich kinderlose und seyr
zaile Siegesherzog eutweder den zweiten Sohu des Konigs Victor
Emanuel (Prinz Amadeus, Herzog von Aosta) oder den Neffen
des Koönigs (den füufzehnjährigen Prinz Thomas, Herzog v. Genua)
adoptire. Uebrigens scheint mir bei det Wendung, welche die
Dinge in Spanien nehmen, die Aufstellung von Throncandidater
insofern eine sehr precäre, Sache zu sein, als die Aufstellung eines
Thrones selbst hichts weniger als gewiß ist. · ..

Kassel, 5. Jan. Die heutige Versammlung des Deut—⸗
schen Volksbereins für Kurhessen ward. bei Eröffnung sofort poli—
zeilich aufgelöst, als der Vorsißende erklärle, die Versammlung
gelte der Erinnerung der 1831er Versassung.

I Türkei. 558

Die Partei der Jungtürk en hat — nach der „Ind. belge“

— ein Manifest erlassen, in welchem sie erklärt, daß, weun dit
Tonferenz dem kürkischen Ultimatum ernstlich zu nahe treter
wollie, dann nur zwei Fälle möglich seien: der Kreuzzug aller

— — M
christlichen Mächte gegen die Türken, um, dieselben aus Europa
herauszuwerfen, oder vollständige Neutralität der chriitlichen Mächte,
welche die Türkei und Griechenland ihren Streit unter sich aus⸗
fechten ließen. Für den ersten Fall; hättfen die. Jungtürken sich
durch den Ankauf von 25,000 Gewehren,, bexeites zum. Kampfe
zerüstet; sie würden auch damit begin nen Ihrr den Kreuz⸗
ug der christlichen Muaͤchte den heiligen Krieg in Algerien
in vredigen
Ve r m i schte 8.0 —— vi In
*neber die amnlängst inSpeyer abgehaltenen Prüfung der
diesjährigen! Schuldiensterspectanten wird gemeldet daß dieselbe
vefriedigend ausgefallen ist. Es hatten sich 40 junge Leute ge⸗
neldet, und zwar, 29 Protestanten und 13 Katholiken, Cwelche
aämmtlich die Prüfung bestanden. g
27 In Landan findet heute Nachmittag eine Massenyer⸗
ammlung der Interessenten bei dem Projecte einer Eisenbahn von
dandau über Annweiler und Pirmasens nach Zweibrücken statt,
am bir Förderung des Projectes bei dem Landtage u. s. w. zu
hetreiben. 25 —
pPüum der gemeindlich inAusficht genomnienen Concurreng
Gasanstalt Concurrenz zu machen, hat das Gaswerk zu Karlsruhe
für seine sämmtlichen Aoneh ner sden Preis auf. Aafl. 34tvper
1000 g. -F. festgesektßß.. ι
.7(GG.oleranz.) Ein dentscher Landmann in dem ngllei⸗
chen Orte Reu⸗Verbasz, Protestant,“ hatte am? 3weiten LWeih⸗
iachtsfeiertag im evangelis hen⸗o Gotees haufe din dtaufe, wobei
ein ifraelitischer Kaufmann( Pathe! und eine, tathousche. Bargerertau
Pathin war. — —
4 BerlineDas Haupt⸗Bank-⸗Directorium-macht unterm
5. Januar befannt: Soeben ist eine Nichgildunge der prkußisch en
—— 1867.
zum Vorschein gekommen, die zwar nach hrem Gefammteindruck
Zen echten ähnlich erscheint, bei einiger Aufmerksamkeit jedoch von
denselben durch die größere Ausführung des Guillochss auf der
Vorderseite und der auf beiden Seiten befindlichen Minervaköpfe,
so wie durch den weniger scharfen Abdruck des königlichen Wapyens
ind des Controlstempels leicht zu unterscheiden ist.“ Wir mdchen
deshalb das Publikum auf die dringende Nothwendigkeit aufmerk⸗
am, in seinem eigenen Interesse die, 10 Thaler· BVanknoten vpr
der Annahme genau zu prüfen
Dem Kaiser Rapoleon liegt jetzt ein Filzpanzer zur. Prü⸗
ung bor, der — nach der Erfindung des Italieners Murat xi
rus spinnbaren, kleberigen“ Massen verfertigt und mit gewissen
Zubstanzen durchdrungen — nach angestelltem Versuche einen dem
Stahlpanzer gleichen Schuß gewähren soll. F
—GEin guter Einfall von Franklin.) Als die nordamerika
aischen Freistaaten noch unter der englischen Regierung standen,
jatien die Britien im Brauch allsährlich die Verbrechet its den
KZefängnissen und Zuchthänsern nan Nord unerika zu schicken, Die
dortigen Vflanzer beschwerten sich über die unzebetenen Gäste,
velche alle Laster in die schuldlosen Kolonien brachten. Jyre
Beschwerden wurden nicht beachtet, und die Scherkentran porte
zingen fort. Franklin schickte daͤhet durch ein rückgehendes Tra 8
—VVV Walpote eine Kiste voll —
ebendiger Klapperschlangen mit einem höflichen Briefe, in welchen
er die giftigen Thiere dem Minister als ein Gegengeschenk für
die üͤbersandten Verbrecher anbot, mit der Bitte, er möchte diese
lieben Geschöpfe, welche für Nordamerika eben das, was Diebe
und Moörder für England wären, in die königlichen Gärten ver—
pflanzen und sich mehren lassen, damit die Engländer den'elben
Vortheil davon genießen möchten, welchen die Nordamerikaner von
den ihnen zugesandten Verbrechern haͤtten. ———
7 Die Direckion der Erie-Eisen bahn⸗ Compagnie beabßichtigt,
einen Tunnel unter dem Hudson zu bauen, um den Verkehr
wischen New-York und New⸗-Jersey zu erleichtern.
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        *
Theilungsversteigerung.
Samstag den 80. Januar 1869,
Nachmittags ß Uhr,
zu St. Ingbert beiFohann Grewenigl jun.
lassen die Kinder und Erben der dahier
derlebten Eheleute Johann Busch und Ca—
harina-Weber die sämmtlichen zum Nach-
asse ihrer Eltern gehörigen Liegenschaften
St. Jngberter Bannes der Unheilbarleit
jalber in Eigenthum versteigern, nämlich:

2 Dec. Fläche, worauf ein zweistöcki—
ges Wohnhaus mit Stall, Hof und
Zugehör, dahier an der Kohlenstraße,
aächst dem Großbache, neben Metzger
Franzl Weisgerber und Blechschmied
Gries.
12 Dec. fruher Garten jetzt Wiese in
den Stauchgärten neben Carl Miichel
Laur und Haas Erben.
69 Dec. Acker ober der Kapelle neben
Notar Horn und Johann Leonhart's
winnee
36 Dec, Ader aufm großen Flur,
dritte Ahnung neben Peter Schweitzer,
St raßenwärter und Gebrüder Grell.
2640 Dec. Alcker in der Dreispitz
neben Catl Michel Laur und Peter
Redel. A
35 Dec. Acker im Rockenthal vordere
Ahnung, »nehen Petet Stief und
* Johann Latz. e pet, uaeng vert
uuen. Der hierzu committirtekgl. Notar.
w So—ren.,

Tuch und Buckskin
im väterlichen Hause mit Ende des vergangenen Jahres aufgehört hat, so macht
der Unterzeichnete hiermit bekaunt, daß er in seinem jetzigen Hause, neben dem
„goldenen Hirsch“ das Geschäft ganz in der Art und Weise weiter führt, wie
dies seit mehr als 830 Jahren im elterlichen Hause der Fall war.

Bei nur durchaus schöner und solider Waare, werde ich stets bestrebt sein,
neine Kunden zur Zufriedenheit zu bedienen und empfehle mein sehr reichhal⸗
tiges Lager zu den billigsten Preisen bestens.

Zweibrücken, im Januar 18603.
Franz Lang, Fabrikant.
Hauptstraße 44.
Ib habe am hiesigen Platze einie * *
Hemden⸗ und Weistzeugfabrik
errichtet und empfehle meine Fabrikate, welche nach Muster und nach Maß?ge⸗
fertigt werden, unter Zusicherung guter, billiger und schneller Bedienung zur
geneigten Abnahme.
Zugleich besorge ich gunze Ausstattungen und halte daher wohlassor⸗
tirtes Lager in allen Arten Leinen, Gebild, Drill, Bettbarchent, Federleinen,
wollenen Bettdecken, Flaumen, Roßhaaren, Bettfedern, Vorhangstoffen u. s. w.
Diejenigen, welche mich mit ihren Vertrauen beehren wollen, werde ich
was Stoff und Ausführung betrifft, gewiß zufrieden stellen.
Zweibrückken, im November 186686. —A

Julius Gentes.

Das Haus des Herrn A.
Levy von: Homburg, früher
Jacob Marrx'sches Haus, neben Apothe
fer Weigand, ist aus freier Hand zu
verkaufen oder auch vom 1. Februar
1869 ab zu vermiethen durch das
concessionirte Geschäfts-Bureau West⸗
vhatuerrs.
Bei dem Nute rzeschneten ist
schönes kiefern Bau⸗
holz
in jeder beliebigen Lange uud' Dicke,
sowie auch 6schuhige
Zaunpfähle, Fichten⸗
Stangen zu Rund—
bäumen, Wiesbäu—
men, Heuleitern,
——
sehr geeianet. zu verkaufen.
V. Mäl,
Höhhof, bei Niederwürzbach.

Schlag: Höllscheider berg.
145 kiefern Baustämme. in
254., ESparren.
229 , Gerüststangen (worunter

auch leichte Sparren.)
150, Hopfenstangen.
zu. Klafter kiefern Pfähle, bsichuhig.
z9. buchen Scheitholz.
174 „Stangenprügel,stark.
— Hainbuchen
10 birken 4 F

3 aspen 7 *

14 buchen Krappenprügel.

3 birkken

J kiefern 3

— — i·
Thester im St. Inghert.
Direction von August Schroth.
Im Saale des Herrn Oberhauser.
Sonntag, den 10. Januar 1869:
Au pieles Verlaugen:
* * *
Philippine Welser,
die Krone deutscher Frauen.
Historijches Schaufpiel in 5 Nlten; von
Ostkar von Redpwitz.
Wormis den 8. Jan.
Wir notiren heute: Weizen 11fl. 20 tr.
bis 11 fl. 45 fr. Roggen 9 fl. 45 fr.
bis — fl. — tr. Gersie 10 fi. 15 fr.
bis — fl. — kr. per 100 Kilo.Hafer
5 fl 30 kr. bis — sl. — kr. per 60 Rilo.
Mehl per Partie 9 fl. — kr. bis — fl.
— kr. Roggenmehl — fl. — krebis — fl
— dr. Roggenvorschuß 9 fl. 45 kr. bis
10 ql. 15 kx. Weizenvorschuß 12 fl. 13tr.
— fl. kr. Blumenmehl. — fi. — ir.
bis — fl. — kr. per 70 Kilo., Repe
— fl. — x. bis — fi. — tr. per83
Kilo. Rüböl ohne Faß 19 fl. — tfr. bis
— fl. — kr. Leinbl ohne Faß — fl.
— kr. bis — fl. — kr. Mohnbl ohne Faß
fl.— kK. bis — fl. — ir. per
50 Kilo. Repskuchen — fl. — tr. bis
— fl. — kr. Branntwein 22 fl. 30 tr.
his 23 fl. — kr.

Das Holz sitzt nahe an der Selbacher
Straße — in der Nähe des Würzbacher
Bahnhofes — und ist sehr beauem abzu⸗
ahren.
Ommersheim— den 4. Januar 1869.
Das Bürgermeisteramt:
Michael Wack.
ist bis
Abend Nhr
die Pracht⸗
stadt Paris
in 88 Körberbildern gewiß zum Letztenmul
zu seben.

— — ⏑ —

Holzversteigerung

z3u Ommersheim.

Dienstag den I2. Januar l. Is. — —

Vormittags 11 Uhr, werden im Ge—

meindehause zu Ommersheim uachbe— Nechnuungen

aannte Holzsortimente aus dem Ge— zu Jedermanns Gebrauch sind vorräthig

meindewalde daselbst öffentlich versteigert. in der Druckerei dieses Blatten

— —“ — —1 IE TAE — ———
Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Innbert.

— — —

J Mainz, 8. Jan.
tpreise.) (FruchWeißmehl das Mal.
er à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog⸗
genmehl ditto — fl. — ir. — Weizen (200
ᷣfd.) IIfl. 10 tr. - i
Korn (180 Pfd.) 10 fl. — tr. bis — fl. —
kr. Gerste (160 Pfd.) 10 fl. 30 kr. bis —
sl. — kr. Hafer (1820 Pfd.) 3 f. 20 fr.

bis 5fl. 236kr.

—
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        8
522335
2 — ——
7 * 3338
55 8 53

552 353
⸗ ——— 5

— —

*28 —A 72
322 52 —— ——
—838 *

— — 28

—553 5
—— 5z553
— s ES 8
8 — — 24888* *
3333833*

————

55 4 * *
*225 53 28 2
——
— — *
55 — ———— 38
3540 83585 ẽ
—A— 3
58 55

* —
7
538
——8388 5

* 2
7
— 528—

22.— 2
52333 5338 53555 57
— — 32555 88
2550 55278 553z8 *52
355 —553* —— 3555
— 332253 *
5—— — —— 35 8
*
— 5 2—2
—8 * F 52— 35Z0 —3*
—52858 5328 55875 5
— 8— 83238* —
—— 533883553 —5*
— ——— 56 EBRISDISRS 8
8 8 15 32322 82
— 758 —2 5325355 535
—8 55 — 522 —A 8318
S8 5282. 3 8 — 2 —A
28 SJS 5 255 228
3— —— — 58 5ES 3 13242 * —
638 —85372—3 328
26 35553 55
6 — 28 — 553 58
2—22 2c—E 38.. —F—
2 5 ——— 8 — 2 2
325,5 2 — 2522— 337
——— — 98 558*58 38*
— —8 * 223
2388 *336228
J —732 * 28
—555— 3 233353 5
*— 28 58882 57—2 8
222 57526 —AV — — — * — — 2 — 2
—3———33333 —3355535 552 552833 2388353
533 333—833333238* —— 55 58 338 553383

s z35 23 — 38332 —2 3363 333

8 3 8* *

* S 54 2X58— 38 5235882 — 3 2 2 8 ——

2 22 57527 28 —s »z—2 2538 —A —— 5

B8 — 2 25 538 2 ——— — ———— 8332 — 3 — ———
E 52385 2 — 82 22 — —8 —** 5 —— —* —*2X
— ———5555——85757 3 5 5*2263 *38 52— 28 25

—e—585—22585—85—35 ——525 2 —„J22 — 7—532885—

—— — * A ——— 8* *s TS**

7 6823* 3* —— — 5533558 53533
J 2* 83 32 2c— 25* — * — 34 — 35 3 — dbe 7

— — * 2 3 — —2233 5582 —— —000— 5. 25 —

— 3* 55 5ck5552 2 —— 232 J 22 *52 — 3
8 * — —— — — —S ——
— 3 —855228 2 5*585 2*57
æ 3* * 2 5 RX 533 255 — 7* 55 — 5 — r —X
33—5 3 533 53— 3—533
3— —— —355828 S5 48 423
—— * 2 ——— ß —225783 522 — 28 5—2—2 5 —4 ——
522 — — 283 — —5—— 2 55 57 — —57 * —28235—233382
5 33 — — 5— 3— 335883 — 22855—85

— ——5368 25 888 * — — 28 223258 B53—5

E535 *84 J 23. — — 2652 — 2 — 3 —2 ——3— — — 25
7 2 3 —— — 33— 57 — *

225 33— —35 —— —233535 5 — 53838

—— 23 3—* —3—3 6335 28 2 220 38 3 2 —3z32

23* 2 9*— ʒ * —8 —A * —A— 82* — 25 7 435 255

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55 5 ——— 5 755 53 5 —28833—337 — ——

55538538335835655253 535— 5883688 25333553 S

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5825 38 — — 25*55 5 —53 558 538
56 5 535—5358 2572 — —— —258 *— 3* 3353 838
8. 5* 553—832—8 735 3 5 286 8
—353538*227 55 5585 2 — —5.2 G6 2588 8*
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5. 8 ——A 8 z55 23882— 3* —286 3525
135317562534* ——5 888 ——— 555 553 565—
— * * 8 —— —A
—— ——— 552832 885*83 8384 7B5832 53
A s35*83 —6* ——— S— 83 35 — ——
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53 585 353555 55 28—55 55533 233 — 151 —
F— 7— 2 —3 *2 — 5 2 — — —0 —— —A — 3 —*
5—18 — —0 —8 —325
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Der SunJnäberter'Aunfe isge'r (ind das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaliungsblatl mit der Dienẽtagt⸗ Danneretags⸗ und Sountagt⸗
bLammir) erscheint woͤchent.ich vie rmal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und —A Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krir. eder
* 12 Silbergr. Anzeigen werden mit J Aryr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
Nro. 7.. ——53 5 — Dienstag. den 12. Januar epe hee 869
2727 — — ——— ⏑ 77
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un r ns Deutschland.5 n Vee eenee ee den Oesterreich werde jezt Preußen.
Münmch en, 10. Jan. Prinz Luitpold wurde um General- einen rieg erllären sondern werde · warten, bis Ropoleon digh
inspector —* Tannzu9 Generalen brandfadel des Krieges in das schöne Dentschland geworfen habe,
der Infanterie und Corpecommandanten in Munchen desp, Würze um dann ein starkes Veto gegem deutsche Verhaltnisse einzulegen.—
burg, v. Stephan zum Commandamten der ersten, v. Feder der Wie stark müßte die Michelnatur.derjenigen Deutschen lein, die
weiten, d. Walther der dritten, Gnaf Bothmer der vierten dei dieser Lage der Dinge noch immer hartnäcig der Ueberdrückumg
Armeedivision, de ban Roche zum Generai der Infanterie des Mains entgegenwirlen! ιν ιι Iν ιι
ernaunt. d 47 — Italien. u —— 7 — —
Pest b, 8. Jan. Aus Konstantinopel wird die Enideclung MenapeJr9. Jan. Gleichwie die Officiere und Unteroffi⸗
einer Verschwörung gegen den Sultan gemeldet. &amp;— Aus Rumae kiere derbden jetzt quch die beurlaubten Soldaten einberufen. Auß
nien ünd abermalz vest mmte Rachrichten von ansgedehnten Befehl des Marineministers wird Alles bereitgehalten zur soforti⸗⸗
Rüstungen, die daselbst im Werke sind, eingetroffen, z6 51 zen Armirung von 10 Panzerfregatten, davon hzeim Departement
Frankreich. von Neapel und 5 in dem von Spezzia. un α
Paruis, 10. Jan. Uebee die gestiige ersie! Sißung der Türkei. J e
Conferenz liegt von verläßlicher Seite Folgendes vor: Die im Konstantinopel,, 8. Jan. Der Lebanie Herald
rürlischen Uttimatum formulirten Reclamationen sind der Prüfung neldet die Unterwerfung von Petropolalis Sohn mit dem vanzen
der Mächte unterworfen, die sich der leberzeugung hingeben, duß Reste der Freiwilligen ünd Insuxgenten auf Kreta.“ Hobbard
die Regiernmg des Sultans wie des Nöniqs bour Griechenländ bascha befindet sich noch vor Syraa.
aufs Gewissenhafteste aller Schritte fich enthalten werden; weiche 77 Auerita. 7 19 53 V —
* 42 —F —— ABj 48
2 in —3 Anfagabe Die Staatssjchuld der nordamerilanischen Union belief sich
Hnnten. Die Mächte appelliren ans die Mäßigung der Pforte —
ind wünschen, daß die Durchführung der im Ultimatum m 1. Januar auf /3 Millionen Dollarz. Dieselbe hatte
D ꝑ h in m December vorigen Jahres um 1,750,000 Dollars zugenom⸗
angedrohten Maßregeln bis zum Schiuß der Conferenz suspendirt — —Dp* d
1 — , nen. Die Staatsausgaben überstiegen die Einnahmen in dem⸗
werde. Die griechische Regierung wird gleichzeitig zur Verhinde⸗ r 8ö die
ung aller feindlichen Manifestationen, wie jeder bewaffneten Exe Aben Monat um 1.800. ollarg.
pedition zu Land und zur See eingeladen. Dies wurde gleich- ————
eitig nach Athen und Konstantinopel notificirt. — Nach dem 1 Die Brandasseuranzbeitrag⸗ in der Pfalz bro 1868 he⸗
FZublie. finden heute und morgen weitere Versammlungen der ragen 13 kr. von 100 fi Versicherungscapiial. Die Erhebun
Bevollmachtigten statt. „Public“ hofft, die ganze Angelegenheit eg —. erungscapital. Die g
n— )erselben wird demnächst stattfinden·
verde in der Dienstagssizung geordnet sein. irculit eines, , Laut Geschäftsbericht der am 25. Oct. 1868 zu Speyer
„„Unter den Studenten der Pariser oehte circulirt eine abgehaltenen Generalversammlung des pfalzischen Viehversicherungs
Petition au den Senat. in welcher die Ausweisung der Jesuiten vereins berechnet sich das versicherte Capital vom 1. Oct. 1887
aus Frankreich veriangt widh. dis incl. 80. Sept 1868 auf 306.940 sdie sich auf 664
Schweiz. sferde. 1464 Rinder, 802 Schweine und 21 Ziegen verlhellen
In Bern ist eine interessante Brochüre: „Die Gespenster die Pramieneinnahmen betrugen 13,982fl. 25 Ilx. die Ausgaben
Desterreichs“ erschienen. Sie iadelt streng die Politik Brust's und Entschadigung: 6885 fi. 38. Ir.“ Der Bestand des Reserve⸗
indet die specifisch⸗osterreichischen Verhältnisse eben so fnut wie die onds belief sich am 30. Sept. auf 1690 fl.47 kr. Als Mit⸗
rzechischen, trotz des liberalen“ Ministeriums Das Volk in den⸗ AMieder der Revisiouscommission zur Prüfung der Bücher und der
intern Schichten erscheine geistig schwet verwahrlost und ün tiefer Jahresrechnung für das nächste Geschäftsjahr wurden gewählt:
naterieller Noth, weil die Unwissenheit es hindere, sich durch diesen odie Herren Schild, koͤniglicher Roechnungscommissär zu Speyer,
»der jenen Erwerbszweig zu helfen. Die Klerjsei glaube alles ge⸗ H. Mattern, Gutsbesitzer zu Berghausen. Ph. Mohr. Gutsbesitzer
han zu haben, wenn sie das arme Volk in die Kirche ziehe. Nur zu Mechtersheim. .8
der innige, herzliche Anschluß an Deutschland und Penßen tonne! 7Das bayerische Kultusministerium hat den Gebrauch der
Oesterreichs Rettungsanker werden; nur dadurch könne Oesterreich Heckmann'schen Unterlag ⸗Schreibnetze (Mannheim) wegen ihres
die Kraft erlangen. innerlich zu erstarken. Ueber Graf Beust spe- nachtheiligen Einflusses auf das Sehvermögen der Kinder unter⸗
ziell sagt der Verfasser?. Der Leiter der österreichischen Geschicke agt; die Heckmanu'schen Schreibhefte und Netzpapiere sind
ei trotz des Aufsehens, das don ihm gemacht werde, weder ein nur Schülern mit vollitändig gesunden Augen zur Benützung
Bladstone noch ein Kussel. Oesterreich hrauche einen Mann mit erlaubt.
ꝛinem wahrhaft freisinnigen Willen, der Maßregeln ergreife, die F Qarlsruhe. Die heillose Unsitte des Schießens in
ruf Festigkeit und Gerechtigkeit sich stützen, einen Mann, der die her Neujahrsnacht hat abermals ihre Opfer gefordert. In Dax⸗
Zukunft berechne und die Kraft habe, das Recht der Nationen anden wurde der Wiesenaufseher Lorenz Rasiätter, ein braber
nergisch zu verfechten, einen Mann, der mit einer aufrichtigen, damilienbater, getödtet. Der ledige Karl Dannenmaier lud in
vahren Gesinnung für das Interesse österreichischer Voller ein. em Zimmer eine alte Flinte. der Schuß ging los und traf in
trete, der den Verstand und den Geist habe, die Herzen der Massen inmittelbarer Nähe die Brust des Wiesenauffehers. In dem
zu gewinnen. Ein solcher Mann fei Beust nicht. Er habe weder dahen Rüppur zechten betrunkene Neujahrsgäste bis zum frühen
un Czechenlande noch in Poten, noch in Tyrol die fauien Flecen Norgen. Ju der Krone schoß der verheirathete Fabrikarbeiter
ju beseitigen gejucht. Es sei vieles faul in Oesterreich und mahr⸗ diefer aus Rüppur ein Piftol los;ider Propfen zerschmetterte
cheinlich werde man dort bald wieder in der Lage fein, sich mit ben Schädel seines Bruders
holizeimaßregeln und Haudegen zu helfen; dann werde man den Die in Leipzig erscheinende „Akadem. Zeitschr.“ enthalt
derren Giskra und Herost „Adieu“, vielleicht auch Hrn. d. Beust olgende picante Notiz aus. Tübingen·.. Die Anwesenheit des
Gute Nacht“ sagen. Machte sich Letzterer nicht so viei dami zu dvürttembergischen Throufolgers. der seine Studien hier forisetzt,
chaffen, wie es moͤglich sei, sich ar Preußen zu erholen, so würde heint eiuiges Leben in gefsellschaftlichen Kreisen hervorzurufen.
er oielleicht manches Nützliche für Oesterreich leisten können, aber der Prinz Wilhelm scheint, nebenbei bemerkt, preußenfreundlichen
dei seiner Speculation auf einen französisch-preußischen Krieg, die endenzen zu huldigen, wenigstens sieht man denselben häufig im
hn zwinge, 800,000 Mann Soldaten auf die Beine zu briugen. ause des Professors Römer, des Hauptes der württembergischen
onne er das nicht. Wenn er sage. Oefterreich wolle sich nicht xreußenvartei. derlehren und außerdem härt derselbe in 334
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        techtliches Colleg bei Professor Dhudichum, der sich auch zum ofte⸗
ten, und zwar auf eine in Stulitgart höheren Ortes sehr übel
vermerlle Weise, als gut „schwarz⸗weiß“ documentirt hat.“
Parss, 8. Jan. Ein belannter hiesiger deutscher Ju⸗

velier ist gestern das Opfer von zwei äußerst feinen Gaunern
Jeworden. Dieselben — Jie gaben sich füt Mexicaner aus —
amen naͤmtsch zu deinh lben, zum ihm Woidstaub unzubieten. 34
Beweise, daß das Golt 365 legten sie ihm eine Gotß
e r Hie aus dem Goldstaube angefertigt woörden sei. Voer
Juwelier bat um die Ermachtigung, die Goidbaare von einem
Zachtundigen untersuchen lassen zu dürfen, was die beiden Meri⸗
aner auch bereitwilligst zugaben. Der Sachkundige erklärte das
Bold für sehr fein und gab zugleich dem Juwelier Seheidewasser
nn damn mit desn Goldstaube die Probe machentonne Zit
Haufe Andelommen macht duch der Juiwelier die Proct“ dir dus:
Jezeichnet aussfiel. Sein Scheidewasset griff den Goldstaitbe nicht
— daß ein gutes Geschäft zu machen. seis zahl de
—*2* un Zen übereingekommenen Preis, nämlich 70000 Fre.
aiz Als eraber nn mif · den · Gedanken · kam/· den Goldftand
rochmalz von dem Sachverstündigen untersuchen zu lassen, stellte
s sich heraus daß vas was er gekauft,nnicht Gold,“sondern
dupferfei. Das Flaschchen. dessen“ er fich zur: Probe bedient,
—XL zteinSheidewusset / sondern gewöhnliches Wasser.
die Flajchchem worin siib das Scheidewasser für solche Operationen
ʒefindet haben? namlich alle eint nund dieselbe Forni⸗ und die bei⸗
ne ee ee esenich das welches det Inwetier.wu.
zebracht, mit einem anderen vberwechselt, wotintnesich unr? Wasser
hefand. Der Juwelier wandte: sich sofort an die Polizei, der
Telegraphwurde gleichzeinig in Bewegung gesetzt ‚und. die, gunze
ee ee aueebolenaher der Juwelier awird. —B—
Franken wohl nie wiedersehen. 4 — ——— 32d35

Deae nn 8609 Ball.n Vaumwolle ladem Schiff/South.
kEmpire“ ist auf dem Wege pon Reworleans nach Liverpool. ‚am
23. Dezember untergegangen. IJ33J

At, Die Weihngchtsfeigrtage iid der damit verbundene ZAun—
näßsee Venuß hot Vluurhudding ung spiͤmosen Geirn tn vbe
uft ven Gesundheltszustanð Vonvons in vergangener Wochehöch'

anguastig gewictt. Vs sãtben αα αä —. -eαιιν
bis 2. Januar nicht weniger als 1629 Personen gegen 1261 in
der vorhergehenden Woche.

Weiter für das Jahr 1869.) Der Wetterprophet Sey⸗
ceck hdet den Blaͤttern folgende Wetlerprophezeiung für das Jahr
isos zu ger Januar wird durchaus feucht, trüde sein,und
aufigen Regen muůt Schneefloden vermischt bringen? Am 5.,
84 95 und 10, Februar sonnig det Tages, eisfrostig ves Nachts,
e den übrigen Tagenzund Raͤchten rübe, feucht und regnerisch.
Der März durchaus irkKber feuchi, stark nebelig und regnerisch, am
26., 27. 28., 29. und 30. starker mit Regen urtermengter
Schneesall. Im Viertel des Aprils ist in tiefer liegenden Gegen⸗
den Hochwasser zu, gewãrtigen Den Landwirthen, aber —glaubt.
Herr Seycel eint ungewohnlich zeichgesednele Ernte aun Getreide.n⸗
Dbst, Heu. Kartoffeln uund Fraut, prophezeien zu köͤnnen.

Die Fabrikation getrockneter Kärtoffeln als Handelsartikel
bildet, wig die „Lande und Forstw.e Zeitung“ der Prov. Jreutent
berichlei in Amerita einen besonderen Industriezweig, der icz
der VBeobachtung hervorgegongerr ijrt daß man Karloffeln in ge⸗
trocknetem Zustande Jahre lang aufbewahren kann, ohne daß sie
an Wohlgeschmack verlieren. 2 Here bedeiulende Wassergeh alt, den
fie · besitzen, txägt die Schuld⸗ daß: sie ungetrocknet auf“ · dem Laͤger
Jar bald verderben.Bhufs Dor Zurichtung det; getrockneten
Dartoffeln als Handelsurtikel werden; diese zunüchst gereinigt unde
hann zwiichen durchlöcherte, hohle. qchief tiegende Walzen gebracht?n

vesche diesel ben schuciden mid Jerquotschein, den Breitin sich ünfom.
nehmen und an⸗ ihren niederen Endept auslanfen rassen)? wãhrens? l
die Schalen unterhalb der Watzen herabfallen, Der so erhalkenenn
Kartofselbrer wird hiexauf⸗ in Trockenftuben! welche mit Heizappa⸗
raten und Exhaustorett vrrsehen sind, beü 100 Grad Wärme geritd
irocknet mid nach dem Trodnen auf kurze Zeit in die Luft gelegt,
damit er etwas Feuchtigkeit wieder Dnziehe, unde zuletzt mittelfr⸗v
hydraulischer Presse in Formetppoz Blöckeg gepreßt. Die getrocknete
dartoffelun:gssenist 4 fest, hornoxtig. Hsänzende geruchlos, nd
zeigl deg MWodlgej hgiack ftischer — —— u
— —
—A ι αν α
n. enyeker rttet bets vet* — 4 —6
zg0 Soszovrstoif nanpenln n stlaßter: LichenScheit! inbr.—*int
Acker⸗Versteigerung Holzversteigerung 14 a r hd nceichen:ι ο. t Ja tis
8 ng —2 Ider I889. Neche auß Siatterüldungen des Forstumis — ud zut amubr. Zunped
—
Brewenig un wad e eten , een Koͤhlprugeld 2wa⸗
— α — Rontagden — F—— 8 eeichen? mge Id geun
vheleusc Ichanin Jolekab Bulch nud Regtnnei erueie i e ee e ee o en
de ne ee jen — nn
5* ehen der gander zug Iue, 5 I e — 1157 72 RSunuf BR——
I ——— — untkrücen/ ven 3b.wesenwer 188
eee dasee ee Fts hllad aRotha worw au dax viteg n Das gͤt. Fohäntp!
de Duͤschehtelet, Wegeighen heihg he. ha Gran a —VVVV a
dieis auide Wald.g aanze X pun 3018 eichemStcimmen diela 9 —— Dieit F —
7981 Seneenz — J—— G7t tννα öια ν ι * dienframdsuche .4 *
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Bekann machung . — ICV 7 — —
or Aadetzmann Petet Becd aus dehier — — 4ι, Eond i3 8 . ꝑp
jat rGufvlge genehmigten Accordes om LAιν, buchen Scheit 1. Cldtunn 4J— o h a u
7. Mobrurben 1868 anfe dinn Daner pon 64 —D Qu sun iel emnpfiehlt: den Herrn Kaufleuten · imd Votel
3 Idhren die Untethabtung von⸗ bn Zucht uot 3 2 anbr. besihern sammtliche Evnditorei Artikel
tiere übernonnnen, ünd zwar untere den r richeme 84 El.pꝑ g — gros zu den billiasten Hreisen. 9
ämlichen Bedingungen wie der frühere — anbe. vhn pe ben Deen
BZächter, dso datatso das Trintgeldnnicht S buchen Prügel.nn ——— Pheatert inn St. i —e,
. onberneMekr. heträgtunmund g daßzu 13 ⸗ eichen d, irrn — — “ Direction von Aldgust Sd rot hae
—B sid⸗ r ehrnaene en Inm Egale den Heirn e
vn Jocert den — 33 — 7 unßrerv iveuw PAs MMittwoch. den 13. Junuar 186917 5
niitt Das Bürgermeisteromt: * 3 9* —5 I ug — — cr Zum Benefiz für deneomiker Hugbeet
.Tiham d,ν ö 30 xgichen S Pime 3 i nen r e EiAlbinus. un
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Da Hauzs des Herrn. A. 32 e en — Ranke und Schwanke,
u Levyrwon Homburg früher — ——— —B — —R K iffe unde ey
uisse und pfte
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rn Wagend. d cug steier Hünd zh rpehutn abgehetzt und doch
ertgusest vber ahch vontl.Februar —2— glalter! achen Mitth — ——
8 Rn. ab nzu mermiet hen durch d niy dut uet 438 nthhehh ze RAni ANdurch esetzt J
oncessionirte Geschäfts-Bureau Weste oan rn Pee , et pe iet, b NAbtte Iet u
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5145 5535 52323838 *233538 ———
—A —— —z5538525 3235355* — —
538 523 525241 ẽ — 3 235 8 3 3532 5 —
25*38 552 *355 — 5 555 2 8 —xxx 8 —55 —25835
7555 55507* 222 183412 — 78235 33 —5832 EkF 55
55*57 3228 2 — 25* s95 —55—76 —E —F 53,
8 * 28 — —— * 53 2 128 — — — —238 — 233*251
—8 73 5— 5—z31313 2.3 *8*2 —3 — 335 27
2525 ——— — 2 8 8⸗ — —— E 2 —:s
—* —22 * 2 *58 — —A— 5583235 2* 22 — 8 *
7* 3535334683 38 2823 — —
54155 —2* — 2 3222 — 2 p
r — 35 —AA—— 53382 —XV —
2 — 5582 54 2 7227 2 5584 — * ———
37— ——— * 52 72 — ——— —— 3 ——275 55 * .3552 2
F 3 86 8852754
2 2.5 —55— 8 23532 —3 28 g — 52328 * *
—2 3* 272 2 2* 8552 7 s22828 * 855 23* 22
2 QU2* — —— 5533 —5— ⏑ — —8 — — — 2
* —— —255 *1558 z 7 — 257* 332335323 — 5335 —528 *
— —74 —*23&amp; 5205382 — ———— 8SS8 —2 8 ö 8 *
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3 —3 333333 333851
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533355233 25223—53 ——— 55
53 — 35 5353225 55 8 5228* —
38 33353 538 2533
5 55 223828* — —— —A
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388 — 8 2333 3 35 — ——
35533 — —38 56 — —
2234 8 —55535255 8*8 338 335
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3833 5415 32 —— * 3 837* —2 83 328 — 2 7532 *
3 * 3333 3 2353*7 32 —— 2. 3 — 23387 F
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— ——— — 75723 23338 235 —85
2. 8: —— * 23237 — 2 *3 — * * *
— — ——— 3 5 3322 2 5* 8 —*
3383355 — 3333385 55338 —— A
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—* 2 2 23:8* 2 33— * — — J —2
55555 7 * ⁊ 7** —V — 2. *
* 82 8 — — F —— 77 4* * 207
—— 78 37 25283 232 348 55
2353523 2* *5535 3227 52 —3 7
533 ——— 28333 552 7 7238338 — 3235
— 2 * 238 2 — ** 224 22 v 3
27 — 23 — 533 237* 3 z2535 35 3
* * 2 —Aã&amp; —* * *
322 *s3 — 2 882 x3353535— 2 *
—* — —* — *27 2. * 2 — —m — —
——— —— 7 — 2 — 22 — 35 ———— —
8 58 8 383 * 8* 66 23833
22 * 2 * —
5 55253328 — * 2 3832588
I533285 d 3 — 3
— * . * 3 .2 * 328
3552335 58 — 355555
——8 2* — —— 3 *
42 * 23* *22 2 7 ** —
38 — 535 *
5535363 —
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2733 38

357
A 33335388
233355353 —2 * 25 —8
553335333 2335 3235533
232 252 —A 3. 73

* J *** *. 2 * * ——2 — 22 * —A
—39 — 8 22 — 7533 —1 2* —8 5 »52
— — 3852 —— 325833583 3 233 33 25
— * ——

25 — 732 53 — 7. 2* — —⸗ —838 223 ** —* 2 2 *

5* 33358 38 233.8 — 25 253 735—85
5 383538 5583 2 212 8 ——— —— 4753833
5 — 2 ———— 3 *527 2335 7 — —
2523 2877 2 23
*3— cJ
8. * 33 * —513 537 25 22 * —— 55237 323 35 * 28
5536 — 5 —— — 223355 153 A
—— — 22 * 4. 23. 3 3 755 — 1533 A 7338 1

* * — ——833. 3 2 *5* 2 2— — * 2. * —

— S8 — 23.388 ———— 3 —XV 52332 333 353
523 75 23 *5 3 —A——— 22 —J *
— — — * 2 522 —837835 8 2 252 2 ——
—J *853 335 773 3 3328 —22 2* S; 538.1. 8
33 J
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— 8 — — 22 72 24 — 7 23 EFE——— 8 2585 23* 5
—— —7 5537 225 2 98 278 2 555 —3
* — 7 333 *2228 — 2* 43 * — 2 2*
2 S — 3853 — 3333 222 /7ã
c⸗ 25 *37 7 — —— — 83223 B832

3 228 7* — 25 22 35 2 5F— —3 25 —
* — ————
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23 s575533537 537 3823 A 2233
* * 37 53 k 3 25 * 23233 * —2 55 33.2
— 353 35* — A — 2 23. 5 58 23 7352

*58 7 —s2— 5335 223 —A 3
2* — 53085 25358 2882 22 — 3 23325
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*225 2282 28 22 * 2 2.7 2 52532 2 *

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5238 573 53327
2332827 2338328 I8262 *32
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23332323 — 233 2 2 2236
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2 2 384 E 83 5
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32 27* 5
25723 572 — 78 348232 25233 332385353
2 2.5... — 555 3 *283282 23255* 8 *2 52 222
35353355335 332553533——3623333*
53335353 2273833333353 52353353306753523
;725 333—3252537 23 s5 88* 525338332
3233 2 2. 5*5.* 5* * — 223 Z7

2z355 2 2
33732— 3333333—338353368
5258 2 3 ——— — 3 5 —3— 5322828* —22537
233 —2—3 53333338 —23522338 ——
55 3 3 38——53335
25 5— 2 322 55 P 2 7.
—253523 ——3 — 6—3933 *223.2
53 *22 36863 3 7—72283 333 2538375 8
— —F — *22 3* — 2 5
3 23—
23323 —— —235—3233
. 2 — 7,5 25323 * 7 EE— 2. 328
—5 335— 338 3233382—558*4
7 323227 22538 605 —75337 8225. 35 *3834
z13333533132382533533838
* * 28 — — 633 25882 * 7 —285335*3
—— — —— — 228* 252 —523
2882323 J ——
J — 78 522 —* * ö 3.

— 58* F z332 33 ———33337 5355
—;A 275* 2—353835355237 —311 225333
55332325 22. —35. 53 — —3 —3325 — 2* 3
— —363833—53535
⁊*⁊ 552 *—22—335334236

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        dunen adi νννο — P usν) d
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Det Sit. Jung krerDenr Nek zla Tigeca sund das mit! veni: Hauptblafte verbundene Unterhaltanngsblatt, mit der Diendkahs- Donnerstagh⸗ und Sonniage⸗
Nummery) erscheint wochentlich vio nmsal:r Dienetatz, Donnerstag, Samstag und Sonntas Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
ι G Silbergr.'s Anzelgen werden mit 8. Kerzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

——— ⏑⏑⏑—3⏑⏑ 2
Nro! 8. A.l uut iuauu ιν Donnerstag, den 145Januar s rẽ e eeseie 869.

—D— ä — V
VDeutfchland. n dt
Münche n. 19. Jan. ZumReferenlen m. Ktiegs
ministerjum ist Major Eznste p. Büller pom Ze: Artillexieregiinent
ꝛnannt.... 3 3
Das griegsministerluui hat derfügt, daß nicht Hallein. zů
Zomrolversammlungen, sondern duch zu Verpflichtungen iu der
Regel nicht mehr altz 200 Mann u ein und demselben Orte
und an ein und demselben Tage zu beordern-seien. Deu Bezirks-
commandanten bleibt iberlassen, mißg Rüdsicht auf dig ffentliche
Ordnung und Sicherheit auch unter · 200 Maun herabzugehen
und dagegen, die Coniroi- und Verpflichtungstage entsprechend zu
—
he
Der· Generalmajor und Commandam der Stadt und Fesiung
u⸗Moritz Gertiner ast peufionirisnud au, desfeny Stelle der
ishe rige Arn ueriedirector, dasclibst Odarst Nat imitice Graf
. Tatlendag gunt Stadt gind Festungt ommandanten bon Lan⸗
— —— Fogt des Ge⸗
mefiabs von der Etadte unde Festumgscommandantschaft Landau
um· Generalcommando Würzburg varsetzt worden.
Die neu errichtete prot. Pfarrstelle zu Eppstein⸗Flomersheim,
Decanats Frankenihal. ist dem, Pfarramtscandidaten Wilhelm
wdichel· gus Grunsadi unm die Lehrstelle für Manhematik und
dealien?an der isolirten Lateinschutle zu Kaiserslautern dem bis
serigen Verweser derselben und geprüften Candidaten des mathe ·
natischen; Lehramts, * Emil Teutzer, verliehen wordent! n. Erb
amm wurden zu Lehrern der frühere Schullehrer Philipp Bau-
nanu in Kaporeiher“an der kath. Schule zu Bebelsheim, der
ehrer Ludwig Sechnstex in Rheingonnheim an der prot. Vorbe⸗
ritungeschule zu Voͤhl, ver frühere Schulverweser Carl Diehl in
Bliesmengen an der kath. Schule zu Hallgarten, der Schulverweser
Adam John aus Bruchmühlbach au der neu errichteten gemein⸗
chaftli hen · Vorberestungsschnle gut S. Lanibrecht⸗Grevenhausen,
der Schulverweser Daniete Henn ine Fatzweiler Dan- der dvrotest.
Schute zu Ehweiler, der .Schulverweser Ptzilipp Leppla aus Nie-
dertirchen an ver prot. Schule zu Blanbuch und der Schuldienst
exfpectant Cark Fimz aus Croilenbergan der prot. Schuleir
Dennweiler Frohu dach zum Schulverweser der Sehuldienfterspec⸗
tanh Bernhoxd — — qus Hordt an der kath. Vorbereitungsschule
zu Vochdötf. — er Lehrer anber.istaetl. Elementarschule⸗zu
David Kohn, istwegen snachgewiesener körberlicher
Dienstebunfähigkeit für immer in ven Ruhestand versetzt worden.
ne eWenen Am?7 d. Abends · nach 9. Uhr war die Cavaleriee
Caserne in der Josefstädterstraße der Schauplatz einerblutigen
Sceenen: Uhlanen und Husaren, welche dort im Quartier Kind,
erieihen in der Casernenrestautaion bei einete Dängiunlerdalung
Kampf miteinander; weil die Uhlanen nicht zugeben wollten,
aß die⸗ Capelle einen Csardas duf Wunsch der Husaren spiele.
Die Husaren gtiffen zu ihren Sabeln, die Uhlanen, die unbewaff⸗
net erschienen waren, wehrten- sich mit den Wirthshausutensilien,
ind als sie in Gefahr waren? zur unterliegen, holle Feiner von
hnen die Cameraden aus- den benachbarten Zimmern, die nun
mit Pikencherbeieilten.Auch die Husaren erhielten Succurs, und
der Kampfzog sich; nun in, den Hofmit erbitterter Wuih hie⸗
ben die Soldaten aufeinander ein. Die Hufaren wurden von
den Uhlanen arg bedrängt, uͤnd sie kamen in Gefahr, insgesanunt
—
Zergestoßen zu werden —. da kam der Uhlanen -Oberst v. Matuone
herdei, stürzie sich in die Mitte der Kämpfenden und trieb fie mit
semnent Sabel aitseinander. Zwei Husaren waren *toͤdtlich ver⸗
wundet auf dein Kampfplahe deblieben; 11 Hufaren und 4 Uhlau
waren leicht verwundet woidenn.
Irankreich.
Paris, 12. Jan. In der Samstagssitzzung der Conferenz
zat der griechische Gesandte Rhangabe verlangt, daß Griechenland

aiuf der Conferenz gauz auf denfelben KFuß geslellt werde“ wie die
Türkei. Die Bevollmächtigten haben beschlossen, gemeinschaftlich
Zriechenland aͤufzufordern, von diesem Anspruch abzustehen Rhan—
Jabe erwartel heute Weisuiigen von sei ner Regierung.
Die Conferenz wird heute um 4.Uhr wieder. zusammen—
reien. Man versichert, die Mächte jeien eutschlossen, dhne Rüa—
icht auf Griechenland weiter zu verhandeln. wenn dasselbe auf
einen Prätensionen beharren sollte. Die Franuce“. sagt, die
herathurigen würden mit einer Declarativn der Grundsatze des
„ffeutlichen Rechtez enden und die Türkei wie Griechenland einge-
aden werden, sich dieser Declaratjon anzuschließen.
Patais, ig. Jan.. Das Journal oͤfficjel.nesdehe Die
gestrige Conferenz vertagte die Perhgndlungen big. Donnerstag
Der Conftitutionnel“ berichtet, daß die Sitzzung wit Verlesung
des Prototkolls der Samstagssitzung ausgefüult worden bedauern
daß Grichenland noch jmn letßten Moment. Formschwierigkesten
macht/ offt brt tzohtem. de re cangdesvprczeryetten Rieins
Sypanien.

Die —X tsabella⸗ vekümmert sich in der neuesten Zeit
ehr viel um Spanien. Sie erhält tagtäglich Depeschen und
Touriere.au Wie es heißt, soll wirklich eine Fuston zwischen .den
Tarliften und Isabelliften zu Stande gekommen sein. Dem
Projecte zusolge, sost die Erkonigin zu Gunsten Don Carlos ab⸗
danken, der Prinz von Asturien mit der Tochter Don Carlos
vermaͤhlt werden, und dieser dann zu Gunsten des Sohnes der
Isabella abdanken. · 7*

TMNach dem Gaulpisthat ein den Herren Dearling u. Cop.

in Antwerpen angetöriges Schiff den Hafen der genannten Stadt;

verxlassen, um Waffen nach Bordeaux zu bringen. Von dort sollen

dieselen über vie spanische Grenze geschafft werden. Sie seien

für die Carlisten bestimmt. u ve
21
25Konsantindpeel, 12. Jan. Die „Turquie“ meldet:
Sadik Pascha soll Mittwoch nach Paris abreisen, um dort eine
inanzielle Combination für etwaige Kriegseventualitäten einzu⸗
deiten. — Zwei türkische Fregatten sindd am Samstag mit 36
zezogenen Geschützen und Munition für die türkjche Armee in
Thessalien za bgegangen. *CAlleMitglieder der provisorifchen Re—
nierung auf Kreta sind gefangen genommen worden, vier derselben
blieben im Kampfe. DirArchive mit vielen comptönnittireuden
vorrespondenzeu wurden dufgefunden.

*

7
—XX
7Härnberg, 6. Jan. Einer der Haupürefferder
Ansbach⸗Gunzenhausek Loose war mite1 8.000 flziseit 4 Jahren
nicht/ reclamirt worden und hatte sich in der sünghten Zeit, wie
ss scheint, eine förmliche Judustri-, diese 18,000 fl. flüssig -zu
machen, zu bilden begsunen, andem vald dieser, bald je er die
detreffends Nummer im Besiß gehabt zu haben vorgab. Nuu hat
aber in diesen Tagen die Stuttgarter Rentenanstall die glückliche
Nummer an die hiesige Bank eingesendet, und siellt sich als Ge—
vinnerin ein Dienstmädchen in Siutigart heraus, das von dem
Erfolge ihres Looses bisher nichts geahnt hatie. Von Seite eines
in der Naähe Rürnbergs wohnenden Bauersmannes wird indeß der⸗
jelben der rechtmäßige Besitz der Nummer beanstandet, da ihm
das Loos entwendet worden sei. Ob es ihm gelingt, den
Rachweis seines Eigenthumrechtes zu führen, wird die Zeit
lehren. n weer—

J ⁊

E6.

— — wd —
* F 8
n Die Stenographie.
— ——— (Fortsetzung.)
77Ich wollte naturgemäß den Anfang machen mit der Schule,
welche den Menschen zu seinem späteren Berufsleben und speciellen
Fach vorbereitet, und welche Alle gleichmäßig in sich vereinigte
        <pb n="26" />
        Die Frage, ob die Stenographie Gegenstand des Elementarunter⸗ang innerem Zusammenhange und äußerer Abrundung »Wwesenilich
richts auf, gewöhnlichen Vollsschulen sein könne, ist zwar« cine gewinnen, Ist der Jurist Richter, sei es alleinstehend oder als
zielfach behandelte, doch haͤhen Gabelshürger und die Trägersder Midglied eines Collegiums, sowird r besonders beir fehr volu⸗—
Wissegschaft sich Anhedingt dafüur Pusgefprochen. insofern Kine mindsen Verhandlungen sich durch Vornahme pon Ercerpten große
Schite ucht ganglich im Verfalke in. “ Da die Darlegung“ des Erieichterung. verschaffen. Und was kanm denfelben gar non im
Nutzens für die Volksschule für den vorgesetzten Zweck ohne Be⸗ Criminalfache erwuͤnschter sein, als diese Kunst. Wie viel hängt
deutung ist, so will ich davon abstehen, und nur darauf aufmerk- nicht davon ab, ob die Depositionen der Zeugen wortgetren, die
jam machen, daß in Lateinschulen, Bürgerschulen und Gymnasien Aussagen der Angeschuldigien wörtlich niedergeschrieben sind oder
die Steuogranbie bexeits gexaume Keit gelehrtwird. aicht. Wenn auch eew e *5*—
Her Jurist und der ενν Rechtspflege große Sicherheit bieten, werden doch die stenograpthi⸗
Der Jurit und der Beanne ce e e s
Wer sollte hier wohl mehr Veranlassung haben, dem Erfinder ind verwickelten Fällen dem Ermessen z. B. der Geschworenen die
der deutschen Redezeichenkunst dankbar zu sein, als det Jurist, der wahre Darstellung der Anklage, Untersuchung und Vertheidig⸗
Rahn des Gesetzes, welcher speciellen Branche er guch sich wid⸗ ungsgruͤnde zur Prufung vorzulegen. Man erinnere sich an
nen mag. Der Advotal, welcher vielen Clienten zu dienen hät, große verwidelte Schwurgerichtsvechandlungen ec. Doch nicht dem
lann mit der herrlichen Schöpfung Gabelsberger's nicht nur in Protocollanten allein, sondern auch dem Staatsanwalte, dem
den mit seinen Clienten abzuhaltenden Beshprechungen die nöthigflen dertheidiger und dem Richter, ist die Stenographie behufs der
Bemerkungen sich in kurzen Worten auf das Papier fixiren, son; chnellen Auffassung des Gesprochenen“ imd darauf basirender Ent ⸗
ern auch seine Klagen/ Aniräge 2c. ⁊c. roncipiren, ohne sich eines zegnung' eine willkommene Beifitzetin“ der Verwaltungsbenmten
oder mehrerer Amannensen zu hedienensobald er mir Schreiber gleichviel ob er in dem Kreise der niedern oder höhern Stellen sich
engagirt, welche der —— find Berelts bestehen dewegt, bereiltt die Stenographit große Annehmlichkeiten: Man denke
chou viele solcher Anwalts⸗Bureaur. Det Advotot hat oftinalg sich einen hochgestellten Stantsbeamten, der entweder selbft Steno⸗
aus Acten sich Auszüge zu machen; diese Acken vdefinden. fich zraph vder mit Hilfe stenographifch gebildeter Secrekäre, die ihn
oft außer seinem Haͤnse, bei Getichte, Archihen ec. wie sehrr wird, jast uͤberwälligende Magßfe von Geschaͤften leicht und rasch erledigt
er hier durch die? Stenographie unterstützt Als Anwalt in bhne seine Gesundheit durch anffrengende“ nächtliche Arbeiten m
ͤffentlichen Gerichtsnerfahren kauit er die Kerupunkie seiner Ver⸗ aintergraben. Bekanntlich diente Gabelsberget dem fruͤheren bayeri⸗
heidigung auf ein kleines Stütk Papier notiren, unde im Laufe chen“ Minister Wallerstein mit feiner Kunst, imd viele hohere
ker Verhandlung rasch und unbemerkt Dies und Jenes firiren Beamte gibt es, die sich der Kunst zu ihrem Vortheile bedienen
Da diese Notale sich rasch. überschauen lassen, kanm er gleichjeitig Was hier von den Verwaltungsbeamten⸗gesagt, findet mehr oder
riner Rede eine richtine Disposition geben. und“ dieselhe wirde weniger auch auf die Poligeibeamten Anwendung.
Feuer versicherungs ⸗Vank für Deulschland
Zufolge der Witthellung der Feüerversicherungsbank für Deutschlaub wird
dielelbe nach werläufiger Berechuung ihren Theilnehmern für 186865
D V n ee eirea s Proeent Wit —DDDO—
chret Prümieneintagen ilz Ersparniß zuttickgeben. un ut
Die genaue Berechnung des Antheils für jeden Theilnehmer der Bank,
sowie der vollständige Rechnungsabschluß derselben für 18838 wird am Ende
des Monats Mai d. J. erfolgen 3.. .*.8 ni ι
Zur Annahme wvon Versicherungen für die Feuerversscherungsbaitk bin 'ich
jederzeit bereite. 5 ——
St. Inabert, den 5. Jannar 1869. D

Aagent der Feuerversicherüungsbank f De
Garantie eao ui. Zucker.

dager der vorzüglichsten Chocoladen des

dauses Franz Stollwerck K Söhne

n Köhln unterhalten in St. AIng-

hont J. IrGrewenig und Cenditor

G. Rickel. in Blienlcatel Fr.

Apprederi«

ο ι le
Panlksagung,
lle die lichevole Theilu hau
beiuder Beerdigung unseres fruhn
verstorbenen Nindes20 u2 u—
ing Imnetie Ruguste
sagen wir hiemit unsern innigfien
Dank. — 7 n e Wr
St. Jighberl. I8. Fmgt Ißod
—A uF A.Demetz.
agdalena Pentetz.n

— 42

Frucht· Vrod⸗e Fleisch⸗ ac. Vreiten

der Stadt Zweibrucken vom 14. In

Weizen 5 fl. 57 kr., KornaAfl. 48 xr.

Gerste Zreihige. 4 fl 30 fr. Gerste vie

—B————

Spelzlern — fl oir, Dintkel gsr

18 kx. D, Mijchfruchtlr. Hafer

4fl. 24 tx., Erbsen Hfl. 28 kr. Widen

3 fl. 30 tr.⸗Kartoffeln — fi. 44 kr.Heu

2fl. 4 dr. Stroh Lfl., 22 tx.per

Zentner. Weisbrod In Kilogr, A46 tr.

Kornbrod 3 Kgr 28 tr. diuo 2 Hgr,

IG6 fr., ditio LiKgr. 8 kr. Gemischibror

iKgr. 28. ir. J.Paar Wech 9gLeig

2kr, Rindfleisch, I. Qualen I6 ir2

Quul. Ad trx.Kalbfleisch 12krx. Hammen

leisch 14 kr., Schweinefleisch 16 r., per

Pfd. Wein 24 Ir. Bier 6kr., per Lucg

Butter 29 kr. per Pfund, nn

Fruchtpreise der Stadt

Kaiserslautern vom 12. Jan.“

Weizen 5 fl. 48 tr.Korn 4fl. ttx.

Spelilern — fl.. — ir. Spehz 44.

6 kr. Gerste 5 fl. 16 tr. Hofer 4 fL

20 tr, Erhsen zN. 7 ir. Wigen 4

7 tr. Linsen — aneez per Zentner.

. Brodpreise: 6 Psd. Kornbrod 22 Ix.

zu Jedermanns Gebrauch sind vor— 3 Pfdo. eeee i ice pude2 I
räthig in der Druckerei dieses Blattes. Weißorod 12

24 —F 222
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verden aus den Waldimgen der? Gebrüder
drämer dro Cubikfuß zu 8 kr. verkauft.
Rähere Aufschlüsse bein Oberförster Kürß⸗
2fier * J
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Direction von Augnst Suchr vit h.

Im Saale des! Herrn Oberhauser.

Freitag, den 15. Januar 1869:
Drittletzte Vorstellung.)
Griseldis.

stomantisches Schauspiel ine5 Akten von

Friedrich Halm. 5
—— — —— ——— — —

F 7 — 557 — *7 —
en Redackion, Druck und Verlag von F. X. Demen in St. Ingbert.. —— 9
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

Der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerbkags⸗ und Sonntags⸗
Pummer) exscheint wöchentlich viermal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 83 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
Nro. 9.

Samstag, den 16. Januar 1869.

Deutschland.

Münschen, 10. Jan. Aus den Beschlüssen des Schul—
gesetzausschusses der Abgeordnetenkammer (2. Lesung) theilt die
ort. Hoffm. Folgendes mit: „Die Berathung und Beschlußfas⸗
jung über Art. 3 GKeligionsunterricht) wurde wegen dessen Zu
jammengehörigkeit mit dem die Aufsicht über den Religionsunter-
licht regelnden Art. 113 bis zur Berathung über den letzteren
Artikel ausgesetzt gelassen. Arf. 6 Abs. 2 wurde in der Fassung
ingenommen, daß jede Gemeinde in der Regel eine Schule be⸗
itzen solle. Der Beisatz, „und wenn es das Bedürfniß fordert
rt. 8) mehrere Schulen,“ wurde mit Rücksicht auf den Inhalt
des Art. 8, der nicht von der Anzahl der Schulen, sondern von
ener der Lehrstellen handelt, zur Vermeidung einer Unklarheit
zestrichen. Ärt. 12 (Uebertragung des Unterrichts an religiöse
Zenossenschaften) wurde in der bisherigen Fassung beibehalten,
dabei jedoch auf Antrag des Abg. Brater ein neuer Absatz des
Inhalts augefügt: „Diese Uebertragung muß binnen Jaghresfrist
rückgängig g macht werden, wenn die Schulgemeinde sich verau⸗
aßt siehl, ihren Beschluß zu widerrufen.“ — Hinsichtlich der Vor⸗
aussetzungen, unter denen die Confession der Minderheit berechtigt
zein soll, eine Theilung der Kinder nach Confessionen und die
Aufstellung eines Lehrers ihrer Confessionen in Auspruch zu neh—
men (Art. 17 Absatz 2) wurde der Beisatz beschlossen: „Dem
gestellten Antrage muß entsprochen werden, wenn derselbe von der
Mehrheit der selbstständigen, volljährigen Augehörigen der Con—
fession der Minderheit auszeht.“ Auch wurde bei dem von der
Errichtung eigener Schulen auf Kosten der Confessionsangehörigen
handelnden Abs. 5 des Art. 17 der Beisatz augefügt: „Solche
Schulen sind, so lange sie bessehen in jeder Hinficht als selbst⸗
—
handehn.“ In Art. 23 wurde Abs. 4, welcher eine Hinweisung
auf Art. 108 des Polizei-Strafgesetzbuches wegen Bestrafung der
Errichtung von Privatunterrichts- und Erziehungsanstalten ohne
— EVV0—
überflüssig gestrichen und Abs. 5 dem entsprechend redactionell
abgeändert. Die Art. 24-45 haben keine wesentlichen Zufsätze
»der Abänderungen erlitten.

Münuchen, 11. Jan. Das k. Staastsministerium des
Handels gibt bekannt, daß die „Rheinische Feuerversicheruugs—
BZesellschaft in Mainz“ durch Generalversammlung vom 9. No—
»ember v. J. beschlossen hat, sich mit dem 15. Dec. v. J. auf—
zulösen und die Liquidation auf Grund eines mit der Frankfurter
Bersicherungs-Gesellichuft „Providentia“ abgeichlossenen Vertrags
zu vollziehen. Dieser Vertrag setzt fest, daß die Providentia vom
i. Aug. v. J. an sämmtliche Versicherungen der Rheinischen
Besellschaft mit allen Rechten und WVerbindlichkeiten übernehme.
Diesem Abkommen steht in Bayern kein rechtliches Hinderniß ent—
gegen; nach all jemin privatrechtlichen Grundsätzen kann aber das
Versicherungsverhältniß zwischen der genannten Gesellschaft und
ihren Versicherten nur bei ausdrückicher Eisnwilligung des aundern
Vertragstheils gelöst werden. Die Zurückgabe der von der
Rheinischen Gesellschaft aufrecht ge nachten Caution von 50,300 fl.
wird jedenfalls erit erfolgen, wenn kein Zweifel darüber besteht,
daß von dieser Gesellschaft die übernommenen Verbindlichkeiten
gegen die bei ihr versicherten bayerischen Staatsangehörigen voll⸗
tändig erfüllt sind.

Mäünchen, 12. Jan. In der heute Vormittags abgehal—
renen Sitzung des Schulgesetzausschusses der Kammer der Abge—
yrdneten hat ein Antrag des Abgeordneten Dr. v. Hofmann eine
»eingehende Debatte hervorgerufen. Derselbe geht dahin, daß bei
den Ortsschulcommissionen der Ortspfarrer keinen Sitz und auch
in Landgemeinden der Bürgermeister den Vorsitz haben solle. Da⸗
Jegen soll der Ortspfarrer oder wenn mehrere vorhanden sind,
der von der kirschlichen Oberbehörde zu bezeichnende Pfarrer von
den Sitzungen der Schulcommission in Kenntniß gesetzt werden
imd berechtigt sein, in ihnen zu erscheinen, Anträge zu stellen, an
»er Beralburg uund Beschlußfassung Theil zu nehmen und die

Mitglieder der Ortsschulcommission mit den bezeichneten Ortsgeist-
ichen das Recht haben, die Schulen von Zeit zu Zeit zu besuchen.
Dieser Antrag wurde nach lebhafter Discussion mit 11 gegen 4
Stimmen im Gegensatz zu der Anschauung der Staatsregierung
ingenommen.

— Die amtlichen Erlasse der kgl. Pfarrämter, Decanate und
Schulinspectionen an Gemeinden und unter Pridatadressen an
Tantoren und Schullehrer werden als Staatsdienstsache portofrei
zehandelt, wenn sie auf der Adresse mit der Bezeichnung „allge—⸗
neine Kirchen- und Schuldienstsache“ versehen sind.

München, 12. Jan. Um den Wehrpflichtigen, welche bei

»er Aushebung der Altersklasse 1847 der activen Armee zugewie—
en, aber von den betreffenden Heeresabtheilungen nicht einberufen
vurden, sowie den hiezu gehörigen Ersatzmannschaften 1. und
2. Klasse die thunlichste Erleichterung bei deren bevorstehenden
zurch Kriegsministerialentschließung v. 23. Nov. v. J. angeord⸗
ieten Verpflichtung zu gewähren, hat das k. Kriegsministerium
»erfügt, daß dieser Ack am Sitze der Districksverwaltungsbehörden
»er Ersatzbezirke nach den hierwegen bestehenden Vorschriften durch
die Landwehrbezirkscommandanten in der Weise bewerkstelligt wer—
en soll, daß die am Sitze der Landwehrbezirks-Commandos
reffenden Beeidigungen auf die Fahne, die übrigen aber unter
maloger Anwendung des 8. 412 Abs. 183 der Dienstesvorschriften
zuf den Säbel vorzunehmen sind. Auch soll jenen, welche sich
rußerhalb ihres Heimathsbezirkes aufhalten, auf Ansuchen gestattet
verden, sich bei den Landwehrbezirkscommandos ihres Aufenthalts—
ortes zur Verpflichtuug zu stellen, weshalb hierüber das nöthige
kinvernehmen mit dem treffenden Landwehrbezirkscommando ein—
—
dieses den Schluß der Aushebung bildenden Actes finden nicht
tatt, doch haben die Pflichtigen gegen Vorzeigung ihres Vor—
adungsschreibens, beziehunzsweise einer von der betreffenden Ge⸗
neindebehörde ausgefertigten Bestäligung, Anspruch auf ermäßigte
F.senbahnfahrtaxe für die Hine und Rückfahrt, die Bezahlung
dieser ermäßigten Tixe muß von den Pflichtigen sofort baar er—
'olgen. Die Commandozulageu und Reisekosten für das die Ver—
yflichtung vornehmende Personal haben sich nach den hier maß—
Jebenden Regulativen zu richten. Wehrpflichtige, welche hiernach
den Diensteid abgelegt haben, werden vzu dem Erscheinen bei der
zächsten Controlversammlung befreit. Bis zum 15. Februar l. J.
— als dem Schlußtermine zur Verpflichtung — müssen sich alle
his dahin noch nicht beeidigten Weqhrpflichtigen der Altersklasse
1847 nach Maßgabe des Ark. 66 des Wehr.«Verf.-“Gesetzes vom
30. Januar 1868 zu dem bezeichneten Z3wecke von selbst bei
VBermeidung der auf die Unterlassung dieser Verdindlichkeit
zesetzten Strafe bei dem betreffenden Vandwehr-Bezirkscom naudo
einfinden.
Muündhcen, 12. Jan. Wie ich höre soll nach dem gegen—
värtig versammeliten Landtage der Eutwurf eines neuen Milnär—
traf⸗ Processes vorgelegt werden; derselbe ist, soveit es die mili—
ärischen Verhältnisse erlauben, dem allgemeinen Strafprocesse
ingepaßt und nur in den reinmilitärischen Vergehens- und Ver—
rechens · Verhandlungen etwas abweichend. Es soll in dem Ju—
tanzengang eine ähnliche Einrichtung der Zusammensetzung der
Herichtshöfe wie im allgemeinen Strafprocesse (Bezirksgericht,
Appellationsgericht, Generalauditorial) getroffen sein.

München, 12. Jan. Um eine kleine Illustration zu der
neulich vom Abgeordneten Mandel berührten Sparsamkeit, die in
unserm Abgeordnetenhause herrscht, zu geben, theile ich Ihnen hier
in Verzeichniß der im Lesezimmer der Kammer der Abgeordneten
aufliegenden Zeitunzen mit: Donauzeitunz, Volksbote, Regens-
zurger Morgenblatt, Correspoident, Augsbarger Allgemeine Zei—
ung, Bayr. Landeszeitung, Nürnb. Anzeiger, Süddeutsche Zei—
ung, Passauer Zeitung, Regensburger Tagblatt, Augsb. Abend—
eitung, Kurier für Niederbayern, Augsburger Anzeiger, Fränkische
Zeitung, Pfälzer Kurier, Wochenschrift der Fortschrittspartei,
steue Würib. Zeitung, Bayreuther Taqblatt. Dies die inländischen
        <pb n="30" />
        NRun kommt die Reihe der ausländischen, hier zunächf.
urßerbayerischen Blätter, nämlich: 1) Volkszeitung, 2) Frantfurier
Zeitung, 3) Freie Presse. Aus ist's und gar ist's!! Das
st die officielle Zeitungslectüre für die zweitgrößte Landtags
kammer in Deutschland Füllt Ihnen da micht das schöne Vosts
lied ein:

Türkei.

Konstantinopel, I1. Jan. Es wird bersichert, Eng.
and habe beschlossen, die Türkei mit ganzer Macht zu unterstützen,
und man erwartet, die Mittelmeerslotle unter Admiral Pagei
werde vor den Dardanellen kreuzen.

Konstantindpel, 183. Jan. Es geht das Gerücht,
Aali Pascha habe das Verlangen des russischen Gesandten Hob ⸗
bart Pascha, welcher den Conferenzbeschlüssen entgegen Syra
ʒlockirte, abzuberufen, dahin beantwotlet, Hobbart blockire nur
die „Enosis“; die Flotte würde sich zurückziehen, wenn Ruß⸗
and die Verantwortlichkeit für die Handlungen der „Enosis“
übernehme.

Zwas braucht denn der Bauer an Huat,
Für den is a Zipflhaub'n guat!?
Wie der „Volksbote“ von „guter Seite“ vernimmt, ist von
c, badischen Regierung an den Bischos Heinrich von Passau die

Anfrage ergangen, ob er nicht geneigt wäre, den erzbischöflichen

Stuhl von Freiburg zu übernehmen.

Dienstesnachrichten. — F Ashtee—
—XF e r mi A —

Der Landgerichtsassessor A. Eckharb in Ludwigshyafen wurde I,.—
auf, die in Zwelbrücen erledigte Stelle eines Vanderictsassessors 6 s mIuß in wurde ein zur hiefigen
rersetzt, der Polizeicommissär G. v. Kuhn in Stierdeig um od IIcwei rigen e ichet und wurde deßhalb
Landger.Alss. in Grünstadt, der Polizeicommissär Fr. Vregeard in p sen Aube adzp Iber woch keine Glode hat, so
in Kandel zum Landg.Asfess. in Speyer und der Polizeicomm. LAird die Pho Zreaphie se J zur Anschaffung iner solchen bei
J. Platz in Kaiserslautern zum Landg.Assess. in Ludwigshafen ben Phorrer α dier her i 8 irse im Ir seratentheil.)
ernannt, — die erledigte protest. Pfarrstelle zu Obermiesau. Dec. Pan * J ð —ã˖ geru —
—38 dem Pfarramiscand. Fr. Böhmer von Kaiserslautern * nn * . vr dy —* * * Snwan

7 9. au. In unserm auswärtige ist, wie Oureau des dortigen Bezirksgerichts, die er lange Zeit mit Ehre
6 *—* d bg hine en wn ne e nd Auszeichuung bekleidet hatte, Verzicht geleistet hat. Auch war
tändiger Umschwung in Betreff des Verhältnisses zu Preußen in. X längere Zi uitaued der Zammer der Abgeordneten, in wel⸗
zetreten, schreidt man der „Magdeb. Zig.“ Der Aufwiegeluno her er mi D ich el der herdorragendsten Vertreter der Pfalz
olgt die Abwiegelung und zwar so durchgreifend, so ploͤtzlich, daß —— n8 iega eem — —9 ihm ins Grab.
die Galopins des Preßbureaus, namentlich die aus dem NRorden ß r son eg dw euburg ist in der letzten Neu⸗
verschriebenen, deren Demokratie schließlich in dem bequemen Hafen nidh J Bursche in ahounet eines Gensdarmen ge-
des österreichifchen Dispofitionsfonds vor Anker gegangen, bestellte ranut. Dru en in Hagen ach hat ein Bursche sich die Hand
Schmähartikel haben zurück ziehen müssen Desgleipen werden eser bi unn Weees Kind hat durch das
nuf den Redactionsbureaus der officiosen Blätter derartige Schreib⸗ go W b surd Ne F dhsen Am großelterlichen Hause
ergüsse gegen Preußen 7 Boderrn geworfen; kurz, momen⸗ —* etommen und ist am zweiten Tage daran
an ist auf der ganzen Linie Ruhe als die erste Bürgerpflicht F —— N.
proclamirt worden. Es herrscht deshalb nicht geringe Trauer u J A nchen, 10. Jan— Der igl. Zezirtaamta · Asse sor
)en Reihen derjenigen, welche hier ihren angeblichen Liberalismus Creu in Speyer hat unter dem Litel J „Der baherische Wehr⸗
zurch preußenfeindliche Artikel, das Einzige, was sie bei ihrer voll⸗ pflichtige vor — er Ersatzlommission, 7 activen Dienste, in der.
ommenen Untenntniß unferer Zustände zu liefern vermochten, in esee und Landwehr Sp ryer 1 T ein Handbuch uͤber
zute österreichische Banknoten uͤmzusetzen pflegten. Gefieen noch din ehrverfassung —— welches fich durch Uebersicht⸗
vurden die Herren in der Reichskanzlei als bedeutende Männez lich eit für den Gebrauch der Zehorden empfiehlt. Es ist bei
ehätschelt. heute stoßen sie überall auf ernsie Gefichter und ber dem Jerasr um den mähzigrn Preis von 485 tr. dauerhaft ge⸗
egnen auf Schritt und Tritt der von oben her ausgegebenen unden zu 1fl. das Eremplar zu beziehen. Das tl. Staats⸗
Devise, sie seien doch keine rechten Oesterreicher, sondern hatien mainisterium des Innern hat die Zreisregierungen beauftragt die
ur die schwarzgelbe Maske angenommen, um Oesierreich im In— tglt. Bezir lsamtsblätter zur Anschaffung innerhalb der für Regie
teresse Suͤbdeun hlnds und der gresdeutschen Democtatte huszu— »ewilligten Mittel zu ermächtigen und die Gemeindebehoͤrden auf
autzen. Und der Grund dieses ümschwunges? Mir scheint, wir dies Werl chen zufmerlsam machen zu lassen. Aatx—
ch schon mehrmals angedeutet, daß einerseits die Kriegspartei 1 Au gu Bei der Erecution des kriegsgerichtlichen
dei Hofe einsieht, sie habe sich viel zu weit vorgewagt und se auj Urtheiles über den Gefreiten Steinmetz fielen einige Soldalen
dem besten Wege von Frankreich im Stiche gelassen zu werden us der Garnison Ingolstadt n Ohnmacht. uꝑ.
Andererseits bedeutet die neue ÄAussohnung der Grafen Benst und g;u. Mannheim, Ipn. Zum diesjährigen Pferde⸗ und
Andrassy natürrlich, daß der Reichskanzler sich dem ungarischen Pindvie hmarlte werden 320 Loose à Iefl. 45 kr. ausgegeben.
Ministerpräsidenten gefügt hat. der wohl eine orientalische, allen⸗ as allen Vorarbeiten dürfte der Marlt wieder sehr besucht
alls auch gegen Rußland triegerisch zugespigte Polint, himmer, verden. Auch der Maimarli wird durch das damit verbundene
nehr aber dine Poluit der Revande gegen Hreußen woͤllen lanm. Renuen und soustige Festlihkeiten nur gewinnen und ist die Thä—
um Oesterreich wieder in Deutschland Linzuführen und das unga- kigkeit des Comites rübend anzuergennen.
ische Element damit wieder zum Appendit des germanischen wꝛ rar latu he, V. Jan, Der Rheinhafen von Maxan
Zlammes im Kaiferstaalte zu mahen. ist aus dem Besitze der Stadt Harlsruhe welche auch Eigenthü—
Wisen, 18. Jan. Die hresse? erfährt, daß Hr. Rhon- erin dr Haifte der Rheinbrücke, des Rheinbades und der Eisen⸗
zahe nicht ermächtigt war, der gestrigen Konferenzsißung in Paus Vuee ara aartawihe ist. in den Besitz des Staates für
izuwahnen und in derselben Aufklärungen zu ertheilen —Das 50, db ubergegangen. Wie man hört, begbsichtigt die Re—
ãrrespondenzbureau meldet aus Pest, daß griechische Schiffe auf bierung, Marau zum Freihafen zu ertlären.
oet Donau mit Genehmigung des rufsischen Consulz in Belgraven, THzidelberd, 10. Jan. Ein Eisenbahnzug zwischen
rier russischer Flagge fatten. hier un Neckargemünd entgins soeben einer Gefahr eigent hüm⸗
Frankrei ch icher Art. Oben auf dem Berge wurde ein großer Granitblock
* »ehauen, dieser machte sich los und stürzte in gewaltigen Sätzen

Paris, 15. Jan. Die heutige „Amtszeitung“ weldet, daß in die Tiefe. Auf dem Wege zerschlug er 18 Bäume, sprong
heute eine Conferenzfitzung stattfinden wird. Der „Constitutionnel“ umten auf eine Schiene der Eisenbahn, die er gleichfalls zerschlug
meldet, daß der gestrigen dreistündigen Sitzung der griechische uand in den Boden drückte und von da in den dedar, Der Eisen⸗
Vertreter Rhangabe nicht beigewohnt. Das Blatt hofft trotzdem hahnnzug kam wenige Minuten später herangebraust, konnte abe—
ein glückliches Rejultat. zJewarnt werden und hielt an bis die beschädigte Stelle zur Noth

Spanien. rusgebessert war.

Madrid, 13. Jan. Die Unterzeichnungen auf die Anleihe F.Borms, 11. Jan. Als ein Zeichen der gegenwärtigen
der Stadt, Madrid nehmen guten Fortgang. Namentuch fur ab normen Winterszeit ist uns gestern von dem Jordau'schen Gute
kleinere Beträge zeigt sich ein großer Zudrang. hei Mondsheim ein Käßchen mit Maikäfern, einigen beinahe offe⸗

— Weitere Depeschen melden: Die „Epoca“— theilt als nen Rosenknostzen, Veilchen, Schlinggewächsen und diversen Blät⸗
Berücht mit, General Ciald ni werde als außerordentlher Gernern uͤbersendet worden. Weiter befinden sich auf jenem Gute
andter in Madrid bleiben. Ferner wird behauptet, die Cami- 2.vorgestern ausgebrütete herrliche Hühner Das Begleitschreiben
ꝛatur des itatienischen Prinzen Auadeus sei von Napoleon von chließt: „Einige Tage Sonnenschein, und unser Park wird im
Olozaga und Cialdini beschlossen, werde aber von der Preffe ung onsten Gruͤn hrangen⸗
der Volksmeinung nachdrücklich bekümpft werden. — Auch die F Mainz, 9. Jan. Mit dem letzten Zuge von Frankfurt
astischen Provinzen bieten beträchtlicee Geldsummen und zahl⸗ angte gestern Abend der von den Vereinigten Staaten ausgelie⸗
reiche Freiwillige für die Expedition nach Cubu an. ferte Schäfer von Bretzenheim hier an. Derselbe, bekanutlich

48

)
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        der Ermordung seiner Ehefrau beschuldigt, wurde von einem Bre⸗

mer Gendarmen escortirt. J

—fWiesbaden, 8. Jan. Ein entsetzliches Unglück ist

am Mittwoch Nachmittag im Rettungshause dahier geschehen.

Mit dem Ausleeren der Dunggrube beschäftigt, schickte der Haus—

dater, Herr Pfeifer, den 16jährigen Zögling, Heinrich Schaaf

ron Igstadt, in den untern Raum, um daselbst ein Hinderniß für
den schnelleren Ablauf der Jauche zu beseitigen. Der Knabe, in

Folge der aufsteigenden Dünste von heftigem Schwindel ersaßt,

fiel um und in die tiefe Dunggrube. Auf sein Hülferufen eilte

der Hausvater an die Stelle, um den Jungen zu retten. Nahe
daran, das unglückliche Kind zu erreichen, wurde er ebenfalls von
tarlem Schwindel befallen, und nur durch die angestrengtesten

Bemühungen des herbrieilenden Knechtes Konrad Frankenbach aus

Strintz, vom Falle in die Grube bewahrt. Der Knecht aber,

velcher nun auch den Knaben aus der Grube herausziehen wollte,

vurde gleichfalls so betäubt, daß auch er in die Grube fiel und
ammt dem armen Jungen darin seinen Tod fand.

— Von nun an werden auch die württembergischen Eisenbahn⸗
wägen 3. CEl. geheizt werden.

F Die Gesammttkosten des Feldzuges von 1866 belaufen sih
jür Preußen auf 146 Millionen Thaler.

(Eine Bedienungsarmee von 14,000 Mann.) In der
sterreichischen Armee dienen gegenwärtig 14,000 Offiziersdiener,
die für künftig beseitigt werden, während die Offiziere eine Gelde
entschädigung erhalten. Diese enorme Dienerzahl zeigt am Besten,
welche Brachlegung produltiver Arbheitskraft in unserm Militär⸗
wesen liegt. Im 80jährigen Kriege marschirte ein General mit
5000 Mann zehn Jahre lang hin und her, und galt für eine
Macht, mit der man rechnen müsse. Heute brauchen wir 14,000
Mann zum — Stiefelputzen und Kleiderausklopfen. 333

Der im Jahre 1849 wegen Theilnahme an der Mai—⸗
cepolution zum Tode verurtheilte und damals flüchtig ge—
pordeue Adbocat Dr. Miekwitz wurde in den Magistrat Dresdens
Jewählt.

. Vom 7. d. schreibt die „Engl. Corr.“ aus London:
„Der heutige Tag war der erste in diesem Winter (wenn man
die jetzige milde Jahreszeit so nennen darf), an welchem auf deu
Straßen und in den Häusern erst um halb 83 Uhr Nachmittags
die Lichter ausgelöscht werden könuten. Bis dorthin war es
vpoͤllig Nacht; eine dicke Nebelschicht hatte sich über der Hauptstadt
zelagert und löste sich erst nach Mittag in einen feinen Regen
auf.“

Waͤhrend deß abgelaufenen Jahres wurden micht' weniger
als 203 Personen durch Pferde oder Fuhrwerke in den Straßen
Londons getödtet; dabon waren 65 Kinder unter 10 Jah—
en. 18 zwischen 10 und 15 Jahren und 120 Personen über
18 Jahre. Ungefähr dieselbe Menschenzahl verlor während
des Jahres 1868 ihr Leben auf den Eisenbahnen von London
ach Wales.

f Bern, 10. Jan. Heute kommt hier eine neue Hiobs—
vost aus Ragatz an. Laut Mittheilung der in St. Gallen er⸗
scheinenden „Schweiz“ hat sich in Fol e des anhaltenden Regens
der letzten Tage die ganze Gebirgsmasse herwärts der sogenann—
en Denktafel am Badwehe von Ragatz am 8. d. M. in Bewe—
zung gesetzt. Die seither fstattgehabten Erdabrutschungen sollen so
zroß sein, wie noch nie zuvor, und da noch immer ein Erdsturz
auf den andern folgt, Alles zu beftirchten sei. Auf der einen
Seite sei bereits eine vollständige Thalsperre gebildet, welche den
Lauf der Tamina gehemmt und dieselbe zu einem See aufgestaut
jaf. Die größten Tannen und Buchen sind mit den gekluͤfteten
Erd- und Steinmassen von dem Bergabhange herabgerissen und
iegen oder stehen jetzt krenz und quer im Wege und an der
Tamina. Muthmaßlich ist diese neue Katastrophe noch eine Nach
vehe der letzten Ueberschwemmung.

Sit. Imer Echweiz). Eines Abends kamen hier zwei
irme Italiener mit einem Affen an und übernachteten im Wirths—
Jjause. Andern Morgens fehlten ihnen ein paar Kreuzer zur
Bezahlung der Zeche; sie bitten, ihren Affen im Orte tanzen
lassen zu dürfen, dann würden sie bezahlen. Nichts da, sagte
der Wirth, der Affe bleibt da! Er sperrt ihn in den Neller,
ils er aber nach einigen Stunden nachsieht, hat der Affe aus
Langeweile an 6 Weinfässern den Hahn umgedreht, und der
Wirth steht knietief in seinem eigenen Weine; vor Wuth schlägt
er den Affen todt. Es kommt zum Proceß und das Ende isi,
aß der Wirth den Italienern für den Affen 500 Fres. Ersatz
ahlen muß.

fDie Schenkungen George Peabady's an die Armen Lon—
vons entziffern, mit derselben letzt überwiesenen halben
Million, die äußerst bescheidene Summe von 7,735,000
dollars.

F Die mit den Vorbereitungen zum Concil beschäftigten Prä—

ijalen sind in sieben bis acht Commissionen eingetheilt, von denen
ꝛine die oberste Leitung der übrigen hat. In der politisch.kirch-
ichen Commission sitzen u. A. die Domcapitulare Moufang von.
Mainz und Molitor von Speyer; in der Commission für die!
rientalischen Angelegenheiten befindet sich der Abt Haneberg aus
Nünchen, in der Commission sur kirchliche Disciplin Regens
Heuser aus Köln und Professor Hergenroͤther aus Würzburg.

Der in Allahabadda erscheinende „Pioneer* enthält das
Bekenniniß emes jungen 21jährigen Hindu's, Namens Ramodheen,
der innerhalb der letztverflossenen 20 Monate nicht meniger als
27 erwachsene Personen, meistens Vrahminen vergiftet hat. Als
Brund dafür gibt er an, er habe damit die Langeweile,
die ihn in seinem heimathlichen Dorfe quälte, zu verscheu—
hen gesucht.
Laudwirthschaftliches. n

Stand der Früchte. Bei der außerordentlichen Milde,
die der gegenwärtige Winter bis hierher zeigte, ist es nicht anders
zu erwarten, als daß die Wintersaaten fast allgemein einen erfreus
lichen Stand zeigen. Aus dem mittlern Frankreich wird in die—
er Beziehung bexichtet: Da unsere Winlersaaten im Herbste
rühzeitig und unter günstiger Witterung ausgestellt werden konn
en, ist es nicht zu verwundern, daß dieselben unter fortgesetztem
rostfreiem, ja mildem Wetter, eben zu Neujahr eine Ueppigkeit
eigen, wie man sie sonst um diese Zeit zu sehen nicht gewohnt
var. Insbesondere zeigt sich der Roggen so grün und so erstarkt,
vie es gewöhnlich erst Mitte April der Fall ist. — Aus Eng⸗
and theilt man mit, daß im Monate December nicht selten die
Temperatur bis auf 12 und 14 Grade stieg. Daß unier solchen
Imständen in der Entwicklung von Roggen und Weizeu kaum ein
Ztillstand eintritt, ist ktlar. Sollte sich der Winter noch ernsthaft
instellen, so könnte leicht der Fall eintreten, daß die Roggen—
uind Weizenfelder im künftigen Frühjahre nicht mehr den nothigen
horrath an Pflanzennährstoffen enthalten, um das Wachslhum
»er Früchte kräftig zu unlerftützen. — Aus den Gegenden des
Oherrheins und der oberen Donau wird mitgetheilt, daß die Win⸗
erfelder durch Hochwasser bedeutend gelitten hätten. Selbst in
)en Mittelrheingegenden hält eben der Rhein noch große Distrikte
unter Wasser. In der Pfalz haben die Winlerfelder einen herr⸗
iichen Stand. Nur einmal ging in diesem Winter hier das
Thermomeier unter Null, aber nur so wenig, daß es der Raps
aum empfunden hat, Derselbe ist daher fast überall so kräftig,
is wenn er in die Blüthe gehen wollte. Roch stark eintretende
Froͤste müßten ihn ohne Zweifel erheblich schädigen. — Aus
Franken wird mitgetheilt, daß die Winterfrüchte vielfach nicht
zefriedigend ständen, die Herbstsaat sei meistens unter ungünsti⸗
gjer Witterung erfolgt und daher die Keimung schon einmal
zewesen.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Nürmnberg, 12. Jan. (Hopfenbericht. A. H.J.) Ge⸗
chäft des heuligen Marktes wider Erwarten sehr flau; zuge-
ührt über 300 Ballen, bis 10 Uhr nicht die mindeste Kauflust;
ingesichts der bedeutenden Lagerbestände für geringe Marklwaare
52 16 fl. geboten, jedoch nur vereinzell abgegeben; die meisten
däufe von 16/3, 17— 18 fl., und für gute prima Marklwaare
0-22 fl. lautend.

(Auswanderungsstatistik) Im Jahre 1868 betrug die Zahl
dex von Hamburg auf directem Wege nach trausatlantischen Ha—
'enplätzen expedirten Auswanderer und Passagiere 43,305 Perso⸗
ien, gegen 37,913 im Jahre 1867. Anußerdem wurden auf in⸗
irectem Wege, d. h. über Hull und Liverphol, ca. 4425 Personen
xpedirt, so daß die Gesammtzahl der Schiffs-Passagiere circa
17,930 betrug. Von den 48,5085 direct abgegangenen Auswan—
verern und Passagieren wurden mit den Dampfschiffen der „Ham⸗
jurg Amerikanischen Packetfahrt-Gesellschaft“ allein 30,769 Perso
ien in 56 Reisen befördert und zwar 30,254 Personen in 53
Reisen nach Newyork und 518 Personen in 8 Reisen nach New—
Orleans. — Ueber die deutsche Auswanderung von Hamburg aus
nach Brasilien im Jahre 1868 ist noch Folgendes zu berichten:
Besammtzahl der Auswanderer 3399, darunter aus Altpreußen
2313 oder 68 pCt., aus Sachsen 584 oder 17 pCt., aus Han⸗
rover und Hessen 45, aus Schleswig, Holstein, Mecklenburg,
Ildenburg und den Hansestädten 233, aus Anhalt und Braun⸗
chweig 85, aus Oesterreich 58, aus Süddeutschland 46, aus der
Schweiz 4, aus Schweden 76. Es wandten sich nach Rio grande
yo Sul in 11 Schiffen 978 Personen; nach Kolonie Blumenau
586 in 9 Schiffen; nach Kolonie Dönna Frgnziska 498 in 6
Schiffen; nach Rio de Janeiro 337 in 4 IJe
        <pb n="32" />
        Tanz⸗Kraänzchen
PDonnerstag, den A. Januar 188606.
im Saale des DLIerr I. URC.

Eintritt ñ Person 36 kr. Anfaung 8 Uhr.
Erlaube mir hiermit die verehrlichen Herren und Damen der beiden Curse, so wit
zeren Eltern, Geschwister und Angehöcige ꝛc. zum freundlichen Besuch ergebenst einzuladen
G. Istand.
Tuch und Buckskin
m väterlichen Hause mit Ende des vergangenen Jahres aufgehört hat, so macht
der Unterzeichnete hiermit bekannt, daß er in seinem jetzigen Hause, neben dem
„goldenen Hirsch“ das Geschäft ganz in der Art und Weise weiter führt, wie
dies seit mehr als 30 Jahren im elterlichen Hause der Fall war.

Bei nur durchaus schöner und solider Waare, werde ich stets bestrebt sein,
meine Kunden zur Zufriedenheit zu bedienen und empfehle mein sehr reichhal⸗
tiges Lager zu den billigsten Preisen bestens.

Zweibrücken, im Januar 1869.

Franz Lang, Fabrikant
Hauptstraße 44.
Ich habe am hiesigen Platze eine

Hemden⸗ und Weiftzeugfabrik
errichtet und empfehle meine Fabrikate, welche nach Muster und nach Maß ge—
ertigt werden, unter Zusicherung guter, billiger und schneller Bedienung zur
gjeneigten Abnahmnme.

Zugleich besorge ich ganze Ausstattungen und halte daher wohlassor—
tirtes Lager in allen Arten Leinen, Gebild, Drill, Bettbarchent, Federleinen,
vollenen Bettdecken, Flaumen, Roßhaaren, Bettfedern, Vorhangstoffen u. s. w.

Diejenigen, welche mich mit ihrem Vertrauen beehren wollen, werde ich
was Stoff und Ausführung betrifft, gewiß zufrieden stellen. md

Zweibrücken, im November 1868.. D

64—2 160344
Juulius Gentes.
Von heute an (Samatag) ist die
Wirthschaft

Sonntag, den 77. Jauuar 180
bei Eberhard.
Sonntag, den 17. Januar 1869

in meinem Hause in der Nähe von Ludw.
Weirich eröffnit.
Chriftian Koch.
Harmonie,
ausgeführt von der Wittig'⸗
schen Bergkapelle
bei Georg Klein.
Für gute Speisen und Getränke ist bestens
gesorgt.

Iheater im St. Ing bert.
Direction von August Schroth.
Im Saale des Herrn Oberhauser.
Sonntag, den 17. Jannar 1869:
Vorletzte Vorstellung.)
Baron

VDD

* *
Die Wirthschaft
:on P. Schmidt, gegenüber dem kgl.
dandgericht, welche bisher Ch. Koch inne⸗
gehabt, ist sofort anderwärts zu vermiethen.
Näheres bei P. Schmidt.

oder:
J
*
August im Frack.
Posse mit Gesang und Tanz in 8 Alten
von Robert Hahn. Musik von
Hauptner.
Das Nähere besagen die Zettel.

gen
zu Jedermanns Gebrauch sind vor—
räthig in der Druckerei dieses Blattes.

Die Photographie
des protest. Bethauses
imn Eneahei nn
ist zum Preise von 48 kr. bei Pfarrer
Kriegeer in St. Ingbert zu haben.
Der Reinerirag ist zur Anschaffung einer
Glocke für das Bethaus bestimmt.

⸗
Freiwillige ⸗
Feuer⸗
wehr.

*
—*
Mittwoch, den 20. Januar
präcis halb 7 Uhr Abends
GeneralVersammlung
bei
Ferd. Oberhauser.
Tagesordnung:?
I1. Aufnahme neuer Mitglieder.
2. Rechnungs-⸗Abschluß. — J
3. Neuwahlen.
St Ingbert, den 12. Januar 1869.
Das Commando.
G arautie für reine Ca⸗

eao u. Zucker.
Lager der vorzüglichsten Chocoladen des
Hauses Franz Stollwerck S Söhne
in Köln unterhalten in St. Ing-
bert J. J. Grewenig und Conditor
G. Rickel, in Blieskastel Fr.
Apprederis.
— —
Vie ranzosische I
Zuckerbohnenfabrik
von
Framneæ pp-
Couditor in St. IJohann
empfiehlt den Herrn Kaufleuten und Hotel—
besitzern sämmtliche Conditorei⸗Artikel
en gros zu den billigsten Preisen.
Frucht⸗, Brode, Fleisch⸗ ꝛc. Preise
der Stadt Homburg vom 13. Jan.
Weizen 6 jl. — kr., Köin 4 fl. 45?
Spelz 3 fl. 50 tr., Gerste, — 2reihige, —fl.
— fr., Mischfrucht 4 fl. 51kr., Hafser
4fl. 18 kr., Erbsen 4 fl. — kr., Kartof⸗—
feln 1 fl. — kr. per Ztr. Kornbrod, 3 Kgr.
23 kr., ditto 2 Kgr. 16 tr., ditto 1 Kgr.
3 kr., Kühfleisch 12. Qual. 14 kr., 2. Oua⸗
12 0kr., Kalbfleisch 10 kr., Hammelfleisch
14 kr., Schweinefleisch 16 kr., Butter 32 kr.
per Pfund.
Frankfurter Börse
vom 14 Jan 106).
Geldsorten.
Breußische Kassenscheine. .. 1 44245
Preußische Friedrichsddr..938-659
distolen .. .9148-50
olländische 10 flieStücke, 9 51-56
Oueaten . 535-37
20Franc⸗Stücke .. . 2ʒ—27
Englische Souvereignss.141152-56
Gold per Zotlfund fen.. — —
Hochhaltiges Silber per Zollpfun.d — —
Dollars in Gold 2 260-27
stedaction, Druck und Verlag von F. X. Demet in St. Ingbert.
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        9 * B—ννα —— nν a
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der Si. Iugbert'er An 81 g e (und das mit vem Hauptblatle verbuidene Unlexhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerziags · und Sonntage⸗
Pummer) erscheint wöchentlich viermalze Dien stag, Donnerstag, Samstag und Sonntag.. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

.ꝛ 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Arzr. die dreispaltige Zelle Blatischrift oder deren Raum berechnet.
— — — ⏑— —* A wenerd
55 TSSSPSCSEXDS. 2 77 4

Sonntag, den 17. Januar

Nro. 10. 7 27 725 2* 8 —F * 3 g⸗ J
v ——— ι 33. — , geen
— Deut schland. 5 7 aillen Demonstrationen, aber auch keine Niedergeschlagenheit; fol⸗
Prünch eem, .18. Jan. Wie, der „Vollsbote? ichreibi, sind den wir deni Beispiele von Cadix. welches vielleicht heroischer
gegen ihn faft ein halbes Dutzend Untersuchungen, wegen Beleien sandelte, als es mit Entschlossenheit vor die Wahlurne hintrat,
igung des Königs von Preußen, der Hreußischen Regierung im rotz des Schreckens, durch welchen seine Proconsuln es einzu⸗
iigeeimen und des Grafen Bismarc im Besondern —. dann Hachtern suchten. als in dem Momente, wo es, muthvoll und
vegen Beleleidigung des Fursten Hohenlohe, der baherischen Ree nergisch den barbarischen Angriffen der „liberalen Union“ Wider⸗
e i e reea Durg tand leistete. Ohne uns also über die provisorische. Regierung

e u beunruhigen, schreiten wir mit Vertrauen und Entschlossenheit

J Dienstesnachrichten. e in geschlofsener Phalanx unter dem republikanischen Banner vor—⸗

Der Kammer des Innern der Pfalz ift satt des Linen der wärts und üüben wir das Recht der Abstimmung, das wir nach

Zeiden Assessoren ein Rath beigegeben und zum Regierungsrathe ende eerr und Ausdauer errungen haben, in
zaselbst der Bezirksamtmann von: Neuburg a. D., Hartmann vrer Weise. daß die Republit aus der Wahlurne hervorgeht, die
Hraf Fugger von Kirchberg und Weißenhornbeföͤrdert o undneder epublik, welche bestimmt ist, die Freiheit und die —
Assessor der Regierung der Pfalz. K. d. J. HermannWeisler, und mit letzterer das streuge und unpartheiische · Urtheil über die
zum Bezirksamtmaun in Neuburg a. D. ernannt wordemd 3. ruxens Srewise on Ender und Malaga zu verewigen. Einig⸗

Berlin, 183. Jan. Ein Artikel der Kreuzzeitung“ über— eit: Zur Wahlurne Es lebe die Republil! Gezeichnet von allen
chrieben? Württnibergs Neujahrsgruß“, spricht neben Boden bor repubtitanifchen Chefs, ünter denen in ersser Reihe: Orense, Pie
ahmlich Württemberg Dank und Anuerkennimg aus fur da duneet queras,. Eastelar, Pierrad, Christobbal. Figuerva, Chao aca
organisation und deren Schöpfern, dem würllembergischennEriehs
ministerẽ Wagner gind, dem Geuernlftäbschef Suckow, und sagt:
Fin Commando regelt jetzt alle deutschen Armeen, ihre Waffen⸗
übungen gelten demt einzigen Zwecke: Schirmung, des gemeinsamen
deutschen Vaterlandes gegen Ost und, West. Der Arlikel ruft das
xrzlichster Willkommen dem' Vrinzen Wilhelm von Württemberg zu
dessen dedeutsamem Diensteseintritt zu. α

Pesih, EL. Jag. Berichte aus Berharest im Pesther Lloyd
meldeig pon ugen Waffensendundeue Es sollen 18.000 Peabody-
d von MAnoerika, 10. D00. Gewehre aus“ Belgien. z000
Farbiner aus Toulon, 45 Kandnen ans Danzig eingetroffen seln.
Did· Einschmuggelung von Waffen ünd Brändschriften nach Sieben⸗
bürgex wirdeneherdings —A—— Bratianos
Nebe ein Mamifestean dia Begarenegerichtet, um sie zu Samm⸗
ungen hehufs Ankaufs von Waffsenp, un die Befreiung vom Tür⸗
enjoch durchzusetzen, aufzufordern 4

Vermischtes.
4 Die Duͤngerfabrik Kanerslautern gibt ihren Actionären

für das verflossene Betriebsjahr acht Gulden per Actien
it u Von der Wolf (Baden) 6. Jan. Kürzlich starb bei,
uns ein 24 Jahre altes Mudchen welches feit seinem“ 8. Lebens
jahre kränkelizer diesem 8.r Jahre hatte es auf dem Felde aus
einem Bache pder einer Lache Wasser getrunken; ohne ein: Gefäß
dazu zu gebraͤuchen. Es schluͤckte dabei ein Ei, das sich in seinem
Lelbe entwickelte und eine Krankheit, die von den Aerzten, nicht
erkannt werden ·konnte, cherbeiführtenn Im ketztenFrühjahr nun,
als ihr lange Zeit immer etwas aus dem ·Leibe dis ur⸗ Kehie
heraufkam und wieder hinab ging, und: das ihm große Beschwer⸗
den verurfachte, erhielt die Kranke ein heftiges Brechmittel, wornuif
eine über 1 Fuß lange Schlane von ihr abging. Leider rettete
dies die Arme nicht, sie starb und die' Oeffnung des“ Leichnams
ergab, daß eine Vereiterungs des Aufenthalts rtes der Schlange
den. Tod herbeiführke

3f In der Nähe von Eschweiler (Rheinpr.) fand man dieser
Tage auf einem Ziegelofen ein Liebespärchen, ein Mädchen von
I6, einen, Burschen von etwa 23 Jahren, erstickt vor. Zwischen«
den Beiden lag eine geleerte Schnappsflasche.

Die Windbrüche in den Forsten 1868.“Das
Jahr 1868 brachte in seinem ganzen Gefolge einen Tag, der in
den Chroniken der Forstleute wird schwarz angestrichen werden:
Es war das der 7. December, an welchem Tage ein seit Men⸗
schengedenken nicht dagewesener Orkan seine Wuth und Macht
entfaltete.“ Derselbe durchzog mit einer ungeheuren Schnelligkeit
einen großen Theil von Eurspa und richtete allenthalben sowohl
an Gebäuden, als auch besonders an den Waldungen einen unge—
heuren. Schaden an- Wahrhaft erschütternd ist der Anblick, der
sich bdieler Orten dem suchenden Auge darbietet.,“ Theils liegen —
besonders in den an den am Gebirgszuge der Sudeten situirten
Waldungen — ganz große Waldstrecken gleich den Halmen eines
ibgemaͤhten Kornfeldes hingesteckt, theils — und das ist das
Schlimmste⸗-, vertheilen sich die Brüche in früher geschlossenen
Irten auf die ganze Fläche, so den Schluß derselben unterbre⸗

)jend,: Da eine jedenfalls nach Millionen von Klaftern zählende
dolzmasse niedergestreckt ist, kanu bder Fall eintreten, daß Arbeiter⸗
nangel entsteht, und dann sind für die Waldungen die schlimmsten
Folgen zu fürchten. Denn sollte das Holz oder nur“ ein Theil
desselhen über einen Sommer in der Rinde liegen bleiben, so ist
— besonders in Folge des trockenen Sommers von 1868—-
eicht eine solche Vermehrung der forstschädlichen Jüsekten zu be⸗—
ürchten, daß dieselben im höchsten Grade verderblich auf den
Waldstand einwirken können. Uüs sich einen beiläufigen Begriff
jon der Menge des geworfenen Holzes zu machen, sollen einige
Orte genannk werden: Sollniß in Böhmen 20,000 Klafter, meist
Fichten im Gebirge liegend, Reichenau 50,000 Klafter. beinaht

4 53257 Frankreich

aigg aris 11. Jauꝰ Die Regierung macht, im gegenwär⸗
igen Augenblicke unter den jungen Schriftstellern Anwerbungen.
dieselben sollen? nacht? der“ Provinz während, der. Wahlperiode
sesendet werden, um die Regierungscandidaten in den officiösen
Fournalen zu pertheidigenen Sie erhalten 600 bis 1200 Francs
Fehalt per Monat. *

Paris, 16, Inn. Am Montag wird endlich der erste
tand des so ungeduldig erwarteten Buches von Tarile Delord
iber die Geschichte des zweiten Kaiserreiches ausgegeben werden.
Man serwartet darin eine Menge neuer Aufschlüsse zu finden

Paris, 16. Jan. Heute findet die füufte Sitzung' der
Fonfereuz statt. Die gestrige vierte danerte dem „Const.“ zufolge,
rei Stunden. Die Berathungen ⸗- sagt dieses Blatt — nehmen
inen befriedigenden Fortgang; die Aufgabe der Conferenz nähert
ich der gewünschten Lösung und Alles berechtigt zu der Erwartung,
aß die Tonferenzmächte ihr Versöhnungswerk heute noch vollen-
den werde. ν

Svanien.. *

Die Freundschaft des Hofes mit der Erköͤnigin Isabella wird
mmer inniger. Dieser Tage hörte sie sogar mit ihrer Familie
sob Marfori dabei gewesen, wird nicht gemeldet) gemeinsam mi
der kaiserlichen Familie in der Tuillerienkapelle die Messe.

In dem Manifeste des republikanischen Comite an die Ra⸗
rion heißt es am Schlusse: „Bis heute haben wir auf die Ver—
eumdungen und Verunglimpfungen nur damit geantwortet, daß
vir umsern politischen Glaubensgenossen unablässig den Frieden,
die Ordnung und die Achlung vor der. Gesetzlichleit anempfohlen
jaben. Heuie, angesichts der Angriffe der brutalen Gewalt, be—
hwören wir fie mit allem Feuer unserer Ueberzeugung, auf di
elhen nur mit ihren Voten in den Comiteen zu antworten. Keine
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        ausschließend Fichten, NRassaberg 40,000, Rumberg 6000, Nessel⸗ dung des Guanos weniger lohnend erweist, als da, wo mehr her⸗
brunn in Preußen, 100,000 Klafter ꝛc. Es wird jedenfalls der untergekommene Güter zu bewirthschaften sind. Dieses Verhältniß
Anspannung aller Kräfte bedürfen, die liegende Wasse in xweil virs wohl, wenigstens für diejenigen Bodenarten, welche des
Jahren aufzuarbeiten .. Stallmistes weniger zum Zwede der Lockerung bedürfen durch
Herrtienen, LI. Jan. Wire gehen wahrscheinlich käl⸗ den setzt seit 4 Jahren in Anwendung gekommenen aufgeschlosse⸗
teren Tagen entgegecs Von Nordost nach Südwest zieht ein hoher nen Peruguano eine Aenderung erfahren. Der Unterschied zwi⸗
Luftberg, dessen kalte Polarströmung immer mehr Boden gewinnt. schen dem gewöhnlichen und dem aufgeschlossenen Peruguano be⸗
wobei sich die Barometer. Differenzen allmählich verringen. Wähe steht darin, daß der Phosphorsäuregehali des ersteren sich in einem
rend auf unserem Erdtheil die Temperatur bei Passat und hohem chwerlöslichen Zustande befindet, während derselbe in dem letzteren
Barometerstand finkt, so fieigt sie in Nordamerika bei tiefem Luft⸗ durch Anwendung von Schwefelsäurs in einen leicht löslichen Fus
yruck und Antipafsat; auf der Station Heurts⸗Conteni zeigke am stand gebracht ist. Die Fabrikate in Hamburg und Emmerich um
6. das Thermometer bei heftigem Südstrom 8.9 Gr. Wärme. KRhein garantiren in diesem Duͤngemittel 10 pCt. gegen Verflüch-
tigung geschützten Stickstoff und circa 10 pCte löslicher Phosphor·

säure bei einem Preise von 4 Thaler 18 Sgr. pro Centner.

Unter diesen Umständen haben sich fast ein Dußend hervorragen⸗

der Agrikulturchemiker Deutschlands recht günftig über diesen

Dünger ausgesprochen. Auch wir Fnnen nicht umhin, unseren

deserkreis zu ermuntern, mit dem aufgefchlossenen Peruguano Ver⸗

juche anzuftellen. Wir zweifeln nicht, daß die Reful kale recht be⸗

friedigend ausfallen werden und glauben auch, daß durch den

aufgeschlossenen Peruguano wohl unter Zusatz von einer entspre⸗

henden Menge Kalisalz die leichten und mittleren Boden ohne

erhebliche Viehhaltung zu ihren höchsten Erträgen gebracht werden

können. Wenn wir auch die Viehhaltung zum Zwecke der Dün⸗

gererzeugung nicht ganz ausgeschlossen sehen möchten, so find wir

doch der Meinung, daß bei Anwendung solcher Hülfsdüngemittel

künftighin die halben Mengen vonSiallmisi ausreichen⸗werden,

namentlich wenn man denselben vor seiner Anwendung nicht ver⸗

aulen und ihn seiner physikalisch verbessernden Eigenschaften ver⸗

oren gehen läßt, ihn vielmehr thunlichst immer im frischen Zu⸗

stande verwendet. —

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

München, 9. Jan. Künftighinswerden teleg raphische
Depeschen nach Orten, welche über die bestehenden Telegraphen⸗
mien hinaus odet seitwärts derselben gelegen find, wenn deren
Weiterbeförderung nicht mit Estafette, sondern mittelst der gewöhn⸗
lichen Postcurse zu geschehen hat, von der Telegraphenstation gegen
Bescheinigung als geivöhnliche Dienstfendungen“ bei der Post zur
Aufgabe gebracht. Die für die Zustellung zu erhebende Expreß
gebühe ist von dem Absender zu entrichten.. ——

kdandwirthschaftlichessss.

Der aufgesschlo ssene p'erugunnor Im Allge⸗
meinen darf es wohl als zutreffend, weil auf Erfahrung beruhend
anerkannt werden, daß überall da, wo sich eine Gutswirthfchaft
auf eine starke Biehhaltung stützt, oder fich die Felder in gutem
Baue und mittelguter Stallnrist⸗Düngung befinden, die Auwen-

7
—
, 3 — p. Bei dem Unterzeichneten ist 9—
Feuerversicherungs. Bank für Deutschland ———
Zufolge der Miltheilung der Feuerversicherungsbank für Deutschland wird —A 3 3
dieselbe nach vorläufiger Berechuumg ihren Theilnehnem fir 18688 imn jeder beliebigen Länge nud Dicke,
reirea 63 Procent * sowie auch öschnhige *
ihrer Pramieneinlagen als Ersparmiß zurückeben. , nyf Fi *
genaue Berechnung des Antheils für jeden Theilnehmer“ an Faunp fähle, Fichten
sowie der vollständige Rechnungsabschluß derselben für 1866 wird am Ende Stangen zu Rund—
des Monats Mai d. J. erfoigen. * p X? Mmaↄ..
Zut Annahme von Versicherungen für die Feuerversicherungsbank bin ich bäum en, Wiesbäu⸗
jederzeit bereit. — —*5
St. Ingbert, den 56. Januar 1869. ——— men, Heuleitern,
Pritæ Tan-erhieter. Steigleuern u. s. w.
Agent· der Feuerversicherungsbank f. D. sehr geeianet, zu verkaufen..
V. Höh,
Höhhof, bei Niederwürzbach.
— — — — e e —
Worms den 13 Jan.

Wir notiren heute: Weizen 11 fl. 20 kr
bis 11 fl. 45 kr. Roggen 9 fl. 45 kr
bis — fil. — ktr. Gersie 10 fl. 15 kr
bis — fl. — fr. per 100 stilo., Hafer

5 fl. 30 b Ay — tr, be 60 stilo.

4 ⸗Mehl per Partie S fr. bis — fl.

Der verhängnißvolle Ge Nes eetehe — fl. — kr. * 26

burtstag. r.· Rogsenvorschuß o fl. 18 1 ble

Neue Posse in 1 Alt von Rud. dahn. 19 9 S 2 8

Hierauf. Auf vieles Verlangen: bis — 1. — 70 Kilo. Reps

2 — fll. — kr. is — fl. — tr. 85

Englĩsch. Noa con ohne Faß 19 fl. bis

Lustspiel in 2 AÄkten von C. A. Görner. — g kr. ens ohne Faß — ji.

J Zum Schluß: FBZ — r. bi 7 I. kr. Mohndl ohne Faß

Dank⸗ und Abschiedsrede 50 shg — — — — g

an alle Theaterfreimde 50 — —————
Gesprochen von Frau Schroth. bis 23 fl. — kr.

Sonntag, den 17. Januar 1869
Barmonie,
ausgeführt von der Wittig'⸗
schen Bergkapelle
bei Georg Klein.
Für gute Speisen imd Getränke ist bestens
aesorat.
Von heme an (Samslag) is die
Wirthschaft
in meinem Hause in der Nähe von Ludw.
Weirich eröffnet.

Recheungen
zu Jedermanns Gebrauch sind bor⸗
räthig in der Druckerei dieses Blattes.
—
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— * WM
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Redaction, Druck und Verlag von F. x. Demetz in St. Inabert.
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        39
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2 — 28
5375535 555
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7333338* 3 *8 — 38537 25336
3223 333353— 238553 35333336
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Der St. Fnaberter Anzeigex (und das mit dem Hauvpiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗- Dounerbtags⸗ und Sonnlagt⸗
xunimer) erscheint wöͤchentlich vie rm al;. Deaenstag, Vonntüstag,“Samstageund Souͤn tag. Abonnenzeutshreis viertetjahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit83 Krizr. die vreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechncthc
—— ⏑——— — J —A ——
T Wa”ͤce af, den 128. FJ , u 8
Nro. I1. * Diens tag, den 18. Jaultab ιαN 1 69.
Deutschland.· 67
Muünchem, 16. Jan., Gestern wurden hier die Ratifica—
aonsurkunden über den mit Würitemberg am 12.. Dec. b.nJ.
abgeschlossenen Staatsvertrag in Betreff der Eisenbahnlinie Ans—
bach⸗ Nürnberg⸗ Crailsheim qusgetauscht. t
Dienstesnachtichten. 4
.Der bisherige Studieulehrer an: der isolirten Lateinschule zu
Dürk heim, August Nusch, ist zum Studie nlehrer der latemischen
Schule an der Studienanstalt zu Speyer ernannt worden u
Wieu“, 141 Jamg Die: „Wiener Abendpost“ jagt, sie ver⸗
zichte um ves Friedens Willen auf die Absicht, nach Abschluß der
Angriffsartikel der „Nordd. Allg. Zig.“ zur objectiven Richtig
stellung der Thatsachen zu schreiten. Die Regierung sei sich voll⸗
standig der Verpflichtung bewußt, den verfassungsmäßigen Ver—⸗
iretungen des Landes Rechenschaft über ihre Politik zu geben
wenn jolche verlangt werde. .ν. “ .
5Die „Neue Freie Presse“ erfäyrt aus London; die eng⸗
lische Regierung hahe gine Circulatnote erlassen, worin sie erklärt,
die Conferen; werde den Orient mit: ader ohne: die! Mitwirkung
Griecheulauds pacificixen.:u νν α “ Lα
i Die· „Presse? meint, nes scheire festzustehen, daß“ das
-chlußprotobell der Couftrenz mehn den Chäracter eines Gutache
sens, als den bindender Verpflichtungen für Durchführunzgewisfer
Maßregeln Atragen werde. Schließlich erjährt noch dasselbe Blatt,
daß man in der gestrigen Confereuzsitzung zu keinem einstimmigen
Beschluß gelangte, daß man aber von derhentigen Sißung einen
auheslligen Compromiß · exwarte. ajoↄ T ν α
Frankreich. ipn e
Paritzz 15. Jan. Wie Gaulois“, schreibta hate augen⸗
blidlich die Candidatur des Herzogs von Aosta für den spanischen
Thron die meisten Aussichten, vorausgesetzt/ daßt derselbe, sobald
er gewählt ist, allen seinen Ansprüchen auf Dden ätalienischen
Thron entsagt. 33. —
Paäris, 17. Jan.“ Die Conftrenz hat gestern ihre Ar⸗
beiten bis auf einige bloße Formalitätesi vollendet, Die von den
Mächten beschlossene Erklärung wird nächste Woche der griechischen
Regierung mitgetheilt werden. NRach der „France“, ware der In⸗
jalt etwar Die; Mächte erklären, die Türkei habe wohl Grund,
sich über die Bildung von Freiwilligenbanden auf griechischem Bo—
den zu beschweren, da hierdarch offenbar das Völterrecht verletzt
worden sei. Es wäre Griechenlands Pflicht gewesen, keine Angriffe
auf einen Nachbarstaat sich vorbereiten zu lassen; wenigstens die
Ausrüstung von Piratenschiffen in seinen Gewässern habe es ver⸗
zindern müssen. Sich der Nückkehr kretischer Flüchtlinge zu wider—
zetzen, hab Vehew Recht gehabt. Die Maͤchté sprecher
Angesichts der fürkischei Erklärung, das Ultimatum zurückziehen zu
wollen, wenn Griechenland den »Rath der Mächte zu würdigen
visse/ die Hoffnung aus, es werde letzteres sich beeilen, ihren Er⸗
vägungen beistimmen, sowie, daß sodann die guten Beziehungen
‚wischen der Pforte und Griechenland baldigst wieder⸗
jergestellt sein würden, ABezuglich der Durchführung« der Con⸗
erenzbeschlüsse meldet eine Londoner Depesche: Der Vertreter
Englands habe es durchgesetzt, daß! Seitens der Mächte keine
Zwangsmaßregeln ergriffen werden sollten,' weil sonst endlose Ver⸗
wickelungen zwischen ihnen und Griechenland eütstehen würden.) —
Aus Athen wird telegraphirt: Die Athener Nationalbank und
ie jonische Bank hättea der Regierung“ 21 Millionen (Drachmen)
geliehen und die Kriegsvorbereitungen würden eifriz fortgesetzt.
Seit einigen Tagen macht folgende Angelegenheit in den
Luilerien von sich reden: Auf einem der Orte, wohin sich auch
der Kaiser zu Fuß begibt, fand mau folgende Worte angeschrieben:
Es lebe der Kaiser . Egz Uebe die Kaiserin!. Es ebe der ka
erliche Prinz! Nieder mit Niel!“ (der Arlegsmimster.). Eine
Antersuchung wurde deshalb eingeleitet. Man glaubt, daß“ die
dundgebung von einigen Gardeofficieren herrührt, unter denen,

m2 —W u — lo——
weil man in der letzten Zeit ihre Vorrechte etwas beschneidelt eine
zewisse Unzufriedenheit herrschensoll. 5 ije a
Der Moniteur de l'Armeenaedas,officielle 1Foundinedes
Zriegsimsters, hebt, in seinem Rückbjjck auf, mss.verflosste Jahe
den Umstand herpor, daß, während desselben von der fraͤnzosischet
Armee nicht ein, Fliutenschuß- abgefeuert worden ist, Er theilt
frner mit, daß die Land und Seearmee im Jahre. 1868 mit
Großofficier · und 50 Conmmandeur⸗und 200. Officierr⸗und
200 Rittertreuzen, sowie mit 2000, Militärmedaillen bedacht
vorden ist. Bei diesen Ernennungen, sinde die kurz vor Neu—
jahr erfolgten zahlreichen Promotionen in Der Ehrenlegion' nicht
mitgerechnet, da die letzieren gewissermaßen dem Jahre 1860
augehören.
Amerika.
Der in St. Louis erscheinenden Westlichen Post* wird aus
Newyork geschrieben: Unter den hiefigen Deutschen werden mit
zroͤßter Aufmerksamkeit die Berichte übet diein“ Aussicht stehende
Wohl des Generals Schurz zum Bimdessenator Verfolgte Maii
wünscht natürlich ausnchislos, daßndie Wahl auf ihn falle, und
war sowohl aus Juteresse für seine Person/ als um einen Deut⸗
chen im Senat zu sehem. Dieser Wansch ist: in der That nun
o groͤßer, als wir Deutschen im Osten durch uunsere eigene Schuld
sür immer und ewig hoffuumgslos dazu, verdammt schelnen, todte
Parteiwerlzeuge zu bleiben. Der einzige Mann, dern es“ hier zu
riner wirklichzhervorragendeneu Stellungebringenten bonnte,ist
Fr. Kappe, dem in diesem -Heubsteinr Nomination zuume Con-
Fesmitglied Des Repräsentantenhauses zongetragru wurde, die eg
leider aus Privatrücksichten: gusschlaͤgen mußte.
—
c —V ——J——
Sit In gbeerb, 18. Itinet Beiedeme nui“ 1613 Januar
tattgehabten Braude dahler, sind manchetlei Unordnungen votge⸗
'ommen, die in Unkenntniß oder Irrthum der Sache ihren Grund
hatten. Es dürfte daher ams Platze sein, einige dieser Fehler
näherr zu hetrachten, um in Zukunfte denselben abgebolfen
jzu sehen. — 7
1. Nur Feuerwehrleute dürfen Lösch- und Ret⸗
tungsrequisiten aus dem Spritzenhaufse fortführen,
Siehe Feuerlöschordnung von 1St Ingbertj 18683. — 73 J
Manche leben in demn Glauben-es sel “nöthig, daß zuerst
die Spritzen zur Hand sein müßten und laufen damit in der
File fort, bedenken aber nicht, daß es 1. viel zweckmäßiger
väre, wenn Feuereimer und Leitern zuerst am Platze sich befän—
den, um bis zum Erscheinen der Spritzen die gehörigen Wasser—
dorräthe zu sammeln und durch Aufstellen der Leitern den Schlauch⸗
führern 2c. ꝛc. den Weg zu bahnen; 2. es viel zuverläs ñger
väre, wenn geübte Feuerwehrleute die bedeutendste Waffe Cejen
das Element — „die Spritze selbst an den Platzz brächten?.
2. Jeder, sowohl Fenerwehrmann als Hilfs⸗
mann und zwar zumal die betr. Obleute, follen
sfich an die ihnen angewiesenen Plätze begeben;
denn gerade dadurch, daß Jeder die erste beste Waffe ergreift,
tellt sich die alte Unordnung ein. Wozu denn hat sich“ eine
freiwillige Feuerwehr organisirt?“ Weßhalb wurde die Hilfs⸗
manuschaft eingerichtet? — Es möge Jeder darüber ruhig nach—
denken, der sich für die Sache int eressirt, wie überhaupt dieser
Artikel nur für diejenigen geschrieben sein soll, die sich der guten
Sache ernstlich annehmen; jene Gleichgültigen, die überhaupt von
leiner vernünftigen, zeitgemäßen Neuerung etwas wissen wollen,
werden von wvornherein dies als fade bezeichen.
83. Warum sind bei der schon vor etwa zwei
Mongatenn eingerichteten Hülfsmanuschaft noch
nicht die erforderlichen farbigen Binden angeschafft?
Wy bleiben. die Aüugst versprocheuen“ Wasser⸗
asser 5ꝛ3 —E
A.“Eltern ünd Lehrer werden dringend ersucht, ibre
unerwachsenen Kinder von der Brandflälre ern zu hnen
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        bwie die beir. Bevorpoe dut ufmertjäni gemnoch. wir, dao —D
es sehr zwechmäßig ist, wenn die Brandstätte abgesperzt wird, wie D Telegraph hatte aber die wundersame Mähr schon Zach Zwei⸗
es an anderen, nicht groͤßeren Orten auch der Falbist, um dag —8 gebracht J dem Anhance, daß die —F Ge⸗
sich —— letznem, Brande hier Riemand gekümmert hjehte des Bruder ein ———— Vorspiegelangen Geld
Ebenso in ee moͤgen aͤllere Herren, die Kcht Indð Kleider herlchafftzund hich hierdurch eines Beirugs im Ver⸗
mehr tum⸗ Fenerl oschen saugkich ind⸗ sowit⸗ die. welche nure zu⸗ gehn sgrade schuldig cemachke habe. Ganz unkrwarte uund nur
schauen und unnutze Bemerkungen oder gar Vorrichtungen sich zu eine Viertelstunde e des Eisenbahnzuges siellte sich plöͤß⸗
Schulden kommen lassen, lieber daheim bleiben, als durch lich der Polizeikommissär von Zweibrücken der berblüfften Heldun
obengenannte Handlungen Grund zu Verdrießlichkeiten und Hetze vor und nöthigte das Liebespaar, vordersamst unter Einem Dache
reien zu geben. ανα α des Polizeigerichtsgefängnisses Absteigequaxtier, zu nehmen. VRach-
Ausgenommen von den zuerst genannten Kindern wären die dem inzwischen der Vater der Pseudobraut in Zweibrüden einge-
Knaben der eisten Bürgerschule, die mit Eifer nach ihren Krufften roffen fand die geuchtliche Vernehmung? und einstweilige Frei⸗—
Reihen bilden und Wasser zubringen. * assung des unglücklichen Pärchens stalt. Die im Koffer des
3 Warum wurde nicht auch mit der grosten Schreinergefellen eingeführte Gütergemeinschaft wurde aufgelöst, die
Glocko ber protestantischen Kirche gestürmt, da es m Eile beigepadten Negliggegenstände der Gelieblen auͤssgehändigt
doch in dem betr. Ortspolizeibeschlufse sehr zweckmäßig heißk? ind Letztere tral sodaun ihre Rückreise in's elterliche Haus an
„es sollen die beiden Küster der beiden Kirchen stürmen.“ Auf der Seile ihres Vaters und Bruders an. Der Liebhaber, mit
der Schmelze z. B. wird die Glocke der prot. Kirche stets gehört der Versicherung unberbrüchlicher Treue Seitens der Angebeteten
nicht gher die der kath. Kirche, (wie diesmat).. 7eeruhigt wird sich hoffentlich während der Fortjsetzung seiner
DAuübmlich zu erwähnen sind die Herren J B Wanderichaft zu krösten wissen. ·
Sr. Eeifenfieder Schmidt und Hre Kaufmann pIn Land au haben zwei der bedeutendsten Industriellen
P. Ji Woll, welche mit würdigem Ernste trotz vieler Mühe ihre Zahlungen eingestelit; die Passiven des einen, der allgemeines
die nöthige Otdnung einzuführen und anfrecht zu erhalten suchten. Vertrauen besaß, sollen üder 80,000 I. betragen.
Ferner verdient eine offentliche Belobung Herr Bierbrauer Georg FSchaufert's „Schach dem König“ wurde auch in
Peters, der bereitwilligst das für das nächste Sud bestimmte, Breslau mit Erfolg gegeben; in Preßburg soll es weniger ge⸗
chon in den betr. Ständer gepumpte Wasser bei dem an dortiger allen haben, was man dem: Mangel in der Darstelluug zuschreibt.
Stelle herrschenden Wassermangel hergab. Möchten Alle, welchein In einigen Wachen: wird das Stück auch: in KRarlbsruhee: zur
Zukunft die Brandstätte betreten, mit gutem Willen und ruhiger hufführung gelangen und die Directiou der Pfälj. Bahnen will,
Besonnenheit /an den ihnen zugewiesenen? Platz treten und nach dem Vernehmen nach, zu der“ Vorstellunge einenTheaterzug
sträften dort schaffen und möchten die angeführten Mängel rech— gehen lassen. ι —
bald energisch beseitigt werden li ια J — D——
Nachstens mehr Aber geleistete Vorschüsse der Feuerw ehr in der hiesigen Stadt). e aetz!t. ——— — ] ees
Das Commando der freiw. Feuerwehr. F „Victoria,“ illustrirte Muster- und Modezeitung, Verlin,
— Verlag von A. Hausck.Diese Zeitung,'welche wir unserer Da—
menwelt hiermit auj das Angelegentlichste empfehlen wollen, di⸗
jält auch in der neuen uns zur Befsprechung übersandten Fortseß ·
ung so vieles Schöne und für die Frauenwelt Interessante, daß
wir dem Herausgeber des Blattes unsere groͤßte Hochachtung für
ein Unternehmen aussprechen müssen. Die Holzjchnitte von so
ꝛielem Nerem für die Damenwelt sind meisterhaft gearbeitet, die
Echnittmuster zur Fertigung von Kleidern und Weißzeng sfind
eicht verständlich und fachgemäß. Ausgewählte Nobellen und
Erzählungen. Reiseskizzen und belehrende Auffätze, Räthsel Rebnsse.
auch Compositionen beliebter Tondichter, zieren das Blaft Mode
bilder und Abbildungen tansenderlei, Kleinigkeiten für das tägei
liche menschliche Leben, welches ohne Schneiderei und Stigee
nicht mehr rristiren kann, sehr nützliche Recepte für alle Vorkom-
nenheiten in Küche uind Speisekammer, — wer erlabt sich nicht,
und ruft beim: Lesen dieses Blattes freudig aus? vicioria⸗ du
bist doch schönund kostest nur 20 Sgrea Vaier und Miuiler
Bruder und Schwester, Onkel und Tanle haben dich immer gerne
Bictoria! vi(Anclamer Zeitungh.—

. Veremeai chee.

738weäabrüchen, 10. Jan. Ein zu Pirmasens in
Arbeit befindlichet Schreinergeselle aus Oberbayern, der sich durch
den Besitz der Statuten des katholischen Gesellenvereins in Mün—
chen und sonstige untrügliche Zeichen als guter katholischer Christ
egitimirte, empfand zarte Neigungen für ein ihm gegenüber woh⸗
nendes schmuces Judenmädchen und dieses Liebesglühen wurde
auch alsbald erwiedert, und warum denn nicht? die Liebe fragt
a nicht nach Stand oder Religion! Die Eltern des Mädchens
lonnten sich jedoch zu der Sanctionirung des Liebesbundes nicht
verstehen und das unglückliche Paur beschloß, sein Heil in der
Flucht zu suchen, um auf diese Weise an's Ziel seiner Wünsche
m gelangen. Nachdem der Schreinergeselle seinem Meister Feier
abend geboten und seinen Kofser gehpockt hattenn: fuhrderselbe
gestern Mittag 3 Uhr mit Extrachaise zum Thore hinaus;seine
Angebetete, die des nämlichen Weges:mit ihren Freundinnen einen
Sabbato ⸗Spaziergang unternahm, stieg por den Augen der er⸗
saunten Freundinnen in die Chaise ein und flugs ging's nun

Holz-Versteigerung
zu Alschbach —
Donnerstag, den 21. Februar l. J.
Nachmittags ĩà. Uhr: —
eichen Baustamm 3. at. ,
4. , Wagnerstangen, —W
o tieserne Baustämme 3. und 4. Kl.
25 5ESpyarren, e re
75 pPihle
2025., Bohnenstangen, .. *
134 Klafter kiefern Prügel, 5* lang,
re5
1., bbuchen Scheit 1 Kl. ,
81 *. v 3 Kl. ang
3 Stau genprügel
1354.. und kiefern Kohl⸗
prügel,
7900 buchen und kiefern Wellen.
Blieskastel, den 15. Januar 18609. 4—
Das Bürgermeisteramt:
L. Wies. *

.

Allen VDenjenigen, welche uns bei dem
am 16. d. M. stattgehabten Brande un⸗—
serer Häuser hülfreiche Hand leisteten, sagen
wir hiermit öffentlich unsern verbindlichsten
Dank; besonders aber fühlen wir uns ver⸗ —
oflichtet, der hiesigen Fer unsern Wasserhelles ——
Dank au⸗zusprechen, durch deren Einschrei⸗ P
en dem Weiterumsichgreifen des Feuers etro leum
Sinhalt geboten wurde.“ eeumppiehlt wieder J J
Johann Feß. W. Jepp.
Peter Selgrad.

Schönes Kornmehl
ist wieder zum Verkauf bei
P. Jepp.

Nechnungen
zu Jedermanns: Gebrauch sind vor⸗
räthig in der Druckerei dieses Blattes.

ancn. me Zusendungen keine Auf⸗
aahme finden können, so werden die
freundlichen Zusenderinnen der Dauk⸗
und Exwiederungsgedichte höflichsi
um ihre Unterschrifien gebeten.

Die Redaction.

Mainz, 15. Jan.

Gruchtpreise.) Weißmehl das Mal⸗
ter A140 Pfund — fl. — kr. — Rog⸗
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
pfd.) 11fl. 15 kt. — — fl. — k. —
Korn (180 Pfd.) 10 fl. — kr. bis — fil. —
tr. Gerste (160 Pfd.) 10 fl. 30 kr. dis —
fl. — kr. Hafer (120 Pfd.) 5 fl. 20 tr.
bis 5 fl. 25 kr.
mr⸗
Am
Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. JInghert.
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        32
2 s3235 — 5252— 52—2— 53 32252
— 2222 2 5—s3e3 52233 53535 32533233258
2. 725; —5375355 533553 2—8 55 22233 833 3
2 — — — * *24 2 * * 293: . * —5

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23282 220 4112 2* * 2 5— 52 3 —A— 5—85 24 5 W 8
2 2 2— —5—*5 —— 2 — E 2225 55*— 23 —— —2 —
—8 3352 — 533 3
2 E7 — 7* — —— 2255
55232 —252— 2 —— 25 —— 7⏑ 22832

——— 2—2268 7 * * 7 * * ** 8 2* 2
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2 7 —53 *— 3 55 * * J *22 B8 — 2 22 5* * 7 5
2 .. 3 ——7 22 e — ——3 —— 3553 — 382855
530 25522 53232 J 2— 2 — — 325 —————

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83338 3538 22 8 3 33

* — 5 — * 3 — 7T ** —
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3333—32 233 73335 32—3373 333323

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2 5 3252 J 2 —35 2 —8 — — — —— —— — 0 23228282
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3 232348 — — 5 8 5 — 2—3 32 — 2583 82 —E —22
—3 —2 3—3 3333 3 — 323—3335 52 25

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35333388 3833 38833333 33383338
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231 — — —336375 8323235
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2 — — 333—3558 52 *5353835 3353375 1E
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53z53828158 —5—S5B3 2 z352c25.8 —A — —3 * 5 25
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        Der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Nnterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ * Sonntage

Rummer) erscheint wöchentlich v ie rmal: Die nstag, Donnerstag, Samstag und Sop nuntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. F

Nr 13. I Samstag, den 238. Janurr 3 1869
Ig —
Deutschlandd.
Münchan, 17. Jan. Bekanntlich hat der Laudtagdie
Einführung des Malzaufschlages in der Pfalz von der gleichzeitigen
Linführung eines neuen Tax- und Stempelgesetzes abhängig ge—
macht. Wie ich höre, hat sich nun das Finganzurinisterium beeilt,
ein solches Tax- und Stempelgesetz auszuarbeiten, welches alch
bereits so weit gediehen ist, daß es in Bälde dem Landtag vorge⸗
legt werden kann. ʒ
—Münmchen, 19. Jan. Im neuesten Einlauf der Kammer
der Abgeordneten befinden sich 7 das Schulgesetz betreffende Vor⸗
ellungent, daruntet vom pfälzischen Lehrervetein und von Schul—
zerwesern in der Pfalz.

Dem „B. K.“ wird aus uter Quelle versichert, die Neu ·

vahlen für die zweite Kammer fänden längstens Ende April statt.

Etrafrechtspflege in Bayern während der Jahre 18021638

865 66 nach der amtlichen“ Statistik.)“ Von den einzelnen
Zruppen der Verbrechen heben wir Nachstehende hervore: Der
Meineid, ist in Niederbaherun mit durchschnittlich 4.os. Falen af
100,000 Einwohner bei weitem au häufigsten, zunächststehen
Schwaben mit 1,04 und Oberfrauken mit 128 Fällen; relatib
am seltesten ist dieses Verbrechen in Mittelfrauken mit O, 1o Reaten
nuf 100,000 Einwohner. Die schwerstea Angriffe gegen die
Sittlichkeit sind gleichfalls in Niede bayern am häufigsten mit
451 Füllen, zunächst kommt Schwaben mit 3,114, und die Ober—
afalze mit 2,04 Fällen. Die wenigstenn Fälle hatdie
Pfalz emit 0,84 auf 100,000 Einwohner. — Bei den Ver—
zrechen in Bezug auf Leib und Leben Anderer zeigt Niederbayern
mit 5,20 Fällen das Maximum, Unterfranken mit O a das Mi—
nimum. — Das Maximum der Diebstahlsderbrechen hat die
Oberpfalz mit 14,1.1, das Minimum die Pfa 13 mit
218 Fällen, ihr zunächst steht Unterfranken mit 8,21 Reaten auf
100,000 Einwohner — Die Verbrechen des Raubs, der Er.
pressung und der Bedrohung sind relativ am häufigsten in Nie—
derbayern mit durchschnittlich 1,67 Fällen; zunächst folgen Ober—
dayern mit O,os und Schwaben mit 0,82 Fällen. Das Mini—
num mitnur Oa⸗e Fällen zeigt die Pfalz. —

Die Betrugsverbrechen ergeben relativ geringere Verschiedenheiten
in den einzelnen Regierungsbezirken als die bisher erwähnlen
Reate. Schwaben zeigt das Maäximum mit 1s Faͤllen, sodann
olgen mit fast gleichem Betrage Mittelfrauken (1,82) und Ober—

»ayern (128.). Auch hier fällt auf die Pfalz ent—
schieden das Minimum mit 0O,as Realen auf 100,000
inwohner. Die Verbrechen der Brandstiftung uud anderer
gemeingefährlicher Handlungen sind am häufigsten in den südlichen
Pegierungsbezirken, nämlich in Oberbayern mit durchschnittlich
BRaa, in Schwaben 0, 66, in Niederbayern 0,30 Fällen, am sel⸗

einssten dagegenin der Pfalz mit O,o und in Uun—
erfranken mit nur O,os Reaten.«“

München, 21. Jan. Aus competentester Quelle wird dem
„Südd. Gorrespondenzbureau“ versichert, daß von Seiten Bayerns
ein Vorschlag, daß die baherischen Militärpflichtigen auch in der
Armee des Norddeutschen Bundes abdienen können und umgekehrt
in keiner Weise gemacht worden ist. Dagegen- versichert die
Bayerische Landesztg.“, ein solcher Vorichla Baberns eristire
allerdings.

Characteristisch ist folgende Mittheilumg des „Schweinfurter
Tagbl.“ aus Schonungen: „Die Nachricht von dem Ausfale der
Nenwahl zum Zollparlamente erreate besonders in Anbetracht der
an vielen Platzen augewendeten niedrigen Mittel hier so allge⸗
meinen Unwillen, daß der Vorschlag einiger Ortsbewohner, eine
Bertrauens-Adresse an den Herrn Regierungspräsidenten Grafen
Lduxburg zu erlassen, von allen Seiten na Freuden begrüß!
wurde. Diese Adresse ging am 11. Ds., mit zahlreichen Unter—
chriften bedeckt, an ihren Vestimmungsort ab.* F

Speyer, 20. Jan. Als üÜbbçeordneter für den Bezirk
FrankenthalSpeyer wurde gewäblte“Jacob“é rter yon

Neustadt mit 86 Stimmen— gegen Röommicch mit 51
Stimmen.

Berxhain, 17. Jan. .Die böhmischen Blätter erzählen, um
den Grafen Beust zu ärgern, Graf Bismard habe in den schlaf⸗
losen Nächten zu Varziun mit Hilfe eiues Prager Studenten die
tschechische Sprache vollstaudig erlernt. Russisch perstehe er schon
lange. — J

— Dresden aus wird folgende Nachricht verbreitet:
Nach Berlin gelangte geheime Verichl preußischer Behörden in
Westphalen konstatiren die anti⸗preußische Haltung des dortigen
Adels und bringen Beweise von dessen Unterstützuug der Welfen⸗
Umtriebe. Der mitbeschuldigte Bischof Baron von Ketteler wurbe
von Berlin aus zur schriftlichen Rechifertigung aufgefordert.“

Haunopereis. Jan. In clle in an ge Mts.

wieder eines jener graͤulichen Verbrechen geahndet worden, welche
seit längerer Zeit die Provinz in Aufregung versetzen. Von der
Strafkammer des Obergerichts“ wurde der Bediente Schmahl zu
d0 Thaler Geldbuße: ebentuell 8 Tagen Gefängniß verurtheilt.
Derselbe hatte im Buffet der „Union“, als gerade ein Offizier
oorüberging — das Wort“ Kuckuch“ gerufen!“ —— 6
Wi⸗«en. 21. Jan. Die Neue Freie Presse“ meldet? Die
Conferenz werde, wenn Griechenland ihren leßten Beschlüssen sich
nicht fügen sollte, zur Berathung und Beschlußfassung über die
Ausführung derselben zu einer Nachsitzung zusammentdeten. Um
den Ausbruch eines kriegerischen Conflictes zu verhindern, seien
die Mächte eventuell geneigt, Frankreich die Grechtion zu über⸗
la en. 2r 27* —* B .
s Wien, 22. Jau. Die ‚Wien. Ztg.“veroͤffentlicht die Er—
nennung von zwanzig lebenslänglichen Mitgliedern des Herren⸗
hauses aus verschiedenen Sländen. — Das Prinz Wales'sche
Ehepaar ist auf seiner egyptischen Reise gestern hier eingetroffen
und vom Kuiser im Bahnhof empfangen' worden.
Frankreich.

Paris, 17. Jan. Wegen „Herausforderung zu einem

Attentat gegen das Leben des Kaisers und der Mitglieder der
kaiserlichen Familie“ durch die s. g. revolutionären Comite's in
Paris, wurde der in London lebende Felix Pyat (als Verfasser)
in contum. zu 5 Jahren Gefängniß und 10 600 Francs Geld⸗
strafe (höchstes Strafmaß), der flüchtige) ehemalige Gerichtsvoll⸗
zieher Poirier wegen Verbreitung zu derselben Strafe, dann der
in Justizhänden sich befindende Handelsreisende Caron gleichfalls
wegen Verbreitung zu's Monaten Gefängniß und 1000 Fres.
Geldbuße verurtheilt.
Paris, 20. Jan. Im Gesetzgebenden Körber wird eine
Inkerpellation über die inneren Angele genheiten, anknüp—
fend an Segnier's Entlassung, nach dem „Avbenir“ eingebracht
werden.

— Die hiutige Zusammenkunft der Conferenz hat auch die
letzten Formalitäten zum Abschluß gebracht. Walelvsti wird Frei⸗
tags Paris verlassen, um die von der Conferenz beschlossene De—
claration nach Athen zu bringen. Die Conferenz wird bis zum
Eintreffen der griechischen Anwort versammelt bleiben. (Naheres
über die Beschlüsse der Conferenz berichtet die „Augsb. Allg. Zig.“:
Danach hat die Conferenz beschlossen, Griechenland haͤbe ull⸗
Comites und Freicorps, die auf seinen Territorien behufs Unter⸗
stützung des kretischen Aufstandes gebildet worden sind, aufzulösen;
Griechenland sei durch bestehende Verträge verpflichtet, keine Un⸗
ternehmung gegen die Jutegrität des osmanischen Reiches zu be—
zünstigen, Die Couferenz habe nach Billigung der drei ersten
Punkte des Ultimatums den vierten En tschädigungsfrage) fallen
gelassen, weil die Pfocte diese Angelegenheit bei den ordentlichen
Gerichten austragen wollee

Paris, 20, Jan. Aus dem heute bereits an die Mit—
Jieder des Gesetzgebenden Koͤrpers vertheilten Blaubuch über die
Armee wird u. aͤ. Folgendes mitgetheilt: „Der Bestand der
activen Armee am IJ. dec. betrug in Frankreich selbst 378,852
Mann, in Algier 64 531 in idtien — Maun. puume
        <pb n="42" />
        448,711 Mann. Zieht man hiervon die 114,431 Beurlaubten
ab, so verbleibt eine Effectivstärke von 334,280 Mann, d. h. eine
Zahl, die bedeutend unter dem im Vudget vorgesehenen Normal-
hesiande zurüdbleibt. Die Reserve belief sich zu derselben Zeit
auf 198,540 Mann, mithin die Gesammtzahl der Armee auf
547,257 Mann, und mit Hinzufügung der 387,723 jungen
Leute der mobilen Nationalgarde betrugen die sämmtlichen Wehr«
kräfte des Landes 1,028,480 Mann. Die Flotte bestand am
31. Dec. aus 430 Schiffen, darunter 331 Dampfer und 99
Segelschiffe. Der Vollendung nahe sind noch 7 Dampfschiffe, und
auf den Werften befinden sich außer einem Segelschiffe noch
31 Dampfer.

Ueber Spanien versichert das Blaubuch: „Getreu den
Brundsätzen ihrer äußeren Politik, sowie den überlieferten Gefüh—
len der Freundschaft für eine großherzige Nation hat sich die Re—
zierung des Kaisers von Anfang an die strengste Neutralität ge-
jenüber den Ereignissen der Halbinsel auferlegt“, und äußert
schließlich den Wunsch, Spanien möge glückich die Krisis über-
stehen und ihm die Wohlthat einer dauernden Ruhe gewährt wer⸗
den. Bezüglich der Conferenzangelegenheit wird vom Blaubuch
ronstatirt, daß Preußen die Initiative ergriffen habe, die Schlich-
tung der Differenz den Mächten anheimzugeben, dann mit Genug⸗
thuung betoni, daß ein unmittelbarer Ausbruch des Streites zwi—
schen den Seekräften der Türkei und Griechenlands (vor Syra)
durch ein französisches Schiff verhindert worden sei. Indem es
mit Befriedigung auf den günstigen Ausgang der Conferenz hin⸗
veist, schließi es mit der Versicher ung, die Regierung des Kaisers
werde ohne Verzug im Stande sein, das entschiedene Ergeb⸗
niß der freundschaftlichen Vermittelung der Mächte bekann
zu geben. J J
England.

London, 19. Jan. Gutem Vernehmen nach erörtert das
Protocoll der Conferenz nicht die Veraulassung des Conflicts, son⸗
dern erklärt die Begünstigung des Aufstandes gegen den Nachbar⸗
saat durch Beschützung der Blokadebrecher und geheime Unter⸗
fiützung der Freischaaren für völkerrechtswidrig. Diese Erklärung
foll als Collectivnote der griechischen Regierung überreicht und
nach deren Zussimmung zum Inhalte derselben soll die Pforte
ersucht werden, ihr Ultimatum zurückzuziehen.

Italien.

Florenz, 21. Jan. Die Abgeordnetenkammer hat den
Postvertrag mit dem Norddeutschen Bunde angenommen. —
hrinz Wilhelm von Baden wurde bheute vom König
⸗mofangen.
Spanien.

Mad rid, 20. Jan. Von den bis jetzt bekannt geworde⸗
nen Wahlen sind 223 auf Monarchisten, 75 auf Republikaner
und 15 auf Absolutisten gefallen. 10 Wahlen sind zweifelhaft
Die Stadtanleihe hat einen guten Verlauf genommen. —
Gerüchtweise verlautet, der Finanzminister unterhandle mit einem
Londoner Hause über eine spanische Staatsanleihe. — Die Re⸗
gierung hat Telegramme aus der Havanna empfangen, welche
die Einnahme wichtiger Punkte melden. Die Insurgenten seien
jerstreut, und man hoffe, daß die Insurrection nach Eintreffen der
erwarte:en Verstärkungen ein Ende nehmen werde.

Türkei.

Konstantinopel, 19. Jan. Der ‚„Levant Herald“
destätigt die Annahme der Entscheidung der Pariser Conferenz
Seitens der Pforte. — Aus weiteren Depeschen über die grie—
hisch· türlische Verwickelung liegt Folgendes vor: Die Berliner
„Prov. Corr.“ sieht vertrauensvoll der Beilegung des Conflicts
atgegen und betont die rasche Einigung der Mächte über den⸗
elben als eine um so erfreulichere Thatsache, als noch kürzlich
Gefahren für den allgemeinen Frieden befürchtet worden seien. —
Diesen friedlichen Auffassungen entgegen wird die Fortdauer des
tatus quo auf Syra gemeldet, und das Wiener „Tagblatt? will
vissen: in politischen Kreisen erzahle man sich von einer Erklä⸗
rung Rußlands, im Fall eines Krieges zwischen der Türkei und
Griechenland eine unbedingte Verpflichtung zur Neutralität nicht
übernehmen zu lönnen.

Nußland.

St. Petersburg, 21. Jan. Das ‚Journal de St. Pe.
tersbourg“ bezeichnet die Wiener Meldungen über die Unterred—
angen des Prinzen Alexander von Hessen mit dem Kaiser von
Oefterreich und dem Grafen' von Beust als unglaubwürdig.
ermischte«.
Zweibrücken, 19. Jan. Vor dem kgl. Polizeigerichte
dahier stand heute eine große Anzahl Bäcker und Mezzer hiesiger
Sindt. welche von dem Handelsmanne Dornberger von Unugstein.

der wegen Saljzabgabedefraudation vor einiger Zeit durch das
iöonigl. Zuchtpolizeigericht und resp. Appellationsgericht dahier zu
hoher Geldsirafe verurtheilt worden ist, größere Quantitäten Salz
im billige Preise bezogen hatten, unter der Anschuldigung der
Theilnahme bezw. Begünstigung ꝛc. Das Gericht verurtheilte die⸗
elben zu je 5 fl. Geidstrafe. Einer wurde freigesprochen, bezüg-
lich dessen angenommen wurde, daß er das Salz als Viehsalz
derwendet habe. —

Heute früh verkündigte das kgl. Appellationsgericht sein
Urtheil in der Disciplinarsache gegen den kgl. Notar S. in Pir-—
nmasens. Das Erkenniniß lauiete auf 14 Tage Suspension. Vom
igl. Bezirksgerichte war bekanntlich nur auf einen Verweis er⸗
lannt worden.

fKaisershautern, 18. Jan. In der vergangenen
Samstag abgehaltenen Generalversammlung des Gewerbevereins
wurde der neugewählte Ausschuß ermächtigt, die Vorbereitungen
zu einer im Herbste 1870 dahier abzuhaltenden pfälzischen In—
dustrieausstellung zu treffen.

4 In Beireff der Baunwollspinnerei⸗Gesellschaft Kaiserslau⸗
jern verlautet, daß die von den Actionären gewählte Untersuchungs⸗
Commission ihre Klage gegen die Syndike der Fallitmasse wegen
Tinsichtnahme der Bücher zugesprochen erhielt und die Untersuchung
nun ihren ungestörten Forigang nimmt. Es wird dadurch bald
ein genauer Einblick in die Geschäftsführung und Thätigkeit der
Berwaltungsräthe ermöglicht werden.

Winnweiler, 15. Jan. Vorgestern befand sich eine
Berichtscommission von Kaiserslautern hier, um einen Fall zu
ronstatiren, welcher uns in bedauerlicher Weise zeigt, wohin jugend⸗
licher Muthwille oder Rohbeit führen können. Vor einigen Ta⸗
zen verhöhnten mehrere Knaben einen hiesigen Israeliten,
cinen ruhigen, braven Maun, Namens Strauß. Dieser wußte
nuf keine andere Art der Knaben los zu werden, nahm einen
Siein, warf unter dieselben und traf einen Buben so sehr
san den Kopf, daß derselbe in Folge der erhaltenen Wunde ge⸗
ttorben ist.

— Der Stadtrath von Neustadt hat in seiner Sitzung vom
14. Jan. beschlossen, daß eine Deputation von drei Stadträthen,
mit ihrem Bürgermeister an der Spiße, dem Herrn Regierungs-
yräsidenten von Speyer ihre Aufwartung machen solle, um, „ge⸗
tützt auf einen Ausspruch fast der ganzen Bürgerschaft, die Durch⸗
jsührung des im Einvernehmen mit dem Presbyterium und der
Majornät des Fabrikraths gefaßten Beschlusses“ wegen Erbauung
einer Kapelle auf dem Kirchhof mit einem dem Style entsprechen⸗
den Kreuze und damit die Gemeinsamkeit des Begräbnißplatzes
für beide Coufessionen zu erwirken.

4 In der Nacht vom 12. auf 13. ds. Mis. wurde in die
Pfarrkirche zu Eggenfelden durch ein Fenster an der Nord—⸗
seile eingebrochen und aus dem Tabernackel, welches theilweife
imgeschlagen wurde, eine kleine Monstranze von Silber im Werthe
»on 300 Gulden und ein silbernes Ciborium im Werthe zu
50 Gulden entwendet. Ferner wurden daselbst 2 Opferstöcke
erbrochen und geleect und sogar das Jesukind in der Krippe sei⸗
nes Heiligenscheines von Silber mit Vergoldung im Werthe von
25 fl. beraubt.

Ein zu Rülzheim verstorbener Rentner, Namens Ferd.
hoffmann hat zu Gunsten der dortigen Armen 1000 fl. vermacht.

Der vor einigen Tagen ausgegebene Jahresbericht des
„Pfälzischen Kunstvereins“ enthält Folgendes: Bei Constituirung
des Vereines zählte derselbe 811 Mitglieder, welche Zahl sich
seither auf 1004 Theilnehmer erhöhte. — Am 31. Vdai wurde
die Wanderausstellung in Speyer eröffnet, und nahm sodann
hren Turnus durch die Städte Landau, Neustadt, Kaiserslautern,
Zzweibrücken und Ludwigshafen, wo sie am 20. September ge
chlossen wurde. Obwohl das ganze Unternehmen ein durchaus
aeues war, ergaben sich doch nirgends Anstände und fand in den
zenannten Städien der Ausschuß überall die freundlichste Unter⸗
fützung sowohl bei Beschaffung der Ausstellungslocale, wie bei
dem Aufstellen von Gemälden. — Von den zur Ausstellung ge—
wommenen Gemalden wurden 17 für die Verloosung angekauft,
welche einen Gesammtwerth von 2903 fl. repräsentiren. — Das
dem Vereine durch die Stadt Spehyer bereitwilligst zur Verfügung
zestellte Lokal in dem Neubau des Realgymnasiums wurde im
Laufe des Jahres entsprechend ausgestattet, und ist in demselben
auch die Bibliothek aufgestellt. Dieselbe ging in ihrem gegenwär⸗
sigen Bestande von dem ehemaligen Lesevereine Pfälzischer Kunst⸗
freunde an den Kunstverein über, und wird nunmehr aälljährlich
nach Maßgabe der vorhandenen budgetmäßigen Mittel vermehrt
und erweitert werden. E

F In Nürnberg war am 12. Jan. eine Versammlung
der bedeutendsten Kunstmühlenbesitzer Bayerns, in welcher einige
das Mühlengewerbe in Bayhern besonders berührende Beschwerde⸗
zuncte, wie Aufschlagssteuer, die Wassergesetzgebung, die Haftpflicht
        <pb n="43" />
        der Eisenbahnen u. s. w. erörtert wurden. Es wurde beschlossen auf Der „Pall-Mall⸗Gazette“ wird aus Paris berichtet, daß
en L. Mai in Nürnberg eine allgemeine Versammlung der baye⸗ ich daselbst eine Gesellschaft zu dem Zwech bildet, vermittelst
rischen Müller anzuberaumen. J großer Modelle die Ausführbarkeit des Boutet'schen Projekts, eine
Main z. Seit einigen Tagen trieb sich in hiesigen Gast- Brücke zwischen England und Frankreich zu konstruiren, nachzu⸗
höfen und Wirthschaften ein Sch viundler — aus Preußen — veijen. Der Kaiser soll für das Projekt sehr günstig gestimmt
herum, welcher den Hoteliers und Reßaurateuren eine Flüssigkeit ein und wird sich am 25. d. M. die großen Pläne zu der Ka⸗
aeeinem Glaschen verkaufte, womit main Gabeln, Messer, Loöffel zalbrücke vorlegen lassen. Gleichzeitig hat die Atademie der
u. dgl. versilbern könne. Der, Absatz war ausgezeichnet und das Wissenschaften zu Paris den Erfinder auffordern lassen, Vorträge
Resutat überraschend. so daß unser Preuße schon mit einem schönen über sein Projekt zu halten, und die Regierung hat ihm ein
zusammengeschwindelten Sümmchen das Weiie suchen wollte. — öffentliches Gebäude in Paris für die Aufstellung seiner Modelle,
Unsere Polizei aber war entgegengesetztetr Meinung und glaubte venn dieselben vollendet sind, zur Verfügung gestellt. Ferner hat
der Menschheit einen wesentlichen Dienst zu erweisen, wenn sie sich in Paris ein Comite gebildet, um das für die Vorarbeiten
‚enselben in ein einsames Zimmer sperre, um ihm dort Gelegen: des Herrn Boutet erforderliche Capital zu beschaffen und während
heit zu geben, uͤber die Verbesserung seiner Kunst nachzudenken. eine Hälfte bereits in Frankreich aufgebracht, soll die andere
Sammtliche noch vorgefundene Gläschen wurden konfiscirt und dälfte, etwa 4000 Pfd. St., in Aktien zu 4 Pfd. St. in Eng⸗
e verkauften schleun'git zurückyenommen, denn dieselben enthielten land gezeichnet werden.
ein sehr starkes Gfte mit einer Auflösung von Quecksilber und FDer N. Fr. Pr. schreibt man aus Brüssel dom 18.:
Schwefelfäure. Die Kaiserin Charloite verläßt höchst selten ihre Gemächer und
4arlamentarische Anekdote.) Ein bekannter preußischer bleibt oft halbe Tage im Beit, um, wie sie angibt, die Gemälde
Abgeordneter entgegnete auf die Frage, wie es komme, daß er ju bewachen, welche ihr Zimmer schmücken und die Reißaus neh⸗
zanz gegen seine sonstigen Gewohnheilen in dieser Session so oft nen wollten. Zuweilen läßt sie zweis, dreimal anspannen, ver⸗
us Wort ergreife: „Ja, früher schrieb ich täglich meiner Frau zißt es aber dann wieder uͤnd bleibt zu Hause. Sie wird sehr
nach Hause; jetzt (nach aufgehobener Portofreiheit der Abgeord⸗ stark, fast corpulent seit einiger Zeit. Ihr Zustand ist ganz unheil⸗
neten) erlauben mir das meine Mittel nicht, und da muß ich har, wenn auch häufig lichte Momente eintreten.
enn doch mindestens durch die Zeitungen den Meinigen die F Nach siatistischen Berichten des Generalregistrars wurde die
Rachricht zugeheu lassen, daß ich noch am Leben und wohl genug Bevölterung Londons um Mitte des Jahres 1868 auf 3, 126,635
hin, den Mund aufzuthun.“ Zeelen geschätzt. Die Schätzung für Mitte 1869 beträgt 3,170,784.
Aus Nordhausen wird berichtet: Am 15. Januar, Die Einwohnerzahl Liverpools in 1868 wird auf 500,676 an-
Abends 9 Uhr, ist in dem Eisenbahn-Tunnel zwischen Ellrich und gegeben, von Manchester auf 483,997; von Birmingham auf
Walkenried, zwischen dem Idel und Boudel, ein gräßliches Unglück 352,196; von Edinburg auf 177,030; von Glasgow auf 449,868
zassirt. Es waren da eine große Zahl von Arbeitern eben mit und von Dublin (incl. mehrerer Vorstädte) auf 319,9883.
hrem Abendessen beschäftigt. als sich in dem Gebaäsk ein Knister Aus London wird von einem Processe berichtet, der
ind Knoöttern vernehmen ließ dem bald Gerölle in großen Mas interessant zu werden verspricht. Im Jahre 1830 heirathete näm⸗
en nachfolgte. Einer Anzahl der Arbeitenden gelang es, sich vor ich ein junger katholischer Irlünder von respectabler Familie eine
hem voilstandigen Zusammensturze zu retten, aber 17 Personen Landsmännin. Kurz nachher verließ er sie, heirathete in England
werden bermißt und find jedenfalls von dem massenhaften Erde drei Mal wieder, starb schließlich als wohlhabender, angesehener
reich, welches heruntergestürzt ist, so begraben, daß an Renung Mann, und ein schönes, marmornes Monument verewigt in einer
nicht zu denken ist. Ein sachverständiger Augenzeuge theilt mit, dafenstadt Englands die unzähligen Tugenden dieses Würdigen.
baß der Schutt vor 4 Wochen nicht entfernt verden kann. Bis Zeine erste Frau, welche noch lebt, wurde von ihm durch eine
jezt hat man 2 Todie ans demselben hervorgezogen. Vension beschwichtigt, und seine vierte Frau hat sich in den Be—
Ein Rittergutsbesitzer Meyhöfer aus Ostpreußen soll ein iß seines ganzen hinterlassenen Vermögens gesetzt. Nachdem obige
aenes Gewehr erfunden haben, das er „Zündmessergewehr“ nennt. Thalsachen zur Kenntniß des Sohnes seiner ersten Frau gekom⸗
Nach der „V. Z.“ hat der Flügeladjutant des Königs von Preus men sind, hat derselbe eine Klage anhängig gemacht, indem er
hen, Oberfllientenani Graf v. Leyndorff, einem Probeschießen in behauptet, daß die vierte Frau kein Recht an das Vermögen habe,
der Hasenhaide beigewohnt und selbst einige Schüsse mit dem weil seine Mutter noch am Leben gewesen, als der Vater sich
neuen Gewehr abgefeuert, und soll sich sehr günstig über dasselbe wieder verheirathete, und daß folglich alle drei nachfolgenden Ehen
geäußert haben. Auch erregten die neuerfundenen gasdichten Pa- als ungesetzlich anzusehen und deßhalb nichtig seien. Nur der
pierpatronen, welche die Puͤlvergase vollständig abschließen, ein Beweis, daß der Verstorbene zum Protestantismus übergetreten,
janz besonderes Juteresse. Dem Erfinder gelang es, bei zwei dnnte die Anklage der Bigamie entkräften. Dieser Proceß wird
Hrobeschießen in 56 Sekunden 13 kriegstüchtige Schüsse nach gicht allein der romantischen Scenen wegen, welche in demselben
der Scheibe abzufeuern. an's Licht treten, sondern auch wegen der Anomalien, welche
F'Am 185. d. M. hat sich beim Bau der böhmischen Nord- das englische Gesetz darbietet, mit großem Interesse verfolgt
bahn hart am Tetschner Bahnhofe ein bedauerlicher Unfall ereig⸗ werden.
gei. Die Bauunternehmung läßt nämlich den zur Bedeckung der k In Jtialien ist man vor Kurzem einer Verbindung auf
Schwellen erforderlichen Schutter von der nächst gelegenen Anhöhe die Spur gekommen, deren Mitglieder sich seit einiger Zeit damit
auf einem eigens hergerichteten Schienengleise mittels sogenannter hefassen, falsche, im Auslande fabricirte Bankbillets zu 250 und
Bahnwägelchen befördern. Da geschah es nun, daß von einem sol-10009 Pf. St. in Italien einzuschmuggeln. Der Sizz dieser wohl⸗
hen Schutterzuge, welcher auf dem nun starken Gefälle an elegten organisirten Verbindung hat sich in Boulogne befunden und erregt
Heleise durch eigene Schwere sich bewegt, am ersten Wagen ein Seren erfolgte Aufhebung um so allgemeineres Jnteresse, als einige
Kad brach, derselbe dadurch entgleiste, drei darauf stehende Arbei- hrer Theilnehmer den vornehmen Kreisen der Gesellschaft ange—
er herabstürzten und von den nachfahrenden Wagen überfahren hören. Der Procch wird in der nächsten Zeit vor den Assisen
Jurken. Einem der Arbeiter wurde der Kopf vom Rumpf ge⸗— in Flsren; verhandelt.
rennt, dem zweiten die Brust und der Leib aufgerissen, dem drit pNew-York. Am 30. December ist hier ein Maw,
len die Arme gebrochen und auch der Kopf verletzt. Alle drei Namens Mosly Clark, gestorben, der im Juni 1747 das Licht
wurden als Leichen vom Platz getragen. der Welt erblickt hatte. Er erreichte also das Alter von 12135
FParis hat im Jahre 1868 nicht weniger als 9,085,883 Jahren. Deu amerikanischen Befreiungskrieg machte er als Wagen⸗
Nilogramm Eis zum Abkühlen, 3,554,5681 Hectoliter Wein lenker mit.
(195 Litres pr. Kopf), 122,662 Hectoliter Branntwein und In New⸗York hat die Firma Lathrop, Ludington
Liqueure und 350,943 Hectoliter Bier verbraucht, dazu unter und Comp. (die bedeutenste Firma in Manufacturwaaren) mit
Anderem für 1,887,779 Francs Austern, für 16,427, 816 Francę —
Seefische und für 1.925,906 Francs Fische aus süßem Wasser, Hork sind im verflossenen Jahre 212,959 Einwanderer gelandet
sowie für 17,128,994 Francs Eier verzehrt, ferner 5,276,704 GGegen 242,731 im Jahre 1867).
dilogronem Käse gegessen und für 24,790,830 Francs Butter 7 In New-Brunswisckverirrten sich vor Kurzem 8
oerbraucht. (Durchschnittlich wurde monatlich für 2.Millionen in Kinder; das älteste, ein Mädchen, war 6 Jahre alt, die andern
den Cemralhallen verkauft). Diese Angaben sind dem Annuaire 8 und 4 Jahre. Es war eine wilde Gegend und ꝛauhes, stürmi—
des Längen-Bureaus entlehnt. sches Winterwetter, so daß die ältere bald zu dem Schluß gekom⸗
F Man liest im Monitenc von Algerien: Montag den 4. men zu sein schien, es sei vergebens, noch vor einbrechender Nacht
Jau. halb 7 Uhr Morgens ist Aliben-Konider, vem Stamme der auf Hilfe zu hoffen. Sie machte daher Anstalten, die Kleinen zu
Veni⸗Morzong, welcher am 21. Nov. vom Kriegsgerichte zu Bli⸗ chützen, hieß sie an einem dem Wetter weniger ausgesetzten Orte
dah zum Tode verurtheilt worden war, weil er in weniger als ichh niederzusetzen, und entledigte sich der meisten ihrer eigenen
einem Vionat sechs Menschen getödtet und aufgefressen hatte, im dleider, um sie darin einzuwickeln. Dann machte sie sich an die
Flußbetle des Quedel Kebir, ünterhalb des Gartens der Oliveun, Urbeit, trockenes Seegras und Reisig zusammenzulesen, mit dem
der gewöhnlichen Hinrichtungsstätte von Blidah, erschossen worden. sie ein förmliches Nest baute und die Kleinen dann zudeckte. —
        <pb n="44" />
        Als die Kinder am andern Tage gefunden wurden, waren die
üngeren in ihrem Neste noch am Leben; die kleine Mäkrone
ag erfroren. auf dem Sande,“ neben dem letzten Bündel
Hoͤlz, welches sie zum Schutze der andern zusammengeschleppt
Jatte.

F Das Jahr 1869 ist ein interessantes Säcularjahr, auf
das wir die besondere Aufmerksamkeit der Leser und Leserinnen
enken möchten. Vor 100 Zahren, also 1769, sind viele große
Maänner auf die Welt gekommen, z. B. Napoleon Bonaparte, der
durch sein Genie sich vom Advocatensohn zum Kaiser aufschwang,
in demselben Jaht wurden geboren seine berühmten Heerführer
Marschall Ney und Soult, merkwürdigerweife auch seine beiden
Begner vom Schwert und der Feder, der Herzog von Wellington
ind der alte Arndt. Auch der größte Naturforscher, Alexander
v. Humboldt, hat 1769 das Licht der Welt erblickt. Wenn das
wahr ist, daß große Manner nur alle 100 Jahre geboren wer—
den, dann sind wir Lebenden zwar zu früh geboren, ohne die
derren v. Bismarck, v. Beust u. A., die auf eine Ausnahme
Anspruch machen können, zu nahe treten zu wollen; glücklicher-
weise sind aber 1869 die hundert Jahre vollständig abgelaufen
und es können und dürfen mun wieder große Männer geboren

verden. Wir wünschen allerseits bestens Glück, doch möchten wir
reundlichst gebeten haben: nur keinen Schlachtenkaise !

Andere Zeiten, andere Sitten. Es ist noch nicht lange
jer, daß in San Francisco, welches jetzt mit den fashionablen
dreisen New-Yorks Concurrenz sucht, ein Frauenzimmer oder ein
dind auf der Straße zu den größten Seltenheiten gehörten und
die Leute auf der Straße stehen blieben, um den seltsamen An—
lick zu genießen. Eines Abends befand sich eine Frau mit einem
dinde im Theater. Gerade als das Orchester anfing zu spielen,
etzte auch das kleine Baby seine Lungen in Bewegunge-Pistzzlich
erhob sich im Paradies ein alter Miner und rief mit Stentor⸗
timme: „Hört auf mit eurem verss...... Fiedeln und
ljaßt das Baby schreien; so was habe ich seit 10 Jahren nicht
zehört.“ Das Publikum war mit dieser Aufforderung einverstanden,
»as Orchester verstummte und das Kind fuͤhrte sein Concert unter
allgemeinem Jubel zu Ende. Heutzutage dürfte Manchem das
Babygeschrei nicht so willkommen sein.

M 4 —*?9 M FAX. 44 n Bei dem Unterzeichneten ist J
Jeuerverstcherungs-Bank für Deutschlandie — ————
2 — 44 schönes kiefern Bau—

in Gotheaea. holz
Zufolge der Mittheilung der Feuerversicherungsbanf für Deutschland wird.9 —.
dieselbe nach vorläufiger / Berechuung ihren Theilnehmern für 1868 un n jeder beliebigen Länge uud Dicke,
eirea 6s Vrocent ——————— vwie aunch bschuhige .
hrer Prämjeneinlagen als Ersparniß zurückgeben. * 240 *

Die genaue Berechnung des Antheils für jeden Theilnehmer der Bank, Zaunpfähle, Fichten
sowie der dollst andige Rechnungsabschluß derselben für i doös wird am Ende Stangen zu Rund—
des Monats Maisd. J. erfolgen. * ..ACAS 2 —77.

Zur Annahme von Versicherungen für die Feuerversicherungsbank bin ich baͤumnen, Wiesbaäu—
ederzeit bereit. —31 57
St. Inabert, den 5. Januar 1866. men, Heuleitern,

Frita Panzerbieter, Steigleitern u. . w.
** Agent der Feuerversicherungsbank f. D. sehr geeignet. zu verkaufen.
M 3..X — ——
Mainzer Handkaschen, Stadtrathse Sitzung hheun o
Gute billige am Reptas— den 253. 3 —
23233 g Nachmittags um r. Berichtigumg. In dem
— Tagesordnung: letzten Zweibrücker Fruchtpreise vom
sserhelles Potroloaum tguemem af hr Ste Jugberter e hwerntuger Mitielpreis des

d

F Fuß doh di Korns mit 4 fl. 42 kr. unrichtig
Berlegung des Fußweges Anrch idie ungegeben und ist derselbe nan mit
Zedlitnhe gccbünne zu St. Ing. unhge n aand iunhelne uun
Aufnahme eines Geisteskranken in die
Irrenanstalt nach Klingeumünster betr.
Toncession zur Errichtung einr zweiten
Apotheke zu St. Ingbert beit.
St. Inabert, den 21. Januar —1869.

Das Bürgermeisteramt

—A—

Fruchte, Brode, Fleischs ꝛc. Preise
der Stadt Homburg vom 20. Jan.
Weizen 6 fl. 4 kr. Korn 4 jl. 46 kr
Spelz 4fl. 2atr. — Gerste, Zreihige, 4 fl.
33 kr., Mischfrucht 4 fl. 54 tr. Hafer
4fl. 20 kr., Erbsen — fl. — kr., Kartof⸗
feln 1 fl. — kr. per Ztr. Kornbrod, 3 Kgr.
23 tr., ditto 2 Kor. i6 ir, dite aut
8 kr., Kühfleisch 1. Qual. 14 ktr, RHun—
12 kr., Kalbfleisch 10 kr., Hammelfleisch
14 kr. Schweinefleisch 16 kr. Vutter 301
ver Nfund

wie blaue und weiße
sCylinder.
— — —
zu 7 und Sekr. per Stück
empfiehlt F
Blechschmied Baumann.

Montag, den 8. Februar:
—EX

in euiree

St. Ingbert.

Warehs töcke
empfiehlt
J Scherpf.
GuteLimburgerKäse
myfiehlt

Fraukfurter Börfe
vom 21 Jan. 1866).
Geldforten.
Preußische Kassenscheine. 1449—43
breußische Friedrichsdor. 95738
zistolen ... . 2 148- 30
volländische 10 fl.⸗Stücke »954-56
NRucaten 5 35-37
MFrancs⸗Stücke 9 261/2-271
ẽnglische Seuvereignss 113836
hold per Zollfund fii
dochbaltiges Silber per Zollpfurd — —3 *
Dollars in Gold 2 26-27
— — ——

12000
Hainbuchen-⸗Stammholz
verden aus den Waldungen der Gebrüder
dräsmer pro Cubikfuͤß zu 8tfr. ver—
auft. Nähere Aufschlüsfe bei Oberförse

KHKüßwefßter.

d.
MNiedaction, Druck und Verlag von F. X. Demeß in St. Ingbert. 3.

— —— — —*
        <pb n="45" />
        HSt. Ingberler Anzeiger.

44135 Irte eve —⏑⏑
—D ——

—
Der Si. In aberter Anze ger (und daß mit dem Hauptblatte verbugdene Unterhaltungsblait, mit der Vienslags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags.
Rummer) erscheint wöchentlich vi er in a 1:. Dienstag, Donne r'stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 420 Krir. vd
n 12 8Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzt. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.“

Nr 14. . inn J de ESonntag, den 24. Januar — —— 4 4869
— J * — — — —— — —— ⸗—⸗ — — ——
9 Deutschland. *

München, 21. Jan, Die Abgeordnetenkammer hat den
Entwurf des Berggesetzes mit den Ausschußanträgen· einstimmig
ngenorauenDosjelbe Axittan-lJuli 48609. iu Krait. —

Waunhe p, Ll. Jan. Aus Verschst hepte die ylegraphische
— hierber⸗ gelangt; „daß amehtere · Abendzeitungen melden,
der kommende Reichstag werde sich nicht blos mit dem Antroͤge
VJaͤdens wegen Ableifinng der Militärpflicht? jñ der' Armde des
Rorddeutschen Bundes und amgelehrta sondern auch unt aratogen
Anträgen Bayerns und Württembergs beschäftigen. Wir bemerken
hierzu, daß von,einer Ableistung der Miljtarpflicht. bayerischer

Stanisangehöriger in der Armee des Norddeutschen Bundes und
umgekehrt schon deshalb keine Rede sein tkann, weil sowohl die

Bewaffnung wie das Regiment der bayerischen Armee und der

Armee des Norddeutscheijz Bundes vollständig verschieden ünd, und
fönnen erklären, daß diese Nachricht nur. auf enneni Mindergtänxe
niß bernhen kann. , 331 nnel gengen n

Ga Dienstesnachrichten. in i pru

— J Vie rm i s ch t o s. 1345 n
7Das neue Jahr läaßt sich in Neunkitcchen gut an; qo wurde
vocgeftern dorken ein israglitisches Ehepaqgr mit Drillingen zresp.
3. Mädchen beglückt. Mutter und Töchter beftiden, sich Den —B
fänden gemäß wohlauf. 23 443—

7 Die Maingar Schiffbwicken rhurdk, nm 41 Intjuar wegen
starken Eisgangs des Maines abgefahren. ⸗*
7.Die Spielbanken vond? Wiesbaden; ind Ems Haben für
Sommier? und Wintersaison von 1868 die Gi e e
winus, die Sinmme von 430337 fl Pletr zur Bildung eines
Qurfonds: eingezahlt, — Vie Gesellschaft hatte also fast kiner Million
gewponnenn! — Dee Homburger lieferte als die Hälite 244.009fl.
I kr. ab 1 ,
4Auf der Leipziger Reujahrsmesse war der. Absatz Jon Zůs⸗
waaren höchst unzünstig. Die Zahlungseinstellungen namhafter
Tuchfabrikanten mehrten sich und die dadurch hervorgerüsenen Auc⸗
zjouen ebenso.;„Der Absatz' nach Nordamerikaist durch hohe Völle
jehr beschränkt. Auch im Lederhandeli wuren die Preise gedrückt.
r Königsberg. Das Zigemiergewerbe muß ein sehr ein⸗
rägliches sein Die unsere Stüdt und, Umgegend. dW Aangere
Zeit heimsuchenbe große Zißeun orb ar de Hat: detgtonigh aen Regie⸗
cung durch ihren Hauptmami 6000 Ihlr. vaares Geld als Cau-
ion fürdie Erlaubniß, hier nur, eine kurze Zeit sich düfhalten
zu, dürfen, angeboten. — Hiet hat vot Kurzem“ eine Frau der
unbemittelten Stände ein⸗Kinde zur: Welt gebracht, dem die Arme
und Beine fehlen. *3

F (Omnibus-Avancenent.) Daß auch die Omnibusse avan⸗
ciren lönnen, hätten wir vis heute noch nicht gewußt, wenn nicht
der Herr Ponstallhalter Müller von Herxheim dies in der „Pfälz.
Ztg.“ öffentlich betannt machte.“ In einem betreffenden Inserate
deißt es nämlich dort wörtlich: „Durch Verfügung des k. Ober
hbostamtes zu Speyer ist der disherigel! Privatomnibus zum Post⸗
omnibus „erhoben? worden.

r. Im Jahre: 1869 tritt der höchst selteue Fallein, daß
Ostern schon auf den 28. März, Himmelfahrt auf Tden 6. Mii
und Pfingsten auf den 16., Mai fallen wird, mithin jedes dieser
drei Feste 14 Tage frühet, als ijm Jahre 1868 und 3 Wochen
rüher as im Jahre 1867.. Durch'“ den frühen Eintritt von
Ostern kommt in diesem Jahre der eben so seltene Fall vor, daß
—
elben Tag, tümlich auf donz 25. März fallen. 5

f Alexandria in Minnesota hat zwei Friedensrichter, von de
nen der eine, Händler in Oefen, Eisenwaaren ꝛc. ist, und der
anderer· Apotheker. Der Erstere zeigt öffentlich an, 'daß er alle
Liebespaaͤre kostenfrei verheirathen werde, falls sie ihre häusliche
Ausstattung bei ihm kaufen, und der andere verspricht alle Hei⸗—
rathscandidaten gratis zusammenz igeben, wenn sie ihre Medicinen
von ihm kaufen wollen. ..

7 Won New-PYork wird nächstens der. Luftschiffer Alexander
Chevaͤlier' eine Ballonreise über den atlantischen Ocean unter—
nehmen. Er will die Entferung in drei Tagen und drei Nächten
zurücklegen.

F(Die deutsche Auswanderung.) Die,, Deutsche Auswanderer—
Zeitung“ bringt einiges statistische Material für das' Jahr 1868.
aus welchem sich ein Ueberblick über diese unser Vaterland so
nahe berührende Bewegung gewinnen läßt. Vor Allem ergibt
sich aus den vorliegenden Ziffern die bedeutsame Thatsache, daß
die Auswanderung aus Deutschland in fortwährender und seit
dem Jahr 1866 noch gesteigerter Zunahme begriffen ist. Die

Der Gerichtsbote Karl Haas von Winnweilert/ ist auf ;Au⸗
juchen auf die in Edenkoben erledigte Gerichisbotenstellẽ versetzt
und die hiedtixch etledigte Gerichtsbolenstelle in Wiunweiler dem
Jeprüften Gexichtsbotens Candidaten Jacob Reettigenut, Grü⸗
tadt, zur Zeit in Fraͤnkenthal, derliehen wordem , us

Stuttagarrt, 20. Jan. Der Redacteur des „Blobachters
Tarl Mayer, wurde schon wieder von der preufsishen Regierung
angeklagt und vom Gericht in Eßlingen zu sechs Wochen Festung
und 100.Gulden verurtheilt. —

Pesth, 19. Jan. Aus Konstantinopel wird 3dem Pesther
dloyd berichtet, von Berlin aus sei Griechenland die ausgiebigste
dilie versprochen; durch eine Modification seiner Politik habe
Hismarck Kußland enge an' sich geknüpft.

Pesth, 20. Jan. Der „Pesther Lloyd“ bringt die Sen
sationsnachricht, Graf Bismarck habe zur Besiegelung eines, engen
Bündnisses mit Rußland eine geheime Reisennnach Petersburg
unternomeuen. Der Werichterstatter des Lloyd meint, die Ppceu—
ßischen Organe wütden diese: Reise mit einem Jagdausfluge
astiren c 6 — 3
West.h,“20. Jan. Der ungarische Judencongreß wird sich
dieser Tage auflösen, da die in der Minderheit-refindlchen Ortho
doren au scheiden wollen. 3 —
pesthe, 223 Jan. „Pestie Nuplo“ —D
Federkrieg der preußischen und der oͤsterreichischen Presse möge ver⸗
Jessen werden z lin Oesterreich gebe es keine Cabinetspolitil⸗ mehr,
der Landeshert wie das Volk wollen— gleichmäßig, den. Frieden;
Preußen sowohl wie Oesterreich brauchen denselbben. zur Wompoti
dirung im Innern und sollten deshalb einander daran nicht hin⸗
derlich sein.

i en J Belgien. J

Brüssel, 22. Jan. Heute Nacht vecschied der Arbnpunz
von Belgien. — —
,Italien. V
Mailanmd,17. Jan. Aus zeinem dem Ministerium des
Funern zug kommenen amtlichen Bericht ersehen wir, daß die durch
ie Mahisteuer veranlaßten Opfer bis zum 12.2 D. fich. muf
357 Todie, 1099 Verwundete utid 3288 Verhaftete, im ganzen
5144 beliefen. IJ PF
Amerika. *
—New-York, 7. Jan. In Georgien nimmt der Conflict
zwischen Negern und Weißen einen bedauerlichen Umfang an. Er—
stere hatten sich erhebliche Plünderungen“ zu Schulden kommen
lassen, und als der Sheriff von Savannah die Frevler bestrafen
wollte, erhoben sich sämmtliche Neger der Nachbarschaft, plünder⸗
En und raubten, was sie konnten. Die weiße Landbevölkerung
        <pb n="46" />
        Haupl-Speditionsplätze find Hamburg und Bremen, und zwar
betrug die Zahl der Auswanderer und Passagiere, welche wäh—
—ADDV
Wege ninch transatlantischen Hafenplätzen expedirt wurden, der
bei Ver Poliseibehbrde eingereichten Ausclarirung zufolge, 43,305
Personen, gegen 87,916 im Jahre 1867. Anf indirektem Wege
wurden im vorigen Jahre über Hull und Liverpool etwa 4485
Personen expedirt. Demnach beträgt die Gesammtzähl der amt:
lich ausclarirten Schiffspassagiere etwa 48,930. Von dieser Menge
wendete sich der weinus größte Theil nach Nordamerika, und
zwar wieder überwiegend nach New-York. Ein schwächerer Seiten⸗
arm floß nach Brasilien ab, nämlich 3399 Personen, darunter
auns Altpreußen 2913 oder 68 Procent, aus Sachsen 584 oder
1723 Procent, aus Hannover und Hessen 45, aus Sqhleswig.
Holstein, Mecklenburg, Oldenburg und den Hansestädten 232, aus
Anhalt und Braunschweig 85. aus Oesterreich 58, aus Süd⸗
deutschland 416, aus der Schweiz 4, aus Schweden 76. Die
Auswanderung über Bremen ist noch wen bedeutender, was seinen
Grund kheilweise in der solideren Behandlung der Passagiere auf

den Bremischen Linien haben mag. Die Gesammtsumme der Aus
wanderung über Bremen belief fich im worigen Jahr auf vG,423
Serben, die ebenfalls in weitaus größter Anzahl maqh New⸗VYorl
uhren.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
Rürnberg, 19. Jan. (Hopfenbericht. A. H.sZ.) Gestern
amen zwar einzelne Käufe in den besten auf Lager befindlichen
Primaqualitäten vor: Spalter Stadt einige Bällchen 100 fl.
Spalter Land, je nach Beschaffenheit 22, 28. 83 und 40 fl.
Hallertauer 24— 36 fl., Württemberger 20 — 30 fli, Polen 80
bis 28 fl., allein die Auswahl darin ist nicht mehr groß, indem
die Lager zufolge oftmaliger Ausmüfterung nicht diel ehe bietcn
In Marktwaare wurden mehrere Abschlüsse zu 14217 fl., bessere
zu 18-19 fl., und Prima zu 20- 22 fl. gemacht. Zum heuti⸗

gen Markt kamen kaum 100 Ballen herein. Es ourde la ugsam
n 10. 172 18 s. gelauft.
Bekanntmachungen.
Dienstag den 2. Febrnar nächsthin,
des Morgens 9 Ahr zu Blieska⸗
steJ im Stadthause lassen Geschwistet
REenaps von da
1000 Centner
Wiesenheun
auf Zahltermin versteigern. Das Heu
befindet sich zu Lautzkirchen iu der
Heuschener der Versteiglafser und wird
Liebhabern von dem Verwalter Franz
Groh in Laittzkirchen tüͤgkich bis zur
Versteigerung vorgezeitt.
Blieskastel, den 22. Jan. 1869.
Wiee st,
igl. Notar.
Versteigerung.
Fastnacht Dienstag, den 9. Februar
1869, Nachmittags 2 Uhr
in der Behausung des Seifensieders
Heinrich Schmitt dahier läßt
Frau Philipp Anton Daubhäuser
Wittwe daselbst, folgende Liegenschaften
hiesigen Bannes öfsentlich in Eigen
thum versteigern, alslt
1. 39 Dee. Acker in den obersten
Seyen, neben Peter Kiefer und
Johaun Beck Wittwe. J
2,41 Dec. Acker, die lange“ Ah—⸗
nung unter rothen Flur, neben
Georg Schmelzer und Ehrhardt⸗
Jochum:. —P
54. Dec. Acker in dem obersten
Seyen, neben Bäcker Johann
Hager und Peter Tonssaint.
41. 5810 Dec, Acker auf Schiffel-
land, neben Bernhard August
—und Johan. Heinrich.
5. 36 Dee.' Acker in den obersten
Seyen, neben Peter Spengler
und Peter Andres. —
Hor n gl. Notar.
Licitation.
Sodann nach dieser Versteigerung,
Nachmittags 3 Uhr daselbst lassen die
Wittwe und Kinderdes dahier ver—⸗
— ——— — —
335. Reduction, Druck und Verlag von F. X. Deme, in

ebten Bergmannes Jakob Schuster J.
folgende Liegenschaften hiesigen Baunes
unter gerichtlicher Ermächtigung der
Untheilbarkeit wegen öfsentlich in Ei⸗
genthum versteigern, nämlich:

4 700 Dec. Fläche, worauf ein
größeres und ein kleineres Wohnhaus
dahier in der Gasse mit Hofraum,
Pflanzgarten und Ackerland.
18 Dec. Bauplatz und Garten an
der Blieskasteler Straße, neben Bäcker
Georg Jung und Georg Stief, aus
den Wollbach stoßend.

Horn, kql. Notar.

Holz⸗ Versteigerung
zu Alschbach
Donnerstag, den 21. Februar 4. J.
Nachmittagß 1 Uhr; I
Jeichen Banstamm' 3. HKl. **
*Wagnerstangen, IJ
do nieserne Baustümme 8. und 4. Kl.
235, Spaͤtren, —
75 Pahle,
2025 VBohnenstangen.
124 Nlafter liefern Prügel, 3 laug,
2u3.. .. 4,
Iu, buchen Scheit 1 4l.
is 773441.
37 Stangenprügel,.
bueund. kiefern Kohl—
prügel, J
700 buchen urd kiefern Wellen. J
Blieskaftel, den 15. Januar 1869.
Das Bürgermeisteramt:
L. Wie s.
Worms den 22. Jan.
Wir notiren heute: Weizen 11f1. 530 tr
bis 12 fl. 6tkr. Roggen 9 fl. 50 kr.
bis — fil. — ir. Gersie 10 fl. 20 tr.
bis 10 fll. 30 kr. per 100 Kilo., Hafer
5 fl. 40 tr. bis fl. 45 tr. per 60 Kilo.
Metzl per Partie 9 fl. 15 tr bis 9 fl.
30 kr. Roggenmehl — fl. — Ir bis — fl
— kr. Roggenvorschuß 10 fl. — x. bis
Afl. — kr. Weizenvorschuß 12 fl. 30 tr.
—13 fl. — kr. Blumenmehl. — fl. — tr.
bis — fl. — st. per 76 Kino.! Reps
Tfl. — tr. bis — fl. — ir. per 85
Kilo. Rübol ohne Faß 19 fl. — tr. vis
— fl. — r. Leindlohnt Faß — fl.
— ir. bis — fl. *kr. Mohndl ohne Faß
— fl. —fr. bis — fl. ⸗ ktr.npet
50 Kilo. Repskuchen — fl. — tx. bis
7ib. ikx. Branntwein 22 fl. 30 18
bis 23 l. - .7

*

Hierauf kassen die Wittwe und
Kinder des verlebten Sandgießers
Peter Kraus in Eigenthum versteigern

99 Dec. oder 1 Morgen 41 R.
Acker im Lautzenthälchen hiesigen Ban—
nes, neben Johann Glattfeld und
Franz Gries Wittib, in 2 Loosen.

Horn, igl. Notar.
Nachher läßt Peter Joseph Dan—
zer, Glasstrecker zu Sulzbacher Glas—
hütte in Eigenthum versteigern:

Plan Nr. 1819. 535 Deec. Ager
am Guüttenwieschen, hiesigen Bannes
neben Peter Best und Paul Buchheit

Horn, kgl. Notar.

Mainz, 22. Jan.

Gruchtpreise.) Weißmehl das Mal—
ter A 140 Pfund — fl. — kr. — nog⸗
genmehl ditto — f. — ir. — Weizen (200
Pfd.) 11 fl. 30 kr. — 11 fl. 45 h. —
Korn (180 Pfd.) 9 fl. 590 kr. bis — fl. —
kr. Gerste (160 Pfd.) 10 fl. 45 kr. bis 10
fl. 50 kr. Hafer (120 Pfd.) 5 f. 25 tr.
bis 5 fl. 30 lr.

——
i. Ingbert.
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        22—
A
8 38
A— 253537
2
3822* 8 5548 2 8
—— 38323
2 55 523 35
— 2— 6 — ————
3535* —— 2 A
2S 7 8 * 3
5 S3 ẽ 4
555 * 57 A —— 755*8 524
8 * * * 2 —x —
573 5— ?87 —e— 353 13328 * *
—— 8 223 — 2 8 — —
⸗ 3358 —J * s35 2*
558 —— — J—————
2335 2357 ——— 535* —* 572 35
23 335 2535 777337 57* — F
33— — — — 22 —— 25* 2
23353 788 J A 772 ———
— —75 5*8* 6 52 — 2* 5355 A— — — 55 528
— 123555* 334 55 323 23 ——— 7*
— * F —** 8 · — A * —— 2 2 s732
———— —— ————
** 37 *8 — —— — 2 —
——— 88*28 3 58688 2 87 ——
— 5* ——— 835. ——— 75
827 257 —A 36 5553233 75337 Se86é 7 ———
—A —A 53* ** 85357 83 2 323 æe—*5 S8 — 2*
55 558515 ——— * *258 * 3225*— —
53 —— * J 2 5555 22 * ——
* — * 527 — * — —— 5 2 —RV —— ——— IIIIäI
——
J— 5587 2 *35 ——
—A 2 — — ** — J —8
— 333 85 3323
—— — 83* 3 *57. S * 2 *4
—— 158 8
*
⸗ * 3 557 22 3
*5. * * 385
—— e
—z 87 53** —
2 — * 2* 52 — —
5 — 3828 —*
5* 11383*
—5258 2148
557
55532
9552
* —833 22226
— — — 32 85 — 3—52
— — — 2243 —— 552— 355 2
— 4 2 22— 245 2 2* — 8 F 2331323338 —253 2 E
23 5 — 35555 53—— 2582325* 2*2255 — — 42*
5233535535 s85355383532335* * —328 5338—577
J 2 25 2 — — k— — 3 —* * * 2
—55235 — — 33
3 —83 82557 —z 53 22—5*5 — 533— 5 — 5 25
—s8833 8—5 5 585333525 — 588257
p 2 8 h F 2 * * —— ar *
— —28 *3 222 —222 2 * —— —A —
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S 3 — — 322 2 2 2 w 2 532 22 XX ẽ —
52227* » — —— — —3* — 37 7 — ET 52 555 5—33* 2 * —9595
285 — * 52 — — —2 * 2*5 — — 2—* * —
*—55 —z52 —S— 575 * 332 — —— ——* * E236 —z ——
— * —— 2 S; — * — — — S F 2S 8 7 8 —
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5. 0 2 22 25 — 2553 282 —
5 53223 8 557 22k7kSé 756 — —— —A — —5—535
* — 2 5 2 — —!. 23 — —— 5322 52 5—33 — ——
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57 —353E 5————76 255 355 ——3 5* 253533
* — * — 3 * —— * —S5 — * S * —
— 555* —W 2* —— 58—8 252 2242 22 2*532
—37* — — — 53835385
*5 8* — 5 —* * * — * 2 3. 8 52 27
5 —87 25355 7 53 * 2——— * — 2—227 — F *
* * — — — S * ———— —223 5— — 5 —255 * 2252535
22 22 —53 k5 — 22 —AA —— 535 255.53 5832585 — *
— * 3 5 376 8335 ãS — * 8 — 7
—2825537 *33 J——
* — — 2 2 * 2*3 8.28 E *
— —55 4535 ——3868 ———5337 2525338385
—z52—3728* z24 —55z—z 3 — —— 25532
32 252 —2 5— ———88— — 5* — —— 22— 3 — ———
— —— 5— 555 535 548357 3
A 5 255355533355353373. —— 525552355 B58
— 22 — 28 2z25 —225 227 — 22* 2. RA ——
523735 — — — 235334323535 5835
5 — — — *—558—58 —
—A —— 2 ———— 22 S EEES S —A—
53z5 53 585——558 — z 23 3555— — 5528—
— — —
— — ——— — —

— «a 2 222 83, — D22 222.2 *42
3 3 555532 5535352353 728
833 2835 3535 s333 833733 *
2* * — — 2 2 5— 52 — 8 O 22 F
* — 52 *6538* 252 —8 555— 22 — 2 5 —— 2 —4 553
2715513 23222* —AA —A—— — 25323
5 . 2 —5 88 7 5 5—328353 555
522* — B22 3— z2 — —— 55—42 — —
385 5 333 3333 67237 255
552— *5*8235 75 330 5*5 ——A 2. 516 —à 8— 53
233 2* 22 —A ——80 5 — 322 25
* — 5 —52— 3 —3* 5822 3 B z8 — — —5 8
2555 —52 228* 355 O JF EE 3 2
* * 5 8 8 28622285 53235 58 *23
* ——23. * 7 —2*
3 — — —3 735* 35 3z333737
— —— 2 27 — —I —— — 5 22 —X * 22
27 8 * 92 223 25 *2
35—2— 325 5 32322 — 125 2 * 22
— 3— —323235 —3, 5 —5 58356— 3238312 557
2 — — — 5 — —8c825 —E 32 2 — 2 8* 2
— * — C — — — * 3— 5 — — — 2 — 8 2
— 535 —222 —23 2 * XA — 25 — —— 8 75 283 * 97 2 —
3355325355 z5—— 3 —5557338533 26
* 5 7 2 52 527— 2 8 55 — 28 82 c* 2.2 33 —A 58
—3 252* — 2 * 28 — 2 — — 58 2 83 2
— — — 1 — — — 2 * — * 8* 2 — ðe
32 ⸗ —5 — 2 52 * 3 —LLXF S *2 5 7
25 — — 2 — 8 * —3z —eã75 —42 AZ3S * 22
— — — z2 5. — — S2— 3*53 5. *5853325737 —
7 —— —— —3 * 2 5*555 5— —————— *s8588 333323835
— ——— —A 252525 —* *532* 9
— —— — — 528 35* —— 555332 3322 —
— 5— 5328543235 — 723 8—3 *8337 —43236 — — —23233
SEB8 2 3 13285 55—838823 538 5 853
R ———— c2 —5560 * 53222 53233 25 528* —
7 28B52 —— — 2258 —— —2 60
———— 3 532—à —55— —583353——828 2274 5
7 —* — 5 8 3 3 *
75 533353433383733353 53555 55S5E35 575
—533333323 ——— —cAEE E
2
235
— 25353537
528 535
3 4 22 —
FXII 387 23*
225 — — 2
2 2
383433 S5 5385 327 ẽ
—D 2388 8 — ——
s5533538* —*8 —— E 32*5 5 2*
2— 2338838 —— 2 8 2 2*
3 — 7 ———
38353 555 257 21335 353 23338 27*
— 35358538 s38 — —5—
535 —— 7* *58 * A — 3838 —J— * 72*
2 5225 3222 ———— 875 —85 2335 2*
352758 * c —X 25323* 582 59 — —
335 508
5— 127 522 8 —⸗ — 1 25385 532 8* 22 —
1232533 55757 3* * — 578 5228
a — ——
*2 * 2
——— —— —3 —— 752 5 — 232*8
————— 2 * 7 — * ——
355*3 7 * 136* M ; — 2 —5355
28 2*7 S * 227 555387 33557 — * 5 —— —
—— 7z3*88 53 255357 z3555 * * —
* 372373 838 7 55 * —5335 —XX 258
—X 3. 525 —— 5 2 —— 553* *
————— 18 7* ————— 22 *
* 2 * 2 —8 8* 5 2 * 8 — v 8 2 D —
—2 5 A * 2 558* 2 585 35 *
52 7*8 *ẽ *2. 2 — —— — —
2* — 525 —— 22 — ** 2 3 2538 5
— * 5 * 35 8 A—
———— —— 33588 5 35388
38 2 *24 258 3 —— — c55 25 2
22 —7 —A —— 2 52* *8358* 83 — 525 *
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53.8 * — 2 2. 5 835 — X 5 —8 — 2 2 *
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35* 33— — 8 *5 1538* —5535 * * 8
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55 * 5 —3 —A —8 z2*855 * 2735737
5552. 78 z35383 E 72 5zES 457
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3337 88357 288*
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—— —3 533833 788
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* * ——— 22 * 2 777 *
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2* 2 28 5, 2 22—52033 252 —5325
J. —— 3 2 — 2 — * JJ —2
2. 8 28 34 232 3 ——A 552
28 * 27 —— * — *—2 2. 52 *2
338 2 — 5222 3 2.2 * —
222 588 25533273 8 — 253 ————— *
* * 33— —7 —E —A— 9603 5 2 —
3325 *3 535 2——33
35838 3—33— —87865
53*6 — —22* —853835.—
588332 8538—33337832
58325 * —2337* 333* * —3
8 S. 27 V *52 5338235 35334 *
—E— 25 3. ——3. 32 R8
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2 3 —2.. 75 2k23
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        Slt. Ingberler AAnzeiger.

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Der St. Ingberter Anzéeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblait, mit der Dienslags⸗, Donnerbtagß⸗ und Sonntags ·
Rummer) erscheint wöchentlich vie rm al: Diensßtag, Donn erstag, Samsstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Nr 154. — Dienstag, den 26. Janurrr 13869.
Deutschland.

München, 23. Jan. Die Staatsregierung hat zur Be—

seitigung der mit dem betr. Ausschuß der Abgeordnetenkammer be—⸗
dehenden Differenzen den Gesetzentwurf über Errichtung eines
Berwaltungsgerichtshofes zurückgezogen und erklärt, einen anderen
Ertwurf einbringen zu wollen, worin die erste Instanz als Ver—
waltungsgericht mit bürgerlichen Beisitzern, die zweite Instanz als
Verwaltungsgerichtshof constituirt werden soll. *.

Berlhin, 21. Jun. Im Abgeordneienhaus erschien heute
zum erstenmal seit seiner Genesung Graf Eulenburg, und auch
der Kriegsminister, der bekanntlich im ganzen preußischen Etal
eine Stelle mehr hat, war in voller Uniform erschienen, um dem
daus einen unbedeutenden Entwurf bezüglich der Triangulation
vorzulegen. Das Haus erledigte eine Reihe vonEntwürfen, dar—⸗
unter den über Fortdauer des im vorigen Jahre eröffneten
b⸗Millionencredits und den Wölfel'schen Entwurf zur Aufhebung
des bekannten landrechtlichen Eheverbots wegen Standesungleich—
heit, der seit 1858 schon dreimal am Widerstand des Herren⸗
hauses gescheitert ist. Heuer wird dieser zwecklos sein, da in den
neuerworbenen Provinzen das Verbot nicht gilt, jeder Land⸗
rechtspreuße also nur dahin zu gehen braucht, um sich demselben
ju entziehen. So steht denn zu hoffen, daß — spät genug —
wieder ein altpreußischer Zopf abgeschnitten wird. Die Discussion
zing nicht über die juristischen Momente hinaus.

Die Beschlagnahmecommission hat durch den Abg. Lent Be—
richt erstattet. Der mit 12 gegen 2 Stimmen gefaßte Antrag
zeht auf Annahme des Entwurfes über die Beschlaguahme des
Vermögens des Excurfürsten mit dem von der Regierung accep—
tirten Zusatz, daß die Wiederaufhebung der Beschlagnahme
dritten gutgläubigen Erwerbern und Cessionaren gegenüber durch
königl. Verordnung, in allen übrigen Fällen nuur durch Gesetf
erfolgen kann.

In Wahhington sind Verhandlungen über ein internationales
Schutzrecht für Auswanderer im Zug; Denitschland ist dabei
durch den norddeutschen, Bundesgesandten v. Gerolt und der
norddeutschen Generalconsnl in New-York. Dr. Rösinq
vertreten

Wisener 22. Jan. Eitzung des Reichsraths.) Ministet
Biskra beantwortet die Interpellation des Abgeordneten Grochols!
wegen? Vorlage des Beschlusseß des galizischen Landtags iĩm Reichs-
cathe, dahin, daß die Regierung nichfin der Lage sei, dies zu
ihun, weil sie nach der Verfassunge eine Verpflichtung hierzu nicht
anzuerkennen beimöge, und andrerseitzs nach der Geschäftsordnung
aur selbstständige Auträge durch Reichsrathsmitglieder oder Regie—
ungs vorlagen eingebracht werden.

Wien, 24. Jan. Die „Presse“ meldet; Eine Circular⸗
yepesche der Pforte an die türkischen Gesandten spricht die Zufrie—
denheit der Pforte mit der Conserenze aus. Die Pforte verzichtet,
Angesichts der einstimmigen Verurtheilung des Verhaltens Griechen⸗
henlands oͤls dölkerrechtswidrig, auf die punktweise Durchführung
des Ultimatums. Eine weitere Demüthigung oder die Bekriegung
Griechenlands überhaupt sei nicht beabsichtigt gewesen. Die Pforte
betrachte somit das Ultimatum als erledigt, zumal der fünfte
Punkt desselben den eigentlichen Gegenstand der Declaration der
Conferenz bilde. —

Pest, 22. Jan. „Lloyd“ bringt kriegerische Nachrichten
aus dem Orient; Türken und Griechen rüsten.
Frankreich.

Paris, 22. Jan. In den hiesigen diplomatischen Kreisen
zlaubt man fester als je, daß Griechenland keine Schwierigkeiten
machen werde, die Erklärung der Mächte anzunehmen. Nicht nur
zaß Marquis Lavalette einen Brief an Deljannis gerichtet hat,
am auf die Entschließungen des Athener Cabinets einzuwirken,
es wollen auch die Minister des Auswärtigen der anderen Mächte
dieses Beispiel nachahmen, um auf diese Art darzuthun, duß jede
inzelne derselben mit den in der. Declargtion ausgesprochene“

Grundsätzen einverstanden ist. Jusbesondere, versichert man uns,
iege Rußland die Absicht an den Tag, allen seinen Einfluß bei
dem Cabinet von Athen aufzubieten, um es zur Annahme der
Erklärung zu vermögen. F

Paris, 22. Jan. Das „Journal officiell“ schreibt in
seiner Abendausgabe: Die Conferenz hat bereits die Depesche
festgestellt, durch welche das Cabinet bon Athen aufgefordert wer⸗
den soll, die auf' der Conferenz einstimmig von den Großmüchten
aufgestellten Principien zu acceptiren. Die Autwort der griechischen
Regierung dürfte im Laufe der nächsten Woche hier ein treffen, und
wird Marquis de Lavalette alsdann die Conferenz noch einmal
zusammenberufen, um ihr die entsprechenden Mittheilungen zu
machen und die letzten Berathungen zu veranlassen.

Nach einer Petersburger Corr. der „Postz.“ befindet sich ein
Ausgleich zwischen Rom und Petersburg auf bestem Wege der
Realisation; die russische Regierung habe den Unterbehörden be⸗
züglich der Ausrottung des Katholizismus in Polen Halt geboten;
dem Bischof von Iytomir sei die Beibehaltung der polnischen Ge⸗
betbücher gestattet worden. ——

Belgien.

Brüssel, 22. Jan. Der König verfiel in Folge des
Ablebens des Kronprinzen in eine so schmerzliche Aufregung, daß
die Aerzte beschlossen, ihm zur Ader zu lassen, worauf eine grö⸗
ßere Beruhigung eintrat.
Türkei.
Zonstautinopel, 25. Jan. Hobbard Pascha ist auf
das Versprechen des Nomarchen, daß die „Enosis“ den Hafen
nicht verlassen werde, von Syra abgesegelt. — Der Vicekönig
von Aegypten hat der Pjorte 50,000- Rauu Hilfstruppen
angebbten.
Vermischtes.
xFAls Merkwürdigkeit berichtet der Neust. Anz. dom 20.,
daß ihm dieser Tage durch den Weinwirth Herrn Schönfiegel einige
Reben zugesfandt wurden, welche bereits schon fingerlange Blaͤtter
und Samen getxieben haben·
1711 Eine große Erfindung, an der schon Viele vergeblich oder
mit nur ungenücendem Erfolge' gearbeitet haben, die Vervielfälti⸗
zung photographischer NAufnahmen durch die Presse, ist nach der
Zayer. Landesztg. durch den Hofphotographen Albert in München
zer dollständigen Reife und Vollendung eutgegengeführt worden.
Seine auf diesem Wege hergestellten Bilder, sowohl kleinen, wie
groͤßten Formates unterscheiden sich in Nichts mehr von den— nach
dem seitherigen Verfahren hergestellten Photographien. —
1. Der Elberfelder Polizei gelang es, die berden Verbrecher,
welche fich vor einigen: Tagen eines Naunmordes ba dem Kauf⸗
mann Dorb zu Haashaus schuldig machten, zu ermitteln und fest⸗
zunehmen.

Münmsterr. Nach dem „Westf. Merk.“ hat sich hier
der komische Fall zugetragen, daß beim letzten Ordensfeste der
Rothe Adlerorden vierter Klasse einem damil bereits früher Deco⸗
rirten zum zweiten Male zu Theil geworden ist.

* Aus einer per Eisenbahn von Berlin nach Crefeld gehen⸗
den, am 18. d. am letzteren Orte angekommenen Kiste, wurde
unterwegs der ganze Inhalt, Seidenwaaren geraubt und dieselbe
mit Papier, Heu und Steinen gefüllt — abgeliefert; vor wenigen
Wochen waren aus einem, von Danzig nach Crefeld gehenden
Korb die darin enthaltenen werkhvollen Schmucksachen geraubt und
mit Ziegelsteinen gefüllt worden.

*Gladbach. Von preußischen Einthalerscheinen ist hier
ein Falfifitat, ziemlich täuschend nachgeinacht, angehalten worden.
Das Papier ist lappig, der Buntdruͤck auf der Vorderseite zeigt
eine klaren Buchstaben, sondern nur verschwommene Zeichen. Die
Entdeckung ist also nicht schwer.

7Dahlwig. Ein Eigenthümer zu Kiekemal hatte sich
am Anfang voriger Woche einen fetten Ochsen gekauft Uud dang

3
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        elben in einem nicht recht verschließbaren Stall placirt. Amt ja selbst eines Sperrsitzplaßzes zu 4 Vorstellungen im Theater
Montag fand er zu seinem Schrecken die Thür zum Stall offen ju Cairo. — —
ind den Ochsen verschwunden; derselbe konnte nur in der Nacht Vor Kurzem kam ein junger Mann in New-York in einen
yom Sonntag zum Montag gestohlen fein. In Friedrichshagen Tlub, dessen Mitglieder zu der Klasse der sogenannten „Loafere?
hatte Man denn auch am Morgen gegen 3 Uhr zwei Männer gehören.“ Er traf dort einen Bekannten, welcher ihm im Laufe
einen Ochsen führen sehen, welcher, wie ein Berliner Blatt mel- des Gespräches einen Ring mit einem Solitär zeigte, der anschei—
det, an den Hinterfüßen ein Paar „Stiefel“ trug, und zwar zu nend 1200 Dollars werth war. Seine Offerte von 600 Dol—⸗
dem Zwecke, die Spuren des Thieres zu verwischen. ars wurde angenommen, und der junge Mann freute sich seines

Gine Vergnügungsreise nach Egypten.) Laut Einladung daufes. Am nächsten Tage ging er zu einem Juwelier, ließ den
in der „A. Z.“ wird von der Regierung des Vicekönigs von King taxiren und mußte zu seinem nicht geringen Erstaunen hö—
Egypten eine Vergnügungsreise organisirt und geleitet, die am ren, daß derselbe nicht über 30 Dollars werth sei. Er ließ sich
5. Februar auf dem vicekeniglichen Marinedampfer „Fahoum“ nun von dem Juwelier einen echten Ring machen, welcher genau
von Marseille aus beginnt, 48 Tage dauert und sich auf alle vie der falschenaussah, bezahlte 1200 Dollars für denselben mit
Haupistädte und interessanten Plätze Egyptens erstredt: Alexan- der Bedingung daß er ihn gegen einen kleinen Verlust zurückgeben
dria (den Hafen“ Mahoudié Kanal, Obelisk der Kleopatra, die dürfe und ging Abends wieder in den Club. Hier hatte man
Säule des Pompejus, die Katalomben ꝛc.); Cairo (die Citadelle, ich schon über ihn lustig gemacht, was er aber nicht zu bemerken
Hoscheen, Paläste des Vicekönigs und der Prinzen ꝛc., Gärten, chien. Im Laufe des Abends brachte er das Gespräch auf den
die Pyramiden von Gizeh, die Sphinx, das egyptische Museum sting an seinem Finger, und behauptete, einen vorzüglichen Kauf
m Boulac, den Marienbaum): Ober⸗Egypten (Nilreise von Cairo jemacht zu haben, denn der Ring sei 1200 Dollars, also doppelt
»is Assum — bis zum ersten Kataract per viceköniglich egyptisches o viel werth, als er dafür bezahlt habe. Man lachte, und der
Dampffchiff — mit Aufenhalt an allen Plätzen, welche artistische, Hetrogene anscheinend ärgerlich gemacht, wettete mit verschiedenen
irchäologische oder historische Interessen bieten: Obelisk von Luxor, Mitgliedern zum Betrage von 3000 Dollars, da ß sein Ring echt
Tempel von Harnak, Edfon, Medinet Aby, Grotte von Benyh, und 1200 Dollars werth sei. Man ging zu einem Juwelier
Hassan, Pyramide von Sakkara, nach dem Isthmus von Suez, und der junge Mann gewann natürlich die 83000 Dollars, indem
heilweise per Dampfschiff, theilweise per Barke und per Post — er den echten Ring vorzeigte. Nun kam auch der Betrüger und
Aufenthalt in Suez — Mosesquelle, rothes Meer, Ismailia, verlangte'den Ring zurück mit dem Bedeuten, daß er dessen wirk—
Pori⸗Saĩd, an allen Werften des SuezKanals, Chalouf, Sen i bhn Werth nicht gekannt habe. Er erhielt ihn auch, indem er
Serapeum ꝛc.).“ Der auf 3000 Franc festgesetzte Preis umfaßt 200 Dollars Reugeld bezahlte und war also schließlich der betro⸗
nle Kosten von der Abfahrt bis zur Wiederausschiffung in gene Betrüger. — *
Marseille, Veinschließlich aller“ Spazierfahrten und Ausflüge, —AV —rrrrrO„—jD
Bekanntmachungen.
Versteigerung.
Fastnacht Dienstag den: Februar
1869 Nachmittags 3 Uhr nach der
dausversteigerung von Jacob Schuster J.
Wittib und Erben, läßt Wittwe
A
hörige Liegenschaften St. Ingberter
Bannes in Eigenthum versteigern,
rämlich:

11 Dec. Wiese in den Schank⸗
wiesen, neben Peter Menges und
Beschwisier Grell. 2
103 Dec. Acker in der Au, neben
Gebrüder Dörr und Anstoßern in

3. Loosen. A — J
88140. Dec. Acker im Forellen⸗
weiher neben Joseph' Reiter und
Joseph Hellenthal. u —S *
Horn, igl. Notav.nc

1
4. 54 410. Dec. Wiese im Allment,
neben Peter Badar und Jacob
Jung.

1 Tagw. 24 Dec. Acker in der Au,
neben Theobald Preßmann.

6. 31 Dec. Wiese auf der Spick
neben Johann Grell und August
Weigand.

26 Dec. Acker rechts in den Kast—
ler Rödern neben Peter Selgrad.
Bis zum Versteigerungstage können
die Häuser auch aus freier Hand ge—
kauft werden und ist Näheres in dem
roncessionirten Geschäftsbureau des
derrn Westphaelinger zu erfragen.
BHoru, tgl. Notar.

Polizeilich
Bekanntmachung
Ich bringe nachstehende Beftim—
nung der hiesigen ortspolizeilichen
Vorschriften mit dem Bemerken in
Frinnerung, daß Zuwiderhandelnde
an Geld bis zu fl. 10 bestraft wer⸗
den. Art. 30. Bei Eis und Schnee
sind die Straßenrinnen stets offen zu
halten; größere Wassermassen auf die
Straßen laufen zu lassen, ist unter⸗
agt. ——— —

St. Ingbert, 25. Januar 1869.
Der kgl. Polizeicommissär *37

Bruch...
SFrischgewässerte
Stockfische und
Laberdan

empfiehlt , ennege *
Ein großer schwarzer
Metzgerhund,
mit einem weißen Fleck auf der Stirn,
auf den Namen „Bläß“ hoͤrend, ist am
Freitag Abend auf dem, Mittelbexbacher
Bahnhof abhanden gekommen. Wer den⸗
selben dem Eigenthümer Earl Friedrich
Färber in Sulzbach zurückbrugt, erhält
eine gute Belohnung . 8
WVor Ankauf wird gewarni.

àà
Bekanntmachung.
Freitag den. 12. nächsien Monats
Februar Vormittags-10 Uhr lassen Ge—
brüder Levy zu Zweibrücken durch
antergeichneten Notar auf Zahlungsausstand
versteigern:? ne J
Die von Bertram, Mauel zu Blietz
mengen herrührende Wiese im Bruch,
Auersmachet Bannes von 7— Morgen
134 Ruthen zum Eigenthum.
Die Versteigerung sindet zu Auers⸗
nachen im Hause des Wirthes Johann
Dincher stat
Saarbrücken, den 23. Jan 1860.
Der Königl. Preußische Notax
LRäöca .
— Ganze
MAoeherhsen . . G. CEAIVXS
erste Qualität per Pfund 2kr. und! GuteLimburgerKäse
weite Qualität per Pfund 82/4 kr. enpfiehlt
empfiehlt 9 U0 —
W. Zepp. 8 . Zonn. V e

—— ?

Gleich Nachdieser“ Versteigerung
ähßt Heinrich Ehrlich dahier folgende
Liegenschaften St. Ingberter Baunes
n Eigenthum versteigern:
Ein zu Sten Ingbert in den Ho⸗

belsgärten gelegenes Wohnhaus mit
Hof und Garten 4. Dec. Fläche
cuthaltend, nebst.7 Dec. Acker allda
das Ganze neben Joseph Schweitzer
und rachbemerktem Hause..—
2. Ein daselbst in den Hobelsgärten
gelegenes Wohnhaus mit Hof und
Garten 6 Dec. Fläche enthaltend,
aebst 15 Dec. Acker dabei, das
Hanze neben vorigem Hause und
Peter Kopp. —
68 Der. Acker in der Au, neben
Valentin Böhler und Erben Preß⸗
mann.

3.

—

J
Nedaction, Druck und Verlag von F. X. Demesß in St. Ingbert.

A
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        —— —2—222 *
—A *
55 525 25 52888325
A z335535—35 63
2 E * 7 * —A 5 * 2 — — 5 57: S ———
— — 555 6 35—8 —A— 55—2 —*
55—5 5532 — 5832 325k27
— 53325—282 — —53 — c 2 225*232
3 38—3* — ——— 3*
4 52 * —
5335333832 23 5 3353355 522—38 523 37833556
z33575 s738326357535233 57 —3355 * — 33353338
2 32 3 8 8 2 825 —1 2 5 —E— 5 8
W 5528 — —5 23 — —— S5 * 3235 388
32388* —58535325 1358323 363333323*2 F
— ———— 4. 2 —575 223828 53 5*3 5 *
—A —53353 — O —2z2259 *
5 252528 2255 5553355 5723 —
ẽ Ss 5 — 23572 353784 321 ——83—
———— —— — —— 253———85 * —S2 7 8 —— — —
552853287 — — 33 — —8——
55* —AA 383855 3 535333 35523
55322 — *2 F 282238* * —5 32 28 — 5235323—58 38
3 33 25 —A———
* 2 —ñ— — —2
2237 — 5 — ——— *258 5527 — 522 533535 —F —
2353553733333 ẽ*G 55 833633 23535 328*233
2222 5 —— J —— —8* — —— 1 — 8 8
6863588 2*15338355383 373583 —35 5 38338 E
5755—3—55 —5,38 58328 * —5 z5B38 5—2 88—53—
253325 — — 5333225 8 E — 553 ———
—38258535 2—2333355233 8 333333577 —
2* 9 —8 858367—— 55 ——
—22 .LBBESEBEBS 235 5725 528— 563555325
*»258852—23532* 8 * * — — —— —5 m J
* 222 —2 * 5 2 — ** * * * 2 *
—2 S—8338325 3333225* 5758 48 5*
—22 B38B3238 525665355 338 — 2353335— J
— — EIES S5 A
⸗·

—2*2

———

* 12 52 —

—— 23732*

22 —— 28 28558

23222 23 —X 8 82 v

228298 ——— 2 73 24
335*32835 353537 282
* —2 — 2 3 588 2

* 533 — 3 —WGO 55 A

* 22 * * * 2

—— ——
527 —
— * —E — J

83 53335335 — 258 5* 2 —

2z8588 8 5E2 8 * 3233 ——

*335 8 535323

25332 —3238. *. E — —E —— 33237 82 z83
43 552558 ẽ —7 3 25755 * —553 J5—
8 S8 — 5* —A 838 25 *575 38325 ——

3375 3578 55888 —— 1383577 *
53355— 5255833 3—338 35253 2582
53558 58* 3 222* 33 — 5 25 z3 —————
*22 B8838 227338 3 — —2S 3 —A 5222 z8 2*
—— 8355 83*388 J— *
22385 26 z238 — O 2 838 25 — — 27 22 25 J——
* 53 * — * 82 * — 2 *2* F * —* S 2 — 5* ——
— — 5* 53278 —— —* 82— — 222 33* —A 2* 5388
21 2 3533 * 8 — * —22* 2 8 33565 J —525587
21 NX 2* * 353—5338 * 55 —327 3 33 553,555 1

—* 3 — B——— —E — — 33 —— 555 2833 355357 5 *

—— — 5* 2* * 8 8 ß 7 2 * 75 — 2 * 2 2
383
—— 7 2735 * —* —E 225 * — —33 2538
22 28357 * 5 2.5 — .* 2532 3553338 72 5 e
2323833 3 — 258 — 222 3 53533 535 5*
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5* 0 * 8 2 5 * ——— 2* J S 3—58 —27 528 52 — * *
55 8 38 5 23555 23755 8* 2234 2 S4. *
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* —— — —— * —58 —78327 —3— z22 82 — *528* * —— —

23535 215553 * 555 *3— —e — — 2 —
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255 * 23833838 5 555535 385533233
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        St. Ingberker Anzeiger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags- und Sonntags⸗
vummer) erscheint wöchentlich vi e vr m a l: D lenstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
Deutschland.

Mundchen, 24. Jan. Heute ließ sich der König zwei
Rustergewehre, eines nach dem Werder'schen und eines nach dem
Berdan⸗System, nebst den dazu gehörigen Patronen. vorlegen.
ẽs ist richtig, daß entsprechend dem Gutachten der, mit Erprobung
der beiden Hinterladgewehre beauftragt gewesenen Commission „die
Finführung des Werdergewehres mit der Verdan'schen Patrone für
ie Infanierie des bayerischen Heeres beantragt werden soll.“
München, 26. Jan. Der Kriegsminister wird zur An—
chaffung von 100,000 Stück Werder'scher Hinterlader demnächst
me Creditforderung von 3 Millionen Gulden in der Kammer
inbringen, die vorausfichtlich auf dem Wege einer Anleihe be⸗

chafft werden sollen. — —

Dienstesnachrichten.
Die prot. Pfarrstelle zu Jettenbach, Decanats Lauterecken,
st dem Pfarramiscandidaten und derzeitigen Privatvicar zu Kirch⸗
Jeimbolanden, Ph. Heß von Heiligenmoschel, verliehen worden.

Frankfurt, 22. Jan. Die hiesige Handelskammer hat
ht schon 1867 angeregtes, von der Regierung damals zurüdge-
viesenes Project eines Schifffahrtskanales zwischen dem hiesigen
dafen und dem Rheine aufgenommen, und bei der Regierung
im die Bewilligung nachgesucht, auf Kosten hiesiger Privaten Ver⸗
nessungen in diesem Sinne vorzunehmen. *

Der „Koln. Volksztg.“ schreibt man unterm 15. d. aus
Kom: Die Arbeiten für das Concil werden auf's Eißfrigste
zetrieben. Die Congregationen halten an einem Tage oft doppelte
Sitzungen. Gestern wurden die Herren v. Hefele aus Tübingen,
MNoufang ans Mainz, Molitor aus Speher, Heuser aus Köln.
HZiese aus Munster vom Papst in einer Privataudienz empfangen,
hert Domcapitular Moufang sprach den Papst in französischer
Sprache an, in welcher auch die Antwort Pius IX. erfolgte.
detzterer betonte die Hoffnungen, welche die katholische
hristenheit auf das Concil setze. — Pius sah sehr wohl aus.
Wien, 23. Jan. Wegen des Ablebens des Kronprinzen
on Belgien sind die zu Ehren der Anwesenheit des Prinzen und
ꝛer Prinzessin von Wales angeordneten Hoffestlichkeiten abgesagt
vorden. —.

Wien, 27. Jan. Eine Depesche aus Athen meldet: Grie⸗
henland hat versöhnlich auf die Conferenznote geantwortet. Eine
Ninisterkrisis ist in sicherer Aussicht. —

Fraukreich.

Paris, 23. Jan. Die Berichte über den Stand des
Unterrichts in Frankreich sind sehr trübe. Der Unterrichtsminist er
cheint zwar mit seinen Leistungen sehr zufrieden; er hält es
nch nicht mehr für nöthig, alle Jahre über diefen Gegenstand
inen Bericht zu liefern, und erkläͤrt, daß er in Zukunft immer
mur nach einer Periode von 5 Jahren eine Statistik der Schule
neröffentlichen werde. Gerade als wenn der Finanzminister nur
ille 5 Jahre das Budget vorlegen wollte. Besonders über den
xlementarunterricht lichen sich erbauliche Betrachtungen anstellen;
sex gute Minister hat freilich kein Geld, da die Soldaten zu viel
»erbrauchen, und die Gemeinden können die Kosten für den Un—⸗
erricht nicht aufbringen. Es gibt also in Frankreich 30,000
Hhemeinden, welche keine Volksschulen haben, und begreiflicherweise
ind das gerade diejenigen, denen ein Unterricht am meisten noth
häte. Die mittlere Pension für die emeritirten Lehrer und
Jehrerinnen beträgt 115 Fre. d. h. täglich etwa 9 Kreuzer, wo⸗
aus hervorgeht, daß man Unrecht thut, die Unterofficiere zu be⸗
zeiden, denen eine Lehrerstelle zur Velohnung für die militäri⸗
chen Leistungen gewährt wird. Der „Avenir“ berechnet mit
dilfe der gegebenen Ziffer, daß von 800, Franzosen ein einziger
m Jahre einen Band aus den Bibliothelen entleiht, ja daß von
300 Einwohnern auf dem Lande einer ab und zu einmal ein
Zuch iu die Haud nimmt.

Paris, 25. Jan. Der „Etendard“ dementirt die Rach—⸗
icht, daß die französischen Botschafter an auswärtigen Höfen nach
Baris berufen worden seie.

In Paris circulirt das Gerücht, die Regierung wolle die
Thassepots aufgeben, um dieselben durch ein Kapselgewehr (ein
nerbessertes Minié) zu ersetzen.

Italien.

Genuna, 24. Jan. Nach einer Depesche aus Cagliari
Sardinien) ist eine französische Fregaite mit Truppen da—
elbst angekommen und ohne Aufenthalt nach der Levante
ibgegangen.

Spanien.

Madrid, 283. Jan. Es wird hier aufs formellste in Ab⸗
rede gestellt, daß zwischen den Vereinigten Staaten und Spanien
Unterhandlungen über Ankauf der Insel Cuba im Gange seien.
Die provisorische Regierung, welche der Dollmetscher der Gefühle
)es spanischen Volkes ist, erklärt, daß fie einen Vorschlag dieser
Art nicht annehmen werde.

Madrid, 24. Jan. Heute wurde der öffentliche Gottes⸗
zienst der Protestanten in, vollkommener Ordnung und Würde
um ersten Male abgehalten. Mehrere Damen nahmen Theil an
er Feierlichkeit.

Türkei.

Konstantinopel, 24. Jan. Das türkische Geschwader
st von Syra nach Creta abgegangen. — Die Regierung hat zwei
banzerfregatten gekauft und den Bau von mehreren anderen Kriegs⸗
chiffen angeordnet. — (Bezüglich der Annahme der Conferenz⸗
eschlüsse melden weitere tetegraphische Notizen: Der „Levant
Zerald“ schreibt, Griechenland habe sich Nachrichten aus Athen
ufolge im Voraus entschieden, die Declaration der Conferenz zu
jerwerfen. Der „Herald“ hofft jedoch, daß eine freundliche Pres⸗
ion Griechenland dahin Abringen werde, von seinem Entschlusse
ibzustehen. — Auch der „Etendard“ sagt, die Annahme der
Tonferenzbeschlüsse Seitens Griechenlands sei wahrscheinlich)

Konstantinopel, 26. Jan. Die Pforte hat ihre Ver⸗
reter im Auslande angewiesen, die über die türkischen Rüstungen
jerbreiteten Gerüchte als übertrieben zu bezeichnen und zu consta⸗
iren, daß die Türkei zwar Vorsichtsmaßregeln zu treffen? hatte,
aber keineswegs eine Storung des Friedens befürchte.

Amerika.

New-York, 9. Jan. Briefe aus der Salzseestadt im
Mormonenlande Utah melden, daß der Befehl, welcher den Mor⸗
nonen verbietet, mit andersgläubigen Kaufleuten und Handeltrei⸗
zenden in Verbindung zu treten, mit äußerster Strenge gehand⸗
jabt wird und bereits große Unzufriedenheit hervorgerufen hat.
Brigham Young soll sich in bester Laune befinden, „er tanzt“, so
eißt es, mit jugendlicher Frische und Grazie in Privat-Gesell⸗
haften und erklärt, es gebe nur drei große Männer in der
Welt — er selbst, Bismark und Navoleon.
Vermischiev.

7 Zweibrücen, 28. Jan. In Folge der neuen Or⸗
ganisation der Gendarmerie wird nun an jeden Landgerichtssitz
in Brigadier kommen. Nach Pirmafens kommt Lesoine, z. 3.
n Dürkheim; nach Hornbach Braun, z. Z. in Schaidt; nach
Zlieskastel Denner, z. Z. in Pirmasens; in St. Ingbert bleibt
Treittinger; nach Homburg kommt Tavernier, z. Z. in Annwei⸗
er; in Waldmohr bleibt Bolkart; in Landstuhl bleibt Silberhorn;
iach Waldfischbach kommt Weis, z. Z. in Berxbach; in Dahn
zleibt Böfer. m* —

— Die Gasanstalt Kaiserslautern vertheilt 20 Procent Di—
idende und hat den Gaspreis für laufendes Jahr auf 3fl. 10 kr.
serabgesetzt.

7 Die Stadt Kussel erhebt fortan in Folge Ermächtigung
kgl. Regierung eine Taxe auf Grabdenkmäler.
        <pb n="54" />
        . Nach einer, angeblich aus „sicherer Quelle“ gekommenen
Mittheilung der „Pf. Volksztg.“ ist das Zustandekommen der
pfälzischen Hypothekenbank definitiv gesichert.

Darmstadt, 22. Jan. Gestern, Nachmittags halb
drei Uhr, verspürte man hier wieder ein Erdbeben, das sich durch
einen starken wiederholten Ruck, begleitet von heftigem Getöse
bemerklich machte.

F Eine recht heitere Schulgeschichte gibt die Berliner Volks
zeitung zum Besten, indem sie nachstehende Beschwerde des Tisch
lers Schwarze an die Schuldeputation zur öffentlichen Kenntnif
dringt: „Einer geehrten Schuldehputation erlaube ich mir folgenden
Fall zur Kenntniß und baidigen Abhülfe zu bringen. Meine drei
Töchter besuchen die 47. Gemeindeschule in der Commandanten⸗
und Alexandrinenstraße, wovon die Aelteste die 1. Classe besucht.
In einer vorige Woche gehaltenen Geographiestunde erklärte der
tell vertretende Herr Hülfsiehrer Mitan uͤber die Erde Folgendes
„Die Erde dreht sich nicht, sonst würden die Sterne vom Himmel
herunterfallen und Kobold schießen; Herr Knak hat Recht was
die Menschen reden ist Wind, man muß sich immer nach der Bibel
richten.“ Als meine Tochter Clara, 18 Jahre alt, uͤnter dem
Gelächter fast sammtlicher Mädchen erklärte, daß ihr erkrankter
Lehrer Herr Weber ihnen gerade das Gegentheil gelehrt, und wo
dann die 4 Jahreszeiten, Tag und Nacht ꝛc. herlommen, wurde
dies überhört und das Gerede der Menschen ais Wind erklärt.
Ich habe sofort Tags darauf mit dem Hauptlehrer Herrn Zem
britzti darüber gesprochen und demselben bedeutet, daß ich mein
Kind einem Manne, der so Etwas lehrt, nicht eine Minute länger
anvertraue und ich sie so lange aus der Schule behalte, bis der
würdige Lehrer Herr Weber gesund. Herr Zembritzki tröftete mich,
daß Herr Weber bald gesund werden würde, leider ist derselbe
kränker geworden und bitte ich dringend, den Herrn Mitan von
der Schule zu entfernen. Was soll daraus werden, wenn ein
Lehrer so, der andere so lahrt? Mag der Herr Mitan Küster

bei Herrn Knak, oder Schreiber bei Herrn Geheimrath Stiehl
oder meinetwegen Schreiber beim Cultusminister werden, ats Lehrer
unserer Stadt Verlin wollen wir ihn nicht haben. Ergebenß
F. Schwarze, Stallschreiberstr. 95—

Im französischen Gesandtschaftshotel zu Washingtion wur—
den am 4. d. zwei im Dienste des Gesandten stehende Neger in
ihrem Bette erstidt oder vergiftet gefunden. Die Sache erregt
um so groͤßeres Aufsehen, als vor nicht langer Zeit im Hotel
auch eingebrochen und eine Anzahl kostbarer Gegenslände geftohlen
wurde.

Landwirthschaftliches. —
Das Entfernen des Unkrautesaus Winter—
sa gten. Wenn je, dann scheint es gerade für die gegenwär—

tigen Wintersaaten geeignet, auf Grund des landwirthsch. Intelli
genzblattes in Berlin eine Mittheilung zu machen, die vielleicht,
jestgehalten, mit der Zeit Zustimmung erhalten wird. Jch asse
nämlich im Frühlinge, meist im April, spätestens Anfangz Mai,
die Winterung, besouders den Weizen mit dem sogenannlen Rade⸗
stecher durchgehen und nicht allein die Rade, sondern auch die
übrigen schädlichen Unkräuter, Kornblumen, Disteln ꝛc. mit aus-
stechen. Die Getreidepflanzen sind dann noch klein, keine wird
zertreten und das Unkraut markirt sich am Besten. Es ist dieses
eine wenig kostspielige Arbeit, ersezt das bei unseren Koriphäen
immer zu den frommen Wünschen gezählte Jäten vollständig, er⸗
rüllt seinen Zweck sogar noch besser, weil ersteres in einer Zeit
vorgenommen wird, in der die junge Pflanze Raum haben will
und keine bosen Gegner mag, die ihr das Bischen Boden und
die schönen milden Frühlingslüfte streitig machen, letzteres gewöhn ⸗
lich erst zu einer Zeit, wenn die Culturpflanzen dem Unter⸗
liegen nahe sind und schon mehrere Procente Bodenkraft au ihre
Berdränger haben verlieren müssen, die ihnen nach dem Jäten
nicht nur zu Nutzen kommen, eben weil sie das Unkraut verjehrt,
zanz abgesehen davon, daß auch dabei schon manche Pflanze.
serknickt und zertreten wird. Das Ausstechen fällt ohnehin aul
einen Zeitpunlt, der in Bezug auf drängende Ar beiten am geeig
netssen ist. Ab und zu hat wohl ein Nachbar zuerst darüber
gelacht; aber wenn er nachher seinen Weizen jälen ließ, der
dann doch nicht mehr freudig empor wollte, dann kam ihm die
hbessere Einsicht.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Nürnberg, 21. Jan. (Hopfenbericht. A. H.-Z.) Das
heutige Marktgeschäft war bis gegen Mittag leblos; die Nach—
richten aus England und die ansehnlichen Lagervorräthe ließen
zine bessere Meinung nicht aufkommen. Trotzdem die heutige Ju—
juhr gering, kaum 200 Ballen betrug, wurde keine Kauflufi rege,
da die Spekulation gänzlich zu ruhen scheint. Erst Mitiags fan—
den bei gedrückter Stimmung mehrere Äbschlüsse zu 14 bis 17 fI.
in Exportwaare, geringste Qualität sogar noch 1— 2fl. billiger
statt. In Anbetracht des überlegenen Angebots suchten Käufer
die Preise möglichst zu drücken. Abschlüsse in Primaqualitäten
wurden heute nicht bekannt. Notirungen LIauten: Spalter Stadt,
in Spalt selbst m. Lhkf. 952 105 fii, do. Land 75—85 NV.,
Großweingarten, dort selbst 7590 fl., Hallerlauer Prima fehlen
10-50 fl., do. Sekunda 20-80 fli, Wolnzacher Ausstich prima
nominell fehlen 40256 fl.. Württemberger gut Prima 80
50 fl., Württemberger geringe 16—24 fl. mittel und gut mittel
Sekunda 25—80 fi., Prima Markthopfen 10 —20 fl., Sekunda
Markthopken 16-18 fl. Tertia Markthopfen 14 —15 ss. Schwe-
zinger Prima nominell fehlen, Schwetzinger Sekunda vernachläs⸗
sigt 20 —30 f.

— ———— —

Holz-Versteigerung
zu Lautzkirchen.
Montag, den I. Februar 1869,

Nachmittags 1 Uhr:

10 buchene Nutzstämme 3 Kl.

— *.. AMlaft. buchen geschn. Scheit 1. Kl.

172. —— 2.
35 anbr.

ä Prüuͤgel.

1918. 1 b Kohlprügel.

300 buchen Reiserwellen

iJ tcerne Sparrc,
3 Klafter kiefern Scheit 580lang
7 D n 4** ⸗
Blieskastel, 24. Januar 1869.

Das Bürgermeisteramt:
I L. Wies.

Eichen-Misselholz⸗

J

ðrucht⸗ Brod⸗ Fleisch⸗ ꝛce Preise

der Stadt Zweibrücken v. 28. Jan.
Weigzen 5 fl. 54 kr., storn 4 fl. 46 tr.
Gerste Zreihige, — fl. — kr. Gerste vier
reihige — fl. — kr. Spelz 4fl. 1kr.
Svpelzlerr — fl. — lir. Dinkel 3 fl.
15 kr. Mischfruht — fi. — ir gafer
4fl. 80 kr. Erbsen — II. — kr. Wicken
5 fl. 55 ir. Kartoffeln 44 kr. Heu 2 fl.
4tr. Stroh 1 fl. 22 kr. per Zentner.
Weißbrod 193 Kilogr. 16 kt. Kornbrod
3 Kilogr. 23 kr. ditto 2 Kilogr. 16 tr.
ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
28 kr. 1 Paar Weck9 Loih2 kr. Rind⸗
fleish 1. Qual. I6 kr. 2Qual 14
Kalbfleisch 12 kr. Hammelfleifch 15kr.
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 80 kr.
per Pfund.

Versteigerung.
Samstag, den 6. Februar, Mittags
2 Uhr werden im oberen Lokale des
herrn Oberhauser in St. Ingbert
28 Klafter
4
Eichenmisselholz
aus den Waldungen der Herren Ge—
brüder Kraemer versteiget.
Nähere Aufschlüsse bei Qberförster
KFüßwetter.
oXäOäS.ISXÆO òOA
— ——
D — ë».æ

Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 26 Jan.
Weizen 8 fl. 59 kr. Korn 4 f. 48 kr.
Spelztern 5 fl. 33 kr. Spelz 4 fl.
13 kr. Gerstes fl. 15 kr. Hafer 4 fl.
34 kr. Erbsen 4 fi. 55 kr. Linsen — fl.
—ke. her Zeutnre.—
Brodpreifse:? 6 Pfd. Kornbrod 22 kr.
3 Pfd. Gemischtbrod 12 kr. und 2 pfd.
Weißbrod 12 kr.

Frau Wtw. Thiery
hat einen Garten in den Bruchrech—
zürten, ein Stück auf dem Rodenfluhr
unb zwei Beet Wiesen“ in der Spick
zu verpachten. —.

Frischgewässerte
Stockfische und
Laberdan,

empfiehlt
——— 9 Zepp.
edaction, Druck und- Verlag von

—
.Demesß in St. Ingbert.

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587* —x555 * 8* 358
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5252557 8232 35335 556 —8733835338
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55 —23B4* 888 258 — 383—
— 2535 — 23785 8533351
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—8 — 3 *
5 z525—58 —A— — — 3357357 51
25255582 532* 365 3333333
2553 382 5 — —— 5 —A 329
55 55322 525— 58—* 8 — 3236
3385535 5835* 35353 2333
55538— ——— ——
25328 —— — — — —A * —8
5 25 ——— — 583833 ——3285—
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235 2322835 —5358 5825 — — 38—38 5338333332
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8 * 2* S. 2 5 23 *78 2
53 J— 2 32 233 2 33335 * 2*
—2 —* 153358* 22* —28 3. * 53 2 * 233 25333
— — 55 38 z28 .6 83 2*23 3353358
c 73 28338 52333 OQO 38 — 25324343367
* 353 — — 35333 7 2233 — —
32 3*5 8 — — 85* —2 525537 5 z;
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— 258 8538333—835 * —
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3 *333 313 D ⸗ —8*
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8 235337 *B325 — ? — 3332355
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—23—323— zO33. 53 *3 3 3 2.3 — — — —22
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2333333 23.23* 2 *732 55 W 2552317
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1533355 88— 5382335 532 8 2 2 * * 3
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— 34 * 53225 »55227 55233 —A
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— — —A— S. s S.
23353 282 —F 535 255 75 23258* —
252353 — S 2. 3 22 35 721 2 — 2
82 3 5 —A 35 53* — —
7 238 23 3233533 * *8 533383
— —375. * 2 2
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2* —— 333353
        <pb n="57" />
        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntagt⸗

dummer) erscheint wöchentlich vie rmal: Diens tag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

X 17. 1869.

Samstag, den 80. Januar
Deutschland.
München, 26. Jan. Wir geben nachstehend eine Mitthei⸗
ung der allgemeinen Interesse erregenden Ziffern und Daten aus
zer von Seite des kgl. Staatsministeriums des Innern in den
üngsten Tagen angefertigten übersichtlichen Zusammenstellung der
muthmußlichen Bedürfnisse für das gesammte Volksschulwesen des
skönigreiches nach Einführung des neuen Schülgesetzentwurfes, wie
zerselbe nach den Beschlüssen der D. Lesung im Ausschusse der
Abgeordnetenkammer gegenwärtig sich gestaltet hat. J. Aus
Staatsmitteln sind zu leisten: 1) Zuschuͤsse nach der dermaligen
kinrichtung und nach dem Voranschlage zum Budget für Ein
Jahr der 1X. Finanzperiode 611,065 fl. 2) Ferner werden
olgende Zuschüsse in Folge der Einführung des neuen Schulgesetzes
veiter nöthig: a) Zur Deckung der Dienstalterszulagen fuͤr die
Schullehrer und Verweser 511)1619 fl. Dieser Betrag ist nach
dem Dienstalter der Schullehrer auf ihren dermaligen Stellen
jerechnet. Nach den Ausschußbeschlüssen sollen aber die Dienstes—
alterszulagen nach dem vollen Dienstalter von der ersten Anstellung
ib gewährt werden, und sollen die Gemeinden, welche ihren Leh.
rern bereits Dienstesalterszulagen gewährt haben, die voimn Staat
u übernehmenden Dienstesalte szulagen in Anrechnung bringen.
Juf diese letzten beiden Umstande wurden die obiger Ziffer zu
Irunde liegenden Erhebungen nicht ausgedehnt und der rechnerisch
genaue Anhaltspunkt zur Erforschung des Mehrbedarfs in Folge
zieser beiden Verhältnisse nicht festgeftellt: man wird aber sicher
nicht weit irren, wenn man denselben zu 80,000 fl. veranschlagt,
vodurch sich der Gesammtbetrag zur Decung der Dienstesalters—
ulagen auf 591,619 fl. stellt; b) zur Ausstellung von Meßner⸗
ehilfen, durchschnittlich à 50 fl. im Ganzen 223,386 fl. c) zur
dedung der Umzugskosten 3200 fl.; dh für die nach den Moliben
um Gesetzentwurfe angenommenen 56 Bezirksinspectoren, deren
eder 1400 fl. Gehalt, 400 fl. für einen Gehilfen, 400 fl.
deise und 100 fl. Regie-Aversum, sowie 1350 fJU. fur Miethe!
ind Beheizung der Amtslocalitäten bezieht und von denen 7 auf
Iber⸗, 6 auf Niederbayern, 9 auf die Pfalz. 6 auf ˖ die Ober⸗
pfalz, 6G auf Ober⸗, 7 auf Mittel-⸗, 8 auf Unterfranken und 7
uf Schwaben treffen, 187,200 fl.; e) Zuschüsse an die gesetzli⸗
hen Kreisvereine zur Unterstützung dienstunfühiger Lehrer wegen
ser unständigen Lehrer und Lehrerinnen 1656 fl.; f) Zuschůsse
in die Pensionsvereine für die Schullehrers-Wiitwen und Waisen,
8,720 fl.; g) Zuschüsse für die bereits vorhandenen Schullehrers⸗
keliklten, von denen die Wittwe 80 fl., die einfache Waise 6 und
die Doppelwaise 9 fl. erhält, 68,745 fl. — Demnach ergibt sich
nach Einführung des neuen Schulgesetzes jährlich ein Mehrbedarf
us Staatsmitteln im Betrage von 1,039,470 fl. und erhöht
ich demnach der Gesammtbedarf aus Stagaismiltelnauf
650. 538 fl.

mehren und die Gesammtleistung derselben 1,395,338 fl. be⸗
ragen.

München, 27. Jan. Der IV. Ausschuß wird morgen
zuum ersten Male über die an die Kammer gelangten Petitionen
um Einführung der allgemeinen, direcien und geheimen Landtags.
vahlen (angeeignet von C. Barth und Jörg) derathen.

Die practische Concursprüfung der zum Staatsdienste adspi⸗
rirenden Rechtscandidaten pro 1869 nimmt Montag den 10. Mai
. J. ihren Anfang.
—X
Der k. preuß. Steuerinspeckor Norrenberg ist vom Präsidium
»es Deutschen Zoll⸗ und Handelsvereins als Vereinscontroleur den
dauptzollämtern Ludwigshafen a. Rh. und Zweibrücken mit dem
Bohnsitze in Ludwigshafen beigeordnet worden. — Der Forst⸗
imts Assistent Karl Moos in Zweibrücken ist zum provisorischen
Tommunal·Oberförster in Bosenbach, Forstamts Zweibrücken,
ernanut worden.

Mannheim, 29. Jan. Bei der gestrigen Abstimmung
der Frage über confessionslose Schulen, stimmten 747 Katholiken
dafür und 220 dagegen, Protestanten 1009 dafür und 6 dagegen.
Die Abstimmung der Ifraeliten soll heute erfolgen.

Die „Hess. Morgenztg.“ schreibt: „Wie verlautet, bereitet
ich unter den Volksschullehrern des Norddeutschen Bundes im
Ztillen ein Verein zur Unterstützung hülfsbedürftiger Lehrerfami⸗
ien, welche nach Nordamerika aͤuswandern wollen, vor. Wenn
nicht alle Anzeichen trügen, so werden in vielleicht nicht ferner
Zeit auch deutschlandsuͤrude Lehrer aus dem Regierungsbezirke
dassel auswandern, um sich in jenem neuen Welttheile eine bessere
Fristenz zu verschaffen.“

Berlin, 25. Jan. Wenn die von der Wiener „Presse“
nitgetheilte Analyse des türkischen Circulars üͤber die Conferenʒ;
jenau ist, was nicht bestritten werden soll, so darf man sich der
Näßigung der Türkei freuen, es heißt aber doch die Sachen fich
in wenig zurechtlegen, wenn die Türkei jetzt erklärt, sie habe
Briechenland weiter nicht demüthigen, noch bekriegen wollen, und
ie habe durch die Conferenzbeschluͤsse eine vollständige Genugthu⸗
ung erhalten. Die Türkei vergißt, daß der Conferenzvorschiag
zemacht und von den Mächten gebilligt worden ist, um sie bom
driege gegen Griechenland abzuhalten — nicht so sehr um Grie⸗
henland, als um des europuischen Friedens willen— Doch ·—
zer Frieden bleibt erhalten, ja er consolidirt sich täglich und zu—
ehends, und davon haben Sie einen ganz untrüglichen Beweis
zur Hand: dieser Beweis ist Varnbülers preußenfreundliche Hal⸗
ung, welche sich bemerklich machte von dem Tage an, mo die
ßolitik des Wiener Cabinetes von den europäischen Mächten nicht
zebilligt, wo sie Preußens Fricdensliebe constatirt hatten. Solche
yolitische Laubfrösche sind gar nicht zu unterschätzen! Nun ist
vohl die Zeit nicht mehr fern, wo Handel und Verkehr ihre Be—

orgnisse fallen lassen werden, wo die Berichte aus den Manufac⸗
kurdistricten Englauds nicht mehr den Zusatz haben werden: we—⸗
nig Lebhaftigkeit wegen der politischen Lage. Kommt nicht etwas
Janz Außerordentliches dazwischen, so haben wir auf einige Jahre

hinaus eine Störung unseres Frieden nicht zu fürchten.

Berlin, 27. Jan. Die Landtagssession wird boraussicht⸗
lich Ende Februar geschlossen, der Norddeutsche Reichstag bis zum
5. März einberufen werden.

Memel, 29. Jan. Zuverlässige Nachrichten schildern die
dage der Juden jenfeits der russischen Grenze mit den düstersten
Farben: Noth und Krankheit haben den höchsten Grad erreicht.
Jeder Tag fordert neue Opfer. Tausende liegen krant darnieder
ohne Hoffnung auf Genesung, da alle Bedingungen hierzu fehlen.
Wenn nicht nachdrüdliche Hilfe von der Ferne kommt, ist eine
ahlreiche Bevölkerung dem Elende und den Untergange preie
egehen

il. Aus Kreismitteln (Kreisumlagen) sind zu leisten: Nach
er dermaligen Einrichtung und dem Voranschlage pro 1868 die
zumme von 300,915 fl.“ Die neuen Bedürfnisse für die Schule
ind, soweit nicht die Staatsfonds dafür einzutreten haben, nach
Irt. 34 des Geseßentwurfes von der Schulgemeinde zu tragen.
den unvermögenden Gemeinden müssen nach Art. 483 des Gesetz
mniwurfes hiezu Zuschüsse aus Kreismitteln gewährt werden. Die
intersuchung der Unvermögenheit der Gemeinden kann wegen der
iezu nöthigen weitwendigen speziellen Erhebungen jetzt noch nicht
emessen werden und deshalb auch nicht, in wiewen die Kreis⸗
nittel für die neuen Bedürfnisse beansprucht werden müssen. Nach
em Verhältnisse der bisherigen Leistungen aus Kreissonds und
vemeindemitteln würden auf erstere beiläufig 170,000 fl. treffen.
AII. Aus Gemeindemitteln sind zu leifsten: a. Nach den der—
zalig en Einrichtungen 1,001,106 fi.; b. Zuschüsse in Folge der
üinfuͤhrung des neuen Gefetzes: J. zur Ergänzung des Minimalge—
altes der Lehrer 509,980 fl. 2. Miethzinsentschädigungen
4092 fl. Demnach würde sich durch Einführung des neuen
ꝛesetzes die Leistung aus Gemeindemilleln um 694072 fU. ver
        <pb n="58" />
        Wien, 27. Jan. Die „Presse“ meldet aus Athen (tele- die vorgestern mitgetheilte Ermordung des Civilgouverneur's von
—V0 Madrider Gaceta“ veroffentlichtes —R
henlauds auf die Collectivnoie der Conferenz, aber auch eine des Ministers Zorilla, welches die Archive, Bibliotheken, Cabinette,
Ministerkrisis stehen in sicherer Aussicht. wissenschaftlichen Kunst⸗ und Literatursammlungen, die sich unter

Frankreich. Ddeee e Jeaenrn wy“ de een
9hende“ ßrinct ei apiteln, Klöstern oder militärischen Orden befanden, a atio⸗
aus 34 53 — Donden e naleigenthum erklärt und sie der öffentlichen Verwaltung über⸗
* —* —5 —F Gegenstande Gefahren aller Art, d durch Ver⸗
sche Christen den Tod für ihren Glauben gefunden hätten. Die ee und auf zu Fosrrveren ausgeset r 7
Missions Catholiques“ wollten dieser Nachricht vor Einziehung orfu ugg dises Auftrages ist der p ernen Ierdete
jenauerer Erkundigungen nicht erwähnen, doch ein n —F ereits fünfzig Personen sind als verdächtig e
Direktoren des Seminars für auswärtige Missionen läßt keinen *
Zweifel mehr über die Verfolgungen, die im März 1866 durch m vd en ie —9— sae e n
In n von ey Diheere erdffuet —8 —— — —8 8* —— zufolge ist die ——
Brausamkeit fortgesetzt wurden, so daß es sich nicht mehr um
einzelne Fälle, 5* um massenhafte Einkerkerungen zur a ere D eeeeese r
i s Missi i udelt. ali⸗
ne ee eer 288 58 A V an aßg oggrfoung
2 — n J 5 n — j au V i
33 u im dit A— organisirt⸗ lauter Spanier und fest entschlossen, dem Mutie rlande
als 2000, von denen über 500 Aauf die Haupistadi kommen; ine so überaus wichtige und reiche Colonie mit aller Kraft zu
während in den Provinzen die Christen in Verhör genommen — —AIck dende —* Ahe
werden, erdrosselt man in ver Haupistadt alle diejenigen, die als 8
ehemalige — erkanni ar ohne Procedur auf dy Stelle ice ——Xx — ——————
ängnisse: i i ie etreuen — ——
—————
um ihnen alles, was ihnen etwa noch blieb, wegzunehmen.“ Ein n ßp; A α, *
neues Gesetz befiehlt allen Einwanderern, sich dei den Bezirks a de ain en eeeee e sece
ee ee nen
* — Ineen Din ic diese Reugion mi u Madrid seine Pässe zu schicken und die Verbindung mit dem
der Wurzel vertilgen.“ Drei Christen der Hauptstadt sind Apo⸗ Heil igen Stuhl abzubreche.
daten geworden und haben viele ihrer früheren Mit⸗Christen an⸗ Türkei.
gezeigt. In dem Missions-Berichte wird der koreanische Nero Konstantinopel, 26. Jan. Die Entscheidung Grie—⸗
auch sonst als blutgieriger, verhaßier Tyrann geschildert, der eine henlands ist hier immer noch unbekannt. Es wird versichert, der
werthlose Münze schlagen ließ, welche Zwangscours erhielt, die ruissische Kaiser habe an König Georg und an Bulgaris in Be—
r aber selbst wieder anzunehmen sich weigerie; mehrere Leute, reff der Conferenzerklärung geschrieben, Beide aber hatten geant—
velche die Annahme diefser Münze verweigerten, seien hingerichtet wortet, sie seien noch immer ohne Kenntniß des Inhalts, könnten
vorden; sein Bruder, der ihm Vorstessungen machse, mußte ent- also keine Meinung äußern. Letzteres scheint auch das Pariser
liehen und sich versteckt halien. Es werden Beispiele muthiger „Journal officiel“ bestatigen zu woslen, indem es nach einer tele—
Bekennerschaft von Christenfamilien angeführt, die den Missiona- graphischen Mittheilung meldet: Seit einigen Tagen sind Ge⸗
cen, die noch auf Korea blieben, eine Zufluchtsstätte bieten. Der rüchte verbreitet über eine angebliche Antwort, die Griechenland
Bersuch der Franzosen, durch eine Schiffsdemonstration dem Ty- auf die Mittheilung der Conferenz gegeben hätte. Die Depesche,
rannen Schrecken einzujagen, lief schlecht aus; die Franzosen zogen velche der Minister des Auswärtigen als Präsident der Conferenz
hon Kiao⸗ke mit blutigen Köpfen ab. Der König von Norea ist an das Cabinet von Athen gerichtet hat, wird nicht vor morgen
mumschränkter Gebieter und Herr des ganzen Grundes und Bo- Mittwoch) oder übermorgen (Donnerstag) überreicht werden,
dens im Reiche; zum peckinger Hofe, dem er jährlich zweimal und so hat die griechische Regierung keine Antwort erlassen
Geschenke zu schicken hat, steht er in einem ähnlichen Verbande, können.“
wie der Vicekönig von Aegypten zur Pforte. Zwischen China
und Korea: wird, um Grenzftreitigkeiten zu meiden, ein breiter
Gürtel Landes gelassen, der nicht bebaut werden darf. Die
Hauptstadt Hant⸗tsching, auch Han⸗jang oder chinesisch Keng-ki⸗tao
Jjenannt, ist stark bevölkert, mit Mauern nach chinesischer Art
umgeben und liegt zwischen Bergen in der Mitte der Halbinsel.“
Italien.

Aus Rom, 19. Jan., schreibt man dem Pungolo von
Neapel, daß die päpstliche Polizei seit Beginn des Jahres wieder
sehr durch Nachspürungen nach heimlichen Waffenvorräthen in
AÄnfspruch genommen ist. Sie hat eine Kiste voll Orsini-Bomben
entdeckt, die, ohne daß man den Absender ausfindig machen kounte
auf der Eisenbahn angekommen waren. Der Adressat, ein römi⸗
scher Kaufmann, weigerte sich nämlich, die gefährliche Sendung
entgegenzunehmen, und brachte die Sache selbst zur Anzeige. Auch
wegen heimlicher Einführung revolutionärer Blätter und Flug—
schriften werden die jetzt ankommenden Züge — überwacht und
das Gepäck der Reisenden einer äußerst sorgfältigen Untersuchung
unterworfen. J F

Am 20. d. M. hat in Florenz die Vermählung des Färsten
Eugen Maximilianowitsch, Herzogs von Leuchtenberg, mit der
Gräfin Beauharnais stattgefunden.

Spanien.

Die Wahlen in Barcelona sollen nach dem ‚Gaulois“
anullirt werden, weil die Republikaner 1000 - 1200 Wahlzeltel
an nichtstimmberechtigte Personen vertheilt hätten.

Madrid, 27. Jan. Die „Gaceta“ bestätigt die Verhaf-

sung von 70 Personen, darunter viele Geistliche, und ein Times—
Telegramm aus Modrid bezeichnet als die Mörder des Civilgou—
oerneuers von Burgos ganz bestimmt Klostermönche. Es herrsche
große Aufregung. Auch seien bereits Truppen nach Burgoe
abgegangen.

Aus Madrid wird geschrieben: Etwas Aufklärung über
        <pb n="59" />
        Anwendbarkeit des neuen Berggesetzes genauer begrenzt, hauptsächlich
der Uebergang aus dem seitherigen Rechtszustande in den neuen
unter Wahrung der wohlerworbenen Rechte vermittelt und das
BergeRegale aufgehoben.
Sgermischtes.

FZweibrücken, 25. Jan. Herr Dr. Schmitt von
München ist gestern von hier abgereist. Sehr eingehend hat
derselbe das diesseitige Gerichtsverfahren kennen zu lernen gesucht.
Wie wir hören, hat dasselbe einen sehr günstigen Eindruck auf
ihn gemacht und soll er insbesondere auch mit dem Institute der
Huissiers äußerst zufrieden sein. Von einem hiesigen kgl. Gerichts-
boten ließ er sich Formulare aller Gattung behändigen, um
solche bei Einführung dieser Beamten im jenseitigen Bahyern
entsprechend zu verwerthen. Von diesem Zeitpunkt an wird
sicher in der Pfalz die Benennung „Gerichtsbote“, die für
die wichtigen Funktionen dieser Staatsdiener wohl nicht ge⸗
eignet erscheinen dürfte, schwinden, und werden solche, wie dies
auch in anderen Ländern der Fall, den Titel „Gerichtsvollzieher“
erhalten.

Sschiferstadt, 23. Jan. Heute starb dahier einer
der wenigen Veteranen der großen Armee, Moritz Langknecht im
hohen Alter von 83 Jahren, ohne je einmal krank gewesen zu
jein. Bis zu seinem Lebensende behielt er seinen klaren Verstand
und erzählte mit Begeisterung von den Schlachten und Märschen,
die er in den Reihen der großen Armee und namentlich in dem
deukwürdigen Feldzuge in Spanien, woselbst er alle Schlachten
mitfocht und wegen schwerer Verwundung lange Zeit außer Dienst
zu bleiben genöthigt war, durchlebte. Noch die letzte Viertelstunde
feines Lebens brachte er auf dem Schlachtfelde zu. Für seine
Tapferkeit erhielt er vielfache Belobungen und bezog seit 1814
Pension. Er war mit 3 Frauen verehelicht, die er alle überlebte,
und folgen ihm die Segenswünsche seiner Kinder, Enkel und
Mitbürger in das Grab.
f Aus Würzburg berichtet man, daß daselbst am 13. d.
Nts. der 152 jährige Schuhmacherlehrling J. M. Froneis, der
am 10. August v. J. die Scheune seines Meisters in Brand
steckte, in Folge dessen 38 Wohnhäuser, 44. Scheunen und 28
Stallungen niederbrannten, vom Bezirksgericht zu 498 Jahren
Gefängniß verurtheilt wurde. Als Motiv der That bezeichnete der
jugendliche Verbrecher, er habe bei einem früheren Brande einige
Tage nicht zu arbeiten gebraucht und sich also Feiertage machen
wollen.
fWiesbaden, 21. Jan. Vor kurzem ging durch die
Zeitungen die unglaubliche Geschichte, ein Schullehrer sei, weil
er einen Häring gegessen, von dem Schulrath Baher derartig
angefahren worden — der Herr Schulrath wollte u. a. wissen,
warum der Lehrer Häringe esse — daß der Lehrer seine Entlas⸗
sung gefordert. Wir wollen an solche Erbärmlichkeiten nicht glau⸗
ben und erwähnten die Sache zunächst nicht. Aus einem Wechsel
von Erklärungen des Schulraths Bayer und des Lehrers Bauch
ergibt sich aber jetzt im wesentlichen die Richtigkeit jener Zeitungs—
angaben. Der Herr Schulrath wirft dem Lehrer zu häufigen
Wirthshausbesuch vor, und es scheint, daß er in dem Verzehren
eines Härings —aus bekannten, mit der Natur des „Katzenjammers“
des Lehrers zusammenhängenden Gründen — auf die Richtigkeit
dieser seiner Anklage geschlossen. Letzterer erklärt den Wirthshaus⸗
besuch dadurch, daß ein Gesangverein, dessen Dirigend er ist, die
Proben in einem Wirthshause abhalte und daß er, der Lehrer,
dem Sohne des Besitzers eines andern Wirthshauses Clavierunter⸗
richt gebe. Der famose Häring aber bildete das Frühstück, wel⸗
ches dem Lehrer täglich von seinem Hauswirth geliefert wird.
Nach alle dem bleibt die Thatsache bestehen, daß ein preußischer
dehrer unach der Meinung des Herrn Schulraths Bayher keine
Haͤringe essen darf, will er sich nicht eine Behandlung zuziehen,
welche ihn zum Austritt aus dem Schuldienste nöthigt.

Uleim, 19. Jan. Vorgestern Nacht geschah ein frecher Dieb—
stahl in einem bayerischen Gepäckwagen. Unter den Frachtstücken,
die nach München zu befördern waren, befand sich auch ein Fäß⸗
chen mit Postentschädigungsgeldern, die Württemberg an Bayern
herauszuzahlen hatte. Es soll einige tausend Gulden enthalten
haben. Dieses Fäßchen wurde nedst den andern Frachtstücken
übernommen und in den dazu bestimmten Wagen des Bahnzuges,
der am andern Morgen früh abgehen sollte, eingeladen. Dann
wurde die Thür verschlossen und mit der Plombe versehen. Auf
dem Wege von Neu⸗Ulm nach Hunzonrs wurde enldeckt, daß das
Fäßchen fehle. Wahrscheinlich hat es der Dieb in der Nacht auf
dem Ulmer Bahnhof noch geholt.

f Iun Kirchheim (Kreis Schwaben) trank bei einem
Leichenschmause ein —jähriger Knabe so viel Bramiwein, doß er
am nächsten Tage am Starrkrampfe starb.

rEinglückliches Dorf. Im Dorfe Radensleben
Kreis Ruppin in Preußen) mit 500 Einwohnern ist im ver⸗
jangenen Jahre Niemand gestorben. Dies ist seit 1708, also
eit 160 Jahren, nicht der Fall gewesen. Während damals nur
3J Kinder geboren wurden, sind im Jahre 1868 die doppelte
Zahl, nämlich 18 geboren.

Die Berl. Staatsbürgerztg.“ erzählt, daß der ceistliche
Thef der Berliner französischen Gemeinde, Oberkonsistorialrath
Dr. Fournier, auf Grund eines anonymen Schreibens sich gewei⸗
jert habe, an einem bereits vor dem Altare stehenden Brautpaare
zie Einsegnung zu vollziehen, wenn die Braut sich nicht des Kran⸗
es entledige, und daß derselbe — als dies geschehen — mit den
in die Braut gerichteten Worten: „Meine Tochter, was hast Du
zethan?“ derselben vor allen Trauzeugen einen Schlag ins Gesicht
zersetzt habe. (Warum sollte der Mann nicht so handeln, wenn
er Leut findet, die sichs gefallen lassen )

f Der Herzog Karl von Braunschweig, der 1830 Krone und
dand verlor und sich in England und Frankreich durch seine
Absonderlichkeiten bekannt machte, soll nach einer der berliner
„Tribüne“ aus Braunschweig zugegangenen Nachricht, in Paris
gestorben sein.

F In Kirchheim (r. Sachsen) ist der Kassier einer

Schultze⸗Delitzsch'schen Genossenschaftsbank mit einem Kassadefect von
52,000 Thlrn. verschwunden.
7 Wien, 23. Jan. Der Chef des Hauses Rothschild in
Wien, Herr Baron Anselm von Rothschild, hat dem Vorstande
er israelitischen Cultusgemeinde 200,000 ss. zum Baue eines
—A V
inden sollen, angebdten. Es wird nur die Bedingung daran
jeknüpft, daß am Giebel des Hauses der Name des verstorbenen
Zaters, des Herrn Salomon Freiherrn von Rothschild, ange—
)racht werde.

F Paris, 20. Jan. Die kaiserliche Thronrede zählte
[200 Worte. Sie wurden telegraphirt: Nach London in 14
Ptinuten (mittelst 4 Apparaten); nach Berlin in 1 Stunde 20
M.; nach Florenz in 1 St. 40 M.; nach Brüssel in 45 M.;
nach Wien in 1 St. 50 M.: nach Lyon in 20 M.; nach Mar—
eille in 28 M. Auf den beiden letztgenannten Linien bediente
nan sich des Apparates Hughes.

F Die Straße, welche in Paris seit langen Jahren den
Namen Söͤguier hrug, ist in Folge des Auftretens des Nachkom⸗
nen des berühmten Rechtsgelehrlen umgetauft worden: sie hat
etzt den Namen Alba (Rue d'Albe) erhalten.

Der Kapellmeister Gilmore in Boston gedenlt mit Nächstem
ein Monstre⸗Concert zu veranstalten, von dem man kühn behaup⸗
ten kann, daß es „noch nie dagewesen“*“ ist. Dasselbe soll im
ommenden Juni auf einem freien Platze bei Boston Statt
inden, mit einem Orchester von 1000 Instrumenten und
einem Chor don 10,000 ausgewählten Sängern und Sängerin-
nen aus allen Theilen des Landes. Zuir Unterstützung der
Thöre soll der Kanonendonner verwendet werden, indem
eine zu diesem Behufe aufgestellte Batterie durch Electricität abge⸗
euert wird.

In Portland, Mayne, baut sich ein zweiter Noah eine
Urche (sie kostet 6000 Doll.) weil er steif und fest glaubt, daß
aächstens eine neue Sündfluth losgehen werde.

f Eclavenschiff.) Ein englisches Kanonenboot begegnete an
»er ostafrikanischen Küste einem Sclavenschiffe und enterte es nach
ꝛiner zweistündigen Jagd. Das Schiff hatte bei nur 100 Tonnen
Behalt in einem Raume 190 Sclaven eingepfercht. Viele der⸗
elben waren so schwach, daß sie von den Matrosen aus einem
Schiffe in das andere getragen werden mußten.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
Eine Ausstellung von Maschinen, Utensi—
ien und Producten der Müllerei, Bäckerei
und der mit diesen Branchen in directem Zu—
sammenhang stehenden Landwirtschaft wird im
Mai und Juni d. J. zu Leipzig stattfinden und verspricht
einer Uebersicht der bereits getroffenen Vorbereitungen zufolge
großartig und von practischem Interesse zu werden. Sämmtliche
Begenstände werden von einer Jury geprüft und die für würdig
vefundenen prämiirt werden. Anmeldungsformulare und Pröospecte
ann man von Herrn E. Eisenreich in Neuschönefeld bei Leipzig,
Dampfmühlenbesitzer und Vorsitzender des Ausstellungscomites,
gratis, wie auch jede sonstige Auskunft erhalten.
        <pb n="60" />
        Bekanntmachung.

Nach Ziffer 2 der bereits im Regierungsblatte Nr. 1 vom 4. Januar l. J.
beröffentlichten MNinisterial-Bekanntmachung vom 22. v. Mis. haben jene Personen, welche
nit denaturirtem Vieh⸗ und Gewerbesalz handeln, dies der Zollbehörde ihres Woh norts,
in Ermangelung solcher Behörden aber der nächsten Polizeibehörde ungesäumt zur Anzeige
zu bringen.

Auf diese Vorschrift werden die Salzhändler aufmerksam gemacht und zugleich
aufgefordert, ihre deßfallsigen Anmeldungen, wenn dies nicht bereits geschehen, spätestens
bis zum 4. künftigen Monats zu machen.

Neu sich etablirende Händler sind zur gedachten Anzeige vor Beginn ihres
Hdandels verpflichtet.
Zweibrücen, den 26. Januar 1869.
Königliches Hauptzollamt.
Treiber, Oberinspektor.
Musik·

Perein.

Weehsel auf Newyork und
Sam Francinlzo, sowie die übrigen
nordamerikanischen Wechselplätze, zahl bar
in Gold 3 Tage Sicht, sind stets von
nir zum billigsten Curse zu haben.

Ebenso besorge ich Auszahlungen nach
allen Plätzen in Amerika auf das Beste.

Lomuis Iarth,

in St. Ingbert.
Mainzer Handkäschen
erster Qualität
bei
—E

Sonntag, den 81. Januar 1869
Abends 8 Uhr:
Abend-Unterhaltung
im Saale des Herrn Oberhauser.
DTOBSGVAMTI:
1. Schäfers Sonntagslied.
2. Duett von Mendelssohn.
3. Goldene Lebensregeln, Quodlibet von
Genoe.
1. Claviersolo von Lehbach.
5. Musketierlied von Lenz.
3. Herr und Diener, Soloscene mit Gesang.
7. Waldlied von Mangold.
3. Des Malers Puppe, Genrebild aus
dem Künstlerleben.
Der Vorstand.
RBlieskastel.
Qemũt hlichos, fraokloses und
orin lnfreies I

8 14
3eugniß.

Die Stollwerck'schen Brust-Bon—
bous habe ich einer nähern Prüfung
interworfen und nachdem ich mich von
hrer vortrefflichen Composition überzeugt,
einen Anstand genommen, sie meinen Pa—
ienten zu empfehlen! Ich bescheinige
„iermit öffentlich, daß ich der Caramellen
zünstige Wirkung bei selbst langwierigein
Tatarrhen, ganz besonders bei Reizhusten
vahrzunehmen vielfach Gelegenheit hatte.

Districtsarzt Dr. Walloth.
In versiegelten Packeten mit Gebrauchs—
anweisung 4 14 kr. stets auf Lager ir
St. Inghert bei J. J. Grewenig
u. Conditor(ß. Rickel, in BlIIes xaste
bei Fr. Apprederis.

55 Sonmag den 6. Februr
von A Uhr ab.
XXX
Unterhaltung

wozu höflichst einladet
Ch. KFichter.
Rentrischerberg.
„Stockfische
friseh gewäãsserte
sind jeden Tag zu haben
bei
JI. J. rnĩæ.

mit nachfolgender

Tanz-Unterhaltung
bei guter Sorge für- leibliche und geistige
Beduͤrfnisse, gegeben Samstag den 80.
Januar auf dem Tivoli von der voll⸗
sländigen Feuerwehrmusik unter der Direc⸗
lion des Herrn Legrom und unter Mit—
virkung des Heirn Dr. Schimper, prak⸗
uischer Arzt.
Programm:
Ouverture aus Tancred von Rossini,
für Orchester.

2. Potpourri aus Freischütßz von Weber,
für Orchester.
Variationen über das Lied, Die Schwal⸗
hen“ für Clavier, vorgetragen von Dr.
Schimpfer.

Cadatine aus Nebukadnezar v. Verdy,
für Orchester.

Clavierphantasie v. Jean Louis Dacqu,
dorgetragen von Dr. Schimper.
Duverture aus Belisar von Bellini, für
Orchestrr.

Cavatine aus Barbier von Sevilla von
Rossini, für Orchester.

3. Großes Quodlibet für Clavier, compo⸗
nirt und vorgetragen v. Dr. Schimper.
Krönungsmarsch (Prophet) von Meyer-
beer, für Orchester. J

Wahrscheinlich werden noch eiuige Ge⸗

angspiecen eingeschoben.

Anfang präcis 8 Uhr.
Entree 24 kr.

Iweß
86hWeinme,
ungefähr 90 Pfund schwer, wovon ecines
gut gefüttert, sind F verkaufen
ei
Heinrich Kempf,
Wirth im Josephsthal.

Holz⸗-Versteigerung.
Montag, den 8. Februar 1869, Morgens
10 Uhr, zu Ormesheim im Schulhause,
werden die Hölzer aus dem Schlag Bettel,
Gemeinde Ormesheim, versteigert:
108 eichen Baustämme 4. Klasse.
12 buchen Nutzholzstämme 2. Klasse.
34 hainbuchen
9575 gemischte Bohnenstangen.
J.337 Klafter buchen Scheitholz 2. Klasse
29 ,„gemischtes Prügelholz.
12800 gemischte und eichen Wellen.
Erfweiler, den 28. Januar 1869.
Das Bürgermeisteramt.
Rraunberger.
Viehmarkt
ERliesicastel
am Fastnacht-Dienstag, den 9. Febr. 1869.
Blieskastel deu 29. Januar 1869.
Das Bürgermeisteramt.
L. Wies.
Bei dem Unterzeichneten ist
schönes kiefern Bau—
holz
in jeder beliebigen Länge uund Dicke
sowie auch bschuhige
Zaunpfähle, Fichten—
Stangen zu Rund—
bäumen, Wiesbäu—
men, Heuleitern,
Steigleitern u. s. w.
sehr geeignet, zu verkaufen.
— ILGö ln,
Höhhof, bei Niederwürzbach.

— — — — — —*
——r — 6 —
Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ rc. Preise
der Stadt Homburg vom 27. Jan.
Weizen 6 fl. 14 kr., Korn 4 fl. 45 kr
Spelz 4 fl. 15 kr., — Gerste, 2reihige, —fl.
— kr., Mischfrucht — fl. — kr. Hafer
4 fl. 21 tr., Erbsen — fl. — kr., Kartof⸗
feln 1 fl. — kr. per Ztr. Kornbrod, 3 Kgr.
22 tr., ditto 2 Kgr. 15 kr., ditto 1 Kgr.
8 kr., Kühfleisch 1. Qual. 14 kr., 2. Qua⸗
12 kr., Kalbfleisch 10 kr., Hammelfleisch
14 kr., Schweinefleisch 16 kr., Butter 32 kr.
per Pfund.
Franukfurter Börse
vom 28. Jan. 1869.
Geldsorten.

Preußische Kassenscheine..1 448/.45
greußische Friedrichsddyr... 957458
distolen ...9118-30
holländische 10 fli⸗Stücke. 954-56
Ducatten. 535-237
20Francs⸗Stücke ... 9 261/4 - 27
ADVV
Bold per Zollfund fenn. — — —
dochhaltiges Silber ze“ Zollpfund —
Dollars in Gold 2 26-27

—„VVYVECE—
2— —
Redaction, Druck und Verlag von F.X. Demest in St. Inagbort.
        <pb n="61" />
        Slt. Ingberker AAnzeiger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Donnerstags- und Sonntags-⸗

Timnmery) erscheint wöchentlich vie rimal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

—⸗ —ñ⸗ꝰ) e úe —⸗⸗ j⸗ — — — — —

Nr 18. 1869.
Deutschland.

München, 27. Jan. Die Creditforderung von 3 Mill.
zur Anschaffung von 100,000 Werder'schen Hinterladern wird
Seitens der Abgeordnetenkammer auf großen Widerstand stoßen,
da man mit Recht Gleichm äßigleit der Bewaffnung des deutschen
deeres verlangt.

Die von der Kammer verlangte Gesammtsumme zur Voll⸗
endung des bayerischen Eisenbahnnetzes wird dem Vernehmen nadd
39 Millionen und 1 Million als Reservefonds betragen.

Wien, 28. Jan. Minister Herbst und Hasner erklärten
sich im confessionellen Ausschuß des Abgeordnetenhauses entschie⸗
den gegen die Einführung der obligatorischen Civilehe; die Noth⸗
Fivilehe sei vollkommen ausreichend

Wien, 80. Jan. Die „Neue Fr. Presse“ meldet, daß
directe Abmachungen“ zwischen den Großmächten für den Fall
bestehen, daß die Conferenzbeschlüsse wirkungslos bleiben würden.
In diesem Fall sollen sich die collidirenden Theile sich selbst über⸗
sassen, und die allfällig heikele Situation soll vor Ausbeutung
durch hierzu notorisch geneigte Elemente behütet werden.

England.

(Eine Expedition nach Mexiko.) Den Gerüchten über eine
„Expedition zu Gunsten des Grafen Girgenti,“ welche angeblich
en Glbraliar aussegeln soll, läßt der Madrider Kor⸗
respondent der ‚Times? die Mittheilung folgen, daß die Zeitun⸗
gen die Nachricht verbreiten, General Tabrado werbe spanische
dffiziere für eine proj ectirte Expedition nach Mexico an, und
zwar im Interesse der monarchischen Partei in leßterem Lande.
Man sage, daß nicht weniger als 300 oder sogar 500 Offiziere
für das Unternehmen gewonnen seien. Das Kriegsministerium
lasse dies nicht nur ohne Störung geschehen, sondern gebe den
Betheiligten sogar zweijahrigen Urlaub. Es stehe dem Unter—⸗
nehmen die fost fabelhafte Summe von 20 Millionen Dollars
Realen Y zu Diensten, und 16,000 Mann seien in Wexiko be⸗
reit, nach Änkunft der Expedition ins Feld zu ziehen. Der Plan
gehe darauf ein, den Grafen Girgenti auf den mexikanischen Thron
zu heben. Jeder Offizier erhalie 200 Dollars Handgeld und die
ẽkrpedition werde sich in Gibraltar einschiffen. Santa Anna
verde von der Fama als Anstifter bezeichnet. Der Korrespondent
hält die Sache für so übertrieben, daß er ihr „ohne Weiteres“
Keine Glaubwürdigkeit zuspricht.

Spanien.

Unterthanen aus türkischem Gebiet beklagt und diese Maßreget
als eine in Friedenszeiten unerhöree und den Grundsätzen des
modernen Völkerrechts widersprechende bexzeichnet.
Vermischtes.

* Speyer, 25. Jan. Vor einiger Zeit war zwischen
dem hiesigen Vorschuß-Verein und seinem Mitgliede, dem städt.
Finnehmer Paulus, ein Conflict ausgebrochen. Nun hat genann⸗
zer Herr Paulus, laut ergangenen Ladungen, beim k. Bezirks-
zerichte zu Frankenthal eine Klage auf Vernichtung des gegen
ihn gefaßten Generalversammlungsbeschlusses sowie gleichzeitig auf
Aufloͤsung der Gesellschaft und Liquidation — eventuell um voil⸗
tändige Decharche von seiner Solidarhaft gegenüber sämmtlichen
Bereinsgläubigern, anhängig gemacht. Dieser Proceß wird dem—
nächst vor dem Forum genannten Gerichtes zur öffentlichen Ver⸗
jandlung kommen.

pVSudwigshafen, 20. Jan. Gestern hat die hiesige
Eisenbahn⸗Direction eine Verfügung erlassen, die gewiß überall
als eine gerechte und zeitgemäße betrachtet werden wird; sie be—
zrifft die Prüfungen für Aufnahme und Anstellung des Personals
bei den Pfälzischen Bahnen. Hiernach haben Alle, welche im inne—
ren oder äußeren Betriebsdienste als Gehilfen Verwendung suchen,
sich einer Prüfung zu unterziehen, die am Sitze der Direction ab⸗
Jehalten und vier Wochen vorher ausgeschrieben wird. Auch die
zereits angestellten Beamten müssen, wenn sie zu einem hösheren
Dienstgrade vorrücken, sowie diejenigen, die Locomotiv - ader Zug⸗
ührer werden wollen, Prüfungen bestehen. Sodann ist das Alter
hestimmt, welches die neu Anzustellenden haben müssen. Das
.7. Lebensjahr muß erreicht, das 30. darf noch nicht überschritten
ein. Die Prüfungsgegenstände bei der Anstellung sind:
) Deutsche Sprache, 2) Französische und auch englische Sprache,
3) Arithmetit, 4 Geographie, 8) Geschichte. — Es wurde diese
herfügung von Vielen freudig begrüßt, Viele, besonders Bejahr te
chnitten hiezu traurige Gesichter.

Göttingen, 25. Jan. Gestern Morgen gegen 9 Uhr
and in der Nähe des Neinsbrunnens ein Pistolenduell zwischen
den Studirenden Frahcu und v. Mesmer⸗Saldern, beide Holstei⸗
ner, statt, das leider ꝛeinen sehr unglücklichen Ausgang hatte.
Der Letztere wurde nämlich in den Leib geschossen und so gefähr-
lich verwundet, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Stu⸗
diosus Frahcu ist verhaftet.

'In Leipzig wurde am 22. d. der 8Iljährige Freiherr
T. v. Reichenbach begraben, der — 1788 in Stuttgart geboren
— schon als Student wegen Stiftung einer geheimen Auswan⸗
derungsgesellschaft nach den Südseeinseln von der französischen
Polizei auf den Hohenasperg gebracht wurde, sich nach seiner Be⸗
creiung ausschließlich den Naturwissenschaften widmete, von 1821
mm in Oesterreich mehrere Eisenwerke und andere industrielle Eta⸗
ʒlissements gründete, Seidenraupenzucht und Runkelrübenfabrikati on
hetrieb, das Creosot, das Paraffin, Eupion, Capnomor, entdeckte,
hesonders aber sich in weiteren Kreisen als Entdecker des
.'g. „Od“ bemerklich machte, einer angeblich neuen magnetischen
Zraft. die vorzugsweise als Trägerin medicinischer Wirk-
ingen dienen sollie, in der gelebrten Welt aber wenig Anerden⸗
aung fand.

Paris, 26. Jan. Der Wechsel.Agent der hiesigen Börse,

Athein, 29. Jan. Graf Walewski, der Ueberbringer des Barnes, hat sich heute Nacht erschossen. Wie es heißt, wurde er
Tonferenzprotocolls und eines eigenhändigen Briefes Napoleons zu diesem verzweifelten Schritte durch ein bedeutendes Deficit in
in König Georg, ist heute hier eingetroffen. — Die Muister einer Casse bestimmt. Sein Casfier soll nämlich nach den Einen
Jaben ihre Entlassung eingereicht. Sie begriffen, erklärten sie 1,700,000 Fr., nach den Anderen für 3 Millionen Werthpapiere
dem Konig, wie außerordentlich schwierig es sei, sich den Machten deruntreut haben. Der Cassirer selbst wurde gestern verhaftet.
zu widersetzen und andererseits die Verantwortlichkeit einer Nach Die Bureau des Wechselagenten wurden versiegelt. Nähere Ein—
Fiebigkeil zu tragen. — Der Rüdtritt der Minister hat die Auf⸗ zelheiten leunt man noch nich.
regung in Athen noch gesteigert. Das Volk will weder von einem Ein alter Herr von einigen sechszig Jahren kam in Paris
neuen Cabinet noch von dem Conferenzprotocoll etwas wissen. — am vorletzten Samstag auf die Idee, auch einmal wieder einen
Die Regierung hat ein Memorandum an die Schutzmächte erlassen, Maskenball zu besuchen und er ging ins Chatelet. Da selbst ange⸗
u welcheim sie sich bitter über die Auswei jung der quicchischenn langt, kamen ihm wieder die Erlebnisse ieiner Jugend ins
        <pb n="62" />
        Bedächtniß und die Beleuchtung, die fröhliche Menge, das leicht „Es ist Schade, mein Bester, du bist zu alt und schläfst,
Costüm der weiblichen Besucherinnen u. s. w. versetzten ihn so das ist nicht unterhaltend. Ich lasse dir so viel, als du brauchst,
ehr in jene Zeit zurück, daß er sich durch zwei schöne Augen für das Frühstück zu bezahlen; ich respektire ferner deine Uhr
»erführen ließ, die einem niedlichen Wesen angehörten, das ihn und Kette, sowie deine Nadel, und du wirst hieraus ersehen, daß
in der Gestalt eines in Rosakleider eingehüllten Teufelchens um⸗ ich ein recht gutes Mädchen bin. Du hast deine Zeit genossen,
schwärmte. Als der Ball beendigt war, gingen beide zu einem ich aber fange erst hierzu an, deshalb sage ich dir Adieu.“
Restaurant, um daselbst ein Frühstück einzunehmen, aber die Fülle Der Eigenthümer des Etablissements erklärte auf die Frage
der Speisen und die feinen Weine, welche das rothe Teufelchen )es alten Herrn, daß er die Flüchtige zwar nicht kenne, daß sie
elbst bestellte, wie die Etmüdungen der durchwachten Nacht übten über zuweilen nach den Maskenbällen zu ihm komme. — „Nun,
dald ihren Einfluß auf den greisen Mann und ehe er sich's vers dielleicht finde ich dich wieder,“ dachte der Alte im Weggehen
sah, war er an der Seite des lieblichen Dämons eingeschlummert. ind fügte sich in sein Schicksal. Am letzten Samstag nach Mit—
Als er wieder erwachte, war das Rosateufelchen verschwunden und ernacht sah er dieselbe wieder am Arme eines Herrn bei dem
mit ihr — beinahe 400 Franken, die er in seiner Börse hatte, rämlichen Restaurant eintreten und er ging auf sie zu. „Ah, der
So viel als nöthig, um die Zeche zu bezahlen, ließ ihm die ver- Alte!“ rief sie erschreckt und wollte entfliehen, aber der Alte holte
schwundene Schöne mit einem Zettelchen jedoch zurück, auf welchem sie ein und übergab sie den Händen zweier sorgsamen Sergents
mit Bleistift folgende Worte geschrieben standen: de Ville.
Holz-Versteigerung
zu Lautzkirchen.
Montag, den 1. Februar 1869,
Nachmittags 1 Uhr:

10 buchene Nutzstämme 83 Kl.
*.. Klaft. buchen geschn. Scheit 1. Kl.
17*2 u 4 bra 2. 3
5anbr.
204., , Prugel.
—3— „Kohlprügel.
300 buchen Reiserwellen,
111 kieferne Sparren,
3. Klafter kiefern Scheit 5lang.
7 vx . 4* 4

3 * n
Holz-Versteigerung
zu Alschbach
Donuerstag, den 21. Februar l. J.
Nachmittags 1 Uhr:
Heichen Baustamm 3. Kl.
4., Wagnerstangen,
39 kieferne Baustämme 3. und 4. Kl.
25, Sparren,
75., Pfäble,
20255, Bohnenstangen,
124 Klafter kiefern Prügel, 50 lang,
22 ⸗ 4 v
I ,„ biuchen Scheit 1 Kl.
18 . 341.
3, Stangenprügel,
1848 und kiefern Kohl⸗
prügel,
100 buchen und kiefern Wellen.
Blieskastel, den 16. Januar 1860.
Das Bürgermeisteramt:
L. Wies.

Acker- und Wiesen-Ver—
pachtung.

Samstag, den 13. Februare 1869,
Nachmittags 2 Uhr, bei Seifenfieder
Schmitt läßt Frau Carl Ehrhardt Wittwe
Rentnerin dahier folgende Liegenschaften
St. Ingberter Bannes auf 6 Jahre ver⸗
„achten, als:

75 Dec. Wies in Oberhäusers Mäus—
bach neben Gebrüder Dörr.

104 Dec. Wiese ebendaselbst die unterste
Wiese.

75 Dec. oder 112 Ruthen Wiese am
Walzwerke der Gebrüder Krämer.

1383 Dec. Acker im mittelsten Wallerfeld
neben Carl Uhl.
Dec. Acker in der Krummfuhr neben
Wittwe Daubhäuser.
Dec. Acker am Seyenrech neben Pet.
Schmelzer.
Dec. Acker in den Sehengärten ne⸗
ben Seifensieder Schmitt.

27 Deec. Garten hinter der Kirche auf
der Hitzelsfels neben Peter' Seel.

Horn, kgl. Notar—

Blieskastel, 24. Januar 1869.
Das Bürgermeisteramt:
IJ. Wies.
— —
Die Leipziger Jeuerversicherungs-Anstalt. Shch Sh wee Whetier ded
seit dem Jahre 1819 bestehend/ ingtt nittags83 ühr, läßt Frau' Joht Bapt
ersihert Mobitiar aller Art. Waaren. Washinen und Gegenständen der Landwirthshaft hiernes Winwe dahitr ufr June
zu Prümien, die hinfichtlich der Billigkeit denen anderer soliden Anstalten nicht en:
nachstehen und bei welchen der Versicherte nie einer Nachzahlung ausgesetzt ist. Bei Vor⸗ iz Die Acker in den Bruchrechgärten,
ausbezahlung der vierjährigen Prämie gewährt die Anstalt das SIte als Freijahr, neben Friedrich Sehb.
ʒei sechsjähriger Vorausbezahlung das 7ie als Freijahr und 10 Proe. Nabatt.28 Dee Wies au der Spick, neben Men—
Die Unterzeichneten empfehlen sich zur Annahme von Verficherungen und sind r del Beer und Johann Feichtner.
Ertheilung jeder näheren Auskunft gern bereit. Bedingungen und Antragformulare werden 181 Dec. Acker auf dem rothen Flur, ne—
unentgeltlich verabreicht. — ben Carl Michael Laur und Wittwe
—AR— — Stolz.
Dec. Wiese in den Großwiesen auf
Dilmesbruch, neben Franz Jacob
Ehrhardt und Veter Hellenthal.
Horn, kgl. Notar.
Dienstag den 2. Februar nächsthin,
des Morgens 9 Uhr zu Blieska—
tell im Stadthause lassen Geschwister
Knaps von da
100 Centner
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Wiesenheu
auf Zahltermin versteigern. Das Heu
zefindet sich zu Lautzkirchen iu der
— — — . F har n deuscheuer der Versteiglasser und wird
Bet tf ed ern R ein igun g —* unß e en en diebhabern von dem Verwalter Franz
Näheres besagen, später — Em⸗ Hroh in Lautzlirchen täglich bis zur
Aaer; Versteigerung vorgezeigt.

Einem geehrten hiesigen Publikum hier- pfehlungskarten. en pee sAoßb
mit die ergebene Anzeige, daß wir mit St. Ingbert, den 31. Januar 1869. liesbastel, den 22. Jan. 809.
anseren Federreinigungs-Maschinen in kur— Geschwister Keller Wieest,
ser Zeit eintreffen, um Betten vollkommen aus Kaisersloutern. kgl. Notar.

Redaction. Druck und Verlag von F. X. Demet in St. JInabert.
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83* 583 —55189 83 23523233
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2 2 —A 222 5 S 37. 53258 —
*8.3 5* 23 13323228 *22 ⸗ 3328 23317
35383 25**8 2 —5 52 *23 5*333 —13
2553337 **35327 3222 —— * 333
* 2332. — 413322 *5 58 2 —W — 8 —
202353235*3 2355382 3 382. 2 —2
—— — 3 * 2523 * * 57 — — *535
233 21 —A — 13213 2
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333 3 — 5332823 S8
— * F —eA F 5 —A ———
— 2 235 28 8 * * 3 — * 2
3333333 5 8— 44 52.3 58
* 2*35.2* — —— 2 2. 88 35
S 83 5 2 2 42 2. 2 —
53523* 38* 8 553 2232383
3355533 37 — 7 2585
5553 3553 5303
5253 3533
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        Sl. Ingberler Znzeiger.

Der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblaite verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstagz⸗ und Sonntags⸗

Rummer) erscheint wöchentlich vi e rmm al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 strzr. oder
123 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blaitschrift oder deren Raum berechnet.

Nr 19. . — Dienstag, den 2. Februr 198869.
Deutschland. Vor einiger Zeit“, sprach er, „als Kriegsgefahr drohte. seien
München, 28. Jan. Der 4. Ausschuß wählte heute den die preußenfeindli chen Agitationen derart heftig geworden, daß es
Abgeordneten Mandel zum Referenten über den Antrag des Abg. Zeit sei, diesem Treiben ein Ende zu machen. Leider speculire
de RKuland, auch den noch vorhandenen Einstehern die Dienstzeit das Ausland noch immer nicht mit Unrecht auf die Zerrissen⸗
der acliven Armee auf 3 Jahre (nach Ari. 4A des Wehrgesetzes) heit Deutschlands.“ Der Commissionsantrag wurde schließlich
herabzusetzen. angenommen. —
Nach 7 wie — 8 e Corr. der Frankreich.
„A. Z.“ nahme die baherische Regierung zum üdbundprojecte Paris, 29. Jan. Der Ton der Journale über die orien⸗
folgende Stellung ein: Nach Art. 4 des Prager Friedens ist alische Verwickelung ist nicht mehr RXX e
eine Verbindung Nord und Süddeutschlands mözlich; unter der dur „Publie“ und, France“ haben die Hoffnung auf friedliche Lösung
dort stipulirten „nationalen Verbindung“? kann aber micht der zoch nicht aufgegeben. Sie betonen, daß der Schwerpunlt der Gefahr
einfache Eintritt in den Nordbund verstanden sein. (Dies wird igentlich nicht einmal im Orient ruhe, sondern im Westen, in bem
owohl Seitens Oesterreichs als Preußens anerkannt.) Jede nigegengesetzien Ehrgeize zweier großer Staaten, denen es an
nationale Verbindung des Sudens mit dem Norden ist von einer gorwaͤnden nicht mangeln würde. Doch hätten diese Mächie
vorhergehenden Vereinigung der süddeutschen Staaten unter fich durchaus die nämlichen versöhnlichen Absichten gezeigt. Die fried—
abhüngig. (Auf diesem Standpunkte befindet sich auch Oesterreich.) lichen Bemühungen seien hauptsächlich von der einzigen Seite ausge⸗
Man wird daher, um zu einer befriedigenden Regelung det zangen, von welcher der Zweifel daran kommen ionnte.
deutschen Verhältnisse zu gelangen, den „Südbund nicht entbehren Paris, 29. Jan. „France“ und „Etendard“ dementiren
tönnen; aber freilich darf man nicht an einen Südbund denken, die von einigen Zeitungen gemeldete Nachricht, daß Rußland der
der im antinationalen Sinn wirken soll, an Aeinen füdwestdeut- französischen Regierung Anerbietungen bezüglich der Umgestaltung
schen Bundesstaat. der für sich abgeschlossen wäre, oder sich gar der Karte von Europa gemacht habe.
an eine nichtdeutsche Macht anlehnte“, sondern die Vereinigung Enaland
der süddeutschen Staaten, welche allein eine politische Berechtigung u 49
und eine Moglichkeit des Zustandekommens besitzt, ist die in Art. 4 Southampton, 29, Jan. Die Insurgenten auf Cuba
des Plager Friedens dorgesehene, jener Suͤdbund, der — wie er haben die Emancipation der Sclaven proclamirt. Die Lage hat
einerseits die Voraussetzung der nationalen Vereinigung mit dem sich verschlimmert. Die Anslünder wandern nach Jamaica.
Norden ist — so e dieser nationalen Vereinigung zu Ifalien.
jeiner Ergänzung wesentlich bedarß⸗ 4ꝛ. Rom, 23. Jan. Die Erkoͤnigin Isabella hat ihren hiesi
Mäünchen, 28 Jan, Die Anträge auf Einführung Verwandten einen Besuch im neu as —5— in 8 eepr
allgemeiner und directer Landtagswahlen kamen heute im vierten Der päpstliche Palast auf dem Quirinal ist, schon langere Zeit
Ausschuß der Abgeordnetenkammer zur Berathung und wurden zu ihrem Empfange eingerichtet. J
oon demselben mit 6 gegen 3 Stimmen abgelehnt. Letztere fallen Aan
uuf die Abg. Brater, Gelbert und Fischer. p⸗ ien. —4. J
Muünchen, 29. Jan. Die wesentlichen Bestimmungen der Madrid, 81, Jan. Die „Epoca“ sagt: Die Idee, die
aeuen MiluargerichtsVerfassung sind: Alle ausschließlich mit Ausübung der Staatsgewalt einem Directorium anzuvertrauen,
Geld strafbaren Uebertretungen der Militärpersonen, sowie die indet allgemeine Zustimmung und wird wahrscheinlich zur Durch-
gemeinen Verbrechen und Vergehen der ohne Zeitbestimmung ledig uhrung elangen wollten die Cortes die Monarchie votiren, so
uͤch auf Einruf beurlaubten Angehörigen der actiiven, Armee dürde die Wahl des Monarchen eine langdauernde Geschichte
(W. V. Gesetz Urt. 23) werden den bürgerlichen Gerichten zur verden.
Bestrafung überlassen, während sie bisher sämmtlich zur Zustän⸗
digkeit der Militärgerichte gehörten. Dagegen wird die Zustän—
digkeit der Militärbehörden in gemeinen Verbrechens⸗ und Ver—
gehenssachen der unter der Fahne zum Dienste präsenten Soldater
aufrecht erhalten, wie solches ausnahmslos in allen Armeen des
Tontinents der Fall ist. F *
München, 29. Jan. Die Abhaltung der diesjährigen
hauptversammlung des protestantischen Gustav⸗Adolph⸗-Vereins in
Bayreuth wurde geuehmigt. —
Dienstesnachrichten.“
Der dermalige Postverwalter Joseph Schindler in Neustadt a /H
ist auf die erledigte Postspeciaicassiersstelle bei dem Oberamie
Bamberg versetzt, zum Posiverwalter in Kaiserslautern der bis—
herige Postofficial Ludwig Ney in München und zum Postver⸗
walter in Neustadt a / H. der bisherige Postofficial Friedrich Schnei⸗
der in Nürnberg befördert worden. — Die an der Gewerbschule
zu Zweibrücken erledigte Lehrftelle für Mathematik und Physik isi
dem geprüften Lehramtscandidaten und Assistenten am k. St. Lud⸗
wigs⸗Gymnasium zu München Friedrich Anschütz, vorerst in der
Figenschaft eines Lehramtsverwesers, übertragen worden. I
—Mannheim, 20. Jan. Gesiern fand die Abstimmung
der Israeliten in der Schulsrage stait. Es erklärten sich 322
jür gemischte Schulen. Böllerschüsse und Fahnenschmud feiern
den Sieg der Toleranz und des Fortschrittes.
Berlhin, 30. Jan. Der Commissionsantrag auf Beschlag
nahme des Vermoögens des Exkürfürsten von Hessen wurde im
Xbqeordnetenhanie nvom Krafon Rikmarck lohhot bosfiirmortot
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        - In den näaͤchsten Tagen wird in Prag die Aufsehen erre—
gende Hochzeit eines reichen Engländers, des Bruders des ver—⸗
storbenen Admirals Napier, mit einem dortigen armen Juden
mädchen Statt finden.

Der Scharfrichter von Wien soll kürzlich am Concurs
angemeldet haben, da — wie er zu seiner Entschuldigung angab
— das Geschäft so schlecht gehe, indem nur selten ein Deliquent
gehenkt werde.

FCine mysteriöse Geschichte) Graf Renaud Moustier, der
18jährige Sohn des Grafen Moustier (Bruder des Marquis, des
bekannten Ministers und Diplomaten), verschwand in voriger
Woche aus Paris und wurde einige Tage darauf auf der Land-
slraße nach Scheveningen in Holland durchnäßt, aber nicht be⸗
raubt wieder aufgefunden. Innerhalb der Mundhöhle und an
der Zunge war er nicht sehr erheblich verletzt, offenbar durch einen
Knebel; sein Vater hat ihn bereits nach Paris zurückzeholi. Er
weiß keine Rechenschaft von dem zu geben, was mit ihm dvorge—
gangen ist; seine letzte Erinnerung ist, daß er in Paris das Col⸗
lege verließ. Man erzählt sich natürlich die seltsamsten Geschichten,
aber erkllärt ist bis jetzt nichts.

7 Bern. Die Ueberschwemmungen in der Schweiz haben
in fünf Kantonen einen Verlust verursacht, den man auf ungefähr
15 Millionen Franken abschätzt. Die Anzahl der Personen, welche
zur Austheilung der Unterstützungen zugelassen, erstreckt sich auf
16,500. — Die zum Besten der Ueberschwemmten eröffnete Sub—

chription wird drei Millionen ergeben, wovon zwei in der Schweiz
zesammelt und der übrige Theil von den in den fremden Län—
dern ansässigen Schweizern und ausländischen Schenkern gelieferi
vorden sind.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Die Ausgabe von Franco⸗-Couverts in Bahyern wird
definitiv vom 1. Februar ab erfolgen. Von gleichem Datum
nehmen die deutschen Postanstalten Zahlungen bis zum Betrage
don 50 Thlrn. nach allen Orten in den Vereinigten Staaten an.

Die Zahl der Postanweisungen in Bayern betrug im ver—
dossenen Jahre im innern Verkehr 648,129 mit einem Betrage
von 17,691,552 fl. Ein- und ebensoviel Auszahlungen; im
Wechselvertehr wurden bei 108,396 Postanweisungen 3, 461,424 fl.
ein⸗ und ausbezahlt. —W

München, 29. Jan. Der Acctiengesellschaft unter der
Firma: „Liverpool und vLondon und Globe Feuer und Lebens⸗
versicherungs-Gesellschaft“ in Liverpool, welche zum Betriebe des
debensversicherungsgeschäfles in Bayern bereits seit 7. Februar
1866 zugelassen wurde, ist nunmehr auch die erbetene Genehmi⸗
zung zur Ausübung des Mobiliar⸗Feuerversicherungs⸗Geschäft es
m Gesammtumfange des Königreichs ertheilt worden. Als Cau⸗
ioussumme wurde der Betrag von 50,000 fl. festgeseʒzt.
Bekanntmachung.

αννααι A R.
Fastnacht Sonntag:

60
Froimusik.
Fastnacht Montag:

HEariun onie
im geheitzten Saale,
ausgeführt von der 69er preußischen Infanterie-Musik mit Münchner Export
und „Löwenburger Bod.“
Fastnacht Dienstag:
„Bal l. as
AWwer-

Freitag den 12. Februar
Bormittagss 10 Uhr lassen Ge—
brüder Levy zu Zweibrücken durch
unterzeichneten Notar auf Zahlungsausstand
oersteigern:

Die von Bertram Mauel zu Blies—

mengen herrührende Wiese im Bruch,

Auersmacher Bannes von 7 Morgen

134 Ruthen zum Eigenthum.

Die Versteigerung sindet zu Auers⸗
machen im Hause des Wirthes Johann
Dincher statt

Saarbrücken, den 23. Jan. 1869

Der Königl. Preußische Notar
RöohchlIing.

Eichen-Misselholz
Versteigerung.
Samstag, den 6. Februar, Mittags
2 Uhr werden im oberen Lokale dee
herrn Oberbauser in St. Ingbert

Mainz, 29. Jan.

(GSruchtpreise.) Weißmehl das Mal—⸗
ter à 140 Pfund — fl. — ir. — Rog⸗
genmehl ditto — fl. — ir. — Weizen (200
Pfd.) 11fl. 30 kr. — 11 fl. 45 hu. —
Korn (180 Pfd.) 9 fl. 50 kr. bis 10 fl. —
kr. Gerste (160 Pfd.) 10 fl. 30 kr. bis 10
fl. 40 ir. Hafer (120 Pfoi) 5 fI. a5 tr.
dis 5 fl. 30 kr.

Worms den 209. Jan.

Wir notiren heute: Weizen 12 fl. — kr.
bis — fil. — tr. Roggen O fl. 50 kr.
dis 10 fl. — kr. Gerste 10 fl. 30 kr.
dis — fl. — tr. per 100 Kilo., Hafer
õ fl. 40 kr. bis 5 fl. 45 kr. per 60 Kilo.
Mehl per Partie 9efl. — fr. bis 9 fl.
15 ir. Roggenmehl — fi. — kr. bis — fl
— kr. Roggenvorschuß 10 fl. — kr. bis
10 fl. 15 kr. Weizenvorschuß 13 fl. — kr.
13 fl. 30 kr. Blumenmehl. — fl. — kr.
bis — fil. — tr. per 70 Kilo., Reps
F fl. — kr. bis — 7 kr. or 85

ilo. Ruͤböl ohne Faß fl. 30 ir. bis

srisen gewasserte 8* — fl. — itx. Leindt ohne Faß — fl.

ind jeden eg du daren Acker in den Seyen —E bis t. e ojne zu

. ,e an pü e

J. I. UTOWAMSs.. beilt nabete Menmite bis . fl. Ie. .
— X2e—W —
Redachom. Druc und Verlag von F. R Demeß in St. Ingbhan.
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        5*5
— *
—A 588 —5223
* 5833 3333432733 5528
8 — 22
588 553 25523353 — —
5*28 c „ 355— 5S5— —3 *
k 5 2 2* — ——8 2 —A 2 —58 —— 5 1523
22 2588 — „ZE338 —* 55 252 DO⸗ↄn
55535 —5553 S 535 77025 — — — 228 955
—5 22*8 x5 —8,58 225 — A— 235335357 S
2555 — — J 84 3533833 —5375 2322— ——— —
5*2 I2527 5853232358 8 — — — J— 888 —2 858
528* 5235 55 38355 6228 —3338* — J255
555358* —A — .2*85
—— 52 2 — * —X — 22 — —3 — —? — 8* —⸗
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— e R — —334 TD — e — I2
523803 7 —— 2 35355758311585 — 25 —
— 5335355 —25533 5333835585 555573
28235*8 —71533838 233—332338* 33 53* 55572853383
3 — 22 e 2 *ð * 23 53
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— * —— 2 * * 2 — — — 8 —
— 53z258—5337552 —5228 —5—83357* 52 22535*
8558 — — 535 —AX — —E 5 53832 8 * 5258
* 25 232— — 2 31*58 —EE 2 32225 — 7 — 23 —
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3555378—88 — — —
— — 532582356 — — 3 7 *2 65 — — — —E — —53323
5525 *2 — 235 256535 38 —— * 2—83528 — 232
5588333 325355325 5125235* s2z2573235
* * * —2 — —2
——A 2 8 — — 258 —— 5— 3 — * —
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— 235355333— 25*53 * 25 25538348 555 ——
2 Is353 53335533555* 258 236868 28 223
2 55335353525 22 5523* 15681 53255*
—255 —5335 8 2* —2 288* 2 4
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8 —532852 32 3223. 7— 28—
2 —— c22 2 e 258832832242 2
22 5 8 22 —— 5* 52232 — —28 2
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22 — * 225 582 — 32308 6 —32 5
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33353 23 383*
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5 3 —8 3 355563225338 2
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* — * 8* 7 25 ẽ —32*5 2
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2 75 5225 58 38 — 5—1—28335 328* *3 *238 »*8* —
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        St. Ingberler AAnzeiger.

Der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntags⸗

shummer) erscheint wöchentlich vi e r mal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Nr. 20. Donnerstag, den A. Februar 1869.
Deutschland.

München, 30. Jan. Vom kgl. Kriegsministerium wird
hekannt gegeben, daß in Betreff der Dienstzeit der Reengagirten
die allgemeinen Normen des Wehrverfassungsgesetzes Platz zu
greifen haben, wornach die Dienstzeit in der activen Armee drei
Jahre beträgt und von demjenigen, welcher in der activen Armee
joridienen oder in dieselbe wieder eintreten will, die Capitulations.
jeit nur mehr auf ein Jahr abgeschlossen und von Jahr zu Jahr
erneuert werden kann. Bei dem Bestande dieser Verhältnisse
darf es den Reengagirten nicht verweigert werden, die freiwillig
übernommene Dienstzeit in der activen Armee vollständig zurück⸗
zulegen; ebenso darf aber auch denselben die Enthebung von der
dienstleistung in der activen Armee und deren Versetzung in die
belreffende Kategorie von Wehrpflichtigen unter den hiefür gege—
benen Voraussetzungen, endlich deren sörmliche Entlafsung bei be—
reits vollständig erfüllter Wehrpflicht dann nicht vorenthalten wer⸗
den, wenn ihrer Beabschiedung ein sonstiges Hinderniß nicht
entgegensteht.

— Das k. Kriegsministerium nimmt Veranlassung, die Be—
sitzer militärischer Heirathscautionen, welche ganz oder theilweise
durch Hypotheken in der Pfalz aufrecht gemacht sind, zur Wahrung
hrer Interessen auf das Gesetz vom 16. Mai 1868 ,Abänderung
einiger Bestimmungen des in der Pfalz geltenden Civilgesetzbuches
über Privilegien und Hypotheken betr.“ (Gesetzblatt Nr. 36
Seite 610 -614) und insbesondere auf den im Artikel 3 dieses
Besetzes bezeichneten Präklusiviermin aufmerksam machen zu lassen
innerhalb dessen die bis zum 26. Juli 1868 bereits mit sicherem
Datum erworbenen Süubrogirungen in die Legalhypothek der
chuldnerischen Ehefrau in die Hypothekenbücher eingetragen seir
müssen, wenn sie nicht den subrogirten Gläubigern gegenüber der
erworbenen Rang und dem Drittbesitzer gegenüber ihre Wirksam
teit verlieren sollen.

München, 1. Febr. Bezüglich der Abgabe von Franco
Fouverts an das Publikum und den Gebrauch derselben wird
Nachstehendes angeordnet: 1) Der Preis der Franco⸗-Couverts ist
auf 3 kr. 1pf. per Stück festgesetzt. — 2) Die Abgabe an das
Publikum kann nur gegen Entrichtung dieses Preises und zwar
in einer solchen Anzahl von Stücken erfolgen, daß eine Berech⸗

nung auf Pfennige vermieden wird. Die geringste Abnahme muß
daher 4 Stück betragen. — 3) Die Taxre für Briefe mit Franco⸗
Couverts kann durch Aufkleben von. Francomarken ergänzt wer⸗
den; dagegen ist es unzulässig, eine aus einem Franco⸗-Couvert
geschnittene Marke zur Francirung der Correspondenz oder zur
Ergänzung der Taxe zu benützen. Correspondenzen der letzibe—
zeichneten Art sind als unfrancirt zu betrachten und bei Antaxir⸗
ung nur die verwendeten Francomarken zu berüchsichtigen. 4) Ein
Umtausch beschädigter oder sonstwie unbrauchbar gewordener
Franco⸗ Couverts kann gegen Entrichtung der Herstellungskosten zu
1 Pfennig pro Stück bewirkt werden. 5) Vorläufig können die
Franco⸗Couverts nur den Postanstalten am Sitze der Oberämter
zum Verkaufe abgegeben werden. Die Abgabe an die übrigen
Postanstalten erfolgt allmählich mit der Zunahme des verfüg—
baren Vorrathes. Zum Wiederkaufe können Franco⸗Couvertẽ
aicht abgegeben werden.
Dienstesnachrichten.
Der Zollverwalter Georg Helffer in Habkirchen ist auf An—
suchen in gleicher Eigenschaft an das Nebenzollamt zu Landau ver⸗
jetzt, zum Zollverwalter des Nebenzollamtes J. zu Habtirchen der
Brenzobercontroleur Friedrich Weiß in Hornbach berufen, der
Grenzobercontroleur Georg Banner in Kröppen in gleicher Eigen⸗
schaft unter Fortdauer seiner provisorischen Diensteseigenschaft nach
Hornbach versetzt und zum Grenzobercontroleur in Krdppen der
derittene Grenzoberaufseher Rudolph Kriß in Berchtesgaden in
orovisorischer Eigenschait ernannt worden.

Karlsruhe, 1. Febr. Das Staatsministerium hat ver⸗
zangenen Freitag durch den Staatsanwalt gegen den Erzbisthums⸗
verweser Kübel zu Freiburg und den Stadlpfarrer Burger zu
Konstanz wegen Mißbrauchs des geistlichen Amtes in Angelegen⸗
heit der Excommunication des Bürgermeisters Stromeyer zu Con⸗
tanz beim Freiburger Hofgericht eine Untersuchung einleiten lassen.
Die Anklagekammer des Hofgerichts hat daraufhin den Nreis—⸗
zerichtsrath Deimling mit der Führung dieser Untersuchung
eauftragt.

Berlin, 1. Febr. Der „Staatsanzeiger“ publicirt die
Finberufung des norddeutschen Bundesrathes auf den 15. Februar.
Die Einberufung des Zollparlaments ist auf Mitie Mai beab⸗
ichtigt. —
— Im Abgeordnetenhaufe legte die Regierung einen Ge—
setzesentwürf über die Auseinandersetzung zwischen dem Staat und
der Stadt Frankfurt vor. Die Hauptpunkte desselben sind fol⸗
gende: Alle 1866 zu Staatszwecken verwandten Gebäude und
Liegenschaften verbleiben Staatseigenthum, incl. die zur Unter—
zringung des Frankfurter Militärs verwandten Gebäude; ausge⸗
hlossen bleiben jedoch die mit fremdem Militär belegt gewesenen
käumlichkeiten. Sämmtliche Eisenbahnen werden, ohne Enischä⸗
digung an die Stadt, Staatseigenthum, nur die Verbindungs—
bahn verbleibt der Stadt. Alle Schulden, ausgenommen drei
Posten, übernimmt der Staat; desgleichen die Pensionen der
Senatoren und Rathsschreiber; mit Ausnahme der von der Stadt
ʒesoldeten. Das Vermögen wird getheilt im Verhältniß dvon
11,940 zu 8060 Gulden. Die Einnahmen und Ausgaben pro
1866 verbleiben der Stadt, mit Ausnahme der von Preußen an
den Zollverein zurückgezahlten Summen. Die Kirchen und Schulen
find von der Stadt zu unterhalte.

Frankreich.
. Paris, 31. Jan. Seit einigen Tagen wird hier mit
Bestimmtheit versichert, die kaiserliche Regierung strebe eine Allianz
mit Rußland eifrigft an. Schon unterm vorigen auswärtigen
Ministerium sei die Sache angegriffen, von Lavalette aber mit
erhöhtem Interesse fort zeführt worden.

Paris, 3. Febr. In Algerien ist eine Insurrection aus⸗
Jebrochen. Die Verbindungen mit Geryville und Laghouat sind
uinterbrochen. *
Italien.
Florenz, 2. Febr. Berichten aus Rom zufolge ist der
Papst ernstlich erklrankt. Die Regierung trifft Vorsichtsmaßregeln,
um allen Eventualitäten vorzubeugen. 9

Aus Rom wird geschrieben: Die Zufuhr von Kriegs⸗
munition aus Frankreich dauert fort. Die Depots von Civiia-
vecchia sind bereits so überfüllt, daß die letzten Ladungen nach
Biterbo geschafft werden mußten. Auch die französischen Occupa⸗
tionstruppen werden nicht nur nicht vermindert, sondern erhalten
Zuzug. Sie sollen für das dkumenische Concil eine Ehrene be—
ziehungsweise Sicherheitsgarde abgeben.

Donaufürstenthümer.
Belgrad, 2. Febr. Der „Vidobdan“ sagt: Griechenland
werde im Falle eines Krieges nicht isolirt bleiben. — Bei Rit—
jchitza soll zwischen Montenegrinern und Türken ein Gefecht siatt⸗
gefunden haben.
Amerika.
Washington, 30. Jan. Das Repräsentantenhaus
hat mit 147 gegen 42 Stimmen als Verfassungszusatz beschlossen,
daß die Unterschiede der Racen und Farben die Wahlberechtigung
n'emals beeinträchtigen dürfen. F

Wasshington, 831. Jan. Der Congreß genehmigte mit
110 gegen 62 Stimmen die Einbringung einer Resolutihn sus
Annexion von Haiti und San Dominao.
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        Vermischtes.

*Speyher, 29. Jan. Eine Anzahl Männer von hier
worunter Regierungspräsident Hr. von Pfenfer, fordern zur Be⸗
theiligung an einem „historischen Vereine der Pfalz“ auf, „um
die daselbst vorhandenen alten Bau⸗- und Bildwerke nicht vollig
derfallen zu lassen, jeden, sowie verborgenen Schatz in Sage und
Lied, in Mundart des Volkes, in Sitte und Brauch, in altem
Recht und in alter Lebensgewohnheit — zu sammeln und zu
lichten, aber auch zu erläutern zur allgemeinen Belehrung.

WMunchener Blatter erzählen: Einen Fall eigener und
äußerst seltener Art dürfte nachstehende Thatsache bilden. Vor
20 Jahren wurde dahier ein Mädchen geboren, und bald darnach
in Koost und Pflege einer Familie übergeben, regelmäßig dafür eine
dinreichende monatliche Alimentation bezahlt, — ohne zu wissen,
zon wem dieselbe geflossen, Kurz vor Weihnachten kam nun unter
der Adresse der Pflegeeltern besagten Mädchens (welche, nebenbei
gesagt, ihren Pflegling auf das Sorgfältigste erziehen ließen) eine
Summe von 380,000 fl. an, mit dem Beifügen, dieselben seien
in Christgeschenk für das Pflegekind — und war auch hiebei die
Zusendung eine anonyme. (Der „B. K.“ erinnert dabei an die
Thatsache, daß in dem Testamente des kürzlich verstorbenen Bür⸗
germeisters d. Zelinka in Wien die Summe von 30,000 fl. als
„Deposit“ aufgeführt war, bestimmt für ein in Bayern lebendes
Mädchen, welche Summe nach dem Willen des Erblassers einem
Münchener Auwalte zu Handen gestellt und jenem Mädchen ent⸗
veder bei dessen Verheirathung oder nach erlangter Volljährigkeit
nusbezahlt werden sollte. Es wäre also wohl möglich, daß das
oben berichtete Ereigniß hierin seine Erklärung finden könnte.)

F Mannheim, 26. Jan. Am Nachmittag des 22. d. M.
wurde von, einem Fremden, in einem Anfall von Geistersstörung,
einem Manne in hiesigem Schloßgarten eine bedeutende Summe
in Papiergeld und Gold übergeben, ohne daß das Geld bis jetzt
wieder zurückgestellt worden ist. Das Bezirksgericht erfucht nun
um sofortige Rückgabe des Geldes und fordert alle Diejenigen auf
welche über diesen Vorfall Auskunft geben können, dies mündlich
oder schriftlich anzuzeigen. Der Fremde, welcher das Geld wegege—
benn, ist im Alter von 35 Jahren, 5 Fuß rhn. groß, und trug
einen blonden Vollbart, bekleidet war er mit einem braunen Ueber—
zieher, Pelzmütze und grau und weiß karrirtem Shawl. Für
ꝛtwaäige Auskunft, oder für ganze uder theilweise Beibringung
auch der fehienden Summe ist eine Belohnung von 50 bis 100 fl.
ausgesetzt.

In Baden gibt ein Vr heilsspruch der Mannheimer

—Strafkammer für und wieder zu reden. Wegen Zusammenstoßes
zweier Eisenbahnzüge, wodurch mehrere Personen Verletzungen
rlitten, wurde der Zugführer Mülbert, welcher, nachdem er 2
Nächte und 1 Tag unaufhörlich in Dienst gewesen, in Frie⸗
drichsfeld einschlief und nicht halten ließ, zu 3 Monaten Kreis-
Befängniß und 4000 fl. Schadenersatz verurtheilt.

F Zur Feier des 28jährigen Regierungsjubiläums des Her⸗
ogs Ernst von Coburg⸗Gotha erschien heute, 29. Jan. die „Cob.
Zztg.“ mit hoffnungsgrünem Rande.

Gra;z, 29. Jan. Ein neuer Hirkenbrief unseres Bischofs
rklärt es als eine Versündigung gegen den heiligen Geist,
inen der Wanderprediger, wie Ronge, Uhlich ꝛc, auch nur zu
zrüßen.

p Der treue Verfechter des Republikanismus, Georg Fein,
der im Jahre 1833 als Flüchlling in die Schweiz kam, das
Bürgerrecht von Basselland erhielt, die Freischaarenzüge gegen die
duzerner Jessuten organisirte, sich nach langer Gefangenschaft in
diestal, dann in Zürich anfiedelte und dort seine Thätigkeit der
Draanisation aller deutsch-schweizerischen Kräfte widmete, ist in
dießenhofen (Kr. Thurgau) gestorben.

F In Rom Gtaat Newyork) wurde kürzlich ein Mörder
nach einer gänzlich neuen Methode durch den Strang hingerichtet.
Man kieß den Deliqueten am Galgen Chloroform einathmen, und
ils Besin nungslosigkeit eintrat, riß ihm der Scharfrichter den
Poden unter den Füßen fort, so daß der Tod ohne die mindesten
Anzeichen von Schmerz eintrat und der Puls nach Berlauf von
12 Minuten zu schlagen aufhörte. —16

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
Wien, J. Febr. Bei der heutigen Serienziehung der
500 Gulden-Loose von 1860 sind gezogen worden: Serie 85
330, 779, 792, 1033, 1050, 2405, 2567, 2823, 2953, 3018
022, 3119, 3264, 3616, 4413, 4529, 4557, 4902, 53041,
,955, 6496, 6537, 7415, 7705, 7849, 7887, 8338, 8600
3686, 9013, 9544, 9792, 10552, 10692, 11040, 118323,
1461. 11501, 11544, 11839, 11960, 11967, 12075
12581. 12697, 12743, 12862, 13173, 13203, 13533
3608, 15275, 15928, 16906, 17285, 17494, 17962, 18009
asss8... — 57

—
ooadpelilacht Bon ag:
FRIMVBIX
— 8 Dienstag F
ASMNBAIA.
Georg Jung.
Eichen-Misselholz⸗
Versteigerung.
Samstag, den 6. Februar, Mittags
2 Uhr werden im oberen Lokale des
herrn Oberhauser in St. Ingbert
283 Klafter
Eichenmisselholz
P bis IVe Klasse
zus den Waldungen der Herren Ge—
hrüder Kraemer versteigert.
Nähere Aufschlüsse bei Oberförster
Küßwetter.

Zonntag den 7. und Dienstag
den 9. Februrrr
.

Froimusik.
Moutag den 8. Febr.
AIAFMOMĩCMIIVSICI
ausgeführt von der Kapelle des kgl.
bayr. 5. Jägerbataillons,
unter persönlicher Leitung ihres Stabs—
hornisten Herrn Klingler. — Bei
der Tanzmusik wird auch Bier
verzapft.

L. Weirich.

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛe. Preise
der Siadt Zweibrücken v. 4. Febr.
Weizen 5 fl. 40 kr., Korn 4 fl. 45 kr.

Gerste Zreihige, — fl. — kr., Gerste vier⸗

reihige, 4 fl. 21 kr. Spelz 4fl. 3kr.

Spelzkern — fl. — kr. Dinkel 3 fl.

42 kr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafer

4efl. 26 kr. Erbsen — fl. — kr. Wicken

4fl. 7 kr. Kartoffeln 44 kr. Heu 2 fl.
4kr. Stroh 1fl. 22 kr. per Zentner.

Weißbrod 112 Kilogr. 15 kr. Kornbrod

3 Kilogr. 23 kr. ditto 2 Kilogr. 16 kr.

zitto 1Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.

27 kr. 1 Paar Weck 9 Voth 2 kr. Rind⸗

leisch J. Qual. 16 kr. A Qual. 14 kr.

7albfleisch 12 kr. Hammelfleifch 14 fr.
ʒ„chweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein

24. tr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 30 kr.

per Pfund.

Fruchtpreise der Stadt

Kaiserslautern vom 2. Febr.

Weizen 3 fl. 32 kr. Korn 4 fl. 40 k

Spelztern — fl. — kr. Spelz 4fl

Letr. Gerste 5 fl. 16 kr. Hafer 4 ft

31 kr. Erbsen — fl. — kr. Linsen 5 fl

12 kr. per Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 22 kr

2 Pfd. Gemisch tbrod 12 kr. und 2 Pfd.
Weißbrod 12 kr.
4 Redaction, Denck und Verlag von F. X. Demetß in St. Ingbert. —W
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        222 22
2858 8 —ERVVV
S— 5383 —53532 35333—235 —52283
— 5335 338888 2557 —5 —
—S F 5* ——22 4 3 * — 8
22 — ——283383 8* —A— ————— — 5 27 *
2 222 8* ẽ 2537 22 2— 5 * 5 * — —
— 355— 583 — 553 322 3735 54
57 *533533585 3 53 82523853 2—8 57 53 5553 255
— — — —— 38 — 535
538 7 3 5 3888 — 5323* 55 225 23
—A — ẽ 2*2 5—525355 J5 — 2 528 3—
— —225 52 * —&amp; 22B355 288 — ——A— 2*
* — 58528 551 —52 5558588 23*— 2 53*274
— — — —58 538 358323 255 — 258 388
— —— 8 38383 525 5535
3 *25583 5ñ 352782 3883355 — —25 378
* —* 5 J *
— 2 —A 2—85253755 —8 3 3* 83 22 8
zs aàs 3 3 338 238 44 28
2 —A58 * * S 20 *8*8— 8— 77 3. — 53 20 — — * *
—— 2* ẽ — 12 — 88 * 7 * 2 ES
* 8* —V— * —
5357257 7825383 035358 5 55 538.3 1333575
— J ——55 585—8 22 — IS —D7T2—— 35 55285
—33 — e7— 738 353 23
J 78 N* 3 *25 * **
—A 328 — 25382535235* 385353557* 523 2
58323* S 2225* 2v 2.. 32 8*2 8 823336k5358231 862
53 ———— —2 —2* — —E —E— * 3 — 32
s88 — e —285388 —S503 53 — A
53 552* —5—— 5 233* —3 — 5*
2N88 2522* E 56 58 3 BB2z2332 — A
23. — 55503 3z53553825—6 3*535*3 *5
——6 55— —A— —A —— — 4.
———— —25 53 5335*83 3833
z — — — 7 2 8 33 38 33 8*
ð — ——— 382 882557*
8 3E7E— 5 —— 8 6
2555 8 5 D88
2 2 52252
A
2535*55 53325 2325 —
——5683* 52523——353323585
5522 —3832 3533—z—33
5 — 2538 —332—3355 3535 33 —83—3—*5 2833 425—588
2838 8 3 — — —35 535538
— —8 —2 —— *2 — * * J * — J 25 — 2
—* 2 — ——A 5— 2 — — — 3 — —228 * * 8
2335353753* 3 — 38338332 —3837 I 55*
38553 **33383585 —
5 9 2 —22 — 2822 — 35 —2
— —— — 338* c83. —533 2388 55858
— 5 58 2 —7—335 — —257— —53338 T. —235 F
—56* —252* —3 55 —F — 5 ——
5 358 — 35337 53735 28583. —2255783855 .
8* 39 2338 333383—3
— —22 J — — 2 7 2 * — 8 — — — * —2
33 3383333333 ———885382— 53 37558*
* —3 * 55 öä 55 23 35 712 2 2
* —E * cx507 S8 — — 2 * 552 — — * —88 25
525325 2333333* — s3 3 3—
—z5553—335258 1383 8533—353 — —— ——
58528 * — 2585 —852 2558753 8— ———
—* * — 8 —A 72 25 535533258 5 —32 —— — 35 J — ———
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—— — 377 —35888 37
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2 4
55553585 82
— 27
8282 1325 — — 333 2.
53 82 3 8 774 ——— 33355353 * 8 S 2 —8
2 255 158 778 55253* 2* 25 52
n. —* 52 528 28 2 22 — —— 2522 * 4«5
258 5 5330 — 52688383 538553383 E * 8223
35558 522 5 — — 3 * — 24 25 6
—32 — 22* 3 2 — * — 2 55 22 1
—— — *2336 — 5553 XI— — 5* * 2* 5141
56 * 23* 8 *388 238 3225855 2*
0 38 s58;3 Ec 2323 38 5*
* 388 — 2 385 35 5858 2388255 U— —
3485 ** —— 3 —132385 ——— 333335 O
2 52 N 255*8 * 3 — 258 858 V 325 *55868 —
263 ——— 2 5* 535 * 255335 — 55 *55* 5 —E
552 —— — 327234 22. J 58
2*8* — 5 55 —S 5* ** 2 8 — 3833. * — 52*
3* —— — 5 —A—— 2 323 78 25533 —8 7 22
—— 73 —— — 255352 5 26—83358 23 —A 535
55333357 578— 2 3* 2833 23 34 5 3— 3*
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3— 33 33332723
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733—83385* —3338233 2 2333 333332
2 —733 8 252 *
5 2582323 3753 853.* 23255 532682262 32385 322338 —2
A——— — * 2* 558 3255867 2* 2 — 3
88— 33 — 52322 252 52535 * * — ** —9 34. 7 2* . 2
s—3 — 3—2535385 Z9O* 322328 53
915 , 53233232 22225 25— 5 358129223 —3.2 8555 22225 2*
5255235 232 5*8B S2. * * * 38 2 — — 8722
113853 5880 — 3 —— 6327 — 7
2 vx 37 — 2522 2 2 838 G 788 * 8 2..— S
V — 7 * — ——— R72 * — 327 2*
333553831 5 2—3 * 3153 13 17 DS 2252 733 —
5 32332 5232 23 2*3523 * 342 —2 23 —S 2233 2338
*3*8 — *5347 — * —723 —332 — —
3*33 538 J 262 5 582.* 3
32 3 33335— 883 279— ; I28 5553
2533333—38383383 75. 2583 3*88
F 3 3—33355* *335 537577
* 3 2 2 35 * R— ——— 8 3
z353523222.3 29 —— — — * 2535 —A
35533 253 233—33252827 —X 27 263
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2 — *
3368
2 3338383 — —
522327 5*33 *2328* 238382535
57 522* 33.22 6 * 2333338
333558 253 33338238 32 . *
2 335 283335 83 23355
252 —— c —33483 * 5 *
8 * 2 —22 28 28 2 7 — 3 3 —5— * 3* —3* 2
2* — 2352373 — 338 2333
2233888 3353833 232 2.2 v
—————— 5523333 —
227 133
58332 —2 5388 3283338335*
— *
25335 ——— —
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— * 538 23283
23773 555 — 23 3. 2 22
27377 8 24333 53852332
235 330877 3337335355 225
2* — 28953 35835 2226
3 755328
—— 52253 553
22838 J — ——— S5
—* 8 3 9 5 2 1825*35 2. 23
* 8: 2* 7 5853 2* S3. 352 27 53
2 88 15325 — 2537 *
27 *25533 5323338
8354* *5 2.* — 3 75. 5 3
125353 38232 35288 ——
J—
* 8 25 ? * *2 87
* 333 5533 3343378
—152333 — 32* 228 ——6
33332238 3 —
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⁊* 333523533 25
555353353
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2 83507

222 2
23358
22
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—83 3833—7335333355232233838 5
3 52 *

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—38353258 32, 53553* A —X 35
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s — 583 53.3 3832 2*
52 2 * 222¶55 X2 2 32 2* *
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283775 3 25333533 —2533 4 3 —8*
223 32552 5786 33 3252353653 8 2238
2* F 5 3
3825—333 5238 3 2A5 3225353 —

7823785 523335333 5353335 53.9 *

— 32 35. 55 332755333 2 23833 23388
—3— 3832 3333552883— — 24
778222 23 —523 *53 523 33333 23238 7 2*
717 —— s 2 *3. 53 *53 22 255* 2*
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B8323* 2 ——— 52332832.3 —

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53 255 28 3 35 3357332228 2 —
32333* 538 2 57 *8*2 8. 3 S·

— 27 3 — 68 —— 3364 8
53523 2 M— 3 —

228 O 3253323322735 22378 7
253 —— 5. 5 28 357 2 F 2283 7

983 — 2·7 * . 2*

8383 2 —3 — 853

5—833 23.3 5355 ——8 877

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2336872 353383— 35335333333333383
A 3858 2538 —225 —à —3 2232
——27233. *378 — 53 35333333325
*3 *—33 53—23—23208 3353—3335332323 23229
53—3—32 513333833*3 5583328
2 257 33 22 332 —72226
3 3 3 — 33 —3 — 3 8365872532
3383 38333— 3338— 5 — 33
AS —I — —333 53 333. 333 33333—
*83333 — —— 879675233333335832385
528 3 —252323 23 —— — —*2252. 5. 3325 522
553385 22 33 552 2. 522 2252383
33 33 239283 *2—33—3335

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33 2335 35 232 33338—535
553355 23 3833 63—72. 0 3 53 —5m2.723
— 5328 42 * A—— 2 * 8523222—73. —
38 385338 23 32.3 32 5325 2 33—— 34233
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25538 —A —
* — 22* — —— 255 —
338 723338 33385333
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2* —— 2 2* * α * 3 2*
5 28 3833 33— —3533853*

55 22* 4235 7 * *. 55 54523. 85
*383. 75 3283. 335 * —23 5353573782
2. 533. 35*23 *5572 i — 333833 3 3223
— — 22c2 2 J. — 32 7 8 37 — — 7 5 — 39*
35355325 83 0 3 —,33 3 37
5 5 3 * 29 * — 55 2 —A —— *5
*—243 —A 32325—3833352332 328—
—A — 253553 322383 588222 3828*
——— 522733 23*3853 323—533353258
2532333 — 855727 2* —A —2

—
J—
        <pb n="73" />
        St. Ingberler AAnzeiger.

— — —

der St. Ingberter Anzeiger s(und das mit dem Hauptblatte verbundene Anterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntags⸗

NPummer) erscheint wöchentlich vie rmal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

Nr. 21. Samstag, den 6. Februar —1869.
—

————
Deutschlanud.

München, 1. Febr. In Gemäßheit der über die Dienst—
verhältnisse der einjährigen Freiwilligen erlassenen Verordnungen
verden diejenigen Freiwilligen, welche das Landwehroffiziers—
Framen nicht gemacht oder nicht bestanden haben, zur Reserve
entlassen und befinden sich dann in demselben Verhältnisse, wie
Jeder, der drei Jahre gedient hat; sie verlieren ihre Abzeichen
und sonstigen Vergünstigungen. Diejenigen Freiwilligen, welche
das Qualificationszeugniß zum Landwehrofficiere erlangt haben,
sollen in der Regel noch eine vierwöchentliche Uebung bei der
dinie mitgemacht haben, bevor ste zu Landwehrofficieren ernannt
werden. Dieselben werden jedoch vor ihrem Uebertritte zur Re—
erve zu Unterofficieren befördert.

München, 2. Febr. In dem neuesten Einlauf der Kam—
mer der Abgeordneten befinden sich u. A.: Antrag des Abge—
ordneten Umscheiden, Uebertragung von strafprozessualen Bestim—
mungen des rechtsrheinischen Bayern auf die Pfalz betr. — Vor
dellungen des Volksvereins in Kaiserslautern und von Schul—
iehrern im Kanton Wolfstein, den Schulgesetzentwurf betr. —
Bitte der Lehrer des Kantons Grünstadt, den Schulgesetzentwurf
zetr. — Bitten und Vorstellungen, den Bau einer Eifenbahn von
Zweibrücken nach Landau betr., von dem Gewerbeverein der Stadi
Zzweibrücken, von den Bürgern der Gemeinde Ernstweiler-Buben—
hausen, Einsd, der Stiadt Zweibrücken, von Dammheim, Woll—
nesheim, Eschbach, Göcklingen, Irheim, Ober⸗ und Niederauer—
zach, Stammbach, dann des Fabrikrathes für die Amtsbezirke
Zweibrücken und Homburg. — Antrag des Abg. Louis und 15
Gen., die Erbauung einer Eisenbahn von Landau über Annweiler
und Pirmasens nach Zweibrücken betr.

München, 4. Febr. Die Ausschüsse der Abgeordneken⸗
ammer haben die von der Staatsregierung zur Vervollständig-
ing des bayerischen Eisenbahnnetzes: vorgeschlagenen 18 Linien
zenehmigt und vier neue hinzugefügt.“ Es sind dies: die Fichtel⸗
gebirgsbahn, die Linie Wassertrüdingen-Dinkelsbühl, die Bayrisch—
waldbahn und eine nördliche Fortsetzung der Linie Kronach.

Dienstesnachrichten.

Berlin;, 1. Febr. Preußische und sächsische Firmen haben
sich an den Bundeskanzler gewendet, um durch Abschluß eines
VBertrages mit den Vereinigten Staaten wo möglich Herabsetzung
der hohen amerikanischen Eingangszölle für Wolle und Wollewaaren
zu erwirken. Bei diesem Anlaß sei auch bemerkt, daß der Aus—⸗
schuß des Deutschen Handelstages wahrscheinlich schon bis Anfang
des März hier wieder zusammentreten wird. Unter den Gegen—
ständen, mit denen derselbe sich befassen soll, befindet sich auch das
neue Handelskammergesetz, das in den betheiligten Kreisen eine
scharfe Kritik erfährt.

Berhin, 2. Febr. Die handelspolitischen Verhandlungen
mit der Schweiz werden bald wieder aufgenommen werden. Der
eidgenösische Gesandte, Oberst Hammer, ist hierher zurückgekehrt.
— Der schleswig-holsteinische Landtag ist einberufen
worden.

Berlin, 5. Febr. Die Kreuzzeitung meldet: Nach der
Mittheilung einer befreundeten Regierung ist das Leben Bismarck's
auf's neue bedroht. Ein aus Hannover gebürtiger Student sei
als mit der Ausführung des Attentates beauftragt namhaft ge—
macht worden. —*5

Frankreich.
Bei dem Senate ist eine Peiition eingelaufen, in der ver—
langt wird, daß man verhindere, Voltaire auf einem öffentlichen
Platze eine Statue zu errichten; es sei „eine Schande für Frank⸗
reich, einen solchen Menschen öffentlich zu ehren.“ Der Mann,
der dies verlangt, wohnt. in St. Donat und heißt de Beuquh
d'Hagerne. 3*
BParis, 30. Jan. Aus russischer Quellengeht mir folgende
interessante Mittheilung zu, die, wenn sie sich bestätigt, in die
künftigen Verhältnisse des russischen Reiches nicht unbedeutend ein—
greifen dürfte.“ In den Regierungskreisen von St. Petersburg
erzählt man sich nämlich, daß menschlicher Berechnung nach in
ünfzig. Jahren kein St. Petersburg mehr existiren Herde. Die
Stadt sinkt — freilich sehr. unmerklich, aber mit erschreckender
Regelmäßigkeit, und die mit der Untersuchung betrauten Sachver⸗
ständigen erklären die Bodenverhältnisse für so ungünstig, daß hö—
heren Orts bereits die Vorkehrungen zur Verlegung der Residenz
zetroffen werden. (7) Schon vor einiger Zeit meldeten die
Journale, man habe Befehl erlheilt, in Kiew ein kaiserliches Palais
zu erbauen. Die öffentliche Meinung erblickte in dieser Anordnung
einen Alt von rein politischer Natur: nach dem Vorhergehenden
dürfte die Staatsklugheit der moskowitischen Politiker nur bei der
Wahl zwischen den verschiedenen ihr zu Gebote stehenden Städten
des Kaiserreichs ins Spiel kommen: die Verlegung selbst ist eine
durchaus unfreiwillige, ein Flüchten vor den Gewalten der Ele—
mente. Es war einer jener Willkürakte des Despotismus, sich
in den Morastgegenden der Newa ein Denkmal setzen zu wollen;
jetzt applicirt das Faktum dem dritten und vierten Glied seine
eiserne Lektion. Es scheint, daß man vorläufig ans unbekannten
Gründen die Sache, deren Wahrnehmung sich natürlich dem gro—
zen Publikum entzieht, geheim halten will; vielleicht ruft unsere
Mittheilung ein Communique hervor und veranlaßt eine weitere
Frörterung, die bei der Wichtigkeit der Angelegenheit des allge—
neinsten Interesses sicher sein darf. F

Paris, 5. Febr. Die Griechenland gewährte Frist läuft
zrst mit dem Ende der Woche ab. Depeschen aus Athen melden,
der König Georgios habe Zaimis mit der Bildung eines neuen
Fabinets beauftragt Nach dem „Public“ herrscht große Bewe—
Jung in Athen und den Provinzen. .

Aus Algier, 2. Febr., wird telegraphirt: Oberst Souis
jat mit 1200 Mann einen glänzenden. Sieg ‚über 3800 Auf—
tändische unter Sidi Scheik bei Ayn, Madhy erfochten. Die
Ruhe im Süden ist wieder hergestellt. — Mac Mahon wurde am
k. Febr. in Algier erwartet.

W Spanien. —
Wie man der „Frankf. Zig.“ aus Madrid schreibt, ist

Vom 1. Februar an sind in Großkarlbach, Kirchheim a. d. Eck,
Dirmstein und Hördt Postexpeditionen errichtet und dieselben an
folgende Personen verliehen worden: Die Expedition Großkarl—
bach dem Gastwirthe Joh. Georg Wiegel, die Expedition Kirchheim
a. d. Eck dem Gastwirthe Gottlieb Puder, die Expedition Dirm—
tein dem seitherigen Postexpeditor Lorenz Hainz in Laumersheim,
die Expedition Hördt dem Gemeindeschreiber Peter Engel und die
durch Versetzung des Expeditors Hainz in Erledigung gekommene
Erbedition Laumersheim dem Bürgermeister Peter Kehr.

Die Function eines prot. Districtsschulinspectors für den
neu gebildeten Kanton St. Ingbert ist dem bisher mit dieser
Function für den Kanton Blieskastel betrauten Pfarrer Karl
delffenstein in Hornbach und diejenige für die tath. Schulen des
dantons Otterberg dem Pfarrer und Districtsschulinspector Georg
Zchmid in Winnweiler übertragen worden. — An der lateini—
chen Schule zu Kaiserslautern ist der Studienlehrer der 2. Klasse,
Nikolaus Feeser, auf die erledigte Lehrstelle der 3. Klasse, der
Studienlehrer Bernhard Müller sauf die der 2. Klasse, der Lehr—
amtscandidat und Gymnasialassistent Emil Reichenhart in Schwein—
surt auf die der 1. Klasse, ferner ist der interimistische Schul⸗
derweser Joh. Henrich in Rubenheim zum Lehrer an der kath.
Schule daselost, der, Schulverweser Karl Heng in Frankenstein
zum Schulverweser an der prot. unteren Schule zu Enkenbach
und der Schuldienstexspectant Hermann Dürk von Böhl zum
STchulverweser der kath. Schule zu Merzalben ernannt worden.

Karlsruhe, 8. Febr. Durch eine landesherrliche Ver—⸗
ordnung wird die weltliche Feier der Sonn⸗Festtage neu geregelt,
jür eine Anzahl Feiertage wird dieselbe mehr oder weniger

uufgehoben.
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        gegen den Beichtvater der Königin Isabella, den Pater Claret,
eine Criminaluntersuchung im Gange, weil derselbe aus der Klo—
sterkirche des Escurial mehrere kostbare Kirchengefäße entwendet
hat, deren Werth man auf sieben Millionen Realen veranschlag!
hat. Pater Claret ist aufgefordert worden, diese Schätze sogleich
zurückzuerstatten, widrigenfalls man in Paris seine Auslieferung
als die eines gemeinen Verbrechers verlangen wird. Es mag
diese Thatsache mit zu den Motiven des Zorilla'schen Dekretes,
das alle Kunste und Werthgegenstände von Klöstern ꝛc. ⁊c. als
Staatseigenthum erklärt, gehört haben.
Griechenland.

Athen, 2. Febr. Der Rücktritt des Ministeriums Bul—
garis ist Thatsache. Der Köonig ist entschlossen, die Conferenz⸗
Erklärung anzunehmen. Volksaufläufe finden statt, um den König
in seinem Entschlusse wankend zu machen und zur Wiedereinsetzung
des Ministeriums Bulgariens zu bewegen. — (Weitere telegraphische
Notizen melden: Griechenland habe vor seiner Rückäußerung auf
die Conferenzerklärung die vorgängige Zurückziehung des türkischen
Uliimatams verlangt und Dank der Mäßigung der Pforte auch
erlangt. Die übrigen griechischen Forderungen seien wesentlich
gemildert worden. — Ferner: In Konstantinopel wolle man
bereits bon einer definitiven Annahme der Conferenzerklärung von
Seiten Griechenlands wissen.)

Donaufürstenthümer.

Belgrad, 3. Febr. Das Journal „Serbia“ constatirt
in einem anscheinend inspirirten Artidel die Resultatlosigkeit (2)
der Conferenz und stellt für den Fall eines türkisch⸗griechischen
Krieges auch das wahrscheinliche Eintreten in Action Serbiens
Bulgariens, Macedoniens, Bosniens, der Herzegowina und Mon⸗
tenegros in Aussicht.

Vermischtes.

Herr M. Escales in Zweibrücken hat einen Waggon
Steinkohlen unter die dortigen Armen vertheilen lassen.

F Waldfischbach, 1. Febr. Im benachbarten Orte
Geiselberg ereignete sich dieser Tage eine scandalöse Scene. Ein
19jähriger Bursche mißhandelle seine Mutter, sein Vater eilte
zur Hülfe und erhielt nun von dem allen Gefühls baaren Sohne
einige furchtbare Schläge, wahrscheinlich mit einem Feuerstahle
Der Vater ist schwer verletzt und verliert vielleicht das Gehör
Wie uns mitgetheilt wird, ist die Sache bereits gerichilich
angezeigt.

F Zu der am 3. d. M. in Speyer abgehaltenen Prüfung der Ein⸗
jährig-Freiwilligen hatten sich 62 junge Männer eingefunden. Das
Thema: „Gedanken über das Reisen? bildete den deutschen Auf—
satz. Die Fragen aus der Geographie lauteten: Welches sind die
Grenzen des Norddeutschen Bundes * Ist es moͤglich, zu Wasser
eine Reise um die Erde zu machen? Durch welche Meere und
Erdtheile gelangt man hierbei und wie oft muß man, don Europa
ausgehend den Aequator passiren? Aus welchen baherischen Pro⸗
dinzen erhält der Rhein Zuflüsse, und endlich: Welche bayerischen
Städte haben über 20,000 Einwohner?

F Würzburg, 27. Jan. Vor ungefähr 6 Tagen ver—
ließ der Studirende der Würzburger Hochschule, Graf Max v.
Seckendorf, Mitglied der Verbindung Bavaria einen Commerece
derselben — und ist seitdem verschollen. Man vermuthet ein
Unglück. Seine Familie ist trostlos.

F München, 1J. Febr. In letzterer Zeit kamen dahier
und wohl auch auswärts falssche einfache Friedrichd'ors
mit Jahreszahlen aus den letzten Jahrzehnten des vorigen Jahr⸗
hunderts in Umlauf, welche mit solcher Geschicklichkeit hergestell!
sind, daß selbst erfahrene Geschäftsleute getäuscht wurden. Dieser
Tage ist es nun gelungen, die hiesigen Verbreiter dieser Falsificate
in der Person eines vacirenden Schuhmachergehilfen und seiner
Geliebten, einer arbeitslosen Nähterin, welche in der Dachauer⸗
straße in komfortabelster Weise zusammenwohnten, zu ermitteln
und zu verhaften; da die Erhebungen alsbald dringenden Ver—
dacht ergaben, daß die Falsificate von dem Vater der Letzteren,
einem bereits mehrmals wegen Falschmünzerei bestraften Gürtler⸗
meister in B. bei Krumbach fabrizirt wurden, so wurden sofor
Beamte der hiesigen Polizeidirection dahin abgeordnet, welche

nach Vornahme einer Haussuchung den Verdacht so bestärkt fan⸗
den, daß die Verhaftung des „Biedermannes“ erfolgen konnte.

fFrankfurt, 1. Febr. Sonntag Morgen gegen 9 Uhr
gelang es dem Besitzer einer hiesigen Schwimm⸗ und Bade⸗An
stalt, Herrn Kleblatt, die Leichen der beiden Sachsenhäuser Mäd—
chen vor dem Gitter des Winterhafens unter dem Eise aufzufin—
den. Es bedurfte einer anstrengenden Arbeit bis man die beiden
wohlerhaltenen Leichen an das Land schaffen konnte. Daß seiner
Zeit die drei Sachsenhäuser Mädchen gemeinsam den Tod gesuch.
und gefunden, steht außer allem Zweifel. Bei Lebzeiten

2

noch hatten sich die 8 Lebensmüden mit ihren Schürzen zusam—
mengebunden, um durch gemeinsamen Sprung in das Wasser
gleichzeitig ihr Leben zu endigen. Dabei muß die Schürze der
vor 14 Tagen aufgefundenen Schäfer zerrissen sein, denn sie
fand sich an den beiden Schürzen der gestern gefundenen Mäd⸗
chen vor. Die jüngste Sch. scheint einen schweren Todeskampf
bestanden zu haben, denn dieselbe hat sich die Zunge auf der
einen Seite durchgebissen. Eine große Menschenmenge eilte aus
die Nachricht von dem Auffinden der Leichen an den Winterhafen.
Jeder stand vor einem, bei dem anerkannt guten Ruf der drei
Mädchen bis jetzt noch nicht gelösten Räthsel. Der freiwillige
Tod der drei Mädchen ist psfychologisch um so merkwürdiger, als
sie, in guten Verhältnissen lebend, jederzeit ein heiteres Gemüth
bekundeten.
In Leipzig wurde vom 18.— 27. Januar durch die List
u. Frank'sche Buchhandlung die Bibliothek des Kaisers Maximilian
von Mexico, nach dem ursprünglichen Besitzer derselben die Andra⸗
de'sche genannt, versteigert. Selbst aus London, Paris und New—
york hatten sich Buchhändler dazu eingefunden. Es ist Schade,
daß diese bedeutendste Büchersammlung über Mexico nun nach
allen Weltgegenden zerstreut wird.
GEin neuer Hinterlader.) — Auf einem großen
hausball — so erzählt das „Wiener Fremdenblati“ — fand sich
auch ein Student ein, der dem Söhnlein des Hauses mit Erler—
nung einer todten Sprache das Leben verbittert. Der Student,
ein armer Teufel, war förmlich geblendet von dem Glanze, der
bei diesem Feste entfaltet wurde, und namentlich war es das Buf⸗
fet, welches ihm die sehnsüchtigsten Blicke entlockte. Was er sonst
nur hinter den Schaufenstern unserer ersten Delikatessenhändler sah,
Fasane, seltene Seefische u. s. w., sie lagen und schwammen in
pikanten Garnirungen und Saucen, und der Student, dessen Be⸗
griffe von Delikatesse fich höchstens zum Kuchentische der, Schmaus⸗
waberl“ verstiegen, schwamm in einem Meere des Entzäckens.
Chablis und Champagner floß in Strömen, und der arme Musen⸗
sohn that, was man ihm eigentlich gar nicht verdenken kann, des
Guten ein Bischen zu viel. Endlich wollte er aufbrechen, der
CThampagner hatte ihm aber so außerordentlich gemundet, daß er
nichts Sehnlicheres wünschte, als einen solchen Silberhelm sein
rigen nennen zu können. — Die Weinlaune ließ ihm nicht lange
Zeit zur Ueberlegung. — Kühn schritt er zum Buffet, packte eine
Champagnerflasche, steckte sie in die rückwärtige Tasche des Frackes
und suchte mit der süßen Beute zu entkommen. Bei der Thür
des Saales begegnet er zu seinem Unglücke der Tochter des Hau⸗
ses, die ihr mit der Frage anhält, ob er sich denn nicht unter⸗
halte, daß er schon den Ball verlassen wolle. Der Student in
der groͤßten Verlegenheit, stottert einige Entschuldigungen, das
gutmüthige Fräulein glaubt, er sei vielleicht beleidigt, weil sich
Riemand um ihn gekümmert und in einer Anwandlung von Groß⸗
muth sagte sie: „Nein mein lieber Herr Studiosus, Sie dürfen
mir nicht früher fort, bebor Sie nicht mit mir ein Tänzchen durch
den Saal gemacht haben. Das Orchester hat bereits den Galopp
begonnen, also vorwärts junger Mann,“ schließt das schöne Fräu⸗
lein die Anrede, „stürzen Sie sich mit mir in den Strudel.“
Ehe sich der Champagnerräuber besinnen kann, befindet er sich
nitten im Gewoge der tanzlustigen Paare und stürmt durch den
—A
tanzende Dame sinkt halb ohnmächtig in die Arme ihres Tänzers,
der nicht figürlich, sondern in Wirklichkeit „begossen“ dasteht. Die
Thampagnerflasche im Frachscchoße des Studenten hatte ihre
Schuldigkeit gethan, die Stricke waren schon früher durchschnitien
gewesen und durch die heftige Bewegung war der Wein in's
Brausen gerathen. Mit einem gehörigen Knalle war der Stöpsel
jeraus⸗ und der nachfolgenden Dame in Gesicht geflogen, wäh⸗
rend das moussirende Getränk in schäumenden Bogen ihrem Tän⸗
ger eine unvorbereitete und unfreiwillige Taufe verschaffte. Der
Student mit dem Hinterlader neuester Construction in der Frack⸗
tasche, stürzte in der furchtbarsten Verlegenheit aus dem Saale,
in welchem noch lange nach diesem Knall-Effecte die größte Heiter⸗
keit herrschte.
fDie Richter des Herzogs von Enghien, der bekanntlich im
Jahre 1804 in den Laufgräben von Vincennes erschossen wurde,
sind durch ein in den Pariser Archiven aufgefundenes Schreiben
Napoleons J. neuerdings schwer compromittiri. In diesem Schrei⸗
ben werden den Richtern Gratificationen von je 80,000 Franken
bewilligt. Die Namen dieser Richter sind allerdings in geschickter
Weise mit denen Anderer untermischt, welchen man anderer Ursa⸗
chen wegen eine Belohnung zuerkannte; aber die Hauptabsicht ist
darin so leicht erkennbar, daß Marschall Vaillant, dem man als
aiserlichem Hausminister den Brief vorlegte, sofort dessen Ver—
jffentlichung untersagte, denn, wie er sich ausdrückte: „er handelt
von Blutgeld!“
Ein Seeunfall. Das Dampfboot „Pereire“ wurde au
        <pb n="75" />
        der Fahrt von Havre nach New⸗-York von einer Windhose über—
fallen und verdankte nur seiner vorzüglichen Banart seine Rettung;
entmastet und stark beschädigt mußte es nach Brest zurückkehren.
Am vierten Tage der Fahrt, unter dem 40. Längengrad, stürzte
hei starkem Sturme eine hohe Welle über das Schiff, und entlud
eine Wassermenge von 700 Tonnen, zertrümmerte das Verdeck
und schlug alle darauf befindlichen Cabinen zusammen. Das
Wasser drang in alle Theile des Schiffes, in die Salons und
Cajüten und löschte von 36 Feuern der Maschine 24 sofort.
Die Heizer entkamen mit genauer Noth aufs Verdeck. Der Ca—
pitän Dachesne, der den ganzen Morgen während des Sturmes
auf dem Verdeck geblieben, war gerade in seine Cajüte gegangen,
um die Wäsche zu wechseln. Halb angekleidet kam er herauf, um
schnell das Schiff zu drehen, das dadurch wieder in ruhigeres
Wasser kam. Alles dieses war das Werk einiger Sekunden und
jetzt erst lernte man das Werk in seiner ganzen Ausdehnung
kennen. Todte und Verwundete lagen unter den Trümmern.
Man zog 4 Todte und 21 Verwundete hervor. Außerdem fehlten
beim Appell zwei Passagiere, die über Bord geschleudert worden
waren. Unter den Todten ist ein Fräulein Finkelberg, die ihr
alter Vater zur Einschiffung nach Havre begleitet, und wie man
sich erinnert, einen rührenden Abschied von ihr genommen hatte;
das Wasser hatte ihr die- Genicksäule gebrochen. Das ganze
prachtvolle Mobiliar des Schiffes ist verschwunden, die Ladung,
in wasserdichten Räumen untergebracht, litt keinen Schaden. —
Die Passagiere unterzeichneten eine Erklärung, daß sie der Kalt⸗
— und Entschlossenheit des Capitäns ihre Rettung ver—
danken.

— Mw—.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
Nürnberg, 2. Febr. (Hopfenbericht A. H.⸗Z.) Die
Stimmung des heutigen Marktes war anfangs flan; es kamen
kaum 100 Ballen herein. Gegen Mittag zeigte sich außer der
Nachfrage um feine Primasorten auch einiger Bedarf um Markt⸗
waare, und schien sich bei einzelnen Abschlüssen eine Preisverbes⸗
serung von 2 fl. auszuprägen. Es wurde das Meiste der Zufuhr
zu 14-6 fl. übernommen, und auch bessere Waare zu 17-22 fl.
gehandelt. Prima Lagerbierhopfen erhielten einige Ballen Woln⸗
zacher⸗Siegel 55 fl. Auch in sogenannten Mittelqualitäten fanden
einige Pöstchen von 18ÿ20 fl. Nehmer. Die Umsätze betrugen
300 Ballen.

Pappenheim, 1. Febr. Bei der soeben planmäßig pro
1868169 vorgenommenen zehnten Serienziehung des Gräflich
Pappenheim'schen Prämienanlehens sind folgende Serien heraus
gekommen: 239, 377, 477, 700, 945, 1849, 2311, 2318
2439, 2628, 3373, 3498, 3929, 4404, 4514, 4728, 4672
027, 5247, 5459, 5601, 5629, 5905, 6221, 6517, 6783
6997.
Wiesbaden, 1. Febr. Bei der heute begonnenen Zieh—
ang der nassauischen 25.fl.-Loose fiel der Hauptgewinn von
20.000 fl. auf Nr. 147989. Ein weiterer Gewinn von 4000 fl.
fiel auf Nr. 65453; ferner 200 fl. auf Nr. 102955, und je
100 fi. auf Nr. 1775 und 75474.

Florenz, 2. Febr. Die Haupttreffer der am 1. Februar
gezogenen Florentiner Prämien-Scheine fielen auf nachstehende
NRummern: Nr. 57,910 40,000 Fres; Nr. 57,334 und
35, 464 je 2000 Fres.; Nr. 40,225, 99494, 33608. 62,224
und 24879 je 1000 Fres.
¶Das Feuertersicherungswesen betr.) Angesichts der bedenk—
lichen Krisis, in welcher sich — nach Darlegung der „Frf. Ztg.“
das Feuerversicherungswesen gegenwärtig befindet, fordert das
zenannte Blatt die in Deutschland arbeitenden Feuerversicherungs⸗
gesellschaften — an ihrer Spite die älteren Gesellschaften — auf,
zur Fixirung, resp. Erhöhung der durch das „Unterbieten“ bis
zur Unhaltbarkeit der Gefellschaften herabgedrückten Prämien sich
jzu vereinigen. — Die Klage scheint begründet zu sein; wenigstens
wird die Richtigkeit derselben auch von Agenten der Golhaer
Feuerversicherungsbank bersichert, welche Bant als die einzige auf
Begenseitigkeit beruhende an hohem Prämiensatz darum kein Inte⸗
resse hat, weil sie den Ueberschuß der Einzahlungen den Versiche⸗
ern in Form einer Dividende wieder zurüd gibt. Die Unreellität
in dem Versicherungsgeschäfte trifft namentlich eine Anzahl von
schlecht situirten Gesellschaften, weiche Geschäfte 4 tout prix machen
wollen, daher in der Wahl ihrer Agenten und Unteragenten von
dornherein nichts weniger als vorsichtig sind, Versicherungsanträge
elbst bei notorischen Ueberversicherungen nur selten zurückweisen,
wischen größerer oder geringerer Feuergefährlichkeit kaum einen
nterschied machen und dadurch allerdings dazu beitragen, die
Zahl der gelegten Brände zu vermehren. Daß solchen Gesell⸗

schaften das Handwerk gelegt werde, wäre im Inleresse des Publi⸗
kums sehr zu wünschen. J
Landwirthschaftliches.
Branntweinbrennerei und Viehhaltung.
Durch die bevorstehende Erhöhung der Brennereisteuer werden
poraussichtlich manche kleinere Brennereien nicht mehr mit Nutzen
arbeiten koöͤnnen und darum eingehen müssen. Wenn auch in Hes⸗
en und überhaupt da, wo das landwirtschaftliche, d. h. das zur
Unterstützung der Viehhaltung und der Düngerproduction dienende
Brennereiwesen einer lleinen Besteuerung unlerlag, so war es doch
mmerhin bei gut geleitetem Betriebe möglich, durch den Brannt-
veinverkauf den Preis der Kartoffeln zu decken und die Schlempe
erwies sich als sehr billiges und vortreffliches Futter. Gemäß des
inumstößlich feststehenden Grundsatzes, daß der Preis der Schlempe
ur Größe des Brennereibetriebes in umgekehrtem Verhältnisse
teht, werden die kleineren Brennereien bei dem projectirten erhöh—
en Steuersatze, einerlei ob er als Maischraum⸗ oder als Fabri—
ratsteuer erscheint, die Schlempe im Vergleiche des Preises der
zerschiedenen käuflichen Futterstoffe theurer produciren. Und wenn
zuch voraussichtlich diese Calamität die seither vielfach bestandene
Abneigung gegen Genossenschaftsbrennereien vermindern und diese
öbliche Einrichtung auch zu Gunsten der kleineren Viehhalter för—
ern wird, so ist es doch für die unfehlbar eintretende Uebergangs⸗
Jeriode ganz unerläßlich, daß sich diejenigen, welche ihre Viehhal⸗
ung seither auf die Brennerei stützten, nach Mitteln umsehen, um
die Aufgabe der Brenneerei nicht allzu empfindlich erscheinen zu
assen. Hierher dürfte in erster Linie die Einrichtung des Futter⸗
zämpfens zu rechnen sein, aber nicht in der Art, wie es seither
betrieben wurde und fast allgemein noch betrieben wird, nämlich,
daß man sich zur Dampferzeugung des gewöhnlichen Dampfes be—
zient, vielnehr, daß man Dampferzeuger mit dampfdichtem Ver⸗
Hlusse wählt, in denen dem Dampfe eine hohe Spannkraft und
Temperatur ertheilt werden kann. In dieser Weise ist es möglich,
und wird bereits mannigfach ausgeführt, daß die Rauhfutterstoffe,
vie Spreu, Strohhächsel, Rapsschoten und dergleichen in einen
'ast breiigen Zustand übergeführt werden und dadurch einen hohen
Hrad von Verdaulichkeit annehmen. Ferner gehören hierher Miitel
die zur Aufschließung oder zur leichten Verdaulichmachuͤng des Kle⸗
bers dienen, der ja in den Kleien, Schroten und anderen derarti⸗
gen käuflichen Futtermitteln die Hauptnährsabstanz bildet. Gesche⸗
hen kann dieses entweder in der Art, daß man das für den an⸗
dern Tag bestimmte Kleien⸗, Schrot⸗ Oelkuchenfutter mit warmem
Wasser zu einem dünnen Brei anrührt und demselben etwas Salz⸗
auszug, Hefe oder Sauerteig zusetzt, oder auch in der Form, daß
nan dem zum Einweichen dieser Futterstoffe nothigen Wasser etwas
Salzsaäure (auf ungefähr 10 Maas Wasser beiläufige1 Loth
Salzsaure) zusetzt, wodurch der Hleber in eine verdaulichere Form
'ommt. Werden dann diese Futterstosse in einer geeigneten
Form mit dem stark gedämpften Rauhfutier in einer geeigneten
Weise gemischt und wird die Masse entsprechend verdünnt, so
jewinnt man ein Futter, das in seinem Werthe hinter der
Schlempe nicht zurüdbleibt und sich in seinem Preise billiger stelli,
als die Schlempe, welche bei hohem Steuersatze in kleinen Bren⸗

nereien erzeugt wird.

Nach den Analysen des berühmten Chemikers M. Payen
ählt die CacaoPflanze zu den nahrhaftesten Producten der Erde.
Dieser Gelehrte sagt, daß eine gute Tasse Bouillon von Rind⸗
leisch 28 Gramm Nährstoff enthalte, während sich in einer Tasse
mit Milch zubereiteter reiner Chokolade 188 Gramm nährende
Bestandtheile vorfänden.

Nach einem englischen Blatte hätte eine ärztliche Untersuchung
der Chocoladen 70 verschiedener Fabriken von London und Paris
eine Verfälschung der Waare in 839 derselben erwiesen, ein gewiß
rauriges Resultat! Da auch in Deutschland eine unverfälschie
Thocolade zur Seltenheit geworden ist, so verdient besonders her⸗
vorgehoben zu werden, daß sämmtliche Eacao⸗Präparate
es Hauses Franz Stollwerck &amp; Söhne in Köln als
durchaus frei von jeder Beimischung garantirt sind und wegen
dieser Eigenschaft von den Aerzten vielseitig empfohlen
verden.

In den hauptsächlichsten Geschäften Deutschlands sind diese
Thocoladen vorräthig.
        <pb n="76" />
        GCABE OEREREEIIADOSEIE.
Fastnacht Sonntag:
Preimusik.

Fastnacht Montag:
—c—

im geheitzten Saale,
ausgeführt von der 69er preußischen Infanterie-Musik mit Münchner Export

und „Lowenburger Bo·“ J
Fastnacht Dieustag:

Montag, den 8. Februar
—XXLXXC
St. Ingbert.

— — ——
Viehmarkt
zu
Blieskastel
Fastnacht-⸗Dienstag, 9. Februar 1869
Blieskastel, 29. Januar 1869.
Das Bürgermeisteramt:
L. Wies.

In der Seiter'schen Wirthschaft, Zim—
mer rechts, wurde am Donnerstag Abend
ein brauner Alpada-
Regonsohirm
verwechselt. Man bittet um Umtausch

dorten.

h
—
Dienstag:
Frei⸗

Musik,

Fastnacht.

Montag den 8. Februar:
FAEMIGMIBE.
Dienstag den 9. Februar
VAmemnmuũl,
aufgeführt durch die Musikkapelle Bechhoofen

Entree 27 ktr.
BP. J. Schweara.
— ——

Zu vermiethen:
3 moͤblirte Zimmer bei Kaufmann C.
Apprederis.
Ein geräumiges
unmöblirtes Zimmer

wozu höflichst einladet
Joh. Hofmann.

Von heute an —
Fastnachtküchlen
Berlin. Pfannkuchen

bei 22,
6. Rĩcelcol,
Conditor. J

Sonntag den 7. und Dienstag
—den 9. Februar

wird auf etliche Monate zu miethen gesucht.
Auskunft ertheilt die Exped. d. Blattes.
Aeohte Hosländer
VOII-HIàñrinmge
per Stück 3 kr. bei
C. Apprederis.
er
RollenVarinas

Froimusik.
Montag den 8. Febr.
—rOBRICERBSII

AÒ .

ausgeführt von der Kapelle des kgl.
bayr. 5. Jägerbataillons,
aunter persönlicher Leitung ihres Stabs—
hornisten Herrn Klingler. — Bei
der Tanzmusik wird auch Bier
berzapft.

Ein Mädchen
von angenehmen Aeußern, die kochen
kann, findet bei einer ruhigen Familie
in einem Städtchen, nebst freundlicher
Behandlung und entsprechendem Lohn,
einen Dienst. Näheres in der Expe—
dition dieses Blattes.

Frik

ist eingetroffen bei
Panzerbieter.

rich.

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ rc. Preise
der Stadt Homburg vom 3. Febr.

Weizen 6 fl. 6okr., Korn 4 fl. 40 kr
Spelz 4 fl. — fr., — Gerste, Zreihige, —Afl.
— kr., Mischfrucht — fl. — kr., Hafer
1nfl. 21fkr., Erbsen — il. — kr., Kartof
eln 1 fl. — kr. per Ztr. Kornbrod, 8 Kgr.
23 kt., ditto 2 Kgr. 16 kr., ditto 1Kgr.
8 kr., Kühfleisch 1. Qual. 14 kr., 2. Qua⸗
12 kr., Kalbfleisch 10 kr., Hammelfleisch
14 kr.. Schweinefleisch 16 kr., Butter 32 ir
per Pfund.

rrankeurter Börse
oom 4. Febr. 1869.
Geldsorten.
Preußische Kassenscheine . .1 4494. -45
ßreußische Friedrichsddor. . 9 574458
Pistolen ... 9147449
donmrische 10 fl. Stucke 934-86
Ducaten ...... 535-37
20Francs⸗Stücke .9261-27
Englische Souvereigns ..11 52- 56
Gold per Zollfund fein. — —
Hochhaltiges Silber ver Zollpfund — -
Dollars in Gold 2 26-27
Redaction, Druck und Verlag von F. x. Demeß in Si. Inghert. J—

Sonntag, den 6. Februar
non 4 Uhr ab
77
cung
wozu höflichst einladet
Eh. Fichter,
Rentrischerberg.
CãtroBIa, IXRXXXXE
PuBSCIESSEMe, Ara.
HBvrige, Sarce LLert.,
in frischer Sendung
Friß Panzerbieter.
        <pb n="77" />
        ⸗ J. —A — — —8 244 dee D 7 J

2* 9 3 a — 3 A
ꝓhh *241 —400 8V 4.

DDVVV

Der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene uUnterhaliungsbiati⸗ mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags
Nummer) erscheint wöchentlich vi er mal: Dienstag, Donnersta g, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
122 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. 5
Nr. 22. 1869.

—— — — *

1J c
Deutschland. — fast eben so starkz und wird voraussichtlich unter den Schiffbrüchen
Münschen, 5. Febr. Die Abgeordnetenkammer hat die der Woche mit einer ansehnlichen Zahl figuriren. Nug C
Berathung über die Aufhebung der Personalhaft bis nach der Irland) wird gemeldet, daß der starke Sturm erheblichen Schaden
Berathung über die neue Cipilpröceßordnung bettagt. —Der angecichtet hat. Die Stadt selbst, war durch einen heftigen. Wol⸗
Landtag ist bis zum 81. März verlängert. — Die betr. Aus- kenbruch und daß Ueberfluten des Meeteg drei biß plerx Fuß
schüsse der Abgeordnetenlammer beantragen einen Credit von tief unter Wasser gesetzt. Da auch die Eisenbahn auf einer
90 Millionen für die neuen in den rechtsrheinischen Probiszen sofort langen Strecke überflutet war, mußte aller Wertehr eingeftellt
einzufüthrenden · Eisenbahnen.werden. u enr
Aus der Pfalz, 2. Febr.. Ueber die — Echweizzz. 3
—A erschienen, welche Der 81jährige“ Schweizergeneral Dufout hat den ihm' bon
jolgendes bestimmt; J. d, rdentlichen Sqhulvisfitationen werden Oesterresch u vane bei dem n In ee
auf den Schlutz des Schuljahres, resp. des Sommersemesters, ut Krankenpflege angebotenen Orden gegen den Willen des Bur
berlegt. 2. Dieselben sind, unter Beachtung der Ministerialent· desraths Schweizer sollen keine fremden Orden sragen und in
schließzung vom 21. November 1839 Ziff. Ul Ait.a und b, Schwehher Dden eristict nicht) Angenomnten, wie er dor longer
während der Monate Juni, Juli und August in möglichst unvor— Zeit, gleichfalls zum Aerger der Schweizer auch das Großtren
bereiteter Weise vorzunehmen. 83. Selbstverständlich können bei der Ehremegien unaet Sappeizer, Pus, en —J
einer vor dem Schlusse des Sommersemesters vorgenommenen * Ita irg —— —
Visitation die Schul-Entlaßzeugnisse nur dann ertheilt. werden, ⸗ iten, , e
wenn der fleißige Schulbesuch bis zum Schluß des Sommersemesters Rom, 5. Febr. Die über das Befinden dest Papftesners
nachgewiesen ist. eg breiteten ungünstigen Gerüchte sind durchweg erfunden. Der Puapst
Wien, 6. Febr. Das „Tagblatt“ bringt die reservierten celebirte! am Kage , Maria Lichtmeß⸗ persönlich.ä —11 —8
Mittheilung: Die österreichische Regierung habe den Grafen? Bis. J e Spauien ;,
marck von einem beabsichtigten Attentat gegen ihn benachrichtigt. “Mad rid, 4. de Dem Vernehmem nach werden die
Frankreich. cehge u en we e an der Ermordung des Gonverneurs von
Einige französische Blätter gefallen sich von Zeit zu Zeit in Burgos betheiligt sind, diese Woche hingerichtet werden. — Die
der Gine 383 —* die Annerionsbeslrebungen, Regierung hat die FErlaubniß zum Baum einer Synagoge gegeben.
welche im Großherzogthum Luxemburg zu Tage treten sollen. So Griechenland. 32353
hatte sich ein Pariser Blatt in diesen Tagen wieder? von einer UAthen, 3. Febr. Der König nahm die. Demission des
lebhaften annexionistischen Agitation der Luxemburger commer- Ministeriums an und beauftragte den Deputirten Zaimais, ein
ciellen Kreise berichten lassen, welche in Fraukreich einen Absat neues Cabinet zu bilden.
weg für zwei Haupiproducte des Landes, Kohlen und gegerbte
Felle, suchten. Diese Illusion wird von dem Luxemburger Cor⸗
respondenten der „Gacette de France“ in grausamer Weise zer—
stört, welcher von dort aus schreibt: „Was fuͤr seltsame Dinge
erfahren wir hier aus den Pariser Blättern! Kohlen und
Felle! Im ganzen Großherzogihum existirt kein Kohlengräber,
und niemals ist dort auch nur ein Cubitzoll Kohle aus der Erde
gefördert worden. Was die Felle betrifft, so bereisen unsere
Lohgerber jährlich die Messen in Frankfurt und Leipzig, wo sie
einen vortrefflichen Absatz für ihre Waare finden. Gerade sie sind
unter unsern Landsleuten die entschiedensten Gegner einer Ver⸗
einigung mit Fraukreich.“ 4

chet e s. J
F,Kaiserslautern, 4. Jan. Heute hat die von der

Generalversammlung der Actionäre der —xXR— Kai⸗

serslantern erwählte Commission zur Prüfung der. Bücher, ihre

Thätigkeit begonnen.

7 Darmstadt, 2. Febr. Seit mehreren Wochen spricht

man von einem mosteryösen Vorfalle, anfänglich m gehe imniß⸗

voller Weise, in den letzten Tagen fast öffentlich. Es soll näm⸗
lich eine Dame, der Familie eines der höchsten Staatsbeamten
angehörig, in der hiesigen katholischen Kirche erhängt gefunden
worden sein. Das Auffalligste ist, daß sowohl die Polizei als
die Gerichtsbehörde von dem Vorfalle augeblich keinẽ Kenutniß
erhalten; die Leiche soll vielmehr in aller Stille nach auswärts

verbracht worden sein. .

FE. Rach Vachrichten aus Amdneburg Kur heffen) joll an drei
verschiedenen Stellen daselbst aus der Erde Rauch hervordringen.
Das Thermometer soll bei der Kälte der vorigen Woche an diesen
Plätzen 10 Grad Wärme gezeigt haben.

7 Bewährtes Mittel gegen verschiedene
Flecken in der Wäsche. Sehr öft sind unsere Hausfrauen
über Rothwein⸗, Heidelbeer⸗ und Moderflecken außer sich, in der
Befürchtung, daß sie nicht wieder aus ihren heilig gehaltenen
Wäschestücken herauszubringen seien. Kochsalz fstreüen und
Citronensaft nehmen, ist immer ihr ecstes Hilfsmittel, sie sind
dadurch dem besten Mittel ziemkich nase. Man löse in entspre—
hender Mense heißen Wassers eine kleine Quantitãt unterschwef⸗
lichsaures Natron (sogenannter Antichlox) auf, benetze damit, die
besleckten Stellen der wo möglich schon nassen Wäsche und streue
dann einige Messerspitzen pulberisirte Weinsäure, soweit als die
Flecken reichen auf, verreibe es, und sobald der Fleck verschwunden
ist (man kann ersorderlichen Falls einigemal so verfahren), nehme
man lauwarmes Wasser zum Nachwäschen und verfahre wie
zewöhnlich beim Wäschereinigen. Die Flecken sind beseitigt. Auch
iann man. an Stelle der Weinsäure starken Speise⸗Ejsia ver⸗
wenden.

England.

Am 31. v. M. wüthete abermals ein heftiger Sturm über
das Land, und zumal an der Westküste war der Schaden ein
bedeutendet. Was vom Sturm verschont blieb, wurde vom
Wasser heimgesucht; in Plymouth und anderen Häfen von Devon
und Cornwall stieg die Fluth höher als man sie seit 30 Jahren
zesehen. In mehreren Städten waren die Straßen überschwemmt,
das Wasser drang in die Häuser, und die Einwohner mußten sich
in Booten retten. Im Sunde von Plymouth richtete der Sturm
unter den Schiffen, Dank der vortrefflichen Wellenbrecher keinen
Schaden an; aus Fallmouth dagegen werden mehrere Zusammen-
stöße zwischen Schiffen der großen dort lagernden Kauffahrteislotte
zemeldet. Zwei Schiffe, die Französische Vrigg „Charles Emma“
und die Bark „Aldivalloch“ von Suderland, sanken; die Beman—
nung wurde gerettet. Bei Penzance, bekannt durch seine bewegte
See, sank das Schiff „Choice“ aus South Shields; drei
Personen (darunter der Capitän) ertranken, acht wurden gerettet;
der Schooner „Padarau“ aus Aberdthirsk ging mit Mann und
Maus zu Grunde. Eisenbahnen und Telegraphen haben bedeutend
gelitten, erstere durch das Wasser, letzteres dutch den Sturm
wischen Exeter und Plymouth ist der Verkehr vollständig abge⸗
hnitten, und es gibt keinen Hafen in den beiden Grafschaften
Devon und Cornwall, welcher nicht erhebliche Verluste zu beklagen
hätte. Auch am J. d. M. Morgens wüthete der Sturm noch
        <pb n="78" />
        Die Leipziger Feuerversicherungs· Anslalt,
seit dem Jahre 1819 bestehend,
vpersichert Mobiliar aller Art, Waaren, Maschinen und Gegenstände der Landwirthschaft
zu Prämien, hie hinfichtlich der Billigkeit denen anderer soliden Anstalten nicht
nachstehen und bei welchen der Versicherte me einer Nachzahlung ausgesetzt ist. Bei Vot⸗
ausbezahlung der vierjährigen Prämie gewaͤhrt die Anstalt das Sie als Freijahr,
bei sechsjähriger Vorausbezahlung das *Zie als Freijahr und 10 Proe. Rabatt.
Die Unterzeichneten empfehlen sich zur Annahme von Versicherungen und sind zur
Ertheilung jeder nüheren Auskunft gern bereit. Bedingungen und Antragformulare werden
unentgeltlich verabreicht.
I. Grewenig ir. in St. Ingbert.
NRoppenecker, Tünchermeister in Blieskastel.
. Becker, Lehrer in Walsheim.
XR. Alletter, Geschäftsmann in Zweibrücken.

Jacob, 1 J. 4M. alt, S. v. Jacob

Burkart.

klisabetha, 2 M. alt, T. v. Peter,

Schumacher. **

xFuisabetha Becker, 58. J. alt, Wittwe

v. Johann Adam Betz.

Friedrich Wachs, 89 J. alt, Schmelz⸗

arbeiter.

rin ¶ J. alt, T. v. Wilhelm Hen⸗

rich.

uindreas, 1 J. 6 M. alt, S. v. Peter

Menges.

dina Amalia Auguste, 8 M. alt. T. v.

F. X. Demetz.

dudwig, 8 J. 6 M. alt, S. v. Joh.

Nicol. Kimmel.

atharina, 1J. 6 M. alt, T. v. Wil⸗

helm Erb.

Nagdalena Karolina, 5 J. 9 M. alt,

T. ð. Wilhelm Henrich.

darbara, 1 J. 6 M. alt, T. v. Peter

Müller.

Andreas Knoblach, 40 J. alt, Bäcker.

Peier, 5 J. alt, S- v. FJoh. Zintel.

Dnge 8 T. alt, S. v. Johann Jos.
eel.

Heorg, 1M. 21 T. alt, S. v. Joh.

Klemmer.

Heorg, 6 M. alt, S. v. Joh. Mollen.

Heinrich Bachmann, 20 J. alt, Berg⸗

mann..—

peter Becer, 57 J. alt, Kneqht.

Foseph, 8 J. 3 M. alt, S. v. Katha⸗

rina Brünion. —Ru

Gustav, 17 J. alt, S. v. Philipp Ehr-

hardt. J

Joseph, 8 J. alt, S. v. Joh. Zintel.

Zarbata Sieinfeld, 80 J. alt, ledig.

Margaretha Reitz, 46 J. alt, Ehefrau

v. Philipp Koch.

3.

8.

9.

12.

13.

44

15.
15.

⸗

— —
Bei dem Unterzeichneten ist 8

—I
holz

in jeder beliebigen Lange und Dicke,
sowie auch bschuhige
Zaunpfähle, Fichten—
Stangen zu Rund—
bäumen, Wiesbäu—

men, Heuleitern,
Steigleitern u. s. w.
sehr geeignet, zu verkaufen.

Ein Mädchen 34
von angenehmen Aeußern, die 88
kann, findet bei einer ruhigen Familie 20
in einem Städtchen, nebst freundlicher
Behandlung und entsprechendem Lohn,
inen Dienst. Näheres in der Expe⸗
dition dieses Blattes.

20.
20.
Neber die Fastnacht gibts fortwäh-30.
rend VBairische Knödel und Sauer⸗
aͤraut bei n 31.
Georg Klein. 81.
Civilstand
der Stadt St. Ingbert.
Vom Jahre 1868.
Geboren wurden 354
Gestorben sind 241
Verehelichungen fanden statt 82.

⸗
—
⸗
⸗
*
7
Verehelicht haben sich
7. Jan. Joh. Weisgerber mit Maria Anna
Wahrheit.
Michael Fischer mit Henriette Haas.
Joseph Haas mit Maria Anna Lieb.
Theobald Schmuck mit Kath. Kuß.
Jaͤcob Gehring mit Magd. Hager.

Peler Uhl mit Gertraude Peter.
Jacob Klemmer mit Kathar. Stubhy.
RKudwig Schuster mit Kathar. Reuner.
St. Ingbert, 4. Februar 1869.
Der Civilstandsbeamte:
Chandon.

V. IIön-
Höhhof, bei Niederwürzbach.
—nac—,⏑
Sonntag
und
?ensto⸗
erpä

B. Vom Monate Januar 1869
Geboren wurden:?
Elisabeth, T. v. Peter Groß.
Hustav Peter, S. v. Peter Kuhn.
Johann Ludwig, S. v. Joh. Ricolaut
Hunsicker. *
Facob, S. v. Johann Metz. J
MNagdalena, T. v. Georg Brandel.
Jacob, S. v. Joseph Fichter.
varbara, T. v. Peter Klos.
Johann Adam, S. v. Michael Jung.
Flifabetha, T. v. Jacob Maurer.
Heorg, S. v. Joh. Jos. Seel.
Maria, T. v. Joh. Hofmann.
Felix, S. v. Jacob Marr.
joseph, S. v. Johann Karmann.
heinrich⸗ S. v. Peter Rothof.
Johann, S. v. Magdalena Reter.
Maria, T. v. Joseph Rees.
dudwig, S. v. Maria Simon.
xẽᷣmma Johanna, T. v. Philivp Mun⸗ Wor J —
ginger. —W Worms den 5. Febr.
Karia, T. v. Michael Haas.
Sophia, T. v. Friedrich Birkelbach. Wir notiren heute: Weizen 12 fl. — kr.
ẽlisabetha T. v. Martin Müller. bis — fl. — kr. Roggen —A
Michael, S. v. Valentin Derschang. oi so fsr 55 * n *
er vw winnih Aader d dre her Id Kils. dafer
— *
e w h eee 3 fl. 40 kr. bis 5 fl. 45 tr. per 60 Kilo
J VD. ei er. ) ze 48 —
Margaretha, T. v. Peter Mathieu. J J —
— , ——— Roggenvorschuß 10 fl. — kr. bis
ern F 5 IF —fl. — K Weizenvorschuß 12 fl. 36 kr.
ilipp. S. v. Peter eidenbach. 13 fl. — kr. Blumenmehl. — fl. w
Maria, T. v. Paul Peters. 3. 7
——6 Katharina, T. v. bis s fl. Ehit reh 70 quie en
arl Gros. n — fll. — ir. bis — fi. — tr. vper 80
Ppbilivp Heinrich, S. v. Philipp Koch. Kilo Rüböl ohne Faß 19 fl. 30 tr. bis
* — — fl. — r. Leinöl ohne Faß — fl.
Gestorben sinde — ir. bis — fi. — kr. Mohndl ohne Faß
— fl. — tr. bis — fl. — kr. der
— v. 30 Kilo. Repskuchen — fl. F, kr, bit
FJohann Ziegler, 580 J. alt, Müller, ve! — fl. — kr. Branntwein 22 f. 30 tr.
Oinmersheim. bis —fl. — fkr.
Pedaction. Druck und Verlag von F. X. Deme kin ESl Inaber.

.
8

Ast.
wozu höflichst einladet
Joh. Hofmann.
Fin acht und zwanzig
Decimalen großer
Acker in den Seyen
ist zu verpachten oder zu verkaufen.
Die Erxpedition dieses Blattes er⸗
cheilt nähere Auskunft.

— — — — — —
—

— — 1
Sonntag, den 6. Februar
* von 4 Uhr ab
Tanz⸗
Unterhaltung
wozu höflichst einladet J
Ch. Fichter,
Rentrischerberg.
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        55 2 53 8 21222
— *2272 * 21 22 v .
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52 2828 5755222 —3 T23 — —55 235387. — 35555—575
55 — 7 — — 2256 — 570 — ——— — 23833 F
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55 2*5 — 375 ———— 2 — O —28s 337555353373 5255
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583878 53.5 25 — 5 223
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282 55 288 388 0 5 5 5
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AA— 25 25233577 322 — — 2 2
5582538566 5 8 27 3z353285351332532 335 58* 8
—5835 85388 33223 48 7
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3, 3532. 325 I5s 33433 333 333323
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—3832202 5. 73 — *532338365
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— —523253 843 — — —A——
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* . * — —2 — 5.3 —
S53838 333 33 52553 —5225.3 23 0
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* 7* 2 53 523 35355 5 23— 223 5 7
** 227 23833 35533333 2533222 v 7
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2525 73 8 2 252
— 537 373 F
323833833335—85—8833*
277 5555583 2 5—33233
3 * 3 35. 82232353
RES *3 535 552
8 55532.2 75— 53. —35 5*3325232
—* * 322 S· ⁊ 3. *—25 —A
3 * — 23588373 332—37*
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523*8783 . 383853
228— 5 3 2 5 23724 335 *2 555. *
323 333. *» 5. 3 —2— 28 ——9
* *— — 553 2
58823 25.253 5—4225
22 2 23 222 co A
2878 2 277525* 582*275
755 237* vw *68 ⏑⏑⏑ ——
23 38333 383353—33233—
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

Dder St. Ingberter Amzeiger (und das mit dem Hauptblaite verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntags⸗

Rummer) erscheint wöchentlich vi e r m al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

— — — — C— — — — — — — — — ÆMt

Nr. 23. —36 1869.
Deutschland. F

München, 4. Febr.' Der IV. Ausschuß der Abgeord—
netenkammer beschäftigte sich in seiner gestrigen Sitzung mit fol⸗
genden Anträgen, die als formell und materiell zulässig erkannt
durden: Die bon den Abgeordneten Kolb und Tafel angeeignete
Horstellung der Gemeindevertreter von Rockenhaujen in der Pfalz
auf Abänderung des Districtsrathsgesetzes (auch des Landrathsge—
setzes, fügen Kolb und Tafel bei) in der Richtung, daß die Bil⸗
hung sowohl der Districts⸗ als der Kreislandräthe inskünstige auf
Hrundlage des Princips der Gleichberechtigung aller Bürger
ohne Rückficht auf besondere Klassen und Stände zu erfolgen
zabe; der Antrag des Abg. Umscheiden auf einige strafrechtliche
Zusahzbestimmungen für die Pfalz (es soll danach in allen Ver—
Jehenssachen dem Beschuldigten mit der Ladung das Verzeichniß
der Zeugen zugestellt werden, welche in die öffentliche Sitzung
geladen werden;) es soll ferner bei Vergehen, welche mit Gefäng⸗
zißstrafe bedroht sind, der Beschuldigte sich eben so vertreten
jafsen können, wie bei jenen, welche Geldstrafe nach sich ziehen;
es soll endlich bei allen Verhandlungen von Strafsachen in öffent⸗
licher Sitzungkdem Angeklägten. sowie dessen Vertheidiger oder
Vertreter das Recht zustehen, mit Erlaubniß des Gerichtsvor⸗
igenden an die Zeugen oder Sachverständigen unmittelber Fragen
zu stellen. —DVVVV—

Muünch em, b. Febr.“ Die Abgeordnetenkammer hat die
Berathung der Anträge der Abgeordneten Barth, Jörg, Crä—
ger, Kolb und Croissant auf Abänderung des Landtagswahl⸗
zesetzes wegen eines Erkrankungsfalles in der Familie des Refe⸗
enten auf den 11. Febr. vertagt.

—Dienstesnachrichenn..
Die in Speyer erledigte Stelle eines Landgerichtsdieners
ist dem pens. Gendarmerie-Brigadier Anton Boeser in Speyer auf
nuf und Wiederruf verliehen worden.

Einige Säbelhiebe von der Koblenzer Garnison, die am
. Febr. auf ihrer Heimkehr von Lahnstein in ihren Garnisons-
t ihr Müthlein an einem, ihnen begegnenden Professor und
einem, ihnen nicht ausweichenden Fuhrknecht kühlten, wurden durch
die in der Nähe befindlichen Leute, die sich rasch mit Stangen
eines Hopfenfeldes bewaffneten, — unschädlich gemacht. Ener⸗
zische Selbsthülfe ist in solchen Fällen der Nothwehr immer das
beste. Würden derartige Helden, gleichviel ob betreßt oder unbe⸗
treßt, immer mit dem gehörigen Nachdrucke heimgeleuchtet, dann
vürde die Zeitungsrubrik Säbelaffaire““ bald aufhören eine
tehende zu sen.

MecklenburgeSchwerin, Zur Charackeristik der
ztimmung, welche über Bismarck und seine Politik in hiesigen
Funkerkreisen herrscht, diene folgender Artilel aus dem feudalen
Blatt „Mecklenburgisches Tagblatt“ vom 3. d. Mts., welcher von
einem der hervorragendsten Führer der mecklenburgischen Ritter⸗
chaft, dem mit dem hannover'schen Adel eng liirten Landrath
Josias von Plüskow, Mitglied des ständischen engeren Ausschusses

derfaßt worden ist. Derselbe lautet: „Dem frevelhaften Spiel,
velches aus erbärmlichen, kleinlichen, dynastischen Interessen das
Wohl des Vaterlandes aufs Spiel setzt und die Conspiration
mit dem Auslande selbst nicht verschmäht, muß ein Ende gemach!
verden“ — so sprach Graf Bismarck im preuß. Abgeordnetenhause,
und seine Myrinidonen jubelten ihm lebhaften Beifall.“ Auch
wir haben gegen keines seiner Worte etwas einzuwenden, nichts
gegen das „frevelhafte Spiel“, nichts gegen das „erbärmliche,
deinliche dynastische Interesse —“ aber freilich sind uns diese
„erbärinlichen“ u. s. w. nicht etwa die der Welfen oder Hessen,
sondern die von Graf Bismarck vertrekenen. Er hat das Wohl
des deutschen Vaterlandes gründlich geopfert, er hat Conspirationen
mit dem Auslande“ keineswegs „verschmäht“; diesem- ,frevelhaften
Spiel“ wünschen wir recht bald ein .Ende gemacht“ au sehen. —

Niemanden im preußischen Abgeordnetenhause ist es anscheinend
in den Sinn gekommen, daß jeder mit seinem eigenen Maaß ge—
nessen wird. Ist das nun particularistisch-⸗preußische Verblendung,
oder ruͤcksichtsloser preußischer Uebermuth ẽ Nun wir wollen mit
zeiden nicht hadern. — Die kostbaren Eigenschaften werden zu
unserer Befreiung mitwirken. Je härter, je fühlbarer der Druck,
desto besser. Eines kräftigen Druckes bedarf die jetzige erbärmliche
Zeit, „in der es der Ehrloseste kaum durchsetzen kann, verachtet
zu werden.“! Unter dem Drucke werden die Völker erprobt, ob
ie noch Stahl in ihrem Blute haben. Hart genug ist der Druck.
Ansere Fürsten sind verjagt oder unterjocht, unsere Freiheit ist
dahin bis auf das letzte Zucken. Sie sperren uns in ihre Caser⸗
nen, sie schnüren uns in ihre Uniformen, sie pressen uns in ihre
Zoll⸗ und Steuerschraube. Sie nehmen die Frucht unseres Flei⸗—
es, das Brot unserer Kinder, das Blut unserer Söhne. Unsere
Broducte sind nur noch Fourage, unser Vieh Vorspann oder Pro⸗
biant, unsete Felder Exercierplätze, unsere Häuser — die unan—
tastbare Burg des freien Mannes — unsere Häuser Casernen.
Dazu noch diese unschätzbare, bekannte, verblendete und übermü—
ihige Rücksichtslosigkeit, da müssen selbst Lämmer Tigerzähne
zekommen. — Lassen wir das Eisen in unserem Blute
nicht rosten!“
Paris, 5. Febr. Das „Journal officiel““ veröffentlicht
heute neue Depeschen aus Algier, nach welchen die Araber in
voller Flucht. nach dem Süden begriffen sind. Oberst Sonis,
welcher ihnen nachsetzte, hatte sie nicht einholen. können, da sie
nach seinem Bericht „mit verhängtem Zügel reiten und Todie,
Verwundete und ermüdete Kameele auf ihrem Wege zurücklassen.“
Da jedoch der Oberstlieutenant Colonien von der entgegengesetzten
Seite, von Rassoul aus, gleichfalls gegen den Feind anrückte,
rechnete Sonis darauf, ihn zu fangen. Der größte Theil der
hiesigen Presse beharrt dabei, in dem Zusammentreffen
dieses Aufstandes mit den verheißenen liberalen Reformen
für die Verwaltung Algeriens einen Grund zu Mißtrauen zu
finden.

Italien.
Florenz, 4. Febr. Die „Opinione“ kündigt die Ankunft
des Herrn Fould an, wegen Unterhandlungen über den Verkauf
der geistlichen Güter.,

Frankreich.

Spanien.

Madrid, 5. Febr. Espartero hat befchlossen, keinen
Zitz in den Cortes zu nehmen.

Die Nachricht der Patrie, daß General Cheste, an der
Spitze von 15,000 JIsabellisten in Spanien eingefallen sei, ist
ohne Begründung. Sicher ist es jedoch, daß die Exkönigin und
ihr Anhang im Begriff stehen, einen derartigen Plan auszuführen.
Aus Madrid sind bittere Klagen eingelaufen, daß die französische
Regierung den isabellistischen und den karlistischen Umtrieben in
Frankreich so ruhig zusieht, während sie, als die liberale Partei
lüchtig war, die Mitglieder derselben, welche sich auf französischem
Gebiete befanden, auf's strengste überwachte und eine große An—
zahl derer, welche damals von Madrid aus designirt wurden, aus⸗
vies. Herc Olozaga soll dieses übrigens bei dem französischen
Minister des Aeußern, wenn bis jetzt auch ohne Erfolg, zur
Sprache gebracht haben.

Griechenland.
Athen, 6. Febr. Die „Presse“ meldet ein angeblich von
Rußland ausgehendes Project: die Pforte solle aus eigener
Fuitiative, gegen eine von den Pariser Vertragsmächten zu
zarantirende Entschädigungssumme, Kreta an Griechenland
ibtreten. J

Aus Athen wird von neuen Bewegungen der türkischen
Fruppen gegen die Grenze von Thessalien berichtet.
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        Vermischtes.

Zweibrücken, 8. Febr. Durch Ordonnanz des kgl. Appel
ationsgerichts⸗Präsidenten vom 5. ds. beginnen nun die Assiser
für daß 10 Quartal 1869, da die Arbeiten in dem neuen Justiz
gebäude bis Ende ds. Mis. vollständig fertig sein werden, und
damit die Schwurgerichtsverhandlungen noch vor den Osterfeier⸗
tagen beendigt sein können, nicht, wie früher angeordnet war, am
15., sondern schon am 8. März.

FAm verflossenen Donnerstag hat das kgl. Appellations—
gericht in⸗Zweibrücken über eine von einem Manne von Erfenbach
bei Kaiserslautern eingelegte Berufung erkannt, deren thatsächlichen
Verhältnisse interessant sind. Der Beschuldigte hatte einem Ifra—
eliten früher einen Schuldschein über geliehenes Geld ausgestellt
und erklarte, dasselbe zurückzahlen zu wollen. In Gegenwart des
Gläubigers zählte er es auch auf den Tisch, ließ sich den
Schuldschein zeigen und rieß ihn plötzlich dem nichts Arges ahnen«
den Inhaber aus der Hand, wobei er gleichzeitig das Geld
wieder in die Schublade zu werfen sich bemühte. Einige Stücke
rollten daneben und es entspann sich ein Handgemenge, bei dem
es sehr lebhaft herging und in welchem der Beschuldigte seinen
Begner eine Treppe hinabzuwerfen sachte, was ihm aber nicht
gelang. Vor das k. Zuchtpolizeigericht zu Kaiserslautern gestellt,
erhielt der Beschuldigte eine ljährige Gefängnißstrafe. Er appel
lirte, und durch Urtheil des Appellhofs vom Gestrigen wurde di
Berufung als unbegründet verworfen. Von Seiten der Verthei—
digung wurde namentlich geltend gemacht, das Entreißen des
Schuldscheines involvire keinen Diebstahl, eine Aufstellung, die bei
dem Gerichte leinen Eingang fand.

Speyer, 5. Febr. Der königl. Regierungspräsident
Herr v. Pfeufer begibt sich morgen auf etwa acht Tage nach
MNünchen. 8—

Der israelischen Gemeinde Rockenhausen wurde zum
Zwechke der Erbauang einer Synagoge mit Schulzimmer und
Lehrerwohnung die Vornahme einer Hauscollecte bei den Glau⸗
hensgenossen des Königsreichs bew illigt.

F Auf die Berliner Brautpaare soll die Geschichte

mit dem fanatischen Geistlichen Fournier (welcher eine Braut mit
Ohrfeigen tractirte) großen Eindruck gemacht haben, denn man
vill bemerkt haben, daß viele Brautpaare sich unwillkürlich bückten,
wenn der geistliche Herr segnend die Hände erhob.

F In Weimar wurde am 4. d. Abends ein Conditor⸗
gehilfe verhaftet, der im trunkenen Zustande mit einem Regen⸗
schirne in den Wagen des vom Theater heimkehrenden Groß⸗
herzogs geschlagen hatte.

Wien. Eine unangenehme Reminiscenz aus dem letzten
Feldzuge bildet die Kostenrechnung über die Auslagen, welche der
Zrieg unserer Hauptstadt verursacht hat, und die erst jetzt als
heendet angesehen werden kann. Hiernach betrugen die Ausgaben
für die Militär-⸗Bequartirung des Kriegsjahres 1866 für Wien
die kleine Summe von 1,8350,000 Gulden.

F Nach einem Telegramm aus Prag ist der Nachteilzug
bvom 3. d. bei Biechowiz entgleisst; drei Personenwagen sind die
Böschung herabgestürzt, acht Personen wurden schwer, zwei und
wanzig leicht verwundet.

F In Paris wurde der polnische Graf Aug. Potocki in
einem Duell lebensgefährlich verwundet.

4 Indische Eisenbahnen haben gegen eigenthümliche Hinder⸗
aisse zu kämpfen. Bei uns in Europa verirrt sich zwar auch
nanchmal eine Kuh oder ein Schaf auf die Schienen, doch selten
vird dadurch die Locomotive aus dem Geleise geschleudert. Bei
Sahibgunge aber verunglückte im December ein Güterzug dadurch,
daß ein Elephant sich ihm in den Weg stellte. Das Thier wurde
von der Locomotive zwar arg mitgenommen, behauptete aber doch
das Schlachtfeld, insoferne als die Locomotive mit einem Dutzend
Güterwagen über den Damm geschleudert und zerschmettert wurden.

FMelbourne. (Australien) Man betreibt jetzt hier
die Sch afschur mit Darif. Eine Maschine, fast in Gestalt einer
Maure rkelle, steht durch ein Guttapercharohr mit einem kleinen
Dampfkessel in Verbindung. Sie wird gebraucht gerade wie die
Scheere und arbeitet angeblich schneller, reiner und ohne Gefahr
für die Schur oder das Schaf selbst.
Mobiliar⸗

Versteigerung.
Mittwoch, den 17. l. M. des Nach—
mittags um 1 Uhr, zu St. Ingbert,
in der Behausung des Franz Joseph
Uhl, lassen die Wittwe und Kinder
des dahier wohnhaft gewesenen und ver⸗

lebten Fuhrmannes Peter Uhll
1 Bett, 1 Kleiderschrank, 1 Wand⸗
uhr, Tische und Stühle, 2 Ziegen,
Dung- und sonstige Gegenstände

öffentlich auf Credit versteigern.

St. Ingbert, den 9. Februar 1869.
Horn, kgl. Notar.

4

Nachmittags 2 Uhr, zu St. Ingbert,
in ihrer Behausung, lassen die Wittwe
und Kinder des daselbst verlebten
—A
Mobiliar-Gegenstände auf Credit
versteigern, nämlich:
Jeicherner Kleiderschrank, 1tan
nener Kleiderschrank, 1 Tisch, 4
Stühle, 1 Bank, 2 vollständ ige
Betten mit Bettladen, 1 Commode.
1 Wanduhr mit eichenem Kasten.
1 Küchenschrank, 2 Krautbütten
1 Schweinstrog, 24 Centner Kar—
—E Porzellangeschirr,
sowie sonstige Haus- und Küchen⸗
geräthschaften.
Horn, kgl. Notar

h

Gutes
Miesonheu
verkauft
Zacharias Oppenheimer
in Blieskastel.
Ein acht und **
Decimalen großer
Acker in den Seyen
ist zu verpachten oder zu verkaufen.
Die Expedition dieses Blattes er—
theilt nähere Auskunft.
* M
Ein Mädchen

von angenehmen Aeußern, die kochen
kann, findet bei einer ruhigen Familie
in einem Städtchen, nebst freundlicher
Behandlung und entsprechendem Lohn,
einen Dienst. Näheres in der Expe—
dition dieses Blattes.

Mobiliar-⸗
Versteigerung.
Samstag, den 20. Januar 1869.,

— — —
Goeschàfts-Fröffnung.
Einem geehrten Publikum mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich in
meinem Hause eine

Frankfurter Börse
vom 7. Febr. 1869.
Geldsorten.
—XE 442/4.- 45
hreuhische Friebrichsbor. 257-68
—
Holländische 10 fl.⸗Stücke . 28 556
ducaien5 753787
dFrancs⸗Siuke.. 0 26/2
Englische Souvereigns .11 52 56
Gold per Zollfund fin.. — — —
Hochhaltiges Silber per Zollpfund — 3
DHollars in Gold 2 260- 27

IFRĩ-unid Wein-Wirthschaft
eröffnet habe und lade zu recht zahlreichem Besuche freundlichst ein.
Beter Schmidt,
neben der katbolischen Kirche.

Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
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        —5 e.32
52553 *—3
S 2 2 *
535282 —z333535228 2 ⸗ ——— F
2—2 73573 —
5 8 22 8 — z3 —2E7 *823 5354 5823 3
5 3 *2 8 83 855* —— —— 55538 —258 82
* — —* — — z3— 3333 883 28 —3 —5* e7
— 533— 583 — ——232 — 2 3 55 *5 ð —A83
— 3323 3 57 —55 — 52
55 25* 282 2—85 —A— 333 —5823 28* — — 42
* 8 * 52 38382 —25 — S *7 25 * — 3
3 5 *8 —— 35—53 8 ——5—527 S 2
—A —AVVV s328 3 526Szs8s758 8555 —5 3
— 3 —323 55 234 8T303 28 *53— ẽ
8 * — — 7 * 2 z2 3 *
A 283 553 353576—* 2322 73322 —5 — —— 2*8
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2 —8 * 2 227* — —F — ——— — 58 —?“ — RX 32—8 3
28 55— 5257353358 538 8 21353 258 32353528233
A —5356 238383335*
* 2 2 ——23 * —X—— 232 3 5 282* e»2—.„9 7 —53
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375* 588 53 23 ——55 5* 5383 8 55 5 —A 7—
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2 * — —53238 252 3 *55 —5 8 8 * 2 22 32
528 32 — B35 222 * 2 —
33 53 *258 a58 35 7 3 8 5 ẽ
52c55* 5 22*7 52 * 25*5 —88 —*7 85 *
— 57 x2525 — — —23 —2 3
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5S3 * 533 3 52 5—35 * 5 —— — M —2 2 — 2 *
555 8858 5*2 575 * * 2 552 55355 — 8 — —
55358 53375. —— *13323* * 58558838 —A *. 528
85 2 * 33 — * 3 2 888 —— 585 —555 —— * — 1525
⸗ —132 ——— 255535177 5386 *
8 5 5— — — 352 3228 2 2533 555335335 3* 55
255 55532 — 535382 8 253 532 2B. A
—X 2828* 32 2284 O S 85 3. 5531 2*8*
584 —332525 35 —E 5533333 —— 5888 5 52 858 *
53332 532538 2285 —55555 —5555 3585 8333 255
223 —D ———— — * 2z2 F 1* —————
3 5E5S6 825 23*5* — 555 558 *2. 5333773
—2 9 — — —— 22222 — —— — — — 3 8
5 0 258 —A 3 W —A —— S22 73 ÿα —822 ß
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53 58 —5 z2552826 82253 5S5E*
5 2 28 —3 — 5223 —F * 8* —
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        Slt. Ingberler Anzeiger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

Nummer) erscheint wöchentlich vie rm alk Dienstag, Donnerstag, S amstag und Sonntag.' Abonnemenispreis vierteljährig 42 Krar. oder

IJ 7 128 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Arzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnete.
Donuerstag, den 11. Februree 169.
sr. 22.

—

Deutschland.

München, 6. Febr. Die Ministerien des Kriegs und
des Innern haben angeordnet, daß diejenigen Wehrpflichtigen als
hald wieder aus der activen Armee enilassen werden, welche, ohne
zum wirklichen Kriegsdienst tauglich zu sein, in Folge einer ,miß
Herständlichen“ Auffässung des 8. 16 der ärztlichen Instruction
ls doch zum Kanzleidienst tauglich erklärt und dafür eingereiht
worden waren.“

München, 6. Febr. Durch königliche Verordnung vom
29. Jan. d. J. ist die Errichtung einer statistischen Central-Com⸗
nission beim Handelsministerium verfügt, welche eine vollständige,
sämmtliche Verwaltungszweige umfassende Landesstatistik begründen
ind durchführen und nebenbei eine Art statistischen Beiraths für
edes Ministerium sein soll. Sie besteht aus einem vom König
rnannten Vorstande, aus je einem Delegirten jedes Ministeriums
ind aus dem Vorstand des statistischen Bureaus als Protocoll⸗
ührer, sowie aus vom König aus Männern der Wissenschaft oder
der wirihschaftlichen Praxis zu ernennenden außerordentlichen Mit⸗
zliedern. Regelmäßige Sitzungen finden monatlich einmal, außer⸗
ordentliche nach Bedürfniß statt, und es können dazu Fachmmän⸗
ger beigezogen oder Gutachten erhoben werden. Ausführendes
Drgan der Commisfion ist das statistische Burean. Die Mit—
zlieder haben ihre Dienste unentgeltlich zu leisten. J

München, 6. Febr. Nachdem in jüngster Zeit Zweifel
erhoben wurden, ob protestantische Pfarrer die Heimath in. der
Bemeinde ihrer Austellung durch die kgl. Ernennung oder erst
zurch die nachfol iende Installation erwerben, so sieht sich das
—
nͤsse mit dem kgl. Staatsministerium des Innern für Kirchen
ind Schulangelegenheiten darauf aufmerksam zu machen, daß hie—
bei im Hinblick auf Art, 2 des Heimathgesetzes der Tag der
Verleihung dec Pfarrstelle resp. der k. Bestaͤtigung der Präsentation
als entscheidend zu erachten sei.

München, 8. Febr. Der Regierungspräsident der Pfalz,
». Pfeufer ist auf einige Tage hier eingetroffen. 4

Ministerialrath Heinrich v. Schubert ist zum Staatsrath im
oxrdentlichen Dienste ernannt worden.

Das „Würzb. Abdbl.“ schreibt: Herr General v. Hart—
nann hat an das 2. Armeecorps — dritte und vierte Division,
weite Artilleriebrigade — einen Tagesbefehl erlassen, an dessen
Schlusse er an die Moöglichkeit baldiger ernster Ereig-
aisse mahnt.

Mündchen, 9. Febr. Das Gerücht, Graf Bismarck habe
die Südstaaten aufgefordert, sich für den J. April in Kriegs-
»ereitschaft zu setzen. wird von der „bayerischen Landeszeitung“
Us unbegründet erkläft.

Berlin, 6. Febr. An das angeblich beabsichtigte Attentat
uuf Bismarck denlt kein Mensch mehr, und der eiserne Graf selbst
ewegt sich nach wie vor in der guten Stadt Berlin, als ob nie
eine folche Ente aufgeflogen wäre. Wahrscheinlich sollte dieselbe
den Verhandlungen üͤber das Vermögen der Häuser Este und Spanien.
Brabant ein höheres Relief geben, wurde aber zu spät flügge, — Madid, 5. Febr. Die Idee des Directoriums greift um
ind verdankt es nur einer der gewöhnlichen Tactlosigkeiten der sich. Die Presse aller Parteien, die Absolutisten ausgenommen,
Zreuzzeitung, daß man sie kennt. Es ist ja nichts Seltenes, daß erkennt einstimmig die Dringlichkeit einer Executivgewalt an. Nach
Jroße Männer durch bezahlte und unbezahlte Anhänger auf. diese der „Epoca“ sind Prim, Rivero uund Serrano die bereits bezeich—
Weise compromittirt werden. Das Organ des Grafen, die aeten Männer für das Triumbirat. Die Republikaner dürften
Norddeutsche Allg. Ztg.“ weiß hartnäckig nichts von dem „han- »ennoch darquf bestehen, ebenfalls vertreten zu sein. Sie haben
ober'schen Studenten⸗ der übrigens, wie die neueste Lesart hereits Figueras statt Serrano's in's Auge gefaßt. Da die Cor—
autet, nicht non Wien, sondern von Paris aus denuncirt worden tes schon in wenigen Tagen zusammentreten, so ist es Zeit, daß
ein soll. die Sache in Fluß kommt.Entweder bildet sich das vielhespro⸗

Berlhin, 6. Febr. Das Ab eordnetenhaus nahm den An- hene Triumvixat und tritt als folches, zur Seite ein verant—
rag des Abgeordneten Kosch betr. die Eidesablegung der; Juden wortliches Ministerium— fertig vor die Volksvertretung hin —
nn der Fassung der Commission mit dem Zusatz Para⸗ was im Grunde genommen einem Staatssireiche sehr ähnlich sieht,
zraphen an, daß das Gesetz nur da Giltigkeit haben solite, — oder die provisorische Regierung legt, wie sie gelobt hatte, ihre
vo bisher den Juden eine besondere Eidesableistung vorgeschrieben Machtbefugnisse in die Hände der Cortes.
var. (Der für jüdische Soldaten vorgeschriebene Fahneneid be⸗ Die Untersuchungen über den Mord von Burgos sind nun—⸗
zjinnt mit den Worten: „Ich schwöre ohne die mindeste Hinter- mehr geschlossen. Fünf Personen wurden zum Tode verurtheilt.

list zc. Auch ist eine vor dem Fahneneide durch den Rab⸗
biner in der Synagoge vorzunehmende besondere Vorbereitung
geboten)).

— Dem Vernehmen nach wären die Bemühungen des Kö—
nigs Georg und des Curfürsten von Hessen; den Herzog von
Rassau zur Theilnahme an der Agitation gegen Preußen zu be—
vegen, erfslglos geblieben, Herzogz Adolph hätte erklärt, den
nit Preußen eingegangenen Vertrag- nicht gefährden zu wollen,
und gleichzeitig die Wiederherstellung seiner Souvberaͤnität als
hm nicht pünschenswerth bezeichete..

Das gZollparlament soll erst Mitie oder Ende Mäxz zusam⸗
nenberufen werden. .. ——
(6Grauschau wem9Y' Unter dieser Ueberschrift bringt
die „K. Z“ einen mit großer Bestimmtheit als aus sehr guter
ind vertrquenswürdiger Quelle bezeichneten Leitartikel, nach dem
es sich gegenwärtig um nichts geringeres, als um den geheimen
Abschluß eines Schutz und Trutzbündnisses zwischen Frankreich und
Italien handle, dessen Präliminarien direct zwischen Napoleon
ind Victor Emanuel verhandelt würden. „Dieses Bündniß soll
n Voraussicht eines nach den allgemeinen Wahlen stattfindenden
Zrieges mit Deutschland abgeschlossen werden. Noch ist es nicht
interzeichnet; doch Rouher redigirt bereits den Vertrag und
ührt die Verhandlungen. Von Rom ist darin nicht die Rede,
„agegen soll“ Italien ein Stück Wälschtyrols zugesichert sein.
Desterreich ist von diesen Vorgängen wohl unterrichtet und seine
diplomatie bietet alles auf, diesen Vertrag durch einen zweiten zu
rgänzen, der ihm vollen Ersatz in Deutschland darbiete.“ Die
Unterhandlungen werden mit solchem Geheimniß betrieben, daß
elbst das Florentiger Cabinet nicht darüber instruirt ist, damit
die dupirten Minister im italienischen Parlamente etwaige Inter⸗
zellationen mit Unbefangenheit beantworten und die ganze Sache
mit gutem Gewissen demenfiren koͤnnen. (Aehnliche Nachrichten
zrachten dieser Tage die „Nat.«“Ztg.“ und die „Weserztg.“)
Berlin, 8. Febr. Der Fürst von Montenegro ist zu
einem sechstägigen Aufenthalt hier eingetroffen.

Frankreich.

Paris, 9. Febr. Die Course gingen aus die Aus—
streuungen über Abdaukung des Königs von Griechenland und
nuf allarmirende' Nachrichten aus Rumänien hin bedeutend
zurück. V I
Paris10. Febr. Die Regierung hat schon seit 48
A0
Journalen Bedenken macht. — Die „France“ und „Constitu⸗
tionnel“ polemisiren lebhaft gegen die Rede des Grafen Bismarck
und den betr. Artikel der „Nordd. Allg. Ztg.“

England.

Lonpon, 9. Febr. M'Culloch ist zum amierikanischen
Finanzüg'e nten in Europa mit der Residenz in London
ernannt. *
        <pb n="86" />
        Der Wittwe des ermordeten Gouverneurs hal die provisorische
Regiernng 1500 Thlr. Jahresgehalt ausgesetzt. ———

Auf den 7. Febr. ist eine Vorversammlung der bis dorthin in
der Hauptstadt anwesenden Abgeordneten anber aumt, zu der sich
auch die Minister einfinden wollen. Wenigstens ist es an der
Zeit, den Volksvertretern das Dunkel über die Absichten der Ne⸗
gierung einigermaßen aufzuhellen. Als Präsident der Cortes wird
Olozaga in Vorschlag gebracht.

Griechenland.

Athen, 8. Febr. Ein neues Ministerium Zaimis-Delya⸗
mis, letzterer für das Auswärtige, hat sich constituirt und die
Conferenzerklaärung angenommen. — Das Gerücht der Abdankung
des Königs erhält sich.

NRußlaud.

Petersburg, 9, Febt. Ein kaiserlicher Ukas befiehlt,
daß nach Eintritt der Recruten die überzählichen Soldaten tem⸗
porär zu entlassen seien. J

Amerika.
Herr Seward stellt in Abrede, er habe einen Anenten nach
Furopa zu dem Zwecke gesendet, um Cuba von Spanien zu

taufen. Es ist das auh überflüssiz, denn über kurz oder lang
wird die Perle der Antillen wie ein reifer Apfel in den Schoß
der Union fallen. Die Empörung auf der Jasel ist noch keines⸗
wegs uuterdrückt.

Rußlands Absichlen. die Sympathie der Amerikaner für die
Briechen zu selbstsüchtigen Zwecken auszubeuten, gehen nun bedeu—⸗
send in die Brüche. Man sympathisirt mit den christlichen Bevöl—
zerungen der Pforte, will aber darin keineswegs Rußland Arm
in Arm zur Seite gehen.
VBermischtes.

In Blieskastel ist eine Telegraphenstation
mit gemischtem Dienst für den allgemeinen Correspondenzverkehr
eröffnet worden.

4 Aus den Listen der österreichischen Armee sind im Jahre
1868 nicht weniger als 500 Officiere wegen Verbrechen gegen
die Ehre gestrichen worden.

Wildpret für Frankreich. Vom 8. Febr. ab
dürfen, da die Jagd in Fraukreich an diesem Tage ge—
schlossen wird, auf den pfälzischen Bahnen keine Wildpretsen—

‚dungen nach Frankreich zum Transport angenommen werden.
Mobiliar-⸗
Versteigerung.
Samstag, den 20. Februar 1869,
Nachmittags 2 Uhr, zu St. Ingbert,
in ihrer Behausung, lassen die Wittwe
und Kinder des daselbst verlebten
Sandgiehßers Peter Kraus folgende
Mobiliar-Gegenstände auf Credit
versteigern, nümlich:
eicherner Kleiderschrank, 1 tan⸗
nener Kleiderschrank, 1 Tisch, 4
Stühle, 1 Bank, 2 vollständige
Betten mit Bettladen, 1J Commode,
1 Wanduhr mit eichenem Kasten,
1 Küchenschrank, 2 Krautbütten,
1 Schweinstrog, 24 Centner Kar⸗
toffeln, Eisen-⸗ und Porzellangeschirr,
sowie sonstige Haus⸗ und Küchen⸗
geräthschaften.
Horn, kgl. Notar.

2 Klafter buchen Stangenprügel.
900 buchen Wellen mit Prügel.
1700 buchen Bohnenstangen.
31 Pappelstämme und Abschnitte.
28 kieferne Sparren.
100 kieferne Hopfenstangen,
100 buchene Fachgerten,
2 Klafter buchene Kohlprügel.
Blieskastel, 9. Februar 1869.
Das Bürgermeisteramt.
L. Wies.
Holzversteigerung zu Ens—
heim.
Samstag, den 13. Februar nächst⸗
hin, des Mittags um 12 Uhr werden
im Schulhause dahier nachbeschriebene
Holzsortimente der Gemeinde öffentlich
versteiger: —
19 buchen Stämme II. u. III. Classe.
181,4 Klafter buchen Scheitholz J. u.
II. Qualität.
1210 ,,„Asththolzprügel.
119., Krappen.
200 „Reiserwellen.
Diese Hölzer sind mit dem Buchstaben
Bebezeichnet. Ferner kommen noch zur
Versteigerung aus den Gemeindekulturen:
82 kiefern Gerüst⸗ u. Wagnerstangen.
1400., Baumpfähle.
100 , Bohnenstangen.
6 Klafter kieferu Prügelholz.
200 kiefern Reiserwellen.
Fusheim, den 8. Februar 1869.
Das Bürgermeisteramt.
Peter Klein, Adiunkt.

82 aspen Baustämme zu Sparren.
5000 Bohnenstangen.
55 Klafter Scheit- u. Prügelholz.
7000 gemischte Wellen.
Erfweiler, den 8. Februar 1869.
Das Bürgermeisteramt.
Braumnberger.
Eine Dienstmagd für

häusliche Arbeiten und

auch ein wenig im Kochen erfah—

ren, wird zu sofortigem Eintritt

gesucht. Guter Lohn wird zu⸗

gesichert. Die Expedition dieses
Blattes gibt Auskunft.
— —
Ein Garten
in den Großgärten ist zu verkaufen.
Zu erfragen in der Expedition d. Bl.
Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛc. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 11. Febr.
Weizen 5 fl. 52 kr., Korn 4 fl. 50 kr.

Herste 2reihige, — fl. — kr., Gerste vier⸗

ceihige, — fl. — kr. Spelz 4 fl. — kr.

Spelzkern — fl. — kr. Dinkel — fl.

— kr. Mischfrucht 4 fl. 56 kr. Hafer

4 fl. 30 kr. Erbsen — fl. — kr. Wicken

— fl. — ftr. Kartoffein 44 kr. Hen 2 fl.

4 kr. Stroh 1fl. 220kr. per Zentner.

Weißbrod 12 Kilogr. 16 kr. Kornbrod

3 Kilogr. 23 kr. ditto 2 Kilogr. 16 kr.

ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.

28 kr. 1 Paar Weck 9 Loth 2 kr. Rind⸗

Jeisch 1. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 kr.

albfleisch 12 kr. Hammelfleifch 14 kr.

Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein

24 kr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 830 kr.

oer Pfund.

Versteigerung wegen Ab—
theilung.

Montag, den 15. Februar 1869,
Nachmittags 2 Uhr zu St. Ingbert in
der Behausung des Herrn Carl Appre⸗
deris, lassen die Erben des dahier ver⸗
lebten Privatmannes Heinrich Holzer vor
dem kgl. Notar Herrn Horn dahier auf
Termin zu eigen versteiger:

wvollständiges Bett mit Bettlade, 1
Küchenschrank, J Commode und sonstige
Hausmobilien, sodann:

Plan Nr. 1754. 82 Decimalen
Wies in der Rischbach, Bann St. Ing⸗
hert, ueben Wald und Weg.

Das mit dem Incasso betraute Ge⸗
schäfts- und Consultations-Bureau

Westphaelinger.

Holz⸗Versteigerung in

Blickweiler.
12 55 Klafter buchen Kohlholz.
2 buchene Langwidden,

Holz-Versteigerung.

Mittwoch, den 17. Februar 1869,
Vormittags 11 Uhr zu Erfweiler, wer—
den aus dem dasigen Gemeindewalde,
Schlag Dietzelsswies, folgende Hölzer ver⸗
teigert:

18 eichen Baustämme IV. Klasse.

10 buchen und hainbuchen Nutzholz⸗

stämme.

— —
Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 9. Febr.
Weizen 53 fl. 39 kr. Korn 4 fl. 34 ir.
AfkVV
4 kr. Gerste 5 fl. 15 kr. Hafer 4 fl.
28 kr. Erbsen 4 fl. 51 kr. Linsen 5 fl.
5 kr. per Zentner.
Brodpreise:? 6 Pfd. Kornbrod 22 kr.
2 Pfoo Gennschtbrod 12 kr und 2pfd
Weißbrod 12 kr.
Redaction. Druck und Verlag von F. —J— Demetz in St. Ingbert.
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        5 5222323.3
7 5—3z35533328* SS2
2 * 23k7528 5 —*.2.5 22
— 0 * 832— — 58 — * 22233
2 5385 —F —— —833585538
— 2 E 283 5. 2 0 9 55253585
2355 325 5252 2 z388238533 2 22
5S — 2 8 53z232523 — 2 3 2 35
— 8—3285 233 —AA —
22 2 —A — 2 533 528 8282 22 —z— 35 —3—2*
313 853358 352338 * 2555 68 588*
* —2 — 2
— — 583235 z255325438 27772558 323225 —
5532 * —5 2 —2 32 2* * 7 —— 58 53 * 2
5528-233 28 5*6 5753522 22 5c328 — —
338533235 328E3E 2 — 383853358 5z5 ——72 7 52
333328885 —87 —— 537
22 —A —— 22 —A 2* 375 52 — —A —
53535 — — 373 753388 1833488 ————
2 —5 2e *8 3222 X — 235 — —2—827 — —
252 2 ——852 c 8 22 * 22 2 22 5232
2522 * — * — 52233 7 2 i — 5355 — 3* E 5*
* 5SE 55—22752 23 22 ——6 * —5555 43 22 — 3 — —
353235333332* 238238 3z352 55333835 5 888 58 *
—— 3* 558 2.2 52523 z352352 —5 5 832
5 p 252 — —555 —— — — — —5* — —8 — —
23 5 —38 8 575—S S8255 —A —z5233 5*
— — — 285 28 3523 8 F 288 55** 55*
— —— —— —— — —s8 52373* ——
s3383737 77 —A 3853 35534 —25 s88224 56
.* 8 — 2 — ⸗ 2 52 * 2
82857— S.. —R A * 238 — —5. 559
— — —88
— 22 B* 25258 252 — 28 3— 2 —X —— * — 2223
—25 x3x53558 z —A 55 z53535255 A— E— 8 52z2535
5* — 5353 5—2232875 zs3233875 27 52535 55325
— — 555 —232 585— —2 — — E — 2* z 5* 53325 — —
z253 86 — — 8 S— 28525 285358 2 2
——— 12 E 55525 3352535 255. 53
—— 682 555 35335* 25832528 53* 3
— — 35355 55 — —2 — 8
z3535 —5355 S 8 52 —5 2.5
—52322 — 8— * 2
8 —z56833 253*
— ẽ2 2237
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232
5 —
33352354 5388
2 —A 2 — —
—A 2233 52553338 *
2 5
5531355338 325 —A —— 2. 8
2* z — 23285 23 57
525588 2E73* —E—— 2 A 11532 538 3881 *
* * 5z35 — —sz28 3 —
535558 853538 57288 s885 —328 3245
24 5553 557 * — 22 22388 — 55*8 — 2
33555—58s 5 8 8 2 2* —— 33555
2 33 38553— —225 cx 335 — 28 8 3238 272
8 33328 2 S * * 8 3 ——z237 A— 8 8
b ———— ——— z555 73 377 —* s8 ——
2 * 2 — 7 —E 8 — — — —— 53 AXI * &amp;
3338553* 5523 85 8s 28353825 18 35 —— 729
— 2 — 2 *
* * 2* 2 * — 2 5228 — — 2 — 55338 5*8
* 37 2534 253 — s *2
8 — —— 2 x 2 * — —2 — S
2 — — 7 5325 — 8 552-2235 —A ——— 558 2*
*8* 2552 28 62 —2—— 8328 25 55S55 8 z2587688
— 3 * * 2 583 53 — * *
s 358 458 E 5351 2355 .5 15355 327*
—A — 8 ——— 5* — 8. 2—5 33—58357
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— 25 5 — — 8* 3 —25 * —55 52 7532*8*
25328 s582 2315 3553 — ——— 5235—* cG 5388
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555 1s2332 5355 555 *5 5335238 — I—— 33535 S*
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ann — — — 555 — — 2 —5 *
333338 5585585 —228 85 EMAS *2*
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538 32355 545 ————
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2 — 52 — 2 * — 2* 28 3235* — 8 8 3— A —
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38 5375387 2 3 47 5
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25 — 25 5 2358 0 2535* 2 2572 22* 235523 *
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58 22 5 —3222 — 25 8 253122 —— —— 255 523
33383 — 5—583 * X 155 131 *8
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53 27525 I A— 5335* 33537 —— 22*
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2535 75353238* 2332—3 2535 732
—A 8* c—c 8 A— 2222
J — 6
85 — 3—4 * * *
—A——— 51287375
2535553—2 5255358 52235* 5—28 —— 758— 5355 55 —*225
5238— 2 ——— 8 953 5*2 * —— A —5**S *
——— — 3 5 3 —A — — —— — — — —4
25 * — ——— 25 —ã— —2 —X — 38 —— 8 3—
— 2 * —2—E4 — 57288235 —38335 ———— 35555 35 **ES
— —A 55 — 5253 53 —— 35
2B5052353 28 ——— 22 22 — 8923 — 535 225 3*8
— J 8 * 8s8 —V8 — — 38533c353
53253553 325333377223 s353535 8 52 A32 * 553553 8
572833 —258455 533638 2255538 53535525— 3 75
35 55 * * 328— 2 35* 3 — 8
2 2 5 28 2 8 22 —— — — 2* 2 — —5 — 2 —
2358 5328 —— *25*3833 33 2320 25
23— —A — 538 —— 8 Scẽ83355 *32885
32* 8 22288 57835352 * 2 — BS 3 2* — — 228* ñ
—— 38325333 25 32 * 525233 — — 5* 32 337
52 2 — 6 5255343 223—* 253228 52*2
5 22322 5332553—3383—55 3256622 335 235355253537* 2
————— —z335338538 2** —— —E 557 8 2353533533 * —2
238 — 22 * 6 225 — *83 — 8582* *5 5 *8 5 5
* — — — * — — — 52557 2 525 8 — — 5282 *
——— 22 0 4 57 558 * 8 * * —— 55 2 —— 3
8 6 25*57 — —8— 8 ——— ——— —5 3 —A 22 53
5s5—725 535 233338
— 554 I32M 22* —a25 25.* — ——— a — — 5*2 25
5 2 25 ——— 5—53 22 2 —8
— 522 55 5 5 5332 — 3 —* ——52523 —— 2322 —
* — S2 25 Ec2 —A 333. 2 2 2209 3.5 2—
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        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
gummer) erscheint wöchentlich vi e r m al: Dienstag, Donnernstag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
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Rr. 25. ESamstag, den 18. Februr ———— 1869.
Deutschland.

München, 9. Febr. Die Stelle des Vorstandes der k.
Atademie der Wissenschaflen hat der König dem ordentlichen Pro⸗
essor und ordentlichen Mitgliede dieser Akademie, geheimen Rathe
de. Justus Freiherrn von Liebig nach Ablauf der letzten Amts-
eriode auf weitere 8 Jahre verliehen, und demselben die Funktion
es Generalkonservators der wissenschaftlichen Sammlungen des
Ztaates auf die gleiche: Zeitdauer übertragen.

Die Laͤssalle⸗Schweitzer'schen Sendlinge, welche nach und
nach verschiedene Orte Suͤddeutschlands mit ihren Agitationen zu
zeglücken gedenken, geben gegenwärtig ihre Gastrollen in Baden
ind suchen, wie der „St. B.“ aus einem Privatbriefe erfährt,
sberall mit der. bekannten Taktik durch tumultuarisches Auftreten
inzuschüchtern, unter allen Umständen einem der Ihrigen den
boisitz zu erobern und dann das Präsidium zur Niederhaltung
eder andern Ansicht zu gebrauchen. In Karlsruhe: erlitten fie
jbrigens vom Arbeiterbildungsverein und seinen Genossen am
. deine große Niederlage. In Württemberg werden sie voraus—
ichtlich ihren ersten Angriffspunkt auf Ulm richten.

Berlin, 10. Febr. Die „Provb.«Corresp.“ sagt: Gleich-
pie jeder Beunruhigungsgrund wegen des türkischegriechischen Con⸗
licts beseitigt ist, so darf man auch alle fonstigen Gerüchte über
peiter drohende europäische Verwicklungen als vollständig grundlos
etrachten.

Die Gerüchte über eine französisch-italienische Allianz auf
dosten Preußens begegnen denn doch in gewöhnlich gut orientirten
dreisen erheblichem Zweifel. Selbst in der Voraussetzung, daß
as erwähnte, längere Zeit hinaufreichende Einverständniß zwischen
em Kaiser Napoleon und dem Könige Victor Emanuel, das
cher beglaubigten Nachrichten zufolge die Neutralität Italiens im
zriegsfalle zum Gegenstande haben sollte; selbst vorausgesetzt, daß
ieses Einverständniß den Ausgangspunkt für weitere Besprechungen
iilden sollte, entscheiden doch die Fürsten heutzutage nicht mehr«
illein. Eine französische antipreußische Allianz aber ist in Italien
ründlich unpopulär.“ Und was den italienischen Hof angeht, so
oll dieser gerade jetzt von der geringen Unterstützung, welche die
talienische Candidatur in Spanien bei dem Kaiser Napoleon
efun den hat, wenig erbaut sein.

In Al ton a soll sich ein Comite gebildet haben, welches
zie „Hannover'sche Legion“ von Frankreich nach — Südamerika
ibersiedeln will.

Aus Wien, 6. Febr., wird dem „Schw. Mrkr.“ geschrieben:
die österreichische Regierung ist es müde, Vorwürfe darüber zu
jören, daß sie dem Exkönig von Hannover ein Asyl gewährte;
je wird, wie ich aus sicherer Quelle weiß, denselben zu bewegen
uchen, freiwillig seinen Aufenthalt in Italien oder der Schweiz
uͤ nehmen. Die Unterhandlungen sind bereits eingeleitet und
verden mit großer Rücksicht geführt, so daß man nicht sagen
önne, Oesterreich hätte die Gastfreundschaft verletzt. Beim
dönig selbst soll man nicht auf Wicderstand stoßen; nur seine
Imgebung verharrt in der Meinung, daß es vortheilhaft sei,
em Sitze der österreichischen Regierung so nahe als mögalich zu
leiben.

Wien, 10. Febr. Hiesige Blätter veröffentlichen ein
Telegramm aus München vom 10. Febr., worin allen anders—
autenden Behauptungen gegenüber entschieden versichert wird,
Fürst Hohenlohe sei mit aller Energie bestrebt, ein Bündniß der
üddeutschen Siaaten auf Grundlage selbstständiger Verträge zu
Ztande zu bringen.

Pest, 8. Febr. Aus Temesvar (Ungarn) wird der Pester
Correspoudenz“ telegraphirt: Die Rumänen-Conferenz wurde
wn etwa 150 Rum neu und Serben besucht. Auf Antrag
Alexander Macsony's wurden folgende Punkte als Programm
lͤr die Nationalitäten angenommen: Solidarität der nicht magy—
zrischen Nationalitäten; ein Nationalitätengesetz auf Grundlage
des Minoritäts-Elaborats; Union mit Siebenbürgen; Regelung
er croatischen Frage im Sinne der Nichtunionisten, Municipien

auf democratischer Basis.“ Nationalitäten-Abgeordnete bilden
m Reichstage eine besondere Partei und einen besonderen Club.
Schließlich wurde eine Resolution gegen magyarenfeindliche
Insinuationen gefaßt::. I
Pest, 10. Febr. Der „Pester Lloyd“ berichtet, in Bukarest
ei die ungarische Fahne insultirt worden. Eine Schaar habe die
Angarische Fahne aufgepflanzt, Pereats darauf, ausgebracht und
gieselbe schließlich zefetßß..
Agram, 8. Febs. G. d. C.Freiherr v. Gablenz,
Minister⸗Präsident Graf Andrassy, Franz Deak wurden zu Ehren⸗
hürgern von Agram ernannt. n
Frankreich. —U
Paris, 10. Febr. Das neuliche Manifest Isabella's ist
nsoferne freilich mit Recht dementirt worden, als es nicht zur
Heröffentlichung gelangen sollte. Allein die Vorbereitungen hierzu
varen bereits getroffen, und nur die Dazwischentunft des Pater
Slaret hat es, wie die „Liberte“ meldet, wieder zu Fall gebracht,
ind zwar, weil es zweimal das Wort „Toleranz“ enthielt. Nun hätte
ein Herr Bertrand de Lys den Auftrag erhalten, ein orthodoxeres
Manifest zu entwerfen, welches micht die mindesten modernen
TFoncessionen enthält. Der „Moniteur“ von heute Abend ver—
iffentlicht ‚das wahre Manifest der Königin Isabella“, welches
vahrscheinlich das erwühnte sein wird und von schroffster Haltung
jeugt.
Paris, 11. Febr. Die Regierung hat Nachricht von der
Bildung des Ministeriums Zaimis, sowie von der Abreise Wa—⸗
ewski's erhalten. Letzterer hat Athen am Montag verlassen und
überbringt die Annahme der Conferenz- Declaration von Seiten
Zriechenlands. — Die „Patrie“ sagt: „Wir glauben, die Con—
erenz werde Donnerstag oder Freitag wieder zusammenkommen,
da die von Athen empfangenen Depeschen ausfährlich genug sind,
um daraufhin die Beschlüsse zu fassen, welche die Zustimmung
Briechenlands erforderlich macht; auf die Annahie Griechenlands
nuß die Türkei ihr Ultimatum zurücknehmen und die Substitu ion
»er Erklärung der Großmächte gutheißen. Die Zustimmung der
Türkei ist im voraus gesichert.“
(Die Wunder der Chassepots.) Der „Public“ erzählt, daß
»ei dem Gefecht in Algier die Chassepot-Gewehre wieder, wie bei
Mentana, Wunder verrichtet haben: „Die Gewalt des Chassepot⸗
Bewehres soll schrecklich gewesen sein; alle unsere Officiere waren
pon ihr betroffen und da das Gefühl der Menschlichkeit den fran—
zösischen Soldaten auch in der Gefahr niemals verläßt, so hat
nan sich förmlich entsetzt über die Wirkungen drei auf einander
olgender Dechargen der neuen Waffe. Die Araber wollten nach
hrer Gewohnheit erst, nachdem sie eine oder zwei Dechargen aus—
zehalten, den Sturm auf unsere Kolonne geben; aber die Gewalt
des Schusses war der Art, daß sich sofort Verwirrung ihrer
Reihen bemächtigte, und daß sie die Flucht ergriffen. Auch da aber
var die Wirkung des Chassepot eine schreckliche: auf sieben bis
icht Hundert Metres trafen die Kugeln und trugen den Tod in
die Reihen der Flüchtlinge. Der Eindruck auf die Araber, welche
nit uns marschirten, war nicht minder groß; er erinnerte unsere
ilten afrikanischen Soldaten an den Schreck, welchen ehedem ihre
Bajonnetangriffe den Truppen Abdel Kaders verursachten. „C'est
pouvantable!“ sosl der Oberst von Soris selbst am Schlusse
iner Depesche gesagt haben.“ 7
Italien.
Es gehen der Agence Havas aus Rom, unterm 6. d. M
rähere Nachrichten über die fürs ökumenische Concil gemachten
Vorbereitungen zu. Der Halbkreis, welcher die Sitze der am
Foncil theilnehmenden Bischöfe einnimmt, ist bereits bezeichnet.
Es werden 900 Sitztze eingerichtet, eine Estrade für die Redner
ind eine vergitterte Tribune für die Geistlichen, die stenographiren
ollen. Diese Stenegraphen — aus allen Nationen entnom—
nen werden, was ihnen eher gestatten wird, die freilich sämmt—
ich in lateinischer Sprache zu haltenden Reden, die jedenfalls
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        aber mit sehr verschiedener Aussprache gehalten werden, zu ver—
stehen. Der Papst wird zuv Rechten die Cardinäle, zur Linken
die Gesandten, wenn solche eintreffen, sizen haben. Man rechnet
aufs Eintreffen von 700 Bischöfen (es gibt deren ungeführ 850
ohne die Bischöfe in partibus.)

Spanien.

Madrid, 3. Febr. Ein Decret ermächtigt die auswär⸗—
tigen Gelehrten in den Universitäten und in den öffentlichen
Unterrichtsanstalten Lehrstühle einzunehmen. Die auswärtigen
Aerzle werden auch ermächtigt ihre Gewerbe in Spanien zu trei⸗
ben, wenn sie sich durch ein Diplom rechtfertigen und eine Abgabe
von 200 Execcudors eilegen.

Madrid, O9. Febr. Olozaga ist hier angekommen und
hat an der Vorversammlung von 121 Deputirten bereits theil⸗
genommen. Die Versammlung, die dem Versöhnungsmanifest vom
12. Nov. v. J. beitrat, beschloß, als provisorischen Präsidenten der
Cortes Rivero aufzustellen. Die „Gaceta“ veröffentlicht das Cere⸗
moniell bei Eroͤffnung der Cortes.

Eiiner der ersten Beschlüsse der Cortes soll die definitive
Aufhebung der Sclaverei in den Colonieen sein.

Madrid, 12. Febr. Die Cortes sind eroöͤffnet. Serranno
betonte in seiner Anrede an sie die Verpflichtung der Nation, die
Schulden abzutragen und die Armee und Marine gegenüber in⸗
aeren und äußeren Verwickelungen nicht zu vernachlässigen, um
nicht waffenlos dazustehen. Die proclamirten Freiheiten sollten
von den Cortes nicht verringert, sondern geregelt werden.

St. Sebastian, 8. Febr. Carlisten, welche im Begriffe
standen, die spanische Grenze zu überschreiten, wurden in Bayonne
internirt.

— Das Urtheil über die wegen des Mexchelmordes in
Burgos Angeklagten, lautet gegen einen auf Tod, gegen zwei zum
Holseisen und lebenslängliche Zwangsarbeit. Zwei andere
wurden zu je 20 Jahren, zwei weitere zu 12 Jahren ver—⸗
urtheilt.
Griechenland.

Athen, 9. Febr. Das Programm des neuen Cabinets
ist, die Annahme der Conferenz-Declaration zu contrasigniren.
Graf Walewsli ist gestern mit einer durchaus befriedigenden
Antwort abgereisft ccc·:

— Weitere Depeschen bezüglich der griechischen Frage
sind folgende: Der Smyrnaer „Imperial“ sagt: Die Kaufleute
von Syra hätten gedroht, ihren Geschäftsverkehr zu suspendiren,
wenn Griechenland sich noch lange weigere, das Conferenzprotocoll
anzunehmen. — Die „Morning-Post“ meldet: Das Ministerium
Zaimis nahm das Protocoll mit der Beschränkung an, daß das—
selbe nur rückwirkende Kraft haben solle.

Athen, 9. Febr. Das neue Ministerium berief die Kam—
mer ein. Der diplomatische Verkehr mit der Pforte wird nun
gleichfalls wiederhergestellt, aber der frühere Vertreter durch einen
anderen ersetzt werden.

Donaufürstenthümer:

Bukarest, 10. Febr. Nachdem der Fürst die wegen der
Angriffe gegen das Ministerium von demselben eingereichte De—⸗
mission nicht angenommen, wurde soeben die Kammer durch ein
ürstliches Decret aufgelsst. Nach der Verlesung des Auflösungs⸗
decrets acceptirte die Kammer den Regierungsvorschlag, vor ihrem
Auseinandergehen die Berathung des Budgets zu beendigen, und
nahm auf Antrag der Budgetcommission das Budget en bloc an.
Die neue Kammer wird zum gesetzlichen Termin einberufen werden

Amerika. J

Newyork, 10. Febr. Der Senat hat mit 40 gegen
19 Stimmen das Amendement zur Constitution angenommen:
„daß ein Unterschied im Wahlrecht weder wegen der Farbe, noch
wegen Geburts-, Eigenthums-, Erziehungs⸗ oder Glaubensverhält-
nissen gemacht werden dürfe.
Vermischtes.

4F St. Ingbert, 13. Febr. Herr Zepf, Mechaniker
aus München ist hier eingetroffen und wird nächsten Sonntag
Abends halb 8 Uhr, im Saale des Herrn Oberhauser, mit sei—
nem sehr gut eingerichteten Marionetten⸗Theater seine erste Vor—⸗
stellung geben. Mit den 4 Fuß hohen kunstvoll gearbeiteten
Figuren führt er Volksschauspiele mit heiteren Scenen in über—
raschend gelungener Weise auf. Wir glauben daher mit Recht,
Jeden, der sich einen vergnügten und heiteren Abend verschaffen
will, auf diese Vorstellung aufmerksam machen zu müssen.
Da solche Theater besonders auf die Jugend ihren mächtigen
Zauber äußern, und auch die Erwachsenen gerne mitlachen,
so dürfte gewiß ein recht zahlreicher Besuch zu erwarten sein.

f Von der Siciinger Höhe. In der Nacht vom 31
Jan. auf den 1. Febr. befand sich der prot. Hr. Pfarrer S

von M. mit seiner Frau auf dem Liederkranz-Vall. Dessen
Magd benützte diese Gelegenheit und bestahl ihre Herrschaf
an Kleidungsstücken und Weißzeug bis zum Betrage von 1090
Gulden und entfloh. Bis jetzt konnte man ihrer nicht habhaft
werden.

fKaiserslautern, 4. Febr. Der Stadtrath hat
hbeschlossen, im Laufe d. J. eine Markthalle und eine damit ver—
bundene Winterturnhalle zu erbauen: ferner will er die Geneh—
nigung bei kgl. Regierung nachsuchen, abermals ein Capital von
50,000 fl. aufzunehmen, um dringenden baulichen und sonstigen
Bedürfnissen gerecht zu werden.

F Auf einem in Grünstadt abgehaltenen Lehrerkränzchen
lamen u. A. die 10 Procent der mit mangelhafter Schulbil dung
oersehenen pfälzischen Recruten zur Sprache, und wurde nach Er—
zählung von Augen und Ohrenzeugen constatirt, daß die Prü—
ungen von Officieren aus dem jenseitigen Bayern abgehalten
worden seien, deren Dialect unsere Recruten nicht sogleich ver⸗
tänden und dadurch verblüfft würden. Man einigte sich in dem
Wunsche, es möchte eine solche Recrutenprüfung von Lehrern und
Professoren abgehalten werden, um zu einem sicheren Resultat für
die Pfalz zu kommen, die in den Leistungen der Schule den jen⸗
seitigen Kreisen nicht nachstehen können.

F Der Lehrcursus für Badergehilfen im Kreis⸗Armenhause
‚u Frankenthal beginnt am 1. März und dauert ununterbrochen
his Ende Juli, wo die Endprüfung stattfindet. Sämmtliche
Theilnehmer haben sich am 28. Febr. Vormittags dem Medicinai⸗
rath Dr. Bettinger vorzustellen und Geburts⸗ und Impffchein,
ein Zeugniß über bestandene Lehrlingsprüfung, den Nachweis
ꝛiner vollständig zweijährigen Servierzeit, sowie ein ortspolizei⸗
liches Sittenzeugniß vorzulegen. Diejenigen Gehilfen, welche auf
einen der 12 Freiplätze reflectiren, haben längstens bis zum 15.
Febr. ihre Gesuche, begleitet von den obengenannten vier Zeug⸗
nissen, sowie einen Ausweis über Unbemitteltheit, an die Ver—
valtung der Kreis⸗Armenanstalt abzusenden.

F Bei Einquartirungen in der Pfalz für das Jahr 1869
verden füt volle Kostportionen 37 kr. vergütet, und zwar für
Mittagessen 21 kr., für Abendkost 12 und für Frühstück 4 kr.
Wenn die Einquartirung über Nacht dauert, wird eine weitere
sẽEntschädigung von 4 kr. für das Nachtlager, Heizung und Be—
euchtung gewährt. Fourage Rationen für Artilleriepferde
verden mit 89, für schwere Cavalexie mit 84, für leichte mit
29 kr. berechnte.

fF Landau, 10. Febr. Im benachbarten Weißenburg
ereignete sich am vergangenen Sonntag ein schanderhafter Vorfall.
Ein betrunkener Krankenwärter am dortigen Spital, der von einer
barmherzigen Schwester wegen schlechter Behandlung der Kranken
zur Rede gestellt wurde, feuerte mit einem Revolver drei Schüsse
auf diese ab und verwundete sie schwer am Kopfe. Nur durch
die Dazwischenkunft anderer Angestellten wurde derselbe verhinderi,
die Schwester, wie es seine Absicht war, vollständig zu tödten.
Es gelang ihm zwar zu entfliehen, doch wurde er bereits am
andern Tage eingefangen und befindet sich jetzt in den Händen
der Gerichte.

München, 8. Febr. Es steht noch in Erinnerung, wel⸗
hes Aufsehen im vorigen Jahre das plötzliche Verschwinden der
Bemahlin des jüngeren Grafen Arco erregte, welche ohne Wissen
hres Gatten dem ehemaligen Oberlieutenant und Flügeladjutanten
»es Königs, Baron v. Künsberg auf einer Vergnügungsreise ge⸗
folgt war. Jener Seandal führte bald die Trennung der graͤf⸗
lichen Ehe herbei. Die beleidigte Gattenehre scheint nun aber
jetzt erst ihre Sühne gefordert zu haben. Gestern fand nämlich
in den Isarauen ein Pistolenduell zwischen dem Grafen Arco und
dem Baron v. Künsberg statt, wobei letzterer durch einen Schuß
in die Achsel schwer verwundet wurde.

F Aus der im Mannheim er Tagblatt erscheinenden Laterne.
Fine Schreckenskunde durchläuft Berlin und hallt wider auf dem
zanzen Erdenrunde. Nach Mittheilung einer großen befreundeten
Macht ist der Kreuzzeitung die Nachricht geworden, daß man beab⸗
ichtige, Graf Bismarck durch Mörderhand aus der Welt zu schaf⸗
en. Ein Student in Hannover sei mit der Ausführung durchs
doos beauftragt. Demzufolge dürfte es an der Zeit sein das
deer mobil zu machen und in Eilmärschen nach Hannover zu
marschiren, dasselbe dort einzuquartiren und pro Mann täglich
1Pfund Fleisch, 8 Cigarren nebst diversem Wein ꝛ⁊c. zu ver—
sangen. In Folge des Obigen soll ein hier wohnender Sala⸗
mander mit Abfassung einer Reclame für Bismarck betraut
worden sein.

x Der Stadtrath von Worms hat einstimmig beschlossen,
das Marimum der Gehälter der Lehrer an den städtischen Schülen
von 800 auf 900 fl. zu erhöhen und außerdem die Frist, nach
velcher 50 fl. Gehalterhoöhung eintrete, von drei auf zwei Jahre
jerabzusetzen. — Verdient allenthalben Nachahmung.
        <pb n="91" />
        Ein Zeichen der Zeit. In einer Nummer der
Kolnischen Zeitung“ vom 13. Jan. fiel uns folgendes Inserat
in die Augen: „Ein sechs Wochen altes Knäblein zu verschenken.“
Die Expedition sagt wo..

Deutsche Schillerstiftung. Vom Verwaltungs—
raih der Schillerstiftung wird soeben der 9. Jahresbericht veröf⸗
fentlicht. Die Einnahmen der Stiftung beliefen sich im Jahre
1868 auf 15,645 Thlr, und 3611 fl. z. W.; die Ausgaben
auf 11,205 Thlr. und 2598 fl. Davon wurden 3907 Thlr.
für lebenslängliche, 6600 Thlr. für einmalige, ein⸗ oder mehr⸗
jährige Unterstützungen verwendet; hiezu kommen aber noch zum
Theil ansehnliche Unterstützungen durch die Zweigvereine; so daß
überhaupt 12,221 Thlr. und 3093 fl. õ. W. an Schriftsteller
und deren Angehörige verausgabt werden konnten.

FFreiligreth-Sammlung. Das Centralcomitee
für die FreiligratheDotation in Barmen bveröffentlicht das Resultat
seiner Wirksamkeit. Das Ergebniß darf ein außerordentlich gün—⸗
stiges genannt werden. Nach Abzug der Unkosten blieben
19,359 Thlr. 23 Sgr. 1 Pfg., die theils an den Dichter baar
ausgezahlt, theils für ihn in soliden Papieren zinstragend ange—⸗
—
burger Comites vorhandenen 5300 Thlr. und die beim Berliner
Tomite noch befindlichen 3850 Thlr. so daß die gesammte
Summe der Dotation 58,444 Thaler 8 Silbergroschen und
9 Pfennig beträgt. V—

f Die in diesem Jahre in Wittenberg stattfindende
Gewerbe⸗Ausstellung soll, wie nunmehr definitiv festgesetzt ist, am
1. Juni eröffnet werden. Mit den Vorarbeiten zum Bau der
Ausstellungshalle wird man in diesen Tagen beginnen. Dieselbe
soll eine Länge von 488 Fuß und eine Breite von 266 Fuß er⸗
halten; die Kosten der Hersteilung sind vorläufig auf 60,000
Thaler veranschlagt. Anmeldungen sind aus allen Theilen Deuisch-
lands bereits sehr zahlreich eingelaufen, seitdem bekannt geworden
daß der Kronprinz das Protectorat übernommen hat. Oesterreich,
Bayern und Baden sind besonders stark dabei vertreten, während
von Berlin aus erst eine verhältnißmäßig geringe Zahl von Aus⸗
stellern angemeldet ist.

fFHamburg, 4. Febr. Der „Freischütz“ erzählt: Ein
angeblicher Agent aus Berlin, der in einem der ersten hiesi gen
Hotels logirte, besuchte Freitag Abend in Gesellschaft eines Kauf⸗
mannes aus Frankfurt a. M., mit dem er zusammen logirte, die
Stadttheater⸗ Maskerade. Der Berliner löste die Billets und nahm
die Garderobemarken in Empfang, um sie aufzubewahren. In
der Nacht schmausten die beiden Fremden, und Ersterer trank
dem Kaufmanne so lange zu, bis dieser in eine höchst gehobene
Ztimmung kam. Diesen Moment benutzte der Berliner, indem er
sich auf Grund der betreffenden Marke den Rock des Andern aus—
händigen ließ. Er nahm aus der Tasche dessen Kofferschlüssel,
begab sich in das Hotel, öffnete den Koffer und etwendete daraus
ein Portefeuille, in welchem sich eine Summe von ca. 1000 Thlrn.
in Werthpapieren befand; hieraus kehrte er zu der Maskerade
zurück. Es war schon spät Morgens, als Beide nach Hause
kamen; der Frankfurter legte sich zu Bett und wachte vor Sams⸗

tag Abend nicht wieder auf. Inzwischen war der Berliner mitl
den Werthpapieren bereits am Morgen abgereist; wohin er sich
gewandt, ist noch nicht zu ermitteln gewesen. Auf eingezogene
polizeiliche Erkundigungen hat sich ergeben, daß derselbe in Berlin
nicht ansässig ist.

1 Ganz Paris beschäftigt sich mit einem Vorfalle, der nahezu
auf dem letzten Opernballe ein schreckliches Drama herbeigefuͤhrt
hätte und wahrscheinlicher Weise Veranlassung zu einem Scan—⸗
dalproceß bieten wird. Am Sonnabend Vormittag erschien eine
junge, der Demi⸗monde angehörige Dame bei einem Polizeicom⸗
missir und gab nachstehende Erklaͤrung ab: Ein polnischer Graf
habe sie besucht und ihr 20,000 Fr. geboten, wenn sie es auf
dem Opernballe dahin brächte, daß ein Herr, den man ihr be—⸗
zeichnen werde, vergiftete Bonbons von ihr annähme. Die Bon⸗
bons würden sich in einer Enveloppe von Boissis befinden. Die
Dame gab sich den Anschein, auf den Plan einzugehen, um die
Polizei von dem verbrecherischen Vorhaben in Kenntniß setzen zu
können. Am Abende des Balles verhaftete man vor ihrer Woh—
uung den polnischen Grafen in einem Fiaker und fand in der
That eine Dütte von Boisé, sowie eine andere voller Bonbons
bei ihm, die man für vergiftet hält. Ein Student der Medicin,
ebenfalls Pole, soll bie Bonbons präparirt haben. Die Persön⸗
lichkeit, welche man vergiften wollie, war der Herzog von Beauf-
fremont. Der polnische Graf welcher durchaus keinen guten Ruf
genießt, ist der Geliebte der Herzogin von Beauffremont, die
bon ihrem Manne getrennt lebt; er sowohl wie der Student
sind verhaftet.

1Paris, 5. Febr. In den eleganten Stadttheilen von
Paris begegnet man jetzt häufig einer Equipage, die durch ihre
Bferde Aufmerksamkeit erregt, denn das eine ist schwarz wie Eben⸗

jolz, das andere weiß wie Schnee. Eine Dame in Trauer, dun⸗
elfarbig gleich einer Andalusierin, nimmt den Fond des Wagens
in. Sie ist die Wittwe eines reichen Amerikaners, der sie in
hrem achtzehnten Jahre heirathete; die Hochzeit fand an seinem
iebenzigsten Geburtstage statt. Zwei Jahre hindurch genossen die
Neuvermählten des Glückes ihrer Verbindung, und in ganz New—
Orleans sprach man nur von dem schönen Greise mit dem Silber⸗
jaar und der jungen Frau mit den Rabenlocken. Nach dem Tode
»es Gatten fand sich in seinem Testamente die Forderung, daß
»ie Wittwe nie anders als mit einem Schimmel und einem Rappen
ahren, und daß sie sich drei Jahre nach seinem Tode wieder
erheirathet haben solle. Geschähe das Eine oder das Andere
nicht, so fiele das große Vermögen den Seitenverwandten zu—
Nun fährt die arme Dame umher und kann das Aufsehen nicht
zermeiden. Man fragt nach ihr und erfährt die Testamentsklau—
sel; dann zuckt man die Achseln und lehnt es ab, um einer Geld⸗
umme willen sich — heirathen zu lassen. J
Wie riesenhaft der Wasserdruck ist, gegen den das atlan⸗
ische Kabel zu kämpfen hat, zeigt eine Thatsache, die noch nicht
diel bekannt sein dürfte. Wenn ein Schiff auf der Fahrt nach
Amerika die Region der großen Tiefen erreicht hat, wird dem
Keisenden jetzt gewöhnlich folgender Versuch gezeigt: Eine Flasche
Champagner die vollkommen unberührt und verschlossen ist, wird
nit dem Sentlblei so tief wie möglich hinabgelassen und nach
inigen, vielleicht zehyn Minuten wieder heraufgezogen. Stait des
Thampagners findet man jetzt beim Ablösen des Drahtes und
Deffnen des Korles eitel Meerwasser, trotz dem der Flaschenber⸗
chluß · vollkommen unversehrt war. Der starke Druck der auf der
Flasche lastenden Wassersäule hat nämlich das schwere Meerwasser
zurch die Poren des Korles und des Glases hineingepreßt, wäh⸗
rend der leichtere mussirende Wein herausgedrückt wurde. (Kauft
ilso keinen Champagner, der die See passirt und dieses Meer⸗—
vunder erlebt hat). J
Etwa 60 Werst von Taschkent sind große Kohlenlager

entdeckt. Das preußische Eisenbahnnetz hat auch auf dieses wich—
tige Betriebsmittel der Bahnen in Rußland seine Aufmeirksamkeit
Jerichtet, um sich seines Reichsthums zu bedienen. Fast jede
Bahn geht an reichhaltigen Lagern vorbei und man verspricht sich
nuch in Bezug auf Gewinnung dieses Brennmaterials eine überaus
ohnende Ausbeute.
Landwirthschaftliches,,

VUeber die Erfindung eines Kartoffel⸗Erntepfluges bringt die
dand⸗ und Forstwirthschaftliche Zeitung der Provinz Preußen
'olgende Mittheilung: „Vor Kurzem hat ein junger, gänzlich
unbemittelter Mann, Namens Lenz aus der Gegend von Gollnow
in Pommern, eine für die deutsche Landwirihschaft gewiß sehr
verthvolle Erfindung gemacht, nämlich einen Pflug zum Ernten
der Kartoffeln, der dieselben, von Erde und Kraut (nur nicht von
ZSteinen, welche die Ausschütter indeß aussammeln können) gere i⸗
aigt, gleich in Körbe befördert und, mit zwei Pferden bespannt,
nit einer Bedienung von (außer dem Knechte) zwei Menschen
läglich sechs Morgen fertig liefern soll, wofür das Patent nächstens
jerauskommen wird. Es wäre hiermit ein wichtiges Problem
zelöst; denn die Ernte der Kartoffeln hat wohl manchem der
derren Brennerei⸗-Besitzer bisher zuweilen Kopfschmerzen, große
AMusgaben und Verluste verursacht.“ Die bis zur Herausgabe
»es Patentes (das auf fünfzehn Jahre bewilligt isth geheim
gehaltene sehr sinnreiche Maschine befindet sich in Stettin.

Stand der Früchte. Aus dem badischen Oberlande,
der Schweiz und dem Elsaß wird berichtet, daß der in der letzten
dälfte des Monates Januar stattgehabte Frost mitunter sehr
aachtheilig auf die Winterfrüchte gewirkt habe, insbesondere seien
s die zur Neujahrszeit unter Hochwasser gelegenen Ländereien, von
denen die Roggen⸗e und Waizenbesiünde fast völlig verschwunden
eien. Auch aus anderen größeren Flußniederungen gehen ganz
Jleiche Nachrichten ein. Die große Menge der feuchten Nieder—
chläge, die der Vorwinter uns brachte, und mehr noch die in
Folge dessen entstandenen Hochwasser haben den Voden in der
Art durchnäßt, daß der darauf folgende verhältnißmäßig starke
Frost bei dem gänzlichen Mangel einer schützenden Schneedecke
joraussichtlich nicht anders wirken konnte. In den trocktneren
Lagen zeigen sich die Winterfelder jetzt wieder in ihrem dichten
Bestande und in üppigem Grün. Nur die Rapzsfelder sind stark
hurch den Frost abgefallen, jedoch zeigen sich die sogenannten Her⸗
zen noch gesund und geben der Hoffnung Raum, daß eine Er⸗
födtung der Vegetation nicht zu erwarten steht. Am meisten ha—⸗
ben die jungen Kleebestände durch den Frost gelitten; dieselben
zeigen sich mitunter in hohem Grade gelichtet und erfüllen man⸗
hen Landwirth (im Hinblicke auf die Uebersommerung der Vieh—
destände) mit gerechter Sorge
        <pb n="92" />
        Bekanntmachung.
Die von hohem Präsidium der Pfalz der politischen Gemeinde St. Ingber
gestistete Bibliothek soll von allen Bewohnern der Stadt St. Ingbert benützt werden.
Es wird deshalb bekannt gemacht, daß die fragliche Bibliothek sich in der
höhern Knabenschule befindet und bei dem dortigen Lehrer Bücher in Empfang genommen
werden können. —
Die Bibliothek besteht in —
J. Alassische Citeratur. IV. Technologie.
RernouilIy, Vademecum des Mecha
nikers.
Wagner, Chemische Technologie.
Rauschinger, Schule der Meqanik.
Votizblatt, polytechnisches.
Dingler, Polytechnisches Journal.

õtheꝰs Werke. J
vehãIlerꝰ“s Werke.
Lessi ngꝰ“s Werke.
Körnerꝰs Werke. 7
Hum boldt, Ansichten der Natur.
* Reisen in den Aeqainoc⸗
* tial· Gegenden.
CIaudiusꝰ Werfee.
Uebel, Schatzkästlein.
yy Allemannische Gedichee.
vovalisꝰ Schriftfen.
Wusauus, Volksmärchen.
Uh Iamcdl, Gedichte und Dramen.
Homeorꝰs Werke.
sShakKespenare's Werke.
II. Raturgeschichte.
Lemæ, Gemeinnũtzige Naturgeschichte.
Ber lüm,- die Natur; ein Lesebuch für
Schule und Haus.
Schäüdler, Buch der Natur.
Anthropologie.
UIacé, Ein Mund voll Brod. Briefe
uüber das Leben der Menschen u.
9 Thiere.
—* BD- ZLOOIOGie. J
Tschudi, Thierleben der Alpenwelt.
Volksausgabe.
Schubert, Spiegel der Natur.

c. BEotanix..
ICebseh, Pflanzenleben der Erde.
Ad. Mineralo.
Cotta, Geologische Bilderee. —
Geologie der Gegenwart.
e. Populâre ASFOMMie.
Littrow, Wunder des Himmels.

POpulüũre Natur-
visse —Vü.
Boriasteim, Naturwissenschaftliche Volks⸗
bücher .
hus der Natuur. Die neuesten Ent—
deckungen auf dem Gebiete der Natur—
wissenschaften.

V. Geographie.
Girube, Geographische Characterbilder.
Reĩisen und Länderbeschreibungen der

älteren und neuesten Zeit, enthalten
Reisen von Görz, Busch, Gregorovius.
Kohl; Etzel 1882 - 18680..—

—D—— VI. Geschichte.
Dittmar, Weltgeschichee.. *
Aenzel, Geschichte Europa's.
Jalam, Deutsche Freiheitskriege.

„Geschichte der franzöfischen Revo—

lution.
Réertæke, Geschichte der deutschen Frei⸗
bheitskämpfe.
Hausser, Geschichte d. rheinischen Pfalz
VII Biographische Werke
Arndt, D. M., Erinnerungen aus dem
äußern Leben. 8
Vettelbeclx, Eine Selbstbiographie.
Raumer, K. v. —
Raur, Geschichts⸗ und Lebensbilder.

5 Ernst Moritz Arndt.
Perihes, Friedrich Perthes Leben.
HRerbst, M. Claudius. —
Sö Itl, Maximilian II. J
VIII. Werke vermischten
Inhalts.
—X
do. Die Pfälzer.
do. Land und Leute.
do. Die deutsche Arbeit.
Wacelceruagel, Trosteinsamkeit.
do. Lesebuch .
Pestalozæi, Lienhart und Gertrud.
8106uIy, Baherns Hochland.
III. Phyysik. Das Ia. **27
ünller, Grundriß der Physik uud Me- 8Stieler, Handatlas: Auswahl in 31
teorologie. W Karten.
St. Ingbert, den 12. Februar 186ß6.
Das Bie emeister a mt.
“— n.
— 42 e
G6Gesschàfts·Pröffnung.
Einem geehrten Publikum mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich in
meinem Hause eine
n α —
eröffnet habe und lade zu recht zahlreichem Besucht freundlichst eiin. 5.
Weter Schmidt,
nreben der katholischen Kirche.
— — — — — —

Aerztliches Zeugniß.

Die Wirkung der Stollwerck'schen
Brust⸗Bonbons ist reizmildernd, nach
Umständen krampfstillend, vorzüglich aber
elinde auflösend und beruhigend; daher
die Anwendung derselben in allen catarr⸗
halischen Hals⸗ und Brustbeschwerden und
daherrührender Heiserkeit, nicht als arz—
neiliches, sondern als diätisches Mittel mit
Recht empfohlen werden kann.

B Dr. Kopp,
Königl. Kreis⸗, Stadtgerichts⸗ und Polizei⸗

Arzt.

Man findet die Stollwerch'schen Brust—
Bonboͤns echt in — Packeten mit
Gebrauchsanweisung 4 14 kr. in St.
Inghert bei J. J. Grewenig und
Conditor G. Rickel; in BIüeskastel
bei Fr. Apprederis.
Anahßer
St. Ingbert.

. Großes
Figuren- &amp; Automaten-

Theter.
Im Saale des Herrn Oberhauser.
Sonntag dlem LIA. Pebruar

vird der noch von mehreren Jahren her
in gutem Andenken stehende Marionetten⸗
Theater⸗Besitzer Jepf aus München, von
den Stadtheatern Speier und Landau
kommend, mit seinen 4 Fuß hohen Figu—⸗

ren aufzuführen die Ehre haben —8
Kasperl in der Klemme.
oder: —
Schabernack über Schabernack.

Großes Lustspiel in 4 Akten.

Kassaöffnung 7 Uhr. Anfang halb 8 Uhr.
Erster Platz 12 kr. Zweiter Platz 6 kr.

Zn zahlreichem Besuch ladet hiermit
höflichst ein
Zenpf, aus München.
Eine Dienstmagd für
F— häusliche Arbeiten und
auch ein wenig im Kochen erfah⸗
ren, wird zu sofortigem Eintritt
gesucht. Guter Lohn wird zu⸗
esichert. Die Expedition e es
Zlattes gibt Auskunft.
Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ 2c. Preise
der Stadt Homburg vom 10, Febr.
Weizen 53 fl. 54 kr., Korn 4 fl. 37 kr
Spelz 8 fl. 36 kr., — Gerste, Zreihige, —fl.
— kr., Mischfrucht 4 fl. 45 kr., Hafer
bfl. 18 kr., Erbsen — fl. — kr. Kartof⸗
feln 1 fl. — kr. per Ztr. Kornbrod, 8 Kgr.
22 kr. ditto 2 Kgr. 15 kr., ditto 1 Kgr.
Zkr., Kühfleisch 1. Qual. 14 kr., 2. Qua⸗
12.kr., Kalbfleisch 10 kr., Hammelfleisch
124 tr., Schweinefleisch 16 kr., Butter 32 fr.
ber Pfund.
Fran surter Börse
vom 11. Febr. 1869.

iGeldsorten *
Preußische Kassenscheine. . 1140445
zreußische Friedrichsdor.. 95768
zistolen ...... 947-49
holländische 10 fl.⸗-Stücke . 934—-56
Ducatei.535-37
Mrancs⸗· Stücke0 231/2-27
7ruglijche Souvereigns1162-56
Zold per Zollfund fein .. — — —
dochhaltiges Silber per Zollpfund — *2*
Dollars in Gold 2 20-27

—
edacktion, Druck und Verlag von F. X. Demez in St. Ingbert.
        <pb n="93" />
        ⁊ 22 — — —— * 8 23 p —— 5 te rreere
—9 — 44 — 4 3— 153 —8 Ii⸗ J xu 1 s ι *1
Sh.Ingberler Anzeiger.
sec — 1435 ÜRUM
q IV X V — 7 T. . —325 9
—4 a74d&amp; 1——3! 7 25 * 601
2 . ι — q ναι n : ud Vntiu
P , *
ιι ν νιι
——— —3 —F
der St. Img beerr iur Anzegex (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags“ Donnerstugs- uind Sonntags⸗
* n eeee viermiaalz Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 40 Arzr. oder
αο 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. D) 60
— V—————— öECCCCCOODCCCC./))MXV
Rr26. it ! — *7 — Sountag, deu 14. Februar tn le 869
— 3 —9*

7 Deutschland. Amerika. uorn

Murnch e m. A la Fbr.Ue b eg, denrz ttich enbes uWashlugton,“11. Febr Der Congreßehat in dereinigter
dienst bei den, Geriich e und Verwaltungsbes Sitzung die Urwahlen für die Präsidentschaft, aus denen? Grant
örden ist JFolgendes neu angeorduet?“ Beit Landgerichten ig alg Präfident und, Golfax alg Wrepräsident hervorging olßs giltig
heren Gerichtssprengel sich nicht der Sitz eines Bezirksarztes J. Kl. irkiärt. get V zs
efindet werden Bezirksarzte : Klaffen inm Erledigungsfällen dute Aus Mexiled dommt eine Nachricht herüber, die slark nach
dann wieder angestellt, wendetg, wenn hierzu besonderes Bedürfniß inem Zeitungs-Scandal riecht. Bei einer Naͤchsuchung in den
orhauden. Außerdem gehl der Dienst auf bden betreffeuden Ves Archiven der früheken kaiferlichen Regierung ist man nämslich auf
—X auch für diesen: Laudgerichts⸗ Ane Liste von , Subvontionen“ gestoßen, it denen Maximilians
ezirt dex ordentliche ösfentliche / Arzt wird, Im Vedürfnißfalle Pegierung allem Ascheine nach die amerikanijche Presse zu bestechen
za egen wird zaͤm Sltze des Vandgerichts aus der Zahl der dort esucht. Anf dieser. Liste. figurirt die Neuyork Tribune ui 8000
befindlichen, enbuell auch auderweitiger, durch daß Ministerium“ doll., Newyork. World mit eeee
)es Innern hierzu bestimmter praktischer Aerzte ein Stellvertreter Zeitung mit 2000 Doll. und viele andere Journale in Rewyork,
ꝛes Bezirksarztes auffgestellt und verpflichtet, der daunfür seine Philadelphia,Washington, Chicago ünd St Louis!mit Summen
Fienstlichen Verrichtungen Vert Verordn. vomn Q81October: IAß6 non a2 obis 18000 Dollt Diegeiruugsredactionenn: Laugnen
zemüß vergütet wirde un 3 i e. Adeß, Gelder von der Regierung Maa da in irl An NA empfangen

— Zur Berathung des, Schulgesetzentwurfs, die wahrschein- zu haben.

aich erst am 15. Febr. im Plenum heginnen, wird, hat der Kam⸗
nerprasident vo Pozledie Hammtllich i — durch ein Cir·
nular ersuchen· lafsen/ ihr⸗ etwwalbeabsichtigien Modificationsalitraͤge,
wo nur immer, möglich so frühzeitig stelhen zu wollen, daß die⸗
elben noch vor der Berattumg; Hens, Kammexmitglieders Iund.
Jegierungsvertretern mitgetheilt und, guch poch AI—
duuuhfassungn dch. Echulgugschhcg, dart er iehth.heden

Mit der Berathung des Einflihrungkgesetzes zum Dirn-
roceß wird zm Gefetzgebungsausschusn derrn Abgenn dnelenlanuimer
m nächsten Montag vbegonnem

— Bei der Prämirung der aus W abgelaufenen Schul⸗
ahr von allen Gewetbschulen Baͤherns nach München eingesandten
Züchnungen wurden/Ra. die Leistungen der Kreisgewerbschule
daiserslautern in zweiter Reihe rühmend erwähnt.

7Bermn sEchet e 8.5 —B
did ee e etn
I— * Wir ag⸗ ui 55e4i gemeldet wich 9 2— 8
Blitz wührend des Gewitlers am Abende des 9. Febr. in einen
Stult imd tödtele 2i Rinder, waͤhrend die im *Stalle befindlichenn
Personen Perschont Bblteben!u ινιXαιιιν α ια Ûαιιν
taig. Wie laugewirt⸗ind wer!odgfalg schon Bier?.gelrunken ?
Iuff siese Frage giht Wehmanns Thronil, gedöuclb A609, intwori
Nachpemsig die: Regrerungs zeit des Kaisers Albett, u. m: tapfferrx
Xld und Liebhaber der Fenigen J
Leibesgestalt“ geschildert iind am Schluß angefügt, wie er am
——X—— —
chrieben und deroselben befohlen, ihre Anzahl Volcks zu Fuß
ind zu! Pferdi wider den König von“ Polen“ und die rebellische
Böhmen qufSt, Banthelme zu⸗ schicen“, heißt es: „Manuscrip-
num 1438. Den-ersten Biersieder von Bamberg gen Speyr
eschrieben, in Mangel Weins Bier zu sieden.“ Also hat der
erste Speyerer Bierbrauer seine Kunst von den Bambergern er⸗
des edlen Gambrinus damals auch noch nicht geübt wurde, sonst
hätten die. Bürger * freien Reichsstadt Speyerrze nichh nöthig
I us Bamberg sich einen Biersiedet Me zu
rassen.

44121139 .1 .
nrgts inFastnachtsgbend gegen 5 hr Gonig Ludwig in
einem Vierspänner duxch die Dienersgasse in Rünchen fuht: ftürz⸗
en plötzlich zwei Pfesde des Gespannes, rissen die beiden andern
benfglle zu — o daß Rosse und Postissons in einem Knäul
intec dinander Lagen der Konig blieb ruhig im Wagena und sehte,
nachdeng das Gespann durch das Publikum wieder vnee
worden die Fahrt fott. Nach Ankunft in d r Kesidewz7 Neß er—
iach dem „Südd. Tél.,“ ———— Figen, daß die be⸗
reffeudem Reitknechte leiner Ruͤge oder Skrafe unkerzogen werden
—— ja Fastnacht, und da käme überall,
twas vor
n . 38 en, ditgthrshgicstgehel Bid slechꝰ zufolge ist
chon seib einigen Wochen Pfarren, Heriani in Mengersiirchen
erschwnnden. I Epeigqglt als ein großes Kirchenlicht und war we—⸗
zen seiner — und seines gottseligen Wandels. sowie
einer ächt conservati Gesinnung — Haupistütze der e
chen Regierung. Jetzt hat jer das Weite, gesucht, uUm,dau Zucht⸗
zaufe zur entgehen⸗ wird ——— —— æ
iche Untersuchung eingeleitet ist. Das dem Marrer Hermani zur
Last gelegte. Verbrechen zählt indie Kategotie⸗ die von.der g
unft“ alz Pastorenzucht“ gekennzeichneln wird. Selbst. Kirche,
ind Beichtstuhhl Haben zur Berübung seiner Altientate auf die
Sittlichkeit erhalten müssen.

cI : Dienssesnachrichten.
iie h te b—,)—, 19
Der Forstgehilfe Franz Kommer aus Geiersnest!ist zum
Forstamis⸗ Assistenien am —i. Forstamie Zwrrbrticker ernennt
vorden. z Idlt
aun Aus Bade a. 3. Febr. Wien in Kqrlsruhe. go, ist. gestern
zuch in; Pforzheim der zweite Verfuch der iee ollge
neinen deutschen Arbeitervereins“,Lafsalsessche Principien zinter
ie Arbeiter zu verpflanzen, glänzend, durchgefallenec 833
Das kaiholische Casino zu Heidelberg, und der katholische
hesellenverein zu Karlsruhe haben Ahre qmgezeigten Fastnachts⸗
zelustigungen nmderlafses⸗unn Ihse —— auszudrücken,
—B der Nirchen fürst deg Landeg, einer strafrechtlichen Untersuch⸗
g preisgogehen ist. Ooe n n
e an Fraukreiche
434 41 22 1 — 454
pau. i ör. gũ seds z gie gTageni hohdas
dubpiement 47 ðahud, erdee de n den Orient beznglichen
buhe *
Zu Anfang Aprinppirp!! der Vicetöninochol Aeghptendre u
daris erwartet h —8iν O
—— Ennlaub.
b Lom do iI8. Febri Die Tory Blaͤtter. und namenilich
renPewiser? Correspondenten halben mit Zahigkeit an dem
slauben fesn daß die —VB——— — Krieg im e
jaben werde.“: Serbien⸗ UndRimänien-würden cherbei solchee
Kelegenheit! Vottheil ziehen keß die srquzesischi eee
Vorgefühl dieset Art habe, beweisederen jungster· Schritt die dem
Prinzen Karl als Aumcen Instructoren iehegen? VOfficlere⸗
ibzuberufen. c nνιιιι a ugz le
London, 8. FebrDie! Gräfnisvon Paris wurde vor—
jestern in Twickenham bvn einem Söhnchen enibunden, welchet
den historischen Namen „Herzoq bon Orleaus“ traqen wird.

* 7
3 71 Aru duα—

—— —
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        2 2 242
Im Namen Seiner Majestät des Königs. 63
Der Lehrkurs für Badergesellen im Kreig⸗ Armenhause deginnt am 1. Mär,
l. J. und dauert ununterbrochen biß Ende Jult. wo die Eudprüfung stattfindet. W Ar— A hrinr
Vlle Theilnehmet ——— 28 Februar, Vormittags zwischen 8sund ee Dius; e ä—,
10 Uhr, im Kreis-⸗Armenhause dem Königk. Medicinalrath und Bezirksarzt Dr. * u * * cu⸗ **
Bettinger als Vorstand des Lehrkurses amtlich vorzustellen, welcher dieselben auf i s F ——
Brund i— erforderlichen Zeugnisse admittirt, rO d lebin Privatmannes Heinrich Holzer vor
Die e sind: — ED VVVV—— an — — — 7—
7 , 5. S tarx Herrn Horn dahier a
der Geburts⸗ und Impfschein; * azch mx vιι v . ιu d e rn 4 b i
Werie ehandene deei zu. ldollständiges Bett mit Bettladel
der Nachweis einer vollständig zweijährigen Servirztit, amilich veglaubigt Quchensheen,
boñ dem Königl. Besitksarzte des Domiziles wo der VBadergeselle zuüleßl 5 Iiu en ge
servirte; — DD————— — 54 82
ein Sitlenzeugniß, ausgesiel von dem hetreffenden Bürgermeisteramte oder — e
Polizeicommissariate. ä 314 titt , ν n n TIAœ—»J —575*76 * udu
Obiger Vorstellungs⸗ und Zulassungstermin gilt für alle Badergesellen, sie 388* aen Wab and vi 8
* — J — Das mit dem Incasso betraute Ge⸗
en wn einm In ein Fretplate in der Ancfatt wahrend den gersoh dachhesdect schäfts⸗ und Consultations⸗Bureauene
haben oder nicht. 6 * · wwin geeroerr Westphaelinger. n-
Ein solcher von den zehn pon dem Landrathe des Kreises bewilligten Freipläße3 8*
zibt freie Wohnung und Belköstigung gleich den gewöhnlichen Kranken, mit der Verr
oflichtuug/ sich dafür als Wärter in den Krankensälen mittlerweile gebrauchen zu“ H ol 3 Versteigerung in —*
lassen, und so leichzeitig die Krankenwart⸗ in ganzen Umfange praktisch zu erlernen. J * Blidweiler. ge
ALuf diese Vevorzugung hahen wux die in der Vfatz heimathoerechtigten Schüter An . Suig weren 5
prach, es sind jedoch non ihr Pfaͤlzer, welche bereits ein Jahr in der Sanitätskoin Freitagden . . Fehruut s. J., Rach—
pagnie gedient haben, nicht ausgeschlossen, obschon sie durch die Allerhöchste Verord⸗ o ινιν mittags 4. Uhr. ui inaß
aung vom 15. März 1866 von dem Besuche des seursus vor ihrer Endprüfung 123 Klafter buchen Kohlholz.e nuni
dispensirt wurden. WW pete p sutene Laigwidden, 5, zul
cccc gor. veee cuf enen dieseẽ. gechplahen electtrenl ne duhen Siongapettsett?d
haben ungehlbar und langstens bitk Juin 9— Februat. ihre Gesuche der Kol. Ver⸗ dod duchen Welen mit Priuei
— yon den dboedachten vier Zeugnissene nd 1700 buchen Bohnenstangennni auun
zon einem Ausmeis uber die Unbemitteltheit ihrer Fomilien, Seingusenden auf veren 310 Pappelstämime und Abschnitte. u).
Vorschlag dann die unterfertigte Stelle die Auswabl bis Endecvebruartreffen wird 28 lieferne Spatren eet
— — Koͤnigl. Bezirksämter erhalt en den Auftrag, dieses Ausschreiben den ber 10 Keferue Hopfenflangen dre
heiligten Badern durch die Lodalblätter in möglichstzr Bälde kundzugeben, Auch will 100 buchene Fachgertenae —
veht scon bemertt werden¶ dasßz die Endprüfumg in der legten Woche. des Juli / imx 2 Klafter⸗ buchene Kohlprügel. 4.An
— —— ——
—18 j 2 “ — U 161 131 717 44 1101 23675 *7— 759 ——u,αι 129 3 —
auEpeyer den B0. Januar J 869.ιιιν ι ν— zu Das Bürgermeisteramtt.
inß ue bloug l , α-.. nuι L ie ι
, ενν 210 or Rhtiglich Vaherische Regierung der, Pfelt * Siu — —
quiu: ẽ3 ι Kammer des Innern gαν — — — —
ι ιute ued ———— Pfeuftnẽ —D — Ada Meinz, 12. Febr.
5 fod o , n e i eu e 75
J — —— ——— Unr ι νν ια And ut —A — I
F TIGMM. e utemac pealce Sehzne⸗ genmehi vino sie —rir. Weizen (200
. Fi Ga en e Ifh) i fi. 20 . — 11 fi. 30 tre
——— — vin 4 ul — 3u Korn 180 fd.) 9 fs. 458 xE bis 9 fl⸗ 50kr.
iuß mnzu u* ar en. iun die Spiniühanf —A— 8— —————
— —8 f q« »7 41 4153*
ist zu herlaufen bel Seler! Britt zeh ———— srss u
3 7 ιινν — D —
208 3. ιι νιιιναν r—! ê Wormsꝰ?nden'»12 Febtunihuoe
kin⸗ ganz neuee uratull nbiee vgr notiten heutẽ i Weizete 13 ftegu gtt
— bis 11 fl. 50 tr. Roggen d le 451r
vaeg »ꝛe Spielsuhr. i
————— F Jaien — e e bis — fUe7 kr. ex ilo. afet
wade bur hhne Sunn hinnworon 3330 “ * F
sche gebern ann nbrzeu gen ann steht ——
—D * Roggenmehl —fl. ig
de e e enenm nahen intne
—D ertheilt Pr. Kaufm. Friedrich — A. Weizenvorschuͤß I8fl. Bo tt
in St. Jugbertrno i2 ι Blumenmehl. — fl. — kr.
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tioα Iã. 20 : ι BI 3 ναR, —V
nunι ιleι m ee tilo-Rüböl ohnen Faß fl.— u bis
e Die Rimmer Us nd I8 vomet-ii flatir einöhe, ohne »Gaß l
—— * —A TF r. Mohnol ohng Faß
? vr Jahrgauge es Unter⸗ift. zakr, i d . —D—
eiger werden zu 6 Kreuzer jede Nummer —
on der Expebition d. Bl. zu kaufen — fl. — kir. Branntwein 22.flasdr.
aesucht. , ahis fl. — tr.4

Versteigerung wegen Ab⸗
theilun?

in. den Großgärten ist zu verkaufen.
ni binue he t
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Gurtes 2329i mu öuö Quσ
10 83* FIRA LLOIäRe.
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kaufte'nut ad ann nn j
qsi oju⸗ Zachariad Hppeuheimer
uheeilt in Blieskhstellrnunset uns
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ie Lehrliug gesucht!!
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Bei Johann Just Schuhmasher da⸗
dier: Rannsogleich Lin Lehrling In die
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Lehre sreten.
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Druck und Verlag von F. X. De mi⸗ 4 in GEt. Ingbeit.4 —

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⸗ 8 S — S 7 3* 2383 * 8
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8 — 3 — 2 * 2*28 —* * * 835 *
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2 53458 2 : * 3 8 * *
— * 2* 4** —A — 381
8 5533333335 z8 6 — 35583*8
2* 22 53 55* 25 55 2 222 *5 55* ** —8 —A ——
V 2783535 —— 227 528
2 25 — 2— 8* — *753 3* 2 55. 20 — 1 5234 8
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33 53327 5255333—* 3 3 333 3355575537
*7383 33253—55258* 5513253538 —4435533 32 535355—28
2* — — —— —A 2 7 55 23 7 528* —— 7 *
* 55— 55* 5527552 2*2 3 — —
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258 3335. 4 *
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2323222 2553327 23323 25245 2383
—A S. 2.75 353 3238833333287283 338
53 3353355 J—
— — 2 5 2 — 2 27 — 28 227 — 336
752 338 — —— 3 —A 2 — 25 2 * . 2 23332
—738 233353—5232 53333 753 8* —A 33 3353856
* — — *2* 2 232. 27273 m.22 *8* F 233 3 3
3857 2332*5 3 3222 57 33332232
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23 8——3— 33 755 — 382.252 353232885333
833383 8 z8 3535 833 5235383
** F * * * &amp; —— 35 ẽ⸗
— 2588 3*87 23 223335532853
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A* 28 1333353 — — 27 238 9 23323
J —73 238333 8 2 — 7 — — 2 7
— 338233285* —— — 11 —B ——
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3 343383 257 * —
228535 * 3 23* In —
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da St. Ingbertex Aunzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundenẽ Unlerhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗-, Dounerstags- und Sonntags
Pummer) erfcheint wöchentlich vi eer malj Dienstag, Donsmer stag, Samttag und Sonntag. Abonnemenis preis vierteliahrig 42 Krgr.“ oder
4.2412 Silhergr. Anzeigen werden mit8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum bereche.
— —— — ——— — — 4 — —* — —
NRr. 27. Diceustag, den 16. Februar F 9 — 4 1869
13
Deutschland. —
Mäünchen 1I1. Febr. Die „Südd.“ Zig.“ macht daraus
aufmerlsam, daß das falsche Gerücht über eine pon Preußen an
die süddeutschen Staaten ergangene Aufforderung zur Kriegsbereit⸗
chaft bis 1. April genau vor einem Jahre gleichfalls verbreitet war
und voraussichtlich auch im nächsten Jahre auftauchen werde; 78
dange mit dem in der preußischen Heeresberwaltung bestehenden
uUsus zu sammen, mit dem 1. April jeden Jahres eine eingehende
Rebision des sämmtlichen Materials vorzunehmen.

Munchemn, 13. Febr.“ Die Abgeordnetentammer hat die
von den Abg. Barth, Jörg, Crämer, Croissant, Kolb gestellten)
Anträge auf Abänderung des Landtagswahlgesetzes, resp. Ein⸗
führung directer, allgemeiner Wahlen, mit 92 gegen 48 Stimmen
abgelehnht.. 3. . 7
* unchen, 18. Feht! Det König hat, den Pratis
deunten der Pfartz, Heirn p. Pfeuff ein. Audienj
mpfangen,hn — lanunn r⸗ *8 M — — —
ι— t

J u ve
n α Piensiesnochrlchten —
Duͤrch FlnauzministerialRescript wurde der k. Fhrster Fduard
Beith zu Amsohl ans administrativer Erwägung auf immer seines
dienstes enthoben, auf die Wartei Amsohl im Forstamte Kaisers⸗
jautern der k. Förster Florentin von Reitz zu Horst auf Ansuchen
versetzt, und der J. Forstgehilfe Heinrich Kochendörfer in Harden⸗
zurg zuni A Forfter auf? dent Waldhaufe Horstim Forstamte
daiserslautern ernannt..

Stutugart, 13. Febre Wie in igut:unterrichteten
kreijenn versichert: wird,. haben die Bestrebungen des Fürsten
dohenlohe, ein Bündniß der süddeutschen Staaten auf Grundlage
elbstsiändiger Verträge zu Stande zu bringen, noch keine bestimmte
ormelle Gestalt angenommen, und hat das bisher in dieser Rich⸗
ung Geschehene: weder hier noch in Karlsruhe eine Geneigtheit
zefunden, welche irgend eine Aussicht auf einen realen⸗ Erfolg
xöffnen könnte.

Frankfurt, 14. Febr. Eine heute wegen der Receß⸗
agelegenheit abgehallene Büxgexrversammlung von 3000 Personen
egte gegen jede „Entziehung des Eigenthums der vormals freien
Ztadi“ entschiedene Verwahrung ein. *—3

Berlhbin, 13. Febr. Das Herrenhaus genehmigte! heute die
eiden Vorlagen der Staatsregierung wegen Veéxrmögensbeschlag
ahme der depossedirten Fürsten. Graf Bismarck ergriff mehr⸗
nals das Wort und führte aus, daß die Vertrage mis den letzteren
aicht Privatverträge, sondern Staatsverträge seien. * Diese hatten
e aber nicht gehalten“ Sicherlich würden auch nudete Staaten
ertriebenen Fuͤrsten kein Geld' zahlen, wenn dieselben das Geld
enutzten, unr im kslanu Lögionen zu bilden. Preußen“ habe
urch die Annexionen nicht Eroberungen gesucht, sondern? Wahrung
einer Sicherheit für die Zulunft. — In Abgeordnetenkreisen ver-
autet, der Abschluß des Vertrages mit der Stadt Frankfurk sef
icher zu ewartenn. Aumdert deur vẽreits zugestandenen 736,000fl
dürften auch noch die vom Abgeordneten Ebnet zurückgeforderten
o09,000 zurückbewilligt werden. Die Frankfurter Deputation hakte
rute eine Conferenzmitidem Finanzminister. —“Oberpräsident

Möller traf heute wieder hier ein und wutde von den Ministern
Bismarck, Eulenburg und p. d. Heydt, wie auch vom Koͤnig
mbfang n —1355 327
Wieen, 13. Febr. Die „Presse“ erfaͤhrt, daß Rußland und
zreußen gesonnen seien, sich bei der Pforte dahin zu; verwenden,
uaß letztere dem Fürsten von Montenegro denj Hafen Spizza ab⸗
rete, damit Motenegro eine xVurrinduds pet der See.
tlange.“Der Sultan soll nicht abgeneigt sein dies zuzue
—W e en
—
—X Frankreich huitis ku
Walewski hat sich Dienstag den Rudpon Syra nachn Märseille

— eingeschifft. Es bestaligt sich, daß die von ihm überbrachte Ant⸗
wort Griechenlands yollkommen zufrie denstellend lgutet. Athen
ist vollkominen ruhig. Die Ordnung ist nach den. neuesten
bis zum 9. diests Monats reichenden Nachrichten in keiner Weise
zetzet worden
Paris 14. Febr.“ Das „Jdurnal vfficiell“ sagt! Alle
Nachrichten aus, Athen bestätigen die Zustimmung der griechischen
Regierung zur Conferenzerklärung, Der Graf, Walewsti wird
in den ersten Tagen der naͤchsten, Wo he in Paris exwartet.

ierEchweiz. ne
In. Beuwn ist: von Liner zahlreichen Versammlung ein kirch⸗
licher Reformverein gegründet worden; die Mitglieder wollen
aicht nus der Kirche tretem fondern drefetbr donr umen reformtten
Zweck des Vereins: das? religisse Bedürfniß“ der Gegenwart mit
den Forderungen der Vernunft und Wiffenschaft, fowie; des ssitt⸗
ichen Bewußlseins in Einklang zu setzen „Der: Verein astellt alle
heologischen und Philosophischen Fragen, welchs inn einer Beziehe
ing zum religissen Leben stehen, dem unbedingtens Rechtenn der
Zritik und der fortschreitenden Wissenschaft anheim.nEr' verwirft
als unprotestantisch, unsittlich, itrreligös gjedes? Aufftellem⸗ eines
Dogmas oder einer bindenden Glaubensformelzmelche dem!
Frincipe freier Forschung und Entwickelung irgenderino Schranke
etzen fönnte. Das zusammenhaltende Band, den positiven Grund⸗
mnd Zweck seines Strebens erkennt er im: Reiche Gottes, als der
erwirtlichten/ Religion der Liebe, wie sie Jesus mit Wort und
That verklündigt hat, aind wie sie noch heute alles fittlichen,
religiösen und socialen Wirkens höchstes Ziel ist und blei⸗n
ben wird. a ide arr
Italien. D
8bore n ze I8 Febr. Der „Corr. italiano“ dementirt! die
stachricht, daß die italienische Regierung in Unterhandlung ftehe
vegen Abschluß einer Allianß.
—X * ESpanien. gpe * 8 * c
Madiride 11. Febr. Die Cortes wurden heute durch
Serrano mit einer Rede eröffnet, in welcher derselbe betonte, daß
Religionsfreiheit, Preßfreiheit und Versammlungsrecht proctumirt
worden selen und die Aufgabe der; Cortes, darin bestehe,/ diese
Freiheiten genaner zu bestimmen, ohne sie zu verringern. Gegen⸗
üͤber den aglten wie den ungeduldigen Parteien mußte, sich die
RPeyierung energisch vertheͤdigen. In Bezug auf die Finanzen
agi ⸗Sertans: Die gjpan Ration fei zu groß, um nicht ihre
Schutven zu zaͤlen. Sie fel aber auch zu einsichtig, um gegen⸗
bor möglichen inneren und äußeten Verwicklungen die Ärmee
ind Maxine zu vernachläsfigen uͤnd unbewaffuet zu' blei ben, —
Die Regjernng habe den geheiligten Schatz der Autorität der
ete ungeschmaͤlert bew ahrt und übergebe ihn
ehrfurchtsvosl dem Kortes. D—
.Madiel da 12. Febr. Der frühere Redaͤcteur der „Node—
— — —
vorden, Der bisherige Vertreter Spaniens daselbst, Graf Espanne,
qat seine Entlassung genommen. —
Madrid, 12. Febr, Die Cortes haben Rivero als ihren
prasidenlen ecwäbln V ——
uzu F. General Dulce auf Cubd hat um Zusendung von Geld.
und 60)0, Mann Vexrstärkung tele graphirt. Diefe Forderung iste!
durch den Ausbruch einer neuen Insurrection im Districk Gnairo
Villas veranlaßt. ůů—
resd — ———
ai d nst'l'in kinm d beLl.122 Febre Dier i Xtcrqulzeveroͤf⸗ .
entlicht eine Proclamatjon: des; nenen⸗ griechischen esmffefiims
Zudmis? die, dohin lautat, daß, ductder dtafftanden gufs Harstef?.
Folge Per durch das!türkische⸗ Altimalnat⸗Sängereglen Verhande!
mugen erstidt sei, die Ablehnung der Gorferen beschlufse' noihden⸗
—
wrder Heer Mmocht Flotict in Bereitschaft; es muͤsse sich jetzt zufrie—
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        den geben, seine Zukunft werde dadurcht, nicht· Berintrachtigt.
n Ziese Weetamden hef hier deinenunchgehehnen Sindena
hervor. * *

zu überreden, ihnen: — umter dem Mersprechen des Ehes- nach
Amerila zu Folgen da aber? die Schließung der Ehe dei uns zu
umständlich und der Mann nicht änger warten kann, so entschließt
ich endlich das arme vom Golde gehlendete Ding, ihm nach dem
ersehnten Lande zu folgen und erst jenseits des Meeres die Trau⸗
ing vorzunehmen zu lassen. Die Mädchen verlassen Eltern und
Heimath, um drüben an der Seite eines „reichen Mannes“ ihr
Zlück zu finden. Aber sie werden bitter getäuscht; anstatt in den
Tempel der Ehe, werden sie in irgend einer größern Stadt in ein
Zaus des Lasters gebracht und sind ihrem Elende verfallen. Ohne
Stütze, ohne Hilfe, ohne Kenntniß der Sprache, ist es den
armen Mädchen nicht möglich, sich zu retten, ihr physischer
ind möralischer Untergang ist gewiß. Möchten sich daher alle
Mädchen derStadt und -Umgegend dringend warnen lassen!
J. Retlaw.“

p In einer Caserne in Braunfschweig hielt der preußische
General von Beeren eine scharfe Strafpredigt; im Augenblicke,
als er den Saal verlassen wollte, scholl es gellend hinter ihm her:
Kuckuck! Unwillig kehrte er sich um, aber die Untersuchung ergab
nichts. Endlich sagte ein Pfiffikus: Der Schrei. müsse von
draußen in den Saal gekommen sein; denn einige Fensterscheiben
seien entzwei.“ Dabei beruhigte sich der Generan. —

p In Radkensburg schwamm ein Knecht in Folge
einer Wettée durch die reißende Mur, die viel Eis trieb. In der
Mitte des Flusses gab's so große Eisschollen, daß er am Schwim—
men verhindert wurde; da tauchte er unter, schwamm unter
die Schollen glücklich weg und kam am audern Ufer an. Alles
für 5 Gulden.

Der amerikanische Geisiliche Dr. Witt Talmagde fällt über
die Bedeutung der Presse folgendes Urtheil: „Ich erkläre, daß
ich die Zeitungen für die groß arftigen Werkzeuge
ansehe, durch welche das Evangelium gepredigt, Unwissenheit ver⸗
zannt, Unterdrückung abgesetzt, Verbrechen ausgerottet, die Welt
zehoben, der Himmel erfreut und Gott lobgepriesen wird. Im Ge⸗
rassel der Druckerpresse höre ich die Stimme des allmächtigen
Bottes, die allen kodten Nationen der Erde verkündigl: „Lazarus,
tehe auf!“ und der zurückveichenden Brandung der Finsterniß:
.Es werde Licht!!! —533 . .. 4

742 4 A4Q— 7 4

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

FEin bewährter Kitt auf Eisen. Einen
oorzüglichen Kitt, um zersprungene eiserne Ofenplatten:, Thilren
anden Oefen ꝛc. wieder fest zu machen, erhält man, wenn man
ein Ppulverisirtes Eisen, wie sulches beim Droguisten zu haben ist,
nit starkem Wafserglas zu einem dicken“ Breit anrührt und
Fugen ꝛc. damit bestreicht. Je stärker das Feuer dann gegeben
dird, desto mehr veischmilzt der Kitt mit den zu verbinden den
Fisentheilen.

M
c

21
New-Yorb k. Febr. Der Gerichtshof von Richmond,
hat den Proceß gegen den Expräsidenten der Südstaaten, Jefferson
Davis, definitiv aufgegeben.

Washington, 12. Febr.-Mudd, einer von den der
Theilnahme qan der Ermordung des Präsidenten Lincoln Beschul⸗
digten, ist von Johnson begnadigt worden. —V

Auf Cuba herrschen nicht sehr angenehme Zustände. Am
22. v. Monats gab in Havanna bei einer Vorstellung im Theater
Villa Nueva das Absingen der Riegohymne den anwesenden Sol
daten' und Volonkärs Gelegenheit, mitten in das Publitum hinein⸗
zufeuern, wobei vier Personen getödtet und viele verwundet
wurden. Die Unruhen wiederholten sich mit Schüssen von beiden
Seiten vor dem Theater, wobei zwei Frauen und zwei Kinder
um's Leben kamen. In den nächsten Tagen gab es wiederholt Kampft
zwischen Volk und Volontärs, die einander gegenseitg als vojel⸗
frei zu betrachten scheinen. Zwei deutsche Kaufleute, die Herren
Rochling und Lappenberg wurden gefährlich verwundet, indem sie
auf dem Balcon einer Restauratidn saßen und vorüberziehende
Volontärs sich das Vergnügen machten auf sie zu feuern. Diese
Freiwilligen scheinen für den General“ Dulce eine gefährliche
Acquisition zu sein, und er hät sie bereits in ihre Quartiere
verweisen müssen, wübhrend Marine-Soldaten die Straß en
votrouisliren.
J m i schtes.

Miederberbach, 10. Febr. Ein hiesiger Bergmann
bereitete sich vor einigen Tagen in den Abendstunden Strohhalme,
die bei Sprengung der Grubenfelsen als Leitdrähte dienen soll-
jen, indem er dieselben mit Pulver anfüllte, um dieses recht
fein zu bekommen, siebte er das an sich grobe Grubenpulver.
Einige Körner spritzten dabei an das zur Beleuchtung dienende
Licht, entzündeten dam schnell das übrige Pulver, so daß der
Unvorsichtige an allen nicht bekleideten Körpertheilen, besonderẽ
au den Augen schreckliche, qualvosle⸗Leiden auszustehen hat;
sämmtliche Haupthaare sind ihm abgebraunt. Auch sein noch nicht
neunjähriges Stieftöchterchen, das den beschäftigten Vater aus Reu⸗
gierde zusah, ist betrüchtlich verbrannt; sonwdaß. auch für diese
aͤrztliche Hilfe in Anspruch genommen werden: mußte.
Der Landauer Anzeiger vom 7. Febr. schreibt? Von
einem Manne, welcher viele Jahrerin, Amerika gelebt hat, gehen
uns folgende beachtenswerthe Zeilen zu:« „Warnung für
deutsche Mädich en.“ „Gegenwärtig treiben sogenannte Ame—
rikaner ein verdammenswerihes Unwesen hier und in verschiedenen
Ortschaften unserer Umgegend; dieselben zeigen viel Gold vor
und suchen dadurch die Aufmerksamkeit“der Leute und namentlich
der Mädchen (weiblichen Dienstboten) auf sich zur ziehen 35 haben
sie dies erxeicht, so ist es ihnen ein Leichtes, die grmen Mädchen

X rrze

2*
22 e

Bekanntmachung. Gine Wiese
Am Samstag, den 20. d. M. Nach XX. !———
mittags um 2 Uhr vand — in der Rischbach, 88 Ruthen
ermeisteramte dahier für das Jahr 7*
I der Düngergrund im Schuͤl⸗ und groß, hat zu verpachten
Stadthause an den Meistbietenden, 8 * I 23
2. der Vorspaundienst an den Wenigst⸗ J. UII ir.
nehmenden vergebee. I AOAL.. —
St. Jngbert, den 15. Februar 1860. St. Ingbert.
Das Bü isteramt. M
cy Junghncheraut. Usrionetton-Theater.
— —Im Saale des Hrn. Oberhauser.
— Hinsichtlich eingegangener Bedingungen,
Schöner inmn Zweibrücken künftigen Sonniag im
J 2. TTibvoli⸗Saale meine erste Vorstellung zu
Sopinnhanf geben, wird heute zo. F
28 2—8 Dienstag, den 16, Februar
ist zu verkaufen bei Seiler Brils soen. aufgefühti —— zwer zum Lehtenmale:
Großes Volksschauspiel in 5 Alkten.
dassaöffnung 7 Uhr. Anfang halb 8 Uhr.
Erster Platz 12 kr. Zweiter Platz 6 kr.
Zur letzten komikreichen Vorstellung ladet
hiermit ergebenst ein
nnu VZepf, aus München.

Danksagung.

Der hiefigen Feuerwehr, sowie allen

Denjenigen, welche bei dem am 6. d. M.

an meinem Haufe stattgehabten Brande

mir hülfreiche Hand leisteten, sage ich hier⸗
mit meinen allerverbindlichsten Dank.

— Gevrg Uhl, Zimmermann

— — — —

— J
Frankfurter Börse
vom 12. Febr. 1866.
Geldsorten

Preußische Kaffenscheine ·..11440/..-40
Preußische Friedrichsdor937358
Pistolen.. 946—48
dollãndische 10 sJ.Stücle. 954—36
Ducaten.. 35385-37
20Francß⸗Stucke . 927228
Englische Souvereigns. 1152- 536
Bold per Zollfund fein.. — —
Hochhaltiges Silber per Zollpfund — —
Dollarz in Golde 2 27228

Eine Dienstmagd für

häusliche Arbeiten und
auch ein wenig im Kochen erfah⸗
ren, wird zu sofortigem Eintritt
gesucht. Guter Lohn wird zu⸗
— Die Expedition diefes
Blattes gibt Auskunft.
1 2261 Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demek in St. Fnabert. —

— 655
        <pb n="99" />
        222 * J *8 : 95 —
22338 2 35858 —*8 —
—5 3 * 828 —
3888 383 2X. 3328
555735 8831 5 83 52385575 2328 53. 3333 x
5 2383 — 3— 8 1* —— 2538 5* 27 288 285** —— — —
232——5 2825 23322* —* — 3883353535* 32383* ——33* — 8
— 82 535 — 355 —355 * —58 3 * *5*
—— 23 5323 —52— c— 5588 8 ——m35 56. 2 7 * —
2 * ——232353 3E 532338* — 22 *
35305 s —3* A ——— — — E 5252382 28 8
* 555 38832 z5 533738223 —A 58
7385 3383 — 2 228—. —— s 72333 — 552 —A— —
—8—83 *—38 253 5322 3585353381 333332s3—5383 77 57
2535 —533 8 33588 2323* —333 2233**7 35 3358
E 55. S87 332 3 — 338 — 5383—B3 S—S— 328 *—8535 58
* —E —* B2 53 —z2 —23* — — 7 * 1
4245 57
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der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienslags?, Donnerstags⸗ und Sonntagt
Rummer) erscheint wöchentlich vie rmal: Dienstag, Donn er stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
18 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raͤuni berechnet. 6
Nr. 28. Donne rstag der rurr 169.

———

α“ Deutschland. ait
Muünech en, 14Febri Die Vorlage des Eisenbahngesetzes
für das diesseitfige Bayern, in welchem für dewnnur theilweifen
Jusbau der im Geschzentwurf, genannten Linien die kolossale
zumme von 90 Millionen verlangt wird, hat eine wahre Agita⸗
son der Betheiligten herbotgerufen es regnet förmlich Depitationen.
gemerlenswerth ist, daß das projectirte Netz dem Lande keinen
nternationalen Verkehr beine Transitmassen“ zuführen wird,
velche die bayerischen Bahnen nicht jetzt schon hätten, jondern daß
zasselbe mehr eine volkswirthschaftliche Bedeutung and. Belebung
es inneren Verkehrs zum Hauptgegenstand hat. Um so mehr
zurste es gerathen sein, in der Pfalz ebenfalls alle Linlen in's
suge zu fassen. welche us volkswirthschaftlichen Gründen erfor⸗
reruͤch sein dürften. Man scheint auch nicht unthätig zu sein
zs war bereits eine, Deputation aus den Orten Obrigheim, Col—
genstein, Heidesheim hier, um den Anschluß der Gebirgsbahn bei
Hffstein zu betreiben. Diese Deputation ist wieder abgereist, dem
hernehmen nach vhne Aussicht auf günstigen Erfolg ihrer Send
ing. Eben sind Deputationen hier aus Kaiserslautern, Dahn,
bergzabern, welche die Linie Kaiserslautern⸗Pirmasens-Dahn⸗ Berg⸗
abern zur Geltung zu bringen suchen. Auch befinden sich hier
der Eisenbahndirector Jäger und der Regierungspräsident der
pfalz, welche Conferenzen mit dem Handelsministerium über die
Ffälzischem Bahnen haben sollen, namentlich übet das Fufions
—RE v dessen Inhalt übrigens außer den Mittheilungen der
Frankf. Ztg.“ nichts Näheres bekannt ist, und das zurZeib
joch geheim gehalten wird. Die Eisenbahnfragen sind in vollein
Fluß undi da allenthalben guter Wille vorhanden ist, den pfälzi⸗
hen Interessen gerecht zu werden, Jo steht man einem befriedi⸗
jenden Endresultat entgegen. Die? pfälzischen Abgeordneten sind
habei nicht unthätig, sondern thun alles, was in ihren Kräften
eht, um die Vebürfnisse und die berechtigten Wünsche der pfäl⸗
ischen Bevölkexung zu befriedigen. A ————
Muünchen, 16. Febr.“ Die Reichsrathskammer hat den
rxatwurf des Berggesetzes nach der Fassung der Abgeordnetenkam⸗
ner angenommen. — Die Regierung hat den Gesetzentwurf über
ie Maß; und Gewichtsordnung auf Grundlage des Metersystems
horgelegt. — Nach gestern und heute stattgehabten lebhafter De—
zatte über den Schulgesetzentwurf findet morgen die Special⸗
erathung statt. —
München, 16. Febr. In der Debatte über den Schul—
esetzentwurf in der Abgeordnetenkammer sprachen der Cultus—
ninister, die Abg. Gelbert, Liebl, Leonhardt, Stadtler, für, Reger,
duland und Jörg; gegen Annahme desselben. Die Discussion
dird fortgesetztzt. J
München, 17. Febr. In ihrer gestrigen Sitzung hat
ie Abgeordnetenkammer die allgemeine Debatte über den Schul-
eesetzentwurf zu Ende geführt. Gegen denselben sprach noch
biarrer Volk; dafür Kraußold, v. Stauffenberg, Kalb, Föckerer,
dx. Vöolk. Die Zuhörertribüne war außerordentlich gefüllt; der
bräsident war in der Lage, bei Wiederholung von Beifallsäußer—
mgen die Räumung der Tribüne anzudrohen. — In der Reichs—
athskammer brachte der Handelsminister einen Gesetzentwurf zur
üinführung einer auf metrischer Grundlage beruhenden Maß- und
bewichtsordnung ein 78
Nach einem Rescript des Staatsministeriums beider Abthei—
ungen ist die Einschränkung aufgehoben worden, welche es,; den
zprechern freireligiöser Gemeinden verbot, am Grabe zu
prechen, sofern sie nicht bayerische Staatsbürger sind. *
Landau, 12. Febr. Der hiesige Stadtrath hat heule
achstehendes Telegramm an den Landtagsabgeordneten Herrn
Louis nach München gesandt: „Bitte um gütige Aneignung fol⸗
jenden Antrags. Zusatz zu Art. 18.“ Den pfläzischen Schulge⸗
neinden bleibt es unbenomnien, confessionell⸗gemischte Volks⸗
hulen zu errichten. Begründung: daß confessionell⸗gmischte Gemeinde⸗
oͤuulen das religiös⸗siitliche Leben nicht gefährden, beweist die
cincipielle Anerkennung solcher Schulen sür Orte, wo sie schon

bestehen, beweisen Privat⸗Unterrichtsanstalten, Lateine und Gewerb⸗
jchulen.'! Dezumfolge ist ein Zwang gegenüber Gemeinden, welche
die Errichtung der confessionell⸗gemischten Volksschulen wünschen,
ungerech tfertigt ·

deeheed n 1 4
Seine Majestät der König haben Sich allergnädigst bewogen
zefunden, die katholische Pfarrei Göllheim dem Priester Hermann
Serr, Pfarrer in Reipoltskirchen, zu übertragen; den
Herichtsboten Jacob Rettig von Winnweiler, seinem aller⸗
anterthänigsten Ansuchen entsprechend, in gleicher Eigenschaft nach
Boͤllheim zu versetzen, und die Gerichtsbotenstelle in Winnweiler
Jem geprüften Gerichtsboten⸗Candidaten Johann Clemens aus
Ilbesheim zu verleihen. IJ J

Berlin 12. Febr. Das Herrenhaus hat vorgestern, am
Samstag, die Voclagen über die Beschlagnahme des Vermögens
der Depossedirten von Hannover und Kurhessen ebenfalls ange⸗
nommen, und heute schon brinst der„Staatsanz.“ die betref⸗
—V

J Spanuien F

Madrkd, 14. Febr. Socialistische Banden haben sich in
Zalizien gezeigt, es sind Truppen gegen sie entsendet worden. —
Der „Correspondenzia“ zufolge werden schleunigst. 6000. Mann
Lerstärkungstruppen nach Cuba gesendet. Die Aufständischen da—
elbst wollen die Waffen nur niederlegen, wenn sie eine eigene
stegierung ähnlich der von Canada erlangen. —
Vie ream i sscht e s.
fBlieskastel, 12. Febr. Aus unserem Städichen haben
wir heute ein köstliches Gaunerstückchen zu erzählen. Eine Jung⸗
frau pon St. Martin bei Edenkoben, schon etwas reiferen Alters,
lösterlich gekleidet, verstand es, sich in eine Wolke von Schein—s
heiligkeit zu hüllen; und so während langen: Jahren reichliches
Auskommen zu finden. Unter dem Vorschwindeln, sie wolle nach
Jerusalem in ein Kloster gehen, zieht sie seit fast zehn Jahren
dlanlos in der Welt umher, bald bis hinter Paris gelangend,
hald in der Gegend von Trier, bald in unserer Nähe sich herum—
reibend. Ueberall. fand sie Leute, die ihr glaubten und sie be—
schenkten: Selbst von Fürsten und hohen Herrschaften wußte sie
reichliche Geschenke zu erlangen. In der Rähe von Blieskastel
wurde die königl. Gendarmerie auf die verschmitzte Betrügerin
aufmerksam, verhaftete sie und führte dieselbe dem kgl. Polizei—
rommissär in Blieskastel vor. Hier fand sich nun, daß sie 8325
Fres. in Gold bei sich hatte. Außerdem führte sie Heiligenbilder
mit sich, die sie zu ihrer Rolle zu benützen sich nicht entblödete.
Auch hatte sie einen Vorrath Pillen bei sich, die sie den Leuten
ür , Heiligengülverchen pom hl. Hause in St. Loretto“. ausgab.
Dieselben wurden etwas näher untersucht, und es zeigte sich, daß

äe aus „Kalk und Schmutz“ bereitet waren. Um sich als recht
arm ausgeben zu können, hatte sie einen Stiefel und einen
alten Schuh an den Füßen. Wegen Landstreicherei wurde sie
nun vor das königl. Polizeigericht Blieskastel gestellt und' zu
:24 Tagen Arrest verurtheilt. Fortwährend behauptete sie, auf
dem directen Wege nach Jerusalem zu sein. Während des
Urtheilsspruches benahm sie sich so frech und anmaßend, daß das
Bericht hierwegen ihr noch eine Zugabe von 8- Tagen dictirte.
Nach erstandener Strafe wird sie in ihre Heimathsgemeinde ver—⸗
hracht werden; vbsis aber dorten ihrem müßigen Leben Valet
agen und durch Arbeit sich redlich zu ernähren suchen werde,
scheint sehr zweifelhaft zu sein.

F Grandunglück in Koln.)“ Einem Telegramm zufolge ist
das Stadttheater in Koͤln vollständig abgebrannt und ein Berlust
on 9 Menschen dabei zu bektlage.
. Am 14. d. M. wurden die Biebericher Wintergärten (nun
Frankfurter Palmengärken) eröffnet.
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        Polizeiliche

Bekanntmachung.
Um Unordnungen, wie sie bel dem
etzten Brande vorgekommen find; für die
Zukunft so viel wie möglich zu fteuern,
ehe ich mich veranlaßt, nachfolgende Be⸗
timmungen der hiefigen Feuerlöschordnung
mit dem Bemerken in Erinnerung zu brin⸗
gen, daß unter Umständen Zuwiderhan⸗
zelnde nach Art. 175 des Polizeistrafge⸗
setzbuches an Geld bis zu 25 fl. oder mit
Arrest big zu 8 Tagen gestraft werden.
Bei Ausbruch eines Vrandes hat jede
arbeitsfähige Person auf den ersten Hülfe⸗
cuf mit Feuereimern oder Kübeln zur
Brandstätte oder an den ihr durch die
Feuerlsschorbnung angewiesenen Platz zu

eilen. —

Arbeitsunfähige Personen und Kinder
sind ohne Ausnahme von der Brandflätte
hei Vermeidung der gesetzlichen Strafe fern
zu halten. — Küfer und Bierbrauer haben
mit gefüllten Butten zu erscheinen.

Die beiden Küster haben sich sozleich
an ihre betreffende Kirche zu verfügen und
hier den Befehl, ob sie stürmen sollen oder
nicht, abzuwarten.

Art. 2. Zur Abholung der sämmt⸗
lichen Lösch und Rettungsgeräthschaften ist
ausschließlich die freiwillige
Feuerwehr bestimm.

Zur Unterstützung der freiwilligen
Feuerwehr und um die groͤßtmoͤglichste
Irdnung bei einem Brande aufrecht er⸗
halten zu können, werden aus der Bürger⸗
chaft 2Klassen Hülfsmannschaften gebildet
und zwar die Sicherheitsmannschaft und
die Bedienungsmannschaft (wer hiezu ein⸗
getheilt ist, siehe die Feuerlöschordnung
Seite 4-210).

Der Sicherheitsmannschaft liegt die
—XL
die müßigen Zuschauer, sowie arbeitsun⸗
ähige Personen und insbesondere Kinder
jern zu halten und für gehörige Ordnung
zei der Reihenbildung zum Zwecke der
Hexbeischaffung von Wasser Sorge zu
dragen. J

Die Bedienungsmannschaft
jat die freiwillige Feuerwehr bei den
Spritzen zu unterstützen.

Es darf nur durch die Retter und
Steiger der freiwilligen Feuerwehr und
die aus der Bedienungsmannschaft speciell
zezeichneten Personen ausgeräumt werden
und zwar nur auf Befehl der Branddirec⸗
ion, welcher überhaupt in allen Fällen
unweigerlich Folge zu leisten ist. Die
Branddirection besteh

aus dem Bürgermeister der Stadt
St. Ingbert, RFD
aus den beiden Adjuncten,

aus 2 sachverständigen Bürgern und

aus dem Commando der freiwilligen

Feuerwehr (Oberbrandmeister, Brand⸗

meister, Adjutant, Zeugmeister, Cas⸗

fier und Secretar)).

Sämmiliche Hülfsmannschaft hat sich
hei ihrem Erscheinen sofort bei dem be—
reffenden Obmanne zu melden, damit die⸗
er die nöthige Controlle ausüben kann.

Entsieht ein Brand zur Nachtzeit, so
iud alle Bürger, deren Wohnungen auf
die gangbaren Straßen der Stadt stoßen,
verpflichtet, eine mit brennendem Lichte
versehene Laterne vor ihre Wohnung zu
hüngen oder ein offenes Licht inner halb
an die Fenster zu stellen.

Jeder Bürger, welcher einen Brunnen
in seinem Hause hat, muß solchen, wenn
ex dazu durch die Directidn vder
den kgl. Polizeikommifsfaf
aufgefordert wird, zum Abnehmen von
Wasser bei Feuersgefahr benutzen lassen.

St. Ingbert, den 16. Februar 1869
Der kgl. Polizeikommissar:
Bruch. *—
Versteigerung⸗
Samstag, den 27. 1. M., des Nach—
mittags um 2 Uhr
zu St. Ingbert, in der Behausung
des Georg Schallhammer, lassen die
sinder und Erben des allda wohnhaft
zewesenen und verlebten Bäckers Jofeph
Jung die zu dessen Nachlaß gehörigen
Mobilien, worunter namentlich:
Bettung, Bettladen, 1 Kleider⸗
schrank, 1 Küchenschrank, Tische,
Stühle und Küchengeschirr,
offentlich auf Credit versteigern. —X
St. Ingbert, 18. Februar 1889
Ho'eben, kal. Notar.
Holz- Versteigerung
in Alschbaͤch.
Mittwoch, den 24. Februar J. J.
Nachmittags 1J Uhr.
cichen Baustamm 83. Kl.
, Wagnerstangen. .
39 kieferne Baustänme 3. und 4. Kl.
23, Sparren.
75 Pfahle. —
27255, Bohnenstangen.
1. Klafter kieferne Prügel, 8lang.
d ,
uu budhen Scheit 1. Kl.
18 3.,
3 buchen und kiefern Kohl⸗
prügel. —
18, biuchen Stangenprügel.
700 buchen und kiefern Wellen.
Blieskastel, 16. Februar 1869.
Das Bürgermeisteramt:
L. Wies.

w—
Holz-Versteigerung.
Donnerstag, den 25. l. M., Mittags
12 Uhr zu
Ommersheim
im Schulhause, werden nachbezeichnete
dolzsortimente aus dem Gemeindewalde
daselbst öffentlich versteigert.
Schlag Höllscheiderber;:
17 kiefern Baustämme 4. Kl.
507, Sparren.
Schlag Allment:
6 eichen Baustämme 3. Kl., von 18
bis 20 Zoll Durchmesser. 4

3800 Bohnenstangen.
Klafter buchen Scheitholz.
lLor⸗ Klafter buchen Stangenprügel.
. RKohlprügel.
5825 gemischte Wellen mit Prügel.
Sämmtliches Holz ist sehr bequen
abzufahren.—
Oumersheim, 16. Februar 1869.
Das Bürgermeisteramt
Michael Wad.
Der Bäckerbursche
Jakob Rohlbach,
zuletzt bei Bäckermeister Hrne Thiery
in Arbeit, hat auf der Herberge der
Frau Langenbrunner sich eine Betrügerei
zu schulden kommen lassen und wird
hiermit aufgefordert, seiner Schuldig⸗
keit nachzukommen, widrigenfalls der⸗
kelbe gerichtlich belangt werden wird.
Ein Licker
rechts in den Seyen ist zu verkaufen
oder zu vermiethen.
Zu erfragen in der Expedition d
Blattes.
vehrling gesucht!
Bei Johann Just, Schuhmacher da
hier kann sogleich ein Lehrling in die
dehre treten.
Schöner ·

Spinunhanf
ist zu verkaufen bei Seiler RBrill son

Aonntag, den 21. Februar⸗

AMünchner Vock

bei Jnee

in Blieskaftet.
rucht⸗, rod⸗ Hleisch⸗· ꝛe. Preis⸗
der Stadt Zweibrücken v. 18. Febr.
Weizen 5 fl. 41 kr. Korn 4 fl. 33 kr.
Gerste Zreihige, — fl. — kr. Gerfie vier—
reihige. 4 fl. 836 tr. Spelz 4 fl. 2r.
Spelzklern — fll. — kr. Dinkel 3 s.
38 kr. Mischfrucht — jl. — kr. Hafer
dfl. 27 tr. Erdsen 4 fi. 40 kr. Widen
3 fl. 58 kr. Kurtoffein 48 kr. Heu 2 fl.
4kr. Stroh 1fl. 28 kr. per FZentner.
Weißbrod 190 Kilogr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 15 fr.
ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 kr. 1 Paar Weck 9 Loth2 kr. Rind⸗
fleisch 1. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 kr.
dalbfleisch 12 kr. Hammelfleifch 14 kr.
Zchweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
24 kir. Bier 6 ukr. per Liter, Butter 32 kr.

per Pfund.

—
Freichtyreise der Stadt

Kaiserslautern vom 16. Febr.

Weizen 5 fl. 23 kr. Korn 4 I. 34 Ir
Spelztern 5 fl. 88 kr. Speltz 4 fl.
4 kr. Gerste 5 fl. 15 kr. Hafer 4 fl.
33 kr. Erbsen — fl. — kr. Linsen — I.
— kr. per Zentner.

Brodpreise s 6 Pfd. Kornbrod 22 kr.
2 Pfd. Gemischtbrod 12 kr. und 2 Ppfd.
Weißbrod 12 kr.
Redaction, Druck und Verlag von F. x. Demet in St. Ingbert.
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        222582 22 3222 222 T92* 2 ꝑ 22 2 *
3835833s325 625 78877— 3
83383538357 355387 8 3836 3855
8 —22 — * * 8 2
»2232 —A R518 — 3 »mäc52 78 5
8 6 5238 —J *3357 835 33325 283*
2246&amp; 52—55 283225 — ——
353885 33 83 225 — —— —263653328
523535 5 72 3* — m5S5 2 — 5
* 5225 53*2582 2788 ———— 7323 522533*
28 8 7* 52 2 7* — 828 * 5 58
563 3 38358 8 333 33
* * * —B ——
3 35 —388
2135* 32 — 3 835 32 —233 2 F
338333—78 38351 32 5333258— —
732 2* — *—75 1 S 3353 323333836— ——
253 —A853558 2 253 — 2 5553 2236 35385 —
42852 88 —— 4* 2 —5—323—833 2
2255 2 3855 *—2 —F — 57 — 25— 7
— 2328 5—33 2583833
— 55 51 —* 238235338 —147 — 3533 * 5322238 —25
e38 1323 83532333835 333 35
—2 — — J ⸗ R 8 — 322 3 28 — * ——
25. 532— — 28 ——— 8 53z5—22853 —A
— —. 35—5—2327 — 52532
2* —. 85 — 3 * * 55— 7—232 — —50 —— 8 52 — — 85*
2222 25*52 8 288 S 828 — —— 585 —
458422 S33 353557585 7* 538373553353 2553385
—— 5352z3353778 583 ——— 38 — 3283232* 2838325226
* ⁊ * —
338533333—335 5733755 56 755357 5533383373233535337
2* 2 E 2 — 27 3 —3 2 —58 * 3
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* * * — —22 — 82
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—— * 2 22 3* 383328537 * — 38 8 * — 3 826
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22853 — 558522328 553335 783 *32 s85z3253328338 353
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538 *1 * 55 — 355353 33327 538 2552 36
52 628 S 5 28282 —⸗ —2 3 *1 28 — S 225523838 2
26 — 335 8538 2258 . 2552 38283 24353888
3858 5 535 — 22 3228 — 7 2825358 F 5255
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7 5* * 32.2 822225— 2— 5855 8 — — 3
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2 —2 23 —33 —8 3 2 28* 22 8 — 553* 25
2* 34 8 — — ẽ 525 233535 S— 2* 3 232* 8
54 5 s53 532355325833 553838333 383352233 25
535 53525 5755333835 75 2883 333535 5353233 353—2 23
2338 555 28 5825 5333— —
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        Slt. Ingberler Anzeiger.
— — —

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene uUnterhaltungsblatt, mit der Dienskags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
Rummer) erscheint wochentlich mi e r m al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteljährig 42 Krzr. oder

128 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blaͤtischrift oder deren Raum berechnet. ——
Rr. 29. Sanstag, den 20. Februe 4186869.
Deutschland.

Mäünchen, 15. Febr. Das Handelsministerium hat durch
Beschluß vom 2. d. die Städte München, Passau, Regensburg,
Jugsburg, Bayreuth, Nürnberg, Würzburg und Ludwigshafen
ils Sitze von Handels- und Gewerbekammern, je für den Regie—
rungsbezirk bestimmt. Gleichzeitig wurde verfügt, daß die bisher
hestandenen Handels-, Fabrik⸗ und Gewerberäthe außer Function
u treten haben.

Augsbürg, 17. Febr. Gegenüber einem Stuttgarker
Telegramm, in welchem behauptet wurde, die Bestrebungen Bayerus
vegen Bildung eines süddeutschen Staatenbundes hätten noch keine
ormelle Gestalt angenommen, erklärt ein officiöser Münchner Ar—
itel der Augsburger „Allg. Ztg.“, daß sowohl hinsichtlich der
Form, in welcher der im Artikel 2 der Nickolsburger Friedens-
hräliminarien vorgesehene Verein der Staaten südlich des Mains
u gestalten wäre, als auch hinsichtlich der Art, in welcher dieser
Herein seine nationale Verbindung mit dem norddeutschen Bunde
zu suchen hätte, den Bestrebungen des Fürsten Hohenlohe längst
detaillirt a usgearbeitete artikulirte Verfassungs-Entwürfe zu Grunde
liegen. J

Aus Ludwigshafen 18. Febr. schreibt der Pfälz
durier: der Antrag des Abgeordneten Umscheiden, dahin gehend,
die Ausdehnung des neuen Civilproceß-Gesetzes auf
insere Pfalz zu verhindern, wurde mit 7 gegen die 2 Stimmen der
Falzischen Äbgeordneten Din gler und Umbsscheiden abge⸗
ehnt, so daß die Pfalz mit der Einführung des neuen Gesetzes
zedroht ist, wenn sie nicht in energischer Weise ihre Zustimmung
zu dem Antrage ihrer“ Abgeordneten kundgiebt. Nun wird uns
hon München geschrieben, daß der Civilproceß schon nächste Woche
n der Abgeordnetenkammer selbst zur Berathung kommt, und daß
ilso die äußerste Gefahr vorhanden ist. Unler diesen Umständen
zlibt der Pfalz, wenn sie diese Gefahr wirklich von sich abwenden,
venn sie eine der schönsten Perlen ihrer eigenen Gesetzgebung ret⸗
en will, nur noch derselbe Weg übrig, den sie im vorigen Jahte
weimal mit Glück betreten hatt: der Weg der möglichst einmüthi—
gen telegraphischen Kundgebung nach München, damit man dort
die Ueberzeugung gewinne, daß auch in dem vorlie enden
Falle die ganze Provinz hinterihren Abge—
rdnetensteht. 32

Wir laden daher alle Corporationen, Vereine und Einzelper—
onen, welche befähigt und berufen sind, die Wünsche der Psalz
u vertreten, also insbesondere die Gemeindevorstände ein,
ich alsbald in telegraphischen Adrefssen an den König
owohl als an die Abgeordnetenkammier mit der Bitte zu
venden, der Pfalz ihren eingewohnten und bewährten Civilproceß
uu belassen. Wo es sich ohne Zeitverlust thun läßt, würde sich auch
iie Veranstaltung von Bürgerversammlungen etwa auf den nächsten
Zonntag empfehlen. An diesem Tage spätestens müßten aber die
ammtlichen Adressen nach Müuchen abgehen.

Die Dringlichkeit der Sache und die Kürze der Zeit mag es
utschuldigen, daß wir uns erlauben, für die beiden Adressen zu—
Zleich ein Formular vorzuschlagen, und schließen mit dem Wunsche,
)aß auch in dem vorljegenden Falle die Pfalz aufs Neue dac—
hun möge, daß sie ihre Institutionen mit allen gesczlichen Mitteln
u vertheidigen gewillt und fähig ist. ν:

3* 3 8* *

Die Adresse an den König also, würde eiwa so zu

auten haben:
Konigliche Majestät wolse geruhen, anzuordnen, daß sofort
Schritte geschesen, um die Beseitigung der zum Gedeihen des
Landes bestehenden bewährken pfälzischen Civilprocedut rückgüngig
u machen und hierdurch von der entlegenen und zufriedenen Gresnz—
)rovinz eine Stimmung fern' zu halten, welche den Wünschen des
sroßen und' wohlwoflenden Herzens des allgeliebten Königs nicht
entsprechen kann, auch mit einer guten Volitik des Staatsministe⸗
ciums im Widerspruch stehs“

und die Adresse au die Abgeordnetenkammer:
„Der Gemeinderath (oder wer'es sonst ist: der Verein, die
Versammlung ꝛc.) tritt der Erklärung der pfälzischen Abgeordneten
yom 15. Febr. bei und bittet dringend, von der Pfalz eine Reform
hrer Civilprocedur fernzuhalten, welche- in dieser Gestalt Niemand,
gar Niemand in der Pfalz wünscht und bei Allen ohne Ausnahme
die schwersten Besorgnisse hervorruft. Die Nichteinführung stellt
kein Staatsinteresse in Frage, die Einführung bringt Storungen
und begünstigt Gefahren Die Pfalz ist einstimmig und diese Ein⸗
timmigkeit gibt ihr die Hoffnung, daß ihr Wunsch noch in letzter
Stunde Gehör finden werde ··· e 7 ä
7 5 Dienstesnachrichtenn. —
Der Oberbeamte der kIgl. Filialbank Ludwigshafen, Johann
deonhard Seybold, ist, seiner Bitte“ willfahrend, auf die Stelle
eines Oberbeamten der k. Filialbank Ansbach versetzt und auf
die Stelle eines Oberbeamten der kgl. Filialbank Ludwigshafen
der Cassier der kgl. Filialbank Bamberg, Theodor Pühn, befoör⸗
dert worden.
Baerlin, 16. Febr. Das in 'shiesigen Blättern wiederholt
tufgetauchte Gerücht, wonach der Oberpräsident v. Möller zum
Minister des Innern, der jetzige Minister des“ Innern, Graf
kulenburg, zum-Botschafter in Paris und Herr v. Patow zum
Oberpräsident in Kassel ernannt werden follen, wird in gutunter⸗
ichteten Kreisen als vollständig unbegründet erklärt.

Berlin, 17. Febr. Die „Probincial⸗Correspondenz“ mel⸗
det: Die Worte des Grafen Bismarck bei der Debatle über die
Beschlagnahme des Vermögens der Depossedirkten reichen in ihrer
Bedeutung weit über den Unniattelbaren“ Berathungsgegenstand
zinaus. Die Zuversicht, welche der Minister bezüglich der fried—
ichen Absichten der europäischen Regierungen äußerte, die enischie⸗
dene Hinweifung auf das friedliche Streben unserer Regierung
werden nicht verfehlen, die Zuverfsicht auf den Frieden in Deutsch⸗
and und Europa zu erhöhen und zu befestigen.

— Dasselbe Blatt glaubt, daß über einige der Wünsche
ind Anträge Frankfur'ts weitere Verhandlungen stattfinden
werden. —

Der „Siebenbürger⸗Zeitung“ vom 10.d. M..wird aus
Wien in Bezug auf das gegen den Grafen v. Bismarck beab⸗
sichtigte Attentat geschrieben: „Anfangs war“ man geneigt, die
Sache für einen Berliner Kniff zu halten, weiß Gott, zu welchem
zwecke in Scene gesetzt, jetzt aber zeigt es fich, daß wir es hier
mit keiner Komödie zu thun haben. Wagen wir auch nicht
direct die Beschuldigung, daß der Emigrantenhof in Hietzing mit
»em Mordplane in Verbindang steht, den untern hannover'schen
fmigrantentreisen aber soll der bethörigte Junge dafür um so
räher stehen ·

Franukreich.

Paris, 16. Febr. Der ,Constitutionnel“ erwöhnt heute
das von der helgischen Deputirkenkammer votitte Gesetz, welches
»ie Cession von Eisenbahnen oder auch nur des Betriebs von
Sisenbahnen ohne Autorisation des Staates unfersagt. In Bezug
auf den politischen Gedanken, den die belgische Regierung, wie
der „Comstitutionnel“ bemerkt, hierbei hat leiten können, beschräukt
ich das officiöse Blatt darauf, auf die Datlegung der Motive
zu verweisen, die den Gesetzentwurf begleiteftf.

Eine ganz andere Melodie hingegen pfeift das imperialisti—
sche, man könnte fast sagen officisse Ein: Soublatt, das Peuple.“
Dießse Melodie verdient in Folge der persönlichen Beziehungen,
die zwischen Napoleon III. und Herrn Clement Dupernois exiiti—
ꝛen, außerordentliche Beachtung. Das „Venpte“ hringt aus der
Feder seines Chef-Redacteurs folgenden Artitel gegen die belgische
skegierung: „Mißtrauen erzeugt Mißtranen und der Verdacht ruft
bieder Verdacht hervor. So waren wir seit gestern überzeugt,
aß die. Haltung des belgischen Cabinets? Frankreich gegenüber,
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        zu den verschiedensten Commentaren Veranlassung geben und daß
man hinter einer vom staatsökonomischen Gesichtspuncte aus ver—
derblichen Maßregel einen politischen Gedanken des Mißtrauens
und der Feindseligkeit sehen würde. Dies ist nun auch wirklich
geschehen. Zwei Journale von verschiedenem Standpunkt, das
eine konservativ, das andere liberal, urtheilen über das Verhalten
Belgiens mit großer Strenge. Die „Liberte“ namentlich ist von
„iner Präcision, die nichts zu wünschen übrig läßt, und dies ist
hon ernster Bedeutung, wenn man bedenkt, welchen Einfluß dieses
Blatt auf das Publikum ausübt. DieLiberte“ ruft aus: „Der⸗
enige ist mit Blindheit geschlagen, welcher nicht sieht, daß die bel⸗
zische Armee in Kurzem die Avantgarde der deutschen Armee gegen
Frankreich sein wird. Zählt nun noch auf die franco⸗belgische
Interessen⸗ Union, welche morgen den Namen des franco⸗-belgischen
Tonflicies führen wird, eines Conflictes von ganz anderer Trag⸗
weite, als der türkischegriechische.“ So also sehen wir Belgien,
Dank dem von seiner Regierung begangenen Fehler, in einen
greußischen Agenien, in die Avantgarde der deutschen Armee und
n eine unablassige Drohung für unsere Sicherheit und für un ⸗
eren territorialen Besitz umgewandelt. Hatten wir Unrecht zu
jagen, daß die Anhänger der Annexion sich über eine Maßregel
reuen würden, welche das Brüsseler Cabinet als einen Act der
lugheit betrachtet ? Hatten wir Unrecht zu sagen, daß sie sich
zus dem Gesetz über die Eisenbahnen eine Waffe gegen Belgien
machen und diese Gelegenheit benutzen würden, die öffentliche
Meinung, welche die Regierung immer im Zaume gehalten hat,
u überreizen? Gaben uns die Artikel der „Liberte“ und des
Poys“ nicht vollständig Recht J Freilich liegt Uebertreibung in
zem Mißtrauen der „Liberte“, wir wollen in diesem Glauben
heharren, allein es bleibt deshalb nicht weniger wahr, daß ihre
Anschuldigungen in der öffentlichen Meinung großen Credit finden
ind Keime der Feindschaft aussäen werden, die nicht ohne Folgen
hleiben können. Indem die französische Regierung auf alle mög⸗
iche Weise bemühl war, jeden Tag die commerciellen und indu⸗
zriellen Bande zwischen beiden Lündern enger zu ziehen, schwächte
ie und lenkte den Strom der öffentlichen Meinung ab und gab
zer Neutralität Belgiens eine solidere Grundlage denn je. Die
helgische Regierung entsagt heute ploöötzlich und ohne Motiv, unter
dem Einfluß eines Schreckens und eines Mißtrauens, welche nichts
erklärt und rechtfertigt, dem System, welches die Interessen beider
Bolker mehr und mehr verflocht, ohne ihrer politischen Autonomie
Fintrag zu thun. Sie opfert einer kindischen Furcht die Han⸗
zelsinteressen zweier Nationen, öffnet allen Konjecturen die Thore
und ladet so eine große Verantwortlichkeit auf sich.“ Hervorzuheben
st hierbei die Dreistigkeit, mit welcher das, Peuple“, die „Liberte“
uind das „Pahs? als Organe der öffentlichen Meinung Frankreichs
zezeichnet, wahrend hier jeder weiß, daß das erstere Blatt nichts
As die individuelle Meinung des Herrn Emil de Girardin und
—DD der ullra⸗bonapartistischen
Koterie Cassagnac xepräsentirt.

Paris, 16. Febr. Die „France“ schreibt: Man glaubt
n der letzten belgischen Angelegenheit die Hand Preußens zu sehen.
Fs ist nothwendig, daß das Ausland erfahre, Frankreich sei die⸗
ses ungewissen präceren Zustandes unserer auswärtigen Angelegen⸗
heiten müde. Dieser Zustand der Ungewißheit, weiche alle
Interessen beeinträchtigt und alle Gemüther aufregt, ist wahrhaft
smerträglich. Es ist Zeit, daß man ihm ein Ende mache. —
Der „Public“ sagt: Wir wissen nicht, ob durch gerechtfertigte
Reprassalien Frankreichs geantwortet werden wird, oder durch den
Sturz des belgischen Ministeriuns. Die „Patrie“ und andere
Journale bringen ebenfalls Artikel, in welchen die Haltung Bel⸗
Jiens getadelt wird.

Paris, 17. Febr. Der „Public“ tritt den Allarmgerüch
ten über die belgische „Angelegenheit“ entgegen und bemerkt dabei,
das belgische Cabinet werde eine Note senden, welche deeignet sein
durfte, die öffentliche Meinung Frankreichs zu befriedigen. Die
officidsen Blaͤter dagegen geben sich der Hoffnung hin, der
»elgische Senat werde das Votum der Deputirtenkammer
annulliren.

Paris, 18. Febr. Der „Constitutionnel“ tadelt die
Allarmgerüchte über die belgische „Angelegenheit“ und erklärt, der
Zwischenfall werde den Weltfrieden nicht bedrohen.

Paris, 18. Febr. Die Conferenz hat in einer heute
abgehaltenen Sitzung die Antwort Griechenlands für genügend
erklärt. — Die Regierungsblätter drücken die Hoffnung aus, daß
der belgische Senat den Beschluß der Abgeordnetenkammer über
die Eisenbahnverpachtungsfrage annulliren werde. Weitere telegra⸗
ohische Notizen hierüber sind folgende: Der „Constitutionnel“ sagt:
„Das französische Nationalgefühl ist lebhaft und leicht reizbar und
die Nation zeigt ihren ganzen Stolz, wenn sie einen übelwollen⸗
den Gedanken beargwohnt oder auch nur eine unberechtigte Ein⸗
mischung des Auslandes zu erkennen glaubt. Aber der belgische

zwischenfall hat nicht die Macht, den Frieden der Welt zu trüben.
— Die „Oesterr. Corresp.“ meldet, daß der Conflict zwischen
Frankreich und Belgien in die Bahn friedlicher Verständigung ge—
zracht worden sei. Die belgische Regierung protestire gegen die
Berdächtigung, als ob sie sich bei ihrem Verhalten von anderen
ils streng wirihschaftlichen Motiven leiten ließ. — Zur Wieder—
zerstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen der Türkei und
griechenland, die ohne Schwierigkeit stattfindet, werden voraus-
ichtlich andere Diplomaten als die bisherigen ausersehen.
Belgien.
Brüssel, 17. Febr. Das Eisenbahngesezz ist jetzt auch
m Senat eingebracht und wird Freitag discutirt werden. Man
rwartet Opposition von Seiten der Rechten.

England.

London, 11. Febr. Dem „Herald“ wird aus Paris

eschrieben: „Die französische Diplomatie entwickelt gegenwärtig
ine so gewaltige Thätigkeit, daß sie der Beachtung nicht leicht
ntgehen kann. Was bedeutet dieser endlose Depeschenwechsel
wischen Paris und Florenz? Ist es und kann es wahr sein,
daß Lavalette — der bekanntlich der Reuumung Roms warm das
Wort spricht — ein Bündniß zwischen Frankreich, Italien und
Desterreich zu Stande zu bringen versucht? Die Antwort auf
ziese Frage muß ich schuldig bleiben, aber ohne Feuer gibi
s keinen Rauch, und an Rauch haben wir jetzt eben keinen
Mangel.“
Der Westindien⸗Dampfer „Neva“ meldet folgende Nachrichten
rus Mittel- und Südamerika: Amatillan in Guatemala wurde
jon einem Erdbeben heimgesucht. Zwischen Salvador und Hon⸗
zuras sind Differenzen ausgebrochen, welche einen Krieg befürchten
assen. Gegen das Leben des Präsidenten von Nicaragua und
einer Familie, hat ein Vergiftungsversuch stattgefunden.
In Valparaiso entstand am 31. Dezember eine Feuersbrunst,
velche große Verluste an Menschenleben und Eigenthum zur
Folge hatte.

London, 13. Febr. Der „Spectator“ findet nichts zu
zerwundern, wenn die feile officielle französische Presse sich in
rage“ wegen der vom Grafen Bismarck gehaltenen Confiscations⸗
stede äußere, „denn wenn jene Rede etwas meine — und Graf
gismarck sei nicht gewohnt ins Blaue hinein zu reden — so
neine sie, daß Deutschland sich in Gefahr befinde und diese Ge⸗
ahr von Frankreich her gedroht hatte, so daß Frankreich sogat
Alliirte im Lager des Bundes hatte.“ Am Schluß des Artilels
jeißt es: „All das Hin⸗ und Herreden über Griechenland und
umänien, über den Prager Frieden und die dänische Angelegen-
eit und über Vorgange in Pest kommt immer auf den einen
zunkt zurück — daß Frankreich und Preußen sich gern schlagen
iber höchst ungern dazu den ersten Anfang machen wollen.“ —
sach Berichten aus Margate (Grafschaft Kent) wütheie daselbß
in der Küste ein Orkan, der etwa ein Dutzend Schiffbrüche zur
Folge Hatte, von denen mehrere in totalem Untergange der Fahr⸗
‚euge, nebst Verlust an Menschenleben, resultirten Nähere Berichte
ehlen bis jetzt noch.
Schweiz.

Bern, 15. Febr. Laut officieller Mittheilung werden
die Unterhandlungen über den schweizerisch-deutschen Handels—
dertrang im nächsten Monat in Berlin wieder aufgenommen
verden.
Italien.
Floren;z, 18. Febr. Die Deputirtenkammer genehmigte
den Postvertrag mit dem Norddeutschen Bund.
Spanien.
Madrid, 17. Febr. Die Cortes wollen nach ihrer Con⸗
tituirung Serrano mit der Bildung eines neuen Ministeriums
betrauen. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden die seitherigen
Minister fast alle in ihren Aemtern verbleiben. — Die Cortes
sind gegen den Herzog von Montpensier.

Koͤnig Ferdinand sowohl als der regierende König Ludwig
von Portugal verweigern die Annahme der Candidatur für den
panischen Thron.

Amerika.

(Der erste Deutsche im amerikanischen Senat.) In den
Annalen der Union unerhört und zugleich ein Beweis ihrer Aner⸗
ennung und Hochachtung unseres seit 1866 erfolgten nationalen
Aufschwunges ist die kürzliche Wahl des bekannten General⸗
Zarl Schurz, dessen intime Beziehungen zum Grafen Bis⸗
nmarck bekannt sind.
        <pb n="107" />
        Vermischtees.

pPSpeyer, 12. Febr. Vom 185. Juli bis 15. Oct.
vird im Glaspalast in München eine große internationale
Zunstausstellung stattfinden, womit zugleich eine Verloosungç
en Kunstwerken (1 Gulden das Loos) verbunden sein wird.
die Bewilligung zur Verloosung und zum Verkauf der Loose
purde bereits ertheilt. — Am 1. September l. Is. beginnt am
Sihe jeder Kreisregierung die Concursprüfung für den Staats-
ori⸗Verwaltungsdienst.

In Wärzburg hat vor einigen Wochen das ploͤtzliche
herschwinden eines Universitätsstudenten, des Grafen Max von
Zaaendorf, großes Auffehen erregt. Der Graf hatte noch Abends
feinem Verschwinden die Kneipe besucht und hierauf mit eini⸗
gen Freunden den Heimweg angetreten; Tags darauf wurde er
Lumißt. Am 14. Febr. Abends wurde nun, im Weidegebüsch
n Ufer des Mains hängend, die Leiche eines jungen Mannes
zefunden, der ein Corps⸗Verbinduagsband trug und als der verun⸗
lückte Student Graf v. Seckendorf ertannt wurde. Derselbe isl
omit beim Nachhausegehen von der Kneipe in der Nähe des Krah—
en in den Main gestürzt und ertrunken.

Aus der im Mannheimer Tagblatt erscheinenden Laterne
Venn von einem koͤniglich preußischen Gericht ein Jäger dazu
rerurtheilt werden kann, wegen unvorsichtigen Ausschießens des
nen Auges eines andern-Jagdfreundes demselben eine jährlich
futschädigung von 1200 Gulden zu zahlen, was muß dann die
nnigliche Regierung für einen im Kriege gänzlich zum Krüppe
ewordenen, vielleicht beider Beine beraubten „Vaterlandssohn“
uͤr eine lebenslangliche jährliche Rente aussetzen, und welch
uͤbt sie *
Frankfurt, 12. Febr. In amerikanischen Blatterr
inden wir eine Rotiz, die wir zur ernsten Erwägung „für Rech
nung wen es angeht“, wie es in dem Versicherungsjargon heißt,
mitheilen. Der Mikado von Japan hat befohlen, alle Bewohnen
nines Hauses, in welchem auf irgend welche Weise Feuer entsteht
nit ihrer ganzen Familie zu enthaupten. Es ist das offenbar
je einfachne allen unangenehmen Weiterungen ausschließende Arl
hon Schadenregulirung, mit deren Ausführung bei einer etwaigen
Adobtion des Principes bei uns nach wie vor die Inspectoren der
dersicherungs⸗ Gesellschaften beauftragt bleiben könnten. In man
hen Fällen würde sich das künftige Anit derselben don dem jetzigen
nicht viel unterscheiden.

pFrankfurt a. M. 15. Febr. Zu der am 20. d. M.
heute) Statt findenden General⸗Versammlung der Bergisch⸗Märki⸗
qhen Eisenbahngesellschaft entsendet der Frankfurter Handelsstand
Deputirte, um für die Herstellung einer directen Bahnverbindung
deß Wesifalischen Kohlenreviers mit der Stadt Frankfurt thätig
u sein.
4 Das württembergische Landjägercorps hat im vergangenen
Jahre 4 Mörder, 4 Brandstifter, 7 entwichene Kriegsdienstpflich⸗
ige, 12 Wilderer, 12 ausländische und 13 inländische Deserteure,
1R Raäuber, 528 Landstreicher, 1464 Diebe, 2341 Bettler und
5000 sonstige Gesetzübertreter, zusammen 10,408 Personen
ingeliefert.
Auf der Zeche „v. d. Heydt“ bei Herne (Ansberg) wur⸗
den am 10. d. durch Explosion schlagender Wetter 4 Personen
echeblich verletzt; einer derselben ist sofort gestorben.

London, 12. Febr. Nach 88jähriger Abwesenheit er⸗
schienen gestern die siamesischen Zwillinge, deren Conterfei übri⸗
ens schon seit Wochen in Lebeusgröße an allen Ecken angeschla⸗
jen war, vor einem englischen Publikum. Ein unternehmender
Umerikaner führte sie zurück. Das merkwürdige Paar ist im
Jahre 1811 geboren und hat sein bisheriges Leben trozt gelegent
uͤcher Meinungsverschiedenheiten, einträchtig und ohne Zank zuge
bracht. Wie die beiden dem Greisenalter nahestehenden zusam⸗
nengewachsenen Maänner über die Bühne der Egyptian Hall da⸗
herscdritten, wunderten sich die Zuschauer nicht wenig über die
jeltjame Laune der Natur. Die Brüder sehen einander sehr
ihnlich, doch ist, wie das häufig bei Zwillingen der Fall, der
Fine etwas ftarker und vielleicht einen Zoll größer als der An⸗
dere, Ihre Zuͤge sind der chinesischen Bildung ähnlich, jedoch im
Allgemeinen größer entwickell. Beide sind verheirathet und zwar
in zwei Schwesiern von amerikanischer Abkunft. Zu den übrigen
dingen die sie mit einander gemein haben, ist auch die gleiche
Zahi von neun Kindern zu rechnen, die beiden Eben entstammen.
Zwei ihrer Töchter sind bei der Vorstellung zugegen und händigen
den Zuschauern gegen einen kleinen Betrag die Photographie der
Zwillinge ein. Wie es heißt, wird das Gefühl eines von außen
ommenden Schmerzes nur von dem Betroffenen empfunden, wäh—
tend hei Gemülhsbewegungen, Respiration und Lirculation des

Blutes die Gemeinsamkeit hervortritt. Das seltsame Paar spricht
wenig unter sich und findet auch kein Vergnügen an Spielen,
deren Hauptinteresse in einem Wettkampfe der Spieler gegen
einander wie beim Schach besteht. Ihre angenehmste Erholung
ist in einem Gig spazieren zu fahren und die Erinnerung, daß
sie sehr oft mit ihrem Fuhrwerke umgeschlagen sind, hält sie
durchaus nicht ab die Sache immer wieder zu unternehmen. Der
Krieg hat ihren früheren Wohlstand zerrüttet und die jetzige Ex—
pedition nach Europa ist als eine Sache der Nothwendigkeit zu
betrachten. Aecztliche Autoritäten sollen die Trennung widerrathen
haben. Das nächste Ziel ihrer Reise wird Paris sein. Vielleicht
um den Gegensatz hervorzuheben, erscheint eine sehr schoͤne, unge⸗
wöhnlich brunette Tscherkessin mit den Zwillingen vor dem Publi⸗
kum und erbietet sich mit den Zuschauern in fünf Sprachen eine
Unterhaltung zu führen.

4Aus Tifhis meldet die „Russ. Petersb. Ztg.“: „Der
unge Fürst S. A—w, ein Mensch ⸗»hne Erziehung und ohne
Vermögen wünschte die Hand der jungen Fürstin A—se zu er⸗
verben, die wegen ihrer Schönheit, ihrer guten Erziehung und
hres Vermogens für die beste Partie im Kreise galt. Da der
juͤnge Fürst keine Neigung bei ihr fand, beschloß er, mit dem
Beistande seines Vaters und seiner Schwester die junge Fürstin
zu rauben. Als diese mit ihrer Mutter und einem Begleiter
am Mocgen des 20. December 1867 zu Pferde von einem be—
nachbarten Gutsbefitzer, bei welchem sie übernachtet hatten, nach
Hause znrückkehrte, wurde sie in einer Schlucht anderthalb Werst
von ihrer Heimath, von einer Bande bewaffneter Menschen, an
deren Spiße Fürst A—w stand, überfallen; man riß die Damen
bon den Pferden und schleppte die junge Fürstin 31 Stunden
lang durch die Wälder in das Haus eines Verwandten des Ent⸗
führers, wo sie geschündet und als Frau Fürstin A—w declarirt
wurde. Die Sache kam vor Gericht, uud dieses verurtheilte den
Angeklagten zu viermonatlicher Haft. Indessen, der Staatsan—
wvalt appellirte, und am 15. Dec. v. J. hat das Obergericht den
Fürsten A—w zum Verluste der Bürgerrechte, zu vierjähriger
zwangsarbeit und lebenslänglicher Ansiedlung in Sibirien
berurtheilt.
4 Dreihundert Doctorinnen. Wie man aus New-York
chreibt, nimmt die Anzahl von Aerzten wei blichen Geschlechts dort
alljährlich zu; nicht weniger als dreihundert Doctorinnen haben
von den amerikanischen Hochschulen Diplome erhalten. Viele⸗ von
ihnen sollen jährlich 10 — 15,000 Dollars Einnahmen haben. Ob
diese Vermehrung von Heilkünstlerinnen auch dem Aufschwunge
der Medicin zu statien kommen wird, bleibt wohl abzuwarten.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

München, 13. Febr. Die in der Conferenz des süd⸗
deutschen Eisenbahnverbandes beschlossene Einführung von Rund—
reise⸗Billeten beschränkt sich für heurigen Sommer probeweise nur
auf eine Route Wien, Brünn, Prag, Furth, a. W., Regensburg,
München, Salzburg, Linz, Wien, und soll bei 141ägiger Giltig⸗
keil eine Ermäßigung der Fahrpreise von 50 Procent gewähren.

München, 15 Febr. Auf die von dem Verwaältungs—
cathe der bayerischen Ostbahngesellschaft an das kgl. Staatsmini⸗
terium eingereichte Vorlage, die Ausdehnung des Bahnnetzes be—
rreffend, ist bereits Rückäußerung erfolgt. So viel ich höre, hat
das k. Staatsministerium erklärt, die directe Bahn Regensburg—
stürnberg (Lader thalbahn,) StraubingCham und die Abkürzung
Neufahrn⸗Regensburg unbedingt bei der Kammer zu befürworten,
zingegen die Erbauung einer Bahn von Rosenheim nach Landshut
„orerst nicht zu begutachten. Hiemit fällt auch das Project der
Vilsthalbahn weg, da die Ostbahngejellschaft diese nur
dann bauen würde, wenn die directe Route Rosenheim⸗Landshut
gesichert wäre.

In München circuliren falsche Kronenth aler: Untersuchung
ist im Gange.

Die Donau dampfschifffahrt wurde eröffnet; die Güteraufnahme
findet nach allen St ationen statt.

Seit dem 23. Jan. d. J. waren an mehreren Orten der
Ztadt Leipzig, namentlich auf dem Wochenmarkte, falsche preußische
Thalerstücke von einer Frau verausgabt worden. Die Verbreiterin
derselben wurde ermittelt und gestand zu, die Falsificate von
hrem Ehemanne, einem Arbeiter in einer Leipziger galvanoplasti⸗
ichen Anstalt, zur Verausgabung erhalten zu haben, weßhalb
Beide in Haft und Untersuchung genommen wurden. Bei der
zierauf erfolgten Aussuchung ihrer Wohnung wurde nicht allein
zer ganze Faͤlschungsapparat in einer Messingform mit den bei⸗
den Plaftenabdrücken eines preußischen Thalers nebst dem Mate⸗
        <pb n="108" />
        terial, aus Zinn, Blei und Aluminium bestehend, sondern auch eine
Anzahl fertiger Falsificate und zwei Stück Wachsabdrücke eines
österreichischen Viertelguldenstücks vorgefunden und in Beschlag ge⸗
nommen. Die Falfificate sind preußischen Thalern vom Jahre
1818 nachgebildet und an völliger Klanglosigkeit, so wie einem
glatten Rande sofort erlennbarr..

F a 3 e2
Landwirthschaftlichess.
Das,Schroten. Gemeinhin wird in den Oekonomien die

leichtere, nicht gut verkäufliche Frucht zur Fütterung benutzt. Die—
selbe enthält gewöhnlich auch alle die Unkrautsämereien, die bei
dem Ausdrusche entkörnt, werden. Seitdem es durch wiederholt
sorgfältigst angestellte Versuche keinem Zweifel mehr unterliegt, daß
die meisten der verschiedenen Unkrautsämereien den thierischen
Darmkanal ohne verdaut zu werden, passiren, dann in den Dünger
und “mit demselben in keimfähigem Zustande wieder auf das Feld
delangen, hat manes für durchaus inothwendig erachtet,“ die be⸗
lreffenden, für die Fütterung bestimmtenFrüchte entweder zu
lochen oder zu schröten. Das' Schroten ist die gebräuchlicher
Zudereitungsmethode, namentlich seitdem man es verstanden hat,
gute und verhältnißmäßig billige Schrotmühlen zu construiren.
Leider aber wird hinsichtlich der Form des Schrotes noch mancher
Fehler gemacht. Gewöhnlich glaubt man, daß das Schrof um so
irkfamer sei, je seiner es zerkleinert wäre.“ Dies ist indessen ein
Irrthum, denn mehlfeines Schrot ist zu sehr geneigt, Klümpchen
zu bilden, die im Magen der Thiere unverdaut bleiben und mit
dem Kothe ausgeworfen werden. Fünf neuere Versuche, welche die
landwirthschaftliche Lehranstalt in Worms in dieser Frage aus—
führen ließ, haben im Mittel ergeben, daß mehlfeines Schrot im
Vergleiche zu der ganzen Frucht einen Nutzen von 8,4 Procente,
mittelfeines einen Nutzen von 7,8 Procete und grobes einen
solchen von 11,7 Procente ergab; Woraus also folgt, daß die zur
Fütterung bestimmten Früchte immer am Besten nur grob ge⸗
schroten werden. atthe veH —

* — DD VVVVD——

löschwesen mehr und mehr bessert, welchem Umstand es —X
ben ist, wenn die Feuersbrünste hier selten einen größern Umfang
erreichen, so hedauerlich bleibt die Thatsache, daß auf dem Land⸗
das Feuerlöschwesen sich oft noch in gänzlicher Verwahrlosung he.
findet. Selten sind ordentliche Löschmaschinen vorhanden, mit
denen im Brandfall etwas auszurichten ist. Wo dieses aber auch
der Fall, fehlen doch organisirte und eingeübte Loschmannschaften
wie wir sie, in den Städten jetzt fast überall finden. Haben sich
aber in Märkten und Städten ordentliche Feuerwehren hanz vor⸗
trefflich bewährt, so ist nicht abzusehen, warum die Einführung
olcher nützlichen Vereine nicht auch auf den Dörfern zu ermöglichen
ein sollte. Die Einrichtung'don Feuerwehren isl zudem auf dem
Lande viel weniger schwierig und kostspielig. Es handelt sich in
der Hauptsache um die richtige Eintheilung der Kräfte, um ordent⸗
liche Einühung der Mannschaft und um die Wahl eines tüchtigen
eifrigen Mannes, welcher das Ganze richtig zu leiten versteht. di⸗
dniformirung kann aufs allereinfachste festgeseßt werden, wi⸗ auch
die Löschutensilien auf dent Lande wenig complicitt sind. Et
jollten sich daher jene Männer, die es mit dem Wohl, ihrer G
meinden wirklich ernst meinen und eine Dorf⸗-Feuerwehr gründen
wollen, nicht durch die Scheu vor Schwierigkeilen in ihrem Shke
ben abhalten lassen, denn Hemmnisse aller Ärt sind ducch Beharr⸗
lichkeit zu überwinden, die Zweckmüßigkeit und der sichere Erfolg
Jeordneter Hülfe in Braudfällen sind aber so einleuchtend, als daß
sie mit irgend haltbaren Gründen von einzelnen Gemeindegliedern
vestritten werden könnten. —

Deßhalb nur erst einmal muthig den Anfang gemacht mil
freiwilligen Dorf-Feuerwehren. Die Gründer solcher nützlichen
Vereine erwerben sich dadurch die größten Verdienste um ihre Ge⸗
meinden! Auskunft über die Einrichtung von Feuerwehren wird
ohne Zweifel das Feuerwehr⸗Commando in St. Ingbert, sowie
auch der Landesausschuß der bayerischen Feuerwehreu in München
gewiß gern ertheilen, wie auch die Zeitung für Feuerlöschwesen“,
die bei aslen Postaustalten ä 27 r vierteljährlich bestellt werden
kann, die besten Anhaltspunkte bietet.

Ç J da rmen rtz eg —*
eh ee , * * —1 7
Ausgebeinte Fraͤnkfurter

* J * — Dorf⸗ Feuerwehren. 4 — J
So erfreulich es ist, daß sich in den Städten das Feuer—

— ,
Holz⸗Versteigerung
in Alschbäch.
Mittwoch, den 24. Februar l. J.
Nachmittags I Uhr.“ nt
leichen Baustamm 3.— Kl. 456
Wagnerstangen.
89 kleferne Baustämme 3. und 4. Kl.
Scen
75 Pfähle..
2725 „. Bohnenstangen.—
12. Klafter kieferne Prügel, 50 lang.
2a „n 28 α * —
lih buchen Scheit1. Klu—
8 3.
3 bvbiuchen umd kiefern Kohl—
a prügel.— * 3
18: 56 buchen Stangenprügel.

700 buchen nund kiefern Wellen.“

Blieskastel, 15. Februar 1869.
Das Bürgermeisteramt
sß. Wies.

J.

GeschäftsEmpfehlung.

Der Unferzeichnele beehrt sich einem hiesigen
und auswärtigen Publikum ergebenst anzu⸗
zeigen, daß er sich alz
8—IL107

sind wieder angekommen bei —E
— Sritz Panzerbieter.

hier etablirt hat und!alle in sein Fach ein—
schlagenden Arbeiten unter Zusicherung billi⸗
ger und prompter Ausführung übernimmt.
St. Ingbert, im Februar 18683.
Johann Gehl, wohnhaft bei Frau Ww.
Ehrhardt, gegenüber von Hrn. J. Uhl jun.

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch- ꝛc. Preise

der Stadt Homburg vom 17. Febr.
Weizen 5 fl. 40 kr., Korn 4 fl. 38tr
Spelz 3fl. 84 tr.. — Gerste, 2reihige, —fl.
— tx.“ Mischfrucht 4 fl. 45 kr. gafe
4fl. 21 kr., Erbsen — fl. — kr., Kartof—
feln Iefl. — kr. per Ztr. Kornbrod, 8 Kgr.
22 kr., ditto 2 Kgr. 15 kr.,ditto 1Kyr
8 kr., Kühfleisch 1. Qual. 14 kr., 2. Qua—
12 kr., Kalbfleisch 10 kr., Hammelfleist
14 kr., Schweinefleisch 16 kr., Butter 82 ir
per Pfunde

— — — — —

— —
Die nach Vorschrift des Königl. Geheimen
Hofrathes und Universitäts-Professors Dr.
Harless im Ronm gefertigten Stoll⸗
werck'schen Brust⸗ Bonbons sind
14 kr. per Packet echt zu haben in at. Inge-
bert bei Conditor G. NRickel und J. J.
Grewenig, in BlIieskastel bei Fr-
Apprederis. —J———

Frankfurter Börse

vom 18. Febr. 1866.
Geldsorten. 9—
Preußische Kassenscheine 41449.-45
Preußische Friedrichsddor . 957 38
distcien 3648
dolländische 10 fli⸗Stücke 934 56
Ducaten... 65 35-387
20Francs⸗Stücke.9 27- 28
Englische Spuvereigns.11 52-656
Bold per Zollfund fein.. — —
dochhaltiges Silber per Zolpfund — —
Dollaxs in Goldd 227428

n
Gin
* in der Rischba
berkauft glroß, hat zu:
u Sacharias Oppenheimer
usdin Blieskastel. u
— —— — —
ng en auRedattion, Deuck und Verlag von F. X. Dem'tz in St. Ingbert. — e ege

hao pnheu

J
wuthen
        <pb n="109" />
        p

—
Sl. Ingberler AAnzeiger.

— — —
da SaIudberker Anzeiger (und das'mit dem Hauplblatle verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstajs⸗ Donnerstags⸗ und Sonntaps⸗

Nummer) erscheint wöchentlich vile rmm al: Dienstag, Donnerstag, Samsta g und Sonn tag. Abonnementspreis vierteljiährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

* 1869.

ιSC
Deutschland.
München, 17. Febr. Abgeordnekenkammer. Der Kriegs⸗
ninister hat einen Gesetzentwurf über einé Creditforderung von
,765,000 fl. zur Neubewaffnung der Infanterie vorgelegt.? *

München, 18. Febr. Die Abgeordnetenkammer ist in
zie Special⸗Debatte des Schulgesetzes eingetreten. Die beantragte
leberweisung der Leitung des religiös-sittlichen Schullebens an die
—V0
zionsunterrichtes denselben principiell überwiesen. i

Dienstesnachrichten.

Ernannt wurden: 1) der geprüfte Rechtskandidat Theodor
Brünigs in Frankenthal zum Polizeicemmissär in Kandel, 2) der
zeprüfie Rechtskandidat Eduard Rassiga in Zweibrücken zum Po—
izeicommissär in Kaiserslautern und 3) der geprüfte Rechtscan⸗
idat Eduard Reither in Landau zum Polizeicommissär in Otter—
berg, sämmtlich in widerruflicher, Weise

Ferner: der Schulverweser Joseph Meiller in Sp herdorff
um Lehrer än der kath. Schule in Donsieders, der Schulverweser
lugust Runck in Höheinöd zum Lehrer an der prot'-deutschen
-chule in Nünschweiler. der Schuldiensterspectant Joh. Ludwig
hartmann von Vollmersweiler zum Schulverweser an der erledig—
en prot. Schulstelle in Westheim, der Schulverweser Friedrich
zäriner in Iggelheim zum Lehrer an der prot.deutschen Schule
n Göllheim mit Verwendung an der“oberen Mädchenschule, der
zchuldiensterspectantWilhelm Rau von Ruppertsberg zum Schul—⸗
erweser an der kath.-deutschen Schule zu Bruchmühlbach, der kath.
chulverweser Aug. Broßard in Kirrberg, zum Schulverweser in
födersheim, der Schuldienstexspectant Georg Turgetto von Ger⸗
nersheim zum Schulverweser an der dortigen kath.deutschen
interen Schule; sodann wurde die bisherige. Verweserstelle an !der
mteren kath. Knabenschule in Schifferstadt zur Lehrerstelle erhoben
ind der seitherige Schulverweser Nicolaus Weiß zum Lehrer an
der genannten Lehrerstelle ernannt.

Wien, 19. Febre In der heutigen Sitzung des Reichsra⸗
hes legte der Minister des Innern eine mit Preußen getroffene
Lereinbarung wegen einer definitiben Demarcationslinieé der schle—
isch preußischen Grenze vor. —

Frankreich.

Paris, 19. Febrer Dem „Gaulois“ zufolge erklärte Grie⸗
senland in seiner Antwort'u. a. Daß es sich dem Willen der
Nächte unterwerfe, in der Unmöglichke't, demselben Widerstand
eisten zu können. Es. behält sich aber vor, wie bisher die Christen
n der Türkei zu beschützen, und entsagt keineswegs dem legitimen
hechte, sein Gebiet, den geographischen und politischen Bedürfnissen
hriechenlands dentsprechend auszudehnen. —

Spanien.

Vermischtes. x
In Schnappbach sind neuerdings die Blattern aus—
zebrochen.
— . 71.In Zweibrücken wurde eine Anzahl Kaufleute, welche ge⸗
tcfchten? Pfeffer verkauften, zu Geldstrafen von 3—50 fl. beruͤr—⸗
heilt, nux eine das Kaufmannsgeschäft treibende Wittwe— ging
rei aus, da man annahm, daß bei derselben die nöthigen Keunt⸗
nisse zux Beurtheilung des Pfeffers nicht vorauszusehen —
Meisten: hutten den Pfeffer gemahlen bezogen, nur Einer hatte ihn
elbst fabricirt. Die chemische Analyse ergab, daß Bohnenmehl,
emahlene Eichelnrund dergleichen. in mehr oder minder großen
Quantitäten beigemischt waren. Eine Sorte angeblichen Pfeffers
oll auch rnicht ein Körnchen eines solchen enthalien! !Wären
ꝛiese Mischungen schädlich für die Gesundheit gewesen, so hatte
re zu 2 Jahren erkannt werden können. Dieser
Fall lag nun freilich nicht vor— ,
k,Das Kriegsministerium hat dem in Zweibrücken garnisoniren⸗
den 83.Jugerbatasston für die Folge die Aufnahme, von 8 Ein—
ährig-Freiwilligen per Compagnie gestattet. . e
F Die bvor Kurzem dem Kanton und Bezirksamt Zweibruͤ⸗
ken einverleibte Gemeinde Biedershausen ist der Bürgermeisterei
Schmittahauser und der Steuet-? unid Gemeinde⸗Einnehmerei
keifenberz zuge dat worden.877
p Zur — chtung eines Grabmales für den verllorbenen
derrn de Soher sind den „Pf. Kurier“ aus allen Theilen der
gfalz Beittäge zugegangen, zusammen bis jetzt 7475fl. 29 kr.
7 In Passau hat sich zur Prüfung zum einjährigen Frei—
villigendienst nur ein Einziger gemeldet, welcher auch die Prüfung
nit Erfolg bestanden hat. Man konnte doch den Elnen nicht
zurchfallen lassen; schlechter hätte es ja— dannin Niederbayern
venigstensz in dieser Beziehung nicht: sein koͤnnen.)
Elt,mann (uUnterfranlen), 12. Febr. Wir erlebten
jeute hier leinen Fall, der in seiner Art felten workommen dürfte,
ind der ung däs, Sprichwort: „Wexr Andern eine Grube (Grab)
gräbt, fällt felbst“ hinein,“ auch dem Wortlaule nach bestatigte Ais
nan heute zur Beerdigung zweier Verstorbenen (eine dieser Per—
onen, fand vom“ Schlage gerührt, ihren Tod auf offener Straße)
chreiten wollte, vermißte man, aufdem Leichenacker angekommen,
)en Todtengräber. Und siehe da — die den Leichenzug eröffnen⸗
en Personen erblickten denselben in einem der von ihm gemaͤchten
Fräber in sitzender Stellung ünd — entseelt. Man minmt als—
gemein an, daß derselbe, als er das durch den' starken Regen sich
m Grabe angesammelte Wasser ausschöpfen wollte, vom Schlage
Jerührt, in dasselhe gefallen sei. Mächtig war der Eindruck, den
dieser Fall auf alle Perfonen machte;“ die den Leichenjug beglei
eien. — ** — W
Der Mittelrheinische Müllerverband hält am Freitag den
26. Februgx eine Localversammlung. im Worrell'schen Locale zu
—S deer
7 Malnz, 14. Febr. Der“ des Giftmordes an 'seiner
hattin angeklagte Schäfer von Bretzenheim, welcher vor einiger
Zeit won der Unfon an die hessischen Gerichte ansgeliefert wurde,
at am, verslossenen Samstag ein vollständiges Geftändniß seiner
—A— J
FiMis Lelpzig, 18. Febrüͤar- berichtet die , D. A. g.“:
Welch schreiende Contraste bietet doch oft das menschliche Leben!
Für gestern waren in einer hiesigen Restaurgtion komische Vorträge
des Sängers H. und seiner Frau angesetzt. Die Frau erscheint
nuch zur festgesetzten Stunde, sieht sich aber beim Ansbleiben
hres; Cheinannes genöthigt, allein durch ihre Couplets dem Ver—
iangen des Publikums nach Erheiterung Rechnung zu tragen. Und
vährend«sie sich Kmüht, die Lachmuskeln ihrer Zuhörer in Be—
vegung zu setzen, hat ich ihr Ehemann, durch Nahrungssorgen
n Verzweifhimg gebracht, in einem Hofraume einer anderen Re—
tauration erhängt. Vier Kinder sind nun der Fürsorge der un—
lücklichen Mutter allein überlassen.“

Die Frage der spanischen Regierungsform scheint in eine
eue Phase zu treten; der gegenwärtige König von Portugal, der
cchwiegersohn des Königs Victor Emanuel, hat sich bereit erklärt,
e spanische Krone anzunehmen. Er würde, falls die Wahl der
ortes auf ihn fiele, auf den portugiesischen Thron zu Gunsten
eines ältesten Sohnes verzichten und seinem Vater, Don Fernando,
die Regentschaft übertragen. Diese Combination bildet gegenwärtig
en Gegenstand der Verhandlungen der provisorischen Regierung,
ind zu ihren Gunsten soll eifrig Prdpaganda unter den Cortes
semacht werden..

„Avenir national“ behauptet, die Fürsten aus dem Hause
zraganza beharren auf Ablehnung der spanischen Candidatur. (7)

Deim „Gaͤulois“ zufölge häkt hian in Madrid einen Mord—
ersuch auf Prim gemacht. Drei Männer wurden verhaftet; man
ind Orsinibemben bei ihnen.
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        — Die Wittwe des Violinspielers Ernst besuchte während
ihrer Reise im mitilern Frankreich eine Dorstirche in der Auvergne.
Zwei Heiligenbilder schmückten den Altar: Statuen Voltaire's
ind Roͤsseou's! Frau Ernst bemerkte dem Geistlichen, daß diese
beide Philosophen doch wohl nicht als Kirchenheilige betrachtet
verden konnten. Der Pfarrer, welcher nicht gewußt hatte, daß
'o arge Heiden in seiner Kirche ständen, hatte nichts Eiligeres zu
hun, als dieselben zu entfernen. Aber am Tage nachher wurde

die Gemeinde von einem Hagelwetter heimgesucht, das auf den
Feldern entsetzliche Verwüstuͤngen antichtete. Es verstand sich nac
ünficht der Bauern von selber, daß die beiden depossedirten Hei—
igen sich gerächt hatten für die ihnen angethane Schmach.“ Der
Pfarrer mußte die Statuen von Rousseau und Voltaire wieder
Is Altarheilige einsetzen. So geschehen in dem Lande, welches
in der Spiße“der Civilisation marschirt, anno 1868.

ÒäX...ôÑXXXäοä Ñxοσà

Bekanntmachung.
Die von hohem Präsidium der Pfalz der politischen Gemeinde St. Ingbert
gestiftete Bibliothek soll von allen Bewohnern der Stadt St. Ingbert benützt werden.
Es wird deshalb bekannt gemacht, daß die fragliche Bibliothek fich in der
höhern Knabenschule befindet und bei dem dortigen Lehrer Bücher in Empfang genommen
werden können.
Die Bibliothek besteht in:
JI. Aassische sCiteratur.
Glötheꝰs Werke.
SenMiIIerꝰs Werke.
Lessimgꝰs Werke.
Icõrinerꝰs Werke.
Uumboldt, Ansichten der Natur.
* Reisen in den Aeqainoc⸗
tial· Gegenden.
CIaudius?ꝰ Werke.
Hebel, Schatzkästlein.
E Allemannische Gedichte.
Novalisꝰ Schriften. IJ
usius, Volksmärchen.
UhlIand, Gedichte und Dramen.
XXXR — να
—AXX
II. Raturgelchichte.

Sehr schöner *
IXXRXX
rother und ewiger, auch
Viehsalz
billigst bei
I. I. Grewenig.

Eine Kuh sammt Kalb
zut verkaufen bei Frau
Langenbrunner.

nνα J.
Lehrling gesucht!

Bei Johann Just, Schuhmacher da
jier kaunn sogleich ein Lehrling in di
Lehre treten.
Eine
Spieluhr.
welche sehr schöne Stücke spielt, wovon
sich Jedermann überzeugen kann, steht
wegen Umzug zu verkaufen. Nähert
Auskunft ertheilt Hr. Kaufm. Friedrid
in St. Ingbert.

Lemz, Gemeinnũͤtzige Naturgeschichte.
Berliu, die Naiur; ein Lesebuch für
Schule und Haus.
—AA
A- Anthropologie.
Aneé, Ein Mund voll Brod. Briefe
üͤber das Leben der Menschen u—
Thiere.

Ditimaar, Weligeschichte.

Nenzel, Geschichte Europa's.

Jahbm, Deutsche Freiheitskriege.
„Gecschichte der französischen Revo⸗

lution. J

Reriælce, Geschichte der deutschen Frei—
heitskämpfe.

Hauxser, Geschichte d. rheinischen Pfalz

D. OOkOIOSi ..
Taschudia, Thierleben der Alpenwelt.
Volksausgabe.
Schuhbert, Spiegel der Natur.
o. BoOtAi.
ICehseh, Pflanzenleben der Erde.
4J. Mineræa lIogie.
Cotta, Geologische Bilder. 8
Geologie der Gegenwart.
. POPpuIũTGBSASITOMOMiGO.
Lãttrovw, Wunder des Himmels.
POpulũre Nature-
Vissęmα.
Rerasteim, Naturwissenschaftliche Volks-
bücher.
Aus der Natur. Die neuesten Ent-
deckungen auf dem Gebiete der Natur⸗
wissenschaften.

VI. Biegraphische Werke.

Arndt, D. M., Erinneruagen aus dem
äußern Leben.

Vetteihecle, Eine Selbstbiographie.

Raumer, EK. v.-

BRaur, Geschichts⸗ und Lebensbilder.

5. Ernst Moritz Arndt.
Perthes, Friedrich, Perthes Leben.
Herbst, M. Claudius.
sö Itl, Maximilian II. J
VII. Werke vermischten

Inhalts.
RielalI, Bürgerliche Gesellschaft.

do. Die Pfälzer.

do. Vand und Leute.

do. Die deuische Arbeit.
wackernagel, Trosteinsamkeit.

do. Lesebuch.
Pestalozæi, Lienhart und Gertrud.
II Ph sik steub, Baherns Hochland
ynk. Das Auslandd.

Miüüller, Grundriß der Physik uud Me- 8taeler, Handatlas: Auswahl in 81
eorologie. Karten.
St. Ingbert, den 12. Februar 1869.

Ddas Bürgermeisteramt.
Chandon.

Dorenz, 19. Febr.

(Sruchtpreise.) Weißmehl das Mal—
ter à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
pfd) TA1 f. 15 tr. — 11 fl. 306 ir. —
Korn (180 Pfd.) 9 fl. 45 kr. bis 9fl. 50 kr
tr. Gerste (160 Pfd.) 10 fl. 30 ir. bis.It
fl. 35 kr. Hafer (120 Pfd.) 5 fl. 25 bhr
bis 5 fl. 40 kr.
Worms, den 19. Febr.

Wir notiren heute: Weizen 11fl. 506
bis 12 fl. — kr. Roggen vfl. 45 b
bia — si. — ir. Geiste 10 si zok
bis 10 fl. 35 kr. per 100 Kilo., Haft
5 fl. 40 kir. bis 3 Il. 45 kr. per 60 Kil
Mehl per Partie 9 fl. 15 kr. bis 97
20 ir. Roggenmehl — fl. — kr. bis —
— kr. Roggenvorschuß 10 fl. — kr.b
— fl. — kr. Weizenvorschuß 12 fl. 80
12 fl. 30 kr. Blumenmehl. — fi. —
bis — fil. — ir. per 70 Kilo., Re
16 fl. 20 kr. bis 16 fl. 30 kr. per“
Kilo. Rübol ohne Faß 18 fl. 30 kr.r
19 fl. — kr. Leinöͤl ohne Faß —
— ir. bis — fl. — kr. Mohnol ohne dc
— fl. — kr. bis — fil. — tr.“
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr.
— fl. — kr. Branntwein 22 fl. —
bis 22 fl. 830 kr.

Nedaction, Druck und Verlag von F. X. Demetz in Si. Ingbert.
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        8 21 28
5 2 1382375*5238
334 *
—3 34
5 253533 z 338 33
3 25 5585* ——8 * 53 35 2252
—A 5 2 2515 22527 —2 —
—— 528*— 53232 * 8 8533—z— 553325 23 — — 222
* S25 2 —0 535 —— — —A —z53333252*
53 25——5328* 81268 388883E 55833538* 2 2 55358223*7
38.4* 52237 x3 22521 — — ——— 3 — 22 —
53—88 A —A— z385587 2337237 —e—
—33 —— —— 75 z331 5358 223275 — 5— ————
253783133 333* 3332335372 e33 3
353355 —W —A —— 2235338 83*32 32 —
3283* 5535335 — — — A — 222 23*52 —525 *
2522 R 85— 5858 2—52 58S 57 3 —? — 5382 —A 8 u8
5s 22z223 3 5* — 8*57 22 2* 538 3585553 * — — ——
—5 —z2255* 8 5* — 272 5 —— —A —
—A ** A 822 * ag SEEh *5* 5 —A —82 — 828
35875* 22 —5* 83 I 36 I5288 5533532 53
—— — 2 533753 A— 50* 522 j 235 12 —A
— 33 5 5553*855 333 8
3 7 325233755 3323833333* 3353 32333388 I
—— —— — s —15823337 5 —22 2·52 832551 552535 *
—8 *5 2 2 3 3558235 83 5—25325*338 35310358 2 8
8 — — 57, D222* —— —
— — — — 5323**537* 3633832 35*
852257 — — 5383353 338I 8787 55852 5 585338355
25285 53338 — —5138 A *22* 5 332 3858335834—* * 5*5
525 5* — *7 5581 3853215 55 — —1222 — —552523 2
33832* 52865567 s72523187—58375 —83 —553727 33535
53 838 25332 752 —— 28 2232 — 233588
5 — 835 5z22* 883855855 —
— — 5 —z5882 — —255* 5 —————
3 0 8 —A — 3* 822
— ——
—253134 —— 53228
—S 3 3 3*
3338323332BEö
35 3—
s8253 335232323
·22 BB— —— —
2323835278 * 353s555335 37—
7* — * — 3 ẽ — * ẽ
55131533 3332358 *25 332 * 3 — —
—5 * — —5225 2* *2 E —A * — 2 253232
2 * * * 2 — 2* —X 23 2
** — 75* 328 * 28 5* E * * 58 —2 B32 282
35 IMEXI 23 — * 8222 8 —5532224
331334328 3877 5 2243323 3382833338
2 * —2 * 355
7373 35735? 51325 —57* 5*88335 — F
33988 38 58 — 27 53 * — — 32 der 533 5
2 2 * S 57
— — S5 2 —AA —8 —2 2 2* 22 — i * 8 28 ẽ
3 *3 3 8 252258 8 — 23222 253 — 57
— 57.2 —— —5555—55 2 —A—— — 8 373
28 — 2 8 22 * — —A 8 388 338 23735
— 2513 — 275 8 — 22 S S — *5528 1288 28321
— — —— 2 * —Z 3 —— —A 27 S 52
35228 78 2 —— 2 —3 — 53—268 — 2 * — — 31 74 23
29 — * —ã— 7 s—82 2 —». 5 554 * 535
721572355* 723 — ——— — 553835* — 533
3563 2355537 53 — — —28*53224 —53*838 2
22 z 5—— 323388 —E *835z33385 3 573253528 837838537
333338363 52 23233* — 338335
z338 3535 5 38 —5538538 823V — *
23 — * 55 * X 55 S z8 * 2 3 *5535353
2333353533 5368 *88. 3335535
———— 5533 3 52 532 O EB2 —83 8
⸗ 2 23 ——A— 2* — —233 2 ———4 2 * — 855
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54 * —A — * 3 8 753 55 — 37
z332 3553 —A —— —53235 — — J— F04
—— ——— 22 253 —53 8 * 213384 —— — 3 * Z—
— —A——— 822 38 E 38, 7
3* 335335533553333 O 552 * 325538 7 z35825
35833 3855 753835657 s5358345 23 2555 355533585
—— — — — — — 58 ẽ 3582
333753— 755 7835335552 38 388 388
333 57 82 — J —— 5336
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5558 — ———— ——— 373353537 2. 5 3*5 4355
—8 5224 5* 2522* 2 — 285 — 72 —5 — —
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— 23— * 22* 55353535 —z53838 , M 3 8 —A—
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* —E 2 22* *2 253 — 2 S 2 5 22
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555 3338337 —— 551 5. 55338 — —*52325* 52253
23 8 ——— — 528325 —* 2 3353335
3 25 5* — 8 252 58 27 235386 553352 3
— 8 32834 * 8 335 —— 53528 2 8. 2*
533653 — 233 *5223535 22376737 38*28 S 538
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* 228 233 3535355 — 255 385—2— 32852 55825
8 55 — 5 *5228 — 2785 2 E8
2 2 —A 3 6æ8 8 3 —z53353 2 25 22 525 258 22
2 * 2 * 2 — 325 2 —— 28* 28 5525535*
568 * —— *22 22 —4 * 2 * — 52 ⸗ F —
* —5— — — * 22 —
J 7355
2228 5— — —2 8 ** 3*8 2 — — — S
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514 5278 5* — 285 5283383332 — —13 323385
A— —A —253135 — 3 22889273 383 *
282. A—— 25* 253 38285 58353 38
28 5338 — 2*238* 5333535 — 55* 3533 3 2 32
3 85 * 8 255 — ———— 58* — ———— 52 2— —3 B
— 2218 32535:3 3 535 2252 2327 5* 22 5
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5333558 —A 2532358 588 2582228 * ESA
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538 7733
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        22
23224 238335512328
3353535555538335357 52
3538 35 335535535 —*25358873
585387 533233333538 35 —352558337
355535—3343338 3 3353 353533
8583835
** * *5234 * *8 8 3 5 2 2 52
59 —325228 52253 J3 85 53385 —— — — 223 535
3. 55 2535 —24525 — 82 5555 72335—3
3558258 52233 *215 *52223 *5. 223.2. 55 335553353 2 8
33*55 52236 2 5 25 2525 24
7 —— 8222 — —5 53* —— *8 38 73 3
— 3 3—3635 5738
2 *** — — F * —— ——— 2 — Z322 23 2 — — —
—27* 27305 S· —2 ——A— 2 —— 2* — 3 323 *3
—8 * 55 —2355352 2:. 5328 22 —
5333527 —A 938 — 3 522 ,832 584
333 38 32 3553335837 —A 382
37 ·12 — —— — 23 72 8 33 58 38* — —E
232533* —— 23553 * 2 5 * —A * 222 282
*58E — 3 E ꝛ23 s33223 3 —5. * 8 25258232 2 7
527 353333335 58528 38 32 2237 2*3 2 5 —
2 —A— —523 —— —2228 15 2 —— 2525 3.— 52
2885 e 3 36
23. 2 67 523* 2 2414028 523 ea 23 — — *
52. 30 ü52*38 *2 3333 * 03383 55383. ñ—
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2 2. * 3.3 3 S. * 282—277 . 22. 8 — —3
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23353383. 5 —3333 2 * ———— 5252—
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*252727835* 5835373 .353.33 533 53 53575385537
23523.7 85 532378 2* 2* 5 3 335335235333 9 —

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        Sl. Ingberler AAnzeiger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags- Donnerstags- und Sonntags
pummer) erscheint wöchentlich vie rmal: Dien stag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
— — e e — — — e — — — — — — —ñ — — w — ——
Nr. 31. —1869.
Deutschland. der letzten, sein Vermögen betreffenden Confiscationsgesetze seine
Mänchen, 19. Febr. Die Abgeordnetenkammer hat, Somiervilla aufgegeben. In der Kündigung, welche dieser Tage
len Antrag, die Gemeinden zur Gründung don Communsal⸗-, der Befitzer derselhen erhielt, heißt es, daß den Kurfürsten jene
qhuben ju ermächtigen, abgelehnt, und die Herstellung bes Gesetze zwängen, sich mödlichst einzuschränken.
—5 Turngebäude für facultativ, nicht für obligatorisch Frankreich.
* München, 19. Febr. Wie aus den Motiven zu der der Paris, 16. Sebr. Ein eigenthümlicher geheimnißvoller
Abgeordnetenkammer vom Kriegsminister jüngst vorgelegten Cre⸗ risgo ereignete sich vor einigen in den Tuilerieen. Des Nachts
itsorderung hervorgeht, will derselbe die Neubewafsnung unserer we ühr ee man nämlich vor der Thür, welche zu den
Insanlerie zunachse mit dem Werdergewehr vornehmen; er Abppartements des Generals Frossard, des Gouverneurs des kai⸗
ehält sich aber vor, einen Theil der Neubewaffnung auch serlichen Prinzen führt, einen elegant gelleideten Herrn. Er
nit dem Verdangewehr auszuführen, falls dieses bei den purde soert Pinn un eh der Stelle
* 56⸗ 4 n u ma⸗
— Massenproben sich ganz besonders bewäh e Wo n —* —— ung —
München, 20. Febr. Die Abgeordnetenkammer hat den Nan denn auch über seine eigentlichen Absichten nichts Näheres
zchulgesetzentwurf bis zu Art. 65 inci. erledigt. Der Antrag rfahren e — fg es auf, daß man naqh diesem, Vorfalle
Fraͤmers, die Erirägnisse des niederen Kirchendienstes nicht mit Zaud außeror ee orfichtsmaßregeln Betreffs des kaiserlichen
inzurechnen, sowie alle übrigen Modificationsanträge bezüglich der —— Seine Person sowohl als auch sein Appartements
gehaltsverhälinisse der Lehrer wurde abgelehnt, die Ausschußan⸗ — jetz g strengste überwacht. Die Thüren der letzteren
age dagegen überall angenommen, demnach auch die Lehrergehalte Verden, was bisher nicht der Fall war, immer verschlossen ge—
on 400 450, 800 unt' 880 st. jalten, und die Wachen in der Nähe derselben sind verdoppelt
Der Gesetzgebungsausschuß beantragt die Inkraftsetzung e schließt daraus, daß man irgend etwas gegen den⸗
er neuen Civilproceßordnung für alle Landestheile mit dem n eabsichtige.
gun 1870. Paris 17. Febr. Gewiß nicht uninteressant ist die That⸗
Aus München, 20. Febr., wird der Augsburger Abend⸗ ache, daß von den Budgets des franz. Kaiserreichs von den Jahren
eitung geschrieben: Abgeordneter Tafel (aus Zweibruͤcken), der —* F Ass nur 3 855, 1858, und 1865) ohne Deficit
eftera noch der Kammersigung beiwohnte, wuürde in dergangener ibgeschlossen und daß von den Deficiten der übrigen 11 Jahre
Racht von einem Schlaganfall betroffen, und leider auf einer ur eines von der Regierung vorhergesehen wurde. In den ein—
Seiie gelähmt; diesen Nachmittag hat sich indessen das Befinden 8 Jahren — dien Deficits folgende runde Beträge:
yes schon bejahrten Mannes etwas gebessert. 837 56 Eweee 5 26 186 M. 1856 - 88 ——
Berlin, 16. Febr. Die „N. A. Z.“ erklärt die Nach— —— , 7 M., 1860 — 117 M., 1861
ichten des Wiener Blattes „Osten“, 1) von einem abgehallkenen 7 Iz 25 .M. 1863 5 28 M., 1864 —
dohenzollerschen Familienrath, der sich mit der Eventuaütät eines M., J M., in Summa 993 Mill. — Von der
sthein⸗Kriegs beschäftigte, 2) von allernächst erfolgender Verstärk— Zaiasum me der 14 Budgets von 1883 — 1866 im Betrage
mng fämmtlicher Rheingarnifonen, 8) von preußischen Conspiratio- don Mill. wurde für Krieg und Marine (Algier und
en im Sinne unzwedeunger Kriegsabsichten namenilich auf die Colonien nicht inbegriffen) die koloffale Summe von 9310
isterreichischem Gebiete, 4) von zahlreichen preußischen Emissären, Pill., also nahezu ein Drittheil verschlungen. während in dem⸗
velche mit wohlgespickten Taschen die deutschen Provinzen Oester⸗ selben Zeitraume für den öffentlichen Unterricht nur 325 Mill.
eichs aufhetzen, 5) von preußischen Agitationen in Böhmen, be som der Staatseinnahmen und circa is der Ausgaben fuͤr
) von in Berlin erfolgter Prägung von Münzen mit dem Bild- »en Krieg de wurden. Maiuu
nisse eines hohenzollerschen Prinzen als König von Ungarn für Paris, 18. Febr. Die Patrie constatirt, daß die Agitationen
die Eventualität einer Revoltirung und Occupations Ungarns — n Rumãnien exheblich nachgelassen haben.
r ebenso viele Falschungen und“ Beirügereien, bon Verdrechern ., A. Die „France“ spricht sich in Betreff der belgischen Eisen⸗
egen die Ruhe Turopas“ erfunden und in üUmlauf hesetzt — dahnangelegenheit folgendermaßen aus: „Eine belgische Frage
Ferner schreibi das citirte Blatt: „Wir sind in der Lage, neues ristirt nicht, wenn Belgien freundschaftliche Gesinnungen hegt; sie
Malerial für die Orgamsation der welfischen Agilotionen beigu. Listirt jedoch, wenn es mißtrauisch und feindlich ist. Wir werden
ringen. Es handelt sich dieses Mal um ein Mittel, einerseits niemals dulden, daß der preußische Einfluß ein benachbartes Land
zie Presse mit Verleumduͤngen gegen Preußen zu füllen und andes ju einem Herde der Intriguen gegen uns mache.
erseits eine Sammlung sol her Preßorgane anzulegen, die jenn ..5 Der „Puhliec“ sagt, daß die gegenwärtige Aufregung in
Insinuationen ihre Spalten öffnen. Das Geschäst besorgt ein Frankreich eine Warnung für Belgien als Mittelpunkt der euro—
herr A. Bogner in München, Sonnenstraße 20. Derselbe ver— häischen Revolutionsbartei sei.
endet unter dem Titel „Südde itsche Briefe“* eine Correspondenz Paris, 49. Febr. Der amerikanische Gesandte Herr Dix
uu Gunsten des Hietzinger Hofes; diese Correspondenz geht, wie dementirt die Nachricht, daß er im „Grand Hotel“ eine Rede ge—
us einer Nachschrift des ꝛc. Bogner ersichtlich, den Redactisnen halten, in welcher er Griechenland der Sympathien der Vereinig⸗
gratis zu. Und was haben die Redactionen „dagegen zu erfül- en Staaten versichert habe. Herr Dir spricht gleichzeitig auch
en? Sie haben im Fall des Abdrucks oder thei weiser Benutze jeine Ueberzeugung aus, daß die Vereinigten Stagien sich
ung der Correspondenz dem Herrn Bogner die betreffende Nummer bon jeder Einmischung in die europäischen Angelegenbeiten fern zuů
inzusenden! Natürlich wird diese Anforderung nur gestellt, weil halten haben.
derr Bogner ein Liebhaber von Curiositäten ist, und nicht zu dem Paris, 20. Febr. Ein Theil der hiesigen Presse, darunter
Zwecke, um auf diesen Umwege den Inhalt der verdächtigen die officidse „France“, ergreift die ihr durch die günstigen
Correspondenz in unverdächtiger Weise anderen Zeitungen, sei es Resultate der Conferenz gebotene Gelegenheit, um wieder einmat
)es Inlandes oder des Auslandes, einzuverleiben.“ 'm Hinblick auf die vielen brennenden Fragen, welche die Völker
Berlhin, 19. Febr. Heute Morgen ist die Frankfurter nicht zur Ruhe kommen lassen, für die Einberufung eines allge⸗
Deputation wieder hier eingetroffen. Sie conferirte mit Herrn neinen europaischen Congresses zu plaidiren. Der Gedanke, wel⸗
». Möller, dem sie den Vorschlag einer Entschädigung Frankfurts her diesen Ausführungen zu Grunde liegt, ist, wenn auch nicht
purch Preußen im Betrage von 3 Millionen vorlegte. ausgesprochen, doch klar genug erkennbar. Es handelt sich bei
Praqg, 16. Febr. Der Kurfürst von Hessen hat in Folge diesen Leuten nicht darum, durch gemeinsame Uehbereinkunft den
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        Frieden zu sichern, sondern darum, Preußen Verlegenheiten zu be⸗ am Schanzenberg ein Eisenbahnunfall zugetragen, der unter ande—
ceiten. Das tritt immer deutlicher zu Tage, die Sprache der ren Umständen leicht die schrecklichsten Folgen hatte nach sich ziehen
afficissen Presse beweist es schlagend. Man glaubt natürlich selber können. Vier mit Kohlen beladene Waggons kamen plötzlich auf
nicht, daß Preußen auf Vorschlag eines Congresses eingehen und der Bahnlinie von Sulzbach, die nach hier ein bedeutendes Ge—
daß es durch eine feierliche Uebereinkunft in die Mainlinie sich fälle hat, unangemeldet an und fuhren, da um diese Zeit die
ꝛinschließen lassen werde und könne, um so eine ewige Grenze Bahn frei war, bis in die oben genannte Gegend, wo ihnen ein
wischen Nord- und Süddeutschland aufzurichten. Aber ein sol- von Fohrbach zurückkehrender leerer Güterzug entgegenkam, wel⸗
ches Verfahren ist eben sehr bequem, um alle Verantwortlichkeit her schon von da abgefahren war, als das warnende Telegramm
für die Eventualität eines Krieges vor den Augen ber Welt und n Fohrbach eintraf. Der Zusammenstoß war furchtbar. Die
Frankreichs auf Preußen zu wälzen. dohlenwagen und wie man sagt vierzehn Güterwaggons, sind
Spanien zuchstäblich zermalmt und die Locomotive des Güterzuges in den
goden tief eingewühlt. Menschenleben sind glücklicherweise nicht
Die Regierung hat es für nothwendig erachtet, vor die Thore u beklagen: von dem Zugpersonal haben nur zwei leichtere Ver—
des Cortelspalastes Nationalmilizen zu stellen, weil viele Personen ietzungen davongetragen. Seit heute Morgen ist man bemüht,
zuf die Tribunen dringen und die Ordnung stören wollten; sechs die Bahnlinie wieder frei zu machen:
Personen sind am 17. d. verhaftet worden, welche Messer und Frankfurt a. M. Am 15. d. M. Abends wurden
Dolche aus Albacate don eigenthümlicher Größe bei sich führten. die öffentlichen Häuser in hiesiger Stadt geschlossen. Die
Royalistische Umtriebe werden aus Cevera, Morella, Santona ge- Bewohnerinnen derselben sah man gestern truppweise die Straßen
neldet. In der ganzen Provinz sind Militärbehörden vorbereitet, zurchziehen.
Aufstände solcher Art niederzuschlagen. F Ein großes Eisenbahnunglück, das bei Chore Grant
83 uͤncht Indien) sich ereignete, war durch einen besonders starken Thau
* * * * hervorgerufen worden. Der Locomotivführer konnte den Zug, der
7 Im Schloßgarten zu Kirchheimbolanden stehen Mandel- ine geeignele Ebene hinabging, micht in der Gewalt dehalten,
häume in voller Blüthe. ind derselbe stürzte vom Damme herab. Mehr als 30 Personen
F Sgarbrücken20. Febr. Gestern Abend gegen 10 durden mehr oder wemger verletzi, und 18 verloren ihr Leben.
Ahr hat sich in unserer Nähe, unmittelbar an der Eisenbahnbrücke Die Letzteren waren sämmtlich Eingeborene.
Polizeilich
Aufforderung.

Auf Grund des Art. 117 des Polizei⸗
trafgesetzbuches, welcher lautet:

„Eltern, Pflegeeltern und Vormünder,

welche weder ihre impfpflichtigen Kinder,

„Pflegekinder oder Mündel auf ergan—

‚gene obrigkeitliche Bekanntmachung zur

‚oͤffentlichen Impfung und Impfcontrole

„‚bringen, noch innerbhalb der von der

Polizeibehörde festgesetzten Frist die

„gänzliche oder zeitliche Befreiung der

betreffenden Kinder von der Impfpflich⸗

„tigkeit nachweisen, werden beim ersten

„Uebertretungsfalle an Geld bis zu 5fl.

‚und bei fortgesetzter Saͤumniß an Geld

„bis zu 25 st. gestraft,“
tordere ich hiermit alle Diejenigen, welche
mpfpflichtige Kinder nicht zur öffentlichen
Impfung gebracht und gänzliche oder zeit⸗
iiche Befreiung derselben von der Impf-
oflichtigkeit behaupten, auf, mir innerhalb
Z3 Tagen die betreffenden Zeugnisse vorzu⸗
egen, widrigenfalls Protocollirung erfolgt.

Gänzliche Befreiung von der
Impfpflichtigkeit tritt ein:

a. wenn das Kind mit Erfolg geimpft
oder

b. wenn die Impfung an demselben in
drei nach einander folgenden Jahren ohne
Erfolg vorgenommen worden ist,

c. wenn dasselbe die natürlichen Blattern
überstanden hat.

Zeit hiche Befreiung von der Impf⸗
flichtigkeit findet statt, wenn ein impf⸗
pflichtiges Kind in einem folchen Krank—
heits oder Schwächezustande sich befindet,
daß die Impfung an demselben nicht ohne
Befahr vorgenommen werden kann.

Der Nachweis über die vorbemerkten
Verhältnisse ist durch ein ärztliches Zeug—
aiß zu liefern.

St. Ingbert, den 22. Februar 1869.

Der kgl. Polizeicommissär:
Rruch.
Holzversteigerungen.
Montag, den 1. März l. J., Mor—
gens 10 Uhr, im Schulhause zu
Heckendalheim,
werden nachbezeichnete Holzsortimeute

aus dem Gemeindewalde daselbst, Schlag
Thal, öffentlich versteigert:
5*nainbuchen Stämme 2. Kl.

zuchen Abschnitte 2 Kl.
birken Abschnitte 2 Kl.
birken Sparren.
huchen Wagnerstangen.
huchen Bohnenstangen.
dlafter buchen Scheitholz 2.Kl.
ftlafter buchen Stangenprügel.
———
dlafter birken Krappenprügel.
dlafter birken Prügelholz.
Klafter aspen Prügelholz.
buchen Reiserwellen.

An demselben Tage, Nachmittags
2 Uhr, im Schulhause zu
Oberwürzbach
verden die nachbeschriebenen Hölzer
uus den dortigen Gemeindewaldungen
nersteigert:
Schlag Leichweihergang:
15 buchen Stämme 2. Kl.
115 buchen Stämme 3. Kl.
1 ahorn Stamm 2. Kl.
39 huchen Stempelstangen.
10 buchen Wagnerstangen.

13 eichen Wagnerstangen 2. Kl.
53*4 Klafter buchen Prügelholz.
Schlag Zuf. Ergebniß:

15 buchen Stämme 3. Kl.

6 buchen Stempelstangen.

30 kiefern Sparren.

2 eichen Wagnerstangen 2. Kl.
100 kiefern Baumpfähle.
3000 buchen Bohneustangeu.

d* Klafter buchen Prügelholz.
*j4 Klafter kiesern Prügelholz.
Ommersheim. 19. Februar 1869.

Das Bürgermeisteramt,
Michagel Wack.

Sehr schöner
LRECIeesamen
rother und ewiger, auch
iehsalz
billigst bei
I. J. Grewenig.

———— —

Geschäfts-Empfehlung.

Der Unterzeichnete beehrt sich hier⸗
mit zur allgemeinen Kenntniß zu bringen,
daß er sich als
Kunst- &amp; Handelsgärtner
etablirt hat und vom 1. März d. J.
ab alle in sein Fach einschlagende Ar⸗
beiten zur prompten Ausführung über⸗
nimmt.

Ferner sieht Unterzeichneter Bestel⸗
ungen auf Pflanzen ꝛc. entgegen und
mpfiehlt sich in verschiedenen Gärtnerei⸗
arbeiten, wie:

Baum- und Rebenbeschneiden,
Gartenanlagen, Gräberverschöne⸗
rungen ꝛc.

Auch wird derselbe zum Frühjahr
alle Sorten Gemüse, Blumen, (auch
Bouquets) ꝛc. verkaufen.

Otto Angewitter,
Kunst⸗ und Handelsgärtner,
bei Wirth Georg Klein im Josephs
thal wohnhaft.

Eine Kuh sammt Kalb
zu verkaufen bei Frau
Langenbrunner.
Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demeß in St. Ingbert.
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        2 —R
* 2*22 2 — —A —5 —A —
838 252 —X ——— 55* D 535 335 52 — —
252* 22 222 25* 235 23z575 66 —J — — — —*8
»3355532537 —535 äs 338323— —2 58555 —53 3257
2 — e 7 —E —3 2 — — 2
25 35 5223c 2. — ex 258 8 5 *32 — 2 58 2
25 * 2 * 228 * 2 25852* 28 5 323 5225
* — 23 —— 25875
335 —38 523 53—8 ———— 553 *53
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8 s3 383 — —* A—
353832*3233 5332 73838 —
2. 2 G3. 8325 33383338533 8
22. 22* 2 — 3. — —A— 37
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A —— —55 558258
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25302.2 8 2538 z333353
* 3 —— 8 2 6 3323 55 —
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        St. Ingberler Anzeiger.
24 4
—— ————— — —

J
der St. Ing beirber AngeigEr (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblal, mit der Dienstags⸗ Donnerstags- und Sonntags⸗
Zummer) erscheint woͤchenllich di er mal: Dien stag, Donner stag Samsstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

15 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Artzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
Nr. 32B — ν Donnerstag, den 28. Februr 1869.
Deutschland.. —
München, 19. Febr. Der 5 Ausschuß der Kammer
der Abgeordeneten trat gestern den Abänderungsbeschlüssen der
Reichrathskammer zum Entwurfe des Berggesetzes ohne Ausnahme
zei, lehnte den Antrag des Frhrn. v. Stauffenberg die Aufheb⸗
ing der Polizeistunde betreff,, ab und stellte von dem Gesetzent⸗
vurfe über die Privatrechtsverhältnisse der Genossenschaften das
2. Haupistüch fest, bezüglich der Gesellschaften mit beschränkter
haftpflicht. — —* age sn in —9* —

—Der. Abg. Förg brachte heute der Kammer zur Kennt⸗
aiß, daß der 3. Ausschuß hinsichtlich der Freigäbe der Brodtarx⸗
deschlug gefaßt dabe Zie⸗ Ditaearhrrchersareltpe
Mäünschenß 28. Febr. Die Abgeordnelenlainmer! hat
heute sämmtliche Artikel des Schulgesetzentwuürfs erledigt und“ das
janze Gesetz mit 114 gegen 28 Stimmen angenommen?“ Deir
Negierungsvorschlag, die Aufsicht über das religids-filtliche Schub
jeben den Geistlichen zu übertragen, wurde wiederholt abgelehnt,
—A—
Theilnahme der Geistlichen?“ am der Ortsschulcommission ange⸗
ommen, ν n —J αν ⸗ eieck N
n ,— Ÿ—,el

S . —ienfteee rieu α ν

—A Diensiebnachtichten t usιαν

Der : Forstamtsassistent Kark Hummel von Kaiserslautern is

in gleicher Eigenschüf? an das k.Forftumt Zweibrücken verseßt
und der Assistentenposten am Forstamte Kaiserslautern dem zum
Forftamtsassistentert · r werdrucken ernannten bisherlgen Forst
jehilfen Franz Kommer! übertregen worden. 178 2 V
n War mst ad t, 22.Febr. Die von der Regierung bean⸗
ragte Befreiung der Aetiengesellschaften und der juxistischen Per⸗
onen von der Einkommensteuer⸗wurde von der Abgeordnetenkam
— u
.Mafunz 17. Febr.“ Der gegenwärtig in —— ver
veilende ehemaligenn Abgeordnete?⸗ zum⸗ deutschen VParlamente
dr. Fronz Zitz von -Mainzbegabsichtigk wieder nach Deutsch
uid zurückzukehren und seinen bleibenden Aufenthalt in Mainz
u nehmen . 37*
Beerx in, 19. Febr.“ Behufs, der mündlichen Verhand—
lungen wegen Abschlusses eines Postvertrages mit dem
dier chien st a'd texeist demnächst eine Commissin des Nord-
— —
Wien, 23Febr. Das Reichsrath genehmigte den beütsch
oͤsterreichischen Telegraphenverträg. — Wie! die „Presse“ ver—
nimmt, wird jedes in der“ keßten Pariser Conferenzdertreten
gewesene Cabinet eine Uber die Thätigkeit derselben und ihren
ẽrfolg sich aussprechende Circularnote erlassen.
J— Sranukreich.. 66

Paris“20. Febre Die „France“ sagt, die Conferenz
habe den Wunsch erneuert, daß völkerrechtliche Fragen,welche
dazu angeshan seien, europiische Conflicte hermprzurufen, dem
Schiedsgericht der Mächte überwiesen werdeßg.

— Der „Etendärd“dementirt das Gerücht, ds habe die
scanzoͤsische Regierung den Wunsch kund gegeben, das belgische
Ministerium seine Entlassung nehmen zu sehen. — Der Public
ündigt ein neues Manifest Isabellens an.

England. 77 3

London, 22. Febr. Die englischen Actionäre der Luxem—
burger Bahn verlangen den Ankauf dieser Bahn don Seiten
zer belgischen Regierung, indem sie sich sonst u Schuldklagen
derechtigt halten. — ILe 7

J e Spanien
Madrid, 23. Febr. Serrano erklärte. die Cortes als
definitis constituirt und forderte-sie auf, ihre Arbeiten- rasch zu
oördern. Prim, im Einverständnisse mit Serrano, protestirt gegen

die Gerüchte, als wolle er die Monarchie wiederhersiellen, und
mahnt zum Fortschreiten auf dem Wege der Revolution. Castellar
helämpft, den Vorschlag eines Dankvotums für die provisorische
Regierung. 65
Aus Madrid wird dem Gaulois“ geschrieben: Man weiß,
daß die Madrider Polizei mehrere verbrecherische Anschläge ent—
deckt hat, deren Zwedk dahin ging, die regelmäßige Functionirung
der Cortes zu verhindern. Der machiavellistischeste Theil eines
dieser Projecte bestand darin“ eine Mine springen zu loffen,
welche, von einer an die Kammer anstoßenden Kirche ausgehend,
unter dem Sitzungssaale der Deputirten ausgemündet hätte.
Glücklicherweise hat man die Gewohnheit, täglich die unterirdischen
Gallerien, auf denen der legislative Palast erbaut ist, zu unter-
suchen. Auf diese Weise hat man die Vorbereitungen entdeckt,
die gegen das Leben der Vertreter der Nation bereus degonnen
vorden waren. i ee
. — Rußland. 3 4
Petersburg, 21.Febr. Das Petersburger Cabinet
wird weiner Sammlung'n der diplomatischen Actensftücke über
dien orientalische Frage veroöffentli chen, besonders über die Pariser
Conferenz. 5* e
Donaufürstenthümer. —
AuVuuch äͤrest, 17. Febre Nach umlaufenden Gerüchten sollen
die Rothen begbsichtigen, in nächster Zeit einen großarngen uns
in Seene zu setzen. Ein Courier, der vorgestern ꝰaus Berlin
angekommen sein söll, habe schriftliche Veweise milgebracht, vaß
ein Coniplat im Zuge' gewesen, den Fürstetz zu Hentthronen und
die Republik zu proclamiren. Der zur Zeials Kammer⸗Präsi⸗
dent fungirende —* Bratiano soll zur Umwölzung der Staats-
sorm die Hand geboten und, bei dem beabsichtigten Complotte
tark gravirt sein. Ferner ist von einer Agitation des Ptrinzen
Bibesco (Sohn des ehemaligen Hospodaren der Walachei, Schwie⸗
zersohn des französischen Marschalls Niel und ehemaliger Adjutant
des Kaisers Napoleon) die Rede, der den Moment: sals geeignet
inden soll die rxumänische Fürstenkrone dem Prinzen Karl von
dohenzollern abzunehmen und sich aufzusetzen. —5 —
Türkei. 4
Konstantinopel, 22. Febr.Alle türkischen Häfen
ind für die griechische Flagge wieder “geöffnet worden. Die
Maßregeln gegen die ariechischen Unterthanen sind aufgehoben.
Vermischtes.

FIn Wallbacch Granken) sjarb nach dem Schw. Tagbl.“
die 69jährige A. M. Feldmann, die in Lumpen gehüllt ihren
Lebensbedarf erbettelte, in den Viehtrögen ihrer Nachbarn nach
dartoffeln suchte/ um ihren Hunger zu stillen ꝛcc, bei ihrem Ab⸗
leben aber 1500 fl. in Grundvermögen, 4000 fl. in Werthpapieren,
irca 200 Gulden baares Geld, 4 Dutzend nagelneue Hemden ꝛc.
zinterließe .. 3— —*

J Idu Maumz fand der Bürstenmacher Ludwig durch Gas—
rußstroͤmung in seiner Wohnung den Erstidungstod. 9
xIn Keön wurden am 20d. die Ueberreste des Cassiers
Bachhaus, seiner Frau undfüuf Kindern, welche beim dortigen
Theaterbrande in den Flammen umkamen, unter außerordentlicher
Theilnahme in einem Sarge und Grabe beerdigt. Die Familie
tand in allgemeiner Achtung.

F Könn, 22. Febr. Gestern Nachmittag wurde hier eine
erst ganz kürzlich nach Verbüßung einer dreijührigen Zuchthaus—
trafe aus dem hiesigen Arresthause entlassene Frauensperson wer⸗
haftet, welche sich bei dem Herrn Polizeicommissar Luda hierselbst
mit der Erklärung gemeldet hatte, daß fie das Theater in Brand
gesteckt habe. Die fragliche Person, ihrer Angabe nach aus Bens—
berg, erllärt, daß sie Tags vorher bei dem Theatercassier Backhaus
in Dienst getreten sei daß man ihrjedoch, weil man mit“ ihr
nicht zufrieden gewesen, sofort wieder gekündigt habe. Aus Racke
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        gabe sie dann des Nachts, als die im Theater beschäftigt gewese⸗
sen Schreiner sich entfernt gehabt, alle Gasröhren aufgedreht und
angezündet und als das noch nicht habe fruchten wollen, noch
Zachen zusammengetragen und in Brand gestecht. Ferner gibt
die Person an, sie hade von Gewissensbissen“ gefoltert, beichten
wollen, sei aber Avon dem -Geistlicher, der sie nicht habe
absolviren wollen, ermahnt worden, ihre Schuld vor der
Polizeibebbdrde zu bekennen, Gewiß ist man sehr gespann⸗
darauf, zu erfahren, ob dem BVrande wirklich eine solch
entsetziiche Ursache zu Grunde liegt. Die Untersuchung
wird dies klar stellen. Auffallend ist es, daß, wie man
sich erinnern wird, am Tage des Brandes behauptet wurde, es
set auch: ein Dienstmädchen der Familie. Bachaus mitverbrannt
Die Veranlaffung zu dieser Behauptung wäre erklärt, wenn sich
ergeben sollte, daß ein Dienstmädchen wirklich in der Wohnung
der Familie Backhaus vorhanden gewesen und nach dem Brande
spursos verschwunden sei. Die verhaftete angebliche Brandstifterin
wurde gestern in zerstoörtem Gemüthszustande am Rathhause sitzend
von einer Frau betroffen und gefragt, was ihr fehle, worauf sie
dann der Frau die ersie Eröffnung machte, dahin gehend, daß sie
eine schwere Sünde, die Anzündung des Stadt-Theaters auf dem
Gewissen habe. Die odigen Angaben und die gegen verschiedene
andere Personen in der Stadt gemachten, wurden von einem mit
den Localitäten des Stadt-Theaters vollständig vertrauten Manne
geprüft und zum Theil offenbar unwahr, theilweise sehr unwahr⸗
scheinlich befunden. Es laßt sich also noch kein einigermaßen siche ˖
res Urtheil über diese mysteriöse Angelegenheit bilden und diee
uim so weniger, als der Leumund der Verhafteten ein in hohem
Grade unvortheilhafter ist.

Berxlkin, 20. Febr. Im Sagale des Handwerkervereins
hielt am Vonnerstag der Professor Virchow für die Gewerkvereint
inen Vortrag über „Affen⸗ und Menschenschädel.“ Der gelehrte
Redner trat den „geistreichen? Theorien seines Freundes Kar'
Vogt, wonach das Wenschengeschlecht aus Affen entstanden sein
joll und wieder zu Affen ausarten koͤnne, mit gründlichen Ab—⸗
handlungen über die Wirbelsäule entgegen und basirte darauf die
VGerechtigung des Menschengeschlechtes auf eine höhere Stellung in
der Schöpfung. .

F. In Wien trat jüngst der 24jährige Katholik Johannes

Huß zum Judenthum übhe..
Durch Zusammenstoß zweier Bahnzüge in eijnem Tunnel

der Pariser Gürtelbahn wurden am 19. d. etwa 40 Personen
schwer verwundet (5 starben noch im Laufe des Tags) Heijer und
Zugführer formlich zermalmt, 8 Waggons zertrümmert.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
Im Jahre 1868 haben in Bayern folgende Ausmünzungen
tattgefunden: 812,772 -Vereinsthaler, 122, 006 Guldenstücke
121344 9albguldenstücke, Einkreuzerstücke im Betrag zu 42,108
fl., Zweipfennige im Betrage zu 1,735 fl., Pfennige im Betrage
u 5,809 fl. Heller, Dreikreuzerstücke, Sechskreuzerstücke, Zwes—
zuldenstücke, Doppel-Verein 8thaler und Goldmünzen wurden im
Jahre 1868 nicht geprägt.
Elberfeld, 20. Febr. Die Actionäre der Bergisch-Mär—
kischen Eisenbahn haben beschloffen, eine Berbind ungsbahn zwischen
der Ruhr⸗Sieg⸗ und der Main⸗Weserbahn, sowie eine Bahn im
Vollmethal zu bauen.
Landwirthschaftliches.

Das saatenvernichtende Auftreten ber Larve des Getreide—
daufkäfers (zebrus gibbus) in verschiedenen Gegenden Deuisch
sands und die seit Menschengedenken unerhörte Menge von
Raupennestern, die bei allem Fleiße nur zum kleinsten Theile
durch Men schenhände entfernt werden können, mahnen uns an
das alleinzi ge Mittel, dem drohenden Uebel zu begegnen, an den
Schutz unserer vielverfolgten Singvögel. Ein bereits in zweiter
Auflage vom Thierschutzvereine zu Elberfeld herausgegebenes Vüch
lein: „Schützet die Singvögel!“, von Montanus, ist geeignet
die Einsicht der Wichtigkeit des Vogelschutzes in betreffenden Be—
rufsklassen, und namentlich bei der Jugend zu verbreiten. Das
kinderbegreiflich ebenso unterhaltend als. belehrend geschriebene, beson—
derz vom Landmanne gern gelesene Büchlein, das bereit
von den landwirthschaftlichen Casino's und Fortbildungsschulen
vertheilt wurde, dürfte besonders den ländlichen Schulen zu em—
pfehlen sein. Sechzehn große Octavseiten stark, kostet da—
Dutzend dieser Büchlein nur 10 Sgr. und ist vom. Secrelat
des Thierschutzvereins, Herrn Walther Lucas in Elhberfeld, p
beziehen.
Polizeiliche Geschäfts-Empfehlung.
“ Bekanntmachung. Der Unterzeichnete beehrt sich einem hiesigen
Die jährliche Verification von Maaß d Mugu antigen Publikum ergebenst anzus
und Gewicht wird an den folgenden eigen, duß er sich iii
Tagen, jedesmal- des Morgens * Drocs Ier

am 83 Uhr anfangend,in— der hier etablirt hat und alle in fein Fach ein⸗

hiefigen Gemeinde vorgenommen wer⸗ schlagenden Arbeiten unter Zuficherung billi—
den und zwar: 8 ger und prompter Ausführung übernimmt.

I. Montag den 1. und Dienstag St. Ingbert, im Februar 18866.
den 2. März nächsthin zu St. Ingbert Johanu Gehl, wohnhaft bei Frau Ww

im Stadthause für die Gewerbetrei- Ehrhardt, gegenüber von Hru. J. Uhl jun.

benden hiesiger Stadt; — n·

2. Mittwoch den 8. März nächst⸗ A in allen
hin zu St. Ingberter Grube oder Meéesamen gorten

Schnappbhach;; 3

3. Donnerstag den 4. März nächst⸗ Grasgcamen &amp;

in bei der k. Kohlengrube, dem Ei⸗ 74—————

—8 und den Fabriken dahier und Saat Wickon

—DV000

jelbst. — —

d Maaße, Waagen und Gewichte

sind dem Verisicator in reinem Zu⸗

jande rechtzeitig zur Untersuchung und

Stempelung vorzulegen.

Zuwiderhandlungen ¶ werden nach
Art. 195 des Poolizeistrafgesetzbuches
an Geld bis zu 15 fl. gestraft.

St. Ingbert, den 24. Februar 1869.

Der kgl. Polizeicommissär:
Bruch. 4

Eine Dienstmagd für
häusliche Arbeiten und
auch ein wenig im Kochen erfah
ren, wird &amp; —— em Eintritt
gesucht. Guter —* wird zu—
gesichert. Die Expedition —*
Blattes aibt Auskunft.
Frucht⸗, »vod⸗, Flossch⸗ꝛc. Preis

der Stadt Zweibrücken v. 25. Febr.
Weizen 5 fl. 48 kr., Korn 4 fl. 32 ir
Gerste Areihige, — fl. — kr., Gerste dier
xeihige, 4fl. 28 kr. Spelz 4 fl. 9 ir
Spelzkern 83fl. 26kr. Dinkel — f
— kr. Mischfrucht 45 fl. 40 kr. Hafen
afl. 20 it. Erbsen A 24 tr. Wig
4 fi. 1 kr. Kartoffeln 48 kr. Heu 2 fl
4kr. Stroh 1fl. 28 kr. per Zentnet
Weißbrod 12 Kilogr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 18 k
ditto 1Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil
27.kr. 4 Paar Weck 9 Loth 2 kr. Rind
fleisch 1. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 Ir
Kalbfleisch 12 kr. Hammelfleifch 14 kr
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wei
24 kr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 32 kr
per Pfund.

Frucktpreise der Stadt

Kaiserslautern vom 28. Febr.

Weizen — fi. — kr. Korn 4 fl. 32
Spelztern 5 fl. 29 kr. Spelz 8
58 kr. Gerste 5 fl. 19 kr. Hafer 4
29 kr. Erbsen — fl. — kr. Linsen 40
56 kr. per Zentner.

Brodpreise:? 6 Pfd. Kornbrod 22h
2 Pfd. Gemischtbrod 12 kr. und 2 Pfo
Weißbrod 12 kr.

—m

Redaction, Druck und Verlag von F. X. Dem⸗* iu St. Ingbert.
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        —EVV 223323 22—* —2222222 855328
5338338 328525 e 6 b
— —222 —— — — —772 * — — 2 2222. 382
—z——zz555 3 5 2873 538532 238 IJ 27 *38*
223 528 0238 — —— 2.283—— — —80438
* 228 30 — i —2 *32z4258 2.5 — 3 —8* 54*32 J
5 — — 658 ——8* —853832283 2338 55 *— 22333535
—— 383355283 3325385 3 S 3333223
—X — ——— — 83 ——252
z7 * 533 588333 738480*
7 3* 35* 8s55 — 5 ** 2522 8 2 8 3;
28 ——2 —35— 8233— 1. *353 2325 3 —25*3
— 5 — — *52538553 16 2 535288 854.8
33827* 8 3
—8 — 8 *537 F S * * —8* — 8 5 —— —
28 2837 — 28 2* F 22 533 2 * — 3838 7*5 *;
s333 3335 7 s—
* — 227 J * SX * 2 2 28 —
23 588 22357 5*3 588* 5432835 — —8825 3538 2 1
— 5 32 233 2332 5—8 583 2383 83——3301
53 23 38325 353533. 3 389 74 — ——

* ⸗ 2 4— 4 E 3 t — —* 325.32 3 522
3223 2—235 8 3 333 833 4 3
—A 55 258333853 B5 27 77552 3 537 233582 32533

“*7 E ä 2 * * *3
885 3833333 73233 353383 z 35
— 2— 27 5*27 522 S * * *25 22352 523 — 2
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2535 5— 5—33 52375* — 555 ——55*2 2383 *877
55S7 255 55 583 533— 233228343 28368
* 2* * * —— — 2 —4— 453 *—77 7
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33 388 8 33 53723 33
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Nr. 33. ESamstag, den 27. Februrreee 1869.
Deutschland.
München, 21. Febr, Dem „Schw. M.“ wird von hier
geschrieben: Der König widmet sich mit einem Eifer den Staats⸗
jeschäften, er folgt insbesondere den Verhandlungen des Landtags
aͤber die Fragen, welche das Verhältniß des Staats zu seinen
heftigsten Gegnern berühren, und welche eben jetzt. in hellstem Licht
beleuchtet werden, mit so hingebender Aufmerksamkeit, und er ist
während dieser Zeit mit den jetzigen liberalen Ministerien fort
wahrend in so directem, vertraulichem Verkehr, daß die Ausstreu⸗
ungen der ihnen feindseligen Partei lediglich als böswillige Täu—
schungen, daß ihre versuchten Intriguen als machtlose und gänz—
üch verfehlte Experimente sich erweisen. Das Ministerium Hohen⸗
lohe steht heute fesler als je zuvor, und es kann — eben wegen
der Aufklärungen, welche zum Ingrimm seiner ultramontanen
Gegner die jüngsten Kammerverhandlungen gehracht haben —
mit Zuversicht den bevorstehenden Landtagswahlen entgegensehen.
München, 22. Febr. Der biedere „Volksbote“ wird in
der heutigen Nummer der „Neuest. Nachr.“‘ gehörig abgemuckt; sie
schteiben: „Das ultramontane Blatt, das man in anständiger
Gesellschaft nicht nennen kann, gibt sich große Mühe, durch seine
Berichte über die Verhandlungen der Kammer der Abgeordneten
den Beweis zu liefern, daß es wirklich die äußerste Verachtung,
die man ihm zollt, verdient; hierin liegt wohl die Ursache, war⸗
um keiner der Abgeordneten, die es in gewohnter Weise zu be⸗
schimpfen persucht, Klage gegen ihn erhebt; sie haben, zu viel
Achtung vor sich selbst und vor den Richtern um diese in die
Unannehmlichkeit zu versetzen, sich mit dem Schreiber jenes ver—
achteten Blattes abgeben zu müssen.“
München, 22. Febr. Der von der k. Stagaisregierüng
der Kammer der Reichsräthe vorgelegte“ Gesetzentwurf über die
Maß⸗ und Gewichtsordnung zerfällt in 16 Artikel. Hiernach ist
das Meter mit decimaler Theilung und Vervielfachung die Grund⸗
lage des Maßes und Gewichtes. Die Einheit des Längemaßes
bildet das Meter. Der 10. Theil des Meters heißt Decimeter,
der hunderste das Centimeter, der tausendste das Millimeter. Die
Einheit des Flächenmaßes bildet das Quadratmeter. 10 Quadrat⸗
meter heißen das Ar, 10,000 Ouadratmeter heißen das Hektar
Die Grundlage des Körpermaßes bildet das Cubikmeter. Die
Kinheit ist der tausendste Theil eines Cubikmeters oder ein Cubik-
decimeter und heißt das Liter. Hundert Liter oder der zehnte
Theil des Cubikmeters heißt das Hektoliter. Die Einheit des
Gewichtes bildet das Hilogramm oder Kilo — 2 Zollpfund. Es
ist das Gewicht eines Liters destillirten Wassers bei —.4 Grad
des hunderttheiligen Thermometers. Das Kilogramm wird in
1000 Gramme getheilt mit decimalen Unterabtheilungen. Zehn
Gramme heißt das Decogramm. Der 10. Theil eines Gramms
beißt das Decigramm, der 100. das Centigramm, der 1000. das
Milligramm. Ein halbes Kilogramm heißt das Pfund. 50 Kilo⸗
gramm oder 100 Pfund heißen der Centner. 1000 Kilogramm
oder 2000 Pfund heißen die Tonne. Ein von diesem Gewicht
abweichendes Medicinal-, Gold-e, Silber⸗, Juwelen⸗, und Perlen⸗
Jewicht findet nicht statt. In Betreff des Münzgewichts bleibt es
bei den im Art. 1 des Münznertrags vom 24. Jan. 1857 gege—
henen Bestimmungen. Die bestehenden Feldmaße bleiben bis auf
Weiteres in Geltůung.c.. 7575
— Die Maß- und Gewichtsordnung tritt mit dem
J. Januar 1873 für den ganzen Umfang des Königsreichs in
Wirlsamkeit.
München, 28. Febr. Sehr großes Aufsehen erregte es,
daß unter den 26 Abgeordneten, welche gegen das Schuͤlgeseß
dimuiten, auch der kürzlich ernannte Präsident des Oberappella⸗
tionsgerichts, Herr b. Neumayr, sich befand. Der“ Abgeordnete
Jordan, welcher schon einige Wychen, an Gelenkrheumatismus
leidet, das Zimmer hüten muß, kann den Kammerverhandlungen
noch immer nicht heiwohnen,. 7*
München, 24. Febr. Reichsrath Graf von Lercheufeld
empfiehll als Referent des' 3. Ausschussez der Kammer der Reichs—

räthe über den Antrag des Abgeordneten Krumbach auf Leistung
don Beiträgen für die Feuerwehren von Seiten der Immobiliar—
Feuerversicherungsanstalt und der Mobiliar⸗Versicherungsgesellschaf⸗
en, daß die gesetzlichen Bestimmungen über das Feuerversicherungs⸗
vesen einer Revision dahin unterzogen würden, daß die Feuer⸗
versicherungs⸗Anstalten und Gesellschaften die Verpflichtung hätten,
Theile ihrer Einnahmen den Gemeinden oder Vereinen zur Ver⸗
besserung ihrer Feuerlöschanstalten zu überlassen.

München, 24. Febr. Der neue Civilproceß wird doch
diese Woche in die Abgeoidnetenkammer gelangen. Da nur solche
Modificationsanträge, welche von 25 Ahgeordneten unterstützt sind,
zur Verhandlung kommen können, und nicht über die einzelnen
Artikel, sondern nur capitelweis abgestimmt wird, so glaubt man,
daß der ganze Proceß in zwei Sißungen debattirt und acceptirt
werden wird, da dem Vernehmen nach nur 83bis 4 Modifications⸗
anträge gestellt werden. Das Einführungsgesetz ist noch in der
Berat hung des gesetzgebenden Ausschusses begriffen, und es wer—
en daher noch einige Wochen verstreichen, bis dasselbe zur Bera⸗
hung in der Kammer bereift ist. Bei dieser wird sich dann die
Frage über die Einführung des neuen Processes in die Pfalz
darbieten und zur Entscheidung kommen. Dem WVernehmen nach
ollen die pfälzischen Abgeordneten jedoch schon bei der allgemeinen
Discussion über den Proceß einen Antrag einbringen, durch welchen
ie ihren Standpunct wahren und alle Rechte vorbehalten, um
bei der Verhandlung über das Einführungsgesetz die Einführung
des neuen Processes in die Pfalz bestreiten zu koönnen.
3Muünchen, 25. Febr. Die Abgeordnetenkammer ist den
Abänderungsbeschlüssen der Reichsrathskammer bezüglich des Berg⸗
gesetzes beigetreten, und ist hierüber also Gefammibdeschluß erzieli.
Sodann wurde der Gesetzeuiwurf Aber die Bergwerksabgaben nach
»en Ausschußanträgen einstimmig angenommen. In Beantwortung
iner Interpellation Liebis sagt der Minister des Innern die
haldige Publikation einer Kaminkehrerordnung zu. u
Muünchen, 26. Febr. Gestern Abend ist der Abgeordnete
Tafel gestorben. J— I

77Dienstesnachrichten.
Die katholische Pfarrei Laumersheim, Bezirksamts Franken⸗
hal, ist dem Priester Michael Rinck, Pfarrer in Grevenhausen,
Bezirksamts Neustadt a. d. H.. verliehen worden.

Worms, 21. Febr. Den Conflict des katholischen Bürger⸗
neisters Brück dahier mit der Geistlichkeit, den die letztere
vegen seiner beim Lutherfeste gehaltenen Rede von der ständigen
Mitgliedschaft des katholischen Kirchenvorstandes ausschließen wouͤle,
jat das großherzogliche Ministerium zu Gunsten des Bürgermeisters
entschieden. —

Freiburg, i. Bra24. Febr. Die Anklagekammer hat
zegen Bisthumsverweser Kübel und Pfarrverweser Burger in
Constanz wegen Mißbrauch geistlichen Amtes auf Versetzung in
Anklagestand erkannt. Das Verweisungserkenntniß wurde gestern
Hrn. Kübel eröffnttt. 5

Coburg/ 10. Febr. Dem Vernehmen nach wird der
berzog in der nächsten Zeit eine Reise nach England
antreten.
Fraukfurt, 22. Febr. Der Herzog von Nassau ist
Ende verflossener Woche nach Paris und dem suͤdlichen Fraukreich
abgereisft.

Frankf,ur t. 25.Febr. Aus Berlin geht die Nach—
richt ein, daß die Reglerung der Stadte die 3. Millionen Gulden
bewilligt habe. Die Unterzeichnung des. Recesses erfolgte noch
heute. Wie ein Privattelegramm des „Frankf. Journemeldet,
hätte von dieser Ausgleichungssumme der Staat 8Millionen, det
König aus seiner Chatoulle: 1 Million übernommen. Die Domi-—
aicaner⸗Kaserne und Kirche, sowie det Falkenspeicher (Lagerhaus 7)
ielen an den Staat.. 2

Berlin, 24. Febr. Die von einigen Blättern mitgethbeilt⸗
        <pb n="122" />
        Nachricht üUber Armeereductionen beruhl auf Mißverständnissen.
Armeereductionen find jedenfalls nicht im Werke. — Der nord—
deutsche Reichstag ist auf den 4. März zusammenberufen. — Der
Schiuß Ddes preußischen Landtages wird vermuthlich am 6. März
ttattfinden. 75*

Wassen, 25. Febr. Die „Neue Freie Presse“ veröffentlicht
ein Circular Giskra's vom 19. d. M. an die Statthalter, welches
das gegen die Verfassung und die confessionellen Gesetze verstoßende
Vorgehen mancher bischöflicher Ordinariate constatirt. Der Mi⸗
nister ·des Innern, im Einvernehmen mit den Ministern der Justiz
und des Cultus, verfügt, die Statthalter sollen den Ordinariaten
die Gesetzwidrigkeit des betreffenden Vorgehens bekannt machen.
Bei fernerer Uebertretung des Verbots soll gegen jeden Theilneh⸗
mer an solcher Uebertretung mittels Execution und Strafverfahren
horgegangen werden. — Nach einem Privattelegramm der „De⸗
zatte theilte der griechische Gesfandte Rhangabe den Bevollmäch⸗
tigten der Conferenzmaͤchte eine Note des Ministers Delijannis
mit, welche die Rothwendigleit der Zustimmung zur Dec laration
ronstatirt, das Vorgehen der Conferenz, sowie das Verfahren der
Pforte jedoch streng kritifirt, die Richtbeachtung der Sache Kreta's
dedauert und schließlich den Wunsch ausdrückt, die Mächte möchten
nunmehr statt Griechenland den unglücklichen Kretern beistehen.

Frankreich.

Paris, 24. Febr. Der Marquis Lavaleite hat an die
Vertreter Frankreichs im Auslande ein Circular gerichtet, worin
rüber die Arbeiten der Conferenz Aufschluß gibt. Bekanntlich
war schon vor einigen Tagen die Rede davon, daß alle bei der
Conferenz vertretenen Mächte ein Gleiches thun würden.

Die „France“ dementirt aufs bestimmteste die Nachricht, daß
Graf Solms bei der hiesigen Regierung Vorstellungen betreffs
Aufenthalts der hannöverschen Flüchtlinge in Frankreich erhoben
habe.. *

Heunte als am 24. Februar, dem einundzwanzigsten Jahres-
tage der Revolution von 1848, widmen mehrere Journale, so
der „Siecle“ und der „Avenir“ diesem großen Ereignisse ihre
Vetrachtungen, die natürlich nicht erfreulicher Ratur sind.
Belgien. *
Brusssel, 24. Febr. Der heutige „Moniteur“ veroͤffent
licht das Eisenbahngesetz. — Die Antwort Belgiens ausf die fran⸗
zöfische Note ist gestern vom Ministerconseil unter dem Vorsitze des
Köͤnigs festgestellt worden.
Italien.
Florenz, 18. Febr. Die Lage der Insel Sardinien
verschlimmert sich immer mehr; jede Sicherheit in den Stadten
ind auf den Landstraßen hat aufgehört. Der Ackerbau liegt aus
Mangel an Händen und Geld darnieder und die schreckliche Plage
der Heuschrecken hat ihn vollends zu Grunde gerichtet.

Der König hat vor seiner Abreise von Neapel der
Deputation von Palermo die Versicherung —XV
Jauzen Eiufluß anwenden werde zur Herstellung von Eisenbahn⸗
berbindungen zwischen den großen Städten Siciliens, — Die im
Parmesanischen herumstreifende Bande ist von den zu ihrer
Verfolgung ausgesandten Truppen erreicht und gefangen ge—
nommen worden.

Florenz 23. Febr, Bei Casina, in der Provinz Reggio
ist eine bewaffnete Bande, etwa 100 Mann stark, aufgetaucht,
bon Civilpersonen geführt, eine rothe Fahne tragend. Sie scheint
sich der als Mahlsteuer eingenommenen Gelder bemächtigen und
dieselben den Contribuenten zurückgeben zu wollen.

Der Polizeidirector in Palermo wurde am 16. Febr. durch
einen Dolchstich meuchlings verwundet. Der Thäter konnte bis
jetzt nicht ausfindig gemacht werden.

In Rom slarb kürzlich die frühere Aebtissin der Bra⸗
ilianerinnen von Minsk, Macrena Mieczyslawska, die im Jahre
1345 vor den Verfolgerungen des Kaisers Nikolaus J. sich dorthin
geflüchtet hatte.

Nach einer statistischen Zusammenstellung kamen in Italien
im Jahre 1865 2,688 Morde (2,315 an Männern, 373 an
Weibern), im Jahre 1866 aber 3, 157 Morde (2,781M. 376 W.)
dor. Die vdielen Morde auf der ethnographisch hierher gehörigen
Insel Korsika (von 1820 -52 c. 4,300) sind dabei nicht einge⸗
rechnet. Auf je 100,000 Einwohner kommeu in Italien 14.04
in Spanien 936, in England 1,6, in Belgien 0, 30, Morde ꝛc.

Eine enisetzliche Attentatsgeschichte läßt sich ein ultramontanes
franzoͤsisches Blatt aus Rom melden. Danach sei ein gewisser
Filibechi auf dem Wege nach Rom festgenommen worden, wohin
er sich zu dem Zwecke begeben habe, den Papst zu ermorden.
Der franzoͤsische Geschaftsträger in Florenz habe das Comploi
Aden AUnd die paäpfiliche Regierung davon in Kenntniß gesetzt

—XIDDDDD Verschwoörung auf dy
-Zpur gekommen und habe eine zur Drucklegung revolutionäre
Zroclamationen bestimmte Druckerel in einer Vorstadt Rom
aldekt; auch ein Schwager Ajani's wurde verhaftel
zierin legt waͤhrscheinlich dbes Pudels Kern, denn am 19
ebruar sollte die romische Consulta in Sachen Ajani's um
uzzies entscheiden, und man bereitet auf das Resultat vor.
Spanien.

Aus Maderid, 28. Febr., wird dem Londoner „Standard
mitgetheilt, daß die spanische Regierung die Familie Monipensie
zur Rückkehr nach ihren Residenzorten in Spanit
eingeladen habe.
Türkei.
Konstantinopel, 28. Febr. Der Conflict zwischen de
Türkei und Persien wird bis zum Eintreffen des per ischen Bot
chafters in der Schwebe belassen.

WRermirp«dtes.

— In Speyer wird am 10. Mai l. J, die Concursprũfun
der zum Staatsdienst adspirirenden Rechtscandidaten beginnen,
der die Zulassungsgesuche bis zum 1. April einzureichen sind.

Die Regierung der Pfalz macht bekannt, daf die Au—
stellung eines Passes zu einer bloßen Reise nach Nordamerib
nicht don einer vorherigen öffentlichen Ausschreihung abhängig z
machen sei, waährend jedoch selbstverständlich in Fällen, in denen
der dringende Verdacht vorliegt, daß sich der Gesuchsteller seine
Verbinduchkeiten im Inlande zu entziehen trachte, die Behdrdn—
das Nöthige vorzukehren haben. —

FDuürtheim, 28. Febr. Herr Landgerichts- Ussess
Schaufert in Germersheim hat ein Gesuch um Urlaubsbewilligun
auf ein Jahr eingereicht, un seinet weitern Ausbildung leben un
saunpnachich die Theater verschiedener Hauptstädte besuchen 3
oͤnnen.

fMannheim, 282. Febr. Die erste Aufführung de
Dper von Richatd Wagner: „Die Meistersinger von Nürnberg
st nunmehr auf den 5. März bei aufgehobenem Abonnement un
Sonntagspreisen festgesetzt.

7In Ueberlingen (Baden) fand man in einem jüngst abg
hrannien Haufe, das unzweifelhafi früher einen Bestandtheil d
xralten Buͤrg ausmachte, in welcher unter Anderen der sagenhah
Frankenherzog Gunzo residirte, beim Wegschaffen des Schulte
unter einer sseinernen Platte in einem verblaßten, rothwollen
beim Berühren in Staub zerfallenden Tuche 2000 Geldstuc⸗
silberne Bralteaten von der Größe eines Sechsers und so schoͤ
als wenn sie eben erst aus der Münze gekommen wären.

4 Ueber die Geistesgegenwart und den Muth einer hob
ländischen Bäuerin schreibt das „St. Tagbl.“ Folgendes:
der Umgegend von Simbach bei Landau liegt ein —X
ünter dem Hochamt des Lichtmeßtages war die Bäuerin allein,
Hause, eben mit dem Herausbacken der gebräuchlichen Lichimt
cuchelchen beschäftigt. Da fand sich ein Krüppel vor der Hau⸗
thüre ein. Zwar das Gesicht und die breitschulterige Poßiln
deuteten eher auf einen stämmigen Burschen. Doch trippelte
erbärmlich; die beiden Beine waren mit dicken Hadern —XR
auch klapperte er mit den Zähnen vor Frost. So sprach er w
Almosen und Einlaß vor. Die Bäuerin überwand ihren instirh
rligen Verdacht, gab und wies ihm die Ofenbank an. Sie seh
vaueie ihren Kuücheln ab. Plötzlich stand der vermeintliche Krr
hel als wilder Raubmörder vor ihr, in der einen Hand ein
panntes Doppelterzerol, in der andern ein blitzendes Messer n
der Drohung: „Maustod bist du hin, wenn du nicht alles Gt
— — —
dir das Leben opfere, bringe ich dir gerne alles Geld; me
haben wir ohnehin nicht zu Hause, als die Dienstbotenloͤhn
Iber,“ fugte sie hinzu, „gedulde dich einen Augenblick; ehe ihh
die Kammer gehe, muß ich noch den Kessel vom Herd heben, se
könnie das Schmalz und mit ihm Haus und Hof brennend,r
den!“ Der Räuber ließ es geschehen. Die Bäuerin den ge
ergreifen, ihn emporheben, das siedende Schmalz dem nichts ahn
den Vagabunden ins Gesicht' schütten, par das Werk einer wah
Blitzesschnelle. Der Gefahrliche stürzte entwaffnet zu Boden!
nimne sich unter Feuersqualen; bis die Andern nach 9
amen, war er eine Leiche. In den Falten der Fußhadern
man noch zwei Stilete.

— üniler der Ueberschrist „Pfälzische Eisenbahnen“ schreibt
Frankfurier Zig.“ z, Wie wir aus Juverlässiger Quelle gui
heilt bekommen, sind unsere früheren Angaben über die Bod
sungen einer Fusion der bestehenden Gesellschaften auf 80 J
war richtig, aber nicht ganz vollständig. Erganzend ist nän
u bemecken, daß die baherische Staaisregierung auch auf
        <pb n="123" />
        he nach den bisherigen Concessionsbedingungen zustehende Heim⸗
IIlsrecht der Bahnen nach 99 Jahren ohne alle Entschädigung
richtet. Ueberdies hofft man, von der Staatsregierung das
deuere Zugeständn ß der Zinsgarantie nicht blos auf 30, sondern
uf mindestens 35 Jahre zu erlangen. Obwohl nun die Lud⸗
vigsbahn⸗Actionãre auf einen nicht unansehnlichen Theil ihrer bis⸗
erigen Renten werden verzichten müssen, so liegt doch die Annahme
jeser Bedingungen, Angesichts der gar nicht mehr zu vermeiden⸗
en Concurrenz durch neue Schienenwege in der Pfalz, so sehr
n ihrem wohlverstandenen Interesse, daß an dem Zustandekommen
ner Verständigung auf solcher Grundlage kaum zu zweifeln sein
ürfte. Aber auch der bayerischen Staatskasse werden daraus so
nleuchtende Vortheile erwachsen, daß ein Widerspruch von Seiten
e Landtags um so weniger zu besorgen steht, da die pfälzischen
Abgeordneten der Genehmigung von rechtsrheinischen Eisenbahnen
in Betrage von 100 Millionen, und zwar unmittelbar auf Kosten
ez Staais, werden zu stimmen haben.“

p Das Bremer Segelschiff Columbus (Capitän Hillmer),
m 17. November mit Auswanderern von Bremen in See ge—⸗
angen, soll nach eingegangener Nachricht noch immer nicht im
hestimmungshafen eingelaufen sein.

p Aus Titsit schreibt man, daß der Typhus an der russ.
hrenze immer weiter um sich greife; in den Lazarethen von Kowno
sollen augenblicklich 1200 Typhuskranke liege. —

— (Explosion der Fregatte Radetzky). Auf der am 20. d.
gormiit. zwischen 10 und 11 Uhr etwa 10 Meilen nördlich von
dissa durch Erplosion untergegangenen k. k. Fregatie „Radetzky“,
helche ganz vor Kurzem in Ausrüstung getreten war und sich auf
dreuzung befand, waren 867 Personen, darunter 13 dem Schiffs⸗
ube angehörig, eingeschifft; von diesen allen sind nach den bis⸗
erigen Nachrichten nur 23 gerettet, nemlich der Pilotage⸗Officier
zarih, zwei Quartiermeister, ein Heizer und 19 von der Mann⸗
jaft und den Profesionisten. Die Fregatte führte, wie man sagt,
Kanonen. Die Erxplosion wird soweit die bisherigen ipär—
chen Nachrichten einen Schluß auf die Entistehungsursache über⸗
aupt zulassen, durch eine unbemerkt gebliebene Entzündung des
ohlenvorrathes und durch die Ausdehnung des Feuers auf die
zuiverkammer zu erklären versucht. Das Commando der Fregatte
üͤhrte Capitän Daufalik und als Detail-Officier war Lieutenant
dintner eingeschifft, der Bruder des Commandanten der auf der
fasiatischen Erpedition befindlichen Corvette Friedrich. Die
Fregatte war eiwa 18 Jahre alt, aber ganz kürzlich erst einer
urhgreifenden Reparatur unterzogen.

p In Caen Frkr.) hat ein Mann von 290 Pfund Gewicht
md 9 Fuß(1) Umfang eingewilligt, die Rolle des Fastnachts⸗
ohsen zu uͤbernehmen und sich statt dessen durch die Stadt führen
u lassen, wenn er dafür ein Honorar von 100 Fres. erhielte
ind der magerste Bürger, ein wahres Scelet, eine Sammlung
mier den Zuschauern veranstalte; die Bedingungen wurden erfüllt,
ind die dadurch erhaltenen 800 Fres. brachte der Dicke der
Familie eines durch einen Sturz verunglückten Maurersgesellen.

p Die gegenwärtig in Liverpool weilende Mander'sche Me⸗
jagerie war dor einigen Tagen der Schauplatz einer Entsetzen
regenden Scene. üls der Thierbändiger Naccomo während der
zorflellung in einen Löwenkäfig trat, warf ihn unmittelbar dar⸗
uf ein großmächtiger mähnenloser Löwe von hinten nieder und
uͤrbeile ihn nmit seinen fürchterlichen Tatzen. Ein fürchterlicher
ampf entspann sich; mit einem Faustschlag gelang es schließlich
daccomo, den Löwen von sich herunterzuwerfen. Er war im
Jegriff aufzuspringen, als ein zweiter Löwe auf ihn losging. Ein
zqhlag mit dem schwer mit Blei geladenen Peitschenstiel brachte
en neuen Angreifer sehr bald zur Raison, und einige Hiebe des—
alben Instrumentes auf den Kopf des ersten Löwen machten diesen
csinnungslos. Trozz seines zerfleischten Rückens setzte der uner⸗
hrockene Thierbändiger die Vorstellung fort.

In Glasgomw hat am 14. Februar der Sturm acht
enschen den Tod gebracht. Ein 80 Fuß hoher Schornstein
vutde nämlich umgeworfen, fiel auf ein nebenstehendes Haus und
oͤdtete dessen Einwohner fünf Frauen, ein Mann und zwei Kinder,
m Bette.
f Unter den Rumänen versteht man die Einwohner der
MNoldou und Walachei, sie werden von mehreren Politikern über⸗
uus gehätschelt, etwa wie der Sultan oder Tiras, der auf einen
—B Kehle springen soll. Es geht seltsam
zei ihnen zu wie Folgendes Geschichtchen, eines von den vielen
ltaͤglichen, beweist. Cin Kaufmann in einer Stadt hatte mehrere
ausend Ducaten gelöst; selbigen Abends kommen zwei Männer
u ihm mit Masken vor dem Gesicht: riegeln die Thüre zu und
ufen mit vorgehaltenem Rebolver: Geld oder Leben! — Der
daufmann sagie gefaßt: dort in der Truhe ist das Geld, hier
er Schlüssel, langen Sie zu. — Die Räuber werfen sich auf
den Schat und der Kaufmann gewinnt Zeit, sein Gewehr hinter

»em Beite hervorzuholen und die beiden Kerle zu erschießen.
Sofort eilie er hinaus, schließt die Thür ab und befiehlt seinem
diener Niemand heraus und hinein zu lassen; er eilt zum Poli⸗
seidirector — der ist nicht zu Haus, — zum Präfecten, aber
zuch dieser ist abwesend, und endüch zum Polizeie Commissar. Mit
ewaffneter Mannschaft gehts in das Haus des Kaufmannes zu⸗
rück, die Thur wird gebffnet, vor der offenen Truhe liegen todt
die maskirten Räuber. Man reißt ihnen die Masken vom Ge—
sicht und erkennt in ihnen — den Herrn Präfecten und den
Derrn Polizeidirector des Orts, die Beide dem Bojarenstande
ingehören.
7 GEntdeckung eines Riesenstromes.) In Trübner's Orienta
und American Literary Record theilt der Prairien-Reisende Catlin
mit, daß ein großer Fluß, größer als der Mississippi, unter dem
Felsengebirge (Rockh Mountains) herfließt. Mr. Catlia beabsich—
igt, seine Entdecung nebst den dazugehörigen Beweisen in VBälde
zu veröffentlichen.
Mothleidende in Newyork.) Es wird berichtet, daß sich in
der Stadt Newyork nicht wepiger als 200,000 Menschen befin—
den, welche keine Arbeit, keine Heimath und keine Lebensmittel zu
hrem Lebensunterhalt haben. Einige von ihnen betteln oder
tehlen, allein der größie Theil macht Schulden oder fällt Feun—
den oder Verwandten zur Last. Das Resultat dieses Zustandes
st Mangel, Elend und schmachvolle Demoralisation.
Aus Valparaisso wird unter dem 2. Jan. dem Offic. J.
eschrieben: „Ein schreckliches Unglück hat Valparaiso betroffen.
Un 31. Dec. um 1193 Uhr Abends brach im Osttheile der
Stadt eine Feuersbrunst aus, in wenig Augenblicken waren 3
*tadtviertel von den Flammen heimgesucht. Eines dieser Viertel
— Holz⸗
md Kohlenmagazine neoͤst einer großen Anzahl Wohnhäuser für
ie arbeitende Klasse in sich schloß, ward gänzlich eingeäschert.
der Verlust wird auf 293 Millionen Fr. geschätzt. Viele Un—
lückliche sind obdachlos und ohne Mittel; eine Frau und zwei
dinder sind in den Flammen umgekommen. Während mehrerer
Stunden befand sich die Stadt unter dem Einfluß eines unbe—
chreiblichen Schreckens. Die Entrepots der 6. Douanesection,
velche an ein brennendes Holzmagazin anstießen und Tausende
on mit Theer, Petrol und Terpentin⸗Essenz gefüllter Fässer,
owie eine große Menge Feuerwerkskörber enthielten, waren der
jußersten Gefahr ausgesetzt von den Flammen ergriffen zu wer—
»en. Nur übermenschlichen Austrengungen gelang es diese Douane—
ebäude sicherzustellen, deren Erplosion die Hälfte der Stadt zerstört
dahen würde.

— U 0D — —
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
München, 22. Febr. Auf der jüngsten Conferenz des
uddeutschen Eisenbahmerbandes ist die für das reiselustige Publi—
um höchst vortheilhafte Einrichtung der Rundtouren zu ermäßigten
Preisen definitiv bereinigt worden. Die Preisermäßigung beträgt
34 Procent, und es werden Billethefte mit Coupons ausge eben,
und es sollen auch für alle Zwischenstationen Coupons eingerichtet
verden. Die Ausgabe sämmtlicher Couponsbücher soll bis zum
Beginnn der Reisezeit, womöglich bis 1. Mai und jedenfalls
gleichzeitig erfolgen. Als neue Tour wird folgende festgesetzt:
Prag, Furth, Schwandorf, Nürnberg, Nördlingen, Augsburg,
Nünchen, Regensburg, Furth, Prag. Die übrigen schon früher
estgesetzten Rundtouren sind: 1) Wien, Linz, Salzburg, München,
Augsburg, Ulm, Stuttgart, Karlsruhe, Baden-Baden, Basel,
zchaffhausen, Constanz, Lindau, Augsburg, Nürnberg, Regensburg,
Passau, Linz, Wien. 2) Wien, Linz, Passau, Regensburg, Nürn—
jerg, Wurzburg, Aschaffenburg, Frankfurt oder Darmstadt, Mainz,
Worms, Ludwigshafen-⸗Mannheim oder Mainz Darmstadt, Heidel⸗
zerg, Bruchsal, Stutkgart, Ulm, Augsburg, München, Salzburg,
zimz, Wien. 3) Wien, Linz, Salzburg, Rosenheim, Kufstein,
Innsbruck, Brixen, Bozen, Verona, Venedig, Udine, Triest,
zaibach, Graz und Wien. 4) Wien, Linz, Salzburg, München,
zandshut, Regensburg, Schwandorf, Furth. Prag, Brünn, Wien.
3) Wien, Linz, Salzburg, München, Regensburg, Eger, Franzens-
„ad, Leipzig, Dresden, Bodenbach, Prag, Brünn, Wien.
3) Prag, Fuͤrth, Schwandorf, Regensburg, Passau, Linz, Wien,
SZalzburg, Rosenheim, München, Landshut, Regensburg, Prag.
7) Vrag, Furih, Nürnberg, Würzburg, Aschaffenburg, Frankfurt,
Hainz, Coin, Bingen⸗Mainz, Darmstadt, Mannheim⸗Ludwigshafen,
deideiberg, Bruchsal, Stuttgart, Umm, Augsburg, München, Re⸗
ensburg, Furth, Prag. 8) Prag, Furth, Regensburg. München,
Zufstein. Innsbruck. Brixen. Bozen, Verona. Venedig. Triest
        <pb n="124" />
        Ldaibach, Graz, Wien, Brünn, Prag. 9) Prag, Furth, Schwan
dorf, Regensburg, München, Augsburg, Lindau, Constanz
Schaffhausen, Basel, Baden⸗Baden, Karlsruhe, Heidelberg,
Würzburg, Nürnberg, Furth, Prag. 10) Stroßburg, Kehl, Köln,
arlsruhe, Frankfurt, Lindau, Stuttgart, Mainz, München über
ufstein, Innsbruck, Sterzing, Bozen, Verona, Mailand, Florenz,
Bologna, Padua, Venedig, Triest, Graz, Wien und über Salz-
burg oder Passau zurück. — Von den übrigen Beschlüssen ist
zu bemerken, daß die Conferenz den Geundsatz des süddeutsch⸗
franzöfischen Verbandsprotokolls angenommen hat, welcher lautet:
„Die Beschädigungen an dem Gute, welche durch was immer
für einen Unfall entstanden, werden von detjenigen Verwal⸗
tuug getragen, auf deren Bahn der Unfall geschehen. — Die
nächste Conferenz findet am 8. Juli in Salzburg statt. IJ
Laundwirthschaftliches.

die Sehnen und Bänder, die Knochen endlich finden als Roh
material in der Düngerfabrikation ihre naturgemüßeste Verwend
ung. Meistens sind es strebsame Landwirthe, die sich die Au
außung der thierischen Cadaver im Interesse der Erhöhung de—
Bodenkraft ihrer Felder zu Nutze machen. Trotz der zur besseren
Jebung der Gesundheitspolizei gesetzlich oder doch auf dem Weg
der Verordnung eingeführten Wasenmeistereien haben die Staas—
regierungen doch überall gerne die Genehmignng ertheilt, wenn
Einzelne darum nachsuchten, selbst aus einer größeren Umgegend
die crepirten Thiere in gesundheitlich nicht zu beanstandender Form
—XEED
nautzen. Die höhere landwirthschaftliche Lehranstalt in Worms hat
n der Provinz Rheinhessen, wie auch in der bayerischen Pfah
ine größere Anzahl von vorwärtsstrebenden Oeconomen angereg,,
in dieser Beziehung voran zu gehen. Einzelne Etablissements de
tehen schon seit Jahren und rentiren sich bestens, andere sind
neu entstanden und versprechen guten Erfolg. In den neueren
Finrichtungen werden die enthäuteten Thiere zerstückelt, dann hel
Jespanntem Dampfe ausgekocht. Das Fett läßt sich so leicht ge
vinnen, das Fleisch löst sich von den Knochen los und die leh—
teren können dann ohne große Umständlichkeiten gewonnen werden
Die Fleischbrühe enthält die vorzüglichsten Kraftstoffe; sie wird
mit vorräthig gehaltener Erde gemischt und erzeugt so einen fir
alle Culturen vortrefflichen Compost. Das Fleisch felber wird an
—XV—
dann mit gebranntem Kalke gemischt, wodurch ein namentlich für
zalkarme Böden ganz vorzüglicher, selbst mit der Hand streubare
Dünger entsteht.

Die Ausnuzung der thierischen Cadaver
f in der neuesten Zeit vielfach Gegenstand gewinnbringender
Speculationen gewesen. Während früher allgemein und jetzt noch
in den überwiegend meisten Fällen die verendeten Thiere ein⸗
uenh der abgängig gewordenen Pferde, dem Schindanger
übergeben wurden, trifft man gegenwärtig die sogenaunten Siede
hütten die Schindanger vertreten. Hier erführt das Fett seint
Ausscheidung und wandert um guten Preis als Rohmaterial in
die Seifensiedereien und Lichterfabriken, der gewonnene Leim iß—
zleichfalls ein vielbegehrtes Product, nicht minder die Gedärme,
Julius Gentes in 2weibrücken

Freiwillig gerichtliche
Versteigerung.
Samstag, den 13. Maärz 1869, de
Nachmittags um 2 Uhr, zu St. Ingber
in der Wirthsbehausung des Seifensieden
Schmitt, lassen die Wittwe und Kinder des
in St. Ingbert wohnhaft gewesenen und
verlebten Tünchers Peter Stachel absolute
Nothwendigkeit wegen öffentlich in Eigen—

thum versteigern ;;
56. Dec. Acer in den obersten Sehen
hiesige Gemaxk, neben Jacob. Denzer und
Peter Stachel, in 2 Parzellen.
St. Ingbert, den 27, Februar 1860
Horn, kgl. Nota⸗

empfiehlt hiermit seiie
2
Hemden- und Weistzeng-Fabrikate
unter Zusicherung guter, billiger und rascher Bedienung zur geneigten Abnahme.
Die Hemden werden nach Maaß oder auch nach erhaltenem Musterhemd gefertigt.

Zugleich bringt derselbe sein reichhaltiges Lager in allen Arten Leinen, Gebild
Drill, Bettbarchent, Federleinen, wollenen und Piqus-Bettdecken, Flaumen, Roßhaaren, Bett-
tedern, Vorhangstoffen und überhaupt in allen Gegenständen, die zu einer vollständigen
Ausstattung gehören, in Erinnerung.
—

— ———
J —2 9 — * a
dtollworokhe Brustæ Bonbons.
Gegen Heiserkeit und Hustenreiz gibt es 8 *
nicht— Besseres. Echt zu haben 4 Packet 14 kr.4 J
in St. Ingbert bei J. J. Grewenig und —34
Conditor G. Rickel; in Rliceskastel bei Fr. —
Apurederis.

Geschäfts-Empfehlung.

Der Unterzeichnete beehrt sich hier—
mit zur allgemeinen Kenntniß zu bringen,
daß er sich als
Kunst· K Handelsgärtner
etablirt hat und vom 1. März d. J.
ab alle in sein Fach einschlagende Ar⸗
beiten zur prompten Ausführung über⸗
nimmt.

Ferner sieht Unterzeichneter Bestel⸗
lungen auf Pflanzen ꝛc. entgegen und
empfiehlt sich in verschiedenen Gärtnerei⸗
arbeiten, wieee—

Baum⸗ und Rebenbeschneiden,

Gartenanlagen, Gräberverschöne⸗
rungen ꝛc.

Auch wird derselbe zum Frühjahr
alle Sorten Gemüse, Blumen, (auch
Bonquets) ꝛc. verkaufre..

Otto Angewitter

Kunst⸗ und Handelsgärtner,“

bei Wirth Georg Klein im Josephs⸗
thal wobnhaff ·.

J alstatter
Portland-Cement

Z
Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛc. Preise

der Stadt Homburg vom 24. Febr

Weizen 5 fl. 50 kr., Korn 4 fl. 346
Spelz 4 fl. 10 kr., — Gerste, Zreihige, —fl
— kr., Mischfrucht — fl. — kr., Hafe
4 fl. 22 kr., Erbsen — fl. — kr., Kartoh
eln 1fl. — kr. per Ztr. Kornbrod, 3 Kgt
22 kr., ditto 2 Kgr. 15 kr., ditto 1 Kygr
8 kr., Kühfleisch 1. Qual. 14 kr., 2. Ou
2 kr., Kalbfleisch 10 kr., Hammelfleijse
14 tr., Schweinefleisch 16 kr., Butter 32r
her Pfund.

in anerkannt bester Qualität empfiehlt für

die beginnende Bau-Saison

Die Niederlage für die Kantone
Blieskastel und St. Ingbert

—A—
En kleiner gelber Affenpintscher,
auf den Namen „Schnauzer“ hörend,
hat sich in der Umgeg nd von Friedrichs—
ihal verlaufen. Dem Wiederbringer eine
zute Belohnung bei Hrn. Julius Reppert
n Friedrichsthul. Vor Ankauf wird gewarnt.

—
Frankfurter Börfe
vom 25. Febr. 1869.
Geldsorten
Vreußische Kaffenscheine. .1 4484
Zzreußische Friedrichsdor...957—⸗358
Bistolenn 98 16-48
dolländische 10 fl.⸗Stücke . 98584-56
Ducaten da ——
207Francs⸗Etücke..... 0227/ö—
verkauft Adusche Soubereigns 7.11 6236
Zacharias Oppenheimer vold per Zollfund fein · —.-
—* dochhaltiges Silber per Zollpfund — —
a.. in Blieskastel. Douaus n Gotp 2 ↄ— ↄ
— —— — —— — — — — — —
Redaction, Druck und Verlag von F. X. Deme in St. Ingbert.

2
        <pb n="125" />
        ¶.
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St. Ingberler Anze iger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags- Donnerstags- uud Sonntags ⸗
Rummer) erscheint wöchentlich vi er mal: Dien sstag, Donnmerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krar. die dreispaltige Zeile Blatlschrift oder deren Raum berechnet. v
hr. 34. — —— ESonutag, den 28. Februar J — 1869.
Deutschland.
München, 23. Febr. Graf Buttler äußerte sich gesiern
n der Abgeordnetenkammer bei dem Kapitel: „Aufsicht über die
holksschule“ wie folgt: „So, wie das Volksschulwesen jetzt ge⸗
jaltet werden soll, insbesondere durch den Beschluß der Kammer
ezüglich des Art. 8 (Ablehnung der Anträge, wonach die Kirche
uch die religiös⸗sittliche Erziehung zu leiten haben sollte, ist der
zokalschulinspector auf die Ertheilung des Religionsunterrichtes
eschränkt. Ich kann mir ein gedeihliches Wirken der Schule nur
ei einem innigen Verhältniß zwischen Pfarrer und Lehrer denken.
dachdem Redner die Behauptung aufgestellt, daß die bisherigen
eistungen unserer Volksschule den Vergleich mit denen in den
dachbarländern nicht zu scheuen haben, fährt er fort: Ich muß
eider den meisten Vorwürfen, welche in diesem Hause gegen kle—
itale Ausschreitungen erhoben wurden, beistimmen. Allein ernst⸗
ich treffen diese Vorwürfe nur einen Theil des Clerus, und dann
reffen sie den geistlichen Stand nicht allein. Es haben auch die
dehrer Manches gesündigt, und ebenso hat die Staatsregierung
qre Aufgabe der obersten Aufsicht über die Schule an manchen
Irten nicht erfüllt. Das Schulteferat wurde z. B. bei manchen
dreisregierungen in Hände gegeben, welche zu anderen Referaten
u schwach waren. Aber auch die geistlichen Ordinariate haben
icht immer ihre Schuldigkeit gethan; bei manchen bestanden jahre⸗
ang gar keine Schulreferenten. Ich habe die höchste Achtung,
ie Jemand haben kann, vor dem Lehrerstand und seinem Berufe,
auß aber doch erwähnen, daß eine Menge von unbrauchbaren
Zubjeckten in denselben getreten ist. Daraus, daß diese ihre
5—chuldigkeit nicht gethan haben, zieht man nun den Schluß, daß
nan sie freier stellen müsse. Allein die gänzliche Unabhängigkeit
des Lehrers vom Pfarrer ist nicht zu seinem Besten, denn der
zfarrer sollte den Lehrer in manchen Zwistigkeiten zwischen dem
dehrer und der Gemeinde stützen. Das kann er zwar jetzt auch
roch; aber wer bürgt dafür, daß er an der Schule nicht viel
Untheil nehmen wird, da er außer dem Religionsunterricht zu
einer Thätigkeit bezüglich derselben mehr verpflichtet ist. Nur
venn eine sosche Fussung des Schulgesetzes gemacht. wird, wodurch
s dem Geistlichen möglich ist, nicht blos die Schule zu besuchen,
ondern auch, wenn er Mißstände sieht, fie zu rügen, ohne die
krwiderung fürchten zu müssen: „Sie haben mir nichts zu schaffen,“
önnte manchen Mißständen abgeholfen und der in unserer Debatte
oft erwähnte „modus vivendi““ (die Uebereinkunft über gegensei⸗—
iigen Verkehr) wieder gefunden werden. VV —
Vor Beginn der heutigen Debatte Seitens der Kammer
jemerkte der Kultusminister v. Gresser gegenüber der gestern pom
hrafen Buttler erhobenen, Beschuldigung gegen die Regierung,
erselbe habe unterlassen anzuführen, ob in den betreffenden Fällen
ʒie höhere Aufsichtsstelle angerufen und ob von dieser die Abhilfe
»erweigert wurde. Redner bezeichnet dann in. längerem Vortrag
die Stellung der Staatsrdgierung zu der Ausschuß- Fassung des'
Urt. 97 und zu den Verbesserungsvorschlägen, indem er zunächst
die Behauptung von dieser Stellung, welche der Pfarrer als Vor—
itzender der Orisschulkommission einnehmen würde, namentlich
vegen der Thätigkeit der Kommission bezüglich der Schulverfäum⸗
ußstrafen für grundlos erklärt, da nicht der Vorsitzende, sondern
)as Kollegium die Strafen ausspreche. Solange der Verband
wischen Staat und Kirche nicht gelöst, sei eine Verweigerung der
Theilnahme an der Ortsschulkommiffion Seitens der Geistlichkeit
nicht gerechtfertigt; denn solange solle sie sich überhaupt dey Uen
jernahme staatlicher Funktionen nicht verschließen, was audd nicht
mm Interesse der Kirche wäre. Die Theilnahmean der Ortsschul⸗
Lommission gewähre bedeutende Rechte, wenn „auch nicht die
Alleinherrschafi in der Schule? Auch die von der anderen Seite
Jeäußerten Bedenken gegen die Ueberiragung des Vorsitzes in der
Ortsschulkommission in Landgemeinden an den Ortspfarrer!seien
üicht gerechtfertigt; denn nicht sein kirchliches Amt sei es, was ihn
azu berufe, fondern feine Etellung in der Gemeinde nd die in
)en meisten Fällen vorwiegende höhere Bildung. Die Anschau—

ingen unserer Landbevölkerung ließen eine Unlerordnung des
Pfarrers unter einem andern Vorsitz nicht zu. (7) Redner empfiehlt
»eshalb dringend den Steindorf'schen Antrag, stimmt auch dem
Stauffenberg'schen, jedoch nicht dem Völk'schen zu, die demselben
zu Grunde liegende gute Absicht anerkennend, aber von der An⸗
icht ausgehend, der ärztliche Beistand könne und werde in Bezug
nuf die Gesundheitspflege in der Schule gewährt werden, ohne
zaß der Arzt Mitglied der Ortsschulkommission sei. Kath. Pfarrer
Neger findet in der den kirchllchen Organen durch den Steindorf⸗
chen Antrag zugedachten Stellung in der Orisschulkommission nicht
die xichtige Stellung derselben, sondern eher die rines Polizei⸗
dien ers, wozu nach den ihm gewordenenMittheilungen nahezu
die sämmtlichen Geistlichen seiner und viele in andern, Diöcesen
nicht gebrauchen lassen werden. Prot. Pfarrer Kraußold erklärt sich
uvörderst im Anschluß an die gestrige Aeußerung des Grafen
Buttler, daß ihm Materialien zu Gebote stünden, um zu erweisen,
aß vom Kreisschulreferenten bis zum bezirksamtlichen Practicanten
jergab, der sich dabei die ersten Sporen auf dem Feld des
hureaukratischen Alleswissens und Alleskönnens zu verdienen suchte,
nanchmal in ˖ ausgiebigem Maße den Localschulinspectoren das
deben sauer gemacht worden sei. Redner“glaubt im Namen
einer Collegen; versichern zu können, daß sie, wenn nicht alles
iach ihrer Meinung gehe, nicht so unklug sein werden, es zu
nachen wie die Kinder, die sig in den Schmollwinkel setzen und
päter froh seien, wenn man sie wieder hervorhole; wenn man
iber den Pfarrer zwinge, den Vorsitz in der Ortsschulkommission
u führen, so werde man deren Wirksamkeit im Vornhinein brach⸗
egen. Für den Steinsdorf'schen und gegen den Stauffenberg'schen-
Antrag sprach Mandel, gegen ersteren noch Dr. Ruland unter
ehr drastischen“ Gestikulationen. Weitere 7 Redner, welche für
ziesen Artikel noch angemeldet waren, mußten in Folge des von
der Kammer beschlossenen Schlusses auf das Wort verzichten. Der
3 97 wurde unverändert (wie oben) angenommen und abgelehnt
emnach 1) die Steinsdorf'sche, 2) die Stauffenberg'sche und 8)
die Voölt'sche Modification“ιν.
*Der Ausschuß der Kammer der' Reichsräthe, hat heule die
Berathung der Gemeindeordnung fortgesetzt, und wie wir vernehmen.
4. a. die Zahl derjenigen, die nach Art. 18 verpflichtet sein sollen,
as Bürgerrecht zu erwerben, wesentlich beschränkt, sodann in
Betreff der Bürgeraufnahmsgebühren beschlossen: daß dieselben für
die Heimathberechtigten in der Gemeinde ormäß!gt, für die Fremden
dagegen unverändert nach dem Beschlusse der Kammerder Abge⸗
ordneten bleiben sollen. —
Der Referent Frhr. v. Thüngen hat hekanntlich den Wegfall
dieser Gebühren beantragt. 00—
Kassel, 24. Fbr. Nach der!„Hess. Volsz.“ ist an alle
inter Aufsicht des Staates stehende Kassen und Institute die Wei—
ung ergangen, sich aller in ihrem Besitz befiindlichen östreichischen
Papiere' zu entäußern und preußische Staatsschuldscheine dafür
anzuschaffen. 38 J
Berlin“, 26. Febr. Der Finanzminister legte dem Ab⸗
zeordnetenhause einen Gesetzeutwurf über' den Abschluß des Recesses
mit der Stadk Frankfurt vor. Der Minister weist dabei qauf die
zereits bekannten Einzelnheiten der Verhandlungen mit der-Frank—
urter Deputatinn hin. Das Ministerium habe beschlossen, der
Stadt 2 Millionen zuzuwenden, weil es diese Summe für geuü⸗—
jend erachtete. Auf die Weigerung der Deputation, den Abschluß
uf dieser Grundlage anzunehmen, habe der König, um die Ver—⸗
sändlungen nicht scheitern zu lassen, den Beschluß, gefaßteaus
einen Privatmitteln der Stadt Fraukfurt als ein Guadengeschenk
die Summe von einer Million zuzuwenden. „Dieser königliche
Act wird,“, fährt der Minister fort, „mehr wie alles Andere ge—
ägnet fein, die Herzen Frankfurts zu gewinnen.“ Ich freue mich
mit ein Resultat erreicht zu sehen, was wir so lauge erstrebt
aben“ — Der'? Entwurf giag an die! Budgetcönmission, welche
norgen früt · zur Berathung des Recesses Sihzmig häst. Der
5chlußparagraph des Recesses bestimmt, daß die zwei Millionen
        <pb n="126" />
        am 1. Mai 1869 in baarem Gelde oder in Staatspapieren, zum
Tagescours berechnet, K zahlen sind. ahig

Weine n 27. Febre Die Presse“ dementirt, daß Danemark
don Rußland cafgefordert wor den sei, für seine nordschleswigschen
Ansprüche auf Gruud Artifel S des Prager Friedens in Pes
ersbürg Beweises vorzulegen.

tiefel“ — so heißt der von ihm erfundene, bereits patentim,
dauf⸗Apparat * gewähren den Voriheil, daß man die Kraft, di
man beimzgewöhnlichen Gehen an die Erde abgeben muß, spatt
und in einer Stunde einen Weg von 7—8 deutschen Meilen
hei einiger Uebung sogar 8512 Meilen zurücklegen kann. Ein—
Ddauptbedingung für erfolgreiche Anwendung der „Springftiefel if
nur die, daß der Grund fest und hart oder doch wenigstens nicht
äber 8 Zoll Tiefe weich ist. Herr Krag, der nächstens auch mi
einer anderen von ihm gemachten und bereits patentirten Erfin—
zung „Federstelzen“, vor die Oeffentlichkeit treten wird, will siq
dieser Tage als Läufer in den „Sprin stiefeln produziren.

Bermischtes.

F Speierer Blätter sind des Lobes voll über das Schauf⸗
fert'sche Preis lustspiel, welches am 22. über die dortige Bühne
die erste der Pfalz, welche es aufführte), ging. Aus Bremen
vird dagegen von einem sehr ungenügenden Erfolg berichtet
. Ueber die außerordentliche Bauthätigkeit in Kaiserslautern
efen wir in dortigen Blättern, daß währeud des Jahres 1868
folgende Neubauten daselbst ausgeführt wurden: 6 dreistöckige
Wohnhäuser, mit Technikum und Sprißenhaus 13 zweistöckige
Wohnhäuser, 83 einstöckige Wohnh äuser, 14 Anbauten an bestehende
Wohnhäuser, 16 Werkstätten und fonstige Arbeitsräume, 15 Oe—
onomiegebäude, 8 Waschküchen, 34 Remisen, 8 neue Stocwerke
nuf bestehende Gebäude, 2 alte Hintergebäude zu Wohnungen ein⸗
gerichtet. Im Ganzeu also 141 Neubauten, welche ein Capital
bon mindestens 200000 fl, erforderten.

Rickley, Scharf u. Co., eine der größten Manufactur⸗
waareufirmen in Philadelphia haben am 4. Febr. ihre Zahlun⸗
gen eingestellt; die Passtva sollen sich auf 500,000 Doll. belaufen.

F (Die Siebenmeilenstiefeln — kein Mährchen mehr.) Eine
der wunderbarsten und folgereichsten Erfindungen, die alles Aehn
iche hinter! sich läßt und in dem friedlichen Verkehrsleben wie in
der Kriegsführung eine gewaltige Revolution hervorbringen würde
osl nach Mittheilumg der „Chicago⸗Abendzeitung“ ein Deutscher
Namens Martin Krag, gemacht haben. Herrn Krag's „Spring⸗

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr. *.
(Postscheine) Bezüglich der Beweiskraft eines Postscheins
jat das Appellationsgericht in Eisenach sich wie folgt ausgespro—
hen: „Wenn dem Pofischein auch der Postanstalt selber gegen⸗
iber vollständige Beweiskraft innewohnt, so ist dies doch nicht im
Berhältniß zum Adressaten der Fall; indem bekanntlich der Post
chein von der betreffenden Postbehörde auf die nackte und einfei⸗—
ige, wenn auch auf dem Briefe schriftlich bemertte Angabe des
Hriefs⸗ beziehentlich Packet-Aufgebers ausgestellt wird.“ Dieser
anbedenklich richtige Grundsatz legt dar, daß der Absender den be⸗
—Xä
nmf bemerkten Inhalt gehabt habe, wenn daraus eine Folgerung
jegen den Adressaten und Empfänger hergeleitet werden soll.

—
WPolizeiliche

Bekanntmachung.

Die jahrliche Verification von Maaß
md Gewicht wird an den folgenden
Tagen. jedesmal des Morgens
um 82 Uhr anfangend, in der
hiesigen Gemeinde vorgenommen wer⸗
den und zwur:

1. Montag den 1. und Dienstag
den 2. März nüchsthin zu St. Ingbert
im Stadthause für die Gewerbetrei⸗
benden hiesiger Stadt;;

2. Mittwoch den 3. März nächst⸗
hin zu St. Ingberter Grube oder
Schnappbhach;/

3. Donnerstag den 4. März nächst⸗
hin bei der k. Kohlengrube, dem Ei⸗
enwerke und den Fabriken dahier und
zwar in den betreffenden Lokalitäten
jelbst.

Die Maaße, Waagen und Gewichte
sind dem Verisicator in reinem Zu⸗
tande rechtzeitig zur Untersuchung und
Stempelung vorzulege.

Zuwiderhandlungen werden nach
Art. 195 des Polizeistrafgesetzbuches
an Geld bis zu 15 fl. gestraft.

St. Ingbert, den 24. Februar 1869.

Der kgl. Polizeicommissir:
Bruch.

2 Eine Dieustmagd für

häusliche Arbeiten und

auch ein wenig im Kochen erfah—

ren, wird zu sofortigem Eintritt

gesucht. Guter Aß wird zu⸗

gesichert. Die Expedition —*
Blattes gibt Auskunft.

Für zahnende Kinder sind
Gebrüder Gehrig's
eleetromotorische
Zahnhalsbänder

a Stück 10 Sgr.

das anerkannt einzig bewährte Mittel,
Kindern das Zahnen leicht und
schmerzlos zu beför dern, sowie die so
zäufig beim Zahnen auftretende Un—
ruhe, Fieber, Schlaflosigkeit, Zahn⸗
krämpfe, Bräune⸗Anfälle ꝛc. stets
rasch und sicher zu befeitigen,
ächt zu beziehen durch

Carl Schöffler

in St. Ingbert.

Ern kleiner gelber Affenpintscher,
auf den Namen „Schnanuzer“ hörend,
hat sich in der Umgegend von Friedrichs⸗
hal derlaufen. Dem Wiederbringer eine
jute Belohnung bei Hrn. Julius Reppert
n Friedrichsthal. Vor Ankauf wird gewarnt.
Mainz, 26. Febr.

(Fruchtpreise.) Weißmehl das Mal⸗
ser à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog⸗
zenmehl ditto — fil. — kr. — Weizen (200
Pfd.) 11 fl. 20 kr. — 11fl. 30 kr. —
Zorn (180 Pfo) 9 fl. 40 ir. bis Ofl. A hr.
kr. Gerste (1600 Pfd.) 10 fl. 30 kr. bis —
i —ir. Hafer (180 Pfon) 5 fl. 33 tr.
his — fl. — kr.

Sehr schöner
lIeesamen
rother und ewiger, auch
⸗
Viehsalz
billigst bei
D. J. Grow enig.

Worms, den 26. Febr.
Wir notiren heute: Weizen 11fl. 50 sr.
bis 12 fl. — kr. Roggen 9 fl. 40 kr.
zis — fl. — kr. Gerste 10fl. 30 kr.
is 10 fl. 35 kr. per 100 Kilo., Hafer
5 fl. 35 kr. bis 5 fl. 40 kr. per 60 Kils.
Mehl per Partie 9 fl. 15 kr. bis 9 fl.
20 kr. Roggenmehl — fl. — kr.bis — si
— kr. Roggenvorschuß O9 fl. 40 kr. bis
9 fl. 50 kr. Weizenvorschuß 12 fl. 30 kr.
12 fl. 40 kr. Blumenmehl. — fli. — kr.
hzis — fl. — kr. per 70 Kilo., Reps
16 fl. 20 kr. bis 16 fi. 30 kr. per 8
dilo. Rüböl ohne Faß 18 fl. 30 kr. bis
18 fl. 45 kr. Leinbl ohne Faß — fr
— kr. bis — fl. — kr. Mohnol ohne Faß
— fl. — kr. bis — fl. — fr. pei
b0 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bis
— fl. — ir. Branntwein 22 fl. 30 r.
dis — fil. — kr.

— —

—

—AV
welche sehr schöne Stücke spielt, wovon
ich Jedermann überzeugen kann, steht
vegen Umzug zu verkaufen. Nähere
Auskunft ertheilt Hr. Kaufm. Fried rich
in St. Ingbert.

Eine

Die Rechnung des St. Johannis⸗
Vereins liegt auf dem Bürgermeister⸗
amte zur Einsicht offen.

St. Ingbert, den 22. Februar 1809.

Das Bürgermeisteramt:
Khandon. —

g
*

Redaction, Druck und Verlag von F. X. Deme in St. Ingbert.
        <pb n="127" />
        * ——— 2—222228 d 22 24
* — 82 V —— 2 — 2 — 2
s 3 5336555—53 357 555 —5 38 833 535
s353827 3882823 522— —— A
— 2822 2— 3* 2 5 2* — — 850 —A
3358535538 752533355* 5 —*— —53 38 5338 258*
—— ĩ J — —— 32 ü J 2
55—38 33335833 —556283 22 7 253 238 5
38533 3523733383352537 8 58—332 2* —52 55 7—8*
*5 533*5* —52255 33 *5 553 57
—— ——— 55 z232802 253 7 — 2835 2*24
—— — 2 258 Z4 55 33
—— 285 J. 383 653 555
5 — 53525 ——535 — 2— 25 8 5 2* 23
333 3333 235 553 338335*
2 2
— * 2 2 D — 2 8 25 33 — 8 ———— —
5557—5—352835838 —A— 558838 32333 575 55 22
3ü5 —358 3373——8555 353 55 355 8— 33
8 — 5 8 — 5 — 8 D J 8 T 2
33 71757383358 338338 53343 38 25 732*
—— ——2 —A —— 2 — — —525 3 2 —A —A —A
5 35 33353 3 53335353
a — —* 2 8 * S — 8 25 * * 8
53* 8 — * 85 3 2 — —— —*2*
58353—33 z72—5 —385 22353——2— 2733 28 —z 55 328 52355
28.555 — 55258 5* 572 5—5* 22 8 2*285 — *
333 33 3 43538533 223378
—56————— —— — — * —3232.57 87255554
328 3 34
* —— —— 2 * 5 5 3 2 3 * 228 A 8
— 5 533 55— — —3 —53535— 5 57 —— — 3*33V 5833
* 1526353—3 5—725 5 — — * 8 S ——&amp; x3 5* 5 525*
— ⸗ 2588 222 28 2 Q ES — 3 22 3 — — 2 23235
—* —x85 5282 2506 5858 E8 5

*

27213.
2 —
8237 *
2335
52 283 588
355. —75 3238
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88 55 1 * * *
z8 73 53338 8 *
—383 25 — 2
4 88 2575 26 2235777* 58338*
238538 ——5 F 35223 35552753
2 — 2 —— 597 28 —8 3 *5
* — 2 5 583 58 335 * 2 —8
5553* —— * 77 3532 2312 *
1355754 *32 328 33* 38323534
2 —* 2 —8 * F ⸗
3* 28333 * 5355* —7 ẽ —— 53 7z725 55
2— * 25* 2 — J27
u 8* — 262 ——— 5— —7232 25 * — 2* —XX ——
2* S* — — * * 3533325 ⸗ —A— *8 8 2 2 *
25 * —5 52 5 2385 —A — 32 — 28332
2 38 25.8* 8 33
— * 2 5* —XR 3 * mm — — 22 —— 2*
8 5 8 2 —58 8 *553 55 2 3358 6 —E 738
2323 — 3 25 2 — 3388 —— 28837 5 —5 —A—
* —— — —M 58 22 — 3 B5*
— 3 2 — *55 28 * OS e 5 —
233 —253— 255* ——— —e —2 * —2** —
———— —A 23 525 8 38336 28 2 S«s 2 8 25 22 E
2 555 * 5 38 *8 — — 5 782 2
8 325 25 * 5 —M 572 85 2*253 92 3*7 —
8. 3— 8 5 22— — *
25 * 3332 55833735 —— 3.53235 357 335 — 78
5 * 255 52 2— — —A 53537 3233 2 2555 *
8387 *8 837333 8 s5583
2z8 —2— 2 — 7 — 7 22 — —2

520 5 — * 55533 — 357 352* 3273 *

acä — 5.. c — 3552 — —E 2 A »— T 5555
2 22 3 — — —— * * 8 28 J
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* 2 53 2 25 5332 7238 * 5s—53283223
7* 2 3 33*3 283 38 338383 A 251728
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Haa? 2, o *n schin α ιιν ι—I ———αννν niiuat —ν
äMX, ůFIVXMILBRLLGO. MCRLIS. IIII
veẽ Ing hee — Anze ige And iit dein Zalrmtolatt —— ——— mit der Diensiagt⸗ Donngestagg und Sanniags⸗
— 55——6 3 —3 324 ——8 —— — —— 2 ———2 —613
Runnner)drscheint woͤchentzicß paer m — zů.bonnechen srei vierleiüchrig 10 Krzr oder
—9* li⸗ —— 1454 9* r — 5522 8 82 8 — *8 22** — nit —s
** ιιr. Anigen. werden ut 8 Fezr. die dreispallige Zeile Blatischrift oder dexen, Vaum berechnetc..
9J 18Sisbergr. Angeigen, werden mit 8 Krzr. die dr ẽ n
—* 4 —— ! — ——— 4 —F — —8 —— AV * 5 34
Nr 385 n uu — —————— u irni 4869
— nen en ιι—DV,
—— — ee — 6 — 5 24 ö—34 * v“
achmigte einige andere aus dem Abg eordnolen hau se¶ gelommenen
kniwurfe zz das Abgeordnetenhaus beschäftigte sich lange und, ein—
jifhend mit Eisenbahndolitikee anu
In F Der Handelsminister deim ndiregt zu sein em.7 9. Gehurts .
ag Er I am 23. Fehr.n 3799. geboren)c grätulirt wurde, gab,
* vie Erklärung ab, daß, wenn er nachdem et vorJahren
24. Misls voriges Jahr 40, Mill. für. Eisenbahnen gefordert und
xhalten,Dieses, Jaht uuit dem Fordexu inne gehallen hatz daran
Zachsteg und Zollparlament die Schuld. irüͤgen welche . Nreußzen
de Wiicl Pexlurzt chalten Aheündien Verhältnisft lengz, Iopersteht
den Hieben —
un —ν , — re .
Frankreich I reh o e
Pari 83Vανr.—y Dienpatriest meldele,ndaßt das
Journal Officiel morgen die Ernennung von 123Generaleniwew
offentlichen werdern ν ιν αισ ινι —'j 27
gPiaxi 8486 FebroDer, Moniteur de Harmee“ belämpft
die Idee einer au de Fraukxeich will
weder die Ordnung ürch de Ruhe Curobas sidren, wirb aber
nicht entwuffnen. ,d
uiht gutes Tris sih aufhaltenden geton Helmeedrid (Don
Farlo von Bouwyn) unterzeichnete am 2358. einen Contract.
—— belgischer Waffenfabrikant sofort 14,000
Gewehre ju — hat. —3 eee nach
Zpunnen geschafft ien. Waden 3 vers Carlisten
ee —5— dine Acabt, —
tuo nien⸗/ uudi Alccchonien Ioszusd ah All⸗ ij un en
—
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„Dienstesnachrichten. — nur weiß Mman,Daß dessen Reite dein ie )mawd betisoorgan isirt
na ung u —— J qu 1006 Ang ————— stark iste nnudtettzänizimatdb noa dus
un Durch nllerhöchside Wutschuitßung fusden —7— seno vis νν uh tülien. tin uäu itß
—
jatt· ¶ Der Landwehr⸗ Bezirks · Commandont · von Speyer in Raum, 22. F r ac det di y —0
o. Filier, wurden in den bleibegden Ruhestand versetzt; —2 — Anes Buͤrgerehh siner dem A n Frei
wehr- Bezirts⸗ Com mandantk von Faiserglautern, Masor · Fob,l nach dilige⸗ —28 wies selches en in
R bersetzt;nder ¶Mahsvr Lachen näier yom 8.Infunterien Zwischen Paro und Gotta sind. gwei griechische Fahrzeu ge
Regiment zum Lundweht Beditls· Coinmandanten don e ausgeplůndert wordent gg im ieni
ind, der bisherige functiontrende VLandwehr: Bezixlzommandnt Die Mahlsteuer hat abermais in einem vereinzelten Falle
vin Vuabrücken. Mascet bocSchönhueb, zum wirklichen Bezirlse J Anlaß zu Unruhen gegeben. Im Reno⸗Thale, ünveil Pisorn
Commandanten ernannt 5 — haben sich Bauern Cantons⸗Vegatoriner Atthellung Solda⸗
etn 85.. Fehr. Menn in Parjs di rnaegeen en rutt welche ben Auftrag hatten, einem rentengen Miüller
unmm iigl se von Wien herz. bAin Pauis. vb nn · Wien⸗ Jas Handmerteu iegen. Es kam eider, zu Blutvergießeg: mehre
— w en —8 —— —— —Vo
rirende⸗ Ein xeußens auf Rußlands oxientalische Polit r 4
———— nd h —A at Spyanien. b04
ob dieses Verhaltens des Herliner Kabinetg. ist zei — —
benso, daß sich Frankreich, im geheimen —E Osslectich
us diesem preußischexussischen Puißtgne eiue uͤndhabe zuerst
—— —
umd namentlich, für; den zArt.V dert djeg nordscht eswigsche Ange
— nn i Se sweint don den Ah 5
Paris, Petersburg und Kopenhagen conferirenden Diplonat n
mem Stsene Intgegendefuhrz worden zu Nun üpeithes! hen 3.
Wiener Inspirirten —XRV aufzuknöpfen. Daßz i Berliner ———— 27. Febr. Wie der Dürlheimer Anzeiger
Cabinet ain dhen e en parlers nicht panntnn ett wirg am apß der 19 — — Sollsvxgamm⸗
ben sein und G aee Blamar ni der 4 — ben werden, Mmweldder die de Angelehsenheit:
an dein Vorschlage ug un en et Vonfereng über KDitdebe orschumge von Aomn munalschuleh; Geseustand Ier Vezßthung. amnd
schleswigsche Angelegenheil, der. viellejcht nähet-beübrstchtenals man Bepprechung sein wird.
Ilaubt, botzubeugen. bi Diefer Arb.nuarist ein nwunder· izlech dDen h,.f InuSpeye ist eine BIn den n AI gegründet
ign zut lange auf Heilung —A—— Au Worden. mi αενU⏑— u.
g Franurter exhalleg hut thr— 8IMilll nivbn denen . Gn Speierer Vlatter sind de Abee 9 üb Schauf⸗
—D Hull. aus. seiner —8 nitcanc wi nin fernsche Preisbustsue, welches aune. Febr. über, die dagrtige Bühne
— Beide Htiuser Des Landtagsarbeiteten we — e, welihen es igfführle), Iging. nidlus Vyemen
deit und brachten ein gutes Stuck Arberr zuwegkee⸗ D ⸗ gewrd dagegen Von einem sehr ungenügenden Erfolg berichtet
— Ribe —αg‚etues AImtP ι Vle Iʒus-Abasungder
. Senffi⸗Pilsach das Gesedewegen desi Judeneides ün, Rundo geetz,I O; Prrorce wchirstzt s wisher“ empfohlen, die Ramen

—
ig , ι Deut schland. — nünzoia
eann Mnn ch e wen 27 Fobreuus Die Abgeardnetenlammer hatt in ihe
rer gestrigen Sitzugg,die neue Civil prozeßardnzuigenit 13. get
jen 13Stimmen, und zwar ganz nach zden Anträgen des Aus
chusses angenommen, jedoch dien Eißzelnrichtetr⸗ Competenz ain
Geldfragen auf den Betyag bonLöHssafl. erhöht. er
neten Croissant und Graß haben gegen das Gesetz.alle gübrigen
pfälzisches Abgeordueten »gber sürs das Gesetzu Zestimmt, mas zu
der falschen Annahme perleitot; ala sel damit auch die Einführung
des Cipilprozessos jmn denxPfalz ausgesprochen, und hätten »dafür
zuch ·diq pfalzischen Abgeordneten gestzmmteh Mies ist aber nich⸗
der Fall.Denn über die Einführungen des Gesetzes wird erst in
dem noch nicht Lfertigen Einführungsgesetz bestimmt,“ beiwelcher
Helegenhejt die pfülz. Abgeordtzeten Verwahroangngegen, die Aus
dehnung auf dien Pfalt emlegen und einen darauf bezuglichen An
rag einbringen werden. Da das Gesetßz fürtas jenseitige Bayern
ein entschiedener Fortschritt ist, so glaubten die Pfälzer dafür
immen zu müssen. Die Giltigkeit des Gesetzes für die Pfalz
bare ẽcst danũ ãm gesprochen wenn der erwaͤhnse NAutrag hiege
gen in der Kaümmer derworfent Pürde, und dazu werdengunjernt
in de att 9 Hand nicht ee
Lhedee Eitrung de⸗ Gesezes ün der P alg jind jeßt —
— —
sue meten aehteicheteThestulcthn Wlldde heut achtuliag die
deiche des Abg. Tafel zur Erde bestateln Außer blelen Milglit
dern der Hanmer ppobneg auch mehrere Reichstithé?0 damn
de e Si SHn v. Garch tdaitee
zdung dei atter
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        und Heimathsgeneinden solcher. Conscribirten öffentlich
bekannt zu machen. 34

* ——————— ee er
esen wir in dortigen Blaättern, daßß waͤhrend des Jahres 1868
zolgende Neubauten daselbfte aͤusgeflihrt wurden“?G6 dreistöckiger
Wohnhäuser, mit Kechnikum zund Spritzenhaus, 13 zweistöckige
Wohnhäuser, 383 einstöckige Wohnhäuser, 14 Anbauten an bestehende
Wohnhäuser, 16 Werkstätten und sonstige Arbeitsräume, 15 Oe⸗
konomiegebäude. 2 Waschküchen, 34 Remisen, 8 neue Stockwerke
auf bestehende Febande, 2 alte Hintergebäude zu Wohnungen kin⸗
gerichtet.“ Ini Ganzeu also 141 Reubauten —* ein Capiial
von mindestens 200,000 fl, etforderten.
37), AIn Wien fand zwischen dem Grafen Hardegg. unda dem
Grafen — ein Säbelduell statt; letzterer erhielt eine 8d⸗
liche Wunde am Hinterkopfe.

Ein gesegneter Ort.) z einem ungarischen Dorfe wurde,
Peflher Blättern zufolge, am Sountag merkwürdigerweise an dem⸗
elbent Tage die Taufe an von fünf Müttern geborenen elf
dindern —O Knaben und 3 Mädchenn — vorgenommen vier
derselben wurden nürnich von Zwillingen und eine bon Drillingen
guunden Ruiter uind Kinber erfreuen fich bis jetzt det bestei
desundheit 4*
Kurzlich ist der Wianift Arthur Kaltbrenaͤebe alz Milllone
gistotben.“ Diltch einen Artikel seineg eigenhändigem Tistament
Mufik eine Summse von 128,000 Fic
zermacht, deren Zinsen zus Pensionen verwendet werdelr follen
Der Zarzn Tahlor, Praͤsident der Gesellschaft, hat das“ Comn⸗
am 13. d. M. zu einer gußexerdentlichen Sitzung einberufen, um
ihm diese Nachricht —— ge —
iIntereffaute Berichtigungi2 In einer preußischen Feitung
exrfchiew vovneiniger Zeit eine. Todedanzeige, welche berichtele; dah
sich in Köpenik eine Kammerzofe aus Liebesgrame erschossen habe
stach rinigen Tahen erfolgie gin. deinselben Blatte machflehende

Bexichtigung: Die Selbstmördernotiz ist dahin, zu hderichtigen,
nicht i — — sondernin Mie eine
Aeeteraene An LZammerhusar, auch nicht aus Liebes.
In wegen Schulden, sich“ auch nicht rschoß, sondern
vfoff. x⸗ J
Gapierfabrikation). Siatistische Ausweise mit Bezug
nuf den Umfang der Papierfabrikation in England ergeben, daß
vuhrend des Jahres 1868 nicht weniger als 15,668 Tonnen
314 860 Centner) leinene baumwollene Lumpen und 180,182
onnen E ooe 640 Centner) Esparto oder spanisches Gra
— das von Alicante, Almesra und Carthagena lomint —
mbortiti wurden.“ Auüf dem“ aus“ diesem Grase fabricirten
Bopier werden die „Times“ und fast alle Penny-Blätfer in Lou⸗
don gedruckt. n
Wiefe des Meeres.) VDet Coutier desẽ Eiats Unis be.
richtet, daß die Versuche, „das untersexische Kabel zu repariren,
Gelegenheit gegeben haben!.AinereffcknieBeobachtungen über die
Ziefer des Meeres zusammen zu ftellen.'s Die am wenigften tiefen
Meerel sindeuin det Nähe der Continente jiso hat die Osisee zwi⸗
chel Deutschland und Schweden nur⸗eine Taefe von 120 Fuß,
has zadriutische Moetr zwischen Venedig und Trieft 180 Fuß die
ztote Tiefe! des Kanals gzwischen Frankteich und England ist nut
3200 Fuß⸗?während detnsüdwestliche Theil des irländischen Meeres
nehr· als AOoo Fußz tief istod Der engste? Theil der Straße von
Bibraltar Lerreichte eine Tiefe von 300. Fuß während das Mit ⸗
elmeer veiwa 2000 Fiß tief astb An den Küsten Spaniens hat
Jast Meer bis zu B000 Fuß Tiefenn Die größten Tiefen finden
ich in sutlichen Mekren! im: Westen des Caps der guten Hoff⸗
uungfand das Senkblel ber 36, 000 Fuß, im Westen der Insel
St. Helend beim 81000 Fuß Grund. ODr. Jung hat die mitt⸗
— E — Ddiedes
etnd eWoenoa Fuß berechnet. Ba u A.u
nied nit vi ι
—— 4 — * —
inuen Inopota speonn uens pen dr —F
107) „Vergebung dha — 8 SBt. Ingberter ti s cu Empfehlungen
⏑ nottie hon?“ mh iαgett V Wrekrzs 334 —36
Ien —88 35 Vorbehugsvgréein — * 3
—V h di. — vyeen Iud, onnern anzuzeigen. da
Lo rind en, n be dw ere des Ei. Iugne meinene νO 20 I
Dienstag/den! O Maͤrzuglrg herter Vorschuße Vereins findet an piste lont ud A
dienst g,den“ Ain rz 1. J., J — 5 2 — F 7 t t
diein et Swanse u Wetegh αασ neνα usborkxarte
Erfweiler Mantons Blieskastel), wird
das Ergebnißed dern Eichen⸗ Lohrinden
aus den Gemeindewaldungen von n
Biesingen mit ea. 2180 Zent.
Erfweiler⸗Ehlingen mit ca. 46 Zent.
Ormesheim mit 6. 4 380 Zent.
ODmmersheim mit ca. 180 Zent.
nn attei D. und DB. Qualität,
öffentlich an den Meistbietenden ver⸗
geben werden we J
ι
rsweiler unde Ommersheim, den
201 debtuarI860. J—— e 2
— ,
n Dit Vurhermeistetamter ·
Wacd. νινσJ
8 un Btea usn b ex g boe in en
— ——
ιιι ι ιRν ιιι ιιιν
da Giliua Das unn u,
149 i uα 613 ft

L..
Generalversamnilung
ne v.n: ndes u 3n—ä

MLXMXä
St. Ingbériou
—X. —3152.33
Vieh Versicherungs
341 76 43LE —2
8V ertius *
Sonutag den d Rochmit
n
bei Herrn —V u:
— Zur Tagesott uüngonmein·Z h
.Wabl — schusses
2. Rechnungs-Pruͤfung ß
Zugleich werden alse diejenigen Mitglieder
des Vereines, welche woch mitß monatlichen
Beiträgen im Rüchstande sind, ersucht, diest
angstens bis den 5. d.au M. Mittags; 12
Uhr an den Rechnerentrichten zu wollen.
.

Fin — ar een
Wauf den“ Nanien“ ISchnuzer“ hbrend,
hat sich in der Umgeg nd von Friedrichs
hat derlaufen. Dem Wiederbringer eine
jute Belohnung bei Hen. Julius Reppert
n Friedrichsthal. Vor Ankauf wird gewarnt.
Oberfoͤr ster Lindemann
hat Heurzu perkaufen.

4 1414
ia:cẽ tteie von —
AnalroheStief
iteauf lͤngere Jahre zun vertiletben..

— 23 me z —
nagu Franssurter Börse
nuen vom 26.Fehr 7869.. 2. *
itt —— — D — —D——
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reußische Kaffenschein⸗ 144
ree ein —B————
Hiftolenν . I
dollandische0 .Stucke äæq J
dutaten/ vAidg · — — J 5— 7
n e
Inglische Souvereigns b iu 32236
Boid per ⸗Zollfund fein , -
dochhaltiges Silber pex Zollpfund —
Ddollars in Gold⸗ oee 2 273-228 /
u ———.

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— Ein Garten — —
ni veh, Großgãrten ist zu derpachten.
DOie“ Expedition“d.nBleusigibt nahere
Auskunfre M— νν
/l 1 enene *»19414

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Sx⸗cien, Doucke und Verbag vom FenX. Dam e, in Et, IAngber oflizing
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        —AA —
322222 3 *83
33 3336375; ———
3258E552 555——808 55 555353 25—1 3
3 35 58 3 78455* 5z33335 J 6
— — — 234 ——552 e 27 ẽ *388 57 — — * ——
— * 8 * — 355 — 587 —5 3232*8* 28 * *
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583—3 725 525 ———— ——
m * 2* * 5252835 ——— — —*6
2* — 522 5—38355 — —k—**3 72 25 2358 —E——— — E55 58 5
33*8 335 5228*8* —A—— ——5 —
538* —Sc ——— z35553 *853 — —A— z333836
75»— 36 —A s5723232* 38*83 — ——3832*5328* — — —
A 6s 33343333* —47255 35323 25333 —87333241
— 8S56283 —sz332 388 53 —553 352 8
33.* 528 533 —A — *853585 8522323833868 68
222 55133358 53 —— . 38 z5555 — 3—3—z——— 7
3 35,5331355 s83 2 238. 338 —— — ——— A
18283528 3335 — 38
23 — 352* ———— — 25—5*55 353238* 5585
28.5 — — 53———8 8 1533535 — 2333238
s7 58 3 SIS 3 —4 325—8—5383 8
—A 2** 7 58235 —222*8 3 8— 28 — — ———— 8 3
3 —— —A 2282 —5 — 7 *3* 53083
25— 3533323* 288 2 253255134 — 2 —A
4?8 35585 — —5 3533732 5*5—z3353
238 2335 532* — 155 s83325 —255 2253 5
53 —— X — — — 2523* 325555* 2582 — — —
J 3333332 336
6 22 Sz2*— — —3z3* * * 8 S23 * 225 E ———
125 58 * 283—83335 5352556 — —— 8
* 33838 7—72238 — —
— 5333355. z33323 72333773 — 1
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b J 2* * 4. 20
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— 3—3 3 3333
— — 53 —222 554 *7 58 — * —A — 73 J. 25
z3373387 —— 383 2288 337* s338 —33 5*8
—— —— 527 J3.5.* — N —— — — 25 —2 8* 522
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—A 6— ** —2 —A 552 3553 *7
2 — ——— — c28 35332282 2 53 7532335* —
7* —527 52—5—224 252. 55 55 535 — — 3
— 1151 58 — — 58322— 2— 5 2 S2 —A66 388 ——
35548* —— — 55 — F z233 — 7783585 355
33282 8 33285 e528 * — 3 32
73755775 55 — 5s 38 555353
2—5*528—3 —2532* — 58 8*82 58 — ——
8525* E. * — — ——— * 11 — ——— —A ———— 8 —A
—— ——— — — — RãESE —A 3 —8 —2527 — * 58 —5. 55 —
33 23 238 3 7
2—2235 2583 5 2 3 55558 s E — — —8 *7 5
— 235 * 328335 3 85 3
—3 —
F —— — —— —— — ——— 3 — —3 233 —D —— 38 3
— — 52 37 7 3233 23 13*22 ———————
— 532 —35383 — 5817 — 58* 128255 —— —A — 52352 32
255 33— 23558* 553385 8
—— —3 2852222326 —5 —— — — e 2223
—288c2385 522 —1232355* 1*55553533 55—— 38
33* 7z8* 5326 —A— 58351223 522328 3 E 52 z2
23 — * 2 32 * * N* — 522— —— — 553 — 3
— — 255 —2538 553 38 — —88
33 6 3823 —3 3 5 3
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53 52232 22 22 ——— 2* 2 c2 * —2 — 225 —V 3
2 — S2 * —A * 2* 2 —228 2* 7 — 8
2 * 5 S25 225 7 2825 —2 —8 * — 2* 222 —
— — 8 — 88 533— — 55 22 8—83 5
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2 3553 J
23375323
22 2* 2 8 33 —
—XI z3 333 3*
87 3373383855 237 633*
—83— 3253* 53 7 228
2383 8
57 25* — — — 283 23 i 258
— 7* 322 752 —— *233 2*3— —
2258 33355 223 — 38 27 —336
* z3523 23. 27 * 322 293 —5
—A 52535 5552 853— 3 * 2*2,3538 —
— — — 888*82 33 53 383
* —
T1 *
2 2838 —— 7 0 *
38 358
3.8 3 3 3
— * 7 * . 58* —7 72
88 523323* 3838338 — 2 * —ã 88
— *7 — —— 553 3* A —— 2 5 522
2279 22 5 . 3* 3242 —— —332 28 8
—— * F 2533257 57 53 22
—2 * 4 55853 — 5*22 —33 —F 53—
* —84 3 0 95 * — — 252 8
73. 5 2333* 75233— —“ 2 3 238833* 26
—— ——— .73 5 53
2 * —— 8 —E —888 AA
23 2 —33 528* 3* 2 22 5 32
2282 * 8333 283 2573335 5523
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2 5 325857 4255532 38238 23 25 *
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—J — 2* 35253 28 —A 322 23 *5 38
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J — 54 53352 55322* 5* 23
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2 * 2 3221357— 333353 3 2*
— — 3*3* 8523 325235 * —— ——
—2 52 VF — X 3427 8* 258 2* —— 8
3 25 3735 2 25334 —— — 38 —
25 * 22 7 3 3 * —8 8
7 S 55 —A—— 5 — — 5—538 22 57 5 5*53 23555*
——— — — 58 A— —A— — 2333
2 2* 8* ——— 4575 2 333535 55353* 325 5 ——
3 8 2 — 2 — V 52355 8. 8 3 5 2 2 253
8 322.37 233833535 X 5 —
— 58 —* 525—33327 w 5 2 3 52 8 58 133 *
—A —— —— — 8528 252 23 * — —— A 2* 58 8
2 —A TAEa 2 182535384 38333378 — — 8* — 5 —
3 2 2338335 85 *5* 7 525355 — — 8
52 — — —— * 2 235 2B32 *5 338 „58* —— 7 223
* — 23522* 8 — 37* —A * — 7 222
* —5c57 — 5 *
3852723 282 25 522 T 2* 323837 —X 0
33358 *25.5 2 22* 225 O, 235 *822322 8 S385*
* 555825* 58 33255* OE 2 238
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253356— 72552 320 28 8 3* 22
26 3332333413 3 3374 38*
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3235385 333 33 ——— 835888 275 z 8 *8
23522 58* * —* * 5 288* 55 z. 37 2 —* A——
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253355 258577 5233 2253 8* 535 253 8 8 *23
322 3 3 *5383 —— * 55 * ———— 238 — 77 p
25*3233 3373* — s8382 3383
* 35 88 — 553557 5758 2 —
5 — * 2 2z2 S 8 53 —A 8. —— 28 *77
528* 23.23 2 —A — — 2 7*7 7
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238 2 7* —— 5 — —5* 28. 43 7
** 588 285 3252245* 53 3 —E
—— I8 23826* —
*2358 *5. 354 * —A 28 3.
72— 886 75535 35
48855 *576 s338* 232838 —
1*3 3253 7. 8 2375 72 28 * 7
28523 * I —3— S83 **
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        Sl. Ingberler Anzeiger.
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ötiten.nn
Der St. Ingberter Anzeig eir (und das mit dem Hauptblatte verbundene unterhaltungsblatt, mit der Dienstags- Donnersiags- und Sonntags-
Rummer) erscheint wöchenilich vie rmal: Dienstag, Donnerstag, Sams tag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. J

Donnerstag, den A4A. Märzzz h 1869.
Deutfchland. 33. ur die alte kolze Reichsstadt am Main, die dieses Geschenk nie
⏑ — IXM iiäte ee 4 mehmen dürfe, ohne ihrer Würde zu schaden.“ Wie der Tele—
Müuͤnch'etn, 27. Febr. Die zum einjährigen Freiwilligen- mnehmen dürfe, oh e ihrer e zu scha rTele⸗
dienste Kugelasstnen Wehrpflichtigen werden nach einer Verfüguug graph meldet, soll in der Stadtverdrdnetenversammlung in. der
des Keiegsministeriums“ vonSeite der⸗ Heeresabtheilungen, bei That;ein Antrag gestellt werden den⸗Receßbertrag nicht zu tatie
welchen vieseiben diesen. Dienst abgeleistet haben, am Schlusse ihres iciren nud es seien gegrün dete Aussichten vorhanden zur Annahme
Finen Dienstjahres ausgeschiedenn 1) in solche, welche wegen be⸗ dieses Antrags. RAVV
eettenen dlitnher demna Beteen 7 Febt. DieKrenntg..polemmsirt. gegen
Juch zu besonderer Berücksichtigung geeignet erscheinen, — Suüdbũnd Vver Abschluß desselben sei unsausführbat, weil
'osche, welche außerdem das Qualificalionszeugniß zum Landwehr⸗ bie. Schutz⸗ und Trutzbündnisse die linksmainischen Staaten ver—
fficjet erlaugt haben, 8) in solche, welche fich, weun auch nicht hindere, am Kriegsfalle eine Sonderstellung einzunehmen. Dem
nun Landwehrofficier, doch zum Unterofficier der Reserveoder Ausland müsse der trügerisie Glaube benommen werden als
Landwehr eignen, und 4) in solche, welche als Gemeine' iü der fehle der gute Wille. In der, preußischei Geschichte gebe es kein
steserde überzutreten haben. Die unter 1und 2.bezeichneten Beispiel der Annexion des Gebietes pflichttreuer Bundesgenossen.
wehrpflihligen bleiben Reserdisten derjenigen Heeresabtheilung, azo, Nach der Kreuzzeitg.“ist in de m Befinden- des, Grafen
„ei welcher sie ihren einjährigen Freiwilligendienst abgebeistet haben, Biamorc eiue. exhebliche Besserung eingetreten.
is sie ur Anstellung ais Landwehr · Officlers-Adspiranten-u. Flaffe ein. 20. Febr. Wier der. K ——
oder als Landwehrofficier gelangen. Die zu 3gehörigen⸗Keser⸗ vünscht Herzog Ernt von“ Kobak Gotha, aEdent er“ seinen
isten werden durch die Generalcommandos unterdie denselben Wunsch. der staatlichen Vereinigung der beiden Herzogthdmet esto⸗
mlerstellten Heeresabtheilungen nach Maßgabe des für die Mobi⸗ burg· und: Gotha erst jüngst wieder · durch kleinlichen Partitularismus
isirung vorhandenen Bedarfs an Unteröfficieren vertheilt, in den bereitelt sah, die gesammte Verwaltung der Herzogthuͤer — nach
Stand dieser Heeresabtheilungen versetzt undd wird hierbei daus dem Beispiele Waldecks — an Preußen: abzutreten⸗8
den Wohnort der Rejservisten insoferne Rücksicht genommen⸗als *53Wae⸗ —D— Freie Presse? erfährt als
dieselben denjenigen Heeresabtheilungen zugetheilt werden sollen, positidon daß · alle Gerlichte über Verhandluugen wegen Errichtung
deren Erfatzbezirk dem Wohnorte möglichst nahe liegt. Die Reser cines süddeulschen ¶ Bundes grundlos seien. — Die alte Presse
piften werden nach Ablauf einer vierwöchentlichen entsprechenden stellte in Abrede, daß deine uuf die Conferenz bezügliche tůrkische
Dienstleistung während ihres ersten Reservejahres bei ihrer nunmeh Note abgegangen oder abisirt sfeea.
rigen Heeresabtheilung zu Korporälen der Reserve befördert. Die En land. — ——
zu 4 gehörigen Wehcrpflichten bleiben Reservisten jener Abtheilung , , n ια—
bei weicher fie ihren einjährigen Dienst ableisteten. —— London, 27. Febr. Nachtichlen aus Irland Lundigen
einjährig Freilige, welche wahrend ihrer Reservepflicht als Unter neue Unruhen an, deren Ursachen die Beziehungen zwischen
officiere oder Gemeine zum Dienste einberufen werden, erhalten Besitzern und Pächtern sind.
Montur und Armatur ausden ärarialischen Vorräthen, falls S M * —
dieselben es nicht vorziehen, ihre eigenen Monturstücke zu 338 Sparten.
henüten. Madrid, 24. Febr. Die ‚Correspondencig“ sagt: Die
MN ünch e n, 28. An ven Gewerbeschulen werden die Abso am 24. Februar in Barcelona. stattgehabte meuterische Bewegung
lutorialprüfungen wieder eingeführt und durch besondere Prüfungs war eine communistische. Die Aufruͤhrer wurden durch die Frei—
und Visitationscommissäre vorgenommen werden. willigen zerstreut, der Chef derselben wurde gefangen und die
Durkheim, 27. Febr, Auf Einladung des Bürgermeister⸗ Ordnung ohne Blutvergießen wieder hergestellle ιιι
amtes fand gestern Abend eine zahlreich besuchte Bürgerversamme J Amerika. 21
jung statt, un über die Errichtung von Communalschulen ins
Berathung zu treten. Die Versammlung sprach sich dafür aus , Washington, 10.„Febr. Im Corridor des weißen
aus Gründen, welche so wohl in der Presse als in der Abgeord— Hauses wurde- gestern Abend eine junge Frau, Amie O Neil, fest⸗
netenkammer geltend gemacht worden seien; sie fand, daß die genommen, welche erllärte, von, Gott gesandt zu sein, den Präsi—
bekaunte minifierielle Erklärung zu dem Golsen-Exter'schen Autrage denten zu tödten; sie trug zwar eine doppelläufige Pistole bei sich,
diel zu wünschen übrig lasse, und beschloß, daß in, der Sacht doch war sie nicht geladen; die Frau leidet zweifelsohne an tem⸗
nach dem Vorbild von Mannheim (d. h. duxch Abstimmung in porärem Wahnsinne. —WW
den Confessionsgemeinden) vorgegangen werden folle. Auch in — Aus New⸗Orlheans wird vom 12. ds. Mis. ge—
Landau und Graundstadt haben ähnliche Versammsungen stattge meldet, daß der Dampfer „Nellie Stevens“ im Caddo⸗-See, am
funden. J iüB — —Red River, in voriger Nacht verbrannt ist, und daß 63 Men⸗
wegen n Dienstesnachrichten. schen dabei ihr Leben verloren haben. Es überlebten die Kata—
e robhe 43 Personen, die durch den Dampfer Divbon nach Jefferson
Jebracht wurden. ...
Zurm Schutze deutscher Einwanderer ist zwischen deur« Nord⸗
deutschen Bunde, und den Vereignigten Staaten durch Baron
v. Gerolt einerseits und Staatsminister Sewaid andererseits ein
debereinkommen“getroffen worden, welches unter audern die Be—
tümmungen enthält, daß in englischer, französischer und deutscher
Sprache gedruckte Regulationen zdu verschiedenen Stellen jedes
Schiffes zu befestigen sind. Verletzungen der in den Regulationen
enthaltenen Bestimmungen werden einer Commission von Vieren
borgelegk, von deneu Zwei Seitens des Norddeutschen Bundes
zu ernennen sind; falls dieselbe eine einstimmige Eutscheidung ab—
geben, ist dieselbe endgiltig. Die wegen Verletzung der Vorschriften
auferlegten Strafgelder werden zur Deckung der Kosten der Com⸗
mission verwendet; ferner hat jeder Schiffscapitäu für jeden
erwachsenen Passagier nach den Vereinigten Staaten ein Kaufgeld
pon einem Dollar an die Vereinigten Staaten zu entrichten, von

z5a*

41*
324

Der Consistorial Kanzlist F. Schwartz zu Speher wurde fil
immer in den Ruhestand versetzt und an dessen Stelle dem Polizei—
rommissär O. Wagner zu Neustadt a. d. H. mit dem Titel eines
Seeretärs verliehen. — Ernannt: der Unter-Veterinärarzt im
. 5. Chebauxlegers-Regiment. Friedrich Weigand in Speher
um Thierarzie für den Kanton St. Ingbert.

Die Fran'kfurter sind mit dem durch ihre Magistrats—
Deputation mit der preußischen Regierung getroffenen Abkommen
aichts wenigerals allgemein zufrieden. Der, Auftrag derselben
habe gelautet, den Receßbertrag abzuschließen nur bei einer Heraus
sahlung von mindestens 3 Mill. Gulden durch den preußischen
Siaat; die Deputation habe aber in eine Vergütung von zwei
Mill. cingewilligt:; die aus der Privatchatulle des Königs als
Bnadengeschenk desselben gebotene 8. Mill. könne nicht als Ab⸗
iindung für die Frankfurter Rechsansprüche betrachtet werden, ja
ei —“trotz der besten Absichk des Königs — eine Demüthigung
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        welchem so viel, wie zur Deckung der Fosten zurAusführung
dieses Vertrages außer obigen Strafgeldern noch nothwendig, zu⸗
rückgehalien werdees ——

Bonap artist je am 20. März seine ersten Blätter zeigte und da—
durch den Tag der Rückkehr Napoleons von der Insel Elba fest—
lich beging, Zrünte er heuer schon am 24. Febre, am Gedächtniß—
tage der Revolution von 13448. AV

fEine Zeituͤng in Virginien bringt folgende Heirathsan⸗
zeige: „Getraut am 6. Dezember, vor dem Pfaͤrrhause in
Crab Bottom, Highland County, zu Pferde auf der Straße, —X
Reo. Steven Shmith, George A. Halteman, 16 Jahre alit
mit Miß Barbara J. Waggoner, 24 Jahre alt, beide von High—
land County.“

. E ..

F Die am dächsten 8. Marz beginnenden Schwurgerichts
berhandlungen werden voraussichtlich 3 Wochen dauern. Verbrechen
mancherlei Art, auch ein Preßprozeß, kommen zur Verhandlung
und sind es namentlich einige Fälle, die ein großes Auditoxium
in den neuen, prachtvoll ausgeschmückten Sitzungssaale locken
werden. — — —

F Der berühmte Kastanienbaum der Tuillerien ist unter die
Oppofition gegangen. Während er bis jetzt ols ent schiedener

— — —
netmachung.

Am Freitag, den 5. März—
nächst hin, von 154 Uhr Mittags, wird
durch den kgl. Bezirksarzt von Blies⸗
tast el eine Revaccination im Stadthause
dahier vorgenommen. 3723423

Diejenigen, welche gesonnen sind, sich
wieder impfen zu lassen, können sich um die
obenerwähnte Zeit einfinden.

St. Ingbert den 8. März 1869.

Das Bürgetmeisteramt.

Khandon.

Die inlernationale Jurh der letzten. Weltausstellung zu
Paris ertheilte der Firma Franz Stollwerck ——
F. Söhne in Köln, für ausgezeichnete Qualitä 4 *
hrer Dampf⸗Chocoladen, die Preis-Medaille. Von dens —
gaängbarsten Sorten dieser rühmlichst bekannten Waare 8* d
befinden sich Lager in St. Ingzbert bei J. J. &amp;
Grewenig und Conditor G. Rickel; in BIieg-

RKæastel bei Fr. Apprederis.

—
1

y
IE
2

Rother und blauer
Kleesamen, Saatwicken,
Sgathafer,
alles in bester Qualität
J— M. Thiery.

Erduter·Brust·dyrup

Generalversammlung
des J

AAit. Iugherter

Vieh⸗Versicherungs—
VWVereins.
Eonnutag den T. März Nachmit—
tags 2a Uhr
bei herrn Joht. Adam Vech.

Zur Tagesordnung kommen:
4. Wahl eines nenen Ausschusses,
2. Rechnungs⸗Prüfung.

Zugleich werden alle dielenigen Mitglieder
des Vereines, welche noch mit monaätlichen
Beiträgen im Rückstande sind, ersucht, diese
längstens bis den 5. d. M. Mittags 12
Uhr an den Rechner entrichten zu wollen.

—rstanc.

hereitet von
F.

W. Bockius

Allerneueste Glücks-Offerte.

Das Spiel der Frei burger Stants-
Prmien-Ohligationen ist von der
Konigl. Bnyerisehen Regierung
gestattet. F—
„Gottos dogen beiCohn!
Gr o Ge
XELILXIEECLCXCX/CII
Pitalien-Verlvöosug von

ber &amp; MiIIIGn.
Die Verloosung geschieht unter Staabs-

Aufsicht.
Beginn der Diehung am I5. Màaræ il. J.
Nur 2 TIIr. oder 1I ThIM. oder

1588.

kostet ein von Stante garuntirtes
wirliclieles Original-Stunts-
Loos, (nieht von den verbotenen Pro-
messen) aus meinem Debit und werden
solche gegen srunlirte Einsendung des
BRetrages oder gegen Posstvor-
c liass, selhet nach den eBfernte-
Stou Gegerédoen fon mir versandt.

FEs werdem nur Gewinue ge-
z0gen.

Die UInupt-Gewinne betragen:
250. O00, 150, 00 0. 10 0. 00 0.
50, O00, 30, 000, 25, 000, 2 à
20. 000, 2 à 15000, 2 à 12, o000,
IIXE
b000, 5 à S000, 4000, 14 à 8Z000,
105 à 2000, 64 1500, 64 1200, 156 4
looo, 206 à 500, 6 à B800, 224 à
200, 21650 Gewinne à IIO, Ioo, So0, 80.

Gæewinungelder und amitliche
Fiehungsistem sende meinen Inte-
ressenten nach Pntscheidung Promibt
aud versehwiegen.

Durch meine von besonderemni
GIiieltk begunstigten Loose habe
méinon Interessenten bereits aIIeim in
DPentsehlancd die Aaerßüesten
AIanupttresfser v. x00, 000, 225, o00,
I87500., 152500. 1I50000, 120000.
mehrmals 125, 000, mehrmals I00, 000.
Kkirrzlichs sehon wicder das
crosse Loos von 127, 000 und amm
jüngsten Weihnnacht sehon wie-
dder den allergröcsteinn EIaunpt-
Bewinn in Hünchen wusbeznalt.
Jede Bestellung auf meine
ir Origi unlιι L—GO—uS kann
— man der Bequemlichkeit halber auch

ohne Brief, einfneh auf eine
tet ühliehe Posttkarte
uachen.

baz. Sams. Cohnin Hamburg
Rank- und Wechselgeschäft.

in Otterberg. —
Ein sich ftets am Besten bewähren⸗
des, dabei angenehmes Hausmittel
bei Husten, Heiserkeit, Catarrhe, Ver⸗
schleimung des Kehlkopfes und der
Brust.—
Laut königk. Ministerial-Entschlie—
zunng vom 24. October 1868 zum
Verkaufe uind Ankündigung geftattet.
Allein⸗Verkauf.
in St. Ingaert bei J. Friedrich,
in Homburg bei Ehr. Weber.

— —, — —

— —
Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛc. X

der Stadt Zweibrücken v. 4. März

Weizen 5 fl. 48 kr., Korn 4 fl. 35 tr.
Gerste 2reihige, — fl. — kr., Gerste vier:
reihige. 4 fl. 85 tr. Spelz 4fl. 8 ir.
Spelzklern — fl. — ir. Dinkel 3 st.
44 kr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafer
4fl. 28 kr. Erbsen 4 fl. 33 ke. Wigen
3efl. 57 tr. Kartoffeln 48 kr. Heu 2 fl.
1kr. Stroh 1fl. 28 kr. per“ Zentner.
Weißbrod 140 Kilogr. 16 kr. Koͤrnbrod
3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 15 ir.
ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 ir. 1 Paar Weck 9 Loth 2 kr. Rind⸗
fleisch I. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 tr.
Kalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 14 fr.
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 32 fr.
bher Vfund.

SEchnhe und Stiefelchen in Jeug
und Glanzleder, für Kinder und Damen,
folid und schön gearbeitet, sind billigst zu
haben bei

VX
— — — — — — — —t
Von hrute an ist der bisher von Herrn
F. J. Schwarz dahier betriebene Stein⸗
bruch an uns übergegangen, und können bei
uns zu jeder Zit Mauer⸗- sowie Hau
steine gegen billigste Berechnung in Empfang
genommen werden.
St. Ingbert, den 3. März 1869.
2
—XXXMIIDS
en
geprüft von höchster medicinischer Stelle,
denehmigt vomek. b. Ministerium.
Muünchen, Schreyer u. Cie.
Alleinverkauf für den Kanton St. Ingbert
bei J. Priedrieh
in Et. Inahert.

Fruchtpreise der Stadt

Kaiserslautern vom 2. März.

Weizen 5 fl. 10 kr. Korn 4 fl. 34 tr.
Spelztern 5 fl. 22 ir. Spelz 4 fil.
4 kr. Gerste 5 fl. 28 kr. Hafer 4 fl.
31 kr.Erbsen — fl. — kr. Liusen — il.
— kr. per Zentner.

Brodpreife: 6 Pfd. Kornbrod 22 r.
2 Pfd. Gemischtbrod 12 kr. und 2 Pfd
Weißbrod 12 kr.

veĩ Joh. Hellenthal Bader lonnen.
Morgens 70 bis 80 Schoppen
—M — —
füßße Milch
abgegeben werden.
U —
Redaclion. Derud und Verlag von F. x. Dem * in ESꝑ Indbert.
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3 225 5 223
25 585283 —2568 33633*3
*5578* 53223 ——— * 63333
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—E —852 25 55 53*53 25322858 3353328
3 25z83555 58 25** 52352333 55532 28 A
—— —— 352 322* — — 3238522533 A 538* 525
—252 28 — 238 —332 8 2353538 5 E —* *
57 3252353* 2752 533 3 53*8—85 8585
3 25333236 — 533 28853
— A — 5 — — 8 68 565 5 35553 5
5355 553783833 23 3333m8 58 s33*8 2335—558
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553538* 25* * A 235353853 528 288 3 333 7 225386*
5 5825 28 53—E — — 33235338357 — 2
22525 * 2* *5 5 * 53829 * 222 ** 4 — — 5222358
3— 52 — 5* 222 856 22* 2 253853255 *»
53 82 255552 52225 —A — 233238* 22
33863853 * 738532 833531
—3 858 5836 — ———
7532 —— 2533833 525 313538 522 37 — 5*
2 7 — 2357 32 5328* 222 z32353 5335353
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5* * 5 — 3* — 726 551 5382228 228 2588 9 —552* —
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3 2525 5582—— 8
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553 — 35225 — —— —z23233358*
382 34 22335375
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25 8 335 33523353
225 2 23 —A 9 —— —— 55 5*523 328 532
555575* 8 2 ———— —22* 5 s 38552 25* —5355
2 5535. 525 38333* — — 32333255 55255283
—E —— 2. 2. 2 —33 52 8*02 2 52283 — * * 2555 — 528* 22**
25573 —3 —555335* 22722355 598 2—2 —A— 53
— * 8 — — —⸗— ——— — 552 — —V 5— * — 28 5332 —
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2525 15 3 5222 553 2735 353832338238 z325532 3552553
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755. 3 — 53 33338 12.* 55 *—35333
—— 33. 5—36 58482. 83.53
— — 23— 2227 — 5 * 2*335 22 25
—— —— 272 327.7 553
* — 328 2. — —3.2* 2 55 2325
* —5 3 s 337
2— 2352 — 25 — ——27 53. 22 22
332383——55 —25555 37* 27
2 *5 2 —2 —754 22 55757275— 2 *
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        <pb n="137" />
        St. Ingberler Anzeiger.
ö— — —
der St. Ingberter An Fe üg er (und das mit dem Hauptblatle verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnersiags- und Sonntags⸗

pummer) erscheint wöchentlich vise rm al: Dieunstäg, Donnerstag, Sams tag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
n 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. ———

ser. 37. * 3 e V Samstag,⸗ 3*8 P eehee — 1869.
Deutschland.

München, 28. Febr. Wie wir vernehmen, hat Se. Maj. der
zonig verfügt, daß dem Frhrn. Philipp v. Künsberg in Folge des gegen
ihn wegen Betrugs erfolgten Erlenntnisses des Stadtgerichts zu
Berlin die bayr, Kammerjunker⸗Würde entzogen wird.

Münschen, 1. März. Die Lassalle' schen commis
royageurs, welche jüngst in Augsburg gastirten, sind nun hieher
zekommen, um auch hier Gastrollen zu geben, zund haben zur
herfolgung ihrer Zwecke heute Abend eine öffentliche Versamm
ung in Scone gesett. Nachdem ein junger Mann, der sich als
n Augsburg in“„Condition“ stehend vorsiellte, die Versammlung
röffnet und die- von der Augsburger Versammlung her bekannte
Schmähung der „feilen Presse, die im Solde des Kapitals steht,“
mufgewärmt hatie, entwickelien die „Agitatoren,“ deren Einer fich
hrer großen moralischen Siege, namentlich des vermeintlich in
AUugsburg errungenen, rühmte, die alten Phrasen von dem Gegen⸗
atze zwischen Kapital und Arbeitskraft von dem socialdemokrati⸗
chen Fundamentalsatze, daß jedes neu erzeugte Werk seinem Ur—
jeber, der Arbeitskraft gehöre, und von der Rothmendigkeit des
illgemeinen directen Wahlrechts. Entgegnung fanden die Herren
von ein paar, wie es schien. Dem gebildeten Theile des Arbeiter⸗
tandes angehrigen Rednern/ von denen der Eine hervorhob, daß
zas direkte allgemeine Wahlrecht den Arbeitern nur vütze, wenn
ie auf eine Bildungsstufen sich. erheben, daßusie wenigstens nich
pon einer gewifsen Partein für die Wahlen ebenso mißbrauch!
verden, wie das Kapital sie ausbeute. Von Seite der Lassalle⸗
chen Schreier: wurde auch die Lüge niedergeküut, daß die Fort
chrittspartei das Princip des allgemeinen Wahlrechts von ihrer
Fahne gestrichen habe.

—2.März. In der heutigen Sitzung der Abgeordneten⸗
ammer ertheilte der Handelsminister auf die Interpellation des
Abg. Schultes in Betreff der Verhältnisse der deutschen Feuer⸗
versicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit (früher in Ludwigs—⸗
jafen, dann in Nürnberg) sehr ausführlich Antwort. Er sagte
zarin, die Entziehung der Concession wäre nutzlos gewesen, weil
zadurch die civilrechtüchen Verbindlichkeiten nicht aufgehoben wür
»en. Nur rasche Liquidation sei im Interesse der Betheiligten.

München, 4. März. Der Gesetzgebungsausschuß der
Abgeordnetenkammer hat die Berathung über das Einführungsgeset
um Civilprozeß beendigt. Mehrere Modificationsanträge der
Staatsregierung, sowie von pfälzischen Abgeordneten wurden
uingenommen, doch hielt die Mehrheit des Ausschusses sowohl, wie
zie Regierung daran fest, den Civilproceß für den ganzen Umfang
des Königsreichs einzuführen. — Die Debatten über die Eisenbahn—
Borlagen sind noch nicht geschlossen.

Landau, 3. März. In der Frage „über Umwandlung
der hier bestehenden confessionell getrennten deutschen Schulen in
confessionell gemischte Volksschulen (Communalschulen)“ haben bis
etzt 3546 Bürger und Heimathberechtigte abgestimmt und zwar
348 für und 8 gegen die Communalschule.

Neust adt, A März. Gestern waren hier die Mitglieder
unserer nun außer Function getretenen Handelskammer versammelt,
im ihre Ansichten über die allerh. Verordnung vom 20. Dezemberv. Is
die Reorganisation der Handelskammern betreffend“ auszutauschen
ẽs warde allseitig anerkannt, daß die neue Organisation wesent⸗
liiche Vortheile hiete, besonders dadurch, daß der jeweilige Vorstand
die Mitglieder der neuen Kammer, so oft ein Bedürfniß dazu
jorliegt, einberufen kann, während dieselbe früher nur einmal
ährlich eine ordeniliche Versammlung halten konnte. Hiergegen
wurde aber auch hervorgehoben, daß durch die neue Einrichtung
die Handels- und Fabrikräthe in der Art der Ausführung ihrer
Befugnisse gegen früher wesentlich beschränkt werden; daß ferner
die Ausuübung des activen und passiven Wahlrechts an den Be—
iitz des baher. Indigenats gebunden, wodurch manche inielligente
kraft der neuen Handelskammer entzogen wird; und endlich, daß
zurch den 8 4 der allegirten Verordnung nur die Interessenten

jener Stiadt zur Wahl der Handelskammer⸗Mitglieder berechtigt
sind, in welche der Sitz der Handelskammer vorgelegt wird.
Außerdem bestimmt 84: „Wählbar sind alle Wahlberechtigten,
welche a) bayerische Staatsbürger find u. s. w.“
u Durch die erleichterte Ansässigmachung und die bestehende
Bewerbefreiheit finden wir in der Pfalz viele Fabrikanten, sowie
Directoren von Fabriken, welche im Auslande Bürger sind, dieses
Bürgerrecht aus besonderen Gründen nicht aufgeben wollen, in
Folge dessen aber das bayerische Indigenat nicht erlangen können.
Dier Bestimmung des 8 4 benimmt diesen, oft sehr intelligenten,
mit reichen Erfahrungen ausgestatteten Männern das Recht der
Wählbarkeit, und hierdurch gehen der Kammer viele der besten
sräfte verloren.

Die Versammlung beschloß daher, in einer Vorstellung an
das königl. Handelsministerium diese Punkte klar zu legen und
die Bitte zu stellen, daß wenigstens der erwähnte 84 dahin ab—
zjeändert werde, daß in der Pfalz( die Interesfenten des ganzen
Kreises in gleichmäßiger Weise in der neuen Handelskammer ver⸗
reten werden. —
—Germersheim, 25. Febr. Die „Rheinpfalz“ hat schon
früher die „conservative“ Partei aufgefordert, sich für die bevor⸗
stehenden Landtagsabgeordnetenwahlen zu rühren und die Cadidaten
aufzustellen. Das soll nun nach der heutigen Nummer des ge⸗
nannten Blattes für den Wahlbezirk Bergzabern⸗Germersheim
„bereits geschehen? sein. Die Namen. werden aber noch nicht
genannt. Sobiel jedoch verlautet, sind die von der ultramontanen
Partei in Aussicht genommenen Candidaten folgende Herren;
Bezirksamtsmann von Moers, Dr. Riedinger, Dompicar und
Redacteur des „Christl. Pilger“ in Speyer und — Dr. Lücas
Jäger, Redacteur der „Pfälzer Zeitung.“ em J

Dienstesnachrichten. ——
München, 3. März. Der bisherige Unfergerichtschreiber
am kgl. Bezirksgerichte Zweibrücken Herr Ludwig Krieger von
da wurde an die Sitelle des verlebten ersten Untergerichtschreibers
am kgl. Appellhafe Herrn v. Besnard ernannt; die Stelle eines
Baubeamten bei der Baubehörde in Aschaffenburg wurde dem
Assistenten bei der Baubehörde in Ansbach, K. Heuser
derliehen.

Der Bau-Assistent Anton Hurt von Zweibrücken wurde auf
sein Ansuchen in gleicher Diensteseigenschaft nach Speyer und der
Asfistent der dortigen Baubehörde, Friedrich Feil, nach Zwei⸗
brücken versetzt.

Karsruhe, 1. März. Die Rheinthalbahn Mannheim—
Karlsruhe wird nach Ministerialbescheid von Waghäusel' ab über
Wiesenthal, Graben, Linkenheim, Eggenstein nach Karlsruhe
gebaut werden.

— Seit heute sind hier die Kreisschulräthe und andere
Fachmänner des Großherzogthums versammelt, um den neuen
Lehrplan und die Schulordnung für die Volksschuüle einer begut⸗
qIchtenden Prüfung zu unterziehen.

Geislingen, 283,. Febr. Die heute hier abgehaltene
dandesversammlung der deutschen Partei in Württemberg war
bon nahezu 2000 Personen besucht. Einstimmig wurden folgende
Resolutionen beschlossen: „Der Eintritt der süddeutschen Staaten
in den Norddeutschen Bund ist der naturgemäße Weg zur Ver—⸗
wirklichung der langersehnten Einheit des Vaterlandes. In den
freien Willen Süddeufschlands ist es gelegt, diesen Weg zu be—
reten; für die süddeutschen Regierungen ist es dringende Pflicht,
LBerhandlungen hierüber zu eröffnen. Keine europäische Macht
hat ein Recht, gegen die fortschreitende Einigung Deutschlands
Zinsprache zu erheben; die Drohungen des Auslandes dürfen das
bolk v aufhalten in der Arbeit für dieses höchste und berech.
igte Ziel.“

Berlin, 4. März. Der Reichstag ist heute von Se. Maj.
den König eroͤffnet worden. Die Throntede kündigt Vorlagen an
        <pb n="138" />
        liber Gewerbeordnung, Unterftützungswohnsitz. Lohnarrestbeschrän .· „Imperial“ sagt: Die Regierung und die Majorität der
kung, Einführung eines Handelsgesetzbuchs, einer Wechselordnung Codtes stimmen darüber überein, daß erst nach Durchberathung und
als Bundes gesetze ʒ. ferner die Errichtung eines obersten Handels⸗ Feststellung der Verfassung die Frage der definitiven Regierungs—
gerichtshofes, ein Gesetz über gegenseitige Rechtshülfe, ein Bundes⸗ orm zu discutiten sei.
wahlgesetz ein· Gesetz zur Regelung der Rechtsvberhältnisse der
Buͤndesbramten, einen Rachtragsetat zu 1869, fowie den Bundes-
Etat für 1870, welcher eine Erhöhung der Bundeseinnahme for⸗
dert, um verschiedene Einnahmeausfälle zu ersetzen. Die Rede
erwähnt die abgeschlossenen Postverträge und hebt die Uebernahme
des auswärtigen Amts auf den Bund hervor, um die politische
Einheit des Nordbundes in verfaffungsmäßige und durch die in;
sernationale Bedeutuug gebotene Form zum Ausdruck zu bringen.
Die Erhaltung des Friedens bilde die erste Aufgabe der auswär—
tigen Politit, was durch die Freundschaftsbeziehumgen bes⸗ Nord⸗
dundes zu allen Mächlen erleichtert sei. Die Rede gedenkt schließ⸗
lich der Pariser Conferenz als eines Zeugnisses des aufrichtigen
Sirebens der europäischen Mächte, den Frieden unter gemeinsame
Obhut zu nehmen. Angefichts dieser Wahrnehmung sei die Na⸗
— E
hängigkeit zu achten und die eigene zu schützen, zum Vertrauen
quf die Dauer des Friedens berechtigt, den zu stören den aus⸗
wärtigen Regierungen die Absicht, den Feinden der Ordnung die
Macht fehlhe. 3 . iantn intenn
Wien, 2. März. Die „Presse dementirt die Nachricht von
einer anläßlich der bevorstehenden Kaiserreise nach Triest beabsich
tigten Zusammenkunft des Kaisers Franz Joseph mit dem Könige
von Jialien. Der Kaiser tritt die Reise heute Abend an. —
Der croatische Landtag ist heute eröffnet worden. .»
DDie „Oesterreich. Corresp.“ meldet officibs, der Exkönig
bon Hannover habe einen Protest gegen das preußische Beschlag ·
nahmegesetz an sämmtliche Souveräne gerichet.
Wien, 8. Marz. Das vom Ausschusse des Reichsraths
irgenommene Finanzgefetz pro 1869 beziffert die Staatsausgaben
mit 20610 Millionen, es ergibt sich somit ein Deficit von 2*
Millionen, welches durch Aufnahme einer schwebenden Schuld zu
deden ist. Der Ausschußbericht stellt übrigens die Steigerung
einiger Einnahmeposten in Aussicht. r,
Fraukreich.
Paris, 1. März. tur den Sommer stehen wieder drei
ebungslager in Aussicht; das erste in Chalons (dieses wird am
— Lan⸗
nemezan. Der Kriegsminister ordnet an, daß der gewöhnlich im
April stattfindende Garnisonswechsel bis Oclober vertagt werde.
Der gesetzgebende Korper gab dem Bedauern über den
Tod Troplong's usdruch. — Numiral brachte in der heutigen
Sitzung den Bericht über den Vertrag der Stadt Paris mit dem
Fredit foncier ein. Der umgearbeitete Artikel 1 der Gesetzvorlage
ermüchtigt die Stadt so viele, innerhalb 40 Jahren rückzahlbare
Obligationen auszugeben, als zur Beschaffung eines Kapitals von
I6oß Millionen erforderlich sind; die Emission derselben kann auch
successive stattfinden. Die Diskussion wird morgen hierũber be⸗
ginnen. —

Jermischtes.

Speier, 12 März. Bei dem verantwortlichen Verleger
und Drucker der „Rheinpfalz“ Hrn. Buchhändler Kleeberger, nah—
men heute der Staatsprocurator und der Untersuchungsrichter von
Frankenthal in Begleitung des k. Polizeicouumissärs von hier, eine
Haussuchung vor, um nach dem Manuscripte einer Correspondenz
aus Landau, 1. Febr., in Nr. 16 der „Rheinfalz“ vom 6. Febr
lunter den Vermischten Nachrichten) zu suchen. Sämmtliche noch
porhandene Exemplare dieser Nummer wurden in Beschlag genom—
men. Auch bei Herrn Donivicar Dr, Zimmern wurde Haus—
suchung gehalten. Die bezügliche Correspondenz enthält Bemer—
kungen über das Landauer Bezirksgericht.

7 Der Necdar-Durchstich bei Mannheim ist vollendet: der
Neckar hat damit aufgehört, an seiner mehr-als 1000jährigen
Mündung in den Rhein zu pulsire.
—7 Köoln, 28. Febr. Die Weibsperson, welche sich — und
zwar, wie es scheint, fälschlich — als Anstifterin“ des Theater—
hrandes angab, soll verrückt sein und in ein Irrenhaus gebracht
werden. Dagegen sind 5 Bühnenarbeiter, welche in der Nacht
vom 15. auf den 16. ds. im Theater beschäftigt waren; verhaf⸗
tet worden; es soll sich dringender Verdacht strafbarer Fahrlässig⸗
keit gegen sie ergeben haben.

7 In der Nacht vom Sonntiag aus Montag fand in einer
Wirthschaft der Berliner Hasenhaide gelegentlich einer Tanzmusil
eine blutige Schlägeret zwischen Soldaten verschiedener Waffen
und Brauerknechten statt, bei welcher die ersteren 15, die letzteren
5. Verwundete zählten.

r Leipzig, 25. Febr. Heute Vormittag entstand in
einem Arbeitslokale des Kunstfeuerwerlers Schömberg in der Funken⸗
hurg plötzlich eine Explosion, welche, besonders durch Entzündung
einer größeren Quantität Buntfeuer, im Nu das ganze Lokal in
Flammen setzte und dasselbe mit erstickendem Qualm erfüllte.
Sieben Personen waren in dem Lolkal beschäfligt und nur zwei
davon vermochten sich rechtzeitig zu retten; dagegen sind ein Arbeiter
und eine Arbeiterin auf traurige Weise im Gesicht und an den
Händen verbrannt jund drei andere Mädchen haben ebenfalls Brand⸗
wunden, wenn auch leichterer Art, davon getragen. Die Unglüd⸗
lichen, von denen zwei Mädchen schon einmal ein gleiches Schich
sal gehabt, sind sämmtlich dem Hospital übergeben worden; außer
den Brandwunden trugen sie fast sämmtlich noch blutige Verletzun⸗
gen, die sie sich bei dem verzweifelten Versuche, sich durch die
Fenster⸗zu retten, durch Zerstoßen der Glasscheiben zugezogen
haben. Es sollen nahe an dem siarkgeheizten Ofen Feuerwerks⸗
körper gelegen haben, welche vielleicht durch einen herausspringenden
Funken in Brand gesteckt worden sind. *

7 Berlin. Fünf Ventner Silber in Barren wurden
kürzlich einem Hamburger Handelshause durch einen Kaufmann
einer Stadt am Harze zum Kauf offerirt, und derselbe erbot sich
zu einer ferneren Lieferung von fünf, Centnern monatlich. Die
hamburger Firma schöpfte Verdacht und ging scheinbar auf das
gSeschäft ein, machte aber Anzeige bei der preußischen Regierung.
Diese stellte Recherchen an, infolge derselben in verschiedenen
Städten des Harzes Verhaftungen vorgenommen wurden. Es
jollen großartige Unterschlagungen an den Tag gekommen sein,
doch läßt sich die Natur derselben noch nicht klar erkennen. Der
zetreffende Theil des Oberharzes gehoͤrte früher zu Hannover;
seit dem neuen Regimente wurde in den königlichen Silberberg⸗
werken eine strengere Controle eingeführt, so daß es kaum zu
zlauben ist, daß fortdauernde Entwendungen möglich seien. Da⸗
zegen glaubt man, daß bei der Annectirung ein Theil der Vor⸗

rälhe auf die Seite geschafft wurde, um sie nicht in die Hände
derer fallen zu lassen, welche man damals noch als Feinde zu
betrachten gewohnt war, und daß jetzt diese Vorräthe nach und
nach verwerthet werden sollen.

Das Journal „Paris“ erzählt folgende politische Anekdote:
Die verstorbene Fürstin Baciochi, die Cousine des Kaisers, war
eine Dame, die sich keiu Blait vnr den Mund zu nehmen, sondern
frisch von der Leber weg zu sprechen gewohnt war. Eines
Abends nahm sie an einem Diner in den Tuilerien Theil;
zufällig fiel das Gespräch auf Tagesbecçebenheiten, und mit hellster
Betonung der Worte sagte die Fürstin: „Nicht wahr, mein
Cousin, ee Hetr Bismarck hat Ihnen den Wind abgewonnen?“
Tiefes Schweigen des mächtigen Monarchen. Die Fürstin
widerholte ihre Phrase und mit festester Stimme und vielsagendem
Augenspiele erwiderte der Kaiser: „Geduld Cousine, das Turniet
ist noch nicht zu Ende.“ Der Erzähler versichert, die Geschichte
von einem englischen Diplomaten, der Ohren⸗ und Augenzeugt
war, vernommen zu haben.

Am 22. Februar empfing der Papst eine Schaar frommer
kotholischer Ausländer, welche ihm eine Huldigungsadresse über—
reichte. Das Wort führte Graf Leo Thun, der ehemalige Unter⸗—
cichtsminister und Vater des Concordates mit Oesterreich, der mit
einer ganzen Anzahl vornehmer Oesterreicher erschienen war, gleich⸗
sam um Buße zu thun für Oesterreich— Graf Leo Thun erklärte
u. A., daß die Hand des Papstes die Säulen der gesellschaftlichen
Ordnung stütze, jener Ordnung, ahne welche keine Regierungsform,
kein Staat auf die Dauer bestehen koͤnne. Also eine förmliche
Anklage gegen Oesterreich und dessen gegenwärtige Regierung, die
jene Säulen uingestürzt haben soll.

Florenz, 4. März. Der Rücktritt des preußischen Ge⸗
sandten, Graf Usedom, hat hier einen peinlichen Eindruck gemacht
Am 15. April wird in Brindisi die Commission zusammen
zreten, welche über die Einrichtung einer anglo⸗indischen Ueber—
landpost durch Deutschland berathen soll. 7

Spanien.

Der Pariser „Moniteur“ vom 1. ds. Mtis. veröffentlicht
ein Telegramm aus Madrid, nach welchem der Erzbischof
von Granada von mehreren Individuen auf der Treppe
der dortigen Kathedrale überfallen und schwer verwundeit
worden ist.

Der Kriegsminister General Prim, hat eine Verordnung
erl assen durch welche die für Befreiung bon der Militärpflichi
zu zahlende Summe von 8000 auf 6000 Realen herabgesetzt
wird —
        <pb n="139" />
        f Auf belgischem Gebiete fand am 27. d. zwischen dem
ranzdsischen Major Graf v. Malartie, der in Mexico unter Maxi⸗
nilian eine hohe Stellung einnahm und ein großer Verehrer
tismarck's ist, und einem hannov. Obersten (dessen Name unbe⸗
sannt blieb) — anläßlich einer beleldigenden“ Aeußexunge des
ietzteren über Bismarck. ein Pistolenduell statt, in welchem der
Dberst einen Streifschuß, der Major einen Schuß in die rechte
Seite erhielt. J

7 Ein gelehrtier Schweizer, der Archivar Otto Henne⸗Am

sRehyn in St. Gallen, hat ein culturgeschichtlichss Werk „Das
tuch der Mysterien“ veröffentlicht, das viel Aufsehen macht.
Fr stellt u. A. die Jesuiten und die Freimaurer einander gegen⸗
iber. Der Gegenpol des Jesuiten⸗Ordens ist der Freimaurer⸗
zund. Die Jesuiten gehorchen den Befehlen eines Einzigen, ihres
Benerals in Rom, Diese dem Willen der Mehrheit; Jene machen
zie Sittlichkeit von Gründen der Zweckmäßigkeit, Diese von der
Rücksicht auf das Wohl der Menschheit abhängig; Jene erkennen
nur einen Glauben an, ohne ihm aufrichtig anzuhängen, Diese
ehren jede aufrichtige Ueberzeugung, ohne eine einzelne als allein
eligmachend anzuerkennen; Jene suchen die Selbstständigkeit
der Einzelnen immer mehr zu unterdrücken, Diese sie zu ent⸗
vicheln u. s. w.

f London, 27. Febr. Ein schreckliches Unglück trug
ich gestern gegen Ahend in dem Stadtbezirke Bethnal Green zu—
kine Anzahl Arbeiter waren mit der Ausbesserung eines Eisen⸗
zahnboges auf einer Strecke der Great⸗Eastern-⸗Bahn beschäftigt,
als etwa vier schwer geladene Kohlenwaggons den Bogen
zurchbrachen und 19 Personen unter einem Haufen von Holz
Steinen und Eisen begruben. Der Bogen war sechzig Fuß hoch,
und so groß war die durch den Einsturz verursachte Erschütterung
aß in mehreren benachbarten Häusern die Fensterscheiben sprangen.
Obwohl thätige Hilfe rasch zur Hand war, konnten 14 der
Arbeiter lebend aus dem Trümmerhaufen befreit werden und nur
venige von ihnen kamen mit unbedeutenden Verletzungen davon.
Fünf Personen dagegen fanden ihren Tod und ihre Leichen waren
o zerschmettert, daß es erst gelungen ist, drei derselben zu
dentificiren.

f Im Jahre 1831 wurde das große Eisenbahnnetz in den
Bereinigten Staaten mit der Anlage der Baltimore und Ohio⸗
Fisenbahn begonnen. Im Jahre 1870 wird die Union 38,00000
kinwohner und 45,000 Meilen Eisenbahn haben, oder eine Meile
uuf je 830 Einwohner. .

fF Neubildung des Gehirns. Herr v. Parville erwähnt in
zer wissenschaftlichen Uebersicht des officiellen Journals den merk⸗
vürdigen Fall von Amputation und Wiedererzeugung der Gehirn⸗
Hemisphären, die namentlich das Resultat der jüngsten Forschungen
es Herrn Voit von der Münchener Atademie sidd.

Seit dem Jahre 1822 zeigte Flourenz bis zur äußersten Evidenz,
zaß es bei verschiedenen Thieren möglich sei, einen ganzen Ge—
jirnlappen wegzunehmen, ohne dadurch ihren Tod herbeizuführen.
ker ging noch weiter. Er nahm Katzen, Kaninchen, öffnete deren
Schädel mit Vorsicht und nahm das Gehirn heraus. Katzen
und Kaninchen lebten noch ein Jahr nach dieser Operation.
deben ist also auch ohne Gehirn möglich. Nur verlieren die auf
diese Weise verstümmelten Thiere alle Sinne und ihre Vernunft
und sind auf den Zustand einfacher Automaten reducirt. Das⸗
elbe Experiment kann auch mit dem kleinen Gehirn gemacht
werden. Da dieses jedoch das die Bewegungen regulirende Or—⸗
zan ist, so bewegt fich das betreffende Thier nur nach dem Zu⸗
salle fort; es gleicht einem Betrunkenen und ist wirklich ein Kopf
ibne Hirn!

Herr Voit von München hat ein noch sonderbareres Resul⸗
at erlangt. Er hat mehreren Tauben das Gehirn weggenom⸗
nen, und nach einigen Monaten constatirte er zu seinem Erstaunen,

daß sich dasselbe erneuert hatte. Das Gehirn war wieder ge—
vachsen. Nach der Wegnahme des Gehirns, sagte der gelehrte
bhysiologe stecken die Tauben ihren Kopf unter einen Flügel und
leiben unbeweglich. Die Augen sind geschlossen, und sie scheinen
m schlafen. Dieser Zustand dauert einige Wochen. Dann
exwachen sie endlich aus ihrem scheinbaren Schlafe, öffnen ihre
AIugen und beginnen zu fliegen; sie vermeiden dabei alle Hinder⸗
nisse und entwischen denen, welche sie greifen wollen. So ist es
lar, daß sie wieder sehr gut sehen und hören. Einige dieser
Thiere wurden fünf Monate nach der Operation getödtet, und
nan fand in der Hirnschale eine weiße Masse vor, die gänzlich
on der Consistenz und dem Aussehen der weißen Gehirnmasse
ind auch zudem in zwei Gehirnlappen (Lobi corobri) getheilt
var. In jeder der beiden neuen Hemisphären bemerkte man eine
leine Stelle, die mit Flüssigkeit gefüllt war, und zwischen beiden
ꝛine Scheidewand (Septum). Die Masse bestand aus primitiven,
weimal gewundenen Nervenfasern und aus unzweifelhaften Gang-
nenzellen So hatte sich also das Gehirn innerhalb einiger

Monate neu gebildet und das neue O egan seine vollständige func⸗—
ionelle Thätigkeit aufgenommen. —,
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.·
F Der Vorschußverein in Zweibrücken, der am 1. März Ge⸗
ie ralversammlung abgehalten, zühlte am 31. Dec. 1868 126
Mitglieder. Die Stammantheile betrugen an diesem Tage 7478
L. 46 kr. Der Reservefonds 985 fl. Depositengelder 8877 fl.
Ʒ parkassegelder 1214 fl. 52 kr. Umschlag in 1868 504 694 fl.
34 kr. gegen 318,235 fl. 51 kr. in 1867. Reingewinn 588 fl.
56 kr., woraus 3124 pCt. Dividende für das halbe Jahr (im
Banzen 230 fl.) gezahlt werden und der Reservefonds auf 1200 fl.
erhöht wird.
Der Vorschußverein Kaiserslautern hatte in 1868 einen
Amschlag von 2,725,836 fl. 47 kr. und setzte eine Dividende
von 5 pCt. fest.
Der Vorschußverein Ludwigshafen hatte 1868 einen Umschlag
von 721,588 fl. 13 kr. Das Geschäft ging so gut, daß auf die
Stammtheile 12 Procent Dividende fallen.
Die Jreiwilligkeit im SLösch dienste.
Man kann im Allgemeinen dreierlei Arten von Feuerwehren

interscheiden: — 48—
w Berufs⸗ Feuerwehren.
Gemeinde⸗ oder Pflicht⸗Feuerwehren und —
FIJreiwillige Feuerwehren.
Die ersteren finden wir hauptsächlich in großen Städten und
gzilt in dieser Richtung die Berliner Feuerwehr mit ihrer vortreff-
lich geschulten Mannschaft, vorzüglichen Telegrapheneinrichtungen
ind ausgezeichneten Löschrequisiten als Muster. Bei der großen
dostspieligkeit einer ständigen Berufs⸗Feuerwehr hat sich dieses
Princip bis jetzt einer besonderen Ausdehnung nicht erfreuen
önnen. Man begnügt sich deßhalb an den meisten Orten und
besonders auf dem flachen Lande damit, die Gemeindemitglieder
durch mitunter sehr sorgfältig ausgearbeitete Löschordnungen zum
Löschdienste zu verpflichlen, indem man die einzelnen Orlsbürger
in gewisse Abtheilungen zu der Löschoperation eintheilt. Bei der
TFinführnung einer neuen Löschordnung geht dann auch Alles ganz
prüchtig, findet aber längere Zeit lein Brand statt und bleiben
die Uebungen, wie dies nur zu oft der Fall, auch aus, so rostet
die ganze Maschinerie wieder ein und im Brandfalle zeigt sich
derfelbe Durcheinander, wie er vor Einführung der Löschordnung
am Platze war. Eine Besserung solcher traurigen Erscheinung im
Löschwesen brachte das Princip der Freiwilligkeit. Die für die
gemeinnützige Sache Begeisterten gruppirten sich zu einem militä—
rischen Corps zusammen, kleideten sich in zweckmaͤßige Uniformen,
chafften leicht zu handhabende Requisiten an und übien sich
ortgesetzt in dem schwierigen Dienst, das Feuer auf rationelle
Weise zu bekämpfen. Das Princip fand immer mehr Anklang
und breitete sich tagtäglich insbesondere in unferm engern Heimath-
ande Bayern derart aus, daß sich jetzt fortwährend neue
reiwillige Feuerwehren bilden und Bahern jetzt schon 30,000
Feuerwehrmänner zählt. Nachdem diese unentbehrlich gewordenen
Institute jetzt eine Reihe von Jahren bestehen und glänzende
Broben ihrer Brauchbarkeit abgelegt haben, kann man behaupten,
zaß sich das Princip der Freiwilligkeit in der Wirklichkeit als
ehr empfehlenswerth gezeigt hat. Wir können es daher nur als
durch die Erfahrungen begründet ansehen, wenn z. B. die ober—
ofülzische Regierung die Bezirlsämter ganz besonders zur Bildung
oon freiwilling en Feuerwehren auffordert, denn die besten
Baragraphen in den Distriktslöschordnungen möchten dem Corpsgeist
und dem Ehrgeiz der freiwilli gen Feuerwehren gegenüber ein
chwaches Aequivalent bieten. Der freiwillige Verein steht mit
den Nachbarvereinen, mit den Kreis vororlen und dem Landes—
Ausschuß in stetem Verkehr, er weiß, daß seine Thätigkeit von
den Kameraden anderorts beobachtet und kritisirt wird, er ist
emsig bestrebt, sich auszubilden und zu verbvollkommnen, kurz er
eigt Leben und Streben, wogegen alles dies bei den verpflichtetken
Löschmannschaften oft nicht zu sinden ist, und so konnte man sich
auch nicht verwundern, daß z. B. in Koblenz die Mitglieder det
Zemein defeuerwehr durch wiederholte polizeiliche Sirafen zu
hrem Dienste angehalten werden mußten. Fassen wir das
BHesagte zusammen, so dönnen wir den Magistraten und Gemeinde—
verwaltungen, insbesondere bei uns in Bayern nur dringend
rathen, die Gründung freiwilliger Feuerwehren mit allen Kraͤften
u fördern!
        <pb n="140" />
        HMusilc-Vereinm.
Honntag, den 7. März 1869
Abends 8 Vbhre
im Saale des Herrn Ferd. Oberhauser
Abendunterhaltung.
I. Der Mannergesang. Chor.
2. Solo für Harmonium mit Clavier-
begleitung.
3. Barcarole, Duett von Kücken.
4. Auf den Alpen. Gemischt. Chor.
5. Fine ürctliche Consultation. Terzett.

— —
1. Die Nacht. Mamnerchor.
2. Lied von Kückhen.—
3. Die drei Rosen. Terzett.
4. Von den Bergen. Gemischt. Chor.
5. Das Gespenst um Mitternacht. Posse.
D. VOFStand.
Geschäfts-Empfehlung.

Der Unterzeichnete beehrt sich hier⸗
mit zur allgemeinen Kenntniß zu bringen
daß er sich als
Kunst· &amp; Handelsgärtner
etablirt hat und vom 1. März d. J.
ab alle in sein Fach einschlagende Ar—
beiten zur prompten Ausführung über⸗
nimmt.

Ferner sieht Unterzeichneter Bestel⸗
lungen auf Pflanzen ꝛc. entgegen und
empfiehlt sich in verschiedenen Gärtnerei—
arbeiten, wie
Blaum⸗ und Rebenbeschneiden,

Gartenanlagen, Gräberverschöne⸗

rungen ꝛcc.
Auch wird derselbe zum Frühjahr
alle Sorten Gemüse, Blumen, (auch
Bouquets) ꝛc. verkanfen.
otto Ingewitter,

Kunst⸗ und Handelsgärtner,
bei Wirth Georg Klein im Josephs—

thal wohnhaft.
600 A.
sind im Ganzen oder in verschiedenen Raten

auf erste solide Hypothek auszuleihen
durch das concessionirte Geschäftsbureau

Westphaelinger
in St. Ingbert.
— ——

—tf

Preismeédaille Paris 18673.
dtarker &amp; Pobuda
m ι—ι——
Lieferanten des kgl. Württemb. Hofes
und J. Maj. der Königin von Holland

empfehlen ihre *
als vorzüglich anerkannten

zu haben in Sit. Ingbert bei
ꝛcoekaeæl.

— —— ——

9

Zeitungs-⸗Annoncen⸗Expedition.
Muünchen. BerIin. St. Gallenm.
Verbreten durch
Generdl-Agonturea
9 in den Stäadten
Sugsburg. Braunschweig. Breslau. Carlsruhe. Cassel. Cöôln a. Rh.
Danzig. Presden. Konigsberg i. P. . Leiprig. Magdeburg. Ninden.
Aürnberg. Poson. Stettin. Stnttgart.

J

9— 2
Allerneueste Glücks-Offerte.
Das Spiel der Preihurger Stuats-
Prúmien-OIigntionmem ist von der
IGBEigl1l. Rnyeris chen Regierung
zoestattet.. .
Gottosdegen beiCohn
GFOSSHRYTIISGS nIEtGe winnemn
be de ute n o verine hite Ca-
PpPitalienm-Verloos ung von
—uber 8MilIIzo nen.
Die Verloosung geschielt unter Staats-
Aufsicht.
ʒeginn der Ziehung am I5. Märæ dl. J.
Xur 2 ThIr. oder 1 TIIE. oder
In ee 1588g5. d
xkostet ein vom Stante guarantirtes
wirlliehes Original-Stuuats—
LoOos, (nient von den verbotenen Pro-
messen) aus meinem Debit und werden
solche gegen ramlcirte Dinsendung des
lzetrages oder zegen Postvor-
SCIIIBS. selbst nach den ent ferunte-
stem Gegenden von mir versandt.

Es werden nur Gewinne ge-
—XV —

Die Hnauupt-Gewinne betragen:
250. 000, 150, 000, 100, 00 0.
50,000, 830, 000, ę25, 000, 2 à
20.000, 2 à 15000, 2 à L12, o00.
II, Ooo, 8S à Io, ooo, 2 à 8S000, 3 à
Booo, hà 5000, 4000, 14 à S000
105 à 2000, 64à I500, 6 à I200, 1564
I000, 206 à 500, 6 à B00, 224 à
200, 21650 Gewinne à IIo, IOoo, ã0. So.
Gewinngelder und amntliche
Ziehungslisten sende meinen Inte-
ressenten naech Entscheidung Promipt
and versechwiegen.

Dureh meine von besonderem
GIU begünstigtenn Loose habe
meinen Interessenten bereits alIein in
IXVXRRI
HUqu pttrefter v. 3200, 000, 225, 000,
1I187500, I52500, Iñ20000, I80000,
mehrmals 125, 000, mehrmals 100, 000,
iciir cha schon wieder das
zrosse Loos von 127, o000 und a2u
sitr ugsften Weihna eht sehon wie-
ler den aergrössten Hatu pt-
wyrn in IiIBMι ιαναlt.
de Restellung auf meine
MS Origimuletoat 18LOGSe kann
E man der Bequemliehkeit halher auch
S onhne Rrivf, einsach auf eine
e ubliche Postkarte
. machen.

— E
Bank- und Wechselgeschäft.

Lrautor⸗Brust-Syrup
bereitet von
in Otterberg.
Ein sich stets am Besten bewähren⸗
des, dabei angenehmes Hausmittel
bei Husten, Heiserkeit, Catarrhe, Ver⸗
ichleimung des Kehlkopfes und der
Brust..
Laut königl. Ministeriol⸗Entschlie⸗
ßung vom 24. October 1868 zum
Verkaufe und Ankündigung gestattet.
Ablein-⸗-Verkauf.
in St. Ingaert bei J. Friedrich,
in Homburg bei Chr. Weber.

Vom Ensheimer Hof tönmen nioch
äglich zum Wiederverkauf 60 — 80 Schoppen
bezogen werden.

— —— —

— — — — —
Oberförster Lindemann
hat HMeu zu verkaufen.
Acht Stück sechs Wochen alte
Säugferkelx
(Ceschnitten und verheilt) sind zu haben bei
P. Schmidt, Bäcker.

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛc. Preise
der Stadt Hom burg vom 83. März,
Weizen 5 fl. 56 kr., Korn 4 sIl. 40
A
— kr., Mischfrucht .— ft. — kr., Haler
4 fl. 21 fr., Erosen 4 fl. 32r., Kartoj⸗
zeln 1ufl. — kr. per Ztr. Kornbrod, 8 Kgr.
23 kr., ditto 2 Kgr. 16 kr., ditto 1 Kgr.
3 kr., Kühfleisch 1. Qual. 14 kr., 2. QOua⸗
2kr., Kalbfleisch 12 kr., Hammelfleisch
4 kr., Schweinefleisch 18 kr., Butter 32 kr.

der Pfund.

Bei Joh. Hellenthal Bäcker können
Morgens 70 bis 89 Schoppe
325 ———
sfsüsßße Milch
abgegeben werden.

—

— —
Frankfurter Börse
oom 4. März 1869.
Geldsorten.
Preußische Kassenscheine. . .1 4494 45
JIreußische Friedrichsddsr... 9 3758
zistolen ..914547
olländische 10 fl.⸗Stücke. 9 —-56
Zucaten. 535 37
OFraucs-Stücke. 928/2 -20ß
Englische Souvereigns . . 1152-56
Bold per Zollfund fein.. — — —
dochhaltiges Silber per Zollpfurd — —
Dollars in Gold 2 272 - 28

— — — —
Ladengoschuft
Jalcob Stes
ist auf längere Jahre zu vermiethen.
— —
Redaction, Drud uud Verlag von F. X. Demetz in St. Ingber.
        <pb n="141" />
        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Dauptblatte verbundene Unferhaltungsblait, mit der Dienstags-, Donnerstags⸗ und Sonntags ⸗
Rummer) erscheint wöchentlich vi er mal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonn tag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Arzr. oder
.12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
Nr. 38..

Sonntag, den März
11869.
J—
Deutschlanud.

München, 4. März. Der Socialgesetzgebunghßausschuß der
Reichsrathskammer beautragt, die von der Abgeordnetenkammer
veschlossene Aufhebung der gegenwärtigen Befreiung der Standes
jerren von Gemeindeumlagen abzulehnen.

— Reichsrath Bischof v. Dinkel hat bereits einen großen
Theil seines Referats über den Entwurf des Schulgesetzes vollen⸗
det, und es besteht die Absicht, denselben noch vor dem Osterfest
in die Kammer der Reichsräthe zur Bexathung zu bringen. Daß
derselbe wesentliche Modificationen beäntragen wird, dürfte freilich
zu erwarten sein. Als Correftrenten hat der Ausschuß bekanntlich
den Reichsrath Dr. v. Harleß, den Präsidenten des protestantischen
Oberlonsistoriums gewählt
Mäünchen, 6. März. Zum Commandanten der Ha Armee⸗
division (Augsburg) ist Generalmajor Graf Karl zu Pappenheim
mit Beförderung zum Genexalliertznant ernannt. —

Laͤndau, 5. März. —— wurden die · Stimm⸗
isten für die Umwandelung der Hiet bestehenden confessionell ge—
rennten deutschen-⸗Schulen in confessionell gemischte Volksschulen“
zeschlossen. Nach Abstrich der Namen jener Unterzeichner, die
vier nicht heimathsberechtigt sind, ergab sich sotndeg esutnt *
Für die Einführung der Communalschulen stimmten 239 Katho—
iilen, 343 Protestanten,“ 36. Israeliten, im Ganzen 6418 Bürger
und Heimathsberechtigte; gegemn uur 4 Katholiken. Die Ve—
chetligung an dieser ÄAbstimmung war also eine ungemein rege —
iberraschend große; nur gering ist die Zahl derer, die sich nicht
ʒetheiligten. Hiermit haben die Bürger Landau's ein rühmliches
Zeugniß ihres brüderlichen Zusammenlebens zund ihres Gemein—
sinnes abgelegt; sie haben ein Werk gutgeheißen, von dem' die
ganze Zukunft unserer Jugend, das Glück und das Gedeihen
unserer gesammten Bürgerschaft abhängt; ein Werk, auf welches
——
derung und energischer Inangriffnahme wir unserm erprobten,
packern Stadtvorstande aufrichtigen Dank schulden!“

Kassel, 3. März. Morgen findet die Uebergabe des
Staatsrathsschatzes Seitens des Staats an den“ Communal
derband staet. .. J

Berlhin, 51 März.' Zur Feier der Uebernahme der Prä⸗
idemschaft der nordamerikanischen Union, durch den General Grant
zab der Gesandte der Union, Herr Bancroft, gestern ein glänzen⸗
»es Diner. Bei demselben brachte Graf Bismarck den Toast auf
den Präsidenten, der Gesandte den auf Preußen und den Nord⸗
zund aus; beide Tischredner hoben die Erhaltung und Bethätigung
der Freundschaft zwischen den durch Blutsverwandschaft und histo—
rische Sympathieen verbündeten Völkern der Union und Deutsch—

ands hervor. c

ESvanien
Madrid, 8. März. Eine Versammlung der Cortesmehrheit
wählte zum Behufe der Ausarbeitung einer neuen Verfassung und
don Vorschlägen bezüglich der Person des eventuell zu wählenden
Köniqs eine aus 15 Mitaliedern bestehende Commisfion?6
— Müw22
Vermischtes. J

7 Stl IngbertDer hiesige Vorschußverein schloß un term
4. da. seiner erste Jahresrechnung, aus derselben entnehmen wir,
daß die Mitgliederzahl am 31. December 72 detragen, das Ca—
ditat Conto fl. 3388. 4, der Reservefond Conto fl. 291. 18,
die Sparcasse fl. 5490. 36. Der Gesammt- und Netto⸗Umschlag
)ro 1868 beträgt fl. 196,297. 04; det Brutlogewinn fl. 618. 28
nach Abzug von fl. 549. 10 für Bureaueinrichtung und Gehalte
vleiben fi. 69. 18, welche statutengemäß dem Reservefond zufielen.
fFrankenthal, 3. März. An' das hiefige Bezirksgerich:
stemne FIrcze Jur demnächstigen Entschesdung gebracht worden,
die von eminenter Bedeutung für die Existent Jener Art Bon GEl⸗

'nossenschaften, die sich unter der Bezeichnung Vorschußvereine in
neuerer Zeit allenthalben gebildet haben, sein und nicht verfehlen
wird die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und zu—
gleich zur dringenden, Mahuung au die Legislativen aller Staaten
und Anch des unseren zu werden, die Verhältnisfe— dieser neuen
und Ledeutenden Erscheinungen des wirthschäftllchen Lebens gesetze
geberisch zu ordnen und zu regeln; Vecanlassung zu dem bereiis
mhängig gemachten Rechtsstreite gaben folgende factische Verhält⸗
nisse: Der Vorschußverein von Speyer glaubte sich genöthigt, auf
den Grund seiner Statuten gegen ein Hitglied, das durch Pam—
phlete, mündliche und sonstige schristliche Auslassungen und' In—
dectiven dew: Verein zin jeder Weise anfeindete, bekämpfte und zu
preugen suchte; mit der Ausschließung desselben aus dem Vereine
horgehen zu müssen.“ Geigen diesen durch die Generalversammlung
'n vorgeschriebener und statutenmaßiger Form gefaßten Beschluß
—DDD
Zetlangt nicht allein die Anullirung des fraglichen Beschlusses, son⸗
dern zugleich die Auflösung der Gesellschaft. Die Vestimmungen
des codeo eiyil über den Gesellschaftsvertrag (Art. 1834 bis
— —
Schultze⸗Delitzsch würde, wenigstens in den Ländern des cçode civil,
zanz erfolglos?? gewirit jaben, denn nach“ den-Art. 16680 und
1669, die sich über die Auflösung' xiner Gesellschaft aussprechen,
suͤs deren Fortdauer guf die erbärmlichsten Füße gestellt, da eben
der Art. 1669 bestimmf, daß Gesellschaften, deren Dauer unein⸗
zeschränkt ist, (d. h, nicht auf eine bestimmte Reihe, von Monaten
oder Jahren firxirt aist), durch den Willen' eines Koutrahenten
——— werden können Man sieht, wenn nicht der Richter von
den Satzungen des code ivil in dieser Sache absieht, und fich
an die übrigens von der staatlichen Aufsichtsbehörde genehmigten
Besellschafts-Statuten in seinen Erwägungen und Schlußfolgerungen
jält, dann ist bei duns für das Genossenschaftswesen das Ende
aller Tage gekommen, da wohl überall ein räudiges Schaaf fich
inden wird, das die Ehre der Sprengung eines bedeutenden Ver⸗
ins in Anspruch nimmt. Der Prozeß, da er von so bedeutender
Tragweite ist, wird wohl auf alle Fälle him den ganzen“ In⸗
ttanzenzug bis zum Kassationshofe durchmachen Ich werde Ihnen
päter über den Ausgang desselben am Tribunale zu Frankent hal
Nachricht geben und bemerke schon jetzt, daß die Verhandlung in
der ersten Instanz jedenfalls eine fehr interessante werden wird,
da die Streitsache in den Händen tüchtiger Anwälte und nament⸗
lich die beklagte Gesellschaft durch den sehr strebsamen und genialen
Anwalt David vertreten ist.. .454
7Friedrichshaafen, 8. März.Heute Nachmittag
393 Uhr ist unmittelbar bei dem Hafen Lindau ein auf der Fahrt
von Lindau nach Romanshorn begriffenes bayerisches Schleppboot
mit 3000 Centner Getreide in Folge Auffahrens auf einen Felsen
versunken. Das Geländer einer Seite des Schiffs ist noch außer
Wasser.
t Paris. Richard Wagner, von dem trotz einem Fiasco
Rer ein neuer Versuch mit einer seiner Opern“gemacht wird, will
der Aufführung nicht beiwohnen. In einem Briefe, der in der.
CEhronique Illustrée“, veröffentlicht wurde, erklärt er, daß die
Franzosen nur ein Verdienst als Schneider hätten, und daß er
nun Donn ·nach Paris kommen werde, wenn er sich das Maß zu
einem Ueber- oder Schlafrocke nehmen lassen wolle. 74
In Petteranec (Kroatien) sind am ˖18. Febr. 47
Wohn- und; 182 Nebenhäuser abgebrannt; 2Weiber und
lMädchen fanden den Tod in den Flammen.
—7 In Petersburg ist aus den östlichen Sibirien ein Kauf—
mann Baragin angekommen, der die Reise von Kolymsk (nördlich
von Ochotzk) d, h. 18,000 Werst oder circa 2000 Meilen' mit
selnem Sohne einzig und allein deßwegen gemacht,“ um das Glück
u haben, den Kuiser zu sehen. Er erreichte diesen Zweck; auch,
ndem der Kaiser sich die beident Reisenden äm 21, Februdt auf
em Treppenabsate des Winlerpalais in dem Augeublicke borste en
sieß als Se Maiestät zu Mittage ausfubr
        <pb n="142" />
        4 Ein Schiffscapitän und sein Steuermaun sind in San
Francisco von einem Gerichtsbofe der Grausamkeit überführt
orden. Die Barbaren prügelten einen Schiffsjungen auf der
Reise von New-York nach Kalifornien vierzig Mal. Angeblich
um seine Lunge zu stärken, zwangen sie ihn, Tabak zu essen und
Salzwasser zu trinken. *

FEine kleine Rechnung.) In den Kriegen der letzten
Jahrzehnte wurden getödtet oder sind an ihren Wunden gestorben:
In der Krim 748,000, in Italien 44,000, in Schleswig⸗ Hol⸗
sein 3300, in Nordamerika 281,000, in Südamerika 519,000,
a Deutschiand im Jahre 1806 45.000, in Asien und Afrika

)58,000, zusammen 1,736,401 Menschen. Kosten verursachten:
Der Krimkrieg 8300 Mill. Frs., der italienische Krieg 1800 Mill.
Frs., Krieg in Schleswig-Holstein 180 Mill. Frs. Krieg in
ftordamerika 23,500 Mill. Frs., Krieg in Südamerika 11,500
Mill. Frs. Krieg im Jahre 1866 1650 Mill. Frs., Asien und
Afrika 1000 Mill. Frs., zusammen 47,830 Mill. Frs. — Zum
ersten Posten sind noch hinzuzurechnen die zahllosen Krüppel und
diejenigen, welche Einbuße an ihrer Gesundheit erlitten haben.
Der zweite Posten enthält nur die unmittelbaren Kriegskosten
etwa 12,000 Mill. Thlr.); die unmittelbaren Verluste an Sto⸗
cung des Handels, der Industrie ꝛc. sind kaum zu berechnen.
—
i Joh. ellenthal Bäder können
Empfehlung. 3dz eheteteunu 6000 fl.
Ich beehre mich, meinen verehrl. süße Milch
stunden und Gönnern anzuzeigen, daß abgegeben werden.
mneine —V F
neus Husterkarto

sind im Ganzen oder in verschiedenen Raten
auf erste solide Hypothek auszuleihen
durch das concessionirte Geschäftsbureau
Westphaelinger
in St. Ingbert.

Allerneueste Glücks⸗Offerte.
DPas Spiel der Freibhurger Stauats-
Pr mien-O hIigationemn ist von der
Gnnigl. Hnyerissehen Regierung
gostattet.
Gottesdegen beiCohn
—EVXXRLIEE
be de ute n ver ine hrte Ou-
Pitalie-Verlooe vo—n
uber BMiIIIOMeM-
Dio Verloosung geschieht unter Staats-
Aufsicht.
Beginn der Ziehung am 15. Mäüræ il. J.-
Num 2 TIIE. odor I VPHIE. oder
1588r.
kostet ein Vom Staute garantirtes
wirlliehes Original-Stants-
LoOoOS, (nicht von den rerbotenen Pro-
messen) aus meinem Debit und werden
solehe gegen framlirte Einsendung des
Retrages oder gegen Postvor-
sSBA, selhset nach den ent ferute-
XXX
Es werdem nur Gewinne ge-
XXX
Die Hampt-Gewinne betragen:
250, 000, 150, 000, 100, 00 0.
50, O0, SV0, 000, 25, 000, 2 à
20.000, 2 à 15000, 2 à 12, 000,
LI, OoOoO, 3 à Io, Oooo, 2 à 8SOooo, 3 à
ßooo, 5 à 5000, 4000, 14 à 3000,
l05 à 2000, 6à 1500, 6à4 1200, 156 4
1000, 206 à 500, 6 à 800, 224 à
200, 21650 Gewinne à II0, I00, 50, 30.
Gewinngelder und amtliehe
Ficehnungselißten sende meinen Inte-
ressenten nach REntscheidung Promipt
und vers ehwiegen.
Dureh méine von hesonderem
HNluelte begunstigten Loose habe
neinen Interessenten bereits aLlein in
heuts ehlauich die nHIerhöehsten
a unttretler v. 300, 000, 225, 000,
I87500, 1I52500, I570000, I800 00,
mehrmals 1I25, 000, melrmals I00, 000,
—AXRE
gzrosse Loos vomn 127, o00 und dn
ungsten Weihnuceht sehon wie-
ger den attergröasten HIaupt-
IXVEXXIE
F-Jede BestéelIung auf meine
GOrigi nal-Stanis-LOoOS kann
E man der Bequemlichkeit halher auch
EOhne Rriof, einfnenh auf eine
jet⸗ Ublieche HFostkarte
machen.
az. Fams. Cohnin Hamburg
Rank- und Wechselgeschäft.

im Tapeten
bdon den ordinärsten bis zu den fein—
sten Sorten angekommen ist und em⸗
pfehle solche zur geneigten Ansicht und
Auswahl.

Zugleich empfehle ich mich auch im
Tapezieren, unter Zusicherung billiger
und prompter Bedienung.—

Wtw. Ritter.

Von heute an ist der bisher von Herrn
F. J. Schwarz dahier betriebene Stein⸗
bruch an uns übergegangen, und können bei
uns zu jeder Zeit Mauer⸗ sowie Hau⸗
steine gegen billigste Berechnung in Empfang
genommen werden.

St. Ingbert, den 8. März 1869.

Fn. Sticof.

äαOαÄααÛααια
Stocksische
— —

— —— — — — — —
empfiehht
wα αν.
Für zahnende Kinder sind
Gebrüder Gehrig's

Acht Stüch sechs Wochen alte
Säugferkel
(geschnitten und verheilt) sind zu haben bei
P. Schmidt, Bäcker.

eleetromotorische
Zahnhalsbänder
a Stück 10 Sgr.
das anerkannt einzig bewährte Mittel,
Kindern das Zahnen leicht und
schmerzlos zu befördern, sowie die so
häufig beim Zahnen auftretende Un⸗
ruhe, Fieber, Schlaflosigkeit, Zahn⸗
krämpfe, Bräune-⸗Anfälle ꝛc. stets
rasch und sicher zu befeitigen,
ächt zu beziehen durch
Carl Schöfsfier
in St. Ingbert.

Vom Ensheimer Hof können noch
täglich zum Wiederverkauf 60 — 80 Schoppen
bezogen werden.
Worums, den 5. März.

Wir notiren heute: Weizen 11fl. 45 kr.
bis — fl. — tr. Roggen M fl. 40 kr.
bis — fi. — kr. Gerste lofl. 30 fr.
bis 10 fl. 40 tr. per 100 Kilo., Hafer
5 fl. 35 kr. bis 5 fl. 40 kr. per 60 Kilo
Mehl per Partie 9 fl. 15 kr. bis — fl.
— kr. Roggenmehl — fl. — kr.bis — fl.
— kr. Roggenvorschuß 9 fl. 30 kr. bis
9 fl. 45 tr. Weizenvorschuß 12 fl. 25 ir.
12 fl. 35 kr. Blumenmehl. — fl. — ir.
bis — fl. — kr. per 70 Kilo. Reps
16 fl. 20 kr. bis 17 fl. — ir. per 88
Kilo. Rüböl ohne Faß 18 fl. 45 kr. bis
19 fl. — kr. Leinöl ohne Faß — fl.
— kr. bis — fl. — ir. Mohndl ohne Faß
— fl. — ir. bis — fl. — tr. per
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bie
— fl. — kr. Branntwein 22 fl. — tr.
bis 22 fl. 30 kr.

danster
XEXCX
Schweizerkäse
st —XRX zu haben bei
TMtæ Punaæenbectee.

“
4
geprüft von höchster medicinischer Stelle,
Jenehmigt vomek. b. Ministerium.
München, Schreyer u. Cie.
Alleinderkauf für, den Kantion St. Ingbert
bei J. Fried rieli
in St. Ingbert.

——Vo —

iIlen

Schuhe und Stiefelchen in Jeug
ind Glanzleder, für Kinder und Damen,
olid und schön gearbeitet, sind billigst zu
haben bei

VFrane POOS.

Mainz, 5. Maͤrz.

(Sruchtpreise.), Weißmehl das Mal—
ter à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog—
genmehl ditto — fl. — ir. — Weizen (200
ft) in sfi. 2o sr. — 11 s. 30
Korn (180 Pfd.) 9 fl. 30 kr. bis Ofl. 40 kr.
ir. Gerste (160 Pfd.) 10 fl. 30 kr. bis 10
J. 40 kr. Hafer (120 Pfd.) 5 fl. 35 kr.
hbis — fl. — kr.

—
Vorzüglich feine VamilIIe-Chocolade,
grünen und schwarzen Thee, Vanille,
ñtronen, Rosimen, Teigen bei

Fritz Panzerbieter.

Mehrere Korbe voh F
Schnittlauch
zum Versetzen sind zu verlaufen bei a
F —,.

Redaction, Druck und Verlag von F. X. Dementz in St. Ingbert.
        <pb n="143" />
        222—2. 8328
228 57z32355 — 22
338258 325 —
3 —— 627 * — 25552 — 23222
2 —55 —3 5* * * — z80 5232 3 2858 — 2
2 S —— 85* 5227 2 252385 2. at
53 5— —A— — —2 22* —* ——533—22 52
28 2 —A 7158 233352 32 * 55 *———38358
— 3 2 35 553835322 S5 2* —— 33
738 338383 552 . 5357 535533 3*238245388 3
358 8 * — 5 —5s5 53525 — z253*8355
33335 323 37—3377 38335—8 3—
8 5 S 28 ——c8585 —— 8 —A — * 8
* 8*8 ** 553355 5255 32—* 585 5 851
8 8 282 —* 5 *222 — 55 — 2* * 3 2
53387—553555 *875* — 5*38 —A
—— — 383353 35. s—8 2
—— ————— e55 35 5383 335832 235
2* —— 276 8775 2* 52 525 — ——
22323 — —— 28 535232533 255355 * 5 8 —
—z —2323285 ———— 42525357 * 8
5353357575* 2833—3 ——— —
s52528 — —3822 3581 552725* 35 233
D — ———— * — 8 —
5355 5588 85 225 z— 5 —532 23 5— S *
2558 2 —335382 —D —A
72 33 3433333 —
33 3555 2333138355357
23 2 — 2 —— 4 — — 2 32 32
— —— 2355228 s233768 75235
25227 27 *
535332835 ———
252255 2 5*2 — 58 —2 5 — —A— 227
33 3 3233 * 5733337882 58 — 85857 23*x
255—52 — 5525*— 323 3— ——— A —
— AJZJèÿ —A * E— —z32833—5 3
555*5*52 5 —2357 3333—33888
23* —z58525
33

522
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385
55
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13383
25 —
2338
2388
8
3 558
2 52—
5557
232
2 5355
225
2 325—
35388
9
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—A
327
—
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A
2588223553—4
—A 33333323
22 78* —— 3 8 3528533
5225— ——— — 23 8*
—2 53.5 — 58 — 82 x
—A [ —0 325 225 O 3 251533
22522 —525552 T z5328 323 2852 38
555 3 53555 — — ——— —— * A 522
553 5535 55 525 53* 2823 588 —35 —2 —— 3 23535
532 —« cE5E7 — — 5*8 8325888 — —A 5 2*8* *325
22* 5 — 3 —— — 2 —232 2 58 —A ——— 358 *2 — 852
55 25 —A 33222 SS—5 2378 555 6x — 252
5 S D 9 5* — — — —538E 3z * — 2
2 — — —8 327 — F 2* —— — — —F — *
— 35 —— — z5235537 oę 5 85 3 —333
3753358532.5 23535337 3535542 5353 —57 5 *853 383235331
22 *2 5 223552 —— 22 2 238 2 * 23—5
22* 28533* 52.32823 22 525 —58*2
2 2* — 2* 57 —532322 — — — 2 B—— 88*
* * —— 2232* 33 2—* — 22 8 212* 88 2*
38 2 * 22 21* — — * — — 22 85 2358 —
2258 2 * 2 8 28EES 585 38 8 2* 33 — — — 32568
— z35—2 253 5585252555* 52 32285 5*22 —E
— 25835 —2— — 2 — — — —— S 284 — »8
5* 5753 35 — 52 53 288 5 55 283552 3552 3 285818
22 53836* — —— S —5 2 **c—38 — 255*23128
5 — A 233555535 5* S —— 3 * 22 8
55 2 53 2282 78—87 — 25 53 2* 22. 7 —
25535535 3388 38 335
258 — 35 23525 —— *
*25333535 32 34 3 2 —A— 2 255—3535235* 5
— —2758 322357— 5. 2 ——58388 822238 525535— 5553333
2 38327 —— — — 7535353 7 53 5356 533533335
8 532322 ẽ ——— 3 3 825 555 22 — — ——
25 25282 2353 8 — * 5235— *85* *
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23* ; 5 — 28* 3832 — — — — ——
—— 2 828 — 235253 82 —A — 55 5 5—286
—A 8238 223738 5578538535 — — 3535 —A—— 52888
*2 S* 235 *58 2*2 385383753 52 9
—— 3 28 — *3 252 53235 —A
5* —A — 5 88* 28 * T25
— — —— — 252 — 25 —A
— — 323253723 532358 *
8 2232 2553533 —25z332315 ß
— 728 * 25
z z 338632
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22 2 52*
35337z2s555233—58
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85* 7483632*
* 2335837533 7 259
5 * 3333 873 3 * —25*552383355
2 — 2 283 8 25 2853E5 25
52333555 —A 252—53 5*2*53*3 —
— 53 28835* — 355553 —2 3* 5 3 5555 —
—A 258 — — 5553355* be — S. 3355 —A ——
5* 5235 * * — z22 —— 222 553 * 528 — 5z*
3333335* 2573— *3 2568 55537 D 27 58 585338
2 ————— * 33223*8* 2585 28* 353 —E 7 2533
34 55 28 535 59* ——A ——— 8514 838 —————
222* 3532 — — 25 *2 533 * c* —
8 2.* ————— 5355338 s338333232837 — 2 5 *—— — 7—
2 8 * 3
5 55*3 *5 73 777 — 338 — —S —
* 2 — — 5 5 — —* * * * *7 * * *
252 * 53 *2535 5 3 . 8 53— — 7 8 57
z 7 383 5353*256 —55 ——— 7
9 — * — * 8 — —
233553 — 275533* 2388385 — —X 8 2 3 32 *
2332835 —EE— 8378 —— — —— 55 — ——* 8523.*
5 325 A 2* — — 82333 533 —A ——
533834 8 832 A 5 ———
—823233 3 2 — s3—28238 —
— — 15* x 3355585 22 z33352337 5455 — 2 2 52
858332 — 2555 53338 —— —3—52 5782237
—* * — 23
3835 —— 63 23323 55535*83 53832232
32*53 2 5355 — 23—83 25 2335* — 2 — —
—* 2 —— — 22 — —5 322 — — — —E— —2* * * —
—— —— 535 — 2538385 — 5558225 — — 22 52 —
2 ———
55 —— —— * 8 5 * * —3 2*
3333 s 5
——— 8 — —32 20 25 — — —55 *
22 553553553 — Z 35— — 555353 —
* — — ar * — 8582 335* 2 2 538
55135332337 2353 s3333667 35s35535353
22—838 2552* 53233583 — ——
5 —— 3 3 5* 12 38 — 55
—25353 55 —z33383 —5*38
2* * 22353 2553 55 2
5s 55*
9* 5 5
282

—D5 724 2322 722

5355z3331838533353555355535 ,.5223

— * 3,82 523535 555*8352 —— —2 — — — —7—232522

——5238—88 —3 31

3 388 38

* * * 1

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* 8 52 532—— — — * * 2 E — 2 * 22
5355355 — 35353 3338333 —3 2 —585
2 Ä8—222 [— — —
— 5n* 52 — 5 7 32*
—3535 3533252 33333 8* Ss5833 —8383 32

X8 2 i 22 3 —
25233 5382 —3253338 82238 3223 25238 —z38333352—3573*
288* 5 — — 2532 8 72 52283233 —— — . —* 3 * *
— z72235 26 —3 3 —A— 583 25533 85
s2383 ——233355 323353—335—563833385 563 22 J5282
7 * 25 2 2 8 — — —— —
— —— 553235 35—335533— A—
228 *2 — 32* 2. 552 8 35 235 5 22 — 2 5—
2337—3737338385* 35 333 36
64 —
2 2* * — * 8* — —3—
858* 33 S3523 s83—3853 833 38
2 * — — S
33535 ——3358 —— 3 3 3323*
— — — 2 — 2 — 2* p3 — · — O — —
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2 8 3 2* 52 — — 22 27 25* 3 z2** —— 3 3
—3327 52 23 8555 2233 — —— 2253323228
55 4 22 52390 —— —A— —7 232 25 2 558 28
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        —X
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5.2 53 227
2—32 257 —58
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3838 353 283332368 238
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

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der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntagt⸗

summer) erscheint wöchentlich vi e rmal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierieliährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— — — — — — — — — ——— —— — —ñ —ñ —

Nr. 39. Närz 1869.
Deutschland.

München, 4. Febr. Der wirkliche Verfasser der Schrift:
Der Anschluß Süddeutschlands an die Staaten der preußischen
hegemonie — sein sicherer Untergang bei einem französisch-
zreußischen Krieg“, ist nach der „S. Pr.“ ein früherer sächsischer
dieutenant Streubel, der, nach seiner Entlassung aus sächsischen
Diensten, um Aufnahme in die preußische Armee nachsuchte, aber
abgewiesen wurde.

—München, 8. März. Die k. preußische und die k. bayerische
stegierung, von der Absicht geleitet, auch nach Auflösung des
euischen Bundes hinsichtlich der Ertheilung von Naturalisations⸗
ind Entlassungsurkunden an beiderseitige Unterthanen, welche in
en andern Staat auswandern wollen, nach gleichen Principien
uu verfahren, haben fich in dieser Beziehung unter der Verpflichtung
»er Gegenseitigkeit über folgende Grundsätze geeinigt: „Die
Naturalisation eines Angehörigen des einen Staates in dem andern
zarf erst dann erfolgen, wenn der Aufzunehmende den Nachweis
iber seine Entlassung aus dem bisherigen Unterthansverhältnisse in
urkundlicher Form beigebracht hat. Die Entlassung eines Ange⸗
jbrigen des einen Staates, welcher in den andern auswandern
will, soll erst dann bewilligt werden, wenn der Betreffende nach—
weist, daß er in dem andern Staat als Unterthan aufgenommen
verden wird. —

— Nachdem die hierauf bezügliche Ministerialerklärung des
dpreußischen Präsidenten des Staatsministeriums und Ministers
ner auswärtigen Angelegenheiten Grafen v. Bismarck vom 10.
dezember 1868, gegen eine entsprechende Erklärung des bayerischen
Zztaatsministeriums des k. Hauses und des Aeußern vom 20.
Febr. d. J. am 21. Febr. d. J. in München ausgewechselt
vorden ist, so wird die Convention im nächsterscheinenden
Regierungsblatt Nr. 14 zur entsprechenden Nachachtung bekaunt
emacht werden.
Dienstesnachrichten.
Der Betriebsinspeckor der Pfäizischen Eisenbahnen, Victor
ducar, ist zum Betriebs⸗Oberinspector und der Direck'onssecretär
Joseph Heller zum Betriebsinspector der Pfälzischen Eisenbahnen
ernannt worden.

Berhin, 6. März. Heute erfolgte der Schluß des Land⸗
ages. Grof Bismarck oerlas die Schlußrede, welche zunächst den
Fortschritt in der verfassunggmäßigen Entwickelung Preußens
onstatirt und für die Annahme des Fraukfurter Recesses dankt;
zezüglich der anderen Vorlagen hofft sie duf Erzielung eines Ein—,
ernehmens beider Häuser in nächster Session, in welcher auch ein
Anterrichtsgesetz und Entwürfe über Fortbildung!der Corporationen
vorgelegt werden sollen. — —A —

Wien, 4. März. Die«,Neue fr. Presse“ fchreibt: Der!
Czas macht jeik Wochen unablässig die eingehendsten Mittheilungen
iber Arragements zwischen Rom und Petersburg. Uns geht heute
zie Mittheilung; zu, daß alle in letzter Zeit aus Rom berlduteten
Angaben und mitunter als positiv hingestellten Behauptungen über
rgend welche zwischen Rußland und dem heiligen Stuhle ange—
zahnte Verhandlungen durchaus erdichtet sind. Seit der Aberuf⸗
mg des als russischer Geschäftsträger- in Rom accredirt gewesenen,
varon v Meyendorf seien zwischen den beiden Regierungen die
iplomatischen Beziehungen total abgebrochen und seither auch nicht
as Geringste veranlaßt oder auch nur versucht worden, um den
ztatus quo factisch zu ändern. —

Amierika. WM

Havanna, 3. März. Mew⸗Yorker Kabelnachricht.
die Insurgenten aus Cuba sind geslagen und werden energisch
erfolgt.

geschworene: 1. Johann Adam Fischer, pract. Arzt in Burrweiler;
2. Valentin Bernion, Müller in Germersheim; 8. Heinrich Schif-
er, Gutsbesitzer in Moͤrlheim; 4. Thomas Pfaffmann, Sohn
von David, Bürgermeister in Burrweiler; 5) Daniel Stalter,
Dekonom auf Monbijon (Dietrichingen); 6. Johann Nikolaus
Zpitzfaden, Ackerer in Nußdorf; 7. Georg Ludwig Bandel, Bür⸗
germeister in Queichheim; 8. Christian Ludwig Christ, Bierbrauer
n Oggersheim; 9. Leonhard Fath J., Gutsbesitzer in Queichheim;
10. Joseph Helfrich, Oekonom auf dem Staffelhof (Pirmasens);
1. Franz Leppla, Müller in Niedermiesauß 12.* Ludwig Elisa
Wend, Kaufmann in Zweibrücken; 13. Franz Sick, Gastwirth
ind Posthalter in Speyer; 14. Peter Ißler, Gutsbesitzer in
Diedesfeld; 15. Karl Schuck, Bierbrauer in Kaiserslautern;
i6. Hugo Meuth, Buchhändler in Kaiserslautern; 17. Wilhelm
Mayer, Ockonom und Wirth in Ramsen; 18. Christoph Roos,
Bürgermeister in Haardt; 19. Georg Franz Hauck, Kanfmann
n Dürkheim; 20. Adam Seewald II., Adjunkt in Rodenbach;
21. Peter Plauth, Kaufmann in Kusel; 22. Friedrich Gander,
Butsbesitzer in Steinweiler; 23. Christian Brenzel jun. Ackerer
uind Adjunet in Walsheim; 24. Christian Brill, Adjunct in
stimschweiler; 25. Theobald Burkhardt, Oekonom in Weidenthal;
26. Franz Breith, Kaufmann in Pirmasens; 27. Ludwig Pall⸗
nann, Kaufmann und Bürgermeister in Landstuhl; 28. Franz
Bhilipp Rebholz, Wirth in Siebeldingen; 29. Theodor Steinmetz,
Hutsbesitzer und Gemeinderath in Forst; 30. Joseph Benzino III.,
seutner in Landstuhl. 2) Ersatzgeschworene: 1. Gottfried Cull-
nann, Kaufmann; 2. Daniel Wildt, Weinhändler und Stadt⸗
rath; 3. Theodor Märcker, Apotheker; 4. Wilhelm Wery,
daufntann; 5. Ludmig Jansohn, Lampist, und 6. Johann Ja⸗
'ob Heck, Fabrilant und Stadtrath — sämchtliche in Zweibrücken
vohnhaft.

f Die Siamesischen Zwinglinge werden auch nach Berlin
'ommen, sie sind von Renz für seinen Circus engagirt.

In Berlin hat eine Dienstmagd Zwillingskinder geboren
uind beide ermordet.

F Ein Aet der Volksjustiz, der an die Gebräuche der nord⸗
imerikanischen Lyncher erinnert, wurde kürzlich, wie die, Danziger
z itung“ berichtet, in der Nähe von Straßbung ausgeübt. Auf
dem Gute J. waren mehrfache Diebstähle an Kartoffeln und
Betreide gemeldet worden. Der Besitzer A. begegnete auf die
etlagen, daß er zwei Nachtwächter angestellt habe und es den Inst⸗
euten überlasse, selbst den Dieben aufzulauern; 20 Instleute kamen
n Folge dessen überein, zu zweien allnächtlich die Wache zu
ibernehmen; ihre Bemühungen waren aber mehrere Wochen hin⸗
urch ohne Erfolg. Am 2. Februar Abends bemerkten die beiden
Wächter, daß zwei Männer vom nahen Walde her nach den neben
dem Gehöfte gelegenen Erdkellern gingen. Einer der Wächter
alamirte die umwohnenden Instleute; welche alsbald mit Knütteln
jewaffnet die Erdkellet umstellten. In einen derselben war bereits
iner der Diebe eingestiegen, während der andere Wache hielt.
Letzterer wurde sofort niedergeschlagen, und da der andere nicht
ius dem Erdkeller herauskammen wollte, wurde ein Bund Stroh
n die Oeffnung gesteckt und angezüdet. In Todesangst kroch der
ringestiegene aus dem Keller und wurde nun mil Knüttelschlägen
o tractirt, daß er besinnungslos liegen blieb. Der zufällig von
einem benachbarten Gute Nachts zurückkehrende Besitzer A. hatte
den Lärm gehört, fuhr auf die Stelle zu und fand nach längerem
Suchen daselbst die fast zu Tode geprügelten Männer in ihrem
Blute liegen. Er ließ sie auf den Wagen laden und sorgte
jofort für ürtzliche Pflege. Es waren zwei arme Holzschläger
zus einer entfernten Gegend, die in dem benachbarten Privatforst
Holzschlägerdienste verrichteten, hier sich in Erdhütten häuslich ein—
ferichtet hatten und, von äußerster Noth getrieben, Kartoffeln zum
zerzehren aus fremden Kellern geholt hatten.
dermischteo/;⸗.
ꝓF Zweubrücckenn, 7. März. (Schwurgerichtsverhandlungen.
us Geschworene sind folgende Herren einberufen: 1) Haupt⸗
        <pb n="146" />
        Landwirthschaftliches.

in Sachsen zum ersten Male Zwiebelkartoffeln bezogen. Ich war
nit den Ertrage derselben mehrere Jahre sehr zufrieden. Dod
chien es mir, als wenn vom Jahre 1862 ab die Erträge immer
lleiner würden, trotzdem ich meinen Feldern den socgfäll igstenBau
ingedeihen sieß. So kam es, daß ich, mich“ im Jahre 71864
mnischloß, abermals neues Setzgut auß Sachsen kommen zu lassen.
rinen irgendwie äußerlich merklichen Unterschied zwischen den aus
Sachsen neu angekommenen Zwiebelkartoffeln und den meinigen
and ich eigentlich nicht. Um iudessen einen sicheren Vergleich
iehen zu koönnen, ließ ich guf verschiedenen Feldern, sowohl auf
olchen mit starkem Lehmboden, wie auch auf solchen mit mehr
andigem Boden in der Art verfahren, daß ich die Hälfte der
jonft in gleichem Baue und gleicher Düngung stehenden Felder, mil
meinen Zwiebelkartoffeln, die andere Hälfte aber mit den neube—
zogenen Zwiebelkartoffeln besetzen ließ. Ich habe dieses Verfahren
his zum Jahre 1868 fortgesetzt und habe jedes Jahr und auf
allen Bodenarten von den im Jahre 1864 bezogenen Karsoffeln
einen viel höheren Ertrag und eine bedeutend bessere Quantität
Jeerntet, als von denjenigen, die ich schon 1856 bezogen halte.
Ich kann daher allen meinen Collegen, die sich noch bezüglich des
eitweiligen Wechselns der Setzkartoffeln lahm zeigen, nur sehr
anrathen, das träge Fleisch zu überwinden und unbedingt für die
Regeneration der Kartoffeln besorgt zu sein.

Kartoffelcultur. Alle Culturpflanzen sind mehr
oder ‚weniger zur Ausstattung geneigt, d. h. sie verlieren ihre
Eigenschaften theilweise, wenn sie eine längere Reihe von Jahren
in den gleichen Boden⸗ und Klimaverhältnissen gebaut werden.
Ganz besonders stark ist unter diesen Verhältnissen die Kartoffel
der Ausartung unterworfen. Die verschiedenen Sorten, längere
Zeit unter gleichen Einflüssen gezüchtet, nehmen nicht allein in
chrem Prafsenertrage ab, sondern sie erleiden auch eine Verminder⸗
ung in ihrer Qualität. Es ist aus diesen Grunden sehr rathsam,
zeitweilig die Setzkartoffeln aus andern Gegenden oder doch aus
eiwas entfe rnieren Gemarkungen zu beziehen. .. .

Sehr oft schon sind die Landwirthe ermuntert worden, einen solchen
—XV
dieser Bezie hung gerade so, wie in vielen anderen Punkten: Das
Bute, das man kennt, unterbleibt oft, weil es vvn einem Tage
zum audern, von einer Woche zur anderen, von einem Jahr zum
zuderen hinausgeschoben wird. Auch ich habe, so schreibt Herr
Müller zu Neudorf in Franken, an die landwirthschaftliche Lehr⸗
anstalt in Worms, Jahre lang gezögert, bevor ich mich entschließen
kounte, mit meinen Seßtzkartoffeln einen Wechsel eintreten zu las⸗
sen. Im Jahre 1856 hatte ich von meinem Freunde Kammerer
*7
Holz⸗Versteigerung

zu Wolfersheim.

Montag den 15. März l. J., Vormit—

0——

II eichene Baustämme 4. Kl.

5 elzbeeren Nutzholzstämme 2. Kl.

leichene Wagnerstangen.
2buchennne

2 eichene Pflugsrehe. —

16 aspene Baumpfäßle.
3300 gemischte Bohnenstangen.
18 Klafter gemischte Prügel.
3550 genischte und eichene Wellen.

Blieskastel, 5. März 1869.

Das Buürgermeisteramt:

Dienstag den 2. März, zwischen Rohk⸗
hach und Neuhäufel · ist ein Packet, worin
ich die Berliner Illustrirte Blätter, einge⸗
hunden, und den Namen Peter Lauer tra⸗
zjend, sowie 2 Schrupperbürsten, mit einem
roth und blau gestreiften Taschentuch um—
vunden, befanden, verloren gegangen.

Der redliche Finder wird gebeten, sol⸗
hes gegen gute Belohnung bei dem kgl.
Förster Cunz in Rohrbach abgeben zu
wollen.

Gute neue J

E—

große LÄIS EII empfiehlt
P. Zepp.
Kllerneueste Glücks-Offerte.

Das Spiel der Prei burger Staats-
Prúü mien-ObIigutionon ist von der
ICõnigl. Bayeris chem. Regierunug
gostattet. 2

F iaat
Gottosdegen beiCohnl
Er os ISG m IIG IBMEB
bedentend vernmehrte Oa—
Pitalie n-Verloong vonu

über 3 MiIIIO ..
Die Verloosung geschieht unter Staats-

Aufsicht.
Beginn der Ziehung am 15. Härz d. J.
Xur 2 TIr. oder 1THhIE. oder

1588.
kostet ein vomni Stante garantirtes
wiricliehes Originat- Stunts-
Loos, (nicht von deon verbotenen Pro-
messen) aus meinem Debit und werden
solehe gegen ramkirte Einsendung des
Betrages dder zegen Postvor-
sIIUSS, selbst nach den entsernte-
XXXXR

Es werden nmur Gewinne ge⸗—
LOBVKEII. ———

Die Iaupt-Gewinne betragen:
250. 000, 150 600, 100 000.
50, 000, 30, 000, 25, 000, 2 à
20. 000, 2 à i5000, 2 4 12, 000,
II, ooo, 3 à Io, ooo, ꝰ à 8000, 3 à
6000, 5 à S000, 4000, 14 *à 8000,
105 à 2000, 6à 1500, 6 à IZ200, 1562
I000, 206 à 500. 6 B00, 224 à
æz00, 21650 Gewinne à IIO, I00, 50, 80.

Gewinngelder und amtliehe
Ziehungsfistem sende meinen Inte
ressenton naon Entscheidung prompi
und versehwiegen.

Durch meine von besonderemn
Glũücel heguustigten Loose babe
meinon Interessenten bereits 2νν n
Doutsssehlunel die er—nν
Uaunptira fler v. T00, 000, 225, 000,
ISTGSOG, IS2S50O, ISOOOG, IBOOOO,
mehrmals 125, o00, mehrmals I00, 000,
kiürzlien ohon wieder das
grosaeo Loos von I27, 000 md au
jiingsten Weinnaeht sSchon wie-⸗
der den allergrösstenn HUaunt-
Glewinn in Hüunmehen abeαHIt.
— Jede Bestée IIung auf meine
Original-Stanis-Lootse kann

man der Bequemlichkeit halber auch

oOhne Erief, einsfach auf eine
dJet uübliehs Postkarte
machen.
Laz. Sams. Cohn in Hamburg
Bank- und Wechselgeschäft.

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Jahrmarkt
in St. Ingbert
Donnerstag dan 18. März 1869

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Von heute an ist der bisher von Herrn
F. J. Schwarz dahier betriebene Stein⸗
hruch an uns übergegangen, und können bei
uns zu jeder Zeit Mauer⸗- sowie Hau⸗
steine gegen billigste Berechnung in Empfang
genommen werden. —

St. Jugbert, den 8. März 1869.

Gebr. Stieof.

Sonntag den 14. März
Nachmittags *22 Ihr
wird die J
Einweihung
der neuen Glocke zu
Rentrisch stattfinden.

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6000 fl.
sind im Ganzen oder in verschiedenen Raten
auf erste so ide Hypothek anszuleihen
durch das concessionirte —X—

Westphaelinger

Deffentliche Erklärung.“
Da 'ich trotz aller Anstrengung und.
Bemühnngen mein—Guthabenn von, dem
Schrijtsetzer Joseph Gzischkowski
zieremit 5 fl. 16 ir. für ausgelegte Go⸗
lichtskosten nicht erhalten kann, so schenke
ich ihm dieselden, bamit ich solche nicht
zerliere. Das Publikum möge sich über
dieje Person sein Urtheil selbst fällen.
G.Philipp Bollenbach,/
Schneidergeselle.

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Boͤm Eudheimer Hof khaͤnen noch
täglich zum Wiederberkauf 60. 80 Schoppen
bezogen X d en
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Herzlichen Danß
den unbeékannten Sangern für
——
VUbr gebrachte Standchen.
— —— —2 αισσ TD

Von hente an ist Morgens und Abends
friscehe Milch
zu haben.
Auch werden noch gute Monatskun—
den angenommen bei
P. Zepp.

Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demez in St. Ingbert.
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253 5 5 F 55*55*
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72 232 * 2 2 2 —s255
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25355 88 32533 33353333 8* 8 —
x 5 — 5282 * 3 u
3 278322 * 23583 * 23 ———— xe
* 2 8 2. 02. 8 33 — — 3533. —A—
2 23090 38 3 2 * 32 25338
—— ——
2 *n3735 * 2 27 28 2.58 F .
* 2. 5 *25 —8 25 3555 —— — 52
83422 338 5327 337
7 423
2 . 53 3 23*3 3 * 3852
7 5 — — —
— ——— —— * *25.8 5288. 23
i8—3 —E — — 229 2 2 —X
21 5328. —— *57337 22 77
* A 2* —* 78 * —A — 73
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245 353332 * 828 A—
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3333355
388 553433*
8* — ——
3383 23387
2.4 T 22.2*
5358583233*
35,13555
* — ⁊ — —8—
3 325 523332
*83.23 — 3. 3 787
5233835 —
9 * 5. 5738*
25 82. 2·*
— 35 —
A 3 * 532
2383* 33 237
3322. 3.. 5335*
2 —2. 2.
SB2313572. 5. *
— ub
222 A* —
25558 —X————
2 7— 23833
S 3 2 —A
3 2233235 *
2583255
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—

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123333 3 —77
— 33 * —
2— 2533323 — *
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25238 253582 *3377
22 s 3 72* 3523575 3

—— »18
*2838 33843335— 254*
53335—333583533 233 T22
7 37 72232 —223*353 388
—28 7* 22. 8 551
38 58 2 2* E
* 353 — — 35 558233
—28 52 22 — 2
—V——

27 — —— 235858
722828 35252 52 58 538
253*3 355358385 2 5
83 553 ——53353* 825
— s 55 555. 5335 3876
⁊ s3358335555333 2385

3 *25 8*
34 523*3
2 2.
8 *38385323*3
J 32* 3
32E
— ——
*2* — 3353
338383533
2527 A— 9
538335553335
258323 9
        <pb n="149" />
        Sl. Ingberler Znzeiger.

Her Sit. Ingberter Anze ig er (ind das mit dem —XR verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienktags⸗, Donnerztags⸗ und Sonntagt⸗

hummer) erscheint wochentlich vi er mal: Dienssstag, Donnmer ztag, Samsstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

186g9.
München, 7. März. Die Bezüge der auf Dienstvertrag
verliehenen Postexpeditionen sind vom 1. Jan. 1869 an neu ge⸗
egelt und wird der die einzelnen Posterpeditoren hiernach treffende
Mehrbezug auch für das Jahr 1868 nachträglich ausbezahlt.

— die Kammer der Abgeordneten hält kommenden Dienstag
die nächste Sitzung, in welcher Autrag auf Freigabe der Brod⸗
ind Mehltaxe zur Berathung und Beichlußfassung gelangt, event
her Gesetzentwurf über die Personenhaft.

Muͤnchen, 9. März. Minister Prinz Hohenlohe ist heute
im Auftrage des Königs zur Zusammenkunft mit dem würtem—
zergischen Staatsminister Varnbüler nach Nördlingen gereist.

— (Abgeordnetenkammer). Der Gesetzentwurf über die Auft
zebung der Schuldhaft wurde einstimmig angenommen. Alwens
ertlärie, die Opposition gegen die Ausdehnung des Gesetzes aus
die Pfalz, weil erkolglos, fallen zu lassen. — Der Antrag auf
anbedingie Aufhebung der Mehl- und Brodiaxe (nämlich im
rechtsrheinischen Bayern) wurde mit großer Majorität angenom⸗
men. — Die Reichsrathskammer hat die Gemeindeordnung bis
Art. 35 wesentlich nach den Ausschußanträgen angenommen. Die
Aufhebung der Umlagefreiheit der Standesherren wurde abgelehnt.

Speier, 8. März. Wie die „Pf. Ztg.“ erxführt, hat auch
zas k. Appellationsgericht der Pfalz in einer direct an Se Maj.
den König gerichteten Eingabe sich gegen die Einführung des
neuen Civilprocesses in der Psalz ausgesprochen.:-Dasselbe hat
zereits eines der vier Bezirksgerichte gethan und die drei übrigen
verden ohne allen Zweifel folgen. 2

Aus Kassel schreibt die „Hess. Morgenztg.“, daß in Voll⸗
ug des Beschlagnahmegesetzes der Generalpersammluug des kur⸗
ürstlichen Hausfideilommisses, durch welcht die Hofdiener J
krkurfürsten in Prag seuher noch ihre Besoldungen empfingen,
jon Berlin Weisung ertheilt ist, fernere Zahlungen an dieselben
nicht meht zu leisten. Die in Kassel wohnenden ehemaligen Hof-⸗
iener erhalten ihre Besoldungen nach wie vor; die Maßregel ist
nicht gegen die Hofdiener, sondern nur gegen den Kurfürsten
erichtet. — 6

Berlhin, 6. März. Nach einer Meldung der „Kreuzztg.“
etragen die don der preußischen Staatskasse übernommenen Schul⸗
)en Frankfurts zwanzig Millionen, die übernommenen Frankfurter
Werthobjecte eilf Millionen, mithin der Schuldenüberschuß neun
Millionen, wozu noch die Abfindungssumme kommt.

Wien, 9. März. Die „Neue Freie Presse“ meldet, daß
zer französische Botschafter dahier, Herr v. Gramont, nach Paris

derufen sei.

— Der depossedirte König von Hannover gedenkt unter die
Foncessionäre zu gehen. Der materielle Erfolg, den bis jetzt die
Berwaltungsräthe und die Gründer neuer Bankinstitute errungen,
äßt ihn und seinen Minister, den Grafen Platen, nicht ruhen.
Fr ist demnach um die Verleihung einer Concession zur Gründung
iner Bank nach Art der hiesigen Anglo- und Franco-⸗Austria-Bank
ingeschritten.

Fraukreich.

Paris, 6. Marz. Der „Gaulois“ nimmt von der Prokla—
nation Grants Veranlassung zu folgenden melancholischen Re—
lexiouen: „Welche bittern Gefühle müssen sich unserer bemächtigen,
oenn wir das Manifeft des neuen Präsidenten der —*8
Staaten lesen und die Resultate, welche die Regierung der großen
stepublik erlangt hat mit den Erfolgen der französischen Regie—
ung vergleichen.“ Die Gesetze, sagt der General Grant, müssen
lets sowohl von denen respeckirt werden, die sie billigen, als von
zenen, die sie tadeln. Unlerdeß discutiren wir den Vertrag, den
ie Stadt Paris gesetzwidrig mit dem „Credit foucier“ abge—
dlossen hat. Der General sagteferner: Ein Augenblick der
eberlegung: bezüglich unseres überwiegenden Einflusses unter den
dationen, muß dem Natonalstolze die Mittel: eingeben, unsere
dakionalschuld zu tilgen. Und wir, während wirmit Schmerz

dieses Prognostikon aussprechen hören, wir sehen unsern Einfluß
nn Amerika verloren, in Italien auf's Spiel gesetzt und von
Preußen bedröht.“
— Die ‚Temps“ sagt: „Die Proklamation des Generals
Grant ist in jeder Beziehung bedeutend; sie trägt im höchsten
Grade den Stempel des Munnes und des Landes und kann in
wenigen Worten resumirt werden: im Innern das Gesetz achten
ünd zur Achtung bringen, dabei aber zugleich den legitimen Ein—⸗
fluß machen, der dem Präsidentenamte zukommt, nach Außen die
amerikanische Fahne hoch und fest halten. ..7 Diese erhabene
Sprache bezeichnet deutlich, was die Administration des neuen
Präsidenten sein wird. Sie richtet sich nicht allein an's ameri⸗
lanische Volk, sie verdient auch diesseit des —8* gehört zu werden.“
Pa.r i s, 7. März. „Etendard“ dementirt die Nachricht,
Lavalette und Solms hätten von Berliu wichtige kriegerische De—
peschen erlnalten, die nahe Verwickelungen befürchten lassen können.
— Der „Etendard“ und der ‚Public“ sagen: Die Rück⸗
kunft des frauzösischen Botschafters Mercier aus Madrid nach
Paris bedente den Wunsch der französischen Regierung, in abso⸗
luter Neutratität gegen Spanien zu verharren.
Italien.
F— Flo renz, 8. März. Nach Beseitigung der entgegenstehen⸗
den Schwierigkeiten ist die Postconvention zwischen Italien und
Frankreich unterzeichnet worden, worauf Cavaliere Nigra den schon
jrüher ˖ Erbetenen Urlaub nach Italien erhalten hat.
— Der Finanzminister soll beabsichtigen, zur Abschaffung
des Zwangscurses den Schatzdienst an die Bank zu überlassen.
SQpanien. J
So kräge und scheinbar still die Verhandlungen der Cortes
hinfließen, es fehlt nicht an Scenen, welche den Haß und das
tiefe Mißtrauen bekunden, mit welchen Personen und Parteien
sich verfolgen. So wurde der Minister des Innern Sagasta von
einem republikanischen Deputirten arg heimgeschickt. Unglücklicher
noch war Peimma Demselben schienen die Verhandlungen viel
zu lange zu dauern. Er rief der Kammer in herrischem Tone zu,
man solle jetzt ein Ende machen; es sei für die Minister, die das
Bewußtsein hätten, recht gehandelt zu habeun, unerquicklich, schon
jeit drei Tagen wie auf der Anklagebank zu sitzen. Unter großem
Beispiel entgegnete Castelar: Herr Juan Prim, Sie zeigen allzu⸗
früh Ihre Dittatorgelüste; wir sind das Land und sie haben hier
nichts Anderes zu thun, als uns Rechenschaft abzulegen.
Donaufürstenthümer.
Rumänische Blätter bringen den Text einer Proklamation
Mazzini's, welche unter die Bevölkerung der Donaufürstenthümer,
ramentlich in der Gegend von Galacz, vertheilt wurde. Sie ist
an die Bewohner von Montenegro, Serbien, Bulgarien und Ru—
nänien gerichtet, mit der Aufforderung, das Joch der türkischen
Herrschaft abzuschütteln. Mazzini scheint also nicht der Meinung
zu sein, daß die orientalische Frage bis auf Weiteres von der
Tagesordnung entfernt worden ist.

Schwurgerichts⸗Sitzung.

J. Quartal 1869.

Zweibrücken, 8. März. Anklagefache gegen Daniel
derch, 32 Jahre alt, Ackerer von Offenbach, wegen crimineller
Zörperverletzung. Der Angeklagte wurde mit mehreren anderen
Hasten am 1. November v. J. in der Garrecht'schen Wirthschaft
uu Offendach von der Gendarmerie wegen Uebersitz prototollirt.
Beim Fortgehen traf die Gesellschaft im Hofe die Brüder Georg
ind Jatob Fink und Theobald Hatzenbühler bon da, die aus
inet: anderen Wirthschaft gekommen waren, und nun wurde das
Jechen. fortgesetzt, bis die ganze Gesellschaft betrunken war.
        <pb n="150" />
        Nachdem die Geudarmen, die nochmals erschienen waren, sich wieder
entfernt hatten,⸗schickten sich die Brudet Fink Zunde Hatzenbim̃lei
an deimzugehen nd war Jokoß Fink an einer Nauer in der
Nahe dee Garretjchen Hofes stchem geblieben. en kam der
Angeklagte aus denn Hofe mi einem Prügel gesprungen und
verfetzte dem Jakob Fink damit einen Schlag auf den Hiuterkopf,
Anen zweiten auf die Mitte des Kopfes und als derselbe zusam
mengeiunken war, den letzten auf die rechte vordere Kopfseite, was
Alles Georgz Fink und Hatzenbühler aus nächster Nähe mit an—
sahen. Am 2. November fand der königl. Bezirksarzt Dr. Bopp
den Zustand des Verletzten wegen der stattgehabten bedeutenden
Gebirnerschütterung bedenllich; am 10. November starb der Ver⸗
letzte auch plötzlich. Der vorgefundene, durch Schläge des Ange—
klaͤgten verursachte Knochensprung und die hierdurch veranlaßten
Vluͤtergüsse müssen nach dem ärztlichen Gutachten als nothwendige
Todesursache betrachtet werden. Der Angeklagte will nichts meh
von dem Vorfalle wissen, ebensowenig von seiner durch Zengen
koustatirten Aeußerung. nach dem Vorfalle: „Ich glaub', es ist
nicht der Rechte.“ Der Vertheidiger des Angeklagten, Herr An—
walt Petersen, führte aus, daß derselbe durch den Genuß de
Fielen Weines total unzurechnungsfähig gewesen sei, oder sich doch
wenigstens im Zustande geminderter Zurechnungsfähigkeit besun
deun habe.

Die Herretf Geschwornen bejahlen die Schudfragẽk und die
Fruge det Jeminsderten Zurethnnngefähigkeit. worauf der Augeklagie
zu vdreijähriger err vcrurtheilt wurde.

gZwe iverde wa 8. Marz. Anktlagesachs gegen Eva Ka-
harina Schulz, 27 Jahre alt, Tagnexin von Godramstein, wegen
dindsmord. Am 19 Januar abhin wurde in der Nähe von
Bodramstein im Queichbach die Leiche eines neugeborenen Kindes
männlichen Geschlechts gefunden. welches nach Aussage des Arztes
lebensfähig gewesen. war, gelebt häbe unde gewaltsam erstick
worden fein mußte: Man' hatke sofort die Angellagte, welche be
Lils Mutler eines unehelichen Kindes ist, im Verdacht. Dieselbe
seugnete die stattgehabte Geburt, welche jedoch durch die ärztliche
Umerfuchung erwiesen wurde. Erst am 8. Februar' gestand die
Ungeklagte ein, am 6. Januar laufenden-⸗ Jahres geboren, dat
dind durch Drücken auf dessen Kopf und Zuhallen des Mundes
und der Nase des Kindes getödtet umd es des folgenden Abends
in der Dämmerung in's Wasser verbracht zu haben. 7

Die von dem Vertheidiger, Herrn Rechiskaudidat Schäfer,
geltend gemachte geminderte Zurechnungsfähigkeit wurde von den
Geschwornen verneint und die Angekingte hierauf zur Zuchthaus⸗
sirafe von 8 Jahren verurtheilt.

B—

— S a
Stadtrathssitung.
Freitag, den 21. d. Mis.
Nachmitttags um 2 Uhr.

Allerneneste Glücks⸗Offerte.

Pas Spiel der Prei hurgen Stauts-
PrSuanr ienm-OhIi—”tionéhm ist von der
ic Anigl. Rageris chen Regierung
gestattet.

4 6
Gottosdegen beiCohn
GrOSMSAnrtig mtGennmen
verunerte Ca—-
PpPit alen-Verloosung von
uber 3 MiIIiIonon-
Die Voerloosung goschieht untor Staats-
Aufsicht. 7
Beginn der Ziehnng am 15. März d. J
Nur 2 TliIx. oder 1 ThIr. odor
1Ms:
rostet ein vorn Staute garantirtes
Wiri Iiehes Original- Stants-
Loos, (nieht von den verbotenen Pro-
messten) aus meinem Debit und werden
Solche gegen frank irte Einsendung des
,Réetrages oder zegen Posvor-
5Chuss, selbst nach don ent ferute-
gten Gegenden von mir versandt.

Es werden nur Gewinne ge-
zogen.

Hie Unupt-Gewinne betragen:;
25* . 0, 150, 000, 100, 0 O.
x*0 00, 30, 000, 25, 000, 2 4
æ0. 000, 2 à 15000, 2 à 12, ooo,
II, ooo, 3 à 10, 000, 4 à Sooo-, 83 à
3000, 5 à 3000. 4000, 14 à 3060,
sPosꝶ à 2000, 64 1I500, 64 1200, 156 4
I000, 206 à S00, 6 à Soo- 224 à
200, 21650 Gewinne à II0, Io0, S- to.

Gévwinngelder und amtliche
Zichungsisten sende meinen Inte-
ressenten nach Pntscheidung Prom pit
—X

Durch méeine von besonderem
Giucek beginstigten Loose habe
meinen Interessenten bereits aBBein in
hentsehland die allerhüse᷑n
Anuptireiser v.800, 000, 225, o00,
IS7500. I52500, I50000, 1300060.
mehrmals 125, 000, mehrmals Ioo, o00,
kürzlieh sehom wieder das
xrosse Loos von 127, o000 und a iui
sungsten Weihnneeht sechon wie-
der den aHergröassten Haunt-
ALXVEA
qJedo Bestéllung auf meine
— Original-- L-οα Lann
man der Bequemlichkeit halber auch

— nhne Frief, einfach auf eine
Jjet2 ubliche Postkarte

—, machen.

az. Sams. Cohn in HEamburs
Bank- und Wechselgeschäft.

Von heute an ist der bisher von Herrn
F. J. Schwarz dahier betriebene Stein⸗
bruch an nus übergegangen, und können bei
uns zu jeder Zeit Mauer- sowie Hau⸗
steine gegen billigste Berechnung in Einpfang
genommen werden.

St. Ingbert, den 8. März 1860.

Gebr. Sticef.

Tagesordnung.
Ab'chluß der Rechnung über den Be—
trieb der Gasanstaut der Stadt St.
Ingbert pro 1868 bett.
Ddie höhere Knabenschule in St. Ing⸗
hert resp. die Verwendung einer wei⸗
tern Lehrkraft an derselben betr.
Feuerlöschgerathschuften betr.
Die Verlegung von Tanzmusiken anu
Fastnacht betr. *
Errichtung zweier Schulstellen betr.
Verlegung des Fußweges durch die
Vopelius'sche Gleshütte anf der Tt
Ingberter⸗ Grube beit.
St. Ingbert, den 8. März 1860.
Das Bürgermeisteramt.
Chandon.

Der Unterzeichnete, zum Thierarzt für
den Kanton St. Ingbert ernannt, zeigt
hiermit an, daß er von heute an seine
Prarxis angetreten hat und bei Bäder
Schmelzer vis-a-vis der Post wohnt.

St. Ingbert, 10. März 18689.

Weigand, Thierarzt.

— — —

— — ——— —
Alle
Miĩnera l vaser
tönnen bezogen werden durch —
Fritz Panzerbieter.
Rother und blauer I

Kleesamen, Saatwicken
Saathafer,

alles in bester Qualität

M. Thierv

hei

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛc. Preist

der Stadt Zweibrücken v. 11. Märjz

Weizen 5 fl. 38 kr., Korn 4 fl. 34 ir
Gerste Zreihige, — fl. — kr., Gerste vier
reihige, 4 fl. 35 kr. Spelz 4fl. 4 kr
Spelzkern 5. fl. 30 kir Dinkel — i
in Mischfrucht. — fl. ir. Hafen
4fl. 28 kr. Erbsen — fl. — kr. Wicken
4fl. 9 Ir. Kartoffeln 48 kr. Heu 2 fl
4 fr. Stroh 1 fl. 28 kr. per Zentner
Weißbrod 1 Kilogr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 22kr, ditto 2 Kilogr, 15 kr
ditto 1 Kilogr. 8ekr. Gemischtbrod 3 Hil
27 kr. 1 Paar Weck 9 Loth 2 kr. Rind—
fleisch I. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 kr
Kalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 14 kr
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 34 lr
ver Pfuud,

GErntgegnung!

Mit Verachtung deise ich das gütige
Geschenk von einer Person wie die des
Gesellen Bollenbach zurüd. Hat der—
selbe eine Forderung an mic, so möge er
das Gericht zu Hülfe rufen.

St. Ingbert, 11. März 1860.

J. F. Czischkowski,
Schrifisetzer.
Ein fleißiger Bäckergesell wird gegen
guten Lohn zu sofortigem Eintritt ge—
sucht. Zuserfranen in der Redaction d. Bl
5 Stück Land, St Jugberter Bannes,
ganz nahe gelegen, sind zu verpachten.
Roh. Hofmann seur.

Fruck“pyeise der Stadt
Kaiserslautern vom 9. März.
Weizen — fl. — kr. Korn 4 fl. 34 h
Spelztern 5fl. 31 kr. Spelz 45
3 fr. Gerste 5 fl. 27 kr. Hafer 4
34 kr. Erbsen 5 fl. — kr. Linsen 47
47 kr. per Zentner.
Brodpreise 6 Pfd. Kornbrod 20 i
3 Pfd. Gemischtbrod 11 kr. und 2 Pid
Weißbrod 12 kr.
ß in St. Ingbert.

— —

——
Zu verkaufen
ein ganz neues Scheuerthor mit Bogen bei
J. Koblbofer in Rohrbach.
Vom Ensheimer Hof können noch
zäglich zum Wiederverlaufs60- 80 Schoppen
Milch

Trrene und gewogserte
8tockfische
bei Fritz Panzerbieter.

ezogen werden.
— BBG——
Nedaction. Duck und Verlag von F. X. Deme
        <pb n="151" />
        28 4
z4 76
2383
34 5* 553
553 83 J 555535533
3 388 332383
F 582533
3 F 3z253*
* 2 72 22 203 F
55 — 22 25867
235. 55 7 J
* J 4 ? 5355832
— 5 3* — 33833
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33 33332 —2
352 2 d 2 ——— *
2 * — * * 523372*
3 —* * 22 3 53353* 2*
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25 — 0—
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5333 —— — ——
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        Slt. Ingberler Znzeiger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit ver Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntagß⸗

Rummer) erscheint wöchentlich vie rin al: Dien stag, Donnerstag, Samstag und Sonn tag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Nr. 44. Samstag, den 18. März. — 1869.
Deutschland.

München, 10. März. Die Kammer der Reichsräthe hat
jeute ihren gestern gefaßten Beschluß bezüglich des Art. 45, daß
auch diejenigen Grundbesitzer, welche in einer Gemeinde nicht
vohnen und kein häusliches Eigenthum dort haben für die in
ieser Gemeinde besitzenden Gründstücke von den Umlagen befreit
ein sollen und nur zur. Zahlung jener Ausgaben, welche zum
Schutz der Ortsflur noihwendig sind, beizutragen haben, reformirt
und diese Ausnahme von der Umlagepflicht nicht zugelassen. Ueber
zie Frage, ob in Art. 47 den Höchstbesteuerten ein größerer Ein
lußß auf die Umlage gewährt werden soll, als nach dem Beschluß
)er Abgeordnetenkammer, wird noch debattirt.

München, 10. März. Der Staatsminister des k. Hauses
md des Aeußern Fürst Hohenlohe ist gestern von Nördlingen wieder
sierher zugekehrt.

München, 11. März. Die Abgeordnetenkammer hat den
Theil des Genossenschafts-Gesetzentwurfs. welcher von den Actien⸗
zesellschaften handelt, angenommen, sowie das Nachtragspostulat
um Kostenbedarf für die Uebernahme. der Wallhalla und der
duhmeshalle (welche beide Bauten von König Ludwig dem
Staate mit der Vecpflichtäng der Unterhalkung vermacht wuürden)
zenehmigt. — Die Reichrathskammer hat die Gemeindeordnung
bis Art. 149 erledigtg.

Aus der Pfalz. Die Wahl eines Landtagsabgeordneten
in Bezirke Kaiserslautern⸗Kirchheim an die Stelle des Abgeordneten
Tafel ist auf Mitwoch den 17. d. Mis, in Kaiserslautern, im
Fruchthall-Saal, anberaumt; der kgl. Regierungsrath Frhr. vor
Maillot de la Treille wurde zum Wahlcommissär ernannt.

n Dienstesnachrichten. *
Der kgl. Förster F. Dunkelberg vom Stumpfwalder Forst—
jans wurde in den erbetenen Ruhestand versetzt, der kgl. Förster
B. Hofmann von Steinbach an dessen Stelle versetzt und dit
Wartei Steinbach aufgelöst. Der Gerichtsbote F. Neu von
Blieskastel wurde auf die Gerichtsbotenstelle in Dürkheim
xrsetzt.

— rlien, . März. Die mehrseitig verbreitete Nachricht,
ßraf Bismarck solle abgedankt haben, ist nach von bester Quelle
tammender Information absolut grundlos.

Berlin, 9, März. Bürgermeister Mumm in Frankfur!
it zum Oberbürgermeister ernannt.

Berlin, 10. März. Der Reichstag genehmigte die Post-
erträge mit Italien, Schweden und Niederland und die Cosular—
ronbention mit Italien. Vorgelegt wurden das Reichstagswahlgesetz
ind der Postvertrag mit Rumänien.

Wien, Nach der „Presse“ beabsichtigk der ehemalige Kur—⸗
urst von Hessen Horowitz zu verkaufen und dann Böhmen zu
verlassen; derselbe soll einem Ausgleiche mit Preußen nicht
ibgeneigt sein, wenn die Confiscation seines Vermögens aufgeho—
en werde.

Wien, 9. März. Die „N. Fr. Presse“s meldet: Der
ranzöfische Botschafter, Herzog von Grammont, ist nach Paris
erufen, angeblich wegen nicht befriedigender Beziehungen zwischen
Preußen und Frankreich. — Münif Effendi ist definitid zum Ge—
andten der Pforte in Athen ernannt.

In Agram herrschte, wie Wiener Blätter und der Tele—
xaph berichten, bei der am 8. d. Abends erfolgten Ankunft des
daiserpnares großer Jubel. Auf ein Raketen⸗Signal hin flamm⸗

en electrische Sonnen auf dem Feuere und Markusthurm der
Stadt auf. Unablässige Kanonendonner und das Glockengeläute
iller Kirchen erschallte.“Vor dem Banalgebaäude sprang eine
Zauberfontaine. Die Straßen waren festlich decotirt und erleuch⸗
et; Ete Stadtbehörden hatten sogar die Jeit genau vorgeschrieben,
delche die Illumination zu dauern Habet VonSteinbrück“ bis
lgram hrannten auf den Bergen und längs der Ufer der Sad⸗
ahilose Freudenfeuer.

Frankreich.
Paris, 9. März. Die „France“ ist heute wieder einmal
höchst ungemüthlich gegen Preußen gestimmt. Es unfkerliegt ihr
keinem Zweifel, „daß die annectirten Völker jenseits des Rheines
mmer unzufriedener werden“, und sie bringi den Blödsinn vor,
die letzte Kundgebung in Württemberg (die Geislinger Versamm—
lung) sei eine von Berlin aus organisicte Parade gewesen. Außer⸗
dem behauptet das genannte Blatt: „In Mainz, längs des gan⸗
zen Rheines am Baltischen Meere, bis ins Großherzogthum
Baden hin rüstet Preußen.“ Was Wunder, wenn bei einer sol⸗
hen Sprache der Regierung im Publikum kriegerische Gerüchte
entstehen. WM

— Der belgische Gesandte am hiesigen Hofe, Herr Bahens,
st hierher zurückgekehrt, nachdem er am Sountag in Brüssel einem
Ministerrath beigewohnt. Wie die „Patrie“ berichnet, hätte sich
dieser Diplomat nach Brüssel begeben, um seine Regierung über
den „wahren Zustand“ der Dinge aufzuklären. Es wäre indessen
Zeit, daß die „belgische Angelegenheit“, bei der ja doch nichts
herauskommen kann, endlich von der Tagesordnung abgesetzt würde.
Aber freilich, womit sollte alsddaun das Publikum in dem Grad
von Aufregung erhalten werden, der es über die inneren Schäden
zinwegsehen. läßt ? Das ist der Grund, warum die bonapartiftische
Presse stets irgend eine auswärtige „Frage“ ventiliren muß. Und
was bei ihr der Diensteifer thut, das thut bei der unabhängigen
Presse die Nationaleitelkeit, die überall auf dem weiten Erdenrunde
„an der Spitze“ marschiren will..

Paris, 10. März. An der Börse herrschte heute wieder
zroße Entmuthigung; man wollte recht schwarze Punkte am Hori⸗
jont entdedt haben. Gewiß ist, daß die Officiösen die „belgische
Angelegenheit“ wieder schrecklich maltraitiren. Frankreich oder
bielmehr der Bonapartismus ist in all den Artikeln der Wolf, dem
das belgische Lamm das Wasser getrübt haben muß, weil es ge⸗
than, wozu es ein Recht hatie. Man sollte meinen, daß Belgien,
indem es sein eigenes Hausrecht gewahrt, direct in das franzöfische
gegriffen hätte. Die „France“ verschwendet einen ganzen Leit-
artikel an den Nachweis, daß Belgien Unrecht habe, Frankreich
zu verletzen und mißtrauisch gegen dasselbe zu sein; die „Pakrie“
gießt die volle Schaale ihres Zornes auf Hrn. Frere-⸗Orban der
von Bismarck inspirirt, auf der Leimruthe einer ‚rein ökonomischen“
Confereoz nicht gehen wolle, u. dergl. m.

Paris, 11. März. Man liesst in der „Patrie: Man
schreibt uns aus Madrid, daß ein Versuch gemacht ist, sechs⸗
bis fiebentausend Soldaten, die die Kaserne der Guardia“ bewoh—
nen, zu vergiften. Die Ueberwachung eines Officiers hätte das
Complott vereitelt. — Am 6. März wurde in eben derselben
aserne der Guardia, der größten von Madrid, Feuer angelegt.

Das Feuer brach gleichzeitig an vier Punkten aus; das Dach,
die Ställe, die Magazine, Alles war in einem Augenblicke ein
großes Feuer.
England.
London, 11. März. Die „Morning Post“ meldet:
Gestern wurde zwischen Frankreich und Belgien ein Uebereinkom—
men abgeschlossen, dahin gehend, die Entscheidung der Eisenbahn⸗
frage einer gemischten Commission zu unterstellen. —

Die (nicht sehr zuverlässige) Owl“ will wissen: der Kaiser
von Rußland habe den König von Hannover nach St. Petersburg
ꝛingeladen.

Irtalien.

Florenz 11. März. Das Gerücht von einer österre i
hisch französischen⸗italienischen Allianz' wird für unbegründet erklärt.
hr. Nigra wohnte gestern einem Mistertathe bei.

Der “K. B. Zi.“ werden die drei Punkte mitgetheilt, welche
auf dem nächsten Concil in“ stom in Erwägung kommen werden:
1) Die zeitgemäße Abänderung der kirchlichen Ehegesetze; 2) mehre
        <pb n="154" />
        Reformen der Disciplingrgesetze der geistlichen Orden; 3) endlich
das Verhöltniß der Kirche zum Stagte, unter Verückfichtigung der
verschiedenen; Regterungsformen der Neuzeit.
—B
Madrid 409. März. Der „Impartial“ kündigt an, daß
die Regierung an General Dulce, General⸗Capitän von Cuba.
den Besehl telegraphirt hat, er solle die Ausführung aller geger
die Insurgenten verhängten Todesurtheile suspendiren.
New-PYork, 9. Mäsz. Aus Cuba wird gemeldet, daß
die Regierungstruppen 4000 Insurgenten bei Puerto Principe
geschlagen hätten.

Amerika.

ESchwurgerichts⸗Sitzung .·
J. Quartal 1869.
Zweibrücken,9. März. Anklagesache gegen Wilhelmine
dupp, 31 Jahre alt, Dienstmagd von Minelberbach, wegen Dieb⸗
stahlsverbrechens. Die Angekiagte war von Weihnachten 1866
his 1. April 1868 in Dienft bei Kaufmann Simon Stern dahier
wührend welcher Zeit sie mit einem gewissen Johann Eckstein von
Weißdorf ein Verhältniß hatte. Anfangs Maͤrz 1868 hatte der⸗
jelbe seinen Militärabschied erhalten und wollten sich Beide nach
dem Dienstaustritt der Lupp ehelichen. Wahrscheintich in Rück
ficht auf den in Aussicht gestellten Ankauf der Aussteuer hatte
Fhefrau Stern die Angeklagte, welche derselben vorgeschwindel⸗
hatte, fie besitze einen Aterlichen Erbtheil von 500- 600 fl.
aͤngeladen, sie hier öfter zu besuchen und bei ihr das Essen zu neh⸗
mich, von welcher Einladung die Angeklagte den ausgiebigsten
Gebrauch machte. Im Laufe des vorigen Jahres fand der Sohn
David Karl Stern, der die Bücher führte und die periodischen
Revisionen der Hauptkasse vornahm, daß aus derfelben, die in
iner Schublade links des im sog. guten oder großen Zimmer
im zweiten Stock des Siern'schen Wohnhauses dahier slehenden
Seccetars sich befindet, Geld entlonmmen hein mußle, und zwar
—X 75. Juni in 480 fl. 45 tr. am 27.
Sctober dagegen im Ganzen in 1434 fl. 38 kr. Woͤhrenddem
nahmen auch Eheleute Stern wahr, daß ihnen Geldeentwendet
wurde. So war im August ein 25.Thalerschein, bald daranf die
Hälfte eines ZThalerscheines nud einige Wochen später auch die
andere Häfte aus dem Secretär verschwunden. Am 17. October
-Tag des hiesigen Schützenballes — kamen aus der Ladentasse
im Secretär ein Württemberger 10-Guldenschein, ein Zwanzig⸗
frankenstück und ein ziemlich bedeutender Betrag an Silbergeld
weg, was zum Entschlusse führte, des Diebs um jeden Preis hab⸗
haft zu werden. Der Schlüssel des stets verschlossenen See retärs
liegt unter einem Tüchelchen versteckt in der obern Schublade einer
m Schlafzimmer befindlichen Kommode, deren Schlüssel Frau
Stern Heständig bei sich trägt. Die Thüren zum Schlafzimmer
und guten Zimmer sind gewoͤhnlich verschlossen und die Schlüssel
dazu in dem im untern Siocle hinter dem Laden liegenden Wohn—
simmer im Schlüsselkörbchen oder an einem Nagel aufbewahrt
Das Geld wurde nun genau gezaͤhlt, aufgeschrieben und zum
Theil gezeichnet. Am 7. November, Morgens 10 Uhr, erschien
die Anceklagte wieder bei Stern, blieb den ganzen Morgen da
und aß bei der Magd in der Küche. Kaum war das Mittagessen
herüber, als Stern die Nachricht erhielt, ste sei in den zweiten
Stock hinauf, worauf er sogleich die Stiefel anszog und rasch
nachschlich. Als er die Thüre zum Schlafzimmer öffnete, steckte
auch die Lupp den Kopf heraus, erschrack sehr und sagte, sie habe
die Vorhänge betrachtet, da fie sich solche anschaffen wolle. Da
Stern sich scheinbar mit dieser Auskunft zufrieden gab und wieder
hinunterging, ließ sich die Angeklagte, die schon um 1 Uhr
10 fortwollte, bereden, bis zum Abend zu bleiben. Um etwa
Z Uhr glaubte fie, unbemerkt wieder hinauf zu gelangen. Als
sie nach einiger Zeit wieder herunterkam, ließen Eheleute Stern
die sich sofort überzeugten, daß Geld aus dem Secretär entkommen
sei. den k Polizeicommissär herbeirufen, der, als die Angeklagte
auf Zureden leuguete, bei der körperlichen Visitation ein deren
Taschen ein Poriemannaie mit 5 fl. 114 kr., in der innern
Rockiasche, den Strümpfen und den mit Gummischuhen überzogenen
Zeugstiefelchen verstedt drei Lotterieloose für Nestauration der
Katharinenkirche in Heinsberg, 17 fl. 49 kr. in Geld und in den
Struͤmpfen einen kleinen Schlüffel fand, mit dem die —XXX
Kommodschublade gebffnet werden konnte. Diesen Diebstahl ge
stand die Angeklagte ein, leugnele aber die früheren Diebstähle
Die Unlersuchung hat jedoch ergeben, daß außer den verschiedenen
Reisen diese mit Eckstein im Ganzen zwischen 600 —709 fl. ver
qusgabte, dagegen keine andere Einnahmsquellen hatte, als den

Cessionspreis ihres Erbthells mit 55 fl. Dieselbe fuchte auch
meast von einem der Söhne Stern, daun von dem Beter Stero
inn Gaten u Rochen dis Hoten diese fie dumh Geld unlet
hützt. An dem Tag, wo der Schutzenball hier⸗ statthatte und
oben ecvoahun wenfalls Geld bei Stern weggekomnmen war,
befand sich die Angeklagte bei denselben auf Besuch.

Der Vertheidiger der Angeklagten, Herr Rechtscandidaf
dang, führle aus, daß eigentlich gegen dieselbe nur der letzte
Diebstahl, bei dem sie in die Falle gegangen war, erwiefen sei, bei
früheren aber beständen aber nur Vermuthungen und seidhe
Groͤße des entnommenen Geldbetrags nicht festgellt. Bezüglich
des ersten Manko's im Juni habe der junge Stern sich mit allen⸗
fallsigem Irrthum, Koursdifferenz und dergl. beruhigt, eben⸗
—E im Oktober ganz oder theilweise
auf Irrthum in der Buchführung, Richteintranung von Aus⸗
gaben beruhen. Die Angebllagte habe, wenn auch fittlich nicht
jut beleumundet, doch immer für ehrlich gegolten. Da sie beab—
ichtigte, fich zu verehelichen, seien die Anschaffungen bon etwas
Mobiliar, Kuͤchengeschirr und einem seidenen Hochzeitaͤkleide nich
auffallend Sie habe sich etwas erspart, etwas dazu geerbt und
Fchstein, der während seiner Diensizeit marketendert hatte, fich
ruch etwas zurüchgelegt, und endlich will die Angellagte Geld be
Herren sich verdient haben. Da nun die gestohlene Summe nich!
zachgewiesen sei und ebensowenig, daß die Angeklagte sich imme
des Schlüssels zum Secretär vorher heimlich bemächtigt habe, da
derselbe ja auch manchmal gesteckt haben kann, so könne eben in
bon einem Diebstahlsvergehen, nicht aber von criminellem Dieb⸗
stahl die Rede sen.

Die Geschworenen erkannten die Angellagte des Geldstieb⸗
ftahls, jedoch nur im Betrag von über 100 Gulden mittels
rechtswidrigen Gebrauchs eines Schlüssels schuldig, worauf dieselbe
zur Zuchthausstrafe von 6 Jahren verurtheilt wurde.

Aus Speyer, 11. März, wird dem Pfälz. Kur. ge
schrieben: Die mit großer Spannung erwartete Serichtsverhand⸗
iung „Paulus contra Speyerer Vorschuß⸗Verein“ faud gesterr
in Anwesenheit vieler Zuhörer vor dem Bezirksgerichte Frankeuthel
ihren vorläufigen Abschluß. Hr. Einnehmer Paulus wurde mi
ner Klage abgewiesen und iu die Kosten verurtheilt. Her
Haulus wird sich jedoch bei viesem Urtheilsspruch nicht beruhigen,
ondern er wird sein Recht weiter suchen. Beiden Anmwälten, den
HDH. Horn für Paulus und David für den Vorschuß-Verein, se
sur Ehre gesagt, daß sie mit größter Umsicht und Gewandthei
hre Partieen zu vertreten suchlen. Ersterer fand sich sogar ge
nöthigt, letzteren zu unterbrechen, als dieser so weit ging, Charac
terzüge des Hrn. Paulus aus Meisenheim zu citiren.

7Hersdelberg, 10. März. Heute früh starb hier with
kurzer Krankheit im Alter von 79 Jahren Geheimerath Dr. Karn
Theodor Welcker, längjähriges Mitglied der badischen zweiter
nimner und 1848 Reichetagsabgeordneter und Reichsministe.
jeither hier privatisirend.

Gayerischer Briefma rder.) Sänmmtliche an
Freitag in München zur Post gegebenen, nach Frankfurt a. M
hestimmten Pakete mit Geld und Werthpapieren, bedeutende Sum
nen enthaltend, sind abhanden gekommen. Seitdem ist ein Pos
packer flüchtig.

p' Neunkirchen, b. März. Leider hat sich den be
Wellesweiler schon mehrfach vorgekommenen Ungiücksfällen gefiern
ein neuer beigesellt. Der Wirth Hoppstädier von Wellesweiler,
ein Mann in den besten Jahren und Vater von fünf Kindern—
wurde, als er Abends von Bexbach nach Hause wollte und dap
seinen Weg auf dem Schienenstrange nahm, von einem daher
hrausenden Zuge, den der Unglückliche des heftigen Schneegestöbei
wegen jedenfalls nicht gesehen, erfaßt und sofort in Stüulke zer
rissen. Der Tod erfolgte angenblicklich und fand man die Leich
erst am andern Morgen. Es ist dieser traurige Fall ein neud
Mahnruf zur Vorsicht. S. u. Bl.⸗Zig.)

pCoblenz, 8. Möärz. Ueber die in New-NYorl erfolgt
terhaftung des Postbeamten Unbehend aus Umbach schreibt di
New⸗ Yorker Handels⸗ Zeitung: Dem New⸗ Yorker norddeutschen G
eral-Tonfulat war am 8. Febr. per Kabel die Mittheilung ju
gegangen, daß ein preußischer Postbeamter Namens Unbehen.
Hste Januar im Umbach bei Wiesbaden einen Geldbruf w
6500 Ddollars unterschlagen habe und via Antwerpen nach Vver
pool geflüchtet sei, wo er unter dem Namen Günther Posse
Juf dem Dampfer Australia“ nach Partland, Me., nahm. Eint
der Anwälte des General-Consulats von der Firma Kapp, Goeh
nd Burke begab sich sofort nach Portland, wo Unbehend b
Antunft des dampfers mit Hülfe der dortigen Polizei verhaft
Ind nach New⸗-NYork gebracht wurde. Am 11. Februar Morgen

VBermischtes.
        <pb n="155" />
        am er gn, gab den Rest des bei ihm wesenn unterschlagenen!
ndee, 6800 Doll acs, detaus, gestand eine Schutd etn and
5 noch am gleichen Tage mit dem Dampfer „Donau“ nach
Fuischland freiwillig Jurück ransportiren. »Vorher war ihm das
hersprechen erthehlt norden, vaß sich der General⸗Consul fuür eine
seilderung der ihn. wartenden Strafe verwenden werde.

FErefeld, 4. März Eine große Kircheng e⸗
aein die). Als wohl einzig dastehendes Beispiel von der Große
ner Gemeinde führen wir an, daß am vorigen Sonntag in. der
sesigen latholischen Pfarrlirche sechs und ʒwanzig Kinder über
ie 8 gehalten wurden. Die höchste Zahl der Tauflinge eines
fages betrug bis jetzt 27. Zu Ostern wird übrigens die Pfarrei
mn drei Gemeinden eingetheilt werden. —V— ——

7 Die Kaiserin Charlotte hat dem Vice-Admiral Tegetthoff

—V der mit der Fregatte „Radetzky“
Herunglüdtten zur Verfügung stellen lassen.
Von den preudischen Zehnthaler· Bontnoten (grüner Farbe
irculiren gegenwaͤrtig falsche Noten in großer Menge. So sind
Iche in verschiedenen loͤniglichen Kassen in Berlin in den letzten
kagen zur Zahlung gebrachi worden, deren Unechtheit sich nach⸗
raglich herausstellte

Meizendes Versehen.) Im preußischen Abgeordnetenhause
st am Dienstag nachträglich noch aus dem Münsierlande eine
detion gegen Commungljchulen mit angeblich 97,000 Unferschrif⸗
m eingegangen. Beim Durchblättern derselben hat ein Abgeord⸗
eler gefunden, daß wahrscheinlich ein „Versehen“ Statt gefunden
aben muß, indem ein großer Theil der Unterschriften aus —
Nadchen⸗ und Knabenschulen herrührt und zu einer Gratulations-
Adresse an den Papst bestimmt war.

GEine Mehlexplosion.) Am 1. März fand in der Pesth⸗
Ofener Dampfmühle eine Explosion statt, die um so eigenthüm⸗
icher ist, als das zerstörende Element nicht durch Pulbet und
Impf. auch nicht durch Feuer und Gas, sondern durch Mehl
ureten war. Ein Arbeiter hatte sich naunlich trotz des bestehenden
detbotes mit einer Handlampe in die Mehlmischkammer begeben,
adurch entzündete sich der in der Luft herumfliegende Mehlstaub
ind es erfolgte eine so heftige Explosion, daß die ganze Kammer
ertrümmert, das Gas ausgelöscht, Mauern und Balkenwerk nach
swäris gettieben wurden. Leider sind auch bei diesem Anlasse
unf. nach Anderen drei Personen verwundet worden, die mit
tdßeren oder geringeren Brandwunden ins Spital gebracht
wurden.

Zuürich. Wie soeben in St. Gallen, ist mich im Berner
zura ein Geistlicher wegen Mißbrauchs von Confirmauden — auf
seisen gegangen. Der Bericht fügt hinzu: „Es wäre doch an der
Feil nut“ derartigen geistlichen Immunitäten einmal gründlich
ufzuraäumen. Hoffentlich gilt das Criminalgesetz nicht blos für
die Laien.“

F Ein Felssturz hat am 7. d. vom Kernzerberg (am
Wallensee) stattgefunden. Nachdem Nachmittag herabgeftürztes
hestein die Bahnlinie zwischen den beiden ersten Tunnels bei
Wesen unfahr gemacht hatten, so daß die Stelle auf einem
Zchleppschiff umsegelt werden mußte, stürzten in der darauf folgen-
en Nachti große Felsstücke herab und beruben ein von Bahn⸗
vedienstelen bewohntes, von denselben aber in Voraussicht der
tohenden Gefahr glücklicherweise verlassenes Haus in den Wellen
es Sees

4GEin neuer Pavierstoff.) Ein Marseiller Kaufmannn hat
jefunden, daß die disher als wertblos betrachteten Hopfenranken
ine ausgezeichnete Papiermasse liefern und von einer Papier⸗
sabrik 1000000 Fres. für seine Erfindung, sowie Antheil am
Beschäfte erhalten.

rLondon. Ein fücrchterlicher Doppeltmord wurde vor
anigen Tagen in Poplax, einem östlichen Quartiere Londons,
xrubt. In einem kleinen Hause in der Highstreet wohnte eine
Nrs. Broisne und ihre Tochter, die zusammen ein kleines Zucker⸗
ckereigeschäft betrieben. Da der Laden seit Dienstag verschlossen
lieb, schöpflen die Nachbaren Verdacht, Polizei wurde herbeigeführt
ind das Haus erbrochen, wo man die Leichen der beiden Frauen,

mit durchschnitlenen Kehlen in ihrem Blute schwimmend, am Boden
egen fand. Der Berdacht der blufigen That lenkie sich auf einen
fruheren Logirer, einen Maschinisten Ramens Brodsham. der sich
uin die Hande des Mäbdchens beworben, aber abgewiesen wrden
var. Z Polizelliche Mecherchen haben aber die Thatsache ergeben,
zaß der angebliche Verbrecher bereits Selbstmord veruübt hat*
— Montaubanz, 4. März. Heute b gann vor den hiesigen
ujstsen ein Prozeß, der fast einzig dasteht. E handelt sich dabei
im ein wahres Gemezzel unter unschuldigen Kindern und um eine
Menscheufresserin“, so nennt die Bevölkerung hiesiger Gegend
ie Hauptangeklagte Jeanne Detpech, — für welche der Mord
on Kindern zur Beschäftigung und Erwerbsquelle geworden war.
xin Kind todien, war fur diese Person zfast so Alltägliches, daß sie
die Zahl ihrer Opfer kaum bestimmt anzugeben dermag. Aus
inem der daͤuser, in denen sie in Montauban wohnte, haite fie
ast ein förmliches Gebeinhaus gemacht. Man fand dort unter
der Stiege- eine ganze Menge von Kindergebeinen, mit denen man
hne Muche sieben Kinder Scelette zusammengestellt hakk· Jeanne
Delpech todtete ebenso gleichgiltig ihre Kinder, die ihrer Tochter
der fremder Leute; das geringste Interesse reichte für sie hin,
im einen Mord zu begehen; die von ihr dabei am liebsten ange⸗
bendele Methode war Erstidung. Sie tauchte die Kinder in ein
Hefäß mit Wasser, dann zerschnitt sie die kleinen Leichen in Stücke
die sie fohin vergrub. Die Geschichte dieser Verbrechen greift bis
in das Jahr 1857 zurück, wo sie das Kind ihrer eigenen, von
hr zum lüderlichen Lebenswandel angeeiferten Tochter einen Tag
nach der Geburt ermordet hat. Zwei Jahre später begann sie
daun, den Kindsmord gewerbsmäßig zu betreiben. Sie übernahm
Jinder, angeblich um sie in Findelanstalteu oder bei⸗Ammen
anterzubringen, in Wahrheit, um sie zu ermorden und den Betrag,
zen sie für dieselben in der Anstalt erlegen sollte, für sich zu
chalten. — r
44* ————
7Vandwirthschaftliched.
Futterban. Die Veschaffung des zur reichl'chen Ernähr⸗
ing des Viehes erforderlichen Futters bereitet den Landwirthen
ncht selten große Sorge. Insbesondere ist diefes in denjenigen
hegenden der Fall, in denen es an Wieswachs fehlt und wo die
dandwirthe darauf angewiesen sind, sowohl das Sommer wie auch
das Wiesenheu im Felde zu erbauen. Unter diesen Umständen
werden die Felder gewöhnilch zu ost zum Kleebaue herangezogen
bwerden dadurch in ihrer Fahigleit, befriedigende Kleeerträge
in bringen, nur allzubald beeinträchtigt. Es muß daher die
Aufgabe der Landwirthe in solchen Gegenden sein, durch den
ünbau anderer Feldfuiterstoffe es zu ermöglichen, daß der Klee
moöglichft allerzur Heubereitung verwendet werden kann. Aber wie
st dieses möglich? Unseres Erachtens nur dadurch, daß der Land⸗
virth für die erste Frühjahrszeit für ein passendes Grünfutter
orgt. Am geeignetsten hie rzu ist der leider noch zu zwenig in
Audau gekommene Futterroggen, der nicht allein Ichon im Monat
April einen reichlichen Schnitt liefert, sondern auch mit Stroh
intermischt, einen passenden Uebergang von der Winter⸗ zur
„ommerfütterung vermittel. Ist der Futter ogen verbraucht, lo
oslte eigentlich fchon ein anderes Grünfutter im Anzuge sein.
Adein man wird nach seiner Abfütterung nicht umhin können, sich
inige Wochen hindurch des Klee's zu bedienen, denn selbst unter
zen günstigsten Verhältnissen ist es nicht möglich, schon im Monat
Rai“ Wicksutier zu haben. Aber fehlen sollte dasselbe in keiner
Wirthschaft, kommt es doch gerade in eine Periode, in der man
»en ganzen Kleestand zu Heu machen möchte, wenn man sich in
inderer Weise helfen lönnte. Aber auch für den Monat August
und September, die Zeit der eigentlichen Grünfutterlücke muß
zjesorgt werden. Am besten geschehen kann dies durch den Anbau
jon Pferdezahnmais, der trotz aller Empfehlung doch nicht die⸗
enige Verbreitung gefunden hat, die er verdient. Etwas geschützte
zagen, tiefgrundiger Boden, starke Düngung, namentlich mit Jauche,
ichern überall eine reichliche Ernte.

Der Unterzeichnete, zum Thierarzt für
en Kanton St. Ingbert ernannt, zeigt
iermit an, daß er von heute an seine
raxis angetrelen hat und bei Bäceer
3qhmelzer vis-a-vis der Post wohnt.

St. Ingbert, 19. März —1869.

Weigand, Thierarzt.

Gesucht.
Ein ordentliches Dienstmädchen wird
zu sofortigem Eintritte gesucht. Wo? sagt
die Expedition d. Bl.

Frau Earl Ehrhardt, Wwe., hat
jolgende Grundstücke auf 8 oder i6 Jahre
u verpachten: *.

1 Morgen 45 Ruthen Wies in der
mittleren Mausbach, neben Gebr.
Doͤrr,
112 Ruthen Wies ebendaselbst in der
untern Maäusbach, neben Gebr. Dörr.
— — — — — — —
Tine Majchine für zum Ausschneiden von
daubwerken ist zu verkausen. Das Nähere
n der Expedition d. Blii.

Zu verkaufe
an ganz neues Scheuerthor mit Bogen bei
J. Kohlhofer in Rohrbach.

—⸗⸗

Zwei Steinbrecher
verden gegen guten Lohn sofort gesucht.
zu erfragen in der Expedition d. Bl.
        <pb n="156" />
        Zur bevorstehenden Frühjahrs-Saison zeige den
Empfang der neuesten Tucheu. RuxIins,
sowie das meueste ĩm Ieiderstoffen eꝛe.
zu außergewöhnlich billigen Preisen an.

L. Herz, Wwe.
—— — — —— —

— ç — — — — —
— — — — — — — —
Julius Gentes in 2weibrücken

Anzei e.

Mrine Colonial⸗ uno Farbwaaren,
Handlung ist in den Besitz mein,
S-chwagers H. ShGOPV täuflich üben
gegangen, was ich mit dem Wunsche zur
Kenntniß bringe, das mir seither geschenn
VBertrauen auch meinem Nachfolger zuwen
den zu wollen.

St. Ingbert, 12. März 1869.

Petor Stief

Bezugnehmend auf Obiges halte mich
dem geehrten Publikum bestens empfohlen
anter der Versicherung reeller Bedienung
Meine Schreibmaterialien⸗-Han
lung führe dabei fort.

St. Ingbert, 12. März 1869.

H. Joherpf.

empfiehlt hiermit seine
— ⸗

Hemden⸗- und Weistzeug-Fabrikate
unter Zusicherung guter, billiger und rascher Bedienung zur geneigten Abnahme.

Die Hemden werden nach Maaß oder auch nach erhaltenem Musterhemd gefertigt.

Zugleich bringt derselbe sein reichhaltiges Lager in allen Arten Leinen, Gebild,
Drill, Bettbarchent, Federleinen, wollenen und Piqué-Beitdecken, Flaumen, Roßhaaren, Bett⸗
federn, Vorhangstoffen und überhaupt in allen Gegenständen, die zu einer vollständigen
Ausstattung gehören, in Erinnerung.

Für Consirmanden.
empfelle Gebet⸗ und Gesangbücher
in großer Auswahl.
St. Ingbert. März 1869.
M. Scherpf,
Nachfolger v. P. Stief

Compagnie francęuise im RIainæz,
reprãsentirt durch Joh. Philipp Wagner &amp; Comp..—
Ltablissoment für Fabrikation von 3

Pariser Ohocoladon und Cacaopulver
zu 10, 12, 14, 16, 18. 20, 22, 24, 28, 33, 36 und 40 — 7.
Feinstos entöltes Cacaopulver 20 Sgr. 85
dĩto. aus Onragas-CGacao 28 Sgr. —*8
per Zoll-Pfd. in 4 und , Pfund-Tafeln und Paqueten.
Hauptniederlage dieser vorzũglichen Chocoladen &amp; Cacaopulver
bei G. RICLI&amp;EI. Conditor.

—28
*
*2*

—J—

Wegen Vermiethung mei—
nes Ladens verkaufe von
heute an meine noch auf
Lager habenden Waaren zum
Fabrikpreis.
Hals und

F eustleiden
rona. 7
i83 —J— 5 —3
rTione N 1360 43
idnor · sꝛ —
2. — 24 J13 —e 2 4
Sto Uwercksche Urust Lonbons
Das anerkannt vorzüglichste Hausmittel zegeny usten, Heiserkeit, sowie Hals⸗
und Brustbeschwerden. Deßots in 8. Inghert vbei 3 J. Grewenig und bei v

ditor G. Nickel, in Bliesliantel bei F. Apprederies.

Per—
ader
4
Schuhe und Stiefelchen in Zeug
und Glanzleder, für Kinder und Damen
solid. und schön gearbeitet, sind billigst zu
haben bei
IECVOI

? * r
RuDOIF MOSSE —

eitungs-Annoncen-Expedition.

ALILünchenm. Ber Iim. St. GalIenm.
Vertreten durch —
Goncercilqenturea

in den Stüdten

Augshurg. Braunschweig. Breslau. Carlsruhe. Cassol. Coln a. Rh.

Danzig. Presden. Konigsberg i. P. Leipeig. NMagdeburg. Minden.

Mürnberg. Posen. Stottin. Stnttgart. F 5

Prima Apfelkraut
bei Fritz Panzerbieter.

îä*
Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛc. Preise
der Stadt Homburg vom 10. März.
Weizen 5 fl. 53 kr., Korn 4 fl. 361
Spelz 3 fl. 50h kr., — Gerste, 2reihige, —fl.
— kr., Mischfrucht — jl. — kr. Hafer
4 fl. 18 kr., Erbsen — fl. — tr., Kaͤrtos⸗
feln 1 fl. — kr. per Ztr. Kornbrod, 3 Kgr.
22 kr., ditto 2 Kgr. 15 kr., ditto 1 Kgr—
8 kr., Kühfleisch 1. Qual. 14kr., 2. Qua.
12 kr., Kalbfleisch 12 kr., Hammelfleisch
14 kr., Schweinefleisch 18 kr. Butter 32 ir.
per Pfund.

Auf die öffentliche Erklärung des
J. F. Czischkowski erwidere ich, daß
ja schon derselbe auf eine Anklage in die
Kosten von 5 fl. 16 kr. verurtheilt ist,
mithin-kann anch derselbe nicht von Ver—⸗
achtung reden, da er sich schon durch über—
triebenen Schwindel außer Achtung gesetzt
hat. Der Beweis ist schon vollständig, in⸗
dem er mit einem Wechselformulare mit
1200 fl. ausgefüllt, Andere zu beschwindeln
jucht, um zu bekannten Zwecken zu kommen.
1 G. Ph. Bollenbach, Schneider.
αα

7

2

*

Frank furter Börse
vom 11. März 1869.
Geldsorten
Preußische Kassenscheiee1 44945
Preußische Friedrichddor. . 9 —VV—
Pistolen ... 945247
Holländische 10. fl.⸗-Stücke. 954 -56
Tucaten . ..3 323 —37
—
Englische Souvereignus 1132-356
Vold per Zollfund fitt.. — — —
Dochbultizes Silber per Foflpfuünd — —
Dollars in Gofdeat 2271/ 28
Redaction. Druck und Berlag bon F. F. Demezz in St. Inahert.

Sonntag den 14. März
Nachmittags 22 Ahr
wird die
Einweihung
der nenen Glocke zu
Rentrisch stattfinden.

— — —

41*

—* natureie Ur
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        igberler AAnzeiger.

dꝛe ⸗ U8 n g bexr ter Au ig r (uind vas mit dem Baupiblaite vbetbundene uUnterhaltungsblati, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags ⸗

—Do al Dienstag, Donn er stag, Samstag und Sonnkag. Abonnementspreis vierteljiährig 12 Krer. oder
1282 Silbergr.Anzeigen werden mit3 Krizr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnei.

Nre. A.. *.4 Son taa, c x3. 1869.
i . Deutschland. 3
München: 10. März. In»politischen Kreisen veriauiet,
zaß die gestrige Zasammenkunft des Fürsten Hohenlohe mit Herrn
Varnbiuer in Nörd! ingen durch Die jüddeutsche; Büudnißfrage
eranlaßt wurde. 5 ,) 4
Muümnschen, »I1. März. Die Staatsschulden⸗ Commission
zringt ein Verzeichniß der durch Verloosungen oder Kündigungen
iis zum 1. Januar 1868 zur Heimzahlung bestimmten, aber zur
Zeit noch unerhobenen Capitalien der bayrischen Staatsschuld zur
zuügemeinen Keuntniß und macht die betheiligten Obligations⸗
—V dieser schon längst außer
Herzinfung gesetzten Tapitalbesräge aufmertsam. 7.
oge Sehweinmfurt, wird — nach dem Schw. Tabl. —
aüchsien Herbst wieder ein Militär- Uebungslager stattfinden.
Dieustesnochrichten.“* we

Haͤusfrau. — Mit'dieser ging die Angekkagte anmt 29. November
lach dem Nachtessen in's Theater und bezahlte zwei Billete auf
zen ersten Platz. — Die Angeklagte war von Anfang Juli bis
Fude August 1868 bei Revierförster Gauly in Diensten; derließ
sedoch diesen Dienst, weil ihr Hang zum nächtlichen Herumschwär⸗
nen nicht geduldet wurde. Schon damals soll nach der Angabe
des Herrn Revierförster Gauly Geld entwendet worden sein.
stach ihrem Austritte lebte sie einige Wochen in Eßweiler und
rat dann als Fabrikarbeiterin in der Kammgarnspinnerei ein,
vo sie läglich 24 kr. verdiente. Die Angeklagte will das Geld
yon ihrem Lohn erspart haben, um nach Amerika auszuwandern.

Die Anklage stelltnumn auf; die Angeklagte habe den Dieb⸗
tahl bei Gaulh verübterrund zwar eine Summe von 164 l.
nittelst Anwendnug eines falschen oder des rechten Schlüssels, den
ie sich vorher heimich verschafft habe, entwendet. Die Vertheidigung
bestreitet, daß ein genügender Beweis für die Schuld der Ange⸗
lagten vorliege ihre Aufstellung, daß sie sich gegen 100 fl. er—
part habe, fei nicht unwahrscheinlich; unter keinen Umständen
iber könne angenommen werden, daß die Angeklagte einen Betrag von
nehr als hundert Gulden-gestohlen habe; ebensowenig stehe fest,
zaß sie den Diebstahl mittelst.rechtswidrigen Gebrauchs von
Schlüsseln· berübt habe. Die Herrn Geschwornen erklärten die
Angeklagte Des ihr zur Last geleglen Diebstahls, jedoch ohne Au⸗
nahme des erschwerenden Umstandes des rechtswidrigen Gebrauchs
ines falschen Schlüssels, für überführt und wurde dieselbe vom
Berichshofe zu einer Gefängnißstraf“ von drei Jahrei perurtheilt,
an welcher⸗jedoch die erstandene Untersuchuugshaft 3 Monate
und zehn Tage — in Abzug zu kommen haben.

Die erledigte Funktion eines prot Distrikz-⸗Schuliuspektors
ür den Kanton Bergzabern ist dem Pfarrer Karl Jakob Hinzler
n Dörrenbach übertragen und der Schulverweser Philipp Schild
zon Darstein zum Lehrer an der prot. Schule zu Rinuthal er⸗
aannt worden. W ꝑ

Aus Baden schreibt der Pf. Kurier“ daß von Mitgliedern
es Heidelberger und Mannheimer Protestantenvereins auf. An—⸗
egung pon· Darmstadt. Worms. und anderen Orten der Bejchluß
zefaßr nurde. auf, Pfingsten ejne große Protestauten Versammlung
dach Worme! zu berufen

Wiee n,*12. März. Rea der „Presse“ steht ein. qunstiger
Abschluß der handelspotitischen Verhandungen zwijchen · Oesterrech
uud Großbꝛitar uien bepor eα
— 3375 9028 3

Italien. —

Florenz, 13. Märg Die „Oplnione? sagt: Die Zeitungs⸗
nachrichten, welche melden, daß die Ankunft Rigras in Florenz
nit Uuͤterhandlungen über ein antipreußisches Bundniß zwischen
Jtalien and Frankresch zusammenhänge, sind gänzlich unbegrün—⸗
det; ebenso die Nachricht, daß Nigra zum italienischen Gesandten
m London bestimmt sei. FV ——

— 22—
— — Vermi Du n —
Kausers fautexn, 10. Märze: Heute morgen er—
lgte in erster Justanz das Urtheil: gegen? den verautwortlichen
Redakteur des dahier bestandenen Marren Kladderadatsches“ und
vurde derselbe in eine Geldstrafe von 50 fl. und“ in die Kosten
derurheilt. — Ferner wurde ein Mitglied des Carnevalvbereins,
velches eine Persönlichkeit in hiesiger Stadt bei einer Kappenfahrt
darstellte, in eine Geldstrafe von 10 ft. und in die Kosten ver⸗
irtheilt.

Annweiler⸗!9. März. In einer heute ¶Vormittag ab⸗
zehaltenen Stadtrathssitzung wurde die Einführung von Comu—
ialschulen einstimmig beschlossen und heute Nachmittag bereits
nit der Abstimmung der Bürger und Heimathhberechtigten
begonnen.

7 Bei dem Umbau eines alten Hauses in Regensburg fand
nan filberne und goldene Pokale, Löffel, Dolch⸗ und Säbelge⸗
—
einem Kästchen. Die Sachen scheinen im 30jährigen Kriege ver⸗
tteckt worden zu sein.
itf In Eberstandtist am 6. der« bekannte Seiltänzer
Frang Knie von einem Seile, das auf dem Dache eines Hauses
zefestigt war, durch das Reißen des Pfahles herabgestürzt und hat
inen Arm und eine Rippe gebrochen. .
Montaudban, 9 März. Inder! hestrigen Schluß ⸗
itzung des Assisenhofes im Proceß Delpech wurde die Frau
Delpech? zu lebenstänglicher Galeerenstrafe, und Hebamme Coyne
u zehnjaͤhriger Gefängnißstrafe verurtheilt, die übrigen Angeklagten
samen mit geringern Gefängnißstrafen davon.

Schwurgerichts-Sitzung.
J. Quartal 1869.

Zweibrücken, 11. März. Anklage gegen Elisabetha
Eßkuchen, ledige Tagnerin von Eßweiler wegen“ Diebstahls.
uertheidiger Herr Rechtscandidat Purpus. — Am 29. Noveniher
1808 um Us 6 Uhr machten die Eheleute Gauly in Kaisers⸗
antern die Wahrnehmung, daß das Fenster ihres Schlafzimmers,
velches auf eine Gallerie mündet, offen stand. Dieses Fenster
var kurze Zeit vorher verschlossen worden. Die beiden von dem
Schlafzimmer in das sog, bessere Zimmer und in die Küche füh—
enden Thüren dagegen, welche in der Regele offen sind. waren
eerschlossen. Die sofort angestellte Untersuchung ergab dann, daß
zus einem in der besagten Schlafstube stehenden verschlossenen
doffer ein Geldsäckchen mit etwa 164 fl. aus Zweithalerstücken
ind österreichischen Guldenstücken bestehend, entwendet worden war.
Am 30. Nobember wurde die Angeklagte, als dieses Diebstahls
xerdächtig, verhaftet. Veranlassung zu dieser Verhaftung war
iamentlich der Umstand, daß dieselde am Abende des 29. Nobem⸗ 5* — 6
ꝛer und am 30. November etwa 75fl. verausgabt hatteund p. olkswirthschaft, Handel und Verk—
war meist mit Doppelthalern bezahlt hatte. In ihrem vastet bschafte e —3— umd Verlehr J
and man noch eiwas über 8fl. worunter sich quch ein Dope⸗ Die vom 15. Marz, an giltige Instruckion üͤher des Fahr⸗
belihaler befand. — Vom'den Ausgaben sind namentlich hervor⸗ dienst auf den bayt. Siagats-Eiseubahnen destimmb begugli des
uheben: bei Kaufmann Jakob in Kaiserslautern für ein Kleib Abfertigungsdienstis': Folgendes ,——
Feoulacd u s. we Zueft, S. kr,, bei Goldarbeiter- Rocker für eine .4 92e3 Abfetngungsdienst jeder Stationmüiße soe geregelt sein
droche gebst Ohrringen 8 fle Se ir. dannt für · eine Wweinen daß de Agaus ver Zůge duͤnttlich erfolgen kaum. Vie Bullelen
hroche 2 fI. 30 sr. Wise Broche schentte fie der Tochter ihr id Gepadschalter siud. daher. wenn der. Stationsvorstaud, nicht

1 142 Nir —75 —

63 7 41
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        eine frühere Zeit bestimmt. spätesteng eine halbe Stunde vorx Frost trotz der maugelnden Schneedede im Allgemeineueine nach—
Abgang der Zuge zu öffnen, und hat dies bei boraussichtlicheni theilige Wirkung auf den Stand „der Winterfrüchte nicht gehabt
Andrange friiher und zwar so frühzeitig zu geschehen, daß jede hat, müssen wir heute bonstatiren daß sich die Fluren überall in
Verzogerung vermieden“ wird. Der Schluß der Billetenschalter“hat, herrlichem Grünt zeigen Die Weizenfelder namentlich flehen in
ünf Minuten, der Gepächschalter 10 Minuten vor Abgang der ⸗iner äußerst üppigen Sestockung und der Rocken bededt dicht die
Züge einzutreten; jedoch soll thunlichste Kürzung dieser Zeit ein- Ackerkrume. Der Raps ist zwar durch die Einwirlung des Froftes
reten, wenn dies ohne Störung im rechtzeitigen Abgange der jeiner mastigen Stengel an Blättern beraubt, aber das undersehrt
Züge möglich ist. . Das Zeichen zum Scalierschlusse hat der zebliebene Herz hat bereits wieder einen kräftigen Anlauf genom⸗
Zianonsborstand oder dessen Stellvertreter geben zu lassen. Die nen, so daß zu erwarten steht, bei fortdauernd gutbleibendei
Wartsäle sind für das Züge erwartende Publikum eine halbe Witterung werde der gefürchtete Schaden nicht eintreten. Der junge
Stunde vor der fahrplanmäßigen Ankunfszeit zu öffnen und bis dlee hatte sich im Nachsommer fast überall sehr dünn gestellt,
zur vollständigen Abfertigung des angekommenen⸗ Zuges offen zu llein schon bei Beginn des Winters zeigte sich eine gute Vexr—
Falten. Die abgehenden Zuͤge sind an den Ausgangsstationen weigung und hat bis hierher den Winter in der Art gut ctire⸗
n der Regel eine halbe Stunde vor dem Abgange zum Einsteigen jen, daß recht reichlichen Kleeschnitten entgegengesehen werden
hereit zu halten und soll letzteres spätestens eine viertel Stunde darf. — In verschiedenen Gegenden Süddeutschlands, namentlich
hor Aoͤgang beginnen; ein früheres Einsteigen hat, wenn möglich, nder Pfalz, der Provinz Rheinhessen, dem badischen Unterrhein—
hei voraussichtlich großem. Andrange zu geschehen. In diesem kreis, theilweise in Württemberg und Franken ist die Aussaat der
Falle ist auch für Bereithaltung der etwa nöthigen Reservewagen Berfte größtentheils im Gange, theilweise bereits vollerdet. Briu⸗
rechtzeitig zu jorgen, daß eine Unterbrechung des Einsteigens ver⸗ jen auch die ersten Tage des Monat März manche Schneegestd⸗
mieden wird. — Hher, so ist doch die Witterung im Ganzen milde, was sich auf's
s3 . . Dlarste ans den bereits massenhaft grünenden Sträuchern ergibt,
— — . Trügen nicht alle Zeichen, so haben wir einem' frühzeitigen
Landwirthschaftlichees. Frühüing entgegenzusehnn.
Stand der Früchtte. Im Agschlusse an unseren letz
ten Bericht, laut welchem der im Monat Januar stattgehabte A—

Immobiliar-Versteigerung.“
Mittwoch, den 23. 1. Mts-. i
des Nachmittags um 2 Uhr, zu St. Ing-
dert, in der Wirthsbehausung des Seifen-
fieders Ssch mitt, läßt die Witiwe des
dahier wohnhaft gewesenen und verlebten
Fuhrmanues Valentin Weidmann fol⸗—
dende Güterstücke, hiesigen Bannes, öffent-
üich in Eigenthum versteigern:“ *
44 Dezimalen Acker in det Mäusbach,
uieben Victor Graffion und Friedrich
3 Guümther.
A41 Dezimalen Acket allda neben Georg
J Waͤgner und Georg Weidmann.
Dezimalen Acdeer daselbst, neben
Bweorg Wagner und Fridrich
Bhünther. 717
Dezimaleu Acker auf'm, großen Flur,
1. Ahnung. neben Wb,. Abel und
Frz. Jalob Schwarz..
24 Dezimalen Ader auf Hobels Ahnung.
neben Wittwe Weigand und Hein rich
Westphaͤlinger. 43
St. Ingbert, den 19. März 1860.
Hoxm, Igl, Notar.

Der Unterzeichnete, zum Thierarzt fur Eine Maschine für zum Ausschneiden don
den Kanton St. Ingbert ernannt, zeigt! Laubwerken ist zu verkaufen. Das Nähere
hiermit an, daß er von heute an seine in der Expedition d. Bl.

Praxis angetreten hat und bei Bäcker
Schmelzer vis-a-vis der Post wohnt.

St. Ingbext, 10. März 1866.—

Weigand, Thierarzt.

Preismedaille Paris 18673.
dtarkor &amp; Pobuda
imn trittgaret,
Lieferanten des kal. Württemb. Hofes
und J. Maj. der Königin von Holland

emmpfehlen ihre

als vorzüglich anerkannten
zu baben in StR Insber! dei
6. Rickel.

——
Zwei Steinbrecher
verden gegen guten Lohn sosort gesucht.
Zu erfragen in der Expedition d. Bl.

—Gefucht.

Ein ordentliches Dienstmädchen wird

zu sofortigem Eintritte gesucht. Wo? sagt
die Expedition d. Bl.
— — — — — —
Frau Carl Ehrhardt, Wwe. hat
wlgende Grundstüche auf 3oder 6 Jahre
zu verpachten :;:;:;;

1 Morgen 45 Ruthen Wies in der
—witleren Mäusbach, neben Gebr.
Dorr,

112 Ruthen Wies ebendaselbst in der
ununtern Mäusbach, neben Gebr. Dörr.

Mainz, 12. März.

(Fruchtpreise.) Weißmehl das Mab—
ser à 140 Pfund — fl. — fr. — Rog—
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
Pfd.) 11 fl. 20 fr. — 11 fl. 30 ku. —
orn (180 Pfo) 10 fl. 30 ir. bis I0 fh. 4A0k
Gerste (160 Pfd.) 10 fl. 40 kir. bis —
n. ut Hafer (120 Pfdy) 3fl. 30 n
bis 5 fi. 38 tr.

Montag, den 22. März nächsthiu—
zu Erfwellber, in der Wohnung der
Georg Ries Wittwe unmittelbar nach
deren Versteigerung, des Vormittags gegen
11 Uhr, läßt Herr Pfarrer Pfeifer ven
doörk circa 1001 Ctr. Wiesenheu, erster
Qualitat, auf Borg versteigern·.
Blieskastel, den 10. März 18860.
— Wrest,k. Notar.

Worumis, den 12. März.
Wir notiren heute: Weizen 11fl. 45 fr
is 11 f. do tre Roggen 9 fl. 45 6r.
his — fi. — kr. Gerste 10 fl. 35 n
bis 10 fl. 40 kr, per 100 Kilo., Hajer
f vzoir. dis 3f. 45 tr. per öo dil
Mehl per Partie 9fl. — kr. bis 9 fl
15 kr. Roggenmehl — fl. — kr. bis — i
— r. Roggenvorschuß 9 fl. 26 kr. bi
—D——— 19 fll. 30 kr Weizenvorschuß 12 fl. 15k
12 fl. 20 kr. Blumenmehl. — fl. — k
—— — 34 A— 7 e e i que
Frühjahrs-Sai ige den 17 n. - tr. bis — sl. Talr. per
Zur bevoxstehenden Frühjahrs-Saison zeige den l eee di alt i ee
Empfang der meinesten Tinchou. Pux ins, jr tr. Leindt ohne Fan —
sowie daßs meueα n Eleiderstosfen re. es t ertvde
zu außergewöhnlich billigen Preisen an. 2 ilpn Ihcdenl
— ** 62 S ——— — il. — ir. Branntwein 22 fl. — r

L. Herz, Wwe. o 2 i. vo w

8 Stüůch Land, St Ingberter Bannes,
ganz nahe gelegen, sind zu verpachten.
Joh. Hofmann senr.

— — —

J 7 Ich zeige hiermit den Empfang meiner neuen
Sommer-Buxkins
an, und empfehle solche unter Zusicherung der billigsten
Preise, in sehr reichhaltiger Auswahl.

Karl Schanck.

*4 *
Nedaction, Druck und Verlag von F. X. Demez in St. Ingbert.
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        83838353 —3832* J
—8 * 5* 4 *22
— ——— 535*»3235 22*255 —53833—————535325
8 585333332363533 3
27 F F 2* * 7 —3 — * J 2*
3353836373 5233525 238 533 233277 3223355*
*3823 38333 3 —
8 25. 5 228 25 2 *8* 22 2 1 * —A 2* 385
5532 383 38 828 5332 65552585 852582 —A
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2 83 38 433833 — — — —
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2253523533 528 2253753538 —83855 355323*2322 5838
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34 38 3 7 237732277
225 e 32 6377 63388
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2 3332323
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zummer) erscheint wöchentlich vi er mal: Dien 3tal Deonme roetahe Sams tug ünd Son in da g.Abonnenzentspreis vierteljährig 42 Krir. oder
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Dentfchland. TF Deeni — 11 Echn rgerichts⸗ Eitzung.nru ou
Annt uen'che uh 12. Marte In der heune Heorgens abgehalteheirn Sä nnng 4. Rarkhien 3ι,
Sißung des Gejetzgebungs-Ausschusses der Kammer der Reichsräthghg. Zperbruden, 3 Mon. Antl agesache degen' Jobeniuet
vpurde uicht uux don Abanderungsbeschlüssen der Kammer ber Abge⸗ rẽibert, 39 Jahre alt, J stbole von Wattenheim⸗ wegen Amts
ordueten ——— den noch bestehenden Differenz itreue. Der Angeklage früher, Polizeidienet, war“ nachhet
nunlten, so daß der Civilprozeß ohne irgend einen abweichenden Hendarm, seit 8. März 862 Podole! Huürthelm.“ In den
Antrag nur Beschlußfassung durch die Kammer, derx Reichsräthhe iden, ersten Jahren, al verselbe diese Stelfe — fame
elangen wird. e ruic uis 3 Line große. Anzahl, non erthhbtiefene abhanden, 'ohne daßz Ddie gei
une ichengsgu.vghee: hiek Ministerzufamimeutunftein —8 dm misativunter chung, der de —S ————
Nördlingen das gemeinsame Zusammenwirken Bayerns und Würt. seinen Kollegen Kolbense ag zu lenken suchte, bezüglich des Thäter
embergs. bei der in Berlin stattfindenden Verhandlung ibber den ein Resultal hatte, was bemfallsbein erner en Fahrr I 867 wegen
handelgoertrag der Schmein, mit Her Zossverein zum Gegenstande geuer Unterschlagungen satgehnbten gerichttichen Untersuchung der
er Besptechung gehabt. — Fall max. Beide Posit ten wurden jedochsefort versetzt, der
—7 ir 3srf —B Anethaure gur Vownem. worguf bei der Expedition in Dürk—
n on n Dienstesnachrichten 1 3 wxge keine, Flagen mehr vortamen:Hrnt 2 ugnfte 1868 erhielt
u jrιιι αι νο αtbert von det Erpeditlon Wattenheim einen Tags vorher. ange-
Die kath. Pfatvei Weyher. Ba—r. Landau, wurde dem langten Beldttrcief mit 30 fl. an Friuczh Magere in Carlsbetg
briester Fe Nich Pfarrer in an 38 ——— and brahtevaich im Bestellbuch mpfengsbescheinjgung don Müller.
md Gemände Finnehmee Alexcuder Kuh — ein ginee m — darauf kam ein Laufzennet, von der Expedition
einem Ansuchen enssprechend, auf die ersebdigle Steuer⸗ und Ge— Remlingen, wo der Sohn des — — ufgegeben hatte,
zeinde. Einnehmerei ¶Waitenheim verjeßzt, die hienag sich ezledigende, nit dem / Erfuchem um Auskunft uber n defselden!“ der
Steuer⸗ inde Gemeinde⸗ Einnehmerer Gaͤuersheim dem geprüflen dem Angeklagten eingebandigt- wurde, unn ihn von Müller unter⸗
innehmerei⸗Kandidaten Andreag Bexjche. 3,3. in Obermoschel, eichnen zu lassen. Am eruet KAug erklarte Ersterer; er hobe den
bertgagen 3. Der Steuer⸗ Amd Gercinder Ednehmer Bernhard Pfüller nicht zu Hause getroffen, nmn folgenden Tagel aber; Müller
heußler von Mimbach, seiner Bitie willfahrend, auf die Steuer- Jerweigere die Unlerschrifte und vbehaupfe Auas Geldenmicht jerhatten
ind Gemeinde⸗ Einnehmerei Lambrecht!dersetzt und die Steuer⸗ u haben. Daosselbe hatte qunterdessen die Ehefrau: VBiüller auf
der Posterpr ditionttlartan Elbert erllarte dagegen, Müller habe
dandidaten Nonrad Christmant von Bextgutzetuneg J. ins Kidad Geldeerhattenund den Empfang quittirt, was eine Vergleich⸗
bertragen. Der, Sezirksgexichstschreiber Chr. .WWehel, in Zweie mg von dessen Untersthrift wom ⸗ 20Augun l 868 mit einee frite
xüken wurde auf Ansuchen wegen e An jeren vom Ä1. Juli Jarthue.“ Mullerund eine gewisse Ehefrau
rkennung seiner tzen geleisteten Diens immet in den Ruhesland dausch, die pdamols zugegen gewesennsein wille hehanpien jedoch—
xrsetzt. T uli habe der Anhellagte'auf Enfuchen des müde vori
7 Gotha, 121 März.“ Herzog Christian“ von Augustenburg Felde heimgekoinmeüen Müller die Bescheinigung unterschrieben,
Vater des Herzogs Friedrich ist im 74 Jahreynstehend 1k boher⸗bier Mehnlichteit beider Unterschriften fich ergeben. Später
restern Ubend 10. Alhe iat Primmdeucu Gestarben. n1 zeständ Elbert dem Postexpeditor, Müller haben beide Geldjfend⸗
J Frankreichn bhn nien mgen erhalten, er aber auf dessen Ersuchen immer unterzeichnet,
3[ vas r aberl Tmachträglich · wieder · widerrief. » Heu e kommi er
z. Die beabfichtigte Errichtung eines Denkmals jür Lamartine zher auf seine urfprangiiche Angabe zuruck. Gelegentuich der
vitd. ou. Mer. frauʒbsiichen. Presse. michts wenigergals allgemein Intersuchrige ergubsich noch gegenElbert,. außer einiger
ulgebeifßen. Der „Siecle“ weigert sich eine Subscription hiefür inlerschlagungente em Vergehensgrav, eine dienslliche Umer—
u eröffnen, weil eine, on ihm vor I0 Jahren zumBesten des laͤgung von⸗Sulden 1Kreiger Pi hon Kaplan Colin zu
cbenden Lamartine dJeinochte Aufforderzzgg, nur an taube Ohren Zellenlewelheim— wegen welcher er — J ebenfalls zu verant⸗
chlug; er wolle nicht wieder' eimnal jener ewigen Comödie der dorlen hat 9
Nenschhein beimohneat. welthe sichs gegein ihre grohen. Mannep. da Der Veriheidiger der INingellaglen,elhzerr.“Nechtscandidat
urch abfindet, daß, fie auf ihren Sarge das Gold niederlegt, wel⸗ Braun, exmahnte die Geschepgrenen guß digt früheren Borkomm⸗
bes sie hätte retten und rihr, Lebenn ücheyn können. — Aus ganz nisse in Dürkheime kein Gewicht zu schen. da, man nicht wisse
mderen Gründen verweinert die democratische, Presse libre“ ihre ver, der Schuldige gewesen! Nber aurch in“den“ heutigen —2
luterstützung des Plans, indem sie Ichreibt , Die —, France“ der, Amngeklagte, meht schaldig z.Un bem Flle Uin. Colin seien
vjchuldigt uns, daß es unsa an- Tutt bd Maß gehricht, weil wir ie Kriterien der Amsumtene nicht gegeben in dem. Falle mit⸗
u Bezug auf die Subscription für Lamartine Folgendes gesagt MNuller sei eine Unterschlagung durch den Angeklagten, dem der
ahen: „Weder die.„Frapce“ʒ noch die „Liberte, haben ihre grief verloren gegangen r e könne, und
palten der Subscrihtion füt Baudin geöffnet, diesem NRärtyrer ebeusowenig erwiefen daß wuch anSem Briefe“? Geld gewesen
es Rechts, der für die Vertheidigung der Republik heldeninilthigsei, so daß sfie Zochsiens von der Unterschlagung eines gewöhn⸗
jefallen iste dDie Democvatie wird sich ihrerseits enthalten, ee sprechen könnten. achdem dier Beschworenen den
er Subscription für Lamartine Theil zu nehmen.“ Gegen den Angeklagten nurd bezüglich —285 — it Millax schuldig
Tatt und das Maß verstoßen, heißt im Gegentheil, von Lamar⸗ ktflarn hatten, wurde derselbe zu —* aee pon
ine als von einem gIrdhenBürger, einem großen Maune und ahreu verdribeilt ονιι
inem großen Character sprechen, wähtend er zwar ein großer
dichter aber ein Character ohne Wurde, vin Mensch, gder seinen
holitischen Pflichten nicht gewachsen war und ein — Vaier
and verhän gnißvoller Bürger gewesen iß. Ist es des Tattes
zmangelne wenn man in maßvollen Ausdrücken diese traurigen
Dahrheiten constatirt ö
786 Italien. 9— FJ — —
—Rom 6Ruarʒ:8nrThreitnahme In der Vorbereitungen
ür das Concil ist auch ein Bischöf aus Australien eingetroffen.

—X

—ADD—

— ————— ———————————

Mittheilung machen, daß die Bl attert auf der Sschn g pepa

e
—— gu 5 —XV ist —5 — elues wuthverdüchti⸗
jen Hundes die Hundefperre auf die: Dauer von e
ingeordneteο f 9 v sege Woqhen

— eν ⏑⏑ MuNIAuf-allgemeines Verlaugen
vurde in hiesiger Stadt ein meues Lustspiel, Schach den e
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        schon zu wiederholten Malen aufgeführt uud wird von dem Iieg noch —F Handwerk egen 5 mit. Gleichem
»likum stets einstimmig da capo gerufen.“Wir genießen nämlich zu dergelten und * Landwirthschaft zu treiben. *

eit längeret Ne Wohlthat der Freitarenbeim Fleisch· 7 J 2. Marze Laut amtlichet Depesche aus
vberkauf, aber durchaus kein wohlfeiles Fleisch wdeil die — Feiblirch wirde der Sefraudant Becher Nachnittage verhaflel
Zarüber einig And, daß Coneurrenz unter sich imm „digenen Fieisch‘ Fine große Vabk vae7 gestohleken Geldhakete wurde bei ihm noh
vühlen heiße. Es sind daher die Bauern auf den, nach dem uneröͤffnet — VB

Foder der Metzger gesetzwidrigen Einfall gerathen, ihre Rinder F Im ‚CLincinnati Ifraelite“ erhob sich jüngst eine
und Kühe selbst zu schlachten ijnd pfundweise zu verkaufen. Jedes üdische Stimme zu Gunsten der Einführung des Sonntage
Ztück wurde „preiscekront· . Metzger aber sehen mürrisch zu jum Sabbath, der Juden, in Conformitäi mit dem Gebraug
hren Logen heraus und sollen den Bauern gedroht haben, falls anderer Religionen.

TAnksagung.

Allen unsern Verwandten. Freunden
ind Bekannten statten wir, hiexmit
uinsern herzlichsten Danld ab für die
ahlreiche Theilnahme bei der heutigen
Beerdigung unseres unvergeßlichen
Gatten, Vaters und Schwiegervaters
Matthias Abel.
am 14. März. Abends 8 Uhr in
einem Alter von 72 Jahren nach
urzem schweren · Leiden von Gott
»em Herrn zu sich berufen.
Die traueruden Hiuterbliebe neu.
Reichenbrunnerhof und Burbacher⸗

— mühle. —

abrimartt
in St. Ingbert
Donnerstag dan 18. März 1869
Die Frechheit: des Schneidetgesellen Bol⸗
len bach ist hier allenthalben bekannt und
ewährt sich das Sprichwort Wer sich
inter die Treber mijcht, den fressen die
Saue!“ Einer Rechtfettigung hier bedarj
micht, wird aber in nächsten Tagen vor
Gericht der Beweis über den Schwiudel x.
perlangt werden. Dies mein letztes Wort.

3J. F. Czischkowski,

S“”chriftsetzer.

Der Unterzeichnete, zum Thierarzt für
den Kanton: St. Ingbert ernamt, zeigt
siermit aut, daß er von heute an seine
Praxis angetreten hat und bei Bäcker
2ch mel zer vis-a-vis der Post wohnt

St. Ingbert, 10. März 1866..

Weigand, Thierarzt

X

Wegen Vermiethung mei⸗
nes Ladens verkaufe von
heute an meine noch auf
Lager habenden Waaren zum
Fabrikpreiißß.

Jac.dtiof.
GEin Pferd
nit Geschirr und Wagen sieht zu
zerkaufen bei
Wilhelm Pfeilstücker, Schnappbach.
—m
. 3* F65,*
Ein guter Arbeiter
iindet, dauernde Veschäftigung bei

vManul, Hleidermacher.
— —

—VVVDDD A:Nn 2 0 1 8g 6. .1*

wieine Eolonial⸗ und Farbwaaren:GHandlung ist in den Besih meins
Schwagers . Scher P käuflich übergegangen, waß ich mit dem Wunsche zut
denntniß bringe, das mir seither geschenlte Vertrauen auch meinem Nachfolger, zuwenden
zu wollen. 53 e J
2St. Ingbert, 12. März 1866. 335*
34 —* J . aca ανα J * Peter Stief. —

Bezugnehmend ciuf Obiges halle mich dem geehrten Publikum bestens empfohlen,
anter der Versicherung reeller Bedienung. Meine Schreibmaterialien- Handlung
mhre dabei forrt. , ,

St. Ingbert, 12. März 1860. .
n en S. Scherpf.
Detr unterzeichnete beehrt sich hiermit einem geehrten Publik mm die erge—
bene Anzeige zu machen, daß er den kommenden Jahrmarkt mit

— B —LEELα , —78—
Buũrston alloer Art
— —5 — J
hesuchen wirdr und bittet unter Versicherung girtet und billiger Bedienung um
J — 2 J —X —
— F 7* un Buürstenmacher aus Zweibrücken.
IXVVVRX
νrepräsentirt duren Joh. Philipp Hagner &amp; Comp.
gn tsabliscement fũr Fabrikatiorvvn
Pariser Ohocoladeon vund ——— *
85 2u 10. 12, 14, 16. 18. 20, 22, 24, 28, 33, 36 und 40 Sgr.: 73
5 Feinates entaltes Cacaopulver 20 Bgr »888
u mis Onraenan-Carao 283 Sgr.. —2
por oll-Pfd. in 4 und s Pfund-Pafeln und, Paqueten.
Hauptuaiederiage dieser vorzügliehen Chocoladen &amp; Cacaopulver
bei G. ITIGISGI. Conditor.
Bekanntmachung.
Den geehrten Bewohnern St. Ingberts
zur Nachricht, daß wir mit unserer Bett⸗
edern⸗Meinigungs-Maschine,
reuester Construction, hier eiugetroffen, und
von Mithwoch an Berten zum Reinigen
ibergeben werden können. Diese Maschine
einigt die Federn von allem Schmutz,
Schweiß, und Krankheitsstoff auf das Voll⸗
dvmnmenste, so daß die Federn besser und
schöner als don Neuem werden. Maschine
und Arbeit steht mit Vergnügen zu Jeder—⸗
manns Einsicht offen, und ditte hiermit,
daß von den Auftraggebern Jemand bei
der Arbeit zugegen ist.

Unser Arbeitslokal befindet sich bei Herrn
Noter Jos. Echwarz Neetzger u. Wirth.
ugsvoll
—A
aus Kaiserslantetu.

Rother und blauer —
LIeeESAameꝰn—,...
—EX
Eαι ...
Sa—
BAö—ν—r⏑JP⏑PJPJPJ··.,...

und künstlihe
Dũüngeæmn — J

sind zu haben bei 324

Gebre Grell.
Frankfurter Börse
vom 13. März 1866.
Geldsorten
Preußische Kajfenscheine. 144*/ 43
Preußische Friedrichsdor. 937-58
zistolen — 2 15-247
hollandische 10 fl.⸗Stüuke 934 56
Ducatennn325 37
Francs· Stucke....9 28- v9
ẽnglische Souvereignss.. 11 32 36
hold per Zolfund sfinn., — — —
dochhaltiges Silber per Zollpfund — —
HDoliars in Gold 2 27-28

Eine Maschine für zum Ausschneiden von
yd werlen ist zu verlaufen. Das Nähere
in der Expedition d Bl.

—
aRedaction, Drud und Verlag von F. X. Demeß in St. Ingbert.
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        ——
33 5335353
s3833353338
338 * 3838*
22 2 — — 225 222 —
—232z—3 5 * 532 55252 28
2 3383 2333525328
—F 32 353363377 *
328832 *8 — 2* S 2 823
„553383 57358 255S 25873 5 — 52355 285 538
3533553883 3 5575—z3—52 — ——— *5 —A 2
3* 388 5875 ——— 23 58 —A
553 325 58 —A —— 58 —«58 238* 5 — 8* 87 553*8*5
—* — —3— * — z332 — 552 —53 ——A
—A 585 5—7 5353 27— ZET.S 2225 2 —A 255
—* — 8*— 2 —A 5328 5z23— — — * — — 2 2
22328 552 — 553225 —A6 55 —2 55855
523 —— ẽ 235358538 s — —7 02 s*s— 2* 285 —5 22
8 525255 5 z255238 — 32— 8 —8 5523*5
— 5 * * 253 52832 2 * 72 32 *22* 5
———— 3 —— — —33555323 — — 5 32 —— 355
* —2— 4 — —— ——— —723 * 2 2 — 3 54 7 2322 B,
——— ——— 2* S * — — 3 *3 * 2 2 —
33 J 332
38383 83 F n3338 280 3 36
— ** ü 25* — — * 28 — —
48* 3238 5255 329 —
553835 353* —558 82* * S 57 J—
———— æ S — —7 —A— —23z3822 8* z * 328* *
636 325375
3 4 58 52 7T; 52588 2 — — —3*23 — 258 k
525 * —— — —* — 35* —c88 2
ẽ * 2* * 3 —8*83337 3 —A—— 5 *—53 5
331 35853332
—R— 32735355 ————87 253353333 5*535 EEM I
2585587 F 332832 53337 — —28 225352885 25585 —252322
—A— z 2 3353377555* 820 355358535
s32 25237* 28* — 5*587 55272 5*
2852 2383 sz28557557 25 *3528 2532353 3z58233—288
8 v“ — — — 85* S —8 3z253 — J
8 ——A * 8 5822 5238 5 2222 755* —A ———
z8332388 —— — 3J** 533533223337* A V
E * * ar —A —— — — 52582 — 252
—s— 28338338 5 335238553 53258
25 5 * 33333588
3352333832 — —
* 22 · 7 —
— 5 — —*75* 12
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22 S 222 3* 2*— 2 —38322322
538555233355—3835533328 853332323833 —E—
8 — 2 — — S1 S — S S. —— 5
—— 772383357855— 53335825332
72 — 228 — —x —25 — 26 2 —
A —7 — — — ——— — — 5 53 3 29
557—— 5 5553555 EsE 325855 — 22 —A0 —— —
sä552* 23224* —F * 8535 — 2 * 2 —F 3 *7 O 8— *
s52586— ñ 5035 55518 * 328
25 2 3 2 —X — 585 2 — 235 —8 2
525 7 55 * 5372385 7—77 25 — c525 —553 55
22 22 — — * —A — S 3285 2 22350* 2235
——— 5 —A 5323 28538— 232 35—35 —2 5778 55 588
* — 23— * * 2 — 2 —
— — 3 33 —3333235
2 — —7* — —7 55 — 7 — 23 * 32 E— 8 538
5————— . — 32825 22* — 2 2 * 2* 2235 —
2 228253 * 2* — *885 3 —I 26
357255538 3 55 388 m5 53.22 —333832
———85 33332 — 525 — 83337 83 2.3
* 5285 8 * * —W S8 D.
— 3 3 3 3833753
0 x —5—22 23 2 *523 — * 3*882 58 3252823 28 3
5 25 85 527 — 2334 * 25
— 33383253 ——— 3 33332388
— 5383232 2* 2— 885* S 58 32 525 —A 5*
38 3 58
— —32353 — —2335 —— — ——25*25 — — 73652 —8
33 3 33 3 835
25 27 —— * V 5 * — —. ⸗ 2 —A J 22 —
25 355—3 z—5z5532322538585453* z33E5 —V :355 32333587
5s 5— 232—307257 S — 3333
—E 38 3 — 8 23 —
552 ——383333333z3333333353 3335335 5333883 3335353235*
— —— 2 2 *7 2 22 — 2 8* 22 3
— KXE 228 533—34 83

*
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s3853554 32433538
——M —5555 e3235
* J 52— 5532 —27 cẽ 258 z355553—38
3 522 555—23232 22 —z — — 55
23 — 5 BESES 2 2
—A 28723 —573 2 3253 52325
33535857328 z2 *3 235 *255 5*2523583—* 3557 ——
— F — F— — — — *
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—A 53 3553235 25282853 8 RES —3 2— 8 —3 552255
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32 —V * —355 2—2237 * 58 — — —— — —A 8
32338
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28332258333377337 333573*2 22 5* 223375
z383273 383—— 537255757 —— ——
3 — — —A 57 —A — — 5.225 v — *58 3235 34 —,—
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5 .. 2* 2 852 F 5355822 25 252 538558 —75 —A —
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23 33253 3— 32 3 53383222*
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22 SE 2* * 27 522 — 2 E—— 257* 235 *
52356337 552z 38535 —3—38538 5353538
. 33 53 3 83 27 —335

* * 222— 2 — ——
533—332335 3* —5»58—57— ——2528753 3 ——z225—7z2 5— —855333322*
s2738383837373573 33 3333353 —333332
2533 2282 — ; *5 3 —333333— 135 5 S 5 — 55732*3
ẽ — — 285 —233 3 3—55
— * — *

53 2 23732688333 —
2 —— — — —123 — 55.22 3 — — *.2 4 —— 2 * 52 34
J z3 33333
—8 * * 2 5 — 8 * — 232 —A *. 3* ——
8 383 383 323 75223 28775
* 7 87 —8 42 32 * *
2 — 2 * 3 38872 —23322 5522225 5* 272 —
5553 33535833 23333—6 2 8—
— 2 8 —3 8 —3

8 3 ——
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        522 2.
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—A —A 2
3 2* *3538833
22 — — — 2 2 * 22. —
2 53338 73235 2 2357 29
22.2 *2 52 ———— —5 A
28 — — — múE3 2 612 83 5535 — 757
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3 5338 *s 8 388 —A 353*8⁊* 8 2525
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43932528 27. 8348 23 J 2338
78355 83538 3538 322858338 23
2* 55* uivw * *2 — 23* n —2.8
17 4285
2 — 2* * — —* 34
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·7 2* *2 7 * 4 82
253 73338 *827 328*8 1253532533 2*25
322 2253683.3 ——— — ——— E 1 s58533252 272
83 —— 2853* — —— 2
—A— * — 8 72* —c 7 * 522 —2
7 57 * 7 *723738 3. s 2.* *
5s—53*732 — —— 28* — * 5 7553 133333 —
—— 2*35 3 2*7 3678 A—— 77* 23* ẽ
5* 2 E———— 3 * —A— 5z3. 5 553282
3* *. — 48* 2
3 — 365 Ar — ——
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* 4 7 5* 32 7 X
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3 3 7 — 1 3229 s5. * —7
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2.* *85 20 2 — — 38*
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zꝛ 5353832833583 22 58 J —— 3
18 —23 AA——— 22 — —— 8* —E
23 36 585 2323893
2 7. * 3* ——— J * —
38640 33333 337 7* 553223328
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35382 * **22
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—* J 5752533
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727 32.3— 36
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—* 28335858
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222 233. — 27
75327 7* — 353235353 —
5454535833 —8 2 8 J
23 * 2 * 22, 558 7 ** 2T F
—— 4619 S — 8
283,8 3223 55* 25558 5*5.5.53 A—
377 5 232 24 * * 2
— 3 252 — 7 — 3
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258538 252535 — —— S ——
* 8 JT28 *25213 5228 — 252 5 —2
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25 2 22. 25 22 —— 530* 22—5— 3 5 — *
S8*7 5355. — 23 2. 82* * *. — — 2. — J 2*
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2 2. 3 72 7 3 358235 7 2 — — —24 4.
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585323 288353323 55535
— 725 — 333.55* 2.2 ** * * 5ñ 82 — * 241
223 5 28* sa 3837 2 —— — »ui
35532 8523838 828 3 7 —
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2 2 2 * —129 — * — *
— 3 255 53533 8335* 55353
— So S22 ⁊8 ———— 52835 — 32585 27.
——— — * 2 * —A—— “8587* 2
53 3 —
*5723332— *855 58 532
7 —2 — 3 — 5333
7 22 2 7212 — 53 *5— 22 32. 2
5588 23225333533 253 5 37385836
27* Z23. 2— 3. — —3—5 33233
2* — 23 —22527* — *
* — 9 2 75352 — 7z 2722 *2
5. 55 3 233. 3235 82 * — *5* — —
—8 — —— —
758 —33338355——823
— 32335 235 ——33 —3838
— — —
8 35—3 33 343
53 * 5522 7 3*5 —553 520. 52
23 438388 7233 588
2
35325 338s336272328
3 — 32* —ãa— 2 * 2 ——
2* 68 2325522185 x — 37
8 5 J * * 2 55 *
25322 3383 55
235528 523 83335335332
—333173*337
2*8 *2 —A — 43 8277*
2 228 252. 1423 *55 2 ——A
s358 — 2122 —z2 — 53388
2 22v52333. 55 55. 2 . 7 — 3—333383553
533 22 753* 3* 77 5222 253 35*325535

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her SuAngberteranzelg —I— diii dem Hauptblaite verbundene we ee mit der Diensiags⸗ Donnerbiagte Unh Sonntags
shummer) erscheint wöchenlüich vineir ma l. Deien 314'5, Dotnneir tatz, Sams jn g, und Somn tag. Abonnementspyreis vierteliahrig —— —
118 Silbergr.Anzeigen werden mit 8 uͤrzre die dreispaltige Jelie Blatichrift pder deren Rauim verechnet. 5 ια
—* — — ——
ner“na, den I8 ö n,
Sonner ·ag⸗ den Is. ve. ärz e 21869.
4459 ιν 8 ** — — ννναα— — —
]α Deutschland. i ge, Fn g weat. ẽ nin czuo Enaland. J ,
Wün Gen. I. Maz Dem ¶Vernehmen ach wid die — I vem Baltmwollenhetgerert fehr 7strturtg dus In Viae—
Bundes· Liquidationslommifsion in der exsten Woche, —A— burn siehen gugenblicklich von den Is 0ο Spindeln voo o0
— Due Sie Jol wie die Innuteg pane ge ganglich Rrill / wad diee Haulfte der übrigere arbenen. nter getürzter
1867, aus Ministerial. und Oberrechnungsräthen und. 2 Arbeitszeit, und von den As 00 Webeftühlen flehen 10, 000 ganz
jcieren gebildet werden umd sich ausschließlich mit rein kechnischen sill, waͤhrend 12, 000 mit getützter Arbein gehen In Darhen
graden beschaft ien —welche auf dir Schlichnumg der Cigenthums .inde die Verhaumie da un desse und in Neptenstatbiidene
mashrüche der. einzelnen deutschen Slaaten au dos auns den Zeiten Iuswandetinebeintsfur diemüen ben
des. deutschen Bundes Ifammende hewegliche KFessungsmgterial teigen die Gesuche um Armenunterstützungen von Woche zu Woche;
Bezug haben. t gu n— m verflossenen Sonnabend allkin wurden: 1200.0 Versonen mehr
Muünnch e n. Id MärzennePrinz Luitpold ist auf dem Wege ils die gewöhntiche 8ahl unterstütztun7
zur Genesung; dategen sind seine 3.Söhne, die Prinzen Ludwig, In den Etablissements, welche noch nicht ganz ihrenn Arbeit
Leopold und Arnulph tzonn den Masern befallen worden, seine ängesiellt haben. droht ZLine; Herabsetzung, der Arbeitslöhne um
Tochter Prinzessin Therese jedoch bis jetzt von denselben perschont 10 pCt. eingeführt zu werden die Spinner und Weber halten
Iblieben. ne. Reihe van Versammlungen. mas in einem solchen Falle zu
thun sej.Aug Preston meldet der Telegraph. daß in 29 Spin⸗
afrcen int Herxrabsetzung der Lohnsätze um 10 pCt. angekündigt
borden h 3
0— — 2 * —
u bhe Italien. bd unt , ααι
ι ——
In der! väpstlichen Armee dienen — katholischer
Vlatic / berLood Deussche. Seig durgem, vurden der pin
gefaßz, ijn Rom ein eigenes deutsches! Kegiment zu errichten. Die
— der Diðbcese Mainz hat zur · Aufgabe
esetzt, die nothlgen Freiwilligen hiszuzu 7 Iwerben und sich zu
3 Behufe an den Kleins Id —————
um Unterstützungs des Vlans gewendet ad mines ua e
i4i ta Türkei. dib e⸗
,. F—
J— n sta aͤt in opel, 1 Math Wengosdite beadsichtigt
die Organisirungeiner aus Christen. und Tuͤrken pbestehenden
dandwehr mit Ausrüůstungs · Bepots in den Provinzen. 599 ie
i ινν NAmerika. iriur ι
ι —D
Dem franzoͤsisch⸗atlantischen Kabel droht mite nächster. Feit
ine nicht zu verachtende Concurrenz zu erstehen. Das Repräfen⸗
tantenhaus hat einer neuen Compagnie Corporationsrechte gegeben
ume Zwecke der Fabrikation, Legung und des Betriebs einer oder
nehrerer atlanusher Kabel von Amerika über die Azoken nach der
ranzoͤsishede Küfte. Die Gesellschaft gedenkt zwei Kabei zu legen, die
ed Meilen Jang und 400 Meilen kürzer, sind, als diejetzt
zrbeitenden Kabel. Auch soll, eine ganz neue, amerikanische Erfin⸗
dung; zur. Anwendung kommen,“bermittelst deren zwei getrennte
Stroöme gleichzeitig und nach entgegengesetzter Richtung durch das
dabel gehẽen können. te—
4124441 32 — uts
— F ——— 5 ie,.
Schwurgerichts⸗Sitzung.
J. Quartat 18698* Fee
3. 4 weib rücken, 183. März. Ankla esache! gegen Carl Geil,
Paris, März. Es bestätigt sich, daß die Oftbahn⸗ 24 86353 Schiffszieher eee —— 88
resellschaft —— —A— wegen Aebernahme ol⸗ dorperperletzzuug) Der Angeklagte kam gm- 21. Mäarz, vorigen
ender Eisenbahnent a dgoschlossen hatz 1) Ditl Großlurembuncher —— n Bruder Frioticht dez Abendsz ing die Wirih⸗
n Arhon nach Brusset; 5)Zie Lüttich Limburger von Ang durgg haftpon Ibhaun Heh in udigehesen ud shte shean ven
saseit dis zur hollandihen Grene V don der hollanttt den eenee doezedehee heti Schiff nann
renze big Rotterdam mit einemTheil der Rotterdamen Eisen Iokoh Kandet von Neuburg a. Rh. und dessen Sohn Frriedrich
ahnstation sammtlich mit Ausdehnuug der een SuVe anden.. Es dateein Disput gopischen Wehledem hhd Hrierrich
jon der Zinsengarantin auf die von, dar Ostbahn bernommenenFi— statt, an dem sich weder der Angellagie,- noch der · alte Kan⸗
hahnen. 8 I, der betheiligten. Als aher der Angetlagte aus dem Glas; d
Paris, 175 entewanu ,meldet. daß die Vaters Kander getrunken und dieser dehhalb feinf FGloß —
hegierungen hon Frankreich und Belglen sich iber eines Augsüeg jogen.hatte, stand ersterer auf, ging um den Tisch herum, und
inigten, der alle: Interessen befriedige⸗ ,.3. Atcch mit seinem? Schiffsmesser dem alten Kander intz Geficht, daß
Toulon, 15. Maärz.“Es istdies Ordre zur“E wil bes⸗ndieser bewußtlos zusammensank und ins Spital“gebracht werden
ung der Altersklasse 1862 Wt35Ma ri ucin fa erTe mußte In Folge dieses Stiches frat eine nach der damaligen
ingetroffen. d . Unsicht des kagl. Bezirlsarztes bleibende Lähmung der ganzen linken
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        Gesichtshälfte ein. Des Angeklagte, der ein unbändiger Mensch
ist und schon Mittags idunnscuen Fonde haite, ging 45
der That flüchtig und Wurde am 26 August v. J. ig contumaqia
zur — don 4 Jahren deruriheilt. Da derjelbes fich
aber Anterdessen — hat, Jo veirde seine Sache heute nochmals
berhandelt. — KHeille ist der Ig0 Bezirkzarzt überrascht über die
rasche Heilung der eingetretenen Gesichtslähmung und eiklärt,
daß es sich hiermit i mmer noch besser gestalten werde. Hieraui
gesiühl, behauptet unn. der Vertheidiger desg Angellagten, Hert
Adbocat Rosenberger, pon einem bleibenden Rachtheil Ionne Richt
Ihr die Rede fein. auch sei erwiesen, daß der Angeklagte, wie
die ganze bei dem Vorfalle anwesende Gesellschaft angetrunken ge—
wesen sei, und daß er im Zustand geminderter Zurxechnungsfühig⸗
feu gehandelt habe. Die Geschworenen erkannten den Angeklagten
fur schuldig nahmen aber zugleich geminderte Zurechnungsfähigkeit
an, worauf derselbe zu eincx Fefgngnißstrafe von 3 Jahren ver—
uriheilt wurde. J

am ersten Brußwirbel, so daß von da an zwei völlstandig aus
gchildete Hatse und Kopfe gebildet sind ; die Brust ist breiter als
gewöhnlichz Aiẽ Gliedmaßen sind einfach und Wwohlgebildet;
bes Kind dam toht Sur Welt hat aber beim Beginne der Gebur
——*æet ——

p Bei Neuötting Mwurden durch Einsturz eines Steinbruchs
12 Arbeiter verschüttet; 2 derselben blieben todt, 10 wurden mehr
oder weniger verletzt.
De prerseghe Kegietung gedenlt den .RKusstshen Hofe
in Snsen aß ——— n Absteigquatier der Kb⸗
ge amlic die Nebengebaͤude zu Postzweden) zu erwerben.

4cEin Sqhwindler, der unter dem Namen Frhr. d. Man⸗
euffel Jängete Zeit hindurch die Städte Deutschlands bereiste und
Za windelelen aller Art verübte, ist jetzt in Danzig in der
Pperson eines Schriftsehers Krüger alias Kralowsty verhaftet
worden. .
y Ein Dr. Milan vermachte seiner Heimath. der Grafscheft
Aywsthire (Schottland), bei seinem Tode 200,000 Pf. St. „jut
Forderung der Jugenderziehung; die Einwohnrer der Grafschaft
verweigerien aber die Annahme, weil der Testator lein orthodorer
Mann gewesen sei. 35. —
Die „Allgemeine WienerMedicinische Zeitung“ berichtet
Folhendes; Auf der Klinik wurde von Professor Billroth in der
vorigen Woche in Gegenwart eines Schillerskreises eine Bauch—
operatton gemacht. Die Operation ging mn der Ordnung vor sich
der Bauch wird wieder kunstrecht zugenäht. Am nächsten Tage
starb die Patientine Bei der wvonKRolitansky vorgenommenen
Dbduetion fand man in der eroffneten: Bauchhöhle einen Bade—
chwamm, der während der Operation benitzt worden war und
dessen Entfernung unterlassea wurde.

B e x m inssch te 8ꝰ. 4
Bei dem in Zweibrüden garnisonirenden 3. Jagerbataillon
haben 4 einjahrig Fueiwittige die Prüfung zum Landwehrofficier
bestanden... . —
In der Gasfabrik in Daxmsta dat wurden. diesgr
Tege mehrere ¶ Milliquen altes hessischeg Papixergeld
vex briangnt..

p. Der Doniban in Frankfurt soll schon dieses Fruͤhjahr be⸗
gonnen werden; Dombaumeister Deuzinger ist bereits von Regens⸗
burg nach Frankfurt übergesiedelltt. 21
E In VZerbst wurde vor einigen Tagen ein Kind weiblichen
Gefchlche mi wei Kobfen geboren q die Wirbelsäule theilt sich
Der Unterzeichnete, zum Thierarzt für
den Nanton“ St. Ingbert ernannt, zeigt
hiermil an, daß er don heute an seine
Hraxis angetreien hat und- bei, Bäcker
Schmelzer vis-⸗ da vis der Post wohnt.
E Jůghert. 10. Weng 860..
— — Weigand, Thiexatzt,
Geschãfts · Empfehlung.

Ich zeige hiermit ergebeast an, daß id
mich als

—*F 4 ι S— 24 *—
Heuversteigerung. Korumehl
Dienstag deng. Maͤrznuch si- ist sorhvahrend zu haben beß

hin des Vormittagß 11 Uhr enen rsent VX. Zepp.
zu Blieskastel im Stadthanse,

iahr Simon Linel, Rentuer in49 Garfen
Frankfurt aMN. cirra 1000 Str. n den Ein Garten M
Hen auf Zahlungstermin — Nar— rn de ere vu
ecct vesen Erbed. d, Sl gitt näbere lustunst.

————
* *

Tünchermeister
hier eiablirt habe, und alle in mein Fach
ainschlagenden Arbeiten übernehme. — Gute
und srafche Bedienung wird; zugesichert
Meine Wohnung ist bei Herrn Ph.
Wentzel, Wirih im Josephsthal.
Geneigten Aufträgen sieht engegen de
Ergebenster
Matthias Bolk, Züncher,

gern. ...
Das Heu sitzt in Blieskastelund

wird Polizeidiener Lösch allda solches

den Liebhabern auf Verlangen vor⸗
Blieskastel den 17. Marz 186.
Wiesn, igl Reinr.

— — —

Rother und blaue
LEIGeSSAMon..
—E
—
—E —
saatgerstee

und künsiliche
Dũünger

sind zu haben bei

Frucht⸗, Brod⸗, Fleische ze. Preis⸗
der Stadt Zweibrücken v. 18. März

Weigen 3 fl. 43 kr, Korn 4 fl. 32 tr
—ADO———
reihige, 4ufl. 31 kr. Spelz 4 i. kh
Spelzkern — fl. —Ar. Dinkel —
Art Mischfrucht. 4 fl. 40 kr. Haft
a fl. 18 kr. Erbsen 4 fi. 80 kr. Wide
— fl. — tr. Kartoffeln 48 kr. Heu 2 f
v kr. Stroh 1fl. 28 kr. per Zentner
Weißbrod 13 Kilogr. 16 kr. Kornbro
3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 15 kr
ditio 1 Kilogr. 8ekr. Gemischtbrod 3 Kil
27 kir. 1 Paar Weck N Loth 2kr. Rind
fleisch 1. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 kr
Nalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 14 hr
Schweinefleisch 18 kr. per Pfund. Wei
24 kr. Bier 6 kr per Liter, Butter 84 kr
per Pfund.

Dem Schriftsetzer Gzisch⸗
cowski erkläre ich, daß er
durch seine dumme Ermiderung da ex
keine Kraft hat sich zu rechtfertigen, sich
nur selbst kennzeichnet und rathe demselben
das Annoncengeld zu sparen. — Seine
Nlagedrohung scheue ich nicht, da er sich
dadurch selbst anklagt, und meine letzte Aus—
sage hinlänglich durch Zeugen bewiesen
werden kann. —8
G. Ph. Boll eubach, Schneider

Gehr. Grél.

.

Ein Pferd
nit Geschirr und Wagen steht zu
perkaufen bei
Wilhelm Pfeilstücker, Schnappbach.

5 Rother und blauer
Kleesamen, Saatwicken,

Saathafer,
alles in bester Qualität
bei M. Thierv.

— —
Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 16. März.
Weizen — fl. tt. Norn 4 fl. 33 kr
Spelztern — fl. kr. Spelz 4
3 kr. Gerste 6 fl. 32 kr. Hafer 40
34 ir. Erbsen 4 fl. 31 kr. Linsen — i
— kr. per Zentner.
8 Stüc Land, St Ingberter Bannes, Brodpreifes 6 Pfd. Kornbrod 20 k
ganz nahe gelegen, sind zu verpachten. 8 Pfd. Gemischtbrod, 11 kr. und 2 Pid
Jobh. Sotmann aenr..4. Weißbrod 12 kr. J

Ein guter Arbeiter
findet daund · Beschectigung bei
—. Oteidermacher.

—

s

— 75

.IIdI

gedaction, Druck und Verlag bon F. X. Demetz in Si. Inaberi.
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        322 222
2—5 —2 5333233
— 258* *3 Sñ322
22.2 27 5 252 —5 —z2 —z—5z—
35323783 3773367 377723367 553320
232 53332333337233 5 —— 5338 83 3353235* 2 537
* —* * S88 — —— — * — 2
253z25 2————55 2* 8 8 58 —— —A —— 837 — 5*
—zz385 —2888 —5586 588* * 55. 57—263 2828853 5*82
872 233—8 — — 532 7* 5555 253* —252835537
—Ic 22—338—2 5— 52228 —2323252 223 —582232
33 33 33835533235*
2 3*2 22 27 — 3B 725 — — — T 8 J 8 2 * 52 —5 —
5*89 525 *256 55—88 —— 235 3 TB8XEI — * —E—
—— — —2z57 —3— 8 atꝛ 2 2 82 2 — S
——A — *8 ESS Se 527 — 555235—58 577725— 2355 3
82BB 2232585338 77 c57. —227 2. 2553* 8**82* 33228 2*522
— — 5557 8 28822 —3 —5 —557 5. 85 —ers 23 52 — — 7*
*82 —— 3* z255353 5 —5322555357
22 *822 — —— 22 2* 85 2 *21555—325 — 2
—3— QS626242 — 2 2 — —22.,38 —A —— 25z533 —32 2
1529 28 es s 33 8533*
7 * — — ü⸗e * 25 d 5 2 —8
—
—*—55 872225 335— 85 5338352 S 227 — c523322
— 558 —A — 2 28. — x*8 33387 —
55— 38 —58— S—S23 — 5—85 855
52* 3335 5553235 —A *8— 38 ——— —A *
2 5 —Xä— 265 2 2 5852 «AJ 2 2 5* ——X —2 52
— —* 253 — 0— — x8 * 2 —2232 55 58523* — 223
15 —— 538*6 55 2 57838 ——— 3237 853 —* ———— —
3 3 3338825 3333 33333535
33 — 333 35
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det St. Iugberter Anzeig er (und das mit dem Haupiblatte verbundene unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Dounerstags-⸗ und Sonntags-
summer) erscheint wöchentlich viermial: Dienbtag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. v. e
sir. 45. S amsstag/ den 20. März. 4869.
—— — α n
9— Deuntschland.

München, 17. März. Die Liquidationscommissiontritt

m 4. April hier zusammen; vertreten werden jein der Nordbund

durch Preußen), Bayern, Würtiemberg, Baden, Hessen..

gaiferblautern, 17. März. Zum Abgeardneten

m des verstorbenen Tafel Stelle wurde einstimmig von 146

bstimmenden Herr Wilhelu Jal o b. Kaufmann dahier
ewahlt. V ——

—A — — — —* J — J
Dienstesnachrichten. n em.
Der kgl. Förster Friedrich Wilhelm Stolz von Lindelbrunn,
ebiers Bergzabern im Forstamte Dahn, ist wegen physischer
Gebrechlichkeit auf die Dauer eines Jahres quiescirt auf· dessen
Zhelle der k. Förster Gustav Cramer von Silz, Reͤbviers Berg⸗
obernz. versetzt und zum k. Förster in Silz der Forstgehilfe Elias
Schreck von Limersdorf ernannt worden. 3

Der Schuldienitexfpectant Jalob Kudl mexr yon Großbocken⸗
seim ist zum Schulperweser an der prot. Schule zu Frankenstein,
zer Leßrer Philpp Walther zu Dürkheim zum zweiten Lehrex
an der hoͤheren Töchterschule daselbst, der Schuldiensterspectant
Friedrich Läicht von Niederhochstadt zum Schulverwejer au der
hrot. Schuie zu Weingarten, der bisherige Schulverweser Jakob
Aou tz zu Kaiserslautern zum Lehrer an der kath. Schule daselbst
md der Schulverweser Daniel Börzberrin Kaiserslainern zum
dehrer am der prot⸗ Schule daselbst exnannt worden.

Daremsta det, 17.. März. Die zweite Kammer nahm heute
inen Bermittelungsantrage, auf, Verwilligung eines dreijährigen
Boauschquantumgz an, durch welches die preußischen —XRXX
ührbor erscheinen.

Frankfurt; 17. März. In der gestrigen bis9 Uhr
Abends dauernden, sehr stürmischen Stadtverordnetensitzung wurde
nit 32 gegen 16 Stimmen in Betreff des Receffes folgender
Antrag der Mehrheit ˖der Receßcommission angenommen :;:;

Die Siadiverordnetenversammlung wolle erklaären, daß sie in
lebereinstimmung mit der von den städtischen Commissarien sowohl
xi den Verhamdlungen als bei dem⸗ Vertragsabschluß getheilter
Auffassung in den laut Abkommen vom 26. Februarl. Jahres
hon' den Vertretern des preußischen Stauts und dem Koͤnig er⸗
oigten, bezw. erwähnten Zusagen der Zahlung von zwei, resp
a Mitlicuen Gulben an die Stadt Frankfurt lediglich die
Erfüllung der von den städfischen Behörden zur vergleichsweisen
Eriedigung der Rezebangelegenheit von dem Staate Preußen ver⸗
ragsmaßig geforderten Verpflichtung zur Zahlung von drei Mil⸗
ionen Guiden zu erkennen vermsne, und legt gegen den von dem
Finanzminister gebrauchten Ausdruck „Gnadengeschenk““ fei erlichste
Wahruͤng ein. s 7

Berlinn, 16. März. Dem Vernehmen nach vereinigte sich
ie Meininger Bank mit Frankfurter, Berliner, Amsterdamer, Brüs⸗
eler und Londoner Häusern zu einem Consortium, welches ge—
neinschaftliche Offerte für die Uebernahme der auf die Nationalgüter
zasirlen italienischen Anleihe gemacht hat. — Der bleibende Aus⸗
chuß des Deutschen Handelstages ist hier zusammengetreten.

Serin, 17. März. Nach der Prov.Corresp.“ wird
der Antrag auf Redefreiheit der Einzellandtage schwerlich die
Zustimmung des Bundesraths erhalten.

Berlin, 18. Marz. Der Reichstag hat heute den gas
er'schen Antrag bezüglich der Redefreheit der Einzellandtage mit
zroßer Mehrhe angenomucn. — 4

Wien, 17. März Naqh der „Presse überbringt General
della Rocca ein eigenhaͤndiges Schreiben Victor Emanuels an
Frang Joseph nach Triest.

Wien, 19. März. Die „Wien. Zig.“ veröffentlicht die
Vesetze über Einführung der Schwurgerichte Ffür Vergehen! und
berbrechen der Presse und über Bildung der Geschwornenlisten für
ne Preßgerichte,

3* Frankreich..
Gegenwärtig wird Metz sehr stark befestigt. Es werden

dier detachirte Forts um die Festung angebracht, welche einmal
fertig aus Ment den stärksten Platz von Fraukre ich machen
osllen.... w , itl us,
— — Spanien. ιν ν
Madribd, 15. März. Der in den Cortes gestellte Autrag
auf Einführung der officiellken Civilehe wurde auf, Wunsih des
Dinisteriums zurückgezogen.
Es bestätigt sich, daß die groste Caserne in Madrid absicht⸗
zich in Brand Zesteckt worden ist, und die Regierung will eine
Verschwörung endeckt haben, deren Zwedk die Anzundung aller
Casernen der ipanischen Hauptstadt gewesen wäre.
Ma dridi7 Diarz In Xexes sind anlaßlchder
Conscriplioun Unruhen ausgebrochen, wobei es Todte und Ber⸗
wundete gab; doch uͤt die Ruhe wieder hergeltellt. In Andalusjen
herrscht große Aufregung.. ,* —— —
Meßer die Zustaͤnde in Andalusien laͤßt sich der Consiitu⸗
lionnel“ von seinem Madrider Korr. ganz. fürchterliche Dinge
schreiben:? Die Steuern würden nicht mehr bezahlt, die Municipa⸗
titäten schritten administrativ zut Vertheilung der Kommunale und
Privatguler, überall hätten sich Klubs gebildet, in denen dem Volkt
die subvensivsten Doctrinen gepredigt würden; in Voraussficht der
Anruhen bei der nächsten Militäraushebung hätten schon mehrere
Alcaden ihre Entlassung eingereicht, man wisse nicht, wie die Ree
zierung den Gesetzen Achtung und Gehorsam verschaffen wolle
alle Lotalpolizeimaͤßregeln bezüglich des dffentlicher Verkehrs, der
öffentlichen Moral und der öffentlichen Gesundheit 8 vernach ·
laͤssigt. Kurz die Dinge seien dahin gekommen, da die meisten
wohihabenden Familien diese Provinz verlassen. Und dies Alles
in Folge der jüngsten Revolution. Schreillihh

Amerika....
Daß von den Vereinigten Staaten lüsterne Blicke nach det
Perle der Antitlen geworfen werden, ist schon durch die Beschlüsse
des Repräsentantenheuses klargelegt; doch hat die Woshingtoner
Regierung bisher in den Hafenstädten Wache halten lassen, um
Freibeuter-Corps an der Einschiffung nach Cuba zu' verhindern.
Dennoch find schon viele einzelne Freiwillige aus New-⸗PYork,
New⸗Orleans und anderen Städten nach der Insel abgegangen
und haben sich im Kampfe gegen die Spanier betheiligt. New⸗
York allein, wo ein cubanisches Comite eifrig arbeitet, soll 700
dieset Leute geliefert haben, die in Schaaren von 10 oder 20
theils direct übet Florida abgereist sind. Auch Waffen sinden
den Weg nach Tuba, und amerikanischen Blaättern zufolge
jollen schon 150 Kanonen hingebracht und gegen die Spanier im
Felde seiin.

— —
Schwurgerichts⸗Sitzungg.
I. Quartal 1869. be
Zweib'rücken, 15. März. Anklagesache gegen Albrecht,
zenannt Albert Berkmann, 38 Jahre alt, Schiffer von Ludwigs;·
jafen, wegen vorsätzlicher Körperberletzung mit nachgefolgtem Tode.
Der Angeklagte, Buchbinder Carl Müller und Kappenmacher
Weis, woͤhnen zu Ludwigshafen in dem Hausfe von Moses Mayer.
An 15. Rovember abhin nach Feierabend wurde die Dienstmugd
Dathatine Lindemayer des gedachten Weis von⸗ dem Fabrikarbei-
er Bernhard Humm heimgeleitet und traf · in der noch micht ge⸗
chlossenen Einfahrr den Angeklagten und Buchbinder Müller,
vobei des einige gegenseitige Anzüglichkeiten absetzte, bis die beiden
Letzteren mit dem Kufe: „das Thor zu!“ gegen dasselbe spran⸗
jen und die Lindemmayer, um nicht ausgesperrt zu werden, rasch
n die Einfahrt schlüpfte, worauf das Thor verschlossen wurde,
Dährend nun Humm, der fürchtete, es könne der Lind emahe,
        <pb n="170" />
        efwas geschehen, am Thor drüdte, soll der Angeklagte dasselbe

ein wenig geöffnet und dem Humm mit aller Gewalt einen Stich

in die linke Brustseite verseßt haben, der nun nusrief: „Müller
hat mich gestochen, ich muß sterben?, und daͤvoneiite, um der

Gendarmerie die Anzeige zu machen: Derselbe wurde sofort in

ürztliche Behandlung genommen,« am 20. November traten Er

scheinungen von Lungen, und Rippenfellentzündung ein mit ver—
mehrtem Bluterguß in den Brustraum, das Befinden des Verletzten
verschlimmerte sich, bis er am 3. Dejember verschied. Der Tod
war nach dem bezirksamtlichen Gutachten Folge des erhaltenen

Stiches und auch durch die regelrechte Behanduung des Verwun—
deten nicht abzuwenden.

Der Angeklagte, der gut beleumundet ist, will an jenem
Abend betrunken gewesen sein, behauptet auch, daß er fich habe
wehren müssen, da noch Kameraden des Humm in den Hof hät⸗
ten eindringen wollen, und daß er manchmal nicht bei ganz klarem
Verstande sei, was er durch Zeugniß von Dr. Heuck in Mutier.
stadt zu belegen sucht.

Der Vertheidiger des Angeklagten, Herr Advocat Rosenb erger

jührte aus, daß er, wie erwiesen, geistig nicht vollig gesunde und
'onst bis zum Excesse gutmüthige Angeklagte, der jenen Abend
noch mehr als er vertragen konnte getrunken hatte, im Zustande
der Ueberraschung, der Furcht bor den draußen stehenden Bur—
schen und des Schmerzes an seinem, wie er behauptet, bei dem
Zu⸗ und Aufdrücken des Hofthores eingellemmten Fuße im Noth⸗
ttand und im Zustande völliger Unznrechnungsfähigkeil blindlingt
ju dem nur ein wenig geöffneten Thore in die Luft hinausge⸗
stochen und hiebei höchsstens aus Fahrlässigkeit den Gestochenen
zetroffen habe, jedenfalls habe er bei geminderter Zurechnungs.
fähigkeit gehandelt. Die Geschworenen erkannten den Angeklagter
nur der fahrlässigen Tödtung schuldig und nahmen geminderte
Zurechnungsfähigkeit an, worauf derselbe zu einer Gefangnißstrafe
don 2 Jahr und 6 Monaten verurtheilt wurde, wovon noch
3. Monate und 20 Tage provisorijche Haft in Abzug zu
hringen isftt. *
„ Zweibrücken, 16. März. Anklagesache gegen Karl
Faul, 30 Jahre alt, Tagner von Moͤrsch, wegen crimineller
Korperderlezung und Gewaitthätigkeit. Der Angeklagle wurde am
26. September vorigen Jahres wegen Koͤrperverletzung in Fran⸗
lenthal zu einer Arrefistrafe von 30 Tagen deruriheili. Da der
Bürgermeister Adam Krein von Mörsch bei der Verhandlung ale
Belastungszeuge vernommen worden war, stichelte und schimpfte
des andern Abends der Angeklagte denselben in der Wirthschaf!
hon Budclle und später vor der Seitz' schen Wirthschaft zu Moörsch
in welchen der Bürgermeister die Runde gemacht. Als Letztere⸗
mit dem Nachtwächter Hoffmann die Wirthschaft von Seitz verließ,
praug der Angellagte gegen seine Wohnung, kam aber mit einem
großen Messer zurück und drohte mit demselben dem Bürgermeister
der es ihm mit dem Stocdk aus der Hand zu schlagen suchte.
Baul entfernte sich nun mit der Aeußerung, er gehe nach Fran
kenthal. Als der Bürgermeister und der Rachtwächter in dieser
Richtung ihre Runde fortsetzten und an das Haus von Georg
Meyer kamen, sprang der Angeklagte aus dem dort mündenden
Seitengäßchen auf den vorausgehenden Hoffiann mit dem Messer
los. Dieser und der Bürgermeister wehrlen mit dem Stock ab
wobei Letzterer den Stock von Hoffmann traf, so daß er ihm
aus der Hand fuhr. Diesen Umfiand benützend holte der Ange⸗
tlogte von Neuem aus und versetzte dem Hoöffmann einen Suͤch
in den Arm unterhalb des Armgelenkes, der den ganzen Arm
durchdrang; hierauf stach er, nochmals gegen den vürgermeisser,
dem es mit Hülfe des Verwundeten endlich gelang, ihn zu über⸗
mwältigen. Die Folge der Verwundung waͤr eine mehr als sech-
zigtägige Arbeitsunfähigkeit und eine dauernde Lähmung der
beiden letzten Finger der linken Hand. Der Angeklagte gibt zu
im Aerger geschimpft und, nachdem er vorher geschlagen worden
auch nach seinem Angreifer gestochen zu haben, sei aber damals
sehr betrunken gewesen. Sein Kuf ist ein in jeder Hinficht
schlechter.

Herr Rechtscandidat Lang, als Vertheidiger des Angeklagten
machte geltend, daß von überlegtem Entschlusse keine Rede sein
bonne. da eigentlich die beiden Angegriffenen dem Angeklagten
nachgegangen, demselben auch, wie sie zu zugeben, zuerst geschlagen
haben; der Angellagte sei angetrunken gewesen, habe daher im
Zustande geminderter Zurechnungsfähigkeit gehandelt; die dem
jelben noch weiter zur Last gelegle angebliche Gewaltthätigkeit sei,
jelbst wenn erwiesen, mit der stattgehabten Korperverlezung so
untrennbar verschmolzen, daß man ihn nicht noch eines Vergehens
der Gewaltthätigkeit oder Bedrohung des Bürgermei sters schuldig
erkllären köͤnne.

Die Geschworenen erlannten den Angeklagten jedoch beider
Reate, unter Annahme von überlegtem Eutschluß, für schuldig
und verneinten die Frage wegen geminderter Zurechnungsfähigkeit

worauf derselbee zur Zuchthausstrafe von fünf Jahren verur
theilt wurdee.... —RA——

F Fur die. Sitzungen der drei leßten Tage dieser Wodh⸗
wurde der GeschworeneHausck dispensirt. da er nothwendige
Weise seine Geschäftseinkaͤufe auf der Frankfurter Messe ma—
ben muß. 2*
. J.EB.

f, In Kaiserslautern sind die Blattern ausgebrochen. Die⸗
selben seien von einem Eisenbahnbedie nsteten aus Namstein dork
hin eingeschleppt worden.

München. Bei dem Posipacker Becher, ist als er
perhaftet wurde, dem Vernehmen nach noch ein Betrag von
28,000 Gulden vorgefunden worden. Wegen seiner Ausli—
sjerung sind die nöthigen diplomatischen Schriile in Wien
bereits gethan. B

Sqhlaf-Entbehrüngen: Fünf junge Männer in
Berlin wetteten jungst, wer von ihnen eine ganze Woche lang
den Schlaf zu entbehren vermoͤchte. Fünf und einen halben Tag
lang hielten sie sich alle Fünf den Schlaf ferne. indem sie sid
anunterbrochen Vergnügungen, aufregenden Spielen u. s. w. hin⸗
zaben und viel starken schwarzen Kaffee tranken. Nach Verlaus
aieser Zeit jedoch gaben zwei derseiben, von unüberwindliche;
Schlafsucht befallen, den Kampf auf. Einer erlag dem Schiaf
während des Reitens, er fiel vom Pferde und brach einen Arm
Der Vierte bekam Ohnmachten, wurde bedenklich krank und mußte
zleichfalls den Kampf aufgeben. Ein einziger von ihnen hielt die
ijeben Tage aus und gewann die Wette, doch verlor er dadurq
28 Pfund Fleisch, — er war nach Verlauf der 7 Tage, troj
reichlichen re und Trinkens, um 25 Pfund leichter, als bein
Beginn der Wette. — Friedrich der Große und Voltaire ver—

juchten bekanntlich einst ein gleiches Experiment; beide brachten
26 aber blos auf 4 Tage. * —J
F Der „Ung. Lloyd“ berichtet von einem mißl ungenen
Fluchtver suche der Ebergenhi aus Reudorf in der Verkleidung
einer Nonne.
X In voriger Woche wurde Stra ßburg von selner
ungefähr 4 Tagr währenden Feuersbrunst heimgesucht, welche leider
drei Menschen, einer eben erfi verheiratheten Frau, ihrem Vater
und ihrem Bruder das Leben gekostet hat. Das Feuer, welchet
sich sehr rasch ausbreitete, entstand früh Morgens 6 Uhr in einer
nach dem Münster führenden engen Gasse in dem Haufe, in wel⸗
hem sich das Casino“ der Theologen befand; daffelbe brannie
vollstandig nieder sammt der reichhaltigen theologischen Bibliothel.
Die Straße ist so eng, daß man, um die Menschen zu reien,
Leitern von einem Fenster in das gegenüber befindliche legie
Zwei der Verunglückten stürzten sich in der Verzweiflung aus dem
3. Stock des starkbevölkerten Hauses auf das Pfiaster, wurden
aber durch den Fall zerschmettert, die 3. fand man gar nicht und
vermuthet, daß sie in dem Feuer verbrannte. Unter den gereb
teten Bewohneru des Hauses sind viele Arme, die nun ohne Ob⸗
dach und jegliche Habe dastehen, da fast nichts an Möbeln gerettet
werden konnte. Ganz Straßburg ist aufs Tiefste durch diesen
Unglücksfall erschüttert.
Paris, 12. März. Vor dem hiesigen Zuchtpolizeigerichte
vird feit einigen Tagen ein Proceß verhandelt, bei welchem einige
Mitglieder der sogenannten schwarzen vander von Laben die
dauptrolle spielen. Dreien Mitgliedern derselben, Namens Meyer
laus Rheinbayern), Standbridge Englaänder) und Ilinski Pole),
war es nämlich gelungen, für 104,000 Franken Diamanten und
Zeidenwaaren, erstere von dem Juwelenhändler IX
Etzteren von Loude Languillet u. Co. ju erschwindeln. Die
Kau fleute, die ihre Waaren ziemlich leichtsinniger Weise geliefert,
chöpften später Verdacht, stellten Nachforschungen an und über⸗
Jeugten sich bald, daß sie das Opfer von Gaunern geworden
waren. Meyer wurde fettgenommen und derselbe gestand ein, daß
er die Waaren an die Gebrüder Lehmann losgeschlagen habe.
Bier dieser Gebrüder Lehmann (es sind deren —R
vor einigen Jahren keinen Sou und sind heute Millionen reich)
hefinden sich mit Meyer auf der Anklagebank, da Standbridge und
Ilinskti London bewohnen.
Herr Doctor Goppelsreder in Basel hat an 212 verschie⸗
denen Sorten Oblaten aus verschiedenen Fabriken Versuche ange⸗
tellt und ist zu folgenden Resultaten gelangt: Die rothen Ob⸗
laten enthalten Menning, die gelben Blei⸗Orxyd, die weißen efl
Blei, die grünen und blauen Berlinerblau und Chrom. E⸗
wird gerathen, nur schwarze, weiße oder braune Oblaten an⸗
zuwenden.
xBei Cette Eüdfrankreich) ist ein hannoversches Schiff
mit Mann und Maus zu Grund gegangen. 55
f In Habre wurden 6 Falschmünzer verhaftet, die
dort große Einläufe gemacht hatten, um ihr falsches Geld
anzubringen.

—“
        <pb n="171" />
        f Der „Moniteur“ veroͤffentlicht folgende Heilmelhode des
dr. Buisson in Fällen der Tosswuih, Dieser. Arzt; hatte das
Anglück, bei der Behandlung einer von dieser Krankheit befallenen
yrau eine kleine Wunde an seinem Finger mit dem Speichel der
reranken in Bexührung zu bringen. Am neunten Tage nach die⸗
em Vorfalle fühlte er ploͤtzlich alle Symptone dex Hydrophobie,
sroßen Schmerz in der Kehle und in den Augen, Widerwillen
jegen jedes Getränk, Sucht zum Beißen, Speichel⸗Anhäufung im
Munde X. Er ließ Dampfbad bringen, wo
nach kurzer Zeit, sobald⸗ dies Temperatur auf 52 Centigrade
(113 Grad Fahrenheit) gestiegen, alle vorbenannten Sympiome
erschwanden. Er war gänzlich und für immer geheilt. Dr.
Zuisson soll seitdem mehr als 80 Personen auf dieselbe Weise
jon der Hydrophobie geheilt haben. Die Wirkung der Dampf—⸗
zäder ist selbstredend eine ungleich sichere, wenn sie als präserva⸗
ives Mittel augewandt werden.“ Sobald Jemand von einem
ollen Hunde, gebissenist,holl er zugleich ein russisches Dampfbad
nehmen und dieses auch während der folgenden acht Tage jeden
cag einmal wiederholen. Die Temperatur des Bades muß schnell
uuf 58 Grad gebracht und dann langsam, bis zu 636Grad
Centigrade) gesteigert werden. nt

xF In ihrem Schlosse am Genfersee starb kürzlich eine reiche
rentrische Engländerin, die sich als Braut des Heilands bei sei⸗
nem Wiedererscheinen auf der Erde bestimmt glaubte und daher

n ihrem Saloun einen konstbaren tronartigen Fauteil bereit stehen

jatie, dazu bestimmt, beim jüngsten Gerichte als Richterstuhl zu

ungiren; der Salon selbst aber ist durch die kostbarsten otienta-
ichen Teppiche von dem Brautgemache getrennt, jn welchem ein
noch unberührtes) Bett von solchem Umfange steht, daß mehrere

Jamilien bequem darin würden schlafen können.

fLondon, 16. März. In Lancashire und Hochschottlandl

zaben gestern Erdstöße statigefunden .

fk Aus London schreibt man unter dem 1. März wieder
non einem verheerenden Sturm, der zahlreiche Unglüdsfälle,
amentlich zur See herbeigeführt hat. Auch von Liverpool werden
ahlreiche durch stürmijches Wetter veranlaßte Seeunfälle gemeldet.
DBährend der vergangenen Woche wurden 42 Schiffbrüche gemel⸗
ut, so daß der Monat Februar“ mit 480 abschließt. Dem
Juteau Veritas“ zufolge beträgt die Zahl der im Hionat Jan.
869 total untergegangenen Schiffe 260, gegen 264, 421 und
110 in dem emisprechenden Monat der Jahrgänge 1868.67
uind 66. Unter den 269 untergegangenen Fahrzeugen befanden
ich 123 englische, 28 amerikanische, 18 franzoͤsische, 12 nord⸗
ꝛutfche, J holländische, 6 norwegische und 36 gehoͤrten verschiedenen
inderen Nationen am. —

Der Pracific⸗Dampfschifffahrts. Gesellschaft in Liverbol ist
ne Vachricht zugegangen, daß der noch ziemlich neue Dampfer
Zantiogo (2000 Tonnen) auf der Faͤhrt von Valparaiso nach
england in der Magellan⸗Slraße auf einen Felsen gelaufen und
aͤnzlich gescheitert ist; doch gingen nur drei Menschen zu Grund e
in Matrose, ein Schiffskellner und ein Kind.

fDen Hamb. Nachr.“ wird aus Ma drid vom 5. ge⸗

chrieben; Der Königin Ifabella sind dieser Tage drei Eisenbahn⸗
aagen voll' Roͤke in die Verbannung nachgeschickt worden. Schon
n Pau hatte Isabella ihre Freundin, die Kaiserin Eugenie, um
Intervention in Sachen ihrer Garderobe ersucht. Eugenie, von der
dichtigkeite dieser Angelegenheit durchdrungen, ließ durch den fran⸗
ofischen Gesandten dem Pairimoniaiausschuß wiederhoite Vorstel⸗
ungen machen. Aber-über den vielen anderweitigen Sorgen, von
euen man gegenwärtig in Madrid in Auspruch genommen ist,
vurde die Sache wieder vergessen. Erneute Schritte des Baron
Nercier veranlaßten endlich den Ministerrath, sich damit zu be⸗
häftigen. Man nahm die Schätzung der Kleider vor, welche
Mill. Realen ergab,“ übermachte die ganze Garderobe dem
hertreter Frankreichs und dieser ließ dieselbe denn auch ohne wei
ere Fuhrlichkeiter nach Paris schaffen. Dorthin waren bereits
wei große Kisten mit Sonnenschirmen und Faͤcher der Koͤnigin
wrausgegangen. Isabella pflegte sich zu jedem neuen Kleid einen
esonderen Faächer und Sonnenschirm machen zu lassen.
Aus. Christianssund, Aalesund und andern Kulstenstädten
Schwedens, gehen fortwährend Berichte über von dem Sturme in
er letzten Woche des vorigen Monais angerichteten Schäden ein.
das aus Sondmoͤre in Siodholm angekommene Dampfschiff
Halon Jarl“ brachte die Nachricht, daß gegen 80 Fischer, welche
hre Netze zu retten suchten, ihren Tod in“ den Wellen gefunden
atten Der Stutrm war schon wenigstens einen Tag borher aus
ndon telegraphisch angekündigt, aber die Fischer haben bis jetzt
ioch wenig Zutrauen zů solchen Vorhersagungen.

In Rew⸗York ist die Erxrichtung eines Venkmals für
Uerandet v. Humboldt zu deffen 100jährigem Geburtstag
14. Sept. d. JIR im Werke.

Die Bevoikerung der Stadt Pbiladelphia beträat

etzt 769,880 Einwohner, darunter. bestimmt 300,000 Deutsche

und mehr als 300,000, welche die deutsche Sprache sprechen⸗

F. Die „Round⸗Table“ erzählt ein merlkwürdiges Ereigniß,
das sich jüngst in einem New-Horker Gerichtshof zugetragen. Ein
unger Mann bekannte sich des Verbrechens der Noth zucht die er
unter erschwerenden Umsländen gegen ein 17jähriges Mädchen,
hamens Mary Velasco aus Elisabeth, R ⸗NYy., verübt, für schuldig.

Der Präsident des Gerichtshofes wolite ihm eben eine zwanzig⸗

ährige Zuchthausstrafe dictiten, als sich vas junge Mädchen erbol,

en Deliquenten zu ehelichen, und nachdem dieser mit Freuden sich
azu bereit erllärt, wurde vom Recorder auf der Stelle die

Trauung vollzogen und der Angeklagte mit einer Warnung in

Freiheit gesefkät. .

f. Ein moderner Sabinerinnen⸗ Raub wird aus San

x rancisco berichtet. Daselbst kamen am 24. Febr. an Bord des

Dampfsfchiffes „China“ ungeführ 400 chinesische Frauen an. Am

üfer harrten ihrer eine Anzahl männlicher Chinesen, welche, als die

Frauen unter Polizeiescorte das Land betraten, auf dieselben zu⸗

fürzten und einzelne davon zu entführen versuchten. Den An⸗

trengungen der Polizei gelang es einen allgemeinen Kampf zu
dermeiden, und machdem mehrere Verhaftungen vorgenommen, wur⸗
en die Chinesinnen nuter verstärkter Escorte nach ihren resp.

Quartieren geleitet. — —W

Madras Indien.) Kürzlich“ sind hier dier“ Europaer

— ein Bäckeer, ein Eisenbahnheizer und zwei Seeleute — zum
Muhamedanismus übergetreten, um wohlha bende Muhamedanische
Frauen heirathen zu kͤnnen. ri e
νναÜ— —X———
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr·
———

Die Francomarken werden von jetzt an von den Postanstalten
nicht mehr mittels des Entwerthungéfiempels, sondern durch einen
ind noͤthige nfalls mehrere Abdrücdde des Ortsstempels entwerthet.
Munchen, 15. Maͤrz. Bei der heute stattgehabten Ver⸗
oosung der· 4proz· Grundrenten · Ablosungs Schuldbriefe wurden
olgend e Hauptserien mit den beigefügten Endnummern gezogen:
auptserie 107 End⸗Nr. 79, 84 - 17, 36- 72, 39 38 832 31
-07, 30 - 56, 79 01, 17- 83, 82 - 86 61 90 57-62,
2-08, 96- 58, 59- 738, 114-æ 82, 6 8678
16-30, 82-01, 6I-95, 106- 60, 31-97, 10579,
öL 4-44, 16-68, 78- 18, 113 - os, 60 67. mii
er baaren Heimzahlung der Kapitalien wird sofort begonnen und
reten dieselben jedenjalls mit dem 1. Juli d. J. qußer Verzinsung;
eine Wiederanlage d erselben ist nicht gestattt.
GPetroleumals Feuerungs⸗Ma iet Obwohl
die Verwendung von Petroleum als Dampffeuerung sich nicht
rractisch erwiesen, so scheint es, auf häusliche Zwecke angewendel,
rusgezeichnete Resultate ergeben zu haben. Eine von Thome
rfundener Dampflochofen war jüngst in der amerikanischen Socieiai
ür Fortschritt von Kunst und Wissenschaft ausgestellt. Das
u demselben verwendete Heizungsmaterial war Petroleum⸗Extract.
Der Explosionsgefahr wird durch Anwendung von Drathgaze, wie
in den Sicherheitslampen der Bergleute, vorgebeugt. ¶Der Ofen
erreichte in ein bis zwei Minuten eine Vackhihe, und in Gegen
vart der Mitglie der deg Meetings wurden Brod, Aepfel und
dartoffeln geb achen und gehraten,: wie auch ein Beafsteak
zekocht. —

7 (Mittel, das echte Gold oder Silber zu erlennen.) Um
ich zu ijbetzeugen, ob ein Stück Metall Gold oder Silber, oder
b es nur Gold⸗ oder Silbermitation ist, hat man zwar den Kieselschie⸗
er, (den schwarzen Probirschiefer), es gibt aber auch noch ein anderes,
recht gutes Probirmittel, und dies ist der salpetersaure Silberoryd, der
illgemein bekannte Höllenstein. Wenn man damit eine Stelle des zu
intersuchenden Metalls, nachdem man sie ein wenig befeuchtet hat,
jelinde reibt, so wird die geriebene Stelle kaum Spuren von der
deibung zeigen, wenn das Metall Gold oder Silber ist; dieselbe
ingegen alsbald dunkel erscheinen, wenn das Metall aus einer
gold oder Silbermitation best eht. Uhrmacher, welchen alte
Uhren zum Verkauf angeboten werden, koͤnnen sich dieses
Zerfahrens zur Prüfung der Geshäuse auf Gold oder Silber
edienen. — J

f Garbenwechsel der Blumen.) Zu den interessantesten
hemischen Veränderungen der Pflanzen gehört ohne Zweifel die
ünstlige Veründerung der Farben der Blumen durch Zufuͤhrung
ewisser Stoffe in die Wurze In derselben. Vermengt man die
Erde, in der sie sitzen mit Holzkohlen⸗Pulver, so werden die
Blumen der Georginen, Rosen, Nelken ꝛ⁊c. viel dunkler und ge⸗
üllter. — Kohlensaures Natron färbt die Kelche der Hyacinthen
oth, Eisenstaub färbt sie blau und violett; phosphorsaures Natron
erandert die Blumenpracht anderer Garienpflanzen auf die ver⸗
chiedenste Weise, je nachdem ihre frühere Farbe gewesen
        <pb n="172" />
        Bekanntmachung.
Am Moutag den 22. d. Mts.,
Nachmittags um 1 Uhr ini Bürger⸗
meifiereilocale dahier wird das Ge⸗
meindeberechti gungsholz pro 1869 be
stehend in
Abih. alt Au'“ 33?. Kiftr. Buchenholz,
u — Eichenholz,
“ 105 bemischte
J Průgel,
Abth. Muͤhlenthal 19. Buchenholz.
... 8884, Fichenholz,
Abth. Rothhelle 183241 Buchenholz,
EGichenholʒ
zffentlich versteigert. —
St. Ingbert den 18. März 1860.
Das Burgermeisteramt:
8 Chandon.
Holzversteigerung
im Gemeindewald von Ro,hrbeaach
Zchläge: Dietes pfuhl, Köpfchen
und zuf. Ergebniß
zu Rohrbach im Schulhanse vor
folgenden Holzsortimente und zwar;
Tieastag den 8Z0. März.. Nach
mittags Uhr
69 buchen Stämme Ul, Classe,
8 liefern .· IV,
80 . Sparren .—
138 „Gerüststaungen
31 eichen Wagnerstangen.
34 buchen. .zu Langwieden,
1100 kiefern Hopfenstangen.
—
2500 buchen 54
459 tiefern Bohnenstangen
1100. buchen 33
3 Klafter huchen Scheitholz N. Cl
2 Surgenpciet
814 kiefern. 6schuhig)
1694. gemischtes Prügelholz,
2125 bu hen Prügelwellen,
150 kiesern Reiserwellen,
zoh buche
Rohrbach, am 18. März 18690.
Das Bulrgermeisteramt:
Saberer.
Heuversteigerung.
Dienstag den 23. März nächst—
hin des Vormittags 2. 11 Uhr
zu Blieskastel im Stadthause,
läßt Simon Linel, Rentner in
Frankfurt a M. circa 1000 Etr.
Heu auf Zahlungstermin — Mar—
tini 1869 — zSöffentlich verstei—
gerne
Das Heu sitzt in Blieskastel und
wird Polizeidiener Lösch allda solches
den Liebhabern auf Verlangen vor⸗
zeigen. 1* —VV — — —ED—— —
Blieskastel den 17. März 1869.
Wiest, kgl. Notar.
Der Unlerzeichnete, zum Thierarzt für
den Kanten St. Jugbert ernannt, zeigt
hiermit an, daß er von heute an seine
Praxis angetreten hat und bei VBäcker
Schmelzer vis⸗a⸗vis der Post wohnt.
St. Ingbert, 10. März 1868.—
as naM Ihbierarzt.

—A—— 7

——— 61
Anzéeigee

Meine Colpnial⸗ und Farbwaaren-Haudlung ist in den⸗ Besitz meinet
Zdchwagers II. SEher PFukäuflich ühergegangen, was ich mil dem Wunsche zur
denntiß bringe, das mir seiiher geschenkte Vertrauen auch meinem Rachfolger zuwenden
zu wollen. . — **

St. Ingbert, 12. Marz 18080. 3 D e
ee . e 2 2 4 d

Bezugnehmend auf Obiges halte mich dem geehrten Publikum bestens empfohlen,
unter der Verficherung reeller Bedienung. Meine Schreibmaterialien⸗ Handlung
führe dabei fort.

ESt. Insbert, 120 März 1866.. 8 V

. Scherpf.
— — — — α

Die Dampf⸗Ehoeoladen- Bonbons⸗, Dragécs⸗ Mareipan⸗ Tra⸗
ganthe und Zuckerwaaren ⸗ Fabrik von Frauz Stollwerck &amp; Söhne,
Hofliferanten in Köln a Rh. beehren sich ihre rriche Auswahl anerkannt feiner
und feinster Confitüren angelegentlich zu empfehlen? . et,

Die seit mehr als 30 Jahren sich eines stets vermehrien Rufes erfreuenden Stoll⸗
werck'schen Brust ˖ Vonbons sind das beste bis jetzt brkannte Hausmittel gegen
catarrhalische Hals und Brustleiden. — 25* —

Die Ehdeoladen von ausgesuchter Feinheit unterscheiden sich von jenen /der ersten
Pariser Fabriken nur durch ihre Wohlfjeilheit Gefüllte Chocoladen Bonbons uid Tafel⸗
DTesserts sind Specialität der Fabrilation. —— urm
In Kuall⸗Bonbons mil humoriftischen Einlagen, komischen Atrappem sowie feinen
Praͤfent⸗ Bophonnieres und sujets * 8uprise stets das Neueste in großer Reichhaltigtkeit.
In Marcipan-Torten von a bis 5 Pfund dieten 500 Dessins in künstlicher Ausführung
die Auswahl. Glacirte, candirte und eingemachte Früchte. 8 J

Versendungen von mindestens 50 Psfund erfolgen innerhalb des Zollvereins frunco
bis zu der, dem Bestimmungsorte nächstgelegenen, -Bahnstation. Vollständige Preis⸗
Courante auf franco Anfragen.
Oompagnie francgaise im ane,
reprasentirt duren Joh. hâlipp Vagner &amp; Comp- uι,
* Nablisaemont für Fabrikationvonu un
PBaxisor Ohoooladen und Cadaopulver
A so. ia. 11 i6. , . 23 38, 36 und. 40 ser. 5
TFeinstes entöltes CGacaopulver 20 8. — 3
a dito.naus Garacas-Cacao 28 Sgr. — *

per Zoll⸗Pfd. in. und. Ie Pfund-Tafeln und Paqueten
EHauptuederlage dieger vorzũglichen Chocoladen &amp; Cacaopulver
bhei &amp;. RIGISGI. Conditor. 7*

ä

Bekanntmachung.
Den geehrteü Bewohnern St. Ingberts
zur Nachricht, daß wir mit unserer Bett⸗
federn-Reinigungs-Maschine,
neuester Constrnction, hier eingetroffen, und
von Mittwoch an Betten zum Reinigen
uübergeben werden können. Diese Maichine
reinigt die Federn von allem Schmutz
Schweiß, und Krankheitsstoff auf das Voll⸗
sommenste, so daß die Federn besser und
schöner als von Nenem werden. Maschine
und Arbeit steht mit Vergnügen zu Jeder⸗
manns Einsicht offen, und bitte. hiermit,
daß von den Auftraggebern Jemand bei
der Arbeit zugegen ist. 2*
Unser Arbeitslokal hefindet sich bei Herrn
Peter Jos. Schwarz Metzger u. Werth.
Achtungsvol 34 m —
Gesclac. LRKæeller Frucht⸗, Brode Fleisch⸗ rtc. Preise
aus Qaierßsautern der Stadt Homburg vom 17. März.
Wegen Vermiethung mei— re F A
nes Ladens verkaufe von — it Hrischfrucht 4 l. 45 h
heute an meine noch auf 8t erhien e
. CI. —7 7 ein 1fl. — kr. ver Ztr. Kornbrod, 3.Kygt.
dager habenden Waaren zumi ug n
Fabrikpreis. 8fr.! Mühileisch 1Quakt 14 kr./8. Qua
n, ⸗ 71 12 fri,“ Kalbfleisch 12 tern Hammekfleisch
7 20 Stiof. 14 tr. Schweinefieisch! As kr., Butter Balt.
1 o» ger Piunde

————
ABROCEEBMCIII,
billigst hei

n
— — — — —
Redaction, Druck und Verlag poneF. xX. Deme g in St. Inghert, ι

A —
6 *
—
        <pb n="173" />
        St. Ingberler AAnzeiger.

—J
4
— — — — —
der St nabexrter Anzeéig er (uUnd dasz mit dem Hauptblatte verbundene unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags-
ammer) erscheint wöchentlich vine r m a⸗l: Deien stag, Donme ratag, Samsta g und Sonmtang. Abonnemenispreis vierteljiͤhrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
2* 2 * — ————— — — — —
J——— —*
ESonutag / der ri. 1869.
sr 46.
Deutschland. J J F

München, 20. März. Der Gesetzentwurf bezüglich ver
pfälzischen Eisenbahnen, ist vom Könige genehmigt worden und
jeht die Genehmigung durch den Staatsrath und die sofortige
Fisbringung desselben in der Kammer in Aussicht.

München, 20. März. Der Finanzausschuß der Abge—
Tdnetenkammer beantragt, statt des von der Regierung geforderten
Fredules im Betrag von 4 750,000 fl. vorläufig nur 18 Million
r Anschaffung vor 185,000 Hinterladern und 4? Millionen
hatronen und für Einrichtung einer Gewehrfabrik und zweier
aboratorien zu bewilligen.

Dienstesnachrichten.

Der Accessist der Regierurg, K. d J., der Pfalz, Joseph
„ Stichaner, in zum Bezirksassessor in Germersheim in proviso⸗
ischer Eigenschaft ernannt worden. n* nn

Wilen 19. Marz. Aus Triest wird die Ankunft und
der feierliche Empfang des Kaisers telegraphiri. Der Podesto
Bürgermeisier der Stadt) gab den Gesinnungen der allergetreuesten
Zladi Triest“ Ausdruch. Triest habe stets vertra uensvoll auf das
daus Habsburg geblickt. Der Kaiser erwiderte in italienischer
Sprache, er nehme mii Befriedigung die Versicherung der Treue
ʒer Triestinex entgegen und rechne mit Znuversichert auf die
Fortdauer ihrethatxiotischen Gefühle. Er freue sich über das
ichtbare Wohlergehen der Stadt.
Spauien.

Madrid, 19. März. Dre Minister des Innern las in
xer Cortessitzung officielle Depeschen vor, welche constatiren, daß
Ne Fufurgenten von Xeres geschlagen wurden, allerdings mit gro
en Vlutdergießen.. 600 Gefangene ind gemacht. Die Insur—
zenten gehören geößtentheils anderen Provsiuzen an, Die Ruhe
ist sonst nirgends gestört. — (Ein anderes Telegramm meldet:
In Paterua in Granada ist der rarlistische Oberst Miramon an
der, Sbihe won 900 Mann eingerüuͤckt. Die übrigen Provinzen
ind raͤhi.

von Geistesstörung an demselben wahrgenommen zu haben. Die
—RRR Dienstherrn Peter Naab eingeleitete Untersuchung wegen
herleitung zum falschen Zeugnisse wurde eingestellt.
Die Herren Geschworenen erklärten den Angeklagten für
iicht schuldig. J
Zweibrücken, 18. März. Verhandlung gegen Feiedolin
gaptist Hamma, Musikdirector in Neustadt sich aufhaltend wegen
Dreßvergehens. Vertheidiger: Herr Anwalt Petersen.

Der. Beschuldigte war früher Redacteur des in Neustadt in
Druck und Verlag von J. H. Ziegler erscheinenden Neustadter
Anzeigers; wegen eines in diesem Blatte enthaltenen Artikels ließ
der Buchdruder Daniel Kranzbühler den Beschuldigten wegen
khrenkrankung vor das k. Landgericht Reustadt vorladen und wurde
derselbe für überführt erklärt und zu einer Geldstrafe von 5 il.
verurtheilt; zugleich wurde verfügt, daß das Urtheil dispositiv in
jem Reustadier Anzeiger veröffentlicht werden solle. Gelegentlich
diefer Veröffentlichung nun erschien in demselben Blatte ein Aufsatz
des Beschuldigten, in welchem unter Anderm folgende Stellen vor⸗
amen: das Urtheil ist nicht nur, gerecht, sondern verdient auch
vegen seinet Scharffinnigkeit für spütere Zeiten aufgehoben zu
verden; bei Urtheilen kommt es viel auf Zeit und Umstände und
Zersonen an und so wird man auchin dieser Beziehung allerlei
hemerkungen hören; es wäre aber ganz ungerechtfertigt an jene
panischen Urtheile zu erinnern, wo es hießz: „„wenn auch unschul⸗
zig, thut nichts, der Jude miß verbrannt werden.““

Dann wird in demselben Artikel noch die Einrichtung getadelt,
zaß man auf. H9 Uhr vorgeladen wurde und oft bis Mittags
in Zühr warten müßte, big— man zur Verhandlung komme.
Hiese Einrichtung sei eine löbliche und,wohl aus den Zeiten der
deibeigenschaft stammende ⸗—

In dem angeführten Artikel erblickt die kgi. Staatsbehörde
eine schwere Beleidigung des kgl. Landgerichtes, dem der Vorwurf
der Paͤrteil chleit und der Ungerechtigkeit gemacht werde; während
ie Vertheidigung aufstellt, der Artikel enthalte feinem Wortlaute
nach keine Beleidigung und habe der Beschuldigte auch nicht im
rmiferntesten daran gedacht das Landgericht zu beleidigen. Die
Zerren Geschworenen erklärten den Beschuldigten Hamma des ihm
aͤr Last gelegten Vergehens unter Annahme mildernder Umstände
ür überfühyrt, woraus derselbe vom Schwurgerichtshofe zu einer
Vefänqgnißstrafe von“14 Tagen verurtheilt wurde. *

Schwurgerichts⸗Sitzung.
I. Quartal 1869.
3Zweibrücken, 17. März. Anklagege gegen Adam
Scherer, 26 Jahre alt, Dienstknecht von Erfweiler, wegen Mein⸗
d. Veriheidiger Herr Rechtscandidat Erbelding. Am 11. No⸗
ember abhin kam vor dem kal. Landgericht Dahn eine Besitz⸗
törungsklage des Wirths Friedrich Müller von Dahn gegen den
Ackerer Peter Naab allda zur Verhandlung, wobei der Kläger sich
sum Zeugenbeweis erbot und denselben am 18. desselben Monats
durch die Zeugen Johannes Helferich und- Feldschütz Mersinger zu
sühren suchte. Hierauf wurde zum Gegendeweis die Sache auf
en 25. Robember vertagt und dem Mersinger mündlich aufge⸗
ragen, an diesem Tage den Angeklagten, der damals beim Be—
lagten in Diensten stand und dei der Kornernte des Letzkeren,
hbei welcher an einem nebenliegenden Hanfacker des Klägersdie
tragliche Beschädigung und Besitzstörung stattgehabt haben soll,
jeholfen hatte, in die Sitzung mitzubringen. Dies geschah und
vurde Scherer, ohne daß derselbe reprochirt worden wäre, nach
zeleistetem Eid als Zeuge vernommen und stellte hiebei jede Wis
enschaft bezüglich der Hanfbeschüdigung in Abrede, auf welcher
Behauptung er trotz Ermahnung und Gegenüberstellung mit Mer⸗
inger stehen blieb. Später gab der Angeklagte dem Brigadier
Böser, der ihn am 8. Dezember zur Rede stellte, zu, vor Gericht
durch Veranlassung seines Dieustherrn die Unwahrheit gefagt zu
haben, auf welchem Geständniß er auch bei seinem Verhör stehen
hlieb. Der Angeklagte ist zwar ein dummer geistesbeschränkter
Mensch, der k. Bezirksarzt Dr Rausch erklärt aber kleine Spur

Vermischt8.

Aus Hahnehofen (bei Speier) wird uns mitgetheilt, daß
dort kürzlich bei dem Abbruche eines alten Holzhauses ein bedeu⸗
ender Fund gemacht wurde. — In alten irdenen Gefäßen wurde
nämlich eine beträchtliche Menge von Gold⸗und Silbermünzen un—
Follständigen Gepräges, zum Erstaunen der mit dem Abbruch des
Zauses beschäftigten Handlanger vorgefunden. —Der Werth der
NRünzen soli die Summ von 25,000 fl. übersteigee.

PIn Mannheim hat sich ein Velocipede⸗Club gebildet.
Velocipedes sind die neuen Tretfahrwerkchen mit 223 Rädern,
zuf welchen sich eine wie ein Reiter darauf sitzende Person durch
Imdrehung der Räder mit den Füßen selbst, und zwar sehr schnell,
denn auch mit Aufbietung von ziemich viel Kraft und Gewandt⸗
jeit foribewegt. —

FUeber den Nutzen der Maulwürfe werden von Dr. Neuffer,
Secretär des landwirthschaftlichen Vereins in Fßlingen, interessante
Nittheilungen gemacht. Einem Handelsgättner wurden durch
engerlinge eine Collection Nadelgewächse, einem zweiten Rosen
ind Wellingtonia zum großen Theil an der Wurzel⸗ beschadigt.
In beiden Fällen wurden Maulwürfe. angekauft und in den
Fetreffenden Abtheilungen 'mit ganz besonders befriedigendem
Frfoig ausgelassen. Gleichzeitig wurden Maulwürfe, in Kisten
nit Erde angefüllt, und Engerlinge eingegraben; Ein Maulwurf
erspeiste in einer Nacht 74 Stück Engerlinge. Durchschnittliche
Gerzehrung eines Maulwurfs waren 60—270 Stück Engerlinge
n 24 Stunden,
        <pb n="174" />
        Immobiliar-Versteigerung.
Mittwoch den 21. 1. Mits.
des Nachmittagä um 2 Ahr, ju Ste Ing—
bert, in der Wirthsbehausung des Seifen⸗
sieders Schmitk, Täßt die Wittwe des
dahier wohnhaft gewesenen und verlebten
Fuhrmannes Valentin Weidmann fol—
gende Güterstücke, hiesigen Banues, öffent-

ich in Eigenthum versteigern:
Dezimalen Acker in der Mäusbach,
neben Victor Graffion und Friedrich
Bünther.
Dezimalen Aceer allda, neben Georg
Wagner und Georg Weidmann.
Dezimalen Acker daselbst, neben
Beorg. Wagner und Fridrich
Bünther. .57*
Dezimaleu Acker auf'm, großen Flur,
b. Ahnung, neben Wb. Abel und
Frz. Jakob Schwuz.
Dezimalen Acker auf Hobels Ahnung,
neben Wittwe Weigand und Hein rich
Westphalinger.
St. Ingbert, den 13. März 1860.
Horn-tgl. Notar.

Ich zeige hiermit den Empfang meiner neuen
SommerBuxkins
au? ünd empfehle“ solche unter Zusicherumg der billi
Preise, in sehr reichhastiger Auswahl. J
Karl Schanck.“

e eg e
HZurt bevorftehen den Frühjahrs- Saison zeige den
Empfang der neuesten Tucheu. RuxLins,
sowie das Meuste in KIeidercto e
zu außergewöhnlich billigen Preisen aan. J

L. Herz, Wtw.

—

—
— — —
— ——
Julius
mpfichlt hiermit seine
J — J 0 F
Hemden⸗- und Weistzeug⸗-Fabrikate
mter Zusicherung guter, billiger und rascher Bedienung zur geneigten Abnahme.

Die Hemden werden nach, Maaß oder auch nach erhaltenem Musserhemd geferiigt.
Zugleich bringt derselbe sein reichhaltiges Lager im allen Arten Leinen, Gebild
Drill, Bettbarchent, Federleinen, wollenen und Piqus⸗ Beitdecken, Flaumen, Roßhaaren, Veu—
edern, Vorhangstoffen und überhaupt in allen Gegenständen, die zu einer voll ständigen
Ausstattung gehoͤren, in Erimerung.

Bekanntmachung.
Am Montag den 22. du Mits.

Nachmittags um 1 Uhr im Bürger—

meistereildcale dahier wird das Ge

meindeberechti gungsholz pro 1869 be

—X

Abth. al Au 332 Klftr. Buchenholz

Eichenholz,

u 10 gemischte

v3Prügel,
Abth. Mühlenthal 1945, Buchenholz
öαν Eichenholz
Abth. Rothhelle 183144 Buchenhotz

Eichenholz

öffentlich versteigert.

St. Ingbert den 18. März 1860.

Das Burgermeisteramt:

Ehandon.

Heuversteigerung.

Dienstag den 23. Maärz nachst
hin des Vormittags 1. 11 Uhr
zu Blieskastel im Stadthause,
läßt Simon Tinel, Rentuner in
Frankfurt aM. circa 1000 Etr
Heuauf Zahlungstermin — Mar
tini 1869 — öffentlich verstei
gern.

Das Heu sitzt in Blieskastel und
wird Polizeidiener Lösch allda solches
den Liebhabern auf Verlangen vor
zeigen.

Blieskastel den 17. März 1869.

———
Maria Schuster hat 8. Morgen
Acker am Rothenkopf und 836 Rutben
Wies in den Eichertswiesen zu ver⸗
niethen. Auch können beide Stücke
inter sehr günsti gen Bedingungen ge⸗
kauft werdeen. —

Liebhaber wollen sich an den Unter
zeichneten wendaa.

Jakob Schuster sen.

Geschäfts-Empfehlung.

Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich
nich als

1*
Zioten utd genäferie J —2
8tockfische
bei Fritz Panzerbieter
Tanzmusik
bei Jakob Quiri n. Rentrisch.

— ————
—N—

**
Tünchermeister
hier etablirt habe, und alle in mein X
einschlagenden Arbeiten übernehme. — Gul—
und rasche Bedienung wird zugesichert
Meine Wohnung ist bei Herrn Ph
Wentzel, Wirth im Josephsthal.
Geneigten Aufträgen sieht engegen
Ergebenster
Matthias Volk, Tüncher.

Bestes
Apfelkraut
bei Fritß Panzerbieter.
Mainz, 19. März.

SFruchtpreise.) Weißmehl das Mal⸗
ler à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog⸗
genmehl ditto — fl. — ir. — Weizen (200
Pfd.) 11 fl. 15tr. — 11 fl. 30 ki. —
Korn (180 Pfd.) oO fl. 30 tr. bis9 fl. 40 kr.
Gerste (160 Pfd.) 10 fl. 40 kr. bis —
l. — kr. Hafer (120 pfodyns fl. 30 kr.
his 5fl. 35 kr.

— —— —

Preismedaillo Paris 1867.
dtarkor &amp; Pobuda
in Atuittgart,
Lieferanten des kgl. Württemb. Hofes
und J. Maj. der Königin von Holland
empfehlen ihre
als vorzüglich anerkannten
Chocoladen
zu haben in St. Jusbert bei

, LeLel.

Wiest. kgl. Notar.

Frankfurter Börse
vom 18. März 1869.
Geldsorten
Preußische Kassenscheine 144435
Kreußische Friedrichsdor 257αααHνν
Pistolen —0924648
Holländische 10 fl.⸗Stuckee 954-36
Ducaten5 5388 237
205Francs⸗Stucke ··4929430
Inglische Souvereigns 11534-357
Bold per Zollfund fein— — —
Hochbaltiges Silber zer Zollpfund — —
Dollars in Gold 2 27ε
— —

0 2
Viehmarkt
zu Blieskastel
am Dienstag den 6. April 1869
Blieskastel den 19. März 1869.
Das Bürgermeisteramt:
L. Waͤes.

—xXE Verlag von F. X. Demeh in St. Ingbert.
        <pb n="175" />
        28 A 2 *2 4J *
5z5585 38335——8823
5 35—383523235553512283 R
—
z s — 3353555883535*
* —2 —7 * * 9 *
»233 57255385 — —— —8 3228
35356 532838 —7 25535*828 373*
* 2 57 — 55 — — 2 —*37 :
2333 37 733 3
24 * — — a —— 8 * x * 22
598
352535 2885—5388773 —85 383283333 88 — —8288383
335 — 7—28 5*7—3555355 3 5 —4p5323—57* 13832328 z5 3—8623355 2
33 7 78 53 333333337 —33357 336*
e
* * * 38538*2232 * *8 5 — 28 — —8* 7 3 2554
F 25*7*7 255327— 8332* 558 5 — —23 — —
RT83—* 212 * BR E * — —2 2 — — —————
553 55383333—325
255—— 8 — * 52 33 —* — * 2S8* * 5 3 —52S588 28
555 28 552* — — —— — —2, — 5227— 3
z252 585 —34 — 5*7 —535—382 —————
2 55 72* 2f *752*5 — 232333 *8 — — 2555* 55838
— 1578352338* 2 3283. 2*2 — —————
355535 535—2323527237— 5528*35 —— —A ———
3483333 5 * — —
23 2*852 3 2 — — — 7— —— — — — 25— 327 * — —
25373—32833 — 2335322 — 3 —— —EE —
3 3 7 z75—
3 83 3 3355328— 383—28
5kz 52* 335736535353335323285 —ãA 55333538358 —A—
227 266 32 228 “ 722257285 *538 —A
23238233522 25 — — 75
233
— A — — —ñ— *
—55 385B20
222223
—X —
5332 —7 — Z E
288 3—
— — 832255 283335538 .
5 875 —A — —z5 z252 462 S 8
54323858 —25385333 3356 32 — —
—7 — D 22 —— — 252 S82 22 ——
— 72277 32 — — —A — 53 — 5 8 8 —
9* 2* 575258 5 52 —— 212
7 —X 2872 2522 —A 5 . s5*2 d —— 22
5 525535323 553335 —V —— — 38
3— 52333333 232365
2 * — E *82253 5282 2— 555 — 5
755 55535* 5 ; 3333273 —Z —5 2557238 2,28
33 34 J 2533 *33221
23 u* — —— 5255355758 ** 2 * 8 —— —2 — ——
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        St. Ingberler Anzeiger.

Der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

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— 22— —⏑ — — — — 2 — — — — — — — —

Nr. 47. —1869.

Einladung zum Abonnement.

Mit dem 1. April nächsthin beginnt ein neues Quartal
uuf den St. Ingberter Anzeiger, für die Monate April,
Mai und Juni. Wir ersuchen freundlichst unsere auswärtigen
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stellung bei den betreffenden Postexpeditionen oder den Postboten
rechtzeitig machen zu wollen.

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Die Expedition des St. Ingberter Anzeigers.

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Deutschland. I
München, 19. März. Der Socialgesetzgebungsausschuß
»er Kammet der Reichsräthe hat die Berathung diber das Arinen-
zeseß vollendet und nur verhältnißmäßig wenig Abänderungen von
den Beschlüssen der Kammer der Abgeordneten begutachtet. Die
wichtigste Abänderung besteht darin, daß auch fortan die Oris
yfarrer in Landgemeinden kraft des Gesetzes Vorstände der Armen⸗
vyflegschaftsräthe sein und demnach auch bei den Verhandlungen
ver Districtsräthe über das Armenwesen vertteten sein sollen.
München, 20. März. Der Gesetzentwurf bezüglich der
pfälzischen Eisenbahnen ist vom Könige genehmigt worden und
teht die Genrehmigung darch den Staatsrath und die sofortige
Finbringung desselben in der Kaminet in Aussicht —
München, 20. Marz. Das im vorigen Jahre!“ bei
Schweinfurt beabsichtigte Uebungslager soll nun, wie der Augsb.
Abdzig.“ mitgetheilt wird, im kommenden Herbste abgehalten, und
ollen hierzu zunächst diejenigen Abtheilungen beigezogen werden,
velche bei dem Uebungscorps auf dem Lechfelde und in Schwa⸗
ꝛen im Jahre 1867 nicht betheiligt waren; man soll haupt säch⸗
ich ein Marschlager mit Gefecht um verschiedene Oerllichkeilen im
Auge haben. d 4*
Dirnstesnachrichten.
Dem Bezirksgerichte Frankenthal wurde ein Assessor außer
dem Status beigegeben und diefe Stelle dem Langerichts-⸗Assessor
Eduard Jung in Landau auf Ansuchen verliehen.

Wiesbaden, 18. Maͤtz. Der „Nhein. Kur.“ bringt —
illerdings „mie aller Reserve, obgleich von guter Hand“ —
gachstehende auffällige Mittheilung? „Die Mitcueder der Familie
Aleans werden glaubwürdigen Nachrichten zufolge in diesem
Sommer in hiesiger Stadt zusammenkommen.“ Der Gewährs—
nann des Blattes fügt hinzu, es sei eine Transaction der Orleans
mit dem Grafen v. Chainbord (Heinrich V.) eingeleitek, wonach
eeterer sür seine Person den Ansprüchen auf den französischen
Thron entsagen wolle. Für den Fall jedoch, daß der Graf
2. Chambord (kinderlos und ein Fünfziger) noch männliche
Leibeserben hintertassen sollte, würde die Erbfoige auf diese zurück—
allen. Demselben Blatte zufolge, wird diesen Sommer ein preu—
zischer Prinz (Karl) auf mehrere Wochen hierselbit im Nassauer
dofe“ Aufenthalt nehmen.
Berlin, 18. März. Die „Nat.«Ztg.“ theilt den Inhalt
eines Schreibens mit, welches ein englijcher Staatsmann von
imtlicher Stellung an eine hochgestellte Persönlichteit in Berlin
gerichtet hat. Die Gerüchte von einem französisch-österreichischen
Bündniß gegen Norddeutschland werden darin als albern bezeichnet,
da Italien und Oesterreich einsehen maßten, daß bei einem Siege
Frankreichs dieselbe Alleinherrschaft. dieses Staates eintreten würde,
delche 1300 - 1812 das Festland Eucopa's umfaßte. Eine folche

Lage herbeizuführen, sei Jtalien zu klug, und auch in Oestecreich

müßten Bedenken dagegen sich geltend machen, zumal bei einem
twaigen Siege des mit Rußland verbündeten Norddeutschland
Desterreich allein die zerbrochenenen Töpfe würde zahlen müssen.
— Die Lage sei nun eine solche, daß ein Sieg Frankreichs jeder
anderen Macht gefährlich wäre, während ein Sieg Deutjchlands
die Selbstständigkeit keines andern Staates gesährden würde. Des
jalb glaube man in den maßgebenden Kreisen Englands an die
Erhaltung des Friedens.
Frankreich.
Paris, 19. März. Die Besorgnisse der jüngstem Ver—
zangenheit haben sich wieder als voreilig erwiesen, und es ist nicht
diel mehr die Rede von den bedrohlichen Sympiomen, welche
einige Wochen hindurch Europa in Aufregung versetzten. Natür⸗
lich ist dabei im Publikum, wie in der Presse die Ansicht allge⸗
mein, daß in der „belgischen Angelegenheit“ Frankreich sich glän⸗
jend herausgebissen habe, und daß die eingeleitete Unterhand⸗
lung auf eine belgisch-fränkische Zolleinigung hinauslaufen
werde.
Paris, 21. März. Im Gesetzgebenden Körher nahm
gestern der Kriegsminister Niel das Wort über die neue Milikaär—
yrganisation und fagte, dieselbe sei nahezu vollendet. Wenn ploͤtz⸗
lich eine Gefahr drohen sollte, so würde Alles rasch bereit sein,
aber man nähme sich Zeit, weil dem nichts entgegenstünde. Niei
agte ferner ; es sei jeßt nicht Zeit zu entwaffnen, weit größeres
Anglück würde es sein, im Znstande der Entwaffnung eine Belei⸗
digung hinnehmen zu müssen. Frankreich würde - diejenige Re⸗
gierung stürzen, welche das Land einer solchen Eventualität aus⸗
gesetzt hätte. (Beifallsbezeugungen.) — Der Kaiser hat seit Mitt⸗
moch die Grippe, ist aber wieder hergestellt und wird morgen einem
Ministerrathe präsidiren.
Spanien.. ——
Madrid, 21. März. Heute beginnt hier die Conscrip⸗
lion; der Stadtrath hat beschlossen, alle vom Loos Betroffenen
oszukaufen. —WMUW
In Mad rid erscheinen jetzt 30 Zeitungen. Davon ist genau
die Hälfte, 15, für die Candidatur Montpenfiet's, 5 rienen
die iberische Union, 6 die Republik, und 5 schwärmen für Don
Carlos und eben so viel für Isabellen.

Schwurgerichts⸗Sitzung. J
J. Quartal 1869.

8weibrücken 19. März. Anklage gegen Peter Adam Kleemann,

15 Jahre alt, Ackerer und Schreiner von Veiesenbach wegen Meineid.
Bertheidiger Herr Anwalt Keller. Durch Akt des k. Gerichtsboten Fleisch⸗
nann zu Landstuhl vom 24. October 1868 ließ der Handelsmann
Samuel Aron von Steinbach den Angeklagten auf Bezahlung
iner Summe von 22 fl. in die Sitzung des k. Landgerichtes zů
dandstuhl vom 6. November 1868 vorladen, welche nach der Auf⸗
tellung des Aron daher rührte, daß der Angeklagte am 10. Juli
867 von ihm eine Kuh rum den Preis von 92 fl. gekauft habe,
velchen Preis er auch am nämlichen Tage bis auf die eingeklagte
Zumme ausbezahlt habe. Der Rest mit 22fl. sollte nach Aron's
Angabe innerhalb Jahresfrist abgetragen werdeir. In der Sitzuug
bom 6. November nun behauptete der Angeklagte, er schulde Nicht⸗
mehr an den Aron, er habe zwar eine Kuh um den angegebenen
Preis gekauft und serhalien, allein er habe den ganzen Kaufpreis
»ezahlt. Der Kläger Aron deferirte deßhalb dem Angeklagten den
Entscheidungseid, den dieser auch in der Sitzung vom 13. No—
»ember dahin ausschwor, daß er am 10. Juüli 1867 unmitlelbar
nach dem Abschlusse des Kuhhandels den ganzen Kaufpreis an
Aron bezahlt habe. Auch heute bleibt der Ängeklagle bei seiner
Behauptung, daß er dem Aron nichts mehr schuͤlde, während dieser
benso seine frühere Angabe widerholt. Aron ließ sich von dem
        <pb n="178" />
        Augeklagten keinen Schuldschein ausstellen, weil er fest auf die die Donau abwärts seinem Bestimmungsort zugeführt werden
Rebdlichkeit desselben vertraut habe; auch in seinen Büchern findet wuͤrde man möge es auf den betreffenden Stromgebieten unge—
sich eine Aufzeichnung über die Schuld des Kleemann nicht. hindert passiren lasse.

Aron sowohl, wie Kleemann genießen den besten Ruf und fLondon, 17. März. Zwei Sclavenschiffe, welche von
werdem als solide und und« ehrliche Männer geschildert. Die dem dritischen Kriegsschiff „Peguin“ bei Madagaskar gekapert wor⸗
Vertheidigung bestritt, daß der Beweis gegen den Angeklagten den waren, wurden gestern vom Admiralitätsgericht condemnirt.
erbracht fei, da nicht einmal feststehe, ob Aton überhaupt noch An Bord eines der beiden Schiffe befanden sich an 115 Sclaven,
eine Forderung an ihn gehabt habe; jedenfalls habe er im Zu darunter Frauen und Kinder, denen Allen die Freiheit wieder⸗
stande geminderter Zurechnungsfähigkeit gehandelt, da er nach sei gegeben worden. J
wer Meinung bei dem Kuhkaufe von Aron übervortheilt worden London, 16. März. Eine Eniführungsgeschichte macht hier
sei und sich für berechtigt gehalten habe, seinen Schaden selbst auf von sich reden, weil sie in aristolratischen Kreisen spielt, ja ein
22 fl. zu schätzen. — Der Angeklagte wurde von den Herrn Mitglied des Ministeriums berührt. Die mit 4 Kindern gesegnete
Geschworenen für schuldig erklärt und zu 4 Jahren- Zuchthaus Gattin Mrs. Vivian, eines Lords des Schatzamts, ist mit dem
verurtheilt. n Marquis of Walerford durchgebrannt; der nacheilende Gemahl

fand sie in Paris, konnte sie jedoch nicht zur Rückkehr bewegen,
ja sie machte sogar einen Vergiftungsversuch mittels Cloroform.
Der Entführer kam dabei dem Gatten nicht zu Gesicht.
7 Die Schleusen des Suczcanals wurden am 18. d. Mor—⸗
zens 11 Uhr in Gegenwart des Vicelönigs von Egypien geöffnet.
Der Erfolg war ein vollständiger.
Ein Telegramm des Vicekönigs an den in Paris weilenden
NRubar Pascha über dieselbe Angelegenheit lautet nach dem „Jour.
afficiel“.“ „Serapeum, 18. März. Ich habe den Canal in seinem
ganzen Laufe besucht und dem Eintritte der Wasser des Mittel⸗
meeres in die bitteren Seen beigewohnt. Ich kehre nach Cairo
zurück, voll Bewunderung über das große Werk und voll Vertrauen
in die baldige Vollendung desselben.“

Vermischtes.

. Berlin. Von den circa 600 Materialwaarenhandlungen
haben sich über 400 durch Namensunterschrift verpflich tet, ihre
GBeschäfte vom 1. April ab an Sonn; und Festta gen Nachmittags
um 2 Uhr zu schließen.

ꝓ Eine tragikomische Scene spielte sich dieser Tage in Verlin
vor der zweiten Criminaldepution ab. Einer jener kleinen Slo
vaken, die dutzendweise mit Mausefallen ꝛc. hausiren, war dern
Bewerbesteuer⸗Contravention angeklagt, weil er keinen Gewerbe—
schein gelöst hatte, und wurde deshalb mit zwei Tagen Gefängniß
belegt. Als ihn nun vor Fällung des Urtheils der Präsident
fragte, ob er noch etwas anzuführen habe, erwiderte der kleine
Bursche ganz treuherzig: „Ich möchte die Herrem schönstens bitten,
ob mir nicht einer ein Paar alte Stiefel schenken will, denn ich
habe gar nichts anzuziehen!“ *

F Nach der „Neuen freien Presse“ ist die Erzählung des
„Ungarischen Llohd“ von einem Fluchtversuche der Julie Ebergeny
qgänzlich unbegründet.

—f Würde der Kunst. Den Logenschließerinnen in Karl
Schulze's Theater in Hamburg ist von der Direction befohlen
worden, den Damen, die während der Vorstellung den Strick⸗
trumpf oder ähnliche Arbeiten zur Hand nehmen, diese Beschäf⸗
tigung zu untersagen, da das Theater ein Kunstinstitut“ und
keine „Strickschule“ sei.

F Die französische Regierung benachrichtigt die Regierungen
der Rheinuferstaaten ꝛc. daß ein in Frankreich gebautes und für
die türlische Regierung bestimmtes Kanonenboot über den Rhein⸗
Rhone⸗Canal via Straßburg, Rhein, Main und Main⸗Donaucanal

Volkswirthschaft, Ha udel und Verkehr.

— — —— — —

Der Rechnungsabschluß des Landauer Vorschußvereins pro
1868 erweist bei einer Mitgliederzahl von 378 gegen 355 im Vor⸗
jahre ein Vereinsvermögen (Stammantheile und Reservefonds) von
90881 fl. 34 kr. einen Umschlag von 4,093,111 fi. 29 kr.
gegen 3,751,606 fl. 12 kr. in 1867 und einen Reingewinn von
8338 fl.

Mannheim, 18. März. Am 17. April findet hier die
Auswechselung der Ratificationen der neuern Rheinschiffahrtsacte
vom 17. October 1868 durch die Rheinschiffahrts-Commissarien
non Preußen, Bayern, Baden, Hessen, Frankreich und der Nieder—
iande statt.

— — —
J 822 * 81
Licitation.
Samstag den 3. April l. J. des Nach⸗

mittags 2 Uhr, zu St. Ingbert, in der
Wirthsbehausung des Ferdinand Oberhau⸗
ser, lassen Victor Graffion, Rentner und
Adjunct, in St. Ingbert wohnhaft, und
die Erben seines mit seiner verlebten zweiten
Ehefrau Therese Uhl erzeugten und nach
dieser ohne Descendenz verstorbenen Sohnes
Victor Graffion, lebend gewerblos allda
wohnhaft, der Abtheilung wegen öffentlich
in Eigenthum versteigern:
1 Tagwerk 12 Dezimalen Ackeer auf den
jechs Eichen, erste Ahnung, Gemarkung
von St. Ingbert, neben Steiger Gün—
kher und Christian Reppert.
St. Ingbert, 22. März 1869.
Horn, igl. Notar.

Zeitungs Annoncen-Expedition.
Miünochen. BerIim. St. GaIem
Vearbreten dureh
Genoeoral-· Agentures
in den Städten
Augshurg. Braunschweig. Breslau. Carlsruhe, Cassol. Cöôln a. Rh.
Danzig. Dresdon. Königsberg i. P. Leipeig. Magdeburg. Ninden.
Mürnberg. Posen. Stettin. 8Stnttgart. ß

Dliven-Oel, Nizza, bestes Oeilette,
jeinst franz. gereinigt Oel empfehle
B. Scherpf,
vormals: P. Stief.

Worms, den 19. Mari.
Wir notiren heute: Weizen 11fl. 45 fr.
bis 11 fl. 50 kr. Roggen Ofl. 45 kr
bis — fl. — fr. Gerste 10 fl. 40 tr.

Fi bis — fl. * kr. per 100 Kilo., Hafer
ine noch neue 8 ʒ fl. 30 ir. bis 5f. 40 tr. per 60 Kibo.
Wirthschafts-Einrichtung, dl ber parie n ietviegg
als: Tische, Banke, Einschänke, GGläaser ÿc. 15kxr. Roggenmehl — fl. — kr. bis — sl
nebst einer ganz neuen Spieluher, ist Fkr. Roggenvorschuß O fl. 10 kr. bis
wegen Aufgabe des Geschäfts billig zu 9, fl. 20,kr. Weizenvorschuß 12 fl. — kr.
berkaufen. 12 fl. 15 kr. Blumenmehl. — fi. — kr.
N. Becker, in Oberwürzbach. bis — fl. — kr. per 70 Kilo., Rept
xT, Die Spieluhr wird auf Verlangen 17, fl. ekr. bis — fl. — kr. per 85
auf Zahltermine abgegeben. Kilo. Rüböl ohne Faß 19 fl. — kr. bis
F wele my as —— — fl. — kr. Leinöl ohne Faß — fl
etroduete und gewässerte J — kr. bis — fl. — kr. Mohnol ohne Faß
Stockfische — fl. — tr. bis — fl. tr. Pei
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bit
Scherpf, — fll. — kr. Branntwein 22 fl. — tr

vormalaz V. Stief. bis — fl. — kr.

— — — —

— — — —
Maria Schuster hat . Morgen
Acker am Rothenkopf und 36 Ruthen
Wies in den Eichertẽwiesen zu ver
miethen. Auch können beide Stücke
unter sehr, günstigen Bedingungen ge⸗
kauft werden.

Liebhaber wollen sich an den Unter—
zeichneten wenden.

Jakob Schuster sen.
Redaction, Drud und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
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        b 9 22222 2235
5 53532353 533353 —5235355
—4— s5—35855238 — —— 5 *
38 2 5 * — 52222—*
—A — 5586 *222 33
3839 38 3335 53283568
— 2 33 58
22 ——53—5 5—5*872683

7
533385258 5* 25532522
— — —— 5 3 * 22353
— — *3 53538
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525883 38588 73355*23
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355—7 ——553332 —25382*
285 —255 —8 5* 23838
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22 —55 33 —23232 23523 3*
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883.2 55 52 3. 588
5355 37— —263355—3238
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z553 55 8 8 —7778
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5353 5—565658 —— *
—3233577 8s353532828 8
25 3* — —7z755 2 253
58s 32—5358355233 23535565
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—333— 5* 23 332883
—252 S2** 53 325
232 5353 5532855 —5
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52535 3538335 58 5
45
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22 — 28 J
53535 ——
z3838352838 53555 *
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85 3 —— F 3
s3852385 523 J
55 553537* 22 5 —
4587 3338 8 5225
55 2 —I z3
32834 526 253
—* 8—6 53538 F
—— z6820 5336
77 *36 2333228
553 .8 ——————
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3 228 5353
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2— —35338* 25
3573335* O
A *
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8 25 2 22835 2 22
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33573328 2553535 ——3*3138
—2 * *
235382288 253553335* 5135 —X
522 — 3 —8* 25 582532* 2* — 4 25
255 282 22253253 —58 *228 —J *
* * 2 7 4 — *2*
A 3253557 32
——— —A —— 25*5 3334* 235532535
5364 * 82 53, 2280 2238353 2823 52533 22 8
28 23 8 353335387 * * 582 823* 28 5338 —5 22
5 23 *52 e 22 —523282 — 5 5 33358
z5577355 ẽ 23328*7 *2535 828 —B —— 35
5— 35223 58855 286 — —— * 87 2335 —x
—— 7 53825 7 2 * * * 2 2 *
223 2383 —— — — 5360
22235 — 55* 533*88 J— 1 3* *
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5325 3 825323 — 25 685 —5 37753 *48337
5*2 8* 2 — 483 — 82332 *7 5335* 58827
2552 —— A 2* 258 — 2553355* 223233
28 —A 2 8 53535 — 3 *92 * 22 — 5327 33 2857
23, 52 5 — 5855 F 5253* — — —— 55* 8 255355
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52728* —A ——————
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35 z253333838 38 3575 8 — —A 2
2535 723330 5 53533 33323 233523 823532385 — —
57 — * ——— ———— 25 25685 —2 ———
33 z25*5* —— — —5 335838 2* 2352 —
z2532355* 37337533 —833338 8 —* 5553323 — EI—5*
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2*5 72833333 —32338
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253* — 8823335 * 9
2255 353383833335 — 84 22—2222238 — t —
—ez28 22 23 255 —8888** 8 —— — 833 5285333 —5 2*
2*3* — 555—32 z5 328 35 —2—8 —3B32E 2 13
* 2 * 3
25 3535258.5 *8 —— 5z5585* 25 ——
5325 2I2522335 — 75— —33533—23 2 53*5 2
——5 8355 5*588 ————— —2*
— —— 4335 8* 53*8
—5 — — —* 7 — 3 J 258 2
—*35 5223235357 3735 8* 3535 235
3 *c * 8
5ñ325 57238 285.85 5—3253 5—3583* —z5z537—5 2685 28 223
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53337 252335335 —A —— 52 25457—37 —22
2 —232 5 83 32* 2 —— ⁊ 5* 8
— 357 —
S—5 272 ———852323 523238 5—3—z838325 53 7
— 2 252E322* — — 55—8558 52323*853 —A
s—55 583733— 3—8 538525 —52—25 2 534
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3, —z328—85 55—8 7505353535* 5503 ——z5.585 25
2 — 8 3 23 2* 58 2 * * ———— *
23 —— 3 — 55 5883235538— 838338
2575732355.* 233 5323— — — —28525 — 35358 — 58 832.2
*0 22 3 2 22 *
2——88 3 3378 4 1335523
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* 2 2.
32332388 383 2
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—⸗ ⸗ — * * — 2 8 27 —XMI
—35038329 553835 —733238355780525 233833523385353264
33 383 3 —38 3332—5 38353868 8—3388
—22223 2 338*3522. 48 63 25 8. —— 3 5223
———— —— 33857

—A — 2 — — 532 285 35 5*3257 2235 53 2. S2*
2 25735335383* ——— 2338353 2233328265*8
3 3623 5333338833
717227* —5 55 2323 5 —— 2 5253233 3333 * * 2.3 2
2—2 5523 2333253 225 225523282 *2 ——

—2 ** 2 d 522 — —A * —8*

? 532* 3 23553 —353523338 55 — A

F 325 333 3333 5233722 5233 5533 S 323

— 3333 333333358

A 35253—535* 535875 53 3573 3 3353522
22353*522 —* 5*38 338 * 22.2 5 2228

5532— *7 3—6 5557 7227 58328 33 *253 35552 2*533
222* * 555532383333 3335—3332— .353 2223
— 2 2 —— 27 22322352382 25 * 58 53 S

9 5 — —— 2. * 32 3232 55*232* 225 X 2 —3.,5333 2322

88332.3 55 32223533333 38323 555 I23 33 3 — 5,B33

* 2 2 —— 4 28 33 2 2273

38— 733 82*73

536 2—* — 28 8232*— 232 s5* 323222 *22 2 25378
*2 2 —5 — 2 — — 5 — S 2ꝛ7 —

—333323377* 88—— 3—32—— ——325338 352383 723233385 5
222238 42255 * —33 283 * 5233 353325333 2
3233753535333 5 833333233—332355 9

2 3 * 22 8 * — — 23 — 2 * * — 2* 22. *
—3223—— 5 ——8232355875* 253233 .2325 2735* ——

3 22. 2
35538535358 333533335738 833 838

3322 8 — —E3. 52 24* * 8 8352 5255 —
2333 3837 — ——— —A 2. 2. 3 2335 33. 522
553332335233 553 3—33533—33 335 535353233. 3 5 53 33353
3E—25 523357223 87 2*53 *27 25 7 2— R2532
237
— 22.*
33533333 535385338
538608 — 537 833333 —
— 335233383* 225323 A
2. . 2 2. 22 3
J 58 253355533333 533*2*383 25 53332333
8 22 238 32 — 5252325232 „*384353 —XXV
2 2135560 — *835825 55327 * 2 53 5. 25
22 —7 23 3 *227 73 3* 3355238 5x223857 5.5
—2 —8 3 vãa 353227* 222 38 —— 533.35 523
836 ——ã 255532 2 xZ. 5 2. 2 Ar 33832
2335** 3233257 3 2355337 322238
—X * * —A— 2 * —2— 2 * 53 2* 3 2 ã
338 — —A 232858ẽ 73 S —— — 238 A5*
——— 3 5225235830983 22333 5525353 8
* 8 33 —A FJ —— —A 223 5238 —
33 — * 32 52 28 5 —* 2 — 228
3 * — 2 e * 3 2* 223 S 5 2.7* —— 5*2 233223
e — 2023387 —3535553338 — — 225
* 82 — 632 8*5 3 —A — 2252 235 28
* 32 23 — 3253 23 3 233533332535 3 — 28
———— 1353323327335 33323385— 52353388*
33 335 2228 33* ——377
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23.3 235 55 5635 —— 533 233 28 —— 2. 53 23
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* 35 — 5 375332 252602. 5 A
———— —— 25 3* * 537 S3. — *25322 25 3
2 53532 5225*32 233553533 3 53 — ——
3225 53358827 A— 55333332388
— —2 55 23 53 352 ——A — 2 522325 32533533
28 25533538 — 25 — 35237
5* 5257 53555328 — — ** 2 2573283
5587 5. 32355353 —A * 255 355 2 583
2. 3 5* * — —— — ʒ. * *
A 352555 53383455 27525 s 58335*5
35353 33338 ——— 3555553 *
55723335 353333 2537553355 8
7 533355535 2757533 — 2
233 5523 5323 335 85
*2** 5 2 2 —
2 3253335253 *
5233 53337 38
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8— X3 822. 523 23 — * —;—
—5328 *— 34357 — * 2
2 28 2 5 — * 8
283833 325 3 8
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* 3 * 3 58 * * — 7 — * 8
3 38353 5225 5
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25 —53 7 3* *552 . 8 *
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337753888 233 535 *
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7T 256 884 — 2B 4753 4
St. Ingberler Anzeiger.
—. 7 1. 43 z r *
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DV VVVDD—e a —3
Ver St. Ingberter Anzesing eir (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Donnerstags- und Sonntags—
Rummer) erscheint woͤchentlich vi er mal: Dienbtag, D onmer sta a, Samstag und Sonn tug. Abonnementspreis vlerteljäahrig 42 Krir. oder
—W 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krit. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet c...
34 54 ” * α α *æ 24 21n ———— A 7
Nrt. 48. 4. 133 — 9 * Donnerstag, den 28. März. — Hi 14. I I, 1869.
—F —II——— m—e” 28 3 83 v —RE6
4 insa du — — 6 tk bayern 29 kr. Pfalz 37 kr., Oberpfalz 31 kr., Oberfran—
Einla ung zum Abonnement. 3 miiteheunen 358 sr, nserfrauten 32 ir, Saee
D 5 5. FJ—— J 77 57 7577. 35 ——
Mit dem 1. April naͤchsihin beginnt ein neues Quartal ben v7 kr. i J el ee a
mif den St. Ingberter Auzeiger, für die Monate April, un Münch ein, 22. Märze In der Abgeordnetenkammer, welche
Mai und Juni.Wir ersuchen freundlichst unsere auswärtigen zeuie über die Rückäußerung der Reichsrülhe bezüglich der rechts
Abonnenten, welche das Blatt durch die Post beziehen, ihre Bes theinischen Gemeindeordnung vperhandelte, kündigte die Regierung
dellung dei, denbetreffenden Postexpeditionen oder den Postboten an, daß der, Gesetzentwurf beir den Verwaliungsgerichtshof, morgen
rechtzeitig machen zu wollen.. 3m das Kammerpräaͤsidium⸗ gebangen werde. —Der Redacteur. des
AUniern. verehrl. Abonnenten von St. Ingbert. und Umgegend. Volksbot“ (Sigsl) ist heute don den oberbaherischen Geschworenen
welche das Blatt durch unm sie.r e Heitungsträger beziehen, wird zon der Beschuldigung der Beleidigung der preußischen Regierung
das Blan für das kommende Quarlal fortgeliefert werden, sofern reigesprochen, dagegen der Beleidigung des Koͤnigh von Preußen
sie vor Ende dieses Monats nicht ausdrücklich abbbestellen. g2 chuidig erklärt und vom Schwurgerichtshof, Zun zweimongtlicher
Zu zahlreichem, Abonnement ladet ergebenst ein —— Festungsstrafe verurtheilt waorden. ν ι— ια
Die Expedition des St. Ingberter Anzeigers. Munche n 23. März.Die Eisenbeahninie Gruͤn sta di
— ———— tꝛ ckenheiem ist' jetzit in⸗Darinstadt neceptirt, und also au
Deut schland. Meun chen 282 Mearzuꝰ ! Blr Entwurf!! einespfatzischen
München' L10Marz. Gs ist Zeit, daßauch die Fortschritts⸗ Fisendahngesetzes ist nurmehr' git das Präsidium der Abgeordneten⸗
partei sich rüste zum nahen Wahlkampfe. Dahier fand zu die lammer gelangt. Derselbe stipullrt eine Zinsengarantir bis“ zum
sem Zwecke gestern Abends eine Versammlung von Parteigenossen Jahr 1904. Sofort in Angriff“ sollen genommen'“ werden die
tat Wer ie don Enem engeren Kreise vor⸗ dinien Germersheim · Landau-Zweibrcken SaargemtindGermers⸗
oereiteten und eeee Jeinz⸗Worth. aund Frankenthal Freinsheim init einem Gesammt bau⸗
vorzulegenden Punktatjonen des von der WPPartei 'in den inneren aufwand von 17,750,000 fl.; in zweiter Linse⸗ wird die Aus⸗
politischen Ftagen eingenommenen Standpunttes Anfolgender Fasz ührung von“acht - weiteren Bahnrichtungen für Theils mehr, Theils
jung einigtet Jy Revifion des Preß: und Vereinsgesetzes auf frei veniger begründet erachtetnn quu — —
ritücher Grundlage, insbesondere viirch Beschränkunt der ghmjgte IBetelPFnñ, 20. Maͤrienn Kreußzeitung“ demenfitt die Nach—
— ———— politischer Vereines ech richt⸗ Waß den Grafen Usedoul der Madrider Gesaudschaft sposten
— Dee d Dahter kehet Wehtens unhosdew
des Einkammersy ems, insoferne eine entsprechende Reorganisation“ n n ze witiunan 8
der ————— sich als unthunlich erweist. 8) Rebifion der ere a eendde iee dt vn
gesetzlichen Bestimmungen über das Verhältniß“ zwischen Staat —B wu achten — auf ———— e An
und Kirche, zunächst in der Richtung, daß alle politischen und dedtae esoen Vrrge bohung der Marineanleihe
F Pu im 6 Millionen Thaler 'sollen — Gerüchten zufolge — WBehufs
rgerlichen Rechte von dem Religionsbekenntniß unabhängig zu Hleichstellung der Starte und Zufammensehung dern 12 —dirmee⸗
niuchen, die obligatvrische“Ciblehe einguführen, die Fuhrung der uwstettung n meee ee
ae eeet 3* orps — 12 Escadrons,?I3 reitende Batterien und 18 Festungs⸗
XX register den ivilbehörden zu überweisen sei. )Aende arlilletie Compangnien errithtet werden.
rung der Geschäftsordnung der Kammer zur Ermöglichung eines .
cascheren Geschaftsganges, Gewährung des nuverkümmerten Jmitiatin/ Berlin. 22. Märj. Im —A des Abgeordneten⸗
Petitionse. und Beschwerderechts. 5). Beseitigung allet dem⸗ offent· hauseʒ werden Vorhereitungen zur Aufnahme des Zollparlamentes
iichen Interesse widersprechenden Standesprivilegien. 6) Redision! getroffen, das gleich nach Pflingsten, also im lehzteut Drittel des
des Landraths- und Distriktswahlgesetzetz. 7) Reformen des Monats Mal zusammentreten soll, ß
yberstenMechnungshofes, vereinfachte Perception der Steuertr Ftaukreicheι:
und Gefaͤlle, Revision: des Taxgesetzes. 883) Hebung des Hypo⸗ ———— Fraukreich —— 8
thekarcredits ) zunachst durch? Revision des De ree . Pprari s 21, Matzen Der „Constitutionnel“ theilte mit,
n seinem ganzen, Umfange.“ 9), Ahschaffung der Todesftruͤse. —R Leine gewisse: Lzahl Frauen, welche seit einiger Zeit versuchen.
10) Ersparungen im Stagaishaushalt, insbesondere im Militär, eine sociale und potitische Rolle zu spielen, eine, Petition au den
dudget purch Bescitigung aller Aumndthigen. höheren Silellen, Reor- Senat gerichtet haben sollenin welcher sie für das s göae Ge—
Janisation des ärztlichen Verwaltungsdienstes, thüglihste Deschrän! schlecht das Stimmrecht in“ Anspruch nehmen: enn
kung des Garnisonsdienftes! 11)Successive Herabsetzung. der
Zrasenzzeit; ernstliche Anbahnung einer militär-kurnerischen Vor⸗
ildung der gesammten Jugend. 12) Genaue Ueberwachung des
Hensionswesens, insbesondere durch Vorlggeeines Avancements⸗
ind Penfionsgesetzes für Officiere. 13) Beschränkung der. Militär⸗
erichtsbarkeit auf, rein militärische Verbrechen. 14) Freigabe der u pe h
ldvscatire mit Baͤvaheing der Seibstdisciplin durch Abgeordneten— An erika ate d
ammern. — Hierauß wurde dir⸗Frahe der, Wahlorganisation ve⸗ merir ·Au⸗
prochen und die Grundzüge derselben festgtseßt. zur Vorkehrung“ e Aus Cuubaa bringt der Pariser „Temps“ folgende Mitt hei⸗
er einleitenden Schritte gber ein gus ü7 Mitgliedern bestehender — 7Der Aufstand greift immer mehr um sich. Nuevitas
ropisorischer Ausschuß constiktuirt. 75 .2rund Puerto' Principe sind nach wie Poud vong dene gnsurgenten
Wrünnch ern 21 März. Einer Augabe der Augsb-, Abdzty. sbelagert; die Districte des Wostens ar heben sich“ benfallse*
zufolge soll der Handeisminister begbsichtigen, das Tuͤrnen auch. in gleich die projectirte en Its aufgetoben chetxaͤchte )wixd, sg
den Gewerbschulen und Replghansasien des Landes als obligaten wagt es doch der Geueral Dulce nicht, seine Drohungen in Aus—
Lehrgegenstand; einzuführen. —6 führung zurbringen, weil die Insurgenten an den Geiseln, die sich
München, 21. März.; Die Vergütungsbreise, KFür.‘ die in ihren Händen befinden, Gegenretht uen Würden. Aus Spa—
Lostportionen der Militärmannschaften ber Ginquatiritngen find nien find wieder 2000 MannVerftarkumgen eingetroffem wodurch
für 1869 folgendermaßen fesigesetzt; Oberbayern. 28 fr., Nieder⸗ der Bestand! der“ Regierungstruppen über 70,000 Mann hinaus⸗
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        geht. Der Belagerungtzustand herrscht thatsächlich auf der Insel,
oͤbgleich er (einzeine Städte wie Trinidad und Sagua la Grande
auzgerommerth nicht pffieiell proclamirt ist. Unter den neu ange;
kommenen Truppen Fnd bercita das gelbe Frieber nnd die Cholera
ausgebrochen.“ J J

ohne ihn jedoch zu treffen, und danu durch die Wiesen eilten, um
ihim auf der vor dem Dorf sich biegenden Straßze den Weg ab—
zuͤschneiden was ihnen auch gelang. Engelbert, der dies bemerlie,
dolie nach Seyweller umlehren, erhielt aber sofort von Wolter
einen wuchtigen Hieb auf die linke Kopfseite, Rso daßz “shm das
Blut über das Gesicht dief und er zusammmenstürzte, worauf die
drei Angeklagten mit Prügeln auf ihm herumschlugen und ihn
dann mit der Bemerkung: „Er hat genug!“ liegen ließen. Nur
mit Muͤhe gelang es Engelbert, nach einiger Zeit sich qufuzrichten
und heimzuschleppen. Der lIgl. Bezirksarzt fand denselben qu
zanzen Körper zerschlagen, besonders dessen Rücken det Art mit
lutigen Striemen voll, daß er wie eine scharlachrothe Dede aus.
ah, außerdem von dem Hieb auf den Kopf herrührend einen
cindcud des Schadeltnochens, der den am 19. Dezember kinge⸗
retenen Tod desselben unabwendbar gur Folge hatte.
Angeklagten leugnen die That. Der Nachtwächter Weidmann wil
dieselben jedoch an dem Hause, mo guerst nach Engelber
Jeworsen wurde, zwischen 1221 Uhr getroffen und gehört haben,
die diefelden, ais auf den Getödteten die Rede lam, gejagt: „Wir
gaben ihm““ 3
Von Seiten der Vertheidi gung, welche füt Wolter Her
Advocat Rofenberger und für die beiden Lehnert Herr Addocal
eller übernommen hatte, wurde geltend gemacht, daß der Beweil
der in Frage strhenden Anschuldigungen in keinet Weise erbracht
sei, und wurde ins besondere betont. daß, selbft wenn der Nacht
wächter sich in seinen Beobachtungen nicht geirrt haben würde, ei
boch leicht möglich sein konnte, daß der Verletzte im Dorfe von
den Angeklagten geworsen, dagegen auf der Straße von anderen
Burschen geschlagen wurde. Subsidiarxisch wurde beftritten, daj
——
vurde das Vorhandensein von Reiz behauptet. Auf diese Ge—
fichtspunkte kamen jedoch die Geschworenen nicht, indem sie naaͤ
angerer Berathung die Angeklagten für nicht schuldig erklärten
vorauf dieselben so fort in Freiheit gesezt wurden.

SEchwurgerichts⸗Ditzung · 3,.

.4. O nartal. 18 69. —
Zweibrücden, 20. März.“ Anllagesache gegen 1) Jo⸗
bhannes Wolter 28 Jahre alt, Schuhmacher, 2) Johannes Lehnert
28 Jahre alt, Tagner, 83) Nicolaus Lehnert, 20 Jahre alt,
DSeidemveber Alle von Seywe iler wegen Korperverletzung im
Verbrechensgrad, beziehungsweise Betheiligung im Vergeh⸗

ensgrad... *7* o8
Die Angeklaglen waren am Abende des 29. Novenber v. J
in der Wirthschaft von Stopp in Seyweiler, wo sich auch de⸗
Dienfiknecht Peter? Engelbertmit seinen Kameraden Schmid!
snd Waa von Redelsheim und seiner Geliebten, Regina Koch
von Sehweiler defand. Wegen Letzterer gab es zwischen den
Burschen von Medelsheim und Seyweiler Disput, der sich jedoch
bald iegle. Nach der Polizeistunde leerte sich die Wirihschaft und
Engelbert ging mit einem gewissen Johannes Frenzel von Sey⸗
wener in dessen Wohnung, wo er anfing. auf, die Angellagt en zu
schimpfen, als diese plößlich hereintraien, gefolgt don ihren Kame
raden. Engelbert begann wieder zu schimpfen und zu drohen
worauf es plößlich einen Klumpen gab, ohne daß jedoch geschlagen
wurde. Frenzel schaffte alle Burschen aus seinetr Wohnung aus
ie Siraße, wo es zu gegenseitigen Vorwürfen, schließlich— aben
doch zum Friedensschlusse kam. wobei Johannes Lehnert und
Engelbert sich sogar einander lüßten. Als Engelbert, der sich noch
etwaß in Seyweiler aufgehalten hatte, nach Mitternacht heimlehrte.
traf er noch die drei Angeklagten mit zwei anderen Burschen au
der Orisstraße. die mit Steinen und Prügeln nach ihm warfen,

.

—— — ——— 2358 —23
3
—

n
M
Durch katberammerberluß des igl. Be⸗
aͤrlsgerichts dahier vom 15. d. Mis. ist
mir die Verwejung der durch Verseßung
gieines Collegen Hrn. Neu erledigten
Gerichtsbotensielle des Cantons Blieskastel
his zur Wiederbese zung derselden überiragen
worden. F

Sehuss enigegennahnmte verVicutesau
fräge für diese Stelle werde ich von nun
an jeden Sonntag Nachmittag, Dienstag
und Freitag in der bisherigen Schreibstube
meines Collegen Hrn. Neu zu Blieskastel
anwesend jein, in der auch zu jeder andern
Zeit, den disherigen Schreibgehilfen des
Hrn. Neu Aufträge für mich ertheilt wer.
den koͤnnen; ebenso wird Herr Geschäfts-
mann Matkotte zu Blieskastel Dienstes⸗
aufträge an mich in seiner Wehnung
besorgen.

Geschäfts Empfehlung.
—T z—— 3 ocolude . TMee
—8 hiermit ergebenst an, daß ich der Compagei πιν
emsiehlt Ie r
3. Ariedricqh.
— —— Ingteret Banneꝰ
ganz nahe gelegen, find zu verpachten.
Joh. Hofmann sent

nschlagenden Atbeiten nwernehme. — uns
und tasche Bedienung wird zugesichert
Meine Waohnung ist bdei Herrn Ph
Wentzel, Wirth im Josephsthal.
Geneigten Aufträgen sieht engegen
Ergebenster
Matthias Volk, Tüncher.
OIIvenoel Nizza;
—XRXEL
Ool goreinigtes;
Schweizerbutter
ompfiehlt

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛe. Preis⸗

der Stadt Zweibrücken v. 25. Marz

Weizen 5 fl. 41 kr., Korn 4 fl. 37 ir
Gerste 2reihige, — fl. — kr., Gerfle vier
reihige, ⸗ fl. — ir. Spelz 4 sl. 3 kr
Spelzkern — fil. — kr. Dinkel — 4
— kr. Mischfrucht. — fl. — kr. Hafe
4 fl. 23 kr. Erbsen 4 fl. 29 kr. Wicke
4fl. 2 kr. Kartoffein 48 kr. Heu 2 fl
4 it. Stroh 1fl. 28 kr. per Zentnet
Weißbrod 122 Kilogt. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogt. 15 kt
ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 8 Kil—
27 it. 1 Paar Weck 9 Loih 2 kr. Rind
fleisch 1. Qual. 16 kt. 2. Qual. 14 hr
Falbfleisch 12 ir. Hammielfieijsch 14 ir
Schweinefleisch 18 kr. der Pfund. Weir
24 ir. Bier 6 kr. pet Liter, Butler 34 kr
dert Pfund.

Selbsiverständlich übe ich auch während
dieser Verwesung meine Amtsgeschäfte als
werichtsbote des Kantons Zweidrücken
fortwahrend aus. PTF

Zweibruͤden, den 29. März 1869.

Rettigkgl. Gerichtsbote.

H. Schermp,
vormals: P. Stier.

— MWM

—— —
Ich ersuche hiermit alle Jene, welche
noch Acten bei mir liegen haben solche
unfehlbar in den nächsten acht Tagen
in Empfang zu nehmen.

Blieskastel den 25. März. 1869.
Neu, kgl. Gerichtsbote.

—ZBZBä2ò————
— — —
Ein Handwägelchen zu verkau—
fen bei Karl Fleischbein.
Fruchtpreise der Stadt

Kaiserslautern dom 28. März

Weizen 5 fl. 88 kr. Korn 4 fl. 33
Spelzlern 5 fl. 29 ir. Spelz8
57 kr. Gersie 5 fl. 29 kr. Hafer 4
28 kr. Erbsen 4 fl. 32 kr. Linsen 51
b kr. per Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 20 kn
3 Pfd. Gemischtbrod 11 kr. und 2 Pfr
Weißbrod 12 kr.

Redaction, Druck und Verlag von F. X. Dem⸗* in St. Ingbert.

—— R

Ilees a men,
Enochenmelil,
bifligst bei
M. Beer, Jum.
—
        <pb n="183" />
        7—— ——3853235 55 82—
553 335585 55553 53551 5s—kRE23S— 522
——— —A— — 2 53 288 22864
5z538 355538535 — 3 3 2 8721
3 ß3 3 —83 338
d 58 — —27 5538— 8 —A J 28 5
55 R —8 — —— 538* 8 13 5 5 — * 22*
183 735* z** 2525 — 88 55 8 — 538
555 —— 23 ESME- EEBBSA.IF 85—5552 IEISXIS —— —
25 ———— 22* — z6 722 2 —— 5 28*8 — *225
3 B—* —z5 3 —2873855 373
* JIp ——— —— 5* 32383 522859 *
* * 7 * — 27 * —
e 836
* 5 8 * * — 58 * — —
3237 3 35
7. ẽ —— 3 * 2 8 ——— 822 —*8* J
25 5254 —5833* —— 53 2 55—858 333 327
258332 5533558 —2388— 7532 —z38*3537
unt d — * — 9 —
55 2373—35——— —5 72 —e —
—A 83 — — —512 2858
38—383— 3—* ——— 333 — —583
2* 2 235 — — D ——— — —A——— 55385 — 5* 2
— z 38 3335* 75*2823
225 8— — 232 * 28 — *5 322 z6 — E —— » 55 — —
—— 5325 2235 3— 1 25 2 5— ** 2* 8 —28
— 338 58255 252 — 55 *15 55855335 —2 — 32585
— 6 —A —A 30 82 7* 3* * 3323 58
e 33—36 s3 8 332
—— — J * * —— »34
331 — 33 73283 —3
—— —A — —7 , 225 — 2 223 52 —2* ñ z
2 2* 3850 * Ez6S. — — *252—3 2822328
. — —2 7 2 — — ẽ ẽ 7 32 3
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»—— 2 — 33 2232— —33 ——— 8—
3 33 633 533 3 38
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»52 2 * 2. —— — — i E 2 3— P 2
e 37
— 58 —z58 5283 28 —358 28
575 7755837 733 7 732 732 2233332 J
733 a 8 63 53
—33 5—35 ——333 33 3 * 22
533 * —— ec — 4 —— 5* 2*233 7 *—55 üe 5 —3 —5 F 7
53353 —32358 58123 3237383 .782538355* x523575 *8 2
3 32 33 —7 33833185853
E 2 —5 —— *8537 *
52735 85257 357— 5352 328 7—æ22 ; 5 2—z75 38 —5 3
5555 3235— 2 5885 ——333553 ——— — — —,1
53538 8* —852855 228 —288 223332633* 3 32 135
z3 3— —23—3 8283 3— 83*
333 3 335 3 38
——— — 55 5 53 4552 —— 5* A———
53238 — — * 2235 ———— — 6 5*
3** 5523 —5— —— — 5322 23— * * —— 223 — — 583B 5 7
23288* 0 53818 2 —z35335538235 * —A 2 * — —
— —*55 6782 22 52353 35335 53 557 —A 258*8 3
—2* — * 53 523 5— * 5355 —— — 8 2
——538— — ——2333237—— —2—5 — — —
252z —757533533453535 z3 8 33
3 3
2 —5 — 253 3* — 534 5522 2* 53.,33 253. J * * 2* 5 —— 8
S — 6——8 —8— 138

2 28
242 —
23222 *
24 333753533353355
233982 — 5*
*
—A 25z —33z3335 — 22 — 22 2—
23255 233333526357 328 333 252
—78 — 23553* — —— 232 523638 25
25854 —A —A 525 3233 332— 2383
23 2 3 5* 22 *2* —ã— —— A— z33333338
233 2 5555* 38E5 * 55 253—2 2 5 325653
*2332 537 —A 37577 3283 5325
2* 5 — * — 33
—A A — 333323338833 3333333 —A—
ss853 5 53 328 3335523 533833 383 ẽ
252 —8 * ——2 2 —A 2 * 8* — —2 52 *
3 7 23* 5523 32338 — 52 — 5 5
72 —2 — 8 »577* —S8 ꝛ ———— 53 3523 — — 2 3 2 8
—— — — 232 — 22 323222 —X 2825
23 58252 —— 3— 332 ——— 2822 2 RB 533 * 235888
2232 * 25 —555 —z25536 5 Iz2—E528 5 5 65 *21 3 —7
532 553— 2 3 8 55 2535538 8 N . *3 3 2535*
52583 z33552 585 *22 s338333337* 6*8 233
53 S— — 52 * 133538353 *8*
27 — — 6833 2 se— —A 523333 —8 55884 s53333353537
— 23235 * *——325 333333— — *37 35323
A 28 3855 33323 533 *
A s332 —
— 3 228 357 — 53858 —832 3 5353 2 753
58 . 5ẽ22 232 232533 —A 35333325 —37833,233
—3 2 — 5 224 — 5* 3153555553353 573 333 —253267*
242 .. 233* 53527— 8 533 — —2535333738 2528335 *
* * —A — 58. ——A —E —— 2 353322 735257 *
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2 22 2328 — — OO7 Ez— zGs7 5323 2226 85 2 528
23383338333 3 —8 V2 3 2 * E 2 — — z2325352 2 35332
2* 25 — 28 S 3*5532 2 — — 23325 — 2* 8
— — —A A 533353555 * — 5 5 223 25* —
58* 235 —— 21338 255 * z—3—867 * 537 25835
c785858 — 556 — 2373 55533737 2635 223338 32335
21227 — — —3837 —853283—33355
83552433323 — 2 333 243* — — 2 — 5B
— 5*525 55 8 * 5023 552 Z255 555
* — 25 — 3 — 22
— 55385353553—235
— 2 —H ** *
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3575 2*—2
525

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— —⸗ 82
—— 515385 75 2521
I 22 23332 3 —2— h 2 3 — 22
343 2333 2453538 1335* 53 37 464
7 j 2* 8
3383 2 5 5 33z3383 —3 527
58 ⸗2 j * * 8 2 * 23 2* 8 2*7 —3
58— z 8 22 53 — — 2—2 5723 2 3 — * 3 — *

528 — 82 9 23 52 855—— —„ 52 3 532 8 25. * 35*
55 —23 *58— 25533 TEESG 555.5 7 3—535 — — * *
*5 24 522 2 * * * —3 * — AÆ * 5232 223228 2 2
5 — * — 2 —J —8 5 — 322— 2 52 —ñ— — 5
582, —2—355 — 7 S—25173 532 3 8 —— T. S * 2

* 5* —, 5 5233328 323352 3 27 3 —
— 23 23 — * 52 53 32. 53.
322 —32 25 58 — 25555335 92 38 533 3 323 5
— 25335 8335 235583658 228—,38 53 52 755*

— —22 —32N2 — 3* * — 2 23 28 — — — S —

—X — 8 — 2 2 3 * 2 — —8 2 8
38— 3555 J. 86323 ——— 858378 553 3533 — 2 325
3555 53272323 3, 35—z5 553353835 — * 353
—128 ..352353 —z838 3253225* 823,223287 DTʒ 532
EJ— —A 55 8223738358 8* — 28 —
ẽ 53388585 55* 55 5535.,222 15 —8 328 753 3—
—— 253 *8585 75 —8 235——5——38 2 8 322253 —

*8* —A— 2 —25 33 3 5233 —
8233 333—82 2* 58 — 285 232 —2* 52488 *
* 522 5522 —555 28 533— —23322 — 5525 8235 33 —
—3 3 5 33357 *33 8755—3355. 353373353
— ——— — 28823 5* sz3sS733353333533353 725333 53333

22 53z5353353532537* —2235 52528 8 555533233333252 —
555585 533285 3853555* 253—3382255 —3252 3
——83 3253533388 A 3 3 37

2 — 22* * 2. 3 2 J 3
3843 63388
52 * *

553 33387 7343— 5352333573 857
* —* —2 8 2 5.252 32 35* 2 —A 2* 5
—5274 38338 s83338 ——5 2565 55 8B852 55 23 α
7355351332 825— 26032 —EC —*

z 56B52 m —A— —
        <pb n="184" />
        3555337*
538 25553 45
3335588 5588 5328
538 233 — —— — — 28*
5 *252338 28 I55z5 3483 3857
37 5658 —— — 22 ———
— 2 —E 2. 23 7 ——
75.33 868 283 2335*88 25528 — 3557 —* g93 —z52*
37 5153 5 7 —433— 2 2 253 77*3 5353* —ã— —
2 2 — * * 35 3 *27 225 * 2. * — —
*5588 ——38 2 3*8*27 * 2585 8 2583238
—3 5533388 z—35 *2* 5557— 5537 25* —
38** 2222 * 28 —58* — 87 28 27233 I 25. 88
E.* ** 25252 23 *8 *3585 —A 3282 5. 52
3 22 38 *8387 2 2594; 2 5235 25 —— *7 *252
2 — 7. 22 4 32* —— 2335* ———— — —5E2 23*
——J3 *8 5 3 38 2 — — *35 —— —— 5
8 J — ie —000 — * 80 2*7 —— 8 *
3833 538 — — — S ————
5 328 5*762 —58*5 383 2888 758æ — 537 *
— 23 5282 —— x5 2258 8
322 25 — — — 35 ——— 53282 * 33
I8 — — 323* 2.58 —32 2. 52 * 3* —— 358
2 EL 5* T 23 235 2 —— ** ——— *
78 ——— 758— *58 EZ1 8323 e——
8 ι J B. 8 55 * 52 5244 242 J 4..
55 5357838 —ãA S58 95538 5 8ß 27 *
— — 2 2355 —— — 2. —5 7275 25*3 * 5
—————— 8 7 —— 38 ——— — 83333 *
— 2* * — * 3X c 27 D. 2 25* — 2**— 3 23 23.* —A Sae —
2 28. 5 * RC *6 —— — 32 528* — 22* 283 ———— —ER 2
— 2 — —* —8 2 v — — ** — — 272 4
— —— *53 2225 27 2* 3. 5 5226 —
22 —— 2455 8 *2532 T83843 *
—5 — Ie 75 2 *53 . —— —
— 238258* 7232 2—x33 ——— —— —
32 ——— 5 ——— 225 *
7*8 3 —3 2825 55 23 3 28835 — 53233— 555 58*
* * * — 22 — 25 —
2 — — 538 —56 — ——
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* 22* * 72 * 7 . E — —
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— — *525—2235533—
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53. . ẽ 55— S 555 * 5553583 87

2 * ——A— —A * 5* —

3 3— 3—83
523 —64 2—. 5832 8 82 5 2.53 5
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— —— —3 —*—3—3—3553352
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        Slt. Ingberler Anzeiger.

— I——
6
— — —

der Si. Pngberter Anzerger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Anierhaltungsblatt, mit ver Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
eummer) erscheint wöchentlich vi e r in al: D ienstag, Don nerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis viertelahrig 42 Arzr. xder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Krzr, die dreispallige Zeile VBlattschrift oder deren Raum berechnet
— —2*— *— —— 77?
—A Samistag, den 27. März. 5869.
4.. J * ⁊ FVeind Deulschlands ) gesagt: Nur zu häufig halten wir hier, an
Finladung zum Abonnement. dem Boden der freiesten Aagitaien Sere die 3*
nit dem 1. il nächsihi i es Quartal ien Bestechungsversuche zu Gunsten des gestürzten Fürftes
uf wVue n aApril pe Wie April, zu eee kennen zu lernen, welche au die
—* und Juni. Wir ersuchen freundlichst unsere auswärtigen dedeutungslosen Subfecte, für ein Hurrahoch in irgend einer
bonnenten, welche das Blatt durch die Post beziehen, ihre Ber obscuren Kueipe bezahlt —V Doch nichts hat uns mehr von
selung bei, den betreffenden Postexpeditidnen oder den Posbolen der Fäulniß der hannoverschen Myrmidonen und von der Cha
ehtzeitig machen zu wollen racterlosigkeit der journalistischen Handlanger ũüherzeugt, als dieses
uUnyern derehrl. Abonnenten von St. Ingbert und Umgegend, neueste Product, welches den frechsten Vaterl andsverralh zu Gunsten
velche das Blatt durch unsser e Zeitungsirager beziehem wird der Welfen bredigt, eine französische Invasion als ein nothwen⸗
as Blatt für das lommende Quarlal fortgeliefert werden, sofern diges Uebel preist, und zum. Schlusse behauptet. daß die Siege
je vor Ende dieses, Monats nicht ausdrücklich abbbestellen. tanzösischer Heere nur gegen das ũübermüthige Preußenthum, nicht
Zu zahlreichem Abonnement ladet ergebenst iinn e der — da Frantreich kein
iti i erlang aq; deut e n . r ι ..
Die Expedition des 5t. Ingberter Anzeigers. eee en p
—⸗ Madrid, 22. Märg. Einige hundert Weiber machten vor
dem Loeale der Cortes eine lärmende Demonstrationegegen die
Conscription, die einen Zulauf Nengieriger und große Aufreguug
verursachte. Ein republikanisches Cortesmitglied fordertendie Hau⸗
fen auf, in das Sitzungslocal zu dringen, worauf Prim Trnppen
zum Schutz der Berathungsfreiheit herbeiholen ließ. Die republi⸗
kanischen Cortesmit liedet Garcia und Lopez miß billigen übrigens
die Demonstration.
Madtid, 24. März⸗ Gestern verwarfen die Corteß den
von der republikanischen Partei eingebrachten Antrag nuf Abschnf
ung der Conscription. — In Folge der anf Prims Befehl ge⸗
roffenen militärischen Sicherheitsmaßregeln ist die Orduuug micht/
mehr gestört wordeuu. —
S“”c”hwurgerichts-Sitzung.

Deutschland. —

München, 23. März. Reichsrath Freiherr v. Thüngen
jat das Referat über den Entwurf eines Gesetzes „die Maß—
ind Gewichtsordnung betr.“ vollendet und darin unter Anderm
uch den Dank gegen die Staatsregierung für diese von ihr ge—
aachte Vorlage zum Ausdruck gebracht, da das Bedürfniß eines
leichen Maßes und Gewichtes sich micht allein in ganz Deutsch⸗
and, sondern unter allen gebildeten Nationen der Erde schon wie⸗
erholt und immer dringender geliend gemacht habe und gerade
a am eutschiedensten hervortrete, wo die Verhältnisse eines kleine⸗
en Staates eine Ahsonderung, ein Beharren auf einen geschlos⸗
enen Standpunkt nahezu unmöglich machen. —

München, 24. März. Durch königliche Entschließung ist
er Landtag bis zum 20. April einschließlich verlängert. — Die
ür den diesjährigen Sommer anberaumte internationale Ku ee
russtellung zu München wird auf das nächste Jahr!
erschoben.

Würzburg, 23. März. Wie verlautet, wird das bei
Schweinfurt zusammenziehende Lager aus dem 2. Armeecorps und
aus 25,000. Mann mit 8 Batterien bestehen. General v. Hart-
aarn wird den Oberbefehl haben. 1—

Berlin, 24. März. Die „Spener'sche Zeitung“ bezeichnet
ie von hier aus an den „Alt. Merkur“ telegraphirte Nachricht,
oornach Bayern und Wärttemberg in Nördlingen wegen Herstel
ung der im Prager Frieden vorgesehenen nationalen Ver⸗
indung mit dem Norddeutschen Bunde verhandelt hiätten, für
nbegründet.

Wien, 21. März. Der vollständige Abschluß der finan—
iellen Ergebnisse des Schützenfestes läßt die Gemeinde Wien nur
nit der kaum nennenswerthen Summe von nicht völlig 7000 fl.
clastet erscheinen. Es wird mehr als eine einjelne Firma geben,
ie aus den „deutschen Brüdern“ einen höheren Profit heraus
gejchlagen haben.

Frankreich.

Paris, 19. März. Die „Patrie“ erwähnt ein Project,
vonach der Kaiser und die kaiserliche Familie bei Gelegenheit des
sundertjährigen Geburtstags Naboleons Ldessen Geburtsort Corte
uf Corsika besuchen.

Paris, 23. März. Die Katholiken Frankre ichs weiteifern
nrin, dem heiligen Vater ein Geschenk zur Ju beifeier seines
»djährigen Priesterthums am 11.April darzu bringen. Die
Unterzeichnungen werden mehrere Millionen einbringen; die
Stadt Lyon bereitet ein pra chtvolles Gewaud in Seide und Gold
ür die Erste Messe vor, die der heilige Vater nach der Eroöffnung
es Concils feiert. —WV 2*

England. —

In dem in London erscheinenden demoeratischen Wochen⸗
aun „Herrmaun“ wird über das neueste Hietzinger Prodüct:
Vho is the real enemy of Germany“, (Wer 'ist der wirkliche

IJ. Quartal 1868

Zweibrücken, 22. März. Anklagesache gegen Andreas
dertel, 23 Jahre alt, Soldat von Flemlingen, ven ee
Körperverletzung mit nachgefolgtem Tode: Dec Angeklagte kaoͤm
um 1. November v. J. des Abends um 10 Uhr in Uniform und
mit dem Säbel an der Seite mit vier Hainfelder Burschen in die
stau'sche Wirthschaft in Flemlingen, wo bereits ein gewisser Jakob
Minges und mehrere andere Bursche von dg und der dortige
Nachtwächter Valentin Hertel, Vater des Angeklagten, sich befanden.
Der Angeklagte suchte mit Flemlingern Streit, stieß einen derselbeu
im Hausgang herum und wollte auch mit einem Zweiten anbinden.
als Minges, der die Wirthschaft zu verlassen sich anschickte, gerade
»azu kam und bemerkte, es wäre Feierabend, sie sollten heimgehen.
Auf, des Angeklaägten Autwort: „Es er dich kein Hundsfotz
mm“, exwiederte Minges: „es geht mich so viel an, wie Dich“,
vorauf der Angeklagte und dessen herbeigekommener Vater über
Ninges herfielen und Ersterer demselben mit seinem' Säbel einen
charfen Hieb auf den Kopf versetzte. Der Wirth schaffle Alle ans
vem Hof auf die Straße, wo der Streit von Neuem zu deginnen
drohte. Hier hatte sich Minges zuerst mit seinem Messer, dann
nit einer Planke bewaffnet, um dem Angeklagten nachzugehen, es
vurde ihm aber in Folge des starken Blutverlustes schwach. Die
dopfwunde, die eine Verletzung und theilweise Spaltung des
Schädels in Folge hatte, zeigte sich nach einigen Tagen döchst
Jefährlich und verschlimmerte. sich, immer mehr, bis endlich am
27. Januar abhin der Toͤd eintrat. Der Augeklaste gibt den
Schädelhieb zu behauptet aber, von' Minges zuerst angegriffen

vorden zu sein. aie *
Der Vertheidiger des Angeklagten, Herr Rechtscandidal Lohr,
suchte auszuführen, daß der gefährliche Hieb nicht im Hof gefallen
sei, sondern erst auf der Straße, nachdem Minges sich mit denm
Messer und einer Zaunplanke bewaffnet und den Angeklagten da⸗
nit derfolgt und mißhandelt hatte; Letzterer habe sohin in Noty⸗
vehr gehandelt, und höchstens die Grenzen derselben überschruteu
        <pb n="186" />
        edenfalls aber sei er ducch die vorausgegangene Mißhandlung
gereizt, auch zemlich angetrunken gewesen, dahetz geminderte Zu⸗,
rechnungsfähigleit angenommen metden müsse. D übrigens khrne
auch der Hieb nure unabsichtlich getroffen und die nicht gewollte
— F
borliege. — Die Geschworenen bejahten die Hauptschuldfrage
derneinten dagegen alle übrigen Fragen, worauf der Angeklagte
zur Zuchthausstrafe von 6 Jahren verurtheilt wurde.
Zweibrüschen, 28. März.— Anklaͤge gegen Johann Lieb,
uletzt Guterexbeditor bei der pfälzischen Ludwigs⸗Eisenbahngesell·
schaft in Zweibrücken, wegen Amtsuntreue. Vertheidiger Hert
nwall Petersen. Der Angeklagle wurde am 10. April 18658
als Guiter⸗Expeditor nach Zweibrücken ernannt mit einem. fixen
Gehalt von 600 fl. und 100 fl. Wohnungsentschädigung; diese
Beirage wurden im Jahre 1866 auf 650 und 150 fl. erhöht
außerdem bezog er an Emolumenten jährlich etwa 400 bis 500
I. so daß er ein Gesammteinkommen von etwa 1800 fl. hatte
JIu Folge verschiedener im Dienste vorgekommener Unregelmäßig
eilen und Vernachlässigungen wurde Lieb am 11. Sevptember
1868 als Expeditionsgehilfe nach Ludwigshafen zurückberufen und
aleichz. itig Hr. Controllvorstand Faust von da mit Revisjon' der
asse und Uebergabe der Güter-Expedition Zweibrücken an den
ieu ernaunten Güterexpeditor beauftragt. Während ein ober—
lachlichet auf Grund der geführten Bücher vorgenommener Kussen⸗
urz einen Ueberschuß zu Gunsten dets Angellagten ergab, wurde
zurch eine gründliche Vergleichung der einzelnen Belege, Rech⸗
nungen der Handelshäuser, Frachtlarten und Rollkartenregister ein
Deficit von 2914 fl. zum Rachtheile der Bahngesellschaft consta—
irt. Der Angeklagte gibt dieses Deficit zu, behauptet jedoch, er
habe keinen Kreuzer aus seiner Kasse veruntreut oder in seinen
Rutzen derwendet; wie das! Deficitentstanden und eine solche
Dohe erreichen konnte;, koͤnne er sich micht erklären, ebenso
aibi der Angeklagter zu. daß er die verschiedenen· Bücher
wnrichtig geführt habe, dies sei geschehon, um die Entdeduug, des
Deficits zu verhindernnnn. ””
In der Sißung vom 24. März, wurde nach Verlesung des
Anllagealktes: und der Constituirung des XXO
der Zeugen geschritten. Durch. die Beweißaufnahme wurde nament
lich festgestellt, daß Lieb den Conto des Rollführers Welker durch
anrichtige Eintragungen im die Rollkartenregister, und Einstellung
nucht · geschuldeter Betrage in das Soll des Welker um 1549fl.
zu viel belastet, daß er an die Actienbrauerei Tivoli, welche für
Biersendungen nach Neunlirchen eine Nachnahme von 268 fl. 47
— bezahlte, trotzdem er
sie in seiner Abrechnung mit der Hauptkasse in Ludwigshafen als
ausbezahlt aufgeführt batte. Von der Dingler'schen Maschinen⸗
fabrit hatte Lieb für Francatux zweier Sendungen Ende August
ind Aufangs September zufammen 848 fl. erhalten, ohne diesen
Betrag in sein Cassabuch einzutragen; auch in dem Contobuch
der Fabrik sindet sich diese Summe noch als Ausstand der Erpe⸗
dition vor. Um sein Deficit zu verbergen, stellte Lieb in die
Monatsrechnungen der einzelnen Absender, welche in beständigem
Verkehre mit der Expedition stehen, die vom 1.- 6. des folgenden
Monales von ihnen zu erhebenden Frankaturen und Frachten ein,
währeud er bei den Abrechnungen mit der Hauptkasse in Ludwigs
hafen diese Betrüge außer Ansatz ließ. Auf diese Weise hatte er
oin 1B, Sepiember 1868 der, Firma „Hech, Roth und
Schwinn“ in Irheim 526 fl. 35 kr. für Francaturen zur Last
gesetzt, so daß er nun diesen Betrag der Hauptkasse gegenüber
entlastet schien. Im Ganzen betrug, wie schon erwähnt, das
Deficit des Lieb 2914 fl. Dasselbe ist theilweise gedeckt, da die
Caution, welche der Schwiegervater des Lieb mit 300 fl. für ihn
stellte, ind der Erlös einer Mobiliarversteigerung mit 608fl.
beichen Lieb an die Bahngesellschaft cedirte, hiezu verwendet
durden. Nach. Aufstellung der kgl. Staatsbehörde soll Lieb für
seine Familie sowohe wie für sich selbst mehr Geld ausgegeben
haben als seine Verhältnisse es erlaubten; namentlich soll er in
ben letzten Jahren bedeutende Anschaffungen an Moͤbel und Kleider
gemacht and in jüngster Zeit eine Wohnung um den Preis von
300. fl. geimiethet haben. Der Angeklagte wurde von den Herrn
Geschworenen für schuldig ecklärt und zu 4 Jahren Zuchthaus
quf einer Festung zu ersteben verurtheilt.
Vermischtes.

p.Kaisershautern, 20. März. Am 31. ds. Mis.
tagt eine Wanderversammlung der „Pollichia“ in unsern Mauern
und sollen interessante Vorträge in Aussicht stehen und wird
Herr Professor Dr. Neumanwer sich ebenfalls daran be—
theiligen. J

4. Der Stadtrath von Neustadt hatte beschlossen, daß bei
Leichenbegüngnissen durch die Stadt nicht mehr gesungen und
laui gebetet werden dürfe, welchen Beschluß die Provinzialregier⸗

ung jedoch nicht genehmigte. Der Stadtrath ergreift Recurs an
das Ministerum .. 53 V *
*Dasit bayerische Ungarn“ wird unsere Pfalj von⸗ dem
Münchenet „Original-Correspondenten der „N. Frz Pr.“genannt,
weils dieselbe für ihren einhermischenCivilprocetß das wreueste
Münchener Gesetzgebungswerk nicht eintauschen will. —9
FBildhauer Hornberger aus Mannheim hat ein bedeutendes
Restau rationswerk, die Herstellung des Grabmals von Franz von
Sickingen in Landstuhl unternommen. Das Grab befindee sich
in der unterhalb der Ruine, des alten Schlosses gelegenen
Stadtlirche. J
—FIn Mannheim beschäftigt sich eine Anzahl Hopfen⸗
händler mit Gründung eines Hopfenmarktes. . t—
rFBSeidelberg, 21. März. Gestern Abend starb hiet
dertẽ Dr. Alexander Pagenstecher, gewesenes Mitglied der badischen
zweiten Kammer und mehrexer parlamentarischen Versammluugen
m 703 Lebensjahre. J
PAachen. Dieser' Täge trabein sehr anständig gektetdetrt
Fremder in der Rähe des Eisenbrunnens gelegenen Neuber'schen
daden und verlangte einen werthvollen Gegenstand, den er zu
einem Geschenk bestimmt, zu kaufen. Man zeigte ihm das schönsit
ächsische Potzellan, sowis das lkoftbarste böhmische Krystall. Ein
rachtvoller Kelch, 40 Thaler gewerthet, zog besonders seinen Blic
auf sich. Er nahm ihn zur Hand, betrachtete ihn von allen
Seiten und ... lleß ihn fallen, so daß err in taufend Stücke
zerbrach. „Mein Gott, wie ungeschickt bin ich! aber sie; werden
einsehen, daß ich an diesem Unfall' keine Schuld trage;
„O das ist zu stark,“ riefen drei bis vier Stimmen, mein Herr,
ver zerbricht, der zahlt; Sie sind daran schuld.“ Während dieses
Strestes traten zwein anderet Herren ein, dis von denr Vorsallein
enntniß gesetzt, wie voraus zu sehen war, dem Käufer Unrecht
zaben. Dieser, nachdem er noch einige Zeit sich mit dem Commis
verumgestritten, zieht endlich⸗ murrend. sein Portemonaie und über⸗
zgibt dem Cassier ein 1000 FreBill et, der ihm sofort 860 Fre.
herauszahlt, iwor auf der Fremde zögernd' den Laden verläßt.
Mittlerweile⸗ besahen sich die anderen Herren einige Gegenstände,
kaufen welche ˖ und bezahlen sie prompt, worauf auch diese sich enb⸗
sernten? Man glaubt vielleicht, diese beiden Herren würden den
Vor fall benutzt haben, um Einiges zu anectiren; keineswegs, aber
rinige St unden später, als man das 1000 Fre.Billet mechseln
wollte, bemerkte man, daß dasselbe⸗ falsch war. Man wird dies
vohl nicht einen Diebstahl durch Einbrechen, wohl aber durch
Zerbrechen nennen koͤnnen. F
7 Das Dorf Böhlebei Hagen (Westph.) wurde durch sei⸗
nen Geistlichen plöttzlich zu einem reichbesuchten Wallfahrlsorte ge⸗
chaffenn nde zwar durch dessen Wunderkraft, Kranke durch die
Kraft sein es Gebetes zu heilen; für Katholiken wie für Prote⸗
tanten ist dessen Gebet gleich kräftig. nur bedarf es der Anwend⸗
uing verschiedener“ Ceremonien für die verschiedenen Confes⸗
ionen; der neue Heilige soll früher gewisse Wechselgeschäfle
etrieben haben.
p In der Nacht vom 15. zum 16. März“ wagte sich ein
Trupp von nicht weniger als -sechs Wölfen in das luxem⸗
burgische Dorf Sinnen. Auf! der“ sofort veranstälteten
Treibja gor gelang es, eines der Raubthiere, ein Wölfin, znu
erlegen.
fWien. An die laiserliche Lotleriedirection ist ein Droh⸗
brief gerichtet worden, des In halts; daß „wenn drei angegebene
Nummern nicht gezogen würden, zwei von den bei der Ziehung
anwesenden Herren durch das dezeichnete Instrument (folgt die
Zeichnung einer Pistole) „verpflegt würden“
F.Waͤen, 19. März. Die Theater-Vorstellungen, welche
unter dem Protektorat der Fürstin Schwarzenberg in deren Palais
von Mitgliedern der höchsten Gesellschaft stattgefunden, haben
eine Einnahme für Wittwen und Waisen der auf der
Fregatten, Radetzky“ Verunglückten von nicht weniger als 23,000
—AXX—
(Eine Gruben-Erplosion.) Man schreibt dem
„R. W. Tagbl.“ gus MährischOstran: Der Montag, der
Unglückstag für die Kohlenwerte hat hier wieder seine Opfer
gefordert. Viehe der Arbeiter kommen nämlich noch etwas sonn⸗
iägiger Stimmung in die Schicht und sind in ihrem Uebermuth
an diesem Tage am meisten geneigt, die strengen Vorschriften,
die zum Schuß des Lebens der Grubenarbeiter bestehen, zu über⸗
chreiten. Zu dem in einer Strecke des am Bahnhof Ostran ge⸗
egenen Franzschachtes beschäftigten Arbeitern, die sämmtlich mit
Sicherheitslampen dersehen waren, kam ein Junge (sog. Schlepper),
das offene Licht in der Hand. Einer der Häner verwies ihm
diese Unvorsichtigkeit in Anbetracht der entzundlichen Gase, die
hekanntermaßen dort ausströmen, der Junge scheerte sich nicht
zaran, und ehe noch der Häuer demselben die verdiente Züchtig
uing angedeihen; lassen: konnte, geschah das Schreckliche. Die
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        aagenden Wetter entzündeten sich die Explosion erjchütterte die rundwusser durch und eD dver; Knabene giad sechs
Immerung und die einstürzendo Decke begrub sümmiliche neun. an Pferde derloren dabei deve 2Der⸗gudrang des? Waͤsfers
esem Orte befindlichen Arbeiter.“ Zum Glücke war Hülfe schnell pae so start, daß als man die Pumpednarbeiten ließ, nach
ei der Hand, die Verschütteten auszugraben, von denen einer wölfstündiger Arbeit, die stündlich P2800, Tonnen Wasser zu; Tagt
odt (Bruch der beiden Oberschenkel), die Anderen mehr oder örderte, im Hauptschacht der, Wasserstand u 16 Zoh qbgenom⸗
reniger schwer verwundet und verbrannt, hervorgezogen· wurden. nen hattene * ,
der Schuldtragende büßt seinen Uebermuth mit dem Verluste 7 Die Vervolllommnung der Telegraphie schreilet, von Tag.
ner halben Haut, die schrecklich verbraunt, in Fetzen von seinem ur Tag fott! Kaum, daß wir aus Amerikg von einer neuen,
be hing 3 35xrfindumg gehvrt haben, welche es exmöglichen soll,daß zwei⸗
Doer. Schriftsteslet (Mitarbeiter des Siecle) Amadé Gouer Sirömegleichzeitig nach verschiedeuen Richtungen durch ein Kabel
n Paris hat sich aus Schmerz über den Tod seines Bruderz mit jehen, macht“ kin Englän der Anspruch auf die gewiß nicht minder
holchstichenn entleibta ιι αιαι”e, * 175 dichtige Erfindung einer wirlsamen unterirdischen Telegraphenleie
4 Professor Kapp in Zurich, welcher dort eine weibliche Er⸗ ung vhne eigentliches Isslir material Vor den jetzi gebräuchlichen
ehungsanstalt seit 18. Jahren leitet, erweitert dieselbe durch ein Leilungen soll die neue Erfi ndung sich durch groͤßere Sicherheit
Rädchen Gymnasium zur Vorbereitung für die Hochschule. An gegen Einflüsse von Wind und Wetter, vor unierirdischen Leitungen
er Züricher Hochschule sind gegenwärtig acht junge Damen bei nit Gutta-Percha- und Kautschuk-Isolicung, durch größere Wohl—
er m dicinischen Facultät immatriculirt. — In Amerika' scheint eilheit und Wirksfamkeit auszeichnen —
e Emancipation der Damen mit Macht vorwärts zu schreiten. f Ein am 19. und 20 diesez im Kanal wüthender furcht⸗
einer Zeitung des Staates Jowa empfiehlt sich eine Dame harer Sturmhat ·nämentlich an deu Küsten der Rormandi und
4. Advocatin und Sachwaltetin. Bald werden wirx vetleben. fügt der Bretagne große Verhe erungen angerichtet; viele Schiffe litten
er h, New⸗York“ Herald“ hinzu, wie eine Farmerin petitio- Schaden oder gingen ganz zu Grunde.
irt wegen der Austellung ihrer Tochter als“ Ojfizierin“ in der In New⸗York war am 21. Jan!ein Blechlasten mit
rmee. wa 40,006. Pf· Werthpapieren gestohlen worden; küzlich wurde
f Letzten Sonntag ereignete sich im Bürgerspitale zu Temes- üun ein dortiger Makler als Verkaufer mehrerer der gestohlenen
sar, wie die . Tem. Ztg.! berichtet, der höchst nteressanse Foll, Papiere ehdtdedt und eingezogen; er leugnet ührigens hartnäcig,
ein Mann 15 Minusei, nachdem vr seinen Geist ausgehaucht, Kachweis Aber den Erwerb derselben zu geben.
urch eine an ihm ausgeführte Operation dem Leben wieder zu— tDie in St. Loufis GMordamerifa) erscheinende Times“
ucgegeben wurde. Von betreffender competenter Stelle berichtet macht auf eigenthümliche Weise Reklame für das „City-Hotel“ in
nun zur Aufklärung des Falles: Ein in Folge von Kehlkopf. lLew-Orleans. Sie bringt eins Perjonalbeschreibung eines Kellners
ntzundung an Verengerung ˖ der Kehle beidenderr Maun. bam esselben, rühmt dessen hohe Intelligenz und feine Erziehung, sein
ʒountag d Uhr Morgens, in das Spital. Nag vorgenommener legantes deutsch und frauzösisch und rückt endlich mit der Ent⸗-
intersuhung wurde der Heblschnitt als nothwendig exachtet und süllung heraus; derjelte sei ein schlage ndes Veispiel von den
ꝛer Krankée auch hiervon' henachrichtigt. Die Operauon sollte um rautigen Wirkungen der Revolution, ein königlicher Prinz und
iUhr RNachmittags geschehen, bis dahin aber sollten alle mögliche is vor Kurzem der „Herrscher eines jener Fürstenthümer, welche
mittel, wie Einalhmungen, Brechmitiel unn sz w. verjucht werden. durch Preußens Machtwort in Deutschland abgeschafft und von
hei der Inspicirung des Kranken um halbel Uhr erstidte der⸗ LRe sem großen Reiche verschlungen wurden.“ So von semer hohen
elbe vor den Augen des Dr. Becsie, der, sich nicht lange besin-⸗ Stellung verstoßen, kam er nach Amerika, um sich seinen Lebens
jend, sogleich an dem Todten den Kehlschnitt vsrnahm; durch interhalt zu verdienen und wurde — da er keine Professur- oder
iie soforlige Zuführung von Sauerftoff war der Wiederbelebungs. eine andere jeinen Tale nten angemessene Skellung bekommen konnte
roceß beendigi, so daß der um halb 1. Uhr Gestorbene um — Kelluner im City-Hotel. e
Uhr wieder am Leben war, also gewissermaßen vom Tode n 6
muferstand. 3e
fLondon, 18. März. In einer dem Earl' of Dudlä Des heiligen Osterfestes wegon erscheint Mor⸗
ngehoͤrigen Kohlengrube bei Wolverhampton brach plötzlich das geu kein Blatt.
— —3—

— —
Güterversteigerung.

Samstag den 3. April 1869, Nachmii⸗
igs 3 Uhr dahier im Saale des Ferdi⸗
and Oberhauser läßt Michael Schmelzer
iegeleibesitzer, früher dahier, jetzt in Blies⸗
istel folgende Liegenschaften St. Ingberter
jannes in Eigenthum versteigern; nämlich:
PlanNr. 1832. 33 Dec. Acker am
Andelsbrunnen, neben Bernhard Kopp,
ind Johann Joseph Petettst.
blanNx. 1928 2.8 von 133 Dec.
Blese in der langen Ahnung in der
tischbach die Hälfte gegen St. Ingbert

u neben Michael Spohn.
PlanNr. 2649. 70*3 Ruthen Acker im
Lautzenthälchen neben Johann Glattfeld.
blanKr. 3771. 33 Dec. Acker im
S„chiffelland neben Johann Abel Witib.
blanNr. 3861. von 89 Dec. Acker auf
S-chiffelland am Rothenkopf beim Tun⸗

iel, die Hälfte. J

Horn, kal. Notar.

*73 324

Haus und Acker⸗
Versteigerung.
Samistag den J. April 1869, Nachmit⸗
qs 3*40 Uhr in der Behausung von Fer⸗
inand Oberhauser dahier, werden auf
lustehen von Herrn Heinrich Westphälinger
zeschäftsagent daselbst, in seiner Eigenschaft
s* Bevollmächtigter der Barbara Stief,
iüher gewerblos dahier wohnhaft gewesen,
ßt in Amerika sich aufbaltend, solgende,

der Letzteren“ angehörigen Liegenschaften

St. Ingberter Bannes öffentlich zu Eigen⸗

hum versteigert, nämlich:
ein zu St. Ingbert im Mühleneck ge—
iegenes Wohnhaus mit Stallung, Schwein⸗
tfällen und Hofraum, 10 Dec. Fläche
enthaftend, neben Georg Weiland und
Philipp Gottmann, hievon die Hälfte
besiehend in dem ganzen untern Stock⸗
werke, dem vordern. Keller, dem ansto⸗
zenden Stalle und dem hintern Schwein⸗
ttalle.
238110 Dec. Acker- imn“ der Dreispitz,
neben Veter Waaner und Veter Schwaren

an Motarn
Crduter Brubt: rup
ꝛereitei von

S. W. Bockius

in Olterberg.

Ein sich stets am Besten bewähren⸗
des, dabei augenehmes Hausmittel
zei Husten, Heiserkeit, Catarrhe, Ver⸗
schleimung des Kehlkopfes und der
Bruft νιν ααιι.
Laut königl. Ministerial⸗Entjchlie⸗
zung vom 24. October 1868 zum
Verkaufe und Ankündigung gestattet.

AlleineVerkauf.“

n St. Jugbert bei J. Friedrich,
in Hamburg bei Ehrt Weber

—
In der Weinslube von Earl Appre⸗
deris ist über die Feiertage ausgezrichneter
neuer Wein
per Schoppen à G Er. zu haben.

— J
,αιιι
—
emfiehlt· ·*7

—E
22

3. Iriedrich.
Sonntag und Vtontag Abend
Schweineknöchel
—undetet ν —αnα

ESauerkraut

in der Weinstube von 37 143
Sarl. Apsprederis
5. Stuck Land, St. Ingberter Bannes,
ganz nahe gelegen, sind zu verpachten.

— — — —-
Feinst wasserhelles
5* . I Fne
Petroleum
engros nund ondetail zu haben bei
Carl Apurebderis.

Joh. Hofmann seur.
        <pb n="188" />
        Holzversteigerung
in Bierbach. **
X—
Nachmittags 2 Uhr zu Bierbach
wird das der Gemeinde Bierbach zugewie⸗
sene, im Staatswalde Revier Peuhäuse!
befindliche Berechtigungsholz, nämlich
79 Klafter duchen Scheit . Kl.
72, G..
31394 3 3 J J 3 anbt
2eichen Scheit knorrig,
38/4 7 53 aubr
a birken Scheit rein,
aubr ·.
i2buchen und eichen Prügel,
ferner 39 auf Gemeindeland liegende
Pappelftamme von 20 bis 56 Fuf
Länge und 6 bis 18 Zoll Durchmesser
versteigert ,
Vlieskastel 27. März 18608..
i Das Bürgermeisteramt?
2. Wie 4. * J —7 — 7 Aã T VV WMW * —
Durch Rathskammerbesjc!uß des kgl Be . N. 1 1 150 NnNQo n t
zirlsgerichts dahier vom 15. b.“ Misis D —B — 1 0 n a * 0 M 60 —
mir die Verwesung der durch Versetzung (Einzige Auführungh,- 441*5.
meines. Collegen Hru.“ Neünerledigten e ee 74
Gerichisbotensteste des Canoug Bliestesen33 egeben von den Tyroler Alpensängern
bis zur Wiederbesetzutig derselben übertragen Bhran eO NI—
worden. . .. . ... 55 in ihrem ländlichen NationalzCostüm. J
ee eeeee eretan amn Ostermontagz, 29. Hära im Saale ddes Herr Oberhauser.
raͤge fur diese Stelle werde ich, pvn uun — ——F VVV
an jeden Sonntag; Nachmittag, Dienstag *
aund Freitag in ver bisherigen Schreibftuhe F gne— .* Prograͤmm. vne —— n
ee o ee a ). Pas redouble, aus bekannten Melodieen, für die Schlagzither.
Zet. den —8 chilfen desn Alpen⸗Duett, die gruͤne Wiese anf der Alim, mit Jodeln gesungen.
n e fur mich —9* er 3. Ungarisch, „Cazardas caprice für die Sleeich· githe.
W eee — ν. Jodele Lied, der Gemsenjäger aus Tyrol, gesungen. s
mann Ma zo tte zu Blieskastel Dienstes— Komisches Lied. der qute Rath an junge Madechen. gesungen. —
flrage an mich in * Wehnng Le Carneval de Venise, Phantasie für die Schlagzither. 0
8 n ene n, saunn ng Alpetis Duett, die Freud auf der Alm, mit Jodeln gesungen.
AM— Adagio:s &amp; Polonaise für die Streichzither v. Louis Spohr.
—— übe ich 23 Sololied, die schöne Sennerin auf. der Alm. mit Jodelu gesungen.
—— 7 Kantons ene Tragisches Lied, ä Blüemel und ein Herz, gesungen. 3
rimahrend use * Hideroruuen Tyroler Schützenmarsch, für die Baß- Zithera αν?
en J died der Greis und sein Kind, gesungen.. *.
Zweihrijcen, den 29. Märi 869, Tyroler Gebirgsländler für die Hirtenschatmei. —
Retertirg,tgt. Gerichisbote. „Lied (Moderato religioso): Das Lob der alten Leut, gesungen.
15) Launiges Lied, die Männerwahl, gesungen.
. 7G6) Duett, drollige Tyroler⸗Schnaderhüpfel'n gesungen.
NMuiatrée I. Platæ I2 Kr. II. PlIatz 6G Kr..
6 Kiinder bezahlen die Hälfte. ꝛewm— —*&amp;
Anfaug 8 Ahr Abendee.
Am Ostermontag von Mittags 83 Ubr an
— an7/m i] 8 z

Vie hmarkt
485384 3
zu Bließkastel
am Dienstag den 6. April 1869.
Blieskasiel den 19. März 1868.
Dygs Bürgermeisteramt:
L. Wies.
Maria Schuster hat Su Morge
Acker am Rothenkopf und 36 Ruthen
Wies in den Eichert swiesen zu ver—
niethen. Auch konnen beide Stücke
unter sehr? günstigen‘ Bedingungen ge⸗
auft werden. nr
Liebhaber woͤllen sich an den Unter⸗
eichneten wenden.
Zakob Schust er sen.“

chte, Brode, Fleisch⸗ ꝛc. Preise

der Stadt Homburg vom 24. März.

Weizeß 5 fl. 53 kr Korn 4 fl. 386
Spelz 3 fl. 45 tr., Gerste, Zreihige, —fl.
— kr., Mischfrucht 4 fl. 45 kr. Hafer
1fl. 22 kr., Erbsen“ — fl. — kr., Kartof⸗
feln 1fl. 4kr. per Ztr. Kornbrod, 3 Kgr.
22 kr., ditts 2Kgr. 15 kr., ditto 1 Kgr⸗
zkr. Kühfleisch 1. Onal. 14 tr., 2. Qua.
12 kr., Kalbfleisch 12 kr.,“ Hammelfleisch
14 kr., Schweinefleisch 18 kr., Butter 33 kr
dHer Pfund.

hbei

Jakob Quirin, auf'm, Rentrisch,—

Preisnedaille Paris 18674
Starker &amp; Pobuda
im B———
dieferanten des kgl. Württemb. Hofes
ind J. Maj. der Königin von Holland
emnpfehlen ihre
als vorzüglich anerkaunten
Chocoladen

⸗vaiurter VBörse *
4. Marz 1868. 77
Geldsorten. 9
Preußische Kassenscheine ⸗αααν
Preußische Frie drichssor ιαα
PVistolen914648
dolländische 10 fl⸗Stücke954-56
Ducaten B385 43837
20Francs⸗Stücle.82209430
Englische Souvereigns 4133- 57
—A
Zochbattiges Silber zer Zollpfund — —
Dollart in 2 271 -2ν

Aim Donnerstag Nachmittag wurde von
der Schnappbach bis zu den 6 Eichen
ein Chevaunleger-Maniel verloren, der red⸗
liche Finder möge ihn bei Hrn. Graffion
auf der, Schrapphach vpber sauff dein Piaei-
dureau' hier abgeben.

haben

ugber bei
ICEI.

ABsBtBͤAUeEBBZBRRIXDVETTTZ
Redaction Druck und Verlag von

—

in Ste Inghbe
        <pb n="189" />
        St. Ingberler ZAnzeiger.

—A
S !
— ———
der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatie verbunbene Unterhaltungsblatt, mii ver Dienstags-, Donnerdlags· und Sonntag·

auimner) erscheint wöchentlich vi er mal: Dienstag, Donmer btag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
aun. 12 Silbergt. Anzeigen werden mit 3 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift dder deren Raum berechnte. —

Nr. 50. Dienstag, den 30. März. * 118869.

Deutschland.

Munchen, 2i. März. Ueber die Vienstherhältnisse, der
dandwehrofficiere, Landwehrmikitärbeamten und Landwehrofficiersad⸗
piramen ist eine besondere königliche Verordnung erschiennn.

München, 26, März. Das heute erschienene Gesetzblatt
Pr. 44 enthält das Berggesetz.
Rach einer Verfligung der Generaldirection der Verkehrsan⸗
talten wird von nun an jede durch unachtsame Behandlung herz
zeigeführte Verletzung einer Posisendung,/ abgesehen don der dem
Absender allenfalls zuͤ leistenden Entschädigung, mit einer dienstli⸗
hen Ordnungsstrafe von 3 fl. geahndet. an
Dienstesnachrichten.
Der Forstgehilfe Th. Meyer von Heidenheim ist zum Affisten⸗
en am Forst⸗ und Trifftamt Neustadt a/ H. ernannt, der Forster
z. Pröls zu Schweisweiler seiner Funckion Senthoben⸗ und dien
Wartei Schweisweiler im Forstamte Winnweiler in einen Wald⸗
zufsichtsposten umgewandelt worden .
Berlin, 25. März. In kaufmännischen, Kreiser spricht,
nan nicht blos von der Absicht der Regierung, eine Börsensteuer
inzuführen, welche leicht 10 Mill. Thaler einbringen könnte, son—
»ern man will auch erfahren haben, daß der Bundesrath ih sebel
zald mit einem Wechselstempelsteuer⸗Gesetze zu beschäftigen haben
werde. Neu ist aber, daß, wie in jenen daufmännischen; Kreisen
derlgutet, es in der Absicht des Bundespräsidiums liegen,, soll,
eden Wechsel auch über Beträge unter 50 Thlru. zu besteneru.
diese Steuer soll mit 9 Pfennigen beginnen, soll für 100 Thlr.
Slbgr. betragen, und daun für jede 100. Thlr,“ um 1124
Zgr. steigen. 4*
Die Prinzessin Victoria von Baden ist gestern am Scharlach
iieber erkrankt. J
Wien, 27. März. Erzherzog Albrecht ist durch kaiserliches
handschreiben seiner Stelle als Armee⸗Commandant enthoben und
um Generab Inspektor des Heexes ernannt, worden.J ⸗485
2 Frankreich. , 12 .46.
VParis, 27. März. Den vielfach verbreiteten Gerüchten von
iner Alliance Frankreichs, Italiens und Oestreichs gegenüber. sagt
France“: Jene Gerüchte seien unbegründet; Frankreich, Italien
ind Oestreich seien durch keinen Vertrag verbunden, es sei aller⸗
»iugs nicht vorhauden, was heute diefe drei Mächts auskinander
alte und sie verhindere, freundichaftliche Beziehung zu unterhalten.
dies vermehre indeß nur das Vertrauen auf die Erhaltung des
Friedens. — —
England. 5*

dessen viele Verhaftungen und Beschlagnahmen von wichtigen Do⸗
umenten vorgenommen wurden. Der republikanische Ciub il
Progrssso“ ist aufgelosst und auch die dortige Nationalgarde ent
vaffnet worden. — 5
SEvanien.
Der zur Ausarbeitung der Verfassung niedergesetzte Alusschuß;
jat, mit der Erledignng des Abschnittes/ welcherx die religiose
Frage behandelt, seine Aufgabe zu Ende gefuihrte So viel von
yen geheim gehaltenen Arbeiten in die Oeffentlichkeit gedrungen
st, wäre die Grundlage des Verfassungswerks eine monarchische
Kenierung⸗ mit zwei Kammern, einem Senate und einen Congreffe
Die Senatoren werden von den Provinzialständen, je vier für
ine Provinz, auf zwölf Jahre gewählt, die Abgeordneten durch
allgemeines Stimmrecht auf drei Jahre. Der Koönig wird mit dem
Alter von achtzehn Jahren mündig. Preßfreiheit und Versamm-⸗
ungsrechten werden gewährleistet. In Bezug auf das Verhalinitß
wn Staat und Kirche entscheidet die Mehrheit der Ausschußmite
zlieder sich für eive voll iändige Trenung der. Beiden, während
die Minderheit vorschlägt, die roͤmisch katolische Religian zur Sigats⸗
zeligion⸗ zit erllären, dabei aber die Duldung andrer Bekenntniffe
aussprechen.“ FJJ ιι α
33Amerika. 7.
Das Geruͤcht. daß der ehemalige Prüsident Johnson hestor⸗
en sei, ist unbegründet: derselbe ist jedoch erkrantt
88 erim
pAm'88. Marz war es fünfzig Jahre, daß L. Sand in
Mannheim den ruffiischen Staatsrath A. v. Kotzebue erdolchte, nm
das deutsche Vaterland von einem Verräther zu befteien.
f In Wien wurde unlängst die Hinterlasseuschaft der ver—
zifteten Gräfin Chorinsky zum Besten der Erziehung ihres Kindes
vbersteigert und hiefür 1500 fl. erlost; unter den. versteigerten Ge⸗
zenständen waren ein Album mit den Photographien römischer
Tardinäle und mit, ihren eigenhändischen Unterschriften, sowie
ein Medaillone mit einem Christuskopf, (Geschenk des Papstes
Pius IX.)
Der Franzose Ducroix gedenkt Europa mittels eines Ve⸗
ipcipedes zu durchreisen; er macht in ein St. circa 20 Stunde;
ex kam in voriger Woche in Wien an und will sich von dort nach
dem Süden wenden · —
3In einem Londonet Blatte bittet ein Alterthumsfreund.
den Prinzen von Wales, sich vom Vicekönig von Egypten den
Obelisken: „Die Nadel der Cleopatra“ als Präsent auszubitten,
die dir i det · Wüste nur den Kameelen im Wege liege und in
London viel hübscher aussehen würde. . 3136
F Am 20. März 6 Uhr Abends sind auf dem Simplen
34 italienische Arbeiter, die über den Berg kamen und zwei Wal—
iser Straßenknechte die ihnen den Weg bahnten, von-einer Lawine
überfallen worden. Zwölf, darunter die Wegmacher kamen um.
Das Anglück ereignete sich bei der Galerie der „Eaux-Froidis.
1.Der weltberühmte Erfinder der calocischen. Maschine und
des Moniotors. Ingenieur Ericson, ist in Richland (Staat
New-⸗York) au der Wasserscheu in Folge eines vor mehreren Mo—
VBrässel, 26. Maͤrz. Gerüchtsweise verlautet, eine preutische naten erhalkenen Hundebisses gestorbhen.
—E— ——— — den der Linie Aachen-olnt. —K, Aus Brafitien wird gleichzeitig wieder por der Einwande⸗
— rung gewarnt. Die „Mittheilungen des Vereins zum Schutze *
—5 deutscher Auswanderer in Berlin“ beröffentlichen in diefer Riche“
Italien. ung sprechende Details; namentlich aus Peru, wohin noch im
Einem Telegramm aus Florenz vom T6. d. M. nach hat. letzten Jahre 300 Auswanderer durch Kontrakte gelockt wurden.
ich die Regierung tu der Alpenbahnfrage nunmehr definitiv für! wird berichtet, daß die Lage derselben eine sehr traurige sei.“ Die⸗
ie St. Gotthardlinie entschieden. Die Einleitungen zu den bezüg⸗ dortige Regierung“ — heißt es — „thut gar nichts für sie, Eine
ichen Verhandlungen mit den betheiligten Regierungen wären· große Anzahl von ihuen ist gezwungen, sich durch Betteln noth⸗
ereits getroffen nud' die Vertreter Italliens an den betreffenden zürftig das Leben zir fristen. Viele sinnkrant und finden nicht
dofen angewiesen, in dieser Richtung thätig zu sein. 3umal. Phlege. in. den. Spitäãlexu. Dieser Vorfall zeigt. vonNeuent,e-
Aüs Faen za komint die Nächricht, daß dort, eine Ver⸗ daß selbst koutraktliche Verpflichtungen südamerikanischer Regierun-
hwoörung gegen die Sicherheit des⸗Staates entdeckt unde infolge gen den Auswanderern keine Sicherheit bieten.“
        <pb n="190" />
        Landwirthschaftliches.

Vorbereitund der Feldersursick Sehr wejt
verbreitet ist das Mißrathen des rotheu Kopfklee's, Die zahlrei⸗
hen Beobach kungen stellen es außer Zweifel, daß der Grund die—
er beklagenswerthen Erscheinung an einer Verarmung des Bo—
dens, inbesondere des Untergrundes an wesentlichen Bestandtheilen
für die Kleenahrung gesucht werden muß. Geschlossen darf dies werden
aus der Wahrnehmung, daß diejenigen Felder, die noch nie Klee
rugen, ganz befriedigend bestanden sind, während diejenigen Felder,
die oft Klee tragen mußten, namentlich im Dreifeldersystem, im
stleebetrage kaum mehr die Bestellungskosten liefern. Auch
haben vergleichende Versuche ergeben, daß bei der Vorbereitung
der Felder die Anwendung des Untergrundpfluges sehre empfeh⸗
enswerih ist.

sei dies der Fall gewesen, wo sich der Klee so vortheilhaf—
nuszeichhe. * —
Muß es doch einleuchtens sein, daß der junge Klee auf einem
richt gepfluͤgten Felde mit einem fast tenneufesten Untergrunde nur
n der« Krume sich befestigen kann. Ist nun der Winter halbwege
eucht und frostig, se iß es unvermeidlich, daß der Klee auswin⸗
ert; wird hingegen gelegentlich der Vorbereitung auch der Unter—
zrund gelockert so kann sich der junge Klee schon im ersten Som⸗
mer besser befestigen, und dann den Winter besser überdauern.
Dazu kommt, daß die im Untergrunde befindlichen Stoffe durch
das tiefere Eindringen der Luft in einen leichter löslichen Zustand
übergehen, die durch frühere Erndten im Untergrunde verbliebenen,
und wegen ungenügendem Luftzufluß mangelhaft zersetzten Wurzeh
reste in eine, dem Klee zusagendere Form übergeführt werden.“
So fanden wir juͤngsthin ein Kleestück, auf dessen einer
Hhälfte der Klee ganz geschlossen und üppig grün stand, wührend
er auf der andern Hälfte kaum das Abmähen werth war. Der
Eigenthümer theilte uns mit, daß er bei der Vorbereitung für
dlee dies Feld zur Hälfte mit Hülfe eines Untergrundpfluges
gelockert, und dann den gelockertjen Untergrund mit einem Gemische
»on Asche und Superphosphat bestreut habe, und zwar

Die Consumenten
der Stollwerk'schen Brust Vonbons werden angesichts der
zielseitigen Rachahmung der Verpackung, deren sich selbst größere
Firmen nicht schämen, auf den vollen Namen und Siegelverschluß
»er Packete aufmerksam gemacht.

22 2 3
Licitation.
Samfiag den 3. Aprik J. J. des Nach-
mittags 2 Uhr, zu St. Ingbert, in der
Wirthsbehausung des Ferdinand Oberhau⸗
jer, lassen Victor Graffion, Rentner und
Adjunct, in St. Ingbert wohnhaft, und
die Erben seines mit seiner verlebten zweiten
Ehefrau Therese Uhl erzeugten und nach
dieser ohne Descendenz verstorbenen Sohnes
Victor Graffion, lebend gewerblos allda
vohnhaft, der Abtheilung wegen öffentlich
in Eigenthum versteigennn::::
1 Tagwert 12 Dezimalen Acker äuf den
iechs Eichen, erste Ahnung, Gemarkung
bon St. Ingbert, neben Steiger Gün⸗
ther und Christian Repperrr.
St. Ingbert, 22. März 18003.
Hoxn, kgl. Notatr.

* F * x y B
Geschäfts-⸗-Empfehlung.
Unterzeichneter empfiehlt einem verehrlichen Publikum nachstehende Sämerreien:
Weißkraut oder Kappus in 5 Sorten, das Loth von 6—12 Krz.; Kohlrabi, das
Ldoth von von 10 15 Krzr.; Gelbrüben. das Lth 4 Krzr.; Schwarzwurzeln das
doth von 6— 2 Krzr.; Kopfsalat in 25 Sorten, das Loth von 4-6 Krzr.
Steckzwiebeln per Pfund 12 Krzr.; Rettig in 12 Sorten, das Loth 4 Krzr.; Erbsen
n 10 feinen Sorten, das Pfund von 18—30 Krzr.; Bohnen in verschiedenen
Zorten, das Pfund 15—30 Krzr.; Dickrüben, roth und gelb, das Pfund 36 Krzr.
Erdbeeren in 18 Sorten, das Stück 3—30 Krzr.; Himbeeren, das Stück von
1212 Arzrt.; Johannisbeeren das Stück von 6—18 Krzr.; Stachelbeeren per
Ztück 6-18 Krzrez 1000 Stüik starker Bux, zu Einfassungen sehr empfehlenswerth
zu 30 Krztz dann sei noch einem verehrlichen Publilum bemerki, daß der Unter⸗
zeichnele auch alle in sein Fach einschlagenden Arbeiten billig und doch reell besorgt,
indem er für eine stündliche Arbeit 12 Krzr. und eine tägliche Arbeit 1 fl. 30 ir.
beanfprucht.· ⸗ IJ
Preißverzeichnisse stehen franco zu Diensten. ——
Schließlich sei noch bemerlt, daß sämmtliche Sämereien aus der berühmten Sa⸗
men züchtere von Gebrübder Kölle in Ulm bezogen werden. F
Um geneigten Zuspruch bittet F J —
7— J * 2 — e
—E — Fricalrich Däet,z,,
* Kunst und Handelsqgäriner in St. Ingbert.

Holzversteigerung
zu Ormesheim.
Montag, den 5. April 1869
Vormittags 11 Uhr, werden zu Or—
mesheim, im Schulhause nachstehende
hdolzsortimente aus dem dasigen Ge—
neindewalde, „Schlag Bettel“ verstei—
gert alb
15 eichen Baustämme IV. Klasse,
1 buchen Nutzholzstamm II.,
2525 gemischte Bohnenstangen,
1214 Klafter buchen Scheitholz
II. Klasse,
15 Klafter gemischtes Prügelholz,
b100 gemischte Reiserwellen.
Erfweiler den 27. März 1869.
Das Bürgermeisteramt:
Braunberqger.

Compagnie française in Mainz,
reprãsentirt Inren Joh. PhiIIpp Wagner Comp. 7
Etablissomont für Fabrikation von —R
Parisor OQhocoladen und hagaoputver
ꝓn 12. 14. 16, 18. 20, 22. 24. 28, 88. 86 und 40 Ser. 7
2 Feinstes entõoltes Cacnopulver 20 Sgr. *
2* tdito- naus Caraens-Cacao 28 Sgr. 77*
per Zoll-Pfd. in und Pfund-Tafeln und Paqueten.
X

bei &amp;. RicIixel. Conditor.

*
—

Viehmarkt

bis 10 fl. 55 kr. per 100 Kilo., Hafer
õ fl. 40 kr. bis 5fl. 45 tr. per 60 Kilo.
Mehl per Partie 9 fl. 15 kr. bis — fl.
— kr. Roggenmehl — fl. — kr.bis — sl.
— kr. Roggenvorschuß O9 fl. 10 kr. bis
9 fl. 15 kr. Weizenvorschuß 12 fl. 10 kr.
12 fl. 20 kr. Blumenmehl. — fi. — kr.
his — fil. — ir. per 70 Kilo., Reps
18 fl. 15 kr. bis 18 fl. 30 kr. per 853
Kilo. Rüböl ohne Faß 19 fl. 15 tr. bis
— fl. — kr. Leinol ohne Faß — fl.
— kr. bis — fl. — kr. Mohnöl ohne Faß
— fl. — ktr. bis — fl. — tr. per
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bis
— fl. — kr. Branntwein 22fl. 30 tr.
bia — A. — kr.

zu Blieskastel
am Dienstag den 6. April 1869.
Blieskastel den 19. März 1869.
Das Bürgermeisteramt:
L. Wies.

— —
Der bisherige Agent der berliner
Feuerversicherungsgesellschaft
B. Vender von Rohrbach hat die
Thätigkeit seiner Agentur niedergelegt,
was dem Publikum hiermit zur Kennt⸗
niß gegeben wird. gie mollben heute W Us. Gr
z — Wir notiren heute: Weizen . 45 kr.
Rohrbach den 26. Maärz 1869. u erhhet et, 4* i
Bender. ibis — fi. — tr Gerste 10 1 50 tr1
Redaction, Drud und Verlag von F. x. Demenz in St. Ingbert.
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3514 ,35483 3335358 5727 —FVV —— 2 — —12— —5 * 55
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5338 53755 5 55 æ 3 — — S
— 8 ——— — 2 555* — 7283 2388 Z2.4 2
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2235375*553 552* 5253835 75233* 25826 —EE—— *33*
355535555 *28383 535373* 88 —842* A
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2 27 58 72 555 55 — —2 5 — — *52* —— 5:
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3 —733— 3232* AE 3233 —D 8** — 2 25 —2535* ——
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525335325 283 28 83577368357* 2 M7 255 — — —7*
8 2822 * *8* 37 268 *538 ——.53 ——— 222 ——53* 28 7*8*
338533327 2253573—3535585 B36 — —8 5368 *
25335 — 222— 5*5 8 * —F5S —
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52853 33; 323271 6335 5—5 32*86 255 83235578 88
52z25 * — —— — * 12 — 2 2— 9 2
55 87855332 s5 5 1653 35855 58385* s158
124—8 535535373 5353336 3881355 3535 2833835
7 389 522 *— — — — —— * * 22 22
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33 558 4 25 3888 — — —
— 282 — 27 2* 25 383 539 382 S . * g 5
— 2* 32 — 5 5232 — 8 as ——— 255 — 2255
— — — — 382 — 21—28. 2 * — 838
— 55?56 2583 —88132 33*3
— * —3— — — — 8 —— 5 * »58 — 2— — 5*2 —8
8 — 22 —ẽ 3 — J — 2
588 — 5 7455 33253 —
— —2 — 245253 232522 35 — 2 8— — 8 286 42
528 —A 553 3 55 8235 557 587 222*
—A 5588 85 Ou 2 5— 3255 537 552 *53
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255 5* — —— 2* .s —2 * — —E ——— —
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588* — ——“255578 22337 — 575583532355 —3
zãAs. —5 *555— 2888 5223255 —”z —5S —5935 —z—5 227
z38 33 3 13 333
333 —2—3333338 8—57 552313833
A 7 —A—— 27—8* A 3
z355 3337888* 28368 5*——53 —52——8* ——
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* 523 —3353523* —8 —5 25 5— 527
8 2 123335532 7733253583 36 —78 5 386 ẽ *828
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23585 22538 5338522 — 52235 —52
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525 755 —*—s 63 —538 53338— 336833315* 53858
22 —53 F 52348 25* —A —25 *7 — 8353
5757 2*88 * —— 22 53 2 8
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* 5 85 32 542825 —5* — 28 — 32385
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7* 282 4 — 28 — 24 238 8 — ——
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23 55 25 5—2 3223 2357— 553338358* 5606 58 822 7 ʒꝛ
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38s 35 33333 3— 383353 3—3233335
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17 * —35 388333378 53 523 57 2383
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583525. — 83 —22 —— * — 232
3533338 *333375 343887 — 2
2 S . 3 855. 9 557 2 7 S S 3 —*
3 * —— 233423 22 2. 2 .
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* 25 — — —23 — 1 ü
5 553 35 77
2 8 *228 21282 —A — 2
— —* * F 53 2. * * F
23*21 — 2223 373 3355 *
— 7*— 2 *5 2 226 Z25 225
— 287 *.7 —8 23 *8. 8. 232
8 A— 3 53
5315253585 33 —
F — 527 22. ——A— —e— 12 *
.. 71238583383 J55 2523017
— 3 22 ——— ——A———
3533332 752327
832

2
7 —F
— 2—
— 2
537
d
E⸗
2
28
28
22
—A—

4
F.

587 7 a 2. 05 52 72132
2533535 023806358 558335 55543275
285 7 3
533357 — — —3—3
*33833 7—— — 25——— —3 3 —6*
— 255 5 * 7 28
—*235— 22 2 23323283 3 5—
533528 —7257 555— 32 I ——3
—— —
753533588 2 55225— 5—52 37 23 325*
—6— 2— —82 372328 — 25 23*5. .525
37 2 2. 5 32 32 — ——— — 2.
: 533 322,.43. 58 —
2. —*5 — —223 25 237 2 25855
—2—, —53—83 27753 333 7—583377
M322. 2
EU7Tę5787 2255335* 3333 —2—5533333
* — 2* — — 2 —
— 2322 22823328 ñz22
2 , 3 5 —5 283323 53353323
3— 5373*8. —»3 3535232 575
— * 2c7* — 32* 2 2525 2 2
— — 335 2*c2 *
S — — —8 3 * — 2 *223952— w
— 27 227 323 5 3— 3 23853 7
z. 2 2. 2 2 5* 2 82 —A 5232237
52523 52 2 * * 55 55 2*
* — 2* 25 3 * A —— —
22 8 232* 2* 3 BR ? *
3 * 2 5222 — 17* 8 32213 3. *
—— 8 —— 2 3 57
3 333— 3333333335*
2 3 — 33 533383235*
—523232 2. 5. 322 25— 58 —726 7 — 25 33*
232 3 — 287 *2 232253
*52222 — —0⏑3 — — 7532 ——
2 —22777 —. 322.3 58 285532 253 53857.
— 3.73 2 J 7 22522 * — 2 58 22. — * *5*
555 3 — 53—33332— 535
2 22 52— 3. 2 25 5.*

29
—8
—

*.

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*

*

5
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8

—3
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

de Si. Ingbert er Anzéiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags⸗ und Sonntags⸗
—XRDD wöchentlich vi e r mm al: Dienstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Ahonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.

——

—— — ——
sreßShss.
— — — —

Deut schland. lehzttrer Stadt gab der Regimentscommandeur, der'k. preuß. Oberst
öcht i nch een“ 27. März:“ Die“;Wieuer Presse? will wissen, von Frankenberg: Ludwigsdorf ein Festmahl, zu dem eine Reihe
aß Hr. v. Varndüler sich nunmehr der deunjschen Politit des »on Civil-⸗und Militärpersonen eingeladen. waren, in der Caserne
Fürsten Hohenlohe positiv angeschlossen habe und gleich diesem and von im Regimente dienenden preußischen Unterthanen eben⸗
e Auslegus des Artikel— des Prager Vertrags auf die alls zur Feier des Festtages ein Festessen statt — Die, bevor-
ationale Verbindung mit dem Norddeutschen Bunde den Haupr⸗ jehende Einführung der preußischen Classensteuet wird Manchem
jachdruck lege. Indem wir offen gestehen, daß wir iue. Aolche. die Augen bffnen * Wenn die immensen Ausgaben für das Mili—
ang mu Freuden begrüßen würden, enthalten wir uns. bei Grwesen so wie Ader bortgehen, so geht das Land mit stricter
et Thaͤtsache, daß die Wiener Blätter gerade jetzt wieder einen Pothwendigkeit jeinen finnnziellen Ruiu entgegen ·. —
roßen Reichthum an Sensations · Nachrichten zzu Tage gördern. dantda tann näd Frankreich. —
sorläufig jeder weiteren Erörterung. — Andere«Wiener⸗ Corre⸗ ν — —5—3 7—
pondenten melden, „Graf Beust hatte den volllommenen Beweis Paris, 20. Marz. Die „Patrie“ sagt: Die auf 6 Mo⸗—
nes geheimen Bündnisses zwischen Graf Bismarck und Furst gate beurlaublen Militärs, deren Urlaub am 31. März abläuft,
doherlohe, zu dem Zwecke, die Vereinigüng des Südensmil dem ind beordert, sich zun ihren Corps zu begeben. Urlaubsverlänger⸗
dordbund durch das Zollparlament geclamiren zu Aassen.* Wer mngen⸗ werden unicht? gestaftet, ohne Zweifel aus dem Grunde,
nur ein wenig Kenntniß der Verfassungen juddeutschent Staa⸗ damit Soldalen wie Officiere in den neue Waffen eingeübt
en und des Rorddeutschen Bundes hat, wird die Lächerlichkeit einer werden koönnen. —

Finigung Deutschlands per Acclamation zu würdigen wissen. Man Paris, 80. März. Den Officiösen soll anbefohlen worden
e n diesem Scherze doch noch ein paßr Tage bis, zum sein, jede aufreizende Polemik mit deutschen (preußischen) Blältern
April warten sollen. (N. Nach) u permeiden. — —9vv
Die Bayerische Landeszig. gibt der Befürchtung Ausdruck. Italien. .3
»aß das Schulgesetz auf diesem Landtage wotl nicht mehr “x Slorenz. Bei der bestimmi erwarieten Ankunfi der Kaiserin
xẽrledigung kommen · dürfte vRveint Ebenkualitgt. die⸗freilich schon Eugenie und ihre Sohnes in Rom soll der Papst die Absicht
zurch die spate Beendigung des Referats din der Abgeorde haben, letzterem den Titel eines römischen Patrice zu verleihen,
zetenkammer und durch die ungewoͤhnlich lang hinausgezogenen der frühere dem Kaiser selbst bestimme war und den einst Karl
Berathungen des Ausschufses der letzteren, in die Perspective,, ge⸗ d. Gr. geführt hatte
ückt warden. war. — I
Münchesn, 28. März. Das (vorläufige) Correferat des
derrn Reichsraths v. Harleß über den bayerijchen Schulgesetzent⸗
durf wird in einer bei Wigand in Leipzig erschienenen Brochüre
on einem katholischen Pädagogen Bayerns beleuchtet, ⸗resp. den
Ansichten des Herrn Präsidenten des protestantischen Oberconfists⸗
ums mit großer Sachkenntniß entgegengetreten. Die Brochüre
ürfte wohl nicht ohne Einfluß auf die bevorstehende Berathüng
»es Schulgesetzes im Ausschuß und in der Kammer der KReichs⸗
äthe bleibe. n
Munmnchen, 29. März. Der Konig ist wieder von einem —
efligen Katarrh befallen und kann das Zimmer noch uicht ver VBienmin cbte
assen. — Morgen kommen die HH. v. Hohenlohe und v. Prancht 7 In Spehy eir fand dem „Speyerer Anz.“ zufolge am
mis ihrem Urlaub zurück. J Istersonntag eine Besprechung von Mitgliedern des Heidelberger
e * re —— Eisenbahncomites mit dem Speyerer Gesammteomite statt, bezug⸗
— Dienstesnachrichten. .7 bch einer directen Linie Speyer-Heidelberg.
, 7 Der bayer Lehrerverein ist jetzt auf die Mit⸗
Die in Landaur erledigte Gerichtsbotenstelle ist dem zgliederzahl von 6482 angewachsen.nize ,,.
Rerichtsboten Heinrich August Kippäin Kusel verliehen f Gießen; 49. März. Vor kinigeuͤ Tagen wurde hier
vorden. . 4.Auf dem abgehaltenen Markte ein Gauner verhaftet, welcher eine
Der Lehrer Friedrich Drescher in Freinzheim aͤst von der gekaufte Kuh mit einer „norddeutschen Banknote“ zu 1000 Thlr.
Function' der Leitung der Fortbildungsconferenzen fürdien prote⸗ hezahlt hatte. Die Vauknote ist nur eine Nachbildung des Papier⸗
iantischen Schuldieusterspectanten des Kantous Dürtheim enthoben zeldez, welches dreimal die Aufschrift :Norddeutsche Banknoten“
und?diese Function dem Lehrer Georg Brauch in Dürkheim über⸗ ind, das dentsche Reichswappen, darunter die Worie „Tausend
ragen worden. — Thaler“ahierunter wieder in kleiner Schrift ‚vollgültig in keiner
Aus Hessen⸗Darmstadt. 26. Maärz. Bekanntlich sind' Jahlung“ enthält. Unten am Rande sind die Worte klein gedruckt:
zieser Tage die preußischen Officiersgagen in der zweiten hessischen Werx dieses falsche Papiergeld nachmacht, kommt Zeitlebens nach
dammer nach harten Kämpfen mit einem Plus von nur drei Mecklenburg oder Lippe.“ Von diesen Bankuoten⸗Nachahmungen
Stimmen; angenommen aworden. Das Kriegsministerium war bei fand man noch sechs Stück bei dem Gauner, sowie einen (falscheu)
zen Verhandlungen vorzugsweise durch den Hauptmann von Herget Darlehens⸗ Frundschaftsschein“ über 5. Thaler und 20* Stuc
ind' den characterisirten Intendanturrath Niepoth vertreten. Die“ galvanisch vergoldete, tfeinklingende Spielmarken,welche auf der
Anerkennung ist denselben für die glückliche Ausführung des schwie⸗ einen Seite das Bildniß des Kaisers Napoleon und auf der
igen Werkes nicht ausgeblieben, von Herget ist seitdem zum Maz, anderen Seite innerhalb des Kranzes von Eichenlaub daz Wort
or' la suite, Niepoth zum wirklichen Inkendanturrath' mit „Jetoni“ (Spiclmarke) zeigen und die Größe von ZwanzigeFrancs-
Majorsrang avancirt. — Wir schreiten der Verpreußung des stücken haben⸗ Der Gauner, ein Schuhmacher hatte ersichtlich auf
Ldandes immer mehr entgegen. Früher wurde im Lande-der Ge⸗ Ddie Unkenittniß von Landleuten speculirt. ehe
urtstag von bloß einem souveränen Fürsten gefeiert, Jetzt ist544327Raochefor,t schreibt in seiner neuesten Lalerne: „Einem
as anders. Unfer Ländchen hat bis jetzt das Glück, von zwei Bekannten, der vzr Kurzem den Minister Rouher! fragte, woher
Fürsten beherrscht zu sein; der eine hat seine Relidenz an der die Ungewöhnliche Blässe auf seinem Gesicht-komme-gub dieser
Spree. Der Gebuͤrtstag des Königs von Preußen wurde nicht zur Antwort: „Nir ist nicht ganz wohl, ich habe seit 3ZTagen
z»los in Mainz, sondern auch in Worms festlich begangen. In nicht gelogen.“

Donnerstag, den 1. April.

869.
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        »Bern, 22. März. Gestern Nacht brachen drei —— Strohhüten täuschend ähnlich, diese ersetzen sollen. Ihre Fa⸗
Strolche, welche mit dem Localverhältnisse n sehr vertraut zu seinhrikation ist einfach. Ein Panama z. B. wird —AI
schienen, in die Wohnung des preußische nd Gesandien, Generch überzogen and auf diese Weise eine Metallform gewonnen. In dies⸗
o. Röder, ein“ Als dieselben eben daran wa ren, den Silberkasten mird die Paviexmasse gegossen, dann gepreßt, getrocknet, und der
zu plündern, erwachte der Sohn des Genera 13 und rückte den Papierhut loel sich leicht. Alsdann wird er durch einen Anstrich
Einbrechern mit dem, Degen auf den Leib. Einer von ihnen vasserdicht demacht und ihm die gewünschte Farbe gegeben. Die
feuerte einen Schuß gegen ihn ab, der jedoch nicht traf. Es soll Züte sind von außerordentlicher Leichtigkeit und Geschmeidigkeit und
den Räubern gelungen sein, eine Summe von 1600 Fres in hre Elasticität läßt dei ihnen nicht so leicht ein Brechen zu wie
Baarem mit sich fortznnehmen. heim Stroh. Dazu kommt der sehr wohlfeile Preis. Was will

Amerika hat uns zuerst mit papierenen RKragen und Man⸗ nan noch mehr?
schetten versehen. welche in Amerika einen sehr vderbreiteten Ge⸗
brauch finden. Nun werden auch dort Papierhüte angefertigt, die.
—
Bekanntmachung.“
Die nachbeschriebenen Fußpfäde, welche
den Character von Faulpfäde haben
uind welche theils zur Abkürzung von
Feldwegen und theils zur Abkürzumg
eines öffentlichen Weges dienen, sollen
unterdrückt werden. Es ergeht deshalb
die Aufforderung an Jedermann, seine
etwaigen Einsprachen hiegegen unter
Angabe der Gründe bei Vermeidung
der Nichtberücksichtigung innerhalb einer
Frist von 14 Tagen bei dem unter⸗
fertigten Bürgermeisteramte entweder
schriftlich einzureichen oder mündlich zu
Protocoll zu erklären.
Die erwähnten Pfäde sind:
a. Zur Abkürzung eines öffentlichen
Weges.
durch die Stegwiesen- von der
Kaiserstraße auf das St. Ing⸗
berter Eisenwerzzzz
durch die untersie Schwankwiesen
ebenfalls von der Kaiserstraße
auf das Eisenwerzz
durch den District Rischbach von
dem Wege nach Sulzbach ab;
an der Rohrbacher Mühle vom
Wege nach Spiesen ab.
Zur Abkürzung eines Feldweges:
durch den District Eichertswies
von der Districtsstraße ab;
desgleichen durch den Diltrict
Forellenweiher.
St. Ingbert den 30 März 1869
Das Bürgermeisteramt:
Chandon.
Ausschreiben.

Am 27. März abhin wurden auf
der Straße zwischen Schnappbach und
St. Ingbert zum Nachtheile des Fuhr⸗
und Ackersmannes Jakob Müller von
Contwig von dessen Wagen durch einen
bis jetzt unbekannten Thäter folgende
Gegenstände entwendet:

1. Zwei Pferdsdecken von grünem
Tuche, einen grau gefüttert und mit
scharlachrothem Tuche eingefaßt, Werth
I. 5.

2. ein blau carrirtes Sacktusch, in
welches circa 1 Pfund Brod einge—
bunden war, Werth 18 kr.

Indem ich vor dem Ankaufe dieser
gestohlenen Sachen warne, ersuche ich

1

Jedermann, der von dem Diebstahle
etwas weiß oder erfährt, mir oder
der nächsten Polizeibehörde ungesäumt
Anzeige zu mache.
St. Ingbert den den 30. März 1869
Der kgl. Polzeicommissͤr:
—Bruch.

Chocolade Vanille
Mainzer Handkàase,
Hollundisehe VolInhuüringe,
Steckzwiebeln 8 kr. per Schoppen
XI
s. Scherpf.
Dünger.
Der aufgeschlossene Guano (nicht ge—
wöhnlicher Guano) hat in seiner Anwen⸗
dung letztes Jahr, die erfolgreichsten Resul⸗
ate geliefert, sowohl bei Halmfrüchien,
ftartoffeln, Wiesen und Klec, man iann
denselben zur Hälfte mit Knochen Sup⸗
perphosphat und dem doppellen Quan⸗
um Erde, vermischt in Anwendung bringen.
Dem unterzeichneten ist der Allein Vertauf
dieses ausgezeichneten Düngermittels über⸗
ragen, und hält derselbe auch stets
uochenmehle und
Zuperphosphat J Qualitat
FF. Qr-vremig in St. Ingbert.
Gewäserete
Stockfische jeden Freitag
Siisse MIch
Morgens und Abends bei

2

Allerneueste Glücks⸗Offerte.
Das Spiel der Preiburger Stants-

Pru mien-⸗ObIIgationem ist von der

Kamigl. Rayerinehen Rιαν α

zeatattet. ——

Gottosdegen beicCohn

UrFSA t Ge v n me n

bedenate m verra enrte Oa-

pitallen Verloonauuag von
über S MIIIon .
Die Verloosung geschieht unter Staats-
I Auftsicht. —
Beginn dor Ziehung am 14. d. Mts.
Mur 2 ThIr. oder 1 THIE. odor
15 —XX —
xostet ein voa Stante garuntirtes
wir Iehes Originul- Stants-
Loos, (nient von den verbotenen Pro-
messen) aus meinem Debit und werden
solehe gegen frumtcirte Tinsendung des
BRetruges oder gegen Postvor-
2ChuBSS, selbst nach den entfernte-
Sten Gegencdden von mir versandt.

Es werden nmir Gevwinne ge-
zoge. — J

Die Haupt-Gewinne betragen:

250, 000, 150, 000, 100, 00 0.
0, 000, 830, 00, æ5, o00, 2 4
20. 000, 2 à 15000, 2 à 12, 000.
I, ooo0,3 à I0, o00, 2 à Sooo, 8 æ
ßooo-5 à Sooo, AoDboO, 14 à 2000
105 à 000, 6à IS00, 64 ISO0, 1564
1000, 206 à S0o, 6 à 3200, 224 43
zoo, 21650 Gewinue a IIO, I00, 80, æ0.

Gewinngelder unã alicehe
ZCiehungslisten sonde meinen iute-
cessenten nach Entscheidung prompit
md verselavw iegen.

Dureh meine von besonderemn
llnet begunstigten Loone habe
neinen Interessenten-bereits n ιn in
Peutsehland die erhöeneten
An uptirotler v. Roo, ooo, 225,000
IS7500, 152500, IS50000. IX
mehrmals 125, 000, mehrmals I00, o00,
kiurealieh sehonm wieder vas
zrosse Loos von 127, o00 und
singst au . Märx sehon vwie
—AE
—AXIXIIEXI'XVEDV
F o Restellung auf maeine
AAXVRRIEEEZEES
Ux man der Bequemlichkeit halber auch
O ne Eries, einfaceh auf eine
. Jetz UbIehe Posttnmrte
— machen.

Laz. Sams. Cohnin Hamburg-
Banx- und Wochselgeschüft.

H. Scherpf

J— vormals: P. Stief
Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ꝛc. Preise

der Stadt Zweibrücken v. 1. April.

Weizen 5fl. 44 kr., Korn 4 fl. 40 tr.
Gerste Areihige, 4 fl. 35 kr., Gerste vie
reihige. —· fl. — tir. Spelz 4 fl. 1r.
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel — fl.
— kr. Mischfrucht. — fl. — kr. Haser
defl. 28 kr. Erbsen 4 fl. 40 kr. Widen
1fl. 4 tr. Kartoffein 48 kr. Heu 2fl.
tir. Stroh 1 fl. 28 kr. per Zentner.
Weißbrod 193 Kilogr. 16 kr. Kornbreb
3 Kilogr. 23 kr. ditto 2 Kilogr. 16 kr.
itto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
28 kr. 1 Paar Wedh9 Loih 2 lr. Rind-
dleisch 1. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 ir.
dalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 14 kr.
Schweinefleisch 18 kr. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 6 kr. per Liter, Bulter 34fr.
ver Pfund.
———e — — — —
Fruchtpreise der Stadt

Kaiserslautern vom 30. März
Weizen — fl. — kr. Korn 4 fl. 33 kr.
Spelztern 3 fl. 38 kr. Spelz — fl.
Zamstag 3. &amp; Sonntag 4. April — tr. Gerste 5 fl. 27 fr. Hafer 4 fl.
33 kr. Erbsen 4 fl. 22 tr. Linsen — si.

Salvator-Bier
Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 20 kr.
bei Frens Recεν,, 3 Pfd. Gemischtbrod 11 ir. und 2 Pid
in Oberwürzbach. Weißbrod 12 ir.
Redaction, Drus und Verlag don F. xX. Demeß in St. Jugbert.
        <pb n="195" />
        5553532 2

555—53 335635
J * ——

2833 — —A 832

—z525 — Eẽ4 7 5335535355* 2

—5 256 8 — — —— 5822* 238** 2222

24 —5 258—* 52322 8 5 22 ——

* —255 568 2.5* — z2652*23 —A

8 —358 —— 8 228 22 — 228523523
223* e 72 —3335 ———— — 5—z 3z8335853
2*.5 8 — 323 A— —z—5—34 522 —22 5 353752
55s553533 A 3388

53327 k3z333 5 52258 — ——*3535 7
2, 5525 52 25 8* — 55*5 — 325532-
733 35 58 c 7

J 3 282 2238 83* 8*

532 * 5588 z—2M7* 22 3 * 7. 275 52552 38* — 5*
3352838
—
28 —— — S —. —5 582

—22 —— — 223225 3 — E S— —23525 —8358 228 *
222 335*512 —28353 —3858 8238* — — J —232* —5
233 553* 3 —12 82 —— — 58225888 * ————— 32783858

2*—53 — — — 23 ——cE ——— 252 8 22
3 512355323 8 ——2835 232*52 257 237 k*253528 25 5837
553555357 2 —J15835325* 7233832 5 255 S⸗ —23883—28*

2235 3 e 3 3*
28 28 82z3833825 238555338 c—2 8
251 5352 S252 * 222 223555 — 22535 8353*58
32 — —— *

—78 5— 2 — 2 — — * — 2* *92 —
3 13828303 3
E — — 232352 —A— 7 33

— 83 — 5325538 —— —— — —2— * —5385533
— — 534 38 2525638 833

* 2 333 733573 55332*.

2E —z—— 555 865 ———

23 682 — *

— 525 —532

XXEZEG

r * 2 — — — 4 2 * 2 — — —
5 5———— 3—3 323838 —35 553 *8135
53—* 2555 —38* 227333 —A 228
55* 5 5 225 — ä5 25 —
z333 33 —— —33 —38 3533
25233 558sz2258 3323 —A— 23333*8* —— 5
* 28 * — 86 —2 828 8 — 23 —A—— ——* T
3 8 7
53552832235255 5 —2—233255 258575 —A
325 22 2 2 gr — — 5 * 2 923 5 b 522 —3 — —5—8523*
—X—————— * SA —A — — 22 —— 2 53253235 —A
— — 3232 ⸗ —
3 3 1233
33 33 6
52 565 5523 —A —z— — 8
* — 2 * —8 ———— 5532 22 3228
—3 2 38 3— RRASS.S 5—*2 6 ——— 852 —
e ¶ 22 2 —225*6 15 —28*
—2222 2* 323 cẽ 2 —— EiG —B — — —E 8535535
ẽ —8 — — 33—8282 2230 55 — 532
2—2 2 — 2—8338 —— J— —8 ——2 3 —A —
5353 ——5233 5.5 353 388 . —— 537 *
—— 3
5* z2585 552783. 5——eS85 —5— —— —2223
z 3 3 *
33535—3 336 — —
2523228 — 8 22* 2 225822 2 — 3 — 52 55 2* —
* — * —— 2535 2 —— —— 52525628 ——AA — — — 8
2538383 —5——23 33223 R51 8 2z—R5SSABVEA —3
325 —— —8123358* — 22532
4 55
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2. * —3— M35658— 58
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Der St. Fagberter Anzei'ger (und das mit dem XXX verbundene Unierhaliuugsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
Nummer) erscheint wöchentlich vi e ren al: Dienstag, Donnertag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
— — 12 Silbergr. Anzeigen werden init 3 Krzr. die dreispallige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

Nr. 52. * . , ” u n Sames„nag, vl. . 1869
Deutschland.. ναι.
München, 1, April. Die Abgeordnetenkammer hat das
don Umbscheiden beantragte Gesetz über Abanderung des pfälzischen
Strafgesetzbuches einstimmig angenommen, den Kolb'schen Antrag
auf authentische Interpretalion des Art, 86 des Dohngehebes
abgelehnt und in Berathung der Reichsrathsbeschlüsse zum Armen⸗
gesetz beschlossen, an ihrem früheren Beschlusse, wornach der
Vürgermeister (und nicht der Pfarrer) Vorstand des Armenpfleg⸗
schaftsrathes sein soll, festzuhalten. — Der dritte. Theil des Präsenz
standes der Infanterie ist beurlaubt, wodurch die Compagniestärke
bon 60 auf 36 Mann gemindert wird.
München, 2. April. Das der Wiener „Neuen Freien
Presse“ aus Paris telegraphirte Gerücht von einer Seitens Preu⸗
zen an die Südstaaten erfolgten Kündigung der Schutz und
Trutzbündnisse von 1866 ist vollständig grundlos: ——
Fraukreich. 3614
Paris, 3130 März. Aus Jialien trägk der Wind wiedern
einmal Kriegsgerüchte herüber. König Victor Emanuel hat zu
einer neapolitanischen Deputation, welche ihm zum FJahrestag der
Schlacht von Novara Glück wünschte, von sich vorbereitenden
„großen Ereignissen“ gesprochen und damit die hiesige Böoͤrse sehr
verstimmt, obschon man wissen kann, daß die hochtönenden Redens⸗
arten des Königs gerade kein Evangelium zu sein pflegen.“ In
der hiesigen officiellen Welt äußert man sich sehr friedlich.
Wie der revolutionäre Geist in Frankreich allmählich erstarkt
mag dus der Thatsache entnommen werden, daß die democratische
Partei in Marseille zu den nächsten Wahlen keinen geringeren
Fandidaten aufzustellen gedenkt, als „Henri Rochefort“, von desfen
„Laterne“ in Marseille allein bis zu der gewaltsamen Absperrung
der französischen Grenzen gegen diese Brandfackel 8000 Exemplare
abgesetzt wurden. Henri Rochefort in Marseille gewählt — das
wäre in der That eine zweite „Marseillaise“, die wir dem Kaiser
reich gönnen würden. —
Echweiz.
»Genf, 1. April. In Folge von Arbeitseinstellungen haben
hier Tumutte stattgefunden, wobei 5 Verhaftungen vorgenommen
wurden; Befreiungsversuche von Seite der Arbeiter blieben frucht⸗
los. In der Stadt herrscht große Aufregung gegen die „Inter⸗
nationale Arbeiterassociation“; es wurde eine Volksversammlung
improvisirt, die eine von 4000 Bürgern unterzeichnete Adresse an
die Regierung schickte, in welcher sie energisches Auftreten gegen
die Internationale verlangt. Der Staatsrath erließ eine entschie
dene Proctumation. — wen e e ekher

Amerikaaa.
New-York, 15. März General Sherman verkündigt in
einem Tagesbefehl, daß von nun an keine Recrutirung oder
Befoörderung mehr stattfin det, und alle Militärschulen, mit Aus—
nahme der von Westpoint, aufgelöst werden (Wenn es bei uns
auch einmal so weit wäre, welche immense Ersparnisse würden
gemacht und welche Arbeitskräfte gewonnen werden. ——

—2M—
Gesetzentwurf über die Pfälzischen Eisenbahnen

Art. L. Für den Fall einer Vereinigung der zur Zeit in
der Pfalz bestehenden vier Eisenbahngesellschaften, nämlich. der
Ludwigsbahn, der Marbahn, der Nordbahn und der Neustadi—
Dürkheimer Bahn⸗Gesellschaft, zum Zwechedes gemeinschaftlichen
Betriebs der bereits gebauten uod noch zu bauenden Bahnen zu
theilenden Genehmigungen ist die Staatstegierung ermüchtigt:
Dder Ludwigsbahn⸗-Gejellschaft für ihr Actiencapital von 11,659,000
l. neben dem gesetzlich garantitten Zins ein Präcipuum bis zu
2 PCt. und 2) der Maxbahn-Gesellschaft für ihr Actiencapital von

6,775,000 fl. neben dem garantirken Zins ein Präcipnum bis
lepCct. aus der gemeinschaftlichen Bahnbetriebsrente für den
Zeitraum wom; 1. Januar 1870 bis 81. Dezember 1904 zu
gewährleiften. I
Art. 2.. Unter gleicher Vorausfetzung kann auch der Nord⸗
hahngesellschaft für ihre bereits gebaulen, im Bau' begriffenen
ind noch zu erbauenden? Bahnen die Zinsgarantie bis 310Dee
ember 1904 ausgedehnt werden, wenn dieselbe zuͤgleich“ sich mit
der Neustadt⸗ Durkheimer! Bahngesellschaft vollstäändig vereinigt in
welchem Falle auch für die beteils gebaute · Neustadt · Durkheimer⸗
Bahn und für deren Fortsetzung bis Monsheim die Zinsgarantie
bis 31. Dec. 1904 veclängert werden kann.
i Art. 8.* Die Staatsregierung ist ermächtigt“ fürd den“ Fall
tiner Herstellung einer Eisenbahn a) von“ Landau in der Richtung
üͤber Pirmasens nach Zweibrüden, sowie eventuell zur Forsehung
derselben nach Saargemünd für ein Bau⸗ und Einrichtungscapital
im Marimakbetrag von⸗12, 000,000 fla;by von Landau“ nach
Germersheim, sowie eventuell zum Anschluß an'das badische Bahn⸗
netz für ein“ Bau⸗ und Einrichtungscapital im Marimalbetrag non
2,500,000 fl. ; c von Germersheim nach“ Woͤrtha. Rh. das
Bau - und Einrichtungscapital im Maximalbetrag von 2,500.000 fl.
d) von Frankenthal nach Freinsheim zum Anschluß an die Dürk⸗
zeim· Monsheimer Bahn für ein Baus und Einrichtungscapital im
Maximalbetrage von 750,000 fl. mit einem jährlichen Zin sertrag
pon 492 pCt. vom Tage der Vollendung und Eroͤffnung jeder
einzelnen neuen Bahnstrecke an bis zum 31. Dec. 1904 ju ge⸗
vährleisten oder statt dieses Zinsertrags einen Ueberschuß der
Betriebsrente in einet dem 422 pCt. Zins der festgesetzten Bau⸗
nd Einrichtungscapitals entsprechenden Größe sicher zu stellen.
Art. 4. Die Staatsregierung ist ermaͤchtigt, auf das Recht
des unentgeldlichen Heimfalles der einzelnen Bahnen nach 99 Be⸗
riebsjahren zu verzichten, wenn dem Staate für die Dauer ver
Concessionszeit an den Ueberschüssen der jährlichen Betriebsrente
über die garantirten Zinsen ein Antheil eingeräumt wird⸗
Beilage zum bevorstehenden Gesetzentwurfe. * —
Ueberssicht der in der Pfalz angeregten Eisen—
bahnprojecte, welche in zweiter Reihenrkin
. Fragekommen.— zd
1) Bahn von Zweibrücken nach Hornbach an die französische
Grenze Länge 8.Stunden: Approximatider Kostenanschlag
13485 000 fl
2) Bahn von St. Ingbertt direct nach Saarbrücken,
3 St. lang, davon auf bayerischem Gebiete e St2850, 000 fl.
3 ) Bahn von Kaiserslautern durch das Lauterthal. 9. Et
Länge. 3631.800, 000 fi.
4) Babhn von Altenglan durch das Glanthal über Lauter-
ecken und Meisenheim an die Rhein⸗Nahebahn bei Stauderuheim.
Länge 10,040 8Sft5t. 3,682,000 fi.
wovon ein Drittel der Bahnlänge aufphreußisches —Gebiei
kommt. ... *
„S) In der Voraussetzung, daß die Landau⸗sPirmiasenser
Bahn nicht gebaut werde, wurde eine Bahn bon Kaiserslautern,
Sthopp, Waldfischbach, Biebermühle nach Pirmasens? projectirt.
Diese Bahn kann aber in keiner Hinsicht äinen Vorzug von der
Bahnlinie LandausZweibrücken ansprechen und reducitt sich, wenn
letztere zu Stande kommt, auf dier Bahn⸗-Strecke Kaiserslquütern⸗
Biebermühle, welche bei einer Maximalsteigung von —
Krümmungshalbmesser bis zu 360 Meter nicht weniger“ als 7
Tunnels von 178524. Meter Gesammtlänge hat unde als eine
igentliche · Gebirgsbahn — einen Aufwand vonmindesteus
1400,000 fl. per Stunde erfordern wird. Länge 8 Stunden.
3,200000 flcc 159*
.98) Bahn aon Bergzabern über Dahn mach Kaltenbach“ zum
Anschluß an die Landau⸗Pirmuser Bahm Laängen 6.Stunden
I VV— ——⏑— — ———
Auch diese Bahn ist eine eigentliche Gebirgsbahn und ang
        <pb n="198" />
        in keiner Hinsicht einen Vorzug an die Landau ⸗Pirmasenfer Bahn

ansprechen . 3 F
7) Bahn Aber Landstuhl, Mitielbrunn ünd »Sickingerhöhe
nach Thaltischnriler zum Anschluß an die Pirmasens-Zweibrücker
Bahn⸗ Länge ß St. 7800,000 f.
8) Bahn von Brünstadt dutch das Eisthal nach Enkenhach.
dänge 6 Si. i zoo doo si.
Gesammtlänge 49 St. Approximativer Kostenanschlag
— .———

— — — — J
— Der Krieg von 1866 und die Seuch enst a⸗
Itn Unter diesem Titel bringt die Agsb. „Allg. Ztg.“ keinen
Aufsatß, der wieder in der schlagendsten Weise den Beweis liefert,
daß die blutigen Schlachten eines Krieges noch die geringsten
Opfer sind, welche ein Krieg überhaupt fordertrt...

Den „Mittheilungen aus dem Gehicte der Statistik, heraus⸗
gegeben von der. k. k. ssatistischen Centralkommission“ entnimmt sie
eine Reihe von Ziffern über die Opfer, welche die Epidemien
im Jahre 1866 in den deutschen und slavischen Provinzen Oest⸗
zeichs gefordert haben und führt den entsetzlichen Nachweis, daß
die Seuche, welche das furchtbare Gefolge der Heereszüge bilden,
die meisten Opfer fordern. Während im Jahre 18656 nur 422
Personen an der Cholera starben und 10,283 an der Epidemit
und der Cholera zusummengestorben sind, forderte das Kriegsjahr
1866 die furchtbare Zahl von 196,711 Opfern, von denen
165,292 der Cholera erlegen sind. Aus den einzelnen Ziffern
jeht aber fernetr, herbvor, daß gerade die Provinzen, in welchen
ie Heereszüge sich anhäuften. Oesterreich unter der Enns,
göhmen, Maähren, Galicien und die Bukowina) auch am schwer⸗
tten durch die Seuchen und besonders durch die Cholera betroffen
verden. — Und nicht dort, wo die feindlichen Armeen unmittel⸗
zar auf einander stoßen, sind die epidemischen Krankheiten am
tärksten aufgetreten, sondern in den Kreisen, durch welche der
VBor⸗ und Rücdhmarsch stattfand, we selbst die Heeresmassen am
—
ulein 69,628 Personen gestorben, in der österreichisch
uingarischen Monarchie sind also allein der Cholera 435,000
Menschen erlegen. Eine Viertelmillion Menschen ist in
Destreich den Kriegsseuchen überhaupt zum Opfer gefallen in
zinein Jahre, welches mit wenigen Ausnahmen günstigen Nah—⸗
cungszustand durch Ernten hatte. Die Zahl der Erkrankten war
mindestens doppelt so groß, als die der Gestorbenen. Der beher⸗
igenswerthe Aufsatz schließt mit folgenden Worten: „Welche Summ⸗
hon Leiden, von zerstörtem individuellem und von Familienglück
zon Verlust an Arbeitskraft und Erziehungswerth umschließen diest
Ziffern! Der Kirche, die das Ohr der Mächtigen der Erde hat.
inpf:hlen wir dieses Material zur Geltendmachung in allen Hof⸗
kirchen Europas. Die Nationalskonomie wird, wenn sie nach dem
Vorgang eines Thünen, Engel, Wittenstein und Anderer, den
Werih der hier vernichteten Menschenkraft berechnen will, ein enorme
Summe' zu verzeichnen haben, der nicht in dem großen Buch der
Siaatsschuld erscheint, aber auf dem Verlustconto zahlloser Fami⸗
'ien zu der markverzehrenden Kriegs- und Soldatenschuld der
Pölker hinzukommt.“
—I
Vermischtes.
7 Ludwigshafen, 25. März. Für Erxrichtung eines
Grabsteines für den verstorbenen Hrn. v. Soyer sind bis heute
1215 fl. 43 kr. eingegangen.

Mannheim, 80. März. Es wurde vor wenigen Tagen
m Walde bei Kaiserslautern die Leiche eines wohlhabenden is⸗
raelitischen Bürgers von hier aufgefunden. Von verschiedenen
Seiten wird nun die Vermuthung ausgesprochen, daß derselbe
uicht durch eigne, sondern durch fremde Hand das Leben verlo⸗
en habe und einer beträchtlichen Baarschaft ber aubt worden sei.
Der bei dem Todten gefundene Zettel, wonach er sich aus Lebens⸗
iberdruß erschossen haben soll, wäre nach dieser Auffassung nur
ein listiges Manöver des Moͤrders, um etwaigen Verdacht
abzulenken.

Mannheim, 24. März. Ein neues, größeres gewerb⸗
liches Unte tnehmen wird nächstens hier in's Leben kreten, eine
zroße Brodfabrik von Engelhorn und einer Genossenschaft von
ilciienunternehmern. Die in derselben beschästigten Wiener Bäcker
siind vorgeftern hier eingetroffen. Der nächste Erfolg desselben wird
eine in Aussicht gestellte Erinäßigung der Brodpreise sein.

fKarlsruhe, 26. März. Im Straßburger Bahnhoj
explodirte heute Vormitiag eine französische Lokomotive und be⸗
chädigte mehrere Personenwagen, sowie auch den Badischen Bahn⸗
Postwagen nicht unerheblich. Verletzungen von Personen schein en
dabei nicht vorgekommen zu fein.

fIn KoUn ist das dort erscheinende Witzblatt, die Kölni—
chen Funken“, wegen des nachstehenden Artikels confiscirt worden:
Auf den Toast des Grafen Bismarck zum Regierumngsantritt
zrants soll bders neue Präsident der Vereinigten Staaten geant⸗
vortet haben: Excellenz! Sie haben Ihre Sympathieen für mich
ausgesprochen und hexvorgehoben, —wie gut wir harmoniren
Allerdings: Beide Sieger, Beide glänzende Erfolge, Beide die
xErsten Beamten des von ihnen neugeschaffenen Staates. Der
—
neinen Soldaien Bürger — Sie umgekehrt: ich verringere die
Schulben — Sie umgelehrt; ich lasse alle Gesetze gewisse nhaft
zusführen, auch wenn sie meine Zustimmung nicht haben — Sie
ingekehrt! Umgelehrt, Excellenz! Ich bin dem Gesetze unterthan,
Sie oberthan — verzeihen Sie den Ausdruck, der wohl nicht gut
eutsch — vielleicht kann ich später einmal auf gut deutsch mit
Ihnen reden. Ihr wohlaffectionirter Grant.“

7 Braunschweig, 28. Marz. In lezgier Nacht ist der
hofkapellme ister Dr. Meihfessel im Hause seines Schwiegersohnes,
Jes Pasto rs Wirk zu Hedenbed, gestorben. Er war am 6. Oct.
1784 im Stadtilm, wo sein Vater Schullehrer war, geboren.

fF In Wismar fand man bei Anlegung eines Sieles
n der Tiefe von 5 Fuß eine Petroleumquelle. Schon am Tage
vorher hatie der penetrante Geruch des Petroleums sich in gerin⸗
zerer Entfernung bemerklich gemacht, man glaubte aber, daß die
Hhasröhren schadhaft geworden waͤren. Bei weiterem Nachgraben
iraf man auf eine Quelle, aus der das Oel reichlich hervorramn.
Man holte Flaschen und Topfe herbei, und es zeigte sich an Ge—
uch und Brennkraft, daß man Petroleum vor sich habe.

r Am Oslsermontag war Paris in eine ziemlich dichte Schnee⸗
decke gehüllt, bei einer Temperatur von /30 unter Null. Auch in
den Alpen ist in den letzten Tagen viel Schnee gefallen. Eben so
schneit es in den Pyrenaen unaufhörlich und die Bären kommen
n die Rähe der Doͤrfer und warmen Quellen, wo sie schon mehrere
Zchafe und Kühe weggeschleppt haben.

7 Genf. Ein reicher und frommer Genfer — diese
zeiden Eigenschaften sind in Genf stets verbunden — fürchtet das
derrannahen einer Sündfluth und hat sich eine schöne, comfortable
Jiche bauen lassen, welche hier zum Ergötzen des Publilums im
Hafen liegt und in welcher er einlretendenfalls, ein moderner Noah
eine Rettung suchen will. ——

London, den 27. März. Das Dampfschiff „Ledar
jat dreizehn Seeleute nach Plymouth gebracht, die es vor einigen
Tagen in den spanischen Gewässe rn vor dem sichern Tode reitete.
Nuf der Fahrt von Oporto nach Plymouth traf es am 20 d. M.
in der Nähe des Vorgebirges Finisterre auf den Schraubendamp⸗
er „Italian“ aus Liverpool, wie derselbe eben unter Wasser
ank. Die „Leda“ setzte fsofort Kühne aus, welche den Kapitän
nebst zwölf Leuten aufnahmen; die übrige Mannschaft, 26 an
der Zahl, und drei Passagiere waren schon zu Grunde gegangen.

FIn Liverpool hat ein 16jähriges Mädchen ihrer
eiblichen Mutter, einer respecta beln Wittwe, Roattengift unter den
Thee gemischt, weil ihr von d erselben das Fortarbeiten in einer
Figarrenfabrik, wo sie mit leichtsinnigen jungen Männern Umgang
oflegte, verboten worde n war; die Mutter ist lebensgefährlich
erkranit, die junge Gift mischerin verhaftet.

f Cincinnati. (Staat Ohio.) Ein interessanter Civilt
xrozeß gelangte jungst in unserm Staate zur Entscheidung. Ein
Jewisser Bradshaw wurde wegen Verletzung eines Eheversprechens
berklagt, das er Masry Ferguson, eine Putzmacherin zu Spring⸗
‚orough, gegeben hat te. Zu seiner Vertheidigung führte er an,
daß afrikanisches Blut in den Adern der Klägerin fließe, und
daß nach den Staatsgesetzen von Ohio eine Ehe mit ihr unge⸗
etzlich sein würde. Gegen diese Gründe wurde Seitens der
diägerin eingewendet, daß das vierzehnte Amendement zur Ver—
inigten Staaten-Constitution oder die Civilrechtsacte das Staa⸗

tengesetz als ungiltig verwerfe, aber der Gerichtshof ließ dieses
Plaidoyer nicht gelten und hielt das Staatengesetz aufrecht. Die
Herichtsverhandlung nahm hierauf die Form einer Untersuchung
des angeblichen afrikanischen Blutes der Klägerin an. Zeugen
vurd en vern ommen, um nachzuweisen, daß sie in Virginien ge⸗
boren, dort mit ihrer Mutter, einer unverheiraiheten Mulattin seit
Jahren gelebt, und daß ihr Vater ein weißer Virginier sei. Drei
Aerzte, welche fie während einer Krankheit behandelt hatten, erklär⸗
ren, in den Adern ihrer Patientin afrikanisches Blut entdecktt zu
jaben, andere ärzliche Zeugen wiederum sagten das Gegentheil
nus und diese erzielten schließlich die Majorität. Nach achttägiger
Berhandlung gab die Jurie das Verdict zu Gunsten der Klü—⸗
jerin und sprach ihr eine Schadenersaßsumme von 10,000
Dollars zu. ä

FShangai. In einem Briefe von hier vom 6. Januat
wird eine gräßliche Geschite von Kulies erzählt, welche auf dem
        <pb n="199" />
        Wege nach Callao sich des. Capiltäne und der Mannschaft be— den Ausdrusch ommen, die dann ein, sehr sorgfältiges Putzen
nächtigten und eine Reihe: von, Gräuelthaten verübten. 800 nit viel Abfall veranlassen und so den Ertrag bedeußend schmalern.
Zulies waren für Zuckerplantagen bei Piscamayo und Chereve diesen Uebelständen lann nur durch die Einführumg der Drillsaat
in der peruanischen Küste bestimmt und wurden in dem Haupt- begegnet werden, welche es möglich macht, die Saatkorner alle in
adimgsraum befordert. Am vierten Tage der Reise, während ast ganz gleiche Tiefe unterzubringen. Die Gründe, mit denen
er Morgemwache wußten sie auf das Verdeck zu klomme, wo fsie nan noch vor wenigen Jahren gegen die Anwendbarkeit der
nit Aexten und Spaten einen Angriff auf die vier wachhabenden Orillsat bei kleineren, sekbst mittelgroßen Parcellen gekäpmff hat,
Matrosen machten und einen derselben tödteten, die anderen drei iud heute nicht mehr stichhaltig, indem die Drillmaschinen eine
elteten sich durch einen Sprung in's Wasser zdie Kulies aber Lervollkommnung erfahren haben, die sie fähig macht, auch da
eßten ihnen in einem Boote nach und schlachteten sie mit ihren nit Vortheil verwendei zu werden, wo die Maschinen der älleren
—0 4Mann ronstructionen allerdings ansgeschlossen wer den mußten. —
velche bis jetzt in einer Kajüte eingesperrt gewesen, auf's Ded Exfolge der Kalidüngung au'f Wressen: Im
ebracht, gebunden und vermitteist eines Ankers lebendig in die Anschlusse an unsere vielfachen guünftigen Mutheilungen aber die
tiefe geworfen. Der Koch, welcher den Kulies auf der Reise Foige der Anwendung der Kalisatze, zum Zmede der Düngung
hre Nahrung zubereitetet hatte, war ein Chinese, er bat für das Fringen wir hier einige Ersahrungen über venselben Gegensan
deben des Kapitäns, da er der einzige sei, det das Schiff zu uus Stadelmanns Zeischrift für dandwirischaft. Herr Oberforfter
ienken perstehe, und die Kulies willigten ein- ihn zu schonen, wenn Zons, Seckions-Director fur Wiesenbau und Dramage am chein—
x fie nach China zurüdhringe. Die Geschichte über die Reise seußischen landwirthschaftlichen Verein verichtet in der General⸗
urch den stillen Ocean ist unbelannt; so viel aber geht aus den jersammlung des Vereins iber die Erfolge dee Kalidungung duf
Mittheilungen der Chinesen hervor, daß sie etwa 4 Nonate unter· auren Wiesen. Herr Sons hatte ein von der Firma Forfier
vegs waren und schließlich bei einer eisumringten Insel ankamen, ind Grimeberg zu Kalt und' Staßfurt unter dem Namen Wie—
ꝛeren Bewohner mit Pelzen belleidet waren und auf Schlitten endünger bezogenes Kaudüngergermenge (10 Kali 4 Phosphorsaure
uhren, welche mit Hunde bespannt waren — wahrscheinlich die 3 Stidstoff) angewendet und zwar SPfund pro Quadrairuthe.
züste von Kamtschatta. — Hier wurden 4 Wochen Aufenthalt der Duünger wurde Anfangs Maärz gufgedracht und äußert sich
emacht, um Nahrungsmittel und Wasser an Bord zu nehmen. zald in einem üppigen Gedeihe der damit gedüngten Flache.
hei dieser Gelegenheit wußten der Kapitän und der Koch zu ent —chon beim ersten Schnitt erschien das Wachsthum der füßen
ommen. Die Kulies setzten die Fahrt fort ohne Compaß und zräser, besonders des Honiggrafes erheblich erhoͤht, Beim zwenen
hne Jemanden, der das Schiff führen konnte. Zum Ueberflußz Schnitt hatten dieselben die sauren Grafer fast ganz verd rungi
zerloren fie noch den Anker während eines Sturmes. Sdließlich im schienen lehtere volliändig überwuchern zu wollen da die Wur—
angten fie in Habokadi an, wo die Consuiarbehörden sich ihrer elstöde z. B.“des Honsggrases einen anßerorde ntlichen Blätter⸗
vemaͤchtigten. da das Schiff weder Papiere noch Kapitän hatte. eichthnm zeigten. Die ganze Ernle betrug pro Morgen 117. Cent⸗-
lach japane sischem Gesetze müssen ihrer so viele sterben, wie fie jer Heu und 7. Cemner Grummet mehr als von emnem daneben
atnordet haben, und der Gouverneur setzte voraus, daß die Rae liegenden Morgen, welcher keine Dungung erhalten hatue Bei
ꝛelsführer sich selbst tödten würden. en. augenblicklichen Heupreisen hatte diefe Nehrernte einen Werth
f. In Spring Erze Qustralien) ist vor Kurzem ein von ca 15 Thaler To Sgr. mahrend bie Kösten der Düngung
nues und sehr ergiebiges Goldfeld entdedt worden. Obmwohl die 8 Thaler bet rugen. Herr Sous empfiehln dringend —
ẽntdedung erst vor einem Monat bekannt wurde, zählt det Ort 77 7 5
ug er anen delann e Der Heandelsgewächsbau. Schon oflmals haben
etzt bereits eine Bevölkerung von über 12,000 Personen. Die] vit darauf dingewiefen daß die heoße Wasse des Lanbwirihstendes
zoldgräberei soll sich daselbit als hochst lohnend erwiesen. ur darauf hatzgeween, daß die großge Massed
g u unverzeihlicher Weise an allem festhält, was althergebracht ist
— — ind daß die vortheilhaftesten Neuerungen' oft Jahrzehnte gebrau⸗
..dhen, bis sie in die Masse des Volkes den Weg gefunden haben.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr. Zwar ist es unverkennbar richtig, daß Viele, die Faulenzen und
doch leben wollen, in den verschiedensten Formen des Schwindels
nuff die Leichtgläubigkeit und die Börse des Landmannes spekuli⸗
zen und ihn ängstlich gemacht haben. Allein es gibt eine große
Zahl von Thatsachen, die, in jo unverkenn barer Weise sie sich auch
ils wahr und gut erweisen, doch zu wenig beachtet werden, sei
es, daß man sich nicht genug vertraut damit gemacht hat, sei es,
)aß man sich zu sehr au das Herkömmliche gewöhnte oder zu
ingstlich ist, zu wenig Selbstvcrirauen hat, das anerkannt Gute,
nit Eifer zu ergreifen. Eine unzweifelhast feststehende Wahrheit
—
vie auch die Arbeitslöhne hoch sind, keine lohnende Rente mehr
zringt, und daß es daher klug ist, fich nach Culturen umzusehen,
zie einen höheren Reinertrag gewähren. Hierher ge hören die
andelsgewächse, namentlich der Bau der Gewürze, Fabrik-⸗, Ge⸗
pinnst⸗, Oel⸗, Farbe⸗ und Arzneipflanzen. Es sind dies meistens
zflanien, die viel Geld einbringen und schon einen hohen Gewinn
jeben, wenn man auch kleinere Flächen damit bebaut. Wenn es
zuch wahr ist, daß sie mitunter unsichtbar in ihrem Ertrage sind
und sich deshalb nicht wohl auf einem und demselben Gute zum
ehr ausgedehnten Anbau eignen; wenn sie ferner auch meistens
eigenthümliche Absatzquellen voraussetzen und endlich guten Boden,
ziel Dünger und viel Arbeit erheischen, so gibt es doch allent⸗
jalben Verhältnisse genug, die der lohnenden Cultur der einen
»der der andereren Gattung von Handelspflanzen besonders gün⸗
tig sind. Es handelt sich nur darum, Umschau zu halten, was
für die gegebenen Verhältnisse am Passendsten ist. J
Es hat sich als sehr gefäührlich erwiesen, mit den Schafen
uuf Feldern zu hüten, J welche Staßfurter Düngersalz gestreut
und nicht untergepflügt ist. Ein Mutterhaufe von 200 Stück er⸗
rankte, nachdem derselbe nur zweimal über das Feld (welches
in Folge des ausgestreuten Salzes einen reichlichen Unkrautwuchs
eigte) gehütet war. Es krepirten einige Stück, und bei der Un⸗
ersuchung ergab sich, daß die Magenwände durchgefressen waren.
eeew gilt diese Warnung auch für Rinder und
zchweine.

Vom 1. April an kann Reisegepäck von 40 Stationen der
zaherischen Staatsbahn nach namhaften badischen Stationen
ia Würzburg directe Abfertigung sinden, auch wenn zwi—
chen den betreffenden Stationen keine directe Billetausgabe
tattfindet.

Der Gartenbauderein in Bamberg veranstaltet vom 18. -21.
April eine allgemeine Blumenausstellung mit 64 Geldpreise von
225 Gulden.

.Bei der am 31. März stattgefundenen Prämienziehung der ba⸗
ischen fl. 35 Loose sielen auf folgende Loose die beigesetzten Gewinne:
stx. 62366 fl. 40,000; Nr. 882,748 fl. 10,000; Nr. 5,200
l. 4000; die Nummern 85,630, 117,048, 332,747, 59,308,
266,606 gewannen je fl. 2000; die Nummern 67,596, 280, 626,
374807, 68808. 381,741, 180048, 275,877, 157,474,
230,512, 5188, 234,177, 302,962 gewannen je fl. 1000.
Landwirthschaftlicheoͤ.

Gersten bau. Eine der empfindlichsten Culturpflanzen
st die Gerste und zwar in so ferne, als kleine Unterschiede die
ich bei der Keimung zeigen, durch die ganze Entwicklung hindurch
ꝛemerkbar bleiben. Da nun aber die Gerste in der neuesten Zeit
in sehr bedeutendes Handelsproduct gewortden ist und also auch
die alle Handelsproducte, der Preisschwankung, je nach der Qua—
ität unterliegt, so muß es als Hauptaufgabe erscheinen, di Qua⸗
ität möglichsi zu steigern zu suchen. Gesteigert wird dieselbe aber
urch Ausschließung der zu feuchten Felder, sowie derjenigen
Felder, die in zu frischer Stallmistdüngung stehen, ferner durch
dermeidung der Gerstensaat bei Beeibau und der breilwürfigen
Saat bei starkscholligen Feldern. Gerude der letztgenannte Umstand
erdient mehr Beachlung, als ihm gewöhnlich gezollt wird. Ge⸗
neinhin ist es der Fall, daß bei scholligen Feldern die Saatfrucht
illzusehr in ungleiche Tiefe kommt; in Folge dessen kann es nicht
musbleiben, daß die Keimung ungleich erfolgt. Die Gerste zeigt
ann einen sehr verschiedenen Grad der Entwicklung, während
nanche Halme noch ganz grün find, sind andere bereits zrr völ⸗
igen Reife gelangi. Will man dann den Schnitt bewerksftelligen
venn die meisten Halmen am Einbrechen find, so kann es nicht
nusbleiben, daß eine Masse ungenügend entwicdelter Körner in

— —
J
— — — —.
        <pb n="200" />
        Holzversteigerung
—* im *
ziun Ormesheim. ·
Montag, den 6. April 1869,
Vormittags 11. Uhr, werden zu Or⸗
nesheim im Schulhause nachstehende
dolzsortimente aus dem dasigen Ge⸗
neindewalde, Schlag Bettel“ verstei⸗
gert albls—s
45. eichen Baustämme IV. Klasse,
L buchen Nutzholzstamm II.
2525 gemischte Bohnenstangen,
122. Klafter bhuchen Scheitholz
II. Klasse,
15 RNlafter gemischtes Prügelholj,
3100 gemischte Reiserwellen.
Erfweiler den 271.März 1869.
Das ——
Brauubenuget
Chocolade Vanille
Mainzer Handkäse,
HAoliũundisehe VoOIIhuriuge-
Steckzwiebeln 8kr. per Schoppen
empfehle
J —2
Alserneueste Glücks-Offerte.
Das Spiel der Frei hurger Stauts-
PrSmien-Ob Iigntioném ist von der
IGBMigq. Raye rischen Regierung
Festattet. t
p 2* 25 —5 LAIW“
Gottesdegen beibohn!
GroS e nen
b verE Ga-
PItalien- Veri‚ng von
— u berMiIIIO ne n
Die Verloosung geéschieht uner dlaats-
Aulsicht..
Beginn der Diehung am 14. d. Nts.
Nur 2 TIr. oder I THIET. oder
15 8Sg8.
costet ein vorn Stante garantirtes
wiricliehes Originul-BGtaats-
ILOOS. (nicht von den verbotenen Pro-
mecten), aus meinem DPehit und werden
lele gogen frarilcirte Finsendung des
—IXEE zegen Potvor-
cchuss, selbst nach den entfernte-
xtée Gegendem vön inir versandt.
Es werden mur Gewnne ge-
. 3
Die Uaiipt-Gevinne betragen;
230, 0 9 . 1350, 000, 10 0. 00 0.
70. 60 30. 000, 25, 000, 2 à
ö öο, L2, voo,
II, O0G. B. i Io, VOo, 2. 4à 8SOoũ, 3 a
ßGGOG, B4 SOOoO, 4000, 14 à 3000,.
ousà 2000, 6à 1I500. 64 1200, 156 4
I000. 206 à 500. 6 à BRoo, 224 à
2060. 21650 Gewinne à IIO. I00, 0O, 20.
Géewinugelder und nmitliclae
Fielnungs istenm semle meinen Inte-
resscuten nach Entscheidung Pronmipt
and versehwiegoen
huarch meine vonn besonderem
Gliek bogiInStigten Loose habe
meinen Interessenten bereits aIlIcin in
Heutschland die aeröeusten
Unnipti reslor v. Fob. 00, 225. 000,
187500. 1525060, Ioooo, 1300060,
nehrmals 125, 000, mehrimal« I00, 000.
kürzlieh sehon wieder das
zrosane Loos von 127. 2000 und
i nαι ιn . Märæ s—n wie-
derdom Iννιν αι IPpt-
saιn! in unιι ιαααHlt.
Jode Bestoellung auf meine
—Driß inal⸗Stan is Loonue kann
min der Bequemlielikeit hulhar aueh
olaue BRriot, cinfaenh auf eine
jeta ühblivhe Postharte
inachen.
Caz. dams.Oohnin Lamburs
Bank- und Wechselgeschüft.

Julius
mnpfiehlt hiermit seine 98
Hemden⸗ und Weistzeug⸗Wabrikate
unter Zusicherung guter, billiger und rascher Bedienung zur geneigten Abnahme.

Die Hemden werden nach Macß oder auch nach erhaltenem Musterhemd gefertigt:
Zugleich bringt derseibe sein reichhaltiges Lager in allen Arten Leinen, Gebild
driũ Bettbarcheni, Federleinen, wollenen und Piqus-Bettdechen, Flaumen, Roßhaaren, Bett⸗
edern, Vorhangstoffen und überhaupt in allen Gegenständen, die zu einer voll ständigen
Ausstattung gehören, in Erinnerun g. 4

— — J
4 eenre ed deeee ge 9* de

Gentes in 2weibrücken

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— Sänmmtiliche Waaren der Fabrik werden auüs den besten Rohproducten,“ ohne jed⸗
Säamwili er Fahrik we hesten ucten,“ ohne

remdartige Beimischung bereitet. Die Tafel ·Chocoladen tragen dinde —
derene eee achten belieben. Man findet die courantesten Sortenauf dager in
FIo bei J. J. Grewenig und Conditor Nickel, in Blieskastel vei Fr.
ÆF

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—VVVDD—— J u ι—ιT 4 —ru
————— RUDOIF MOSSE 3

Zeitungs⸗Annoncen⸗Expeditien.

— D——— Vertreten durch

Hüméehemn, Rerlüm, St. Gallen.
Genenrcl⸗ Agéêntuen αινι I—

— imn den Städten

lugsburgi Braunsehweig. Breslau. Carlsruhe. Cassol. Coln a. Rh.
Danzig Dresden. Konigsbergei. P.“ Leipaig. Magdeburg. 8

Uruborz Posen. Stettin, Stnttgart. s

— — — —

Crautor-Brustrdyrup
bereitet von

F. W. Bockius

in Otterberg
Ein sich stets am Besten bewähren·
des, dabei aungenehmes Haus mittel
bei Husten, Heiserkeit, Catarrhe, Ver⸗
schleinung des Kehlkopfes und der

Brust .

Laut königl. Ministerial⸗Entschlie—
zung vom 24. October 1868 zum
Verlaufe und Ankündigung gestattet.
Ahlein-Verkauf.

in St. Ingbert bei J. Friedrich,
in Homburg bei Ehr. Weber.

Preismedaillo Paris 13867.
dtarker &amp; Pobuda
in ι,
Lieferanten des: kal. Württemb. Hofes
und J. Maj. der Königin von Hollaud

eumpfehlemihre e
als vorzüglich auerkannten
zu haben ir
6

. Ingbert bei
—⏑ —

a

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛc. Preise
der Stadt Homburg vom 31. Meitp
Weizen 5 il. 831 tri Korn. 4 il. 32.
Spelz 3 fl. 40 tr., Gerste, Zreihige, —s
— kr., Mischfrucht E fl. — fr., Har
11. 22 tr., Erbsenfl. — kra Kartof
zeln 1fl. — kr. per. Ztt. Kornbrod, 3 Kör.
22 tr., ditto 2 Kgr. 15 fr., ditto 1Kgr—
8 kr., Kühfleisch 1. Qual. 14kr., 2. Qua—
12 kr., Kalbfleisch 12 kr.⸗Hamomelseisc
14 kr., Schwelutefleisch 18 kr., Butter 321n.
per Pfund.en

Frankfurter Börse
vom 1 April 1869.8

Geldsorten!
Preußische Kassenscheine. lUιενσ Xα
reußijche Friedrichddor. . 4 937α—ε
zistolen.. ..916218
lianbische 10 fl.⸗Stücke 931256
ducaten 335 -37
— V
englische Souvereigus. 41153 -5353
— —
hochbaltiges Silber per Zollpfund ——
Dollars in Gold 2 271- 2814
——
4

Kedaction, Druck und Verlag von F. X. Demenz in. St. Ingbert. —W

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n 2ανα 21 4* 2 ——
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der Sit. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatie verbunden e ß it ztags— —
Anzen8 das wt Den Ve undene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
pummer) erscheint wochennig viermal: O ien sta J— Donnerstag, Samstag und Sonntag.“ Abonnementspreis —— 42 *
—IXVECV 13 Subergt Anzeigen werden wit v Krar.die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. α
** 4 4 vιι—α(“ — — — — —te — —
—öAB 1869
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D, hihlo—otte u, Je *
7 bn d 2* Deutschland. e e ——— Rest von etwas übet 1Million auf, das Ausland
Mün chen, 1. Ml. Da 5 NUnterrichtsministeriuni hat die n Dn guch die Türkei, Aegypten, Rußland und Asien
Vorstäude der Lateinschulent Schulseminare und Ppäharandenschulen. extzeter ist ,
dugewiesen, da wo hierzu Veranlassung gegeben ist, mit den Bore⸗Ludwig XVII. Wir lesen ii einem frauzösischen Blatte;
fianden und Realghmnoasien und Gewerbshulen um Zweck, ider In Cholet. Grculirt Jeit einigen Tagen eine Vachricht., welche bei
Beschaffung von gemeinschaftlichen Turulocaliitten, » sowie der Aelen pelsonen Sensation macht. Es handelt sich um nichts
Auffiellung eines geineinsamen Turnlehrers zusammen zu Geringeres, als um den Tod des wirklichen Ludwig XVII. Be—-
vitten z kanntlich, hat Niemand mit Gewißheit zu sagen vermocht,/ was
——— — aus Pen⸗ uaglücklichen Prinzen geworden ist. A Einige behaupten,
2 Diensiesnachrichten. er seĩ in Folge der schlechten Behandlung, die ibm der Schuster Si—
mon zu Theil werden ließ, gesterben. Andere meinen, er sei bei
Die kath. Pfartei Roͤdershetm, Bezirlsamis Neu sadtc d. H einem Schiffbruche: auf dem, Schiffe. umgekom men, welches ihn
ist dem Priesier Ildephons Kobe l, Pfatrer in Schönau, Beziris- zoch England hätte füyren sollen. Viele Betrüger haben es ver—
imts Pimasens, übertragen worden. Das Vorrücken der beiden ucht das geheimnißvolle Verschwinden des Prinzen auszubeuten
Studienlehcer Friedrich Veck und August Sucro von der lateini⸗ ind sich Jür den Sohn. Ludwig. XN guszugehen. Aber t hatten
schen Schute zu Dürtheim in die nächsthöheren Klassen ist, genehe ein Jnteresse daran. digse Rolle sPpisen ahrnd bei d at
miet, die sich hieidurch erledigende Vehrftelle an der genaunten üche, welche jetzt die Bepöskerung von Chol ——
Leeinschule dem bisherigen Studienlehrer an der Lateinschule, zu on Eigennutz und noch weniger pon Eharlatanignnus mit!in
pirmasens, Karl Wollenweber, übertragen und der geprüfte Lehr⸗ Spiel kommt.
imtscandidat und dermalige erste Inspector am protestantischen Man erzählt nämlich Folgendes: Vor langen Jahren kam
Follegium bei St. Anng in Augsburg, Heinrich Fertsch, zum jn einer düstern Nacht— in demTrappisten-Kloster Vellefontain
—õã— Lateinischen Schule zu Pirmasens ernaunt zwei Stunden von Choͤlot, ein Mann int Begleitung einer ⸗auder
vorden.“ Person an. Die letztere Aberreichte udem Sußeriot: rin Käst
hen mit der ausdrücklichen Vedingunge dasselbe Jolle erst mach der
Tode jeines Gefährten, geöffnet werden, dex seine Tagein diese
Ushl des Friedens zu beschließen wünsche. Erst dannn solle det
damen des in das Kloster Ginsretenden und dessen Lebe nsschicksal⸗
reröffentlicht werden. J r
Dieser Mönch nun, dessen Gesicht eine erschreckende Aehns
ichkeit mit dem Typhus' der Boüurbonen hatte, ast vor wenigen
Tagen gestorben und viele Leüte versichern, daß die in dem Kast
hen gefundenen Papiere auf das Evidenteste beweisen, daß der
perstorbene Trappist der Sohn Ludwig XVL. war. Der Körper
st einbalsamirt worden unddie feierliche Beisetzung · wird noch
zuf längere Zeit verschoben. Mehrere Bischöfe und eine, Menge
dou anderen Perfonen⸗haben sich nach Bellefantaine begeben,
am den Tiappinen zu sehen, der so hohen Ursprunges
sein soll. — ,
*4 In Warsschqun hat Der Crimolet, wie das Waschauet
Tagblatt meldet, das wirkfamste Mittel erfundeu, um den wirllichen
Tod von dem Scheintode, zu unterscheiden. Dieses Mitielbestett
in einem electrischen Strome, welcher bei schwacher. Einwirkung
nuf den Scheintedten die Muskeln in Bewegung setzt, bei stätker
rer das Erwachen bewirkk.“ Ans' wirkliche Tode äußert der“ rlekt-
rische Strom dagegen keine Wirküng. —
e ue —V
*5
chaft/ Handel und Verkehr.nn
F.Karlsrühef L. April. Bei der heute stättgefündenen
Zerienziehung; der 4 — badischen Prämienanleihe wurden folgende
Serien gezogen: 6. 325. 46.4492. 489. 606. 722. 743. 747.
375. 1588. 1590. 1184. hIBVIAMIAS.S. 2886. 2124. 2318.
*
fWien, J. Aprit Bei dere heuligen Ziehunger EGred ⸗
Lose wurden folgende Gewinne gezögen; Serle 80635 Are232
l. 200,000. Serie 930 Nr. 34 , 40,900, Serie 547 Nr.as
20,000. Serie 596 Nr. 3, Serrie 2955. Nr. 29 13000
Außerdem wurden folgende Serien gezogen 67. 1238. 1573
1913. 2061. 2371. 3486. 339 3796 3825. 3895.
ν “3 —
J 8 MNihnemste ιν
e , — 7

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Karlsssruhe 31.. März. In Pforzheim soll diesen
Sonntag einenVolksversammlung im Sinne des Offenburger
Programms stattfinden — Zu den vielen an Bürgermeister
Stromeyer in Konstanz gelangten Adressen ist nun eine weitere
aus Newark (Amerika) hinzugekommen, die sich durch ihte ori⸗
ginelle Form auszeichnek. Dieselbe ist auf Ellenpapier geschrieben,
50 Fuß lang. und trägt etwa 1000 Unterschriften, worunter die
Ramen vieler Konstanzer.
Fraukreich.
— Paͤris, 83. April. Im Gejetzgebenden Körper erklärte
heute der Staatsminister Rouher: Der Friede sei nothwendig für
die Entwickelung der Civilisation, der Freiheit imd der Größe des
Landes, und die Regierung sei aufrichtig bestrebt, denselben auf
dem Continente zu erhalten. Nichl sie sei es daher, die ihn ge—
fährde, sondern Diejenigen, welche die inneren Instilutionen durch
ihre Reden untergraben.
Graͤf und Graͤfin Girgenti sind in Paris angekommen und
m Hotel der Exkönigin abgestiegen. Die Königin Marie Chri—
tlinedist ebeafalls hier angetommen. Es soll großer Familienrath
abgehalten werden. —

——
Vermischtes.

München, 81. März. Die Untersuchung gegen den
begen des“ bekannten Postdiebstahls verhafteten Becher, welcher
jeute Nachmittag von Feldkirch her in die hiesige Frhonveste
ibeliefert werden-sollte, wird von dem-Untersuchuugsrichter Priel
zeführt und hat bereits, wie man mir erzählt, großartige Dimen⸗
itcnen anadiiomm. r
. Die dies jährige (283.) Hauptversammlung des Gustab⸗
sdolpheVereliis wird, die Genehmigung der bayerischen Regierung
vorausgesetzt, in Baireuth stattfinden.
pard 30Man kennt jetzt die Ziffer. des Vermögens
welches der kürzlich verstorbene Jomes v. Rothschild hinterlassen
hat. Es beträgt ungefähr 1700 Millionen. Bei der Schätzung
vurde jedbch immet, die niedrigste Summe angenommen.
7 Die Gesammtsumme det für die durch Wasser beschädigten
Schweizer beim eibgeun Finanze Departement eingegangenenLie⸗
esserben · berauft sch⸗die · Naturalgaben ichl. gerechnet. auf
5.142. 361 Fre., von denen 2,125,288 Fre. auf die Schweiz

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        Holzver steigerung

mx Bierbach. *3

Montag den 8. April Is.
Nachmittags 2 Uhr zu Bierbach

Pr. Stutemanm Sattler und Tapezierer dahier, empfiehlt sein wohlassortirtes
Lager in Vorhangetantzen, Knspfe, Halter, Franzen- Gimpen,
und Quastemn, ordinäre und feine Roulenurx, feine VTasehem aller Art, Iot
sfer, Lust und Wasseorlcαιν, ERamdagem, Klisstier-u. Wumncdapritæen
in Zinn, Glas und Gummi. Milehpumpem und Sauger- feine HRosemtru-
ger, Vnehs- und Lechertiueh, die 2ehönsten und meuestem Muster
in Tapeten, Damast em und Teppienhe, sowie auch fertige Polstermöhel
aller Ant. Tapezderem und alle in sein Fach einschlagenden Arbeiten werden prompt
ind billigst ausgeführt und wird um“geneigten Zufpruch gebeten.

wird das der Gemeinde Bierbach zu gewie—
sene, im Staatswalde Rebvier Meuhäusel
befindliche Berechtigungsholz, nämlich:
serner Klafter buchen Scheit 1. Kl.

—V e 2. Kl.
.b
I/, eichen Scheit knorrig,

211808. anbr.

30. . birten Scheit rein,

/ „anubr.

—2 — buchen und eichen Prügel,
ferner 89 auf Gemeindeland liegende
Paphpelstämme von 20 bis 56 Fuß
Tänge und 6 bis 11 Zoll Ducchme sser
oerstei gert.

Blieskastel 27. März 1869.

Das Bürgermeist eramt:
L. Wies.

A o rangaise im Mainæ,
eprãsentiri duroh . FPhIIIPP Vagner &amp; Comp-
Atahlissomont fũr Fabrikation von
Pariser Ohocoladoen und hacdaopuver
au 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24, 28, 838, 36 und 40 8gr. 5
Feinstes entältes Cacnopulver 20 BSgr. *
dito. amus Onraens-Onenao 28 Sgr. *
per Zoll-Pfd. in und s Pfund-Tafeln und Paqueten.
Hauptniederlage dieser vorzũglichen Chocoladen &amp; Cacaopulver
bei Gr. RicKel. Conditor.

1*
*8
9
5ᷓ/
—2

8

Civilstand

Maria, T. v. Georg Wagner.
Karl, S. v. Ludwig Oberkircher.
Franz, S. v. Johann Leigner.
Bestorben sind:
Johann, 7 Monat 12 Tage
uiit, S. v. Georg Klein.
Johann Siegwart 62 J. alt.
ducia Kircher 37 J; alt Ehe—
frau v. Valentin Derschang.
Catharina Sophia Ungerbühler
39 J. alt, Ehefrau von Michael
Zpaniol.
Louise, 2 M. 14 T. alt. J.
d. Christian Hohlweck.
Caroiine, 2 J. 2 M. alt, T.
d. Peter Feger.
Nicolaus, 4 J. 6. M. alt, S.
d. Peter Wagner.
Anna, 4 M. alt, T. v. Peter
-chmitt.
Maria, 6 J. 9 M. alt, T.
3. Peter Bebel.
Barbara, 4 J. 7 M. alt, T.
). Johann Hoffmann.
Margarethe. 1 M. alt, T. v.
datharina Ochs.
Barbara Bauer, 76 J. 11 M.
uUt, Wtw. v. Nicolaus Dawo.
Peter, 6—J. 11 M. alt, S.
). Johann Wachs.
Magdalena Hellenthal, 31 J.
ilt; Ehefr. v. Johann Deffland.
stonrad Haselmayer 36 J. alt,
Zchuhmacher.
Peter, 6 J. 4 M. alt, S. v.
Beter Feger.
darolina, 5 J. alt, T. v. Pe⸗
er Danzer.
deinrich, 8 M. alt, S. v. Tho—
nas Menges.
Nicolaus, 11 J. 2M. alt, S.
on Peier Wagner.
Katharina, 1 J. 7 M. alt, T.
d. Heinrich Lindinger.
Apollonia, 18 Tage alt, T. v
Georg Wagner.
Karoline, 8 M. alt, T. v. Lud⸗
wig Koch.
Andreas Gries, 55 Jahre alt.
Bergmann.
Verehelichthaben sich:
16. März. Karl Bauer mit Maria Anne
Baumüller.
St. Ingbert, den 3. April 18609.
Das Bürgermeisteramt:
Ehbandon.

der Stadt St. Ingbert
pro Monat März 1860.
Geboren wurden:
1. März Christian, S. v. Daniel Schaum⸗
loffel.
Joseph, Sohn von Heinrich
Schmitt, Bergmann.
Anna Wilhelmina, T. v. Chri⸗
dlian Weber.
Adolph, S. v. Konrad Kern.
Fatharina, Tochter von Johann
Feichtner. 1*
Margareiha, T. v. Andreas
dahm.
Jatharind, T. v. Peter Günther,
Joseph, S. v. Joseph Wack.
Aposlonia, T. v. Georg Wagner.
Fristina, T. v. Georg Wagner.
Fatharina, T. v. Joh. Jungfleisch.
Rosina, T. v. Jacob Friedrich.
Barbara, T. v. Elisabetha
dampel.
Nicolaus, S. v. Johann Deff⸗
and.
Jacob, S. v. Georg Lindemann.
Heorg, S. v. Friedrich Adam.
Fohann, S. v. Jatob Schuster.
Maria T. v. Peter Feger.
Catharina, T. v. Johann Heiser.
Catharina, T. v. Martin Zott.
Tlara, T. v. Johann Krämer.
Franz, S. v. Peter Kraus.
Wilhelm, S. v. Jakob Braun.
Adolph, S. v. Peter Joseph
Danzer. F
Tatharing, T. v. Ottmar
Ddecker, Wtw.
Heinrich, S. v. Heinrich Wac.
Zarbara, T. v. Franz Schmitt.
Johann Jos. S. v. Georg
Jung.
klisabetha, T. v. Joh. Latz.
Johann, S. v. Johann Joseph
Bechtel.
Josephina, T. v. Joh. Michael
Nehb.
—X
Betz.
Philipp, S. v. Johann Klein.
Joseph, S. v, Nic. Steinfeltz.
xatharina, T. v. Christian
einz.
Fakob. S. v. Heinrich Juno.

Alserneueste Glücs⸗Offerte.

Has Spiel der Freihurger Stauts-
PrFA ien-ObIigzntionen is t von der
Rounigi. Rayerischen Rexierung
estattet. ——— J

Gottes degen beiCohn
Gar o A A tIRGM Q ii Ge IE n
AX
Pitalien-Verloosung von
Uber * MilIIion—en.

Die Verloos ung geschieht unter Staats-
Aufsicht.

Beginn der Ziehung am 14. . Mits.

Nur 2 TIr. oder 1THIM. odor
kostet ein vomm Staute garantirteæs
wiricliehes Originul-Stants-
LGOGos, (nicht von den verbotenen Pro-
messen) aus meinom Debit und werden
volehe gegen fram irte Finsendung des
hRetrages oder zegen Pontvor-
iMä, selbst naci den erit feruto-
—XVL——

Es werden nanur Geuinno xe-
XXC J

Hie Iaupt-Gewinne betragen:
250, 00 O, 150, O000, 100, 00 0.
50, 0000, 30, 000, 25, /00, 2 4
20.000, 2 à 15000, 2 à I2, oo0o,
II, ooo, 3 à I0, oo0, 2 à 8000, 3 4
b900, 5 à 5000, 4000, 14 à S000,
o5 à 20050, 64 1500, 6a4 1200, 156 à
I000, 206 ù 500, 6 à 3005, 224 à
200, 21650 Gewinne à IIO, Ioo, 50, 80.

Gewinngelder und aumitliche
Ziehungslistem sende meinen Inte-
ressenten nach Entscheidung Promupt
und vorschw iegen.

Dureh mmene von besonderom
Gliiele begiinstigtenm Loose habe
minen Interessenten bereits nIIeimn inn
—XEXEXER
IIn u ptiressler v.00, o00, 225, o00,
I87508, 152500, I30000, IBooOoo,
X
lcin IICI Bhom wieder das
gronse Loos von 127, 000 und
—IXXV
der den nergröngaten Huupt-
XEXJZDRXXXVIX
ux- Jodo Bentellunx auf meine
n Original-Sαι öιε αα kann
man der Bequemliehkeit halber auch
o hne Brief, einsaeh auf eine
jetæ Ubliche Posstkurte
M machen.

Taz. dams.Oohnin Hamburę
Bank- und Wechaelgeschäft.

2
—U —
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8. *
9.
10.5
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20.
20.
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27.,
27.,
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27.
28.
29.

29.
Kedaction, Druck und Verlag von F. X. Demeß in St. Ingbert.

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2 532 ——— 52
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5355583—858 8 —A
* 855558 — * — *351
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28 — 5353832 — ———— 532*8 8238 —283 8.
558 5355237 8X3 58 5c 253885
555 355 18 — ——533355
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3* — —2 —z58 5*82 —27227 7 55335 2 523 3
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8 — z235*212* ** 3222 532 3*28 5—5 —5— — — 2353825 2338
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—2235—33556 2 52 883: 23 23 5 5 2587 27
22228 — —— vV 7. 7 — 3 —2 632 2
—3— — 2— — * —
3 3 75 3
——3383255733 2253 —3 536 3 53 —
333 35333 —33325
— * 2.3. 33 S 2* —
5. 323 383 3 3833 533 33 3333.883 3
722 22 * * 00 2 X53 2 2 3 * —
—— 3533.**533788 A —A—— . 7
*c— 53372 2. 2 2 2 3 543 78 —— —
822 ———— * 2. 2 —5 2
52 3c3 3 8 333352
5548 27 S370 — — —— 52. 3. 3.3.7.
— — 3 33. —5
— —A — 2 — * — 2 — F
3333 3657
* — —3 — 8 322 — *. * —c J * ——
333832533 13583 33733333238
3 23.* 35 23 7 53. —AA— — 22— * J *. *1 32
3 33 3 F
9 —— 386B822. — 35. 3 532362
x —*5855 —8 —22 7* —— 3 73 2733 *.
2 23535. 335 3 3 —48
A00

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4—s5— u6 42 —544 *8 *
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da SPeIngebeeir ker Ahzeig en kund vaß vist dem Haltpiblatte verhundene Unterhaltungsblatt, mit det Dienstags- Donnerstaus · ind Sonntass ·
dummer) erscheint wöchentlich vrermia Dilenztag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
—2 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. *
3 — 2 2 ————— —
SLLMAI ι 3 F rel dur 7n gert a
Nor. 54 — 3 — J X — Dieustag, den 6. April. 233 1869.
LA L CGG.S..
gei. Deutschland. 4664 gict worden, um dem Pafsionsbrebiger in der Petreffenden Kirche,
München, 3. April. Die, Abgeordnetenkammer hat in er eiß wüthender, Feind der Cult usfreiheit Ijst, eine Lection zu
hrer heutigen Sitzung dem ˖ Antrag ihres 2.Ausschusses gemäß rtheilen c —
en Dilunrcredit von 1.100,000 fl. (statt der geforderten Wr Griecheulaud. n e
13/. Mill, und unter Ablehnung desVölk'schen: Antrages auf Für das Project, einen, Canol, durch den Isthmus von
Hontirung hon 770,000 fl.) mit 64 gegen 51 Stjmmen bewilligt. dorinth zu graben; glauht, man jetzt den günstigsten Zeit⸗
Die Reichsrathslammer hat die neue Maß⸗ und Gewichtsord⸗ unkt gekommen.; Da der Suezkanal bald fertig sei, so werde
nung teinstimmig: angenommen. und bezuüglich der rechtsrheinischen nan von dort starke Maschinen zu billigem Preis erwerben und
hemeindeordnuug den Beschlüssen der anderen Kammer mit der ben. so geschickte Arbeiter bekommen. können.Ein Anblick auf
Jusnahme · zuge immt, daß sie auf ihren eigenen Beschlüssen be— die Karte des Mittelmeers zeigt, wie wichtig ein solcher Canol für
uͤglich der Umlagefreiheit der Staudesherren und des Abstimmungse den Handel aller Häfen von Frankreich, Italien und Oesterreich
echtes der Höchstbesteuerten heharrt. Nach der Abstimmung gaben die mit Smyrna, —— und dJem Ichwarezem; Merre sein
andesherten Furst v. Hohenlohe, Graf zu Pappenhein, Fürst v. vürde. Die Häfen an beiden Ei den wurden leine grßen Aus-
Sb derg unn Graf, v.. Quadi dic Erllarung ab, daß sie agen erfotdern und der Canal nur .gl. Weilen Jang iperden,
ir ihre Person von einer Umlagefreiheit keinen Gebrauch machen aber die Hauptschwierigkeit uüce- dieeDurιιαειια αιιια
hürden eine Meile langen und LõO, Fuß hohen Haltsteinzplateauens
— ⏑———
3. 2278 9. νιαιννιαιαιινιäöναινα
—A Nach der letzten, Bolkszählumg uwvhnent“ Imer Königreick
fficial Ludwig Neu ist auf sein Ansuchen auf seinen früheren Bayern durchschnittlich 493 Seelen guf, einer Quadrafmeile.
dienfiposten als. Poltofficial zu dem Oberamte. München zurückver ⸗Pon den einzelnen Kreifen ist die Pfalz am Dichtesten bewohnt,
etzt, ferner der Postasüstent Adam Reuten-in. Hudwigshafen zum es bewohnen hier 65801 deelen weine Quadratmeilere ae ä
fficial bei dem Postamte daselbst gruannz arden rge leez e Wareeen set bst differirt: die Dichtigkeit dr Blodlferusg
ddach einer Werne nem Korr, der W8.bhieb ücht ein Verhattni um Gesonmtolirchschnihte be deute ad, ud,Kefern
nerin daß der hreußische. Gejandie Frr, w, Weriher.porläufig“ die deßfallsigen Berechnungen, swirklich überraschende Resurtate;
hne seine Familie wieder in Wien eintraf; auch soll er der wenn wir die einzelnen Fantone gegenseitig vergleichen jo bewohnen
Aeberbringer eines freundlichen Handschreibens eines Königs an eine OQuadratmeile im min rin
den Kaiser sein, was einestheils die Friedenshoffnungen beftärkte, u au— Kanton dendau t. s OöαScelen,
inderiheils feine eigene Stellung in Wien verbessern sollte. 5 * 5 i. Ingbert 9370,
* ? J —D———
—&amp; 58 Frautreich. 1 —8 e Iιαν 8866 ν
Paxis, J. Aprii. Die „Vochuͤre: „Ein Brief an einen e, en
Wehler“ wird am Samsiag erscheinen: Nachdem sie an den aeet ——— A *7—
Korschlag eines Congresses erinnert hat, sagt sie: Der Respect ae 7 33 —
hor der Nationalität mußte den Kaifer von bewaffneter Einmisch. eene 8 * Inge ve
ing in Deutschland abhalten. Es lag ihm nicht ob, die alte A ercheim 4. 3 38
deulsche Verfassung, die auf den Verträgen von 1815 gegründet berert —V —
var, zu unierstützen und zu vertheidigen. Er brauchte. sich von 8— — 7— —D
dem Äugenblick an, wo das französische Interesse nicht bedroht unthein eα 347
ad, ncht mebe der Enmwickelung neuer Geschicke' jenseits des cdene * 3
Rheins zu wiedersetzen. Er intervenirte als Schiedrichter und e ——— v
Friede ward geschlossen.
2Irtalien. J e ;
Wie der „Pall⸗Mall ⸗· Gacette“ aus Ro m geschrieben wird sin dusel 6 g A
ais jetzt noch keine Einladungen an die katholischen Souveräne Valdmohr 4964ö
ur Thrilnahme an dem ökumenischen Concil ergangen. Man —J daiserslauternie 6040*
reift, daß es schwierig sein würde, nur Solche einzuladen, welche Volfstein c 49277
ich der Guust des römifchen Hofes erfreuen, ohne auch alled IAterberg r — — 4922 *23
Achrigen gleiche Ehre wiederfahren zu lassen. Werme ammalle omburg 4889 1
salholische Monarchen Einladungen ergehen, so muß allerdings Pinnweiler?. 4833
der Komg von Italien mit inbegriffen sein. — —Se— asg 4
Evanien sete * andstuhl e ö
ESpanien. * ere e
27) ftiöllheim *ee 254.5 —
28) dornbach“aa . —— 4236 — ——
233 hir nasensιινα
30 5. Aniuweiler 3 9—
31) 2 . Waldfischbach e 26683
Auna 82) Dahn g ιααιον. —
Die Mililär-Bevölkerung ist, nirgends mitgezählt,da sich
dieselbe nicht ständig am Garnisonsorte aufhält und ein unrichtiges
Berhältniß gegenüber anderen Gegenden geben könntke, die keine
Garnisonsplätze haben. e

NusMalaga meldet man republikanische Etcesse während
ictz Gottesdienstes. Ein junger Arbeiter trat neben den fungiren⸗
ꝛen Priester, überschrie denselben und verbreitete sich über das
Thema: „Christus ein Nepublikaner.“. Der Priester requirirte
ie Hilfe der Obrickeit. Auch in Madrid fanden ähnliche
Frcesse flaft, von' denen folgender eine sehr spaßhafte Seite hat.
zwei guf Eseln reitende Individuen machten nämlich Auftalten,
n die San Luiskirche einzudringen und den Gottesdienst zu stören,
als sie' noch rechtzeitig von den Voluntarios de la Libertad an
diesein frevelhaften Veginnen verhindert wurden. Die Eselreiter,
ie für destochen galten, sollten nunmehr verhaftet werden; fie
etzten sich daher in Trab und wurden zur großen Erheiterung der
Hevölterung von den Freiwilligen durch die Monterastraße ver⸗
olagt. Man behauptet, der Auftritt sei von Republikanern arran⸗

ch ——*6 *
— Das diesjährige engeschäft, de h. Messung, koörperlich
Hisitation und Loosung für die Wehrpflichtigen der Altersklaise
        <pb n="206" />
        1848 soll im Landwehrbezirke Zweibrüdken an folgenden Tagen
tatthaben: nämlich, vom 8. big 8. Maiß in Homburg, vom
10. bis 14. Mai in Zweibrücken und vom 154 bis 21. Mai in—
Pirmasens.. 244 4

p. Das zweite pfälzische Bundesschießen wirb am 3. Augusi
in Kaiser Slauustærren abgehalten.

f München, 2. April. Nächsten Montag läßt eine Anzahl
Frauen in der St. Peterskirche eine Andacht „um Erlangung
»ines guten Schulgesetzes abhalten. 283
7 Der Zündhölzchenfabrikant Hr. Pollack in Wien, Israelite,
hat 400,000 Fres. verwendet, um 60 armen Studenten, ohne
Unterschied der Religion, eine anständige Wohnung und alles für
ihr Studium Nothwendige zu verschaffeee. 4

»„VF Zu Zelhl' (Oberösterr) schoß Jemand nach einer auf
inem Strohdache sitzendenden Taube; durch den brennenden
Propfen gerieth das Dach in Brand und 85 Häuser sammt Ne—
bengebäuden geriethen in Brand.“ 665 I

An der Univerfität J ü rich studiren gegenwärtlig 7 Va⸗
men Medicin, 1 Dame Philosophie, und zwar 3 Rufsinnen, 3
Engländerinnen, 1 Amerikanerin und 1 Schweizerin.

London, 2. April. In der Kohlenzeche Higbroocks bei
Wigan, in welcher bereits im Jahre 1866 30 Menschen verun⸗
Aückten, hat gestern eine Grubenexplosion durch schlagende Wetter
tattgefunden, wobei 28 Personen getödtet und mehrere andere
perletzt wurden. Es sollen in der Grube 200 Menschen beschäftigt
zewesen sein.

deutscher Eisenbahnverwaltungen zur Feststellung ves Sommerfahr⸗
lans hat gestern ihre Aufgabe vollendet. Aus den Beschlüffen
nerselben sind fFolgende hervorzuheben. 1) Es wird eine“ iweiler⸗
erbindung zwischen Wien Kölnund Köln Wien« eingerichtet.
2) Ein zweiter Paris⸗Wiener Eilzug wird, wie in den Vorjahren
'o auch in diesem Sommer eingerichtet werden, und 3) ist eine
veitere Verbindung zwischen Frankfurt⸗-Heidelberg⸗ Leipzig über
Bürzburg und Bamberg in Aussicht genommen. Die Beschlüsse
ꝛer Conferenz bedürfen selbstverständlich der Zustimmung der be—
reffenden Eisenbahnverwaltungen. Vertreten wareu bei den Be—
rathun gen: die bayerischen, würitembergischen, sächsischen, badischen
ind nassauischen Staatsbahnen, die Kaiserin-Elisabethbahn, die
theinischen Bahnen, die Tyroler Bahn, die baherischen Oftbahnen,
»ie böhmische Ostbahn, die Frankfurter-Hanauer Bahn, die Hes⸗
ische Ludwigsbahn, die Saarbrücker Bahn, die pfälzer Bahneü
und die Main⸗Neckarbahn.

Nürnberg, 1. Apil:“ (Hopfenbericht A. H.⸗Z.) Dem
seutigen Markte waren kaum 50 Ballen zugeführt und wak nur
die Frage in Export-Waare bemerkbar, für welche 17e172. fl.
geboten wurde, während Eigner 18 bis 21fl. forderten. Letztere
Breise wurden j:doch nur selten bewilligt und lauteten die meisten
Abschlüfse zu 17, 20 2/0 fl., Ktäufe, 18, 19, und 20 fl. fanden
n besseren Sorten seltener statt. Zehn Ballen feine Lagetbier⸗
jopfen, und zwar Halletiauer, erlösten seit gestern 33 und 42 ft.
ein Ballen Großweingarter 66 fl. und sechs Ballen anders Spal⸗
ter Land 54 fl. 1867er ist zu 12 fl. angeboten, findet aber zu
ziesem Limit keine Beachtung; es sind einige Pöstchen zu 10 bit
Oꝛ/ fl. angezeigt, für welche Preise sich die Meinung zu bessern
scheint .·..

Bolkswirthschaft, Handel und Verkehr.
München, 2. März. Die Conferenz von Abgeordneten
— —

—

9 g —S —S *
J —e — S —X —— —— 7
— ———— — —— —

Allerneueste Glücks⸗Offerle.
Das Spiel der Frei hurger Stants-

Prúü mien-Obliguationen ist von der

RKomigl. Rareris chen Regieruug

e —V—

Jottes degon beiCohnl
RFOSSBFIISGC MIIGe VIMBMEM
—XRRLLXRI
PiraIIJe-Verloosung von

uüher 8XMiIIonen.
Die Verloosung geschieht unter Staats-

Aufsicht.

Beginn der Ziehung am 14. d. Mts.

Fur 2 THIF. odor I THIT. oder

1588..
tostet ein rom Stauto garantirtes
wirlicldiehes Original-BStauta-
LGOOSs, (nicht von den rerbotenen Pro-
messen) aus meinem Debit und werden
zolche gogen Frank irte Finsendong des
Betrages oder zegen Postvor-
shuSS, selhst nach den emtfernte-
nten Gegencden von mir versandt.

EFEs werden nur Gewinune ge-
oge.

Die UInupf-Gewinne, betragen:
250, 000, 150, 000, 100, 00 O0.
*0. O00, 30, 000, 25, 060, 2 à
20. 000, 2 à 15000, 2 à 12. 000,
II. O00, 3 à Io, ooo, 2 à Sooo, 8 à
b000, 54 5000, 4000, 14 à B3000,
105 à 2000, 6 à 1500, 6 4 1200, 156à4
1000. 206 à Soo, 6 à Boo, 224 à
200, 21650 Gewinne à IIO, Ioo, So, 80.

GeWwinngelder und amtliche
Fiehuungslistem sende meinen Inte-
ressenten nach Entscheidung Prompt
ind versehutegen.

Dureh meine von besonderem
Gliiol hegunstigten Loose habe
ininen Interessenten bereits a1IIein im
DPeutsehland die alIerhösehsten
Aanpttresser v. Soo, ooo, 225, o000.
IS7500. I52500, I50000, I820000,
nehrmals 125, 00 0, mehrmals I00, 000,
kiurzlieh sehon wieder das
zrostse Loos von 127, 000 und
ünigst ann *. Mäürze schon wie-
ler den allergröesten HIannpt-
lewinn in Nünehen auειαHlt.
XXXCV
V Original-Stanmis-Loose kann
iI man dor Bequemlichkeit halber auch
(SOhne Rries, einfuenh auf eine
e jo ubliehes Posttnrte

AAF nnachen.
Caz. Sams. Cohnin Hamburs.
Bank- und Woechselgeschüft.

Zur Beachtung:
Unterzeichneter empfiehlt einem verehrlichen Publikum nachstehende Blumen und
Samen: a. Dahlien, GIud iolus und Bom mmer-Biumenzwiehbeln
in den verschiedensten Sorten. b. Rharlottenzwiebeln-, gelbe und rne
Stéecelze— In, nebst Runkelriühen in 2 Sorten, rothe zu 18 und
zelbe zu 20 Krzr. c. vierjährige UAme Fexseν und αα
pfianzen, alle Arten BIumen- und Gemniüsgeguamnon zu billigen Preisen.

Prompteste Bedienung wird zugesichert. —
Nachträglich sei noch bemerkt, daß der Unterzeichnete während dieser Woche jeden
Morgen bis zum Mittage zu Hause bestimmt zu treffen ist.
Um geneigten Zuspruch bitte ———
2 22 *

Vriedricha ietæ,
kunst und Handelsgärtner in St. Ingbert, wohnhaft bei Herrn Johann glabm,
hinter der kath. Kirche.
——— —— e———
—

7
— F
ι

—&amp;
e v *
Geschäfts-Anzeige.
Unterzeichneter beehrt sich einem verehr⸗

ichen Publikum anzuzeigen, daß er sich von
jeute an als
2— 0
Zimmermeister
etablirt hat, und empfiehlt sich zu allen in
ein Fach einschlagenden Arbeiten.
St. Ingbert, 4. April 1866.
Fritz Neumanun,
DPimmermeister.

Der Kostenanschlage liegt bis dahin auf
dem Bürgermeisteramte zur Eisicht offen.

Erfweiler den 4. April 1869.

Das Bürgermeisteramt:
Braunberger.
Worms, den 2. April.

Wir notiren heute: Weizen 11 fl. 45 fr.
zis 11 fl. 50 kr. Roggen Vfl. 45 kr.
zis — fl. — ftr. Gerste 10 fl. 530 kr.
zis 11 fl. — tr. per 100 Kilo., Hafer
»fl. 40 kr. bis 3fl. 45 kr. per 60 Kilo.
Mehl per Partie 9 fl. — fkr. bis 9 fl.
15 kr. Roggenmehl — fl. — kr.bis — fl.
— kr. Roggenvorschuß9 fi. 15 kr. bis
— fl. — kr. Weizenvorschuß 12 fl. 10 kr.
12 fl. 20 kr. Blumenmehl. — fl. — kr.
»is — fil. — kr. per 70 Kilo., Reps
— fll. — kr. bis — fl. — kr. per 85
dilo. Rüböl ohne Faß 19 fl. 15 kr. bis
20 fl. 20 kr. Leinöol ohne Faß — fl.
— kr. bis — fl. — kr. Mohndl ohne Feß
— fll. — fr. bis — fjl. — r. per
50 Kilo. Repskuchen — fil. — kr. bis
— fl. — kr. Branntwein 22 ft. — kr.
bis 22 fl. 30 kr.

Minderversteigerung.
Donnerstag den 15. April 1869, um
11 Uhr Vormittags auf dem Bürgermei⸗
terei⸗Local zu Ecfweiler werden zur Erhöh⸗
ung des Schulsaales in Biesingen nachste⸗
hende Arbeiten an den Wenigstnehmenden
öffentlich versteigert, und zwar:
1. Maurer und Steinhauerar beit ver⸗
anschlagt zu 2990 fl. 1 trx.
—A
chlagt zu 55 fl. 33 kr.
Zlaserarbeiten ve ran⸗
chlagt zu 51 fl. 40 kr.

α
— —
— B—e——⏑ ———“ “———— —

OXXÑÑα.
stedaction, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
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        2 —282228 2—2 22 2 282 2ꝰ——.222 — — — p *
* —— ——A — —s382585 3558 3585325332
—AA — — 2 — — 85
—A A—*58 7— 5 5358 52255328
5 52358— 83852 5 3 —332353 2⏑ 233—8
E373 33 3 383 533—855
3 — * a — — * B33 * 2 3
2. — — 3 —322* —, *2832 — 2 5238 8 2533355535
— 3 3 243 3 3
— 3 3 33 5
5 *5 8 25 —E— —D——— 5 *3 525 5 8—* 538—
528 — 888I8S56 2552227
7 — —ãA ———— 2 3 — 8388 22535*38
25 — 822 —A ——— 4 —— 2 — —— —
— * — —. 2 * —— 2 582 5—5* 522 *
* S 3388 233 —53386
* 2 ** 2 * 7
8* e5 —A ——5— — 230⏑— —* —6 —3 —
5 23 — ⏑ —— 2—⏑— — ———
* 28 — * —— — — ——55 53 5s* 55827 ——
—58222 —— — —52255257 * 82 8588222
— 5 528255 —— 23E833 —S — ——2 — —
ẽ2 — 5 3 — 2 25 225 XS S⸗* 285 — 2—— 2
— 225235— *—88 ——8353* —755 —8 823735
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        Sl. Ingberler Anzeiger.
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Der St. Ingberter An— ze igexr (und das miil dem Haupkblatte herbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
NRummer) erscheint wöchentlich vie r mn a lz Dienstag, Donne r stga. Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliäͤhrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Arzt. dze —V— Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

Nr. 55. Dounnerütag, den 8. Avril.
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Deutschland. vιι !, Diienstesnachrichten.
Speyer, 8. April. Das Kreisamtsblatt Nr. 25 ver⸗ e
— —e 8* nAprit 5*— Bekanntmachung der —— Deh Daardede —
igl. Regierung der. Pfalz. Kammuer. des Innern — nsherigen larxer non Heiligenmos el
„Bezüglich etwaiger Umwandlung confefstonellee Lvm mnme Deneweli, Georg Bernhard Karl Bahrin 9. ver⸗
Zulen n odnsesslonen gertischie e Der Rechiscanbidatz Ludwig Schimper von Zweibrücken wurd
dehend die von höchster Stelle durch. Entschließungeden k.e Staatsa min Polizeieommissist in Neufladt ernanntene
ministeriums des Intern für Kircheu⸗ und Sthuangelegennenen gneomn Aprils Die Wiener —* erklart die Gerücht.
pn 27. v. aegebenen Directi ven zur — Beachtung von Meinumgẽdifferenzen zwchen dem Grafen Beust und dem
hetauut gema chu .. Saner Lr zafiübleithanischen Ministeriüm für grundlos und bemerkt, die Fragt
. Die BVereinigung von — Ernennimg ines definitiven Ministerhrasidenten für lehtetet
ionel gemischten Schulen muß unter allen nstanden ausgeschlos⸗ sei Feit Monaten nicht Gegenstand von Ministerberathungen dewe
en bleiben, wenn bei der einen oderer auderen · Gonfeffionalfchute senc diee prsser erfährt, die Monar hiften in Ma—
ootations. oder sliftungsmäßige Bestimmungen in Mitte egen rid wohhen in erster Reihe für Dom Fernando unde im Abledy
Sun des dun des u0 Tit. IV. der gesctsur dete sne hn eun — 18349,
Verfassungsurkunde hindernd entgegenstehen. —D— nicht aber für den Herzog v. Montpenfier siimmen.
.2. Andernfalls kann ein Antrag auf eae ——*— Frankreich.
Tonfessionalschulem eines Schulsprengels in eine oder mehrere den 57* if? Der „Temps veröffentlicht eine Adresst
erschiedenen Comsessionen geimeinjchaftliche Schulen nur dann e d r I ennt at —* i
Herhandlung gelangen. wenn derselbe. von mindestens dem zehnten aufgefordert werden, in kiner offentlichen Versammmlung miur den
dweile der in Dem vetreffenden Schulsprengel wohnenden voüijh Unterzeichnern die Mittel und Wege der sociaien Rebolution zu
igen and fetbstftandigen Männer gesiellt wird. discutiren.“ Unter e eeeee einige Haupt⸗
43. — diñen solchen Antrag hat der Bürgermeister. des redner der Versammlungen, die in letzter Zeit so viel von fich
Schulfitzes eine gesonderte Berathung und Veschlußfafsung eines reden gemacht;“ Dit Adresse laßt vermuͤthen, daß dieselben ein
eden der betheiligten Religionstheile in einer unier seiner Leitung weder iͤhre Ausichte gemaßigthabemvber⸗ Daße ihre fruheren
abzuhaltenden Versammiung zu veranlassen. EStimmberechtigt in e e sind. Sie erkennen an, „daß keine
det Versammlung rines jeden Religionstheiles sind alle demselben Fewalt jemals eine Gesellschaft umgeftalten kanm, weiche nicht
augehdrigen in dem Schulsprenget wohnenden.volljährigen und amgesialiet sein milz noch sie zwingen kann, einen Wen zu gehen,
elbstständigen Männer. „ den fie nicht gehen will.“ Damit wird in der Thatauf jeden
.4. Giltige Beschlüsse können in einer solchen Versammlung gewaltsamen Umsturg verzichtet.
uur dann gefaßt werden, wenn von sämmtlichen Stimmberechtig⸗GEs ist allgemein aufgefallen, daß die Truppen, welche auf
en nach vorgängiger Ladung mindestens zwei Drittheile erschienen Jalbjährigem Urlaub abwesend waren, Befehl erhielten, in zwei
ind. Die Ladung hat unter Angabe des Zweces mittelst der Mal 24 Stunden bei ihren, resp. Corps einzutreffen. Sonst er⸗
Schelle und Anschlag am Gemeindehause wenigstens drei Tage hielten dieselben gewöhnlich vier Wochen, aber immer acht Tage
bor dem Zusammentritt der Versammlung zu geschehen. Die vorher Marschbefehl Wie es scheint, hat diese⸗Maßregel jedoch
Beschlußfafsung selbst erfolgt durch die absolute Mehrheit der eeine kriegerische Bedentung, sondern der Marschall Niel wollte nur
Anwesenden. sehen, ob seine neue Einrichtung, welche in— zwei Tagen die
„5. Die Abstimmung hat schriftlich zu geschehen. Neber die ganze Armee vollzählich machen soll— sich in der Praxis bewährt.
Lerhandlung it ein Protoroll zu errichten, welches die Zahl der Die Vachricht Pariser Blätter über eine beabsichtigte
Anwesenden, sowie das Ergebniß der Abftimmung festsellt, lez⸗ Reise der Kaiserin von Frankteich nach Belgien ist. durchaus
weres in der Weise, daß die Simmen für und gegen den Antrag unbegründet. . ....
aurch Unterschrift der sinzelnen Adstimmenden in“ das Protocoü Paris, 8. Äpril. Der Maharadjah von Bengalen mit
anfgenommen werden. Das Protocollik? vom Bürgermeister seinem Gefolge wurde heute Nachmittags im Ministerium des
und einem hiefar aufgestellten Protokollführet zu unter⸗ Auswãartigen von Herrn v. Lavalette officiell empfangen. Das
eichnen. . unbeschreiblich reiche Costume des indischen Fürsten, das aus
„6. Der gestellte Antrag gilt nur dann als angenommen, keinstem Goldbrocat bestand mn mit Diamanten von ußer⸗
znn die ne gefaßten Beschlüsse der sämmtlichen hetheiligten n her Grhe geschmückt wat errehten allgemeine Bewun⸗
9 12* 8 65 *— * a * F F —9 J —
cesüeie en — F demBuͤrger⸗ * Paris, 5. April. Der·, Etendard“ dementirt das Gerücht
,177, Die gepflogenen Verhandlungen sind von dem Bürg ziner nach Cherbourg gegangenen Kriegsbereitschaft-Ordre.
neister dem zuständigen Bezirksamte und von diesem nach Ein— Paris, 8. Apult Der Flenvarde aene daß ein
Doehmen der einschlägigen Districts- Schulinshectivnen min gut— Depeschenwechfel zwischen Berůn ind Paris, in Betreff bder Lurem
cchtlichem Berichte der kgl. Regierung, Kammer des Innern, zur urger —— stattgefunden habe —
ompetenzmäßigen Prüfung und Bescheidung nach 8. Abs. 2 8 Paͤris, 6. AprilFrnce“ und Etendard dementiren,
r Iormatzonsverordnung vom 17. December I 838* in Vorlage daß die Beziehungen zwischen Frankreich und Preußen gespannt
u bringen. — „leien. Ebenso wird die Vehauptung des „Corriere Jialiano de—
München, 5. April. Der Reichsrath Graf Arco reist nentirt, daß Hreen. Bannetide in dern vorgeschlagen habe, die
(m Auftrag des Königs morgen nach Rom, un dem Papfst Frage eines moaͤug vinendi zwischen Italien und Roͤm dem Concil
ur Secundizfeier ein Glückwunschschreiben unseres Königs zu borzulegen. »
herbringen. Paris, G6- April. Die allgemeine Budgetdebatie im Ge—
München, 6. April. Die Abgeordnetenkammer hat heute etzgebenden Koͤrper wurde heute nach einer Nede des Finanz—
Ne Rückäußerung der Reichsrathskammer über die rechtsrheiniscche ninisters geschlossen. J —A—
vemeindeordnung berathen, aber noch drei Differenzpunkte bestehen / J EEngland.
assen. Bezüglich der pfaͤlzischen Gemeindeordnung schlägt der London, 5. April.Nach einer Depesche der „Times“
hetr. Ausschuß der Reichsrathskammer Annahme mit einigen Mo⸗ aus Philadelphia zum 4. d. ist Lodhorp Motley zum Gesandten
dificationen vor. ver Vereinigten Staaten am englischen Hofe desiguirt.
        <pb n="210" />
        Irtalien.

Florenz, 6. April. Ein Adjukant des Köonigs reist
morgen nach Wien ab, um dem Kaiser von Oesierreich den Anun⸗
riatenorden zu überbringen.

Spanien.
Madräd, 53. April. Der „Imparcial“ meldet: Der Mi—
nisterrath beschloß, die Candidatur Ferdinandos vorzuschlagen.

Madrrd, 3. April. In der Kathedrale von Toledo sind
die Kirchenjuwelen im Werthe von 14 Millionen Realen ver⸗
schwunden. — In der Umgebung von Madrid fanden unbedeu⸗
ende ifabellistische Manifestationen statt.

4 In Zell;, 8 Stunden von Linz, sind am 30. v. Mis.
41 9auser abgebraunt, wobei ein Zjähriges Kind verbrannte und
eine Magd lebensgefährliche Brandwunden erhielt; der Schaden
beträgt über 80,000 fl.

833uvdon. Die unterirdische Eisenbahn nebst ihren

ermisch

Zweigbahnen hat am Ostermontage nicht weniger als 140,576
hersonen beför dert; alles innerhaib Londons und der Vorstädte.
In dem Walde von Creci bemerkte ein Hüter die Spu⸗
ren einer Wolf sfamilie in seiner Nachbarschaft. Eines Abendz
zellte er sich auf die Lauer und es gelang ihm, das Haupt der
Familie zu erlegen.« Da man ihm gesagt hatte, daß ein Wolf
Zen andern nichi fresse, so wollte er sich davon überzeugen. Et
chnitt dem Erlegten eine Klaue ab, um von der Präfectur seine
ßrämie zu verlangen, zog ihm die Haut herunter, die er verkaufte,
ind ließ den Cadaver auf derselben Stelle liegen. Am solgenden
Abend stellten sich die Wölfin und die Jungen wieder ein und
ueßen sich den Rest ihres nahen Verwandten munden. Auch die
Wolfin erlegte der Hüter vnd machte es mit ihr wie mit dem
Wolfe. Wie er gehofft, kehrten die Nacht —XRR
rick um ihr Mahl wieder zu beginnen. Er hatte sich jedoch drei
Zameraden mitgenommen. Plötzlich krachten vier Schüsse und zwei
Wölfe blieben auf der Stelle. Der dritte flüchtete sich in eine
Zchäferhütte, wo ihm jedoch von zwei Wächtern bald der Garaus
zemacht wurde.
—EIARy5—

J
Todes- Anzeige.
Verwandten und Bekannten statt be—
sonderer Anzeige auf diesem Wege die
schmerzliche Nachricht, daß es dem un⸗
erforschlichen Rathschlusse des Allmäch⸗
tigen gefallen hat, meine liebe Frau
Catharine Iriedrich,
geborne Ritterbeck
im Alter von 23 Jahren zu sich ab⸗
zurufen.
Die Beerdigung findet Freitag Mor⸗
gen um 210 Uhr statt.
Um stilles Beileid bittet, der tief⸗
gebeugte Gatte 1
Jakob Friedrich.
St. Ingbert, 7. April 1869.

Minderversteigerung.
Donnerstag den 15. April 1869, um
11 Uhr Vormittags auf dem Bürgermei⸗
terei⸗Local zu Erfweiler werden zur Erhöh⸗
ing des Schulsaales in Biefingen nachste⸗
zende Arbeiten an den Wenigstuehmenden
ffentlich versteigert, und zwar:

. Maurer und Steinhauerarbeit ver⸗
anschlagt zu 299 fl. Ikr.
Zimmerarbeiten veran⸗
schlagt zu 55 fl. 33 kr.
Glaserarbeiten veran⸗
schlagt zu 51 fl. 40 kr.

Der Kostenanschlag liegt bis dahin auf

dem Bürgermeisteramte zur Einsicht offen.

Erfweiler den 4. April 1869.

Das Bürgermeisteramt:
Rroaunberaer.
*
Zeugniß.

Die Stollwerck'schen Brust-Bon—⸗
bons habe ich einer näheren Prüfung
uterworfen und nachdem ich mich von
ihrer vortrefflichen Composition überzeugt,
teinen Anstand genominen, sie meinen Pa—⸗
tienten zu empfehlen! Ich bescheinige
hiermit öffentlich, daß ich der Caramellen
Jünstige Wirkung, bei selbst langwierigen
iatarrhen, ganz besonders bei Reizhusten
wahrzunehmen vielfach Gelegenheit hatte.

Districtsarzt Dr. Walloth.
In versiegelten Packeten mit Gebrauchs⸗
anweisung à 14 kr. stets auf Lager in
vt. Inghert bei F J. Grewenig und
konditor Rickel, in BIIenαtel bei Fr-
Apprederis.

Allerneueste Glück s⸗Offerte.

Das Spiel der Preiburger Stunts-
Prú mien-Onhligutionénm ist von der
RKonigl. Bayerisehen Regiernung
gostattot. F
Gottes degen beiCohn!
OSSMAFBIISGC MIIGCVIEMBEH
XECRRERD
Pitaliem-Verloo

XX

Die Verloosung geschient unter Staats-
Autsiclut.
Beginn der Ziehung am 14. d. Mta.
Nur 2 TIr. oder I THIr. oder
15 Sgr.
kostet ein vomn Stante garantirtes
wirlicdliehen Origiunt-Stants-
Loos, (nicht von den verbotenen Pro-
messen) aus meinem Debit und werden
iolehe gegen frumlcirte Einsendung des
Hetrares oder gegenmn Postvor-
shS, selbst nach den ent fernte-
XXEEE

Es wercden mur Geu innae ge—
—XR I

Die FHInupt-Gewinne betragen:
5O, O O O, 150, 000, 100, 000.
FO, O O, 30, 000, 25, 000, 2 à
20. 000, 2 à 15000, 2 à 12, 000,
II. OoOO, 8S à Io, O0oo0, 2 à Soom, 3 à
booo, 5à 5000, 4000, 14 à 3000.
1I05 à 2000, 6 à 1500, 6ah 1200, 1564
I000, 206 àù Soo, 6 à BoOo, 224 à
200, 21650 Gewinne à IIo, Ioo, 30, 830.

Gewinngelder und anitliehe
FIEhEMBSASSu sende meinen Inte
ressenten nach Entscheidung Promipt
und verschiw legen.

Duren meine von bhesonderem
UEUlisele begunstigten Loose habe
meinen Interessenten bereits alIIein in
DSeanel die nIIerhöchsten
Hnupttrefler v. 200, 000. 225, o00,
IS7S500, I52500, I50000, I20000.
mehrmals I25, 000, mehrmals Ioo, o 00,
iciur⸗lichh schon wieder das
zrosse Loos von 127, 000 und
Jungst ain 4. Mara sehon wie-
der den alergrösstenn Haupt-
RXLVVIXVVVEEEXVX
Ar Jede Bestellung auf meine
EXAXX
AIA- man dor Bequemlichkeit halber auech
Fonhne BRrief, einfaeli auf eine
A jete übliehe Pocatkuarte

machen.
CohniBEννXR
Bank- und Wechselgeschäft.

——
Tanmusik

—

Sonntag den 11. April auf dem
Tiposi in Rs.

*
Dünger.
Der aufgeschlossene Guano (nicht ge⸗
wöhnlicher Guano) hat in seiner Anwen⸗
dung letztes Jahr, die erfolgreichsten Resul⸗
rate geliefert, sowohl bei Halmfrüchten,
artoffeln, Wiesen und Klee, man kann
denselben zur Hälfte mit Knochen Sup—
perphosphat und dem doppelten Quan⸗
jum Erde, vermischt in Anwendung bringen.
Dem unterzeichneten ist der Allein Verkauf
dieses ausgezeichneten Düngermittels über
tragen, und hält derselbe auch stets
RKinochenmehle und
Euperphosphat J. Qualitat.
F. Qανν in St. Ingbert.
Geschäfts-Anzeige.
Unterzeichneter beehrt sich zeige
ichen Publikum anzuzeigen, daß er sich von
zeute an als
⸗ ⸗
Zimmermeister
etablirt hat, und empfiehlt sich zu allen ir
jein Fach einschlagenden Arbeiten.
St. Ingbert, 4. April 1868.
Fritz Neumaun,
Kimmermeister.
Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 8. April.
Weizen 5 fl. 51 kr., Korn 4 fl. 40 tr.
Gerste 2reihige, — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige, 4 fl. 30 kr. Spelz 4 fl. 3 kr.
—AD
— kr. Mischfrucht. 4 fl. 45 kr. Hafer
1fl. 22 kr. Erbsen 4 fl. 3 kr. Wicken
1fl. 3 tr. Kartoffeln 48 kr. Heu 2fl.
4kr. Stroh Ufl. 28 kr. per Zentner.
Weißbrod 1*/2 Kilogr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 15 r.
hitto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 tx. 1 Paar Weck 9 Loth 2 kr. Rind⸗
fleisch 1. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 sr.
stalbfleisch 12 kr. Hammeffleisch 14 r.
Zchweinefleisch 18 kr. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 34 ir
der Pfund.
Trvreise der Stadt

Kaiserslautern vom 6. April.

Weizen 5 fl. 43 kr. Korn 4 il. 34 r
Spelztern — fl. — kr. Spelz 44
z kr. Gerste 5efl. 29 kr. Hafer 21
36 kr. Erbsen 4 fl. 28 kr. Linsen — i
— kr. per Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 20 kr
3 Pfd. Gemischtbrod 11kr. und 2 Vid
Weißbrod 12 tr.
— M —
Redaction, Druck und Verlag von F. X. De meßß in St. Ingberi.
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        2
— 22 v⸗ * * 22 2225 3 4 25
522 3 53 333—3365323 28
— 5385 ———85 53535 3573 3———3885733 235
—A * —5*5 F 2 — 2 3 h 5 —
*2.5 — 5*—52 3 0 5 — — —A— S —528*
S7 — —33 7 28 3468 5z5* — 558 —z22

* 22 —A — — 2E5SE. 53733233235 8 ——
822 585— —A 3* —— 6 —8 383 53852 253532 34
525 s235*2328 7 2 — —— 8 2538
* —— 32 55 5* —A u*? 52—3 3235 22 —— ——
—A 522— 5. 75 —s 5 ——— 5228 28 3532
A s —8 — — 23323 3535—
55— —— —8588 —E ——
** 52 22 7 — 5 — 7 —— 222*5 * 5 *
25337 — 33— 8775
2 I3388 A 53383383536323258—3—73553 35535*
——78222 5* 523 5237 25 2358* 35222 325855755 —R
353 5—23253 z3332564 3553 —25—3358. 328535 5358
52757 3 3357
5 3 * 5zEck — —5233 5882
—A 2 8 82* —2 2— —— 5** — 5 * 5*8338335575
—— s 5 2—5 — 25333 — 2 3 32 38223*5355 —5*
J 7 32 2 2 8 — * 8—* — ——— —
— 33 3 33 383
— 52 * 1 J * 22

—A 531428 ———23 —5—2 7——3 3233235 5
2 S 2 2 ð — — 2 * — * 5 * 8232 2 A— — —
55 13828 — — ——3 8——53— 3552
—73 2 285 5538 8 2 —— — 52z5* 21 — 3— —zSEcEG — t 2
—525— 38 *—— ———3—358 z»2 —2385 35235
58555 2 —2553 5 2 —F ——— 5338
—5 82 — 5z5 7* — — 25 22 * 35 2 535
*22 5585 * —22 2 2 — 833* 5* 232 —— ———
—582 —V — ——353—2328*5238 z55—5333323 333
* —75 — ——53533535537— * 5383—835822858
—JV—— —— — 58528

* 57 —— E 28 z 3
5527 — —5355333833335 232
33335 6733 — 8338

— — 6——3
553833 25253 2— 32452 — 2 .22722 2 * 22 2
—A — —3532838 552153875*5553 38558 3 —
—23 2 323323* —A ——— 2* —— — ——— 5 335* 5
2* 2c38 — — * 255 7 *— * 2
5— 53 — *—352338 — 53835 — 27528*
62 833 — 2353233338 153335 8
22 29— 53 5 32 — 5*52 553852 532355 — — 88
2763312357 33 82333 63
A 22 3 3 33313
—— A 22z53—325378335* 23583— 833 *2533667
553— 5—2743 5 833* — ——
—5553218148 53833233 3 8 3555*
— — — 5235338 »S828 875858 — *225622 —22
—2222 2 —— 55553533 52* 35 ** * 28203
2 * D 255 52 7 38 —8 R 22 * 22 —S2 2 3 — * J —X
32573553 535383 — 333 23338338
*»5—5 3,— —32 —5 —813* *28 —— —3338 5 7 385
253— —— —52 5 7 — ———— — 255
25 5258* 22252 5z5332323835* — 2 —88 ——
—555238 512225335 —3— 5* 7338 3233
— — — — — ——— — 2 —— ẽ —234 — 53 2—2524 22
2 2* —ãA — e72 58522 — 5* 2 2 — —A — — 2 —
— —883758 — —
——5 — 3555 53583 3537* ——
—A 525855 —328 38 55S557
— —338223833 A
—* — *85—582 — 3 2 * — 55 —2325 2— 55552
3 3323 435 555*54355 35355
— 8 33 2323 3387386833 363 63 5583353
— — —— —5 535 2 — 2 3 22 22 —z23 5 8 255 5
7 3277— 2 2225 * — E —22 — 22 2 22
e α *83s55 7

—2282
DB2 — S
—A 52338 23
22 2 5328 23857 5—33 83
2 2 * 22 J ——— — —
22 —A *S * 2522 —*
—A — 53533533 * — — 2—
858865 5533373252 s3288 13826 *2
5525352 22323536 3233 825 32535383835553 — 535 **
555 25 ——A— ——— —— 23 * * 25 ———— — 2
25325 55 32 562 z539 22 ——6 5555 525—235 — 84* *
—A *553255 5335 535 5572 3435* 3535335 — — 8
52723255 æ 5* 872* 85* —z3 5 255 D8 z835225
* S — —A — 2 222255 — 82286 2533535*
2529 — ———— z53—565 S58 * * — 822 * —8 5522
3 85 3— 58 5338535885 — —
2 3 2 2 —E * 22 — — 2 22 23 —3 —
— —58*52 22 A—— ——— — 262 5z98 — 8.5 —ö *
— — 227 28 A — —A—— 5. 5— 5 —285232
2855 25— 57 5 53857 . 53* — 3323 —355 5
28 3222 25 * — c E S S8 585587 —— 52823 8 —A—
— — 2* 8 3B5 —— ——A —— * 3 *585 55
33 336* 35123332355
— — — 2 * * *
25 D223 —78—22 5 2235 —— — 9 22*2 8 8 58 * —5*
— — 285238* —— — 532 8323155 52 *
—8 —— — **5*5 42 5228 2 8 8 22 S * *5
30 33258 5 s 575—535—85 3523 5357 5323 *
— 2 —A—— z23322—3 555 —A — * 2 3232 328.23 233 — S2—
T 2 —— —38—8383353 *2855 S55 5553 36338 — 8 7 2 2
52357 — —F — 588 ————— 5*8 —525238
2328 * * 2 * 7 2 28 32* — 5* 2 3
525568 —A 958 55 2 —F 252
55— —55 55328 —A 5555825* * — — 2275* *3a
5* 5532*5 cẽ 5 2285 83V 3— —— 525 —A
2235 32 53283 5 8535 I3532 2238 52588 332573585
268 5852 3 — 52 23582 2275354* 3*8 5 —3 —
—8 —2 —A 2—2 —32 —7 atgr R— — 2 2 2 84— — 53 *
— 2 23 28533 75 — 2 525 2 232 75 58 2 — —2256
*8 —A 5353 333353535 3 * —2 2 * — A *mî8* * 3
O27 * 7 33533 5, 5 3335 53 72
A — 83825 5 335335 2 52528 28
32— 557 —— 5385225 — —2727* 533 —253 — —
2 — ẽ 25 ——— 255 22 * —AA —A 2 —A
—— —
— 32 7 2 *
5* 87 255535533323585* 88*
— —— — 5532533 —6
— —— * * — *
33523—838 233236
2 57.57
— DD IESTN —F
— —— ——— —— —
— 525— 3 2 355—3525 *25 53 *7 2283 *— —5z252 *
52275 58022 * 535355 * —— 3— 2* 2
5325 32 *53 — 2 2 —— — 2 5 5 2 25 323 D0
53525 88 F2—,28233 2 2 —22 149 ———55 35— 32 5528
2535 3822 3 — 5* —z. 38 3258 5 280
z3286 — SS385 —232 — 3232* 5 5838 585* 7* z75358
* 522 — 2—255 —532—53 3225 — 1 33—5533257 3
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233225 ——c0—3 —3 22627 5 —55 53 82232— ——5323325
322553* ——85333 F 20953652533 — * — —
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—55 —3583 33533233533537 O 52525 ———
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5 —533 3* 2 3557*2 78 —A————— 2
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—558 533832352 5——5—— —5 5 6 5823360 86*5553
753 335 335—35 335335 38585 535335
223 587 2 7 * — 5
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        2 —2 3.4 —— — 2328533—8
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2 2835533 353533813863233 333 5355
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*32 25575 2. 5 * 73 3 — 5 ü 253532. 238
— —A—— 23 ã82.32.—ẽ3— 81282558 2. 3237 55 28
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3887 — 33 3 — 8. 3 232 *5 257 28385 250 2 8 —
233 78* 53833 5—53832 2222 —[ 333
37 33235338 3 523777 * 5 * * 23 —— 8
* 8—83 * B8338 2 34* — ——— 23. 38 v
3332* 33338 22 ZT.* 7 522355 7 — —
2 2 2 —3 9 1272.3 22 2 22 23—8 2 2 0
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*25 2 333 52.3 —253.— 33 5 773285 —— *3885375
—22 4328 32 7 A 12228 — —— 2 5*225
—— ——— 2833382 55338 3253535 333 —2322*
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— 33 53833 3385838 — ——
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2 88 — 283 5723 7 83. 7* . — — *5585 —
3285* 3 2* 3235 35— 223*555* 5 4 —5 2282 *557
33583 * ——22323277 ——2587 — 255 * 2* 5 —— 3
3285332 3553 35835 3335325358 — 322 5. 5238 55
338335 38888 — 2338* 2723 —22805— 52553 — 225227
57* — — 5 *2 7 52 * —38 —c
237783 33824 25822 3 —3 5352 S5 55332
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335355 —233 —5. — . 38 2383352 2252
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328252 5 2533 8. 33 — 3 — — — 7 6x88 * R
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38* 6 7 49 7. 17 N 757 25 i 7 rvig itJ P 7 — 414 —RER U 0
— —— 2ν din pe α ——
—— αι α —— hih νο—
— ——— 2 ˖ . ·ò ι ιιια —
zuh ιι ιι ι ειι ι ια ——
Der! St.IJenig ho riteir Anzeiiger (und ——— dem Hauptblaite vverbun dgne Interhgltzingsblatt, wit der, Diengtaas-, Donnerstags⸗ ung Sonntags ·
Luntiner) erscheint wochentlich va er imn a l: D e nict ai/ D on u on gtag Sam gta g. und Son n ta g. Abonneuieutsvreis vertelichrig 42 Krzr. oder
n. Silberaͤrẽ Anzeinen werden mit S Krzo wie dreispaltige Zeile Blallschrift oder deren Raum berechnet . 6
— 8 24 F — —— 9 ivð A —7
Samstag, den 10. Auril zut n . ä u 4869.

— 357.

αναα —DDD ———— 1145
agndaang Sn Apri Pachdem die hiesigt Purgershaft fast
B — —— — hatte
ich das Burgermeissera iüt durch die ¶sämmilichen Vehrer Rinei
zusflührlichen Lehre uud Schulplan ausarheiten und legte deufelhen
— wie. ejn
Sisg aus heiterem Himmel das betannte Mini sterzatre sernt eom
7 e M, Und diesemn niachtolgend die Erllarung der-Kreiasegier
ing daß auf Grund-dieses Mectigtete die in Kandainhereits ben
ud gte Abst miung g wernichlen ünd eine neine Absituniung in
—
ici Die hiesige Stadfverwaltung gird dich gber guch dieser Jen
Pühe And e ee 8 ——
Henuunisse Rsicherlich —nicht. ausbleiben ——
dandaus ist genügende Bürgschaft dafür. x
Münnchenn-Ja Ahpril. Abgeordueter zCxgmer, glsReferent
vyßz hereinigten Itwettenn und Vritlen Ausl wi hes üher — *
sche Erfen'baͤhnmne'ß beantragt Anuahme des Entppurfs,
dimnit Kolb's Antrag auf Herstellung einer Bahnverbindung vom
Zpeyerer Bahnhof, mit den badischen Bahnen zbeir, und eupfiehl
jsür den Fall, daß von Seile der, Regierung keine Einwendung
rxhoben würde, auch“ den Antrag. desselben Abgeordneten. guj
hectelung der Bahnen. Kaisetslaͤuternee Reodalben . ind zGerzahern—
tegltenbach zur Annahme. v z
Muͤlnch gnp8. April.“ Der Auüsschuß der Kammerder
— ———— den Gesetzentwurf über die pfälzischen Eisen-
zahiren-nach langen Debatten unverändert mit allen gagen goei
Suͤmmen, augengmmen. Nächsten Samstag wird wwahrscheinlich
die. Berathujng in der Kammer erfolgen. 34
Mun che n, 8. April. Die Abgeordneten Golsen und Exter
haben wegen, des Ministerialrescripts vom 27. v. M. Pezüglich
der, Communalschulen füx die, nächste Kammersitzung (wahrscheinlich
Zamstag) —
Mün chem. 8.. April. In der esttigen Sitimg des
Rrilten Ausschussez der Reichsrathskaimmer wurde die Berathung
ber den Schulgese zentwuef mit einer sehr eingehenden allgemeinen
Sebatte eingeleitet, porqn sich, sämmtliche — betheiligten
Bei der Specaldebaite wurde Art. 1 nach der Fassung des diefe
renten Bischofs v. Dinkel angenommen:-, Die Volksschule ist eine
affentliche Anstalt. welche die religiäs-sttliche Erziehung der Jugend
und deren Unterweisung in den für das bürgerliche Leben noͤthi⸗
gen, allgemueinen, Keuntnissen und Fertigkeiter zur Aufgabe hat.“
Art. 2, hon den wesentlichen Gegeuständen des Unterrichts han⸗
delnd, ist nach dem Vorschlage des Regieruugsentwurfes angenom,
meu worden., Art. 8 Abs. J, erhielt, Justimmung in der, Fassung
hes NRegierungsentwurfz, beziehungsweise des Referenten; „Dasß
Recht det Anorduuirg. und Leitung hezüglich des Religionsuntert
ächig und degs religiög sittlichen Lzhens an den Polksschulen stehl
iah Maßgabt der do 88 und, B9 der 25 Beilage. zut . Verfas⸗
ingsurknunde Art. I. Ibs.S ves 1. Anhauges ünd Z8. 11 zund
4 des 2. Anhauges hiezu den kirchlichen Oberbehoͤrden zu,“
Abs. J bestimmt, wie desfallsige Verfügungen der kirchlichen Ober⸗
Rhotden. zu puhbliciten sejgn. Nach dem Entioürf soll die ⸗Vuble
di oin ur dan, erfolgen, wenn die, Kreisverwaltuugsstellen hie⸗
egen keine; Erimnerung zu machen haben 3. Referent findet dieit
Hestimmunge, zu allgemeii. ümd, will die Grenuzlienien hierüber
lenau. abgestet wissen. 4. Sein Vyrschlag, daß dieses, Erinnerungs
echt denn Kreisnerwaltungsitellen bios Hezüglich der Schnlozduung
Angeraͤtziut. averden Joll, wurde abgelehntz, die definitive. Beschluß⸗
assung. über Feststellung dieses Absaßes jedoch —weiteren. Berath⸗
ingen vorgbehalten, Die Absätze, 3 und, 4. Fwelche festseen, daß
ije. Ertheilunge des Relirionsunterrichts zunächst Sache, des
ninschlaͤgigen Pfarrers sei, der Lehrer jedoch, in Perhinderungsfällen
herselben, zur Uebernahme des, Unterricht es verpflichtet. sein solh,
wurden nach dem, Beschlusse der Abg. Kaunuer Augen omen.
Abs. 5 jedoch, welcher zur Beobachtung der, bestehenden Schul⸗

44 13 230* —E 1 M —
Adrung bei Erihe lung dos Religionsnnterrichts verpflichtet, ist dem
Antrage des Referenten entsprechend als selhstverständlich exachtet
and dahen gls äübexflüsfig gestrichen wox den; Heute erfolgt Fori—
setzung der Berathung. —D—
zuhh ιαιν , — —
uet m éun gDienstesnachrichten. α—
u .—
iu Die erledigte: protestantischen-Pfarrstelse zun Breitenbach
DHeckmats Homburg, ist dem dbishexigen, Pfarrer zu Ersenbach,
Decanats Homburg, Rudosph Maximus Fissche pwenliehen
—R
nan .e rib i mιιν April.uDas Gerücht boꝝ deri Rildungeines
debimngstagers am Rheru: wird fürn aunbegrlndet ertlürt. s Die
Poovinriul oortespondenz! ischließt ainent Artibete über, den Antrug
auf Errichtung von werimortlichen Biundesmigisterione folgender⸗
naßen: Man darf zut: Lebeusküaft und Entwichekungssähigkrit des
Bundes das feste Vertrauen hegen; dasz Alles, ibas zuri Ausbit-
dung und⸗ Stärlung inneter⸗ Einrichsungge in Wahrheit mothwendig
st asich rechtzeitig iterl freiwisligerr Zuftimmuig ver nverbüüudeten
Regierungen ergeben worde 30 destor mehrwure zubellägen,r Wenu
durch umzeitige Auregemge: bon“ Verfassirigsanderunngen“ bei wen
Bundesregierungen Zweifel am der Zuverlässigkein der Bundesveb⸗
fassungs ⸗Bürgschaftenerweckt würdemtlo ne netto
Wile aes. Mprfsernd Die Heorgennblittet khradigen Leitten Er—-
lotz bes Kriegsministers: an⸗ durch welchen · Behufs we terer Erspat ·
nisfe, im Kriegsbudget eine neue Herabsetzitiig des Truppenbeftandes
und eine Verschichung! der? diessährigen Affentirung Langebrdnet
wirð. — Die Presse“ 1erzählt/ daß det franzosische Boifchafter,
Herzogh· vr Gramont,nnich äußerst' friedlich indezuversichtlich
ausfpricht. g t a u t ιι,
,
3 Fraukreich. 1 α ιιν .
Calaib 4. Aprii' Der Rebsb boi Vengalen der zu
den lehten Tagen in Pals!biel Aufsehen machte, ihe aigekommen.
Er wiͤl morgen, wenn“ das Wetser es gestatlel, nach Dover
uüberfahren, — 9* — ** in nag
0 in , e un Belgienĩ 122: ιι.. 3—
ι ι J
Brüfgsissel,n7. Aprib, pIndependunce belge“ exklärt die
Behauptung des Pariser „Avenix national“? wonach zwischen der
holländischen und preußischen Regieyung ein. Notennuataufch betrefss
Luxemhurg stattgefunden habe, fur unhegründetueieuz
ιι ö
t u 27 Epanien iie tne
Ma der id, B.uj Aprilej Beime: Anfang ber! Cortessitzung
Jielten ?Saogosta,? Topete, Serrano und Olpzaga'binẽ läng ere Be—
prechung;Serrand übengiht: Olozaga eine. Debesche.“ Es heißt,
letzterer werde nicht nach Lissabon dehen, wo die ohnehin aufgeregte
Bebolterungeeine Mijsfion,nwelcherdemn König Ferdinaud bie. spa⸗
nische Krone anbieten wollte, sehyr übel empfangen würde. Die
Dehatte über zden Verfassungsentwurf ist eröffnetemordenz jSan⸗
hez Rugngeigriff ihn au und verlangte die Republik.“ Sil Ganz
antwortete darauf, daß die Republik don Bürgerkriegt herbeiführen
pürde und suchtdu beweisen;“ daß der GCntwurf freisinniger :Jei als
alle vothergehenden Verfassungennireud nett nen
Marderu de7. April. Wie verlautetteifteinfolge der
Weigerung des Köuigs Ferdinand, die spanische Kebne atzunehmen,
don Ruuktritt Serrano's und Topetr's wahrscheinlich. DietErrichtung
nss Directoriums sei für diesen Fall aus Auge gefaßt. u
int' t :⏑ .
2 e u n Nußlande ⏑
hh3 —D ———
In Warssich aru komnen,*laut Danz. 8tg.,“ seit einigen
Tagen außerordentlich große Transporte von MRunition an. Die
Tereßßoler Bahn bringt sie aus der Festung Brzesc, wo˖ fie aus
vmn Imnern. Rußlauds angefahren-werden. Auch« werden
        <pb n="214" />
        Jegenwärtig die diversen Militär- Abtheilungen auf den Eisenbahnen
im Auf⸗ und Absteigen, im Auf- und Abladen einexerzirt.
Amerika.
Washington, 6. April. Präsident Grant hat die Ab⸗
anderung des Amtsdauergesetzes unterzeichnet. Dexr⸗Congreß ver⸗
agt sich am 10. d. M.
Vermisches.

7 Der in. Mainz erscheinende ¶. Israelit· hat futdie
nothlesdenden Israeliten in Westrußland binnen Jahresfrist ca.
25,000 fl. gesammest. D

Worms, 5. April. Die heutige Vorsammlung für den
Südwesideutschen Protestantentag war von Lirca 40 Personen
besucht. Beschlossen wurde,“ denn bereits in Ausficht genommenen
31. Mai festzuhalten. Morgens 10 Uhr soll die —
wo möͤglich in der Kirche abgehalten werden. Referenten Über die
zwei bereits genannten Punkte sind Dr. Schenkel und Hofgerichts
Advokat Ohlh. Das Comitè wird sich aus den verschiedenen Län⸗
dern noch erweitern.

F Der Graf Esterhazd, der wegen Scandalmachens auf
Veranlassung des Stadthauptmannes Theiß aus dem deutschen
Theater in Pest polizeilich entfernt wurde, hat von dem Stadt⸗
hauptmann persönliche Genugthuung gefordert; ob der Beamte
e8 nothwendig fand, sich auf die Mensur zu stellen, bleibi
abzuwarten· —

fPesth. Aus Marisel, im Coloser Comi tate, wird ge⸗
schrieben, daß in der dortigen Gemeinde ein Landmann Namens
Athanasius Popp, im Alter von 126, sage einhundertsechsundzwan⸗
zig Jahren, gestorben ist, der in seinem ganzen Leben nie krank,
mittlerer Statur und sehr stämmig gebaut warr..
7Schweidnitz. Am 27. bd. Mtis. ereigneie sich in der
Privaischmiede, die zur Styriusmühle des Hru. Peisler gehört,
tin Unglücksfall seltener Art. Ein Ktnecht, der mit seinem Gespann
den Truppen im österreichischen Feldzuge 1866 gefolgt war, hatte
hei seiner Rückkehr eine Granate mitgebracht. Diese Granate ift
nun auf Veranlassung des Hrn. Peisler ausgebot rt worden. jedoch
st dies mangelhaft geschehen; dann hat dieselbe seit jener Zeit
inter dem alten Eisen gelegen, bis die Kinder des Peisker die
selbe am genannten Tage als willkommenes Spielzeug hervorge⸗
ucht. Auf einem leerstehenden Ambos klopften die Knaben kleine
Quantitäten Pulverkörner aus dem Hohlgeschoß. Ein in der
Schmiede beschaͤftigter Arbeiter eützundete mit glühendem Eisen
die Korner; dies wurde zum Ergötzen der Knaben eine Weile so
ortgeset, als der Arbeiter das Hohlgeschoß auf den Ambos stellte
uind meinte, „na wart', nu wer' ich Euch einen Spaß manen.“
Der älteste der drei Knaben, 11 Jahre alt, blieb beherzt bei
dem Ambos stehen, der zweite stellie sich einen Schritt weiter hin⸗
ser ihn, der jüngste flüchtete hinter die Thür. Nun ergriff der
Arbeiter das glühende Eisen und fuhr in die Oeffnung der Gra⸗
nate — die, mangelhaft ausgebohrt, noch eine ziemliche Quanti⸗
fät Füllung enthaltend, im Augenblick mit einem furchtbaren
stnali explodirte. Dem Arbeiter ist wunderbarerweise nichts pas⸗
sirt; zurückgedrückt ist er freilich worden, und die Zange, mit der
er das Eisen erfaßt hatte, ist geboggen und über ihn hinwegge⸗
worfen worden; wie verlautet, soll er momentan taub gewesen
ein. Der 11jährige Knabe erhielt ein Stück Granate von der
GBroße eines Hühnereies miiten in den Unterleib, daß das Netz und
die Därme zerrissen sind; außerdem sind ihm die Finger der einen
Hand weggerissen, und ein Splitter zerschmetterte ihm die Schulier.
Der hinter ihm stehende 6jährige Knabe erhielt einen Gransat
splitter in den Oberarm, welcher jedoch schon ausgeschnitten ist,
der jüngste ist unverletzt. Der gewaltige Luftdruck hob das Dach
des Anbaues, in welchem sich dies zutrug; ein Stück Granate
drang in den untern Raum der sich daneben befindlichen Säge⸗
mühle, in welchem sich menige Augenblicke vorher viele Menschen
aufgehalten hatten.

Poln. Crone, 28. März. Ein aus Amerika hier ein
zegangener Brief bringt u. A. auch folgende Mittheilung, deren
Waährheit von dem Schreiber verbürgt wird. Dieselbe ereignete
äch erst vor einigen Wochen. Die Neger in Amerika schmücken
ich gern mit den Namen berühmter Männer: „Cäsar, Scipio,
dannibal, Aurelius, Washington, HKing James (König Jalob),
AÄbraham Lincoln u. s. w. Kurzlich lag solch schwarzer Herr
hetrunken im Rinnstein und schrie wie wahnsinnig; er wurde ge—
packt und ins Loch gesteckt, nächsten Morgen entrauscht vor den
Bürgermeister geführt. Wie ist Ihr Name? Der Neger aniwor⸗
tete mit großer Würde: Graf Bismarck — homerisches Gelächter.
Der Bürgermeister aber spricht: Sie find entlassen, einem so gro⸗
zßen Manne muß man etwas durch die Fiuger sehen, künftighin
machen Sie aber Ihrem großen Namensvetter in Berlin
mehr Ehre.

Französische Blätter erzühlen aus Schloß Antopol (Podo⸗

lien): „In unserm Schloß, Besitzthum der Prinzeß. Casimira
Freiwerihnsta, lebl ein Greis Namens Semen, einstiger Kosacken⸗
Anführer der Leibwache des Fürsten Janus, Schloßhauptmanns
von Vroclaw, Urgroßvater der Fürstin. Semen trat im verflos
senen Dezember in sein 189. Lebensjaht. Seine Brauen hangen
imn den Baceen herab und verschlingen sich in seinem Varte; sein
opfhaar war von seinem 80. bis 110. Lebensjahr schneeweiß,
ward dann hellblond und bräunte sich immer dunkler, so daß das-
jelbe jeht ganz kastanienfarben erscheint. Semen erfreut sich einer
ollständigen Geistesrüstigkeit und lächelnd versicherte er, daß er
das Alter, wo man sterbe, hinter sich habe und jetzt in ein zweites
deben eingetreten sei.“

9 4.
747
Volkswirthschaft, Handel und Verke hr.
Gift in der Nahseide.Bekanntlich nehmen Nahe⸗
rinnen, wie überhaupt Jeder der sich init Nähen viel beschäftigt,
ehr häufig den Faden in den Mund und lafsen ihn oft längere
Zeit mit der Mundflüssigkeit in Berührung. Wie höchst nach—
Hheilig diese Angewohnheit für die Gesundheit sein kann, wird der
Vetreffende ermeffen, wenn er erfaͤhrt, daß durch Untersuchungen nach⸗
Jewiesen worden ist, daß inschwarzer Nähseide beinahe 18 Procent
ßleioxyd sich befindet. Man imprägnirt nämlich in vielen Fa—
zriken Deutschlands, Belgiens, Frankreichs und der Schweiz die
Rähseide mit Bleifalzen, um fie schwerer zu machen. Es ist ge
piß wichtig genug, alle die mit Nähseide umgehenden Personen
hiermit aufmerksam zu machen. Wer weiß, wie zerstörend, die
durch Bleivergiftungen hervorgerufenen Bleikoliken u. s. w.
auf den menschlichen Koͤrber einwirken, wird die Warnung
heherzigen.

WManñsnhe im, 7. April. Folgende Loosnummern wurden
jestern Abend im⸗, Grumen⸗Haus“ bei der Pferdemartt-VLotterie
ezotgen ·ꝛ vw. e
ven 38357 Ein Pferd. Nr. D20: Ein Pferd. —Ni.
15,144 Ein Pferd. — Rr. 14347: Ein elegantes Reitpferd
zebst voslständigein Süittel- und Zaumzeug. — Rr. 12,646.
kin Pfrn e.“ T53 226; Ein Pferd N. 2ö 7838Ein
pserdKr. I6 oobr Cin Pferbe Nr. 22144 Ein cbe
Jantes Coupe mit einem Wagenpferd und vollständigem Geschirr.
— Nr 4915: Eihn Pferd. — Nr. 3133: Ein Pferd. — Ne.
19, 150: Ein Pferd. — Nr. 12,939: Ein Pferd. — UPr.
15,707: Eine elegante Glaskalesche und ein Paar Wagenpferde
mit vollständigen Geschirr. — Nr, 20,888: Ein Pferd. — Nac.
4549: Ein Pferd. — Nri 3142: Ein Pferd. — Nr. 7342:
Fin Pferd. — Nr. 12,034: Ein elegantes Reitpferd nebst vol⸗
ttändigem englischem Sattel-und Zaumzeug. — Nr. 20,795:
Ein Pferd. — Nr. 15,705: Ein Pferd. — Nr. 6636: Ein
Pferd. — Nr. 23,296: Ein Pferd. — Nr. 15931: Ein ele⸗
ganter Victorjawagen und ein paar Wagenpferde mit vollständigem
Geschitr. — Nr. 12625: Ein Pferd. — Nr. 14625; Ein
Pferd. — Nr. 15,459: Ein Pferd. — Nr. 13,848: Ein Pferd.
— VNr. 11,051: Ein Pferd. — Nr. 19795: Ein Pferd.

Landwirthschaftliches.
Stand'der Frücht'e. So sehr auch aus allen Gegen⸗
den her berichtet wird, daß die Winterfrüchte, roz des im Monat
Januar stattgehabten siarken schneefreien Frostes keinen
erheblichen Schaden gelitten haben und sich in dichter Bestochung
zeigen, so ist doch die Vegetation ungeachtet der milden Witterung
im Februar und in der ersten Hälfte des Monats März, noch
weit zurück. Die Kleestände, so gut erhalten sie auch erscheinen,
seigen kaum Spuren des ersten Triebes, wie denn überhaupt jetzt,
Ende Marz, die Natur noch ganz den winterlichen Chardracier
eigt. Zwar ist in manchen Gegenden die Gerstensaut stark im
Bange oder gar, wie in der baherischen Pfalz, der badischen Rheia⸗
ebene, der Provinz Rheinhessen, bereits beendigt; doch erweist sich
der Boden noch zu kalt, als daß an eine rasche Entwicklung ge⸗
dacht werden dürfte. Wenn überhaupt der vielfach noch zu früh
erfolgenden Aussaat der Gerste ein Vortheil zugeschrieben werden
dürfte, so ist es der, daß die Keimung und die Entwicklung gleich⸗
mäßiger eintritt. — Das Legen der Kartoffeln hat in den wät⸗
meren Gegenden seinen Anfang genommen; ist im Allgemeinen
der Boden noch etwas kalt, so ist doch die Zeit da, in welchet
man auf eine rasche Entwicklung der Vegetation rechnen darf. —
Der Raps war im Januar seiner statlen Stengel und Bläitet
enttleidet worden, allein da das Herz vom Frostdrucke verschont
neblleben war, fo hat er bereits wieder Ausfchläge gebildet und
ewaͤhrt, wenn der oft eintretende Kaäferschaden ferne bleibt, die
Doffnung auf guten Erttagqg.
        <pb n="215" />
        Jodes Anzeige.
—* 6 —
Verwandten und Freunden die

chmerzlicht Rachricht, daß unser li ber

Vhatte, Vater, Bruder, Sohn Schwa⸗

er Schwiegervater und Schwieger ⸗

ohn*
**

——— — — — —— — —
gestern Abend 10 Uhr, plötzlich an
inem Herzschlage sanft verschieden ist
Die Beerdigung findet Sonntag
Morgen um 8 Uhr statt.
Die trauernden Hinterbliebenen.
St. Ingbert, den 9. April 1869.

Panksagung.
Fuür die unserer unvergeßlichen
attin, Mutter, Tochter, Schwester,
Schwiegertochter, Schwägerin und
Tante —
Latharine Iriedrich,
geborene Ritterbechk
su ihrer Ruhestätte in fo anerkennen⸗
der Weise erwiesene letzte Ehre,
ühlen wir uns verpflichtet, unseren
dank abzustatten. 3.
Si. Ingbert, 9. April 1866.
Die tranueruden Hinterbliebenen.

——— — 222 ⸗ *
»Licitation.
Samstag, deun 8. Mai 1869, des Nach⸗
aittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, auf
es unterzeichneten Notars Amisstube, lassen,
ie Kinder und Erben der in St. Ingbert
vohnhaft gewesenen und verlebten Eheleute
Johann Busch, lebend Bergmann, und Ca⸗
harina Wober abtheilungs halber öffentlich

n Eigenthum versteigern:
2 Dezimalen Fläche, enthaltend ein
Wohnhaus mit Stall, Hofraum und
oustigen Zubehörden, gelegen zu St.
Ingbert auf Höfchen, neben Nicolaus
Gries und Franz Weisgeber.

St. Ingbert, 9. April 1869.
Horn, kal. Notar.

—— XW
—X

Mittwoch, den 28. April 1869, des
Kachmittags um 2 Uhr zu St. Ingbert, in
er Behaufung des Holzhändlers Johann Adam
hech lassen die Wittwe, Kinder und Erben
ꝛes in St. Ingbert wohnhaft gewesenen und
erlebten Bergmannes Peter Georg, der Abthei-⸗
ungwegen öffentlich zu Eigenthum verstei⸗
ern:

.9 Dezimalen Fläche, enthaltend ein
Wohnhaus mit Hofraum und Pflanz⸗!
zarten, gelegen zu St. Ingbert!
interm Bliskastelerweg, neben Valentin
Böhler und Heinrich Kuhn.

23 Dezimalen Wiesen unierm Forellen⸗
weiher, neben Joseph Schmitt und Adam
Beck.

28/10 Dezimalen Acker in den Kaste⸗
erroͤdern rechts, ne ben Peter Schmitt
and der Wittwe Gesorg.

1. 18 Dezimalen Acker auf Schiffelland
aeben Peter Kempf und Witwwe Weis.
833 Dezimalen Acker rechts in den
aste lerrösdern, neben einem väterlichen
Srundstücke n. Joseph Waaner.

—
Bekanntmachung
Aushebung der Wehrpflichtigen der Altersklasse 1848 betr.
Unter Hinweisung. auf den unterm Heutigen an sammtliche Bürgermeisterämter
rgangenen Erlaß obigen Betreffs und im Vollzuge der Arb. 49 51, 53 und 54 des
Wehrverfafsungs-Gesetzezs, damm der 88 19, 382 25 der Vollzugsvorschriften vom
22. Juni 1868 wird hiermit bekannt gemacht, daß das Ersatz geschaft fuͤr den Ergänzungs-
»ezirk Homburg an den folgenden“ Tagen und in der nachbezeichneten Reihenfolge,
edesmal des Morgens um 8 Uhr, in den Localitäten des Siadihause s zu Homburg
tattfinden wird r entinc
nu .M) Montag den 8. Maie 1869 da Bescheidung daes gemäß Art:45 des Gesetzes
angemeldeten⸗ Ansprüche: und der Feststellung der Bezirksliste durch Streichung der Freie
willigen, der gänzlich oder nach Art. 8 oder 12 zur Zeit Befreiten und der Unwürdigen;
2) Dienstag den 4., Mittwoch den, b und Freitag 7. Mai 18609 die Untersuch
ung der auf der Bezirksliste Verbliebenen in Bezug auf Diensttauglichkeit im Allgemeinen
und für die verschiedenen Waffengattnugen und in der Beschlußfasssing hierüber;
3) Samstag den 8. Nai 1869 die Loosung.. F

Es werden hiermit die Wehrpflichtigen der oben bezeichneten Altersklasse aus dem
diesamtlichen Bezirke unter Androhung der —28* Strase vorgeladen,

am Montag den 3. Mai I. J. des Morgens 8 Uhr, *
jene Pflichtigen, welche bei der Gemeindebehörde die gänzliche oder zeitweise Befreiung von
der Wehrpflicht oder die einstweilige Aussetzung ihrer Einreihung beansprucht haben;

am Dienstag den A. Mail. J des Morgens 8 ühr, e

a. sämmtliche von der Altersklasse 1847 oder aus früheren Altersklassen zur
diesjährigen Aushebung überwiesenen Wehrpflichtige

b. von der Altersklafse 1848 alle Diejenigen, deren Familien⸗Namen mit den
Buchstaben A. B.“C D, P, P und Cbeginnen; ...

am Mittwoch den 53 Mai l I bes Morgens 8 Uhr,

Diejenigen, deren Familien⸗Ramen mit den Buchstaven H, J. X, L, M, NX

beginnen; *

am Freitag den 7. Main J. J., des Morgens 8 Ubr,
„Diejenigen, deren Familien-Namen mit den Buchstugen P, Q, R, 8, T, V, V,
W., 2beginnen, und allenfalls übrig gebliebene Wehrpflichtige.
ndur körverlichen Unterfuchungg;;
endtich *

am Samstag den S. Mai Jl. J. des Morgens 8 Uhr
ammtliche Wehrpflichtigen, mit Ausnuahme edoch derjenigen, deren Einreihung nach
Art. 8 des Gesttzes einstweilen ausgesetzt wurde, ferner der gänzlich oder zeitweise
Befreiten, der nach Art. 14 des Gesetzes Zurüdgestellten und der bei der Vifitation
als bleibend für untauglich Erkannten, vor der Ersatzkonumission in dem benannnten Local⸗
J — D——— zur Loosung
u erjcheineen. . ..

. Unter den Vorgeladenen sind micht begriffen, sohin von dem Erscheinen vor
zer Ersatzcommission befreit v

I) die freiwillig Zugegangenen sowohl, als auch die zum einjährigen Freiwilligen⸗
ienste Zugelassenen (Art. 35 und 36 des Gefetzes)

2) diejenigen Pflichtigen von 1848, welche zum Voraus Ersatzleute gestellt haben.

Hiezu wird noch Folgendes bemerlt:

a. bei Bescheidung der Gesuche um Befreiung oder um Aussetzung des Dienstes⸗
ant rittes, sowie beim Loosen ist auch Stellvertretung zulässig; F

b. als entschuldigt vom Erscheinen vor der Ersatzcommission gelten nur jene
Bflichtige, von denen nachgewiesen wird, daß sie in Folge von Krankheit oder eines an—
deren Hindernisses nicht erscheinen konnten; die Entschuldigung hat nur die Wirlung der
Befreiung von der Strafe des Ungehorsams (Art. 59 des Gesetzes);

0. Wehrpflichtige, welche nicht persfönlich erschienen sind, werden, und zwar vhne
Kücksicht auf die Enischuldigung, als tauglJish dehaudelt, insofern micht neben der
Entschuldigung zugleich augenfällige gänzliche Untauglichkeit nachgewiesen wird. Dieser
Lachweis kann nur durch Zeugniß zweier Aerzte, deren einer ein öffentlichetr sein muß,
ind der betreffenden Gemeindebehörde geliefert werden (Art. 60 des Gesehzes).

Homburg, den 2. April 1860. — J

Königliches Bezirtksamt,
Cheliuus.
Alwens.
— — — — —
J v v
Geschäfts-Anzeige.
Unterzeichneter beehrt sich einem verehr⸗
ichen Publikum anzuzeigen, daß er sich von
heute an als
Zimmermeister
ꝛtablirt hat, und empfiehlt sich zu allen in
sein Fach einschlagenden Arbeiten.
St. Ingbert, 4. April 1869.
Fritz Neumaun,
mnmermeister.
Ich zeige hiermit ergebenst an,
daß ia Idhe ie Hru. —* V
sondern bei Wittwe Daͤnbhaͤuser wohne,
woselbst alle Sorten Sämereien zu ha⸗—
den sind. Friedrich Dietz,
Kunst⸗ und Handelsgärtner.
        <pb n="216" />
        y . 2* * 3
Bokanntmachung
J
Das Vechiatellan sus vie Dihtrietzsseaten! su dan Caͤnten⸗e Vrae Luuhte ¶and
St Jeng breret, bestehend in Dao ri tund Hosch o semsch lascken- wird für die
beiden Jahre 1869 und 1870 auf dem Submissjonswege an⸗ den Wenigsmehmenden
bergeben, und; liegen die J Bedingungen in der Canzlein detr unerfertigten Be⸗
hörde zur Eönsicht mif. . Die Abgebote erfolgen mach Mrxea zerena auf den Anschlags
breis des Cubitmeters, in welchem sämmtliche Leistungenn einschließlich des Betugs der
Sleine von der Bahn in zerkleinertemz Zustande begriffen ind und müssen die Submis⸗
sionen in versiegelten Couverten mit der Aufschrift: Submisfion für Lieferung
bon Straßendeckmaterial auf die Distriets stra ßen · der Cantone
Blieskafel und Ste Ingbert“ bis Hängstens iinn I. Mai 1869 Vormibr
tags 10 Ahr! bei der rumterfertigten Behörde eingereicht stin. Cι
— Looseintheilung⸗
e Sauton Blieskasel.. —
yESixraße von, Blieskastel nach Meuhäusel.
LLaog, von Blieskastelbis zum Bahnubergange hei Lautzlirchen, 4198. M. Vänge,
ca. 40 Cubilmeter Dai o reit von Cusel à 3 fi. 34 ir. 156 fl..
2. Loos, ont Rahpudergonr bein Lughlirchenbis. durg Fontonogrenz; 3134 M.
Laͤngees. 800 Cubilimeter Ba o rat von Cusel ñ A fi. 18 tr. -4875 4l.
—— n —* I. Stroße von Lautzlirchen nach ee 28 dod oh
Voos n uͤstzechen obis zur Fantdnspraugte BOkS Me. Lante, dg EhHd Gubit—
—— —— Didrit von Cusel «.A I. 10 ir. 2500 fl.
UN. Sltraße vom rothen Hausfe nach Aßweiler. 3 237
L Loss, vomrotheu Hause bis Aßweiler. 3521 M. Läͤnugea 350Cubikmeter
Diintit von Cusel kA fl 30 . IäαιοH.
14141 ⸗uιιιN VSanton SEt. Jugbexnta ιειν I nen
.MI. Straße vVon Ste Ingbert nach LKuuizlirchen ·· 8—
1. Loos, von der Bließkasteler Cantonsgrenze bis 2*8 Stundenstein, 1190 M. Länge,
een 76 Cubibmetri D a vchi Cpon bBusel Alrft. —7ιι)/l. 20 fr.
2. Losß, bon 2s St. bis zur Kaiserstratze in St. Jugbert, 56060 M. Lünge ca. 316
Tubitmeter Hochofenschlacken 4 2fl. 20 tr. &amp; 7TBfl. 20 kr.
M. Straße pon Si.Ingbert Nuf ie StauJugherter Grube.
1. Loos, von der Kohlengrubenstraße in St. Ingbert, bis zum Ende der Oristraverse,
600 Melen Minge,oa⸗ h Cucbibncaer Meiid vitoben Cujtb A JεοιιιαιNα 90 fl.
aAn Loos, won⸗Dder·Ortstraverse ane St. Ing berku Pis Jun: preuß· Grenze bei Altenmald,
10481M. Langee ba. Ag32 Cubimeter Hochwvfennsch lache merk l. AO —ιIOο qQ
nan MaocStraße vwon St. Ingbert über Ensheim bis zur! Gassenmühler nt
I Lco won der Gassenmühle big Is St. αοMt.: Längk, 1 300 Mubikmeter
svchofenjchsacken aͤ 3 fl. 12 kr. — 900 fl.
2. Loos, von 198 St. bis O“s St., 3700 M. Länge, ca. 870 CubikmenerHoch
m— e an vfenfschlachemit LAfl. B0e. —025 fl.
3. Loos, von O“/s St. bis zur Eisenbahnüberfahrt bei St— Ingbert; 1704;.M. Lange,
— 1703 Cubikmeter Diiro rit bon Kaijel &amp;4 —I799 fl
4. Loos, von der Eisenbahnüberfahrt, bis zu Haiserstraßze im St. Inghert, 183M.
Vänge,“ caru LG. Enbikmeier Diorit von Kusel, ü A fl. 12 r67 fl. 12 kr.
Veranschlagte Totalsummen fiwa) Deiort 7255 fl. 32 kr.
α n eneun b) Hochsfenfchlackem' 3772 fla 20 kr:
Die Submissionen fürn, Dioritund Hochofenschlacken. werden getrennt
abgegeben. u νι ι, dned Trnn — ———
Zweibrücken den 6.April 1869. 3. νι — — V
Swneran d a eee Beuarheere BegurkEs a en id , Jruchet Brere Fsche . Preipe
ν Damm:““ der Stadt Sanfbbarge vom 7,, April.
νααα n Ñ. hůudkb Mbthittum ÄÑôᷣñàXôXl — * * s
9 A —7 —V 7 TTT. Weizen 5.fl. 32.kr., Korn 4 fl. 35 6.
Die memische Kunst· Waschãnstalt
— i Vn es und . a e — ir., Mischftucht — kr., Hafer
νν, Saärberei ννc 41. 286t¶rt, Erbsen . S fl. — kr., startof⸗
IRSDR S feln 1fl. &amp; fr. per Zir. Kornbrod!ß Kgr.
von PI. TRIOMin Saarlouis 2t, dinsZgag. 13 trcndittz.1 agr
besorgt das Färben und Derzud en Allen Arted Stoffe, als Seide, Sammt, Zr. Kühfleischn —
plüsch, Merinog Kuch ꝛc. ⁊c. zu den billigsten Preisen. Herrenkleider werden 12 kr.Kalbfleisch I2tr., Hauimebhfleisch
ohne daß' solche zertrennt werden, in allen Farben. gefärbt und von Flecken 14 tr. Schweindfleisch 18kr. Butter 32 ir.
frei ꝓieder egegen ae ete en en der Pfund.
gtruͤge ninuntUnterzelchueter— der dier Karte der“ neuesten Muster be—
sitt, sotz ntegene ZFeaccsurter Bbefen,
Lheak!den hedchal 1860 3 Frankurter Sorje
7 * von 8..April 1869.*
* r Geldsorten
ief.* 5553 —— 1 313
— — ZFreufische Friedrichsodr . .9 37173öν
andlung — — 35340
—ollãändische; 10 fl. S 954
dr 14 1.— — —— — — — —* * 7* J — —
zringt ihr Lager sämmtlicher Farben, Leinöle, Lackene Tex petrtn Sukhlz—umd ee e e e
Schwofel sänren,in emnpfehleudẽ Erinnerung. Vuch sind ftets Der rPein vols her zesund sein ..———
— ———— Der ve. Zoupsund An es
ue nn *. Medtiction, Drus und, Verlagevon F. X. Demetz in 'St. Ingbert. W
        <pb n="217" />
        Hl. Ingberler Anzeiger.

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— —
— —
der Si. FInagberter Anzeige r (unde bas —2 Haupthlattel verbundene Unterhaltungsbiatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags · und Sonntags⸗
Nummer) erscheint wöchentlich vire r in a lA Dionstag, Donmernsbag,Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreisjpaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
J n ded . e 3 A *
Nr. 57. Sonnutag, den 11, April. 1869.
—3
3Deutschland.

München,. 7. April. Der Ausschuß der Kammer der
Reichsräthe hat heute die Art. 8—ÿ219 des Schulgesetzes erledigt
ind denselben mite nicht. wesentlichen —Abweichuugen vau deu
Beschlüssen der anderen Kammer beigestimmt. Die zu Art. 12,
der von der Uebertragung des Unterrichts am religiöse Orden umß
Henossenschaften handell, vonf Referenten beantragse, sehr wesent⸗
üche Modification wurde vom Ausschuß abgelehnt.

München, 10. April. Das pfälzische Eisenbahnfussions-
geseh wurde mit allen gegen zehn Stimmen, vonder Abgeord⸗
actenkammer angenommen. ι

Berlin. 9. April. Die „Kreuzztg.“. dementirt die von
berschiedenen Blättern mitgetheilte Nachricht, daß der König die
Absicht habe, diesen Sommer eine Badecur in Karlsbad zu ge⸗
rauchen. Ueber die Berufung des Zollparlaments ist, ivie dasselbe
Blatt meldet, noch nichts Definitives beschlosset, da zuvor' der
Jollbundesralh einzuberusen ist. —

Fraukreich.
Paris, 8. April. Aus Spanien wird gemeldet,, daß
die Carlisten von Reuem sich an der Grenze! concentriren? Nach
Privatbriefen aus Madrid herrscht dort Rathlosigkeit hinsichtlich
er Person- eines geeigneten Throncandidaten, und zwat in einem
Brade, der den Republikanern neue Hoffnungen einflöße ..

Italien. 5

Rom. Das Programm zur päpstlichen Secundiz am 11.
April (heute) ist folgendes: Morgens zwischen 7 und 8 Uhr
desen der Messe durch den Papst in Gegenwart des Cardinal-
Tollegiums, aller Prälaten, des Hofs, der Diplomatié, des
„unzähligen Volks aus allen Ländern und Zungen“ ; gegen 10
Uhr Revue über sämmtliche Truppen durch General Kanzler;
gegen Mittag allgemeiner Empfang im Vatican für alle Deputa⸗
ionen, von der Deputation der Kinder Roms angefangen, bis
zu den Höchsten hinauf; Nachmittags Ausgang des Papstes zum
hospiz des Tata Giovanni, wo er vor 50 Jahren seine erste
Messe las; bei-seiner Rückkehr werden die päpstliche Marine nud
die Besatzung der Engeisburg wechselweise Salven geben)
ind bengalische Flammen steigen lassen: Abends Beleuchtung
)er Stadt.
—
Fermischter
F Kussel, 6. April. Ein Akt kaum glaublicher Unvorsichtig⸗
eit wird aus dem benachbarten Dorfe Konken berichtet. Ein Land⸗
nann, der in der Stadt 2 Pfund Pulver gekauft hatte, kehrte auf dem!
Hdeimwege in einer Schmiedewerckstätte zu Konken ein, um sich da⸗
elbst seine Pfeife anzuzünden; das in einem Säckchen befindliche
Zulver legte er unterdessen neben sich hin. Der Schmied, welcher
eeine Ahnung hatte von dem gefährlichen Inhalte des Säckchens, fuhr!
n seiner Arbeit fort und schlug auf das glühende Eisen, daß die Funken
toben. Plotzlich traf jedoch ein Funken das Pulver, dieses
pplodirte und verletzte nicht unerheblich den Schmied, ferner den
Urheber dieses Ungluͤcksfalles und- noch einen dritten in der Schmiede
ꝛesindlichen Mann.

FKöln. Neuerliche Erhebungen geben der Vermuthung
daum, daß an dem am 16. Februar umgekommenen Theatercassier
Backhaus und seiner Familie ein Raubmord verübt und von den
Mördern zur Verdeckung des Verbrechens das Theater ange⸗
Aindet wurde.

⁊Der „Danz. Ztg.“ wird folgendes Curiosum mitgetheilt,
as auch noch von andrer Seite beflätigt wird. „Wie heißt die
Stute, welche König Wilhelm am Tage der Schlacht bei König—
rätz geritten hat?“ so lautete die Frage- eines Schulraths im
deg. ez. Bromberg an die Kinder riner Elementarschule bei
velegenheit der Rebision derselben. Da die Kinder diese Frage

nicht zu beantworten wußten, selbst der Lehrer damit unbekannt war,
o beantwortete der Herr Schulrath seine Frage selbst dahin, daß
piese Stute, wie bekannt, „Sadowa heiße, sein Erstaunen nicht
interdrückend übex. die Unwissenheit der Schulkinder in der neuesten
aterlän dischen Geschichte..

kShhlageide Antwort.) Bei der külrzlich in Schleswig
tangefundenen Prüfung der Einjährig-Fteiwilligen aus dem Kreise

Altona wurde einer von den angehenden Vaterlandsvertheidigern
»efragt, ob er einige von den deutschen Klassikern nennen konne.
Us dersethe Schiller und Göthe als solche genannt, fragte der
xaminator weitet, ob ihm der Aspirant angeben könne, was
Schiller geschrieben. Seine sämmtlichen Werke“ wa die
determinirte Antwort des Gefragten, welche dem weitern Examen
nus naheliegenden Grüaden ein Ende muchte.

7 Die' Dirertion der · Mederfchlesisch⸗ Märkijchen“ Eisenbahn
jat eine Belohnung von Tansend Thalern auf die, Ermittelung
des Buhen gesetzt, der eine lose Schieue auf daz Faͤhrgeleis ge—
legt hat, wodurch dert Verlin-Breslauer Schnellzug enigleisie.
Ueber den Falt · metdrt der amtliche Polizeibericht ·¶ Der am 5.
). M., Abends 11 Uhr 5 Minuten von hier abgelassene Kou—
ierzug der Niederschlesisch Märkischen Eisenbahn enlgleiste. zwischen
Erkner und Hangelsberg; dadurch, daß von⸗ wuchloser: Hand eine
der an der Böschung lagernden Reserve Schienen auf' das Bahn⸗
zeleise und zwar längs des Schienenstranges gelegt worben
par. Die Locomotive und drei Wagen wurden stark beschädigt.
Der Locomotivführer Kiese bieb auf det Stelle todt, dem Zug
ührer Pohle wurden beide Unterschenkel zermäülmt. Vow den
thrigen Personen, welche sich im Zuge befanden (darunter Prinz
Ulbrecht Sohn) ist Niemand verletzt worden. Der verunglückte
Zugführer“ Pohle und der Leichnahm des Vocomitibfuͤhrers
diese wurden mittelst Extrazuges nach Berlin gebracht, Pohle fand
lufnahme im Krankenhause Bethanien.

r Ueber die Zündhölzchen macht O. Ule, in der von ihm
ind K. Müller redigirten „Natur“ folgende Mittheilung: Man
Jat berechnet, daß in Fraukreich 6, in England 8, in Belgien9
Ztreichzundhölzer pro Kopf und Tag verbraucht werden, und in
)em rauchenden Deutschland dürfte die Zahl leicht noch größer
jein. Nehmen wir indeß nur die kleinste Zahl ais Durchschnitt
in, so erhalten wird doch für ganz Europa einen täglichen Ver—
prauch von 2 Milliarden, und diese repräsentiren mindestens
100,900 Pfd. Holz. Der jährliche Verbrauch würde also etwa
145 Mill, Pfd. Holz betragen. Von den leichten Holzarten (Espe
ind Papel), die gewöhnlich dazu verwendet werden, wiegt der
Fubikfuß nicht mehr, als etwa 15 Pfd. .Demnächst würden in
Furopa allein jährlich gegen 10 Mill. Cuͤbikfuß oder 90,000
claftern Holz in den so wenig geachteten Zündhölzern vernichtet
verden. Rechnen wir dazu den Verbrauch an Phosphor, der
migefähr 420,000 Pfd. jährlich beträgt, und den Lohn der
Arbeiter, deren Zahl man auf 30,000 schätzt, so ergibt sich ein
Hesammtwerth der jährlichen Zündholzfabrication in Europa von
nindestens 65 Mill. Thlrn. J

rvLondon. Die unterirdische Eisenbahn nebst ihren

Zzweigbahnen hat am Ostermontage nicht weniger als 140,376
Zerssonen befördert; alles innerhalb Londons. und der
Vorstädte. vWe— —85

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Die „New.“Hand.«gZtg.“ warnt die Auswanderer vor Benütz⸗
ing englischer Schiffe sowohl wegen der auf denselben zu erlei⸗
denden unmenschlichen Behandlung, als wegen der schlechten Ver—
oflegung. Das am 7. März in New-York ankommende Schisf
„James Forster“ hatte unterwegs 18 Todesfälle und eine große
Irzahl Kranker.“
        <pb n="218" />
        Vertragsmäßige
Zwangsversteigerung.
Samstag des 17. April 1869, Nach
mittags 1 Uhr zu St. Ingbert in der
Behausung des Herrn Westphälinger
wird das nachbezeichte Grundstück St. Ing—
berter Bannes:
PlanNKr. 3483. 49 Dec. Acker im
Betzenthal neben Michael Grell und
Valentin Weidmanns Erben
wegen Nichtbezahlung des Steigpreises auf
Betreiben von Herrn Gustav Zirx von
St. Jugbert gegen den säumigen Steigerer
Johann Schmitt, Tagner und Bergmann
daselbst, zwangsweise versteigert.
Horn, kgl. Notar.
AIch zeige hiermit ergebenst anu,
daß ich nicht mehr bei Hrn· Joh. Klahm,
sorndern bei Wittwe Daubhauser wohne,
woselbst alle Sorten Sämereien zu ha⸗
ben sind. Friedrich Dietz,
Kunst⸗ uund Handelsgärtner.
2 Schreiner-Gesellen
—XI
ein Junge in die Lehre angenommen.

Schreiner Vogelsang.

Allerneueste Glücks⸗Offerte.

Das Spiel der Freibhurger Sta ats-
Prmien-⸗Ohligationen ist von der

Ronigl. Rayerischen Regierung
stattet.

7 *

Gottos degen beiCohn!
OFOSSATIISCRItGe WiInnen
bdeute add vermmehrte Oua-
bpitalien-Verloos ung vom

lüber 8 MillIionen.
Die Verloosung geschioht unter Staats-
Aufsicht.

Beginn der Ziehung am 14. d. MIta.
Xur 2 TIIr. der ITHIE. oder
15 Sgr.
kostet ein vorn Staate garantirtes
wiricliehes Original-Stanuts-
LOOS, (nicht von den verbotenen Pro-
messen) aus meinem Debit und werden
solche gegen frank irte Finsendung des
BRetrages oder gzegen Postvor-
sc ln uss, selbst nach den entfernte-

stenmn Gegenden von mir versandt.

Es werdem nur Gewinue ge-
XX

Die UIauipt-Gewinne betragen:
250, O00, 150, O00. 100, O00 D.
30, 00 0 30, 000, 25, 000, 2 4
20.000, 2 à 15000, 2 412, 000
II, OOoO, S à Io, Oooo, 2 à 8S000o, 8 ”——
ß000, 5à 5000, 4000, 14 à 8000,
105 à 2000, 64 1500, 6 4 1200, 1564
l1000, 206 à S00, 6 à B00, 224 à
200. 21650 Gewinne à IIO, IOoo, 50, 830.

Gewinugelder und amtliehe
ZFiehnungslisten sende meinen Inte-
ressenten nach Entscheidung Promipt
ind versehu legemn.

Durch meine von besonderem
GIinet begiunstigten Loose habe
méinen Interessenten bereits aIIein im
—IXVVXXDIIC
Iaiin Ptreffer v. 00, 000, 225, o00,
87500, 152500, I50000, 1820000
nehrmals I25, 000, mehrmals I00, 000,
iurzliüea schonmnm wieder da—
zrosse Loos von 127, o000 .
iinagst arn 8. Mäüäre schon wie-
der den allergröasten HTaupt-
ew inn in Bilnehen auusbegnnilt.
FJeodeo BestélIIung auf mα
Original-Stanis-I.oose kann
IS man der Bequemlichkeit halber auch
E OE EBries, einsaeh auf eine
EXLV
A naochon.

Caz. Sams. Cohnin Hamburg
Bank- und Wechselgeschäft.

Die chemische Kunst- Waschanstalt
5 und In ir
Färberei
vpon Ph. ERIoch in Saarlouis
hesorgt das Färben und Derucken aller Arten Stoffe, als Seide, Sammt,
Plüsch, Merinos, Tuch ⁊c, ⁊c. zu den billigsten Preisen. Herrenkleider werden
hne daß solche zertrennt werden, in allen Farben gefärbt und von Flecken
rei wieder hergestellt.
Aufträge nimmt Unterzeichneter, der die Karte der neuesten Muster be—
itzt, stets entgegen.
Et Ingbert den 8. April 1869.
H. Scherpf
vormals P. Stief.

Julius Gentes in Zwoibrückon
mypfiehlt hiermit seine
Hemden⸗ und Weißzeng-⸗Fabrikate
inter Zusicherung guter, billiger und rascher Bedienung zur geneigten Abnahme.
Die Hemden werden nach Maaß oder auch nach erhaltenem Musterhemd gefertigt.
Zugleich bringt derselbe sein reichhaltiges Lager in allen Arten Leinen, Gebild
Drill, Bettbarchent, Federleinen, wollenen und Piqué⸗Bettdecken, Flaumen, Roßhaaren, Beit⸗
jedern, Vorhangstoffen und überhaupt in allen Gegenstäunden, die zu einer vollstäudigen
Ausstattung gehören, in Erinnerung.

Die Material⸗&amp; Farbwaaren-Handlusng
B. Scherpf iĩm St. Inghert.
bringt ihr Lager sämmtlicher Farben, Leinöle, Lacken. Ter pentin, Salz⸗ und
Schwefel säuren, in empfehlende Erinnerung. Auch sind stets Delfarben
um Anstriche fertig, Pinsel ꝛc. ꝛc. auf Lager.
Wormis, den 9. April.
Proismedaillo Paris 1867.
dtarker &amp; Pobuda
in trattgart
Lieferanten des kgl. Württemb. Hofes
und J. Maj. der Königin von Holland
enpfehlen ihre
als vorzüglich anerkannten
Chocoladen
zu haben in St. JInsabert bei

G. Riclcel.

Wir notiren heute: Weizen 11 fl. 45 kr.
bis — fll. — kr. Roggen 9 fl. 45 kr.
bis — fl. — kr. Gerste 10 fl. 50 fr.
bis 11 fl. — kr. per 100 Kilo., Hafer
afl. 35 ir. bis 4 40 tr. per 60 Kilo.
Mehl per Partie 9 fl. — kr. bis 9 fl.
15 kr. Roggenmehl — fl. — kr.bis — fl
— kr. Roggenvorschuß 9 fl. — kr. bis
9 fl. 10 kr. Weizenvorschuß 12 fl. — kr.
bis 12 fl. 10 kr. Blumenmehl. — fl. — kr.
bis — fl. — kr. per 70 Kilo., Reps
— fl. — kr. bis — fil. — kr. per 85
Kilo. Rüböl ohne Faß 19 fl. — kr. bis
19 fl. 30 kr. Leinöl ohne Faß — fl.
— kr. bis — fl. — kr. Mohnöl ohne Faß
— fl. — kr. bis — fl. — r. petr
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bis
— fl. — kr. Branntwein 22 fl. 30 tr.
bis — fl. — kr.

Krauter-Brust-Syrup
F. W. Bockius
in Otterberg.

Ein sich stets am Besten bewähren⸗
des, dabei angenehmes Hausmittel
bei Husten, Heiserkeit, Catarrhe, Ver⸗
schleimung des Kehlkopfes und der
Brust.

Laut königl. Ministerial⸗-Entschlie—
zung vom 24. October 1868 zum
Verkaufe und Ankündigung gestattet.

Allein-Verkauf.
in St. Ingbert bei J. Friedrich,
in Homburg bei Chr. Weber.

bereitet von

Mainz, 9. April.
(Fruchtpreise.) Weißmehl das Mal⸗
per à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog—
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
Pfd.) 10 fl. 50 kr. — 11 fl. 15 ki. —
Korn (180 Pfd.) 9 fl. 30 kr. bis — fl. —kr.
Gerste (160 Pfd.) 10 fl. 40 kr. bis —
J. — kr. Hafer (120 Pfd.) 5 fl. 40 fr.
iz — .—. F—

—

Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
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        A
—A—
222 —5—822 3
— —— 3338352355
23535881 52335333358 57 358
s585355755555665 5538221838 2138838
n
* * 382355 355 35827D* 3 32332352 2235. 32235382
3 —F — 3 —2—525533523 E 358 ———— 1535355
2 — 4 * 2 7 2 — 252 * * α
53323483 233535333385 z 533*
*⸗ — ß * —
5583 —A * 325823
Ge ẽ —3— * — 8* — 2 *
* 5285 5* 37 55 2 —88* * —
— S * ⸗ 25. 8 X2223 3 —38 —2 — —— —60
2 8 * XTS 2 * 2* * 0
8 — 288285 22 55 — 533525 8 S4&amp;
— **2 2— —A 2528 — —25— 5—55 21 2553 525*8
3 —— —8 7 * —— 8 — * * X * 9 * —5
* 22 I —8 —2 —— — — — * 5 —A *
25387 338574 s238368383355 —A 833383355*
— 8 — — * 25 * S 2*
—A — 52334 335 — —33223 3* 5352 53553 222* 2
— 28282 »32581 3575 —
F 43 — 553336 538 3525755
— 8 — —7— 255 2 — 5— 2* T —323 — * 2 5* 222 **
—* 25 —A —— * * ——— 25 8 EBES 5352555
522 * 2 22 * * s T 2855553
27 55 53 S3 53535 — 22535—33573535— —
*27 3 52 — 2* —277 — * 3 52532 22255 ———— A
— 8 —z3532 — 5 85 *5 55 —5E5 —A — —X
5 52 5z325 2 ——— —— 8 2 Oe
5 5 58 —5 1228 — — 55528282 33 355—65 z85332368
15 28. 2 5 — —288853538 255 —*5 83—82 38
8 1 cx 255 * 8 2 —AA 2 ——
s55 357 385853*325
8 —A 5313238* —8* 38 —— 3* 2 — 223 33558538
55153 z355533385 5 5 825 52 J 533 33* — ——
528 — 2 —— * —*5 — —552 *8 —32 — z232 *55*
8 — 3 2 2 *872 2 5358511 — ED3E5S4 85 2235.
— 3 —525* —A 3 —A 2 52z 2z2322 3558 8 5532.55
53 — —A —— 5 z
28125 25 2 522 —5534238 —FAM 23 8 *
53 34
2202 23 5358 213365
2* 53 253 ——— —X —
—8 * —— ——
* —
28 —
—2
—
*52332
—A 22
— 37 —z58237
23 222 35 56
2828282 — 857
353553 2 * 2 2 28
3343383 —— —83237
3335 5— — ——— ——
— E — — ** —— 2 3— 52
33258358 233 8 2 5 — *
* 2 * — 2.5 5553388 22
33555353535 833353835 3 2 * 8 —
&amp; 5333558 5 253*3 3 — z333 5*8
82 5282 — 2 —5 e 3 8 58 8
— s—52533 —— 386* * 2* 2 55838
—8— — z223 — 35350807 25 —— 5 22 5551
22 BAG 632 23335 — 2325 — 5*5 33 —3 —— 8
z352558 235 J— 3333 *8423 3843
— — 2 53— —— —5 25* — — * 32 * zE 88 3z 8
*
s35533277 57 553236 —e — 2 4237377
22 — 353235 — —S———— a * 25 53
5 28 * —A 55235333 522 — ——— 5
5* —A —— — 2. *—*“ s7 z— 523 * —553 * A
2 2 * 25. — —8 5* S
— —— 828 3235 2 8— cx *8 2 5* 226
2 — 25 —5 22 8 85* E — * —2 5 2 222
22335327 * —— 5233 238 5235 535 —58
3288 2 5 — 58535 —? 258 —x — 5 22 5 — 28 55. 552
2 23 — 22* —— 8355 2 5 —— —3528 2ꝛ 5 8—
—A — 2 T 82B2 25 558 8535355
—3 — 5 —X J — 28 — — 5 552 5 ——
—— 33* —— 3 5 A— 2386385
A 3535 ⸗ 8 72538238
— —32 8 —*— —53 225 —A —8 83 22
25 2 — — —A—— 2 H —— — 53535 —A
— 8—28 — ——— — — 3 *8 — 8 2 555 525.835
—A 3 —5 337 — 85327 —2 5538535 25 — —
2— ——— E z 6— 5 — * 2338 382 *52 222
22* 51 3838 * —55 8 253235 323533 — —— —253
z22.8438375 A — 53325157 585 —A —5 3
8 8 —8 E —— 5 *55 5 23 —33 9 55—655 *
553 333.* 22 231 —S *55553 * 3235535* 22 s86G5
555235 528 — 2 8* 8 s338332235355 5 3323886
—— —A 22 533785 —2
* * ——— 2358* 2 zz372
2* 25 — 2553336 —
1553335 —2 3333883 2 2 3 55565
258335 2 72 * 5 525235 538258
— ——
55* — 8 2 —52333535
ẽ —5728338
8 325555
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755535 ẽE
2555 2
——
2

52255
55*255532 35 553533868
— — 25 2538252 3535866 2 *
522155535 53532538 582 5 S 5 528
22 233735353 332135335 32333355 232332 381
2.2 3822585 28355557 25 E —ẽ —2833 2533228 7275
— 255 * —A— —A— » — 883
N 55 5 23 * 22 IS 5 * —zS55 —A 3 25 88
2 525 2 — 35 5553* 2 58 2 *25 * 82*
22 EzE 2 —— ——— — — 8 * 7 —322 —XXx
22 32 — * E — 533 — 2 — XX 28 58528855
* 234 —A — 33s3333333375 *»3323—5331657 3 35
— 588366 253373*3358 2538 32333538288 253
* — —3852——285 57 52 5 22 2 33 5 5333358
— ——23232585— 2 —5—38— —„5 — 8 —52 —552882 ——5c5552
2* — — 7335 5355 — — * — * * 25753 —3 2
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555312333223* *2WBE8RS J
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— &amp; —— 2 *852 — — * 22 — — —— 23—2 —
52 3— 5 —382558833 338335537 —A —
55 2223 — 325— — —— XE 73373 3355— —5—25553 28
53535 52 —* B5 8 95 — — — — —
5558 * ——— 2 * — 5 57 8 5 —5— C
525887 2z—z522 — 833 — 52385 552327* ———— 2158535
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—3* 5 55822 —— — —— 8 — 2538 53 * 328* *7*
553 —— O 02 —— * —232*7 2233 7 * s2255ẽ
2 E —A 8 —— 5 2 * 55383 22 * 53 2
E. —23372325 — 8 —— — 5 S 45 — —55 — * 5232 3
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        St. Ingberler Anzeiger.

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Der St. Jnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

Lummer) erscheint wöchentlich vie rn al: Diensta g.Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Arzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

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Nr. 55. Diienstag, den 18. Aprii. 18869.
Der nene Civilproceesß.
Mümnchen, den 9. April 1869. Aus verschiedenen
Mittheilungen, welche aus der, Pfalz nach München. gelangen, geht
hervor, daß über den Verlauf und Stand der Civilproceßfrage
anrichtige Aufstellungen und Ansichten im Umlaufe ind. Es wird
daher angemessen sein, den wirklichen Sachverhalt in möglichster
Kürze darzustellen. Beide Kammerausschüsse hatten anfangs Februar
die Berathung des neuen Proceßgesetzes beendigt und es stand
auf den 15. jenes Monats im Ausschusse der Kammer der
Abgeordneten die Verhandlung über das Einführungsgesetz in
Aussicht, welches in Artikel 1 die Auwendung des Gesetzes im
ganzen Umfange des Königreiches porsieht. Wie bei alien wich⸗
igen Angelegenheiten, so traten auch hier die pfälzischen Abgeord⸗
neten vorher in Berathung über ihr Verhalten und beichlossen,
ebenso wie bisher im Privatverkehr, so auch bei dieser ersten offi⸗
ciellen Gelegenheit, die Nichteinführung des neuen Gesetzes
in der Pfalz zu verlangen.
Bei diesem Beschlusse verhehlten sich die pfälzischen Abgeord⸗
aeten nicht, daß aus dem Verhalten der Pfalz wiit voller Sicher;
heit auf die Zurückweisung des neuen Gesetzes nicht geschlossen,
daß viesmehr dem bereits privatim wiederholt, laut gewoördenen
bezüglichen Verhalt nichts als die Eimstim mmigkeit der
Abgeordneten selbst entgegengehälten werden könne: Gestützt
edoch auf einige Aeußerungen der pfälzischen Presse und die
Berichte einzelner, Abgeordneten über ihren Privatverkehr mit der
Pfalz und in Berüucksichtigung der⸗ bezüglich des neuen Gesehes
oon der diesseitigen grundverschiedenen Lage der Provinz und der
in Folge bedeutender Durchlöcherung des Civilrechts möglicher
Weise entstehenden Rechtsunsicherheit glaubten sie doch die AÄbleh
nung des neuen Gesetzes in erster Linie vorschlagen zu sollen,
zamit in keinem Falle den Wünschen der Pfalz etwas vergeben
werde. Dabei machten sie sich aber keine Ilufion über die Aus—
ichten ihres Vorschlags. Durch täglichen Verkehr war ihnen nur
zu bekannt, mit welcher beharrlichen Euntschiedenheit von rechts—
heinischer, Seite auch berechtigte Besonderheiten der Pfalz bean—
landet werden, und wie bei jeder Gelegenheit aufgestelll wird, daß
ꝛeu Pfälzern ohnehin schon zu viel nachgegeben worden sei und daß
ꝛie rechtsrheinischen Abgeordneten nach Ausweis der Presse ein
veiteres Nachgeben ihren Committeuten gegenüber nicht mehr ver⸗
untworten könnten. Die pfälzischen Abgeordneten glaubten aber
»ennoch den Versuch machen zu müssen, ob nicht ohne das Postu⸗
at der Rechtsgleichheit geradezu zu verneinen, die Fernhaltung
ꝛes Processes von der Pfalz erreicht werden könne. Der Namens
ämmilicher pfälzischen Abgeordneten eingebrachte Antrag wurde
edoch bekanntlich mit allen Stimmen gegen jene der beiden pfäl⸗
ischen Ausschußinitglieder abgelehnt und'aus der hiebei vonden
rechtsrheinischen Collegen, wie von der k. Staatsregierung beobach—
neten Haltung ging unzweideutig hervor, daß an eine Abwendung
es neuen Processes von der Pfalz nicht zu denken war: So sehr
nan sich über diesen rechtsrheinischen Standtpunkt beschweren mag
ie in kleiner Minorität befindlichen isolirten pfälzischen Abgeord⸗
jeten hatten kein Mittel gegen die in compakter. Majorität auftre
enden rechtsrheinischen Collegen aufzukommen. Sehr erwünscht
dar es daher, als die Pfalz selbst für das bekannt gewordene
Berlangen ihrer Abgeordneten durch eine unmittelbare Kundgebung
utrat und so jedenfalls der Esnrede oder Ausstellung begegnete,
aß das Verhalten ihrer Vertreter von der Pfalz selbst nicht ge⸗
aillgt· werde Durfte edie pfälzische Deputation, ohne sich einer
inderzeihlichen Täuschling' hinzugeben, auch nicht glauben, min
hrem Verlangen auf Abwendung des neuen Gesetzes durchzudrin—
jen, sit konnte doch mit einiger Zuversicht hoffen, daß bezüglich
s Zeitpunktes der Gesetzeseinfühtung und wohl“ auch bezüglich
)er Gestaltung des Einführungsgesetzes selbst vielleicht entsprechen⸗
yxre Beschlüsse erzielt werden moͤchten. —
In der Pfalz, wo man die hiesigen Verhältnisse und. die
Besammttlage zu übersehen nicht im Stande ift, fcheint man sich
ugegen hie und da der Illusion hingegeben zu haben, die Pfalz

dürfe nur ihr Wiederstreben kundgeben und die Abgeordneten
önnten alsdann die Abwendung des neuen Gesetzes durchsetzen,
obgleich dies nach Lage der Dinge in München von vornherein
Sache der Unmöglichkeit war. Als hierauf in Uebereinstimmung
mit seinen Collegen von einem pfälzifchen Abgeordneten gegenüber
der k. Staatsregierung und der Kammermajorität die Berechtigung
des pfätzischen Standpunktes in öffentlicher Kammer⸗Verhandkung
nachdrücklich vertreten wurde, als die pfälzischen Abgeordneten,
reu zur Kundgebung der Pfalz stehend, welche die Annahme des
Gesetzes „in dieser Gestalt“ zurückwies, ihre schließliche Zustim⸗
mung zum Gesetze von der Erfüllung von Voraussetzungen ab—
hängig machten, um'so die Wahrung der pfälzischen Interessen
urch einen „Ausgleich“ zu ermöglichen, trat in der Pfalz selbst
die Meinung hervor, daß die rücksichtslose Berneinu n g von
Zeite der, Abgeordneten der Lage angemessener sei und die gänz—
liche Abwendung des Gesetzes herbeiführen könne. Im Wieder⸗
spruche mit der eigenen Kundgebung steigerte man das Verlangen
und mäckelte sofort an dem in Aussicht genommenen Ausgleiche
jerum, der doch bei anderen ähnlichen Gelegenheiten, wie bei der
Frage über die Kinführung des Malzaufschlages und einem Theil
der Sozialgesetzgebung bereitwillig acceptirt worden war De n⸗
elben Abgrordneien, welche bei fast gleicher Lage einen
Ausgleich“ wirklich zu Stande gebracht hatten, deu die Pfalz zu
chätzen weiß, und für den sie in öffentlicher KCundgebung förmlich
und feierlich eingetreten ist, denselben Abgeordneten begegnete
man sofort anit Mißtrauen, weil sie in vpoller Kenntniß der Sach⸗
lage und im Interesse des Landes es duf sicht? nahmen, einen
Ausgleich zu suchen, nachdem das Hauptbegehren fich als uner—
reichbar dargestellt hatte. So—leicht durften die pfälzischen Abge—
ordneten sich die Erfüllung ihrer Pflicht nicht machen, daß sie
sich einfach auf den Standpunkt der Verneinung stellten, und statt
praktischer Zielpunlte eine unerreichbare Idee verfolgend, die Inte⸗
ressen des Volkes preisgäben. So haben pfälzische Abgeordnete
ihr Mandat nicht verstanden.

Als für Jeden, der sehen wollte, die Unmöglichkeit klar vor
Augen lag, die Beschränkung des neuen Processes auf das rechts⸗
cheinische Bayern durchzusetzen, war ihnen die „schwere“ Pflicht
iberkommen, jedenfalls zu retten, was zu retten möglich war.
Sie unterzogen sich auch sogleich dieser Aufgabe, wurden aber von
der Pfalz hierin leider nicht unterstützt.

Nach einer Richtung, bezüglich der Gestaltung des Einführ—
ungsgesetzes blieben die Besirebungen der pfälzischen Verkreter
nicht ohne Erfolg. In diesem Gesetze fanden eine Reihe von
Bestimmungen Aufnahme, welche die Praxis später schwet ver—
missen würde. Das weitere Verlangen des Ausgleichs: die Ein—
führung des Processes in der Pfalz von einem besonderem Gesetze
abhängig zu machen, wurde jedoch nicht erreicht, vielmehr aber—
nals mit allen Stimmen gegen jene: der zwei pfälzischen Aus—
schußmitglieder zurückgewiesen. Welche Mittel stunden noch zu
Gebot; welche Truppen hätte man jetzt noch marschieren lassen
sollen? Schluß folgt.)

Deutschland.

München, Y. April. Das Gesetzblatt Nr. 46 enthält das
Gesetz über die Personalhaft, das somit. heute in Wirksamkeit
tritt; Nr. 47 das Gesetz über die Bergwerksabgaben.“

München, 9. April. Wie man hört, ist die Frage ange—
regt worden, ob es nicht passend wäre, wenndie. Staatsregie⸗
rung den Schulgesetzentwurf zurückzöge, nachdem
es doch so gut wie ausgemacht ist, daß eine Verständigung beider
Kammern über denselben nicht mehr erreicht wird, somit, weitere
Berathungen desselben nur Verschwendung einer kostbaren Zeit
sind, welche jetzt sehr gut auf andere Gegenstände verwendet
würde.
.München, 10. April. Die Abgeordnetenkammer hat die
Besetzesentwuürfe über die Ostbahnen und die pfälzischen Eisen—
        <pb n="222" />
        zahnen (letzteren mit allen gegen 10 Stimmen) angenommen.
der Culiusminister erllärte, die von den Abgeordneten Golsen
und Exter eingebrachte Interpellation demnächst beaantworten⸗ zu
vollen. Die Berathung über das Petitionsrecht des Landtags
vuͤrde vertagt. — Die Reichsrathskammer hat das Armeugesetz
angenommen, jedoch unter Festhaltung an ihrem früheren Besch luß
zezüglich der Vorstandschaft der Gesstlichen im— Armenpflegschafts⸗
calh. Sodann wurde die pfälzische Gemeindeordnung angenom⸗
nen und unter Fallenlassen der noch bestehenden Differenzpunktle
rinsichtlich der rechtsrheinischen Gemeindeordnung Gesammibeschluß
⸗rzielt. Auch der Wehrgeldgesetzesentwurf wurde angenommen,
sber unter Äblehnung der Beiziehung der Geistlichen zur Wehr—
zeldpflicht und unter Verwerfung des Niethammer'schen Antrags
auf Wiedereinführung der Ersatzmannstellung.
Dienstesnachrichten.

Die in Blieskastel erledigte Gerichtsbotenstelle ist dem Ge⸗
ichtsboten Jacob Franz Wolff iun Kusel verliehen worden.

'Berkin, 7. April. Die Militärberwaltung des nord⸗
deutschen Bundes erhält von den 71 Millionen der Gesammtaus—
Jaben 66 Millionen, also 92 Procent, und da die Marine auch
doch 3 Millionen zugewiesen bekommit, so verbleiben den übrigen
Resforts nur noch 2 Millionen. Das sind aus dem Etat pro
1870, mit dem der Reichstag nunmehr sich befschäftigen wird, die
vichtigsten Zahlen. Sie reden für sich selbst.

Italien.

Kreisen von einem neuen Throncandidaten nicht die Rede gewesen
sei, sondern daß die Idee der Einsetzung eines aus 5 Mitgliedern
hestehen den Direcloriums mehr und mehr Boden gewänne:
Madruͤd. L1. April. Eine Carlistenbande versuchte, die
biek Eompagnien starke Garnison in Seu de Urgel (am Fuß der
Pyrenäen in der Provinz Lerida) zu überrumpeln, wurde jedoch
mit Verlust zurückgeschlagen.
Amerika.

— Wahßhingrton, 10. April. Das Neprasentantenhaus hat
instimmig eine Resolution angenommen, welche den Präsidenten
rmachtigt, jede ae faeto Regierung im Falle dieselbe republikanisch
ein sollie, anzuerkennen. Die Resolution ist noch nicht an den
Zenat gelangt. Der Congreß hat sich vertagt. —
IArmiechtes.
Eine größere Anzahl Lehrer des Landauer Cantons be—
ürchtend, daß das neue Schulgesetz in der gegegwärtigen Sitzun gs-
eriode nicht mehr zu Stande kommen werde, hat am 9. d. M.
ine Adresse an die Abgeordnetenkammer abgesendet, worin die
gitte ausgesprochen wurde: „Diselbe möge die, die finanzielle
rage der deutschen Lehrer aufbessernden 88 des neuen Schulge ·
etzes provisorisch und bis zur definitiven Erledigung der ganzen
Frage zum Gesetze erheben.“ Geschahe nur dieses, so wäre aus
enem, einem Sdiffbruche gleichen Vorkommnisse doch etwas noch
gerettet!
ꝓ Neue Karte von Europa). In dem ere einer
Der Correspondent der Morning Post in Florenz hört Pariser Buchhandlung bemerkt man, eben eine Karte von Europa,
on „Feltsamen Gerüchten, die im Laufe der nächsten —9 nn nach der Brochüre: Napoleon II. et la rovidence. teviditi.
nfchiedenen halbofficiellen Ausdruck finden eden GEs hamelte Belgien und Schweiz () sind Frankreich einverleibt. Die aberische
seinen Angaben, um, nichts geringeres, als um weitere inion ist ein Factum; kein Preaßen, keine deutschen Kleinstaaten
Focderungen Frankreichs bezüglich einer ehelerweiterung in der Uehr. sondern eiu einiges Deutschland 5 unter österreichischem
chtung don Savohen und Nizza. ——— Zcepter, die Türkei in Griechenland, die päpstlichen Staaten in
* 7? Italien aufgegangen, Polen reconstituirt!!
Spanien. DieJronie der Geschichte fügte es, daß ein Grundftüe
Madrid, 9. April. Correspondencia“ schreibt anläßlich in Madrid, el Quemadero, wo früher die Ketzer verbrannt
des Gerüchtes über die Thron Candidatur des Herzogs oon Aosta, wurden, den Protestanten zum Bau einer Kirche Seitens des Ge⸗
zaß seit der Ablehnung des Koönigs Ferdinand in den maßgebendenmeinderaths geschenkt wurde.
Polizeiliche
Bekanntmachung.
Jeh bringe folgende ortspolizeiliche Vor⸗

chriften zur genauen Darnachachtung wie⸗
erholt in Erinnerung:

Die Ortsftraßen sind wöchentlich
weimal zu reinigen und zwar Mit⸗
wochs und Samstags Nachmittags;
die Straßenrinnen vor den Häusern,
owie die zwischen letzteren oder den
Hofräumen befindlichen Winkel müssen
dets rein gehalten und namentlich an
cehrtagen mit frischem Wasser aus⸗
zgespült werden.

Za trockener Witterung sind vor dem
ehcen die Straßen zu begießen. Die
Straßenreinigung muß bei eingetre⸗
ener Dunkelheit vollendet und Kehricht
und Koth von den Straßen entfernt
ein.
Der in den Rinnen befindliche Unrath
muß beseitigt und darf dem
Nachbar nicht zugeführt werden. —
Zuwiderhandlungen werden an Geld bis
zu 10 fl. geahndet. J
St. Ingbert den 12. April 1869.
Der k. Polizeicommissär:
Bruch.

Die Saison der .B
hat begonnen und werden alle Sorten Stroh⸗, Panama⸗-
Roßhaar⸗ und Palm-Hüte gewaschen, gefärbt und aufs
Neueste facçonirt bei J

Hermann Fischer.

*
9
Hausversteigerung
zu St. Ingberter Grube
(Schnappbach).
Montag, den 31. Mai 1869, Nachmit⸗
ags 2 Uhr, zu St. Ingberter Grube, im
achbeschriebenen Wohnhause, läßt Herr
Peter Woll, Wirth allda, auf lang
aͤhrige Zahlungstermine und unter sehr
ünssͤgen Bedingungen auf Eigenthum ver⸗
teigern:
Sein zu Schnappbach gelegenes zwei⸗
stöckiges Wohnhaus mit Hintergebäude,
geräumigem Hofe, Felsenkeller und
sonstigen Zubehörden. —
Das Haͤus befindet sich im bestem Zu⸗
tande, liegt am frequentesten Theile der
Zemeinde und eignet sich zum Betriebe je⸗
Die Gemeinde Lautzkirchen hat etwa den Geschäfts. ehdie
100 Etr. eichen Lohrinden 3. Klassen Bis zum Versteigerungstage kann das
uu verkaufen. daus auch aus freier Hand verkauft
Deßfallsige Angebote wollen alsbald verden. —
sierorts eingereicht werden. JNaheres im concessionirten Geschufts-
Blieskastel 10. April 1869. und Consultati ons-Bureau vuon
Das Bürgermeisteramt: U. ,snaelinger
W. Wies. in St. Ingbert.

Zur Nachricht.
Den geehrten Herrschaften, die Betten
zu reinigen haben, wollen sich gefälligß
Lechtzeitig melden, damit ich die Zei
eintheilen kann.
G. A. Keller,
Federreiniger.
— —— — —
In dem Polizeigerichtsge fängrih
ahier wird um äußerst billigen Prei—
Holz klein gemacht.
Auserlesene weiße
Setzkartoffel
sowie auserlesene weiße, dicke
—
Eßkartoffel
billigst zu haben bei
N⸗0* Schmidt, Bäcker.
—
Redaction. Druck und Verlag von F. X. Demez in St. Jungberi.
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        — x 2232 22 * —8 *
278 3555555 525583 535233 51833 55 3232335332
*2 — 7 * 8 * 2
5355 5355353 7— 5285 5338 83333* — ——
—— 2. 2 8 — — 7 73838 —28232 23* 52* 523
*—553 —55 * 8585333 33356 —53 54 52433338**
—— 8k235328 z353 8328 258 — * — ———
z33 83388 32 —— 33333 833 2533 5358
8* 5 55* 72 — 7 2 * * * 8 3
575 2 1 *55358 — 82 A —— —— 72 4 * — —
—0—— A ——— 8c3 558 538 22 555 50— 35532*
3323 38 —5 2337 5— — 23383 —8 6 332
83* — 8— * * S6 *
z35z —3—8 332—3 53353855 ——z——383 8 ——233
5333 38 7535—33 33535
228 5 8 8 —5— — — ——— * 5 8
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* * —8 — —7 — 2 —A * — 2 ** — 2209
—A 5——7 — 2 * * — *
7
—— 252* 2—6 *—7 22 —A— 22584 2
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— 38 22 —— — 53* — — * ʒ 8 X 2 —
3 33 28 — 53338—23388
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3 * 5 ——38—335.. —355736 —z55 83325553 *8532.—125
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52 5558 27 — — 235 532 —5535528 86
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2322 55 ——2 —36833535—35333 ——25—— 53 238
38— 883— 528 —538— 753533 —— 57 —
2525 58 358 33337 S—55 55735 587152
z235 23* — * 3 255 S 8355 — — 23 —2
— — 5553825 353 *3 — — — ⸗ 2 — 2 F 2
3286855 333— 8 53 583
3 — — 55 R * 22 — D—— —
—255 553—332373877 5233333 x 553853335353 323235
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35z5555 3333— 3— 58375353 ——2535*
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* —— 53— — ——3385357 —
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— 32 —— — — — — —— 5 —— 2 *55 2 — —— ———222
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— 2— 55533 3865 —ã — 7—5 5 —8 —*8
5 —A 22 —F 5z32 — —— —332 583 3 36
333
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——— ——833 —3353333825 — ——— —3982
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— — 5— 18

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5— — 78333 5* —5 3333 722*
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— 2 585 5 — 522 * * 8 2 —8 5 3—
35 — — 3 ——535 55 ——38— 255
775
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2 * — —5 * — 2 — 523—5—5375 52— 58
25 72 —z25535335—3567 —— 5233 —853535— 52 53528
28 —— —82 .. &amp;. —56 2 — 2 2 82 —2 — O * — 325
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—52 2 55 *255 j 2555 — s*5 — — 5823538 —
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2 2 * α 2 — 8 *— — *
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2 — c * —⸗e —B ———— * —3 —M0 — 52
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—2 ——— 3 238 3 * o⸗
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3338535527 5353555* 2558335 z3535 338383
2.2 32 —A———— ——5 3 O 2 —A 72*
z 213535—5232 2S6 3 —— — z533245 c35. 57 2 5z5
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* 38 3 * 2 * 38 2 —A—— 2 —E —
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3 3 3
3 — 2 53888265 64
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25 23* 7 * 2* 555 225 22 23232852 2* s— *22
8383385 2* 8 — 1r525 32 5 —55 2*2 5 —8852
2 25 26385 — —625 S 52 * —5 258 8 85323 2 52553
522 — * E — 2 * 8 —3 *
— 32 — 25 51 — * * —— — aru 3B3 2.5 * —A 0
— 2 —322 853 —* 532 58 522 5—555 333 2 725 3
28 25—5532 —— 8 A—— X 22 —— —— 5
8 132 253 353858353 227 2 22 * 5 — 2
8 2 * 9 —2 D
55 23585825 27215 —5588258 553 I 72 233538309
22 353335 523 —A ——— 22556 —A 355
5 — 2 72 52 ——————— 5 s5*8 28—858 2 B55 2*
— —A— s8318 —— ———— 558 133587 * 15
2 5375 22 253* 33 ——— —* 5 8 * — — 2 *
* —A A — 555 52.338 8—35637
— 2 *23* 323 —A — G 2332 22 7 782 S—.
—— * — 2 — 52 3
25 5 3255 755585 25523 —ẽ 355 85327* — X
5* 5532 286 —A XMX 73 3 5 522 73558 *535 275 5
A 8 * —3358 52 —355332— z555353282
—A * 212 — 52353 29 15357 —— 6 2 533 — 35 55*
52 22 2 * 55 8* 55585525 s 3* —
———— —5 283565 228 58 8882583* —X ———
2 — * S* —88 —E —A— 5323* 2
9*8 5355 53 * —8 »52327 23 ** 24 s5.2 25 52 —— 3605 235
—356 —57355523238 52 2 * —528 E 508 — 56
53* 3 — 8 ————— 22 5 26 5— S —232 28 *
25 25— —5 — — 25532 58— 5533623 2522 5* 5222
52 (αs 2 28 22223 225 532 *55 5z *5 s
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5533 23 533 35 2 558*75 323* * —383 23533553
2*323 —— 2* S — 257*7 3 22 577
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235353 * 33225 —— * * 223 22
1323835868* 2735 — 32233 — 2235 3 — 22 22232
7 — 32 3583 5538 275 3 533
25 323* 32 * 2532* 25 *5 —— — 7—7 —
— —— — 2533233
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2553 — 7 — — * 8x*87 8 —— —— u—
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        —A

—
der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene uUnterhaltunssblatt, mit der Diensiags⸗, Donmerstags⸗ und Sonntags⸗
dummer) erscheint wöchentlich vi e r mmal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Arzr. die dreispaltige Zeile Blatijchrift oder deren Raum berechnet.
ur. 599.

Donunerstag, den 15 April. . 1869.
Der neue Eivilprocesi.
(Schluß.)

sehen von einzelnen Mißständen, die sich hüben, wie drüben
finden, nichts als eine Fori⸗ und Ausbildung des in der Pfalz
geltenden code de procédure, und der Pfälzer wird in Zukunft
jein Recht vor den Gerichten mindestens eben so schnell, in
zielen Fällen sogar schneller, wahrscheinlich auch bedeutend wohl—
eiler finden, als dies bisher der Fall war. Es ist keine Frage,
die Pfalz hat keine Reform ihres Processes verlangt und die

Pfalz hängt mit Recht an ihrer Gesetzgebung. Es ist auch keine

Frage, daß den Resulltaten der pfälzischen Rechtspflege gegenüber

und in Betracht, daß immerhin in Folge der Durabrechung des

zeschlossenen Rechtes der Pfalz Störungen in der Rechtsprechung
zu befürchten sind, die Einführung des neuen Gesetzes im ganzen

Umfange des Königsreichs mit Recht von der Pfalz angefochten
wird. Aber es ist auch keine Ftage, daß das neue Gesetz in
seiner jetzigen: Gestaltung die schlimmen Folgen nicht bringen
vird, welche größten Theils aus Unkenntniß davon besorgt werden.

Aber am allerwenigsten kann es eine Frage sein, daß die pfälzi—
schen Abgeordneten perpflichtet waren, Angcsichts der Lage
»ahin zu wirken und alle zulässigen Mittel in Bewegung zu
etzen, daß das neue Gesetz in jedem Falle die möglichst annehm—
dare Gestalt erhalte. Und wahrlich in dieser Beziehung ist Vieles
zeschehen. Es soll hier nicht auf eine Ktrritik und einen Vergleich
im Einzelnen eingegangen werden. Das verbieten Zrveck, Zeit
und Raum. Auf einige Punkte des Einführungsgesetzes hinzu—
weisen, wird aber doch am Platze sein. Nach diesem Einführ—
ungsgesetze, das man irrthümlich als den „Ausgleich“
bezeichnet hat, während nur einzelne Theile des angestrebten aber
nicht vollständig erreichten Ausgleichs darin enthalten sind, wird
der Pfalz die Geschlossenheit ihres Civilrechts in dem wesentlichsten
der gefährdeten Punkte in der Materie vom Beweis vollkommen
erhalten und damit die Gefahr entstehender Rechtsunsicherheit in
hrem Umfange beschränkt. Es werden für die Handelsgerichte
örmlich ernannte Handelsrichter aus dem Kaufmannsstande mit
Sitz und Stimme wie die rechtsgelehrten Richter beigezogen. Es
nird eine große Reihe von Formen und Fristen für verschiedene
Procedurarten auf eine dem Interesse der Partien entsprechende
Weise nach Maßgabe der in der Pfalz gemachten Erfahrungen
besser geregelt. Es wird der Pfalz ihre Besonderheit in den
nannigfachsten Beziehungen — Termine bei Zwangsversteigerungen,
Behandlung der Besitzstörungsklagen, Nachlaßvertheilung u. s. w.
— gewahrt; es wird das Recht der Wiederversteigerung bei
Nichtzahlung des Kaufpreises in sachgemäßer, einfacher und wohl—
feiler Weise gesetzlich festgestellt. Es wird die Wahl der Blätter
zei Einrückungen von Mündelgutversteigerungen ebenso wie bei
Zwangsveräußerungen den Betheiligten wieder anheimgegeben,
tud so weiter. Das reue Gesetz wird also neben mancher unwill⸗
ommenen Neuerung doch auch eine erhebliche Reihe zweifelloser
VBerbesserungen bringen und man wird von „verhängnißvollen
Folgen“ nicht sprechen dürfen. Sowie das Gesetz heute beschaffen
ist, wird dessen Einführung dem großen Publikum kaum besonders
nuffällig sein und nur den Juristen wird die Aufgabe zufallen,
sich behufs richtiger Anwendung, mit dem Gesetze recht dertraut
zu machen. Die Pfalz wird aber nicht mit Unrecht erwarten,
daß die den Juristen zufallende Aufgabe mit' Pflichttreu gelöst
verde. I —————

Hoffen wir also zum Schluß, daß wenn die Pfalz mit ihrem
immerhin berechtigten Verlangen nicht obsiegt, hoffen wir, statt
durch Streit und Anklagen die Lage zu verschlimmern, daß eine
umnsichtige Praxis die Rechtsprechung und deren Sicherheit recht
bald wieder in das gewohnte Geleise zurückoringe.

Fr. Adt, Alwens, Böcking, Dingler, Erter,
P. Gelbert, J. W. Jakob, Jordan, Kolb, Louis,
8assquay, Ph. Tillmann, Umbscheiden,
FSogt. (Bezino, Dr. Groß, Wolf augenblicklich abwesend).

Neuerdings macht man geltend, es solle das neue Gesetz als
ine Verfassungs-Verletzung angefochten werden. Ganz abgesehen
jon der Begründung eines solchen Einwandes und abgesehen von
der Frage, ob damit in der Sache selbst etwas gebessert werden
rönnte, darf doch billigerweise daran erinnert werden, daß eine
olche neue Haltung mit der Gesammthaltung der Pfalz seit
deginn der ganzen Frage in grellem Widerspruch steht. Als im
Jahre 1863 die Pfalz die Wahlen mit Rücksicht auf den kommen⸗
nen Cibilproceß vollzog, sprach man von keiner Seite ein Wort
»avon, daß die Pfalz und ihre Abgeordneten in dem neuen
Fivilproceß eine Verfassungs-Verletzung bekämpfen wollten; mau
zing vielmehr von der übereinstimmenden Annahme aus, daß
Abgeordnete zu wählen seien, durch deren Mitwirkung der neue
Proceß eine möglichst gute Gestalt erhalte. Als die pfälzische
lerichtliche Begutachtung des Entwurfs eingeholt wurde blieb auch
ede Andeutung fern, daß durch Einführung eines neuen Civil⸗
xrocesses in der Pfalz die Verfassung verletzt werde, als die
Hesetzesvorlage in die Kammer gebracht, und öffentlich besprochen
vurde, als dann die Wahl in den Ausschuß erfolgte und die
iffentliche Aufforderung zur Unterstützung bei der Ärbeit erging
- von keiner Seite wurde auch nur eine Silbe laut, daß ein
Attentat auf die Verfassung im Anzuge und abzuwehren sei, als
m Ausschusse von pfälzischer Seite nur unter Vorbehalt, je nach
er Gestaltung des Processes, für dessen Einführung in der Pfalz
zu stimmen, in die Berathung eingetreten wurde, fand dieses
Vorgehen in der Pfalz allgemeine Zustimmung; von der Forder⸗
ung wegen beabsichtigter Verfassungs-Verletzung die Theilnahme
ihzulehnen oder nur unter dem Vorbehalte späterer Geltendmachung
olchen Einwandes einzutreten, ist nie und nirgends etwas ver⸗—
autet. Auch Zusammenkünfte pfälzischer Juristen, der Landrath
»er Pfalz, die gesammte Presse, Niemand — gar Niemand —
yerfiel auf diese Einrede der Verfassungs-Verletzung; ja als vor
venig Wochen ganz dieselben energisch weitrufenden, vorwurfs⸗
ereiten Stimmen ihre Anschauung der Lage nach München ent⸗
endeten, war von Ahlehnung wegen Verfassungs-Verletzung nicht
rur keine Rede, sie blieben selbst in den Vorbedingungen der Ein⸗
ührung des Gesetzes weit hinter den Aufstellungen der Abgeord⸗
neten zurück. Und nun sucht man heute sich und Andere zu
iberreden, mit einem solchen Einwande gewappnet könne die
Fnergie der pfälzischen Abgeordneten das neue Gesetz abwenden!
Vährend man für das Interesse und die Selbstachtung der Pfalz
u kämpfen proclamirt, bringt man die Pfalz und ihre Abgeord-
jeten in eine Lage, welche nicht blos in moralischer Beziehung
zroße Interessen der Provinz gefährdet, man spricht selbst von
vstematischer Mißhandlung der Pfalz und sieht nicht, daß gerade
u diesem Augenblicke der bayerische Staats-Credit in anerkennens-
verther und wohlwollendster Weise von der k. Staatsregierung
ür pfälzische Interessen eingesetzt werden soll. Wenn aber die
fälzischen Abgeordneten an anderer Stelle und zur rechten Zeit
»ie Haltung des k. Staatsministeriums in der Civilproceßfrage
vekämpften, weil dies ihre Pflicht berlangte, so ist es der aus der
ffal; erhobenen Beschuldigung gegenüber ein Gebot der Gerech—
igkeit, anzuerkennen, daß das jetzige Staatsministerium die Lage
nicht geschaffen hat und daß bei seiner Beurtheilung doch auch
er Widerstand in Betracht gezogen werden muͤß, welcher es im
Falle einer der Pfalz in dieser Frage entgegeukommenden Haltung
Jei der rechtsrheinischen Majorität gefunden hätte.

Nun droht man gar mit „verhängnißvollen“ Folgen, welche
zus der Einführung des neuen Processes entspringen sollen! Es
vird bezweifelt werden dürfen, daß wer also spricht, das neue
Hesetz auch nur oberflächlich kennt. Das neue Gesetz beruht genau
uuf denselben Principien, welche dem in der Pfalz gelienden
hesetze zu Grunde liegen. Ja es ist nach der Gestalt, welche es
urch das Einführungsgesetz angenommen, im Ganzen und abge⸗
        <pb n="226" />
        Deutschland.

München, 14. April. In der heutigen Sitzung der Ab—
geordnetenkammer beantwortete der Cultusminister v. Gresser die
Wolsen'sche Interpellation bezüglich der pfälzischen Communalschul—
frage dahin: Die Staatsregierung erkenne die fortdauernde
Rechtsgiltigkeit des Landrathsabschiedes von 1818 an. Gerade
auf diesem beruhe die Ministerialentschließung vom 27. März
d. J., welche lediglich Vollzugsvorschriften dazu enthalte. Ueber die
gesetzliche Begründung oder Nichtbegründung des Vorgehens der
Kreisregierung gegen die Abstimmung in Kirchheimbolanden kann
der Herr Minister wegen Mangels an jeglicher Vorlage sich noch
nicht aussprechen; keinenfalls habe die Kreisregierung, wenn ein

zilliger Gemeindebeschluß vorliege, daß Recht, den Vollzug dessel-
hen zu untersagen. (Ein Prager'sches Telegramm sagt: „Der
Fultusminister rechtfertigt die Entschließung der —B
jegen welche keine Beschwerde eingelaufen sei.“ Diese Fassung
cheint aber jedenfalls ungenau zu sein.) Sodann nahm die Kam—
ner den Gesetzentwurf über die Maß⸗ und Gewichtsordnung an,
zezüglich dessen ein Gesammtbeschluß erzielt ist; und ferner würden
nach den Ausschußanträgen angenommen: die Regierungspostulate
zezüglich des Polytechnikums und der Industrieschulen; die Anträge
vegen des Notariatsgesetzes, wegen Entschädigung der Eigenthümer
»on wegen Seuchen getödtetem Vieh und wegen der Invaliden⸗
versorgung.

*
Hausversteigerung.
Samstag den 24. April 1869, Nach⸗

mittags 1 Uhr zu St. Ingbert bei Sei—
fensieder Schmitt, lassen Johann Maier,
Tagner dahier und dessen Sohn Peter
Maier, Bergmann dahier ihr im Josephs-
fhal gelegenes Wohnhaus mit Stall, Hof
Einfahrt, großem Pflanz⸗ und Grasgarten
neben Gebrüder Krümer und Michael
Zimmermann im Ganzen oder in zwei
Theilen auf langjährige Zahltermine in
Eigenthum versteigern.
Horn, k. Notar.

V

Bekanntmachung.

Am Samstag, den 17. d. Mtis. Nach⸗
mitisags um 4 Uhr werden in der Baum⸗
—XV
Bäume öffentlich versteigert.

St. Ingbert den 15. April 1869.

Das Bürgermeisteramt
Fhandon.

Warnung.

AIch ersuche hiermit Jedermann meinem
Sohne Johann weder ewas auf meinen
Namen zu leihen oder zu borgen, indem
ich keine Zahlung für denselben leiste.

St. Ingbert 14. April 1869.

Jacob Selgrad.
SOnna-und

Regenschiürme

emsfiehlt
J. Friedrich.

2 Schreiner-Gesellen
können sogleich in Arbeit treten, auch wird
ein Junge in die Lehre angenommen.

Schreiner Vogelsang.

Farben &amp; Firnisseo.
Leimbl, Tęerpentinl, Sicatif,
Leim, SchelIIael, Spiritus,
Rimsensteimne, GIuspapier,
Pinsel, Rürsten, Sehvamme,
FArhHhöI—r, GIi arabhicum,

BRohmnem, Erbsem, Läümsem,

alle Suphensachen,
Gewilrze,
Rauceh-Ta Bac —n,abaele,
OCiguarrren,
Stenarinliehter, Vachtlichter,
EXREXVYVAIE
Essige, Sulatél,

Sehr gute OhocolIadenm,
Vanille, Thee, Zucker, Kasfsee,
Runm, Arnæ,

RKirschenwasser, Cognac,
Punssschessemz, Magenbitter,
gedörrtes Obst,
POomadem, Hauröble,
zowie alle in das Enterial-BSpecerei-
Furhuanrengesehasft einschlagende
Artikel empfiehlt reinst und billigst
feitz Panzerbie tep.
Sonntag den 18. April
—

Eroͤffnung der
Gartenwirthschaft
und Kegelbahn
miftf

Mobilienversteigerung.

Samstag den 24. April 1869, Nach—
mittags 4 Uhr zu S.. Ingbert im Sterb⸗
hause lassen die Wittwe und Kinder des
dahier verlebten Bergmannes Peter
Georg ihre sämmtlichen Mobilien öffent⸗
lich versteigern und zwar:

1 Kuh, 1 Kleiderschrank, Z Betten mit

Bettladen, 1 Küchenschrank, eine große

Parthie Dung, Tische, Stühle, Bänke,

Küchengeräthschaften, 12 zinnerne Teller,

1 zinnerne Platte und zwei Schüsseln

und sonstige Gegenstände.

Horn, kgl. Notar.

C. *
Dünger.
Der aufgeschlossene Guano (nicht ge—⸗
wöhnlicher Guano) hat in seiner Anwen—
dung letztes Jahr, die erfolgreichsten Resul⸗
tate geliefert, sowohl bei Halmfrüchten
Kartoffeln, Wiesen und Klee, man kann
denselben zur Hälfte mit Knochen Sup—
perphosphat und dem doppelten Quan—
um Erde, vermischt in Anwendung bringen.
Dem unterzeichneten ist der Allein Verkauf
dieses ausgezeichneten Düngermittels über—
rragen, und hält derselbe auch stets
Knochenmehle und
Superphosphat J. Qualität.
J. J. Grewemnig iu St. Ingbert.
Frucht⸗, Irod⸗, Fleisch⸗ ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 15. April.
Weizen 5 fl. 37 kr., Korn 4 fl. 27 kr.
Gerste Areihige, 5 fl. — kr., Gerste vier⸗
—
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel — sl.
— kr. Mischfrucht. 4 fl. 40 kr. Hafer
1fl. 11 tr. Erbsen 4 fl. 50 kr. Wicken
3 fl. 53 fr. Kartoffein 48 kr. Heu 2 fl.
tkr. Stroh 1fl. 28 kr. per Zentner.
Weißbrod 19 Kilogr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 15 kr.
ditto 1Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 kr. 1 Paar Weck 9 Loth 2 kr. Rind⸗
fleisch J. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 kr.
Kalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 14 kr.
Schweinefleisch 18 kr. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 34 kr.
per Pfund.

Stadtrathssitzung
am Freitag, den 16. ds. Mis. Nachmittags
um 2 Uhr.
Tagesordnung.

Alignement auf der St. Ingberter

Grube betr.

Den Vollzug des Art. 90 des Wehr—

verfassungsgesetzes bezüglich des Vermö—

gens widerspenstiger Conscribirter von

St. Ingbert betr.

Unterbringung einer Kranken in das

Kreis-Armen⸗ und Krankenhaus nach

Frankenthal betr.

Umlagen pro 1869 betr.

Das Läuten auf der Schnappbach betr.

Ausstandsgesuche zur Bezahlung von

Bürgereinzugsgeld betr.

Aufnahme als Bürger betr.

St. Ingbert den 18. April 1869.

Das Bürgermeisterami

Chandaon.

Harmoniéè
bei frefemm Eintritt bei
. Weiri ch.
Donner dtag und Sa msta⸗·
Ori hꝰgohes
Doppolbior
vem Faß.
Auch in Flaschen zu haben bei
Julis Grewenig.
Sonunzag den 1is. April —
Ersffnung der
Hommer⸗-Bierhalle.
Ferd Oberhauser.

Consumenten und Kenner einer reinen
Chocolade geben dem Fabrikate der Hof—⸗
lieferanten Franz Stollwerck und
Söhne in Köln wegen sorgfältiger
Verarbeitung und vorzüglicher Qualität den
inbedingten Vorzug.

Ich empfehle mein Lager der beliebtesten
och⸗ und Eß⸗Chocoladen dieser bestrenom⸗
mirten Fabrik zu Originalpreisen, und zwar
Gewürz⸗ von 11 Sgr., Gesundheits⸗ von
12 Sgr. und Vanille-Chocotaden von 15
Sgr. per Zollpfund an.
dt. Iughert: G. Nickel Conditor.

— —
Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 18. April.
Weizen 5 fl. 40 kr. Korn 4 fl. 38 kr
Spelztern 8 fl. 21 kr. Spelz 4 fl
— kr. Gerste 5 fl. 29 kr. Hafer 41
33 kr. Erbsen — fl. — kr. Linsen — fl
— kr. per Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 20 kr.
3 Pfd. Gemischtbrod 11 kr. und 2 Pfd.
Weißbrod 12 kr.
Redaction, Druck und Verlag von F. X. Deme tz in St. J ugbert. —
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—— 53333 33 —32
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* —7232. 22 * — 8 55 52383258 222332 32
17752 53352373 2313392* 25382325233583 52
255 8232 —333583 5S 233 56 5*
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        St. Ingberler ZAAnzeiger.

Der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
Nummer) erscheint wöchentlich vier mal: Dienbtag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
128 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
— — — — — — — —— —— — öTTFC——— — — —
Nr. 60. Samstag, den 17 April. 169.
Deutschland.
München, 12. April. Bei der Berathung des II. Aus⸗
chusses der Abgeordnetenkammer über den Völk'schen Antrug:
„Die Einführung einer Hundetaxe betr.“, wurde von dem Ver—
sreter der kgl. Staatsregierung die Erklärung abgegeben, daß sich
die kgl. Staatsregierung vom Standpunkte der Medicinal-Polizei
lüngst mit der Frage beschäftigt habe, auf welche zweckmäßigste
Weise eine Minderung der Zahl der Hunde zu bewirken sei, und
daß auch bereits ein die Einführung einer Hundeabgabe bezwecken⸗
der Gesetzentwurf ausgearbeitet sei, der dem nächsten Landtag
werde in Vorlage gebracht werden, dann daß dieser Entwerj
deabsichtige, je nach Größe der Gemeinden die Haltung eines
hundes mit einer Abgabe von 4 bis 8 fl. zu belegen, und den
zollen Ertrag dieser Abgabe den Gemeinden und Districten zu
aäberlassen. Aus den NMiittheilungen des Vertreters der k. Staats⸗
regierung ist zu constatiren, daß sich nach amtlichen Erhebungen
im vorigen Sommer die Gesammtzahl der Hunde in Bayern auf
a. 275,000 belaufen habe (iber 230000 in Gemeinden unter 2000
Seelen und über 40,000 Hunde in Gemeinden über 2000 See—⸗
len); ferner, daß in dem Zeitraum von 1868/67 im Königreiche
Bahern die Zahl der wuthkranken und wuthverdächtigen Hunde
nehr als 4000 betragen habe, daß in diesem Zeitraume 836
Menschen von solchen Hunden gebissen worden und 69 Menschen
n Folge dessen an der Wuth gestorben sind. α

München, 14. April. Der! über 6000 Mitglieder zäh
lenden bayerische Volksschullehrerverein erläßt eine Erllärung gegen
die Ausführungen der beiden Referenten der Reichsrathskammer
»ezüglich des Schulgesetz Entwurfes. Es wird darin hervorgehsben,
zaß weder der protestantische, noch der katholische Theil der
hayerischen Lehrerschaft sich mit dem 8tatus quo bescheiden könne
ondern dringendst wünschen müsse, daß das Schulwesen in Bälde
zesetzlich geregelt werde. Die Ansichten der Lehrer werden dann
nn sechs Sätzen formulirt, aus denen wir als die wichtigsten fol⸗
zende hervorheben: In der Beschränkung der fast ausschließlichen
Leitung der Volksschule durch die Geistlichen ersehen wir einen Act
der Gerechtegkeit gegenüber den mitbetheiligten Factören und ein
wirksames Mittel zur Förderung des Schulwesens. Aus diesem
Hrunde müssen wir uns wiederholt gegen die Localschulinspection
aussprechen. Die Volksschule unserer Zeit kann unmöglich ledig—
ich als ein Annexum der Kirchen betraächtet werden, sondern ijsf
ein wesentliches Glied im Organismus des modernen Staates
Das heutige Staatswesen kann ohne gehobene Volksschulen nicht
istiren; denn in der Intelligenz und Characterstärke seiner
Bürger liegt seine Lesensfähigkeit und Kraft. Die Pädagogit
st eine Wissenschaft und die Behauptung der neueren Pädagogen,
daß in der harmonischen Ausbildung des Menschen der Gipfel—
punkt alles Unterrichtes und aller Erziehung liege, vollkommen
berechtigt. Die Schulleitung kann deshalb nur in die Hände
—VVDD—
Wissenschaft nach Theorie und Praxis vollständig vertraut sind
Wir stehen in dieser Vorlage unbedingt zue Vorlage der hohen
Staatsregierung und zu den Beschlüssen der hohen Kammer der
Abgeordneten.

München, 14. April. Die Abgeordnetenkammer hat den
meisten reichsräthlichen Beschlüssen über die pfälzische Gemeinde—
ordnung zugestimmt, so daß nur noch unwesentliche Differenzen
bestehen; außerdem hat sie aber folgenden neuen Ärtikel in den
Entwurf eingeschaltet: „Nachlässe an Gemeindeumlagen oder son⸗
tigen Leisungen darf der Gemeinderath nur aus —*
Gründen bewilligen.“ Bezüglich des Armengesetzes wurde Gesammt⸗
»eschlus erzielt, indem die Kammer in der Frage der geißlichen
Vorstandtschaft nachgab. Der Antrag auf Erlaffung eines Hun⸗
desteuergesetzes wurde angenommen.

München, 15. April. Die Reichsrathskammer hat den
Besetzentwurf über Abänderung einiger Bestimmungen des pfälzi⸗
chen Strafproceßgesetzes ohne Debatte nach den Beschlüssen der

Abgeordnetenkammer einstimmig angenommen, der Creditgewährung
im Betrag von 1,100,000 fl. zur Anschaffung von Wedergewehren
hre, Zustimmung ertheilt und das Genossenschaftsgesetz mit nur
redactionellen Abweichungen von den Beschlüssen der auderen Kam⸗—
mer einstimmig angenommen. .
Münscheen, 15. April. Die Nachricht des „Wiener
Fremdenbl.“, wornach Preußen verlangt hätte, daß die süddeut—
cchen Staaten ihm auch im Frieden den Oberbefehl über ihre
Truppen übertragen, wird aus bester Quelle für unbegründet
atlärn n
, Dienstesnachrichten. J
Die an der Gewerbschule zu Speyer erledigte Lehrstelle für
Mathematik und Physik ist dem derzeitigen Hilfslehrer an der
Kealschule zu Frankfurt a. M., Dtr. Harald Schütß aus Biele
feld, dorerst in der Eigenschaft eines Lehramtssverwesers über⸗
ragen worden.

Die am Begirksgerichte Zweibrücken, erledigte Stelle des
Gerichtsschreibers ist dem ersten Untergerichtsschreiber am Appella⸗
tionsgerichte der Pfalz / Ludwig Krieger in Zweibrücken verliehen
worden.

Der Schulverweser Christian Triem in Weisenheim a. S. ist
zum Lehrer an der prot. Schule zu Dürkheim und der Schulver⸗
weser Thomas Kästel in Hagenbach zam Lehrer an der Knaben—
schule daselbst ernannt worden. 2 9 n
.Wien, 15. April.“ Die heutige „Presse“ erwähnk eines
Gerüchtes, Frankreich habe Oesterreich und Italien vorgeschlagen,
während der Dauer des Koncils in Rom der pöpstlichen Regie⸗
ruug eine gemischte Besatzung anzubieten. Die Presse will wissen,
daß hierüber eine Einigung zwischen den Mächten bereits erzielt
sei. ——
In Wien ist wieder der Teufel los. Dr. Ernst Müller,
Kanoniker an der Stephanskirche und Vorsteher des erzbischöflichen
Seminars, bestätigt in seinem soeben erschienesen „Lehrbuch der
Moraltheologie“ die Existenz von Beelzebub und Genoffen. Nach
dem Zengniß des gelehrten Theologen haben die Teufel auch
i. J. 1869 noch die Fähigkeit, Gewitter und Stürme hervorzu
rufen, Häuser unsicher und Vieh und Menschen krank zu machen
Den Eifrnhahnen und Dampfschiffen machen die Teufel erfolgreiche
Concurenz, indem sie „menschliche Körper auf das schnellste von
einem: Orte zum andern versetzen.“ Der Tarif ist freilich hoch,
der höllische Transport kostet nicht blos einige Kreuzer pro Meile,
sondern die Seele. 000—

Frankreich...
Degouve⸗Denuncques, Republikaner, Präfect unker Cabaignac
und vor 1848 mit dem jetzigen Kaiser befreundet, hat eine Peti⸗
tion, worin er wiederum um die Zurückgabe dee Güler der Fa⸗
milie Orleans mit einkommt, an den Senat herichtet. Die Peti—
tion ist 300 Seiten lang. — Die „Akadeine der, Wissen⸗
schaften hat an Stelle des verstorbenen Ritter den Prof. Zeller
in Heidelberg (Verf. der Geschichte der griech. Philosophie 2c.)
um corresp. Mitgliede in der phisophischen Abtheilung gewählt.
— „Monde“ meinte, das nächste Conzil könnte bis Sommer
1870 dauern; sollte es dann noch zu neuen Fragen kommen, so
würde der Sommer zu den Vorarbeiten verwendet werden und
im Winter 1870 auf 71 die Schlußsesion erfolgen.

ESpanien. ——
Zu Zumarrage (in den baskifchen Probinzen) sind mehre
angeblich für die Carlisten bestimmten Kisten mit Gewehren weg—
nommen worden. Eine von Bargos ausgerückte Carlistische Bande
von 40 Mann zu Pferde und 30 Mann zu Fuß brandschatzte
die Dörfer der Umgegend; von Valladolid! sind Truphen zu ihrer
Verfolgung: entsendet, worden. Auch von Aranjuez ist eine
Schwadron Cavalerie aufgebrochen, um „in Ciudad Real gegen
        <pb n="230" />
        Carlistische Regungen zu demonstriren. Für das Ende des Mo—
nats April sou eine allgemeine arlistische Schilderhebung beab—
sichtigt seii .

Madrid, 18. April. Auf eine Interpellation sagt heute
Marschall Serranno, er habe amtliche Kenniniß von einer De—
pesche erhalten, welche meldet, daß die Lage von Cuba⸗sich ver⸗
schlimmert habe.

— In einer Versammlung von Progressisten erllärte Prim
gestetn wiederholter Maßen, daß er niemals einer bourbonistischen
oder carlistischen Restauration dienen werde, und forderte die
Anhänger der September⸗Revolution zum festen Zusammenhalten
auf, damit die Freiheit keinen Schaden leide.

f In Mannheim wurden am 12. April früh die Ge—
beine A. v. Kotzebue's im Beisein des Staatsraths von Kotzebue
aus Karlsruhe, des jüngsten Sohnes des Dichters, und des
Oberbürgermeisters ausgegraben und nach dem neuen Kirchhoj
geschafft. Einzelne Theäͤle des Scel ets waren noch wohlerhalten.

FStuftgart, 11. April. Der „Schw. Mercur“
hat aus Amerita die Nachricht erhalten, daß Lorenz Brentano
und Heder demnachst Deutschland einen Besuch abzustatten
gedenken.

Mänchen, 10. April. Die Adresse, welche dem Papfte
zur 50jährigen Feier seiner Priesterweihe von den deutschen Ka—
tholiken überreicht werden wird, ist von dem Könige von Sachsen,
dem Kronprinz Albert und Prinz Georg zu Sachsen unterschrie
ben. Nach der „katholischen Bewegung“, dem Organe der katho—
lischen Vereine Deutschlands, haben sich etwa 150 adelige Herren
darunter 13 Fürsten betheiligi; Im Ganzen zählt die Riesenadresse
über eine Million Unterschriften. So sandten z. B. die Bisthümen
Paderborn 117,000, Münsier 112,558, Breslau 97,418, Rot-
enburg 60,591, Regensburg 60,000, München 85,000 Unter
schriften ꝛc. Gnesen Posen hat sich nicht angeschossen. Alle Unter—
schriften aus je einem Sprengel wurden (in Frankfurt) in eine
reich ornamentirte Ledermappe gebracht, deren jede außen das
Wappen des Papstes und in Gold den Namen des betreffenden
Bisthums trägt. Ein Titelblatt in Pergament zeigt den Namen
der Diöcese, nach den Erzbisthümern und Bisthümern in
Farbe verschieden, und die Zahl der Unterschriften; die Aufangs-
buchstaben sind Prachtinuialen, Alles von Peter Becker
in Frankfurt nach Mustern aus der Blüthezeit der Miniaturma
lere angefertigt. An Liebesgaben für den Jubeltag senden bei—
spielsweise nach Rom: Münster 24,000 Thlr., Breslau 20,000
Thlr., Paderborn über 19,000 Thlr., das apostolische Vicariat
Dresddn 2083 Thlr., Rottenburg 41,355 Fres. die bayrischen
Visthümer 72,000 Fl. Die katholische Stndentenschaft gab 1000
Thlr. zum Bau der Piuskirche in Greifswald. Der Frauenverein
am Niederrhein hat 19,263 Fres. abgesandt.

München, 15. April. Der (neuengagirte) Redacteu
des Volksboten O'Byrn wurde gestern Nachmittags im Redactions⸗
locale — wahrscheinlich durch Selbstvergiftung mit Cyankalium —
todt aufgefunden.

Karlsruhe, 12. April. Von Seite der städtischen
Verwaltung unseres Gaswerkes ist der Preis vou 1000 Cubikfuß
pom 1. Mai abermals herabgesetzt worden, von 3 fl. 54 kr. aui
—A————
minderung iu Aussicht gestellt. Schon mit jenem Preise dürfte
allerdings Karlsruhe jetzt von allen Städten das billigste Gas
besitzen. Es ist damit aber zugleich der Beweis geliefert, mit
welchem Gewinn die frühere Gasgesellschaft gearbeitet haben muß
— Von einem hier lebenden Amerikaner ist jetzt wirklich die Con⸗
cession für eine Pferdebahn von Durlach durch Karlsruhe bie
Mühlburg nachgesucht worden. Das Nähere hat sich der Aspiran'
noch vorbehalten. Von Seiten des Handelsministeriums ist dit
Sache einer Prüfung unterzogen und deshalb auch ein Sachkun⸗
diger nach Stuttgart geschickt worden, wo eine Pferdebahn besteht.

Siegen, 13. April. Die Köln. Vztg.“ schreibt: „In
bergangener Nacht ist der Club, ein Complex von 27 9äusetn
im Herzen der Siadt, total niedecgebrannt.

Eimunberufener Löwenbändiger.) Das
„Echo de la Lys? berichtet auß Bailleul (an der belgisch franzö—
fischen Grenze) folgenden Vorfall: Im Circus Brennett war der
Loͤwenbändiger unwohl und konnte seiner Funktion nicht obliegen
Darüber große Verlegenheit in der Kunstreitertruppe. Die Löwen⸗
bandiger Scene im Käfig gehört zu den interessanteften Punkten
des Progranms. In dieser Verlegenheit faßte der Circus⸗Director
Brennett trotz aller Vorstellungen seiner Freunde die Peitsche des
—XDD—
er seine Roue so ziemlich gut, als aber der Moment kam, da er
der Löwin ein Stück rohes Fleisch hinhielt, erwachte in dem

—n6—

Thier der wilde Instinct, und Herr Vrennet, wenig vertraut mit
der Uebung des Bändigers, bekam, statt festen Stand zu halten,
Furcht und machte einen Schritt gegen die Thür. Das war sein
änglück. Es folgte eine entseßliche Scene. Dann zog man ans
dem Käfig einige blutende Klumpen... es waren die Ueberre ste
des unglücklichen Directors.

AIndische Sitten und Gebräuche.) In Arracan, einer
britischen Probinz in Hinter⸗Indien, werden recht komische Sitten
und Gebräuche gepflegt. Ein Schwiegervater darf mit seiner
Schwiegertochter weder scherzen noch lachen, noch ihre Hand be—
rühren. Wenn er ihr ein Glas Wasser, eine Cigarre oder sonfi
rinen Gegenstand überreicht, muß er denselben vor ihr hinsetzen,
und dann nimmt sie ihn auf. Unternehmen eine ältere Schwester
ind eine jüngere mit ihren Gatten eine Bootfahrt, und die ältere
Schwester fällt über Bord und ist dem Ertrinken nahe, darf ihr
Schwager sie unter keinen Umständen mit seinen Händen retten,
lann sich aber dazu eines Bambusrohres bedienen. Verläßt ein
Mann sein heimaihliches Dorf, heirathet in einem andern und
fehr! mit seiner in gesegneten Umständen befindlichen Frau zurüch,
so darf das Kind nicht innerhalb, sondern außerhalb des Dorfes
in einer zu diesem Zwecde errichteten Hütte zur Welt gebrach!
werden. Stirbt Jemand am letzten Tage des Monais, so muß
er sofort begraben werden, da Leichen nie bis zum Anfang des
nächsten Monats unbegraben bleiben dürfen. Am Mittwoch darf
lein Begräbniß stattfinden, ausgenommen es ist der letzte Tag im
Monat! Sterben in einem Dorf zwei Leute an ein und demsel⸗
ben Tage, der eine morgens und der andere Abends, so muß der
um Abend Gestorbene zuerst begraben werden. Ein Ausnahmefall
findet nur dann statt, wenn zwischen den beiden Häusern, in
denen die Todesfälle stattgehabt, zufälligerweise ein Fluß durch's
Dorf fließt.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Am 1. Mai d. J. findet die 9. Verloosung der Pfandbriefe
der bayerischen Hypotheken- und Wechselbank statt und wurden
jiebei 300,000 fl. aus den ersten 5 Serien — Jahrgange
1864, 1865, 1866, 1867, 1868 — zur Heimzahlung im Nenn⸗
verthe gezogen.

Ludwigshafen, 14. April. Die heute stattgehabte
Beneralversammlung der pfälzischen Ludwigsbahn genehmigte ein⸗
timmig den Geschäftsbericht, sowie die Vertheilung einer? Divi⸗
dende von 36 fl. per Actie für das Jahr 1868; und beschloß
außerdem die Aufnahme einer Prioritäts-Anleihe von zwei Mil⸗
lionen Gulden zur Vermehrung des Fahrmaterials und der Er⸗
veiterung verschiedener Bahnhöfe.

Das hessische Finanzministerium hat dem Hafen zu Worms
pom 15. d. Mtis. an die Rechte eines Rheinfreihafens ertheilt.

Wien, 15. April. In der heutigen Ziehung der 18641
Loose wurden folgende Hauptreffer und Serien gezogen: Haupt⸗
treffer Ne. 79 Serie 905, zweiter Treffer Nr. 91 S. 508,
dritter Treffer NRr. 3 S. 1757. Außerdem wurden folgende
Serien gezogen: 368, 606, 1582, 2811, 2847.

St. In gberi. Herr Professor L. Oehller beabsichtigt,
einige Vorstellungen aus dem Gebiete der Magie, der Physik und
dydraulik dahier zu geben. Dem Künstler geht ein guter Ruf
poraus. Von den zahlreichen Berichten auswärtiger Blätter,
velche sich alle sehr vortheilhaft über die Leistungen des Herrn
Dehler aussprechen, führen wir nur den eines Kaiserslauterner
Blattes an. Dasselbe sagt: „Die Vorstellungen des Herrn
Ld. Oehler im Gebiete der natürlichen Magie fanden vor einem
ahlreichen Publikum statt und ernteten vielen, wohlnerdienten
Beifall. Seine Erperimente und Künststücke gehen ihm glatt und
nit Eleganz von der Hand und die sie begleitende Conversation
hat viel natürlichen Humor und ist frei von jener widerlichen
Marktschreierei, die so häufig derartige Vorstellungen beherrscht.
herr Oehler tritt mit einer wohlthuenden Einfachheit vor sein
Zublikum und producirt ihm seine Künste, die viel Neues und
Schönes bielen, in einer überaus ansprechenden Weise. Unter
den vorgeführten Stücken verdient das Entenbasfin mit lesbenden
Enten einer besondern Erwähnung. Höchst überraschen d und
sttaunenerregend ist die Sphinx oder der lebende, sprechende stopf.“
— Wir glauben demnach, den Besuch dieser Vorstellungen em⸗
»fehlen und dem Publikum einige angenehme Stunden versprechen
zu können.

—— — —
        <pb n="231" />
        2

700 Gulden
jegen zum Ausleihen bereit.
Naheres bei dem k. Notare Horn.

—
*
Holzversteigerung
us Staatswaldungen des k. Forstamts
Zweibrückea.

Dienstag den 27. April 1869, Morgens
d Uhr zu St. Inghert auf dem
Stadthause.
Rebier St. Ingbert.
Schlag Großerstiefel.
3 eichen Stämme V. bis V. Cl.
3 buchen —A
1 eichen Wagnerstangen II. Cl.
2/. Klftr. eichen Misselholz IV. El.
76 buchen Scheitholz 1. bis
B III. Qual.
11* eichen Scheitholz I. und
IUOII. Qualit.
59 „verschiedene Prügel und
.3 Krappen.
300 buchen Reiserwellen.
Schlag Kühunter.
1 eichen Stämme IV. u. V. Cl.
32 buchen II. Cl.
1. ahoru Stamm II. Cl.
1 „Waguierstange.
73 Alftr. buchen Scheitholz J. bis
III. Qual.
, eichen F II. Qual.
162/4 verschiedene Prügel und Krappen.
50 buchen Reiserwellen.
Schlag Birkenkopf.
7 eichen Stämme 1WV. u. V. El.
1, Wagnerstange J. Cl.
78.4 Klftr. buchen Scheitholz II. und
.5., II. Qual.
3414., verschiedene Prügel und
Krappen.
Schlag Nesselsdell.
3kirschbaum Stämme II. Cl.
7 ahorn Wagnerstangen.
70 buchen F
7 lirschbaum
724 Kliftr. buchen Scheitholz I. Qual.
i eichen F I. Qual.
birken I. und 9
III. Qual.
32.. WVeichholz⸗Scheit.
391, verschiedene Prügel und
—X
Schlag Zollscheid.
352/4 Klftr. buchen Scheitholz 1. bis
AIVII. Qual.
252.., verschiedene Prügel und
Krappen
200 buchen Reiserwellen.
Schlag Bollerberg.
2 eichen Stämme W. und V. Cl.
Jbirken Stamm U. Cl.
1 eichen Wagnerstange 11. Ch.
332/4 Alftr. Scheitholz J. bis Iä1. Qual.
, Weichholz, (Scheit.)
202., verschiedene Prügel und
—X
100 buchen Reiserwellen.
Schlag Hölle.
2 eichen Stämme V. Cl.
16, Woggnerstangen J. u. II. Cl.
11 6buchen
1 Aliftr. buchen Scheitholz knorr.
i6*/. verschiedene Pruͤgel und
Krabdpen.

Schlag Zufällige Ergebnisse.
3 fichten Stämme W. Cl.
20 , Spa rren.

3 kiefern eg
10 eichen Wagnerstangen J. u. I. Cl.
Oꝰ/4 Klftr. buchen Scheitholz 1. bis
ILII. Qual.
kiefernU. Qual.
birken . VU.
XR 7
Weichholz, (Scheit).
verschiedene Prügel und
Krappen.
1000 buchen Reiserwellen.
Zweibrücken, den 15. April 1860.
Rgl. Forstamt;
Glas.

Erwiederung.

Die Warnung meines Vaters Jarob
Selgrad war höchst überflüssig, indem
ich noch Nichts auf dessen Namen borgte
und auch nie etwas borgen werde.

Johann Selgrad.

Meinen verehrlichen Kunden und Gönner
die ergebenste Anzeige, daß ich von meiner
Einkaufsreise aus Frankreich zurück bin
ind die menesten und geseh ma e-
vrollatem Mode⸗Artikel zur gefälligen
Ansicht ausgestellt habe.

Flise Vogelsang.

Fein gestampftes Knocheumehl

Fein gedämpftes F

Supperphosphat in vorzüuglicher

Qnalität bei

M. Réecer jr. Wiw.

Die Material⸗&amp; Sarbwaaren-Handlung
B. Scherpf im St. Ingheri.
zringt ihr Lager sämmtlicher Farben, Leinöle, Lacken. Ter pentin, Salz⸗ und
Schwefelsäuren, in empfehlende Erinnerung. Auch sind stets Oelfarben
—XEV

Holzversteigerung
zu Erfweiler.

Donnerstag den 22. April 1869, Vormittags 11 Uhr, im Schulhause zu Erf—⸗
veiler, werden nachbezeichnete Holzsortimente aus dem Gemeindewalde Erfweiler⸗Ehlingen,
Schlag Ditzelswies, versteigert, als:

18 eichen Baustämme IV. Fint
2 buchen Nutzholzstämme II. KRl. 8 Iae
Eparren mit Nro 98 anfangend.
3 buchen Wagnerstangen 1.
4000 gemischte Bohnenstangen mit Nr. 51 anfangend.
16 Klafter buchen Scheitholz I. at
30*3 dennchtes Pruccheiz mit Nr. 119 anfangend.
3000 gemischte Wellen mit Nr. 101 anfangend.
Erfweiler den 14. April 1869.
Das Bürgermeisteramt:
Braunberger.

Aegyptisches Zauber⸗-Theater
im Saale des Herrn Ferdinand Oberhauser.
Samstag, den 17. April, Sonntag den
18. April und Montag den 19. April 1869:
Große Vorstellungen
im Gebiete der Magie, Physik und
Hnydraulik nach eigener Combination
von
rofessor L. OehIor.
Fintrittspreise: 1. Platz 24 Krzr., 2. Plaß 12 Krzr.
Kinder zahlen die Hälfte.
casse neröffnung 2. 8 Uhr. — Anfang 8 Uhr.
Von 2 Uhr Nachwittags bis 7 Uhr Abends täglich ist
der lebende, sprechendo Kopf
etwas noch nie Dagewesenes
uu sehen, worauf wir daß geehrte Publikum noch besonders aufmerksam machen.
Eintrillispreis hierzu: J. Platz 18 kr. II. Platz 9 kr.
L.Oehfhep.
        <pb n="232" />
        Bekanntmachung und Aufforderung.
Die Aushebung der Wehrpflichtigen der Altersklasse 1848 betreffend.

Lohrinden-Verkauf.
Die Gemeinde Lautzkirchen hat eiwa
100 Etr. eichen Lohrinden, 83. Klass⸗
zu verkaufen.
Deßfallsige Angebote wollen alshbald
jierorts eingereicht werden. 2
Blieskastel 10. April 1869. *
Das Bürgermeisteramt:
L. Wies.

Die Mitglieder der Ersatzkommission (Art. 490 des Wehrverfassungsgesetzes) flir
den Ersatzbezirk Ziweibrücken werden sich zum Zwecke der Aushebung der Alters—
klasse 18348.

s am Montag den 10. Mai Jl. J. und die 4M folgenden Tage,
edesmal Morgens von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von 3 Uhr an
im Fruchthall⸗Saale zu Zweibrücken J
»ersammeln, um die nach Art. 54 des Wehrversassungsgesetzes vorgeschriebenen Geschäfte
borzunehmen, und zwar wird

1. am Montag den 10. Mai J. J. die Bescheidung der eingelaufenen Gesuche
von Wehrpflichtigen um gänzliche oder zeitweise Befreiung von der Wehrpflicht, oder um
Aussetzung der Einreihung, sowie die Feststellung der Bezirksliste durch Streichung der
Anwürdigen, der freiwillig dienenden und der gänzlich oder nach Art. 8 und resp. 12
des Wehrverfassungsgesetzes zeitweise Befreiten;

2.am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag den LI., 12.
und 18. Mai J. J. die Messung und körperliche Untersuchung der auf der Bezirksliste
Berbliebenen und die Beschlußfassung hierüber, endliich . 577

3. am Freitag den 14. Mai lJ. J. die Loosung stattfinden.

Indem man dies gemäß Art. 53 des Wehrverfassungsgesetzes und F. 24 der
Pollzugs-Vorschriften vom 22. Juni 1868 (Kreis-Amtsblatt von 1868 Nr. 6)) zur
Algemeinen Kennlniß bringt, ergeht hiermit an sämmtliche ——
der Altersklasse 1848, mit Ausnahme der bereits freiwillig dienenden. die Auf—-
forderung, sich in der nachbezeichneten Reihenfolge jedesmal Morgens um 8 Uhr und
Nachmitlags um 3 Uhr puünktlich im Fruchthall-Saale hiesiger Stadt einzufinden.

Am ersten Tage (Montag den 10. Mai) haben blos diejenigen Wehr⸗
aflichtigen zu erscheinen, welche um gänzliche oder zeitweise Befreiung von der Wehr
flicht oder um einstweilige Aussetzung der Einreihung (des Dlsenstesantritts) nach⸗
zesucht haben; F

am zweiten Tage (Dien sstäg den II. Mai) jämmiliche Wehrpflichtigen
rüherer Altersklassen und von der aufgerufenen Altersklasse 1848 nmoch diejenigen
Wehrpflichtigen, deren Familiennamen mit den Buchstaben A bis H einschließlich
—WGWa—
dn am dritten Tage (Mittwoch den 12. Mai) der ewa verbleibende
Rest vom vorhergehenden Tage und, qußerdem diejenigen Wehrpflichtigen, deren Familien⸗
damen mit den Buͤchstaben J bis Meeinschließlich beginnen; 1000— J
am vierten Tage (Donnerstag den i83. Mai) der eiwa verbleibende
Rest vom vorhergehenden Tage und zugleich diejenigen Wehrpflichtigen, deren Familien⸗
namen mit den Buchstaben Stbis incl. Z beginnen, und endlich * —
am fünften Tage (Freitag den 14. Maj) alle diejenigen Wehrpflichtigen
owohl aus den früheren Altersklassen wie aus der aufgerufenen Altersklasse 1848, welche
veder gänzlich noch zeitweise von der Wehrpflicht befreit und weder gänzlich oder zeitlich
untauglich noch unwürdig erklärt worden sind. *

Diejenigen Wehrpflichtigen, welche ohne genügende Entschuldigung (worüber
der Artikel 39 des Wehrverfassungsgesetzes Aufschluß gibt) bei dem Ersatzgeschäfte
nicht erscheinen oder sich vor Beendigung desselben eigenmächtig entfernen sollten,
zaben ihre Verurtheilung wegen Ungehorsams auf Grund des Art. 76 Abs. 2 des
Wehr verfassungsgesetzes an Geld bis zu 180 sl. oder mit Arrest bis zu 42 Tagen
zu gewärtigen. —

Zweibrüchen, den 5. April 1880.. F

Königl. Bayer. Bezirbsamt; 33
IILD an I .
Schäfer.

Donuersstag und Samstag
Ort luꝰsches
Doppolbier
vom Faß.
Nuch in Fla schen zu haben bei
Julius CGrewenig.
Sonntag den 18. April
Eröffnung der
Gartenwirthschaft
und IRegelbalhan
mit
Harmonié
dei frefdenmn Eintritt bei
L. Weirich.
Somamn- und
Regenschirnie
mfiehlt

30h. Friedrich.
WMocclescun wetze
Setzkartoffel,
owie ge weiße, dicke
il
Eßkartoffel
iilligst zu haben bei
Peter Schmidt, Bäcker.
Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛc. Preise
der Stadt Homburg vom 14. April.

Weizen 5 fl. 42 kr., Korn 4 fl. 31r.
Spelz 3 fl. 41ktr., Gerste, Zreihige, —fl
—ir., Mischfrucht 4 fl. 86 kr. Hafer
1ufl. 14 kr., Erbsen — fl. — kr., Kartoß—
eln 1fl. — kr. per Ztr. Kornbrod, 3 Kgr.
22 kr., ditto 2 Kgr. 15 kr., ditto 1 Kgr.
3 kr., Kühfleisch 1. Qual. 14 kr., 2. Qua⸗
2 kr., Kalbfleisch 12 kr., Hammelfleisch
4 kr., Schweinefleisch 18 kr., Butter 33 kr—
zer Pfund.

Die chemische Kunst- Waschanstalt
unmnd—
Färberei
von Ph. RIGIn in Saarleuis
besorgt das Färben und Derucken aller Arten Stoffe, als Seide, Sanmi,
Plüsch, Merinos, Tuch ⁊c. ⁊c. zu den billigsten Preisen. Herrenkleider werden
ohne daß solche zertrennt werden, in allen Farben gefärbt und von Flecken
frei wieder hergestelt.
Aufträge nimmt Unterzeichneter, der die Karte der, neuesten Muster be—
itzt, stets entgegeee. 4 7
Et Ingbert den 8. April 18.8.. 6
V. SE
vormals P. Stief.
yedaction, Druck und Verlag von F. X. Demeß in St. Ingbert.

Franukfurter Börse
vom 15. April 1869.
Geldsorten

Preußische Kafsenscheine. 144743
ßreußische Friedrichsddor ... . 9571/V56α
bistolen .. 49 46-48
dolländische 10 fl.⸗Stücke .9 34-56
Ducaten.. 55325-37
20Francs⸗Stücke ... 930431
yÿnglische Souvereiosns . 11534-58
hold per Zollfund fein. ., — —
dochhaltiges Silber per Zollpfund —, Tqou—
Dollars in Gold 2 271/ 28
        <pb n="233" />
        . 48 V————
i A — —

»t i- ,

2— —8 * * — 3227 — 2 * rt — 0 —D 339

Ggt ι q α α —
n at

I —α— oee —

da Si. Fugberler Anzeiger (und bas mit dem Sauptblgite perbundene Unterhaliungsblait, m der Dienslags-, Donterzlags und Sonntats
Lummer) erscheint wẽ*entlich vi e rmal: Dienstag, D onnnced XX nys ing nad! Son ta g. nnementspreis vierteljahrig 42 Krzra odei

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift odee ⸗ren Raum berechnet. n

vnntag⸗ẽ 1869

ar. 6

ι Deutschlande ιαα αα
München, 16. April.Durch Fönitl. Entschließung ist
ie Dauer des gegenwärtigen Landtages bis zum' 27. April ver—
ängert. — Die beiden betr.Kummeräusschüsse haben sich heute
iber die Militärstrafgesetze vereinigte, ——9
Aus m Ah bringk· die — di. dů von ihr
lugerweise selbst his fast zur förmlichen Selbstdementiruug; ange⸗
weifelte Mittheilung⸗/es sei von dork eine verschamte An⸗
rage nach Wien gerichtet worden, »Db· man sichzur · Bildung
ines Südbundes det Unterstützung“ Oesterreichs versichert' halten
zürfte; von Wien wäre aber die Antwort gekommen, daß es sich
nit der durch den Prager Frieden geschaffener Stellung Oester⸗
reichs nicht vertrage, thätig oder auch nur rathend“ in derartige
erhandlungen einzugreifen. — —

24äweelistr üncken, Ier Apritze Voreiniger Zeit führ
ine Dienstmagd von hier, welche in Pirmasens gewesen, mit dem,
Imnibus wieder zurück und wurde dieselbe unterwegs gon dem—
VWostislon gewaltjam angepackt, wobel süch spater ein Passagier
— dere einziger im Wagen — betheiligie, — Die, Sache lam.
zestern bei dem“ kgl. Zuchtpolizeigerichte zur Verhändlung und,
vurde Ersterer zu neun und Letzteret zu drei Monaten Gefaͤngniß
oerurtheill.
7Mannheim, 14. April.“ Bere Arbelterverein von
Neustadt beschloß mit dem Arbeiterverein“ von Ludwigshafen, dem
ich wahrscheinlich die Verrine von Speher, Worms und Maun—
)eim anschließen dürften, im Mai einen; Ausflüg auf das Ham—
hachet Schloß zu machen, zur Erinnerung an das Jahr 18382.
—Fp Mainz, 1258. April. »Der' unn IAhri 13 Min.von
Worms kommende Eifenbahnzug üborfuhr zwischene Osthofen und
Mettenheim einen auf das Schienengeleifer gerathenenkle inen Kna-
jen. Der Kopf wurde dem. unglücktichen Kinde zerade vomn Rumpfe
getrennt, so daß der Tod augenblicklish erfotgteretts ak
νν ν
— —— 7
5 Boikswirthschaft, Handel und Verkehr.
* 1 —D—
Eisenbahnverbindung; derr Pfalz mitMünchen. Diese
hisher zur Ungebühr auf einen Schnellzug beschränkteRoute wird,
wie man hört, wom . Juni an eine anerkennenswerthe Verbes⸗
jerung erhalten, indem nicht nur der gewöhnlicht Sommer⸗-Nacht⸗
zug wieder hergestellt, sondern auch auf der Strecke Ulm Augsburg
des Abends ein Courierzug eingelegt werden soll, wodurch es
moͤglicht würde/ den letzten Eilzug von legter Stadt nach Mün⸗
hen. zu exxeichen, so daß man. am 12 Uhr MWittags von Lud⸗
vigshafen abgehend, um 10 Uhr. Abends in derr. baherischen
dauptstadt eintreffen ann.
14z125 741

Frankenthal, 17. April. Wie der Pf. Kur. wissen
vill, soll der Abg. Golsen beabsichtigen, einen Anmrag auf Ableh⸗
aung der Einführung des Civilprocesses in der Pfalz zu stellen,
ꝛa eine solche sich nicht durch Dier⸗Verfassungsgesetze rechtfertigen
asse, jeder thatsächlichen Grundlage entbehre, keinen Fortichritt in
ꝛer pfälzischen Gesetzgebung bilde, kein Bedürfniß und: nicht? zeit⸗
jemäß sei und den Rechtsgewohnheiten der ganzen Bevölkerung
viderstreite. Wenn auch in der heutigen? Lageein solcher Antrag
aum Aussicht auf Erfolg haben wird, so dürften doch die An—
chauungen der ganzen Pfalz hierdurch zum Ausdruck gelangen und
ie Motive klar gelegt werden, aus welchen“ die Minorität der
fälzischen Abgeordneten der Fünfzehnerklärung nicht beigetreten ist.
·.

Florenz, 14. Aprik. Prinz Karl von Baden, sowie
dicciotti und Menotti. Garibaldi find hier eingetroffen.

Wie sehr die Italiener, und zwat nicht nur die Opposition —— — —,
jegen die Regierung, Deutschland zugewandt sind, beweist u. A. 553 F
ine Kundgebung, welche kürzlich in Turin Statt fand und auch Landwirthschaftliches.
in anderer als politischer Beziehung von Bedeutung ist Einigen Zur Kartoffelcultur. Wir haben wiederholt auf den
jervorragenden deutschen Gelehrten nämlich, die sich zufällig in Rutzen hingewiesen, der den Landwirthen zu Theil wird, wenn sie
ener Stadt zusammenfanden, Mommsen, Liebig, Buff und Wöh—- die erforderlichen Sezzkartoffeln zeitweilig aus anderen Gegenden
er, wurde von Quintina Sella, einem der bedeutendsten. Indus zeziehen; allein da dieser Gegenstand von hoher-Wichtigkeit ist
lriellen und ehemaligem Finanzminster, im Hotel Trombetta ind doch zu wenig beachtet wirdx so halten wir es, um noch
in Festmahl gegeben, an dem sich alle die bedemendsten in Turin veitere Anregungen zu geben, für werthvoll genug, ein auf di esen
inwesenden italienischen Gelehrten und Politiker betheiligten. Ge Begenstand bezügliches Bruchstück aus einem Briefe des Herrn
egen den Schluß der Tafel brachte Sella auf seine Gaͤste einen Martin Deinhardt aus Nieder⸗Au mitzutheilen. Er schreibt: „im
Toast aus, der u. A. folgende Stelle enthielt: ,Diese Männer zahre 1857 bekam ich von einem Freunde in Rheinhessen eine
ehören der edlen Nation an, bei der wir schon lange gewohnt dartoffelsorte, die dort unter dem Namen Wisberger bekannt ist.
varen, die Quelle alles Wissens zu suchen, in welchem wir uns Der Massenertrag und die Qualität derselben gefielen mir so sehr,
u vervollkommnen strebten. Früher kounte das niemals geschehen, daß ich vom Jahre 1858 4b fast ausschließzlich die Sorte anbauie.
hne daß sich in der Wissenschaft etwas Fremdartiges mischte. Auch meine Nachbarn befreundeten sich sehr bald damit und
Die Mineralogie konnte die Vaterlandsliebe nicht versteinern. brachten fie stark in Anbau Vom Jahre 1865 an kam« es mir
dach jedem festlichen Empfang und nach' den freundschafttichsten vor, als ob der Ertrag sich verminderte und die Qualität weniger
Hespraͤchen machte sich immer wieder die Frage Luft, Warum jut wäre. Da ich auch in den Jahren 1866 und 1867 dieselbe
nuß der Rhein am Po vertheidigt werden ? Heute, Gott sei's Beobachtung machte, so ließ ich mir abermals einen für 22
edantt, fießen Rhein, Po und Tiber solidarisch.“ Liebig ant⸗ Morgen berechneten Transport Setzkartoffeln kommen und legte
vortete mit einem Hinweis auf den geistigen und materiellen sie im Jahre 1868 aus. Iaennne kaum die. Zeit des Aus—⸗
Fortschritt Italiens, den er auf seiner Reise wahrgenommen, und machens erwarten, weil ich seht gespannt war, wie die Ernte
rank auf die wissentschaftliche Verbründerung der beiden Nationen, uusfallen werdenmZu meiner großen Ueberraschung fand ich nun,
»a die politische bereits hergestellt sei.. Mommsen brachte einen daß“ der Massenertrag den Durchschnittsertrag der drei vorherge⸗
Toast aus auf das Zusammenwirken Italiens und Deinschlande »enden Jahre um 84 Procente übertraf Innd daß auch die
muf dem Gebiete der Allerthumswissenschaft. Aualität wieder eine bedeutende Steigerung' erfahren hatte.

Ich habe aus dieser rscheinung die Gewißheit geschöpft, daß
es sehr gut ist, von zeit zu Zeit mit den, Seßtarloffeln zuͤ
wechselnn. 84 4147*
fZweibrücken, 14. April. Die Schwurgetichtsber—
andlungen der Pfalz für das II. Quartal 1869 werden den
1. Mai nächsthin in hiesiger Stadt eröffnet werden, und ist
derr Appellationsgerichtsrach Serini zum Präjsidenten derselben
cnannt.

2 23
—4 43

* 4 —
— — — *
        <pb n="234" />
        „Die Saison der « 4
Sirobhutwasche
hat begonnen und werden alle Sorten Strohr, Panama-
Roßhaar- und PalmeHüte gewaschen, gefärbt und aufe
Neueste fagonirt blii
BGermann iKischer.
*5* —— —
Aegyptisches Zauber⸗Theater
im Saale des Herrn Ferdinand Oberhauser.
Sonntag den 18. April und Montag den
10. April 1860b3:
Große Vorstellungen
im Gebiete der Magie, Physik und
Hydraulik nach eigener Combination
Prosfessor L. Ochler.
intrittspreise: 1. Platz 24 Krzr., 2. Plaß 12 Krzr.
Kiiuder zahlen die Hälfte.
assenerö ffnung i/2 8 Uhr. — Anfang 8 Uhr. V ———
Von 2 Uhr Nachrittags bis 7 Ubr Abends täglich in
der lebende, sprechendee Kopf
p J — etwas noch nie Dagewesenes 3
zu sehen, worauf wir das geehrte Publikum noch besonders aufmerksam machen.
Eintridtspreis hierzu: I. Platz 18 kr. II. Platz 9 kr.
L. Oehlern.
ainzer Handicuschen
Limi hurger IAMseo,
PaArmesan Käüäse, W
Schweizerkügee,e,ee
Villeroy“e Rahm-üse,
Franifurter CGervelatwurst
hei Lrt nναι_ιν.

Todes Anzeige.

Wott dem. Herrn hat es gefallen,
unsern lieben Sohn Earl im Alter
von 13 Jahren in ein besseres Jen⸗
seits abzurufen.

Die Beerdigung findet Sonntag
Nachmittag um 8 Uhr statt.
Um stille Theilnahme bitten die
tiefbetrübten Elternnn
Carnrlund Henriette Tock.

35

Farben &amp; Firnisse.
—XXXEXXEC
Leim, Sehe Une, Spiritus,
Rimsensteine, GIaspapier,
PInSeI, Ruraten, Sehwumme,
FParhhulzer, Guiumi arabicum,

RKohnem, Erbæaen, Limsom,

alls Suppensnehenm,—,
Bew uræ8g
Ranch-Ta bhaek —upftaback
OUOigarrromm
xtenrinliehter, Nachtlienhter,
Brennöl, Lampenöl, Steinöl,
Ftsige, Salatöl.
behr gute Ohocoladem,—,
Vanille, Theo, Zuoker, Kassee,
Rum, Arneæe
irschenvasaser, Cognuac,
PEuNSCeheSSemæe, Magenhbitter,
gedorrteb Ohat, ιιινι ιιν
Po nadem, Hanröle,
—XBX
VArhunarengeschase einschlagende
Artikel émpfiehlt reinst und billig
fritz Panzerbieter.
Von heute an im Cafse Seiter
WViener Bier â 6 Kr.
Lagem Dier j 4. Kr.
mit dem Bemerken:
daß von da ab, 1Thlr. preuß. Cour. netto
1fl. 45 kr.

Ereismedaille Paris 1867.
dtarker &amp; Pobuda
in Btuttgart,
Lieferanten des kgl. Württemb. Hofes
und J. Maj. der Königin von Holland
empfehlen ihre
als vorzüglich anerkannten

Chocoladon
zu haben in Si. Iungabert bei
6G. Rickel.

Worms, den 16. April.

Wir notiren heute: Weizen 11fl. 30 kr.
bis 11fl. 40 kr. Roggen 9 fl. 30 kr.
bis 9 fl. 40 kr. Gerste 10 fl. 50 kr.
bis 10 fl. 55 kr. per 100 Kilo., Hafer
4 IJ. 40 kr. bis 4fl. 45 kr. per 60 Kilo.
Mehl per Partie 9 fl. 15 kr. bis 9 fl.
20 kr. Roggenmehl — fl. — kr.bis — fl.
— kr. Roggenvorschuß 9 fl. 10 kr. bis
9 fl. 15 kr. Weizenvorschuß 12 fl. 30 kr.
bis 12 fl. 40 kr. Blumenmehl. — fl. — kr.
dis — fil. — kr. per 70 Kilo., Reps
17 f1. 30 Ir. bis — fi. — kr. per 858
Kilo. Rüböl ohne Faß 19 fl. — kr. bis
19 fl. 30 kr. Leinöl ohne Faß — fl—
— kr. bis — fl. — kr. Mohnöl ohne Faß
— fl. — kr. bis — fl. — kr. per
50 Kilo. Repskuchen — fil. — kr. bis
— fl. — ix. Branntwein 22 fl. 30 fr.
bis — fl. — kr.

Manz, 16. April.

(Fruchtpreise.) Weißmehl das Mal-
per à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog⸗
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
Pfd.) 10 fil. 45 tr. — 11 fl. 10 ku. —
orn (180 Pfd.) 9 fl. 30 kr. bis — fl. —kr.
Gerste (160 Pfd.) 10 fl. 40 kr. bis —
. ir. Hafer (120 Pfd) 5.fl. 4A0 ir.
bis 5 fl. 45 kr.

Rohes Eis
liefern in größeren und kleineren Parthieen
aus ihren Kellern billigst.

Bei Wagenladungen oder regelmäßigen
Bezügen entsprechende Preisermäßigung.
Landau, den 15. April 1866.

Knobloeh &amp; Consopten.

Er auter· Brust·dyrup
bereitet von
F. W. Bockius

80nnh-und

Regenschiürmoe
emfiehlt ,
38h. Friedrich.

in Otterberg.

Ein sich stets am Besten bewähren⸗
des, dabei angenehmes Hausmittel
bei Husten, Heiserkeit, Catarrhe, Ver⸗
schleimung des Kehlkopfes und der
ses
Laut königl. Ministerial⸗Entschlie⸗
ßung vom 24. October 1868 zum
Verkaufe und Ankündigung gestattet.
Allein-⸗Verkauf.
in St. Ingbert bei J. Friedrich,
in Homburg bei Chr. Weber.

Im⸗euesene wert
Setzkartoffel,

sowie auserlesene weiße, dicke
Eßkartoffel
billigst zu haben beie
Peter Schmidt. Bäcker.
Nedaction Diug und Bezlag von F. X. DemeßFein E Ingbert
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53512 J— 5383 * —
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8531 3355453 * — J
22* *8 13335 232 5535 353235535 55 55 —
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35 5* 8 552 * o 28 20235 53 — *58 — 83 — 55 —
7 3 353355 — *3 3 5* — 23 2 — 28 — *8Bc82
— 3335 2829 3535555 2 53 52557 — 2 3232 723823358 *3
558 2— 52 3 3*58 5555 22875* d 325* —— — 288 2 5 5258
— 222 3 — — — A 55 —223 2 553
2 — * * *52 178 — 33824 55* 32 5222 ———— —2 25I5
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238 S —— 132 —— *5337 2685 — 32
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32 5.3 5583235 58 3755
* ES.QOs 5i — 352233
—XVAA— 2 3 27
— —— 23332 522* * *2
5 7335333342 588 3
AEG AA 2277 — 57575
—xX 23332., 92, 323 7 ** 35 —
325 38 281365 ————
2. 8 — z
25353 585* 28 u8*
2 752 28733558 22*
255 523533 3355357.
6 22,2. 8 25353335.
2335*3 35335355
z553 —AA
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8** 5532 —— 85
2. * 2. * ——
* S *18 7 2723 *.2 2.
58
⁊ *
73832 5 2 5 55*375 ⁊ 7233 253
53 5535353 255355 7 2333353 5
53.323 ic — * 2 3*2 5— 2 75 —*
13333 33 * 5*338 52
— 7 2* 2. *
3335
* 2 2. 33 2* 82 —* 2528 23 5
33383523 a3. 3 2. 33 ——— 23 — —— J
53 3 83335388 G —B 22357 — * — —
36 253737835 337 238383
2*8322 3 —838
** 32 — 3 ? S D —8
3 2 *3 * 23 352223 3. 3 42 — 2 2
58 —5 A*83 3 53 S. 3338 7 — 7
* 2 * 52c528 3— * 388359* 2733 282
2322 335 23— 2 883 8 *8533333 5
232533535 *5* 27 203 2 58 * 353 7.
A 2 ZT83 8 3 2 D 8 —A
—A — —— 52. Z. —23 — — 27*2 — — 7
A NSS ——— 5383*53
—— — 3553588 S *92 — —* * 2z5
2 7* *2 25838 23858 5272528 2723.
—22 2— 338823855 353558 223 5. 8 * ——
373 3 58723. — 37 2 2 3537
5 2 2 2 3 3 — 2* 385222 — 2
DNRX — x02* —— * 282 2 52A. —A
⁊ 3 221 —8 2* — —F —E 55 —2 2 2
2826 8 2257 2. 523283 5 234 X
35 7 —* —* 233 23357 2
—2 2*31 7 * 5 7* 2 3. 783 22 — 23553
»831* 2883433
—— 3. 522 2.
—F A— 5 —— — —— —
865 28357 SSs2⁊ 55 *553338 n
235358 4533357555
283338238 3735723306
2 S 2535—— 5373377
772 232.3
2
23353372388

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3823 85
—— — 2. 5 3 *2
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3*557 33*3
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353 526323388*
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222233583
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5722533333
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4
        <pb n="237" />
        Sl. Ingberler Acnzeiger.
der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienskags- Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

euinmer) erscheint wöchentlich vie rin a le Dienstag, Donnerstag- Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
** 12 Silbergr.“ Anzeigen werden mit 3 Arzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. J

Rr. 62. Dienstag, den 20. Aprit. 18869.
Deutschland.. 28 fl., welche sie hiemit ersetze. Die weiteren 4 fl. bitte sie der
Münchem, 17. April. Die Abgeordnetenkammer hat in, Bibelanstalt zukommen zu lassen, von der igr bei der Copulation
hrer deunge Sihunge den Gesetetwonf aber die, verwalunge. heine Bibel geschentt worden jä . 5
serichtsbarkeit mit 68 gegen 65 Stimmein''abgelehuͤt umnd' dabei Aus Rheinhesssen. 15. April. Ein berüchtigter Gauner
e Erwartung ausgesprochen, daß der Entwurff mit den pot der, ꝰer fich untetr dem Namen Louis Jaques aus Bischheim im Elsaßz
Staatsregierung bei der heuligen Verhandlung äls zulässig erkgnne ind Herz Falkenstein auß Lurheim in Prenten belegte, in der
en Verbesserungen dem nächsten Landtag! vorgelegt werde Baunerwelt aber wegen seines einen fehlenden Auges blos der
dDie Reichsrathoͤammer hat den Gesetzentwurf über dieStaͤuts-scheele. Jeluf · genannt wird, ist in ammz in Untersurchung und—
asenbahnen noch den Beschlüssen der Abgeordnetenkammex ange- Zaft. Er durchzieht mit seinet aus Niederweisel gebürtigen Zu⸗
zommen, die Berathung des Entwurfes über die Ostbahnen aber fälterin, der Ether — rinem von einem Pferde. gezo-
herlagt. u 3 jenen Wohnwaçen das Land und ist. dringend verdächtig im
we eheeege rneh WBVexeine, mit anderen Indipiduen im Nobember v. J. in Gunters⸗
Denfs⸗ bsum verschiedene ausgezeichnete Diebstähle verübt zu hahen, deren
Deensesnochricien Irheber dis gjetzt vergeblich zu ermittetn gesuhht wurden.
A. 1 Sin mit 150 kretensischenFlüchtlingen von der Insel'
Stopelos nach Kreta zunickkehrendes Fahrzeug und ein von Orgina
nit 25 Flüchtlingen unter Segel gegangenes Boot sinde im Archi—
del untergegangen.“
GDer Rabob und der Schneider). Ehe der NRabob Nazim
»on Bengalen Paris verlicß fiel es ihm ein, um dem englischen
Klima besser-trotzen zu önnen, seine Röcke mit Peltzeverck gusfüt⸗
tern zu lassen.“ Ein' Phͤriser Schneider vollführte die-Arbeit und
überreichte mit den sechs Röcken eine kleine Rechnung vown 5930
nicht Francs, sondern Pfdo. Sterling. Der Nabob weigerte sich,
diese enorme Rechnung zu berahlen und der Frauzose, welcher
nicht die mindeste Reduction derselben zulassen wollte, folgte der
indischen Hoheit nach London.“ Er hatte aber' die Rechnung dhne
den Wirth gemacht, denn dort legten sich die englischen Freunde
des Nabobs in's Mittel. Die Röcke wurden Sachverständigen,
zur Prüfung vorgelegt, welche das Pelzwerk für fast werthlos
erklärten, und der Pariser Schneider war schließlich froh, mit den
erschnittenen Fellen und 200 Pfd. St. für Arbeitslohn und
Zeitverlust in der Tasche, die Reise über den Kanal wieder antre⸗
en zu können. 2
*In New-NYork wurde am 28. v. Mts. der österreichische
Braf Wesser (der 1806 nach Amerika entfloh und bis vor Furzem als
Tlerk im St. George Hotel zu New-NYork beschäftigt war) ermordet
nufgefunden; als Moliv der That wird Eifersucht betrachtet. (Er
Jatte ein Liebesverhältniß mit einer verheiratheten FtaunJ).
7 Der in Milwaukee erscheinende „Herold warnt die Deutschen
yor den betrügerischen Verlockungen der Laudbesitzer in Keniucki,
Beorgien und andern Ersklavenstaaten der nordamerikanischen
Inion, welche ihre freigewordenen Neger durch deutsche Einwan⸗
erer zu ersetzen suchen, mit ihnen scheinbar günstige Verträge
abschließen, dann aber unter allerlei betrügerischen Vorwänden sie
im ihren Arbeitslohn betrügen, kurz fie zu weißen Sclaven zu
nachen. *
— — 4
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
(Der pfälzische Viehversicherungs-Verein) versicherte im
1. Quartal 1869 1008 St. Thiere mit 135,270 fl. und sind
dafür 4412 fl. 4 kr. Ptämien 'und 798 fl. 18 kr. Beitrag zum
Reservefond zu erheben. Erfreulich ist, daß in jüngster Zeit auch
zrößere Viehstände im Werthe von 6— 9000 jl. dem Verein ein⸗
derleibt wurden. Zur Entschädigung“ kamen — namentlich in
Folge des ungünstigen Winters — 44 Pferde mit 5,336 fl.
15 kr. 19 Rinder mit 11545 fl. 80 kr., 24 Schweine mit
3604 fl. 3 kr.

gZu Postassistenten wurden ernannt: die Accessisten Ludwig
Helmschrott in Ludwigshafen, Hugo Steinheimer in Landau⸗
Friedrich Wilhelm in Neustadt a / H. und Eduard Faber in Landau.
Versetzt wurden: die Postassistenten Joseph Grill von Ludwigs-
jafen zum Post⸗Rechnungs⸗ und Revifionsbureau der General—
direction in München, Albert Mayher von Speyer nach Augsburg,
Alerandet Dorn von Neustadt a / H. zum Oberamte München,
Friedrich Ludwig von Landau n Speyer und Oscar Sitzler
jon Landau nach Ludwigsbafen dꝰ

Det Lehrer Georg Hauenstein vonn Sitters ist zum Lehrer
in der protestantijchen Vorbereitungsschule in Essingest exnannt
vordenn. —2

Frankreich.

Paris, 16. April. Nach Berichten aus Spanien wäre die
sathlosigkeit dort im Wachfen, stellte sich die Nothwendigkeit einer
zefinitiven Gewatt immer dringender heraus ⁊c. Aber woher
nehmen, ohne zu stehlen? Natürlich wuchern nun die Projecte
immer üppiger auf, welcher der monarchischen Regierungsform
nus dem Weg gehen wollen, sei es durch Errichtung eines viel⸗
föpfigen Directoriums, sei es durch Wahl eines „Generallieute—
iants des Königsreichs“, der außer dem Titel und der
Frblichkeit alle Ättribute der königlichen Gewalt in sich
ereinigen würde, und in Beziehung auf den die Einen an Espar—⸗
ero, die auderen an Prim denken, während in der Armee starke
Sympathieen für den kleinen Isabellensprößling, den Prinzen
. Afturien, vorausgesetzt werden. Mit welchem Recht? .Die
zukunft muß diese und ähnliche Fragen beantworten.

„In Paris spricht man von einer Zusammenkunft Napo—
cons mit dem Czaren und König Wilhelm, die in diesem Sommer
n Ems stattfinden solle.

Italien. .1

Florenz,. 18. April. In gewöhnlich gut imtferrichteten
dreisen mird behauptet, daß bezügltch eines modus vivendi zwi—
chen Italien und dem Kirchenstaat ein Uebereinkommen zu Stand
jsekommen sei. Frankreich hätte sich bereit erklärt, seine Truppen
m Juni aus Rom zurückzuziehen. —. Die „Italia Financiere
neldet, daß der Finanzminister auf die beabsichtigte Operation
iinsichtlich der Kirchengüter verzichtet habe, nachdem die Nationals
zank der Regierung 100 Millionen vorstreckte. — Der Herzog
. Aosta' begiebt fsich nächstens nach Lissabon.
mischte .

Stuttgart. Dieser Tage kam aus Pittsburg in
Umerika ein recommandirter Brief mit der Adresse „Herrn Carl
dönig“ hier an. Da im Adreßkalender kein Carl König
mfzufinden war, itrug der; Briefträger den Brief in das
Fabinet Sr. Maj. des Königs, wo er geöffnet wurde. Es war
nies die richtige Adresse, denn der Inhalt des Briefes war ein
Wechsel auf Stahl und Federer im Betrag von 29 Guiden; die
Absenderin, eine ausgewanderte Württembergerin, bat den König um,
Kerzeihung, sie habe setner Zeit in Wuͤrttemberg etwas Holz
jestohlen und ihr Mann eiwas gewildert, im Werth von circa

Landwirthschaftliches.

Der Staar als Maikäfervertihger. Bald
vird der Maikafer, der im vorigen Jahre in so großen Massen
hei uns auftrat, wieder seinen Frühlingsbesuch erneuern, um,
ibgesehen von dem Schaden, den er selbst an den Pflanzen anzu—
ichten vermag, nach kurzem Aufenthalte zum Zwecke seiner Fort⸗
        <pb n="238" />
        pflanzung sein dreijähriges Leben zu beschließen, und durch das
Weibchen dem Erdboden die Eier anzuvectrauen, denen die noch
schädlicheren gefräßigen Engerlinge entschtüpfen. Werden wir auch
jeuer kein eigentliches Flagjahr haben, so mag es immerhin nicht
zu früh fein, auf eine Bertilgung der Engerlinge hinzuweisen, die,
wenn auch eine unmittelbare, doch eine der wirksamsten ist. Der
bekannte Hamburger Handelsgärtner, John Boot schreibt der
Dr. Koch'schen Wochenschrift für Gärtnerei und Pflanzenkunde
„In Ihrem Blatte sehe ich einige Mittel zur Vertilgung der
Engerlinge angegeben Es wundert mich dabei. gar nichts von
dem Mittel, das ich hier anwende, zu finden, um dem Mailäser
gründlich den Garaus zu machen. Vor ungefähr 10 Jahren
wurden wir auf das allerempfindlichste von dem . Engerlingsfraß
heimgesucht, ganze Rhododendron- und Coniferien⸗ Anpflanzugen
gingen verloren, ebenso litten die Kornfelder. Bei solchen Ver—
vMangen hören alle künstlichsten Mittel mehr oder weniger auf
zu wirken. Wir griffen zu dem sehr einfachen, den Staar zu

cultiviren. Wir ließen gegen 100 Brutkästen von der allerein—
fachsten Construction machen, und siehe da, im Frühjahre“ waren
e alle besezt. In welch kolofsalem Maaße die, Staare alles
Angeziefer finden, darüber finden Sie ans in Lang's
Nalurgeschichte. Wenn der“ Maikäfer aus der“ Erde kommt, oder
pielmehr kommen wilk, sdeist der Staar da; er holt ihn förmlich
jeraus, pickt mit seinem Schnabel auf dem Erdboden herum und
ändet so den Maikäfer. Fast bei jedem Loch, aus dem ein
Maikäfer entschlüpft, findet man zugleich die Flügel und das
sonst nicht Genießbare, Beweis genug, daß der Maikäfer sich keine
Minute seines Lebens freut. Wir ließen die Brutkästchen ver—
nehren und mögen jetzt gegen 170 -200 Stück haben. Mai—
käferjahre haben wir in den letzten 10 Jahren seit Kinführung
der Nistkästen genug habt. Der Engerlingsfraß, wie wir ihn
viederholt hier gehabi haben, ist aber nicht wieder vorgekommen
ind im Verhältniß zu früher ist das Aufsinden der Engerlinge
bei tiefer Bearbeitung des Bodens weit geringer.“
m ÿ-ræ des Café Oberhauser
Heute Dienstag den 20. Apri
der Münchenery Metallharmonde.
Anfang Abends8 Uhr.
Entré« 12 kr. Programme werden aufgelegt.

Allerneueste Glücks⸗Offerte.
Has Spiel der Frei hurger Stantas-
ↄr Amien⸗ OhIigationeon ist von der
KSHigI. Rayeris chen Regierung
stattet.
Gottos degon beiCohnl
GTOSSATIEiISC WiCderum mit
GeWinmnen bedeutend vere
mehrte Capitalisen-Ver-
IOOSMg VOT NVher G MAI-
IJ 110 n ?à m. n
Die Verloosung garantirt und voll-
zieht dise Staats -Regierung.
Beginn der Ziehung am 3. Haĩ d. J.
Nur 4 THIr. oder 2 ThIr. oder
ITHHIS.
kostet ein voin Staute garantirtes
wirlc Iiehes Original-Stants-
LOOS, (nicht von den verbotenen Pro-
messen) aus meinem Dehbit und werden
diese wirlkliehen Griginnt-
Stunis-Loose gegen frankirte
insendung des RBetrages oder zegen
PoOoStvorsehuss, selbst nach den
entferntesten Gegenden von mir

versandt.

Es werden nmur Gewinne ge-
zogenm.

—PDie HInupt-Gewinne betragen?

2 mal 250, 0 00, 2 mal 150, 00 0,
2 mal 100. 000, 2 ä 50, O000, 2 4
0, 000, 3 à 25, 000, 4 à 20, 000,
4 4 15000, 4 àñ 12, ooo, II, ooo,
7 à 10, 000, 2 à S000, 6 à 6000,
17 à 5000, 4000, 28 à 3750, 14 a
000, 105 4 2500, 105 à 2000, 6 à
I500, I1Ié 1200, 314 à 1000, 14 a
750, 477 à 500, 6 à 300, 355 à 250
219 4 200, 43100 à 150, 125, 117,
IIO, 100, 50, 830.

Gewinngelder und amtliche
ZFiehungslisten s mde meinen Inte-
ressenten nach Entscheidung Ppromipt
and vers chwlegen.

Durch meine von besonderem
lIiniol begunstigten Loose habe
méinon Interessenten bereits AIIein im
Deutsehlancd die nIerhöehsten
Unuunttreffer v. 200, 000, 225, oo00,
187500, 152500, I500 o00, I20000
mehrmals I25, o00, mehrmals I00, 000,
k inr zlieh sehonn wieder das
grosse Loos von 127, 000 und
jünugst am 8. Mäiræ schon wie-
der den allergrössten Haunt-
ewinn in Hünehen nιαt.
us Jede ResteéelIung auf meine
Original-Stants-Loose kann
man der Bequemliekkeit halher auch
ohne Brief, einfaenh auf eine

jetz übliehe Postkarte
machen.
Laz. Fams.Oohnin Eamborg
Bank- und Mechselgeschäft.

Auszug
aus einem Urtheile desk. Polizeigerichts
St. Ingbert vom 26. November 1868
erlassen :

In Sahen
Franz Woll, Organist, in St. Ingbert
wohnhaft, Kläͤger

gegen
Joseph. Römer, Apothekergehilfe in
St. Ingbert wohnhaft, Beklagter; ꝛc. ⁊c.

Aus diesen Gründen
Erklärt das kgl. Polizeigericht den Beklagten
RZmenr der Ehrenkruͤnsung des Klägers
überführt und verurtheilt denselben in eine
Geldstrafe von zehn Gulden und zu den
Kosten, liquidiri zu sieben Gulden sechszehn
Kreuzer, gestattet endlich, daß der Eingang
und das Dispositiv gegenwärtigen Urtheils
auf Kosten des Beklagten Römer im St.
Ingberier Anzeiger publicirt werde.

Also geurtheilt ꝛc. ꝛ⁊c.
Unterschrieben Kieffer und Rosenberger.

nigen Ehrenkränkung des Appellanten, wegen
velcher der heutige Zeuge Röomer durch
hbesagtes Urtheil als Thäter verurtheilt
wurde, für überführt und verurtheilt
den Appellaten zu einer Geldstrafe von
zehn Gulden und zu den Kosten beider
Instanzen, liquidirt zu siebenzehn Gulden
vierzig iuen zu denjenigen der ersten
InstanzMber solidarisch mit Römer; ge⸗
ttattet dem Appellanten auch das gegen⸗
wärtige Urtheil in seinem Dispositive. auf
stosten des Appellanten Scherpyf im St.
Ingberter Anzeiget einmal zu publiciren.

Also geurtheilt ꝛc. ꝛcc.

Unterschrieben: Uebel,. Wolfi,
Osthelder, und Krieger.

Der Unterzeichnete empfiehlt alle Arlen
Gemüse⸗ und Blumensamen, aus der berühm⸗
ten Samenzüchterei Gebrüder Kölle
in Ulm, zum Theil in ganz neuen Sor⸗
ten, zu billigen Preisen; dieselben werden
den ganzen Tag über abgegeben durch
Wtw. Daubhäusser.

Geneigtem Zuspruch sieht entgegen,

fFriedrieh Dietez,
Kunst⸗ und Handelsgärtner.

Meinen verehrlichen stunden und Gönner
die ergebenste Anzeige, daß ich von meiner
Finkaufsreise aus Frankreich zurück bin
und die neuesten und gFeseh macgkk-
vollstem Mode-⸗Artikel zur gefälligen
Ansicht ausgestellt habe.

Elise Vogelsang.

— —
aus einem Urtheile des k. Zuchtpolizei⸗
zerichts zu Zweibrücken erlassen in dessen
Sitzung vom dritten März 1869
In Sachen
Franz Woll, Organist, in St. Ingbert
wohnhaft, ursprünglicher Civilkläger und
Appellant gegen ein Urtheil des k. Polizei⸗
gerichts zu St. Ingbert vom 26. Novem⸗
ber 1868, wodurch der nachgenannte Ap⸗
peslat von einer ihm zur Last gelegten
Ehrenkränkung des Appellaten als nicht
überführt freigesprochen worden ist;
gegen
Heinrich Scherpf, Geschäftsmann in
St. Ingbert wohnhaft, Appellat und ur—
prünglicher Civilbellagter; ꝛc. ꝛc.
Aus diesen Gründen

Erklärt das kgl. Zuchtpolizeigericht, als
Appellationsgericht ertennend, die gegen des
angefochtene Urtheil des k. Polizeigerichts
zu St. Ingbert vom 26. Rovember 1868
eingelegte Berufung für begründet und den
Appellaten mittelst theilweiser Reformation
dieses Urtheils der Theilnahme an derje⸗

Von heute an wieder J
Ort lꝰgzohes
Doppolbior
vom Faß.
per Schoppen 3 kr.

Anch in Flaschen zu haben. —
Den 1 Thaler preuß. Cour. nehme ich wie
bisher zu 1 fi. As kr.

dulius Crewenig.

Gesucht werden
wei ordentliche Jungen, welche das Blech—
chmiedhandwerk erlernen wollen von
Jacob Baumann,
Blechschmied.

ö ⏑ —— —
VRedaction, Druck und Verlag von F. . Demeß in Si. Ingbert— —

— — — —
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        *
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e 22—2 522222 22 — 2 ——— 22 8 —A 857 5.2 2223
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—F A 3 —22 52 555*82 28
5523 — —3— —533 8325 826 233552 —— 2555 2528
353 7 3 33389 333335 —33s535
55555 * — 3 23 F 2 — * 322 —— —A— —
2Bz—S 35333 — 525 822,635 2 7* 285355835— 5284 5553
— 2 5* 8 5—2—2 —232 26* 55 8 — —— 535*87 8
38 338 333383 333 4
— —— —3 —238 833
55 ———83 —4—585— ———— — —— —8 288 22373 588
26 z — —2355 25 — — 585—— —8 2883—— 55
5 5525 533*53 —5353221 223 553 —833—223 5—532
5——33* 583 —838 5—5353 756 52323 3745 2 2588
—23 5z 25 — 58 —E922 * 1225 — — 8 — —
— 3257—2 S* 228 8* 522 2 —
333 3 3572 336
555 5 43 2533 2 72 — 8 58 8 53 —
— * — 3525 2 * 2 22 22 82 5* 38 2258 * 2 ——
522 1535 —52—4325336 558— —3— 8380 »55303238 3*
—— ——— ————8— ——332323 523838 28238375 2*8* —A
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S· 2 — — ——2 * 2 555357 5 —
952 2 8732.35 7 — 255 —5355 2 2
229 33553335 3 2. 738 52322 25388
— 22773* 3535335857 5
523 5353355338853* *27 2353
83737383 27837 335
553332 5 83 *52* 3 3
53233 233 8 252 233 55* A
5 8 2 32
z33327 353388 s26 — 9035. 37
383533 —538258 * 57
5.523 * 133555s53337 527323
528 3 * 3855 3 22525 226 2 72
2 2 * — — — ——— — — —8
— T5 5 —— — * — 2S6G*73 2533 8*
—A 5373352 z83533 38553355
5.5 — 522687 883533388 5325
3 *3757 „853— e —A —— *
7 8*** — — 1222853 *238 3 * — 3
3385 2535 233533 3327373 *28388—
32. 33 — 2825555 2* 235 23 —2 — —538
* * 235533355 FA&amp;A 3 2.3 2* 2335533
88 — * 338 2553832 A235337* 2. *
38 2* 2 43. 35 27 —A 5237 — 2
—323. * 328728338 7 535 A— 218333
—A 7553353357 ẽ 357357 7e23 5587
555 55333 255
5533 53 5 3 528 F 22328
— 5312333 2,50 —A
23272 825 —X3—
372 —
55523533
23*75

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        <pb n="241" />
        St. Ingberler Anzeiger.
—

Der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene uUnterhaltungsblatt, mit der Dienskags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
Lummer) erscheint wöchentlich vi er mal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

— — —e —ñ —ñ— — —— —ñ— — —
Nr. 63. Donnerstag, den 22. April. — 1869.
Deutschland.

München, 17. Aptil. Die Rechnungsnachweisungen über
zie Einnahmen und Ausgaben der Militärverwaltung auf den
nßerordentlichen Credit vom 24. Juni 1866 entziffern an Aus⸗
jaben für die erste Aufstellung und Ausrüstung der Armee
3,722,473 fl. und für den laufenden Unterhalt und höheren
Stand der Armee 11,776,110 fli, zusammen 21,498,583 fl.,
„ewilligt waren hiezu im Ganzen 28,858,818 fl.

München, 20. April. In seiner gestrigen Rede im
Reichsrathe über das Schulgesetz sprach sich der Ministerpräsident
Fürst Hohenlohe energisch gegen die in der Kirche in neuerer Zeit
jerrschende Parteirichtung aus und bezeichneie die im Syllabus,
n der Encyklika und in ähnlichen Kundgebungen hervörgetretenen
Zrundsätze als im Gegensatz zum modernen Staaisleben stehend
ind als die Ursache, warum Staat und Kirche nicht mehr Hand
n Hand gehen können.

München, 20. April.“ In der heutigen Sitzung der
Abgeordnetenkammer stand das Einführungsgeseß zur Civilproceß⸗
»dnung auf der Tagesordnung. Der Antrag der Ausschüsse
»eider Kammern geht bekanntlich dahin, das Gefetz mit dem!
. Juli 1870 im ganzen Königreich einzuführen. Dem gegen⸗
iber beantragt v. Stauffenberg, dem betreffenden Artikel des
Entwurfes folgende Fassung zu geben: „Die Proceßordnung für
as Königreich Bayern tritt an dem durch ein besonderes Gesetz
festzustellenden · Termine in Kraft.“ Umbscheiden beantragt die
Fassung „mit dem 1. Juli 1870 in den Landestheilen rechts
»es Rheines“ und enventuell die Fassung des Ausschußantrages
nit folgendem Zusatz: „Die Einführung in der Pfalz' bestimmt
zin besonderes Gesetz.“Von den pfälzischen Abgeordneten spra⸗
hen außer Umbscheiden noch Croissant und Golsen. Es wurden
edoch die Anträge Umbscheidens und Stauffenbergs abgelehnt und
chließlich das ganze Gesetz mit allen gegen 26 Slimmen anzenom⸗
nen. Sämmtliche Pfälzer stimmten dagegen. Croissant erhob
einen feierlichen Protest.

München, 21. April. Die Reichsrathskammer hat die
Berathung über das Schulgesetz abermals vertagt, da außer Herrn
». Harleß auch dessen College Dinkel erkrankt isi.

Zweibrücken, 21. April. Bürgermeister und Stadi⸗
rath senden heute eine telegräphische Adresse an die
Reichsrathskammer mit Protest gegen den gestrigen
Beschluß der Abgeordnetenkammer in Betreff des Einfuhrnngs
zesetzes und mit Bitte um Erhaltung unseres —— —

Livilprocesses.
Dienstesnachrichten.
Der Postofficial Lorenz Megele in Speyer ist wegen nach⸗
jewiesenen körperlichen Leidens und dadurch bewirkter Functions-
infähigkeit auf die Dauer eines Jahres in den erbetenen Ruhe—
tand versetzt worden.
Der Bezirksrichter Philipp Wilhelm Föll in Landau ist auf
eine Bitie von der Dienstleistung des Untersuchungsrichters ent⸗
soben und dieselbe auf die Dauer von drei Jahren dem Bezirks—
ichter Franz Bauer daselbst übertragen worden. — Der Schul—
zerweser Rudolp Schneller von Hatzenbühl ist zum Schulverweser
in der kath. Schule zu Diedesfeld ernannt worden.

Berlin, 20. April. Der Zollbundesrath ist auf den
8. April einberufen.

Wien, 15. April. Die „Allg. Zig.“ schreibt: Die
dachrichten aus Spanien stellen die Aufrichtung einer Republik in
ast gewisse Aussicht. Nicht daß die gegenwärtigen Machthaber in
dieser Richtung arbeiteten, nicht daß das spanische Volk für die
epublikanische Regierungsform besonders empfänglich wäre. Aber
»ie Monarchie wird fallen, zunächst wenigstens fallen, weil es
uicht gelingen will, eine Persönlichtert zu sinden, welche diejenige
Bürgschaften in stch vereinigte, die allein eine monarchische Ord⸗

aung der Dinge zu tragen vermögen, und weil andererseits keine

—

Persönlichkeit sich dazu herzugeben Lust hat, den Beginn einer
nreuen Dynastie mit dem Staͤatsbankerott zu bezeichnen, den der
rast unabwendbare Verlust Cubas zur unmittelbaren Folge haben
vird. Diese Sachlage dürfte es übrigens sein, welche wesentlich
ür den König Victor Emanuel bestimmend ist, nicht bloß den
hrlichen Frieden mit Oesterreich, sondern den engsten Anschluß au
Desterreich zu suchen; er sieht augenscheinlich die Zeit kommen,
wo er seine Kraft nach Innen einzufjetzen haben wird. Die
Republik, und namentlich die Förderativ-⸗Republik, wie sie in
Spanien im Anzug itt, stellt sich als eine directe Vedrohung des
mmer nur erst mechanisch aneinandergeschweißten Königreichs Ita⸗
iien dar. Fast genau dieselben Bedingungen für ein republikani—
ches Regiment existiren auf der apenninischen wie auf der iberischen
Halbinsel, und man wird nicht zweifeln dürfen, daß in demselben
Augenblick, wo in Spanien die Republit ihr Haupt erhebt,
Mazzini in. Italien ihr Bannner aufpflanzi und zur Action
chreitet.* 8 —B ——
Italien.
Florenz, 20. April. Das Budget für 1870 weist eine
Gesammteinnahme von 914 Millionen gegenübet 1024 Millionen
Gesammtausgaben auf. Das Desicit beträgt demnach 110 Mil—⸗
lionen. Hierzu kommen die Einnahmen aus den Kirchengütern
mit 8392 Millionen,! wovon, nach der Bestreitung der Ausgaben
nit 4724 Millionen, 86 Millionen übrig bleiben. Um diesen
Betrag vermindert sich obiges Deficit.
Amerika.

In dem Schriftstücke, welches der Leiter der provisorischen
stegierung Cuba's, Cespedes, an den Präsidenten durch eine Ge—
jandtschaft geschickt hat, und in welchem er die Gründe auseinan⸗
dersetzt, weshalb die Vereinigten Staaten die cubanischen Aufstän—
dischen als kriegführende Macht anerkennen sollten, heißt es unter
Anderm: „Neunzehn Zwanzigstel der Bewohner Cuba's beten
ür den Erfolg der Heere der cubanischen Republit; nur der
einzige Mangel an Waffen und Munition hält sie unter dem
yrannischen Joche Spaniens. Die Republik hat thatsächlich
70,0009 Mann im Felde stehen. Die Waffen und die Autorität
der Republik Cuba erstrecken sich über zwei Drittheile des geo—
zraphischen Flächeninhaltes der Insel und eine große Mehrheit
der Bebölkerung. Gegenwärtig wird für die Repudlik Cuba eine
Flotte gebaut, welche an Zahl und Tüchtigkeit die vor dein Kriege
nm cubanischen Gewässern unkerhaltene spanische Flotte überragt.
Der Aufstand ist nicht das Werk einiger Unzufriedenen, sondern
ie großartige Erhebung eines nach Freiheit dürstenden Volkes.
die Republik tritt blos in die Fußstapfen Spaniens in deñt
Bemühen, tyrannische Herrscher zu vertreiben und Führer ihrer
eigenen Wahl anzunehmen. Allein das Volk Cuba's hat zehnmal
mehr Recht dazu, als Spanien es hatte, weil Cuba's Beherrscher
ihym ohne seine Zustimmung aus fremdem Lande geschickt wurden
und mit ihrem zahlreichen Gefolge durch den Schweiß der Bewoh⸗—
ner unterhalten werden müssen.“

Vermischte s.

— 27In Frankfurt will man Main-Dampfgondeln zur
Bermittelung des Personenverkehrs zwischen der Stadt und den
am Maine liegenden, näheren und ferneren Vergnügungsorten
errichten. .

F In Gießen wurden in der Nacht des 15./16. zwei
Studenten von zwei ihrer Commilitonen (dem Corps „Teutonia“
und „Starkenburgia“ angehörig) durch Dolchstöße so verwundet,
daß. man an deren Aufkommen zweifelt; die Thäter sind
derhaftet.

F Cin neues Zündnadelgewehr), welches alle bis jetzt her—
gestellten, namentlich auch das bisherige preußische, das Chassepot
1. s. w. sowohl an Sicherheit des Treffens und Raschheit der
Zandhabung als anch durch die absolute Vermeidung des Versas
        <pb n="242" />
        gens in Schatten stellt, ist dieser Tage aus dem berühmten Drey⸗
se'schen Etablissement in Berlin hervorgegangen.

(Der Zufall der beste Satyriker.) Das Gründungs⸗Comite
des neuen Aerztlichen Vereins in Wien erhielt diese Woche, schreibt
die zPresse“ die Genehmigung der Siatthalteret zugestellt. Bei⸗
geschlossen war dem Decrete ein Statuten-Exemplar nicht etwa des
aͤrztlichen, sondern eines in Gründung begriffenen Leichen-Vereins
das wohl der Zufoll an diese Adresse gewiesen.

Paris. In Billenneuve d'Agen ereignete sich ein in den
Annalen der Polizeigeschichte wohl unerhörter Vorfall. Am letzten
Sonntage fand ein Gendarm einen betrunkenen Mann auf der
Straße, nahm ihn fest und sperrte ihu in das Stadtgefängniß,
das am Flusse liegt, ein. Drei Tage später hörten Fischer, als
sie zufällig am Gefängnisse vorbei kamen, Klagetoöͤne, und sie
benachrichtigten die Behörden. Es stellte sich nun heraus, daß
der Gendarm seinen Gefangenen, der ohne die Fischer verhungert
wäre, vollständig vergessen hatte.

7 VLondon. Inbezug auf Entführungen gehen die englischen
Misses, selbst wenn sie den vsrnehmsten Ständen angehören, nicht
zaghaft um. Das beweist folgender Fall. Ein Gentleman von
mehr als gesetztem Alter und nicht sehr verführerischem Aussehen,
aber vielfacher Millionär, führte ein junges Mädchen von kaum
sechszehn Jahren zum Altare. Sie war von sechs Brautjungfern
alle in Weiß gekkeidet, escortirt. Die Familie und die Hochzeits-
gäste erwarteten das glückliche Paar in der Kirche, und der Weg
zu derselben war von einer unabsehlichen Reihe vornehmer Equi—
pagen besetzt. Die Braut trug eine Toilette vom exquisitesten
Geschmack, mit einem Worte, es war eine der herrlichsten Feier
lichkeiten. — Die Ceremonie begann; alles ging nach Wunsch
his der Prediger zu den Worten kam: „Willst Du den gegen⸗—

wärtigen N.... zum Gatten nehmen ?“ — „Nein“, antwortete
die junge Miß mit dem Tone des Hasses. Dann entfernte sie
ich schnell, verließ die Kirche, warf sich in einen draußen bereil—
stehenden Wagen, in dem sich ihr Geliebter befand. Beide fuhren
im schärfsten Tempo nach einer einige Meilen entfernten Kirche,
wo ein anderer Priester bereitstand, um sie legitim zu vereinigen.—
Man kann denken, wie die Stimmung in der anderen Kirche war,
velche die Braut verlassen hatte.

In New-Yort und Umgegend leben nach dem „New⸗
Horker Journal“ 75,000 Frauen und Mädchen, die auf ihrer
dände Arbeit angewiesen sind. Ihr Lohn beträgt 2 Dollars
50 Ct. bis zu 18 Dollars per Woche. Dienstmädchen erhalten
die erstere Summe (mit Kost und Wohnung), Redacteurinnen die
letztere. Näherinnen verdienen per Woche 4 Doll. 50 Ct.
Schauspielerinnen 15 Doll.; Papierschachtel- und Papierkragen-
Verfertigerinnen 5 Doll.; Zeichnerinnen 12 Doll.; Balleteusen
und Schreiberinnen 6 Doll.; Buchbinderinnen, Setzerinnen, Tele⸗
Jraphistinnen und Holzschneiderinnen 10 Doll.; Couvert- und
Crinolinenmacherinnen, Bouquetieren, Schneiderinnen, Putzmacher⸗
nnen und Schirmverfertigerinnen 7 Doll.; Blumenmacherinnen,
Buchfalzerinnen, und Hefterinnen, Pelznäherinnen, Friseusen, Hut.
macherinnen, Photographistinnen, Silberpolirerinnen und Spiel⸗
jachenmalerinnen 8 Doll.; Juweliererinen und Schuhmacherinnen
9 Doll.; die Zahl der Doctorinnnen in den vereinigten Staaten
ist bekanntlich sehr groß; Postmeisterinnen hat Präsident Grant
soeben mehrere ernannt, wir werden demnach in allen
Zweigen der Industrie und Wissenschaft Frauen sehr stark ver⸗
reten sehen.

Eine große Auswahl der neuesten
„Herrens, Damen-und Kinder-Strohhüte“,
sowie das Neueste in Sonnenschirmen und en-tout-das
empfiehlt zu billigen Preisen.
L. Herz, Wtw.

Gesucht werden
wei ordentliche Jungen, welche das Blech⸗
schmiedhandwerk erlernen wollen von

Jacob Baumann,
Blechschmied.
Fein gestampftes Kno enm

Fin oe, vhi

Supperphosphat i ügli
An phat in vorzüglicher

Münchener und Aachener Mobiliar Seuer—
Versicherungs⸗Gesellschaft.

Die vorgenannte Gesellschaft hat die seither durch die Agentur St. Ingbert (Herrn
Joh. Friedrich, Kaufmann daselbst) verwalteten Gemeinden Kirkel und Neu—⸗
häusel vom 10. dieses Monats ab, dem Bezirke der Agentur Zweibrücken eintreten durch
Herrn Philipp Laurent, Geschäftsmann zu Zweibrücken, zugetheilt.

Die Bewohner der genannten beiden Gemeinden werden ersucht, sich in allen
ihren Beziehungen zur Gesellschaft nunmehr an gedachten Herrn PhilippLaurent
zu wenden.

Neustadt den 6. April 1869. J

Die Haupt⸗Agentur für die Pfalz
Loumis DacquG.

M. Recer jr. Wtw.

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 22. April.

Weizen 5 fl. 40 kr., Korn 4 fl. 32 kr.
Gerste Zreihige, — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige, — fl. — kr. Spelz 3 fl. 48 kr.
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel 3 sl.
27 ir. Mischfrucht. — fl. — kr. Hafer
wfl. 16 tr. Erbsen — fi. — kr. Vicen
tfl. 15 tr. Kartoffeln 48 kr. Heu 2 jl.
1kfr. Stroh 1 fl. 48 kr. per Zeniner.
Weißbrod 19 Kilogr. 16 ir. Kornbrod
3 Kilogr. 22kr. ditto 2 Kilogr. 15 kr.
ꝛitio 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 kr. 1 Paar Wed 9 Loih 2kr. Rind⸗
leijch 1. Qual. 16 ir. 2. Qual. 14 ir.
dalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 14 kr.
Schweinefleisch 18 kr. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 84 kr.
ber Pfund.

IELLIXEEXXC

Limi hurger KRase,

XEEXCE

Schweizerkse,

VilIIeroys Ruhmkäüse,

Pra surter Cervelatuurast
bei Frita, EDanzerbieter.

Der Unterzeichnete empfiehlt alle Arten
Gemüse⸗ und Blumensamen, aus der berühm⸗
ten Samenzüchterei Gebrüder Kölle
in Ulm, zum Theil in ganz neuen Sor⸗
ten, zu billigen Preisen; dieselben werden
den ganzen Tag über abgegeben durch
Wiw. Daubhäuser.

Geneigtem Zuspruch sieht entgegen,

Feleceigh Dietz.
Kunst⸗ und Handelsgärtuer.

αOαα
Die nach Vorschrift des Königl. Geheimen
hofrathes und Universitäts-Professors
Dr. Harless im RBonm gefertigten
Stollwerck'schen Brust⸗Bonbons
sind ü 14 kr. per Packet echt zu haben in
st. Inghert bei Conditor G- Nickel,
and J. J. Grewenig, in Blieskastel
bei Fr. Appreders

Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 20. April.
Weizen 8 fl. 88 kr. Korn 4 fl. 82 sr.
Ich beehre mich hiermit die Anzeige zu Spelzkern — fl. — kr. Spelz 3 fl.
machen, daß ich von meiner Einkaufsreise
ei iner Einkaufsreise 38 kr. Gerste 5 fl. 18 kr. Hafer 4
Elise Schank. 88 kr. Erbsen — fl. — kr. Linsen — il.
— — kr. per Zentner.
Zwei ordentliche Leute können Kost Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 20 kr.
und Logis haben bei 3 Pfd. Gemischtbrod 11 kr. und 2 Pfd.
P. J. Schwarz. Weißbrod 12 ir.

Ein braver gesitteter Junge kann in die
Lehre eintreten bei
J. Der cum, Schreiner.
— —
edaction, Druc und Vecddag von F. x. Deme5in St. Ingbert.
        <pb n="243" />
        2 28 25528 23
835323 55 5 55 52355
2
373 78 233 3
3 — — *2 — * 8 5 *
* — 5585557
— —58 s55 — 8—8 532555
2 5 E 227 38—
— 553538 8 —— 8 —8 —— ——————
—3 * —X — * — — — 25
—525 — — 32 ⸗ 55 8 A—
33*2558 75 38835 ——
3575583 — 5 8 3 38
23335 s355 8 25 z31858575
— 3 2— — —A
5 52—855 15 552353255
5 73 — 28 * —3* 5 ẽ
—— 8 2 —
— z3852 755 5—72—2— —F a 55323
5—557 —5 —5 —
6 38 3— 323
5 ——— z — 27 *c 435
— — 5 2155 25 375
⸗ 2 25 — 5
5355235555 —A — 53 —2 5*22338
2388I333535 2835333535 5x238
2 — 558——— T 5*53555 557 J
555 235 5 3325 53.8 2 858582
— —A 255323 * 8G — —:,.
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7—3821553555 —33353553
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25 * — 23 — 5 85 322 —
55 555 522 2568 3233

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55 337
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* 22 2 22 2 5883823* 55555335 S — 2 1
5125. 533 38383 32337383 —5333 355 573*85
3155 553 23238583 35535 —Axx —A S 36 2—
5428 1 223 5 83* 6S55533* ——A — D
* e X * — 2* —2 — * — * 55
—— 22 2* — 8 5 —«öò 87* 3 2 —V —A
5—z5.28 O 2535 —— * —A —253 —55 3 55583585— &amp;

— * 22 D —E 0 D — * — 23352 — — —— —

—— * 3 —75228 — 58 3 — 2582 * —
2 2 2 232 5* * 2 — *

s3z335 255 88 — D 585785353535 ——

2 49 * c — —8 *

2 — 35 .555 2 5— — 552 —— 5225 —2— 2 2 2 1
535 s 5 5 — 3
53228 2222 —5* 363 22 A— — 66223 — 3
2553 5355 58825 3 35255 585— 272 5355 8 28
—* 558 — 323*323 5525328* * 282 835*85

——— ——A 52 3 3*5—5233 —35—55 * —E * 22282 2
32232355 83356587 —A— — — — — —
55 5*55568 *735632 2755733 75355 8 352 3
—A— 53215 * —»———m —55222 238 m” —353 —2 8 — 13 E S —*
— 21238 5252 55 — ; — 23223 258 332555
—2 3 5325 5 23 — 2 58
3·22·53., 357 5z2332 7—5 252358 55—88 82 — J—— 2 77
2 —— —2 — 2* 5252 — * 52 3 — 553 —— 5Xä * 5*
—A———— —53553 2352— —— 1352 XX ——
—858625553765 —3*82 5283 —523238 55—558 2
*85E 55358*38 — 753 — ———— 35253 —32888 ES— 283257572— 5*

2 7 22 2 — —XF 3 A5 222 s —Z
53858 s58 7552238325 258533555* J 5228575 38 54725535s2*
5155 —A 352 2 2 8 —35—32 —55523325 5*355
713353383335* — —55322 —
53532383287 cz — 38377 — — — m23375*
* 2* — —— *35 25222 ——28* 35 — —
5855 —— — 55z532553583 —2827 2 —A 558
2 — 252238 —5 — 2382* —I 5*582 862 258383 686823
55 83 S 8 22 — — 6E2 *5228 — 8

b r 2* *

2— 7—8 83255

25222— 5322 3 251
585353532351111 s55—5553223585 7 2
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        Sl. Ingberler AAnzeiger.

der Si. Ingberter Anzeig er (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

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12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Rr. 64.

Samstag, den 24. Avril. —1869.

Deutschland. * an Klarheit einigermaßen zu wünschen ließen. An die vorzeitige

Müncheu, 21. April. Die Abgeordnetenkammer beharrt Ueberschreitung des Mains, bevor der Süden —JJ
nuf der Heranziehung der Geistlichen zum Wehrgeld. Sie geneh⸗ ist. denkt bei aß wie —— he re
nigle die neue Rheinschiffahrtsacte, vertagte wegen Erkrankung indessen eine, I u qud wy eee — es Auslan⸗
Mimsters v. Hörmann die Berathung über das Petitionsrecht, des eine indiricte, aber nicht miß zuverstehende Zurück veisung von
es Landtages und nahm den Entwurf über die Taxis'schen zuständiger Seite erfährt, hat fein augenscheinliches Interesse.
—86 5 Der Juftizminifte“ Wien, 18. April. (Ein interessantes Actenstück) enthält
zivilrechte nach den Ausschußanträgen an. Der Justizminister — iiein inern *
ie einen Gesetzesentwurf, die Polizeicommissäre der Piatzder vierte Vand des officiellen Generalsta wer über den Fe

ereffend vor. zug von 1866, welcher demnächst die Presse verlassen wird. Es
Münchemn, 22. April. Die Abgeordnetenkammer genehmigt ist das eine vom Grafen ae am 20. Juli 1866 an den
eute das Regierungspostulat für Organisation der Bergbehörden, preußischen Ssandtn n Paris, Drafen, v. d. Wnß iee
willigt dogegen für Veschaffung von Localitäten für Telegra- NRote iosenden J halts: „Der n hat * F affenstis
hen Anssalten statt der gefotderten 330,000 fl. nur 230,000 fl— ande seine · Genehmigumg erthei * Barra d e mahe hier
ußerdem genehmigt sie die Mititärrechnungen von 1865/ 66. — it, erbittet si h Justruction nnd vo macht von dloren Es ist
die Reichsrathskammer erledigt die 13 ersten Artikel des Schul⸗ weifelhaft, ob diese so rasch eintreffen W Der König hat
esetentwurfes nach den Auträgen des Ausschusses und unter Ab— d nur seht hwer und aus Rüchsicht anf den Laiser Napoleon
ehnung der zum 3. (den Religionsunterricht betreffenden) Artikel hiezu entschlofsen uno zwar iu der bestimmmten Voraussetzung.
en den HH, Scherr, Doͤllinger und Graf Bothmer gestellten Mo— 'aß für den Frieden ein bedeutender Teritorialerwerb im Norden
ficatjonsanträge He. Dinkel war anwesend, Hr. Haͤrleßß dagegen Heutschlunds sert Der Konig schlägt gie Bedeutung
senoch unwohl. — Der betr. Ausschuß der Rei Hsrathskammer 'ines norddeuisthen Bundesstaates geringet an als ich und legt
antragt durch seinen Referenten Niethammer unveränderte An⸗ demgemäß vor Allem Werth auf Aunerionen, die ich allenfalls
ahme des pfälzischen Eisenbahngesetzes. —* eben der Reform als Bedürfn ß ausehe, weil sonst Sachsen,
3* Jaunover für ein intimes Verhältniß zu groß blieben. Der

Diemlesnachri dnig bedauerte, daß Fuer Excellenz nicht an dieser Alternative

— —— des Programms vom 9. nach dem Schlußsatze der Depesche bis

Der Lehrer Mi ff̃ hü ist zum Lehrer auf weiteres festgehalten haben. Er hat, wie ich zu Ihrer ganz
m — 8 I— intimen perfoͤnlichen Directive mittheile, geäußert: Er werde lieber
Friedrich Märtz von Hofstätten zum Schutverweser an der prot. abdanken, als ——— Preußen zurück⸗
Schule zu Iggelheim und der Schulverweser Franz Moses ven utehren“, und hat heute den ronprinzen 38 gerufen. Ich
Illcorf umnSchulverweser ar der neu errichteten israel. Elementar⸗ öitte * Erc.lenʒ⸗ auf diese Bin nn, Nonigs Rüdcht
chule zu Rodalben ernaunt worden. zu nehmen. Noch bemerle ich, die französischen Punkte würden

Berlin, 20. April. Uebermorgen wird dahier die inter? ins, vorausgesetzt eine Grenzregutirung mit Oesterreich, auch als
jationale Conferenz der Vereine für die Pflege im Feld verwundeter braliminarien für den Separatfrieden mit Oesterreich genügen.
nud ertraukter Krieger zusammentreten. Von außerhalb sind bereits henu Desterreich einen solchen schtießen wisll — sie genügen nicht
id Verlreter bon Regierungen und. Vereinen augemeldet. In ür den Frieden mit unseren übrigen Gegnern, besonders in
fficieller Weise sind außer den einzelnen deutschen Regierungen ihnen müssen wir besondere Bedingungen machen,
Desterreich, Kußland, England, Italien, Velgien, Holland, Schwe— ind die Mediazion des Kaern die sie micht angerufen bezieht
en und' die Türkei dertreien. Die Abgeordnetenkammer der ich nur auf Oesterreich. Wenn auch wir Italien gegenüber frei
zeutschen Vereine halten schon heute Abend eine Vorversammlung. durch Cession. Benedigs, so konuen wir doch Italien nicht
deben den Berathungen der Conferenz findet eine Reihe von hen n Rp Teciete für uns stipulirte Aequivalent
— — theils von der Stadt, theils vom Ho —— ꝛt Mic — Vvoese⸗ meldet: Das breustsche

Ju der zweiten Hälfte des Monats Mai geht der König dabinet habe in Paris durch den Grafen v. d. Goltz seine
— A und Uebereinstimmung mit der in der Rede Lavalette's
u Hannover, Oldenburg und Holstein vornehmen. 75 efinirten szlensden Pelitik erlluren lassen.

In Betreff des Zollparlaments scheint man nun doch zu Wien, 22. wil Das Herrenhaus nahm heute das Land
inem bestimmten Entschluß gekommen zu sein. Der „Staats-⸗ —3— vn— Aus Pest gemeldet, daß heute das unga⸗
mzeiger“ bringt heute eine Präsidialverordnung, durch welche der ishe bn Air provisorische Sitzung hielt, zu der 43
Zollbundesralh zum Behuf der Entgegennahme und Vorberathung but:rten sichad reich eingefunden hatten. Die. srierliche —
nehrerer Vorlagen auf den 28. April einberufen wird. Die yurch ven dönig findet am Samstag auf der Burg zu Dfen statt.
Zerufung des Parlaments selbst soll vorerst auf Mitte Mai iu“ Vn Wie n scheint ein neuer Finanzscandal. der de Regie⸗
ussiht henommen sein rung compromittirt, allmählich gn Tageslicht zu kommen. Ein

Der Corr. der K. 3. schreibt unterm 18.: Die vorgestrige üsterreichisches Militaͤrblatt, die Wehrzeitung schreibt: Wir müssen
debatte im Reichstage über die Bundes-Ministerien hat, wie man abermals die Regierung an die ihr durch das Gesetz auferlegte
ich denken kann, auch die politische Welt lebhaft beschäftigt und Pflicht vrinnerun enen definitiven Pensionirten, welche noch vor
nau' hat dort weniger die schon oft constatirte Abneigung des Vottirung des neuen Wehrseietede dien Heirathscaution erlegten,
Gundeskanzlers gegen die herkömmliche Buregukratie besprochen, diese zurückzuerstatten. Es ist dies, wie wir hören, noch immer
s sinen Diweis auf den Suden, der nach feiner don dem nicht geschehen, man pei odar Ve, Heirathscautionen, die dem
neichstage keineswegs getheilten Ansicht durch ein centrales Mini⸗ BSesehe nach deponirt bleiben sollten, seien nicht mehr, vorhanden,
serium don dem Eintrut in den Rordbund mehr als nöthic- ondern die Renierung habe dieselben im Augenblicke der Noth
urückgeschreckt werden könnte. Hier tritt also wieder, wenn auch rausgabt und sei setzt nicht im Stande, das bedeutende Kapital
o weit ersichtlich, mehr theoretisch, der Eintritt des Südens her— (man spricht von 40 — 14 ꝛc.
vor. Es macht das jedenfalls den Eiudruck, als ob der Bundes⸗ — — Fraukreich.
anzler gewisse Andeutungen, die vor einigen Tagen im französi— — Paris, 17. April. Wie die Zeitung „Paris“ wissen
hen gesetzgtbenden Körper gefallen sind, nicht ohne Antwort will, wird die Kaiserin von Corsica aus, wohin sie sich zur Feier
aisen wollte. Man sprach dort bekanntlich sehr friedlich, des hundersten Geburtstages Napoleons J. begeben wird, die viel⸗
ochte aber einige Vorbchalte wegen der französischen Rechte, die ich angekündigte Pilgerreise nach Jerusalem unternehmen. Sie
        <pb n="246" />
        F Der Notar Joseph Kiliani zu Ebern wurde, wie das
„Bamb. Tagsbl.“ meldet, durch Erkenntniß des Bezirksgerichts
Schweinfurt vom 15. Febr. l. Is. wegen Vergehens des Miß—
brauchs des Amts zur Fälschung einer Urkunde in eine Geld—
trafe von 150 fl. verurtheilt, wogegen sowohl er wie der
Staatsanwalt Berufung ergriffen. Das Apellations-Gericht zu
Aschaffenburg gab der staa sanwaltschaftlichen Berufung statt und
derurtheilte den genannten Notar zu einer Gmonatlichen auf ciner
Festung zu erstehenden Gefängnißstrafe sowie zur Diensten tfetzung.

FFrankfurt, 19. April. Verflossenen Samstag u. Sonn-
sag befanden sich außerordentlich viel Auswanderer aus Bayern

in hiesiger Stadt. Eine nicht unerhebliche Anzahl derselben begibi
sich nach Australien.

r Bei Barm en sind durch Brandlegung wieder ca. 20
Morgen Nadelholzes niedergebrannt; der Thäter wurde in einem
18jährigen Burschen ermittelt.

7 Köln. 15. April. Man schreibt der Elberf. Ztg. von

hier: „Auf eine sehr räthselhafte Weise ist am verflossenen
Sonntag ein junger Mann, Besitzer eines eigenen Geschäftes in
einem unserer Vororte, spurlos verschwunden. Derselbe begab sich
am Nachmittage desselben Tags nach Köln, nm einige Rechnungen
zu zahlen und führte zu diesem Zwecke ungefähr 60 Thaler be
sich. Abends ist er von Bekannten in einem Tanzlokale gesehen
vorden, und haben diese ferner bemerkt, daß er dem Weine sehr
fleißig zugesprochen, sowie, daß ihm, als er das Tanzlocal verließ
ein Frauenzimmer, mit dem er viel getanzt, gefolgt ist. Weiter
zeht die Spur nicht, die man von ihm hat, und da er seine
Rechnungen nicht bezahlt hat, mithin das Geld in dem Tanz⸗
iocale noch besitzen mußte, so vermuthet man, daß er von einem
Mädchen verlockt und einem Raubmorde zum Opfer ge—
fallen sei.“

Das niederrheinische Musikfest — es ist dieses das sechs⸗
un dvierzigste — wird am 16. 17. und 18. Mai in Düssel⸗
dorf begangen werden. Die Leitung hat außer dem dorkigen
Musikdirector Tausch der Hofkapellmeister Ritz aus Dresden über⸗
rnommen. Als Solisten sind viele ausgezeichnete Kräfte, unter
ihnen wiederum Joachim und Frau, gewonnen. Am ersten Tage
kommt „Josua“ von Händel und die siebente Symphonie von
Beethoven, am zweiten die „Euryanthe“s Ouverture, „Magnificiat“
von Bach und der erste und dritte Theil der „Jahreszeiten“ zur
Aufflihrung. Am dritten Tage Künstler-Concert. Das berühmte
Fest wird an Glanz und Großartigleit der Wirkung hinter den
früheren nicht zurückbleiben.

Coblenz, 16. April. Eine belgische Gesellschaft geht
mit dem Plane um, zwischen Luxemburg und dem Rhein noch eine
neue Eisenbahn⸗Verbindung herzustellen. Zu dieser Verbindung
soll theilweise die Moselbahn benutzt werden.

Andreas Hofer's Enkel, der zweitälteste, Johann
v. Hofer, ist am 7. April in Wien gestorben; er war unter
den kaiserlichen Truppen 1848 bei Goito, 1849 bei Novarqd
und Mortara und machte noch im Jahre 1866 als Freiwilliger
den Nordfeldzug mit.

F In Beeßland (bei Stettin) hat eine Kuh Fünflinge
zur Welt gebracht.

F'In Bremen wurde am 15. (16.) ein prachtvolles
Nordlicht beobachtet.

Italien. Die Ehrengaben für das eidgenössische Schützenfest belaufen
A. Weil du * F sprach sich sich bis jetzt auf 31,025 Fres.

Florenz, 21. April. Die Deputirtenkammer spra sich Werth eines Vogelnestes.) Der Thüringe
mit 211 gegen, 833 Stimmen gegen die Militärfreiheit der Geist- —E erläßt iie — nne
ichen aus . — Ueber 200 Verhaftungen sind vorgenommen worden, dandinannt Dein Junge nimmt aus Langweile ein Vogelnest,
darunter die vieler Unterofficiere. Mazzini soll in Mailand sein. Brasmücken⸗, Spatzen⸗, Rothschwanznest oder ein anderes. gleich⸗

Wan liest in der „Gazz. di Tor.“ vom 18. d. Mis. viel von welchem der obengenannten Vögelchen, sei es mit Eiern
„In Rom dauert die große jesuitische Vorbereitungsarbeit zum der mit Jungen, aus. Jedes dieser Jungen braucht täglich im
Foncil fort. Man fertigt Listen der guten, der zweifelhaften und Durchschnitt etwa 530 Stück Raupen und anderes Geschmeif
zer schlechten Bischffe an und man nimmt schon Maßregeln die zur Aetzung, die ihm die Alten aus der Nachbarschaft zutragen,
weiten zu gewinnen und die letzteren zu befeitigen. Wenn diese nocht äghch 200. Stuc Vie Aeheng dauen durchjchnitilich dier
ingeheure Arbeit beendet sein wird, wenn man die Sicherheit und fünf Wochen, wir wollen sagen 30 Tage, mach fuͤr das Res
glangt. hat, die noch fehtt dann kann man den Zusammentritt 73 00 StüucJedes Stuc Range fußt täglich sein eigenes Ge⸗
des Concils für sicher halten. wicht an Blättern und Blüthen. Gesetzt, sie braucht bis sie aus—

gefressen, 30 Tage und frißt täglich nur eine Blüthe, die eine
Frucht gegeben hätte, so frißt sie in 830 Tagen 30 Obsffrüchte in
der Blüthe und die 7500 Raupen zusammen 225000 Stüd sol⸗
cher Blüthen. Hätte Dein Junge das Vogelnest in Ruhe gelassen,
so hättest Du und Deine Nachbarn um 22500 Aepfel, Birnen
und Pflaumen mehr geerntet. Wenn jedoch die Raupe, wie sie et
mus Liebhaberei manchmal thut, 10, 20, 30 Blüthen des Tages
rißt, oder wenn wegen des abgefressenen Laubes die Blüthen keine
Nahrung mehr haben und welt abfailen, so beziffert sich Dein und
Deiner Nachbarn Verlust noch viel höher. Du kannst dann leicht
derechnen, was ein Vogelnest für einen Werth hat.“

* In Preston England) stehen in Folge der Strikes

Vermischtes.

fF Zweibrücken, 19. April. Drei Kaufleute waren jüngst
durch das hiesige einfache Polizeigericht wegen Verkaufs von Pfef⸗
ser, von dem sie gewußt haben, daß er gefälscht war, zu je 3 jfl.
Beldbuße verurtheilt worden. Am verflossenen Samstag kam diese
Sache bei dem kgl. Zuchtpolizeigerichte dahier vor, und wurden
dieselben durch Hrn. Rechtscandidaten Erbelding durch einen
längeren Vortrag vertheidigt. Das Urtheil wurde vertagt.

fZu Müncheen wurde ein Gastwirth von Moosach, der
einem Gensdarm die Nase abgebissen, hat, vom Bezirksgericht zu
10 Monaten 21 Tagen Gefängnißstrafe verurtheilt.
        <pb n="247" />
        iber 20 Etablissements ganz oder theilweise still; ohngefähr 9000
Arbeiter feiern. A

7 Nach der A. Z. hat der Sultan der Prinzessin von Wales
Geschenke von Juwelen im Wershe von 80,000 Pf. St.
scirca 875,000 fl.) gemacht.

7 Petersburg. Ein bei einem hiesigen Kaufmann als
necht dienender Bauer besaß das Loos Nr. 213,739 zur Kin⸗
derbewahranstalt-Lotterie; der Hauptgewinn, 50,000 Rubel, fie!
jaut der in der „Wiest“ abgedruckten Liste auf jene Nummer
der Kaufmann, der seinen Knecht im Besitze des Looses wußte.
heeilte sich, als er die Lieste eingesehen, den Glückszettel für 100
Kubel an sich zu kaufen. Der nichts ahnende Knecht war gern
hereit dazu. Togs darauf aber kam in 'der „Wjest“ die Be—
richtigung zum Vorschein, daß Nr. 2183,782 den Hauptgewinn
gezogen habe.

fIn Philadelphiarbrachen am 4. d. bei Tage Diebe
n die dortige „Beneficial Saving Fund Society“, eine der größ⸗
en Sparbänke in der Stadt der „brüderlichen Liebe“, und ent⸗
wendeten daraus baares Geld, Obligationen, Juwelen und sonstige
Wertheffecten zum Betrage von 1,300,000 Dollars. Folge die—
ses großartigen Diebstahls war die sofortige Suspension der
Bank. Von den kühnen Einbrechern hat man bis jetzt keine
Zpur entdeckt. —

F Geistesgegenwart.) Ein amerikanisches Blatt erzählt: Als
Donnelson belagert wurde, predigte ein Geistlicher, der sehr für
die Sache des Südens begeistert, nicht weit von dem Kampfplaätz
Er erklärte, daß der Herr auf der Seite des Südens stehe.
„Jehovah“, rief er aus, kämpft mit seinen Heerschaaren auf unsret
Seite, und die Yankees werden bald mit Schmach aus dem Lande
getrieben werden.“ In diesem Augenblicke wurde er durch die
Stimme eines Mannes unterbrechen, welcher zu Pferde vor die
dirchenthür sprengte und ausrief: „Die „Yankees haben Fort
Donnelson erstürmt und kommen den Fluß herauf!“ — „Dann,
neine Brüder“, sagte der Prediger, „ist der Herr mit seinen
Heerschaaren geschlagen worden, und, es ist Zeit, daß wir
uns retten.“

Landwirthschaftliches⸗

— Andchenbrüchtgkeit des Rindviehs. Man
war bisser der Meinung, die Knochenbrüchigkeit entstehe in Folge
eines Mangels an mineralischer Knochensubstanz, resp. phosphor⸗
faueren Kalkes im Futter, und suchte durch Zusatz von Knochen⸗
mehl zur Fütterung das Leiden zu heben Nach sorgfältigen
vergleichenden Untersuchungen der Knochen von knochenbrüchigen
und gesunden Thieren durch Prof. Dr. Hoffmann in Pest hat sich
unn herausgestellt, daß gerade enigegen der bisherigen Auffassung
die kranken Knochen weit reicher an phosphorsaurem Kalk waren,
als die gesunden; daß dagegen der Stickstoffgehalt der ersteren
stets fast um die Hälfte geringer war, also im Mangel an leim—
gebender Substunz das Wesen der Krankheit zu suchen sei. Es
ist erklärlich, daß nach diesen Thatsachen, die Behandlungsweise
der Krankheit sich tolal ändern muß; — nicht phosphorjfauerer
Kalk, sondern Stickstoff muß dem Futler für solche kranke Thiere
heigemischt werden, Stickstoff in Form einer an Eiweißstoffen
reichen Nahrung.

Desinficirter Dünger. Wenn auch bisher noch
Zweifel daxüber bestanden, ob die Desinfection der Cloaken mit
Eisenvitriol und Clorkalk auf die nach diesem Dünger gebauten
Gewäͤchse nachtheilig wirke, so wollte man doch nicht zugeben, daß
diese nachtheilige Wirkung so, bedeutend sei. In der „Bresl.
landw. Ztg.“ lesen wir darüber Folgendes: Eine seit 2 Jahren
nicht gereinigte, aber täglich mit Eisenvitriol und Chlorkalt des—
nficirte Düngergrube, deren Inhalt 50 Fuhren, je 35—37 Cr.
lieferte, wurde zur Düngung von Kohl, Rüben, Bohnen, Sellerie
u. s. w. verwandt; in allen Fällen zeigte sich fast gar kein Er—
rag, während eine gleiche, mit gewöhnlichem Latrindünger gedüngte
Fläche mit gleichen Früchten bepflanzt, recht gute Erträge lieferte.
Dasselbe bestätigte sich auf einem Ackerstück von gleicher Beschaf⸗
fenheit. Die eine Hälfte mit nicht desinficirtem Dünger bear—
beitet, lieferte Runkelrüben von 14 bis 18 Pfd. während die
andere Hälfte, mit desinficirten Dünger verfehen, schon die
jungen Samenpflanzen in krankhaftem Zustand zeigte und Rüben
von kaum 1 Pfd, Gewicht hervorbrachte.

nm
Todes Anzeige.
Freunden, Verwandten und Bekann⸗
len die Traueranzeige, daß gestern
Rachmittag halb 5 Uhr unser lieber
Sohn und Bruder
Ferdinand Müller,
in einem Alter von 30 Jahren
nach längerem Leiden sanft verschied.
Die Beerdigung findet am Sonn⸗
'ag, Nachmittags um 8 Uhr statt.
Um stikle Theilnahme bitten
St. Ingbert, 24. April 1869.
Die trauernden Angehörigen

ter Ehe des Erblassers gehörigen Grund⸗
stücke. J V

Alle vorbezeichneten Immobilien St.
Ingberter Banns.
St. Ingbert den 9. April 1869.
Horn, tgl. Notar.

Proismedaille Paris 1867.
dtarkor &amp; Pobuda
in tuttgart,
Lieferanten des kgl. Württemb. Hofes
und J. Maj. der Königin von Holland

empfehlen ihre

als vorzüglich anerkannten
Ghocoladon
zu haben in St. Ingaber! bei
6G. Ricleol.

— —
Gesucht werden
wei ord'ntliche Jungen, welche das Blesch⸗
schmiedhandwerk erlernen wollen von
Jacob Baumaun,
Blechschmied.

Sonntag den 25. April
Harmonie
der Münchener Metallharmonie
in der Oberhauser'schen
Bĩcer⸗IaIIe.
Anfang 83 Uhr. — Entré 6G kr.

Licitation.

Mittwoch, den 28. April 1869, des
Rachmittags um 2 Uhr zu St. Ingbert, in
der Behausung des Holzhändlers Johaun Adam
Beck lassen die Wittwe, Kinder und Erben
des in St. Ingbert wohnhaft gewesenen und
erlebten Bergmannes Peter Georg, der Abthei⸗
ungwegen öffentlich zu Eigenthum verstei⸗
ern:

.9 Dezimalen Fläche, enthaltend ein
Wohnhaus mit Hofraum und Pflanz⸗
garten, gelegen zu St. Ingbert
unterm Bliskastelerweg, neben Valentin
Böhler und Heinrich Kuhn.

4. 3 Dezimalen Wiesen unterm Forellen⸗
Der neben Joseph Schmitt und Adam

eck.

J. 286410 Dezimalen Acker in den Kaste⸗
lerrödern rechts, neben Peter Schmitt
und der Wittwe Georg.

*. 18 Dezimalen Acker auf Schiffelland

neben Peter Kempf und Wittwe Weis.

. 33 Dezimalen Acker rechts in den
Castelerrödern, neben einem väterlichen
Grundstücke u. Joseph Wagner.

3. 29 Dezimalen Acker daselbst, zwi⸗
chen einem zur Gütergemeinschaft erster
ind einem zur Gütergemeinschaft zwei⸗

Ein braver gesitteter Junge kann in die
Lehre eintreten bei
J. Dercum, Schreiner.
Bei Hager Bäcker ist jeden Morgen und
Abend frische Milch, der Schoppen
A

Sonntag den 25. April
—
Harmonie
der preußischen Bergmusik'
bei Georg Klein.

Prima dohweiser-PLäàs
bei H. Scherpf
Zwei ordentliche Leute können Kost
und Lo gis haben bei
P. J. Schwarz.
Zeitungs-AnnencenExpedition.
Vertreten durch
General⸗ Agentaten
in den Stadten
NMünehen, Rerlin, St. Gallenm.
Augsburg. Braunschweig. Breslau. Carlsruhe. Cassel. Coln a. Rh
Danzig Dresden. Königsberg i. P. Leipig. Magdeburg. Ninden
Mürnberg. Posen. Stettin. fStnttgart.
        <pb n="248" />
        Bekanntmachung und Aufforderung
Die Aushebung der Wehrpflichtigen der Altersklasse 1848 betreffend.

Allerneueste Glucs-Offerte.
Has Spiel der Preibhurger Stants-
Prũ mien-Obligatiomen ist von der
RKonigl. Bayerischen Regierung
gestattet.
— b
Gottesdegen beiCohn
GrOSSAFOISC wiIEederuoum mit
Gewinnen bedentend ver—
mehrte Onpitalien-Ver—
LO OSUMDnSG vVO u h er G3 MII-
IXXXR
Die Verloosung garantirt und voll-
zient dis Staats-BRegierung.
Beginn der Ziehung am 3. Maĩ d. J.
Xur 4 THIr. oder 2 TIID. oder
17ThIr.

kostet ein voni Stauto garantirtes
wirlcliehes Original-Stants-
LOOS, (nicht von den verbotenen Pro-
messen) aus meinem Debit und werclen
diese wirllielen Originnal-
Stanuts-Loose gegen fraukirte
Pinsendung des Betrages oder gegen
PoOstrorseliuss, selbst nach den
euat ferutestem Gegencdden von mir
versandt. *

Vs werdenm nur Gewinne ge-
XX

Die Iaunpt-Gewinne betragen;

2 mal 250. ()000, 2 mal 150. 0000.
2 mal 100. 0000, 2 à 50, O0, 2 4
*ꝛ0. 600. 3 4 25., 000. 4 4 20, 000,
44 15000, 4 à 12, ooo, 11. 000,
7 3 10, 000, 2 à 8Sooo, 6 à 6000,
74 5000, 4000, 23 à 3750, 14 6
3000, 105 â 2500, 105 à æ000, 6 à
I500, 114 1200, 314 à 1000, 14 a
750, 477 à 500, 6 à 300, 355 à 250
219 à 200, 43100 à 130, 125, 117,
I10, 100, 50, 30..

Gewinngelder und amtliche
Ziennuungsist ein sende meinch. Iute
cessenten nach Entscheidunßg Pproamut
and verseliαν.

Dureh meine von hesonderem
GIiel begituiugteι Loose habe
einen Interessenten bereits- allein im
peutsclland die aLerhöehsaten

In u pttrefser v. 200, 000, 225. 000,
87500. 152500. I500 00. IRBouoo,
mehrmals I25. 000, melrmals I00, 000.
crlin shhon wieder das
zrosse Loos von 127, 000 und
iingst arn *. Märæe sohon wie-
ter den allergröasten Ununpt-
Zew inn in Minmn hen auιιιt.
EFJede BestelIIung auf meine
Original-Stants-—Loose kann
man der Beqnemlichkeit halher aueh
AS one Briés, einfaehi auf eine
æer jetz übliche Postkarte
—VV——
Caz. Sams. CohninHambure

Bank- und Wechsolgeschüft.
— e

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛc. Preise
der Stadt Homburg vom 21. April.

Weizen 5 fl. 42 kr;, Korn 4 fl. 26 kr.

Spelz 3.fl. 42 tr., Gerste, Zreihige, - fi
— kr., Mischfrucht — fl. — kr., Haser
1fl. 14 kr., Erbsen — jl. — kr., Kartof⸗
eln 104fl. — kr. per Ztr. Kornbrod, 8 Kgr.
220kr., ditto 2 Kgr. 15 kr., ditto 1Kgr.
3 kr. Kühfleisch 1. Qual. 16 kr., 2. Qua⸗
4 tr., Kalbfleisch 12 kr., Hammelfleisch
A4Akr!, Schweinefleisch 18 kr., Butter 84 kr
her Pfund.

Die Mitglieder der Ersatzkommission (Art. 49 des Wehrverfassungsgesetzes) für
den Ersatzbezirk Zweibrücken werden sich zum Zwecke der Aushebung der Alters-
flasse 1848 * ——— J

am Montag den 10. Mai l. J. und die A folgenden Tage,
jedesmal Morgens von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von 3 Uhr an —
uinm Frucht hall⸗Saale zu Zweibrücken
bersammeln, um die nach Art. 54 des Wehrverfassungsgesetzes vorgeschriebenen Geschäfte
vorzunehmen, und zwar wird

J. am Montag den 10. Mai J. J. die Bescheidung der eingelaufenen Eesuche
don Wehrpflichtigen um gaͤnzliche oder zeitweise Befreiung von der Wehrpflicht, oder um
Aussetzung der Einreihung, sowie die Feststellung der Bezirksliste durch Streichung der
Unwürdigen, der freiwillig dienenden und der gänzlich oder nach Art. 8 und resp. 12
des Wehrverfassungsgesetzes zertweise Befreiten;

S.am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag den 1U. 12.,
und 13. Mai l. J. die Messung und koörperliche Untersuchung der auf der Bezirksliste
Verbliebenen und die Beschlußfassung hierüber, endlich V

3. am Freitag den 14. Mai l. J die Loosung stattfinden.

Indem man dies gemäß Art. 53 des Wehrverfasfungsgesetzes und F. 24 der
Vollzugs- Vorschriften vom 22. Juni 1868 (Kreis-Amtsblatt von 1868 Nr. 61) zur
Algemeinen Kenntniß bringt, ergeht hiermit an sämmtliche Wehrpflichtigen
der Altersklafse 1848, min Ausnahme der bereits freiwillig dienenden. die Auf-
forderung, sich in der nachbezeichneten Reihenfolge jedesmal Morgens um 8 Uhr und
9dachmittags um 3 Uhr pünktlich im Früchthall-Saale hiesiger Stadt einzufinden.

Alm ersten Tage (Montag den 10. Mai) haben blos diejenigen Wehr—
aflichtigen zu erscheinen, welche um gänzliche oder zeitweise Befreiuug von der Wehr⸗
aflicht oder um cinstweilige Aussetzung der Einreihung ldes Dienstesantritts) nach—
— —— .. ——

am zweiten Tage (Dieustag den 11. Mai) sämmtliche Wehrpflichtigen
crüherer Altersklassen und von der“ aufgerufeneu Alterxstlasse 1848 noch diejenigen
Wehrpflichtigen, deren Familiennamen mit den Buchstaben Anbis H einschließlich
heginnen CRGCVYIMCCI. —7 —

am pte t . den 12. Mai) der etwa verbleibende.
Rest vom' vorhergehenden Tage und nußerdem diejenigen Wehrpflichtigen, deren Familiens
namen. mit den BüchstabenJaohis Reeinschließlich beginnen;

am vierten Tage (Donuers?ag den 183 Mai) der eiwa verbleibende
Rest vom vorhergehenden Tage und zugleich diejenigen Wehrpflichtigen. deren Familicn-
namen mit den Buchstaben Subis incl Zebeginnen, Lund endlich

am fünften Tage (Freitag den 14. WMiai) alle diej nigen Wehrpflichtigen
sowohl aus den früheren Altersklassen, wie aus der aufgerufenen Altersklasse 1848, welche
weder gaͤnzlich noch zeitweise von der Wehrpflicht befreit Und aweder gänzlich oder zeitlich
untauglich noch unwuͤrdiq ezklärt worden sindd. V

Diejenigen Wehrpflichtigen, welche ohne genügende Entschuldigung (worüber
der Artikel 39 des Wehrverfassuugsgesetzes Auffchluß gibt) bei dem Ersatzgeschäfte
nicht erscheinen oder sich vor Beendigung desselben eigenmaͤchtig eutferuen sollten,
haben ihre Vernrtheilung wegen Ungehorsams auf Grund des Art. 76 Abs. 2 des
Wehr verfassungsgesetzes au Geld bis zu 150 il. oder mit Arrest bis zu 42 Tagen
zu gewärtigen.

Zweibrücken, den 53. April 1869. *

— —— ⸗» 1*f4

Königl. Bader. Bezix Asld mite
EP A I B.

7 Schäfer.
Eine große Auswahl der neuesten
Herrens, Damen-und Kinder-Strohhüte
sowie das Neueste in Sonnenschirmen und en-tout-das,

empfiehlt zu billigen Preisen.
71
*——
A Wtw.— —

Fraukfurter Börse
vom 22. April 1869.
Geldsorten

Preußische Kassenscheine . . .1 447485/
—
zistolenn......916-48
»ollãndische 10 fl.⸗Stücke ..954-56
ucaten.... .. 32325437
2WFrances⸗Zãtücke .. 30-831
englische Souvereigns . 11.54458
hold per Zollfund fein . . — —
ochhaltiges Silber per Zollpfund — —gau;
dollars in Gold 2 272- 28

Rohés Pis —
jefern in größeren und kleinekem Parthieen: vas ihren Kellerm billigst. J
Bei Wagenladungen oder regelmäßigen Bezügen entsprechende Preisermäßigung.
Landau, den 15. April 1869. * 5
Knohloeh &amp; Consorten.
Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demeß in St. Ingbert.

— —⸗
—
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        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Angberter Anzeiger l(und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaliungsblatt, mit der Dienstags- Donnerstags- und Sonntags
Uummer) erscheint wöchentlich vi ermm al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
ur. 6ß.

Sonntag, der.
11869.
Deutschland. 77 Hohe Kammer' der Reichsräthe wolle es abwenden, eine bereits

Mänchen, 21. April. Bezüglich der feierlichen zur bedenklichen Hoͤhe geteigerte Gährung zu mehren.
—A0
rage Sr. Maj. des Königs durch einen der kgl. Prinzen und die höchsten Autorstäten der pfälzischen Juristen und Gerichte
war am 29. d. Mts. stalffinden soll. — Mit der. Bearbeilung unterstützt
s Enwurfs des Vandtagsabschiedes wurde bereits begonnen Man möge ich über die Stimmung der Pfalz nicht täuschen
s witd derselbe sehr umfassend werden, da der dermalige Landtag,ilassen und ihre Bitte nicht unbeachtet überhören ꝛc. ꝛtc.
»er längste in Bayern, mit viermaliger Vertagung vom 22. Mai
1866 bis jetzt, demnach circa 2 Jahre 11 Monate, gedauert hat Epanien. J
und alle während dieser langen Zeit von den Kammern verein— .2.6 SCSGRCCGCC.. F
zarten Gesetzentwürfe, Auträge, ec. in dem Landtagsabschiede auf— Winn ee —6 na und und Sar a—
uführen sind. — Zu den für den kommenden Hecbst beabsichtig- heß —— achwahlen hat die republikanische Par—
usunren— in J . gesiegt.
ien größeren Lagerübungen sollen auch acht Bataillone Landwehr .
deigezogen werden ; nur solche Landwehrmänner werden zum * Amerika.
dienste einbeordert werden, welche bei der erstmaligen Zusammenstel— .. p
ung bon Landwehrbataillonen und deren Uebnngen um August Nach einem Foͤpenhagener Telegramm der „N. Fr. Pr.“
otigen Jahres nicht dienstpräsent waren. 3 ind die dümischen Inseln St. Thomas und St. Jean an die

München, 21. Aprit.“ Zum Vollzug' des neuen Bergge— Men 8 Witnen Thalter verkauft. Ueber die Infel
etzes, das mit nem 1. Juli. d. Is. auch für die Pfatz in Kraft 8i 8 sare mar gefügt, —
ritt, wird die Regierumg eine neue Organisation der Bergbehör— end — Vrasi r en bnt vasset, vrnen Neger, zum Gesand—
den in's Leben rufen, sobald der Landtag die dazu erforderlichen 5 ereinigten * aaten in Haiti ernannt und der Senat
Mittel — füt den Rest der“ IX.* Finanzperivde, d. h. für die iese, Ernennung ratificirt.
Jeit vom J. Juli bis“ 810 Dezember: I869im⸗! Betrag von
22,300 fl. — bewilligt haben wirdeeMie dormaligen Bergrevier⸗
imter werden, aufgelöst und' dafür neule von der bisgerigen Ver—
valtung der Staatsbergwerke, Hütten! und Salinen in beiden
zustanzen vollständig getreunte Bergbehörden für die ausschließliche
lusübung der Hoheils rechte errichtet und, um auch in höchster
Instanz die Trennung durchzuführen, dem Handelsministerium
interstellt. Es find nur drei Bergbehörden F Instanz in Aus—
icht genommen, nämlich eine für Oberbayern, Niederbayern und
Schwaben; eine für Oberpfalz, Oberz, Mittel- und Unterfranken
ind eine für die Pfalz; letztere besetzt mit einem Vorstand
ind einem Marktscheider; dann eine Bergbehöcde II. Instanz in
Nünchen.

— —

C

— ———

Speyer,22. April Gestern wurde uns als ein wei⸗—
terer Beweis der ganz außergewöhnlich vorgeschrittenen Vegetation
ein Kornhalm überbracht, der 00 Centimeter hoch ist und eine
voilständig entwickelte Aehre zeigt. A

7,Speyer, 22. April. Gestern fand dahier die Traunng
ines nicht mehr sehr jugendlichen Brautpaares statt; dasselbe
—AV—— Monate;
sievon treffen den Bräutigam 60 Jahre 11. Monate und die
Braut 74 Jahre und 10 Pöonate (Ach, daß sie ewig grünen
liebe ꝛc..

f Maumhberm, 19. April. Im Necar wurde dieser Tage
ein interessantes Marmorbild aus guter römischer Zeit, eine Jagdscene
vorstellend, vielleicht Bruchstück der Vorderwand einer römischen
Todtenkiste, im Schlamme gefunden. J—

7 Der „Courier“ von San Francisco theilt folgende merk⸗
vürdige Begegnung mit: „Vor einigen Tagen ging der Ober—⸗
leslner eines unserer ersten Hotels Nachts die Washingtonerstraße
entlang und befande sich plötzlich einem strolchartig aussehenden
Indibiduum gegenüber, das mit einer Pistole auf ihn anlegte
und die „Börse oder das Leben forderte. — „Wenn Sie niqhts
anders wollen als Geld,“ sagt der unerschrockene Oberkellner
„das will ich Ihnen wo ylgeben“ — Und er that, als wollte er
in der Tasche seiner Beinkleider Geld suchen, Dadurch beruhigt,
ließ der Räuber den Arm mit der Pistole sinken. Aber zu glei⸗
cher Zeit sah er sich nun seinerseits von einem riefigen Revolver
bedroht. „Eine einzige verdächtige Bewegung und Du bist des
Todes!“ sagte der letztere. Dann fügie er in einem Tone,
der keine Erwiderung zuließ, bei: „Und nun, Freund, bitte ich
mir Dein Geld aus!“ — Mine und Geste begleiteten diese Bitte
'o energisch, daß der Räuber einsah, ihm bleibe nicht gut was anderes
äbrig, wenn er mit dem Leben davonkommen wolle, als mit sei⸗
ter Baarschaft herauszurücken, und übergab seienm Klienten 37
Dollars, welche dieser ganz gemüthlich einsteckte und am anderen
kage einer milden Stiftung übermachte.

Landwirthschaftliches.

Aus München, 22. April, wird der „Augsb. Abdztg.“
zeschrieben: Zwischen Bayern und Frankreich wurde ein Ver—
rag abgeschlossen, dessen Ratificationsurkunde gestern dahier ein—
getroffen ist. Terselbe hat die Aufgabe, die Sicherung des,
Krenzverkehrs zwischen Frankre ich und der Rheinpfalz
uu regeln. 0

München, 23. April. Die Reichsrathskammer hat heute
ue Berathung des Schulgesetzentwurfes in fünfstündiger Debaftte
u Ende geführt und die einzelnen Artikel meist den Ausschuß—
eschlüssen entsprechend angenommen. In der Schlußabstimmung
jelangte der Entwurf mit allen gegen neun Stimmen zur
Annahme.

München, 24. April. Die Uhrwahlen für den nächsten
Landtag sind auf den 12. Mai und die Abgeordnetenwahlen auf
en 20. Mai anberaumt worden.

Speyer. 22. April. Die heute telegraphisch an das
bräsidium der Reichsrathskammer abgegangene Adresse des Bür-—
jermeisteramtes und Stadtrathes als Protest gegen den letzten
beschluß der Abgeordnetenkammer lautet:

Hohes Präsidium ꝛc.
Nach dem Beschlusse der Angeordnetenkammer soll das nene
Livilproceßgesetz gegen den einstimmigen Willen der Pfalz auch in
Aieser eingeführt werdean.

Die Pfalz vertraut zur hohen Kammer der Reichsräthe
aß hochdieselbe der Bitte einer vom Mutierlande getrennken
zrovinz Rechnung tragen werde, sie fortan unler jene gewohn⸗
en Rechtsberhältnisse legen zu lassen, unier denen sie mehr, als
i halbes Jahrhundert hindurch sich glücklich und zuf rieden
uühlte.

Dies Jahr hann man mit secht sagen: „Der April hat
his heute Wunder in der Vegetation bewirit !“ Schon vom 10.-12.
sam der Raps in Blüthe und das Korn, in dem sich, einem
alten Spruche gemäß, an Georgi 24. April) eine Rabe soll
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        berbergen koͤnnen, war schon am 18. theilweise 2 Fuß hoch.
Ja, die heurige Vegetation ist noch üppiger, als die im April
365, wie das landw. Tagebuch nachweist. Am 1. April 1865
hatten wir Nachtfrost, am 2. Thauwetter, vom 3.-6. hell und
varm, am 6. wenig Regen, vom 7.—13. sehr wärm, am 14.
twas Regen, vom 15. —30. hell und heiß. Der April 1869
war vom 1I. —3. windig und rauh, vom 4. ab, gelinde und
schön, vom 9. auf 10. kam Regen, daun sehr warme Witterung
ud vom 15. auf 16. Gewitter mit viel Regen; der Boden ist
durchwärmt und der warme Regen fördert das Wachsthum miit
Riesenschritten. Die Zeitungen füttern uns mit Friedensartikeln

und wenn Pancratius und Servatius nicht ungestüm werden, und
wir von Hagel verschont bleiben, so köͤnnen wir wieder auf ein
gesegnetes Jahr rechnen!
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
Der Verband deutscher Müller und Müllerinteressenten ver—
anstaltet vom 31 Mai bis 2. Juni in Leipszig eine Ausstell—
ung von Geräthen der Müllereien und Bäckereien, sowie der
damit im Zusammenhange stehenden Landwirthschaft.

Hausversteigerung
zu St. Ingberter Grube
(Echnappbach).

Montag, den 31. Mai 1869, Nachmit⸗
ags 2 Uhr, zu St. Ingberter Grube, im
iochbeschriebenen Wohnhause, läßt Herr
Peter Woll, Wirtb allda, auf lang⸗
aͤhrige Zahlungstermine und unter sehr
zünstigen Bedingungen auf Eigenthum ver⸗

teigern:

Sein zu Schnappbach gelegenes zwei⸗
stöckiges Wohnhaus mit Hintergebäude,
geräumigem Hofe, Felsenkeller und!
sonstigen Zubehörden. —

Das Haus befindet sich im bestem Zu⸗
fande, liegt am frequentesten Theile der
Bemeinde und eignet sich zum Betriebe je⸗
ven Geschäfts.

Bis zum Versteigeruugstage konn das
haus auch aus freier Hand verkauft
verden. — .

Näheres im concessionirten Geschäfts-
und Consultations⸗Bureau von

2eünger

Auerneneste Glücks⸗Oifferte.
Has Spiel der PFreihurger Stants-
Pri mien-OhIigationen ist von der
iIsGiI. Bayerischem Regierunug
zostattet.

7 6
Gottos degen bei Cohn
Gross artigeé wiederum mit
Gewinnmnen bedentend ver—
niehrte OCapitalen-Ver—-
EXVXOOO
IXXC
Die Verloosung garantirt und voll-
zieht die Scaats-Regierung.
Beginn der Diehung am 3. Mai d. J.
NXur 4 TIr. oder 2 TIIE. oder
LX
xostet ein vom Stante garantirtes
wirlcliehes Origimal-Stants-
LOoSs, (nieht von den verbotenen Pro-
messen) aus meinem Dehbit und werden
diese wirlkliehen Original-
Stanis-Loose gegen frankirte
Pinsendung des Betrages oder gegen
Possstrorsehuss, selbst nach den
entferutesten Gegenden von mir
rersandt.

EFs werden nur Gewinne ge⸗-
XX

Die Haunpt-Gewinne betragen:

2 mal 250, 00000, 2 mal 150, 00 0.
2 mal 100, 00 0, 2 50, 000, 2 à
RO, O00, 3 25, 000, 4 à 20, 000,
14 15000, 4 à 12, o00, 11, 000,
7 à Io, ooo, 2 à S000, 6 à 6000,
17 à 5000, 4000, 23 à 3750, 14 2
ꝛæO00O, 105 2500, 105 à 2000, 6 à
1500, 114 1200, 314 à 1000, 14 à
750, 477 à 500, 6 à 300, 355 4 250
219 à 200, 43100 à 150, 1253, 117,
110, 100, 30, 30.

Gewinngeläer und amtliche
ZiCInSIüStem sende meinen Inte-
cessenten nach Entscheidung Ppromapt
md versehwiegen.

Durch meine von besonderem
bBInelt beginstigten Loose habe
neinen Interessenten bereits IIein in
UCusSechIaridd die —αν
AIn u ptrosfser v. Soo, Oo00. 225, 000,
I87500. 1525600, I50000, 130000,
nehrmals I25, 000, mehrmals 100, 000,
lcilrlieli sehon wieder das
zrosse Loos von 127, 000 und
iingst am 8. Mäarz sehon wie-
der den alIergröastem Haupt-
ew inn in Hünmchenm auααιιlt.
FJeode Bestellung auf meine
A Originnl-Stants-Loose kann
XEF man der Bequemlichkeit halher auch
et- ohne Brièf, einfach auf eine
jet2z ubliche Postkarte
machen.

baz. Sams. Cohnin Hamburg
Bank- und Wechselgeschäft.

Dem unterzeichneten ist die neue Muster.
karte in
Hominer· Buxkin,
für Herrn⸗Anzüge zugekommen und empfiehll
sie, nebst billigstem Preisverzeichniß zur
gefl. Ansicht.
J. J. Crewenig.
Garautie e e
eao u. Zucker
Lager der vorzüglichen Chocoladen dez
Hauses Franz Stollwerck &amp; Söhne
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st. Inghert bei Conditor G. Rickel,
und J. JGrewenig, in EIies Kastel
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alle Suppensaehen,
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Sonntag den 2. Mai
Ball
bei Georg Jung.
Worms, den 23. April.

Wir notiren heute: Weizen 11 fl. 80 kr.
bis — fl. — tr. Roggen Ofl. 15 kr
bis g fl 20 tr. Gersste — fi. — k.
bis — fl. — kr. per 100 Kilo., Hafer
s fl. 40 ir. bis — fl. — kr. per 60 Kilo.
Mehl per Partie 9 fl. — kr. bis — f
ir. Roggenmehl — fl. — kr. bis — fh
— r. Roggenvorschuß 9 fl. — kr. bi
— fi. — kr Weizenvorschuß 12 fl. 15hr.
bis 12 fl. 30 kr. Blumenmehl. — fi. — r.
bis — fl. — kr. per 70 Kils., Rep⸗
fl. — ix. bis — fl. — kr. per 86
—VV
—ft. — ir. Leinol ohne Faß — fb
— kr. bis — fl. — kr. Mohndl ohne Faß
— fil. — kr. bis — fl. — kr. her
30 Kilo. Repskuchen — il. — kr. bit
— fl. — ir. Branntwein 22 fl. 80 it
bis — fl. — kr.

— — —

Der unterzeichnete Musiklehrer ist geson⸗
nen in St. Jugbert jede Woche zweimal
Unterricht zu ertheilen, in Streteh-
und Rlasinstruimenten, üherhaupt
in jedem Fach der Musik. Liebhaber, die
an diesem Unterricht Theil zu nehmen
wünschen, wollen sich gefälligst bei Herrn
kẽberhardt im Josephssthal anmelden, mo
nähere Auskunft ertheilt wird.

—AI

auf Bildstock.

Ein braver gesitteter Junge kann in die
Lehre eintreten bei
J. Dercum, Schreiner.

Äααα
— t
Mainz, 23. April.

(Fruchtpreise) Weißmehl das Mab—
per Lnd Pfund — fiir. — Rop
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
seh 10 fi 30 r. — 11 f —
— — — — — — Korn (180 Pfd.) 9 fl. 15 kr. bis 9 fl.20 kr.
G 160 Pfd.) 10 fl. 30 kr. bis —
Prima Sohweizer -LKas gete o dtt

bei H. Scherpf. bis 5 fl. 40 r.

—edaction, Druck und Verlag von F. Xx. Demet in St. Ingber..

— ——

— — ———
        <pb n="251" />
        22 —A
5 ——— —532532—8223
* 235332 5533 8 ——— * 532 —A ——
35535 3328233383533535 3384
2 53 — * * * —A — 584
8535335 22— 355228 238222 ——— 2383 3z3358— —— 38
3 * eA —3552E2 * — —— 3z3253533 2755 * 2
88 5332 2.22.5 52 53338 —————
38 357 — 532357* —5 * s—3335355323 —
53033 733538 — 53—7238238 * 3
—28* 2* 2 — — 8 522 7252 *5 * — 557 27
* 8535 — * —— —— * —— 5z853 23222 52 238 —
2 280 — 32 —A 2 —— 2. —3 23 —A 2 85
* 8 5226 * — 2222 — 2 — 5 — —28* 2* 8
— 27 ————— 8 255 — 882
353—3* 258323 2 5538353768 376 33558358533335 *
— 2* 5 . * * —A *86 2 —
—68 383 3 33 55
8 2 5 —
2 8 34 — —8 5—22—2 53 ú 5*25 2358S.5 5*5 —A
22322 2—222 —A 2 —A ——— AAI 5255 s8652
S —— —2 28 * —E—— * 22 2
28 2— 32833336 „3838 ——— z55z55——383
525 A ——— 5——238 8—3 — —8 — ——5235*5 58558*
258 ——— 588 —523223.5 2522 — ——— —8555235
23258 — — ———— — —25335 —
2532558— —ä—AAXIM 32825 — 52 NRS —«55*253 58355 —
2 — * 2 * * 2 * ⸗ 27 *
3 5333532
87 t 555 — 55* 23258 8 555— 382— —R — — 3 2 84
3 552 * —A —— — 228—355 — —— —3 S*2
e —*53 5
— 5255 * 525* 55 * — —
332 33 —35* *2333555337375 —
28 —22— —25 — 2535820 — 5255328 235 *5* —— 2527 25
3 33 57 2—z32— —3—— ——335* —8 5*5 5—285
— 7 *—25 — 5 253 553 753—838 65 —5282 —— * 2
— 2 33338333 5533833833 5523335533757
* 2 * 9 *
3352358 2283 33583—33372 —3 —
— EBE8 ẽ

22 222 —X — 2 *
5I58—23222 —X 43 9 ⁊F 22 * T 58 .
— —3 133333
— 5255 5 ⸗ — 2—*53 — — —5*— —5 —8555 — *2522
— 3 3 — 38 3533 3353655
3 32 26—
* * 525 — — X 2 — — 7* —* X27
—A V — — 38 855 22 —E 523*5280 2* — 25 * *2 2
— — 2 * 2 —3 —A *—» 788
— — 8
—— —F—
* 8 — — F C * *2 —EEAMM — 3
s3 3338 3335
— ⸗ — 2 —5 —— 2* —2 2 — *8* 53
53252 8 525 — —— 582 7— 57 5 *235 322 522*268
2 5 5—— 55583 5 * 532363 5* — — *55
3 SS —3 23 S2 532 — * —5 5257 —— 82 8 X
z 3 33383 3 2
2 — — — —— 8 —E — 3368 555 9 S *27
8—— — 53 —323—55 54
3835 *388* 38833 3583—32* ————
5 — 5 2— — —25 8—* —* — 5—3 —z 5 5—5 — 23 227 2 *2* 522 58
58883————252*26 —25 — —5s 35 8225 — 228
—XAÆX 5 * 5 2 t 5 —2 — 2 2 — 35 75
.5 255 ——3— 2—5325* s—383223 8 »Sa 5. 5355
5 523237r —. 6852 2822 —55255 —— 2223 —V —
3 53688357
—5835 75 —— z258 52 3 8* — 3 2 — 52 23
—A— —— 2 ——33 —— — 3 I84 8
5— 8 S5c 825. — —— —2222 —e— 85582 2235
— * — — 8— * 5228 27 —AA— 8
* EF— —2 — — — —2 2 22 * * — 238 * * —
— 52 72 5 —— 0 25 zZ603
255333 — 3s 3 33 38 —3 *
E G 86 —— 552725 —
—E * 2 GESSEEASEESRSOGSBSSSS SESIS 255853

2222
25.22 3 5.7 5522323 353
— 2325— 32———5328
z8 25 82327 5 655 3535535 7 23553 53583
5s—835 585355 * 2—585338335837 — :2
33 73325 8 557 838283 — — 23365 53522
— 55 5322 — 2353 555 — 0 — O 233— * 25585*8
—*8 —525 — 75 5 * — * 2222 8
5z 8 5 F 237 783333352 A
— —2 — — —* * —2 2 * e 2 2* 28 * — * — —
* — 8 — 235 * * 223 25* 33 —A
2 — — — — ———— —52 2808* z*525 — —
C —*GS2 —52 — 25225 3 7 8 7 — — 5
2 * 22 2 —A —— 2 228
2 ** —* 853 5 — 33 5 25 222* — — ——52 552
2 —25 254 82 — 23 2532868723 32
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        St. Ingberler Anzeiger.

—7
der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

Luwmer) erscheint wöchentlich vi er mal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljiährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

* I

hr. 66. Dienstag, den 27. Apri. 18869

———— —— — —— — ˖ — — —— — —
Deutschland.
München, 22. April. Die Nr. 93 des „Volksboten“,
velche diesen Abend erschien, wurde auf Grund des Art. 126 des
ztrafgesetzbuches (Beleidiguug der Staatsregierung ꝛc.) confiscirt;
z3 war die er ste Nummer, wesche Hr. Karl Zander (der aus
stom zurückgekehrte Sohn des Verlegers) als verantwortlicher
dedacteur unkerzeichnet. (Das Blatt kam hier mit einer „Censur—
ücke“ an.“ An der Spitze desselben trägt es eine Erklärnng
dr. Zãndẽts. ine welcher er seinen, Aeltesten“ dem Wohlwollen
er Volksbotenleser empfiehlt und dafür Bürgschaft leistet, derselbe
verde den Volksboten würrding führen, da ihn gleiche Grund⸗
ätze. und Gesunungen beseelen, wie seinen Vater. . in
Münnsch ein 220 April?DerDruck des neuen Ciinpil⸗
oroceßgesezes — 22 Bocen Octav — ist so weit vorge—
chritten, daß mit dessen Ausgabe Ende des Monats begonnen
verden kann. Das k. Justizministerium laͤßte, es Iin 12,000
Fremplotren drucken. VD—
München 28. April. Der funct. Stnatsprocnra torsub⸗
titut K. Hosemann in Landau wurde zum Landgerichts-Assessor in
Landau ernaunt; dem Landgerichte Germersheim ein Assessor aüßer,
nem Stanis beigegeben und diese Stelle dem Polizeicommissür
A. Pauli in Edenkoben verliehen. 4
München, 24.. April. Die Wahlel der Abgeordneten
zum Landtag werden nach Maßgabe des Gesetzes vom 4. Juni
1848 unverzüglich eröffnet, die Wahlen selbst nach Art. 15 dieses
Gesetzes 1) für die Urwahlen am 12. Mai, P) für die Wahlen
der Abgeordneten am 20. Mai d. J, vorgenommen. Die Wahl-
ergebnisse sollen bis zum 10, Juni d. J. dem Ministerium des
Innern vorgelegt werden“ da auf 31500 Seelen ein Abgeord⸗
ꝛeter trifft und die Seelenzahl des Königsreichs nach den Unions⸗
ühlungen oom Jahre 1867 4,824,421 beträgt, so sind 154
dandtageokgeordnete zu wählen, die sich auf die einzelnen Pro—
izen folgendermaßen vertheilen: Oberbayexn 26, Niederbayern
9. Pfalz 220,. Oberpfalz und Regensburg 16, Oberfranken
7, Miittelfränken 18, Unterfranken und Aschaffenburg 19, Schwa⸗
en und Reuburg 19.
Die Pialz ist in 6 Wahlbezirke,getheilt, nãämlich I) Speyer:
dantone Frankenthal, Grünstadt, Ludwigshafen und Speyer
ählen 3 Abgeordnete; 2) Edenkoben: Kantone Dürkheim, Eden⸗
»ben, Landau und Neustadt, wählen 4 Abgeordnete; 8) Kandel:
dantone Annweiler. Bergzabern, Germersheim und Kandel
ählen 3 Abgeordnete; 4). Zweibrücken: Kantone Blieskastel,
)ahn, St. Ingberi, Neuhornbach, Pirmasens und Waldfischbach
ählen 3 Abgeordnete; 5) Landuhl: Kantone Homburg, Kusel,
andstuhl, Lauterecken, Waldmohr und Wolffiein wählen 8 Abge—⸗
rdnete; 6) Kaiserslantern: Kantone Göllheim, Kaiferslautern,
irchheimbolanden, Obermoschel, Otterberg, Rockenhauseu und
Vinnweiler wählen 4 Abgeordnete... 3
München, 26. April. Die Reichsrahskammer hat das
infühtungsgesetz zur neuen Civilproceßordnung nach den Anträgen
er Ausschüsse beider Kammern einstimmig angenommen, und es
st jomit Gejammtbeschluß erzielt. In seinem einleitenden Vortrag
jetonte der Referent v. Vomhard die“ Verfassungsbestimmung,
velche eine einheitliche Gesetzgebung für das ganze Königreich
vorsieht; er weist darauf hin, daß die gegenwürtige Proceßord⸗
iung dem noch in der Pfalz geltenden Gesetze nachgebildet sei,
ind spricht die Hoffnung duhß daß das Gesetz bei der Vermisecht es.
ortigen deutschfühlenden Bevölkerung bald werde einheimisch Kaiserslautern, 23. April. Durch Stadtraths-
verden. * beschluß vom Gestrigen wurde der Gesammtgehalt des israelitischen
Mannneim, 23. April. Clericalen Blättern zufolge hat Lehrers — den die israel. Culusgemeinde bisher mittelst Umlage
as Oberhofgericht die Auklage gegen den Biethumsverweser Kübel, von den Mitgliedern dieser Gemeinde erhoben hat und mußte —
wegen Excommunication des Bürgermeisters Stromeher in Con⸗ auf Rechnung der Stadikasse übernommen und durch diesen hoch—
tanz) für unstatthaft erklärt. herzigen Beseluß einen Act der religiösen Toleranz geübt,
Fr ankreich. 83 der Siuunt und ihren Vertretern zur höchsten Ehre
Parxis, 19. April Der „Constitulionnel“ meldet, daß eiiee 7 In Neustadt hält der deutschkatholische Prediger Czersli
ulgemeine Enquöte über die Frage der Aufbesserung aller sich auf eben uͤneutgeltliche Vorträge

veniger als 2000 Francs belaufenden Bezüge der Schul?
lehrer und sonstigen Staatsbeamten eingeleitet werden soll
Wahlmanöver )

Wie hermetisch man Frankreich, speciell Paris, von der
Lectüre der deutschen Presse abzusperren sucht, geht unter Anderm
daraus hervor, daß die „Köln. Ztg.“ volle 2 Monate, vom
20. Februar bis 20. April in Paris nicht ausgegeben wurde.
Paris, 21. April. Die Rede des Grasen Bismarck im
Keichstag lenkt hier die Aufmertsamkeit auf Reugestaltung Deufsch-
———— Ansicht das sich jenseits des Rheines ein Wieder⸗
aufleben· des fsrderalen uund autonomen Gefühls“ kundgebe, daf
ich in Deutschland äne Neaction gegen' 1866 vollziehe, iritt eine
Torrespoudenz in den Debats“ entgegen, der wir Einiges ent⸗
nehmen, weil sie die Meinung einer immerhin beträchtlichen Meng
besonnener und gufgeklärter Franzosen abspiegelt. „Ohne JIweifel
sagt der Berichterstatter u. a. — ibtes mehr als einer
Deutschen. der mit dem egenwärtigen!“ Zustand seines Vaterlande⸗
anzufrieden ist, den ær dach so tang ersehnte, den er für so schön
hielt, so bangererenur eie einfacher Traum watr. Aber es ist
darum nicht minder wake: müßten die Deutschen zu dem vorhe—
cigen Zustand der Dinge zurückkehren, sie Awürden ein: ähuliches
Befühl empfinden, wie wir es empfinden, wenn man uns vor
chlüge, auf die Telegraphyen und Eisenbahnen zu verzichten, deren
invoslkommente Einrichtung und theuere Preise uns doch zu so
autem Geschrei veranlassen. .... In den annectirten Ländern
ind' alle junge Leute, welche der Ärmer angehört haben, und
yesonders die jungen Lente der wohlhabenden Klassen endgiltig
ür die nationale Sache gewonnen. Es ist ebenso mit den Offi—
ierscorps des Südens, welche lieber nicht in mikroskopischen
Irmeen dienen wollen; mit den gelehrten Körperschaften, welche
in diesen Ländern so einflußreich sind und in der That ebenso—
giele preußische Missionen für die außerhalb des Bundes geblie—
henen Theile Deutschlands abgeben. Die leidenschaftliche und
hätige Propaganda: der Priester und Frauen vermag nichts
jegen die regelmäsßige, langiame, zähe, unermüdliche Thätigkert
ieser großen Kräfte, die um so mächtiger sind, weil sie sich auf
Zrincipien stützen. Sie haben triumphirt unter weit schwierigeren
Lerhältnissen, da sie' durch die preußische Regierung selbst be—
ämpft wurden; sie haben die Einigung Deutschlands von 1839
dis 1866 vorbereitet. Man kann diesen Zustand der Dinge be—
dauern, aber es wäre unnütz, ihn zu leugnen und sich in Illu⸗
ionen zu wiegen. Ob man es wolle oder nicht wolle, Deutssch—
and ist gemacht 42
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        Wie der Dürkhedmer Anzeiger mittheilt, habe sich eine große
Anzahl Pfälzer Gesangvereine zu einer Sängerfahrt nach Dürk⸗
heim, mit einem Ausfluge nach der Limburg und der Hardenburg
am Sonntag den 830. Mai, geeinigt. Zug esagt haben bis jetzt:
Die Liedertafel von Speyer, der Musikverein von Kaiserslautern,
der Männergesangverein non Zweibrücken, der Liederkranz von
Grünstadt, der Frohsinn, sowie der Liederkranz von Ludwigshafen,
der Liederkranz von Edenkoben, die Gesangvereine von Lambrecht,
don Wolfstein, von Haßloch, von Landstuhl, von Asselheim und
Nußdorf, der Männergesangverein von Saarbr ücken, der Lieder⸗
kranz ven Bergzabern, der Verein „Männerchor“ von Rohrbach,
)er Frosinn von Mechtersheim, die Eintracht von Nieder⸗Auerbach,
der Verein „Männerchor“ von Schnappbach, der Singberein von
Annweiler, der Liederkranz von Flomersheim und der Sängerbund
gon Schwegenheim.

fx*Essen, 20. April Das Krupp'sche Etablissement wird
durch die Anlage eines neuen Hammerwerkes noch vergrößert
verden. Der Hammer soll ein Gewicht von 2500 Centner
haben. Das Fundament wird 96 Fuß tief, 101 Fuß breit, 85
Fuß lang.

F Eine Fahrtaxermäßigung für die Theilnehmer der zu
Pfingsten in Berlin stattfindenden allgemeinen deutschen Lehrer⸗
ersjammlung wollen folgende Eisenbahn⸗Directionen eintreten lassen:

J. Berlin⸗-Stettin, 2) Altona⸗-Kiel, 8) großh. oldenb. Eisenbahn⸗
Direction, 4) die pfälzischen Eisenbahnen, 5)* Köln-Minden,
5) Berlin⸗Anhalt.“ 7) Breslau⸗Schweidnitz-⸗Freiburg, 8) Aussig
Teplitz. 9 die schleswig'schen Bahnen. Das Nähere über diese
Ermäßigungen werden die „Allg. deutsche Lehrerzeitung“ und die
„Preuß. Schulzeitung? mittheilen.

* Amerikanische Wiedervergeltung. Auf dem Bahnhofe zu
Pittsburgh in Pennsylvanien wurde kürzlich einem Herrn sein
Taschenbuch mit einer beträchtlichen Summe Geldes gestohlen.
Ssiner der Umstehenden erklärte auf Befragen, den Diebstahl mit
angesehen zu haben; er habe indeß keine Lust verspürt, denselben
zu verhindern und werde auch den Dieb nicht nennen. Während
des Krieges — fuhr er fort, sich zu dem Bestohlenen wendend —
varen Sie der Armee als Verkäufer von Lebensmitteln gefjolgt,
ind als nach der Schlacht von Gettysburgh ein verwundeter und
erschöpfter Soldat Sie um einen Truntk Wasser bat, weigerten
Sie sich, ihm das Verlangte zu verabfolgen, wenn er Ihnen nicht
zuvor 80 Ets. bezahle. Jener Soldat war ich, und ich habe
heute in dem an Ihnen begangenen Diebstahl eine kleine Vergel—
fung Ihrer Hartherzigkeit von damals erkannt. Wer der größere
Spitzb ube von Ihnen beiden ist, Sie oder der Dieb, der Sie
ben bestohlen hat, will ich nicht entscheiden, aber ich glaube der
detztere ist es nicht.

——

Vanklagung.

Allen Denjenigen, welche sich bei
dem vorgestern stattgehabten Leichen⸗
begängniß unseres Sohnes und Bruders

Ferdinand Müller
ʒetheiligten, sprechen wir hiermit unsern
innigsten Dank aus.
St. Insbert, 27. April 1869.

Die trauernden Hiuterbliebenen.

Allerneueste Glücks⸗Offerte.

Has Spiel der Frei hurger Stants-
Frûũmien-OhIigationen ist von der
RKmigl. Rayoerisehen Regierung
zostattet. 4

* Z
Gottesdegen beiCohn!
GOrossartige wederum mit
UHewinmen bedeutend ver-
mehrte Onpitalien-Ver-
I o s u VO u Ber G/, MII-
XXXC
Die Verloosung garantirt und voll-
zieht dis Staats-Regierung.
Beginn der Diehung am S. Mai d. J.
Nur 4 THhIr. oder 2 ThIr. oder
I THhIE.
kostet ein vVorn Staute garantirtes
wirlliehes Original-Staats-
LOOS, (nient von den verbotenen Pro-
nessen) aus meinem Debit und werden
diese wirkliehen Originnat-
Ztants-Louse gegen frankirte
Binsendung des Betrages oder gegen
POoOStvorsehussa, selbst nach den
entferntestenn Gegenden von mir
rersandt.

Es werden nur Gewinne ge-
XX

Die EInupt-Gewinne betragen:

2 mal 250, 000, 2 mal 150, 000,
2 mal 100, 000, N 4 50, 000, 24
V, O00, 3 a 25, 000, 4 à 20,000,
tà 15000, 4 à 12, o000, II, o00,
N à 10, 000, 2 à S000, 6 à 6000,
17 à 5000, 4000, 23 à 3750, 14 4
000, 105 4 2506, 105 à 2000, 6 à
1500, 11 4 1200, 314 à 1000, 14 5
750, 477 à 500, 6 à 300, 355 aà 250
219 a 200, 43100 à 150, 123, 117,
110, 100, 50, 830.

Gewinngelder und amtliehe
ZCiehungslistemn sende meinen Inte-
ressenten nach Entscheidung Prompt
and versehwiegen.

Dureh meine von hesonderem
Iilel begunstigten Loose habe
neinon Interessenten bereits aIIein in
Heutsehland die alerhösehsten
Anupttrefser v. 200, 000, 225, 000,
I187500, 152500, I50000, 18200 00,
mehrmals 125, o00, mehrmals 100, 000,
küræalieh sehon wieder das
grosse Loos von 127, 000 und
düungst am S. März scnon wie-
der den allergrössten Haupt-
ewinn in HMHünehen uιιt.
Jede Bestellung auf meine
.2 Original-Staunts-Loose kann
man der Bequemlichkeit halber auch
Oonne Brief, einfaceh auf eine
Ad jetz ühlliehe Postkarte
„ÆT machen. Dieses xostet gleichzeitig
d, bedeutend weniger Porto
—, als Posstroraehus.

Laz. Sams. Cohnin Hamburg
Bank- und Wecebselgeschäft.

Dem unterzeichneten ift die neue Musser
karte in
Sommer. Buxkin.
für Herrn⸗Anzüge zugekommen und empfiehlt
fie, nebst billigstem Preisverzeichniß zur
gefl. Ansicht.
J. J. Crewenig.

—— — —
Bei J. Hag er Bächker ist jeden Morgen
uind Abend frische Milch, der Schoppen
21/. Er., zu haben.
Licitation.

O — ¶ eä. —
80 bis AOo Schoppen
frische Milch ind täglich
zu haben bei
Georg Klein, Wirth
im Josepbsthal.

Samstag. deu 8. Mai 1869, des Nach⸗
nittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, auf
des unterze ichneten Notars Amtsstube, lassen
die Kinder und Erben der in St. Ingbert
vohnhaft gewesenen und verlebten Eheleute
Johann Busch, lebend Bergmann, und Ca⸗
tharina Weber abtheilungs halber öffentlich
iun Eigenthum versteigern:

2 Dezimalen Fläche, enthaltend ein
Wohnhaus mit Stall, Hofraum und
sonstigen Zubehörden, gelegen zu St.
Ingbert auf Höfchen, neben Nicolaus
Gries und Franz Weisgeber.

St. JIngbert, 9. April 1869.

Horn, kgl. Notar.

—2————422

— — — — — — ——
Lrduter Brust-Syrup

F.

bereitet von
M Bockius
in Otterberg.

Ein sich stets am Besten bewähren⸗
des, dabei angenehmes Hausmittel
dei Husten, Heiserkeit, Catarrhe, Ver⸗
schleimung des Kehlkopfes und der
Brust.

Laut königl. Ministerial⸗Entschlie⸗
zung vom 24. October 1868 zum
Verkaufe und Ankündigung gestattet.
Allein-⸗Verkauf.
in St. Ingbert bei J. Frie drich,
in Homburg bei Chr. Weber.

Geschäftsverlegung.
Die Unterzeichneten haben ihr Feder—
zeinigungs-Geschüäft aus dem Hause von
Pet. Jos. Schwarz in das Hinterhaus
von Franz Hirsch verlegt und werden
fortwährend Betten gereinigt.

BGeschw. Keller.

Der unterzeichnete Musiklehrer ist geson⸗
nen in St. Ingbert jede Woche zweimal
Anterricht zu ertheilen, in Streich-
ind RIlIasinatrumenten, üherhaupt
in jedem Fach der Musik. Liebhaber, die
an diesem Unterricht Theil zu nehmen
vünschen, wollen sich gefälligst bei Herrn
Eberhardt im Josephssthal anmelden, mo
ähere Auskunft ertheilt wird.

VStolle, Musiklehrer

Frankfurter Börse
vom 23. April 1869.
Geldsorten

Preußische Kassenscheine.1 447/5. 4—
reußische Frie drichsdor.. 9 38717ů6αιαν
pistoijen 9146-48
)olländische 10 fl⸗Stude. 9584-56
Ducatenn... 3385 87
VMFrancs⸗Stucke.330/. -81
Englische Souvereigngs 114-58
Bold per Zollfund fein .., — —
dochbaltiges Silber per Zollpfund — —
Hollars in Gold 2 271 -28

——

auf Bildsock
sedaclion. Dud und Belag bou F. x. Demeß in Su. Indbeun
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        55* 222 *57 5—22 S22 22222128 2 2 J
3 2 8 2 —A — 2323 * 22246 —
7 38 4355 555——5238553535
3 — — r * i⸗ 8 —
— —A 33835——525 —23828* 5*5*25388*
533 383533337758363555 —A 535 38—38338 33
55 „5888—35c 338328 2155 —* 235553383 335322 8 *
55 3232352 328 z5 83— 5558 53 ——
EB 5 3 * 8 E —3z32358 * —523 825323 28
— 5 — 9 5—5——2382— 227 52 2. *.5 — —A
* 232385— 5223 —A 282* * 22 5 * 58 532
— *3 43533335 55 S52 —35 355* *725
—885 — 2558 — — 82 —532 61358* — c— * * 3
55225* 55 383 25—23 852238 1555* 5522525 *S
8 SS *2 —53 3 51 —83 — 323 88 2 2 2 5 — —85
———— —8—23—55585 2282532*7 —A
2 * 823 — —35*—555 3 — J“82 —— 32E 2—22323—2
g. ——52 8* 0 252 * — — *
* ——*5— * 5* 3 223226 523227 *
3 33 3333 335338 23535*
733 — „8
— 25 —323238 23 —3333 23237
—X * 3 8 a 2 2 — — *
—535 —37 53828 583— *288 278*
— 3* ——53—32583237 82 2* ——2——55 —— —z585— 353382375
7 8 J
A * 8 5——832522 288 832232528 8 22325646
—E 55 8 85 23 35 835268 z258235 77 22 32
A —55582 2*85 7*032 3 50 — —
—5838—3— —3S555 2523*5 —832 —35355 — —
3332338— 333—7* 555333575—52357 *71
z 3 3 333 —
* 2 — *2* —2 * * E —8 —
— —2835 57 — 57233
5z3 5358c5 86 8 A 282358334 3253253 ——— — 2
— 532, 78355 358*5333333—3* z333333
2 8— 3*7— ug I52 ——23328 —— 25* F — —58 —8
z 4383 ———
2 2* 8 2 —A 22
3 0 3—
1333603 *
3338 I —
8383— 538 *355
55 ca —z8 3
25* — 5 * — —
8 — 2 — — ——
A —— 3258 232 —
5—53553 —5 55 22 —— 28*
75.5 8558* 5* s8 — 3* * 85 2
5 — 588 50 2 xX 525 ——— —
—— 8253 A 5828 —— 332 56* 8
00 525 — 382 — 32355 ee8 553 —* 22 2835 8
2222 —582 3 x* 5 2* ;** —— 9 552353 5
8 7. — ⸗ 8 22 — —5— 3328 22338 — —
2356 537 33255 33535 38 38 *553332
—53553 22 —2 2 * 555 —A — 8 55 8* —— 522
3 — 535 —A — 42 ev ————— 52 * 7 2
5** 22 — * 8 — — 28 — 528
33257 55 22838 —— 7 E 7. 53 —S — 7
——— — — 32 3— 22 228 —8* —— 8. 538 S 5233 72
2253535 * 5352 3 25 — — *32N28 5358 22 3 A—
2 * 2 55 — cx5 — * 2 2 — 35552
—R 58 52375 2 —7 —83 F 3 25882 82 5 5
3 9 52 332858 —3555 — 2 5535* 55 8 —53 55868
24337 25 .5 —X9 582 553588 335358
25 — — — — — 8 25355 * 5838 33 3 35z362 —— — 528
5*70 5823 — 5555 255* 383c76 5 3837
— 8 — 2 5 —A 8 *—G 38 * — ** 7T 5 58 — ** 2
—— — 5222 22* d 8 —XRC *232 ——— ——
—— — — 8 257 * 255
——— s3—53 28 2 e 6 23* 2333532
5 5 3— 253325 —8 8 5 * * 358SF. —27
—X * —2 *2* —53 0 * E*.. — 82 *
——— 327 ——— z
— 228 5255 8 38358388* 585 5 — 5838
*58 EE —2528222 5353386 25253 X z28 222 B32
* 7 — 5 2 525 — — 8 532 *228 2 2
33337 —2 253555 38 8 —XR 25235 — 2
* üse? —... but — 35 * 33*
7 25535 — —— . 2583 ———— 2 5 2 —3282 2
28 2 * MÆ * 24 52 * * 7
J 228
— ————— * — 3 5 *
—— —
— 25 — — zcx558 *
* *
3537 —A
38 534 54—
2 du
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5*6
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J —A 25 2*
* * 32222 —52 — 5555535338 5553*
— 33333 3333 334353 263
55555 2333533553 2353388 387 58 22 53555233 23833*
554 5 — —5 3 ————352 52 5 A 2 223 SX —A
2—85 52. 53 — ——35325 —— 55* 58 3232*5 3 3 22 2 —2 5
3 * *23 — 22 2323283 2*3

25 58525 * EkESS— 22 3255 — 2 542235 85
3 2 3532 z22225 * 22 *7 22 — *2 *5328* 838 —
3857 335233383683 5325 7323 5 — ———
23 z523523 5 2225* ——— 5—255 Iz353 AV 5575* — 2
— — — —E — — 5385 z23 2235 85
* 28 cẽ 2558 — ** A * 2 * 5 55855 —X 5* *
55552 33733843332 5538*8 33 ——
——— 3228 —* —* 2 8 5382 * 2 — —A—— 8 4
235537 28358 252 z5E575E — — ——— 552* 425
52225 258— —52577— 822 3558*83*5355 — 8

532232 —cG B 2 5 — —7—* 575 22355

8 55* —— 252 5* 222 — — 52 225* 3 83
—52z2 ——z————3538 — — ——— 5—2783
32 25228 2 25* 23235 * * * 5 —— 2 2 22 2358585
583553237 225 — —— — 57382258 27835 353— 55
2 352 555* 52283337 8 8 32 —5333 32383 2*3 25832 3— R55 22
* — — —— 88 22—2 —— E 2 25 522332 ——
52*85255 3*52—583323385 8.535 z382 ;—7585 5832357—
— 52352338 5*553 25 5333328 5223838 23333
22 2 — — — — — 53532532—58 — — 2 378
7 22 24 —I3 —— — 5* — * —— — 2 2 3
— 22 8 * 2 —— 5333 535332 8 — 2383582 5358 —352
*—538 * *»35 25823 ẽ 8 —58533323555353 —2355325 5325
258 288 5232 5223 2—35 S538388 —— c7—z8— 3 —5 2*
— — 2285 322 5 5335353553565* — ð —— —52823 8 5
— —— 256 53853kz35537— —53532 75 3 752—23555335
— — 25— 58 533 23 — —583 —32—24 —3—— 5 23
— * 5.5278328 2223 —— 235
535238585* 27—53 — —— 98223 78 53326553—
S — 238520 582 2 2555 —3—5 8888
2 — 8 —— 2 5 25 — —* 282 —A 26 2558 8 —
*2—552 3833355533233 5*52832 A3 — 228E 5238*
28*. 52 *553 2 22555 22 * — S 55 —X 7 * 2
s25236 7 —535 738333 32333 55533—25 247
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53 538535 2 33363 ——83 83 23533 33——— 333 333

* 55. 33823 3 283 523x333 5 —33356—3523 *58

* 35n22 —H—— 58 3,2 —— 2 28 — 32— *2*8*

53 — 3 2 3338 133 23 3 5283 353353233

3 3 3323 332332353333 —2—383333 55723353333 58

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— 52 *22.8 5232922 3 2 * 3237 —— 238

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* * GaAs 35 * ——— 2 53 228* — 22 3

228 z533 5* 3252 2842.33., 35383 *

283 * — 22—58.*326338383

5.3 0 * 27 — 583253 23 5 *5 — 538

128 252 —3235 — 538 233. — 53333535 2*

13,32 —83.. 353 7254 22385 7 5325

— 532323233 *23 25528 —A ——

2552 782 37*86— 5— 5385335 — 3282 5223 57

—* 535 2—12365 ——— 2. 3Z355352355333 *

52 — 2255x22 —8 *5233 S 3 —

2 83 33 85 g S—38323

38 »528238323.2. 32* — —— — —822

5 58 3 —338 3 36 33

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33323 — 2323 8. 2 22 3. 202. * 5 —3

5823 4 323 —3238335533 32223876 *132 82

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2 28 28 — —223533* 255238 *23343
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5822 288383353 —VD 8 2 288 2 3 8
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55323* 228 22. 533 25—86453 23 233—
353 5 885538 3333 336
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*3232333533 3357 5 33 353— 533
55 5 *2 2.8 23333333235 522 233223 e⁊
32375 * 3353 25
32 3242 2. 53 * 2383253 * ã 8 27232*
1237*22 2.5 * —55232 35 255 238
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* 25523383 2883 38337 55 53553835
2 S.2 8 * 35 5533333238 — 32
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        St. Ingberler AAnzeiger.

der Si. PIngberter Anzeig er (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mi
ummer) erscheint wöchentlich vi e r m al: Dienstag, Donmerstag, Samstag und Sonntag.
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder

— * * * 8 * 2

Nr. 67. ieettue

der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
Abonnemenispreis vierteljãͤhrig 42 Krzr. oder
»eren Raum berechnet.

Abonnements —V —— 8 treibt sie die Noth, ind diese Noth spricht deutlicher als alles
—— —A Andere: Keine neuen Steuern!
auf den St. Ingberter Anzeiger für die Monate Mai In der B. H. und B.⸗Z. lesen wir: Wie neuerdings mit
ind Juni zu 28 Krzr. können bei allen k. Posterpeditionen zestimmtheit versigert wirp, soll bei einem schließlich wohl kaum
ind Postboten gemacht werden. zu bezweiselnden günstigen Abschluß der süddeutschen Festungsfrage
janz in gleicher Weise auch die definitive Durchführung einer
jemeinsamen süddeutschen Militär-Organisation bewirkt werden.
Es wird, wie (der „Post“ zufolge) verlauftet, zur Wsung der
hiefür ausstehenden Aufaaben eine Militär-Commisfion eingesetzt
verden, welche aus hochgestellten Officieren aller drei sfüddeutschen
Ztaaten bestehen und die wahrscheinlich einen ständigen Character
desitzen würde.« Alag Grundlage für diese Verhandlungen dürften
die bewährten Militär⸗-Einrichtungen der preußischen und norddeut⸗
chen Armee dienen, welche sich von Baden ja auch bereits durch⸗
aus und von Württemberg großentheils angenommen befinden;
der Anschluß der so geeinten süddeutschen Macht an die nord—
deutsche Bundesarmee hingegegen würde einer Separat-Verhand—
ung zwischen dem Norddeutschen Bunde und den süddeutschen
stegierungen vorbehalten bleiben. Es stände ein derartiger Aus—
trag der süddeutschen Militärfrage zwar hinter der ursprünglich
'ür eine Einigung des deutschen Wehrwesens gehegten Erwactung
zurück, immerhin würde sich dadurch aber mindestens doch den
ieuerdings in Bayhetrn so entschieden hervorgetreienen Bestrebungen,
für die bayerische Armee eine Ausnahmestellung in; Anspruch zu
iehmen, die Spitze abgebrochen finden, wobei nur zu bedauern,
daß diese Bestrebungen in dem Beschluß über die Einführung des
Werder-⸗Gewehrs bei der bayerischen Armee bereits ein für die
jemeinsame und gleichartige Bewaffnung des deutschen Heeres so
ingünstiges Ergebniß bewirkt haben.
Der „France“ zufolge tritt der im Jahre 1835 geborne
Erb⸗Prinz von Hohenzollern⸗Sigmaringen, Leopold, der seit 1861
nit der Prinzessin Antonie (Schwester des Königs von Portugal)
derheirathet ist, als Candidat des spanischen Thrones auf,
Fraukreich.
Paris, 25. April. Die belgische Frage geht einem
Arrangement entgegen. Frankreich leistet Verzicht auf den sofor—
sigen und ausschließlichen Betrieb der fraglichen belgischen Linien,
Belgien seinerseits macht Zugeständnisse, um die directe Verbind—
ung zu erleichtern. In einer heute stattgefundenen Conferenz
F Jollen die Grundlagen dieser herbeizuführenden Lösung vereinbarit
Berlin, 20. April. Der „Elb. Ztg.“ wird von hier worden sein.
Jeschrieben: „Während man im —— 53— 8 Spanien. *
den Kopf zerbricht, welche neue Steuer wohl dem Volle das meiste 22 — J
erer würde; während man im Reichstag noch im Madrid, April. In de bestern abgehaltenen Ver⸗
Zwaͤfel ist, ob man zu den neuen Steuerprojecten Ja oder Nein ammlung der republitanischen Fraktion wurden verschiedene An—⸗
agcusol vht bas Voll, wenige Schrinte vom Reichetag entfernt, räge betreffend die Ausschließung der Bourbonen, ihrer Nachkom⸗
. e g sbst egen zu hehe Steuern schühen kann. Rich omen nnd Seitenvetwandten vom spanischen Thron eingebracht.
is or es die Steneen verweigeete, oder gar eine Rebolunonvber- ẽbenso wurde beschlossen einen Antrag einzubringen, welcher die
uchle, Gott derwahre, es geht alles hochst hesehüch zu, nur daß es —V der Executivgewalt einschränkt. — Dem entgegen be⸗
hoeilic dem Lande zum Vorthen gereicht Mogen die Herren chlossen die Unionisten, Dewotrgien und Progresfisten einen
Bolksvertreter, ehe sie zur Abstimmung gehen, nur jeden Morgen Zegenantlag dorzulegen ein 78 wird, daß eine derartige
venige Schritte weiter bis zum Potsdamer Thore gehen und Beratpung amstanntost sei, da de eg erungefarm noch der nicht
ich die Schaaren von Auswanderer ansehen, welche das Vaterland ur — ge oenn p n — ee og
ꝛeilassen, um im fernen Westen das zu finden, was sie bei uns Jsabella vom hern jetz enr i oll brachte dnge e eh urch
ergeblich suchen, — ein genügendes Auskommen. Es sind kräf— ie Deenee hat die republilanische Partei neue Stimmen
ge Geslaltem dft etwos hohlvongig, aber man sieht ihnen an,, ür die Cortes gewonnen.
venn sie eine gute Nahrung erhalten, so können sie auch gut
irbeiten, und an ihnen liegt es nicht, wenn sich für sie in der 8 er m i s cht ⸗ê —
deimath kein Platz findet. Schlesien, Posen, Preußen und Pom⸗ 7 In J ugenheim, Bierbach und Einöd wurde
nern stellen ihr Contigent, und es ist fast als ob ein Weitstreit iines wuthverdächtigen Hundes wegen, die Hundesperre auf die
tattfande, welche Provinz die meisten Menschen nach Amerika Dauer von 6 Wochen angeordnet. 1*
endet. Wahrlich, das Herz blutet einem guten Patrioten bei dem 7 Das Burgermeisteramt in Spey er hat für das Einsam-—
Anblick so vieler Mitbürger, die ihr Vaterland, das sie durch ihre meln von Maikäfern; die sich in Massen zeigen, Sorge getragen.
Urbeit und durch den eigenen wachsenden Wohlstand unterstützen Für ein Vierlel Hektoliter werden —15 kr. vergütet.
önnten, verlassen, weil dieses Vaterland mehr Unterstütung ver⸗ New⸗Yorlk, 26. April. Auf dem Missouri fand auf
ingt, als sie ieiften können oder wollen. Und diese Leule ver⸗ einem Dampfer eine Kesselexplosion statt, bei der 50 Soldaten
assen ihr Vaterland nicht gern, das sieht und hört man täglich, um's Leben kamen.

— — — — —
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        * *
Todes“ Anzeige.
Gott dem Allmächtigea hak es ge⸗

allen unsere innigst geliebte Schwester,
Nichte und Cousine
Magdalena Schuster
nach längerem Leiden am 28. dieses
des Abends 11 Uhr in ihrem 20.
Ldebensjahre in ein besseres Jenseits
abzurufen, was den Freunden und
Verwandten andurch mitgetheilt wird,
mit der Bitte um stille Theilnahme.
Die Beerdigung findet am 30.
dieses des Morgens 10 Uhr statt.
St. Ingbert den 29. April 1869.
Die trauernden Hinterbliebenen
J. Schwarz und Schuster
nebst Familien.

* Früh
Sa ustasg den 1. We
Lagerbieranstich
in der Mayer'schen Brauerei.

DoIfarbhen
zum Anstrich fertig bei

S. Echerpf.
Bei Jakob Schwarz, Metzger
A
Wiesenheun

Sonntag den 2. Mai
TAnIS IIC.
Anfang 33 Uhr,
Eintritt 24 tr.
bei L. Weirieh.

zu verlkaufen.
Soda M Selterawasser-
Friedriebæahaller Bitterwuasger
IERü
in frischer Füllung empfiehlt

GB. Scherpf.

Prima dehweizerkas,

Mainzer Handkàse

in vorzüglicher Qualität be
H5. Scherpf.

Sonntag den 2. Mai
Ball
bei Georg Jung
Sonnag den SMai 18608
Tanzmusik
bei Franz Becker,
Oberwürzbach.

Polizeiliche
Bekanntmachung.
Montag den 10. Mai naächsthin des

Nachmittags von 2—258 Uhr im Stadt⸗
Jaufe dahier wird durch den Bezirksthier⸗
ixzt die ordentliche Visitalion der Hunde
borgenommen.

Zu dieser Besichtigung sind sümmtliche
hunde mit Ausnahme jener, welche das
Alter von 8 Monaten noch nicht erreicht
Jaben, rechtzeitig vorzuführen.

Wer Hunde dieser Visitation entzieht oder
anicht rechtzeitig unterstellt, witd nach Art.
142 Ziff. 1 des Polizeistrafgesetzbuches an
Geld bis zu 10 fl. gestraft.

St. Ingbert den 28. April 1869.

Der k. Polizeicomissär:
Bruch.

Fein gestampftes Knochenmehl

Fein gedämpftes ę

Supperphosphat in vorzüalicher
Zualität bei

Allerneueste Glücks-Offerte.
Has Spiel der Freihurger Stauts-
r mien-⸗O bIiIgutionen ist von der
GnBiI. Ryerischem Regierung
zestattet. pee
dottos degen bei Cohn
Gross a rigeæ wiederum mit
Geen bedentend ver-
mi e hrte COanpit alen-Ver—
EXVYXXXXV
—XX
Die Verloosung garantirt und voll-
zieht die Staata -Regieèrung.
Beginn der Ziehung am S. Mai d. J.
Nur 4 THIFT. oder 2 VhIr. oder
J ITHIE.

rostet ein vorm Staute garuantirtes
wiriliehes Origimal-Stants-
Lous, (nieht von den verbotenen Pro-
nessen) aus meinem Dehit und werden
diese wirlcdiehen Original-
Stauts-Loose gegen frankirte
nNinsendung des Hetrages oder gegen
POstvorsehiiss, selbst nach den
entferntesten Gegencden von mir
rersandt.

Es werden nur Gewinne ge-
X

Die Inunpt-Gewinne betragen:
mal 2560, 0000, 2 mal 1530, 00 0,
2 mal 100, O00, 2 ã 50, 000, 2 ã
30, 000, 8 ä 25, 000, 4 à 20,000,
ba 15000, 4 4 12, o000, II, o00,
4 10, 000, 2 à 8S000, 6 à 6000
17 à 5000, 4000, 283 à 3750, 14 5
3000, 105 à 2500, 105 à 2000, 6 aàᷣ
1500, 114 1200, 314 à 1000, 14 ĩ
750, 477 à 500, 6 à 300, 355 à 250
219 4 200, 43100 à 150, 123, 117,
10, 100, 50, 30.

GBewinungelder und anitliehe
CiChungslistem sende meinen Inte-
essenten nach Entscheidung Prompt
ind versehwiegen.

Durch meine von besouderem
HIucet begiinstigten Loose habe
meinen Inteéressenten bereits aIIein in
DeutsehlIancd die aIIerhöchsten
Anuptireflor v.*æ00, 000, 225, 000,
187500, I52500, ISñ0000, 120000
mehrmals 125. 000, melrmals I00, 000,
kiirliela schon wieder das
zrosse Loos von I27, o00 und
inrniagst aam S. Härz sehon wäe-
der denm allergröäsaten Haunmt-
ewimnun in Nnehen muναnlt.
BrJede Beste Iung auf moine
B Original-Stants-Loose kann
F man der Bequemlichkeit halber auch
F OIine Brief, einfneh auf eine
2- Jet2æz ühbliehe Postkarte
machen. Dieses kKostet gleiehzeitig
— bedeutenud reniger Porto
-*, als Posstvorsehuuss.

az. dams. Oohnin Bamburg
Bank- und Wochselgeschüäft.

Ein neues vollndi ges
Schlosser⸗Werkzeug

—

ist zu verkaufen.
Wo sagt die Expedition ds. Bl.
Sonntag den 2. Mai—
Kegelbahn -⸗Eröffnung
mit Mufsik und Lagerbier ver Schob⸗
bpen 324. kr,
bei Jos. Neumaun.
SGAer
IXEXA
a As kr. per Flasche empfiehlt 14
AoB. MAos. Heinrich.
Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ re. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 20. April.
Weizen 5 fl. 37 kr., Korn 4 fl. 27 kr.
Gerste 2reihige, — fl. — kr., Gerste vier
reihige, 4fl. 20 tr. Spelz 3 fl. 53 kr.
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel — fl.
— kr. Mischfrucht 4 fl. 38 kr. Hafet
1fl. 13 kr. Erbsen 4 fl. — ir. Wicen
1fl. 10 kr. Kartoffeln 48 kr. Heu 2 fl.
4ir. Stroh 1fl. 48 kr. per Zentner.
Weißbrod 113 Kilogr. 16 kr. Kornbrod
z Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 15 6.
ditio 1Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 kr. 1 Paar Weck 9 Loth 2kr. Rind⸗
leisch 1. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 r.
ꝛalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 14 tr.
zchweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
24 irx. Bier 6 kr. per Liter, Butter 341r.
her Pfund.

V. Becer 'ir. Wtw
Samstag den 1. Mai 1869
Eröffnung der

F, ——
—

FI

nmit
Lageérbior.
Sonntag den 2. Mai 1869.
Harmonie
bei Ph. Emrich
Sonniag den 2. Mai 1869
Nachmittags:
IIXIXVVXV
in der Bierhalle,
Abends*

Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 27. April.
Weizen 5 fl. 35 kr. Korn 4 fl. 24 ir.
Spelztern — fl. — kr. Spelz 3l
56 kr. Gerste 3efl. 12 kr. Hafer 46
28 kr. Erbsen — fl. — kr. Linsen — il
— kr. per Zentner.
Brodpreise? 6 Pfd. Kornbrod 20 lr.
3 Pfd. Gemischtbrod 11-kr. und 2 Pid.
—VVD Weißbrod 12 kr.
Redaction, Druck d Verlag nun.K von x, — St. Indberi. —

FProimusik
—XXXIIILXXVES
        <pb n="259" />
        m 2 22 22222 — 33, 3332
22285—23—322323922*8—22238 —
— 33 33 — 83338 8383373
* 2 J53 2 *
* 325 55 s —3 5 358* 3 —2 22 35 2360
86 333 225 ** 3322 32 3 235 * 22 —2 3575 32323 8 —e
2 —A 82525 552357 8 33*55 —653235235*
—A —IB8B3833 — 3 —5255 7*328 —z725283 533535
—MA 2 8 25 85— —8* 2535328 — —358— 5 — —E
2 53*8 — 252 3335 3 z225357 53255 ——248 *
5 s 3 33 5333 3—325835
5 —5333 37—3385335——338 2 8353334832
* 8* ι., 8 —E
5—853 5 5388 3— 5 38
* 33 33833 —3
* b — ——— * ** 2* — —— — — 223 533 3 75
2 5 32 — 8* 8 ——— 38 223*8 8 *
— — 3 — 387 535775233333333355 —*3008
8 —355355.5 63587 335 53 3855555 535 —5— 33383253
— *8 58 28 — —— S 02 527 — S 8 — 8
2 9 257 * 2222882 35 23 7 — —— — —25883 3—
— —9— 2 — 88 2 5535 . I 38* —25—3 — —32—2 235 5
7 8 —
2* * — 285883322 22 — — cS552 52558 22 — 8 *3 *
2 22583328 2853 — 2 822 2* —x 2 —558 28 S .
5* 2* Sa 833282 — 8. 22— 32
r — 5—2——33 33323 — 2532 —
ẽ7? —A— 2 22 S —* — —— 52 225 — * — 2 . — 3
22 — 3
z35 388333 33653635 —78 73 5555
3 — —55 —252552233 22222 32228 2 * 5523682
——5 — — — — — — 525352 „2 28385 528*
2 8— * — * z — s5 — 7* —A 2835 338 18 8 ꝛ 3537
3853 2 — 35 333 33555
—E— — * — —EBROS — 8555 2* — 755 —E 2
* W 222*7 —8 5259 ———— —— 2 3* ——35
528 —588352322 ——5—5832323825 —*352 — ——3 —5 — ———325
555 5353355 33
52** — 2 ⏑
S 2.
2 —EI — —22 —28 23222 —XE 5575 2— 3225338 —
—3538353 33 5523355 —335 33 53*
* * — 2 * — — 8 2 S * 2 2
— — —— —A ⸗ — — — —
3 3 3 33355—38 —33 3—353—3 755
*25 8*z2555333 33832233353325 5333355335558658 555 55
2 — * —A 2* 82 z2 528 G * * —— ——
232533387 255 — 5235535 —z5355 5320—38—33352223 —A
225r32 33853555 272 85 2 3 — 822* ——A —
52585 282* — QIE S — 3 552232 —A — 28
— ——c—332 —3—8832 — — 52* 237
25353* —285 25 — 3 — —5 333 ——3— —535537 228
328 * — — *2 — 5 * 5 8 — *21 —
3* 3283 32 333358 3 73385* ————
25382 * 2 555 528 — æ 8 * 22860 — *
25253—252 — — 2* — 1570 22 23 —22
2 2 4 63 532 — 9 25838 3 * 825 23252 2 — 522 * —
3252 38 *523 55335 ES5 38253 563S25755 22
— 5 3 — 2 ——— * ——— —3
n; * — 2853 8238258 553 332 — — 3322— 8* 5
283535 2 25—— 755 538 3338 —83 5538 535*
*2 ——3— — —3783 353235 2— — —387 A
—77 —* 8 2 J
2232 —— —2 22 E —— —5 4 32 — * 5375 8 S *
5 — 3— 37533233 —2522 —
—— 8 3 323 ——
E 8 * S2 2 28— 252 27458 — 7 — 2 22 5— 52
52 58—2582288* 25—— 253 ———3— ——— 55 —822 3
35 3—3—— 8 —5335*
* 6 —— —353338s5337 2 55— 32 5—333—552 *
528 53 2882 — — —2 ——— —A *5 575 525335 2 *
5* 2 3 —22 227 — — — E 5 * — 2 7 *2 23 2525
— — — — 25 85533235*
5223 — 55—28832 GA —378—2 53*5232 2528237
3 7—73333 —353 —83 35— 533 53233—— 588
32 23 — —8 7 —3 — —
—25— 3 085 z —— ASESE E — *

23222 222. 3
* 55 3 352332585 2222
553355353555 832.2 5357— — **
5 5653333335 53333 3 ———
— —22 — — 3 * 2 *84 22 28222 82 —
8 9 —— 2587 * 5832 52 3 — * 122
22 524855 —X 5232 * 3 — 25257 —A— 55
2 z3253835 23 — ——— — —— — 5 53325355
25557 52 3755 O T 525 — 3352 —533 —x
* * — 2
8 — 533 55 272258* 2385—3532S52 2 232 ———
* * 52 5 7 2 — 22 323.. * * — —— *25 *5cE
—A 8 3773 28 35325 335 2—5582 —»23222 —55322 3
5— 5 —23735 x8 525 1 855 35* —3258 35 52528
383883 23238 5555 536 28 8 3 3368
—— 2 8 5* —— 2532 8 * 2322 —
— — ——352485 —2 z25, 5 5252 —22 —2 — 2 22
5836383 — 25 —585 3333885 323333383 —3838—
* 2 5* 22 S32* 5233 — »2232 —A —rz 23 —
8* — 328 2 * 2 23 2 —A ——
* — 338333——3 —
—5582—32 23277 522883 —— 2,3 7——58 2* 253— —5 — ——3555* 582
22 — — 5* — 5z28222 E —38 5552 — 2252 —5
* 8 — * * * * * —A * —„ .2 — * 5*
—A 23535 3358535 —— 2* s332—73 *
22 — —— — — 2— 53 *2 ——
222* 2 5 2552 — —— 2 8 * —38 2* —A *
— 3235 33333* 2 — 833585 882
37 J —23525
2*25322 222 —5253535 — — 3 222225 *25 5*585
5222 2 * 25 5558 * — *5 —— — 55 — —F
25523338 3723 — — 5—S —3753 5
5 32333—322 — 55532338355 857 —2 —z28 50 232585533
50 —8682* 52 — 73 5388* 535 2 322553355
Ss * ———— 33 1522 — —— 833255365 225
8 3255253538537 53553 255 *23 — —— 22*
* — — — ———— 55 555,235—
29 O 223 222 — — — 2 2535* 258
—A 58 —A —25335277 2525* 22
DR —XXMXA —*8 —2 7 22
552 0 — z 5*557
7. — —52
——825225 232349
X J —2
7* 235 23* 52 7** 55—5537 2 2 2235*
—3— 288 —25 ** 3* 32 —— 22 2
—— — —— 2 2 — — aB832
2 735 — 25383 2—5 — 25
5. *2— 232 552 —— — 253 51
2 — —56 83232 —253*55 — 3 52822
—m2 — 5 255* — ———
2 52 22 32577 225255* 233* 2
5222 2 323 —33553 —— s—25
—3 —225 72 25z32538—38 5 ——
3 22.5 233 2252253 s—5322
— 5533235 5535 8538283 33386 2325585
* « — * 53 38 — 2 — 227 —23 F
8 —— 2 *
* zc 3585 328335 3833
5 * — —53
3 25335*3 2* ——5 35575
5 5 — — — 382*235 2 —R8 22 2
525 52 — 22 — —— 325 2* — — —* J
3355 —278 35733355 335
223353557 224 5555735355 55—2558*
2—5—2335 —22* A —32 5552
— * 5* 242 * E —— —
—283535*53 —55 388 387
* 5* * 2335 525*28* —77*
238 — 82 — 2 — 85 ã83.2 54
5583528532 —6—3 2525335528 A ——
55 355 —— —
2 k
832338 583 5355—— 23855
—3 x36 —85—53355
5z 35 3328 2 2 52—5557
28 38 —33 5325 5** 5338 z 5257
p — —8— * ——— — — — *
275 28 5355535233 —229—2— — 5 52823
8 — — — 6

*
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335535 8535 5
—— —8 — 22 7 0
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522538 2 2 5 — Z32
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——— — 2227 *
8382 53352535375
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2 3* 25 — 78— 28 2 d k
—2 —5582 D 55*
8
2 —— 538832 —— 2
5z5 —A 2 32 — —
255 —A 75253857
2558 2322 * 5353
*5 * 8 5 —— — — 228
* * 3558733353755*
5838388 55233355*
— 223 A 2*
— 2555275 2552335
— — 333 —A
22* 7388832 * — 8
3557 * 3828373
— 83
3333558357 2358 —
2 A —A
8 S *252
5335
        <pb n="260" />
        33 73 535 8 3 382 27
—z23*22 2. 5838 — 8 2 2* 2. e
33338 33 3633337 1355 235385535
38* 22 2 8 * * 2*
2323538— —88—333338 —
25 — 3 2. 23 —238 223 7 —— —— 235B8S22— 97 5533
2 2 8 2 5522 22273 238323233 2 832 — —
3333 33333 333 3388 —5 3233538 328
* 2 2* — * — —
3 33 *
2 2528 * — *3 T 2* 3 2. 2 27323* 5
3385 —3533— — 38 33 338
2375 2 * 5— *52355 2 * —58—73. 383 35 5 82 3
2 52 3ö. 5 *352 523 333323* * 23333836853233 25
22 —— —·. 8 5322322 2 *—— * — — * * — — — 3723 —
55338338353 353 —
* * * — *2 2 2. — — 2* * 222*
—3— 3 2228 222 5 2 3 2.2 2. 2 —5 —22372— 5 — —
323838 325.23 —A—— 508 — —3 33523 5. 53333
—3 5 — 2* — 8 * —J 8 * 1 52323
8 43 Z38 82 — 233 2 3 — — 822.5535* *222060 ** 22* 8
8 T 22 ri — 3382 25*2 2—3325 3823 — 2S5 3
— — 2— 56 SEꝛ 5 2. —8 2 * * * 32
2 8 — * 3 — 28225 — 3* 82 —
3 2* .S5.* 2 —— * —8 2 * D 53— 2 —277 * — 2 22
3 5 3
—— —————— 22 *35B38 —3532 5——12338 2282 —A
8 —— * *3 52 3 —— *5 5838 535 53 55373 2
—*—82 322 — * — 7 — — —
73 — 3 833 —
— * — — — * — — 22 **
532* 35— — —333335— ——33533 5338338
— —A * S 2 ⁊ —35425 —2285 * 32 23
—5 k 2 * 527 — c4 32. 2 7 53223 5* — 22422
C 2* XMA 3 — 2 — 52 —A—— 8 — 2 3 *
3583 53333852 333 67 —583 s628 333 ——
J 7 2 8 * 2. 22
253 zs 33338 3 —
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78 —8 5253—255 233 3 323 —3*2 S
*2253 533 335333533 25335325 223355 3823 3
—523355 3553333 353323 357835 3.3
2333352 32783531
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52 * 558 — — 38
*3538333 3353682 255
23338 3 —F 68 58352 2573 2
—— 58. 8 — — 22* 2 D—
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s2338 722 — 533 — —A 272 2 22 *57.
323 35 253 58 — 4 532387335 2252 *
28 3523283 158 *8 235,52 5333385 2535333283 23
5253.33 **83. —52 3 5388 323583 32 *2253332* 33233
5 2* —2— 27 733 3833* 2 2w —R 2.83 5
— — 3328* 7323 333 3383 33357 35888
2 22 2 *38 * 3 —3 * — 3
* 523835* 52 2383 322. 363 3 3288 * 3 28
5 * 73 53 5 —— —— z3ga38388 25 5BS 28
5*2 5533553 2 — 22 — 2223 55253 S — 2 — —
25* — — — — 8 —— 6 ——
2 55 53252.35 —— 8 3 ———— 2. 4 R 33.. * 3
38 2 8 — 7* 28* 2. 52 —5 —
5 235883
253 Z 2 * S 53285 8* 25 ———— 333*33 53
3335225338 — S——— 22 5282 m3 25338*
—* 2358333 22 — 2⸗ *28 25*235 222 5 3
532 2 v 22 8 * 833 —2 2 — 2 2 21523 33
2* 3 — 8 * — 33 7 5* 22*8* —— —— —— 53 75. 2 2 27
—A S — 32. 2 * 28 ——— 3523—35375 2 —
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2. 2 2 S 23 72 —;A — 22 —
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3 3*82583 57 ——
22533 — — 1222538 5 725 522 52 73c55
53335553 8* 25322 — 38 ——— 532 7233
3 —— 323 —— 233
* 25 —A 25* 133783 22 —— —z555 52532
J— *28 * — 23 * 2 513 —2 5 . 7 355*75
2 723 * * *3.53 2; 7 *2 3535
2 *3 8 53 — 22 3 —25232 * SE
2355335 8523532* 23 3338 3353 —*55333253 *
32333558 8358 233583 I3 —
55 ——— 525855 23 122 28
* * 37* 52388 * —— — —*8
* S*8 2 525* 2732 2⸗
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330 — 2 2. 39 * 5327 53 553 J
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2 — —2 2380 272— 58
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* 5252255.58 2582 ——2 52 5 ⁊ 2* —
z533 33*3 835357335 —583 232
22 — 25 *8 23 —— 2
2 — — * 2. * 2
353 350383 *3225 8 —58323 —3330
5338 33.3 853 —— 20 53
— — — AAA
53 — 23 3 57 55228*52553 S32 *
— * 33 *7—2 25 223 — 535553356827
7 5 —8 —— * *
385 3555333 63858538 28533 5223
282 353. 33332855 2535338
sz2533533 5553832 325335 383
258 ——238 58 * 282 —5535 —
8228 2 — 57 * 2 33 2* — 5323 22
555 3323—3 832385 233272535 —A
255 83853233 33358 —
*83 33 —358 33383—33356
555 *283333 3233353 523*83
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darẽ 4 aber t er Rin J er Lund vas mit. dem Hauptblatte verbundene Nntertatiungblatt iuit * — 358
numimer) erscheint wöchentlich vi e r m —D D i ns ta g Vonge x 5t0 4. ams tag und Songi tas Abotznanenlsnrejs piertelichrig ———— oder

* * 12 Silbergr, Anjeigen werden mit 3. Krzr. du dreispaltige Zeite Blatischrite oder dertn Raun berechnei. i a in;
— — — — arri — ιιινιν r —ν,
Nr. 68ß8. Eamistag den ta. —486
—— —— — — — — —— — —
ι —, u ν ι. e ———
Ashboenvcine ι Enischeldung des — —
, Abonnements ——— 6 r iner Seite hin bekannt gegeben worden und ann sonn —*
uf den St. Ingberter Anzeiger füͤr die Ponate Ma dätigung des Freiburger Telegramms zum mindesten eben so gut
ing Juni zur 28Hrzr. lonnen derallen k Pollexbeditlonen iusbleibden als eintreten“ α
—— [— 8 riam lfarrain 27 puitein Das“ halbbe Duttzend⸗ iteuer
—— ——— — —AV Außer der Erhohung ider Brannt⸗
— DDD————— Ven ischlanb. u ιιι weinsteuer stehen · nach idet Austunst dies dern Vandes: goamiijar
en ee esteru⸗ im Rrichstagegegebetn funf ueuel Steue rworlägenim
Meinn ch en. 27. April. Da die Sitzungeu des Zollbundes · ichtrri Pettoleumstener Gusfsteucria Wechseistempetsteicer, d Borrewle
raths morgen eröffnet werden, hat fich gestern Abends Staatsrath leuer und auch eine Viersteuctn Imc Blundeßz lamzie oaumd Obegie hn
d. Weber, Bevollmächtigter Bayerns; beim Zollbundesrath. nach angsweije: im: Vantdesrathist vffendar dote Gedante, Dder ueltzigel
herlin hegeben n Zu der statifinden den internatinalen Confer ree Gend mehineg zu mwollen⸗wor man en finder en
renz gut Pflege in Felde ertraniter und verwiudeter Kriegerist nt. an viele Thincn winaGraft Bisunardi iich gesternrusdrce
von Soiten des Kriegemimisteriums der . Oberslabgarzti. Klasse schtägtnwieterlet Stercerptojecte vor und wrniu er Rrichstag tie⸗
»einn Artillerier Corps⸗ Fommando, Dr, Domdicbre⸗ nach Berum qudere Quellen · gitt eröffnenttwoeiß wliwredsresrmit Frtuden aten⸗
ibgesendet worden. G tirt werworirne Sollten Dir asim mioch uübet eiinas wndern se
Muünden, 27. April. Dien Etzherzogin hisabem. on aro ed darne e jenevr heitert Bowschtaqueiĩnesss Mitgucdeh
Oesserreich Die Mutter der Vrinzesͤn. Kheresthist ——
ommen „und im BPrinz Luitpolde Palgig Rögeftiegen. I Ie höheren Reginneitt keineindlnibang geijtuudeghat) Incd bpuso ses
oͤnig hat gestern Mittag derselben einen Besuch abgesta ttet. . 2 berhaupt noch irgend etwas er Trockenes, etwas Eß⸗
Vach einer Karlst. Engrre der Pt Its. Vnerollen dian— ares oder Trinkbgres, etwaß sested der Luftfötmiges gibt, das
adischen Ultramuhntanen hie völlige ¶ Trenngum ae ee Sputsintrun der—MonchehnStellerprbjecte anSuhenu
Ztaate. nach dem. Muster deʒ Vereinigten Sqgagten Rordamerilas, — —* eer e n en ud nge
in i ograi i i 3 sichenwie, man ietn 3—0of —V —— 41 *
— —
rehen jede ee i , anitz von Directoxen uord deutscher Versi herũ . ehaften ste
” ven Eytüwuirf.eineg Versiche ngsgesetzes fur den ordpeunn 9
— — 5—
re re er — ä —
e e e ee n e n Died Wrobinziel Eontihuntene
ruͤhet atee die lonigiche Sanetion u Then Rzeichnet . die Vervffontlachung⸗nünd —Wutstellnnge ver preußzischen
eworden ith darnnet befinden sich namentlich die urne Civit, Note von 20. Fulie 1866 Seitens Oesterreichs als in Versahnen,
— ————— Geseß über die Jelches einer. Regierungge ganlhur.Smit drte mant anebe
u deeee un dangerichten dien Jreundschaft und Frieden/lebruer wollel schwerlich schom orgebanreh
Staatsanwaltschaft bei den pfälzischen Landgerichten, dier redidirt vag
Kheinschiffahrtsacte, ‚ Die meiften, Wimsche undiAnträge des new fei:Dir Dpesche Invane Drchenz igts wirs myt I hxyr⸗
dandlage sind bereits ecfult, es ist, denselben dochErfut. anderweitig bekannt sei zdas Worfa hreu Delerceichs bezeuge aber,
⏑⏑ 6 In daß Ddie vetsohnlichen Gestmungen her / hreustischen wethhtench und
nd zugefagt. Der Abschied schließt mit den Worten: Inn Prouh sn Boltes inene eeenehn und
dein, was unter der Mitwirkumg der Landesverixekung erreicht it deNnreußischen Volkes Seiten este v3 id degt —
do — 353467 fahrn eytsprechende Würdigang Unde Erwibetun indenenon eio on u
ehey wir.eine grncute nund erhoͤhte Vürgschaft füͤrz dien Wohlfahrt en — 8 —A———
des Konigsreichs, für die Erhaltung. seiner Selbsistandigken und 3257 un nFrankreich * —
ür die Erfüllung seines deutschen ¶ Berujes. fr Bezugich. dee 53* 9 D
Schulgesetes heihl es in dem Abschiede Nur unjer Besipeben, rnIrfolge von Angaben, ber das Moiländet hinpiot
»em. Wunsche heider Kammern enisprechggid, daß Schuiwesen. auf »oñ · Ftorenʒ —— —— ——
reisinniger Grrndahe geseßlich zir regelg, und hiermit die, Eut pewohneuden drwidett seinn jomn —2
vickelung des Volkes durch Erhöhung und Sicherung seines gild. worotu. das Kalsetreich zut Ieh — 5313
uig zu veforbeen irezu unfeten Veda netn von seinern glacksn en . * Dier.Pressenitbre Ichresbi Das voheGehtf Vlzuntg
erjolge⸗nicht behleifet geivrsemin — Proittt det Blectonich deg St Gotthatde de y?
e e De Le chelhesude Siede en 0 — 535 —
e n en e Arite Der GWagtigchhe nihcha. Stgutgenn greußtis ven Rhen hrobmzencuntt an Ror hdindie nane
)ersrag zur Regelung: der, Eie nbpahrmn schauu sse in den beienn die eußnwe dse Emdfinp —
rag Argelar dere * * e. wird geeignet jein, die Em findlichkeitennicht ntlein grntreigsno
versaitigen RHeri n prd heim zem ist nunmehr gud sscheesetn en Entauds 28 — ——— 8*
e ee atchndncutun dan id nude d. posaan erin ed Zeit nur imn schwen Dotern h aee
— — — ——
—— — ιâ irn —J5 moͤchte. Daßdse Gth — J vircset Com — 6
Vonm Rihunen C-28. Aptil. iu gente waren' wohl · ber! 60hethegebenr dat, vabin lůegl nichts Wift emnbedege aher dag fignen
Veistliche der liberalen Richtung aus Baden und der Pfalßzenin wie man behauptet, geneigt sein ——— —I —
ndwigshafentcvl rsummeit / umnber ditio gehenwärtiget Vage und wentger deicht zu begreifen. Was in herꝰ in ——

die / Stellung! dazi ãch mus spuechen unde·zunn verflndigen. Solchol von der italienischen Regierung qugenommeleneg —— ipl

Irotere Verjommndtgent werben vongeitzune Zeine sundcheen ne Anotniute zu sn st daß — —
Spatjahte, wedorkehren⸗ umn die? augebnhmten Someinfamteit gut. gutelen · wele davbte enfern sinwe natsont ese 60

lraftgenth Eri bennndager. bruderni hev · Gaistnenhnschloß die Miqnan Hund geben scheint/ für —— —A—

wealche sür diocchristliche Freiheit einzuttetencsich J—————— id Vlirth

und in Worms zum Protestuntentagsichn Fünsntliche eittfindenntohohrung deg Mout Celts bezuhlt werden!ꝰ vollt r. Es!ohant

verdeni ( Pfoc Out) u nn sish nun —⏑—— —6 r

Das MannheJonrnal“! segrelble Dir von Fresbutgeaus gIuj einem Unternehmentnbetgintigen Dessen gdeck it! —
derbreitete Nachrich über dat dberhofgetichtlichs Erkenhithetshemhede linte ju ruiren bi inlt dent Gisde dincehe eintg erihretee

Vurhn —X Vim minnesthat Jνιινιια — mmi—

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        Besucher dieser Versammlung, welche helannntlich in der Pfingst-
wochg zu Bexlin ne genze Fahrtare Awahrk vDiese
— wird gür ganz Bahern in der Meije-eintreten,
dauß Lom 35. Raßan di — Festhesucher einfache Fahrbillete
derbetwffennen GClasse Won den hetr. pfalzischen WShtwtion
nach der Uebergangüistazüon Ludwigshasen verausgabt werden,
velche durch den Aufdruck des Stationsstempels auf der Rüchseite
Biltigkeit zur Retourfahrt bis incl. 23. Mai besitzen.
In Wie ge u langerem Aufenthalte der. Verfahfer von
Schach dem König“n Herr Shauff ert, welcher vom König
bon Bahern einen einjahrigen Urlaub erhielt, etngetroffen. *
20FDie Weiber von Deutschleithen Echles.) die sich
schon im Februar der Versetzung ihres Kaplans mit Gewalt
viderstyzt halten. so daß derselbe noch einige Zeit auf! seinem
hoften vbrtaffen wurde haden dieser Tage As det Nãhlañn neuers
»ings entfernt werden sollte, einen solchen Kravall vollführt,
daß zwei Compagnien Jaͤgeb auglTescheu zuc Hilfe gerufen
viuder *
eebala veder en ——————
nͤchsten Nahe, in dem Dorfes Gholis.wiederum xine, mil schiwe⸗
rem Unglück verbundene Pulverexplosion ereignet. Dieselbe fand
in dem dasigen-Feuerwerkslaboratorium statt, und es sind dabei
diele Personen derart verletzt worden. daß man für ihr Wieder⸗
aufkommen Besorgniß hegt.
pepearis 260 April.9 Ein höchst! trauriger. Borfull kreig⸗
nelefich beiĩ der Voͤrftellung, welcht vorgestern· der bekannte; Ta⸗
chenspielet⸗OeEpstein im“? Eirque Napoleon!gab. Derselbe
mochse das bekannke! Künststuͤck mit dem Taschentuche,!“ welcheser
imn rine Pistole ladetund diese auf sich 'abschießen läßtum' sich
m namlichen Mliugenblicke,wo⸗der! Schußfällt/ mit dem betref⸗
enden Tucht die Nasen zu puhenda wilsn dern Schuß“ gefallen
pankte Epstein, stieg die Estrade hinab und rief dem Mame, der
die Pistbled abgefeuertohatte mit schwacher Stimme Lzu d Sie
jaben michegetodtet whn Mian glaubte zuerst hn eine Mystificatidt
Aber man überzeugte sich von- der Wahrheit. Hrn Epftein hatte
als er die Pifiole lud, bergessen /nrden Ladftod heranszunehmen:
uns Dieser datte wn/ mittein in⸗ die Brufo getroffett ünd sich durch
den Rücken deinen Autzweg gebahnt. Anguchicherweise ist die
Lunge! durchbohrtworden urde mait hate nur⸗wenig Hoffnung
den nEpfitim gan Veben zu — A
—B——
befand sich im Bicetre-Hospital'zu Patis ein Manu“in tlefem
oollftäurdig/ Dumunterbrocheneun SchlafeirDiéx gonduteste ärztliche
—EED
age⸗nn Ermuhrtmwurdener aufikünstliche Weisen Jetzteriftrt, vohnt
rwacht zun sein; nachdem ver nochneinige Worten italienisch gemures
nelte an neiner n Lumgenentzundang die sich Zzuletztbei ihn einwidelt
jattenngestorben.19 Ueber deunVeichenbefand dieses ziemlichi beispiel⸗
ofem Phängmenz wird der Akademie der Wissenschaften ein Bericht
—öIXILXD
181 WM MDerWerühtute Luftschiffern Che vanine r'ist“ in Newyork
VB e mz chutef 8.. —V— I Der —IE — ———————— 3*
2—lPgas — e * 7 —VE 34 * 24 —1
⏑ ⏑⏑ ————— su
duͤnsen esodlel und eing Hundesperte pon.G. Wochen fürnaGwei
Hund⸗getodier bꝛ ht roete hersonen wollenihn!auf dieser gefährlichen Fahrt für! welchen eit
ruden und die dazu gehoͤrigen · Hofen angeordnet. n en 230 ol festgesehlaste degteitener beabsichügle aber
Die igl. Villa Ludewei gz.heo he wird gegenwärtig für Preis von dee b egleiten;“ er deabsichtigtaber
den im Laufe dieses Sommics Zin ecivanenden Besuch des Königs aur solche Peifden mitzunehmne belche ihn geikig und Phusist
— n seinen wissenschaftlichen⸗Beobachtiingen, welche den Hauptzwed
nSto wut483 2414. teines tühne 153 n. zu rstüken vermt i
ee eeunßß
e ———
Waisenhaus in —— n Annen hres it* ßße he Ié Abrit Ein englischer Lord uüͤberreichte dem
nee edee eeee e n ovietederiden o.Sehun
Ravrnhbzim —* Apu dedu v nn Die Eichel dieses Käppchens ist geschlossen mit einem großen und
ahihehhe a en en Jolse der, Bau⸗ huchherst!werthuollen Dlamanten.“ Nachdem .der Englander sein
eherhestelhte Rheindammn.. die Jussahrt zur Brülcke ꝛc. Geichenk. Abetreicht hatte, fügte er mitꝰ englischer Rithe bei er
Nabes Jen Porte manghen hren Von zuͤgesellt und hat, der, gebe das / Käppcheun nur unter der - Bedingung⸗ daß der Popst
elbe — 328 Angemein gewohnen, Gegenwärtig werden auf hmi das senige ilberlasser⸗n Pius lächelte laute te unde ließ fich“
vem Posigineu. —V— VUebergangte vier Statuen, aus Cement · ein⸗ anderes Kappchen bringen.Et gab vasjenige.welches er
nosse, dit pier Jahresbzeiten darsiellend, gufgestellt. eben trug, dem Lord, der es sofort in seine Tasche steckte mit
— flndet in — —— sei zrin seinem Leben“noch; nied so zufrieden
Ma mn hei m am Bꝛ August statt. , α“ gewesen 3 uiu bet e. *
.3wei Soͤhne Bismgtch/⸗ hoben seit einigen Tagen, die 43.Dir jüngst. durch, die Blatter gegangene Motiz von der
auideite ee , 3e Dicon dd n Dn vdeh
e ate ad ha wwrrenFohen hahen zwei einjähatge Frer. Auni ger. Wee gemnentiri p. der angeburche ¶ Wustentorig· sei kem
villige inen Schuhmann in Aus bung⸗ seines Amss mißhandelt dowe/ spuderngine alta magere Lowin gewesen. auch haben die
— — Peibe geristen —In Aqg her sl es Wussentanigin nicht den Director zerfleischt, sondeem die Cireus⸗
den wo schon einige Tage zu bor Reihereien zwischen Civil⸗ und nitgliederhätten beindeim schlechten Gang der Geschäfte in · der
Militat porlamen, wurden ami 21. M. Abends duich einen Trupp außersten Noth die arme Löwin aufgespeisst
husogen piele Ver hündungen au Chvisisten verübt Die Bevoͤllerung ist mit Unwillen über (eine den Behörden
—V— venn deVdehrervstsammlpuge. Diet große gehungene Endedung erfullt. Im Mittelpunkte der Stadt, in der
Mehrzahl der deutschen Eisenbahnderwoliungen darunter Virec⸗ Straßei Hortaleza. befindet sich ein · Nonrenktostet; in dem
saenschen ünd vfälzüchen, Bahren. haben für die abgebegensten Theile desielben hat derCinilgouperneuer. durch einen

teres daran, daß das itglie nische Parlament dies Project ratifi—
ieren werde.“

ne
        <pb n="263" />
        monhzuen Brieß davon hhugchrichtigt/ einn kleine Zelle⸗ kaum einen
ue ee dech,die min durch ein kleine Oeffnung dicht
iater der Dede, eiwaa Lich vnd Luft echiehlt. In dieser. Grußt
und man eine junge Nonue von 28 Jahren, die dort seit 5 Jah⸗
lebendig begraben war. Die AUnglüuckliche, einer reichen Familie
zdamerifaa. Ingehoöͤr tud, war. jund. schön— mit ihrem Gatten
Madrid gekommen. der eines iages, weil er sie mit Unrechi
mes Treubruchs schuldig hielt, sich mit. dem Almosenier/ dos ge⸗
dten Klosters verstandigte und ihm die Schuldlose zur ewigen
haft überwies. Das Opfer dieser Unthat befindet sich in gurchtba vent
zustande; die Gerichte, welchen die Sache zur Aburtheilung übet⸗
riesen ist, werden wohl Licht darüber verbreiten.
aNe w Mox t. Eine der schrecllichsteu Katastrophem;n dleisich
emals in den VGoldminen ereignet hat. fand am 7. April in der;
sellow · Jachelmine zu, Gold⸗ Hill ju Newada fiatunn Inndetselben
ach in fruͤher Motgenstunde ein Flruer aus,ndas sich baldu den
Rinen von Kentuck und Crown, Point mittheilteln Inlehterer
itbeiteten in zwei Gängen, derselben 60 Marn.“Im“ Ganzen
vurden 30 Leichen aus den breunenden Minen gezogen, und es
derden noch 17 Manner vermißt. —XVV DdentFlaͤm⸗⸗
en umgekmmen sind. Die Minen boten eine Srene! des Jam⸗
ners dar. Die Frauen und Kinder der Miuenarbeiter versam⸗
neltensich an den Eingäugen der Minen uͤnd riefen nach ihren
amißlene Mannerii, und zdez schrie weinendi nach seinem
hater. n ,
Aub Sla n Flrn cli scb wird gemeldet waß! doridie
eutsche Schauspielerin Frau Olga v. Pliltersbarg· vor Kur zem
Zelbstmord beging Schmerz über den kurzu vorher erfolgten
ͤod ihres Galten soll sie zu diesem beklagenswerthenSchrittege⸗
ührt haben. i zneee
ae * —
— — *
Volk owirthshafte Handel und Verkehr..
. en ι— —FV
Mil dem, h., Mai de. Irs- tritt daß bisherige Betriebs⸗
teglement fur die kgl. b. Staͤatsbahnen und für die lal. priv.
ahr. Ostbahnen außer Kraft und hat von da an ein veues
dieenr nen 1. Mai an, können auch
ei hen Postäntern und. Po erwogltungen. Fer anco⸗Couverts
mezogen werpen · c .. ·
ν nα —
Vaudwirthschaftliches. 7

nan. sie- am bester in py Pfuhlbehdlter,t hot siebalde absicrben;
ee vetselben Knd alde Huhnet⸗ woere Entenfuttet Verwend-
ind finden. 3 ι *
Die Anwendung der Kunstdünger, also na—
nentlich der phosphorsauren und kalireichen Pflanzennährmittel,
eren hoher Werth für die Pflanzencultur, allgenein gnertannt ist,
yerdient in inthrfuchet Benehingin. gehhete Sorufalt; als iht.
rewidmet! wird Vot allem· wr udtneng! gedotene vor der
Anwendung dieser Dünger ich⸗hesser, pbon ihrem, wahren; Werihe
— ———
iejet Stoffe bie das zudengeldeli abschwächt; beruht
wp rter Sinile⸗ dain haß vidr Sioffo itoche imehl⸗, Superphos
hale, Kallfatze ec.) nicht das“ find' was sie seitr sollien so ist
. B. bei den dadnetdgu natese hongoin die i diesem Fruhsahe
m chemschene Labreawor zant der fahidigiettsschäfllichen Lehransalt
u Worins ausgefühnt wurden, zum Oefteten deir 54 vorgelome⸗
nen, daß Sicperphosphat die mit Garuntie von 19 12 Pros
enten loslicher Phosphorfätre herlalift worven war, noch nicht zwei
Procent betrug und ganz gihtn liche Autecschiedde haben sich auch bezüglich
ʒer KRalwunger ergeben. EZnm dinderen wird gar oft bej der Anmende
mig diefer Vuͤnger in der Begiehung nicht sorgfältig genug versahren,
aß man sie zunspat auf's FelppringtAlle Kunstdunger haben
u ihret Loslichwerbung! eine —* aenge“ von' Feuchligkeit
idthig/ die ver Boden zur Zalder Frübjghrsbestellung gewöhnlich
nicht in ausreichender Meiige besi tzt. Zunt Wejiteren werden nicht
elten diefe · Stoffe fatsch! angewendet. inden man sie, namentlich
venn sie wie Superbhosphat, stark schwefelsuurehaluug sind, wunt
der Saat unkerbringt. Es kommen so groͤßere Mengen des Saͤt⸗
zutes in unmittelbaré Ingttennd mij em scharfen Dünger und
Derden in der⸗ Art hhetstört,“ vatte sie gat nicht keimen kdnnen. Mau
jollte daher die Dumger vonsicheret Aechtheit zmmer längere Zeit
hor der Saat 'dem Boden übergtben. IJ
—D—— —————

— .illustririe Neusser⸗ und · Mode⸗
Atung (Berlin Verlag von A. Haath bereits unserer Damenwelt
nehrsach empfohlet. Sienenthalt quchz in der gzeuen Fortsebung so
ieiee Schone uͤnd fur die Fraui —— — wie moglich.
die Ausstattung des Zan durchweg korrelt und schön. Die
yelzs chnitie veon oen Penen sitr die Damenmelt sind meister-
zaft gearbeilel, die Schnittmustet, zur Fertigung von Kleidern und
Weißzeug find leicht verständlich und sachgemäß. Ausgewählte No⸗
)ellen und Erxzählungen, Reiseslizgzen und helehrende, Auffätze, Räth⸗
sel, Rebusse, auch Compositibnen beliebter. Tondichter zieren das
glatt. Modebilder und Abbildungen von tausenderlei Kleinigkeiten
r das tägliche menschliche Leben, welches ohne Schneiderei und
—tickerei nicht —— ignn, jehe nützliche Rezeptefür alle
Zorlommenheitegein Küche und Speisekaminer, —i eine solcht
deistung für den so höchst mäßigen Ppeis vonn 20 Sgr. pro Quar-⸗
dal lobi sich selbst. .. 1.4 Aachener Zeitungh

Eine solche Mafse Maikäfer, wie-sie dieses Jahr vorhanden,
ah man wohl lange nicht und wenn / auch der Spruch: Mai⸗
aserjahr, ein guites Jahr“ nach allen Richtungen in Erfüllung
— daß Seitens der
Rleporstaͤnde überall das Einsammeln der Maikäfer angrorduet
verde, früh Morgens hängen sie an den Bäumen und fallen, bei
hwachem Schüttein ab⸗ so daß das Auflejen mit Leichtigkeit ge⸗
Fiehte Als Tauͤnger haben die: Maikafer viel Werth, und bringt
Lieitation.? Tamdctag den 1. Mai 1869
* —E e⸗
Sametag. deu«8.Mai 1869, des Nach⸗ Eröffnung der J
nittags um 2Uhr, zu St. Ingbert, auf 27
zes unterze ichneten Notars Amtsstube. lassen
ie Kindet und, Erbetz der Zin St. Ingbert
vohnhaft gewesenen und verlebten Eheleute
Johann Buͤsch, lebend Bergmann, und Ca—
harina Weber abtheilungs halber öffentlich
n Eigenthumt verstrigern 3

ʒꝰ Gezimalen Flache, enthaltend ein

Wohnhatiz mit Stall, Hofraum und

onfligen· Zudehörden, gelegen zu St.

Inchect aucf Hofchen, neben Nicolaus

Gries und Franz Weisgeber.

St. Inqgbext, 9. Avril 1869.
Horn. kgl. Notaͤr?⸗

rima dehweizorkäs,
Mainzer Handkaso
in vorzüglicher Qualität bei

H. Scherpf

Sonntag den 2. Mai
pe B d I

7 pen enh

— ⸗
Lagerbieras
vuntag den Z. Mal A860. - . 11425
21 ALMAAAIS
—J Harmonie
ba Ph! Eimrich

24 *
biiGeorg Jung.
4
——4 —
—ED——
Priedrieheaha IIer Bitterwasner
Limonade gazeuse
in frischer Füllung empfiehlt
8. Scherpf.
Feine Gardinenhalter
n verschiedenen Sorten und
nuswabl einbfiehlt —
J Johann Gehl, Drechsler.

7*1 *
ν In der nn :
Heusorchen Brauerei-
heute Samstag, den 1. Mai
botal⸗ u. Instrumental⸗

XXEV
der Geschwister Fries und dem Violinisten
hübinger. — —

Anfang 7, Vhr. —*

Sin nalest volländtees
—
Scloüer⸗Werkzeug
st zu verkaufen. 7
9Ho sagt die Expedition ds. Bl
—
Sonnden3. Vainue
Kegelbahn -GEröffnung
nit Musik und Lagerbier per Schove
—B — ———
. veJot rann.

ren
sum Añstrich fertiqe bet
8 Scheryuf.
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        Holzversteigerung
NMontang den 10. Mai nächsthin, deg Mi
V tags um 12 Uhr werden im Schulhauf
Die. Miiglieder der Ersatzkommission (Art. 49 des Wehrverfassungsgesetzes) für ee 8 de
Ersanbezrt Zwweibrücken werden sich zum Zwecke der Aushebung der Alters achen Siamme 4 —— —
llafse 48 J V —8 S
am Montag den 20. Mai J. J. und die A folgenden Tage. —V 7 d* *
jedesmal Morgens von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von 3 Uhr an να I bicte Stamm 2 ui An me
inm Frucht hall⸗Saale zu Zweibrucken zu2 fichten Sparren. ,
hersammeln, um die nach Art. 54 des Wehrverfassungsgesetßes vorgeschriebenen Geschäfte! 17 ichen Wa nerstangeh —9— ul 2. af
porzunehmen, und zwar wird — a gnerstangen I, un ntl.
L.am Montag den 10. Mai J. J. die Bescheidung der eingelaufenen Gesuche 38 huchen Scheitholz1 uhg —
von Wehrpflichtigen um gonzliche oder zeitweise Befreiung von der Wehrpflicht, oder umn “ weiches ι
Aussetzung der Einreihung, sowie die Feststellung der Bezirksliste durch⸗ Streichung⸗ der Zu hu * Slange pruget! na :
Unwürdigen, der freiwillig dienenden und der gänzlich ader nach Art. 8. und resp. 12 lom at ser —* vuß * — ——
des Wehrverfassungsgesetzez zeitweise Befreiten * —— a134 33.3 d ——
am Dienstag. Mittwoch und Dounerstag. den An. 3 7.8 chen ————— aspe —*
und 13. Mai J. J. die Vessung und koͤrherliche Untersuchung der auf der Bezirkslifiel e I Pragenenn ip n und
Verbliebenen und dig Beschlußfasfung. hierüüher. endich. 77 1IoOo buchen —
83. am Freitag den 14. Mai Il. J. die. Loosung stattfindenmn äF Saumuch⸗ golzer sind! mit dem Vuch
Indem man dies gemäß Art. 33 des Wehrverfassungsgesetzes und . 2401 der staben Hbegeignenn. vugt—
Vollzugs-Vorschriften vom 22. Juni 1868 Kreis Amtsblatt von 1868 Nr. 61) zur sla * Liqner- a
Algemeinen Kenniniß bringt, ergeht hiermit au sümmtliche Wehrpflichtigen Ensheim den 28. April 1869.
der Altersklasse 1848, mit Ausnahme der bereits freiwillig dienenden die 37 ö. Das Bürgermeisteramtt i
forderung, sich in der nachbezeichneten Reihenfolge jedesmal. Morgens um 8 Uhr inpu meter Kele ĩn Adjumnkt.““c .
Nachnittagẽ um 3Uhr puünkilich im Fruchthall Sahte hiesiger Stadt einzufinden. — n gee
Am ersten Tage (Montag deu 10. Mai) haben blos diejenigen Wehr⸗ —29
aflichtigen' zu erscheinen, welche. um gänzliche. ober zeitweise Befreiung von der Wehr- Sonntag den 2. Mai
oflicht oder um einstweilige Aussehung der Einreihung (des. Dienstesantritts) nach⸗ w* UIarmionĩe
zesucht haben; u i 7
am zweiten Tage (Dienstag den 11. Mai) sämmtliche Wehrpflichtigen ʒ,, duurch die W
früherer Altersklassen und von der qufgerufenen Altersklasse 1843 noch diejenigen s t. Im gberiter Ber gikarpelte
Weyrpflichtigen, deren Familiennamene imnt den Buchstaben Aubis Heinschließlich 35 J vei. gutem F 8 2 J
m dritten Tage (Mittwoch den I2MNati) der⸗ etwa wirdleltende Ji. 4. g. 67.p 7.
Nest vom / vorhergehenden · Lage · nnd . hußerdem diefenigen Wehrpflichtigen, detein Fum lienm A α: να L
zamen uit den Buchstaben Jhbis Neinfhülefich beginmenet
utnnam vierten Zage (Donnerstag den 13 Man) der eiwa verbleibende
Reffvom vorhergehenden Tage und zugleich diejenigen Wehrpflichtigen. deren Familien—
inen mit den Buwitaben Seubis inche Ibetginnen. und ndlich J—
bin am fünften Tage Freitag den I0 Mai) alte diej migen Wehrpflichtigen
sowohl aus den früheren Aitersklasser mie aus dere aufgernfenen Allerskinfse 18648 welche
vedor quitzlich noch zeitweise vonder Wehrpyticht vefreit und weder gämrziich· vder· zeitlich
untauglich woch unwürdiqeerktärt worden sind. VVV
Dieienigen Wehrvilichtigen welche ohne genügende Entschuldigung (worüber
der Artibel 39 des Wehrverfassuugsgesetzes Aufschluß gibt) bei dem Ersatzgeschäfte
nicht erscheinen oder sich vor Beeudigung desselben eigenmächtig entfernen sollten,
paben ihre Verurtheilung wegen Ungehorsams auf Grund des Art. 76 Abfs. 2 des
Wehrverfaffnngsgeset ex an Geld bis zu 150 it. oder mit Arrest bis zu A2 Taqen
n aewiitien —
Z weibereüche neg den 3. Apri 1869. vI
— —— 34 ——7—
Koͤn iut Bude rx. Be
7T —

Bekanntmachung und Aufforderung
Die Aushebung der Wehrpflichtigen der Altersklafse 1848 6 eirefe.

* ö 1 2
War fiest
Sonntag den· 2. Mat in Bulhe sta wmel
aun: an auf dem F —
Ien Tivoli, ια
—
Sonnina. den 2. Mai““ 5
SiI.
st An fa ng. *324. Ahr· 5
Ein fra bt 24 fr 5
ι bet L. Wee—

—
fer O

— *3
177

RAuf allen Ausstellungen haben die J
6637—
Brucfst Bonboingo
der Hoflieferanten Frz. Spllwerku. Sohne in Koͤln *
über ähnliche Fahrilatg, als Syrupe, Extracte. Pastillen, .
Pasten u sageda * dabougetragsen Lin KReweis — —— —5
aß diefen Gausmtinet · det unbeding.e Vorzuga gebührt. Frucht⸗, Brod⸗ ¶Flelfche e. P⸗ eise
Baßfelbe über der ganzen Continen verbreulet findet. der Siadt Homburae ven 28 apiu.
ich VOrhimwond 14 kr. in St. Ingbert bei Conditor· G. Rickel, und Weizen 3fn 31 e Vj. F
J. J Greweniain Frieskacteol dei Fr. Anurederis. —E —— — Spelz 3 Il. A Ltro Geeste,
T),— ——————. — ie de
edi eee e 7.— 4 —VD— fl. 14kr., Erbsen — fl. A t. Lartoj⸗
* Rohes Pis — — — ——— ——
i 22 ir. ditto 2Mor ie r
efern in größeren und lleineren Parthieen qus ihten Fellern billigst. —— 8* S ztuue Aer
Bei Wagenladungen oder“ regelmäßigen Bezügeh·entsdrechende reisetniaßigung. *. lbsleschtree nweesh
Landau, den 15. April 1869. ——— itete tr. Schideinefleisch 1Iw Bintes 34 tr.
αοα αοσαα ni er Pfunde mnν ,“
Redaction. Druck und, Veriag vonF 7 St. Inabert. 76 ——
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        F *5 — 325J

70 7736 JJ r—41 6
—

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n e ι —R 40 c1 2 .
70 — *7 — n u — 2 *i 53 43 17 * * 8
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P 7—— J 32 p CC ö ιι. C p
—— J 27 ——* LSV
4 —2
der St. Fnaberter Anzéeig er (und das mit dem Hauptblalie verbundene Unterhaitungoͤblatt, mit der Diendtags⸗ Donnerstags · und Sonntags ·
dummer) erscheint wöchentlich vae vm ale Dilonstag, Deonen ex z0hzeSramstag und Sonnstag. Abonemenisvreis iwvierteljahrig 40 Krat vder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Geile Blatischeist oder deren Rain berechrertet.
suer. 69. ꝛi· w i F ip n I869.
3 — α
ee Deutschlande ee i ————— welche etwa e en
nchen, den 29. April. Nachdem der —A— gen Jein danen offen har kiegt hier ein Verbrecher vor.
mued e eeatzßßß
ing der Eisenbahnanschlüsse in den dveiderseiligen Rheinprodinzen ein Bedenkengegen die eden Sterben denn nochnicht
ehr auch bon großh. hessischer⸗ Seite ratiftcirt worden ist, ha enug fragte cr Oder wissen die Fahrer
n e de he. u Darustade der Austausch der bett. Ratificati ede allzuatoßte Mugtenunsengung wie sie bei der sichern Leitum
Meddn Pihen dei Heinisterbrcsdenten va Dalwigt. und dem mned · Volocipᷣde nöthig ist, bei elcher“ alle Mustelpartien einer
Hayerischen Gesandten Frhrn. v. Thüngen stattgefunden Ueberanstrenqung ünkerliegen, nicht nur wicht ene Hoperrgohe
Zum bayerischen Generalconsul in St. Petersburgz wurdl er Mißstel Lunde des Herzens vetursachen. sondern —
zer doctige Banquier E. M. Mayer ernannt. aeeee deren Gesolge quftreten. derulassen Ann?
ran Apris DiePost7 bezeichnet es als den Desteteich densendet die dueisten Geldschrante —32
Biunsch der Regierung daß das Zollpärtament noch im Laufe des Die Spoͤtter sagen weil es se selbst nicht braucht. Nach Noslantino⸗
Noncts Mai zusammentrete und höchstens hier Wochen zusammenbleibe pel alleimn snd wotg Werthheim in Wieri 4000 Geldschränke ver⸗
Hie die „Kreeuzzeitung“ meldet,“ sind über den Beginti des Boͤlk⸗ — wetden FJ
arlameuts noch keine Bestimmungen getroffen 44 63 n d oen. Aus der Rihe bon Wigan wird efne Lohlenz
Nnuen da sune ig yrubde⸗ Ex —— a Grußlichkeit ihret een
na Belgien ·.. ν drr wn Wii woth diteriei,nine wenig zurückbleiht· Di
lig bußern ugt 312 Apuiftu Neber die Demolir'ng“ der Zeche Highbrooks: hat in den letzten bier Jahren eins raurigt
——— J q ——— die e e e Zeruhmthein erlangi es ist diefelbe,?in —
hanze durch die Kunst befestigte Festungsfronte ist ih der über hundert Bergleute durch einen Fehler an det Manhinerie
Ddemolirung begriffen, die Redouten und Conulicewflieem in gehrere Jage lang eingelerkert waren und im Jahre 1866 drei⸗
ie Luft, die Waälle werden: ubgetragen: undecdie! Gräben nus⸗ ʒig Personen in Folger auter Erblosiom das Veben —
Fer —2*8 Trotz) der ungewöhnlichenVorsichtsmußzregeln, .welche 8Bon den
n Eigenthinnern Mietcer und Evpantz zur Verhütung der Wiederkehr
* eines uͤhnlichen Pugllchs angewasidt purden, verbreitete sich Frei—
tag Morgen vdle traurige Kuͤnde, daß in einem Schachte derselben
Zeche Feuer ausgebrochen sei, Eine. dichte Volssmengt jand sich
um Eingange des Schachtes ein und die Anfregung war, unge⸗
Jeuer, da sich 70 Vergleute innerhaiß desselben hefanden. Nahezu
30 wurden indessen gerettet und etwa 15 wurden schrecklich ver⸗
xannt oder' halb erstickt zu Tage. gefördert. Achtundzwanzig
deichen warben zu Tage gcot und in einen Schuppen nieder⸗
jelegt.n Nur wenige konnten dei gräßlichen Brandwunden wegen
sofort identiticirt werden; so viel steht jedoch fest, daß mehrere
Familien schwere Verluste zu beklagen haben. So befinden sich
3 Mitglieder einer Familie (Vater, Bruder und 3. Söhne) unter
den Todten. Das Unglück ist wahrscheinlich in Folge einer
zeabsichti ten Lossprengung entstanden.
Das Kabinet des Präsidenten Grant zeichnet sich durch.
eine politische Einigkeit und seine, religiöse Mannigfaltigkeit aus,
o daß das amerikanische Ministerium in dieser Hinsicht wahr—
cheinlich einzig in seinero Art ist. Generalanwalt Hoar und Fi⸗—
ranzminister Boutwell sind nümlich Unitarier; Staatssekretär Fish
gehört der bischöflichen Kirche an; der Minister des Innern, Corx,
st ein Swedenborgianer; Marineminister Borie ein Katholik
—D
und der General⸗Postmeister Creßwell chesuchte lüberhaupt keine
Kirche. Die Mitglieder von Vrinn Fanie Inn Menadsen
and der Präsident gehört dieser Gemeinde zwad nicht fetber am
vohnt, aber doch fast regelmaͤßig ihrem· Gottesdienste bei.“ V
—Der berühmte amerikanische Speculaut“ Barnum, dessen
zroßes Museum 'vor einiger Zeit abbrannte, scheint doch selbst nicht
Phebramnt zu sein Seine Agenten haben für ihn in Siuen
hei Noaiheim· in Oberhessen eine Goldquehle ent deckte!n ern esen?
ind;, Elisabeth Fallzenrerst 62/2 Jahre alt⸗ 4. Fuße groß —3
Pfund schwer. Batnum hat dies? kolossale Mädchen- undderen
Bater voin 1. Januar 1870 ab auf die Dauer, von 3Jahreu
zngagiri, um die schaulustigen Yankee's in Amerika damit auszu⸗
heuten, und zahlt hiefür jaͤhrlich 50, 000-Dollaxs. Laut' Contcact
ist die nanze Summe von 150,000 Dollars bereite nem
Bankhaufe, in Frankfurt a. M. deponirt.. P.
7Bei der Insel Andros (Westindien) ist dehr Zuee eine; 150
Pfund schwer feingearbeitete Messingkanone ducch Taucher aus gro⸗
zer Meeresliefe zu Tage geförderk worden; dieselbe gehürte-einemn-
vor' mehr als 200 Jahren dort zu Grunde gegangenen Krieos-
ichiffe an

74
730*

131

J

Bermiscchte

— —— — —
pMäünchen, 27. April. Wie — mitgetheilt, werden

Sier Landwehrofficiere und die Officiorsadspiranten der Liniem
Infanlerie in bestimmten Landwehrbataillonen ernannt und stehen
n Bezug auf ihre Verwendung im Falle der Mobilisirung und
er groͤßeren Uebungen zur dienstlichen Verfügung, desjenigen In⸗
anterie· Regiments, zu dessen Ersatzbezirk das treffende Landwehr—
Zataillon gehört. Dem 4. Infanterie⸗Regiment ist das 29.,30
zJandwehrbataillon (Landau⸗Speyers und dein 8. Jnfanterie⸗Regi⸗
eut das 81. und 32. Landwehrbataillon (Kaiserslautern, Zwei⸗
rücken) zugewiesen. r
PGeifenheim, 27. April. Gestern hat auf dem Schlosse
Johannisberg die Versteigernng der v. Metternich'schen Weine vom
Jahrgange 1868 stal gefunden. 17 ganze Stückfässer wurden ein⸗
eln zu dem Preise von 900 bis 1930 fl. zugeschlagen, während
26 einzelne halbe Stückfässer mit 1000 bis 2750 fl. bezahlt
vurden Der Gesammtertrag der Versteigerung. dieses kostbaren
Rebensaftes, der wohl seine Vorgänger eines halben Jahrhünderts

an Feinheit übertrifft, beläuft sich auf circa 60,000 fl. «N,
pDüsseldorf, den 25. April. In vergangener Nacht
zaben ernstliche Excesse in Gladbach stattgefunden. Die Veranlas-⸗
ung lag in der Aufloͤsung kiner Versammtung von Lassallianern
ʒei Anwesenheit des sogen“. Praͤstdenten Fritz Mende. Die Poli—
eibeamten wurden mit Steinen, Biergläsxrye und dergleichen ge⸗
vorfen und dann im Local cernirt, das Local wurde demolirt und
in Gendarme durch Messerstiche schwer verwundet. Der Polizei—
Fommissar, der in Folge der qufwiegekuden Reden des Mende
ie Versammlung gaufgeloöͤst hatte, wurde mit Biergläsern fast über—
chütteln blieb aber unversehrb; der⸗Oberbürgermoister erhielt einen
Ziegelstein auf die Brust, der Landrath un —
u verwunden. Die Zahl der wegen der. Gladbacher! Excesse Ver⸗
zafteten und gefänglich hier eingebrachten Individuen ist bereits
muf 10 gestliegen. Erst um 40 Uhr- Morgens gelang es, den Ra—
delsgführer · Mende zu · derhaften, und ddem Oberprokurator vorzu⸗
ühren. Auf heute ist eine neue angekündigt, auf
dem Gebiete der Gemeinde Odenkirrhen Die Gendarmerie der be⸗
nachbarlen Kreise ist zusammengezogen; und« Militär ist her Tn⸗
ignirt, um bei Erneuͤerungen don Unrühen sofort einzuschreiten.
kin Comuissär der Regierung, der Untersuchungsrichter und der

Ztaatsprokurator sind an Ort und Stelle. J

f In Schwarzenfels (Gei Bruckenau) wurde beim Graben
ines Scheumenfundamenis eine vernagelte Trube mit drei Leichen
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        BZokanntmachung.
Dle Wahl dh Wand hzahd heewnheh igthehenn J
Die Stadt Et*Jůgbert * nach dom Resuilale der Ahten, un ee 7 vorgenommenen Vollszählum Nine
Gesanmmtbebölkerung bon 78 15 Eeelen, und hat deshalb bei den demnächst stattfindenden Landtags-Urwahlen 16 Wablmänner
zu wählen.
Zur Vornahme dieser Wahlen, welche mittelst Allerhöchster Entschließung vom 19. l. M. auf
— να Mittwoch den 12. Mai L.J.. u ν * wn dera weet 4
sesigesetzt worden sind hat die unterf. Behörde, die Stadt St. Ingbert in drei Wahlbezirke eingetheilt, wie folgt ινν
Der J. Wahlbezirk umfaßt, das ganze erste Stadidiertel von Haus Nr. 1 bis Nr. 19424 einschließlich; ferner das ganze
weite Stadtviertel von Haus Nr. 1 bis Haus Rr. 2041, einschließsich, und hat bei einer Bevblkerung von 3069. Seelen
t Wahlmänner zu wählen. ι —
Als Wahlort für diesen J. Wahlbezirk ist das Stadthaus bestimmi...
Der II. Wahlbezirk umfaßt das ganze vierte Stadtviertel von Haus Nr. 1 bis Haus Nr. 172 einschließlich; ferner die
St. Ingberter-Grube, Rußhütte, Sulzbacher Glashütte Scheoß Elsterstein, Seifensiederei, Obermühle und Schürer“ Zügelhütte, und
hat hej. einer Bevblkerung don 2488 Seelen fünf Wahlmanner u wählen.
n Als Wahlort sür diesen II. Wahlbezirt ist der Oeerhauser'sche Saal hestimmt.. —
Der III. Wahlbezirk unmfaßt das ganze dritte Slaͤdtviertel bon Haus Nr. J bis Haus Nr. 114 einshließlich; ferner das
ganze Ss. Ingberter Eisenwerk von Haus Nr. 1 bis Haus Nr. 61 einschließlich, und der Sitzweiler Hof, und hatbei einer
Bevoͤllerung bon 2258 Seelen fünf Wahlmaänner zu wählen, eee D
LAls Wahlort für diesen III. Wahlbezirk ist das neue Schulhaus bestimmut c.. 54
— 6Zu Wahlcommissären wurden ernann!::: e pee
kur den J. Wahlbezirk der l. Bergmeiser Anton Bockhardzz
für den II. Wohlbezirk der k. Landrichter Carl Kieffer,/ gneh u ea i b ,
für den III. Wahlbezirk der l. Notär Heinrich Maria Horn. ü 35
AIndem dies andurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, ergeht zugleich an die sämmtlichen Wähler der Stadt
St. Ingbert die Aufforderung, sich zur Vornahme der Bahla aaannn 7
Mittwoch den 12. Mai nächsthin Morgens um 8s Ub
in dem bezeichneten Wahllokale ihres Bezirks einzufinden. WW r r
Artikel 5 des Gesetzes vom 4. Juni 1848 über die Wahl der Landtagsabgeordneten:
„Activ wahlfähig ist jeder Staats bürger Nr. 3 Tit. IV der Verfassungsurkunde)?undfeder volljährige Staats⸗
Angehörige, welcher dem Staate eine direcke Steuer Grund⸗, Gewerbe, Häuser⸗, Einkommen- oder Kapilalrenten⸗ Steuer)
eutrichtet, insoferne er nicht wegen Verbrechen, oder des Verqehens der Falschung, des Betrugs, des Diebstahls, oder der Unter—
achlagung verurtbeilt worden ist. .34 e.
P X. Attikel6 desselben Gefetze ————
n .Als Wahlmann kann jeder bayerische Staatsbürger (Rr. 8 Tu. IV der Verfafsungzurkunde) gewühlt werden, so⸗
ferne er das 265. Lebensjahr⸗zuruüdgelegte und die übrigen Eigenschaften des Art. 5 für sich hai.“
Nr. 35Tit. Nder Versassunga urtungg 775 —
Dos baherische Staatsbürgerrecht wird durch das Indigenat Staais Angehoͤrigkeit dedingl und geht mit demielben
verloren
J Nebst dent Indigenat, welches entweder durch die Geburt! oder durch die Naturalisation eiworben wird, wird zur Aus⸗
übling' ges Staotsbürger -Rechies noch erfordert: * — —!—
3. die gesetzliche Volljährigkeit, ear*
b. (die Ausaͤssigkeit im Nönigreiche, entweder durch den Besitz besteuerter Gründe, Renten oder Rechte,“ odet durch
9 9— e J die Ausübung, besteuerter Gewe; be oder durch den Eintritt in ein oͤffentliches Amt“
e ee ANaͤe 4 des Wahlgeseßes vom 4. Juni 1846.
aNur Derjenige wird zur Wahl zugelassen, welcher Lrweislich den Verfassungseid abgeleistet hat.“ .85
bzorne e Arrtikel 14 desselben Gesetzes: —
Activ wahlberechtigt ist Jeder nach seiner vor der Wahl abzugebenden Erklarung in dem Bezirke, wo er sein Domizil
hat vder mit Grundbesitz anfässig ist. * J —— —
„Als Wahlmann kann Jeder in dem Urwahl⸗ oder Gemeindebezirke seines Wohnsitzes, oder wo er mit Grundbesitz ansassig
„ist. gewählt werden.“ ee —— J
Zweibrücken, den 29. April 180883..—
6 —— w* — 5. 28 — 8 *
——— Königl Bayer. Bezirksamt;
t , Lrei azretyeen I

PEreismedaille Paris 1867.

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2233 —— 6 3383. 5 *223 *5* —955 5
2133 358— — 553 273
2118 568623 88. 33 —3 33 23233 533* 3238 5
553325 55* 5432325 2333353 3—— 233*
* — * 5 —V— — —2— 773
12223 — — 2 43 * 84. 15433355375 285 853
5535 7 — ee — ——⏑— — 7 28 35722 —72 —34

2*
25
***

—⸗
22
E 22 2 23228 6353——2
F3 33—3 8
3
— * 223 —— *2* * *
2*5* v 2 F 2 2 —A
253 3. 28 2 s 2.7 *c5c8S 3323 88
—— *2* * — * J
335* 5535 752 23 ——33533 622 ——— 328 28
2 5 2 —— — — S23
z85 c 3.8 5* —2 3532. 28832
—A ———— — —x 32522. 3 — —— —2 *
—— 52385.. 232 3 7327
—7R5 5 —e — —2 506 2 — — 8 8 —
38 338 — —33 — 3328
28383334 3338 55 333 63.3 355357
333338
— 2— — 83253 53 — ——
357 ün J —— 32* 2337 53 2 2
E823BR 57 —2 — — 277
2 5.72 23 0 *25 52 5323835 * 23 77 —
228 25—323 — 22. 5. T 2323 23528—55—
5 5 5323755 2 24*5 528
AS 3 3 55 8——5 535 7—5 52
Eö 3 3 2 35224338 322 325 ,—
—3 —— —33333 2
— 2* * 8* 2 *— —5 — 4— — — *
5385 728223 s*5353538323 8 3 27
535832 — 78 222. *3 52 2
5258 — — 2 *2 — —32235528
z; 3— 5387 335 2 3233332382 *2 2273
—s 5253* — —— 852
22.* 3535 —35 —3 332 22822 3
5a3 233 32335 —
S. 2 3 252358 — 2582 55. 32 c2
2 22. —— —⏑ — 3 —28557*
— ——55—2 . 2 58 5 *
27332 5——435 ⁊

E.——
—2 3 22 z —7.
722. 52222 2538537 4
* 37 — — — *c2
8 * 7 7 — — 2 33 2 75 2255 2.8 3
2* 8 53
A 222 385335 —53388— 2
2* 8573 3233535 —— 7
23323838323887 53 3575 221377 35
4 3832333*553385 58
77 — 3 — 8 2. 2 5282*

* B22 — 285. 52 2323 525382 28
253 333823 5832 524225* —z53 2323
* 2522 JT22. — 55253 —2 225 73.

22 * —5 387 *2
230*2335*7 25332533337 335 33 335
3843 — 3 533
8322362 522723237 — 225. 20 53
22 536 573235378—26 —— —— 58388
* 2 — 37— 7. 252 W * —— —
22 e * —ãe——— EkS *
J———— 2388—332383 353388 35833
723783 335 —855887827 28388533
5 5 832 2823 2282 28
335333* 523853 z583
⸗ 28 — * — 2.8 2238
—A — 3 * 232* 22. 57*
5333532 —28323— 333. 7* 5
2 28 233
3 535 98 286 *23 6 ——
281 23 *228 5 2.2 3* * —
353 88 S 222223
— — 3277. 2
* 5353538372 533233 7
⸗ 323285 — 8 —X
* * * 2 — ———— 82.
— 82 — 252.2 F * —A —
* 5 2553 23553 233.3 5
— 8 2
2238 33533

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2 — — 325 — 3
753 83235 3 82
23225 — —— — 2 3286 2
— —8 * * 3
28 7233733 2.3 19228 22324
288987 23252 53 2332233 3534
—A 25* * 285303 233 25322
—R 233353833 7235
58 *5 ————————— 53333335 5 686373
2
5*5*8 728953 6* 5* 38 5 2 — *,2 —A — To
* 124 * —— ** — 2 2 22
2 *23 22 2 22 —338 —
3 7 J ü⸗*3
7 7 37 525553332 —5— 5235358 223 2
2 * — *8 — 2* 95 23 2 —2*
——— 23583 2 35 — — 2 232
— ——— * — — —— 8
— *25333333 25587 55338535537
—35 3* 28
2 * * —— 28 * 2
— —— 7 3* * 238 38523 —A
2338353 23 352538 —333 423733233
4** 8 388 2233 5325 2333
22—335 837 27353 3533
33335 7 3257 3523853
3533226 —A— »573836—25 —A
72288323.5 — 2532.7 3 * 93 24 40
2535258 227 22372 — 8
* —8 * — * 2 3 * D * ——
7 52523 — 5335 5237 53
2 — 2* 27 * 2227. 2. 3 2
525275 7 ——— 90 —
235355 7* 253333 33 8
21358236 2 55353 332 7
—— 83. 2220 * — —
55 62 ———— 255353 ——
3353 * 277 z2 22635
225333 27555 D27
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        — ng e er nzeiger.
9 —
danst Jnab —* her Anzeig eer (und das mit dem Hauptblaite verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
Juumer) erscheint wöchentlich vi er mal: Dienstag, Donexr stag, Samstag' und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift vder deren Raum berechnet.
— —⸗ — — — — —

Deutschland. 33 Grundlage abgeschlossen worden? Belgien verbleibt das volle
München, 30. Ahbril. Die neueste Nummer des Pasto- Besitzrecht auf die „Grand Lurembourg“ — und die Luüttich—
calblattes der Erzdidcese München-Freising enthält unker der Limburger Bahn, aber es überlägt der Ostbahn, Compagnie ein
lleberschrift Ein Predigtthema“ eine Ordre an den Klerus, welche Recht der Benutzung jene, beiden Linien. Es liegt nun der ge—
demselben zur Pflicht macht, die wahlberechtigten Staatsbürger nischten Commission ob, die Details dieser Üebereinkunft zu—
von der Kanzel herabß über ihre Wahlrechte und Wahlpflichten cegulirenn.
zu belehren. Als Muster solcher Predigten wird eine vom Main- Corresbondenzen⸗ welche aus Madrid in Paris eingetroffen
er⸗Rischof etteler in vorigen⸗FJahre in Freiburg gehaltene ind, erwähnen des ziemlich abenteuerlichen Gerüchtes eines
ind durch den Druck verbeitele Predigt empfohlen. Zun Wahl- Staatsstreiches, den Prim, und Serrano in Pottitgal auszuführen
ditationen, die gußerhalb der Kirche zul ässiig sind, soll die zedächten, um die iberische Union unter dem Herzoge von Mont-
suche nicht benützt werden. 5 pensier zur Thatsache zu machen. Dies hieße geradezu zwei an
Moainsch enc I. Mai. Minifterialraih Dr. v. Weis und für sich beinahe unüberwindliche Schwierigleiten zu einer ein—
bekanntlich ein Pfälzer) ist wegen seines Verdienstes um das Zu⸗ zigen vereinigen, um sie leichter bewältigen zu können
tandekommen des neuen Civilprocesses mit dem Ritterkreuz des Paris, 1. Mai. Die LTelegrapheuverbindung zwischen
haherischen Kronordens decorirt worden. Frankreich und Spanien ist seit gestern auf beiden Linien unter—
— Von der nunmehr verkündigten Civilproceßordnung wer- drochen. — „La France“ dementirt das Gerücht von einer rus—
xen nahezu 23,000 Erxeniplare gedruͤckt, welche theils als Veilagen sischen Depesche, gerichtet gegen die das Indigenat der Griechen
um Gesetzblatt ausgegeben; theiis als Separat Exemplare ver⸗ in der-Türkei betreffenden Maßregeln der Pforte. Das Blatt
auft und verwendet werden. Die Justizbehörden werden vom ügt hinzu, es würde darin eine flagrante Verletzung wiederholter
Justizministerium mit den zum dienstlichen Bedarf noͤlhigen Exem- Erklärungen Rußkands liegen, welches seit der Conferenz nicht
Jaren versorgt. Den allgemeinen Verschleiß der Ausgabe hat die aufgehört habe mit den Mächten im Orient einig zu gehen.
ꝛl. Postanstalt, und. können. daher Bestellurgen auf dieselbenn
xi allen Postexpeditionen gemacht werden. Die Civilproceßorde — »*
ung erscheint in 2 Hälften, von denen die erste m systematische 2 Brogramm
nhaltsübersicht und den vollständigen Text des Gesetzbuches ent— 3 6 —J— ———
nt uict volleudet n Dige 35 de v— I aufgestellt von einer Anzahl patriotischer Männer in Rürnberg,
anfassendes alphabetisches Sachregister bringen, welches im Justiz⸗ czugh der Neuwahl von Abgeordneten·
ainisterium angefertigt und nach angemessener weiterer Frisi⸗ F IL. Wir erstreben die deutsche Einheit durch den bundes—
ischeinung wird.Der Gesammtpreis beider Lieferuugen wird *3 Anschluß I Fordoens arp
ich auf 1fs. 30 kr. berechnen. Das Einführungsgesetz wird zu⸗ꝙ gl b du en me in deeeen Landesangelegenheiten
nächst in der gewöhnlichen Form im Gesetzblatt publicirt werden,! wir mit allen gesetzlichen Mittern für die freiheitliche Ent
nann aber auch noch in einer Separat⸗Oclav⸗-Ausgabe erscheinen, wickelung im Sinne democratischer Selbstregierung wirken.
belche sich genau der Ausgabe des Gesetzbuches anschließt und III. Wir fordern daher insͤbesoudere geleiches, direckes, all⸗
—
— pflichten aller Klassen der Vevölkerung, gleiche Besteuerung, Be—⸗
In Fuͤrth hat der democratische Arbeiterderein, Zukunf te eitigung der Schranken, welche der freien Entfaltung der Presse
cklärt, sich in so lange an keiner Laudtagswahl zu betheiligen, und des Vereinslebens noch entgegenstehen, Beseitigung oder
ls nicht allgemeines directes Wahlrecht eingeführt sei, indem venigstens gänzliche Umgestaltung der Reichsrathskammer, Weiter-
r bei voller politischer Freiheit — die er als Folge davon dildung der Socialgesetze bezüglich der Autonomie der Gemeinden
xetrachtet. — die sociale Frage ihrer Lösung entgegengeführt ind der Freiheit des Individuums, durchgreifende Verbesserung
erden fönne. 9 der Geschäftsordnung unserer Kammer, um eine raschere Ge—
Landaͤru, 1Mai. Heute Vormittag haben 504 Pro schäftsbehandlung zu ermoöͤglichen, gründliche Reform des Land—
estamten über die Einführung der Communalschule abgestimmt kaths und, Districtsraths-Gesetzes, Mitwirkung von bürgerlichen
»03 Stimmen dafür, 1 dagegem; heute Nachmittag 486 Beifitzern (Schöffen) in allen Kivil-, Straf- und Verwältungs
dathotiten: 138dafür“ 8 dagegen; uünd am Mons treitigkeiten. Wir erachten Minderung der Militärlasten, ins—
ag werden die Isrra seljden, wie wir hören, e instimmig besondere durch Herabsetzung der Präsenzzeit u. s. w. dringend
efuür sane J—— geboten, und um letzteres Ziel durchgreifend zu erreichen, militä—
GEin östetreichischer Kuunstrief, f.) Um Süderisch turnerische Vorbildung der Jugend als unerläßlich. Tren—
eutschlands⸗Geldkruͤfte von Wien und Paujs abhängig' zu machen, nung des Staates von der Kirche, vollständige Gleichberechtigung
ie wirthschaftliche Selbststaändigkett Süddeutschlands zu untergraben, allet Religionsbekenntnisse und ihrer Augehörigen, Einführuug
„dllen die Banken des Credit mobilier zu Paris und Wien in der obligatorischen Civilehe. Selbstständigkeit der Schule von
München eine Filialbank errichten. Es, leuchtet ein, daß die eistlicher Aufsicht, unentgelttiher Boltsunterricht sind moth-⸗
dapitalisten Baherns, Württembergs u. s. w, welche diesem neuen vnendig, um uer Volk allseitig auf eine böhere Stufe der
sankinstitut ihr Geld anvertrauten, ihren Blick befiändig nach dem Bildung zu führen und die Fähigk eit zur Selbstbestimmung zu
Belter von Wien und Paris gerichtei, ihre Furcht und Hoffnung räftigen,
ediglich von dort abhängig gemacht haben würden. Im Fali IV. Die sociale Frage kann nur auf friedlichem Wege durch
ner politischen Krisis würden sie Alles aufbieten, damit die rhöhte Bildung und Selbstthätigkeit und die durch begründete
yerische Regierung es um Gottes willen nicht mit diesen beiden Fähigkeit zur Bildung von Genossenschaften zum Heile der Ar—
ßroßmächten derderbeze So, viel uns bekannt, hat jedoch der eiter gelöst werden, Dagegen halten wir die Anforderung der
vrsichtige und solide Sinn der bayerischen Finanzleute bisher Staatshilfe oder noch vielmehr die Forderung von Gemeinsam—
gedenken getragen, der Gründung der bezeichneten Bauk in Mün; eil der Producktiousmittel und der Capitalien im democratischen,
sen Vorschub zu leisten. 5 — in jedem anderen Staatswesen für verderblich und unaus—
47 24. führbar, der Verwirklichung der Interessen der Arbeiter Gefahr
Frankreich. »ringend; wir würden hierin den un der Freiheit, *
ndividuellen menschlichen Entwickelung, die Vernichtung der Culp
Wihn die Einführung eines unerträglichen Staatsdespotismus
rblicken.“

Paris, 30. April. Den. vom „Moniteur Universel“
ucezogenen Erkundigungen zufolge, wäre die Uebereinkunft, weiche
»er frauco-belgischen Differenz ein Ende gemacht hal, auf folgender
        <pb n="270" />
        St. Ingbert. Zu der am 12. d. stattfindenden Urwahl
verden als Wahlmänner empfohlen die Herren:.
Beck, Holzhändler. Kraemer, Gustav.
Bockhart, Bergmeister. draemer, Heinrich.
Dercum, Einnehmer. Dr. Krieger,
Eifler, Bahnhofverwalter. Kieffer, Landrichter.
Groß, Carl Bierbrauer. Kiefer Oscar.
Graffion, J. Adjunkt. Koch, Thomas, (Schnappbach.)
Greß, Bäcker u. Stadtrath. Lindemann, Oberfoörster.
Großart, Stadtrath. daur Michel, Gastwirth.
Bünther, Steiger. Siegwarth, Stadtrath.
deusser, Bierbrauer. —„chwarz Joh., Gastwirth.

Jung, Bäcker üc Wirih.
Sonn, Steiger.

Tock, Uhrmacher..
Woll, Peter Joseph, Kaufmann.
Mehrere Wähler.
Das Liberaue Bahleomtte in
Zweibrücken ladet alle Gleichgesinnten zu einer
Zefprechung über die bevorstehenden Abgeort
netenwahlen, auf nächsten Donnerstag den 6. d. M.
Reggen halb elf Uhr in dem kleinen Rathhaus

aale ein.

Des Himmelfahrtfestes wegen
erscheint am Donnerstag kein Blatt, und
wird die betreffende Nummer dafür mo r⸗
gen ausgegeben, wir bitten deßhalb die
Annoncen heute noch einsenden zu wollen.

Die Redaction.

Der Fruchttrarlt zu Zweibrücken

findet morgen, Mittwoch den 5. Mai statt.

Danksagung.
Für die am Montag Morgen statt⸗

gehabte zahlreiche Betheiligung bei
der Beerdigung unseres geliebten Gat⸗
ten, Vaters, Großvaters, Schwieger⸗
oaters und Bruders

Joh. Adam Peters,
welcher nach 10 wöchentlichem schmerz⸗
haftem Leiden, in einem Alter von
54 Jahren am Samstag Abend um
d Uhr verschied, sprechen wir hiermit
unsern tiefgefühlten Dank aus.
St. Ingbert 4. Mai 1869.

Die trauernden Angehörigen.

*
Hausversteigerung
zu St. Ingberter Grube
Schnappbach).

Montag, den 31. Mai 1869, Nachmit⸗
rags 2 Uhr, zu St. Ingberter Grube, im
nachbeschriebenen Wohnhause, läßt Herr
Peter Woll, Wirth allda, auf lang⸗
aͤhrige Zahlungstermine und unter sehr
zünstigen Bedingungen auf Eigenthum ver—
teigern:

Sein zu Schnappbach gelegenes zwei⸗
töckiges Wohnhaus mit Hintergebäude,
geräumigem Hofe, Felsenkeller und
sonstigen Zubehörden ·

Das Haus befindet sich im bestem Zu—
tande, liegt am frequentesten Theile der
Bemeinde und eignet sich zum Betriebe je⸗
den Geschäfts.

Bis zum Versteigerungstage kann das
daus auch aus freier Hand verkauft
werden. —

Näheres im concessionirten Geschäfts⸗
ind Consultations-Bureau von

F. Mentphaelinger
Anzeige.
Ich zeige hiermit an, daß meine
Bade⸗Anstalt
etzt wieder eröffnet ist und jeden Tag kalte
und warme Bäder zu haben sind.
Zu recht fleißigem Besuche ladet höflichst
in

Allerneueste Glücks-Offerte.
Has Spiel der Freihurger Stants-
Prúmiiem-O BIigationen ist von der
RKunigl. Baverischen Regierung
osstattet.
Gottes degen beiCohn
GrOSSAFEISCWiedeẽr M mit
Gennen bedeutend ver—
mehrte Oapitalien-Veéor—
IOOSUMmMS VOM tI her G/3 MII-

IXX

Die Verloosung garantirt und voll-
ziont die Staats-Rogierung.
Beginn der Diehung am 13. Mai dl. J.
VNur 4 THIE. oder 2 TIE. oder
xosatet ein vona Stante garantirtes
wirlliehes Origimal-Stanats-
Loos, (nicht. von den verbotenen Pro.
messen) aus meinem Debit und werden
diese wirkHehem Original-
sStants-Loose gegen frankirte
Linsendung des Betrages oder gegen
POStvorschiuss, selbst nach den
ent ferntestem Gegenden von mir
rersandt.

Fs werden nur Gewinne ge-
XXXX

Die Unaupt-Gewinne betragen:

2 mal 250, 0, 2 mal 130., 000,
mal 100, 00 0, 2 à 50, 00 0, 2 4
30, 000, 8 ä 25, 000, 4 4 20,000,
à 15000, 4 à ISZ., ooo, II. ooo0,
à 10, 000, 2 à SOo00, 6 à 6000,
7à Sooo, 4000, 28 à 3750, 14 4
3000, 105 4 2506, 105 à 2000, 64
I1S500, ILà 1200, 314 à 1000, 14 6
750, 477 à S00, 6 à 300, 355 4 250
219. à 200. 483100 à I50, 123, 117,
110, 100, 50, 80.

Gewinngelder und amtliehe
Ziehungssistem sende meinen Inte-
ressenten nach Entscheidung Prompit
ind versehwiegen.

Durch meine von besonderem
GIiel begunustigten Loose habe
meinon Interessenten berelts aein in
DPeutsehIand die allerhöehsten
Haupttresfser v.S00, ooo, 225, 000,
IS7P7SOũO,ISS2S5Oũ, ISñOOGOG, IZäGC000.
mehrmals 125, 000, mehrmals IXX
kurælieh sehon wieder das
zrosse Loos von 127, 000 und
iingst ain S. März schon wie-
der den allergrössten Hampi-
—VXXC'sAXDXDV—
Jæde BestéelIIung auf meine
UVOriginalI-Stants-Loose kann
D man der Bequemlichkeit halber auch
Oonhne Brief, einfnenh auf eine
— Jetæ übliche Postiarte
I T machen. Dieses kostet gleichzeitig
— bedeutend wenigér Porto
—als Possstrorschusa.

laz. Sams. Cohnin Hamburs.
Bank- und Wechselgeschäft.

Bekanntmachung.
Für diejenigen activ Wahlberechtigten,
velche sich an der Wahl der Landtags⸗
ibgeordneten betheiligen wollen, aber den
Verfassungseid noch nicht geleistet haben,
verden die Tage Freitag den 7. Sams—
ag den 8. und Montag den 10. Mai
üchsthin, jedesmal Morgens um 9 Uhr
zestimmt, an welchen Tagen die Ableistung
es Verfassungseides auf dem Bürgermeister⸗
amtslocale stattfinden kann.
St. Ingbert den 1. Mai 1866.
Das Bürgermeisteramt:
Graffion, Adjunct.

6

Polizeiliche
V

Bekanntmachung.

Montag den 10. Mai nächsthin des
Nachmittags von 225 Uhr im Stadt—
hause dahier wird durch den Bezirksthier—
arzt die ordentliche Visitation der Hunde
porgenommen.

Zu dieser Besichtigung sind sämmtliche
Hunde mit Ausnahme jener, welche das
Alter von 3 Monaten noch nicht erreicht
jaben, rechtzeitig vorzuführen.

Wer Hunde dieser Visitation entzieht oder
nicht rechtzeitig unterstellt, wird nach Art.
142 Ziff. 1 des Polizeistrafgesetzbuches an
weld bis zu 10 fl. gestraft.

St. Ingbert den 28. April 1869.

Der k. Polizeicomissär:
Bruch.

Joh Grewenig jun.
Belfarben
zum Anstrich fertig bei
H. Scherpf.
Eine Schenkamme wird zu sofortigem
Eintritt gesucht.

Wo? saat die Exp. ds. Bl.
sssoda lersewasser,
Friedriehshaller Bitterwasser
Limmonade gazeuse
in frischer Füllung empfiehlt

H. Scherpf.
Im Hause des Herrn Ehrlich in der
Anterstadt ist ein Logis oder auch das
ganze Haus zu vermiethen durch—

Wessphälinger.

— —
Im Hause der Herren Gebrüder
Döur ist das bisher von Herrn Scherpf
ewohnte Logis zu vermiethen durch
Westphae linger.

prima dohweizerkas,
Mainzer Handkäge
n vorzüglicher Qualität bei
H. Scher pẽ
Nwamon, Druc uͤnd venag von F X VDeme gin St. Ing

Bei Eduard BZernasco, Bäcker,
tönnen jeden Tag 30 bis 40 Schoppen
Milch abgegeben werden.

mm · —-
—
        <pb n="271" />
        2253.32&amp; * 2 2
—— 22 222 823 2 252 2 J
7. z3—535 8— 2535 2.8 — 222 2
38333 —85 383 25 5335 s3 3355 555655
5 — 3 — 2 *. 2 Z — —5 * 8 5* —“.. 25 8
538 53353 2533 3* 5. 55755 —33 375 ——
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2525—8* — — 58:** 23 2 —38 —

T5 2 * — 353* —*533 .* Z3

2553 2385 3833333 *535 223 537

*i⸗ — 777 2 —A 2 5 2* —

— 223 22 —AA 2223 *25 —A — 51
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—2. 523 25 557 23235 —— — 233 7

25 223323383357 353533z355 5535753
5222.2 J *2. 2553. 2 5. 2

835 2538 e

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2322 26 — 15:. 2 2,55 * 3*2.522 5

8 2 88 3 *352 327 355555
52582 — 525225 — 2 53235 — 3*7 682.33 —53255
—*2.338 —53553233232* 208 37 3 22* ———

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5 23853609 772572 85258— 553 — —

— 2 5 5*2227 2433 —3* —— —A
3 25 55 53333 —— 52552 877 23588; S
—— * — 73 2. — — 27. 253. 233233 27
3 838373433 3833233338— 83*
* — —— — —73725 2 ——
*3 35 g 55372
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38 — *3 2333387

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2355 323883—352233 — 0 2—

32 3028 S32. — —8 *933257
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28 e 22 * 5 * 25 38*
2385522 —5 —523. * — —— ——
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblait, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

zunimer) erscheint wochentlich vi er mal: Dienstag, Donnmerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
128 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. J

Nr. 71. Mittwoch, den 3. Mai. — 1869.
*7
ee ieeie Deutschland. — 9
München, 1. Mai. Dem Erfinder des nach ihm be—
nannten, und jetzt bei der gesammten Infanterie des bayerischen
dJeeres zur Einführung kommenden Werder⸗Gewehres wurde in
inerkennung seiner hervorraggenden Leistung das Rilterkreuz des
Berdienstordens vom hl. Michael verliehen.
— München, AMai. Zu der morgen in Paris begin⸗
jenden Conferenz von Delegirten des süddeuisch-franzöfischen
zisenbahnverbandes ist Generaldirectionsassesssr. Mathaus als
Bertreter der bayerischen Staatseisenbahnen Labgereist. — Den
wischen Bahern und Frankreich geschlossene Vertrag wird das
norgen erscheinende Regierungsblatt veröffentlichen. Derselbe
estimmt, daß die beiden Staaten diejenigen ihrer Angehörigen,
velche auf dem Gebiete des andern Staates Forst-, Feld⸗,
Fischereis oder Jagdftevel im Vergehens- oder Kebertretungsgrade
egangen haben, in derselben Weise und Lunter Anwendung der—
esben gesetzlichen Bestimmungen gerichtlich verfolgt werden,
vie wenn diese. Frehvel im eigenen Lande;, begangen worden
vären. 2. —
Berlun, 1. Mai. Aus Wien wird den Hamb. Nachr.
elegraphirt: .„Einem mehrfach beglaubigien Gerüchte zufolge
oll das eben batant gewordene achte Infanterie-Regiment dem«
Rönig von Italien derliehen werden.
Berlin, 8. Mal. Eine unter dem Vorsitz des Abgeord,
Dr. Schweitzer gestern stattgehabte, etwa 8000 Mann starke
Arbeiterversammlung faßte folgende Resolutionze, Der norddeutsche
skeichstag hat durch seine bisherigen Verhandlungen; und Beschlüsse
zezeigt, daß er * dorwiegend aus Vertreterne der reactionären
Staatsmacht und der Capitalherrschaft besteht. Von einer solchen
Bersammlung hat das arbeitende Volk nichts zu erwarten. Es
st Pflicht der Arbeiter, in Zukunft eigene Candidaten der Arbeiter
zurchzusetzen, um dadurch thatkräftige Vertreter politischer und
ocialer Freiheit in den Reichsstag zu bringen.“ Die Debatte war
eine sehr lebhafte, namentlich gegen die Nationalliberalen und
nuch gegen die Fortschrittspartei gerichtete, verlief jedoch ohne Stör⸗
ing, obgleich Schultzianer und Lassallianer in großer Zahl vertreten
varen, so zeigten sie sich doch in Betreff der Lohnfrage einig.
Frankreich.
Paris, 1. Mai. Wie hier bestimmt versichert wird, liegt
)er Reise Benedetti's der Zweck zu Grunde, eine dem Frieden
zünstige internationale Manifestation, die in einer Zusammenkunft
der Herrscher von Frankreich, Preußen und Oesterreich bestehen
oll, zu Stande zu briugen.

Paris, 2. Mai. Der „Temps“ meint, aus dem Proto⸗
oll in der französisch-belgischen Angelegenheit gehe deutlich hervor,
»aß über den Grund der zwischen beiden Regierungen existirenden
differenz das Einverständniß nichts weniger als hergestellt sei.
hon beiden Seiten seien allerdings Zugeständnisse gemacht worden,
ie sich aber mehr äauf die Form als auf das Wesen der Sache
yeziehen.
Mußland.

Petersburg, 2. Mai. Der Admiral Mensschikoff ist

jestorben.
— —Vermischtes. J

7 Speyer, 30. April. Die hier längst erwarteten tür—⸗
ischen Kanonenboote werden nun ohne Zweifel nächstens an
inserer Stadt vorüberkouiumen. Aus Mühlhausen, 27.
April, schreibt näimlich der in Straßburg erscheinende „Impartial
zu Rhin“: Gestorn morgen zog ein hier seltenes Schauspiel am
Zuai des Bassins die Blicke der Vorübergehenden an. Zwei
Schraubendampfer fuhren mit großer Geschwindigkeit auf dem
Fanal und legten am Zollgebäude an. Sie kommen von Bor-⸗
)eaux und sind für den Dienst der türkischen Zollbehörden be—

stinmt. Sie gehen nach Straßburg, von da abwärts und durch
den Donau Main Canal in die Donau.
Zweibrüchen, J. Mai. Der tkommende 6. Juni
wird für unsere Stadt ein Festtag werden. An diesem Tage wird
hier ein Gausfängerfest abgehalten, welches über 400 Sänger aus
allen Theilen der westlichen Pfalz vereinigen wird. Die Vereine
von Pirmasens. Homburg, Hornbach, Blieskastel, Irheim, Auer—⸗

»ach, Bubenhaufen, Ernstweiler, Webenheim, Mimbach ꝛc. haben
hre Theilnahme zugesagt. Das Programm' wird nächstens be—
annt gegeben werden, aus welchem wir nur erwähnen, daß der
Schmidt'jche Park als Festplatz bestimmt ist, in welchem Nachmit—
ags die Gesammtchöre, während die Specialchöre und schließlich
Reunion Abends im Tivoli stattfinden. —

A. Pirmusens, 27. April. Am verflossenen Samstag
24) Morgenz 8 Uhr wurde der Staatswald bei Ludwigswinke—
District. „kleine Höchst') an drei Enden angezündet. Am näm—
lichen Tage Mittags von 1. Uhr bis Abends brannte auf dem
sog. Schwärzstuhl (bei Kaltenbach) im Staatswalde eine Fläche
von 30— 40 Tagw. junger Buchenwald nieder. Man vermuthet,
der Brand sei durch boshafte Hand angelegt und werden eiferigst
Recherchen gepflogen.

7 GEin Wasservelociped) hat der ArchitektSch. in Braun⸗
schweig erfunden. Dasselbe besteht aus einem Eisstuhl, dessen
igentlicher Schlitten aus zwei wasserdichten, leichten Blechröhren
esteht; während diese Röhren den Fahrenden selbstverständlich über
Wasser halten, bewirkt dieser auf dem Stuhle sitzend, durch das
vor demselben befindliche Tretwerk die Rotation einer am hinteren
Ende des Fahrzeuges im Wasser befindlichen Schraube (ähnlich wie bei
dampffchiffen) und durch diese die Fortbewegung.

7 Die Linie des Grafen Tilly, des bekannten Gegners
Hustav Adolph's im 80jährigen Kriege, ist nun erloschen durch
den Tod des Grafen Eduard August von Tserclas Tilly, im
johen Alter von 853 Jahren. Er war Kammerherr des Königs
von Hosland.

Paris. Die tonangebenden Damen (ie) hier beab⸗
ächtigen eine Coiffure einzuführen, welche nicht wenig Aufsehen
nachen wird, nämlich die Perrücke; nicht eine still bescheidene
»der verborgene, die dem heuchlerishen Geschlechte der falschen
Thignons angehört, sondern, alle Täuschung verschmähend, eine
kühne, wahre Perrücke, deren Wülste bis auf die Schultern nieder⸗
allen und dort durch Bänderknoten geschmückt sind. Auf dem
Zanzen ruht ein kleiner Dreimaster, wie ihn die petits abbés
»es 18. Jahrhunderts trugen. Auch ist nicht zu vergessen, daß
die Perrücke leicht überpudert ist. Kurz, eine Coiffure, deren
Erlindung mit Recht an den Namen Pompadour erinnert.
7New-York. Eine neue Art des Straßenraubes schil—
dert ein amerikanisches Blatt in Folgendem: George Mehner,
ein sogenannter „grüner“ Deutscher ging Abends durch die East
Houstonstratze. Es war dunkel und die Straßen wenig belebt,
nur hinter George kam ein Trupp junger Leute, welche nach dem
dlange einer Ziehharmonika marschirten. Sie holten den nichts
Arges ahnenden Deutschen ein, und ehe er sichs versah, war er
u Boden geworfen, seiner Uhr und Kette, sowie seiner Baar—⸗
chaft beraubt. Dazu spielte der Bursche: „Ach ich bin so
nüde, ach ich bin so matt, möchte gerne schlafen gehen ꝛc.“ Ein
Bolizeibeamter stand ganz in der Nähe, dachte aber, weil er die
Musik hörte, die jungen Leute hätten nur einen Scherz zusammen.
Dasselbe dachten auch wahrscheinlich mehrere Leute, die während
ꝛes musikalischen Straßenraubes vorübergingen. —

7 Die „Staatsztg.“ von Tenesse schreibt: „Namentlich
in der Baukunst hat sich deutsches Genie in Amerika Geltung
verschafft. Albert Fim ist berühmkt durch seine eisernen Brücken.
in Modell derselben ist die Nasheville-Edgefield Eisenbahnbrücke
ind ein Riefenwerk nach demselben Modell geht so eben der
Vollendung in Louisville entgegen, woselbst es den »Ohio nach
        <pb n="274" />
        Jeffersonville überspannen soll. Ein Schmabe, Namens Guenterle
jat ein Riesentunell erdacht und erbaut, der Chicago mit frischem
Wasser versorgt, und jetzt istz derselbe Mann damit beschäftigt
die Stadt —— die Kreuz und quer zu unterminiren und
mit unterirdischen⸗Verkehrswegen zur versehen, da der Verlehr über
die Erde so ungemein durch die unzählichen Schiffskanale gehemmt
wird. Die Hängebrücke üher den Niagara würde von einem
Deutschen erbaut. In unserm Stagte gehen jetzt zwei wichtige
Fisenbahnstrecken der Vollendung entgegen; beide unter deutschen
Baumeistern. Fritz Hellner, ein Schleswig-⸗Holsteiner, baut den
Hutington⸗Zweig der nordwestlichen Eisenbahn und Major Fal⸗
ronet, Schweizer, baut die südwestliche Eisenbahn von Minville
aus bis an die Staatsgrenze. Wahrlich fehlt es den Deutschen
n Amerika nicht an großen Triumpher über die Eingebornen ünd
Eingewanderten aus anderen Ländern.“

Dendelsbank in München (Capital 12 Millionen, erste Einmission
2 Millionen Gulden) zur öffentlichen Subscription aufqelegt.
Nach den Analysen des brühmten Chemikers M. Payen
zähli die Cacao-Pflanze zu den nahrhaftesten Producten der Erde.
Dieser Gelehrte sagt, daß eine gute Tasse Bouillon von Rind
leisch 28 Gramm Nährstoff enthalte, während sich in einer Tasse
mit Milch zubereiteter reiner Chocolade 188 Gramm nährende
Bestandtheile vorfänden. J

Nach einem englischen Blatte hätte eine ärztliche Untersuch—
ung der Chocoladen 70 verschiedener Fabriken von London und
Paris eine Verfälschung der Waare in 39 derselben erwiesen,
ein gewiß trauriges“ Resultat! Da auch in Deutschland “ine
nverfälschte Chocolade zur Seltenheit geworden ist, so verdieni
esonders hervorgehoben zu werden, daß sämmtliche Eacao—
Präparate des Hauses Franz Stollwerck &amp; Söhne
in Köln als durchaus frei von jeder Beimischung garantirt
ind nud wegen dieser Eigenschaft von den Aerzten vielseitig
empfohlen werden. I

In den haupljächlichsten Geschäften Deutschlands find dief⸗
Chocoladen vorräthig.

Volkswirthichaft, Handel und Vertehr.
Fränkfurta. M., 1. Mai. Am 4. Mai werden bei
A. Reinach dahier fl. 500,000' Actien der neuen baher ischen
F
*
Holzversteigerung
zu Eusheim.
Montag den 10. Mai nächsthin, des Mit⸗
ags um 12 Uhr werden im Schulhause
dahier nachbeschriebene Holzsortimente der
Bemeinde öffentlich versteiger.
1eichen Stämme 4. u. 5. Kl.
ß buchen 2.u. 8. Kl..
3 fichte 44. Kl.—
birken Stamm 2. Kl.
20 fichten Sparren.
17 eichen Wagnerstangen 18u. 2. Al.
—11 buchen
382/ Kl. buchen Scheitholz 1. u. 2. Kl.
1373, weiches
Al. buchen Stangenprügel.
Zu/ä Kl. Astholzprügel.
15 wu. eichen Krappen.
20 eichen, kiefern, bixken, aspen und
ahorn Prügell.
00 buchen Neisetrwellen.
Sämmtliche Hölzex sind mit dem Buch—
taben B bezeignett.
Ensheim denn28.5 April 1868008
Das Buͤrgermeisteramte
Peter Klein Adjunkt.

Kllerneueste HGlücks-Offerte.

Has Spiel der Prciburger Stants-

Prâ mien-⸗Ohligationenm ist von der

lunigl. Bnyerisehen Regierung

zostattet. — J F
Gottos doegen bei Cohn.

—EELCCOA
GeInnen bedeutend ver-
mmehrte Capitalien-Ver—

IG OSUBS VO UBer G MII-

— IXXX
Die Verloosung garantirt und voll-
zient dis Staats-Regierung.
Zeginn der Ziehung am 13. Mai d. J.
Nur A THhIr. oder 2 ThIr. oder
1ThI˖..
kostet ein vorn Staute garantirtes
wirlliehes Origiual- Stante-
LOoS, (nicht von den verbotenen Pro-
nessen) aus meinem Debit und verden
diese wirkliehen Original-
stants-Louose gegen sfrumieirte
insendung des Betr nges oder gegen
POStvrorSenα, selbet nach den
entsferntestenm Gegendeen von mu

rersandt. —

Es werden nur Gewinune —X
o. ”5

Dio Hampt-Gewinne betragen: 5
mal 250, 00 0, 2 mal 150, 00 0.
—lI100, 000, 2 50, 000 24
30, 000. 8 a 25., 000, 4 46000
à 15000, 4 4 12. o000, II, o00,
à 10, -00, 2 à 8S000, 6 4 6000,.
17 à Sooo, 4000, 28 à 38750, 14 4
3000, 105 â 2500, 105 4 2000, 6 à
1500, 11 4 1200, 814 à I000, 14 4
750, 477 4 500, 6 à 300, 33554 250
219, Eο, 483IOα à 150, 125, 117,
IIO, 100, 50, 830..

Gewinngelder und —XWRLLX
Fiehunugslisten sende meinen Inte⸗
ressenten nach Entscheidung Promipi
und verschwiegen.

Durch meinmne von XXE
PIinexk begunstigten LoOose habe
neinen Interessenten bereits IISin imn
Penutschland die alIernä ,,,ν
Haunpttreffer v.Soo. ooo, 225, 000.
1I87500, 152500. ISOGOG, 130000.
mehrmals I25, o00, mehrmale Ioo, ooo,
kürrlieh schon wieder das
zrosse Loos von 127, 000 und
ngst am S. Mäürz sehon wieg-
der denm aergrössten IInumpt-
Pæwinn in München αιt.
FJde Beste Iung auf meine
Original-Stanis-Lod ose fann
-T man der Bequemlichkeit halber auch

onhnnse Brief, einsach auf eine
djeta übliche XXXX&amp;
— machen, PDieses kostet gleichzeitig
bedenutend weniger Porto
,ils Postvorsehuss.
402z. dams. Oohnin amburg.
Bank- und Wechselgoschäft.

Im Hause der Herren Gebrüder
Dörr ist das bisher von Herrn Scherpf
bewohnte Logis zu vermiethen durch

Westphaelinger.
Soda &amp;æ Selterswasser,
Friedriehshallerx Bätterwascer
Lüm omnmacle gazeuve
in frischer Füllung empfiehlt

H. Scherpf.

Gemüsesetzlinge
in allenn Sorten empsiehlt
Gäriner Dietz.
OEIfarhen
S. Scherpf.
Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ re. Preise
der Stadt Zweibrücken h. 3. Mai.
Weizen 5 fl. 41 kr., Korn 4 fl. 80 kr.
Gerste Areihige, — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige, 4 fl. 40 kr. Spelz 4 fl. — kr.
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel — fl.
— kr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafer
1fl. 20 kr. Erbsen — fl. — kr. Wicken
bufl. — kr, Kartoffein 48 kr. Heu 2 fl.
bkr. Stroh 1fl. 50 kr. per Zentner.
Weißbrad 124 Kilogr. 16 kr. Kornhrod—
3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr, 15 kr.
»itto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 kr. 1 Paar Weck 9 Loih 2 fr. Rind⸗
leisch J. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 kr.
dalbfleisch 12 kr. Hammälfleisch 14 tr.
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 6ekr. per Liter, Butter 34 kr.
ber Pfund.

— — —
Montag den 10. Mai nächsthin, des
Morgens 9 Uhr zu Blieskastel im
Stadthause, lassen Mosses Levi Wittwe
ind Kinder von da, jetzt in Kreuznach,
hre sämmtliche Wiesen und Kle—äcker
Blieskasteler, Blickweiler, Bullweiler-⸗Weck⸗
inger und Breitfurther Bannes, euthaltend
an Wiesen etwa 14 Tagw. 78 Dez, und
an Kleeäckern etwa 13 Tagw,. 89 Dez,
äffentlich für die diesjährige Ernte auf
Zahltermin verpachtten.

Blieskastel, den 3. Mai 18090.

Wiest, kgl. Notar.

— — —
Im Hause des Herrn Ehrlich in der
Unterstadt ist ein Logis oder auch das
ganze Haus zu vermiethen durch

Franukfurter Börse
vom 3. Mai 1869,
Geldsorten.
Preußische Kassenscheine.. 1 447/8.- 45
Preußische Friedrichddrr.9 57
Pistolen....9314830
dolländische 10 fli⸗Stücke. 9 34-356
Ducaten.... 3386 238
20Francs⸗Stücke .... 331—32
ẽnglische Souvereigns 115458
vold per Zollpfund fein .. —
Lochhaltiges Silber per Follpfuand — —
Dollars in Gold 2 28-29

Wessphälinger.
Prima Sohweizerkas,
Mainzer Handkase
in vorzüglicher Qualität bei

S. Scherpf.
Medaction, Druck und Verlag von F. X. Demeß in St. Ingbert.
        <pb n="275" />
        — C
3 3BB238 *
— A * 3
———— 55383523
— 533 3 —35235 525 35 — —338
— — 2 5* 5 8888338 8:8
5835 —A 57 —A ——220 —8
—z333583 * 538 —5235 — — —323 52
z35835 —6353385 815 * z5503 538238 — 32*
—A 75——35 38 8222 52 388 538 723 5555 233* — 8 534
—A —A— 52553 * 3 S .8 2235 — ———— * 5853 * —8 * 52
25535* 232333823 328* — 8732 ——3230*
535 5 550 —2—5 2582 5 — 55 5* 338 —
35— 558 P 55— B27* S 2 328 333733355 52 — 2285
8 322 55 DNR 22 55 3 — —A 328 A —35 — 555
7558 333328* — 533288 —— **
—A —— 32 * 8 25
552 523538 —855.2 2558 — ——— 35 333—353537
3 8 * * — 353—25825 Va 72463335— 2 328 28.5
—A 52 —8 2 —25 555382 — 2B8* 258*
5 — 222 —35553535 —— 2 — 2 *57 25 8288 532
* 28 —8 32 — 23 —5 555 5232 z883———7 * 522 —A : 8
2533 33355 —A — 8883837 —268 33835
—A 23355 35563 223587 5233
2528582 — 50 — —8 »7 —5z322 * 25—68 2 33 5258*
* 8. — 2 — —— 85 2228* 55235 2 2* * 8 335—
33 38833 3833 —
—x58 7 — 2828 538 —— 2.3 *24 5353525 — ——— 3322533
3588 2 * 588. 535 —52 383852538
2288 z52 5 —A — 8 *552 28 2232888 ce7c 585
——— 238 2 s28 — — *2859* * 2
55 35 —25 2 87820 368 —252 2 22 8
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83583— 533z335—8
7— — 835 5.*2523 5555
255 3 6 23 8—427 8 *8
222 5.2 S2 53 * 8 —— —
5 3— — —333 5.325 —
2833 3358 265828 835.58
*22 — 2255 53833 53.*3 * 3
— 72 2 *5 2 2523 — 2 333 5 2. 73
———— *3. 537 527 23 3588 S
s29527 — — ——2232—* 232
2 2 27278 5 ———— 25 *2 2 24 — *
285 7237** 535 53 26 —3 **
525 —7 * 3 — 22 2 *5: 2 —
5382335995 5
3*88 ——
*2— 5838673 *2333.4582.3
— 53 —333 538735
* * —* — * *
27.3*23 5355 *582 252
— — *—2. 2 2 2
.5 3** 5855 ẽe
* *258 7.5* — 8
228* — —— 525575* — —— 2 2 23
75 5555535 — —5—32 585 753
55835 558 222 c28825 2 —X

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        St. Ingberler ZNnzeiger.

der St. Ingherter Anzéiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unlerhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Donnerttags- und Sonntags-

kummer) erscheint wöchentlich vi er mal: Dienstag, Donnerstag, Samztag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Suͤbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— —— — — — e rG— — —
ꝓ—
—
Deutschland. FF

Dienstesnachrichten.
Dem Gerichtsboten Friedrich Tenner in Bergzabern ist
jestattet worden, den geprüften Gerichttzbotencandidaten Leonhard
Dürimg aus Grünstadt als stellvertretenden Gehilfen anzuneh⸗
nen und dem letzteren vorläufig auf die Dauer eines halben Jah—
'es die Befugniße eingeräumt worden, die Amtsverrichtungen eines
Serichtsboten selbstständig auszuüben. — Der Lehrer Friedrich
Danunrer von Hinzweiler ist zum Lehrrr an der prot. Schule
ju Lautersheim, der israel. Lehrer Jacob Eisemann in Blies—
astel zum Lehrer an der israel. Schule daselbst in definitiver
kigenschaft, der Schulverweser Martin Fischer von Alsenz zum
dehrer an der prot. Schule zu Kleinsteinhausen, der Schulver—
veser Jacob Engel von Kuhardt zum Schulverweser an der
akh. Schule zu Zeiskam und der Schulverweser Jacob Lutz in
ẽnsthal zum Schulverweser an der kath. Schule zu Speyerdorf
rnannt worden. J
Berlhin,3. Mai. Zur allgemeinen deutschen Lehrerver⸗
ammlung erwartet man hier ca. 83000 Lehrer, von denen etwa
32500 freies oder im Preise ermäßigtes Logis beanspruchen.
Frankfurt, 4. Mai. Die von dem Staate Preußen
in die ehemals freie Stadt Frankfurt in Folge des Receßab⸗
chlusses zo zahlenden 83 Millionen wurden gestern durch die hie—
ige Kreiskasse ausbezahlt. Die Regierung leistete die Zahlung
n preußischen 4/2 proc. Obligationen, die mehrere Kisten füllten.
Wieen, 1. Mai. Grofe Sensation erregt hier das Ver—
chwinden von 20 Mill. Gulden, welche von den Offizieren als
Jeiraths⸗Cautionen hinterlegt worden sind. Die Gesuche bereits
ensionirter Offiziere um Rückzahlung dieser Cautionen sind nach
»er österreichischen „Wehrzeitung vom Kriegsministerium abschlägig
»eschieden worden weil man nicht wisse, woher die betreffenden
Summen zu nehmen sind. Die Cautionen sind nicht mehr vor—
handen und sollen bereits im Jahre 1859 zu Staaiszweden ver—
ausgabt sein! Wenngleich, sagt die „N. f. P.“, die Angelegen⸗
jeit nur den Machthabern von 1859 zur Laft fällt, so ist es
doch ganz unbegreiflich, wie keiner der Kriegsminister seit 1839
zavon gewußt, oder warum keiner, wenn er davon gewußt haben
ollte, der Budgetcommission des Reichsrathes oder spätet den De—
egationen die Anzeige davon gemacht hat. Vollends uͤnbegreiflich
ist es aber, woher die Zinsen der eingelegten Cautionen und die
Kapitalsrückzahlungen an die Erben vrtstorbener Offiziers-Wittwen
bestritten worden sind, da doch alljährlich hierzu nahe an 2 Mil—
liionen erforderlich waren und ein derlei Posten weder im Budget
des Kriegs⸗-, noch in jenem des Finanzministeriums vorkommt.
Frankreich.

München, 3. Mai. „Die Aufklärungen des österreichischen

HFeneralstabswerkes,“ schreibt die ‚Bay. Landesztg.“, „bilden noch

as Thema der Besprechung in allen Blättern. Je nach dem

Ztandpunkte derselben wird daraus Verrath Preußens, Verrath

Desterreichs an Deutschland gelesen, wird herausgelesen, daß Preu⸗

zen oder daß Oesterreich in seiner Politik und deren Mitteln die

Hebote der Moralität weniger im Auge hat. Wir halten den

ztreit für einen ziemlich müßigen. Die Depeschen, welche der

sterreichische Generalstab veröffentlicht hat, sind nicht die Ge—

chichte,, sie sind ein Blatt und noch dazu ein kleines Blatt in

erselben. Sie lehren, daß der Egoismus unter schönem Deck—

nantel 1866 die Triebfeder Preußens war, sie lehren es jeden,

er es nicht schon längst aus der Geschichte weiß. Es war nicht

inders in den Zeiten, auf die jeder Preuße mit Stolz zurüchsieht,

inter der Regierung Friedrichs des Großen, nicht anders zur Zeit

ꝛes Baseler Friedens, nicht anders zur Zeit des Wiener Kongres⸗

es, als die Sachsen schon das Opfer des gewaltigen preußischen

Ippetits werden sollte. Nicht minder aber haben Preußens An—

jänger Recht, wenn sie Oesterreich den gleichen Vorwurf machen.

Wie oft hat Oesterreich die Hand nach Bayern ausgestreckt, wie

denig deutsch war seine Haltung seit 1865 in der schleswig-holl⸗

sein'schen Sache! Was Wunder also, daß es 1866 trotz des

zündnisses daraß dachte, für das Verlorene sich an Bayern zu

ntschädigen, daß es jetzt uns die Schuld aufladen will dafür,

aß es seiner eigenen Schwäche erlegen ist und uns mit in das

Unglück hineingezogen hat. Die Mittel der Politik hielten aber

vou jeher auf Seite Preußens so wenig den Prüfstein der Moral

ius, als auf Seite Oesterreichs. Die vom österreichischen Gene—⸗

alstab veröffentlichten Depeschen sagen uns also nichts Neues, sie

zestätigen nur das Alte. auf's Neue. Was ist aber die Lehre

es Ganzen für Bayern? Eine sehr einfache. Es ist Thorheit,

uuf die dentschen, auf die uneigennützigen Bestrebungen eines der

ßroßstaten zu rechnen. Bayern muß seine eigenen Interessen im

luge behalten, und dies wird ihm dadurch erleichtert, daß seine

ind die deutschen Interressen in Eines zusammenfallen. Oester⸗

eich würde Bayern verschlingen, wenn es könnte; Preußen thäte

3 nicht minder. Die deutschen Interessen führen uns aber dazu,

iie Allianzverträge mit Preußen zu halten und mit allen Kräften!

u erfüllen, wenn Preußen vom Auslande angegriffen wird. Da⸗

ei haben wir aber alle Ursache, die Augen offen ju halten undi

insere eigenen Interessen zu wahren, sollten siee vvn Preußen be⸗

roht werden.

Bethlens diplomatische Wochenschrift antwortete mit dem

anzen Gewicht gerechter Entrüstung auf einen Artikel eines of⸗

ciösen österreichischen Blattes, welches unter der Ueberschrift Paxis, 2. Mai. Nächsten Donnerstag oder Freitag
Ein menschenscheuer König“ einen schamlosen Angriff auf den erscheint eine Brochüre, worin die Exkönigin Isabella ihr Recht
koͤnig von Bayern gemacht hatte, folgender Maßen: ', Eine ganze uuf den spanischen Thron aufrecht erhält und zugleich ankündigt,
„chaar von Juͤtriganten und Agenten der verschiedensten Regie- daß ie geneigt ist, die Verfassung, welche die Cortes zu votiren.
ungen umlagern den bayerischen Hof. Kein Mittel wird gescheut,‚ m Begriffe stehen, anzunehmen. Von einer Abdankung zu
imn den König zu einer Action gegen Norddeutschland zu dewegen Bunsten ihres Sohnes oder einer Fufion mit der Partei“ Don
ind hiedurch dem Antagonismus zwischen Norde und Süddeutsch- —8 will die Königin nichts wissen.

ind neue Nahrung zu geben. Der König vou Bayern ist einer! Paris, 3. Mai. Heute erschien zum ersten Male das
er aufgeklärtesten und edelsten Monarchen in Deutschland. Er teue Journal „Rapell“. Dasselbe wird von den beiden Söhnen
düberzeugt, daß die Einigun g Deutschlaud s Viktor Hugo's, von Paul Maurice, Vacquien und Rochefort
u T8 d kommen wird; er will sein Volkenicht' redigirt. Der Straßenverkauf ist ihm untersagt. —
Aem erkzeng der Erfürsten gebrauchen lassen und
ccht baherisches Blut und Geld der — einzelner 3 England
nwopfern. Der König von Bayern sitzt in der Mitte des Wespen⸗ London, 5. Mai. Im englischen Unterhause gab der
czes. Was kann er anders thun, als sich möglichst abschließen? Schntzkanzler Lowe auf eine Aufrage die gesammten Kriegskosten
ts zu verwundern, wenn Angesichts der Intriguen des Exfür- des abessynischen Feldzuges auf 8.775,000 Pf. Sterl. an

en und der Nachbarstaaten ihn ein Ekel vor diefem veerätheri⸗ li
hen, antideutschen Treiben erfaßt? Der König verschließt 7 Italien.
8 auch den fürstlichen agents provocateurs. Er ist ein edler
Nann, der sein Volk in keinen Bruderkrieg hinneintreiben will

ud den mächtigsten Intriquen stoischen Gleichmuth entgegensetzt.

Privatnachrich ten aus Florenz entnimmt die N. Fr. Pr.,
wan dort in der That von einem bevorstehenden Besuche
sönigs Victor Emanuel am Wiener Hofe sprach, daß abe
        <pb n="278" />
        Glashütte“ in Witten, Bruder des Herrn Hahne, Faktor in der
Vopelius'schen Glashütte in Sulzbach, wurde vom König von
Preußen zum Commerzienrath ernannt.“ Gewiß eine anerkennende
Auszeignung, indem Herr Carl Hahne früher dem Arbeiterslande
Madrid, 4. Mai. Der „Imparcial“ hält die Nachricht angehört hatt. —
von einer Ministerkrisis für verfrüht. Sobald über die Frage x Friedrich Sch üntz aus Mainz, ehemaliges Mitglied des
der künftigen Regierungsform abgeftimmt sei, werde Serrano die ?eutschen Parlaments, ist vom Präsidenten Grant zum nordameri—
Personenfrage aufwerfen; dann erst werde die Neubildung des lanischen Consul in Rotterdam ernannt worden.
Fabinets nothwendig werden, sowohl wenn man sich über die F Köhn, 209. April. Gestern wurde hier eine 84jährige
Person des künftigen Regenien verftändigt habe, als im Fall der Jungfrau einem circa 74jährigen Wittwer angetraut, dem
Zildung eines aus 8 oder 5 Personen bestehenden Direc- Jassenboten eines hiesigen Bank-⸗Instituts, der nächstens sein
driums. 30jähriges Dienstjubiläum feiern wird. Dieses seltene Bündniß
Madrid, 5. Mai. Der „Imparcial“ dementirt das Ge⸗- oll, so erklärt wenigstens die Braut, seinen Ursprung in einer
rücht über die Candidatur des Prinzeu von Hohenzollern Zeit haben, die 836 Jahre hinter uns liegt. Damals nämlich has
ind eine Ministerkrisis. Er fügi hinzu, Aenderungen im Mini- die Braut als Dienstmädchen ihrem jetzigen Gemahl eine Last
terium würden nicht statifinden vor der Abstimmung über die Form heben helfen und dafür scherzweise die Verheißung erhalten, daß
der Regirung. — In der Cortessitzung erklärt auf eine von i sie seine zweite Frau werden solle. Die Worte „alte Liebe rostet
Fem Republikaner Capbevila gegen die katolische Kirche und nicht?“ hätten sich glänzend bewahrheitet.
‚ie Religion überhaupt gehaltene Rede To pete, er habe sich nitht FBerlin. Um der wachsenden Noth um neue steuerbare
im der Revolution betheiligt, um jetzt die Religion in Frage stellen Objecte in etwa abzuhelfen, empfehlen „Die Junggesellen der
u lassen, und werde keiuen Antrag gegen das Christenthum, von Berliner Wespen“ eine „Besteuerung des Familienglücks.“ Da—
velcher Seite derselbe auch kommen möge, dulden. Ein Antrag, Jach würde eine Wiegen-Steuer, eine Steuer für den ersten
rn. Capdevila einen Verweis zu ertheuen, wurde jedoch mit 118 Papa- oder Mama⸗Ruf, eine Höschen ⸗Steuer ꝛc. erhoben und
egeu 20 Stimmen abgelehnt, wobei eine Rede Echegarayhs für mitunter gern entrichtet werden. Vom Spielwerk blieben übrigens
Religionsfreiheit und eine solche Castelars für Trenung der Kirche die Bleisoldaten steuerfrei, da fie zur Volkserziehung beitragen.
»om Staate lebhaften Beifall fanden. F EEinfaches nad probates Mittel zur Verminderung der
Aus Madrid wied gemeldet, daß Hr. Montamar von Maikäfer). Jeder Lehrer benütze die herrlichen Maimorgen und
der Regirung mit einer Mission nach Paris und Florenz betraut ühre seine Schultkinder hinaus in's Freie, lasse sie Hecken nnd
ei bei welcher es sich wahrscheinlich darum handle, dem Herzog Bäumchen schütteln, bie Maikäfer zusammenlesen und sie ihren
jon Aosta den spanischen Thron anzubieten. Ein Corrrespondent kltern zur Bertilgung heimbringen. In der Pfalz sind ca.
Fer „Allg. Ztg.“ citirt das Wort, das ein republikanisches Cor⸗ 100, 000 Schullinder, wenn Jedes nur 20 Käfer fängt, so bringt
esmitglied zu Serrano gesprochen: „Wir können die Republik ein Streifzug 2 Millionen Käfer ein.
nicht machen, aber Ihr könnt auch die Monarchie nicht zu 7 Ein eigenthümliches Unglück widerfuhr am 18. April dem
Stande bringen.“ Das sei im Hinblick auf den Endpunkt die Bremser auf der Posener Eisenbahn, Wittmaun hinter Lissa.
dage der Cortes und der Executive, und der schwere Punkt an Er wollte während des Fahrens die Kette, welche die Wagen an⸗
hrem Horizont. zinander hält und die sich ver muthlich gelockert hatte, wieder be—
Der Correspondent hält dafür, daß die Mäunner, welche in estigen, wobei er herabstürzte. Er vermochte sich jedoch noch an
Spanien gegenwärtig an der Spitze siehen, „welche man seit der Kette anzuhalten und wurde auf diese Weise noch eine Streile
mner langen Reihe von Jahren bald in diesem, bald in jenem wa eine halbe Meile, schwebend weiter befördert; als aber seine
holitischen Lager traf, welche man bald Verschwörungen nieder- kräfte nachließen, welche die Todesangst nach lange genug gestählt.
werfen, bald selbst soiche anzetteln, bald Empörer bestrafen, bald nußte er die Kette loslassen und ftürzte vollends herab worauf
elbst die Fahne der Empörer entfalten sah, nicht geeignet seien, ämmtliche dreizehn Wagen über ihn hinweg gingen. Wie durch
die Wiedergeburt Spaniens zu dewirken. Dazu bedürfe es Män- in Wunder ist er aber ohne schwere Verletzungen davon gekom⸗
jer oder doch eines Mannes, der mit stählerner Festigkeit jene nen und seine Beschädigungen bestehen nur in einer Abquelschung
eltene Reinheit und Größe des Characters verbinde, deren neu⸗ der Zehen des rechten Fußes, des Mittelfingers der rechten Hand,
belebender Hauch bis in die tieffte Tiefe des Volksgeistes greift, einer etwa drei Zoll langen Wunde am linken Oberarme uund
ras Gute, welches darin schlummert, wedtt und aus der innigen in einer Quetschung der linken Hüfte.
Berbindung mit der neu erwachenden Natiqn die Kraft schöpft, F, In Leipzig Joll demnächst eine aus ganz Deutschland
die für eine so große Aufgabe genügt. u beschickende jüdische Synode tagen, welche über Reformen des
Zu Bur o ist ein Maler, in dessen Atelier die Polizei bei rultus berathen wird. Die österreichischen Gemeinden haben ihre
eiuer Haussugung das Portrait Don Carlos: mit dem Königs- Theilnahme zugesagt. —.
nantel bekleidet, vorfand, weil er nichts aussagen wollte, in t. Am 1. und 2. Mai fiel in Herrmannstadt unun⸗
vessen Auftrage er dos Gemälde angefertigt hatte, verhaftet worden. terbrochen Schnee. J FJ
Seit Monaten ist üͤbrigens das Portrait Don Carlos' in!“, „f,Lübeck, 1. Mai. Vor ungesähr dreißig Jahren wurde
sAen Buch- und Kunsthandlungen zum Verkauf ausgestellt; auch“ in Eutin (unweit Lübech ein großherzoglicher Beamler der Kam⸗
das Portrait des Marschalls Espartero ist“ ausgehängt. nerherr v. Qualen, ermordet. Der Thüter blieb nnentdect. Vor
Espartero ist dargestellt mit dem Königsmantel üm die inigen Tagen stärb in Brak bei Eutin ein Mann, der dem
Schuͤltern, das Scepter in der Hand, während die Krone Castiliens Prediger auf seinem Sterbebette mittheilte, er und ein Eutiner
seben ihm auf einem Tische ruhß. ** der noch lebt, hätten den Kammerherrn ermordet, und zwar auf
Anstiften des Bruders des Ermordeten, der nach Amerika ausge⸗
Rußland. vandert ist. Der Sündenlohn hat für Jeden 100 Thlr. betragen.
7 Det mold. Im Fürstenthum Lippe haben die über
die Lehrer geführten Conduitenlisten folgende Fragen zu beant⸗
vorten: 1) Liest der Lehrer Zeitungen und welche? 2) Welches
ind seine Mitleser? 3) Welches ist seine sonstige Lectüre 4)
Trägt er einen Schnurrbart? 5) Wie kleidet er sich? 6) Be⸗
sucht er Wirthshäuser und welche? 7) Gehört er Vereinen an
und welchen? 8) Wie wählt er? 9) Besucht er die Kirche
fleißig? 10) Kegeit er Sonntags? 11) Besucht er Missions⸗,
Enthastsamkeits-, Bibel- und andere Feste? 12) Trinkt er auch
Bier, Branntwein?
FBasel, 28. April. Die „Vaseler Nachr.“ berichten
von einem enisetzlichen Unglück, welches in der Vorstadt St.
Johann in Basel sich ereignet hat. Im Vorkeller eines Hauses
hrach auuf bisher unbekannie Weise Feuer aus; dasselbe ergriff
die hölzerne Treppe zum ersten Stochwerk, in welchem drei Mägde
und vier Kinder schliefen; die Eltern der Kinder waren abwesend;
der Vater war in Geschäften nach Bern verreist, die Mutter liegt
m Wochenbett im Spital. Der älteste Knabe rettete sich mit
hem jüngsten Brüderchen; auch der im Erdgeschoß schlafende Ge⸗
elle entkam den Flammen. Die eine Magd stürzte von der
Lompiersleiter und ist seither an den Folgen des Falles gestorben.
Die andere war bereits gerettet, als sie sich der zwei zurückge⸗

erst in den letzten Tagen verlautete, der König habe die Reise
für jetzt ausgegeben. * 8

Vermischtes.

F Nach der „N. Fr. Pr.“ hat Herr Schaufert dem Schau⸗
pielerdirector Wolf in Wien ein zweiaktiges Lustspiel ,Paganini's
Zrautwerbung“ vorgelesen; in Steiermark, wo er vorläufig
Aufenthalt nimmt, gedenkt er die beiden Nopiläten „Ein seltsamer
Prinz“ „und Bäckertoni in Wien“ zu vollenden; ebenso will die
„N. FruPr.“ wissen, Schaufert habe sich bei der Preisbewerbung
außer mit „Schach dem König“ noch mit vier anderen Stücken
betheiligt.

In Augsgurg wurde der Dombikar Max Griot vom Be—
zirksamt wegen Vergehens der Berletzung der Sittlichkeit zu acht—
ägiger Festungsstrafe verurtheilt.

F Mannheim, 4. Mai. Auf dem Maimarkle war eine
Zuh ausgestellt, ein seltenes Exemplar, die nicht weniger als
19 Centner wiegt.

Herr Karl Hahne Direcktor und Theilhaber der Neuen
        <pb n="279" />
        —VV aller Abmahnungen ungeachtet,
nochmals in das brennende Haus eilte, um die Kinder zu retten.
Sammt den beiden Kindern kam sie in den Flammen um, ein
Hpfer ihres Edelmuths. Die übrigen Bewohner des Ge⸗
däudes konnten sich rechtzeitig flüchten.

—. (Nur nicht üngstlich) Aus dem Norden und Osten unse⸗
xs Departements, schreibt der „Courier de la Moselle“, erhalten
die Details über den Eifer, den die Herren Pfarrer entwickeln,
im die Beibehaltung der deutschen Sprache für die Elementar—
chulen zu erwirken. Nachstehendes Schreiben geht uns hierüber
qus Sierck zu: „Figuriren wir etwa schon auf der neuen Karte
s deutschen Kaisereichs, welche die unersättliche Lüsternheit des
Hrafen Bismarck aufgestellt hat und sind auch wir bestimmt, in
jeser ungeheuren Tonne Sauerkraut Platz zu nehmen, worin die
germanischen Nationen classificirt werden? Man sollte es fast
glauben, wenn man den Eifer sieht, mit dem die Herren Pfarrer
jne Petition an den Kaiser colpor iren, worin sie verlangen, daß
in unseren Elementarschulen die deutsche Spigh über der fran—
zosischen stehen möge! — Kaum sind unsere Lehrer so weit ge⸗
sommen, durch unsere Nationalsprache die Bastardsprache zu ver⸗
drängen. Und warum? frage ich Sie. — Wegen des Verständ⸗
nisses des Katechismus, vielleicht auch um die Jugend von dem
dejen gewisser Producte der französischen Presse zu bewahren.“

'Gernlieder-Proben.) Aus dem alten Gesang—
huche, welches der Stadt Finsterwalde aufgenöthigt wurde, muß
die Gemeinde z. B. von dem eigenen Herzen ingen: „Viel
Hräuel hab ich d'rein gebracht — Es stinkt jetzt wie ein garstig
-chacht, — Darin der Satan wohnei.“ Ferner: „Ich muß
verfauien nach dem Tod — In meinem eigenen Mist und Koth,
—Gleichwie das Vieh verfaulet.“ Von der bösen Welt muß
gesungen werden: „Die Welt will ihr nicht lassen wehr'n —
An Gottes Wort will sich Niemand kehr'n — Sie haben nichts
zelernet mehr, — Denn nur Fressen und Saufen sehr. — Ihr
zrößte Kunst ist banketir'n — Und in der Büberei studir'n, —
das kann sie außer Maßen wohl.“ Und der Herr Christus muß
on seiner versammelten Gemeinde angesungen werden: Du bist
zeilig, läßt Dich finden, — Wo man rein und heilig ist —

Fliehst hingegen Schand und Sünden — Wie die Tauben Stant
ind Mist. Als man zählet nach seiner Geburt 1869
Volkswirthschaft, Han del und Verkehr.
München, 4. Mai. Bei der heute hier stattgehabten öf⸗
entlichen Subskription auf 2500 Actien der neuen bayerischen
handelsbank wurden circa 60,000 .Aklien gezeichnet und kaum
leiner dürflen die Zei chnungen in Augsburg, Stuttgart und
Frantfurt ausfallen — so daß eine außerordentlich starke Reduk—
ion stattfinden muß.

Das Generalcomite des landwlrthschaftlichen Vereins hat die
gl. Bewilligung erhalten, auch in diesem Jahre bei Gelegenheit
des Octoberfestes eine Verloosung landwirthschaftlicher Gegenstände
u veranstalten.

Das Betriebs-Reglement für die k. b. Staats-Eisenbahnen

ind die k. priv. b. Ostbahnen vom 1. Juni 1862 ist einer
Revision unterstellt und auf Grund der seither eingetretenen Aen—
derungen neu redigirt worden. Unter diesen Aenderungen ist
zie Einführung besonderer Frachtbrief-Formulare für Wagenlad—
ungen in Folge eines Beschlusses der jüddeutschen Eisenbahncon—
erenz hervorzuhebe.
Aus der Schweiz meldet man von dem schon ziemlich reifen
Plan, eine Eisenbahn auf den Riga zu bauen. Bitztnau, Kaltbad,
Staffel, Kulm würden die Stationen sein. Die Strecke würde
eine Stunde lang und die durchschnittliche Steigung fünfund—
wanzig Procent.
— — —
Die glänzenden lanjährigen Erfolge der Stolwerck'schen
Brust VBonbons, welcher nach Vorschrift des Professors der Me—
dicin Dr. Harless gefetigt sind, haben diesem Hausmittel,
ingeachtet aller Anfechtungen von Feinden der fichern und raschen
Selbsthülfe, einen Weldruf erworben. Bis heute steht dieses Fa—
bricat noch vollkommen uunereicht da und verdient allen Brustlei—
denden auf das Gewissenhafteste empfohlen zu werden.
Die neueste
TAPOGbCGn-VLUSterRXAarbe
don den ordinärsten bis zu den feinsten, sowie
IXXEE
sind wieder angekommen bei
F Kimmel &amp;
J. Grewenig jr.

*

Soda Seitersæwasser
Friedrielis halIIer Bütterwagser
Limonmadde gareuse
in frischer Füllung empfiehlt

H. Scherpf.
Im Hause des Herrn Ehrlich in der
Unterstadt ist ein Logis oder auch das
ganze Haus zu vermiethen durch

Wesiphälinger.
S Am (Ghristi- Himmelfahrtstage
(Abends) wurde zwischen St. Ingber!
und Scheidt, eine Uhrkette (Halskette)
von Haar mit Goldbeschlag verloren.
Der redliche Finder wird gebeten, die—
selbe gegen eine gute Belohnung in
der Exp. ds. Blaͤttes abzugeben.
—XLXVX

GeschäftsAuzeige.
Ich bringe hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß ich mich als
FOISterer Vapezierer
m meinem elterlichen Hause etablirt habe, und empfehle mich einem hiesigen und aus—
wörtigen Publikum in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten.
Gute Arbeit, geschmackvolle Ausstattuug und reelle Preise werden zugesichert.
St. Ingbert im Mai 1869.
Emil Grewenig.

zum Anstrich fertig bein
H. Scherpf.
Gemüsesetzlinge
in allen Sorten empsiehlt
Gärtner Dietz.
liefern in größeren und kleineren Parthieen aus ihren Kellern billigst.
Bei Wagenladungen oder regelmäßigen Bezügen entsprechende Preisermäßigung.
Landau, den 15. April 1869.

Robes Fis
Sonntag den . R. —

IXLLXLV

ei ausgezeichneten Lagerbier, per
Schoppen 394 kr. bei

Knobloch &amp; Consorten,.
L. Wohlfart.
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Schlosser-Werkzeug
zu verkaufen.
Wo sagt die Erpedition ds. Bl.
        <pb n="280" />
        Bekanntmachungen.
Montag den 10. Mai nächsthin, des
Morgens 9 Uhr zu Blieskastel im
Stadthause, lassen Mostes Ledi Wittwe
und Kinder von da, ijetzt in Kreuznach,
hre sämmtliche Wiesen und Kleeäcker
Blieskasteler, Blickweiler, Ballweiler-Weck⸗
liinger und Breitfurther Bannes, enthaltend
an Wiesen etwa 14 Tagw. 78 Dez. und
in Kleeäckern eiwa 13 Tagw. 89 Dez.
zffentlich für die diesjährige Ernte auf
Zahltermin verpachten.
Blieskastel, den 8. Mai 1869.
Wiest, kgl. Notar.
Im Hause der Herren Gebrüder
Dörr ist das bisher von Herrn Scherpf
bewohnte Logis zu vermiethen durch
Westphaelinger.

Feine Gardinenhalter Tatharina Ritterbed, 23 J.
in verschiedenen Sorten und 5 M. alt, Frau von Jacdt
Auswahl empfiehlt 38 Friedrich. R0
Johann Gehl, Drechsler. de 3 4 M. alt, S.
— — v Joseph Koch.
J Mendel Beer, 59 J. alt.
Svilstand — ———
der Stadt St. Ingbert v. Peter Wagner.
pro Monat April 1868. e e M. alt, S.
Geboren wurden: dy Nicolaus Eich.
Peter, S. v. Adam Peters. —F —33 S. v.
een æ v Seorg Ioeoh Katharina, 12 Tage alt, T.
Regina, T, v. Peter Schmidt. v. Joseph Siegwart.
datharinc, T. v. TJojeph Latl. 13 J. alt, S. v. Kan
Ziegwart. * Tot. 21
Foseph, S. h. Johann Müller. Elisabetha, Zage alt, T.
Anna, T. v. Friedrich Lejeune. 2. Johann Latz. 77
studolph, S. v. Georg Rickel. ne Mayer 77 J alt,
8 T Wonr Peters⸗ Flisabetha Weisgerber, 23 J.
— —59— ich 9 M. alt, ledig.
ose T. v. Joseph Schich Jutianng, 10 Re. alt, T. b.
Adam, S. v. Jacob Müller. Peter Mollendick.
dudwig, S. v. Friedrich Brill. Wilhelm Ganster, 61 J. alt,
Johann, S. v. Karl Beck. puddler. uller, 30
Margaretha, T. v. Leonhard Ferdinand Müller, 30 J. alt,
Zailer. Fentner.
Anna, T. v. Johann Maher. Licolaus, 2 JI. I. M. alt,
Jakob, S. v. Georg Speng ier. S.d. Johann Leir
Johann Joseph, S. v. Johann Michael, 3 M. alt, S. v.
oseph Shomz. Nicolaus Derschang.
Fohann S. v. Johann Paul, Wagdalena Schuster, 19 J.
Veiser. 10 M. alt, ledig.
Heter S. v. Wilh elm Schmidt. Louifa, 12 J. 10 M. alt, T.
Anna, T. v. Christian Äbel. v. Ludwig Bedker.
Christiean, S. v. Johann Verehelicht haben sich:
Blug. 8. April. Andreas Keßler mik Maria
Magdalena, T. v. Anton Leonhart.
dleehaas. 13.., Johann Rosenzweig mit Maria
Beorg, S. v. Georg Uhl. Burgart. 5
Joseph, S. v. Johunn Josehh 140 Carlk Eich mit Catharino⸗Schuh⸗
Heinrich. macher.
Maria, T. vo Peter Siegwart. 185. Karl“ Uhlmit Elisabetha
Foseph, S. v. Joseph Reiden-· JJuugfleisch.
»ach. — 20. Adam Erb mit Catharina
datharina Karolina Te p. gleim.
dacob Rheinwald. 28 9. „Jacob Lefebre mit Maria Jene.
epb S. v. Heinrich Bau-), JSt. Ingbert den 4. Mai 1860.
Zintich, S. v. Georg Schmitt. Der Civilstandsbeamte:
——— T. v. Johann Graffion, Adjuncht.
Zztolz.
Ludwig, S. v. Heinrich Behr.
datharina, T. v. Simon
Foos.
Maria, T. v. Franz Heinrich
Stolz. —
Philippina Elisabetha Franziska
Mathilde, T. v. August Eifler.
Jacob, S. v. Karl Hoos.
Joseph, S. v. Nicolaus Schreck
Louisa, S. v. Heinrich Scherff.
Helene, T. v. Heinrich Bauer.
Margaretha, T. v. Peter
Legner
Gestorben sind:
Adam Aquilin, I J. 6 M.
ilt, S. v. Adam Aquilin
Herold.
Maria Bröhmer, 28 J. alt,
edig von Schöneberg. hreudische Kassenschei —E—
ü Preußische Kassenscheine . 47/ 45
Margorce —* 68 J. uee — —*—
7* i 2 7-4
Larolina.ꝰ M. 20 T. alt, 8 10 fl.⸗Stucke 9 343686
T. v. Michael Schanne. n ee 2 75 w 5. 57
— 0Francs⸗Stücke . 88
ene dnee 114. al —— —— — 11 55 -59 6*
Ip Xarl Tod. * Bold per Zollpfund fein .,— —
Catharina, Audres, 31 J. alt, dhahiget Sihhee an goüpfuntt . T
Ehefrau v. Heinrich Jung. Dollars in Gold 2 28-29
Redaction. Druck und Verlag voßr x Dem« in 4

Allerneueste Glücks⸗Offerte.
Has Spiel der Prei bhurger Staats-
Prũü mien-OhIigationen ist von der
RMiI. Bayerischen Regierung

zostattet.
J 66
Gottos degen beiCohn
GFrOSSAFTEIKGCWIiIGSderumM mit
GeInmen bedeutend ver—
mehrte Capitalien-Ver-
IOOSIBBS VO ii hen G2 MII-
IXX gꝛ
Die Verloosung garantirt und voll-
zieht die Staats-Regierung.
Beginn der DZiehung am 13. Maĩ d. J.
Aur 4 ThlIx.
costet ein vom Stante garantirtes
wirlcliüehes Originucal-Staats-
LGOOS, (nicht von den verbotenen Pro-
nessen) aus meinem Dehit und werden
diese wirkliehen Griginai-
Sinat Loose gegen framinte
insendung des Betrages oder gegen
POSIVOFBSCIIIISS,, · Selbst nach den
entferntesten Gegenden von mir
rersandt.

BEs vwerden nir Gewinne ge-
—XX

Die Haupt-Gewinne betragen:

2 mal 250, 000, 2 mal 130. 000,
2mal 100, 000, 2 50, 000, 24
30, 600. 3 4 25. 000, 44 20,000.
à 15000, 4 4 I2, o00, II. 000,
à 10, 000, 2 à Sooo, 6 4à 6000,
7à Souo, 4000, 23 à 83750, 14 4
3000, 105 2500, 105 à 2000, 6 4
1500, I1 4 1200, 314à 1000, 14 34
750, 477 à 500, 6 à 300, 355 4 2350
219. à Sεο, 43οαà I50, 123, 117,
110, 100, 50, 830.

Gewinugelder und amtliche
Ficenungselisten sende meinen Inte-
ressenten nach Entscheidung promipt
and verschwiegen.

Durch meine von besonderem
IBIG. begunstigten Loose habe
neinon Interessenten bereits aIIéim imn
PeutschIand die aer—nöν
IIanupttrefter v. S00, 000, 225, 000,
IS7500. 1I52500, I500060. 130000
nehrmals 125, 000, mehrmals 100, 000.
kißrzlici hon wieder das
zrosse Loos von 127. 000 und
in ag S. Harz sehon wig⸗
ler den allergröesten aupi—-
OWinn in Hiinchen ausναt.
Jede BestellIung auf meine
Drigi nal-Staate-Loose kann

man der Bequemlichkeit halber auch

Nne Brief, einfach auf eine
vtz ühliehe Postkarte
chen. Dieses kostet gleichzeitig
edentend wenigèr Porié
Postvors chuss.

J ——

Lauz. Sams. Cohnin Hamburg.
Bank- und Wechselgeschäft.
ü
—MB—eeee— ————2——72—7—«
        <pb n="281" />
        Sl. Ingberler AAnzeiger.
Der S U.Ingberter Anzeiger (und das mit dem Daupldialte verbundene Unterhaitungsblett⸗ mit ver Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

Nummer) erscheint wöchentlich vi e rmm al: Dienstaäg Donn er stag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteliährig 42 Krzr. oder
„ 182 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder, deren Raum bexechnet.

Nr. 73. 3 7 d Iavc * 2 J Sonutaa,/ den 9. Mai. * 4 — eu 1869.

5 Deutschland.

Mün'den; 6. Mai:“Das khnigliche“ Hoflager“ wird

am nächsten Dienstag nach Schloß“ Berg am Starnberger See
ihersiedeln. 34 p5 5. — 324 —F e
Eingangszollpflichtige Gegenstaͤndes welche als Muster oder
Proben dienen, und welche hritische Handelsreisende in den Zoll
verein oder Handelsreisende aus dem Zolsverein noach Großbrita
nien einführen, werden von num au zollfted zugelassen.

Berlimn, 7. Mai.“ Der Reichstag' hut die Einfuhrung
der allgemeinen Deutschen WechseleOrdnung noch den Antrügen
yek CTommisssön genehmigt. — In einer vorgestern Abend abge⸗
jaltenen Conferenz wurde, die“ desinitive Fassung der schweizerjschen
Verträge: festgestellt, so Dunß die Unterzeichnung binnen kurzer Frist
zu erwarten steht. Es werden drei Verträge abgeschlossen werden:
erstens: Handelsvertrag zwischen dem Zollverein und der Schwet;
weitens: Additionai-Convention zum Handelsvbertrage zwischeti
dem Norddeutschen Bunde und der Schweiz; wozu der Beitritt
der süddeutschen Staaten offen gehalten wird, wegen der Actien⸗
zesellschafien;; drittens: eine Literar⸗Conbention zum Schutze
tegen Nachdruck zwischen“dem Norddeutschen Bunde und dir
zchweiʒz.

Wisen?; 4. Mai. Die N. Fr. It hört, daß in⸗ den
aachstetr Tagendine mit Beweisstüden belegie amtüche Erklärung
onstoͤtiren werde, daß die Gebabrung. über die HeiraihsCautionen
der Ofsiciere jederzeit iuet vollkommen⸗ vrdnungsmaßige newesen
sei. Die Meldung, der Staat habe anderweitig über fie verfügt,
rei vielleicht dadurch ensstanden, daß die in alten und jetzt zur
Lonvertirung beflimmten Schuldtiteln deponirten Obligationen
»ehufs der Convertirung herausgezogen und gegen neue Schuld⸗
aitel umgetauscht wurden. 4* —

Win n, 4. Nan Iu Acbgeordnetenhaus des Reichsrathe
wurde heute die Nachtragstonvention zum Handelsvertrag mit
ẽngland berathen. Der Handelsmimster besürwortete die auf dem
Wege des Compromisses zu Stande gebrachten Antrãge. des
AUusschusses. Dieselben wurden hierauf ohne Debatte angenommen.

Frankreich. er *

Die Situation ist so friedlich wie möglich und das Vertrauen
n die Erhaltung des Friedens adußert sich nun auch in den Krei—
en der Handelswelt, wie ein Blid auf den Courszettel und auf
en jüngsten Bankausweis zeigt. Der Kaiser wird seinen Aus—
lug nach Chartres benutzen, um in einer Rede die wiederholt
emachten Verheißungen im Sinne seiner Friedenspolitik zu
rneuern.
n Schweiz.

Bern, 8. Mai. der Bundesrath hat Mazzini und seine
Anhänger aus den zitalienischen Grenzkanlonen und Mazzini
elbst auch aus den Kantonen Waadt, Genf, Neuenhurg, Solothurn
hern- und Basel guus ge w iesen.

Italien.
— * ———— —A 4
Florenz, .7. Maĩ Einer Meldung der Opinione“
ufolge hat der König die Demision deg Minister iums angenommen
ind den ‚derzeitigen Ministerpräsidenten mit der Bilduͤng eines
puen, Cabinets beauftragt. 85

1So anien.
38. —VV———

VBarcelomu, 8. Mai. Es wurde hier eine Fusfri st en⸗
tj chwörung entdeckt. Sechsunddreißig Theilnehmer, darunt er
ꝰberofiziere und Subalterne, theils Activ, theils zur Dispofitivn
estellt. sund derhaftet und ihre: Papiere mit Beschlag belegt worden.
uua WBermiuischtes.,
tAus dem Bezirt Zzweibrücke n, 5.. Mai.“ Heute
ivend um halb 7 Uhr“ vernahm man“ beĩ heiterem wolkenlosen

v

dimmel, wie sich jetzt schon herausstellt, auf 8. Stunden Eutfer⸗
iung (hier in Zweibrücken wurde der Donner und das, Nach;
ollen ebenfalls ganz deütlich““ jehört), einen Schall wie den
Donner eines schweren Geschützes, daber ein furchtbarega: Brriufen
Ind Getöss n det Luft. Wie wir nun soeben pernehmen, ist um
diese Zeit zum größten Schrecken den Umwohner in der Nähe von
drähenberg ein Meteorstein «gefallen, dee in noch ganz warmem
Zustande aufgefunden wurde und 81 Pfd. gewogen hat. Die⸗
enigen, welche ihn fallen fahen vbehaupter aber esfer dies noch
nicht die Hälfte des un gewesen; indem der andete Sheil
iuscinander gesprungen sei.:Es wäre· gewiß im Interesse
der Wissenschaft, wenn has Ganze an Ott-und Steshse un erfuht
vürde. — 28 **
a, Eoxben wird diz Mittheilung gemacht, daß der Pulver—
hurm der französischen Grenzfestuug Bitf ch am Mittwoch, 8.
Mai Rachmitta gs in die Luft geflogen ist.Der Knalst ire de
Erschütterung würden wihn — ———
—V gelegenen⸗ Ort⸗
chaften und im Gebirge warhaft entsetzlich gewesen sein. Vor—
äufig weiß man nur sa viel, daßz die am Thurmegeftandene
Schildwache dabei zu Grunde gegangen ist. B
Ganrromanthschen Vebentlauf.) Als Illustrabn
zu der Leichtigkeit mit welcher- eheliche Vande i Linigen hee
der Vereinigten Staaten geknüpft und wieder gelöft werden können,
diene folgender, dem „Olęveland⸗ Hérald,, entnommenet romantischer
debenslauf einer Frau qus Ohio. Der Romat begimnnt in dem
Jahre 1861, in welchern die besagte. Dame sich berheirathei aber
noch, vor dem nächsten Sylvester ihren Gatten werbon, Derselhe
Jatie sich für die Umondarmee anwerben lassen und starb den Hel⸗
dentod bei Bull Run. Eitie Woche später heirathete sie zum zweiten
Male, aber mit wenig besserm Glück; ihr Mann verlot kurz dar⸗
nuf bei einem Straßenkrawal sein Leben. Als sie, entzückt über
hr Glück von dem Leichendegüngniß zurüdkkehrteß machte ein Driuer
hr Anträge, und tagsdarauf war die Hochzeit. Obwohl sie ihren
ieuen Mann nicht reht leiden mochte, Hat dieser ihr doch nicht
den Gefaller, den seine beiden Vorganger ihr gethan; es blieb
ihr also nichts übr'g, als einen Ehescheidungsproceß anzustrengen,
velchen sie auch gewann. Nach wenigen Monaten heirathete sie
abermals, um sich wiederum scheiden zu lassen. Es dauerte nicht
ange — wir stehen im Mai 1867 — und Nr. 5 hielt um die
dand der Vielvermählten an, aber auch er scheint nicht sehr lie⸗
denswürdig gewesen zu sein, denn schon nach S Monuen. wurde
er mit Hülfe des willfährigen Ehescheidungsgerichtshofes abge⸗
chafft. Abermals heirathete sie, abermals wurde· sie geschieden,
»is sie im Februar 1868 die Bewerbungen von Nr. 7 annahm.
Diese Ehe dauerte 1 Jahr, da alles Irdische pergänglich ist. Der
Ehescheidungsgerichtshos gab abermals Gelegenheit, ihren Geschmack-
sehler zu verbessern, und — wie das genante Blott fagt *
etzt wartet sie in Schmerzen auf Nr. 8. Eine gute Kundschaft
ür Hymen und für die Advocaten des Scheidungsgerichts. Ihre
Tochter soll übrigens der Mutter uur darum in der Virtuosität
des Heirathens nachstehen, weil sie der Jahre noch nicht so virle
ählt. Für ihr Alter hat sie schon Anständiges geleistet. Im
Jahre 1867 heirathete sie nämlich einen Schwaͤger ihrer Muhe
zur Verhöhnung aller Verwandtschaftsnamen) aber auch sie
cheint einen sehr verwoͤhnten Gefchmack zu besitzen, denn an
demselben Tage, an dem ihre Millter von Pri7 heimgeführt
wurde, ehelichte sie Nr. 2; und den letzten Bcuichten zufolge ist
sie so soeben — in einem Alter von 17 Jahren Sirohwittwe
geworden. eike
Bolkswirthschaft, Handel und Verkehr ·.
—

In der Schweiz macht in letzten Zeit eine! neue ginesische
Frucht Ign ain en“ großes Aufsehen. Diese neue Pflanze ist
ein Ersatz für unsere Kartoffel. übertrifff aber diese au Fruhlbar—
leit, Nahrungsstoff und Geschmack weit. Sie liefern ein vortreff⸗
        <pb n="282" />
        liches Gemüse und, kann innerhalb 12 Minuten vollständig zube
reilel servirt werden“ Zur Aupflanzung der „Igname, ist tiefgrüm
dige Erde zu wählen, dieselbe ist tief jumzugraben“ und gut zui
düngen. Kleine Slücke sind ganz, mittlere,und größere geschnitten
anzupflanzen. Dickes sind nicht vortheilhaft, weil sie leicht in Fäul⸗
niß uͤbergehen. Die Anpflanzung findet wie bei der Kartoffel
sait. Die Zeit der Anpflanzung ist /der Frühling, wenn keine
Fröste mehr zu befürchten sind. Alles Unkraui ist sorgfältig zr
zntfernen, ber großer Trockenheit Begießung zu empflehlen. Im
Herbst, mit Anfang der Fröste sind die Stengel abzuschneiden,
die Pflanzen mit langem Dünger odet Laub. zu bedecken. Die
Frntezeit ist Ende Herbst. Während des Winters und im Frü—
lingsanfang bei trockenem Wetter und keiner mehr drohenden Frost⸗
gefaͤhr muß die Ausgrabung mit Vorsicht vorgenommen werden

da die Wurzeln sehr zerbrechlich sind. Das Prodult ist je nad
der Pflege über 6 Pfund per Quadratineter.
7 *23272 « 2 28* —
o pimann, Agent in Forbach.
Havre, 16. Mars 1869.
Werthester Herr Hofmann!
Morgen Vormittag um 11 Uhr, fahren wir von Habre
nach Rew-Hork ab, auf dem schönen Dampfschiff,„William Penn.
Wir danken Ihnen für den guten Accord, denn es ist ein
sehr schönes Schif. n
Wir danken Ihnen nochmals, für die gute Beförderung und
wünschen Ihnen ein herzliches Lebewohl!
Mit dem Gasthof zur Stadt Stuttgart sehr zufrieden.
Jakob Stelzer III., J. Maurer, Elisa Theobald, Johaunn Hager.

Soda &amp; Selterswasser
Friedricelaslaa IIer BRitterwasser
XEECVC
in frischer Füllung empfiehltz—

B. Scherpf.

AIBCFY CMILVSIIC II IAVTGo.
Regelmaßige Abfahrten von Dambpf⸗ Postschiffen zwischen
Havre nach New-York &amp; New⸗Orleans
zu den billigsten Preisen, worüber nähere Auskunft bei
L. Hofmann, enin dorbah.
aAllerneueste Glücks-Offerte.

Has Spiel der Freihurger Stauats-
Prai m iem-OhIigationenm ist von der
LRKonigl. Rayerischen Regierung
rostattot. F
Gottes degen boiCohn
GrOSSAFEIIFSCWSIedeTUT. mit
Gewimmen bedeutend ver-
mehrte CGapitalien-Ver—
LGOSIBnMS VOT Uhæer G MiI-

onen.
Die Verloosung garantirt und voll-
zient die Staats-Regierung.

Begim der Diehung am 13. Nai d. J.
ANur 4 THIrT. oder 2 ThIr. oder
lostet ein Vom Staate garantirtes
wirlkdliehes Origiual-BStaats-
LOos, (nieht von den verbotenen Pro-
messen) aus meinem Debit und werden
dies? wirilehenmn Original-
Staunts -Loose gegen frankirte
Einsendung des Betrages oder gegen
PoOStvorßehnuss, selbsst nach den
entferntesten Gegenden von mir
versandl..

Es werden nur Gewinne go-
—X
Die Haupt-Gewinne betragen:

2 mal 250, ) 00, 2 mal 150, 00 0,
2 mal 100, 000, Na 50, 000, 2 a
80, O000, 3 a 25, 000, 4 4à 20, 000,
4 à 15000, 4 à 12, ooo, II, oo0,
7 à 10, 000, 2 à S000, 6 à 6000,
17 à S000, 4000, 23 à 370, 14 4
3000, 105 2500, 105 à 2000, 68 4
ISOO, II àâ I200, 314 1000 14
750, 477 à 500, 6 à 300, 355 4 250
219 200, 481000 à 150, 1253, 117,
1I110, 100, 50,80...
Gewinnxgelder md amtliene
Zichunugsläüsteèin sende meinen Inte-
ressenten nach Entscheidung Prompt
und verschwiegen.

Durch meine von hesonderem
GIUC begiustigtem Loose habe
meinen Interessenten bereits allein in
DeutscehlIaucd die aIIerhöchsten
IIa uptireffer v. X, o00, 225, o000,
IS7500, I52500, IS50000, I320000,
mehrmals 125, 000, mehrmals 100, 000,
Kræliech sehonm wieder das
zrosse Loos von 127, o00 und
lüngst aui 8S. Müärz schon wie-
der den nalIergrössten Haupt-
Gewinn in HMuunmehen au νιHIt.
FJede Restéllung auf meine
A Origimal-Stants-Loose kann
ME man der Bequemlichkeit halher auch
SOonne Bries, einfneh auf eine
D jetz Ubliehe Possstkarte
Ix machen. Dieses kostet gleichzeitig
H, bedeutend weniger Porto
ha, als Posstvors ehusssss.

Laz. dams. Cohnin Hamburg
Bank- und Wechselgeschäft.

Polizeilich
Bekanntmachung.
Montag den 10. Mai nächsthin des
Nachmittags von 225 Uhr im Stadt⸗
haufe dahier wird durch den Bezirksthier⸗
arzt die ordentliche Visitation der Hunde
vorgenommen.
Zu dieser Besichtigung sind sämmtliche
Hunude mit Ausnahme jener, welche das
Alter von 8 Monaten noch nicht erreicht
haben, rechtzeitig vorzuführen..
Wer Hunde dieser Visitation entzieht oder
nicht rechtzeitig unterstellt, wird nach Art.
142 Ziff. 1 des Polizeistrafgesetzbuches an
Geld bis zu 10 fl. gestraft. 1
St. Ingbert den 28. April 18609.
Der k. Polizeicomissich
Bruch.“

1I
Viehmarkt J
zu Blieskastelt
am Pfingstdienstag den 18. Mai 1869.
Blieslastei ß. Man 1860.
Das Buürgermeisteramt:
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iiin St. Ingbert.

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Wormis, den 7. Mai.
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bis 11fl. — kr. Roggen 9 fl. — kr.
bis — fil. — kr. Gerste — fl. — k.
bis — fl. — kr. per 100 Kilo., Hafer
zfl. ao k. bis — fi. — tr. per öo Kilo—
Mehl per Partie 8fl. 40 kr. bis 8 sl.
50 kr. Roggenmehl — fl. — kr.bis — fi
— kr.“ Roggenvorschuß 8 fl. 50 kr. bit
9 fll. — tr. Weizenvorschuß 12 fl. — k
bis — fl. — kr. Blumenmehl. — fi. — k
bis — fl. — kr. per 70 Kilo., Reys
— fl. — kr. bis — fil. — kr. per 8
Kilo. Rüböl ohne Faß 20 fl. 45 kr. bi
21 fi. — kr. Leinöl ohne Faß — sth
— ir. bis — fl. — kr. Mohnöl ohne Faß
s. tr.“ bis —fi.“ir. Ppet
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bis
— fil. — kr. Branntiwein 22 fl. 30 r.
bis 23 fl. — Iir.
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        <pb n="283" />
        2325225
—333532325* J 538385
3* — — 2222
52337— —25338 5553 — 5758
22 —2 8 ——— 82322
— 55 527 3. 5* 22
* 5226 2585 3 5 35325 — — —555, 3 —3565 22
555*—2388 3533335 — 533 5 38 z358 383356
7737 758835 —33858 ——z3225327 z3283*
—2 5833 —5522 * — 7 —* E 2558 —5
200* 2 5 — ——— 2 722 J —88 7 782338* — *22
27 5 5* — — — 5533 — —— 8 —
255 53828* 58 53 77 —3555833 —A
3533323225 35——33 7 8 553337 2555355 3
—— 373333788 3322755 2 —z223 2234
*7 535252* 8 — ———— 2285 — 5335 575 2
553357527 28338—38888* —— 35825353
——— 525—52582 5.728 25 — 232535 2253232 53—
* 22 5535* — *25 * * 5 8 5228 ———
3 * 5283232* * 5225 ;223 8— 253* —A— — 3
3 5333323787 —z835233892 522 2 5x2*52 8 — —A
5 ABEE 27 — 373 — — z2358 3753333*
2 * 522 183 2,3 S — — 7 —— c
2 4 550* 323 8— — — 5 57 B —
7245 —*3 ——— * 87568 7—3282827 — 5322355 —*
2 —5c — — —822* —E 58 228 22538
—AA 53 5335303538 5* 255 55 —2. 5556 25* ** 2
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2039 23832.25—* * * 553833 533 2. 5
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5738 5*583 3328* 23. 2335583* 7 *
532335 3— 828 3 5323 2 528232. 75
8 — — 228 32 — — — *32 *287 25
2 3233275538 . A33*83 5
53 3* 32358335338553 2588 785 533333832
5c55.28 * —3. 22c 2.8 S 3 * S 8 *
23. 52 88 35 38350* 83333

. 2 — * 33 .X
555*S3 3 232* 2.7 —————— z* 3
—3 252387 52 S 55—8 s—3582
5333 55373338588 3 7* 552853
5385 3533333335 5537 233233

v— 8 585853 22*5. 2. 55322
5 2. 22.5 2 55

787 25 353 22 ———

553 75322— 53
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        Slt. Ingberler Anzeiger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblait, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntags⸗

xummer) erscheint wöchentlich v i e r ma l: D ienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljͤhrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

RNr. 74. —— Dienstag, den 11. Mai. — —1869.
Deutschland. ore d nde ren sn a 53 zum
4 ä ogma erhoben werde, auf welches Ziel die Jesuiten hinarbeiten,
en, — Pai. * Gesoßblatt R 8 ant zu eeh also. daß in Zukunft die Concilien schlechthin
den Landtagsabschied und das Gesetz, einen Credit für außer⸗ zu verhindern Zulkunft die —
demuche Miliacbedürfnisse betr —5z überflüssig würden und die Bischöfe völlig in Abhängigkeit von
t Münschen, 8. Mai. Der Konig hat gestern den päpst⸗ Rom gerathen. Daß den Staaten ein Bet heiligungsrecht im
ichen Nuntius Mieglia empfangen uͤnd don demfelben ein kigen- Falle eines Concils zustehe, ist ein Grundsatz, welcher in einer
audiges Dankschreiden des Papstes Pius für die konigüche neuen hier erscheinenden Brochüre , Das Concil und die Rechte
n * — 27 5 des Staates“ mit Energie und zur Evidenz klargelegt wird. Eine
Secundizgratulati gen. Pariser Correspongenz der „Koͤlnischen Zeitung“ hat uber jene⸗
Brochüre bereits eingehend referirt.
Die „France“ vom 5. Mai gibt ziemlich unumwunden das
Beheimniß der liberalen Schwenkung des Hofes an. Sie sagt:
„Seit 1879 gibt es eine Periodicilät, dex noch kein Regime
rotz des Genie seiner Staatsmänner entgangen ist; die Revo—
utionen find mit einer entsetzlichen Regelmaͤßigkeit ausgebrochen.
Wird diese Periodicität etn Ende nehmen? Wird das Empire,
das jetzt auch vor dieser entscheidenden Epoche steht, siegreich
darüber hinausgehen? Das werden die Wahlen von 1869 mit
Blanz lehren.“ Diese Periodicität von der die „France“ spricht,
bezeichnet eine Umlaufszeit von 20 bis 25 Jahren; ist die eine
Periode etwas länger als 20 Jahre, so ist die fsolgende etwas
ürzer: nämlich 1789 bis 1814 Sturz Napoleon's; 1814 bis
1830 Juli-Revolution; 1830 bis 1848 Februar-Revolution;
1848 bis 1869 — Krönung des Gebäudes oder das
alte Lied.

Der Schuldienstexspectant Heinrich Gustav Adolph Hahn von
Niedermoschel ist zum Verweser an der unteren prot. Schule zu
höhtinönd ernaunt worden.

Kaiserslautern. Die pfäalzische Volkspartei“ hat in
wei Wahlbezirken Candidalen für die Landtagswahlen aufgestellt,
ind zwar: in Neustadt⸗-Dürkheim⸗Edenkoben-Landau die Herren
Anwalt Gulden in Zweibrücken, Heinrich Goßlet, Papierfabrikant
in Frankeneck, Cafetiex Helffenstein in Neustadt a. H. und Richter
Froissant in Franlenkenthal; im Wahlbezirk Kaiserslautern⸗-Kirch⸗
heimbolanden die Herrren Friedr. Kolb in München, Carl Hohle,
staufmann, Adolph Kroeber, Rentner, beide in Kaiserslautern,
und Heinr. Becker, Gerbereibesitzer in Kirchheimbolanden.

Frankfurt. Die „Kreuzztg.“ sucht dem Begehren der
kegierung nach mehr Geld bekanntlich in jeder Weise zu Hülfe
zilen, wenn ihre Parteigenossen, wie bei b Branntweinstener,
zabei nur nicht gerade in erster Linie in Betracht kommen. So
zefürwortete sie vor einigen Tagen höchst emphatisch die Börsen⸗
ieuer. In ihrer letzten Nummer macht sie allen Ernstes und in
reitester Ausführlichkeit den Vorschlag, die — Raucher zu be⸗
teuern. Ein Aufsatz in der Beilage des feudalen Blattes setzt
das Project auseinander. Es wird herausgerechnet, daß durch
Finführung einer Progressivsteuer, wonach ein Raucher erster Classe
nit monatlich 1.Sgr. ein Raucher neunter Classe mit täglich
l.Sgr. belastet würde, im Norddeutschen Bunde jährlich circa
1,800,000 Thlr., im Zollverein jährlich etwa 18,700. 000 Thlr.
u bekommen wären. I

Wiesbaden. Der „Rh. K.“ registrirt folgenden Beitrag
um preußischen Gerichtskostengesetz: Vor einigen Tagen ließ sich
Jemand von einem hiefigen Rechtsanwalte eine Quittung über den
Empfang von 50,000 Thlr. Kaufschilling aufsetzen und ging da⸗
nit zum Zwed der Beglaubigung seiner Unterschrift auf das Ämts
jericht dahier. Diese Beglaubigung kostete 485 Thl. 25 Sgr.,
und zwar a) für die Recognition und Beglaubigung der Unter—⸗
chrift 4 Thlr. 5 Sgr.; b) den Quittungsstempel “us Proceni
tI Thlr. 20 Sgr. Für die fragl. Beglaubigung würden nach
der früheren nassauischen Gebührentaxe im Ganzen 10 kr. schreibe
ehn Kreuzer, zu entrichten gewesen sein!!

Wien, 9. Mai.Der confessionelle Ausschuß des Abgeord⸗
jelenhauses hat folgende Resolution augenommen: Das Ministe—
ium aufzufordern, wegen der Aufhebung des Concordates, insofern
dies nicht bereits durch die Staatsgrundgesetze und sonstige
erlassene Gesetze erfolgt ist, und wegen der gesetzlichen Regelung
der durch das Concordat berührten, zur Staatsgesetzgebung ge—
ehörenden Gegenstände in der nächsten Session des Reichstages
inen Gesetzenwurf vorzulegen. — Die Schulcomision des Herren⸗
jauses empfiehlt die unveränderte Annahme des Volksschulgesetzent⸗
vurfes nach der Fassung des Unterhauses.

Frankreich.

Paris, 7. Mai. Aus München wird gemeldet, die
ayerische Regierung habe sich an die spanische gewendet, um die—
elbe zu einem gemeinsamen Vorgehen betreffs des bevorstehenden
Foncils zu⸗ veraulassen.“ Sie werde muthmaßlich auch andere
kegierungen zu gemeinsamem Vorgehen auffordern und erwarte
nan namenilich die Betheiligung Oesterreichs mit Zuversicht. Es
handele sich im wesentlichen darum. zu verhindern dakßk auf dem

England. *
. London, 8. Mai. Die Besorgnisse wegen der Spannung
mit den Vereinigten Staaten mehren sich; die Börse war gestern
aufgeregt, und man sieht eine weitere Baisse vor.
—R Italien.

„Florenz, 8. Mai. Der Deputirte Chiaves geht in einet
Mission nach Rom. Es heißt, der Papst Pius sei erkrankt.

Amerika.

Die N.J. Handelsztg. schreibt am 14. April: „Es würde
inen unnatürlichen Mangel an Pietät verrathen, wenn wir das
Datum des heutigen Tages niederschreiben köunten, ohne daran
zu erinnern, daß heute vor vier Jahren Abraham Lincoln
ermordet wurde. Das Volk, dem das Andenken des Müärtyrers
zeilig ist, hai ihm ein Denkmal errichtet in dem, was ihm so sehr
am Herzen lag — Abbschaffung der Sclanerei und Verwirklichung
des Gleichheitsprinciss im ganzen, weiten Gebiete der Republit
Fin schöneres Denkmal ist nie einem edlen Menschen auf das Grab
gefekt worden.“

Vermischtes.

. Auf der Landauer Bühne soll am Mittwoch das viel—
Hesprochene Schaufert'sche Lustspiel Schach dem König!“ zur Auf—
ührung kommen.

Aus München wird uns mitgetheilt: Mit Wieder—⸗
rössnung der Kriegsschule im März sind von 54 zum Examen
Angemeldeten einige 20, welche sich die besten Noten erwaärben,
aufgenommen worden; darunter folgende 2 Pfälzer: Corporal
Bähler vom 5. Jägerbataillon und Führer Medicus vom Genie—
rorps aus Kaiserslautern. Unter den von früher her in der
Kriegsschule befindlichen Cadetten sidd aus der Pfalz: Enget,
v. Gienanth, Groß, Hollerirth, Keßler, Schenkel und Tanera.

7 Gurrogat für die Prügelstrafe) Wie ein Wiener Blatt
meldet, hat man in militärischen Kreisen die Absicht, als Surrogat
ür die adgeschafften Stockstreiche und das Krimmschließen die
.g9. Barrre einzuführen. Die Barre ist bereits „probeweise“
zei der Kriegsmarine eingeführt und besteht aus einem eisernen
Bügel, welcher au einer eisernen Stange befestigt ist. Die letztere
st um Boden festgenietet und steht von diesem drei Zoll in
horizonter Lage 4c Der Sträfling muß sich auf den Noße
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        setzen oder niederlegen, seine Füße kommen in die eisernen Bügel,' den Zug über sich hinweggehen zu lassen, um dann unbeschadei
ss daß er weder aufstehen, noch seinen Körper in eine andere aufzustehen und. — frühstüchen zu gehen. Auch jetzt wieder haben
dage bersetzen kann, ohne an den Knöcheln die Füße zu verenken sich zwei Amerikaner infolge einer Wette dieses Vergnügen bereitet.
oder gar zu brechen. Die Bügel müssen nach der Vorschrift mit⸗ Sie legten sich auf den Strang zwischen die Geleise, ließen den
lelst eines Schlüfsels auf · und zugesperrt werden Lönnen, dürfen Zug üder sich hinwegbrausen und setzten sich dann hin, um ihren
nie aneinander befestigt werden, haben an den Kanten abgerundet, Zrandh zu trinken, als sei nichts geschehen. Die Locomotivführer
haben an den Kanten abgerundel. drei Zoll breit (wie sogenannten in Amerika sollen hierin schon etwas so Alltägliches sehen, daß
Fußschellen an den ehemaligen Strafketten) und nicht enger zu sie diesen Liebhabern ihr Vergnügen nicht stören und ohne jeden
sein, als unumgänglich nöthig, damit der Fuß nicht herausgezogen Versuch zu breinsen, lachend uͤber sie dahinf ahren.
werden könne. (Wie human!) J fF Kausas City (Kordamerikac): Vierzig junge Männer
Pgögn Damaskus sind innerhalb 6 Wochen ungefähr von hier jammern in eintr Einsendung 'an die „Westl. Post“ da
6000' muselmännische, 700 christliche und eben so viel israeitische rüber, daß hier ein fühlbarer Mangel an heirathsfähigen jungen
inder an den Masern gestorben. Mädchen herrscht. Sie behaupten, daß „alte Schachteln“, weiche
ASonderbare Vergnügungen.) Die Ameri-— die meisten Zähne verloren“ und „kahl auf dem Kopfe sind',
taner haben ihre eigne Manier, sich Gemüthsbewegungen zu ver⸗ ohne Schwierigkeiten in Kansas City unter die Haube gebracht
schafen. Schon vor einigen Jahren erzählte man von einer selis werden. Sie fordern junge deutsche Mädchen auf, dorthin zu
samen Liebhaberei blasirter Leute, die darin bestehe, sich der Länge kommen, und verpflichen sich zu gleicher Zeit, daß sie sich in die
nach zwischen die beiden Geleise der Eisenbahneu hinzustrecken, und sem Falle augenblicklich eine Frau nehmen wollen.
Bekanntmachungen.
Die Wahl der Wahlmänner beginnt:
Mittwoch den 12. d. Mis. präcis 8 Uhr;
jeder Urwähler hat seinen Wahlzettel per—
sönlich abzuholen und ihn persönlich abzu—
geben. Die Zettel müssen bis halb 11 Uhr
abgeliefert sein und werden später abgege—
hene nicht mehr angenommen.
St. Ingbert den 11. Mai 1869.
Das Bürgermeisteramt:
Graffion, Adj.
— 7
Ausschreiben.
Am 5. Mai abhin in der Zeit von 6
Uhr bis 7 Ur 40 Minuten Abends wurde
in dem Wartesagale 3. Klasse des hiesigen
Bahnhofs aus einem daselbst befindlichen
Korbe ein Portemonaie von schwarzem
Leder, innen roth gefüttert und 4 Thaler—
stücke nebst 2 Zehn-Groschenstücken enthal⸗
dend, durch einen bis jehßt unbekannten
Thäter entwendet. W
Ich eesuche Jedermann, der über diesen
Diebstahl etwas weiß oder erfährt, mir
oder der nächsten Polizeibehörde ungesäumt
Anzeige zu machen.
St. Ingbert den 10. Mai 1869.
Der k. Polizeicomissär:“
Bruch.

— — — —

— — — —
Hausversteigerung

zu St. Ingberter Grube
(SchnappbachJ).

NMontag, den 31. Mai 1869, Nachmit—
lags 2 Uhr, zu St. Ingberter Grube, im—
nachbeschriebenen Wohnhause, läßt Herr
Peter Woll, Wirtb allda, auf lang—
saͤhrige Zahlungstermine und unter sehr
Jünstigen Bedingungen auf Eigenthum ver—
steigern:

Sein zu Schnappbach gelegenes zwei
stöckiges Wohnhaus mit Hintergebäude,
zeräumigem Hofe, Felsenkeller und
sonstigen Zubehörden. —

Das Haus befindet sich im bestem Zu—
stande, liegt am frequentesten Theile der
Gemeinde und eignet sich zum Betriebe je—
den Geschäfts.

Bis zum Versteigerungstage kann das
Haus auch aus freier Hand verkauft
werden. —

Näheres im concessionirten Geschäfts—
und Consultations-Bureau von

22. SPhacelinger
— —

GeschäftsAnzeige.
Ich bringe hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß ich mich als
BOSH Anνν—
in meinem elterlichen Hause etablirt habe, und empfehle mich einem hiefigen und aus—
wärtigen Publikum in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten.
Gute Arbeit, geschmackvolle Ausstattung und reelle Preise werden zugesichert.
St. Ingbert im Mai 1869. I
Emil Grewenig.

— —
Zeitungs-Annoncen-Expedition.
— Vertreten durch —
Generdl-Aqenturen
in den Städten
Miümelen, Rerlin- St. Gallen.

—F Carlsruhe. Cassel. Còln a. Rh
Danzig Dresden. Kônigsberg i. P. Leipaig. Dagdeburg. NMinden
Aurnherg. Posen. Stettin. Stnttgart.
Aerztliches Zeugniß.

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Mainzor Handkäse
in vorzüglicher Qualität bei

H. Scherpf

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Brust⸗Bon bons ist reizmildernd, nach
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gelinde auflösend und beruhigend; daher
die Anwendung derselben in allen catarr⸗
halischen Hals- und Brustbeschwerden und
aherrührender Heiserkeit, nicht als arznei—
liches, sondern als diätisches Mittel mit
Recht empfohlen werden kann.

Dr. Kopp-
Kgl. Kreis-, Stadtgerichtss und Polizei—
Arzt. J

Man findet die Stollwerck'schen Brust⸗
Bonbons echt in versie gelten Packeten mit
Gebrauchsanweisung 414 kr. in St.
sugbert bei J. J. Grewenig, und
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—XV
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zweiten Stocke.
St. Ingbert, 8. Mai 1869.
Der k. Gerichtsbote:
Sbender.

ααàαααιααα
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GH. Scherpf.
Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demet in St. JIugbert.
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        3 5* z82237
5 — 3532337 3235537 *8
528* —3— —— 3 — —
5 5 z25588 3228 * 2
22 2 38 — 8 228222
—2 I7* z23 2 —A — 53822 —2288
* 3 ẽ m5 — * 2555 222
* 3 S 3 —3 O 553 5253333585*
* —A 7335 2553335 55 * 4 383
2 — 2* — 228 7 — — 52 — 236*
8 39 153335 553533* * 7 — Is333885 —
52 223323 8 ẽ — 8 8 —A 552k337
—A — 55535 53 22* E D A 22590 32
5 52 —3358 A F J 235222858 8233 5 8
3 33 — 23278 2** 236 88333—*
2 * 25 282 * 55 5532 5 255 52*
A 333333334 35883 535336755 — 58*
——— — 5 35538 8*24627 2 3 z3222 725577537
* 2 8352 2 588—222 * 9 7 3 J752538 258
2 * 22 — * 3*78* —S — — *
———— 3378383 —82 58 * — 5338 —z——8336 7
23* — — — 5 * 5* 7 5 572336 * s —55
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5 25* 2338338888 — 238 — 3 22 2 232982 2 8 —
2 532535 52558 — 2 32 —3672 — — 8255
— 273232333 ——— 328 275 82* 2522 383533 53* . —
2 — 253 — 2535 —22* — — * 53 0 22* 2 — 575
— 383255 555 — 3733 35355* 5 2 — —— ———
— 2 322 z535337835 28 — — 58* 5325 — — —
325* 5 — 22223 52— —A — 26* 53—58 —A 2
3528 32238 58 3W 22 — — ——FA 8 53
— 5857 *38 — 5*8 — 7—— — — * 35235355* 585
* 2 2553377 3 275 35356585578 2 32* 333733835* Z ⸗o9
5 22 — 3 2 2538355* 3255 553 32
—5 55 85323683553* — —— 22858 23233 —* ——— 27 25 5.5;
3523833528 3 2 535 * 55 2353222 „ 415 5 2 52
5—523322 57 22 2387 G—5* — 32 —A— ——
2 —331* 5 52255 2* 55 2— 53332355
— — 52 * 53 — —
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353 : 5553 32853 625 —
258 288 8 33
5555 5525 5358 5 S 3853 222
533 5 —538ß 52333535353 53835 3338 A——
558290 * 8 a 37 — 55 — * —
s468c5 5 8338 337328 325378 833237 337
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— 2 — 2 25 * 2755 * 22 S 5
2 2 27* 9 22 8 5*82 — * 3352 * — —
8 2* 2 523 — 2 *2* —8 ———
s7355555 53* 3328 2433 533 —— 2535
22— — 25 5 — — — — — 2 * — 7 3
d22 ꝛ —5 * * —5 2 — 2 — * 25
55533 5555* * 88 527 5 57 5 2923 8 32223
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283 7 * 2 — —* —— —25 — — — 222 — — —
—A 2 * *2 — — 2 5 2*8 * *7
3252758 * 33528 322535378 2832 5 5 555
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523 3 3 3 — 22 335*535 23c 37 — 2*5* 227
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* — 3— * * * — * — 2
323535333 3388 *550 38—33 3533 36* 235327
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*522 *—222. 2 A — 323 33 57233
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25.5 225 538 —8 229 — 2 * S 5252 5
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5 34 * 277 285 32084277 *5*3232 22
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255 —232 —538 225 —A—
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der St. Iugberteéx Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Umerhaliungsblatt, mit der , Dienblags-, Donnersiagt· um⸗ Sountags⸗
cummer) erscheint wöchentlich vi e x m al: Dienstag, D onner ztag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
128 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnelt.

7 — — 66* —*7 F 7 —57 — —

Ner. 75. Donuerstag, den 18. Mai. e 1869.
.. Deutschlaud. VR —Heidelberg, 4. Mai. Die vou südwesddentschen Kirchen⸗

München, 8. Mai. Vorgestern starbdahier der penfio⸗ männer auf den 31. d. vorbereitete protestantische Bersammlung
—
ʒenerals der Infanterie und Generalkomandanten von Würzburg, auf ganz Deutschland ausgedehnt. 3
zalob Ritter von Harumann. Der Gestorbene war gehoren am⸗ Barli n, 9. Mai. Die „Magdeb. Ztz. bringt aus Wien
4. Oltober 1791 zu Mahkammer in der Pfalz wo sein Bater die Nachricht, daß es Frankreich war, welches Oesterreich, wenn
— nicht zum Besitze, doch zum Inhalte der vielbesprochenen Bismarch

Mäünchen, 9.. Mal.“ Gegenwärtig wird“ in sonst steis hen Debesche verhalf . —Preußen“, heißt es in dieser Correspon-

J — * daß denz, ließ dieselbe, wohl eben im Vertrauen anf ihre absolute
n etiheen Iresen daptt Fenti guine mein gesprohen daß Unverständlichkeit, über Wien gehen, wobei sie in der jedem Tele⸗
msere Staatsregierung die Absicht habe, den neuen Dandiag nit Irbphisten belanuten Weise in —— der 88 Nordbahn⸗
Beginn des Monats Juli einzurufen, um demselben neue Vorlagen Ipnen pelannen * 8 m rdee der ua en
iber ein Schulgesetz, die Organisation der Verwaltungsgerichts· 8 ene &amp; d —— 8 v
arkeit und den Revisionsentwurf des Strafproceßgesetzes zu unter⸗ —538 — 35 e p J sul 8
reiten. Nach vollzogener Wahl der zur Berathung dieser Gesetze 33 —* * gs on Gramont; wie er denselben erlangt,
cͤthigen Ausschüsse sollen die Kammern vorerft wieder vertagt m — 8 heheimniß Der Gesetz Entwu fwegen Einführ
md nur · jene Ausschüsse in Prasenz J Thatigkeit Plesben ing der allgemeinen demnshen — *88 * ——
ehaien beee opre — 338— de kneen ore Wechfel Robellen aad ve⸗ allgemeinen deutschen n e
perden können, ohne fürchten zu müssen, möchten die ersten Veen emeinen de— in hzbu⸗
—— 8 Zusammentriti, wie ion ip oft früher id —S wurden in dritter Berathung vom Reichstag
n fast gänzlicher Unthätigkeit verharren müssen. Die Einberufung 66 J — —
v n
wW iune des Eehend r * sich gehen. Kaherk unß“ Siclieg! itz Lieder desselben in der Hofburg empfangen und daß der feierliche
—9— um —V Rai. Zwischen Bahern und Italien ist Schlutz des Reichsraths durch eine Thronrede Samstag den
me Uebereinkunft bezüglich gegenseitiger kostenfreier Uebermittelung — — 5——
non Civilstandsacten getroffen worden. Boltksfchulgesseh nach der Faqsung bes Abgeordnelenhaufe⸗

Müncheu, 10. Mai. Die Zahl der am 15. März an nachdem einn. Antrage auf Uebergang zur Tagesorbnung
J. Zum einjährigen Freiwilligendienst Zugelassenen bei sämmt- abgelehn worden — DieAbendpost“ dementirt eine Zeitungs
hen Perresabtheilungen betrug 250, die Zahl der für spätere nachricht, nach welcher die Heirathscautionen der Officiere (09
lufnahmstermine Vorgemerkten beträgt 256. (Die respectiven Millioren verschwunden sein soslenn.. 7
iiffern im Vorjahr waren 364 und 184. — * Fraͤukreich ———

Aus der bayerischen Lehrerzeitimg.)“ Dem Landtagsabschiede B rau J—
nindhmer wir Nachslehendes: *„Nur unser Bestreben das Patais, 10. Mai. Dos „Journal Officiel“ sagt: Die
Schulwesem auft freifinniger Grundlage hesetzlich zue regeln und Rede des Kaisers in Chartres ist ein lohaler. Appell an den
namit die Entwicktung, unseres Voskes durch Erhöhung und Siche- zesunden Sinn aller Rechtschaffenen gegen rebolulionare Leiden⸗
ung seiner Bildung zu befördern; ist zu Unserem Bedauern von chaften, gleichzeitig eine hohe Garantie des liberalenGeistes,
inem glücklichen Erfolge nicht begleitet gewesen. Es ist: das nelcher fortfahren wird, den Gang der: Regierung zu leiten.
ine höchst bedentungsvolle Stelle. Durch sie dist neuerdings
ewiesen, daß die Staatsregierung den ernstlichen Willen hegt,: das
holksschulwesen zeitgemäß. nunzugestalten. Möhen sich das die Leh—
er so recht zu Gemülh führen, und bei den demnächst stattfinden⸗
en Wahlen ohne Rüchsicht auf, die honigsülßen Einflüsterungen
as ihnen gesetzlich zustehende' Recht“ im vollsten Maße ausüben,
nd üt josche Männer eintreten, von denen fie überzeugt sind,

ß Jensch unserer Zeit und hren Forderungen nicht böswillig
ichlieen, sondern zum Ausbau des modernen Staates nach
krästen beitragen werden. Nux von der einsichtsvollen, Bevölker⸗
ung, nicht aber von einet gegänigelten Masse undderen Führecn
ißt üch Heil für die Volksschule erwarten!

Dienstesnachrichten.

Vermischtes. W

* St. Ingbert, 13. Mai. Das gestrige Wahlergebniß
inserer Stadt war folgendes z es - wurden gewählt, in dem
. Wahlbezirk die Herren: Kraemer Gustav, Beck Joh. Adam,
Duy Nicolaus, Schmitt Heinrich, Hager Joh. und Custer
Peterz.in dem II. Wahlbezirk die: Herxren: Kraemer Heinrich,
dammann Johann, Gottmann Ph. sen., Peters J. J. und
dahn-Wolfgang; in dem III. Wahlbezirk die Herren: Kraemer
Oscar, Dercum Adolph, Conrad Ernst, Kiefer Oscar, und
Sonn-Jacob. — Die eine Partei setzte 9 Candidaten durch.
Bei der Wahl in Zweibrücken hat die liberale Partei einen
vollständigen Sieg errungen. —
-Der, Gemeinderath von Pfortz hat den Gehalt der dor—⸗
tigen Lehrer um je 100 fl. erhöht, ein Beispiel, das Nachahmung
derdient. —W

München, 3. Mai. Ceichenvergiftung.) Gestern
Morgeus starb nach 6Gwöchentlichtn fFurchtbarem Leiden Herr Knab
aus aus Heidenheim, ein Assistent' des »Herrn⸗Professors Dr.
o Nußbaum, welcher sich bei einer Operationran einer Leiche
derletzt hatte. Mehrere Tage stand die verletzte Haud in größter
Gefahr, denn rasch griff von der Wunde aus die hrundige, Zer⸗
störung um sich. Als aber durch große Energie die Hand ge—
cettet war, zeigte sich Vergiftung des »ganzen Blutes. Viele
Schüttelfröste kündigten die tödtliche Pyämie an und weranlaßten
am ganzen Körper zerstreut eine Masse von Eiterherden, welche
die quälendsten Schmerzen mit sich führten und endlich das theute
Ldeben raubten. Mit Herrn Knab verliert das allgemeine Krau⸗
enhaus einen ausgezeichueten Assistenten. denn in der kurzen Zeit
einer Thätigkeit hatte er sich schon die Liehe und Achtung dee

122534
Der Bezirktzamimann. Christian Chelius in Homburg ist
njescirt, der Bezirksamtsassessor Frjedrich Siebert in Cusel zum
Jezirksamtsmann in Homburg befördert und auf die sich-hierdurch
tlegende Stelle eines, Bezirksamtsassessors in Huͤsel der
lccesist Resser bei der königl. Regierung der Pfalz ernannt worden.
der Bezirlsamtmann Friedrich Gummi in. Landau-ist auf sein
achfuchen um Versetzung auf ein diesseitiges Bezirksamt
Bezirksdamtmann, nach Berneck in. Oberfranken versetzt
vor en; — —X .51 vi d — r

Der Gerichtsbote Johann Clemens in Winnweiler ist auf
ie in Kusel erledigte Gerichtsbotenstelle versetzt, die daselbst erledigte
veitere Gerichtsboteustelle dem geprüften Gerichssbotencandidaten Phi⸗
pp Christ in Kirchheimbolanden verliehen und der geprüfte Gerichtsbo-
encandidat⸗ Johann Anton Britzlmayrin Landar zim Gerichtsbsten
n Winnweiler ernannt worden
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        ganzen Hauses erworben, Derselbe, obwohl jetzt erst 27 Jahre, am-Jiebsten höre jch es, wenn Sie „icke Lotte“ sagen, so nenat
qit, war schon vor mehreren Jahren Mathemathikprofessor, studirte mich mein Vater“ immer“!“! —4
dann mit Vockiebe und ausgezeichnetem Erfolge Medicin, Iöfte im 7 Essffuntc 8. Mai. Zur Warnung erzählt die F,Ess.
verflossenen Jahre eine; Preisfrage der“ Reisinger'schen Stiftung dig Weuͤn das Sprichworte F, Unglück fitzt oft auf einem
und war von seinen -Professaren wie⸗ Mitschülerngleich geliebt. kleinen Fleckchen“,noch nicht sich dewährt hättez so⸗könnte folgen-
Er sprach nebenbet mehrere neue Sprachen und erhielt in der der Vor sall wohl zum Beweise dienen. Eine Frau hierselbst irug
Stenographie den ersten Preis, so daß sein Hinscheiden ein viel⸗ drei salsche Zähne im Munde und vergaß eines Abends, diese
seitiger Verlust genannt werden muß. Seine hervorrauendste dor dem Schlafengehen abzulegen. Während des Schlafes löst
Eigenschaft war aber sein edles Herzg. WW ich das falsche Gebiß vom Gaumen und dringt in die Luftröhre,
.3Z3n der Gemeinde Kirchanschering (Oberb.) hat'eine Bänerin wo es durch die entstandene Würgerei noch tiefer gedrückt wurde.
am 3. Mai 4 Mädchen geboren. 3733 Uerztlicher Hülfe gelang es zwar, das Gebiß zu entfernen, dasselbe
Aus Baden 6. Mai. In der „Bad. Lotsztg.“ lesen hatte aber Wunden gerissen, die vor einigen Tagen den Tod der
wir folgende Warnung: „Ein gewisser Arthur Schütz aus Stutt- unglücklichen Frau herbeigeführt haben.
gart erbietet sich durch öffentliche Anzeigen, gegen Bezahlung vonn 7 Paris, 10. Mai. Der „Corresp. Havas? gehk soeben
fl. Ainen Rebenverdienst nachzuweisen der taͤglich 825 fi. ab⸗ olgendes Telegramm aus ¶ Marfeille zu: Eine Depeschedez
wirft. Schickt man den Betrag ein, so erhält man von diesem französischen Consuls in Livorno, die heute in Marseille angetom⸗
Induftrieritter die einfache Aniwort, daß man sich mit Cultur men ist, bestätigt den Verlust des Packetbootes General Abattucci,
der Seidenraupe befassen und zunächst 52800 Maulbeerbäume das auf der Reise nach Civita-Vecchia in der Nacht vom 7. d.
auf eigenem oder fremdem Boden pflanzen bezw. aussäen solle. vor Calbi mit einem norwegischen Brick zusammengestoßen ist.
Die ganze Anpreifung hat demnach blos den Zweck, den Beutel Von den 79 Passagieren oder Leuten der Besatzung sind nur
des A. Schütz zu füllen und andere Lente zu betrügen. Möge 109 gerettet worden. Alle Frauen find ertrunken. Der General⸗
diese Warnung Aufnahme in allen wohlgefinnten Blättern finden, intendant, Herr Le Couchois, der sich auf einer Inspectionsreise
und dadurch dem A. Schütz feine schmähliche Erwerbsquelle ver⸗ gach Rom befand, der Commandeur Ferrare mit Familie, die
stopft werden, zum Nutzen Vieler, die einen Gulden in der Mei-⸗ Generalconfuln von Rom und von Belgien und mehrere päpstliche
nung ausgeben damit für sich unz ihre Angehörigen eine bessere Zuaven sind in den Wellen begraben worden. Die Ueberlebenden
Existenz zu gründen. find vom norwegischen Brick aufgenommen und nach Livorno
pVDarmstadit, 7. Mai.“ Bei der letzthin hier abgehalte- gebracht worden. J
nen Mufsterung der Militärpflichtigen ergab sich das drollige 7 Die bostoner jungen Damen. Ein Neu⸗-Engländer gibt
Refultat, daß ein Bursche, welcher, voriges Jahr wegen man⸗ von den bostoner jungen Damen folgende, nicht gerade schmeichel⸗
gelnder Große zurückgestellt war, dieses Jahr noch kleiner befun⸗ hafte. Schilderung: „Die bostoner Mädchen sind Schalthiere;
den murde. ie werden nie reif, nie Frauen mit gesuudem Fleisch und Blut.
4 Folgende artige Aneldote macht augenblicklich in Berlin Sie tragen blaue baumwollene Recenschirme und Zitzlleider und
die Runde,*Vor einiger Zeit befanden sich die älteste (14jährige) salten Reden über den Despotismus, welchen die tyrannijchen
Tochter der Prinzessin Friedrich Karl und die 8jährige Tochter Männer gegen die armen Frauen ausüben. Sie find kalt, hart,
xX Vronprimessin im Melier eines Photographen. Als bei der rocken und saftlos — intellectuelle Mumien. Wenn sie heirathen,
Sitzung Behufs einer Aufnahme der Photograph der ersteren die ringen sie entweder Wörterbücher oder melancholisch aussehende
Slung weiche sie cinzunehmen habe augab und dieselbe dabei Wunderlinder zur Welt, die ausschließlich Pflanzenkost belommen.
mit „gnaͤdiges Fräulein“ anredete, wurde ihm die zurechtweisende mit sechs Jahren die Logarithmen kennen, mit geologischen
Vemerkung zu Theil: Man pflegt mich sonst mit koͤnigliche Perioden durchaus vertraut sind, von Zeit zu Zeit in den Frosch⸗
Hoheit anzureden! Der Photograph stammelte verlegen? einige deich fallen, im achten Jahee sterben, und dann einen Grabstein,
Znischuldigungen, die aber von Seiten der Tochter der Frau mit einer wunderbar gelehrten Inschrift bekommen ··
Kronprinzesfin mit den Worten unterbrochen wurden: „Das ist
a ganz gleichgiltig, mich können Sie anreden, wie Sie wollen.
—D
Ruelahamndlung im Speyer.
Meinen Kunden in St. Ingbert und

Umgegend mache ich hierdurch die Mitthei⸗
iung, daß, nach freundschaftlichem Ueberein⸗
kommen mit Herrn S cherpf, der seither
mein Geschäft auf dortigem Platßze vertrat.
hon jeht ab Herrn Johaun Jakobs
zus Elversberg fuür mich in dortiger
Gegend thätig sein wird und daß nmur
Firein Hett Jatkobs beauftragt! ist,
die Forsetzungen der bestellten Werke und
Zeitschriften zu liefern. 1
Speyer im April 1866.
6G. L. Lang.

Bezugnehmend auf obige Anzeige erlläre
nich bereit alle in den Buchhandel einschla⸗
genden Zeitschriften. zu liefern, ebenso
derden die von Joh. Klein aus St. Jo⸗
haun früher für Herrn Lang's Buchhand-
lang in Speyer gesammelten Abonnenten
bdon mir besorgt.

Elversberg im Mai 1869.

J. Jacobs.
—M
Gratulation!

Dem Chrislian Fichter zu seinem
morgigen Namenstage ein dreifach donnern⸗
des Hoch!!!

vonseinen Freunden

J P. K. L. P.
Ves y. Pfingstfestes weden erscheint
am Sonntag kein Blatt, und wird höfl. ge⸗
heten, die Annoncen für's Samstagsblatt recht⸗
zeitig zu senden. Die Red.

Die neueste

J 7*
Tapeten Lusterkarbté
aus der Fabrik von Heiurich Lotz &amp; Co. Kaiserslautern.
von den ordinärsten bis zu den feinsten, sowie
mnonster-ERo ulea ux
iind wieder angekommen bei
J. Grewenig jr. *
Nnie Kimmel

Pfing stmontag
I 4 ⸗
Tanzmusik
bei Jak. Quirin
Rentrisch.

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛc. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 13. Mai.

Weizen 5 fl. 36 kr., Korn 4 fl. 285 kr.
Gerste 2reihige, — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige, 4 fl. 32 kr. Spelz 3 fl. 52 ir.
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel — sl.
— kr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafer
4fl. 16 kr. Erbsen — fi. — kr. Wiceen
— fl. — kr. Kartoffeln 48 kr. Heu 2fl.
4 kir. Stroh 1fl. 50 kr. per Zentner.
Weißbrod 11 Kilogr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 21 kr. ditto 2 Kilogr. 14 r.
ditto 1Kilogr. 7 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 kr. 1 Paar Weck 9 Loth 2 kr. Rind⸗
deisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 14 hr.
Zalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 16 tr.
Zchweinefleisch 16 kir. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 7 kr. per Liter, Butter 84 kr.
der Pfund.

Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 11. Mai.
Weizen 5 fl. 26 kr. Korn 4 J. 17 kr.
Spelztern — fl. — kr. Spelz 3 fl.
50 kr. Gerste 5 fl. 11.kr. Hafer 4.
21 kr. Erbsen Afl. 58 kr. Linsen — fl.
— kr. per Zentner. —

Brodpreise 2 6 Pfd. Kornbrod 20 kr.
3 Pfd. Gemischtbrod 10ekr. und 2 Pfd.
Weißbrod 12 kr.
Redaction, Druck und Verlag von F. X. Dem eg in St. Ingberi. —
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        —3 — —2—
55558 535 58
2.2 28 —— 88 2 2 ⸗
5 755385 ——— 535 5 5283 —3535
33225 232 55 —55 — 838323333
53 ——3 23 2 z35 2388 33338333333 J—
32 4 8 —— 3338
A 22* F —S * O8 — — — 225 5 . 2 — —
— 8 2. — 2 88 — — —2553323565 3 2
257752 48 53 z37 5882 285 2535
3 — *3 3* 60 S S 553
—— —X — 28 —— 25838 525*
—A — —— n »255 3 —A — 2222 5 838 25
2 235— 3 3 — 8 5**— 83 2 5825 2* 2
— 2 2753 — —38 —*2 3535 8235 2 —A —
3—75 —— 277
2* —— —— — 5755 7
5 33 433624 ——— Gag
232 323 387 — —* 4
— — 7 J * — 8 * 2 *
388 230 —A— 53 68558* 23335 753553 353
33533— S* 255233 20 8. 5 338—23 52
5*855* ——— —D F — 7. *2 —328 355 38* * — — —
* 53 — —— *
238 335 —3— 33534 J 8 7z22 —E ——
52823* SSSZB — BR 3 525 —38 5* 532 —— — — — *
28—— 2 275 — —282 —32— 252242 —
538233863 —— 5I5357 533 382333338 ——— 3*
— F—
—3 —58X J — * —*
J . 523
2 5333388 5338 —38 —58 3 5337833 — 5853 5 —— —
5 **7 — — 2* :* 2— ——
257 s2823583 53 *3 5 — 2533332537 — —— 3535*8 37
5522 75 5 522 258. ——333** 3285 *7 —— —— 5 8
753235 38 7 — 338223 5338—555 53833 55 25 —*368
2** 55 2 S* 55325235 222 25* — 358
2*22 z 75. 7 5S8 2552 — —— 0—3
— c 53 535 32 23*8260 — 8 7—48
5322252* — 3. 3437 75 2 5 * — 353238
—58* —124 —A — 28
— 232*533 — F * E 5z33*
542857338 ssa
8 — 33 7 —
5328 A M257 352 5 * — —3
55523 578 —— ——— — 3258255 —— ——— 25538—3528
22 28 —— 3 33745* 23555328358
—2e 8 25325 *7 — 22 224 52 * —33535357 2* *
3* 23 55 5288 232 255* 5. —A —— —z5 —522
5z3228 D6 — — 35 58323 53232 *2 55353366 *
85 3383333 27 3532287 z52 35884
222 2*5 52 537 375*—83425 358522* 333333387234
235552 *28 ẽ — 3 53353338
55*0 —5 3 * A 2*
— 522 .22222 8 32 333683 J ——— — —5525 2 5—5 242 — 233
5 *2225 5352 27 —— 255*8 2533355 52 5322 2
225 “22 53* 582 ————— A— — —— 5387 55552335
33 3 ẽ 333555
2 — —252 ——— —A 35853 —— — 3
—A — ————— —V — — 2 5333 —2 2*
5*23 — 2235 3823 — 2 8 52 —58 2
53522 35237 — 2233333823688 2 32553 — 333433
422 385 32 J A— — —55—*53* 5* 83 ——8838 52535
— — „— 82 * acꝛ N * 5 — 22 5* * — 2*
2528 2 ——3 22 58232323 22 * 5 2 2 * 5*8
3237525 2 28575338 335 3377 33333* 557
— 558383 — 235 — 5 53783* 22 53838 —A 533
4 — * —2* 5 — — 836 * —A —2 —A 5232*
5 3 —— 2232 25* 2—283 — — — ——
333565* ES 3322 8 A 2323 722 53338385338
353533 —— 555* 3233328 323853387 5*5385 7 77777*
5* 2222 *8* — 8 5 22 53 —— 23 2 54
53235 528* 353552336 233732338 7 52233 s2333238
5555 858* 25303 2553355 58323557 5— 32
— 225 ꝛ — — ——— 3 —— 2 D — — — 5
EE 33533* 3333537835 8 235335887 e3338
3 3 —55 2 378338 8 3555
—s—38 8 383538 8*
53523533—83 —IXM 3235758 888
5536623338325 —
— 3s55553 3355*
22382

28* 5.2322 *

255. 522 — — 222

— 55* 33 22333535 5 —*252 83325 88*
* — — ü* * 55 525 8* —232 252 3 2
2 ——— 23 — 52 — 2 —3 5 n 5—7 A — 252
35275 558 —82 2 5 575 ——5 22355835 z225523*

—E —— 9 12282325 82. r2* 5 2535 Sns —* 5355—35

——— 5 328 2—2355 * * 8 3 * 2889 — — —

— *2352373 33233263833 25238 522 —85

— * ** 3 7 233 3 EM.— —8 2* — —3 55* —*

3

575 23885* — * 85 * —A— — 25 v — —— 5

3385 —ã— 23 7 3255 —758* — —— 2558 52572 2— *

2 2 — 8 — 225 —225— 22 — — 58 *

* 459 8 82 2* — —3— — — 82 2532
26 2353273*
—5 —852 —A— — —— 25827 5 ——
58 —* 5 5 *235555 — * 225 25 R313570 *5 292
32 535 53233238 27 205 5282353 5s52833128 23525 *25577
73785 5253555 52858 —5233 —— — 25235 325325
585— —A 5 — * 885 * 2E8 ———— 7 — —558533235
2 —s — * — 5 * 2 ẽ 3
z35658553532725 3 33 3537 3365

— — ec * — 5 25 X * 35
858 3552523 583 —338 — ———835* —
235736 5———2 272 —A— 5*25 —583233533533 553*
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ẽ ssz47 557 33525 —
* * * 8 7 2ð 2 * * 2
3 * * z3732 63528 2253 Q83B35 — — — 582537 525282
— z232357 68383 1553 255 —8525 5 ——535533533225
* 2 — — —— 25535 783232 “8*2 — 2 —X
237 232 * 2558832585 EE —2 —X * — — 27*
—A ;8X 56333 537 —— 8552 — —35882*
2z2054 —5 * — —— 2 5 8— — 553 553535532 5525 —
2* —2— 5223235 * * —A 2ckE6555 — 538 20 — 8
258 853553* 25 22* 522 * 2* —IBESABMO — ——5828
——— — 553 5228— S — —
3 3 783 223 8375 53533 3
* 5 283 35 — 6
— — Eä ⏑——
— 258 222882 22222 583 24 8*
3222822 87 222 1*585 552— —2236 5325 —— — 2 . 242 *
s 3853 833683 ——8 252 53 338
* 8 8 2* 5,—, 562 55 55 3223 —55 853352 537 558
—R — * — 268 — — —28 2* 28 22* a S *
33 3 128336 3333—328 z357827 323 —53 33
2 * 8 J 4 —2 2* —— 2 7 2 2
517383 333 e3 süz358 3333835635
A 83 2 2 — 5 —— * 8 z22 — 3 32352 5 — 3
528 2 » 2 *ã* 2*2 2353* 22z5—5565 83 5352 — 26 5 3
55 33— 355352— 3553——335—3355 87 — 382 5 223
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* — — 2 —322 3225 — 5 — — — 25
—— —D —— 2535323533383 —
2— *2 22 F— * * T 2 —
— — 8* — 2 2q —52 * —— — 28 — — —25 — *
3 2— 33 338833655
* 88 2 5 * 3 —* 22
22 58* —2—5575 —3 225 323557 23 73 ⸗ 22 „2z385825* —
s2 757— 85 5—8 53853857* 5283 — 2358*53 238353335553538322
28—825 —2 — 55.23 — S E — S 2 8E 25 252*5 — ——528
———— * 85 — —
—2 * x 22 —* ——85232 * — 180 — — — — —*
— —325323353 —*225353—3 538232325
5523537 7582 38 288 333 38s 338382 23528
228 sSs *5* 833 38 33
52535 —5 —— 53526 24 12*2 — 5533 2 *553—25285 422853
3723228 — — 25333 35 —2 2852 5*282 —2835 *2*
25 — z23 5523823 5 35 —925 5—5 52 5 ——
55* 2. * 2* —X 2 22 7 2* —3 — 2235 —* 2
525 —53525 88—2— 3225 35——5 252233 554 52865
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        — 38 3 — 32
3335 353385 33355 75* —
333 2588 538 —2
5287 S 3 —8353332*8 2228 3 —A
22 533 ẽ82 2*23 2222 — * 5 — * ———
2 2. * * 58 83 58 232 —A —— 7 * 6 ——
— 8 *533 *5323 —»588358 —3.5 — 2 522*2 M8
8 *2* * 8583.538* — 528 — * 2 ** — — 2 22. 8*
—— 8 22- 2 2 3 223 — * 2523 22.2
88 33 38 3373 3733
— * 283 * 77 ** —A
255 3*7258 Ss —78 2235 382358
388838535 — — —e3 8383 386
A3 2. 3 28 2 5*72 342 — 33 — 2
57 575—32 3522338 ——— A8 83 225
* — — cẽE
Sze 533325 —3 — 53 3235 23253
—9 — * * * 2. —A
—— 733*. *853 — — 29 —1522 2
87 — 7 22 —
222 *56 — 25538 533 — 8 33 D5 S 28 —J
5* 2 2 8. 3 —8 52 — —5 727 2783 2—585* 8
7 ve *43*32333 »ààs 33538 52
8 ————— s253.55 * 2 ——— 3233—
2 5* — — 22 5322—
2 3 27 3235 35.52
3 2 23 35 Te 32 —A 2
2.— *— 22 —— »S S 8 252.5 233
2. 2. * 73.2 52 555335353. 533
— 2 S. 3 ————
35232 33820, 23383.
—— 2 33 323
*2 —A — 5532 —
3—5 5455533353
353 35 5 32238
* 2 3* 283 3332
*— 223 — 553 2 7* *
— — * — 2 * 2 ——7—
2588— —2 5* 525 53 2*
— 3358 — ——
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27353 775 327253*
258 S * —. 2 55 E S
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— 80 — — 33 33
——
35 38838 —3— 388
55 —335 — —523 527 2 5283
— —— —— e —— —22325
55232 ————— 6* 2.* 3 —— — 2222—
7— -733 —3538368
3 3 433 — 325337
— ——— —————— 223z238
z2 3253533.3 52823 25 —— 2. *342
— 2*3 252 —
— 88J838
22. 22 1L3 —— *5—22 * 22
528 55 283.33 5 55*
5 »—Sa , — 357 2. — 324—— 2538
*27 85 *s 5. 5 5282 *52 585338
2232—2 58 27 —2338*
—553535*2 55* 2828 5382
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33 —33 3 333 27533
2555 28338383. 3. —8 —G3 *
2728 —— 8. 8 5235 i* ———— — *
5852—2— 22* »*8
— —83 753 7338
7 8252 —— 22 3. 2 *55
5—2285e5 753 55323
— —* 2 52 25* — 37 2 23
3 — 5*8 2.323 5 * 75*
2 *83823 — *62 5 — 2* —
3553 ——53 33 23523 —
2535 —2223 S 8X.. 2233
23.2 22 5 53 8 2222
* —A 2458 E 2B

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5.5 6822— 583 ——
855.73 538 383— 385 373
8*8 ——— »23 —
5325 ⁊ — —8 —
—533 3338—5282387
2223 22.35 — 2808 2 2 8
* 5355 7* 8 2* — —2 3 —
3
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5 83 33
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235383338—— 33 3 33— 9 2 —
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52233 8 — — 2* 5225 — e
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der Su Den berreierA n z24 nd das mu dem Gaubilalle derbundem Unjerhaliungbblalt, wit der Dientttags· ¶ Donggerdiags· nund Fonntags⸗
Zummer) erscheint wochentlich vi e r m a ie Dien's ttag, Donnmex 3tag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

.. 12 Sibbergr, Anzeigen werden mit 8 Frzr. dae drtispaltige Zeile Vlotit⸗hrist oder deren Raum cbertchnet e ntWas
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Nr. 76. ι Samstaa, de ιννια ια 14869
— 7
14

XaMA

— —— J
—— — Deutschland. —A E rzh unn
Mu uch en 10. Mal?“ Wie uns aus Kaiserslautern mit—
getheitt wird haben 22gehrer des dortigen Bezirles dem Feichs.
crathe Graf v. Bothmer ein Schreiben ueee worin dieselben
em Hern:e Grafent für seine warme Vertretung der Schulfrage
n der hohen Kammer der Reichsräthe den aufrichtigsten und
jerzlichsten Dank aussprechen und. ihn zugleich bitten, dem Lehrer⸗
jande, der hiel⸗ verkannt Aund In afl mißachtet wird, seine warmen
Sympathien zu bewahren und gauch fernerhin mit seinen: hohen
ñefinnmgsgenossen einer Frage?! von deten zeitgemäßer Loͤsung die
Wohlfahrt des Volkes, das Glück und die Zukunft des Staates
bhangt seine ·volle Theilnahme zu widmen.“ — Wir können
ücht umhin, bei dieser Gelegenheit die ehrenhafte und entschiedene
daltung der Lehrer im der Schulfrage, wo sie allen Nachdruck
aͤcht auf ihre materielle Aufbeffertng· sondern auf die innere
herbesserung des Schulwesens gelegt haben, wiederholt an erkennend
jervorzuheben.⸗ Der Werth obiger Aeußerungen der Lehrer über—
viegt uns und gewiß auch allen“nnserne. Lesern hunderte von
Idressen, welche sich geistliche Keichsräthe pon geistlichen Herren
uschicken ließen. 4 p257*
Wuünshen, 12. Mai. Der« Verwaltungsrath“ det nen⸗
dustluirtenBaherischen Bereinsbank“n hat das Bankgeschäft des
hauses Rv. Froͤhlich in Muünchen angekauft. Vereinsbankacnien
derden mit 36 Thaler Agio gehandelt. 3
Münchem, 12. Mai. In Reapel wurde ein königliches
Fonsulat errichtet und dasselbe dem- dortigen württembergischen
bonsul w n Wolf übettragen. *

— Wie der ‚Volksbote“ berichtet, geht in München das Gerücht,
herr von Gresser werde aus dem Cultusministerium ausscheiden
ind uls Regierungsprüäsident nach Landshut versetzt, Hr. v. Hohe
iher quiesciri werden. Qheetwas Wahres an der Sache ist. muß
ꝛie Zeit lehten.

— 2
ert 332 Dienstesnachrichten.

— , * ν .
Wirth und Gemeinderaih in Hasel. Schnabel, Joh., Adjnutb! in
Dberwürzbach. Staut, Jos., kath. Schullehrer in Rohrbach zu d

In Ensheim: Adt, Franz, Bürgermeister. Dr. Fries, Joh.,
pract. Arzt. Grentz, Jak., kath. Schullehrer, Ast, Jak. jun.
Buchhalter.. 7

IIn Lautzkarchen: Redelberger, Joh. Albert,nAdjunct in
dantztirchen. Siraub, Sebastian, kach. Pfarrer, Ehrmanntraut,
Pet. II. in Vierbach. Spohn, Johann Peter, quiesc. kath. Lehrer
n Alschbach. Kiefer, Nicol. Wirth. und Schuster in Lautzkirchenn
Ju Blaͤsenkastel: Wies, Ludwig/ Bürgermeister in Blies
kastel. Gugel, Friedrich, k. Landrichter. Knapps, Herrmann, Apo⸗
heker. Lebi: Abraham, U., Handelsmann. Wiest, Franz Augnst,
igl. Notar. Wittenmaier Carl. Adjunctz — ee

In Medelsheim: Weber, Johnü Pel, Bürgermeister in
Medelsheim. Fischer, Joh. Jakob, kath. Lehrer in Seyweiler.
sennkeltIvohe tgt Zol⸗Einnehmer· inPeppenlumm. Weber.
Georg, I. Ackerer in Medelsheim.

In Bae smenßen: Auer, Frauz, kath. Pfarrer in Bebels⸗
heim. 1 Müllier, Fohank Jalohj Adjunkk in Bliesmengen. Thin⸗
nes, Gorg, Bürgermeister ine Bebelsheim. Fillgrafe Johann,
Mehzger jn, Hactrcenec WaldnerLeo, Loth. Piarter. in Blies-
mengen.
— w
4 Aus O bie riferiam hen, 9. Maĩ.“ Einé verzweifelte That
jat eine Wegmachersfrau im Gerichtsbezirke Bernec begangen.
dieselbe suchte ihre beiden Kinder, das eine noch Säugling.
das andere 392 Jahre alt, mit sich führend, freiwillig ihren
Tod in einem Weiher. Die drei Leichen wurden gestern aufge⸗
junden. Der Stellung und andern Merkmalen nach zu schließen,
nußte dies Multer Das alters Kind dunter wen Armgenominen
ind das kleinere säugend an der Brnst getragen haben. Stsr⸗
ingen des Friedens in, dere Familie sollen den Grund zu dieser
That gegeben haben. ι
Die Polizei in Dresden hat am vorigen Montag'e die
nuf- dem--Altmarkte daselbst feilgehaltenen Singvögel, mit
lusnahme der Kanarienvögel confiscirt und zur allgemeinen
Freude der zahlreich Umstehenden freigelassen. Das Beispiel
verdient aller Orten die eifrigste Nachahmung. Bei dem gelinde
dergangenen Winter zeigt sich bereits das Ungeziefer überall so
maffenhaft, daß der Schutz der Voget in diesem Jahre ganz
vesonders geboten erschent.

* . α α

Dem Decan und Pprot. Pfarrer Wündisch in Germersheim
st die Funckion eines prot. Districtsschulinspectors für den Kanton
hermerssteim an Stelle des auf sein Anfuchen von derselben ent⸗
jobenen· Pfarrers Geibe in Weingarten üjbertragen worden. —
der Lehrer Theobald Koehl von Petersberg ist zum Lehrer an
der katholischen Schule in Schauerberg und der. Lehrer Nohann
Haffga von Bruchweiler⸗Bärenbach zum Lehrer an der kath. Schule
u Bebelsheim ernannt worden. —

Wien, 12. Mai. Der „N. Fr. Pr.“ zufolge hat Herr
. Beust ein' Rundschreibet am seine Gesandien erlassen, worin
r erklärt, bee der Veröffentlichung der Bismarck'schen Depesche
mn Goltz aus dem Jahre 1866, uͤber die in den letzten Wochen
yon beiden Seiten so viel unnöthiger Spectakel gemacht worden,
aͤcht betheiligt gewesen zu sen. 32«

Frankreich. n

Im letzten Monat find in Paris 187 kaufmännische Con—

urse angemeldet worden. 15-mehr als im Mär:

e er, Bolkswirthschaft Handel und Vertehr.

Mänschem“ Auf den bayerischen: Staats⸗ und Ostbahuen
st seit dem A. Maf ein neues Betriebsreglement in Kraft getreten,
und machen wir das reisende Publikum hauptsächlichvuuf“ S15
ieses Reglements mufmerksamm, wonach Jeder, der ohne Billet
oder mit uͤngiltigem Billet in einem Zuge betroffen wird,“ eine
Tonveutioualstrafe mon: 80kr. und außerdem. die: Fahrtare für
die ohne oder mit ungilligem Billet durchfahrene Strecke zu zahlen
hat. Von dieser Strafe wird nur iin dem einzigen“ Falle abge—
chen, wenn Reisende durch positives Verschulden der Bahn oder
eines Bahnbediensteten verhindert waren, ihre Billete rechtzeitig zu
ösen, und wenn dieses von dem Stationsvorstande dem Zugper—
onale bestätigt wird. In diesem Falle ist der Reisende nur ver—
oflichtet ꝓduif der nächsten Station die einfache Fahrtaxe nachzu“
ahlen⸗ Keisende⸗ weiche mit gewöhnlichen Billelen mit Schnell ⸗
zügen, oder mit Billeten einer niedern Klasse in einer höheren
Klasse Plaß nehmen, sind nur zur Nachzahlung eines Ergänzungs⸗
billets verpflichtet. Weigert stch ein Reisender ein Strafbillet zu
lösen, so wird der Zug nicht aufgehalten, sondern der Betreffende
hleibt zurück, und hat der Statiousbvorstand- —nöthigen Falles
IJJ Anrufung polizeilicher Hülfe für Eintreibung des Fahrgeldes
zu sorgen

Bablemn!

In Zwe ber ieenn wurden sosgende Herren gewählt: Hed,
Jakob, Gerber. Schwinn Adolf, Fabrikant. Schmidt, Carl, kgl
Appellationsgerichtsrafh. Maercker, Theodor, Apotheker. Gugenheim,
duzian, Kaufmann. Gulden, Gustav, kgl. Advocat-Anwalt. v.
Hhofenfels, Max, Rentner. Keller, Phil, J. Adjunct. Dingler,
Julius, Fabrikant. Henigst,. Vanquier. Simon, Fabrikant. Brumise
jolz, Heinrich, Müller. Schultz, Bürgermeisler. Ambos, Christ.,
Beschäftsmann. Fröhlich, Baͤnquier, Wolff, J. B. Fabrikant.
Lindemann, Friedtich, Rentner. Rggg⸗

—InRorh rbach ? Häberer, Peler, Burgermeisser in Rohr⸗
hach. Michaeli. Joh. Nic. Adiunck in Oberwürzbach. Keßler. Joh.

—
—V ——
pr
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        *
Wahlmänner⸗ Versammlung.

— —* .
An die⸗ Wahl maner Lded Besirts * gweibriscken Pirmasens

Aleberpll im gangen Lan de Badern diessetrs und jenfeits Bes Rheines zeigt sich
der feste Wille, bej der Wahl der Abgeordneten mit der größten Sorgfali und Gewissen⸗
haftigkeit vorzugehen.

Ueberall eilen die Wahlmänner der verschiedenen Bezirke zusammen, um
ernsten Rath zu pflegen und sich zu einigen, damit tüchtige Abgeordnete
tewählt werden und nicht der Feind das Feld behauptet 6
Anch die unterzeichneten Wahlmänner der Stadt Zweibrücken verkünden hiermit
—, von vielen Seiten hierzu au gefatdert *eine allgemeine Wahl—⸗
männer⸗Versammlung unferes Wahlbezirks guf Pfingstmontag den
17. Mai. Morgens uͤm 10 Uhr im Fruchthali Saale zu Zweibruͤcken
— BBir laden alle Bahlmunner · des Bezirts Zweibrucken · Pirmasen⸗ dringend emn
an diesem Tage sicher hier zu erscheinen, damit wir üͤber die zu wählenden
Abgeordneten uns einigen und dem Vertranen enisprechen welches unsere Mitbürger in
uns gesetzt haben. — α

BZweibrücken den 14. Mai 18603 ——
Wilhelm Schultz, Bürgermeister.
Philipp Keller, E Adjunft
Jakob Heck, Gerbexr. e ee
Adolph Schwinn, Fabrikant. — ——
Karl Schmidt, K. Appellationsrath⸗
Theodox Märcker, Apotheler
L. Gugenheim, Kaufmann... *
Max v. Hofenfels, Gutsbesitzer...
Gottfried Dingler, K. Appellationsrath.
Gustav Gulden, K. Anwalt. —

Wohnungsveränderung
Seit heute vbefindet sich aecne
2383 Sar de⸗

exr er ernage⸗
gweiten Stocke. e 5

St. Ingbert, 8. Mai 18686.

Der k. Gerichtsbote:
VFassbender.
pfingffonntag
Eröffnung der
Gartenwirthschaft
*und Kegelbahn
mit Laugerhbier.
Veter Heusser
*tenastwontäsß—
Valuparthie
im eichen Waäldchen bei Haffsel
wozu höflichst einladet
Peter Luck
Kaiserslauterer Lagerbier
n Robrhach bei Wirth Peter Bender
am Pfingstmontag in Blieskastel
auf dem Tivoli; auch wird dafelbst wäh ·
rend den Pfingsttagen
Münchener Bier
vom Faß verzapft. 9 —
Boch Bier
—
Hein rich Schmitt.
—XX elterswanser ——
Friedriehshaller Bitterααεαν
Limomacdde gureuse
in frischer Füllung empfiehlt g
— B. Scherpf.
Prima dehweizerkas,
Mainzer Randkass
in vorzüglicher Qualität bei 88
— H. Schervf
Viehmarkt
zu Blieskastel
am Pfingstdienstag den 18. Mai 1860.
Blieslastel ä. Mai 1860.
Das Bürgermeisteramt:
— L. Wies..

F

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25. ,73885* E 27355 7
2 —22233523 — —3287
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325 —3333—3573
—M . 3 * * * 557 F 37
33335 — 3
2.3 3334 —753*3 — —T
5323 *53. 38 33 33333 333635 2.*
—*53333 33 * GO 2323335356
F * * 2.5. —
582532333535 35 —32
2 5352 J72* » . .. 3 77323 25528
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*3 —33388635* 3237333 333c8—5
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78358*332 538553823
522*3 2 3323. 5.338
729* 5.8 28 55337 3
583.3 I155383 233333
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* 227 — —* *22555 5 —— — ——— 2 * ꝝ8** —— 3
2236* — 5827 — — —**— 53238
3 — 228 2 823 55 532335 8. 5 2*7 3232352
2* 27385232 R35 2358552 2. 2 Dä455833 55*
33337537553338338 53 32—5355323 5
2533353333 538.55 2233238 88 553 355
5 3 3 5s5522 322 —* 55*23 S —03.
2823 25 2. 725 2. 335*2 5 5 A
——A— —A — 2 * EA 2—858
552 333z33835 15— —— — 833.* 3
2 *5525 — 2328232 77 2* 25.
—7835333333—86 v 25 23388
2 53538 2333352 2573 —53
* cc2 53 27 225558
2* 553842 7 53
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7 ä 2 8*82 2 2883
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er St. In gbetr fe Anzeig er (und Is mit dem Hauptblatte verbundene Nnterhaltungsblaft, mit der Diendtagt- Donnerstags- und Sonntags⸗
ummer) erscheint woͤchentlich v iermal: Dünntag, Donmneratag, Samsstag und Sonntag. Abonnementspreis vlerteljaͤhrig 42 Krzr. oder

12 Silbergr. Anzeigen Verden mit 3 Krur. du dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
Dienstag, den 18. Maͤ. 0 J 1869.

“: Deutschland
München, 13. Mai. Die— von hier ausgestreuten' Gerüchte
r Kultusminister Gresser werde sein Portefeulle mit dem Re⸗
erungspräsidium von Niederbahern vertauschen und durch den
egierungspräsidenten Pracher in Regensdurg erfetzt werden, eni⸗
zehren jeder Begründung. J
Mia'nschen; 18. Mai.“ Bei Schweinfurt wird vom 1. bis
7 September ein großes Lager für Schulz und Feldmanöver
ibgehalien. Beigezogen werden 20 Infanteriebataillone, 5 Jäger⸗
ꝛataillone, 4 Cavalerieregimenter und 9 Batterien. Eine pfälzische
Harnison ist' nicht betheiligt. — Die Landwehr dis Königreichs
vird heuer zum erstenmale zu kleinen Uebungen an den Compagnie-
itzen, 66 Mann per Compagnie stark, auf vier bis —E
Zepiember oder October einberufen. — Das 1. Balaillonꝰ des“
7. Infanterieregiments kommt nach den Herbsiwaffentihungen von
BZayreuth nach Speher, das 3. Bataillon desselben Regiments komnmt
non Forchheim nach Bayreu·h.

München, 14. Mai. Das Gesammiresultat der Urwahlen
uum Landtag ist der Sieg der Fortschrittspartei. Die Ultramontanen
nenn nur in Regensburg und Freising, die Volléparthei nur
u Fürth.
Zweibrücken, 168. Mai. Die Pfälzer Zeitung« hat sich
ehr lebhaft mis den Wahlen auch in. dem ihr gewiß in gutem
Andenlen stehenden Wahlbezirke Zweibrüchen⸗Pirmasens
durch einige Artikel aus dem Bliesgaun beschäftigt und sahen wir
zis heute keinen Grund zu irgend einer Erwiederung selbst nicht
iumal. dazu, daß Herr Dr. Jaeger das Wahlresultat in
Zweibrücken vorausgesehen hat. — Herr Dr. Jaeger hat seine
Pappenheimer lennen gelernt. — Aber wenn man es wagt Ver—⸗
zächtigungen, wie sie in Nr. 112 der Pfälzer Zeitumg gegen Herrn
Appellralh Schmidt von hier enthalten sind, aufzuftellen, so müsfen
vir solche auf das Entschiedenste zurückweisen.

Wir schätzen Herrn Appellrath Schmidt als einen Ehrenmann
—X
Standtpunct steis treu geblieben und immer treu und unerschüt—
erlich das Panier der liberalen Partei festgehalteu hat. Die
Zürgerichnit Zweibrlickens weiß dies sehr wohl und hat Herrn
Schmidt in-dem Le-Wahlbezirkefast einstimmig zum Wahlmann
ewählt. Was glaubt die Pfälzer Zeitung durch solche Lügen
und Verläumdungen zu bezwecken? Gewiß nut das Gegentheil,
)enn es ist ja eine uns zubekannte Thatsache, daß derjenige, den die
dle Pfälzerin angreift und mit ihrem Geifer besudeln will nur
ꝛesto:höher in der Achtung seiner Mitbürger steigt.
kin Bürger Zweibrückens im Namen der großen Mehrzahl

Rner Mitbür ge 44

4 4 ciss Frankreich.

Paris, 14. 2Mai Du gestern flattgehabten Wählerber⸗
mmlungen; in denen; Raspail und Nochefort als Candidaten
ufgeftellt wurden, veranlaßten einen Volksauflauf, wobei die
Varfeillaise gesungen wurde. Die Volksmassen wurden von der
dunicipalgarde zerstreut, wobei einige Verwundungen vorfielen,

Parirs, 182. Mai' Aus Anlaß der letzten Manifestationen
ti den Wahlbersammlungen ist eine Verordnung des Polizeiprä—
cten erschienen,zwelche Das Stehenbleiben auf der Straße und an
en Zugängen zu den Versammluugslocalen verbietet.

Die Reise des Prinzen Napoleon in? Oesterreich Ungarn war
on seht kurzer Dauer.“ Der Unfall des Generals v. Gablenz
dieser ffürzte, als er zur Begritßung des Prinzen zum Bahnhof
n Agram ritt, von dem ausgleitenden Pferde und erlitt einen
Zuerbruch des innoeren Knoͤchels und einen Bruch des Waden⸗
»eins) mag zu der Abkürzung des Reiseplans beigetragen haben.

griug Napoleon fuhr auf der Eisenbahn von Tricst jurück und
p ich — vonda ·schon gestern anf einer Dampfyacht nach
enediq

en vat Italien. I
Detr Proceß gegen die Theilnehmer an der kürzlich in Mai—
and entdeckten Mazzinistischen Verschwörung wird mit Eifer be⸗
rieben; es liegen gegen die Angellagten sehr gravirende Beweisstücke
wot. Orsinische Bomben, Dolche und Proclamationen werden den
Geschwornen vorgelegt wecden, um dem Publikum zu zeigen, daß
lie keine Erfindung der Behörden sind, wie die —3
Blätter behaupten. Die Zahl der Verhafteten beläuft sich auf 15.

Epanienni

Madrid, 14. Mal. In der heutigen Sitzung der Cor—⸗

es sorach sich Orense in einer dreistündigen Rede zugunsten der

Föderativrepublik aus. Allao, der ihm im Namen der Commis⸗

sion answortetr bekampfte den Gedaulen des Republtt. — Wie

mehrere Zeitungen wissen wollen, gehen die Anstrengungen für

die Ernennung Serrano's zum einzigen Regenten vorhertscheud von

der Partti des Prinzen von; Afturten Zus, während der Plan

einer solchen. Rezentschaft von der liberalen Union entschieden be—
kämpft werdt. —

33 8
h
J

m α
ee Muün ch enz 1Vorz einiger Zeib wurdo aus dem Schwa⸗
bingerbach die Leiche eines Erlkrunkenen gezogen, welcher als der
vensionirte. Musikmeister Sebastian Falk recognoscirt wurde. Es
vurde ein fjeierliches Leichenbegängniße-abgehalten, das den Ver—
pandten über 90 il. lostete. Gleichwohl erschien · acht Tage uach

xm⸗ Leichenbegãngnisse der genaunte Fall leibhaftig beim Zahl⸗
neister zur Erhebung seiner Penfion, und erfuhr zu seinem gtoßen
Sntsetzen, daß er ja längst todi und begraben sei. Die Sache
lärte sich so auf, daß Falk, ohne Jemanden davon gesprochen zu
habem verreif't gewesen war. Jetzt untersuchte man genau uater
den Effectent des Begrabenen auch den schlammigen Roc und fand
cichtis eine Photographie und aile Beweise, daß der Ungluckliche,
der als Falk begraben worden war, der Vergolder Wagner ge⸗—
wesen war. So geschehen in München im schönen Monat Mai 1869.

F Der Haget hat am 11. Mai in dem französischen Aude—
Departement ungeheure Verwüsstungen angerichtet. Funfundzwan⸗
zig Gemeinden sind heimzefncht wotden; Der Schaden wird auf
142 Millionen geschätzt. Auch der Bezirk Muret ist vom Hagel
axg heimgesucht worden, welcher eine Strecke von fünf Kilometer
derwüstet hat.

‚e In Lomdan stieg am 5. Mai unter Leitung des Luft—
chiffers Glaisher ein von den französischen Aeronauten Yon
Fonrielle und Godard dorthin gebrachter Luftballon, in welchem
sich außer den Genannten auch Karl Blind- (ein Mannheimer
beknamt saus dem 1848er Jahre)“ und dessen Sohn befanden;
beim ersten Aufsteigen gelangke man in eine Höhe von 400, beim
zweiten in eine folche von 1300 Fuß; mit Hilfe der mitgenom⸗
uenen Instrumente wurde eine Anzahl von wissenschaftlicher
Beobuchtungen angestellꝛ.

7 Ein Bostaner Handlungshaus sandte jüngst auf Specu—
atione eine Schiffsladung. Crinolinen nach Japanm. Die Japaͤner
auaften· dier Crinolinen defestigten eine Decke über dieselden und
benuzten fie als Regenschirme.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehee.
Ansbach, 15. Mai. Bei der heute dahier vorgenommenen
lnf“ und zwangigsterr Serienziehung des Ansbach Gunzenhausener
Lisenbahn⸗ Anlehens sind die nachstehenden 30 Serien Rummern;
14. 586. 712, 742. 927. 1092. 1155. 1157. 1172.
266. 34ö—I. 2367. 2471. 2829. 2866.
2999. 3017. 3523. 3655. 83844. 3942. 4176. 4308.
1667. 4742. 4773. 4833. 4945. erschienen, welche an der
Alanmäßig am 15. Inni d. J. stattfindenden Gewminnstziehung Thsetr
zu nehmen hahen“
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        Wahlmänner; Versammlung.
An die Wähler des Bezirks Zweibrücken⸗Pirm asens *
In der gestern im Fruchthall⸗Saale dahier anberaumt gewesenen. Wahlmänner⸗
Versammlung wurden die Heren
Appellationsrath Dingler
Fabrikant Adt und
Appellationsrath Schmidt
ju der am Donnerstag siattfindenden Wahl der Abgeordneten in Vorschlag gebracht.
Allgemein wurde bedauert, daß Herr Bezirksamtmann Damm und die Herren Gustav
und Heinrich Krämer von St. Ingbert (Herr Ogcar Krämer ist abwesend) brieflich die Wahl als
Abgeordnete auf das Bestimmteste abgelehnt hatten, denn gerade für diefe Herren obwal⸗
telen unter den Wahlmännern. große Sympathien. Ferner leistete Pirmasens auf seinen
Candidaten Herrn Bürgermeister Greiner von dort Verzicht, weil von Seiten der Land⸗
bewohner das Mißtrauen auftauchte, ihre Eisenbahnlinie möchte durch einen Abgeordneten
aus der Stadt Pirmasens eine Richtung erhalten, die nicht mit den Interessen der Um⸗
gegend harmonire. Herr Greiner hat deßhalb die Candidatur zu Gunsten des Herrn
Appellationsrath Schmidt abgelehnt.
Zur näheren Besprechung über die Wahl der erforderlichen Ersa tzmänner wurde
durch die Versammlung der Wahlmänner beschlossen, daß eine Vor-Versammlung zu die⸗
sein Zwecke stattfinde, wozu nächsten Donnerstag 20. d. M. Morgens halb acht
Uhr im Tivoli-Saale dahier Termin anberaumt wurde.
Wir laden daher alle Wahlmänner ein, bei dieser Vorbesprechung rechtzeiiig Mor
gens um halb S Uhr zu erscheinen.
Zweibrücken den 18. Mai 1869.
Die 19 Wahlmännner Zweibrückens.
grie drich Wilhel m—
Preußtzische Cebens⸗ &amp; Garantie-Versiche rungs⸗
Aetien-Gelbellschaft
zu Berlin.—
Grundeapital eine Million Thaler preuß. Ert.
Concesslonirt inm ddem K. h. Staaten.
Die Gesellschaft schließt Versicherungen auf das menschliche Leben in allen gewünschten
Formen gegen mäßige und feste Prämien ab, insbefondereee
Versicherungen auf den Todesfall. v
Leibrenten und Pensiensverficherungen. —B
Altersversorgungs⸗ und Aussteuerversicherungen. —
Prospecte und. Antragsformulare werden von den Herren! Agenten der Gesellschaft
verabreicht und wird jede sonstige Auskunft gerne ertheilt· ···
Neustadt a / H. den 12. Mai 1869.
Die General-Agentur der Friedrich Wilhelm der Pfalz
Verd. Hechkel.
Wir haben Herrn Franz Woll in St. Ingbert zum Agenten für dorten und
Umgegend bestellt, weßhalb Versichernngslustige sich an denselben zu wenden belieben. D. O
Rohes Lis ——
liesern in größeren und kleineren Parthieen aus ihren Kellern billigst.
Bei Wagenladungen oder regelmäßigen Beszügen entsprech ende Preisermäßigung.
Laändau, den 15. April 1869. —
Knobloeh &amp; Consorten.
—
—A—007 F — *

Goit dem Allmächtigen hat es in

jeinem unerforschlichen Rathschlusse ge⸗

jallen, gestern Vormittags 10 Uhr

unsern lieben
Julius

im Alter von 4 Jahren 9 Monaten

zu sich zu rufen.

Die Beerdigung findet Morgen
Mittwoch Vormittags 11 Uhr Statt.
In ihrem großen Schmerze bitten
um stille Theilnahme
Die tieftrauerunden Eltern:

SG. M. Horn, igl. Notar
Elise Horn, geborne Güns.

Hausversteigerung
zu St. Ingberter Grube
(Schnappbach).

Montag, den 31. Mai 1869, Nachmil-
ags 2 Uhr, zu St. Jngberter Grube, im⸗
nachbeschriebenen Wohnhause, läßt Hert
Peter Woll, Wirth allda, auf lang⸗
jaͤhrige Zahlungstermine und unter sehr
zünsnigen Bedingungen auf Eigenthum ver⸗
teigerrꝛ::.

Sein zu Schnappbach gelegenes zwei⸗
siöckiges Wohnhaus mit Hintergebäude,
zeräumigem Hofe, Felsenkeller und
sonstigen Zubehörden. —
Das Haus befindet sich im bestem Zu⸗
dande, liegt am frequentesten Theile der
Gemeinde und eignet sich zum Betriebe jo⸗
den Geschäfts. 2
Bis zum Versteigerungstage kann das
Haus auch- aus freier Hand verkaquft
werden. ¶
Naäheres im concessionirten Geschäfts⸗
und Consultations⸗ Bureau von
ae nmer
Anzeige.
Ich zeige hiermit an, daß meine
Bade⸗Anstalt
jetzt wieder eröffnet ist und jeden Tag kalle
und warme Bäder zu haben sind.
J Zu recht fleißigem Besuche ladet höfjlichs
ein

— —

re * FV
Zur gefälligen Beachtung!

Unterzeichneter macht einem verehrlichen Publikum die Anzeige, daß er
von heute an in den Stand gesetzt ist Fest- und Trauerbonquets und
Kränze. in lebenden Blumen und den geschmackvollsten Farben, Formen und
Größen aü Stück von 3 kr. bis zu 10 fl. anzufertigen. Dieselben können, zu
seder Zeit, nach stündlicher Vorherbestellung. abgeholt werden.

Ferner empfiehlt derselbe Topfblumenpflanzen, über dreihundert
Sorten, per Stück von 6 kr. bis 1fl., sowie einjährige Summerblumen⸗
pflanzen in 25 Sorten per hundert aͤ 30 kr. und sehr starke Kappussetzlinge,
50,000 Stück, das Hundert zu 6 kr., und überhaupt alle Gemüsesetzliuge
zu gleichem Preise. —

Um geneigten Zuspruch bittet

FIriedrich Dietz,
Kunst- und Handelsgärtner.

— —
Joh. Grewenig jun.

Preiamedaillo Paris 1867.
dtarker &amp; Pobuda
inm tuttgart,
Lieferanten des kgl. Württemb. Hofes
und J. Maj. der Königin von Holland
empfehlen ihre
als vorzüglich anerkannten
(hocoladon
zu haben in St. Ingbert bei
3. Rickel.

X
3
Oelfarben

———— —
Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.

zum Anstrich fertig bei
H. Scherpf
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        23.5 5
5385, 2228. *
53 558 23 5353 3353535
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35555 33 3323. 338 3 —— — 7
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2225 8208— 2225 —2.5 58 2 3 7* * 25 2 3535822
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57 —— 8* 2 3 55 * —— — — 2 2.22** — — —
838585837* 33863 33386 5337333553 252 22333 238
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2* — 538 52528 2 5282 — 57—82 S *
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28 — 222 53 28* 25 3383
2* 275 2 * —825 —A 52222 228* * * * 2 2* 53
— 5 3335833353 . 38 2222 S Z — 83—3 — ——
2 235*538 S—2235 558 582352323338 T 352353573 8

—A 2333338388* 22 35832 58, 88 8537875
327 * —38 882 2525c—— — 32* 2 2258 28* 5588
——A— 8 2 22 — —32 3 2 23 — 223
35353337 3323338 38 5 35535—
232 25325843535 — 557 55 35238 4485
3 * 2 * *
55 ;3335233335 32832333 25 5533 535 52 564 *
—* —537

—— 35—36* *
22 — —22 *⸗*
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5 — — * 58 28358 3335* 5353553 3333533235
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* — — 552— 5 2 — 2* 5 —A
3258 555 535553337 ———— z325353 52 35 2 2 * 3228*
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        Sl. Ingberler Anzeiger

der St. Fngaberter Anzeinter (und das mit dem Hauptblatie vetbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntags⸗
Aimmer) erscheint wöchentlich virer m'a⸗l: Deienzetag, Donmeir 8tag, Somstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 40 Krzr. odet

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Kryr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. —6
Rr. 78. Donnerstag, den 20. Mai. —461869.
—I— — Deutschland. J n s
— Mumchen. Die „Süpdeutsche Presse, schreibt: Nach der
arteifärbung gehören 257, Wahlmänner der Fortschrittspartei an,
yder Mittelpartei, 13 den Ultramontanen. Selbstverständlich
sat die liberale Mittelpartei keine Ahunng davon gehabt, wie be—
chrünkt ihr Boden in der Hauptstadt Baherns und wohl auch
nußer deren Mauern ist, sonst hätte sie nicht von ihren Candidaten
ins Ständehaus mit so viel Aufwand gesprochen, und ist es nicht
iber Erwarten günstig, daß in Nürnberg die Volkspartei keinen
einzigen der Ihrigen durchzusetzen vermochte, sämmtliche 1355 Wahl⸗
nanner der nationalen Partei angehören. —, In Passau erhielt
hucher In Jseinem Bezirke von 980 nur 283 Stimmen, wurde
Appelltach Krätzer sogar von seiner cigenen Partei verlassen: Richt
in ultramontaner Wahlmann in der Stadt der Donauzeitung
Bfatrkirchen und Vilshofen haben liberale Wahlmänner aufgestellt
ie ganze; Pfalz, selbsi Speyet, waͤhlde im Sinne des Fortschritts,
dempten, ist seinem alten Rufe treu geblieben, in Groͤnenbach,
in Immenstadt siegtendie Nationalen, Landshut. das in fünf
Dahlbezirke eingetheilt ist, hat in dreien die liberalen Candidaten
zurchgesetzt, ein Bezirk wählte nach dem Sinne der Landshuter
Zeiluug, vom fünften ist das Resultat noch nicht bekannt. In
Hürzburg!ist die ultramontane Partei in allen Wahlbezirken der
Stadt vollstündig unterlegen. Fürth Allerdings ist übergegangen
ins Lager der Volkspattei, d.e sammtlichen 45 Wahlmänner ge⸗
sören ihr an; doch ist diese Scharte ausgewetzt durch die Ein⸗
authigteil Purpbetgs im Festhalten an der nationalen Idee. —
Zlatnberg, von dem man es mit geringerer Sicherheit vorhersehen
onnte, hat sein Votum liberal abgegeben. Herr v. d. Pjfordten
um zwar mit schnaubenden Rossen zu Weilheim angefahren, aber
die zwei Stunden feines Aufenthalts im Wahllocal belehrten ihn,
haß sein! Hoffen uind Harren vergebens war, und er kehrte wieder
jeim, in die holde Ruhe und Abgeschiedenheit seines Landsitzes.
finem Gerüchte zufolge will derselbe jetzt als Candidat im Wahl⸗
bezirke München Il auftreten. J
Lugel, As. Mai-Bei der am 17. d. M. in Altenglan
laitgehabten Vorbesprechung der freisinnigen Wahlmänner wurden
vorgeschlagen und einstimmig- angenommen die Herren Gelbert,
Pfarrer in Landau, Fries, Landrichter in Wolffstein, Lotz. Guts—
esizer unde Bürgermeister in Homburg — als Abgeordnete, und
die Herren: Kuby, Landrichter in Kusel, Bezino, Gutsbesiter
daselost, und Munzinger, Bierbrauer und Gutsbesitzer in Quirnbach
— als Ersatzmänner. (Pf. Kur.) bh
. * 9 383 2
Dienstesnachrichten J..
vS .. 417* 1*
Die Stelle eines Baubeamten bei der Baubehörde in Tirschen⸗
reuih ist dem geprüften Baupractikanten dermaligen-Assistenten bei
der Baubehörde Regensburg I. Jacob Matheis aus Landau ver⸗
iehen wordheen. 2,
Der exponirte Bezirksamtsassessor Adalbert, Freihert v. Harold
n Reichenhall, Bezirksamts Berchtesgaden, ist zum Bezirksamt-
nann in VLandau ernannt worden. — Die Eutlafsung. des sus⸗
XDV
von Winnweiler aus dem Einnehmereidienste ist genehmiqt
vorden —
Die Dresdener »Nachrichten“'.? Perichten: Der Generalstab
—A
afficiellen Denkschrift auf Grund der Feldacten eine, gedrudte Dar—
tellung der Theilnahme des sächsischen Armeecorpsjzam Feldzuge
1866 in Oesterxeich herausgeben. 3. *7
4 4
7 Frankreich. — ——
Die „Patrie“ läßt sich aus München schreiben, daß Fürst
hohenlohe mehrere Unterredungen mit den Vertretern der katholischen
Mächte gehabt hatte, worin er ihnen die Absicht kundgegeben, ihren
RKegierungen Vorschläge über ein gemeinsames Voragaehen betreffs

des bevorstehenden Concils zu machen.“ Auf die frenndschaftlichen
Bemerkungen, die ihhm gemacht worden, habe er jedoch von seinem
Vorhaben abgestanden. „Frankreich hat niemals die Freiheit des
Foncils in Frage gestellt; es ist immer entschlossen gewesen,
dieselbe zu achten. Was seine politische Haltung angeht, so wartet
es ab und wird im geeigneten Augenblicke einen Entschluß
jassen.“
Auf dem Platze des Pantheon und auf den Boulevards zu
Paris ist es am 13. d. M. zu ziemlich hedeutenden Ausschrei—
ungen des Volkes gegen die Polizeigewalt gekommen, bei denen
diele Verhaftungen erfolgt sind. Mehrere Pariser Blätter schrejben
die Schuld davon dem Vorgehen der Regierungsorgane und den
Polizei⸗Sergeanten zu⸗ Die Haltung der Beyoͤlkerung soll einen
fiefen Eindruck auf den Kaiser gemacht haben, und es soll derselbe
entschlossen sein, mit dem bisherigen System zu brechen und nach
der freiheitlichen Richtung hin Concessionen zu machen.
Der Waʒene des Ttibunaux“ kecntnehmen wir iße
Ereigniffe, die sich am Abend des 125 d Me zutrugen, Folgen⸗
es:“ Von Zeit zu Zeit bildeten sich auf dem Chatelet⸗Platze
Banden; eine derselben⸗ ungefähr 300 Mann stark, wurde in der
Rue Rivoli quseinandergesprengt. Eine audere, etwa 600 Mann,
formirte sich in der Rue Rivoli und zog unter dem Absingen der
Marieillaise nach dem Bastillen⸗-Platze. Junge Bursche, von denen
der älteste nicht 18 Jahre zählte, bemächtigten sich Stücke von
Holz, die sie auf einem Bauplatze in der Naäͤhe der Bastille fanden,
ind stießen daun den Ruf aus: „Zu den Waffen, Bürger!“
Zugleich knieten sie vor der Säule nieder und machten eniblößten
Hauptes einen Umzug um die dieselbe. Auch sprach man davon
in das geg enüberliegende Faubourg St. Antoine zu ziehen, um
die „vieux citoyens““ zu wecken. Die Läden wurden überall
zeschlossen. FDie Bande setzte sich higrauf unter dem Rufe: „Es
ebe Baudin! “„Es gebe Banrel in Bewegung und warf biele
Fenster ein. während einige einen isolirten Polizeidiener festnahmen,
zu Boden warfen und durchprügelten. Die Bande durchzog nun
den“ Boulevard Richard Lensi und den Boulevard Beaumarchais,
vo sie dir Fuhnen wom⸗ Theater. Dejazet wegnahment Zugleich
wurden die Rufe und die Gesange immer wilder, und man ciß
die Bäume auf den Boulevards aus, zertrümmerte adie; Datewnren
und mißhandelte alle Polizeidiener, auf welche man stieß. Am
Thateau d'eau, wo sich die Polizei endlich in Masse gesammelt,
vurde der Haufen auseinander gesprengt und fünf Rädelsführer
festgenommen. —V
— 154
Italien. ...

Florenz, 15. Mai. Der „Ital. Corresp.“ zufolge wurde
im Mittwoch in Berlin die literarische Conveution mit Nord⸗
deutschland unterzeichnet, durch welche gegenseitiger Schutz des
literarischen Eigenthums eintritt. ,

— 2 — . * — —
SEypauien.
Mardrid, 15. Mai. In den Cortes wurde ein Antrag,
die Frage der künftigen Regierungsform und eventuell die Wahl
eines Monarchen einer Volksabstimmung zu unterbreiten, mit 136
zjegen 73 Stimmen verworfen. Darauf beginnt die Discussion
uͤber die Art. 33 und 34 des Verfassungsentwurfs, die Wegier⸗
ungsformn und die, gesetzgebende Gewalt betressengg

ινs eth Amerika...
ι *
Washrnglon, 14. Mai. Die Legislatur pon Connec⸗
licut ratificirte Idas 15. Verfassungsamendement,.“ welches jede
Beschränkung oder Entziehung der Stimmberechtigung wegen Race,
Farbe odet früherer Sclavenstellung verbietet.
In den NKohlenbergwerlen von Peunsylvanien haben 30,090
Bergleute die Arbeit ringestellt, bis einige Streitpuncte übet die

Arbeitszeit eaeleat iind.
        <pb n="302" />
        Boer mischtes. und grausamen- Ehescheidung: „Indianer Jim zu Humboldt ir

ꝓ Die Bevölkerung des Staates New-NYork ist ihrer Abstame Nevada war längere Zeit krank und hielt seine Frau für die
mung nach so zusammengesetzt und die Vermischungt der verschi⸗⸗c Ursache seiner Krankheit.“ Deshalb die Auflösung; seiner Ehe
denen Nationalitäten ist. eine so gründliche, daß es ganz unmöglich wünschend, wandte er sich an den Friedensrichter Jack, der eben—
ist, eine bestimmte Scheidelinie zwischen Amerikaner und Nicht- falls ein Indianer ist. Dieser hatte nichts Eiligeres zu thun,
Amerikaner zu ziehen. Dennoch“steht Eines fest— Die von den als eine recht gründliche Scheidung vorzunehmen; er führte die
ersten Ansiedler abstammende Bevölkerung, ist statt im Zunehmen, Frau eine Strecke weit in die Prairie hinaus, schoß sie todt und
jm Abnehmen begriffen. Frauen von fremder Abstimmung erfreuen begrub die Leiche. Die Indianer erklärten dies für einen alten,
sich eines weit reicheren Kindersegens als Vollblut-Amerikanerin⸗ seit undenklichen Zeiten bei ihnen bestehenden Gebrauch der Schei—
nen. Als Beispiel und Beweis diene folgende Thatsache: In dung und sind nicht geneigt, die Einmischung der Weißen in
Stadt und County New-HYork gibt es 3815 Frauen, welche zehn dieser Beziehung zu dulden.
und mehr Kinder haben; von diesen sind 965 Amerikaner innen
und 2850 Ausländerinnen.
... New⸗Yorker Blättermelden von Ueberschwemmungen in
verschiedenen Theilen des Landes. Der Hudsonfluß war hoͤher
gestiegen, als je während der letzten 12 Jahre. Die niedrigge⸗
legenen Theile von Troh und Albany waren sämmilich unter
Wasser gesetzt; verschiedene Gebäude wurden weggeschwemmt und
der Eisenbabnverkehr an diesen Punkten suspendirt. In einem
Lagerhause von Troy erhitzte das steigende Wasser den Kallk
zwischen den Steinen des Hauses; das Gebäude gerieth in Brand
und wurde zerstört. Der einzige Unglücksfall, bei dem Menschen⸗
leben zu beklagen sind, wird aus Granby gemeldet, wo eine
Brücke fortgeschwe mut und elf auf derselben stehende Personen
in's Wasser geschleudert wurden; sie ertranken sämmtlich. J

F Amierikanische Zeitungen berichten von einer sehr summarischen

7* — * 1 —4 —A —
—ãA * —R0 — * * ẽ
J e— * W * *
* —— —— —
*
Die chemische Kunst- Waschanstalt

Wohnungsveränderung
md
Färberei—

von Ph. REIoch in Saarlouis
besorgt das Färben und Drucen aller Arten Stoffe, als Seibe, Sammt.
Plufch, Merinos, Tuch ⁊c. ꝛc. zu den billigsten Preisen. Herrenkleider werden,
ohne daß solche zertrennt werden, in allen Farben gefärbt und von Flecken fre'

wieder hergestelt.

Aufträge nimmt Unterzeichneter, der die Karte der neuesten Muster be—⸗

fitzt, stets entgegen. D
St. Ingbert den 20. Mai 1866..
AM. Scher pf

und
Geschäftsempfehlung.
Unterzeichneter zeigt ein em verehrlichen
Publikum ergebenst an, daß er jetzt im
2. Stock des Hauses von Frau Wittwe
Riedinger in der Pfarrgasse wohnt,
ugleich empfiehlt derselbe alle Sorten
Bemüse⸗- und Blumeusetzlinge, so
wie auch Fuch sien, Heliotropen ꝛc. x.

in schönster Auswahlt.
Otto Unxewũtter.

Gärtner.
Von heute an wohne ich ber
Wittwe Daubhäuser in
der Pfarrgasse. —W
E. Paul, Nleidermacher.

ga se — R
Tuch S Buckskin-Handlung
An der Nhe des Pfälzer Hofes in Zebribeken,
einpfiehlt eine große Parihie Tuche &amp; Buckskins, welche durch vortheilhaften Einkau
bedeutend unter dem seitherigen Preise abgegeben werden.

— e⸗
5 ruchi⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ 20. Mreise
der Stadt Zweibrücken v. 20. Man
Weizen 5 fl. 42 kr., Korn 4 fl. 29 kr.
Berste Zreihige, — fl. — kr., Gerste bier⸗
reihige, — fi. — kr. Spelz 4 fl. — kr
Spelzkern — fil. — kr. Dinkel — fl.
— tr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafer
4fl. 20 kr. Erbsen — fi. — kr. Wigcen
— fll. — kr. Kartoffeln 48 kr. Heu 2fl.
4 kr. Stroh 1 fl. 50 kr. per Zentner.
Weißbrod 194 Kilogr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 21 kr. ditto 2 Kilogr. 14 ir.
ditto 1 Kilogr. 7 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 kr. 1 Paar Weck 9 Loth 2 kr. Rind⸗
dleisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 14 ir
dalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 16r.
z„chweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
24 fr. Bier 7 kr. per Liter, Butter 34 hr.
)er Pfund.

Polizeiliche
Bekanntmachung.

Unterm 14. Mai abhin hat sich ein
renider, herrenloser Hund in St. Ingbert
herumgetrieben, mehrere Hunde daselbst ge⸗
vissen und nach der Angabe verschiedener
Personen, welche ihn sahen, die Erschein—
ungen der Hundswuth an sich getragen.
Als man dieses Hundes habhaft zu werden
juchte, nahm derselbe die Richtung gegen
hassel und von da nmach Niederwürzbach
aund konnte bis heute nicht aufgefunden
werden.

Durch das Bezirksamt Zweibrücken als
Districtspolizeibehörde wurde deßhalb gesetz⸗
licher Vorschrift gemäß für die Gemeinde
St. Ingbert, Hassel und Niederwürz⸗
hach eine Huudesperre anf die Dauer
sechs Wochen angeordnet.

Die Hundesperre hat von Mittwoch den
a. Mai bis incl. Mittwoch den 30. Inni
. IJe zu dauern und sind in dieser Zeit

— —
alle Hunde sicher zu verwahren oder an
»iner Leine zu führen, oder, wenn sie frei—
aufen, mit einem aus Metalldraht oder
Spangen bestehenden, das Beißen verhin⸗
dernden Maulkorbe zu versehen.

Zuwiderhandlungen unterligen einer
Geldstrafe bis zu fi. 100, oder
eine Arresistrafe bis zu Z0 Tagen
(Art. 142 Abs. 8 des Polizeistrafgesetz⸗
buches). —437
St. Ingbert den 19. Mai 1869.

Der k. Polizeicomissic:
wead8Bruch.

Die nach Vorschrift des Königl. Geheimen
Hofrathes und. Universiläts⸗Pro fessors
Pr. Harless im Bomm gefertigten
Stollwerckschen Brust⸗Bon bons
stnd ä 14 kr. per Packet echt zu 9. in!
St. Inghbert bei Conditor G. Rickel,
und J. J. Grewenig, in BIIeaiautei
ei Fr. Apprederis.

Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 18. Mai.
Weizen 5 fl. 80 kr. Korn 4 fl. 20 kr
Spelztern — fil. — kr. Spelz 8 fl
s3 kr. Gerste 4 fl. 55 kr. Hafer 4fl
23 kr. Erbsen — fl. — kr. Linsen — fi
— kr. per Zentner.
Brodpreise2 6 Pfd. Kornbrod 20 hr.
3Pfd. Gemischtbrod 11 kr. und 2 Pfd.
Weißbrod 12 kr.

— —

Redaction, Druck und Verlag don F. X. Demes in St. Jugberi. F .
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        ⸗ —32 2852 2822382382 812529 22—9
—— 335 833— 22 3525 2833. 23235 232
2 — —43 3 3 355 5338 555 —3 5335
— — 8— *
238535332 35 8 6 822 — 2 35352538
z 3 333 — 36
—— —— * —2 — „88 52— — — 55 7 —— — 22 S
2*2838 5 8 2cæ 22222 — 2— — * — — 22
3 323 6*3 3555 882387
32 — —— *3 25*2— 2 —5—
26 58 15530 5 —E —— ——— — 5 28* 232355 — — 25233 553
285333257833* J35353 382383* J s2833z28335— ——
72 2 — 2 2 5* 232 8 22
28* — 228 —— —3— 98 2552 — 72 — ——
254 ——3—2 823* 535—52 8 “77 5—32286
—»—s8835—5—535328 —33 3 —3 335325 87
—25523—3553038 — 8 55—5—375322* 5* * 38 —2 2*8
23 —3 33533830 7 525 7 3 23238B35S2 F 3 523 32
5 * 78
238 —33335 —233 7 — 733533:27 535333533
33—335 573573535535 363823.
— — —
—— — * 7 2 —*8*
—— — — 822*82
ẽ 53533333 2333235 53 3 358 553537
* 2
a 38 22 ——— 538 3232 —8* * 58 53 25352 — —3
v83* — — 32583 * — — 8855
—— —z * —25852 53—2 * —
— — — 5 —2, 35 —3 — 58555357*
23532533—3c 5833552— 3333——3—328
F — 52 —53* 532255 —A — 2325* 2 2 **7
—— — ——— —A 52 —5 5* 3 5538 — 3655 ——3z—3*
5
3— 33 333353 6833 3— 35828*
S 2 * 8 * * B FF
ñ 52 8 — ——
—W J
* —X5
* 53—3 563 —55— 2
5223237 — S5 25815 2855255—3253 ⸗
52332—56832 238 ñ35* 32835 2838355— 3225
5 5* ———— —A * 5282 Ec 3 —z2535552 — 3598 6*
ẽ — 5233 33357 208 55532 03 32—
52— „5 5—z553 252 z25 —2 353— 2 —m—2 2 * —
———5 58855 25 55 *5 28 —* * s—85538 ⸗ 58 ꝝ
353 553*38—* —333 , 22 * —— 2* 952 — — — 33
2 533877 —— 52 — — 53355* — 5 —— — 8 —* 558 —z857 *
55 33855 5 335 8ẽ —5 23223 53554 5352 23383 58*7
55* —23z83825 52 258235 as 338553852* 33858 2
s 3 3337 38*
— 22 — 52 S52 8 s — 237? i
— — 67 — — * —2 — 82 — —— D 32 7 8 — 3 5
— 5553 32538 25 583332335 — —
33. 576 5s83 25233253 27 23583*258 52—325 35*
z28533258 3523328 z25335* 728 55375.53 22258.
258 —— — — 3* 8 —. * 2222* —
2 ldn — 555 325383 37 —22327 20 332 E — ⏑—
A — 3 3 8 As 333—
* ——* * J —R *2 — — 2* XF — 7
g 367 73 3838 87 *
8 22 * * * 2 ⁊ 3 2 m5 8 — s —2 2 —7 *
552 Rm—z 63 33 335.* 8 223 8 2 — 2 23322 2
— * * 22 *2. 2 57 * — 2 * 5 2 —— 2
4 —3362787 8
ẽ. 2 —2235533—5588
355 55—558 — —— ——
2* 353 368 55 —A —— — — ——
237 —— 23288 — — 57533733 *63 333552 387
2535 25382—55 —e—— 338 3863855838* —— 5523383
— —55 560 —z— 3 33 333 — 78323
2* — — —5 8 —32 5, 228 13 5522 572
* — 5252 55 253255 A *23 5
S 48838 238

225
—J 2*2228242
— — xA 2522
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— 533382 53353533 53 2333575*
555ñ 5 353 * BM XLAI 58 32322 —A 2 —8
53228 3223338538 23 33386 58 323335235 ————
8 * — 852* * 38 —2 —2 — * S a 28
s338233323353* z253z8323 52. *57* 35 52* 86*3523 — 5
55*25582 55332* 523555 378 823335523 — 173 332225 2
8 38 2 222 22 —— *B — 2522 ————
323235 3BER 3 22,3322 8 2 —— — 555*23332
83— 53*38 —2283 55—323 2552—3 5253533 283380 33323
— —— 5355222S —— 365255—s838 2 23583235
* — — E —587* —— 5325—2 S cẽ 2
——A 33 33 33 3 31777 33332578
* * 2327 * * 7 —A 2 * *2542 * 52 *25
5325 555272 2. 222z8252 7 S 58825 2535S
3 3 s835 335 33 53333838 8 355— 5533837
3 238578 635353175885 *8853 52535353
2.52 * — v.I — — 24 2 * — — 8238 *7
553 3258 —V *323533335335333 3382 5535355258
225632355325 877 3533383 288—8— 325*5355335333
z83—73888358 — [ — z25383532* s 323*8363
5388 5335*2552 532786 5 2733237 x2523 23353 23
5 2 — 855 203832 55 583,25322 e 222 —X 22 *
— —293 3257— — 535 28* — — 28 7 8 * 5 *82
588 —B2 — —— 3525375853 2353. 523—52234
52 S5E—3 25—2 2 — 23z222—2 538 2323233533568*
—7*5 52 F — ROS2 — A— 55* —A 5z322
——— 522222 25 — — 2282 2* 8 3 8 — 52
2353—,55 — — 2 5352552—58 56 723 538*3 28 82 z8 2*
—G23252 529 25838 —833 553—8—333 235*3*3 — 35
* —2* 23* — — 38228 — 3 32532 , 33 22 — 5 ——
*3 55* — 32 .̃ *5 —5* 355 — — * z28 3
12357223 78 —*— 2 5525 283538553 535 — 53225 32283
—A — 55 — 2 5552 —58 — —A 23 *2
4 385 3833 — —
r ——— 5 8 8 22228 222 —A S —27 3
52—86—3 535 23533532 53 3553357353
—A ———— — 2 * *
—
— 255253. 2 3
555 33352 33333538
2222.2 * 32 2325 — * *535555
2228222 5z555355—335313 5S5352 s233835
2828 —— — 18 7 53828 5*5 — 5255538
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        Sl. Ingberler Anzeiger.
der Sl. Ingberter Amzéeingg er (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblait, mit der Dienstags⸗, Donnerstags· und Sonntags⸗
Zummer) erscheint wöchentlich vi er mal: Dienstag, Donmexrstag, Samsstag und Somntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. roder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattijchrift oder deren Raum berechnet. m e,eneqee
ur. 79. SAZanetag den es. vꝛrae 469
— — — — —— — — — *
die in Bayern bekanntlich nicht bestehen oder minder „liheral“
gestaltet sind. E ⸗

Kann man gegen aller Welt offen stehende Beweise nichts
einwenden, so ruft man die Vergangenheit auf, die Verweisung
arlamenta rischer Reden in Preußen zur Aburtheilung vor die
Ztrafgerichte. Wir wollen nicht bayerische Seitenbilder aus dem
hergangenen Kammerleben entgegenhalten. Die Urlaubsverweiger⸗
ungen, um die Reden liberaler Beamter von dem Ministerohre
ern zu halten, die Strafversetzungen gegen einen ziemlich zahmen
Liberalismus, die Eingriffe in das legitimste Recht der Abgeord⸗
neten bezüglich ihrer Präsidentenwahl, die kühnen Angriffe gegen
den verhaßten Parlamentarismus“ in Verbindung mit „Reigers⸗
»ergischer“ Verfolgung der Preßfreiheit — Goltlob! essind
berstandene Dinge. Mit Hilfe des freiheitlichen Umschwungs
in Preußen unter dent liberalen Ministerium des Prinz⸗Regenten
haben wir den letztem Conflick durch den Sturz des bayherischen
Ministeriums überwunden. Auch in Preußen ift der neue Conflict
derschwunden, und das Nachgeben des Ministeriums hat dies
dewirkt — im Imteresse der staatlichen Stetigkeit der Noihwendig-
keit eines Sturzes vorzuziehen! Mögen wir nun in Bayern für
mmer sicher sein in dem Besitze eines liberalen Ministeriums und
die gegenwärtigen Kraftanftrengungen und geheimen Einflüsse der
Begner der Freiheit zu Schanden werden!

Der größte Stein des Anstoßes ist die Unentgeltlichkeit der
Zolksvertretung. Bereits fangen Gegner an einzugestehen, daß
dieser Grundsatz die Wahl nicht beeinflusse, daß dieseibe von poli
ischen Srömungen abhünge und die Parteien für ihre Vertrelet
'orgen, sofern sie es bedürfen. Dasselbe haben anch die bayeri—
cher. Zollparlamentswahlen im vollen Umfange bestätigt. Andern-
eits ist nicht zu verkennen, daß diese Einrichtung auch eine
vohlthätige Ahhilfe bildet gegen den Schneckengang wie gegen die
Ausbreitung des bureaukratischen Systems der Kammerausschüsse,
das bereits auf das selbstständige Antragsrecht der Kammermit-
zlieder in der öffentlichen Sitzung seine scheelen Blicke wirft.
übrigens wenn es wahr wäre, daß auch der Liberalismus im
Seldpuncte schwierig ist, würde dieser Puukt bei einem aufrichtigen
VBerlangen des Südens nach Einigung mit dem Norden gewiß das
zjeringste Hinderniß sein.

Endlich die Ministerverantwortlichkeit! Auch die Verfassung
des Norddeutschen Bundes kennt die „Gegenzeichnung des Bundes⸗
anzlers,“ welcher:; dadurch die Verantwortlichkeit übernimmt.“
Art. 18). Allerdings könnte dieselbe nur vor den gewöhnlichen
Gerichten geltend gemacht werden. Bayern dagegen besitzt die
tolze Einrichtung eines Staatsgerichtshofes mit Geschworenen für
ie Minister: Anklage; aber bei dem gesetzlichen Erfordernisse der
Zustimmung beider Kammern und dem regelmäßig gegentheiligen
Interesse beider Körperschaften ist die Anklage practisch kaum moͤg—
ich und so bietet die Einrichtung gewissermaßen einen Minister-
hutz vor Verantwortlichkeit.

Welches Ergebniß zeigt sich unserem Blicke bei einer weileren
Vergleichung der norddeutschen neueren Gesetzgebung; das Gemeinde⸗
vesen, Bildungswesen, die innere Verwaltung, der größte Theil
)es bürgerlichen Rechts u. w. gehört nicht zur Bundes⸗ sondern
Landesgesetzgebung. Auf diesen Gebieten können wir getrost
insere Freihei: behalten und alle mögliche Freiheit ungehindert
roch erringen.

Die Buadesgesetzgebung des deutschen Nordens hat die Ge—
verbefreiheit, Freizüg'gkeit, Paßfreiheit, die Coalitionsfreiheit der
Arbeiter, die Befreiung des Schuldners von der Körperhaft erklärt,
ie hat die freie Eutwickelung der Genossenschaften durch Anerken—
naung und Gestaltung ihres rechtlichen Daseins gefördert, sie hat
die Aufhebung der polizeilichen Veschränkungen der Eheschließutng,
»er Zinsenbejchränkunzen, des Salzmonopols ausgesprochen. In
»iesen Dingen hat sie uns größtentheils als Vorbild gedient, zum
Theile sind wir noch nicht einmal gefolgt, zum Theile selbstständige,
nicht freiheijtlichere Wege gewandelt. Der Norden hat die Ent—
iehung der perfönlichen Freiheit wegen privatrechterlicher Schuld

dDie deutsche Frage vor den liberalen Wählern
Bayerns.
Unter diesem Titel bringt die „Süddeutsche Presse“ vom 15.

Mai einen Leitartikel von der Isar aus der Feder eines „baye—

ischen Beamten“, der durch den vermittelnden und versöhnenden

Standpunkt, von dem aus er geschrieben ist, volle Beachtung

hderdient. Er lautet:

„Einigung und Freiheit“ war bezüglich der deutschen Frage
der Wahlruf der liberalen Mittelpartei Bayerns nach ihrem wort⸗
ührendet Mitgliede in der Münchener Versammling. Wir

»egrüßen von dieser Seite dieses Wort vor den für Bayerns

-chichsal diesmal außerordentlich bedeutungsvollen Wahlen; wir
wollen sie aber auch beim Worte nehmen.

Die ideale Freiheit im Sinne des Dichters und des philo—
ophischen Denkers ist wohl nicht gemeint, sonst wäre die „Einigung“

Jewiß nicht gewollt; die practische Vernunft wie die Geschichte
ehrt, daf im Völkerleben Ideale vollkommen sich nie verwirklichen.
Mit einer Gleichung muß man hier, wenn man nicht Idealpolitiker
leiben will, das Maß der Freiheit berechnen. Wie verhält ich
unser beyerisches Maß von Freiheit zu jenen in dem deutschen
Rorden? Verlieren wir oder gewinnen wir bet einer Einigung?
Das ist die practische Frage. Gewinn wäre es schon, wenn nur
ie hier errunge Freiheit keine Minderung erlitte; denn zur
Freiheit“ gewinnen wir das hohe nationale Gut der Einigung.

Lafsen wir unsern Blick hinschweifen über den deutschen
Rorden; so sieht das Auge die große ewig glanzvolle That der
deutschen Freiheitskämpfe vom Norden so todesmuthig unternommen,
vährend der deutsche Süden noch an der Seite des französischen
Welttyrannen stand. Es findet dort einen Mittelpunct der freien
eutschen Wissenschaft, während wir bei uns noch Lehrer der
hochschulen zu Märtirern ihrer freien Ueberzeugung werden sahen.
die Namen Schönlein, Seuffert u. a, in Wuͤrzburg, Döllinger,
sassaulx u. s. w. in München und neuerdings Weiß wecken trühe
krinnerungen. Eines freien Aufschwungs erfreut sich im Norden
die Industrie, und nicht zufällig ist die norddeutsche Residenze und
dauptstadt der erste Industcieort Deutschlands. In Preußen ge—
nießt die Freihrit der religiösen Ueberzeugung und der Kirchen—
gesellschaften größeren Schutz als in Bayern; ein bekannter Vor—
durf gegen das „katholische“ Bayern ist die freiere Stellung der
datholiten im „protestantijchen“ Norden.

Aber die parlamentarische Freiheit! Auch diese ist in der
herf ifung des Norddeutschen Bundes zum Theil entschiedener, zum
heil in größerem Umfange anerkaunf als in der bayerischen.
Die norddeutsche Bundesverfassung läßt kein Mitglied des Reichs-
iges „wegen seiner Asstimmung oder wegen der in Ausübung
eines Berufs gethanen Aeußerungen außerhalb der Versammlung
ur Verantwortung ziehen“ (Art. 30) und „wahrheitsgetreue Berichte
iber Verhandlungen in den öffentlichen Sitzungen des Reichstages
leiben von jeder Verantwortung frei“ (Art. 22). Die baherische
Lerfassung Tit. VIIE 8. 27 schützt nur ein Kammermitglied be—
üalich der IStimme, welche esisn seiner Kammer geführt hat“,
uͤr Mittheilungen von Kammerverhandlungen außer der Kammer
it det Verbreiter aller Wahrheitstreue ungeachtet verantwortlich.

Norddeutsche „Reichstag hat das Recht, innerhalb der Kom—

enz des Bundes Gesetze vorzuschlagen und an ihn gerichtete
rtirionen dem Bundesrathe resp. Bundeskanzler zu überweisen“
Art. 23); den bayerischen Kammern steht das Recht der Gesetzes
rschläge bezitglich der Häifte der Verfassungtitel nicht zu und
lost. das bloße Pentiouͤstecht wird ihrnen“ verkümmerte Der
keichstag, nur Volkshaus ohne eine aristokratische Körperschaft,
eben sich— geht aus directer Vollswahl ohne Stellvertretungswahlen,
oie Dauer von dtei Jahren hervor (B.⸗V. Art. 20 und
, W. G. 8. 18), ohne seine Zustimmung kanu eine bloße Ver—
agung über 39 Tage nicht stattfinden (Art. 26); er übt das
.. Budgetrecht vollitändig und alljährlich aus durch gesetzliche
Lettsellung der Einnahmen und Ausgaben des Bundes un
xrufung der Rechnungen (Art. 69 —73): lauter Verhältnisse.
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        in der Haupisache ganz“ausgeschlossen; wir hallen sie mit inter⸗ staat, wenn er zu fürchten, sindet seine Foͤrderung in der feudalen
nationaler Eneherzigteit aufrecht gegen den Nichtbaher und geben, großpreußischen Partei, welche der Einigung des Nordens mit dem
durch eine unglaubliche Dehnbarkeit der gesetzlichen Bestimmungen Südeu nicht hold ist, sondern nach Umständen lieber Eroberungs
uber ihre Zulaͤssigkeit gegen , Inländer. dig persduliche Freiheit politik treiben möchte, — eine Partei, welche Unterstützung-erhaält
den verschie denen Anschauuugen der Kolleglalgerichte, wie jedes durch die Zuneigung unserer feudalgesinnuten „Palrioten“n
Finzelrichters preis. n Zollparlamente.

Zur Hebung des landwirthschaftlichen Credits hat Preußen. Machen wir uns doch einmal frei von der Herrschaft der
von dem wir auch mit seiner Berggesetzgebung die Bergrechtsfreiheit Phrase, von begriffsleeren Ausdrücken der Doktrinäre und den
angen ommen haben, ein Gesetz entworfen mit dem Grundsatz der Schlagwörtern der Pacteimänner! Füllen wir doch den sich immer
freien Beweglichkeit der Hypotheken unter Zutassung des Indossa- im sich drehenden Ideenkreis eingesogener Vorurtheile gegen den
ments; wir dagegen haben neuestens in Bayern den notariellen Rorden aus mit Ergebnissen der Selbstanschauung und eigener
Beurkundungszwang auf die Uebertragung von Hypothekforderungen Untersuchung, welche deutscher Gründlichkeit so wohl ansteht! Und
ausgedehnt und gesährden hiemit consequenier · Weise wegen des überwinden wir endlich, was auch drüben gefehlt worden, das
Mangels einer notariellen Beurkundung der Uebertragung auch unangenehme Gefühl, das wir in Folge unserer nicht genug über
das Hypothekenrecht der Inhaber hypothekarisch versicherter und legten Betheiligung an dem Streite der ihre historische Rivalität
Partiai⸗Obligationen. 3 austragenden deutschen Großmächte und in Folge unserer⸗ Nieder

Ganz besonders wird der „Steuerdruck“ im Norden zur lagen naturmäßig eimpfunden haben! Groll und Haß unter den
fabelhaften Schreckgestalt für das glückliche Bahern gemacht. Man deutschen Stämmen, genährt onn Parteimännern, die sich mit dem
beschwört sie aus annectirten Provinzen herbei und verschweigt Namen der „Patrioten“ schmücken, ist der Gegenstand, um welchen
da Verhaäliniß zu Sachsen, das doch auch zum norddeutschen Bunde die Feinde Deutschlands wie zu den Zeiten des Tacitus auch
zehört. Eine Vergleichung des Steuerniaßes ist genau nicht mög- noch heute in den Tagen des Geschichtsschreibers des französischen
ich bei verschiedenartigen Steuersystemen und ein bedeutender kkaiserthums zu den Göttern flehen.

Factor, die wirthschaftliche Leistungsfähigleit der Steuerp ichtigen, „Einigung und Freiheit“ möchten wir den liberalen Elemenien
wird hiebei viel vergessen. Sonderbar! in demselben Athemzuge, Bayerns auch unter sich zurufen. Einizung in der deutschen
in welchem man das Steuergespenst von Norden zur Abschreckung Frage zu einer großen deutschen Partei gegen den gemeinsamen
hꝛeruft, wird dem bayerischen Volle vorgehalten, daß es leine Freiheiisfeind in den sonderbündlerischen Rückschritt.
Mitiel mehr für eine Steuererhöhung erschwingen könne. Und Mit dem Princip des Rückschritts und der Absonderung ist
letztere Anschauung findet einigermaßen einen düsteren Hinkergrund keine Versöhnung möglich nach den obersten Lebensgesetzen. For—
in der bedenklichen Zahl der Anwesensversteigerungen und der entwicklung ist das Gesetz alles geistigen Lebens, Rückschritt —
erfolglosen Executionen überhaupt, insbesondere aber auch für Verwesung und Fäulniß in demselben. Die Abtrennung vom
Rückstände au indirecten Steuern, Taxen genannt. Man sah bei großen Ganzen ist Selbstvernichtung; vom Baume losgerissen,
dem Kampfe gegen den Zollverein in der Salzsteuer das Schreck- verdort der Zweig. Ein geistiger Kampf um das Dasein liegt in
bild der Salzbertheuerung aufsteigen; in der That zahlten wir dem entbrannten Streite gegen jene Geister, welche die Umwäljung
borher ebenso hohe oder höhere Preise unter dem tlassischen Ramen des Staates zu der miitelalterlichen Vermengung alles Kirchlichen
des Monopols. Schon wieder schreckt eine freiheitsfeindliche Schaar und Staatlichen mit allen früheren Vorrechten nach dom Buchstaben
in Taubeneinfalt oder Schlangenklugheit das bayerische Volk mit des Kanons anstrebt, und die freien Grundsäte großer Kirchen⸗
der beabsichtigten Biersteuer im Norden, als ob wir nicht seit väter zu Zwangsformeln für die Gewissen und zur Alleinherrjchaft
Jahren auch eine Biersteuer in dem bayerischen Malzaufschlag päpstlicher Meinung verkehren wollen. Ein sittliches Ringen um
Jätten, der uns von den vorschußpflichtigen Bräuern nicht geschenkt die Selberhaltung ist der Kampf gegen die Sondersbundesgenossen
dird. Ein weiterer Factor für die Steuerbeurtheilung ist ihre aristokratischer Demagogen und „klerikaler Demokraten“, weiche mit
weckmäßige Verwendung. An dem bahyerischen Staatshaushall der Bolksfreiheit im Munde die Vollsknechtschaft unter ihrem
zerzehri der Herresaufwand schon länger den dritten Theil, und Scepter im Sinne führen.

was haben wir militärisch bisher geleistet, was die preußische Einigung der freiheitlichen Elemente Bayerns sei das Wahl⸗
Heeresmacht? Norddeutschland hat die zweitgrößte Handelsflotte zeichen! In ihm ruht die Stärle; an diesfer Seite steht die
suropa's; schon zu ihrem Schutze hat es eine Kriegsmarine her⸗ Macht des deutschen Geistes, die Kampfesarbeit deutscher Helden
zustelien. Deutschland muß mit Opferfreudigkeit eine Seemacht und Vaterlandsfreunde und das gewaltig dahinschreitende Genie
schaffen ud wirde auch damit. den deutschen Namen zu Ehren der deutschen Geschichte. In ihm liegt auch der Sieg über den
bringen. fteiheitsfeindlichen Rückschritt, daher sein fieberhafter Haß gegen
Der norddeutsche Bund hat eine Wehrverfassung, welche das dieses Zeichen.

Staunen der Welt und Nachahmung hervorgerufen hat. Dieselbe Bei der gegenwärtigen Lage der politischen Verhältnisse haben
schließt das Privileg der Reichen, die sog. Blutsteuer aus, enthält die bayerischen Wahlen einen außerordentlichen Einfluß. Sie können
n weiser Berüchsichtigung der wissenschaftlichen Bildung das beliebte eine Weltfrage ihrer friedlichen Löosung näher bringen. Von einer
Institut der Freiwilligen und hat eine gesetzliche Ordnung des großen, freisinnigen, deutschgesinnten Kammermehrheit getragen,
militärischen Strafrechtz und Strafverfahrens. Eigenthümlich! wird das bayerische Ministerium nene Schwungkraft erhalten, um
bon Norden, wo der „unerträgliche Militarismus“ mehr als die Einigung des deutschen Südens mit dem Norden einzuleiten.
anderwaͤrts herrschen soll, haben wir eine freiheitlichere Wehrver- Diese ist nicht der Eintritt in den Norddeutschen Bund. Mit der
fassung herübergenommen und im bahyerischen Verfassungsstaate Einigung würde ein gemeinsames drutsches Bundesstaatswesen
sahen wir lange Jahre hindurch ohne Gesetz über Freiheit und entstehen. Der politischen Stimmung der Bevölkerung Nechnuug
deben des Wehrstandes aburtheilen. Der „stramme Militärstaat“ kragend hat das bayerische Ministerium zwei Wege; Die Erwei⸗
hat keiaen derartigen Zustand der Gesetzlosigkeit. serung des Zollbundes zu einem staatlichen Bunde mil einer dem

So steht die Gleichung zwischen der Freiheit in Bahern und Zollbunde ma ngelnden Executivgewalt, oder die Einigung des
im deutschen Norden. Und das nennt die Noblesse Rückschritts Rordens und Südens auf Grundlage einer Revision der Rotd⸗
die „Bettelarmuth' des Nordens an Freiheit. Welch ein Miß deutsschen Bundesverfassung. Der erste Weg kann schwieriger sein,
hrauch mit dem Namen Freiheit im gleißnerischen Sprachrohr wesil alle Vertragsmächte zustimmen müssen; der zweite wäre selbs
freiheitsfeindlicher Herzen für Bayern allein mit Zustimmung des Nordens möglich,

Die Freiheit also ist es nicht, die unsern bahyerischen Die Einigung auf dem einen oder andern Wege enzieht und
Liberalismus hindern könnte an der Einigung mit dem Norden. So nichts an Freiheit und bringt großen nationalen Gewinn. Sie
ist es wohl der Einheitsstant, der in der Verfassung des Nord- beeinträchtigt nicht die berechtigte Selbstständigkeit noch die Krone
deutschen Bundes drohen soll? Die Nachahmung der nordame- Ba herns, sie hilft beide bewahren, Schon einmal hat der Fürsten⸗
rikanischen Verfassung trägt aber noch keine Spur einer einheits- vund un ter Preußens größtem Könige dem bahyerischen Volke seine
staatlichen Verfassung an sich. Die natürliche Stärke der Präsi- Selbstständig keit und dem Wittelsbach'jchen Haufe die Kroue gerettet.
dialmacht ist gerade der vor dem Bürgerkrieg schützende Vorzug Und neuestens hat wieder ein Bündnißvertrag Bayerus mit
dentraler Gewalt vor der nordamerikanischen und schweizerischen Pre ußen das schöne Innland dem Verlangen eines ehemaligen
Bundesverfassung. Abgesehen von der Kriegsverfassung, welche, Bundesgenossen entzogen, Eine bundesverfassungsmäßige Eingung
wenn nicht die alten zerfahrenen Zustände der früherrn Reichs- nit dem Norden wird die ausgesetzten Landeslheile auch gegen
und spätern Bundestruppen wiederkehren sollen, einheitlich gestaltet ünftige Gelüste von Westen oder Osten für die Krone sicher stellen.
sein muß und auch durch die Kriegsbündnifse zwischen dem Norden Der Einigung droht nicht der Krieg, die Lösung der deulschen
und Süden bereits so gestaltet ist, hat die Präsidialmacht nicht Frage ist der Friede.
einmal die Stimmenmehrheit, sondern die nach dem ehemaligen
Stimmyerhättniß des deutschen Bundes ihr Ländergebiet treffende
Zahl 17 gegen 26 Stimmen (B.-V. Art. 6) und wenn der
Süden mit seiner ehemaligen Stimmenzahl hinzukommt, 17
denen 280 Stimmmen., alig eng der dritton Theis, Nor Finheita

à üẽ àJ M”-
        <pb n="307" />
        Deutschland. 48
Munchkn, Is mai! Heuͤte lehit J ziest Hohenlohe
uus seinem Urlaub, den er in Aussee zugebracht hat, hieher zurüd
d⸗ übernimmt⸗ seine Portefeuille wieder.“ . Da somin — ammt ·
We Minister in der Haupist adt anwesend sind⸗ durfen winims
nn gefaßt machem schon in deu nachstam Tagen von der Stell⸗
ng, welche das Ministetimm dem tieuen Landtag gegtirulber bime⸗
ehmen, und vn Arbeiten; dien es demselben vorzudegen gedenlt,
horen. (A. A). 7ι ιααι
Aus dem badischen Vaterhande wird dem „Schw. M.“
jeschrieben: „Auf den Boden der Kirchengesetze gestützt, fordern
ne Anzahl Katholiken dauf, in⸗Masse“zusammenzustiehen, um den
hollzug der Diszesanshnoden zu erzwingen, die seit 3 Jahrhun⸗
erlen durch die Jesuiten „in die Rumpeltammer geworfen“ sind,
Is das einzige Mittel, die „staatsstreichliche Absolutismuspraxis“
zer Jefuiten in Rom zu beseitigen, und die kirchlichen Verhältnisse
nit den Bedüfnissen deutschen Geistes ind Kulturlebens Lin Ein⸗
ang zu dringen.“ Die Korr. hoffi, daß fich auch die Katholiken
Wurlembergs der badischen Bewegung anschließen, um das ultra⸗
nontane Treiben zu ersticen. 5
Serüin, i7. Mai. Der Reichstag soll am 6. Juni ge⸗
chlossen ung gleich daxauf das Zollparlament erdffnet werden, so
aͤß das Ende der sämmtlichen parlamentarischen Arbeiten etwa mit
zun 20. Juni oder doch in der dritten Juniwoche, also jedenfalls
nur um einige Tage später als im vorigen Jahre zu erwarten steht.
Wien', 20. Mai. Die amtliche Zeitung publicirt das vom
daiser sanctionirte Volleschulgeseßzß. 4 11745
Frankreich. — * F — *51
Parä 8 18. Mal.“ Sie Gerlichte von bevorsiehenden fried⸗
ichen und liberalen Kundgebung des Kaisers erhalten sich. So
undigt man ein Decret an, durch welches die Altersklasse 1864
ind an Theil der Klasse, 1865 bou den Fahnen würden entlassen
derden. Man spricht ferner beharrlich von der Einführung der
Ministerverantworlichleit und vom Rücktritt des Staatsministers
stouher. Natürlich wird die Person Olliviers mit, diesen Verän⸗
etungen in Verbindung gebracht
Paris, 19. Mai. Man unterhält sich in hiesiigen Zirkeln
nit dem Gerüchte, der Kaiser unlerhandle mit Preußen daruber,
die die natürtichen Grenzen derart zu reguliren wären, daß Belgien
inen Theil Fraukreichs, Holland einen Theil Preußens bilde.
Paris, 20. Mai. Gestern fanden in Marseille nach einer
jon Gambetta abgehaltenen Wahlversammlung zahlreiche ¶Zusam⸗
nenrottungen statt. Banden durchzogen die Straßen und jangen
zie Marseillaise, wobei Verhaftungen vorgenommen wurden.
ibenso fanden in der Stadt Thirer 8 ün Puy⸗de⸗Dome Un⸗
nhen statte 28 —
England
Vondon, 15. Mai. Gutem Vernehmen nach sind die
Unionsgesanden in Europa von ihrer Regierung unterrichtet worden,
aß diefelbe von dem Wunsche nach friedlicher Austragung der
Alabamafrage beseelt sei.
3 Italien.
Aus Ronm schreibt man der Pall Mall' Gazette uenterm
3. d. „Im Vaucan herrscht große Aufregung' wegen der Absicht
zer italienifchen Regierung, in Colle Fiorili in den Apeninnen
ꝛin Lager zu errichten. Man betrachtet dieses Project als ein
Anzeichen von der Absicht Frankreichs, die Sache der weltlichen
Nacht aufzugeben. Einige hohe Würdenträger sind in den Papst
edrungen, dies als Vorwand zu benützen und sich unler Preußens
Schutz zu stellen. Der König von Preußen hat nach einer längeren
Anierredung mit dem Herzoge von Ratibor bei dessen Rücdketr
ius Rom dem Papste durch den Cardinal Antonelli mittheilen
assen, daß die preußische Regierung nichts dagegen habe, wenn
zer heilige Stuhl in den katholischen Stüdten Preußens recrutire.
Der König wolie sogar die Anwerbung von Landwehrmännern
jestalten, dhne daß diese einer befondern Erlaubniß dazu bedürf⸗
en ..Eollte die italienische Regieruug darauf bestehen, in
Lolle Fioriti ein Lager zu bilden, dann wird ein Lager der
päpstlichen Armee, zwischen Mentana und Monterotondo aufge—
—XX
Madrid, 18. Mai. Wie versichert wird, verliri das
Wrojelt einer Regentschaft an Boden.

Spanien.

Jermischtoes.
Dürkheim, 20. Mai. Vorgestern kam ein hiesiger
Maurermeister nach Haus und gab seinem *3 Jahre alten 9—
inen Thaler zum Spielen. Der Kleine brachte das Geldstück in
en Mund und schluckte es hinunter. Der Thaler blieb natürlich
mn Halse stecken. Dem herbeigerufsenen Arzt gelang es zwar, den

Thaler⸗ ans dem mittlerweile angeschwollenen Halse berauszubringen,
zas Kind starb indeß Abends 8 Uhr.: Möge dieser Vorfall zur
Warnung dienen! — —— α
n,rF Das außergewöhnlich starke Nordlicht, das am Abend des
3. b. inDeutschlande bis hinein nach Ungarn beobachtet worden
ist, wurde auch in England beobachtet. —
rten Neugend lram See (Ung.) vernichtete am IEads.
in. Hagelwetter alle Felde und Weinbergcultur; die gefallene
Fismasse betrug stellenweise über 1J Schuh Höhe; der Gesammt⸗
chaden beläuft sich auf 200,000 fl.z ähnliche Schidsale hatten
nehrere Nachbargemeinden. —

Konstantinopel, 19. Mai. Eine furchtbare Erd⸗
erfchütterung hat auf den Sporadeninseln gräßliche Verwüstungen
migerichtet. Symi (türkische Insel im mittelländischen Meere an
zer Südwestküste von Anatolien) ist ganz zerstört und Tausende
von Menschenopfern sind zu bellagen.

f Nach der jetzt stattgehabten Vollendung der großen Pacific⸗
zahn wird die Reise von Newyork nach San Francisco:GTage
71 Stunden dauern, von Englandermach San Francisco 17
Tage, nuch den Sandwich⸗Inseln 26 Tage,nmach Japan64
Tage und nach Honkong 40 Tage. Das Gerücht spricht bereits
zon einer Dampffchifffahrts-Verbindung: zwischen San Francisco
md Australien über Tahiti und Honolulu, welche die Reise von
5ngland nach Australien auf 45 Tage verkürzen würde.

4 Ciebenswuͤrdig.) In einer Zeitung von Lousiana befindet
ich unter den Localnachrichten wörtlich die folgender „Imn der
zuckermühle von Borgios sind gestern eine Mutter mit ihrem Kinde
Feim Einstampfen des Zuckerrohres leider vom Getriebe erfaßt und
ermalmt worden. Wir bedauern den Vorfall herzlich, da bis jetzt
ie Qualität' des Zuckers sich stets wegen seiner Reinheit eines
quteinn Rufes erfreute.

5 Bolkswi rthichaft, Handel und Verkehe.
In deñ Gebieten sämmtlicher dem internationalen Telegraphen⸗
jertrag vom 21. Juli 1868 beigetretenen Staaten (mit Ausnahme
Desterreichs, Ungarns, Spanienz. dess Kirchenstagtes, der Moldau
und Wallachei, Serbiens und, Persiens) ist die Annahme Amd. Be⸗
förderung chiffritker Privatdepeschen im Sinne der Art. 9 des
vorgenannten Vertrages gestatttt. ,,

53 —8 ——— ee 7 e

J Landwirthschaftliches
Hagelversicher ungen. Die Versicherungen gegen
Zagelschlag gehören, gleich den Versicherungen gegen Verluste am
Zich, leider immer noch zu seltenen Erscheinungen, die der Laud—
virih gemeinhin so lange unbenutzt läßßt, bis er durch Schaden
lug gemacht ist. Zwar lehren die Erfahrungen, welche in den
etzten Jahrzehnten aui dem Felde der Hagelversicherungsbrauche
gemacht sind, daß die betreffenden Versicherungen jezt um vieles
edeutender sind als früher. Ohne auf die Ursachen dieser
krjcheinung einzugehen, betrachten die Mittheilungen des Vereins
ür Land⸗ und Forstwirthschaft die Folgen. Die erste derselben
var die, daß die bestehenden Gesellschaften, die alle, mit Ausnahme
iner tinzigen, auf Gegenseitigkeit gegründet bis dazin mit ihren
näßigen Prämien genügt hatten, gezwungen waren, Nachschüsse
inzuziehen; die zweite, daß diese Zeit von mehreren Associationen
zenutzt wurde, Hagelversicherungs⸗Gesellschaften auf Actien zu gründen.
satürlich war es, daß viele der bei Gegenseitigkeitsgesellschaften
Zersicherten, welche wegen der erhobenen Nachschüsse unzufrieden
varen, zu den Actiengesellschaften übergingen, die ihnen ja volle
Zahlung der Schäden ohne Nachschuß garantirten. Sie bedachten
ber nicht, daß die Actiengesellschaften nur nach den Erfahrungen
ser Gegen seitigkeit und unter Berüchstchtigung der von dieser
jenommen en Beiträge ihre Prämien stellen konnten, daher schon
nitt einer in vielen Gegenden bedeuktend höheren Prämie ihre
Birksamkeit er öffneten, diese überdies im Verlaufe der Jahre immer
yöher stellen wür den und zwar um so mehr, je mehr es ihnen
jelingen sollte, der Gegenseitigkeit gegenüber das Feld zu behaupten,
zaß die Abschätzungen der Schäden, die anfangs, wie bei der
Begenseitigkeitsgesellschaft en, durch Mitglieder ausgeführt wurden,
iach und nach in die Hände von im Juteresse der Actionäre
ungirenden Beamten gelegt und dadurch weniger nach dkonomischen,
is nach merkantilen Grundsätzen behandelt wurden; daß überhaupt
zerade bei der Hagelversicher ungsbranche die Selbssverwaltung der
Versicherten, die bei den Actiengesellschaften gänzlich ausgeschlossen,
don großer Wichtigkeit ist; daß die Garantie der Actiengesellschaften
nit dem be treffenden Capitale ein Ende hat, während die der
Gegen seitigkeitsgesellschaflen unbegregrenzt ist; und endlich, daß den
Acnonären die Versicherung gegen Hagelschaden nur Mittel zu
dem Zwecke ist, Dividenden zu gewinnen, während die Gegenseitig⸗
eitsgesellschaften den einzigen Zwech — die Deckung gegen Hagel—
haden — verfolgen.
        <pb n="308" />
        Mobilienversteigerung.
Samstag den 29. Mai 1869, Vormit⸗
tags 9 Uhr zu St. Ingbert in ihrer
Behausung lassen Eheleute Joseph Firmery,
Wirth und Magdalena Peters dahier ihre
sämmtlichen Mobilien auf Zahlungstermin
bis Michaeli nächsthin öffenllich versteigern
und zwar: —
2 neue geschliffene Chiffoniers, Iegroßen
eichenen Getüchschrank, 1kleinen eichenen
Schrank, 2 tannene Schränke, 1 muß⸗
baumene und ˖1 eichene Commode, 8
Pfei erschränkchen, 1 polirter Waschtisch,
3 polirte, Nachttischchen, P geschliffenen
runder Tisch, J eichener Tisch und mehrere
andere Tische, 1 geschliffeuner Secretär,
feine Rohrstühle und andere Stühle,“ 1
Pendule 1beinahe unenes Elavier
von Schiedmayer, 2 Canapees,4
geschliffene Bettladen mit. Sprungfeder⸗
matrazen,“ 2 weitere Betttladen, Bettung,
Getüch, eine wollständige Wirthschafifs-
und Ladeneinrichtung mit Messingwaagen,
l Küchenschrunk, mehrere Bücher, als:
Schillers Werke, Rottecks Ge⸗
schickswerke, und viele Unterhaltungs⸗
bücher mite Illustrationen, einige Spiegel,
große schöne Bilder in Rahmen, 1
Parihie Dung, 1 Woschbütte, “ sonstige
Bütten und Fässer, Küchengeschirr, und
onstige Haus⸗ und Küchengeräthe, sowie
einige laxge und Kurz-Waaren, Porzel⸗
lan und Glas: uu ι ααν
eae Horn, kgl. Notar.

Ausverkauf von Eisenwaaren.
Um gänzlich damit zu räumen, verkaufe ich von heute an alle noch vorräthigen Eisen⸗
waaren zum Fabrikpreise ais: Säulenöfen, Saaröfen, Kessel, Häfen, Pfannen
Kuchenpfannen, Waffeleisen ꝛe eeee I
Dann lacdhirte umd, überzinnte Kochhäfen, Casserolen, Schöpf- und
Schaumlöffel, Fettlöffel, Eßlöffel und Gabeln, werschiedene Sorten Pferde
strichel und Kuhstrichel, Hängschlösser, Schrankschlösser, Kaffee.
mühlen ꝛe ꝛe. ꝛe. Schaufeln und Schippen in allen Aß.
St. Ingbert den 22. Mai 18666. — —
—8 oter Jos. WoII.
de J zunächst der Kohlenhalde.
— ——— “ 72 24 *
—E — und kleineren Parthieen aus ihren Kellern —X 53
Bei Wagenladungen oder regelmäßigen Bezügen entsprech ende Preisermäßigung.
Landau, den 15. April 1880.

Rnobloch &amp; Consorten.
*24

— — e
Hausversteigerung
zu St. Ingberter Grube
Echnappbach). —
Montag, den 31. Mai 1869, Nachmit⸗
tags 2 Uhr, zu St. Ingberter Grube, im
nachbeschriebenen Wohnhaufe, läßt Herr
Peter Woll, Wirth allda, auf lang⸗
ährige Zahlungstermine und unter sehr
J — J zünstigen Bedingungen auf Eigenthum ver⸗
Bekanntmachung. lien Dehaobhbeq gelegenes zwel⸗
Das Begehen der nachbeschriebenen Fuß⸗ stöckiges Wohnhaus mit Hintergebaͤude,
pfäde wird hiermit von heute an strengstens geräumigem Hofe, Felsenkeller und
verboten und jede Betretung derselben wird sonstigen Zubehörden. —
bis zu fl. 10 bestraft. J eeppn Das Haus befindet sich im bestem Zu⸗
1. Durch die Stegwiesen bon der Kai⸗ dande, liegt am frequenlesten Theile der
serstraßef auf das ASt.' Ingberter Bemeinde und eignet sich zum Betriebe jer
Eißenwerhz den Geschäfts. J *
2. Durch die unteren Schankwiesen eben⸗ Bis zum Versteigerungstage kann das
fals won der Kaiserstraße auf das Haus auch aus freier Hand « verkauft
bezeichnete Eisenwert; werden· ·
8. Durch den Distrikt Rischbach von den Näheres im concessionirten Geschäfts-
Wege nach Sulzbach ab / und Lonsultations-Bureau von J
4. F Zohrbachermühle vom Wege BEI. est phaeliuger
nach Spißen ab; 86* — — —— — —
5. Durch den Distrikt Eichertswvies J —6*nan 4
6. Durch deu Distrikt Forelleniweiher n No Nutzbr ingend für
Ef i J 45* — 2
Ste Jigtirn uo. mai 1808.). Land-ü, Atkerwirthel!!
Das Bürgermeisteramt 3 27 557
Chaudon. Englisoher
— — — — Futter-Rüben-Samen.
—W A r i e 3 Diese Rüben, die schönsten und ert ragreichsten
ze g .. von allen jetzt bekannten Futterrüben, werden1
R. ae ü A, dis 3 Fuß im Umfange groß, und 3, ja 10
Um, gänzlich zu räumen eine Parthie * Is Dund schnen vhne Bearbeitung, benn sie
ne. und ozdinäre Zeugschuh, nind bexlangen weder das Hacken noch das Zänfen, va
Stiefel mit und ohne Besatz, Bockle⸗ u die Rurzan ander Erde 8 ge Rune
. ꝑ iber wie ein Kohlkopf über der Erde steht. Das
dernantvfsel: und Kinderschuh. u Fuchien deetdr uren duride bent
Fabrikpreis bei. ebra mil grohen saftreichen Blättern
J 23 Karl Steinfeld. Borzüglich kann man daun die Rübennoch
pr — — — mbpbauen, wenn man die ersten Vorfrüchte herun—
tlergenommen hat, z. B. nach Grünfunter, Fruh⸗—
——— Berichtigung. 2 lingskartoffeln, Rapps, Lein und Roggen. Geschieht
22* —R— 23 13, die letzte Aussaat in Roggenstoppel, und bis Mitte
Im letzten Frucht⸗, Brode, u. Fleischhexicht Auguit, so kann man mit Vestimmtheit einen
J
Ew pet 3 n Auch wird der Versuch“ lehren, daß dieser Nü—
2atr., ditto 2Kilogr. zu I4 tr, ditlo henban zehnmet weser it, dn der unehe
Kilogrzu 7 kr. irrihümlich augegehen, Wasserrüben⸗ Arbau, da nach der Rübenfütterung
ind soll heißen: .* Fieh pudntn um himenVettnec aheb
8 ꝑ was bei, Wasserrüben niema er Fall isn;
ßorubrod * ——— kw ditto als Mastfütternnge nimmt diese dbe die
2 Kilogramm rig ditto 4 erste Stelle ein, Das Pfund' Samen von! der
Kilogrius kr. ek nten ta großen Sorte kosteter Thlr.nn und werden? damil
Ie se e Medaction, Druck und Verbag voneF. X. Demetz in

zwei Morgen besäet. Der Ertrag ist pro Morgen
a. 230 bis 260 Scheffel. Miltelsorte 1 Thlr.
UUnter “ Pfund wird nicht verkauft. Es ojferirt
viesen SGamen.
verdinand Rieel in Schwedta. O.
ESF Frankirte Aufträge werden mit
amgehender Post expedirt, uud wo de
Betrag nicht beigefügt wird solcher
vper Postvorschuß entnmmen.
* I * , — X.
Wohnungsveränderung
und
Geschäftsempfehlung.

Unterzeichneter zeigt einem ˖ verehrlichen
Publikum ergebenft an, daß er jetzt im
*Stock des Hauses vounr Frau Vithwe
Rieding er in der Pfarrgasse wohnt;
ugleich empfiehlt derselbe alle Sorten
Bemünse⸗ und Blumen fetzlinge, so
wie auch Fuch sien, Heliotropen xꝛc.
in schönster Auswahl.
Otto Ungewitter.
Gärtner.

————— — —
Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛc. Preise
der Stadt Homburg vom 19. Maj.
Weigen 5 fl. 44 kr., Korn 4 il. 27 t3.
Spelz8 fl. 27 tr., Gerste, 2reihige, —fl.
—D
4 fl. 15 tr., Erbsen — fl. — kri Kactos
feln Mfl. — tr. per Ztr. Kornbrod, 8 Kgr.
21 fr., ditto 2 Kgr. 14 tr., ditig J. Kgr.
7 kr., Kühfleisch1. Qual. I6 kr., 2. Qua⸗
14 kr., Kalbfleisch 12 kr., Hammeifleich
14 kr., Schweinefleisch 18 kr. Butter 37 kr.
—VX
Frankfurter Börse

vom 20. Mai 1869.

Geldsorten.
Preußische Kassenscheine.1447/ 4314
Preußijche: Friedrichsdder... 9 38559
Pistolen .. 3918—50
Holländische 10 fl.⸗Stücke 19 534 -56
Ducaten . 2 3537. -39.
—E⏑⏑————
x?nalijche Souvereigua...1159 12 3
svold per Zollpfund fein...—
dochbaltiges Silber per Zollpfund —
Dollars in Goldn ιια

— —

4

. n
358 784 7 4
. 339

r —

A
.1.
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        St. Ingberler Anzeiger.

der St Ing 7t er Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstagse und Sonntags⸗
summer) erscheint wöchentlich vi e r mal. Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr.“ Anzeigen werden mit 83 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
XX 2 *
Nr. 80. V— Sonnutag, den 2383. Mai. 1869.
Abgeordneten⸗Wahlen.
Wahlbezirk ZweibrückenPirmasens.
(Zahl der Abstimmenden 204)
Abgeordnete:
) Adt, Franz, Fabrikant in Ensheim, mit 111 Stimmen.
Dingler, Gotifr., Appell.-Rath in Zweibrücken, mit 110 St.
3) Schmitt, Appell.⸗Rath in Zweibrücken, mit 109 St.
Ersatzleute: hte ant
1) Bender, Bürgermeister in Wallhalben, mit 113 Stt.
2) König, David, Kaufmann in Pirmasens, mit 113 St.
3) Wies, Ludwig, Bürgermeister in Blieskastel, mit 118 St.
7 Wahlbezirk Kusel Homburg.
. Ggahl der Abtimmenden 175).
8 Abgeordnete“
J Gelbert, Peter, Pfarrer in Laudau.
) Fries, Herrmann, k. Landrichter in Wolfstein. *5*
3) Lotz, Karl, Bürgermeister in Homburg. 8
Ersatzle uteꝛ: ν
) Auby, Ferdinand, k. Landrichter in Kusel. αινν*
) Schleip, Ludwig, Bürgermeister in Kusel.
3 Munzinger Adam, Bierbrauer in Quirnbach.
Wahlbezirk Kaiserlautern-⸗Kirchheimbolauden.
(Zahl der Abstimmenden 213.)
:Abgeordnete: 7*
Kolb, Georg Friedr, Pripatier in Speher, mit 208 Si.
Jacob, J. W. Kaufmann in Kaiserslautern, mit 187 St.
5) Golfen, Karl Ludwig, Anwalt in Frankenthal, mit 181 St.
ij Weil Frauz, Kaufmann in Bischheim, mit 139 St.
Ersatzheute:
J Gelbert, Peter, Pfarrer in Landau mit 177 Si.
V Becker, Heinrich, in Kirchheimbolanden mit 172 St.
Gelbert, Bürgermeister in Kaiserslautern, mit 168 St.“2
ij Dr. Chandon, Karl, in Kaiferslautern, mit 136 St.
Wahlbezirk Landau⸗Neustadt.
(Zahl der Abstimmenden 250.)
Abgeordete: q,
) Umbscheiden, Ph. Appellger.«Rath in Zweibrücken, mit 210 Si
) Jordan, Ludw. Andr., Gutsbesitzer in Deidesheim, mit 194 St.
5) Exter, Jakob, Rentner in Neustadt, mit 138SS8t.
ij Zeneiti, k. Bezirksamtmann in Neustadt mit 127 St.
Ersatzlle utte: GZahl der Abstimmenden 243.)
) Levi, Simon, Rentner in Landau, mit 208 St.
) Tillmann, Philipp, Gutshesitzet in Edesheim, mit 204 St.
3) Buhl, Dr., Gutsbesitzer in Deidesheim, mit 203 St.
ij Wolf, Karl, Heinrich, Gutsbesitzer in Wachenheim, mit 193 St.
Wahlbezirk Speyer Franukenthal.
Abgeordnette:
) Croissant, Bezirksrichter in Frankenthall. 7
) Wand, Consistorial⸗Assessor in Speher.
3) Mann. Kaufmann in Grünstadt. ẽ,
Ersatzleute:
Röchling, Ernst, Kaufmann in Ludwigshafen.
) Schmidi. Karl, k. Appellationsgerichtstath in Zweibrücken.
3) Braunsberg, Philipp, Kaufmann in Frankenthal.
Wahlbezirk Germersheim⸗Bergzabern.
(Zahl der Abstimmenden 181).
Abgeordnete:
Rothhaas, Philipp, Kaufmann in Kandel, mit 112 St.
) Alwens, Karl, Landrichter in Bergzabern, mit 108 St.
Louis, Ludwig, Anwalt in Landau, mit 94 St. n
— Ersatzleute;
Milster, Friedrich, Notär in Billigheim, mit 101 St.
Pasquay, Ludwig, Notär, in Bergzabern, mit 101 St.
H Theyson. Ludwrig, Gerber, in Germersheim, mit 99 Stk

J Deutschland.

München, 18. Mai. Wie verlautet, beabsichtigt die ver—
riebene Königin von Spanien dahier ständigen Aufenthalt
zu nehmen.
Dienftesnachrichten. 2
Der französische Sprachlehrer an der Studienanstalt Speyer,
Frwin. Schaller, ist in den Ruhestand versetzt und der Schuldienst-
xspectant Friedrich Leipold von Lambsheim zum Verweser an der

drot. Schule in Grethen ernannt worden. n
Berlun, 20. Mai. Unter die Reichstagsmitglieder ist eine
Denkschrift des preußischen Finanzministers vertheilt worden, nach
velcher das preußische Deficit in den nächsten Jahren circa 91.
Mill. Thlr. betragen wird. Zur Herstellung des Gleichgewichts im
Budget sei die Bewilligung der Bundessteuern unerlaͤßlich. Zu
den bekannten« Steuerprojeckten fritt noch eine Besteuerung der
Eisenbahnfahrkarten hinzu. Der gesammte Steuerertrag wird auf
hypr Millionen veranjchlahgt, wopon Preußen tyun, Millionen beizu⸗
teuern hätte. —
3 Berlhn, 21, Mai. Die Nachtichteü in Wiener Blättern
bon einer beabsichgtkigten Zusammenkunft des Königs Wilhelm mit

dem Kaiser Franz Joseph werden für unbegründet erklärt.
Frankreich.

Großes Aufsehen erregt in den weitesten Kreisen ein Gerücht,
demzufolge man deiner umfassenden Verschwörung in der Armee
uuf die Spur gelommen sein. soll. Allem Anschein nach wird
aber der betreffende Vorfall in's ungeheuerliche übertrieben, und
der sachliche Kern dieses Gerüchtes scheint sich darauf zu beschränken,
)aß die Behörden von einem Schreiben Kenntniß erlangt haben, das
jon einem Officier des jn Hagnenau garnisonirenden Regiments
reitender Jäger an den Bischof Dupanloup gerichtet, und in wel⸗
hem gesagt war, das Officiercorps dieses Regiments sei mit den
gegenwärtigen Zuständen nicht zufrieden und würde die Regierung
zjern in die klerikale Richtung einlenken sehen. Der Schreiber
ieses Briefes ist aus der Armeé entlassen, der Commandeur des
raglichen Chausseur-Regiments in den Ruhestand versetzt und das
kegiment selbst nach einer anderen Garnison verlegt worden, ernst⸗
üchere Consequenzen sind aber aus diesem Zwischenfall sicherlich
richt zu besorgen.

Spanien.

Mad rid, 21. Mai. Die Cortes nahmen den Artikel 33
des Verfassungsentwurfes, welche die monarchische Regierungsform
estsetzt mit 214 gegen 71 Stimmen an. Der Coslonialminister
at, wie man versichert. seine Entlassuna aenommen.

Vermischtes.
fLudwigshafen, 19. Mai. Am 30. und 31. d. Mis.
findet in Worms eine Protostantenversammlung statt. Die
Direction der Pfälzischen Bahnen hat im Benehmen mis der Di⸗
cection der hessigen Ludwigsbahn, den Theilnehmern, welche sich
durch Legitimationskarten des Localcomites in Worms ausweisen
bonnen/ eine Fahrtaxermäßigung von 50 pCt. in der Weise bewil⸗
igt, daß die am 830. an die legitimirlen Mitglieder abgegebenen
infachen Billete nach Worms, wenn dieselben auf der, Rückreise
nit dem Stationsstempel versehen sind, Giltigkeit zur freien Rüd-
ahrt bis inck. 31. Mai erlangen.
sKaiserslautern, 20. Mai. Wie die „Pfalzer Zeit—
ung“ mittheilt, wurde ein gewisser Hermany, Buchhalter am
Zuchthause Kaiserslautern, wegen bedentender Veruntreuungen auch
beim; Verkauf von Leinwand verhaftet und soll er die Veruntreu—
ungen auch zugestanden haben. — Derselbe war früher Schreiber,
verbüßte wegen, ähnlicher Veruntreuung zum Nachtheile seines Prin⸗
zipals eine, vom Schwurgerichte in Zweibrücken erkannte Zuchthaus⸗
Arafe von 5 Jäahren im Centralgefängniß Haiserslautern und wurde
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        nach seiner Entlassung von der dortigen Inspektion auf dem Bureaul bernden Alice. Fräulein Tietiens sank bewußtlos und mit
perwendet. Hermany wußte durch seine Gewandheit Vertrauen zu, Blut überströmmt zusammen und mußte durch 14Tage das Beit
erwecken, ward bald eine beliebte Persönlichkeit hei manchen“ Leus hüten. Sie soll als sie wieder zu sich kam, gesagk haben“, Das
en, hielt Reden-bei Turnerfesten 2e. und lebte flott; er verheirathete, ist der stürkste Schauspieler, den ich je kennen gelernt habe.“
ich mit einem brabven Mädchen qus sehr achtbarer Familie undj eee 675
bei bescheidener Lehensweise war ihm ein genügendes Auskommen
gelfichert, allein die Sucht nach Vergnüguungen, das Vordrängen
bei jeder Gelegenheit, blieb dem Manne eigen und so konnte es
nicht fehlen, daß er abermals auf Abwege gerieth. FP

r Londorf, 15. Mai. Heute hat sich hier ein sehr selt⸗
samer Fall ereignet. Eine Dienstmagd ist mit Vierlingen nieder⸗
gekommen. Von den vier Kindern, sämmtlich Mädchen, wurde
mes todt geboren, die andern drei sind am Leben⸗ 423

—7 London. Die Sängerinn Tietiens' ist hier das
Opfer einer unabsichtlichen Brutalität gewesen. Bei der Generäl⸗
probe von „Robert der Teufel“ und in dem Momente, da Bertrand
ruft: „Nun gehörst du mir fürr immer!“ führle der Bassist, ein
Amerikaner von athletischer Gestalt, vermuthlich um die Besitzer⸗
zreifung zu bekräftigen, einen Faustschlag in das Gesicht der zit
duuö, àMJ
Nürnberger Ochsengaumensalat, IJ
ISGA*“ Rordlauxàâ 48 Kr. per Hlasoho,
Keiner Kartoffelbranntwein à 5 kr. per Schoppen
empfiehlt * 44

Joh. Jos. Heinrich.

Landwirthschaftliches.

Obstpflanzungen an Wegen. Bei Anpflanzungen
von Obstbäumen an Feld- und schmalen Verkehrswegen sollen die
ielben sich gegenüber stehen und nicht auf den sogenannten Krä⸗—
henfuß gestellt sein; auf jene Weise wird nicht nur die Wegrich
ung genauer angezeigt, sondern es können selbst hachbeladene
Wagen sich besser ausweichen, ohne die Bäume zu beschädigen.
Außerdem pflanze man die Sorten zusammen, daß diejenige, welche
aui spätesten reifen. an den Punkt zu stehen kommen, der von
zwei Orten der entlegenste ist. Solche Pflanzungen erfordern we—
niger Aufsicht und vereinfachen das Erntegeschäst, wozu bei Kirsch-
äumen noch der Vorzug kommt, daß die Frühkirschen von Sper⸗
iingen gar nicht belästigt werden ...

Güterversteigerung.
Montag den 14. Juni 1869, Nachmi⸗
tags um 2 Uhr, dahier im Cafe Oberhau⸗
ser, läßt Herr Heinrich Westphälirger, Ge—
chäftsagent dahier, als Beauftragter des
derrn Peter Müller junior, Wein.
Jändler und Gutsbesitzer fruͤher hier, jetzt
auf dem Rothenbaue; die sämmtlichen Lie—
genschaften, die der Fran Wittwe von Peter
Müller senior angehörten, auf sechsjäh—
rige Zahltermine öffentlich in Eigenthum
versteigern, nümlich ·::

St. Ingberter Bannes“
PlanNr. 772. 18 Dec. Wies in den

Großwiesen.

808324. 26 Dec. Wiese daselbst.
808. 19 Dec. Wies allda.
1786. 47 Dec. Wies un⸗ ber
Rischbach.
1740. 26 Dec. Wiese allda.
2508. 2504. 25805. 2 Tagwerke
76 Dec. Wies in den
Stegwiesen. J
4434. 64 Dec. Wiese im Allment.
4436. 2 Taqw. 36 Dec. Wiese
ebendaselbsft.
4448. 35 Dec. Wiese allda.
4455. 51 Dec. Wiese daselbst.
4456. 48 Dec. Wiese allda.
4488. 60. Dec. Wiese in der
Spick.

871. 872. 1 Tagwerk 99 Dec.
Acltjer auf dem Dillmesflur.
1142. 1143. 1 Taqwerht 39 Dec.
Acker rechts der Capelle.
1602. 1 Tagwerk 5 Dec. Acker

auf dem großen Flur 8.
Ahnung.
1801. 82 Dec. Acker am Andels⸗
bruunen.
1822. 1 Tagw. 49 Dec. Acker
im Güttenwieschen.
1967, 1 Tagw. 63 Dec. Acker
und Wies im Rockenthal.
2032. 1 Tagw. 6 Dee. Acker am
Andelsbrunnen.
2171. 1 Tagw. 20 Dec. Acker
in der obersten Gehnbach.
4300. 1 Tagw. 80 Dec. Acker
im Rodt.
4310. 1 Tagw. 67 Dee. Acker
daselbst.

4362. 89 Dec. Acker allda.

Die Zahltermine sind Martini 1870,
1871, 1872, 1873, 1874. und 1875
mit Zins von Martini 1860 an.

Die größeren Stücke werden in geeignete
Loose eingetheilt und abgepfählt, damit Je⸗
dermann mit concourriren kann.

Horn, kgl. Notar.

Friedrich Wilhelm—
Preußische Cebenss &amp; Garantie⸗Versicherungs⸗
— Actien-Gesellschaft
I * J — 8 ι
F — V F * s
Grundcapital eine Million Thaler preuß. Ert.
Concesasnlonirt im dem K. b. Stantem.
Die Gesellschaft schließt Versicherungen auf das menschliche Leben in allen gewünschter
Formen gegen mäßige und feste Prämien ab, insbesondee
7BVBerficherungen auf den Todesfall. —I—
Leibrenten und Pensiensversicherungen, —
Altersversorgungs⸗ und Aussteuerversicherungen. —
BProspecte und Antragsformulare werden von den Herren Agenten der Gesellschaft
erabreicht und wird jede sonstige Auskunft gerne ertheilt.· ⸗
Neustadt a / H. den 12. Mai 1860.
Die General-Agentur der Friedrich Wilhelm der Pfalz
Peorel. LAcIce.
Wir haben Herrn Franz Woll in St. Ingbert zum Agenten für dorten und
Umgegend bestellt, weßhalb Versicherungslustige sich an denselben zu wenden belieben. D. O.

Kal. Verwaltungsbehörden,
Institutsvorständen, Gesellschaftsdirectionen, sowie den Herren
Rechtsanwälten, Gutsbesitzern, Banquiers u. sonst. Industriellen,
und Privaten offerirt porto· und spesenfreie Besorgun g von Ankündigungen
eder Art in sämmtliche existirenden Zeitungen des In⸗ und Auslandes

BRucdolf Hosse,
officieller Agent sämmtlicher Zeitungen
(St. Callen) Ber sin (Münchon).
duümmtliche Aufträüge werden am Tage des Bintreffens sofort exact ausgefũhrt
Hin volls tändiges Verzeichniss sümmtlicher Zeitungen nebst Original-Preis-Courant
rersende „gratis und franco.“

Viele Behörden betrauen bereits fortgesetzt obiges

Institut mit ihrem gesammten Publicationswesen.

Den verehrlichen

Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demeß in St. Ingberi.
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        — 28 * *
s—55 535383 553332335535 525358335283
* —* 25 —252 2 83 .2 8 — —— 82* 522 — 8
3 3 6333 3
* F —— — 22 — — 5
— J 3 33 33568
5833— —— 3 —— 33 353 8
33* — 582 53355 33283 58 7 3222 353555 —222 25 38352 *5 *
z77 *2558 327—332 8353 38 ——⏑3—* 332337 —A
— * — —* 9 * D — 72 — 24 —AA
3 3 83 —
555*22 — 5353 35883 55 552 — —* 2 2 — ——— —A —— J *
— —— 352 2— 8635 — i7 2 —8— 2 E*
e 552358 55—2 X — * 22358*8 8 M * —
555553 68s35 3563588* 3337555 —32 7338 7647
2338353 232335358 3388 8— z3383883
z38 333 34 333 537
25* * 52 82—— * ——— / 3 * 22 28X .
—55—5—7 23355335 —5 5653 — 525338 —z255 — 2238 32585
53 34 83 38385* —333 782352
55—333 — 3338 —77 323358 686333343
325 —— 333 3. 7 —53 75 — 8 —8582 23*2
33373238 3 533 3
—8 9 R — — —8 3* * ** S2 2* *
52—253 —S — ——5——3——8 5 x 8
27— 8 7 28 * 232 532 * 2
23 — ———— 3235883
L7735 5 232—25355 *— ———— 33 ——— —
32 a — — —— —— 32 —* * A 5327 2
32 5 35 —A 555,2—— 2253 352285— 8232S2
322 25352 22 7 —A— —2 * 3* — —2255 32 1* 8
537—35323 3353—3 2⏑ 356 35358
57 —353—2 — 2z—z555— 8 8 353 23285
252 5S 73 525 z82B8333 6 5* 23 äò 3258333*
55555332z385 333335353. 5 22755 — E ——— 5852 525855
2 2 —* P 2 53352 2 2 — 7 133 —A *8*
Z 338 8 368
2 Vi n —2 32225 2 *
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53 5523 v5 78 ——— —3*
i A * T — * 5 2* * 2
—388* 2,85 35 32 3 83 2* We *253537
53287 2 8 8 — 28353 538 2 2535 5
u. 525—— 3244 * — — D , 33225 2338 533853522 —
—z3585 2538228 — 545834 5
53 —3 2 —— J 52 —F— 3 —* *
3 23 5, 532 —*8 8 538 527. *53 5z232355 —52228 *
2 —— ———— 3 22 —— — 3 * 232* 333 S5 S. *
77.. 1* —A 8 *25 * 552 2 52 588 * * —
* 25 — —8 35*2 — 5 —— — —— 3 22 52 32 82B33 53
8 — 22 —73 —A * 50 —* * — — 323 *
5 7 — — 2 2 —25 1258 9 2 2522858 25322* 3 2584
5 33333 —— 78. .8 AB 2* 5 3z253385 *.3 — —818 2 — 5
* —: 7 * 3 5*8 8 —— —— 25 —*—51558*
352 5 25— — 82 3* *5 9 — 57 . 5z3z55355 8
27 S * 3 —2 —52 57* V 5 ** 22 — *
*2 2327 8 —— *3 — 28 D * * 238ES cx * 8
. 28 3 — 5323 8S8 ——— 3*83 ———— 25
2 — —— 253255 4 — *2 2 * 2535 —
⸗ 35757373 533—*—8 5. 388*5 255385* S
— 233s3532353 3358.3288 — 3335 —— —A
5 53523 58*2335 57853 75. 83 58* ——— s—5 383 733*
— 2385385 * —— s 3 53* * E3— * —A 55355238338
2 —88 * 2 — 5.28 — 33328 5* 7 — 823 ẽ —
— 5s 5 8 4 25 153635538 — e u»55 488 —A —A
— O * 58* 3 2. — *228 * 25533 15*
5 — 2 5 — * 82532: * ——— 7 53838—55 83
*—38 — 55533 358 S 828 —A — —— 3553 —— — 5—5332
* 3878— — 83 —85252 — —5*8 555385 FFILLM 5
— 5* 2 *7* 258 22 58 85* — S5 25
82 5 ——— 2 —xXRXx 200 — 2 —z2538 55527 —
325286 53355383368 —35* — — 333 52533383355
55 52 58 — — — 223222 22* *25. 38 852327 —8* —8 87* z236
275— —— 55*33 2*2 2 —— —— 788 5 506* —38 — 7535
——— 52335* —ãS — 23332383255 8 23352353233 s82583
— — — 25 ——— 2 — * —F—— — —A —
z533332 —A 25322383 528 5 585 —8335382*88 * 2* 13
2 538 —X 238383337* * —55—3 2*88 — 535* —57328*
22 * 5 535833573353 — 55* * Sñ8 A
23 2838 3 —A — 2553235 322 5 25* 8 —E
—— — —— * 2* — — 2322 — 4*
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35 388 33 585* 55 3255 53536
52 3 22 2 58 522 — —
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5 I5 253 —
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223 —83328 355—33555753* 5358253 8 7833 557358
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— —35 532325—53—522—8 534 — —— 3 8—5— 525
2 35 —7 —528537 —3383255 52532 — 58 —
8 25722* 3 36— 58 325 J * *
— 238 57 2852 332 2 m*50 3
3 —A 2 — c5—2 8— 8 2
—— 22* — *282 2827 —— A 8 5555
—z232 8 3725 —z—5582553 32z 8835— —* 235* 88— 2—zm1555
5*8 253 328725 z2547 — 532 * 25 2* — J—
8 ac 523 — — * 5 32 2* — * — * —
— ——— 322 I25 8 35558 25*8 335538 8583357
3 8 — 38225 —22 8 —— — *5—. 27. — 278* — —
s5 338 33153 33353 377733 265
—A — —A0 * 8 xx 227 — * —8 —
—AA —— 8833688 —38338833 353333 5582538
J * —* e 3 — * — A 5*
* 0 .8 — — — — 2 — 2. * 3
—658 2553*5 s552 —3236 3833 8 —588 5k3535
2 7 2 *— — —— * —— —— —22 — 7? 2 22. 53 55 *
j 35535 125—383553368 — — 88 3. 588
3383855 5323 2553* 2 ESS 2 * 2 *22 —— 215
— 335 —35383 28233 2*333333333 23232
—— — 2 — * — * * — 333 83 — ——
— — — 25 22 —s 5 20 —28 *
862 25 2 —A ——— — — 3*3 558
s 3 88 33 3 373 —
2 33 ——— ——— 5568
⸗ * 2* 27 8 9 J 24 *
75S5255 55 333—3 532 22353534 23336
55 5253537* 5—523335—336 23*58 —— —523533
— —,.5 ——— — 38 * — * * — 2 k z235 ð
2 — J 383333332583 3828
5* 833 c 532* 22—5*8* —57 * 555S—5 — 2 6 558 2 *
3558803 528722 8 238533, 258— 3 25 —A
2 38 8—E 82B32236225 22. J — 3 —
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25 20* — 2352 53335533233252 8 3 85.
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5532—53228 5 5822* 525358353255 6 ag — —— 8
53*3355—8—85 385323283——83733 52333 53825 2—2 723.*
z2—7S5 25 —z2. 5 N 5725 5*533 — 2335 8 — 25
2328 52 — S. ——— —93225835 23830803 5 2 *25
5 — 2 * — 22 — 3* —— ———— 24 2 —
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2535—3—8— 2 —A— — 258 2z2555358 2 * 532388
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2323253—c3— 3 3353533775238 J 22383 5
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5353 73232838 52335 33323323 33—55533333 33735538
352358 1353235 32222. SSs 35.2 E3 223*8 23233 222338353238*
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73357 23323. 22522 3233 525 538533 53332 333358—
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3353 7335383 J3 —3 —8383585 33228
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— 25 — —— 5 2
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28223338 * 2 *33338
— 5283 3 * 2* 2.2 53
— 222 2 252
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2325523 7* 52332—8378
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        Hl. Ingberler Anzeiger.
— — —— — —— — — —

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27
der St. Ingberter Anzaiger (und das mit dem Hauplblatte verbundene unterhallungsblatt, mit der Dienstags- Donnerstags- und Sonntags⸗

Pummer) erscheint wochentlich veie rin al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag., Abonnementspreis vierteljahrig 482 Krzr. oder
* .1282 SEilbergr. Anzeigen werden mit 83 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. —

Nr. 81. 27 Dienstag, den 2*. Mai. * 1869.
Deutschland.
Mäünchen, 20. Mai. Laut dem vom k. Oberceremonien⸗
meistersiab ausgegebenen Program wird Se. Maj. der Konig mit
ven Jämmtlichen Prinzen des königlichen Hauses imd dem großen
Forioge der Frohnleichnahmsprozession beiwohnen.
ent. Hoheit Prinz Otto hat vorgestern in Begleitung des
Iberlieutenanis v. Branca eine Reije über Wien und Ungarn
unächst nach Konstaminopelaugetretemzvon wo gus dann Hlein⸗
mfien, die heiligen Sialten Palastinas und Egyypten besucht
werden jollen. âι—
Bannover 185. Mait? Der von der Preußischen Regier⸗
ing verfolgte Professor Ewald, einer der alten Göttinger Sieben,
st zum Reichslagsabgeoxdneten gewählt worden. Er hat gegen
hdo Slinmen rhoiten zee5
ee ig iaie n 25. Mal (heute) feiert die neue
ufessionelle Geschzgebung in Oesterreich: den pfficiellen Bruch mit
n Concordate, den zweiten Geburtstag welchen festlich
uu gehen sich in mehreren Gegegenden die deutsche Bevölkerung
inschickt.,
wWlen , 22. Maß Die Sonntagamtszeitung“ meldet, des
daiser ernannte den Prinsen Otto von Bayern zum Ritter der
Drdens vom goldenen Bließ. z3j —V—
Frankreich.. n
o et 3
aut ih, 22., Mai. Die Padtit“ , verdifenticht — ander
Spitze ihter Spalten aus der au 30. in Brüssel venöͤffentlichen
Broschüre Rogeard's, welche angebhlich die Wähler zu revolutionärem
Widerstand, zum Umsturz des onigreichs · und zur Ermorduug des
daisers aufreizt. Dier, Partie verfucht nachzuweisen, daß zwischen
zieser Broschüre und der Veröffentlichung des Hugo Rochefort'scher
Rappel“ in Paris ein innerer Zusammenhang besie he.
ESchweiz24

hervoxthun. Belohnungen aus. Niemand, der nicht lesen ünd
schreiben kaun, ist zu irgend einem Amte fähig. Die Unterhale
iung der Volksschulen ist für alle Gemeinden obligatorisch. Mit
jeder höheren Schule wird eine Turnschule verbunden. Die Fa—
iultäts⸗ und Professionsstudien werden an den Universitäten ge⸗
macht. Zu der Unterhaltung der letztern tragen außer dem Sfaate
Zie Provinziallandtage und dit: Gemeinden beineDie Immatriku⸗
ation, ist, nicht nothwendig, um zur Prüfung an den öffentlichen
Unstallen zugelassen zurnn werden. Um akademische Titel und
Brade zu erlangen. ist es nicht nothwendig, eine bestimmte Zahl
jon Jahren zu studiken. —-Die Studienzeugnisse des Auslandes
iud für. Spanien zgiltig. .Die Professoren und Beam en der
zffenilichen Anstalten werden im Wege der Bewerbung angestellt.
die Professoren sind in der Wahl der Bücher und im Vortrag
hrer Lehren frei. Sie sind unabsetzbat und lönnen nicht gegen
ihren Willen versetzt werden. An den Universitäten und Instituten
werden neben den ordentlichen Professoren noch außerordentliche
ein, welche eine Entschädigung von den Schülern beziehen
oͤnnen, oder nicht; zu dem- ietzteren Amt ist der Doltortitel
nöthig. Es wird eine bom Staate unterstützte National-Akadem ie
Jegründet, mit welcher. die fünf jetzt bestehenden verjchmelzen. Die
Gründung wissenschaftlicher, literarischer und künsilerischer Vereine ist
frei. Der allgemeine Unterrichtsralh hesteht aus fünf Mitgliedern
der National: Akademie qus zehn vom⸗ Seminar, zehn, von den
Institutenegewählten Professoren, aus zehn Schullehrern und, gehn
Notabeln ⸗ —u sein Nuit ist ein Ehrenamtohnse Besoldung und
wird jährlich zu einem Drittel erneuert. In jeder Provinz besteht
'ein Uñterrichtsrath aus. zwei Provinzial-Ahgeordneten, dem Dekan
es Insituts deinjenigen der Thurnschulen und zwölf anderen
Blitghedern, von denen vier von den Lehrern, zwei vom Seminar,
zie/ übrigen vom Landtag ernannt sirdete ι
Die Augaben bezüglich der. Niederwerfung des. Aufstandes
nuf Cuba werden bestätigt. Die Regierung, in erster Linie Prim
will sich um keinen Preis die Colonie durch eine Revolution
entwinden lassen. Prim soll erkläri haben, eher werde er jümmt-
liche in Spanien befindlichen Truppen, nach der Insel senden
und selbst hinübergehen sie anzuführen. FTrotz dieser Hartnäckig⸗
keit und dieses festen Entschlusses soll jedoch Prim mit seinen
Tollegen vollständig darüber im Klaren sein, daß der Verlust
Tuba's Amerika gegenüber nur eine, Frage der Zeit sei, so daß
nan jetzt hauptsächlich dafür sorgen wolle; diesen unvermẽldlichen
herlust womöglich ohnd Schaden an der Ehre üud, WennAhun⸗
ich, nicht ohne Enischädiaung zu erleiden—

Bern, 15. Mai. Mazzini hat pon , Lugano, unter dem
II. va. in der Tribuna“ eine dange, an sene „Gegner“ gerich—
cete Erlärkung erlassen, welche die —X
rung als ein Polizeimachwerk bezeichnet. Dieselbe gehöre eben zu
denvielen Verläumdungen, mittels welcher die italienischen Ge—
valthaber die Republikaner seit 35 Jahren bei dem Volke anzu⸗
chwärzen suchen. Weder in den Schriften noch in den Alten
Mazzinis werde man Spuren von Terrorismus oder Kommunis⸗
muß finden. Allerdings seien entschlossene republikanische Bestre—
huugen vorhanden, dieselben seien I Ration jedoch
nicht von außen her eingepflanzt worden, sondern sie seien ihr TS 456 DV
nnerster Pulsschlag in alter und neuer Zeit. Alle großen Erin- Berr maissschet e b α —
erungen Jialiens seien republikanisch, mit der Republik sei auch Zweibrüscken, 21. Mai. Das Gausängerftst, das am
Ftalien gesunken. Die Stunde der Wiedererhebung nahe aber kommenden 6. Juni inz higsiger Stadt abgehalteu, wird,r dürfte
setzt heran und den Machthabern stehe ein rascher Untergang be— nach den bis jetzt eingeläufenen Zustimmungen und den weite
ce. “Ein Merkmal ihrer Angst sei die erdichtete Mailänder Ver— estgestellten Thatsachen, schon mehr an Umfakg und Bedeutung
chwörung.“ Schließlich erllärt Mazzini, daß, wenn er inen sol⸗ zewinnen, als man Anfangs vermuthete. Nicht allein jeene Vereine
hen Versuch auch noch als verfrüht erachte, er nichts desto weniger verden sich mit fast allen ihren Mitgliedern betheiligen, von denen
den dehten Amaß benuhen werde, um die gegenwärtige Regier- die hiesigen Blätter vor Kurzem Er vahnung thaten, fsondern es
uing mit ruhigem Bewutßtsein zu stürzen. en aben seitdem noch mehrere, und. auch entferntere Vereine ihre
ι Zetheil gung zugesagt z. sprachen wir Dahen? anfänglich. vou⸗ 4009
Spanieunn. — Zängeru, so wird nun die Zaͤhl nach den neueren Meldungen
Der spanische Gesetzentwurf über das Unterrichtswesen ist wischen 500 und 600 variiren Von Seiten des“ Festausschus⸗
ohne Zweifel die revolutibnärste That der Regierung seit dem ies wird Alles aufgeboten werden, um den Sängern“' wie den
Beginne der Revolutivn. Der Madrider Correspondent der Gästen diesen Festtag nach Moglichteit zu verherrlichen, worüber
Wiener „Presse“ schreibt darüber; Die Bestimmungen desselben das nächster Tage in dig, Heffenttichteit tretende Fest Programm
tönnten, was das Volksschulwesen betrifft, faft sämmllicheü' deut- einigen Aufschluß— geben wird. Die? verschiedenen Kbmites sind
schen Staaten als Muster dienen. Man urtheile nach den fol⸗ hereits in vollster Thätigkeit und, deben, sich dieselben be
Jenden, besonders wichtigen und radicalen Artikeln j Der Privat · iche. ren; Hoffnung hin. daß auch.die Bewohner unserex⸗ Stadt die
unterricht ist frei und hängt weder vom Staat, noch von- der debuug des Festes durch entsprechende Decoration unterstithzen
Provinziale oder Munizipalverwaltung ab. Fremde haben dasselbe werden. unm so mehr, wenn der Himmel dem Feste günstig sein sosste.
stecht, wie Spanier, Schulen zu gründen und sich dem Unterricht, r7 München, 196 Mai. Prof.« Dr. Lehmann, welcher; 19
zu widmen. Der Staai und die Provinzen setzen für die Gemein⸗ Jahre als Vorstand der Vecsuchsstation der k sächsischen · Oberlausitz
deraͤlbe und Junten. die sich in der Ausbreitung des Unterzichts in Thatigkeil war, hat die Direction der landwirthschaftlichen
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        24 2 —

Jentral ⸗Versuchsstation von Bayern übernommen.“Derselbe iff
hereits mit der-Einrichtung dinses Instituts heschäftigt, für welches
ein entsprechendes Lokal in der Nähe des Polytechnikums mit einem
Brundflück in der Louifenstraße miethiveise erworben wurde. Sobald
die Einrichtung voslendet ist, wird mit den Versuchen begonnen
werden, die sich zunächst auf Fütterungsversuche über die beste Fut⸗
terverwerthung, sowie über die Heranbildung von Getreidearten,
welche den höchsimöglichen Ertrag verspechen, und über Wurzelbil⸗
dung der Pflanzen ausdehnen sollen. B

x Wie viel Geld (Münze) läuft in Deutschland um? Bis
FEnde 1867 waren in Norddeutschland an jetzt noch gangbaren
Münzen geprägt worden 594,323,071 Thlr. 6175 Millionen
Gold⸗, 398 Mill. Silbercourant, 17 Mill. Silberscheidemünze,
2 Mill. Silbercourant, 17 Mill. Silbersche idemünze, 2 Mill.
stupfermünze) und eingezogen 61,923, 508 Thlr., verb leibt also
532,395, 422 Ihlr. (173 Mill. Gold⸗, 342 Mill. Silber⸗
Courant; 14 Mill. Silberscheidemünze, 2 Mill. Kupfermünze.
7 JIn Algerien, wo die Früchte so schön stehen wie je
eit Menschengedenken, sind die Heuschrecken eingefallen und drohen

Ades zu zerstören. Es wurden Soldaten und Eingeborn⸗ aufge⸗
boten, Im dieses Ungeziefer zu pernjchten. J *
Qolkswixtlchaft/ Haudel und Verkehr ·
Mannheim, »18. Mai. Der am Pfingstmontag im
Europäischen Hof“ abgehaltene Verbandtag deutscher Consum—
»ereine war von 19 meist süddeutschen Vereinen beschidt. Zum
Borort wurde Stuttgart gewählt. In Sachen des Genossenschafts—
esetzes (Keferent Dr. Herz) wurde beschlossen, anf allgemeine
Durchführung des norddeutschen G.⸗»Gü(mit unbedeutenden Ab.
inderungen) und Anwendung desselben auch auf die Consumvereine
jinzuwirken; jedoch soll es den Vereinen anheimgegeben sein, ob
ie die Solidarhaft wollen oder nicht. Der Antrag des Herrn
Dusfing aus Mannheim, einen gemeinsamen Waarenbezug zu
organisiren und zum Mittelpunkte desselben etwa Mannheim zu
nachen, wurde einer Commission zur Weiterberathung übergeben.
Ueber die Art und Weise, wie der Arbeiterstand zur Benützung
der Consumvereine heranzuziehen sei, wurden verschiedene Mitthe—
lungen gemacht. *
ili ine . ..Regelmäßige Abfahrten 2 mal wöchentlich mit Post;Dampfschiffen deutscher und
Mobilienversteigerung. aginechhat enb sschit
Samstag den 29. Mai 1869, Vormit⸗ v
ags 8 Uhr zu St. Ingbert in ihre IM * VI G K 59— ES w⸗ V O r Ic.
Vehausung lassen Eheleute Joseph Firmery, ju den billigsten Preisen. —
Wirth und Magdalena Peters dahier ihre · Monatlich 2 mai Abfahrten von Havro nach Ruenos-A yres, Monte-
sämmtlichen Mobilien auf Zahlungstermin VIdeo ete, ete.
zis Michaeli nachsthin bffenilich versteigrnNahere Austunft ertheilt
und zwar:“8 B “
2 nene geschliffene Chiffaniers, großen
eichenen Beltchihrant¶ lemen ginenm J.
Schrank, 2 tannene Schränke, 19nuße
baumene und 1 eichene Commode, 5ß
Pfeierjchränlchen, 1 lirter Maschish — — —
3 polirte Rachttischchen,“1 geschliffenen —
runder Tisch, Jeichener Zisch und mehreree Eberhard'scher Garten.
indere Tische, 1 geschliffener Secreiir — 57—823 * —
feine 58 mꝛ anndere ize Heute Donnerstag den 27. Mai
Pendule Kbeinahe nenes Elavier — F
ιι groι —LAMA IIR-COXOEBRI
zejchliffene Bettladen mit Sprungfeder nusgeführt von der ganzen Capelle des rheinischen Uhlanen-Megiments Nr. 7
matrazen, 2 weitere Betttladen, Bettung, uuter Leitung ihres Dirigenten Herrn Tem me.
Getüch, eine vollstäundige Wirthschafis- es iJ. V
und Ladeneinrichtung mit Messingwaaggen,. Anfang Nachmittags 3 b Achr
Küchenschrank,“ mehrere Bücher, als E n t reea Pers om 24 8 .
Schillers Werke, Rottecks G(e Lagerbier in Schoppen vom Faß wird verzapft.
schickswerke, und viele Unterhaltungs Nhe 3
hücher mit Illustrationen, einige Spiegele, Abends: * euerwerk.
große schöne Bilder in Rahmen J——— —
Parihie Dung. 1 Waschbütte, sonstige PrOMSA m m.
Bütten und Fässer, Küchengeschirr, und— I. Abtheilung
onstige Haus⸗ und Kürchengeräthe, sowie 1 Jägers⸗Lust Marsch d. T nn 9
einige ang und Kurz Waaten, Porzel Du erture zur Oper Dichter und Vauer v. Suppe.
lan und Glas. VPärchen aus schöner Zeit Walzer v. Faust.
Indrotucion Gemmadi Vergi d. Donnizetti.
Ambos Polta v. Parlow. J
Grand Quodlibet v. Temme.
II. Abtheilung.
Duett aus der Oper Nebucadnezar v. Verdy.
Königsgrätzer Sturmmarsch v. Lohnhardt.
Gute Nacht du mein herziges Kind Lied v. Abt.
Potpourri v. Betzholdd.
Grand Militair Galopp v. Herfurth.
Dessauer Marsch und Reteraite.

L. Hofmann,
concessionirter Agent in Forbach.

—Loern kgl Notar
Meine Amtsstube ist in
der Behausung des Herrn
Kaufmann Freyseug dahier
eröffnet.
Blieskastel 22. Mai 1869.
Molff.

. Gerichtbote.
— — — — — — se — —— —
Preismedaille Paris 1867.
Starker &amp; Pobuda
in Stuttgaurt-
kieferanten des kgl. Württemb. Hofes
uud J. Maj. der Königin von Holland

euipfehlen ihe
als vorzüglich anerkannten
zu haben in St. JIugbert bei

6. Riclcel.

Ein an der Kaiserstraße gelegenes neu
erbautes, zweistöckiges Wohnhaus mit
Stall, Hofraum und daran stoßendem
Ackerland, das Ganze Morgen groß, ist
Umzugs halber, auf mehrjährige Zahlungster—
mine zu verkaufen.

Conrad Voit.

ö— — —
Haarvickeln und Eleetromoto⸗
rische Zahnhalsbänder für Kinder,
ind wieder angekommen bei

Karl Schöffler.

Durch Heinrich Kempf Wirth da—
hier können von heute ab alle auswärtigen
Fahrten Ubernommen werden.

——— ————
Der Zweibrüder Frucht- und Vichmarkt
wird statt Donnerstag am Freitag den
28. d. Mts. abgehalten.

——
Des h. Frohnleichnahmsfeste?
wegen wird am Donnerstag kein Blatt
ausgegeben.
Nedackion, Druck und Verlag vonF. X. Demet in St. Inpbert.
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        2522*
z22322
5—8232 4
3 —A * —
58323 5352—85 22,2 323532 —2
—— 3333 3335 527
— * —* —* —
52323 223887— —— 258535 32 72 2 52585 22
z25852 * 5* —53 3**577 528358 —
— 2838 38 2335305 233533 5
— — — — 3 —E—— 552 — 2255* —
2528* —8 XIAI. ———— —A — —7 73* —— — 3
—A S 7 A 8 *—8305 585553 —— —2*7 5—5E
—5 *838 33* 2575755 55
— 2* J 4 2* *
535523 —8 3 3338333333533 537 z2828322 58
2 — * 2 — 82 253232228 —— 52 — 37
— 5 —A 52 * 222223 —258 *2 25
257z 575 —5—— 52383 ——— 5— 58*5*53238
— 3 325532*3833 58233555* 38
2* 2 225 52823 8 —2 —5 A S E 2 27 — —5 5—
j 535—33 265 — — —— 525535 323*
s 52 5* * 2 527 ———82 5425555 26 S— —
3238 5— 25 —A — — — —— 52
E 333—233738 s 2 ———— —z58—52 2322232527*
—5757 3* — 5325 ——z2222523 — —— —— —553 E5
215 —— 2* 5532538 — 253358 755
22 — * 557 — 25 59 222 535— —223 — 53 5 5
53 23 555*—587 — D—— —5 57 282226
—— „5 z5 525 —8 —— — 2 —E 52*3 —2377 — 2*5 S 0
— 55 8338736357 2525 58— 2 53 35323332 28 2255383.
—A 5 —23 3z553253 — 5553533 5 3 2—
5 88 58 7335337535 —3557 —— —
553 —338573 34 25 335235
— — * * 5 * , 3— — 3
55 5 —8 5—35373 233335 553552236827 —
—225 35355333333533 *25333388 ——
— —333— 2355 2ck5*
22 325E565 A — T*
ß DOS 3535588 5*
—

2*85
J * 22 *
— 522 ————
— * 5 ——X *
— 55* 2 * 2 2 32 82
z535535 3353 53 255 —2 22368 —— ——
s 5553 3555555 33 2 35335* 55533 28 23225833
—228 — — 23835* — 323 3c553 —D———— —
3 288 —253 * 23532 ca48 52*5 558335 253 — 25235
0 —— — 22 5 * J z3575 5 —— 525 S — — 55252
5553—32323 —— 338 8 — 55 —285
8* —z2 5253565 — —cc 2 8 —A— 8 —A 5755
2 535553326 323 * 2 — 32 *2 —.* 233335 758
27* 5338 55532 8 22 —2 325 2* — —* —— c5—2* 22 ** 2*5 ——
* 35337533358 353 *228 — 7
227 —— — S 2*3* 2 55—5* ——— —— 277 533 7 358
555 5*3355 —— 2322728 —A — 525 35338335
2 —A — 222228 * ———— 323 5*22c73828 — 3*85 525
— 2 2 3 Ez——— 2 — 75 2 * 2* —A—— * * —— 2227
3 I78335332232* 23* E — *88 —AI— 53235 255*5257
— T* *—55357 —— — 53252 —5* 2324 —A E—5
88 — ẽ 382—2 5—53 85 2332 5*5352 —“ 5
343 38328 823 *5823
57 222 55* 5272 23 —5 ——— ——— —
— —— 2 2 * Ss7 R 22 —— * —— — — 2—
34 —— ———— x 9 S J —— ——— 8 35
7 * C 522 25 — — — — — ————— — — —55 5 * 2XD — —
5322355 8 52——255 257— 7537 —53588 — ——
233 2 453 3338*5 57 EIEIDTO 555285 —77 225 —555* 22
—A —— — ———S85 373 ** 32 22 32553532 — —
2— 5257 — * 2 —— — —2. 5 — — — 2 2 2 —— 2
5 — 7* AExE 7 53 5
* — 22 —— *——8 — — 38 —S* 2* *32* ——
2 — — c — »535* 522* —8 * — 525 —— 8 zS2
— 5533— — 5 — 53 —* —— 222226 —
2* 2 * — —— 2 —33 5
— — —232 82532355 — — 3385*
52 5853 55326* m5* 22 5 —8—335 s 58 —55 882
3 383775—38 — —2333 — — 5z —
*2 — ——— — —3225 2 — — 23 2;
55 3 —5 7 2 —»G36 3352 2 5 3 — *8—5 52* 4 50 522
35 53 832* 20*5707 *553 — —— 58 22*
2* —XAII 258282 8 *5 335353 3 53* 5—„5* —55 525 — 355 *
3223 — 0 2225 5*5 26 5 5522255 —A ESS— ——20
383325 zz — 255
5*2 2* 3225325 —55 5 E F—
2385 —— 55*
2.5 522 55— ——58
57 —⏑—

———
2
2 528B8 —— 327
222253 355 — 3253
— —— 28 * 3525
22 5587 35 298 5 * 55 585
—XX 5 2 — 288
722222 35 32*2 2572 —A 22255 —A
22 525* 272 2—528 22 TD38 553382833258
525588 233833835 55553 55233 2533 52388387
2 355—5353 —— 25 2325 2 3 5 *23 522 *
55852355 — —86 5558 5 —— 22 —3555233 3
—— 123 3—335235 38 —— 3335383575
55 —— — z555 8 ——— ——
* 522532 * 2 ʒ — * 2 25 * 290 2
—A 2 *555533 55—33 *5 *5358538 57552 58 5 8
75 — 538 * —— * — — v5— 258 * 2588* z3z55S8: 5*5
— 73 —A——— 37*5325 —A —28* 2 — — 225 5
2 z38573353335 —— 252352335 35 5538583 —s337 5 52 537 5
532 3m3525 28 53 3553237 3
2522 xz*8 3352538 5 2 3535 2372
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— 75556 —— 2 3552 *5 3
ru 2 — — *2* 5 7* —
152257 556 553537 5557 —— 7832347 1333 257 — A
— 3 *35 —A — 8 * 55 2272 2 83 2358 32
2 5383338 E —— A 28 259 2 8 253
— 2 c 2 2 3 — 8 —3 029 — 203333 3
55 — — ——— 2332 *3232358
2 — —— *228 8 — 2 8
* 3353533355 * —A 328. — 2523 2 3235
85827 3828 353352 225 A — —A — *e—z275 *x5333
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53338 58252 — 5 e 2 »22332 ——— 2 —FE —2 T A
1*— ẽ —5 —A — * 22325 * 5 553352 8
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33 532 *273 53835 5333*233 35 *253 53555 55
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253— 38 55 52855 ——5 5»355 —533232 5532823 55
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29 5——5 525—56 — — 225** 52z—* 2555 25255 235
335353835 553335* 7 35 ——5 23 2 255*
3 8 2735 555 253 3333 77335
33533238 3375 2 8832— 55 —32 —2 218z28 532335
ẽ — —— —— 52253 23
2v20 ; — — *5 — 52 2 2 2 2* * — 3Z 53 8—
25. 53 2 532228 ——— — 5—822 2 S 2
2 — —5— * * 8 7 —m — — 2*85322 2 83 * 5
588 23 20 2305 2 53 5808 598262 *6 * —*
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335238 323553 8 —— 3
—23* 2 J * ß * * * 7 7
— 55532335 — — 7355— —22535 383—335 5358 732
83S* — 833272 —55 5555 3737
— 5 253 7—28 5—* 5—z5—5 — — 38 3 58833
F —— 2 — 5 * 222 2 — 5 2 7 3 2 55
—* D 32 x 22 * s 2 3 2* —
2553822 55 *—2332 215 — —— 8* —253285338 5
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5 2. ME— 2* 23S. — 55 — 505 3383535
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3*8 222 —2 2 256* —2 ⏑22 255 5
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533 52235 5z2238 —I— 2335 255 —A
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F — 555* — — 3 * * 8 — 2 —A *8 ——— — 72 — 2
— 35338 535 53835 9878 33 58 833 2733535 35333233
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— — — —2 — 52 2 8 37 *7 * —2 *
2333335 28238833
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5252* *55 2 229253. 723, 7384 *35727 —02. *5222223
3 3—33 333333332 35333 3333—333333
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2222 — — 833 33333—2833335
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2.2. — à —* —— TGG 2* — 223 —322685 — 35 5555
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—2383233 s25532332833 5 3 3—38 38
25355 323.* ä32 555373 5S1 5337 35323838333753
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*82 22 * 2 2 m.3520* 2728 253883
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—— — 53 —523— 568 — — 28255 22
5 75 —3583 7 2 5 ⸗—352
2 — 33 22 333332
2 688 3232 52 5.58 8 3 *7 —
—28 — 28 * *232 25. — 29 25553
*23 22 82* 8222 2 4 2 2* 5* — 257 8 *
2 5 53 2* —2 —— 532 5S5 523. 2 2
2252 —555 —22 —2. 8 5325 282 —
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25358 —38335— 353 332838
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588— 23837 —5—339—55838 — 25 25* 2 2
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        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags- Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
Rummer) erscheint wöchentlich vi er mal: Dienstag, Donnersta g, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteliahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

— — — — — — — — —— — — — ———

Samstag, den 29 —1869.
Deutschland. Diebold, die katholische Pfarrei Vinningen, Bezirksamt Pir⸗
München 25. Mai. Um an den öffentlichen Lehran- masens, dem Priester Josepyh Schoe fer, Pfarrer in Bundenthal,
alten einen, den pädagogischen Anforderungen entsprechenden, »esselben Bezirksamts, verliehen worden. 7 Dem k. Gerichtsboten
möglichst gleichförmigen Unterricht im Turnen im Sinne und Geiste Joh. Heinrich Clundt in Kaiserslautern ist gestattet worden, den
des Spieß'chen Systems zu erzielen, hat das k. Staatsmimsterium Behilfen Joseph Ludwig Clundt von Annweiler mit der dem
des Innern für Kirchen⸗ und Schulangelege nheiten schon im ver— Letzteren eingeräumten Befugniß zur selbstständigen Ausübung der
lossenen Jahre durch den Turnlehrer Weber in Muͤnchen einen Amtsverrichtungen eines Gerichtsboten anf die Dauer eines wei⸗
Turnkursus und zwar zunüchst für die Lehrer an den Schullehrer⸗ tecen Jahres, vom 1. Juni l. J. anfangend, zu verwenden.
Bildungsanstalten abhalten lassen. Der befriedigende Erfoig dieses Aus Baden. In Durlach, Eppingen, Schwetzingen,
Fursus veranlaßte das genannte Ministerinm, 'auch im laufenden Tauberbischofsheim, Freiburg, Konstanz u. s. w. haben Volsber.
Jahre einen solchen Turnlehrerbildungskursus und zwar dieses Mal ammlungen stattgefunden, welche sich für die nationale Politik
»orzugsweise für die Turnlehrer an den humanistijchen Bildungs- der Regierung gegenüber dem Sturmlauf der feudal ultramontan—
mnstalten zu veranstalten. Die anleitenden Vorbereitungen hiefür )emokratischen Verbündeten erllärten. J
ind bereits getroffen und wurde dabei der Grundsatz ausgesprochen, Frankfurt, 24. Mai. Die vom democratischen Wahl⸗
daß es mit Rücksicht auf die pädagogische Bedeulung des Turn verein beschlossene Petition an den Reichstag bezüglich der Steuer⸗
aunterrichts wünschenswerih sei, daß derselbe wie an den Schul- vorlagen ist dieser Tage nach Berlin abgegangen. J
ehrerbildungsanstalten, so auch an den humanistischen Lehranstalten B erbin, 23. Mai. Es kann angenommen werden. daß
nach Thunlichkeit nicht von fremden, der pädagogischen Bildung ortan bei der Seekriegführung die Taktik, die feindlichen Kriegs⸗
nthehrenden Lehrern, sondern von den Lehrkräften der betreffendea chiffe in Grund zu bohren, weit mehr als früher in Anwendung
Unstalten selbst ertheilt werde. kommen wird, da nur auf diese Weise eine bestimmtere Aussicht
Von den 154 Abgeordneten sind 106 gänzlich Neulinge im vorhanden ist, Panzerschiffe zu vernichten, wie dies die Seeschlacht
ꝛarlamentarischen Leben. 38 Abgeordnete sind Staatsbeamte bei Lissa im Jahre 1866 gezeigt hat. Dabei kommt es darauf
einschließlich Professoren), 14 Advocaten, 2 Noiare, 21 Gemeinde⸗ an, das feindliche Schiff mit der Spitze des eigenen Schiffes in
vorsteher und Bürgermeister, 24 Geistliche (2 protest.), 24 Oeko⸗ die Seite zu treffen. Dies erfordert ein sehr geschicktees Manöv⸗
nomen (11 adelige und 29 bürgerliche). 388 Mitglieder gehörten Liren einerseits, um dem Feinde beizukommen, und andererseits,
chon früherer baher. Kammer an; 19 sind zugleich Muͤglie der im selbst einem solchen Sloße von feindlicher Seite auszuweichen.
Zollparlaments. Es ist deshalb angeordnet, daß die beiden Dampfkanonenboote
München, 26 Mai. In Folge kgl. Verfügung soll bis „Pfeil“ und „Habicht“ zu Uebungen in diesen Mandvern auslau—
uuf weiteres und vorbehaltlich späterer gesetzlicher Regelung von en follen, an welchen eine Anzahl von Seeofficieren Theil
et Verpflichtung der Laude (Bürger⸗) Wehr zum Ausrücken zu nehmen werden. W
baraden bei kirchlichen oder politischen Anlässen abgesehen werden. „Bexkin, 24. Mai. Wie in Abgeordnetenkreisen verlautet,
3 sei denn, daß eine Ausrückung ausschließlich für Zwecke der oll der Schluß der Neichstagssession mit dem Zusammentritte des
trhaltung der öffentlichen Ruhe und Ordnung geboten erfchein Zollpatlaments nicht erfolgen, sondern der Reichstag während
München, 26. Mai. Von Berlin ist der k. preußische der Sißungen des Zollparlaments weiter tagen.
Oberstlieutenant und Chef der Abtheilung für die Armeeangelegen · Berlin, 24. Mai. Die Reise des Konigs wird, wie jetzt
zeiten, B. v. Hartmann, in dienstlichen Angelegenheiten dahier efinitiv feststeht, vom 80. Mai bis 6. Juni dauern. Längerer
ingetroffen; über die nöthige Dauer seines Aufe mhaltes verlautet Aufenthalt wird genommen in Hannovber, Bremen, Oldenburg,
ioch nichts Zuverlässiges. Aurich, Emden (woselbst Lustfahrt auf der Ems) und Osnabrüd.
Aus Ludwigshafen, 27. Mai schreibt der „Pfälz., An sämmtlichen Orien finden Truppenbesichtigungen statt. — Die
durier: Heute über acht Tage also wird das zweite Zollparlac, Rat. Ztg.“ erfährt aus München, daß uch fast jammtliche Regie
nent eröffnet werden, und zwar durch den Grafen Bismarck, da! ungen mit dem Vorschlage deß Fürsten Hohenlohe, betreffs ge⸗
»er Zollvereinspräsident König Wilhelm— sich auf Reisen befinden neinsamer schützender Schritte gegenüber dem beabsichtigten öku—
vird. Von den Süddeuischen werden sich besonders die Tabaks- nenischen Concile, ausdrücklich und ohne Vorbehalt einverstanden
uteressenten vorzusehen haben; wir machen daher unsere pfälzi⸗ rklärt und der bayrischen Regierung ihren Dank und ihre Aner—
chen Producenten noͤchmals auf die am Sonntag in Heiligenstein ennung für die gegebene Anregung ausgedrückt haben.
tattfindende Versammlung aufmerksam, bei deren Veranstaltung Berlin, 26. Mai. Die „Provinzialcorr stellt, im Falle
iur übersehen worden zu sein scheint, einen oder mehrere Zollpar⸗ die Finanzvorlagen vom Reichstage nicht angenommen würden,
amenisabgeordnete einzuladen, damit diese Herren durch directen ine möglichst frühe Einberufung des preußischen Landtages in
serkehr mut ihren Auftraggebern fich über . deren Wünsche und lussicht, welchem die Erhöhung der Klassen- und Einkommensteuer,
vedürfnisse um so vollständiger instrniren könnten, owie der Mahl- und Shlachtsteuer vorzulegen sein würde. Dine
Neustadit, 26. Mai. Der „Neust. Ztg.“ zufolge hat Provinzialcorrespondenz“ fügt hinzu: Solche Maßregeln seien
er Stadtrath beschlossen, nächsten Samstag Abend die Protestan⸗ hornehmlich der die Machterweiterung erstrebenden Politik der
en, am Sonntag Nachmittag die Israeliten in Betreff iberalen Partei zuzuschreiben. Der Schluß des Reichslages hängt
er Einführung von Commun alschulen abstimmen von der Beendigung seiner Arbeiten ab
u lassen. Die allgemeine deutsche Lehrerversammlung, die unter Theil⸗
tame von mehr als 4000 Personen in Berlin tagte, hat in
iner ihrer Sitzungen nachstehende Thesen mit Beifall und nahezu
einstimmig angenommen: „I) Die bisher in dielen Seminacien
zeübte willkürliche Beschrünkung der Lehrerbildung ist verwerflich.
2) Die Wahl der Melhode und der Lehrbücher ist den Lehrern zu
iherlassen. Die Uniformirung der Schulen in dieser Hinficht ist
»erwerflich. 3) Die Schulgesetzzebung muß ein Minimum des Bil.
)ungszieles vorschreiben, darf aber nicht hindern, übet dieses Ziel
inauszugehen. 4J) Die Verwaltung der Schulen darf nur unter
Nitwirkung pädagogisch gebuldeter Männer geschehen; die Aufficht
der Inspeetion ist nur durch Schulmänuer zu üben. 5) Die
—chule ist nicht Sache einer religiösen oder politischen Partei, son⸗

Dienstesnachrichten.
Die erste prot. Pfarrstelle zu Haßloch, Decanats Neustadt,
dem bisherigen zweiten Pfarrer von Homburg, Decanats
Nomens, Friedrich Philipp Blum, verliehen, ferner sind die
?huldiensterspectantenn Katl Immo von Schifferstadt und!
aver Pfeiffer von Rheinzabern zu Verwesern an der katholischen
chule zu Iggelheim bezw. an der kath. Schule zu Freckenfeld
nnnt worden. J
Die latholische Pfarrei Hauenstein, Bezirksamt Pirmasens,
dem frei resignirten früheren Pfarrer daselbst, Priester Jakoh
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        dern Sache des ganzen Volkes. 6) Das Correctiv in Schulsachen . In Katalonien haben in den letzten Tagen zahlreiche Ver—⸗
ist die unbedingte Heffentlichkeit. sammlungen der republikanischen Partei stattgefunden, in welchen
— die Frage in Erwägung gezogen worden ist ob sich nicht die Er—
Fraukreich. ——— Föderatib⸗Republick für die vier katalonischen *
Pariz*26. Mat. Aus einer im „Officiellen Jouknal“ vinzen (Bareelona- Gerong, Lerida und Tarragouay mit Bartelona
beröffentlichten Liste über die bis jetzt bekannten. Wahtresultate als Hauptstadt und die Lostrennung dieser katalonischen Republit
rgitt sich daß Herr Jules Favre bis jetzt noch keinen Plat vom übrigen Spanien empfehlen möchte.
m neuen gesetzgebenden Körper hat. In Opiedo (Asturien) ist es zu einem höchst eigenthünt⸗
Dem“ „Honiteur“ geht auf telegraphischen Wege. aus ichen Auftritt gekommen. Der Bischof dieser Stadt, uicht zufrie .
Saini Elienne die Rachricht von dort vorgekommen bedenklichen den damit, in der Kathedrale einen Sühngottesdienst abzuhalten,
ntuhen zu. Die Menge hatte mit dem Ruf: „Es lebe Dorian, salte eine große Procebion angeordnet und zu derselben den gan⸗
eder mit den Weißen meder mit den Jesuiten!“ das College en Clerus und die Glaͤudigen seincs Sprenges enthoten. Die
Saint⸗Michel angegriffen, die Wohnung des Concierge in Brand republitanische Partei, welche sich durch die von der Kanzel herab
gesteckt, die Schule der Maristen geplündert, bei den Kapuginern gegen fie geschleuderte Angriffe verletzt fühlte, hatte eine Flugschrist
die Fensser eingeworfen. Die ganze Nacht hindurch wurde die zrucken lassen, in welcher diese Angriffe zurückgewiesen wurden,
Marjeillaise gesungen. Der Prafect und die Truppen schritten und die Abhaltung der Procession zur Vertheilung dieser Flug—
schrcnergisch eim, die gesammte. Truppenmacht war auf den chrift ausersehen; eine Anzahl Personen drängte sich auch an den
Zeinen, eg wurden zahlreiche Verhaftungen vorgenommenen und 8 wischof heran, um ihm ein Eremplar der Flugschrift zuzustellen.
Fahnen, ine rothe und eine schwarze weggenoinmen. Morgen⸗ Alsbald verbreitete sich das Gerücht, daß man den Bischof zu er⸗
Zar die Ruhe wieder vollständig hergestellt. Es sind Ordnungs- morden versucht habe; es kam Verwirrung in die Procession, die
maßregeln getroffen worden, für den Empfang der Nachrichten hald in eine allgemeine Flucht ausartete. Die Träger der Freur,
von Paris. Banner und Heiligenstatuen warfen dieselben mitten auf die Straße
Paris, 26. Mai. Die Journale konstatiren: Der haupt.⸗ „ou sich und ftürzten davon; die Geistlichen fuchten sich in Pri—
achlichste Charakler der Wahlen sei Ersetzung der gemäßigten vathäufern zu ver bergen. Der Bischof, gegen welchen Niemand ein
Oppofition durch Radikale und Niederlage der orleanistischen Kan- Attentat zu verüben auch nur gedacht hante, mußte allein in seinen
Abaien, der gemäßiglen Republikaner. — In Marseille durchzogen Palast zurückkehren, Jedenfalls zeigte diejer Vorjall, wessen eine
zuftuhrerische Vanden singend die Straßen, wurden jedoch raͤsch Partei die andere für fähig hiett.
erstreut. Vas „offic. Journ.“ sagt: Die Volksregungen iu Lille, Auf Cuba hat Graf Valmaleda. Commandeur der spani⸗
Elienne und Toulouse haben keinen ernsten Charalter. schen Truppen, in dem östlichen District eine Vroclamation
Paris, 27. Mai. In Toulouse wurden am Mittwoch erlassen, in der Folgendes die Hauphpunkte sind Erstens: Jeder
Abend in Folge neuer Ansammlungen des Volkes gegen 100 Eingeborene mannlichen Deschlechts der über 15 Jahre alt ist,
Herhaftungen vorgenommen. In Lille wegen abermaliger Unord⸗ und ohne genügenden Grund außerhalb seiner Wohnung hetroffen
rungen 18 Verhaftungen. In Alby erlangten die Ruhestörungen wird, wird hingerichtet. Zweitens: Jedes bewohnte oder unbe—
eine Bedeutung; dagegen kum es gestern Abend in Amiens zu wohnte Haus, auf dem sich keine weiße Fahne befindet, wird
·rnsten Auftritien. Versuche zum Barricadenbau mußten durch die! niedergebrannt. Drittens: Alle Frauen, die von ihren Wohnungen
zemaffnete Macht verhindert werden. Die Verhafiungen waren abwesend sind, haben sich nach Bayoma odee Ziguani zu begeben,
zahlreich. Jetzt ist die Ordnung auf allen Punlten wieder her⸗ der sie werden mit Gewalt dorthin gebracht. Die Proclamation
gestellt. * ist datirt Bayrmo, 4. April.
Englaud.

XXa

Der Vericht des Capitain Tyler an das Handelsamt über
die Vorzüge des Brennerpasses und der Route uͤber Brindisi für
den Berkehr mit dem Orient ist in Form eines Blaubuchs ver⸗
zffentlicht worden. Der Verfasser fieht nichts, was der Organisa⸗
zon eines Expreßdienstes über den Brenner im Wege stãnde. Auf
biesem Wege wünde dann die Reise von London nach Alexandria
150 Elunden zurückzulegen sein, via Mont Cenis in IBO/
Stunden, oder nach Vollendung des Tunnels in 1472/. Stunden.
Die Zeitersparniß gegeuüber der Reiselinie via Marseille betrüge
polle Z0 Stunden. Diese Reuten dürften indessen, der Ansicht
Tyler's nach, nur provisorisch sein bis zur Vervollständigung des
Eisenbahnnetzes im südöstlichen Europa und westlichen Asien.

Italien.

Livorno, 25. Mai. Gestern Abend wurde der österrei⸗
hische Oberstkämmerer, Graf Crenneville, in dessen Begleitung sich
der österreichische Generalconsul v. Inghirami Fei befand, von
wei unbekannten Individuen angefallen. Graf Crenneville erhielt
zinen Schlag in das Gesicht, Juͤghirami wurde durch Dolchstiche
getödtet.

Florenz, 25. Mai. Nach Eintreffen der Nachricht von
dem in Livorno verübten Attentate auf den Grafen Crenneville
und den Generalconsul Inghirami drückte der Ministerpräsident
Menabrea sofort dem österreichischen Gesandten am hiesigen Hofe
Baron Kübeck, das tiefe Bedauern der iltalienischen Regierung aus
indem er zugleich die Versicherung gab, daß sofort Maßregeln
getroffen seien, um der Schuldigen, denen man bereits auf der
Spur sei, habhaft zu werden und dieselben der verdienten Strafe
uzuführen.

Florenz, 27 Mai. Die eingeleitete Untersuchung hat
ergeben, daß Negro der Urheber des gegen den Grafen Crennevillt
Aabien Altentals ist; derselbe, dessen Vater und Bruder seiner⸗
zeil füsilirt wurden, während er selbst in Gegenwart der Leichname
Stodfslreiche erhielt.

ermischtes.

Aus der Pfalz, 24. Mai. Die Bahnverbindung zwischen
München und der Pfalz, welche bisher so viel zu wünschen übrig
ließ, wird mit dem neuen Sommerfahrplan wesentliche Verbesse
rungen erhalten. Es stehen nämlich folgende Züge in Aussicht:
. Züge von Mannheim nach München: 8 30 M. Morgens aus
Mannheim, 8 10 M. Abends in München, 12 15 M. Mit⸗
lags aus Mannheim, 9 40 M. Abends in München; 1 20
M. Nachmittags in Verona; 10 40 M. Abends aus Mannheim,
830 M. Morgens in München. 2. Züge von München nach Mann⸗
jeim. 5 45 M. Morgens aus München, 3 15 M. Nachmittags
Mannheim, 6 Abends aus München, 4 Morgens in Mannheim,
120 M. Abends aus München, 9 30 M. Morgens in
Mannheim.

pP Aus der Pfalz, 24. Mai. Der Verwaltungsrath der
Pfälzischen Bahnen hat einen von der Direction vorgeschlagenen
euen Besoldungsstatus für die Beamten und Bediensteten der
Bahnen genehmigt. Es werden dadurch insbesondere die Gehalte
er ni ederen Bediensteten bedeutend erhöht und zwar jährlich zu⸗
ammen um etwa 50,000 fl.; die übrigen Erhöhungen eiwa 10,000
J. jährlich, fallen auf die Gehalte der mittleren Beamten.

Der Geisbock von Lambrecht hat dieses Jahr in bester
Beschassenheit und rechtzeitig seine Jahres wanderung nach Deides⸗
heim angekreten und zurückgelegt, und wurde von den Vatern
der Stadt“ angenommen.

4Als jüngst der König von Württem berg in Stuttgart ein
Musterung abhielt, riefen die Soldaten siatt „Hurrah“ Uriaub!,
Die Schreier wurden natürlich eingesperrt und dies von Rechtswegen.

Sftuttgart, den 14. Mai, Gestern wurde bei Gelegen⸗
heit der Renovirung des Bäder Schäfer'schon Hauses in dei
xᷣberhards straße ein Scelet gefunden, welches anfänglich für das
es kleinen Kindes gehaiten und von Sachverständigen für
das eines Affen erkannt wurde. — Merkwürdigerweise sind vo
Awa 12 Jahren im naämlichen Hause die Ueberreste eines Krolo
dils herausgegraben worden.

p Bei Frankfurt fand am 17. ds. zwischen Unteroffi
cieren und Bierbrauen durch Schuld der erstern eine Sãbelaffairt
statt, bei welcher mehrere der letzteren schwer verwundet wurden;
mein der Verwundeien wurde der Schädelknochen durchgehauen.

(Wahlkuriosum) Wie der „Fr. 3.“ aus München
zeschrieben wird, befinden sich unter den von dem dortigen s. 9
zatriotischen Verein aufgestellten Wahlmännern manche, die bereitt
gestorben find.

Wiesbaden. Folgende wahre Geschichte hat sich kürzlia

Epanien.
Madrid, 25. Mai. In der heutigen Sitzung der
Cortes antwortete Serrano auf eine Interpellation, daß der
Aufstand in Cuba im Erldschen begriffen sei und in den letzten
Tagen eine Niederlage der Flibustier stattgefunden habe. Nach
Wiederherstellung des norm alen Zustandes würden neue Freiheiten
gewähri und in besonnener Weise die Aufhebung der Sclaveren
ewerkstelligt werden. (Wäre auch einmal an der Zeit.)
        <pb n="319" />
        n unserer Nähe zugetragen Ein sehr belanntet Wiesbadener Arzk
vurde zu einer adeligen Dame gerufen. „Nun, wie geht es
yhnen, meine liebe Frau“, redete er sie in seiner gewohnten Ge—⸗
Rusblichteit an. „Ich bin Baronin“ erwiederte die Gnädige
zereizt uns spitzig. „O, das thut mir recht leid“, versetzle der
uͤczi „aber von diesem Uebel kanu ich se nicht befreien:? Dami⸗
ahm er Stock und Huk und empfähl ich .55

x gn Bezug auf die Notiz wegen Eikführung kiner Billard⸗
ztener in Betlin ist gee nicht ohnen: Intetesse, zu erfahren daß
jaris am meisten in der Welt Billatd spielt. Dort sind 20,000
llards aufgestellt; deten tägliche Gresannmteinnahmt Figaro“ auf
5000 Fres veranschlagtʒ nagenis spielt England am
neisten, wo der großte Theil der Ten Damen theils zum
hergnügen, theils auf ärztlichen . o dem Spiele hingibt,
iqes u einer „Kunst“ er J Jurde, als Mingaud zu
Inseng dieses Jahrhunderts J Sedexseschlag an der Spitze des
giliardstockes erfand. Ein Vãriser Arzt muß ihm wegen diefer
rcfindung besonders dankbar sein. Der Lederbeschlagehatte das
Hillardspiel kurz zuvor allgemein. gemacht, als jener Arzt vom
Jganquier Hoguet gefragt wurde, wie seiuer Fran zu helfen sei,
ie an Appelitlosigkeil leide, sehr nervös und trübsiunig geworden
., Kaufen Sie ein Billard und spielen Sie fleißig mit ihr“,
intwortete der Arzt. Drei Monate spüter schickte ihm die geheilte
sIntbare Frau ein Bankbillet von 10,000 Fres. wohl das größte
Hnorar, was für wenige Worte jemals gezahlt wurde.

(Der Dentsche Juristent a g) wird dieses Jahr
in 26, 27. und 28. August in Heidelberg stattfinden.

4In Amsterdam ereignete sich letzten Freitag eine

narcht bare Explosion auf den Staatswerften. Man untersuchte
ine unterseeische Höllenmaschine, die man für ausgezogen hielt
ind entzündete dabei die noch in der Mine befindliche Erplosiv-
nasse. Viele Arbeiter wurden verletzt, einer aus der Stelle ge—
zdlet und ein anderer zum Tod getroffen.

ammisumme der Einnahmen 662,482 fl. (Gegen April 1868 im
Banzen weniger 34,897 fl.) ——

New-York, 8. Mai. Heute um 12 Uhr Mittags wird
die letzte Schiene der Riesenbahn gelegt, welche New⸗-VYort mit
Sann Francisco verbinden soll. Das Ereigniß findet unter feier⸗
icher Ceremonien statt. Californien hat silberne und goldene
Gerathshaflen dazu gesendet. Wenn die vollendenden Schläge
des Siberhammers ferne in der wesilichen Wildniß erklingen,
wbird der Telegtaph die freudige Botschaft allen großen Städten
der Union zutragen; hier in Newyork werden die Glocken der
Trinity Kirthe Guten, und die Stadtväter versammelt sein, um mit
dem Magistrat von San Fraucisco über den Continent Gruß
ind Glückwünsche auszutauschen. Der Punkt, wo sich die beiden
Theil? der Bahn treffen, ist von dem östlichen Ausgangsorte,
Dmaha, 1032, und von dem westlichen, Sacramento, 730 engl.
Meilen entfernt; fo daß die Länge der ganzen „Pacific-Eisenbahn“
762 Meilemn beträgt. Von Newyork nach Omaha 1403, von
Zacramento nach San Francisco 120 Meilen, die ganze Ueber⸗
andstrecke 3285 Meilen.
Landwirthsch aftli ches.

Das Heumachen.« Wir haben im vorigen Jahre den
—Schaden nachzuweisen versucht, der durch das zu späte Mähen der
Biesen erfolgt und erhielten daraufhin von dem Herrn Oekonomen
Schäfer in Eidorf die folgende Mittheilung, zu deren Veröffent
ichung wir die Erlaubniß haben. Herr Schäfer schreibt: Ich
hin immer von der Ansicht ausgegangen, daß man in trocknen
varmen Jahrgängen das Gras um 14 Tage mitunter um 8
Wochen früher mähen müsse, als in mittelfeuchten und mittel⸗
nassen Jahren. Weil mir aber meine Nachdarn immer wieder⸗
prachen, so ließ ich vom Jahre 1857 an (blos 1860 ausgenom⸗
men) eine Wiese jährlich um circi 14 Tage früher mähen, als
die allgemeine Mähzeit war. Die betreffende Wiese ist, wie die
nebenanliegenden, mittelfeucht. Obwohl nun meine Wiese seit
jener Zeit nicht im geringsten gedüngi worden ist, so war doch
eit einer Reihe von Jahren ihr Ansehen, wie auch heuer wieder
crisch grün, während die Wiesen aller meiner Nachbarn mit den
lerschiedensien Farben, herrührend von allerhand Unkräutern,
eziert waren, gerade so, wie ein 2—3 Ruthen großes Stüdchen
neiner Wiese, das ich des Vergleichs halber auch immer erst
pat mähte. Dazu kommt, daß ich im vorigen Jahre pro Mor⸗
Jen 1215 Centner Heu mehr erntete, als meine Nachbarn, und
zaß meine Wiese bei guter Behandlung noch lange bleiben hrer,
vährend meine Nachbarn daran denken, eine Verjüngung kann
Wiesen durch Umbruch vorzunehmen.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
München, 25. Mai. Von Seite des norddeutschen
tundes wird die Erhebung der dortigen Uebergangsausgabe von
en aus den süddeutschen Vereinsstaaten eingehenden Tabaken und
rabakfabrikaten mit Rücksicht auf die Bestimmung im 8. 9 des
JZollvereinsgesetzes über die Besteuerung des Tabaks vom 1. Jul'
. Is. ab eingestellt werden.

Verkehr auf den k: privilegirten bayerischen Ostbahnen im
Nonai April 1869. 283,214 Personen 1383,665 fl. Einnahmen
iefür; 2007,113 Centner Güter 496,392 fl, Einnahmen; für
lkeisegebäck. Equipagen, Thiete ꝛc. 52,373 fl. Einnahmen; Ge⸗

Möbelversteigerung.

Samstag 5. Juni 1869, Nachmitags
Uhr, dahier im Hause des RMetzger⸗
neisters Jolob Schwarz, werden die zum
Nachlasse der dahier ledig verlebten Mag⸗
dalena Schuster gehörigen Mobiliargegen⸗
tände auf Zahltermine öffentlich ver⸗
teigert, nämlich:

Jvollständiges Bett mit Bettlade, 1
jeuer Kleiderschrank, Frauenkleider aller
Art, Hemden, Weißzeug und dergleichen.

Rorn kal. Notar.

Pis
fiesern in größeren und kleineren Parthieen aus ihren Kellern billigst.
Bei Wagenladnugen oder regelmäßigen Bezügen entsprechende Preisermäßigung.
Landau, den 15. April 1869.

Rnobhboceh &amp; Consorten.

———

*0

Wichtige Anzeige
für Taube und Harkhörige.

Dr. John Robinson in London macht auf sein erfundenes Gehör-⸗Oel
lle Gehör⸗Leidende aufmerksam. Dieses Oel heilt binnen kurzer Zeit die Taubheit,
aIls selbige nicht angeboren ist, es bekämpft ferner alle mit der Harthoörigkeit ver⸗
undenen Üebel, als: die Ohrenschmerzen und das Sausen und Brausen in den
Ohren, und erlangen selbst ältere Versonen das feinste Gehör wieder, salls keine Un⸗
nöglichkeiten obwalten. Hr. Kaufmann H. Brackelmann in Soest in Preußen
ummt Bestellungen für mich entgegen, an den man sich gefälligst zu wenden hat, und
wird jeder Auftrag promt ausgeführt.

Thatsachen beweisen.
Die große Heilkraft des Dr. Robinson'schen Gehör⸗Oels betre ffend
Weißensee (Sachsen), den 16 Februar. 1864. 4.

Im vorigen Sommer sandten Sie werther Herr, mir, durch Post vorlchuß e
ommen, ein Glas Gehör⸗Oel. Da ich dieses nur den 8. Theil verbraucht und mein
Gehör sich dann völlig wieder eingeftellt hatte, so sage ich Ihnen hiermit nochmals
meinen verbindlichsten Dank u. s. w. gez Benjamin Vetterling.

Tuttlingen, Königr. Württember g, d. 10. Aug. 1864.
Herrn Kaufmann Brackelmann in Soest.

Da ich schon einigemal von Ihrem Gehöͤr⸗Oel bezogen habe, welches gute Dienste
zeleistet hat, jso kam ein guter Freund zu mir mit der Bitte, ich möchte ihm solches
estellen 2c. 2c. Folgt neuer Auftrag.

Versteigerung

aines Vauplatzes mit HGarten.

Monntag 14. Jum nächsthin unmittelbar
gach der Versteigerung der Güter der Frau
heter Muller sen. Wuͤtwe, im Cafo Ober⸗
jauser läßt Herr Heinrich Westphälinger,
Veschäftsagent, als Beaufiragter der Herren
hebrüder Dörr von hier, jetzt zu Tripp⸗
cheid, den Bauplatz der lehteren mit Gar⸗
en zu St. Ingbert an der Hauptstraße
neben Johann Hoffmann und Georg Kiehl,
iebst den Baumaterialien, an Holz, Ziegeln
ind Steinen auf achtjährige Zahlterm ine
in Eigenthum versteigern.
F Sorn ilgl. Notar.
Eegeute frische Sendung Nürn⸗
verger Ochsen gaumensalat erhalten

Joh. Aof. Seinrich

— —

*
—2
*„
—

0
*
.

8
—2
—2
—3
4

Z
v
M
⸗⸗
⁊

gez. Jette x. Stadtbaumeister
        <pb n="320" />
        Polizeilich
Bekanntmachung.

Malstatter Portland-Cement.
Als Depositair der Cementfabrik der Herren g. 8. Röcking
Dietzsch in Malstatt empfehle ich deren Fabrikat zum bil—
ligsten Fabrikpreis. Die Qualität des Cementes hat sich bei
vielen damit ausgeführten größeren Bauten, Schächten, Gaso—
metern, Reservoir, Wasserleitungen ꝛc. als vorzüglich bewährt.
St. Johann u. Saarbrücken im Mai 1869.
riff⸗

Auf Grund des Art. 40 der hiesigen
ortspolizeilichen Vorschriften, welcher lautet
„während der Sommermonate sind die Stra⸗
zen dreimal täglich an den von der Local⸗
polizeibehörde bekannt zu gebenden Stunden
mit frischem Wasser zu begießen; — werden
die Einwohner hiesiger Stadt aufgefordert,
von heute an täglich dreimal und zwar
Morgens um 7 Ühr, Mittags um 11 Uhr
und Nachmittags um 5 Uhr die Straßen
mit frischen Wasser zu begießen.

Zuwiderhandlungen werden an Geld bis
zu fl. 10 bestraft.

St. Ingbert 285. Mai 1866.

Der kgl. Polizeicomissär:
Bruch.

Allerneueste Glücks-Offerte.
Has Spiel der Freihnurger Stants-
Prũmien-Ohligationen ist von der
RKOBigl. Buyerisschen Rexierung

zostattet.
J 6
Gottes degen bei Cohni
GFOSSATIICWVIEd ẽCTUM it
Gewinnen bedentend ver-
mehrte Oapitalien-Ver—-
1I100S UEmMg von üher S MiI-
—IXXX
Die Verloosung garantirt und voll-
xzioht die Staats- Regierung.
Beginn der Liehung am II. Jumãi d. J
NVWum 4 TIE.

*
Hausversteigerung
zu St. Ingberter Grube
Schnappbach).

Montag, den 831. Mai 1869, Nachmit—
tags 2 Uhr, zu St. Ingberter Grube, im
nachbeschriebenen Wohnhause, läßt Herr
Peter Woll, Wirth allda, auf lang-
jährige Zahlungstermine und unter sehr
zünstigen Bedingungen auf Eigenthum ver⸗
teigern: J

Sein zu Schnappbach gelegenes zwei⸗

stöckiges Wohnhaus mit Hintergebäude,

geräumigem Hofe, Felsenkeller und
sonstigen Zubehörden. —

Das Haus befindet sich im bestem Zu—
stande, liegt am frequentesten Theile der
Gemeinde und eignet sich zum Betriebe je⸗
den Geschäftftss.

Bis zum Versteigerungstage kann das
haus auch aus freier Hand verkauft
werden. —
Näheres im concessionirten Geschäfts⸗
und Lonsultations-Bureau von

EB. Vα—linger.

DV
Brunnenmacherarbeit
und Gußeisenlieferung.
Zur Fassung und Leitung einer zweiten
Quelle zum Hirtenbrunnen in Alschbach
sollen Erde Maurer- und
Steinhauerarbeiten veeeee
anschlagt zu.. 431 fl. 29 fr.
die Lieferung von gußeiserr
nen Röhren veranschlagt zu 158 fl. 24 kr.
das Legen mit aller Belie⸗ 5
serung dazu, zu .72 fl. —
ausgeführt und auf. dem Submissions⸗
wege vergeben werden.
Angeboten sind spätestens bis Dienstag
1. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, bei
dem Bürgermeisteramt dahier, bei welchem
Kostenanschlag und Bedingnißheft zur Ein⸗
sicht offen liegen, einzureichen.
Blieskastel 25. Mai 1880.
.Das Bürgermeisteramt :
Wies. — J—

kostet ein vorn Stante garantirtes
wirlcliehes Origiual-Stauats-
LoOos, (nicht von den verbotenen Pro-
mesten) aus meinem Debit und werden
diese wirllehemn Original-
Stants-Loose gegen framlirte
Einsendung des Betrages oder gegen
Possstvorsehuss, selbst naci den
entferntesten Gegenden von mir
versandtt.. J—

Es werden nur Gewinne ge⸗-
T0e—r8c.

Die Hnupt-Gewinne betragen:
250.000, 150. 000, 100. 000,
50 oO, 20, 000, 23 25. 000.3
à 20,000, 2 4 15000, à 12., 500,
10, 000, 8 à 6000, 12 à 5000.
28 à 3750, 105 4 2500, 5 é 1200.
158 à I000, 14 à 750, 271 à 500
355 à 250 21145 4. 150, 125, 117
100, 75, 55.30.

Gewinngelder und amtliche
Ziehnuugslisten sende meinen Inte-
ressenten nach Entscheidung Promi pt
und verschwiegen.

Dureh mieine voin besonderem
Gliick bogiiustigten Loose habe
meinen Interessenten bereits ALIein in
Deutsehlaund die allerhösechsten
Haunpttroffer v. 800, 000, 225, o000,
I87500. 1I52500, IS0000, 130000
mehrmals I25, o00, mehrmals I00, 000.
ciiralich sechon wieder das
zrosse Loos von 127. 000 und
ümngst ain 13. Mai sehon wie-
ler 2zwei der grösst en Haupt-
ewinne in Hnchen au ναlt.
Jede Bestollung auf meine

Origimal-Stauts-Loose kann
man der Bequemlichkeit halher auch
ohmne Rrief, einfach auf eine
letz übliehe Postkarte
machen. Dieses ist gleichzeitig
bedeutend billiger als
POSsStrorScehuss. J
Laz. dams. Cohnin Hamburg
Bank- und Wechselgeschaäft.
(Ich' mache besonders darauf auf-
mnerksam, dass nach obiger grossen Capital-
Verlossung ein langer Zzwischenraum vor
deginn einer neuen eintritt, daher ersuche
lie sich Interessirenden mir ihre Aufträge
intat no ra einzusonden.

Meine Amtsstube ist in
der Behausung des Herrn
Kaufmann Freyseng dahier
eröffnrite.—

Blieskastel 22. Mai 1869.

VoIs.
k. Gerichtbote.

3 410 *
Handarbeit u Jeder—

welche Wintor und Sommer
mann, geht, sich für mäunlichen
und weiblichen Geschlechtes eignet, keiner
Vorkenntnisse bedarf, sehr reinlich in jeder
Wohnung getrieben werden kann, und eine
jährlichen Gewinn von Thlr. 360— 700
abwirft. Betriebskapital sind nur Thlr. 8
erforderlich. Niemand dürfte es bereuen
sich gegen Einsendung von einen Thaler
Information durch das Auskunfts—
bure W. Nowitzky Alt Rüd nitz
aO. via Berlin eingeholt zu haben.
Das Bureau garantirt den doppel⸗
ten Betrag als Entschädigung, wenn die
Imormation die Annonce uicht rechtfertsgt.

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛc. Preise
der Stadt Homburg vom 26. Mai.
Weizen 5 fl. 45 kr., Korn 4 fl. 28 tr.
Spelz 3 fl. 36 fr., Gerste, Zreihige, —fl.
— kr., Mischfrucht 4 fl. 30 kr., Hafer
4fl. 16 kr., Erbsen — fl. — kr., Kartof⸗
feln 1fl. — kr. per Ztr. Kornbrod, 83 Kyr.
22 kr., ditto 2 Kgr. 14 kr., ditto 1 Kgr.
7kr. Kühfleisch 1. Qual. 16 kr. gua—
14 fr., Kalbfleisch 12 kr., Hammelfleich
14 kr., Schweinefleisch 18 kr. Butter 37 kr
per Pfund.

— 23—
——

—.
Schnaypbach.
Sonntag 830. Mai

zei qünstiger Witterung
— 3.8 epbi 27 6 J
ApLIIIODIO

J Frankfurter Börse
vom 27. Mai 1869. *
Geldsorten.
Preußische Kassenscheine. 1 447/8. Aps
Preußische Friedrichddor.. 958259
Pistolen...948-250
Holländische 10 fl⸗Stücke 9 54 -256
Ducaten... 52739
Sodranes · Stucke3382383
Englische Souvereigns.1159-12 3
Gold per Zollpfund fein ., — —
Hochhaltiges Silber per Zollpfundd — —
Dollars in Gold 24928—29*

M. Laur hat u0 Centner sirad
durch die Altenwülder Berg korne* Rornsßtroh
pellee —3*

* —— — —I— Aao

zu verkaufen und gibt in Quantitäten bis
zu 500 Pfund ab..
Redaclion, Druck und Verlag von F. X. Demesb in St. Inabert..*
        <pb n="321" />
        St. Ingberler Anzeiger.

Der St. Ingberter Anzeicer —* das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, —XR Sonniagt⸗
Rummer) erscheint wöchentlich vi er m al: Drensta g, Donnerstag, Samstag und Sonn tag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Arzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. 5
— — — ö— ⸗ — — J —N 5
Nr. 83. Sonnutag, den 80. Mai. 41869.
Deutschland. J

München, 27. Mai. Das Gesetzblait Nr. 34enthält
das Gesetz über die Ausdehnung und Vervollständigung der baye⸗
rischen Staatsbahnen, dann uͤber die Erbauung von Vicinal⸗
Bahnen.

Wiesbaden. Die Commissarien der Regierung hiel—
ten am 24 d. M. eine Berathung mit. dem Verwaltungstoth
der Taunusbahn über die proponirte Abtretung der letzteren an
den Staattt. —

Hannover. Die wiederholten Arbeilseinstellungen und
überhaupt die Bewegung in Arbeiterkreisen haben eine Anzahl
Fabrikanten hierorts und Umgegend veranlaßt, der Coalition der
Arbeiter vereint entgegen zu tretsen. Sie haben die“ Bildung
ines „Vereins zur Förderung deutscher Arbeit“ beschlossen und
Iufforderungen zum Anschluß an sämmtliche Berufsgenossen im
gollverein erlassen. Eine später abzuhaltende Versammlung von
delegirten soll die endgiltige Organisation bewirken., Der Zwed
dieser Vereinigung soll nicht etwa der sein, einen Druck auf die
Arbeiter auszuüben, die Löhne zu vermindern, die Arbeitszeit zu
verlängern, sondern vielmehr der, Mittel und Wege zu finden
um das allein gedeihliche Zusammenwirken von Arbeit und Capi⸗
al unter den jür beide Factoren günstigsten Bedingungen zu erzielen
dabei aber mit Energie allen Ägitanonen entgegen zu treten
velche solches Zusammenwirken nur hemmen und endlich Arbeitgeber
und Arbeiter einander feindlich gegenüber stellen müssen.
Frankreich.
Paris, 27 Mai. Die „France“ theilt
Jsabella habe nach einer Berathung mit ihren
erläri, daß sie zu Gunsten des Prinzen; von
danken werde.

mit: Die Königin
früheren Ministern
Asturien nicht ab⸗

—ermischtes.

fKaiserslautern 24. Mai. Gestern waren hier die
Vertreter der gemifchten Chor⸗ und Orchestervereine von XC
chal, Ludwigẽhafen, Speyer, Landau, Zweibrücken und Kaisers⸗
lautern zur Gründung eines „Allgemeinen Pfälzischen Musikvereins,
dersemmelt. Die Gründung des Vereins wurde beschlossen. So⸗
zald die Statuten redigirt sind, soll eine zu berufende Generalner⸗
sammlung die Wahl des Vorstandes vornehmen, der sodann die
borbereitung für ein „Allgemeines Pfälziges Musikfest“ zu
reffen hat.

f Das Velociped scheint bestimmk zu sein, nicht nur im
Posldienste, sondern auch in der Seiltänzerkunst eine neue Aera
nerbeizuführen. Wenn amerikanischen Blättern Glauben zu schenken
st, so hat ein Mann in Boston mit einem derartigen Fuhrwerk
desches sich don seinen irdischen Gefährten nur insofern unterschied,
uß seine Räder mit Rinnen versehen waren, auf einem 20 Fuß
woch gespannten Seile umherkutschirt.

JEin Gleich niß und zwar ein recht treffendes, erzählt
mm Pariser Blatt, wie folgt: „Man weiß, daß auf dem Lande
er Bꝛauch herrscht, sobald die Familienhäupter in etwas vorge⸗
üctem Alier stehen, unter den indern Lin⸗ vorläufige Theilung
er Güter vorzunehmen, wobei sich die Eltern nur eine lebens
aͤngliche Rente ausbedingen. Diesen häufig unüberlegten Abtretungen
olgt fast in der Regel brennender Kummer, denn es ist nicht sel⸗
en. daß sich die Geber hinkennach in die traurige Nothwen digkeit
ersetzt sehen, ihre Kinder vor Gericht zu stellen, um den schwachen
Unterhalt zu erlangen, den sie sich zum Leben ausbedungen. Als—⸗
unn erkennt man wieder die Wahrheit des alten bäuerlichen

drichwortes: Was Du hergibst. bift Du los. EDas nachste
xude Beispiel, in die Form einer Parabel gekleidet, wird mehr
is einen Greis belehren. Ein Bauer in J hatte mehrere
cöhne und Toͤchter, ohne die Schwiegersöhne zu zahlen.
Seine — Kinder riethen ihm, er solle in Anbetracht seines Aitere?
ie Arbeit aufgeben und bei einem von ihnen leben, sobald sie
eine Güter getheilt hätten. ,Meine lieben Kinder,“ erwiderte

darauf der Alte, „ich will mir euren Vorschlag überlegen.“ Eines

Tages nun versammelte er seine Kinder um vie Stelle, wo sie

hr mütterliches Erbe erhalten hatten, und redete, dann eiwg fol⸗

gendes zu ihnen: „Vor einiger Zeit fand ich ein Spatzennest mit

Fungen, bei dessen Anblick mir ein Einfall kam. Ih nahm die

Jungen heraus, sperrte sie in einen Kafig, den ich mat weit von

»em Nest vor ein Fenster stellte. Die Jungen schrieen jämmerlich.

Das dauerte indeß nicht lange, denn die Alten kamen herbeige⸗

logen und brachten den Kleinen Futter, das dieselben gierig ver⸗

ehrten. Das ging nun so fort. Die Alten versorgten die kieinen

Schreier fortwäͤhrend mit Rahrung, so daß diese im Kafig präch⸗

tig gediehen. Als fie flügge geworden, fing ich eines Tages die

Alten und sperrte sie ein, während ich die Jungen frei ließ, Sie

logen davon und — haben sich seildem um ihre Eltern nicht be⸗

ümmert. — Meine Kinder, ich behalte mein Gu!“

7 Nicht weniger als 14 Schiffe auf dem Wege von Amerika

nach Eugland werden vermißt, und in den meisten Fällen hat

nan bereits jedwede Hoffnung aufgegeben. 3

Ein Tabakreiber in einer Taͤbakfabrik zu Odessa erhielt
don London die Nachricht, daß ihm ein dort verstorbener Onkel
die Kleinigkeit von ⸗U1 Mill. Pfd. St. hinterlassen habe

FEintriftiger GEinwand. Als ein Prediger vor
urzem bei einer Trauung in Delaware Jeden, der Einwendungen
uu machen habe, aufforderte sich zu melden, rief eine unterdrückte

Stimme; „Ich!“ Aler Augen richteten sich dorthin, von wo
der Schall kam und erblickten ein Jidividuum, das in Taschen⸗
uch bor die Augen hielt und schlud te. — „Welche Einwendung
baben Sie zu machen, mein Freund?“ fragte der Geistliche. —
Ich selbst möchte sie hirathen,“ stieß der unglückliche Liebende
herbor, ‚aber sie will mich micht,

„ Nach dem neuesten Zensus betrug die Bevölkerung der
Vereinigten Staaten Ende 1838 33,291,081 Weiße und
1,639,842 Neger, Summa 37,930,923 und mit den Territorien
und District Columbia 38,422,995. —

r Einneues Heilmittels Trodene Erde wird seit
nehreren Jahren zur Construction von Closeis und dergleichen
»iel angewandt; aber ganz neu ist ihr Gebrauch zur Heiluñg von
Wunden. Die „Medical Times und Gazette“ berichtet darüber,
daß man im Pennshlvania-Hotel in Philadelphia trockene gesiebte
Erde mit wanderbarem Erfolg bei übelriechenden Wunden benutzt
hat. Ein mehrfacher Bruch widerstand allen Mitteln der Ventila⸗
ion und Desinfektion; kaum aber hatte man ihn mit trockener
Erde bedeckt, als der Geruch verschwand und die Wunde sich zu—
Jleich bedeutend besserte. Seidem hat Dr. Hewson bei allen mit
Fiterung verbundenen Krankheiten, bei Geschouren. Queischungen,
Schorf, Krebs, Schuß— und Brandwunden irockene Erde angewandt
ind über alle Erwartungen reüssirt. Er ist jetzt im Begriff,

asselbe Mittel bei den Blattern zu versuchen.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

(GRuswanderern) ist günstigste Gelegenheit gegeben zum
Anschlussean ein gutes und empfehlenswerthes Geleite. Herr
Tarl Lautenschläger, Vertrauensmann des Vereins zum Schutze
deutscher Auswanderer zu Berliu und officieller Bebollmächtigrer
des Staates Westoirginien für Einwauderung, der sich schon
seit Jahren mit der Auswanderungsfrage „beschaftigte, tritt am
)J. Juni von Mannheim aus jeine Reise haup tsächtlich zu dem
Zwecke an, um neue Erfahrungen über die Auswanderungusbethäli—
nisse zu sammeln, dieselben dem oben citirten Vereine zu unter—
hreiten und dann ein den nweuesten Verhaltnissen entsprecheudes
—VV herauszugeben. Herr Lautenschläger
wird denjeuigen Auswanderern, welche sich ihm anschließen wollen
und ihre Anmeldungen zum Unschluß rechtzeitig an den General⸗
igenten Courad Herold in Mannheim gelungen lassen, jeine Für⸗
orge auf der Reise und bei der Aukunft in den Vereinigten
Ztqaten aufs uneigennützigste zukommen lassen.
        <pb n="322" />
        Güterversteigerung.
Montaq. den 14. Juni 1860. Nachmi⸗
ags um Uhrz dahigr imn Kafe Obtrhau⸗
ser laßt Herr Kimich Westphnargen Ge⸗
chaͤftsagenk dahien als Beuufaagter bes
herrn Peter Mäller jumen, Wein⸗
Fandler und Gutsbesitzer früher hier, jetzt
nuf dem Rothenbaue, die sämmtlichen Lie⸗
zenschaften, die der Frau Wittwme von Peter
Müller seniar angehörten, auf sechsjäh⸗
rige Zahltermine offentlich jn Eigenthum
— ——

J—— St. Ingberter Bannes:
PlanKr. 772. 18 Dec. Wies in den
—— FGroßwiesen.
apeMe 8032/ 26 Dec. Wiese daselbst.
n dus. 19 Dec. Wies altda.
7836. 47 Dec. Wies in der
Rischhach
ä 26 Dec Wiese aulda.
2508. 2504. 28508 2 Tagwerke
76 Dec. Wies in den
Siegwiesen.
7434. 64 Dec. Wiese in Allment
Aaz6. 2 Taqw. 38 Dec. Wiese
. wdeudaselbshc.—
4448 838 Dec. Wiese allda.
338. 81Dec. Wiese dafelbit.

4456. 48 Dec. Wiese allda.
4488. 60 Dec. Wiese in der
2330 Sypick. * — *8
.—— 871. 872. 1. Tahwert 99 Dec.
mede Icket aüf dem Dilliesflur.
4143. 143.1 Taqwert 39 Dec.
Aaer techtz der Capetle.
rsoDagwen Tec Latr
duf, dem gsoßen Flur 83.
Ahnunge755
380182 VDie.Ader am Andels
trummen...
——— 1328. 1, Tagw. 49 SDec. Ader
n in Sultenmigechm.
i 78671 Tagw. 63. Dec. Ader
und Wies im Rockenthal.
2082. 1 Teͤgw. 6 Decr. Acker aui
3 Andelsbrunnen.
—J ——
ein der ohersten Gehubach
43060 &amp;Cagw. 80 Dec. Acker
—5
.4210. 1Tagw. 67 Dec. Acker
7daselbsi. 3
4362. 89 Dec. Ader allda.
Die Zahltermine sind Martini 7870.
1871. T&amp; 18738 1874. und 1875
mit Fins vou Martiui 1839 an.
Die gößeren Stücke werden in geeignele
Loose emgetheilt und abzepfählt, damit Je
Zermann imit cuncourriren kann.
Horn, kgl. Notar.

Um gänzlich damit zu räumen, verkaufe ich von heute an alle noch vorraͤthigen Eisen
vaaten zun Fobrikpreise gis ZSäulenöfen, Saaröfen, Kessel, Häfen, Pfannen,
Zucheupfannen Saßetersen zc. e — *47* 3
IDcnn sockire vnd überzinnte Kochhäfen⸗ CKasserolen, Schöpf. und
2charmlöffel Fettlsffel, Eßlössel vaud Gabelu⸗verschiedene Sorden Pferde
ftrichel und Kuhstrichel. Hangschlosser, Schrankschlösser, Kaffee—
rühten re. ꝛe. ꝛe. Schaufeln und Schippen in allen Aõ. *

St. Ingbert den 22. Mai 1860.
ι α α α2 —IC JOS. Woll, —A
7 unagh der Kolleuhade.—
— — 7777—7*

——2— —D— —8* F *
Regelmaßige Abfahrten 2unal. wöchentlich mit Post· Dampfichiffen · deuijcherund
englischer Linie zwischen
A vr NGW-oK.
zu den billigsten Preisen h4⸗ · -⸗· ———
Monatlich 2 mal Abfahrten von Havré nach BRnenon-Ayrens, Monte-
video ete- te.-. 9
Nuahere Auskunft ertheilt α
L. Hofmann,
e councessionirter Agent in Forbach.
Preismedaillo Paris 1867.
Starker &amp; Pobuda
an äBuISAIt,
Lieferanten des kal. Wurttemb. Hofes
und J. Maj, der Königin von Hollaud
emnpfehlen ihee
als vorzügtich anerkannten
vi haben ii 8 In sbert Fet
6.. Ricol.

Ein an der Kaijerstraße gelegenes geu
wrbautes, zweistödiges Wohnhans nit
Stall, Hofraum und darau stoßendem
Acerland, das Ganze “2 Morgen groß, ist
Umzugs halber, aufmehrjährige Zahlungster
miue zu verlausen. 443

4Couradb Voit.
27 —

E. M. Laur hat 40 Centner X
—— Kornustroh J
zu derkaufen und gibt in Quͤantitäten bis

zu s, uud ab.

— —
535

.. .4 Se
r, Nutzbringend für
Land- u Ackerwirthelll

Englischer
8* * J e J I —E
Futter⸗Rüben⸗Samen.
Diese Rüben, die schonsten und e rtragreichsten
bon. alleu jetzt bekannien Fulterrü ben, werden 1
is 3. Fuß im Umfange groß, und 5, ja 10
is 15 Pjiund schwer, ohne Bearbeitung, denn ste
erlangen weder das Hacken noch das Haufen, da
nur die Wurzeln in der Erde wachsen, die Rübe
ber wie ein Kohltopf über der Erde steht. Das
Fleisch dieser Rüben iß dunkelgelb, die Schale
irichbraun, mit großen, faftreichen Blättern.
Vorzüglich kaun man daun die Nüben noch
inbauen, wenn man die ersten Vorfrüchte herun⸗
sergeuonimen hat, z. B. nach Grünfutiter, Früh⸗
ingskartoffeln Rapps, Lein und Roggen. Geschieht
ie letzte Aussaat in Roggenstoppel, und bis Mitte
August, jo kann man mit Bestimmtheit einen
roßen Ertrag erwarten und mehrere hundert
wispeln anbauen.
Auch wird der Versuch lehren, daß dieser Ril⸗
enbau zehnmal besser ist, als der Runkel⸗ und
Wasserrůben⸗ Anbau, da nach der Rübenfütternng
Milch und Butter einen feinen Geschmach erhalten,
pas bei Wasserrüben niemals der Fall ist;
zuch als Mastfütterung nimmt diese Rübe die
rfie Siell e ein. Das Pfund Samen von der
großen Sorte hostet 2 Thlr., und werden damit
wei Morgen besäet. Der Ertrag ist pro Morgen
ca. 280 vis 260 Scheffeb. Mittelsorte 1 Thla
linter 1/, Pfund wird nicht verkauft. Es offerirt
diesen Samen.

Fordinarid Bieckin Achwedta. O.

Frankirto Aufträge werden mit
—357 — Post expedirt, und wo der
Betrag nicht beigefügt wird solcher
per Poͤstvorschust entuv muen.

Ein Kindermädchen
wird gesucht, wo, sagt d. Erp. d. Bl

—7
Maiuz, 28. Mai.
Gruchtpreise.) Weißmehl das Mab—
er à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog—⸗
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
—
orn (180 Pfd.) 9 fl. 58 kr. bis 9 fl. IOkr
erste (160 Pfd.) i0 fl. 10 tr. bis II
. re. Hafer (120 Pfdy 3 fl. 80 r
bis 5 fl. 38 kr.

V ÑÊÊ

— ——

4 2* *
Licitation.
Samstag den 19. Inni 1869, des
Nachmittags um 2 Uhr zu St,. Ingbert,
un der Behaufnng des Mitinteressenten
Franz Jatob Henrich. Wirth n. Krämer
hon da, bassen die Wittwme, Kinder und
xFrben des allda wohnhaft gewesenen und
gerlebhten Bergmannes und Wirthes Johaun
Haas, der Abtheilung wegen, öffentlich
n Eigenthum versteigern;
besno Decimalen Fläche enthaltend ein
Wohnhaus mit Hof, Garten und
jonstigen Zubehörden. gelegen zu St,
Ingbert, in den Stauchgürten, am Ka⸗
pellenweg, meben. T
St. Ingbert 29. Mai 1866.
—XEXVI

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛe. Preist

der Stadt Zweibrücken v. 28. Mai.
Weizen 5efl. 47 kr., Korn 4 fl. 33 sr.
Gerste Areihige, — fl. — kr., Gerste vier
reihige, 4 I. 10 kr. Spelz 3 fl. 57 kr.
Spelztern⸗ fl. — kit. Dinkel —
— r. Mischfrucht — fl. — kr. Hafer
4 fl 22 sr. Erbsen — fi. — r. Wicer
—fl. — tkr, Kartoffeln 48 kr. Hen 2fl
4 kr. Stroh 1 ft. 50 kr. per Zentner.
Beißbrod 1hjs Kilozr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 28 kr, ditto 2 Kilogr. 15,6.
ditlo 1 Kilogr. S kr. Gemischtbrod 3 Kil.
r War Weg 8 VLolh r. Rind⸗
Jeisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 14 b
albfleisch 12 ir. Hammelfleisch 16 6wr
Schweinefleisch 16 ir. per Pfund. Wein
20 kr, Bier 7 kr. per Liter, Butter 80 he
per Pfund.

———
Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demeß in St. Indhert, ....
2444
        <pb n="323" />
        l
* — F 22 a 2* 9—
255 5833583853—
353 55—8532—5832 *
33 35 —3 —38783—335
522z5 4323* —
538333538735
5 25 53— 835355——
——
2*7 9 7 Q*2 24
2* ————
555 —3537 35333555*
88 16333333237*
— 25z333533533235
— 7 ——
— 32388
—
33
—
— — —
75 *
—
77767
— ———
* —A 224 5
3555 —8433575 35535
252 565 883 — 2533 324
333 73333
53 6

2 2
3
228*
—1357
55523
18533

u — 53
—A— — —
—A 535
2223 3535.383 —557 —F 352* B3*
533533353— —A — 35
3333523 —7385553 2545
—A — —— — 532023 —— — 2
22 22555* 5 75363588 5 *
35373577 — 7838 383
5—2582355 52. 52357 5 253
53323338 62535 *
252 232 c5328 8 2* 3
2s8383558 5 *8—8 2
35333773 2*8 —— — 435
— 3328538* c 55 8 *
58 3— —3 865537 25 5 3
—— 55 2czäV S.2 * —— —
627337
52333 —A 323 *2 3
— 233 *22 2528 —F 37
—24 — —— —28 28* 2. “8 3—
43
——— 3*23555 283 38
2*3 s5533 —833.53
37 332
337* 522 598 2*52 ——
— — F 35 ——
3337* 53* 58* ——— —* ——23 8
3 * — 73.
557753355 4334*
* 7 282 2 ** — 8.
—2592 æ5323 —A— ——— 532
33733862 522833833
335777752 OE—
33 3244 —
*85232
I 7 * 3 7* J — * 2
— .. .. 32 — 22 — — D——— . B I. 5C
38 3 3 3 223 3 35335333
255837 23 ———228 5 227 —5 152 s—55853 58
5*75 ⸗222 7 ——— — — —0 * 35—
5— 33 —2*8 25335*5355* 23*33335
2 3 2338 3— 4355223
5z888 255833 333 —— —239
* ——53 —8 — S* * — 33— 2 7 —2227 —555— 24* 53 —5828
522553 373 2355333383 522835335823223 752835278
— —5—535223 253535 35 3,*23 3355 —
— —5»253 55 35305 233* 258* ã 5322323 251 *2
*534332 3372383275— 35335323535* 25385255
* —237224 —8 32— —8 y '52 — *
— —s—5 8 35 — s530233
3 —2523 — 3 83 83— — —5 — 2 **8
2 —2 2 —525 — — s *3 253235* — 53 *8 2N z2*
21 * J 275 * — 2 — *
———— A G 3 23373
5 2——— 2 7——33— —335 5 —— 5 232 —
38 33 1 33 3 33 3
538* 53*255 —— 75— 5535 332 33 3 25358*
4 455* 82 j S * 2 2 E* — 27
3— ü 7233
— * — S 2 335523585 833* 328 2—. 33* 283
3252 253415 322 — 2 5—25826 ö — 2 2 2
5533333—3 — 333; —33 —3235
* — 2 —5 35 — — 822 — 2z 25* — 5 5 27 — *
37 —86 88 —
8 2 —
5* 533533 5—3 457 — —
— 53 22 * AF258 5 272 — — — 2 25222 —2 — 2
2 3334 38835 5BB 8 38. B 8

22
3332
— 353555335
ẽ*353— 5257
50 22735
532 28 —8
255537
* 25*
3823733
3 37557*
353355
— ——
28 22*
2 —
2523 *2535
*25 23237
⁊* 72 734
5253355 J
5533 —
35527
5*25* f
3555357 9
3533 d
* 2
— 8 —F
7 255
223 225* J
— 5*
635
——

5
*
2*
27

—T—

—*
— EL

5553
2 *
c53 2—S24
2 * 3553835835
2 — 87 —2 22 8 —
323732 738853377 222*
35332 2* 3 573754 333578
3 —A—— 2*
32372 5255 2z35*55 3 A — —A
* 22 2228 * 528 8555* 3 —
* 22 752333 — 555* * — D 2
85 255 — — c x.* *28 5 — —m
555 5583* — 25527 853 ** ———
— — 8 — — . * E7
cẽ 8 E 5557* 353 ——— 5 3
8* —r —* 3 — 5 5355* 8* 52 „T&amp;t8
5 38 333258 273 8* 53352837 **
52352* 5*2 758 2737335*88 2760
—257 82385 557357 —
* — * 2 2* *
57 33332 223538* 22 2288 —
— — J z583375 32
588 — 3** *97 7
2 —— * — — 38 —
253 *
— *225 A A5z3587
x257 33383 33757 7* 25 8122 A
—2* S 22 — 2237 52252 —
*535 — — —DV 3 53 * m55 * 28
2335 258 535 5
————— ——— * 252838
J 22 2 5252* 25* 3*
— —— 553833357 7357535683 28
35355 553 3238523 —1353382 35 55557
—528Ek6* * ẽ 7— 223* 23558 3.* 257* ——
—R —— 5248* — — A 5575335*
—A —V 537352337357 ————
—— 2—— 505255 553553 5
— 253 5 2 — 3
* —8 —A— 22485 2
cẽ 338 55 3z25558
55—555 —— *5—
— 7 SMÆ T 3 277
A — *
— 3 8Bt *3* —
2522 8
—A
2*8* —2 —A 232 23 . 2232229* 7 8
22222.15 —222 — 73*: 22— *—* 5* 5*82522 37 *
3 32 3 23238327
—5383 * 52* 587* —5 32335 3 52558 5327
5 E — * — —— —— * —72225 *
8333 3 8 883 33 333133333
7 * 7 * h — * 2 2*

2 2 7*32358* 57 ————— 552* 755— — —328325
2588 — 2 — —— * — — 5 * —A 3
235 8— 3385 5 5— — 33 385 3325332

8 — 9 —8 * — — — —— — ——

—;x 583 555*325 2 *8. * —— ——c35——2
22 9* 2*88 532236 m5 —3527383 — — —32 8 22 * 3
535 5332 —— Ge 2 — —A BREEI 55 5—28 —7 J5555 —3
z23822 2*857 2 * F —2—33 —5323 —— —A—
5 52 E 222 ——— EBR E — — — 25 28* 8—5 39
2535333— 2833 ——335732 375 287 535 253
——— — — — — — — 52582 2 5—7533— ——— 322

—2— — 375— 582335 535585 533333232 253
2 223 358 85* —2*—5557* — — —— 2 —z 3222 — 222
——22 12 * — 15 3 —2327* 55z253535
—35 3 — ——53 522 —383 6*
35 3380338 — 3 232323538338
357333—333233*5 3

25 — 53EEB —— ?—22 — —522 Ee 2—* *. —3z82
2228 3335 33 — 33 53:2325
ER 223232 ——e— ——— 2 5—25835 5z2 — 5*z227 * 5325
8 3333833863* 25 —* — 53235 558 z572 —

* * * 2 2 2 — 8 c — X
* 51 — — 22 27 3 * 2*24 vbä 2 * a¶* * — ⸗
X 2*265* ———S25 6383232 53 *52353538 —— 7
3 3 3 33 3 3 3e35*
2— 2 * 2 * — * — L 236 J — — * T 5 3
52 — 7 55 —6 ———33*3 58* —A—— 8
33 3738333833 35 338 73*

2533—53322358 — — 8 —6

SEBESBSRRAABKG — 7 ** — * 7253 a
        <pb n="324" />
        22 58
53 35 3 53—538538 33328388 33 733325 585
* —— Sm1 32*2 — —— *8.* 3 * — o .3 2* * J J 8
p e 333 —D
— * — — ⁊ *7 22 z * 6 2 * —— — —2 32* 25
*5—2 23 7 *52 8 2223322. 3353—83 3 *52 2225*
2—*85, 3 723223328267* 75—3 33 2 22257* 2 ⸗
— — .52222 23 5 33223225568 — 522 —
ñ—2 7 5 —A 8 äæ25535 2533382 * *
25353233 523223535523 533538 222 55 3 335.32 33*522.8*
25332— 383 * 328 3333323 223 21— *323 37533 8
2228832 z35832 5SS22352558 253233 —3553* *53 2
223238*3 —— 3 5*28 25*3386 233588
28 —— 5 s 82 —— — — 20 533 2.3* 23*833
ι — —2
8 —— — *22.32 22 * 235 —4— * —— S 22 5333 215 —
33 — 8
— *528 * 23 2323 5323555355 *5253 7 3
5 3 538*57 * 33 2 2855 52325.,*5553 Tß*8*5 3
38222 — ———22 3 H 3
* cer —2 2 83 * S. * — 5595
32.* Se. — * 8 23. *5. 3 — — — 2 323552. 2 2
— 33333 3 3 3 E
—R *222 7* 2 *27 222282 * 2 25 2 32 22*52223 —2
23 * 22353 5. 23 53 2,32068 * 227 ? S. A XS22 2
A 233 3255 *x. 22 — 33 2 5* 32 *252 2—2 28 7 2 27 2 2*
20528 3 25532823368 225.2 *-82 * 23232c2.2 3333
*1332. 5 2 78 328 2* 2222235 8 — —53 *83 2 5752 332 —225 3
53883 553 *225—22357 * —— 883 323 *
22 — 3237 *7 22 *3 — 7735 —A 22 8 22
25 3*23338 583375 —4—3 33
2 8 3 * 523 33 * ? * 2
3 23 2 23 57 3.53824 S 2 22* 8 — 2. 2 —— *
— —2542 — 22323 8 8 3232 — 5 *a2 — — * 5232 S7 —
8 253738 5. 3 — . Z553525 2 .333 5 8533 —
— 2 — 2 — 22 S2 · —— —5 —— * F
* 2 *35.5 3343353 5 —585 253 — 532 7 8 7* —A —
2 5— — 8 — —
J — 22 — 7 —
28323. 5*553553353 533 7 52233 85
2382272 525555323. 2353. —F
22333 23 3
33 * 227 z2353 33* AT —
233. z33. 3 — 587 *5* 278253
959985898 — ———— 32 323 3233*5232*3 —53
— — 53383732 3583, 32
2 *“823 —7 ————— —8 53 * — * 5
——6 32323 5837 28 533 — 585538583 —
3 — 8 — 2230 — 223 *3 . 3323 325 2. 5—5
3. 2 3 28 8 3 *85 — 255 2 28 5*5
257 23 288 —V 3z3253 233527 8
— —2272 —— 4 2 23 ⸗s28 32 2 8 —— 8 *
e333—333 . 2 S — 23648 2825 232 2
zag32 233285 33533 333328* ——
3535523836 2 75 5 27 ——3 2 228 **5 35222 s75
— s5z2—3375 —2383— 333333888 *5*
25223533 3 5227335852. 5—3—3 333———3333—23 7
522 —8 328* —2—55 — 32— 232 24 5555 —
* —— * * 2 —A — ⸗
25522883 8 325238— 2332352332 —A 253 2 —
— 38383 7323 3
s 33 * 233s58873323233838 5s833253 5
—* —A
53— 8 —ö — C 325 —2533328 5 222 52 *
132888328 5253335 — 235338 252 *528835
325 * — — * 27 2 — —*4 2.5 7 ⁊*
—3378 53833* 28—5335 33—*835
F * ** — —— * — 2 —X 2
3335173 38532 33 2333338 5*3383383
25325 — 5 222 2 — 7 3223. 72 *3
28 * * 2 82 * 25 —A —— *8 —A
*38 55 33 *27 2535355 82333 2323 2.
— 335 233 —3323 5333338333288
2. 7 7 2. 8
388 3 e 353—33 23

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2522 I
380 583533 S —E
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35 333 —g7333 *28 z788* 18
S5 33 5.33 3 R
— — 23 28582328 2328 *5 5852 —
*2 S: S —8272* * * 239 555587 3
335 28* — 3 3
37 589 —** 25227 3 A 2 8.
8 28 — 4555333 377
2 * * * * 22273 —A — 2 * *
2 55 333 52*23 — *72.35 — 38 53 55 —8
* — — 8 55 * . —2 — 2 2* —
5323 2 233 8s 87. 22 *23 —
—8 — Z —A
! 5 2.3 555353333738 23375 55 332
z. 5 * 5 2528* 8 533 — 88 538535
23 —— 28 ——— 5825337235 —22 55 ã
53858 758 J — 5 5
* * d 38 — — 3* 53 —A 3 *68
—* —*2 34 25 253 — —— —3 A
Is 27 —— *3383325 73223
AA — * 3 * 233. 5 —5—52 — — 7 s
5358 B XTSA —A—— —35 *— —A
— e 533 238——2383 .S 286* 2388
A * 36* 32*8*
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S· — —A — 72 327 2* 8
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225383 8333
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22 * — 3 *— * * 2. 7 53 5828 * —A
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2588 5 *223 —3 *3 —6 58 * ——
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3* 3 553 *23. 7—3753 535545
53352 55 —6253 8 233227 —
5323 s—55 2238.238 32 2 222233 5
uUa 2* —E 2 2 32323— 35223
* 52857.75528— 5333 2232.2 2 5.23 2
—*28 22 585 2 2 *85982 752 55
s 335 5 53332 33585 15*55 725535335
53 553. Z68 582 33355 333 953787
8 ei * 28 —22. * — 2
*27828 5822257 —
27 * 2 — — —E * 2 352 — —
— * 27 3 — — 2* * — —2*'
z8 —5355 ——55 z8 3 83 3
528 z383*SI38 2 82*358 2353 —333335
— — —8 ⁊ ñ 2 3 25
33 37—33837— 28 2233589
— R. 35385 — — 33 * —2 * 5233 235* 2— 22
* 2 * *3 2.23 222 — 2* * 5. 2 22 2 5 —
2 * 3 75 22 354— — 825 —3 5*82
272 * — * 258 — 23 — *
33 —A — 335 2. 22 72 33 2525
753 5—5533537 2553333 2553333288—28
72;3 33 2* 582532 52532 852727
— — 575833 — —— — 15232
— — —A — 2. —3 * 3 —A—
5 223 * 2 * 2 852 37 * — 2 *
A 575. 5 538 73 5.8* * —— —
3 5323* * 253552 235575 5822
*— — *
— 555 83 37 285 225 —225853323 328
522.2 2 —5 * 2 *853 7. * 8 2 * 8 5
523 528 —* — *5 — 2 z
5. 7 *5. 53585 55 335538 55333 252 29
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— 1 12t
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derS gen g bex — zeig er lund das mil dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblait, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Soumtags
summier) erscheint wochentlich vier m aur Dilen z2tag, Dbnn Irstag, Samstag und Sonn tag. Abongementispreis vixrjeliährig 40 Krzr. oder
s Silbergr, Anzeigen werden mit 8 Krzr, die dreispaltige Zeile Blattschrift oder dexen Raum betechnet al: heeet
7777 73ä — — 77 — * 52.5 DO— — u .
Rr. 84. —* —— ahe Dienstag, den I. Juni. —DD— 1869
— J —— — —
, t νιν ι
v . Deutschlaud. ae
München, 29. Mai. Das Gesetzblatt Nr. 58 enthält
Wuet e emehlihe-Sielung de
Birthschaftsgesellschaften. 5 3]
Nach aͤnes Mittheilung des Vollbae srah⸗ rd de
nachrichtigung über Ort und Zeit der Eröffuungssitzung des Jols
rlamens in? dem⸗ Vuroau desselben⸗Verliur Leip iperstraße Rre
53, am 1. und 2. Juni — von ‚O Uhr- Moxgens; bis, 8
iht Abends, und amm V. Jum ind den Morgensnunden von Bdis
10 Uhr offen liegen. In diesem Burcau werden uch die Legi—
amalionslarten für die Eröfftungssitzung alsgegeben bid alle
onst erforderlichen Mittheilungen in Bezug auf dicselbe gere
— * qux i nint nüo
eustad v.“ Vei' der —— über die Commualschul⸗
rage fimmten 960 Wroͤtestaͤnten fuͤr⸗ Nbagtdeuße Kalhoͤliten 848
afur 1 dagegen, wuͤhrend die Israeliten sich: einstimmig“ dafür
mssprachen. ιαä iin nn
qun nειινν
—ERDD Guu au
—0——
Sern Durchlaucht der Herr Fürst .v. den enn
jaben sich allergnädigst bewogen gefunden, den bdisherigen Ober⸗
hrster Rudolph Compter zu Stiftswald k. Forstamts Kaiserslautern
um, Forstmeister an Wallerstein, mit den an ein gbayer. For
unt⸗ d Klasse ——— 9 et —5
kechten der bayer. Dienstespra gmatik-gur ertiennen — —
Kiel, Der vielbesproͤchenẽ vrojeclite Canat ut Verbindung
er Ost⸗ und Nordjee scheint allerdings zus Ausführüng zu kome
nen, leider aber nicht bei Flenzburg/ und auch uicht einmal in
Schleswig⸗ Holstein, sondern in Jütland.
Franukreich.
J
Paeis, 28. Mai. Pfe Corvetd „Belliqueust“, (das arste
Panzerschiff, das die Reise —* dir Weli —2 i ve
46. d. ohne irgend, eine Havarie, in Bresieingelaufen. 3 2
Parfat Meae Das Jsuru Afliev erklärbdie Nach
icht des Monisenx, daß zwischen Frankreich - nd Vtalien nin
leberen ommen wegen des papstlichen Mebie is abge⸗
clossen worden sej⸗ für falsch.. n
Schweiz.
Aus Bern wird geschrieben: Die Unterhandlungen über den
Zeitritt des Kirchenstautes gu: dein Pariser Münzbertrag vonal 865
ind noch nicht zuende. Die franzosische, Regiermg woeklche iese
inserhandlungen führt, hak dem Bundesrathe durch ihre —*
hesanbschaft aͤls Grundlage für die Verstaͤndigung über dieser Zu⸗
afsung jetzt folgende drei Punkte als nerlüßlich bezeichnek?“,1) Ver⸗
fichtung der päpsttichen Regierung, ihre, Scheidemünzenauf Vet⸗
angen gegen Cnrrentgeld einzuwechselnn; 2) Einstellungen der Prü⸗
sungen don Scheidemuͤnzen, und 8) Erfüllungen aller Werlragsbe-
limmungen innerhalb einer zu vereinbaxenden Frist·

aind.iiueItalien. un e

Florenz Es Mah. Der, Konig einpflug gestern den
orddeutschen Gesandten, Graf Brassier St. Simonnin-Andienz.
die „Italie“ vergichert, der bayerische Gesandte, Grafene!Paum⸗
sarten, sei mit dem Auftrage von zMünchen, abgereist, dem
tönig Victor Emoauuel und dem Prinzen Himbert den Hubertus⸗
Irden zu überreichen. — Graf Crenneville ist“ nach Venedig
baereist. 3 9* 42 ili 5

b ihaeuun Spanien. c A

— minetri dn

Maderäd, 29. Mal. Die Corles niahmen deu Wesehent-
burf über die Aufhebung der Salzregle vom 4J. Januar 1879
mm. Die Republikaner Andalusiens und Estremäduras berathschla⸗
zen demnächst über ihre Haltung Angesichts der votirtrn Monar—

ισ . Vι_ νι Vel ν
chie. Moniag findet die Verhandlung über die Regentschaft Ser—
ranos statt. ni ν

— Amerika.

Naw-York, — 7— —
kraͤsentlichtes (und rechtz albernes) Hakellelegrompi nust London,
vem zufolge uutgtediien Bundnisse—
wi schen Entghanb Frantreich und Spamren eree
S taaten angeknüpft worfen wären verdient nur infoͤfern Erwaͤh⸗
nung, daß dasselbe auch— hier keinen; sonderlichen Glauben fand,
aber doch nicht verfehlte, inbolit ijchert Ereisen eine gewifs⸗ Niruhe
hervorznrufen, ja der Ssusseerebär goll⸗ wgave Erkundlgungen a
der Angelegenheit veran! t aben⸗ a⁊ öνεα αα ν ν ν
a en, Wa Mei.“ Zur den ünt 8Ma Abog
inter dem Vorsitze deg Herrn gl. Appellationsgerichtsrathes
Setini begonnenen Sch — Quartals
1869 sind folgende Hefren „als Geschworene tinberufenn: 1)
Johann Hilt, Anen und uueruiter in Gönnheim; 2) Wil-
helnn Pirrung, Wirth und Ackerer in. Qbtbetbachz⸗3) Heinrich
WBestenberger, Gemeinderhth in Odenbach ), Franz Harl Krämer
z ANaifmann in — ———
in Germersheim; 6) Julius Sauer, Weinhändler in Diedesfeld;
7) Sudwig Weljch, Eunftnann in Kaiserslautern 8) Jakobe Van-
genberger, Bürgermeister in Erfweiler.;; 9) Georg Herdschuhr Lnnte-
vesitzer jn Wachenteeim; 10) Grorg Hartmann,zBierbrauer und
—— — Fabritantn Kahexze
autern; 12) Philipp Idr Raffenfok Burgetmeistet in tzerrheit
Igz) Jolob Veid Aderted in grdhen ĩ eeeüerle
meister in Forst; 15) Jaͤcob Kraft, Bierbrauer in Speyerʒ4
Friedrich Mlein, aufmnn und Sirthin Hubtithen; 17)
Friedrich Gerlach, Mülles aeee zatte Brůgel
Ackerer in Obernheim; 19) Friedrich Rubh, AÄAdjmcin Neukirchen;
20) Philißp Schmitt, Muͤller und Gemeinderath in Bubenheim;
21) Christoph Nupprecht N. Gutsbesitzer in, Kaustadt; 29
Johann Nicolaus KertheSiegler in Jibesheim. 28) Guflab
daffner, Lgufmann in Speher 24) DanielKanbe Wirihun
Zergzabesn 4.25) Lorenz Hertle⸗ Kaufmann daselbst z26) Ludwig
Benzino, Fahrifaut in ve 27) Karl Phitipp Rub!! Oeko
iom in Hütschenhausen; 28) Michael Kern II. Buürgermeißer in
Minfeld; 29) ——— in. Peustadteza 30) Jo⸗
jänn Fraufk,“ Müller in HOberlustadtn net 3

Bei den Verhandlungen, welche nir4 Tage danerij werden,
ommen folgende Fuͤlle zur Abntthettuͤng 1). Anllage gegen Jaf
roh Kiffer, Fuhrmann von Niedechochsiadt wegen, crimineder: Vere
bunduugs prae Johann Georg Kegel, Aderer von Westheinn
deheln Koͤrperverleßzung; gegen Bor Fricotich Sicit Lohne
von ueehese desselben Reptes 4) deheu Johami Nom
Jold, Tagner wvon Erlenbach wegen Diehßabl⸗ ünd d) gegen Anng
Maria Waaner wegen Betry⸗narive ⁊eʒ ax in de
V err in i. s ch de νννιOA
q r. Am Sbiel im Kutsaale zu Wiesbaden ist man einet We—
ellschaft ren auf die Spur gelommen, we 4. zðä
Bank bedeutende Summeng abgenommen haben joll. 75
J F In El bing unh Umgegendahnttam EOB.ein snr hthareg
Dahelwener großen Schaden vetursacht; dirrthenägroßen Hagel-
tuicke lagen 18 Zoll hach e . n
7Am 24Dist pas Freigut Rothemeinnt Goligreih
Zachsen) Abgebranutendus der Kurfürst Friedrich der Sanftütthigf
— Sdunt Gputer Trillex“ genaunt) schentten nachdent
er dein Ritter Kunz von Kaufungen den im Schloßen Altenburg⸗
geraubken Ptinzen Albert wieder entrissen hather·⸗
scha ze (Sachsen), 25. Mai.! Vr dem Uicht ehh bou
hier entfernten Dorfe Calbitz hat fich aui. Jreitag ein Vorsallere
aignet, der großes Herzgeleid iüber eine Familie gebracht hat. Ez
pgren drei im Alter; von bs, 12und 11 Jahren stehenden Kna—
ʒen des Gasthofbesitzers Gruhle vou ihren Eltern aufs Feld ge—
chickt worden. wo sie Steine lesen sollten. Sie thaten dies
        <pb n="326" />
        hHegaben sich aber späler mit ihrem jüngsten Bruder und einem an⸗ ausässigen Engländer haben sich eine Zeitung gegründet, welcht
dern kleinen Knaben nach einem nicht wen entfernten⸗ sehr tiefen derk „Darjeeling Rovertiser“ heißte und dadurch Leinzig in ihr
Teiche, um sich zu badecn Als die Knabetk ins Passer Minen Art dustehte daßsie ni Hiniald hae Gebirge und angesichts der chine.
oersinkt ploͤtzlich der zwölfjahrigz Heinrich Gruhle“ sein älterer sischen Gremofahle im dibet erscheint
Brudez Robert-eill In Drdn pur Vtee unn vepürit ebenfals
Run springt auch Der elfjährige August Gruhle herbei, um seinen
schon mit dein Tode ringenden Brüderchen beizustehen; doch er bdermag
nichts mit jeinen schwachen Kräften, wird bielmehr ebenfals von
ihnen mit in die Tiefe gerissen, so daß alle drei Brüder ihren
Todfanden. ια ——
r Rew⸗Yo rik I Main Sechs in Cincinnati vor
Anker liegende Fahrzeugenwurden durch eine an Vord des einen
erfolgte Explosion in Brand gesteckt, und fast gänzlich von den
Fominen verzehrt. Der Gesammtschaden beläuft sich auf *55 000
Doll. und ist nurx theilweise · gedeckt. ·Man ·fpricht · vom · Vertuf
mehrerer Menschenleben, doch läßt sich hierüber nichts zuver lässiges
augeben. ιι ι unnn 7
r7 Eine Zeitung im Himalayn-Gehirge. Die inVengalen

Allerneueste GlücksOfferte
Has Spisl der Froihurzer tunats-
Prũ mieIναιν isst von der
IcSMiMI. AnSehen Regiorumg
etattet· —AVV—— —J—
dottes degen beibohn
GFOBMOAAMTIISC WICGdC EFIMI RII
Ge bedentend ver-
mehrte Onpitalien-Ver—
IO OSBBBS VOB her -
—e 7— —5,
Die Verloosung garantirt und voll
vieht die Stauts· Regierung.
Beéginn der Ziebumg am II. Jumi d.4

27 ö——77
NXan 4 WBI te

— t
1 4 1 0i,* —AJ 2 2 . —E
5 Friedrich Wilhelm
13u 42 ——
Preußische Lebenss &amp; Gaͤrantie⸗ Versicherungs⸗
in Mtttaie — — bu 9—
721. 1323 qn! et A t 1 nG⸗ sel 1 sch af t. —D—
ι , 4 4 42 c e,
7 —1 — 2 5— — 6* h —α
3 zu — ri n. νιι.
Grundcapital eine Million Thaler preuß. CErt
J C(onmcesxiomixt XR . b. Stantem
Die Gesellschaft schließt Versicherungen ‚auf das menjchliche Leben in allen gewůnschien
Formen gegen mäßige und feste Prämien ab, insbesondere v7
Verficherungen auf den Todesfall,
nnLeibrenten uͤnd Pensionsversicherungen
— Altersversorgungs⸗ und Aussteuerversicherungen. —
Prospecte und⸗ Antragsformulare werden von den Herren Agenten der Gesetischaft
verabreicht uud wird jede sonstige Auskunft gerne erxtheilt. — ι
Reustadtea H. den I2. Mai 186001 ιναα aulv α ν—
Die Generalbelgentur der Ftiedrich Wilhelin der Pfalz
—eee..—
Wir haben Herrn Franz Woll in St. Jugberi um nAlgenten für dorten Amd
Umgegend bestellt/ cweßhalh Versicherungslustige sich an denjelben zu wenden belieben D.

kostet ein voen Stucuite zarantirtoa
—AXXLIIIIE
LOOMA, (uicht vondeu, vorbotenen Pro-
messen) aus mriuem Deébit, und werden
id iese virα Griginni
—XRXXC
insendung des Hetragos oder gegen
POxStvorSCIAS, selbat nacii den
bnt ferutesten Gegendem von mir
vrersaudt.
MEs worden. nur Gew fime ge-
zog“

Pie Hnunt-Gewinne betrages:
250, 000, 150. 000, 100, 00 0,
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Ginngelder und amitliehe
Zichungslisten sendeé meinen Iute-

ressenten nach PEntscheidung Promi pt
und versehwiegen. 58
Durch meine von besonderéernu
GlIiielk begiinstigten Loose habe
meinon Interessenten bereits IIein in
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I87500, I82500, 150000. 120000
uelumals I25, o00, mehrmals 100, 000,
kürælien gehon wieder dus
zrossse Loos von 127, 000 und
Jingst ain 13. Mni schon wie-
der zW der rbãε—ν Haupt-
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I Re; auf meine
A Origimal-Stant -ILoosé kann
MAS man dor Bequemliehkeit halber aueh
— onhne Brief, einfneh auf eine
r Jetz Ublieche Postinarte
nachen. Dieses ist gleichzeitig
bedeutendd billiger a
a PoStiors nα.
Laz. Sams. Cohnin Hamburs.
Bank- und Wechselgeschüft.
S Iech mache besonders darauf- auf-
merksam, dass nach obiger grossen Capita—
Verlossung ein langer Lwigehonraum vor
Beginn einer nenen eintritt. daher erguche
lie sieh Interessirenden anir ilre Auftrüge
Jet no J einznsenden.

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Tuch &amp; Buckskin⸗ Haudlung
An der Nũ Ie deα FIBAGE IoeMꝶM im Awebrie ,
empfiehlt eine große Parthie Tuche &amp; Buckskins, welche durch vortheilhaften Einkauf
bedeutendunterdemseithe rigen Preise abgegeben werden.
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Han dur et für Je * EBn he — J Weizeu 11 fl. is kr.
sJ welche Winter und Sonmer bis — il. — kr. Roggen 9 fl. 10 .
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und weiblichen Geschlechtes eignet, keiner i IN« t ger I00 Kilb.Hafer
nd en eschtewies rignet..le 5 fl. 8o ir. bis 5 fh 04 tr. per ö0 Kilo.
Vorkenntnisse bedarf, sehr reinlich in jeder Mehl per, Partie 8 fl. 18 n. bis 8 1
Wohnung getrieben werden kann, und eine 30 ix. Roggenmehl — fl. — K. biß fl.
jährlichen Gewinn von Thlr. 360 — 700 — kr. Roggenvorschuß 8 fl. 30 kr. bis
abioirft. Betriebskapital sind nur Thlr. 5 8 fl. 40.tr. Weizenvorschuß 11 fl. 30 fr.
erforderlich, Riemand. dürfte es bereue n iu f 90 ir. Blumenmehl. A.*
h n uirsie te is — fl. — ir. per 70 Kilo. Reps
sich gegen Einsendung von einen Thal er fl. Dtr. bis — fl. — Eper 83
Information durch das Auskunfts sKeilo Rübol ohne Fabei fl. z0ir. bis
bure W. Nowitzky Alt Nüdnitz . kr. Leinol ohne Faß — fl.
a O. vin Berlin eingeholt zu haben. — ir. bis — fl. ⸗k. Mohnöl ohne Faß
das Bureau garantirt den doppeß 586.vbis — si epet
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ten Betrag als Entschädigung,e di dd en n 8
n Hetrag als Entschädigung, venn die — fl. Hrtr. Branntwein 22 fl. 30 kr.
Information die Annonce nicht rechtfertigt. / bis 23 4...
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2 MRedaction, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St Ingberi. ·.... ——
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—D— —— 5537557 5355
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5 5 * 35335 S35 3*2 — 558 27*

238 —A —53 555 T. 53353523338 38533
*227 — 535 8382 558* —«c35257* —5333
2 322 — 55 583 z2572 — —

* — * —— —— 2
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*5 3 — 32 ————— 3 *
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—— * * 22* 55553 5 * *2*
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*—5 —32.52 2 3 —— * 5 223
155333* 238 —— 3 —— 325
*22 57 *—2 —5.2 —e—— S* 23
272 *235* ———— 2 2 — 33 25* 8 2. *
*2** 73 3 — 5 — 7* 2 2*8 S56
25 * *35 * 3 —— 2 —A X2
2 2* * 2 —2 2 52 * 2
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—— — 22 ———— —2 8 — 25* ——
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27 *38 TF 2 ———— 22* 423 *5 7J —xX —
3 2 55 FV — —— * . ——— ——
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825D* — —Ax 5.8 2 35343 —52 27 —
—53* * *2 —S—— ————— 23 — **2537
255333 32383 22 —— 325 258 5
—— 8 3 7
*58) 5 ——— 2. 88
353
*8 55 55 *
225332 3*
55 273
2

2 ——
* — 2 **
* ——2 .

253 7
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82 —
33333 33— 233* 8
— 235 2 — —— 258* J——
——
5*8 —338335 52
*232 33 3 5z535 72*238 *2 — 8
—— 23353253878* A —A—— — z2
—A—— 2237 283 832 *33 ———
53585* — 2*58 3 —A —
—
— *355 3 2 *335* 8
22.5 * * —32* 272 *8 223 5 5 2.*
5. * S 55 2 —553* —
* 5533 383383335 2. 2z 5 3
E S3. 33383 3535 5*5382* 7 *
7* 53 — — 2 ——— ——
255383733 93333 5
* —— — — 25 * *5
**S — 12 5 *7
I 2338 ⸗8888 2
* *2752 23 33 5 735
783.72 ⁊352. 23 53
7 4 * 2.2* 2 P
x7 *RE
321* 46 35 58
87 53 8 25
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2. 2* —
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— 3 52 5.*3* 525 382388 U5*

3 * 528 vo 33* 3 * —*
223883 53 32522 52875
—9 23353858 378358338557 *
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* 7722 18*323 7 8* 27 238 7 8* 83.8
J 3355463556 538 2533333755* .8* —
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I 9 238 52 27 *

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ẽ?—s37 —755 5532g8835
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—53— 338353 * 2*8353 —

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33 388 28533

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Sl. Ingberler Acnzeiget
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der Si. Ing berton Anzaä gle r (und das mit dem Hanplblalte derhumdenie Unterhaltuntsblatt, mit 'der Dieustats. Donntrtlags⸗ irich Bbuntagte
Nummer) axschein wochentlich wicer malz Däüen zigg. Doönner tag, Sambelag und Sommtag. mndibonnenientspreis vierielahrig u2 erzrenire“!
u n IN Silbergr. Anzeigen werden mit 8 acx ——— —— oder deren Raum berechnet. iuddin
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Rr. 85. * on Donnerstag, den 3. Junmi. uns ι —gg
⸗ 2 * F — — “
is ι— tin να—.
α Deut schland. — 213 Angeklagte gibt den Stich felbsthi, behanptet jedoch,er!sei Juerst
Münch em' 80. Wat Das Fingnzministerium hat, aipfest zonf Baum und einem, Kameraden desselben mißhandelt und zu
nde Verfügung zut Geschäftsvereinfachung im Forstperwaltungée- VBoden Seworfen worde. 1
ienste und Forftrechnungswesen getroffen nen: MDie Vertheidignng führte namentlich aus,“ der! Aungellagle sei
München, 80. Mai. Fürst Hohenlbhe ird. ic.chslen. Ai. Zhat pon Baun gereizt wordenf imd habe! sich im Gustand
Dienstag zur Theilnahme an den Bollparla dieri yer hopdlnugen gemterer Zetehn igsfähigkeit befunden. Das Letztere nahmen
ach Berlin begeben. ve, Herten Gesthwor nen auch an wotauf Hieserzu gire gahr
8* — ggot Maĩbnt Die ———— Fi Fitz Gefangniß Verurtheil wurde. ιι
München“schreiben, Fürst Hohenlohe gedenfe megtr⸗ HesNunsaus 9 —
er bayerischeti Wahlen dom Ministerium' zurischutreten, und — — dnem 4 æ J
Windhorst werde als sein Machfalger gengunt.n Io 7 3d 138 znteneuide Spabemedrvaar— hefiudet jrch unstreitig
e te n der 3 7er, ars Pagn pot mantih em Mesthen. gerade
ranshe Voisgeser — haͤhe ber saͤner Reualehrn ᷣen Eduril des hahnes? auf Dem Kirchthum ebaut
haris den Ausdruck des kaiserlichen Willenß mithetracht; imit 9 34 Bein dan, heft cu Stiame. rin amazweitann-Pfingsttag
dreuhen und Deutschland im Friedend gu leben daͤs cggute Eiivtr⸗ plotztich uber; Par 8 — diele Dauten, wel che
nehmen würde, aber am besten befestigt werden wenn man Frant, Frude im Bois de houlogne spazieren fuhren⸗Hut und —
reich wenigstens einen Theil von dem zukommäͤn ließ e, was es Na4 t 8 4 75 —
an ben Ferdonge don igosin eee ehne qu Lorn deorn „7. Mui. diJut einent · Kohlenbergwerke von
iͤnnen glaicbte“ wird von derKrzz.⸗ nach — n ge thshire) hat oine Explosion⸗ fieben Bergleute
—*2 a eluct Daß jeheh hn Nice hine ate ** das VLeben elvftt ; hrei andern sind erheblich vetletzt worden.
—B scein 3 re t aesree an amelagcher Vlat
Dhrschantich an Slanvard meimes hanle s eest eh, Finährüng der ¶ Blondeune Modernzur n waren ¶Manie
aien Ahtretung des· Ramischgesinuten. Theilss von Nordjchleswig. ——6 allecdie blendenden. Teiuts / der Newyorder
118.h Huian . . Damen sind das Respliat des Arsenikgenusses.n νιν
n e ran Fraͤnkreich — VV
e Paehe Fin rage 3 * ααν * J
Der iser i ro eri in ummer. bom 9 2να— —3——5 3 — J d 234 Jun
———————— een Waltawtehichatt, Haude und Vertehe. —*8
and maird mächfter Tage in den Tuilerien erwarteß Man berficherx 3
aß Se. Eminenznden in Ajatcio: abzuhaltonde u ünꝙ 17 — „Mai. Mit Beginn des nächsten Monats
Mienen ons nineß des hundernahrhn ahnn krilt ein die e für⸗dent Transport von Rindvieh in gan⸗
Bonerpartes beimobnen wirden Kardinal Bomrparte iste nach zn Dogznladungen vn den Station dertz.dayer. Staalssahn
sewisen Amgeichen zu schueßen, der — d se shen renas atet ee nerg, Guuzenhaufen Ans-
dassers für eine ebentuelle Papstwahl, vielleicht steht die Berufunt * Irre nach den Stationen der MagdeburgeLeip⸗
nuch mit Frankreichs Vrerhaͤlmmiß zum bebor“ chenden Concue iger —A Fun Station an der Saale und Magdeburg
n Besiehung via Hof e, urh
⏑—— — petan — d 9 M —VV— * Mal.gmjolgel einer von demm“kgl.
7 — — dt r eee e e en
i ie A 4 terlum gelangten Mittheilung wiro Herr niels in Amsterdam
a Swrrurgervtennge wnn nn
ι ν I Quartal 1868. εα νιν ährige, internationale JAusstellung“ vou Gegenständen gewerblicher
—Zweibrücken, 31.Mal Verhandbun gegen Jakob und hänuslicher⸗ Oelonsmie der Arbeiterklasse desuchen, billige? und
diefet 19. Jahre — eee ugetlagk! freundliche Aufuahme — und Alles sie JIulerefsirende desuchen
vegen ·ttimineller Koperverletzung.! Vertheidigfreg, Herr Rechts, onnen.“ Aug“ England, Vetgien, Frontreich vnd auch aus Nord⸗
andidat Erbeldinge no νι_ια 75 deutschlanden wird,rc wire es scheint, die Betheiligung einesehr
Am 20.. Dezember v. Is. verließ der Apgethagte nach“ 10, ege wetden-34.104.18 VVV ——
Uhr Abends mit mehreren Kameraden die — —5 Aus Ba deern 74. Mai.“ Die Direr tion der Großh. Ver—⸗
n Oberhochsladt. Schon in dieser Wirthschaft swares zum Dis⸗ ehrsanstalten wacht hkannt, daß vom L. Jnni.d. J an-auf
zute zwischen, verschiedenen Buxschen 2 an welchem der den Großb. —2*8 die Retourbislele file jünf Meilen eine
ngeklagte jedoch keinen Theil nahm. Auf de Straße wurde der Büttitkeit egr haben. e
disbut farigesetzt: und nsoltehier vin etwas tölpelhafter Bursche; der 37— gr srrun he 302 Ratt Bei⸗derheutenstaltgehabt en
don im Lamm'die Zielscheibe des Spottes dewesen, verhöhnt, Serlenziehluge det badischen 35fl.eLoose sind nachste hende Kummern
nißhandelt unnd zu Boden“ geworfen“ worden pi ; auch bei diesem caansgelommen, welcht an der planmäßig iamn 30. Jumrd. J.
borfalle war der Angeklagt nicht betheiligt; hiebel versetzte ein tattfindenden 94. Gewppinnziehung theitnehmen 1134217, 124 233
ewisser Gentzheimer ihm eine Ohrfeige und w rf ihn u Boden. — ———— TISοασ4,
der ledige Tagner Heiursch Baum stellte wegen — —— 34—ιοι BSälo paa7, 6777, 5808, 7452, 7885.0
»en Gentzheimer zur Rede, eb entstaud zwischan Beiden ein Wort- deeanlseruhe, 1. Juni.Bei — ——
bechsel, welcher schließlich in eine Rauferei auscrtete, bei der auch der Padischen J00. Thlie Loose wurden folgende KRummer mit Haupt
er Angellagte sich betheiligte. Am Schlusse derselben ging Der grejsen gezogen: Nr. 408167 mit Tbir. 40,000, Nr. 109858 mit
Angeklagte mit offenem Messer, auf Baum zij und versetzte ihm Thir 12 000 Reretg7147. mit Thlr. 6900, Nr. 37834 mit
hne ein Wokt zu reden,“ einen Such in ———— und 539186 mit je Thlr.“800.
pigen dessen Baum⸗Lebensgefährlich.o erkya kte, nach eineme Wiiemn, 1*Juͤni 45 der⸗ heitte stattgehabten Serienziehung
ner wonatlichen: Krankenlager'in der heutigen Sitzung jedoch er⸗ der 1864r Loose wurden folgende Serien »gejogen“ 407, 1451
heinen konnte. —H 9οt, 2275, 2306, B7ι νν ä9αund fielen beit der sofort
Nach dem Guͤtachten des kgl. Bezirksarzie von Landati feh dorgenommenen — die Huuptgewinne von'fl. 250, 090
u hoffen daß · Baum wollständig geheilt werde jedenfalla ober auß Sexie- 2 Ro 838; fl. 25, 000 auf Serie 2275 No 26;
vFrühfahr. 187 0 sor writ wieder · hergefteit werde daß er sie 1 dι ιι Iτ Nι α οοααι eιν
oieder als gänzlich arbeitsfähig angesehen werden onne. — DervI901 No. B2 e

* 41
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        *
Güterversteigerung
pten 8

Mitkwoth de —* n dan
sags 2 Uhr zu RASach im Hause des
Jacob Glaser, läßt Herr Peter Hauck,
Müller, zu Rohrbacher Mühle, nachbezeich⸗
nete Liegeuschaften ———
deriiae üffentlich izz Eigentham. hersteigeen
und zwar··

Wie ei St. Ingberter Banngzs:
gkaͤnNr. 47 27 aDe⸗ e
ngenstent i br Reh
— J0—
nNr. εα αν. αοα.
322. 1 Tagw. 1 Dec. Wiese
allda in 4 Beeten.

Das Ackerland ist im besten Zustande
und. die Gtücke meist frisch gedüngla
α Soru d be b ay et Netar 2

mlet 75 8 itu—
Preiskegeln
von Schnsthg ud dn Lein Innugblut schen
Garten Wozu hoflichst einlade ⸗·
Philipp Emrich.

Vom Fretag den * Jini ab,
—7 — 2 —20 —
il Bretsenan Zette bou⸗ ost.
bei E. Weidich zu St. Jucherv
Verzeichniß der Preise.
1. Preis 1 Pfeilerschrank,
B. nzu Jagdflinte,t danse 4S 733
8. Tazuduil großer Splegel mit Goldrahmen
Auinu Wanduhri mit Zugfeder,
5.,„ 2 Oelgemälde mit Goldrahmen,
o. 3neee u hh
Abschied F 48
8., —*8 Schlacht von Kö—
.fuled igegsetz 1866 vorstellend,
air Ziebharmonitge n ilt
O. Rahmenuhr jnit Messinggewicht,
1In snl Spiegel mit Broncer Rahmen,
4 Geldborsenn b
3 Surtel duit Veschlaͤge
14. *.1i Meerschaumpfeife,t Io,
5.paatx, Hosenträget, 153
— ——
pi Icherfiegiliag Kahchenntt⸗uen
8. . IStock
? de eines Looses (J4 Loos zus
ugeln) ist auf N Kreuzer festgesetzt.
Zu xrecht raͤhlteicher Betheiligung ladet hof⸗
tichst ein tt 375 J
J St Ingbert den 3 Junt 1839
ZWweiriqh
222 2 —
XB. Vie Präse sinde ig einem pesdudern
Locale zueiner wannze zu Jedermannz
Ausicht aufgesteilt, Die duatn loͤgnen
den ganze Tag über geworfen sonrden
Irucht· Brod Fleisch ze Preif⸗
der Stadi Zweibrücken v. 130Junͤ
Weizen .*7 kr., sorn 4 fl. 34 kr.
seeet fl. — kr., Gerste vier⸗
rcihigs 12u pet. 2P kr.
Sopresgiermdo fln WBo lrenn Dintce. — N
—
4 f.u24 fuuErbsent safle tre. Wicken
i fahia—Or. tartoffelin 4Blkr. Seu9l
A eia Stroh“. Leist QO irieron getrtueri⸗
Weißbrod: Riz Kilogut. I Gobri⸗nn stornbrode
3 KilogruubLe br. »dittvr O Kiwgrit Doito⸗
ditto I ilpgriles x. Gemijchtbrod V Mile
27 kr. 1 Paar Weck 9 Loih Sutr! Rind⸗
fleisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 14 kr.
—X
Shweingfleisch ABranech r Pfund. Wein
24 ir. Bier 7akr.per Liter, Butter 84 ir.
per Pfund.

—
Acktrland Nohrbacher Bannes:
— 4
Plan Rr. 947. 1Tagw. 20Sec
Acker und Wiese in der Hasselheck
au1 Ahnung neben Urbqu Iqgcobtnund
Balentin Würz, ———
storn besamt.
PlanRr 197 3. 1074.78 Dec. Acher
laͤngs dem St. Ingberter Banu, neben
Johaun Waguer, Wirth, mit Kartoffeln;
Planßer. 1085. 46 Dec. cAlcker, allda,
neben Valentin Weirich und Johann
PlanNr. 10809. 616 Deo ter daselbs
meben Nieolaris Theohald unde ? Jacob
Wahrhrit, Kleeftinck u — .
PlanNre öοO GOνDec. Acker
ebeudufelhst nebenn Johann Sch warz
von St. Ingbext und Nicolaus Würz,
Wib., mit Kartoffeln. p—
PlanRr. 1099. 99 Dee. Acker allda
neden Nicolausn Wurz⸗ Wiltiblinlud
Peter Haberer,ne Bürgernieisterlmit
Kornebesamted αι ι αα
PlanNro 4198. 10499. 871. Dee. Acker
am St. Hugbertet⸗cFlur LunAhnung
ueben: Weg⸗ Gehrüder Dörr und⸗ Pe⸗
ter Haberer, mit Martoffein.un
PlanNr. 1167. 1168. 354 Dec. Acker
vor der Viehtrift im St. Jügberter
Flur 1. uad αAhuunh, uebon, Va⸗
lentin Würz und Jakob Wagner, blau
—E
nPlanRrigasad uund IIäοα α— Dec.
Ackerin der Dreispizenneben; Georg
Rohe in der Hohl und Peter Wagnor,
mit Kartoffeln. 120 ÊolAuic ne
Plan Rr. 1140. 86 Decan. Ackerim
St. Ingberter Flur 1. und 2. Ahn⸗
ung, neben Johann Nicolmus Michceli
uud Johann Luck, mit Kartoffeln. 19.
PlanRix. 256.60. 1BVůαοM. 40
Deecg Acker in der KirtlexuVelh neben
eorg Weiland junior und Ricoblaus
Stupph, nit Hafer. ινν ν —— — ——
PlanNir⸗ 268. 35. Dec.: Ackers allda, 3G —
— — Jacob ꝓfälz Eilenbahnen.
Glaser, mik Korn. wid iι Fahrpl Iunio I860.) αu
PlanRr. 293. 45 Dec. Acker in der 5*.
obern Spitz neben Georg Rohe, Sttu⸗ rr n Shwartenagernt ν
ßemwärter, mit, Hafer. u ue eie Morgent. Mitiags. Abendz2
PlanRro 1157. 26 Dec.Ackorl ain Ai —A I ee Iiz
Spieser Weg im Loch neben Johl —J po dee ibe Snrdencüen
Jos. Gehring und »Geortz Michgeli, Abgang von Schwargenadter nach Zweibruceht
mit Korn n αR —BAVVVV —S —X
Pande en 156154 89 ogihe W cwechenah z An
Dec. Acker. unterm Spieser Weg,meben
Philipp Wagner und Johann Jacob, dione ven e ee en
mit Korn. 570 7 5 J 119 s — Ilio 2 A. 760 4 8ac3
PlanNer. 15682. 28 Deo.Acker mm Ahhehn ven Dopre ghe —*
eser y er eh veben Vhcheh —A————
Wagner; Bäcker, mitß Korn. n Abgang von Zweibrucken nach Schwarzenacker.n
PlanRir. 1579. 29 Dec. Acker alldaj o BaIOes b. Lx“ As 7Tue
neben Georg Zimmermauns: Wittwe anren RX N eie
und Georg Michaeli, mit Karroffelitt Ann pe ene der h Se Ingbert.
PlanRr. 1572. 1573.81 Dec. Adet r n * der 0 * t * wen
— Spieser Weg, neben Johann 61 dnt * e — be
Weis J W 4. .Ankunft in St. In— 4
igen —* — aui kart zan ode ——
jetn· 22 8* en Die mit *bezeichtnaien Zlige sind' Schnellzilge.
— — — —— ——— —— —
Redaction, Druck und Verlug pon FaX. Demte F in St, Inghbert.n buidun ilin elu ν

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        —A —
5. 28
88 523
A 33358
2 A *z5* — F * 38 —58 - F
* —— — 5*833 533
5858* 288* 57 3352 8— 28 —
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584 3 32* —5 —258 5528 —5 *
8338 87 355 *3 25538 25S 85 5633 *
—— 335 725 53 322 ——5 7 533 —528
5* — —27 5 * S 2 . 77 — 2 7 2 8. — 53 *
— * 53 — * 5 —8 2 * —* 8* — — . ——
*2 5 7 ——— 2 3 50 *853 —— *8— 35* 528 587
282 5 55 8 2 2X —— —
s28* 3 38 82 5 38 23525
* ——— 5. 5. —— 535 7 2 * 3 58
33832 5733 —3533 537 —— 53538
5355 — 338 S— 5 8 5 *5
32 —A— 53 8 3 —— 8 826 23 33 —— * 53 5*
3 53 — 3** * 88 57 — 5553 ———
— *5* *282. 3 5—** 5* 27 8 * 52 23 —*
533523* *2; 255 — 55* * 228 — 2 —
—
1235335 838 53 353 28 — — —
233 73 788* 28* — 3 533 2* —— 8*
77 3* *8 *5 335 —— 53583 — . 5555 —A 888
* — 2* —— 8 —5* 228 —— 33 2
————— * 557 5 38238 . 83 —5—5 — 2
557 J—
2383* 22*22 a 2353 F. 5 *5 53538 35 z*5 4
25 — ——— —38 —— ——— 55 ————
—5— ——— 5 335 —537 233 *
1382333 35*
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1 58* ——— 8
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3833333435 518
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5* 23 8 * 33 — 338 — 3355 38 533347
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        Sl. Ingberler Zcnzeiger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Donnerstags- und Sonntags

Lummer) erscheint wöchentlich v iermal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. ode
J 128 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

— s * TTT 7* J 4 « —

Pr. 86. J Samstag, den 8. Juni. 1869.
Dentschland.

München, 30. Mai. Zu den dieszjährigen größeren
ebungen wird die Artillerie brigradenweise das Lager auf dem
dechfelde beziehen, und je vier Wochen verbleiben; die 2. Artille—
riebtigade (2. und 4. Regiment) beginnt ihre Uebungen in den
letzten Tagen des Juni und beendigt dieselben am 25. Juli
hom 26. Juli bis 22. August wird die erste Brigade (1. und 3.
Artillerieregiment) auf dem Lechfelde concentrict sein. Jede
Brigade wird durch ihren Commandanten, die 1. durch General⸗
najor Herdegen, die 2. durch Generalmajor v. Steinsdorf
rommandirt.—

München, 2. Juni. Fürst Hohenlohe reist heute,
Herr von Schhör morgen zum Zollparlament in Berlin. Din
xkEirsteren vertritt während der Dauer der Abwesenheit Staatsrath
9. Daxenberger, den Letzteren der Culturminister v. Gresser.

München, 4. Juni. Gestern Abend ist das neapolitanische
Nönigspaar hier eingetroffen. ae dete

Dienstesnachrichten.

Die katholische Pfarrei Kirrweiler, Bezirksamts Landau, ist
dem Priester Johannes Köhr, Pfarrer in Dudenhofen, Bezirks⸗
amts Speyer, verliehen worden.

Karlsruhe, 2. Juni. Der „Karlsr. Ztg.“ zufolge
hat der Großherzog beschlossen, der in den Adressen der ultra—
montanen Partei gestellten Bitte um Auflösung der Ständever⸗
sammlung und Einberufung eines außerordentlichen Landtags keine
Jolge zu geben.

Hanau, 28. Mai. Dem „Schw. Merk'“ wird geschrieben
Schon seit längerer Zeit besteht ein sehr kameradschaftliches Ver—
hältniß zwischen unseren preußigen Offizieren und den bayrischen
im benachbarten Aschaffenburg. So sahen wir auch am letzten
Zonntag wieder eine größere Anzahl baherischer Offiziere hier in
hanau und Jedermann freute sich, daß die, welche sich vor
aum 3 Jahren so erbittert gegenüber gestanden hatten, jetzt so
reundschaftlich Arm in Arm im ausgeprägten Bewußtsein ihrer
Zusammengehörigkeit als deutsche Offiziere durch die Straßen
zogen. Bis spät in die Nacht hinein blieb man zusammen und
manch patriotisches Wort wurde gewechselt. Was den Schreiber
dieser Zeilen als Augen- und Ohrenzeugen, am meisten freute, war
die Erbitterung, mit welcher die baherischen Offiziere, noch unter
dem Eindrucke der letzten Wahlen, von ihren Ultramontanen, der
ogenannten Patrioten-Partei, sprachen. In der ganzen bayer⸗
schen Armee herrscht nach ihren Mittheilungen die größte Abneigung
zegen die schwarze Gesellschaft, und es wurde lebhaft“ bedauert
daß dieselbe immer noch einen starken Anhang unter der Landbe
yöͤllerung einzelner Provinzen besitze. 75 J

Berlhin, 2. Juni. Die „Provinzial⸗Corresp.“ führt unter
den dem Zollparlament zu machenden Vorlagen auf: Zolltarif,
Besteuerung des Zuckers, Zollordnung, Handelsverträge mit der
Schweiz und mit Japan. Falls Graf Bismarck verhindert sein
ollte, wird die Eroffnung durch Herrrn Delbrück erfolgen. —
Der Reichstag wird wahrscheinlich aoch im VLauf dieser Woche
geschlossen werden. In seiner heuͤtigen Sitzung wurde der Antrag
von Wiggers, die Gleichberechtigung der Confessionen in bürgerlicher
und staalsbürgerlicher Beziehung betreffend, angenommen. Der
Bundescommiffär erklärt, der Ausschuß des Bundesraths habe
inen mit dem Antrage im Wesentlichen übereinstimmenden Bericht
erstattet. In der zvriten Berathung des Gesetzentwurfes, die Be—
ichtigung des Staͤntshaltsetats des norddeutschen Bundes für
1868 guf :22,483 4381 Thir. feststellt und Rechnungsbelegung
vorbehalten wird, genehmigt. Ebenso wird ein Antrag Hacks
den Bundeskanzler aufzufordern, geeignete Schritte zur Herbei—
ührung des Abschlusses von Jurisdichonsverträgen mit den süd—
deutschen Staaten zu thun, angenommen. —3*

Berlimn« 3. Juni. Heule fand die Eröffnung des Zollpar⸗

amentes statt. Der Alterspräsident v. Frankenberg begruͤßte die

üddeuischen Abgeordneten und ließ die Mitglieder in Abtheilungen
»erloosen. Bis jetzt sind 231 Abgeordnete angemeldet. Ein
-„chreiben des Bundeskanzlers zeigt den Mitgliedern des Zollpar⸗
amentes an, daß ihnen Portofreiheit gewährt sei. Morgen
Zräsidentenwahl. (In der Abends vorher gehaltenen Sitzung des
zollbundesrathes kam eine Mittheilung Bayerns über den Malz⸗
mischlag vor; unter den Präsidialvorlagen befindet sich eine über
die Zollereditfrist und eine über die weitere Ausbildung der Stati⸗
tik des Zollvereins..

Der Reichstag nahm heute ohne Debate in erster und zweiter
Lesung den Militär⸗Freizügigkeilsvertrag mit Baden an. Bennigsen
begrüßte denselben als der nationaben Gesinnung Badens, die sich
auch in der Zuschrift des Großherzoges an seinen Minister anläß—
lich der Offenburger Adrefsse kundgethan habe. Bennigsen hofft,
daß das entschlofsene Vorgehen Badens dazu dienen werde, auch
in den übrigen Südstaaten die nationalen Elemente zu stärken.

Hessein? Zu der auf den 31. d. M. in Worms einberu⸗
enen Versammlung deutscher Protestanten sind am 30. v. M.
zereits zahlreiche Gäste eingetroffen, darunter Blumschli, Schenkel,
dolzendorf, Lisko, ferner Zittel und Schellenberg aus Heidelberg,
Manchot aus Bremen, Fresenius aus Wiesbaden, Thudichum und
Ohly aus Darmstadt und andere. Die Straßen und Häuser von
Worms sind mit Fahnen geschmückt, vorherrschend mit den hessischen
und den norddeutschen Bundesfarben.“ Eine am 80. v. M. nach⸗
mittags im Casino abgehaltene Vorversammlung beschloß mehrfache
Aenderungen des Programms. Die für denselben Abend beabsich—
igte Beleuchtung des Lutherdenkmals unterblieb, ebense am Mor⸗
jen des 31. v. M. der Festzug nach dem Denkmal, beides besonders aus
ttücksicht für die das Denkmal umgebenden Anlagen. An fftelle
dessen fand am 30. v. M. eine Beleuchtung der Dreifaltigkeitskirche,
ind am 31. v. M. um 10 Uhr vormittags ein Festzug nach der⸗
elbigen Kirche vom Casino aus statt. — Der Wortlaut der Er—
lärung, welche dieser Protestantenversammlung vorliegt, ist fol⸗
Jender: 1) Wir, die heute in Worms versammelten Protestanten,
ühlen uns in unserm Gewissen gedrungen, bei voller Anerkenung
der Gewissensrechte unster katholischen Mitchristen, mit denen wir
in Frieden leben wollen, aber auch in allem Bewußtsein der reli—
Jiösen, moralischen, politischen nnd socialen Segnungen der Refor⸗
nation, der wir uns erfreuen, gegen die in dem sogenannten
wpostolischen Schreiben vom 18. September 1868 an uns gerichtete
Zumuthung, in die Gemeinschaft der römisch-katholischen Kirche zu—
rückzukehren, öffentlich und feierlich Verwahrung einzuülegen; 2)
mmer gern bereit, auf den Grundlagen des reinen Evangeliums
mit unsern katholischen Mitchristen uns zu vereinigen, protestiren
vir heute noch eben so entschieden, wie vor 350 Jahren Luther
in Worms und unsere Väter in Speyer, gegen jede hierarchische
and zristerliche Bevormundung, gegen allen Geisteszwang und
Gewissensdruck, insonderheit gegen die, in der päpstlichen Encyclica
vom 8. Dezember 1864 und in dem damit verhundenen Syllabus
zusgesprochenen staatsverderblichen und culturwidrigen Grundsätze;
) unseren katholischen Mitbürgern und Mitchristen reichen wir,
zier am Fuße des Lutherdenkmals, auf den uns mit ihnen gemein⸗
samen Grundlagen des christlichen Geistes, der deutschen Gesinnung
und der modernen Cultur die Bruderhand. Wir erwarten dagegen
don ihnen, daß sie zum Schutze unserer gegenwäcrtig bedrohten
zöchsten nationalen und geistigen Güter sich uns anschließen merden,
im Kampfe gegen den nus mit ihnen gemeinsamen Feind des reli—

zJiösen Friedens, der nationalen Einigung und der freien Cultur—
entwickelung; 4) als Hauptsache' der religiösen Spaltung, die wir
beklagen, erklären wir die hierarchischen Irrthümer,“ iusbesondere
den Geist und das Wirken des Jesuitenordens, der den Protestan-
ismus auf Leben und Tod bekämpft, jede geistige Freiheit unter—
rlickt, die moderne Cultur verfälscht und gegenwärtig die römisch-
latholische Kirche beherrscht; nur durch entschiedene Zurückweisung
er seit dem Jahre 1815 erneuerten und fortwährend gesteigerten
ierarchischen Anmaßungen, nur durch Rückkehr zum reinen Evan—
selium und Anerkennung der Errungenschaften der Cultur kann die
        <pb n="334" />
        getrennte Cristenheit den Frieden wiedergewinnen und Wohlsahrt
dauernd sichern; 5) endlich erklären wir alle auf Begründung einer
hierarchischen Machtstellung der.Geistlichkeit und aus schließliche
Dogmenherrschaft gerichteten Bestrebungen in der protestantischen
Kirche-für, eine Denlnd d nen Geistes und für
Brücken nach Ront, — Ueberzeugt, daß die Lauheit und Gleichgil⸗
tigkeit vieler Proͤtestanten der irchlichen Reackionspartei eine
Hauptstütze gewührt, und auch in dem mächtigsten deutschen Staat
zin Haupthinderniß nationaler und kirchlicher Erneuerung bildet,
richten wir an unsere sämmtlichen Glauben sgenossen den Mahnruf
zur Wachsammkeit, zur Sammlung und zu kräftiger Abwehr aller
die Geistes- und Gewissensfreiheit gefährdend en Tendenzen.

Wien, 31. Mai. Der „A. Z.“ schreibt ihr offiziöser

Berichterstatter: Zum erstenmal, seitdem das Vereins- und Ver⸗
sammlungsrecht besteht, hat gestern in Wien eine Volksversamm⸗
iung unter freiem Himmel stattgefunden. Ob der anwesenden
Arbeiter mit Einschluß der Frauen und Kinder 10,000, oder nach
anderen Schätzungen 20,000 Köpfe gewesen, bin ich nicht zu ent⸗
scheiden im Siaude; ich habe nur eine in dem Garten eines
Gasthauses vor der Linie zusammengedrängte Menschenmenge gefun⸗
den, und auf der Rednerbühne unangefochten die rolhhe Fahne der
Sozialdemokraten wehen sehen. Unter dem Vorsitz des Arbeiters
Hartung wurde fast ohne alle Debatte — denn wo eine Debatte
fich entspann, wurde sie, vieleicht nicht unbeeinflußt durch die bren⸗
—V
heftig, daß der anwesende Polizeicomissär wiederholt mit der Aufloö—
sung der Versammlumg drohte — Resolution auf Resolution an⸗
genommen: volle Koalitionsfreiheit selbstverständlich, allgemeines
Wahlrecht, unbeschünkteste Vereinss und Preßfreiheit, unbedingter
Frieden, das alles untermischt mit Mahnungen, dem Miuisterium
nicht zu viel Vertrauen zu schenken, und mit Versicherung, daß
die Arbeiter den gesetzlichen Boden nicht verlassen würden, falls
man ihnen nicht etwa Hohn oder Gleichgiltigkeit entgegensetze; und
nachdem ein telegraphischer „brüderlicher Glückwunsch“ zu dei er⸗
jochtenen Sieg an die sozialdemokratischen Wähler in Paris, unter⸗
zeichnet von „La réunion des démocrates socialistes à Beollevue“

(zur schönen Aussicht“ heißt das Bierhaus, in welchem gestern

Weltgeschichte gemacht wurde), „prés Vienne,“ abgesendet war,
zing die Versammlung, kurz vorher noch durch einen dramatisch an⸗
gelegten Gruß der im Landesgericht ihre Srafe abbüßender
Brüder“ erfreut, auseinander.“ —ä

Wien, 31. Mai. Die ojficiöse „Oesterreichische Corre⸗
spondenz“ berichtet in ausführlicher Weise über das Altentat anf
den Grafen Crenneville und sagt, dasselbe sei weniger den Motiven
persönlicher Rache, als politischen Motiven zuzuschreiben. Die
italienische Revolutionspartei, welcher eine Annährung zwischen
Oesterreich und Italien hochst unwillkommen sei, habe durch das
Attentat bezwecken wollen, Italien gegenüber Oesterreich zu coinpro⸗
mittiren; allein das Auftreten derartiger Elemente sei nur geeignet, die
Hemeianschaft der Interessen zweier von Natur aus aneinander
gewiesener Staaten, wie Oesterreich und Italien, noch folidarischer
zu gestalten.

Frankreich.

Paris, 1. Jnni. Im „Gaulois“ liest man nachstehende
unwahrscheinliche Geschichte: „Der Herzog v. Sesto ist schleunig
nach Madrid abgereisst. Man sagt, er sei beauftragt mit einer
Mission Issabelens für den Marschall Serrano. Diese Mission
welche der Exkönigin von dem Kuiser angerathen sein soll, hätte
den Zweck, dem Präsidenten der ausübenden Gewalt in Spanier
Vorschläge betreffs Wiedereinsetzung der Bourbonen zu machen
Wir zweifeln nicht, daß der Marschall Hrn. v. Sesto den klaren
Satz wiederholen werde, welchen Prim vor den Cortes ausgespro—
chen: Niemals, Niemals!“
Italien.
Aus Livorno wird gemeldet, daß man der beiden Ver—
brecher habhaft sei, welche das Attentat gegen Crenneville verübt
und daß dieselben ihrer That gestandig sind. Der eine soll ein
Römer, der andere ein Livornese sei, der aber lange Zeit in Ver—
obannung lebte.

Die amtliche Zeitung in Rom veröffendlicht den mit dem
L. d. inkraftretenden Postvertrag mit dem norddeutschen Bunde.

Spanien.

Madrid, 2. Juni. Die heutige Sitzung der Cortes war
der Unterzeichuung der Verfassung durch alle Abgeordneten, dit
republikanischen eingeschlossen, gewidmet.

—— — — — — — — —— —

Schwurgerichtsfitzungen.

II. Quartal 1860. 9—
3Zwerbrüsckhen, den 1. Juni. Aunklagesache gegen Johann
Georg Kegel, 21 Jahre alt, Ackerer in Westheim, wegen crim
neller Körperverketzung: Verlheidiger Herr Anwall Rofenberger.
In Westheim wurde am 18 und 19. Detober vorigen Is. das
Kirchweihfest gefeiern; am letzteren Tage kum es zwischen Andreae
Münch, Christoph Theis und mehreren anderen Burschen von
Niederlustadt einerseits und dem Angeklagten und verschiedenen
Burschen von Westheim in der Wirtschaft zum Ochsen zu einer
Rauferei, bei welcher Münch von dei Angeklagten einen Suich
in den Rücken erhielt, welcher zwischen dem linken Schulterplait⸗
und der Wirbelsäule in die Brusthöhle eindrang, ein Blutgesäß
derletzte und eine Arbeitsunfähigkeit und Krankheit des Münch
von 100 Tagen zur Folge haite. Der Angeklagte, welcher sich
freiwillig als Thäter stellle, gibt zu, dem Munch die erwähnte
Berletzung beigebracht zu haben, behaudtet aber, er sei von ihm

angepackt, zu Boden geworfen und mit einem offenen Messer be—
droht worden; er sei dem nach ihm geführten Streiche ausgewichen
und habe im Vorbeigehen dem Münch in den Rücken gestochen.
Durch die Aussagen der vernommenen Zeugen ist constatirt, daß
Münch verschiedene Personen, unter Anderem auch den Adjuncten,
velcher Ruhe stiften wollte, mit dem Messer bedrohte. Eine
Zeugin, will gesehen haben, wie der Angeklagte dem Münch den
Stich versetzte und zwar mit solcher Gewalt, daß er das Messer
nur mit Mühe aus der Wunde herausziehen konnte.
Die Vertheidigung machte geltend, der Angeklagte sei von
Münch zu Boden geworfen uͤnd mit einem Messfer bedroht worden,
er habe nur, um sich vor dem Angriffe des Münch zu schützen,
diesem den Stich versetzt, könne also nicht für dessen Folgen ver—
antwortlich gemacht werden, da er in Nothwehr gehandelt habe;
höchstens könue angenommen werden, daß er die Grenzen der
Selbstvertheidigung überschrilten habe; jedenfalls aber sei er durch
die vorausgegaugene Mißhandlung von Münch gereizt worden
uimd habe sich in Folge von Trunkenheit im Zustande geminderter
Zurechnungsfähigkeit befunden,

Die Herren Geschworenen erklärten den Angeklagien der ihm
zur Last gelegten That für schuldig, unter Annahme der Milder—⸗
ungsgründe des Excesses der Nothwehr, des Reizes und der ge⸗
inderten Zurechnungsfähigkeit, worauf derselbe vom Gerichtshofe
u einer Gefängnißestra fe von 13 Monaten herurtheilt wurde,
VRermischtes.
7 Wiener Blätter schreiben: Das wunderbare Pfeifenrohr,
das einem Arader Bürger Namens Sigmund Schwarz gehoͤrt
und nach einjährigem Gebrauche Blätter getrieben haben soll, hat,
als die „Arader Z.“ dies botanische Märchen zuerst verkündete
einige Heiterkeit erregt. Nun aber hält die Arader Ztg.“ ihre
Mittheilung in vollem Ernste aufrecht und erzählt, man habe das
wvunder bare Pfeifenrohr an die Pester Akademie gesendei. Auch
oͤringt sie ein Zeugniß des Drechslermeisters Weil, bon welchen
das Rohr — ohne Blätter — gekauft wurde und der Meister
erklärt, es sei imJuni vorigen Jahres gebohrt und hergerichtet
worden und er selber finde es sonderbar, daß das Holz jetzt ziem⸗
lich große Blätter treibe. Wir sind gespannt, was die pester
Akademie an dem Pfeifenrohrwunder Authentisches entdecken wird.
Wenn seine wunderbare Eigenschaft, an welcher wir noch immer
descheidene Zweifel he gen, sich bewahrheitet, so kann der glücklich
Figenthümer sich bei fleißigem Rauchen nach und nach eine kleine
Waldanlage herausrauchen.
fWisen. Eiuen entsetzlichen Fall berichtet die Vorstadtzei⸗
tung.“ Eine Taglöhnerin aus Inzernsdorf, die seit dem Tode
ihres Mannes in der bittersten Noth lebte, hat ihre beiden Kinder
von 6 und 8 Jahren erwürgt und sich dann selbst erhängt.
F Aus Sibirien berichten heimkehrende Polen nachsolgen⸗
des erschütternde Drama: Graf Erasmus W., einer der nach
dem Goubernement Irkutsk deportirlen Polen, hatte beim Platz⸗
comman danten des Orts als Schreiber Aufnahme gefuuden. Noch
war er jedoch kaum 24 Stunden im Hause, als er in der Frau
des Commandanten — seine Schwester entdeckte. Dieselbe war
im polnischen Aufstande des Jahres 1830 von einem Kosaken⸗
hetman gemaltsam entführt worden, ihre Familie war ins Aus⸗
and geflüchtet, und sie hat te es vorgezogen, lieber in diesem
iußerst en Winkel Sibiriens in Verschollenheit zu gerathen, als
ihrer Famitie von der schmachvollen Existenz Nachricht zu geben.
War schon die Erkennungsscene zwischen den Geschwistern herzer⸗
chütternd, so sollte dieselbe einen noch viel schmerzoollern Abschuuß
finden. Kaum hatte nämlich der Russe erfahren, wer sein Schrei⸗
ber sei, als er denselben auch schon als „Buntowschtischik“, d. h.
Aufwiegler, in Ketten legen uͤnd zur Zwangsarbeit abführen ließ.
Die arme schwer geprüfte Frau starb bald darauf an gebrochenem
Herzen — oder erliitenen Mißhandlungen. Graf W. aber erlag
den über ihn perhängten Qualen.
        <pb n="335" />
        p(Schiffsunglück) Durch den Dampfer „George
zymann“ gelaugle am Samstag nach West Hartlepool die Nach
jcht von dem totalen Untergange einer großen norddeutschen Briga,
ngefähr 125 Meilen von der schottischen Küste. Der George
ihmann“ sah ein Schiff mit preußischer Farbe in großer Gefahr
ind suchte Hilfe zu bringen.“ Das wegen des heftigen Sturmes
zit Mühe herabgelafsene Lifeboot näherte sich dem Schiffe und
lte dasselbe fast erreicht, als es vor den Augen der Bemannung
ts Lifeboat mit allen Händen an Bord,“ wie deutlich gesehen
verden konnte, unterging. So weit dies die Entfernung erlaubte,
pill man den Namen Ostreus an dem unglücklichen Schiffe
gelesen haben. ie

Im Monat April landeten in Newyork 27,543 Einwan⸗
zerer, darunter 11,228 Deutsche. Vom 1. Januar dis 30. April
J.landeten im Ganzen in Newyork 51,832 Einwanderer,
inter denen sich 22,7 40 Deutsche befanden gegen 41, 181 Einwau⸗
rer mit 17,919 Deutschen in demselben Zeitraume des vorigen
Jahres.
zuß Zur VerhinderungdesBlaumontagmachens
vird in einer Offenbacher Fabrik der Wochenlohn nicht, wie
onst üblich an den Samstagen, sondern an den Montagen aus—
ezuhlt. Wer an dem Montag nicht kommt, erhält seinen Lohn
ast an dem Montag darauf. Diese Einrichtung hat den Vorzug,
zaß die Arbeiter nothgedrungen im Laufe der Woche sparen müs⸗
en, wenn sie für den kommenden Sonntag etwas zu Luxusaus⸗
zaben erübrigen wollen. Dieser Modus soll sich insbesondere
ei verheiratheten Arbeitern bewährt haben. Gar mancher Ar⸗
reiter war selbst überrascht darüber, daß er am Ende der Woche
och einen kleinen Ueberschuß in seiner Kasse hatte, während er
hon am Mittwoch, vielleicht gar am Dienstag in einen geleerten
jeldbeutel zu blicken gewohnt war. n

inter: Prasidentschaft des Rechtsanwalts und Guisbesitzers E. Lau
in Berlin und unter Direction der Herren Herrm. Hübner, Dr.
Fühling und Rentier O. Jochmuß eine Norddeulsche Grund—
Lredit⸗ Bank (Hypotheken⸗Versicherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft) gebildet
und ihre Geschäfte bereits eröffnet. Zweck derfelben ist?“ Die
orleichterung der Befriedigung des Grund-Credit⸗Bedürfnisses durch
Zersicherung hypothekarischer Forderungen gegen seste Prämien,
owie durch Heranziehung von Kapitalien für den Grundceredit
und Vermittelung hypothekarischer Darlehen. Das Grundkapital
sst auf eine halbe Million Thaler festgesetzt; 40 Procent desselben
nußten vor der Geschäftseröffnung einbezahlt sein. Die Actien
jon je 200 Thlr. lauten auf den Inhaber.

Im Jahre 1867/68 wurden 2803 Miitglieder der allgemeinen
Feuer⸗Versicherungs⸗Anstalt durch 1210 Brandfälle beschädigt. Es
rgibt sich daher gegenüber dem Vorjahre eine Minderung von 56
Brandfällen. Dieselbe würde sich übrigens ohne die Zunahme der
BZrandunglücke durch Blitz, welche sich gegen das Vorjuhr um 45
Fülle mehrten, noch günstiger stellen. Die eigentline Veranlassung
»es Brandes ist bei 652 Fällen unbekannt geblieben; 144 Brände
sind durch Blitz, 65 durch fehlerhafte Bauart und Schadhaftigkeit
der Kamine, 117 durch Fhhrlässigkeit und 7 durch Selbstentzünd—⸗
ung herbeigeführt worden. In 225 Fällen — gegen das Vor—
jahr um 30 weniger — ist die Braudstiftung theils erwiesen,
theils wahrscheinlich gemacht.

In den Kreisen der Chemiker und Industriellen macht eine
Erfindung viel von sich reden, wodurch es gelungen sein soll, das
Barancin, das bisher aus der Krappwurzel gewonnen wurde,
iunmehr wie die Anilinfarben aus Steiukohlentheer herzustellen.
Hleichzeitig wird von Stuttgart aus das „Maron“ in den Handel
gebracht, ein entschieden reiner, brauner Farbstoff.
Gaumwollenbau in Marocco.) Einem spaunischen Journale
zufolge, hat eine Manchester Firma den Kaiser von Marocco um
leberweisung eines großen Landstriches in der Umgegend von
Fez angegangen, um darauf Baumwolle anbauen zu lassen.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
Berlhin, 29. Mai. Mit dem Size in Berlin hat sich.
5. —

Güterversteigerung
zu Rohrbach.

Miliwoch den 9. Juni 1869,. Nachmit⸗

ags 2 Uhr zu Rohrbach im Hause des

gacob Glaser, läßt Herr Peter Hauckh

Müller, zu Rohrbacher Mühle, nachbezeich⸗

jete Liegenschaften auf langjährige Zahl—

ermige öffentlich in Eigentham versteigern
ind zwur :!;

Ackerlaud Rohrbacher Bannes:
PlanRr. 947. 1 Tagw. 20 Dec.
Acker und Wiese in der Hasselheck
1 Ahnung neben Urban Jacob und
Balentin Würz, das Ackerland mit
storn besamt.

PlanNr. 1073. 1074. 78 Dec. Acker
ängs dem St. Ingberter Bann, neben
Johann Wagner, Wirth, mit Kartoffeln.
PlanNr. 1085. 46 Dec. Acker allda,
ieben Valentin Weirich und Johann
Fiack, Schreiner, mit Gerste u. Klee.
ZlanRr. 1089. 61 Dec. Acker daselbst,
geben Nicolaus Theobgld und Jacob
Wahrheit, Kleestück,

PlanNr. 1096. 1097. 60 Dec. Acker
bendaselbst neben Johann Schwarz
von St. Ingbert und Nicolaus Würz,
Wtb., mit Kartoffeln.
PlanNr. 1099. 99 Dec. Acker allda
neben Nicolaus Würz Wittib und
Peler Haberer, Bürgermeister, mit
dorn besamt.

PlanNr. 1198. 1199. 87 Dec. Acker
im St. Ingberter Flur 1 Ahnung
neben Weg, Gebrüder Dörr und Pe—
jer Haberer, mit Kartoffeln.

PlanNrx. 1167. 1168. 54 Dec. Ader
vor der Viehtrift im St. Ingberter
Flur 1. und 2. Ahnung, neben Ba⸗
entin Würz und Jakob Wagner, blau
cleestück.

PlanNer. 1129 und 1159. 84 Dec.
Acker in der Dreispitß veben Geore

Rohe in der Hohl und Peter Wagner,
nit Kartoffeln. A
PlanNr. 1140. 36 Dec. Acker im
—AI
ing, neben Johann Nicolaus Michaeli
uind Johann Luck, mit Kartioffeln.
PlanNr. 256. 260. 1 Tagw. 40
Dec. Acker in der Kirkler Dell, neben
Beorg Weiland junior und Nicolaus
Stuppyh, mit Hafer.
PlanNr. 268. 35 Der. Acker allda,
ieben Franz Schindler und Jacob
Hlaser, mik Korn.
PlanNr. 293. 45 Dee. Acker in der
»bern Spitz neben Georg Rohe, Stra⸗
zeuwärter, mit Hafer.

PlanNr. 1157. 26 Dec. Acker am
Zpieser Weg im Loch neben Joh.
Jos. Gehring und Georg Miichaeli,
nit Korn.

blanKr, 1559. 1560. 1561. 89
Dec. Acker unterm Spieser Weg, neben
Philipp Wagner und Johann Jacob,
nit Korn.

PlanNr. 1563. 28 Dec. Acker am
Spieser Weg im Loch, neben Philippt
Wagner, Bäcker, mit Korn.

planNr. 1570. 29 Dec. Acker allda,
aeben Georg Zimmermanns Wittwe
und Georg Michaeli, mit Karioffeln.
PlanNr. 1572. 1573. 81 Dec. Acker
interm Spieser Weg, neben Johann
Weis und Johann Wagner, mit Kar⸗
offeln.

d —36 J
Preiskegeln
von Samstag ab in dem Jungblut'schen
Garten wozu höflichst einladet
Ohbilivp Emrich.
— — — — ——
Ein an der Kaiserstraße gelegenes neu
erbautes, zweistöckiges Wohnhaus mit
Stall, Hofraum und, daran stoßendem
Ackerland, das Ganze “2 Morgen groß, ist
Umzugs halber, auf mehrjährige Zahlungster—
mine zu verkaufen.
Conrad Voit.
Gute —
Ohmbacher Schleifsteine
ind zu haben bei
Krick.

Im hiefigen Polizeigerichtsgeföngnisse
lostet das Kleinmachen eines Klafter Holzes
ĩ o
3 1 st. 30 kr. c—
Das Holz muß in das Gefängniß geliefert

und von da wieder abgehott werden.
doda- &amp; delterswasser,
zap: Flaschen 7 kr.,
albe, Sin Er.,
empfiehlt
EHI. Scherpf.
Wiesen St. Ingberter Bannes
PlanNr. 4657. 37 Dec. Wiese am
Langenstein bei der Rohrbacher Mühle.
PlanKr. 4659. 48 Dec. Wiese daselbst.
PlanRr. 4660. 4661. 46632.
166292. 1 Tagw. 1 Dee. Wiese
allda in 4 Beeten.

Das Ackerland ist im besten Zustande

und die Stücke meist frisch gedüngt.
Sorn kal. bavyer Notaor.

Schnappbach.
Sonntag den G. Inni
Harmonié
durch die Altenwalder Bergkapelle
ei

A. Viscgol.
        <pb n="336" />
        Großes Preiskegeln
bestehend in 27 geschmackvoll ausgewählten
Preisen und JL Ehrenpreise.

Von Samstag (hrute) 5. Juni ab in der
Heusser'ben Gartenwirthschaft
wozu höflichst einladet 7.

Ausverkauf von Eisenwaaren.

.uUm gänzlich damit zu räumen, vrkaufe vo nich e heute an alle noch vorräthigen Eisen
paaren zum Fabrilpreise als: Säulenöfen, Saaröfen, Kessel, Häfen, Pfannen
Kuchenpfannen, Waffeleisen ꝛe Jeeee

Dann lachirte und überzingnte Kochhäfen, Gasserolen, Schöpf- und
Schaumlöffel, Fettlöffel, Eßlöffel und Gabeln, verschiedene Sorten Pferd⸗
strichel und Kuhstrichel, Hängschlösser, Schrankschlösser Kaffee.
mühlen ꝛ2e. ꝛe. re. Schaufeln und Schippen in allen ñA.
8 St. Ingbert den 22. Mai 1869.
J eter JOoOs. WoOII.

zunächst der Kohlenhalde.

.

e . ..
Nürnberger 3
Ochsenmaulsalat

stets vorräthig bei
H. Scherpf.

*
23 *34
— — —ñ — —— — — — — — — —
. T ? —

— —
In Deutschland erscheinen
„SFoca. 28300
Zeitungen und Fachzeitschriften,
welche Annoncen gegen Gebühren aufnehmen.

Alserneueste Glücks-Offerte.
Has Spiel der Frei burger Stauts-
Primien-Ohligationen ist von der
Ix GNigl. Bavyerischen Regierung

cgestattet.

J 6*
Gottes degen beiCohn
GrOSSATIiSC wiederum mit
Gewimmen bedentend ver—
nehrte Capitalien-Ver—
IBDOSUBng VoOn ii hber 8/ MiI-
Iĩ ne .. —
Die Verloosung garantirt und voll-
zieht die Staats -Regierung.
——
Nur 4 TIO.

Soeben verließ die Presse mein nach den neuesten und zuverlässigsten
Quellen bearbeiteter
»3
—ZeitungsCatalog—
— nebst Inserations⸗Tarif, — E——
5 M aaa 3. Auflage ccc
mit möglichst genauer Angabe der Auflagen, Erscheisungsweise ꝛc.

Seit Bestehen meines Instituts ist es mein fortgesetztes Streben, durch mög⸗
lichst correcte Zusammenstellung des Materials die geehrten Juteresseuten über de
jeweiligen Verhältnisse der Presse stets nu fait zu halten.

Der Catalog, welcher außer sämmtlichen deutschen Zeitungen auch die wichtigsten
ausländischen Zeitungen, Fachzeitschriften und Kalender enthält, wird franco gegen franco
nach allen Gegenden hin gratis versandt. DJ

OMIF NX ——— 33 *
officieller Zeitungs-⸗Agent (spec. f. Annoncen),
St. Calloen. Berfin. München.

kostet ein vorn Stauatèé garantirtés

wirlcliehes Origiunles Stauts-

LOos, (nicht von den verbotenen Pro-

messen) aus meinem Debit und werden

diese wirlliehenmn Originnb-

Stants-Loose gegen franlirte

Einsendung des Hetrages oder gegen
PoOStvorSChnSS —et nach den
entserntesten Gegenden von mir
rersandt. 8 *
Ns werdem, mur Gewinne ge⸗-
XX

Die Haupt-Gewinne betragen:
250. 0000, 150. O00, 100. 00 0,
S50., O00, 30, 000. 24 25. 000,2
à 20,000, 2 4 15000, à 12.500.
44 10. 000, 3 à 6000. 12 à 5000,
23 4 3750, 105 4 2500, 5 1200
158 à 1000, 14 à 730, 271 à 500
355, à 250 21145 150, 125, 117,
100, 75, 55, 830. 22

Gewinngelder, und anmitliche
Ziehungslistèenm sende meinen Inte-
ressenten nach Entscheidung prompt
und versehwiegen.

Dureh meine von besonderem
Glücek begünstigten Loose habe
meinen Interessenten bereits allein in
Becand die allerhöehsten
HAn uhtiresfser v. 200, 000. 225, 000,
I187500. 152500, I50000. 130000
mehrmals 125, 000, mehrmals 100, 000,
kürzlich schon wieder das
grosse Loos von 127. 000 und
Jürigst arn 13. Mai schon wie-
lder zwei der grössten Iaupt-
senne in Münmehen aus beινt
e Bestellung auf meine
Ae Original-Stants-Loose kann
GRX man der Bequemlichkeit halber auch
I ohne Briesf, einfach auf eine
Terxc jetz ühliche Posttkarte
qe machen. Pieses“ ist glaichzeitig
er hedeutenel bilIliger als
POSIVOorSChSS.

Laz. dams. Oohnin Hamburg.
Bank- und. Wochselgeschaft.
IESIch mache besonders darauf auf-
merksam, dass nach obiger grossen Capitab-
Verlossung ein langer Zwischenraum vor
RNeginn ciner nesen eintrtt, daher ersuche
lie sich Intörexsirenden mir ihre Auftrüge

—DDOO——

Malstatter Portland Cement.
Als Depositair der Cementfabrik der Herren ç. 8. Zödling
&amp; Dietzsch in Malstatt empfehle ich deren Fabrikat zum bil—
ligsten Fabrikpreis. Die Qualität des Cementes hat sich be—
vielen damit ausgeführten größeren Bauten, Schächten, Gafo—
metern, Reservoir, Wasserleitungen ꝛc. als vorzüglich bewährt
St. Johann u. Saarbrücken im Mai 18869.
J. A. Hayer.

Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 1. Juni.
Weizen 5 fl. 29 kr. Korn 4 fl. 25 kr.

Spelzkern — fl. — kr. Spelz 8 fl.
59 kr. Gerste 5fl. 3 kr. Hafer 4 fl.
24 kr. Erbsen — fl. — kr. Linsen — fl.
— kx. per Zentneer.
Brodpreisez 6 Pfd. Kornbrod 20 kr.
3 Pfd. Gemischtbrod 11 kr. und 2 Pfd.
Weißbrod. 13. Ir. r

4 fl. 2Ikr., Erbsen 4 fl. — kr., Kartoß⸗
feln 1 fl. — kr. per Ztr. stornbrod, 3 Kgr.
22 kr., ditio 2 Kgr. 15 kr., ditto J Kgr.
8 kr., Kühfleisch 1. Qual. 16 kr., 2. Qua⸗
14 kr. Kalbfleisch 12 kr., Hammehfleich
14 kr., Schweinefleisch 18 kr. Buͤtter 30 kr
per Pfund.

Franukfurter Börse
vomn 3. Juni 1866..
Geldsorte n. 4
Preußische Kassenscheine. 1 447/6 -ö
77 — —8 —F Preußische Friedrichddor... 95859
23 zg iße⸗ pPistolen . 9 49—431
Frucht⸗, *5 Fleische * Frei Zellamische 10 flStuhee 333
Stadt Homburg vom 2. Juni. Ducaten .. .5 15827.89
der Sic * g 9 20Francs⸗Stücke .. 932-88
Weizen 5 fl. 46 kr., Korn 4 fl. 30 tr. Englische Souvereigns1150-128
* — ss eihige, — Bold per Zollpfund fein . — —
Spelz 8 s. 45 tr., Gerste, Zreitige s. Dochhaltiges Silber per Zollpfund — —
— kr., Mischfrucht — fil. — kv., Haser Dunn G 2 28-29
— ———— —
Redaction, Druck und Verlaa von F. X. Demetk in St. Inaber.

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⸗
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        St. Ingberler Z
2nʒeiger.
de St. FIugberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhallungsblatt, mit der Dienstazs⸗, Donnerstags- und Sonntags⸗
Rummer) erscheint wöchentlich vi ermal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
18 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnen —
Deutschland. tereene Echwürgerichtssitzungen.“
d . ee I —8 ene weden —— ιαα Ir. 8 hn ocn
und die Königin von Neapel hier eintreffen und im Hotel zum— ER FJiunie q
daherischen Hof“ Appartements beziehen. — Erzherzog Carl Lud⸗ —v3 vnpt in —X e — Juni. Annaasae gegen Georg Fried⸗
vig von Oestreich ist gestern mit seiner Gemahlin Maria Anunziata 8aw F idi agner von genstein wegen crimineller
yon Wien hier eingetroffen und wohnie Abends der Vorstellung im In * ng. d x α Hert —— 4 Lang. Der
Hdof⸗ und Nationaltheater bei. — Die Erzherzogin Elisabeth von denan un en Vru er Jacob Bickert. zwei rauflustige —
Destreich gedenkt nächsten Montag von hier nach Wien abzureisen. n — welche Ichon öfter wegen Unfug und Schlägerei
In Würzburg wurde ein Student, der seine Dienstzeit — b 5 — in Felliston gekommen siud befauden sich
As einjähriger Freiwilliger beendet hatte und in der Reserve Dy — Febtnar abhin — Fastnacht⸗Dienstag — in der
eingereiht ist, vom Landwehrbezirkscommando Schweinfurt wegen, i eher J — Mang in Frankenthal, wo an Fiehem Za⸗
Zubordinationsvergehen zu 8. Tagen geschärften Stubenarref 8* Wnennf gogehn ben wurde. ¶ Jacob Bickert gerbrach e in Glas
nerurtheilt, weil er unterlassen hatte, vor zwei Officieren des 9. z dan ——3 desihen We u der Fesene gund
Infunterieregimentes das Honeuer zu machen, ja selbst auf erfolgte mim J dem nhe Varg K. sp in Wwel hen sich auch der
Aufforderung hierzu die Hand nur an die Cerevismütze legte, wie ne b re * ner wurdeeven n Wirthe w ven
die dortigen Studenten zu grüßen gewohnt sind. Die „N. W. 3.“ se Po izeidienes Puß un dei Saale Linausges hafft —T
virft dabei die Frage auf, ob in solchem Verhalten wirklich eine e re Ein geiches Scidsal solte dem
Subordinatiousverletzung“ liegen könne, so lange der Reservist 8 zu Theil werden. derselbe setzte äch jedoch an die
und Landwehrmann nicht diensipräsent und in Uniforni ist tund n es. Saales gegen die ihn hingustramsbortirenden Gendarmen
nacht dabei auf die daraus resultirenden Consequenzen aufmersam, rg ehren so geß Pans ihnm von hinten an den Haaren aus dem
ndem sie sagt: Wenn jeder Refervist und Landwehrmann die thm Ee bera Aeen wlane hatte sich u Ie wend uren
sahehenden Fheee anen huee Sirae enenen uz und Jacos Bickert ein Klumpen gebildet; es wurde von verschie?
o können sich hieraus ganz besondere: Verwickelungen ergeben. denen Personen auf Jacob ʒitert zugeschlagen n namentiich
Rehmen wir z. B. einen jungen Beamten, der zufällig on uJ der Sceser eorg Shwind pon Srantentha hier
Neservist oder Lundwehrmann ist so ist Ahm in der Autssub— au betheiligt haben. Der Angeklagte sprang. A Bruder
der Gendarm, welcher Corporalsrang hat, gleichwohl dienstes unerebeizustehen. Ddie Treppe herauf und stieß Wse Linem⸗ affenen Mese
seben und muß die Befehle des Beahnenrespeclren Trin aberher dem Schwind in den rechten Arm. In Folge der erlittenen
der Beamte aus seinem Amtszimmer, so ist der Corporal-Gendarme Berletzung- Wwelche den, Fadialnern durchschnitt, wurde der rechte
in Wotgesehier und der disesetunße diesm honnenrs nahen, Arm ere gelähmt, so daß er ihn wohl nie
vil er hiht pon Vancbehebetetseenene uf an age in mehr wir gebrauchen lönnen. Die Vertheidigung machte geltend, der
Arrest geseßt nerden. *9 n b Angeklagte sei durch die Mißhandlung seines Bruders durch Schwind,
aesreern3. Junt. Das Vorangehen von der gar keine Veranlassung gehabt habe, sich thätlich an demselben
Landau und Neustabt in Betreff der Communglschuen, welches vergreifen, zu der That hingerissen worden und habe sich im
von allen Fortschrittsfreunden in der Pfalz und außerhalb derselben Iand d — Zurechnungsfähigkeit hesunden. D
freudig begrüßt wurde, hat auf die Bewohner uunserer Stadt seinen Herren Geschwornen ertlärten den Angeklagten der ihm zur Last
Findruck nicht verfehlt. Eine Anzahl hiesiger Bürger hut auf gelegten That für schutdig, nahmen jedoh an, er sel zu derjerben
nachsten Sonntag (heute) Nachmittag eine allgemeine Versammlung n Sqwind, gereizt worden. Der Angellagte wurde zu* Jah⸗
uusgeschrieben, um „die eiforderlichen Schritte, welche die Einsührung zu d Monoen Gefangniz herurtheili, woran jedoch 94 Tage
»on Communalschulen daher ermöglichen,“ zu besprechen. Hoffent⸗ ntersuchungshaft in Abzug kommen.
—DDD
jenannten Schwesterstädten nicht zurückbleiben.
Berlin. Der „Fr. Z. wird aus ganz officieller Quelle
nitgetheilt, daß der amerikanische Generalconsul Murphy in Frank⸗
urt a. M. auf ausdrücklichen und schriftlichen, an den Präsiden⸗
¶m Grant gerichteten Wunsch des Grafen Bismarck von seinem
bosten abberufen wurde, nachdem er vorher schon die Nachricht
ewpfangen, er würde bestätigt werden. Dieselbe Quelle will wij⸗
en, daß Murphy nur deßhalb in Berlin mißliebig ist, weil er im
Juli 1866 seine Landdleine in Frankfurt a. M. mit Energie
egen General Manteuffel und Genossen in Schutz nahm und
hnen Befreiung von der ihnen angesonnenen Einquartierung
ꝛerschaffte. —
Frankreich.
„ In einer Zuschrift an den „Figaro“ erklärt Rochefort das von
diesem Blatte gemelvete Gerücht, daß er sich mit einer reichen
Wittwe verloben solle, für unbegründet: er werde niemals eine
indere Wittwe heirathen, als die Freiheit, welche bekanntlich kein
Bermögen habe.
Die Isabelisten fiud in fieberhafter Bewegung und in sieter,
irecter Verbindung mit Madrid. “ Dazu kommt, daß Graf Gir⸗
enti durch eine telegraphische Depesche nach Paris zur Ex⸗Königin
sabella berufen worden ist, und daß er, feine Gemnahlin in Rom
urücklassend, Hals über Kopf nach der französischen Hauptstadt
ufgebrochen isn. Man scheint aber in der Umgebuͤng Isabella's
ideutende Ereignisse für nahe bevorftehend zu halten.

4 Auf der Insel Simi (bei Rhodos) verspürt man ununter—
brochen täglich Erdstöße, denen großes unterirdisches Getöse vorau
geht und solgt. Die ganze Bevölkerung schwedt in bangster Furcht.
Schon sind einige Familien fortgezogen, und wenn die —
'oridauern, werden sämmtliche Einwohner die Insel verlassen. In
Rhodos spürt man von diesen Erdbeben beinahe nichts; nur hin
imd wieder machen sie sich schvach wahrnehmoar. objleich die
Insel Simi bloß sieben Lienes von Rhodos ent fernt ist.

— ——
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        Tuch &amp; Buckskin-Haundlung
imn der Mähe des fälzer Hofes inm Zweibrüeken
empfiehlt eine große Parthie Tuche F Buckskins, welche durch vortheilhaften Einkau
bedeutendunter demseitherigen Preise abgegeben werden.

Seit Saustang den 83. Juni
großes Vreiskegeln
—E
bei Philipp Emrich in St. Ingbert.

Verzeichniß der Preise.

1. Preis 1 Kanapee,
—A Dutz. Stühle
3. , 1iPfeilerschrank//
4.,. Chylinderuhr,
5. 1Koffer, PW
ß. , Dutz. Dessertmesser und u
Dutz. Gabeln,
1 Reistasche,
1Harmonika,
1 schwarzer Hut, aͤn
u/0 Dutz. Tischmesser und Gabeln
und 1 Transchirbestcck,
Filzhut, »*7
Rouleaux, J
Reistasche, —*
Spiegel,
Spinnrad, W
Geldtasche,
. Tasche mit Schloß,

v Dolch, I

. Dutzend Tischmesser,

— Stock,

.*3 Paar Hosenträger,

2., Cigarrenspitze,

23.,

.. —W

5., Paar Hosenträger,

6.. Taschenmesser,

7., Portemonais,

28. lederne Tasche,

29. , Vortemonais,

30. 27

31. . 1Paar Hosenträger,
32. „1Pfeife;,

33. 1Pfeife.

Der Preis eines Looses (à Loos zus
Kugeln) ist auf 9 Kreuzer festgesest.
Zu recht rahlreicher Betheiligung ladet höj⸗
lichst ein

St. Jugbert, den 6. Juni 1869
—Witiyp emriq.

Mainz. 4. Juni.

(Fruchtpreise.) Weißmehl das Mal—
er à 140 Pfund — fl. — ir. — Rog—⸗
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
pfd.) 11 fil. 20 b. — 11 fl. 30 h.
Korn (180 Pfd.) 9 fl. 10 kr.bis 9 fl. 16h
Berste (160 Pfd.) 10 fi. 10 kr. bis 11
l.:— kr. Hafer (120 Pfd.) 3 ft. 35 kr
bis — fl. — fr.

82 J — 2

—2

82 82 v

In Deutschland erscheinen
—
d — “ * 2 2

Zeitungen und Fachzeitschriften,
e, welche Aunoncen gegen Gebühren aufnehmen.
Aner Sgeben vetlieh die Presse mein nach den neuesten uund zuverlässigsten
Quellen begrheiteter 3
Seitungs-Catasog—
—— — nehst Inserations-Taritftf.
—— A3. Auflage
mit moglichst genauer Angabe der Auflagen, Erscheinungsweise ꝛc. .
ESeit Bestehen meines Instituts ist es mein fortgesetztes Streben, durch mög—
lichst correcte Jusammenstellung des Materials die geehrten Interessenten über die⸗
jeweiligen Verhältnigje der Prejse stets nu fait zu —
Ser Catalog, welcher außer sämmtlichen deutschen Zeitungen auch die wichtigster
ausläudischen Zeitungen, Fachzeitschriften und Kaleuder enthaͤlt, wird franco gegen fraunco
nach allen Begenden hin aratis versandt. F F
* tis 2* Rudolf Hosse, J J —
Sofficieller Zeitungs-Agent (spec. f. Annonucen),

gt. Callen. Berlin. Münechen.

7.

8.

9.,
10.,

* *

— Licitation.
Samstag den 19. Juni 1809, des
Nachmittags um 2 Uhr zu St. Ingbert,
in der Behausung des Mitinteressenten
Franz Jakob Heurich, Wirth u. Krämer
von da, lassen die Wittwwe, Kinder und
Erben des aällda wohnhaft gewesenen und
verlebten Bergmannes und Wirthes Johann
Haas, der Abtheilung wegen, öffentlich
in Eigenthum versteiger; —

6810. Decimalen Fläche enthaltend ein

Wohnhaus mit Hof, Garten und

sonstigen Zubehörden, gelegen zu St.

Ingbert, in den Stauchgärten. am Ka—

pellenweg, neben ·

St. Ingbert 29. Mai 18603.

Sorn kal. Notar.

* xurnberger J
Ochsenmaulsalat
steis vorräthig bei

—9*8
8 J

ß. Scherpf.

— — —
—RöwWtMCo
α
Guie J
Ohmbacher
sind zu haben bei

Schleifsteine
Aurick.

——
doda⸗ &amp; dolterswWasser,
gauze Flaschen 7T krꝛ.
halbe Sikr.
empfiehlt

Wormis, den 4. Juni.
Wir notiren heute; Weizon 11fl. 30 kr
his 11fl. 40 kr. Roggen 9 fl. 20 kr
his — fi. — kr. Gerste — fl. — k
hisß — fi. — tr. per 100 Kilo., Hafe
5 fl. 30 kr. bis 5fl. 40 fr. per 60 Kilo
Mehl per Partie 8 fl. 45 kr. bis 9 st
— ir. Roggenmehl — fl. — kr.bis — fl
— kr. Roggenvorschuß 8 fl. 50 kr. bit
9 fl. — r. Weizenvorschuß 11fl. 45 lr
his 12 fl. — kr. Blumenmehl. — fi. — kr
bis — fl. — kr. per 70 Kilo., Rep⸗
— fl. — kr. bis — fl. — kr. per 809
— Kilo. Rüböl ohne Faß 22 fl. — ir. bi
—⸗· 22 fl. 15 kr. Leindl ohne Faß — st
Frische Sendung Nürnberge — ir. bis — fl. — kr. Mohnöl ohne Faf
— si. te.“ bis — si n. poe
Ochsengaumensalat — 50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. n
empfiehlt — fi. — kre Branntwein 23. jl. — fsr
Joh. Jos. Heinrich. —I8 30 lh..
— £lat„rbainh A,,,, —. ——
. Redaction, Druck und Verlag von F. X. Dem etz in St, Ingbert.
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        2229 22
22323 —5725———— 2
ẽ — —3 — 552 2272
? —— — 28 5 3533375* —58 532 555253 255
3 — — 2532 23227 *23 3:3 5 ι S232— 25553 222
52 52535 — J— —— —— 3 55 25353333535 *8
5 5358 5332585 3 72 325 3825 — 7—33628 28 2 55z335 7x
——A zeü 333 6 55 3855383 53*
2 — — — 222 5 : 8 29 D * —88e — E 2
222 * * * —352 22 —A 2* 8
8 333875 —
2⸗ 2** * —
8 38833583587 —. I3 2552252 —5533 7—2 6—3
5 —25332 A— 5722722“ — * — —* *322 —55 2 7278
——A— —E 2* O* — 33352333*27 23*
3386 —E z583858603372 55— —5333
—J —28228 1535 525535— 222 58 8 35* ——— 7872 ——
2238 228 I5563——58535752 532— 2532 258 725—
22 535 —A— 252 —E— * ——553 *2.* * 3365 — * * 555 82
c. 383 253 — — 86
—A —A z—* — —52* — —— 8552 7 322 57 58.
3252 8 —x —* —2 * 2 228 —— 2235—5 v
— — 55— —55358 5 — *5523 — 2 383555 z228s53535553
— —— 3335 ——8583633
235 *282326 23 —5335358— — — 53—5* —V — 225
3 25358 2333732
22 3ẽ— * 285 35 2228. 3530c65533 5532 ———
8 2 —E 7 * —E * — 2 * SE35328 — 20 8 8 — —— 52
33258 —2 38 —* —553——2553333 2 *50 3 58555378
—A—— — —857 —A — ———— 523233382 7z3 —6 —A
— ————— —55335882 ———— 523 2283,38c 235355853253 —
— 252 58 * 2 — 35323323253 —— * * 32 —A
2 5 * 22 — 2 2 5337338357565555 8 — — 32857
58 2352 *5*58 2232— 5 —— 52832555 535358
* * 2 8 258 * 8 —A 233*
* 2556 3 —A—— 2 3* —5 —22 25 8S3823 ι —338
— — — 2z 5** 22 —2 8 — z28*
— 5 —A * ——— 2 28 —
* —— 22 —— —
— — 2z3222 — 53
8* 2328 —
— 33235 — —A 8
— *
—2 2 —A—
22 3 — 2 22
———3555 2222 2353353835 333355
2 — 32 33— 25 37 —— 5—23 6ẽ
—835—28 355 58 15333723 —A
2 * — . * * * — * —2 2
— 5333353785 *2 — 2 2.— 545 5557 3 54 355 82
2 5 2 —8 2 * 25* — * F —— —2232853* * 32 *5532
5 ——ã— 55335 5952 — 5 ———— 2632
3 32 8*2282 58c5 32 3c 32 —— —*2
52 8k* —2 —5529 * — 5* 22 33— —9 — — —5 — 3 — —V—
38 * * * 62 — 8252 232538 5233 3
* 5 8 28 * — — 2—5—c5zE s 53* 2
—* —— E ——— —8 — 223 2*252 27 —— E52528
—— —2228 2558 — 32222 7 53 385285
* 533388* ——— 258 —A 23535 535* 53558 8 33
S4 — — szz52335 — —3585 z2522 525238383 —
5 ——— 3 2 * 2 — — — 3 253*5 — * 8 SD
2 —3 — —— S—z35233433 * — — *
5 3883323 —3355 5 — — 2535328
*28 — —A — — —4 8 S 87 ———
— — —* * 33 *
8 * 18 2 —— 7 2 — 273 2 —E— — M *
* — — — 53 * — — 7 22 52 2 5522 26 52 23
&amp; * 82 2 *52 —53228 V — 2585— —z55855—2 — 53—9 8
25 255535 *5825 * 523 3383 553255 — 23 28
* * — — —A —— * 2 að * —53
28 —22 33 — 3525 222 —z3235327 —— 2 2 328 2* —A—
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. ——— 2 2 23 S 5 —2 83 — 2 *—225 8 * —
⸗83 3222 88 7352 3633255*
3 * — 22
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2— 258 33 — 2338 *ẽ
22 —— 5z252*5 25 5* 235———53 5356* 5225323255 282
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—A z555 532855 — —— 3353352 2333 — —
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2—*8 8353 55538 5533333 — 555 5 ——
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25 —2 ————5————22— — ——333 3333352355 3 — 5s5232 * E
55 —— 5—238 5 —5*28 75 Sz5 5
25— 5552 5—332—327 556 25 3537 ——525 232533 5—3 ——
83 — 3—⏑ 5 z3250 335 5353757
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5 —5—535—552— —30* —— — 253233862 —
32 52258 — 2522 * 2* * * z223 2* 52858
ẽ —338 885533* z535352553 33333855 555z53z23657 352
* r * 2 8* * 2 7 —A— — 4 2
—— 23382—3c —235—3355 —555855
—5— ——3833 25—. ——53853 25 5 — 2385
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5—— — — — ——2* — 725 —A —
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2758 5355 — 53 3 35 5225 — V
* 55852 2 —— 2522 3355 »I7 533888.55 282*
25233 —58 8 2232*7 2 — 8— —A—— 22 *57 235860
—— —— — 2 * 2 —3 — —“55 — — —
— 13 —2222 5 — —25c53 3 —E —A—— 4288 *
*O 2 23 *5— 3525 2832 * 5 . 2à 2— — c13 — ———
— — —— — ———— 5 —2328 5455*5 — 27858
— 235 —53 235— ——385 528536 —2 Q50o86
— — 3 2 3 * 8 22 * 8 * 22 5*2 8
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22 — 2 —
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5 3353453 573 22855 238 —z335
25322 232 5538358 55 —135 787 A
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* — 82 2* 2. 38 5 8— —5*7
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52* 253 — 2532 2 — 2 — 523223 2
2* —2 — 2 3 2 2 2 — 52 S —
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

— — ——

Der Si. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
Lummer) erscheint wöchentlich vie rin al: Dienstag, Donmerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
412 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Kizr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet..
Nr. 88. Dienstag, den 8. Junn1iß. 1369.
Deut schlaud. — ————

. St. Inabert,“ 7. Juni. Wie der „‚„Dürkheimer

Anzeiger“ berichtet, so haben bei der gestrigen Abstimmung, wegen
Einführuang der Communalschule, die 812 abstimmenden Prote⸗
stannen e An st im mig, und heute die 166 abstimmenden Katho⸗
ikenr und 54 Iftaeliten ebenfalls einstimmig sich für Einführung
der Communalschule erklärteß Keinef dagegen. — Bei der
in der Landgemeinde Winzingen am 6. b. Mis. vorgeno nmenen
Abstimmung wurtde ein gleiches Resultat erzielt, indem sämmtliche
anwesenden stimmberechtigten“ Katholiken wie Protestanten, sich
ehnist im mig für die Einführung der Communalschule erklär
ten. (Werden wir hier nicht dem Beispiele von Dürkheim Win⸗
zinhen uͤnd anderer bereits voraugegangen Städte folgen, oder wollen
wir am Ende gar. keine Abstiimmung vornehmen, weil man das
Resultat so- sicher zu kennen glaubt “.! — Jeder Vater, der es
mit seinen Kindern und Angehörigen, (diese sind doch das Theuerste)
gut meint, darf sich nicht ander Rals für die Einführ
ung der Communalschule erklären. Drum auch hier an's Werk.)
N üncheuͤ, 4. Juni. (Das Parlament ist der Friede)
Als eine jehr interessante Novität wird die soeben bei Louis
Finsterlin in München erschienene Broschüre Das Parlament ist
der Friedes bezeichnet. Der Sehnsucht tausender und abertausen⸗
der Herzen ist in zündenden Worten Ausdrud gegeben und durch
Analyse der Weltlage der Nachweis geliefert, daß die Worte
„das Parlameutist der Friede“ eine treffende Wahr⸗
heit enthalten.

Das Finanzministerium hat in Betreff der künftigen Auf⸗
nahme von Zözlingen, welche die für den niederen Forst⸗ und
Jagddienst erforderlichen Kenntnisse erwerben wollen und dereinst
auf königl. Dienstesstellen des Forst- und Jagdschutzes (Forstgehilfen⸗
und Försterposten) zu adspiriren gedenken, eine neue Verfügung
erlassen. Die Meldlinge dürfen nicht unter 16 und nicht über
23 Jahre alt sein und müssen die zwei unteren Curse einer Land⸗
wirthschafts⸗ oder Gewerbschule oder die vier Lateinklassen absolvirt
haben; Pripatstudirende haben sich über eine mit Erfolg bestandene
Prüfuug für die Aufnahme in den 3. Curs einer Landwirth
haftsn oder Gewerbschule ꝛc. auszuweisen. Der Eintritt in die
Forste und Jagdlehre darf nur bei den vom Finanzministerium
ezeichneten Oderförstern gestattet werden. Die Finanzkammern
der Kreisregierungen sind beauftragt, die zur Uebernahme von
Zöglingen geeigneten und geneigten Oberförrster binnen 8 Wochen
nach Wünchen namhaft zu machen.
.TDienstesnarichten.

α αινααιαιν.

Der Rentbeamte Anton Etienne in Edenkoben ist auf diĩe
rrledigte Rentbeamtenstelle in Kandel und auf die sich hierdurch
xledigende Rentbeamtenstelle in Edenkoben der Nentbeamte Erhard
Stadsler in Lauterecken, beide auf ihr Ansuchen, versetzt, der
Rechnnngscommissär bei der k. Regierung der Pfalz, Ked. F.,
derrmann Moschel, zum Rentbeamten in Lauterecken befördert und
dessen Stelle dem Nathaccessisten Julius Doll verliehen worden.
TDer geprüfte Rechtscandidat Martin Reissinger zu Lauterecken
ist zum Landgerichtsfchreiber in Dahn ernannt und die bei dem
Appellationsgerichte der Pfalz erledigte Stelle des ersten Unter—
gerichtsschreibers dem Polizeicommifiür Josehh Müh in Landau
herliehen worden.

Mannheim, 2. Juni. Eine zur Organisation der natio⸗
nalliberalen Elemente gestern dahier stattgehabte zahlreich besuchte
Versammlung beschloß — im Anschluß an den badischen Gesammt
berein und dessen Organ in Offenburgz — die Gründung eeines
Kreisvereinz mit dem' Ziele, die Errichtung deß deunschen
Bundesstaats durch Vereinigung Süddeutschlands mit dem nocd
deutschen Bunde und die freisinnige Entwidelung der inneren An⸗
Ielegenheiten Vadens zu erstreben. e

—Aus Mittfeldeutschland, 3. Jun'. Nach glaub—
würdigen Mittheilungen fürchtet man jetzt in Rom, daß in dem

u e—*
Loncis sich Jehr unliebsa ne Stimmen flͤr Abstellung. von Miß
hräuchen in der katholischen Kirche und für Veränderungen, seloͤst
ür Abschaffung des Cölibats vernehmen lassen möchten, die um
einen Preis gehört werden sollen. Für die Abschaffung des
Fölibats sollen sich namentlich in Frankreich und in Ungarn, aber
auch in Dentschland, gewichtige Stimmen, selbst im Klerus schon
hernehmen lafsen. In der preußischen Provinz Posen lebt übrigens
mit Erlaubniß des Papstes bereits seit Jahren ein katholischer
Priester in der Ehe, aus welcher er zwei Kinder besitzt, und steht
in großer Achtung bei seiner Gemeinde. Er stand früher in
Schlesien, trat da zur deutschelatholischen Kirche über, heirathete,
erzeugte Kinder, wänschte aber nach einiger Zeit wieder in den
Schooß der römisch-katholischen Kirche und in ein Pfarramt der—
elbden zurückzutreten, ging deshalb selbst nach Rom. zum Papste
uind erlangte die Wiederaufnahme und Wiederanstellung, jedoch in
iner anderen Provinz, und die Erlaubniß, Weib und Kinder bei
ich zu behaltien. J

Berhin, 4. Juni. Das Zollparlament wählte zum Prä⸗
identen Simfon mit 215 Stimmen (von 221), zum ersten Vice⸗
zräsidenten den bayerischen Ministerpräsidenten mit 168 Stimmen
don 213). Fürst Hohenlohe erklärte bei Annnahme der Wahl:
Meine' Dankbarkeit dafür, daß mir die Ehre wird, von Ihnen
zewählt zu werden, ist um so größer, als ich im vorigen Jahre
eine Gelegenheit hatte, Ihnen Beweise meiner Befähigung für
das mir; übertragene, Amt zu geben. Wenn Sie mich dennoch
viederwählten, so geben Sie mir damit das Recht, die Motive zu
Ihrem Vertrauen in meiner Thätigkeit außerhalb dieser Versamm⸗
ung zu suchen (lebhastes Bravo.) Demnach gewinnt aber Ihr
Votum für mich eine hohe politische Bedeutung, und das Vertrauen
zieser Versammlung wird mir den Muth geben, auf dem Wege,
welchen ich für richtig halte, unbeirrt fortzuschreiten (sehr lebhafter
Beifall), auszuh irren in dem Bestreben, für die Verständigung,
Berföhnung und Eintracht der deutschen Stämme mit allen meinen
räften zu“ wirken.“ (ebhafter Beifall) Zum zweiten
Bicepräsidenten wurde mit 134 Stimmen (von 199) der Herzog
von Ujest gewählt?
Fraukreich.

Paris, 2. Juni. Vom Herzog von Aumole wird dieser
Tage eine Broschüre über die Wahlen von 1869 erscheinen. Die⸗
selbe soll ein französischer, englischer und deutscher Sprache ver⸗
öffentlicht werden. — Die Uebungen der Pariser Bataillone der
mobilien Nationalgarde haben bereits ihren Aufang genommen.

Schweiz.

WVon Sschaffhausen meldet das dortige Tagblatt, Mazzini
habe sich um das Bürgerrecht des Cantons beworben, wofür er
der Stadt Schaffhausen 20,000 Fres. und dem Canton ebenfalls
20,000 Fres. biete, und außerdem sei er noch zu einem Darlehen
von 500,000 Fres. zu 3pCt. bereit.

Amerika.
—New-⸗York 2. Juni. Staatsschuldausweis pro Mai.
Die Staatsschuld wurde um 133,4. Millionen Doll. wermindert;
der Vorroth des Staatsschatzes betrug gestern 104. Millionen
Contanten und 20 Millionen Papiergeld.
Schwurgerichtssitzungen.
II. Quartal 1860.

Zweibrücden, 2. Juni., Anklagesache gegen Johann
Mangold, 27 J. alt, Tagner von Erlenbach, wegen Diebstahls.
Rertheidiger Herr Rechtscandidat Janton. Der Angeklagte ein
schlecht beleumundeter Mensch, welcher schon viermal wegen Dieb⸗
stahls und Prellerei zu Gefängnißstrafen verurtheilt — unter An—⸗
derem am 28. Juni 1858 zu 13 Monaten und am 12. März
1866 zu 1 Jahr Gefängniß — entwendete in der Nacht vom
20. auf den 21 März abhin im Wohnhause des Wirthes Johqgun
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        zu Kaiserstautern aus der verschl ossenen Wirlhsstube In welche er habe; er habe sohln im Zustande geminderler Zurechnuusẽfähigkeit
gorher mittels dn a eee cchaidzn —A— 27 * 83
Brod und eine Flasche Zweischea⸗ Beannlwein, init einem Gesammt⸗ Die Herren Geschworenen erllärten den Angekllagten der ihm
werthe von 52 Kreuzer.“ Damit eder Sicherhentebehörde nicht r, Last gelegten Thai füur Achuldig, worauf dexselbe zu Jahren
alizu schwer werdes den Dieb zur Bestrafung zu bringen, ließ der Zuchthaus verurtheilt wurde. —
Angeklagte ein auf seinen Ramen ausgestelltez Contobuch der Ge

fan genanstalt zu Zweibrliden, aus welcher er am 5. Murz 1869 Bermischtes.

entlassen wurde, auf einem Tische des Wirthszimmers liegen. Am F Bei dem am vergangenen Sonntag in Zweibrücken statt⸗
Tage nach der That wurde der Angkeklagte vrrhaftet und gestand gehabi en Gausängerfeste wurden auf· dem Tivoli allein nicht
bieselbe sofort zu. Unter diesen Umstäünden hatte die Verhedige weniger als 6218 Schoppen Bier verzapft. ν αα—
ung einen schweren Stand; sie schilderte die Noth des Angetlagten, Freiburg, 2. Juni. Wie wir!! vernehmen, hat es
welcher * Arbeit imd Veidienst und ohne jegliche Subsistenze gestern und vorgestern auf den Höhen des Schwarzwaldes
mittel mir um sein Leben zu fristen, den Diebstaͤhl begaugen geschneitrn

Güterversteigerung.
Montag den 14. Juni 1869, Nachmi⸗
jags um 2 Uhr, dahier in Cafe Oberhau⸗
ser, läßt Herr Heinrich Westphalirrger, Ge⸗
schaͤftsagent dahier als Beauftragter XR
Herrn Peter Müuͤller junior, Wein⸗
andler und Gutsbefitzer früher hier, jeßl
auf dem Rothenbane, die sämmtlichen Lie⸗
genschaften, die der Frau Witiwe von Peter
Hiter semior angehörten, auf sechdjäh⸗
rige Zahlteruune ͤffentlich in Eigenthum
venteigern, nämlich: 38
St. Ingberter Bannes:
Plaͤnsex. 772. 19 Dec. Wies in den
peee Großtwiesen.nnn
803:/. 26 Dec.Wiese daselbst.
308. 19 Dec. Wies allda.
1736.47 Dec. Wis in der
1740. 26 Dec, Wiese allda.
2308 2504. 2805.3 Tagwerke
76 DreerWies in den
Stegwiesen.“ u
e tIg. 64 Dec, Wiese im Allment,
3 4436. 2 Taqw. 86 Dec.! Wiese
ebendaselbstane
4446. 55 Dee. Wiese“ aildog⸗ in
34455. 31 Dec. Wiese daselbst.
ανα—»g Dec. Wiese allda.
4488. 60 Dec.Liese in. der
— I J ZSpick.** —D——— —J——
871. 872. 1, Tatwert ↄo Dee.
eeeee Acker auf dem Dillmesflur.
.. 1143. 1 Tagwerk 39 Dec
e? Acker rechts der Capelle.
18802. 1 Tagwerk 5 Dec. Acker
auf denn großen Flür 8.
— m Ahnungee 148
1801.821 Dec. Acler am Andels;
adrimnencni a
——⏑ o— ——
in? Güttenwieschenu
1967, 1 Tagw. 63. Dec. Acker
und Wies! im Rodkenthal.
„2082. 1 Togw.6 Dee. Acker am
Andelsbrunnen.
2171.1 Taqw. 20 Dec. Acker
5 ein der obersten Gehnbach.
4300. 1 Tagw. 80 Dec. Acker
im Rodt. I
4310. 1. Tagw. 67. Dec. Ackex
76—
WMN— daselbst. . 3753
4362. 89. Det, Acker allda
Tie Zahltermine sind Martini 1870,
1871. 1872, 1873, 1874. und 1875
—D
Die größeren Stüce werden in geeignete
Loose eugetheill und abgepfahlt, damit Je⸗
dermann mit concourriren kann. 8

Stadtrathssitzung.
Am Mittwoch den 9. d. Miz., Nachmit⸗
tags um 2 Uhr. —

Betreff. —

Holzabgabe, are 3

Haͤhere Knabenschule,

Erbauung eines Schulhauses.

Erbauung von Schweinställen am

Schulhause zu St. Ingberter Grube,

Fortsetzung der Gasbeleuchtung auf

höfchen.

die Erbauung eines Wohnhauses zu

SJugberter Grube über“, den Ruhe-

bach daselbst. “

Niederschläge —* 1368. a u

St.Ingbert den 7. Juni 1860. J

Das Bürgermeisterant J
ie CEhandon.

— Denjenigen Herrschaften die noch
Jerten zu reinigen haben, diene zur
Nachricht daß die Maschine nur noch diese
Woche hier aufgestellt ist....

J. M. IIer.

9 2
Alserneueste Glücks⸗Offerte.
Has Spiel der Preiburxer Stunata-
XEEXIEILLLEIV
icuuinl. Hnyerißvehen Reglierung
vostattet.
ottes degon bhei ohn
Gronanrtigrcwied erum miit
Deinnen bedentend ver—
menrte Gapitalieu“ Vor-
IoGEuX VO n V BVM MIII-
tu Lon 23
Die Verloosung garantirt und voll-
3. zieht dise Stauts -Regierung.
Beginn der Ziehung am II. 4 umisd. J
NXur 4 ThIE oder 2 ThIr oder
ThI ilti
kostet ein Vora tunte zaranmntirt es
w irl liehen Originunal-Staats-
LoOo, (nieht von deun. verbotenen Pro-
messenj kaus meinem Debit und werden
cdiese wirklelhen Originnb-
Stauta-Loone gegen srankirte
hinsendung des Botruges oder gegen
IOVOFMGI Möν, velbet nach den
entserntesten Gegencdden von mir
versandt. α νν,
En wercdein mur Gie ir imie geo-⸗
X
bie UnuptGewinné betrugen:
250. 000, 150. 00 0., 100. 000,
30. 000, æ0. 000. 24 25, 000.2
à 20,000, 2 15000, à 12, 500,
—LEXXSC
28 à 3750, 105 é 2300, 5 1200,
IàS IGOOG I4750, 271 4 300.
ια, ias, IV-
100, 735, 533, 30. q„—2* 7
UGewinngelder, und amtliche
Ziehungslisten sonde meinen Inte;
ressenten naeu Pntscheidung prompt
und versv ⏑ *
Dureh meine von bexonderæmu
GIuckx beguustigten Loonse habe
meinen Interessenten bereits allein in
XXVXXXI
HUnupttretter v. 200, o00, 225. o00,
IS7SGOO, ISęSOoO, ISOoOoũDO, 130000,
melirmals I25, 000, mehrmals 100, o00-
kuræalienn ehoön wieder das
Frosnmα Loos von 127, 000 und
ngst ain Iä. snon wie-
der zWe der grαν IιPt-
ow inne in Unnehen auααναlt.
-Jede Bostellung auf meine
Orixinal-StantaI,oose kann
man der hoquemliohkeit halber aueh
ohneo Brief, einsueh auf eine
Jetz übliehe Pontkarte
machen. Dieses ist gleichzeitis
hedéeutende villiger al-
POMtvorslι
* An
luaz. Sams.Cohxin xanbure
Bank- und Wechselgeschüft.
AIeh. mache besonders daranf aul ·
merksam, dass nach obiger grossèn Capitab
Verlossung ein langet αhenrattm or
Uhginn oiner nouen aintritt daber uruẽhe
c neh Interoscironãqn an in ihro Austruse
Jetat noch ros eh einz-useuden.

— T 423
Holzversteigerung
d AmFrefuag den 1 d Mis. Ma ch
mittags A Uhr auf dent Rathhause dahier
werden circa · 130lftr. Bnuchen Prüugel⸗
hoid⸗ Werechtigungsholz), versteigert.
ESrri Ingbext, den 7. Juni 1860.
ees Ehandon.
35 78* 51
Office for mariages.
AMehrere Damen mit xer bedem-
tonqdermm und viele Damen- mit mit·
icrem Vermdgen aus adligen und burger-
lichen Stunden, wünschen sieh dureh
Vormittellung der in Deutsehland wonl-
vekannten Nhevermittlungs- Anstalt æu
Feirathen Die Direction-- ist. stoth
pereit, dureh amtliehe Attesto die
glũcklichsten· Brfole ihres Wirkens 2zu
hoscheinigen, garantirt strengste Disere-
dion und. ladet heirathswillige Herren
ein gich vortrauensvoll zu wenden an
Ihe.Odor Koörner
Gõrlitg.
Für einen gesi tteten jungen Mann, der
die Conditorei gründlich erlernen will.
ist unter annehmbaren Vedingungen eint
—sAVVV 1—
Conditor, Kaiserglautern.

àäàäà

B2222
Im hiesigen Polizeigerichtsgefungnifse

dostet das Kleinmachen eines Klafter Holzes

— 420 F I

2 1 fl. 30kr. ——

Das Holz miiß in dast Gefängniß geliefert

ind von da wieder bgehott werden. .
Raͤheres bei dem Gerich tsdiener.

Horn, kgl. Notar.
—
EClu braber. Juͤnge wird ba Joh.
Schwarz jun Sthrerermvistert
2St. In ghert in die Lehre angenommen.
— 77— — —— —— — — 6—8 — ——
Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demetß in St. Inabert. 6
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        * 2532
53 55*» 535533 72553 333 535348
22 — 2 — —23 3 12* 7 6
3333 323 3— 3 33— 53*
355 2533 5335233 32853 273 3838338 2 z 382*
* 8 —— 222 28— —— 5 ——32*83 22 75 8—28
523 24 **4 52 —2—S2 7 * —A 33. 282 — —B3 —— 552383
2 —— — 2 —835205 ss — 53 * 8 — 38— 8B3 * 22 —
* 5—7*5 3 — — 5— 353355 3238 538 32353 . 6 2245
z335 3553 53—3323532 — 838 83 537553
s55 5—832 35575—35—2328 282 32*3—2383255*862*3 — 75*
*7 72 * 52522. 255 32383 3255 — 3 4 82 —S0* 22—* 23 32323
*—* 27z2 22328 —238* ——— 5* 7552 3 8
3238 *2555 —— 3352 5—52323 JI 5 7
———— — 52*8 2.22 BS12*— —52 *56585 3 ⏑ 332—
2535 3528 — 8* — 52 5—28 —3 X — — 2 5553
2328 22—13272825* —— 2585 — 22 53 25
2328 —2282 —— —A 2 2 * 8252528 5* 3 —3 —335
——— ———— —AA — *c5—7 S 322283— 88— —52 E —eA 5 5
95* 26* * — — 8 —»288283553 5 3 32 *
22 —2 — 3 — 22 13 3 —A — 53 22 —— 532 3 2 2 9 *
2 24 B3 — — ———— 555 * 2 * 5 8 —
—F — 25538 8222 ———
335 ——35—5c22— —5283872 — 2 32* —— 2EIS
—Z5 2. 2— — — —A — 7 8 —* 222 2557 25 32 — —— **
23 »3553 2538 83253585 2353 533553 — —— —
27226 27 O . 522 * 7 — 3— 582. 22 225S —253 —353 —3 — *
37 F —A 228 — 8 — 3.5 * 2.5 *2 525—535532 — 228 578 ——
53282 52532 3z55684 — — —— —AA 5352335 ꝛꝛ 5322382 * ——
* obbn 2285 — — —— 232852 23 —A —— 23 533588 F
33551335 532——32—333 533382 35825 5338222
23 5—28358 23 8 2 222 7 5. 53 5 3* —A—
255 3356*5 *2286532233238* —z383z48284532387 55—3858323322
— D — —25 3833323888 5325 *
— V 553532 283323358 3533333353515
53333*326* 75 —*53822 A ——
2353—5333335* 58 28 3633313358 62 —628
—32 — — * —A — — 323 ——— * 58 5 15538 22 *
2253 3375345 — — 583785552 3 3 32 5 7*
— 9 3 8 74 J —2 8
35 —52325 53237 — — —A— * 25 *
* * — * * X 23. 7 2 D 2
—A—— A— z3327355 — — — 22 2922
————— — —— —z25425862 6552 —
3 25 —8352— 244 *26
5. 2 —
232* 5 —A
A—— 3 58153 —FF
233** — 3 25.5 8255 —523 3z 55—423855
2 —A— 33555 383 8 * 5
253* * 555— —55 —57 555 — 535535853 ——— 2763
57 555* E— 58 758 — 355239 558 255 8* c583 22
5332 —723 33 7667 *
5 2326— — — * — 8 3— — 22 * 5 322 ——4
z35 5353585*5 z23533 323838 ———8833852— 5335355 323 58
— z3 7383358 353333 33
— 5372 ——— ẽ 3 — —7—. — F
— — 2725 57 —223355 — 228587 —35335 35
3 5735 5588 55. E 58 —5—87575 623228. 3
2588 —— — 55* * 5550238* 252* 22 5 323 22 ——
558 52 — ————— 2 — ——— — 2*
532535 — 5 —* 28 523 5—2335 — 2385235 533 —73
223 —*5 GE5 .5 *525 7* 5x— 522——22 ——— — *
5253 83 6 2 55337 35 568* 525 57 2
—A ———— — — 5*83 3 —3285 5 * * 3— * —
——3 * ẽ— — *3 — — — 2 .8
— ——— 2338 *255 38 255 58335
55 —— 32 5*. 5 —5—55238 — *
2 * * —— — — — ————
25275* — 412 * 2 23 — 522858 — 5252 — 22 2* 2
5522523 257— —655 538228 5—5 z8 —3 5 — —3385 —55 —S—— 8
—— — —— — — 2 2
3235 — —523 52 532* 5 — I5—23 25 52 —5—5— 2222 ——
82,5 — —325 20 — 5 —5 — 5 5 33* 532 58 235 —56625* —
5335355535 ——— 53—7 55382836 5355 —585323
————— 2»5 2 5 — 5 263382
— — 2275 582* —52 —— 82 3 25 * 2 ? 525* 2 2*—2 535 * 85
85532 — — ————— *5523 —— 55 — —
— —— — —7—255 —5 — 535 53 2 353 522
8— 222 2238 525722355 3 —5*5298 2 5* — 2z3383 223 **
5 — —— —555* 50 J2353 5353352 55* 5322 S
* — 3 * 533 * —* 22 — 8 25354 — 3
— 88 5 ——3557 75533355 z 53 53 577 *83517
ι 55658554 5835355658 ——5333235 — 13 *
a: * —82 — S 2 2— —7
* 7 * 2 530— 232* 5.8 3
* * * O —— —28 *

228 — ——
s5355 53333*7 232 28358
5—2553 573353 553 255 55235 83255 2
2 —— 2 * 2 z2—5 —X.X— 2 2
2 8 — — — —— * 2
2 2353 * 33 z2 27 22 3 235 560.. 7 3 255* ——— —z —
2228 523-2c55 2553* —5— 3—38 S* — 38 5*
— 3* 52 2 2 * 3 5, —5 —5— —*57 —22 6 7 5
28— — 2 22 —————7 —— 277 —
52 2*28 25 552 8383 2 7 2533
— —— —A has 222 2255 5 4*55* 5 52 — —— 22* 73632
— S 257 7555 7E5* 55*22 — VV 223 **
— — 7 55* — 2— * 35
* 5*7 — A 55 535 5— * 2**5*
23 55 1232 2 — 2 D —E— —A— EC. Z 373 * ——
— 5—*25 5 oxct 31 28 2 — * 5—2 3* 8—7x — 5*
— — 5835 s8 318 2 —— *32 —e 353*
— —A— — * 22 — 353 —— — —33 * —— 5 225 —
75 —— — —— —
αα 25* —— 2537 — 55* 78
5*88 ——*385 — ——— J —— 588 ———
53122355588 2335662 s 57z 833 57 3 32.
—D — 522 —258838 25 23238* — —17 —6
A ——— 532 552* — — — —3533235
5532555 — *5553 5 6 572.2 5588
522 —25 5—2884253 — — 3 77 —B—
—2857 —x— 7 55253 —— ——
5S. — 53528 23* — —— S —383
—— 8 8 —E 7 288 — —— *2** 52*
2 c 527 ⸗ 2 * — F 5
2335 ———— 235337523 223 72* ————
5* —22 — —2825 — A —A —— E z2 . — —— 62
28 23 5 38 —A —320 2 ——856 — —E
525 4606 5 2853 55728 F —
Sc 688 8 —A —55 555533
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* —— 222 355 52 5: 2*
2572 —275 44.25232 —E 323
— 2 2 77 —A —⏑—⏑— —
23* * — 5 2 334 5 2 J——— 25387
„28 3*2*8 5 55.3 253 32 828 G *
835528 —252
35* ——— 30352 5 m583
3* 23 3585 22 23525 88 557 *8* 28*
—— 2* — * — —— 2,8
—8 —— 12* — 225523323 — 45 A83 333835*
835 2282 — — 22 —33 —F
3 33 J — —c 525
—533227 55 2333 52 J5 —323
53223 2 — 2 — 2222 525 5* 2—322 2 ——
—33— 3 222338 522 2. — —
“ 432 5— 5 3535 22 z232 — 233 5523 —35 83323
552 — * 57 — 28 585 *—53355 —
—— — *2 — 5 — — 2 * 2 d.5 82.2
Se 5 —— 3 55—5*3233 3*5 —24 —— —— — 7 2838 777 3*
2 3 —— —55 *2 — 8 —9— 855 2 E... 55 8 2 — 2. 2 — 352*
5 —58 6335 — — 35355 5555537
*8 * 2 — —— — — 32 7 2 225. 528 2 —153
F * 2— 3— * — 7 2 2 * —2*
—2 — * 3 — —32527 2 — 7325538 z 25 3 2 52. 2
222352 25 2333253325 32*5 7* — —
385322 — 5*2 —328 — 73 5 5232
»22685*3500 * *2 3* 55 5,3 — 333 68 2382
—E— 528. 522 25*2 725 *5 ———— 35* 5358 2z 56235
523283 223 7735537 ——838323 653 8356823 —152032
34287 2 2 —535 — 55555 — * — 22 57 ——
e⸗ 25 — 353 25 522 5* — —2*
260— 6 2 — —— A
ß d —— —A E CA 5
27 — — 28* —9

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33 *833833 38 38533 53533 3 337533 7 355
22. 3 23 — —— — — 58 — 238 2. * 5* 2
— F 3 —3 833
—3883 30—— 3—3837* 3228 2583228
— —* —XA 7 ISSLAAG 25 53 3 —38833285353
*42 — — 25 —32 883833* 53—232272
J 3 *35 5 525887—37
53 —88883 * 78. 3 2233 — 572353* 85 2323 — —— S GS
228 3 838—682 237533 823533858
8* 72222 — —73.2 2. 2 7 2* 8 2 —— 53 3 2
— — A *2 — 8*52*5* 2* —. *8 — — ⁊
2* 82225 5.8 3522* *22 *3352823332.33235353 5 7
— 2 57* 223.53 22. 3 — 3z3 32.553 52 2558 —
35 *3222*8 —2222358* 3 3553 332* 2. 73 5238
va — —A 5—257 5527 *2345325 213 35.. 5 5238
3 — — 7223 222* 22 2090 * 7828 —A
338 3385
—*2 226 5* J *25E53 3 — ——
2 527 2235273 327 5525 5323 J 3 —25—2382
— *323. 32833 23538 5533358333 8—333*5 —*
————— 2 3. — — 2 —— 82* 25 *
883
333 333 —
*7 * * * x 358
——523 3332224 3529 — 35 233353386 3232323
— —A — 2 *7 — 225588 32.8 22.23
— 2 2 8272555 222 —35 335338538 253 33 255
333333 737 *7 5. 5 53353 —— 255
*. 2 2 22 53 — 83 7* 3. 53 *2328 75525 52333
22 * 22* 32 52.. 37—273 2552 2
7 2322 282 — ß 2 — * —A S.* 3
—— 2 * — 2 3352 * * 555— — *
4 s7 *3 8x
33488 7 3677
* — J ** 3 2*
—E — — —25 2355 5225 2
—— 2525 —25— 33
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232 * 5—225 28 2832 2282
23353—5— 83 33383—33
3 ——— —3 223553. — 5—23 2253 533
8 3 3 3 2* 2*
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336 33338
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——A —— gẽ A— * 233328
2 ⁊ 2* * ** —*
I533 33 87. 3536
93 5 5— 33 835*8
8 2R 75 353 — ——— — —
* — —z5ES.. ——— — 22 5*2 *
23 2* 35 2 223 5*21257
** 9 34 * 2 55 — — *2 3. 5553 S 2.*
r * —Z —8 — *.
2 3 — 28—2 2555 3722. 3.2 2. * —A
23* 2. * 2 23 *2. 25236 5*S5. 55 *532826
2 224 35 52* 555 2 2.27 2. * * 535. * —
. * — * 225 2033 *5 268— * 353883
— 68 — * — —— —A — —A ———
—120 — 21— 5274 — —— 52755
———— ————— 277 * 23. 8 * 225 * 3
—73 —275355— —32533 5— 03 7 255235
·52. 253 253 535 5832 53233
—23 2 * 8 5. 2 5 2 — — — 7 —3 * 2*
* 32*3 2 5— ——— 3533.23. — 55—2352
S: K 7: S* 222 2*7 . 3 5252
8 — 2852 * 23— 22 — — 238232
22. —32 — —— 25 — D * 2522.3 —25
2 v — — 22 —525 2 75 * 23 75 —
—38 25 25 —252 —E 5*2282
37 25858 2.,2. 5 5 23 228353
3 2 838E5 53335083 38 — ——
23 z 3 23553. ——2 —
*3 —5 2724 *S ————
*289 2. 52. 358 55853 538
5 —272 33—3 352533
2 *33 55—8 53282

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522. 83 72 49568 3
225 3335 6085 3335 3535332358
S7 283 2353 —5233 —277 3527.3;
235 35333 55535 83 23238
28 * ð 985*25 25 27722
sZ38333388338 —283327533 2558
— — — — —2 555 238

*53 3 33 23 33335 5—52.53 2 3 2272
253——883333333332233*365
EX 82 23—28 2B — 2 6
2. 2 2235 —3265: 283.* 3 — 5
2 — — —
582 53— 588 5333585
85 3z33—38333—3333
—— —— 23 25725
585 *252 25 —A—— —82. 2 E
35 —238 74— 6
— ——
— 53 5— —3.333226.
— 333 53838—— 59—
E 25 22 2 88 — S25 5* —2
* * 3 —* 228222
J —8 23* 725 7 ————

2 23. 3. — —5 8

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—. * 3 3263575 23

73 z. 32* 22
2* * — 7* —

* * * 3E 23.3.

2 7 22 :28—3533572

2.* *3.z. 2322 —5S3

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J 33 3 883 53—8
7* — 53 33233333335335
2383537 3.2 55555—33333.
25 2237* 9 3. 5 3 35 —52*83 ä 37 23
*35——83 25325 5838 53 353 —7823
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33 3355338 5553 55353 z3338 2757
353 33373533— 2533 332—533*383
2 j 2233 8 53 35 52.3 2 5. 2. 5
2359232585 35 2523 332 2533553327
55633 393 2833 2525 355833533
*——83— 238 25 22685 32 2. 5 272
253 *8 585552 —A — 3582353383 S⸗
J 2523 * 2 2 3*— z — 2
535352368 55 5335 5533 2333 A
*2 253752*2335 53585 255538385383 3
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22322 3225 * —— E 28 5 —A 5
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2355535 5.22 2 57 35 323 — *
S — —— *282. 22355 5 533
725* 7 —V 7 3 523882 37 2. 4
53228 7 s353 2575 7 3333857 23 8
E2 55765 „223 27555—523 23 7 2518
2 *—*5— 2232. 2*8232 7353 33333 3 2
* —— *—525.8 52227 * 272 — 7 723 2 57
3* —2 2 *2—. 3 * 7
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e eee 3 12 ĩ'g ex. sund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungeblatt, mit der Diengtags-, Danmerbtagte uud Sonmats⸗
eunimetj erscheint wöͤchen uin vie rmm gun. Daen 3ta g. Donnersta g. Sams ta g und Son ntag, . Abonnenenusprei. dierielsahrig 1 aryren oder
1 Subergr, Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder dexen Raum berechnett eea
ftebrete e ———3 —3 — 6 —
— vonners —
Pr. 89. — D tag, den 10. Juni. 1869
F.
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m ts B” Deut schland.
Man chenn 7. Jun Nach tiner· Mittheilung der hollän⸗
ischen Regierung ist nunmehr die freihe Einfuhr in bdie Nieder⸗
ande von Achsen, Rädern und Ersatzstücken für die im interna-
jonalen Verkehr verwendeten Wagen gestattet.
Ksarssers ba ute ren J. Juni.“ Gestern Nachmittag fand
ine sehr zahlreich befuchte Versammlung im Fruchthallsaale statt
ind sprach man sich mit allen gegen 2Stimmen für Ensihenne
zer KCommunalschule aus, Oie Abstimmung wird noch im Lauf?
zieser Woche statifinden und das Resultat sicherlich ein günstiges
ein, indem in Betreff der Communalschulfrage die Parteien nicht
uuseinander gehen, sondern volllommen harmoniren.“ (Pf. Kur.)
— 23
—* Dienstesnachrichten. — — —
Der Generalmajor und Brigadier Gustay, Cessa, Truphen⸗
ommandant der Pfalz ist auf Ansuchen pensionirt und auf seine
Ztelle der Oberst und Commandant' dez 9, Infanterie-Regi ments
Brede, Jofephh Wailsinger, unter Veforderung zum Generalmajor
ind Brigadier ernannt worden. vis 9* Ges
Bewleien,, sä Juni, Der Ministerpräfident Graf Bismärch
jatie wir wir söecn an Nachmittag eine längerc 4
iit dem bayerischen Ministerprasidenten Fürsten Hohenlohe.
n etinn; T. Juni⸗ In ver heutigen Sihung des Zoll
zarlamentz wurden die in dein juddeutschen Staaten vollzogenen
steuwahlen der Deputirten Seinsheim,“ Zu⸗Rhein, v. Mutnacht,
hetersen und Becker für giltig erklärt. Demnächst führt der
naherischee; Ministerpt sident Fürst Hohenlohe aus, weshalb die Vermischrev.
ʒaherische Regierung den Beschlüssen des Zollparlaments in Betreff f.Aus Hatiiserslbautéarn, 7. Juni, wird uns geschrie—
ur boyerischen Wahlgesetze nicht sofort nachgekommen sei. Nach ben: JAus dan vort ginein ahre neuerbauten Gefängnisse entwich
)»em nunmehr erfolgten Znstandekommen des Wahlgesetzes für in der Nacht vom Samstag auf Sonntag bereits der dritte
yen Reichstag werde die bayerische Regierung dem Landiage ein —— Hermanng, J welcher auf Demy Burchut der
däquatez Gesetz vorlegen. Es wird darauf bezdglich deß gaͤchaͤn · gerwallung dis Tentralgefngnsses als hin dee
ichen Pehandlung dex Vorlagen, über die Verträge mit der ind sich däselbster seit, einer Reihe von Jahren ehr bedeutende
Schweig ünd Japan die Schlußberalhung, über das Zutherbe- aunterschlagungen, zu Schulden kommen ließ Gefangene,
leuerungsgesetz die“ Plenarvorberathüng beschlossen. Mittwoch vclcher zweimal Ahe Diebstahls und Unterschlaͤguͤng verurtheilt
indet die michste Sitzung statt. — Gutem Vernehmen nach wird vorden war, bewerbkstell J eine Fluchtsmittellst Bestechung eines
r Könilf inichsten Samstaͤg die Reise nach Bremen antreten. — — niverschwunden ist.
Auch Gruf. Bismarch wirdefich, wahrscheinlich in der Begleie Die unter, zein Inchgnijon einnria Gruftn Schroffer über
— u Prag nach Dresden rejsende, Prinzessin Therese von Bayern hätte
Berlin, 8. Juntenn ImVZollbundesrath erstatieten gestern m Schwarzen Roß“ zuPrag faft keine Wohnung erhalten, weil
betreffenden Ausschusfe Betich über die Abänderung des Zoll nan dort die Prinzessin Therese erwariete. Mit Mühe erhielt
ariiß.Gestern —J———— eingetroffen. die simple Gräfin mit ihrer Begleitung ein paar Zimmerchen,
Frankreich eDe IRe behen den fiür die Prinzessin bestimmten, Apparienents. welch iehz
Pariz IJuni. Jules Lerminag, Journalse ind dreund r ee derselben unbenützt bliebenIdu sich dab Quiproquo
kochesdris⸗ isti ti ate Hiochtdehafted worden.Es heißl setzate ust noch Der Abreise Ie Prinpssin qusttarw 5 M
herschwoͤrung Eitdect. worden. . Uußer Lerming in auch Wieassent Saarbrüden 7 Juni. Dag deulich ziu Bingerbrück
iner der Parifer, Klubrfdner, heute Racht verhaftet wordeng Dee⸗ in Aufliegen von. Brjesttauhen hat sich destern Morgen
et eeeu t —586 33538 6Uhr auch auf dem hleügen Bahnhhof wiederholt. Eine
elben sind angeklagt, zir Repolte, gufgefordert zu haben?“ Lermina deden ud wiederholt. Ein
varfrüher (nor ungefähr sechs Jahten) Veamter der Polizeibräsektur roße Anzabl- dieser Tauben, man sagi 300.Stuck. war mit dem
unge * — 7 Abendzug hier angekommen und ist um die, genguͤnte Zeit, frei
Evpanien esανσν ν tlossenn worden Die Thierchen schwangen ich Anendlichhoch
J aͤdri ð 6. Imi.-Die neüt Verfassung ist heute unter n weiilen Kreisen'in die Luft bis sie eudlich in ehreren
ngeistertet Voltsjubel feiersch Puhblicirh und von den Inhabern nach verschiedenen: Richtungen hin hoeiler zogen Db —X
vr vollziehenden Gewalt beschworen wörden. Deputationen, aus Tauben des Vereins „Columbia waren / ist uns unbekannt geblie⸗
clen · Provinzen, dit hiesigoͤn Corporatidnen, so wie Vertreter der den; die Körbe aber, in welhen sie anlamen, sind min dem
remden Mächte wohnten der Ftierlichteit beinve Die Rationalgarde —chnellzug nach Kölns gesandt horden. * —— 9*
nid, die Truppen defilrtemeunter dem degeisterten Rufe u Es lebe Kobreng, Jurt. Heule Myrgeh drang cin Diftste
ie Verfassung !“. vor dem Palaste des Cortes Auch ine den in das Schlafkabinet eines Eisendahnbeamten. ae
tohinzen hat die Vertkündigung dex Vetfassung⸗ so weit die bis- ind Pfaffendotf ein und vrstach denselben in seinem Bette. Der
er kingegangen Machtichten melden, unter großen Jubel und ohne Offizier windesofort derhaftet.
xhrung dern Ordnum Slait · gefünden:· —5888 y In Kafsel' fand am 3. d. Abenss eins großarlige“ Säbel⸗
Aus Madra dWird gemeldet, vaß die Regißrung angeblich affaire zwischen Artilleristen und Trainfoldaten staitz auf beiden
morn Hetzos vön· derieded ree iu England die Seiten kamen Verwundimgen vor. ιι
ule von Harrow besucht, einen Knaben von fünfzetm Jahren.Vac der Schlet. 8 in derSon seil—me hreren
am“ Khinge vorschlägen wosle 8 Apeee de Tagen drei ziemlich große Gruppen von Sonnenflecken zu sehen.
Emanuel, und die florentimische Reeerun souen ihre Einwillraung“ Ant besten werden dieseibeit Früh“ Mora⸗us obder dven 37 “5,.

zegeben haben und auch der Kaiser der Franzosen mit dem Plane
inderstanden sein.r isülcdsanatiun es Du
14 7 ——
I s8 Schwurgerichtsfitzungen.

II. Quartal 1869. n— ι
3wæeiber ünd ena i Juni Angeklagtin ist die⸗ ledige
Maria Wagner von Bergzabern, L80Jahre alt wegen kriminellen
Betruges.Die Angellagte war zu Anfang“ dieses Jahres mit
inem gewissen Lohr von Oberoterbach verlobt welch sehierer am
z. Januar seinen Vater derart mißhandette; daß er über 21 Tage
arbeitsunfahig war und also gerichtlich gegen den jungen r Lohr
eingeschritten werden solltel Dieser! flüchtete: nach Weißenburg.
Die Wagner, suchte nun den on en zu bewegen, den Straf⸗
amrag Jurückzunehmen. wozu sich ieser auch bereit erklärte. Sie
segte ihm daher ein? Blatt * Papier zum Unterzeichnen vor, auf
welchem jedoch nicht die Zurücknahme des Strafantrags, sondern
rine Schuldverschreibung von 18009 fl. stand. Lohr unterschrieb
)en Schuldschein, welchen dann die Angeklagte und ihr Vater
mehrmals dem Geschäßftsmann Stübel in Begzaberz zu vzrhandeln
suchtem Neßt ug — deg — — ihr
—X eld erpressen wollten, machte vor Gericht
— Schuldĩchein erschwindelt sei. Die
eeee bos Fig gestellt, wurde des Versuchs
des Betruges — —ERX zu 6 Monaten Gefängniß
erurtheilt.
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        Abens durch ein —A gutes Fernrahr beobachtet,
Okular man gefärbte Glafer hält. —A

vor dessensnah so würde e Iet daß es sehr Farthe lhaft F muß, von

—XRX — die recht 5 zur Wirkune n also

9 in dic Pflangen eimgeher und hyer pflanzlichtz Gebi dod ergei-

jent einen xeqjt fleißigen ebwuch machen. Hute Bestatigmg

ieses Satzes lo wir ku* der Vrodinz Rhei —RB8

und Sachsen —*8* St namhaft machen, der durch die haufige

Anwendung von Superphosphat allein zu unverlennbarem Wohl-

'ande gelangt ist. Sobald man ein Düngemittel, wie z. B. den

rischen Stallmift seiner langen Wirkungsdauer nach schaßt. ist e

nicht atlein seine düngende Kraft. die matn in Betracht Heht, pien

neht sein Vermögen, auf einem geschlossenei. nassen talten un

inthätigen Boden lockernd, trocknend, erwärniend und zur größeren
Thatigkeit exxegend zu wirken.

b, ches

e Fatße ihhrae Packunng. USo
oft —— —— — die Rede auf die
pulvetförmigen ngemittel Wmmt, dann man die Frage
hören: Wie lalige wirken sie deun ? Kommt dann die Antwori:
„Aus zwei oder gar auf ein Jahr“, dann kann man sicher sein,
daß die Mehrzahl derrä lleven: Praliler ebenso wenig! von einem
jolchen Düngemittel halt en, avie von einem Arzneimitteln das in
rinem Gläschen statt iw: winemnMlase ankommt. Betruchte man
wie es immer geschehen sollte, Jedes Düngematerial als — Kapi·
———— 959
fseuerversicherungsbank für veutllschland in Gotha.

Offico tor mariagos.

Uehrers Danien mit xehar bedeu-
tondem und vielo Damen mit mit-
prem Vermögen aus adligen und bürget-
lichen tanden,“ wünschen sich“ duroh
unz in Doutsehland wohl
vekannten Dhevermittlumgs-Anstat au
rerheirathen Dis Direction ist æteta
doroit. durehu amtlichoe Attesgte dio

Nlũuok liehsten Erfolæe ihrss Wirkens m

boacheinigen/ garantirt ztrongste Disero⸗

—X

in nich vertrauensroll u wenden an
Aheæodor —
iũrlita.

——— — 1323 ——
dzrische Fullung aller Sorten
Mineralgasser

ꝛcseregttt

n Fritz Vani⸗rbieter.

Nach dem Rechnungsabschlusse der Bank far 1808 beragt die Ersparniß har dad
vergange ne Jahr u1

i en najnur, yrr——— ι—

et
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d.r eingezahlten Prämien. ιν — 77
Jeder Banttheemehaner in hiesiger Ageatir empfängtdiesen Antheil nebft ejnem
Fremplar des Abzschlusses wom Unterzeichnelen, bei dem auch die ausführlichen Nachweifungen
zum Rechnungsabschlutse zu jedes Bersicherten Ginsicht offen liegen .
Denjenigen, welche vbeabnichtigen⸗ dieser gegenseitigen Feuerversicherungs · Gesellschast
heizutreten, gieht dex Umntergeichnete bereitwilligsi desfallsige Auskunft und vermiltieit die
Versficherung. lut “ J—
St. In g be reterdem 1: Juni 1869. ———
Eritæ Tonzerbieter.
5 ar Agent der Feuorversicherungsbank E D. in Gotha.
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J— — 26 Anpae ill —ad Fur den 49 *5. — n
h— ι, ————
81 3ugberter Anzeiger.
e e sowie für alle anderen noch eristirenden α
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bimutat o:: uun et A n n once n * J 33
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Ori ginal⸗Ta r i f⸗P reise n
α — α na aungenommen von der ue J a
Ne itungs · Aunoncen⸗Erpedition.
an — 33* — ————
—— Rucdlolf Ioss, *8 —A J s
Officieller Agent saämmtlicher Zeilungen.
F J J J e Rerlin. MONOMMXN. St. Gallen. * ——
—A—— E J 177 366 — ———
J Ausschreiben. n J ιι den 21. Inni u
Am lehien Samseg, den z. Jict chinhn Jahrmarkt
wurden aus dem Verkaufsladen des Jacohö ..
Sties, Schuh. und gleiderhaͤndler dahjier. zu St. Ingbert.
irca 30 Thlaler, welche sich in der Geld, ãA
chubiade daselbst befanden, enwendeit.
Diefes Geld bestand aus 24ganzen
Thalern und der Rest aus Sechstel⸗ und
Drittelsthalerstücken, 6einzelnen Franken⸗
md einem Zweifrankenstuk.
Die bis jetzt angestellten Recherchen haben
sin keinem Resultate geführt und ich ersuche
iermit Jedermann, der über diesen Dieb⸗
ahl etwas weiß oder erfährt, mir oder
der nächsten Pdlizelbehörde ungesäumt
Anzeige zu machen. 7 34
St. Ingbert 9. Juni 18606
Der . Nolineicomissar
dye· eis * j

S Lradet Jung. Vird pei. Job
in St. Jugderin die Lebre angenommen.

Drei fleißige Sat ergefellen fin⸗
den gegen guten Lohn sofort. Beschtf⸗
ligung beee

. Daesb Rehr in St. Ingbett.

— — — —Xo*

Fruchtpreise der Stadt

aisers lautern dom 8. Juni.
Weizen 5 fl. 38 kr. Korn4 I. 32 kr.
Spelzlern — fl. ⸗¶ Ar. Spelz 4 fB
Fr Berste 5. fle 8Ar, Hafer 44.

6 FX 7 fi. — kr. Linsen — s.
Inadber Zentner. 2 3123 46
3 6 Pfd. Kornbrod 21 hr⸗
z Pf. Gemischibrod 1115 Ir. und 2 Pfd—
Weißbrod 18 r.
Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ re. Preise
der Stadt Zweibrücken d. 10. Juni

Weizen 8 fl. 81 ikr. Korn 4 l. 33 sr.
berste Areihige, 4fI. 36 kr. Gerste vier⸗
reihige, ⸗ fi. — ir. Spelz4 fl. 8 k.
Spelzlern: A. — kr. dinlel — s.
Ax. Mischfrucht fl. —br. Hafer
fl. 30 tx. Erbsen nñ. 20 k. Widen
— fl. — kx. Kartoffeln, 48 kr. Heu 2 fl
dlx. Stroh 1 fl. 60 kr. per Jentner.
Weißbrod 192 Kilogr. 16 lr. Kornbrod
3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 16 6r.
ditzo 1Kilogr. 8 Ar. Gemischtbrod 8 Lil.
327 ir. 1Paar WechoO Loih 2 ir. Rin⸗
leisch 1. Qual. 18 ir. 2. Qual. 14 k
daldfleisch is ir Hammelfieüch i6 hr
dGMheineleisch 10 kea her Pfund. Wein
24 ir. Bier 7 kr. per Liter, Bu tiex 830 Ar.
der Pfund.

Für die gute und schnelle Heilung, der
zei meinem Pferde vorgeuommenen Ope⸗
ation, welches mait einem Schwammgewächse
ehaftet war, sage Herrn Thierarzt
Weigand von St. Ingber hiermu
ziffentlich meinen verbindlichsten Dank.

Peter Woernen
zu Rentrisch.
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7 ecdactlon, Druc und Verlag von F. x. d em er in St. Inob —5 —
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ꝛꝛ 23333*8* 528 385* — 253235 55338 323335
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53 85. 525 7532868 3853 8
532 3 535 — 52* 2 — —5 —A —— 22325*
338 5* 323 8 2 228 228 2 V 5* — —
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—— 284 5355* —— — 3375
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*255237 —— 2883, 383 322383 II5 635 538
76 525 —— —— 53232753 33336383287 — 2
— ——— 8833 823 3 — —
33 555 53* — * 81
535522382 *3 55332387 383 22333328 —
628 —— —5535 ——— 2 e2 3 * 3 — —A
—333 72223* 38338337 83283533
m 2 553 23232 5 2232 2 —5557 2 7 D 22 —
3553 An 232338 8 — 53 s23—8328 23
24436383 5. 2.2 5 «2 223 58 5255 — — 232 555 2
5*2835 *2* 5323235438 —253535335 328* —5
85 552 233358 78352
—E— 528 253837 —A— 3* 333 *
—25228 EAM— 525* 584 5222 — 8 235* 5355 2
— — — **7 — 92 2 22283 35333358
———— 262 —2355 8 3238* 2355 5 3 5? 552
* 5382 s33*348 — 2356BR 85* E 22 —A
5555 . 23 5525 EEF 23 n ——23 3* 58225
252 52533 53823535 ———— —E— 32—53533 7527 87
*23627— — c5335 2 23828 5253*3358* 3 2235253233
51328 7222. 8 S 3582 ——— — 22— 2838 E 5* —2 8 —A
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RME 2253 2223 —2* 8 5 25 5 — z3885 2
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35 3 3 2832* 5333 7 —
—— —— 6 53 3 28 — — ——
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—— 285z735528* *55 3 33583
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2333 3 238 2233535333 233233338*
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32552355335223— 3 35556858 2— 2535
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        * 227 3273
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2 226472 5338 33 733357553332283 525888
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48 3 2.,53 2 322357* 8 —8 23822323* — 233 5 8
* 25 33 3238238 2 22 273 — 3. 523 5 *333533 3583
823333— 333333338 —32385875 53853 —38
23223242 28 2 3 5272 — —A **2. 2. 222383283
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23 2258 23. — — 23533 2534 37 23 325
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F — 2323353 23335 352 3833—2 323 27
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— 553 3335 — 52 — 8338 533368323227535
* 383 462333335 — 533 33338 228 28 28338
J —— 35 538
*252533 —653 8 *338 833333 55333 33 53
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x 833355—*33358 2 38532585
55333328 —55 —8— — * 58353
55523 25553 —122 2 523332

533227 3522 558*
3332324 28 828
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33 —. T—— 33823323 22553783
223204 * BG27? ——— ————
3 8 2283333 4. — 33
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26 —333265 32.35
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        Sl. Ingberler Anzeiger.
— — — —

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

gummer) erscheint wochentlich vi er mal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonn tag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

Ner. 900d. Samstag, den 12. Juni. 11869.

— — — — — — — — —

Deutschland. ee

München, 9. Juni.“Das k. Finanzministerium hat zu
der Verordnung vom 6. April 1869, die Anstellung von Unter—
fficieren, Gendarmen und Soldaten im subalternen Civildienste
Fett., und zu der hierauf bezüglichen Instruction des Staatsmini—
zeriums des Innern instructive Bestimmungen erlassen. — Vom
Kriegsministerium ergingen Bestimmungen über Vornahme der
Inspicirungen.
H Wie der Pf. Kurier aus Ludwigshafen schreibt, wird
der baverische Landtag wahrscheinlich in den ersten Tagen der
zweiten Hälste des Monats September einberufen werden. J

Frankreich.

Paris, 9. Juni. Geslern Abend gegen 1192 Uhr war
der Bonlevard Montmartre abermals der Schauplatz von Unruhen.
die Menge rief „vive Rochefort“, die Marseillaise wurde gesungen,
ind erst gegen 1. Uhr war die Ruhe hergestellt, nachdem einige
Verhaftungen vorgenommen worden waren. Ein anderer von
Belleville herkommender Volkshaufen zerschlug die Gascandelaber
und beging andere Unordnungen, so daß er von Siadtsergeanten
zerstreut werden mußte. Auch hier fanden mehrfache Verhaftungen
zatt. Aus den Departements werden ebenfalls tumultuarische
Auftritte gemeldet. In Nautes wollten die städttischen Arbeiter
nicht zugeben, daß der Regierungscandidat Gaudin durch die
Ztimmen der ländlichen Wähler die Majorität erhalten habe;
e plünderten die Waffenläden, es kam zu Zusammenstößen mit
)en Truppen, welche große Mäßigung bewiesen, so daß nur wenig
Verwundungen vorkamen. Von Tours gingen Truppen per Eisen
dahn zur Verstärkung der Garnison in Nantes ab,“'welche feit 48
Stunden unter Waffen steht. In Bordeaux mußte die Gendarmerie
die Ordnung hetstellen und es wurden einige fünfzig Personen
Derhaftet.

Paris, 11. Juni: Gestern wiederholten sich die Unord—
nungen auf dem Bonlevard Montmartre, auf dem Stadthausplatz
ind anderwärts. Die Volkshaufen wurden überall zurückgeworfen
und zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. Die Passage nach
dem Montmarkre wurde durch Cavalerie abgesperrt.

Im „Rappel“ findet sich unter der Ueberschrift „Versprechen
es Gefangenen von Ham?* folgender Artikel: Vor fünfund⸗
wanzig Jahre, im Jahre 1844, schrieb ein junger Mann, der
zinen legendartigen Ramen trug, Folgendes auf den Tisch eines
Gefängnisses: ,Die arbeitende Klasse besitzt nichts; man muß sie
uum Besitzer machen. Sie hat keinen andern Reichthum als ihre
Arme, man muß ihren Armen eine für alle nützliche Anwendung
geben. Sie ist wie ein Volk von Heloten inmitten eines Volkes
bon Sybariken. Man muß ihr einen Platz in der Gesellschaft
eben und Ihre Interessen an diejenige des Bodens knüpfen. Sie
st endlich ohne Organisation uud ohne Band, ohne Rechte uud
»hne Zunkunft; man muß ihr Rechte und eine Zukunft geben.“
— Diese Zeilen gehören zu einem Werle, welches unter dem Titel:
Ausrottung der Armuth“ veröffentlicht worden ist. Die Hand,
die sie schrieb, ift die allmächtige Hand, die seit achtzehn Jahren
alle Gesetze und alle Deceete unterzeichnet, die in das officielle
Journal aufgenommen werden. Seit achtzehn Jahren! Und
der Arbeiter, den man zum Besitzer machen mußte, besitzt immer
noch nichts! Und man sehe nur, wie die Armuth apsgerottet ist,
deren Ausroftung als nohwendig erklärt wurde! Ist denn das
Versprechen des Gefangenen von Ham ein so geringes für den
herrn der Tuiterien ?“

Das internationale Schützen⸗ und Turnerfest in Straßburz
hat am 6. ds. seiunen Anfang genommen und war von einer gro—
hen Meuschenmasse besucht. “Wie im vorigen Jahre hat auch
diesmal der Genercil in Straßburg alles mög'iche gethan, was
dem Feste hinderlich sein konnte. So nurde ein Zug der Schü—
zen und Turner durch die Stadt unterjagt ꝛc.

Nach frauzesischen Zeitungen wurde kürzlich auf den Minister
brim in Spanjen ein Mordversuch gemacht, indem sich drei
Männer, mit Siricken und Tüchein versehen, in der Nähe seines

Schlafzimmers verborgen hatien. Durch das Umfallen eines
Stuhles wurde man aufmerksam und so die Gefahr abgewendet.
Schweiz.
Der große Rath in Bern, der in diesem Frühjahre bereits
)as Referendum eingeführt und ein neues Wahl- und Ab—
tinmungsrecht angenommen hat, hat jetzt auch die Einführung
zer obligatorischen Civilehe und die Uebertragung der Civilstands-
register an die weltlichen Beamten besschlossen. Das Gesetz 'muß
roch dem Referendum unterbre itet werden. (Die Landgemeinde in
Zürich hat nur die facultative Cidilehe beschlossen und die Führung
der Civilstandsregister dem Geistlichen überlassen.
England. *
London. Ueber die Rolle, welche Rapaleon im ameri⸗
anischen Kriege spielte, äußerte sich jüngst ein Mitglied der
englichen Regierung, Forster, in einer öffentlichen Rede. Nach
zemselben hatte damals Napoleon an England das Annsinnen
Jestellt, sich mit ihm zur Ausführung seiner ehrgeizigen Absicht zu
dereinigen und sich mit ihm zusammen auf Seite des Südens zu
deslen. Nach Louis Napoleons Entwurf sollte der Sturz der
mexicanischen Republik die Einleitung bilden zum Sturze der
LUnion. In Mexico sollte zuerst militärisch Fuß gefaßt, der Jeffer—
son Dabis'schen Rebellion gewissermaßen der Rückhalt geschaffen
verden. Es war der andauernde Widerstand der mexikanischen
Inabhängigkeits-Partei, der den Plan an der raschen Zeitigung
berhinderte. »5 166
aeeItalien.
Die officiöse italienische Corresponden; ist in der Lage, aus
en 13 Artikel des Prozramms für das ökumenische Concil fol—
jendt 3 anzuführen; „Die von allen Bischöfen im General-Concil
hestäligte Doctrin von der moralischen Nothvendigkeit der welt—
ichen Gewalt des Papstes wird' dieheilsamste Wirkung auf die
Ansichten der Fürsten und Völker üben, die Macht der Kirche
hefestigen und bewirken, daß ihr die von der Revolution ujusr⸗
dirten Provinzen wieder zurückgegeben werden; das Dogma von
der Unfehlbarkeit des Papstes und seiner Suprematie über das
zkumenische Concil wird ausgesprochen werden; das Concil wird
»en unzählichen Mißbräuchen und den rügenswerthen Gewohn⸗
jeiten, die sih in gewissen Kirchen, in gewissen Reichen und auch
n einigen geistlichen Orden eingeschlichen haben, ein Ende machen.“
Begen solche Thesen erhebt sich in gut katholischen Kreisen Deuitsch⸗
sands bedeutender Widerspruch, wie eine von Coblenzer Katholiken
n Umlauf gesetzte Adresse an den Bischof von Trier zeigt. Auch
in Karlsruhe ist jüngst ein Aufruf von gleicher Richtuug an die
zadischen Katholiken erschienen.

Amerika.

New⸗Yorl. Die Legistatur von New-Pork hal die
Ermächtigung zum Bau einer unterirdischen Stadt-Eisenbahn der
City Central Undergronnd Railway“ ertheilt, welche theils ganz.
»der wo dies nicht thunlich, halb unter der Erde von City-Hall—
Park auf der Ostseite der Stadt bis zur Brücke über den Harlem—
Fluß führen wird. Binnen 2 Jahren ist der Bau zu beginien
und innerhalb 5 Jahren zu vollenden.
Vermischtes.

QNaiserslautern. Von dem Comite für das 2. pfälzische
—X—
„Der deuische Schützenbund feierte glänzende Nutionalfeste in
Frankfurt a. M., Bremen und Wien, welche im ganzen deutschen
Volke freudig begrüßt wurden und mächtigen Wiederhall fanden.
Zeine Nation kann sich solcher Feste rühmen! In allen Gauen
ruseres großen Vat erlandes wird die Bedeutung des Schützen-
wesens anerkannt, das neben der Uebung des Kerns der deutschen
Zürgerschaft in den Waffen, zugleich Trägerin des nationalen
        <pb n="350" />
        Gedankens deutscher Einheit und Freiheitist uns lebendige Kunde
von der Zusammenhörigkeit aller Deutschen, und davon gibt, wit
sehr die unnatürliche Zerrissenheit unseres großen Volkes dem Na⸗
tionalgefühle widerstreitet. Die Pfalz ist in der Pflege des Schü⸗
zenwesens hinter den übrigen deutschen Gauvereinen nicht zurück—
geblieben, und darf es nicht. Das erste pfälzische Bundesschießen
in Zweibrücken gibt Zeugniß hievon. Dasselbe war ein ech—
deutsches, dabei aber auch ein wahres Familienfest der Pfalz —
es lebt in bester Erinnerung und einen gleichen Charakter sol
unser zweites Bundesschießen in der Stadt Kaiserslautern erhalten,
es soll ein wahres deutsches, dabei aber auch ein Verbrüder
ungs⸗ und Volksfest für die sämmtlichen Pfälzer
werden. Die Tage vom 8. August bis 12. sind zur Begehimg
des Festes bestimmt. Was gab unseren deutschen großen Schü—
tzenfesten die patriotische Weihe? Die zahlreichen und glänzenden
Ehrengaben, welche von allen Männern deutscher Zunge, nicht allein
aus dem Vaterlande felbst, sondern aus der ganzen Erdenrunde
dargebracht wurden. Pfälzer! Ahmt diese glänzenden Beispiele
in unseren engeren Kreisen nach, verherrlicht Euer und unser
Fest durch reichliche Spendung von Ehrengaben; wer nicht mi

der Büchse erscheinen kaun, der bethätige seine Unterstützung des

Festes durch Gaben. Laßt dieselbe Anerkemung, die ihr den

Schützenfeste in Zweibrücken in allen Geschäftskreisen zugewende;

babt, auch unserem Fefte in Kaiserslautren zu Theil werden. Vor
allem richten wir diese Bitte an unsere Städte, Bereine Industrie⸗

Firmen und alle Männer, welche ein warmes Herz haben für die
Ehre, den Stolz, die Zusammengehörigkeit unserer Pfalz. Der
Vorstand des Pfälzischen Schützenbundes und der geschäftssührende

Ausschuß.“

Bis jetzt find folgende Ehrengaben angemeldet: Nr. 1-210
pom pfälzischen Schützenbund 10 Gaben, Werth 350 fl. Nr. 11
von der Stadt Kaiserslautern. Werth 1560 fl. Nr. 12 -15 von
der Schützengesellschaft Zweibrücken 4 Gaben, Werth 160 fl.
Rr. 16—17 von der Schützengesellschaft Neusiadt 2 Gaben
Werih 100 fil. Nr. 18 von der Schützengesellschaft Mannheim
Werth 50 fl.—

Frankenthal, 4. Juni. In Oggersheim findet am
Sonntag den 20. Juni nächsthin ein Gausängerfest statt, unter
Mitwirkung der Gesangvereine von Eppstein, Flomersheim, Fran⸗
lenthal (Liederkranz), Friesenheim (Singverein), Ludwigshafen
Frosinn), Mutterstadt, Rheingönnhheim, Roxheim, und Oggers—
heim (Frohsinn und Singverein), sowie des ausgezeichneten
Theater⸗Orchesters von Heidelberg. Das Concert beginnt Nach—
mittogs um 4 Uhr.

Von dem verstorbenen König Ludwig J. von Bayern
wird eine noch wenig bekannte Anecdote mitgetheilt. Einige Tage
nachdem König Max II. 1853 den Marimiliansorden für Kunsi
und Wissenschaft gestiftet, begegnet der alte Herr einem gewissen
starl Fernau, der einige Poesien veröffentlicht hatte und Peidat⸗
secretär des Königs gewesen war. „Ah, gratulire,“ redete er
ihn an, „gratulire! Mein Sohn hat Ihnen den neuen Orden
berliehen. Aber ich habe ihn vicht bekommen, und doch sind
Ihre Gedichte um kein Haar besser als die meinigen — lauter
Babel!“ Sprachs und ließ den verduzten Kunstordensritter, wel⸗
cher unter anderm Namene in hohes Staatsamt bekleidet, erbarm
ungslos stehen.

F Die „N. N.“ schreiben: Seit etwa 8 Tagen gehen dunkle

Berüchte um über einen in München unerhörten Scandal, eine
Säbelaffaire, deren widerliche Details nach sorgfältigen Erkundig⸗
ungen folgende sind: An einem der letzten Maiabende geriethen
u später Stunde in einer bekannten Restauration Ossiciere, unter
welchen ein württembergischer, mit dem Wirthe über den Preis
des genossenen Punsches in Meinungsverschiedenheit, welcher der
Württemberger seinerseits mit dem Zurufe an den aufklärenden
Restaurateur Ausdruck gab: „Halten Sie Ihr dummes Maul
setzen Sie sich.“ Als hierauf ein anderer Gast des Hauses, ein
hiesiger Bürger und Kaufmann, sich zu der Aeußerung veranlaß;
sah, daß der Wirth doch in seinen Hause noch etwas zu sagen
berechtigt sein werde, herrschte ihm ein Officier der hiesigen Gar
nison zu: „Halten Sie Ihr dummes Maul mit Ihrem dummer
Besicht“, zog, angefeneuert durch den Zuruf des Württembergers
„Bei uns haut man solch' freche Canaillen zusammen“, den Säbel,
führte damit auf den Kaufmann einen glücklicher Weise parirten
Hieb und brachte einem andern Civilisten, welcher sich dazwischen
warf, einen — Biß! in die Wange bei! Das Erscheinen der
Gendarmerie beendigte die Scene. — Wie die „N. N.“ hören
ist bei einschlägigem bayer. Militärcommando Untersuchung über
diesen in München unerhörten Scandal anhängig.

FWürzburg, 8. Juni. Gesiern ereignete sich auf dem
Bahnhof zu Schweinfurt ein Doppelmord. Ein Kofferträger, an⸗
geblich durch ihm zugefügte Chicanen von Seite des Erxpeditors
Mondle aufgebracht. ermordete diesen durch mehrere Messerstiche

und entleibte nach der That sich selbst durch einen Pistolenschuß
Beide Unglücklichen hinterlassen zahlreiche Familie.

7 Die beiden türkischen Kanonenboote lagen- am' 75 d. in
Würzburg. Ihr Tiefgang beträgt nur 60 Centimeter. Da—
Geschütz im Vordertheil ist kurz gezogen, mit ftarkem Prall un
jat ein Kaliber für eine sechspfündige Kugel. Das Schiff ist mit
dünnen Eisenplatten gegen Infanteriefeuer gepanzert und hat auf
den Boden eiserne Stangen und zwischen sich Eiseuplatten mit lang
gezogenen Scharten für Infanteriegewehre aufzunehmen.

Darmstadet. Das großherzogliche Ministerium hat mit-
telst Ausschreibens die Aufmerksamleit der Kreisämter auf die
bermehrtr Thätigkeit gelenkt, welche von nordamerikanischen Ein—
vanderungsagenten, namentlich der früheren Sclavenstaaten, ens
vickelt werde, um deutsche· Auswanderer durch das Versprechen
unentgeldlicher Ueberlassing von Ländereien, kostenfreier Ueberfahct
und dergleichen in Masse dorthin zu führen. Insbesondere sei em
jewisser Schütze beauftragt, als Agent der Texas-Liverpoolet
Dampfschifffahrtscompagnie in Deutschland 50,000 Ansiedler fur
Texas anzuwerben, gegen dessen Unternehmungen aber selbst von
angesehenen Texanern Protest erhoben worden sei. Das Mini—
tterium schildert weiter das traurige Schicksal, welches diejenigen
Auswanderer treffe, die den Versprechungen solcher Agenten Glau—
ben schenken, weist die Verwaltungsbehörden an, diesen Thatjsachen
in ihren Bezirken möglichte Verbreitung zu geben und Anzeige zu
machen, wenn sich Agenten in der geschilderten Art innerhalb eines
—A — —

fF Trier, 4. Juni. Die „Tr. Zilg.“ schreibt: „Ueber
eine vermeintliche Mordthat, welche in drr Racht auf gestern in
einer hiesigen Handwerker-Herberge vorgekommen sein soll, erfahren
wir bis jetzt, daß gestern Morgen die Leiche einer umherreisenden
Tonkünstlerin, die sich Theatersängerin nannte, zuletzt aber in
Wirklichteit Harfenistin ihres Zeichens war, im Bette gejunden.
Fin jsraelitischer Handelsmann aus Russisch⸗-Polen, der in demselben
Hause logirte, wurde wegen Verdachtes, die erwähnte Person
ermordet zu haben, verhaftet. Der Verhaftete, der allerdings in
einem näheren Verhältnisse mit der Verstorbenen stand, will aber
vou der ihm zur Last gelegten That nichts wissen. Er war bei
seiner Verhaftung hinreichend mit Reisegeld versehen, indem er
über 1000 Piaster à Sgr. 91 Pf. besaß. Die Dame ist
aus Brüssel und ebenfalls israelitischer Confession. Die Leiche
wurde zur Obduction ins Landarmenhaus gebracht ··...

Säcktingen, 5. Juni. Sieben Arbeiter der Holzhand
lund Lüttin in Murg waren in dem sogen. Forste auf Schweizer
Seite mit Zurichtung von Holz beschäfligt und fuhren zur Ein⸗
nahme des Frühstücks über den Rhein herüber in das am badi⸗
schen Ufer stehende Wirthshaus. Auf ihrem Rückweg jedoch trieb
der kleine Nachen etwas stromabwäris und gerieth in einen ge⸗
jährlichen Wirbel, so daß er im Nu von den Wogen erfaßt und
umgeworfen wurde. Ein Schiffer, der vom Ufer aus die Noth
ind die Verzweiflung der dem Ertrinken nahen Menschen wahr—
nahen, fuhr deuselben rasch nach, und es gelang ihm, deren vier
in seinen Nachen aufzunehmen, während die drei andern, woruntet
der 22jährige Neffe und Geschäftsführer des Hauses Luttin, elend
in den Wellen ihren Tod fanden, ohne daß bis jetzt deren Leichen
aufgefunden werden konnten.

F Der bekannte Tenorist Wachtel soll an der Homburger
Spielbank 60,000 fl. verloren und sich dies so zu Herzen genom⸗
men haben, daß er einen — vereitelten — Selostmordbversuch
machte.

F Jun Tecklenburg WWestph.) soll nach Beschluß einer
Anzahl dortiger Bürger dem 1588 dort verstorbenen und begra—
benen Leibarzt des Herzogs von Cleve, Dr. Joh. Weier, als dem
muhtigen Vorkämpfer gegen Hexenprozesse, ein Denkmal gesetzt worden.

F.Der käürzlich in Berlin verstorbene Prof. Hengstenberg
hat testamentarisch dem evangel. Verein 20, 000 Thaler vermacht.

fF In Herrnhut tragt jetzt eine allgemeine Synode der
Hherrenhuter Gemeinden zur Reform ihrer bisherigen Verwaltung,
wozu sich nicht nur Herrnhuter Deputirte aus ganz Europa, son⸗
dern auch aus deren Missionssiaaten in Amerika. Afrika und
Australien eingefunden haben.

7 Koöonigsberg. Eine seltene Mißgeburt ist dieser Tage
hier zur Welt gekommen. Geworfen ist sie von einer Kuh des
Fleischermeisters Resich el, Leineweberstraße 28a. Die Todtgeburt
Jat eine haarlose, menschenartige, weiße Haut, einen Kopf mit
dinnbildung, und Bartwuchs, einem Loche an Stelle der Nase,
einem Cyclopenauge auf der Stirne und einem Horne auf dem
Scheitel.

F In Görlitz findet am 16. und 17. Juli die deutsche
Turnlehrerversammlung statt.

Im Bahnhof zu Chemnitz hat am 7. d. ein Zusammen ⸗

stoß zweier Personenzüge siattgefunden. wodurch ein Breinjer und
5 Vassagiere verlekt wurden
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        F Welchen Culturstand um dit Mitte des 19. Jabrhunderts
as neue ungarische Reich aufweist, ergibt sich aus Folgendem:
AInz dem vier Stunden von Zalathna entfernten Dorfe F.Bucsum
wird dem „M. Polgar“ berichtet, daß daselbst vor einigen Wochen
n 80 Jahre altes Rumänisches Mütterchen starb und daß drei
ynkel der Verstorbenen, nachdem die vom Begräbniß zürluckgekehrt
Jaren, erkrankten, welche angaben, ihre Großmutter rufe fie⸗be⸗
sandig und sie müßten sterben?“ Das Gerücht davonverbreitete
ich schnell im Dorfe und gelangte auch zum Popen, welcher nun
arauf drang, die Beerdigte imüsse wieder ausgegraben und getödtel
werden, sie stelle sich nur todt, denn sie sei eine Hexe. Dies
geschah denn auch wirklich im Beisein vielen Volkes; nachdem der
Zatgdeckel geöffnet worden, führte, einer, der- Anmwesenden einen
i aner Heugobet in die Vrust det Leiche und! da dem
Heraͤusch, das dies veruxsachte, riefen die Leute: sie lebknoch
Deauf an ousgedienter Soldat einige Schüsse auf die Leiche
aibfeuerte, die nun wieder eingescharrt wurde. Tags darauf erzählte
vJer Soldat, die Alte sei ihnr Abends auf dem Heimwege erschienen
ind habe ihm gedroht, ünd nun ängstigen sich dalle, die “ dem Be⸗
zräbnisse beigewohnt. die Hexe werde auch ihnen eine Visite
abstatten. Wo der Geistliche ein solcher Iluminat, wird man sich
rreilich uber den Aberglauben seiner Pfarrkinder nicht übermäßig
pundern lönnen. 75 — J

Das Pungolo von Neapel vom 2. Huyi bringt Einzelheiten
iber eine Luftballonfahrt, welche die bekanute Madame Poitevin
in Begleidung ihres Schwiegersohues in den Abruzzen vorgenommen
hat und bei welcher letztere sehr große Gefahr lief.“ Diese Luft-
chifffahrt wurde in der Stadt Aquila vorgenommen. Als der
Ballon sich bis auf eine Höhe von 350 Meter erhoben hatte, riß
x ploͤtzlich an zwei Stellen entzmei.“ In einemn Augenblick ent⸗
eerte sich der Ballon vollständig und fiel mit schrecklicher Geschwin⸗
digkeit herunter. In diesem kritischen Augenblick faßte Herr Sivel
mit großer Geistesgegenwart den Strick, der über den Ballon weg⸗
zeht, und brachte so im Stoff ein Höhlung hervor, wodurch der⸗
selbe Luft faßte und nun des Herabfallen verlangsamte. Mehr
als 30,5000 Menschen wohnten diesem schrecklicher Schauspiele bei
der arme Sivel hing an dem Seil, welches die Gondel festhielt.
kinige Augenblicke später berührte er den Boden mit den Fuß—⸗
pitzen, und als die Gondel auf bie Etdé niederfiel, wurde sie von
dem Stoff des Balons eingewickelt. Plötzlich sah man Sivel aus
dieser Masse hervorkriechen; er war nicht im Geringsten zu Scha⸗
den gekommen und das Anzichen des Seiles hat ihn gerettet.

F Stat istische Nachweisungen über das unselige Laster der
Trunksucht führen die Zahl: derer; Opfer in den verschiedenen
dandern also an: In England tödtel das Uebermaß im Trinken,
der Mittelzahl nach angenommen, jährlich 50,000 Menschen, worunter
12,000 weiblichen Geschlechtes. Deutschland. folgt alsdann mit
10,000 Opfern nach. In Rußlandd zählt man nur 10,000, in
Belgien 1000 und in Frankreich 1800. Die Nation aber, welche
den Mißbrauch der alkoholischen Cetränke am ärgersten treibt,
ind die Amerikaner. Nach der von Dr. Everest verfaßten Sta—
tistik rechnet man 500,000 Personen in den Vereinigten Staaten.
welche in dem Zeitraume von 9 Jahren an den Folgen der
Trunksucht zu Grunde gegangen sind..

Der Afrikareisende Powel, ein Engländer, wurde auf
einem Jagdzuge in Abessinien mit Frau, Kindern, Dienerschaft
und zwei Missionären von den Eingeborenen ermordet.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehrr.

Mäünchen, 3. Juni. Nach zweijährigen Verhandlungen
vurde unter den Eisenbahnverwaltungen, welche dem süddeutschen
kisenbahn⸗ Verbande angehören, die Abgabe von Rundreisebilletten
ꝛeschlossen und wird diese dem reisenden Publikum höchst günstige
kinrichtung mit dem 15. ds. Mis. in Wirksamkeit treten. Sie
erstrekt sich nur auf Personen, denen bei Benützung der Rund—
deisebillets Jreigepack nicht gewährt wird. Die für die einzelnen
Bahngebiete besisehenden Reglements für den Perfonen· und Ge—
päckverlehr bleiben im Algemeinen in Kraft. Mit den Rundreise
illets, welche zur Fahrt in zweiter Wagenklasse ohne Unterschied
der Züge berechtigen, ist ein Nachlaß von 45 put. der gewöhnlichen
Fahrpreise verbunden. Selbe haben eine Giltigkeitsdauer von
z0 Tagen, vom Tage der Abstempelung an gerechnet. Einzelne
orlommende Couponblätter werden nicht respectirt. Das gesammte
dereinsgebiet ist von achtzehn Routen durchzogen, innerhalb deren
ie Reife von jeder Station beliebig begonnen oder beziehungsweise
ortgesetzt werden kamn.

München, 7. Juni. Wie man vernimmti, beabsichtigt
le Staatsregierung in nicht ferner Zeit die Telegraphengebühren
ir den internen Vienst auf die Haͤlfte herabzusetzen, so daß die
mfache Depesche in gunm Rabern vur Fa sen mürde 9Yogt

exst durch eine solchen Gebühren⸗Ermäßigung die an vielen kleinen
Orten erichtelen Telegraphenstationen eine irgend erhebliche GEin⸗
nahme erzielen werden, dürfte außer Zweifel sein; denn erst dann
wird es selbst den kleineren Handels- und Gewerbsleuten moͤglich
iein, sich des Telegraphen zu geschäftlichen Zwecken zu bedie nen.

Die Generaldirection der k. Verkehrs-Anstalten macht be—
züglich der fortdauernden Giltigkeit der Briefmarken vͤlterer Auf⸗
sage sämmtliche Postanstalten darauf aufmerkfam, daß die Eni⸗
ichließung vom 25. September 1868, wonach die mit Marken zu
õ kr. in blauer und zu 9 kr. in hellbrauner Farbe beklebten
Briefe als ungenügend franlirt zu behaudeln sind, sich nur auf
die mit dem bayerischen Wappen versehene Auflage dieser beiden
Markengattungen vom 1. Januar 1867 bezieht und diese Verfüg⸗
uing darin ihren Grund hat, daß die im September v. J. emitire
en 7 r.Marken die blaue, und die neuen 6 kr.Marken die
raune Farbe erhiellen, und sonach Möglichkeit zur Verwechselung
deider Auflagen gegeben war. Dagegen ist vortommenden Falles
zie Frankirung von Briefen mit Ziffermarken der Auflage vom
J. October 1862 (1 kr. gelb.3 ir. carminroth, 6 kr.dlau dO ite.
»raun, 12 kr. grün und 18 kr. zinnoberroth) nicht zu beanstanden.
Ziffermarken der ersten Auflage jedoch können zur Frankirung nicht
enützt werden.

Die k. General⸗Zoll⸗Adminisiration gibt bekannt, daß die in
Leipzig stattfindende Ausstellung von Geräthen der Müllerei und
Bäckerei und der damit im directen Zusammenhange stehenden
Landwirthschaft, welche am 31. Mai begonnen hat, sich auf die
Dauer des Monats Juni l. J. erstrecken soll.

Postverkehr nach Frankreich. Fahrpostsend⸗
angen werden nur dann weiter befördert, wenn auf den dazu
zehörigen Begleitadressen die von dem Absender unterzeichnete
Erkläruag, „Keine schriftliche Mittheilungen enthaltend“ bei⸗
gefügt ist. J

Zu leichtes Geld. Die in 1808 in Oessterreich aus⸗
zeprägten Scheidemünzen zu 20 und 10 Neukreuzer, die in
Bayern zu 18 und 6 kr. circuliren, haben hier keinen gesetzlichen
Fours“; sie dürfen nicht von Staatskassen und brauchen nicht von
PBrivaten angenommen werden. Ihr wirklicher Werthist nur
3910 und 42/410 kr. süddeutscher Währung.

Vom 1. Juni an beiträgt die Gebühr für die telegraphische
Besörderung einer Depesche von 10 Worten nach New. York 26fl.
36 kr. Jedes weitere Wort kostet 2 fl. 20 kr.
Landwirthschaftliches.
Stanund der Früchte. Von der bekannten Bauernregel:
„Mai kühl und naß füllt dem Bauer Scheuer und Faß“, ist der
rste Theil auf's Vollkommenste erfüllt; ob auch der zweite Theil
xfüllt werden wird? Dem Anschein nach allerdings! Vorerst
ieht es fest, daß der Ungeziferschaden in diesem Jahre geringer sein
vird, als in den vorhergegangenen Jahren, denn die küh'e Wisierung,
jerbunden mit vielen feuchten Niederschlägen ist der Entwicklung
ver Insekten hinderlich gewesen. Sodaun sind auch manche Er—
chrinungen des Pflanzenlebens zurückzehalten worden und werden
ich bei günstiger Witterung im Monat Juni um so besser entwi⸗
keln. Manche Früchte haben freihlich auch durch die andauernde
Rässe gelitten, insbesondere gilt dieses von dem Roggen, denn der⸗
selbe hat sich namentlich auf dem mehr schweren, ja theilweise
noch auf den Lehmböden so stark gelagert, daß er einen äußerst
zeringen Körnerertrag liefern wird, auf den mehr leichten Böden
dagegen hat er sich allerdings um so besser entwickelt. — Der
Weizen steht allgemein befriedigend, ebenso zeigt die Gerste durch⸗
veg einen schönen Stand. Bei günstiger Witterung im Monat
Juni kann es nicht fehlen, daß diese beiden Fruchtgattungen einen
cecht reichen Ertrag erhoffen lassen. Die Futterkräuter, die bei
Beginn des Frühjahrs sich nur spärl ich entwickelten, haben inzwi⸗
schen einen vielverspechenden Stand angenommen;; insbesondere
sieht man allgemein einer recht reichen Heuernte entgegen.

Aufbewahrung von Eier. Man lege die Eier in
eine kräftige Kochsalzlösung uud lasse sie so lange darin, bis sie
untersinken. Alsdann werden sie abgetrocknet und an einen
ühlen Ort verbracht. Auf diese Weise halten sich die Eier
jange Zeit, brauchen auch bei der Verwendung nicht mehr gesalzen
zu werden.

Brandweinbrennerei Für Unsere Pfälzer Land⸗
virthe dürfte es wohl von Interesse sein, zu erfahren, daß der
yon dem rühmlichst bekannten Kupferschmiede Herr Jean Schafhaus
von Alzei für das Gut des Herrn Generalsecretärs Adam Müller
in Gerhardsbronn neu erbaute Brennapparat vom 20. Juni bhis
Juli in Landstuhl ausgestellt sein wird.
        <pb n="352" />
        Güterversteigerung.
Montag den 14. Juni 1869, Nachmi⸗
tags um 2 Uhr, dahier im Cafe Oberhae⸗
ser, laͤßt Herr Heinrich Westphälinger, Ge⸗
schäftsagent dahier, als Beauftragter des
herrn Peter Müller junior, Wein-
händler und Gutsbesitzer früher hier, jetz!
auf dem Rothenbaue, die sämmtlichen Lie—
jenschaften, die der Frau Wittwe von Peter
Maller senior angehörten, auf sechsjäh
rige Zahltermine öffentlich in Eigenthuw
versteigern, nämtich ?::
St. Ingberter Bannes:
PlanNr. 772. 19. Dec. Wies in den
Großwiesen.
808/.. 26 Dec. Wiese daselbst.
8083. 19 Dec. Wies allda.
1736. 47 Dec. Wis in der
. Rischbach. —
1740. 26 Dec. Wiese allda.
23503. 2804. 2505. 2 Tagwerke
v 76 Dec. Wies in den
u Stegwiesen.
243464 Dec. Wiese im All ment
37. 4486.2 Taqw. 36 Dec. Wiese
ebendaselbst.
4448. 535 Dec. Wiese ailda.
4455. 51 Dec. Wiese daselbst.
4456. 48 Dec. Wiese allda.
4488. 60 Dec. Wiese in der
Spick.
871. 872. 1 Tagwert 99 Dec.
Acker auf dem Dillmesflur.
1142. 1143. 1 Tagwert 89 Dec
F.a Acker rechts der Capelle.
. 1602. 1 Tagwerk 5 Dec. Acker
auf dem großen Flur 3
. .4334Ahnung. 2
48 1801. 82 Dec. Acker am Andels
e brunnen.
1822. 1 Tagw. 49 Dec. Acker
im Güttenwieschen.
1967, 1 Tagw. 63 Dec. Acker
und Wies im Rogenthal.
2032. 1. Togw. 6 Dec. Acker am
Andelsbrunnen.
21711 Tagw. 20 Dec. Acher
J imn der obersten Gehnubach.
4300. 1 Tagw. 80 Dec. Acker
im Rodt..
„14310. 1 Tagwh. 67 Dec. Acker
daselbst.
4362. 89 Dec, Acker allda.
Die Zahltermine sind, Martini 1870
1871, 1872, 1873, 1874. und 1875
mit Zins von Martini 1869 an.
Die größeren Stücke werden in geeignete
Koose eingetheilt und abgepfählt, damit Je—
dermann mit concourriren kann.
Horn, kgl. Notar.

Die inlernationale Jury der letzten Weltausstellung

zu Paris erlheilee der Firma Franz Stollwerck
SESbhne in Köln, sfür ausgezeichnete Qualität
ihrer Dampf⸗Chocoladen, die Preis-Medaille. Von 2 9* 2
den gangbarsten Sorten dieser rühmlichst bekaunten —2 9
Waare befinden sich Lager in St. Inghbert bei ⸗

J. J. Grewenig und bei Conditor G. Rickel,
in Fitenlaetel bei Fr. Apprederi.

8
c.
—
5 —

WMorgen, Sountag den 13. JjJjun. —
Eröffnung des neuen
5533 F * 0 14 4
Grewenig'schon Bierkellers
J mit Kegelbahn—
ganz in der Nähe des Bahnhofes. .5
Nachmittags von 3 Uhr bßß
ausgeführt von der ganzen Blieskasteler ——— ** B
DBntrée 9 Ir...
Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt.. —
6s ladet hierzu freundlichst ein —

Julius Grewenig.

2 — — 2

—
St. 3

J Fur den J J —
ugberter Anzeiger,
sowie für aheguderen wn dsheenden F I
Zeitungen
Ju⸗— und * sl ann ð e 8 J J F
Annoncen
Original-TarifPreisen
angenommen von d eee
Zeitungs-Annoncen-Erpedition.
IXL——
Offtcieller Azent sämmtlicher Zeiütungen.
Bersin. NONOMMNN. St. Gallen.

—* —VF

Offico for mariages.

Mehrere Damen mit Sehr bedeu-
e enν und viele Damen mit mit-
lerem Vermögen aus adligen und bürger-
ichen Ständen, wünschen sich durch
Vermittellung dor in Deutschland wohl-
vekannten PEhevermittlungs-Anstalt zu
erheirathen. Die Direction ist stets
dereit, durch amtliche Atteste die
Aücklichsten Ersol e ihres Wirkens zu
bescheinigen, garantirt strengste Discre
cion und ladet heirathswillige Herren
ein sich vertrauensvoll zu wenden an

XHeS.OIO. KKÜHIner-,
—

— —

Frucht⸗, Brod⸗e, Fleisch⸗ ꝛe. Preise
der Stadt Hom burg vom 9. Juui.
Weizen 5 fl. 48 tr. storn 4 fil. 321
Spelz 3 fl. 57 tr., Gerste, Zreihige, —
— kre,Mischfrucht 4 f. 45 kr., Hau
4 fl. 20 fr., Erbsen 4 fl. 30 tr., Kartoj⸗
feln 1fl. — kr. per Ztr. Kornbrod, 3 Kor
22 kr., ditto 2 Kgr. 15 kr. ditto 1Kgr
8 tr., Kühfleisch 1. Qual. 14 kr., 2. Quu
12 kr., Kalbfleisch 12 kr., Hammelslei
14 kr., Schweinefleisch 18 kr., Butter 34h
per Pfund. —
J Frankfurter Börse
Drei fleißige. Sattlergesellen fin A*
den gegen guten Lohn sofort Beschäf Preußische Kassenscheine .1 447B
i Preußische Friedrichsddr..938459
tigung bei hwistoien2340 51
Jacob Behr iun St: Ingbert. „ollandische 10 fl.⸗Stücke 9 34 —56
hucaten. ...55887 38
— — — — — — —— 75
gRig wird bei J Englische Souvereigns. 1159- 12
Ein —* — n 326. Bold per Zollpfund fin.. —
Schwarz sun. Sdbreinermeister 5 Sch erpf. Hochhaltiges Silber per Zollpfund —
in St. Ingber tin die Lehre angenommen. F 3. 4 .Dohllars in Goide 2 26-20
—IXE
        <pb n="353" />
        — — α α ι
W,— e47 lee J e i — AO————
7 J 9 ——— * h 3 —44*8 Ni 9 3 7 40 77
“* — ——— j n er 1 —22— n e Ie cr. 3
A. —* V. 32 g Ve 9 * 20
23 ⸗ J — —0 — — —A —— — J—— dð
J — eeeo — — tit — ιι
ö * — 2 Aar
der St. Fungberter Anzeéiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unt:rhattumgsblati mit der Dienstagk⸗, Donnerttagee uͤnd Se
Zunnaer) erscheint wöͤchentlich dr erm al: Dien sß vagg, Donmn esr stag, Sams karg und Sonntag. Abonnementspreis viertelahrig 42 aru, —*
en ut19 Silbergr. Anzeigen werden mit-S-Krizr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. 7
Nr. 91. —B —— F Sonntag/ den 13. Juni. * i eter 4869.
—F —F—— — —D
e Deutschlaudd.
Kaiferstautern, 12. Juni. Vei der gestrigen Ab—
ümmung über die Einführung der Communalschule n gaben von
238 protest· Wahlberechtigten 1228, und von 104 ifraelitischen
Wahlberechtigten 98 ihr Votum für die Einführnng der Com—⸗
munalschulen ab.“ — Katholiken stimmten heute 780 dafür nur
—Munchen, 10. Juni Da bei dem Abschluße des Natu—
ralisationspertrages mit den Vereinigten Staaten (vom 26. Mai
868) beabsichtigt wurde, daß die in Folge ungesetzlicher Auswan⸗
rung verwirkten Strafen bei einer“ Rückkehr des Zuwiderhand⸗
)elnden in die frühere Heimath nicht vollstreckt werden sollen, wenn
Dieser im andern Staale die Staatsangehörigkeit schon erlangt
jat und die bestrafte That nicht schon vor der Auswanderungç
pollendet war, so sind die Staatsbehörden. ,angewiesen, in glleñ
Fällen, in denen rechtskräftige Verurtheilungen unter obigen Vor⸗
nussetzungen vorliegen, die Begnadigung mit Voll zugs aufschub
inzuregen.. .. .. 3
Karls ruhe? 11. Juni.“ Dievayerische Regierung, hal
in die süddeutschen Staaten die Einladung ergehen lassen,“ Aüber
ie irchentechttich· politischen Fragen, Uber welche Beschlüsse des
Foncila: wahrschenlich sind Gutachten der theologischen Professoren⸗
collegien einzuholen e notn J
Fraukreichnn a⸗
Paris, 10,. Juni. Dis —. Patrie“ giebt seiß einigen Tagen
entschiedene Kriegsgelüste kund. In diesem Sinn· deute Kedie
mgeblich bereits beschlossene Ernennung des Generals Fleury zum
Gesandten in Florenz, wenn sie sagt: „Die römische Frageist
ndgittig durch den Septembervertrag geregelt, der seine vollstän⸗
ge absolute Ausführung erhalten wird. Aber eine andere Frage
angeregt, welche die Gegenwart und die Zukunft lebhaft inter⸗
ressirt. Drei der großen europäischen Mächte, Oesterreich, Frank
reich und Italien, befinden sich in diesem“ Augenblick in voller
Hemeinsamkeit der Ansichten und Interressen. Ihr Einverständniß
und jhre Haltung können für' die Erhaltung des europäischen
gleichgewichtes und der Verträge wirksam sein.“ (War schon da!)
Paris, 12. Juni. Gestern Abend wurde die Volksmenge,
die sich auf dem Boulevard und im Faubourg Montmartre gesam⸗
melt hatte, durch Cavaleriechargen- zerstreut; ebenso in der Straße
Nontmartre, auf dem Börsenplatz und in' der, Vivlennestrasie,
Ua Mitternacht waren die Ruhe uͤnd der Straßenverkehr wieder
jergestellt; um 1 Uhr wurden dier Truppen zurückgezogen. Es
ind 200 Verbaktungen. voraenommen worden.

7* 3553 2* u 265.

Versammlung zu erscheinen. — Die Versammlung war denu

auch sehr zahlreich besucht; um die Herren Pfarrer Dahl, Lehrer

Weiß, Kaufmann Heinzz ⁊c. 2c. hatte sich der katholische Leseverein

schon von vorn herein gruppirt, und diese Herren schienen, wie

ich aus den Verhandlungen nachher heraussiellte, schon gut einge⸗

chult, dD. h.fanatifirt zu sein. —. Der Gefängmißgeistuücht PHerr

deider erbffnete die Versammlung. Nachdem Herte Dahlzut

Vorfitzenden ernannt worden,' begannen die Verhandlungemdie

ber durch absichtliche Storungen der Fanatisirten häufige unter

rochen wurden.— Naͤch einer leinen Eiunleitung stellte OBerꝛ

dahl die Fragẽ zur Debatte: Wie sollen die Katholiken gir

Bahl gehen ?. Herr Anwalt Reumayer legte in ruhiger ind

vürdiger Rede (trotzdem er vielfach unterhrochen wurde) da vie

nan ein guter Katholik sein und trotzdem für die Comunaljchuten

timmen koͤnne und m ũ ser und verwahrte sich auf das Emschie

»enste gegen die in dem anonhmen Platate enthaltenen Belesdig⸗

ingen. — Herr Lehrer Weiß begann hierauf eine“ ———

gegen imsere Mitbürger von Landau, Neustadt und Duürtheim,

peil diese die Communalschulen eingefůhrt hoben.“ Dur ch wohen⸗

iangeTrinkgelage, durch Schtaͤgereien und Messerftiche habe man

dies mr erreichen Dnnen. Hert Dahl ging sodann nahee uf

die Frage der confessionslosen Schülen dinund suchte nachzinmeisen,

daß dieselben in religiss sitlicher, Begehung srhädlich wären. —

Hieraͤuf erhot sich Herr Dre Chaͤndon umn den⸗ VPfarrer Dahl zu
widerlegen. Die fanatisirende Menge ließ ihn jedoch nicht zud

Wort lommen. — fuchte ihn durch· Scandate zu ——

man fuͤrchtete wohl durch triflige Gruͤnde überzeugt zu werven

Unter solchen Umstanden verzichtete, Herr Chandon darauf, in

ner folchem GehsellsFaft Weiter zu sprechen er⸗ derließ die Ver—

sammlung und mit ihm der vernuünftige Thetl der Katholiken und

man ließ den Herren Dahl und Weiß den zweifelhaften Ruhm,

das Feld an diesem, Abend behauptet zu: haben.“ Herr Weißt be⸗
nahm sich genz besonders ungebührlich. Als ein Herr während

der Rede des Dr. Chandon dit Nachbarn ung Ruhe ersuchte, rief

der Lehrer Weiß dagwischen: 3Halten“ Sier bas Maul!“ Aller⸗

dings wülrde man einen solchen Lehrer für Communalschulen nicht

drauchen knnen, denn dort werden nur gebildete und gesittete Lehrer

angestellt werden können, von denen die Kinder Anstaund und —gute

Sitten lernen. Die Unruhe nahm nun so zu, daß es zu Verhand⸗

ungen nicht mehr kam ; man beschloß, vor der Abuͤimmung sich
nochmals: zu⸗ versammmeln.
F In Ofen ist ein Unicum von einem Vischlerfabricate
ausgestellt, das mit vollem Rechte den ihm beigefügten Namen

„Diebsfänger“ verdient. Der Apparat ist ein 8 Fuß 6 Zoll

— langer, gierlich gearbeiteter Schreibtisch mit? Aufsog et? zwar nur
Bermisch te 8. hon' Hohh ist abet troß seines leichten Auͤssehens vier Centner
IniKigisernslauter wist der Kampf der Communal- viegt In der Mitte des Auffatzes ist eine an sechs Zoll niefe,
hulfrage heftig tbrannt. Wie die jchwarze Partei dort wüthet runde Oeffnung von beilädufig sechs Zoll im Durchmesser/in
wie sie dig Sinne zu umachten und die Einführung der Commu- welcher als Lochspeise fur die — Diede ein Schlüssel steat. Wehe
nalschulen abzuwenden sucht, kann der Leser aus dem nachstehenden aber dem Gauner, der den Schlüssel anfaßtn Denn im selben!“
berichte der 7 Moment pird“ die Hand beim Gelenke durch zwel— vorspringende
Diurch anonyine Wacaie, in denen die gröbsien Beleidig Metaltpigttan etsogt und fesigehalten und gleschzeitig —*2
ungen gegen diejenigen“ Katholiken, welche für di Communalschulen, auch zwer Alarmschüsse los, Im Ganzen hat der Tisch 7 Laden
inmen werden, sowie! diei rohesten Beschimpfungen gegen die ind 3, Thüren, bei deren gewaltsamer Oeffnung sich rn jeder
Nitbürger unserer Nachbarstädte 3Neustadt, Landau ⁊c. enthalten dade ein Alarmschuß in der Richtung nach vorn zu entladet.n m
varen, hatte man die R— Stadt zu einer Versamm- untern Theil ist ein Tritt angebracht, welcher v. jedoch den Fuß
ung auf Mittwoch Abend g ae Sitk'ichen? Saaleingeladen, gleich einer. Hange fotzt und festhält, wenn man die Behandlung
Nech vor der Versamnmcung watl ein von 16 Kalhouten, dekanne, der Vorrichtung nicht. kennt. Der Tisch wird an den Fußboden
en und angeseheuen Mämuern hiesiger Sladt Neumayet, Reuthner, an geschrqubt, und wenn es Jemand versuchen wollte, den! Tisch
. Georg. J. Kahfer. Dr Chondon, J. Schneider Besn. IeHrite gedeltfam wegzuschieben/ gehen gleichzeitig vier Schüssen los..uHie
uumerz J. Kunß. Hol, Len Güuthy J. Föhn, C- Haͤrtl, Laden und Thüren kann der Eigenthümer mit einem leisen Druck
Dieyey, Lehmannm) —B—— Alufruf, an Ddie Kathotikenere nauf dies am obernz Theile befindliche Clavigtur offnen, da
chienen, in welchen mnhnssher Entrüstung di Beleidigungen “keind der Laden mit einem Schlosse wersehen, ist. Um jedoch

ꝛes ersten Plakates zurückgewiesen Ind innruhiger? und gemaßige die Claviatur in Thätigkeit zu setzen, Kist wieder ein Drud
er Weist de Gründe dargelegke wurden, iweshalbe diese Herren auf eine nur dem Eigenthümer des Tisches bekannte Feder erforderlich.
üür die Einrichtung von Communalschulen stimmen würden, und »7 Die Giftmischerin Jeanneret setzt im Zuchthause zu Genf
sorderten gleichzeitig alle ihre Gesinnunasgenossen auf,. in der ibre Bosheiten fort Sie haft neulich einer Märterin die sie um
        <pb n="354" />
        iue öabsches Gesichtchen beneidete, ein glühendes Eisen — sie wird, staltfindenden und sich auf alle gewerblichen und landwirthschaft.
als Glätterin beschäftigt, — ins Gesicht — lichen Erzeugnisse, incl. Vieh und Pferde, erstreclenden · Schieswig

F Eine Explosion) hat in de — Ferndale Holfteinischen Landes ˖Industtie-Ausstellung zugcführt werden
bei Tydoibsir südlichen Walzes stattgefundenn, vwobch 50 Menschen Zolifreihei Vastgtte wird. wenn dieselben wieder in den Zollverein
ums Leben 5 J — *8** — nurticklommeng —V r ——— D.

O Richt Vinmals bie Wilben Werweigerit ihren Kranken die Voͤn der Zimatine der Bierproduckion und des Bierderdrauch
dekannten Heilkräuternoder den Käath heilkundiger. Leute, sie lassen in Frankreich mag Veugniß geben, daß im Jahre 1868 d3
Schwerkranke mit Wissen und Willen nicht hilflos verenden. Aber Straßburg aus allein über 47 Mill. Kilogramm Bier exportir
der römische Kardinalvikar hat mittelst des Tribunals der „heiligen“ vurde, das vorzugsweise nach Paris, Lyon und Marseille ging
Donfulta den Merzten vorgeschrieben. dig Behandlung aller · GGot h a r Sebens⸗⸗Versich erurnges ba irk )e miag
Schwetkrankeit einduͤstellen, so oft ein Kranker der ärztlich auzube⸗ dem nnter. der ⸗Presserbefindlichen Nochenschafts beticht für
sehlenden“ Aufforderunge zum Empfange der Gnadenmittel der war dieses Jahr für dio Ansiolt ein Jahr sehr gümstiger Eet.
Beichte und Kommunion bei dem dritten arztlichen Besuche nich nisse. Dies zeugt sich theils in dem Zugang an neuen —XC
ehorsot, hat. Aerzte, welche den Besuch einer, Lebensrettung ungen: von 8084 Pers. und 5,885, 200 Thlr., theiiß Nin den
inder Fieberstadt Rom weiter fortzusezen sich unterstehen, sind 171 259 Thix. betragenden Wachsthum der. FJahres Finahme do
mntt Extoarmunikation und Gefängniß bedroht. Ueder diesen 2,7 79 380 Thlr., cheils in der 883,312 Thle. betragenden Be
neuesten Act einer emphrenden Rohheit dürfte wohl die ganzt gehrung des Bantfonds don, 13,800,35688 Tolr. theils in d
dentende ünd fühlende rivilisirte Welt mit Recht entrüstet sein. Erzielung eines reinen Jahresüberschusses von 725,0607 Thlu.
— Düurch jenen Zugang erhob sich, nach Abzug des mäßigen Abganga,

. . , dor Versicherimgbesiand für Dden Jahresabschluß auf 33106

a unn Volkswirthschaft, Haubel und Verkehr. peis. auf, 60 4353,800 Thlt. Vers.Summe, Für 606 gesior
— Lust adit, 10. Juni.. Der Vorschußberein Neustadt hiell benẽ Versicherle · war zwar eine Verhütung von 1208,800 Ihh
geftern seine zweite ordentliche Generalversammlung ab, um über zu leisten, doch blieb diese Ausgabe um nicht weniger, als
die Geschäftsbewegung in 1888 zu beschließen. Aus der von den 48,1583 Thlr. hinter der rechnungsmäßigen —— * Mit
lafsier zusammengestellten Uebersicht über dieselbe ergibt sich ein 868 schloß das vierte Jahrzehnt se it Eröffnung der Bant. Troß
eee für diese Zeit von 2,300,838 fl. 25 ir. Der nancherlei Störungen des wirthschaftlichen Le bens durch kriegerische
aus Vorschüssen, und Contocorrent⸗Zinsen erwachsene Gewinn be⸗ Freignisse (18539, 04 und 66) hat doch gerade in dieser Periode
trügt 4249 f1. 10 kr. welche Summe in der Art zu verwenden die Bank in allen Zweigen ihre Wirtsamkeit einen höheren Au⸗
beschlossect wuͤrde, daß die dividentenberechtigten Stammantheile chwung gewonnen, als in irgend einer der früheren Perioden.
10 pat. die znsberechtigten * pCt. erhalten, dem Cassier für Der Versicherungsbestand isf während des letzten Jahrzehnts dvon
seine schwere Mühewaltung 1000 fl. vergütet, der nach Zahlung 8424 Mill. auf 60*/3 Mill. gestiegen, die Jahreseinahme hat sich
der Localmethe (200 fI.), Unkosten c. verbleibende Resi pon 8785 dvon 1*6 Mill. auf 26 Mill. vermehrt und der Banksonds is
fle Z1r. dem Reserpefonds zugewiesen wird. von 94 Mill, auf“ 15*0 Mill. angewachsen.. Der Durchschnii

Mtnich en, 10. Juni. Die i. General⸗Zoll⸗Administration der Dividenten betrug in den beiden ersten Jahrzehnten 235 961.
nibtevelanni, daß für diejenigen Gegenstände, welche aus dem jm 3. Jahrzehnt hob ex sich auf 27 *18 pPCh., und im 4 Jahrzehni
Zolwerein zu der im August und' Seulembet d. Is. in Aliona kieg er auf nahe an 34 661..

nHeute Sonntag den 13. Juni α αν9

ι d— 3 —34 —22 4
Gröffnung des neuen

GHBHIRMAEBLLEBBRGLFMBMM J— 4 7T44
Gréwenigschen Bierkellers
— —!,—— *33 ν . 22
— mit i K ec. gaen I. 6 d 6 n 23 pe
ganz in der ⸗·Naihe des Bahnhofes epr t —
. 10 ν, α un *32 J IR
. Nachmittags von 3 Uhr ab
2ιν 3 — F »477 —— —
in — — HV A RM 09 NI NT * y
hie ltt * V 4. ι n
ausgeführt: won der ganzen Blieskasteler Feuerwehrmusie
— 00 —
Fuir hine Spreiissen und Gerraärnteist bestens gesorgt.
Auitn Es ladet hierzu freundlichst ein
Julius Grewenig.

Mainzi 10. Juni.

Gruchtpreife.) Weißmehl das Mab—
er à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog⸗
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
Pfo) Ur fl. 20 tr. — II fll. 30 h. —
Korn (180 Pfd.) 8 fl. 18 kr. bis O fl.2ot,
Gerste (160 Pfd.) 10 fi. 18 kr, bis 10
fl. 45 kr. Hafer (120 Pfd)n5 f. 30 kr
bis 5 fi 40 Ir.

Worms, den 10. Juni.

Wir notiren heute: Weizen 11fl. 80 ir
bis 11 fl.40 kr. Roggen O fl 20 k
bis o g. 28 tr. Gerste — s. Sb
bis — U. — Ar, per, 100 Kilo. Hajer
õ fl. 30 ir, bis 5 fi. 40 tr. per 60 Kile
Mehl per Partien O fl. 20 ir. bis 9
zo kir. Roggenmehl ⸗fl. — kr. bis — s
— kr. Roggenvorschuß9 fl. 30 kr. bis
— fl. — kr. Weizenvorschuß 12 fl. 80 kr
bis — fi. — ir. Blumenmehl. — fl. — k
bis — fl. — ir per 70 Kilo., Rept
— fl. ⸗ tr. bis —fl. — kr. pet 8
Kilo. Rübbl ohne Faß 22 fl. — kr. bi
—A
— kr. bis — fl. — kr. Mohndl ohne Faß
— fl. — kr. bis — fl. — r. per
s0 Kilo. Repskuchen — J. — x. bir
— fl. — ir. Branntwein 28 fl. — kr
bis 23 i 30 Ir.

7 *
ag A
Licitation.
Sauistag“ den 19. Juni 1869 des
Nachmittags um 2 Uhr zu St. Ingbert,
in der? Behausung des Mitinteressenten
Franz! Jatob Henxich, Wirth u. Krämer
vonda, lassen: die Wittwe, Kinder und
Erben des allda wohnhaft gewesemen und
verlebten Bergmannes und Wirthes Johann
Haas, der Abtheilung wegen, öffentlich
in Eigenthum versteigerrt.
65810 Decimalen Fläche enthaltend ein
Wohnhaus mit Hof, Garten und
sonstigen Zubehörden, gelegen zu St.
Ingbert, in den Stauchgärlen, am Ka⸗
pellenweg, neben Franz Schilz und
Joseph Frics.
St. Ingbert 29. Mai 18606.
Syorn kql. Notar.

—
Ein braver Junge wird bei · Jsh.
Schwarz jun Schreinermerster
in St. Ingbert in die Lehre angenommen

—————
— — —

,
Preismodaillo Paris 1867.

Starker &amp; Pobuda
in Ptuttga,,
Lieferanten des kgl. Württemb. Hofes
und J. Maj. der Königin von Holland
empfehlen ihre

als vorzüůglich an. uten
(Chocoladoen
—Irgbert bei
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— haben in
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74 32 3285
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Redaction, Drud und Verlag von F. X. Demes in St. Jngber i. 5
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75 227 22 —— —5 2388
72 252. 5 57 —* — 35 23 3 23
8 32* A⸗ 12539 3 —— 5 2 33 — 2.
—25338 —— — —2 5 3 7*
7*85 — 2325—85332 —— 87
28— „35337 * 7 —2238 *8 2⏑
—8 253 2 2325523* —— 552 —
2 ⸗ 22 5 *3 2522. 8 — ——
—5 2 7 ** 3238 22. 2.55 53 33 55
25 33 32 85
2 28232 * —* 2 25. *
*367 ** 5233332557 0 . 38* — —
z38388 53533658— —53* 275*
*23 — 332 35*53 *3
* 2320* — —553 78 895
— 5.7 582 * —8 —2 2 *
. 2— —E— 22272 *78*
—2 233533555 * *
22* 2 5335 3
3 — 2 7
22 5 2228 50.
5 8 722 2 3*
. 584 6225. 232.—8
»s32853 3333335855 —
87383 —2
5233835352 ——
F 5 * * 4

8
*7 8.
23351814

410
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        —E en ι— n pιιι DαινιααXX ι ιι—
St. Ingherler AAnzeiger.
—D— —»1
5* ι e— 224 3. y —R Auid
2 H ν ινν α m e ννr —
— D —— — — u 3*
der Su. Ingberter Anzeig erx Lund dad' mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
xummer) erscheint wochentlich vi er m aln: Dienßtag, Donnersta g. Samstag und Sonn kag.Abonnementspreis vierteljaͤhrig 42 Krzr. der
n 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. Htt
α .ν Dienstag, den 138. Juni. dr rd
2ß...... 92. 2 — — — g/ J — 3 —9— 1869.
— 7 24 — ι — r
Deutschland.. 3
Mäünchen, 11. Juni. Das. Gesetblalt Nummer 68
mnthält das Gesetz, die Einführung einer. Prozeßordnung in bürger⸗
iichen Rechtsstreitigkeiten für das Konigreich Bahern betreffend;
as Geseßblatt Nr. 63 das Gesetz über das Wehrgeld, —
uUnter den jimgeren Phormaccuin Bayherns —* zur Un⸗
tecschristsammlung eine Pelition, die dem im nächsten Herbst zu—
ammenuretenden Landkage übergeben werden soll, um die Kammer
u veranlassen, daß sie bei'm k. Statsministerium über die vor
ald zwei ein halb Jahren versprochene Apothekerordnung Erkundig
mgen einziehe und aber auch darauf hinwirke, daß das Concessions⸗
vesen geregelt, der Concessionshandel verpönt und die Filialapotheken
ween

rerm te s
Die Sahwurgerichtsverhandlumigen der Pfalz fürt das 8.
Auarial 1869 nehmen; am 16. August nüchsthin unter dem Präsi-
dium des Herrn Appellraths Schmidt ihren Anfang.
*7. Das Hejsische Regierungsblatt dom 12. d. Mis. publicixs
den zwischen Hessen und Bayern behufs Herstellung von Eisenbahn,
verbindungen in den beiderseitigen Rheinpropinzen am 26. Septbr.
1867 abgeschlossenen Staatsvertrag.“ Darnach sollen nachbezeich-
nete Bahnen erbaut werden. 1) In der Pfalz: a) eine Bahn
von Kaiserslantern über Kirchheinbolanden nach der Grenze in der
RKichtung auf Alzey — sog. Donnersberger Bahn:! b) eine Bahn
von Dürkheim über Grünstabt nach der Grenze lu der Richiung
auf Monsheim; e) cine Bahn von Marnheim an der Donners-
»erger Bahn durch das Pfrimmthak nach der Grenze, gleichfalls
n der Richtung noch Monsheim⸗? sog. Zellerthalbahn. In
shkinhessen; a) eine Bahn von Alzey nach der Grenze zum
Anschluffe an die Donnersberger Bahn zb) eine Bahn von Mons⸗
jeini nach der“ Grenze in der Richtung nach Grünstadt zum An—⸗
chlusse an die oben unter Inb) bezeichnete Bahn und im Anschluß
an die bereits erbaute Bahn' von Monsheim nache Alzey, so wie
an die in Nachstehendem unter dund Ebezeichneten Bahnen;
) cine Bahn von Monsheim nach det Grenze durch das Pfrimm-
hal: zum Anfchlusse an die Felletthalbahn; q eine Bahn von
ulzey nach Mainz; o) ine Bahm:von Alzey nach Bingen. Der
anmittelbare Schienenanschluß dieser Bahnen“un den beiderseitigen
Landesgrenzen soll 1) für die Kaiserslautern-Kirchheimbolanden
Alzeye Mainzer Linie bert Itbisheim Ine Iix Durtheim⸗ Mons
eim⸗Bingen⸗Linie bei Nleinbockenheim8) für vie Zellerthalbahu
bei Wachenheim an der Pfrimm stattfinden. — Als Wechselstation
für den Beirieb der Linis Kaiserslautern⸗ Kirchheim⸗ Alzey wird die
Station Kirchheimbolanden, als solche für den Betrieb der
Dürkheim⸗Monsheimer und der ZellerthalzLinie die Station Mons⸗
Feim bestimmt. — Als Lollendungstermun für sammtliche Bahnen
st ain Zeisxaum von 8 Rahren vom Datum der ertheilten Cons
essionen añ bestimmt. ——E —*
FBei der Abstimmeng über die Communalschulen in Kotti⸗
fserslautern, waren die Häuser der Stadt festlich geschmückt,
und zeichnete sich die St agoge gang besonders, durch jhreprächtige
Ausschmückung aus. Au derselden sind folgende Denksprüche
angebracht:

Zum Postverwalter in Kaiserslautern ist der Postofficial
derrmann Blaß in Fürth befördert worden. — Dem k. Getichts—
Hten Ludwig Brenner in Landau ist gestattet worden, den ge⸗
zrüften Gerichtsbotencandidaten Karl Wolf aus Gleiszellen als
sellvertretenden Gehilfen mit der dem Letzteren eingeräumten Be⸗
jugniß zur selbststäudigen Ausübung der Berufshandlungen eines
Berichtsboten auf die Dquer eines Jahres anzumehmen.
Berlimn 10. Jumn Der bleibende Ausschuß des deutschen
handelztags ——— diner Zuschrift an das Zollparlament
nler Beilage einer deir Antrag motivirenden ausführlichen Dent⸗
chrifi die Herstellung deuischer Münzeinheit auf Grundlage durch⸗
zaͤngiger Dezimaltheilung und durch Zebcraang zut Goldwährung
eantragt, Bekanntlich hat der Auoͤschuß IlebcheSchritte schon
ruͤher deim Prasidium“ ves norddeutschew? Vundez und bej den
sehierungen der saddeuischen Staaten geihan. u 6 0
Hamburg, 8. Juni. Hier ist vor drel Jahren der
Taufzweng gufgehoben. und seitdem sjind 17,493 Kinder getauff
vorden 7 338 Kiuder Angetaust geblebern. Wehmiithia⸗ ingrimuuig
demerlt dazu die Kreußzzenung“ So wec weoe önftig ein
vͤlliges Heidengeschlecht. das⸗ — — 5 *omen
zach zur Christenheit zählen kann untex uns heran.
* — — —⏑⏑ — —
Iraãnkruich.
Die Anzahl der, am O, d. Ms auf. dem Wiengd Moni⸗
nartre in ee Weigapun de agte iwg B00. Die Zusamnen⸗
rottungen auf dem Bastilleplaß wurden vohne Anwendungder
Waffen zerstreutli: Das Faubourg ntdine/selbst dließ ruhig, uur
n den Seitenstraßen wurde Unfug verübt.
Während der Tumulte in den Strvßen von Paris war man
n höhern Kreisen nicht ohne Besorgniß. In den Tuilerien selbst
var — 2 Uhr Morgens „auf denz Beinen, Dr Staats
ninister Rouher und der Polizeipräsect, die gegen 11212 Uhr Maeli —FM 4. J
iber den Boulevard Montmartre fuhren, conferirten mehre Male . nn ee rSipder geg eae —57
——— enn diß ochiste Ditgctuen de R—— da muß des Himmels Sonne scheinen
Maßregeln in die Hand genömmen hal⸗ Man d befürchtet neue nd helter lächeln jed —* schei en
Anruhen, und großartige dnne dr ro Alle lacheln ode Zeit. —
Truppen sind micht allein consignirt;“ sondern haben“ Vefehl, sich ———
narschbereit zu halten. In Vincennes ist ein Theil der Artislerie de 9— he ee J an eeb
otwahrende angestransit, dindealler Fottsß haben eihre Krundnen nach R naciret In deinem —* e u dor n vhar —
dats her hien Gegen. die Thlterems setbstrscheatn midn . inen h.. Vheue d n eeeeg
dandstreich zu befürchten. Dabealättherste: iptovocirendeer Auftreten u —— phanet es fleißig .
—5 St aigemieinezu . de Glauden. Antnßz gegehen duz nIn Curer tinder zarte Bruhtt—
nzan eine Insurrection hervorrilfen⸗will, unt? nochmals als der ue, gger cerrte 454 3
„Retter“ erscheinen zu können. Die Municipalgarde brachte diit— 3. 7 —A— Hoffen.
D Nnt dom 9. gun Weh de: Mehiheder seheeder vWn Die Shopfungist e enn
n ιν ea n, I“ gi Du, Geist —DD — bilde Welten d'rat3 ef “—*
ι äneriat ittt Frntfurt. I. Juütt Der gestern Abend nach 5*
Von der Grenze von Cansas werden soktwährend-Metzeleien Ihr von Mamz nach hier abgehende Zug der Ludwigsbahn stieß
nens det Ind ianer e gemeldet.vn In.n zwer Wochen⸗· wurden 80 au der Guftavbsburg auf einen dort stehenden Güterzug, in Folge
Ansiedler geiödtet; infsolge dessen ist ein Schrechen ausgebrochen, dessen zwei Passagiere schwere ünd etwa 20 andere minder be—
ind die Ansiedler flichen nach Osten. n deutende Verletzungen erlitten
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        f Nach dem Fremdenblait besitzt Bexlin 21,556 majorenne, „aber — nun Herx Präsident, es lomun ja mal vor, Daß man
d. h. über,? p alte und etwa *000 minorenne Hunde mit etwäs getruuken hat — machte ich meinen Kerbstrich zu decz umd
dem, was Pie Bestien kosten wären so bemerty die —9 —AI denn, daß die ganze Nachbarschaft zusanmmenkain.“
— sammtuͤche Serliner Waisenlindes zu ertiehen Unter allgemeinem Gelachter wird der Verklagte Rzur. Gehostrafe
Der Vollparlamentsabgeordnei Frhr o. Rothschild verurtheilt und vom Präafident mit der Mahnung entlassen fünfug
hat in Berlin einen Theil des Fürst Radziwill'schen“ Parls ange- sich ein anderes Kerbhohh zu finden — —
kauft, um dort einen Prachtbau aufführen zu lassen; für die Aus Spanien erzählt Gustav Rusch im „U. Lloyd“ unter
120 IJRuthen große Baustelle wurde die Kleinigkeit von 200,000 Anderem folgende pikante Geschichte: In Malaga wohnte vor
Thlr. bezahlty— etrenu4 dielen Jahren, ein axmer, deutscher Spielwsarenhändler, dver zeine
— 8urpfant e n 7. Jun. Seit heute Morgen kurz sehr schoͤne Tochter. halte, Der drine Sohn des.alten, in Anbe
ach 2 Uhr wuͤlhel in dem benachbarten Markte Kornersreuthe usien reicht. begüterten Grafen Montijo fing mit der schönen Tochter
ein Brand, dem bis jetzt circa 830 Wohnhaäuser zum Opfer fielen. des armen deutschen Spielwaarenhändlers eine Liebschaft an. Aber
1)5Velocipede zu Kriegszwecen.) Das oͤsterrxichische Kriegß- das Mädchen war klug, wie so und so viele Jahre später ihst
ministeriim will eine VelocipedeeSchule exrichten, um im Kriegs-⸗ Tochter Eugenie, als sie in Paris die Betanntschaft Louis Bon
falle in der Lagẽ zü sein, auf geeignelem Terrain im Nothfalle hartes, des damaligen Präsidenten der Republik machte; dem fie
statt eines beritienen Kuriers den nöthigen Depeschendienst Sdurch sagte: „Ohne Heirath keine Ljebe. F Der Sohn des altien
einen mit dem Velocipede gut pertrauten, Mann verrichten zu Grafen Moutijo war aber liebevoll, erxt“ mußte die Tochter des
lönnen. men deutschen Spielwaarenhandlers besitzen und heiraheie s
7 Parn s. Ein seltenes Kerbholz.) Vor einiger Zeit wurde wider den Willen seines Vaterz und der ganzen Familie, VDee
rin Barbier vor das Polizeigericht in Paris ritirt, unter der alte Graf wurde wüthend und entzog seinem Sohne. jedes Ein⸗
Anklage, lärmende Gäste nach Mitternacht beherberge zu haben. kommen; es ging daher den jungen Eheleuͤten lange Fei mihraba
Der Barbier rehlicirte -Diejer Hexx. Merlan. welchet dott ala Aber die junge Gräfin hatte Gluͤck. Die beiden älleren Brüder
Zeuge sitzt, trägt allein,die Schuld; er, behauptet, keine andere hres Mannes starben und Letzterer wurde der Exbe der Titel und
Zeit zu haben, um sich rasiren zu lassen.“ 5 Präsident: „Das Besitzungen seines reichen Vaters.“ Die Tochter dieses armen
ist —* kein Grund, die öffentliche Ruhe zu störenAß ist in deutschen Mädchens ist die Kaisexin der Franzosen, Louis Bong⸗
Ihrer Barbierstube nach der Zeugenaussage so geschrieen worden, partes Frauuu.. 57
daß Alle, die es hörten. einen Mord befürchte ten. “ — Zeuge 7 Ausz Newhork wigb vom 26. Magi berichtetdie
Merlon:. Er rasirte gerade, und das ist ziemlich dasselbe. — iehien 48 Stunden waren Zeugen einer Ketle von bellagenswerthen
Präsident: Hahetn Sie denn selbst, Zeuge Merlon, so furchtbaren Unglücksfällen und Ereignissen in Newhork und Umgegend Zwei
cärm gemacht? Merlon: Naturlich! der Mensch—hat personen wurden durch Paffagierwaggons der Straßenbahnen
mich fürchterlich geschaitten. Vojla!“ Er. zeigt auf eine ber üͤberfahren. Zwei Perfonen in hoher' LTebensstellung verübien
deutende Schmarre, im Geficht.) —F Barbier: „Das ist wahr. Zelbsimord; drei brutale Mordthaten kamen zur Kenntniß der
ich that es aius Versehen. 7 aMerlon: WollenGie damit polizeibehör de zwei furchtbare Eplosionen in Petroleum,Roffine-
sagen. daß Sie gar nicht die Absicht hatten „ mich zu en fanden siali, wodurch vier RMenschen getödtet und Lin Ge⸗
schneiden . Barhier .. „Das will ich nicht behaupten; so lief imischaden don einner Rillion Dollars angerichtet worden Im
ab er wollte ich nicht schneiden wirllich wicht. Prasident Zast⸗River wurde deß Doampfer Rorwalk“, von einem Schlebp
Aber Sie wollten Ihn doch verletzen? Zarbier —Selbstwere dampfer in den Grund gebohrt. Vald darauf erplodirte der Kefel
standtic. Hett Prösident ! Ich muß doch ausf den Vortheit des des am Waltect Werh Ipendn gblepodeinpsec Dnun
Geschaftes seben. DPrafident. Sprechen. Sie deutlicher “ Pparks“ von Philadelphig. Ver Kapitan und zwej Dedarbeuer
Barbiet; „Die Geschichte liegt joʒ Wonsieut, Merlon ist. wag Zurden fiart derbrhhe unde ersterer wir wahrscheralich den Brand⸗
wir jo Iu sagen pflegen ein auler Kunde. Pardon, WMonfteur dunden umerliegen um bat Kapitel daa Uhshhe von ju wachen
Merlon, wenn.ich hier offen sprechen miuß lMehr, als einmal ist ei noch erwähn,, daß er am 260 Dai yon Queenstown ange
e vorgekommen. daß er mich, wenn er endlich zahlte, über's mmene Cunard⸗ Dampfer, Russia7 im Dock mit dem österreichi⸗
Ohr gehauen hat. Hatte ich ihn zwölf Veal barbiert, ja meinte hen Schefe — Figin aggiorer das eben“, eine, Ladung im
er es waͤre nur sechs Mal⸗ 5 ich, hatte ven Verlust an Zeit. Werthe bon s0 0 soi. eingenommen halte, zusammenßieß
Raliermesser und Seife. Was thün d Die Sahe war ziemlich md es binnen ZMinnten in den Grund bohrte
einfach. Jedesmäl, wo ich ihn wieder rasirte, schnitt ich ihm ein— — —
fach die Schrammen vor. wenn er zahlen wollte. Das leßte Mal 2
21

Mie Beerdigung unserez ¶ lieben
Vaters, Schwiegervaters und Groß⸗
vatett 4
Johann Klein,
findet Morgen, Mittwoch, Vormitiags
um 10 Uhr unter Begleitung von
Hefren und Damen statt.

St. Ingberi den 15. Juni 1869.

Die trauernden Hinterbliebenen.

ucht neue Fenster, wovon sechs
432 Fuß hoch und 3 Fuß breit, zwe'
Stück 4 Fuß hoch und 3 Fuß breit sind,
so wie eine zweiflügeliche Hausthüre
sind billig zu verkaufen bli
Ph. Kayser, Schreiner.
Auch nimmt derselbe einen braver
Jungen sofort in die Lebre an.
Mitiwoch den 16. Jjun.
Rachmittags ßz Uhr
Preisstechen und
Preisvertheilung.
wozu höfl'chst einladet
QMeirich.

— 5

7—

„—. 8 — ——
In Deutschland ⸗onuen
Zeitungen und Fachzeitschriften,
welche Annoncen gegen Gebühren aufnehmen.
Soeben verließ die Presse inein nach den neuesten und zuverläfsigsten
Quellen bearbeiteter 7 7
—Zeiftungs-Catalog—
nebst Inseratious⸗ Tarif, —
æam 6. Auflage u 5
mit moͤglichst genauer Angabe der Auflagen, Erscheinungsweise c.
Seit Bestehen meines Instituts ist es mein fortgesetztes Streben, durch mög⸗
lichst correcete Zusammenstellung des Materials die geehrten Interefsenten über die
eweiligen Verhältnisse der Presse stets au sait zn halten. 1—
Der Catalog, welcher ausser fämmtlichen deutschen Zeitungen auch die wichtigsten
ausländischen Zeitungen, Fachzeitschriften und Kalender enthält, wird franco gegen franco
nach allen Gegenden hin gratis versandtdd. —W —F
AÆrs Mose.
officieller Zeitungs-⸗Agent (spec. f. Aunoncen),
St. Callen. Berfin. München.

11

— — —
Redaction, Druch und Verlag von F. X. Demetz St.int. Ingber hoe deah 13
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        3232232538332—333827
3336 7 —A— 3252442* 2 —— — 233832238
— — 333
833s835333 33282388 I15532—322 35 333238
6334233 73833 35338338533*7 538337533355
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zz35555 8275538277 —
357 3z3537 —
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28 —A — 125535 —3— 32336258
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* F * — J *3 * * 2* 5 2 à. 7 — 3— 2 ———
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J — * — —X 23222268 22
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— —* 222 —3 533*2853 B——— 2453.*
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3228 * —88 5— 8 252 — 83z S 7—— 51 —383

555 — * 57* — —2 3

258 5 22 ——
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* ** ——— E 7 2352 —— *8
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2588252 85
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375* —6868*
237 3 8
— —5 — 5
2*503 233352
38373 5— 7— 58
58285* 253538 —5
3337 773735
253338358
835338333333
2 12253 — 285
85 3223255

22
—325 ⸗
* — — — 25 —
525 ——
552 58.5 223 65
—z3335835358 232 ——— 83
——
⁊ —22 —2. J —7 J ·7 25
2 25s85 8 —
— ——— 232 ae 25
32553 555 2 5355 522 *3** 2228 55
—— 257 323335 28585323 2537** 5*537— *5
33535533 55 328 —588 EV z3333538 I7*
A 3223888 55323 —A —A 5 — 532 *25307
— 8 2 — 8 25 — 3B 233 ———— 758 — —B
5 E ß 5 23 — 2—88 58 ——— ————
8 2 * 55 22 — WM. —F— * E R 2 —— 8
2 5 — * 228 56 532 * — —A
5253222. 231 —A— 32* —— 2 35 * 5 ẽ 52
* —S —— 35 2335 28 R28 238 *5 **
—2 23* ——38 —ä — 2886 291 ——
5 372 28 —3 8820 22288 —35 532 —AXF —A———
28533 — 33323 * ATS — 52575* E—ZI—”—Xä— 553*
s8238 3 — 7552325 15— * 35527 3*8 ——
5 s55—⸗ 2823.2 —A — 5 22 —A— —— —7 387 222
23 *3587 —— ———— — 5 —588 25838 —— 2 31
ʒ 8 — 555352 53 252 8 385 * 5 — 583
7 — 552 —* 53 535 558 22322 533528 ———— 522 — —
— S —52 53 2 8 . * 3 2 82* — 8 8 F
w 55 8335 28 5335 5* 2838385 353375 —A
F — — * 5—7— — 22* 8*7 —27 * —8
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2* 5383 8 * 827 2 32 3 888 22*8 2— 5 —2
232 — 27338 5 38 28 238 23
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— 52 383* — 5332833 — T 2532335 *83825376 32533* 388
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22. 3 — 738 38 —28 — ——— — — 238 —
2 — * — 2 2 ch ⁊ —— 22 — 7264

3 5*87 2 ———— 2 * 2*2 * 325.2 * — 23—
52 * 2 — 3. * 82223552 —A— — —— 2533632627
25 3382388 SC8. —— —— 25 255 53235
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*2*233 3 28 2 837*555.33 *2 —— 3. *92 5* 25*

*2 55332 —— 600 — 125258 8 8*25 — 23
2773 2* 85 —— * 5253 288 2 828 * — — 33
123433255 — 33335 2 5557— 74.4

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55 3 8 2538 53333 23355
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Der Sungengiberter Anze iger (ande dat mit dein Hauptblatte verbundene Unterhallunssblatt, mit der Dienstkags⸗, Donuerstags⸗ und Sonnjagt⸗
ummier) erscheint wöchentlich vi eit mia!:. D len zhag! Vomn erstag Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 422. Krzr. oder
ht.S ent 12 Eilbergro! Auzeigen werden vit — Kryr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. ——
— —— — — — — — — — — — — “ —— ———
N93. un F — wue — j g Donnerstag, den . Juni. J ĩ 3869.
in * 5 —AP , 3 —E
Deutschlaund.. Pollheigebaude is enlueci undlbei dessen Verhafinng eine Druckeret⸗
Mün'ch«u', 18 Juni⸗ Das k. Staatsministeriume des ebolutidnäre Platats Zitschriften ommromitirende · Correspon·
Inen J in ——— — enzen. Pulyer und eine Gußwerlltütte vorgefunden morden
ministerium der Fustiz dolgendes bestimmt:I) Dig admmn. —
Adlide Pratis e ne fur die pracische Gonne Fraufreich u
vrüfung kaunm fortan uir Hätfte cuch dei den Kreistegieangeg
anmittelbat unterstellien Magistralen erstanden werden, jedoch sind
Vandidaten, welche sechs Monale hei Magistralen practieiren, ge⸗
halten, die übrigen 6 Mongte. bei einem igl., Bezirksamten (mit
Ausschluß der kgl. Polizeidirection . Muachen) zugubrin en.2)
e Magistrate sind in der Aufnahme practisch noch mht ge⸗
rüfter Rechtscandidaten iun den Art beschränkt, daß fürnjedes
53 Mitglied je ein Candidat zugelassen werden. darf.
Fʒ Jã⸗ — 7—— der dmittirten Regtscandidaten in den
aeschede nem Gesuftschthe nngent: flattzuftaden se ae jde
Fandidat nicht über zwei Monate in derselben Abtheilung
erweilt. 91
Fi zugfe) »Dienstesnachrichtemu u.

u anri s1 Juinih Die Presseng joͤt eine Ueberficht der
politischen Gruppirung der neuen Kammer. Sie zählt J—
Radicale Linke 9, Linke 14, linkes Centrum' 830. Unabhängige!
24. Mimisterielle 0ä.wiedererwühlte Arkadier 95 Stimmen.
ParisI JIuniin⸗, Monde“ fagte- Die Polizet finger
Papier auf Jund exlangte dadurch merkwulrdige Eutdeckungenn sber
ie neuerlichen Unordnangeme s wrbe bersichert,einer Brief
Herfignh'3 war. adresirt aa Cinii Oliviere Sie ʒPresseversichert⸗
LPräfekt Haußmann, habe demissionirh: seine Demissiac werde
efinitid Angenonumene — α
Belgienu oιιy(I—Sute.,
—JJ———— —
ugnBerüq ssel, 15. Juni, Die belgischen Mitglieder der ge⸗
nischten Commission sind hier, augeblich am Instruction einzuholen!
Der Rechnungsführer und iczigznde Inssecio Ludwig ezüguich einer franzofischerseits enten Forderung. aile au,
Alwens bei der eep —1* Inspector Frankreich durch Velgien. nach · Holland fuhrenden Fisenbahnen
dieser Anstalt befördert; fexner zum Bezirkzamtsassessor. in Berg⸗ midn die Verwaltung einer gemischt en Com missien u stelen. *
enn der Atctst lung a Innder Hiatz Ppülhesn han os snab Itanenn ——3
hierthec irnainmmt wvrdem — 4n 3 — 7 7 —* A red —E
ι ν daste err Dem Freidenker⸗ ongresse in Reghel. Zzu dessen Ab altung
der R. Be zui rktn Herr —— ——
vas mancherlei Vermuthungen entstehen läft. Die deutsche Frag⸗ A — ——— vor
nird indessen während des Gegenwärtigen Zopacamens —*5 — —— di —* A a 67 8
Wenigsten eine Wendung erhalten. — Aus gewissen Anzeichen will ie“En — 4* gen. aß
eh gen die weite Entfernung Reabels von den übrisge Hauptstädten
nan bun e— axrtelkonvenidne mit Rußland Furopas dem zahlreichen AD sen Versammu:d
war vorlaufig vertagt, aber noch icht, entgiltig entschieden Jein dc3 4 ν9gen,— zaa
— —— Eneene uan —5 Abbruch thun möchte, und tbo en nun durch Veranstaltung kiner
— —8 zu e zweiten sbirce an einem günstiger gelegenen Otte die beub⸗
donbention praktische Erfahrungen einsammeln wosle Vielleicht ĩchtigte undoe ———A Seb br epahren. ats eine zu penig
g ——.— e heiestante niwerselle zu erscheinen. Gleichzeinig it diesem zweiten Congresse
steu 7 7 I ——“ —z othe der Frtiheit soll ine Feierlichkeit eigenthüntlicher Arl stattfinden *
*8* J 15 red? RARV 4 w* 5768 F füri M
hild'und der Bautveresn de für den 21. Jum zur e J * Aet — on gIn nt ma se aue esrer pe
n e e et oeten e eetn aunnen duut weden Zut
imn dassenen rent re 33 jp 7— Durchführung dieses schon seit vergangenem Frühiahre hestehenden
eeh d e he — ————
uharschen VDebniirneefel der Mimfterhrufiden Andraͤssh hestern 3 enend Nalscttaksten ebidet intttteat ni57
n — dutteenn Abrede an * Spanien. — 7
er· Militärgrenze Rüstungen nuit auf“ Bpiens Epoerb ietenben· 117.251313 — u3..
sintergedanken stattgefunden hütten er bemertse: Veseuch and J Madtid v Juni. Die Cortes haben gestern die Ber
ungar⸗ wünschen den Ori ai ¶egen bet Aufteheh aliang des Friedens cathung über Einsetzung einer Regentschaft begonnen. Mer Unionist
nd sind für die Politit der Pichtintervension; letztere wurde jedoch Avatro. erllärte sich gehen cine solche und Hvetlangte sofortige!
hre Srenge finden dann, wenn ————— Zonigswaht woben er bemerlte, daß die Wahl des Gemahls der
—E — — * 7 — dend Montpen sier gleichbedeutend sein wuͤrde mit der
Pag, U. ZJuti. Gestern Nachts,erblodirte vor der Poli⸗ Zutucberufung der hriginIsabelnn Heute aben 1109
hthnün Petarde, wodurch 17 Fensierscheiben zertxümmert Hfficlere und wideunte dend Dasungsed geleherteee J
rden. Die VPetarde wurde, imttelf ineri Thees getränkten Tb retuünn deci. 6
—— enee ede nne Uebersicht der Weriend * einzelnen Provinzeit
aune arhicien Deohbehefeeehihnee deen 1) Bor ven —28 — ht eiz I
563 ee mnfend i rg Box Denn Swew'n vg ewich t ein rd
Prag, 12. Juni. Amtsplakate —* tausend Gul- Röii diach dent officiellen Werke n Dr. Georg Maher: Ergeb
Belohnimg für die Entdec der Veranstalter des Attentats. „g ee Serte wzu eee uee
dreißig Vehrhaftutigen betreffend haben tisse der Sttafrechtspflege⸗im . Moöonlgreiche Bayern.“ Auf i
tattgesunden F — al⸗ — p nnn kamen in denn Jahren 1862/68 bis 1865/66
Flunden. IEin —J chsehnit: Do un en
adetkoer und . Miitoheder leinesi, geheimen — Nachts ahrlie „mn,— hn 9 ni —D—— *3
7 n Ebermals Detonationen datt, zund zwar auf den Feldern In Obetbaherne s 3063 Jahre —
bent And Smichow. Näheres hieruüber jst noch unbekaunßt a Riedechshant 28.78 1373
vinun Brag gelegte Petarder dürfternach: den vorgefundenen. 3 564 25335* ——— —
auern eine mit Spren uiber Spftzkugeln und zerhacktey Luals — 2308 33,6 jueee iem:
Lustüten gefüin— — in dse er Dae do —— u ee i h
doh gewesen seimn Dien Wande der: Kugel waren ungefaähr dittec r a 390 3
inen alben Zell start — aigee 4 354 — 4 ———
9 ut ——— — — — Anterfrauften 83 TTGAMOVCCGGS-
brag 137 Junt. ðc Uhrheber. der Explodn borẽ dem u Schwaben⸗ 6 1838 ——7
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        2) In der —e der Abgeordnegen:

Am 20. Mai, 1868 wurden in die Mammer der Abgeord⸗
neten geipchltz? ——— 2 4
9 * chrits⸗ Snma.

—— n

miutelst einer Bespannung von ⸗ Pferden nach Lasserdlan⸗

lert abgeführt. Whe 5.8*
J Stus gartet · Blatter
ninehmen wirs folgender ateressante Begebenheit;. Verflossenen
Docnerstag hat ein hier als Privatier wohnender reicher Russe
1080 fl. Papiergeld verloren und dem ehrlichen Finder durch die
Bermittelung der hiesigen Annoncen⸗Expedition der Herren Sachse
u. Comp. 100 fl. als Belohnung ausgesetzt. Diese Summe war
dem ehrlichen-(2). Finder zu wenig, er taxirte den Glüdsfund gebhst
und schickte undeclarixt per Stadtpost nur 850 fl. an die Adresse
der Herren Sachse u. Comp. Wie wir hören, wird die Sache
weiter verfolgt.
4, 5594fhausen, 6. Juni. Im Schwäbischek Merkur
RNro 727 ias man folgende Anzeige: Wichtig! Achtung!. Das
Schweizerbürgerrecht können alle noch nicht Militärpflichtigen zum
riebrigften Preise erhalten. Offerten, franco sub. O. Adresse
M. M... in —— Großze Rath von Schaff⸗
Jausen ist durch diefe- geschäftliche Propaganda, junge Leute in
Denischland zur indirecten Desertion zu verleiten, aufmerksam gemacht
vorden und es ist zu Tage gekommen, daß seit Kurzem circa 60
zald dienstpflichtige deutscher Junglinge, „Bürger““ des Cyntons
eworden snd, den sie noch nie gefcheir haben, noch schwerlich je
nals sehen werden, deun die neuen „Schweizerbürger“ bleiben
ruhig daheim in Deutschland, nachdem sie jihren Behöͤrden ein
Zchmippchen geschlagen haben. 14 Mitglieder des Großen Rathe
jaben bereits gegen dieses Verfahren Verwahrung eingelegt und
nan beabsichtigt, das Gesetz über das Bürgerwerden zu revidiren
ind solchen Speculationen einen Riegel vorzuschieben.

In Oberbayerr
„Niederbayer
Pfalz
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berfrauken
Muttelfranke
Unterfranker
chwaben

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* 2*
Ist es wohl nur ein Zufall, daß jene Kreise, in denen jüngst
die Wahlen am meisten ultramontan ausfielen, auch die meisten
und chwersten Verbrechen ausweisen 7*. (A. Anbl.)
» w — —
Ve remeüsech te s.

.7 Ein Zweibrüder Vürgerssohn-hat am 18. Juni die Strecke
von Straßburg nach Zweibrücken mittelst eines zweirädrigen Veloci—
pedes in 8 Stunden zurüsckgelegt, uh 33*

Der großs gefällte Pappelbaum welcherun der Zweibrücket
Allee gestanden, wurde von dem Holzhändler Günther in Katsers—
autern gekauft, und quf dem großen Kesselwagen det Dingler'schen
Maschinenfabrik von Fuhrmann Wittenmayed: von Bubenhäusen
Das dem Peter Woll zu
Schnappbach gebhörige
— —
gebäude und Felsenkeller, gelegen am frequen⸗
sesten Theile der Schnappbach und zum
Betriebt eines jeden Geschaͤfts geeigitet, ift
aus freier Hand zu verkaufen vder zu ver⸗
mierhen. Naähereguher Herrn“ Müller
Reidargern in Sin JIugbert oder im
Geschäftsbureau des Unterzeichneten I
St. Ingbert im Juni 1869.
J cn Westphaelinger.
Vom Samstag, den 19. Junl⸗ 1869
8 r o ßhe S ναν—
[eLIn
hei Jos. Reymann auf der Schmelz.
1. Preis eine frischmelltige Geig,
2. * ein Hammel, 8 *
ʒ.ein Schinken·
ein Faß Bockbier, wr
5 eine Gans, u
6233 eine
7.., ein Normänner Hahn,
8. „ ein “
9., eine Ente
10.3. ⸗ eine —EB 7
LIAM, eine ellenlange Wurst,
12. 3ein Ehrenpreig.
Der Preis eines Looses (à Loos
zu 3 Kugeln) ist auf bekr. festgestellt.
Zu recht zahlreicher Betheiligung
ladet böflicht ein
Josena Vovumdmm.

cencherungcbank für Deutschland in Gotha.
Nach dem Rechnungsabschlusse der Bank für 1868 beträgt die Ersparniß für das
dergangene; Jahr ·
6 Prodoentα—
der eingezahllen Prämien— 3.1.
ZJeder Banitheilnehmer in hiesiger Agentur empfäugt diesen Antheil nebst einem
FEremplar des Abschlusses vom! Underzeichnelen, bei dem auch die ausführlichen Rachweisungen
zum Rechnungsabschlusse zu jedes Versicherten Einsicht offen liegen.
2 Denjenigen, welche beabsichtigen, dieser gegenseitigen Feuerversicherungs⸗Gesellschast
beizu reten/ giebt der Unterzeichnete bereitwilligst desfallsige Auskunft und vertnittelt die
Bersicherunßgßc imie 5
Stt. In gberrt, den 1. Juni⸗ 18609. at wenn e e
—— * 3433 —V—— 1 e
unt:w Fritæ leεναιαν,
J 4s6ent der Fouerveraicherungzbank f· D. in Goths-
E e — ....
Sonntag 20. Juni. t —E
Zur Crdfnung
der neuen vae
Garlkenwirthschaft
mit 38 p
Harmoniemusik,
zusgeführt vor der St. Ingberter Berg⸗
lapelle, uud verbunden mit einem großen
rCISRKOSGCIMB-
'm Werthe von fl. 350, ladet zu recht
ahlreichem Besuche freundlichst ein
EI. Wentzel.
Das Kegeln beginnt Samst ag Nachmit⸗
tag als den 19. dieses und die folgende
Tage. Es kann zu jeder Tageszeit aele— —
gelt werden. — Fruchtpreise der Stadt
Montag den 21. Juni Kaiserslautern vom 15. Juni.
—8 Weizen 5 fl. 48 kr. sorn 4 fl. 33 6
na h r m a r k t Spelztern — fil. — kr. Spelz 31
4 kr. Gerste 5 fl. 4 kr. Hafer 4
zu St. Ingbert. 26 kr. Erbsen — fl. — kr. Linsen — s
— —— — — ·— kr. per Zentner.
Ein braver Junge wird in die Lehre Brodpreife? 6 Pfd. Kornbrod 21 k
umngenommen biee 3PipdGemischtbrod 11nh ir: und 2 Vid
Franz Foos, Schuhmachermeister. Weißbrod 12 tr.
— 7 nd EeAadlag von F. X. Demer in Si JInabert.

* Auf den Ehrenpreis hat derjenige
Anspruch, welcher mit den ersteenn zwie;
stugeln die meisten, und mit der dritt en
Kugel dagegen keine zählenden Kegel
trifft.

Am 17. Juui wurde in St. Ingbert
ein Thaler gefunden. Das Nähere die
Frpedifion des Anzei ers.
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        22
F 52 2235328
5333 *8 —V ——— 33333 2534
82 53322 83353 —52 3 — s525
J —5—38—332382 3 —* — 258 285 253 —A
3233353 2353355 34 2553 7 333* 83
— 2533358 755373333 2083 83 35383823 —— —
*2 —— 388 8 55 * —— —— — 2*
23383 z5333 — —3233385838 533343
——— 5 *336 —55 32522 5s 322387 E5”„EESES
33333 7753 755 — 382. ———— 2RESSS —X
* 28 RXRGLBRINI 2* 3*3.2 5335 *28 38 *—
8587 3 —— — 3* *
3 * — 5 —A 2*E2.28 3,3 — 5 53 z,2 8
2 —2 —32 ẽ 8 2 BN32 ——*
253 * 8 * 2 5 3. 5 —A— — — *5 23882.3 2*
2 —— *234 2 —58 5. 9* 25 8 29 2* *
2 —”„— — 32— —— —— — 8 — 235 2 7 2 7548 a 25* —3
s37 — — ——— 4838 ——— z5I3I5 555. 332 252* *
5328 33 338 —— ——— 2333 423835 ——— 33
2 *0 ** — 22 — — * 78 2 S 2 * 2 2 27 *Xc 538 5 2
—A —— E— —— 237 — 2227 — —*8 ̃
SVO . ———— 5 2222. 53324 82 —728 ————
—— 348 z3222 — 5* — — — 223238
—— — 2338383833 3— 3 222 Ez5—s5 33523 3* —— —2 A
2 2*23. J — — —— — 8 3* 52 8ESs6 * 585216
— — — 5 5 —3 5*—58* 5— 233526
85333358 2 2 7 — 2 2328 — 2 3 *
5 53 — — — —58 223 —5z333338352338 — 23 *
—— —— ——3—533 — 8— —— 23333 530 3282 ——
222 — 333255 522 3— 825* * — 5* 885c 3* 5*8* 2
5 2 * 8 33 —AA ——— * — 2538 5*5 8 522 52 2 52 32822. 8
322 2 —ãS——— 2 54*2 —————— — — 2— 5. 58
*7 65 83 3328 —B3E* 32338 —53*58— 3235
3583 —87 — —85 33 23 2 — 2 36 —— —— ——
52458357 J 3323 83 36537
353 — — 55—52 3.. 8578 253 35327 7 8
332 552 353825 —— 8 55——55 5 55 526
* —2 8 8 vxe — S 82* J — — —5* 5 2W —
z355 — *7
2 —J — —55 2 —
— —5 5 68 22
— —223 2 —
3 5
—A 5335
233833 7757 —
— 58 3 322555 53* —
—z8 — — 2235 3335 *23 8
3*3816 35 —A 35* — , 5232
3352583 58837 532 52383 3 68 38338 5
z223523 ——35—3 7 — 8373* — 2825 2 53 2*
35— 5358 363 *
——— 273 28 * 8 52 —E * * —5 * —53 — 28 — 5
— 53—335 — —— 32 77 —— 2235 —A
*28* —— 3B2 —X 585 3* . 7 2 82 3* 5 2
4 8327 538 8 22 —222 — 7 * 94 3 2 A
8 56 8 8 *5 5 2523 2 —283217 ——— 8
338 — 2c. 5 —— 33 3 3
XX- 2 2*88 o 324 —A — 52 7 72 828 528 * ge 2 *7 —2*
58 2 3353 —3337 7
—— ——— — * ** 558. —— — — — — S —
3—8 —— — 5358— — *25 — —— — *
3 — * 2 E 258 8 5 8 —3 2 —
5z3268 8 —— ——— 53353553 7* 8 8* 4 — —— 28
—3323— 2583383 225832333 838883 43 333777
— ———— 2228 335 2 73 25 — ——— — — ——— — —
253 * 5 32 5 330 — —— 55 5323 —5863555 23—* 2 25
— — —— 5Ecx —— —* —⸗2 585 ———— — 52 5* z20*
2 522338— 8»** 2.2 2 528335 53555852* 252 55 *85 —
2 5233 — — 332353353 3 —— 3* — — 83
s —228355 — —— —— 35 — 253*2835 — ———— — 828 *
— 383833373 33 —M 328338 5
— — — ——— —ED O *5 3 * * 23 532
5z23 55 3* * 32827— 383527 352 — 27
—* — —— — — 555 —8 * * —A —2 — S I —8 —8 —
35.28 *238 B58 —2 — 2838 3 333 —— — 22
5 —A 53255 335555832588 532 3563 —A * 13
5*5553* *s 5 535325555 82733 55333358 222535 B5S 58 —
— ——32 — — 553 — — — 2333—5 —z8233 —A
5823. 55 55 58 —— — — 3z25352385 *7 I83 6255 8
5332 2 — 2 5* 533686 *8 c 35 5* —2* —A DE S
8 — R 2 5 *
582 332353 —— — 8 — 32 83 ———
3386638 25 —58 3358 63727
5 23328 — cm8—
s 38333353 — —
2555 —333855
25 555238
552

s 355 83338 22235—353 283—3 522 352389 —3 22328328
5 2532 2 —3 3* —225* E 35 8 —33 32.* —— —E—
— — 78 888 55 2 ———— 552557
532333 35233 35*35. 5 335 83 523283
—2355x3 53238 —8 38335 5723—77 323352

5—252325 c3 3 553837 —— sz55235 87535 5333 7
* — 22 822 ** 6 — j
55585. 2336858 8338 2 8543* 25235 555—5
— — 333334338385 —— 38335
38 5322 b —A — 2— —— 285 —
—38 — 260 ——— 8 2 383— 23 * — *
8 33 —53 386363 —VV
— 23 — 2 2 2 838 —2222 —* — 2
— 3 — —— 3 2338 s8326287
2 26 58 EX —— —8 — 37 — —— — —— c‘232 8
— — ——2 z—53 32355 F
— —32—2—22—56 —— *8* — 5 — 28 —26 1 —
23 3 — 553323

7 3 * 2 5 27

— 5 5355 25526 1585 25575 55 55532 —3882.28
4 —58 35. Is23 — — — —— 88 23558
233 5533387 8377
32 2. 8 Te — 8 —5
— 22—c5 5 —— 255 * — 83222 555
5 J 2325 — —7 — *.85 — 2 —A 23 582 —8
— 8B557 5 ꝛ 2 — —3— 8 55 —⏑ — *.
834 235555753353558 5*8s533 36 52—7*—
——— I5B —55* 55* —— — * 2 —2 52 8553238*
5*3 — 35—5*7 s233883255577 525 25223

8
— 5—38353 —A 33245

8 * —2— * —* * 5

4 3 336857 — 3
— — 35 2—c5 272 —5*

„25 322 5 325 5552 — 2822 —2227
232—3 23 3—— 535 2366 2 — — —
—— 5 *25*22 * *6 —— * —2228 E 585
2 * 2 — —&amp; 222
5* —75 33533 53553583 855 35*25 58833 5332
58 555 223282 —— 82377 5255 — 52 —55253
— —52 XAMII . — 2 222.232 22 — —
3 * 52 3ERES— 333232 383 — 22 3— 733 * 2 255
———— *—5035 35532 580 — — 3
—— 553 228 — 232 V 5 — 5 525
— 535 2355 —353555 555* 25 5 8 555
3 2 —— 28 — 2 *
53385 3555353 835——28 —z3865 35532—35 5223 8
5—8583 3888 —— 3358328 — 2
* — 8 * — 8 —A So· J 8 *
238835 —2 2—3 28—3335 3—85— 335
* 5* —532 1832 8 2— 28228 —B3 * 2 3 *z? 58
9J 733888 35858 25782 24 58——33 — S 4
32 S5 52 —— 2 52 —2322* — — — AI 6 5
—A— * 25 5 2 22* 58* * —
—AA —— e 22 —A 5 277* *
3 *5 22533758 —583 23*
7 —8 2* ——— 43 2 — — 7 2
2 573328833 3 — 28 553s3 — 325386 2333 335
53 * 5— 5 —25 —23 — 252 — — 6 3 53*. ——
— 53355555 3523 5* 2 3258 53353 —52 ——
— —528 223532 —8BS82 —25 — 535358 3383783865 2 828
555 ——255— ——8 — —— 523—587 522 62328 5 8 355*
2 22. 5 5 5 S 3 5 s3838 —232 — 28 585
— —8 558 5 723 852 87 2
8 3* ————— 50— 2 ——33— 82——38 2 2
—z5—28 22 zEO 8 —3— — —3z25 —222232 5 2 —XX
0 222 — 5 z25 22 —3— —8 525 —2 356628 5.
222 —— *8 —555 * 232 z7 — 5*828
—2353— 55252323 53288 256038 22 52 5 86 —z—232*
— — 6 3237 35 7 —3—— ——38— 558288
25 582** —— — 82 8 — 52 —. *2 5 *
3 3 3 333
*5. 222 — 55 2 — — * B 2 5
es 55 18 2 623 38333
—2 —— — —— —28 8558 52— 25225
        <pb n="364" />
        3223538725
——A 25*3 522* *
2853 353 553383353 255533353 —
* 22 5 323 2 85 255. 5 88. 7. 5. 35:5 I33*53353 3
33 3333338545238 338583
33838 82335 82—25*
78 * 33 32 c 332232 25 353 238
—— — b A 2 ———— J 5 ——
33 3 333*3838 22 328 33—33333323 232
23. 2—882— 23532 5333283 2 — —
29 —Se—— *432338335 * 3355 525* 23535333
75 5 55 5*8* * * — A38383 3* 7
— *7 5553 2* 55 7 *—238 3* *25353 * — 838
53—33. .2.7 2 557 I 2SS8 * 53—
3338 222 5323325 5 533 7 S 26 5533343 —S
33—5338 — 5 3 *33 3832333
53335 S — *333 28* 2 ꝛ 7 — 22*2
2*36 25835 23 —— * ** F wEMANN
J —
c3 —222 —A — 5 —x58— 5 2 X52
————— 327 8253 S* 8 333 —— — *53
*33 *238 * —A 3 —285 ——A——
—J 3 258338 185352383 3353062333
6G 3* 7* 8 25 25: 83 35 —A —582255
71 97 3 2.2 :35 273 ZD522. 72. —IZ 53 2
23 3 ꝓð — 2225 5232 — * 52523
22 —53 — 2 333 —3 *
553 52 223 —— —— — —
— —— 5 2 —A 3 23322 —27 * 3 * 33 2
——— — 855 [ — Ave2 5 5*52* S 8288
3 753.2323538 ⏑ — 3—3 333
— —— — — ——
A ——— 38334333
2 7 ———— 52 3· 7 322. 38
5 533 33533332* 2353 3533 332333255
2 * — * 7 — — —— —2

——

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5

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322 0
—0 58Z03.2 28 233* F 13 — — 2822.
753 7* i * ** 5 ——— *5 525 55 8* V * 54527
2 4 23 222 23 8255* — —ãA225 5— 3
332 55 —55 2 — 2 2* 2 2.*75. 5— 8*
5583 8 J —*
—2 *. * J 3— * 2 25 — 2222 22
5s3523 3388275. 88 — —
5*5* 882*2 F 5532 388 — 5 —
— 8 28 &amp; 2 7*2 — ——
226 * * * * 2.53 8 532— — 604
.23 *23 — 8* — * 5 — 53—57 52 358
T5 3—7 5222253 — —— 5 * —
** ẽ 2* 5* —— *8 8 2238* 2 — 2823 8
7 333838328 5 55525 — 28 —52. 7 35 S
* — S * * —IJ 5 *8 2 — 532 — 22 3 2 8
22353 225*7. J 388355* 31 5 5. — X
22323 3358 SEA8 35. 85. S 5 2.5. 352. 2 8*8 — 52
ae 32 —— 3 * — 5 28* — 2. 758 ——— 38 —* E B2
2177 —* * 55 —53 —A — — *
—*534272 — X. 2*2 22533 — 275 — — 222c—
532831 238 I53 3358* — *
—8— ———— 71 —* 25 5223 *55 — 5*7 — *
3324232 —A — 12258
2357 —A— 2 — 528 —8
* * * * * W—— ß *8*
38 *383322 3 3 23 85 2 8533
33317 —O—— 3 *23.28 —EA— — —— 28355— E386 —S88
27 — m F 23 78 —AA——— * 557 25 —236—*
232848 183 36 35*323568 2535 58 882* — —
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—A 253 ꝛ88 * —3 28 —A —23 5 V 3 *
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5 ** 8 32* — 2222 2 —A— ⁊8 ———— — 2T32537* —
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5222 —— 5558.333 233S .
*2. 38368 133 7 5355 3 ——— 5
3 28 23. 5 3338 —— —
—85. 28 58235 3
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2** 3 25. —— 2. .
23 — 2 2 233— ———
2 — 6— 2 23 22 5.
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32 3 —— 5 225* ——
338..3323 22535
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22 .5 2 —3 —53 323 538 523 2 12,2 *
222 2 5 —33 2* 3 333 233. 2 5 52 8
—2 8— — —— B252 —— 53 53. 5. 39 2.

v S — 2 3 2 3 3 53 558 —
—87* 2532 2 3 —— — 2 53 6* 2, 3025 2.5 —
——— 533 23 33 —8858 28 22 — 265*

* 25 28 — — * * 7 *7 3 *

. 3 3 33 3 3 —2 3 53

* — * — 22 6 * 223 2 *— 35 —— JD

v ——3 2 5 3 25 2 32 38* *2. 2 2. 2 54

— ——

3 — 3—3 — ——33 8 —8 3

—8 — — —3 3 —43 58 A — 5*42.

23 2. 327 — 3 2 583 — 252

58— 8. 2252 8 . JJAs 3 — ⸗

— 5533 — — 7—— —3 38
— ——— —253 3*88 5 X 75* —SFS— ——
22 — — — 22 2 —— 2 2 23 253 1X —

3 3— — —273 —7

2. 33 3323 6 ——2 3

2 2*5 7 5 22 — 5 —— 2 5269 2. *8 22 5

53 — 3— ——— 5238 22227 55— 25 2 352 5

233 3 2 —2 22 533. 5 33235

—322 7 —— ——— * — 3553 E——

— 3 X 27 * * d * —* — D77 *

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48
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

1 6

4 —X
—

44
der St. Inagberter Anzeig er (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
zummer) erscheint wö⸗ntlich vre r n al: D ieustag, D onme r stag, Sams ta g und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr.“oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift odet veren Raum berechnet. 5
gen merden mit rre nie or uge Jelle wu r en e 5 —
. ti. * —
S i p ee e dee Feh etse
Nr. 94. — Samstag, den 19. Juni. —M * — 1869.
77 3 4.7
Deutschlaud. J J J *
—Muünchen, 14.* Juni. Nach der Augsburger Postzeitung⸗
zat das Ministerium bereits den theölogischen und auch den juri⸗
ischen Facultäten, die Fragen über das Concil und zwar sechs
in Zahl, zur Beantwortung vorgelegt.“ Ferner meldet das ge—
nannte Blatt(welches sich zu' dem Satze'von der Unfehlbarkeit
z Papstes gegnerisch verhält), daß sich Familien aus dem
Beamten⸗, Adels- und Bürgerstande in München versammelt haben
sollen aus Anlaß der auf dem Concilzur Verhandlung kommenden
Gegensätze. Sie sollen beabsichtigen, wenn die persönliche In falli—
Filität des Papstes vom Concil proclamirt würde,“ zu erklären,
nicht mehr dieser neuen Kirchengesellschaft“ angehoͤren zu
wollen. 7
München, 17. Juni. Sicherm Vernehmen nach wurde
dem Komandanten des Laudwehr-Bezirks-Comandos Schweinfurt,
Major v Grundherr, (in Folge seines äls gesetzlich nicht? aner—
kannten Verfahrens gegen den Resernisten v. Schent) ein vier⸗
sägiger Arrest zuerkannt, und zwar durch das K Kriegsministerium.

München:“;: Die „Korr. Hoffm.“ schreibt: Das k. Staais—
ministerium des Innern für Kirchene und Schnlangelegenheiten
heabsichtigt, um eine ausreichende Vorbildung sowohl für das
höhere Volksschullehrerfach als für die Funktionen der teschnischen
deitung und Beaufsichtigung der Volksschulen Theologen wie Nicht—
cheologen zu ermöglichen, an jeder der drei Hochschulen ein päda⸗
jogisches Seminar zu errichten, wie solche Anstalten bereits in an⸗
hdern deutschen Ländern, namentlich in Sachsen mit Ecfolg bestehen.
Dieses Seminar soll zunächst für jene klassisch vorgebildeten Stu—
irenden der Hochschule besiimmi stin, welche das Lehrfach, insbe
ondere das höhere Lehrfach der Volfsschule, als ihr „eigentliches
debensziel betrachten, oder die im Gebiete der technischen Leitung
und Beauflichtigung der Schulen, entweder, schon vermöge ihres
Amtes, wie nach den dermaligen bestehende Verordnungen die
dandidaten der, Theologie und kuͤnftigen Geistlichen, zur Ver'
vendung gelangen, oder eine selbstständige Verwendung erstreben.
Außerdem soll aber auch noch, um den empfindlichen Mangel an
Jeeigneten Kräften für die fraglichen Berufsthätigkeiten in nachhal⸗
liger Weise zu decksn und zugleich demjenigen Theu des Lehrstandes.
welcher, auf den Schullehrerseminarien voörgebiidet, seine Thätigkeit
der Volksschule dauexud und ausschließlich zugew udet, die Mög—
ichkeit zur Erwerbung der erforderlichen allgemeinen und der hoͤr
heren Berufsbildung zu eröffnen, einzelnen seinjnaristisch gebildeten,
vesonders füchtigen und hervorrageuden Schullehrern mit dem Be—
such der Hochschule guf bestimmle Zeit der Eintritt in das püda—
Jogische Seminar gestattet werden.“ Die Senate der Universitäten
sburde- bercits zu Gutachten über die Zweckmaäßigkeit, Durchführbat—
zeit und Organisation des projektirten Institutes aufgefoxdert.
München. („Korr- Hoffm.“) Der Vorfall mit dem Reser⸗
oisten Freiherrn v. Schenk zu: Würzburg, und dessen weiterer
berlauf wurde in der Pressevielfach in einer zum Theile so un⸗

aichtigen Weise besprochen, daß eine Darstellung des wirklichen
Sachverhaltes, wie sich solcher inzwischen durch die ackenmäßigen
Erhebungen herausgestelit hat, am / Platze ist. Der Candidat der
Rechte an der KUniversitüt Würzburg Rudolph Frhr. v. Schent
don Geyern, welcher am 15.Märzel. J. seine einjährig freiwislige
Dienstzeit in der activen Armee beendete und hiermit in die Reserbe
äbertrat, war während dieser Dienstzeit wiederholt disciplinär be⸗
traft und vom Regimentscommands bei der Ausmusterung der
einjährig Freiwilligen für den Landwehr-Officiersdienst wegen sei⸗
uͤer undisciplinären Haltung zum Officters-Adspirqnten nicht be⸗
qutachtet aporden.“ Ain 25. Mai, bei Gelegenheit der Militär—
parademusit imk. Hofgarten zu Würzburg, fixirte derselbe den in
einer Nähe befindlichen Hauptmann Reiser, Instructionsofficier der
injährig Freiwilligen, mit dem Augenglase in so, auffälliger und
jerausfordernder Weise, daß dieser Veranlassung mahm, um keinen
anangenebmen Auftritt auf öffentlichem Platze herbeizuführen, das

Benehmen des v. Schenk zu ignoriren und seinen Stündpunkt zu
erändern, worauf jedoch v. Schenk, mehrmals den von Haupi—
nann Reiser genommenen Weg kreuzend, dieses sein Benehmen
Negen denfelben, und schließlich am AÄrme eines einjährig Freiwil⸗
igen, während dieser die vorschriftsmäßige Ehrenbezeigung machte,
ortjetzte, so daß der genannte Hauptmann nicht laͤnger an sich
jalten konnte, auf den' Reservisten v. Schenk zutrat, und denselben
nufforderte, ihm die Ehrenbezeigung zu erweisen, v. Schenk“ ver⸗
veigerte solches lege aber auf wiederholte Aufforderung höhmisch
ächelnd den Zeigefinger an seine Cerevismütze, was nur als Spott
edeutet werden konnte. Dieses der thatsächliche Hergang.auf
»essen durch Hauptmann Reiser 'erstattete dienstliche Meldung die
Bestrafung des besagten Reserbisten vom Landwehr-Bezirkscoimmando
Schweinfurt etfolgie. Auf“ Grund der hierwegen angeordneten
ienstlichen Erhebungen und nach Einsicht der abgeforderten Acten
erging in“ dieser Sache Seitens des k. Kriegsministeriums Entscheid
‚ahin, daß die Umerlässungder militärischen Ehrenbezeigung
Seitens der Angehörigen der Reserve und Landwehr, sowie der
übrigen der Controle der Landwehr⸗Bezirksbehörden unterstehenden
Zategorien der bewaffneten Macht so lange fie nicht im militäri⸗
ichen Dienstverhältnisse stehen oder die Voraussetzungen des 8 41
der Disciplinarstrafordnung gegeben sind, den Thaibestand einer
disciplinären strafbaren Handlung nicht bilde, daher im vorliegen
den Falle weder eine Ehrenbezeigung gefordert noch auch, wegen
deren Unterlassüng eine Bestrafung verfügt werden konnte, sohin
die stattgehabte Zuredestellung wegen uünterlassener Ehrenbezeigung
als eine unberechtigte erkannt und in der getroffenen Strafver⸗
fügung eine Ueberschreitung der Gränzen der Zuständigkeit ersehen
werden müsse und wurde das General-Commondo Wurzburg an⸗
Jewiefen, nach diesen Gesichtspunkten in eigener Zuständigkeit die
geeigneten weiteren Verfügun en zu treffen. “Nachdem aber der
Reservist Rudolph Freiherr“ Schenk von Geyern durch sein“ bei
raglichem Vorgange dem Hauptmann Reiser gegenüber an den
Tag gelegtes herausforderndes, zweifellos im innern Zusammen⸗
jange mit seinem vorgängigen militärischen Dienstverhältsisje stehen-
des und der militärischen Dienstpflicht geradezu Hohn sprechendes
Benehmen den Beweis geliefett hat, daß er den erforderlichen
Brad wilitärischer: Ausbildung sich noch nicht angeeignet habe, so
vurde im militärdienstlichen Interesse, dessen erneuerte Herauzieh⸗
ung zum Dienste gemäß Art. 24des W. V. G. für geboten
erachtet und verfügt, daß derselbe sofort einberufen und vorlaufig
nuf die Dauer von 4 Wochen präsent gehalten werde.
Regensburg, 13, Juni. Wie verlautet, ist dem Su—
herior des Jesuitenordens, P. Löffler von Seite des Ordensgenerals
eine andere Provinz zum Wirkungskreise angewiesen worden,“ und
oll sich derselbe zur Zeit am Rhein befinden ..
—SFranzkfurt, 14. Juni.n Die hiesige Handelskammer
jat sich in einer Eingabe an das Zollparlument gewendet, um
daffelben zu . vermögen, die Vorlage des Kßoll⸗Bundesraths,— die
Beschränkung des Zolleredits auf drei Monate betreffend, abzulehnen.
Das Gesuch ist ausführlich begründet und schließt“ mit“ den
Worten: „Wir hegen die Zuversicht, daß ein näheres Eingehen
auf die Natur des kaufmännischen Credits und auf! seine Bezieh⸗
ungen zu der Fortentwickelung des modernen Verkehrskebens, nicht
wie sie: auf einen erften orientirenden Reberblick sich zu! gestalten
scheinen/ sondern wie sie thatsächlich: find, das Verständniß der bei
dieser Frage in Betracht kommenden Verhältnisse rasch vermitteln
werde, und richten deshalb an das Zollparlament die ehrerbietige
Bitte, daß diese hohe Versammlung. auf eine Zurücknahme der
dorstehend besprochenen Maßregel hinwirken wolle.“
Hannover, 14. Juni.“ Gestern Abend ist der König
Wilheln hier eingetroffen and am Bahnhofe von den Spitzen der
Behörden und den Deputationen empfungerne worden.“ Vom der
Bevölkerung wurde Se Maj., lebhast begrüßt: Die Stadt ptangte
m Schmucke preußischer und norddentscher Flaggen. nuu
Berlaͤn,15.. Junien Es“ sind bereite Privatnachrtchten
aus Wien hier eingegangen, nach welchen man in Hietzing fehr
        <pb n="366" />
        verwundert und aufgebkücht sein soll über“den herzlichen Empfang,
der dem König Wilhelm in Hauover zu Theil geworden ist, und
benso verstimmt soll man in der Umgebung Georgs über die Be
richte aus Frankreich und über den Zustand der Legion sein. Man
scheint zu besürchten, daß Seitens der französischen Regiernng irgend
ein vermittelnder Schritt geschehtz um den armen Leuten noch jetzt
die straffreie Rücktehr in ihr Vaterland zu ermöglichen, soweit sie
nicht anderweite Verbrechen begangen haben.

Berlin, 16. Imi. Die bhayerischen Zollparlaments⸗Abge⸗
ordneten Stauffenberg und Völk hielten gestern in zahlreicher
Versammlung des Vereins der Stadibezirke 36 und 837 Vorträge.
Ersterer betonte, daß ein Herauslommen aus den gegenwärtigen
Verwichelungen nur mögtich sei, wenn man sich zaun den Voden
der gegebenen Verhältnisse stelle und wenn. der Süden und Norden
gemeinsam an dem Ausbau der deutschen Verhältnisse arbeiten.
Süddeutschland werde nie die Verwirklichung des nationalen Ge⸗
dankens aufgeben. — Voll hob hervor, daß die bayerische Forl⸗
schrittspartei die Herstellung eines einigen Deusschlauds erstrebe.
In der Nothwendigkeit der Zusammengehörigkeit von Rorden und
Süden liege die Zukunft des gemeinsamen, Vaterlandes. Dies⸗
Bereinigung allein köͤnne Schutz gewähren gegen äußere Feinde;
das gemeinsame Ziel sei die Herstellung eines großen deuischen
Reichs. .

—A—— Munchener
biotsor Karl Piloih das Homthurkreuz des Franz Joseph-

rdens. W —3 4243
Pest, I1. Juni. Johanues Ronge, der sich seit einigen
Wochrn hier befindel, wird in wenigen Tagen seine Vorträge zur
Gründung einer Gemeinde, von Reformvereinen wie über Schulen
und Kindergärten beginnen. Einflußreiche Männer sind ihm in
seinen Bestrehungen behülflich. Man wird ihm einen großen,
schönen Saale für die Vorträge überlassen. Die katholische Geist⸗
lichkeit wird wohl Gelegenheit nehmen, mit Ronge anzubinden.
Zchon 1848 biidete sich hier, uach Vorgang der Wiener Gemeinde,
eine religiöse Reformgemeinde. Es verlautet, das auch Uhlich nach
Pest kommen will. Rouge ist auch in andere ungarische Städie
eingeluden. 3 — ” ada— D

. u e: Frankrrich ,

Paͤris“, 15. Junije, Bei den Tumulten der porigen Woche
ind eine Menge sonderbarer Sachen vorgelkommen. So 3. B.
wurde der Baron v. Rothschild, der Chef des berühmten Banquier⸗
hauses, festgenommen und nach der Mairie in der Rue, Drunot
abgeführt. In derselben Razzia wurde auch Hr. Thoͤophile Gautier
der Sohn, Chef des Presse⸗Bureau's im Ministerium des Innern,
berhaftei. Auch der Gouverneur des laiserlichen Prinzen, der
General Frossard, ist, wie man sagt, nur mit genauer Noth dem
hiebe eines Todtschlägers entgangen, den ihm ein Polizei⸗Agent
versetzen wollte. Der Herzog von Mortemart, dessen Sohn ver⸗
haflei und mit den Gesangenen nach Bictre transportirt worden
st, hat aller seiner bis jetzt gethanen Schritte ungeachtet noch nicht
seinen Sohn in Freiheit setzen tönnen. —

Parris, 17. Juni.Bei St. Etienne arretirten Truppen
die Arbeitsstörer. Die Grubenarbeiter machten einen Befreiungs—
versuch. Die angegriffenen Truppen gaben Feuer. Die Angreifer
haben mehrere Todie, die Truppen 5 Verwundete.

Italien.
Florenze, 16. Imi. Von der Kirchenstaatsgrenze wird
hie rher berichtet, daß laut Briefen aus Rom vom gestrigen Tage
die Sendung des Cardinal Berardi nach Paris in einer außer⸗
ordentlichen Mission heschlossen sei, und daß der Cardinal morgen
bereits abreisen werde. Als Grund für diese Mission werden
wichtige aus Paris in Rom eingetroffene Depeschen angegeben.—
Der Papst hat einen leichten epileptischen Anfall gehabt, von dem
er jedoch bereits vollständig wieder hergestellt it.

Florenz, 16. Juni. In der Nacht von gestern auf
heute fand ein Mordversuch gegen den Deputirten Lobbia statt.
Dieser hat bekanntlich in der schmutzigen Tabaksangelegenheit
ompromittirende Documente vorgelegt.) Die Wunde ist ungefähr⸗
lich, der Mörder noch nicht bekannt. Das Ministerium und
die Deputirtenkammer drückten ihren Abschen über das
Attentat aus. —— cetee un

Sypanies.
Madrid, 186. Juni. Die Cortes ernannten nach Annahme
des Regentschaftgesetzes mit 198 gegen 45 Stimmen Serrano
zum Regenten von Spanien. — Ein Antrag, von
den Coupons der inneren und äußeren Schuld während 5 Jahren
33 pCi. und während weiterer 5 Jahre 25 pCt. abzuziehen,
vurde trotz Widerspruchs des Finanzministers mit 163 gegen 87
Stimmen in Erwäcung zu ziehen beschlossen.

dDer repablikanifsche ‚Pueblo“ von Madrid empfiehlt
jeiner Partei, sich der neuen Verfassung zu fügen, Die Siaals.
verfassungk sagt er, „ist feierlich verkündigt worden; sie ist heute
das Grundgesetßz, welches Jedermann zu achten hat, die Deputirten
die es genehmigten, und die, welche es belampften. Wir gehören
zur Zahl der Lez ren, und wir- werden die Ersten sein—
das Beispiel des Gehorsams und Respectes zu geben. Es ijß
indessen noihwendig, daß die mit der Ausführung der Verfassung
zetrauten Männer sie nicht durch ihr Verhalien discreditiren, denu
n einem freien Volte ist die Achtung vor den erworbenen Rechien
zie beste Garantie der gesetzlichen Pflichten.
Vermischtes. —
ibBergzabern, 15. Juni. Der älteste Mann der dhn—
jegeind. Nicolaus Reither von Pleitzweiler, ist Jestern zur Ern
bestattet worden. Derselbe war im Jahre 1774 in Pleisweiler
geboren, demnach schon fuͤnfzehn Jahre alt, als die franzöfische
Revolution ausbrach, jund hat also ein Altex von 95. Jahren
erreicht. Sehr häufig gab er Auskunft über längst perstorbene
Familien und Personen, ebenso über besondere locale Verhältniss⸗
ind Ereignisse früherer Zeit. Er war sozusagen eine lebende
Thronik der ganzen Umgegend, heiteren Gemüthes und bei vollem
Berstande bis an sein Lebensende. Kürzlich erst starb ihm ein
Zohn von 69 Jahren. Er hinterläßt eine bedeutende Anzahl
Nachkommen, Kinder, Enkel, Urenkel und Ururenlel.
—7Nöon14. Juni. Laut telegraphischer Benachrichtigung
waren die Briieftauben der Gesellschaft ‚Union? gestern Morgen
um 6 Uhr15 Miuuten in Straßburg aufgeworfen worden und
zereits um 10 Uhr 21 Minuten langte die erste hier an. Datß
Thierchen hatte mithin die große Strecke, circa 80 Stunden, in
dier Stunden zurüctgelegtg.
7In Berlin wurde letzterr Sonnabend der Weinhändlet
stob. Oppenheim aus Frankfurt a. / M., welcher im Flur des
Dpernhauses während des Gedränges zum Eingang sich erlaubl
zatte, eine junge Dame mit handgreiflichen Unanständigkeiten der
zrobsten Ari zu belästigen, zu B Mon. Gefängniß verurtheilt, und
das von Rechts wegen.

Vor Linigen Tagen langte Lein deutschet Uhrenhändletaut
San Franzisco in Beruͤn an, welcher mit zu den Pafsagieren
des ersten Personenzuges der Patifichahn gehört hatte. Es waren
nur 69 Personen, weicht die ganze Strecke bis New⸗NYork durch⸗
gefahren waren, wozu sie die Zeit von 7 Tagen 16 Stunden ge—⸗
hrauchten. Interessant sind die von dem Reisenden mitgetheillen
Erlebnisse während der Fahrt durch die Prairie und das gebir⸗
gige Terrain. Bei besonders geführlichen Stellen, deten es nicht
wenige gibt, hielt der Zug auf einige Minuten an und sämmt ⸗
licze Passagiere stiegen aus, um untet Führnung eines Priesters
niederzuknieen und zu beten. Dann ging die grausige Fahrt lot
über Abgründe oder Sümpfe, bdei schwanklenden Brücken “ und
vankenden Schienen. Die ganze Dauer der Reise von San
Francisco bis Berl in betrug nicht mehr als 19 Tage.

— Ein großes Unglück ereignete sich am Dienstag Abend
wischen 6 und 7 Uhr im Kalbo'schen Eitablissement Gerlinen
Hrater) und gab dem dort abgehalten en, alljährlich vom hiesigen
AXV
Wendung. Der Gymnastiker Biermann war eben im —
mit seinem etwa 16jährigen Eleven Rudolph Kolbe die gewohnten
chwindelerregenden Evolutionen auf dem circa 40“ hohen Thurm⸗
eile auszuführen, und nahm seinen Anlauf, um über den ihn
entgegenkommenden Knaben hinwegzuspringen, als plötzlich das
charf gespaunte Drahtseil auseinanderrifz und beide Künstler zu
zleich aus det schwindelnden Höhe derab mitten unter das vor
kntsetzen starre Publikum stürzten. Rudolph Kolbe fiel auf dre
A
hrach das Kreuz und wurde so schrecklich zermalmt, daß er seinch
'ofortigen Tod fand und den Anblick riner fast formlofen, blutigen
Fleischmasse bot, die zuerst in den Saal des Etablissements und
dann zum Obductionshause der Charite geschafft und Biermanr
dagegen, der auf den glatten Erdboden gelangte, klam zwar zu
aächst mit dem Leben davon, allein nach dem Urtheil der schnel
jerbeigerufenen Aerzte Auerbach, Gensch und Jung, welche seinen
Transport nach dem katholischen Kranienhause anordneten, ist aud
er nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich durch Zerreißung
von Lunge und Leber so schwer verletzt, daß fein Ableben flündlidh
zu erwarten steht. Im Fallen rissen dir Unglücklichen von einigen
Bäumen, durch deren Kronen sie geschnellt wurden, mehrere starke
Zweige nieder, die eben so wie die Balancirstangen unter die
Zuschauermenge fielen, wunderbarerweise aber, ohne irgend
Jemand zu beschädigen. Ueber die Ursache des Unglücks ver—
autet, daß die verunglückten Künstler selber Schuld waren
da sie des am Dieustag herrichenden Sturmes halber, das
Seil um 8 Fuß ftärker als sonst gespannt und dadurch desstn
        <pb n="367" />
        tZerrzißung, im Augenblide der doppelten Belastung herbeigeführt

ben. . S .. 333
haben. Die „Drebdener Zeitung“ schreibt: Am 8. Juni
hielt ein Schaffner der Leipzig- Dresdener Eisenbahn einen Herrn
n. der einen Knaben in ein Coupe des abechenden Zuges setzen
wollte, ohne daß derselbe wit einem Fohrbillet versehen war. Der
hert erklaͤrte, daß ber Knabe ihm nicht gehöre, daß er sich des
selben vielmehr in einem Coupe der böhm. Bahn. angenommen
habe, und daß der Knabe, wie ein Zettel befage, den er angeheftet
srage, nach Berlin spedirt werden solle. Nunmehr wurde dej
zunjährige Knabe genauer untersucht und man fand, daß derselbe
ini Futter seines Kuttchens einen Zettel angenäht trug, mit den
Worlen: zWilhelm Brauer, Transhort von Wien üach Berlin
cbzugeben hei Wittwe Matthay, Kochstraße Nr. 56, Hof 8 Trep
pen.“ Der Knabe kam ppirklich ohne Begleifung von Wien und
vurde nunmehr der Polizei überliefert. Diese telegraphirte nach
Wien und Berlin und erhielt auch bald von Berlin eine Rüd-
antwort, mit dem Namen, Marie Spelserini nuuterzeichnet, daf
der Knabe an Akrobat W. Brauer, Wien, Dieirichsteingasse Nr. 8,
zurückgeschit werden sollee....
Wien, 14. Juni. (Gusttave Chorinsty)t Das
Bezirlsgericht der inneren Stadt zeigt im gestrigen Amtsblatte der
Wiener Zeitung an, daß Gustab Graf Chorinsky wegen ge
nichtlich eIhobenen Wahnsinns“ unter Curatel gesetzt und dessen
Vater, der Geheime Rath Gustav Graf Chorinsky, zum Cuxator
— ————

O dessa zs8.Juniei Ein surchtbarer Sturm haf am
pergangenen Samstagt die Stadt Odessa verwüstet. Viele
Häuser· sindeingestürzt die Canãle rzerstört; zehn « Personen sind
ertrunken. — ———— —

F Ueber einen enisetzlichen Unglücksfall, der sich in der Woll-
waarenfabrik von Eduard Heintschek und Comp. in Heinersdorj
—R
„Am 1. Juni bor6. Uhr Morgens bestiegen sieben Webermädchen
undi Gursche die obere Kesselfläche, um sich daselbst noch vor Ve⸗
ginn des Arbeitszeichens zu wärmen. Kaum hatten sie nächst dem
hutraume Platz genommen, hoͤrten sie ein Dampfgetöse, das ihnen
wie die Dampfströmung zur Maschine vorkam. In dem Momente
oernahmen sie ein zweites ,Geräusch, und gleichzeitig den Ruf! dee
Feuermannes, welcher sie zur schnellen Entfernung aufforderte
Der über 12,000 Pfund schwere, mit nur 35 Pferde-Dampfkraft
gespannte Kessel war im Lager an der rückwärtigen Stirnwand
gebotften. Schnell spraugetz die Müdchen über die Stiege, doc
zu⸗ pät, sie mußten die Seite nächst dem. Dampfthurme: nehmen
wo aus dem ausgedrückten Pustzloche der glühende Dampfaus
troͤmte. Dazu verengten die Flüchtenden die Bahn und mußten
ämmtlich, zaußer dem. Jetzter Maädchen und dem Burschen,
velche die“ Geistesgegenwari haͤtten, von der Kesselwand einen
riefen. Sprung zu machen, wodurch diese Beiden sich ret
elen, in diesem schauderhaften Raume bleiben. An Rettung
var nicht zu denken, der heiße Dampf ließ Niemanden in das
desselhaus, und nunr ber Feuermann riß das Feuek aug und drang
authig zu der gefährlichen Stelle. In diesem Augenblick stürzten
chon drei von den unglücklichen Mädchen heraus, jedoch kaum im
Freien, fielen sie zu Voden. Dem Feuermann“ gelaug es auch
»ann. die übrigen mit Hilfe zweier Arbeiter aus ihrer furchtbaren
dage zu befreien. Aber in welchem Zustande? Die Haut löste
ich in Fetzen von den? unglücktichen Madchen, welche, furchtbare
Schmerzen leidend, bald die Besinnung verloren. Rach drei

Stunden waren zwei ihren Leiden, erlegen. Tags darauf starben
weiters drei Mädchen.“ Das sechste lebt noch, dürfte jedoch binnen
Zurzem auch von seinen gräßlichen Leiden durch den Tod erlöst
verder. Am 4. Juni faud das Leichenbrgängniß der Verstorbenen
in sehr feierlicher Weise statt: über 4000 Menschen begleitelen
hiese Unglücklichen zur leßten Ruhestätte.
F.Burg Epreewald). Am 28. v. M. crepitle hier infolge
»es Milzbrandes bei einem Miether eine Kuh. Es that den Leuten
jeid, die Haut dieses Kindes auch noch der Multer Erde übergeben
u müssen, und der Hausschlächter M. erklärte sich bereit, dieselbe
ahzuziehen. Diese Haut, höchstens im Werthe von ein paar Tha⸗
nern, sollte aber zwei Menschenleben kosten. Der Hausschlächter
M. hatte die Gewohnheit, das Schlächtermesser mitunler bei seinem
Beschäfte mit den Zuhnen festzuhalien, und dies hat er leider bei
porliegender Ablederung auch gethan. Aber was war die Folge?
Denige Stunde nach vollenderter Arbeit schwoll ihm das Gesicht
n erschreckender Weise an, wurde schwarz und ehe 24 Stunden
xtgingen war er eine Leiche; doch damit noch nicht genug. Der
Toblshner L. hatte ihm bei diesem Geschäft Hülfe geleistet und
irgendwie dabei am Unterarm geritzt, er mußte am folgenden
ege, nach fürchterlicher Anschwellung diefes Armes und gänzlichem
Schwarzwerden desselben ebeufalls seinen Geist anfgeben,
‚a In Frankreich sind bei den Wahlen manche ergöhliche Ge—
chichten passirt So dersorach ein Regierunghe Canden vart,

cheinlich durch das Beispiel eines andern verführt, der Hosen an

die Nationalgarde seines Dorfes vertheilt hatte. den Pompiert

eines Wahlbezirkes Flanelljacken, mit dem ausdrüdlichen Bemerken
ür seine Wähler: die Jacke wird nur bedingungsweise abgegeben;

— —

Kegierung flimmen, nehme ich meine Jacke zurück, Die Pompiers

xwiderten nichts und nahmen die Jacken“ an. Der Tag der

Abstimmung rückte heran. Der Candidat war in seiner Wohnung

und wartete der Dinge ab. Plotzlich X sich die Thür, ein

Diener trat ein. „Schon ein Resültat ?“ Pardon, man hat

dies Packet für Sie abgegeben.“ Der Wahlcandidat offnet es

und findet darin eine Flanelljacke. Gut dachte er, sie kommt von
einem Pompier, der im letzten Momemt zur Oppofition überge⸗
zangen ist, denn die Jacke ist schon getragen. Eine halbe Stunde
zerstreicht: man schellt wieder. Der Dienet erscheint und bringt
abermals ein Packet, in dem gleichfalls eine getragene Flanelljade
st. Bah, denit der Empfänger, er ist ein Freund des Andern.

WBieder vergeht eine halbe Stunde; die Thür öffnet sich, der

Diener bringi ein drittes Padet mit dem nämlichen Inhalte. Der

Tandidat wird jetzt schon ünruhig. Nach einiger Zeit langt ein

dierles, dann ein fünftes, sechsles, siebenes und achtes Padet an.

Als der Tag vorüber war, hatte er zweiundvierzig Flanelljacken

in Empfang genommen. Am nächsten Morgen wird er durch die

lebergabe einer Flanelljacke gewedi er empfaängt auch diesen
zanzen Tag bis zu einbrechender Dunlelheil nichss als, Flanell-
acken;: und am nüchstfolgenden Tad undert ifich“ noch' nicht “die

Suchtage. Der Regen von Flanelljacken will kein Ende nehmen.

Er hat nämltch nicht weniger Ils sechshunderk und fünfzig npusge⸗

chidt. Alle bis auf zwei Dußend erhielt er wieder, ug der

Rest folgt vielleicht auch noch. e.

FC(Zünden Pariser Unruhen.) Die Polizeistatistit
hlägt den dem Handel und der Industrie von Paris durch die
Unruhen zugefüsten Schaden auf anderthalb Millionen“Franken
zer Tag an. Zahlreiche Bestellungen aus den Departements und
dem Ausland wurden sofort abbestelltt.

f In Zuürich hat diefer Tage ein dreijähriges — sage
dreijährigs — Mädchen ein Clavier-Concert gegeben, ein lustiges
frisches Ding, welches, wenn die Zuhörer klatschten, die kleinen
händchen jubelnd mit zusammenschlug, und mitten im Spiele —
vahrscheinlich, weil ihm das als Prämie versprochen worden war —
ragte; „Ja, wann kommt denn jetzt das Christlindlein? ?:

In London wurde unlängst Leichenschan über einen
derstotbenen Eisenbahnbeamten gehalten, der nach ärztlicher Aus⸗
jage durch eigenes Verschulden den Hungertod gestorben ist. Wäh—
rend der letzten zwei Monate hatte er ein Buch über menschliche
Diät“ studirt und den im selbigen enthaltenen Verhaltungsmaß
regeln gemäß fäglich nur einen kleinen Teller voll Haferschleim
uls Nahrung zu sich genommen. Folge war, daß der sonst robuste
Mann zum Scelett hera bmagerte und eines Tages todt im Bett
jefunden wurde.

, London, 13. Juni. Eine gestern in der Spitzenklöppel⸗
abrik bon Herrn Town und Son zu Binpleh bei Bradford statt⸗
zehabte Dampffessel-Explosion war don schrecklichen Folgen begleitet.
Der Kessel wurde von seinem Platze mit ungeheuerer Gewalt in
die Luft geschnellt und fiel 40 Ellen davon als formlose Masse
zu Boden. Die Werlstatt, in der er stand, sowie zwei angreu—
—A—
inter deren Trümmern die in den Räumen befindlichen Arbeiter,
Insassen der benachbarten Landhäuser und viele Kinder, die in
)er Nähe der Unglücksstätte spielten, begraben wurden, während
zroße Steine und Trümmerstücke nach allen Richtungen der Stadt
sinflogen und zahllose Verletzungen und Beschädigungen verursachten.
Jin Ganzen sind bis jetzt H Leichen aus dem Schutte hervorgezogen
vorden, darunter die eines Sohnes des Fabrikherrn und mehrere
dinder wohlhabender Fabrikanten des Ortes. Die Gesammizahl
»er Getödteten schätzt man auf nicht weniger als 20, während die
Anzahl der Schwerberwundeten noch viel größer ist, von denen
die Gattin und ein zweiter Sohn des Fabrikbesitzers kaum den
Tag überleben dürften.

7 Die furchthare Explosion in dem Kohlenbergwerke Ferndale
ʒei Merthyr Tydoil entstand durch die Unvorsichtigkeit eines Ar⸗
eiters, der seine Sicherheitslampe öffnete, um an dem Lichte der⸗
elben seine Pfeife anzuzünden; die Zahl der Opfer beträgt 53;
23 derselben waren verheirathei.

FNew⸗York, 40. Juni. Der Eisenbahnzug, auf welchem
ich der Prästdent befand, kam mit einem Viehzuge bei Baltimore
n Collision und eutgleiste; ein Reisender wurde getödtet und 20
derwundet. * —7
Volks wirthschaft, Haudel und Verkehr.
München, 16. Juni. Da nach neuerlichen Wahrneh⸗
nungen drr Import der öͤsterreichischen Sechskreuzerstücke mit den
        <pb n="368" />
        Jahreszahlen 1848 und 1849 nach Bahern wieder groͤßere Di—
mensionen annimmt, sah sich das . Staatsministerium des Han⸗
zels und der öffentlichen“ Arbeiten veranlaßt, die Bekanntmachung
om 24. Mai 1866 in Erinnerung zu bringen, wornach der
Furswerth der fraglichen Münzen in Uebereinstimmung mit den
abrigen Regierungen des süddeutschen Münzvereins auf fünl
Kreuzer süddeutscher Währung festgesetzt wurde..
Nußtzen der Zimmerpflanzen. Laͤngst haben die
Aerzte fesigestellt, daß sehr trodene Luft, sei es bei strenger Kälte
der in der Sommerhitze, sehr nachtheilig für die Lungen und
Zuftröhren ist, und daß eben so schädlich auf Athmungsorgane
die Luft wirkt, welche durch die Oefen mit der Heizung von Innen
erzeugt wird, indem diese die Zimmer zu wahren Dörrstuben
nacht. Viele leiden gewiß unter diesem üblen Einflusse, ohne die
aahegelegene Abhilfe, besonders in letzter Beziehung, auszubeuten.
Wir wifsen nemlich, daß das frische uͤnd Erfrischende der Landluft
aach welcher die Städter sich so sehr sehnen, zum größten Theile
in der groͤßeren Feuchtigkeit der Luft uͤnd diese wieder in der
Verdunftung des Wasserz und der Pflanzen ihren Grund hat.
Wenn wir nun auch die Herbeiführung. einer vermehrten Ver⸗
zunstung des Wassers noch“ nicht sehr in unserer Macht haben,
so steht es in unserer Gewalt, die Verdunstungen“ der Pflanzen
weilester Ausdehnung zu unserm Nutzen als eine Quelle zu

inserer Gesundheit anzuwenden.“ Dies geschieht einfach durch Be—
chaffung frischer, reichblätteriger Zimmerpflanzen. Die Ausdünfi⸗
mg der Pflanzen isi eine ungemein reiche; grofe Laubbäume
hinen in einem Tage einen Eimer Wasfer verdunsten. Zimmen
flanzen verdunsten im Verhaltniß zu ihrer Grbße noch mehr,
bas man aus der Wassermenge schließen kann. die man geber
unß, wenn die Pflanzen nicht derwelken follen. Wählt man
icht sehr stark riechende Blumen, was wohl auch nicht schwer
bare, da im Winter nut wenige Pflanzen blühen, so ist durchaut
An Nachtheil zu besorgen, sondern es wird ein guter Erfolg anj
zie Gesundheit eintreten, der um so größer ist, als die grünen
gftkanzentheile auch noch durch die Ausscheidung des Sauerstoff
inter der Einwirkung des Sonnenlichtes dic Luft verbessern und
ms das Gefühl des Wohlbehagens geben, das wirbesonders in
Waͤldern empfinden. — Daß vorstehender Rath kein wverfehlter
st, zeigt sich vielfach im Leben. Wer in der Werkstatt,“ in det
Schuͤle in der Kanzlei sich zu sehr aus der Gesellschaft der Pflan
en zurüdieht, büht es meist mit dem ftühen Verlhust der Gesund—
Jeit.“Wer dagegen unter frischen Pflanzen den größten Thei
jeines Lebens zubringt, wie der Landmann, der Jäger, der Gärt
nex den segnei die Natur mit Gesundheit, Frohsinn und Lebens—
nuͤlh. Wer lkeinen Garten haben kann, der soll fich wenͤgstent
ane Laube' — ein Blumentischchen retten.
Samstag den 19. JuniWVon Samstag, den 19. Juni 1869
d rro hese ! 9 roßze ——A F
PFrGSISKeESGIB, PFGISCOCÆGIM
im Werthe von fl. 3589d. bei Jos. Neymaunn auf der Schmelz..

. Preis eine frischmelkige Geis,
Ape. ein Hammel,

ein Schinken,*

.3ein“ Faß Bockhier,
eine Gang, —E 7
eine a Fy 152 n.

. un ein Normänner Hahn,““
3.54 ektin ——— * u *73

D. eine Ente,
10. eine e — 9 —

Ie eine ellenlange Wurst,

12 ein Ehrenpreis. *

Der Proeiseines Looses (aLoos
zu 3 Kugeln) ist auf.6 kr. festgeftellt.
Zu recht zahlreicher »Betheiligung

—D

Hossepli Neumunn.

Meine Bürstenwaaren als
Veiss pinsel.
AXVVRXEED
Ic i ISehĩ Ase hruu pper,
IXRXEXX :
Gilüse r hia stem
Rodenhexcunn

AIider-u. Sebuhbürstenm rere

empfehle unt billige Preisee

α. Scherps.
Ein braver Junge wird in die Lehr

angenommen bei ·

Franz Foos, Schuhmachermeister.

T ESonntag den 20. Junj

r3 Vormittags *
Bayrische Leberknsdel
beiE Wohlfart
Wirch
e 2.
7VPreiskegeln.
Montag den 21. präcis 3 Uhr fin—
det das Stechen und Preisvertheilun
statt und werden die Besitzer bor

Loosen, welche noch zu werfen sind

höflichst ersucht, solches bis dahin ge

fälligst ordnen zu wollen. J

Heusser.

Fruchte/ VBrod⸗ Fleisch⸗ ꝛc. Vreise

der Siadt Homburg vom 16. Jun'.

Weizen 3fl. 83 tr., Korn 4 fl. 341

Spelz 8..fl.. 2 ir., Gerste, 2reihige, —

— kr.Mischfrucht. — fl. — kr., Hajt

4fl. 25 kr.. Erbsen — il. — kr., Kartoj

feln 1 fi. — kx. per Ztr. Kornbrop, 3 Kyr

22 ir., ditto 2 Kgr. 15.kr., ditis 184

3 kr., Kühfleisch 1. Qual. 14 kx., 2. Qui

12. Ir., Kalbfleisch 12 kr., Hammelfleis

14 tr., Schweinefleisch 18 kr., Butter 3ꝰ kr

per Pfund. 33

—TAFrankfurter Vorse

31vom I7eJuni. 18094 ——

Geldsorten.

Breußische Kassensche inen n 1447.

Preußijche Friedrichsdor . . 9 3859

Pistolen —D — 149 -51

— 534 256

ducalten.. 587, 5390

20Frances Stücke — 4 * 3

Englische Souwereignus11 39 128

Gold per Bollpfund jein 2,7

Zochballiges Silber per Zollpfund —73 *

Dollars in Golde 2 2829

Philivp Wentzel
in St. Ingbert..
Verzeichniß der Preise.
. Preis 1 polirter nußbaum⸗ Chiffonier,
1Canapee, ι
—1Belociped, —
344 15boppeltläufige Jagdflinte,
„1silberne Cylinder Uhr,
.„ 30 Ellen Leinwand,*2uinn
. 1 Wanduhr' mit Zugfeder/
. „hrunder Zuleg⸗Tisch,
— Dutz. Stühle/ —V — ——
—2 —X —
ite et irmsessel,n e win n
Dutz.' Ch. Löffel, — *
Zuckermesser,
Lirgarrenspitze, (Meerschaum),
. zaar Tischmesser und Gabein,
G. Bügeleisen mit Stähle u. Rost,
., Petroleum-Lampe, ?
2.4 Filzhut, u A —
9., aistchen Cizarren, n
20. Regenschirm, »
21.* Cigarrenetui,.
22. ! Transchir-Bestech mit Stahl“
23. 1 Deckelglas ne
24. , 1 lange Tabakspfeife,.
25. , 1 meerschaum. Tabakspfeife.“
2623. .4 Geldobtse,,
27 .I kurze Pfeife, R. 25
28. 20 Dutz. neusitbetne Kaffelöffel,
29. 3,. Als Ehrenpreis 2Eßbesteck mit
erbn silbernen Heften. 37 “
30. „ Ehrenpreis, ein Kästchen-mite
n Verschiedenem. —ie
Der Preis eines Looses (a Loos zu 3
Kiungeln) kostet 9kr.
Zu recht zahlreicher Betheiligung ladet
zöfüchst in 13 *
.Philipp Wentzel.
Von Sonutag den 200 Juni ab,
goß'esu eese
eis IMm
wozu höflist einladet

*Nuf den Ehrenpreis hot detjenige
Anspruch, welcher mit den erssten zwe
Fugeln die meist en, ünd mit der dritten
—
E onulag 20. Junin
—6 der er J *
Garlenwirthschast
mit
Harmoniemusik,
ausgeführt' von der Sta Ingberter Berg—
kupelle. wozu höflichst einkadet,
—e⏑.

—
ZWciße Wasch- und Hangkorbe
in allen Größen wieder vorrätig bei
H gcherpf.

.7 J. Faß. n αα
— — — — ꝰ— —— — t
en een Redartion, Duuck unde Vexlag von F. X. Demetz in St. Ingberte.. —
1 ie

— —
        <pb n="369" />
        Eαl ä—ν ι νιι ιιινl— ιuιν e,
otun 4* COVMRLNMVMTIMSNVMAAAMIALSSNIä — MEM ιu
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HNion⸗ — — n ecr er 2 0 e VVD
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in ν pni ιν ιν äul d uunte α u 4
Rr 953. —— — * Sonndtag den 20.Jün, α u 4869.
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ninnechte m., Phe Jumntü.eDeu katholischen Casino in Humne sdeüommen werden. 9
— ——— Adeit wdirei ne Sauent.Htocd Z0 Awritenie nnt tvtei Wihnsdilürt iverascuchu]. Glihsten
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n Vollendung aller prejecirten. nteriten sMeegmiteminien 8
1 / y— i 2346 T Reetr se. *P . unn eine —84 9
suteu. n Discnes imchechtetukücrzu Mhihi eeezret
ere . aischaft aafrtawithj 1hnnu unulb, 1
Den ee ynt onrad rcinen gegre

holalbea!: Ay Withelnir Meier in Ludwigshafen, z vib — **

getner in Grünstadt, ), Friedrich Haard in Göllheim und 5)
e ee ugg Eestattet worden, die ge⸗

üften. Gerichtshotencan didaten 4) VJakob Walte Dürkhejm.

8 Iq — —XI — —

Fri 9 — von Kristeslarners v— — Kgrle Lizz von

enlohen · Iss stessprattetede Gehinfen uet Der den ehhersg ein⸗

rauinlen Befu gnigg gur felbstsanbigen Au ibeng der niusgefchafle

nke Gerichtsboten auf die Dauer jeneit ß Jahres unzherhmen

. ree Der Einnehmereic( didat gFriedrich.

ngfess in itdheembotaudennufk zume er en Untergerichtsjchreiber

nk. Bezirlsherichtt eernt vorden. — Der bis—

rige ——— —— « z Adol Schroth von Rohrbach

vm Schulverweser au der tath. Schul— aselbst ernannt worden.

VGzowirthschaft, Handel und Verkehr.

Ludwigshafen, 17. Juni. Gleich wie in den frü—
hseren Jahren werden auch in diesem Jahre wieder und zwar am
l 2., 3. 4., 5. Juli, an denselben Tagen des Monats Aug ust
mih de Monats Septemters bel hert Stati nen dere ichen
tahnen Kuadgerslauternr. Neustadt⸗ VandatzDür hhem Spehr
inð Didwigshafeno Vergnügita gobisletetn gi villcc ——
Zzügen nach Basel sund zutuck mit 18109iger?“ Gilt —
ind zwar —— Taxen UrCuedeftt b8 ku n
— —— —
henfs sin!für⸗ Kinder die Tcheemeeie furf Fmeachsene Ientrich-
en.· gn Wackagihtsobannn die⸗ Schmeigeel entralbahm Statien
Basel gegen Vorzeigung dieser Billete 12 Tage giltige Rundreise—
billete von Basel entweder über Olten, Herzogenbuchsee, Bern,
— α-
und zurück über Luzern. Olten nach Basel oder aber von Basel
iber Olten, Luzerazunde den Vierwaldstätter See in's Berner
Oherland md zurück über Thun ern ogenhuchseg, Olten
3 —64 — — 27 pete 56 C.,
3 G.ll. Cl. 8 Fhi CAIm Weiteren ver⸗
veisen wir e 7 33 38 der pfälzischen Bahnen
hierübet — ffibhaͤ. JIN

—X — ranzeiger wird wegen
einer —— besonders empfohlen, Man setze in einen
blumentsopfde sodenkrinteß 1hnerdarn, eine uͤberall wild⸗
vachsende Pflanze. Die kleinen Fitsen zeigen die Witterung an.
Zind gie haib gfshlossenes es sehr bald; während der
* —X —3 —V heschlossen; sind f⸗ aber ganz
offen, so lann man darauf rechnen, daß binner Stunden
in Regen —

,— nne, wo der General
Balikao mit ¶ dem Präfecten alle Maßregeln zur ezec
der Ordnung kraf, sind der⸗gestrige Tag und Abend kuhig verkaufen
renugleich sich in der Stadt eine gewmisse Erregung kundgibt. Zehn
dataslone nd Cavalerie bewachen
died Skrinkohlengruben An Schachte: jind nisilitarisch besetzt.

1 iy, e

——— Schipeiz. zid

Zlin Gasnf, Fürden mächstenMotiak erwartet man hier in
enf. Herru pwenz, Vrentgud gus Amerxikg, der, zur Zeit der
badischen Reboluͤtigii von 1849 helanntlich an der Spitze der
Bewegung Nand. diũch Fr.“ Hzecker“ joll im Herbste hierher kom⸗
ee vbn mehtoren Blaͤttern gebrachte An —*32
verde guf Einladung der⸗ Amerikanischen FF Agen ein Hono r
an. 20,900 Dollax gach den Veremigten. Siaaten gehen, um dort
i * der großlen, Städte naturwissentschaftliche Vorträge, wit
in ahrer Zeit in Vehtstand, zun halten durfte fich micht besan
jen; Hrn. Vogt wurde kürlich vom KCentral-Comite der Turn ⸗
Bereine Mitgetheilt,daß u een zur Aufbring⸗
ng derz exlangten 30.090 Dollaxs keinen Erfolg habe. ß
ien u ndal? al-— Englandd 9—

Sa nen Landwirthschaftliches.
. DaeKle?müvrgkeitdes Bodens Ist in diesem
Jahtz ih d aedh dihe u die delavsentteit dühneaund des feuc
ten Fruͤhjahrs eine allgemeine Klage der Landwirthe. Der Um—
stand, daß die Klespflängchen eenen und die Wurzeln
ereasdefsrbete Pflängchen ⸗mir Maben gefüͤllt sind, veranlaßt
niele Vendwirthed zut dam Glauben deße geysesydiese Maden die
36* de nherdeng der ehkeganzntemn während größere
aͤhrscheinnichtett duftt shrücht, datß das Zurmttgehen und Abfier—
ben dz, Pflänzchen die Ursache des Auftretens der Maden ist.
Bedhachtungen ve man aher vie Ecsheunng der soge mntene
sleemüthigkeit in Folge gesammelt hat, stimmen darin überein,
daß die Pflänzchen in Folge Mangels an Nahrung nicht voran—
—— X 3333 — —RXR Em. *
tKarferz so — 15. Juni. Hermannhy, der bedes end Hibtugbrung aus der Agleine eutnehmk. ᷣo Pricht, doch
inbe Unterschlagungenim Hieligen! Wentralgefüngniß anee it Iberaugs Jarke eeeee e im Unkergrunde
voriirta 10 Tagen sahimi⸗ seinem ——— — —— F dehagihtuist Wite Lieferant der Mieral-
puedeledoch in Havre wieder darretirtliltnb nebst Complicen ig en egs ist. Noch mehr bestätigt wird diese Ansicht durch
ae i n was hier alles J — eeerrde e to vis
Nnmen birde; vit wersinkrebteit Geibder vegiffern sich gyf ine oh ä gccu emngle, Klee getxagen Ihghen, während neben
deinende Gunmolo ) —— —D alen J———— gleichẽr tdttn nne
c4 Dieẽ io Wanderbersumitilung der Npotiieg g am, 8. hiller Dungkrafte die ber vor ßIghren den
Juli nächsthin in Zweibrüden übgehltentider rne cuten ungemein dürftig — ——
EV cvecm fr ic co ree Vor m Iic dcec —VXXBE — — mit Klee angebaut waren,
1. Juli d. Is in Wirksamkein wan dic Gemeindeiwahlen hach die⸗ aAnkn ateichentig irewnchatost an die sogenanmen gequälten
        <pb n="370" />
        Felder, trotz reichlichrr Düngerzufuhr doch Knmerhin inen man⸗dem Untergrundspfluge zu behandeln, and überdies deneg waertn
zelhaften Hleestand zeigen. Trotz der e an Untergrund, mit Hilfe von Kalk, Superphosphat oder Knochenmehi
bleibt der Untesgruud — Em FJufluß der amowoiricen Luft zu düngen. Wir haben, vieles Berfahren oft soe
abgeschlossen 394 Dermoͤgen dee Hhlensagre und der Sauertoff sallein wir le bem leider in der. Zeit, in welcher es Sden meissen
ver Laft ur schre⸗lan gfam Winfehende auf We üns zuchen oder voch ——e— wange wird wenn siekrnitd vom Witergrundspfluge
schwerlöslichen Mikerhlstaffe des Untergrundes zu wirken. Kommt! reden hören; doch gibt ds immer Einzelne, die das erprobte Rene
nan aber der Wirkuing der Luft zu Hilfe, so vermag die Frist mit Eifer ergreifen, von den Schwierigkeiten nicht zurüchschrecken
innerhalb welcher Kiee auf Klee folgen darf, immerhin abgekürzt und mit Ausdauer dieselben überwinden. So schreibt uns Herr
zu werden. Zwar sind wir der Ansicht, der Landwirth müsse durch August Jammer aus Leinichen, daß ef u 7 Jahre jeden Herbß
Finschaltung don anderweitigen Felofutlerstoffen die Felder in der seine für Klee, bestimmten Feldet mit dem utergr mdspflugt
ürt' mit Klee zu schonen suchen., daß derselbe bo hstenz alle 85 10 ockere und den geloderlen Untergrund nit Holzasche und Knochen
Jahre einmal wiederkehrt; aber'selbst in solchen Füllen kann es nehl düngen lasse und in Folge dessen in der ganzen Zeit noch
mir auf's Angelegentlichste empfohlen werden, diejenigen Felder, eine Fehlernte gehabt habe, während seine Nachbarn p Ane
e Klee!tragen sollen, immer im Herbste vor der Einsaal mit“ lich immer nür über die schlechten Kleebestände zu klagen hätten
Malstatter⸗Portland. Cement.

Als Depositair der Cementfabrik der Herren g. 8. Boöcking

C Joe in Malstatt empfehle ich deren Fabrikat zum bil⸗
ligsten abrikpreis. Die Qualität des Cementes hat sich hei
vielen damit auegesoheten arosteren Bauten Schächten, Gaso⸗
metern, Reseryoit, Wasserleifungen ꝛtc. als vorzüglich bewährt

St. Johannen. Saarbrücken im Juni 1869.

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* — J ihrer Dampf-Chocoladen, die Preis⸗Medaille. Von — 5*
A— den gangbarsten Sorten dieser rühmlichst bekannten 4 * 9
— Woare befinden sich; Lager in St. Inghbert bei X
3IEGrewenig und bei Konditor · G. Rickee.
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Das dem Peter Woll zu
Schnappbach gebhörige
weistöclige Wohnhaus mit Hof, Hinter⸗
gebände und Felfenkeller, gelegen am frequen⸗
esten Theile der Schnapphach“ und zum
helriebe eines jeden Geschäfts geeignet, ist
aus freier Handezu verkaufen oder zur ver⸗
miethen. Rheres bei Herrn Müller
seidiger, in St. Ingbert oder' im
Beschäftsbureau des Unterzeichneten.
St. Ingbert im Juni 1860.
ue . Westphaelinger,

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dtarkoer &amp; Pohuda
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Lieferanten des kgl. Württemb. Hofes
und J. Maj. der Koͤnigin von Hosland
eempfehlen ihre 4
als vorzüglich anerkaunten
n haben StIug bertha
m. Ricelaell.

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Weisspinse.. —1— Mainz. 18. Juzui. 4
Angstreleer.... 6Frucht pereise.) Weißmehl das Mabl⸗
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FPunshiirsten, genmehl ditto - fl. — kr. — Weizen (200
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Bodl om hexen——,—, . Korn (180 Pfd.) 9 fl. 40 ir. bis Ofl. 45 lr,

felder· u. Sechunbüratem re. re Gerste (1600 Pfo.) 10. . 20 ir, bis 10

a mpfehle um billige Preise . In 65 kx, HafexI120 PfdAls · fl, 35 r.

HG. S8cherpf. bis i 5

Ein braver Junge wird in die Lehre
mgenomzmen beiiei
Franz Toos, Schuhmächernieister.
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55 Redaclion. Druch und Verlag von F. XR. Demez in St. Ingbert. un uie, .d u
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        St. Ingberler Anzeiger.

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her St. Inabe? r Anzei ger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Urterhaltungsblatt, mit der Dienskags⸗- Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

Lummer) erscheint wochentlich vi er m al: Dienstag, Donn er stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

NPr. 96. Dieustag, den 22. Jununi. 1869.

— — — — ⸗ ——
Einladung zum Abonnement.
Mit dem 1. Juli nächsthin beginnt ein neues Quartal
mf den St. Ingberter Anzeiger, für die Monate Juli, August
md September. Wir ersuchen freundlichst unsere auswärligen
Abonnenten, welche das Blatt durch die Post bezichen, ihre Be—
tellung bei den betreffenden Postexpeditionen oder den Postboten
cechtzestig machen zu wollen.
Unsern verehrl. Abonnenten von Si. Ingbert und Umgegend,
velche das Blatt durch unseere Zeitungsträger beziehen, wird
as Blatt für das kommende Quartal fortgeliefert werden, fofern
ie vor Ende dieses Monats nicht ausdrücklich abbbestellen.
——A—
Die Expedition des St. Ingberter Anzeigers.
Deutschland.
München, 17. Juni. Von den Ministerien der Justiz
ind der Finanzen wurde bezüglich der Behandlung der in Straf⸗
achen durch die Betheiligten zu erlegenden Zeugen⸗ und Vorlade⸗
jebühren die Bestimmung getroffen, daß- wenn in Ehrenkränkungs
achen die Gegenpartei des Erlegers zum Kostenerfatz verurtheilt,
vird, eine Ueberweisung dieser Grbühren an die Rentämter zur!

Fwangsbetreibung nicht erfolgen, sondern den Betheiligten die

veltendmachung ihrer desfallsigen Ersa tzforderungen überlassen

verden soll I

Mäünchen, 19. Juni. Von dem Armeecorps, welches in
nesem Jahre zu Uebungen bei Schweinfurtk zusammgezogen wird,
jefehligt die erste Infanterie-Division Generallieutenant Ritter
von Walter, die zweite Generallieutenant Braf von Bothmer;
um Commandanten der ersten Infanterie⸗Brigade wurde Geueral⸗
najor von Schleich, der zweiten Generalmajor Graf von Joner,
xr dritten Generalmajor von Ribaupiere und der vierten Brigade

Zeneralmajor Straub ernannt, die Artillerie wird Generalmajor
von Steinsdorf und die Genietruppen Oberst Limbach commandiren,
ie Reserve steht unter dem Commondo des Generalmajors von
-„chubart. Die Ordonanz⸗Officiere sollen aus den 18 im 2.
Turse der Kriegsakademie befindlichen Officieren bestimmt werden.

Mit dem 1. Juli nächsthin tritt das Gemeindegesetz für die

Pfalz in Wirksamkeit. 5Durch dieses Gesetz wird der Bestimmung
yer Verfassungsurkunde: Wiederbelebung der Gemeindekörper durch
ie Wiederzabe der Verwaltung der ihr Wohl zunächst berührenden
Angelegenheiten,“ in anerkennenswerther Weise Rechnung getragen,
ugleich aber auch eine bestimmte Norm gegeben über das Decht
er Selbstverwaltung. Bisher wurden die pfälzischen Gemeinden
ach den⸗ in diefem Kreise bestehenden eigenen Institutionen und
—RD verwaltet, welche auf die frühern franzoͤsischen Gesetze
ind Verordnungen gegründet und spiter in vielfacher Beziehung!
erändert und fortgebildet worden sind. Wer mit der Gemeinde⸗
metwaltung vertraut ist, weiß, daß die Frage, was ist giltig, was
nicht? oft sehr schwer zu beautworten wor und daß dadurch nicht
elten die widersprechenste Ansichten zu Tag getreten sind. — In Bezug
uf die Gemeindeverwalkung und die Rechte und Pflichten der
ßemeindeangehörigen dürfen die Pfälzer das „Gemeindegesetz“
hon freudig begrüßen und hoffen, daß damit in der That eine
Wiederbelebung der Verwaltung üͤberhaupt zur Wahrheit werde.

Dienstesnachrichen.—

Dem,k. Gerichtsboten Adam Köbig in Homburg ist gestattet
Ndenen Vepruften Gerichtsbotencandi daten Friedrich Mayer
us Wraserecusen:als stelldertretenden Gehilfer, mit der dem
Lbteren eingeräumten, Befugniß zur selbstständigen Ausübung
eer Functionen oines Gerichtsboten zu verwenden. 14

Fraukreich. * — ———
Hr. Haußmann, dessen Beseitigung aus der Seinepräfectur

einige Tage lang wirklich in Aussicht gestanden hat, steht heute,
wvie es heißt, schon wieder so sicher wie je.

Der Kaiser wird in den nächsten Tagen noch vor seinem
Ausfluge nach Beauvais im Lager von Chalons erwartet, wo man
eben, wie von dort gemeldet wird, sehr bemerkenswerthe Versuche
mit einem neuen Feldtelegraphhen macht.

Von den bei den neulichen Straßenkravallen in Paris Ver⸗
hafteten, im Ganzen 1033, haben die Untersuchungsrichter nur
gegen 200 die Haft aufrecht erhalten. —

Italienu.

.2
»nr
Rom, 9. Juni. Die „Augsb. Postztg.“ schreibt: „Die

Desertionen aus der papstlichen Atmee nehmen mit der Hitze der
Jahreszeit zu; während der kühlen Nächte flüchten die Ausreißer
iber die Grenze und beim Appell fehlen so täglich Dutzend und
mehr der theuer Angeworbenen.“ — Ueber die Proceduͤr, welche
die, Militärbehörden den wieder eingefangenen Deserteuren gegen⸗
über anwenden, läßt sich ein ehemaliger päpstlicher Zuave in der
Elberf. Ztg.“ also vernehmen: „Ist ein Deserteur gefangen, so
wird er zu seiner Compagnie zurückgeführt. Gewöhnlich liegt
schon ein Seil bereit, das drei Tage lang in Wasser und Salz
genäßt ist. Die ganze Compagnie muß jetzt an dem auf einer
Bank festgebundenen Kameraden vorbeigehen und gewissenhaft
muß Jeder ihm einen Schlag geben. Sind in der Companie
nur Hundert; so kann der Unglücktiche' bon Glück sagenn, denn das
aist die geringste Anzahl der Schläge, die ausgetheilt werden, und
darauf wird er acht Stunden lang, mit Händen und Füßen auf
dem Rücken, zusammengeschlossen. Dann kommt erst der Arzi
ind erklärt gewöhnlich, daß das Indididuum doch wohl ins
Spital müßte. In einer einzigen Compagnie wurden binnen
durzem sieben Deserteure so abgestraft; aber auch alle Sieben
»edurften wenigstens einer achtwoͤchentlichen Pflege im Spitale,
im wieder gehen zu können, Einem hat man das Kreuz zer-
chlagen, so daß derselbe noch jetzt im Spitale ist, Einer foll
ogar gestorben sein. Diese Strafe, ein Act brulaler Rache und
inmenschlicher Grausamkeit, dient dazu oder soll vielmehr dazu
dienen, Andere vom Desertiren abzuschrecken; die eigentliche
Strafe kommt dann erst. Die Desertion selbst wird nämlich mit
zuchthaus und Galeerenstrafe bon drei Jahren bis zu lebensläng—
ich bestraft. Dort tragen sie die Ketten zwischen den Beinen und
iechen langsam hin.“ X*

Die „Pall Mall Gaz.“ muß einen kuriosen Correspondenten
in Rom haben. Derselbe meldet ihr, ohne auch nur den Mund
zum Lachen zu verziehen, aus „zuberlässiger Quelle“, daß, falls
das französische Occupationscorps Rom verläßt, was am 15. Sepi.
zeschehen soll, die päpstliche Regierung den bewaffneten Schutz
Preußens empfangen wird.

— Mailand, —19. Juni. Gestern Abend fanden auf dem
Domplatz Zusammenroitungen und Ruhestörungen statt, welche
zurch Einschreiten der bewaffneten Macht beseitigt wurden.
Spanien.
Madrid, 17. Juni. „Jmparcial“ meldet, daß in Sevilla
ine Volksversammlung stattgefunden hat, an der sich eiwa 10,000
Menschenbetheiliglen; es wurde beschlossen, gegen den Aufenthalt
des Hexzogs v. Montpensier in San Lucar Protest zu
erhebeunnn.

Serrano hat als Regent den Eid geleistet und gelobt, die
Berfassung und die Freiheiten des Landes zu vertheidigen.
Der' frühere Generalcapitän von Catalonien, Marquis Pezuela
st in Madrid eingetroffen und sofort nach seiner Ankunft ver⸗
haftet worden.

Das neue Ministerium ist constituirt. Prim bleibt Kriegs⸗
ninister und wird Conseilspräsident, Silvela wird Staatsminifter,
derrare Justizminister, die anderen Minister bleiben unverändert.
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        Zürkei.
Pera, 17, Juni. Der Papst bedro hk die christlichen Eltern
welche ihren Kindern den Besuch des türki schen“ Lyceums gestatten
mit der Excommunication. Man erwartet, die fkürlische Regier⸗
ing werde als Repressalie die Jesuiten aus der Türlei ver⸗
veisen.

jaltigsten gesteuert werden? 8) Die beste, schmerzloseste Schlacht.
nethode (mit Beiziehung des esraelitischen Schächtens), eventuell
Aussetzung eines Preises vom Kongresse, 4) über Pferdeschlächtereien
) die geeignetsten Mittel zur Popularisirung des Thierschutzes,
5) die Aufgabe der-Staatsgesetzgebung für Thierschutz; dann
Schritte des Kongresses hiefür, 7) die am meisten verbreiteten
Thierquälereien und Mittel dagegen. Der Münchener Thierschuz—
»erein ist bei dem Kongresse durch einen Delegirten vertreten.
Die transatlantische Cabel⸗Gesellschaft zahlt ihren Actionären
ür dieses Jahr etwas über 24 pCt. Dividende. Die Gesellschaft
zist eben daran eine neue Linie von London nach Valeuncia herzu⸗
tellen, und hofft vermittelst dieser den Dienst nach und von
Amerika schon zu Anfang des nächsten Monats beschleunigen zu
önnen.

Vermischtes.

Der Pfälzische Kunstverein-wird seine zweite Ausstellung

in Laudau vom 23. Juni bis zum 8. Juli abhalten. —
pKreuznach. In einer Versammlung hiesiger Rhein⸗
Bahn-Actionäre wurde beschlossen, der nächsten General⸗Versamm⸗
iumg noch folgenden Antrag zu unterbreiten: „Die General⸗Ver⸗
ammlung der Actionäre der Rhein⸗Nahe⸗Eisenbahn wolle beschließen,
die Geseüschafts⸗Vorstände zu ersuchen, daß sie dahin wirken, den
ebergang der Rhein⸗Nahe⸗-Eisenbahn in das Eigenthum des
Staates unter möglichst vortheilhaften Bedingungen für die Actionäre
serbeizusühhren.“ Die Actionäre erklärten bei, dieser Gelegenheit
leichzeitig. daß sie volllommen einverstanden sind mit den von
Seilen des Verwaltungs-Ansfchusses bisher zur Wahrung ihrer
Interessen gethanen Schritten.
Der Pfarrer Heimann von Harheim (bei Frankfurt) ver⸗
jetzte letzten Sonntag einem 19jährigen jungen Menschen, der
einige Minuten zu spät in die Kirche zur Christenlehre gekommen
war, an dem geheiligten Orte eine derbe Ohrfeige; als derselbe
aber zum zweiten Schlage ausholte, kam er mit den „ausgestreckten
was kräfligen“ Armen des Gezüchtigten in so unsanfte Berührung,
daß er selbsi einige Schritte zurüdtaumelte; einen dritten Schlag

hat er nicht versucht. Fa V
Ein Boie der Direction der Köln⸗Mindener“ Eisenbahn⸗
Beselljschaft verlor auf dem Wege von Dautz nach Koln eine lederne

Beldtasche mit 5110 Thlr. Inhalt. en

1 Dieser Tage wurde in Paris an Rechtsgebühren für das
n directer Linie vererbte bewegliche und unb ewegliche Vermögen
m Seine⸗D epartement des verstorbenen Bar on Roithschild die
Summe von 1,643,000 Fres. bezahlt. de a brn e
Eine Ausstellung eigenthümlichet Art wird
iächstens in London abgehalten werden, nämlich eine von
kleinen Kindern und Säuglingen beiderlei Gesschlechts, wobei die
zübschesten und kräftigsten Preise davontragen werden.
Volkswirthscha ft, Ha udel ind Verkehrr.
München, 18. Juni. Der fünfte internationale Kongreß
der Thierschutvereine, welcher am 3. 4. und 5. August ds. Is.
zu Zürich stattfindet, wird nachstehende Themata in Berathung
jiehen: 1) In welcher Weise kann der Transport des Viehes,
asbesondere des Schlachtviehes auf den Eisenbahnen humaner ge⸗
altet, und welche Schritte sollen vom Kongresse gethan werden,
im den in dieser Richtung vorkommenden Thierquälereien zu
teuern? 2) Wie kann dem Zerstörer der Vogelnester, dem Ein⸗
unden. Verkaufen und Wegschießen der nützlichen Vöqgel am Nach⸗

Landwirthschaftlichesess
(Erfahrung über die Wirknung der Salzdüngung.) Vor
inigen Jahren, so berichtet ein englischer Landwirth, wurde ich
nuf meinen Grasländereien durch Unkraut belästigt, welches ich
uurch mechanische Mittel nicht ausrotteu konnte, ich streute deßhalb
Zalz in beträchtlichen Quantitäten aus und hatte mit einem
z„chlage meinen Zweck erreicht. Einen oder zwei Sommer später
am ich auf den Gedanken, daß diese Erfahrung doch etwas
verth sei und mich lehren sollte, mein Land in rascher Weise von
LInkraut zu befreien. Die Folge war davon, daß die zur Brache
estimmten Felder im Herbst eine starke Salzdüngung erhielten, —
gzewöhnliches grobes Wirthschaftssalz — und zwar auf den Mor—⸗
zen 8–9 Centner. Der folgende Winter war streng und in
Verbindung mit dem Froste war die des Salzes sichtbar, indem
ich eine mürbe Krume zeigte, anstatt des zähen Thones, welcher
zewöhnlich dem Einflusse des Winters Trotz bietet. Das Feld
iuf dem der Versuch gemacht worden, war stark verqueckt. Mit
ner Hacke war die Quecke nicht zu vertilgen gewesen. Die Egge
onnte fie nicht zusammen bringen, und die Kinder, welche sie
ihlesen sollten, hatten gewöhnlich die Hälfte stehen lassen und das
ebrige in den Boden getreten, um die Art fortzupflanzen. Das
Zalz hatte dieses bose Gras mit einem Schlage vernichtet, ich
onnte in seinen Knoten, selbst mit dem Mikrospop, kein Lebens-
zeichen entdecken. Das Land wurde nur ein paar Mal geegt, um
das Salz gehörig mit dem Boden zu vermengen und zu geeigneter
Zeit ohne weitere Vorbereitung die Rübensaat ausgestreut, die
chnell aufging. Es waren nur wenig Wochen zum Behadhen
ibrig. Die Wurzeln wuchsen ohne Hinderniß und gaben eine
Ernte wie sie noch niemals vorher auf dem Felde gemacht wor⸗
»en war. Die Blätter waren durchaus kräftig, die Wurzeln auf⸗
allend gut und volllommen gesund. Ihr Gewicht betrug per
Rorgen circa 320 Centner, während früher das Maximum 255
jentner war, das auch nur durch eine sehr starke Düngung und
mendliche Arbeit zu erzielen gewesen war.

Todes Anzeige.
Wir machen hiermit die schmerzliche
Anzeige, daß es dem lieben Gott ge⸗
ailen hat, unser innigst geliebtes
Töchterchen
Friedericke Elisabetha Zepp,
11/2 Jaher alt, heute Morgen um 3
Uhr nach einem viertägigen Leiden zu
äich in ein besseres Jenseits abzurufen.
Die Beerdigung findet Mittwoch
Nachmittags U2 3 Uhr siatft.
Um stille Theilnahme bitten
Die trauernden Eltern.
Sit. Inabert. 21. Juni 1860

.
⏑
Die seit Juli vorigen Jahres dahier mal, wochentlich erscheinende
d 64
„Kuseler Zeitung
Tendenz: Demokratisch,
Nedacteur Friedrich Waldecker,
»ringt Leitartikel, politische Rundschau, Nachrichten aus der Pfalz, Markt und
dandels⸗Berichte, Erzählungen, Räthsel, vermischte und erheiternde Nachrichten,
und ist trotz der kurzen Zeit ihres Bestehens bereits das gelesenste Blatt hiesiger
Begend, eignet sich daher vorzüglich zur Veröffentlichung von Bekanutmach⸗
ungen und Anzeigen, welche mit 3 kr. für die 1 spaltige Garmondzeile berech-
aet werden. — Zum Abonnement für das III. Quartal 1869 (BPreis 1il.
dierteljährlich) ladet höflichst ein
Kusel, im Juni 1869.
——

—— —

Auf allen Ausstellung haben die
* —————
BRrust Bonbons
er Hoflieferanten Frz. Stollwerck u. Söhne in Köln 7
iber ähnliche Fabrikate als Syrupe, Ertracte, Pastillen, E F
BPasten u. s. w. den Sieg davongetragen, ein Beweis, Co
daß diesem Hausmittel der unbedingte Vorzug gebührt. *
Dasselbe über den ganzen Continent verbreitet, findet
ich in Originalpaketen à 14 kr. in St. Ingbert bei Conditor G. Rick el, ur
J. J. Grewenig in Elleakastel bei Fr. Anvreder is.

aAcht neue Fenster, wovon sechs

bj2 Fuß hoch und 3 Fuß breit, zwei!
Stück 4 Fuß hoch und 3 Fuß breit fsind,
o wie eine zweiflügeliche Hausthüre
sind billig zu verkaufen bei

Ph. Kayser, Schreiner.

Auch nimmt derselbe einen braven

Jungen sofort in die Lehre an.
Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
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        *822 22
—A 2 25232
——252 5352838 553357 —52853 42—53—82
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2 — 17 2 3 5352 2—33 52298 5 —R 22 —22 82. 5
7 4 352585 5532332 —A
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— 713253— —8383853 —26538 S— z 322 2382 —EE
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der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags · und S vnrni —*
xummer) erscheint wöchentlich vi ed m al: Dienbtag, Donnersta g, Samsta'g und Sonmtag. Abonnementspreiß vierteliahrig 42 Krzr. oder

18 Silberar. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Rauu berechneu. 7
Nr. 97. Dounnerstag, den 24. Junii. 1869.
Polizeicommissär Stichter das Li sur den Kanton Dahn der
sechtscandidake Bettinger von Frankenihal; 225 fur die Kantone
domburg und Waldmohr m.“d. Wi in Waldmohr der bish. Po—
izeicommissär Baum dort; 28) für den Kanton Landstuhl der bish.
Polizeicommissür Bossert von da; 24) für die Kantone Zweibrücken
and Hornbach in. d. W. in Zweibrücken der seith. Polizeicommissär
Raquet daselbst. αα
Darmstadt, 18. Juni. Der Großherzog von Hessen
jat es abgelehnt, eine Deputation aus Mainz zu empfangen, die
ine Eingabe ubergeben wollte, in welcher der Wunsch nach Eintritt
n den norddeutschen Bund niedergele gt ist. *
Kaf sal 21. Junt Der Weß. Ztg. wird von hier ge—
chrieben“ Hier erzählt man sich ganze bestimmt, unser Exkurfuͤrft
habe sich außerordentlich früh nach Karlsbad begeben und gedenke
A dort noch recht lange zu verbleiben, um dem Koͤnig Wilhelm den
——— ——— — —— BVesuch dieses · Bades Iunverleiden. Beilaufig bemerlt, hat jetzt
. unsere demokratische Volkzzeitung ein neues ehrendes Prädicat für
Münche ιι ein Kriegsministerial⸗ — asten —— Sie bongt oe n rr den
escript, worin ausgesprochen int, daß beurlaubte Reservisten und dienedichen — en ——
2* 22422 8 erwei⸗ * v .7 *
adendene die mititarische Ehrenbezeigung nicht zu erwer Ein neues Phantasiestück der in Hannover erscheinenden
Deutschen Volkszeitung“ verdient, weiter verbreitet zu werden.
J * — —
—* deod nge Vir y —*— — Das vartieumristische Slatt q herausgebracht. daß Gesahr vor
ʒlattes publieirt. eez Arnlel und Art, 10 beftimm, danden ist. Berlin werde pouno wa heJ se erien
oaß in jedem District zwei vom Districsausschuß gewahlte Pfarret verden, wie Paris für Frankreich. Dd —* —5 schlimm,
xes Distriets mit Stimmberechtigung den beir. Sitzungen bei⸗ denn Berlin sei kein⸗ ãchte deutiche —— — wohl seine deutschen
uwohnen das Recht haben, eine Veltimmung, die iu ba Pfalz hettsher es deutsch Zressirt. hätten Das Brundelement feiner
Bevölkerung sei flavisch mit französischem, jüdischem und deuischen
eu ist. zemischt. Es fehle dem Berliner deßhalb umer AÄnderem die
Dienstesnachrichten. — Ies— 8 ist 5 e Alln
— — prenen Berliner 4wie es Here enrei d olzder edac⸗
Der —— —8* — ist * der deutschen Vollszeitung ist
wiescirt und der. Fiscaladjunct und egierungsassessor, Ludwig 355
hilger in Speyer zum Rentbedmten in Kaiserslautern ernannt, * d e — æ————
ie von dem letzteren innegehabte Stelle jedoch nicht wieder besetzt 283 5 4 eezeten,
vorden. — Am J. Juti werden Vergämser errichtet in München, zattungen .der norddeutschen Ärmee auber der Cavalerie und der
hateuth um für die Pfalz in Zucsbrügen Vehleres wird mit reitenden Artillerie bereitg festgestellt oder doch in bestimmte Aus
mein Bergamumeaununt oi Marljche ider beseh 57 7 icht genommen. Ebenso verlautel. daß Ausgangs Septembet odet
5 e 9 * den Kanton Anfangs — eine dpaeurlaudnngron ao n 15
9— otizeie Anwaͤlten wurden er 3 Mann per Compagnie atthaben werde. Es wurde sich mit us⸗
—V ——— 88 I — hrung den vre Maßregeln die — e vre
on ü jel Monate auf weniger als zweiDeittel⸗Ahrer Ftats
a; 8) für den Kanton Franlenthal der seitherige Polizeicommissaͤr unnee In Aqe e noch 3 wa
kauschlolb von dort; 4) für den Kanton Grünstadt der suherin nere Erinnerungsmaßregel mit der so eben erfolgten Entlassune
bolizeicommissär Glaser von da, 5). für den Kanton Neustadt 1866 im Verlauf des Krieges eingestellten Mannschaften rim
xer seitherige Polizeicommissür Schimper dortt; 6) für den Kanton Solde und Verbpflegungsersparniß von nahezu drei Monaten fuür
e re ece —43— nindestens 20, 009 80. död Mann hineeut
anton Edenkoben der bish. olizeicommissär Wolff allda; für den 353 NRA — i. le heghff
danton Landau der Rechtscandidat E. Lang vone Zueibrüden 9) für Mit deñ 8 ee spann eeran an Croun
en Kanton, Germersheim der bish. Polizeictommissär Reither von reier Verkehr mit Taba efa ritaten. und zwischen den -Staatel
Aterberg; 10) für den Kanton Hanvet der seith Polizeicommis-⸗, 7s Norddeutschen Bundes und dem Großh. Hessen Eben so doll⸗
r Brünings von dort; 11) für den Kanton Betgzahern der,Verkehrsfreiheit mit Bicr. und Btanntwein ein. Es — dem⸗
ish. Polizeicommissar Vecer von dort; 12) für den' Kanton nach von allen früheren?1. d 16 ; Zollver⸗
innweiler der bish. Polizeicommissür König daselbstez 18) ins nur eine Abcabe, bez. eine Bonifieirung. der Steuer bei
ir die Kantone Kaistttantern iand Olterberg ut den Wohnsitze bezügen, bez. — wvou Iir —— und
nasserslautern derbichhe Molie eomm ssan Rassiga dase19 ach Zayern--Igllrnnem berg uund Baden besteren.—
A R.* Bexslim, 19. Juni. Wie man in Berlin wissen will,
ur die Kantone Winnweiler und Rockenhausen m. d. W. in Rocken ⸗ — oe eeepee
ausen der bish. Poltzeicommissär Lackmann von Blieskastel; 15) ol Graf Bismarck sich für die Schritte des baherischen Ministers
ür den Kanton Obermoschel der Rechtscandidat Dquenhauer von Fürsten Hohenlohe in Betreff der hevorstedenden. Coucits lebhaft
dahn; 16) für die Kamne Hirchheimbolanden und Gollheim neressirein unde „deren Bedeutung volllommen würdigen,e —9
d. W. In Kirchheinmbolanden der bish. Polizeicommissär Maurer Bexlaän, 22. Juni Das Zollparlament, sowie der Reichs⸗
aselbst; 17) für den Kauton Kusel der bisherige Polizeicom— lag des Nord deutschen Bundes sind heute durch den König von,
ussär Wilde von da; I8) für die Kantone Wolfstein und Lau- Preußen geschlossen worden. α !.
execken m. d. W. in Wolfstein der Stadtschrei bet Krieger das.z Italien? —
Nfür die Kantone St. Ingbert und Blieskastel m de W. in! 7*
t. Ingbert der bish. Polizeicommissar O. Brüch von dort 20) für die Eine bedentsame Sache ist das plotzliche Fallen der Wonrfe
fantone Pirmasens und Waldfischbach m. d. W. in Pirmasens der bish. der rönischen Staatspapiere; vor 14 Tagen standen die römischen

Einladung zum Abonnement.
.. Mit dem 1. Juli nächsthin beginnt ein neues Quartal
uuf den St. Ingberter Anzeiger, für die Htonate Juli, August
ind September. Wir ersuchen freundlichsi unsere auswärtigen
Abonnenten, welche das Blatt durch die Post beziehen, ihre Be—
tellung bei den betreffenden Posterpeditionen oder den Postboten
rechtzeitig machen zu wollen.
Unsern verehrl. Abonnenten von Si. Ingbert und Umgegend,
velche das Blatt durch unser e Zeitungstraͤger beziehen, wird
das Blatt für das kommende Quarlal fortgeliefert werden, sofern
ie vor Eude dieses Monats nicht ausdrücklich abbestellen, J
Zu zahlreichem Abonnement ladet ergebenst eiin
Die Expedition des St. Ingberter Anzeigers.
        <pb n="378" />
        Consolidati auf 69,25 acht Tage später auf 66,00 jetzt sind sie
nuf 63,50. herabgefunlen, obgleich es is Rom nicht an officie llen⸗
— jehlte, ihren alten Credit g zu erhallen. Dies
erklärt, die theils verhaltene, Heils offene Beängstigung aller, welche
an den Finauzen deg heiligen Stuhies interessiri sind. Sie sehen
dieselben offenbar durch die *democratischen Manifestationen
hei der schwankenden Politik des Kaifers Napoleon von neuen
Fahrlichkeiten umgeben.

Aus Reaom wird gemeldet, daß das Consistorium zur Ernen⸗
nung von Bischöfen auf den 25. Juni angesetzt ist. Das Consi⸗
lorium zur Eraennung der Cardinale wird erst im September
daufinden; es wird als sicher angenommen, daß die Monsignori
higi, Falcinelli und Gianelli zu Cardinälen werden ernann
werden. —

es Pgewiß rechtt galant und anerkennenswerth, wenn. Sie das
zegen den Studenten angewandte Disciplinarmillet nicht nitr zum
Schutze eines Herrn Hauptmanns anwendeten, sondern? —9— uns
armen schwachen Geschöpfen zu, Gut kommen ließen:“

pLeibzig, 21, Juͤni. Heute Vormitlag! verließen 130
feiernde Cigarrenmacher* die Staͤdherrum auswärts Arbeit zu
suchen.

p Die Ueberreste des deutschen Reichsverweser don 1848, des
Erzherzogs Johann, sollen am 21. d. M. von Grah
nach Schöna in Tyrol gebracht werden. Dort werden sie in der
Gruͤft einer Capelle beigesetzt, welche die Familie des Erzherzogs
hat errichten lassen.

7 Die Mühlhauser Zeitung hat in einem Dorfe des Ober⸗
rheins einen Municipalrath entdedt. dessen Zusammensetzung
vielleicht einzig in Frankreich ist. Dieses Dorf heißt Pulvers-
eh eim und hat einen gewissen Ruf erlangt durch die gebackenen
Fische, die man daselbsi verlauftz Der Maire won Pulversheim
ijt' Forsiwart und nennt sich Himmelshach; der Adjunct ist ein
Vetler des Maires; der Bruder des Maires, der Schwiegervater
des Adjuncten, ein Velter des Adjuncten, ein Nachgeschwisterkind
des Adjuncien sind Mitglieder des Municipialraihes. Nicht ein
Minicipalrath berathet über die Intereffen dieser Gemeinde, son⸗
dern ein Familienrath.
7 In San Francisco trafen am 20. v. Mis. 1250 himm⸗
liche Damen mit dem Cbina⸗Dampfer ein, um deren Besiß sich
die himmlischen Herren wie üblich die Koͤpfe blutig schlugen.

f Um eines gesunden Schlafes sich zu erfreuen und beim
Erwachen ain Morgen frisch und gestärkt zu sein, sind nach „Halls
Journal of Health? folgende vier Dinge erforderlich: 1) Man
gehe irockenen und warmen Fußes zu Belt; 2) nehme als Abend⸗
mahlzeit nichts als etwas Brod und Butter und eine Tasse
schwachen warmen Thee zu sich; 3) vermeide übermäßige Anstreng⸗
ung des Körpers, und 4) eutjchlage sich vor dem Zubettgehen
aller drückenden Gedanken und beschaftige sein Gemüth mit heiteren
und angenehmen Betrachtungen.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
—Mäünchen, 19. Zuni.“ Die Generalagentur der München⸗
Aachener· Jeuerversicherungs⸗ Geselljchaft, welche bisher von dem
Bankhause Rob. v. Froͤhlich und Comp. geführt wurde. wird am
J. Juli ds. Is., zugleich mit dem genannten Geschäfte an die
hayerische Vereinsbanl übergehen. *

2panien.

.Die Correspondencia“ vom 17. enthält folgende sonderbare
Minhaiung . Dran sogt, daß heüte nach der Heirath des Könige
Ferdinand seine Kandidatur wieder Aussichten hat, da er sich ganz
loblich entschlossen haben joll, die spanische Krone anzunchmen.
Heute Abend verbreitete sich dies Gerücht in vielen streisen.

Nußland.
Dem Militäͤrwocheublati , Broad Arrow“ wird geschrieben,
daß fast die gesammte Nomadenbevölkerung, welche das Steppen⸗
and zwischen den europäischen und centralasiatischen Rußland be⸗
wohnt, sich in offenem Aufstande befindet. Mehrere Abtheilungen
nsfischer Kosacken sind, die Offiziere mit inbegriffen, von den
sirgisen niedergemetzelt, und ihre Kopfe als Trophäen weggetra⸗
gen worden, und mehr als ein russischer Militärposten in den
Steppen ist mit Vernichtung hedroht.
,Ber mei sschtess.

Lud'wigshafen, 17, Juri. Die freiwilligen Beiträge
u Linent Grabmal fur den Abg. v. Soyer haben 1200 9. ertrugen.
Zünstler werden aufgefordert, Entwürfe dazu bei Bürgermeister
Hoffmann hier —E

3424. Der Nürnberger Anzeiger“ erhielt von Damenhand eine
Zuschrift Gbezůglich der Vorgange zwischen Hrn. Hauptmann Reiser
iund dem Studemen Frhru, v. Schenk,) welche u. a. Folgendes
nthält: Wir Damen ersuchen Se. Excellenz den Herrn Kriegs⸗
ninister, sich unserer in dieser Beziehung auch! anzunehmen. Wir
zunen Sr. Excellenz versichern und hundertfach beweisen, daß wir
ehr vit in dersfelben Lage sind, wie Hr. Haupnnann Reiser: mit
dein Augenglase: in ouffalligern und. herausfordernder Weis
rortgesetzt fixitt zu werden: Von: Sr.Excellenz wäare
Das dem Peter Woll zu
S—chnappbach gehörig
weistöckige Wohnhaus mit Hof, Hinter
Jebäude und Felsenkeller, gelegen am frequen
esten Theile der Schnapphach und zum
Betriebe eines jeden Geschäfts geeignet, isl
aus freier Hand zu verkaufen oder zu ver⸗
miethen. Näheres bei HerrnMüller
Reidiger in St. Ingbert oder im
Geschäftsbureau des Unterzeichneten.
St. Ingbert im Juni 18666.
Westphaeli uger.

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 24. Juni.
Weizen 6 fl. 26 kr., Korn 5 fl. kr.

werste Lreihige, — fl. — kri, Gerste vien

rihige, — fi. — ic. Spelz 41. 30 r.
Zpeiztern — fl. — kr. Dinkel — ssi.
— kr. Mischfrucht — fl. — r. Hefer
i fi. 31 kr. Erbsen 5 J. — kr. Wider
fl. — tr. Kartoffeln 1 fl. Heu 2 il.
1nkr. Stroh 1fl. 50 kr. per Zentner.
Weißbrod 19 Kilogr. 17 kr. Kornbrod
——— 16 k
dilio I Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 8 X
29 kr. 1 Paar Weck 9 Loih 2 kr. Rind⸗
fleish 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 kr
aalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 16 r
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Weir
r. Bier 7 Ir. per Liter, Butter 28 kt
per Pfund.

9

Jodð ————333—
dodes Auzeige.
Mii betrübtem Herzen theilen wir
jeben Anverwandten, Freunden und
Vekaunten mit, daß es Gott dem All⸗
maͤchtigen gefallen hat, unseren lieben
Gatten, Vater und Bruder
Johaun Theis, Schuhmacher
zestern früh um 11 Uhr ine einem
Riier von 38 Jahren in das bessere
Jenseits aufzurehmen.
Um stilles Beileid bitten“ F
St. Ingbert 24. Inni 1869.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdignug findet Freitag
Morgen 16. Uhr stan. i

Taubenfutter
das Pfund zu 5 Kreuzer empfiehlt
J. Friedrich.
— — —

— —
IIIVXGG

Für die guta usgeführte

darmonie⸗ Musik und das freundschaftliche

Entgegenkommen der

Er. Ingberter Vergkapelle

gelegentlich der Eroffnung meinet Garten⸗

wirihschaft am letzten Sonntag, sehe ich

mich veranlaßt, hiermit öffentlich meinen
Dank auszusprechen.
Philipp Wentzel, Wirth

Josephsthal.

Aechte * Fruchtpreise der Stadt
schie nene *4 a Naiserslautern vom 22. Juni
Holl ändis che Weizen 6 fl. 8 kr. Korn 4 fl.
⸗ 24 Spelztern — fl. — kr. Spelz
Matjes⸗Häringe nnGersiev fl. 2tr. Hafer 4
5 15. 77 37 kr. Erbsen — fl. — kr. Linsen— ñ
von vorzüglichster Qualität e dee
Brodpreise: 6 Pfd. solutod
—— 3 Pfd. Gemischtbrod 12 kr. und s
Zah. Jos. Heinrich. Waler is n..
A vn e gtcaa
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        — 22 * 8* ⸗ ⸗ 2* —2222 a 22
38 38585 38 5 38 8335 5655
WO —— —— 85— 25 232* * 3 53235355— —z32585 5
— 2 — ————— — Z — ———— —S* ———— —e— — 5 25
— PRP 1 3— * — 360
* 38 335* 2*8 ——— 8 — —— 3383 8
—— —— —* * * —3* 2 —2 *7. 22 — W — —7 — 22 —
* ——— 289 2 —26* 32582 5533528 28 5— — 5228*
5 52— —A— 5 8 3532 7328 538 23 238 52 —— 8* s22556
J * — 8 2— 3 2 2
55— 32333 » 753553 — —823— z255*2 5335328
W 5 5328 2 3523688 233 3323 533 322 —8B
z. 75 3337 555 788 5575353 2— 5 88 33*
J — * 7 — — —— 5 — J * ⸗ — 78 —
5235 23 5—553 —5823—2— — 26 —3 328 —55 7*28
259* 25 58 8 — — — 8 . 22 — 3—52 55
53 2z533 355332323 — — —
33 38333333 28733433 33 3
22 88388— —5335873 25358 5zc788 23332253 3583—5535
7532355 32m20 — 3 5 5 55 3283—4 — 523255223 —*22 223 228*
—— —— 538 3
3238 * 5 5 232*8* — 583 5525
332 — 5. 2. 2 27 * 2 22— 2 — 2. 2 m58* —
—
s — 35 —33 — —A—
7 *223 8 33 z533338 5555832558353
3 — * 3— 8 *
255 52 3 2353 2232 2* 5—52 —A— 3 * * — 223 ⸗
7 * 5 * 0 —*
55 — 537 3882332 53235338 3255 53553*
ꝰ 838 —— z338 3 ———
* —E 322* — 22 —F 22 —7* 3553 253
2 8 5*8* —5— —— 53 —— — 7. 2 * 832 8
2 6 — 25523* 55 2* 2525323762568 32 22 3535 383 25
2 —A ẽ? 2 EBRXESSAOS 235 53——8 — 55
22222 28— —
22355 2 — —823 25 —
—2 —— 2335 2

9— — 5 233323 25k—5—5 858*
——— 25 3c35 I55z8225* —
83 * —* 2
5235535 —— — 3 —5 255355 z5331352 2352535 * 555
s32535— 385525 —3838333 56527 832 553255 —5 78

58* * —— — 5* 7 — — — *** DZ226*
z —32 35 — —— 25255235 —————— 835 —5 3333 A—
ẽ —— 555 522 —223525*53 22* — ——— 224 8 5
255— —z*—38 —z3375—3 —88533* 5525—353 ——2382538 528
—A —*8 52 52 —235 2227 528 — 2— — * 2 27 *2*
— — —— —A ——— 8 — 213* 252 238 8
—z5— 5— 5882 38 255* —A —5— 5 23 —
————56 35 —0— 122 — 5332 —2 — 5358 520 — — 322 583
— —A —ä—— 52 — — 2353 8257 —

* —2—35 52 — — —833 — 36 2 22* 252 325*
12825 — —5—3 5 —5 25893 5* 2 3
—5 55332*5*552 2—5232235 7 26 *2 —— — 2 *374
—— —3 * —A 837 22 —I * 52525 25
5365 —— 5857 3 3232 2238 32 — ————— —
— 2.5 — 2327 — 5232 —822. 5235 3z3535 25
* 8.5 —»525 8* —— 555 —5*3325 225 —
—A——— —2——333—— 5—5253 5 —— s3
*235*5 —A —— 3 25 2——2255 —B— 57

.* —* —— —* * 3823 A— 2 ⸗ 2 —2 2*
z 3 8 8368 5 22—333 35 323
—e— ————2c5582 — 33 323333883 2532
— ——— z 5— 2 ——— —3 287 22535
555 —8——535 5 —255 555 —5—383383* — 3
3 4333383835 533238—38867*
A—— B—22 2 8* — —V—— —A 52 3—82 25* 8
2—3 — 58—5575 — 332 4 35 ⸗54 2 8 2* 2 2228* 2
—s—s— 5— —53 35555 22538 S* —33 57— —E —
* * 2. ———— 24 2*
* —* 25 — 1275** ——2323535 ———— 28 25 —5883—
3z3———7 — * 2* 5zz637 —8* ——— 838
—33— 3* 255 22 —— 5 32 3 5 — —5387 22 — 3
25* — 5 5—222 12 5528 5 5—2353285 —— 585—25322 —
F 25 2 735 5 2 — 2— 2 — 2 8* 2 * r
— 2 2 c 22 3222 222 —— —
kz—3— — — ⏑5 58 —5—28 — *

— —— —— 2

α 22. 2882 2 2 2 22
23 35 5—55 5 —53 5—33336355 53353333353 16356
5—65 — —583—55—. 75* * —855 38 z835 5—5 35
5 7* 55 — 555 53355338 z3333—332 —A ——
53 553 55 25327 8 33—— 5 5 538 82 —523373
88 22 6 388 3336
2 — 22 * 2 228 55 2 *— —3* 5— ——2826
*2 * — 3 553 2. I —
——3 8 35 6 3 3
27 — —— 8 .55 — 2 *252 —25 22 . 2 2 5*
5 38— —55 5 — 3 — 3 3 —5
&amp; 232 32 2 —* 259 — —5 5 — 287555 5— 5* V ——2 —83
* 2 — 5 2 —2 — 5* — —3 55 — —523 25* 98582
——— ——— z5 327 28 —2. 7 3533237
8* * * 28 —578—* 2* 5 33 2 8 2* 5
— 233* —2389 3—3E2 ——
* 32 2 —2 8 2 2 2223 —S —* 25 2 — 53 5
7 25 * 35225 5 * — — 336 — — —— 52 * *
— 585 — —5383—5 32 5 555—585 53 — 57532 7582387
—* 2525 —52588* * 2*7 — 2*75 * 53 ß —7 — —
— — — — 2 * * 22* * 25 8
75 5235 35758 88 ——333255 5333 —
25 *.2 5 25 22 * * 5 —E— —EA — * 0 —AA
* ẽ 35 2 5527* —— —* 4 5523222 3 5222 8 220353282
225 523 58375555 2 ——823—55 55238 553 — 5 3 33
572* .8 8263323 83 5—3 5 32 3327—5—56388
28 — * 3 — 2 — —
53555 —353358552 s — —3
—X — — 2 J —L 8122 * *— 2255 2 2 *
z— —833332 —— 3 3 ———5385
5 5 33—3—2. 5322 ——— 55—52 — —
z5 2—— —3683
52 22 8 3 E
—2* — 25 2555— 85 —— 2—2 555 255 —5* 55383255 55525
5 * —2 22 — 8 26⏑— —2 ——

—5 *2553
0 2 — — 8 2
——— 3383 — .558833
5 25 523337 8 —2 —
52 ; 8 — 2855 224
65 —55 B 756 525 —55
*6 33* 8 * 8 282522 252 25
—A * — — 2* 55258— —
2 22* 3335—5255 —
5* ——— ——— 813S553 37233—
2* —BV 533 2 723* —— — 538322*
— — — 8532 2757 558 5*2* *8*
2 52* — — —A —22235*82 7
7 — 8 3 — 323 828 — 22
J 2 5c A 58 9 —A— 5*33 557 8
3828 — 24 3 2* — 22 * —852 — 32B2— —E ——
—F —E 8 ä
385 —z55—5 — *5 3 257373738577* 3553 5
8 3338 0 — ———— —82 2 25 5—5385 2
— —A — — —c 23— —52232 * * —
—A— 58 —2* —7257 27 557 2** 58ES —5552 *
575» 5 — 58 8 38255338 ẽz—82 52 — —A
35 52353 — — — 23 — ——— ⸗ z25232* * * 55
— —225 2 53755 — — — 8. 2** 3 —42 5523325
32 ——A — 4— — — 32.*8 * * 8 x&amp; — —— * 3 38
3255 2* 4* 2328352353 — 2 —35887 — 252 —
—A —XxM 35 233233338833* — 582 — 72*833
32533. 5 360 38 28 2 5322 23 —— — 35 8
5 5 52 23 25 3
2 7 — — 4
2* 23 ———— ——— —— 33 2258323
—6 5 23 2853322385332 — —z72 53233553 2222
2 * —— — 5 — 822 — 58 7 3— *
——1— 2 58 52 — A 268 325 58825 2 — —
— 2 — 2 — —— 253238 2* 5553*8*
— —— 55 z3 3 8 23 382353382 2373563
— 2 322 87 5328
* 282 õ227 —2523 — *
Bv2v“ 228 5 — 528 222
—— — 22 —E 2227
—— A—
* 2
—8
        <pb n="380" />
        G 2 228 —
8 * — *
25 ———— —A —
3233 753 83353 * —
—— 2 8 —7— 5323—35 62 7 77 —
2353382 3*4 —42837— 2322 AV
—A — ——— — *32 5 1359 — 2
* *33 35 ——e —53. 55 32882 2 252323
232 7232 55 *2 533 —&amp; 2 * —E 2.2 —X — —
53* 22 * ——— 2 ——* a. * 2*8* 3523
—A 385688 583* 282.* —I 222.5.* 33328 x
828 . 32 z332 — — 2
52382— 53.053 —28*853—83335 2233 3333 3283322 2
55328 7 338335585 22.52.3* 55355 238 5338 935
53338 — 5*52 33538383*8 2. — — — 5 35328
335323 60 **S 5 8533* 23 2. 5*8 5253533 Si
2. *—522 G2. *57 5 — ——— 8 —— ** — —3 5— 34 —
—— — —— 35332648833 39 88 35238
52 — 25238 2 *522 5382 6883387 25 3 8 5* —
5 G* — 353* 333 — 6* 2* 2335 * 52 5*27 *5222 7 *
* 8 2 —*237 —8 2—8 — 22 3* 533 27 S *2* —5
2228 7 —A ——A *83. 5 2532237* 252. 52 2 —3 520
532 8538 — — * 2 ——— s 7*3 2. 2 53 2** 2322 *
2 2 *— 8 2E. * S 52 5
55528 5553 3 *3337 3* * 27
3 2.5 25S2 5352 ⁊ * 2* 3 Sqce* 3207 * 232 33553 3
2222 S88 *2 —3 *235 2 823538 * 8S
8 —53 8 *2 2 22 — 2 2 532 BÚ52* er * * 2 —— —
A 3833 253 — 523322 8738*
35332 337
33*838 2.2 8 5. E. 2 522.53 * * 228 — 2— z* 225338
232538 *S3 ü— *3 05. 5. *3; 322553 3
22* 225535 323 —A 155553 75 35—52 8 2.2227 *
—— 5228 7* A— 3.. 535 3 53 35888*
57 5* 32332 3 *3* 5 28322* 53382 *
„8738 37 852* 3253258 * 2 53 642* 3 433
2 5. 538 28 — 53*2 57 3— —3 61 * * — * — 52 2 2 822 * 3
23552 3328 2 —33 2323 3233* —8 539 — 2.* * *
33338 3 38 232233 es 8
2 * 55* 85 * 5 * 5 ———— — 28
755 285 3 55258 88355 2*3
8 77 7 *585 5 55 22 82 52252383 5
—— 25 2** 3
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23353 72782 2 8
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52523 325 25 2 55
S* — —— 7 288
55 323 5—638853
2 2 ⁊ 28 2 638 5
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z 2 22 *2*222 *2 258
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* S 385 836 8 387
5* 38 333
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— 3 2533 3 273 8353
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* 2 *5 — — 2
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82. *25 2: * 832 * S* 25282 2
2 A2 3 7 58 235* *
5*—53 *3238368 1235338 228
522 —8 * 235 2 — —— 53
* 322332 I 2.3 ——— 2*
222*3. 3. * 2 2 8 —. —2 —»3227 2
22 —22.3 5332 228X32 — 7
253223333 35 5235537 5
5353 553335 —A A * 9*
—33222 232—4 3 35387 5355 7
* —33—33 ———
—553*385 232133 753 253535 235
*55333. 558 7828283 3233 553 53
8 52235. 3325 — —25232532
z3328555287 2855553333238
2 6 3 2823535 526 *0O
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2232 33 3*22 — 55383 3 2
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— — 32 — 5. 32
—— —— * — * 723 232
** 583 75 25 822.48 —
25388232 253 32 32*864
3 —2357* 33585 52338
* 2 — 2 — 7*
* *8 332 —8—82 2—
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25332 238.3 5
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der Sr Ingverter Auzeget (und das mit dem Hauptblatte verbunðene Unt · haltunghblaft atit ver Vienblags⸗ Zbantreiats · unn Sonntagg ·
gunhmed erscheirt wöͤchentlich die dan atz Den ua g, Dotnmerata ge S ams ta g und —— etehameni a8 Keriee!ober!
— — Uberare Anmz⸗inen hit 8 vie dreifnalti i ift oder dere
Eet. Arigen crrocn uigt &amp; grzt. des.deelgaltige Zeite Blattahrist oder deremn kges ihehhet.
— tuι α— d ιν uο ginöl gee,
Rr. 98. * —— —— — Tarmdtag⸗ — —XX b g 7— 7 1869.
miun iuupo:
sonders wilrdig für bie Verleihüng vont Slipen dien beguldchtet
werden den dritten Theil für erhöhte Stinendien ine eZodege
potzuschlagen. 6 7
—— en 2 Junt Die Eoffnung der hüternationaleh
Zunstausstellung ist der vielen' Vorarbeiten wegen auf ge
Juli verschoben, — Fürst Hahculotze trifft morgen aus Berlin
ier eii. .4.*
Ludvlasha hen 3. Junl Die Absitmmüng, fün
Jemmungtschulen hate ein glaͤnzendes Reseltat geliefert Von
1333 Stimmberechtigien 680gatholiken, —
Israeliten) haben 1144 (522 Katholikten suge gegen 376
Protestanten und alle Israeliten ür rhre Stimmen abgegeben.
Bexlan, 5. . Juni. Der F rert ufolge
nitd oet Landtag porauss hitit. uf Apfahae Hehet
perden, damit. derselbe rechtzeitig für Deckunge des Besscite son
usg Wune. Anfangg Jul wird deg Koönig eige Rehe mg
guns. antneteigc PrimLadwwio — ——
ingetraffen 230 ι u D——
———⏑———— Den Spernerdschen; Zige zusolge/
ind Unterhandlungen im Gange am die Jüddentschen Siaaten zurn
merlennungder. Couipeteng / des Bundesdberhondel zgerichea in⸗
Leipzig zu vermoͤgen; a.
Wien, 10. Iund. MernAuiset hat · eine Verstaärkung der
Zarnison van Wien und Umgehung! angeordnet ünftig sol
dieselbe aus 12 Infanterieregimentern/ Jagerbataillonen:
Favallerie- und! 2.Artilletieregimentern bestehen. uIm? votigen
Jahre zählte der Effectivstand der Armee! 7000 Nann. Im
Falle eines Krieges koönnenjetzt 700, 000 MRann ohne die! Regi⸗
mnenter der Mililürgrenze? aufgestellt wer den. Die ẽLandwehr jst
aoch nicht oeganisirt. Das Erxtraordinarium des Kriegsbudgels
1870 enthält einen Posten von 400000 fl.für zwei Pauzerboote
auf der Donau. Da die Tülrker bereits mehrerẽ Panzerboote an
den Donaumündungen stationiren läßßt unde auch Rumanien schon
rinen Kriegsdampferbefitzt, so Folleine dsterteichisch· ungarifche
Donauflotille ertichtek werdent. —— Festungswerke, haupte
sächlich zur Sicherung gegem Ru lanb ind's Millionen Gulden
bestimmt. n J
Witen, 18. Juni. Heule vor zwei VFahren wurde“ Kalfet
Marlmilian in Queretaro erfchofsen In der Schloßcapelle auf⸗
der Infel Lacroma iest heute der Bischof von Ragusu eine Trauer.
nesse, welchet das kak Ofiitietcotps, beiwohnt n
Waen, 24. Zuni. Die Preffer due lden. In gutumec.
richten Kreisen wird es als feststehende ¶ Thalsachen bezrichtet, duß
die französische Regierung mit erneutem Eifer daran arbeiten
gegen ausreichonde Garanticen, Seitens der it ilienischen Regierung
für die Sicherung des päpstlichen Gebieles die Sepheinberconennon
wieder herzustellen α νι ι α 3——
it uu —E
VVV—— Fraukreich ↄmi lu,
ParibenLbb. Junien:Der Saukois“niheiltmit,! dntß die
ranzoische Regierung die sehr zahireichen. an der Pyrenäen⸗ Grenze
ich. aufhaltenden spunischen Exilirten mauch Bourges und Poitiers
nternirt hat, die Karlisten nach Der erste rem die Isabellisten nach
der zweiten Stadt. — Dem, Fignro? zufolger gewiunt; das Ge
rücht mehr und mehr Bestande daß der Furst Metternich? Jeinen
Posten nicht lange mehr: einnehmen wirdeei woran die: Verschie⸗
denheit seinerPolitiken von dern deso Herrn von⸗ Veust schuld
sein soll. Vrαä * ναιι ι— —
Paris 24. Jumi. Das Journe, Ve Pellplarn heröffent-
licht'ein Telegramm aus dem Lagervbn“ Chalons bon heute Mor⸗
zen mach welchem der Kaiser beimn Empfange der Sovaten welche
den Feldzug in Jtalien mitgemächt haben alfs fagte: 3 Svldaten gj
Ich bin stht erfteut, zu sehen, daßz Ihr!die“!großen Sache nicht
jergessen habt, um derentwillen wir vor zehn Jöhren Krieg geführt
haben. Bewaͤhret ewig in Eule xei⸗nGedächtnisse »blee Erinserung

Deuütschland. —
Musen ch an, 23. Funij.n Dierehban: erschienene. Vexordnung
um Vollzug des Berggesetzes enthält jolgende Bestimmungen:
8 7. Die Ausübung der vem Staate nach dem Berggesetze
ustehenden Hoheitsrechte wird von dem Betriebe und der Ver⸗
waltung der · Staatshergwerle getrennt. F.2.BZur Ausübung
»er den Bergbehörden durch das Berggesetzzugewiefenen
hefugnisse werden: I. als erste Instanz drei Bergbehörden : in
München, Bayreuth und Zweibrücken“ mit der Bezeichnung
Beyrlsbergamt“ umd II. als zweite und letzte Instanz eine
dberbergbehorde in München mit der Bezeichnung Oberbergamt“
errichtet. 833. Der Geschäftskreis erstreckt sich: 1) für das
Zezitksbergumt“Mlinchen auf vien drei· Regierumasbezirke
Oberbahern, Niederbayern, Schwaben und Neuburg; 9) für das
zezirlsbergamt Bayreuthenauf die vier Regierungsbezirke Ober⸗
Fatz u. Regensburg, Oberfranken,“ Mittelfranken“ Unterfranken? u
Ischaffenburg für das Bezirksbergamt Zweibrücken auf· den? Ret
fierungsbezirk der Pfalz.“ Fe Besetzt wirde 1) das Bezirks⸗
hergamt München: mit 1 Bergamtmann, V Bergamusassessor und 1
Narlscheider, 25 das Bezirksbergamt Bayreuth mit1 Berg—
— 313) das
hezirlsbergamt Zweibrücken mit· T Bergamtmann und 10iMatk
— 8 ano
8..Der Geschäftslreis des Oberbergamis, erstredt sich
uf das gesammte Gebiet des Konigsreichs.“ Demfelhen wird X
nie geganostifche Untersuchung übertragen. Das Oberbergamt führi
die Aufsicht über die Bezirksbergämter — 86. Das Oberberg-
ant wird, mit Einschluß der Beamteu für die geognistische Unter
achung, besetzt mit LOberbergdirector, 2 Oberbergräthen, J
Rerbergamtsassessor, 10 Secretar und 1Officianten —87
das Obergbergamt hat collegial zu herathen und zu beschließen:
) bei Entscheidungen iüber Berufungen gegen Beschlüffe und Ver⸗
ügungen der Bezirksämter,welche den Bergwerkshesitzern ein
handeln oder Unterlassen in Bezug auf das Bergwerk auferlegen;
Mäußerdem in allen Fällen, fürwelchen von dem vorgesetzten
Staatsministersum eine collegiale Berathung besonders vorge⸗
cziebek wird, Ñ J n
8 10. Auf die Beamten der Bergbehoͤrden, beider Instanzen
inden sowohl dig Normen des jeweiligen Gehaltsregulativs für die
Beamten des Salinenwesens, als auch die für—letztere bezüglich
xr Taggelder und der Reiselostenpergütungen beĩ quswärti gen
dnpheagewaästen bestehenden; Vorschriften gleichmäßigeAn⸗
—AXEC—
A

Alle Zuständigkeiten, welche das Berggesehz vom 20.* März
369 dem Staataͤminesterium zuweit, sind dem Handelsmiuisterium
bertrugen, Die detmalige Eintheilung des Königsreichs in7
dergeviere wird auf ehobrn. DTas seitherher ebenfalbs mit: Berg⸗
ebieramtsgeschäften: betraute Vergamt Seit. In g bert bleibt (wie
ais Bergamt Amberg und das Hüttenwerk: Vodenwohr) künftig
uicschließend filr den Betrieb unden die Verwaltung der! dortigen⸗
kiagtswerks bestimmt, Der Geueratbergwerks nade Salinenad—
tinistrationc sowie der Regierungsfinauziammer der Pfalz. steht
leichalls bezüglich des dortigen Borgwesens in Zukunft nur die
Rimngdes. Vetriebs und dar Verwaltung der betrer Staatswerke
au. · « Die oberste Leitung der Bergwerke, Hütten und, Salinen des
btagtes bleibt dent Finanzministetrumee Die Verordnung tritt mit
em LJuli 18609 in. Wirksamkeitee.
Münch ein, 23.Jetul.“ Jt Sludienjahr 186970 wird
norh dem Stande · der Renten des allmgemeinen“ durch den
Vdiaaahschird bon Jahts 18831begründeten Suͤpendiefonds
idalich sett kiwn S boßn din 70 ordentlichen Stipendien im
rhöhten Betrage pon je 200 fl. zu verleihen.“n Dastl: Staats⸗
ninisterinen des Innern fur Kitchen ind Schulangelegenheiten hat
uher die Senate der dre Londesuniversitdten beauftragt, für das
achste Studiensuhr aus der Zahl der; Bewerber, welche aͤls be⸗
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        an die Kämpfe Euerer Vorfahren, wie ans diejenigen4 bei denen Der Bursche gehtaig die Küche, nimms ein Hadmesser und haut
ihr selbst ge habt; denn die Geschichte der von uns sich die rechte Hand ab. Als der D. H. zur ärztlichen Hilfe her⸗
eführten Klie Ist auch die Geschichts des ory der Cipi⸗ ʒeigerufen nuede, fFand .er die Jabgehauene Hunde auß bem
lifation, Aber Senso bewahret 3 chen Geist. das Kische liegen. 34 w 23
heißt n edlen Regungen ber die gemejuen Leiden⸗ pRs VarmftadtBetaintlich stehen die WDarinstärter in
jchaften; bleibet d Fahne treucund dem Vaterlande ergeben! dem gtufe, den Buchssahen „R“ nicht. ader doch wenigsiens nicht
Fahret fort wie bisher und Ihr werdet stets würdige Söhne deutlich aussprechen zu lönnen und müssen sich deshakb manches
Fuerer großen Nation bleiben!“ Spottwori gefallen lassen. So erzählt man neuerdings es sei den
e hi Lz In haben die Beger, is Warseilla, die, Schreiner ihre kisenbabnconducteure von der einschlägiger Behorde vertraulich
Arheiten, eingestellt. ran 60 eingeschärfi worden, die Sisaationsorte, in deren Namen ein
end Enuglaud. aia Nizint vorlommt, doch ja recht deutlich auszusprechen, da sie sonst den
dane Durchreisenden Veranlassung zu Witzeleien gäben. Die Herren
Tonducteuxen nahmen sich dies zu Herzen. Anderen Tags hatu
cͤner von ihnen die Tour von Frankfurt nach Darmftadt. Als
der Zug an die Residenz aänlangt, offnet ex die Wagenthilren und
chreit mit einer Löwenstimpie hinein „St — arrrr— tidn
Bamstadt!“ ι
in (Aus der im⸗ Mannheimer Tagblatte. krjcheinenden Lalerne.)
Die in verschiedenen Blättern kursirende Nachricht, Baron Roth⸗
child habe in Bexlin ein Grundftück gekauft, das per Ruthe 200
Thaler koste, hat in Frankfurt wenig aͤberrascht, da den Mitbürgern
des Barons die preußische Ruthe noch; von 1866 her, als eine
qußerst kostspielige, belannt i csc.
Die Petroleumsteuer wird in der Vorlage damit. begründen,
daß ihr Gebrauch ein fast allgemeiner sei, ohne unenlbehrlich zu
sein. — Nalürlich entbehrlich, es gibt ja noch Kienspan, Unschlil,
nd Rubhl. der. derem Lichie üttigens die Zuhende. gewse
Slaalen nur noch meht inzs Düstere“ gerathen.
Bei der soausgebreiteten Beglückungsmethode, mit welcher
das Voll durch neue Steuern heimaefucht, werden. joll. um sich
—
besten, eige Steuer auf die Pidelhausen zu legen und diese
Picelhauhenfteuer, welche von den Pidelhaubenträgern. selhst zu
nrichten, rein zu militarischen Zwecken, die ührigen Steuern aben
u wirthschaftlichen und Humanisats zweden zu herwenden.
ια3 —F 214 Ssch l a u bärr.
Weine Herren!. Ich sage, Ihnen, daß wir Wirthe ebenso
ziel, wenn nicht mehr, ur die Vollsbildung beitrages, als man-⸗
her Schullehrer. Beirachten Sie den Anstand, die Ruhe, und
Irdnuug der ineehe Stände, in den, Wirthschaften heutigen
Tages gegen vor 80 Jahren und, Sit werden volllommen de
wieche vis Voltzbitdner anerktennen, Der dide Wirsn
in in 20. Zuni Die Vomban⸗Lotlerie hat bis es
Millivnen“ Thaler qufgebracht, von welcher Summe noch
306,000 Thaler disponibel sind. Im- vorigen Jahre wurden
335.617 Toͤlr, für den Fortbau und in den füuf letzen Jahren
ur die Tharme, die allein noch zu vollenden sind, 350,080 Thlr.
verwendet, Jin August wird man mit Dampflraft hoch oben —
. Isd Fuß uber dem Boden auf den Zhürmen arbeiten.
7 Prag.Vorigen Freitag um 4 Uhr frütz ist eine Tro⸗
denhütte bei den Pulverstampfen nächst Stiechowitz in die Luft
gegangen, wobei saͤmmtliche in der Hutte Beschäftigten, acht an
der Zuͤhl. das Leben verioren. Sechs derselben blieben sogleid
todt, zwei andere, schrecklich verstümmelt, starben im Laufe des
Tages.“n Von den Verunglückten waren sechs derheirathet. Einer
derselben holl, trotz seiner schredlichen Wunden (es waren ihm
beide Füße abberissen und die Augen ausgebrannh noch im Stande
Jewesen sein, die Ursache der Expiosion anzugeben. Hiernach soll
der Heizer durch Unvorsichtigkeit eine Kachel des Ofens durchge⸗
stoßen haben, worauf die Explosion erfolgte. Die Detonation
vurde weithin?wie ein starker Donner gehört.
7 Stettin. Als Curiosum wird mitgetheilt, daß bei den
letzten Brande des Kriesen'schen Gebäudes auf der Unterwiel dah
Porträt des Grafen Bismark, welches in einem der durch Feuer
mitzerstörten JZimmer hing, unversehrt blieb, obwohl der Rahmen
des Bildes beschädigt und das Glas gesprengt wurde. Der bereits
auch als kugelfest erwiesene Staatsmann hat also hier, wenn auch
reiich nur in offigis, die Feuerbrobe bestanden. Danlbarer Sioff
ir den Geschichtsschreiber Heseliel oder für etwaige dem Bismarl⸗
Fultus ergebene Legenden⸗Dichter der Zulunitt.
4Was the uer ist, muß gut sein! galt vordem bei den nach
Deutschland kom menden Engländern, heute ist solches freilich anders
Zu einem nun verstorbenen, in der Nähe des Pfälzer —X
vohnenden, Cigarrenhändler in Mannheim, kam einmal ain
kngländer und veriangte feine Cigorren. Der Commis des
dansmannes zeigte eine wirklich seine und ächte Havanna. Wa
oste ? fragie der Engländer: „Hundert Gulden“ war die
Antwort. „Nir gut, noch besser !“ replicirte der Sohn Albions
xr erhielt noch mehr Muster, zu 100, 120 bis 140 fl., all
waren nicht gut. Da ward es unserm Commis ums Nierenstüd
itgeruich er hßt, die Lordschast. eine veruabie Pfalzer scharf von
Beschmack mit prächtigstein Knellergeruch, versuchen. Gut, fehi

— Bermzshtee
F Kaiferstautern, 24. Juni. Das Stiampfwerk der
Pulpermühle bei Schopp ist heute Moxgen 227 Uhr in die Luft
geflggen. 2 Arbeiter. wurden getödtet... *
Mannieeim, 23. Juni. Mit der am 8. August hier
stattfindenden Feuerwehrversammlung, wird eine Ausstellung von
Retiungs⸗, Lösch⸗ und Wasserleiluugsgeräthen verbunden, und hat
die Dircition der Verkehrzanfialten verfügt, alle ausgestellten und un⸗
verkauft gebliebenen Gegenstände auf dem Rücktransport tarfrei
zu befordern.— J
p.Tuübingeni, 19. Juni Ein eigenthümlicher Gegenstand
lockte gestern eine Anzahl Reugieriger in den hiesigen Museums⸗
saal:: Herr Fleifchhauer aus Stuitgart suchte in einem längeren,
don Zeichnungen und Experimenten illustrirten Vortrage dem
hiesigen Publitum seine nach don ihm selbst endedten Prinzipien
construirten Flugmaschiene klar zu machen und dadurch das In⸗
seresse und die lebendige Theilnahme für diess Werk zu erweden,
da ihm selbst zur Ausführung alle Mititel fehlen. Man war foörm⸗
lich überrascht, hier einen sinnreich bis ins Einzelnste durchdachten
Plan kennen zu lernen, der eines pralktischen Versuchs im Modell
edenfells werih erscheint. Verhältnißmäßige Gefahrlosigkeit und
Einfachheit würden diese Maschiene — von der Billigkeit abge⸗
sehen — namentlich auch gegenüber von den neuesten Modellen
der äronautischen Gesellschast in London auszeichnen. *
7Rosenthal (essen). Auf einem benachbarten Dorfe
ereignete sich am 14. d. M. folgender Vorfall. Ein junger Bursche,
der einer extremen lirchlichen Richtung schon längerer Zeit anhing,
wollte in der Nacht eine Vision gehabt haben, in der ihm der
Teufel leibhaftig den en ge habe, seinen Vater umzu⸗
bringen. In einer zweiten Vision ruft ihm Christus zu: „NAerger!
Dich Deine rechte Hand, so haue sie ab und wirf sie von Dir.“
        <pb n="383" />
        αs st? „Hundert und
anfig Gulden.“ „Die war dann gut und er zahlte für ein
nußend, was — bezanlt gewesen wäre das
wanzigfache Ganz wat die Sace aber damit nicht zu Ende.
urz vor der Abreise kommt der Englishman noch einmal bei
Iim Kaufmann angefahren, neben sich aus dem Droschkensitze die
Fifichen mit den: tausend Landsleuten. Unserem Haufmann pocht
Herz/ er denli der Gngländer ist anj Ende. doch kein Esel
It reclamirt jetzt wegenn: der pfülzischen avanneh, Doch der
uͤgt phlegmatischruti, Gute Cigarre, geb' Sie mir noch Tausend
ebon mit l.7 ahe. An Ae ryn us
rParis, Iß. Inni. Von dem spaf schen Kronprätendenten
iem Herzoge v. Montpensier, erzählt d'Alton⸗Shée, der demokra⸗
iche Expair von Frankreich, in seinen Crinnerungen“ folgende
deschichten die uns einen tiefen Blich ins ise Misore des Hoflebens
thun lazt. Es war am 24. Februar 1848 und in den Tuilerien
serrschte grosze Begwizrumzg, ußz Philipp hoffte noch immer der
Abdanlung sich entziehen zu lönnen und durch Zugeständnisse den
Sturm zu beschwichtigen.“ der gegen sein Schloß heranbraufte.
die Königin war in Thranen aufgeldst und beschwor ihn, nicht
zu wanken; Bugeaud rieth zum Widersiande; die Prinzen schwiegen,
ur der Herzog v. Montpensier, der jüngste vdn allen, der für die
strone seiner Dynastie, also für feine eigene mit fürchtete, drang
mit der unanständigsten Heftigkeit in seinen Vater, abzudanken.
Girardin trat,ein. den Saal und rief: „Alles ist ver⸗
oren. Sire, wenn Sie 5 nicht, abtreten. Die Königin rief
deAlton⸗Shoe erzahlt als Ohrene und, Augenzeuge): „Nie, nie
nein Gemahl. Ziehen Sie den Untergang der Scharde vor.
zin König von Frankreich darf nicht alz Memme vom Throne
scheiden.“ Der Greis lkämpfte, mit sich selbst; Nemours blieb
umim; die Witiwe von Orleans, die schmerzensreiche, arme Helene
schluchzte und war hyslerischen Krampfen nahe; da schob Mont⸗
pensier seinen Vater heftig an den Schreibtisch, padte ihn bei den
Schultern/und schrie Iʒ Unterfchresben Sie, Sir, sonst find Sie
verioren nd wir aller Haben Sie denn den Verstand verloren.“
Der alte Konig ward furchtbat bleich. Er nahm die Feder und
—— mit — Buchstaben ohne zu zittern, die Ab—
dankung nieder? Als ser fertig warzbeugte sich sein Sohn gierig
und forschend zu ihm hinab, um den Inhalt des verhängnißvoller
Blattes zu lesen da »xrgriffder Konig die dintengefüllte Feder
—
chwarz wurde, und schrie: „Elender, bist Du jetzt zufrieden ?

F In Paris erscheint eine neue deutsche Zeitung „Ger⸗
maniu?. Dis Tenderz derselben ist⸗ die rein deutsche, d. h. sie
verttitt nur. die Interessen der Nationalität ohne Rüchsccht auf
jaatliche Verhältnisse. Unter der Rubrik „Aus der Heimath“
bringt sie dahet Nachrichten aus Nord⸗, Süddeutschland, Oesterreich
und der Schweiz. J

In London wurden in vergangener Woche 40 Schiffbrüche
mgezeigt. so daß die, Zahl Herselben sür das gegenwärtige Jahr
——— 2416 —

F Lormdon. Eine furchterliche: Erplosion fand am 17.
d. M. in der Pulvberfabrik der Hrru Curts u. Hacey
su Hounslow statt, wodurch nicht weniger als zehn umliegende
lleine Gebäude und Wohnhäuser in Ruinen- verwandelt, ein zu⸗
fällig vorbeireitender Bursche nebst seinem Pferde inStüde gerissen
und über 20 Personen mehr oder minder erheblich verletzt worden
ind. Die gewaltsame Erfchütterung wurde gleich der einck heftigen
ẽrdstoßes zehn Meilen in der Umrunde von Hounslow verspürt,
in dem genaunnten Orte selbst ist keine Fensterscheibe nnversehrt
blieben. J
Als ein Mitiel, Pferde im Sommer gegen Fliegenstiche
u schützen, wird der Stinkasand (Asa foetida) bezeichnet. Man
dse dadon 16 Grm. in einem Glase Weinessig auf und wasche
zamit die am meisten den Fliegenstichen ausgesetzen Kärperstellen
nittels eines Schwammes.
.An die Pacific⸗Eisenbahn knüpft sich bereitz ein. Zemlich
reicher Anecdotensatz. Die leßte Neuigkeit ist die daß die Indianer
hre Gottheiten um eine neue — die Locomotive — vermehrt
daben. Den Grund hierzu erklären amerilanische Blätter folgen—
dermaßen: Eine Anzahl Indianer hatten ein Riesenungethüm
mit zwei feuerigen Augen unter furchtbarem Getöse durch Berg
und Thal rennen sehen und glaubten einen neuen Gegenstand für
hten aristolkratischen Sport gefunden zu habes. Sie legten sich
daher in den Hintergrund, spannten ein Seil Aber Weg.
ꝛen sie das Ungethüm mit auffallender Regelmäßigleil hatten
enmen sehen und hielten dasselbe, etwa 830. Mann anf jeder
Seite, fest. Um die gewohnte Stunde kam die Locomotive heran⸗
Aebrauft und fuhr wider · das Seil, worauf die Indianer einen
unfreiwilligen Tanz anbuben, der an das Zauberborn des Oberon

erinnert und der den besten Kräften einez Modernen Kunstreiter—
Arcus Ehre gemacht hatte. sDie frommen Indianer empfanden
Vewissensbisse und befleißigten sich“ die Jegen den unbetannten
Bott begangene Sünde durch eifrige Anbetung zu sühnen,
um nicht dessen furchtbares Strafgericht auf sich herab zu be—
scheren.

eae Der Gustav⸗ Adolph-Verein hat in dem ersten Vierteljahr-
hundert seines Bestehens 1803 Gemeinden mit einer Gesammtsumme
pon 2,831,694 Thaler unterstütßt. Davon kommen auf Deutsche
land. ohne, Preußen 387. Gemeinden mit 421,720 IThlr., auf
Rrtußen allein 656. Gemeinden mit 11183, 701 Thlx.nuf; Oesta
reich 31 Gemeinden mit I6ß838 Shlrernd auf. die ührigen
uropäischen und außereuropaischen Länder 2200 Gemeinden min
307.746 I7— Unterstützung. In — —* haben wiederum
368 Gewetinden dihn Hilfel des Wercing ahgernfen.

ED0 Geesel hich alrte J⸗Ju) hat wie allsährlich auch
in diesem Jahre den Katalog ihrer Mitglieder im roͤmischen Ge—
biete. veröffentlicht. Demselbe. sind mehrere. Verzeichnisse, welche
auf den gesammten Orden Bezug haben, beigefügt. Darnach hat
ich seit dem 1. Januar 1844 bis zum 1. Jauuar 1866 die Zahl
der Mitglieder der Gesellschaft Jesu verdoppelt. Im Jahre 1838
ebten 3067 Jejuiten in allen Ländern der Welt. Das Jahr
1844 weist eine Vermehrung der Mitgliederzahl um 1072 auf,
ndem der Orden in diesem Jahre 4139 Angeyörige zählte. Am
. Januar 1869 beläuft sich die Zahl der Jesuiten auf 8584.
In Deutschland, Frankreich, Oesterreich, Belgien und den Nieder⸗
aaden war die Zahl der Väter der Gesellschaft 641. im, Jahre
1838, im Jahre 1868 aber, also gerade 80 Jahre später,
zelief sich die Zahl der Jesuiien in den genannten Ländern
auf 2190.
Landwirthschaftliches.
EStand der Früchte). Aus Ungarn wird berichtet, daß der
Stand des Roggens und des Weizens zu den schönsten Erwartungen
ꝛerechtigteyn der Roggen zeigt pei einer ungewöhnlichen Stroh⸗
vüchsigkeit bedeutend starke Aehren und der Koͤrneransatz sei ganz
ollkommen, ebenso habe der Weizen eine außerordentliche starke
Bestodung und eine wünschenswerthe gleichmäßige Entwicklung.
Beniger günstig lauien von dorther die Nochrichsen über den
Stand der Sommerhalmfrüchte, welcher unter dem Einflusse der
nassen und vielfach kalten Frühjahrswitterung die gewünschte
Entwicklung nicht erlangt haben follen. In Boöhmen, Franken
und auch in den südwestlichen Theilen Deutschlandst erklärt man
sich dagegen mit dem Stande der Gerste recht sehr zufrieden; in
zleicher Weise wird der Stand der Feldfutterpflanzen (hier freilich
rinzelne Localitäten abgerechnet) und der Knollens und Wurzelgewächse
zelobt. Bezüglich des Rapsstundes hat man sich in diesem Jahre
den verschiedensten Täuschungen hingegeben. Die Lücken, welche
im Januar durch den Frost entstanden waren, gaben der begrün⸗
deten: Befürchtung Raum, daß der Ertrag sehr schwach ausfallen
werde; selbst noch bei Beginn der ersten Vegetation machte die
Nachricht die Runde, der Raps werde dies Mal kaum mehr als
die Bestellungskosten lohnen. Doch in gleicher Weise, wie sich die
Entfernung der einzelnen Rapastengel zu einander erweitert hatte, ver⸗
mehrten und verstärlten fich auch die. Nebenzweige und so kommt es
denn, daß man jezt vielfach einer mehr als mittleren Rapsernte
entgegen sehen darf. — Die Bexichtes aus den morddeutschen
Begenden lauten gut, insbesondere wird nus Schlesien mitgetheilt,
daß der Winterfruchtstand zu den schönsten Erwartungen berechtige
und ebenfo könne man auch mit dem Stande der Sommerfrüchte
zis jetzt vollkommen zufrieden sein, wie denn auch die Futterertraͤge
nach Wunsch ausfielen. Aus Hannovert dagegen wird Aber die
jeringe Ergiebigkeit der Kleebestände getlagt, deßgleichen aus West⸗
»halen, Rheinpreußen, Rheinhessen und der bayerischen Pfalz. Die
Lachrichten aus Frankreich lauien im Ganzen gut, insbesondere
rwartet man im Elsaß reiche Ernten, minder zufrieden scheint man
m füdlichen Frankreich zu sein; auch in Obetitalien ist den
Rachrichten zufolge der Fruchtbestand nicht befriedigend, dagegen
erwartet man in England eine sehr reiche Weizenernte. — In
den weinbautreibenden Gegenden ist die Stimmung gedrückt, denn
die seitherige Witterung war nicht dazu angethan, der Entwicklung
der Scheine besonders günstig zu sein. Gegen das vorige Jahr
st. in der That die Traubenblüthe zurück und es müßte die Wit⸗
lerung einen ganz anderen Character annehmen, wenn man sich
gesteigerlten Hoffnungeen hingeben wollte.

— — — — — —

..—
        <pb n="384" />
        Bokanntmachung·

Danksagung.
Allen Denjenigen, welche, sich bei
dem gestern fsatigehabten Leichenbe⸗
gängnisse meines geliebten Gatten in so
liebevoller Weise betheiligten, besonders
der freiwilligen Feuerwmehr, die so zahl⸗
reich vertreten war, sprechen wir hier⸗
mit unsern innigsten Dank ausn
St., Ingbert 26. Juni 1869.
Wittwe Theis, nebst Kinder
und Anverwandten.

Die Lieferung des Unterhaltungsmaterlals auf die nachgenannten Distriets·
straßen des Kantons Blieskastel und St. Ingbert für die beiden Jahre 1869 und 1870
wird auf dem Suhmissionswege an' den Wenigstnehmenden vergeben, und liegen die Be⸗
dingungen in der Kanzlei der unterfertigten VBehörde zur Einsicht auf. Die Ab gebote
erfolgeir nach Käreuzerin auf den Auschlagspreis des Kubikmeters, in welchem sämmt⸗
iche Leistungen begriffen sind. Die Suhmissionen müssen versiegelt mit der Aujsschrift
Eubmisfssion für ——— — Straßendeckmaterial auf die Distrikts
fraßen der Kantone Blieskastel und St. Iugbert bis langstens 15. Juli
1869, Vormiitags 10 Utzr, bei der unterfertigten Behörde eingereicht senn. —

—0 —3 3 4 — — — D —

——Looseintheilung. 5.
A Kanton Blieskastel. — — ——
57 * fl. r.
Straße von der Staatsstraße bei Ehlingen überr
Drmesheim, Eschringen“bis zur preußischen 7*
hrenze. Von der Staatsstraße bei Ehlingen bis zuu24
zanngrenze Ormesheim⸗Eschring n 5063 M. Länge,. b
240 4.M. Kaltsteine &amp; 2l 20 tIr. — 560
Ztraße von Webenheim nach‘ Reinmn heim. Von der
Zliesdalheim⸗Herbitzheimer Banngrenze bis zur französischen :3te
zrenze 61800 M. Länge, ca. 210 K.⸗M. Kalksteine cß
40 tIt. 7 . ÿ60 7-
zkraße von Walsheimenach Gersheim. Von der truetie:
sersheimer Straße bis zur Gersheim-Walsheimer Bannues
renze 1094 M. Läuge, ca. 36 K.⸗M Kalksteine k 2 j et
40 kr. — νιö: —
Straße von Aßweiler über Ommersheim und 3 —
deckendalheim. Von der Seelbacher Straße bis zuv
Aßwei ler Ommersheimer Vanngreuze 308 M. Länge, ca.
ePe. Kallsteine à1 h. 10 hh 8*
ng ien * V J J —V———— F —ãAIM
—— Summa e izbt
—— * — F BR. Kanton St. Ingbert.
J Zaße non der Staatsstraßze bei Ehlingen üben8
e Drmesheim nach Eschringen big zux preuußisch enn
Breuz e Von der Ormesheimer-Eschringez, Banngrenze big9 ——
hur preußeschen Landesgrenze bei Fechingen 2548 M. Längkee
. I10 GR. Kaltsteine à S f. 20 kr 256 40
M zSiraße pon Aßweiler über Ominers hoini-Heechene . —
d'alheim bis zux Ens.he im⸗Stt. Ingberter Straße.
. Von der Aßweilere Ommersheimer Banngrenze bis zur Eus-· s
heim · St Ingberter Straßt 4926 M. Lange, ca. 200 K. Na
Kellsteine —
* 7Suuma.. 46090 —
BZweibruscke n, den 21 Juni 18609 J . etu J
ineeKönigliches Bezirksamt,
VD a vun nmnn.
G —D 2 d

Zahnarzt Kircher
ist füt jede Vahnoperatiyn sowie
zur Einsetzung künstlicher Zähne täglich in
dem Hause des Herrn Karitenfabrikanlen
Poppe in. der Piartrgasse in Zweibruiden
zu sprechen. J at
Am Donnersiag Nachmittag ist auf dem
Wege von St. Ingbert nach dem
Neuweilerhof eine rothschedlige Auh,
die eine neue Kette an hatte, durchgegangen;
wer Auskunft über dieselbe zu geben ver—
mag oder dem Eigenthümer Ludwig
Blatter auf bem Neuweilerhof zurüd⸗
dringt erhält eine angemessene Belohnung.
————————
Sonntag den 27.. Juni. —
Von Montag ab. jeden Tag 4
43 *
Scheibenschießen,
wozu hoöflichst einladet J
berharidd.
chacg den —
Waldparthie
in ver Baumschule..
——,,,
Hiezu ladet höflichst ein;
Jofeph Kosch.
Blumenkohl, Rettig, Forellen⸗
Kopfsalat, Entiviesanien Rübsa
men, sowie alle Sorten Blumenpflan—
zen
28 empfieblt bisligftt u ez
. M
Gärtner Dietz.
Aechte neueeee
J—
Matjes⸗Häringe
von vorzuglichster Qualitaͤt
speben eingetroffen bei
38. Jol. Heinrich.

un Musverkauf
wird bis zum 15. Juli fortgesetktz..
J. Lyon Sohnoe,
St. Johann- Markthrraße Nr. 342. —

. 5 Frankfurter Bör se J

vom. 24. Juni 1860,..9 **

Amin rarar Geldsorten..
—— —VVV
* J . — 4 inn — 8 ahe —zricdrichodot· rn
3 J 868 istolen . 493)
Meine Schreib⸗ U. Zeich⸗ Nürnberger Holländische I0 RMl. Stückeennn 27 —
.343 684 5* 2—44444 *2 Ducaten ιν
aenmaterialien-Handlung Ochsenmanlsalat
in Eriun — RIICDG Euglische: Svunere igus 1148-12 2.
bringe in Erinnerung. wieder eingetroffen bei. . Bold per Zollpfund fein ——
8 T . hochhaltiges Silber per Zollpfund —2

I. Scherunf. A. deherpf. Na e ae —— lpf ie gε

—— —— — — — — —

Pedaction. Druck und Verlan von FF. D⸗ßmeß in ESatonabertiet
        <pb n="385" />
        α *3 reed, — ———— ——— p
* —7 — αι. α 89 77— — ——— —E ——— —EE
I *cʒ n
* J. E e n — J e
d — ———— 7 —
— —— J 22
83 15144
—D e. i 41
—
——
aummier) erscheint wöͤchentlich ve rn aln: D
vtuet it Sibergt.“ Anzeiger
ôò—
str 99 l
* * 84 —* —

1337414961 3 L. SiAtt L

8 —i dem Haupiblatte verbundene Arierhaltungsblatt, Ala. Dirndtagt Vb ͤner dahů und Solm
ints ——— ta g.und. Sin n ta g Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr.
werden mit 83 Arjr, du dreispaltige Keil Biattschrift aner Heren Raum berechnen.

37 Deut schland I
Munhhen 24 Junj, Mit dem Schluß des dies ahrigen
Lahers hei Schweinfurt,n wird das Uebungscorps aufgelöst und
eien säinmiliche Truppen den Marsch in ihre Garnisonen an. J
Zwei Tage üiach dem Einrücken daselbst erfolgt die Beurlauhung die ee ee Aeprnvors für den
erralterenn. Mangnschaft Hnde zwar auf -ernen Präsenzstandebet den RZanson Lanbssuttsind dapa auro Walteli⸗ Heinrich Ruddeschel
Infanterie⸗ und Jagercomhagnieen —von 90,bet den Sanitats pohe eteat * 29 geprufte Rechtocandidat
e e Gene an Trippet Sun d. Irdinanr dn Diutrbeca ig aig Anerherdesscheahndeim
welche fich am Lager zi betheiligen, erfolgi olt Veurlaubung —. Btzirlsgerichte Kalsetslallterin au gen dimeh wordenderttDe en
seicht hach dAlblouf iha Ilnigigen. Waffe ühbnngent Ing. a bdin douppanen ehenennet ——
Die dum Privateigcntbumr des F. Komigt Luͤdwig gehörende aufgengat ung han gut diied Wadeussichleposte . getinde.
geue Pinakoihel unde Glypiochet sind nunmeht ols Priwateigenn “ VBrean2ni Wetfeitherihe⸗ premlsayen Boh chaftes
hum der agnatischen VDescendenten des F Königs ir die Verwaliung n ——
des Hofsecretaxiagg übergegangen. 4 . estorben. 44 — —
——— —
prrien eieen e n re daß ein Abkommen zwischen dem römischen
Bahern noch keineriei Verhandlungen wegen Ausdehnung der Stuhl und Preußen bevorstehe oder schon erfolgt sei. Dasselbe
ompetenz BimdesOberhandelsgerichtes auf die jüddeulschen droklamire, wie von iuformirter Seite vermuthet werde, nicht fo—
Staaten ange nüpft worden sind. wohl neue Grundjatze für das Verhältniß von Staat und Kirche,
.NXu dent hersben Scchwaben, 22. Juni. Wer als es vielmehr eine inheitliche Regelung auf Grund der bisher gel⸗
n Bayern seit bret Jahrenn preije und jetzt dieses Land kuden Normen für den jetzigen Umfang der preußischen Monarchit
zereist, der wird sich über den Jo Außzerst' merklichen Unischlag der ezmede. . Dem Wienerq Wanderex zufolge handelt es sich dage-,
— 7 7 Bor 1366 legie ion ess ng gin neuez Konlardat dazen icht nur für Preußen gellen,
er auf gls was in Preutzen geschah nicht allzuviel Gewicht ondecn das de Knig von Preitey am Einxrständniß mit den
ud hatte die Dugen ungleich rmehr, inch Oesterreich gewandt, jett übrigen Bandeaͤragerungen unals morddeutscher Bundesherr unter—
aber hiciin eine gründüche Aendetung eingetreten . Selbst die sdeichnom wisrde⸗v Der-Herzog ˖von Ratibor, der neulich nach Rom
tbittersten Gegner did Norddeutschen Bundes in Bahern, und es zesandt war um bem Papste zur Secundizfeiet Glück zu wünschen,
hit an ihnen hier nicht, müfsenunwillkürlich vessern“ große soll die Miffion gehabt haben, uͤber jene Dinge: zu verhandeln
dentung anerkennem und eingesiehen daß fortan dag Schicfat und der Abschluß auf Grund vdon· Punktationen exfolgti sein / die
m ganz Deutjchiand in Berlin entschieden wird, Wien über nur der Posener Erzbischof Ledochowski entworfen und die die norddeut⸗
hurgeringes Gewicht mehri Dabet hat So hringendie sammt. schen Bischöfe gebilligt hätien. —B———
chen — — Weal iungen, won denen in iFranken und 7 i uu —— ãu 1221 7
chwaten die — im Niederbahern und der ινÜO—
—WWWVWFèEPeeroOOO— Landwirthschaftliches.
fets die umständlichsten⸗ Artikel: von Berlin und jetzt auch über die Häcselfütterung bei Pferden. Zu kurz geschnit
Leise des Konige von Preutden an der deutschen Rordseeküste, sind denes Häcsel wird nach Mittheilungen von Hertwig, in den offi⸗
jingegen auffallend. kurz über. alles, was Oesterreich betrifft. Wie ciellen Verichten vieler Kreisthierärzie Preußens als eine Ursache
war das früher hier ganz anders wo besonders von 1850 bie von Koliken bezeichnet, welche öfter noch gefährlicher verlaufen,
—B Oesterreich angeseher als diejenigen, welche nach Körnerfütterüng; entstehen: Der artige
dardeDiteüin geheuicre Umwälzungen, welche 1866 in —Deutsch seoliken irelen bei den Plerdem tzorzugs weise dann auf, wenn kurz
sänd hetbesfilhrteß kann man hier in Suddeutschland fast noch mehr geschnittencs Hädsel mit Klee ober Schrot (angefeuchtet) verabreicht
als in Preußen erkennen lernen. ** bwurde, S ee 239 ———
Aus Würzbart geerhält der „Fr. Kurier“ eine zeugen -· Diese Thassache ist bei der in neueter Zeit fast in jeder grö—
chaftlich zuf begfauhigendes Mitteilung darüber, daß nicht Scheit Feren Mirthshaft hlih geherdendi Futsering or aschienen ⸗
von Gehern den Hauptmann Reiser herausfordernd sixirle, vore agsel Iod dei demꝰ verbreiselen Glauben, daß * Hachsel nicht
een hernenm uebegnden eine Bank, auf · der Schenk ein gentig geschnitten sein, könne Vdn der geößten Withligteit. Der
aß hassirte, und ibn mit wachsender Unzufriedenheit ob des Nährwerth des Häcksels ist von geringer Bedeutung, und die
Lichtgruͤhens mit den eee Auffaslend ist, daß Student Mischung des Körnerfutters mit Häcksel hat vorzugsweise den Zweck,
cschenk bis ur. Stunðe uügch gat nicht in der Sache vernommen die Pferde zu zwingen, daß sie die Köruer besser verdauen, und
vurde, das ie et Hoffm. Cotr. erlassenen reichlich einspeicheln. Diese Bestimmungerfüllt das Hagsel am
ibelberathenen Bericht. —5 eß Aussagen des beiheiligten besfen, wenn es /1 —“ Zoll lang ist, ist es, dagegen duf “ Zoll
Haupfmannes laut werden heß. e mehr über den — — ————— gierkleinertem Futter
—X ip die Defsehtůchiein drngl dests umentschaldborer erscheint (Mehl, eie) ungzerkaut Und — ungerknickt verschluckt. Man
das Vorgehen der uilitärischen Behörden und desto gebieterijcher findet es häufig- in den Kolhballen nach sowohl erhalten vor, daß
tritt an die. Organe der öffentlichen Meinung die Pflicht heran, die einzelnen Stücke Stroh noch eine Festigkeit und Steift besitzen;
—— Freihert zu vectheidigen gegenüber den Gelüsten eines um dir⸗ Haut werletzen zu Können Woeilidre u Pferde⸗ solches aus
nilitärischen Kastengeistest dene mit modernen Anschaunagen und furzem Hecet bestehender Futter scharll verjchliugen, glantberr min
Staotseinrichtuugen unpereinbar. ist, Wir, sind übrigens sehr dasfetbe schmeckte ihnenabesonders gut —
engierig, wie länge unser Herr.Hriegsministet“ seine nals iärrig jeit erspuren, resp. an' min⸗
allseitig anerkannte Auslegung, des Art 24 desWehrgesetzes * destens seht “zweifelhafk!“letzeret sicher unkichtige Venn duteungetan
mjricht zit bauen gedeutt Solste er sie so longe halten, bis der und ungetnickt verschlugkte Hägsel beansprucht erst recht ine“ ange
Laudtag ommit, sa dürite wotzl der Hert Kriegsminiuister mit streugtz Vewegtdng des Dariconals und daher längete Koörperruhe
ammt seiner Auslegung fadlen Inzwischen wurde in Nürnberg nach dem Jurn Das furze Häcksel. schichtet sich, meist im Grimni⸗
der SFortschritt. bomn 17. d. M. Wegen des Leitartikaise Dox uds Blinddcrine, jabst seni Dfane Posest Jusammen,
mihi mars“ (Der Kriegsgotteist mir Gesetz)), worin die kriegs- daß es rine. Verstonfuugslkosk erzöugt, dis selbst den kräftigsten
ministerjesle. Darstellung Der. vielbesprochenen. Gehern?schenNiffaire Arzn eimitteln· irotzi da die tat lsten Prergiermittel · oft nit· 1im
einer scharfen Kritik unterzdaen war, auf Gruud des Art. 127 Stande sind.die zusammengeschichtete Masse in Bewegund zu setzen.

—
————
        <pb n="386" />
        * — 3 913
wird bis zum 15. Juli fortgesezßtt.
ααιιιιιν—J. Tyon Söhbne,

St. Johann, Marktstraße Nr.8428

2357 4427
ZauerAnzeige.
Mien Verwandteit Freunen dnd

Bekannten,⸗ geben wir hiermit die
jchmerzliche Nachricht, daß es Gott,
dem Allmächtigen, gefallen hat, unsere
geliebte Schmester, Schwägerin: und
Nichte, 434 —2 31424
Elisabetha Holzer,

nach längerem Leiden gestern Abend
AIäZuUhr in einem Alter von 20 Jah
ren in die Wohnungen des ewigen
Friedens abzurufen.

Um stille Theilnahme bitten
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Die trauernden Augehörigen.
Die Beerdigung findet Montag
Morgen um 16 Uhr stattennn

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Malstatter⸗Portland-Cement.·
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&amp; Dietsch in Malstattempfehle ich deren Fabrikat zum bil⸗
igsten Fabrikpreis Die Qualität des Cementes hat sich hei
bielen damit ausgeführten größeren Bauten, Schächten, Gaso—
metern, Reservoir, Wasserleitungen ꝛc. als vorzüglich bewährt.
St. Johann u. Saarbrücken jun Juni 1866.
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Handels⸗ Berichte, Erzaͤhlungen, Räthsel,r vermischte und —erheiternde Nachrichten,

nd ist⸗hrotz dern: hirzetn eit, ahres Bestehenshereits das gelesenste Blatt hiesiger

Gegendo eignet sich dahervoxzüglich/ zur Veroffentlichung⸗ von⸗ Bekanntuiach⸗

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und J. Maj. der Königin von Holland
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it möglichsf genauer⸗Anhgäbe der Auflagen. Erscheinungsweise c. e“ 5
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lichst correcte ,e, — d 338 JDutereffenten über die * Mainz Jui
ieweiligen Verhältnisse der Presse stets au saits ten... Fruchtvobe MWißßsnas dos Mol⸗
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ausländischen Zeitungen, Fochzeitschriften und Kaleuder enthält, wird franco gegen frauco senmehl ditt un — n 7 Bdei en Loo
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der St. Ing bexerr Anzaiger(und-das mit dem Hauptblatte verbundene üntethaltungbblatt, mit der Dienztags,, Donnerdiage uind Sonittagse
Lummer) erscheint woͤchentlich vie rim a l. Dien stag, Donner2ta s, Samstag und S onm'ta g. Abzonnemenisptess viertehahrig 40 KHrzr. vver
9 128 Silbergr,. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattjchrift oder deren Raum berechnet. I n J
— — — — — — — —
—5 —— en 87 — 3 777 — — D *
Rr. 100. uu : Dienstag, den 29. Jumi, F 21869.
3—2 er — * .
—A . Deutschland. e tez eit ,78
Mü ni ch ein, 21. Juni. Im März 1848 wurde die
Heeidigung der bayerischen Armee auf die Verfassung angeordnet
ind sofort vollzogen, im Jahr 1852 aber die betreffende ae
pung wieder außer:“ Wirksamleit“ gesetzt. Dieser: Gegenstand!
würfienun, wie einer Notiz in bayerischen Blättern zu entnehmen
st, neuerdingzs in Anregung kommen. Es habemamlich“. der

Magistrat der Stadt Nürnbergan die' Regierung die Anfrage
gefteiltr wie es bezüglich der Ableistung des Staatsbürger-Eides,
a welchem der Verfassungseid inbegriffen, solcher Personem zu
jalten sei, welche während der Erfüllung ihret Reservdepflicht in
ver activen Armee die selbstständige Heimathe in der“ Gemeinde
erwerben, sohin nach der bestehenden Verordnung zur Ableistung
des Staatsbürgereides verpflichtet: sind.“ Die Entscheidungt der
tegierung soll nach nicht erfolgt, sein? ια

eMünchen,“24. Juni. Im Staatsministerlum der Finanzen
jaben dem Vernehmen nach die Vorarbeiten zur Aufstellung des
gudgets für die nächsie Finanzperiode bereits begonnen und der
en Kammern vorzulegende Entwurf eines Taxgesetzes soll in der
hauptsache bereits festgestellt sein. — Die im Staatsministerium
er Justiz mit Berücksichtigung der eingeldufenen? Gutachten der
Berichte unternommene Revision des Entwurfs des revidirten Straf⸗
rocesses, eine Arbeit, mit welcher Herr Apellrath Stenglein be⸗
raut ist, ist foweit gediehen, daß deren Abschluß in einigen Wochen
etfolgenkann? Daß der Entwurf dem“ nächsten Landtage! vorge⸗
agt witd durfte kaum zweifelhaft sein.na α

Muunn chen, 241 Juni.nDer?“ belanntliche vonte hiesigen,
Schwurgerichte zu Gmonatlicher Festungsstrafe verurtheilie Redac⸗
eur des „Bolksboten“, Dr. Erust Zander, hat durch seinen
rüheren Vertheidiger, Advocaten Dr, v. Auer dahier, ein Begna⸗
igungsgesuch bei dem Könige einreichen lassen, welches dieser
Tage abschlaͤgig beschieden wurde.

v nich en 263 Juni. Fürn dohen
zeilung seines Ministeriums wieder übernommen.

Das Kriegsministerium macht Militärbewerber, welche „um
anen Civildienst bei dernVerkehrsanstalten a e auf
nie von der betr. Generaldirection erlassenen Besimmungen auf
nerlsam, wornach u. a. der Bewerber das 36 Lebensjahr denoch
ücht zurückgelegt haben daf.

— —31 —u ah m
—J— *2284 — — —— 0*
Dienstesnachrichten.

— —— B 433
uropuischen, monar hischen Systema die Tepubillamiiche Rera erdfnel
gaben. — 2ne
ν ,
Frankreich. nylxr an fun —D——

,ι —] ισ miα,
Paris, 28. JunirBei der Preisvertheilung in Beauvais
vurde das Kaiserpqareglänzend empfangen.n Die Antwort des
daisers auf die Ansprache des Bürgermeisters der uralsen Siadi
chloß mit den Worten, Habet Vertrauen; dir Ruhe wirde nicht
ernstlich gestört werden!“Sehr pertrauenerweckend i) 4
—⸗ M νν ι
435 ια Schweiz.n —e,
Zuürich, 26. Juni. Mazzini ist gestern nach London abge⸗
reist. — Der · auf den Hoch- und den Borglpen gefallene Schuce
hat großen Schaden verursacht. .
—8 ESpanien.n nagt! —B —
_M.
Madrid? 263:Juni. In den Eortes erklärle gesternder
Minister Sagasta auf eine: von republikamischer Seite ausgegange,
ehr naiver Inlerpellation. daß der Ruf: », Es lebe die Republike⸗
zerfassungswidrig sei, und daß in Zukunft alle Individuen, welche
derartige aufrührerische Rufe ausstoßen ollten, vor Gericht yestellt
würden. (Große Sensation nuf der republikanischen Seite, die aber
m umgekehrten Fall natürlichdasselbe sagen würde, was ihr der

Minister fagte.) ι α
nott nee Vee Samn i sach ke ι

ifo Btineng ka st ẽI,28. Juni.“ Mit Enkrüstung haben wir
jeute einen Ack der RNohheit zu erwähnendet von dem gesunkenen

itilichen Zustand mancher Menschen krauriges Zeugniß gibt. In

)er vergangenen Nacht wurde auf dem ifrael. Friedhofe eine groͤßere

Unzahl. Grabsteine von ihren Stelleu grrissen, theilweise zerschlagen

ind. zertrünmert. auf die Straße geworfen. Möchte es der, ein⸗

eleiteten Untersuchung gelingen, die Ruchlosen, welche die letzte

Ruhestätte ihrer Mitmenschen so entweihen, zur wohlverdienten

strengen Strafe zu ermittelnee ttu ..

Der,wahte Jacyb. Am Abstimmnungstag der Ka-

holiken ine Heidelberg fand sich an Jacob. Lindaus Haus ein

placat init groß gedruckten Worten .“*. Du bist der wahre Jacob

nicht.“ Lindau ärgerte sich über den harmlosen Scherz und ließ

das Itacat japetzmen. Eine halbe »Stunds puter fFaud sich aber

ein anderes mit den Worten: „Du' bist der wahre' Jacob doch

nicht.“ Rämliche Censar, “nämlicher! Erfolg, nur hieße es

jetzt: „Du bist der wahre' Jacob erst recht micht.““ Urid das

olieb stehen. 5 I
irtet Graf Beust und der * verflossene“ Ministerpräsideute von
Hanseuffel weilen jetzt in Bäd Gastein / und scheinen⸗ nuch einer

Mittheilung der „Trib.“, Ein Herz und Eine Seele zu sein. Sie—

gelmaßig Arm in Arm auf der Promengade und wählen
Der kath. Pfarrverweser Cremer in Kirrweiler ist zum Pfarr: bei Tifch gegenitherliegende · Sißüe·eée·h·
verweser in Otterberg, Caplan Alphons Colin in Hettenleidelhein fIn Greifswall d'e hat am 28. de der Sbud jur. —
um Pfarrverweser in Martinshöhe, Caplan Düffels in. Franken⸗ zius gus Duisburg den Stud. aned. Heermann aus Taunsee im
hal zum Kapiam in' Hettenleidelheim und Pritfex Lebe Marlfin —V— νι
us Saarburg in Rheinpreußen zum Caplan in Frankenthale! Konigsber g. In diesen Tagen begab sich eine
rnannt worden. — Dams ims hienige Posthaus.Ihr! Dlonstingochen trug den Brief,
Frankfurt. Aeber die Lage Spaniens stellt John Lemoine, den erstere dort abgeben wollte. Nachdem sih Iich Briefmarken,
mDebats Betrachtungen an⸗ dien gerade in diesem VBlatte entnommen, rief sie zum Den stmad chen *Stiet die Zuͤnge ausl“
eachtenswerth sind. Er lommt zu dem Schlusse, daß nach Einsehung Das geschah auf Commands. Die Damen iebindien Briefmarke⸗
er Regentschaft in Spanien für den Augenblick factisch die. Mer sSheyr; die Zum g hey iheißen. Sclavin⸗ llebte die Marle auf deg⸗
— eat- Brief und überlieferte diesen dann eigenhäudig dem Postoenmien,—
hieden habe. Der Regent den sich Spanien geqebeit hat. ssugte wo rautz Jef soint dizi modernen Postoriefmgrken · Anfeuchtnugs⸗
tt Lenwinej läͤßt die volle · Souveränität der Korles vollstanig Apparal umter der, Heiterkeit · der Umstehenden .gravitansch von
mangetuftet; er hat weder die Macht die Cortes aufzulösen, noch dannen schritt. —I
le zu berlagen, noch ihnen zu widersprechen. Die jebige Neatersaͤr F. Zurich, 22. Juni. Auf allen Voralpen ist Schuee“,
ngsform i eine Mou xepublibanischen Justitutionen unigebene gefallen bis —anf eirea 4000 Fuß ber Merr· herub Ifer ·n
Megentschaft und wenn sie sich etwas perlängert, so wird Spanien Zürich vnd Umzebuug nahm man häufi Jseine Zuslucht zum warmen

hue eß zu wissen und ohne es dur wollen“ sumtien ves Ofen — am längsten Tage!

—C
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        f London, 23 Juni. Aus dem Lager von Alder snot Instrumni die Ohren erlaben zu lonuen, welches ihren nathr—
wird von eincm beklagenswerthen Przehee reet Vier lichen Stimmen am. nächsten Fkommt.“ DenRamen 8 diesen
Tavaleriereditenter und zutiz Jatterieß reiteuder Anillerie wiurde Laßen⸗Peabody gibt das —* Blatt nicht, ẽyscheint demnag
nuf dem Froßen; Uebungͤplatzt dort Weftern· in zbei Brigaben) der Klasse der Junhenannten“. Wohlt häter auzugehören.
e bann⸗ bieceinfuchen and gibsteren Brigade-

Exercitien durch. SSpäter nahn General White die Truppen
usammen, formirte sie in zwei Treffen und ließ das erste derselbeu
destehend 3 ginen Dragoner⸗ und einem Husarenregiment, zur
Attake vorgehen. Das zweite Treffen, zwei Dragonerregimenter rlinz i Giscl it⸗ rinzea halreeF in
volgte ee eaep —A eegeee. Die Blautter für Geflügetzucht bringen untet der Ueber⸗
ingekommen, det als Zielpunct des Angriffes angenoimen war, schrift2 Ein alter Mißbrauch“ folgende beuchte notwerthe Bemer⸗
in de dJuhrec des eitet Treffens vacseibe in Zuügen uünts ab⸗ ng? Schonmiehrmoals ist der .nratte.aus ungenügender
chwenlen. Ob nun diefe Bewegung zu langsam —T Zenntniß eingebürgerte Gebrauch, dr Hühnern die —R
e zweite Treffen zu rasch in die schnelle Gangart des dair abzulösen, um fie vom Pips (in manchen Gegenden
ngriffe bergegangen war so biet steht fest bie lette Shwadron ips genannt) gn befreten. befprochen · und · mit · vollem· Recht · ge ·
er“abschwentenden deichten Hragoner wurde von dem linken Flügei adelt worden. Doch scheint es, als ob viele Leute, welche Hühner
—* nbeilen Lime buchstäblich medergeritten Neun Maun wurden jalten, sich entweder nicht. hinlaͤnglich uũterrichtet, oder vom Alther⸗
hwer verlehi, einer vavon lebensgesährlich, mehrere Pferde mußten edrachten wenn es auch noch o fehlerhaft ist. sich, nicht zu tren⸗
ebenfalls auf dem Flede getedset werden nen vermöchten. Ganz besonders findet man Frauen, Wirthschaf—
(Ein Katzen⸗Peabodh.) Hi⸗ heschiche kennt einen Ka⸗ kerinnen urs w, rasch dazu geneigt, von jedem Huhn, welches
zjentaphael altz Gegenstuck bazu hat die Weitgeschichte— jetzt einen hnen nicht recht munter scheint, zu behaupten, das axmeThier
ahen Peabobh mufeweisen In Columbus GOdioß ist in ver⸗ hen habe den Pips, um ihm sofort. die untere Zungenhaut ab⸗
mögender · Maunn gestorben/ welcher seine nächsten Verwandten da · ugiehen und dieselbe in Begleitung von etwas Butter und Pfeffer
i er Riese hearianfuheie, dader. sie sammmich enerbte den Hals zu stecken Ja Ke ruthmen sich sogar oft. rine wahr
ind seine Hinierlassenschat in aller Form Rechtenszur Grrichtung Lirtuositat in dieser Operation zu besitzen. Es grüundet sich ober
ines Asyls für kranke und gliersschwache Kahen bestimmte. Das dieser Mißbrauch lediglich · darauf, daß man den sogenannten Pipz
Celumbas-Journal liefert ine henaue Beschreibung des Planes, ün eine besondere Kraukheit ansieht, während derfelbe doch nut
vie er im Testamente ausführlich vorgesehen Digelbe lai das Sympiom einer solchen ist. Wenn ein Huhn fich unwohl befindet,
e Kufrichtige Freundschaft des Erblossers fur das Kahengeschlecht ines durch Erlältung. entstandene Kropfsaure, Schwäche der
Ind das liese Cindringen in dessen Naturnut ahnene zicht be. Lerdauung ul. dgl. und wenn es in Folse dessen an hartemn
sreifen ¶ Wir hheilen daraus nur mite daß das Kahen⸗Elhfium kropef leidet. so erscheinl dien Zunge dicler und weißer · als
in großartigem Style erbaut und mitten in den bevölkertsten gewöhnlich, ein Zustand. den man gewissermaßen mit dem · eines
Thrilirgend einer; amerikunischen Stadt (würde dem Cougteß in Renschen pergleichen kanu, der sich den Magen berdorben und
Veshington einn jolee Rochbarschaft meht vielleicht vilitommen seinth. aber eine belegte Zungs hat. So. wenig man nun auf die Ide
mrinigaseha werden solt daß ferner unverheirdthete Frouenzimmer vmmen würde. eine menjchliche Zungenbaut.— abzut ehen. eben so
n i ner Zo Johren vden Tempel aebsteseinon Schahen, aljch. ist es. ein Huhn.feiner unteren Zungenhaut zu heranben.
ane in modernerBeflciunnen . deschühen solteun Die, lehte vas, ubgesehen von dem ihm verursachten Schmorz, nur den Ge—
defliug des Sesamrmes abed ihi die berruckteste bon allenEs ols hat das Thier einige Zeit am Rahrumgne hmen zu pexh indern
in anne Sitencen ih mein ganges Veben dinvurch ge, veil die wunde Stelle matuͤrlich höchst reizbat iß, Diest Hunge
en nerden bin zu glauben. daß Liles an und um den Hienschen sur Kaun manaber Leichter und einfa her durch in Absperten des
nihzbeiugend sent solle⸗ · santemalen · sferner · vbestimme und· ver ranlen Thieres erreichen. Man behebe · nuc durch geeignete Ni⸗
uge chhiermin vaß die Eingeireide umnines Körpers zu Darmsiten el die Ursache drr Krankheit und letztere, wird ver schwinden.
Jemacht und perkauft, und daß mit dem Erfösein; Ace ordion hne · daß man, jenguun sinnigz, zund thierquälerische Operation
jetauff werden soll, welches in, dem Auditoritum des Katzenhospitals —
Tag und Nacht pon einer, der Wärserinnen gefpielt, werden sols, u ιιαι ι
amit die Kotzen das, Privilegium haben, sich stets an demjen igen αασ ιι ιαν ναα ν
— — — — —— — — ——
¶ AJetler gii ex kranohcher Rothen
wein per Litter über die Straßen: zIn
36 kr., in Quantitäten von 10 Fler
und“ mehr zu 33 kr per Litter bet
Westphaelinger
Ans heinnn.
vim Sonntag den K. Jilli nächsihin wird
der deursche Mannergesangverein Coneor-
din vou Forbach, zum Besten der Locla⸗
armenkasse, im Schloßgarten, gegenüber der
Duixin'schen Wirthschaft ein Evnecert
geben, wozu Liebhaber freundlichft einge⸗
saden sind. Eintritt Gkr.“

— p 9. gpn ¶Nnn ι_ιO et
usverkauf
wird bis zum 15. Juli fortgeserzt.

αα. 7

298

——
Das ogis im Dorr'schenn
hause im umteren Stocke ist zu ver⸗
miethen durch das Geschäftsbureau

Mestphaelinger.

Ein Arbeitsgehilfe hat eine

lederne Tasche mit Kleidungsstücken vor

ra. 4 Wochen auf“ dem Wege von

Schnappbach nach St. Ingbert verloren.

Der, redliche Finder wolle dieselben
gegen Belohnung in der Red. d. Bl.
zbgeben. —

—V———— α — * F M — 1
bfleißige Schreinergesellen Frankfurter Bsrse ß
den e sehn besen.dom 26. Juttt 1bohe
tigung bei Schreinermieister Me ei
Fontaine

Meine Sthreib⸗ u. Zeich⸗
nenmaterialien-Handlung
brhhetin Friünerung. 53

Scher f.

Preußische Kassenscheine 144αν
Preußische Friedrichzdot.. 0538α
Pistolen — 9 49 51.
denandische 19 q.⸗Stücke . 234- 36
ucaten 5 37.389
20Francs-Stüche 982-88
Englische Sonvereigns .11 58-122
Hold per Zollpfund fein.
Hochhaltiges Silber per Zollpfunde n Tu⸗
Dollars in Goide αν
9 AA — —
ιι ννι, ι,Redaction, Druck uub Verlag bon Fl.X. Deme tz in St. Ingbert. Eif “n Hitt
huitel in 26 Gitt ie

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338 —A 35
2222 3333 8 2s8134
8E2 5*36 5 —— —25738. T
55 8 * — 2 J— 35*8 825 43 38
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z25 — * 3 232283 235
— — 55* 584 ——— 2 5 * A * 32328 32 JI
c533 338384 2 S * 758 — 38 32* *525535 3
952 AJ 22 — 25237 3*8 * — * 5 —— — 58 — 3252 7
33868 232338 F — 5 3* 5 2 58 32 538 552 E.
327* —A 5 —„727 — 33 — *5732 3. 7.2 — 328 585 —
2 SSE3 8* 123 ——— — 58 A *2 * — 3*5 * 533253
— 5, 532— —— 5
222 W8 — — 2 —— 5 S J. 2 558 2 5 28 55* *
7 8 ——— 5 — 2228 5335* 53 — ẽ 5* A *8 2
57 —A 13 3 — 2 23 33 5E23 5 — 2 * — EE * ẽ
2325 . 283 22358 35 —— E — 2 2* F 838 585 53 F —
5*852 —38* 73528 53 85 — — 8335 5385357— 38 5 38 *
* 33348 22 * 532358 232 8S*7 * — 55558 32 *
3233 2 55 3 ———— 553 358 —283353 25 Sa? —
— 0 222 8 22 52 228 — * 8 — 228 52*
555 — —3 53 — S 533523 — — 2337385337 — 2
22 — * —8 8 — 3 S 4 * —E 25 —28 ẽ — J ——
1353 73 3358 3537 38 28 ——— — 32553 55 2248
— 33 2323838 238 — 523325 *58 —*
* —— 2 —9 528 8 25 — 344 ——S — — * 22 ag —3 5 *8 * 7
z353 36 —255 38853 5s8588 558
2 5235 332 2228 —e— — 35 z — —— z38828 —254
38338373 523 58538 5 — 5* 5 * 533
327 — 383*2 * 2 —53 2 1* *2 3 555 58 858 2
— 28 55227368. 8 52 *8 ——
As*3 227 7 5523555 J 82*583 63 — 325 5 *
EXA — 578 s 2 **5 *5*533 —588 s8 *8 —3
— 22784 —37725— F
α 53355338 3 *5333 ** 38585 7
53266 332 3587 53237 —— 57 x538 ——— 8
3383553533 3838 35 337388332 58 3223 1823 3. 8
2* 3 &amp;3 —— 283338 523* 72—8 ——27 — 3 7 2*
5* —52 — 52—32*2 —— 35733378* 87 5827 3 8 * — *235
3353 3 *58 38S84* 58357* 28356 * — * *5 —
——— —— ———— 338 82 A—— ——— —— 52 *5* 522 228 22 *
538* 22. 2 — 8 753 D2 —*— ? 5* J *2 52 8 25 8 —
—53— 6 A7 * — —— 589 88 S 3 575 * 38 — ——
238385 52 22 —253 Z083 T A 2053 — *
—— * 27 — AB z35658 8 — 7 2* —— 27 XX *5 — —
333525 33533287 330 33 35358 55832253 — 3344
—5 385 22 553353 —— —— — 3383553 —2353 ———
— 25 — —— 25— b 25552 ———— 5*5
2 32 3.7 2253 85* A 2*3 3 — 8* 35 *
3323 2837383 5 —— — 28732* * 3* —A z25385 2535 3
2333837* 2355 5*28 235 — — 8* 787 2235 —A 8
—2 0 82 —— 3582 —— 2* —5 525 *.* — 5 — 2 * 2534 325 F
——— — 538 — —— 32 8 8* 2.8 253 20 *88 8 28 82 8
223 *7 25353 —— 5335 8 57325 158272 57335 T
55*3 —— — —— —33 238 2335 72*348 3583 8*
— 33 33858 33 22235 3258 53 28 5*38
— 32235 kz55 37 z2832 *55* 5538 25* I 3* —A
—5 23 —2 23 3*7 ee ——— —5 58 8
— —— z335 325 —— 33 8* 8388 S 2 8
J 3 * 31* 232 5588
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daE Ins bier tga nzaa gar (tnd das mit deun Oaubtblatte verbundent üdlerhaliungsblatt, mit der Dienbtagt Vonnerslage- und Sounlege
zurunet) exscheint wbchentlich vie x m al: ien stag, Donnarstag, S amz tag uind Sonntag. Abonnementspreis viexteljahrig 42 sraer. oder

α 12 Silbergra Auzeigen werden mit 8 Arzr. die dreispaltige Zeile Blatischrifs oder deren Raum berechnet· —
sn —- . *8
str. 101. , 2 arn ü Donnerstaa⸗ den I. Auili. ιn zei ie 1869
F ιιαι n zen — — — — — 5.
n νναν Deutschlande ινι Vas officiellẽ Pariser· Abend⸗Jouvnal meildete⸗ vorgestern:
Mümchen, 27. Jum. Der Bevollmächtigte Bayerns; im Die Abdankung der Konigin von. Spanien; zun Gunftendes
Jollbundesrath, Staatsrath v. Weber, ist von Berlin zurückgekehrt. Brinzen von Asiurien ist eine vollendete u Thatsache.“.“ Das wird
gur neuen Cibilprozeßordnimgerscheinen dem Vernehmen nach peder der Frau Jsabella noch Ihrem Sohne eiwas nil zen⸗
rer Commentare/ namlich von Dv Marq Barth, von / Professor In der· Umgebungi des französischen Kriegsmumisters trägt
der Hermann Seuffertund. von dem Oberappellationsgerichtsrath man Preußen gegenüber eine sehre gereizter Stim mung zur Schau.
Johann Wernzo yyNach einer Vetfügung. der Staatsministerien Aus einer solchem und net höchst dedauerlichen Suht, derartigen
xer Justiz, des Imnern, detz Kultus und der Finanzen wird nun⸗ Rancunen Raum: zu gebenteist auch allein der“ Zwischenfall zu
nehr außer der im Ollober: jeden Jahres ABbeginnenden theoretischen erklären, den die „Patrie“ zuerst nimneinerdußerst perfid abges
brüfsiug der Rechtscandidaten -noch eins anderer abgehalten und aßten; Darstellung gemeldet hat; in ˖Folge dessen dir ein peris ua
war schon am Schlussje des Sonmersemesters in der. zwejten zischer Ouf ircine r er dasn Lage vuvon Chalons · verlassene habeno
helfte des Juli und in der Ersten ˖ Hälfte des August.u4 Diese „Herren waren⸗ imsr Lageyn gekommen, m⸗dien fraugoe
Münch en, 28. Jumir Zur negelmäßigen Ergänzung des ifchen Truppen unler dett Augenahres Kaisers manövriren au
—A—— gitiven Armee werden üt den Jahrgang ehen. Der Gedanke, fich im Lager heimlich und imerkannt. gufe
s6) aüs den jur 22 48 3 weg zir * on ihnen die Pvatrie⸗ ee ihnen
xtn Altexstlasse 1848 2600 BVanny geingereiht, pund⸗ auf nodeß⸗ jo Feint haß sie sich als preußifchẽ Officiers ur das au sliegende
, —5— — ———— sm wvollem· Stan de —— gind —8 E——
inberufen. gane db eee * J— ——86 huge chi hatfte. o l ni Sn ee, T .
Muünchen?28 Juni. Ministerialraih Braun, Ministeriale Der spanische Bolschafter lam framzosischen Bese Olozage,
ecretati Echneider umd Universitätsprofefsor Jolly haben sich in die jat hereits alle in, Parig, anwesenden. spanischen Gihnae und
nheinpfalz begeben. Ihre Reise hat den doppellein Zweitwer⸗ Aitilbeawien Anpfan gen um ihnen den Eid der. Treue auf die
chiedene Gewerbschulen zu- infpiciren und dag Velificctidnoshstem nee Verfassung abzunehmen. Unter denen, welche sich auf der
ur Maß —B ————— zu lernen, das auch bei Botschafteinfanden, waren auch viele Isabellisten⸗ welche ihre
ins zur Auwendung kommen soͤll IDie Herren waren in Begleit⸗ amtlichen Stellungen nicht vexlieren wollen und deßhalb diese
uig des Regierungspräsidenten v. Pfeufet berkits in Kaiferslautern Förmlichkeit erfüllten. *
ind Landaun) ä —— Jeit einiger Zeit angeregte diploinatische Verände⸗
Miün'ch e my 81u Funi.: Derk. Siaalsminister ve⸗ Handels rung soll nun vor s gehen: Hr. d. Malaren geht von FIlorenz
mnd der dffentlichenn Arbeiten val Schlor ist hieher qzurückgekehrt —— Mercier von Madrid nach Berin, Benuedetti von
mmd· hat dier Leitungtden Geschäfte seines Minisleriums wieder Berlin nach Konstantinopel, Baudin von Hag nach Madrid aind
hernommen. — Erzherzog Albrecht vom; Oesterreich ist gestern Frkmier von Stockholm nach dem Hage ei
——— — Schweiz. *
bgestiegen.. Derselbe slattete eutes Vormitiag dem Nachmittags H,5el E!Nondreß der Fen anß —5
in eimhbe ofenen Ndnig von“Regpel im „Baherischen Hofe“ einen 5 Der! driite Kongreß der Friedens. und Freiheitsliga soll inr
n rehenen Jedn Ien host inen diefem Jahre am 29. August in einer später zu bezeichnenden Stadi
Mu nchem, 28.. Zuni,. Das ¶k.d Staatsministerium des —B abgehalten werden.“ Auf der⸗ Tagesordnung stehen
Innern für Kirchen uünd Schdlangelegenhelten hat Veranlasfung— Aende Fraen 1. Die Grundlagen einer forderativen Othani—
nommen die Behdrden an denSindienrecloraten ann die ation enas zu bestimmen. 2. Wewe lgot nach den
hotschris der rrviditten , Sludlenordnung zu erinnern, wornach dringtpien der Liga die „orientalische Frage“ mi Inbegriff der
em Eraͤminanden, welche die GymnasialAbfolutorialprüfung nichi nischen erhalten 8. Welche Aufgabe hat die Bourgevisie Mit⸗
iit Etfolg bestanden haͤhen, mir nach Ablauf / eines Jahres / umd elklasse) in der Lösung der ysen 585 ——
ach Fortfetzung ihrer Gymnasialstudien durch Wiederholung ber J «. Aliem M⸗ AA
ilafe oder durch ein einsähriges Prwätftüdium zu einer wieder⸗i .— 4 te 5337
ontn Wsolutorlatprüfung gugeldsen werden können und daß Ro n 27) Jum. Eix don Popsie an das idshen hon
ʒepatalprüfumgen zum Zdede des Uebertruts auf die Unibersitän storiinn Jehaltene Alsolution tadelt das Gesetz welches! den Kterust
m in den seltcnen Falengestattet werden konnen, wenn, ein Ftaliens der Konskription unterwirft und bedanert die der Religione
»qület nachweislich wegen Anubersseigiicher, in der Regeldurch don der dstreichijchen. egieruug zugefügten Leiden. Die NRachrichten:
—— Hinderniffe in die Unmöglichkeit wersehzt aus-Spanien findet der Papst entmuthigeud. Die Behaudlung
Aiden jst. bel der Absolutorialprüfung zu erscheinen Gesuche un der Bischöfe in Rußlaud beklagt er, und belobtedie Bischofe umd
nfattung von Separatprufungen zur Erlangung des Gymnasial- hen Klerus Polens ihrer Festigkeit. halbe jru⸗ ι ινιν
bhsolultornume im Lauft des Studiensahres von solchen Schulern, Vas Herannahen des ökumenischen Concils erregt nach Mii⸗—
euen wegen ihrer mangelhaften Befahigung' bei der vorhergegan⸗ helimgen uͤber · Paris unter dem niederen Clerus in Sude und
enen — — det Pruf⸗ Hittelitallen eine staxke Agitation gegen das Cölibat.
nnmshen das Zeugniß der Reife verweigert werden mußte,
Aus ückagewiesen. —
in gut hinehin aeetnnieß
8 t) 414
5 e Bienfienuchrichtendn
der Bezirksgehmeler Michael Chermann in: Landau: ist in
Auhelland. verseßt, desen. Stelle dem: zechnischen Revisor
Schaaf in Speher übertragen. und an die Slelle des letzteren
Geometerpraciicant Wolf in Bergzabern ernannt worden.
ι — —B
Sranereich.“
Baris, 27. Juni. Rocheforte ist wegen · Theithabecschaft
—* Linführung der · „ Lanterne⸗ · zu 8.· Jahren · Ein chlteßumg/
—J Geldstrafe und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechie
curtheilt worden.

rfrürfei r 2966
54 4 —DV — —
— Konstantingzpelv7 Mgr Pfo⸗ — 9 —*
ütschiedener Sprache abgefaßte Note an alle Verlreter ider Tuͤrker
gerichtet in welcher sie erklärt, daß der Vicekonig von Negypten
aicht berechtigt setz' bezüglich der —A Sujezcanals
Berhandlungen mit freden Mächt a sne noch⸗n wegen
Handelsverträgen mit dem Auglande zu dagreni Die Pfoxte
—
staats echtlicher Cuiiel des Vieekonigs) abzusezen, wenn derselbe die
Heheit srecht⸗ pr⸗ —AV
L Amerikee
Washington 28 Imm. Das EStaalsdebarseinent
andte einen Specialagenien,mach Cuba, um zuverlässige Erkundig-
ingen über den Stand der Insuürrection einzuziehen.

* J.
        <pb n="394" />
        Vermischtes; näher, die Ladung wird erkennbar und worin besteht fie? Eben
St.Ingbert?1. Juli. Der poligͤliches Belaantmachund halt die Fuhre am d Thore des Todienhauses, — gie fragtinen
nach vomSh Maicahhinthat dihe Hanen dos erre flür Se Sarge! Wie gus rinem. Mundeg stimmten die anwesenden Schul
Inabern Hoffe unde Riederwlirbach domheuse omt aufgehört. J. iungen einen“ Grabgesange. an.Petmicht sehr zart, abet mit seh
a n a De Broblem ne Gefaheer in kürzesser Jernehmlicher St mume gesungenwirde amnd seinerezSclienheitiween
Zeit die Waggons xines ganzen Fisenbahnzüges zum Stillstande verdient, hier aufgeführt zu werden . Er Jautet: *
zu bringen, scheint seiner Lösung naher gerüdt. Der ebenso ein⸗ Ho, ho, ho! Hun mer dich amol, —
jach als überraschend wirlende Upparat, vom Maschinenmeister der Mit deinem verrissenen Kamisol!
»hniguch baherischen Staalsbahn Hexrn Heberlein construirt, wurde Da capo bis zum Verschwinden des Sarges im Erdendunkel,
ei mehreren zueinem · Zuge⸗ zusammengeftellltenWaggonsder Dabei fiegen Steine, Erdschollen ꝛc. in großer Menge auf den
reciserin⸗Elifabeth · Bahn ·eingerichte und wurden zwei Proben abge Sarg ins Grab. Der Fuhrmann und ein etwas ftarker Jung
alten, wobon eine auf ˖ dem starlen Gefälle bei Saißzburg, die hieben? den Sarg. ins Grab, schaufelten in Eile die Schollen
A dem isnoo Gefälle Puckerlsdürf-Rekawinkel siatigefunden darauf und, Järmend und, jubelnd zieht der Hqufen ab
i Rescatate sehten selbst die mitfahrenden Fachautoritäten in *-Gedankenvoll und sehr ernft gestimmt ging · ich in der
aunen. Ohneheftigen Stoß bei sech⸗ Meilen Geschwindigkeit, Dorf⸗ um · über · die · Veranlassung diefer feltenen Todesferer nühtre
uf Nnos Gefülle, bei alleiniger Wirkung der neuen Vremsevor⸗ Erkundigung einzuziehen. Ich hörte, was ich vermuthete: Ein
ichtung wurde der Zug imn lg Secunden zum Stehen gebracht. Armer war es —RXRW— Schlucker, der sich dem
pEin Menschenfreund in Schweinfurt (7) bittet die lieben Trunken ergeben⸗ und seinem elenden Dasein durch rinen Schuß
srauen in Schweinfurt um? Gotteswillen, die Bunter auf! dem ein Ende gemacht hattee... —
Nartle nicht minn den Fingernägeln zu versuchenger habe einmal7In Straßburg haben am 10.d. die Geschwornen einen
agesehen unde könne seildem keinen Bissen mehr genießen.· 2Mjahrigen Handlungsdiener von dort, der nach eigenem Geständniss
7Suin Bogpabna ß Aus dem nassauischen Amt Hoch einem Prinzipale (Kleiderhandlung Gbrt. Blum) durch gewaltjamen
rim berichtet dere Rh. Krir. Am 1801Juni Nachmittag gegen Einbruch in die Kasse cirea 53800 FreGeld und eine große Parie
hr, konnte man inn dem Dorfe: Minein seltenes Schauspiel neuer Kleider gestohlen hatte, von der Anklage des Diebstahls —
ahrnehmen. Ein Bauernlarren. bespannt mit zwei Kühen, bewegt freigesprochen, weil sie die im Falle des Schuldausspruchsihm
h langsam aus dem Dorfe- heraus nuf dem Wege nach D. jufollende mehrjährige Zuchthausstrafe für zun hart hieltenDies
Hen Korcen begleuet untet großem Lärm und laulem Juchherufen — Nachsicht hat noch die weitere Konsequenz, daß die bel den
in anfehnlicher Haufe Schuijungen.“ Nur einen Erwachsenen ge⸗ Diebe von dem gestohlenen Gelden noch—vorgefundenen 280 Zt
hahthe man darunter den Fuhrmann Das: Fuhrwerie kommitn ihm als sein Eigenthum zugesprochen werden unüssen.u
—
Bekanntmachung,

Bon Sonntag, 4.. Juli Rachmittags
4 Uhr ablireee . J —2
—V—— — 4.. ,
Großes Vreiskegeln
im Werthe von 189 Thaler
Michael Schilling,
Wirth auf m Elversberg
Verzeichniß der Praͤse J
L. PreisJ Sopha.
28. 1 zweithüriger Kleider⸗
schrank. pri derü
Pfeilerschranfs.
lWaschtisch mit Pfeiler⸗
chrannn.
runder Theetisch.
silb. Cylinderuhr ⸗
led. Reisekoffer.
Jagdtasche...
Nachttisch.
plüschene Reisetasche.
seid. Regenschirm.
neusilb. Eßlöffelu. do.
GBabel.
l Geldtasche.
Petrol eumlampe ¶Tisch⸗
lampe.) .
15., 1lange Pfeife. Fruchtpreise der Etade
16.., 1 Rohrstock mit Rehkron. Kai⸗rsollautern vom 209. Juni
7. „n Duztz. Taschentücher. Weizen 6 fl. 22 kr. Korn 8 fl. 7
Der⸗ Preis eines Looses GG. Loos- 8 Spelhtern — sn iir Speiß 4
Augeln ist auf 2ꝛ/4. Silbgr. sestgesetzta 30 kr. Gersten4 fl. 59 kr. Hafer4
Zu recht zahlreicher Bet heiligung ladet 31 ir. Erbsen — fl. — kreLinfen —
oftichst— ein * —* — kr. per Zentner.
31 14 Z Pfd. Gemischtbrod 1225kr. und 2
M. Schilling. —
— cdaͤction, Druck und Verlaz von F. X. Demet in Ste Ingbert..

Gfleißige Schreinergesellen
erhalten gegen guien Lohn sofort Bischa⸗
— 0

— ——— N. Fout aine

t ee in⸗ GSulzbach—

PreisKegeln.

Alle diejenigen, welche noch Loosenz
werfen haben, werden ersucht, dies unge
jäumt zun shun, ums zum Stechen unmd
Preisvertheilen schreiten zurkönmnen
Montag Rachmittag den; S. Juli⸗ Preisber
theilung.

St IJuab·. Jut 1860.

WWWVentæel.

Am Samstag, den 3 Juli nächhin,
Norgens · am⸗9Ahr im Stadthause bahiet
verden nachstehende Arbeiten offentlich? an
en / Wenigstnehmenden vergeben
. Die Bekleidung des Giebels um Schul⸗

hause Dahier,“ mit Schiefern⸗·

Die Verpulzung des Giebels am Schul⸗

hause zu St. Ingberter Grube mit

—

Die bezüglichen Kostenanschlaͤge liegen

auf dem uimterfertigten Amte zur Einsicht

offen. 2.1. J

Ferner wird die Anferligung eines

Stufenschrankes für die höhertKuuben⸗

schule an die Wenigstnehmenden vex⸗

gehen; u peß die e ee e ey

St Ingbert, den 29. Juni 1869.

Das kal. Bürgermeisteramtere
Ehandon.

2

der Stadt Zweibrücken v. 1. Jull
Weizen 6 fl. 17 kr., Korn 85 fl. 18
Berste Areihige, 4 fl. 30 kr., Gerste vie
— V
—A&amp;
— kr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafe
4fl. 32 kr. Erbsen — fi. — kr. Widler
— fl. — kr, Kartoffeln Afl. 20 Heu 2 l
4 kr. Siroh 1fl, 50 kIr. per Zentner
Weißbrod 12 Kilogr. 17 kr. Kornbrod
3 Kilogr, 25 ir. ditio 2 Kilogr. 17 6
dilto IKilogr. 9 kr. Gemischtbrod 8 Kil
30 kr. 1 Paar Wed 9 Loth 2kr. Rim—
leisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16k
Zalbfleisch 18 kr. Hammelsleisch 16 k
„chweinefleisch 16 kr. per Pfund.. Weir
24 kr. Bier 7 kr.. per Liter, Butter 28 u
ver Pfund

Gicht- und Haemor—
1 kann ich den
Müller in Berlin, Oranienstraße 97 4
nur mit gutem Gewissen empfehlen. Derselbe
hat mich bon obigen Leiden, am denen ich
biele Jahre litt, gründlich geheiltlt.
Brer lin, Potsdamerstr 8312a.
Antou Freiherr von Gablenz.
Sächs. Kammerherr.
Grosses Concert.
Sonntag, den 4, Juli bei günstiger
Witteruna auf dem
B—2— 164*
T 1 vol 1 ¶.
in Btieskastel,
ausgeführt von der Jönigl. Vergkapelle der
Heimtes Grube. æ
Entreà Person 9
—
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        — * 52242 813 3 5
55 3 883 54
35* 28 —5— —A 2 5 22 ——— T
—3 25 —23z5557— 5325828 —A—
— 28 * 3 * 2 , —4 82222
337325 ν 3358 375558 ——— 33533835 — —
—— 2 —* — —— 7 * »87 — 2
22 7—328 1* — 258 84 2.232 —— E S —5 — 2 12*
28 5*55 35* 2—6 ——— 52.557 225 28582* *7 F 52
»— —55 S 3 —535 *5 5327 —z32383.5 3 24
* — —— * *e28352** 1525 2*8 225575 27. 2
5 3 52258 —— 5 5533528825663 333584
73 3 —— *25*— 385 55. 35— 6533355 —A 325* 5 3322
527 — — —A 86 8* s7 *
———— — —z2— — *z235 —— 55 255 23257* 235355 25
525 8 2 28 — 2535 — 8 *8* —3528 33 —5333377
22833*332 5522 —— ——
583 ——́ — — * ——— *52353 3 2532 338235
22 22 2* —F——— 5 — — — ——— — —— —
— * 52 2 28* 55·85 52385* —5 —— ———— 225.8* —
22 2 5 5 *555 3—832* 5 333 —*227 535236 2
— 25 35. 355 523*238 — 5582*3] —z—— —3 NV35
8 „338357 z3383 35z3 355775 5353* 5*3383 z5383 38
—— * 2. 2* 27 —— —I e — * 2 2 * V
7 33335 38 3 33353333 ss 333
J 242 5 8 * * — *7 4 — 2* 8. 7 7 * —— ——— —— Deñ
3 25 2— 25 —22—52 E 22 5* —A 5*87 — 822
c82— 282 75 223,5 —26 —2 —— — —2 2. I2 554
kz. — 25 25358* — 385378 32523 *— — —— 2 5 — 4 —A—
— — —— — 53 E35—328 B5S — 3—5 4 52
30 —2 —— vW *—853 83 — 5235 28* öEA . . 258*
A ⏑ 23 5822 *2526 282 X 28 zSe 332
3533325333233335 523 —8335— —7 5323 —— —*2 325
18 —7* 5. 3523535—3 ———— 55—5 ——233235
b3 *2 55335 25 T — z25—*3 —s5833353335
5822 2* * — —— *55 — * A—— 232 28
5*8 —— 5* 2— 3325*—628 582 —— —2522 238 — *
5383382*78 3 —— * 228 8532* 5* —— 3 —— 322* * 25
—7 —2 52* 2* 8 — — * * 82* * 5832 2
252355 —S ———— 57 v D 353573 — 2332 E 8
5* ———— 232 — 28 * 5 * 83 —5232 35 52
9 ———32 37 —— ——— —— 4 —ã— —
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35 .
OC 2*
2 -
* ———— * 8
* — ——— 3323 588
725 z23883 338 33 3 3 3 636358
— —— 3323 2383385* 3 733 —6 8
—— —5792 —— — —— — —— —
335 5358 —7 — 38
— 2* * —. * 23 3 4 2 —*2
58 583 3353 . —33533352 —55 —8 5—
r 38* 3 s 3 52
32.58 282 — —38383382*37 — —5
—6 S b 8B3* 5 5528F ———— —5
—525 233 83 32323 — 38 7
5—25 52233* —A —— —— s——2 ——8 5* E
52577 — S* — 58 38* 25
— — 45 233 8835 — 5— 8s7338 35. 5
* — — J 5 483
* 58 6233338 353 32—3 63* *
5 28 —58 FJ 3 5 ß * ä * —— —* * 522 *
—* 22 S J 583 5 — * 5 328 ——— — — 22 — —
532558 — — —25 —2 — E 2 ——— —— 82 222.
— * * 3 —— 88 — 7 a 22* 2 ——
8355 z333338 —A— * 57
X 35 73 —8 —2*53 5 —8 7 41 ——— * —s8 5 22
52 —B — ——— 55 — 2522 2 22 — — — —*
— 13—— — 3 3B*2* —38 27 z—8588 —3 —— 23—5*2 —
3 z7x8 *58 I32322 535 — —2 8 — —752332 —— — 57 322* —e 282
5 5 * —58 —5232 5353 52323
23 2573372 —— 2— —3 2 5* 553
3 5287 582325 —53533—
5383 3 — — 3 3 35
—— — — 28 87* 55 * 2c85 —3—8 —A — —— 52 —3
3 —5—5 2353 8z85388 ——— 32235 2 213 89.2 8 — ——
E 5* 2—— 8 — 8 353 83222 — 522253 J 555 5887
* 22532832 52*88 28 5——323.8
—— — 55358353 2 *83538* ES 33238* —A 382 3255
5, 33* — 3258 5* 2 532 * 23 553— 538323823—— — —8 2
5* — 2 5282 5—55 —55 5228 2333—5 8
557 23532*8 — s α *
ß5 ⏑ —83 — **8* ä

2

32 2*8 8

38 538 222 2238

—3— 252 22 * 35* 2 —M

2,28 5 322 33888

238* — 25335* 5388233338

535355 2822

5 5352 8 —— — —— — 532*

355 2232238 5 — 55 ———— —A

5535 * — 58 — —— —

36 25 5353 85355 53.4 — —— 5* —

—— ——A ——— * * 2 8 — —e—— — 522 * 854

—XX — *8 — * — — — * 8 — 8268* 2 532853B

* 3 — — 25 2 523 833527 —X S2832 * —— —

— *5 * 2* DS* 21838* 38223 3*8 ————— E 8 5

3 323 586 222 — 5583 S5—23 5—22235 23 . æ52

55822 —c —A 55372 2* 2 859 53 5* 23 55 5352

—3 538 — — e 22 —— 2538385 —B 3 222 2 3 EVIIIIS—

53 532535 358 2. 2838 5 5222 E— 13535 7—8 22 8

—X — — 5583222 2322 n 3.25 22 A — —A 7—22368
8 26*82 2423525 8 55 82 —— 32238 *2 28* 22 5*

— 333 5* 233325 —7 —5* 335533 88

5 5* 72333323 —333 28355* 33358 8 252333
72 — D* 55 h 2 — 58 — —28 —— 5.85 —85 — *2285

5—5 22872 2 —A — — —5E — —— 2
553 — —— 2 —3 2 3 — 55553 2325338 — —

— J ⸗ 0 * 3 9 —⁊2 &amp; * — — *

* 532 EV 2 28 — 8 55 4 — 5S 2 32.
35355 23 22* 3 23523 8 85 28 3838 227* 55 28
2 3823 — 8 53 —— — 8 * 55335237 3
333332 5* 2*33 —3386 8 7 5268338 ——

222 J * 5*
55333 38253538326 55552 7 33
3753553337 2 9 5 383755353852 — 3 28* 5333755 ——
553 55332 38 323333 —
—575553238 — 222. — 573855358 —rt 8* * 352 —IL 5—522 2— 3*
55 55 538 — 12* — —— 5288 55535537* ———
235 7323 —
1 * * —2 — * 5*27 — *
2*2 A— 55523 552 33368 —A ———
25382 28 535 ——— 35 258*—
553* 5585 55 z3855 25
* 68523 ——— —J 5
z ——I — 2 2 28 8
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ν
F 75 2222
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16* 5x555333532 ———
* * 253 352 F 352332 222—
52 5 2— 32875 27 55553238 252855 888*88
9JJ 53337555535 37 2332 33 83 s*8838
sü5 33 235 5235 — 2525 — — 3333227
29 — —— 8 255332552 ———— 2 8 5 30 *322
— ——— 5s5545523 33—823 38 38232 522 33
*c 5838223335 2 5835328 373333383 7335834
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5538 — 5J 358907 8 8ö
— 753357 552 —222 8358 2533333237 ——— 5 55388
3 — 5 — 512 — — * — 282 2 *228 — ——— — — ——— Sãc2
* *2333—5733857 5535338 3—53333 533332
—528 2232465 233 — 255—5383 535 5 —A 52525* . 75833288
3255 5525 5328 5238 —3855—55 — 325335 33255
—AI * 28 2* „28 8 87 5—232 S22 52 2332553
z5355 33883338 z38332 235885 35333833 3
8538 53833* 3 233330 —
3 —5 2 322 —— 5 87 —
85 5353333309 3533 —3 —838 75858 —A 323
583 52 —XA REXDM —— 23857 23 532—— 5332
—A 25 S 8 384 8* —— — — — —— 233 532 8
— 23* —17 —— —
—— 553233 5z25 5333224 —c 2 * —3
—5z3 — 33 ——3752323 25383233233 32343527 — 5— 2—357
—555* —2323 2 —— 2 — 5 * —z3B5S528 22 DBs2* —
15*38535 3333.328 —— 332335 323 33288
2 2 3. * 22 —* * — X
—— —— — —
25553337353 7 — 3232* —528 I5 28328 —2
242. — 532 245 528 —
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—2 M 555322 55825 * — —
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        *3 335s8 F
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7 38* —— —— 3 —33338 3583 z35 22 2332 225
233338* 8 25833373 3338 ———— Fe
J8 25538 559 3232843333 ——— 832328 —— —
353 32838 2 —E7 32288* — 22 555 — *—8 M
—— 38 52583. *882*3 —78 5 — — 23*2 23283
3 —— *3375338 33738 32332 2 253588 * E334
*38* 8 * Sꝛ. 86 * ———— F. 8333
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58 *2358 585534 253833 2533 3328 354353 —
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der Si. Ingberter A nzeigerr (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ VDonnerdtags⸗ und Sonntags ·
rumnier) erscheint wöchentlich vi e r mm al: Diensta'g/ Doumer 3tag; Sams ta gnund Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Kruzr. ode
182 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet *

Rr. 102. Samstag, den 83. Juli. e 1869.
Dentschland. i—
München, 30. Juni. Das Kriegsministerium hat die
dandwehrbezirlscommandos bezüglich der Zuweisung der diesjährigen
Wehrpflichtigen an die betr. Truppenkörper darauf aufmerksam
zemacht, daß unter keiner Bedingung ein mit einer niedereü
doosnummer versehener Wehrpflichtiger der Ersatzmannschaft zuges
viesen und dafür ein höhernummerirter Pflichtiger zut Ergänzung
ꝛes Formationsstandes der activen Armee bestimmt werden darf.
Fine Ausnahme ist nur bei den wegen körperlicher Beschaffenheit
los bedingungsweise, d. h. zu einer Verpflegs- oder Krankwärter⸗
ibtheilung tauglichen Pflichtigen zuläfsig. *

Das Lager von Schweinfurt steht unter dem Comands des
Henerals v.“ Hartmann. Generalstabschef ist der Oberfst, v.
dorn; die Artillerie befehligt General v. Steinsdorf, das Genie
Oberst Limbach. *

den aehz hee des gegrrigr prpaat bn tm rreg
Dienstesnachrichten. .
Der bisherige Bergmeister zu Set. Fugbert, Auton
bockhardit, ist zum Bergamtmann bei dem Bezirksbergamt
Iweihrücken und der Bergpracticant GerorgeiKistenfeger—
um Markscheider daselbst ernamtt worden.

Darmstadt, 28. Juni. Das heutige Regierungsblatt!
zublicirt das Gesetz über die Einführuag der allgemeinen Einkom—
nensteuer. Es wird mit dem 1. Januar 1870, mit welchem
kage die Wirksamkeit des seitherigen Personalsteuergesetzes aufhört,
n Vollzug gesetzt. 43 —41452

Dem Redacteur des „Mainzer Anzeigers“, der die von der
zouvernementalen Mainzer Zeitung stetig todtgeschwiegenen Militär⸗
Icessen an die Oeffentlichkeit zieht und sich dadurch in gewissen
dreisen mißliebig machte, wurde — wie die „Fr. Z.“ berichtet —
jon dem Kreisrath Schmitt und dem Polizeirath Küstler bedeutet,
aß er ausgewiesen werde, wenn nicht in der Haltung seines
Blattes eine Aenderung eintrete.

Berlin, 28. Juni. Spricht der Kaiser Napoleon zu den
Soldaten von Solferino, welche damals für die Idee gekämpft
jaben, das bis zur Adria freie Italien könne Savoyen, und
dizza sehr gut entbehren, wie man zu alten Waffengefährten nur
prechen kann, wenn man Nopoleonide ist und das Wort an fran⸗,
ͤsische Soldaten richtet, so sind die chauvinistischen Hietzinger gleich
zei der Hund, in den zu Chalons, gesprochenen Sähen das Signal
um Weltbrande, in welchem Preußen einzig und allein zu Grunde
Ehen werde, zu erblicken. Freut sich. der. Kaiser in Beauvais
lber die Entwicklung des Ackerbaues und der Industrie, und ver⸗
ichert dabei, im Gedanken über die letzten Unruhen in Frankreich,
aaß eine erustliche Stoͤrung, der Ruhe im Innern nicht zu befürch-
en jei, so schlagen die Pejsimisten Kapital daraus, daß nicht auch
et ußeren Ruhe. Erwähnung gethan worden sei. Und nun gar
ioch die drei verkappten preußischen Officiere in Chalons! Äuf
Nes Alles läßt sich eing antworten 3. In Paris gibt es aller⸗
iags eine Kriegspartej, deren Fuhrer weit hinauf, noch höher!
ils Niel steht, reichen, und welchen aus verschiedenen Gründen
rgend ein Krieg sehrr exwünscht wäre. Da' nun das Wüthen
egen Preußen nebenbei auch hübsches Geld bringt, so schreien sie:
drieg gegen Preußen Diese Leute haben aber ebenso wenig die
entliche Meinung für sich, wie die Wienet Hofburg. welcher die
rinnerung an, Solferind ungelegen kommt, oder wie die Berlinet
soterie, welcher der Krieg und der Stutz Bismarcks gleichbedeutend
ind. Ich kann nun wiederholen, daß die europäischen Staats-
nänner, welsche heut amn Ruder ind,“ alle, ohne Ausnahme, also
uch Beust, der Erhaltung eines dauernden Friedens eifrig hingege⸗
en sind. Die Diplomqtie hat,nur, das 'skumenische Concil“ im
luge. nund wenn, wie verlaudet, Frankreich nunmehr eine officielle
zundgebung an die europäischen Mächte gelangen. lassen sollte üher
ie Haltung, welche der Curie gegenüber einzunehmen faͤn dürfte,
wird es sich zeigen, wie wemg irgend eine Macht gewillt“ist.
n Uebergriffen der geistlichen Macht auf das Gebiet

des Staates ruhigenzuzusehen,““ wie“sehr! im Geyentheil der
Entschluß“ Wurzel geschlagen? hat, solchen“ übergreifen denrð⸗
nischen Beschlüssen von vornherein entgegenzutreten. Bayerntz
erster“ Schritt ist auf sehr empfänglichen Boden gefallen und
nuch Preußen wirde den! Jesuiten“ das Spiel nichtleicht
machen, mögen sie auch“ noch so einflußreiche Stellungen in
der bürgerlichen Gesellschaft haben,“ In-den denischen Landesber«
retungen sitzen mehrere hochbegabte Männer, welche früher Minister
varen'und in der Gesellschaft Jesu einen hohen Grad bekleiden
Jedermann kennt sie beim Namen, Niemand wird ihren Namen
nennen.
— Berluanmnzen g0. Junil Nach der?,Provinz.Corresp.“
dünscht Graf Bismarck in unumgänglicher Rückfichtnahme auf seine
Besunhheit soweit Erleichterung seines Verufes, als es die: Interes⸗
en des Staates gestatten. Er dürfte demgemäß bis zur ausrei⸗
henden Wiederherstellung seiner Gesundheit von den“ Geschäften
des Vorsitzes im Staatsministerium beurlaubt werden, die Lertung
der Bundesangelegenheiten aber würdeer in dishetiget“ Weise
ortführen. Der Graf hat sich heute Abend vom Könige ver⸗
ibschiedet. — ι
England.
Plymbuth? 28. gunt. Der helste. hier!eingetroffene
Dampfer Atrato“ btingt folgende Nachrichten auis Südamerikae
Die Präsidenten von Chili und Peru haben, “ indem“ sie die
Lubaner als kriegführende Macht anerkannten, ihre Sympathie für
ie von denselben verfochtene republikanische Sache ausgedrückt. —
Aus Rio de Janeiro wird unterm 8. Juni“ gemeldet, daß dort
Nachrichten über eine in Montevides in Folge der Finanzfrage
ausgebrochene Rebolution eingetroffent seien. General Carrabaüe
habe sich, gegen, die Regierung erhoben und seien mehrere Provinzen
im Zustande dex Insurrection. 9
u Amerika. —386 W e e4 *87
Als in den ersten fünf Monaten vom 1. Januar bis 81.
Mai 1868 die Zahl der in Castle Garden gelandeten Einwanderer
76,116 betrug, glaubte man in New-VYork nicht, daß ein derartig
ceichlicher Zufluß je wieder eintreten würde. Dennoch ist er in
demselben Zeitraum., vom Januar bis Mai, des laufenden Jahres
um 48 ꝓpCt. überschritten worden, d. h. es sind hier 102,562
Einwanderer gelandet. Die Zahl der Schiffe, welche die Aus—
vanderer vom 1. Januar bis 31. Mai nach New-York brachten,
var 241, von. 54 Segel⸗ und 187, Dampfschiffe. Es Lamen
bon Liverpool 112, London 21, Glasgow 25, Hamburg, 28,
Bremen 50, Antwerpen 8 und Kopenhagen 2. Aus Schweden
ind Norwegen beginnt erst die größere Auswanderung, und piele
Schiffe von dort sind abisirt.

Neer miessch ehs .
Regensburge 20.Innti Der schönste Dom Bayerns,
der von Regensburg. hat seit Jahrhunderten feiner“ Volleundung
ind seinet Hauptzierde, det gothischen Thürme, “entbehrt. Nach
ehnjähriger Arbeit, bei der meht noch als der Baudie Beschafft
ing det Geldmittel Schwierigkeitent bot, sind' die Thürme jetzt voi
endet, und wurden heute, am Peter-Paulstag, die deiden Schluf—
teine feietlich eingesetzt.
6eidelberg,“29 Juni.“ Ein höchst trauriger, inyfte
adjer Fall hat sich gefterm hier ereignet.Der sett langen Jahren
hier residirende kais. russische Staatsrath Blum, dessen Gewohnheit
;s war, fast täglich den Schloßgarken zu besuchen, wurde gestern
Nachmittäg gegen 5 Uhr in dem nunter““ dein Stückgarten“ anf
saprechtsbau belegenen mindestens 30 Frße tiefen Graben' zer—
hmettert und todt gefunden? Oberhalb, an der' Stellée des Stüuͤck-
jartens; von wo er herabgefallen sein riuß, Lagen sein Koch Hut
ind Stock, während seine goldene Uhr am Leichname vermißt
ourde. Ob derselbe — vielleicht in einem plötzlichen Anfall von
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        Beistesstörung — den unglüclichen spun selbst gelhan, oder ob Oesterreich) hat ein gegen einen reichen des fünffachen Mordez
x von ruchloser Hand ferabgeftürzt worden ist, erhell nicht da, verdächtigen Bauxernburjchen eingeleiterr CEr imnalproceß welcher
kein Zeugt Ry gewesen ist. 5 nit Freijprochung endigte, großes Aufsehen erregt. Der Thatde.
p8? — —— »EineFrau, die be- hand ist, folgender; Der Angeklagte hat nacheinander sein
reits zor⸗ Jüngerer Zau schwer und hoffuungslos kraul liegt, zeigte Zeflebte, deren Teugeborenes Hind, seinen Vater,“ seinen Vruder
gestern die —T— Symptom des Todes In so auffallender und ne seinen Mitwisser und. Helfershelfer ermordet d
Weise, daß ihr M a m'der Meinung, sie sei gestorben, ihr be⸗ zleich alle Indicien gegea den Angeklagten sprachen, wurde er
reits Augen und Mund schließen woll:e. Die todt geglaubte Frau dennoch auf Grund mehrerer Entlastungszeugn isse freigesprochen
zffnete jedoch plötzlich die Augen und erklärte, daß sie lange nicht FParis. Zu den hervorragenden Persoönlichkeiten, die in
vdt sei und vielmehr Alles gehört habe, was der Mann-und die üngster Zeit Paris besuchten, ist wohl auch Hr. Calcraft, der
Ihrigen gesprochen hätten. Der Munn erschrad der Art, daß er Scharfrichter von London, zu rechnen. Der Galgen hat Ferin
Humachtig zusammenbrach und sein eigener Zustand Gefahr droht. ind der Heuker will auf den Boulevards Luft schöpfen. He Cal.

n den militärischen Uebermuths erließ der Konig rraft ist ein feiner, zuvorkommender und geistreicher Mensch, kurz
friebei Wilhelm U. von Preußen (s. Scherr's: Cultür ind pas man einen Weltmann nennt; er sprichi das Französche ge
Silengesch chie) im Jahre 1708 nachstehende Cabiuetsordre: — Ich Ausfig. scheint nicht sparen zu dürfen und. u nterhält sich Wi
Jabe sehr mißfällig entnehmen müssen, wie besonders junge Oifie Man hat ihn in der Oper, in Mabille und in den Folies Dram
ere Vorraug vor dem⸗Civilstande behaupten wollen. Ich werde iques gesehen. wo er wie ein Kind, weinte, als Frl. Van⸗Ghel
demn Militär sein Ansehen geltend zu machen wissen, wo es ihm die „Jahreszeiten“ sang. Auch den Roquetteplatz hat er hesucht
vesentlichen Vortheil bringt. auf dem Schauplatz des sKtrieges, und sich liange vor der gepflasterten Stelle verhaiten, wo die
e ihren Mithürger mit Leih und Leben vertheidigen? sollen. Huillotine aufgerichtet wird, die für ihn als Henter den Reiz der
Allein im Uebtigen dacf üch leid Soldat, wes Siandes er guch Neuheit haben mochte. Hr. Calcraft ist nicht allein Henker; er is
zi. unferstehen ainen der geringsten meiner Bürger zu brüskiren; iebenbei noch Damenschuhmacher. Am Morgen legte er den zum
zeun diese sind es, nicht Ich, die die Armee untechalten; in ihrem Tode verurtheilten den Strick um den Hals, und abends probiti
Brode steht das Heer der meinen Befehlen —VBER hübschen Mädchen Schuhe an; die ganze elegante Frauenwell
mne Arrest, Kassalion und Todesstrafe werden die Folgen sein, läßt fich von ihm bedienen. Es hat auch etwas für sich, sagen gu
die jeder Kontravenient dvon Meiner unbeweglichen; Strenge zu können: Mein Schuster hat heute den Mam: gehenkt, der Vate
eie hat.“ mre dez dertchen Vanlers B Sꝛ und Mutter, Weib und Kinder umgebracht hai..

r Die Winwe des deutjchen Banliers Benary (eines Sohnes Snn 4 muan em, —x—
zes in den Ader Jahren betannten Professors Agathon, Benarh dene —
— se (ein Belgier), wegen Fabrication falschen belgi⸗
in Berljin), der lange Zeit Präsident des deutschen Tuenvereins den Gelves Cube rñ0 000 Frcke) berhafter; seine Fabrit be
m Paris war, hat diesem Institut die Summe von 25,000 rs sid im Wolde don Tiemart reß. ) verhaftete; seine Fabrit befand
ur· Berfügung gestellt. Dieser Betrag soll dazu verwendet werden,

In unler dein Ramen Benarh⸗Stiftung einen auf dem Princip xDurch die Fürstin Metternich wurde in voriger Woqhe der
eeee en Ditfecereinmne den daiserin Eugenie eine Prinjessin eigener Art vorgestellt: die bjahrige
Iine ee i Verbindugg zu hringen7 Iwergin Princeß Felicie“. Letztere ist von solch elfenartiger
Die Baufkosten des neugegründeten Kriegshafens zu Heppens, Form, das fie bequem unter den ausgestreckten Armen eines zwe
etzt Wil helm s' hafen gengnut, belgufen sich auf 9.600. 000 ährigen Kindes durchspazieren kann. IhrenuEltern find proven⸗
aic —7 g 3 ser Drider 58 — Um ene
8P. Q. B., diese pier Buchstaben prangten über, dem Ficie fur re udienz bei der Kaiserin auzukleiden. mußte mon
isezeehe ddt hin e e in u dem Maggazin einer Puppengarderoben feine Zuflucht
Bremen hielt. Die Senatoren glaubten ihre Sache recht gut uud wehen V————
ie Freude über den Besuch des. Königs mit dem Stolz der J rsen tile.“ Ein schruerlicher Mo rd ist am vorlehten
Kepuͤblik verbunden zu hahen; denn die vier Buchstaben bedeuten: Dienstag 3 Uhr. früh in einem Gasthause hierselbst verüht
denatus, Populus-Quo Hremensis, zu deutsch: Senat und Volt vorden, Heftige Scenen fan den wiederholt zwischen dem Wirthe—
von Bremen. Die Breiner. Humoristen aber verdolinetschten iner Frau und deren Schwester ftatt; welch letztere am Vortage
Stempelstruer, Petroleumsteuer, Quittungssteuer, Brannlwein · des Verbrechens ihren Weggang aus dem Hause ankündigte. In
deuetr. . der Nacht stand die Frau heimlich auf, bewaffnete fich mit einem
Dresden“, 28. Juni. Dem', Dresd. Journ.“ schreibt sechsläufigen Revolver und versuchte ihren Mann, ihre Schwesier
nan aus Brambach, 27. d.: Gestern Äübend, 20 Minuten nach ind zwei Kinder zu morden und sich selber zu tdödten. All
d uhe wunde eine 10 bis i 1on Minuten (HDe andauernde, inun berwundungen mit Ausnahme dez Schusses, welchet die Schwester
interirdischem donnerähnlichem Rollen begleitele Erderschütterung raf, find lebensgefäbrlich. Der Mann der Mörderin wollte einen
vahrgenommen. Wie man hört, ist in Eger um dieselbe Zeit die träflichen Umgange, der zwischen ihr und einem gewissen Haus.
eiche Beobachtung gemacht worden Gtach dem Hof.“ Am. reunde bestanden hatte, ein Ende machen und ze —AVV—
hat wan zu derselden Zeit auch in Hof/ Rehau, Selb und Um- Lages den Revolver mit der Drohung, er würde ihren Liebhaber
jegend Erdstöße verspürt, so daß die Fenster klirtrten )J. nun fie nicht den Umgang mit ihm aufgebe, ohne Gnade und
Eine Ohrf'éeige kostet gewöhnlich fünf Thaler; unter Barmherzigkeit tödten. In ähnlicher Weise bedrohte er seinen
Umständen kann fie aber auch einen Thron einbringen. Allbekaunt debenbuhler selber; dieser entriß ihm die Waffe und gab fie de
st das in paradiesischer Gegend belegene Schloß Wilhelmshöhe fran, die ñe verstedte. In der angegebenen Stunde am Diensiag
hei Kassel, welches der hesstische Landgraf Karl durch den italieni zuerte un die Bedrohte aus dem Revotver einen Schuß auf ihce
hen Baumeifler Guerreri innerhalb eines Zeitraums von 14 Juh- Schwester ab, als diese die Schenke difnen woll.e, stürzte sich dann
a mit dis dahin unerhörter Pracht aufführen ließ, und wozu er in das Zimmet. wo ihr Mann nnd zwei Kinder von sechs und
ich die ersorderlichen Geldmittel zum großen Theile durch die deben Jahren lagen, und feuerte hier drei Schüsse ab, ohn⸗ sich
niethweise Ueberlafsung seiner Truppen an eine auswärtige Macht urch eines der Kinder erweichen zu lassen. das erwacht auf den
m spanischen Erbfoigekrieg verschafft hatte. Weniger betannt da⸗ Helte niederkniete und weinend die Mutter um sein Leben bu.
gegen ist es, daßß das Feft der Eröffnumg der Wunder⸗ und Waj⸗ kin drittes Kiud wurde von der Rasenden verschont. Den fünse
arwherke (im Juni 1714) mit ainer herben Dissonanz seinen Ab- len geladenen Lauf richtele die Mörderin auf sich selber. Si
luß sand Als der über das Gelingen seines Werkes erfreute hret Verha ftung zeigte sie keinerlei Reue über die Blutthal. Si
Zandgraf seinen Sohn, den Erbprinzen Friedrich, fragte. wessen ind ihre Schwester därften ihre Wunden überleben, die drei andeen
Statue wohl am geeignetsten auf der Pyramide ihren Plat finden Opfer sind bereits gestorben.
nöge, antwortete dieser seinem Vater bitter: „Am besten scheinn 7Eine Mührscene im Ministerrathe, Hert
nir ein Galgen dort oben hinzupassen, an welchem der Erbauer Forcade de la Roqueite hatte am Tag, als der französische Naiser
es büßen konnte, daß er Werte in's Dasein gerüfen hat, an wel- ammt Gemahlin über die Boulevards fuhren und sich von Po⸗
hen so viele Thränen des Volks hängen.“ Alle Umstehenden, felbst izisten anjubeln ließen, einen ganz besonderen Eifer an den *9
die Landgräfinn, erbleichten bei diesen Worten; der, Landgraf elegt und seinen Herrn und Gebieter incognito auf Schritt un
jelbst aber gerieth in einen so heftigen Zorn, daß ec, ohne auf rritt bewacht. Am folgenden Morgen war Ministerrath. Mini⸗
die Gegenwart des zahlreichen Hofgesindes zu achten, dem Prinzen der Rouher ergriff, bei Beginn der Sitzung in folgender Wei
zine tuüͤchtige, derbe Ohrfeige applicirte. Der Herr Landgraf wollte das Wort: „Sire, ich glaube nur im Sinne meiner Collegen zu
inter keiner Bedingung, seinen entarteten Sohn jemals wieder andeln, wenn ich Eure Ma jestät über den Muth beglückwuͤnscht
sehen; deshalb begab sich Friedrich von Hessen nach Schweden, den Sie während der Emeute an den Tag gelegt haben.“ Ich
o er nicht nur die beste Aufnahme fand, sondern sich auch mit danke Ihnen,“ erwiderte der Kaiser, „wenn aber meine Gegenwar
der Schwester Karl's XII. Uirike Eleonore permählte und nach die Emeute beschworen hat, so muß man nicht nur mich, sondern
dieses Letzteren Tode selbst noch Konig von Schweden geworden ist. sleichzeitig meinen theuren Minister des Junern begluckwünsjchen.
(Ein funffacher Moörder freigesprochen) In Kornenburg er allein und zu Fuße auf den Boulevards meinen Wagen nich
        <pb n="399" />
        nuuß den Augen gelassen hat.“ Sprach es und
weinial —58 e ee umarnge dann
tin'gFrau Times, die gro itungi ..
ais halt sie sih einen Irlander Meagher heißt de Aee
Rann Jer ihr alles berichten muß, was tglüdtich
— —
srein bezahlt ihm Frau Times Wagen und Pferde Ge— oben
3 Gedecke fur Gäste. Der Mann hat sich bei und taglich
in Respect zu setzen gewußt, daß der —3*— 3 eee
nach den Berichten sein⸗r Geheimpolizei und dann nach 8 8
achten der Frau Times greift· *
pEine Dkabbatn n ben Stei 3
dãcestershire ist gegenwärtig nd De —38* voh
EsGebreache, auf welcher ansehnlichr Lasten mit A—
Iwiadigleit befdrdert werden. Dirse NEisenbahn ohne D 4
dechungen, Erhoͤhungen, Tunnels, Viaducte oder Brücden,“ urch
derapath's Journal? die rähmeneue E
Nehi aus einem endlosen Drehiein d * rfindnns byioen
nn piosten die iu oee e —J
ind gespauntin Eines der Enden dieses ehe usgepflann
—
ischen Meilen in der Slunde e ee e
undspuntte, in der Nahe der Steinbrücht —
rrcich construirten Gehanges eine eneünen eines
festigt. von denen jeder einen Centner Steine 8 d be
eaee, ete wt —ESE—
dichiigteit befotdert werden.Aehnn e Drahib eden
Ficestershire werden gegenmarlig in 838 —8 wie die in
usnrt. Anerkannte Ingenieure haben * ien und Spanien
Alart, eine solche Drahtbahn von stärkster B gar für möglich
nd Ealais anzulegen, auf welcher dinet auart zwis hen Donen
jarken, in der Mieee smine zuverse * urch eine Linie von
hassagiere ohne Schwierigkeit oder 44 p ve ese
Feiden bonnen. Die Kosien einer sol —3
chalinißmaßig sehr billig ——— an neder sin
Sierling per Meile, bei einer Tragkraft don 1000 Pam
Tag Der Erfinder dieses Draht⸗Tra ——
dent Dodason. mman ist ein Englander
Mteue Veloci den.) In Schweden ist ei *
—— 7
ist. Durch diese neue Erfi mzuwenden
von —ã ie — — Anzat
us bisher große Sitrecken der Bahu wird en ee
ol auf dem neuen Velycipedeni en Wan
utsche Malen Daeeen der Stunde ungefahr drei
4Sase 7winßsen's a! id A ciα
Reise in Jütland 8 * —* In Auf einen
schule. Die Knaben zeigten sich —* re in eine Dorf
sadie . Jungens, wer sind die groß und frisch und der Konig
Aus men Nhen riefen die e Werg von Danemart ?
——— aunt der Große. Wat
augeflüstert hatte, hob. die Haud d ee Se
inen ? fragte der König, Ja, Frietrich vVi Du no
drich VlI.“ „Was
ꝛer Großes get edr: „Was hat denn
— — —
— — — —865 dich, mein Junge,“ sagie
f VDie Stadt O Rurde
jerheerenden Sturm ee ure am 5. Juni von einen
— F und namemuch die pn be 8
Balka, in welcher sich der ins Meer ausl aAnteine
befindet. Dieser Kanal, welcher si aufende Hauptabzugs kana
een 3231 er sich durch eine große Hä
n einer ziemlich groben Enifernung wi goße Oauserreihe
zenden Strom verwand — windet wurde in eiuen rei⸗
—— ———— —
iene als Beleg, daß die Ueberdach wirlten, dafür
jon dem entfesselten lemen ung des Kanals am Zollamte
Jastwagen sammt ihren T ne Lesprengt wurd and, das wioe
pre reibern, Ochsen und Pfe 3
ortgerissen wurde und Pferden ins Meen
— —E —V— Tage einige Wag
vurde eine Frau sammt ihreni ag Meere gefischt und am8
ledoch die Reihe der dn i uede ue 55
noch immet nicht Opfer Gefallenen leider
gcht mit —R —3233 Werere läßt sich noch
ind, vielmehr ist zu bermulhen b rt vige Denen angeomne
opfer birgt. n. daß der Meeresgrund noch manches
pDa neuesten amerilanischen Blattern
Wunderbau in esestennncn Due en en
wurde daselbst namuchein denn sylvanien· Im vorigen Monat
9 mlich ein dreistockiges Haus, 18
Fuß Tiefe innerhalb 19/ 10 Fuß Fronte und
e ees / Stunden gebaut, und drei Tage
wurde die neue Behausung schon bezogen.

F Ein erfahrener Reisender erklärte kürzlich einer schwärme⸗
ischen Dame, die nach Freiligraths's poetischen Bildern Afrikas's
hte Anschauungen über dieses Land gebildet, einen Kameelritt
durch die. Wüste folgender Maßen: „Nehmen Sie gefälligst einen
Bureauschemel zum Drehen, drehen Sie den Sitz so hoch wie
noͤglich; setzen Sie denselben auf einen Leiterwagen ohne Federn
ind fich felbst auf den Schemel, und fahren Sie dann in den
Hundstagen, nachdem Sie vierundzwanzig Stunden gedurstet, über
ꝛin ungepflügtes Kartoffelfeld. Wenn Sie dann nicht hinunter⸗
'allen und den Hals brechen, werden Sie sehr bald einen unge⸗
jähren Begriff von dem poetischen Kameelritte durch die Wüste
erlangt haberꝛ

. 7 (Gine Ursache dergeringen Warme des heu⸗
rigen Sommers.) Unter den Ursachen, denen man die wech⸗
selnde und schlechte Witterung des heurigen Sommers zuschreibt,
wir von den Astronomen die wichtigste in den Sonnenflecken ge⸗
iucht. Der: Astronom Pater Seechi, korrespondirendes Mitglied
der französischen Akademie, äußerte sich schon am 11. Mai im
Biornale di Roma in folgender Weise: „Die Sonne befindet
sich derzeit im Stadium sehr zahlreicher Flecen. Am Morgen
des 7. Mai zählte man 33 ersten Ranges, die fich in sieben oder
acht Grnppen fanden. Ihre Anzahl geht rasch auf ihr Maximum
zu. Die ganze Sonne ist damit thatsächlich bedecht. Sie erscheinen
wie eine Masse weißer Flocken auf aschgrauem Grunde.““ Diese
Zeobachtung erhält noch einen wesentlichen Nachdruck durch den
Zusatz, daß „die Variationen der Sonnenflecken in einer beiläufig
zreijührigen Periode einzutreffen scheinen.“ Auf diese Weise wäre
zie Hoffnung vorhanden, daß die Astronomie durch die positive
Feststellung eines Gesetzes über die Variationen der Sonnenflecken
zugleich wichtige Anhaltspunkte bieten würde, um die Wechselfälle
der Witterung und die Unregelmäßigkeiten der Jahreszeiten fchon
vorweg zu bestimmen.

— 7 Die Bienen nützen noch mehr als durch Honig und Wachs
dadurch, daß sie beim Honig⸗ und Blumenmehljammeln Millionen
Blumen befruchten, namentlich Obsibaumblüthen. Zur Zeit der
Blüthe sind zu wenig Inseckten vorhanden, als daß eine reichliche
Befruchtung der Obsiblüthen ohne Mithilfe der Bienen entsiehen
könnte. Daher die Ehrfahrung, daß in bienenreichen Gegenden
die Obstbäume viel reicher tragen als in bienenarmen.“ Vor
200 800 Jahren gab es piel mehr Bienen als jetzt, da sie in
den Wäldern wild hausten; darum war damal⸗ die Ernte an
Eicheln und Buchnüssen reicher als heutzutage.

73 Bolkswiethschaft, Handel und Verkehr⸗
Muünchen, 29. Juni. Vom 1. Juli an sind Franco—
Couverts auch zur Abgabe an sammmtliche Posterpedition verfüg⸗
bar; die kal. Postbezirlskassen haben Weisung erhalten, an jede
Posterpedition davon einen angemessenen Vorrath abzugeben.

Karlsruhze, 830. Juni. Bei der heutigen 94. Prämien⸗
ziehung der badischen 35 fl. Loose vom Jahre 1845 filen von
den am 831. Mai gezogenen 1000 Loosen auf solgende Nummern
Ddaupttreffr von je 1000 fl.: 127,494, 186,316, 55,285,
IIIGOA, 338,816, 31,847, 119, 209, 290, 103, 235,048, 394,248.

Braunschweig, 30. Juni. Bei der heutigen Ziehung
der Prämienanleihe vom Jahre 1868 fiel der Haupigewinn
von 80,000 Thaler auf Serie 6007 Nr. 25 Gewinner ist
die Darmstädter Bank), 6000 Thlr. auf Serie 8840 Nr. 7,
2000 Thaler auf Serie 6067 Nr. 8. 800 Thaler, auf Serie
8840 Nr. 39.

Wien, 1. Juli, Vormittags. Bei der heutigen 30. Ziehung
der östereichischen fl. 250 Loose vom Jahre 1854 wurden solgende
—AVV
1383 1565 1710 1781 1873 2026 2130 2521 2531 2671
2819 2940 2990 3143 3157 3225 3454 3596 3849. J

rn Landwirthschaftliches.
Der Johannisroggen hat unter den neueren Rog⸗
zenvari etäten eine besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weil
er einen Grünfutterschnitt neben der gewöhnlichen Ernte gewährt.
Dr. Schuhmacher hat in seinem lehrreichen Jahrbuche über Land⸗
wirthschaft einer Reihe interessanter Versuche gesammelt, von denen
wir die folgenden hier hervorheben: Wiegand in Curhessen säete
auf Sandboden in ungünstiger Lage vom 8. bis 19. Juli 6
Parcellen im Gemeng mit Hafer, Wicken, Erbsen und Gerste und
allein 50 — 59 Pfund pro Morgen. Die Saat ging rasch auf
und bestockte sich ungeheuer, 12 20 Halmtriebe aus einer Wurzel,
so daß im Herbste noch ein schöner Grünfutterschnitt erzielt wurde.
Wie alle Saaten aina auch der Jobannisroagen qut ang dewm
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        Winter und bewährte sich ganz besonders in der regenlosen Zeit
Das Stroh erhielt seine vollständige Länge und pro Metze Aus—⸗
jaat wurden 11 Metzen von höherem Gewichte und 8 CEtr. Stroh
geerntet. Blüthe und Reife traten gegen den anderen Roggen um
3. Tage früher ein. Als Untersaat, um einen besseren Futterschnitt
zu gewinnen, soll sich die Wicke am besten bewährt haben, da sie
den Roggen am wenigsten an der Bestockung hindert, dann etwas
Berste ader Hafer; die Erbse ist ganz zu verwerfen. Rohde säete
den Johannisroggen in Eldena im Gemenge mit 2 Mezßzen Wicken,
2 Metzen Gerste und: 2. Metzen Hafer, zur Stärke von 8 Metzen
auf gut gedüngtes Land zu Anfang Juli. Auf 40 Morgen
vurden im Herbste geerntet 802 Etr. Grünfutter und 400 Ctr.
Braunheu. Dieser Ertrag ist um so beachtenswerther, als: die
Wicken in Folge der Dürre ganz zurückgeblieben waren und auch
Hafer und Gerste sich weniger als gewöhnlich entwickelt hatten.
Eldenaer Staudenroggen, unter ganz denselben Verhältnissen ge—
jäet, unterlag der Dürre ganz und scheint überhaupt zur Futterge⸗
winnung im Herbste nicht: geeignet zu sein. Der Johannisroggen
lag nach dem Schnitte im Herbste ganz vorzüglich, hatte sich
sehr stark bestockt und, überzog wie ein dichter Fils das ganze
Feld. Dünkelberg empfiehlt Incarnatklee in Roggene oder Weizen⸗
stoppel, nach dessen Schnitt im nüchsten Frühjahre bis Johanni
Brache, in welche mit Dingung der Johannisreggen eingesäet
wird. 2 R V vc

— Die Hebung der Obstbaumzucht. Eine wie herr—
liche Sache ist, einen quten Obstgarten zu besitzen, sagt Rößler in

Breslau in Löbes landwirihschaftlicher Zeitschrift. Das hat gewiß
mancher· Landwirth, der davon früher nie überzeugt war, im ver
zjangenen Jahre eingesehen. Ein solchez Jahr erwedt wieder
Lust und Liebe zur Sache und entschädigt für manche Fal⸗e
dhes Mißlingens.“ Die Hauptsache, der Obstbaumzucht Freunde .
erwerben, lege ich in die Hünde der Lehrer. In einigen Sem—
aarien wird den Zöglingen eine specielle practische Ausbildung im
Barten resp. in der Baumschule zu Theil, und denen wirdee
dann micht schwer werden, die Jugend in der Obstbaumzucht u
unterweifen. ¶ Wo das nicht der Fall ist, gibt es gewiß in jede
Bemeinde einen Gärtner, der den Lehrer unterstützen wird, wo
es nöthig ist. Die Hauptsache ist, daß die Gemeinden Baumschulen
anlegen. Aber auch die Regierungen sind verpflichtet, der guten
Sache Vorschub zu leisten. Versteht es der Lehrer, Lust ind
Liebe zur Sache zu erwecken, dann jst der Hauptzweck erreicht
zund das andere findet sich, Weiß ich doch sehr wohl, daß Man
cher durch ein einziges gut aufgestecktes Propfreis ein Baumfreund
geworden ist. Schenkt einem Burschen ein Bäumchen zur Verseß—
ung und Pflege, und er wird, wenn er nicht die Rohheit selet
ist, nach ein paar Jahren prächtige Bäumchen ziehen uͤnd in sen
nem Leben kein Baumfrevler werden. — Mit der Obstbaumzucht
st die Landwirthschaft eng verbunden ; eins ohne das andere f
nicht gut denkbar, und es liegt daher in eigeuem Interesse der
Besitzer, die einstigen Erben zeitig und zweckmäßig zu ihrem kuünf—
igen Bexufe heranzubilden.
AElversberz..
Von Sonntag, 4. Juli Rachmittags 1
4 Uhr ab J—

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Am Sonntag den 4. Juli nä hfthin wird
der deutsche Männergesangverein Concor-
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Quiriu'schen Wirthschaft. ein 81
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laden sind. Eintritt 6 hri
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I1. „.1 eid. Regenschirn.
12. ., 3 neusilb. Eßlöffel u.do.
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13. . . .a Geldtasche.
144 Petroleumlampe (Tischt
lamper)*
Iů. Litange Pfeife. —
16. „211Rohrstock mit Rehkron.
17., 1/2 Dutz. Taschentücher.
Der Preis eines Looses (4 Loos 8
Nugeln) ist auf 22,2 Silbgr. festgesetzt. *
Zu recht zahlreicher Betheiligung ladet
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Elversberg, den 1. Juli 18600.
7..M. Schilling.
Aainzer Handkäse
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VNechter guter französischer Roth
wein per Litter über die Straße zu
36 ir. in Quantitäten von 10 Litier
und mehr zu 33 kr. per Litter bei

Wesiphaelinger.
Feinsten Tafelsenf
(OIATCCC VX anchois
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2 kh. —XX

——

— ——
Frucht⸗ Brod., Fleisch ꝛe. Preis⸗
der Stadt Homburg vom 30. Juni.
Weizen 6 fl. 26 kr. Korn 5 fl. II tr.

Spelz 4 fl. 30 kr. Spelzkern — fl. —

ir. Gerste, Areihige — fl. — kr. Gerst

kreihige fl. — kr. Mischfrucht — s
— kt. Hafer 5.fl. — kr. Erbsen — s

— kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken —

L. — kr. Kartoffeln 1fl. Weißbrod

sagr. — kr. Kornbrod 8 Kgr. 25 r

ditto 2 Kgr. 17 kr. ditto JKgr. 9t.

Gemischibrod 3 Kgr. — kr. Das Pau

Weck 9 Vth. 8kr. Ochsenfleisch pr. Pid.

— kr. Kübfleisch 1. Qu. 14 kr. 2.Ou

42 kr. Kalbfleisch 12kr. Hammelfleisch 1⸗

kr. Schweinefleisch 18 kr. Butter das Pifo—

33 kr. 7 24

Frankfurter Börse

vom 1. Juli 1860. J

. GBeldsorten.

Preußische Kassenscheine . 7441/0AB
Preußische Friedrichsddor.. 938-3509
Pistolenn.. 949-51
Holländische 10 fl.⸗Stücke. , 954-56
Ducaten.. .35 332739
20Francs⸗Stücke ...932433
Englische Souvereigns..1138-128
Gold per Zollpfund fein.,
Hochhaltiges Silber per Zollpfund — 5
Dollars in Gold 2 28-29

Meine Schreib⸗ u. Zeich⸗
nenmaterialien-Handlung
bringe in Erinnerung. * —
TA. Scherpf.
„Das Togis im Ddrr'schen
Hause im unteren Stocke ist zu ver
miethen durch das Geschäftsburegu
Wesphaelinger:.

— ———
. *4
— — α

HScherpf.

Redaction,

Druck und Verlag von

F. X. Demetz in St. Ingbert.
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        min ι ”ι“ u e m ιιFä α

Se * — nInu— n unatt u,) * IIeleh bn ι*un nunne 7

* ν——. n er er— n ecqa ecr.
—V — — — —— 31 — M 1 — u 6* . ä, 3

0 A VM —BR

— n Peed ———

ιιι ι ανιι ιι —Vννι e en man puι

ιισα ν ααια —V —

— , n ueh

darSuteeneg baeer diex. Angza igrewumnd pas mit dem Hauptthlatte/ verhundene Unter zaltungsblatt, mit der Dienstaghe, Don nerdlahs· n n

hummerj Irscheint wöͤchentlich vi eegem ark. DienSt ag, Don nenr Sag,. Samz aAta ge und Songaag, Abonuementspreig, piegfelzährig 48. Hrit,ode

ν., l2 Silberteez,Ameigen werden anitS Kerze: dies dreispaltige Zeile Blatuschrift oder, derxen Raum berechnet. 4“56

Nr. 103 n enh kon Sonutag, Deu A. Juli. t ünnih zun
Deutschland.
München, 1. Juli. Au einem der nächsten Tage wird
ger ier nio ve cheemr von Desterreich Hier Antreffen und
— R hohen Verwandten nach Possenhofen begebene
Ir, Rajeslãten hezie hemn das dem Herzog Ludwig gehörende
Sioß Getalshauüsen doch dürfte der Aufenthalt des Koisers nur
hohe durzer! Doͤlter! sein, Wahrend die Khiserin mehrere Wochen an
ven Alfern des schönen ESees verweilenwill.
Weimaxg ee „Wejm; Ztg.“ erfährt, daß de
Deutsche Bischofstag Mitte Seplemder in Fulda abgehalten und
ausschließlich mit dem Conrile beschästigen wird.
hent hurn Ilileꝛ. Der I, Staatsanzeiger“ bringt einen
gl. —————— Grafen Bismarck auf
einen Wunsch bis zur völligen Herstellung durch Iie Aper
bom Präsidium des Staatsministeriums und der Beihetliguing an
zessenBerathimgen entbinder nd Beir Nrasidenten des Bundeskanz
zramts Geheimrath n e mit den Bundes
ite ie — inisterberathungen beizu⸗
— —— hung Ehenen nisterberath * n
Dr — r 0. ADer Gerralstabsbericht uͤber, die
—7— der fächfis hen Aimee, Iun Friege von 1866 ist heut
schienentVetseldeistrein objettib getiten. —
Wie n. Eipdngehlich —D teter Wiener Correspon⸗
venl —— 6 e he zegen die vor Kurzem
itgetbezlte Ent häill a ng Jeffr⸗Ztg.“ über die Vorgeschichte
es Krieges von⸗ A866 ——— Bertrag, o —R—
ward in der zweiten Woche des Funi allerd imgs nen Frank?
ee eee und es war in demselben auch
nohliherweife⸗ von Comdenfatidnen in Deutschland die Vede, abei
cht fut Frankreich; sornvern fur Destetteich. Der Kaiser Raͤpoleon
hzachte damals nicht an Gebietserweiterungen, das ganze Ziel seiner
allerdings mehr persönlichen Als französischen an war,„die
Verwicklung zu benutzen, ünm sein Programm, frei his zur Adria
zu erfüllen, Venetiett au“ Ftalien zu britigen. In jenein Vertrage,
dessen Text woch geheim geblieben trat der Koer Franz Joseph
Venetien dem Kahser Napoteon dor: Eröffnung der Zeindseligkeiten
ab, um sich dessen günstige Neutralität zu erkaufen deßhalb konnie
die Cessione duch immitielbar⸗ nach dere Slacht bun Königgrat 2583 F
bubltcirt werden.“ Oesterreich gedachte sich für den Verlust Vene— .. . B, er im il sicht e su. F
tens dutch Schlesien sthadlos zu? erhallen. Napoleon gedachte Cer 's8. Haherische Tukntag) ift durch ven Vorort guf den
Preußen dafür durch Mediatisivung der srddeutschen Kleinstaater Ihgutrpa ag —A———
zu arrondiren; so sollte der kaiserliche Brief an D ouyn dehuy 37 a ihe eeen Zhe von
vom 115 Juni wahr werden, wonach nrag seinee große Bruͤbe Pirdstock ein junger Mann, Eberhard von Neuhornbach bei
Siellung in Deutschlaud Wehaftcu?: und Preußen „honiogewn und Zweibrisckene im Walde jählings von zwei Individuen auf einem
hart im. Norden“. werden,soilte. Es, war ein Sieg der aberlegtnen engenn Fußwegeatüberfallen, seiner Baarschast von 238 Thlr. be—
Xxeußischen Staatskunst, daß sie sich pon jedem bindenden Enga⸗ rubt We beim Ringen drei Stiche in die Hand beigebracht.
Fmint gegen Frändreich-freihtelt— indem sie den Kalset bei selnem 3 Pid Aschltttetnder Unglücksfall, welcher das Leben einer
blonben un, dc. militarischen Inferiorität, Preußens ließ. Aber es jungen blühenden Person zum Opfer forderie, hat sich am Sonn—
st sahch wenn der. Corxresp. Der. Wesen Zig.“ diesen Glauben den dag Vormittag in Berlin in einem Hause der Joachimstraße zuge—
Zerichten der Graffue Elermont-Tonnerre, BR—— z. Aren. Die Richte eines, It wobubaftan. it egzner —
er Französchen Votschaft c. Berten,nzuschreibt. In 8 — begriffenen · Poftsetretier d Dar damm deschfteht,
Atten diefer chatfbliche nder Hfficier, der schon den Feldzuge! hetgen den Fiißbaden—mit Terpentinspiritutigunrveitien, waherd u
Hanemartem prkuhischen Vugert mumrachte, von Anfaug an auf junger Mounn Hrer Vetanmich uthe dessr p Ahernwetzhteig vhce Vcht
de Tüghtigleit, der AÄrmee und die Ffurchtbare Wirkung des Zünd: näher festacstelltist, plauderndneben hre standinde sihe cine
nadelgewehrs oufmetlsamz gemacht, aber man hörte nicht auf ihn Ciggrre anzundeter das zu 5 Zwei —B— ——
Paqris, jwo man dlauobtf, die Diggebesset“ zu wissen! ede aberso unborsichtig fortwarf⸗ e sich!i hdeansetden der uf dem
üechung durch. den Ioron Ssofen war ubt geng iediglig dig Fußboden hod in der Flasche deficdiche Speeins ntuenn
Folge ziges Personlichen Zerwürfuisseg mit demBotschaftyr Beisen e —A juͤngen Mädchens im Nudn-Gtamen standen.
—J — — —— —B————— welche dee Kaiser Ra⸗ Statt nun sohrtgie. brennenden Kleidungsfnücke- Den Abaglücklichen
haleön in dem gehaͤmens Beggrage mit Oesterrelch diffen Eristeng ponnVeibt tsen eilte der junge · Manm verwirri:e Wonn dannen
bewahrt. haben soil, zzwird wohl noch einer weiteren uͤnddrs — eilte hitferufend⸗ auf Flurrzuud Treppe
— — dunuinuo *7hinaus, um wenn möglich, den Brunuenaizunnerreichenn Auf ihr
Frankriepein 4 ι. Geschrei kamen nun freilich- dir⸗⸗Nachbarn herberrundr suchten die
—— vrr—nette —- SFlanunen· zu ersti clene As ihnen · dies aber ⸗endlich gerang, —wa r
.Paris, 2. Juli. Nach der.Presse? begbsichtigt der Kriegs⸗ dex Unterkoörper der Unglücklichen, bereits vollständig von Brand—
minister größere Beurlaubungen in der Art eintreien loösfen. wünden bedet und wemae Suumnden spater babnn den hnn-
        <pb n="402" />
        ischen Krankenhause ihr Leben unter entsehlichen Qualen aus.
Die Angehörigen wurden durch telegraphijche — von der
gathanorg henechnichtigt und, sind hereits hier eingetroffen. 29
Emn eenftlicher. Unfall* exeigttets sich am 25. v. M. iu
päterealbendstuvidez auf hder Londoners, Brightone und Süd · Kuüst.
Eisenbahn an der LRew⸗Croß Ssation. Ein vollgepfropfter Pas⸗
jagierzug vom Kryssollpalast war daselbst angekominen, und wäh
end er behufs Einfsammlung der Fahrdbillets eine Zeit lanug still
stand, brauf'te plötztich em Güterzug in die Station und stieß!
nit ersterem zusaminen. Zwei Franen wurden getödtet, aber eiwa
30 bis 40. Possagiere irutgen mehr oder minder erhebliche Verle⸗
ungen am Kopf undan den Beinen davon. 5
An imes, 29. Juni. In einem Bergwerke von Besseges
Nan eine Explosion schlagender Wetter stattgefünden?‘“ Man
ãhlt acht Todte Dreizehn Menschen · find verwundet worden;
on denen man die crößte Zahl zu retten hofft. Alle Arbeiter
ind vis dem Bergwerke hervorgekommen, so daß weiter nichts zn
irchten ist.

Gelocipedes auf dem Seil.) In Boston hat man die
Hes dicklichkeit in Behandlung der Velocipede so welt gbracht, daß
mnitingst ein Künstler sin doselbst mit einer Velocipede auf einem
straffen Sen 20 * n Kopfen seiner, Zuschaner
hroducirte — * — vι

Volkswirthslaft, Handel und Verkehr.
Wien, 1. Juli. Bei der heutigen Ziehung der Creditloose
fiel der Haupttreffer mit fi. 200,000 auf Serie 2560 Nr. 92
der Treffer zwei auf Serie 1227 Rr. 443 der Treffer drei an
Serie 2560 Rr 18.6000 fl. gewinnen Serie 3644 Nr. 95
Serie 2560 Nr. 36; Serie 1490 Nr. 5. Außerdem wurden
i eadẽ Serien gezogen: 146. 354. 801, 1182 1831
— ———
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iunckund ausländischen 8eituugen— —
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338
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schlusses gi 3J ι Aαα, .. —
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is 13 fl. — ir. Roggen 10 fl. 15 6.
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3 fl. 30 e. bis 6 ft. ⸗xr. per 60 Kilo.
Mehl per Partie 10 fl. 30 kr. bis — s.
— ir. Roggenmehl — fl. — kr. bis — s
— kr. Roggenvorschuß 10 fl. 15 kr. bis
10 fi. go e Weizenvorschuh 14 fl. 20 kr
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bis — il. —tr. per 70 Kilo. Rey
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333333 83 7333333 385
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5 2335 53 3 — 5—
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33587 * 5332353 75335532235 —582 225 — „355209 382238
3 *33 83
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3 5 8 3 3 33 833332 25355
5533 —z223833 5 *5233235 —A
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35 3338 I— —38 552339
53 —33 *338 ——
—3 — — —3— —— 3338335 5*857
2* —5 8 . 5* S 2. 33857* 2232.5332
3833 —25—3333333 233 333 —
833 333329

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— J 83 — 3
3385 ——
———— 833353355— S 58 5237
— 652 223 225 2 ——5—5727*
35 3 33 3
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3 ——333—3 3 33*
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— 33333353 z333833
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A — 33 586
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        Ht. Ingberler AAnzeiger.
— —
der Si. Ingberter Anzeiger (und dat mit dem Haupiblatte verbundene Unter haltungsblatt, mit der Dienstagse, Donnerstags- und —Rt
Teunner) erscheint wöchentlich vi er maln Dieunstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteljährig 12 Krzr. ode

12 Silbergr. Anteigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnct. —
Rr. 104. ν, Dienstag, den 6. Juli. : 1869.
—— ————— —— — — — ———
Die neue pfälzische Gemeindeorduung.
Dieselbe trat mit dem J. Juli ins Leben, und es vollzieht
ich damit vielleicht die bedeutendste sozial-politische Umgestaltung—
welche unsere Provinz seit länger als einem halben Jahrhunderte
afahren hat. Wir fassen die Haupipunkte derselben hier in Kürze
zusannmen; es sind folgende 28 3
1) Die Gemeindeordnung findet sich in einem Gesetze ver⸗
einigt.“ Es ist dies nicht blos ein formaler-Vortheil durch den
einein Jeden erleichtert wird, sich mit seinen Rechten und Pflichten
in Gemeindeverbande beiannt zu machen, sondern es ist damit die
zefährliche Möglichkeit hixzweggeräumt, daß aus der Rüsttammer
Ar Dekrete jener altnapoleonischen: Gewaltherrschaft unerwartet
aine, vielleicht sogar aus dem Zunsammenhange gerissene Bestimmung
erborgezogen werde, um die Rechte der Bürger zu vernichten.
2) Die Autonomie (Selbstständigkeit) der Gemeinden ist her⸗
zestellt in denjenigen Angelegenheiten, welche wirklich die Kommune
zetreffen, sofern nicht — höchst ausnahmsweise —spezielle Rück
ichten auf das Gesammtwohl eine Beschränkung nöthig machen.
3) Es ist das freie Wahlrecht aller Bürger hergestellt, unter
Beseitigung des bisherigen Zensus in größeren Orten. Das ,Plu⸗
biosiren“ findet sich unmöglich gemacht. 5 2
4) Herstellung geheimer“ Abstimmung bei- der Gemeinde
cathswahl. e⸗ *
5) Abkürzung der Wahlperiode von 10 auf fünf Jahre, resp
Frseßen der Partialwahlen durch Integralerneuerung.
6) Freie Wahl der Bürgermeister aind Adjunkten durch den
Hemeinderath. (Die Regierung hat nicht mehr das Ernennungs⸗
recht, doch hat sis sich das der Bestätigung vorbehalten.)
7) Der Schwerpunkt der ganzen Gemeindeverwaltung ist von
)em Bureau des Amtmanns und der Kreisregierung in den frei⸗
—
dollziehungsorgan dieser Körperschaft; er wird weit mabhängiger!
on oben, kann dagegen nur bestehen, wenn er im Einklang mit
dem Gemeindeérath handelt. 3
8) Einführung des wenn auch auf wenige Fälle beschränkten,
prinzipiell hochwichtigen Instituts der Gemeindeversammlung, (wo⸗
hei alle Bürger abzustimmen haben).
*219) Stelung der Stiftungse unter die Gemeindeverwalkung,
idfern nicht die Stiftungsurbunde selbst andere Bestimmungen gea
roffen hat. u e 4 —A — — J
10). Umänderung beziehungsweise Abschaffung des bisherigen
Insütuls der von der Regierung ernannten Polizeicommissäre,
velche (ganz oder theilweise) von den Gemeinden besoldet werden
nußten, im Wesentlichen aber für Regierungszwecke verwendet
vurden. ιν ..
11) Aufhebungen der Bestimmungen über die Nothwendigkeii
,ines Streitkonsenses öder einer Proceßermäßigung bei Rechts— 83 4
jreiligleiten der Gemeinde unde der. von diesen verwalteten Viel Feuerwehren wenig Braudsteuern.
Ztiftungen. J IJ Die in den letzten Jahren immer höher und höher steigen—
19) Umlagepflichtigkeit des Staates für Gemeindezwecke. den Beiträge zur Brandversicherungsanstalt haben viele unterfrän⸗
Es laͤßt sich wohl nicht bestreiten, daß die Umgestaktung, kischen Gemeinden veranlaßt, sich mit Petitionen an die letzte
delche das pfälzische Gemeindewesen erfährt, eine sehr große ist. Abgeordnetenkammer zu wenden, um eine Minderung dieser schwer
os mag unbedenklich eingeräumt werden, daß der Uebergang von uuf dem Geldbeutel der Hausbesitzer lastenden Abgabe herbeizu—
der vollen Abhängigkeit zu diesem Grade der Selbstbestimmung ühren., Die Kammer hat daraufhin an Se. Maj. die Bitte
nicht ohne einzelne Wißgriffe sich wird, vllziehen lassen.“ Allein estellt, einmal eine Revision des Brandversicherungsgesetzes vor—⸗
das schwerlich ganz zu ersparende Lehrgeld wird nicht verloren sein. enehu zu lassen, dann aber anzuordnen, daß die Bauvorschriften
Man darf mit Vertrauen erwarten⸗ daß die Grmeinden sich sehr treng gehandhabt- ferner zur Verhinderung größerer Ausdehnung
vald in die ihnen nun gesichette Autotomie finden, daß sie sehr des Feuers beiesschon ausgebrochenen Bränden überall, wo es
zald am besten erkennen werden, was ihnen vortheilhaft, was nicht schon geschehen, verlässige Feuerlöschordnungen erlassen und
achtheilig ist. 5*5, aingeübt, und daß insbesondere auch das Entstehen' freiilliger
So ersteht denn die erstel wahrhaft, freisinnige Gemeinde- Fenerwehren, und deren möglichste Weiterverbreitung durch alle zu
rdgung altf dem linken Rheinufer.Es ist das erfle. Werk dieser Bebote stehenden Mittel gefördert werde. Der Referent der Abge—
Art, in welchem eine Verdindung und Verschmelzung der Vorzüge ordnetenkammer ist von der vollständig richtigen Ansicht ausgegan⸗
des deutschen Communalschulwesens mitdenen der französischen geli, daß je mehr Feuerwehren im Lande Ihda werden, desto
Begriffe über das Staatsbürgerrecht und mit der practischen Zweck- weniger für Brandsteuern in Zukunft von den Staatsbürgern
maßigleit der französischen Organifation versucht wird. Wir geben aufzubringen sein wird. Man kann daher nur lebhaft wünjchen,
uns der Foffnung hin. daß hier ein Werk geschaffen sei, welches daß wenn auch das Brandversicherungsgesetz nicht sofort ohne die

— ungeachtet einzelner Mängel — war es einmal genügende
Zeit in Uebung⸗ sowohl im übrigen Deutschland (links wie
echts des Rheines), als auch in Fraukreich Anerkennung finden
ind in mauchen Punkten zur Nachahmung Veranlassung
jeben wird. J F —DDVVVV——
tama Deutschland.

Wie die DOwl“ erfährt, ist das Erscheinen der „Lanierne“

in Brüssel verboten worden; dem Herausgeber, Herrn Rochefort ist
»edeutet worden, entweder die Publication seines Blattes einzu—
tellen oder Brüssel zu verlassen.
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        verfassungsmäßigen Facloren mo dificirt werden Jach · och in der seinen Ersatzmann und ermoͤglichten: so die Fortseung des deichen.
weiten don der Abgeorduetenkainmes angedeutete Weise schon Jetzt transhoriseßcß.. —4 -5.. 4. —
Seitens des Ministeriums dorgepangen! wird und zwar, daß aste SIn den gelehrten Kreifen boꝛt Paris beschaftigt. man sich
— die Löschord« lebhaft muit Jer in deß öffentlichen Blattern wiederholt besprochene
qungen zu reviditen gund insbesgtdere um so bald als nur mög euen Erfindung der, Herren Tessie du Motay u. Comp., der
lich in allen größeren Orten ordentliche Feuerwehken ins Leben ydro⸗Orygen⸗ Gasbeleuchtung, welche da en die —W—
zu rufen. Die zu Gebote stehenden Mittel sind vor allem die ingeordneten Experimente im Tuilerien ofe so überraschend—
ortgesetzten Anregungen der Herren Bezirksamtmänner. Allerdings esultate geliefert, sich allen Ernstes anschickt, dem Monopoi der
haben wir unter unsern Verwaktungsbeumteu noch einzelne Herren Zariser Gasbeleuchtungs· Gesellschaft eine gefährliche ———
zie allem Vereinsleben und somit auch den Feuerwehren sehr wenig zereiten⸗ Das Licht wird — durch Leitung eines Sa
hold sind, aus diesem Grund aich die letzteren mehr hindern · als toffs⸗ und eines — und ist ohne Ver—
ördery. Dem könnle und sollte Seitens des 3— Mini⸗ zleich heller und dabei bkonomischer als das bisherige Gaslich
e aber durch eine maßgebende Instruction e —R Kiesem duch in so fern für geschlossene NRäume vorzuziehen. als!
Bei den: Regierungen felber sollte · dem · Feuerlosch und · Feuer⸗ veder · Hitze · noch · ible Ausdünstung erzeugt. Die⸗ städtische · Ver⸗
wehrwesen uoch vielmehr Wichtigkeit beigelegt werden, als dieser valtung von Paris ist bereits im Begriff, mit den Erfindern meue
Sparte vielleicht jetzt zu Theil wird: n Dundie tunittichen⸗ Anreg⸗ Verträge: megen Einführung dieses Erleuchtungsapparata —R
ugen mitunter auf mehr Wiederwillen stoßen/ als die von dem zen, über welchen eine wissenschaftliche Commission an deren Spiße
Voit selbst ausgehenden Beispiele und Vahnuungen, jo möͤchte anzue der bexühmte Chemiker Dumas stand, soeben das günstigste Gus—
hen sein deß Ndine —Vemoͤlamgem. der schon ..destehenden uchlen ertattet hat Auch Im groten Wublitum. käüngt. uau an
Feuerwehren um Ausbreitung des neuen Feuerlöschsysteuns. Imit ich für diese Erfindungzu interessiren, da einige öffentlich
zulen zu Gebote stehenden Mitteln“ gefördert werden. Man suche Läden bereits halb mit dem alten und halb mit dem neuen Gas⸗
die bayerischen Feuer wehren ded halbr aitf alle zweckdienliche Mutel eleuchtet find. :: atu
zu unterstühen, damit auch von diefer Seite ein lohnendes Wirken. 7 Das. Journal du Loiret erzühlt von einem fürchterlicher
— eene Unglücke, welches in einer ambulanten, Menagerie zu Orleans
Wege sinden lassen, schon jetzt für die Entwicklung der Jeuerösch. zatigefunden, hat., Als eben die Fütterung der Thiere begam
and Feuerwehr⸗Einrichtungen und damit solgerichtig für die Herab⸗ ind ein Lowe,wahrscheinlich durch den Geruch des herbeigebrachten
etzung der Brandsteuern zu arbeiten. Fleisches besonders aufgeregt in seinem Käfige, sich unruhig uüm—
2 erbewegte, näherte sjch die Frau des Besitzers mit einem kleinen
dinde auf dem Arme unvorsichtig diesem Käfige zu sehr, indem
hre Aufmerksamkeit nach anderer Seite gerichtet war. Der Löwe
zriff zwijchen den Gittern hindurch in das Kleid der, Frau, und
als diese sich mit einer Wendung losriß, erwischte ex, das Kind
eiß es an sich und hatte es zerxrissen und theilweise perzehrt, eht
nuf das, Geschrei der unglücklichen Mutler Leute herbeieilen konnten.
Man vermochte dem wüthenden, Löreen nur wenige-blutige Fetzen
zu entreizen. Der unglückliche Menageriebesitzer ergriff eine Flinu
ind erschoß den Löwen sofort, Die arme Mutter verfiel in einen
Zustand von Raserei, der für ihr Leben fürchten läßt.

I emn ch α—
7Berlin, J. Juli. Als, ein Cutiosum wird mithetheilt,
zaß bei der gestern stattgebabten Ziehung der Braunschweiger
Loose die vier Hauptreffer von ß eeon uude 800
Thaler guf, Loose ficlen die sich iun, Besih. der Darmissädtetr Bank
befinden. — * — 4
17 Ans ain28, Juui in Lalbach sich ein Leichenzug ziach dein
Friedhoftbewegte, stürzte einer der Träger der Keiche, wahr⸗
riulsch in Folge, eines Schläggnfalles, ploglich zujammen und
hlieb als Leiche avf dem Platzg liegen. Die Mitgehenden nahmen
zem Todten den, Trauermantel und Hute ahe coftumirten damil
33Der Preis eines Looses (ü Loos8Alle Sortentt Bßgten, und
7 8t. Pr⸗ 2 Zugelnz istt auf 9Kreuzer festgefetzt. pasel, ae ——
Bon Mitiwoch den 7. Jui ad e Zu recht ahlreicher Betheil gung nge rhen. ibrgisse,
Großes Yreiskegeln u etelog ne einon erpontiast
ANoßes ———— St, Jngbert, den S. Juli 1869,.— edatte Tean et
7 im Werthe von 7 —* u 4* —1351 2* —7—— 3 4 * i igst, sind —— — a n in
b e i .Qnuu Philivv Em rich. Materialliandlung von ——
44498 nriche MNB. Dien geschmackvolle ausgewählteir ———
Philippy Emrich, Juan — — Wohnung zu Jeder⸗ Fritz Panzerbieter.
luer nanus Ansicht aufgestellt. Mit te er Vrcteg e
Et. Jugbert —
d Beeer — ν ν
Verzeichniß der Preise
1 Canapee, pe
Pendüluhr..
ʒ Rohrftühte und ein Sessel,
Schrank5
Revolver, b
nwand für 2 Dutz. Hemden,
Tylinderuhr,
Delgemälde,
Pfeilerschrank, e
Rachttisch, —VVV ——— V
Delgemälde (Gabrinus),
Blumenvasen (Alabaster),
. v ZSpieget, —X
.. 8SFilzhut. —
5. Dutz. Messer und Gabeln,
und ein Tranchirbestech,
16. ,lederne Geldtasche.
17. 7 1 Dutz. neusilberne Eslöffel und
ein Dutz. Kaffeeloffe.
18., Dutz. Tischmessere
19., Tigarrrenspitze mit Etui,
20., Wiegmesser,.
21., 1Taschenmesse.
) Als Ehrenpreis 2 Britania-Kannen.
x) Diesen Preis kann jedoch nur derje⸗
nige gewinnen, welcher die meisten Loose
uirft uund dabei keinen Preis erzielte.

——

Redaction, Druck und Verlaz bon FX. Demetz in St. Ingbert.
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        22 *82 B22 —E— 215 * —e 222
533 353353573 —233 3—35 33375
5 —m— — — — 52 * —752 T 23. 2 8
* 522 5 2358 727 —5*c— 55 52* 5 * — c
— 77— 5538 522 5 538 .: I Z. —. 5 12852 52
—Xz 7— 1 5353252—52 2. —5— 3 528 50O 5* 22 322
—— RI— 23 8 —A — —— 533* 2125 5— 82* —2 —
529372772 2* 3 * —2235255 5 2— ——— 87— *52
3333555555* —A 3 8 223*7
52 — 58 — — —— 23—— — 57
2 — &amp;i 2* — — — 2 —2 —2 27 — X S— — 2 23
2 2 55575 25 S A 2555 2 z 3854 5.*
* 2583585 38 8853 — B 52 246 2555 — ———
25 28372* s282 * — 25 55* ——7. *3 5 225
— —— —835 z— 3
. — 2 *' * 2* J —2 7 7 *
z535 2— 3 * —— — —* 535817
33 56— 5— — 587 83——5 — 5 35 23
3 J * — —75 25 * * 2 2
25358— 3 ——3 k—528755257 —— 38033 53275
22 * — 3 * — — —— — . S 3—8 2 2 ** D.F 8— — 3
* — 2 0 * 2 * .5 *25
—3 3 — — 060833
—— —52 — 3 25 —*B 5—5223 ———— 288
3z3 535533*—5 —3 —3333 — 2 528338
——— 38* 55 —„5355 —A —— — 2 23⸗ 8 — 82 —
*54 * — 2—52 —3 2— 5 428
3 3 8 35 3273
2 2 2 2 * 22 — — J * *
25 S * — 22 —*—2 — 3* — 2*7 — —— 7 25 2 5* —5 *
*—55 2828 — 333 —
2—32 88 —5 —2—82 —3 535252 5
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5* — 5z56232* —— 55*25 23563 * —5—23—2255—— —5 855
38 3— —— 855 —3836* — 82*82 —
d 285 — —— — * * 8 — —— — * —
2 52 —A— — — —2722 5553 5* 22 25 e 225 38
235 * 38352 5 58 — 55 235 2 —— —— *57 3
—2 8* 2 2—757 2 *53835 —A——— ——2— 2 252 59 222 —2* 7 —
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—8,822— —53 3*8555 —*
322 24 —2275 22 *65 228
———— — — 22553
— 53 2353 55583 — 5 ——8 *5552385 533
7 52525 532355*52 c — — — — 5 — — 8 —
5 —7 2* z———225 3 —z232—355—4528 8—8—5 — —1.2
2 322322 —c825 — — 23235* 223 ———— x8
2 — — 5 — 2 2 —6 — * — — —z 55 — 4 2*32235 272
*5 — — — 223 85 —z33—8z3585 235
———— 25— 2555335 5 28 33 * 288*
s353—38538 86 5—353638 23333335 5538 —33333553 73
2 2* S * — “ 7— 2 —— 2 A— 25 2 2 — S 2
„*522.5 8 2 2 — 203 —E 2 — 5* — — 258
— — * 32* — S * 22 * — 5 228 2 — 7—5232 5969 * *
33 53 222535325 5358
22322 —* — —— 2 ———— c —* 55 2* — * —— ———
—52522 2* —A——— 27232 — 2 5— 2— * —A — —8 *
555* — E 522523 —A 2 523 33 —X8 288*
8 * 25 5*533 * ccö 58* ——5k 58 55538 —— — —3 8 2
722 —2 —E 250 22 572 — 5 * 25 * 57235 25 222
— 153 72 5 525 — 5 2525* 5285 — 25
522232 2— 23 * —A —A 22 7. 2 —* —A
535z35 —32 23 — 22— 53*57553 z 55383 8
— 322333 *5 855— —5853 —25—— 5255 —5385. 5 7*2
*29 —S 22 — 5* —A —— 838 S8 2 2 — 23 328* 2*
— S7* — —— — 2* — — — — S— 2* 2 ——A E
— * 5 ———— — * — 7—2— 825—
525 ——— SE-E 2 — A32 2 —— 8385 52 8*5 —5 22—
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—2— 527 2354 * * 22 2 —* 523* — — * — —— ——— —
352 ——5 —5 ** 55 533338 S255— 55333 33877 o
3 * * — 4 2 * — 2 — 12 2
*3855 55 —5—35832 35— —82 25 5573 3 5* .52*
B32 — 28 —A 2521 22 7 — —— 5 — — — —
82—5— —8—32* 2853 5238 —25333 525—55 .8 A
3233 35 57325 55 — — Ez2 532 —5263—2 555 — —5—8 37 *— —z2368
82333 28 255* 275353352853— 283 28
52 22 * — 75553 2582 ——— 22 —— — — *5
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2353338 3 ——— 553353333583— —
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2 5— ——— * * — — 8 —22 —A —
55 —55—— z —— —5 —
53 — 2 — *

— ⸗ 9 * 232 2 * —— — 2 — 2 ——
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5585*5 s*z25338 55327 23 55 8333— 58——5 5
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2 * 2 —52——23225 — 273 23. 222 24
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2 *2— 55 53—25— 53253 * 8—222 2555 —2 57 3232377 * 2 *
— —3535 —535858—535— —52—5335 — 323353603
25 55555353435 82 — — 322 27 *02
* 5 — — —.8* 22 2 238 * ——2
33 3 5 28 —555 33253 6353 523
2 —2 — — * —— 2 28 — —15 * 2
— — 22* 58 2— —25 28 25 —392232 2z355 —— 232
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        2 —2— — 22.3 2 —773— 25
43253552333——83385 83. 553535565 55752 3 3338335 35
32 3 2 — ——235 3. 553 —3 —338 3 — 8525353323 3

*3 3333—224* 538 523 82 23.3 5 *642
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*2423 —85 5252. 8 2 282 23.2 63* 2. —A * — * 3.
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2*3 333335 — 5533— 8 33858 285333568
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*—s83 7381833238 32333 S· 25—8 288 52.2 5338
2 — * 8 3132 8. 5722 S * 22.— 2. *8
*333833535 83385 3 ——— 7335—3

— — — —8 — 23 ——— — *32 *

338 7 —38 83733 3. 3 — 33—333—
—— —55327 2.2 328333 6358 2. 22 *2. 5
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2328 22333 3222 23 523 5 583333— —XE *28
2.2 2 7 KD * 5 2222 2235 —5 52583—
582 33538. 35233.2 7—35 83585 65 —
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25 —53 52 —— — 7 2. 2 8 687 — *5325.322
5333523 386 538 —352555252
* 25 25. 33 523.553 25527 325. 5. 5303 35 —
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2 —3 * J
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2.8227 * —A 2 — 55 52 22 5 5 577 5 75 ——— 3
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A— 252 35—232565 —523 52 *83 53552. 57 **2*2 *
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2533555 2* 237—58—25 53 5 *5278 — —
7 — 2 8 —— 35 5* R823 —— — —
—82 34 A—— 2550857358 — ———
——— —2 — 23 282 33532253 22. * —v
——

2 —EX * 2 8
—XI 235 5232 2. 52 53227 „3723732 5222320
22 5223877* 353 833536 — 53 555 3533533 2
55 2 53 8533 —5 5*38 33 —38—5. 5 333333533
2 * 5 ⁊ * r 2* 298 — —28 2 .2A2 252 7 7 *5
2 2 2*0 I — — ⁊ 2 — 27 *2252 —* — —
— —633353—— 55533 527 6
—32 3 ——3 333352. —3———3338.
* * —— —— 2 ꝙ 2.: 22 —
33 53——3525* —23 »35535.3355323
2*22— 225 2 . T 6352 25. 2 2 53 225 237 25
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2552 7.. 2 53 3535 23522 J527 —2—279—5 5322
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au uce äιιινν ν ινν
. 4 —
— ng vbe rer Anzaig 6.3 Gind dat miß dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblait, mit der Dienstagz-⸗ Donnerziags· und Sonntags⸗
xauntier erscheint wöchen uig vie rm an. Saäüznnbtgea . Den nme t sta g. Sa mae ba gund Son g lag.. isbonnememtehreis dierteheein n ee
i Silbergr. Angeigen werden wiit 83 Krzt, die dreispaltige Zeile Platischrist oder deren Raum berechnet 6
ιιYι—— —— —8 — 2 —
u l , . ι — —
Pr 105. 3 33 qun —in ——* Donnerstag. den 8. Jüli. e. u n eietee . 1869
— — — —— — — —
id ν ν .. ι—
e —* — Deul schland I ν
Mün RX Jre In höheren klerikalen Kreifen wird
on gesprochen, daß in Folge eines durch verschiedene Cardinals-
—x Pe Avtcementss vie nn Naunsiatur
hir bald eine Neuvesetzung erfahren werde iund zwar durch den
— —— ge e Den? denn Jehsuiten orden
—
hacn Vannutelln, a ie Nuntius Meglid würde nach
Vien sonmmen.52—36
München, K. Juli.““Die Nachtweise? her bie Staaksein
nahmen und Ausgaben für das Jahr 1868 liegen' nun vollender
—E
datswurde meeder holt die ͤnßexste Sparsamleit; zum Grundsatze
emacht und so weit sich die finanziele Lage unferes ⸗Kandes zur
Zeit ijchon übersehen läßt, ist sie insoferne eine günstige zu nennen,
ntrotz der seit drei Jahren bedendend vermehrten Ausgaben und
der angehäuften Schuldenlast keine Steuererhöhungenach irgend
einer Richtung vorgenommen zu werden braucht. α—
Mänscheni, 6. Juli.Der Koömig ist in der Samstags⸗
nacht aus der Riß nach Schloß. Berg zurückgekehrt, um am Sonn⸗
ag dem oͤsterreichischen Kaiserpaar einen Besuch auf Geratshausen
wbzustatten, von wo er: Abends nach Schlotz Berg! zurückfuhr.
Der Kaiser Frung!: Joseph wird mineinigen Tagen nach Wien
zurücktehren, jedoch vor Ende des Monats wiederkommen,? um seine
Hemahlin nach. Ischel abzuholen.nnVot der Abreise werden die
Majestäten die internglionale Kunstausstellung eren Eröffhung
zuf den. 20. festgesetzt ist) besuchen n
—7— xponden
etklärt, daß die Frage über die Ausdehnunge dex, Eompetenz des
norddeutschen hee 9 —F e— — 52*
auch bei der Anwefenheit der füddeutschen Minister in Berlin
wie die neueste Version lautes dicht angeregk. Daß insbesondere
mit dem Fürsten Hohenlohe über die ganze Angelegenheit nicht ein
Bort gesprochen worhenehcheiarn37
6
Postafistenten sind, diez Ackessiken; gu dwigi- Mäche!
—*88 wyde do Jep h 9 a adin Zwebrůcken ernaunt
Wilen, A4*Jutvgeute veghait dur Vöage binde Hussinecz
ne dreitägige Hußfeier⸗VDer Hühepuncte dese nanonaleneFestet
st übermorgen, der Jodestan des dechischs Reforxmators.“ Von
der altezechtshen Portern ist der vrigincsle Vocschlag ausgegangen, in
ziner Petion an — Revjfionn dos Processes gegen
duß zu verlangen, ein' Votschlag,der —* von ven Junßẽezechen
urückgewiesen wirde weil derselbe gegen, die Trabition: der czechꝛ
shen Nation und gegen die Ideen der Neuzeit verstoße.
In einer am 14. v. M. zu Granz adgehaltenen öffentlichen
Lersammlung, des dortigen „Deutschenationalen Vereins“ hielt
draf Ignaz Attenis E. Ddesrbtichen Reichsrathes Graͤfen
derdinand Atleins ernen ottrag abet die Stellung Süddeutsch—
ands, worin er den Anschluß von Südbelitschland am den Nord⸗
aund als eine patriotische Pflicht erklärte, welche Deutschland von
einen Eöchnen nerlangen miisft.u Die Deutsch Oesterreicher, schloß
r Redner; —— —
ingungsmerte Theil nehmen, sie wuͤrden jedoch nach ihren Kräften
emüht sein jedes Hinderniß desselben hinwegzuräumen; sie würden
den Versuch euiet einseitigen Allkanz zuischen Oesterreich und, den“
küdstagten perhotreszicen und den Tagmit Jubel begrüßen, win
delchem das Werk von 1866 durch den Eintritt der Südstuaten
aitt werde, Die Zuheret. welche den Sauit bis zumn
———
— ν
— — — Frau kreich ⸗ —
Paris, 3 Quli. Im Fidato“ erscheinen seit anlaer“Zeli
        <pb n="410" />
        Amerika. e. Ñ
New* Forla.4. Jult. Imsseren s a * und dem noͤrduchen
Missouri habech Ueberschwemmungen stattgefunden, wodurch großer
— —— Eigenthum eutstanden ist. Hie
chwedische edrewe an Flusse, Kawe würde überfluthet. Es
Aranten hierbei 20Menschen. *

um Bezirlsamtsdiener ist in erhoͤhtem Maße bei Bewerbern gege⸗
—
hiq sur die Arbeiten des Actenheftens und —B ———
nd Urbanitat gegen die Amisangehörigen ber! 4als Lauf⸗
dten ber Begerksamern oder Beiboten bei Krwisregiernusen er⸗
drobt haben ꝛc. *.9 8ezʒ. Hormann ⸗

Der Volksderein in Nürnberg hat an die dortigen fiadti⸗

schen Collegien eine Eingabe eingereicht wegen fernerer Ni hterhebung
bon Bürger⸗Aufnahms-Gebühren. Es haben sich diese Collegien
vorberathend auch bereits dahin geeinigt, teine hesondere Bürger⸗
Nufnahms · Gebuhr mehr zu erhehen..
Rach den neuen Aenderungen koftet eine einfache telegraphi.
—— Bayern nach Italien 2 fl. 6 kr., nach dem Kirchen⸗
jaate 2fl. 30 kr. nach Algier und Tunis über Frankreich
I. 125 7uber Württemberg und Baden 2. Mxj nac
Tripolis 7 fl, 42 tr., nach Newyork 26 fl. 36 kr. und zwar hier
ie infache Depesche mit 10 Worten, jedes weitere Wort kostet
2 fl. 30 ktr. wz i
In Ber lin hoffle man schon, daß Frhr. v. Roͤlhschid
Frankfurt verlassen iind sich an der Spree ansiedeln werde. Nun
jĩ allerdings, wie die „Trib.“ weiß, gewiß, daß über einen grd⸗
zern Villentomplex im Thiergarten von Berlin verhandelt wird,
leichwohl aber ist von einer gänzlichen; Neberfledelung des Hauses
Koihschild nach Berlin keine Rede, da es Familienbeschlußis,
as Schichsal des Hauses von den Geschicken der Stadt Frankfurt
reiwisllig niemals zu treunen.. 3

7 Oberconsistorialrath Dr. Fournier in Berlinnein Mann
on 69 Jahren,“ der am Traualtar der Braut einen schallenden
hackenstreich versetzt hatie, (sie trug einen Myrthenkranz und war
n gesegneten Umständen), wurde vom' Berliner; Stadtgericht oh
iejem Vergehen zu 300 Thalern Geldbuße, eventuell vier Monaten
Befängniß verurtheilt. net ,

FWie der Königsber g eur , Hart. »1. Ztg. n mitgetheilt
vird, stehen in einem einzigen oftpreußischen Kreise. — Pr. Ehylau
allein nicht weniger als 27 Eu Bauernhoͤfe unter dem
hammer. —

Oderxberg, 2. Juli. In einem Steinkohlenwerke in Kar⸗
vin amen gestern durch Erplosion schlagender Wetter 119 Men⸗
jchen ums Leben. νι αν“

Der im Pistolenduell verwundete Student vr Gablenz.il
im 20 d. gestorben; sein Gegner war der Sohm des Advocalen
Großmann in Wieshaden; Großmann war der Beleidiget.n

V .Am Montag Abend gegen 11 Uhr halte in einein Hause
——— eine Erplofion von Raketen statt, die Behufs
Trocenens in die Nähedes gluhenden Ofens gebracht von dem
Anfertiger derselben aber, der ausgegangen, wegzunehmen vergessen
orden waren. Raketen, Leichtlugeln, Sonnen u sa w. nahmen
hren Weg durch die gesprungenen Fensterscheiben: Ein weiterer
Schaden fand nicht statt, hätte aber entstehen können, indem sich
zroßere Pulvervorräthe in dem Hause befunden haben sollen. —
Durch die Feuerrufe wurde die Feuerwehr und Bürgerschaft in
nndihigen Allarm versetzt.

48ai erslauferun, 7. Juli. Gestern Abend ?ha nach
3 Uhr wurden durch das hiesige l. Bezirksgericht, als Zuchtpoli⸗
eigericht sprechend, nach einer elfstündigen Verhandlung, wegen
Faschung der Zettel bei det Wahl der Abgeordneten zum Zollpar⸗
sament resp. der Theilhaberschaft daran, der Pfarrer Lehrer, und
2gewesene Gemeinderäãthe, alle von Rubenheim, Kantons Blieskastel,
eder zu einer Gefangnißstrafe von zwei Monaten und zu den
stosten herurtheilt. Ersterer hat solche auf einer Festung zu erstehen.
In Karserslauterin hat fich ein Arbeiterderein
constitnuirt und ist Herr Buchbinder Mahla 1. Vorstand desseiben.

FTAm 9. August d. J. früh 8 Uhr.“ beginnt in Speyer
die Prüfung zum einjährigen Freiwilligen Dienste. Gehörig belegte

Besuche sind bis 31. d. M. einzusenden.

Bem Tode des russ. Staaisraths Blum in Heidelberg lag
ein Vecbrechen von fremder Hand zu Grunde; der Unglückliche
deint den tödlichen Sprung in den Abgrund in einem Anfall
don Geistesstörung absichtlich unternommen zu haben. 6

4 JIn den eisten Tagen des Auguft wird in Franlfurt der
Foligreß dutscher Zahnärzte abgehalten werden ———

pDer nochsie Vhilosophencongreß tagt vom 260 Septembet
it 2 Oclober in Frankfurt; zum Local“ wurde der „Römet“

ewilligt. —B

PAussuchten für studirte Leute, Im Kreis⸗
uintsblatte für Oberbayern ist zu lesen: „Die Qualification
Comentionelle Versteigerunn..

27 *4

BZermischte s.“

Be för derung
von JInseralen
XBMIGIqG;or

Samstag, den 10. 1. Mis. des Nach⸗
mittags uni 2 Uhr, zu St. Ingbert, in
der Vehausung des Seifenfieders Schmitt,
assen Friedrich Vogelgesang Tagner in
Sli. Ingbert und seine mit seiner verleb⸗
en Ehefrau Barbara Wellner etzeugten
inder wegen Nichtbezahlung des Erwerbs⸗
preises dem Peter Hemmerlinq, Berqmann
von hier:

38 Dezimalen Ader hinter Hobels,

neben Wilhelm Chandon und Carl

Feichtner, hiesigen Bannes, mit Kar⸗

Ifeln bestellt, offentlich zu eigen wie⸗

derversteigern.

St. Ingbert, 7. Juli 1869. E
Horn, igl. Notar.

sowie Annahme von Annoncen für alle un
ineundausländischen Zeitungen
2 Originaul- Turif⸗oilon-Preisen. F
Zzeitungs⸗Annoncen · Expedition
oSS
BERLIN. (α) MONOMEN.
Inserations-⸗Tarif (ZTeitungs-Verzeich gratis und franéeo.

—————————— —
—ï—ï
Das große Preiskegeln mit 21
Hreisen und einem Ehrenpreis im Werthe
on 200 Thlr. hat seit Piitiwoch (gestern)
egonnen und ladet zu recht zahlreicher
Vetheiligung höflichst ein —

h. Emrich.

der Stadt Zweißkrücken v. 8. Juli,
Weizen 6 fl. 7 kr. Korn 4 fl. 42 kr.
Berste Areihige, — fl. — kr, Gerste vier⸗
reihige, — fi. — ke. Spelz 4 il. 12 fr.
Spelzlern 6 fl. — kr. Dinkel — fI.
— kr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafer
4 fl. 26 tr. Erbsen — il. — kr. Wicken
— fl. — kr. Kartoffein 56 kr. Heu 2 fl.
4 ir. Stroh 1fl. 50 kr. per Zentner.
Weißbrod 1* Kilogr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 23 kr. ditto 2 Kilogr. 16 kr.
difto 1Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 8 Kil.
28 kr. 1 Paar Weck 9 Loth 2 kr. Rind⸗
eisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 kr.
dalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 16 kr.

ij

chweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wer
24 kr. Bier 7 kr. per Liter, Butter 28 r
ver Pfund.
Fruchtpreise der Stadt
Kaiferslautern vom 6. Juli
Weizen 6 fl. 11 kr. Korn 4 fl. 41
Spelztern — il. — ir. Spelz
iz in. Gerste 4 fl. 33kr. Hafer *
A
— kr. per Zentner.
Brodpreise 2 6 Pfd. Korubrod 28 k
z psd. Gemschibrod 12n ir. und 2 Vr
Weißbrod 13 kr.

BS;S ?ä—— — —
ß fleißige Schreinergesellen
erhalten gegen guten Lohn sofori Beschäf⸗
sigung bei Schreinermeister
N. Fontaine
in Sulzbach.
Kedaction. Druck und Verlag don Xx

—XVXV in St. Ingbert. 9— —
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        — *
A 753557
325385 J— 353
5 *7
258 5 ** 25 3*8 3
228 25 —A — 2 *83 * F
J
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388 —————— — 553 22 — F *
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—— 7 335* — 3* 533637 28 —— 88848
55 582 ——— 7 552 52 —1335 25 * *
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78* — ẽ — 25 55 38553 —E — 8 — ————— 53 20
535 —— 5333 3338 — 53— 35 J F
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J * * —— — 582. ẽ 28 ——25 2
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F . S — 3 — — 8 *
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55 8 5 3
8 — 5 57
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2 — 3 23 22
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22 —33 520 5232332338 * 522
* 2323553208 —— 2325*3 —A 58
7 —78— —A 58— * 2: 2 28 32920 — 22
d . ——— 223 ————— — TSAMV WO
2.45 — 8 — — —5523 — 5
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— 35337 ——z25— 33 — 532 — — 55 8 *
23835 5852 —— — 7233 2338 —F 383
3 358 8* —8 — 55 33823*
* —AA— — 23222 — — —————— 353 558 3z38222
2 — —82* 33 —85 — h — — *
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83* *35 —6e3* 58353 —838
—E— ** *.7 232 — — ——— m3 5 228 —2 2 2. 25
3 8 c32 —128 33 2525333 37 —3522 553255
*3 5* ———— —Sn 7. 5 268 5 9 3538 — 533 3 5 232 228
43 755 — 353333 35322
* 343 α *— 32 5333* —— — —2 33* * 55 2
—— ———— 2325 —A — 533535* 2*235
— 6 58 333
—— 32.. 53258 5*7 ——A — m—872 —— 2 2535 5 — 3
2 332555 3** A 2 3 5 53 —2. —* 3 — 5z53358 —1.
* 2 5.* —5 27———8 — 72 — — 2837 2 23* 333—232 ·5
—43 a— 38 —— —A — — — 3353 * 5*
—— »5535 . z3322352 3353255 ————33 A 28
— 22* —2 25 —— S* — 53 53522822*8* S * * — 2 2 —
———— 2* — — S —— z22—2 — 3 *5 — 7 —75 — 2 *
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8 — J 83* 523 2— 225 5* 55 5222 —A —93 — ** 8
—E 18 —4 28 * 583 3z3 5— ————— — 265 285 V— 2 — —
r—— 2 238 —A — 83 —552 388
25 ——— 332 35 — —783 37 5 5
2588 — —75 73 — —53333532 533 22 — ——— 53 72 —32 3
8 736 —553333——8 53237528 285— 55875 8
2 — 33 *
— — — e 2 25532738 222283
5253 —83 8
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X 22 2259
— —— *— 322 —
» — 2222 — 2* —— 75 7 BX. * S7
235— — 325 553 323 —
5— — ⏑— — — — —
3 5 —3
8 3 3728 — SS — 2 ——— 3
⁊ 2 —2 * 5 — * —
— — 2528 5E 3— 25— 2
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— 222 8—228 — 2* —— ——— *7
3 * 58
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258 352 52786 2 333 —3 —33
55 —2 3 33 2 —58 2*.38
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35 —533 5—22 3 — — — 5 38 555 —
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3 7 —333 33
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— — — — — 532 53 55583 —85
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35 — — 325534 878 G3 ——— 8 3 8 2 z28232 85
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s55 —5323283 — —— 26 —AA
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533 —33 5363 — 5355*568* —2223 5852
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2* — 5 ———2 282* 25353 S. 255 3846 535507 —MV —
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—25 —*
358 538258 2
—* —— 253885 ——55522
* — 252— 13533535 233 22—— 23 222
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35327 — 253 32 53 28* 328 55355388 285532
15255* 8 —2250 *2 — 23455535
8 23* —XXA 3825 —c — —— 25E3 32322 5832
22254 —3535358380 — ——— ——333385358383
58 558 238* * 5 2 — — —5533Ek035 5
22338 352233 555755 * 55333333 —
———— 332253—3353 5 —2333832—238 22535*
5*827 22 2535 R52 53835* —— 0 — 2 —
— — 292* — 2234 — 5228 — 8R 2 8 * 3535, 5528 5
—A 52 — .27 22*5 —— —8 28 * * — *
586385 55 23 —555683 — —————— 233 5333
—Z— — — 532 * — 4 — 32* —8 23
*22 —2 z33323555588 8353 ss 5338335*
5552 57* — —753238 332 —233335*—3338
7 22 5523355 —* — 22
— — —— z 3 32 5
— D. * 2*
32238383 233232 — 25 3 338
33323 — 5352 3 32 3252288 2303 2* 332*
2828— — — 2278 —2 225
—A *z 287 —— —— 33333* 7523553555 A
2 8 22 —2 53320* —3 53* —3— 2 28833 8
82 — 55385 — 2 52*238 — —— 25328260
38 523 5 —2 5 —5 2 257 2 3— —AA 25 S
X — 0— — 53883333
⏑ ⏑ —— 53532733538 2525* 555333
————— 8 8 — ——
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        34.7
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553332487 —3
— 5222238 22333 — 8388
3 ——— ——
553734* 325
*22 —— 3322375 35 323 55 33
8 755
5 — — 255 23 —— —
J————— *55 — 387 55* —5
—— ——33 354358 ———
——— ——— 3754363
5* 8 26 —52255 — 3 —738 — —— 2*
3 * ;388 —— * S — 52X2 3 323 7*
J
33 37 3557 155 333 81
* —235* *338* — 8
23 A— — 235 — 5373 S
7 ——— — I
—53 8 * —7
*33 35 38* *7353
2. 3: ⁊ * —Fe— * F 5* F—
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Vnem erscheint wöchenitzcn des fm q . Haͤe aub da o Deannz3 810g. Sagnna ta g And Somm tag . Mbpnsuementtvrenn vierelsadrig 44. kersen oe
18. Silberari⸗ Anzeigen werden waitß Argr. Itr. dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Kaun herneh

wexden wute Prauuc e ——— —

òAITATGG — ———— * . Mο t, nucs nut cuu nι A O

ne— α —— 3 i.“ ·v 31869
Nr. 106. e — 9 z!. Samstag, hen Wee uli. q nist d itte n urgt neñ —28
— — s 3*
e nuüs vi u i, ss
— 7 Abpu oau Deut schland. i νε vν
Müunchen, 6. Juli. Im der heutigen H. Sißungder
diquidationdcommission wurde die Frage über die künftige Behand ·
aimg des gemeinsamen beweglichen Cigenthums in den bormaligen
dundesfestumngen Mainz, Landau. Rastatt und Ulm einer ausführ⸗
— Die einzelnen. Bepollmächtigten
xegten den Standpunkt ihrer Regierungen des Näheren dax, uind
Dat sich das uͤbereinstimmend die Anschauung, besteht. ein, Thet:
lung des Materiats, sei es in natira, sei. esß durch Verkauf. und
Repartition ; des Erloͤses, liege weder inz Interesse der süddeulschen
Stauten. uoch fei dieselbe ohne große finanzielle Opfer durchzuführen.
Die definitive Beschlußfassuug hierüber wurde jedoch, weiterer Be⸗
andlung vorbehalten. n
M n chen sr. Juli. Eine eben erschienene k. Vexorduung
zestimmtwn Das Wehrgeld ist in vier gleichen Raten. nämlich mi⸗
Beginn der Mongte Januar, Aprih, Julje und, Oclobez jeden
Jahres je für das porausgegangene Quartal zu erheben. Hierbei
seht es jedoch, jedem Pflichtigen e di herfallene Ratt
der auch die ganze Jahresschnldigkeit zusammen abzutragen. Die
hemeindebehörden haben längstens h. Wochen nach Jedem Erheb⸗
ungẽtermin die eingegangenen Wehrgeldeldbeträge den. Rentänitern
abguliefern und mii der Ablieferung für das leßzte Quartal die
Abrechnmg zu verbinden. Vonden Wehrpflichsigen der. Alters⸗
lafse IB46 und 1847 ast datz jm Gesetze für die Zeit vom
. October 1868 bis ˖ dahin 1869 Fesigesetzte Wehrgeld im Laufe
der Monate November und December 1869 zu erheben. Den
Bemrindebehörden wird für die Mühewaltuug und Kosten, der
krhebungeine Vergüung von 3 Procent pon den durch sie erho ⸗
benen ·Wehrgeldbetragen geleistet. ιαα
München, 85 Juli. Wie die „N. FIr. asahres. ha
owohl die juristische als die theologische, Facultat der Universitäi
Wunchen über die vom Fürsten Hohenlohe angeregten, 6 Fragen
bezüglich des Concils Berathung gehflogen, und soll die Stimmung
zie ich inqbeiden Körpetschaften Kundgab, eine Villigung und
aichtfertigung der Motive involviren, welche. den Füxsten zu der
Arculardepesche vom 9. April d. Is. veranlaßt haben. .
utn MiündresnzeO, Juli. Zur Erhebung der Tabalsteuer wer⸗
den in den · Hauptzollamtshezirken Ludwigshafen za. RhoNeuburg
ꝛ. Rho Pürnberg und Fürth. Steuercontrolen errichtet, und zwar
im Bezirl Ludwigshafen drein zu Frankenthal, Speyer und Neu⸗
indt/ und im Bezink Neuhurg vier: zu Rheinzabern, Berg, Neu—⸗
auterburge aind Schweigen, Den Sieuercontrolen werden Hebe
stellen untergeordnet, an welche die Gemeinden die Steuern zr
ahlen; haben, I )3—
iMurnchem,en DiteN. N,5 schreiben: Wie pir hoͤren. isl
nan zustündigen Ortßentschlossent, die Gendarmerie allmählich in
in Cipilinstitutea in eine Schutzmannschaft“ umzuäünderin.
Der Versuch: soll mit der hiefigen Stadtcompagnie aee und
die Umwandlung derselben bis 1. Juli nächsten Jahres vollzogen
werden.nꝛ Matüruch hängt die Ausführung des Planes noch davon
abrob der Landtag die hiezu nöthigen ‚Summen bewilligt.
Nächsten Sonntag wird nach vorherigem Gottesdienst in der
Pfarrkirthe zu Mülnnerstadt das z Denkmal. eingeweiht werden,
welches dir Bewohner des Lagdgerichtsbezirks Muünnerstadt auf
dem Friedhofe zu MWunnexftadt. den 47 bayrischen und preußischen
Zriegern, erxichtet;-haben, diegamn I. Fuli 1866 gefalleun sind
umd dort begraben liegengen en, hineey :
Aus Süd deuxsch. lanid, 5. Juli, achdem durqhh
die Verhandlungen der Münichemer. Bundessiquidationg · Commisstop
diet Fortduner deßz gezneinschafilichen, Pesütez des beweg ichen Eigen⸗
hums in den ehemaligen Bundesfesturogen, gesichert jit, Jannig8
nicht wohl anders: seit als daß diese Gemeiusginkeit alich noch, in
inigen andern. Punkten zu einem entsprechenden Ausdruck komnien
nuß. So vernimmt man' denn' wmich, daß die“ abzuschließende
Vereinbarung gwischen den betheiligken de utschen Staaten dunh bie
Falle ins Auge faßl, in weschen der Zusamsmenhang deg Defent
sivsyslens Wilhen ionne und Süub⸗d rn

195 . haAstix o
und wesentlich berührt erscheint, indem dann hieruber die Ansichten
—AIX——
arbedollmächtigter gehört,, und wenn die jüddentsshen Regierungen
dem ieventuellen; Vorschlaägen des norddeutschen Bundeg nichß zue⸗
timmen konnen, betzterem die Gründe. hiefürtzmitgetheilt werden
ollem·n Ueberhauht wäre bein michtigen Fragen der preußische
Militärbevollmächtigie zu hören. Gleiches findez auf Seito, des
jorddeutschen Bundes. gegenüiber den süddeutschen Regiexungen
— ——— welchenn im Herbste
v. Is. zwischen Bayern, Württemberg und Baden vereinbart
worden ist, wird demnach chch noch Vöorher zu constituiren sein.

—
graphiren z. Graf Rismardk. soll bor, —— Frklarung
abgegeben · haben./ daß errwenn der. Staate gine parlamenfarische
Negietungsform annehmen sollte h,für sich den Botschafterposten
meParis xerbitien werde. u

Der „New⸗Yorl Herald“ veröffentlicht einen interessauten
Bericht aus Berlin über ein Gespräch, welches einer seiner
Forrespondenten mit dem GrafeniGismarck über die politische
Situation dex. Gegeuwart vor einiger Zeit gehabt. Wir entneh-
nen diesem Vexichic die folgenden sehr bemerkenswerthen Stellen;

ChrrespondentDea Es.allgemein an — Hett Grab
zoß der Houptgegenstand des Conflits 6 den Abgeordneten
ind dem Ministerlum) den, Mililarelat beirifft, füt den Ihrer
viederholten und feierlichen Erkläruͤng nach keine Verkürzung zu⸗
nssig! ist, fon ist 2es wohl gerechtfertigt; wenn ich: die Silnation
in allgemeinen Als eine drohende ausehe Ed n ι.
Bismarch: In der That,/ mehr oder weniger ast es so. Wir
müssen bewaffnet und auf unserer Hut sein; denn wir sind hine
ichtlich nder Absichten Ftanfreichs und Oesterreichs keinebwegs
zersichert. Und nach welcher Seitekoͤnnten wir ums dann umsehen?
Selbst unsere desten Freunde / England und Amerika, haben einen
Familienzwist angefangewon desser endliche Enischeidung noch im
Angewissen liegt. Sprechen Sie micht von unferer Allianz mit Ruß⸗
and u Denn meine geehrtew altgewohnten Opponenten blicken mit
Mißvergnügew und Verachtung nach dort.n Verstehen Sirtmich
wohl; wir sind stark und mächtig, und, Gott sein Danké diejenigen,
welche von Neid? werzehrte werden, wissen dies und wagenrnicht,
uns anzugreifen“ Deswegen haben“! Sie sich- in Ddenn legten; Dvei
Jahren mit Vellen begnügt;:Wie könnten wirnweniger bewaffnet
ein? Ehe ich meinen Arm zur Reducirung unserer Kriegsstärte,
liehe, würder ich rahtn lteber abschneidenr. Riemals, Tlieber will ich
terben! Wozu noch weiter von Abkürzung der Dienstzeit sprechen
dien ohnehin schon auf driltehalb Jahre: beschrücit ist. Die Sache
ist einfach unmöglich.“ 1öιιιν ” ι ιο n
zuCCorrespondent . Wie verhältees sichemit Ihrer Politid Heer
Braf, iu⸗ Bezug uuf dies Südstactene ot rot g α
u Bismardk' Sie ist unveränderte!s Win werden niemals neinen
Hruck ausüüben/ um diese 8 Millionem anzufchließen: wenn efienichi
elbst denn Wunsch zu erkennom geben.“ Sollten sien dies thuuo
berden wir! sienimit: roffenen Armen »ewpfangen.n? Im Falleneined
Zrieges werden wir gemeinschaftlich mit ihnen-Akämpfenz.ivder,
venn es anders kommen follte, dhne sierAber Kinen Kumpf gibt
S8/ dem: meind Kraft nicht gewachsen ist. Das ist die kurzsichtdge
Opposition im Hause; die mich im höchsten Grade versimmtantarht,
und mich frühet oder später zum: Rücktritietdeiben wirdi?“4
wn Wale m, 70 Juli. Die⸗ ‚We We schreibtec Ein Telegraͤmet
ins Kairo, welches uns gestern in spater Nachtstutsden uütann,
nesdete die überraischende Nachticht, daß ber Vicektznig von a dlehrue
sen die schleunige Vermehrung feiner⸗ Armeein angeordnennnd
ikelchzenige zur Bervollftäudegüng “ det Marine? Irben-Kriegkschiffe
don Frankreich und Englaud angekanft hat. Noch bedenklicher Lauten
yie Nachrichten, die uns hente ein Telegrämm aus Konftantinopel
neldet. Der Khedive hatein Verbot erlassen, in den eghptischen
Noscheen für den Sultan“ zu beten, wid trägt bereits die Abzen
hhen königlicher Wülrde zur Schau.“ (Das egybtische Postfelleisen
5 non nu Nee n nne vn l N
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        ntschlossene und unerwareete Vorgehen des Piceldnigs am goldenen oↄolker. Berlin, die Siadt seiner Geburt, die Stätte seiner Wirk
dorn bie gusct Korre spondent esichert. neiez veftürzung her samtat während kantet Jahr. — — it d Owfur di
—— eee e e eee emin ehcg, r
legenheit det juͤngsten delegraphischen suaͤchrichten ans Konstantinopel ul begegnen, ner o die JUnterzeichneten diesen Aufruf an
die Vemihung ausgedruckt, VDaß di Ernernung Mustafa Faihl asveunsche Wolk,Ssicha cnen Sauimiung zus Errichtung«cines
Paschas zum Ministechnichts als au Schachzug gegen den störrischen Patisnaldenkmals für Alcxxander v. Humboldt in Berlin zu bethei—
Hicekönig war, dessen Rundreise in Konsianfinopel so boöses Blut igen. Etwoige Ueberschuͤsse werden der löniglichen Akademie der
gemacht hat. Schon damals warf man ihm vor, daß er sich voll. Wissenschaften zu Berlin bereits beste henden Humboldt· Stiftung
ommen als unabhängiger. Fürst gerire, daß er eigenmächtig und ür Naturforschung und NReisen überwiesen werden.“ — Der ge
int —D Recht Verlrage mit den eurepaischen Mächten abschließe Hufisführende Ausschuß des Comites besteht aus den Herren Du
nes. wp.* Die heutigen Rachrichten sehen diesem Sündenregistet Bois-Rehmund, Al Mendelssohm ISchatzmeifler“ deg Comiterg
3 — auf. Es ist e e ee Dingt Jägerftr. 631) Rüd. Virchow und W. Siemens. *
ich qbwickeln werden uud welchen Entschluß die schmer rängte — 33
n u — —— ———
en Wosher mchr vuf etgene Fauft vondelt; doß er anf eine nn d u n edc e gesheeheStudehhe gendes
e a ich suht dir sein Schrine diet — nachzuragen: Der in den Roͤpf geschossene Skudent vBadlenz
ee oe Schritte dedt. Pird 3 der st am 2. d. in Folge der, exhaltenen Wunde (die Kugel wat
westwachtlichen ¶ Diblomatie · iiochmals delingen das Fener · in ver icht mehr gus dem Gehirheesu aniferned gestorben, nachdem noch
ce an irn nen eee Zopfline Foter und Muttler' an dem Krankenbett des bewußllosen Sohne
elang? Zu allem e eifluse. und W Fforte diesen sestanden 'hatten. Der junge Mann hat sein Leben einer elenden
Zedrangnissen gicht genug hatte⸗ befindet sie sich tben jetzt in einer appalie wegen hingeben müssen, wie die nachstehende Darstell
Ministerkrifis;“ zwischen dem Großvezier nund dem Minister des se trusat n eeUnsanck ung
neee hemen eadi Pashe sian wie wan der Indepen des so trautig geendeten Conflicis ergiebt. Unlängst: saßen im
* —*zæ Fiwistigteiten au⸗ be den du sid duf 5* s Fafe Turc doriselbst einige Mitglieder des studentischen Corps der
gn g — 3 e g Westphalen, ünder ihnen aucht der micht zumCorpe gehdrende
aAngebahnlen · admninistrativen Reformen beziehen Das Alles scheint Ztudent . Großmann aus Wiesbaden. Da traten, von einem · Diner
miĩudeꝛien daßz sich schwere Ereim se im Outute horvereien denmend die Sundemen Graf Boctrs, Prin d. Bentheim ünd
aHe Fraukreich. —— vᷣ Det eeeee ee en der
enn .. 3—di⸗ Nechri estphalen zusammen; 'auf die Auffotderung de estoßenen ent⸗
EaxIs, 8. Jutt.Die Fraunce- demennt /dieRcthrht he ue — ————
aher die der Regierung zugeschriebene Absicht, die Truppen aus —
zon — —,—868 ppen aus zuf und gibt demselben Ohrfeigen. Gablenz undngeine Begleiter
Rom demnächst zurückzuberufen, und ebenso die! Gerüchte über eine Hlen in gleicher Münze zurüd
epgehge, Srripetulee 77* ahlen in gleicher Münze zurück und die Wesiphalen sammt Groß
Xeise des Kaisers und der Keiserici von Oeftetreich mach Franl nann werden unmiltelbar darauf entfernt, nachdem der letztere
gp andge uber die Abernfung des Baron Zallehrand aus n noch von Beniheim und Veders auf Sauͤbel umd won dem dez
hetersburg. e zet aten Schlagens nicht kundigen Gablenz auf Pistolen Zefordert ¶werden
e hee Italien. warx.Darauf fand e heiliget Mor⸗
— rühe im schweigenden Walde des Rosathales das Pistolenduell
Zu Rom atman besorgt. wegen der iunmet mehr Aber⸗ ——— und 15Schritt d ed
andnehmenden Desertionin. Die Bitdung kiner deutschen Legidn Zong wurt, Großmoann,- der- der Schießens —faft gang unlandi
st aufgegeben . wogegen eine helgische geschaffen werden soll. st, gim Fuße detwundet; die Secundanten' versuchten moch · tinmal
— zie Aussoͤhnung der Kämpfer! und Gablenzenerlldrte sich bereit
rine Forderung zurxüchzimehmen, venn Großmann: die Ohrfeige
bociren wolle Großmann verweigerte dies, der zweite Gant
wurde angeseht und deim Avantiren- erhielt Gableuz den Schuß
ns Gehirn, der ihn sofork betäubte. Seine Sernndanten Bent⸗
seim und Beckers, brachten den Schwerderwundeten nach dem
ARD0
A Wiesbaden vegab sich sofor auf die Fluüht.
:77 Wiener Blätter“ erzählen: Der Chef. der' Jungtürken,
Muftapha Füzyl Pascha, GBruder des Vicelönigs von Egypten
und erst jüngst zum rürkischen Minister ernauni) hat sich das
hergnügen gemacht, Donnetstag die Homburger Spielbank zu
prengen und das Sümmchen von 8300, 000 Francs davonzu⸗
ragen. 3
7DieBreslauer Zig.“, welche in ihrerletzten Nummet
elegraphisch aus Oderberg gemeldet, daß in den Kohlenwerken bei
darwin nicht weniger als 119 Menschen in Folge einer Erploßon
chlagender Wetter verunglückt, dementirt nun die Nachricht in
iner Cortespondenz aus Oderberg, 3. d. in nachstehender Weise
Die ersten Nachrichten über die Erplosion waren außerordenilich
bertrieben; immerhin bleibt das Unglück bedauernswerth genus.
Die Explosion selbst fand am 28. Juni auf dem Graf Larisch·
MNonnich'schen Steinkohlenwerle zu Karwin (stliches Revier) im
Johann⸗Schachte statt. Nur zwei Mann tamen sofort ums Leben;
zußerdenm sind drei Mann so stark verbrannt, daß an deren Auf⸗
ommen gezweifelt.“ Das Unglück geschah durch das Abrennen
ines Schufsses von der Kohlenwand in einer schwebenden
Strecke wo nach Anordnung des aufsichtsführenden Ober
jäuers, welcher mit stark verbrannte, nicht geschossen werden
ollte.
In der frühern fächsischen,“ jetzt preusßtischen Stadt Laubau
Oberlaufitz) lebt ein Veteran, der wohl? mit unter die altesten
zezählt werden darf: Karl Thieme, ein Leineweber. Er wurde
a 3 Juli 1809 bei Wagram blessirt, ist jetzt 84 Jahre alt.
pebt noch feine Leinwand und liest und schreibt ohne Brille.
7 GEoleranz.) Ein seltener Akt' von To leranz wird der
dem. Zig, aus Reschißa (Bömen) gemeldet. In Franzdorf wn
Meilen bon Reschiha) heirathete dieser Tage ein Proiestant eire
romisch⸗katholische Dame und ein Jude fungirte als Traunungszeuge.
Die Ehe schloß der dortige romisch⸗latholische Pfarrer. e
f Paris.-Man spricht von eiiiem nͤeuen Abstimmung⸗
pparat, der Erfindung eines Ameritauexs, Nainens Springet
veicher ÄApparat im Gesetzgebenden Körper zur Anwendung gehrach
verden soll, Derselbe, auf den Tisch dex Quästoreij gestellt. ĩ

V er mi ĩch x * ν ν

. f: Zweiber üccke nud Am Dienstag Abend zwischen R1. und
12 Uhr ist aus dem hies. Bezirksgerichts-Gefängniß im Justiz⸗
ralast der wegen Gelddiebstahl inhoftirte Ja auax: von Hornbach
ntwichen.
F.3 weibruückenmnsas k. Bezirksgericht hat zumm Zwecke

der Aburtheilung von dringenden Cipile, dann von Handelssachen
m Laufe der Gerichtsferien des Jahres. 1869 folgende Sitzungs⸗
age bestimmt: Im September 3. Donnerstag den 9. .und Montag
den 27. Im October: Domnekrstag dem 28. ιιν
7. In Mittelbewbach hat ein Bruder den andern im
Wortwechsel durch einen Messerstich in die: Brust getoͤdtet.— Der
Thäter ist verhaftet. lit : ar
Müncqchenn, 6. Juli. Der König hat dem Practicanien

m Neichsarchin Dr.: Heigl dien Ausarbeitung der: Lebens⸗ und
Regieruungsgeschichter seines Großpaters des Königs: Ludwig J.
aujgetragen. h u
Wiesbaden, 85. Juli Die Aussichten für den Wein

ind noch nicht so schlecht, wie von einigen Seiten befürchtet! wurde.
Wenigstens lesen wir heute im , Rhein. Kur.“: Die: Rebenblüthe
st allerorten am Rhein im Gang. Wer gegen Abend in den
Weingeländen des Rheingaus oder in unserm Nerothal sich be⸗
indet, kann den herrlichen Geruch, der dem der Reseda ähnelt,
doll und in langen Zügen einathmen. Obgleich viel Ansätze ab⸗
allen, so hängt der Weinstock doch so voll, daß die Hoffnungen
xxhalten bleiben, falls die Blüthe günstig vorübergeht und wir das
eit einigen Tagen herrschende günstige Wetter behalten. Hierzu isf
Aussicht vorhanden. , s
fr.Aus Württemberg-kommen Berichte über die durch
die Regenschauer des 3. Juli angerichteten Zerstoͤrungen auch aus
Heilbronn, Binswangen, Nordheim, Betzgenrieth ꝛat. 7
Die Burg Hohenzollern wurde um 3Z.d. nicht öfter als
Imal vom Blitzschlage getroffen, der Strahl jedoch jedesmal von
den in großer Anzahl vorhandenen Blitzableitexn unschädlich gemacht;
die Blihßableiter wurden theilweise zerstoͤrt, in das Mauerwerk des
Bischofsthurms ein Loch gerissfshßeeenn. . 4
Au das deutsche Volk richtet ein Berliner Comite einen
Aufruf zur Errichtung eines Denkmals für Alexander v. Hum⸗
zoldt, dessen 100jähriger Geburtstag auf 14. Sept. d. J. fällt.
Der Aufruf sagt: „Das Audenken eines solchen Mannes durch
ein öffentliches, auf Kosten der. Nution errichtetes Standbild daw
send zu ehren, mag überflüssig erscheinen, entspricht aber einer
Forderung des menschlichen Gemüthes und der Sitte aller Hultur⸗

1
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        nit dem Platze eines jeden Deputirten durch unter dem Fußboden
geleitete Metalldrähte verbunden, diese laufen jedesmal' in zwei
dem Pult des Deputirten angebrachte Knöpfe aus und der
etete braucht nur einen derselben leise zu drücken, um mit Ja
ee Nein abzustimmen. Auf diese Weise wäre das Votum in
eniger als einer Minute vollzogen, registrirt, gezaͤhlt und sogar
woͤlfmal copirt. —

Paris, 2. Jut. Im Theater“ du Vaudeville fand
estern Abend während der Vorstellung eine Gasexplosion statt.
Her mit der Bcleuchtung des Theaters betraute Mann, welcher
ch daß die Gaslampen schlecht brannten, war nämlich mik einem
hte in den Keller hinabgestiegen, wo sich der Gasbehälter be⸗
indet. Letzterer hatte ein Riß bekommen, und als sich der Mann
naͤherte, entzündete 3 sas und tzanen ihn furchtbar
in der Hand und im Gesichte. an schnitt nun sofort die Zu⸗
eitung ab, so daß der Theatersaal plötzlich im Dunkeln lag. Ob—
sleich der Director ankündigte duß teine Gefahr vorhanden sei,
ind die Schauspieler auf der Scene blieben, so entstand doch zu⸗
erst ein furchtbarer Scandal. Viele (die Frauen zeigten sich mu—
higer als die Munner) stürzten aus dem Theater hinaus, indem
ie Paletots, Röcke und Schirme im Stiche ließen. Ein Theil
der Zuschauer blieb jedoch im Saale, und es entspann sich zwischen
hneu und er or woles Zwiegespräch. End⸗
ich exschien ein Muann mit einer Laterne, der mit dem Rufe:
333 la Lanterne! Vive Rochefort!“ begrüßt
Der Scandal dauexte, über eine Viertelstunde. Es wurde
in uin weiler Hespieil und das Publikum exhielt sein Geld
zurück.

4 Glaubt der Kaiser Napoleon U. wirklich, außer ant seine
igene In 8 pu civilisatorische Kraft der franzoͤsischen Kriege,
auch“an Gespenstex 2. und findes er an dem Spuck der Tischrückerei
Befallen ? Fust scheint es. Es. ist bekannt, wie oft 8 Home,
der englische Geisterjongleur, seiner Zeit in den Tuiberien Vorflel⸗
ung gegeben hat. Die kaiserliche Familie war dabei“ ininier in
mgstem Kreis, höchstens mit einigen intimen Freunden zusammen,
zie sie genau genug klennen, üm sich auch in der höheren Geister⸗
velt mit ihr gemeinsam bewegen zu dürfen. Ueber die Vorgänge
———

ise in digem Respect darüber führten,
nichts derlautet.“ Aber nun kommt —3* uenn
roße Zaubeter, selber und krzählt in einem' Londoner Meeting
jon gleichgefinnten Freimmden was sich in einer besonders wichtigen
Seance in den Tuilerien zugetragen? Man höre, und slaune.
Die Geschichte, so erzählt Home, welche ich Ihnen erzuͤhlen will
ist in meiner Gegenwart in den Tuilerien, im Salon Louis XIV.
— Ir Kaiser. und die Kaiserin waren ebenfalls zugegen,
n ich emerke⸗ daß ich das Vorgefallene genau so erzuhlen werde,
e eettn

i — am t eine olle,
veiche, schneeweiße Hand an den Tisch, ergriff * darauf: lie⸗
nden Bleistift, und auf das ebenfalls bereit liegende Papier zu
chreiben an. Wir sahen sie schreiben und hoͤrien das Geräusch
)es Bleistiftes, wie er über das Papier fuhr. Nachdem sie: das
jethan, ging die Hand an mir voruber und zu dem Kaiser“ Na—
oleon hin, der sie küßte. Dann ging die Hand weiter zur Kai⸗
erin, die scheu vor der Berührung zurückwich. Die Hand folgte
ht aber, und als der Kaiser zu seiner Gemahlin sagte: „Fürchte
dich nicht“, küßte auch sie dieselbe. Ich konnte mich nicht ent-
salten zu äußern, daß ich die Hand ebenfalla gern küssen würde.
die Hand fuhr darauf erst etwas hin und her, als ob sie nicht
recht wüßte, ob sie meinem Wunsche entsprechen sollte, kam aber
ndlich zu mir, und ich küßte sie. Darauf verschwand sie. Wir
ahen das beschriebene Papier an und fanden darauf den Namen
Naboleon, in der underkennbaren Handschrift Napoleons J. Das
habier und die Schrift darauf ersstiren noch heuteUcbrigens
ann ich versichern, daß sowohl der Kaiser von Frankreich als der
daiser von Rußland öfter solche Hünde gesehen haben, daß sie
den Gu seon sie aber jedesmal sofort verschwinden

r. Home. *

d r Auß Brüfse lischreidt man wie der einmal Ungünstiges:
* de Sepiin de Erzherzogs Mar geht der Auflös⸗
egen.“ Zu der To i i

—5 Zeiträumen 38 — —— — —
BB————
* —æ n ich einige orrespondenten
—J——— aben, wenn ieselben behaupteten daß die Kaiserin
Hinbrüten sich verzehre. Im Gegentheil hat fie nur
ubise Stunden, im großen Duͤrchschnitt ist ihr Benehmen
—* pe daß es ungemein schwer hält, Personen zu finden,
v en Dienst als Wärterinnen der Ungluͤcklichen zu versehen
n ed Schlaf flieht die Kaiserin fast gänzlich; in den

ebt sie sich von dem Lager und irrt in den Zimmern

umher, Alles von sich stoßend, was ihr in den Weg kommt. Als
Charlotte sich erst kurze Zeit im Schiosse von Laeken befand, be⸗
nerlte fie eines Tages in einem der von ihr bewohnten Zimmer
rine Porträtbüste des Kaisers Napoleon. Sofort stürzte sie auf
dieselbe zu, riß sie von ihrem Piedestal herunter und warf sie mit
olcher Gewalt auf den Fußboden, daß sie zersprang. Seit dieser
Zeit. ist man sogfältig bemüht gewesen, Alles zu entfernen,
vas die Wahnsinnige an den Kaiser Navoleon erinneru
lönnttteee.—

fLondon, 29. Juni. Ein gräßliches Verbrechen wird
jeute Morgen aus der City gemeldet. Die Polizei erhielt eineun
Brief, gezeichnet F. Duggan, in welchem es hieß, daß ihre Dienste
hjeute Morgen um 10 Uhr in dem von ihm bewohnten Hause
öthig sein würden. Sofort begaben sich einige Polizisten an
Ort und. Stelle, erfuhren, daß wirklich eine Familie Ramens
duggan dort wohne, und drangen in die Wohnung, welche fest
erschlossen war, ein. Dort bot sich ihnen ein schrecklicher Anblick.
Bater, Mutter und sechs Kindern lagen sämmtlich leblos auf ihren
Zetten, in der Nähe des Vaters, der allein lag, fand man einen
Löffel und eine Flasche, die Blausäure enthalten hatte. Sofort
vurden Aerzte herbeigeholt, welche feststellken, daß Multer und
tinder schon einige Zeit todt seien, der Vater aber geraume Zeit
achher gestorben sei Das kleinste Kind war ein Säugling, das
ilteste 12 Jahre alt. Es scheint festzustehen, daß Duggan sich
n letzter Zeit häufig über seinen, Kopf beklagte, und daß er häufig
von Trübsinn heimgesucht wurde.. —

7 Der „Engineer? bringt über die großartige Fabrikthätigkeit
Birminghams (England) folgende interessante Augabe: In jeder
Boche werden durchschnittlich angefertigt; 14 Mill. Stahlfedern,
3000 Bettstellen von Eisen, 7000 Gewehre, 300 Mill. Maschinen-
chrauben, 100 Mill. Knöpfe, 1000 Stück Sättel, 85 Mill.
Münzen von Kupfer oder Bronze, 20,000 Ballen, 40,000 Pfd.
Begenstände. von Papiermache, Juwelier⸗Arbeiten im Werthe von
30000. Pfd. St. 64 Mill. * Meter Stahl⸗ und Eisendraht,
0,000 Pfd. Madeln, 20,000 Pfd. Haarnadeln, 188/. Mill.
daken oder Oesen, 1000 e Kami nvorsetzer, 35600 Blase⸗
»älge, 750 RNähmaschinen und andere kleinere Fabrikate in ähn⸗
icher Proportion.

Rew-York. Mit einem Dampfer von Aspingwall kam
uim 25. Mai im Rew⸗York ein 28jähriger Neger an, der während
er ganzen Passage, die etwa neun Tage gedauert, nicht die min⸗
deste Nahrung zu sich genommen ˖ hatteæ In Aspinwall warer
amit beschäftigt gewesen, das Cargo einzuladen, und schlief nach
»em Abendessen am Tage vor der Abfahrt des Dampfers umer
Ballen und Collis im untersten Schiffsraume ein. Als er am
Morgen erwachte, war das Schiff bereits auf hoher See, aber
a die Schiffslucken geschlossen waren, wurden seine Rufe um
krldsung aus der unfreiwilligen Gefangenschaft wegen der ansehn⸗
ichen Tiefe, in der er sich befand, nicht gehört. Die Ladung in
riner nächsten Umgebung bestand aus Wolle, Gummi arabicum
ind Perlmutter-Muscheln, bot ihm daher keine Mittel zum Unter—
jalt. Obwohl er, da der Raum nicht überlagert war, hinlüng⸗
iche Bewegung genoß, überkam ihn dennoch schließlich große
„ch wäche und er verfiel in einen tiefen Schlaf, aus dem er
nicht eher erwachte, als am Tage der Ankunft des Dampfers in
stew· Yort die Luken geöffnet wurden. Die frische Luft belebte
hn zwar, aber er war weder im Stande zu stehen, noch zu
jehen. Eine Tasse Thee hatte behufs Wiederbringung der Lebens-
räfte wenig Erfolg; mehrere Glaͤser Sherry aber stärkten ihn
ichtlich und allmälig war auch et im Stande substantiellere Nahr⸗
ing zu sich zu nehmen: Zur wollständigen Herstellung wurde er
ach dem Negerhospital gebracht.

—f Die jetzige Bevöolkerung der Stadt New⸗York
esteht aus 1,118,767 Einwohnern; hierunter zählt man 8346,000
Deutsche und 335,000 Irländer, zusammen 682,000 Eingewan⸗-
zerte, beinahe 61 Procent der Gesammtbevölkerung; die Zahl der
ind ern Rationalitäten beträgt nur 75,. 000 Seelen. Es leben in
d ew⸗York 550,000 Personen in Tenementhäusern, und beste ht
aie Anzahl dieser Kasernen im Ganzen in 20,000. In sog—
aannten Kellerwohnungen, deren Bezeichnung „Wohnung? ganz
inpassend ist, da sie meistens dumpfe, feuchte Löcher find, Aufent⸗
altsorte der Diebe und Prostituirten, halten sich 127, 000
Menschen auf; derartige Behausungen gibt es 18,006.

a ey wy J—
17 J * 1
Boikowirthschaft, Haudel und Verkehr.
Vom. 12 Mugust an wird dem reisenden Publikum eine große
Bequemlichleit dadurch geschaffen, daß Reisegepäck ohne Rasicht
nuf das Fahrbillet von jeder Station der bayerischen Staatsbahn
nuf jede ändere Station derselben und auf jeder Oftbahr—
Ztation aufgegeben werden kann und direckt befördert wird.
        <pb n="416" />
        Landwirthichaftlicheee.
— StandderFrüch tie. Den neuesten Nadhrichten zü
Folge ist in Ungarn der Staud des Weizens so unbefriedigend,
daß mau kaum kine Mittelernte erwatten darf; in gleicher Weise
dal man auch in England die Ueberzeugung gewonnen, daß die
indauernde nasse und kalte Witterung des Monats Juni einen
jehr nachtheiligen Einfluß auf den Verlauf der Weizenblüthe ge—
übt hat. Der Körneransatz ist, namentlich in den unteren Partien
der Aehren so lückenhaft, daß man froh sein wird, die Hälfte der
Schütlung zu erhalten, die mun erwartet hat. Sehr schön soll
— DD—
niitleren Frankreich sein, und auch in den südwestlichen Blättern
hört man den Stand des Weizens und Roggens nur loben. Nur
Fruische Zeilungen schildern den Stand der Körnerfrüchte als be⸗
riedigend, während aus den russischen Weizenbaudistricten die
Nachuchten so sehr widersprechend lauten, daß man des Weiteren
noch abwarten muk. — Sie Sommerfeldfrüchte stehen fast allent⸗
halben recht schön. Kartoffeln und Rüben zeigen eine Ueppigkeit,

die für die ersteren wenigstens lelcht nathellig werden koͤunle. Die
—R —
rsie auch die Qualität recht gut werden.Der Heuschnitt ist in
Banzen hefriedigend, vielfach überaus reichlich auisgesallen. Dage
zen ist der Pferdezahnmais in Folge der Kaälte derkummert und
vird jetzt vielfach noch in zweiter Saat bestellt. Die e
vezüglich des diesjährigen Obsterttages sind gering, ja viel ach
zleich Rull. — Auch die Winzer haben ihre Hoffaungen bedeuien
erabstimmen müssen; denn abgesehen davon, daß die Rebblüthe
zereiis eine Verzögerung von circa 3 Wochen erfahrenhat, dot
ich der sogenannte Sauerwurm in so erschrecklichem Maße einht
reilt, daß in verschiedenen Gegenden schon die Halfie des so rib
hen Gescheineansatzes als zerstoͤrt betrachtet werden darß. 5
i 26 1 —FF —— F

— ν
ιιι —— ι—
ιν.79 25 — —õS— ——
J — J Swnean * — —24

Am 2e g——
* .4 J J — 3.31 LB 1 e 34 * e —D
Won hoher önigl. Regierung atz Agent des concesfionirten Schiffserpedienen
derrn Carl Joh. Klingenbergein Breinen bestätigt. empfehle ich meine Agentur
aͤllen Passagieren und Auswanderern nach Amerika zum Auschlusse bünd iger Ueberfahrts-
Contracte fuͤr die von Bremen aus fahrenden rühmlichst bekannten und gutve rhro·
biantirten Segel⸗ und Dampfschiffe hiermit bestens.3
eber die billigst gestellten Passagepreise Abfahrtstage. sowir
inen Bedingungen, ertheile ich gerne und unenigeldlich ejede gewünschte
instunftt.. 4. *
Sit. In gberkeim Jill 1869 en
—riedre Pννeιαr,
eonre saonirter

DD. VEeiguidꝰs

von Eul. Baver. Regierung hatint.

Auhneraugentinotur
beie
EFy itæx Panzerbieter.

——
Sonntag den 14. Juli
3. bei günstiger Witterung
Walo parthie
in der Nähe'hei Rohrbach. u
* Wäürtz.

—
Die nach Vorschrift des Königl. Geheimen
Hofrathes und Universitäts a. Professors
DPr. Harless im Ronm gefertigten
SEtollwerckschen Brust⸗Bonbonz
ind. 4A 14 kr, per Packet echt zu haben in
St. Ingheri bei Conditor G. Rickel.
ind J. J. Grewenig , in BlIes Kaxtei
xi Fr. Apprederis.
n Morgen Sonntag den 11. Juli n

Waldparthie

Ae iza in Seemgesschle it—
un Bus Johann Weilaud.

—— ᷣ

rucht⸗· Brod⸗, Fleisch re Preise
der Stadt Gomburg vom 7, Jull
Weizen 6 fl. 14 kr. Korn 4 fI. 42 ir.
Spelz4 g 14 tr.. Spelztern — .7
tr. Gerste.Sxreihige — fl. — kr, Gerhte
lreihige fl. —tr.- Mischfrucht. 4 sh
37 kr. Hafer 4 fl. 82 fr. Erbseu y
Ar. Bohnen l. Fx. Widen —

—J Kartoffeln Jfl. Weißbrod lun
Kgr — kr. Kornbrod 83 Kgr 2266r.
ditto 2 Kygr. 1535 kr, ditto I. Kgri8k.
Bemischtbrod 3. Kgr. —.. fe., Das Paar
Weck 9, Lth. 2kr, Hchsenfleisch pr. Pid

— Ir. Kühfleischi. Qu. I8 kr. 2 On
—JJ

r. Schweinefleisch, 183 4t, BHutter das. Pid.

—A—— —8

—— , *
Froeiẽ urter Börie
vom 8. Jutj 1860. .

BGeidsorten.
Preußische Kassenscheine —V————
Kreußische Friedrichs dur n 3839
Pistolen ä 4u
dolländische 10 ieeStückt suin 9. A 456
Ducaten ν“νιι ——
20Francs⸗Stücke 832„äν
Englische Sonverelgnstiß ner 58132
vold per Zollpfundefein
dochhaltiges Silher per. Sollpfund ad- u
Dollars in Gold 4t3. 13. 42 28 98

3 2* 15 521 38 22* c2 7 23345
Lebensversicherungsbank f. D. in Gotha
dersicherungobestand 110609.256060 sl
Eßectiber Capitalfond 26.270000,
„ Nachdem ich eine Agentur obiger Anstalt übernommen habe, so laden ich zur
Theilnahme an derselben ein. Neben der in dem großen Umfange und der soliden
Belegung des borhandenen Fonds liegenden nachhaltigen ESicherheit gewührt die unver
— Versicherten moglichste Billigkeit
der Verficherungspreise. Rgaa⸗
e Die Vnicherten empfangen im Jahre 1868 89 Procent ihrer Veitrãge
pro 1864 als Dividende zurick. — J —E ———
Prospecte und Antragsformulare werden unentgeldlich verabreicht.. 2
J ** * g Friedrich Panzerbieter, 9 J
— in StaIngbertun ,
5 F J — 2
Münchener und Aachener Mobiliar⸗Feuer⸗Versicherungs⸗
Der Geschäftsstand det Gaselischaft ergibt sich aus nachstehenden Resultaten det
Rechnungsabschlusses für das Jahr 18683 41
ν ι F 85, 200,000. —
—— (oxcl der Prämien3453
n te Ie sin spatere Jahre)n. 3130 486. *
Prämien ⸗ Reserben ... 36 α0ο, 206.3⸗
!—⏑ —— — — — —2
— 7IHi. 13386662. 21
Versicherungen in? Kraft am Schlusse des Jahred 1888 1815,060, 103. —
Den PMai 1868. νν ν.
DieHauvt-Agentur fürdae Pfallz: —— J 2*
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Die Agentender Gesellschüfte *
J. Friedrich in Et. Ingbert,
J. Meister in Hornbach, 34 t
Yhif. Laurent, in Zweibrüken.

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NAAñucpe htt MbdkleltütbMXÂ XEαRααααασαααια— *

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Redaction, Druck und Verlag von F. X. D éemetz in St. Ingbert.64
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        avbn J α ,νιο :
J TALM IC 3 —— — —
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7 — 8 CAMT TM. Tan V V.XI, D72 et 8 F
3 — ————— Mα.. — ⸗— .
— , u. ai m n rrez
der SUgFugberter Anzeiger:(und das mit dent Hauptblatte verbundene Unter haltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags⸗ und Sonntags⸗
Zunimer) erscheint wöchentlich vie um al: Dien stag, D dn ue vstag, S amstad und Son n tag.“ Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzew oder
182 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechne...
Nr. 107. ——— Sonutag, den L Juli. ι α:— —1869.
Vermisschte s
7Kaiserstäutern,“80 Juli CEin Nachspiel der
Communalschulbewegung.)“ Itr der gestrigen Sitzung des k. Po⸗
izeigerichts wurde Herr Joseph Waguer, Senffahrikant hier, zu
iner Geldstrafe von fl. 95. 30 kr. berurtheilteund zwar wegen
khrenkränkung des Herrn Güteterpeditors Krafft, des Herrn
Schieferdeckers Römer, sowie wegen Abfeuerns eines scharf geladenen
Revolvers vor dem katholischen Pfarrhause. Die fraglichen Ueber—
tretungen; fanden (zur Zeit und in Folgeder Communalschulbe⸗
vegung statt. Das Gericht nahm deßhalb an, Hr Wagnet, der
it den Hauptagitatoren der Ullramontanen gehörte, habe sich zur
raglichen Zeit iu ungemein großer. Aufr gung befunden, weßhalb
henn auch voir Verhaͤngung Liner Atrestftrafe Umgang genommen
vutde 77
BVilimng em(Baden) 2 Julti.“ Der N. B. L.“ent⸗
zehmen wir Folgendes: Das war hestern' ein Wetter; von dem
elbst ein —— es noch nie erlebt zu haben! Ueber
wei Stunden war das ein Glasten“ und Blitzen, ein wahres
Feuermeer.KFünf Donnerschläge trafen nahe am Vahnhofe und
hinter der Restauratlvn von Hirt in die? Brigach, einer scheug die
Telegraphenstangen daselbst der Reihe nach meder“Im Kropper⸗
hale aber * Stunde von hier, ecfchlug der Bittz emen Grets
von 65 Jahren, der⸗im zweiten⸗Stochwerken an der Bettstatt ange-
lehnt, todt ·gefunden wurder Serne —R8W Tochter wurd? im
uutern Stock von demselben Schloge getödlet. Sie hatie ihr Zjähriges
dind, ein Mäschen: an ver Hand, mit dem sie den rnehschen Guu;
betetenzonmrn dit Mutler, diat das! Kinde an“ dew Handi hielt,
dnde — dahingergfft, das zarte Lockeulopfchen aber ist zanz
— pig bn bfürk BJuil!“ Heino ttagtelr dahier: der!Vor
tand Des, des deufchen SchühenbugbesDen Hauptgegenfiude
)er Verhandlung blidete die Wahl des nächsten Festortes Da nach
ZƷrivatmittheilungen aus Vr der Abhattung des nachsten Bun—
esschießens dort für den Augenblick wenigstens unüberwindlich?
Schwierigkeilen entgegenstehen, sah man sich den in Wien hierüber
gefaßlen Beschluß wieder aufzuheben. Man kam denn heuie dahin
iberein, mit verschiedenen Städten wegen der Abhaltung des
Festeszin Unterhandlung ju treten, und wird sich dieserhalb u. a.
mit. Stuttgart, München, NürnbergundHamburg in Ver—
bindung setzen. 55 ——
F, Berhin.Die letzte⸗ Session des Reichstages hatte 36
Plenarsitzungen. In diesen 36 Sitzungen wurde von 180 Red—
nern. 2496mal das Wort genommen,“ und, zwar vqm Bundestisch
aus won 27 Rednern zusammen 389mal,“ bon 183 Abgeordneten
des Reichstages zusammen 2117mn0l. Am häufigsten und zwar
149mal sprach der Abgeordnete Lasker; ihm folgt v. Hennig
mit 117, v. Luck mit 71, Frhr. v. Hoverbeck mit 63, Miquel
mit 58. Dr. Bähr, Grumbrecht und Graf Schwerin je 55mal.
Vom Bundesrathhaben gesprochen:: Delbrilck 138mal, Graf, v.
Bismarck 27mal.
47 Ein- speziell den zdeuische Kunstfleiß repräsentirende
Ausstellung haben nun die Bürget Witkenbergs unter Leitung
der unermüdkichen HHe Deutschmann, Scheele, Rüdloff u. s. w.
in diesem Jahre umter dem Protektorat des Kronprinzen von Preußen
erdffnet und die Stimmen der Fachmänner sind darüber einig,“
daß die dort ausgestellten Produkte überwiegend Vorzügliches und,
Empfehlenswertheßg, nur, wenig Mittelmäßigeß. enthalten,e Win
glauben demnach die Wittenberger Ausstellun junsern Mitbürgern
nicht albein als ein Ziel der Belehrung, sondern'im Hinweis nuf
die historischen Erinnerungen Wittenbergs und die Schöuheit des
Thliringer, Waldes quch als eine angenehme, touristische Excursion
anempfehlen zu können. 2 I
FUnter der slavischen Landbevölkerung in Krain wird die
on einem im vorigen Jahre verstorbenen Geistlichen verfaßte
Brochure verbreitet, welche Prophezeiungen für die Jahre 1879
bis 1900 enthält. Nur Folgendes als Beispiel aus diesein Werke
der Wissenschaft: Für 1870 sind große Empörungen im ganzen

Deutschland.
München,8. Juli. Kaiser Franz Joseph von' Oesterreich
zat heute Nachmittags. Gotatshausen, wieder verlassen, traf mil
dem Starnbergerzug um 82/2 Uhr hier ein und hat, nachdem
er von Prinz Luitpold begrüßt worden war, alsbald mit dem
durierzug die Fahrt nach Wien fortgesetzt. Se. Maj. wird in
ewa. 14 Tagen wieder hier, gesp. Garatshausen, eintreffen.
Dienstesnachrichten.
Der Notar Philipp —— Rockenhausen ist auf die
n Winnweiler erledigte No versetzt“ unde die hier—
durch in Erledigung kommende Notarstelle in Rockenhausen dem
geprüften Rechtscandidaten Ludwig. Vogel aus Kufel, verliehen
worden. *—
Der Stubdienlehrer August Reinhard in Kirchheimbolandenist
mit Rüchsicht auf seine nachgewiesene koͤrperliche Functionsunfähigkeit
bon der seither von ihn bekleideten Function eines Subrectors an
der isolirten Lateinschul Kirchheimbolanden enthoben und diese dem
Jisherigen Subrectoratsverweser daselbst, Studienlehrer Franz Böhm,
übertragen wordhenn
Berlin. Es berlaulet jet, Graf Bismarck habe vor sei⸗
ner Beurlaubung seine Entlassung als preußischer Ministerpräsident
nachgesucht: Der Konig habe fie abgelehnt, und es sei —hieratij
die Beurlauhung „auf unbestimmie Zeit? erfolgt. d cuierung
tehen witd die Rochstchung der JEsttassung e brede getet
dagegen zugegeben, daß Graf Bjsmart dieselbe beabsichtick hatle
davon zurůückgekommen sei und einem hängeren Urlguhe den
dorzug gegeben habe: ne
Der — —— dies Sch rr si — berichteteutgr
ben letzten Tagen des 'Inni find in Gersfeldeteußisthe jind
daherische Regierungscommissäre aus Kafsel und Würzburgeinge—
roffeinen um die Grenzen der nach dem Kriege von 1866 von
Bayern an Preußen abgetretenen Gebiete endgiltig, gu bestimmen.
Nach Angabe hiesiger BlätterastPreußen durch diese Abtretung
n den Besitz vorzüglich hestandener Waldungen auf der Rhön ge—
ommen. Bdoct
Frankreich. J
„Paris, 10.7 Juli. Die Joutnale bestätigen, daäß die
Mitister ihre Entlassung eingereicht haben: und daß Herr Rouher
mit der Neubildung' des Cabinetsbefautragt sei. Es heißt, daß
in das neue Mipisterium vier Mitglieder der Mittelpartei eintrete
würden.Auch heißt es, die Regierung wolle die verlangten Re—
ormenselbst ausführen; doch find darüber dem Gesetgzgebenden
dörpernöch keine Eröffnungen gemacht.“ *
Die? „Liberte“ schließt einen; Artikel über die augenblickliche
risis mit folgenden Worten: Angesichts einer solchen Bewegung
ꝛer öffentlichen Meinung, welche keinen andern Präcedenzfall dar⸗
hietet, als die wunderbare Bewegung von 1789 gibt es für die
Kegierung nicht zwei Arten des Verfahrens. Die Fluth steigt
alle Deiche wurden unmächtig sein, sie zu halten. Man muß dich
beeilen, dem Flusse, welcher ausszutreten und Ailes zu überschwemmen
droht, sein Vett auszuhblen. Die Krisis, die wir durchmachen,
itentscheidend. Es ist heute noch' nicht zu spät; morgen vielleicht
dird es zu spät sein. Möchte. die Inteepellation von 110 besser
sehört werden als es rhemais die Adresse der 221. geworden ist⸗
Amerifa, —
NRew-York. 8. Juli. (Qabelnachricht,) Die hiesigen
bendblatter sprechen von Liner nichlbefriedigenden Unterredung,
Rr Hert Motley in London wit Herru Gladstone gehabte haben
oll. 2. Nach Berichten aus Havanga geht aus einer Proclamation
yon Rodas herver, daß die Fufurgenten in Folge erlittener Nie—
xerlagen nunmehr auf den Guetillatrieg beschrünmtt seienznnn
        <pb n="418" />
        Lande, für 18738 der Nkderfall eines Kometen, Für⸗ 1892 die weih jeder geschickte. Taschendieb bei olchen Gelegenheile mwindesiene
Auferftehung des Königs. Mathios, für- 7806vas Niederfalleng seint I. Pfde St. verdienen könue.— Rolata referob. Factisch ist,
von Mond,und Sterlien; und endlich füt 1900 der Rjüngste Dag daß vor kurzed Zeit ein Oberst und Parlamentsmitglied Alder⸗
proph eitz In den übrigen Jahren spielen Meutereien, Glaubens⸗ iang, der seinf Regiment durch die Stadt London Führte von
pre Amuchrist ind dergleichen Albernheiten eine große Rolle. einer Hoͤrde Straßenräuber und Dieben begleite Wüͤrde.“ died alle
Also thue Buße uud belehre dich du sündhaftes Peenschengeschlecht, Menschen, die ihnen mier die Hände —aͤmen, ausplünderten und
deun, wenn du nicht früher durch das Herabfallen der Sterne schlugen, und Herr Colonel Aldermann mußte zusehen, weil er
ind des Mondes erschlagen wirst, so ist es doch im Jahre 1900 eben seinen eigenen Leuten nicht trauen konnte. Mathew Arnold
aus mit dir. . jat diese Geschichte im „Cornhill⸗Magazine“ öffenilich aufgetischt.
5 Eine mysteriöse Entführung ist am vergangenen Samstag Das klingt doch schier unglaublich.)

in Antwerpien ausgeführt worden. Zwischen 10 und 11uhyr FIn Buenos⸗Ayres war die Jahresfeier der Unab⸗
Morgens fährt vor einem Hause ein Wagen vor. Vier wohlge⸗ Jängigkes-Erklär ing am 24. Mai von einem traurigen Unglücs—
fleidete Herren steigen aus, dringen in das Haus umd erjchtinen alle begleitet. Dem Programme der Festlichkeiten gemäß stieg der
furze Zeit darauf wieder, eine in ein weißes Tuch gewickelte mensche Luftschiffer Baraille von der Mitte der Piazza in einem Ballon
— — sichtliche Anstrengungen in die Höhe. Der Ballon, welcher sich bei vollständiger Wind
macht, sich aus der Umhüllzug zu befreien, Der Wagen fährt tille eine Zeit laug schwebend gehalten hatte, fiel beim Herab⸗
im Galopp davon, die vier Herren und ihr geheimnißvoles Opfer inken in den Hafen. Eine Auͤzaͤhl kleiner Dampfer eilten zur
in sich bergend. Die entführte Person war ein Greis von 76 Rettung des Luftschiffers herhei, doch kam der Ballon unglücklicher
Jahren, obendrein krank und nahe am Sterben. An demselben Weise mit dein Schornstein eines Dampfers in Berührung und
Hdorgen um 11. Uhr wollle er sich mit einem armen jungen Mäd⸗ rplodirte unter einem gewaltigen Knalle. Die Männschaften sämmt—
hen verheirathen. ¶Der Braäutigam lag im Bette, als die Räuber licher Schiffe wurden uͤber Vord geschleudert, der Dampfer gerieth
Anige Auͤgenblicke vor dem Trauacte eindrangen und ihn zun keine in Brand und, erlitt argen Scheden. Acht Meunschen büßten in
Zeit zu verlieren, eimsach in die. Bettücher wickelten und davon Folge dieses Unglücks ihr Leben ein und fünfundzwanzig andert
trugen. Die angestellten Recherchen haben noch nichts über das waren erheblich verletztte..

Schicksal des Entführten ergebein.. J A

. In einer Londouer Correspondenz der „Allg. Militär⸗Zig.“ 77— e
lesen wir kolgeiide curiose Dinge: Der Londoner Correspondent W8olkswirthschaft, Haudel und Verkehr.
ziner Provinzialzeilung jchrieb vor Kurzem einen Artikel, worine n
behaupiete, daß eins der Londoner Milizregimenter gänzlich aus

Taschendieben bestehe, und daß es rein unmöglich sei, der Mann⸗

schaft ihre Löhnung auf⸗ gewöhnliche Weise auszuzahlen, es müsse

sedem einzelnen Manu veisteckter Weise sein Geld eingehän⸗

—V Glied gar nichts als

Hie Bekleidung haben dürfen. Weiter würde, behauplet, daß all⸗

möglichen Minen gespreugt. würden, um Urlaub für den Tag einer

großen Parade-Ausrückung des eigenen Regiments zu bekommen,

Ein sehr einfaches Mittel, Blumen lange in einer Vase zu
erhalten, ist folgendes: Man schüttet einen Löffel voll gestoßener
Hoͤlztohlen in das Wasser, das bestimmt ist, die Stengel der
Hlmne aufzunehmen, die Kohle wird fich rasch auf den Voden
der Vase niederschlagen, das Wasser aber hell bleiben. Raq—
dieser Operation braucht man weder das Wasser noch die Kohle
zu erneuern und die Blumen behalten Tage lang ihre Frische und
—
Malstatter⸗Portland-Cement. Shra wülder
Als Depositair der Cementfabrik der Herren 6 — —B
— H imbeersaft
ligsten Fabrikpreis. Die Qualität des Cementes hat sich beii—*
vielen damit ausgeführten größeren Bauten, Schächten, Gafo⸗ 6 fleißige Schreinergeselle
metern, Reservoir, Wasserleitungen ꝛc. als dorügun bewährt sosoch wihh
St. Johann u— Senchüenr 75. gung der Sqtemermgiet gontaine
—V——— te lere edar . 8 ayer. J — in Sulzbach
— r e 1 drbe gu i .7 ä Wornms, den V. Juli.
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Quellen bearbeiteter
2 3 ä
ZeitungsCatalog—
nuebst Inserations⸗Tarif,
J 6. Auflage,
mit möglichst genauer Angabe der Auflagen, Erscheinungsweise ꝛc.

Seit Bestehen meines Justituts ist es mein fortgesetztes Streben, durch mög—⸗
lichst correete Zusammenstlluñgen des Materials die geehrten Juteressenten über die
jeweiligen Verhältnisse der Presjse stets nu sMit zu halten.
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St. Callen MNo“sin. München.
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Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demes in St. JIngbert.
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2835 335* A — 32* * 723353 5337833
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        Hl. Ingberler Znzeiger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unler haltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstagt⸗ und Sonntags
tummer) erscheint wochentlich Rie r nral: Dienstarg, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

1282 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. ... ..
at. 10808. Daeendtag · den 1s. glun 769.
— —J — — — —
Deutschland.
— Mündhen, 10. Juli.“ Das heute erschienene Gesetzblatt
Nr. 67 enthält die k. Declgration, das Zollvereinsgesetz wegen
hesteuerung des Zuckers betr·..
München, 12. Juli. In dem zwischen Bayern und
dessen geschlossenen Staatsvertrag wegen Herstellung von Eisen ⸗
hahnen in den beiderseitigen Rheinptovinzen wurde bestimmt, daß
der unmittelbare Schienenanschluß dieser Bahnen an den beider⸗
eitigen Landesgrenzen für die Linie Kaiserslautern, Alzei, Mainz
ʒei Ilbisheim, für die von Dürkheim nach Monsheim bei
dleinbockenheim und für die Zellerthalerbahn bei Wacheuheim an
der Pfrimm stattfinden soll. I
— Der fa hsische Grenera i tabsber icht über den
Feldzud von 1866 bringt folgende Verlustliste: Sachsen: 24
Ifficiere, 490 Mann Todte, 32 Officiere, 1002 Mann Verwun⸗
deie, 3 Officiere, 87 Mann Gefangene; zusammen: 59 Officiere,
489 Mann. Oesterreicher: 330 Officiere, 38328 Mann, 24438
Pferde, Todte; 431. Officiere, 7148 Mann, 729 Pferde, Ver⸗
vundete; 48 Officiere, 7143 Mann, 2149 Pferde, Vermißte,
J05 Difficiere, 21661 Mann, 349 Pferde, Gefangene, zusammen?
1313 ODfficiere, 41499 Mann, 6010 Pferde. Preußen“ 100
Ifficigre, 1835 Mann-Todte; 260 Officiere, 6699 Mannmn Ver⸗
pundete 278. Mann · Vermißie zusammen: g60 Officiere, 8812
Mann und 939 Pferde. 3 5*
Frankreich. — —
Pari2,8. Just Die aus Wien gemeldeten Nachrichten
jber egyptische “ Rüstungen sind erfunden. Die Spannung
wischen Ismail Pascha und der Pforte hat ihren akuten Character
nerloren . F —DVV—
Die Opin. nat““bringt ein Tableau der Verwallung Frank⸗
reichß. Nach demselben wird Frankreich administrirt durch ein
heer von 502,812 Beamten, die zusammen 341,317,672 Fres.
dehalt beziehen, so daß auf jeden Kopf der Bevölkerung durch—
chnittlich eine Beamtensteuer von 10 Fres. 38 Et. kommt. Der —
daiser und seine Familie Figuriren auf dem Budget mit Vermischtes. 3 J
26306, 000 Ires. det Senat· mit 5,100,000 Fr, die. Minister 7 In Karl zruhe hat ein junger Artillerieofficier inen
mit 1,080,000 Fr., die Präfecten mi mehrtals 4. Millionen, Bolitechmker in Folge eines unbedeutenden Wortwechseis mil dem
die Generale und Generalstabsofficiere mit etwa 8 Millionen lanken Säbel am Kopfe verwundet.
Die geheiniene Ausgaben dez Ministerinms des Aeußern belaufen F In Frankfurt beginnen am 2. Aug. die Assisenver—⸗
ich auf 550,000 Fres. und diejenigen der oͤffentlichen Sicherheit jandlungen gegen die dort und ümgegend eingefangene Räuberbande;
juf 2 Millionen. 54 13. Personen sind verwiesen; die im Drucke erschienene Anklage—
Ein Pariser Korrespondent des „Schw. M.“ schreibt: Es chrift bildet eine Brochürebon 830 Seiten.
st als ein eigenes Zusammentreffen bemerkt worden, daß gerade xIn Frankfurt hat ein Soldat, der sich gegen ein
in dem Tage, da der Kaiset vor den Soldaten in Chalons dem inen Zuber Wasser auf dem Kopfe tragendes Mädchen anstan⸗
drieg eine kleine Lobrede hielt und in ihm den Beförderer der dige Betastungen erlaubte und von demnselben dafur mit Wasser
dultur verherrlichte, daß an demselben Tage die Friedensliga im »egossen wurde, sich dafür durch die Heldenthat gerächt, das Mäd—⸗
Saale Herz eine Sitzung hielt, die auf einen sehr entgegengesetzten hen mit dem Säbel zu verwunden..
Iweck hinzielte. Die hier gesprochenen Worte haben einen siarken 7. Der Franffurier Magistrat beschäftigt sich init dem Vroecte
Wiederhall im Publikum“ gefunden. Das Hauptinteresse war bei eines Umbaues des „Römers“
ꝛetr Rede Michel Cihee valile rx's, die cjetzt veröffentlicht ist, und f Am 5. August findet in Frankfurt eine Versammlung der
ius der wir folgende Stellen-ausheben: „Europa, als Einheit Vertrauensmänner des Vereins deutscher Locomotivführer statt. Dieser
eetrachtet, obgleich man diese Unterstellung bei den politischen Be— egensreich wirkende Verein begang seine Wirksamkeit am 1. Jan.
iehungen der verschiedenen Staaten kaum gestutten darf, Europa, 867 mitk 216 Mitgliedern gegenwärtig zaͤhlt derselbe 83330 Mit.
age ich, in seinem Ganzen hat bis zu diesem Tage den Vorrang glieder, woxunter, auch fast fämmtliche Locomotivführer der bayr.
ind das Uebergewicht über den Rest ünseres Planeten besessen und Staatss und Ofsbahnen.,
usgeübt. Es wäeen verwgen, zu sagen, Europge werde, auch Iw Méinz wurden zweid Lieutenants, welche in betrun—⸗
ernerhin die-Königin der Welt bleibeü. Es bildet sich gegenwär- enem Zustande nächtlicher Weile Fensterladen und Thüren mit
9 auf der andern Seite des Oceaussein enger und enger sich hren Degen bearbeiteten und einen Bürgek, der durch den an
hließender Bund, der ein unermeßliches Gebiet einnimmt, welches inem Hause verübten Unfug zum Oeffnen des Ladengz veranlaßt
ich noch ausdehnen kann und das von der Natur bewunderungs⸗ borden war, mit einem Hiebe bedrohten, von⸗ einer durch andere
vürdig geichaffen ist, um der Wohnsitz einer Nqgfion von mehreren Bürger herbeigehalten Militärpatrouille arretirt. R
nndert Millionen Seelen zutwerden:c Einer so. beträchtlihen . In Hamburg wurde aue h. d. reinThyschendieb
Schopfung gegenüber st Eutopa keineswegs gefichert, die Supre⸗ (Engländer) in dem Augenblick verhaftet, als, er denn Bruͤder des
natie über den Rest der“ Erde zu behalten; aber von ihm selbst Vicelkönigs von Eegypten Banknoten im etag vbon To doo Fre.
jangl es ab, eine Aulbritaf zür bewahren, Welche sich mit jeder aus der Brufttaschetehen wollle— Vermuthlich steht derselbe mit
mdern messen kann. je nochdem es das Nothwendiue thut. Es den ührigen enalischen Taschendieben in Verbindung. welche kür—

wird. fortiahren. oder es wird aufhören eines der strahlendsten
Herdfeuer der Civilisation zu sein und eines riesenhaften Einflusses
zu genießen, je nachdem es die militärischen Leidenschaften untecz
drücken wird oder fortfährt, dieselben in seinem Schoße zu hegen.
je nachdem es seinen kriegerischen Einrichiungen bewahrt oder sie
gründlich uingestaltet. Eurobpa müßte sich künftig als eine Familie
etrachten und behandeln. Die berühmteften Souberane haben ge
agt, jeder europäische Krieg sei ein Bürgerkrieg. Und dennoch
st Europa heute wesentlich für den Krieg vrganisirt. Die große,
unermeßliche Mehrheit seiner Bewohner isi für den Fruͤden 5
die öffentliche Meinung versäumt keine Gelegenheit, diese ihre
Stimmung an den Tag zu legen. Und denmoch gewührk Europa
den Anblick des fnrchtbarsten · Lagers, das jenials existirt. Was
iberraschend, was ungeheuerlich ist » eshat sich auf den Kriegsfuß
Jesetzt. nicht gegen außereuropdischt Fremde, sondern gegen sich
selbu.“ Solche Strafpredigt gerade in Paris zu vernehmen, isi
ehr erfrenlicht unnd manmuß ihr: don- besten Erfolg wünschen.
Denn wenn hier die Bedrohung des Friedens aufhört, sind auch
die. andern Völker nicht mehr zu den Rüstungen gezwungen, die
ie wahrlich nicht, zu ihrem Vergnügen, sondern Frer Verthei⸗
igung sich auferlegen.“ —

—
Vond Seite des päpstlichen Geschaͤffdtragert ist veim schwei⸗
erischen Bundesrathe neuerdings VBerwahrung gegen die, neue Ver⸗
assung des Kautons Thurgau⸗als im Widerspruche stehend mit
en Rechten der katholischen Kirche, eingelegt worden?, Der Bun⸗

desrath gibt der Regierung von Thurgau von dieser Verwahrung
Kenntniß, zeigt aber zugleich dem Herrn Geschäftsträger an, daß
dies lediglich mit Rücksicht auf den pon ihm ausgesprochenen Wunsch
eschehen sei und im Uebrigen die wiederholt schon gegebene Er—
lärung bestätigt werde, daß die Eidgenossenschaft keinem Dritten
rgend · welches Einmischungsrecht in solch rein innere Verhältnisse
ugesteben könne.“
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        sich das Wiesbadener Kurhaus so unsicher gemacht· haben und
wovon ein Theil dortselbst und tin Theil auch auf dem Offen·
hacher Schützenfeste ergriffen worden is. **

P Am letzten Montag fand im« Hörsaale der Fricdrich
Werder'schen Gewerbschule in Ber lin eine Vorstellung des er⸗
blindeten Rechenkünstiers Chybiorz Statt. Zunächst wurden dem
czünstler 6Ostellige Zahlen in Gruppen von 6 Zahlen langsam
borgesprochen, während dieselbe Zahl für die Zuschauer an die
Tafel geschrieben wurde. Nach einer halben Minute naunte Chy;
biotz die Zahlen vhne Anstoß. Demuächst wurden 60 Zahlen
unter die ersigenanuten geschrieben, diese von dem Künstler wieder⸗
holt und gleich addirt. Die Zahlen wurden außerdem mit der
größten Leichtigkeit in jeder beliebigen Folge genannt. Andere
Aufgaben, die 54ste Zahl mit der 37 sten zu multipliciren, wurden
mit Schnelligkeit gelöst und Cubitwurzeln aus langathmigen
Zahlenreihen gezogen. Der Künstler, der fast eine übergroße Be—
scheidenheit documentirt, ist auf diesen Erwerb in Folge seiner
Erblindung angewiesen. 2**

pIn Leipuig hat eine von mehreren Hunderten besuchte
Studentenversammlung in einer Resolution ausgesprochen, daß die
Errichtung eines Ehrengerichts entschiedenes Bedürfniß, zweckmäßig
und möguch sei und in weiteren Versammlungen erörtert werder
soll. Diese Ehrengerichte sollen dem unsinnigen Duell vorbeugen,
Zleichwohl ermannte sich die Versammlung nicht, eine Mißbilligung
des Duells auszusprechen.

FGEintheures Loch im Teppich.) Der englischen

Nordbahngesellschaft ist es ziemlich theuer zu stehen gekommen, daj
sie den Teppich des Wartesaales auf der Station Spalding nich
ausbessern keß. Besagter Teppich hatte nämlich xin Loch. Im
April'des Jahres 1869 nun lief eine Dame, die den Zug zu
versäumen fürchtete, rasch über den Teppich, gerieth mit einem Fußt
in das Loch und fiel mit dem Gesichte gegen die Thürschwele
Bei diesem Falle zog sie sich nach dem Zeugnisse des Arztes eine
Krümmung des Rückgrats zu, was sie unfähig machte, ihrer Be⸗
chäftigung — sie war „Professorin des Tanzes und des Anstands“
obsuliegen. Natürlich brachte sie gegen die Gesellschaft eine
Entfchaͤdigungs⸗Klage ein, und vor einigen Tagen kam die Sacht
dor dem Londoner Gerichtshofe zur Entscheidung. Die Klägerin
ließ sich in den Saal tragen; hier setzte man sie in einen Faufeuil
und sie erzählte mit schwacher Stimme ihren Unfall und die Folgen
desselben: ihr Institut, das ihr früher jährlich 650 Pfd. St. he⸗
ragen habe, sei unter der fremden Leitung zu Grunde gegangen
und trage jetzt nur mehr 120 Pfd. St. Außerdem habe sie Hei—
ungskosten gehabt, mehrere Monate in einem Hotel zu Brighton
zubringen müssen u. s. w. Die geklagte Gesellschaft wartete dad
Verdikl der Jury nicht ab, sondern ging mit der Beschaädigten
zinen Vergleich ein, indem sie ihr baare 1500 Pfd. St. (15,000 f
bezahlte. Ein theurer Teppich das — aber das Loch hat er dos
noch immer.

F Im ungarischen Komitat Szaboles sind die Wanderhen⸗
schrecken in so erschreckender Menge aufgetreten, daß sie in einzel
nen Gegenden, in denen sie erscheinen, in einer Stunde 10-10
Joch Felder kahl fressen.

es
* zn n J e J J
Pinladung
— Sonntags den 18. Juli 1869
nach Beendigung der Vesper
Waldparthie
der freiwilligen Feunerwehr
im Mühlenthälchen, vis-a-vis der Schmelze.
Alle Freunde der freiwilligen Feuerwehr sind zu dieser Parthie
bösflichst eingeladen.
Für gute Speisen und Getränke wird von unsern beiden zur Abhaltung der Wald⸗
harthie besfimmten Wirthe F. J. Stief und 8. Wodhlfarth vbestens gesorgt sein.
Die Musik wird ausgeführt von der gesammten Heinitz⸗Capelle. *.
Der Zug geht nach der Vesper von Peter Heusser aus ab. ne
Die Feuerwehrleute haben in Uniform und Kappe zu erscheinen. J
Für Musik haben die Herren per Mann 9kr. zu zahlen.
Damen haben freien Zutritt.
Der Oberbrandm'eister' ODerSecretär
EBE. Conrad. Drĩtz Panzerbĩeter.

Das Fogis im Dorr'sche
Hause im unteren Stocke ist zu ver
miethen durch das Geschäftsbureau

WMesphaelingor

Ein braves, fleißigsgse
Kindermädchen
z gesucht. Die Expedition ertheilt Au

unft.

— —

Großes VBreiskegelr
von Mittwoch den 14. Juli ab, bei
M. Schneider,
J zu Sqnappbaqh·
Von Dienftag den 13. Juli ab auf vien
Verlanes
Preiskegeln
bei

— — — re —

— — — er 3 e)i—

— —— — — — —
— — — — — — — — — — — e e er — —

Luril vi WVeiric
mit nachfolgenden Preisen:
1. Preis eine Taschemuhr,
2. „6 neue Stühle,
3. eine schwarzer Chylinderhut,
4.., ein grauer Filzhut,
5., 2 Bilder van Dycks Abschien
von Rubens,
2 Bilder Maria Stuarts Ver—
mählung,
1 Bild Monte Christo troste
die Unglücklichen,
8. eine Guitarre,
9. ein Spiegel in Goldrahmen
0O. eine lange Pfeife,
11., eine kurze Pfeife,
12., ein Kistchen mit Cigarren,
Der Preis eines Looses (a Loos zu du
Kugeln) ist auf 9 Krz. festgesetzt, und lör
nen die Loose zu jeder Tageszeit ausgewot
fen werden.
Zu recht zahlreicher Betheiligung lad⸗
höflichsft eiin .
Ludw. Weirich.

—
Anzoeoige.

Von hoher Königl. Regierung als Agent des concessionirten Schiffserpedienten
heren Carl Joh. Klingenberg in Bremen bestätigt. empfehle ich meine Agentur
Fuen Passagieren und Auswanderern nach Amerika zum Abschlusse bündiger Ueberfahrts-
Contracte für die von Bremen aus fahrenden rühmlichst bekannten und gut verbro—
biantirten Segel- und Dampfschiffe hiermit bestens.

Ueber die billigst gestellten Passagepreise, Abfahrtstage, sowie
über alle näheren Bedingungen, ertheile ich gerne und unentgeldlich jede gewünschte
Auskunft.

Sit. Ingbert im Juli 1869

Friceedlri ch Panzerbieter,
KAaufmann,
concessionirter Agent.
Vorzüglicher
Schwarzwälder
Himbeersaft
—VDCXA

S Nechter guter französischer Roth—
wein per Litter über die Straße zu
36 kr., in Quantitüten von 10 Litter
und mehr zu 33 kr. per Litter bei

Westphaelinger.

—

ãα
Redaction, Druck und Verlag von F. x. Demez in St. Ingbert.
        <pb n="423" />
        8* 2

8 2 5 28

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25 585337 *S. 53533— *525
S5—. 733 2.* 225* 58 2*232 221 5 ——X7 22
32353837* 57 5 55 — —3 35* 23
— 5—2 2 2.523. *232 —— — * 223
— — ——— 225333—23238 2 522 5 52* 7
D2.53 2 5, 522 —— ———
3. 75 — 53 — — 2233
232833335 35185225 5* 382 — —
2 3 322 —72. 52 * 773 E 2 —2.8 7 M 2 7. 3
— — — 5* 3 22 8 —*8* — 327
8 ——— — —2522 2— 38.3 5 — — 53 2*
— 287 — 2 5S — 5* z33 3868 *2 *
3 55 ** — 5— 03 2Ez. 2 — — —
— 5. 5533 323527 * ⸗8 .
8532.5 —8 5 — 3 37
— 77 —— 24 7 —2723 *2 32 7 22
— ——— 5383— 22*
32 252 5565 75— 8—3 —5 *
— 3 2 2222 558 —2533 55 525 ——35 1.23 —5
*3.53 28B 574 7 S
* 8*

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582
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* 2.
2* 2 12528 27 2 2 2
52 4 2 — —33
—V 85 —82 S.5523 78* — 5*2 ——57
— — 533 5555588
—— — 2—388855 378333 33358585
838 5. 23 3833— 33688
—— — * 22 &amp;
*. **2 35833378 533373—383822
2348 2w *2 —25552335.33833 — 253 5
— 756 — 2. — 7* —323 5 322 —* F
—A—— —2323.55 23 8384 355833835
— 22 22 23. 5 2 5* 12 2.5 —7 235 3255 —
— 3333 525 833533278 5 33
—— * — 2 288* T7.23 *
2 23 83 535
2533 538 5.55. * 223 3333 3 —3 35333
3 75333* ⁊ 55 52 23322 53238733* *
2. 5— 5583.27 7 — . — 7
2 5322 — — — 7822352* 253 5 5— ——
— 527 —— 7 23 —. *
8883.* 3 —3 53
2 22 J ——
2522 —8 7232358 2833*5533338 —
—— — 2287 E S 3 3
* — * * 2. 3 * 2.22 2. *8 5623246
253 2 233 82 52 25 33 — 335833533 —3883
z22 7 222225 5— 53—3433333336283838
2 4 5857 255.25 23553 22. 958 — ——
7—. 22 5788: s5323553 33 3353*
* j 375 38388353 2533 —55323358 83. 7 2
n 2*88 * — — — *— —5 23 35 p z
7 ——2* 35325 —333333233* S
. 5— —52. 3337738 252E2 3.
* 1 —5253527 — 2 2285 S3 2. 3 3
. * 288* 25 2* — 5m. 23 352 5 3. **
223 2 23 227 73 3 353 —828353337 33S.7
22. 527 55—533 5 5 523.5 35*3
25 5255. 7355353 *258355323
28 52 55 2232 2— 2322 —3 2 — — *
53 B.— 33535332—333238 —
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ha SoeIngberier Anzeig'er (und das mit deni Hauptblatte verbundene NUnler haltungsblatt) /mit der Dienstags⸗, Bonnertiagt und Sonntags-
nnmer) erscheint wöchentlich veit m al: Dienntag, Donnerstag, Sams talg und Sonn tag Abonnements preis vlerteljahrig 42 Krzt.oder

12 Silbergr. Anzeigen werden mit Z Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnett.
surn gog.

52
178
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ẽ e ag⸗ d
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89.

59 — r * d
cc. Deutschland. 83 eet 110n72
A —23— T54

F v che a,i Juli. Auf dem Kugelfancen hiet wurden!

zieser · Tage wiederholt in den Vormittagsstunden Schießproben

it aus der Augsburger Maschinenfabrikhervorgegangeien

ugelspritze! abgehalten, welche, wie wir hören, zur Zufrieden·

Jein derr: Artillerie ⸗Schießcommission gusgefallen sind. (Die 4

infse des Geschußes welches das Kallder der Wallbüchse schießt

iden in einem Kasten mit 43Cylindern, in welchen Blechhüchsen

nit je 36 Einheitspatronen mit Metallhülsen eingesetzt werden.

In 33 Secunden, waren, wie daz Würzb. Abdbl.“mittheilt

—A Feffe wahl noch. auf. 1400

* 9 * *4 3 —

Schritie, mag viue bedusende) ——

Dienstesnachrichten. ni

* 5Ax
Frankref⸗

PαινäBJujα. Durch kaiserliches Deckes ist der Ste
zat auf, des 2. August einberufen und die Selsion des Geseßge
ꝛenden Körpers vertagt worden. Das. „Officielle Journal“ mel,
det: In einer in Folgen der Verlesung, der kaiserligen - Boischaf
m Gesetzgebenden Körrer zu St. Cloud abgehaltekeri Sitzung de
veheimrathes haben die Minister ihre Demission gegeben und
her Kaiser hat dieselbe angenommen. Die Minister, führen biß
zu ihrer Exsetzung diek laufenden Geschäften ihrer beir, Ref—
jsorts for. ,
Parls, 183. Jubß. Die Agenece Habgs, meldet Dir
Rücktritt des Staatsmitisters Rouher ist, definitip⸗ Derselhe7 hat
sich nach Sarcey begeben. Man versichert, daß auch avaleit
Baroche und Gressier zuxücktreten. Wahrscheinlich wird der bishet
bestehende Ministerposten Res Miserlichen Hauses gat nichkeWeder
zesetzt. Unter den Namen, welche als künftige Minister citirt
perden, befinden sich: Segris, Louvet, Talhouet, Chepandier,
drouin de uns. Imusanuttfittinte

dlwerika..
.3 87
New⸗NYork, 9. Juli. Nachrichten aus —* melden,
aß eine Proclamation des Generals Caballero erkläre, daß die
Schiffe, welche Insurgenten Bord hatten Preatenschiffe
zehandelt würden. — 10. Julf. Der preußüsche“ General ⸗Consul
in Havanna veröffentlicht. durch die deutschen Consuln in“ den
Vereinigten Staasen ein Circulär, wodurch er dier Deutschen por
em Anschluß an einen. Fliebustierzug nach Cuba warnt und be—
zauptet, die Insurrettion sei in rascher Abnnhme, begriffeic seit
Imerika seine Neutralität kräftig manifestirt hättet

203

Der Schulverweser Bernhar Engek vor Hochdorf ist zum
zchulberweser an der lath. ange 33. 8 * Schul ·
verweser Herrmann Dürk von Merzalben zum Schulverweser an
xer iaih Sqchulte M Wßthaͤl ernaunt / worden zder Gienzobereo ntro⸗
iunr Rudolph Auß in Kroppen ist in gleichet Eigenschaft nd
mier Fortdauer seinet provisorischen Eigenschaft auf die Ober⸗
nontroleurstelle in Laufen versetzt und zum Grenzobercontroleur in
dröppen der beritlene Gren:aufseher Johann Halser in Furth a.
W. in provisorischet Eigenschaft ernannt worden. ινν
Karisrunde? 10. Juli.Seit einigen Tagen finden
zei der Infanterie, Reiterei und Artillerie Beurkaubungen statt,
velche üder die Erntezeit, alfs ewa vier Wochen, dauern Wie
wir hören, werden 20 Mann von jeder Compagnie (Schwadron,
haiterie) beurlaubt. (Würde auch in der Pfalz acceptirt)
Berlin, 9. Juli. Das olumenische Concil — —XR
—ED ————
deßterer als Vamm gegen etiwaige Ausschreitungen schon vorher FeAin I. Unx 4. August findet das diesjahrige Vaupifest
misdeworfen. Dies ig das Thema, um shelches sig seit einigendes,Vealgisches Gustav--Adocsr Zerrins in Ottet berg. Kan Die
Tagen die Gespräche in ernsten Kreisen faft ausschließich Festpredigt soll dem Hrn Pjarret Kalbfuß in daßlo e
rehen. Da gehen die Mieinungen abet auqh weit auseinander; werden. Als Festgäste snd eingeladen die Herren Praͤla Zimmer
zie Einen sind der Ueberzengung, die Verwirklichung der Lieblings⸗ mann' von Darmstadt und Hofprediger Doll von Karlstuhe, je
dee Napoleons vor dem Zusammentritt des Coneils müssen zum ein Vertreter des Birkenfelder Zweigvereins“ und des se
driege führen und namentlich werde Napoleon, wenn er en schen Hauptvereins“. Ferner sol von Straßburg aus ————
eenenea and de ew
himnmerer: Lage seim als wenn er dinch einen Krieg die VereJ In dolge, Veschwerde det Geschäflsbure au⸗ Inhab F
inigung des en eeen rhee e eee — Pfalz vom 14 de I ee
e era e dnn rerden d u en — —*
zahn werden,: Die anderen. haltendie europtäische Conferen; Burcaurx waren, die voriges Jahr i eder
nrecht geltend, daß das —5 —I rin Jaht währen, derp rm U nh G,1 Wuli.““ Die Vhracblilzt ir Errschlun—
Ftieden Valsd och!mindesteisanderhaltz Jähre e Mar Denkmals dr der Landessnftung i —* n
vuͤrde. * Dem sei wie ihm wosle es steht so viel fest, daß alle Mühe und Arbeit nunmehr zum Abschluß gelangi. du
Mächte, Desterreich und Franlreich nijcht ansgeschlossen fich mit45 Abbe Liszk,der sich zur erstewicktliifführung von Richard
dem. was in Rom ·vorbereit wirdnernstlichst beschäftigen und Wagners „Rheingold' nach München begibt, soll nach dem, Paris“
venn die officiöse fruntz. Presse dies; was Frankreich autgeht; ab. ein Oratorium-,Christus“ beendigt haben, welches, der Viuta⸗
ꝛeugnet, so liegt der Grund dafür klar zur Tage, die Thatsache ug dieses Vlaites zufolger vas . gußerftorn waͤr nida an MDer
vird aber nicht befeitigt? EIch! gehe-cinen: Schritt weiter und gebe „descriptiven Musik“ bisher; geleistet wutde.
ner Vermuthung Ausdruck duß man nicht blos in Rom, „sondern 7 Die Dauer der Mainzer Industrie-Ausstellung ist vom 14
n hoherbn clavisnlem Krejsen außerhalb Italiens einzusehen beginnt, August bis 25. Sept. bestimmt. Die Vork⸗-hrungen zu derselben
ꝛie Einberufung des Concils sei ein schwerer politischer Fehler, ind durch eigene Wasserleitumngkn- vervollsindigt warden. Die
an so wehr us Gewight haltte üingz. ann-Bedeturre gicdienmet giehteruann hac anrẽi Wer obsuung genehmigt. Ierehkrttet Peeigg aus
tz er vomden Jesuiteh begangen ·worden sei. Ich gloude guoez Aueg. polistaͤndigen comfortablen ee ———
etstits nicht an den Zusammentritt dines Congresses, es sei denn, ie bbestehen wird.“ Eswerdett 25, 806 Loose zuegge nft
Wie Ayenn — den in Rom gefaßten Beschlüssen bhee wusgegeben: 43 J ———
chäftigen. »2* dν , — 4 Die! „Neue evangelische Kirchengeitung? veröffentli
Waen, 9. Juli. * ——— 1870),. Uebersicht der in Preußen dermalen eeee
velches den Delegationen vorgelegt wird, ist den Hauptziffern nach bessehen innder: Diözese Breslau 142 ultramontane ——
olgendes Ministetlum! des Aeußer 4,100. 000 fl Kriegsmini⸗ ten und zwar unter 16 verschiedenen Namei und —*—
terium 78, 100,000 fl. Mariné 7.800000 fl.. Finanzministerium den, Franziskauer,“ barmherzige Brüder, Ursulinerinnen
eg fl., Oberster Rechnungshof. 100 000 Il zusammen kanerinnen ꝛc., mit 1028 Priestern, Professen und Lalinmituete;
BDoοον E5νιι O—ιX—Ä —“f”r- Krieg — nd Ptarine Die Dið zefe Koln enthatt 159to ftertiche · Anstalter· von 80 v b
500 00 h Simme 90 0600 0094 cchiedenen Artemenemit 1812. Ordensleuten Der Shpreno⸗UV pee
        <pb n="426" />
        Bischofs von Trier umschließt 50 Ordensigstitute von, 16 Namen
mit 774 Mitgliedern. Daß Bisthum Münster hat 168 Alöster
bon 17 Rcgekn? — 7a * mit 8870
Bnesege Posen ESKlostet mit 140 Culni 16 Kloster mit 466
—Bs——— 94 Sprengeln von Fulda, g⸗
X——
veise angegeben werden kann. Es ergibt das für Preußen eine
Summe von eiwa 700 Klöstern mit 6000 Ordensleuten. Da⸗
XV——
Breslanu⸗2, Trier 2. MünsterA, Paderborn 1, Gnesen ..
F In dem Städchen Luich ten berg, Landgerichts Naila,

st um 7. d. Vormittags von 9— 12der ältere, noch mit Schin⸗
ein gedeckte Staditheil. 272 Häuser wit Hintergebäuden aöge⸗
tranni. Spielen von Kindern mit Streichhoͤlzern soll. die rsahe
— gend ——
umgde 190 Rebengebaͤnde abgebkannt⸗WDje Eghtstehnngsursaͤhe in
unb ekannt. —*8*
Zu g, 12. Juli Gestern wurde das eidgenöjfisch
Zchützensest dei prachtvollem Wetter eröffnet. Beim Diener, an
dem 3000 Personen Theil nahmen, wurde ein Gruß vom. deut
chen Schützenbund, begeistert aufgenommen. Der Andrang der
Fremden ifl großarlig. 32

—
Todes- Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekann⸗
— D—
Goit, dem Allmoͤchtigen, gefallen hat,
uͤnfere geliebfe Tante und Cousine,
Magdalena Hager
nachkurzem' Leiden gestern Morgen
8 Uhr in einem Alter von 41 Jah⸗
ren zu sich abzuberufen,.—
Um stitles Beileid bittene
Si. Ingbert 13. Jul 1860
Die trauernden Angehörigen.
Die Beerdigung findet Freitag Mor⸗
gen unmn nerm Uhr statte

. .1. 723 2 4 8
Lebensversicherungsbank f. D. in Gotha—
Versicherungsbestand e 409, 250006 fl.
Effectiver Capitalfond 26.270000,

Nuchdem iich eine Agentur obiger Austaltn übernommen habe, so lade ich zur
Theilnahme an derselben ein. Neben der in dem großen Umfange und der soliden
Belegung des vorhandenen Fonds liegenden nachhaltigen Sicherheit gewährt die unver—
kützte Vertheilung der Ueberschüsse an die Versicherten möglichste Billigkeit
der Versicherungspreisiee. ,*

Die Versicherten empfangen im Jahre 1868 39 Proeent ihrer Beitrage
von 1864 4ls Dibidende zurück .....

z Prospecte und Autragsformulare werden unentgeldlich hberabteich .
i. — 35 28 4 —B— 33 .
3 Friedrich Panzerbieler,

ν α in St. J n g bert.
— — 1 ö— —n —
eet. 11 y i7
— F 5 e A ul 9 88 F — J
ag 24 5 ——— an die * —— — J J

Feuerwehrmänner Deutschlands und der Schweiz.

Der Dienst des Feuerwehrmannes ist uuit. so mancherlei Anstregung und Aufopferung
erknüpft, daßz es für ihn gewiß eine der schönslen Erholungen sein muß, wennn er von
Zeit zu Zeit mit seinen Kameraden gesellig verlehren und an der ewig frischen Quelle des
ʒeuischen Gesanges sich laben kann. Ist es doch anerkaunte Thatsache, daß durch Pflege
es Gesanges, welcher ja auf Herz und Gemüthsa erhebend und veredelnd einwirkt, der

chte Corpsgeist geweckt, gehoben und erhalten wird. Bis heute ahber hat es den deutschen
Feuerwehren au einer gusen Auswahl pafsender und schöner Lieder, nameutlichauch sol—
her gemangelt, worin die Freuden, und Leiden. des Feuerwehrmannes sei es in ernlslter
der humoristischer Weise. mit Vermeidung einer zu. lokaley, Fürbung gesungen sind
durzum. ea hat. un⸗ bisher ein ι 24* 9J 75*

Allgemeines Liederbuch für die deutsche Feuerwehr
jefehlhlt. 8 .4 2

— Bedürfnisse entgegenzukommen, hat sich der, Unterzeignete enischlossen, ein
olches Liederbuch mit Hilfe seiner lieben Kameraden zu bearbeiten und herauszugeben.
Was ihn hanptjsächlich hinzu veranlaßte, ist seine Liebe und Auhänglichkeit zur Feuerweht,
velcher er schon seit einer Reihe von Jahren seine Dienste weiht und der er mit ganzem
Zerzen zugethan ist. Möge diefer sein Entschluß von seinen Kameraden in diesem Sinne
zufgefaßt und ihm. deßhalb ihre warme Unterstützung zu Theil werden.

Und so ersucht nun der Unterzeichnete die Feuerwehrmänner Deutschlands und der
Zchweiz, namentlich jene, denen Gott eine poetische Ader verliehen hat, ihr Schärflein
zu diesem gemeinützigen Unternehmen beitragen und ihm recht bald passende Feuerwehrlie
der und Gedichte nach bekannteen Melodieen zulommen lassen zu wollen.

Die gleiche Bitte egpeht an unsere edeln deutschen Dichter.
Mögen auch Sie einem Unternehmen hold fein, welches nicht auf
BSewinnsucht, sondern nur auf Liebe zu einer schönen Sache bafirt!

Schließlich sei noch bemerkt, daß dieses Feuerwehr⸗Liederbuch bei einem sehr billigen
Preise in erster Reihe Feuerwehrlieder, außerdem aber auch noch eine gediegene Auswahl
an Vaterlands⸗ Turner⸗ und anderen passenden Lieder erhalten wrd.
Zur Einsendung der Lieder und Manuscripte erlaubt sich der Unterzeichnete Termin
bis zuun 1. September nächsthin anzuberaumen. .

.— Mit kameradschaftlichem Gruß!!
Speier a. Rh., Anfangs Juli 1866.
Franmz Gilardone.

α

22

—
Rn MV öJucste

— —
Bekanntmachung.
Herstellung eines Schulhauses
— —— F
Har'— see l. 24
Die zu diesem Bceuerforderlichen Ar⸗

heiten und Lieferungen nämlich“ “
1 25 nrflAr.
L. Demolirung; und Erderi ei
arbeiten veranschlagt zu 146.009.
Mantrardeten vetansi. zu 2077. 38
Steinhauer ⸗ 8 618.
floster⸗ 4107. 27.
— — 31068 28
Hachdeckei⸗ B816. 26
Schriner⸗5 400.
Echlosser⸗348. 88
9. Glaser⸗ I7.
10D. Tüimchers 134. 27
werden am Samstag, den 24, d. Ms.
Morgens9 Uhr im Minderversteigerungs-
wege auf dem unterferfigten Amte ver⸗
geben.

Daselbst können bis zu diesem Tage
Pläne und Kostenanschlag eingesehen werden.
St. Ingbert, den 13. Juli 1868.
Das Bürgermeisteramt:
Chandon“

— —
Schreiner finden Beschäftigung
ʒei Ehr. Fichter.

Fruchtpreise der Stadt

Raiserslautern vom 183. Juli.

Weizen 6 fl, — ix. Korn 4 fl. 16 r.
Spelztern — fl. — kr. Spelz 4 fl.
9 ktr. Gerste 4 fl. 27 kr. Hafer 4 fl.
41 kr. Erbsen — fl. — lr. Linsen fl.
— kr. per Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 21 kr.
3 Pfd. Gemischtbtod 1191 kr. und 2 Pfd.
Weißbrod 12 ir.

— ñ —

rrucht· Brod· Fleisch re. Forei?
der Stadt Zweibrücken d. 15. Juli.

Weizen 6 fl. 6ekr., Korn 4 fl. 25 kr.
Berste 2reihige, — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige, — fl. — kr. Spelz 4fl. 7 kr.
Spelzkern 6 fl. — ir. Dinkel — jl.
— kr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafer
1A. 24 fr. Erbsen — . — ir. Wicken
fl. — kr. Kartoffeln 56 kr. Heu 2 fl.

4
4

4 tr. Stroh 4 fl. 50 kr. per Zentnet.
Weißbrod 192 Kilogr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 15 6r.
ditto IsKilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 kr. 1 Paar Weck 9 Loth 2kr. Rind⸗
fleisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 ir
Zoalbfleisch i2 ir. Hammelsteishh 16 k
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 7 kr. per Liter, Butter 28 c.
ver Pfund.

Zedaction, Druck und Verlag von F. . Demej in St. Ingbert. F
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        EVRBGSGEæEæE. —— 65
33 333— —358 55558338
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275522 2573 —383 3. — —328 z53832328 s *
* * —* ——228 — —8* 5522 *
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—— 52—3 — 32 2B2 532 — ——— * 53*8
—— 238 — — 5 E 53 — —5.
—E 25* —5 —53 322 —85 * 225 8 538 5* 38
2 — —533387 537555 3 *28 5835
— — 27— 335
—55 —— 5 Eö 33. — — * 2
25 T8 288 zä — *. —75758 —J——
* * 53235 27 252588 —28 —— —A — — —
5844 —2575 —— — — 2—3 — 3 —3 553 3532
25 535823 —*83 —z—53 — 3 —33 3 —87
5 — 83 „287 —X *58 553 — 253 8 — 5 — 57 225* 3
xXo TS 25 E 838* 7 — — 75 57 ——— —— x
m 55* 53*88 ——A— —558 e 2 252—2*
8 2 2322* —vEESF J EIE— — — 22 8 —22 2 —538 55 —
—A —
— *F 57 ———— — S * 5222 5 — 82 — 27 3
——— —— 3 —
33338 3 8⏑⏑ü
2 8 5* 553 5*5238 58 5355*2
53 58 5*5 20* —A 5 2 B—EI —23 ———
— ————— ———88 — 55287 — 5288
—225——36 — 25 ——— — 388 —— 553553— 53—222
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2 * 72 * — 2
2— — — —3— 2———3522 53 5232 7 —222 *828 2122 22
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der Ssh Fnt berde rAmre iig eV lind chate mit: dem Hriuptklattt herbandeneln iluiter daltuntsblatt⸗: mit der / Hiraidbags ⸗- Donnerttagte und. Sonnlagẽ⸗
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9— 10 ι α »86— im — 173 3 fusn, —X 11 O...
Nr. 110. edeae eh ann n gerve Samstag⸗ deu 17. Juli. qu fun ugne un 1869
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LMLXMA. heäre henhie KFaä Bgz tewaft des Bestßezenuins!
Die Gemeludeordüuug für die Pfalz. A ———
Dieses, neue Gesetz ist'chekanntlich mit. dem L⸗ Julinin: Kraft cichterůcher Verfügung vnier Furatel —2* 3 ————

getreten, und da unfere gemeindlichen Verhaltnissen dadurch cine werbagehisfe no unde Hausfohne polhe?ane B phendeg ienfiherrn
augliche · Umgestaltung erleiden speglauben wir⸗ daß teim geteuer der Fomilienhauptes stehen nidteine —— ——
AIodruck desseiben an diefer; Stelleunsers Vestrn wohl willkommen Ftenern, welche die ungeschiedenr Eheftunr üm in⸗
— B— Zntden Wrdhe sotede uintw su, hitengien Jühennnwenbechem
Erste Abtheilunge Von ond en Germ dinn diennt ümn d Familienhaupté züͤgetechtietinunainy . 55*
der, Gemeindeverfasstumge Iin Art:n Ix. Volahrigd huct Pibsiftan dige duebinet Gernctinde
Ark. A. Die Gemeinden sindvffentliche Körperschaften, mit ger vechistheinischen Catideothesle. geimathhereaute Ri hnet haben
end Fechte der Selbftverwanung nach Maßghbe der Gesehe . — uu Vetehung Ietz Bittgerrwig a den Gmette tht Wohnttes
Arl. 2. Die dermalen bestehenden Gemeinden und Gemeinde— jegen Emtichtung der siee brrffenden Heimathgebuhr Au sprũch⸗ went
itke werden heibehaien. so lange sich icht nach Veaßgabe des se seit zwei Jahren in der Gemeindt gewwohnt und mistchätü
egenwärtigen Gesetzes Aenderungen Argeben. 3* gieser Frist eine in der Gemelude andelegtSteuer und die sie
ri. 3. Icdes Grundstück miß einer Gemeinde angehören xreffenden Gemeindeabgaben entrichtet haben. — Die Gemeinde
— DD— st jedoch zur Versagung des Bürgerrechtz befugt: a) wenn der
Henehmigung des Staatsministeriumsdes, Innkrn kann erfotgen: —— innerhalb der — — — vorausgehenden zwei
hfdie Vereinigung mehrerer! bisher für sich bestandener Gemeinden; zahre eeine Unterstütung aus, Mitteln, dger zöffetfichen. Ingunsen
2) die Wiederauflösung solcher Verbände; 3) die Errichkung iachgesucht oder erhalten halß M wesin er wegen. tiiieg Ve brechens,
nener Gemeinden aus Theilenz;«bestehevder Gemeindemarkungen; der Ztzehens des
H die gänzliche Aufldsung von Gemeinden. — Sonstige Verän »Rex ———— Worden dist roer
derurgen bestehender Gemeindebtzirke bedürfen gleichfalls der Ge⸗ n Per
ehmigung des Staatsministeriums des“ Innern. Liegt die Zue gehens die ig Art. 28. Zisse4 md S, desStralgesehhüiches beg
timmaung aller Betheiligten vor! so kanir ein solche Veranderung zeichn eten Fuhigleiten oder einzele dexselben. — DW — lange
u im dall⸗ dringenden dffemlichen .Bedürfniffez durch“dus nicht, vollsändigt, Rehabihgtalion, erfolgt, ist eg wenn gegey ihn
Staatsmipisterium des Innern verfügt werden:“ — Für die' Zue ANurch xichterliches Urthesl die Zulsossigkeit der Verwghrungiu zeiner
immung der betheiligten Gemeindenist in den Fällen des Abs. J Polizeiaustalt oder der Stellung —
zuf. 14 erforderlich, daß sich mindestens zwei Drittheile sämmte war und er“ sich pon dem Keitpuntte am mwo die berhangte Maße
schet Gemeindebürgech daflir ausgesprocheit habenandentn:idrigen regel herndigt oder deren. Zulaͤssigkeit erlosschen ist, nich ündestensi,
Fallen genügt ein zustimmeüder Beschluß des Gemelnderttes. . zwei FJahre vor der Bewerbung kiaglog pehalgen 40 wvᷣenn
die sreiwillige Aufidsinig einetGenueinde darf! nurstattfinden, wenn et zux Zeit „der ,Bewerhung eineß, wegen
nie Erwerbung neuer Heimathrechtt sur dir Dortt heimatberechtigten ——— cuet Kyef ——
—XX ifn. itun — 2 udo 24utd. wegen/ melcher der Ver ——— I hezeich.
Art, Si Jeder Orthschaft, welche bisher ein eigenes Gameinden neten. Rechte odet, eineß Thelles zer — ——
der Stiftungsdermögen besessen hat, werbleibtihr'e außschldeßendes Verwahrung ein einer Poligeignstalt oder Jer —A—
rienthumsrecht und, soweit nicht durch Verträge auders beftimmt Volige igufsicht gusgesprochen werden „Jagn; egche
h dat Recht gesonderter Vetwaltung unde Benützung. —nDasselbe Straffolge ee eeee e e üichter⸗
irder Falt; wenn die Vereitrigungmehrerern! Ortschaften!s oder liches, ae ät, un diiach 8 digung des Sirasbost⸗
bemeinden in einen Gemeindebezirk nach Maßgabe debgegenwät u wa —8 5* 38 63 r fgnem gerichtz
igen ·SGrjetes · ftwttfrnwet· lichen, Verfaurernt wegen Derhangunng ete ——
Art 6. Die dermalen mbestehanders Bürgermeistereibezirke veun gegen ihunein Herichtliches Gantvegsahretnhezostnet wrde o
verden porbehaltlich der nach. gegenwaͤrtigm, Irstet tcüner duge ————— dicht beendlgh d tte
herduder ngen deibehalten. Vrehtere henachbatte. demselhent Di ANt. Zuͤrgetrechts auf, Glüͤnd., üorstedendenr Beste mintügen deschliehin
irictzverhand augehdrige Gemeiuden tönnan n einen Bürger⸗ der. Gemein deroth, in gu lu, unο tr, u
neisterej vereinigl werden rc Bei dothandent gunnmnde oetz Art.nl 2 Vboelchen hon der Vorbedlugnug. der Hesgialße
hemeinderathe smmklichet hetheiligter. Gemeinden genügtfüt ild derechtigungz Ann iner —8 dernceetie
nng, Vergnderung pder Wiederauflösung. solcher Verbände, die jaben, untezj den eeet Auslguder,
Lenchini gung der Kreishero altungsstelle; in Epmangeluug, ollfenn velche die nach, den Gesetzen hreß Lamde, erfordexliche, Agagann
ger Zungaung, gun hierüber nut nach Vernehnung der Bethen, dexungsbewilligungbeigehagcht e
igth. und des hetteffenden Vistricisxathausschesses dutch dt des Vurgertrechtes. Die, Ftgatsregiething ——
Ztagtomninnsier iun des Inmen werfügt weden Avbgeborige, gener güiswürtigen Stagten. in helchen die Hhrgerre
Art.“7.“ Streitigkeiten über Geineiudemarkungsgrenzen wer cechtsr Erwerbunga hayerijcher Staasquigehoriger weifergehenden Benn
oen im gewöhnlichen, Justanzenzuge durch die Verwalfungaͤbehörden jchränkungen unterworsen, iistr Hinn n Verprduungswege. dieselben
enischleden unbeschadet der richtertzchen Juͤstuͤndigleu. hinsichtlich der Peschrankungen 73 — 7— Vind das Buͤrgefrecht alif Grund
tno hiexdurche berüheten Vrivatüechte een Lis gegeuwartgen Artigers in Ainen aisauder wetlihen. e rdirbt
yg Art. 8. Es besteht nur ciie Form det. Gexneindeyerfasung B—— dewitigenden Beschit “ delchen die Besthc
— Bemeinden, welche bisher, den RKamen, einer ‚Stadt zefsühr. ung der pordentzetn. ttertvz poisungshehede elfesderlih Ae
aben. si de Zzu. dessen Beibehaltiung, sope. zur Beibehaltung, hres Zzugleich dad hayersch Indihengf * u3335
Wabppens berechtigt. Die Annaͤhme“ solcher Titel und Wahn Art. 13 erae onnnn iu⸗ areregyderen
non Seite Iugerex Bemeirden, hedarf. dex ldniglichen Be— B————— Brammet welhe⸗ geit fünf,
villigung. ut 5 wzest Jaͤhren in der vdnebt in hehnde gag
zweite Abtheilungeg Voarn dirg Giteiz an den Aune⸗ 3 — ———
Art. 9. GemeindesAngehöriger, ist, — D————— der Heimathabnnß.
aah htos das Heimothrecht im der Gemeinde ahesihe — — gugehalten Wezoehueee uu ι ινια9l
Art. 10. WVollhahrige, selbsifändige Manner, iwelchenig dez ArhIln Das Paͤrserrechl e w diß Vet —*
vcanettide; heimathberechtigt, mohuhaftind zit giner dipeten, Steuer demathrechtes; Personen, esche das leglere shäter wieder krwerhen,

*1I1517.
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        find jedoch von der Entrichtung einer ehe —
Die Ausübnng Zes Bürgerxrechtez guht: 1) wenn ein Bürger seinen
—XV 34 3 —ã 2)wenn R nicht mehn
mit ein ditccten Steugt u des Gemeudt eee 3) wenn
er 74 mehr dalz felbsiständip erachten“ isd — Die
Befugniß zur Ausuͤbung des —8 jritt ⸗traft des
Beseßes wieder ein, sobald das Hinderniß dieser Ausübung weg-
gefallen ist.

Axt. 45. Wenn ein jn. Anwendung des Art. Iß. qufge⸗
nommener Bürger, bignen zweinznJahren nach Erwerbung des
Bürgerrechtes aus der Gemeinde wegzieht und, das Heimgthrecht
für sich und seine Familienangehörigen in einer anderen Gemeinde
erwirbt,sp hat er Anspruch auf Ruͤckersatz der Hälfte der bezablten
Heimathgebühr.

Art. 16. Zeder Gemernn Irger geni ecn nach den
Bestimmungen diejes Gesetzes 1). hej der Berathung und Abstim⸗
murig über swendenieenatndeineü duntzuwirsens.e Gemeinde.·
auntern zu wahlen und gew hit zu werden. —-—Sι,.

Ari, 17. Der Gemeinderathe ist besugtbolljährigeü und
jelbstsiändigen Maͤnnern dag Ehrenbürgerrecht zu verleihen, —
Die Verleidung des Fhrenbürgerrechtz an, Ausländer bedarf der
—EDDDD0—
die Rechte doch die Pflichteunder Gemeindebürger verhunden.

Art. l 8. . Wer in einer Gemeinde begütert ist odex- eir
heltenriee Vai dusubt. bhn doselbft zu wohnen, hat guf Ver
langen der Gemein beherwallung zur ¶Erfüllung seiner ¶Verplicht
ungen geoen die Gemeinde kigen Einmohher - algz Behollmachagien
aufzustelsen. Gnn i ,ne n uι e

uu rν Gotischunge joigt 190 tui niti,

—2 34 3.7 — ——— — —D———— —

v nüu : l p αι

ö ιινα Deut schland. 2 ιν

MNöen ch ennd Um ben? Rechiscandidalen, welche int Fahr 1868
das theoret. Exanen hestanden haben, die Moglichkeit zu gewähren,
noch vot der practischen Concursprüfung sich mit dem am 1
Jini 1870 in das Leben tretenden neuen? Civilproceß Practijch
derfraut! zu machen, hat das Justizminifterium denfelben gusnahms-
weise eine Unterbrechung ihrer Juftizpraris in der“ Art' gestattet,
daß in den Landestheilen diefseins des Rheines! pach Ablanf' der
für die Vorbereitung' ber einenl Einzelgerichte. beziehnngsweife
Vezirksgerichte bestimmten Feit vogtg Mionaten! in der!Ppfatz
nach bereiis theilweife ersfandenet bezirtsgerichnicher Praris die
Verwattüngspraxis begomen! unde nach Beendigintg der“ letzteren
die Justizpraxis bei einem Bezitte getichte berzithungsweise⸗ Einzel⸗
gerichte vollendet werden känne!

Rose he iml e n. Migeregt dürch die jumgft ver
gaugenen Landtagswahlen hat' sich unrr Theilnahmealler“ frel
aͤnnigen Beamten und Bltger' dahier nach! vem Vorbikde anderer
Städie ein Bürgervekein““ gebildet welchent jedet“ Steuerzahler
ohne Unterschied des Staudes beittelen kann.Ser.ffatutenmäßit
ausgesprochene Zwedk des Verkines ist, ein lebhaftet Intereffe de
Mitglieder an allen dffentlichen Angelegenheiten fortwährend regt
zu halten; die Nitglieder übet dir dffentlichen Angelegenheiten und
Fragen der Zeit bezüglich unseres geineinsamendeutschen Vater-
andes, sowie über die inneren Angelegenheiten unferes engeren
dayerischen Vaterlundes wahrheitsgetreu und ohne Rückhalt durch
gegenseitige Mittheilungen und Besprechungen aufzuklären und im
ssaren zu erhalten, endlich mit“ gegenseitiger, ehrenhafter üund
offener Unterstützung dahin zu wirken, daß einer freisinnigen Ent
wicklung aller Angelegenhelten im“ Staate, wie in⸗ der Gemeinde
allenthalben Bahn gebrochen und endlich der Sieg verschafft werde,
wodurch unfer engeres uud weiteres Vaterland der Gefahr einer
Reactivn und Vernichtung der bürgerlichen und politischen Freiheit
entrückt werde. Zur Erreichung dieses Zweckes werden periodifche
öffentliche Versammlungen abgehalten, und in rinem Vereinslocale
die bedeutendsten Blätter der dentschen Publicistik zur Lectüre für die
Mitglieder aufgelegt!Det Verein ist statutengemäß als politischer
erklart. (Zur Nachahmung emnpfehlenswetth J)j.

Berlin' 133 Juhn. Das sterreichischz Rothbuch wird

diesmal höchstens der offizidsen Presse Deslerreich⸗ und Preußens
neuen Anlaß zu Scharmützeln geben, wofern man es in Berlit
aberhaupt noch der Muͤhe werth hält, sich über Beust'sche Schwä⸗
zereien zu echauffiren,. Daß Preitßen mit Oesterreich schlecht steht,
weiß alle Welt, und daß Graf Beust heut vor Frankreich das
Nnie beugt, morgen dem Italiener den Racken zum Schlage hiu⸗
hält, wenn er damit nur, Preußen argern dann, weiß auch alle
Welt, und daß Beust, den Bund der süddeutschen Regierungen
nicht aus Liebe zu Preuͤßen nicht begünstigt, wird das Rothbuch
darthun, doch ist dies alles leichte Waare“ im Vergleich zu den
Vorgängen in Paris, die Ihnen ja hekannt geworden sind und von
denen ich nur fageir kann, daß fie allgemein als ein neues werth
bolles Zeichen, als reine neue Bürgschaft für die Erhaltung des

Friedens angesehen werden. Frieden, rriche Ernte, Belekung don
dandel und Industrig —das . genügt, um die Furcht vor uen
dadernden Defizit in Preußen zu beseitigen. Vicheicht schlieh
dann auch die Kreuzzig. und Zeidler zu den Hundskäͤgen Fricden
un den Liberalen. Vielleicht dekommt dann duch der ejsische
Stabsauditeur Verdier Jeit/ die preußischen Militarstrafgesetze bejser
zu studiren. Thut er dies, dann wird er sicher die erste Gelegen.
heit benutzen, um seine Behauptung in der Darmstädtischen zweiten
Kammer zu herichtigen/ welche dahin ging, daß in der preußischen
Armee die körperliche Züchtigung nicht ausgeschlossen ist.nmDer Hert
irrt. Nur moch für Soldaten der 2. Klasse, welche der National.
kolarde sür verlustig erklärt sind, ließ das Militärstrafgesetzbach
dit körperliche Züchtigung in der Theorie bestehen. Doch wurde
diese auch in Betreff jslcher wegen schimpflicher Verhrechen rechts
kräftig bestrafter Soldaten durch die Kabin. Ordre vom 6. Mai
1848 und. dncch 210 des Ges. vom 18, April 1852 gänzlich
aufgehobene! Der korperlichen Zülchtigulig können nur noch die
Militarsträflinge in den Festungen, die Baugefangenen, welche mit
den Civtlzuchthausstraflingen in einer stategorie siehen, in schweren
Disziplinarfällen, wo keine andere Strafe hilft, unterworfen wer
den, doch: geschieht auch dies in den allerseltensten Fällen.
Die Zahl der Gesuche um Entlassung aus dem preußischen
Unterthanenverbande Seitens junger Frankfurter steigert sich. Seit
dem 1. Januar sind schon 129 solcher Gesuche eingereicht, und d
dieselben nach dem Gesetze nicht abgelehnt werden können, —XR
worden. Die jungen Leute sind meist jünger als 17 Jaͤhre, ihn
Eltern bleiben im preußischen Staatsverband.
Berlim, 12..Juli. Herr v. Arnim, unser Gefaudter
in Rom, wird in den nächsten, Tagen hier erwarket. Seine
Anwesenheit wird in Verbindung gebracht mit den in der Concilfrage
angebahnten und gegenwärlig, wie von einigen Seiten behauphet
wird, iu ein, gewifses Bereifungsstadium eingetretenen gemeiusamen
Schritten der deutjchen Regierungen in der Angelegenheit des
Cpnucilg 4 7 J ι 27 e
ιαν Frankreich. — να
BWaris, 14. Juli, Bei der heutigen Börse gin das 6
rücht, Prinz Napoleon würde zum Präsidenten des Slaatsrathe
etnannt werden.. Die Journalt glauhen, die Bildung des Minm
steriums und die Wiedereinberufung des gesetzgebenden Koͤrpert
nerde in kürzester Zeit erfolgen..
—— F Italien. J n
4. Belanntlich hat.es dast gleichzeitig mit den Pariser Tumulten
auch Scandale in Mailand abgesetzt. Die wegen solcher Verhas⸗
teten sind innn drei Gruppen: getheilte: einfache Tumaltuanien,
Aufrilhrer und Verschwörer. Die: letzteren sind in Alessandria
verhaftet, sie sollen die Republik haben herstellen wollen. Die erste
Serie ward dieser · Tage in Mailand vorGericht verhandell.
A
Folge der bei dem Processe gemachten, Entdeckungen, von den
Vertheidigern ein Proceß dem Commandanten der Polizeifoldaten
und vielen: seiner Untergebenen wegen Mißbrauchs der öffentlichen
Bewalt gemacht.

— 3
—3

err mei sichte s.

Aus dem Bliesthal. Sowie wir soeben erfahren
dürfte uns in nächster Zeit in dem schönen Blieskastel ein nich
zu unterschätzender Kunstgenuß geboten sein und wollen wir nich
verfehlen, hierauf ganz besonders aufmerksam gemacht zu haben.
Der nunmehr von sein⸗en Musikstudien, nach mehrjähriger
Abwesenheit, wieder zurückgekehrte Violindirtuose, Herr Äuguf
Wies beabsichtigt nemlich in seiner Vaterstadt sein erstes gröͤßeres
Concert zu veranstalten. Wer diesen, leider des Augenlichtes
baaren, blondgelodten stattlichen Jüngling kennt und je einen seiner
Vorträge gehört hat, der kann nicht umhin, seine Bewunderung
auszusprechen. —

Welch' tiefes Gefühl, — welch' seelenvoller Ausdruch liegt in
dem reizenden Violinspiel dieses Künstles ss
Unm nun allen Richtungen des Geschmackes Nechnung zu
ragen und das Programm möglichst reich auszustatten, hat der
aus gebildeten Kräften bestehende, zwar noch junge Mujsil⸗ und
Besangverein Blieskastel, wie man uns mittheilt, feiue Mitwirkung
hestimmt zugesagt. *

Die Vorträge dieses Vereines sind instrumentaler und vocaler

Natur.

Uns war vor einiger Zeit Gelegenheit gebolen, einer Probe

dieser Gesellschaft beizuwohnen und dürfen gesiehen, außerordenilich

erstaunt und höchst befriedigt gewesen zu sein.

EGs ist daher sehr zu wünschen, daß dieses Concert recht be

ucht werde·⸗⸗ ie
7In Ir heim bei Zweibrücken wurde vor einigen Tagei
        <pb n="431" />
        An Knabe Uberfahren.“Detnrohen Mensch; der das sind⸗
—J — unbelannt. sidet die w
Das Han elsministerium des Inner fFügt, daß“mi
pücksicht auf ———— we
chriftlichen Absolutorialprüfungen an diesen ai Inde
huß fung diesen Anstalten iml
Jahre. anstatt am 23. und 24. Juli Donnerstag 3
—28 Fe satnen sepen ; 2. und
er ilosophen; ongreß tagt zu Ire M4
Zzoaisersaal vom 26. Sept. bis —— dramlurt big im
Mainz. 10. Juli. Lieutenant V., welcher ku scheim
GBasthof zum Rothen Haus“ 3
asung eine Ohrfeige applicirte, wurde von dem kal. Kriegeg 9
u4 Monat Festung verurtheilt.· 2* 8 Nriehbhersgi
4 Ersparuugtsystem uuter den sürsten) In einem Bericht:
m die R. Fr. Pr.“ erzaählt α
anke Geschichtchen: Man tann nicht sagen, daß die — e
Aponagen lleiner geworden⸗ und doch beobachten I
chaften ein peinliches Ersparungssystem. Hier ein e
ven letzten Tagen. Die Hotelwirthe in den rheinischen e F
hen disher vergeblich nach hohen Gästen, aus. Sie we ——
oimmen, wenn der Sommer sich be eun den schorn
bomumen, Sommer essert! dachten sie; und ih
Zpelulation war. richtig, ihre Rechnung jedoch — las
nmso 9 3 Woe der Großfürst Konstantin in ee
mn. Was thut er aber Auf dem Ba sei
dienerschaft: „Ihr bleibt Alle hier ee
iis ich cuch, rufen lasse!“. Darauf begibt sich by Großfü pwan
hon einem Herrn begleitet, in die Siadi geht in unf a
Reise⸗ Anzuge, das Pince-nez auf der hochsen N ween
u voen treppauf, treppab / um eine z dQ
ind feilscht um die Preise. Endlich findel er en Appara b
us ihm zusagt. Er fragt nach dem Preis en ne
se, hält ihn zwar für
was hoch, miethet aber und Iie ar sr
p t e t
zie Wohnung. Die Wirthin sieht erft —
w fie ug Die Dee eee ereh
ich zu fragen: „Wen habe ich Die Ehre, de en
n I lin der Großfürst
tworlete der Gast, sein Pince-nez aufsehend, und di i
peht hin, un sich vor den Kopf zu schla —* enn
ohen Herrn für einen einfachen bürge n —
eie F en bürgerlichen Badetast gehalten
n
In Berlin ist. wie dorti Blaͤur miͤteitenme de
ee und e e diete
z geschah dies in Folge der Entdeckung eini —*
e —xX5 — Folge wurden reeee n
er Bande verhastet, denen bis auuf. diest Tage“ noch ei
Menge auderer Diebe undt e eee
und ler sol gten. Di
Berhafteten beläuft sich aehen en Die —8
teten beläuft gegenwärtig
75 besgenenn genuügt, *
und der Gefährlichkeit dieser Verbrechergesellsche e
er Shihe der Hehler standen zwei eet r
ite der r —
enommitte Firmen. die Kaufleute Teuber d
derstroße Za und Guͤnther in der Goll 88 ee
den Betrieb der gestohlenen Waaren Wner neee
sud d h en Engros. In welchem
ange dies geschehen, geht daraus hervor, —I— —
als 50,000 Thlr. hesohlene W e en den
es icheint sich mit jedem Tage — —
ich⸗ nit jedem Tage mehr zu bestätigen, daß i
angreichen Geschäfte seit Jahren nur mit e e
etrieben worden sind. — —
een wohnende, separirie —8 ee
geichjalls in Haft befindet. Eine spieu ein
— Hartung, der in der — I
vr abene hatte, in der Kastanienallee ein Haus“ besitzt Di
x hat sich in kurzer Zeit vom armen Lunpensaumler
richen Hausbesitzer emporgeschwun freilich ni 18
gen, was freilich nicht zu ve
z n ist, da er Seitens der Verbrecher gerade mit
—B — — nämlich dem Betrieb der Gold undien
aut war. Wenn Nachts sich Alles i
— genn Nachts sich Alles im Hanse zut Ruh
„glühten in seinem Keller bei' di
zerschlossenen Fenstern di nelzti ——
n die Schmelztigeln, worin sich die
dae p Silbergeräthe in unfoͤrmliche ee ee
aner ahrndign Lunpm versteckt, sind —*8 —8*
en dent unscheinbaren Keller ausge an'
e befoͤrdert worden. Die Zahl der e 5
fcirca 20 Personen geschätzt. D ——8 ite pir
s erklärlich, daß in neuẽ it v de goegt e
en, rer Zeit zuweilen ganze Geschäfte und
vanen eainedmeen Stunden vollstandig ausgeräumt werden
ibt wurden, —* J bedeutenden Einbrüche, die seit Jahren det⸗
e dieser Gejellschaft zur Last. Schon im Jahre
dperüb e einen großartigen Einbruch bei einer Witlwi
ier Straße, Inhaberin eines Gold⸗ und
sis, deren Laden sieso. dollständig ausräumten,

4

daß die sonst gut situirte Frau in Folge des Diebstahls jptal

verarmte, Von dem gestohlenen Gute kam nie wieder elwas zum

Borschein / Aus der neuesten Zeit ist an einen bedeutenden Seiden⸗

danddiebstahl in der Niederwallstraße und au einen Handschuhdieb⸗

tahl in der Königsstraße zu erinnern, woder Wertd der gestoh⸗

senen Waaren sich auf 8000 Thlr. beliftf. *

XBezüglich unserer neulichen Notiz, betreffs ber Versammlung

des Vereins deutscher Locomotivführe r haben wir⸗ zu berichtigen,

daß dieselbe in Beir hin und nicht wie irrthümlich angegeben in

Frankfurt staitfindet.

7 Ptofessor Bock in Leipzig macht den; Borschlag, in—
allen Schulstuben Blattpflanzen aufzustellen.“ Diese könnten sich
aus der großen Menge Aausgeathmeter Kohlensäure eine hübjche
Portion Kohlenstoff zu ihrem Gedeihen zu Gemüthe ziehen und
afür die Schüler reichlich mit Lebensluft bedenken. Von den
Pflanzen, die sich zur Aufstellung in Schulstuben besonders eignen,
seien zu empfehlen: Epheu, Gummibäume, Philodendrou, Faͤcher⸗
und Phönix⸗Patmen,. Dracänien, Begonien u. s. w. 6

5Wien,'8. Inli. Zwei Frauen“ und zwei Fräulein,
durchdrungen und geleitet von der Ueberzeugung, daß in unsern

Tagen des Fortschrilts und der Aufklärung das weibliche Geschlecht

aicht zurückbleiben dürfe“, fordern zum Beitritt zu einem Verein

auf, der fich „die Hebung des weiblichen Geschlechts in geistiger
und materieller Hinsicht· zum Zweck setzte. „Alle Klagen“, sagt
der Aufruf, „über Bevormundung und Zurücksetzung der Frauen
verdenschwinden, wenn diese sich selbst ohne Unterschied des

Standes und Ranges, zur gemeinschaftlichen Hilfe aufraffen und
durch die That ihre Begabung und ihr Recht beweisen.“ Ob das
ereits concesstonirte·,Dienstweiber⸗Institut“, ein Corollar zu den

Dienstmännern“, eine erste That des Vereins darstellte, weiß ich
richt. Da aber gleichzeitig als „Vereins Consulenten“ zwei Sterne
im Himmel der Socialdemokratie namhaft gemacht sind, so werden
vir es einfach mit Linem fjocialdemokratijchen Ableger⸗ gonoris·
eminini zu thun haben. —————

r Im Hafen von Drisenhat sich schon“ wirder ein riesiger
Hai gezeigt. —V
57 !,
emerfreuüsden ku'ver Schweiz In den
etzten Tagen des Juni fuhr man in Dawos in Graubunden im

Schlitten, das Moutiersthal lag unter, Schnee; Jo hatte auch der
Kigi und die Frohn-Alp Schnee; das Vieh mußie von⸗ den Alpen
abgetrieben werden; Schnrewehen machten die Gebirgspässe un⸗
zangbar; Lawinenstürze waren an der Tagesordnung.

F Eine Jnsel zu verpachten.) Wenn Jemand Lust
zezeugt, ein leines Koͤnigreich für sich selbst zu besitzen, der möge
ich schleunigst an das britische Kolonialamt wenden. Dasselbe
zeabfichtigt, gegen mäßige Pacht die Insel Auckland, 180 Meilen
üdlich von Neuseeland, an den Mann zu briugen. Sie ist von
ziemlichem Umpfange, fast zweimal so groß, wie die Insel Wight,
hat hohe Berge, Bauholz, Süßwasserstroöme, ein herrliches Klima
und keine Eingeborne. Der Pächter müßte aber reich genug sein,
um 40 oder 50 Arbeiter und eine Dampffacht sich halten zu kön⸗
nen, sonst dürfte er abgeschiedener von der Außenwalt leben, als
einst Robiuson Crusfe.

4. Wie der Dualismus manchmal sonderbare Folgen nach
sich zieht, erzählt ein Wiener Correspondent im Pesther Lloyd:
„Zwei Gauner, die schon seit Langem der Polizei viel zu schaffen
machten, nehmen jetzt den Scharffinn der cisleithanischen sowohl
als der ungarischen Juristen in Anspruch. Diese zwei Spitzbuben,
Bertrand und Macaire in verbesserter Auflage, haben eine ganze
Reihe vdn Diebstahl, Betrug ⁊c. begangen. Nun ist der Eine
erhascht und das Wiener Landesgericht hat ihm vorläufig Frei—
juatier eingeräumt; des Anderen hat sich eine ungarische Behörde
ingenommen. Kurz,.beide Gauner erwarten ihr Urtheil. Aber
vamit dieses gefällt werden könne, müssen sie miteinander confrontirt
verden, und dazu kann es schlechterdings nicht kommen. Der
„jterreichische Gerichtshof weigert sich, seinen Spizbuben nach
UIngarn zur Confrontation zu schicken, der ungartische weigert sich,
einen Spitzbuben nach Oesterreich zu schicken. Und so sißen
heide Gerichtshoͤse und beide Verbrecher und warten auf einander.“

Interessant ist, wie die Zensur jetzt in Rußland gehandhabt
vird und in welchen Händen sich dieselbe befindet. Seit Aufheb⸗
ing der Leibeigenschaft hält man das Wort „Sklave“ und
„Sklaverei“ nicht mehr für anwendbar, denn Sklaven sind nur
die Reger in Westindien. In einem ganz harmlosen Artikel wurde
unlängst ein Mann der „Sklave seiner Leidenschaften“ genannt;
)as fand der gelehrte Zensor unzulässig und verbesserte es in:
„Neger seiner Leidenschaften!“

Das größte Gebäude der Welt ist gegenwärtig der Schnee⸗
chuppyen an der Cetral⸗Pacific⸗-Eisenbahn im Sierra⸗Rebade⸗Gebirge.
16 Fuß hoch und 22 engl. Meilen lang, nimmt er einen Flächen⸗
raum von 1,800,000 Quadratfuß oder beinahe 44 Morgen ein.
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        Zur Hexflellung ves Niesenschuppens waren Aber 40 Mill! Fußs⸗e h Volkswirthichaft, Handel und Verkehr.
Bhauholz erforderlich 3 ι * J miatiee *
e en innric und andern Gegenden Beugalens hub am f. a Mün ge n 13. Juli. Mit. 81. December werdeu die
. Zum ein furchtbarer Orkan gewüthet Hün derie von Hütten nii großer Werihziffez verdehetuen — Briefmarten der. JP. und. J.
ud Baumen wurden vom Erdboden entführte undauuch mafsive nuflage, nämlich- zur- u. schwarzern larminrother und gelber
dande e heichabigt bie Zahl der verloren gegangenen Men- Farbe, zue 3.ir. ig hlauer zuud und karminrother, zun G.nkr. ii
heuteben ist noch nicht bekannt; (man spricht · — hoffentlich über⸗ othbraunet und blauer, zu 9ge in grünex und blauer, zu 121r
Jeben —von⸗89000)35 durch den Fall rines Duches des in zinnoberrother und grüner, u· 13. Ir. in gelber und zinnoher⸗
Gefangenhöspilals wurden zwen Frauen getöbtet.! O schwer verle tzt , ther Farbe für ungiltigerklärt. Die noch im Privatheliz—
die Zedl der zerftörten Vole ist Legion. — In Folge der! vielen sefiadlichen Vorrathen olcher Marken konnen big 31. Dezembet
Todesfälle, welche Burch? die anhaltende fürchterliche Hitze unter d. Is. incl, entweder direct bei den, Haupthriefpost⸗ Specialkassen
Fisenbahnteiseuden vorkommen;“ hat die Direction der ostindischen —— — neuesten Auflage umgetauscht. oder — zu“ diesem.
Fisenbahn beschlofsen, nuf jedes Station der. Buhnstrecke ·eine Ans Iweck gegen mpfang eines Defspositenscheines bei allen übrigen
ahl Särge beren zu haltenz J Kostanstalten abgegeben werden Eine unmittelbar! Einkbsung
ee e saf bamn eruk am icherr Tedegrs phe) on Suite dieser Postanssalten fidet nicht ftatt.Nach dem 81.
Fine ameritanischee Gesellschaft hat, von der /Negiernng ·in Peking Dezember, 1869 werden die ungiltigenMarkendattungent. weder
Pei en rhelten die Häfen Ehiupis dudch eins eleciris che amgekausche— nochꝰ lönnen ferner andere atz die mit dem fonige
Telegrapheminiezu perbinden Dieje chinefischew Lisien will man lichen bayerischen Wappen versehenen Maͤrken. jut Franlirung
urch eine Kabel quer durch das. —— oenützt werden, V V——— i
risco verbinden; der. Plan liegt bereits dem · Senat in Washing⸗ J Mün che n 3. Full.Beider ant 8 bis 10. d. M.in
Ien vor. Die Schwierigkejten bei der Legung dieseh Kabels werden Salzburg staltgefundenen . Confereni des suddeutschen Eisenbahn⸗
ech weit gröber sein als vei der Vexsenlung, hosjenigen- welches erhandd waren vertreten die hayeris he. Staatsbahn. die buher.
cits die alte Welt mit der neucu guer. durch den atlantischen Asbahn, die östetrichisthe Stuatsbahngesellschaft, die wsterreichische
n verbindet . Die Entfernuug zwischeig Irland. und, Neu— xẽlisabethhahn, die württem dergischr Siagtshahn.die badische
ndland beträgt utn 1900 englische; Meilen,ndie zwischen. San Ztaats bahn, —— Südhähn, die Mäin-Neckarbahn,
Frantiscoe undjChino- dagegen 7 00 Meilen Außerdem aist im die Pfälzer Bahn, die heffsche Ludwigsbahn! die Frankfurn
pacifijchen Meere der Grum weiß schmieriger zu errejchen, als im. Hanauerb ahn und die böhmische Westbahn. Die Conferenʒ beschloß⸗
tlantischen Ozenn. Auf mehreren Kilpinetern; war es sogar, . ine Vermehrung der Rundreisetouren und Rundreisebilleten elutreten
möglich im großen Ozean den Grund zu iden, Richtsdeueniger n lassen und bezuͤglich ver Wägenklassifitatidn sich cuf's engste an
hofftmian, trotz Illez dieser bedeutenden Hiudenisse innicht gar nie mittte. und norddeuihen Tarije anzuschtießen. Die Verhand⸗
an eeee eeeee ehe San Fruanete e, ungest estett det baherische Generaldirektionsrathh.Schämberget!—
hongkong vperkehrenzu können. — E — . ——
yäν u jss prurαν
Bekanntmachung. n ν“ Aö NMo 27 80* —15 8 —— rnid 30
Tq. D
Herstellung eines Schulhauses Won hober Königl- Regierung ols. Agent des Concessivnir en ¶ Schiffte tbedienten
in Herin Carl Joh. Klingenberg ig. Breuen bestatigt. aprpfehle ich meine Agentut
.5 Wen Paffagieren und Auswanderern nach Amerila zum: Asjchlusse bündiger Uesrfahrts·
H— a J see Foniracte fuͤr die don Brre me n aus fahrenden rühmlichst. bekaunten. undez gut, verdtor
7 75 viantirten Segel⸗ und Dampfschiffe hiermit besterss. ,
Die zů viesem Bau erforderlichen · Ur · veber die villigft gesiellten Passagepreise, Abfahrtstage, sowie
deulen und Liefernngen nämlich“?“ *.. 55 iber alle n rheren Bedingungen, erthesieich“ derne und unentgeldlich jede Zowünschte
at. Auskunft.“ * ee eet en * :attig
15 Demolirung 2 e ιν tJugbetr'im Jit 18890 re —s ed
Irbeiten beranstchlagt zu⸗ EO. ie ,un ——! —— —
2 Maun eratbelen veranschezu 207 7 58. ict n — Prieaαν Panzerbietér.,
37 Steinhauer⸗ —A neg vt. va u s m a n w
uP — —D——— T. ici e I7 —
e ιιεg. . ι νιν u — Con 0uni 11 erx A, g en t. ab
— — ——
: Schreiners αιιJ 469. Vie Umerzelchneten Wiriheladen hoch⸗
—D—
9. Glaser⸗ — „ 187. .. derFenreit weher zut der am Sonutag.
10, Tunchert eαναν ge4. 27, Rachmitag im Mühlenthälchen statt
werdeneom, Samstag. deu 24. der Ms., findenden Waldparthie ein. *
Horgens O9. Uhr im, Wederbersteigfrungse eFür gunenSepeejshhen ind Geldet Ankle
vege auf demenunterfertigten Amte er⸗ wird rbestens geforgte
ebenu he eet e Str Jughbete den 18. Juft 18682*
Dajelbften fönnen nbis bigu diesemnTage »F. J. EStief.Le Woͤhlfarth J
Plane und Kostenanschlag eingefehen wexrden. e *
St. Ingbert. vben 18.: Juti A888. Auf'm, ller eg hurde eine Heu⸗
Das Vaurgermeisteramt vn Jabel gefünden. die gegen die Infera⸗
Chandon..bonsgebühren bei E. V Graffion zu
53. 5chnapp'tdrach' jn Empfang genommen.
—n — —

— 41
iucht⸗ VBrod⸗ Fleisch re? Preise
der Stadt Homburg vom 14. Juli
Weizen 6 fhꝛn geakr. Korn 4fl. 33 itn
Spelz Af. Stx Epelztern —A. 7
tr. Gersie, 2Zrejhige — . — kr. Beete
lreihige — ft., r Mischftucht Aftee
16 ir Hafer Ast. 8htr. Erbsen —N.
tfren Bobnen —fl. — kr. Wicken —
I. itxKartoffeln“ Ioft: Weißbrod Pu
Kgr. —ir, Korubrod 3 Kar 22R.“
— ————
Gemifch brod 8Kyr. — tt.Das Viar
Weckegeihe 2kre Odsefleisch das Pfd.
Str. Käühfleisch 1 OQu. 12. 2 Qu.
id fe Kalbeisth 10 kr. Hammelsteisch 10
FBZh painefleis h. 18ir. Batter das Pfde
30 ——— J J

2
Das Jogis im, Dörrscheu
Handen ime unteren Stocke jist zuper⸗
nriethen dierch das Geschäftsburcau

—
Wssphaeliuger.

— ——————⏑—⏑—⏑———
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Auhneraugeutinktur

hei, — tadt su l

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Mechter guter frauzdsischer Roth.
vein per Litter über die Straße zu
36 r!! in Ouantttäten von 1O. Vitter
und Nehr zu 33 kr.per Litter beiren

Westphaelinger.
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J thic
v Baumschuhe gu rio
moau botlichste einladet 35
HDie olaus Stolz

x2. CXSC.
snn . AFrauk furter Börse
Seldsoxten, i ten
Preußische Kafsenscheine . . il.nl 4äαιαα
sbreußijche Friedrichsdor·0 3859
Kistolen · , m 49 51
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Aucatenii . νIαιν 37—äο,
Hõrancs tücke 3.8 313/
kEnglische Souvereigns—211 578 121
oid pere Zollpfund feimtt e — —
ochbaltigeß Silbet⸗ver Zollpfund — —
Doliars in Gold e . 2 28 -29

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t te e edaction,:: Drucke und Verlage vonn F. X: Dee meie zinEtia Inghert, eag
        <pb n="433" />
        Sl. Ingberler Zenzeiger.

Der St. Ingberter Anzéeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unter haltungsblait / mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

tunimer) erscheint woöchentlich wi e r m al: Diensta g, Donnerstag, Samsta g und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatijchrift oder deren Raum berechnet.

——— —ñ — — — — —— * — — —— — — — ——*

Nr. 111. Sonutag, den 18. Juli. 1869.
Die Gemeindeordnung für die Pfalz.
Gortsetzungj.
Dritte Abtheilung. Von dem Gemeinde⸗- und

Stiftungs-Vermögen, den Gemeindebedürf⸗

nissen und den Mitteln zu deren Befriedigung.
Erster Abschnitt. Von dem Gemeindevermögen.

Art. 189. Die Gemeinden find verbunden, den Grundstock
hres Vermoöͤgens ungeschmälert zu erhalten und veräußerte Be—
standtheile des rentirenden Vermögens durch Erwerbung anderer
centirender Ohjecte sofort oder mindestens allmählich nach vorher
festgestelltem Plane zu ersetzen. — Abweichungen von diefen Vor—
schriften könaen nur mit Genehmigung der vorgesetzten Verwal⸗
ungsbehoͤrden stattfinden.

Art. 20. Die Vertheilung von Bestandtheilen des Grundstock
permögens ist nur bei dem ganz oder theilweise zum Vortheile der
Bemeindeangehörigen benützten Gemeindegelder zur Förderung der
landwirthschaftlichen Cultur gegen Auferlegung eines im fünfund⸗
zwanzigfachen Betrage ablösbaren Grundzinses zum Besten der
Gemeindekasse zulässig, wenn dem Antrage auf Theilung, und
Festsetzung des Grundzinses mindestens drei Viertheile der Ge—
meindebürger zustimmen, und wenn die Zustimmenden zusammen
nehr als die Hälfte der Grundsteuern entrichten, womit die sämmt
lichen Heimathberechtigten in der Gemeinde angelegt sind. — Auf
diese Adstimmung haben die Vorschriften des Ärt. 78 Abs. 4 und
5 keine Anwendung. — Der Anspruch auf einen Antheil und
der Vertheilungsmaßstab richten sich immer nach den Bestimmungen
des Art. 258. — Denjenigen, welche in Gemeinschaft ihre Antheile
zu bleiben wünschen, sollen dieselben im Jusammenhange zugemessen
verden! Die zur Vertheilung gelangenden Antheile gehen kraft
)es genehmigten Theilungsactes in das Eigenthum der Theilnehmer
iber. Die Erhebung von Taxen und Stempelgebühren findet bei
olchen Besitzveränderungen nicht stalt. Bei jeder Gemeindegrund⸗
cheilung ist ein besonderer Aniheil für den Vollsschulfond derje⸗
aigen Gemeinde, in welcher die Vertheitung stattfindet, auszu⸗
scheiden. Der betreffende Antheil bleibt von der Belastung mit
Brundzins frei. — Vorstehende Bestimmungen finden auch
bei Verthellung von Gemeindegründen, welche sich im Eigen⸗
hum einer keinzelnen Orischaft befinden (Art. 5), analoge
Anwendung.

Art. 21. Eine Vertheiluig von Gemeindegründen zur Nutz
meßung auf Lebensdauer oder auf bestimmte Zeit ist ebenfalls an
die in Art. 20 Abs. Lbezeichneten Voraussetzungen gebunden,
msoferne die Nutznießung unentgeltlich oder gegen Entrichtung einer
dem Nutzungswerthe nicht entsprechenden mäßigen Abgabe gestattet
verden will. —.

Art. 225 Gemeindewaldungen lönnen nur behufs der nach
nen Forstgesetzen zulässigen Rodung und nur dann vertheilt wer—
den wenn sie zur Waldcultur nicht geeignet sind, oder wenn der
rtliche Ueberfluß an Waldbeständen und der Mangel an Waid—
Ader· oder Wiesgründen eine Theilung im wirthschaftlichen
Interesse nöthig macht. — Der durch Ablreibung erzielle Erlds
un in die Kasse der betreffenden Gemeinden oder Orthschaften
lteßen.

Art. 23. Die Vewirthschaftung der Gemeindewaldungen
anterliegt den gesetzlichen Vorfchtiften.

Art. 24. Der Ertrag des Gemeindevermögens ist zur

bestreitung der Gemeindebedürfnisse zu verwenden. Die Verwend—
g von Nutzungen des Gemeindevermögens zum Privatvortheile
et Gemeindẽangehörigen findet jedoch auch fernerhin statt, soweit
gestr ein besonderer dechistitel befteht, oder die Benuͤhung der
Almenden und die Vertheilung des Gabholzes bisher zugelassen
poe — Die Vertheilung von Ueherschüsffen der Erträgnisse des
Nemeindevermogens an die Gemeindeangehörigen ist nur dann
Alässig, wenn alle Gemeiudebedürfnisse ohne Erhebung von Ge—
uendenmlagen und drtlichen Verbrauchssteuern gedegt sind und
n größere Ausgaben für außerordentliche Beduͤrfnisse nicht in
ussicht stehen.

Art. 25. Soferne nicht durch besondere Rechismittel eine
Ausnahme begründet ist, haben alle in der Gemeinde Heimath-
verechtigte, welche daselbst seit Jahresfrist wohnen und einen eigenen
Heerd besitzen, gleichheitlichen Anspruch auf die Theilnahme an den
Bemeindenutzungen.

„. Art. 26. Diejenigen, welche Gemeindenutzungen beziehen,
ind verpflichtet, die auf den Objeten ihres Nutzungsrechtes ruhenden
dasten zu tragen, die zur Gewinnung der Nuͤtzungen, zur Erhal⸗
ung oder Erhöhung der Ertragsfähigkeit erforderlichen Auslagen
zu bestreiten und die etwa bestehenden Gegenleistungen an die
Gemeinde zu entrichten. — Werden die Erträgnisse eines Gemeinde-
Jutes theilweise zum Besten der Gemeindekasse und theilweise zum
Privatvortheile verwendet, so sind die in Abs. J erwähnten Lasten
ind Auslagen verhältnißmäßig von der Gemeindekasse und den
Betheiligten zu tragen.

Art. 27. Werden Nutzungen am Gemeindevermögen auf
Brund eines privatrechtlichen Titels in Anspruch genommen, so
entscheiden hierüber im Falle eines Streites die Gerichte; gründen
sich die Ansprüche auf den Gemeindeberband, so entscheiden die
Verwaltungsbehörden.

Art. 28. Enisteht Streit darüber, ob ein Vermögensstück
Figenthum der Gemeinde oder Privateigenthum mehrerer sei, oder
entsteht Streit darüber, ob und wie weil das Verfügungsrecht der
Bemeinde über Gemeindeverwögen kraft privatrechtlichen Titels
hurch Nutzungsrechte Einzelner beschränkt sei, so hat die der be—
heiligten Gemeinde vorgesetzte Verwaltungsbehörde den Sühneversuch
vorzunehmen. Dieselbe isi berechtigt, im Falle verübter oder
orohender Selbsthilfe, oder wenn die Verhütung anderer dringender
Befahren es erfordert, die nöthigen vorsorglichen Verfügungen zu
treffen. Diese sind so lange aufrecht zu halten, bis die Gerichte
rine andere vorforgliche Verfügung getroffen oder in der Haupt⸗
'ache, sei es über die Besitz⸗ oder Rechtsfrage, rechtskräftig erkannt
haben .· — Jeder Gemeindebürger kann im Interesse der Gemeinde
die Einleitung eines solchen Rechtsstreites beantragen. Wird von

der Gemeindeverwaltung seinem Antrage nicht stattgegeben, so ist
die Entscheidung der vorgesetzten Verwaltungsbehörde zu erholen,
velche berechtigt ist, den Sühneversfuch vorzunehmen und, wenn
dieser mißlingt, einen Anwalt zur Proceßführung im Namen
der Gemeinde aufzustellen.
(Gaortsetzung folgt.)
— — —
Deutschland.

München, 15. Juli. Bei den Discussionen über die
Neubewaffnung unseres Heeres mit Hinterladgewehren wurde von
den Gegnern des Werdergewehres, beziehungsweise dessen Ein—
ührung in unserer Armee, ein großes Gewicht auf die Waffen⸗
zleichheit mit dem norddeutschen Bundesheere gelegt, während ande—
erseits hervorgehoben wurde, daß Preußen, resp. der norddeutsche
Bund auch nicht mehr lange bei seinem Zundnadelgewehre bleiben
vürde, ja jedenfalls schon daban abgegangen wäre, wenn man das
hei einer nothwendigen Anzahl von 1 Millionen Gewehren so im
handumdrehen thun konnte. Preußen hat sich nun von der Ge—
vehrfabrik in Amberg zur nochmaligen Anstellung bon Proben und
Versuchen zwei vollständige Werdergewehre mit Munition ausgebeten
und erhalten. Man scheint also auch in Preußen von der Vorzüg⸗
aichkeit dieses, des Werderschen, Gewehrsystems bis jetzt angeregt
And man glaubt hier annehmen zu dürfen, daß man dort auch
bald vollständig überzeugt wird.
Dienstesnachrichtei
Die protestantische Pfarrstelle zu Gaugrehweiler, Decanats
Obermoschel, ist dem bisherigen Pfarrer zu Alsen brück, Decanats
Winnweiler, Ludwig Anton Ru ppelius, die erledigte erste pro
estantische Pfarrstelle zu Otterberg, Decanats Kaiserslauiern, dem
isherigen Vfarrer zu Großsteinhausfen. Decanals Wweibrücken
        <pb n="434" />
        Fohann Lieberich, die erledigte protestantische Pfarrstelle zu

VJallenberg. Decanats Duͤrkheim, dem bisherigen Pfarrer zu Roth⸗

telberg, Vecanats Lautetecken, Philipp Rudolph Hofer, und die

erledigle protestautische Pfarrstelle zu Rockenhausen, Decanats Ober⸗

moschet, dem bisherigen Pfarrer zu Haardt, Decanais Dürkheim

Johannes Nebig gerr, verliehen worden. F
Frankreich.

Paris, 15. Juli. Die „Agentur Havas“ meldet: Die
Verhandlungen über die Neubildung, des Ministeriums dürften
noch im Laufe des heutigen Tages oder spätestens Morgen ihren
Abschluß erreichen. Daß Fürst Latour d'Auvergne das Ministe⸗
rium der auswärtigen Angelegenheiten übernehmen wird, gilt noch
innner für wahrscheinlich. Die Frage über die Dauer der Ver⸗
agung des Gesetzgebenben Körpers bleibt selbstverständlich der Be—
chiußfassung des neuen Ministeriums vorbehalten. — Alle Gerüchte
der angeblich beabfichtigten Auflösung des Gesetzgebenden Körpers
sind durchaus grundlos.

Spanien.

Madrid, 17. Juli. Es wurden 183 Officiere der Madri—
der Garuison, karlistischer Verschwörung verdächtig, verhaftet; man
jand bei ihnen Anstellungspatente, von Don Corlos unterzeichnet.

nachte in demselben die Reise nach Berlin; hier sol sie faft
ohnmächtig aus der Zelle hervorgezogen worden setin.
pIn Rom ließ vor einigen Tagen das General · Bicariat
in der ansamen Via Pernicone bei Nacht eine vor Kurzem aus
henchent ¶hergekommene alte Frau mit Namen Terefiaac Capuio
derhaften und in das Gefängniß der Inquisition führen, weil sie
der Hexerei beschuldigt war. Bei ihrer Durchsuchung fauden sich
uͤgeblich einige Blatter mit unverständlichen Zeichen, welche für
Fabbala ausgegeben wurden, nebst Haarflechten und Knochen,
cheinbar von Menschen. Wahrscheinlich liegt in dem Schreiben
aichts weiter vor, als eine chiffrirte Korrespondenz neapolitanischer
steattionäre oder Briganti; alles Uebrige ist wohl Mystifikation.
Fin Proceß wegen Nekromantie im neunzehnten Irnepryen
FDie neueste Jankee-⸗Erfindunmg macht ie Pacifie⸗
Eisenbahn überflüssig, denn wenn mir dem Berichte eines amerika⸗
mischen Blattes trauen dürfen, sind wir endlich wirklich im Zeit⸗
alter der Luftschiffahrt angelangt. Ein Genie in San Fraucisco
hat nämlich eine Maschine erfunden, welche sich nach jeder be⸗
lebigen Richtung in der Luft fortbewegt und die Reise zwischen
dort und New⸗Hork (wozu auf der Pacifichahn 16 Tage noth⸗
wendig sind) in 24 Stunden zurücklegen soll. Das wäre doqh
etiwas gar schnell, und trotz einem ganz ungeheuren Respect vor
dem californischen Genie, kann Einem doch am Ende Niemand
verargen, wenn man sich ein wenig bedenkt, ehe man sich anschidt,
an die neue Erfindung zu glauben.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr. —
München, 15. Juli. Mit dem 15. Juli Jl. Is. tritt ein
neuer Tarif für den directen Transport von Hornvieh, Borsten⸗
hieh und Schafen in ganzen Wagenladungen zu 200 Centnet
wischen Stationen der kgl. bayerischen Stabtsbahnen und Sta
jonen der Hessischen Ludwigsbahn via Aschaffenburg in's Leben.
— Für die Viehtransporte ab Passau und Furth a. W. nach
Frankfurt a. M., Babenhausen, Bischofshheim, Mainz und Bingen
isft mit dem Heutigen unter Aufhebung der seither bestandenen
directen Transporitaxen ein neuer Tarif in Kraft getreten. —
Von jetzt an beträgt im österreichisch⸗ bayerischen Güterverkehr dan
jach der betreffenden Wagenladung anzutarirende zulässige Ueber⸗
jewicht nicht mehr 5, sondern 22 PEt.
Dar'mstadt, 14. Juli. Seitens der preußischen und
der Hessen⸗Darmstädter Regierung wurde die Erlaubniß ertheilt,
ie Vorarbeiten für einen von Frankfurt nach Mainz zu erbauenden
—ʒchifffahrtskanal vornehmen zu lassen.

Rermuypchare—

Mainz, 13. Juli. Gestern um 7a/3 Uhr tkrafen in
einen Kahn eigenthümlicher Construction zwei junge Engländer,
Shudentken det Unibersitäi Oxford, auf einer Fahrt von Rotterdam
nach Frankfurt hier ein. Die beiden Briten bedienten sich zu
hrer Vergnügungsreise eines Fahrzeuges, das mit den grönländi⸗
schen Kajaks eine Aehnlichkeit besitzt. Dasselbe mag etwa 30
Fuß lang sein, läuft nach vornen und hinten ganz spetz zu und
rägt in der Mitte einen länglichen Kasten, der kaum für die
heiden Körper der Insassen Raum bietet. Die Fortbewegung des
Schiffchens, die in Schnelligkeit nichts zu wünschen üdrig läßt
geschieht durch zwei Schlagruder von ganz außerordenilicher
Diemension.

'Die Berliner „Post“ erzählt: Eine wohl etwas mehr
als exzentrische Anhänglichkeit an ihr kleines Hündchen hat vor
rinigen Tagen eine Tame belundet, welche in Gesellschaft desselben
in Vernau ein Eisenbahncoupe besiieg, um nach Berlin zu fahren
Als der Schaffner den Quadrupeden im Personalcoupe bemerkte,
bedeulese er die Reisende, daß fie sich von ihrem Liebling für die
Dauer der Fahrt trennen müsse, weil dieser, reglementsmäßig,
das Hundecoupe bezichen würde. Die halbstündige Trennung
chien der Dame jedoch unerträglich; schnell entschlossen schlüpfte
iie, mit dem Hündchen auf dem Arm in das — Hundecoupe und
Age
Theilungsversteigerung.
— Mitwoch den 4. August 1869, des
Vormittags um 8 Uhr, zu St. Ingbert,
in der Behausung des Andreas Friedrich,
lassen Jacob Friedrisch, Buchbinder
uind Krämer, in St. Ingbert und dessen
mit seiner verlebten Ehefrau Catharina
geb. Ritterbeck erzeugtes noch minnorennes
sdind Rosine Friedrich, der Abtheilung wegen
zffentlich zu eigen versteigern.
1 zweiftockiges Wohnhaus mit Scheuer
und Hofraum, gelegen zu St. Ingbert
in der Hauptstraße, neben Wtb. Johaun
Abel und Georg Schmelzer.
St. Ingbert, den 17. Juli 18603.
Horm, kal. Notar.

Lebensversicherungsbank f. D. in Gotha.
Versicherungsbestan 199,2506090
Effectiver Capitalfonds 286.270000.

Nachdem ich eine Agentur obiger Anstalt übernommen habe, so lade ich zur
Theilnahme an derselben ein. Neben der in dem großen Umfange und der solider
Belegung des vorhandenen Fonds liegenden nachhaltigen Sicherheit gewährt die unver
lürzte Vertheilung der Ueberschüsse an die Versicherten möglichste Billigkeit
der Versicherungspreise.

Die Versicherten empfangen im Jahre 1868 39 Procent ihrer Beitrag
von 1864 als Dividende zurück.

Prospecte und Antragsformulare werden unentgeldlich verabreicht.

Friedrich Panzerbieter,
in St. Ingabert.
— —
*
Ausschreiben.

Für die Stadt. St. Ingbert soll ein
Polizeicommissär mit einem jährlichen
Behalte von 300 fl. angestellt werden.

Bewerber um diese Stelle wollen binnen
14 Tagen ihre Gesuche auf dem unter⸗
fertigten Amte persönlich einreichen.

St. Ingbert den 17. Juli 1869.

Das Bürgermeisieramt:
Ehandon.

— — — —

— — — — — —
b fleißige Schreinergesellen
erhalten gegen guten Lohn soforl Beschn
tigung bei Schreinermeiste
N. Fontaine
in Sulzbach

Preismedaillo Paris 1807.
dtarker &amp; Pobuda
imn tuttgart,
Lieferanten des kgl. Württemb. Hofes
und J. Maj. der Königin von Hollaud
empfehlen ihre
als vorzüglich anerkaunten
zu haben in St. Ingbert bei

—VIXXX

. Das FLogis im Döorr'soe
Hause im unteren Stode ist zu ver
miethen durch das Geschäftsbureau

Mestphaelingel

2 5chreiner finden Beschäftigung
dei EChr. Fichter.
Ahe¶ InMiclttccaithah ¶hctuud eeratnatettdataub
Kedaction, Druck und Verlag von .

. Demet in St. Ingbert.
        <pb n="435" />
        — —
— —
88225 —A
2333355 52535⁊ —— *
53238 253233357 23 38 2356 8
32722 2 313353383 8 8 — 3* S
552355383 33323 53 —
5353353538 883333 2233338 35
22 —8* A 2 3 3— 852 2 52* — z25 52
53753552357 — 533232 23 8 53365 — * *
3337 —1 255352 *E —M — 2 365 —— 2 88 31
zs 535377* 3532857
22 5 — * — 3 553 *23 3 —— * 3 — 8 — 5* Bæ7
8575 — o8 332535 *—3 5* J
— 38 S S 2* pl — 8 * 25 —2 * —
552 —2 * 7 2 22 28 3 *25 2 —* —A— 2
5737 — 5383 573553
33336 22533338558* 3337 333535336* 23353
—A 53 —* A —— 55 283—* 5 **5
378 ——z35385 3832 5255 —32 —— 8 2555 —— *55 535
2 52 * 335533233557 *5 s2333353388 3238 25 * 258
3 * 3 8 *222 5* 25 35 A XE
228 22335* — 255 3258 5833 3 28 —35533236 5
25 —— 55 325855 52 55532 255337 5 25 *8*
—A 2 85052 28* 5533 S —A 2582 * * 23
2 —3222 8 3 523553 35333 —AA 2 232 2*
*2 * 8 32— 35552 3 8 6 —A— — —225*
— 3 283 —8 —— — * — 55*3
333
— 23 — 53235 —*9 22372 22* 2 — 25 —— —*
2 — * 2. 3 — 8 —— —— —8 — ——
J ẽ
328233 35*235 53553533 A 5555783 — — —7—2—55836
—A—— 233335* —3 5585 23355228 A
85,— 2*883. 253335 3382358 —— —e—22 55* 5383
* 5 2 —A 255 555 25.
333333* —528
85 —— 29 — —— 57* — **
* —A— 8 3868 8538 32552382
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78 7* —26 —A— 82., 260 22
2 5 22* 388 52 .2 53' 28* 23* 52
5238 3 *53 5* — 3 —AI — * 83
255 3 *833,2* 533 2358 2333283
3 — 33—3 8
7: ꝛ oe — *—
— ——— 3338 3 338233
55— *2. * 5. — —25222. 355—353
3 33 38
33 59 558 383 3*58528
— 8 Ve 2 2 * *
25 2. —27 * —A 8
3* 33358 *535 3338233383538 5835533
—— 582 233 7523. *2 232 —
235 28 8 8 26 33 5 *3 22 255 *
52 232 22 —— ———— — — 527
—M—— 2 333 ——A — 2.2 0728. *5 —— — —2 25* J
2523224 332. — —— FESZIBR —
—8 —4— — * —— 52 * —
55 4338 346 —A— —FX
55223 3 ——— —— 3 ss53 35 8
3,35 5553548 33833s55338 232657
—— 7 37 2 —R— —33
3 3 8— ——33 33 55983
22 . *53 8 — 13 3 338 ——— 22
55 2588 332 253353 38ꝰ557533
S* 28* 3283. s88 * —7 * —— 25383- 22328 8
3333583 23258 ẽ7s2* 253 335. 755383 34
* * 2 * * 2 2* 2 8
235333323 3533235* 3532 2353.3 523583535 X
257353328 3833 8332—855 —A 2*
55— 232352 33533 5333—3 333393 75533 18
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2 22 —7 6* *323 —— 2 232325* 23*E.2 —2 18

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        srag? ι uth —νι J
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* b 3 1. * A — * 7 rnnn a inee noroaht i
* 4 * —8 . . —VVV J noßt
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8 — —A 35 — I— un 7 TM— PJVWVW
gug —V— iz r z Nhryinn e —B — * 746 * —* —9
inöst e nα u 8un mod un α .noiem nolgojsd 8 nuns
Der St. Ing berter iger —— * * FqAo unquo i. —B kewregn
cirare·· 75 3333 — —— ——
P—— 17 Eblerge. An igenꝰ Wen it 3 arn. d 9 we 2a6 And —— Abonnementspreis bierleljührig42 n
it 8 * * * 7 α —A— dreispultige Feite Blattschrift oder deron Raum' verdchnet. vhi r ere 8
Rr. 412.* hu 3αα ν VX pe¶,S Dhenst — — — —J3— ———— —
νανια— Vασ
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20 itet ne 2* ou ——— — — ————
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Dien — Fut die Pfalzen ge innn. Wiundntne uechetueet Nchne? hünt
Wesn unuauEtsetunp ⸗ 7 umbedingie freiwilige — —— ————
— D— —— ——c —— — J—
—— ʒun beren Befriedigung. n nd bche pauenn peten Fat dieser. Ausspruch“ diee Wi t —
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artigen Geseßeß ode in sonstigen Gesehen undegesehmußn Anwendung der arife vode über den Beirug uee,
Verbrdnun gen te — gdeel en — —— e re
e te uet eeet geden ινν she Ehssetcie

BF — der Civilstandsregister,“! dii — 44 ————
fetlung ind. uterhaltüng det nhthigen Geme indegebaud annun Art. 380 Zut! Bestreilumte vonn —
ee e e e
nennee ——— sut inecheltung unt datigen —— — —— ober eser
—— oene Brunnen Wafferle tungen welden ι eneind kumlageg erhoben
d übzugst e di n er ellung und Nnierhalu 31 Ach!346 Uinlah α— —— 8 —
c —
x Verhultung von Unglucsfallen solchen udthigen? Sicher Sleuer. angelegt find auch wenn fie nichtenunte ner dirtrten
seisvorrichtungen die Herstellu cund Unterhaltung igen Sicher auch wennefie Nichtensant Gemeinbeberi
—*2*26 —— terhaltun der?noͤthigei —X Gemeinde wi — debezirke
FuhtenWehweiser, Ortee uund be Unterhaltung der nöthigen an lremen daus den emeinde wohnhafte Stkautsaͤngehötige w
Fayren eheuer — arnungstafeln sowie vie⸗d Fapitalrenten aug “demA landel Pegie 737 * ige ige, welche
affang der Gas⸗he and Amtsblatter Ver owie vie An uslandenheztehen sinde auch“ dann! nach
veꝑ Po nd reen cr Verpflichtungen Deltteß n vollen Barage der min Entechnmge diefer RKemten w we
ir Heclelithig und Unerdaltung folcher Einrihtunge ger ne trage der mit Eitttewrumune diefer Renten ih
hersenung Ino nterda solcher Einrichtungen oder iffernden Capitalrentenst ion fich ent·
—
—64 uhrt * —A — 47 ———A 35 u—e vite ⸗ gilt⸗ au
59 An z30⸗ 41112 eanu« 2 e4 . odonniristischen Personen d. Ppriv t 3 —M
eeeeeed een be o. dere wed q⸗ ad rar bezüglich nen ** — 2 —* 5
badeen Bascigen Besibzungen und daselbst b e endeee ath
aus den der Gemeindekasse —— frelwilligen Beitragen daselbst betriebe nenn. Gewerbe vor chalui
zugewiesenen Geb Arh. B88 umlagepflichtig, werinauch dir ermi —X
aus den für Venützung von 5— — — ewuttelns Gieinr wicht zur
— M BR8 Erträgnissen dieser Anstalten, — — ——— —
ansen sodie dug ben e vetihen den ) Seseren Garicu. meice ö— czegew wen⸗
Leistu D qu den uf esondexen echstiteln beruhe en Zehören desgleichen Schlösser nebst d **8 Cipilliste
nigen Driner zu EireilcISo einee en tche ee r Iehst, dem dazg, gehörigen Garten,
den gesehlich fesigescllten Veddej nicht ausdeich —*— on 5 —A — ete
—1353—34 18* sR ausreichen, .2) Gebaäude un icke
demeinteumlagen Werbrauchssteuern umdsonfti — ese — Zlaales, der Ge rndsiee— —A Foecen vee
—XXXX nd songig ee Abgaben A⸗ * — Gemeinde, des Gottesdienstezu des / öffentlichen Unter⸗
g Werbraugest Heng h'au pre F Ad do offeutt den Wohlwaliglein. dienen . Befinden— sih
hael e ae tt — J audere drteth F 3 oder Miethwohnungen, die für
a en. J a — 4 uptzweched 3 Behaudes micht Anens 8 be f!
——— e 8
13.28 e Heyrindey: Rind. jur Exhebu — aßgahe der Mietherte
d net n 4* *3 5 * 2u 101 L u 2
utne 1 gecerun
C spi u egenstehen. — —— ν —
—8* 33 noh h ebung —* erg i ee
— ————— —
— eht. F ——— 9 ,ιν α
— niot —— — tee ——2 b MAn ve geb— Neadendat vba iber die Ab⸗
neenr fe durcht Veryrppungj fstgesetnz Watimalsa - von den Bergwerken für das ganze Gebiet — —
ree ii ve — ———— —S eet —— J. in Kraft ritt
Weg⸗ und Brückenzölle können — u Geuchin Fon e eitpuntie alie aneren Gesetze und V i
Ppro —3* eeue ene —e sppen snie eite für den Bergbau e ereee
den. n — — szis „so werden die auf Grund ver l
— B—
* nehrang inmrhalb des Gereindebegirke michtraah Prodn is nit der Hästp deg Jatzps betra ges extzoben und
— æ— S —2 —— 55
ndrin welchen. Gtoßen dtüchergütundzen- bei Ider 32 —IXIX—— — — ——
sWlaghpflichtiger Prebacie gu gewe eu⸗ bei der IAus suhe, guse en exihebbrge bald Peg de tes wit
Nag r gur gewöhhrent sind, wi Vxxo vo— en nach deren Foustitunrung ir a409
n e in de enehhen Lid Wollstand igedsn Werut An Venwen
sestgesegt.Die Gemeinden-sindi berechtigt, orsspoli VB en gitenvoustsnd igesn Verztichnißz ollen g
——
elben. *86 7— — 6 ich ergebendennZute und Abgän *8
ann n I Gefahrdanv! den inn dunch Zuri dechahdezxhaͤlten. Auf Grund dieser Mitthei Bin ndAbgangen zu
— oMorschriftek Anw Geldstrafe * — dien nd dieser Mittheilungen werden von den stent⸗
ee uder Verkürz aie Iin e n —— —
evenhod jese hetil duh Bethagvonn izwez Gulden dreißt Fegt cn An Wweijelhaftem. Falien miiß deu Ver⸗
michtr übersteighh mit Gebpfl —A hoͤrden, benyehwen werdeu, 79 *6 en mitden Vergbe⸗
hei hoheren Jetra ostrafe bis zu fünf und ——— — em Pflichtigen eroffnet; dag Rentamt
aͤllen ptragemomitl:Geldstrofe biac f 3 3 icrtkagsbeschluß und behandelt etwaigt Re J et
—288 bigzum zehiftichtn Cin Micken deg tunGeasetze izgetroff * ign Rellamationen nach
— — ruͤnn Gesetze zigetro auen.Be ꝙ * —
—— 8 e pini e
—————
zeiübertretung behandelt iegt — AA———⏑;————“—“——“—“—“—“—““— ,
und uuterliegt 1dern Aburtbeilung d. ändi zändi —X
er varständiges mit den-Verhältuissen des Berqbaues vertraute 38

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        zr näheren Aufklärung dei den —— die⸗ —5 Partrigt zu suchen. Die ꝓpoque“ fordert Hie consfi

selben hahen edoch. keingentsche pendß Sti dah müssen vyr d ninenden Forte f ihe a aine dennche zuge nn v

Beschlußf gsume ahireten „19 56. — sgengigi abeße und die Waß dee Monarqhen

* 9 5 duinn Wer Profess Ren⸗ oggunehmen 4 8 487
lollegkim Line —3 8 de Unten Leungd der doigen — Gegner· Monfßen — SMNnamen

Jesuiten stehende anische Siedentenkongregation und schleunigste für ihn erfunden. Spott wirkt doft —nehr als Gründe ⸗ si

Finsendung des Protokolls befohlen worden. nennen ihn Kain II., weil er mittelbar dazu geholfen hat, fein⸗

Die „A. Abdz.“ glaubt aus kompetenter Quelle versichern Schwägerin Isabella aus dem Lande zu vertreiben, sie als Koͤnigin
zuj lonnen, daß die von norddeutschen Blatterne gehrachten Mit, gewissermaßen, todtzuschlagen.

— uͤbex einen angeblichen Ausgleich zwischen den jüddeut⸗
schen Regierungen über. die Festung Rastalt —y wobeie es sich um
eine Entlastung Badens von den jetzt ihm allein zufallenden Unter⸗
zalfunggtosten für Rastatt, aber auch um Gegetzleistangeng Badens
ui. Zahtrn und Würtemberg. wie einen Beitrag für die UÜnter⸗
haltungskosten Germersheims, um einen befestigien Zwischenplaß
wis hen Kehl uund uw. hondein ehh. 177P niegli hez Begründung
iüh ihrem ganzen Umfange entbehre m 533

ee Fenteter Biaeet)tunden vag' wähtend der
— —
schei bei Vilbel uund Bergen gusführen. werden, der König bon
Preußen auß einige Tage Aufenthalte in Fraukfurt a. M, nehmer
— ———— Sigdt sog bereifs dig Angeige gewacht sein.

Fraukreich.
Paris, 174 JolbeIu edem Duilccien fand unter Vorsih

eßh Kaisers eine Verjammlung der Minister statt. Die Constitu- te dingar Abieal
d ee eee ee du sicchmute flachshce Gtandee
310.84 46 S. Jult. Foaisertide Deltrete.-erhalten folgende geipzig agte, hal den Sat ugesprohen, daß dar Ieen
Minister⸗Eruͤennungen: Justitz und Kultus: Duvergier, Präsident ei ut den veineiden —* e e ———
dettien des Staatrahesaus wartige ngelegndeinen « Fürs dwohl verttogen Dne daß der Fambf ln die Wbhen
—AA z Innetes - Forcade, Finguzen : Magune Ktrieg: tülicher Weise und. mu geistigen Wiffen —
Viel z. Marinte: Rigault de — —— Bourreau ieden aller Religionen und Confessionen vertrage. Ven judischen
Aeroreee offentlihe Arbeiten ., Grefsiet, b — hemeinden empfahl fie dringens die Hebung des Schulunsertichts
—AX An ror Sagtasa habras deuttzuszhasselo ae Lautot.. Has pobei sie namentlich in der confessionslosen, (Communal⸗) Schuse
Sioatsministerium micd, aufge hohen. n n Mhnn s eine Geführ dung des, Judenthums erkannte, es aber für wicht

ieich arrset itdihchwe igu uvih— ) νινσNνο tlätte. daß daneben Anstaltegj porhanden, sesen,welche
Ju Basttwirðam G. Sept..hetn viette a hrescongreg bem —B— vig Fenntniß der überlommenen
derẽ internationalei. Arbeiterasfociatiot begiunen Vit Friedens Lehre und die Liebe züu ihr pflegen. Als sehr wünschenswerth

und Fnnenn wird Dendies chtigen Conhtetz. in daufaum— —2
homIA hr I18SepfabhaltenEVhie tn σ austalt für die —— sie ernannt.
ι α ie enn ngüett Ane, Commission, welche die Ausführnungdjeses, Wedanlen⸗

n r νιHινÄ Fpanien. uu α anftxeben sin e reany 7
Von einigen Seiten wird darauf gedrungen, daß die Nenigswahi h — 7 e 5
besthleunigt werdef woch finnd die / Nage dutdigen unterdenmindest nn oi nitu un äνν

—2 87 e⸗ ι s —*

— VVVV— 4 Setn te zänee,
Theilungsbersteigernuge 34 * In α An * 91 F 0 30 un n 9 a
ꝛrMutwoch den August⸗u IBGO,ndes —— uu — 3 Z 51 J g —
Vornilttags um SeAhr⸗ zu· Su Ingbert. iVom hohtr Königl. Regierung als Ageuf des concessionicten GehiffseWedienen
in der Vehansung⸗ des Andeeas. Friedrich? derrn Earl Joh Flingenberg in Bremen empfehle ich
jassew Jale vd F wurtedet icheo Buchbinder ailen Paffagieren aund, Auswanderern, nach, Amerika zum, Abschlusse hündiger Ueberfährts
unde Keametuin Statz Ingberte undedessen Tontracte furrdie bon Bremenaus fahrenden pühmlichst. hekannten undgut verpro⸗
mits seiner derlebten Ehezau Catharins viantirten Segel⸗ und Dampfschiffe e ene .. ..
geb. Ritterbek erzeugtes noch annianorennes Neber die billigst gestellten Passagepreise Abfahrtstage sowi
dind Rosine Friedrich. der Abtheilung wegen, über alle näheren Bedingungen ertheile vh gerne undunentgelduch hede gewünfchn
zijentlich zu eigen versteigern. Aus kunft. J — —

1 zweistöckiges Wohnhaus mit Scheuer Si. Jagbierteim Jult 18866.5 ννα 4

und Hofraum, gelegen u Sta Ingbert —8 —9 3 3221

in der Hauptjtr aße neben Wib Vohenn Priedrieh Panzerbieter,

Abel und Georg Sqmeizer.. ——x ifn IITCGODOSSGõCGTVXMä

St⸗ Ingbert/ den I7. Jub 1869. 5 n —* i anfmaqnnu, αν ι

J74 ü kal. ar. 3 u
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Fan —nuf 7 — man engl. Sagdpul-
C — c t dauf Tivoli ver, gewöohnliehes —
Sonntag den 25. Jultka J. nic n sFremenpulver ιιινα
unter gefälliger Mimilrlung des jugendlichen jn allen Nummern, Futromen, FProp-
Violinkünstlets Herrn August Wies und fer Zünnt αν empfiehlt zur
anderer ethrobzter Kräfte hnn i geneigten Abnahme
Naͤheres desagen die Programme. Stts Weig and.
Kassen⸗ Eroͤffnung Abends 6 Uhr. Beginn 4 *

des Coͤncerts präcis 7Uhr. —— — —— —
eine Person“ 30 krae Familienkarten für 3—44 4 43 4
e en ia sur — Worms, den 16. Juli. u
NKarten sind zu haben beindem Vereins-⸗ Wir noliren heute: Weizen 12 fl. 80 ke.
gorstand H.Louis. Wiesuund un der bis 12fl. 45 kr. Roggen.9 fl. 50 tr.
— bis 10 fl — kx. Gersteil. kr.

222222.

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551 Redaclion/ Druck und Verlag von

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raem St. In⸗bern. nn

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        58 335333353538
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2 —7* 3 — 7 2522 5 —XX 2* * 28 8 8 — * * — —3 2

228 5qc . — 8* 2323625 8 * — . 353* 25 78 Z2 *
23 5583 835 E 32 — 5 · 275 * 5 25* ———

* S —— — ——— —— * S 52 — 5 2 —832* 7 4 8
53583.*33 Sß 5—3* 282 23577 255355 s38356328 z3538 8
A— —323 8 25 2— 537 37

* —* * — * 7 * J J * —W—— * —* * 23
233353358 s383238 755338 2 238338 335—
* 235358 5382* 523 7 52255 333233* ——

22583 585EE 55325 3*38 — —55— 3*7 5z3 2 2
— — 5335 67 — 2 55 25 ————— ——— 553285 —3*2 2 —55
537 52 —.8.2 ———— 35* 233388 38 — — 8 —56* ——— —— 25* —35 20
33233335 — 25 8 83 3 *52377 —A—— 22 5 32
z 28 E —— — 3 22325 ——— 3 ——

2358 J S —E 22* 28 25 — — 7 * S—5— — — * —8

— —— 70 — — —— 523* 5 —

—*3* — 5232— S523 5356 54 —535 52322 —
— 552. 525 — 57 — —A 8 —
2 — 223 — ——— 55* — b
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23 5*223

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24 A — 8— — — — ñ *—8 — — — X zEmEä
222 —R 8 — 23* 28 222 34 555 5—82 28
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253 — 28 8 *52557 23—3232 253 —3353238 * 2555
8 — 8 —58 258 35 537 * —A— 5
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253 38337 — 22255 — — — 52 *52 252* — 8
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der St. Ingberter Anzeigeb (unbebas mit dem Hauplblatie vetbundene Untexyaliungsblati, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
tummer) erscheint wöchentlich v ĩ e r m a l. Dien sstagj Donnmer stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljaährig 42 Krir. ode
. : 3 182 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Krzt. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnetie.
— — — — — —— — — —
85 *— — zvden e Hethe
gafuüür die 14.*2* des Grundeigent humz oder auf ein Interesse der Feldcuitur
Die Gem eindeordnung für die Pfalz. beziehen unn pielmehr den betheiligten. ——
Rehr Gortsetzungh. , nach dem Maßstabe der Grundsteugr zur Lasi; 2) Ausgaben auf
Art. 36. Die sammtlichen in der Gemeinde zu erhebenden die Viehzucht; diese follen in der . Regel von. den Vachbefitzern
oder mach Art. 834 Abs. U. und III. und! Urt.8 Ziffer 2 zu nach dem Viehbestaude, geleistet werden. — Die Anordnung nd
berechnenden: directen Steuern der Umlagenpflichtigen“ bilden den Vertheilung dieser Ausgahen auf die Pflichtigen geschieht vorhalt·
Maßstab für die Vertheilung der Gemeindeuml agen. — Werden ich der Beschwerdeführung durch, den Gemeinderath umter Beigieh—
Umlagen nothwendig für Bedürfnisse, deren. Bestreitung nach umg eines Ausschusses von drei bis, fünf betheiligten Grund· oder
rt. 85. Abs. I einer Ortschaft allein obliegt. so bilden die Viehbesißern, dessen Bildung demselben unler Leuung des Bürger-
sammtlichen Haus- und Grundsteuern, welche für die innerhalb meisters überlassen wird. — Dem Gemeinderathe bieibtez jedoch
der Ortsmarkung gelegenen“ Realitäten ungelegt ader“ ermittelt zorbehalten, hein pollkommen, zureichendem Vermögen. die umer
sind, sowie die sämmtlichen ührigen directen Stenern, womit die Ziffer 1 und 2 angeführten Ausgaben gang oder theilweise omf
innerhalb des Ortsbezirls wohnenden umlagenpflichtigen Personen die Gemeindekasse zu ubernehmse
in der Gemeinde naungelegt sind, den: Maßstab für die Vertheilung Art. 41. Wenn in einer Gemeinde zum Vortheile mehrerer
der Umlagen. — Die koͤniglichen Stenerbehörden sind verpflichtet, iil' Privatgewässern beftehender Triebwerker oder anderer Siauvor—
den Memeindevermaltungen ·zum ·Behufe ·-der · Herstelluug.der richtungen, auf Koftender Gemrinde · Wufferbauten · errichiei
— Abschriftnahme ver en warden sind ader/ muerhalten werden, so ist die Gemeindeverwali⸗
Steuerlisten zu it —— 7 * ãz LA nq Wernehmung eines unter der Leitung des Burger⸗
Art. 87.- Die Beschlußfafsung über die Einführung neuer meilters vom den. Wasserwerksbesitzern aus ihrer Mitte zu wählen⸗
ud die. — EXVE Gemeindeumlagen, sowie über Unter den Ausschuffes don B —5 Mitgledern berechtigt, wegen Benuhung
nehmungen gund 5Einrichtungen, zu deren Ausführung eine · Umlage deß Wassersdund Dez hiezu dienenden Einrichtüngen. sowien Wegen
erforderlich ist/ steht dem Gemeinderath zu. — Wird mehr als zer von denWasserwerisbesißern, zu leistenden Kostendeckungs⸗
ein Drittel der sümmtlichen in der Gemeinde, angelegten und Hei heiträge und Gebühren die etforderlicher Anordmungen? zu⸗ tteffen.
der in Frage stehenden Umlage in Berechnung zu ziehenden direclen — Jene Beiträge und Gebühren werden, wenn nicht im Einver—
Steuern von fünf eder: weniget als fünf Personen gezahlt, so ist ständnisse- mit dem Ausschusse ein anderer Maßsiab festgestellt wird,
sede dieser Personen, wenn sier hnehin⸗Mitglied des Gemeinde- nach Verhältniß der dem Einteluenzalgewiesenen dynagmischen
raths ist zu dieser Berathung und Beschlußsassung besonders zu Wasserkrafte berechnet. — An bestehenden Rechten und, Ver—
aden. Die Ladung hat an tdie Person, oder im Falle dieselbe pflichtungen wird durch die vorstehenden Vestimmungen“ nichts
nach Art. 18 einen Bevollmächtigten aufzustellen hat, an, diesen geändert —
u ergehen. Ist ungeachtet der Aufforderung der Gemeindeverwaltung *3 Art. 42. Nachlässe an — D—— oder sonsti⸗
ein Bevollmächtigter nicht aufgestellt worden, so kang die Ladung zen Leistungen an die seiner Verwaltung untergebenen Kas⸗-
durch öffentliche · Auhefnung D bewirlt werden sen darf der Gemeinderath. mure aus erheblichen Gründen
Die Höchstbesteuerten' koönnen hiebei bii jedem Falle durch Bevoll- hewilligen. 7.
nächtigte vertreten werden; welche das Bürgerrecht: auszuüben be⸗ Art. 43. Die Behandhung vder Kreis; und Districtsumlagen,
ugt sind. Frauen müssen sich einer solchen Vertretung bedienen. die Verpflichtung der Gemeinden und Gemeindeangehörigen bezüglich
Juristische Versonen, privatrechtliche Vereinigungen, Minderjährige der Mililäreinquartirung und Votfpannsleistung in Friedenszenen,
ind unter Curatel stehende Personen, werden durch ihre gesetzlihhen der, Kriegsfuhren und Kriegslieferungen, dann des Ersaßzes für
Vertreter oder durch von Jo gent ngldr sonn Jen vel Aufläufen verurfachten Schadon und bezüglichder mit dem
hertreten. — Wird von dem Gemeinderathe eine Unllage vdei Fjuschreiten der hewaffneten Macht zur Erhaltung der gesehlichen
ane Umlägenerhöhuntz pder binẽ7 urchith Ümnlaten'! zu“ dedende Drdnumg verbungenen Kosten, sowie bezüguh des Aferschutzes und
Auggabe beschlossen, so dann, jeder 4 dert; jin. Abß. M. heztichnelen der sonfiigen Wasserbauten- unterliegte, den, Bestimmungen dexr
dochsthesteuerten , welche an der Berathung, Rheil genommen und besonderen⸗ Geset 4 I *
eeene etliart hot deider vorhesehten Verwaltungs e herpflihtung zu Unllgen, welche. aus!“ dem
dehbrde Beschwexde führen. I88 MDerNangefvchteue Gemeindernths siichengemeindeverbaiße sich ergeben bemißt sich nach den hierüber
—XX setzen, wenn, sich prgibt, daß bestehenden besonderen. Bestimmungen. Niemund ist verbunden,
die durch dieUmlage“ zu deckende Ausgabe wden gesetzlich zur Bestreituͤng der' Tultusbedürfnisse giner. Religionsgesellschaft,
aothwendig,“ noch im Juteresse der! Geneinde erforderlich ist. ——— uangehört, durch Urlagen, besgutragen, insoferne er
Arte 88. &amp; Die Rmlagenpflichtigen haben ihre schuldigen nicht auf eine Gemeinschaft der Benutzung angewiesen ist, oder
Beiträge din dem' feftgesetzten Termine An die aufgestellten Einneh besondere Rechtsverhältnisse; eine von dem KReligionsbekenntnisse
mer abzuliefern. — Die Vetreibung rüuͤchtändiger negn g unabhängige Verbindlichteit hegründen, —
jene der übrigen Gemeindefälle erfolgt, nachdem „sie von emsg ccßß 5567
Bürgermeister für vollziehbat ildet sud auf dem Wege D 9 r Gortsetzung folgtd J
idministrativen Zwangsvollzugs62 —— 8
M. Gemei ne F F
Art. 89. Die Leistung persönlicher Gemeindedien rch a Deutschland. J
—— 7 — —RA— We t, een Muünchen, 19. Juli. Heute fand unter dem Vorsitze Sr.
sdosten für Ardeten imwie! keine wissetschafiti — — b. Hoh. des Priuzen Luitpold, der gestern Abend von Amsee hier
werksmaͤhige find ümlagen erhebt kann der Gemeinderath den ingetrcisen wer ee eet 8 bchher
Umlagepflihtigen geftatten, die sie“ treffeuuben Umlagenbeträge dürch Luch. dig zuz Zeit in ar 8 chen Mitslie Staais
Fuht⸗ oder Handartbeilen abzuberdieuen.“ Die Fuhts und Hand⸗ tathes, Staatsminzster v. actz⸗und Stadtsrath v. Darxenberger
arbeitsloͤhne eet, den Gemeinderath sostzuseben.i X hierhet 6ezufen e ——6 sich, so hort man,
die ihn treffenden Umlagequötennicht abverdient witd zur Zahl-—m Vesibluͤhhe der * 2533 a batthtnminson⸗
ang der schuldigen Umlate angehalten ßc Dieunltttuachrichte, ⸗ 228 ie
W. Wes ondere Besthm muhn gent i i, Dem holar Heinrich Ha asse in Fraukenthal ist bewilligt
Art. 40. Zu den Lasten der Gesammigemeinde gehören worden,den nachgesuchten-Mürlaub- iu- Der - Dauere bon zwuone-
nicht: 1) Ausgaben, welche sich auf den Schuß und die Venütung tenin zwei Ubtheilumthen! atu benützen. und die Aufstellung vee
        <pb n="442" />
        geprüften echtscandidaten Ludwig Po hen aus Gaugrehweiler
5 — aF für die y der 3 Abwefenheit Ic
de — n e e rrn dattti pchtites. —
— ——— 51 314 ————— feinz Jahres.
idat Vudcig SBwnn eer audaanfe die Dancr det bezirtsaczetich gitan vom 80. Jut dach veicher der Verein dun Semester
ʒescheinigten Verhinderung des genannten k. Notars denselben in 869 einen Geschaͤftsdeckehr von 52,862 fl. 17 kr. aufweist, und be
ex Amesführung zum 1. Jannar 1870 vertrete. —, Dem k iper Miiglieberzahl von 6s einen Referdefond don 335 fi dat
Verichtaboen Johann deren e Dhaue v fZweibrücken. Ein bedauernswerthes Unglück hat sich
en. den geprüften Gerichtsbotencandidaten AdolpheJwütsDeteslern Hitag, wahrend des Jahrmarttes— auf / dem Wihhlug
zug Landau als stellvertretenden Behilfen mit der dem letzteren i er e,
derunten Befugnigz zut selbsesnandigen Ausubung der Aumtd. slammen, Ihr Kieid scheint inem Funten iner Ciarhe oder
verrichtungen eines Gerichtsboten auf die Dauer von sechs Mona⸗ eeee e dute n
n Jangunehmen. 7 8 lath. Pfarrer Jalobgß —J— Avns hertelte, geriethen die Kleider des Kindes auf einem Mal⸗e
ee ist auf, Ansuchen von der Funkiion tines lat — e
nsschulinsßekiors sar den Kanton Durtheim entthoben und vieseiße 5 eeedeee
R—ã—R8 re— dn in Daeshem aübermagen Feuert hitfreich Hand bothed*
ndeadtohhe ide Suve nweser urd du ghern wonten Din een e zurhacenwahetdeir Stcdr
orden: Kitian Sch mbtt von Runchweiler an der kath. Schule athe kingereichte Gefuch um NAoschaffung der Verbrauchssteuer, wurde
u Pelerzerg. Joseph Monen ba ger von Mitteibervach an mn IVezirtsamt adschläglich beschieden
oihe Schule zu Fuobrand Frang Derhe gmer von Spedere is, Julte Vie iehle Namnner.der ,., Rhein—
Nunh rophet an det prot. Swuit u Dberhansen a. v. Appel. falz“ wunde geftern ¶ Nachmiltag durch die Stactdanwaitsgen
Ween 18. Ini. Gutem Bernehmen nach ist unter fran- Beirtzoeri des Frantenthal confiscirß. Der Grun hanne
zescher Vorwinnuung ine Vereindanuma en Ztunde rmen. In mmier dem Tite Hint Ane lünge vogit - verdfentichia denn
ce welcher die nalienische Regterung dem Ertsnig Franz N. iden, in weichem eine. Veicivgung des Mimsntee
een e S uuni Lr itten
stz Koftadung fur Jeine brivatrechtüchen Anfdrüche ein gu capita. nn esh, 20. Juln Am Samstag. 24.. Julin Abende
sisrindes Jahredeinkvmmen don noch ungenannlem Betrage gewähe u, lhr, fahet von Mieß ein Vergnuguagesug, mn Watene
ken wurde. ind 3. Klasse nach Paris, der den Reisenden einen Aufemhali
n u et; — — n jon fünf Tagen in der Haupistadt gestattet und für Hin⸗e und
drer d. 16. Jull. Die Regierung erhielt ein Telegramm, Herrenie 2d. reshe Iß Franck kostet.

vornach Don Caxlos von der franzöfischen Wiri is an die
Brenze verfolgt würde, jedoch Navarra erreicht he J

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muin — — — —
Liederiafel Blieskastel.
2
Foncertauf Tivoli
Svuntag den 28. Jull 1. J.
net gefaͤlligetr Mitwirlung des jugendlichen
hiolinkunfiters Herrn Angust Wies und
inder er erprobter Kräfte.
,—— .
P. wia Rxrogramm. —W
— ν Abt he ilung. xd w
Wanderburjchen Abschied, Chor
v. F. Abt.
Fanraisre Ta perice fär Violine und
iu Klavier d. Vieuxrtemps.
Ich wollt ich wär“ ein Vogel, Chor v.
Ksuntzz·. — [[ 0
Symphonde für Pians l:es:] vierhändig
rtv. J. Haydn. ,
m NM. Abtheilung. *
In vind veritas, Chor mit Bariton Solo
veinthee..3.
Qui dive für Piano, vierhändig v. W. Ganz.
Introduction und Varigtions für
Wioline und Klavier v. David.
hert Adam und Frau ESda comisches
Männerquartett v. Kunhe.
Massen⸗Erdsfnung Abends 6 Uhr. Beginn
hes Concerts präcis 7 Uhr. Eintrittspreis:
eine Person 30 kr. Familienkarten für 8
Personen 1 fl. 12 Kr.
Karlen sind zu haben bei dem Vereins⸗
orstand Herr Louis Wies und an der
Kasse.

——*
Lebensversicherungsbank f. D. in Gotha
Versicherungsbestand i —* 409,250090 fl.
Effectiver Capitalfondes 26. 270000
0 Nachdem ich eine Agentur obiger Anstalt bernommen habe,n sblade ich zur
Theilnahme an derfelben ein · Neben der in“ dem großen Umfange und der foliden
Belegumg des vorhandenen Fonds liegenden nachhaltigen Sicherheit gewährt die imver⸗
lürzte Vertheilung der. Ueberschüsse an“ die Versicherten möglichste Billigkeit
der Verficherungspreiieeee —

. Dire Bersicherten empfangen im Jahre 1868 39 Procent ihrer Beitraqe
pon 1864 als Dividende zurüch. ι Bιι
Prospecte und Antragsformulare werden unentgelolich verabreicht. F F
Friedrich Panzerbieter,
—26 —— in S t. Ing ber t. u i iee
Malstatter-⸗Portland Cement.
Als Depositair der Cementfabrik der Herren ¶ 8. Röcing

Dietzsch in Malstatt empfehle ich deren Fabrikat zum bil⸗
ligsten Fabrikpreis. Die Qualität des Cementes hat sich bei
dielen damit ausgeführten größeren Bauten, Schächten, Gaso⸗
metern, Reservoir, Wasserleitungen etc. als vorzüglich bewährt.

St. Johann u. Saarbrücken im Juni 1869.
VJ. A. Mayer.
2
— — — — — — — —
Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 22. Juli.
Weizen 6 fl. 19 kr. Korn 4 fl. 37 kr.
Berste 2reihige, — fl. — ir., Gerste vier⸗
reihige, — fil. — kr. Spelz — fl. — tr.
A
— kr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafer
4fl. 22 kr. Erbsen — s. — ir. Wicken
— fl. — kr. Kartoffeln 56 kr. Heu 2 fl.
kr. Stroh 1 fl. 50 kr. per Zentner.
Weißbrod 12/3 Kilogr. 17 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 15 kr.
ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 8 Kil.
28 kr. 1 Paar Weck 9 Loth 2 kr. Rind⸗
Jeisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 kr

dalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 16 r.
Tchweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
24 tr. Bier 7 kr. per Liter. Butter 28 ir.
er Pfund.

Sonntag den 235. Jui
Tanzmusik
bei Franz Becker

in Oberwürzbach.

— * — — —
Archtyreise der Stadt
Kaiserslautern vom 20. Juli.
Weizen 6 fl. 10 kr. Korn 4 fl. 20 kr.
Spelzlern — fl. — kr. Spelz 41.
13 tx. Gerste 4 fl. 17 kr. Hafer 4fl.
13 kr. Erbsen — fi. — kr. Linsen — u.
— kr. per Zentner.
Brodpreisse 6 Pfd. Korubrod 22lr.
3 Pfd. Gemischtbrod 12 kr. und 2 Pipd.
Nr. J. Weißbrod 120kr.
— — — VVVV — 3* — ————
Redaction, Druck und Verlag von F. . Nerer in Et. Ingbert.

Gewinn-Loos« * Ç y cheti ischchens

—
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        s833353855
— 22 S
— 5258 ——
338 — 355 * 525
388222* 3583885265 —A 38
—— 5538 —33 88
57 * „2*8. 3 * 28
* z23835 k588 5*553355
58 VDVS* 238 3 33—87 — —E — 2 * 5555 35
752* —5 38825 AJ —2 28 3 5* —5* — 32 5 22—22*
2 —88 53 527 553 55— —— — —— 22 5 3 232 33—
— * 332 — 36 F 2 —— 37 22533 258 —255;83
38 —A 3873 6228 *32835 — —— 335328
333373: —252 2275* 532 A — 323553 8 —————
3285 5 55 355 —F *55383* 38
3533238 — . 12533 ——— —— — 235832 2* 5
3 —— 55
87 8 3 * 22 5555— 2 3 3 7.* — — 24 —A
7— 283323 333537535
* 7 —7 2 * 0 * * * * J —
13 ——— 33388 — 332 8532 25
35582* 5268 .SE 35*
⁊ * — — — 5* 23 * * * J 22
538 —5 *5 — 252 333553* 52 2735 —— 2
——A 85— 55 32375 3 * 55
—133775537* —338 — 3 583*5
53 **8 — ——— 2 585358
5325* 7 5 —558 523 — ⸗22 5.8 333*
333255 2*8 23283 255* 5383583*
3555 — *753268 —
22335—5 5 5* 32853 —A 83257 —A 557
E 2 E 53558 22 8 532325 —*2 255* J5 —538
886 — 358 4 — 3535582 228. — 3332 —
— 8 3 3252 553588 —
55 5— 8 8. 2552 5—3282
5 6 2532 — * 5. 5838
532 5585 X 55* 522
525855 — 585
—XR 3833535
— —8

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2 382555257 — 3252388 8 s 5*
532355583 2533328 * 3223 7 85
z3 5 8 23* 2382258 555
— * —— 2* 2 J H
25 355 ————— 758 *5 2553 —— 8
32 .28 2 23 23338 53 252538* 58 2— — —— — —
—A *»—1— *28 5*8 23 58 2 2*8* xe —— 2 53— 5
—s— — —— 3 — —A— —A—— 2 —535— 52 — — 55
55 352*43 S 52323832 —A 22 252 38 —25 22 zS22
du — 7z * 22 8B53275 8 2* — 52333 5832 —E 282 33 238
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ã x 3 — s —28838— *88 —m—ÄY — 5*S5 295 3. 5 —2 —
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*2358 Xs. 5385 2538 A 336 855*
2—* * 5*8* r —A 2 X 5
2555 * 8 222 * 22 5 535 532 2 38 * —
—— S 25 z3z525 3*8335325* 2 — 2322 —X 285 7 * 8
5 2355— 1553 35 ————
— 555 53533 —
—* *32 2* —— 83 3.52 —IXMI — —* — ——
5* —WV 7—2 —— 8 —32 —A —A 525* 2* 22255F — 2 —
— — —— —— 5328 4 52 —A 372353— —
— u* 55853 2225355 —A EZe —53582 ——
D — 2* 7F 252 8238 52 —3533* — — 3— * —55223— 2
3* — 8238.525* 5* 55* 533375352 5333* —
2* 238 AF ð 25 38 — * 5336558383 528
2 722755255 33335837 5—38 3354523 28 — —
25 2 5* 2557* —33 S *— 2555* 2 2242 3
3 858 — 555 B320 *8 553838 a* .* — 832 533558
— 5 3— —— 58 2 2 523 8 —A — MA *
* —5 8*8 555 322 — 527 — — —2 *3
—— 22358 2 2 585 552 2 8235 — — 55232
— — J
5 ** — 22 2* *5 *— 52 * J
5 2524 — 5832 35323*7 858 252 8 38
3 —— 2335335358 3.28 3* 2 z 537 — * J
—153 23 7. 734337 65 5* 55 — —
3 E 35 * —— 2 2 525 — *
28324* Is362338 57265* 35333387 *
2 * 2.22 —8 * 553 5823
23 1222329 —— 355 3333335* — *
— — *8 23 55 ——— x
* 832 52 258 7
*z588683 35
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2 * —3—
552 9222 232 ꝛ 22
2 —2 2 82 —2*22. 2222 *
5*3 3 522 5 255 28
5255 5357220 3357 535 *—5,333 —538 23— 55322 55833552325
—*—8 — — — — 58 2232 3223 5 —— —I— —
e 33 3336 38333 2 7335 —
* — * 8 w — — — —
325 337553 72755 53 532z5868 583 5225 2383—2333853783
278 3363 35325 3538 3823332 335 72355 32333—82
3 2 2 22 2* 2* 8 * de; J ð 22 F
85 7248 33 —5 23 35 5637838
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5328 — 2 —A — 425 ——— V 238 2* 2 —7—2—5* — 5
—A—— — 2523 5—282 537*
2223 53235522850 3253 S— 3—5 —— 2353—— — ——5552
5—85 25 2 5—— 32 * ———A — 55 — —53
7 8—1 * 55 * 2 —E V 2 5
—252 —5553785533 35 3325338 3435733353
53 5— —2556 — — 2 — 528 * 7 35287
2.2 5 52*5 * —— 5528325 —.2258525 *—5E — —
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——5—3 —2 —2—. 33 —7228 33. —*
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—22 22522 „22 32223 22* 52585 * — — —*
—853 — — 2 — 252 —74 — *2* —25 2
28c — —A— —A 232338 —255228 2 22 228 —AV— —
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— —22 *—8 2232333555 5558 235
— — 863353826 355238 737 5533 28353558* 35355553
2 — —3 — * —* * — — —A 2 * 2 . 5
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—* *4 —5—53573 —A — 25353 2 25z55585* 532 *8 535
53 38s33 55883 2 5355328873 3532583 B555552*
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5 ——— . * —— 553 22 — z5z 52 —2 5 — —
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—3 — 53832356 —,ez * 3 32 — 55 — 2235 —5 — 322222
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—— * 83 Ez 55— —53335 —— 28535
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525 — — — 235 5 — 8 25523 5722 —225 22 *
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— 253533375 2—38522257 5588 52525 — 5 —
* — — 5 5— z235—5 35233—8 — *55 2 3529
38 —5* 3 37 —A 33325 325
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* 55 —X —2 —— — — — 2 2 2* *
s 33333365 3335383 2535533 353235
58 — —— 2 ——A — —
— 57— —55255
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        3
533
— 922.7 28
2 — 2
27 383883. I⸗
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*223 23321 235353 5 335 55 34 *88
27 — 8 —— 333 *33 88 28
. 33 —A—— 5 33 238336 52.33 — 23338
— 83 *88 23 32553253 8 3282 —— —
2 * 25 22 —3 * * 2* 3 —8 5* 2 * 5 3 3 5.*
882.8 23385 3281 2. 2 72833 36 357 *223 8* 25
—A 323* A—— 2 253 238 32* 1787 85
7 — 385 84 72352 52353 * 2527 333857
E — 8 27 ———— 5— 3555333 — — — — J — 13538 23
. 58 573 —8 — 5 7538 555 — *282 — 5— 2285 *
533 —— 225 2853737 —53 * 334 7
532 253538 552356 58* 30*. 3353 —
— * 5 3Z. — 35 E 22
833553 533 28 235333 *5*
33 2 38 22. 33 — * 33* 2
nA. — ⁊ 3 — . —A — * 2. — S2 7 8 1225— — 234 —
2 * * 2253 2 55 2.2* 212 8 —33
53 37 52 Z 346 8 275 —A 5338
28 — 222: * 7 * 5 587 * 5 —*
38 * — 235 . &amp; —2 288 285 * —* 27 ——— 552 5*
55 — 25 5 3 * 2 — 532 2 3 8*
—— 325 8 22 32 S... 1333238 2
3c* —9 233 3 22 12*
2333 73 4723353 — — 2* 122 52*
*8 3 33323 28 — 35 —8
23 332367 —3557
— 332 A— 35 358333838—
85 3358* 538323883 —A
2 * E— — * — 5 —
—— 22. 22.
E 2 3533 8 33 a
3 A——— 222
25 22 22533.8
3 —E— 3558 38
25 33
X6 2* —A
75 5. z *
—

—98

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*
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⸗
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37
s 32 3
39 38 A
27 * 588
— 2.— — 25 3 555588*98
— 3552—233
— 5 3 ?
522 3s5335 —A — — * 83 282
„—29232 Z57 3533633328 22023 289
3. 8 —8* 5375387 — 3238 23253323853
3 1 333775735
2732 —A— 5353725 52327 52558337
235 * * 522327 — 38358 225
5833355 525 3 5*85 3335 255333735 52
8 — — — * —— — 23 E * 22 *
D 32 —A „3325 —xã 2.2 2 — *527 —3 ——
—338* 5. 22329 —— 3·3 30 5373753 2
—A —4— 22 3 —A — 52 * *3 *
83831
⁊ 7* —X — 3 27 3* 3 52. 2227 2 — 7 7
32223258 * 335333 32832 O 55*S 36 23
— — — 2758 *22 212539 — 25 — 3 27
— 523337 2382533 22 — 3. 2222 533
22*77 524 35362 25 2552328 52228 SE2
*23 * 2 * * 2 2 — 3* — * *
8 868* 35 3333 253557 —
358 . 253325 —A —28 3 f 7 öü
—— 2* *22.8 8 — 2 22 7 —522 — 38 22 —— — 6
* * 528 —— — 37 8 —8 5s555533 — *7* 22 J
53222 2.7* 2353 2 — 522.8 527 2*8 — 2 — — 2
35 782
322 *2*7 —A ——— — 522 3533
J
— . * 15355 7 * 2 12 —7 5 8 2 2
5333235* 52 —— 23085 323232. —58*3 * —
2358 2583387 582 2 232. *8 —
*7
— ——— —— 5323 87 25 5* 3 —
5 22 ——— 2 * 358285 —
2 — 323535 523225 2238
232535
— E⸗ 2 * 4
1
57* 25852
— — *
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15365— 357 3385356068 .
2 *522253 2* 2335332 —»8EE3.3 *2. 2
53275 5233525228 7 5*5825— 5336
A *62— 23555 2
5 22 23 2—9 33333335 X25
232*223. —— — 8 — —
52 22 5832: 28325 2 2 2.5
29573 852735 5388* —— — *
—A 8 52 — 2 25 —A
5285338. — 335282832
— 83323355535325 I—53 .
— — — 8 52 8 328 F
65*3255*5 2838 3 75*
—A— 3* 2. 5 —53 8. 2.53. 2.24
533 335—8 53 522353 3353
2 2. 3 2 32 22 8 Si 2ꝰ. 7 3222 *52235
—2*3332—32375 253 67232225
* —,5 3833255— 28 22*—
28 22 BBR.. 5522.7 — * 222. 2
239555385336 —555 55—88 PF
— —— —522353752 —1583
s 33 3—33 3 ——885 7523.3 5 23 *1
ö— 2* 2 2* —22 7 — 2** 77
25* 552283 33I376 S 20 2553
*7* 23798—33 25 33*88 — 8
228* —2 3.* ——— —2— — — .M e—
55 3333 8 38
128 —— 28 5 ⏑ 2——— — —4
2. 2 258577* G — 225 232 * — 373. 2
25*833235 232 5 5253 25 —2558335*5 *
8 3 388 357 23 74
— 2 — 32 ? — 5*
222 * 2 7 — 22322335232
A 25333358
—A 223328 333v8* 9 72*
5537233883

—* B
—3
— ——
22— —
—
A XRXC
— 25 æcz
5 ER 57*
—25 —
* 5
— —
— —
—

— 22692
222 ẽ 223937 —
—7352332 32523 7 23 3 2
— 2 — — 7—
133833825837 ss ——333*8
z2—543222 223,87 — * 7 —33 3825
55333352837 573 3. 232 525233853 2232
—23 55 —35238325* — 3. 2 8 7 252333533333
—2 252 F 3 — — —2 — — 235.2 8
52875 8* * 33825 2 S—æ 38* 5332 32523. 38525
* — — 27 23 35* ·. *322 — * 3
2 5 ————— — 2 — 22—47 2 —— 28
525333233 325275 3353—8 — 3 *8 5*
23382 333 2355* — — 3
23235 — 2 33 5782.* 2 * —A.M — 88 2 2 —* — 39 —
2 * — 8* — —— 4
3 732357 235255 — 37— * —
—— 15 5 —5337* 222.* 55
— — 2323385 **83 — ——
* — * 3 52 555* A 2357— 3 2.2 8*
* — * 22 7 273* — —
28 53 8873 — —— A.3. 27 7530 575 8,85
223* * 23328* * z. 3 8 2* 2. 56* 32 2.

* * 9 22 —A — —2
— 534 3387 O — — *5325 5
5* 27 A — 28 *68 7 * 7 268 2—1 — 72
5558—* 2*7 525252 —313 * S2S
ã— 2373 —— —— *27 2 533 —3
5252 8 25232. 33* 37 73 —»c32227 ————

J 7 23 * — —3 — 737 * — — —
* * — 2 * —— 7A2 222 — 23.3

27* 282 *22 255 —— — 272
5333 25 2 2238 553223 53535 —32325
535387 33583*3 253*5 —3223235333

23 *. 75— 325 5 13 — 2227 —272
—22355533 —A — 2558533383

2 ———— * 2 — — — 2252
* —5 23232 * T SI —7 *

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2 3 —* 83 7* ß
— 2 5 25228 8 582233 —
* 2 7 2513 *57 * 84 23323 * 2 275 —
* — 22333533 2. — 352577

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— i. vree e etez Lrpekte tα
der St. Fuͤgrherterr Anzeiger (und das mit dem Haupiblatie verbundene uUniex heltangsblalt mit dex Dienstagse Dounerůlagt · id Sonntaot·
Lammer) erscheint wochentlich vie rm a l D ienstag, Don'n e r stag, Sams tag und Somm ta g. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzw oder
12 Silberqr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreifpaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum herechnet⸗9 —D — — — —
—— — Iö ————»»— ——
Pr. 114. — — Samstag. den26* . Juli. G ι X. 1869.
n . J —V ιä —ι .
für die Pfalꝛ. Art. 52. Die Bewirthschaftung“ den; Stiftungswaldungen
Die⸗Gemeindeordu u ig für die Pfalz. unterliegt, den gesetzlichen Vorschriftemn n
GForisttzutg).“ Arti ü8 Neus örtliche Stiftungen bedünfen der königlichen
Bestätigung, mitAbleibenden, Lasten verknüpften Stiftungszuflüfse
ener der vorgesezten Verwaltungsbehörde 32cbezüglich“ anderer
Stiftungszuflüsserc kann die gährlichen Amzeige angeordnet wer
den.Die: Stiftungencerlangent durch, die: landesherrliche
Bestätigung, die KRechtsfähigkeit und den ».werfassungsmäßigen
Stantsschutz. i ι ιιιιN ιανN.,,
Wierte: Abtheilung. Vronsden Vermaltungederzan
rι — Ge mee In deen. —BD————
—— 7 vF Ic Bildung des. Gemeinderaths ιινιαναν Ec
2 Aum v1.*Detgeseßliche Velttelet dero Gemeinde ist“ der
Gemeinderath. Er verwaltet deten Angelegenheiten vorbehaltlich
jener Fälle, für welche ein Beschluß der Gemeindeversammlung
erforderlich is.. Das Vollzügsorgan des Gemeinderaths ist der
Bürgermeister, in dessen Verhinderung der gesetzliche Stell⸗
bertreter.
Art. 55. Der Gemehndkrutze besteht: a) aus einem Bürger⸗
meister; b) aus einem und in Gemeinden' von. mehr⸗ lä 2500
Seelen aus zwei Adjnucten usd anßerbemeo) im Gemeinden?bis
zu 800 Stelen aus B; in Gemeinden von 300 bis 500 Seelen
aus 8, in Gemeinden won 560 bis⸗ 1900 Sexelen aus IOιιαn—
Geweinden von 1000 bis 1500, Seelen aus 12; inc Gemeinden
von 1500 bis 2000 Stelen aus IG, in Gemeinden: pon 2500
bis 5000 Seelen aus 20, in Gemeinden von 8000 und darüber
aus 24 Gemeinderäthen. , — —— —
Art. 56.:3 Die Mitglieder des Gemeinderaths werden auf
fünf Jahre gewählt. — Die Bürgermeister, Adjuncten und Ge—
neinderathe versehen ihre Stellen als Ehrenmämter mentgeldlich,
vorbehaltlich der Entschädigung für Auslagen. Außerdem steht
es den Geueinderüthen der größeren Stadfe“frei, denr Bürger-
meister je auf ein Jahr einen Betragals Repräsentationsgebuͤhr
zu bewilligen.“ — Im Folle der Verhinderung des Bürgermeisters
hut der Adjunct, wo deren mehrerxe sind. zunüchst der erste
Adjunct denselben zu vertreten. Kann auch die Stellveriretung
durch den Adjuncten nicht stattfinden, sae gebührt dieselbe einem
von dem:. Gemeiudexathe, besonders bezeichneteneu Mitglirde des
Genteinderathes. Von dieser Stellpertretung ist der vorgnseßten
Districtsverwaltungsbehörde unde dem Landgerichte Ameige zul
erstatten. — V VFWe
Art. 57. Die Bürgermeister undAdjuncten bedürßen der
Bestätigung der Kreisregierung und, werden ditrch die⸗ worgosezte
Districisverma ltungshehörde, verpflichtet und in ihr Amt einge⸗
wiesen. — Die Bestätigung kann nur unter Angabe der Grünude
persagt werden. Gegen die Versagung der: Bestätigung ist Bes
chwerde beim königl, Staatsministerium: vesnJunern zulüsfig, —
Die Gemeinderäthe sind durch den Bürgermeister zu— verpflichten
und in ihre Stelle einzuweisen, — Wird die Bestätigung der
Wahl des Bürgermeisters oder des Adjuncten versagt, jo ist zu
einer weileren Wahl zu schreilen, wobei der NichtbeslaͤtzgteNicht
wieder gewählt werden darf. 5,
Art. 58.“ Die Mitglieder des Gemeinderaths. sinde jederzeit
um Austritte bexechtigt. — Findet der, Austzitt eines einlzeluen
Mitgliedes statt, so hat dasselbe dem' Vurgermeister und, durch
diesen dem' Gemeinderathe Auzeige zu nachen. — Eifolgt der,
Aüstritt einer so groͤßen Auz rhl. daß det, Gemeinderath beschliiß⸗
infähig wird, so ist die vorgeseßte Verwaltungebehorde in Kennlt⸗
niß! zu scheun — Der freiwillige Rücktritt des Bürgermeisters vder
— S— deni Gemeinderathe uhid der voxgesetzten Verwal—
ungsbehörde anuzeigen. — In den Fallen, des dn 4 4
jaͤt die“ vorgesetzte Behorde eine RNeuwaht guzuoirduen. Bis!
die in, Folge derjelben, reit Gewählten inihn Amt, xinge⸗
wiesen sind, hahen die Austretenden shre Function fortznsetzeüce
Art. 309.Dex nothwendige Austritt haf wegen BRelastes
der die Wihlbarkeit bedingenden Eigeuschaften oder wegen solcher
.VWerhäͤltinsse, zu' erfölgen, welche die Fortführung des Am—

—

Dritler! Abschnitt. Von den Gemeinde⸗Schulden.

Art. 45. Die Aufnahme eines Anlehens von Seite der
temeinde kann nur zur Abtragung äaufgtkündeter Capitallen vder
— ———
er“ Gemeinde gereichender“ Ausgaben“ ftattfinden,“ wenn die
Deckung dieser Ausgaben aus anderen Hilfsquellen der Ge—
maͤnde wicht ohne Ueberbürdung der Gemeindeangehörigen geschehen
ann.
Art. 46. Für alle Gemeindeschulden müͤssen Tilgungs pläne
mgeferfigt werden, welche aufnachhaltigen Einnahmen! fün
berzinsung und, Tilgung hernhen und der vorgesetzten Verwalsungs⸗
Fhoͤrde ¶voͤrzulegen sind. — Mit Ausnahme'““ anßerordentlicher
Rothfälle' darf ohne“ vorgängige Feftstellung und Vorlage des
rilgungsplanes kein nenes Anlehen aufgenominen werden. —
Fur die, richtige Erhebung und? Vexrtvendung! des Tilgungsfonds
haften zuͤnächst der Bürgermeister und Einnehmet, jeder in seinem
—V— 57

Art. 471 “Oie“ Aufnahme rines Anlehens ist“ —ur mif
zussimmung der Gemeindeversammlung und. Genehmigung der
orgesetzten Verwattungsbehörde zulässig, wenit der Betrag,“ um
pelchen die? Schuldenast in demselben Rechnungsjahr! vermehrt
wbird jn Gemrinden mit weniget als 258000 Serlen 600 fl.in
demeinden don 2500 bis 3000Serlen 1000 fi, in Genreinden
vonn 3000 bis 20,000 Seelen 5000 fs. übersteigt. — In andern
Fällen kann die Verwaltungsbehörde binnen 140 Tagen“ nach
empfang des Tilgungsplanes die Schuldaufnahme untersagen,
venn den Bestimmumgen des Art. 46 Abs. JLnicht. genügt oder
wenn die Voraussetzungen des Art. 45 nicht gegeben sind. —
Jede Abweichung vom Tilgungsplane, wodurch die Tilgung ganz
oder theilweise eingestellt wird, bedarf der Genehmigung der Ver⸗
ballungshehörde.

Art. A8. Vorschüffe:aus befonders dotlirten Gemeinde-oder
Sftungskassen an andere Kassen derselben Gemeinde sind, wenn
olche? Vorschüsse nicht binnenJahresfrift zurückersetzt werden,
leich den Gemeindeschüldenn zu⸗“ behundeln. — Die Gewährung
olcher Vorschüsse darf nur“?auf Grand eines Veschlusses des
HBemeinderathes und beziehungsweise der gesonderten Verwaltung
der betheiligien Kassen erfolgen. —2 Das Nämliche gilk bei Vor—
chüssen aus einer Gemeindelasse an eine von derselben Einnehmere,
»erwaltete Kaffe einer andern Gemeinde.

Vierter Ahfchnitt. Bong dem dr'rlich ein 8S1uftung s
erend gen.. 37*

Arth. 49,. Die Verwallung des örtlichen Stifinngsvermögens
tebt den Gemeinden zu, wenn nicht durch die Stjftungsurtunden
eine andere Verwaltung angeordnet wird.
Art. 30. Das der Verwaltung der Gemeinde anverkrauß
ctistungs permzögen. darf mit dem Gemeindevermögen nicht ver—
nischt und zu keinem andern. als dein Stiftungszwecke verwendet
verden. —Vaßsselbe soll im Gruudstock ungeschmalert er hallei
nd in dauß unvermeidlicher Verluste thunlichst. durch Renten
idmissirung wieder ergaͤugzt or xden · Abweichungen, von den
borschriften des Abs INtenten nur init Genehmigung' der vor—
geseßten Verspaltungshehoöͤrds statifinden. ..1

Art. 51.“ Istder Zweck einer Stifkung uünansführbar
warden. so dann, fine Veranderung deẽ specieslen Stifmugs⸗
e chadet detz Haupitzweckes der Stifluug, mitZustim—
Ung der Hotheiligten und Cenehmigung der, votgesetzten Ver—
valtungsbẽhörde vorgenommen' werden. Siad beftimnue Velheiligie
icht bztanbt und haben sich ‚auf oͤffen! liche, Aufforderung solche
t angeineldet oder nicht jegitimirt, so I die Verwal⸗
—— Veitreter der Stiftungsinteressen aufzustellen,
en Zustimmmung zu erhosen ist, und weun sie ohne genugenden
Mund vexweigert igird, durch Ausspruch der höheren Justan
rlett werden sann. 56
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        unmöglich machen. — Üeber den auf Grund des gegenwärtigen
Artiteis stattfindenden, nothwendigen Austritt haß der Gemeinde—
rath, vorbehaltlich der Beschwerde an die vorgesetzte Verwaltungs
behorde zus beschließen⸗/ ßß *
Art. 60. Bürgermeister, Adjuncten, Gemeinderäthe und
Gemeindebedienstete, welche wegen eines Verbrechens oder wegen
Vergehens des Diebstahls, der Unterschlagung, des Betruges, der
Hehlerei, der Fälschung oder der Sittlichkeitsverletzung vor ein
Strafgericht· verwiefen oder im Falle der directen Ladung erstin⸗
ranzlich veriurtheilt sind unkerliegen für die Dauer“ des weiteren
Ztrafverfahrens der Susbension vomn Amte, welche in Bezug auf
und Adjuncten die vorgesetzte Verwaltungsbehörde,
Vezug auf Gemeinderäthe und Gemeindebedienstete der Bürger⸗
meister in Vollzug zu fetzen hat.
Art. 61. Die Dienstzeichen der Bürgermeister und Adjuncten
derden durch Verordnung bestimmt.
Art. 62. Dem Buͤrgermeister ist es überlassen, entweder
gegen angemesseneEntschädigung für Herstellung der nöthigen
chrifllichen Arbeiten iumitteibar Sorge zu tragen oder einen
eigenen Gemeindeschreiber zu ernennen. Der letztere kann durch
Dienstvertrag jedoch höchstens auf die Dauer der Functionszei!
des. Bürgermeisters, aufgenommen werden und hat im Gemeinde⸗
rathe eine berathende: Stimme. — Größere Gemeinden künnen
zur Besorcung des Bauwesens eigene Techniker aufstellen, welchen
in den belreffenden technischen Fragen eine berathende Stimme im
Gemeinderathe zukommt. — Außerdem⸗haben die Gemeinden dat
jonst nothwendige Diensipersonal aufzustellen. — Die Dienstkleid
ung der zu Polizeilichen, Verrichtung en verwendeten Gemeindebe
viesisteten wird durch Verordnung bestimmtt..
. Gorsehunge folgth.
— —ã— * ——————— 46 —V —
en ain Deutschlande 34
Muürcheu,te l. Juli. Wenn Angehörige der activen Armee,
welche sich bekannttich mitn Ausnahmen der Ersatzmannschaft nach
den Bestimmungen des Wehrgesetzes vhnemilitardienstliche Bewil⸗
rigung nicht außer Land beygeden dürfen,num eine — desfallsige Be⸗
willigung nachsuchen, so haben dieselben, gemäß einer neuerlichen
Berordnung des Kriegsministerims inn ihrem; Gesuche die Dauer
und den Zweck ihrer: Reise anzugeben; und behufs der? Versicher
ung des rechtzeitigen Einrückens auf Einruf den Ort zu bezeichnen,
wo sich dieselben aufzuhalten“ gedenken. Die⸗ Aufnahme einer
Prototollarertlärung, sowie die Bestellung einer Bürgschaft hat von
nun an zu unterbleiben.Unterofficiere und Soldaten sind dagegen
hein einer Beurlaubung ins Ausland auf die ihnen gesetze und
vorschriftsgemäß obliegenden, am Eingange jedes Militärpasses
m Allgemeinen aufgenommenen Verbindlichkeiten, so vien auf die
Folgen der Unterlassung derselben ausdrücklich aufmerksam zu
machen.“ Da:wo zur Reise in's Ausland einen gesandischaftliche
Visitirung nicht erforderlich ist, hat Jede selbststündige Heeresab⸗
cheilung die militärdienstliche Bewilligung sogleich im Militärpasse
einzutragein; wenn aber eine solche Visitirung nothwendig erscheint,
ist ein förnilicher Reisepaß aliszufertigen und in-dem bereits vor⸗
bezeichneten Wege einzusenden; im Militärpasse ist sodann hievon
nur die entsprechende Erwähnung zu machen. — Nach den
instructiven Anordnungen des tgl. Staatsministeriums der Ftnanzen
zum Vollzuge des Geietzes über die Abgaben von Bergwerken übt
das Gesetz auf die besteheuden Tarbestimmungen keinen Einfluß,
da die früheren Gesetze nur insoweit außer Kraft treten, als sie
ich auf die eigentlichen Bergwerksabgaben beziehen. In Folg
dessen bleiben alle Bestimmunzen über die Taxen im Bereiche der
Verwaltung des Bergwesens auch fernerhin in Wirksamkeit. *
Dienstesnachrichten.
An das Bezirkkamt Speyer wurde der Bezirksamtsassessor
von Homburg. M. Alwens, und an das Bezirksamt Homburg
als Bezirtsamtsasseisor der Secretär der Regierung der Pfalz,
E. Dilg berufee.
Die „Fr. Z.“ schreibt: Allmählich lärt es sich auf, wie es
kommt, daß sich das Deficit während der letzten Wochen immer
nehr veringert hat. Nicht in den Verwaltungen des preußischen
Staäates, so raunt man fich zu Berlin in die Ohren, soll das
Deficit stecken, sondern im Militäretat, und um für dieses, ohne
daselbe zuzugestehen, Dedung zu erhalten, darum wurde die verun⸗
zlückte Steuercampagne versucht. Wenn Herr v. Roon sein
sKtechnurg im Norddeutschen Reichstag präfentirt, dann wird sich's
jeigen, was Wahres an diesem Gerücht istt.
Witsen, 19. Juli Im Hietzing spricht man gerüchtweise
don dem bevorstehenden Auszuge der ganzen hannoveranschen
Folonie, da König Georg von Gmunden direct nach England zu
iberfiedeln gedeuke, und zwar solle diese Uebersiedlung schon End
Nugust erfolgen.

Italien.
* 2* 53. —a
lkeremz, 17. Juli. Man diskutirt hier Figenblich seht
ledhaft die angebliche Annährung Preußens an die römische Kurit
vie um fö weuere Foxtschritle machen foll, jer mehr Frantreich
und Oesterrich sich von Rom entfernen als eine Folge dabon
betrachte man die wachsende Entfremdung zwischen Preußen
und Italien, je mehr jene beide Mächte sich unserer Regierung
näͤhern. Nach der Gazette di Milano“ handelt es Kch dabe
um eine rein deutsche Frage und die. Bezjehungen Phfeußen⸗ —
Italien würden darunter in keiner Weise leideu. ——
Spanien. J
Madrid, 21. Juli, Eine Verschwörung. —85 — Zwede,
Serrano. Primi und Rivero zu ermorden, wurde enldeckt; es wird
strenge Untersuchung geführt werden.
ch te 6.

7 In Kaiserslautern beabsichtigt man. eine Vit—
ualien⸗ Verkaufs⸗ und Gewerbshalle zu erbauen. Das Bürger-
neisteramt erläßt soeben in dieser Angelegenheit. ein Preisausschreiben
ür Anfertigung eines Bauplanes, bestehend in 2 Grundriße und
Fagadeplan. Für. den ersten Preis sind 150 fP., für den
weiten 100 sl. ausgeseftzz.

1 Die. Anzahl der zum 2. pfälzischen Bundesschiehßen einge.
aufenen Ehrengaben belauft sich bis jetzt auf 130 mit einem Ge⸗
ammtwerthe von 4000fFl.

f. Die Lud wügshafen-Bexbachex Eisenbahnge
eellschaf; emittirt demnächst ein 8procentiges Prioritaͤtsanleihen dou
—A——
Hausern M. A. p. Rothschild, und Söhne in Frankfurt a. W.
W. H. Ladenberg und Söhne in Mannheim, Phil. Nik. Schwidt
in Frankfurt a. M. gemeinschaftlich übernommen wurde. —

7Münchweiler, 13. Juli. Heute Nacht wurde in der
Filialgemeinde Dietschweiler an der neunzehnjaährigen. ledigen
Petronella Althert ein schauderhafter Mordversuch verlͤbt. Um
Mitternacht, während Vater und Tochter in tiefem Schlafe ver—
sunken waren, öffnete ein bis jetzt unbekannter Mörder durch
Anlegen einer Leiter von Außen das Fenster und brachte mit einer
Sense dem ungläcklichen Maädchen an Kopf, Gesicht und Bruf
solche Wunden bei, daß es jetzt noch Mittags 3 Uhr bewußt⸗ und
hoffnungslos darnieder liegt. Allem Anscheine nach sollten Vater
und Tochter zu gleicher Zeit ermordet werden und zwar mit der
eigenen Haussense. Auf das Geschrei des Maͤdchens ijedoch ent⸗
ferute sich der Moöͤrder. Moͤge derselbe doch nicht der gerechten
Strafe entgehen! Soebhen höre ich, daß sich das Gerichtspersonal
bereis in Dietschweiler befindet und kinen Menschen arretiren ließ.
den der Vollsmund als Thäter gllgemein bezeichntke.
München, 17. Juli. Bei den Cavalerie⸗Regimentern
der Armee werden neue Schußwaffen mit Verschlußmechanismus
nach dem Werder'schen System eingeführt. Die Cüragssier⸗ und
die Uhlanenregimenter vom J. Unterofficier abwärts, sowie die
Unterofficiere, Trompeter, Schmiede, Sattler, Pionire. und nicht
streitbaren Gefreiten und Gemeinen der Chevaulegers-Regimenter
werden mit der Pistole, die streitbaren Gefreiten und Gemeinen
der Chebaulegers⸗Regimenter durch durchgäugig mit dem Carabinen
ausgexüstte.
—Mauünchen, 18. Juli, Postbureaudienersgehilfe M. Beche
wurde von dem oberaayerischen Schwurgerichte gestern zu zehn
jähriget Zuchthausstrafe, Postbureaudienersgebilfe J. Graber don
Ingoistadi und Schuhmacher M. Walchrr von München, welcht
hund zur Flucht behilfiich waren wegen Hehlerei ersterer zu 222
etztrer zu 2jähriger Gefängnißstrafe verurtheilt; Schneider
Fr. Kollet von München, ebenfalls der Hehlerei angeklagt, wurde
reigespruchen.

München, 20. Juli. Heute Miktag um zwölf Uht
wurde die Münchener internationale Kunstausstellung durch den
Prinzen Adalbert als Stelldertreter des Königs feierlich eröffnet.

7 Der allgemeine deutsche secial ˖ democratisch⸗ Arbeitercongre⸗
wird auf 7. —9. August nach Eisenach einberufen.

In Frankfurt wurden seit Kurzem nicht weniger alt
3, meist elegant gekieidete Taschendiebe von noblen Manierer
größtentheils Engländer) entlarvt und verhaftet.

Das im Gerson'schen Magazin in Berlin gefertigte, reit
nit Silber gestichte Vrautkleid der mit dem dänischen Kronprinzer
herlobten schwedischen Prinzeffin Lowisa soll angeblich 32,0060
Thaler kosten.

F Dresden, 12. Juli. Im zoologischen Garten hat ir
boriger Nacht die Lowin 5 Junge geboren, die sich heute Mitta
des besten Wohlseins erfreuten. Es ist dies das fünfte Mal. dat
diese Lowenmutter ihren Familienbestand im hiefigen zoologischer
harten vermehrt, und zwar hat sie beim ersten Male dier, bein
wveiten drei, beim dritten zwei, aeim vierten sechs(darunter zwe

X
        <pb n="447" />
        odte), im Ganzen üilso bis jezt 21. Junge geworfen, wobong1
roßgezogen uvd im Laufe der letzlen Jahre verkauft worden sind.
der Verkauf dieser 11, Dresdener Lowen“ hat dem zoologischen
harten die schͤne Summe von 4475 Thlr. eingebracht.
f Wien, 15. Juli. Die,„N. Fr. Pr.“ schreibt: Hr.
zchaufert hat sein neues Stück dem General⸗Intendanten, Varon
Runch, in Anwesenheit des Directors Wolf, worgelesen und nach
z„chluß der Vorlesung von Baron Münch sofort die definitive
innahme, des Stückes zugesagt erhalten. Der Titel des Dramas
vird Abrigens nicht, wie in einigen Blättern zu lesen, „Der Bäder⸗
toni von Wien“, sondern „Die Belagerung von Wien“ lauten.
Bon früheren Arbeiten des Dichters sind „Paganini's Brautwer⸗
ung“ im Burgtheater, „Der Geisbock von Lambrecht“, im Wie⸗
ener Theater angenommen, doch hat der Verfasser die Bedingung
gestellt, daß diese Arbeiten nicht vor der „Belagerung von Wien“
ur Aufführung kommen dürfen. 715*
Wien, 18. Juli. Der Verein deutscher Eisenbahn⸗
gerwaltungen umfaßt 77 Bahnen mit einer · Läuge von 8400
hteilen und einem Anlage⸗Capital von 2500 Millionen Gulden
die ihm angehörenden Unternehmungen theils Privatbahnen,
heils Staatsbahuen besitzen gegen 6000 Locomotiven, und über
200,000 Wagen. Sie befördern jährlich 100 Millionen Menschen
ind 1500 Millionen Centner Güter und repräsentirten mindestens
in Vierteledes gesammten Eisenbahnwesens von Europar und ein
Ziebentet des Eisenbahuwesens der Erde. Die Vereins⸗
nitglieder werden am 20. vom⸗Kaiser in Schoönbrunn
mpfangen. —3 3
pDie Weibet, die Weiber!“ Die Kaiserin Eu⸗
zenie gab kürzlich eine kleine Feoͤte champêtre und trug dabei
men Frühlingsenzug für — 50,000 Francs. Die Kleider der
oxei. Grazien der Tuillerien, der Marquise von Gallifet, Prinzessin
. Metternich und Gräfin Pourtales, schätzte man aus
100 — 120.000 Frances.
F In Müäühlhaussen fand am Montag den 12. d. M.
im gewisser Anselm, Gepäckaufseher an dem Bahnhofe von Mühl-⸗
ausen gegen 5. Uhr Abends, eine Brieftasche, welche ungefähr
2000 Freo in Gold euthieltz Anselm ist arm und verdient nur
Fr. 15 Ets. täglich; dies hinderte ihn jedoch nicht eifrige
dachforschüngen' nach dem Eigenthümer dieses Fundes zu machen
zer sich auch in Bälde einstellte; es war ein im Verlauf des
kages angekommener Reisender, dem es darum zu thun war, die
choͤne Handlung des würdigen Arbeitsmannes zu belohnen. Der
Jetztere weigerte sich eine Belohnung anzunehmen, da er ja weiter
uchts als seine Pflicht gethan habe. Der Reisende bestand jedoch
varauf, that der zu großen Bescheideuheit Auseluus Gewalt an,
ind ließ unter Beobachtung geziemender Delicatesse in die Tasche
eines Mannes — „10 Centimes“ 41h) geleiten! J
f Die „Indépendance belge“ hat eine neue Spekulation
ntdedt. Ein Brüssseler Arzt ist auf den Gedanken gekommen,
ie Kranken in Geschwader einzutheilen und sie so durch Europa
eisen zu lasfsen. Er nenunt sein Projeltan Gesundheitsreisen“. —
Jede Reise geht unter seiner Leitung por sich, und zwar nach
erschiedenen Richtungen hin, je nach der Art der verschiedenen
drankheiten. Der erste Zug, welcher am 15. Juli dieses Jahres
jon Brüssel abgeht, ist für die Blutarmen und Magenleidenden
zestimmt. Er geht nach der Schweiz. Daun kommt — nach
en eigenen Worten des Prospektus — der Zug der Korpulenten,
er an Ktrankheiten des Herzens und der Nieren Leiocnden. Dieser
jeht nach Italien. Mit dem Winter kommt au die Schwindjüch ⸗
igen die Reihe. Jeder oder jede Reisende muß ein reglementsmä⸗
ziges Gepäck mit sich führen. Wohlgemerkt ist in dem Programm
Fieses medizinischen Reiseführers nirgends gesagt, daß auch Retour⸗
ꝛillets garantirt sind.
7 In Lutich findetim Septenber ein großes internationales
cchützenfest statt; Einiadungen dazu sollen demnächst in alle Welt
v werden; die Stadt Lüttich will 20,000 Fres: für Preise
usgeben. —
fLondon, 22. Juli. Durch eine Explosion in den
ßruben der Kohlenzeche Haydock bei St. Helens (Insel Wighth)
burden gesiern 30 — 40 Arbeiter getödtet und etwa 60 verwundet.
„In Newcasthe ist einem dortigen Blatte zufolge ein
Nädchen am Aussat gestorben, den sie durch ihren Chignon
efangen hatte. Dieser gefährliche Putz war vermuthlich aus
daaren gefertigt, welche zu diesen Zweche von den Hospitälern
ind Kirchhöfen des Orients importirt werden.
, Mädchenherz. Am letztvergangenen Sonntag kam es
a Verbo, wie aus Waag⸗Neustadl, 13. Juli, geschrieben wird,
wi Gelegenheit eines Tanzes zu einem Conflicie, der leider seht
ruste Folgen hatte. Zwei 38jährige Bauernbursche buhlten um
ne Gunst einer hübschen Dirne ihres Genres, die keinem von
J den Vorzug zu geben sich getraute. Die Liebesritter, von
ektar und Ambrosia, jedoch in anderer Geftalt wie die Bewoh⸗
⁊ des Olymps daran gewoͤhnt sind, ermuihigt und begeissert,

varen basd entischsossen, durch ein Gotiesgericht die Partie ent⸗
cheiden zu lassen. Während eines seht energisch geführten Faust⸗
amp fes geriethen die Unglüclichen auf den Berschlag eines zwar
ausgetrodneten, aber 16 glafter tiefen Brunnens und stürzten
Heide izz die gähnende Kluft.- Erst nach vieler Mühe gelang es,
hre arg zugerichteten Leichen wieder zum Vorschein zu bringen.
Allein das tollkühne Mädchen, welches zu diesem traurigen Vor;
jange Aulaß bot, stürzte sich freudigen Muthes, mie es leider.
porauszusehen war, noch am selben Abende — in die Arme eine⸗
übschen HNriegerrxssssss. ———
Lkandwirthschaftlichs.
„Stand der Früchte. Seit unserem letzten Berichte
hat fich die Witterung in einer so erfteulichen Weise geändert, daß
die Hoffnungen und Conjunkturen vielfach ganz anderer Art sind,
als sie es vor 14 Tagen waren. Zwar lauteten die Nachrichten
iber den Stand des Wintergetreides und der Gerste im Ganzen
recht günstig, indessen konnte man sich nicht verhehlen, daß, hätte
die Nässe und Kälte, die den Mai und den Juni characterisirten,
ioch länger gedauert, die Qualität unserer Körnerfrüchte unfehlbar
ine sehr geringe geworden wäre. So nun darf man durch ganz
Mitteleuropa hindurrch darauf rechnen, daß die in Aussicht stehenden
zortrefflichen Erträge auch eine zufriedenstellende Qualität ergeben
vürden.“ Aus Ungarn lauten die Nachrichten, den westlichen Theil
ibgerechnet· immer noch nicht günstig. Ein namhafter Exrport von
ort aus wird nicht bevorstehen. Dagegen beftätigen sich die
dachrichten von Tag zu Tag mehr, daß man in Nordamerika,
. i. in den dortigen Fruchtbaubezirken, ganz außergewöhnlichen
sjohen Ernteerträgen entgegensieht. Insgleiche wird aus den
VBeinbaudistricten Californiens gemeldet, daß der Weinstock sich
ines vorzüglichen Standes erfreue und mit Trauben überreich
ꝛeladen sei. — Die Repsernte ist nun fast allenthalben eiugethan.
Sie hat im Allgemeinen einen höheren Ertrag geliefert, als man
xs glaubte erwarten zu dürfen. In Südweftdeutschland hat man
pro Morgen — /. Hectare mitunter bis zu 7. Malter Ausdrusch
zehabt. Gleichwohl sind die Preise derhältnißmäßig hoch und leicht
ürfen sie ihre frühere Hohe wieder erreichen, weil mair sich mehr
ind mehr überzeugt, daß das Repsdl von den in der neuesten Zeit
ur Einfuhr gekommenen Oelen schwerlich gedrüdt oder gar
»erdrängt werden wird. Vergleichende. Versuche bei Eisenbahn-
hmierungen haben es außer Zweifel gelassen, daß man von dem
llerdings. hochpreisigeren Repsoöl weniger braucht, und daß sich
leichwohl die Achsen weniger stark erhitzen und weniger abgenug!
verden, als bei der Anwendung anderer Schmieröle.
Gie dre Bauern wiedersilberreKndpfe
rusf den Rochen lragen könnten.) — Dazu, dienen,
vie es in der „Allg. landw. Ztg. für Säüddeutschland“ heißt,
'olgende, allerdings auch anderweitig sehr zu empfehlende Mittel:
Lasset leinen Tropfen Mistpfuhl fortlaufen, in die Erde kriechen
»der verdunsten. Vermehret ihre Wirksamkeit und erhaltet ihre
draft durch Eisenbitriol oder Schwefelsäure, wie es überall jchon
zeschieht, wo kbhung e Bauern wohnen. Sammelt den menschlichen
LIuswurf und Harn und traget ihn nicht in den Winkel, wie un⸗
Jäthig schamlose Kinder. Erhalte! seine Kraft und vertreibet
einen Geruch durch Gyps oder Eisenvitriolwasser und Erde, auch
»los Erde, oder schaffet Alles zusammen in den Pfuhlbehälter.
Werfet kein Seifen und Fleischwasser, Blut u. dgl. weg. denn
dieses Alles bringt auch Gras und Frucht. Sammelt deunn Koth
auf der Straße, den Abfall aus dem Holzstalle, dien ausgelaugte
Asche, Kehricht, alten Lehm u. s. w. zu Erdhaufen oder um es
auf den Mist zu streuen. Behandelt den Mist nach Vorschrift
und dermehrt denselben durch Erde. Haltet den flüchtigen Duͤnger,
den Stidstoff fest, damit er nicht freude Felder dünge. Wer dieses
Alles thut und nur zwei Kühe im Stalle hat, wird seine Dung⸗
raft so vermehren, als wenn er 10 Centner Gunano für 70 bis
30 Gulden kaufte, und im gleichen Verhältnisse mehr ernten.
Und wenn Mancher dadurch nur 70 bis 80 Gulden mehr aus
elner Wirthschaft zöge, so ist das für Viele schon genug. um die
etßzigen Sorgen fern zu halten; damil kann ein kleiner Bauer
Steuern, Zinsen, Schul- und Kirchengeld bezahlen. Mancher
»enlt, er müsse fort nach Amerika, weil er jedes Jahr weniger
vird: ich sage ihm aber, daß er sich wieder aufhelfen kann, wenn
er nur gut wirthichaftet. Hat Jemand Geld übrig, so mag man
danun und wann Guano ꝛc. kaufen, um es recht gut zu machen.
Wer aber von diesen Mitteln keines angewendei, der laufe auch
eine fremden Düngpulver, denn sie helfen ihm doch nicht. Er
nag sich den Leib zusemmenschnüren, hungern lernen und seine
dinder zum Betteln abrichten, denn er treidt es nicht lange, oder
er müßte sehr viel haben. — Glaubet nur, es geht nicht so fort!
ihr Landleute loönnet es besser haben wie alle anderer Staͤnde,
jenn Alles ist euch günstig; wenn ihr nur irgend Hand aanlegt,
o wird sich in kurzer Zeit der Werth eurer Aecker —verdoppein,
vie es an viclen Ortien seit 20 Jahren bereits geschehen ist.“
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        3280*0444, isß ue
i * Licitation — 9
Samstag den L8. August 1. Is. des
Nachmittags vuin 2 Uhr⸗zu St. Ingbert,
n der Behausung des Seifenfieders Hein⸗
rich Schmitt, lassen die Erben des im
ledigen Stande! ohne Descedenz und Ascet
denz verlebten Johannesnẽ ichtet,
im Leben Sandgießer, auf dem zur Stadt
St. Ingbert gehörigen Eisenwerkle wohn⸗
haft, die zu dessen Nachlasse —
Immodilien der Abtheilung wegen öffentlich
n Eigenthum versteigern::24
SgIngoderter G'eem au bu
2 Dezimalen Acher in der Mausbach,
neben Wolf“ Kahn und Wittwe Jakob
Muller. * ———
Daimalen! Wiese inden Bruchr ech
viesen, neben JohaunJoseph Reters
imnd —5 Slief.“
48 )ezimalen Wiese'nine der kleinen
Ahnung am Schmelzkanul, neben Gebrüder
rämer beiderseitsee 3
16 Dedimalen Wiese in den Stetgwiefen,
neben Gebruder Krämer und Johann
Hellenthal nνν cn
St. Ingbert, den 24. Juli 1888.
Horn, Igl.Nolar

ιινα Männergesangyerein „Eintracht ““
—* — ανι * 7 von 2.t J— ⸗ * 7* ,
2160ιn LAAA⸗SA ,, 7 pen e ge)
i νιινα Zaerbrücken und St. Johann. — —
Winnn —63 * R*. inn, u
— 8458 0 rf 88 t —2
Di — ——— — F 44 F
23 4 452 * J9 43 — * —*
in Saurbrücken im alten Casino-Garten
Sonntag 25. Juli 1866.
. nzz35
Gesangvereine von Speyer, Kaiserslautern, Landau,
Zweihrücken,Saarbrücken (Germanig)j,
* 4 J A3— und der ganzen — — J 5* 9
Rapeltedes Infanterieregiments Nr. 69.
7 in einer Gesammtzahl pon eirca 250, Sängern und Musiker.⸗
X. .6
Vestæuig uni drei Uhr ind Beginu des Cõncerts
ezume 4 Uhr
aBillets —85 Sgr. hei Abuahme von mindestens 3 Karten
Einzelbillete .Ins Sngre lnd zu haben hei Hermann Essfig Bahnhofftwaßen in
She Johang und in der Siebert'jchen Buchhaudlung in Saarbrücken. .
Au der Kasse werden blos Karten ä Ze Sagr. ansgegeben. *
An den. Eingängen zum alten atgnoggrten- sind Textbücher mi Namens-Verzejchniß
— haben · ee
* Der Worstand des Männergesangvereins „Eintracht.“
— — — — — — —
— —
Liedertafel. Blieskastel.
V 44444 —742
Caͤnceertauf Tiroli
Sonniag den 25. Juli l. Fic
unter gefälliger Mitwirlung des jugendlichen
Blolintunstlers Herrn August Wies und
anderer erptobter Kräfte
7 c— 2 Jot e
äι ⸗ VBrogramm. — 2
a 24
— — »Abebeituns, 4
Warnderburschen Abschiebe,! Chor
v. F. Abt. 4
Fantaißise Caprit e füt Violine und
moi Klavier v. Vieurtemps.
Ich wollt' Ach wär' ein Vogel, Chotb.
uet Nuntze.
Symphonse für Pianolos:)vierhändig
—*— v. g. Hahdn. t n uit )]
. Ab ubeitungc,
In:vims verdtas, Chor mit Bariton Solo
up. Kuntze. u
Qui dbide für Piano, vierhändig v. W. Ganz.
Introbuctions und : Variatio as3. für
23 Vidline und⸗Klavier v. David.
herr Adam und FraumECyra comisches
Muännerquartett v. Kuntze. ι
Kassen⸗Eroffnung Abends 6 Uhr. Beginn
des Concerts präcis T UhrEintritispreis:
reine Porson? 80 kr. Familienkarten fürnd
Personen 1flu 12 Kr. r e 3.
Karten sind zu haben bei dem Vereins⸗
porstand Herr Louis Wies »nd an der
dasse.“ ν α
— 228 LLL —* 32J3 9938
—— — —V — — ———
Sonniag —AA i ι
— 2
2MonIioé

⸗ arDie jaternatiduale Juͤry der Lehten Weitausstellung zu I5
—Beariz ertheilte det Firma Frauz Stollwerck und —
—8 SZöhne in Köln fürausgezeichnete Qualität ihrer —
* Dampf· Chocoladen. die Preis- Medaille. Von den gang⸗ 8
41 barsten Sorten dieser vühnilichst beklannten Wagte befin⸗ 3 2*
—Sa 4 den fich Lager⸗in St. Ingheribei J. J. r
* — * —8 .q— —
nig und ba Condttor G, Rickel, alieskcantel be Fr. Apprederis

— —
J

St. g8g DE
Von heute) Samstag den 24. Juli ab,
großes Yreiskegeln
—Ac. 35 7
mit Preisen im Werthe von
in der
Heusser'schen Gartenanlage.
ui Verzeichniß der Preist. 76
r. Priis ain Kanapee. αιιαα
J. — — «in Chiffonier? —2
D—— ein Fauteuil. 7
ein Schrant. 3
in Nähtisch. )“
z3.. 7 ein Pfeilerschrankꝛ.
eiu Ofen.* aι
—F
V. eine Cylinder Uhr.
9. eine Wand⸗Uhr: D
1. ein stoffer. 4 n
eine Bettdecke. UνινM
3. eine Meifetasche. .I
13. 2253 in.:Bügeleisen sowie Rost und Frucht· ¶ Brod⸗ Fleisch Preise
Ztähle,nrund' eine Kaffeemühle: der Stadt Ho ra vom Mnlß
15. 3* Drei Stück Stühle. * wren J —— heög
——A— 6 f. — 4 gr lr.
etin Dußzi 4 V Spelz 4 fä. — ir. Spelzlern . J
18. ein Spiegel. T —X 7* fl. —. tx. Mischfrucht 7
n etce e Ein Kaffeesewice.· Doit Zuser — s. 20 1r. Erbsn F
Diesen Edrenpreis arhalte Derjemge, Tke Behnin s 7
welcher· die meisten Lodse wirft, ohnk dabei I. — ir. Kartoffeln A. Weißbtad Ia
einen Preis zu erztelen. agt. , k. Kornbrod 3 Kar. 21, *
nee ie esn es hos 8 Kudeln) dnn For. 14 ttr. ¶ diutg kn
I ist auf O ir. festgefegzte nui Gemischtbrod .8 Kar. F kr. Das —9
in derren gid ae ahenheheae Watheiligung — ladei Wece s Sh. 2tr. Ochsensleyu dag d
5. rAhen G jr e udet Sgen wangz 7 trx. Kühfleisch Qu. 12. Ou
Heusser artenwirthschaft, hohn ane —
u 9 n enhbern, den DaZulinn 869. MunI0 tr. Kalbftich 10 str. Pammelticht
cuãgesührt von der 36 · nn —9557 F Ar. Schweinefleisch 18 kr. Butter, das Pid.
dt Ingherter Rergm usi lc. Peter Heusser. .“ 30 kt..
. p . Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demenz in St. Ingbert.

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A. — vierem al⸗ D ien da g, Deannie,r hag, Samsstag und Sonn tag.n Abontementspreia viertetjatrigruss Rrzonroder
Ndinen erschen ι, vi N Zee veami wn ne Ven midea —
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DJuli. αιν —efta cuot 1869.
— —87 0

Nr. 4
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—D— —
. X 288 4N , e,. Adiunct Dder ZFin vom ersten bezeichgetes Gemeinderathsmitglied
— DD bomin
(Fonseunghe d. prn Art. 68. Das Rechnungsjahr läuft vom J. Zanuar bis
I. Wirkungskreis desc Gemen ndorathes. 31. Dezember. Im Monat I geenn den
—
Ari. 63. Vorstan des Gfmeinderathes ist der Bürgermeisterz ste Ja —0 —— —
n e eee e raee
Gemeinde betreffenden Gesetze, Verotdniungat- und. Erlasse, und aae an offe miagepflichtges
— A—— —A ——— deatun degen bu
—B
standsregister, b) der Beschreibung-der —Gemceindegrenzen, dir wran —A 6 Anmenen tin⸗
** —— sat —* da ze gerungen 34 und der vorgesetzzeg Verwaltungsbehörde
stenete Kaͤtasteraus ug und de⸗ ——— lan — des 2 —B—— *8 e entdeed H
über alles bewegliche Vermögen en LAi Feuerloschge⸗ and hres Aufschiste chnes 9 . aantgu fie
guehtte mnnan in —he W enn mnmã mm su tiie. s cwn hndcnn.nntn. ikegehegdeod denemetndererde die Weriamen. gresfnung
) · des Verzeichmisses bor Geweindepütger undndere Heimatyperech n en n α * e De
tigten, g) der: Wahllisten gind der zUrlisten flr dik Wahl · Pen, Gea orbt⸗ Gemenn b raesehe v* n ig munsgaren
schwor nen. sðt hat Furetn vie Irdnungsmaßigein Erhaltung aen gtder — * esonderen Beschut. zu sassen nyr
Gemeindregistraturen — —— finden auch Anwendung auf,, den Stift⸗
Bemeinde· und Stiftungsrechnungen nebst Belegen zu sorgen?“ Ihm ugshaushalt. os —E —
lonimt zunchst die xzUeberwachting —— ————— * setzung algt) ndini —A
der Gemeinde und der Stifmngen Jute —2* d“ — ——
Berwaltung der Gemeindeangelegenheiten die Beschlußfassung des An —
——— in Fällen 8 * gesetzlich erforderlich ist, ul Deutschland: annud ——
Beschlußfassung der Gemeindebexsammzung horzuhereiten und zu München, 22. Juli. Ein Correshoadent der RAlls. Zthe
seiten und für den Vollʒich —— —R Fhen Kichtt daß die bekannte Frage der recht lache a Gol tigkeit
Art. 64. Der Geme inderam stellt das Diensspersoñal, des en von E hen, welche bayerische Staatsangehorigeia moct u s1ande
Ernennung nicht dem Vürgermeister oder“ Lirere andern Behörde vhne die Vorgeschriebene — dertubenerischen Behoͤrden
justeht, ir wiederruflichete Weise an uid bestimint desfeneFunrt sons Wabheschlossen gaben neuerlich Begenstandvon“ Verhandlungen
gehall. Er beschlioßt über die denn⸗Büͤrgermeister: sur Herstellung Wwischen unserer Regierung und Vortrauensbersonen des Cabinets
—AD Entschädigung, falls: der⸗ von Waftziugtongewesen sei, welcheꝰ zu emein:! antshrechenden Er⸗
selbe diese Arbeiten selbst übernommen hat, Ernhat Udteias den gebniß geführt haben und vorausfichtlich im nächsten Landtag zu
Verwaltern · des Shiftungsvebndgens Unsvferut dieselben ofür i ihre näherer:Erdrterung gelangen werden. un
Functionen nicht einen bestimmten Gohalt beziehen, zu⸗ geipähtende Baarr dinm, 28. Juli. Aus EmR wirdatelegtaphirt, daß
Entschädigung festzusetzen, ebenso den Gehalt der vom Buͤrgermeister der Koönig Wilheln gestern Mittag eine Unterredung mit. Herrn
ju ernennenden Angestellten zu bestimmen. —* minn, * n »88 75 Pefst.
Ad 5.3 Dier Gemeindeeiunehmereien habent sorsguhestehen. WBeaen S1. Juli. Eine Wiener vrre pondenz des „Pester,
vn E —— Gemeinden, dier 88 Ein⸗ Wy dementirt „aus unmittelbaret Quetle.. die jJ Gerüchte⸗ daß
tünfte nach dem Durchschmitt dor eletzleun Jünf. Jahre den Betrag in Prag und Brünn bei den Excessen russischs Agenten uns russ.⸗
bon zwangigtausend. Gulden« zährlich exschrgiten, Haben das sches Geld eine Rolle gespielt deshalb se n für: Desterrrich
Recht, einen desonderen ee ausꝰ der —* der kin Anlaß vorhanden, irgend welche Schritte nin Petersburg
geprüften Einnehmereiadspiranten aufzustellen und dessen Gehali u machen.
festzuseten, welcher jedoch nicht Hinter den im Allgemeinen finn
die Gemeindeeinnehmer bestuͤnmlen Hebgehühren —*————
Ist die Gemeindeeinnehmerei in solhhen Gemeinden mit der Steuͤet
ainnehmerei vereinigt, so lann die, Gemeinde erst in Gyuͤdiguings
ialle von ihrem, Rechte Gebrakech nachen.. e *
n Art. 66. 60Der.Gemeinderqath führt den Kemeindehaushalt,
hat fur Erhaltungf, des Vertidgeun Hund für Ersulung der
Verbindlichleiten der . Gemeindel zu· sorvenc
Art. 167. Er: verwuͤliet das Gemeinde⸗ und öͤrtliche Stiftungs⸗
Zermögen zunkchst diunrh das Organ? des Bürgermeisters und in
Kosseangelsgenheiten dunch dem Gemeinde-, resp. Sdene
mer. Dem Bürgermeister, vem Adjuncten unee boa Gemeinde⸗
rathe ist üntersagt, die Verwaltung der Gemeindekasse selbst, zu
jühren. Bürgermeister und Einnehmét haften, jeder in dem ihin
gesetzlich zu gewiesenen Wirkungskreise, zunächst für die richtige
srhebung der Eintünfte⸗für:dies Einhaltung der Etats undfuͤr
dit vorschriftamüßige Orduung in den Musgaben. Die: Gemeinde⸗
und Stiftungsbinnehmerchaben die dervrdnungdmaßig! festgesetzte
Snuticn zu lelften- itzue Verwaltumgiürtlicher Sthmgem u,
Anstatten, sowie zurinhesdegung bestimnter Geschäfte könnenauf
Beschlutz des Gemeinderathes besondere Ausschüsse aus P.itgliedern
diesesCollegiums oder aus wahlfähigen“ Gemeindegliedern
gedildet werden, deren Auswahl dem Gemeinderathe zusteht. Solche
Ausschüsse sind dem Gemenndeath— unterstellt; der Bürgermeister.

8 74) 2. Verm irach αν

28 — — Schulsehinar in Sperer 5 Vies⸗
hrige Aufnahmeprüfung 31 usa α ihrn im
Seminargebäude statk 94— —⏑—⏑— — —⏑———

7 Der Verbamstag der pfaͤlzischen Wenossenschanten findet
amd5. August eim Neustadte ab d. H. staltt ndn

»deanf Fir aentkef ürt a. M., 18. Juli.: Deric, Nat.«Z.“ schreibt
nan von hier: 5Ein junger Frankfurter Bürgersohn hat gestern
einen zanderen muf offener Straße mit —A— ihr—
sucht soll ˖ das Motiv der grausigen — Finidt pfer
war ghehrgtodt, der Thäter baiadae Jich in RWBanrhwaugt
—* Wenu man einige 27 — ————
zugihih ninemt eine Reise um die Welt jetzt nur 80 Tage in Anspruch!
Voun Paris tlach New — en er). . Tage;
von New Yort nach: San Frauncisco — Tage voun da
aach Yoknhaman(Dampfer) 21Tage; von Yoknhama nach Hong⸗
ong (Dampfer) 6Tage; von da nach: Kulluttä uDqmpfer)12
Tage⸗z vou da nach· Bowtoy Bahn) 3, Tage; von da nach kahro
Bahn· und Dampfer) od —9— net Po⸗
ris Bahnc und Damefery8 Tagẽ. Voͤn * gangen Roul⸗ *
nur 140 (englische)? Meilen *zwischen: Mahabad und Bombay
— ohne Dampfbefördertmg- jedoch wird auch hier schon an einet
Bahn gebaut.

* Liverpool. 17. Juli. Der Dainvyfer (Grent Vritgin“
        <pb n="450" />
        von Australien kommend, mit 700 Passagieren an Bord, darunter Blechkasten, der mit lohlensaurem Wasser gefüllt war, und Erkinc⸗
eine Anzahl von Deutschen, war auf der See in großer Gefahr, tur genannt wird, drang mit Gesahr seines Lebens vor und löschte
in Raub der Flammen zu werden. Ein Faß mit Rum zerbrach mit überraschender Schnelligkeit das Feuer. Die dankbaren Passa⸗
Woagorenraum, fing Feuer und füllte den ganzen Raum mit giere haben dem Manne, der sie aus so großer Gefahr rettete, ein
Flammen. Gtoße Beflürzung und Verwirrung bemachte sich der namhaftes Geschenk überreicht/ Menschenleben waren glücklicherweist
pᷣassagiere; der Oberheamte holte jedoch schnell einen tragbaren nicht zu beklagen, doch wurbde Vieles pon den Flammen beschädigt.

Freitag den 6. August l. J.⸗ Nachmit⸗
ags 2 Uhr wird zu Blieskastel die Fel d⸗
jagd auf Bierbacher Bann auf einen
sarhrjachrigen Bestand öffentlich verpachtet.
Buüeskasiel, 22. Juli 1869.
Das Bürgermeisteramt
L. Wies

Muännergesangverein „Eintracht“
— J 3 von 72 J J — J
Saarbrücken und St. Iohann.
—8ngere—
in Saarbrücken, im alten Casino-Garten
Sonntag 25. Juli 1869
I unter Mitwirkung der *
Gesangvereine von Speyer, Kaiserslautern, Landau,
Zuweibrücken, Saarbrücken (Germanicj.
.. und der ganzen F
—AMapelledes 3 nfanterieregiments Ar. 69.
in einer Gesammtzahl von circa 250 Sangern und Musiker.
Festzug um drei Uhr und Beginn des Concerta
Billets a 955 bei Abnahme von mindestens 8 Karten.
Einzelbillete 3 722 Sgr. sind zu haben bei Hermann Essig Bahnhofstraße in
ESt. Johann und in der Siebert'schen Buchhandlung in Saarbrücken.
2sAin der Kasse werden blos Karten ä Jus Sgr. ausgegeben.
Aun den Eingängen zum alten Cafinogarten sind Textbücher mit NamensVerzeichniß
der mitwirkenden Sänger 4 2 Sgr. zu haben.
Der Vorstand des Männergesangvereins „Eintracht.“

— — ——

— — —
St. Inghert.

Von Samstog den 24. Juli ah.
großes Preiskegeln
mit Dreisen im Werthe von
*8 Ibblr. 275 cnze rzebe

IJ in der
Heusser'schen Gartenanlage.
Verzeichniß der Preise.

1. Preis ein Kanabphee. J

ein ChiffonierJc

J ein Fauteuii.

ein Schrant. —
ein Nähtisch.
ein Pfeilerschrant.
ein Ofen.
e Dutz. Stübte.

9. eine Cyhlinder-⸗Uhr ··

O. eine Wand-Uhr.— ——
i. ein NKoffer. . vun o⏑—— —
2., ꝛiue Bettdece. A n 2 061860.
13. ꝛine Reisetasch. Von hoher Nönigl. Regierung als Agent des concessionirten Schiffse Pediente
5 — Suhh whe w * 8 xpedienten
13. . in Bugeleisen sowie Rost und heren Carl Joh. Klingenberg in Bremen bestätigt. empfehle ich 8 Agentur
58* Stahle. und eine Kaffeemühle. allen Passagieren und Auspanderern nach Amerika zum Abschlusse bündiger lUeberfahrts—
154 Drei Stück Stũühle. .nnh bontracte für die von Bremen aus fahrenden rühmlichst belannten und gut verpro—
isß... 53,, biantirien Segel- und Dampffchiffe hiermit bestens.
17., ein Dutßz. Messer und ein Ueber die billigst gesiellten Passagepreise, Abfahrtstage, sowie
. Ttanschir Vestea.Zber alle näheren Vedingungen, ertheile ich, gerne und— unentgeldlich jede gewumfcht:
* * 8— eeGi has Aus funft. —2 U

M renpreis: „Ein Kaffeeservice · S. I

Diesen Ehrenpreis erqhält Derjenige, Set Inadere Jali 1369
welcher die meisten Loose wirft, o hne dadeieeeiee F r iĩecdrieh Fanzerbieter,
inen Preis zu erzielen.. 2 J 6 mig
Der Preis eines Looses (à Lo os 8 Kugeln) — F —A nuu
aiauf 9 tr. festzesett. eoneessionirter Agent.—
Rarmonie

— MWfWWeu—2

’ÇX O Xä.—.9—m:ç ι

— — ——
Preiskegeln.

Alle diejenigen, welche sich bei
meinem Preiskegein betheiligten und noch
Loose zu werfen haben, werden höflichst
ersucht, solches unbedingt kommenden
Mittwoch zu bewerkstelligen, da an
diejem Tage, Nachmittags die Preis⸗
vertheilung stattfinde. —
St. Ingbert 25 Juli 1860.
Wh. HEmirich.

Worms, den 283. Juli.
Wir notiren heute: Weizen 12 fl. 15 kr
bis — fl. — kr. RoggenO fl. 15 tr.
bis 9 f. 830 kr. Gerste — fl. — sr.
bis — fl. — tr. per 100 Kilo., Hafet
s fl. — ir. bis — fi. — tr. per 60 Kilo
Mehl per Partie 9 fl. 45 tr. bis 10 fl
fr. Roggenmehl — fl. — r.bis — fl.
— tr. Roggenvorschuß 10 fl. — kr.bis
fl. — ir. Weizenvorschuß 13 fl. 830 kr
bis — fl. — kr. Blumenmehl. — fi. — ir
bis — fl. — tr. per 70 Kilo., Reps
i9 fl. — kr. bis — fil. — kr. per 80
Kilo. Rüböl ohne Faß 23 fl. 30 fr. bit
—A
— ir. bis — fl. — kr. Mohndl ohne Faß
— fll. — tr. bis — fl. — tr. per
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bi⸗
— fl. — ir. Branntwein 27 fl. — kit
bis — fil. — tr.

bei Christian Fichter
Rentrischer Berg.
geunte Somtag
Export-Bier
M. Eberharéd.

— — —

Maing. 28. Jun.
Gruchtpreise) Weißmehl das Mal—⸗
er à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog⸗
Jenmehl ditto — ifl. — ix. — Weizen (200
Pfd.) 11fl. 158 kr. — 1I fl. 30 ki. —
Korn (180 Pfd.) 9 fs. 45 kr. bis 9 fl. 50 kr.
Gerste (160 Pfd.) 9 jl. 45 kr. bis 10
J. — tr. Hafer (120 Pjd.) 5 fl. 50 kfr.
bis 6 fl. — kr.

—
— —
S onntag den 1. August
———
dei Georg Jung.
——vůÇ —
Redaction, Druck und Berlag von F. X. Demesß in St. Ingbert üs 51
F Jong
        <pb n="451" />
        22
—
588 58
222 —— 2
—RX 5258* O S e 5 S.
252* 356066 2.7 2
22— 8 S —838 J— —— 3
2425 20 —328 535725 —**
22 —“ SEZE — 25
55 5z5* 32858 55* — 5 * —5
—— 25ñ: 2—— 25355 5 522 2
32 23. 8333 2 5 3552 — — *5
5223 8338 3327 268. 78 38
— 5 J * A23 — 8 * *
33 *53567 25:38 328— — *53557.
4 77 55324 *8 x538
55 —A —— 258 538 358 58 2 A 5 37 —— 5*—
2 * 2*828 3 — 22* 238 28 5 5 * 852 ——
5 — — —A — 88 8323837 6 58 8S3 5335 A 2
2 MO E 125 88 ———— 3557— 58528 333533 5
—6 *5—85 83* — 227326 25 — s—5583 — — 5 *538 *
2* 5 2 * 72 3 — —2* —35 23 — 7
18 —23 —5 5535 E 55322 —5853583 A——— 2872 288
5 * 5—k72 3 253 Ge 2 — 3355 3233 *3 753 2 * 3885 ———
23 2 21 5* 8 3555 2838 E 8 * 7 5* 8. 8
583 —a 5 —522 28 52 2 — 3* :! 8 —X —— ——A 58 5 *58
8 7 3 E —52 27 5558 585 —3 * 25 S 558
2* 2858 5 252 —F 5332* 23 —— 5c58 29833235 S
—A * — — 52* ẽ — 8 * —— T 224 — —m 2 *58 833 — *
2238 37 533* A A— — ——
— 8252 s8 23838 — 53353833 —*8 58 333*5 —— 38 73
53232 — —* * —8 78 8 28 222 8 8323 —z3238
— * 73638
385753 3 2 5* 53. * 88 28 — — 52222 —2 2* *
2538* — —— s7* O. 32828 —? 22 z22 45 * 253528
— 8357 38468 3528 38338 58—528 53368633*8 35
73588 368 —6 z8288 25323 532
— 2z557 * 88 * 3 855 8 * 2 E * — 2
5* * — —5 8 2 2 3z8cz * — 8 55*
585378 532 — 23553 4 —323 —— 5 2 * 3z3558 5 2
—A 2* 53236 252 JJ 5ck3 —— 5 2 255 2 ———
* 52* — 3 — — —— 54 ———— 35 25* 382 25 —— 123* — — F
2 1522 J 358858 —— —— —82 2* 58*8 5* 56 —
—8 —— 3822 58 —A — F 585555*
— 728 538 7 — ——— — —75— — 15 2 253 — 2553232
55335 9 —3 24 e 7 — 88 — 24 52555 72
ẽ A 1353* 5 —A 55 * 3353538 3* —
—A 222 Ez —A 5* 2388 38 35 a38
355513 A——— 2 553—3z233* * 37 *
— 3 * „522 —23 —32 53553328 * 3538 3 * 28
* A z225. * 2528 55383 2 z G 8 5
J s z353532 S F —— J— 8 53585
322 — 35353 * — —
—A 23832822 532253 282 —X 8 3323337 * —
3552 — 35855 — — 15423535 2*22 233 52 m5532*
—8 — 238 788358 22 752 535583 z283 82628 33853*
—z52838 53 8* 55838 52555 — — 535* 52 aSö
333528 A A 4332* T s5s5357 5— ——— 538
—22 5 28 — 4 A 535 * 55388 S* —— —
23 19 525 2 8 * —— — 522 —— ß3 325738 — 2
* — 5282 2 WM8 25 55 — 5 ß — 728 * —
ẽ 22 28 334 583683 7 22 553235* —— A 753
333 —— 2 J— ——
—58B2 253 5* 2*825 338 1 32 3 5 — 223 —5— 58 *
5*7* W 8 22 23 525 —A 532235 52353 522. S— —8
58* 4 — 5282 28 528 2323338 553 1233 A
2 5584 —228 22 35 3 7 225 —A b —* 2
8383 58 —5 *X 28 235 —52 z3325 s353 235
5* 7855 ——— 8BE 38 z3563 8 — 2 — — — — * 5588 —
5352* S8 —— 2 228 — —— — 2232
3 7 57 —A 8327 — 53 28 3353323 258* 6 — 528. . 2*
3 * 52 O. * 888 —57 * S — 8 5258 —A — — *3
3 ESMES 538 2* 8 58* 2* — — 8 — 2 * — 5335 *
2 * — * 2 — a 322 * 12 55 533333
25 322 55537 55 22 528 32 55322 18 — —XAA
*28 S—238 * *. I38 38 2.8 3 * 59 255 5z5 2
32 38* 38 3323 4638 82 * 53 * —5 88 38
322 2 2 2* —— “ 5— S A 73 5 —5638 22
0 283 338 345* 233327 x2538338 3385
38 33 533 2583723 s— —35
25 3 —A 22 5S2 2 2 3353638 — 3555535* * *
55 —— 38 —A— 5 235 A —J 5 7
7 52355? 585 522 — —22*2 3357 8Aa *
2 ꝛ 225 Qm4 878 — —* 223* 228.3 —
32 *SIs —3587 72 3375 »3
257822 7 337 z23232328
—A 2 353238* A— J 58 3522
2 7*. 5 *38 35 — ———
2 —„58 3853 —A 3
—A 2* 555
2
73* s
—— — ———
433

*

2252235
2553 2325—72
— 2238B8272 —* 25 — 55238
3 —5335 3553 —— ——— s32833585
522875532 c555— 25 253335 2353 * 538—3—87 ————
535 5 c··— — — 22 — —5 E 3 2 * — ————— J
— — —A ** * ——— — *— — 2 5280
A 8 — 823258* 2234 . — 25—32553 88 32
22* * —— —E— ——— —A—— —A—— 25 2z2 8 —8
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O* * — 222 —— 2 22 26 —3—
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— 22 A 87 5 — * —D * ———— — 45 25
—5—85 5227* 3 — 255357 — ———
—— — 23 — — , 325 2285 EkE 2—3328 552 —*228 — 7
1* 535 3232 52237* 5522 553553 — 552 6 223* E
—Z4 536 * — — —„ 8 —“ — 8.53*
52 O8S552— 22* 2528 3 38 2 — — — E — —2533 ——
5735“25358 ——3*F————7777* — 35*3 — —A —
222 2 — 5— —38 533323 255 58*68 52823x — * —
283325 —2. 33234 z3 38385 cx55—253 —853342*
2535223* 22355525355 — — — —— ———3 E Se 32533*8 — 21555
*5320533 833385 3358355 — 833295 ——
527*72 2 2*5 — 8 22 5 5 5 B225 —A——— 5 *
6353
2 ——— — — * 232 —— — 552 222353 —A
3 73 3 57
8 * —A —3828 23*5 7 * — 2 * 52232 8
55 53 25353335353 8285 A —82k35536 —A — 2
2 — 5532 — —5—* 2 —— —— 83 ** —A 55
8 * 5*7 —A 73— 5 2 — —AA — 535
— —*2 222 —: 8587728 2223 — —— 8 —A ——
222338 —A — —5—2555* — — ——I5S2 —A *
* —57 2 — ——— DO8 —— F
e9— 2 55 —559 ** 3252 S Ru —AJ 2* 825
2 * 2* 2 9* — 2 2* 23*8* 2⸗ — s — 253320
7—82 725z3c5602* 32r* 2828—35 —537 3 57*2222 — “*
22 2 7 * 3— 2826— ⁊* —— 53B355 — —2 — 5z—555* 5* 2
2*5—33836 — 5323* 2 233333 5538 — 383
—— 38 B—5557 —25 — *8 553
333255333228 z5 5— 5—
— *—
— * 8
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—8 2 S 52 — 52322 28 ** 58* — —
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24 2* 8 3 8* 2 —— 3 2328 2 52
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der St Ingdex ter Anzeigr (unbe das mit dem Hauptblatte verbundene Unierhaltlungsblatt, mit ver Dienstags⸗ Donnersiags⸗ und Sonntags⸗
Lummer) erscheint wöchentlich vieer malr Dienstag, Don n'er stag, Samsstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
— ue 12 Silbergre Anzeigen 'werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

—57 . . CCC DRLI.. --AAAM

Nr. 116 Iσ ι y Dienstag, den 27. Juliii. 67 4869.
—— — — —t— — — — — — — — — —
8 ..—
pom 16. Mai 1868 umigangen und die zur: Anzeige gebrachten
.. Mängel abgestellt werdhen. —
J Gortsetzung).“n Art. 72. Es steht den Gemeinden frei,! eigene besoldete
Art. 69. . Die Rechnuugen über die Verwaltung des Gemeinde- bolizeicommissäre aufzustellen, die unter der Oberleitung des
aind Stiftungsvermögens im abgelaufenen Jahre müssen bis zum Bürgermeisters die Polizeigeschafte besorgen. * Dieselbe: bedürfen
Mai von den Gemeinde- und“ Stistungs-Einnehmern gestellt der Bestätigung durch die Distriktspolizeibe hörde. — Sowohl der
iud nach vorgangiger Bekanntmachung vierzehn Tage lang öffent. vemeinderath als die Distriets-Polizeibehörde können deren Ent-
i uigelegt werden. Fedem Umlagepflichtigen sieht es frei, afsung vorbehaltlich der Beschmerdeführung verfügen.
nnen dieser Frifl bei Meidung des Ausschlüͤsses seine Crinneruigen Art, 73. In den vom Wohnsitze des Buͤrgersmeisters ent⸗
chriftlich einzureichen. Sodann sind die Rechnungen bon dem ernten Orten wird mit Zustimmung der vorgesetzten Districktsver⸗
Hhemeinderalhe unter Würdigung der abgegebenen Erinnerungen Laltungsbehörde ein eigener Adjunct vom Gemeinderathe gewählt.
nd noch Vernehmung des Rechners über etwa erhobene Vean- Derselbe hat in dringlichen Fällen statt des Bürgermeisters zu
tandungen festzustellen und nehst Belegen mit allen Verhandlungen jandeln, außerdem dessen Aufträge zu vollziehen, die nothwendigen
an die vhrgefetzty Verwaltungsbehörde einzusenden, «voine welcher Ingzeigen Au denselben zu machen? und Beseitigung gesetzwidriger
hie Rechnungen geprüft: und rechnerisch beschieden werden. Betrifft Zustände in der Orthschaft zu veranlassen. 1
er Bescheid dig Haftungsverbindlichkeit des Rettnersso finden eb Arte . 74. Der Gemeinderath erläßt die ortspol izeilichen
hestinnungen des Art. Od Anwendung, Ist die Vehörde durch Vorschriften nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen. — Er
e borgelegte Nechnung zur Ausübung ihres Auffichtsrechtes ver⸗ eschießt Uber polizeiliche Eirichtungen und Anstalten, mit deren
mlaßt, so hat sje binnen vier Monalen, dem Gemeinderathe die lusfüunmung Kosten für die Gemeinde verbunden sind ·
jeeignete Eroffnung zu machen. Dex Geineinderath. hatjährlich Art. 75. Die Gemeinden find verpflichtet, für die nothwen⸗
te ehrngetesion die deseainen Ergebnissz der digen Dienstleistungen bei Handhabung der Ortspoligei, des Feld⸗
demeinde⸗ und. Stiftungs Nechnungen ijn ortsüblicher Weise zur and Waildschutzes geeignete Diener in wiederruflicher Weise anzustellen,
affentlichen Kunde zu bringen. 4* lu deuselben- vorbehaltlich des Art. 40, zur Sicherung ihrer Existenz
n 70 Der Gemennderathe — an der Armen⸗ zeuügende Bezüge zu gewähren und die hiezu verwendeten Perso⸗
sflege, sowie an dem Kirchene und Schulwesen, nach den hierüber den im Falle erwiesener Untauglichteit oder Unzuverläfsigkeit vom
shenden Gesehen nud Vergrduungen·. — Dienste zu entfernen. — Bei Vesetzung solchet Stellen sollen die
0 n Art. 34 des Wehrverfassungsgesetzes vom 30. Januar 1868
B. Poizei. 1* ind in Art. I1 des Gesetzes vom 16. Mai 1868, die Versorg⸗
Arl. 71.Dil Pandhabung der Ortspolizei ist, vorbehaltlich ung invalider Unterofficiere 2c. betreffend, bezeichneten Personer
her dem Adjuncken duich den Strafproceß zugewiesenen corecurri⸗ moglichst berücksichtigt werden. * Die in Abs. J bezeichneten Be⸗
renden Mifwirkung, dem Bürgermeister allein übertragen. Hier⸗ diensteten werden von dem Gemeinderathe aufgestellt und können
nach steht dentselben Der Vollzug der die Polizeiverwaltung betref ⸗ oon demselben vorbehaltlich der Beschwerdeführung jederzeit ent⸗
enden Gesetze, gesetzlich erlaffenen Verordnungen, polizeilichen Vor⸗ assen werden. — die Ortspolizeidiener und Feldhüter sind von
thrijtzg gugompesen zmäßigen. Anordnungen der vorgesetzten Be⸗ der vorgesetzten Districtsverwaltungsbehörde zu verpflichten und
jörden innerhalb' des Gemeindebezirkes Zu, soweit hiefür nicht haben sodann den amtlichen Glauben öffentlicher , Diener. — In
zurch Gesehz oder gesetzmäßige Verordnung die Zuständigkeit einer dieser Eigenschaft steht denselben die Befugniß zu, aus Anlaß der
pöheren Behörde begruͤndet ist. — Er hat insbesondere die polizei⸗ berübung strafbarer Handlungen in den gesetzlich zulassigen Fällen
iche Aufficht zu pfiegen, die nöthigen Visitationen vorzuͤnehmen, ind unter Beobachtung der gesetzlichen Vorschriften Personen fesi
zie ortspolizeilichen Bewilligungen zu ertheilen und die ortspolizei unehmen, sowie zur Sicherung des Beweises gegen die auf frischer
ichen Anzeigen zu erstatten Er hat für die Erhaltung der That Bet retenen Pfändungen vorzunehmen. — Hinsichtlich der
iffentlichen Sicherheit, Ordnung, Ruhe und Sittlichkeit zu sorgen Bestätigung, Verpflichtung und Diensteseigenschaft der zum Forst⸗
ind den Fremdenverkehr zu überwachen; ex hat das Recht der chutze aufgestellten Individuen kommen die bestehenden, Bestim⸗
yorlaufigen polizeilichen Einschreitung zur Verhütung strafbarer nungen zur Anwendung. 7 Wenn eine Gemeinde es unterläßt,
— S— e d d eehai ee
Er hat hat bei Verletzungen dor Strafgesetze die zur Ermög- trages innerhalb der ihr vorgesteckten Frist die in Abs. ezeich
ichung vbn Weaed — ae neten Bediensteten aufzustellen, so ist die vorgesetzte Verwaltungs-
orläufigen Moßregeln sp weit nöthig vorzukehren und die Gerichte Hehorde befugt, diese für die Gemeinde zu bestellen, deren Gehalt
vei, Führung der Untersuchungen, insbesondere bezüglich der Auf— estzusetzen und auf die Gemeindekasse anzuweisen. Die Folge der
iahme unde Sammlung der Beweismitlel, entsprechend zu unter- Fristversaumung ist in der Aufforderung ausdrückich zu erwaͤhnen.
ine e e ien delen inf ag die Festnahme einer Mehrere aneinandergrenzende Gemeinden können sich mit Genehe
dewirken. Er' ist verpflichtet, noͤthigenjalls für den Transport der chaftlichen Bestellung der in Abs. J bezeichneten Bediensteten ver
vom den Bediemsteten des Staates im Gemeindebezirke Aufgegrif- inigen. 6
cnen an die Districkspoligeibehörde oder den Enelnrichter des Art. 76..Die Kosten der örtlichen Polizeiverwaltung und
hegirkes gegen Eesoh der Kosten qus Staatzmitleln ju sorgen. — der hiefür erforderlichen Einrichtungen und Anstalten sind von den
zhm liegt dob, die augenblicklichen Vorkehrungen gegen Gesahren Gemeinden zu tragen. —
ür das Leben und Eigenthum zu treffen, die“ Anstalten für die *7 — — —8
Beförderung der allgemeinen Wohlfahrt in der Gemeinde zu Gorisetzung folgt.) 53
eaufsichugen und namentlich sein Augenmerk auf die össentliche s —
keinlichkeit, die Einrichtungen für Gesundheit, die Feuerbeschau J
ind Feuetlöschanstaltent, die öffenklichen Wege, Stege, Brücken,
zrunnen und Wasserleiktungen, den Verkauf don Vebensmitteln,
»en Marktverkehr, dann auf. Maß und Gewicht zu richtentund
zie entsprechenden Verfügungen und. Maßregeln zu tteffen oder
u veranlassen.Derselbe hat ferner Sorge zu tragen, daß all⸗
ahrlich mindestens einmal die Markungsgrenzen dondenFeld⸗
seschwornen nach Maßgabe des Ark. 21 des Vermarkungsgesetzes

Die Genieindeorduung für die Pfalz,n
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        behörden haben längstens sechs Wochen nach jedem Erhebungstermin 3 Vermishtes. —
die eingegangenen Wehrgeldbeträge den Rentämtern —*æz *rSi. Inabert. Bis kommenden 2eh Augusta. 6
und mi der Ablieferung für das letzte Quartal die Abrechnung vird der Mänuerchor Schnapphbach feine Vereinsfahne
zu verbinden. 8. 3. Von den Wehrpflichtigen der Alterstlasse inweihen und soll ein Gausängerfest in Schnappbach damit
1846 und 1847 ist das in Art. 17 Abs. 2 des Gesetzes für die verbunden werden, wozu sämmtliche zum pfälzischen Sängerbunde
Zeit vom 1. October 1868 bis dahin 1869 festgesetzte Wehrgeld gehörenden Vereine durch Circular bereits eingeladen sind. Möge
im Laufe der Monate November und December 1869 zu erheben die Betheiligung eine recht zahlreiche sein.
8. 4. Den Gemeindebehörden wird sür die Mühewaltung und Am tetzien Samsiag Abend brannten die Sägmühle⸗ und
Fosten der Erhebung eine Vergütung von 3 Procent von den Knochenflampfoebäude des Herrn Carl Wenzler in Landstuhl bis
durch sie erhobenen Wehrgeldbeträgen geleistet. auf das feste Mauerwerk nieder. Die in der Nähe sitzenden
Dieustenochrichten. 3 verbrannten mit. Nur die Gebäulichkeiten sollen
Der Regierungsassessor und Bergwerksreferent Eugen Müller versichert sein. J
n Speyer *8 n und Bergrath der k. Regierungs⸗ z7 e find w and rer duee ezh
finanztammer der Pfatg befördert worden der Inhalt der zerschlagenen Eier auch die Doner nut allein,
Berrin 2 Juli Dem Mil-Wochenbl.“ zufolge wer— wird zu einem vollkommen gleichartigen Brei geschlagen: dieser
den die diesjahri n Recruten bei der Cavalerie Mitte Oct.. bei wird auf politte Stahlplatten in nner Zafelform sausgegossen,
jührige vr welche in Trockenstuben so aufgestellt werden, daß ein sanfler
der Garde am 3. Nov., bei der Linie Mitte Dec. eingestellt. (Das reeeaeete — ber dig
„Dresdn. J.“ erklärt die Zeitungsnachricht von einer bevorstehenden n rnser di swn so ununter Ichen en
Vermehrung ber Bundesartillerie für unbegründet.) — Der Braut⸗ in We Zur en uf whrunahich —— — * e
yhrfeiger Fournier hat gegen das erstinstanzliche Urtheil Berusung — an d d hei h schavliche 5 i it
udelegi.“ *7 llig getrocneten afe n we che den ganzen Nahrung gehalt der
inge * Frankreich Eier haben, werden in luftdicht verschlossenen Blechkisten verpackt
J und halten sich auf diese Weise Jahre lang. Veim Gebrauch
Paris, 28. Juli. Die Generalrälhe der Departements lösen sich die Eiertafeln schon im kalten Wasser auf, lassen fich
sind auf den 23. August einberufen. Den Blättern zufoige hätten gleich zu Schaum schlagen und haben völlig den Geschmadkfrischer
Depeschen aus Konstantinopel den raschen Abreiseentschluß des Fier. Die Ciertafeln siellen sich daher im Gebrauchswerthe neben
Bicekönigs von Aegypten bewirkt. das Fleischexiract und die condensirte Milch.

v 1 *
Ausschreiben. 21. us ..
Am 23. Zuli abhin Nachmittags zwischen ß r
3 und 4 Uhr wurde in der unverschlossenen gro es reiskegeln
Wohnung der Eheleute Georg Best Berg⸗ Von Mittwoch den 28. Juli ab—
mann dahier aus einem in deren Wohn⸗ XXIC.. 55
zimmer slehendon Pfeilerschränkchen 5 Thaler, aut Growenig 8 Bierkeller
aus ganzen Thalerstücken bestehend und J
12 Ellen Mixt von grauem Grunde und Auu Babhuhof. .
weiß carriri, Werth 2 Thaler, durch einen Werth 400 Oulden.
bis jetzt unbekannten Thäter entwendet.
Indem ich vor dem Anlaufe des gestohle⸗ Verjzeichniß der Preise.
nen Mixtes warne, ersuche ich zugleich Jeder⸗ 1. Coseus (Canapee
mann, der über diesen Diebstahl etwas weiß 1 Lefaucheuxgewehr mit Ladzeug,
oder erführt, mir oder der nüchsten Polizei- l Waschschränkchen mit Marmor⸗
behörde sofort Anzeige zu machen. Aufsatz, .,
St. Ingbert den 26. Juli 1866. —Baæ Matcue labr-
Dreer Igl. Polizeianwalt: polirtes Berliner Nähtischchen,
Bruch. Ellen Damenkleiderstoff,
großer Spiegel,
Uhr mit doppeltem Gehäug,
Joppee
Oelgemälde („Hirtentuabe“),
F („In einem kühlen
Grunde“),
l Reisetasche,
Filzhut, —
Geldtachchen,
Dutzd. Dessertmesser,
Stock,
⁊* Dyd. Gabeln und Messer,
Regenschim
Bierglas mit Deckel,
Taschenmesser mit Perlmut⸗
ierstiel,
Die Preise stehen daselbst zu Jedermanns
Ansicht ausgestellt. I
Der Preis eines Looses (ã Loos zu 3
Nuzeln) ist auf 12 Kreuzer oder 32/. Sgr.
fesigeset.
Zu recht zahlreicher Betheiligung ladel
höflichst iin
Julius Grewenig.

*
Ausschreiben.

In der Nacht vom 16. auf 17. Jult
abhin wurden dem Maurermeister Michae!
Zpohn dahier auf seinem Bauplatze in
hiesiger Stadt drei zugearbeitete Dachsparren
bou 20 Fuß Länge und 4 Zoll im Durch⸗
messer, Gesammtwerth fl. 8 kr. 80, durch
einen dis jetzt unbekannten Thäter ent—⸗
wendet.

Indem ich vor dem Ankaufe der gestohle—
aen Gegenstände warne, ersuche ich zugleich
Jedermann, der öüber diesen Diebstahl etwas
veiß oder erfährt, mir oder der nächsten
Poli zeibehörde ungesäumt Anzeige zu machen.

St. Ingbert den 24. Juli 1866.

Der tgl. Polizeiauwalt:
Bruch.

4

Schreinergesellen
tonnen gleich in Arbeit treten, auch
wird ein Junge in die Lehre
Voagelsang, Screiner.
N Jungfernhonig,
—150 Pfund im Wanzen oder
inseln, ist billig zu verlaufen bi
Veter Luck in Hassel.

genommen.

Frischer J
Nürnberger Ochsengaumensalat,
1869* Sardellen
empfiehlt
Joh. Joß. Seinrich.

n

Delfarben
zum Anstrich fertig
und in bester Qualität werden zu nachfte—
—I
Weiss zu 15, 18 u. 20 kr. per Pfd.
Reld12 u. 15 kr. per Pfd.
Prium132, 15 u. 18 kr. per Pfd.
—RXX
Braum „15 u. 18 kr. prr uPid.
vehwara, 18 kr per Ppfdd
Ferner empfehle⸗
Leinöl, Leinölfirniß, Terpentinöl.
Spiritus, Copallack, in versch edenen
Qualitäten. Tischlack, alle Sorten bunte
Farben, Leim, Pinsel u. s. w. zu
äußerst billigen Preise.
Philipp Klinck.
Incarnat-Kleesamen
in neuer besier Waare blieeee
I. UII Ir.
Warnung.
Da meine Frau Katharina Klein
sich ohne meinen Willen und Wissen von
mir entfernt hat, so warne ich Jedermann,
derselben auf meinen Namen etwas zu borgen
oder zu leihen, indem ich nicht gut dafüt
bin. —
St. Ingbert 27. Juli 1869.
F Adam Grb
C
Ein juuger Fassel
bvon 13 Monat ist zu verkaufen bei
Johann Wachs,
in Spiesen
Frankfurter Börse
vom 24. Juli 1860.
Geldsorten.
Preußische Kassenscheine . fl. 1 44.-45/
Preußische Friedrichsdr9 885 —80
Pistoie... .3350532
Zollandische 10 fi.Stucke, 33466
Ducaten..3538377389
20oFrancs⸗Stuukfe38 3182
Fnglische Souvereiggsg1157121
Bold per Zollpfund fein.,
Hochhaltiges Silber per Zollpfundd — —
Dollars in Gold 2 28-29

aneααια
edaction, Druck und Verlag von—

— —

15

un

t. Ingver:..
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        228.2 5 6 —225 53——225 22 22 — — — av
— 3385233 3563 5 z533557358 3355585 3535238
—3 2 53 148 2. 225 —A — —FA —— —
A — — [ —— 2 *5 5 5355 25 — —
253 3 3 3.33 3 3
2 * 25. * 2 — J
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NRummer) erscheint wöchentlich pi er mal: Dienstag, Donne r Stag, Samstag und Sonnkag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
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— 2 *43 .rath hat zu diesem Behufe die Bezirke für die einzelnen Locole zu
vew Die —A die Pfalz. destimmen und zur Ausübung der in den worheraehenden Absaͤtzen
— o —* isse —W oczeichneten Befugnisse Lin Gemeinderathsmiiglied in ein jedes
. ν— ngsbefug , hereee, Versammmklungslocol zu enlsenden. Die Gemeind ebürger sfind nur
Art. 77... Der Bürgermeister ist letechhtigt Verfügungen, in dem Locale desjenigen Bezirkes, in dem sie wohnen,stimmbe—
welche er in seiner Zuständigkeit. zum Vollzuge von Gesezen umd chtigte, Fur jedes Verfammlungelocal hat der Gemeinderethein
gütigen Verordnungen, deren Uebertretung nicht mit Strafe ve⸗ Verzeichniß der dorkselbst zur Stimmabgabe berechtigten Gemeinde⸗
roht⸗ist, an bestinunta Perfonen exlassen und z diesen Exbffnet, hat, bürger zu fertigen und zux Auflage zu bringen. 76
urch gesetzliche Zwangsmittel unter“ Anwendung der Bestimmungen e Fortsetzung folgte) t
in Art. 28 und 29 des Gesetzes vom 19. November 1861, die ————— —
Einführung des. Straf⸗ und Polizeistrafgesetzbuches betr. zur dlus Deutschland· 2 eta
sführung zu briugen. i αα Muünchen, 24. Juli. Mit dem heutigen Morgenzuge
M. Geschäftsgang, 4 krafen der Erkönig von“ Zannover und⸗ fein iltestet Sohn im
Art. 78. Die Vertheilung und Leitung der Geschäfte gebührt Bahnhofhier ein und seßten nach */4 stündigeinAufenthalte
deti Vürgermeis er. in deffen Verhinderung dem geseblichen . Sicl- hee Rieist. nach England(e) in der KRichtung nach Frantsurt sore
bertreter. Der Gemeinderath kann nur-dann giltig beschließen, —— Dienstesnachrichten. 0
wenn alle im Gemeindebezirte anwesenden, Mitglieder gehörig“ Der Bejirksgeometer Adam Euler in Homburg ist in den
geladen find und mehr als die Hälfte der gesetzlichen Mitglieder. Ruhestand versetzt worden.
ahl an der Verathmng und. Abftimmung Theil genommen hat. B,erlim, 27. Juli. Walded hat aus Gesundheilsrücksichten
dein ftimmberechtigies Mitglied darf sich der Abstimmung enthal⸗ eine Mandate für den Norddeuischen Reichstag und das preußische
en. XDie Beschlüsse werden „durch absolute Stimmenmehrheit Abgeordnetenhaus niedergelegt. C(Der berühmte · Deputirie⸗ ist · 67
ssat bei Suͤmmengleichheit esntschesdet die Stimme des Vor dJahre al) SAG F
igenden. Ueber die Beschlüsse ist ein fortlaufendes Protocoll zu Krakau, 28. Juli. In Folge einer anonymenAnzeige drang
führen dessen Einsicht jedem Gemeindebürger zu gestatten ist. 7 zestern eine Gerichtscommission unter —Al Assistenz in das
Wer bei einer Angelegenheit aus einem Privatinteresse persönlich diefige Carmeliterinnen-Klosser ein und fand daselbsi
uoͤmittelbar betheilͤgt ist, darf an der Berathung und Beschluße ?ine Nonne, welche seit e inn ndzwanzig Jawren in einer
fossung hierüber nicht iheilnehmen. — Kann dedhalb ein giltiger insteren, kloakenähnlichen Zelle eingesperrt war. Dieselbe sah sehr
Beschluß nicht gefahn werden, so ist die Angelegenheit der Beichluß »erwildert aus, war ganz nadt, und ist überdies halb wahn sinnig.
jasfung der Gemeindebersammlung vorzubehalten, in welcher den Kischof Ga led i erschien als päpstlicher Delegat im Kloster,
numittelbar betheiligten Gemcindebürgern kein Stimmrecht zukommt. iberhäufte Aebtissin und Nonnen mit den heftigsten Vorwürfen
gst mindestens die Hälfte der Gemeindebürger zur Theilnahme an ind, fragte sie, ob sie Frauen oder Furien seien. Der Bischof
der Beschlußfajssung unfähig, so entscheidet nach Vernehmung der dankte dem Untersuchungsrichter fürn sein tactvolles, energisches
Betheiltgten wie der Unbelheiligten die vorgesetzte Verwalsungs⸗ Benehmen und susbendirte den Klosferbeichtvater.
behorde, welche berechtigt isi, erforderlichen Falles einen Rechtsan-⸗ Kxkau- 25. Juli. Gestern Abend haben sich wieder
valt zur Veriretung der Gemeindeinteressen aufzustellen. — Die großze Volksmassen vor dem Klosier der Carmeliterinnen — versam—
Sitzungeir des Gemeindekalhes fint bffentlich,— sowert nicht Rück. nelt umd einzudringen versucht. Durch die Wadhse Inrückgewiksen,
iichlen auf das Staats- oder Geimeindewohl oder? auch berechtigte jogen sie nach dem Jesuitenkloster, insultirten den dortigen Rector
dinsprüche einzelner entgegenstehen. -— Die Frage, ob in einem und zertrümmerten die Fensterscheiben. Es wurden 41 Menschen
gegebenen Falle die Oeffentlichkeit auszuschliehen sei, wird vom oerhaftet.
Bemeinderathe in geheimer Sitzung entschieden. — Die Oeffentliche ESpanien.
dit darf jedoch niemals ausgeschlossen rge wenn sie durh, Magdrid, 27. Juli. Die carlistischen Banden in der
Hesetz für bestimmte Füälle ausdrücklich vorge chrieben ist. 4 Der Mancha dind An vollster Auflösung begriffen. Die stärkste derselben
Vorsitzende handhabt die Ordnung; er ist verpflichtet, Zeichen des ühlt noch höchstens 30 Mionn.Das ganze Unternehmen kann
Beifalls oder der Mißbilligung den Zuhörern nicht zu gestatten Is gescheitert betrachtet werden. I
und nöthigenfalls jeden derselben, der die Ruͤhe' det“ Sitzung“ in —
einer Weise stört, 8 — Verw i fssch te s.
zach Umständen abführen zu lassen. — Zur Regelung des formellen desen Zucz Somtiage
Beschäftsganges kann: der Gemeinderath eine Geschäftsordnung nach en — Ae Samtag din
wriassen; die formelle Behandlung des Kassenn und Rechnungs. Muhle ein unger Mann beim Baden at eeer
vesens wird durch Erlaß der Keeitregierung, Kgmmer x⸗ Jynemn zwuthet, wutde der Verunglückte von einem Krampfe befallen.
seregelt. Bas Plfogramm des II. Pfälzischen Buͤndesschießens in
Kaiserslautern lautet: Samstag, 7. August Abends: Musitalische
Reunion bei Karl Schuck. Sonntag, 8. August,“ Morgens: En⸗
ofang der auswärtigen Schützen am Bahnhofe; sodaun Zug mit
Musik in' die Stadt; Nachmittags 8 Uhr Versammlung und Auf⸗
stellung auf dem Marktplatz, alsdann Festzug durch die Haupi—
straßen der Stadt auf den Festplatz; Harmoniemusik und gesellige
Anterhaltung. Montag. 9. August: Beginn des Schießens
Morgens 7 Uhr; Nachmittags Musik auf dem Feftplatze; Äbends
jalb 9 Uhr Concert⸗ Reumon in⸗ dere Fruchthalls darch den Musit⸗
und Cacilienverein. VBieustag, 10.* August,“ — Musck
nuf dem Festplatze Abends brillantes Feuerwerk daselbst und
Zeleuchtung des Gartens. Mittwoch den 115 August: Nachmit⸗
aͤgs Musit unfrdeme Festphae Abends gesellige Unterhaltung da⸗
elbst. Donnerstag, 12. August: Nachmittags Musik auf dem
Festplatz bis 6 Uhr; Abends halb 9 Uhr Fest-Ball in der Frucht—
alle. Freitag, 13. August: Morgens 11 Uhr feierliche Preis—

„WV. Gemeindeversammlung.

Art. 790 Gitige Beschlüsse können in der Gemeindeverfamm—
lung. gefaßt werden, wenn mentweder fämmiliche. stimmfähige
Bemeindebürger anwesend sind, oder die Versammlung unter Andabe
des Zweckes mittelst der Schelle und Anschlags am Gemeindehause,
letzteres wenigstens drei Tage lang vor dem Zusammentritt, be⸗
rufen ist. — Behufs Berathung und Beschlußfassung find der
Bemeindeversammlung von dem Gemeinderathe bestimmte Anträge
dorzulegen. 5 — — — J

Art. 80. Dem Buͤrgermeister steht dier“ Leüung der Ver—
ammlung zu. — Er hat ungebührliche Störungen der Versamm⸗
ning ferue zu halten und- ist befugt, die Ruhestörer mit Geldbuße
»is zu einem Gulden zu bestrafen. — In größeren Gemeinden
ann die Gemeindeversammlung auf Anordnung des Gemeinde—⸗
rathes derart abgehalten werden, daß die Berathung und Abstim⸗
nung gleichzeitig in mehreren Localen stattfindet. Der Gemeinde—⸗
        <pb n="458" />
        vertheilung und damit Schluß des Festes. Von Montag bis
Donnerstag findet jeden Tag Mittags halb 1 Uhr; Banketnt auf
dem deitplahe statt, wobei die Sander sche Musit splelen wird.
eee n eeaesahatung des Piaigschen Woltt
—AI September zů Landau —5
ind fJaigeande Vorirage angemesnet i) Ueber das Werhaltnig des
Feutschen Volksschullehters zum/ modernen Staat⸗ Von Lehrer
rieger von Haschbach bei Glanmünchweiler. 2) Der Einfluß der
euen Wehrverfassung auf das Volk und insbesondere auf die
Schule. Von Lehrer Ecarius von Speyer. 3) Ueher die Gründ⸗
ung eines Pfälzischen Pestalozzistiftes. Von Lehrer Ph. Schneider
von Mußbach. ...
76Coblenz, 21. Juli. Als ein seltenes Vorkommniß in
det Thierwelt mag folgende Thatsache registrirt werden: Im
dn eeeee e on ien, Lohschatern im Walde dei
Singhofen (Rassau) eine circa 16 Monate alte Ziege rines
Waldhuters ausgefangen, die im September vorigen Jahres sich
hon der Heerde getrennt hatte und seitdem vicht mehr gesehen
ward. Kurz nach dem Einfangen warf dieselbe zwei junge Rehe.
Letztere sowohl als die Ziege hefiuden sich im Besitze des Bau—
Umternehmers Herrn Rollhäuser in Pfaffendorf. J—

In Geisingen (ei Donaueschingen hat am“ 20. d.
eine Wintwe, Margärethe Seemann, ihren 100jährigen Geburts ·
jag in seltener körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische gefeiert,
der Burgermeister brachie ihr die Glückwünsche der Gemeinde,
der Bezirtsamtmann Geschenke des Großherzogs und der Groß⸗
—D— Erz⸗
histhumsverwesers..

7 7 Le Pere lEpingle, der König der Lumpensammler, ist in
Paris gestorben und mehr als 1200 Lumpensammler: begleiteten
hn zu seiner lehten Kuhestätie, an der. drei Reden gehalten
wurden. Er wurde als Konige geehrt, geliebt und seine
Befehle fanden strengen Gehorsam. Sein Nachfolger heißt Philippe
le Rebouteurx. —V

FDas Kohlengruben -Unglück in der Queens⸗Zeche zu
Haydock bei Wigan) hat fich als furchtbarer herxausgestellt, als

Anfangs gemeldet worden. Die Anzahl der Bergleunte, welche
3 die Explosion der boͤsen Wetter ihr Leben eingebüßt haben,
dekragt nunmeht nicht weniger und weitere⸗ Todesfalle
slehen goch in Ausficht, dg Nele dder chwerverlehten hoffnungslos
zaͤrniederliegen, Biele der Leichen sind derartigẽ verbrannt, daß
ine Identificisung Lerselben«fFast uunmöglich ig Ein großer Theil
der Verunglückten 4 rheirathet und ber 60 dinder sind mit
inem Schlage vater 8 Waisen geworden. Wie es heißt ist die
krplosion durch Entzuůndung einer Quantität Pulver zu Spreng⸗
uingszwechen beschleunigt worden.

74 Während der letzten 48 Stunden ist Lon don von 20
Feuersbrünsien heimgesucht worden. Die Zahl der Schiffbrüche
r vorige Woͤche beiragt nicht weniger als 42. — Im abgelau
enen xsten Halbjahr von 1869 starben in London 37, 663 Per⸗
en Geboren wurden 86,187, also 18,524 —
godesfalle — Die Gesammtbevollerung · von London isin in
diesem Augenblick 3,159,000.

7J Rewe orif, Eine hiesige Dame bestellte kürzlich bei
Stewart eine vollfiändige Ausstattung — etwa'für ihre Tochter
Rein, sondern für deren Puppe, die denn auch in bester Form
geliejert wurde. Unter den Gegenständen befand sich ein indischer
Shawle en miniaturo zu 30 Dollars und ein Spitzen⸗Schnupftuch
zu 13 Dollars.
5 J I — —— J. 9—
—— Feveeggn a und 4.
August.

Ullen Festbefuchern zitr —2 daß Diensiag den 3. Augus
Rachmitlags 3 Uhr/ und Mittwoch, den 4. August, Morgens 6
uind 9 Uhr, am Bahnhofe zu Kaiserslautern Wägen
hereit stehen werden, um die ankommenden Gäste nach Oiterberg
zu bringen. 37* —

Ebenso werden Mittwoch Abends 6 Uhr von Otterberg aus
Wagen abgehen nach Kaiserslautern zu den letzten Bahnzügen.
Dtterberg ist vom“ Bahnhofe Kaiserslautern nur 12/Stunde
entferrnn.

Dos Festcomite
Lebensversicherungsbank. f. D. in Gotha
Versicherungsbestand 16969236066 s.
Effectiver Capitalfond 26,270000,
Nachdem ich eine Agentur obiget Austalt ibernommen habe, so lade ich zur
Theilnahme an derselben ein. Neben der in dem' großen Umfänge und der soliden
Belegung des vorhandenen Fonds liegenden nachhaltigen Sicherheit gewährt die unver⸗
urgte Vertheilung der Neberschüsse an die Versicherten moͤglichste Billigkeit
der Versicherungspreise. —33
dDie Versicherten enpfangen im Jahre 1868 39 Proveent ihrer Beitraͤat
hon 1864 als Dibidende zurüukf.
Prospecte und Antragsformulare werden unentgeldlich verabreicht. *
Iriedrich Panzerbieter,
—A ienn St. Ingbert.“

Stadtrathssitzung
wr — den 30. d. Mis. Nachmittagẽ
TageLordnung.
.. Frbauung eines ueuen Schulhauses betr
2. Bürgereinzugsgelder betr.
3. Die Schwestern im Hospitale betr.
Et. Ingbert den 28. Juli 18600.
Das Bürgermeisteranmt:
Ehandon.
— 4 0 *
Ausschreiben.

Am 26. Juͤli abhin Abends zwischen 8
md 11 Uhr wurden dem Valentin Mühl⸗
feid, Schneidergeselle bei Konrad Pflug
dahier in seiner Schlafstube aus seinem ver⸗
chlossenen Koffer mittelst rechtswidrigen Ge⸗
rauchs von Schlüsseln 12 Thaler, beste hend
zus lauter ganzen Thalern und unter andern
as 3—4 bayerischen Vereinsthalern, 1
zsterreichischen Thaler.1 preußifchen Thaler
mit der Jahreszaht 1866, sg. Siegesthaler
und 1 hessischen Thaler, durch einen bis
jegt unbelannten Thäter enwwendet.

Indem ich diesen Diebstahl zur allgemeinen
Zenutniß bringe, ersfuche ich zugleich Jeder⸗
nann, eiwaiges zur Ermittelung des Thäters
dienliche mir oder der nächsten Polizeibehörde
ingesäumt zur Kenntniß zu bringen.

St. Ingbert 28. Juli 1869.

Der k. Polizeianwalt: 27
Bruch.
Sonntag 1. August 1869.
Taunzmusik
bei Louis Weirich
Anfang 2 4 Uhr.

—
Ein junger Fassel
‚on 13 Monat ist Ju verkaufen bei
Johaunn Wachs,
in, Spiesen.

4 kr. Stroh 1fl. 50 kr. per Zentner.
Weißbrod 19 Kilogr. 17 kr. Kornbrod
z Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 16 6
ditio 1Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 8 Kil
28 kr. 1 Paar Weck 9 Loth 2 kr. Rind⸗
Jeisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 k
Zalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 16 6r
Schweinefleisch 16 kr. per Pfuns. Wan
2A tr. Bier 7 kr. per Liter, Butter 281r.
ver Pfund.

——
Sonntag den 1. August 4
PTAIZzMUSIK
bei Georg Jung.
Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 29. Juli.
Weizen 6 fl. 19 kr., Korn 4 fl. 34 kr
Gersie Areihige, — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige, — si. — kr. Spelz — l. — tr.
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel — fl.
ixc. Mischfrucht — fl. — kr. Hafer
bufl. 16 tx. Erbsen — l. — kr. Wicken
f. — tr. Kartoffein 56 kr. Heu 2fl.

Fruchtpreife der Stadt
Kaiserslautern vom 27. Juli

J Weizen 6 fl. 3 kr. Korn 4 fl. 25
Spelztern — fl. — kr. Spelz
die. Gerste 4 fl. 389 kr, Hafer 40
10 kr. Erbsen — fi. — kr. Linsen —
— kr. per Zentner. —

Brodpreifse 2 6 Pfd. Kornbrod 22*b
z Pfo. Genmnschtbrod 12 kr. und 2 Vn
Weißbrod 12 kr.

— ——

1

Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
        <pb n="459" />
        e3583 338555.7
— 28 2
283353 23 —32523 52537—3233335383287
5 e — 853 2582838353 — — 222538 *
I 3 333333—838 233* s3353535 572823
53838337 235532 »52555 5343* 8* 333323 — 5253533 355
32388 52 2 — — 27 2323 222 252 —— — z2 558 *
55* J O —— 205 25353 0 3 35238 * 3 3— —— 0
525 7 — —— 55537252 83838 —A 83
— 2575— 575 —* — — z 7 573 285
———— 833335 7 A
2 53 — .cE58 22 —33753 28533.
J — z355* 53 —3 —
* * —* ——— —633 — 5232. 2 5 —J— 72 53
—A—— kx55835 5—337 87* —— 33335 —33
5585233 2 ——22838 —E 2 —8558— 23 8 —8 — * ———
335333 588 78s3358 555338 A 384 54 58
322 47 —— *2 3—8 85* 2**
3533533 327 — 3283535 8 —5
5 583 3 5*.5— 353832 — 55533 2222 —— —
—— — 833 —850 83332 —J 3453377 7 *
2 3 —A — S — *25
— 53353255* — —— 3555 254 5 88 33528*
— —— 53233 3233235 222883 825* 2S28
3832
e — * —5 — *57 — 4 25 ISD32* 83 22*
53822537 — —— —
3 ss33338388 s383
3 32 — — — 253 ——— — 828 — ——5s — 523 355 * — 2
—X —— — 287 55 5 —6 — TSE — F —
335 5 — J 258—833
283 873777
2588* — — 23343335338 —I 33
—z252 8663 5335555 —— E6 383 38335 2.8 2
7—«8 53223* 7—232358 832283233 33*88
5—872 — — 2*853 ——
2 7232 3555388
EC. s
* 3
83
— 2 —X 32
82 5232335 *
J 8288* 352
2 48 3433 4523 8
23888 25358 35328383 555 5333*83453*
222 —552 23 5353363 523522 535233*85
wm — — — J — 2 *ẽ F 5*—7 8 7 J.
—33 2 1323332 5 ——
ß V * —*35 235 28 8 *22 2 * — 2

55 5S8 — 2722 22 ——225 —— 3 —8 338 * 338E57 8
223* 52 E32333383 2535 58 ẽ z5 23 — 52
—583—7 — —ãAA 23253235823 — —— ——— 55—— 33 5*—566
23 838 25*52585 83* 53—5— —372 * 2 * E8 —A — —
— — 228*7 *5 —— 83 33335388 ẽ c5 2825

9 8* —8 88 E 35306—
383332376 3825 3338 228
—— 5725753* I7 33333773*

7 3 *22* — 7 “ S — v S —
555 z38 63 ——335 273 — 2335825 —
75383855 6 —

52* * 38 285 2B37* * 3 75323 8 223
5 — 535 72 —332 —8 2 2* 82 — *52 2*
s52557 9 33333337 88 —282 22 — **
3572538 —333332256 58 756 —
22386 2* 22 3 853,538 * z227 73*8 22* 388
ẽ 85 825 22858833538 5*82 4 3228 3232332* —— 5
22 8 923288 —— —552 32352 E533
— ——— I80 ——2535* 553853853588 — 33838 528523

— * — — — —8
—2332 333735333 253235837 5323525357 33
* 2*8 533653335* 53555 32*3 —«—5m55 2 7 —— 55 83 2 — 2*
25* 525* 2835633 3255,5** — —68 z35 8 8
55 35 524 — * 233533 558 8355 5753 *
7 2 — —A — ** —* —— —23225 — 7—8 3 282. S
5855537883 338 —
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—5 52332393 23822 253 5—3 —823 5533838 2258 2223376
5 553533 8833 2 353 285 2 88 3
* 52 —— 2 * —
5*32835523528* 33233528 2353 ——233 8*
* * —
25 —353355353328 33555z355 55 33 7523 35
535 5352 33—527 5—— 775555 55585 235 *5—55 83535572
ẽ 3 * B 58*
A 332530333 8228 333*

35 733 35 333 433
2 —F —z2585 —A 2 z — — 23 5 — * —8
— 525—5355 23332 —— — R 2285 7 33222 —
38 85 22* 2 — 53258 * 28Er —— 5 —582382

z 3——3 —5—8 3333558 1—43
58 353338375536 82525337537 — 557 *355

B — 8 2 3235 ————— — —
38 *—5538636— ——2228 5——35523 232832 24 52 2s53353358
z3 353 335 25 3 535 13355;3 32823 32323*2338*

— 5057 * ——— 22 55— * 32 —583228
3 * M — — ——— —* 5352* 5755222*2 —57*8 8
Z z38 33355 z53 33333383 88338
—— 55 —5 * 3 3 5328223555 — 5 —— 8
2.2 2 823 3258 3 —5—353 585383 5355 —3555853 35k 2WV
5 7 —35 ——— 53232 —362* 8 838536 55z — 35 *
— 2 —3 23 7 2— 28 8 ẽ 252*

83 — * —X 2 — — Ez *
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5 3— 352325375 — *
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5 * — 322 — — 8 2522 —— 22 — —A 0
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21323283 223 3357 * 25 38 2. 38 — Fi. 38 332 23 27 32
—52827 — *35 32 * 278 — 282 *. 2 2* — 77 — * *—8 3. ** * A
—2333 2 253 535327 8* 237 —9 255 8 * —— 223383832
3 ß 323* — —2.7 5 * 58 ⁊ — 2—— * —2268
35383 — 35533335387 3328 9383—368223 4J 3 4243
* 2. 78 2883238 — 26383 22.8 52222 3 G 2 3
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J55 343 — 33 8533 I—32 52338— 22223083
2 22338 5232 *3* 2.3 * 2333 —æ3738

53 ——5ãJ22 — 2 555233— —E
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—A— 232 43 353535 53385 58355 28— ——33235235

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—— 2352 3228* 523 J385386 2 *6 — —— 2 5*0

* * * — 32 3— 3.*

2 2338 X3 253583365* 53*5*8 5 8 2X.* —— 8

5322 2* —— S 28 . 2 — 4 — *5 * *8

153 33233533 55 825 — — 3 2035363
*2 3232725 —I2587 2*82 — — 822 272 *5. 352352353
— 2. E . 5 —2 2858 — — 2. 2 — — 5*
F 38s8 3337— 87
88 58 32 35 33333 7 · 3233
5 3 33* 3835 8 33 38 33253535*
n —2.8 * * — 222 * — 2 1323 —
— 377 —233 233 33333833 2
— 23233 — 35 * — 5 — 3 — ————— *—3 3
52325 —A— — * 52 3 — 3 358 — — 25 8 2 — E
3228 5* 223 88 25 * 2* 52223 S F * — ———
—*3 53557583 * 2528.* 5537 3353 —332 38 *32
— — F 7 7 787 7 —— 2522 D S
2 4 * 8 —A— 3*832
8332 * 23682.87 —7 —62 0 2 ———. —
2 —— 233 0765 —5222— p53 J —

22 DS.47 727— — 5— 25827 5535 5 — 7 144 53 3288

—.3252 ——— 24 —— 5338 7 *— 22 *
5 —*2* — 2233* — 9 7— 533332322 2. . &amp; 25
3 83
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*8*3* 2* z38 32. ZA ——— 2* 785 3 28 33237 * * ————
2523 3 5 — — 23555 ——— — 53373535 22 3.
2533533 33833— 78 382335 82 25355 538337
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1835 3 3258338 5.. 5 3533353 — 33 88 — S

8* 5* 355338 533838 —— 3—

** —ä 2 28 * — —57* 233 J j *
55*—*4 338——3 .53 2— z 8* — ——
33 54 3333*87 333 25333838 A 53.83523

22. 832885* 28 5* 225 . 7 3 2·2
35353 3* *58 „J283 2 5. 3 *42352 —275 555
* . 3* „ 8. 83* 883838 23 2*
252. 2 ——838 A —— 38
223 255 5825387 52228 —23583 — 722
5358 2 55,3 53* 52 7 —A 553 —2582 * Z«G
15* 82 *78— * 5885 237 5225355523 383 7 7 5 —6
—5 8335 553533—233 55 *7 5358
2338 2533* 223 33332 3332 383 535 —
352.5 7 22
355 33 35 533383 3388 378 A
22 28 5 —A 5 5 *

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ẽ 653 2. —— —*3 * * 125333328 8
2353 52837 2 2357 2 273 3 2 2327* 2
Is 3 —J * * —A 883337 58
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33 23235 * 3833783 S; 25
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2585 38 52 „338 —228 88 225
2 * 37 5v
33333 533528 ð 32835535 252
* X 25535 v87 5185 26 7
608583 2—552.7 — 25 — * 48
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22 538 237 * 55 583558838 3337 —A S.
33327 j 8* 2 —2355552537 223 *
—22 522383888 — 5 5535533 335337
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2 08 2557353 * 557
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Jug bleitste 'Anzererlund dati mit dem hhaltptblatte verbundenẽ Linler jaltungsblattn“imit der Dienstahe- Douneistägs und Sonntigh
der Si'Jng belr'ke r Aniiger (und das mit dem —X lattenn dene Unserhaltungsblatt, mit der Dienstags- Donnerstags, und Sonntags
unmmer) erscheint wöͤchentlich vietn a tz Deen'starg, Donner stag, Samstag und Sonmtag.“ Abonnementzpreis vierteljährig 48. Krzr. voden
—9 a 1 Silberhte Anjeiget wet den mit 8 arzr. die dreispaltige Zee Blattschrift oder deren Raum berechnet g —
— ——— —— — —
dr ä ) rstag, den St. Juli.—1869
—— ———— — —— — — — —

—3

. y. ůll
Die“ Gemeindeordnung für die Pfalz.
n eiFfortsetzunghu t is niittoytn

Art BI:u Soferne nicht im Gesetze idie Zusthnumung!! einer
estimmten Anzahl don Gemeindebürgern ober neben. der Stim⸗
zmehrheit ein bestimmtes Verhältniggz der Stenerzahlung auf
zesten der Zustimmenden für das Zustaudekommen einesegiltigen
heschlusses erforderlich ist, kann': ein osoölcher⸗ Murchndielnas bifolute
nehtheit der Anwesenden hesaßte yden. — Die Abstimmung
ann mündlich oder schriftlich erfolgen. Ueber die Verhandlung
fein Prototoll zut errichten, weiches die Zahl der Anwesenden,
die das Ergebniß der Abstimmumg fesistellt und vomBürger:
naster, vom Proiotollführer“ und nvpon⸗ zweiGemeindebürgeri
nerschtieben wird. Erfolgt fchriftliche Absͤmmumg, sor find die
ztimmen füt und gegen den Antrag durch Unterschrift“ der ein⸗
Unen Gemeindebürger in das Protocoll aufzumehmen. Die
bstinmung muß schrifttich vorgenommen werden, wenn neben der
ztimutenmehrzuhl auch ein bestimmtes Verhältniß der Steuerzahl⸗
ug auf Seite der Zustimmenden zur Fassung desBeschlusses
wsorderlich ist Oder wenn“ die Abstimmung nach Maßgabe des
Irt 80 Abs,n3 jus mchreren“ Localen sta itfindetrn In letzteteu
zalle! hat der Gemeinderath den Beschlüuß der Gesammigemeinde in
ifentlicher Sitzung festzustellen.. c 35 J g

V.* Verwaltung der zu einer Bürgermeisterci“verriniglen —

Gemeinden?

Arte: 823.. Die im Verbande einer Bürgermeisterei befind⸗
ichen Gemeinden werden durch ihre eigenen Gemeinderäthe ver⸗
oaliet. — Der Bürgermeister übt die ihm gesetzlich zustehendeh
zefugnisse in den zu — Gemeinden in der⸗
Wen Weise, wie in seinem' Wohnoͤrte. — Er jedoch befugt,
eee huorles »zunüchst
usomnntnde Handhabung der Polizei und die“Besorgung einzetnet
hemeiudecngelegenheiten den Adjuncten zu bettragen? „—1Die
ner den Vorsitz des Bürgermeisters wereinigten »Gemeinderäthe
zituner für den gauzen Bürgermeistereibezirk verbindliche ottspoli zei⸗
iche Vorschriftren? nach Maßgabeder geseßlichene Bestimmunugen
rlassem.Zur Giltigkeit des Beschlusses ist erfotderlich, daß
neht als die Hälfte der Mitglieder eines jeden Gemelndee
in vn r c etne er rnc od
— der Abstinnenben fich für dieselbe Meinung
nischieden hah . J— 3
Arh 88..Der Bürgermeister wird durrchben! Gesammige
neinderath auz ferner Milte auf fünf Jahre' gewahlt und“ bedarf
er Bestaͤtigüng ag Maßgabe des Art. 57. — Bei Abwesenheit
der Verhinderung des Bürgermeisters wird verselbe inallen
ingelegenheitein fuͤr den“ ganzen Bürgermeistereibezirke durch den
— —— tseines Wohnottes zustandigen Stellvertteter
seßt. GS — 79

Au. 871 Die: Bezuͤge des für die Vürgerineislerei-Geschäfte
erwendeten Gemeindeschreibers und Dienkts,— sodann! die Avere
nentschädigung Des Bürgermeisters für“ Regienushaben“ sind' von
en. vereinigdten Gemeindein nuch⸗ Maßgabe det: von den Gemeindes
äthen der betheiligten Gemeinden hierüber etwa geschlossenen
leherkinkunft, in deren: Ermangelung“ nach deim“ Verhälmisse der
heßammisteletzubesttetten. — Neber dieFeststelkung obiger.
zosten beschließen in der Regel' muf' die Dauet einer Wahlperiode
ie rngen Gemeinderkthe in' der durch Art. 82.Abs. 6 be⸗
aichneten Weise..Die Auffstellung des in Abs. V genannten
kerfonalskomsut vem Vürgernfeistere zu hiupatten

t VIdc WVerwaltung in Nebenötken.

Art. 85., Ju' den in Art 5 bezeichtelen Orten sind zut
erwaltuungvet desonderten Gehheinde⸗ und Stiftungs-Vermoͤgens
oi den wahlberechtigen Gemeinvebürgetn dieser Orte aus den
ühlbaren Gemeindebürgerng eigene, Verwalter und, wenn nöthig,
wei bis piet Bevollmaͤchtigte zu winn welche unter Leitung des
ürgermeisterz die Verwallung' naqh den allgemeinen gesehlichen
zorschriften zu führen haben. —“ Die gemeinschaftlichen Ängelegen⸗

Feiten werdenf, burch deun Gemein derath der Gesammtgemeinde ver—
valtet, Was außer der Polizei-Verwaltung, den Heimathe und
Armen⸗ Verbande und der sonst vurch Gesetze, denpolitischen
hemeinden zugewiesenen Verbindlichteiten zu den gemeinschaftlichen
Ingelegenheiten der Gesammtgemeinde, oder zu den besonderen
Angelegenheiten der Nebenoxte gehört, foll zunächit nach den bel
jer. Ver, inigung geschlossenen, Verlxägen beurtheilt und in Ermaugel⸗
ing“ solcher — womöglich durch VUebereinkunft. der
zetheiligten Ortbschaften geregelt werden. In streitigen Fäaͤllen
vird hierüber mit Rüdhsicht auf, die bestehenden. Verträge und
juf die Gemeinschaft des, Bedürfnisses und Gebrauches durch die
orgesezien Verwaltungsbehörden in gesetzlichem Instanzenzuge
antschieden. . Als besondere Nebenorte sind auch kinzelne An⸗
vesen zu behandeln, welche eine, eigene Maxkung bilden und
einen Antheil an den derwmögensrechtlichen Verhältnissen des
auptortes haben. 7 ....... J
Fünfte Abtheilunge8 on'der“Staatsaufsicht
und HandhqgbungedzrzDiscipstin.
Art. 86. Die Stagtsalifsihiauf die Gemeinden wird unter
orr oberslene Leitung des betreffenden Staatsministeriums durch die
tzehörden des Staates Ausgeübt.uueni I
Art. 87.0 Alle Gemeinden sind 'den Districksverwoltüngs-
ʒehörden zuntergeoördnet. Diese Unterordnung bezieyt sich äuf die
Verwaltung der Volizei und der E'emeindeangelegenheiten.nn?
Art. 88. Die Polizeiverwaltung in den Gemeinden unter—
iegt der ununtecbrochenen Aufsicht der vorgesetzten Behörde. —
Innerhalb ihres polizeilichen Wirkungskreises können die Gemeinde⸗
nehoͤrden zut Ausführung der gesetzlich“ bestehenden' Vorschriften
von der zuständigen »Aufsichtsbehörde aufgeforderte und nöthigen—
aAlls durch Anwendung der' Disciplinargewalt angehalten' werden.
Der Aufsichtsbehörder sommt es zu,»wenn Gefahr! auf Verzug ist,
ie zur Ausführung solcher Vorschriften erforderlichen Arordnungen
inmittelbar zu⸗ treffen. Beschwerden gegenpolizeiliche: Verfüg⸗
mngen' der Gemeindebehötden, sowie Beschwerden der Gemeinde
negen Anordnungen, welche die vorgesetzte Aufsichtsbehörde in Bee
ug'auͤf Polijeiprewaltung gerroffen hab, werdene dirl dem vorge⸗
chriebenen Instanzenzu ze erledigt. — Wenn eine Genieindebehörde
ie Schranken ihrer polizetlichen Befugnisse überschreitet' oder die
ür die Polizeiverwaltung nothwendigen Einrichtungen dorzumehmen
unterläßt, ist nach den Bestimmungen des Art. 89; Mbs. J, 3,
b und 7 zu werfahren. X Bezüglich der“ Den“ Gemeindebehörden
durch Gesetz oder Verordnung übetragenen Verrichtungen in
Begenftänden' der ullgemeinek Staatsverwaltung, der gerichtlichen
Polizei, der Rechtspflege: und der Finunzverwaltung sind die
ʒeßfallsigen Bestimmungen maßgebend⸗n Neue Verrichtungen dieser
Art können deunGemeinden mur. durch gehetzliche! Anbrduung zuges
viesewn werden! α ei rig
in Art!a89ue Die Handhabüng:“der Staalsaufsicht'über die
Berwaltung: derneigentlichen Geimeinde Angelegenhelten erftreckt sich
darauf: Iy daß' die gesetzlichen Schraͤnken werden“ Gemeinden
zustehendenn Befugnisse micht zum Nachtheile des Staates überschrit
sen werden, 2) daß die gesetzlichen Vorschriften beobachtet werden,
durch welche das Ermessen der Gemeindebehörden innerhalbhe des
kreises ihrer Befuͤgnifse beschränkt ist, 83) daß die den Gemeinden
gesetzlich obliegenden oͤffentlichenn Verpflichtungen. erfüllt, N. daß die
zesehmaͤhlgen Vorschriften über, die Geschäftsführung beobachtet,
veroen. Die vorgesetzten Verwaltingsbehoͤrdeun haben zu diesem,
Behufe, das Recht der Kenntmißnahme vou def Thaͤtigkeif der Gee
neindebehörden, jnsbesondere das Recht Vver Amus-und. Kasse-
Fisitation, vorhehaltlich der den Finanzbehorden in Bezug auf die
Bifitationen der Einnehmezeien übfrrirggenen Vefuignisse. —
heseßwidrige Beschlüsse sind, wenn die Zurucknahme derseiben nicht
»innen einer:. angemessenen Frist erfolgt. durch dißzuständige
Behorde borbehautlich des ——— der Gemeinde außer
Birlksainkeit zu setzen. Beschlüsse, welche nut eine Benachtheiligung
Finzckuet enfhalten, können lediglich guf .xechtzeitig erhobene Be—
hwerde (Art. 93) außer, Wirlsamteit gesetzt oder abgeändert
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        werden. — Unterläßt eine Gemeinde, die zhr gesetzlich obliegenden die bersönliche Freiheit der — 77 respechin
Verpflichtungen zu erfüllen, 3 nothwendige Ausgaben jn den und der eee tee vorgebeugt werden soll. d
Voranschlag mitzunenme mh cNordertichen Falles —8 e 5 25 Juli, Die Wrn der hiesigen Vewohn
zu genehmigen, Jo ist sie? unteß Angabe' des Meseze— aufzufordern, Pegen der R ——*— ꝓ ne ungeheure Kunnulte hab,
binn ⸗ aknemeewt Irnn onr DEnwe igiet Berpfli üng heiie ud gesernestauggfunden, und züal boncnentem. vent vese
erforderlichen Beschlüfse zu fassene — Wird innerhalb der vorge⸗ Ständen angehdörendd de zogen in Haufen von 400-500 Qα
ietzten Frist die gesetzliche Nothwendigkeit, der Umfang oder die stark vor das unheimliche Kloster, sprengten das Thor und konnien
Art der Leistung bestritten, so hat die Behörde hierüber vorbe nur durch Einschreiten des Militärs vertrieben werden; auch gege
haltlich des der Gemeinde zustehenden Beschwerderechtes Beschluß zu alle übrigen Klöster, namentlich gegen dag, Jefniten und
assen, wobei auf die Leistungsfähigkeit der Gemeinde besondere Franziskanerkloster xichteteie sich ihre Wuth· —
Rücsicht zu nehmen ist. Die Beschlußfassung det Kreisverwaltungs · Mehrere Jesuiten wurden perwundet und viele Tumultanten
telle erfoilgt nach collegialer Berathung. — Wird die endgillig arretirt. Erst als die Kloster⸗Oberin und ihre —AX
eeelle Verpflichtung innerhalb einer angemessenen, Friste nicht unter Husaren-Escorte ins Criminal abgeführt wurden, beruhigia
sefüllt, so hat die Verwaltungsbehörde an der Stelle der Gemeinde · sich die — Volksmassen. Statthaltereie Delegat Bobowstirenn
sehörde die zum Vollzuge noöthigen Verfügungen zu treffen, insbe Buͤrgermeister Ditlerließen vorgestern Nachmilfags ernste Aufris⸗
jondere auch die etwa erforderliche Umlage anzuordnen und deren Beide begreifen die Volksecbitierung über, die mittelalterlich
Erhebung auf' Kosten det Gemeinde zu veranlassen. — Die unmenjchliche That warnen Fedoch vor beklagenswerthen Ereessen.
Beftimmung des vorstehenden Absatzes ist auch dann anwendbar, Es circuliri eine Petition an den Gemeinderath, um gleich Prag
wenn die Gemeinde eine dürch rechtskräftige Entscheidung auf dem und Wien die Jesuiten und Carmeliterinnen“ aus Kratau n
Fivil⸗ oder Berwaltungsrechtswege festgestellte Verpflichtung nicht entfernen. Die Pention sagt wörtlich: DieJesuiten werden al
erflillt — Werden“ die? gesetzmäßigen Vorschriften über“ die mein anerkannt als Verdummungs- und Depravirungsquelle. Di⸗
Beschäftsführung verleht, so ist die Gemeindebehörde zu deren Fesuitenentfernung seindaher angezeigt wegenn der ungeheuren
Beobachtung aufzufordern und ndthigenfalls durch Disciplinarmaß Gereiztheit, die in der Stadt herrsche, ιX . ι,
regeln anzuhalten. WBW —D — SFr eicht ι ν
Sinei 90. Die Haftungsverbindlichkeit der Gemeindebeamten Frauẽreich να
ind Gemeindebediensteten wegen Nichterfüllung oder Ueberschreitung 8 — — Dem Rappel wird aus Spquien
hrer gesetzlichen Dienstesobliegenheiten gegenüber der Gemeinde geschrieben: „In Torsora, Burgos und Valladolid haben seh
u e die vorgesetzte Verwaltungsdehörde vorbehaltlich der Anste Gefechte zwischen den von bewaffneten Bürgern unterstütten
Beschwerdeführung festgestellt. Die Betretung deß Civiirechtsweges Truphen und den Karlislen statigefunden. Meberall, war die —
st durch die Entscheidung der Verwaltungsbehorden nicht ausge derlage der letzteren eine vollstandige. In Burgos sind 7. Kislen
schlossen, hat jedoch keine entschiedene Wirtung. miit 78 Chassepotgewehren und 178 Revolvern mit Beschlag beien
— (Fortjehung folgt) 4357 worden. Don Carlos ist wieder umgekehrt und halt sich inder
loigiä Rahe der Phrenengtenze guf, bereut sie jm, näͤchsten Aagenbin
zu überschreiten .
Paris, 20. Jull. Dem „Constitut.“ zufol ge hal der
Zriegsministerium die Entlassung. der, Soldaten vberf ügt, deren
Dienstzeit 1866 und 1870 zu Ende geht; die 1871 und 187
ausgedienten Soldaten erhalten zur Hälfte unbegrenzten Urlaub
Die Maßregel umfaßt 59,000 Mann. .4
or —
England.
London— 29 JulitGestern Abend verwarf“ das!: Unter
haus die Bill zur Abschaffung der Todesstrafe mit 118 gegen 68
Stimmen. u ä
24 J F J J J Amerika. — J n
Newhorh. 4. Juli.“ Unter den Deutschen in Fem
ist eine Bewegung im Gange zux vollständigen Umgestalting det
dortigen Volksschulwesens nach deutschem Muster. Schulzwang
eine regelmäßige Gliederung vom Kindergarten bis zur Hochschule,
Einführung des Deutschenals Unterrichtsgegenstand, das sind
kurz zusammengefaßt, die Hauptforderungen.« Der Zwechk ist gut
und dem Besireben, welches bei den Amerikanern ernste Beachtunt
indet, ist Erfolg zu wünschen. —4

htt, — SDeutschland. —
Munchen, 25. Juli. Am 28. August, seinem 120. Ge⸗
burtstage, wird durch die Munificenz unseres Königs, Gothe hier
ein Monument erhalten,, Es ist in der Erzgießerei bereits nahebei
vollendet, und Fundirungsarbeiten auf dem Karlsplatz haben
ichon begonnen..
München, 37. Juli. Im Monat September wird bei
Frankfurtavon Truppenabtheilungen des Norddeutschen
Bundesheeres ein Uebungslager bezogen werden, an welchem sich
zuch die hessische Feldoivision betheiligen wird zgleichwie zu den
urößeren Manövern des, bei Schweinfurt zu concentrirenden
ronibinirten Uebungs⸗Armeecorps Officierc der übrigen deutschen
Armeen erscheinen werden, gehen auch bayerische Officiere in das
Vvager bei Frankfurt, und erhalten dieselben, gleich den nach
Schweinfurt gehenden, einen etatmäßigen Urlaub mit den vollen
Barnisonsbezuügen auf, die Dauer der Lager⸗, Marsch⸗ und
Befechtsübungen.
— Die protestantischen Synodalwahlen in der Pfalz haben
den Sieg der pfälzischen Volksgemeinde über das reactionärt
Pastorenthum ergeben. In vier Diöcesen ist die liberale Partei
der orthodoxen erlegen und ist zweifellos, daß an diesem Ergebnif
nur das Ueberwiegen des theologoschischen Elements Schuld trägt.
Alle übrigen Diöcesansynoden haben nahezu ausschließlich freisinnig
zewählt. F “
Munchen, 28. Juli. Der Koönig hat die Errichtung
einer vollstandigen Gewerbschule mit einer Abtheilung, für
Handelsurkunde in Neustadt a. d. H. genehmigt, deren Eroöffnung
mit Beginn des nächsten Schuljahres stattfinden wird.
Die „Frankf. Z.“ läßt fich aus Mümch Cn von einem
Tonflicte melden, der vor einigen Tagen zwischen dem Kriegsmi⸗
nister und den übrigen Stagtsministern wegen der übermäßig hohen
Summen stattgefunden hätte, die Seitens“ des ersteren in ver
nächsten Finanzperiode für das Militär verlangt wu rden.
Dienstesnachrichten.

Auf die Tabakssteuer⸗Erpositur Germersheim ist der susten⸗
tirte Grenzaufseher Karl Grebenau in Neustadt a. H. auf die
Tabatssteuer⸗Expositur Schifferstadt der sustentirte Grenzoberauf
jeher Joseph Weimann in Ludwigshafen, auf die Tabackssteuer⸗
Erpositur Edenkoben der Uebergangssteuer-Einnehmer Leopold
Schäffler in Kulmbach und auf die Tabakssteuer⸗Expositur Rhein⸗
zabern der Zolleinehmer Wilhelm Assimont am Ansageposten Zie—
zelhaus, ferner als Assistent des vereinsläudischen Hauptzollamtes
Lübeck der Grenzaufseher Joseph Scharl in Neuburg a. Kh. be⸗
rufen worden.

Berlhin. Die Verhandlungen betreffs Abschlusses der
norddeutschen⸗ruffischen Cartelconvention im Sinne der bestandenen
preußisch⸗russ. Cartel Convent'on sind beendet; die Ausfertigung der
Convention ist bevorstehend. Als Supplement zur letzteren figuriren
Rormen, nach denen in Rußland und dem norddeutshen Vunde

—D ð 81 m 3 e6. —R ——
Kauferskäufern, 29. Juli.“ Heute Nachmittet
nach 3 Uhr wurde dahier der seiner probisoriscen Haft entsprungen—
Friedrich Hermany, früher Buchhalter im Zuchthause, wieder ein—
gebracht. Eine große. Volksmenge hatte sich am Babhnhofe
ringefunden, um denselben jn seiner hentigen Bekleidung zu sehen.

7 Seyer, 24. Juli, Abermals wurde gestern ein hiefiges
Blatt confiscirt, der zweite Fall in dieser Woche. Diesmal traf
das, Schichsal die gestoen ausgegebene Nummer 30 des Chri sr
lichen Paihger“, der noch in einem Theile seiner Auflage
auf der Post heschlagnahmt wurde..
Speher, 28. Julicz Die Eroffnunge der Feld⸗ und
bg In ist jür dag laufende Jahr auf Monlag den 23. Anqu
estgefeträtßtßtß. 533
F.Am jüngsten Sonntag fand dahier in Ludwigshafen
eine Versammlung von ca. 30 israelitischen Lehrern Badens, Hes⸗
sens und der Pfalz stett. Dieselben besprachen sich über Com—
munalschulen, deren Einführung von den Israeliten als Vürger
eines deutschen Staates mit Freuden begrüßt worden, sowie übei
das Minimum der Gegenstände des israelitischen Religionsunter⸗
richtes, damit auch dieser in quantitativer, wiein qualitativer
Hinsicht seinen zeitgemäßen Standpunct erhalte.

7 Zwei Neussadter legten vermittelst des Velociped den Wes
von Neustadt nach Mannheim in 1 Stunde 56 Minuten
zurüukfe..

7 Gereinstag der Deutschen Genossenschaften.)Derselbe
vird in den Tügen vom 22. bis 25. August in Neustadt a. 9
abgehalten. Programm: Sountag, 22. Rugitst, Adeisds? Const
uirung des Bureaus zc.“ Montag, 23. August, Vor⸗und Rach
        <pb n="463" />
        „uigas: Resondere Angelegenheiten der Credite und Vorschußn
588
gelgenheiten sämmilicher eihe ten Nachmutags: Beson ⸗
Angelegenheiten detn Consumvereine! Minwoch⸗ 25. August:
ngelegen heiten der Rohstoff⸗Magahßine:nrnd⸗ Produc worn osfen⸗
hesten ⸗ Anmeldungen an den Cassier des Neustadter Vorschuße⸗
ns Herrn Co Morsch.3 idn nurn naan un 31
Sie Verlvosung von Nunstwerkennn der —— —
cunstucoftcling uin Manthen uͤrdet cum —ä— —
sreit eines Looses ist 30 knnun n w ivtarty nι
In Hirschhorn (Hessen⸗ Darmstadt) wurde den 1849 im
tampfe mit een elenen uav giv ein
malderrihiet⸗⸗45 51458 —7]
————
Prob. n fast ghnzliche! vorn Feuer eingeäschert; 15
senschen ztgmen dabti um. 4 711634.4j73 y
n i W d u, 26. u Mn del —E — —ERER wurde
ne „Freundin“ eines in Wien lebenden Russen in ihner Sommer⸗
ache im Hacinz? in Haft genomamen. s. Dieselbe hatte 830 dem
ashte einer ebenfalls in . Verwahrung befindlichere Nupplerin
aunge Modchen zu sich gelodt umd ihnen, entweder durch Geschenke
ogen freiwillig oder auch zwangsweise einen Aderlaß gemacht,
in iich im warmen Blute zur Erhaltnung peace das
hesich lund: den Raden pu daden. Das letzie dieser“ Opfet bekam
1 fsiet aber auf dem Heimwege zusammen wmurde in's Spital
ebtechi, ewoselbst. sie diesf Enthuͤllungen machte. Diese Kobeite
hollte fich anf dem Weger zuun Gericht vergiften, wurde aber dacan
ehindert. 35 Untersuchung/wird. uen dieselbe wegen Verbre⸗
hens gegendie! Sichetchett des Lebens geführt.

AFeß rag⸗ 28. Juli. Abermals eine düstere Kiossergeschichte
Rarodni Listy“ melden: Unlängst wurde eine Nonne im Kloster
barmherzigenSchwestern · in Carolinenthal bei —EX
herlehzung des Keuschheitsgelübdes von der Klostervorsteherin zu
mer Gefangnißstrafe verurtheilt ungrerhängte sich im Klosterge⸗
angniß. Vor 14 Tagen hat das Begräbniß derselben stattgefunden.
dachträglich wurde jedoch die Exhumirung und Obduction der
—XX bei welchere sich herausstellte, daß die Nonne
ich m vierten Monat der Schwangerschaft, befunden habe.
4WDas Haus go m eitziua Rothschi Id in Paris hal
4 000 Fra dem Unterstützungs · Comile inMemel überwiesen, Be
ufs Durchführung des Auswanderungsplanes der nothleidenden
Isfraeliten in Westrußlanditz38 ιιια J

p'In London war am 24. 8.die Nachricht angeschlagen.
ꝛaß an dem Schichaleder vermißten Dampfer „Uniled Kingthom“
ind Cheduba.“* so wie der Segelschiffe „Vombay“ und „Golden
hledge“ nicht mehr zu zweifeln ist. Im ganzen gingen mit den
ier Schiffen nahezu 400 Menschen zu Grunde, Der erstgenannte
dampftr gehörte der Paket Dampffchifffahrtslinie Glasgow⸗Newyork.
8Lbudorn, 26. Inli. In Hull ist die selegraphische Kunde
von dem, Zusammenstoße zweier Dampfsch'ffe eingetroffen, welche
eide aus dem Hafen von Hull ausgelaufen wuren und in der
NRüer. auf einander trafen.“ Die ⸗,Clio* ging sofort zu Grunde
ind von ihrer Mannschaft, 26 Köpfen, gelang es nur sechs zu
edten; die Niobe erlitt jedech nur Verlezungen am Bug.

Ein neuer Dampfwagen.) — Intere sse Experimente fanden
ungst zu New⸗Croß bei London in Gegenwart einerzahlreichen
dersammlung von distinguirten Personlichkeiten, Ingenieuren,
jachlundigen u. j. w. mit einem von dem Englander Fairlin
tfundenen uno von der britischen Regierung patentirten neuen
dampfwagen statt. Derselbe siellt, da die Locomotive und Wagen
nit einander in eins verbunden sind, einen completien Train in
ondensirter, Gestalt vor, Die ganze Maschine, welche 90 Personen
ufzunehmen im Stande ist, ruht auf vier mit einander verbundenen
lrtibrädern und vier Schlepprädern. Die Dampfmaschine consumirt
eniger als ein Drittel des von gewoͤhnlichen Locomotiven
ebrauchten Coaks, und die Erfindung besitzi den wichtigen Bor⸗
heil, daß sie nur die Hälfte des gansen Gewichtes bedarf, welches
a der Regel für die Ädhäsion auf den Schienen erforderlich ist.
der neue Dompfwagen eignet sich besonders für Zweigbahnen
der Eilzüge, die nicht zu weite Strecken zurüdzulegen haben.

fDer Doctor C .,einer der bekanntesten Prediger
dewyorks, besteigt eines Sonniag Morgens, als die Hiße eine
oahrhaft tropische war, die Kanzel und ruft der andächtig
etsammelten Gemeinde statt aller Anrede die Worte zu: „Gott
erdamm' mich, wir haben heute eine verfluchle Hitze!“ — Durch
ie bestürzte Vdienen und die Aufregung seiner Zuhrer, die thren
Nen nicht trauten, aufmerksam gemacht, wischt er sich den
dchweiß von der Stirn und wiederholte dennoch, jedes einzelne
Vort deutlich betonend, die oben erwaͤhnte Phrase. — Darauf
estet er einen ruhigen, frommen Llick auf die nun erst recht
er Gemeinde und fuhr fort: Diese Worte, meine theuren
rüder, entfuhren dem profanen Munde eines jungen Mannes,
s ich gerade über die Schwelle dieses Gotteshauses ging.“ Und

nun weiter predigend, nahm Achte Gebose — aicht
luchen! zum Vorwande etze 3 so
rbaulich, daß alle Anwesenden in tiefster, Pührung uund mite Fee
enfrieden im Hetzen die Kirche verlietzenlg
D —— die⸗ — — nnimmi
cölbfsale Verhaltnisse an. Man schätzt das all jährlich in Euxopa
zroducirte Quantum · uf 5000 Mill. Litres zu einem Gesanimt⸗
veih won fafte Loo il Thalernusidem“ Jonberei megingen
1864 vach · Frrankreich 43, 000 Gentueretimach Hollande 40,000
TFentuer, mach Hamburg 82, 000.Femunern nach Welgien 28,000
Tentner, nach der Schweizt 22,5000: Etr. 25 Mannimmt an, daß
ien europdische Bierproduetion durchschmtltich nauflden Kopf der
Bevölkerung beträgt: in Bayern 184. Litres, in Großbritannien
113 Litres, in Württemdetg 404 Citres, im Belgien 80 Litres,
in Braunschweig 68 Litres, in Thüringen601Litres, in Oester⸗
eich 22 Litres, in der Schweiz 20 ;Litres, in Preußen 19,6
ritres, in Frankreich 154 Litres sin Schweden 11. Litres, in
Spanien 2 Litres, in Rußland' und Italien je J Litre.
V Was die chinefischen Geographenicbon vden Europäern
erichten.) Wenn sie von den Europtienn sprechen, wundern sie
ich daß es bei uns auch Kalender gibtTnnd sogar andere Bücher,
von denen aber nicht viele verlauft würden, da: die Europäer im
Allgeineinegz unt gelten lesen nnten.nn Es wüchst in Europa anch
Weizen, jedoch ist or schwarz. und von Reis hat dort Nie—
nand twwas gehört; die Feldet werden ichlecht bestellt, und jäten
versteht Niemand. Sie tragen nicht alle dieselben Kleider, sondern
e. nNach⸗ dem Stande verschiedene. Zum ehelichen Stande läßt man
nur Dienstboten zu. Die Frauen zeichnen sich durch ihre Flatter⸗
afligkeit und Frechheit aus, fie haben große- Füße 'und zeigen sich
pgar: vffentlich ohne Hosen. Zum Essen bedient man sich goldenen
und silbernen Tischzeugede Die Häuser bestehen aus mehrstöckigen
Thürmeni: Zu?“ Fuße geht man nicht gerne, und gewöhnlich fährt
nan in hohen schwerfälligen Kutschen. Die Europser haben viel
Beld, bezahlen aber nicht gern Schulden, und sind im Allgemeinen
ehr gewinnsüchtig. Der Gewer bfleiß ißt beinn ihnen in einem
raurigen Zustande. Beij den Gerichten gibt es krine Wahrheit.
Iffenheit sindet man selbst unter Brüdern. und Freunden nicht.
Ihre ganze Staatskunst beruht auf Falschheit. —
FEine Jagdgeschichte. Die“Köl.“' Ztg:“ ließ
zieser Tage statt der sonst in der stillen Sommerzeit aͤn DeMegel
uftauchenden Seeschlange eine menschenfressende Schlange in ihren
Zpalten erscheinen, indem sie-, angeblich nach dem „Newy. Tablet?
eine haarsträubende Schauergeschichte erzäühlt. Ein Soldat der
Union sollte bei dem berühmten Sherman'schen Flankenmarsche,
auf einem Vaume seine Nachtquartier nehmend, Zeuge gewesen sein,
wie sein unten am Rande eines Sumpfes, schlafender Kamerad
von unzählbaren Schlangen stückwe ise verspeist worden war, nachdem
X vorher noch gleich Laokoon sich verzweifelt gewehrt. Eine der
zischenden“? Bestien warx sagarzäls sier⸗ ein Rippenstückchen des
Bemordeten vor ihren Kamerden auf den Baum in Sicherheit
zringen wollte, nahe daran gewesen, den Beobachter zu entdecken
ind auch ihn zu verzehten, wodurch · die Geschichte. uͤbrigens noch
veit packender geworden wäre. Eine‘ Anzaͤhle deutscher Blätter
zeeilten sich, die schmackhafte Historie ihren Lesern ebenfalls vorzu⸗
etzen. Jetzt abet kommt Brehm und schreibt der, Volkszeitung“:
„Es gibt jeine Schlange auf der ganzen Erde, auch leine der
Wissenschaft bisher noch anbekannte, welche ihre Beute por dem
Zerschlingen zerftückelt, keine, welche in der von dem Mäarchener-
ähler geschilderte Weise sich betragt.
TFSGCOSSSS 22
Landwirthschaftiiches. — —
Das Abblatten der Rüben. Ob man die Rüben
ibblatten soll oder nicht, ist eine alte, hundertfach erörlerte Frage,
die aber aus dem Grunde noch nicht genug erörtert ist, weil
zllenthalben noch gegen die bessere Regel gefehlt, allenthalben noch
u viel abgeblattet wird. Zwar wissen wir aus eigener Erfahrung.
zaß selbst Solche, die das Abblatten erkaunt haben, dennoch manch⸗
nal sich dazu verleiten lassen. in Zeiten allzustarken Futtermangels
»en Rüben einen Theil der Blätter wegzunehmen, um sie, mit
Stroh geschnitten, oder auch gekocht, dem Vieh als Futter zu
reichen. Die Blätter sind die hauptsüchlichsten Organe, durch
velche den Rüben der Stoff zum Wachsen, zum? Größerwerden
ugeführt wird. Allerdings diejenigen Blätter, die bereits gelb ge⸗
vorden find, vermögen diesen Zweck nicht mehr zu erfüllen, dennoch
st es besser, sie den Rüben zu lassen, denn abgesehen davon, daß
ie zum Füttern noch weniger tauchen, als die grünen Bläiter,
yerursacht ihre Abnahme Wunden, die die Entwidlung der Rüben
mmer storen. Stellt man alle über dasß Abblatten der Rüben
elanni gewordenen Versuche zusammen, so ergibt-es sich, daß da⸗
Abblatten im Durchschnitt den Massenertrag der Rüben um 25
Procente vermindert.
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        * — — 31.
, c y g,— v J—
7* uigui * 3 u —2Bustb ua —
B kaͤnntmachung 8 8R —— M Zen — —1 86 9 J ue—
e urtä —6 *4 33 ten Schiserteb
—— zriat Roai als Agent des concessionirten Schiffsexde dienten
SA Köonigl. Regierungeo 6453 ine A
Deheen — — ee
eeeee Vedhen de ar Zos n agnben Drenn —E ⏑ ⏑—⏑————
cpecuen 1868/ —— t allen F e n on 7 aus fahrenden rüh mlichst belannten und —J
plat n ee— ontracte fürw: die Hon iffe hiermit; bestens.D n ι ι7
jolghe —J J vert o eeie Abfa hrtstage. sowien
n g 4 nnhe Aehern die billigst gest —— gerne und unentgeldlich, jede gewünsch
—5— nwdn aer at ——— n αJ
ee den beiden Sonnta 7 Iuskunit. orn nermi 348 3 —
7 ittags vonu Abis 9u/3 Anstumt. be vts im Juli I869ι I *
nq, 2 nVormittags von 9 νιιαι — gbre vuß in —32 ——
m dusUhr in Dr be v 17 e —D—— Eric/ 7 n M F erbieter.
— astuneweiers Schlaudeger. 7 —2 ti . ——— F n usmannu, αα. VIä —
eVormittags von 9 r —VV — 3 i t erA 8 e n t
*8 Ahr in der Schule der Schats ii e 0 n 6 ssi on 154 —
387* igia. nudcäe, ufee JIi
. 121 53..4431 schwester Remigia.'n x pi Aubrs, tti ι ι ν
— Schule des Lehrers 4 ——
Am B. Angust rrr n St. Inę vær t.
— —— — Roch inner5
1 Noauc Berwesers Trexle — * 9 iun ꝛiln nssn uit. * *
— —⏑⏑ ⏑ ⏑⏑ —— d 3 VBreiskegeln
— 3 — von
e e mit“ Preisen im Zwerthe von
ettt 575
u Mogdalena. 256 4 —— * ι göα
Am 4. Aug ust Vormittags von 7 bis 5 23 dminde
ich ühr in der Schule des Lehrers „Gartenanlage.
at u nR — Henuch tue 1130 deu er eu rre stirt ir
n t H .α 25433 17 T S 6 —
Nut, UaS;, ee u Verzeichniũ̃ den Rrgsc ee
e Uhr in det Schu e 7 raͤnahten“ —
inn nen ster eee iuden
iriij iu i, Rächmittags — la⸗se b, um — 36
utiz i Schule;der Schwester Pan F 3. ein Faute nd nνοια du
ecminags 8 uhr⸗ n de hi m neen Sdnen auticahlees a
z Schule des Lehrers Seibeite —— ee wyr e nʒzanu
— e Gre gerg ejt, Rleilerschrynt. e ne
B ZRu Sit. Inge nte Grne. v 3. 7 ν bun
* 78 ustags um 8. Uhr. 3. —— ———
a ———— ie ine dhurder iihet
Der — ————— eine Wand⸗ —ED d
r epwwit werde zb hidrmiß ein Kofffrat —A —
deri schulpftichtigen Kindet · wetdene fühst a Vvehdet. ,
us obenheschriebenen:.Visitationen J luich gi In eiaee * *
e zewin zghrn un u 7
Et Ingkett ben 290 Jul 1880. us t. u Slähie ündine Foaffeemuihle.
Det. vinverihe sierauitn, 8 8 Drei Stück Sfühlz
o 735 — ot ig . 78 . nou
huun aueni 3 —— — Ap ovüß Hef Nßeg, —PP 7
— — Frucht· Brod · Fleisch Preif⸗
citatite — Shiegeh 3. I Homburg vom 23
Kicitation ee Ein —— Wenen 6 eee
we eis uouste I3315 Ddee αι_σ eq 71 — Zpelg 4 fI. irun Spelzkern 17
astug Len? 28. Nugustel. Is. des 5 xhältz Derjenigte 3 elg 4 l. SvVPeneru
——— Fudeh 6* ee 5 — 8* dauzei ezh e Dteihige —— 8
Nachmitiogs um · p j N 25 welch TDuie, * 8 iↄäö ⸗ 2.4 * jhi — —fl. tr. schfru 331
iebers Helne i Pres zzu zexhielen. ιινν⏑ reihige sr i ie
ño der Behausung 8 Seifen Anidezesh enen Preis zug — — — ——— Hu — flet 31 kli. E sen —
ich“ Schmitke lassen“ dien Erben!des is gines Looses (a Lhos zuunt H e 3 zr. Wickenut
rich —A— nz umescee DerPrti 7 4 —R Bfre! Bohnen — Af. — u
— ———— geinlelechen rrr ee eg Dahtnnn h
denz verlebten Joha nnes “Wi J —5* 3 * itx.Kornbrode3 R
n Leben Sandgießer, auf dem zur —— —DDD——— tr.oDditton Har.n set
Zt. Ingbert gehörigen Eisenwerke wohn— AM —— —
2t. Ing dessen Nachlasse. gehoͤrjge 9 ersten Aur uit ßyder einjchibr de Akgr senfleisch dagl Agh.
— Sonntgg Abend den su een Venig wn wtne Dehsonnend duun n
nnohien der Abhelmin weh Meheine ruf den 3 —A—
nm Sigenthun versteigenn nchet britanes Kunstfeurerivert se eee
St. 5 ugb xt'ex Gedi Ti, —5* Freuintde iitd: Gonuer enehn “ Schiriucsleishh 18 d Dnftepedn *
* 3 3 * 8 u Mattsbach, nladet“n nen V — 55 mi 88 * — — ——
— Atker in der b 6 2 50 8 —A — 00000 ——— — —
meben Wol —ã— E νινν. Ann Sure bet —— Frauk furter Vorse n
e vuee
i. Dezimulen⸗ Wiefel in den d ne, 53 Vesenete Poan pu. Gel—νεν. αν
Johnune. Josephvl Peters 8 n Enlrée 4 Persond6 ôyB ο Geldsorten. — ———
wiesen? neben Johnun.Ios a Futree 2Pe — —— “ Zrentiche:assenscheine Natt fttigaun 8
Helnrich Stief — — — ncee ie zgee —
— alen Wieseninuder luemen — 7 — o : u no reußische Fritdrichs u αα ν
433 Vezunalen Wiesenin!g 3 SbuntageI Auguste 8691. i —TF —— 316
Nd mung am Schmetzkanat neben Gebrüdere Sbuntaa — — —— —* — J
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I Degimalen Wiese in Zen Ax8 ge J i irsch ie ein —— *
Neben Gebruder Krames und Jehe a —— nupei Lonis &amp; ʒeiri 66 per Zollpfund fein⸗ 8 a
Hellenthale iung vis 2i —J Vh —*— —DDDD Nern Zochrastinges Silber per Zollpfun 3 83
i Fahisei bene4 Juli A Sögaι νναν 233* igen unnn zug ee Finett ———
Ste Ingbert, — ————— —
unn Sorn⸗tgl. Notar.: — —
—— —7—— sxling von FoF.“Wee hueiniine B Inghect.n i ae ge—
ι— Redaction,“ Deuck und Verlat donn dx. i Plin 8 J — ⏑ 27

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53 5 ι ιν, Mα ———————— ————— ι ν
53 ιν ιι — αν B Vetdi e
—* — bierteir Anz nitger (und das mit dem Hauptblatte verbundent- Unter zaltungsblatt' mit ver Dienstags- Dounerstags- und / Sonntaghr
—— wdchentlich v enr minil Dieniatarg, Dion'n exsstag, Samstang und Sonn ta g. Abonnementspreis vierteliährig 42. Krzr. g9der
b m i 12 Silbergroz Anzeigen werden mit 2Arzri Ne dreispaltige Jeile Btattschrift oder deren Raum berechliet. . , —98
sr. 119. 4 6: Sonntag stu αν ιι ι 1869
s — —
ν — Lek. 97. Vers lich —— d Adjunet si d
RirrkKentuina fGr S X. α rt. 97. Bezüglich der Vürgermeister und Adjuncten finden
Die Gemeindeordnung für die Pfa 1z. ae etmartehad r Zurermenun ————
R— , Gortsetzung ing des Geineinde, inaloge Amvendung. — Buͤrgermeister und Adjuncten kdnnen
Art, 91. In Bezug auf die Verwaltung des weesn ch begen grober Pflichtverletungen, unsittlicher —oder unehrenhafter
ud Stiftungsvermögens sind die Gemeinden yg — iur dandlungen durch Disciplinarerkenniniß der vorgesetzten Kreis-
heseß besonders bezeichneten Faͤllen in folgenden an dorherige egierung unter Zustimmung des Districksraihsausschusfes —des
henehmigung der dorgesetzten Verwaltungsbehörde gel e * dienstes“ entlassen werden— Die gegen Gemeindebedienstete
Nrei freiwilliger Veräußerung von etuen b — !S ulässigen Disciplinarsttafen bestehen in Verweis, Geldbußen bis
venn deren Werth a) in Gemeinden eaez — 6 g u fünfzig Gulden zum Besten der Armenkasse oder eines etwa
Odo s b) in Gemeinden von 2500 ehn gJ 2 oorhandenen Unterstützuugsfonds für“ untergeordnete Gemeinde⸗
) in Gemeinden mit größerer Seelenzahl 000 fl. übersteigt, M ꝛedienstete, Suspension vom Dienste und Gehalie auf bestimmte
henn bereits in einenn und demjelben e e Zeit und Dienstentlassung. — Mit der Dienstentlafsung erlöschen
ünrngenungen hannasurden haben daß dere —— Diensverhältnifse fließenden Ansprüche an die
ettäge durch die- neuen Veraußerungenüberse ritten würden; Gemeinde. 7*
ee Iurtheinung von Gemoindmunden IR) der ernung pg I87 Vas Versahrfne gan Dielplmeifellendegeit
leberschüssen der Gemeindeeinnahmen an die Vein ern Beheindebedienstete ichtet sich nach salgenden Grundsahen: Vor
—B—
zauwerle vow hiftotischem ·odet Aunstwerthe⸗ ð) en re vr ertigung zu hören; Reschwerden sind an eine Nothfrist von viere
hemeindeanstalten aus werchenn der — Gemelnde meinen * ehn Tagen, gebunden und werden don der nächstvorgefehten Behörde
doftimgeverbingiichkeit · erwachst — Warn p mischieden. Ist dies eine Districtsverwaltungsbehörde, so ist noch
zerbindlichleit für sonftige — Anstalten 36) bei Reau α r ine weitere Berufung an die Kreisregierung, Kammer des Innern
hebühren fir die Venützuug von Gemeindran saltm. wen ilaͤstig. In Faällen in denen auf Diensienlassung oder Sus—
zn Vetheitigtrnzun Zwanaspfticht gemacht iß.) dei sueiwingen e aitted pin en e ehens edrue
leissumgen aus ¶ Gemeindemitteln, wenn deren Beirag. dee in —2 rntziehung des — nicht ausgeschlossen; die Beschwerden hat
wnguenn Summen·nderste mrz en Wetengeennedes e de ttuneeenie e e
n Srs eahrunn angerordentnher Smumegationen neee eee are
ie e — ee —— ugt,“ Gemein æebienstele in dringenden Fallen vorbehaltlich
dienstete, dann bei Ge dla — Verfügumg! zdes Gemeind fort wom Die
ene bei⸗ Capitat· Ausleihuugen, wenn sie gegen Die durch echms wer Demeimeroches Wie e. Dienste zu
heroroming festgeseßten Normen staitfinden en eebe en go Wie vorgesetzteuuffichtsbehdrden sinde berechst
Lahitalsausleihuͤngen an Mitglieder der Geme ndedern ur die Handhabung der den Gemeindebehörden zustehenden Disciphin'
Att. 92. Gegen die in erster Instanz über eigen — ju Üüberwachen und dieseiben auf“ Grimd eigener Wahrnehmung
— D— As iebehot der eingelommener Anzeigen und Beschwerden« zur disciplinären
dunen die Gemeindeverwaltungen dinnen viezehn Tagen äöÿ Finschreiung gegen Geameindebedienstete gu veranlassen. — Sie
hwerde ergreifen und dieselbe sofort oder binnen einer 5 F — —
frist von dierzetn Tagen ausführen. Die naqhsthohere Behorde die Gemeinde degründete Beschwerden Einzelner gegen untergeord
asheiden in lebter Instart. söferne niwt die endliche Entscheidung d Wuen e de eaedeene aet
eesehlihh dem Verwaltungs getichtshofe usteht. per Gewmeindener— die Gemeindebehörde ergriffen. ‚warden st: 2) wenn gegen die
Art. 93. Beschwerden gegen Beschlüsse der Gemeindever⸗ emeindebehörde selbst wegen dernachläffigter“ Handhabung der
vallungen und, der ¶ Gemeindevetsamnmlungen in— eigentlichen Ge⸗ n iscipn ub i dnete Personal ein
weindeengelegeuhe nen sin von der minittelbor vorgesehien. Lufsicht und Discip in über das ihr untergeor nete Pers
herwaltungsbehörde zu entscheiden.“ Gegen — diese Entscheidung Disciplinarverfahren eingeleitet ist. 8 J — —
jeht sowohl dem ——— —F —8 Gortsetzung folgt.)
ie. Verufung an die nächsthöhere Behörde Zu, welche hie rüber in — — —
ter eg enischeidet, —* das Gesetz über die Verwaltiinggg ue Deutschland.
ichtzbatkeit nicht anders beftigimt. — Diese Beschwerden sind. München, 29. Juli. Prinz Orfto ist am 11. d.
yernt ine Nichtigkeit nicht inn Mitte tiegt, an eine Rothfrist von M. von,Koustantingpel, kommend, woͤhlbehalten auf der Injel
rzehun Tagen gebunden. eschlüsse der Gem.indeverwaltungen khodus —
Gemeindebersammlungen können. hon den. Staatsbehörden. nur zie syrische Küste zu besuchen. . . .
aweit. aufgehoden oder abgeändert werden, als ein Gesetz oder Wie wir aus der „Rordd. Ztg.“ ersehen, wird dermalen
e andere giltige Rechtsnorm zum Nachtheile, des Beschwerde⸗ n der Schweiz und im südlichen Deutschland unter. dem Titel
rers verletzt in. eriGueteizu Mission des französischen Kaiserreichs in Deutschland. Memnoriäl
Art. 94.. Wenin der Buͤrgermeister fich aus dem Gemeinde zur Loͤsung der deutschen Frage“ (Schweiz 1869, ohne Angabe
irke entfernt ss halHer dene ssellvertretenden Adjuncten davon Drucorts) ein Hietzinger Machwerl verbreitet, welches“ den
Zenntniß zu · setzen. ¶ Dauert die Abwesenheit — kaiser pon Fraukreich anfieht Preußen zu erstücetüu, *
siauch dem. Gemeinderath und der Districtsverwaltungsbehörde et Dienstesnachtichten. —533
wrgh derhhen zu etstatten. 1 —J 5468 3433 7 VC. 236. — . * 8 F
Krt “95 Gemeinderathsmitglieder, welche ohne legalen *Der bisherige Studie iilehter J Studienanstall Speyer,
znschutvigüngsgruͤntz in drete naͤch Anander foigendeinSitzüngen Georg Hahn, ist zum Gymnasialprofessor amn Gymnasium zu
aicht erscheinen, können durch Beschtuß des Gemeinderaths als Zweibrücken befördert, dann zum. Deeed en Studien⸗
—Vooo .7 anstalt Speyer der Studigulehrer an der Asotirten Latesnschule Zzu
ti⸗ do Die isaͤplinergewalt über., Bürgerwmeistet Reustadt. g.H- Ludlwig Kruffteernacint wzorden.!—Dem königl.
—X und soustige Stellvertreter des ersteremssehl den Bihardel GerchiabotesRacob⸗ Retzer in Landau' ist' hestatter worden,“ den
xs Staates zu — Die Disciplin über das, vom Bürgermeister geprüften. Gerichtshotencandidaten Bernhard Nägle von Annweiler
rnaunte Dienstpersonal wird durch diesen, über. die anderen zals stellvertretenden Gehilsen mit der dem Letzteren eingeraͤumten
hemeindebediensteten durch den Gemeinderaih gehandhoht, kann doh der VBefugniß zur selbststän digen Ausübung der Grrichtsbotenfumetionen
rgerme isterAuch ber sie Beidbußen · bis ziur · drer Gutden · und auf · die · Dauer · eines Jahres vom .August anfangend · unzu⸗
?usbension vom Dienste derhängen. 5. 35 323. 7 nehmen. !77 Dept Vehrer Johr Otio Jöckle von Vöollersweilerist

α ααOÊOαäᷣXααÄ
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        Lehrer an der kath. Schtile zu Niederotterhaͤch und der interimisti⸗
sche Schulverweser Karl Kegier von Schönau zum Schulberwejer
an der falh. Schule zu Schonau ernannt. *

werdinz 209. Juli. IDe vonj Conslitut gebrachte
Nachricht von einet Reduction ver franzoösischen Armee hat hier
jamentlich auf der Boͤrse einen guten Eindrud gemacht, nicht weil
diese eine ausreichende Bürgschaft für die Friedensliebe des Bona
partismus, sondern, weil sie eine jener Maßregeln ist, die in der
weiten Häalfte des Jahres aus Ersparnißgründen von allen
Regierungen gerne ergriffen werden, wenn der politische Horizont
nur halbwegs rein ist. Und dies ist jetzt so sehr der Fall,daß
man von einer friedeathmenden Depesche des Fürsten Latour
avergne sprichi, die an Aufrichtigkeit nichts zu wutischen übriy
lassen osl·

nmmne von 5400 fl. durchgegangen war, betroffetn und« verhafiel.
Der groͤßere Thejl des Geldes wurde bei dem Ausreißer nod
orgefunden 34 —
7G&amp;ral au, 28. Juli. Vex Debatte , fschrelbt man aut
Bauzien, daß die im Kralauer Karmeliterinnen· Kloster emdedle
S„chandihat nur eine Wiederholung eines andern Gräuels is
velcher vor ungefähr zehn Jahren in einem Kloster in Westgalizien
entdeckt wurde. Hier wurde ein Mönch in einem Loche vermauer
and ihm ganz wie bei der Barbara Ubrhk blos em Unrathskanal
und eine kleine Oeffnung freigelassen, durch welche der Unglückliche
jeine Nahrung erhielt.Der Rzeszower Kreisgerichtscommissär und
Zreishauptmanns⸗Stellvertreter, Dr. Joseph Jerzabet, erfuhr von
vieser Unthut und ließ den unglücklichen Moͤnch aus seinem Grabe
hunden war, da damals noch die glücklichen Zeiten des Konlor⸗
dats ühber dem Lande schwebten. Das damalige Regime befahl,
den vbü den Mönchen zum lebendigen Grabe verurtheilten Mam
wieder unter geistliche Jurisdiltion zu stellen. Die Folge davon
war, daß der befreite Monch drei Monate nach seinet Freilassung
wieder verschwand, und bis nunzu unter den auf der Qberwe
Wandelnden nicht mehr gesehen wurde..
7 Die Garderobe der Fürstin Meiternich, der Gemahlin det
zsierreichischen Botschafters in Paris, besteht nach dem „Figaroe
aus: 120 schweren seidenen Roben, 134 Morgenkleidern, 60
Promenadenanzügen, 60 Maͤnieln, 50 Shawls, 182 Unterrocen,
280 Hemden und andern unnennbaren Bekleidungsstücken, 368
Paar Strümpfen, 1586 Paar Handschuhen, 30 Paar Stiefelchen
und Schuhen, 70 Gürteln und in allen denkbaren
Farben, 64 Brochen, 72 Paar natürlich aͤchten Ohrgehaͤngen, 31
Jermischtes. Fachern und 24 Sonnenschirmen.
uch die Stadt Stuttgarl weigert sich, das durch 3
—* da i Du een n WBolkswirtbachaft, San und Verkeher.
haben. Aus Anlaß der Berathung des städtischen Etats sprachh München, 29. Juli. Vom 15. August l. Is. ab lann
6 der Buͤrger⸗ Ausschuß — eisegep —X vmabhängig hon der Ausgabe direlter Billete
in beiligen würde uicht blos von jeder Oft bahnstation nach jeder anderen Ofthahn ⸗
die Vuf dem theinischen Centralhahnhofe in Qun wurde ein dation, sondern auch von jeder Ostbahnstation nach jeder Station
b4 Polige signalisirter junger Mann aus Bayern, der Buchhalter der k. bayer. Staats bahnen ercl. der Haltstellen ohne Güterver⸗
Schwarz aus Kolbermoor, der seinen Principalen mit einer Geld⸗, lehr und vice versa direlt eingeschrieben und abgefertigt werden.
e
ert. Lebensversicherungsbank f. D. in Gotha
37 Versicherungsbestand 199,250060 s.
großes VBreiskegeln Effectiver Capitalfond 26,270000,
4 7 — Nachdem ich eine Agentur obiger Anstalt übernommen habe, so lade ich zur
mit Vreisen im Werthe von Theilnahme an derseiben ein. Neben der in dem großen Umfange und der Ie
, Thtt. 275. .. Belechung des vorhandenen Fonds liegenden nachhalligen Sicherheit gewährt die under⸗
13 lürzte. Vertteilung der Ueberschüsse an die Versicherten möglichste Billigkeit
— in der der Vesicen e 3.38 n aͤhrt 1869 39 pPe nt sweer
* tonas „Die Versicherten empfangen im Jahre 39 Peroeent ihrer Beitrage
heusser schen Gartenanlage. von 1864 als Dividende zurück. —————— J
Verzeichniß der Preise: WVrospecte und Antragsformulare werden unentgeldlich verabreicht.
1. Preis ein Kanapee. * — Iriedrich Panzerbieler,
2. „ein Chiffonier. —— in Su. Ingbert.
ein Fauteuil. D. n
ein Schrank. n
tin Faͤhtish.
⸗in Pfeilerschrankf.
in Ofen. —
/s Dutz. Stühle.
eine Cylinder ⸗Uhr.
eine Wand⸗Uhr.
ein Koffer.
eine Bettdecke.
eine Reisetasche.
ein Bügeleisen sowie Rost und
Stähle, und eine Kaffeemühle.
Drei Stück Stühle.
* Dir. WMesser und ein
Transchir⸗Besteck ·
18., ein Spiegel. F *
19. 3 Ehrenpreis: „Ein Kaffeeserbice.“
Diesen Ehrenpreis erhält Derjenige,
welcher die meisten Loose wirft, ohne dabei
einen Preis zu erzielen.
Der Preis eines Looses (a Loos zu 3 Ku⸗
geln) ist auf 9 Kr. festgeseßt.

—

Nedaction, Dru⸗ und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
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        22 —— 288

22 —* 222 3222 — 22 5 32 25

— —— — 52 2 — 2 —— 52* 5 TARBES5 — 2 53—

22 7—338—33 3 3* —7583385 32 32362 —
133838 383353325*7 z5—— —355333 233 3 35
2132 2532 532538 S8 5—— 8 —— — —— — —22, * O —A — B
— — 3k52383233325 228 60 —8833* c875 3
23 33 828 0* S 5 *2583358 38 —8 ——— —A 2* 38 ——
* — 58 8 28 3 2c 2 — —— —z 8 *

—A— — —228 r —32 — 5—2252 * 2Bk— — — — 4
326 32 25 35853866 25533635 ẽ 5 — 2c — —— 5—88 22
—53328 3 83 56 2555 3 ———

28 5 3— B —— 5* —8 ———— . — *
—— 332—38 35 ——— 3 *5
— — 532 —32* 5 34 358B 3 —————

55 8 — 5 —ä— 213 52 2 —7 ————— 87
—O *82 58 38
—258 — ——— — ——— ——— —— SE* — S ——— S20
— ————— *5 8 *2 32— —*188 — 3355273 * 5 — 2835 52*5 *

5 — 58S 255 8* t —53* 5252 ———— — 3552— —AB —* 52 —E—

IJBAX NXi 2 .5 8 2 —5 —42 5 W 8388* —E — 3 .52 2*2 ———
3353 —83 —— 2 332 333 *— 233 5523—*
— ——— 83 5 — — —5 — —

—83 533 3— ——33 86353* J
— — 2 2 3 5 S 27— — — —. 522230 *.. 23
92 q— 2 — 2— 2252 2X27 2 — —56 83 *
552.528 52 ———— 5368 225 — 52 * 5 5 5 58* *
— 273 338 2 * 5 — I— 25535538335 7755 **522
2 2 5235 —A ——5 . 23* 8 7. — *—0 2 —52 8328 —
232 — — c5E —— —28— 5— —3 *2 52 55 —e — 553583 .8
——— 522 32 558E 8 z25 7 — —

3*2 —785353 5352 — — 232 — — 308
58 z388343335333 5 3—5533 —A—— „T 5 3 ——————

— * 8 * 2 —8 3*
523 38 235 s—38 28 37—8335— ——85233 — 25 *
2238 *5 88922 — —— 233 382 — 32
25355 27. 8 2— —2335— — —— S —
35 222 — 252 * * — — 25326235 22 52 — 242
2155— 83242 223 558*— 58 8 52358 * ———3 32 —3
— 5— 58*825 ——— 2332* 3 2.5 5 * 82 — — — 2
* —238 5528* 5553325 3343555 32 SSE 35B3 EE

523583 25 —5633 S — ——3
232—8 B
2
53858* 538 2
s3 23356 5235332333 3848287*
z* 8 3
—A 3333333833336 — 23843
—— 5 23538355* 5 — 7525 J228 5 22 * — J
258 33553385 —23332 2 533 08—33
X —— ——— — 2 —— * 5
2 3227—8 53332557 * * —A 5—8
* 2* * * — e 3 28
33 33 25 53585 3323
z5 5585 33 8 33333383 3 VN 53383 23
57. 585252 5x2388 — 555 7”“ e3—
53 1322 —235323*5 — 328 —— 22838
8 535 3——— 2382537 8
— 555 753285 555823222 25382 — 72—* 1 E 5373 28
Q1 848 *33388 2558 — 2588 F 3223
— * F * 3 * * * 5* —*
2728
— — — 35338337* 222 ß45 22 — *
— —X — — 3 5 25858 —528 —z83852 —— *—
8 5228 5 , 3 2 53 4577 z25528 2 5.383528 32332
273 — 2325323537 2 5 —— 52 * — 5* .353—32 577 —— 23
517835333 2337332375 — — —— 78 3572758
3 3—7 272553557 *28* —
33*9
35838 55* —E 2832—3 — — 2333338 57253
3843 833 33s838s33322 — 332 33258
3.2 222 752 532355 3223353733535 — 82* *52
—3 838s *35 733 33—357 — 7 3* 33358
88 — *
5538 866285 5 523533 533232235
5* x 28 532558 8 *
—E— J
8 33368383536 355 583 3 *232
* * S 3 5

— ——— ——— 52232* — 1 Ar— *
55353338 5535233553 53232588 3S—323 38
325 3, 5 25 5552033 588 5535 3358 7 —— 25
3 —A —A 22 — 2 5 * — “8 A 572* 2
—232270*3 25 58 2* — 8 —8 — 32 — ——— *
8 8386838 728*8353 33358 7533333233 z588 3385
* — * *. 228 39 5S 32 22 8337
z5533533 6— —333 33 572
25 — *22 — —R — 5325ñ — SB2c2 —— — —
202* 7* —22 — 3 —52*7 25 8
2z 5 8 2 2383 5228 753 2 s —3
3s8 33533 83—3 333 33352 *83 838
— — 53323 7 3 —2222—2832 3255.7 22
— 5335 8238355 —583 —3 3 3— 33 35 5532
3 —— * 3 3325 ——8 735
— 3— 8 *2 J 7 —— 7 * — — 8 —— *
*5 5 2253 — E7z2— ———52— 6 *5 —560 2 — 3288 3
2 * 2 539 —8— * 22252 88 —— — 32 522 —BV—— 2
J 3 233 66*
22 —3— — 3*7* — 4*24 — — — 5
V S *2 *5 —*558 25 2 22 * 32 232
I 22 383,22 5— 286 5. 2* 2z2. * 5—352222 A
3 —— 2* — 8— e⸗— — * 58 F — 52 2 55 222
* 255 55606 583— — —— 8* E——7 *8
— 2 —255— 58 23 355 5 * 232 83*
J 5528 — 522k — —3 5522* 2 14— S22
5 ——— 245226 2323253 332—753 *
5 2 35 5353832*2233233 — 5
2 * 2 88 ã 5232 532 2228 O 22 S 5525 5 85
9 5352—2 — 33 —* 3 2 —A— —— 5* 28 — — 232
— 723—32 7 —3 337 ——35*
— —A 8 53533*5335385* 3 320 3583
—⸗— 2 —Z * J *27 7 * * *
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ẽ65 *7—5—5s555 355238383 535 53533 *253 ——7535———5—328
* 532538 *2 —* — 22 853 — 8555353 ——335 55
EIEX —5 — —253 5385 — 8385— 5855 —

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A A — — — 25588

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32 28 5 5233 5528353
2 — 133— 23 575 3 —

—5 X 59 —— 2825328 555 28

555* 58 —

5423* 2 8 52382 —5 —— 35333238
——6 522 — 52 — 33535— ⸗

28 — ——— 55385 5235 2 333323 229

58 5 43 E —78 — 5 3 — 528 —

5225 —A 5 —8 537 5557 52 523383 2 —35 3* F

7z 55 35* —— 33 323 5856

* 22 — ——— * 5356 23332 — 28 —

53583 558 15 38233 z73 5832 —— *8 *85*

3*253 28 — 27. 2588 58228 —7232 * 2— *5
3883 ..W —3 * 25 —— 5 — 5235 22252 37 *5

135535* 555 2 — 55533 2 233 —A 25 2 — 2 553

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— 5 5253* 3328 353553 238*3 528 2353 F 8

2* S 3 — 33533355 2 5* 8 2 8 * 5 *
83333537 5 2855 —8 2 32 33 5 28 — —5— 3 *

2 22 — — 2 — 2*

57258 58 3,35538 5535357 335675*3 5 533 —3z4535
5553553 * S 358* 5832 —128 — 8 —25 52555 33353
588223 28833 53838 327 *53 52 38 — —— —5* 2325
7— 3 — 3586 — —— 5 2358
—X 8 5537 22 55338 W 533 * 5c—— — —M 2 ——— 82

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3 *3 ⏑ 375 2582 22. 22
— 383 —53 3—225 2353
*3384425238 335*88 5288*
8 223235 2.3 22333 5423—5.,25353 — 2230
—3 3 323 868 5 52
* 88 89. 28835 833228 22* — 53
25332365* *2535333253 532256 3 553
3.5353 7335233 J 233332* ———
2. 5 2. 34 1232532 . 2.* ——23 ——

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2. 7535 522 2
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3* * 8 8 —3 2 — S 53 2*2* — 323— 2* . 23 5 2 *
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5 c2823 3 *28538*3 5332 —7 *22 3326
————33373247 53* 8553589 . 2* 34 44 7 *
— 22333 *5 33 5 33335 78 253561
52* 2——335537 —— 338 *322 —— E V
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Die Genieindeordunng sür die Nztal durchedie Patzler. Ons jhrex Miute ernannt und bestehen gus fümf. urd
pomise neg uye niß WFortfetzunghe pe vontz dit Zahl der dei der g beteeffeudon Wahl Stimubefechtigten
eachste Abthoilnuge aBo vpeerdein nWa hhe chz aor Gcn icht ameht ssechsde hn heträgtn gus derj. Mitglie deru. p Bur⸗
o nelm Lrn dee aeme diesan.. B. E ndi7 — Schreibercien. ann der. Gemeindeichreiber oder donst
Erster Abschnitt. Allgemeine Bestimmungen. indidhru ne geejgnete Verjonmlichlelt baigezogen werden welche. jedochn bier⸗
nor Arnecahoe Wahssammbere huigtEfintze nalenGencelndebarger Urg mict. Misghicd des WadlausscwussesWwitd .5. I. uo
n Musschlüff Jener, bri woelchhene die Ausubungen bez Birrgerrechte — — —AnD
— ——— eihung, der Wahlem mit pflichtinäßiger Annd rüchsichts3boser Umbe
— 88 ven Dicbsihia,ievere Amierschlägung, angenheit zu volljehenEr handhabtz die. Ordauiig! deen LGabl-
Betcugk dron Hehlarein oder cersFlschuntze verurtheilten worden ocale und hat jede A ezns anb Debatten
e ae Ve e meenes andenen uner den Wablern find wihhtkatchete WWaglhandiung im Wahl-
— —— — B:u des: Strafgesetz duches cle nicht ias sizatn —V— 3211*
eeichneten Fahigleiten oder einzelnen derselben verlorenn undennicht iudrt Aq. Dia Wahlautss chsfe runkdetstüten: den ꝛ Wahlconris⸗
senieedabiinnnonerlengt hademn Das Wottrrt är bei der Leitung der Wahl und entscheiden überrntumd
vietigenwegen woelche das Ganwwerfahrenc(Falliment)eingelectet 7 v—-
i eeneigeeBendigung biese Bechahr enee nihn ei Stimmengleichheit .enheide der Wahlcommissär. weicher
—ä nßerdem an dews Ahnnruus n cmicht Theilgu nehmen hat. —
nhnon⸗ geden Wahlberechtigte har niure eine Stimmeln 2. e ee lkeine
arbn Wohl stinmrechtenr Jarin michte: durchio Siellvertectere ausgeübtn * ing. r Inc sGollen antx Un targ dert
— ——— —S
cu Die IOun Wähtar füc dieSlelle LhenGeme inderakhs, Wusse sunten- Siegel Zu legan iund por. der,. Fottsetung- des Gea
eziehungsweise eines Bürgermeisters oder Adjuncten? sind olle haftes · in deen Gegeumart zurrvnt siegela⸗od 22 u_ ιι
vohitimn mdetechtigtenu Wemeindet urger, —E süufundzpan. Art. Ao DA Watzlcomm sart hatrallen Vochertitungen au⸗
gsie Lebensahr aurüdgelegtrumdinnVeti, Geineinde: ihren. Wohn⸗ reffen Selchenexforderlich sind. » do mit dae o Wahtene zunauf gehnltent
— —— ur rechten Zeit siattfinden. Die Geme indentrwaltungen IX
Am 03Dien Stellec eines Burgermeistersnoder!: Adjeten flichtet. jeinen desfalisigen Requisitioren angejaumt zu antjprechen
lnn deom pciben Dic-oethalinisse aesSlaalbbienetd,Geitt· essondero dats nothige enstpersonal berait da Lellennunden jnc
ichen,rvffenttich angehellten Vehters oder eines vonnder Gemeind · in geeignetes· Wahllerab jpwiehieMia evsorderliche· cAn zahe won
ider irche besoldetem⸗Bebidnsteten mcht vereinbak?a. Slaaisdienet Foxmtlatiem zu Henn Protocollen q Stimmlisten; Mahl zettein nunde
ad zeitlichen! Ruhestand komen einte solche Stelle nuvnach lerhalleiter ———— n Borejedert Wahlelatzirden Wahl
koͤnigk. Genehmignng!lbernehmenuDie'UderactibelnnArdee pommissur OrtaundeZeit Derselben, wann die Zahtn der zjum Wahen
mn dendesoldeten Slämmen: ber Sanbwehe anhehörigen Mititärt endan zn sder Ganeinde Sffe utlich belauut Machat-ca) Hnt o Tuepe
eisoneiserner geimchen prufionete Diflclerbe nn Bittärbeinte wog ↄpnnntne, duimn (Fortseßung afolgtzn ieiugnsnu
ind u · keinenrGemendeumte wirhtber· a30 3.
Ar . VDie Besteige Fer Wahler hat digt Ungilsigtejz 79) Wurmge 80. Juli. 33 hꝓerentgen Wehrdflichtigen
x Wahl, Io.veit sie die Bestechenden, und —V —— — — — des ⸗ ehe —
ur heide den Verlust des Wahlstimmrechtk und ber. Wahlbarkei das ariegemimifterrum am 47. Juli Nachitehendea vexfügt: 5
q der befreffenden Wahl zur Folge. 4 378 —RXd Durch Beschluß der Erjahcomuiijsion pon der Wehr
xArt. IAhyß. Die regelmäßigen Geweindewahlene sinden in! pflicht jeitieise Befreiten sigde nach, Art,. 58 des Wehtgesetzes fur
deridder donc junf ju unf Jahren in der Monaten! Nodetmber ,dir Liste des nächsten: Jahrganges vorzumelen- 2) Beĩ perworhereee
d Dezembey statt und. müssenn bis 4 5.. Dezember beendetegfein) tenden Anlage der Urliften, undhegiehungsweise der Bezirlsliste
Biz Ende Ouleber haben. die Buͤrgernieifiere, die Lister aller ürr das Ersatzgefchäft · des lolgenden Jahres. i deahalb unter
Bahlstimmdepechtigien herzustellen, — PDie Konigl. Behötden: siad Juhandnahme der detreffenden Vormerkungsbücher von dein z Ge⸗
xthilichtetet dhitzosb,alleterforderlichen Aufschiusse sofortenund —— der
mentgelllich zu Aasheslegz5 Die „ Liste zist addorgangige die heitweist. Befrkiung — von Amtewegen
Rlauntinachung Jehu Tage lang, auf dem MNalhhaͤuse doder in orgfültig ztt erforschen lintz jp. ůberwachen. m —
reiguetem Locale zur Eiußcht der Geeindebürger.auiszue geutu i gerung in den ftãheren Verhaͤlinissen cht cinget Nen ist, sigd viese
zach Veraufn der gehn. Tage werden, die exhobenen Reelamativne Webrpflichtigra in d hetzeffeude, — nd pezlehungsweise
n oͤffentlicher ——— beschienen ach, Lage Bezirksliste nicht aufzunshmen. Viese Kategorie vae ebeplichtigen
ic. Sacht die Licten berichtzgt und dig Beschlüsse. 3 Int Ykann hiernach nicht als verpflichten erachtet werbeite n dete folgen⸗
zöͤffnet. Geger diese Beichiusse ist innerhalb. drei Tuͤgen 3 den Jahren bis et gänzlichen 3 det a
B,———————— aAlpsit godrrch7den —A———— Anspruchr zu ernenuci Codie erfordertichen
taoch das Wahlperfanrtae nicht ufachalten —8 valfDie Nachweist die gen und sich voe der Ersatzcommision zu—istireu.
erichtigte Liste bide die Gruudlage der Wahtene Niemand danut 8)5 Ittig yege, aihe Grund nanvero aee
vählen ader gewähll werden, der nicht in dieser-Liste leingetraßen tüngsbehörden— gepflogenen Erheh 8 die
d, oder darch: Zeugraß zarrt.ülsaneinde derwaltuug' rindbem' VBhn der itweihene Befreliung von veb —* nen ehr⸗
nojchuste Aruchaewieietn hafz: doht cIrst nach! Ablhuferdor cAtcluu: pflichtigen · Weslesdaent, so stnd dicjtlben in die, ufliste, Abth. I.
R——— und berziehnngsweije · in dif Gehlelstiste gufzuuehmem,, ——
dohlefcht. sat Adj Hluß der Lihsen ducch Euischeidung einer höheren, pflichtigehtechudansich sodaun zu dem Ersatzgeschäfte doß beireffezdem
—V—— — 84 ) 3 e, 4Per. Ecjatzeomuission, sneht, uglesch uber
dcheninßg diugin nch ee vdchneter Ins hein d Freiten * soniit auch über FJene, bei degeiße nach
vᷣcelg zux; issich ier Wahleranflgen. it Unjch uldage ver Clemermde · und, Perwalturg: nehörden dir die zeu⸗
Art Iuä Jede. durch die G —— odew endt tyl soenins bedingudtn Verhaͤlfuisse foithestehenͤshe da des⸗
ve vorzunehinende Wahl wird unier Leitung eincz Wgabicoms hJalb in die Urlisten un n4 Bezirksliste nicht
Amisuts ιαι Vιαqh u .,αÂ. Seise tebt. Ro. ageu. mitdetulαιον —EI
der Wahlcommissär wird durch die vargesetzte Districtsverwaltungse zur Beendigung des im Gesetzz, bestimmten Zeiwpunktes in unbe⸗
orde ernannt.. — Die Wahläusschüsse weroen“ am Wahltage' schränkter Weise zu.
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        Aus der Vorderpfalz, 80. —* d „Pfälz. etwa 25 — - —— — man Zicht, „da Alles
Volksztg.“ geschrieben: Sichergm Vern *— wird Lon in ßter Sut dune tegen Alle 7 zum
Ver Ortsvorga r —— vhl vachhe Valle X. ꝓetacaen
eine Eingade aͤn 71 eruͤn 4 unt dile Aufhebang elchen vieck Windrosen —be dem hie,—
der Mordnung zu dewirlems wache vdi ege in Wen erechesiwden Mange ineade n Wrrden. diec e i
Sommer und die Fenen in die Geit vom 15. Aug./bis 1. Oect. gesellen werden daun) dee Sprache ihres Herzens folgend⸗ sig
verlegte. Alle bis jetzt gemachten Erfahrungen haben unwiderleg⸗ passende Ehehälften auswählen, nachdem sie durch öflere Bewegunq
lich bewiesen, daß eine Rücklehr zur alten Ordnung in beiderlei mit ballbefuchenden Damen bekannt geworden sein werden. Um
dinsicht geboten ist, und daß namenflich dus Scgulehalten im nun, tanzlustige Damenwelt, übe dich in der, Kunst des Fesseln
ee ee unausführbar ist; weil rF gegen dit Jnttetes· und Gefallens denn yiele e — —7——
sen unserer“ gesammlet Bevölkerunmg freitet.Hoffentlich witd'man verstock e der Zei geworden —2
sich an maßgebender Slelle dem Gewichte der darzulegenden Gründe das a we 3 auch zut Ausführtng gelangen und d
aicht verschließen. 53 Vexeii sich bald constituiren.
9 w se e In der gestrigen Abendigltheteg Rir ussa dt, 30. Juli. Heute Nacht 12 —XV
mmwerath vonr Bien wreve von 22 itygltedernt deãauteagee Tan minttsche Oecko nomtegebaude der Obermihle Ver HNaßtoch Aeder
das österreichische Ministerium und beide Häuser des Reichstages Man erreee Branditiftung. Deꝛ Schaden duta etwa 8000
zine Petition Iiunrichten unt Mufhebung aller Klostet nisd geiftlicher Gulden Doq iste at Al veclux ———1119 c 2127
Corporaonen dereinno Statuten mit den⸗ Staalsgrundgefehenn F In Mürzsteg (Steierm.) hat ein viel von sindern
Wiberspruch stehen:ü Dieser Antragibtirde einstimmig angenomnien gequälter; Kretj gegen dieselben xinen splcher Oaßß/ Ief aine d
.ODer in Innsbruckn: vesidirenden Worsteherꝰ der oflevrkichischel er am 22. Juli 3 1Hindernz eines, Holztnechts die Kehse
Ptobingeder Gesellschafteu Lohstadehat e ee XXDDD
iuter dem Titel die Jesuiten ur Tyrolꝰerjchenen a senn Rte Ein: heirathslustiges Puürchenenwelchegge die c bedrängenden
Ministeklum Giskra⸗Hasner zahlt!immer!noch die staatlüche? Sub ⸗ Hindernisse Abtrwunden gigubts Fobnidies vafnenglischein Hoden
pention au bied Josnitenfiliale une Innsbruck,! damit“ diefelberder angelangtesei, wßbe —D
heologischen Untetticht an der Universität beforge. un aagineunn Ppolizei in Doder, echicit nijmlich Ewde voriger Bochee das fhlgende

— Freankriche 207 tud otu 2And ZTelegramm aus Badenn Narl. Goztie rz⸗ tha Jahre —
ιιια öιαα o) iuturg 1120 1511. dause weggelaufen um sich penn Mililrpflicht z eut ziehen · Mid ein

Paris, 31. Juli. Dem Vernehmen nach joll: tcnen Tas 26jäahriges Frauengimmat wheirathen. Die Heirath soll Succhqut
dern amtlichen Veroffentlichung ¶des Senatuskonsnltes rinne zolitisch⸗ horhindorte weeden, Vudnia Gantier, Dir· Debescher hatten den
Amnestie erlassen werdentn lu 15g pni m ι u hom, Bater des hoffuumnsposlen AZrautigamge gewnjchten. Etlosg
n Die · Polizei machte mochngeradt gurechten „IFeit naugfin dig den

rine Heirathnwifchen zinei Ausländern guff Goundospechellern Lixem
statt finden solle, und als das Pirchen um die angejetzte Stund
ur. Hirche gm⸗ adeseind Identitat, festgestellze Har, werigerde der
Zeistliche sich,mdenczkheligent-BHandn zu orhließeh. IrDen aangäuscht,
Zräutigam wandte sich an den dortigen Consul, Mr. Larthau,
welcher-gni ham in dessen MiS den⸗ Ricth auh,enached Deutjchland
—EXEEX Zon m ug aonis ↄiodis iuemd
ndeo Mpasi ——
dengeqctigen; Badeansiaste auge sellterDiaeid Hoc Gichzurth in Dele
jier, in das Hauptresevoir der Schwefelwasser. —A
Veamueto rilte ihnranx mHülfe// wurden-Ader ats er q den, Mann
erausgiehen auoll teDurch, ndie s Aus duntiauge hetaubt und Ratzte
benfasls an enn Dehablen —
erbeig hatten aber das mamliche Schidsalng In Folge zwytcamitage
salten⸗ gelang ea, Ddie neum Par onenn jchnellheraustzutuiehen
ean wgen gbetrs bexeis vier, umg, ehengelom mon Kin
uderes Ungluch ereignete Kch in Denai.n Dort —*z ——
itnud, cerfchütteten elf, Arbeiter, die, usleg um anheben dansnonosnz
**
ppue VForrmus, den BO. Auli.

Wirmotiren heute:! Weizenn M shube w
bis ifli αιιN. NRoggen⸗ yuy
bis —νανι 9Xαιαννu p r
dign f. 45 per IDOo Kilo!Hafet
8 Il. irhis .t. per 80 gilt
Mehl —S— Agn Irecbis l
bo ir. Roggenmehl· n ekr vis
Ar. Roggenvorschuße 16 f. trebi
L. f ice Weigendorschih 13 E
bis fl.x. Blumenmehlet Aif⸗Al sr
dis flenlr per 70 ilreRepl
19 f. Att. bis — fl r.“ per88
Kils Rubel! ohne Faß 280fl.30 ir.bis
23 fl Aßnt geinbte vhne Faß it
ix. hig hIs kr Mohndi ohne Faß
i. * ir. bis — — tx.“ pet
—D bit
fle tr. Branntwein 27 ft. — r

bis s e eh n

Acauts Ft. i b — ——
4Wie das: Zweibrucker Wochenblan n9errichtetz soll uaotgen
xri. Regierungsprästdein ver⸗RPfalgeuHert va Puspe a Precn
Inceibrücken⸗reintreffen und eialgs Vage im Bezibtsainte werwelten
uapog weealb vit ckhum,iß IIi Iubtnle Gesterm Nachmitagz tzo eiu
schweres · Hegelwetter; übrr itnjrre Gemarung. Gseentlertte sich
in Körnern von der Größel vineb: Aelsthnußmnite sotches Heftigkein
daß Frnuste rchtiberl misfechaftr ia Tero Stadr gersrümmeunt wulrden
auserdem· hat uesnia Fold udi Gartennncht unbedeutenden Schaden
—EEXEXLED—
ö d de ινG,αιν Solunwahrfchesalicheeß
auch tlingen/ mag, zg istera dochtzanhatfachepdaßz imArnjerer
Stadt sich nuchstens zun den bekunnten Sa noch einnenerMoetein
gejellen wird, deffen süßrer Zrveck das! inuerfte Hez —
epbeben machtu wird.h Esn handekt sich nanich zum' michtsWenitzer
als auu die Grundemg eiaes Junggesellenbereins anuDoch iheltlied⸗
sichen Töchter Evals enschrrdtnnithte dor fenn twus hard klingeunden
Vereinsuamen. Die Mitglieder hdieses Voreins. Jünglinge von
23— o wesferungue
ehauntmaczuug anepe anen
amftag ben⸗ e d in —— v dem Stadthause zu
—————
i rvere n Ste Jugerl— aßtig F — ——
77 ꝓen e eune —VXX Mobiliurjachen offentlich an
zu dgzue 5 e
2 hltermin in⸗ Eigentham⸗ —*6 ige n, lung zwangsweise versteigert, As ln
rämlich ·3 m Gin großes brounes Waüschpferd aiß
ꝓi Nr. 639 7 Dõʒ. Flacht, worauis hierraderiger Wagen mit zwei Dielen
ah Berthaug. jtht ain Wohning hergen dictegeee, e een
snn d Shet et grarert y n cheagighed vbhehe hen
den Bruͤchrechwiesen — St. Ingbert, den 1. August 18600..
BPl. —A——— denn gatin h du —2 * *
Rockenthal. mittlere Ahnung. 2e u n id ri α d nt
lieskastel den 31. Fuli Isbg*tu Faßbender.“
lieslastel, den 81. Juli I869 — — ——
. ichtige ¶Feuerarbeiler
*— 74 Ansr ust and Zu schlaͤger werden gesucht gegen
753. den 7 38 7 Lohn don 4Thlr. bis zu Wgg go g
at E M ic 10 Sgr.a per Tag und Aecord bei ebr, J— ugz. .Juli. *
J r * aoo — ruttgeus, St. Johann uhnd Bierbach. Gruͤchtpreise.). Weißmehl das *
— 9J — e ä Pfunds e og
Dex Prei⸗ fin Deooses G8 gugein) ist Eine frijchmellige VV——— Dade * Al 287 Weizen (20b
auf 6 reüzer festgeseht. de 35 F s6 e g ri fi. 13 r. 1rft. ao —*
Zu techt zahirenher Betheitigͤng ladet uh mi et — Fonn so Pfrn o m 20 krebishfte 30kr
reundlichst tin 53. 3—4 zu verlaufenn bei Gersie (160 Pfo.s9 sten 40 tt. his
Si. Ingbert. dit 8.Rirguf 1869 —2α :. Pet, Schmidt, f. Ade. Hafer — — VV—— ir
—D — Nnkel. Ann nan — 1 Baäder.ahi— bn vpis — fru tr. ν

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ßt tnn Redackon, Druck und Verlag don Fr Peime ßein Ste Ingbert uus an ai ι
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28 A. yla? Abhnung in mz jod nnbdot Staaiskasse. . eriagtß e 12
un Wahget 4, I. h yung ist gine gehej unöο— Anginad dl — — hyerninmit die
en 3 * ere en 31 ———— — ——— —X 30 —
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si ucse ichew wolcherbde Wahlcom⸗ urreee Mhdel hur Ne uen n
In en — des betreff —8 . ee nee ——
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an n. Um Die dWehhl usshuse qusdrucuich anertgnn — aut b. Verorduuing heh n p νν

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ag die auf denselhen vbrzelh ar —— * ee aft as“ 80f7 338 ———
ene eten Namen verdect, i — ier 22. det igdig Hhligee Disteen fur n
* tt, pnd. e iDienstjei igdigt 26 *6 i ntzer ur den
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Jar Aunghr goeignot XC 7 uger, 2 —3 e
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— Von der Eumm u N bstimmuigs degen An ul igt und stau eute weilche i bleiben diejeni
ezfeldtillin! der e, eobes Wahlers ist! weben den — ih, is; upn Schsuß d eiee

aͤßflersifleso ist IX 3 ß des l ufenden erwil⸗

hame des Wählers i in wo ormerkznmächene und Itghelbe —7 — sn 34 — 7* — n 23388
sse — —A Rilgliede des —11 — I76 .flugußt 72 21 13 er

I Wahlaus⸗ üserlaci verei bu zug, Mit. Italien si,ee 2
nig husse zu ae eeeee e e it an as iubart. nFs8239 n ernationgler
7 —— den —— —— innn Augo d in zs —S
I n. -, Wahlzettel ohne ee derg d .1 Englalihaun ———
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eeee —„VIA nitten Ir e welchelnbine ate die earh Gerücht. Spanie
33— — — e the —— * elthts.nwofur ee —8* — J——
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ne e ahlzettel me — ———— i e Die Gemalbequsste uung dezehitg Fat J
— gahe wrnea eb⸗ ens — kß 55

i 3 * e b⸗ d ß hj au “ ie“ j. V ereins *
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din⸗ 66 hinsin iie art burbe, An Herltgie gie Lu iß die und den dritlen in dier —
Zine sud Sie ßg —69 — —— nge igjd in d ndritten in dien Vont uLeßterer
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er Woahlzetteldut —An renn m Dae erfuhr, wbusdie sethe Howwihschels Nend
vr Reihesolge. in ee creh —9 — Stmin undee epereree —I———— —
idoine. in melder sie ddiheheie lour — — sene Was geht, es mih an Mfuhnhe Buden⸗
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Catharina. Fetzer, *
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20 3 n o 2. au.
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Die Geuieindeordnung für die Pfalz. — Nach geschlossenerr uAbstimmung⸗darf Niemand 34
mdh ν αα Gchluß). ι no uäl einesni Wahlzettelszugelassenn, Merden zu) dem Schlusse hat
z0 lobß 7 itan Zwelter Abschuittenuu ανR. jedoch die Aufforderung an die etwa auwesenden Wühler, welche
iy nt B eis orn dere Besstiimem um garn. iinn nyinet, noch nicht abgestimmt haben, zur Stim nabgabe, und die Gewahr⸗
να A MWahl des Gemeinderathes;itos duenn ung deiner kurzen Frift hiezu poranzugehen. — Der Wahlcommijjar
—A— 8 Waͤhl der.GemejideraihsWinnn eder . wied Adenn pidn Wahlausschusse das Wahlergebniß festzuste lien
nntelbat“ durch die Gemeindebürger“n vollzogen. —Außer denm' ind betannt zu veben ..
aee die Dauer der laufenden Wählperiode in ein undder ·9 Art 121. Die Gewahlten werden fogleich durch den Wahl⸗
ben Wahlhandlung Ersatzmanner gewähit, deren Zahlein vollez wusschuß mit: ihron Ertlärungen üben Lnnahme-. odert. Ablehnung
hen der — * Geninde fesigefehten Zahl dere Gemeinde⸗ ernommen worauf im· Falle der Ablehnung ungesaumt eine neuc
athe·einschließlich der Bürgermeister und Aojunckenꝰ zu betragen Vaht · stattzufinden hat.n ęu
n Idder Wahlzenel soll so viele Namen enthalten, als die 4 Art.I22. Pach beendigter Wahl sind, die Wahlacten der
ihl der hierunch zu— wahlenden Gemindertathsmitglieder und vorgesetzten Verwaltungsbehörde vorzulegen und, von dieserzu
mannet beträgtu — )rüfen.ac. Wird eine Nichtigleit der Wahl erlannt. nd ist dieselbe
rus Det Wahlsel — zes chließen!wenninnerhalb naeineromit Entscheidungsgründen versehenen Entschließung —R
i bom Wahlcommifser fefigeftetiten unde öffentlich— bekaunto ge prechen und porbehaltlich der Beschwerde dien Vornahme, iner
dlen Friste mehr als die Haͤtfte beteWaähler obgestimmt hat. teuen Wahl anzuordnen. — Als Nithtigteitsgründe sind bei obiger
In utgegengesehten Falle hat der Wahlcommissat eine?nawel· ßtüfumg von, Anits wegen nur zu berücksichtigen a) wenn eine nicht
ere Frist zut Slimmenabgabe festzusetzen und eee dekannt dahlbare Person gewählt wurde ztb) wenn hei der Wahl icht die
m mochean Nach Ablauf vieser zweiten Frist wird der“ Wahlact tforderliche. Anzahl von Wahlern abgestimmt hattt. und, ) wenn
hn Ruͤcficht auf die Zahl der abgegebenen Stimmen geschlossen xer Gewuhlt · die nerforderliche Stimmenzahl nicht erhalten hai.
uid Riemand mehr dur Abgabe aines Wahljzettelsnugeiassen. Inuerhalb vierzehn Tagen nach der Belanntmachung. des Wahg⸗
- Vor jedem Schlusse attel par 73Wahlcommissar die eiwao resaltats lann jeder Gemeindebürger wegen Veeletzung wesentlicher,
mwesenden Wahler. welche aoch nicht abgeftimmt. haben, unter sesetzliger Formuichte ter bri. der Wahlbaudlung die Wahl aufechten
— — beronlicher Benachtteiligung durch das
ern. , Hierauf wird das Wahler gebniße keftgellte und bekannt Berfahren oder die Bejchlüsse eines Wahlcomunissaͤrs oder Wahl ·
heben X 55 —Ann 0 0——— ausjchufses die Beschwerde ergreifen. In beiden · Füllen entjcheiden
Aci. 117geldiesen Waͤhlen,entscheiden die relative Stinm die vorgejezten Verwaltungsbehörden in dem durch Art. 98vor⸗
nenmehrheit und zwar in der Art, vaß denjenigen Personen, welche Jezeichneten Instanzenzuge omtit nicht dag Gesetz. über, die Verr
— waltungsgerichtsbarteit anders bestimmt. Diese Beschwerden haben
rochten sind als die'in Art. 53 und' 113* fedgefeßte Zahl Line aufschiebende Wirlung. ανια,
er zu waͤhlenden Gemeinderathsmitglieder und Erjatz nanner“ ber 2. Von den Wahlen in * Vůgermieisterei vereinigten
raͤgl. — Die Reihenfolge der Gewählten bemißt sich nach der gere — 2
zahl der eed Werden mehrete Personen. mit —— —R ee Zut dermẽ isteteg here hanten
nh Sunnnensohi gewshite jo ethtet ls die. Weihensolde nach Sumetiden aiut vonngunande ue Ia pie Wahl. des. Sentninde-
e enn d de beihen god durd e nten u dudntbin auneresonprenn vcn dadsutetenm Iu volthiehen.—
nüeronichiAderschritten wirde sr Jin gutgegeugeschten Folle eut ⸗ dach Beendigung . dieset / Wahlen sändet die ¶ Wabl des gemeins umen
heidet, das Loos. Werden mehrexe Personen. welche mit eins Bürgermeisters durch die in eine Wahlverjamailung zu dereinigen⸗
uider als Baler Sohn oder Beuder verwandt, oder als Stief⸗ en Semeinderaͤthe nach absoluter Stimmenuehrheit statt, wobei
der · oder / Siseftohn Schwiegerogter, odor Sthwiegerfohn ber- die Bestimmungen des Artz 120 und, 181 zur Anwendung kom⸗
hhwägern sind, gewählt, qa hqt der mit ‚der größereu, Stimmen, en. Waͤhlbar für de Stelle des 8 irgermeisters ist jedes Ge⸗
inn biemahie des Mieche zuin Tintht. Del Stdsnnestaleichheit ueinderathemitanked .det Burgorme iteteibe uter— Wid abs
uische der das Doohnen Die u Gruud der beiden vor, Zůürgermeister ein Adjunct der pereinigten Gemeinden-erwählf, so
eb vden Absahe · vvm GrnirieAbgehaitenen indhi Fau t dessen Stelle durch Peuwahl und die hierdurch ecledigte Stell⸗
er Erledigung einer · Sieiledinaden ⁊ Geateinderalh zu berufen, iues Gemeindeiathes durch Einberufung, des Etsatzmames zZu
venn im Ranfe Ded Wahlperiode das Hindernin—ihres Eintritts esetzen. — Wird als Bürgermeister ein Gemeinderath der vereiniglen
euig wide , hemeinden gewählt, sa ist deffen Stelle durch Eintritt des Ersazmannes
wirt Il S. zm Did Gewähllen ind—sogleich durch den Wahle u besetzen. —It der exwaählte Bürgermeister mit einem Mitglirde
usjchustz mit ihreue Erflarumngem über n Annghme pdet Ablehnuug )es, Gemeinderaths kiner der dereinigten Gemeinden in der iin Att.
er Wahl du vernehmen Wird der Eimteinn im dem Gemeinder 17 Ibs. 4 bezeichneten Weife —B letze
nth: vont Eerte rines Gewahlten abgelehnt, Fo Aritt jofort / dex nach eres zum Alustritte verpflichtet unddessen Stelle mich. Vorschrift
d Rechenfoige berufene Erschmann eince ie, en u 2es Abs. 4 oder Sez dit n Im ebrigen tonimen die
uritn. B. Wahi der Bürgermeister, und Adjuucken⸗ ——— Ier edune eee
Art. I 1Oe Dieneugewähltem Gemieinderäthe. habeei alsbald; e Dritter Abschuitt. *3 *
wgisondert· x Wahlhand lungen!t, mitr2absoluter Stimmenmehrheit a Außerordentbüche, Geme inoewa hißhe
m ihtet⸗ Mitteden Vürgermelster, Dann den⸗Nldjunclen/und, 4 Urt. 124. Iu, Laufe einer Wahlperiode eintretendeaitle-
wierin Rin zweiter Adjunct zu wählen: ast,r diefewn zu wählenneguche gungen; voig, Geineiindestellen, wofür Ersatz umnänzex, Rorhanden
Arbend 20,13 Bei diesen. Wahleun wozut alle im Drt auwesen⸗ nd, werden durch die! nachrückenden, Ersatzmänner,erhängt—
en Gememderathsmitglieder, geladen: werden müssen, follen⸗ ine der Diese sind durch den Bürgermeister einzuberufen, woðbe der Hor⸗
ktgeh wenigstens zweir Drittheiler- der ¶ Vahlen ihre Stimmen tabe esezten Verwaltuugsbehörde Anzeige, zu miachen ust.. Sind Ersatz⸗
uben. oIst diese Bochl mit · Ablauftesder / non dem Wahlcommissar naͤrner nicht vorhauden, so ist eine nußerordentliche Ecrgänzungä⸗
Avor gest gefetzton umd vffeutlich bekannt gemachten ⸗Frist rerreicht, so vahl vorzunehmen, wenn der Gemeinderath. die Gemeindeberfamm⸗
t die Abstimunang zu schließen. BoAnßerdem hat der Wahlcont ⸗ ung oder die vorgesetzten Verwaltungsbehörden es als nothwendig
nissürt elnto weitere Frisi zur Stimmabgaben festzujezen und die rklären. Ein hierauf gestellter Auträg von Gemeindebürgern muß
hehterschienenen: schrifitich vorladent zutnloffen. Bletbt. diese, Vorlad⸗ on der Gemeindeverwaltunge zurAbstimmumg gebracht werden,
ing erfotglos, so diffe der Abstimmungsaet nu ichließen, und die venn er wenigstens vwon gineme Zehntheil d der Gemeindebürge
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        zestellt ist. — Fällt die Ergänzungswahl auf eint Pengson, welche Homburg, und die kathol. Pfarrei Ramberg. Bezirlsamts Becg
i einem Mitpliede-des Gemeinderaths in der in Art. 117,Ahj. zabetn, dem zatgen Verwesex derselben, Priester. Michnen Eaa
bejeichneten ã Weise vn wandte odey derschwägert Ast, so if vie oerlichen — — * 8 3 7 —
— ——— eag —
in Ari. 123 Abs. 3 ——* sven han Vei den WEr⸗ seg epruften· Rechtscan didaten Ludwi Wolyühebiim Varwwen al⸗
Jänzungẽewahlen komnten die Bestimmungen aͤber die ordentlichen Amtsberweser für die Dauer des dem Ersteren bewilligten Urlaub
emeindewahlen analog zur Anwendung. bon fünf Wochen genehmigt und die kath. Pfarrei Queichheim
Art. 125. Wer ails Ersatzmann oder in Folge einer Er⸗ Bezirksamtse Landau, dem derzeitigen Verweser derselben, Prieste
zeanzangswatzlu eingetreten ist, hat nmr für jens Zeit einzurüden, Friedrich Bertram, perliehen worden. VV0
deicheretjenige. an⸗: dessen·Stelle ex iritt. noch zu exrfüllen Kaqrlsru e 3. August. Am dergangenen Son niuge fand
zehabt hätte. ν W Went in dem nahen Muhlburg zwischen Civilisten und Soldaten eint se
Eiebente Abtheilung. S ch t u ß be st ĩ mmunge n bedeutende Schlagerei statt, daß von hier eine Abtheilung des
In i26. Die bisherige Verpflichtung der“ Genitinden zur 3 au d Waffen ten und nach Muhlbur
nüffte ling von Poltzeirommifsferen ist aufgehoben · Bezuglich ver ur Dampfung de Kravals abgeher mmußie. —
ʒen Bürgermeistern, Adjuncten und Polizeicommifsaren durch Art. Frankreich.
30 unb Art: 144 ves oode d instr. erim. zugewiesenen Berricht⸗ 234 5. 4August. Wir exfahren, aͤnßert die „Patrie“
ingen wird an besonderetß Gesetz vrlessen werden. durch esondere Eoirefpondenzen baß der Paͤrteiguüngerkrieg welchet
rt 127. Wo in gegenwärtigem Gesetze die Seelenzahl der im Norden von Spanien im Namen des Don Karlos geflhrt
Bemende derucksichtigt wird ist dicse nach“ dem Ergebnisse der wird, langsam aber unablüsfig um fich ¶ greift. Die Zabl der
den Zolivedeinsstaaten vorgenommenen letzten Volkazählung Banden nimmt micht ab... Ihre Organisatian schließßt an einen
nter· Einrechnung· der Cipil · wie der Militärbepdllerung zu im Voraus festgesetzter Plan. Die Banden sind mit Gewehren
ʒemeffsen. ν 26 ꝛewaffnet. die von auswärts klommen und ziemlich regelmaßig
dirt. 128. Gegenwärtiges Gesetz tritt mit dem I. Juli intreffen. Jede Baude führt eine Ordnungsnummer. Don Karles
869 in Wirkfamkeit Die an dieseanun Tage bestehenden Gemeinder hefindet sich. in den Gebirgen von Ravarra und hofft sich hal
zehdrden bleiben jedoch bis zumt I. Januar 1870 im Thatigkeit an der Spigtze eines zahlreichen Corps zu sehen, das ihm geftailen
snben ihr Amm nach Maßgabe des gegenwärtigen Gefrtzes. — vied, eine Hroelamation an die Bevöllerung zu richten und einen
Die in diesem Gesetze angeordneten Organe det Gemeindederwalt rustlichen Feldzug zu beginnen., Erst dann wird man die Aus.
mz werden für das erste Mal in den Monaben Nonember und ichten heuriheilen Lonnen. die er hat. .
Hecember 1868 gewahlt. 33336 Der Gaulois“ theilt mit, daß sich bei den Regatlen in
t iee Die bestehenden Bestimmungen und. Zuständig- davre, denen der Prinz Napoleon beiwohnte, folgender scherzhaft
xiten in Bezug auf die Verwaltung! dek Kirchenvermögens und imstand zutrug, der jedoch dem Prinzen sehr unangeuehm war.
ie Befrirdigung der Culnusbedürsnijse⸗ bleiben vorlaufig auftecht Fs folgten sich nämlich vier Vachten. welche Zufällig die, Ramen:
rhasten. n „Miserable“.Prinz Napoleon“Cours aptes“ und Ouvier“
et. 130. Mit dem Tage, an welchem das gegenwärtige ührten. Diese vier auf einander folgende Namen hilden nun
Veseg in Wirtsamleitß krimn tloscher vorbehaltlich der Bestim⸗ allerdings ein iemlich beißendes Epigramm. 53
nungen des vorstehen den Artilels 129das Gesjth. vom 17. No Dirc Kaisetin reist wahrscheinlich am. 12. August nach Corficc
e igg ben Bestand r bie Wahl dor Gemrinderätht ab, an welchen. Ausflug- fich, die Reise nach dem Orient
m Nheinkrrise betreffend und das Gesetz vom glrichen Tage. das nüpfen, wirdeeeh 5 bi 7
nnlagenwesen im RheinkreiseBetreffendez dasGesetß vom 28. A ——— 14 z *5 tr tint
— unee rg e
zes Pelizeistrafgesetzbuches, fowie alle sonstigen migegenstehenden 8 on do n August.“ Die Wimes metdet daß wieder
Hefe he und Beftiminungen / inshesondere die uber Einführung von holt Getüchte über einen Praliminarvertrag im Gange feien, nach
Herbauchtabgabent aind h jene über!⸗ dieno Nothwendigleit eines welchem Spanien gesonnen sei, die Unabhängigkeit Cubas anju⸗
Zireitconsenses voder rnieinetn Proceßermächligunge bri Rechts⸗ erlennen. im Falle Jaß die neue cubanische Regierung eine Zahl⸗
Kelfigkeiten der Gemeinden und der von den letzteren vetwalteten uns von 100 ——— in Bonds an e
Stifangen: cic ναι welche von ihr ausgegeben wurden. Die? Regierung det
Gegeben München, den 29. Aprit 1860. Vereinigten Siaaten, würde die Garantie flr diese Bonde
. übernehmen. D
Audwig
Zürst von Hohenlohe, von Pfretzschner. von Gresser, 3 Am⸗vira. —
ron Schlör, Frhr. von Pranuckh, von Lutz. Newhöork, 22. JusnAchtzig östreichische Familien aus
pon Hörmaunn. der Umgebung von Wien sollen dem Richmond Whig“ zufolge im
Roch dem Befehle feiner Majrstät des Königs; der General⸗ Begriff stehen, fich in der Nähe von Pichmond anzufiedeln. De
n Secretär des Staatsrathes, Seb. v. Kobell. oon denselben zu diesem Zweck nach Virginen adgefandte Agen
. ——— Ied sich, demselben Blatte zufolge, nachdem er alle nöthigen
—— 485 Artangements getroffen, bereits auf der Rückreise ·.
—4 Deut ichland A NeweYork, 4., August. Die Regierung hat auf loͤ
9 M nnch en. 2. August. Die Diftricts · Verwaitungs· und Zanonenboote, welchr fur Spanien im Bau begriffen waren
Hemeindehehörden, sowie die landwirfbschaftlichen Comite's sind von Beschlag belegt, da der peruunische Gesandte diesel ben als zu dem
en Stsatsministerien des Innern und des Handels angewiesen Ungriffskrieg gegen Veru bestimnit bereichnete.34
vorden, die Staatsangehörigen, belonders auf dem Lande und in —
deineren Städten und Märkten, über die Nühlichleit und Noth—
vendigkeit der Theilnahme an Mobiliar⸗Feuerversicherungsanstalten
ortgeseßt zu belehrer und ihnen dabei bemerklich zu machen, daß
ünftighin bei Bränden, bei welchen eine den wirthschaftlichen
terhalinissen der Betheiligten entsprechende Theilnahme der Be
chädigten an Immodbiliar · und Mobiliar⸗Feuerversicherungsanstalten
nicht wahrzunehmen ist. die Bewilligung von öffentlichen Samm⸗
uigen nicht mehr in Aussicht genommen werden darf.
Munchen, 4. August. Der Ministerrath hat sich in seiner
zeutigen Sitzung, wie ich vernehme, mit Berathung des den
kammern vorzmiegenden Budgets beschäftigt.“ Es foll die Absicht
zestehen, die Staatsausgaben in' einer Weise zu regnliren, daß
eine Steuererhöhung nothwendig erscheint, obwohl in der lansenden
Finanzperiode einige indirecte Stautseinnabmen hinter dem Voran⸗
chlag zurüdgeblieben find und den gewünschten Ertrag wohl auch
d der nächsien Finanzperiode nicht liefern dürften. (Wie die
N. Rachrichten“ aus guter Quelle erfatzren, dürfte die Einbernf⸗
ang des Landtages gegen den 25. Sept. erfolgen). 3
Dienstesnachrichten. — J
A Die kat h. Pfarrei Hagenbach, Bezirlsamts Germercheim,ist
m MPeieller GBeorg Neumann, Vfarrer in Ramstein, Beaickzamts
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        noch das vollste. Dunkel und æs8 können nur Vermuthun gen darüber Wagen sind herbrannt. Man zählt. sechs Todte und 7 ig
oursixen Vlöglich erscheinf 5. — — e e —127 *
derbrecher sein unglüdliches Opfer ierher verfolst hat. 3 n —80et joll — wie die „Neworker Stantsz.“
7 —7 Win lesen uiin Stagtsangelgere jẽr meldet, ein großes Jubiläum zu Ehren der Eröffnung der Pacific ·
Durttemberg“: In Lindau hatte nran dieset age⸗ Gelegenheit, Eijenbahn abgehalten werden Beh dem großen Concerte.sollen
e ersten Versuches mit den ds Vaoade Vdebatsin mitwirlen: 2000, wilde Indianer. welche denSchlachtchor!von
hortiger Kaufmann hatte sich in den Besitz eines solchen gesetzt Kienzi“ brüllen sollen 3. 1500 Siücx Locdmolivem weiche!“ mit
ind damit eine Fahrt nach dem Bade Schachen⸗auf · demSo hren Dampifpfeifen die Symphonie Mazeppa⸗ pon Liszt heulen
inter den Eisenbahndamm dindurch gemacht. Es I sehe leicht plen d 10.000 Mormonen, welche vie Are Ein Madgen oder
dansverirbar und vollkommen sicher.“ Die“zahlreichett Badegüsie in Weibchen wünscht · Pahagend sich⸗ fingen uͤnd —8 ceng
xes stark besuchten und beliebten Schachenbades konnten fich hin⸗ en weirche das alte Volkslied , Gutet Mond, du gehst dsite
anglich daran ergötzen.. 311 3 unsimmen sollen. Die Sache soll enn a Boe
Seeln Lin rntsetliches Unglüc. hat die Domaine jonet Bagäatelle ganz in den Schatten slelleß, woran gar nicht u
drünow bei Prenzlau betroffen; in der Nacht zum Sonntag. gegen weifeln ist; deun wenn dis Weltssadt Nework eiwaz Ubernenmi.
Utze, ist das Familienwohnhaus des Gutes, die sogenatinte alts ann ˖ wird sie die Welt in Slaunen setzen. . s J
zchäferei, dis auf ?die mafsive Feuerung niedergebraumt»Dit im T.Unsere Behörden“,. schreißt. die Newyqtker Ttlbene,“
iefften Schlafe ruhenden Bewohner — * Familien mit 24 Pere⸗ sind freche Engros⸗ Diebe Sie flehlen sich' aus den Taschen
onen — nahmen das Feuer erst wahr, nachdem dasselbe bereits der Steuerzahler alljährlich grose ——
vie gaunze Rohrdachung ergriffen hatte, Der Schäfer und noch Sie vermehren ihre und ihrer“ Heiferehelfet“ Saiaic— Jahr für
rinige Manner ftürzten hinaus. Sie eilten aber sofort inis Haus Jahr füllen ihren Saͤdel mit den Tributen der“ Contractoxen,
zuruck, um die Ihrigen und Hab und Gut zu retten. Da stürzte Straßenreinigungs · Inspectoren, Fisch ⸗ und Markimeister, Geld,
zaz brennende Rohrdach zu beiden Seiten des Hauses herahnund velches eigentlich in den Stadischaß ·fließen solliee vit dem
xersperrte dern Unglücklichen den Ausgang. Nur der ein an der helde, das sie so zusammenftehten, waählen sie fich wieder in die
hiebelseite wohnende Schäfer rettele sich und jeine Familie durch Aemter hiagein and fangen den Sawondet pon Mynent wieder an.“
zroße Vesonaenheit, indem ex, die hö chste Gefahr ertennend, das Tout comme chez nous“ fügt hierzu?die Abendzeitung von
Fachwert einschlug, durch welcheset denn auch mit den Seinigen Thicago bei, und die ju St.Louis erscheinenden: Miössissippi⸗
utlam.“ Drei erwachfene Persouen, welche sich durch die brennende Blatter“ setzen ihrerseits hinzur Wir drücken sowohl unserer
dachtrümmer zu flüchten suchten, erhielten so furchtbare Brand⸗ Schwesterstadt (Chicago), wie auch dem Awas enifernteren New⸗
vunden. daß zwei den Verletzungen in wenigen Stunden erlagen, Jork unser hetzlichstes Beileid mis,obgleich vonn uUnserem
vahrend. die dritte am folgenden Tage nach Aunsäglichen Schmerzen Standpunkte aus diese Beileids bezeugungen unter den vorliegenden
ʒerstarh. 12 Personen— 7Kinder ude cen Umstanden etwaß eigenthuͤmlich erscheinen körnnten.
diejem Braudunglück ihr Leben eingebüͤßt, und? außer diesen h. Ein Unglüd eigener Art,ereignete sich unlängst auf · der
legt noch ein Knecht so schwer an Brandwunden darnieder, daß Veracyuz und Mezico⸗Eisenbahn.! Während eines Gewittersturms
n jeinem Auftommen gezweifelt wiro. Die Brandstätte bot einen vurde durch einen Wokkenbruch in der Nähe von Mexico ein. Theih
erbarmungswücdigen Anblick. — Bei Hufum (Schles wigh ist des Bahndammes weggewaschen nd dadurch ein —A
ein Fiud von cinem Eber zerrissen worden.en Die VKlieru desselben, velche der nächsie Zug ftürzte und zertrümmert warder Sechs
welche mit der Heu⸗Ernte beschaftigt waren, wahrend dasselbe um BahinBeamte der Compagnie und vier Pasjagie wurden getödtet.
d herum spielte vernahmen jerm Gejchret. jettenn aber, da es 7rDuen zwischen Regerinnend aea Juni hat ein
—ICL— Zweilampf in Henrico (Virginien) Wwischen zwei Neger⸗
ꝛen fanden sie die Ueberreste des Kindes, ein Anblick, dor dierum nuen, Fllae umnaFulia stauigefunden Der Gegenstandedes
zücklichen Mutter ihres Verstandes beraubte. Streites war ein Reger. George, denn Beide liebten. Nach der⸗
e n de wedee dre vcten ue 80 buden Retenhet
n Fanuc Flötze in Oberschlesien heüte“ eine Erplonon' durch in eine Schluhte bhne Sccunvantem vhne Zeugen, Jutd pe
iclagindo Venczl slatigessinden. hat, bei der ein Bergiann gerodtet zannen awiß Shhtsen ———
und sechz vermundet, wurden. Ju den unteren beuachvarten ee bald nicht ausreihend schienen warken fser dieseinen
ere abgerissn. 6—u weg duns bearbelteten sich gegenseilig unt Humden, Füßen, Zaͤhnen
FDresden, 5. Augnst. Die Ausbringung der Leichen in Nägeln, wälzten sinn dabei auf der —
den Kohlenbergwerken des Pumen'jchen Grundes dauetz fori. BSis blieb Ella todt am Plahe. Die schuldige Julge wurde, als
zeute Vtutag wurden 78 Leichen herausgebracht. Iu Schachte sie die Leiche verscharren wollte, überrascht und desn Gerichte
hance Epur vom Lebeus zeichen wuhrnehmbar. 31 — ũbargeben. eht —
WGieman —6 ge Mi — rbt) * — —3 ι —
zin sehr bekannter“ Spetulant kaufte dor einigen Ihhreu ⸗von einun rareß !—12 —
hrafen aus betaunter Adelssamilis in Ostpreußen 8 Gut 7 D * —3 ebichaft. Handel nnd Verkehr.
breis von 450, 000 Thir., kieß jedoch in den Kauflontratt die Ludwigshafemn. 4. Anauih, ee ee
klausel aufnehmen, daß die Kauffumme in Actien einer ihm ges Weiten pfalzischen Bundesschießens in Kaiserslaͤuer vom 7. bis 13.
wdrigen Eisenbahr gezahlt worden iollte. Der alten Zaudiunket, August 1. J werden auf den Pfalbischen. Eisen bahnen- a die Schutzen
nit den Finessen des Sports mehr vertraut, als miß den wen And Festbesucher Villete füt alle Wagentlaffen Kzu den· Schoellzugen
efährlichereur und halsbrechenderen Manipulationen der hautigein luc Schnellzugbillete) zur Toce der einachen Fahrt: watz Kaijers
õpelulation, ging arglos diese Bedingung ein. Daroußs reistr auteru ausgegeben. webte durch den Aufdruck eines bej nderen
aet ae Graf mu seiner Familie nuch Berlin, um die Eisenbah n⸗ Stationssteunpels auf xx Rüudseita Giltiglait fir Retdurfahrt erlangen.
atien unzusehen und feine alten Tage hier zu verleben. Aber Die an die Zenbesucher ausge gebenen Billets haben soferne solche bei
velch ein Eniseten erfatzte ihn⸗ als ihm von dem Bauquier, an den näter gelegenen Stalionen Homburg roiüb. Reuutadt. gelsst
n er sich wandie, ertlart wurde, daß die Attien fich hochsena änd, eintägige üiltigkeiteA den Roiourbillcteun der übt sen Pfaͤl a schen
am Course von 22 würden umsetzen laffen; also circa U. Odu Thir. Statianen ist dagegen aine Giltigleit von 2 Tagen, eungeräuuit.
iait 2ob, O0o ir Dieser Veriun reichne gerade hin um den Grasen, Die Schützen. welche mit utsprechender Legitimatlongkarte verschen
mi diesen OO HOd. Thir. aicht: inmal den auf ihm lastenden ind, dönnen die gelösten Fahrbillets je nach Belieben währeud dery
derdindlichteiten nachkommen konnte, zum Beltler zu miachen. Heute Festdauer zur Rücfahrt denützen. Nur die umit Statiansstempol
dfindet sich der Graf im Irrenhaufe, seine Toͤchter, zu stoiz. Ver⸗ Oetsehenen Fabebillets haben Giltigkeit zui fteien Rüdsahrt. Er-
nandten zur Last zu fallen, arbeiten in Roth und Armuih hier razüge nach und von RKaiserslautern werden am Sonntag den 8.
üt ein Tapisserie· Geschaft unde der Spelulant — nun der schwelgt August in jolgender Weisc ad gela⸗ : I)Bon Meunlirchen nath
m seinen Veillinen. Es ist dies eine von den dielen in ganz —S eger 3 Min. D 3
Aeicher bnnchet Wessen; 2e ionen“ dieses 8 Uhr! in.; Homburg 9 Uhr28. Min.: VBrinchm
Inndede ahnticet ¶ Weise gemachten xelulation ies zug —A dawiun I0 Udea. Landstuhl 1d Uhr 14
Wahrend Lonodon dem mill onenreichen Amerikauer Peabodd MNin. 3 Anl. &amp;iserslautern 10 Uhr 45 Min. 2) Von Kaiseis
me Statue errichtei, wil auch der Papst. schreibt der Figaron utern nach Reuntirchen und Zweibrücken. Abg, Kaiser lautern
uicht zurückbleiben und hat eine Büste des mi Ehren überhauften 2 Uhr 30 Min. Abds. In Landstuh wartet Zug 228 nach
Huntee bestelln Bei einer Durchreise in Rom har Peadodh nam- Tusel und in Schwatzenacker Zug Ia0 nag Ew —A
hein die Kassette des Papstes die Summe von einer Million Ankunft des Ersrazuges ab. Die unter 2 bezeihneten Erxtrezuge
dollats sür die Armen des Lirchenstaates abgegeden. Der groß⸗ ‚alten an allen Zwiswenftationen — uijerslautern uud
aüthige Wohlthater ist Protestam. Neunkirchen dez. Zweibriicken.
fFRewn-Yori, 28. Jal. Gestern ist auf der Eisenbahn
wn Vempyrz verEtartsditle im Tenejse en Zug aus denn Gee
ene gethyunuen. a13 — üher ein Wesde inhr. Mebhrere

— — —*——— ⸗ —— — — —
. *7 pr
F F , 1*7 —X
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        A drn —
Thellungsbersteigerung.
Dolnetkag ded 26. heis bes Nadh-
—RS————— ber zur Gemeinde
Zi. Ingberl gehörigen St Ingberter Grube,
—X nachdezeichueten Wohme
use jelbinn lassen die Willwẽ und Kinder'
zes aulda wohnhaft ee berlebten
Schneiderz Wirthes und Handlersz Peter
Bauer der Abtheilung pegen oͤffentlich
nne3
Anae⸗ Dezimalen Flache wo —M
h Wohrhaut mit Hofraum. gelegen guf
der besagten Ei Ingberter ¶ Grube
Aeben Michael Schneider und det Straße
30 Dezimalen Acker auf den G Eichen,
fünfte Ahnung,“ Et, Ingberter Ge⸗
q marl. iren Larl Ziclot sßraffion und
Jalob och. Liege 5 I. y8
dngben, hen v.udu 18081
sie Horn, lal. Notar.n.
* 25 7
nn n —X
. FvLicitation. z2itf 71]
Samstag Den 28: Aulgust luo Is. . des
sachmittags unz 2Uhr-zu St. Ingbert,
n der Vehaufunge des Seifensieders Heime
aich Echmut, Goffendie Erben ddes im
cdigen· Standeo ohur: Descrdenz· mus · Abee⸗
denz verlebten Jo hiamnb 2Fwtem
neLeben Sandgießer, auf deme zur uSindt
zt.r Ingberr· gehörigen Eisenwerlo wohn ·
daft, dier gun vessennn Nachlaffe ——
Immsbilien ver⸗ Abrheilung wegen vffentlich
ne Eigenthmeversteigernet rdt dα ιι
eee q mnootg n gebührt/ 35 ι ν ν ιν να Iα α ν
——— — 2 2Daße llhue rüher den ganzen ominent / berbreitet futheb ich in Originalpaketen aä146
e e Geoewenig und bei Conduoe G. dlickel. in Rile⸗
ance,“ ny * RBiitwe I . αtαν— bei Fre Avpurederis. [BM
Ieenolen Wghsuden Bengieh rnneebanße t 6Gosbea
— n ee e Lebens versicherungsbank f. D. in Gotha.
In inich Ech Aet 4 Re— 6 77 — 3—39— C. . ICCR. 775
aeWerficherungsbestand zu 102εOαοα
—— Efsecider Gapilalfonds 26270000.
xamer beiderseits. — —7 ⏑
16 Dizimalen Wiele in den Sleegwiesei, — 2 vermittent durch
8 dtabehaticgett.und Johann D fritz Panzerbleter in St. Ingberte
Hellenthalꝰ J— — — ⏑ —————
Si nhrert, den 24. Juli 1860. Frucht ¶ Brod · Flei sch Preise
J—— ʒa Sicd Bomburg bem 1. iunn
Weizen 6.fl. kr. KRorn 4fl. 31 46
Spelz 3. fl. Al be Spelzlern fl. v
— “Gerste. Lreihige — fi. —lr. Gerit
breihige fle — kr. Biischfrucht α
. irnn Hafer 4 B.I6. kr, Erbsen Auk
45.ke. Bohnen — fun lrx. Widen
. tr. Kartoffeln 56 fs. Weißbrod lan
dgt. dren tren Kornbrod 83.Kgr. 22 hr.
ditto ·2 NKgr. 15fr. ↄditto ·A Kgr. —
Bemischtbhrod 3. Kgre ix. Das Vart
Weck. 9. Lih. 2kr. Ochsenfleisch das Pfo
⸗r. KKühfleisch 1. Qu. 18. 204
i6 lec Kalbficisch 180 Irr Hammelfleisch ld
kr. Schweinefleisch AI Gfr. Butter: das Wid
—AVV
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Frankfurter Börsenn
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poinh. August 18691 11ä
Geldsorten. i
Zreuhijche Kaffenscheine .⸗ sl Mã fan—
oͤreudische Friedrichs doͤr —D—
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ollandische 10 f. Stucken menge zu
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Bold ver Zollpfund fein Anea3 247 J
dochbaltigens Silbrr per Bollpfündeuc ιν
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Fabrik von euglischen u frängösischen—
a X —77 CCAC . ι _οιν

cι n 3 44 91

u ü ra ee
hut O0b: ι I. Ir;is nom ⸗i⸗
2Baf usllürd “43 I , un
—DD Grethener Mühle bei Dünrkhe im a. d. —* — V——
4 —8 * . M44 254 21 . ð 2
Zweiggeschäft zu Kaiserslautern auf dem Fabrikhof
Den Herren Mühlenbesitzern bringe! ich hiermit zur ijreundlichen Nachricht, daß ich
znler heutigem: Tageeine Fabrik englischer und französischer Mübhlsteine gegruͤndet Hahe.
nu Diefe Steine werden aus von mnit: persoulichl ire den berühmten. Steindrüchen der
Baldungen won Veræyin den: ersten Brüchen La: Fersté's (Justigo, Presle, Bois de
M6naux. Jouarre: Pleine. de Bondans) ausgesuchten Stücken erster·Qualitat fabricirt
uind fleht es! auch den Herren Auftraggebern frei, die /Stucke · bei nmir xinzujehen gizd Zu
zezeichnen, aus denen sie ·ihre Müuͤhlteure zusammmengesetzt haben molleu, ν
Iu Ich werde · gewiß Alles aufbieten/ aum die mir gütigit zutommenden Anfträge. gewis—
enhaft und zur vollusen; Zufriedenheit auszuführen und dittefich auch jchon des holbe mein
Inlernehmen berüchksichtigen u wollen, Zals Es beweisen soll. daß dier: Deufsshen aucqh in
irsem Fache (bescheiden geictut). Den. Franzosen ebenbürtig ind. ν, u .n,
Analeich empfehle ich mich in allenin dieses Beshüit einschlagenden Weperazturen.
owie im Auab isern defect geworderer Ch unpa gner můhlsteine —XX——
Grethener Mühle, bei Duürlheim a.d.“ H..1. Augnst AIBBA.IERI α—
ν , 222 Q ꝛzte —D *1 — 4456.
* F ——— Augiast I. Murtim
. B. Junge Leutenn huelthe die Arbeiten der Müůhlsteꝛe genau kennen Aud Heren
Berfertigug erletnen wollen⸗ niehane ich als Lehrlinge aufe .n n — DV—————
777 uen Nushe ungem' haheii vie

—D nR88 2 vbi7 u— d tu 9

Brüst⸗ Bonbons

des Hoiũ eranlen Fißn Sehe hl m or a icSohug in æI
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Pastillen, Pasten un yw.. dan Fixg dadougetagen/ riu. E ⁊

Beheis Paß diejenn Hausmiitel der unbedinate Vorzughn,

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DFeheree Kleines Breiskegeln
Das! Neueste vonnnn von Sensag d 71 Auqust abc
tun nιÛe —8XR o ugun — D
Jerliner ð 1ppe n Gartenwirthschaft von
offen und en —XRXX vich
estens ẽat —— dest dise ben 3 —*0 Emrich. deß —*
— naruHertmann Fischer 4317.* Werttz 215 Gulden.3 .
20 Ale ↄε ι V, ———— Vetzeichniß det Preise. u ι
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luchtige Feuerarbeiter e e
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ude *8 gefucht gege 3 fir Deunde
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Lüttaens, ———— i Bußae α üte Hausuhr. -minunthlnn at
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vrd in ee Nehre qufge nomnieubeie guo t Dutzd. Meser au moy —
wai J d deigandSthleinernee ——— doppeltlanfigePiflosraoru
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dir Stogeng bia riker Atryed areẽ sand datz wit dem Hauptblatte verbundenet Unlerhalkungsblatt, mit det Diensiags. Vontierhiagt und · Sonntass⸗
ninet) erschednt wö chentlich v de r m a lm D ren sag, Donnre Eetng, Saurs talg und So nin tat: Avonnementspreis vierteljährig 421Krzri ode
” i Silbeigreo Anzeigen! werden mi 8.Krzr. die dreispaltige Zeile Wlatischrift over beren Kaum' berechnet.
— ν · —* 4 — —— — * — * —— —
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—F 123 * Sonn tag, den S. g 6 1869

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jiura ⁊ö

ν — Deut schland. * iat le * J n w
Maln en. 5. August. Das Zustaubeloinmen einer Jüb⸗
auschen, Festungscommission ist. nun. gesichert nächster Tage
danen. die Ralificqtionsurkunden hierüber ausgetauscht werden. —
zürst Hohenlohe gedentt, sich von Aussee weg auf seine Güten
ach Polen zu begeben, welche er, seitdem ex sein Porfefznille
bernommen, nicht mehr zu besuchen Zeit hatfe..

Bamberg, 8. August. Von hier schreibt man dem
Nurnb, Anz.“: „Die Verhandlung gegen Pfarrer Mahr' von
ybermannsiadt wegen Berufsehrenkränkung, begangen am, Fürsten
—A
a Stadigericht statt. Mahr nannte Hohenlohe einen Landes⸗
idere — VBaron Christoph von Guttenberg dahler wurde des
Keales der Simonie, die er bei Besetzung der Pfarrei Memmels-
horf beging für jchuldig erkannt und Jeines Patronatsrechts für
iustig gilärt. Ihst aber trozdem k. Kammerer geblieben. und
zezieh⸗ R solcher 600 — Gehalt, 9 * —89

e eDienstesnachrichten·· 2

Bedichte und Ealembourgs wieder — Lein
Kobespiere zu Pferd genaͤnnt wird, dessen Verbrechen hun Frank—
reich büßen müfse. Ein Calembourg fragk, warum der Kaiser in
sußland nicht gelitten habe; weil er sich in sein Tigerfell hullle,
st die Anrworl Noch begchtensweriher find die, Anreden, eig
ie vom Kaiser aus dem Staube heraufgezoͤgene Marschälfe an
den einziehenden Koͤnig hielten, um in nicht emnen Jahre. gerade
dab Gegentheil zu thun. Ney sagte zu dem Primen pon Ar⸗
ois:. „Wir haben die Heere bis jetzt im w ehse
eführt, nun'werden wir sie führen im Namen seines legitimen
douigs.“ Als Schlußlolgerung wird der für; die jetzigen Ge⸗
reuen dez“ Kaisers nicht sehr — Satz aufgestellt“
„Soviel als möglich Regierungen verrathen, das gibt Avance⸗
ment“, das sei der Wahrspruch aller dieser mit Gold und Silber
üͤberhäiuften Diener. Die ganze Schilderung ist, wn duch darin
den dorimals noch einmal aufblühenden Linien viel, zu viel“ Ehre
erwiesen wird, derart, daß sie dem Kaiser und stinen“ Etgebeuen
uicht angenehm sein kanng. ..
Paris, 6. August. Die Havas'sche“ Agentur heldet, daß
die Differenzen zwischen der Pforie und dem Vicekönig von Egyhp⸗
ten ihrer *Ausgleichung nahẽ seien. Die Großmächte rathen in
Konstantinopel Maßigung an. —Die Carkistenerhebung in Spa⸗
mien betrachtet man als gescheitert· — Gestern fand' zwischen dem
berüchtigten Paub Cassagnac xund einem anderen Journalisten,
Floutens, Lin Duell stati, in welchem Letzterer schwer verwundet
vurde..

Se Majestät der Köhig haben sich bewogen gefunden, zu
cnehmigeñ. daß die lalbol. Pfarrei Queichheim BezeAmts Lan⸗
au, von dent Bischoff won Speher, dem derzeitigen Verweser der⸗
elben, Priester F. Bertram, verliehen werde. *
Die Moa du limie ist bef Begenstand einer staatsrechtlichen
krötterumg geworden. Der Boͤnner Professor Aegidi hat nämlich
oeben in seinet Habilstationsschrift eine staatsrechtliche Untersuchung
iber die Art. IV und VI des Prager Friedens vom 23. August 1866
miet dem Tittie Die Mainlinie. Ein Beitrag zur Interpre⸗
ation des Prager Friedens gegeben, deren wichtigste Sätze etwa
olgende sind: „Die. souverane Freiheit der füddeutschen Staaten
sder: Angelpunkte? des Prager Friedens“ Der Gebrauch, welchen
zie Regierungen und Volksvertretungen Süddeutschlands hiervon
nachen, ist für die Zulunft Deutschlands entscheidend. Treten sie
—3* Gesammtheit oder gar, politisch,t vorsorglich in
tganisirter Gemeinschaft als jüddeutscher Bund vermöge der intexna⸗
ionalen Unabhängigkeit desselben für die Wiedergeburt des Vater⸗
andes ein; so ist dieselbe über jeden Zweifel erhaben und hat die
anction des Prager⸗ Friedeng. Is der Verlauf ein anderer,
ihnlich der Geschichte des Zollvereins — jchließen sie sich, Staat
uf Staak, fuccessive dem festen gewonnenen; Kern eines deutschen
daͤches au, wie derselbe von dem. Verfalle der alten Ordnung
zit dem wesiphälischeii Frieden und von der gleichzeitigen Staats—
— des großen Churlürsten datirt, —so0 begegnet dem
qu digen' Vorkämpfer mancher politische Einwand und, je nachdem
er Horigont bewbitt oder heitet? idd, wirklt die Lage der Welt auf
)as dalerländifche Umernehmen hemmend' oder fördernd' éi'; recht⸗
iche Bedeuken siehen nicht im Wege. Vermöge des Prager Friedens
eht; ea den süddentschen Staaten frei, den Augenbled herbeizu
ühren; mit welcheut det Main des wiederverreinigten Deutschlands
Strom unde nicht mehre unster Sxnationalen Staates Grenze
ein wird. —

Spanien.
⸗ Madri v, B. Auqust. Die Betfolgung ver carlistischen
Zanden wird jetjergisch fortgesetzt. Die asntliche Gaceta! meldet
die —2 noch übrige und wemg zahlreiche Bande in der Land
chaft Mancha, von dem Geistlihen Polo, Pfarrer eAlcabou, ge⸗
führt, ist bei Igleruela geschlagen worden. Der Führet hat sich
dem Alcalden von Casar gestellt und fur sig5 hud die Theilneh·
met det Bande Gnade krbeten..

5* e—— J
Amerika..

—New⸗e Yort, 5. August. abelnachricht)) Der spanische
Hesandte hat gegen die Beschlagnahme spamischer Kanoneunboote
Prot⸗st eingelegt. ——
—WMGM Bermischtes. J

234. — ndau, 3. August. An einem hiesigen ESchaufenster
st eine Frütz-Kartoffel ausgestellt, wesche 1. Pfund, 1Loth wiegt.
f Münschen. Der',Bayr. Kur.“ schreibt: Rachdenn der
Vahnfinn. ves vbekanntlich in die Kreisirrenanstalt zu Erlangen
derbrachten Gustav⸗ Chorinssy in ⁊bölligen Stumpfsind übergegangen
ind unheilbar erscheint, dabei ein solcher Schwächtzustand einge⸗
reten ist, daß der weitere Strafbollzug als inhuman erscheinen würde,
o wurde es, ohne daß eine förmliche Begnadigung des Chorinsky
dotgte Dessen Familie gestatiet, denselben in eine andere von iht
un erwählonde Heilanstalt jü' bringen, was dem Vernehmen nach
ruch berens geschehen fein sollr ———

Vors eimthen. Tagen wurde Aabmn Reise kdemzauß ded Eisen⸗
zIuhnfaͤhrt don Bingen nach ˖ Cobleaz vand Portefenisle unlt 62,000
Fre. in' Wechsekn ennwendet.e4. 4 ιοσ ο V J
7. Sιαy da u sse di ãN Auglife Noch⸗ Anzeigen
öffenulich en · Blatte kar sollen die Rheinbincher 29 Gutenfels“ bei
Faub,,Reichenberg“ bei Stere Goatshausen Thurnberg“ bei
Wellmich und die Burg „Eppstein“ im Taunus veräußert werden.
diese Baulichkeiten wurden einst von Habel, um' sie dor beabsich—
ugtelu o ach gnd gäftzlichein MAitecgang zu retten, angekauft und
—* —— Moͤgen die *ehrwürdigen Schlösser daeg
ctichoste Nnd barstsiümige Burgherren finden, als der bisherige
zeßtzer vepesenl 1212295

e u Heach amtlicher Feststellung beträg
die Gesammtzahl der im Plauen'schen Grunde angefahrenen und

F 86 — fand im Figaroe cine Be⸗
chreißung des P ee im Jahre 1814
owie des Empfangs des Hrinzen von Artois und des Könige
dudidigs XXIII.Pobei die vielen Witze, und Verwünschungen
jegen den, sterbenden Löwen in einer Weise aufgewärint-Werden,
»aß Napolcon III' jetzt vor der hundertjährigen Geburtstagsfeier
eines Onkels gewiß unangenehm, dayon berührt werden muß.
Zuerst wird geschildert, wie gang Frankreich die Preußen als Be—
reier aufgenommen haben, nachdem es durch die wielen Hriege,
einer Manner und Söhne beraubi worden sei. Die Franzosen
eien, nachdem sie die herrlichen Grundsätze im Jahre 1789 der
Wbelt verkündigt hätten, nicht das Volt, welches sich daus Eigen
autz von einem Fremdeu ausschälen lasse,bcorcor, eine uuner⸗
ennbare Anspielung auf die Heimaih des Kaisers. Es werden

Fraufkreich.
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        ammilich getödteten Beegleute 2609; dieselben hinlerdassen gegen untuhig, verlor Aber die Besinnung nicht, bis eins Stimme ricf
1000 Wittwen und Waijen — Die Dede stürzt än? Qbogleich die Flamme jschon deldsch
7 Aus B quemn Fieidet ie Eßsener Glg.“ Waß einer Ihr. patß en ade ht Fin banischs Schrecken und Alles sturzi den
gewoodene —A———— des vorligen Gußstahl⸗ lutdangt zu, 2 Entstaud vbald die graßlichste Berwirr ing
abrit ABochumer WVerein fulfe Bergbau und Gußsählfabritaflon) deine winden nieder gevcfen Und zetireken, und es gelang ei de
hereits 1000 Thlaͤ oͤnn ihrem chichtlohn nach⸗Dresden ge⸗ Außen her, dem unstünigen Drängeir Einhalt zu thun. Ala/end.
chickt haben, für die Hinterbliebenen der verunglückten Verglente ich die Woge angehalten war, fand man 16 Personen erstickt und
m Plauenschen Grunde. Möchten diesem höchst anerkennenswerthen ertrelen und mehrere andere schwer verwundet. In der Verwir
Vorbilde recht Viele in unserer industrielleg Gegend kolgen. ung wurden. guch die frechsteun Diebstahle werübt, sa Daßz der Van
T. (Zur Gruͤbenerplosion im Plauen schen. Grunde,). Von »acht besteht, es hönne der Ruf; „Die Decke sürzt ein, gabsich
allen Seiten gibt sich das Bestzeben kund, nach Kräften für die ich von einem Elenden 4rhoben worden sein., um in der Verwit.
Hinterlassenen der Verunglückten Hüfe zu bringen. Vei-der Re⸗ cung Beute zu machen.
hz des „Dresdn. Journ.“ waren bis 4. August bereus 22000 „AsImn Kagh Pal, einem Dorfe des Baranhaer Comutates zꝛ
Thaler Ldarunter 600 Thlr. vom Konige, 300. Thlr. von der Angarn. hrach dieser Tage Feuer aus. Der Vexrdacht, den do
donigin. 280 Thlr. vomn Prinzen Georgh eingegangen. Der dorfbewohner hinsichllich der Brandlegung heglen, fief — 66 mit
Ztadtrath zu Leipzig hat eine Aufforderung zu reichen mildthätigen secht oder Unrecht, ist bisher, nicht exmittelt — auf einen armen
haben etlaen· — Die von einem Dresdener Blatte gebrachte dandwerker, einen ausgedienten Ulanen. Die wüthende Menge
Nachricht, daß am 83. d, in dem zin den freiherrlich von Burgk ief zu dessen Wohnung, riß ihn. aus dem Beite, schleppte ihn
chen Kohlenwerken gehörigen Augustusschachte abermals 11 Berg- um Krandplatz und wurf ihn in das Feuer Der Ungludlich
eute verunglückt seien, wird dem „Dr. J.“ als völlig grundlos entsprang aen Flammen, wurde jedoch wieder ergriffen und in die
bezeichnet. Ebenso wurden die Angaben mehrerer Blatter, wor⸗ Bluth zurückgeschleudert. Noch einmal entrann er, als ihn aber
nach die Zahl der Verunglückten weit höher sein soll, als 321 hie Unmenschen zum dritten Male in die Flammen wärfen, kam
zon dem verantwortlichen Beamtenversonal wiederholl als unrich er im Feuer um.. * F
ig bezeichnett. t Aus Tarno polwird (fast uͤnglaublich) gemeldet, daß
7 Ein Mr, Klamworsleh, Abgesandter einer Londoner ine dort wohnende VBauernfrau im Laufe von 3. Monaten neun
Velocipede⸗Fabrik zur ländwirthschaftlichen Ausstellung in Edinburg ihr von verworfenen Müttern in Kost gegebene Kinder des
Jat das Unerhöͤrte geleistet, und die Strede von London nach Hungertods haben sterben lassen die Möorderin sei in strafrechtliche
Fdinburg (400 engl. Meilen) in fünf Tagen vdermittelst des üntersuchung gezogen, auch die Mütter feien in Verankwortung
Belocipede zurückgelegggg. genommen.
Reapel. 30. Juli. Aus Trapaui wird über ein großes In einent Kohlenschachte bet Douaistürzten beim Aufge—
Unglück berichtet. Am 25. ds. wurde daselbst. das Fest des heil ogenwerden in einem“ Hebezug durch Bruch der Futtermauer 12
Vikola mit großem Pomp gefeiert und in der Milte der Kircht Arbeiter c. 60 Fuß tief hinabe in die auf dem · Schachtboden sich
var eine große Maschinerie mit zahlreichen Achtern, Blumen und ansammelnden Grubenwasser; nur Einer derselben blieb am Leben
Florgewinden errichtet worden. Ploötzlich faßte ein Flox Feuer fDer Buchhändler Gerhard in Newyork gedenkt ein „deuisch
ind die Flamme verbreitet sich rasch weiter. Die Menge wurde imerisanisches Konversatiouslexikon“, herauszugeben. —
Fabrik von englischen u. französischen Das Neueste von
eine n itn e i soeben eingelroffen und empfehle bieselben
— m α σα eent 2543
. uu Grelßener Mühle bei Dürkheim a. duu ß. νmaunn ischer.
Zweiggeschäft zu Kaiserslautern auf dem Fabrikhof.
Den Herren Mühlenbesitzern bringe ich hiermit zur freundlichen Nächricht, daß ich
anler heutigem Tage eine Fabrik englischer und französischer Mühlsteine gegründet habe.
Diesle Steine werden aus von uir persönlich in den berühmten Sieinbrüchen der
Waldungen von Veræy, in den ersten Brüchen La Forsté's (Justigeß Proöslo, Bois de
hénaux, Jouarre, Ploins de Bondons) ausgesuchten Stücken erster Qualität fabricirt
und steht es auch den Herren Auftruggebern frei, die Stücke bei mir einzusehen und zu
dezeichnen, aus denen fie ihre Mühlsteine zusammengesetzt haben wollen.
Ich merde gewiß Alles gufbieten, um die mir gütigst zuiomimnenden Aufträge gewis⸗
enhaft und zur vollsten Zufriedenheit auszuführen und bitte ich auch schon deßhalb mein
uternehmen berücksichtigen zu wollen, als es beweisen soll, daß die Deutschen auch in
diesem Fache (bescheiden gesagt), den Franzosen ebenbürtig siiidd. —
Zugleich empfehle ich mich in dlenin dieses Geschäft einschlagenden Reperakuren,
sowie im Ausbessern defect gewordener Champagnermühlsteine durch Einsetzen geeigneter Stücke.
Gretbener Müble, bei Türkheim a. d. H. I, August 186086. „
Augussst V. Martin.
— N. B. Junge Leute, welche die Arbeiten der Mühlsteine genau kennen und deren
Verfertigung erlernen wollen, nehme ich als Lehrlinge auf.

Preismoedaillo Paris 1867.
Starker &amp; Pobuda
iIin tut“,
Lieferanten des kgl. Württemb. Hofes
und J. Maj. der Königiun von Holland
emwpfehlen ihre
als vorzüglich auerkannten
CGhocoladen
zu haben in Sth.Inas bert bei
WE. NRicelkel.
nzoige.

Von hoher Königl. Regierung als Agent des concessionieten Schiffserpedienten
herrn Carl Joh. Klingenberg in Bremen bestätigt, empfehle ich meine Agentur
aUlen Pafsagieren und Auswanderern nach Amerika zum Abschlufse bündiger Ueber ahrts⸗
Contracte für die don Breimen aus fahrenden rühmlichst bekannten und gut vervro⸗
nantirten Segel und Dampfschiffe hiermit bestens. I V

Ueber die billigst gestellten Passagepreise, Abfahrtstage sowien
iber alle näheren Bedingungen, ertheile ich gerne und unentgzeldlich jede gewünschte
Ausknnft. *

St. Ingebert im Juli 1869 . *67

Friedrieh Tanzerbieter,
— Kaunfmaunun, —
concessionirter Agent.

Aarponie
bei Georg Alein.

Wirlt im Josepbsthal
*. tüchtige Feuerarbeiter
und Zuschläger werden gesuchl! gegern
Lohn von 1Thlr. bis zu 1Thn.
O Sgr. per Tag und Accord bei Gebr.
—
Nedection. Drud und Verlag von F. EaDewren in Ste Fnaber. .
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J — ——22 * 8535558532 55
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322 822 5532 5232 32553 3355 33*53 53F— 8
57537 7523723 25 7338368 83— *8
327 — 35 5* —— 57 *25272 527338 5386 — *
5—552— 3832 58 —52877 535 533575* 35583—55—88 253 3
* 223 33858 75* —— —— —*» 53352 — 2 ð — * *
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235 38 3 — 3——8 8 53 —335835
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5 000 22——— 83838 13 533 53535 255
222 837222 222 32223538
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3282 —3222 3* — *235m. —3 224 —238* 2 —A — — —5 53 72
2453 58553 * 37 333 3 33338
—A — 5253 —A 22325 — 22 22 53* E —A — ——

8 X 8 — 8 —8 z28835335323535238 5235c528 *
1228 —A— 8 98 E 2353 38532— 5* A — — 2*
5* — * 5535.5 4 — 521315 — 33535235—
558 3828 253332687 558535335335 —
—— w 355 * G; 522* —22324 5335283 — 867 —X 8
—A 5858 *x848 — —— 55532353585x
* — — 25 J — 2 — —2 * —— — 38—
5522 — z233326828 553 385 388655 7 — —— —

* ——— 5228 —— —— 752 23 55*322

5* —— 2 5 233235 —58 *5383 538——52233 F
— * 25 — 5232* 2582 —2—25355 355 ——558528 *
285* —82 —AA——— 257 2— * 3—5 —2 5
8 — 23 82 ——— — 5257 X5S 82* 52535222 25 22
356 585383 * — 2858 j c * — T85 ——— — 2535
—33 2 3 5222 ——A —— — 25 5z25 — sc8
*53 „22 — 8 — 252 22 8 35532 2 5z253 SAE2

— — ——— 25358*5 — —— —2127* —·5 E. 8 —
* * 5832 A 2 2 — 5 k353222253* S
x*5 * — —— — 5*355 285 52 — 52 3 522222535 —
ẽ —2 5 * 38 * 55 5* —— * —ͤ582 222

8 D 4 —2 — 2 * 3 —A — —A *55* ZR32 —
—— —— 53ä 3 2223288* 333 — 585
——— 288336 3 3 5338333 5255*35235 —ú— 5

3 8 5 — 3. 2 ——a8 282 2
———— 55338 7328368 —75335——— — 522
* —— — 2— * —8 —2* —— 2 2
—333 3338 6533 536 — —5—3832 2*
5253233 1333,783863823283 5333 32853363——33 385
—IZ3 — —A — —— 35322528 2 2 X 52 S 5A* 27532
53 5 58*53355 3 —— 478 *2265235—35872,35
838355 28235338375 c53858336 257255* 55323585
— —2 — — * 33 3 —* 2 — * — — — 8 252
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3553 22737 388
7537852331338555 2—4 33237
333 5* 325355 232*8
3* *3583733 282383
— —858 ——— i z **8*2
3 * 3363 333528
——M 38 77 — . 22 7 : 3. 2.
—* 3 4 37
258333 32233 2 323532 53327 55568 5.8
—335332 — 253 *388 5338 538328
——— 3 35 5
— — 2575* 2273 28338 — 5 5
— 22 2723 —8* 5 ——
336 3335 58 2 32*3
53255325 223*23* 326 33 23553
25332824287 3358 458 —25 23888
—— *»7 3* —* 4388 ——— — 8 3
— 3348 25*
—— — — —52
g
2357 3 * 38
23329 588 3322 55 ——
—— 77 3238
———— 23283833 —7—752
353 ———
— 8 * 2. 3
7 2522 5353
228238538

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3293233885 333
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333388 2335 333538
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dimer) erscheint wöchentlich vase x m a la Hijqnms kag, Dopun enx Shath, Sginstag und Soum tag. Abonnementspreis viertelzahrig 42 Krür. oder

. 212 Silbergre Anzeigen werden mit 83. Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum bherechnet. F — F
hur. 124. — 0 Dienstag, den 10. August A —— 7 1869
— ————— ————— — — ——— — — —
ν9 .. J
35 ν eee

Deutschlande ιιν:-—
München, 6. August. Am 16. Augusi d. Irn findet zu
München die Versammlung der bayerischen Architelten und Ingenieure
aitt — Für diejenigen, welche als Amtsgehilfen in den Dienft
net igl. Verkehrsanstälten bei der Post⸗ und Eisenbahnbetritbs-
—
Irs. eine theoretische Prüfung nach Maß jabe⸗ der Bestimmungen
sher Aufnahme von Gehilfen für den Dienst der kgl. Verkehrsum⸗
zalten vom 142Octnber vor. Isrnam Sitze der“kIgl.n Oberposte
mi Bahnäiter und Oberpostämter abgehalten. t.
Muümchein, 7.“ Augnst.“· Das Ministerium“ des Innern
—
origen auf die Srenge der russischen. Paßvorschriften neuerdings
ufmerksami machen- zu lassen! damit sie sich stets mit den vorschrifts;
naßigen Reiseurkunden verfehen⸗ nde imFalle des Verlustes der⸗
elben unverweilt für den nöthigen-Ersatz derselben Sorge tragen,
heranlaͤssnng hiezu⸗ gab folgendert Fall.nn Ein Bäckergeselle gus der
ßfalze welcher sich, mit einem Wanderbuche versehen nach Rußland
ʒegeben hatte, verlor dasselbe balde nach seiner Ankunft in St.
hetersburg · und vertteß vhne sich ·¶ um einen Erfatz · hiefür oder
inß andere Reiselegitimation zu lijmmern, genanntz Sthpdt, zum
9 niach seinet Angabe zu' Fuß in seine Heimathz guͤruczubegeben.
Auf dieser Fußreise wurde er zu Attenkaͤk in Esthland —**
ind, da er sich nicht legitimiren ko unte, so lange in Verwahr
zehalten, bis auf diplomatischem Wege die Wahrheit seiner
Angaben festgestellt wurde, was nicht unbedeutenden Zeitaufwand
rfordertreeeee. *
Fräntkfur'e,A. August.- Von hier datirt das Mainzer
journal folgende⸗dMitiheitungz „Die österreichischen Bischöfe
verden sicherem Vernehmen nach im laufenden⸗ Jahrs Avnrch die⸗
Aben. Hindernisse wie im Jahre-18073 abgehalten sein, sich an
cbisofichen — s wehagen
Wien, 5. August. Die militärische Bewegung. an der
umänischen Grenze, welche wiederholt berichtet unde dementirt
vurde, wird nun' aus Siebenbürgen bestätigt, und: zwar heißt es,
daß bei Krasza seit einer Woche walachische. Militärabthei lungen
n ansehnlicher Stärke zu 300 dis 400 Mann eintreffen und
angs der österreichischen Grenze fortwährend- Patrouillen streifen.
Weitere 8300 Maun undI6Kanonen sollen im Anmarsche an
diesen Grenzpunct“ sein. Die ,Wehrzeitung“ macht zu dieser
Nittheilung die Bemerkung: „Wir haben keine Ursache an der!
sichtigkeit dieser Nachricht zu zweifeln und betrachten diese Beweg⸗
ung mir als das Vorspiel' westerer Ereignisse,
Wasen, 6.* AugustennIn“wer“ Klosterfrage istheitte ein
krlaß des Ministers-des Innern an'! sämmtliche Statthalter der
imn Reichsrathe dertretenen Länder zur verzeichnen.Didßer: Erlaß
inthält genaue Justruktionen, wie fich! die Statthalter odex deren
Slellverireter hinsichtlich der Klöfter zu benehmen haben.“ Vanäch
ind/ so derichtet die Mgpff.“, kerssens alle im Landesgebiete,
iegenden Klöster durch den Statthalter- einer sorgfuͤltigen Unter
uchung ju unterziehen. Es soll“verhüütet werden, daß irgend ein
Angehöriger der Kloͤster wider seinen:Willen der Freihtit beraubt
der einer Strafe unterworfen werde. Die Statthalter haben
—
zen der Klöster! deutliche Mittheilnngen-davöir zu ünaithtn. daß *sce
ich den von ihren geistlichen Vorgesetzten üher sie Gverhetngten
ctrafen nicht zu fügen brauchen, daß Niemand' außet den“ gesehe
ichen Exekutivorganen Zed, Htsates berechtigt ist, wiber ste Gewält
zuwenden.. Dritteng weist, der Erlaß die Statthalter“ an,“ daß
ehallen Personen. welche bermpgen eines Sprulches der vgehstitchenr
orgesetzten ————— sind. sofort die Moͤglichkeit ver⸗
haffen, sich ihrer Haft zu endledigen Es den in Haft Befind⸗
hen zu ertlären, daß, spferen siesich ——
hr Goelübde gebunden halen, ihrer Befreiungnichts:
m Wege steht. Die Sialihalter haben hiertens die Untersuchung
er Klöster von Zeit zu Zeit zu erneuern. — Wahrscheinlich handelt
x lich hier nur uUm Lin propisorisches Auskunftsmittel, bis man

—— * 2*
durch gründliche Maßregeln diesem Krebsschaden beizukommen suchen
wird. Uebrigens könnten selbst diese Maßnahmen von Erfolg sein.
wenn sie energisch und geschidt durchgeführt werden
Ai —* Eugland. 722 8*7 — .
Von do n 8. August. Die Gesellschaft des dalten) Trans
itlantischen Kabels hat den Tarif D ers I.)
uͤr 10 Worttz herabgesezt; Telegramme. füt. Zeitungen zahten
die Hälfte, id itl .. _ 39 1333 —

— Amerika. —D —* 3 F—
2. NeweNYork, 6. August Die Unionsregierung hal den Weiter⸗
zau der spanschen Kanonenbooter gestattet, aber das. Auslaufen
erselben gegen⸗ Peru' verboten. Vorgesternuesind die Magazine
ver Regierung in Philadelphia abgebrannt; »der Schaden wird anf
3.Millionen Dollars geschätzt. Sieben —Menfchen wurden ber⸗
vundet. Im' südlichen-Minnesotae hät ein: Wirbelsturm große
Berheerungen angerichtet. ν
Bermisgch te 8.

AM * ish bn s 8
und. F Uhr, auf, dem Wege zwischen Heiligegstein und. Mechters-
ize in
seine Ehefrau Elisabetha Jaͤger mit einem Terzerol erschossen.
Beide wollten nach Dürkheini miit, der Wahn fahren, verfehiten
ahere den — Fund waren! deßhalbe schon in Heiligenstein
der Wirthschaft von Lorenz Schall in Zwistigkeit mit ein⸗
ander gerathen, was allein die Ursache zu dieser That gewesen
iein dürfte... J

J In Leimersheim grassiren unter, den Kindern die
ötheln undiheulweise das Scharlachfleber mir Halsbramie ver
Art, daß die Schulen geschlossen werden mußten. Bereits sind
rinige Kinder der letzgenannten Krankheit zum Opfet gefallen.

f Aus Kulm bach, 2. August, wird von einem interessanten
Begnadigungsfall berichtet. Wie maun sich noch erinnern wird,
wurde im Jahre 1866 ein bayerischer Soldat, der während des
Waffenstillstands aus einem Eisenbahnwagen (unweli“ Aschaffenburg)
neuchlings auf einen preußischen Officier geschossen und denselben
hwer verwundet hatte, zu einer vjährigen Zuchthausstrafe verur—
cheilt. Der Verwundete, k. preußischer Hauptmannv. Fritsche,
hat nun auf Ersuchen der Multer des Verurtheiltem sich mit einem
Begnadigungsgesuüch an Se. Maj. den König gewendet und in
Foige dessen wurde derselbe auch aus dem Zuchthause Plassenburg
zor wenigen Tagen entlassen, nachdem er nur die Halfte seiner
Strafzeit abgebüßt.

17 Bezüuglich des blutigen Vorßellal⸗r heit dem Fackelguig des
Vorps vz Phenania“ in Heidelberg erfährt die „Heidelbd. Zeitung.“
daß der verwundete preußische Officier den Umständen angemessen
sich wohl befindet und eine lebensgefährliche Wendung micht zu be—
rütchten steht. Ebenso soll es“ bereits gelungen sein, dem Ver⸗
brecher auf die Spur zu kommen; derselbe sei ein Südländer,
welcher zu Heidelberg studirt habe und hierbei mit der „Rhenania“
in mehrfache Collisionen gekommen friz uαν
7In Wiesbaden b vbein⸗ Naͤufmancsstande
angehöriger unglücklicher Spieles erhämgt.nn In seiner Tasche fand
nan einen“ Zettetr mif den Worten : Am 80.Juli verspielte ich
in Wiesbaden mein gangesgetgeldenzn Ich wohne inn Bexlin und
ginferluffe dort eine 07 und wier Keinder im größten Klendetn
FBerilin, 30. Jult.' Die Königin hat dieser Tage, wie
die, Ger.Ztg.“ mittheilt, einer Dienstmagd, die seit fünfzig Jahren
vl einer Familie in Diensten steht, mit einem Auerkennungszeichen
ein massiv goldenes Kreuz überreichen“ Lassen. Die:»FJubilarin
—
uͤnermüdsich ünd stäft:g, den Geschäften des Hauswesens vor.

4 EBerliner Rechenkunst.) Wir lesen ineiner pädagogischen
Zeitschrisft folgende recht characteristische- Anecdote: Ein Dieb
auifte' bei der Frau eines Goldschmieds“ eine goldene Dose für
10 Friedrichsd'or, brachte sie fünf Minuten darauf zurück, weil er

23*
— 0 15 21

4*
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        ich besonnen dind eine Vost by 20 Fuedrichsd'or vorziehe, ünd
echnete ihr nun vor, daß er 10 Friedrichsd'or schon bezahlt habe,
jetzt eine Mose?“10 Friedrichsd'sx an Werth, dazu bege, und »da
duͤrch die neue Dose also bezahlt sei. Die gute Frau war damit
zufrieden.

fIn Wien ist in der Leopoldstadt ein drei Stock hoher
Neubau (Anbau), der bereits im Rohbau fertig war, so daß die
Arbeiter nur noch mitden Arbeiten im Inuern befschäftigt waren
ingestürzi. Die Wölbing des dritten Stockwerkes brach zjusaminen
und stieß die Wölbungeü'der uͤbrigen Stockwercke, des Paterres
siind des Kellers durch. Wie viele Arbeiter perschüttet wurden,
sonnte Anfangs gar nicht konstatirt werden, da diejenigen, welche
n den anderen Thellen des Haufes beschäftigt waren, gleich nach
folgtem Einsturze vor Schrecken davonliefen. Um die Zahl der
Berschutteten zu erinitteln, mußten die geflüchteten Aebeiter aufge⸗
uchi werden. Im ersten Stockwerle arbeiteten die beiden Eheleute
Fohann und Maria Botschek, welch letztere sich in gesegneten Um ⸗
Janden befand. Als der erstere; brmerlte, daß der Plafond sich
uͤber ihm senkte, erfaßte er eine eisetne Traverse und hielt sich
zaran fest; doch schon im nächsten Augenblicke wurde er durch die
herabfallenden Ziegel an den Haänden und am Kopfe derart ver.
eeht, daß er diefelbe loslasseninußte ünd herabstürzte. Seine
Frau ward unter den Trümmern begraben und als Leiche gefun⸗
zen; der Mann ist leicht verlegt?“ Htan grub bis gegen Abend
och die Leichen zweier Arbeiterinnen unde eine sehr schwer ver⸗
vundete Weibsperson aus. Dieß sind die fünß. Opfer des Un⸗
zlücks. Ein Constructionsfehler hat den Einstuz verursacht. Die
durvde der Wolbung entsprach der Spannweite nicht, so daß in
Folge dieses Fehlers das Gewolbmauerwerk auf die Widerlugs
nauer einen Druck nuch Außen übte und dadurch die eine Wider⸗
agsmauer hinausdrängte. Selbstverständlich mußte, das Gewolb⸗
nanerwert· rinfturzer obald die eine Stützmaner; auf welcher · es
cuhte, gewichen war. rnum f

Xxꝛ.
f marzanb ad, 85 August.. Heute Vasmitlag Ih die
Zönigin von' Spanien in Marienbad angekommen⸗
HDer Franzosische Kriegstminifter Marschan Ni eI. hat in
einem Armeebefehle Folgendes geschrieben: „Ich wünsche, daß die
Militär⸗Revuen vorzugsweise an Sonntogen abgehalten werden,
ind zwar deßhalb, daß das Volk, welches die Woche über beschäftigt
ist, am Tage des Herrn Gelegenheit habe, die Truppen unter
Jen Waffen zu sehen.“ Der FGaulois“ macht dazu die Vemerkung
Welche zarte Aufmerksamkeit!“ Die Bevölkerung scheint zwar bis
etzt ihren Wän schen nicht Ausdruck gegeben zu haben. Soldaten
insehen, das scheint in den Augen des Kriegsministers —
Bllück zir sein? Ich glaube ihm auf das Wort, daß er. wenu et
»as Bondoir einer hübschen Frau öffnet; ausrufte: Nein, mir is
ein Infanterist lieber. Das jedoch ist seine persönliche Angelegen⸗
zeit, und er hat vielleicht;: Unrecht, den fremden Geschmachk nach
einem eigenen zu beurtheilheeen. J
7 Edinburgh.“ Die Emanzipation der Frauen, diese,
-„teckenpferd der heutigen Zeit, macht jetzt in Scholtland viele Pro⸗
elyten. Und zwar ist der Schatzkauzler zunächst daran Schuld,
undem er Jedermann der einen Kutscher hält, besteuert hat, was
ine hübsche Summe dem Schatze einbringt, Nun sind aber die
Schotten sehr ökonomisch und haben entdeckt, daß in der Bill der
kuischerbestenerung nur eoachman steht, also nur, Kutscher, und
uicht Kutscherin ((oachwoman); deßhalb lassen sie sich jetzt von
dutschern weiblichen Geschlechts faaren. So sieht man häufig in
zen Straßen von Edinburgh herrschaftliche Equipagen, auf deren
kutschersitz Mädchen oder Frauen in halb männlichem Costüm von
ebhaften Farben die Zügel führen und der Schatzkanzler komm
um seine Steuerz Sogar manche Omnibusse werden von Weibern
jefahren und sind dabei in Bezug auf. das Fahren selbst nicht
chlechter daran. Gewifsen Ehemännern dagegen, ist 7es nicht
ohl zu Muthe, wenn sie bedenken, daß jetzt ihre Gemahlinnen
ich an die Führung, der Peitsche gewöhnen könnten.

44
— J 265423 EL,ILILVSFX RRPAAL. LCEI z4 3 2 7 J
Fabrik von englischen u französischen Die öffentliche Prüfung
n α . der h öheren Knabenschule
— 34 *2 * p an ist auf Donnerstag, 12. M., un
— — U teinen 57 463 1. Uhr Nachmittags festgesetzt, und sim
i UαX, Freunde und Goöͤnner des Unterrichtes höf
— 8 —— lichst zu derselben eingeladen.—
zu Grethener Mühle bei Dürkheim a. d. H. St.— Jugbert, 10. Auguß 1869.
4. VVV——— 2CLLALLEALLIS.. A— 23.12* *3 v. 8 —* i
Zweiggeschäft zu Kaiserslautern auf dem Fabrikhof. Eihed Rernnculeken
Den Herren Mühlenbesitzern bringe ich hiermit zur freundlichen Nachricht, daß ich
anter heutigem Tage eine Fabrik englischer und franzoͤsischet Mühlsteine gegründet habe.
giese Steine werden aus von mir persönlich in den berühmten Steinbrüchen der
Waldungen von Verzy, in den ersten Brüchen La Fersté's (usticęe, Presle, Bois de
hénaux. Jouarre, Pleine de Bondons) ausgesuchten Stücken erster Qualität fabricirt
ind steht es auch den Herren Auftraggebern frei, die Stücke bei mir einzusehen und zu
vezeichnen, aus denen sie ihre Mühlsieine —XE
Ich werde gewiß Alles aufbieten, um die mir gütigst zutommenden Aufträge gewis⸗
senhaft und zur dollsten Zufriedenheit auszuführen und bitte ich auch schon deßhalb mein
Unlernehmen berücsichtigen zu wollen, als es beweisen soll, daß die Deutschen auch in
iesein Fache (bescheiden gesagt), den Franzosen ebenbürtig sindd. —
zZugleich empfehle ich mich in allen in dieses Geschäft einschlagenden Reperaturen
oibie im Ausbessern defect gewordener Champagnermühlsteine durch Einsetzen geeigneter Stücke.
Grethener Mühle, bei Dürkheim a, d. H., 1. August 18886.
Auquust VT. Maurtem.
N. B. Junge Leute, welche die Arbeiten der Mühlsteine genau kennen ünd de ren
Verfertigung erlernen wollen, nehme ich als Lehrlinge auf.

Worms, den 6. August.

Wir notiren heute: Weizen 11fl. 530 kr
bis — fil. — tr. Roggen O fl. 36 kr
bis 9 fl. 40 tkr. Gerste9 fl. 50 ir
bis — fil. — kr. per 100 Kilo., Hafer
6 fl. — kr. bis — fl. — kr. per 60 Kilo
Mehl per Partie 9 fl. 45 kr. bis — ss
— kr. Roggenmehl — fl. — kr. bis — s..
— kr. Roggenvorschuß 9 fl. 45 fr. bis
fl. — kr. Weizenvorschuß 13 fl. — kr
zis 14 fl. — ir. Blumenmehl. — fl. — kr
zis — fil. — fr. per 70 Kilo., Rept
18 fl. 45 kr. bis — fl. — kr. per 8
dilo. Rüböl ohne Faß 23 fl. 15 tr. biß
23 fl. 30 kr. Leindl ohne Faß — fh
— ir. bis — fl. — ir. Mohnol ohne Faß
— fi. — kr. bis — fl. — ktr. per
50 Kilo. Repskuchen — fl. — r. bis
— fl. — ir. Branntwein 26 fl. 30 ir
bis — fi. — Ir.. ,

ve 2 *

Güterversteigerung.
Montag. den 16. August 1869, Nach⸗
nitiags 2 Uhr, zu St. Ingbert in“seiner
Wohnung, läßt Herr Kaufmann Appre⸗
deris dahier, folgende Immobilien, St.
Incbereer Bannes, öffentlich auf lange
Termine in Eigenthum versteigern, als:
28 Dez, Wies in der Rischbach,
61 Dez. Acker unter der Lehmkaut,
G1s10 Dez. Acker und Wies in der

Gehnbach.

63 Dez. Acker in der obersten Gehnbach, d

35 Dez. Acker in den Scehen.

126 Dez. Acker im Rodt. —R

Die darauf üch hefindliche Cresscenz, als:

Dhmet, Kartoffeln und Hafer wird mit⸗
zersteigert.
Gleich nach dieser Verstei gerung läß!
Herr Bierbrauer Peters dahier seinen
don Firmery gekauften Garten in den Groß⸗
zärten öffentlich in Eigenthum versteigern,
tbenfalls auf langjährige Zahlungskermine.
Concessionirtes Geschäftsburean:
Wagtroh aslin geb.

— —
Mainz. 6. Auquit.
Gruchthreise) Weißmehl das Mab—
er à 140 Pfund — fl. — tr. — Rog
jenmehl ditis — fl. — ir. — Weizen (206
hid) I fi. 0 te. —12 si. En.7
orn (180 Pfd.) Ofl. 20 kr. bis 9 fl. 30 tr
Gerste (160 Pfd.) 9efl. 485 fr. bis Ib
J. — tr. Hafer (120 Pfd.) 53 fl. 30 kr
bis — . — r.—

— Ein braves fleißiges Dieunst⸗
maädchen, das alle häuslichen Arbeiten
xerrichten und bdochen kann, findet sofort
ine gute Stelle. Die Exped. ds. Bl.
aiht. näher⸗ Auskunfit.
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ITFruck und Verlaa von F X. Demetz in St. Juabert.
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* — 328X.5 2 225 *522*8 8 53 355* J—

532 233. A * 22357—5 *5 X — m
22 888 3 85 c. —— —2
15*230 5 * 37 *2 ** 22 S* — 223. J 22 pe
JT 2 8 **2 22 22 —⸗ *

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* 552 —2— 2 * —454 228*35 *3
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* 525838533*7 — 53383 IS 388 z—— —
35323333 3338538 252533487 —
3 53* 5s3883328 348 —B
—*3355 536838 — 3 *93.7 235533855 — ——
— 2923 5* 2225323 557 425—
83 *5238 ——— 3337 753 3332575 4* * * ver⸗
* 3* — 22. — — ? 52* x 8*8 *
2 33833 433 3783333583 418 —32
— * 28535 — 27*
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*3335 5e3235* —273 1
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zucamen]!erscheint wöͤchentlich va eir m akeiBid —A— —— — ———
12 Silbergr. Anzeihen werden dit 8S Krzre dit breispaltige Zeilee Blattschrift oder deren Raum bebechnen de inzdin
TF ac ιι᷑uι ι α αν Donnerstan, ni ι_ ιινMO O
sNet. —125. ——— —D——— Donnerstay
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ꝑ d aAtnatnun Deutschland. — —
J——— n gust Am 16. de M.triit qu Wꝛaunmheim
n Conserenz. uorn ¶ Deligirten Vaverns, Franlreics, Preußens—
Adeng. Hessens und der, Niederlaude zusammen, um gemmeinsam⸗
gestiriizungen zum Schuße Ver Fischerei, im, Khein nd, setnen
be hud Zuflussen Zu. grehfen. Vadern wird hziebein von dem
aleratg ron Weherne demn. Regierungedlreco dett Pfai⸗
g de Lomote Ind dem Vargermeister Slubenraughe pon, Shn
nin helm dertreten sein. —D
Auf den 18. Seplember ist zur Berathung uͤberkie nieu
e Bahntinien eine außeror dentlicze Geueralpersammm
lng deu Actiendesellhchatn der hayt . Oltbahnen einberust
WMiuhn chen.8. August. Die bayerische Regierung hat die
Wen abheben lohn de de sühee en et
mech n. Auslang gitig gewesen ¶ Verorduung tzom G. Aptil
3 ven I.Sthleinbet. I868. zwat außer. Wirtksamtei
nseht worden, gleichivohl aber nach dein bezeichneten Gesehe auch
ortan die im Auslande von bayerischen männlichen Staalsange⸗
prigen ohne 20do⸗ die Chechlichunge gaenobmigendeo Attest der ααe BeahXem hN Iech ki e 8 352
Iehöxde ꝛeingegangenen; Ehen· ungiltig seien, und zes. werden; auch , Am IJ. Geptemder findet int 8.w qli h ndern die: Preise⸗
ie vor dem Ie Pebteinber 1868 ohne Erlaubniß. abgej hlosenen ortheilung des pigtohche. Londaehches nn di hbbsen, —D —
then so— lagge Für azngiltig gngesthen, bisdie, Ausftellung des Platg gezogenen (Piede da, gleichzeitin sagt dort die Sie Wener
acsehlich vorgeschriebenen ee erolgti. In rawersammlzuug des Vereins Pialzern Rhierarzie —D——
bezüglichen baperischen Nott anird r pr sesperheteben gaix. Ul. ialgisches Bun dess thiege nnng Demn Feslwig, gan, Sgune,
aß die Ungilligkejt einer, solchen Ehe sich auch aus dienbej dem aq war, vom, Icho sten Wetter begünstigs heesn Ruhenesiemniadeende
vothger Vertrage ig: Belracht omupenden Verxhät luissege hezleht, ae ee Theil. pud en wurde von dane Turnern,
dit preußischen Beaitlsregierungen sind gun, unie man degKdln. und. Der Feuegwehr anßo denn Festplaßz geleiteheg Vextreitng moren
Itzeduittheilt, über die Wirkung dieser Ehen bei elutrelendet von pfalzischen Schüütenesel haften Durtheim, Edeutoben
Lerannung der, Vetheiligten duzch den Minister des Junerni, gere! veün Gollhesie Grugstad Bermergheun, Fraubenthal. OHourburga⸗
tandigt worden· zn i pgnnj, audau. Laimbrecht. Liudwigehafen, Neustadt, Spe dery Ste Ingbern
n Ba . wurde ein vor. Awma d. Jahren consenslos nach gellerthal. Zweiprücken Quecmoschel, buh nücethiglaicen. Geicie
Imerila ausgewanderter junger PRann, der jeiner un ieg Gaften Vannheim, Cannutadt, Durlach 3337 Heidebberg.
ioch nicht. geuügt 5 z eeen Besuch seinet Rer⸗ FInrth ——— —VEV — — Mut —E Jo⸗
—— Un Are ien d den e AA5 —
idaͤneri — — ar. — derhaftel vund von Ateniich niif dein Festplatz hertschte bis jum e ehe
vain Begirkscomwandoe zu —2 inem Regimente zwangsweise degste· Lebenenn Leider Gegann itz am Abend zu regnen Auf den
unee X Ie FIchitdie kihnnach Eutopa'degleiter hatte, Faͤdscheiben erhselten Abls sihl — MNorhe X0.Aug) Bicher;
atbie!. Vernüitke stgee herdd Io damerikamschen Gesandtschaft in bie Herreit Warn Freh vonn Mannheim, Ju'Ebel don —88
ihptuch genommen: 33 — Ibo ns von Neustadkʒaucf den Standscheibendn Mertes von
—D obanu. Die Betheiligung am Schiegenig groß. n unzn
alsons profecte fũr die bnerreichisch⸗ Armet; welches deve Rrichs F. Der Berwaltungsrath der Neustadter Gasgeselischaft, dat
rcheminisier! Suhn den Delegas onen vorgelegt hat, und dise Durch Zen Gaspreig von 3 ii 40 —— — 2ot hegbgesehteh!
uhrunn er schon ·bis Ende 1869 zum Abschlusse zu brin gn —5— — —41) burg. Am B10 Anghist! I.“ ind Eeleluber
vird der Htiegsstand der Armee auf 800000 Mañn ünd mitda. Is. wird die IV. Hauptversammlimg “bes bayer. Voiksschut-
vei Krfatz⸗ —— —— 77 gehra ct lehrexchergneen Wiytsburgekagen. Enne n ähl angcfehenet Man—
verden Die —3 80 imenleth he —* hat sich mit dem hiesigen Bezitkslehrerhereiti zu einem Coͤmte
nit 13 Grengregimentertizn 87. Felbbtatllonen vien Vauhtniasse wereingt, um die würdige Durchführungeder Lehterversam müng
t aet noͤch vꝙ Jager⸗ Feldbataislone schließen. anzustreben. Der betreffende Aufruf an die Einwohnetschaft sagt *
die rvaherse ruct ait 45 B—— 287 Schwadronen, Vexeinigen wir uns Alle ün dem“ Gedaufen baß,“ wer die Shne
uiteede Die Ariletit mitt128 Geschuͤtzen, n aͤhre Vgrtreter ehrt. nur einen Theil, jenes, Dankes ablraͤgt
Bichtigkeit der tachnischet Ttuppen! wurde mahtl dehaade ne welchetl deelben in Exinnerufig —B det FJudend
wonuce und Gemie lrcppen Ihten Fisanimen gi deldgund Meserper wobl Alle ihuhhen 63
ne Im Fihenn gictenaver nnn 33.386 —— Herderbzag VFAugast, Detsentge, det —V—
7 Pferdem? lsd weniger! als rin Viertel ————————— Znfaren · Offii er ber den linltnest statlgefundeen aitetzligen der
nter Waffen,. Mit der obigen Millidni blesbt, O sterrch/ —RN darch einen Messersuich. unHolst eh eet
— — —* o* it aus Aete und; wurde bieser Täge inn gehie der—
nds tund des Norddeiutscheit Watuhesz h Wück.“ Veichsdeus Erbosß hejt IIgts — — icht. grxxchifettzgr uderd TRh dadurch gereizt
al die Atmer avon allem Schteibe und naeee s geg zitin —
tündkich hefreit And ——— — ———— allzu großer Nähe der Fackel, des Verwundelen
icht wicklichn zum —AD——— ee Igeßteter, der sih außer ant et
wie. bishet! das. privilegirte Wunscht rir —A— — Thäters nithtei
sern dieser Armee herangezogenund ihe danit der“Thrractttjnn In Fyra Vkfcurt gibt fich allenthalben fins Se Aheilenhine
neg —Se—— eeee ——— — — — r FA 906 Grunde verunglückten ——AIS
Ftage gdas: NReotganisativnswerkvso tiberal es ist, auch zur hiut Hussene nn »fund. FEin. Comit; zuje Egipfgugnabme von
rirllichen Durchführung gelangen kanmenFrhe. — abeit wird sich bilden. Die Botse Farg nd. Mia rien schonen
Di wepe fucrsen Vcdime vei Veshiet veree e cee e
I86, 000 si. (aleimgtet ih unbe dier scheinm so sgraͤbt die lnn Shin hihan vie Sumne ves Gulden erreicht.
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        4 Ein Eischbahnunfall ernstlichee Natur wvg aus Bolion
Dex 33 von 25 nach
Preston stie — In die Station Wlten einen
Guůterʒ IJ Wa dg Issteen wurden een
me und ente große Amzahl der Passagdre veeg dren erselben
io bedenklich, daß sie dem Hospitale geschafft werden mißten.
Ddie Bahnlinie war mehrere Stunden lang gesperrt.

F Zu Brooklin (bei Newyort) siarb am 22. Juli der
verühmte deutjche Bruckenbauet dohn A. ꝝ* Roebl ing. Gan ihm
uhren unter. 8— die Laugtbrücken, ihber den Quichn, inusgin⸗
innati und die iagacabrücke her. α

Ein Greis als Selbsimör der. Ein kürzlich in Belinzone
xrubien Selvstmord des Herrn Ingenieurs Pietro Eiterio
—
pih hotogisches Rathsel ist. Der Mana hatte sein 83. Altersjahr
angetreten, wahr wohlhabend. pon gjelseuor Intelligenz, sehr gert⸗
eter Lebensweise, unherheiralhek und vhne Familiensorgenz wenn
sißz iwa beschwerte, so⸗ wur ezeinzige oet. Blidwallungen jut
ʒommerszeit. ¶ Ruf fenen Tod dereitet et tzt ——
vuͤrdigen Ruhe und Gelassenhe ik vor. Des 5
snient Verwandten den er als Unidersalerben dinter, ——
ind nischt fruher algz zwwischen A und gAtzr Nath imittags ber ihu
inzusi nden; in kinem Biliet. baser auf, dem Zische semes Fim⸗
edse hinterliehe verbronete er, vaß moan ihir ahne Geprange derd
igen solle; desm Mittagstisch aß er mit gute m Appeit *
er sich recht wohl befinde Gegen b Uhr begibt c. Fchm
————
Ninne heree aeg Redeend lomnen und süden hn
ehlen Zugen kiegend auf dem' Boden; die Kugel der —
zeim Ohr eingedrungen und v burch das Gentn —
een aan don deen Stericndt hin Wocr Fh
prechen lonnte.et ⸗ ——“ 1 , Ü
—— —ιιι α ναναIB ιαι
V⸗e αναaft, Haubok / und Verkehrono ry
Det Congteß deutscher Voltswirthey hatt vbnn 2uAnnnSept
nern aseinen TurWecsammmlung mis? wits Fih deitet Abe
lgenre Themaia deraihenei) Peangpienfucendidchaiel von
als Anleihen Nela Einfuhrzolleauc Twistenhz.Sinfiuchrzblle
uf Soda v Vugfuhrjoll auf Lumpen —
zole Ho Pringidien der — Rntngesehabum
Vas Achen Gefetn haftörechtv) Die Dafwarteit. der indn
ieften · Unternehmet (Eisenbahnen Bergrberlenun.s.w.)9 fuücl die
urch den Befrieboveranlaßten Körßerdeschädigungeit:7) Di
zirthshaftliche Seaite ves ehelichen? Guͤlerrechts S Uebev die Hafl⸗
ark⸗t der Transportunternehmer als X — mcns
— — e F ιιν net
Güterberteigerung r—3 335 * M oii⸗ Aq In .ot on
— ——— Kleines Preiskegeln Minera va set
—8— n heluerz, dorerSamstag den 14 August ab in der — 5 —82 * — 7—
Sobnuus. laßt Herr —— Rham do nes qe a· Gartenwirthschaft, war ru t· rob⸗ Fleisch ac. Preis⸗
deris dahier, solgende Jmimabilien, SpP. zu freuudlichst einladet hu der Stadt Zweibridcken v. 10. Augut
Inchertet Bannes.. dffeutlich auf lange Adolph Chandon Weizen 6 fl. 19 kr., storn 4 fh. 42 8.
Termine in — als *i LL — Gerste Zreihige, l Tvc. Gerlio vier
x3— Dedy Wies in der asrn hrn GSonntag den 15. August,“ Nachmittaga reihige, 3ufl 24 tc. Fpetz —
1Den. Adker unter der Lehm auß o — V Spelzlern fle ——— Dinlel 4
br
— Ae i — ——— — ede r nn e —
Dez. Ader in der oberken Geynnaqh. 6 * Ts I x rtong. V3
38. Dez. Acker jn den Sehen, e mit Gesang und Ausik 4ir. Siroh Infl, 20 ir. her Zertner.
i26 Dez Acker im Rodt, *u7 33861 329 bei Jakob Quirin, — Weißbrod 134 gilogt. 17 .. Kornbrod
Die, darauf üich befindliche Crescenz· abß Rentrijich. I lx. itto 3. Kilagr. Is 6.
Shmei. Karloffeln und Hafer wird mit — 44 — ditte bKulogr. 8 ir, Gemischtbrod 8Kil.
— *8 . .8 drisch angelommen s 28 kr. 1 Paar Weckh 9 Loth kr. Rind⸗
Vne hach ¶diesck. War ietung lani Creuzuacher Mutterlauge biten Sun is 66
Herr Bierbrauer Peters dadhier seinen Selge in momentan nicht zu haben s Talbfleisch 12 kr. Hogwnelsleisch. 16 wr.
von Firmery gelauften Garten in den Große — ke zu 3 „. Schweinesleisch 16 kr.per/Pfuud. Wein
—— —88 — Fritz Panzerbieter. F —— 7 tr. der Liter., Buuter 28 lr
benfalls auf langiährige Zahlungsteminee —7— TT. per Pfund —
Conechsionirieh. Gelchafisbutean: hn dreiskegeln A⸗ — 8—
8 * —128 3 i vom ZMugust
enaoc rCrewenigs Bierkeller.
——— , dien Serden welche am Preie Speinem Speu h. Ja
andlcuseh en, — — egeln betheligt sjnd und noch Loose zu Gerste 4 fl. 83 irʒ Hafer Au fle 206.
n e dorhen höhen werden gebeten. solche im Grbin — fle ürn Cinlen e . — k
i *7 95 .7, daufe bieser Woche zu werfen, da nächste sder Zentner. u 353
on mosa amn i— Svobe αεναν ι ναινεν Bcoνreise: 86 XLornbxed
rester Duetitat vilat det , Pejung hautinder i. 3 d Gemisehorod aa in nd
* J vrĩk Beamorhieter. αι Jufius Grewenig. Weißhrad 123 it.9 undüine
— 777

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in St. Znabarkunt! nRinmu3) In 00ν
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23 58323837 285843 32*283 . 7 23
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8863 3537388* —383 23355753, 732335* — 58
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33733323537 352 33353— 63 — —
*22 * 737 * —E— 2 *2 7 533 23528* 258 352 2 25*2 —
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2 2 2325 3383 6 * —57 * 4 *9
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—A — 5 ——— 5 3*8 — —3335835 — W
5585 53533853 23323335 328 3833253 3235
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—4 *8 2 2 353225728 33 — 5523 24 2 8
7* 28837 35343 283.8 ———— * cd 5338228 5 258
252233 — 37558 z3333 333838 2—3
2335 5 132* 8 —— 27 758 A 5z33227 88 8
7885 *2 — 5483
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— ———— — 3832483 53272—*
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3138255 — 5553* A — J— 328355
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38 523 232228*8* * — 238 — 55* 55* 8* 25 7 —JF X
3855337 238 528—— 5 8228* „5335883533—5338 *
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RF. 232333383333 83 533373375 33385333833 2353
— 1252258 — 255 ãñ **57 27—55*
233533333258533 — 2 32333—55*
23383*8338 *2z52335353328 3575333 3
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2 —433 3355335325 253235325——232353237 38
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En Ingbeviaend ase dger und das mnit vent Haunpltlahe detsundicl Nuce ha liat sblatz haut get Dilntlagte Don ierhn Lunt Sosagß-
nmer) erscheint· wochenllich ——— kio Vonn erstag, Sams ta g und —AX —— — ———
— —— — VD —— — —— — die dreispasisge Zeild Vlatischriff ober dereh Raun berhnn rr 75 *
* νιιν νν ι bistansta, — —[0 0
ir 126 3 — —B * amdecu ve . ι— 869
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ax ——— ln thitt, nan ü —
* D—— Dentschlanden 7 . αα, ouud —3 in Madrd —2 J. 3 —— Carlisien
M un en. 10..5. Rugust kluch die diesmalige— hier aete Fie alne seide deen
—— den. HHahrigen Freiwilligendienst in der von ene Fotlistenbande 35— —
e het Hin gunstiges Resultat grafben denn cz. wurden pon vne Faͤnte Fersptengt worden. ——3 gude in Gualdalge
— 6 — Aree Diß. Banden Volas inn in
der 19 als befahigt erllärte me ree ete gen yon Toͤltdo chige glossen. ex Imparcigl herichtet.
d asehervnnitterigEmsal ung sotn denenigen Lehrern, d gtern u0 309 —
—2* — ⏑⏑ ⏑ ⏑ —⏑⏑——— i Jandenfuhtetn Eftrinhz uber ,Puyarda / ach Spaͤnten gebrungen,
hi ere eeeee A hrou *
rerpereinß betheilige ne wollen. der hierzu. ersorderliche dienstliche u Pode añ sre arth adn kounnft, i dräghstln Ehtfe liten
lrxlaub ven den. ñußeren Schuleufsichtsbehotden ohne txiftige des d ne c
vbrinde icht persagt werden, i— öινιÑ 9R i n aberbeveretete hier: dier Bewiligunge zut d
VV Dienste gnacht dlennane n au: fatzichene J ———— Pr eee
u“ — — — —— — α —— ccchsten Jahres erthheilt.V das vorhzelegle Progtaͤmmgutg se
Erined Maestãt· Derog Konigtrhaben· sich Beivogen⸗ gefimbenn: inderdie tgl. Regierimg deworfalze ermachnigtn bat ete
ar Stutistiler⸗eCF. nMotbie in u Muͤnchen Jum außerordent⸗ mch Kraͤflen zur unterfütgen; bier fut! bie wchfuhrung defseibon
Zenn Witgticder dere sichistifchen 2 Gentralesinmiffiorern zuren ex⸗ rfordartichen Maßuahinen hinfichttich deß Ortes der Zen nn
— —X— dee veaihigten Nint
Woregb ardee m.! 134.Angustir· Kömig Wilhelmr ist! unr bB Uhr ere Haflungo für Beschädiguug weonausge — —
jert angelomntenen 0 enn 3 urelon unn n ni g nrigener Zustämndigkeit zllnkreffum n steitengeveh
me Fermm kis u rtptn 1EFn Augnst,n Gegen den: verantwottlichen mn Programmenin Aussi hrugeftellten — da 8
teborienr des. Frankfercgurh.Nu G. 3Kitz,iwurve avegen⸗ iines omnmmissätst das: Weitere zud verfügen“ und vom —
nleis aus Slurigave dintlagre auft: Grunde bes ge 1077 (Haßf unde Pfulzeu her seineimniächstenZusummentxltrer: Anege Zuschige vog
cachsungh beschlosfen.nvojom igννι séoο Gdenꝰ: zutn o deih gostenee· der projectktetee Moflehnang zu
n Dero Befuch Warnculerz in Varrzjuen sollrin —— joftullteit uadon diesemo Betrag — 5 —— nnen
ange Bismnrchs wahrend edes⸗ Zoltparlaments unde zwaut gelegent⸗ sinzusehentu ιναν ννν ισ α —2
CeinerVesucheserfoigtsein, demm · Varnculer bel seinem in der nKrarsersila un erineu Audust? Auf vet ——
nahe Varzen's wohnenden Schwoedersohnen · He vi Below,inem theibe errunihen heute: Bechck dit Hye2Witler aut Spehe
mistemen Verwondien Vis morcsenmochte z. bine holamische Vedeuten RVoller ausq Bolns, de Barvaut Dffenbuch v) ———
—I durchaus nicht;tauuroe — iιι. philadelphid:ott Aiff eed e
nB éeril i m 120 Auguft,nWVon gut amterrichteler Seile wird ius Mensenheia; 6):vn Eornbergl alth Karksruhe — ——5—
nit ·Veslmemtheit· vetsicherter daß dien vond mehrrren“ Zeitungen Lndwigshaftnn 8) Nnecht aus St Gallen choß In dwe Stu 5
nbrachte · Rochricht : das Krlegsmiuistertem· wenden wor den nachnent ie. nothwendigen 140 Punkte)5 B) Stchtieder dus“
dachting mit einer Nachtragsforderung vowe Su Milttonen treten, 10) W. Seltfann aitz Grünstart; 11)Hrt Nitlermaser ue Ho 9—
lles Grundesoentbehre.nerg ι r jerg312) Harmann aus Frautethaln ⏑ —, aiden
WerninI caudust.S Diernh ProvingiteCortespondent . geka serslgul rer un Wigitt Gesttn Vörmitrag
mldet dder preuizische Megierunig n habee das Wiener Cabinet intaote der Pfalzische Schühemig. vertechen wuren 7 Vercne —
nzweidentiger Weifes lamfgefordert daan —A dirc Abholmng de nachffen Bundesfchiĩ entß urdt * c
uͤr die Behauptung des n Grufen Beust⸗ woruncheo Preußen die Jadt iarder H. gewählt, mit — —
laut ache wu mig s die ris uichten Oust ant air ĩ chon vereitele,— zu ditd,s tinetnegetignetein. Feste“ imdei Schichplatz dorte guh fiu zn? J
adfntiichem oi h ανν zaufe des Tageswultben ferner Becher ien ede
c.Dr eis d ẽan, 412.Angust..J Diroo in uu Dresdene unde Döohlten cheibe von den Herren Knecht (St. Gallen) sder em⸗ Becherj.
ahammengewetenen ·beiden Commt so zur Untersitzung derd Hintetl ApiEhseler Ludwigsdafeitzngn Schinsdt eh Giib Qeuß dij
lcbelen der znr Plauenschen Grunde berunglucken Bergieut / haben usde Liibwig Ketwi(Sbeher)n IecAu — don den n
veuteskit einenr Contralcomite isinet datz· Unrerstitzungswetko don. Ale Getbes artsrueß D.Fischek —— ei
kitulrid n Die Naffrngefchafter suchren Vonckdtrertot Köhrte in Orebden burh) /J. —⏑———— Rin tektah? J
ind DirerteroCGrahl in MöhlenencDie⸗ Zohle der Verunglüdteno ff Dinnsdler chtontemdath, Jean Wernz Edentei e e
eht cfeftgeflesiteeso sind 279,wwelche L Willwenh undenstzd gebete omdiregheuuite inii n αισ . Hchmite
Uinder interlassen: 3 ανιιι G nnende 374 Inngeneiernt'del agnVr dosiabet ain 22unbe 88. Auguͤst
Wisemt10. Auguson6In?Prag cireufitt einer Petinion Aim dir IV.c Wondervetsarimlung? der 3 des Köns—
5535 dDns nene⸗ Bayern HNattzui⸗ u nin u nin vre greichs
aischristen. Bei dem om Sonntag in Cihti (Steyermarl abgk⸗ uptSp eme:birg PAugüstune Fraͤgen)' welcht'bed der nün
—V 3500 Monnm!brsuchten Verfassungsfeftt⸗ . feine beendeten ee e 4 we w e
insotltiva.süür wpaͤndbicht · Anflebungn des Contorvanesgefoßtneit hordelengt wertden wavent foigende n) Irinahd 0— 28609
Wien, 11 Auduftdun Die c. Prefsaun umeloeti vaß nns dusn —
Inedetu·vbr schiedonuen hendiste riensuehnnec Commassiem hebilvefe wurde 8 Aurh dero diuslrihung det 8
nit dem iahnfüraz, dimemn Gesehei twnrfeHußzuavheitelnodur chwelchen Zitsewyrgeltagetz? 2y Ein Festtingägtabenkquije durche3 —*—
itrg ldswn den · air nentstwechender Weisenn ergangten n Veresusgesehen mit Wosser efttt wenden. Dieersit vrauct hlegtend —
ndewhrt werden sollenlen. cuu 4 ner ι die zweite —— se 1 ee z
inen nru e . 3ene atto 759. 1m vield TagendistiwerGraben gefülli, we 3 —3
eh cu u W Spüꝛ ien. i 2 ον α —
Madrisd. Ij. Auͤgust. Marschall Priur OdesfemKdretse Dreiects mispnmosojere bder beiven ——— gsunin
ads Vichy wohescheinlicht cxst gegen Ende Ldes Monats erfaggen Winbarößeisl hbien Hö hennmse der Jaͤhalfede
aitd)m solla beabsichtigen / dien spanische? H X — e 8. Dreie Wegroß
cebsichtigen / gdien spanisches Kraner dein öniga Dom afte wern Radiuse eines Kreisese⸗ wente dessen“ Flächeer h
indon Pornuga ¶aonzubi en . —XXC d e eee e Metet
—J n rrseee bestinuninsn gn —— 5——— iy Dit
er duensische Souberan ab minlane tue Visstbnmn Probinen ver aane prane, 2 Jach dem auc
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        von 1866 nebst Angabs der größten Si —XX nder An er S giffzbaluge beim — — *
riegen an den Küsten dez Mittelmeexes, wi 38 die Inlelg die Kondel abstoßen, veß 5 du
and ß Stanten gehgren pygee Airz im den Figß Ind kommt, obghier chn
sie 8) Es soll her Lauf * ud won hrein Ursprung bis endt —5— N n ige —
zu —— — vabe —R 8 welche he Stunde Wurs 84 e mittelst Haten unter den Ponien
Länder sie durchschnekdet oder zwischen welchen sie⸗ die Grenze hervorgeholt, zunächit dem Rathhaussaale und daug do
dildet, welche wichtige Städte an derselben liegen und welches dort nach dem auf dem Kirchhofe befindliche Leich nhau'e geschaff
die bedeutensten Nebenflüssen auf dem rechten und linken Ufer sind Ems zollte dem traurigen Ende dieses jungen Nädchens, vesn
Zen den 71 ungen Leuten welchz üch zutPrüfungnfinger Hegräbnitz- heute erfolgte, die innigste Theilnahm
hunden Wnten had GO ühr besahigt getat word n An egen Sosnen
xFiDerG üs a o. 5 ein huͤsf sane dietzaͤz I der Rähe von Neuß ein scheußlichez Verbrechen von dreizehe
rige Generalversammlung an den Tagen vom 16. big zuni 20 ungen Leuten, welche meistens ais Arbeiter der Porzellan · Man.
— Bayreuth. Von demselben wurdem, jmn potletziem Jahrg acturin, Oderkassel hier angehören, verübt wordetz ¶ Dieseloh
733 Gemeinden mit zusammen 306 505 fl. unterstügt, und zwar berfielen, als es dunkelte, e Hantehe an

n Amerilã IV ̃ Belgien. 160 in Destereich 399 im übrigen Nebespaar. Det Junge Mann enttam. Sas ung⸗ Raͤ

Deuischland, 35 in Posen, 78 in Ungarn, 8 in Rumänien, Lin wurde von der angetrunkenen —B—— überfallen, zu Boden

Zerbien Fin der Türket 38 u Fraukreich, 8. in Holland, g zeworfen und auf eine kanuibaälishe Art mit Fußtritten, Shniig

Italien I'in Portugat, I!in Rußland, 8 in det Schweij und uand Slkichen tractirt.“ Die Aermfte wurde mit einer abgeschmttenen

n Sbanien aus leßterein Lande werden bei der Wendung der Zrust umd mit Menschentoth besu delt aufgefunden. Vie dreigehn

Dinge dort basve mehr!Gesuche einlausen Seit 28 dahren wurd⸗ Unholde sißen hinter Schloß und Riegel. e n —

in ca· 1800. Gemein dein die Gesammtsunme von 4684194 — föIn Gotehahat eine Versanimlung von irn Privaldleusten

zejspendet, gewiß eine außetordentliche Leiftungwenn man die tehenden Bureaugehilfen, Comptoiristen ec. beschlossen für gan
zegen andere Lander beicheidenen Mitten betrachtet, über welche Deutschland einen Verein! init dem Ziveck zu gründen,! die Nin

untsche Beteinie gemeinigliche i verfügetnhahen. Dieles Zroße mMieder -beie Krauthert, Sicllenlosiglken en Gelde h

Resultat isf den Bemuhanam von An r und 1100 Zweig⸗ nich durch· Nachweis dacanter“ Stellengt unterstützen dumnd den

ereine zu, danlen, deren Zwec ift, armen Gemeinden Ktirche und dinterlassenen eines Mitgki edes Beerdigungsheld zu gewaͤhrentrn

Schule zu errichten, oder zu deren Unterhaltung beizutragene, 3 nteIn Vepebiz ift das Badehaus eingestürztzleider bestz⸗

Mannh'e iim, 8. August. Der dritte Vexeinstag badischex tigt sich die Nachricht, daß dabei 9 Personenbberunglücktenvon

Feuerwehren wurde heute, unter, Beiheiliqung vieler auswartigen denen bereits 4 gestorben sind. 3427
Forps erbffuet. Es dürften mähezu 1500 Feuerwehrleute, aan⸗ GEseltsam schrecklicher Tod) VDie“, Berliner Börsen⸗Zeitung
chließlich der zahlreichen Mannheimer Feuerwehr: versammell berichtet“—, Ein Unglücksfalb eigenthümlecher Art hat sich · am Krei /
zewesen sein. Von außer bodischen Fenerwehren; waren. Weißen⸗ Fischhausen, auf einer imr Rebau begri ffenen. Khaufsee: zugetragen.

zurg, Frankfurt, Darmstadt, Worme, Ludwigshafen, Blieskastel, Fin wandernder Schneidergeselle war in eine außer Thatigleit

Speher u. A. vertreten- Den Weitzenburger ca. 20. Mann. hefindliche Chausseewalze zur Mittagsruhe gekrochen. Alsndie

exregten bes onders Interesse, indem fie in voller Parade⸗; Unifornn Walze bald darauf in Gang gesetzt wurde lag »dern Gese ledaris
ausxückten, welche lebhaft an die ersto napoleonische Zeit grinnert noch in tiefem Schlummer, aus welchem er nicht wiedern vrwachte⸗

Die Dunn re en des Vereins badischer Feuerwehren fand denn nurnoch als, eine unförinliche Masss Iwarde ort mam Abend
Botmittags 1h Uhr, im großen Saalen des Rathhauseg staftete Hier us der Walze geschaffle Der Ungkückliche mar zwischen dem in der
hiell, Hert Oberburgermeister Achenbach eine Anshrache⸗/ worin exr Walzen hüngenden? Steinbasten unde dem inneven Walzenrande: fotin⸗
hie anwesenden Feuerwehrieute· herzlichft bewil fommten; Das Mit- lich platigedrückt und ausgepreßt worden. nnαασ etn
agsessen jm Badener Hoft nahm; einen Hefriedigendezn Verlauf, rWijne a. nWen kennte nicht die din Spielmuaren; Handlangen
Daͤs Bankett auf dem KBelle vue-Keller wurde durch Vegen. und jn Zuckerhäckereicu-nie ehlende Figur des Ducatenmännchenee
der gegen 9 Uhr sich leider einstellle,, wesentlich, hexintxächtigt Fine solche sitzt jetzt icht innelflgie jondern im Wirklichteit au
Allgemein hatie mangn eße bedauert, paße dieHaupihrobe, der dem, Polizeihaufe in Wiennaund man hofftesehnlichst ausdiesem
MannheimerFeuerwehr icht am, heutigen Tage zabgehalten Männchen einen Ducaten · herauszuwpressenen Ju dierr-Wechfelsiube
burde, indem sich sehr? biele Feuerwehrleute; Abendsz guf den hon Lipstadt und Compagnie kam nämlich der Gabamteriewaaren-
Heimweg wachten.Dic Proben findet morgen früh DZu Uhnderst händler Kart Scholz, verlangte Goldstüche zus kautfene unse stahl
statt und Mittags eine Exkursipn nach Wormssauf, dem: Dampf ⸗ fugs einen Ducaten. Da man ihn dabeiertappte, verschlang au
boote. Die im Rathhause aufgestellten Sprihen sund Feuerlosch⸗ das oorqus dolcti in der Hoffaumge daß ihm auf diese Weise
gerathschäften sind cines Bejucheß werthe Fabrikant Kurtz, nus der Besiß desselben nicht entgehen könneenn Allein⸗n: Herrnn Lipstadb
Stuttgart und A. Link aus gFreiburg habenn großere Spritzen vollte seinen Ducaten nicht sjoleicht verlierenundeließ Ssholz ars
ausgestellt. Auch- der Galiberl'scher Rettungsappargtfeist dajelbsf setiren, Vom Commissar“wurde. Scholzunder Behandlung des
pon einem Brettener Fabrikant ausgestellt. 4 Polizeiarztes auterworfen der ihm Nicinus O verubreichte 5 ducch
f Ju Oo 3 Abei Bademn Baden) hat ein bedenender, Hagel diefes drastjsche Miltelnhofft man denwverspeisten, Ducaten nach
ichlag die Hoffnung auf eine ergiebige Weinlese ganz gernichtet.q. allen Regeln der Kunst wiederzugewinnen.

In Yar mst a d 1, hat Zein. Bagerbursche jeinen Kame ··Die miener Damen scheinen diesmal in BVezug auf daß
raden erstochen, meil dieser, sich micht , an der Arbeitseinstellung Aufkommen einer alkten Mode den Ton angeben zu wallen. Dou
betheiligen wollte. 15* ”ιιαν sind jehtt die Schleier Jan⸗ derr Tagesordnung. 1Obe jung oder

7In Ropelheimhei — — alt, ob schön oder häßlich, jedes weibliche Wesen hüllt sich jeht
rührendster Weise die goldene GHochzeit eeines würdigen Paares in einen Schleier, und das Weib, ohnehin ein Räthsel der NRatut
zefeiert, welches zujammen 298 Tochier ESghne Schmiegertohter ist nunin verdoppelter Beziehung ein verschleiertes Vilden Autj
und ESgwiegersohne. über alle Welt gerstreut, besizt. WMancheder Promenade wandeln diese berückenden Gestalten. weithin kennt
dieser Kinder hatten die Eltern seit 20 Jahren nicht gesehen und slich durch das lange, wallende Symbolh, nie ohne Schleier, der in
waren zu dem seltenen Feste ans Rußland, Frantvech.Ameritnauen. Farben des Regenbogens spielend, das ganze Gesicht bedech
u. s. w. herbeigeeilt, ohne daß die Eitern Emwas ahnten, Der und hinten als Flagge mündet, welche die ehedem beliebien, weit
jüngste allein zun Hause befindliche Sohnhatte Ale Geschwister hinab flatternden Bander ersetzt, denen die Franzosen? den
zusammenberufen und im Zimmes der Eitern hinter einem Allovenqaralteristischen, Be inamen Suivean moj (Folge mir) gegebeu
versteckt. Nachdem er die silberhaarigen, —2 Hochzeits⸗ haben, J ιν
leute zium reichen Gabentische geführt, rief er“ eines der Geschwisterlee .Der Bischof von Brigen hat 10000 fl. Codentionab
nach dem andern bei Namien und. zume freudigen Schrecken des slrafe wegen verwe igerter Herausgabe eines ehegerichilichen Actet
betagten Jubelpaares trat, wie durch Zauberei, jedes Aufgerufene gezahlt, den Act jedoch thatjächlich vernichtett
hinter dem Vorhange herbor. Die greise Mutter kountegall' dic rSaarloui b,6.August. Währende eines Gewitters,

Wonne des Wiedersehens nicht ertragen und. fiel in Ohnmacht. welches sich gegen 4 Uhr Rachmitlags über unfere Gegend enilud, truf
Der Vater aber nahm, helle Thränen vergießend, die Glückwünjche der Blitz bei dem benachbarten Lisdorf auf freiem Felde eine Frau
— OOD Jahren, welche beim Aus⸗
f Ems, 7. August. Fast täglich siehl man azif der Lahn thun der Kartoffeln beschäftigt waren. Beide letßzteren waren
einzelne Damen sich mit Wasserfahrten belustigen. Mit großer sofort todt, die Mutter ist derart verlezt, daß man an ihrem
Aufmerksamkeit folgte man jmmer den, —AXEVEWO —
derin wegen der Gewandtheit und Elegam, mite der. sie daßz Rueg Sanriounis, 6.Angust. Gestern Nachmittag! gegen
der führt.Aber auch die Marquise Gauville und ihre ZNahrige 4 ühr brach in dem nahen Dillingen ein Btänd aus, der troß
Gesellschafterin, eine bildschoͤne Bretagnerin, Jummelten sich seither der denergischsten Thätigkeit der Löschmannschaftene in kurzer. Jeit
mit Jeltener Seschitichleit. duf — dom Wasser. suunher.—. Geftern eif Wohng bande eiaaschertec Uoder die Galstehung deg Feners
Rachmittag machten die beidehz Dapuen, wieder einn Wasserfahrt ist noch michts bekannt ιν
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        arrpf art Dee Geiniker Fontaine Hninfttnaͤchften“ dein Vaferẽ Nicht Io glit wie ber Nliner 2 Hat? dik Mutler nicht
zamtag bot das Z wannnenc Ke ist vch namliche, ber wel⸗ genug Plagt —B er et
mN die schrecliche Explosion d welche den ganene Plaß Mann —— din inmal des Abends F aee 9 —8*
VE orbonne verwüste te und bei der sam lgener. Sohn das /Babh witgen nd jüt desen Vednefnisse sorgen wie hi ——
—E veenn wegeug Per⸗ bie — ag hoatt ünddie ——— 3
⏑
* — — hel in Zurjch aogchoͤlnnen Interna —A mussen aufhoren ihedie Bthung. det VDisrictee
— 66 B———
onder Icholmion: In Erwägung daß d et der Weiber. ——— nunde varubeh
deichhe der Volne ane der wichdasten kinb un entothrtichnenn. vralthen riedee Rannen u teiege ede dunghfi müssen
—
n peeee dues ußre ete Wetcweud wucten rwrgemeneen zun re v
sen uder Vane Rahen. iede het eg wr eere enenut u vdetande e wn
eeee e ee aeeeee e ee uree dnoe Iobnnn hte dict gerhan, det unn wnt
—
— ——
denen Jahmen Pferden. wie einue unangemesszug Vel stusig der Mann ist din v S giieichelti ungemei n zugungliches Thieth
Henerte mit eutsprechenden Strafen belegt. erten 9 —
B
nßhi aus, daß dieselbe schon aud dem Grunmewenlsien die Sghanten und Fuet Witz eingebennnd petschafft guch Bep
ehrung scadlicher Raubrtiert darhindert. gpun e s e e
e e ee e — 358
—X — onu — —F y— 74 —
einem Resuͤllate; abgelehnt wurden bagegen gewisse Beolt zwiethschaft eeer
——— Petebseo A aonna
ee Sel hiere deg. IFiecliten gegen den Vorwugf Bfl der Generaldirection der . Veroanst allen findef It
— ⏑⏑ ⏑ —— u disse ue
* L8.0 ndon G. Mugusi.. ( Pulvererplosi on im Westminster⸗ taft? en 6 dnigreiche, RAanß ———— —
alas )e Die gestrige Nachtsigumge beider Häuser des Parlanients lcwin — minilicte Posgspectoten inberuten
ade negz ach Minternachte,zued micht Egeringeni Schreclen. der , de am duen na — e Eitetn Fxzielt
adlieder ploßlich durchieine laute und tangan haltende Detongtion dewee a — 9 —BB———
e n ein ereit dah
ee un pn Zueeeebece Znlopf. αι
Iende rin muthwilliges Indiidaum · von der Themse 7 ——— ge Landwirthichasiliicheais aroNiom
m freien Hojfraum des. Westminstew Palates geschleudeit ¶hatt — * pr 9 macks 2
ploditt war. Die Uebelthat, dexen Morve natuͤrlih unenträthselt ic d r dn a ch rmn n gn ptgahei gen Siefruts
uͤben zichtete indessen Richt den mindesten Scgaden au und hatte eeh eee —
r den Zigammenlauf eintx gnsehnlichen Menschenmenge dor den 5535 Fuhn in Hatle auf gr frhber aͤewonnenca Erfahrungen
— —
— p 7 * —36 Raqhðzahtreichen ¶ Beobachnangeneauf
e ei wethne Schccee ver Iih ve ean etu ee
e rpeoe —X ster des 3 Zartoffetjorteu, esp. Parzellein) stellte“sfich, heraus. v⸗
zringen Naboleon)besitzt um Rago Maggiore, in der Nahe von pätreifen Soͤrten dem —* sraung F Win⸗ aui deaß vie
velgirate, vine / Villae welche dieses Jahr dem, Lord Sawermiethet. derem uls pic den oepce b Anthr. unterworfen
hunde. Dieser Lord von großen Keichthümerne pohnlde auf der — — —— c I vesenderer Wic⸗
ziie seit einiger Feit mitoeiner Dame Zusammen, die man, für daollem erzeugt hacn —— z ee junge
eine Gattin hielt, Wupe welche mit allem ihrem Stande angemessenen jeworden und swren —Se eg e ge
is ungeben war Vor einigen Tagen nunlamen in Belgralte rund vielfacher Alutersuchugen * itten habin Auf
a uglishe Herren an, von weicen eiger, der Gemabl. der dildumng jeinger arloffein —B ——— de
hone Vilade dibloor gocte Jahtenn uind Gesellichaft. des Lord S, artosfeln ge sche hen seln kana weil —2
en ehelichen Dache entfJahen, par und qllen Forschungen ihreg ehall zeigten wit Knollen decselben 3 9*— 8 eehr
dannes zuů entgehen. gewüßle —5——— —* deiden Selundanten sicht zeig lem ich aiso —7 entwid ei— iemn rrei
arsthen. den Entführer aufsuchte⸗ „Ein Pistolen ⸗Duell auf turze »8.sich dei ine wochsen der Knollen azu e e
Dey idd e e Veerncen Grenze Stals Rier bilden sich die Triehe und jungen —* e
blieb a Ka ahech Kosten der iden uͤchseß aber amnen
f Eine Wallsischjagd en ros fanbeam 24. Juli in dem A —— re 8 an
zottijchen Hafen · Stornowah ftatt⸗ in welchem am gengunten, Vlatsern, barcitat und geheue ———————— wee
iage einer untewohnlich grogen Anzahl von Wollfischen alletr Größen die Leitzellet des Gefasbande lringes de r durs
Gdar wurde Eine Fiomisse vvn? h0 Vovtenmit circa 110 in das Hiaienal zur Erzeugu —A ———
Nann: ging zut ihrer Verfolgung? aus und nach 12stündiget mühe- Ist daz Kraut dagzegen en de weeeereohen —A
oller Arbeit waten“ 183 dieser Thiere harpunirt, datunieridchniee satt. fo ist der Prozen derselbe wie bei hn ee
—— eeeen D8
uf der Auftion einen Erlss von 650 L. welchee Sunme unter tartoffeln.— —* ge d d wele
Jãger Vertheilung sam Jeuach iheeg Hrott equstien die ꝛ. —— a 75 9 1 9 —2 9 y *
ullfische 83 bis 12 Lepro Sitid. *— v * nDex GSer stirba u. Mit der von Jahr zu Jahr sieigen-
4 Vortrag einet alten Jungfet) Susan — im A der Gerstenba ohnender Jaborden 5
zrauen · Emancipations · Club in New⸗Otleans; 8 Xöx]. volne eeg als dies
Die Munner find Diebe. Woher ha en Fie das Geld; det vebüeb 7 in die Verstenru tut ist fast unver⸗
eide ee W eeeee eee
fen. Wir ollten uns micht geniren und ihnen — wi 3 * un en Ae e erstendai, am
ommen können. nehzuen, Will eine Frau SeknAbtnds den die vandwirthe kutzuuf vit gu — * am Platze sein,
— — Bä
„Abends noch auszugehen. Wennet aber mitsei athtigung der ität, —— 5
ine inn 95 ee rez ee r se de
ridt. soll die Frau ruhig sein irdepenMun 4 6 drei Drn ze — —
Reses Gebot wird nun allerdings nicht befolgt; es ware —* ene 7 e J —S——— uen
dlimm, wenn es befolgt würde denn daun wären wir ja weiler ——— eaeg — eee ein
d e m nn den Vit eee 6
nd gewöhnlich die Worte, mit denen ein Y 7 siatt aus Gegenden
————
* Wace —— d 33 — ee sollen· vor Wintet —— ein e
annes auch. Gehoͤren die Kinder sehr dielen Gegenden die gebührende Beachtung noch nicht geichentt
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        ist iges F lich as ꝓi Deiuu⸗ Koggen c. MWeiier Igi dqrauf
39 58 —— 5
n — ——66 en Mifdu stand. dicht extro J hmn aber passende Beiduͤn
ee ee — I — e t
heden jun Fet —5— —— e a nd e
33 8 — In ——— ————
— i sich überene
—D— In aguch/ durch diee — —— dn ies —* Gei⸗ ti ber Suͤanat da 6*
—— nee eeeeen 5 6 de un ee e Wzor nimserhin Boden. uͤnd gine
B— ee
— —
vesendig wer woderz Vahen hern iß —————— bemihen.felbse wen votausshihng
3 — — 5 — —
e gei ige —B—— 8* —ni , An 33. 30 nden roßen Vorthei din e glese weroen. X — *
— ä— ——————— e vi datensae ban ehe genstefige oerben
a. * * zu z u nütdie Be . 1 sr — ————
JJ——— eee g Io soegtattge erbeaie den eß
—— eeeen bogeauatt 3 —— ne —— n dib ibete a vr pern
aog Ftine Fisse hot Dee iden ekteren ehe nde Iretense ouee indehe Goeste Lden Uedelstunte vuß ein
— —
— Palmen! giesch naßig Entttite Daf ee
*
Nalʒ⸗ z*f3 ine andere exsoigen tan, vuetiar, Wwenso vag der idmnitth gezwnngen u
—m—S—— —
d e een e Dehne D Dieher, r e e eeee
d kb b F — als IRe gerste, und jer hin rͤchtet i yre dese — — s be
—äDDDDDD—————
a
—D — ν 34*
44*335* .——3
Grewenig 8 Bierkeller.n IJ ud Licitati O n
46 den Is. Augut Ra —DV—— 75. b mi u
Ffonntas »er * —J ——— * veg
23 wittags ubr — * Vachmitdogs d e hr un SeeWaͤgberk
Musitkalische Vrodußtion in der Behausuug des —— ein
ausgeführt von der ganzen Altenwalder rich Schmitt, lassen — bes in
Berglapelle unter Leitung des Herrn Kapell⸗ ldinen Inre gb e e
meisters Li saiturinsn denz verlebten Johan ursfen
— —— m Leben Sandgießer, seeeeeege
gr Ansetcng durn
Erster Teil. 33 Jipznohiliezn Fer, Abtheilung rgen dffentlich
—— ιι, et NRerrz, Adigtnin Jeu vornung
B— —— e Figtmbut aee e α
JJ ünd —Xä —
doricianu! ao 4DVι—aß den in der Mäusbach
e ———— cbew Wohh Cahn und Witswo Joteb
Solum banuß qlopp ee 43. Muslicee unug ! u
ee ea — s. 2us Degimalen Wiese . di denr rñ chtich
Npourt q tiede pFe orn wiefen.ꝰicehsen? Fohanne JosephenPeters
J bonute peter Fheulen — Heinrichn Sties nii
Kau derlult · Marsch . R.Clanens saeun. g Degimciemc Wiefe'n udn dern gernen
ezt Huvegturg. v Kasffner. qe Doit ou Uhnnng am Schmithz kanci, nmehen Gebtüder
Miqe oit.a Rehuca dyezaxn —X— — . An vamet.baiderseisse0 — ——
—XR&amp; wohschis Guon Ju Isr Dezimal m Wies in den Strehwiesen
ν ιR will etjcheuchenseron neben Oehtlder: Kraͤmer! unde Johant⸗
ee na. Hellenihatpia unn nom, uννα nνNιο
lranq Poatꝑonrj aᷣber. Jagerliedex· . Riebtza Son Fulgbert, Edene241 Juli 18680Gn
jun peeoruj onn i y Horn; Agl.“Notar.id
* Eutré ι n —
J ια uy
zut zu rasen — bc ꝑ onu venerogos ιααννο mi
—2 c ⸗ ente * —V ——,——— ge
— uß 4 5 ß — R 735 F 7 7 7
* FJultug Grejopnignn — ——— — eticcge
*0 230 α u 5* Ein broveg heißiges Diust
0M 4 0 7 madchen. das alle zuaenxdenen
ιισ in éneg Fe e errichtem tind lohen faun,“ finbet“ sofor
—X — amnde Musik einenc: guted: Gdtelle. no iu —— ds Bi
ve — in albt mahere Auskungftet —6
Aen — — 7
5 leoy α a
ιν3 — *fe is mondu Fraukfurtes Bbrsorl in
—RS e on wwosn po. wdhnn Arwa 1
ys io iefert. Aaiit — oꝛruꝰ ne Geloͤsortemennä aammpr
atate nig zBurbeltaen —
————— e
egehn Pytheiligtz sigd und anoch; Moose qqu . ν Mhlenν 23 α. ιναιX
53 n Rebeten. orsolche * ——X8 suo Sepichenn. u een
mqe ssnnh Ier ezfen , gnächster Pochee — α ? ιοτ—ο n
eren — — 52—— ae —— — —
attfindel⸗ duu 33 — 2I. ——— —V—— —
—* 8 wenigIC Vochhaltjges Si 180 —VV
v7 Wn 8 Gre Ve T eeneen vn 8
* — * Xv — F J9 F — —5 7 — * — V J * — —
un nο ο Ñunnu uns Redaetirm⸗VDruh gu Verlaf vonoguen J J
— n An 8 —— 26 — dugberee —D

Theilungsversteigerung
Donnbistag den6 Ir Msi des Rac
ꝛittaged um⸗ A Nhvvat dec zut Geinrime⸗
—A—
Schnappbachin dean aucht czeichnete nv Mohno
aufsoFelbsi Nasson die Wittwe unde Hindeen
s slda wohnhafti gewbfeiren· ande vrtleblen⸗
Schneiders / cWirthes und Handlersc Merer
Vauvrinden Abtheilumntn wegen bffenih
N Eyenthmu versteigersa si uα αιιν
nnexee Desmalent Flache! Wworkanein
E Wohnhaiig nit Hofraumgelegen cacfr
derẽbesagten En. Ingberiee Grnee

neben Michael Schneider und det Siraßer
unEniShn Degimaltn Acker quisden GEichen,
10 —X—— — —
ny0 mark, ꝛuehen sCarl; Victor Graffjom unde
m uc Jalub Boch no au ↄa
udnSten Iugbert/ den Zir uguste 1880 208
noan ,νn. EhBHorn ——
x nxα ιν ι m igl. Absn
—X Brodai Flei sch Preise
t Eidt Somburgnomn At.gühut
Weigon 6.A.rIsh lr Konn4. fr 340ttue
c«Ipelze c flayꝰ pcSidragi Spelzlern fle
—GerstencLreibige my s alt. Gerf
eeihnen i e is
4Ad kras Hofer d. fla Oot Ir. ir Erh en
ielαοινen oflt gIr Widan ⸗guꝰ
irαartoffeln Weißbrodigu
geu taltee. Kornbyode de Kar. 32w
dittp 2. gst. Iñ lt⸗ dillo AAgr.n8n.e
Bemischlbrods 8 Kanrate, Das Pago
Wed 9gth. arza Oohsennfiensche dus · Pfhus
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Schpeinaflgisch. IG, lrn Wultern das Pio.
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A — αι lι nιααα diι ö ααν.ä
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s Ins baxter Anzeiger — wit dem Dauplblafte verbsinvene — — — — — —— de e
nnn axlchein pogenuiv ie àm — d en e Frenete ee ele e —B —
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v —5 ν ν uib eee
Nr. 127. Sonntag, 11869
— —— — ——— ——

—Z

ιDentichland. I— — pwung Jes Zudgte pes guwärsheheksentsi Anichen
Munschteeh., 13. August. Waß die ͤ Bu “ ete —J— —* —D— n
orlage fuͤr die nächste Flnanzperiode anlangt, so ist nach r n deutscha Angelteb
sellung von rompetentet Seite bis jetzt nur so viel feststeltenh
uß in den maßgebenden Kreisen“ noch, keineswegs ein e
bertrauen darauf vorbanden ist, I die Befriedigung der Bedunf⸗
ust des Staats haushaltes fich werde ohne eine Erhöhung der
itetlten Steuern vewerlstessigen lassen da die miglichen Erspar⸗
nagen im Staatshaushalte iminer noch nichs Lals genügend —
arstellen sollen / um den nicht unbedeutenden Ausfall an den Ein⸗
ahmen aus den indirecten· Steuͤern, für desffen· Vetschwinden ini
aufe der wachsten Flnanzperjode- keinerlei Amhältspuntte gegeben
lit bolltommn iu den
Man qe he I2. Auuste. Det größte. Thell der in /dae
zhweinfurter aͤget abruͤckendent Truͤppenabtheilungen wird zur
sesparniß von Veit und Geld zuf der Eisenbahn sowohl hine vls
iuch zurüdtransportirt —— wird aber guch
enütt, um per Mannschaft und hesonders den Führern Anwei—
vngen im schueslen Auis und Einsteigen. hn rashey Ordnen
t Zruppen zun fofortigen — zu aatheilen⸗nEs sind
zeiß uterüveisungen und iebangen unn sdanethwendiger, glg es
d dei chigen Kriegsüührung häufig vorkommen —kenn und.wird,
einere oder größerg Axmecabtheilungen von einem Thelle det
kriegeschaightodes auf den andeten“ zu werfen, und dann gug
nuf Zug in puͤnkuiche“? Reihen⸗ und Zeitfolge abgehtu vunß aACum
eine Störung und. Stockung in die ganze Operation zu bringen.
dit exinnern, hiebein an die Fasche Concentrirung ber e
— 888 wvᷣle den mit erstaunlicher
Schnelligkett und —— ausgeführlen Transport der österrei⸗
hische Südarmee qus ing auf den nördlichen Kriegeschauplatz
die bevene sosusugenẽ scategischen! Transporie waren, ohne, ein
8* herbeizufichren⸗ nur deßhalb möglich, weil diensUr 4409
nn Enenmnhutransport. beslehenden · Vorschriften wid. Vestinmuggen 8 ir mas m ree 25
uf das Genaneste vingehalten wurdoun —J— . 9 — — —— —— — Kunftihen 17 un Vis
y b e eraen ie 8 wirh 8 eee
e Bundesliquidationscammijsionc hat gestern. heschloffen, ayern Anw— 7 ben Genyssenfchaften, Herxn Schuttze⸗ Delißse
it Veräußerung eines Theiles des in ———— dee Ae zne —A ette —V
ateriesn u Zeaufgagen. ett verseu) in rr Didnistig, Dena I7.] Augustt Abend⸗ —2
Dienstesnahrichten. ohe gehusbüleh ditz Prv gsammsuug mind spo pwalihvech eine Snng e—
Der bisherige Cooperator der kothol, sah hee — Mittwoch⸗ aneet !
reiß zum Ldminjstzator, der kathz * Pfarrei Feilblugerk, der 81. MhrItl dicd Hauptbersaninitung, Beziehaunghwoeise , Fortschuug
zsai X MWalck⸗ in Ftafeh di Cooperatot. der katba. derselben, womn die Mitglieder der pfälzischen Vorschußvereine.
atkei Birlen hordi, Jerner Caplan Braun —————— owle viste Franfide des Genossenschaftswesens eingeladen sind.
aplan in erniguni worden. — Der Lehrer Georg FLudwigshafen, 11. August. Die ultramontane
Auaul Steger. non Mihezbach ist zum Lehrer an, der deutschen Partei der Pfalz hält nächsten Sonntagüber acht Tage auf
zchule zu Erzhütten und der Schulverwpeser Gegrg Krämer Remigiugherg bei Kusel ihre „weite allgaweine Wandervgrsamm ·
Morschheim zum Lehrex an —A — Maänner? . ab⸗ —E— — — Ler —
ante vor hent e3 Lerbff'nilicht das einladende Komite nichteg dagegen. geiat 3
— J h —X luf Sat einigen Tagen · hefludel bei der ve eerze —
qh Loienz. Brentauo, der badische Dittator von 1849. mit Frou! näßigung für die Theilnehmer an ————
viadem wieder yn nschem Lande. Er hat sich es heißt ung einlommenwerde. nAsatg
ldufig auf iin“ Fahr) in Konstans niedergelassen. Seine Söhne u73F. Das, Gesuch des bayerischen Lehrervereins gim Fqbrtar⸗
vill er in · eine schweizerische Erziehungsanstalt bringen. zrmäßigung/ fürn die Wurzburger Hauhbtversammiluus besucheiden
——— — — AOeAugust. Dee Dem. Cqrr.) hrachte, amm VLehrer, ebent. um Verlangerung der. Gihtigteit ——
drigen Samslag einen Zundspiegel“ dotitelten Artilel, ine wel⸗außf: die Danei ders Versammlung würber“ sach — Tgbl.“
em —— wurde, ob Wurttemberg i wvon. der Generaldirection der bayerischen Verkehrsanstalten und
nathäng g von Vreußen zur“ Herstettüng der Muninon sur eker Direchen der Ostbahnen bschtagls sorsifdese 331 m
indnadelgewehre im Stande sei Es wurden vor⸗ Allem starkeh RDio — 9 hatte naͤch
dentez. guegwptochet » D der Hülsen der Fall. dem im Kreisamtsbläatte veröffentlichtew! chöel — 31. Dec.
—J— — —3 Siaatsangeigex⸗ peraplaßt, 1868. eipen Pegmoͤgensstand von — ——
diin Dehne Gahlmützhtheuebec, daß sanndhe Bitadhae —— an gleichen Tagr des Vorjahresis Die Cin⸗
t Munition fur Zundnad. lgywehrre, Geschosse, Hülsen, Zundspiegel, nahrien igä betrugen 95,072 fl. 637 tre; dgrunter Jahres-
nnt. Zündbillen in den Werlstatten des i. Arsengis Zern teisrase bon 1344 Vereinsmitgiiedern,⸗ 1133417 tεια
—W—————— lειιν lrouterien von 116 erledigt gewesenen Schussttllen Gasso: stuntheft;
y n IS: mgute· Aus ⁊t wirx ctegropoter ehten remme Gemedeberee 37 fc. 3 Viffe aus Scctz mue
Vohenjchrifi⸗ constatirt, daß ichte Rur “—dien Cugurtsche Linke, andergt Fonds 283882 8 ki VDie Ausgaben bezifferten sich
ndern auch Deak selbst den in der ungarischen Delegation bei auf 94 906 I30 tr.. darunter Vensionen an 182 dvensionirt⸗
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        3 Verweser und Gehilfen 88,817 sh 48 kr. Fapitalanlage
353130 f. ——
tneer.g On gunein Hause der Maxiimsüen
lraße e heutz Vormittag ein bellagenswerthes Unglüch
der Eohn des Feit wei Jahren *ver⸗
ciuwele Mutter dasz Metzgerschäßt. derjelben führt, wollle ein ge⸗
chlachtetes Kalb vom Hacken herabnehmen. Ecr hielt dabei das
Resser in der Haud. und zwar so, daß die Spite desselben
jach dem Kerber des Verunglüdten gekehrt war. In Folge irgend
iner enn tam das Kaltz in's Fallen und drüdte das
Mafer! in der Gegend der Weich heile in den Koͤrper des Metzgers,
vorin es eine Hauptader durchschnitt. Die augentblichlich eintre⸗
ade Verbiutung ging so schnell und heftig von Statten, daß der
Herlehie schon nach weniaen Minuten eine Leiche war.

Vostawirthschaft, Haudel uud Verfebr.·
78 —* *

Auf hen pfalzischen Esenbahnen hat sich der Steinlohlentrant⸗
zort nach anderen Landern uagemein vermehrt. Die · Direchior
hat eigens Anordnungen getroffen, Bamit die Kohlleuwagen,deren
ingeachtet ihrer enormen Anzahl nun doch nicht genug vorhauden
ind, immer soviel nur möglich ausgenutzt werden. Die ungewohnlicht
Transportmenge soll aus dem Umstaude herrühren. daß in Folge
er neuen Uedereinkunft der südwestdeutschen mit den oberitaliem⸗
chen Eisenbahnen die Tarifsätze für Kohlen? dermaßen“ herabge⸗
mindert sind, daß die Saarkohlen in großen Quantitaten uͤber den
grenner abgesetzi werden köͤnnen.

*341124 *

— —F 3 * 25*
Fabrik von englischen u. franzöfischen
Mu l ei e
3 ir “ *—7 u — steinen w J
,ui Grethener Zaͤhle bei d achen ad. cJ.
Zweiggeschäft zu Kaiserslautern auf dem Fabrikhof.
Den Herren Mahlenbesitzern bringe ich hiermit zur freundlichen Rachricht, daß ich
ater heutigem Tage eine Fabrik englischer und franzdsischer Mühlsteine gegründet habe.
...Diese Steint werden aus von mir persönlich in den berühmten Sieinbrüchen der
Walduungen von Verxy, in den ersten Brüchen La Fersté's Gustiqo, Presle, Bois de
— Vä Bondona) ausgesuchten Stüden erster Qualität fabricirt
ind steht es auch den Herren, Austraggebern frei, die Stücke bei mir einzujsehen und zu
zezeichnen, aus denen sie ihre Müůhlsteine zusammengesezt haben wollen.
n Ich werde gewiß Alles aufbieten, um die mir gütigst zutommenden —XX
enhaft und zur vollsten Zufriedenheit auszuführen und bitte ich auch schon deßhalb mein
Aniernehmen berüchsichtigen zu wosien, als es beweisen soll, daß die Deutschen auch in
niesem Foche Kbescheiden gesagt), den Franzosen ebenbürtig siid. ——
A Zugleich empfehle ich mich in allen in dieses Geschaͤfi einschlagen den Reperaluren
vwie im Ausbesserndefect gewordener Champagnermuhlsteine durch Einsetzen geeigueter Stüuͤcke.
n Wrethener Mühle, bei Durtheim a. d. H.. 1. August 1869. ——

Auqust I. Martin.
N. B. Junge Leute, welche die Arbeiten der Müuhlsteine genau kennen und deren
Kerfernaung erlernen wollen, nehme ich als Lehrlinge auf. u

Güterversteigerung.

Montag, den 16. August 18609, Raq
naittags 2 Uhr, zu St. Ingbert in seiner
Wohnung, läßt Herr Kaufmann Appre
deris dahier, solgende Immobilien, Slh.
Incber?et Bannes, öffentlich auf lang

Termine in Eigenthum verfteigern, als:
28 Dez, Wies in der Rischbach, 6
di Der Aaer untet der Letiniaut,
61810 Dez. Ader und Wies in du
7 Gehnbach.
63 Dez. Acker in der obersten Gehnbaqh

35 Dez Adcker is den Sehen.
126 Dez. Acker im Rodt.
Die darauf sich befindliche Crescenz. ald:
Ohmet, Kartoffeln und Hafer wird u

versteigert. J
Gleich nach dieser Versteigerung laß
Herr Bierbrauer Peters daͤhier seinen
don Firmery gelauften Garten in den Groß⸗
gärten öffentlich in Eigenthum versteigerr
ẽbenfalls auf langiährige Zahlungstermine

Concessionicies Geschaäftsburegu:
Westphoolinger.
— —
—X
erspatt
Zeit, Seife nud Brenumaterial
und ist daher bei seiner Billiglkeit und Zwetr
maßigleit allen Hausfrauen zu empfehlen.
Die Erfahtung hat gelehrt, daß —X
dieses Präparat In 20 Pinuten die Kei
nigung der Wasche erzielt wird.
Zu haben bee3

Malstatter⸗Portland⸗Cement. —X

Als Depositait der Cemeutfabrik der Herren ¶ 8. Bocting

x Dietzsch in Malstatt empfehle ich⸗ deren Fabrikat zum bil⸗

iigsten Fabrikpreis. Die Qualität des Cementes hat sich hei

ielen damit ausgeführten größeren Bauten, Schächten, Gaso—

metern, Res ervoir, Wass erleitungen ꝛc. als vorzüglich bewährt.
St. Johann u. Saarbrücken im Juni 1866

J. A. MIAvVer.

—S νν., 9*

—N uear

—— —— —

——
Neue Här inge
iind wieder eingetroffen beii
Fribß Panzerbieter.

———
7
Grewenig's Bierkeller.
Sonntag den 18 August, Nach⸗
J mittags 8 Uhr.
A VRroduktion
nsgeführt von der gangen Altenwalder
Bergkapelle unter Leitung des Herrn Kapell-
meisters Lindner.

Sträußchen am Wege, Waizer v. Strauß
botpourri aus: Stradella“ v. Flotow.
Zweiter Theil.
Wanderlust ⸗Marsch v. R. Clareus. (neu)
Pest-⸗Ouverturo v. Kastnuer.
Aris aus: „Nebucadnezar“, v. Verdy.
Pntro-Act aus der Posse: „Einen Juj
— will er sich muchen“.
Hoffnungs⸗ Sterne⸗Walzer v. Faust.
rand Potpourri ũver Jägerlieder v. Riebe
Euiroͤe 6 Person 9 sKreujer.
zur gute Speisen nud Getraͤnke ist bes⸗
eus gesorgt.
Hoͤflichst ladet eeii
Aufius Grewenig.

Oesfarben
zum Anstrich fertig empfehle billigst
Scherpf.
— — —
7 LELin braves Nindermãdche⸗
vird zu sofortigem Eintrin gesucht. —
Frpedition d. Bl. gibt Auskunft.

— —

Zur Aufführung kommen:

Ersyster Teil.

Tiroler Jodler⸗Marsch v. R. Clarens. (neu)

Ouverture zu: „Berlin wie's weint und
J —W — lacht.“ 7

Arie aus: „Bolisar,“ v. Donizetti.

Folumbanus Galopp. v. Parloww.

— — — — — —
aeuheh Redaction, Druc nud Verlag von F. X. Demeg ie St. Inabert.
— DDODOD—OO————

—— ——
Nürnberger Ochs enmauls ala
Wainzer Handläse
wieder vorräthig bii
—XX
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352 5355 75 233 538 3528 336
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2 2532 5* 55328 —A— 5R * . 225* *8 285 5553
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—* —A —— — 223 5* 37 2285 82528 5263 2352
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55— 25557* 232 22587 S3 338328 533 327323 5387
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. ? 9 X 7 wddusaslcihien a u —— pie e F en den

95 224 eee serulte Luer fondern daz derö besshlebenen narticuta asüsche,

Der. gee — — olgus Moasn o — — pe ete enehe ree Fechtgconfuien
runn —6 mugrn anens nne ——— der hedeutendste Fuhter der Rortigen
nßnnt worden · nä , ι l— himter“ dem in starker Anhang von positischen Flienter
e e Auguss.. Der ¶ Staats acgeiger⸗n ken d e ae in neeh ere cee
rie Mittheilung der „Sächlischen HZeitung/ ͤne angeblich Luoho — eeeen r
——B n n — —— e ewheae Bolfsmonnha sh s ießli⸗
86h ganehielnr Vrinlenctuc pamet — p nn zum Hoftehiuhezogen ühlt undeist dein Min gtrinm Varnbülei
Bahrheit und e 5 derartigen Inbe en d Golthet Gehletchestingchte in die Arie“ defustent Crgehört
dhiir tanen aileinbis ue wehiel wurden, Und in der letzten ren ateen Rauchtchide Stutgalet Refiden sehlbhundem
d Wochen vor dem Kriege im Jahre 18662 zwischen 36 — demo atisches —— ——————
pr 3 — ——— ee eeb be iee
—D i hunahn dindiat Ak Tendenz eines aeugen n e, eichsrathsdelegätions)e Erlegsbudgel
— etreich Innhah —
uͤcht nagh J. Jehte dernsin denge 2344 at: siang in hötitscher, vefaff engs meßiger, militarischer undeu ztonde
Petu — De iche ei mischer Beziehung. Nas dex personlichen Ansicht des Reichskrieg
ucht ine preußische Note vom 4. August an Wer —78— he vire nstere ůhec pie Wen »ge el die Abhunderung der Arme⸗ F
is e ——— be ——— vam umftngen. Durth
Mundnisse. Preußen z und der Fudaen dene Prageraar Wa chn dc Zahl N gimnOh durch· Aufstellun⸗
verletzt und dehalb die oereschischenn —— ed a e gegenwärligeee53 4
dM Fee 9. ———— Vrnnehensn pe —— —— eez zunge⸗
daß dieser venlicht gewesen sei, innigere Bezie hungen mit —— Aitel sei der Präsenzstand der geringstinbgliche Der Kriegsmim stor
vhe uführen Ind daß diest. Vonsunem von Vreußen umeririder befürwortet schli⸗eßlich die Regierungsvorlages »fiea i

—V—— —i, at i Ans We beichtet dier Wes-gig, daßder. Churfucst

in 9 — ——— dom wůessen die wlen uden Korhe goefe und hn mechesbaieben
an p scher:Echted faͤhrtmutn Um sich der Militarpf 9 — e ae
atziehen. hat auch im der jüngsten Zeit wieder ——— — Gattin des pepossedirten, hohen, Herrn,
yohl Frarffurted junger Leute die Eũtlassung a reisßisch hhi —*806 —J gebtacht boden Sollie sich dies
?laidvetbaithe nwaesucht, sich das (gegen Geld leicht zugungliche bestätigen suye Jurste der einger Geund varite Fu suchen sein. daß
Schweizer Burgertecht ant 53 en ung deim Churfuͤrften der rie fur einen Verschwender galt, die Agitation
Mutter in Frankfitet kigen —A Eltern derselben ist ee s arn n sn de dehe unhroher
— B ——
Inhaltes zuͤgegangen: Unter den abralfenden Verhältnissen u7 * F cet an von asbn de
die Vermuthungrnahe, doß orine Anewanderung nur fingirt sd —*2 en —9* —2— ausb hite Zuͤstimmung des Landiage
mn sich. der gehetzlichen! allgemeinen Wehypflicht zu entziehen. Die — —V—— —2 V diese Klausel in das
anden Veute wuͤrden waher. ·aufae sardertn wirllich aus wrandem Beschlagnahmegesetz gebracht, um der Einwirkung etwaiger Gevatter⸗
widrigeufalls nach!! Abtauf dielner33.Frist von 6Wochen d ee Amibet e v
Anwesurgcus den mesigen vBinnien —8 — ere —8 — — ——— der
verden würde. äü —2 tn. 5. 360 Aßrnnt —5 inn
Nach preußischen Blättern gehl —E —X aepe Vs stichterticher ——

ung mit dem Sidantin. emu vdit ð eAIre Vt uge F ——— nen gegebenen Falle den objectiven
dehn den ¶dugmartigen on Staaten dahin zu⸗ — Thatbestath def Pardxechentz gen Gewaltthätigkeit nach
oertrenngen kunftig wegfallin in der Dandee des norg 98 voig 6 en beschloß es, die Special⸗
des de eur. di Untersuchung he 2 Oberin und deren Stelldertreterin einzu—
anzile Erwäquugeg sejen dahe die ¶u en Ky Iten. uc Beide haͤben!cgegenoviefen Veschluß. wn die höhere Jnstanz
Dien gig.f. Rorddentschland 33 —A—— pelltetdn 8* — e in Czjerne
Süddeutschlauds, wo — Fuhrer ber deuischen zebrifft!hatze dägd Gericht hefchlosserr / Moit derx Untersuchung gegen
Zollabartei lüch den mar hbewoslen.Leih waschn geben sit fich nund aee dehee esanae Verbeehen abzshen
en ranwstschen Freuunden Ktendezpous, um des Vaterlgudes n e ee hehe ee ee hen ueee edis
inntenernn und halten eifrig Rath anwaltschaft redircict il

BDedenten und baprechen gewalt ge Waffenthat! l u Anivn ———— avp

— Paden KHarl Mayeß von Stuttgart, Julius Frese Pa vis/ N AoclugusteJ Der Krlegsämipister Marschall Niel
Wer er —— f heute Nachtsgestorbeit.tcMNach demt, Constitutionel“ ist der
—c — 330 ue e ie Pfaffiin lnicht! Fehle, Kedifer ettnhuttewwreder!inen feiner MOhnamachtsanfälle, die ihn in
gas uhber — Segen, spreche/ Domcapitular Weikum der lezten Zeit häufiher,heimsuchen)« vollkommen wieder hergeftellt
asber den Bund den Segen spreche pine Wr — ee
von Freiburg. Dort weiltauch der hekhunte orleanistische Agent zund wvlld eute —XX reisen.“
Zengerle aut Preßhuggen⸗Denesich dar Felnheit halber Seinguerlet antaa EGnglaud 233α Nuẽch
deunt, und der; hon damicht *858 Wiesbaden 64 wo die whed ichilunuDien Frequenz der unterirdischen Eisendahn ist
orleanistischen Prinzen meilen; diese zhrerseits wig —————— erstaunliche. Im letzten Halbjahr wurde dieselbe
ανO/ιιN α αιÂιÂιιν Vuch. Set. elib hi Goepeni eniger als 20087 390 Prrsonen benugt also mehr
ratischen Vorfahren im Grabg mdrehen, Sichezlich xing nette denne digy Bev dltzzung oo Iand und Waleß.

4d
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        Spanien. y f Der Komge von Preußen hate um Bau ai
—A Vn Bauoddide ist eine 33 —RB———— Baihe
weigte Vaischwoͤrupg endedt worde Aus der. Provinz 8 66914 konus Did Gegen den zugeteft· Domini
vird alauchen⸗ zweier / unbedeunender caxlistischer Batden ame⸗Paer Forbauugs Cuchem, welcher⸗ sich n ,
emeldet. verbrecherischer — gegen Kinder unter 14 Jahcen
ĩ schuldig gemacht, sich Ader dann aus dem Staube gemacht und
nach Holland gereltet hat, wurde gestern vom Oderprotucatot ein
Stedbrief erlassen.
FAüs Ker'dt aun wird das gewiß interejsante Faklum mitge⸗
hellt daß ein endler Maghare dieser Tage deni Untersuchungz-
ichter seine Photographie mit'der Bitte einsendete, ihm zuͤr aͤr—
angungd Hand der Varbara Ubvryk behilflich. sein a
vollen. Dlejseim Schreiben lag auch eine directe · Erkllrung an
Barbara
In Odessa hi man. Prohezüze veranstaltet,
docomotide statt mit a din rohem —*8— 3
waren.⸗ ι α ĩ

Vermischteos.

peaus Zweibrücken, 15. August schreibt der Pf. Kur.
Hente aroft hier / die rrfür unsere; Pfälzischen. Genossenschaften sehr
angenehme Nachricht ein. daß Schulze Delitzsch dem Verbandstag
in Zweibrücken nicht, wie er versprochen hatte, beiwohnen kann.
Derselbe befand sich bis jetz zur Cur in Teplitz, und es hat ihm der
Arzi Pringend empfohlen, wenn er nicht den ganzen Erfoig quif
Spiel eten. wolle. sich noch einige Keit körperliche und geistige
Ruͤhe zu gönnen. Bei dem Geuossenschaststag in Neustadt wird
ich Schulße⸗Delitzsch jedenfalls einfinden. Bei dem Verbands⸗
lag in Zweibrücken wird ihn sein Secxetär, Hert Dr. Schneider,
—XXYV
Minderversteigerung.
Die Arbeifen zur Erbauung eines Wasch⸗
hauses in der Gemeinde Roͤ hr b ach sollen
Donnerstag den 26. August Niahnie
A vergeben
werden. Die Arbeiten sind veranschlagt
4 J flr.
. Erdz Mauer⸗ und Stei nhauer⸗: .
arbeiten .4—
Zimmerarbeiten.n Oöä8
Schreinerarbeiten nir J— IB. 4.
Schlosserarbeiten ε—
Hlaseratbeiten 0. 14. 24
Wasserleitungsarbeitenοαε—
Tuncheraxbeiten . , g.eν
Pflasserarbeiten .33. 20.
in zun Summa- 921.27
Plam!n imd Kostenanschlag onnen aul
dein Bürgermeisteramte einge sehen werden.
———— Rohrdach · den 140 August 1869. hnid
Bei Johann Kiehl auf'm Höfchen Das Burgermeistercimtuumhatni
sind zu jeder Zeit Mause rest e in e zu νο Saberer iu αν
dem billigsten Preise zu haben. u iu ιιι QDr22—— Ochf — ut —
— — , IAT. Rürmberger enmaulsalat
Einige Hühner, sowie zwei Trut⸗ Bei⸗ — ———— rnvetd 333 nb
hühnee und zwei Pfauhähne find frischmeltige , dvih ainzer Handkäse
zu vertaufen bei Einnehmer a nt 9 Kuh mit K a l be wieder vor räthig be·2
idlte in Rentrisch. zu derkaufen.. en 3. Scherof
— — *95 , 7*
—— t3 ö A — 3245352 noMaeinz. 13. August.
n Donnerstag den 19. August Nachmittags drei Uhr⸗ 32 Frucht preise.) Weißmehl das Rob—
” 3 αιν er A40 Pfund —fl. kr. — Rog⸗
ιι ꝛ —H J n ene genmödhl ditto — fl. kr. — Weizen (200
V VIVV- Lν ps) I 3ο frν , .7
ννÜ — nn Korn (180 Psd. Ssl. 40 gr. bis df. 606
bon , Secste G160Pfd.) 10 ss. — r.his 10
Am Ehæerharéilꝰschen Riergartor d ee s es si vö n
ausgeführt von der 7. Ulanenregiments-Musik unter Leitung s 51 66 kr.
u mnne des Herrn Blaͤncha. J a 5 3 Worms, den 18. August. —
ν Mαν rogramm.. ree J Wir noklren heute Weizen 12ft. 30 b.
J J — Progr am mm. uen higeissi, ad ir Roggen 9 gbo r
— — a eh 1 —137 1. Theil. u p 11 324 r* *
7 7 —, bis — I. —
Nr. Zriegers Lebewohl, Marsch von Lücke. un bis flütr. per 100 Kilo!, Hafet
* Quyerturo aus der Oper: Lodoiska“ꝰ, von Beethovon. 86 fl. —ir. bis . —tt. per 60 Kilo.
egus Koigen Walaer, von Jos, Bungel. Medl per Parkie 10 fl. 15 kr. bis — fl
α xrio für Nadame Viardat von Gardiag.· en n re Roggenmehl —fl. — ir. bis ⸗ fl.
23353 E Liebend gedenk ich Dein, Lied von Schubert. kr.“ Roggenvorschuß 10 fl. — kt. bis
II. Theiii.. . . 7 , Ee. Weizenvorschuß 13 fl. 15hr.
Arie Cujus animam aus Rossinis Stabat Mater bis 18 fl 80 kr. Blumenmehl. — fl. J tt.
— 3 Pavoriti Polka von Fliege. — bis —fl. itx. per 76 HKilo. Rey⸗
—— Davatine aus der Oper: „Robert der Teufel“, v. Meyerbeer. 18 fl. 30 r. bis 18 fl. 45 kr. per 3.
Paotpourri, Militairische Musitalische Erinnerung 1818- 14- Kilo Rübdl ohne Faß 23 fl. 18 ir. bi⸗
is, on Wieprechte 28 6 380 kt. Leinol ohne Faß — sr
. 10. Vogelfrei, Galopp von Michaelisßsßs. 75 275 X h kr. 8* an 8*
Gutes ExportBier wir 1t. bis — .
rp rt Vier n— d gerg ladet einn 0 Kils.Nepskuchen f. — k.
—W J Idj. * si. ire Bramntwein —fl.ntre
.... e 4 I “ er har v in bis ⸗fl. tr.

Parei sf eg el n

Nedaction, Drudck und Verlau von FeX. Denen in St. Inaberk.“leu in na ——
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        — —2 —22*
— * 8 — * 282 327
3858 s553—z z733— 2783 5*
—5552325 8 4368 z—33 55 —— ——
57823 3.2 — 38 2 73 —E— . . J 2 —
3 33 8833383723353 8888 3
338 F 2232 2.132 — —58 25 * E60 25 J 8 3868 58 3*
— 2 — * — ————— 2 äF — 8 —
53333 4382 5 3* — ,3—. 3. —»E 452
338338 — — s 833 333578 137 28 5 2 — 3 *
5532 . —233 288 3 —2 ——2348*
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23 5 53 28 3532322 32—2 s— 2—2—58222 * 2 .. 85. — *
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* 3522 25* * 5 33 2 28 *
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* * * 8 35 2235 ⸗ 5848 8
8 s33 333 33
3723 —8 227 5*7 * 228
272 RS 3 8e83 23
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3* 2229 7 —ã—— 558. 2 332
25* — —— —A —2 9 — 2234 X8 42 * — 4
4* F 3328 8
* 32 7 523* —— — * —78 —38— *6 * 3 2
— 58358— —A— — —— 535 75 —53 8
73333335375753335 8 233328
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03233 22

52 2 ——
* 838— —. — *
22 33—z—3 35355— — 75 * —
sw — —8 * 22383— * 8 58228 132 *—
——AV 43*3357 358752 —
———— 5*2 328498* * s3 — 3 22 538
2525 —323285 52 228853 5 8 535 5—355
235335375* 3853 388* 688 275— 55 338
582* —5825 2* 243 2083 22* 322 5532 5
—A — 2 — 5 8 5 — —32358 *
5 3232375 — —A 35—5338 9 —— 52z33 2 7
5285 A —— E — 3232325* 2* 8385 25.55. 53 3268
— 332 2.22 —AA —3— — 28558 22 — — 23
833 88 —— 25 * 55253 7 32— 5 ——— —E — 8 2 52
323368 2 260 22 22 2 7 25 „2 2 S8 — vr
2325 7* — — 28 57 23 *77 *252832 — 5 53 55
—A— —27 5 * * — * *
82* *7 3 —33— 25223*8 535532*8 2 2 — 3223 —
27 ——— —8 * —I *5258 — A — * —25 8554
5* 22 2235 233 —— * — — 34 8 33 8* 42533
283 — 28568333 5237* ——— 5 58— 554
25*8 *2 — 5 *57 —28 —8 25,38 522 2 823 55 5 8528
723 59*2 1*5 — S 52 25372 EE A— 55333338
— 3* 33833 5353* —5235 ———— 3 56*
— 3285282685 2 77* —25553 — 335 8* *i8 325* 55
— —— — 35 *7633322 7737522 —5*—
— — — * —3 2 A — — —8 —— 35 * — ü5 7*
52. *ẽ 28 — —252 s 7528* 8 — *5 58 — ——— 55
83 722423 — 3 —38
—A— 3222 38* 2**2* —3 — N22 —33 — 2** — 26 m8 — 53 522*8557
37683338* * 38* — —77 5S
33 —— **37* — A — — 3388
— 3338* 125*23233 887 — 53* *
2 5&amp; 55 38 387 2* * 8 J F F 335872
5353355 — 8 2532 523852533 288 85* 5355 e
57 V. 5535 —A 55 *8 —A 58
5*58 —— —* 88 2523
5322 —z82*7 ——
38— 2
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— — 4

2222 3538.
— 32325352825 522 —
ss35 55535223 —833333335333* — 5538
* 2 5 * 3 5 — 885 *
2537 232353233 3 533
— 8 .7 — — 27 —3 —3 *4
* — —E— 28 2* —33* * 2
5 82822355 — 5335 —8—
28 5 * — — * *2— 328 232 — —
* 2 2 2238 — 8228 — —* 22358 *
83 3338 88835
z38* 53z3385— 5553 33735*33—38335
525 255 5533365 —A—— 5 2 7
25 52850-53 3 —— —
3833. 33538* 535325 333331
38 333 22385323
2327 T 2 — * 5
2* — — —8k—z3—52 0 8325 2
— 5388 2253*
—2 58383 —722* — —2525 532326 2..
58553* 22555—38 558— 35225 5253*3
383383 3833383 7483 —5
—38533*232 872553328 —
5336S 52 225*8* —
3
— 33388 3833333
3323533373377373552357* —335533 88
83 2* —A * —* 2. 2 28 * * — 235
2 *. 532 x 222 —22 252z52325 . 5 2 —
.22 — —— —8 8 * —A
——— —3335 —»52273—25835
333—35 z —32* —I
52325323 * 5 8 * —A — s** 25555235
3
205 8* —— 222 *—28 —3*
» 232 38* — 8 —— z52602
5— —— * 25828— —e—— —
—. 58 5235223
—
—
2832
7535335355
8535 —
2 7—
53383683583.* ss83385332875
2 7 J D —
233268 5—5532 2558* —353355
35*— ; 5—5, 35*8 3222—2 33—3*
1535 *8 8243 38 5225222322
28 2555522353
— SkS2 25 — 2
zsz3 8285 —E —335—2587
RSEZIESS BRE5EGS557 ESEIESAS 2
1535 59 2855638 — — ——
8* — 785358 — 85. 72 535358
* — 22 * 8 — * 2 182 W 8 A * —
5—z3588 8— 22228 — 558—3553—3 3
—A —— —5558* 22*28 8353 5588 3252
252 82 — ** 2* 3 * 28 2 5 25 5
533 e —2335* —888 z38323235588
32 —e23* 2* — J — 2 22* 2 ———— 25
* 2 25 — 53 3 2 — 358 2 52 2 — —— 00O02 *
385523 33357383 2 85—555 E3225 8 *5 — —E —
28 5 52 553 22 28 225 82 5᷑26 25
8 —3 — 2 * * * 2 2*
3 333333 3553235* 3288 232* A 2227
—A— 25 —— — 5535 5* 2*3353—82 85285 3 53
2383 3335 2 ——335—5325 535553
3 — ** * — —ᷓ ⸗ —2—522 225 — 3 —3
3353 ——
5 226 33327— —“. 33 3357— * . * 3* 232222
525 5— —5552— 9053*257 — ẽ 53885 323
—7 5*2 85336 3* 2—555 F * 558 5 —28
2535 522 * * r 8 * 3 3 2 2*
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4 2 27 79 u ινν ι ινα.
eg ιαν o,
de St. Ingberter Anzeits qe —8 dat wit dem Hagpiblatte verbundene Unierbalsugzblatt mit ver Dieniagz· Donnerelagt· ——
eumnmer] erscheind wodchentlich vie rn a Dicasstaß, Dogn er sta g. S amstag — Sonntag. Abonnemenispreis vierlelahrig 42 —D oder
362 αι g Silbergre Anzeigen werdere mit·3 kerzr die dreispaltige Zeile e oder deren Raum berechget. 6* *
* — —VV —— A — — — 09
Ar. —— Donnerstag, den A. August i 1869
— — — — — — — — — — ———— —
— — ettid e e e I lih e e
n u Deutschlanbn Aa⸗ —B —— beschlossen
Man chen, 15. August. Wie ich vernehme werden von vuürde: Sobaude Pratendent den shanschen Thron beste igt
anigen egendneten nane eut Abandernung der Geschäfts · — was hoffentlich nie geschehen wicde en die Zahlun legt
erdung der Kammer, bezlehutgsweife des Gesetzes liber“ den Ge⸗ Interessen der se I838 geschaffenen Zahlung sistirt —58 d
chaftsgung des Landtages, vorbereitet umeals bad noch Eröffnung un Gunsten des Eletus, beĩ der Unwogtithkeit —**— di ——
der Kammern eingebracht werden zu könnenee Man wüngscht ing: Züter zurückzugeben, eink dprocemte i inee inmen
esondere die Veiseitigung dere fändigen Ausschüssen und Ersehung Zinsen den Geistlichen zugute kommen; diese Shalsschut
derselben durch Abtheilungen, wie es im norddeutjchen Reichstag ꝛtc. soll in einer Zwangsanle he befsehen FVu wdelche ee
xer Fall itt. Daß Zur Erzielung einer rascheren Geschäftserledige dirchengütern herangezogen werden solen In a,
ang die bisherige Geschäftsorwuang!tnehrfather ylendernengen bee icht veclauft de sind, solletr fo eete
ar icht dun behreiten und warden detzhalte uch zupecknatige Diunistet i partstag dee pges die eneen Genossen
Abanderbnasvorschläge Ischeoe auuf ialgemaͤnet· Zufti mmung au chafton wieder hergestelln werden „. die Jesuiten ese
hnen haben. Frhr. Stauffenberg wird, wie ich höre, auch Verlufe ineden Kten Jahren Tatschidige die Rei donßraheit
uüt die Dauer des bevorstehenden Landtages Wwieder gin 1. Fra wigehoben die Peotesta men dus ben — nengene
denten der Kammer der Reichgräthe ernann worden Fadannt werden De Fhumlie det Eriz ngi Fabella un
Mun ch en, 15. August Was den eeet Einberu⸗ don⸗ Carlos emn⸗ „anstaändige“ Pensionegewähren. —
ung des Landtags betrifft, so ist vorerst nur so viel als sicher Segnungen, welche die — — n
mzunehmen, daß die Kammern jedenfalls in der letzten Wohr d⸗ m Gefoige haben warde. e Mamnen
— vwesentne werdn Ru ßlaud — 8
nchen, 16.* August. Das k. Staatsministerium des hahet er⸗Minnn 33
handels und der öffentlichen Arbeiten hat auf Grund des Art. am —— e Funt Hebenlohe, ist
97. und 198 des Berggesetzes vam 20.März 18609 Vorschriflenun Adend ve un * eiugetroffm t
ur' Verhütung von Gefahren für Personen und Eigenthum bei a Amerikq. 1 — — —
em Bergbau erlassen. —. Ab Aus Metreyeden 10. Juli rdt er Lorrespondent
zt n NBC GDietstesnachrichten. 9 5 9] der Morning Po Dus Banditenunwesen dauirt fort, Ddoch
Die lath. Pfarrei Contwig wuͤrde dem dorze ingen Vewser on deze e —
rerselben, Priester W. Hirth, verliehen. —* as fruͤher gän ih pon ihnen berschont vlse namlch
Nach einer Bestimmung des Bundeskanzlers sollem alle Gelde ien Kirchen. Früher maren Die Der von der Iner außerit
eiträge, die zur Unterstütung, der Sammlungen von milden en und weun sie ge egentlich einem geistlichen Herrn die
Jelträgen für die Hiuterbliebenen der im Plaugrschem; Grunde —A o benütten sie zugkeich die Gelegenheit, den
xerunglückten Bergleüte an Sammelstellen ———— En deg Dohwürdigenẽ gir rbitren und ihn zuin Anhsren hrev
Is Portofreiheit. genießen, sofern die Sendungen mit der tihte — Einem Geistlichen aus Puebla geschahes,
bezeichnung FCollettengelder für die im Plauemshen Grunde — gelagerer ihn rein ausplünderten und ihm huchstäblich
erungtückten Bergleute“ oder mit einer diesem Rubrum entspre⸗ — Sie führten ihn darauf in den Schatten
henden Bezeichming verseher findrh — nd ann ges der Beraubte aber wit der Semerkung
Kasfel 18. August. Die von der ,Wes.“gtg.“ aus eee v seien nicht in.bußfertiger Stimmung.
Bien gemachte Aenderung, daß der „Kurfürst Vorbereitungen F e u * Deren * eseg nicht so zeicht abzuweisen und wußten
reft, sich nunmehr in sein Schicksal zu fügen und mit Preuden gr e es Klexritlers. durch das amheimliche Znatken ihrer
friede zu machen“ wird von der Hess. Volksztgne, von Adis Revolverhähne zu, beschwichtigen, worauf er ihnen die Beichte
Jals ine Unwahrheu“ erllärtenn onzeng aAbnahm. Absolution ertheilta und. von den reumüthigen, Spitzb uben
Berlhin 17. August. Gegenüber einem den Fürsten scließich mit eiuer Unze Ged belohnt wurde. Kirchenraub⸗ · war⸗
ohenlohe angreifen den Ärtskel der „Correspandance de Rome voch bis, vor Kurzem unerhört, aher jetzt werden die Fälle häufig
hreibt die „Nordd, Allg. Ztg.“ officiss: Das Einvernehmen wy Räuber 39 in —5 cinschließen lassen, um die silbernen
ler deutschen Regierungen im Norden und Süden ist paruber and goldenert. Altargefätze sich unter demi Schutze der Nacht
aihert, daß, wenn die Beschlüsse des Comcil 3eden Frieden ünzueignen.
wischen der weltlichen und geistlichen, Gewalt antasten, die VBermirchres. ——
we her eine gemeinscha ftlhiche und grundfähüch über Am Montag, 16. d. M. haben die Sh vurgeuͤchtzerha de
instimmende fein wird. Frankreich vherrJ daihe lungen dy III. Quartats unter dem Vorsitz des ,
kreich. Zin ren Ane dee eree APpellre
u hat unner. getrigen Zett htn useng senomnen. wobet fole ide Filleir
„aAuum folgendes Decret erlassen; „Indem wir durch einen n 16NAuqust, hr:
ch. der ünseten Gefühlen entspricht, das hundertjährige Geburis, 888 8 e d e I — ate a
is Napoleons I. feiern wollen, verordnen wir eine vollständige (1 Uhr: Hoffmannu Johane Bo dahe 8* ust
id unbedingte Amnestie aller Verurtheilungen für Verbrechen und wvegen Dieoͤstaͤhls; m 17. — * 9 t so Ziu ugen⸗
rgehen politischer Artz. Vergehen“ der Pressen der äffentlichen peler, z4 Jt Zaguer und eerene cipn
samnilungen ünd Verejne. Ein anderes Decret gewuührt den Meineids; um.u 1I8.51Aug., 8 uͤhr: Barthar Zei⸗ u
nserteüten des“ Heeres Lund der“ Marine Amnestie,g Das KGert asn pomMilelbertnh, weh a d J.
Journal officiell“ fagl, der Kaifer, der die Abscht 4 e s —J — tung, ad 19. Aug,
——
ens wegendien reise verschieben müssen.. Edigheim, wegen Theilnaßme hi F 43
ea is e get dum getShnihister an deß f.Niel Digben. —S hn,
d d un seboeuf bestnnt san — aeeeet dei— iοο Jιια ig, rausHeltersherg⸗ wegen
horgestern. Abend' hake in der Taiferlichen TabaksmanufacturConlumacialsachen, Weitz Seigrize g37 nze
Bordeaut eine Erplosion stattgefunder, durch die ein —— und ee daneg —
nd ein Kind getödtet und zwei Arbeiter verwundet wurden 383J. Vacker pon Necarburken, *8*
Spanien. ehiisa 3..4 Legen, betrügerischen Bankerotts. Höͤrnberger, Johann Wrh
Nach einer Correspondenz aus Madried hielt Don Carlos Bergmann von Bruchmühlbach, wegen vorsätzlicher orberberlehun
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        Mobiliarversteigerung.
Montag den 80 August 1869, Nach⸗
ninags 2.Uhr, zu St. Ingbert im Hause
RXs Kierbhrauers Carl Gros, lassen die Er⸗
n des dahier verlebten Herrn. Earl
Vros senior, der Abtheilung wegen auf
Tredit in Eigenthum versteigern:
1. 6 Kühe, darunter 2 frischmellige mit
Sgalber. und 3 gräͤchtigeze
2.,1 Rind; —
3. die Ohmeternte von 92 Morgen
Wiesen, St. Ingberter Bannes.
Auekunft ertheilt das conceisionirte Geschäfts·
id Consultanions Bureau von J—
H. Westphaelinger
inmn St. Ingberi.
Si. Ingbert im August 1869.
— —

——— — — ——

— — ——
Ausschreiben.
Die Verwesersielle an der lath. Knaben⸗
horbereitungsschule dahier ist erledigt und
ol demnächst wieder besetzt werden.

Der Gehalt beträgt 350 fl. baar aus der
hemeindekosse. ——

Reinigung und Beheißung besorgt die
Stadtgemeinde. J

Allenfallsige Bewerber wollen ihre Gesuche
zinnen 14 Tagen hierorts einreichen.

St. Ingbert, den 17. August 1860.

Das Bürgermeisteranmt:
Chandon·

Jahrmarkt
zuu Blieskast,e
n Montag 6. September 1869

n
Viehmarkt
ebendaselbst
am Dienstag den 14 Sept. 1869
Blieskastel, 14. August 1869.
Das Burgermeisteramt
L. Wies.

*
—

Fahnenweihe ꝛ Schnappbach.
An unsere geehrten
Mitbürger v. Schnappbach
ichten wir die ergebenste Bitte, an dem
evorstehenden Festtage am 22. d. M. ihre
haäuser und Wohnungen durch grünen
daubschmuck, sowie durch Fahnen zu zieren!
Gleichzeitig laden wir dieselben ein, sich
dei der Festlichkeit recht zahlreich zu be⸗
heiligen.
Schnappbach den 18. August 1869.
Der Gesangverein Mannerobor.
Nürnberger Ochsenmaulsalat
Mainzer Handkäse
wieder vorräthig bei
H. Scherpf.

— — —

——
Das auf der Haupistraße

in St. Ingbert sich befindliche

ahaus mit dahinter gelegenem Pflanz⸗

zarten des Bergmannes Georg Kiehl
st zu vermietben.

Fahnenweihesund dängerfest
5chen a pop b auch,
Sonntag den 22. August 1869
mter Mitwirkung der Gesangvereie
Germania und Eintracht von Zaarbrücken, Manner gesangvexein 8t.
Arnual, Eintracht von Dudweiler, Männerchor von SulzbaH, Lieder.
eund von Bannbrücke, Gesangverein von Friedrichsthal, Concordia von
Schnapphach, Musikverein von St. Ingbert, German ia von Mieder⸗
. 7 würzbach, Feroh sinn von Ernstweile,
owie der Hornisten des kgl. bayexr. 5. Jägerbataillons aus
ZZweibrücken.
Vestzug um 1 ühr Mittags und Concert
uim 2 Uhr auf cinem eigens dazu hergerichteten Festplatze im Walde dicht bei dem Orl⸗
e. Schnapphach..— F
—V Der Vorsland des Gesangvereins Männerchor.
ovuritmoq28. aAngut5
am Namenstage Sr. Maj. des Aöonigs Cudwig II.
wozu höflichst einlade
Gieeorg Vunz.
Sonntag Nachmittag den 22. — * — *
* * N d u —X

erspart *
Zeit, Seife nud Brenumaterial
und ist daher bei seiner Billigkeit und Zwed⸗
mäßigleit allen Hausfrauen zu empfehlen.
Die Erfahrung hat gelehrt, daß durch
dieses Präparat in 20 Minuten die Rer—
nigung der Wasche erzielt wird.
Zu haben bei
H. Scherpf.
Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preist
der Stadt Zweibrücken v. 19. August
Weizen 6efl. 18 kr. Korn 4 fl. 31 ir
Gerste 2reihige, — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige, 3 fil. 30 kr. Spelz 3i1. 52 r.
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel — l
— kr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafer
9fl. 13 kr. Erbsen — fl. — kr. Wilen
—fl. — kr. Kartoffein 56 kr. Heu Ufl
45 kr. Stroh 1fl. 10 kr. per Zentner.
Weißbrod 12 Kilogr. 17 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 15 r.
ditto 1Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 83 Kil
28 kr. 1 Paar Weck N Loth 2kr. Rind⸗
deisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 kr
dalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 16 ir
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Weir
24 kr. Bier 7 kr. per Liter, Butter 28 kr
per Pfund

der Bierbacher Musik
iin der *
Gartenwirthschaft
bei dos eph Neymemnn.
—X X
uür qute Speisen und Gelränke

st bestens gesorgt.

Die Aeußerung gegen H. Schmidt in der
Heusser'schen Wirihschaft nehme ich zurück.
NM. Bes.

—
Bei Johann Kiehl auf'm Höfchen
sind zu jeder Zeit Mauerst eine zu
dem billigsten Preise zu haben.
GœæA .fÆ—ß—
Einige Hühner, sowie zwei Trut⸗
zühner und zwei Pfauhähne find
u verkaufen bei Einnehmer

Lidke in Renstrisch.
Bei Heinrich Kemuf Wirih ist eine
frischmelkige

Kuh mit Kalb
zu verkaufen.

— —
Fruchtvreise der Stadt
Kaifserslautern vom 17. Augufi.
Weizen 5 fl. 51 kr. Korn 4 fl. 38 ir
Spelzkern — fl. — kr. Spelz 4 fU. 12 ir
Gerste 4 fl. 36 kr. Hafer 4 fl. 11 r
Erbsen — fl. — kr. Linsen — I. —
per Zentner.
Broͤdpreise: 6 Pfd. Kornbrod 22k
3 Pfd. Gemischtbrod 12 kr. und 2 vfr
Weißbrod 12 kr.

— — — —
Ueber die Straße verkaufe ich
Vein zu 6—7 und 8 Kreuzer per
Schoppen.

Mestphaelinger.
— M—“——
Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demeß in St. nabert.
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        222282
5s8352 58*
—J—— 5*
58 m*
8 —— — — 8
152323 33* —A
. * 326 X —A
23752 —3 — —A
——— 525 * —58 5553535
—3528* 225. 8 83435238
2 5* —— w — 35332338
— 2* 2352 *22 —A— —
—— 252* 5357 2 * 8325365 —522
75720 — * 58 2s53335 3228 32833333
85538 5 4. — J— 328
* z2 8323 J 52 — 8 352
353 53 — 55 *2 25 53 235327
53—372 78 438 38836* 32 —
—3533 E — 258* S58 37 2388 32238
p J2 .S3 J —
—— — —— 3 ——— — 3 37235 52
5k8 *25 —W— — 2 238 * 222 * * 5—5 5 5* 82237
5328. —*— 8 3233338837 235 — * 1 238* 5533338
? 8532 — 38 222 2537* —25 — 28 553235 53535 3
z35 83733 2335 523 33238 37 289 *
5348 28 * 25558 533153 532* 8 s55523 » * —X
2832 ——— * —58*82 —AV * 2 33 8 5 5 5 255 — 2 28
32 — 22* * 28358* 535533 2 5* 2556 * 132333*
233532 255 8 53 32 —* 328 *8 2* 385 58 —527 3
* J—
272 —555237 3832*8* * — z25353 W EcE * 5*8 *82 2—2 3
— 55 * 2323 23 125 57 3 2*57 5 5 8 25 333
2533888 23 ——— 53353 755* 7358 —A
—— 23 3223257 3 ** —— —
738 35 13.5837 25 2 528 —333528 — 55
E52 * — —23335* 33533
2398 22 — 2232 —— —7 — 555 —— 558
A * 7
— ———— 8 —587 535 9* — *
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S 28 —— 28 2 33357 2 32875 — E
33353333 * — — 52.*28 SV 5*
3333533332 358 573733575 2*8 4
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sSi Int darret Ant«nge ẽlarnh var mit venl Gallpiblatte vetbundene Unterhaltunssblat, slt ver Dienslags⸗Donnerttags- and Somiiage
iumer) erscheint wochentlich vi er mal: Viendit de, Ponn er stag. S as a g ind Sol nita g.? SAbonnementspreis vierlehjahrig!420 Arzu. aven
12 Silbergt. Anzeigen werden mit 3 Lrure vie hreispaltige Feile Blatlschrift oder deten Raum berechnet *
— Felte Mathwent edtt die et
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e teι ne nιν
Deutschlande — V— eg
„München, 19. Aug ist. Dem Vernehmen, nach soss er
zandiag auf den PL. September einberufen werden ron neg
2 741 261 nV7 Dienstesnachtichanu.— * 226 —
n . ,
Die latholische Pfarreinn Dudenhofena,: Bezixlsamis Speyer,
dem Priester Joseph Beder, Pfarrer: in Harthausen, werliehen
orden. ιαν .—
Der Obersörster G. Compter in Stiftswald F.⸗Al Kaisers⸗
mitern, wurde nuff nseime: Anfuchen; paus: adem Stagtsdienste
—X D
Seine Mojestat der König haben unterm 2.0Augustel.Je
llergnädigst zu genehmigen geruht, daß das in der⸗Gemeindt
wuhtirchen, Bezirksamts Zweibrüchen,“ gelegene⸗ dem Gutsbesitzer
Zulentin? H dsh von der Breite gehörige Hofgut Höhhof“ genanm
nd dieser Name vffentlich gebraucht werde n uν α
FerrritfusraeI7.August.»»cWie der hiesige, Beobachter
m der Ausweisungsangelegenheit aus zuverlassigen:Quelle erfährt,
oll nach hier eingetroffenen Nachrichtenn nus der Schweigader
hundetrath: zweisellns entjchlossen sein, Iu nGunsten / derjenigen
tusgewiesenen, welche Schweizer Bürger. sind, zu intereeditenz
Cobbenge 16. Angussf. Die *, Berliner Borfen⸗Zig.“
tellt in ihrer leßten Nummer ˖ alle Projecte zur Ausführumg der
Mofelbahn von hier nach Trier in Abrede; dagegen konnen wir
ersichern, daß gestern hier Kne englische Gesellschaft, unter dem
aeisttze eines hervorragenden Mitgliedes des Abgeordnetenhauses
ich dersammeli hatte, um« sich mit dem hiesigen“Comite zur
tusführnug der Bahn ins Einvernehnien“zu setzen und die
onneie Maßregeln“ zur Erreichung der Concession au“ er⸗
—0 “e
Die von derZige“ für Nordde“ gebrachte Nötiz über de n
emeinsamen Aufenthalt der, bedeulenderen Führer der R
dollspartei in Baden ⸗ Baden wird. von detm Redacteur des
Stuttg. Beob.“ C. Mayer, einfach ais Luge erkläti: Er, Siein⸗
merlet und Frese seien zwar alle drei in Baden, aber nicht eine
Jimute gleichzeitig, gewesen;“, Seinquerlet sei nicht aus Preß⸗
utg. kein orleanistischer Ägent, heiße nicht, Zengerle!Oeslerlein
seif dem flandtschen iner bei“ Der Thionbesteigung, des
oe von Württemberg nicht im“ Schlosse gewesen, sei *nicht
n Rauchklub, habe domLanbesvater? uie eine CEigqrex offerirf
elommen . 3 J J J
Wie m. 16. Auͤgust. Det Centralausschuß der nternationalen
itiedensliga, dexen vorjährige Verhandlungen in Genf so stürmisch
udeten, hat die die diesjährige Versammlung nach Lausanne für
e Tane vom 134. bis 18. September ausgeschrieben.Die
ranzöͤfischen und russijschen Kommunisten sind aus, dem Bunde
usgetreten, der im Ganzen, jeine Ziele unverandert, verfolgt. Der
orldufigẽ Eutwurf, der Tagesgrdnuug umfaßte folgende Puukten
Piifung der Gruudlagen.reiner. sördexalistischen Gesaltung
uropas ;.2) welche Lösung euispricht, den . Gründsoͤßen des
dene die polnijche. und orxientalijche Frage; 3)
vlche. Mittel jind geeignet, jeden vollswirthschaftlichen und gesell⸗
haftlichen Gegensatz zwischen den Buͤrgern der Staaten zu, ver—
üten 3.4). Prüfung der Organisation der Liga. und Wiederher -
lungdes Blattes derse sben: Die pereinigten Slaaten von
curopa, welches inz Laufe des Jahres zu exscheinen aufhörte.
nud να
ynn e ανn Italien.n 2ua
Ribom, birAugnst.Im Hafen vbn Ciditavecchia ging vor⸗
sstern ecn yppstlichesn Fahrzeug vin Flammen auf, welche sich
einnArjenale miltheilten und daban ezwei Abtheilungen zerstörten
nit wioten · Wor tuih und besonders wielen Fassern mit Branntwein
Naul verfichert, daß die Franzosene durch diesen Brandenihen
sedarf für ß Monate verloren habem Aus den Anhäufung so
seler · Küst ⸗ und, Bersorgungsgegenstände, imMirchenstaate, uad
deil jeder Abgang von Soldaten durch: Tod oder Ahschien sofor!

vyicher brgchiigt iotid. Ialicht män hiet aishemieim Li der Frain
osthefe diegierung mit der Raäumung des Klrhenftaates noch nicht
—2 din wirßdec Havasshen Agentur gelhriehen O Vie
— ————
ern detbreitet werden find undegründet. Es handelt fich keines
vegs im eine Verschiebumg utid o viel weniger um ein ganz⸗
iches Aufgeben des Concils; die Vorbereitungsarbeltenla St.
Peter, wig die Arbelen“, zur Hersle llung einct. Concil sedenksaute
verden —* kortgesetzt,“ lnd, auhßerdem feht aAsfest, doß die
Fondreghitio nen hre Sitßüngen nicht unterbrochen haben, daß dir
Bapft Pius vein Hofprediger' Pater“ Eufebius, die Vorbereilung
atein oer. Koncilprediaten aufnetragen bate daß. cine Fomrnission
jon Prälaten und Künstseen, mjt, dem „Arrangement einer Aussiel⸗
ung von Cultusgegenstäuden betraut ist. In Betreff der Frage
er Zulassung, der Wesaudsen der Souverainen legt! der roͤmische
Hof immer noch cjug bis zum Mißtrauen geheude g Zurüghalsung
imn den Tag. A e1 — D ——— —
a ESpanien. αι ν
i MN aVvri'd, 16. NMügnst.Ein Telegtainm Ves Gouverneurs
von Cadir kündigt an, daß gestern in Paterna die, Anlunst der
epirblikanischen Depmirien Sulvo⸗Echtae Garrido Guerra und
Biullen einelebhafte Gäthrrung hervorgerüufen hat.Die nufge regte
Zevölkerung läßt die Rufe': Es lebe die Republik!“ Tod der
Monorchie hören. Es sind gestern in Madrid diei Ptiefter
zie in der katlistischen Verschwöruug compromittirt sind,“ verhaftet
— nI *
Die Verhandlungen der spanifchen Regierung! mitl dem Was⸗
zingtonet Cabinet wegen der Insel Euda dquern, wie aus Paris
elegraphirt wird, fort, und es Aussicht vorhanden? daß sie zum
Abschlufse gelangen!n“Serrande und ? Prim sindanf neue
kröffnnnger det amerikanischen“ Kegierung““ither' die An⸗
elegenheit eingegangen.“ Zweie Erwägungen vierftens!“die
Uinmöglichse'k, die westindische Colonie'“auf“pie id Daner
estzuhalten, zweitens die krostlose Finanzleiige · Spaniens werden
»as Madrider Cabinet wahrscheinlich dazu bewegen, mit Cuba
zu dhun, was Rußlandb min seinen“ Vesizungen in Rordainerika
ethan.“ α äH-— oii α 74 N.l lu *
Iet e ——— it — tat
n ιO——— Qen
Schwurgetichtsfitungenrn—
⏑⏑—— n
8gweibsrücken, Ab. Augusi.r (Schwurgerichtsverhandlurg
Sitzung am: 16. Aug.) Andtage gegen Frank. Jakobb 20 J: ali,
Zchneider von Germersheim, wegen Diebstahls. Staatsbehörde:
Ir. J. Staats prokurator Hananeta: Vertheidiger: Hr. Rechtscau⸗
»idat Jelito. — Schneider Brandt von Weißenburg miuchte mit
einen beiden Gefellen, wovon der eine sden Augeklagte ist, und
inem Hr. Hellmann am 2.“ Juli I18668 einen Spaziergang nach
Woiler.n Der Angeklagte ging!nbei: Zeit aus der Gejelsschete so
aß Abends: dieselbe ohne: diesen noch Hause/ gehew mußter Audern
Tags bemerkter Brandt, daß jeines Commode erbrochen und daraus
15O Fres. entwendenenebenso daßeine silbernezaund eine qewöhn⸗
iche Dose 2c. aus der Wohnung mwverjchwunden seien /abgleich dab
Haus Tags zuvor während; feinert Abwesenheit owohl vrrschlosfen
var und blieb bis zu seiner Zuvichbuuft. Der Verdacht der! Gut⸗
vendung fiel gleich auf. den Angeklugten, welcher zuuh der Thut
geständig ist, und wermittelst;reines Hnusschlüffels. ia diere Wohnung
zekoinmen: sein wilb.“ Dicser Hansschlüsselewurde auch dern Braudt
vermißt.n , νν α—
Der Vertheidiger machte geltend, daß die Commode des
Zrandt cin altes Mödtlsei.iydas vielleicht ohne Gemalt/zu öffnen
vare, und daß derz Angeklangtee mittelsten eines Schlüssefs fin die
Wohnung kuu welche Hnitdlung; nichts sirafwidrigesfür sich habe,
e es Sonmng gewesen: — aunwelchem sich Der Angellagte diesen
Sclüssel zug steckt, um nach Hansentommen zu bönnen. wenn er
zust habe. — Duir Geschworenen vtlärten trotzem den Annellagten
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        der ein schlecht beleumundeter Mensch Zist und. schon Gmal
nuch im Auslande- Baden und Wuürttemberg, wegen
Diebstahl beliraft —* —t* —X ineed
des — —— Echlasselz und des Einbrithe
für —** und werurtheili⸗ ihd. ¶du iach dnserem Strafgesetz
der Inͤländer wegbus aller imAus- wie Juland begangener
Delitlen im Innland bestraft werden muß — zu einer Gasammt⸗
trafe von 5 Jahren Zuchthaus, wovon 1 Jahr 9 Monat und
23. Tage. alg im Auslande verbüßh, wegfallengnö
—ND —X eri berein dee n 16. August, Sitzung pom 16. Augusi.
Johann Hoffmann, Wagnervon Zittlingen imn Württemberg. äst
es Diebstahls angeklagt und durch den Rechtscandidaten Herrn
ohr periheidigt. Der Angetlagte ein übelbelzkumundetes gIndivi
uum wurde schon ofters wegen Diebstahl in Württemberg und
gaden bestrafi. In der Nacht vom 11. auf den 12. November
7 gFich derselbe in die Wohnung seines frühexen Meisterg
Zinser in Walosee und entwendete durch Oeffnen der Thüre ver⸗
minelst eines eisernen Hackens in der Kammer desselben aus einen
inverschlossenen Schranke die ganze Montour Zinsers im Werthe
hon uͤber 80 f. wovon er einen Theil davon noch in der⸗
Ahen Racht in Ludwigehasen in der ¶ Geiger'schen Wirthschaft
Fertaufte und, von wo er alsdanin imit einem gewissen Kuhn von
Zanmersheiin und einer gewissen Margaretha Soll von Waldjee
igch Mannheim ging und mit ihnen den Erlos aus den dort
igch weiter verwertheten Kleidern vetjubelten. Der Angeklagte
»es Diebstahls geständig, wurde durch den Gexichtshof zu einer
zJuchthausstrafe von 6Jahren, sowie zuf Landesvexweisung nach
erbüßter Strafe verurtheilt.
— J — r mistevo J
anntewalfeUslautern16. Anvust (Il.Pfatzischet
Fundesschicßen:) Das Gefammiresultat der während der ganzen
daner des Schießens abgegebenen Schüsse ist soigendes
J. Auf der Auflegescheibe 1328 Schuß.
II. Auf der Standscheiber: 18080 Schuß.
Ul. Auf der Feldicheibe 20818. Schuß, zusammen 35.2 16
cchuß. 4 .4 —V 77— — —
77 die Baumwollspinnexei Lamhertsinuͤhlebei KZoiserslauiern
sam 18. p. M.versteigert und yvon Bankhaus Grohh⸗Henrich in
Reustadt a. H.nerstanden worden, unde zwar: die Fabrit um
de do sdas Hofgut um 301001 4. die Wiesen um
—
82 185 sNbeträgt, während der Schößungswerth sich auf
258928 fl. (der. Fabrik allein auf 206000 fl.). bezifferte. Der
Kaijersl. Zig.“ zufolge soll bereits ein Nachgebot erjolgt sein.
S pe dec I6. Auguft. Vicl von sich reden macht hier die
asche Eutführung zweier hübschen. Kellnermädchen, aus hiesigen
Birthschafter. Ein älterer. Hert, angeblich aus CKajsel, der einer
zegfelben kürzlich mit Goldstüden ein Präsent machte, sowie nein
uͤngerer, welche beide nach AÄmetika reisten, sollen die beiden
Bfuizerinnen mitgenommen haben. Ihr Bestimmungsort ist San
Francisco. i nn 6
.x Die üInstellellungsprüfüng, für. diejenigen Schuldienst—
xspetianten prot. wie kath. Confession, welche im Jahre 1865
ie Seminaraustrittsprüfung mit Erfolg bestanden haben, sowie
ür jene, welche sich dieser Prüsung in früheren Jahren nicht
interziehen konnten; — dann die Präüfung der Lehramtscandi⸗
„atinnen, prot. und kath. Confession, welche an den deutschen
Zchulen der Pfalz als Lehrerinnen angestellt werden wollen, nimmt
Ire itag· I. Ociober, Vormittags 8 Uhr, im Schullehreifeminar⸗
sebäude zu Speyer ihren Anfang.“ Die Zulafsungsgesuche sind
ang stens. bis: zum 10. September bei der I Regierung der
Vfalz einzureichen.
p Aus Darmstadt erfährt man eine schauderhafte Miß
handlung. Vor dem Bezirksgericht stand das Ehepaar Weber von
Offenbach und ist! beschuldigt, ein Kind von 8 Jahren in einer
Weise, sowohl durch Entziehung der Kleider und Kost, wie durch
Schläge mißhandeit zu haben, die alles Dagewesene überfteigt.
Der Junge wurde tagtäglich durch Aufzählen von 25, 50 und
75 Siochschlägen, die er laut nachzählen mußte, so haarsträubend
zezüchtigt, daß die Nachbbarschaft das entmenschte Paar endlich
jur Anzeige brachte. Die Grausamkeit war schließlich so weit
zegangen, daß fie das arme Kind nicht nur einen halben Tag
ang in den spanischen Bock spannten, sondern dasselbe sogar
naut auf glühend heiß gemachte Backsteine setzten. Das
Ehep aar wurde zu sechs Mounaten verschärftes Correctionshaus
zerurt heilt.
F In Franktfurt hat sich ein Brieftaubenklub konstituirt.
7 Zum Kolner Theaterban sind Actien bis zur Höhe von
270,000 Thir. gezeichnet, jo das an der Gesammtsumme nur noch
76,000 Thic. fehlen. — In Frankfurt hat man in diesen
Tagen begonnen, die Canale mit Carbolsäure zu desinficiren.
2Gan4 BMachenhuien erzäblte von Svieltisch in Wiea—

Anden, eine Leine Anekdote, deren Held ein in, der Theaterwel
ehẽ bekannler Hert aus Petersburg vor einigen Saͤgen war
Rnselbe irut, mamlich unbefangen an die en *
68 ohis h
unnhe Dame“und⸗legt hastig die Handevuf seinem ArmeMen
derr“ ruft sie mit großem Ungestüm, ich bitte, dorgen Sie mi
ehn Gulden!“ Der Herr blickt verdutzt auf die Dame herab,
die er nienals gesehen. „Ich bitte, geben Sie mir 10 Gulden,
meine Muttex wird sofort zurüdkehren; ich fann doch inzwijcheg
cne ad dernanee wecdetheie e ——
der Hert dlidt noch immer ganz erstaunt. über diese Zumuthum
uif die sonderbare re Vereh miein Herr, Sie werden
»och 10, Gurden bei sich haben!“ ruft sie so laut, daß die
re In Verlegenheit greift der Herr in de un
ind reicht ihr 10 Gulben. Die Dame setzk dabon einen Gulden'
zewinnt drei Gulden, streicht das GBeld ein und geht, ohne den
Darleiher auch nur eines Blickes“! zuͤn wilrdigen. Seitdem ist si
hmm täglich in den Spielsälen begegnet. Jedesmal, wenn sie an
him vorübergeht, wirft sie ihm einen mitleidig lächelnden Blid zu,
ind der Herr verfäumt bei dieser Gelegenheit nie, ihr für so viel
Frechheit schweigend seine Bewunderung zu zollen.

7 Das Bezirksgericht in Leipzig: verurtheilte derStudenten
Broßmann aus Wiesbaden, welcher Den; Studenten v. Gablen
zus Dresden bei einem Pistolenduell tödtete, zu drei Jahren:jechi
Monate Gefängniß. ν—

— 7In Homburng ist der Fremdenandrang seit einigen
Wochen so groß, daß die Stadt und nächste Umgegend
zuchstäblich pollgepfropft find. Die nruesten Curliste D zählt
12,7607 Fremde. —

Für die Hinterlassen der im Plauen'jchen Grunde verun⸗
zlüdten Bergleute find bis jetzt bei dem Stadtrathe Leipiig
12,301, beime, Dresdener Journal“ 14,984, bei dem Chemnihei
Tagbtatt“ 3159, beim Bremer Comite 600 Thlr. eingegangen. —
cFinen Mittheilung der Const. Zta.“ von sachverfländiger Seite“
ehaudtet, daß die gIchreckliche Katastrophe nicht lediglich in under
chuldetein Einwirken der Temperaturverhältnisse, sondern auch in
riner Reihe von nnVerschuldungen Seitens der⸗AMufsichtsbeamten
hren Grund hat, die in ‚unzureichenden Vorkehrungsmaßregelr
zegen die schlagende Wetter sich manifestiren.
F In der Nähe des Odeons in Par.ißsammeiten sic
dieser Tage eine Menge Leute um cn Mädchen, weiches ein hol⸗
ernes Bein- auf stiner Schulter trug, während aus dem Fendter
)er ersten Etage eines naheliegenden Haufes ein Mann schrie und
zestikulirte, man,, möge jenes Mädchen festhalten. Dieses gab
edoch bald Aufschluß über den Zusammenhang der Dinge. Das⸗
elbe war Wäscheria und der Herr der ersten Etage sein Kunde.
Die Wajscherxin hatte im ihre Rechnung überreicht, und-da er
nicht zahlen wollte, nahm die unbarmherzige Gläubigerin, um
ich selost bezahlt zu machen, das kunstliche, in einer Ede
tehende Bein, welches dessen Eigenthümer noch nicht ange
egt hatte... L.. 44
rLondon, 8. August. Die keischütternde krakauer Ange⸗
egenheit ein Seitenstück in der englischen Grafschaft Leicesterjhitt
efunden. Es war in der Gegend bekannt, daß ein Farmer
amens Henry Black zu Sheepshed bei Lougbborouah einen
Irrsinnigeüͤ Namens John Baelcy Wylde, Verwandten eines ver⸗
sorbenen Richters, in Pflege habe. In diesen Tagen lam die
Zache zu Ohren oer Behoörden, begleitet von dem Gerüchte über
Hhlechte Behandlung und-Einkerlerung des Unglücklichen. Ein
Fommissarius, begleiten von einem Irrenhausarzte und anderen
Zeugen, bega besich nach dem erwähnten Farmhaufe. Man fand
m Wohnzimmer einen irrsinnigen Greis, 74 Jahre alt, mi
Fefseln an Händen und Füßen an einen“ Stuhl gelettet, der
vieder durch eine Kette an der Wand befestigt war. In, diefet
dage hat er alle Tage zubringen müssen, auch zur Essenszeit. Zut
Rachtzeit' wurde er⸗mit gleicher Grausamkeit behandelt; am duße
des Bettes sanden sich Eisenringe. Im Uebrigen hatte man et
hmi augenscheinlich an nichts fehlen lussen. Et war wohlgenãhrt⸗
Jesund und reinlich gehalten. Der Farmer Bluck erklärte, dai
der Gefesselte schon — vierzehnten Lebensjahre irrsinnis
ei fich feit dreißig Jahren unter seiner Obhnt befinde und bet
einem Vorgünger, ein Farmer, ebenfalls dreitig Jahre in dem—
lben Zustande zugebracht habe. Während dieses Zeitraumes von
z0 Jahren sei Wilde Tag und Nacht an die Wand gelettet g
vesen. Black theilte serner mit, daß er wöchentlich ein Pfund
Zterling fur Pflege des Unglüctichen erhalte. Als man Wolde
ie Kenen abnahm, zeigte er kein Zeichen? der Freude. Jeut
Fessellung jchien im Laufe so langer Jahre allen Schreden für
hu verloreun zu haben. Man hat ihn vach dem Irrenhause zr
Jeicester geschafft. In Betreff seiner Behandmung ist eine Unter
In Turin starb der General Dabormida, einer der Bete
ranen der nationalen Politik Piemonts in den Jahten 1849 - bꝰ
merst Kriegsminifserspäter Minister des Auswärtigen.
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        achung⸗eingeleitet, aber gegen seinen Hutet bis jetzt noch micht Eine neue Vorescheuge) haben —I
e worden. ο — unee Reirbden die a eeee Jungen
Aus Peter dburg schreibt man der „N. Fr. Pr.“ zesammeit und zum Preise von 13—20. Ets. das Seud verkauft
per eine im Innern Rußlands qufs Neue auftauchende fananische worden Dio verwegen steu· Ktatzen sollen halslosen Respect haben
zecte. Es ist dekannt, daß ein großer Theil der griechisch orthodorxch vor der · Anheimlichen, Dingern. —DDD——
ar nicht eigentlich dieser angedört. Fondern — D —
—RfR Secten find unter sich bald mehrbatd ν ια.
eniger staatss oder gemeinge ährlich, und allgemein treiben“ sie e Eanbwirthschaftlichesuι .
pposition gegen die Sidaistirche. urzlich erst hat der 54.
Fiopzen Proceß die allgemeine Aufmerksamkeit der Welt erregtz Ausfall od?r Ga d da eg Die an vie landwirthschaftliche
cht begeht auch eine der weniger gefuͤhrlichen Secten, die sder dehranstalt vin ⸗Worms aus ven verschiedenen Landern gelommenen
zpringer, einen argen Exceß, welcher neues Zeugniß gibh: von Nachrichten über EEEXRVD
er grandi osen Civilisations⸗Unfähigleit des russfischen Volkes. Im die Befriedigung nach, die man erwartet hatte; Wahrend man
tambow'jchen Gouvernement offenbarte sich ein wohlhabender alter ich in Oberitalien und im südlichen Frankreich große Versprech-
zauer als“ neuer Hauptprophet der „ESpringern. DerCultus ingen hinsichtlich des Ausfallsa der Weizene und Roggenerndte ge⸗
ieser Secte außert sich in heftigen Paroxismen⸗:welchezun? myst macht hatte, ist dieselbe doch unter mittel ausgefallen z.sdenn so
chen Taänzen und heftigen Kasteiungen führten, daher der Nanie. üiberau⸗ üppig auch das Wachsthum der Halmfrüchte war, hatte
zJ verbreutete sich der Ruf dieses Heiligen bis nach dem Gouver⸗ det Rorneransatz doch durch die Ungunst der Wiiti rung während
jemenk Saratow, und man piigerte vott dorther zu ihm, nach der Blüthezeit erheblich Noth gelitten, in Folge dessen denn die
iĩ Dorse Awaͤnowp. Diese Pilger, uner welchen vielt Frauem Aehten kaum hali gefüllt sind.—Ueheraus günstig dagegen lau ·
anmer, geritihen in nt Etstase⸗ die saich vom Wahnsinn gar en alle Nachrichten aus: den? südlichen vnd südwest lichen Theilen
icht imterschied. Als sie in zwölf Wagen nach dem Saratow'jchen Deutschlands nicht nur daß der Repsceinen weit über alle: Er⸗
urückehtf yun Warfen / sie unterwegs die Kleider abꝰrunde begingen vartungen gehenden · Ertragbrachte, auch, die. Winterhalmfrüchte
sellenweise einen wahrhaften Hexensabatho bon flagellantischen ind insbesondere die Gersie geben eine vortreffliche Schüttung.
Irgien. Ein Mann hieit sich für Icsus Chriftus, ein Lseib für' Faft alle Erndteberichte Prechenlich dahin aus, daß, was wir
9 Barbara. ——— führtenzu gegenseitigen.schon in unserem letzien· Berichte andeuteten, dien frühgesäete Gerste
nitunser aschechen VBerlehunge.“ Vas Schlimmste war,⸗ daßz gegen die spuͤt zur Slussaat gelommene, entschieden · im Vortheile
an aninem Werbe ein Menschenopfer exekutirte:? man band sie! strNuch aus England und Belgien lauten die Berichte sehr
die auch langtisch und exaltirt wie die Uebrigen war) um ein jut, jedoch wird darüber Klage geführt, daß der Weizen stark vom
wageftad. und dicfes ging beitir Weitafahren so lange über sie Frande heimgesucht gewefen /Jer-wat. wiewohl er sich gut mahle,
z die Unglückselige in einen Brel verwandelt war. Am thatigsteu och seine Qualitat immexhin beeintrachtige. Sehr lobend sprechen
haren dabei die Beiden die sich für Christus und für die heilige ich die belgischen Berichte über die Gersie aus. Die Schüttung
garbara ausgaben. So erreichte man dasDorf Pestschanta derselben ist siarker, alt man fie in den letzten Jahren beobachtet
Nteis Balaschow, Gouvernement Saratow), wo die Beys rde jat. — Aus den oftlichen Gegenden lauten im Allgemeinen die
ofort eine Untersuchung anorbdnete. Man ist in Verlegenheit; Lachtichten weniger günstig. Schon in den osterreichijchen Landen
velchen Grad! von Zurechnungsfahigkeit ·· man diesen Fanatitern rachter man den Kornerertrag kaum über mittel und die Quali⸗
indiziren joll⸗ Bei 'aller Schrecklichteit dieses: Ereignisses find ät befriedigt auch nicht inder gehofften Weise.In Ungarn äjst
ergleichen Excesse vom Fanatismus der Massen in Rußland die Erudte besser ausgefallen, als man es erwarien zu dürfen
aichis Unerhoͤrtes. Eine Secte, die der Selbswerbrenner, predigi laudten allein sir Bleibt doch unter mittel ung eß wird daher dort
icinigen Feuertod ais einziges Zeichen der Erlssung. Man zer Erport nicht die Lebhaftigkeit gewinrnen, die man iu den letz⸗
enle sich die »Gefährlichkeit dieses Cultus für den Siaat und für en Jahren beobachtete. Insbesondere gilt diefes sür den Weizen,
eessen Wohlfahrt.AußerIleineren Fällen ist einert dekannt, iwo der nicht allein in seiner ganzen Entwicklung gering war, sondern
iq 1700 Menschen nut einem ganzen; Dorfe auf einmal freiwillig juch in der Blüthe gestört worden ist; infolge defsen erweisen sich
ebendig verbrannt hatten. Diese Faͤhigkeit, siin fanatisiren zu denn auch die Korner in ihrer Größe sehr verschieden, was zur
assen, hängt mit der Neigung zu JIllusionen, weiche diez Russen Erzielung riner schönen Marlifzucht ein sehr sorgfälltiges Sortiren
ejeichnet, zusammen. Die rohe, ungebildete Voißstlasse — dolbwendig macht. — In den nbedi dhen Gegenden Deutschlands
Fancligmus um so zugänglicher, als diele Etemente talarischer ind die Erndten im Augemeinen“ gut cusgefallen; aus Hanover
ind mongolischer Wildheit sich bei ihr allenthalben offenbaren. uten die Berichte besonders günst g, namentlich in Hinsicht auf
7 Rach der Einkommenfsteuerliste von San Francisco ist ein den Weizene und Gerstenertreg. Der lehtate ist seit einer Reihe
Deutscher der teichste Mann Californiens. Klaus Sprechles, aus von Jahren nicht volitomve net gewesen. In den nordöðstlichen
hannoder gebüctig, gegenwärtig, Präsident der Cal. Sug. Rafinerh Provinzen Deutschlande und in den deutsch⸗russischen Distrikten ist
er vor ungefähr fünfzehn Jahren mit wenigen Huudert Dollars nan weniger zufrieden. Rach den bis jetzt gewonnenen Urtheilen
eine Laufbahn in San Francisco begann, hat sein jauhrliches Ein⸗ zürfte der Massenertrag „mittel“ nicht übersteigen und die Quali⸗
ommen auf 113,000 Dollars angegeben. 2* jät zeichnet sich auch nicht aus.

Theilungsversteigerung.
Donnerstag den 26. l. Mis. des Nach⸗
mittags um 2 Uhr, auf der zur Gemeinde
zt. Ingbert gehöͤr:gen St. Ingberter Grube,
Zchnappbach. in dem nachbezeichneten Wohn
jause selbst, lassen die Wittwe und Kinder
ꝛes allda wohnhaft gewesenen und verlebten
Schneiders, Wirthes und Händlers Peter
VBauer der Abtheilung wegen bffentlich
n Cigenthum versteiger
140 Dezimaien Fläche, worauf ein
Wohnhaus mit Hofraum, gelegen auf
der besagten St. Ingberter Grube,
aeben Michael Schneider und der Straße.
30 Dezimalen Acker auf den 6 Eichen,
jünfte Ahnung, St. Ingberter Ge⸗
mark, neben Carl Victor Graffion und

Jakob Koch.
Si. Ingberi, den 5. August 18680.
Horn, igl. Notar.

v v 24

Licitation.

Samstag den 28. August l. Is.. des
cachmitlags um 2 Uhr zu St. Ingbert,
a der Behausung des Seifensieders Hein⸗

dich Schmitt, lassen die Ecben des im—
ledigen Stande ohne Descedenz und Asce⸗
denz verl ebten Johaunes ẽ ichter
n Leben Sandgießer, auf dem zur Stadt
z. Ingbert gehörigen Eisenwerle wohn⸗
saft, die zu dessen Nachlasse gehoörigen
Mmobilien der Abtheilung wegen offentlich
in Eigenthum dersteigeru?e
St. Ingberter Gemar ku
tnιαα
42 Dezimalen Ader in der Mäusbach,
jeben Wolf Cahn und Wit twe Jalob
Müller.
21 Dezimalen Wiese in den Bruqht ech
viesen, neben Johann Joseph“ Peters
uind Heinrich Stife.. 4.
i3 Dezimalen Wiese in der kleinen
Ahnung, am Schmelzkanal. neben Gebrüder
rämer beiderseis.
16 Dezimalen Wiese in den Steegwiesen,
neben Gebruüder Kraͤmer und Johann
bellenthal. 4 αν
St. Ingbert, den 24. Juli 1860.
Horn, —X—

Jen n baν
Sonntag dei 22 Auguft 8
—ot
uin Bestan der, Ha nbe Fbäebeenen
der im Plauen'schen Grunde verunglückten
Bexgleute. ausgeführt durch die ganze
Itenvalder BRergkapolle
unter Leitung ihres Dirigenten
W. Lindner.
IcAufang Ube.
Hierzu ladet ergebenst ein
. eixet
71 Meine ¶ Wohnung· ist in dem
Lion'schen Hause im Josephsthal, der
drot. Kirche gegenüber.
Weigand, Thierarzt.
Bei. Johannviehl auf'm Hofchen
ind au jeder. Zeit Mau MX.iIE zu
dem billigsten Preise zu haben.
        <pb n="512" />
        e v
3 Zu motitiun · Jr leigerun.
t .
——— su Beltingen, im Kreile Saarlouis.
Durch den unterzeichneten Notat sollek am September dießes Jahres
des Morgens um 9. Uhr, in der Wohnung des Gastwirthesß Herru
Joseph Dezes in Bettingen, die der Gewerhlschaft der Dillinger Hütlenwerlez zu⸗
zehörigen Gebäulichkeiten, »Liuidereiteus Wossergétechtigkeit u. s. w. der aufer, Betrieh ge⸗
ehlen sogenannten 37
ιιοια —— A. 444 4
42 P Bettinger Schmelze“, —D—
nuf dem Vanne von Nussen). Bürtzermeisterei, Bettingen, im Krejser Saarlouis gelegen,
fferklich versleigert werden.n namn s . ιι_ιι,
Dieselbe bestehen aus ν m : —V —
einemherrschaftlichen Wohn häusezatassis gehant und in sehr gutomwohnlichen
ti Zustande, worin im Grdgeschosse cdier Küche nebst Ta Stuben; aAmnzweiten Stode
538immbeorgeraumiget Speitget: Lund rdßer Ktelltr; erner Oekononne ⸗Gebäude
.25 ind Hofhering) wotin ein guter Bruunen Kießt, mebst Garten, das:ganzezu⸗
1 ammen! citen Bi Morgen groß —VV e tu , ut —8
ur De ünf Arbenerwohnungen, zu sederi derselben in Garienz sowien Hofbering, und
r Stallung für 2Nüthhe und 2. Schweine p ι m u gunas
313 3wel Gebduden⸗ mebst Vering. welche sich ebenfulls zur Wohnungen, eignen u
nd. dem' Huttengebäude, inweichem sich der: Hochofen. das Molerhauß unn Gebläse
haus vbefinden,d Im Gebtafehauferseha das Wasserrad mit xiner: Wosserkraftevon
ne ercae 35 Pferden; mitn dein dazu gehörigen, Hofberinge, einen Flaschenraum pon
α —A— vazuommen noch die Zu⸗ und Abfluß Canäle
nmiteineime Flächenranmvon AMorgene62 Ruthen; das Wasser hal bon dem
20*Ausgflusfe? auus dem Primsflusse bis zur Wiedervereinigung mit demselben ein Ge⸗n
50 fälke von eswä IL Fußz ι_ ru tutν ιι u t
ols S. inigent Bnupläten: auf vem Hütlenplutze 3.ν nr er
g jndei Kohlenicheunend von welchem jedoch— nim Vas Material, bestehend qus autem
uu Fichen⸗, Tannem und Buchenholze Vatten uund Duchziegeln, versteigert, wir
e deri Grund mithe Boden wird, wie ud S vbemerkt, anderweitig veräutzert werdenz
0 770 Wiesen? Acketlande und: Holzangen; dit sin eingelnen Loosen ausgeboten werden.
nan⸗Des Flücheninhalt der ganzen zusammenhämgenden -Beßtzung, beträgt 83. Morgen.
—R DObiges Imntsbel eignet sich mer eejeinet Lage sowohl zu einem Landsitze, als auch
egeir· der Wusserkraft zu geder sonstigen.thaltckuge, Sjde briondera z B.ongu eiuer: Gerberei,
zin ringsherum Gohschläge Uegen.?.u 4 αNNα r ι qa
7 *Mittlerweite kann auch das Immdbel untern der, Hand abgege ben werden und bin
A—
gebach, den“ VA. August 1860.. α αι, α ιä—
ι ä Der Konigliche Rotar, ·
*1 —— α α —— Rutz ö u
*5 ibe LI ——— dot * *
PFahnenweibeé vd daängérfest,

Fahnenweihẽ Schnappbach
An uunsere gechrien 5
Mitbürger Schnapphach
richlen wir⸗ die ergebenste Bitte.am dem
eborsteheinden Festlage am 220v. M.ihre
Hãuser.? ndeo Wohnungen? durch grituen
Laubschmuck, sowie durch Fahnen zu ieren
Gleichzeitig laden wir? dieselben ein, fich
bei der Fostlichtelt recht zahlreich zu de
beiigen —
Schnabpbach den 18 Aaguft BBo
Dor Uesangverein Nannerohot.
I. 4 8
Eoames Nachmitins den. ah ichet
— ri 22* onie
K er Bierbacher Musit
e ie in ber e
A Mt 2 —— 58* 3
Gartenwirthschaft
rbei Joseph ddgymang
HEninéo u uerren 9 —
Fe Für qute, Speisen und Gelränl—
ist bestens gesorgt. , α
Das auf der Haiwistraße
— , in St. Inghert sich befindliche
Wohnhaus mit dahinter gelegen⸗m Pilam
zarten des Bergmanges Georg Fieh!
s zu vermiethen 5

8

à ”ö.O
— — — —

—— M—
Ein einftöckiges Wohn⸗

haus im Hirteneck, bestehend
in 18großen Stube und 1 Schlafkammer,
ftüche, 2geölbten Mellern nand einem
———
hestem Zustaiide, ist zu dermiethen.: Die
Frßedo'd. Blattes ertheilt Auskamft. ?pnn
— eͤναν tit . n et is
n n uf u 72 — ß Be *. — n —— *— — — ——
63 — ch. idee dune Frucht Brod · Fleisch Preise
—— m Sonntäg den 22. August 1869 79 det Stadt Sombutgvoni IV Angis
aitter Mitwitkung Dete UWelatlcsvoteinc.m . e Wehgen Geft, 80 kt. Korn 4fl. 32 n
Germanig und Eintracht von Saurbrückken, Männergesang vere in Sl. -Zpelze4 il i0 te Spelzteri. — fl. —
sinuac Ik»0dwetter. Vannerchor von Sulzbach⸗ Lieder Dzehhee a ——
reskid vot Bucthbtitc eca,ungberein von Iriedrichsthal. Concordia von eihige. — 9— 58
Smnappbach Nassteeten von gte Sughert Ger nenin ben Ziedern rtu
würzbach, diohlinn von Ernstweilet, in Korheln dol s. Weere un
nten des l. bayer. 5. Jägerbataillons aus e—pun q“er r
ne Aagerbataillong aus
— un. , lα Bemischtbrod ·8 Kgr. — Ar, Dags Paar
1 3 — * 27 2 8 3. * J 89
. um LaUhr, Pittags und Ooncert ee oWtv deg
hin sNnht vuf“inem kigens hagun hounertwteten Festplatze im. Walde dicht bri dem Orte —J———— unent
ir J Schnappbach. ir. Schweiunefleisch 16 kr. Vutter das P'o.
TA 2 Hor Borstuͤnd des Gesangvereins Männerchor. *0 — αιꝰ α
22 c ͤ—Jet 7*
2 ⸗
Roinisehès Masehpulver
in éispatte: 1212 ε
Pit Efe uud Brennmater ial
nuidem duher bei seiner Billigkeit und Zwed⸗
miwzigteit ahlen Haungfrauem zu empfehhtem
»o Die lackrjaheung hat zzeleurt,Mß durth
dieses Präparat in, Ûↄten die Rei-
nigung der Moichto gegelt wird.
Zu haben vo
αα α —
ã —— 7. — — — — —— —
e wedattione Trud geh Veriagwed . Fe E Demen in St. Mnben⸗c
        <pb n="513" />
        *57 sRivdtteuß nies 06 Iει x
E ι ι ι ιι—οο ινν α νιαν ι ι —
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8 IMä uu: 3 M J—— 7 San ue Aletic ra 5 —V — —
w „F ν νσ n —— ———————— DB —J 55— ,—
nu e I —να ινι liä ιν 34 .
α 4 u 45 tt able —EX Dienbtags⸗ —QXX Sonutacan:
s3 ——— dnn en wn Fun — Abonnementspreis vlerteljahrig Au serzre oder
e Iseint Edcheniuih sin gn ah ie ie on ννα berechnet. .
78— int wöchentlich pie 14 B—————— Blgtischrift oder dgrene Raum berechnet Lauen »4
Rt. —4314 — — — — — —
— — — — Iil g hleen rinlgeldNhude gegen? düeberlassuucg de harnn
7 ν— tiü)σ αιιι ι—αι id und gegen Ueberlassung der darau
G Pentichland 7 eeaee ee n
— D —— —— — hen e a
A 4 en, — 3 F rit * 7 ———33 5 — ie * — e Actes vau,
—u min Katlsruhe zusaäͤmmentritt, rin esige eugeꝛi. Al Vamb nun die Verbrirfi
wonimission welche gee ee webche emit. cetzcksichttrauf natezeugean ne dvom Aggeklagten diß Erklaͤrung
edee ee eene zen te pet —
te iin deuisch schwenzerischen Hand amene: Aollen-ist a a 53 nnden se der Kaͤuf wit
pe ime Auwendung kommen n itzeda er, hiezw hexechtigt gewesent nnder — —
ee eede mn vertreten eeezeee ichlossen, worxden seie VLmhieß, ißzan
mhein durch Oberzollratth Wiebenmann vertretenn aoultät dind iicht defigitzv ghgeschlossen wod —
hahetn durch Oberz⸗ Die hiesige theologischer Facultät uee FNRogedae Vernittelluagzamh, geben undeo scaob g dart,
i de et, Vetee Concil gestellten nen aduna an das Be ——————
i vom Ministerium über das Concil g ein Dezrheiner den Gid dürittrr zun HOheere B—————
tbezuglich der an sie vom ird die einstimmig ausfallende e 9 9 is hom hn Gulpen 15 Kreuzer denntsjnexe
lüssig und wird die J ler um deu gPrt —Ao——— —5*—
Fragen nunmehr schlüss —AXXE —— heet sne deie gi ua, indem ezado pan
twort nã chfi vge er fol diu Naud. ——— auch heic beha pn
uwge5 V eee e m eeeet ene
——
5 —
Ein Wiené F orre om DVr WE 53; ig. F zels —9 n 283 314 —3 7 u is⸗ 7* nidi. deßßi — XR ggeu⸗
x Vriefe vvne 167 dB. Mis. Die Delegirten,“ welche am uch ohne. die Finihsaung seinen, Frau, nicht. hg
inem Briefs vvni 162 de. Mts. vr waͤren wollene drn Kaiseri n ; der Maller Dexheimers Hand —A
hene Donnerstage zur tafel geladene waretn wo eun wier Anne z.madn e e daß erc ad Schophyehe Ibeuraus
— siden haͤben Ine ben Hofzirkefn wird ane ferer guich daß gansoaẽ Schopheun Weus ans
ADoe gefunden haben. In“ ven Hofzirkelde wir ande eingehaschte fernex auchn d guen deinß An Jate
uffalrat ernst gettt mmit gefu — — it und zegalirhe habage gllen digich. Aillez Jabec
dets vas Worbdltntß dure Preußen. vtudend einbsridan unh Keller geholt. ünd. Jegalirhe hab —8
esonders das Verbduniß d 3 in Fomilie · aͤußern!: nverhoͤlen ich Ncht auf 8 Zustimmung gegründet und er ha cd
ie älteren Mitglieder · der aiset iche Faden —EDXAÆZDOD »— * * —— 5* ecne? Frãu vorbehãsteñ. — — ee
hren Vinuth·dariber-daß·der8 asg ghle inlelten * — —
zerden konnte, um die ——— —W —
hundetacnossen wiedez anzulnfpfen zaffz 22 200 D Pichtschuldig: gud
rinut einat n2

— 22

.89
— —— 4 — —
F i Hch kiehenpröne magu,
233. — ——
dah —X ꝓ„vandstag derx apfäalzischcun Geussszuchysiem siate
Alle der Bfat —B
grh — aen —AD—— —
—B —DD——————
director, Herr Anwalt Petersen, wieder newahlt, und demselben
auch die Vertretung beisn Igllgewae men deutschen Verbaudstage in
steastadt a. d. H. übersragen. Zugleich warde, dey, Wunschaus⸗
jedrückt; dasg ich von sämmtlichen n Vorschußvereinen, der Pfalz
—A
Zerbanostag ian Johr 1870 wird in Kirchheimbolanden abge-
alteg: wegdeme Dem Berichte des Verbands⸗ Direckors über die
Vielsameit.daarnzeinzelnegn Verxcingtutehhman cwit! fobaeicoe slaätisti-
che otizen · 3 45..33
Aen piee Brimdungtze Detnglee Slaimim Reß wer Freindes
onn nia ahr * jahleapital “ fönd.Kapital
.. J Ihlr. „ Thölt.Thlue
Bletztastel vnu ß68og —A ———— —
Durtheimn 6075 837 219730 g83ö—ι
Edensvbenuun 86502 I383 7480 goοι
Frankelithaln 888 36 3jgον ανιν
Hrunstadt »cnrn g86310 89οg8ενν y—— 36186
3. St. Ingbert 368 72 1936 166
7. Kgiserslautern 864 308æ ιNE Gαασ
gtitchheinh. 862 AAÄ7αισν4 3α7ο
. Lamhrecht 867 ιιιOεεöν S 9ο
—BD ——
Da Pudwigẽhafen 1867 3104 7ö α9)
RMe ustadt 366 38 24 ö νι —
13. Quirnbach 1868 . 13 7Vο
IJ. Speyer 138864 ο) εννα οασ νιιJε2
Whunweitet tid 1863. CQIα uα α5
—
— D
ue Den —I diestroltz. Vereinen⸗Aned Kbnid⸗Cordenkch gtteug
das habsche Sinninchen von ungefähr 6 Mitdnen Vhalebeindnera
α αꝰ sagu te r m g AgusteEsdurfte wohl“ auch
mnseren. Lesern mieressant seim zut Lersahrenn wie) Wiel , Schützen
derren Altschüler und Steinex, welche die Hauptlieferung für das
festübernommen hatten? habelt'allein nicht weniger als — 2558

Pa 3418. —*5 F —A are
dcg Chertus vouiJ Heidelberghierher Ferufca Wordin Jum
4 bch ——— — 83 e

Der „K. Z.“ schreibssman aus Paris: Von de Amneftie
—A DDDDDD0D
Inrecht. Z an ein Kompplott — — Leben des Kaisers ver⸗
vichelb ind nin Mazzuu n ttinchciam verurtheilt wurde, so
jaß man ihn nicht als politischen, sondern gemeinen Verbrecher
ehandelt. Was Rochefort anbelangt, so sind dn die Pforten
zrankreichs oslstaͤndeg gepfsaet. Dersetbe wurde naͤmsli
vegen 3 dee —9 pa e ——
Ddet 8 Monaten verurtheilt und muß dies⸗ erst absitzen, ehe er
ich wieder frei inn Frankreich dewegen kann. !.1 u
Dem Tempsẽ wied cus Metz geschrieben—eb, Ver Genetal
frossard/ Adjutantenn des Kaiseis, war acht Tage hier, um den
Stand der Befestigungsarbeiten zu unterfuchen. Dank der Thätig
eil der ·Soldaten, der Arbeiter und Officiere kann die Festung
inem Angriffe! wiederstehen; aber derr allgemfking FAnblick ist den
sugen“ cines Souverains noch znichte würdig. 8wei, Geiftliche,
ie deutsch sprachen, zeigleniasich?nletzthint auts den 3—
dofort· behauptele man, Nes feien: preußische Officiere..Seifsdem
at man die · Arbeiter mitieineme militärischen Cardon. umgeben,
uðv man erhält ·ohne einen Etlaubnißschein teinen BZuiriktin Die4
forts. , — u41 aiα

Epanien⸗ 51 u ι
i Mag xId ist biedereiteiduecarlistische Verschwöre
ing entdeckt worden, als deren Haupt der Rector —*8
on der Kirche zum heiligem, Itaz hun Lohala ins Gefüngniß
bgeführt worden ist.ute 3ieu elne20

11341. 1 * ——

J—— rgerichtssitzuig.
Zweibruaen, 17. August. Antlage, gegen Vhi 9 Rig
Ixhrimer⸗ 343J. all, Tadner ed Vumpensaminle * 1
antonis Obermoschole wegen nMelceies, Vertheidigt durch, Hen
qnw ertt· elttraol Derr Angeklaente Jolla in sunen Vermögensverhäht⸗
hene zurüchgek mmen jein und war von einer Zwangsͤversiz igerung
edroht, bot deßhalb, um seiy: Häuschen zu retten, einen Acker
um. Verlaufe aus, uuid oll. nochdem die IUnterhandlung mibeiuem
ewissen Abraham Schmilt D. von Hochstätten sich verschlagen
jatte, dem Adiuncten Lamb von vinwvieses Grundshück umn 300 fl.
        <pb n="514" />
        xlaschen abgesetzt. Daß der Wein oortrefflig war darber herrscht
nur eine Stimme. — —— *

j 3ö Momaq
aut 23. spater als im gori⸗
Se setve ꝓp

Newyo ri, AOo. AugustDer Dampfer',Cleopatra“ von
Montreval nach London scheiterte am Sonntage an der nämlichen
Stelle, wo am Sonnabend der Hamburger Dimpfer ,Germania“
itergegaugen· wan.d Passagiere : aud⸗ Maunschaft wuroen⸗gerettet/
ꝛas: Schiff abex günglich verlorenιν—

.Die neuesten amerikanischei' Posten bringen die Nachricht
on⁊ xinenn scheeckliche Unalücke, das sih in der Nacht vom 40
gali 27 der Erie⸗Eisenbahn in der Nahe von Mast Hopẽ uf
tDelaware⸗Brunche Jugetrageü Das Enisetzliche vber
datastrophe rüttelt selbst die hartgesottenen Yanlees aus ihrer
zewöhnlichen Aputhie, und die all gemeine Indignatien über den
rebelhaften Leichtsinm, mit webchen das Leben““ von vielen
sunderten Menschen auf! das Spiel gesetzt wat, theilte sich sogar
ere Coroner und den Geschwornen' mit. welche die post morbem
Untersuchnng aͤbhielten, denn bittere Bemerkuͤngen fielen über den
Zchuldigen der den fürchtbaten Fall verantaßte. Der Nadt⸗
zqhnellzug Ne. 31 der um 1540 Fuli. Abende 7* bon Newyort
ivging und mit! der vorgeschtiebenen Schnelligkeit fuhtr.mirßte
rämlich bei Mast Hope an einem Frachtzuge dorüberfahren,“ der
au einer bestimmten Stelle in; ein Seitengekeife einbiegt uni den
Sqhnellsug borüberzulassere! Der Frachtzug war auch vorschrifts⸗
näßig ausgefahren und erwertette ——— signalifirten
Schnellzuges; der Fuͤhrer des! Lersteru, Inmes Griffin, war
vdahreind ves! Baltens keingeschlafen heweseirerwachte jedoch plößtzlich,
uid offnete ohne zu wissen, was er eigentlich wollte, das Dampf⸗
entil. so daß der Train sich kückwärtz in Bewegung seßte. In
dikfem Momente saufte der Schnellzug mit einer Geschwindigkeit
‚oneiwa 25. engl. Meilen hpro Stutnde heran, det Zugfützrer fah
ad Signallicht des Bahnhofes von Mast Hopt vor fich, gir gleicher
zZeit ennidecke sein seht geübleg⸗n Auge einen schwarzen dunklen

Begenstand auf der Bahn, der ihn i Shrecken exfüllle; m
nachsten Augenblicket höxte er das dumpfe Rollen eines Fra hizuges
in schtitser Pfiff gab das Signal zun Bremsen, dyd
Die sbwere machtige Lsocomotive des Schnellzuges fuhr
in Tasender Kile vuf ven Frachtzug itz Rin dounerahnlicher· Krach
ind das eiserne Dampftoß war ein Trümmerhaufen, dem Feuct
uind Dampf entstiegen. Der Kohlen⸗ und Expreßwagen stürzten
ruf die zerschmetterte Locomotive, der Rauchwagen wurde gerade
nuf, die prasselnden feurigen Kohlen derfelben, geworfen, und im
u standen sehs Wagen in hellen Flamtnen, waͤhrend die —2
et Collissot den hinersten“ Wagen uͤm. und umsiürzlenn Der
Zchnell zug beslandße aug neun Wagen.“ in welchem sich 400
Zassagiere. hefanden, von welchen die meisten zur, Zeit des
nammenstoßes im Schlafe lagen. Der Verthustedon 415
Nenschenlebein ist zit beklagen; die Leichname der Vekunglüdten
vurden verlohlt aus den Frümmern NAuigelesen. Die reichlichste
krnte hielt der Tod unker“deutschen Einwanderern. Die meisten
er, Verunglücten wurden gleich durch den Zusammenstoß gethdtet,
rur einer, Dr. Hallech, war zwischen Holzstücke eingellement,sast
jar nicht beschädigt und konnte den Unstehenden zurufen, daß er
eine Verletzungen erhallen habe aber sich nicht aus dem Hol—
verke hexausacheiten konne, als die Flammen ihn umhüllten und
eine rettende Haud im Stande war, ihn dem schreclichsten Tode
u entreißen. —
zied d i itte echet t? ⁊Tat e FJeae
ι t idttee nu
Volkewirthschaft, Haudel und Verkehr
3 —RF * —8 —E
Dee landwirthschaftliche Central⸗Versuchs⸗Station füür Bayern
mpfiehlt den Landwirthen, ihre Aufmerksamkeit der Trock.nfüttere
iug gebührend zuzuwenden und weist auf Versuche hin, aus denen
ie Nachtheile der Grünfütterung deutlich ersjchtlich sind, indem
nan bei reicher Winterfütterung eine ebenso gehaltreiche Milch wie
ei Grünlleefutier hervorgehen sah und nur bei trockenem Grünblet
ine gute Qualität der Milch erzielt wurde, bei heregnetem abg
der Butterfettgehalt um ein-Vedeutendes zurüdging ..

13444.4

—
— . ...3222288
Mobiliaryersteigerung.
ense den 28.4. R. Ae3. Reahit
ags am NUhr, auf dem zir Geneinde
Si. Ingbert gehdrigen Eiseinverle, in der
ðsehausung der Wiß. FrauzFich ber,
affen die Erben des ulldaen wohshaft ge
vesenen und im ledigen Stande verlebten
Sandgießers“ Johannes Fichter die
u deffen Nachlasse gehörigen Mobilien öf⸗
atlich auf Credit versteigetn worlintete“
ich I. Coinode,4 Bettlude, PꝛuMatratze
— E——
gu Ingbert, ven 20. Aligust' 186904
V Horn, izi. Notar.

r Mittwoch 25. August
in 241 A—
een tage Sr. Maj. des Könias Cudwig II.
GroßerBall
, lat en pen —

— — —DD 00————

Georg Jung.
—
Ninderversteigerung.
Die Arbeiten zur Erbauung eines Wasch
jauses in der Gemeinde Rohr bach sollen
Donnerstag den 26, August Rachmittags
Uhr an die Wenigstbietenden vergeben.
verdenen Die Arbeiten sind veranschlagt:!
—A eee. acfl. it.
Erd⸗ Mauer⸗ und Steinhauer
arbeiten . . ν— 633.. 4.
Zimmeratbeiten 105. 31.
Schreineratbeiten 12. -T
Schlosserarbeiten ö
Slaserarbeiten:; e 4 * 14. 24.
Wasserleitungsarbeiten.. 94. 87.
Tüncherarbeiten. .3. 31.
Pflasterarbeiten...233.20.
Summa 921.27
Man und Kostenanschlang können auf
dem Bürgermeisteramte eingesehen werden.
Rohrbach, den 14. August 1869.
. Das Bürgermeisteramt:
— Haberer.

Donnerstage den 26. 63 Mtz., Morgend
0 Utzr, zu Ommers heim im Bürger⸗
ieiste ramtslocale, wetden, die Reparatur⸗
rbeiten au der! lath. Kirche dortjelbst im
Ninderversteigerungswege öffentlich vergeben
verden. nα — V ———

Die Arbeiter sind veranschlagt, wie folgt:

entded ifl. fr.

Tüncherarbeiten . . 96. 35.
Spenglerarbeiten Iäαα.
Naurerarbeiten u.B. 48.
Für Aufsicht und, unvorherzuse ⸗
hende Arheiten sind vorgeschlagen 8. 53.
EEumma 1830. —

Der Kostenanschlag liegt hierorts zur
kinsicht offen. 3

Ommersheim, 19. August 1869. —2

.Das Bürgermeisteramt: li
Wack.

Mobilienversteigerung.
Saustag, den 4. September 1869, Rach⸗
nittags 1. Uhr, zu St. Ingbert in seiner
Bohnung, läßt —
derr Kaufmaun 4pprederis dahier,.
juchbeschriebene Mobllien, theils zur Ver⸗
assenschaft seinex Schwägerin Elise Holzer
Ichörig, theils wegen Aufqeben seiner Oe⸗
pnomie, offentlich auf Credite zu eigen!
zersteigern als: 8,

1Pferd, 1Chara-i- hanc, 2. Wagen⸗

sitze, J Fuhrwagen, Pferdsgeschirr, Eggen,

pflüge, Fuhr⸗ und Adergeräthschaften,
i Windmühle, 1 Vèlocipède, 200 Stück
Braudweinfässer für den Ttänkport, 30
zroße Lagerfässer, 83 große Waschbütten,
3 vollständige neue Betten,“ 2 Bett—
Teppiche, 2 Schränke, 1. Chiffonier von

Rußbaumholz, 1 Schreibpult; 2 nuß⸗

zanmene Commode, „1 Koudpee, 24
Stuͤhle, 8 verschiedene Tische, Bettladen,
Nachttische, 2 neue Hausuhren und sonstige

Begenstände aller Gatsung.
Concessionirtes Geschäftsburean,
— —— —

—S
Dienstmädchen,

.Das auf der Haupistraße

iin St. Ingbert sich befindliche

Wohnhaus mit dahinter gelegenem Pilanz

jarten des Bergmannes Georg Kiehl
ift zu vermiethen.

zus alle häus liche Arbeiten verichten und
kochen kann, erhält gegene guken Lohnso⸗
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5 — —7———— ⏑ 7 7 7 —(—. — er — 7 eι— 7 36 /2
— J—— August 31869
.2ι rrüeeαι , ι h
e——,lue — —
e Mueche hey Ihnbint Den ebnige— hat die; beiden Luler Kohezuf uidgidpes Gesandtzn don Poris ein, Cirenlarnoie
ene en den eodderrogliche sachtischenn Wommerheren — Wdair Iu alls. cutopeische Kahinette iglen welche die Ausmertiamteit
un sche de Gothe And den preußtj hen Legntion osechatürga D etsiden huf die offcwe ümsersid hucg lenten soht. sott —
Rodthensa chsischen Kammer herrn · Or ABolfgung Frhr w. Goͤthe ranzosische Regierung den Isenn wie den Carlisten ängedeihen
eesender seieri chen Enihillang des . Gother Slanbiides aßt. Das singste Auftresen einer karlisti chen Baude von
ihawohnon, vnuundees werden denselben, wennsie. diesetr sonchren⸗ dohezu igusend Wann mwelche Rollst indiggetiüstet and organisirt
nne iedung entsprechen, als Gasten sdes Königs Appartetients iber die, franzosische Grene, in Spaͤnen einrückie, iund. die nicht
daeResidotz zue Verfüngung gestellt werden. nr inegh ur qus Spaniern.söilderüt sch augangewotbenen fresnden
wernch oms, nMugust. Die nhiestges theolagifche · Facultat Natjonalen. gebildet. ist. hat in vieser Richtung das —2 ge,
ai sichnnanmetherhezügliche der Fragem ⸗des. Minsteriumsüber. das nqcht. Die democroiischen Minister and Zorilla Ifieg inbedingt
eeshiinsig dgemacht ei Die: HNcinstimmig⸗sausfallendenAntwort ürntiesen Bruch uhn det Sache selhsf willen . Die ünlonistisch en
hbigtein dem nüchstez Tagenetn In utn Igoj bun l, Minister, ind mit ihnen der Regent. seien auch für denselben
e e ee iete Die Gorneit Hoffinann“. beil sie dadüttch iu der ihnen gelegentsten Weise die Schwierigkeiten
heldei ih Vernröge allerhöchster ⸗Entschließumg honn 19.. Augnst. wurge mseitigt aden,Eerst durch. die von thaen ihch.Iin niet. hegbsihngte
Landiag auf 21.Seoptember einberufennerij Su iltnais Pahl des Hetzogs von Moutpensier die Entzigtesung nit Frantreich
iunnꝰ pι , ber Minilter des June⸗n. seinen bigher noch guht beigetreden und
Woan Wressungfassienten / Wihesn Fratßz—ig Arhlesn. N dig ius diesem Grunde wäre, nioch heinn deftnitwer es bluß zu Stande
heirlsgevmeterstellein Homburg sAibertra gen,‚wonden un Amnehg gelammen . ye ne se, e
gen A —— reee — J——— Rußland. —*
reille Wormitag um on Homburg kauunend iin unsfret, Sn itler Wänschanen Wotrewönden —— ——— —
dadio Nheiroffenn· nDer · Frlrazug hielle ihe det Vaht der Oechstez — ee POster getung
ha ean Gohig versutgier hich avom ghen machn derz. Exercierblat- enn vieibe foldenden —— zigene dehiage
———
boind vegab sich / ann prec Ertrapost, in das Darmstädter Palaißz d ahetische. Minister Präsident Fürst Hohentobe Brin
3 bisen weide e g wo er seine Reise über·t Teresbol
M10 Mirr von Frirdberg hier anlam ein Dejeuner einnahm. 75 8 * sortfe vter dore deritchen
— A— * / * —X —55 — o e —
virt zwischen Beriin — ————— e e —2
Ghetreten bahd das ossicidse Päpstliche Organ) cdic Gonresp. de unß a ipe desaan nach dessa. welche aw aur chein ich die Eeneu⸗
otne⸗ In iner ihrer neuesten Nummern'eine mit Ausfällen gegen —— — I erde ardinn —A
Ortuß⸗n gewürzte; Apostrophe an den, gntt Vohenlohe deroffe nr nr dnhe s eee — ꝛei dem Stadthaller Grafem Berg
hi hate Das genannte Blatt habe nemlich, emit Dang aufdan 6 * mn J hehen Wi n maeru vesnhe abanund eimpfnis deres
Toncil Hohenlohe apostrophirend, geschrieben: 2 Weil Sie Minister Hegenbesuche uet u en uee d α ιι αι
ieses Meuren. utndeevortetfflichen! — so prnes — —— ⸗ ααι the dodee rn d
bexlassen Sie unst diesen, Puenedntneem und beschäftigen P13 dt n a , — *ui aire ν
—A söEX
past — ehen Appent hob i Nehmen Sie sich in J I. Quartall 869uno niudiuantiieeti
Icht; Jenen sind. schonuͤber eeeehen und dom Vain Zweibrücken, bisAugüstoe Düttäge gegen Peler Burk.
is zur⸗ Isar ist — Sprache habe in vei. weht 23 J. alt, e ee ae ee
simenson uraugenehm bexühre daß dien N.A⸗g8 gar nicht jerletzung mit nachgefolgtem Kodel⸗ AAugils Verttzeidiget ist? ihm
neht an den gfficissenChoraetet er! „Corr. de Rome“ derr Anwalt Rofanderger obeigegeben.“ Der nicht“übel
gilauhrnowolle.o1 hur4 tu ben Anradeleuntundete
— SFrankreich. νιι—ut aur In vog 3 so⸗ daß erewag zun viel
A.3u28.un Faen iitzz I betam. Abs ihmJein Brudet Karl g geu 10Aht abholteding e
Plar,i s, 29 Augüst! Das! Ameliche Joucaee bringt Adie 46 bhote, ging er
zruengiige ded — Nna⸗ etr d ereiee Wohnung otgelangt fiel
wihon ahehinitee in Verheguan witd selegrophict— der Angetlagte üͤber ine Wagengeichsel.nwos hr gushragte Snd
een chen ete eteed n eten ustt etde —88
dehdedeiestge sdmnnen chorden stidn— ng dem Duse, rief, als sie sid vom Zoestarde des Angeklagten
deee t 3 — —— andern Bruder Fritz, der schon im Beikte war, um
— —— den Pefß heuen in⸗ daß Haus Idexbest giy Ju yy —— nur

* aF 7 7 F . — — —* 328* —— — ——
— ird in, 2undcugietDiendin glodämerftebihina Zelagtaphenein Sin und ehn herbei. und äls er sich semsem Bruder
— —
haghie beabsichtigkdie Lezuggg eines Kabels. an London nach“9 n t run ue
einem der preußischen Hafen: — did ⸗ rig 5 CAcoen ins Zinimen zurug nnd —
eria — daͤn Wortun dach Goit ich dmuß fterben“n gteichen daͤrhf. RWEs
nuuun oe talien exgob sich daß der Stich'in Vie: linke Brustfeitenn schitfer Richts
3 —— Quusthein VnCentimeter“ tiefineeingedrungewinv
3 bis in die recht, Herzkammier!nngekommer' War, uwardbfolut
lödtlich und —— RXod im vang kurzer Weãt Horbeisi hev Uge
De BVertheidin geastügter sichunif.n. Bechutßttdsigteit, Nogab
vchstens ine unabsichtliche Verwundungzu !“ du Angellagter viel⸗
richt mit dem! Messer in der:Lafte hegumflaukirte habe, har sehnen
Bruder Friedrich nur zu sehen. Die, Geichworenen erslarlen den
Angeklagten schaldig, hehmen aber gemindert⸗ Zurechnungsfahigleit

Foufisscation des Messprs roardate

esse .⸗ι 54 9
rrn Wilsn Cattriedet haschet vbls
Herüchtwornach die enn des oncils vwers choben t worden
einzœGugleich e bo Vigtt — J ahl! vder! Bischöfe
welche ndiez Guladunge zuti — ——— —
hetragt, nwieeimigen Zertangene rquu gghey, bondern daß ster junter
—B —XR J.al : n hueα
Epanien —
Mittheilung, dakß die spanische Regierung zauf dem; Vunste tAteht,
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        rmigchte d. J AIrest, . Juguss. Ignna, warde in der Nich von
Zwe 7 cke i —2 — d — » d auf den 6 78 F abrunst —**
gegen den Pfart —— ng Heute wirde vom 48 800 Maga jine und 90 33 rgerstoörte. Der gAiden st ein
Apellaklonserichle dahiee daz KUrchet sSuchen jener Vler vdedentender, weid es sshen ahinnapoenggen beo · Ei Vx iu
Individuen 3 welche ihrer Jeit vor dem Zuchtpolizeigerichte an Menjschenleben ist wicht zu beklagen.⸗ —
taiserslautern wegen Fälschung in Betreff der Wahlen zum Freiherr von Zedlitz zu Eckersdorf verdffentlicht folgendeß
ersten deutschen Zollparlament sämmtlich zu einer Gefäugnißllrafe Mitket gegen Husten, Lungenschwindsuht und Hal sichwindsucht
on 3. Monaten perurtheitt morden war. Fämmtliche Veructheilter Man loche Büschel, (Staude n) Gänfeblumen a Eßloffeln
Plarter Walle Pehrer Henxich, Aderer Hebpp und Kenipf J. —BD—— asßsen Wosser dwrange Vinateu däng, Vor
on Nubenheim) hatten gegen das b der dann durgegossenen Flüssigkeit ——
Ztaatsbehörde hinsichtlich der beiden ersteren. Das Urtheil lautete dern ünen Eßlöffei voll, Das einfache Mitiel soll in unjahligen
b Vdauns der Appellation sowohl der — als dez Fallen pon pounderbar günstigem Erfolge gewesen sein· Mi
taatsbehörde und blieb desbalb hei dem erstrichteriichen Urtheile 8 .t
hie Sitaatsbehorde war vbertreten durch Herrn Hauauer, als
Bertheidiger fungirten Herr Anwalt Rosendberxger, Herr Rechts⸗
randidat Gros, vohr und Schäfet.
7 VDie Mannheimer ——— hält an den Tagen
dom 28. bis 80. August zur Einnerung an iyr 1285fariges Ve⸗
Jehen und an die vor 253 Jahren erfolgte Einweihung ihres
Schießhauses ein — zu dem ulle Schützen und Schützen⸗
freunde mit jIhren Familienangehörigen eingeladen sind. Aus nesetʒt
ind je auf eine Felde und Standfestscheibe J im“ Werih
von 32 bis l. Dazu werdeg Karten zu 8 Schüssen aus gege⸗
zen à 2 fi. Kehrscheiben, wetden nach Beduürfniß aufgesielit;
dinlage 6* 1x. per Schuͤß. Far pie meisten Treffex werden
Pramien von 10 bis 2fl. gewährt. Das Programme der“ mit
dem Feste derbundenen Vergnügungen ist sehr reichhaltig! gefellige
Auterhaltungen. Mahl, Musik, Vollsbeluftigungen,“ Feuerwert c
vechselu mit elnander ab.. 3. . 5.
Vorige Woche wurde diehelsische Ludwigsbahngesellschaflt
mit einem Kinde beschenkt, das Hiue zartliche Mutter deim Aus⸗
teiges in Worms vergessen hatte:. In der Nacht vom Freitag
auf Samstag wurden auf der Stxecke Dygersheim ⸗ Fran kenthai
weĩ Bahnhüuschen ausgeplündett ——
In Paris hat ein musikal. Marlkart“ die7 Todi⸗
jünden in Musik gesetzt unð wat! der Brauch barkeit wegen in
Tanzmusil der Hochinuth wind durch einen Schottisch,, der Geiz
urch kine Mazurktg, die Wollust durch einen Walzer, der Zorn
durch Auen Galopp. die Unmäßigleit durch eine Quadrisle, der
Neid durch ine Polla und die Trägheit durch erugn, Marjch
iaggedrückt. i u

WBWersicherungs und Loschwessenda Wie ua ver⸗
rehmen ist, hak das kgt. Staatsministerium des Hundelb we geh
Reorganisation unfserer Immobiliar-Vrand-Versicherungsanstalt ge
viffe Punkte frstgestellt, die eine Bereinfachung der Geschäftsfiührunte
And eine gerechtere Vertheilung Beiträge der bezwecken. Dienlich mochn
sein, eine Brandversichernngs-Direction zu bilden,“ wie jolche aug
'n anderen Länder besleht/ welcher Behörde dus bisher oftnmn
wenig Wichtigkeit behhandelte und doch das Vermögen der Staatß
hürger tieß derührende gesammte Versiche rungswesen anterstellt is
Aber auch einem andern derwandten Gebiete könntendannezgleiche
eitig etwas mehr Bedeutung beigelegk worden; wir meinen da
reuerlöschwesen, das jetzt auch haufig nur so nebenheramitläuß
Rbengebachter SiellesLüchtige Sachverständine auf dem Gehiele der
Feue rlöscheiurichtungen an die Seite zu stellen, dürfte· dehr zwed⸗
dien lich sein. So freudig es begrüßt wexden kann, daß sich die
freiwilligen Feuerwehren 0 hedeutend in-Bayern vermehren und
vermoge selbstgeschaffener Centralisation sich gleichförmig entwickein,
v sollte doch auch det Staat als solcher diese Bestreb ungen mit
allen Kräften fördern. Um dies zu köntren, braucht dirserabet
üchtige Fachkundige Männer, welche diesen“ Zmeig nicht als, unbe⸗
ntender Refererate! behandela, Fondern als ihre Hamptaufgahe
Dann wird ünser Land, welches durch Jeine? neueren Grhehe; bid-
ach alz Muster fütnmanche audere Künder gelten kann, euch
jinstchtlich des Feuernzehrer und Feuerlbichwesens alrs vartre fflichen
Vorbiid für die andern deulschen Staaten muftreten önne n.
Thoisuna jrern ι 553 ———
TheilungsversteigerungnAufforderung
—
St. Juhben gehor gEr Ingberter Grube/ Debenten sow ie die Gasconsnnienten welche
rpeen in dem nachdegeichneren Wohn noch —— ihrer jchuldigen Betraͤge
Jause selbst, lassen die Wittwe und Kinder e 25 8
)es allda wohnhaft gewesenen und verlebten cz 34 3 . uner
Schneiders, Wirthes und Handlers Peter —58 88 neding dou
Bauer der Abtheilung wrgen öffeintlich onen— pun33
d e ane gun dn n iaed
Uhlue Dezimalen Fläche, worauf ein . Die Einnehmerie
Wohnhaus imt Hofraum gelegen dufe Dereum.
der besagten St. Ingberter Grube, ———
neben Michael Schneider und der Strqße.
30 Dejzimalen Acker auf den 6 Eichen,
fünfte Ahnung, St. Ingberter Ge⸗
mark, neben Caxl, Victox Graffion und
Jalob Koch. A A res Ne
St. Ingbert. den 5.ugust 18680..
Sorn,/ igl. Noiar.

Has vpin Blechschmiede Baumann
bishere bewoͤhnten Ewogis, vehend an
geränmĩgen Fimmern, Küche, Neller— Spel
her, Stallung, Gatten⸗ Duͤngprutzonutpu
veriniethen. An 26 J —
Raheres bel Blechschinied⸗ —
RBaumaun.
————
Worms, den 20. Mugnst.
Wir noliren heute: Weißen 12 fl 60 ir.
bdis 12 fl. 40 kr. Roggen 10 fl. — K.
zis — i. — Ae Geste Io i 16 0.
hais 10fl. 20 tr. per 109 Nilo., Hafer
— J
Mehl per Partie 10 jl. 15 kre bis 10 4.
20 tr. Roggenmehl — fl. kr. bis — s.
— kr. Roggenvorschuß 10s1. 80 ke.bis
2tr. Weizenvorschuß 13 fl. 30 kr.
dis 14 fl. — kr. Blumenmehl. — . — kr.
is fl. lt. per 70 Kilo T
18 fl. 30 Ir. bis 19 il. — .per 88
—A
— il. — &amp;x. Leinol ohne Faß — fl.
·kr. bis — fl. — kr. Mohndl Dae Faß
* fl. —ir bis — jl. — tr. per
s00 Kilo. Repslkuchen — fl. — c. bit
2 fl. — kr. Branntwein — f. — 4*.
bis — fi. — !

Jahrmarkt
zu Blieskastel
am Montag 6. Eeptember 1869

—AMA ß — *
Viehmarkt
ebendaselbst
am Dienstag den 1A Sept. 18639.
„Die Standplahze für den Jahr⸗
markt werden am Samslag den 4. Sep⸗
sember, Vormittags 14 Uhr, vergeben.
Blieszkastel, 14. August 1860.

Das. Bingermeisteramt:
i Wies.

rnenthal.
Verloosung von Gewerbserzeugnissen be-
dehend in Möbel, Sattler⸗Schlosser⸗
Dreher⸗ Nurschner, Messerschmiede⸗ Schuh⸗
nacher undgl. Arbeiten, sowie sehr schönen
Frzeugnissen der hiesigen weibl. Forthildunga⸗
Schule. Dazu gehoͤren: Sophalissen, Fuß⸗
eppiche, Zischdecken, gestickte Schuhe, Trag⸗
lleider für Kinder, Kissenüberzüge und dgl.
am 26. September 1869.
HOriginal ⸗Lose hiezu k30 kr.
sind in der Erpedition des St Ingberter
Anzeigers zu haben. u
— —

PNaæinz. 20. August.

Gruchtp reise.) Weißmehl das Mal⸗
er à 140 Pfund — fl. — ir. — Rog⸗
zenmehl ditts — fl. — ir. — Weizen (260
pfd) Is st, 30 ir. bis 12 fi. 40 k.
Koru (180 Pfd.) Ofl. 25 ir. bis O jl. 30 sr.
Werste (160 Pfd.) 10 fi. — Ar, bis Jo
—A
bis 85 fl. vö fr.
Nedaction, Druck und Berlag voön

— —
in ESt. Inahett.

*84 —
a3 .
———
        <pb n="519" />
        2853 3222333837 A— 46 —9—
35 *238 353 37523 848532 2—
1 3 1333 335* 35353867
33 7822., 3388 431233 D 862* 55 5282 15353853
2334—— 788 — 22
38738— 3183333 833883 8338 5833
J —— —
5*23*5 z883 — *5257 28* —7 * —5* 6 2 2
JJ — ?
32833 —25* 133733 6573533 —33324— 252233* *
8333— 358353 83232322 12033833 —— 55553
3z 7755373857368 Z27 55256258 — —3333233253 F
—
s372387373 x* —— 55——
357— 886863528 z3855 835823358 5* * 5
83 2 38 63 —28333352523722
8 8 23353 8
z5 E57 837 33232 — J—— 228335*
J 8 3377 333338
8 — 355
7555 837
—5 — 57 55333 *5*
— Ese B — 2833355 13 3 3583 *
α
— — —V J
232833 —3 27 * —
F 3238538 5
—13 73 —5 35—383 2* 3 322523
3 33—3 —3 2 38 3333353
53—3 338357 55237 —328 8 —
336838 383 258333233 xæ83 *82 8 77 8:
2* —— J 32* —D * —RA — 532 57 22 —2 —* I
88 — 35328 223* 5cm. I *83 5823 — —
J——— * z J
E5* —A— — 553 — ——— —— — — — — 5 —
5525 2 3 338 3253 3833 52528 — * — 52
* —13— —2 * —7 — 7k‘5* DT 2. *23 7 6 — 7 2 ẽ
5343 — 5*8 *7 5335757 —5— * 523—53 * — — 8 ——
* 538 5. 5 252 32 —— 2c*8*3 * * — * 22 ————— 332 -
— ——— N — — — 5555 3252 223 —3 28338 —— *3 528 8* 5
—— ——— * —A 22 5589 I — *359 2 5235 3547* *
322233875 387 *—387 735 —75 ———3—
2* 2 2 B8* 554 —8* 858 *8* c — 7 ———— —
— 52.35* 55* — 522 —— — 73 55538 I* — ——
5 1233 33383335 — — — J— —*—
7 ——— — 8 —28 —A 532 5 5—— —252. 2* —35* —
——A— — 333888 —2555355 8 —— —— —— E ——— —*
6 5 Em—„EESæ 25355 325623 EISSEA E —AEIC. . 5 —— 32 3
5k8 — 524 38*66 B ——— —A Tao 5 255
— * —— 3338 5* * — —3— 58 26825 . 5 2 525 v — — 2
52 S 57 —— — 5* E — — — —— —— — 8 257
2* 8* —— —E8 2 —— 35 52* E2— 25 S 2 ð· *22*8 — — *
553* 53 53557 — — —— — —— — 5 * * 533827 3
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—— —— *8 5385 * — * 53 *5 2 — 9— 686 2. —8 * —* —— — —
256 —A— —883 —*8 — 797 —— ——* SZ52
55* 52355 — 5532* —— ——— ——555 — — —2 2
23258* —————— 27 3 8* —— 2
—— 5*7 7z8 —— — 3 — — 33388 —2
— * 25 —6 8 28* E2— —A—— 8* — —— —
2 — —E— — —— 2* —5X 55
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—2* — 3 7583 5
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—* —— d
— ——

* —AMAD — — 2222 — * 3 22—
535658 55833353 633252325—z5833 338533 2555 535355
53 5. 3 E 3 53
— 35353 5 ———— 5288 2225 —
—85352 35 * 3— —* — 25373 —* — 5— — —
32553 —355355 333383 333 3368
235782* 5—8 2*3228 25 8335— 72585 —232825 — WR
368535753 ä 533 —33772 73333583 553 ——883
888 — — —53—22 52* * 5z 382553 82355
— — s8138 777373
3832383 333 833335238
233 .. 3363
5 — *5— .27 s F * 3 .38 *—5* 38
— 8288 82 ——35833— 25 —828 — —*23535
— 33 —5 ———3 38—33
3,557 33* — 753 5 ——5— 833—3325 ——55 55352
355— 53233365 237523 2523*8* 5 2253*235*
3 —33 333833
3 32333
25—373 — 85 —5 —— — 32— 53382*E3
8 355ßs 837 283M2
3 * —— — —— A — — 23*
— 25 —— — 5253355 —— 5*2255. —A 3238
* 25552 — — —— 55 T — * 2538
88* 25—557 —2 5855325* 9 2— 8 —7*
28 53 53— 22337337 55338
25* F — — —— 55 — — —— 2558
A— A ——— *5652* 2755 25 *
77 —z2E5s6 25 2 2 8— 32367 — —
3 * 38 3 S — — 23332 — 25558 2
2 5*25 — 25 2523532 73557 * 5658 It*
8B35 5 323 *3

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22325822 3* — ——
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52553333253* 25338 — —
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aee J ———— 27553333575 2 E”ESG 2233 * 57 —
522 32522328 — 333352355 32
3256877 83 532888 338 33377757 358
—A—— 583 28 — ——2222 3 8 53328 s3538 7 F
2 5s3338 33 —A 2.2 ẽG 8
3 2835353 7 ——— — ——
u 5 A 35223 835 55
—H 2 2253778 55535 5 —A——— * ——
3385 832* 58 *33833328 —A— —
23 5538 — 35* 55215 8333333 —A —83 *7 533
—— 8* 3 355—8 z338 33
2 —A —A — s8886 — 5323 * A —A 25 — 28 * ———
— —7328 45 323238— 35323305 28582 22 5 e I
5* —A —— 53 — 23323536 c: — 35
— ——— — 55 2088378 ———— —8 55 35 3538 2385
—7 — 7327 535538 28 33 32 57 53 / 8
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*2 2 2* E 5 2 5275 — 335 83235 582557 228353. 3 553
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        — monis ιοσ ι ιι νν— ! αιNνιι G ε ιν nαιX d
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a Steee eetise sede deg p demn Boupmlate vchiundanu tiattchuannrnastnnt. mit det Dinztam.Dontartuas. uithz Sonütee

— * ttscheiunt wohentlich ie Am al Diansata aO gu n'e rata g. Samsta gund Son utagze“ Abonnemenlspreis vierteijahrig 8 —* e

, 7 ? Sibeigr Anzeigen w grben witg Krzt — drejsnaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnei. α nakk⸗

α, ο ν ut o aͤnerẽ —,, — ÿ 7 hp *—5

Pr: 133. — Donnerdtag. den 26 August n i e 4 69

— ——— — — — — — — — — — 2 — — —
*271141*
üν S α αααν ee J
Sauschianz22 d det wyen atnonern heltlhet Lehtntehaummnlum
Mun Ge n.20. August. Wie man ainOffieietslreifen in Verlin gebildete Päde gogische Comile wird fich auf ergangent
rninmt werden sich ⸗ Generallzeutenanten Graf. zu Rappenheim kinladung an dem von 26. Sept. bitz 2. Ockobr. d. Fl in Frank⸗
d der Arnitlvic Obers Frhr. d. de. Tann ach Hreußen hegeben, urlwn M.R begiunenden Philssoßzhenchugretß hetheiigendiaf
in dene demnächst stattfindenden · größeren Manövern narddeutscher demselben werden außzereiner eindehenden eeeee
Tappena beizuwohnen zo zu ngleichem Ziweche werdem einige höhere Angsftage im Allgemeinen haubtfächlich die“ geeignetenen Maßregeln
wenhi sche. Officiexe im. Eager. beai . Schweinfuet Rintreffen. gann Iur Spraqche gebracht werden - durch welchenein Meufterseininorefut
nn hren 23. Rugufi. Bezügtich des Gulochteng, wäches Lehrer! und Lehrerinnen“:ins Leben zu rufen fein zur Erreichung
vin theologische Focultät der Univevsträt München übern die von der dieses Zwedes uud um zugleich: eint zeiltgemahher itnhestauunee
*ᷣaataregiexung ihr vorgelegten, das Concil, hetreffenden Ftfagenn eeen ere zu peranlassen, mird eine Dentschriftt an
Mattet hat, wernehmen. wir, daß DewAnsichten ver: Professopen die Regierungen und, Schulbehörden Deutschlands unde des Aus⸗
Haneberge v. Dollinger, Reischl, rc. heigestimmi wurde, während audes zur Bergthung vorgelegt merdenn Das Comite Aadet⸗t zur⸗
nie: Professoren Thalhofer und Schmid;endie man mehr der gulten Theilnahme an dem KCongresse ein. ιι να ινν
nontanen Partei beizählt, in dex Minderheit bliebenιι ιι ν uι Uν
— ee
Irtien Presse auch in mehrert bayerische Zeitungen übse⸗ ͤn—
5 —— r ate —
ertrgüensmissien sich gach Odessg hegeben habe, um dortselbst mit F eß g 1
vn huhten — — — vn ean —** —DS —
lündig ünbegründet bezeichnen“ Derselbe hat sich nach Polen zuu mennn ——— Bä
—3 Peeee —— I Volne n vdlefen Fnepere Supnn unehe dtwyd Idighelm. wett
dehehz aͤter Schlesten nach Aussee zurüdkehren. 3fu9157! F 4. b n Vtscundidatn Schafer. heide schon / mehrfach
ge n chen, 28. August. Die Antwort der, 53 * v8 * deutt wegen Ruückfallig⸗
Faculiat der Univerfitat Wurzburg auf die das Eondil delceffenden aen * —2 eee w dera Sesendi wonwud·
iben des Wurnstetices in Zi⸗ ichsals eingeroffen Deas —5 e, In Oggersheim bamen sien zu einer Frau
cthrt zegrindetz Gutachten kommt gutem Vlrnehmen nach bem — der bihreaee zpig sitzedie oVehausung
Id In⸗ 4 daßs 4 —2*28 Facultät. Die —— De n de e e Ie
Antworten dex juxistis acultäten werden erwartetnehS n een I en aus einen dort stehenden Hleider⸗
Fud ai dche —* — nb Jʒ I Din n Aindertleider zc. im · Werthe von
Familie Orlegug vinunserem · Badeort' durch nicht wensgere als z6 wheils n — p augehe und inden cbeis pertauffen,
Migsither / vertrelen, die sich gleichzeitig Stelldichein gegeben haben ndi rnrehie e fi Iee ethaftuns. F Kienel is
utch den Grafen von Paris, den Prinzen, von Idinvillez. den I 51 de erdje a gattzen Hergang wissen
derjog won Chartres⸗ deg Heyog ponn Atrmale n bin da, h 9 — Vj igung sucht in Kienel einen Adam hinzustel⸗
von Henthoͤpre.“ iesmal sou ihte Aufenthalt nur wenig⸗ r die That nur durch Veranlassung der Mitangeklogten
—— ———
—X dem⸗Baden schreibt. die „Tauber“: „Der Ume nen e atzbeorderte —F— 4. er Antlage
land ee in deutschent? Spie —— nda ze er ——————
icdern sich minirten, habe die russische, Regierung veranlaßt, in 24 —— eezge zoten, einfag das Schuldig
xetraulichen; Depeschen jene deutschem, Regiexungen, welche solche —5 Wuee Winntt!gegen Kienel 5 Jahre
Zpieir noch dulden guf die raurigene Wirkungen dieses Spieie dgegen Herdie 3 Jahre Gesfänanit,.
inzumeisen jund sie im Interesse der Moral und der; Humanität
riagend. zun Ersuchen . — diesemm Unwesen — E———
euern ¶uda andarnfalla dier aussische Fegierung sich genöthigt
Wen wüͤrde, die, Erlaubnißß zum Reisen jn's Ausland zu erschweren
und ihren Angehoörjgen, denj Aufenthalt an den· Hrovingen! und
Undern, wq. Epielbanken pestehen, zu verbieten. Es soll in Folge
rehsen untg noch -Auderey Vorgänge der SchlußdieserSpielbamken
nel neͤher geruͤckt. werden . / 5 ute ohu 7. 11B.
Farsr ih ecz24. August.. Die Karlsr. Ztg.“ meldet dat
desunat don I. Landtggspahlen —13. dabon find nttihnallibergl
Itt ontau qusgefalsen, Ausb Begirken stehen!? die Wuhtn
wcd aus. quß: 134; 325663173*
Wiebrich, 20. August. V— MNulheilurge haͤln htß
Ag.“, wonach der Herzog Adolph von Nassait beubsichtigh längete
b inr0 Dibzburga gGih 7wiedeczulossen, heruht. wie vonvderx—
Fetfrdim Ihttuhieteheichert. wend..eutt cuen
Benldno MO. August. Das Gonsistoriunt hat die Venlhing
wol hiesigen iKitchen für Abhaltring! des Deidfschenen Hrytestansen
ahes am ib. 3 untuf. Ott. d. J) untersagt. Dero. Magistrat
—W hat chiegegen Ptotest exhobenueurai 60 cuu —55 5
Berdin, 84. August. In' einem weiteren Artikik üher' bie
Ithutfurtar Muigwesinn gen juhre len Iytdrdde Altgeme Zige“ dus,
aß dis betteffendr Maßregel unmöglich als Beleidigung.der Schwei
wmgesehen werden könne, da vieselbe gegen die Umgehung des be—
Henden Gefezes ber· allgemeine Wehrpfticht · gerichtet und keines
degg unmotibiet sJei * .473

138 ßw* rminch e .

1284 Aus-dem Westrich. Am 18. August fand ir Hoh—
mühlbach ein grauenerregender Vorgang fiatt. Eine üdelbe—
leumundete Frau überfiel ihre 67 Jahre Schwiegermutter im
Stall und! schlug sie mit dem Mglschenrt puobcj se ihr den
Mund zuhielt. Alsdann schleppte siẽ ———— unler die
Pferde und tieß durch ihr Stieftghterchennnsdten Makn rufen.
welk das Pferd seine Mutter kodt geschlagenᷣ Vr gien aber die
früheren Drohungen der Eleßden,“ die solches uͤnuntwunden aus
pruͤchetr und der Amsat daß ue ho steis wotihr in⸗
ichließen mußte, schon hoheg Nißtrauen so nir h
Jßlichen · Verijundung die dummfreche Ausfage ndch w
ůͤnd die ——— kam ganz an? den Lagn als, die S 9— ode
wieder zur sich Jekommen und die Sprachen wieder ehen ——
Verhrechersu fand es schoit — — hchr Ahnee
Muͤtter einer ungenöhnlich russige Greilhe hie ht u ee
fen und bis jetzt ind nicht einmal nuen aete inzu sangen
Die Ungltzdliche gewahrt einen herzzerteisteniden Anbhich und schuebt in
der gröhten Gehaht. 5
— U tmn 23 dinust· Haͤlte! RachmlttageVisthet ug Lin
Unglück geschehen, Wiees seit Menschengedenken hier nicht erhört
st,“ Der Lahelüsche Griehen derein halle dine Wassersahrt. quf her
Donauꝰ veranfialtet. Die drei Jifammenhekoppellen Fahrzeßge
waren uͤberfüliteunb fuhren auf die Eisbrecher der Traßmühl an
bahrischen Ufet auf. Sien würded Wan Thell hertrümmere han
chlügen sie um. VDie Verwirrung, muß schredlich gewesen sein.
Die Zahl der Ettrunfenen“istenoch nicht genau zu bren.
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        ils Leichen aus dem Wasser Gezogenen saslen ez zwölf fein, ver⸗
mißt werden angeblich noch einige zibanzig dis dreißig. Die
Diehrzohe pacde miß groter Aufodferunge dog den Rahe behad—
uchen Meilitär⸗und Vivilpersonen gerettet.“ Die Schiffe wurden
nicht vone Schiffleuten gesteuerz, and bei Dem gegenwartigen Stande
der Donau ist die Führung so schwer beladener Fahrzeuge über⸗
haupt schwierig.

fUlim, 23. August. Die Verluste aꝛ Menschenleben bei
dem gestrigen großen Unglück des katholischen Geselleuvereins sind
noch nicht genuu Tonstatitt; man spricht von 25 bis 30 Personen,
welche in der Donau ertrunken sein sollennn. J

Elberfeld, 20. August. Der Spieltisch in Wie sbaden
sac wieber ain Opfer gedade. Tin junger hiesigee Raun j Stute
riner Familie, Conunis seines Standes, nahm von seinem hiesigen
Prinzipale einen Vorschuß von 25 Thlrn., begab sich damit nach
Wiesbaden und verlor diesen Beirag. Von Koblenz aus machte
zx einem, seiner hiesigen Freunde Mittheilung über den Verlust;
er schrieb ferner, daß er hier, einige Schulden im Betrage von
10 Thlen. gehabt, die, er durch zu gewinnende Gelder decken
wollte, und daß er, da ihm diese Speculation, fehlgeschlagen sich
das Leben nehmen würde. Bei Empfang der Koblenzer Nachrichl
sei er schon nicht mehr am Leben. „Der Unglücliche hat seinen
Plan ausgeführt, seine Leiche ist bei Lülsdorf (zwischen Köln und
Boun) aus dem Rheine gelandet wordennt

» Nach einer Mittheilung der Zeitschrift, Cosmos“ vom

2. September 1868 werden in England die Bienen Behufs der
Hdonigentnahme chloroformirt.Für einen“ Bienetistock mittlerer
Hröße gebraucht man is Unze gleich 4,783 Grumm Chloroform.
In sechs Fuß Entfernung vom Stocke wird ein Tisch mit itarker

Leinwand bedeckteund auf diesen dase in einem flachen Feller be⸗
findtiche Chloroforin gesezt. Damit die Bienen nicht in unmitid.
bare Bexũhtungunt den Waorzsorg kommen, der⸗ Teller
mit einem enginaschigen Drahtnegge bededt. Des ztu entleerende
Bienenkorb wird uiber den Teller gesüulpt. Die r etwin Iwangi
Munuten eingeschläferken?zBienen fallen Auf den Tisch; nach Weg
nahme des Honigs und Entfernung des Tellers setzt man den
Bienenkorb auf den Tisch, und die erwachenden Bienen kehren in
—V— Apn
ne d wne wie chisubenhtthehe Vhg e ernahte di dan
englischen Consul in Odessa einex seiner Landsleuie und ertundigi
ach bei ihm über den kürzesten Weg nach Indien. Der Consul
zettz ihm. sich einen Dampfer zu miethen und durch das schwarx,
Meer die Re se anzutreten. Nein, erwiderte der Frende, ich w
il Lande reisen. — Nun, so nehmen sie die Post, meinte der
Tonsul. — Dieß geht auch nicht, sagte kopfschüttelnd der eigen⸗
ciunige Engländer, denn ich' will zun Fuß nach Indien. Der
Tonsul betrachtete sich etwas näher seinen Landsmanu, dessen Paß
und Documente und gab ihm schließlich, da Alles in Ordnung
var, die nöthigen Auskunfte für viese beschwerliche und nicht gam
jefahrlose Fußreise. Einige Tage danach lam einzweiter Eug⸗
ander und erkundigte sich beim Consjul, ob micht ein ihm gan
zleich gekleideler Reisender da gewesen wäre, um zu Fuß über
Tiflis nach Indien zut reisen d Der. Consul bejahte die Frage und
neinte, es⸗müsse mit dem Ersten inicht ganze vichtig im Kopfe be⸗
tellt sein, da er eine solche Reise zu Fuß zurücklegen wolle. Oh!
nicht im Geringsten, betheuerte der zuleßt angelomutene Engländer
ere wettete, daßß err von Calais zu Fuß nach Indien reisen werde
ind ich gehe ihm nach, um“ zu sehen, ob er die eingegangenen
Lerbindlichkeiten auch richtig einhalte b ιιιO—
40 2
—V zu 3
in un 00 0 r. J R P * us
zum Besten der hinterlassenen Wittwen und Wais en der üm
Plauen schen Grunde verunglückten Bergleute,
ausgeführt durch das Bergmusikeorps der Grube St. Ingbert in ver
Bierhalle des ergebenst Unterfertigten3 7. — F
Donniag ven Zo nugust 1860 Rachmittags 3 vihr
wenn holnehd ne —
rh. e Veison O Kreuger, ohne jedoch dem . Wohlthätigleitssinne Schranken setzen
uu wollen. ,
veiĩ ungünstiger ¶ Witterung findel das Concert im Soaale flait Je au ite
* Si. Ingbert, den 24, Jugust 1869. * ; 9— : 1 ig . * ——
αν Ferdinand Oberhauser. g
ι α 4
—V * — von LAISER8I AVTERN. ð — F un
wird stets verzapft bei ——
3Igsh. Jos. Heinrich.

Das von Blechschmied Baumann
bisher bewohnte Logis, bestehend au
geräumigen Zimmern, Küche, Keller, Spei—
her, Stallung, Garten, Dungplaßz, ist u
‚ermiethen. I — J J
e Zanmann
iot Jakobu'sches *u ν
G
von Somburg.
in der Gattenwirthjchaft voue
z di vzid .Ph. Eurich.
—* 8 —— 4 — 44
Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch ꝛe Preise
* ** 433577 277 —
der Stadt Zweibrücken b. 26. Auguß
Weizen 6fl. 5 tt.Notn 4 fl. L2e kk.
Berste Areihige, 4fl. — kr. Gerfte vier
ceihige, 3 efl. 33 kr. Spelz Dfl. 40 ft.
A
— kr. Mischfrucht — fI. ⸗x. Hafer
3 fl. 47 tr. Erbsen — A. —tre Wicen
— fl. — kr. Kartoffein 56 kr. Heu 1l
45 kr. Stroh 1fl. 10 kr. per Zentner.
Weißbrod Lh Kilogr. 16 kr.“Kornbrod
3 Kilogr. 21 kr,“ ditto SKilogr. 14 ir.
dition VKilogr. 7 kr. Gemischtbrod 8 Kil.
27 kr. 1 Paar Wedck 9 Loth 2 kr. Rind⸗
fleisch 1. Qual. 13 kr.“ 2. Qual. 16 kr.
Kalbfleisch 14 kr.“ Hammelfleisch 16 6r.
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
24 ir. Bier 7 kr. per Litet, Butter 28 ir.
per Pfund.

— — —

— ——
23 260 19 ———
Licitation.
Samstag den 28. August l. Is., des
Rachmittags um 2 Uhr zu St. Ingber,
—XVVD—
cich Schmitt, lassen die Erben des im
ledigen Stande ohne Descedenz und Asce⸗
denz verlebten Johannes Fichter,
im Leben Sandgießer, auf dem zur Stadt
St. Ingbert gehörigen Eisenwerle wohn⸗
haft, die zu dessen Nachlasse gehörigen
Immobilien der Abtheilung wegen oͤffentlich
in Eigenthum versteigern: —————
Sit. Ingberter Gemarkt
12 Dezimalen Acker in der Mäusbach,
neben Wolf Cahn und Wittwe Jalkob
Müller. I
21 Dezimalen Wiese in den Bruchrech
wiesen, neben Johann Joseph Peters
und Heinrich Stief. J
43 Dezimalen Wiese in der kleinen

hnung, am Schmelzkanal, nehen Gebrüder
rämer beiderseitsz.
16 Dezimalen Wiese in den Steegwiesen,
neben Gebrüder Krämer und Johann
dellenthal. ne 1 26 —— *
St. Ingbert, den 24. Juli 1869.
— Horn, ial. Notar.
ranlzenthal.
Verloosung von Gewerbserzeugnissen be—
dehend in Möbel, Sattler⸗ Schlosser⸗
Dreher⸗ Kürschner, Messerschmiede⸗ Schuh⸗
macher undgl. Arbeiten, sowie sehr schöͤnen
Erzeugnissen der hiesigen weibl. Fortbildungs⸗
Schule. Dazu gehören: Sophakissen, Fuß
reppiche, Tischdecken, gestickte Schuhe, Trag⸗
lleider für Kinder, Kissenüberzüge und dgl
am 26. September 18600.
Original⸗Lose hiezu ä30 kr.
iind in der Expedition des St. Jugberter
Anzeigers zu baben. .INig deh

Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 21. August.
Weizen 6 fl. 8 kr. Korn4 fl. 32 kr.
Spelztern — fl. — kr. Spelz 4 fl. 7ur.
Gerste 4 f. 45 Ir. Hafer 4 si. 6 kK—
Erbsen —- fl. — ir. Linsen 4 f1. 8 kr.

per Zentner. —

Brodpreisfe: 6 Pfd. Kornbrod 226.
3 Ppjid. Gemischtbrod 12 kr. und 2 pipd.
Weißbrod 12 tr.
2— —⸗

——
—W 4
—W w

Nedaction, Druck und Verlag von F. X. Dem⸗in Ee nohert.

ιν
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        * 2
232 —5* ——
— 5535 Z,
222 2* 33 * 5—
s33558 2335
85 — 2* 33238 87
5538 233825 385* ———
— 5 2 * 8 Aeg 6
— — *5* 5437 588 25
*534 328 —558 * ———
m 38 5 3. 3253 —8 28 —
— A 8577 — 53 53 233
—2822 —— — 7 8* *2* * — 52
358 2 * 3128* —— — — 5 — * 228
22* —2 552 28 — DS 8 2 3
—— —— i:; 3 —— 282 8 — —38
33333 5322 284 * 2333 2232 83382
—c2— 233538* 867 ——— 32323 55 53 3325 ———
332 22333 * 33335 —— 323233 55 —— 5 522
— — 5583 ——— 5 .E. 2 25 —— — 535357
25 73— —558 —3— 25355 —* 555537 — 225 —*s27 * 52*
32 * 85 532 — 52 * 8* — s 2 23838 — 5222 5 75 —
25 J— 355535 24 ————— 3* —— —— ——* 55 2* 5 53583
3 * — 3 552* 28* 55 — 748 3. 3332 353*33 0
—* 23 S87 —2 7 *2 8 *
97 * * 57 2883 2* * 7228 8 622* 23238 32 —28 *,*
3 7 —— 5 2 3 5 82 — — 38 — 5.13 — — —X 55 2 5 — 9 2 *
2542 —— —— * — 5 —833 — — 8 535— 7 53 —— — *
8 — ————— —5 —*22 ——e6 * s3 *T 2* 255
* 2526 2 8 2* 37 3355 2 * 25 2 *2 — 28 2
5 E —— 333 6 8 —1 — —88 — 5 — —3 5
22 * 1 32508 5528 258 23 55 253 —— — 55338*
——— —8 — 2323 58 5 —— — 3
2535 353833225 — — —* 2532 588 5 5 — —
53 252* — 5 —A—— * 5*8 —— — 5 22* —
2— —— * 55 52 — —— * —X 4 22 *
— 55 — — 5 — 5328* 7538
—7 3 35233 —Ax 85 3F*57 3 S* —— — E,5
25 — 32 8 22 53238 * 4 Ee. — ——— 2* 2 — **
25358 —— — 253337 385 E38538 * 5
2355 —3 8335 TJS 325 5388 22 3 86.23* 6
22 1 — 8 — 2 — 2* * *
— —52 58 — XR2 2* 2828 2* — — 2*
35 68 Bz2535 2—* 8 72275—2*
5552 —23 —8 325 —5 * 55 2*
— 358 *5525 ——— 22 —E —
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—— 553 2325 A 558 2.22
5333 — * — 3 —— 335
* —— 338533328 — * ñã
53323388 483
3 — ———— 3385 2
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3855325 35237 8
5 523 58 35355
*2 52552357
7 *5 468
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22 35 23 252 3 gWz
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J 527 3 8328 55 355 2 8 3 *
32 — 3833 —E 23 234 s5353 — *
— X 2 25 ———— ——
— 1— 55 5 ——— 8 ———— —— 558
788 — 5 55 3 — 8
5* — 35 *2* ——— — 28 8
* 5. S — —— 818 * — * —— — —2—7 8* ——
7 3 —— * — 2588* 77 —————
33 —8353 252 81 35 — 2537 —
22* —22 53 5* 2 * —— 8 * — 5 —A
2538 J——— 83 5 — * J—
* — 3 *8 — 738 7155 2* 2
——— * 3 — 238 —— —— — —— 2.
———— — 58 ——
37 3B33 —I 353 33 2 2358 — 3228
— 3 8 S8 A3 328 3
22 — —*51 2 —2 — d
283 ⸗ 42 23 * ——— *
J— ———
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3228 —32332*
378 2352
53558 — 2232
52 225
55 2557
5535*—35—836
35 —368
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7325 55 85133533
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2“52225 FAIXMA 5 3353 323555 ——
—— —* S575* ——A—— 23223 —23 —5—5
* 2 2 — * — — 3 — — 3*
555 383 7573338337 8 *882 368
533*8 5 — * ———— —Ax *
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532 33 —*255 35833 —3527
—232 35357 2353235 35356 s53335 8
—A— 322— S 2 9 5757 —
—— — 3335353—3 5s573z5538535 23*233—
7 — — * * —8 225 ———
835 53583—8 —5588 253 7 23337.
3331533 532336 33 * *
3 * * * 7 5—25c5 2 *
23255.23 22 k5*2587* — * — 535 — —
2 —E — 2825 2 2 — 52 2 72 23 2 5 8
—535353 s—53637 25323 236555 23533
—85—38 232228 —5533— —24288 A
2255 2 532322372*3 55385536— ——28
32558338 353z533 28 8238237 — E
—X J * 7 — * 2* 2 3 —
228*8385 — —X — 222 58— 5 * — 3 58
— —— é576 2383277 ——c—8 8
2 „ 552—55 — 8323 23 * 522—5538* 5*— 2—
2 52 —z227 55 53——63 — —
55 555 — z 3.52S 1. ẽ *23 233234 2*
* *7 5 5 2 2 55
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w „ 55 —A 22 32 2 —3 — — 75*
*3 F 53 2 —⸗ 8*55 2
535*30 —A—— 33353535555 523536
2522 34 — 2 585 523535* — 58cx55
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7 —— 25 7 3
2 5353531* 3283 —5275 355227
. 533 5323* — * — — 253 555532
2 3232 53235 —S 3 —25385 — — 5*
———— — T —* 22 ã *55 3 —— — 22 * — 2*
553—225— 3*5 —— ————— 223 558* 5—37272 2385 55—
3555532 5523848s ——— 3 38383— — 55
533333535 — —2 57523123 0357
352z3353 25 52235 X 555 —AM , g 3 555* — 5 —8
8* 32 52 233585 3838537 35 328 2 288 2
552233 3 538 35 2 25 8c52 53 — —
35—25568* — 5s3352* —— — 3228 —— 1323 ———
2 228 33353* 55335*5 2385 568 8 28 * *c55 523725
— —— —— — 3 2* — 2325 2 8* — 2 *
2* —5528 52 3*838 8* 5523535 322*83. 7 ———— 58388
533353858 —— 15 23 V8 — —55 * F — 35353337 535 2*
533255* *5—258 2532 —82 3 8238 3555325 —A—
32835 —— — 133 733 335333358* —375*53
* ** 2 2512 — 27 8B3 28
— 13* 33833 z5 Bs18
55 E * 53 7* * 2* 7 —
——— 22653 258 537
— 222 * 2— *
— 58353 ** 5353 X — —1 — — 2. 2558 — 5 2 —55* *4
—— 5s028 ** 5 5* 2232 22535 — 333 23 3
3322 — 3 — —— — * 5383323835 8 — 2*. 325
—— 2 —A 22 3238 2 3535 —A 5 — 2* .4 7
— — —E—— —A 5835 —53 753 25 3355— 28
—— 528 33 333 775 277 8 ⸗ 5535 831832* ẽ
*5— 53523 3z35 533 533335 752335 3382233 8 ẽ 323
538 338325835 55358 —X —— 52
2 25 —28 2235 3B3 5 23382 —A *8 —32 —A
2 5252 —7— — 22 28 2 * * * 2 8 5 *
138225 55587 2 22 * 3 585 25 —
58 — — — 2325 * 5—* 2 —78232388 — —8 22528 —A
5 5*88 * —7284263 —A — — 2 865 —x 254*
3 * —— 2* — 3 ——e 2 2* F — 5— 2.
585 25333 75 27 265 76 2* —A —A
—A— 2 S * 535 — 538 — —
233237 ——— 58 25833583*
* —A 55s5387* 533 3225
335 A 23662 9
3*38 33 3583 cẽi
5 333375373753
3353533755 α
235553555
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        —
——36878
23 2 5383
33333833 ——
74 78 — 28
2 233 5*23 —*83 *6 — 22—
5z228388 7 8 33 3 8*
3883533283 25 282383 3533533* 5378 g
* — 7 a9 50 3 —8—
25253 28 5533 —
884 * —5* — 8 28 * 3* 5275 9 28
— 3 ——— 33338 3 —— 33357 5
—* —XXI — 7 258 ** 2383 —— 5 — —*
St R⸗ 23 * — 32.88 3 — 33583 —353
— — .2 —— — 2. —— * 823 5 223 F F — 8 I * — *
3 3 F * —n 24 * 3 — 38 8* 3283 — — 5* 3 * 8 *833
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37. 348* —— —

5* 53838 3385 — —— 53558
35334 355363 338 —28 AB855 Ʒ *
1333458 5328 — —ma38 z3525 *
—5 522 *: v* 22 22 28 * 32
7 *177 ——
—— 243383 333538

2435 238 —— J— 388* — 5232 *5 —
23 252 38 88 * 38*4 155 3 235*8 *
J— 18353 7 43 * 5388* — — 322 *

537 —— 5832 *8 —

*53 57. 23 5223 3 —E *88 35 8 —
28 23 33* 3833 ——— 73
523 533*38 2 * 2c*5 3223.3 —375 5—3 2 X

*52* — — ——— — — —— — 28*
* 338 183 3 228 2 2582 — **— 58
— 38* 3 2 —— * ——— 3 ** — *
J
5 52 5, 32 ** 3.2 34 * 3 3 57

— 133*3 — 52533 7358 ———— 33 55383
—— —— 848 * 38 —38
883238 233 5838 *38 ——A
353 J 333
25235 7858 J —1 302 *3. —A 2 88
28 25233 1328 33
— — ————
5332 25 3 2828
* 212 57 *. 5 — —2*
3355 A
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2. — — * 555 *
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436723 5 2822*837 55. * 2
55383 ę332324 3553583 —82302
z3 338 2338 888383
5 —883 38 —A — 3
23 *.. 3 *528 —48 3 28
— 287 —— 18
258 3
2—55532338 *2* 1323 788 5232
—55 282.*53 29332 558 *823
— 2— —— 22.2 —2 —— 27 — — 23
——— 5.2 5c80 333*28 —A 2 28
22* 2,55.5 5* 52 E 82 2 35 — * *
—A 3323 * *6cE33233238
A 335383—* 3*633 c5 A
23 5*5 84 3* 27 2 — 8 E * * 8* 358
225 3 215 522 z— 05 8 27 2
— 5838
2 . 5 2 .3 8 S — — 5
326 — 23. 5 38 3z3522 F
7 — * — * 2 *
— *5 23 8 — — 233 — 2
—— * ———— ——— 8 253 5
Ro 27 18 3 — 255 2
23 3 5
* *555 33335 5335533——
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—2— 2*5 2 *8. 7
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elsn J wa v 0 sit A Ae dac viun das mit dem Haupiblatze nethumð bne Anterhaliunheblatte mii Wt Diendiagt⸗ Donnettiaghe Und Sonntata⸗
ey erscheint wöͤchentlich vie rm a i: Die a IVaqh Dean une xata G Sbentt taig Aend Soinnit ag? . Nwzohmenenuu prais wierteljahrigd an Nerzte adet
ι : nopen AASilbergri Auteigen werded mit 8 Arur. Adie dreispallige eile Blauschröft Avder:brren Naumbeitchnet.hu tooite mu Con zun
d ι Eamsta 8Augustoros νιιιοινι uαιν 286
nantzn alo uu, — —
—
melpusttgod Eh, Ahe gugut. Die shdblinsche ugeftimi ghchnrmt · o e
e en
geegkmin sters roffnet. Dieselbe bessedt—nunn— wen Heren Der Bucees rr a ben ae ee
hincamaor Malaise als Boisißender und Majot Min fit — αααι *
b inem igemiffen JeV. WBaschlin sot schweinghaftedbeirieben, daß nier
Hahern; Oberst v. Rkisthaͤch und Haupfminn Schott v. Schotten⸗ s nörhig fand/ furi feine csrunden an Eircnlaro lithogruphirenioj
jeinn dür Würsewberg z. Vaior Hoff. für Bahentunndei nassennan örn zahlt im adem selben Vien Schriftftürhe uanse dien ihmn gur
n ancheene Die eitea 10.000 Unterschriften zahlende Betreihung der icAungelegenheit ceingesendeten wardem müssen,umacht
— zitftger Einwohtiervbezügltch eines weltirhen Schatraths jorouf⸗ nufmettsam⸗ daß mam sich nachserfvlgter WBüirgevaufnahms
dutdel bon einer. Deputatin dem Herrn Staatsmimister: vi · Gresser rufhalten und sich mirderlaffen könne, nwo⸗estiEinem.abeliebe; Meß
iherben? der? die sorgfältigste Prufteng und burdige Etlebigüug der mir in »dem Gallenrinen: Niederlassung, an der Echweij Miliuardieech
migelegeheit ·in Aussicht sellte,rSα σSνινο xhun · Jei nunbohaßz die Aufaahnie im Vasel vam:nwenigstenenduste
an ere b ee Angustern Der: Statistiker! Engek?) inec Berl ioschnnehnch EacFzte Prodifion fine ihn imt Gamen 25 do dr
heil dieerschrectende Thasache mite daißßOdepCie det elingätig vatz den Vusl..MMacht; Itellt sich disern Belrag änt Wirttichteti
eehwitihen det ver hebisdeten. wegerhekörperticher Untüchligteit ainrauen 0ονPr»)sn Verr Bttschlimue beruft sichenbegüglich se wer
dineni qh, dienen onnenknhet —— Solivitat auf: ie⸗ Roferonzen derd Herrene Dr. Atugrior in Fruub⸗
enene Darhee olüde Augem maͤrttofe Kuscheit oder Vurte urta.0Men DPaioGrafe inecStunhzact.. ADs. Essinger
er er Trimtencde Bäuche kriegen. ꝰun e u ee — 4 3 —2*— 8 naonga
. 4Bel enm. 25. August. „Die „N, Fr. Pr.“ peröffen —D — der untep⸗ ung dez Rabbinersn Dr. eKalsertnd aste heuve
—7 Reht An trheh In die Si hen e wer ——— cerot Sthweignod der fich: die
——
————
nindeung der Feierfoge nicht Me eh fondern Ag vert Esuficht — dihrdihenwafttihenundWewerblwhe: Verufadildumg
ebolecee docehen seinenetge sih übert sigeze Faecate Dueen e pant entn.. Wnahme zunfinden ,. er. gahtteanum
eeehe eee see ee e aieee dengenen Jahee. uin mis. Miauieen
en edoseen daicias igedinen and vortpinnenden daies npgnra p Spanten ,
—
— —
— ———— e eere e e eree
— dad Prdectte gufütanve den
Artzum für, eine allgemeine europaische Eisenbahubank, dotirt. mit ve 7 I e diy kinem Aetite
indert Dutionen Gulden Die Gesellscast, beschloße bei der egen Ep⸗ ne soricht der ——— Aich egein. dieWahhi
— ——— —
nehzusuchengnf Gesternztraten, die Südbahn und die Staatsbahn lertrisi im Anhig in; e heitt de Finanzmninister bradsichtige
rxm̃ BVertragebein ges 3 nnten ütt — eee grabgheiate gegen —— —
ahnof auenn e Luin Franufkreich. e — ——— —* gÑ de een e ——
dranereich·..
——— DerRophet bferber Awn ver bverninle Tiubpen int der Sturtken von Boohd Manin nach Cab—
Aübsicht, sine wahre Gesinnung —— dit lehte —DD Rewe Yorknko mine bien Rachticht wmis cu⸗
haitss duß vie aserzce Annnesie hbuissd —— Aesptdeten des Haupheg des —B ———
htzesanst Acure uttte 9 * * 5 vorden sehn nanu 31 ze να —
e heine ue pheste i e Viviertkal,ernh
n darsnde ded diern iunc bendhnn e e ie ee 4
tein herbonnt, heild. in die hestilentialischerr Moräste von Kaheunge aeee — —— Jutel Cuabavduch
w n die woͤrderischsten. Gegenden von Äfrita geworfeniwrdeß r Bereimigten Siacten Ihrabt mün deen Timege aus Phila.
—
timmreit. herhor. 2gaugene Konttuintion,die Ihren en ondern m ine Abttetung dern Jisel an die aufftäiidische Regiet-
id nnpfangen hoitg. dan — Jnene huer pergaiden worden i, n genen Bahltumgrinetnces hadigungdstiunie.de sbemifche
e d dun Buen don uhetdnen Zh amgcsizen Iandte n Pagngon diue duesen Fegen deser sde untuulic
wgschichte will ich wich zu dieser Perwechsurg der, Rolle nicht hetgeben itten Bonvs —A —BB———
denn, der — herlehle gebührt 8, nicht, Ten zur begna⸗ utch dee BVerrinigten Slaaten seii wetde ¶ nous v.
—
ig die, welche sie frifft. Ich, der, Repräsenkaͤnt des Volleg dem e˖ — —, 5 αι
sehan den Sit desoneh aehehe ann dandt aß Der Veretustäg. den beutschein Genbssenschatten
——
Hamnesire Sie icht. Fepn pon der Fome uind vom, Valer, Kereinslag deg auf —8 heruhenden deittcenen enahen-
nde hietet pas ee vileres llein det daften hgonnen hhen ud en — 5—
—RX ——— gioch ungleich bitlerer sein. An. dem Tage, velcher 115 Deputire nous nauswmärtigen, Vereinen e
— sedn din hohen Verbannten, varen,die Herren Vizie 36 zum Vortienven PLoßwiß
— uene auch ich anere us Breslang und Pelersen — ——— — —
dde ge dauern, ehe diefezr 3 0 ni aber er wird kome borsitzeuden ggewählt ¶ worden wwaten. ¶Die Russthe Regierung hat
Fnd ig weiß zu warten. Dütich, den, 31. August „1859. inen jungen Hofrath. die. belgische einen Regierungetgih zun, Ve—
arras. richterstattung uber die staltfindenden Verhandlungen eꝛc. delegirt, Der

5
        <pb n="526" />
        Präsident Hr. Nizze am Rostok betonke — in d bunen
und Eroͤffnungsrede als,ei Wiaug P e vedeutn
—2 — 73 4 zu Se Vweinstage 3
Abgelande ausocctiger Regrungen und Fees Reins aus Hem
—8 Ofen kuß 9 erschenen 3* ge llärte Herr
—ã— er seinen Bericht über did Altzemeine Ent⸗
vicklung des Genossenschaftswesens aus äußeren und inneren
Bründen erst morgen ersiatten werde; in dem gedruckten Berichte,
ur an vie BPewxeler. der? Verein⸗e· Nribe ill warden. seien indeß ⸗die
auplthatsachen de authalten und eß handele si ch bei der Perschiebung
nur noch um Nachträge, melche aAms ingeltzen Wexeinßherichten. die
hm erst jetzt mitgetheilt wurden, nothwendig gemorden seien.
IFen ersten Gegenstand der Tagesordmung ibibdet amn Nnrag
4x. Anmaltjchaft V. Dex Vexreinsstag e „‚den
Bereinen dringend widerrathen, die Guthabenbeleihung einzuführen,
dagegen da, wo sie bereits hed ehen sie zum mindesten
Umälig, in angemessenen Raͤlen abjuschaffen.“ Die Begründung
desselben hatte Herr Schulze⸗ Delitzjch übernommeir, der mamentlich
mführte, daß dien Beleihung derr⸗Geschäftsantheile reinen inneren
Widerspruch indolbire noindear das Vermðbgen einen Vereins von
einem / Werthe eiubictze/ wenn esnüberhaupt verpfändet Heian
ziesen· Thatsachel worden michtd dadurch n gqändert, daß die Ver⸗
pfanduug · selbft wieder bei dem⸗ Veroine geschehe. Auch eien; did
VDestimmungen des Hundrelsgefohhidchesgu berüdfichtigen,and:bei
er Invenur müßten jedenfalls die vorlommen den BVorpfündnun gen
dom Gefellschafisvermoͤgen in Abzug gebracht werdennweibe gegen
heiligon Folleseine Verstüchelung ider Masse stattfinde eine Mani⸗
nilation, die qtrasrechtlich (bei Aolus mit O FJahren: Zuchthaus
ind boi culpa: bis zu 2Jahren Wefangniß) geahndet werde. Her;
Dro Beech aus Hallerstellte einen iZusatzuutrag, Det mitz Raccksicht
uef die nubemitietnen Vereiasmitgliedec einn Abandermuig; desss Ab
sder GLdes Musterstatuts bezweckte⸗ indem xr her borhob, daßß all⸗
Herene, welcht die Beleihung der⸗ Gejchãftsantheile: für Unzulässig
erllärten, dann die Kefsion Vder Verpfändung derselhen: bei dritten
Personen für zulässig erklären sollten. Demnach solle das nzweit
elivea des Gu BO des Musterstanuts gesteichen werdennn Gegen den
Antrag überhaupt ertlärte: sich nHerr Ediugernß: Worms, der
aszusühren suchte; daß weder die Bilanz: durxchidiese: Beleihung
zeftiljcht · werde (ster Iseienen zun aunbrdentend imt Vechaltnisse des
dejellschaftsvermo genh.moche auch— wie Geschäfte der Beoreine selbs
durch. diefe Beschränkungen gesördert merden. u Herade diese uVe⸗
eihungen führten den Kaffen eine!roßel Reihe aven n Grschäften
ju. Habe man z. B. in rced schlimmere Er fahrungen
jemacht, so sei dies nicht mäßgebend für Süddeutschland, wo aus
——
ücht gllein die Cieschaͤfsanthejle m sondern auch dey Charakier des
Shbuldners und stine, Solpenz Riat dehehut. Hr. ¶ Df-Petersen
on Bwyeibrücken hebt herrop,. daßroßzdex- Versficherungen des
orredners alle hů doeaitsche Vore ne sich auf den Unterner bandstagen
Ur die Richtbeleihnng der Anleihe ausgesprochen hätten. sogat uil
dem Aufügen, duß keine- Uchergangsperiode dicherhalb. stattfiuden
olle, wie sie der Antrag vorschreibe. Wenn man abec die
Heductjon des Geschäflsverkehrz als Grund gegen ndem⸗ Antrag
erporhebe, lo müjse man guch füg den Wegfall der Burgschaften
unh der Marimal-Eahze sein es sei wohl wicht zu lauignen, daß
dadurch der Verlehr. der Vereinskassen grhoben aber Haznit zuch der
Credit der Vereine Jesbst gefährdti werde. Herx Hrocurgtor,Schenl
non Wiesbadeu schlieszt sich digsen Aufichten des Vorredners an
und betonte gegen das Amendement von Becck aus Halle di
Ansicht, daß bei Annahme desselben der Credit der Vereine selbst
eiden werde, denn ein Vermdgen, das bei jedem Dritten
jrei verpfändet werden lönnte, sei gewiß piel weuiger zyfrth, als
penn es bei dem Besizzer selbst (dem Vertim) an: Piaud gegeben
vexde. Herr Laßwitz aus Breslau conslatirt, daß man, mit den
Beleihungen von Geschäftsantheisen, Die z.B. inBrezzlau bis zu
2 Thlr. über den Nomialbetrag hehhehen worden seien, die ühelsten
krfahrungen gemacht habe. ναν —
Echulze⸗ Delitzsch sommt auf stine früher entwjclesten Ansichten
iber den Confliet mit den Strafgesetzen zuxüch und betont nament ⸗
iich für die Weiterentwidelung des Genossenschaftswesens die Noth ˖
vendigkeit, daß man von den erpropten Grundsätzen für Creditgeben
nicht abweichen dürfe, und die Vereine gerade im Hinblickauf ihre
aunbemittelten Gegner die soljden. —A der. Geschäftsführung
einhalten mußten. Ein Dehutirter ausg Vonn will die Fiage g
principiell entschieden haben, es sei vielmehr ben einzelnen Ver
einen, das Rechte zu finden, ganz und gar zu überkafsen; bei den
bestehenden Vereinen solle man den Sbatus quobeibehalien; für
aeue Vereine solle man; den Anträg maßgebend“ sein lassen. An
der Debaitebetheiligten Kch noch mehrere Redner, jedoch ohne
neue Gesichtspunkte anzuführen,und es wurde, nachdem noch 6
ingeschriebenen Rednern durch Schlutz der Debatte das Wort ent⸗
ogen worden war/ der Artzag derNawaltschaft zum Beschluß
— — e iniSqhlick folgt.yι

ESchwurgerichta sitzung.
IIl. 28 369.
Ani gest Eusabetha Zroreegehe
Dnen gewierh, Wb en Und. wohnhaht Iu dRGelterdberd

dantons —A Kindsriordd angellagt. Vertheidige
derr Anwalt Petersen⸗Dieselbe wurde für schuldig erkaunt, in
ʒer Nacht pom 27. auf den 28. Jurin d. J. ihr neugeborene
Tind getödtet zu haben, und zwar unter Annahme geminderter
Inxechnungsfahigtrituworauf sie des gl. ⁊ Assisengericht 1 82
—XC wexrurtheilte.n Tr ι_ι ν
s Z wueni berun ceern,t A1.Nuqgust:. Ankla ze gegen: 1) Heinriq
Weiß. 24 Jahre alt, tediger Acerer von Oberfmten, we
mocde 2) Jacob Wagner, 38 Jahre alt, Bäcker bon 9
huackeg, uͤle gi— iu· Fraubeuthal wohuhaft. megen. etruͤgerische
Bankerotts. 3) Johann Hornberger, 19 Jahre allt, Bergmann
»on Bruchmühlbach, weget parsaͤrlicher⸗ Körperverletzung. Sämmi⸗
siche Augeklagten eurden. wejl sie Jüchtig sind, in coptumaciam
erurtheiit, und zwar eisterer zum ode, die.besden lehicen v
nahriger Zuchthausstrafe.. *
—8 .0 n u nu
Zweibrücken, L26.Mugust. Heute Woermiltagge umnh

Ahr dat der Nachrichter Heinrich Graul vom Irheim- auf hiefigen
—XVXV
naciab⸗ Urtheile des Schwurgerichts vom 2A1.4.M. gegen 4) Hein
eich Weis pom⸗Obexfimien, wegen⸗Mords zum Tode perurtheilt
2) Johannes Hornberger von Bruchmühlbach wegen —XRC
dorbearvexletzung zu gjährigem Zuchthaus verurtheilt, gngeheftet
ind eing Stunde lang hängen lassen. Man nennt dies Voll—
ehung im Bilde,“ und pon diesem Alle gu datixen dig gipil—
rechtlichen Wirkungen der Kontumazial⸗Ursheile...
fIn zu r 814 ur hält, Professar Baumblaht
Bogtraͤge, deren Einnahme für die Hinterbliebenen.der verunglüch
en sächsischen Bergleute bestimmt iftein Comite Jadet zum Beluch
deyseltben in 3.

un 6b ur 230 Augaust. Das r Studtgexicht Manchen
al den Redacteut des Vollsboten“. Heren g. 3 ander wg
Jerweigerung der Aufnahme einer, amtt Berichtigung b
ee Kaiserslautern, zu einer Geldbuße von 28fl. uund
a die Kosten des Ber fahrens und Vollzugs vexurtheitt.

Ln 4u8 28. Augußz. Gesterg ist gn Veloxipedh
n s Siunden von Menchen hlerher gefahren, und hatderselbe—
vie wir vernehmen nach seincx Ankuuft och mit Herrn Schmied
neister — An Wemahren na d Altdotj unter aommen
u——Saeweabarch“, 24. Auguste Inder vergangenen Nacht
nachte Lin jugendlicher Lieutenant dahser vinen neltenSpaß.mit
er Kellluerin im Gasthaus Zur⸗ Rose nch Srsschoßtein tiwmit
Schroten geladenes Gewehr auf fien vablen Glücklicherweisteentafen
nur einige Schrote sie an Schulter“ und' Achsek und ist der Schuß
ein ungefährlichet Streifschuß. Während der Herr Lieutenam
AFrhr. v. Lamezan — in Ohenim achit fiel sagle die gu
nüthige Kellnerin: „Ich bin nur froh, daß ich⸗Nicht tkodt bin
damit der Herr Baron nichl eingesperrt wird. Sie wird sonach
weinen Strafantzag stellen und wird daher die Veröͤffentlichung des
hersatee sa hige Ste snr*

4 OHet3bherug, 24. August. Eine Zigeumerbande, die jn
Kreis Amtsblatt“ wegen Kinderaub ausgeshriehen wurde, weil he
zas 21, jährige Kend eines Buchdruckers jn Chur geraubi und
zasselbe in Rothenburg und Wassertrüdingen zum Verkaufe ange⸗
oten haben soll sitzt hier hinter Schloße und Riegel.Heute
dienstag fruh, fuhr dieselbe vei Zage zanbruch im stärtsten Carrien
zurch Hersbruck. Der Posth ulter aber, der es erfuhr, ließ einspannen
jahm den —* und Gendarmen mit und jagte nach. Die
wei e ateer Insassen wurden von ihnen richtig in
dohensta t eingeholt und mußten mit Gendarmeriebegleitung wieder
uruck nach Hersbruck fahren, woselbst sie auf's Rathhaus und
von da in die Frohnveste gebracht wurden. Das in Chur geraubtt
ind wurde bei ihnen gefunden.

fIn Heidel barg wurden dieser Tage in den verschiede
jen Gasshofen zc. von der Polizei einige Photographien von Tu
schendieben vorgezeigt, welche in Frankfurt verhaftet sind. 6
ind meiftens Englander, welche in jüngster Zeit ihr Wesen? au
vem Bahnhof und jum Theil auf den Streden Heidelberg Bruchsal
und Heidelberg · Frankfurt trieben; doch sind umter den Verhafteten
nuch zwei deuische Namen, näulich Richard Meißner aus Weimai
ind Albert Groos. Wenn man bedenkt, daß nur einzelne don
enselben verübte Diebstähle entdeckt wurden, welche schon betruͤcht
ich sind, so kann man fich kaum eine Vorfiellung davon machen.
velche ungeheuren Summen dieses Gesindel zusammenzustehlen ii
ztande jst. In ganz turzet Zeit wurden ibel Holl indern a300
und PEz0 Thlr einem Berliner 830VColr eliner Ftetburget

30 Thlr. und einer Tusfeldorferin 900 Thle. eandendef.“ Die“Ent⸗
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        wendung geschieht in pr meisten —7707 4 5 wenn, der Ablab kipern Ingn — iner
—* — 2 —X 35 vat du de) in antirt sei. Um A M bohnler
bopfer eine Strege — erhorschen ob, dasselbe Geld 43 — seien, begab sich der Secretar inEiner IEyuipanenineali
delberwerth bat dich agt an in heicher Rod.. bber daen astsfe höheren Nanges und ve delang· ihm/ viria onn Bitla
Lnden W He ar dias Augspiott. Jonnitgehte ihmdete d.19. Frgncen abzusehen worauf ve dea —A
denenhaud geinea eree 123 mien welchan, hig zder greße Dumat horemgu atafsen gedachte um eine
Fassxelz 22. guꝗ .IGeuern Anr en aürdige Degoratiap des für die Vorlesung bestim mten Saalen
———— ieende Sreihug n vee hrege eahuchte .. Diese gescat mit groftem Nntosten uip ver Hecr Seera⸗
— auf einen am äußern — des hiesi jen n im se FJ tär xreiste 4833 — —53— —XR un rte imie —8
eise stehenden Güter gestoßeg. gepmotipfrer und as von si ren zu haffen. dWin on uen 31
8 en —— — 84 —A yf In Prihocdo bei, Fiume mwurdenam pIνν αια
Achte Contusionen:« Dje. Zreinilehten Wagen. udet, Euuter zuge aoeiblicher über 83 Centned sMugerarn Haisisch gefatenu
vurgen vollstaͤndig zertrümmert. — aoui 43 — — — Auguft. v ——AX
f In Frauendorf Gei Staffelstein) wurde eine Zeich, neue Finrichtung getroffen- welche ün. hohem Maße: beachtet?NRiu
mullerstochter verhaftet, welche geständig ist. ein. in xiner Schachte/ werden derdient. Unler Leitung des belannten Vhysikers Eee
in Leichnam aufsefundenes Kind heimlich gebotenn ju haben. Morse sohen alle bedeutenden Steigungen, uchan e Sanmeine
diese Frauensperfon ist ols eine sehr fromme zuuud imil den hocht mit Zletteischem Lichte die ganze Racht Kher / beleuchten werden. Man
vurdigen Franzislanern vertraute Beischwesterin. der ggnzen Um, hoft dadurch die Zahl der Eisendahnmlage au Rrmindern. Herr
segend belannt. Sie ist bisher zum Tügendbunde .. registrict, Porse will das eleltrische Licht in verta S zu einem
ja daz Kloster 14 Heiligen wit e rnd e hehlachhilligeren Preise herstelen als bisher möͤglish—geswesen
vurde am Sonntag wegen des vierten indennordes zim Enmi * In der dartford Timsort —2*2X — Na.
nalgerit nach Kronach abgeführt.. 5 Grhische Annonce?: Personen. weiche n Leichdenm. leiden; werden
Dre de n August. In Folat eines Athsenbruches am Hhne Negliche Schmergen durh vern Sele da brfreit; Dat
undeh gestern Abende in der Vahe don Dreiden auf, der herühmte dHusstlorpa des Heren Conn füt. die Operalions ftun dren
berschlessischen Bahn ein Persenenzug entgleist. Sammiliche Per mgagirt, um die geerthen Pgtienten, Nit aichöner Vlufil zun unler
sonenwagen sind mit Rusnahme des Vostwagens von dem hohen halten. . ι ιν ιι
Ddamme hinabgestürzt. Schaffner Wels blieb todk der Locomoliv⸗ —00 R — —
ührer. — — —A drei andere Beamte und ezen νι α ι,
nehrere Passagiere leicht verletzt n nos vaAlliö adwirthschastlichesun ανα
f Unter 21. August berichtet das Dretdener, Journql“ ue ν.α w bschaeliche⸗e· —
Im Segen-Gottes Scha hie im Plauen schen Grunde sind in den Beweid en der Wiesen, am Hherbrte.
Jen Jagen wiederum sieben Leichen zu Tage gesdrdert wordene Im vidlen Gegenden isf anehgeorau duüte d tagebtahter
die Zahl der, heraufgebrachten Leichen ist. demnach guf 268. Vrunimeernte die Wiesen den Viehweiden i bffnen. Wenn auch
jefiege. n 13 Waen Pitg, un Allgememen dieses Versatzren nicht mißgbistige. werde anu, j⸗
9 Der bei Breslau von dem Officier v. F. in einem Pisto nibt es doch eine Menge e e — Degiben
aduell verwundete Kaufmann S. don Kon igsberg in an seiner amenlich durch Rindbiet den Wiesen offenbar Ragthein
Dunde gestorben. 6 Fantt, au indt. Am, flärksten tritt derstlbe auf solchen Wicsen zer
f Zu Mer s.h (Sroßherzogthum Luxemburg) erkrankie am orwelche heininer an und für. sich iefen Lage einen gnsurq
i. d. Mis. einpe Familie unmittelbar nach dem Mintagsmahle, ahenpen Umergrund haben.“ Kreten dier die ien en 2
zuu welchem u. a. ein Gericht von sechs Eiern gehoͤrt hatit. Vier in, so Jann es nicht fehlen. daß sid die seuchten u in
diader wurden durch schleunigst angewandte Brechmitiel gerettel den Kuhtritten sammeln ———— 9* n
der Vater (Wittwer) perschied nach mehrstündigem Leiden. Der Bersauerungen Anlaß geben Hietdurch wird denn m an vde
dinzugerufene Arzt constatirte eine Vergiftung durch den Genuj Mengenertrag der Wiesen bedeutend geschmalert, hondern die Quai
zerdorbener, schon don Fäulniß ergriffener Eier. Köonnte anderwei I des XRX e wWi
auch vorlommenf·wo everdorhene Eigr versauft werden wfben in den letzten Jahren wiederhoit Belegenhein, gehabi, ums⸗
jͤnnen. 3 288 —2414 überreugen. daß vormals Jehe gute Wiesen vurv solh unfin-
tParis, B. —— — roßer Stkandal, 8 ges Beweiden bei feuchtes Herbstivitterung in einen bohn erbanm.
ʒem Marsfelde. Kin Erfindet penezu em̃e ee t einem lichen Zustand geriethen
on ihm erfundenen unverbrennbaren. Stoffe machen Er hat zu . . 3
d w ein Haus e emeaewezez Innecn 4 —R — rerrre
petselben befand sich eine Frau, die er auz nen Flammen zeraus⸗ oet iet n für September und Octsber. Es beginn
olen sollte, Ehe er jndoch noth bereit war, and vas Haus— in ut die Zeit, in welcher der Zwe der Jnseclenvertilgung vorzuge—
ammen. Ein Mann haite naͤmlich aus Versehen ein Schwefenn veise“ der ist, das Auftreten des Ungeziefers üum, nachsten Jahr
olz, mit dem er seine Cigarre angezündet, jn das Haus geworfen ju verhüten. Da indeß bei der ee e Witterung
Ran wollte nun den Erfinder zwingen, die Frau herauszuholern auch gegenwärtig noch hier und da von denfelbet Schaden angen
derselbe legte aber erst ein Koftüme an, was eine Vierielflunde ichtet werden lann, so muß das Wegfangen der etwa noch füegenden
nuerte, ramlich lange genug,. am den Flammen gu gestatten, dau Schmetterlinge, so wie das Ablesen der apen noch forigeseg
us hen zu verzehren. Die Frau hatte sich natürlich sofori aug werden, wobei die im Kalender für den Mongt Kuguf erwähnen
m Staube gemacht. Die Menge welche annahm, dah der Er. bgenannten Raupeneier“ zu schonen sind. Die ima don Ranpen
inder mit dem Manne, der die — — angezündet! im Einver ⸗ —8 und anwodse dürfen ng
ündnise 59 üsteren j mo suhrle ihn zum Porigei⸗ stehen gelassen, sondern müssen herau genommen und mit den da⸗
—
velche er gemacht. der Veharhe jur —QREV Ausreißzen und Vernichten der nollig gewordenen Kohlstrünke nich
d den Minen von Monterad bei Firimmind Lorce) Ind heun wrstumen. ADie Erdflöhe seyen zwar eihre Zerudrung der
ine furchtbare Explosion stahe Rach der Jegsen — ͤeg Vatter von allersei Gartengewächsen, durch den Sonnenjchein ber
nan 14 Todte und . Verwundete aufgefünden. —D dee ee dn und past bÿ
ICGCCXX.. XC. ver kerung eintr angen, ihr Winterquatier unter abgefallenen
de p— π eie a Blattern ac. zu beziehen. Beseitigt und vertilgt man während der
e a Herbstmonate dann alles auf dem Lande liegende Laubvert, se
Arch die heldenmuthige Interbentione des jungen Spaniers Mender V *
an Nlauen der winhend gewordenen Löwen entrisfen ward, gehern witd damit manqhem dieser Pflanzenverderbet das fichtre Obdaq
soduittag gefiorden ig. Der Korper, des üngncuchen Hahinn anter Steinen. Holnwert 20. aufzusuchen. um Iin nahsten Jahre
uicht weniger als 833 Wunden —— den Gattner von Nenent au delastigen, unmoͤalich gemacht —
kGorlesungen von Dumas.) Ein Kunststüdchen franzofischet Die Larben einiger Blattwesbenarten, z. B. von den Gattun⸗
vaunerei wurde vor einigen Tagen, in Interlaken in Scene Jen Emphytus und HHylotoma fressen jetzt Emphytus in zweiter
seßt und zwar in einer Weise, die der ehrenwerthen Zunft alle Generation) auf Rosensträuchern. Dieselben müssen Abgelesen und
—X macht. Bei einem großen Hotelbesitzer lamgte inen belegin gelsdtet werbeu Wurmstichiges Obst aller Art ist zu vernichten.
hische Depesche aus Genfean ‚in welcher die Anfrage seitens Unter Osbstbaumen, an welchen im Frühjahr die Kroepen und
Alexander Dumas an ihn gerichtet wurde. ob er geneigt seiz in dungen Blätier heitweise abgenagt wurden, grabe man die Erde
emem Hotel eine Vorlesung des großen Publieisten statifinden zu um und stampfe dieselbe fest. Dadurch wird der nach dem Laub-
assmtn Die Nuckamwort zadete, daß die Vorlesung gern acceptirt alle der Baume sihwärmende, jetzt als Poppe in der Erde ruhende
derde und am nächsten Tage erschien /ein Herr aus Genf mit deu. Frostspanner, Aeidalia brumata, am Ausschlüpfen gehindert und
rneidlichen Henriquatre⸗ welcher sich ais der Secretar von Dumen damit dem Eiertegen gurden im nachften Fruhlin ve Enos per
xerstellte und erllärie, sein Chef VBerde Zie; Verlesungennur dann und Blätter zerstörenden Rauven dorgebeug

7—
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        * MQA Lq νO ανα
—98 : tgute nole. — ifien 5 u —
Polieilihe Belannt achung urn — mmo J iun eeigernug * 35
is.
No Mittwoch den; / I22 Septembera2 v — zu e ing 77 Sevtember die ses Jahre
itiags von: Uhr im —X e 53 JNolar ollen am a. Septe e es Joa
—— —— neu Vezirlsthirrarzie nned de eeeeeee
—— 83
nihe 76 n6 baͤulichkelten LandereienWassergere tigkeit er außer ve un e
u virfer ʒ Befichtigung sind sümmtt zehbrig —*7 —B — aα α 'M) Nielet
iren en e e ttiuger Schue eß
wnd aee e —B — ⏑—⏑—⏑—⏑————— getuen
icser Vi r me ——
— wird nach An Apltzanechengen wede nis 21 0 —D —— iod; 7 3 d— —
di W. Stic O. B. anc: Geld nge ¶ Dieselbe hestehen us vᷣ gebaut unde mm. seht 2hj tent wohnli
eee — Aontinkm herrschaftlichen. Dinee ee nbite 7 Weuben gem zweiken St
— asn guhene wonn in Erdgeshost die Kuche mit aed herner Oekdnomier Geda
E August BbGans⸗ * 2u R We wo iin —* aur ub großer· Nellerꝰ serner Seronom harcze
SEaunIugbert —VA nidab wu in gercumiger Spiger u X—— ßit, nebst Gärten; das
— —— e deh Diusnein Phopte nitt Gaiten. vat gennt s
7 —F * v 733* 9* ] — —3— ai d T 3 menen
5
4 757— R 2n —2 — * —V — 22
— —V hü Gine UA üs 2Klihe und ZSchweine; ů ——
— —— —— eeeee
Senee den Le undu dedu izu den —— Huttengean dee nne wiihem sih —8 d mit iet Wessateh
Septemtierl J Vormittugs ini 8 uht due —R wuds definden un Gedlasechause stcht das W dey adzinen Flaschelrainm don
St Janderrd fetner Bohnunigät aincags Wferdin imit dem onzu hehoeldenn. Hofbe ————————
d een. ppre asrin wahict vn »a a e eee Wasse dat bon
aachbeschriebene Mobilien, theils zur Ver— mit einem Flaͤchenraum von 1Morgen 52 he — inig it dennsiben —
rin e ee ee Apdflusse aus vemn Puiniclussenvitz sits Wiedero relsgunig. nait edennsptten cin e
IAXdif theils wegen Aufgeben seiner Oe⸗ fäslle von etwa 11 Fuß; —F ———
—* —* außdgedir azurꝛ citer 3 adn m ann den Hutte dtencnn bessehendd aih gliten
Affteigern nis: — Kohlenscheuͤnen!! von welchen jcdoch nut das Agecen dersteigert· wirß
ee — — te de een ee
J—— 1 Phar 5 35 3. dano· EchenTann Boden wird; wielad Sbemerkheanderweitig derdüßer 94
en urneen weat e Wyꝛo wer! Grund und Vema g * die in einzelnen Loosen ausgeboten werden
e a
athshaften Windunuhle, 1 Idsocpee Dere Flachenintzak ver. ganzen zuj useuneto Sahe sombhl zu nem duditze an
B⏑ w e ere 5 ee wsech
—— *
eee nicue ganen2v1 dad ivin gedetun ·wohschlagkelieden —7 ver Dand nonege ben werden · hnð on
cxb pihegS nt Chiff⸗ iet onun gnitlirwesle: ann Anch das Immsb n3 euH ιιιαν
—5 Szu Dernsernetn. uskunft 59 —— nn Aeit u n e *3
zi bainmenon e Fiche n Levach en amAugiiste 1869 a uinun o Det hnen ge eire mit
— — — —— — i e
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rgenfigtite üt Galtrge — ——
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I veshectasat OD D. M, C.
Ainun diet e ιαν A — ba J
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J —— wuüthasonten Wuittnen nnn aune diün
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222 Plauen!schen⸗Grunden iuen —R
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rbülle dis Nacbeust Amerferligten. mu 5 α vn Mo
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3 e Fountag den 2 Nsigust — — F
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wozun hoͤflicwst ein eladen. win derr22. 2uniw —D ———
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220 Si.n Ingbert, den 24. Aug ust anbt
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Gin gong vollsu mdig e n — wnr spruugfählge Geisbö —
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e St. Ingbarter Am 346 9 und datz mit dem hauplblatte verbunden⸗ unierholungsblatt mu der Diendiagt⸗ Donnerdtags, und Sonntags
zummer) erscheint wdchentlich ier m gel: Dien Sigo, Donmesrstag, Sams ta g. und Sonn tas. Abonnementapreis vierteljährig 42 Kyr, e
ee18 Silbezgr. Anzeigen werden mit3 Krzr. die dreispaltige Feiit Blatijchrift oder deren Raum berechnen.
Ir. 135. . tt ι, Sonn tag. den 29. August . z— 1869
— — —— —— —ñ—
—V . ,
Deutschlande u e
München; 25. August.“ Wie wir vernehmen, sind“ die
Borarbeiten zur Aufstellung des Budgets fütz die nächste Finanz-
verjode schon jo weit gediehen, daß der Budgetenwurf bereits in
den erssen Tagen des Septembers dem Staatsrath“ vorgelegt
derdeg kann. — Vom Herrn Abg. Dr.Volkwirdzür
ilshaldigenVotlage an die Kamimern ein Anirag auf Erlassung
nes, giff die Prinzihien der allgemeinen und' directen Wahl
eiden Wahlgefeßes suür die Kammer der J Abgeordueten
ixberettet..
J Di VUrlilleriz Uebungen auf dem Lechfelde sind nunmehr
rendet und die letzien Batterien in igre Garnisonen zurückmarschirt.
has Lager war hon 42 Feld⸗ 16 Festungs- und einer Parl
jatterie bezogenn. — — 3
oAnHie von rinem Theil der Katholiken Weiden's (Obetpfalp
ewllns hte voun einem andern bekämpfte Abholtung einer Jesuiten.
uissson st xon höchster Stelle nicht gestatten worden. —
Mea nchen, 26. August. Die zu den norddeutschen Herbst ˖
anbhen abgeordneten bayerischen Officiere sind Der General
ee Cominnndant der II.“Armeedibiston, mit sei⸗
ienersten Adjunfanten, Oberlieutenant' Euler, der Oberst
on Brft, Commandant der“ Kreisakademie; der Oberstlieutenani
dugd v. v. Tan vom 3. Artillerieregiment, und der Major
Fadber vom . lanenregiment. Die Herren sinde heute von
ie abgereinr t eet
Diensilesnachrichten. ν
Dem l. Gerichtsboien Alexander Apprederis in Landsiuhl in
estattet worden, den geprüften Gerichtsboteucandidaten Daniel
keler aus Zweibhrücken auf die Dauer eines weiteren Jahres als
Ivertretenden Gehiljen anzunehmen und ist letzterem die Befug⸗
iß zur selbststandigen Vornahme der Gerichtsbotenfuͤnctianen für
enannten: Zeitraum ingeräumt. Ernannt wurden zu Lehrern
it Schulverweser Georg Luther von Steinbach an der protesi.
zchule zu Bennhaufrn, Heinrich Heyhel von der Lemberger Glas⸗
uͤtte an der prot. Schule zu Hinzweiler, Jgcoh Fränger von
auterecken an der neu errichleten prot. Schule allda, ferner der
rühere Hausbater Peter Rumpf in Pirmasens an der prot. Schule
u Niedersimten; zum Schulverweser an der prot. Schule zu Orbis
er Schuldienst xfpectant Kerl Wagner von Hoof. ———
HOeideloerg, 25. August. Hr. Bluutschli wurde zum
en Hr. Jolly zum Ehrenpräsidenten, des Juristentages
tmannt. v V
Frankfurt, 26. Gestern fand eine überaus zahlreich
esuchte Versammlumg ides: hiesigen democratischen Vereins statt,
uf deren Tagesordnung dien bekannten Ausweisungen stauden.
die in der Versammsung mitgetheilt wurde, wird heute oder morgen
ine von den El ern der Ausgewiesenen an denSchweizer Bundesrath
crichtete Collectivvorstellung nach Vern abgehen. Der Verein hat
ne Commission niedergeseht, von welcher eine die Ausweisungs⸗
iaßregel beleuchtende. Ausprache ausgeurbeitet werden soll.
NRath dem Brodener Tägblatte“ haoen erst fuͤrzlich wirder
wei Junge Männet' gus Luttrum Handgeld auf den Eintritt in
ie Welfenlegion, und-⸗ Iwar — nach iheer eigenen. Aussage —
on einer bereitzs auf flüchtigem Fuße sich befindenden Dame aus
lehnlicher Familie in Hildesbeim erhaten.
England.
In-London wird, wie die „France“ meldet, demnächst
don Mazzini einberufener republikanischer Congreß ftalifinden.
Aie beiden Söhne Garibaldi's, Meuottiund Ricciotti, —*8
u demselben erwwartet. *
Italien.
23 J * —8 1
αnAuf Autrag.der Schweiz soll inn Sepiember
internationale Conferenz nach Genf berufen werden, um

die Beiträge der vier betheiligten Staaten für die Gotthardbahn
estzusezen.
ν ——,7—— —
Der Vereinstag der deutschen Genossenschaften.
— Echluß .
an Reust adt, 23. August. Bezügkich des zweiten Gegenstande
er Tagesordnung, eines Antrags des Lausitzer Geuossenschafts ·
erbands: . Der allgemeine Vereinstag wolle den berbundeben
Hereinen die gegenseitige Informationsertheilung über Cteditver⸗
ältnisse nach bestem Gewissen zur Pflicht · machen und mach
zefinden die Organisation förinlicher Schutzgenossenschaften eytweder
janz allgemein oder in einzelnen Verbänden und Bezirken bocbe⸗
eiten , wurde auf Antrag der hierüber niedergesetzten Commisston
ur motivirten Tagesordnung übergegangen, weii der erste Theil
es Antrags (Information) selbstverständlich sei, die Schutzgenossen⸗
haften / aber leicht in eine Art Geschäftspolizei- ausarten -können,
ie herzustellen keine Nothwendigkeit vorliege. — Schließlich wurde
och machstehender Antrag nach jehr gedehnter Debatte von Seiten
heinischer Deputirter zum Beschluß erhoben: Der allgemeine
Beteinstag wolle erklären: I) Creditgesellschaften und Bankgeschäfte
eder Art, so weit sie ihren Geschaftsfond durch; Depositen —
vufbriugen, können ihren Schuldnern keine weitere Befristung
estatten, alses die Realisirung der Anforderungen an dieselben,
unerhalh der ihnen jelbsi non ihren Gläubigern, fest voer auf
ꝛdündigung: zugestandenen Fristen zuläßt, 2) Aus diesem Grunde
aben die auf dem Princip der Personalgenossenschaften berich⸗
enden · Vorschuz⸗ Aund Crediwereine jede dauernde Anlage ihrer
Fonds mönlichst zu vermeiden, da diese Fonds durch Herausziehung
jer Geschaftsantheile ausscheidender Mitgneder, sowie durch Kündig⸗
ingen der Gläubiger meist innerhalb so durzer Fristen in ihrem
Hellande tzarabgemindert werden konnen, daß. die Realißrung von
getivenwetangedeuteten · Art, besonderte von Hypothelk·
orderungen, in der Regel damit nicht Schritt hält. 8) Die
nit diesen auf Vernunf und Erfahrung beruhenden Sätzen
n Widerspruch stehenden fogeuannten Raiffeissen'schen Darlehnskafsen·
Bereine im der preuß'schen Rheinprovinz, welche — ihrem rechtlichen
Tharalter nach ebrufalls den Versonalgenossenschaften zugehörig —
ie ihnen auf kürzers Kündigung andvertrauten Gelder zu Ankauf
und Melioration von ländtichen Grundstücken, mit Gestattung der
RFückzahlung in einer langeren Neihe von Jahresterminen ausleihen,
önnen als solid begründet, oder gar zur Unterbringung von Gel⸗—
dern oͤffentlicher Institute geeignet nicht auerkannt werden. 4) Ganz
esonders aber ist das von diesen Vereinen ergriffene Auskunfts⸗
nittel, wonach die von ihnnen auf meist zehnjährige Terminalrück⸗
ahlung ausgeliehene Gekder, im Falle die Vereinskasse in bas
Bedrünge kommt, von dieser mit einem Male nach kurzer Frist
urückgefordert werden können, durchaus zu verwerfen. Dasselbe
jereicht dem durch die dargebotene Art der Rückzahlung vielfach
erst zu der Kapitalanlaͤge verbreiteten Geundbesitzer fasf mnmer zum
Luin. der Kasse aber, wegen der regelmaßig zwischen die Reaglisi—
ung der Foyrdexung tretenden Subhastation, fast nie zur Rettung
uß daul agenluchc andrängenden Verwickelungen, so daß der
anze Vorhehalt sich nur als ein Zugeständniß der Unsulängüichteit
vie der, Gefahren des Systems darstellt, verbunden mit dem höchst
ꝛedenllichen, Versuche, die letztern von den Kassen auf die Schuld⸗
ier abzuwälzen. ——
35rmischte s. —

FSpeher, * August. Die diesjährige Zusammenkunft
der pfälzischen Gewerbbereine findet in Speheram Sonntag, den
12. September-ftait. Die Mitglieder aller Gewerbevereine sind
dazu eingeladen. und der Gewerbeverein zu Speyer bittet ausdrück
och darum, die etwa anzumeldenden Vorträge, sowie die Zahl der
Theilnehmer bis zum 6. September mitzutheilen. Das Programm
stfolgendermatzen festgestellt. worden t Morgens 9- Uhr, Zufam⸗
menkunft am Saale des Wittelsbacherhofes. 10 Uhr. Vedinn der Rer—
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        andlungen. — Als geeignetes Thema wird: Die dermaligen Zu⸗undz im Friedhofe vergraben habe. Er erschien hereitz“ vor der
ande des Kleingewerbes und die greigneten Mittel zu semet Morgendaͤmmerung des folgenden Tages arif dem Friedhofe um
Hebung und Belebung vorgeschlagen. Weitere Verhandlungsgegen.. die: Schatze von ihrem Versteche herauszuholen; stind aber entseßl
ande werden erbeten, 12 Uhr, Besichtigung dwAusstellung der da⸗als er statt des werihvollen Schatzes ein ermordetes Kind her-
Furnberger Kunstgemerbschule, des nalurhstorischen Museums, ausqrub. Er erstattete bei der Gemeinde⸗Vorstehung sogleich die
ser Gemäldegallerie uud der Sammlungen des historischen Vereines. Anzeige, und nunmehr ist die Angelegenheit bereits Gegenstand
Rachmitteas 2 Uhr, gemeinschaftliches Mittagsessen ·⸗·⸗·⸗ des scrafgerichtlichen Verfahrens geworden. Der Pfarrer, der zu
Worms, 28. Augnst. Nach den Satzungen dest mittel·l gleich Dechant isi, seine Wirthschafterin und die Hebamme befinden
heinischen Schützen bundes joll in jedem Jahre, in welchem kein sich hierorts in ünierfuchungshaft.“ Es ist bis jeht eihoben? dag
gemeines deu sches Schützenf. st abgehalten wird.alle 3. Idhre)⸗ dereits funf, neugeborur Kinder auf diese Weise expedirt worden
in mittelrheinisches Bundesschießen stattflnden. Auf Autrag des ind; drei Leichen, beziehungsweise Skeletle, wu den noch aufge⸗
Bundes borsiandes hat die hiesige Schuͤhengejellschaft. in thret letzten unden. Die Morde sollen durch das Abbrühen der vuschuldigen
Jenerabverjammlung beschlossen, das nachste mittelthemische Schüthen- Opfer mit heißem Wasser vollzogen worden sein.“ .5
set im Jahrr 1876in hiesiger Stadt un bernehmen3Im Hotet Dien ( Armenhofpitahh zu Paris starb am
Um 11. September findet in He idelb erg eine 7. d., 105 Jahre alt, der Pole Franz Kurows ki, ehemaliger
Fonfereng von Delegirten der Side mittelrheinischen Eisenbahn- Oberst der polnischen Reiter des ersten Kaiserreichs, Oificier der
ewaltungen behufs Besprechung des luntigen Dinerseworen Fhreulegion, Inhaber der St. Helena-Radaille ꝛzc.
Jatt. Wie man jetzt schon bernimmt, sollen die directen Courier⸗ aas ? AC. 9
üge Wien⸗· Köln I AInd Ita ien⸗ München⸗Eger Leibzig auch flir Landwirthschaftliches. ——
i Wintermonote fortbestehen bleiben Düngerstätten, Jauheisternen. Abtritts
Soldin Un oer Provinz Brandenburgh, 22. August. zruben. In verschiedenen Städten Deutschlands maß nach den
nuf dem Le Meile von hier entfernten G.te. Dobberpfuhl laͤßt ocalen Bauverordnungen heim Nebenbau von Wohnungen für die
hr d. Sydow eine Zuckerfabrit hanm welche im Rohbau ziem, Anlage ganz undurchlässiger Gruden oder Cy dernen zur Aufnahme
ich vollendet ist. Es waren dort gestern außer 80 Maarern and der Ausdwurjstoffe Sotge gelragen werden, und es unterliegen die
da hbedern wohl noch 80 andere Arbeiter, darunter, wie es heißt, elbe gesundheitspolizeilichen Ruͤcksi hten por ihrer Benüzuug einer
Frauen und Kinder, beschäftigt, da zu beiden Seiten Dachsteine Besichtigung durch Sachverstäudige, ganz gerade so, wie es hinsicht
d be VDech gebracht wurden. Plotlich, Mittags n Udr. ig, der Fuergefahrlichteit der Schornsteine geschieht. —So sehr
rurzte die Halsie des großen, 3. Stock hohen und völlig unter⸗ olche Maßregeln im Interesse der öffentlichen Gesundheit gelodt
vdlbien Ceaudes zusammen. Sieben Menschen waren auf der werden müssen, so fehr geboten erscheinen fie auch aus nauionel-
Zelle lodt (zwei davon sind noch nicht gefunden), gegen Ad schwer stonomischen Gründen. Das „Hannover'sche land- und forß—
urch Arm⸗ und Beinbrüche derwundet und viele durch fiarte virthschaftliche Vereinsblatt“ berechnet den Werth der Excremenle
Queischungen beschädigt. Ein surchtbares Jammergeichrei: erhob von sammtlichen Bewohnern Deutschlands auf jährlich 200 Mil⸗
i veim Einsiurze. Viele sind in der Angst don der Hoͤhe lionen Thaler und ist der Meinung, daß davon nicht 20 Millionen
jerabgesprungen und mit einem Arm⸗ oder: Beinbruche davon· Thaler ausgenützt waͤrden; man verstehe eben denselben nicht zu
jetommen. A- 55 ehandeln und ienne deßwegen seinen Werth nicht; es fehle an
1 Man schreibt der Wiener. „Presse aus Aranhos⸗Maroth: den nothigen passend eingerichteten Abtritten und werde ein großer
Da S shiet des Marttortes Zeünntz bemerkte vor einigen Theil dieses kostharen Duͤngers überall hin verschleppt. nebendei
cagen Abends, daß die Wirthichafterin des dortigen Pfarvers, ein noch unndthig die Luft verpestet; man eckele sich vielfach, jenen zu
Packet tragend im Friedhoie erichien und mit forschenden Blicken deraibeiten und stehe hierin den Chinesen nach, die vernünftig und
erumnsnuchte. Annsse den Schafhirten bemerkte, kehite sie naut und Frabrisch geuug seien, den Werth desselben anzuerkennen und deßz
zing sort. Hierauf versteckre sich der S hafhirt, mnd; nach einer jald ihrem Geruchssinne gerne ein Opfer auferlegen. — Manchei
Welen erschieu dien Wirthschafterin⸗ wiederum m Fried hofe, und leine Ackersmann klagt jummerlich über die hohen Adgaben. doch
a⸗ sie glaubte von Niemanden bemerkt zu werden, bergrub sie das 8 betragen dieselben insgesammt vielleicht nur 20 —30 Thaler,
haket und eilte nach Hause: Der Schafhirt glaubte, daß die Wirthe vahrend er sar 400 Thaler der genannten Adfälle ungenüßt p
nasterin don ihrem Dienstheren sid irgendwelche Schäzt augreignet Grundr gehen läßt. “ 9
Mobilienversteigerung.
Zainstag, den 4. September Nachmittags ß
Ahr und Montag den. 6. September .

Vormittags um 8 Uhr, zu St. Ingbert
einer Wohnung, iäft
derr Kaufmann Apprederis dahier,
achbeschriebene Mobilien, theils zur Ver⸗
assenschaft seiner Schwägerin Elise Holzer
zehörig, theils wegen Aufqeben seiner Oe⸗
dnomie, öffentlich auf Credit zu eigen
ersteigern alb 2

i Pferd, 1 Chara-Aâ-hanc, 2. Wagen⸗
itze, 1 Fuhrwagen, 1 Reitsattel, Pferdsge⸗
chirx, Eggen, Pflüge, Fuhrs und Aderge⸗
athschaften, Windmühle, 1 Vèlocipède,
200 Stück Brandweinfässer für den Trans⸗
—D
ütten, 4 vollständige neue Betten, 2 Bett⸗
Teppiche, 2 Schräule, 1 Chiffonier von
sRußbaumholz, 1 Schreibpult, 2 nuß
zaumene Commode, 1 Kanaper, 24

Siuhle, 8 verschiedene Tische, Bettladen,
tachttijche, 2Z neue Hausuhren und sonstige
Begenstände aller Gattung.

Concessionirtes Geschäftsbureau
————
snsern geerhhen Mitbürgern von Sch napp
„asch, sagen wir, für die wahrhaft pracht⸗
olle Deceoration ihrer Häuser und

Wohnungen mit grünem Laubschmuck“ und
rahnen hiermit unsern herzlichsten Dank.
Schnappbach den 25. August 1869.
der Oesangverein WMännerck—
—— — — — — — —

— X

Mobiliarversteigerung.
Montag,“ den 80 Auguft⸗ 1869, Nach⸗
nittaghe Uhr,« zuSt. Ingbert im Haufe
Res VBierbtäuers Carl Gros, lassen die Er⸗
ben des dahter derlebten Herrn Carl
GBros senior, der Abtheilung wegen auf
Zredit in Eigenthum versteigern;
I.6G Küuhe, darunter 2 frischinelkige mit
— Kalver und Zeträchtige;
2.1 Kind —
3.. die Ohmeternte von 92 Morgen
Wiesen, St. Ingberter Bannes.
Audkunft ertheilt das concessionixte Gejchäfts⸗
und Consultations Bureau von
en S. Westphaelinger
ee in St. Jugbert.
St. Ingberi im August 1869.

Frucht⸗ Brod Fleisch Preise
der Stadr Homburg vom 25. August
Weizen 6 fl. 17 kr. Korn 4fl. 25 kr.
SZpelz 3 fl. 58 kr. Spelzkern“ — fl. —
— Gerste, Zreihige — fi. — kr. Gerfit
breihige — ste — kr. Mischfrucht 446
25 ir. Haser 3 fl. 50 kr. Erbsen — J
— kre Bohnen — fl. — tr. Wicen —
L.“ — tr. Kartoffeln 586 fl. Weißbrod 1u/
2gr. — ket. Kornbrod 3 Kgr. 22 br
duto 2 Kgr. 15 kr. ditto 1Kagr. 8 kr
Bemischtbrod 3 Kgr. — kr. Das Pagr
Weck 9 Vth. 2kr. Odsenfleisch das Pid.
— ti. Kühfleisch 1 Qu. 18. 2 Qu.
I6 e Kalflaiftz 12 tr. Hunnelfleisch 16
tr. Schweinefleisch 16 kr. Butter das Vid.
80 ke.... *

— —— —
Frankfurter Börse
vom 26. Auqust 1860.
Geldsorten. —
Preußische Kasfenscheine .. . 14477. -45
Hreußische Friedrichsdor. 90 388/2-60
piftolen..9350-62
Holländische 10 fl.⸗Stücke.. 9 54-56
Ducaten..337-39
20Francs ⸗Stüde9 232/38
Englische Souvereignus.11862-12
Gold per Zollpfund fien.. — —
dochhaltiges Silher per Zollpfund — —
Dollars in Gold 2 28 2*
        <pb n="531" />
        225 2523 — * —* 22652 —A —— A 221 2
z23 5585 5—5 358 3 3
* * — —ñ—“ — — 3 I * — 7 — 88 —2 — * 2*
— * — —— 2 ⁊* O ———— S * — 2755 * 47 —
E 5 . —— 52 F 725 32* ⸗8 *2*8** 57 * 8 52532
z8 558 8 3 33233 5233 — —8 38385
—J 25 E8 2533 5— —322 2522 255z726235 2
55 2 — 323 —z5553 8 — 555555f
2 — * — 25 * 3— * s * — 535 2
85 358 33,385335336638 33333341
* —52582 2 * 2* 5533 IES2 —8—2c — 5— 88353823—368
5* ——75 835312853 3—32 5 33 222 — 532235 590
* —— 35826325 —253 55 — ——— 33 3323—8
. 287* 5 —3225— —— 53 5*282355
— T 2955 ————23 — ——3 53837*8
85. 73 —32873 —23⏑ *—552*2383 32275 —A
35 5 83383 — 23333
——A 3——33 65238 32835355
— — —— 73232 — 3 — 3 *5228 2352
A— 535355 *8 53373553 — 533530 sñü5 — 5335723—
ß6 3323 23568333327
5. 255 3385 363333* . 42 — — *
—A 85—322653 * 8 352 *553 — 222** —
228 — — 7* —F“— —228722 23 85 A 5
— 5z88 2633 35527* —————— 2153336738
— 2 5 28 225 2* 23* — —8 — — 5X —
z 3 333 3 *3873
2638 332 —328538. 3 627* — J—
30 —338357* —AA 2357 3
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5 — —— * 38 2
323 353 5353 8 33 833 —355335383535* 383335323*
— — —* —23* — —
335 53553 3283 α
—
zZ553 —373387
55 2228 225
55355 353335S5 523535 8
55555 133554645* 53353833 3533
9
5 ——8283 555877 A —— 253338
3883233 383 4385*
23 — — 22 3 22 —XAI * J 8 *. 225 53* 53 55
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3383 3383 33338

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35187323372* 5575 358 —— 3835833

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32 3— 3838 *S8 55232 — * 2 —E sE5 62 58 5— 32 —22 2

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*3 —53 587 5222 22 —— 22358 * 1,3*

48 833 3335 33232

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7 —— 3 *2.2 — 52 * —2— — 5325 — S
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7 * 5 — 52323255 55 2 ẽ 2 ⁊

253135886333 7 — 337753553 —

5; 8357 233 —333335 —A
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55 F A —— 323853553 175 22352 332338337 — —8 322
33332333588 32333833356 3 — 2553335
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272. 5738 — 222353838 c—332385 — ———— —3235 28
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152 — 72* 5327* ã 332338 — 2* 35.. —532 33 28
8 — — *—* 7522 32333 .* 2522.28 23
* 3 Z25E 12222 * *53833355 833335 5 34 25523 5. 57
3535385353242 * — —A — 38ß s 25287 2.
7 — 882 55*53 333533833 2 25 23233 5
825 —— 23333 — 3233333353 3 533 5*75 28
* — 3 * — — —— QH * *2 235 —— —2 2 257*
758 383275 — —— 3 253 *359
13258 ES S. —33— — 783533537 322532888 75
1573333* 55 5383 3232 8388* 3233223735 2355 33753 223
— 8 — —25888 25222 — 3* 223 38 3
533383* * 5833378383 52332 ,7 *5553 5353238 3
3358338 — * 2 * * 35357 258 * * * 268 5 2 * * — — — 2
888 28532681 — 273 — * —A—
*3835 5335 25 327 12332232 233 35888 253
3 5* 7 x8 27* — 88. * *2*2 7522 525388 — —
3538*5 3.7 5538 88 z —8 33* * 535855532338 78
5233 —A — — —A — —
833338* 5 — —8
83 8 2* 52528 2383
d853*335 5338
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3 — * 22 — — 5. 2.
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2535383 — ——— 262 5223 *2238322. —
— z338353—* S 72343 22553 *53 25
3 758
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7 — 2** 2 33 27 2. *
*2333* 285 333338535* — X —— 737
53 2 3 325838 —— 8 **8383
— 3 * 53* 3385 —33— 5358
— —— — 35 83? 33*53538 33*5357*
883883 2. 5 — X —233537*
»332—38*3 8*23*8 35 87 — 3.
— —* —— 23., 2*22 —52 —A 2 8
25333 * 5 553388333 — 333 332
J—— 38 3533 * *38 227* 72838 2*75 52736
* 5* 238 —2 — — 223283 3 21535
11222 2 5 *—* 268 IJ —A
*288 568 3333 —2333343333 28
* 5 56 — — * * * 3— *5—* J
285 327 8* — 1255338
4 α * — G * * 89 F * * 2*
— 32 2832 5372732 2328 53225
523* * —2 * —A — — 27 * 25522 533
88 3 — *
———— 22 s 323 z253823 523 77
5888 553 552183333 7
2* 28 3552 2 2 —
38 —e— 5* 258 — — ——
— — x. 32358* 7
3383 J N7
23

* —8 — 27 2 —— ——8 —
523— —38 —15555 28835 2525 235338 Sew
283* 2322— 83 23—3332 2833 *
55 2322*3 37 255382352 55323 337 728*

5722 3 253 22355— 223

833 335353 23 53223533 58
— —
53 5 3 ——
*3 —7 —— 53 255 253388 5 7 7 z 5535
3 82 22452.437 35 — 32 5
3. 583 5 2 5 3 —836— —33 353
2 —2 32 —X 2523—305535* * —z53
* —— —* 3283 225 2 —*53 2 *.2. —
2 333333 —8

222 —553 3 238 5 25253* 52 3 ——
323333 35 238 23337

— 2 53325. 33
33 —283 — —3 2—3 3 2 —3 3 ——
3 *35 83 *29 —— 2.2 2. — —2 —F 2 222
2323353 —33 333
—A x— * 2 8 5* 2. 85233 77 —— 3*

2 2338 33233 90333* 45333253—
— 2.* 55 J— * — 322 7 5. * 8 — 33
—258366653 57 x 5888 5 32 2. ——
E—„F 2 — 2 ——28* 2 *26 5* 593
3 33833 3 28
6 338833

* 8. .. — * 2 4 7 s 2 F
38 ——— 227553 8
8823 53— 3 233 525. 3 —53333—

25
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555353—85*
2 55
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— X 333
* 22 590 — 23 3255 352* 3333733
523232887 e
*2 2372 8
5 —— 32355
—8* 5335353258 572223 *75283 — 3285333*— 3
— 3
23 586 38 55222 2 522232 2 —322 7
58837 4333 ———
7* 55 73. 23 2 72 —B78 — 8238 253
85333 377. —3885 253 23 3 37 335588* —
533338388 3 33373572335
—e S —3 37 —z7252 —77753—4
7T — 2546*38 z2337* *? *5S 2. 8 13 3 332 3338
2 — — S 28 J 72*7 3 32. 31 —3 2*23232
33363 ——53 53* 2 233 9 333 33333
87 ——— * 325555 *
—A — 2838 52235.03 1535383337
* —— — 8 F —— 2 2.7 * 7 .
5855 332 25—237 233833355 3351453333
— — 23284 33 *23375
233 328 — —— 522 33 *38 23353
23 2.7 — — J 3233233 332,8
533328323 — *3 23328 23385 5
55383 ——— 773335 —2383335* 18
—32 2. 2 3 5223.. pe
228 2 3 3*8 e 9 5 *2 —— A 6.
*338 2522 * 2* 3 52 8353 2
78 25338 — ——— 5553 3 2.3 57
* 8 2 3— *
3388 ———
323533533 333
8 — 227 57
53332

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*
24
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        1* — H — 4 . 8* 13432 ⸗ DO·
u— J ——— — —VVVVO ;

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n * 1157 Dein * J 2
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„ 33 2m 4 * 2 ß JVV—
18 Ac — — er WV F 9
5 45 Ptiten tinue * ß z
n 7 ειν. ν ”ινν α V ——
ul nenru rne i J J au n en
a cidis n I J 9 ια
J * — — 23 — — 21 — 7 F J 213 J
dee ti Sunb e erteer Amzabg er Lund das vüt dem Hquptblatte · verbundene Unter haltaingsblatt. mil der Diendlaas⸗ Donnerztagt⸗ unb Sonntagt⸗
danmer) erscheiunt wbchentlich ver maui: Dien 42a g5 Deom nie ves tag, Samstag und Sonntag. Abonnemenlspreis vierteljadrig 42 Krzr. oden
ναν42 Silbergr.) Anueigen werden niit 8 Arzr. die dreispalligeZeile Blatischrilt. oder deren. Raum hercchnet.

F ö—— —I J 9 J —
Nr. 136. Qα ααν ιι Iα gor Dieusstag, den . 1869
Verhandlungen det freistnnigen Rarteigenossen aus Ar Landau,. Wolf, von Zweibruiden De.
—⏑ ——— — 36 33346 Buhl von Deidesheim. Golsen von Frankenthal, Zumsteinvon
der Rsatz zu Zintzingen am 20.Huaug 1869. Duntdennn dehdenteich von Speher König von Pinasens.Wit
Zu det. von Kaiserslautern aus kergangenen Einladung san die erspachtr von Kirchheim, . Mann, vou Grünstadt, Rothaaß von
Parteigen ossen. die Organisation der sreisinnig ationalen Parte tandel, Heß von Germersheim. Fries von Wolfstein und andere
zer Pfalz betreffend —. hatten sich gegen hundert Männer aus nicht genannten Persönlichkeisen, zu verstärfen (Einstimmig
derschiedenen Bezirken eingefunden. Herr Dr. Odthbegrüßte die angenommen uucenne dee 34 7 — ————
Versammlung. im NPaun der Einladenden in kurzeu Worten und Auf Antreg des Herrn Pfr. Geibert otd noch ¶befthioffen,
tsuchte dieselbe. zur Leitung der Debatten ein Bureau zr daß ein Auszug auis dem Protocoll den nerschiedenen Zeitungen
zahlen. 7 — 3 mitgetheilt werden soll.. 7 n ————
Ats Vorsihender wurden Herr! Abpellrath S.hmistevon Hiermit; wurde die Verhandlung.duurch den, Vorsißenben ·cmit
weibrüden und als Schristführer. Herg Kaufmann Weheer von einem Hoch auf Die · Pfalz in daß die. Versammlung itbhaft⸗ tin⸗
n r a wnnhact. Hetz agufnann Weher. ven zusnite. ais däichioheneruttt 3
Da Vobehde ibrach. sihz jun Allge meineniicder . den ¶ Zrhet hth ααα e e
er heutigen Verjammlung aus nnjd ersuchte einen der Herren aus no α en e; — 7 24 —*8&amp;
sernen die Etnlabung crlasfen haben, die Gruͤnde welch- 187 n Dentschlaub n er
je dazu veranlaßten, näher zu entwickeln. Herr Weie Redacdene u M'tem chte u, 275 Augufh —
—— —23 — deheiltz diese Gründe in einem commissi on * ie —A 88* e —*
qe ace Er benntragts vdre·J Harttiorgonhatien 5 — ——
or — einen Stamten⸗ Entwurf * die rdenrgdeucorpigebmor maitzr x⸗itce;eron mi cuugl
hersammlung debattiren möge. Herr Auw.“S oien sünmthete tütng arie Fi itel ⸗
— —
daß bei dieser Discusion keine großen priucipiellen Verschicdenheiten deacimgsmatetiat jut am imam erttart aong —* 8
—*— treten werden. Er schlagt vorF. Discusion über das der füddeutschen Festuncen, solldie —B ——
e * e tede oͤrm, wiern oices — uͤbe wach I. der Rorddeutsche · Bund“ vasa Materi
er — estäng Mainz ver alten.
Dr. Bu hl wünscht Auschluß⸗ an:. die deufscher Fortjchritt a 537 2* 2
8 4 3 —R 2r —2 123 r * — F ——
partet in Bahern und Wahl! einer 2 oe v un ree
den Erlanger ueschuß — ne F* Mosterfrage heu —— buhahe cadgthaltone Volks versamt
s 2 zi ⏑,« — Pe chesucht.:c Pesios
— n beantragt Erklärung des unbedinglen Anschlusses 8 —— 8 e ee —
eereicacweden wit ur Berathung des Pro ung der Fesuiten unter nachdrüchlicher Verwahrung gegen die Un⸗
60 terstellung, daß mit diesem Beschluf —5538 —
MDeq KRune qher inigif das Wott um die Ansichten des Hercun —Se resen û——
— Redacleur des Kuriers. uüber die vorliegender — A ————
8 c zn den bisherigen Vorschlägen fich in Ueb⸗ereine beträgt die Zahl der —
And. Loufns — — amisi⸗ nieder msehen e von denen 274 herausgebracht warden · Die Anzahl
delche den ‚Gehai tragte eine sion zusetzen dere hinterbiiebenen Wittwen 9 eijnschlueßlich zweier Bräute auf
den Gehait und die Form des Mujschlusseß der in der 208 ermittelt; Kinder 6390 — R.
zu prüfeu und einer. jpalen 37 F ——
rinzuberufenden Versammsung zur Annohme vorzutegen habe. Fuürr —* — Frankreich3
diejen Untrog sprechen pfraahelbern Exrernnd, W. Jocobß
Dagegen Zinenn, Golsen, Dr. Buhl Dr Kinech Pari6. 27. August. Dir Kaiserin schifff sich heute in Maͤr⸗
Reunsse leind Dr O — —J— 3 i. * 8 dig den ee 55 it der Auf⸗
Der Aurag auf Schlußz wird!s von linn und Anbeen udme zu ieden, welche die Re ende in e den erschiedenen Stadten
gestell: und durch en — inn. vin Amne hat, daß man darauf! sinnt, die Rücheise ein wenig
Die vpom. Vorfiß nid.u 431 Ann hauszudehnen. W
Antxäge: Boꝛsiß mdenaRun zur Abstimmumg.gebra chien pun 6 rxis, 27. August. Die Zoisetin atud derd kaiserliche
Ist di a ike daß ⸗i rinz sind gestern in Toulon angelommen sund von der Bavölker ⸗
beein hadn nhne d e dehein ee ung mit großzen Enthusiasmus empfangen worden Um 6Uhtze
ee ee —38 343 altfinden so d uh An — gre g So a e bringt.
e — ——— —Paris, 29. August. as“ Freitogsdlatt des: „Officiellen
* ug,erklärt sich mit den Principien und 728 Ius Vas IUdu „Offic
— neipien gad Journals“ sagt: Die allamirenden Gerüchte über das Befinden
—VV eee iF Sieweee des Kaijers sind unrichtig. Die Rheumatismusschmerzen“ ver⸗
Mehrhelt angenonimenn — sbustherronege — mehr. Untersiichung ist eingeleitet, um die
9 — itneei —.373 1 8 37.42 *53 3 x8 aqgy 53
3. Die Ver ä 33— in — rheber und Verbreiter einer Nachricht git entdedeu,* welche nur
Pfalz anheim, e e — bedunuerlichen Manövern beigemessen werden vann. —Die Ktaiserin
J—
Wecheheit aheomnene * X “e in das. Rager von.“ Chaons ab, Prͤm ist in Paris
Di — 3.24 —8 nen d ——
de Ir Die Verfammluijg beaufttagl die zu wohlendeng Muglieder umnckommeaervane n Epanien, ee * 3
— rse mit ihren genseiltgen“ Collegen kin “allgemeinnnses 7584 q.j Spar en
88 filr die Farischrittspartei festzustellen„aunter, Vorg * Madæ 27.1 August.a Iberig“e Nacion“ und. andere
853 der Gerejm gunz einer zu diesem Zihedke zu berufenden Blatter soͤrdern die Regierung: auf die Mͤtglieder der) Geistlichteit
e, vet nreuteigenossen Zin det Patz Eutinsmg. —* veʒ wigehotsams schütdig macher, Mit allet Sireuge zu
senommen 4 — — ehandtei, —D———— *
ꝑ g Die Leilung der Durchführung der gesahlen Veschlusse Die Trümmer der Bande —* Maucha. 40. Mann. haben
den einladenden Hextn gus. Kaiserslautern übenragen werden, diese Vacht in La Canadu Lebensinittel wquirt sie werden von
nen zugleich anheimgegeben wird sich durch die Herren Ersic den Tigrpen herfos. . In Tortofa — iffe det *Cabecisla Leonv
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        Coquelta von der aufgelorlen Bande von Alcalæ vechaftel worden.
— Hert RAiverd, der an ehner Pehlkncongestion gelitten hakte be
findei sich beute besset — Vle“, Gaceba“ veroffentlicht ein Derel
des Maenken, Muxch welche Rdie Ercenvung dee Marineminisder?
Topete jum AdmKabs auf dessen-eigenes Ansuhen zurückarnommen
und für denselben der Grad eines Brigadiers der Flotte wieder
dergestellt wird.

. Mad ri.de 26. August. Der Priester Miller und die
adern zum Tode verurkheilien Carlisten sind von der Regierung
begnadigt wordem.“n J n

danon hatten Ah ganzet Habe“ Did Gut dir Wereswelleu
Abertafsen müssen. Dor Kapitan, dessen eree den
Inille allgemein anerlaunntk wird.e iss in St. Iohg gmtk einen
—5 do Igehls der
Z‘tranddörfern abzukaufen, theils Vergedersuch in der dodun
u machen. Der Wekth der gehuninten Ladung wied au
4.261 Dollars geschätzt. Bei dem traurigen Uatergange der
„Germania“ mag daran erinnert werden, daß dieses stolze Schif
eitlere: Zeit bei ver: Festfahrt des Zollparlamnents im Mak 0. J
ne Aolle spleltere Esn lage miß der Rlemnaui 17 suben van
NewNort zurückge letzer/ von Gtade, wuhin der „Cuxhaven“ die
Festtheilnehmer gefuhhrt hatte. Ein Theil der Festgenofsen speitn⸗
ur de gtanzvoll eingerichteten ersten Cajüte, und Dr. Dull brech
zvas Hoch auf · das deutsche Baterland aus S hließlich befarder
die Grinania“ alle Festgenossen nach Hamburg zurüch, welcht
waheeude der Fuhrs —dio . Elbe hinguß. aut gyry Ded einn
Ball improvisirten; der preußische Finanzminisser vlv Heyd
eng noch, den jargiten Herven als Thnzer mit gitennx Belindek varraf
f Vor einigen Tagen pflügte ein Buuer in der Gemeind⸗
gondues bei sein Feld, als ein Gewilter mit schwerem Regen
eranzoz. Der Bauer suchte sich vor dem Regen in eihem Korn-
chober der auf dem Felde siand zu schützen und ließ Pferd und
Zflug derweile stehen. Ploͤtzlich ertoͤnte ein furchtbarer Dounnerschlat
und gleichzeitig waxen die Garben des Schobers nach allen Seiten
zerstreut, der Bauer ward mehrece Schritte weit inß Feli
jeschleudert ohne beschädigt zu werden, und als er sich wiedet
ʒejonnen hattte. fand er sein Pferd erschlagen und den Pflug
n Stüdken auseinaundergeschleuderr. Das Pftugschnac fand sch
iber fünfzig Schritte weit vom Platze, wo der Pflug gestanden
jatte, und andere Stücke noch viet weiter. Der Bauer hat keint
veitere, Folgen verspürt, als ein nervöset Jittern, welches einig
Zeit anhielt. —

3122 1⸗

.3weeihernu ken. 27. Auzus. Sodeten Lbrsihtn wil die
nachrich daß in ver Gegenb bon Warrfrfchech sich dirfer
Lege Wontegezeiat haben. Einige Knaben von Merjalben
adeten, Ire Heerden, als wei Woife auf sie lozkamemn. Sie
uchtelen auf die Bäume, wahrend die Wölfe eine Kuh angriffen
die Aber mit anderem Rindviez durch ihre Hörner den Augriff
xbschlug. Wir hoͤren, daß sofort ein großer Jagdzug veranstaltet wird

am dur g 23. August. Die Antunft der schiffbru
higen Mannschaften unb Passagiere der Germaniag“ hatte am
Montag ein zahlreiches Publilum an den Landungsplätzen der
Dampffchiffe versammelt. Die Matrosen wurden im Hafen von
en Shisfen mit freudigemt Zurufen und Huxrahes begrüßt,
wahrend die Passagiere von den zum Theil anwefenden Angehdri⸗
den mit offenen Armen embfangen wurden Sie, die! Passagiere,
seserten ein buntes Bild, was Coftümirung betrifft. und Mancher
stedte in einem Rocke, den er wohl sonft mit derachnichen Mienen
Felrachtel hatte. Die Damen hatten sich mit ihren Toiletten so
zut wie moͤglich hderausgemustert. jedoch war die Mehrjahl der
hassagiere in fröhlicher Stntaiung. Von den Passagieren des
Zwifchendecks hatte moncher eine betümmerte. Miene. denn viel⸗

Vrernischre

in agort

Morgen, Mittwoch. Rachmittag Ktihe sindet irr Stadthaussaale die salutenmaßig

halbjahrig/ Generalversammlusig hatt, wozu die Mitglieder des Yereint freundlich
eingeladen fiid.

panls-
Denjenigen, melche bei beni Leichen⸗
zegangnisse unserer iunig geliebten
anvergeßlichen Gattin Multer, und

Schwiegermutter 1
Tatharina Faßbender geb. Griesex
det Dahingeschiedenen ˖ die letzte Ehre
erwiesen haben, sprechen wir ˖ andurch
zffentlich anfetntiefgefühltesten Dank

aus⸗ ιι..
St. Jugbert, 80, Angust 1860.
Die tieftraueruden Hin terbliebenen.

Tagesordnung. ad. 5 J —* —*
* Vorlage der Bilanzi :—
g 29. Geschaftsbericht über das J1. Semester 1860
t AJe Mrittheilungen über das neue Geussssenschaftsgefen
und die Folgen die sich daran knüpfen. aen
n en Ste Ingbert, den B1 August 1860.j30
e — 1 — — — —
D————
—* 234 doen
Brunnenarbeit.“
Miktwocht en 8. Septembet nächsshit
Mittags 19 Ulhe, wird auf dem Bürger⸗
neisteramt Erfweiler die Hestellung einer
zußeifernen Röhrenleitnng des Gemeinde⸗
zrunnens zu Ormesheim vergebend
Die betreffenden Arbeiten sind veranfchlagt:
1. Grdarbeiten zuil. B1-08
d, Lieferung⸗ und Legung vou1
gußeisernean Rohren und Auslauf⸗
toh azu sfl. 1779 -24
Summa fl. 1869 - 29
Der Kostenanlchlag liegt hier orts zut
i —V—
cfwellet, den 830. August 1860.
Das Bürgermeisteramt:
Vraunberger.

2 2**
2 417
Wafferhelles Erdol
aiwhen Zep

*
2

—
Mobilienversteigerung.
Samstag, den 4. September Nachmittags
Ahr und Montag den 6. September l.

3. Vormittags um 8 Uhr, zu St. Ingbert
in seiner Wohnung, läßt *
detr Kaufmann 4 pprederla dahier,
aachbeschriebene Mobilien, theils zur Ver⸗
lassenschaft seiner Schwägerin Elise Holzer
zehörig, theils wegen Aufqeben seiner Oe;
tenomie, öffentlich auf Credit zu eigen
zerstelgern alb; d·
i Pferd, 1 Chara-M-banc, 2 Wagen⸗
ize, l Fuhrwagen. 1 Reitsattel, Pferdsge ⸗
schirr, Eggen, Pflüge, Fuhr⸗ und Acerge
räthschaften,. Windmühle, 1 —E
200 Stück Brandweinfüsser jür den Trans⸗
—
zütten,* voll tändige neue Betiten, 2 Bett⸗
Teppiche, 2 Schränke, 1 Chiffonier von
Rußbaumholz, 1 Schreibpult, 2 nuß⸗
zaumene Commode, 1 Kanapee, 24
Stühle, 8 verschiedene Tische, Bettladen,
Nachttische, 2 neue Hausuhren, eine fast
nanz neue Nähmaschine, 20 Hühner mit
Hahn, 1 Futter⸗ oder Mehltasten und
onstige Gegenstände aller Gattung.

Fonceisionirtes Geschäftsbureau

Westphaelinger.
— M

Ein brabet 44
Fuhrknecht,
der guie Zeugnisse qufzucrisen hat, fiudet
gegen hohen Lohn sofort eine dauernde
—A

Lautzlitcher Rühle.
*8* 4 J —

Worms den 27. August.
Wir notixen heute: Weizen 12 st. 80 k.
bis — fit. — tt. Roggen 9 fl. 50 tr.
bis — jl. — krt. Gerste 10 fl. D
bis 10 fl. 15 kr. per 100 Kilo., Hafer
— “ 30 kr. bis 8 fl. 40 fr. * 60 Kils.
* Mehl pe tie 10 fJ. 15 kr. bis 10 fl.
Dats von Blechschuled Vanmann 44 o eh 32 2 2* —
bisher bewohnte vogis bessehend a s — ir. Roggenvotschuß 10 ft. 15 kr. bie
zerumigen Zimmern, KHüche. Keller, Spei- J0 f 30 Weineuborschuß 14 fl. — kr.
der, Stallung Garten, Dungplatz. ist zu ls 14 fl. 80 kr. Blumenmehl, — si — ir.
vermiethen. his — fl. — kr. per 70 Kilo., Rept
Naheres bei Blechschmied 18 fl. 45 kr. bis 19 fI. — ir. per 85
Vaumann. ilo Rubol vhne Faß 23 fl zo ir. d
Für SCetinnen ist zu entpfehlen die sr. die *. mᷣein — “
314432-MoA2.404 — tr.“ vis eqQt
Königs⸗Reis-Stärke 50 Kilo Repskuten — . — n. di
dei . Jepp. J — fl. — kr. Branntwein 28 f. — ir.
Hauptstraße. bis — f. — kr

—
dvdenackon NRru van Qeri
256 .4
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        ———— 5*3223 x8

5233
5 354 38382 —— 383353373288 — —7 775 3223532 *

— 22533 35 2 452383 13225 153243323
e
133756—3*23338 5 *325338 14 * 35253* *38*
—

— —X *I38E — —
—8 42833738 — ——

2 —23 275EcE37 —7 I23 72 338 *
7 5 3
—* —2333 22278 3383
2 E * EELSBO 57* 5 7 * * 8 —— * *. 8 25 * —A — — *8* F 3
os z 63 7 8 3 38

— — 2353333873 86
33333 33—5 3 2—2322 ——— 8*8
*3258EO —— 3* E* **7 —2332 58 5* 23 ————8 53283—
—RBRRAELXBSILAIA. ——— * 5355 *x * ———— **5* — **
32. 5 55 273* 33585 7 ð 88557 2 * 2 258 2 Z2 * — * * *5* 1

— — 553 3— — —
sr e
23* W F 3.. 58 X — —— 2 18 E 4 **
— 43 3583 ——— 5223 32 — 53 33835. —5— 23238
— J33 —258 —52 *228 — — 33 * — *835 537
——
* 5. 8 3 * * T2 5F — 2 —— 7— 2 23
53. 52*3 727* 53 —E —88 55232325 5238 5 ** 23
6 —— 3 —2— — 2. 5 2 533538 75537
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533883333537 53336 323 *25 523875295 3
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2 33 3833333 V ——— 7 375. 252* —
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— 2 J * — 544 — — —* I * 9J — 233 v *
sar1437. « 22n 234 Donvretag⸗ r ber 0 J— a un dih 1869
—— — — — —— — ——
r .

S Jaghent' gi. ichig 1zog! Wit ¶habe n he usdetz gatgeen. Stadstan. dde du Rettthen vuttleh.
— — —
sutichen Interesses so lebhaft und eingehend herhandelt, wich id utschicden ür die Rothwendigketr iner höheren Lehthnstalt
n der gestrigen Stadttatbssizung e ore — aghieß er lart ünd u deren inrichsugtz due dong — 2
trrichtung einer höheten Lehraustali pahier, Das “ aiseg quiu ιιαν— * e ee —
gazaustalt, die hoffentlich · aben so , — ——— 75 tgii puèuid —
seißig benützt wird, und eben so auie ð. saufi⸗ 7 un Uiet : e Deut schlanbe 7 stint nyidtug
asen. Stadt. wie. die andeu2 ;να»9ßι — —
*b. Der Stadtrath hat heschlossen, daß die zu Wichtende höhe re⸗ re amnd dem Zollparianien verein barie nene - peceinß
⏑———— niseh wird demnächt der Verashung im In Staaterathen mern
e ee ean en pa Pua anu gepaunn ——
ree de e eeun eee,
hehatuasse ehr gründl t lennt unh itwitklicher inscht aind Boxlchriften des Gesetzes üͤber das. Wehrgeld pom, 29. April
ugsamer Umsicht zu sördern bestrest iß. .ug 3 id de Jehres im Einverftändnisfe mit. dem atglichet, Krachsmini
F An der lateinischen Schula mit dem Reafcurse verden folgende sterium bestimmk/ daß der J—— dane J eee
hegenstande unterrichtet werden⸗ Deutsche Sprache frauzosische Jahres zusammenttetelide Iuss huß dae Wehrgeisen)e fur de
„prache, lateinische Sprache (vom Griechischen soll die h — * Wehrpflichtigen der Altersklassen 846 und 1847 und 2) gleichzeiti
e ae e
ie es. verlangen) Rechnen, besonderes Geschäftsrechnen. und In demn eben erschienagein Reciecnngeblatte dgreE nervemnonl
awerbliche Buchlührung Meomelrie Zeichnen-bejauders — mli Staatsministeriuml dege Handeltzennd der ofbdffenili
—8*
uid Geschichte. Mllchua ———— Jud ve — — —
isang aind Turnen.umd endlich Religionslehres Zum, Un erri 5 Septemb. d. Jab in et —4 6*
e eeedeeeee aetet niowdeuiz im Wiczug hasnn—

— ——— ee An in Das cben rschienene“ Hithane
— Re g1enhatt syi — —— nihu
Zagt Aneutbehinch. sind .sandern uch oue —E nen — Veceringen von —* Die
heschästs und Handwerksmann braucht um etwas tüchtiges — er dgliche Regterung von Baden sind, rtlemberg und die
ind nebeh jedem auswartigen gewandten, Concuxrepten bestehen O.Ociober 1868, ratsicirz * dehh Veutag vym
u lonnen. Die wichtigsten Gegenflande einer ette nen An nandige Seslungecon I Augist I869 übereingelom-
n unserer kümftigen Lateinfchuke jeder Schüler aigtündlich. leruen usgade geseüt gein nnee ere e de
Fflir die —Realgegenständes welche xinem· Hamwecks⸗ destͤnzematerjats der —E ——
zechäftzmanne befonders wichüg sind, ein'ei —*8 und Vandmuidie Festun zwarte und nn Kastatt
e e —5— suübhantvie e eee ——
n Vorthell. dah sie micht nur für emn Geschaft sondern d e E —— 8 Festangen
den andecen Veluf vorhereilel werden, den sie bielleicht ergreifen das strategische Verhällniß derselben zu inν eenngen
o konnen in die Hoͤheren Turse iner Gewerbschule ain übrigen deutschen Festungen und —— gor
rien, gie können an ein Replahmnastam ubergehen und ferner diejenigen Fragen hische die Tehauli en,
m. tige polhtechnische Schule sie konnen auch an einem, gewöͤhn- ang borhandener die Antage neuet Vesetigtnge re
then Gyumasium, weitersiudiren, sie ldnnen bin Schullhrersemiha Ie. Unterhattung Sann die — —* i
zsuchen, sie konuen in den höhe ren Eisenhahndienst“ gelangen —4 strategish wichgen Eisenhahnen unde e luen gchützuna
dunen in den Gerichtsboten Einnehmerei⸗Forstdienst eniten samer Frwägung zu mierziehen. — raheeee
in en de dnedn udn —E—
Aleinschüler siehen alle Lebenswege offen und er wird —— Munchem 31. August. Nach— 36 —D————
u eezee eeee etd ined m annn lud daden pin ——— ——
u seinem Fortkommen, offen. Indem der Stadtrath tiumn beschloss lund Nlaultsseuche ausgebrochen. — 5 ich 3
oh benützt werden iang mag sich eet —— . Av ofen. inot
nnn en — fuͤr, das allgemeine Interesse 523 Dienstegnahrichten. ꝑ mii ae —D———
e e en e ehe v 63
Und a muß sein Vaschluß usn so mehr als ein wohle iwogener der —* I e de ——
a werden, weil eine genaue VBerechnung ergeben hat, daß on Bruchwerler zum — ulgatin Stoeck
osten der Einrichtung und Unlerhalkung sich: für eine Latein⸗ ind der Schuldien ee Schule zu Munchweiler
chule mil: Realcurs vael: billi zeb — I—— —— — — —A stexspe a FJoh. Friedmann von Saejnfeld zum
eib cuts vecl· billiger stellen als fur einge · Gewerbschule SHulverweser, au der cath? Schuld 788
sohne, —A— —— ineihe ise pudtareet nige urn e
Eine Gewerbschule — baͤ der Einrichtung mindestens aseneutloster zu Spehet d —— usrhuls nm⸗ St. Niag⸗
— D ——— tens »Menentloster zu peye ern geprüften atmen Sichulschwesser Anna
ostet zum —— die jährliche Unterhalung Frey von Kapsweyer übertragen wardendD I! nne Ann
1 * fi. AADie S M:,— 3 — l—liut uit
— s ehr die Stadt hat ohnedies Mamn'n hesiem, 401 Auguft.n Gei eee
tadt enug, unde die Umlagem sind hoch⸗Wenn mien der jehabten Landtagswahlen hat die nationälli *
iht hhen Ange Den —BD————— ⸗avongetragen 5 d rete pered den: Sieg

as rechte arsauikeit erthe Rücksich — J. 44 F 4 * o nä A ι,—

————— ——————

Jebor donhottheufchen adelegi unbsfür das Wohl dern Stadt J. I8 — wiedet in Homburgg eindte ffenn ucz den vomn

det Vurherschaft besorgie Manm mitt lich von Herzen freuen, —— 288 ee ee

* ree endlich zu einer, deistungsfähigen hheren Schule Bundesheeres e 333 des norddeatschen
cht aller Ime rore ———————— 30 3 * —* a 64437 M Wol

un Cla * i 8 —*77 eX — Au⸗ —

en dern“ Bevölkerung gesorgt wird; daß der öͤsterreichisch-preußische Federkrieg mit der letzten Beust'schen

194 *
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        Depesche zu Ende gengem d. h. daß dag Berliner Febinet nicht
zesonnen ist, guf diese depesche zu wong. d
Fronfreich⸗

a * Angust. Sinem Getüchte/ zufolge will Perstgny
ein neues aus ver⸗ Cossette bes Kaisers“ zu unterhalteydes Organ
om Stapel laufeh assen: Losechos“. —8

Paris, 28. August. Gegen den „Figaro“ wird eine
Antersuchung eingeleitet werden, um die Urheber der Behauptungen
unetforschetnn vnchs welchen der. Kaijern sich habe ixurgischen
Sberdenen gndetgiehen müssen., unde imehrfach iig. Ohrmacht
gefallen sei. ιιιι ιι .

Das , Bureau Tell⸗ in Parins veröffentlicht das folgende
—X aus London, vminch
Aiuijchen Zreisen exxegt eine Privatnachricht aus Paris große F mi
e ß 9 —— der Franzosen soͤ gegen Personen —8 3. we A, gtIt Ruch etner Ordonnant
hertzaurng geůußzert haren daß —r ere allmaͤh· dezß lonian. Apoellgerichispräsidenten vom 28, Auauft deuinnen
en Eutwaffnung Eeshriue ment raduej) nicht abgeneigt ware ir Affisenverhandlumgen derPfali fuͤre vas vierte Quarici
aen eee und Italien seinem Beispiele 869 am ee unter⸗ — Herrn
digen wouten.“ Er fei bon der Nothivendigteit überzeugt, soll der ppellrathes Du· ch 2 J —25*
Zafser hindugefügt haben, daß das Waffengeräusch in Eutoppa Ein wmener See Am 19. August. stürzte unfern der
nufhören müsse. In Bezug auf die innere Polink in Frankreich dorfes Moll in Dberd sterreich ein ge Stunden —
oll der geget sich also *hisgesptothetr haben: Ich will mit zine Erdmasse von mehreten Joch Oberflachejühniungs miteinen
nnee Vonle ung deus anderen Volletn in Ftiedem leben, Ins onnerühnlichen Gekrache ein und dildet sich an gener Stelle, wd
tien: ves Wettelfers dete Votler,welche sichs duvch die Arbeiten ioch vor wenigen Secunden Hafersaalen wogten, ein — Ser
ne e ed sean werthermget rhcden. wird gFramtreich das Woser is uidm umn die Icheranm dodeden n Gnte un
oltan einvlmgeheures Feld fuͤr⸗ seinen Ruhm finden.n ud drige. Trotzdem daß das Flußchenꝰ· Stehet nim etliche 50 glafter
e Echweiznnt νν ewgt 33
DVV 0 —“ des Séees und des Flüßchens zu beftehen oder wenn sie
8 5i. Jughn Der Zundesrath hat die nternafisnale so ist der See ——— 28 —*58
Gotthardeconfereni. n iger guch der Rorddeutsche Bund Theil Theil. Die Wasser dieser beiden Natutwässerbehälter find gtum—
ehmen isrd/ auf den erge nach Bexn zusamnieuberufen. verschieden. Bereits werden die:n mannigfachsten Hyhpothesen zut
, νν Itaq jen , SErklaͤrung der Niberraschenden Thatsache“. auͤfgestellt, — und·man
Aus stp m wird. Londoner Blättern, geschriehen. daß der nimmt an, vaß unterirdische Wasfer dasTertaine unterwaschen
Pete: apfenuig seit 1860 bis jetzt die Summs ¶don. 80 Peillnen daben und sonach der Einsiutz der Dede des so geshaffe nen hohlen

di geschaffenen hoh

Fenca asso im Durchschnitt, jährlich, 10. Milliouen Francs Raumes erfolgen mußte. eh e
—

eingetragen habe, Der päpflichen Staatslkasse fließen außer—
dem zunãchst ve — —————— 7 von
590, 000 gr. Gn Goh auf Zechunng der päpstlitzen Schuld u
15 Mongels Ie italienische —
i den a e ee
ju einer Hausse in den ꝙäpstlichen Konsolidéss um 7 Prycen
Anlaß gegeben.
Spanien.

Madrid, 29 August. Die wdeßp Regierung soll die
Nachricht erhalten haben, daß der jungen Dom Carlos den defime
iven Entschiuß gefaßt habe, nach Spamen zu komnien. Mus guter
Quelle wird dagegen das Gerlicht dementirt nach welchem Fran.
eich neigt wäre, zu Gunsten der Carlisten zu inlerdenren

öJ. —3
Stkädtrathssitzung
um, Freitag den 8. d. Mts., Nachmiltags
int ailbe. ʒinumi V
di Vaiges ot d muen g udein 1
Bysehung det!si. Lehterstegee
Bosthung — 53 — Verrweferstelle
Die Fruͤchtung von Vifttiitstranken⸗
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die Orbenẽschweslern iin Hospitale btr.
— J Woll Vred Jilse Wan
E Zaehent denl. Sepseiher is6h. drucht⸗. Brod⸗ Fleisch de. Preise
nn Das, Bürgermeistezamt, der Stadt Zweibrücken v. 2. Sepibr.
u zine CEhandontn r,, Weizen 6fl 8 6 45 81 6
— zen 6fll 13 kr., Korn 4 fl. 31 ir.
Kze Mobllienversteigerung. —5 Zreihige, — 80 kr., Gerste vier⸗
eννι,ννν 5— ceihige 3.fl. 36 ic. Spelz 3fl. 43 hr.
dondnn vn sepuemee dnme Sbehiern ft. ir. Vimel
Uthr und Moirtag den 6. September 1. it.Mijschfrucht p Daser
J. Vormitnugs um V Uhr, zu St. Ingbert 3 fl. 48 tri Erbsensl. — kr.“ Wicen
u femer Wohnung,läßt Afl. 20 tre Kattoffein 86 kr. Heu 2fl.
—R Apprederis dahier, x. Sttoh 1fl. 15 kr. per Zentner.
sacheschtlebene Mobalien thoils zur er Weißdrod 12 gilpgt.Is kt Kotmbien
nffenschoft Jeiner Schwägerin Etise Holzet 8 gilogr. 28 kr. dittd Z Kilogt. 15 1r.
horig. theits wegen Ausaeben seluer Oe ditio I Kilogr.“ 8e Gemmischtbrod 8 Lil
npmie, öffentlch auf Kredit zu eigen 27. 1 Paar! Weck;d Loth 2ukr. Rind⸗
bersteigern als: ——VV ——— leisth 1. Quat. I8 kr.“ S. Qual. 16 6
Hferd, 1 Chara-s-hane. ⸗ Wagen⸗ dalbfleisth 14 kr.““ Haminelfleisch 161t.
sitze V Fuhrwagen, 1 Rrissattel, Pferdsgee Schweinefleisch 16 ic. her Pfund. Wein
irr, Sagen, Pflüge, Juhre und Aderges 24 kr. Bier 7 kr. per Liter, Butter 28 ir.
aihschaften, u: Windmühle,1 Velsacipedo, pet Pfund.
200 8tuck Brandweinfasser für den Trans⸗ en3
eeeeeete Wasge ede heneghnn Zaumann —
unen A vpeuständige neue Belten. 2 Beti⸗ eher vogi bestehend ars IXX
ee Schanten Chifonser von Feraumiaen Bimmeun Kugen Keller, Spei- NRaiserslautern vom 81. Auguf.
ee Ehreibbuine 2. muße der-, Stallung, Garten, Dungplatz, ist zu as ———— —I
aumene Commmode, u1. Kanapee, 24 vemen — * J 3F DendPeos ir. Korn 4 I. 33 6r.
Situhle⸗ 8. verschiedene Tische, Bettladen, Näheres bei Blechschmied de ⸗ J Spelzkern — f. — kr. Spelz 4 fl. 8 tr.
Nachiuische, 2 neue Hausuhren, eine fast BRaumann. Gerste 4 1. 48 ir. Hafer 8 fl. 38 1.
vanz neue Nahmaschine, ——58 — ——Eerbjen. S.fl. Dutr. Linsen 8 fl. — kr.
Hahnluad Finter⸗ oder Mehlkasten und —— . * Qbimer —
Hahnnet eee i vnn— , Ueber die Straße verkaufe ich ver Zentner,
sopstuge ¶Gecaenstande.. auen Batuuas. Wein zu 6-7 und v3 Nreuser per Brodpreise: 6 Pfo. Kornbrod 22 tr.
iothioncessipnirkes Geschäftoͤburenun 5ch —— F
— uns ech ppen. . 233 3 Pid. nGemischtbrod 12 kr. und⸗2 pid.
estphaeligger .· Westphalinger.Weißbrod 2
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!n e: Redaction, Druch und Verlag von FJ. X, De nie van Et, Ingber — — J

Kirchweihe &amp; Zahrmarkl
zu Bliesastel
am Montag 6. September 1869;
8 ]
Viehmarki
Abendasetbst
am Dienstag den 4 Sept. 1869
Pib Sfan debin geer für den Vahr⸗
maärkt werden ann Samstag den4. Sep⸗
lember, Vormittags 11. Uhr, vergeben.
—————
Das. Burgermeisteraut: 5—
* Wies. 5

An der dahst
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Johaninach Schaidt wurden am' Diensen
Abend zwischerl 8ound· G Uhr, von .einen
Bebienfteten 1 Fünfthalernote und 10 Ein⸗
thalerndthen in einem Motizbuͤchlein liegend
berloten.n Det! redliche Finder wolle dieselben
jegen /cine Belohnung von AThlr, in der
krped. d. Bl. abgeben. un e

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——— —— — *
8237222* 2553*38 —ã— — 2333235* 523 s3733385 2232
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53 — —— —23—2* — 22 5*573 5 — —— *
* —— F 25366 525
37 553385*. * 7 33383
—A — —? **8 355 58 25355 2* 3333738357 ———— 3
38 255 *8 28 3523333 2n342 3725 3
J —A—— 8 55*5 5 222 ———— —A — —— — 2 2
2 —XA * —* *523358 553 —* 23* —5*5532 322 — 55*
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7 535 * —228* — 2* ———— 7253 * * * 5 J 2 S —A 8 5*32 7
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578 53 1235572* 52 255*— 5* 2z208* 2323 75346&amp;;
5 585 35285 53 * z58* * 8 537535 MAA c2
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2R —A— 2228 235*8 —— 8 z32853* 2*
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2135 — — 538
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2 —5 2 5522
2224 2228 7355 ——33——3 ———33
— 6355 533 — 7—3 235
a —255253. —8 2 —*:; — — —5222 — 3 —A———— 88 —m —
3 —— F — 2 z—33338385 52* 383323 2 55* —e
2 2 5322* —583 —3 3 —3 —82533—.* — —
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2 JF 2* 85 —z55352 23 153235
z2 53 3 33 3383 3833235
—A — 5 — 333 584 3258387 8—5
—5 2* 3225 — OO—— — 5 52 3823
*»52— —2835 33 9 323* 2228 — —5888 58
2** —X 38 — 2* — — mBE2 25 S
A 5 ——— ——5* — 2 2260
5 715 83 23— —5 — 3 5— 5—307
8 22 72 222 S ö2052 52* — —2 ——z»25S8522 728* 8
25 5 — —55 75— —353 —A 85 ——3 323855
573z3 5 8325 55 57——3—6 — —* —5— —6
33 338 833 33 8 — 38
5 38 ——2 5 3 — 3 533—2337*
5273k 2 22 2 * 8 5. —8 &amp; 2* * * 3 — —— s5883224
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2 zæ 0 b 2 * * S2 ** ——
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82* —— S— —25 — —— —3358—23 83
53*2353332 533785 235555 ———
273 5255 3 —23 — ——2————— 555236 2—37 5
7 csc * 252575 — 2 78 —— S * —A 2*25 ẽ
—— —— 5—8—D2 —— —5 * —
—7 —23 ——2 — —— ——535—3 32354 e 52 523z 22357
—52215 — 35272* —253——535 — — ——238 — — —5e3
55* —3 — *

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55 5253533 α 24333
525 25 —52533 25 * * — EE —A
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4 523 ——— — 23 — 5* 7832—
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2 2 3* —5 2* 25 —— — — —— 55 *7 4 BB5 —
7— * *3857 5* — * 5 2
2 —3— * —8 55—553 7 2 2 25* — E
577 55557 23 —— 355* —— 333 23585
⸗ 2556 33 25885 3 7
53* *23 — 8 2 — 72 5 258
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z5375* 3 8288 23 5325 — E5E *55333 22
3 — —— * 2 — *535 — 5 * 5* —58 —
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325 J — 52 D — — J æB * 2 —2
3 —25 255* 4
— 37—28 —— ——— —
* 55— 555 P 22 52 2 38 I— — 2772
2553855*5 538 5*5* 35237775 5* 8553577
5 3823* E —536 3223*358 5* —AA —— *
* 5*z532 5848 22 —255535* — 26*
*8* ẽ 5* —59 A ————
5553x — 2255 55253883888* * ———— — 2
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555 7 8* 788 s233—337
572 5353 35 —3 35
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3255357 F *2857 3908 —— —— ———
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8 —E * 2 * 27 — J 9— 5* — 25 3 5*
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2542 —— — 75 4 —— —A— — 8 — —2
5535* 5 33 2 5—2 — —2 22232 3* — ——
33255*55 12232 — — A— 553328 3235
53* . 2*57 225 —A— — *5 —— —
8 2 2 222825 3* —8 —
* 2 * — —2 3 —— — 5 ——— —V
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3*3533333838 * — — 8— ——— —
— A 2 — — 28. — 7 &amp;an 58
835 38335 ——— 255 2853 3833 658
323283 5323285 A—— — ———— 5
26235 3 5333338 ——— —— 2233
—— 535 333 2355 533*3833* — 85 —
—2 —523 — 58 283323 —A 2 332723
7 3833 7 5 533 25 — —— ——
— 15 35353 — 3232* ——A—— — R 2
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* — * —7 8 se 3
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8* 7 *85 * 2358 —8* — ——
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2 283232 —A 2 8 —— 222225 ——
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3
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J — —53 E
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2 7227 5. 53 27
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* c4. sungbert r.a 3 an Ar (und daß mit dem daudiblatte ʒexbunvenẽ. Unler hallun aublant⸗ anit der Dienttagt⸗ Donnerttagt⸗ und Sonntagt⸗
nmer) arscheint. woͤchentlich d iexen alz Dienbtang Don neet zias, Sams in g nd Son n kiaglo Abonnementspreis vierieljahrig 40 srirevder
12 Silbergr. Anzeigen werden mil 3. Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. 4.
i *4 J
ser. 138. — 2 Samete ero —A———— 1869
ν uul— 0 o“1 IJIlt 273 ιιαανν Jqe.i Bιν
Hötfis Tdal Deutschlande u: uouzi
Maunch eu, Iuc Sept.“ Das Ministerium des Innern/ hal
e Kreibtegierungen beunftregt. das bett.n Kreisbudget für, 1870
der Begutachtung der eiwa sonst och ant die nuchste Land ·
aihtsversammlung zu bringenden Gegenstände bis 1. Oet. an. Por ·
age zu bringen · — ..
München.2.: Sept. Die Zeitungsnachricht von einer
ngeblich· beabsichtigten Verjchicbung des Termines für Einführung
neuen Civilprocesses wird von unterrichseter Seite fürunbe ⸗
mdet erklärt ze die Vorbereitungen im Justizministerium seier
Fert im Gang, daß bis zum Ine Juli 1870 Alles fertig sei.en
u Die in Eer Lamgen erscheinendernr Wochenfchrift des
hͤrtschtitt pariei in ¶Vaherm · begritt. mit — Freuden .die nersten
Sctitie zu einer Organisatlon det Gesinnungsogenossen innder
dsalz. .. ——— — J
Anlzütich“ der. Auflssung der . voniden. IJesuiten n
degensbebeux getedildeten Marianischen Congregation und
a ungh durch das Cultuswministerium atlaffenen Berdois der
ninung iner Zasuitenmission in Weiden (Oberpfalz) sieh—
ich die Rezierung“ den Angriffen der ultramontanen Blaͤtter
ienber veranlat, in verschiedcnen' Zeilungen officits zu erllären
— Berfassung vdie Jesniten aus Vayern aus qe⸗
iesen sind und daß dir Verfafsung jede Ahhaltung von Mis⸗
en sritens der in Bayern nicht geduideten religiösen Genoffen
haften verbietet. n ,
derdeuberge WeAngufi. Die Main⸗Zeilung“ bring
olgende Mitheilung von hier: Gleichzeitig mit dem Juristentag
md nach dem Schluß seiner Thaͤtigkeit fand eine derfraulich⸗
desamiilung voufreisinnigen Männern der vier süddeutschen
Llcslen sian, an welcher auch hervorragende Politiker des Nor-
ens Theil nahmen,“ Unker dem Vorsiß des Abg. Höldet aͤus
Zwuttgart entspann sich eine mehrftündige Verhandlung in welcher
ne angeblichen Differenzen der Anschauungen zwischen Nord und
Zuͤddentschland befprochen, die Mittel zur Förderung des Eintrine
n den Rordbaud tlargestellt und bestimmte Vorschläge zur Klär—
— ——— An
er Discussion“ beiheiliglen“t sich· die Herren Blum Bluutschli
deradurg. Hölder Kielmann, Metz un A. aus Süddeutschland
swie die Herten· Dre U. Maheraus Breslau, Wecker auẽ
Ddenbutg, Endemann aus Verlin, Planck aus Hannovernus. w.
die gefaslen uind borerste micht fur die Deffentuͤchteit bestimmten
deschiüsse werben? wesenlich dazu dienen: dein: Zusammenhang det
reisinnigene Parlebein Süuddeutjchland zu stärken und hiermit ihre
acht gu wer grdß ern.nn gu
e e iee goeduhust.n Eune. Abrese. detdiengen
mnthtratishen Wahlvereins an Emilio Cafstelar, die in der leglen
ʒiguig des Bereius zir Verlesnug kam, —
zestunh⸗c wie fotgtnAn Emilio CastelarIn drei Reden
saben Sie dea vetfassunggebenden Cortes Ihres Vaterlandes die
rei großen Grunvsahe des wahren Volksstaates dargelegt: dit
freihen, des Glaubens, die Freiheil der Staatsordnung die Frei⸗
i dar Person. Spanien und gang Eukopa haben in Ihnen den
nächtigen Redaekene wad mehr il; den Mann! det Ueberzeug⸗-
nagen, den Heldent dech Gesinnungstrene verehren gelerntz Sie
ind der Acergmann; der mil redlichem Mühen das Fels bereiten
hift, dus vbig sehzt woch überwuchert war vom Unlkraut der Jahr—
sunderle, und der anft deu gereinigken Boden den Samender
Juhunft streut *Vhrnn Wort: istnnint, Thate vou unberechenbarer
Tragweite, es hat die Geister weit und nahe entzündet z. und wir
m frruen Deutjchlund, wir die Bewunderer des fest abeharrlichen
ind auf sein Recht nie verzichtenden spanischen Volkes, wir sind
Rugen der Wirkung ihter Reden, die in hunderttausenden von
Aedrücken verbreitet den Geist der. Freiheit, der Gieichheit des
wig unveräußerlichen: Rechtes in allen Schichten des Volles tragen,
Palusten eine ernste Mahnung, den Huͤtten eine⸗ frohe Bot
alf Gruk: und Handschlag, und Lebeboch aus dollstem

Herjeis vpon Frankfuͤrt nach Madrid, von Brüdern im Veiste deim
Mann der Ueberzeugungen. von Gleichgesinnten dem Wortführer
der Freihrit, dem Vorkampfer der Völler, Emiliv Castelar“d Der
demseratische Wahlverein in Frantfurt a. M.

qrDie n ReugFti Pr.'schreibt: Am Berliner Hofe scheint eine
versoͤhnlichere Stimmang jetzt. Platz gegriffen zu haben. Der
asnig will in feinem: hohen Alter das bisher Errungene im Frieden
vefestigen. NEtecsoll lreinun 10ucheudaran denken. dem König von
Hanndver das sequestrirte Vermoͤgen wieder herauszugeben,vor⸗
jusgesetzt vaß vfrser rine Irgrimkreich vestehende Legion
entläßt und keine Att? vom Ahitation gegen Preußen mehr
begünstigt. Noꝛug unn tlufoe !,

I Jenn rnα — D ι ασ—

— D 23.411

7 Paumts 40. AugusteenBor 4zwcc Tagen fand auf der Poli⸗
zei⸗ Praseltur eine Versammlungaller: Polize icommissaäre von Paris
ind Umgegend statt.nm DernPraäfelt wollte ämlich, die Anficht
dieser Beamuen,! welche bekannilich in sortw ahrendem Verlehr mit
der Parisern Bevölkerung stehen, über die Stimmung,⸗ die in der
hauprtadt herrjcht, erfahren. Es Iden ihm besonders darauf an⸗
utommen, zun wissen;celchen Eindruch ein? außergewoͤhnliches
ẽreigniß machen werdej und ob, halls diesrs eintreten würde, nichts
ju befürchten sei. Die Polizeicommissfare zei gten sich · sehr zurüd⸗
haltend, wenn auch einige darauf hinwiesen daß in Anbetracht der
Jugend des kaiserlichen Prinzen die Lage eine äaußerst kritische sein
werde, zumal im Ganzen genonmmen das Vertrauen in die Zukunft
Seitens der ganzen Parisen Bedollerung uur ein sehr geringes sei.
Wie es jedoch ANa hat fich der Gejundheitszustand des Kaissers
wirklich gebesseri. — Die Untetsuchung, die man besohlen, um
die Urheber der düsteren Gerüchte der leßzten Tage herauszubri ugen,
hat man eingestellt. Mans hat vingesehen, daß die Krankheit des
Qaisers ernsilich genug war, um Befürchtungen wach zu rufen,
und wian gibt heute zu, daß die Panil, welche an der Börse aus-
zrach, nicht allein vollftändig gerechtfertigt war, Fondern daß die
aurfe sich noch viel besser hielten, als man eigentlisch hätte erwar⸗
ten können.

Paar is, 80. August.“ „Wir ersuch en unsere Collegen von
der Press e, sagt der „Gaulois“, in⸗ denfolgenden Zeilen weder
ine Seusationknachricht noch ein Man dver! im Interesse der Haufse
zuu sehen, man versichert uns, daß der Kaiser, von dem a
Jeruͤhrt, welches die Borse“ an seiner Gesundheit nimmt,die
ubsicht hat, dem Tempel des Plutus Dienstag oder Mittwoch
inen Besuch abzulatten. Dies wäre jedenfalls das beste Mittel.
allen beunruhigenden? Gerüchten, uber welche das Officielle
Journal“ fich vorgestern mit fo diel Bitterkeit befchwerte, wirlsam
ngegenzutret en⸗⸗ i tettntn ute
Par ig, 81. August. Der Rappel“ berichtet: Der haupt⸗
achliche Ver treter der epublilanischen Pariei in Spanien, Emilio
Fastelar, ver läüßt heutz Abend Paris and kehrt nach Spanien
suruͤck. Er ist voll Zupersicht zum nahe. bevorstehenden Triumph
seiner Sache“

Daͤndelsberichte aus Parars: vom neuesten? Datum theilen,
vie man dem „Nürb. Korresp.“ aus Frankfurt schreibt, mit,“ die
„fsiciellen Verlautbarungen hezüglich des Krankheitzzustandes des
Zaisers Napoleon hätten zwar den panischen Schrecen,“ welchen die
üungst verbreiteten besorglichen Versionen hervorgerufen, beschwich·
igt; das Vertrauen fei abex nun einmal erschüttert und werde
sich wohl nicht sobald wieder herstellen. Die 2Angewißheitmüber
die moͤglichen Wandeltungen der nächstenZulunft wirle in peinlicher
Weije in nicht bloß in detz finanziellen, sonderne auch in den
omnergiellen und industriellen Kreisen. Die Zunahme der Han⸗
delsst ckung werde duech dieneueste Wochenbilanz der Bauk von
Frankreich umur all zu klare dargelegt. Der Baarvorralhder
haut sei jeyt, auf die kolossale Summe don einer; Milliarde 226
DrissFr.,der Betrag der der Privaiguthaben auf mehr als 381
Millionen.udas unproductive Kapital in den Gewölben der Bauf
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        also auf weit über 1930Milliarden Fr. gpltiegen.Whrend
Wechselporkefezille euf 517 Millioner

das

—— hat Auf eeen
internationalen gA gong n einer Zuschrijt zwar seine
Sympathien für dies „Bollwerk der Völker gegen die Stoörer und
Zernichter der menschlichen Gesellschaft“ ausgedrückt, aber erklärt,
d e xtv Derne lben ·wicht Pewohnen lemnec dagegen wird Biktar Hugo
* undo mach⸗ dem · Wunsche· des Momilea dies Prasidenlschaft
übernehmen.

v -
Madxri d. Scꝑt. Dem Imparciai gufolge hat vVe
Fandidatur des Herzogs von c 77
Thomgs . Faphen.-Hexzog x. Genug, ist ein Neffe des Königs
— ——— hn en
geheiisighng ngeßteten — Atx un ni — — —
7 Amerit⸗ ti iνιN — ——
nin Nieww varJ, Ban uguste Diegäampfe der spanischen, Zuppen
auf Cubagegen die⸗ Fusurgemen/ sinde sbith zetzta moch ohne Fnt-
icheidutige GBexüchtweisercherlautehe Daßed Dernivon dem Leßteren
gemachte Vorschlagn: ines Verlaufsder Insel on Der Uñjona
tegierung gebisligtowerdesn noöι—_ofe iunuαää

ιιννι ιοα nννοα α_ … ν ιH—
— ——*— Spanien.

——X —E— —
4 Der Reischer⸗Verein in Speyer verfügt nunmehr ibef eine
Zumme von 70,000 fl. Nif. steiplgen Beiträge fließen noch
mmer zahlreich.
o pDrittec Ppfalzischs Industtieausstellung l 1870.)* Das
vjshbrigo aprovisoricho: Couille ino Kaiseralauteril hat⸗ sichohre fin itrv
dian Kertiehlcsmise xonstituitt. ) Vorsitzendes ist u He. cXÆeciore Rohe,
Siellvertreterndebselben / Hn Blitgermeistre Geltert, my Schrififuhres
dtdie? HH.d Dro Medicusci.nde Professor Laval / Mechner · Hr Noari
der Kaiserst. gigac zufaigentich
weri Nienn⸗het Schnlente nud m n Marxplatze: j stattfigden: madaa
Auigtedungsptogrtteem ẽweeb demnochst over offendtichti m pix
hunuct Wierd Hauprvursartungodestc GBayecischeinf Vehnerurrelns)
u Warzburg. ni Von ducherougdirduuternibp. Mepwergeschrieben?
— ———— vusnealen· Mreisen; vas Rüigreicheß
agen gegenwamgicane vlr vgnupefterdten Fraukens; nuuch innia o der
Pfatzoavelchs 3warr⸗ nicht officieft oderch nden Dodtigenh Noeisverein
nettreteny hatisich ueinen emliche Auzahr von Lrhretne eingefanden
Der gestrige Taguder »Verhandtumge wolirde Durch die imsprogramm
vstgesetzietn Berdihuugeneirs gefülltgnn Heuts ˖ Bormittag ftartete der
IJe 1Borstand des Bereins, Htu Helßa ans Augsbuth Berichte üder
hidu Vereinsthätigbeitein: dettetztettt zimon ahrend abm welchemidie
allgemeinste Andrkenhicnng Junn Theib warden Hirnanfed folgta in
WeistuudigerVortragovon Lehterne Heispninsedugsburgd über cDas
Dtzetaa⸗it Unter wrdchen Voraussetzungen⸗ Uildet: dae cheutige Volks
chule zeitgemäß? Der geistreiche, tiefdurchdachte Vortrugmerhæbt
ags :nhlxetche Auditioxiumtrotz der langen Dauec in der gespann⸗
est a ANnnnertsgmiteit, annd der Kednet igtete owohl waßende gle
aich mach dem ee eet ————
Poigrate egoriff der e 36 Regler unge pratfdent von Umer
dantenn, und Ischaftenburg. Hr. Fraf de Cunhhege das Worhe un
prach sich üher die zabgehaltenen Vortzägt uunde üͤher das, Sfreben
deg wancrischen Lahhrenstandeß in querkennen dstex Weist aus. Der
agimiiag⸗ versamanehse die Rinmwesenden. gij ete
Mittagsmahle anzhe zurkinem dgn olgenden Gaitenftste n
Platz'schen Garten, an welchem sich ale Staͤnde. der Staͤhf
detheiligten. —
Aue Der: nachsi dehltzis der Pofegueg ce Aun Wurzburg
Vltd gul go Mornlgsroffnentwtadeneutche sihhbis um
Iebrur Crstredenen Apo ditsem Lehreurfe tznnen!auche Sthmieder
gesellen atidrtev Regierundobezerket Theil kehhmeir Aund belaufene sich
die Kosten, resp. der Aufwand bei Betheiligung an diesem Curse,
der etwaund O Tage umfassen, wird, glleseingerechnete höchstens
auf so fladin ne cun ινι e, ο out
ꝛo 205 eil dienl bes g, 28. August: Soneben Aazo! Ihr · Abends
umren wir Zeugr? einetz gräßlichene Erkignisses Von!der
Spitge⸗des. Thurmetz dar turholischen Ritche, dichtemebene ber Unr
bersität, frürzten vined'noderendortuunbefchäftigten»MArbeiter? auf dat
Pflaster heraben Er war soforte todto der Jammer seineralted
Muiter, die Bif Entseßlich? 520 imnselben: Mugenblickenumunter
dem Thurme sich befand, wird uns Zeit Lehens wvod der Seele
slehen?9 , et— ι Gν ιιαα!
—L 20.Auguf
W, an Maur ttieel baã sch eneber Hanaud LlHäufermiederhun
——
8. gelungeny hier eine kleius GFalschmünzeebaudteaus 3. Perfouen
bestehende zuo entdecken? uad INtuSicherheitoozuubringeu.: Dien zu

dielem saubern Fafte ndthigen kzeuge, Formen ꝛc.
icen wern Di⸗ ——— Thatighit yn
aBades Antog— —C
8 r —X * *
dZaufmanns Mathis, Vey vor 14 2 als Kurgaste de
roff en war, ermordet ünd beraubt aufgefunden.

F In Suarbrücken sind seit Montag 7 Häuser abge.
zrgnnt. Die, ganze Stadt ist in Bestürzung, weil in eilig
— A 4— enig alten welhe⸗ 35
mndi wanshch ange ünder werden foll: Schuge Ande Brandwga
nd vufgestelli worden? Annnn *

IJAng Fssen schreibt man der „Rhe.⸗ und⸗
— Elablissement ist augenblicuch — zrt
gels m auffigen faft. Werrat dessmerr m Sy cuen fhwc
Falibers und Eisenbahuschienen. Es ünd noch Aufträge audpu
ühren: 200 ee 187 elfzöllige für Riß
and Belgien? uundi Pretien, sodaum Arinftronh'sches sün iluglam
dann eine grotze Qusmtitabod Vandatlewot fürd Amerikmij Bei unge
renglester Thatigkeittgebenidikrangeftihrtens Posten moch XR
Jahre! Nebeit. ινν nανννινα * 8

f Leip d g, 27. August. Das Lpz. Tagbl!nerzählt niHane
dit man Den Laufburschen n einem hiestgen kaufmännischet Ge
hafte wetendines aiia gitublichenS Veichtsinnschehördlich a
Zerantwortlichkelt gezogeninEs Nag hm ir Tetzter Zeil aob.n die
uswärtigen Geschäftsbriefe gtwe Post zu⸗L besoͤrdern,—uwore abn
olch⸗o frantirem ge lassen Vedleres myhot eer aber gicht berehun
ber vielmehe die Frarwogelder gu mei zem Rutzonn puund ↄ fand es
mhlich⸗ muchi für · gut, dia Briefe ar nicht. abgehen; zuj lassen G
ammelte⸗setztexe inerrinen/ Kasten nan unde eutledigte, sich derselha
hadurch, daß er den ganzen Kasten in die Elfter warf. —
Phaorn wurde. gbex dersete im Wasser aufgefischt zund, hier ein
eljefert Veim Heffagzn Janden * —
geschaftsudiefe hora dic der Leicht 6 ———
umär geringen Nutze ns gurtcaechalen hate 6
D edagton der.gGaruwleuben n eghi ehei i
senvon nenintunnen Aune og he e
— B— — ——
—A
dachahmunig, sinden. nenoino· g I ααα

g Die Post — Dampfschiff Germanig. ist am 23
den M. dugch Jas, Postdanipfschiff, „Himbria“, jm Hamdurg
ngestoffen — I ee ate
jngen gergnlagt. nd wird Dieselden, somweit dit schriteden nh
en nicht Anlegbax geworhen, sind, nach den ee
—2* seteneechaten heee
nicht pexsendungẽfaͤhig bezeichnet, eildie Aufschrifsen persesbeh

— ———— chabenenn —J—
n F Mus Pront d ain wird dene e. Ves wncaen im
jeschrieben, avelches sich am 23. Abends in dem belaunten Gaßhes
Hurn MocharFoust! annder⸗Salrower, Fuͤhre gugetragen haß
ↄchonn mehrere Sammern mohnt worten auf einigt Wochen der
sehtaden Qufß wegennein. Architektg der ichwach eumnde kränklich is
Sein / aͤlterex. Bruder, ein Gutsbesitzer, ein gefunder umd räftiget
Nann vesuchtatzn und Sringt ihm/ da jer eim Freund pon Waßfen
st, —— wollen zun Abend speisen umd
refin densich zin einem dee obereg. Zimmeny den, Gasthofennz da muß
der Jungerannoch cinmod zum-Wighbg gehemn, ziundu, syhtin dessen
Zimmtrentiug Funte on sderz Wande hängen. Nicht wissead. dan
ie geladen ist, nimmt er sie zum Bruder mit hinnuß, gim sie dem⸗
elben zu zeigen q. Als ex den Hahuvspannt d is pein iston
uen Wenen e
picder zin, — ehenee —— —A—— — ii d
—
osort se daß der Todta, In der, von, ihene eingenommenea
Zelung Hii Tische no ch horgefunden sourd 7 Gerichtzcan
nijsson iach gneeStuudeig ee —— sbestan des sin
xgl. n . 9 —— eß Neberl⸗ henden is n — igh
—
S!DGnStr vntz AWri Brunn)obrachtes am · Q a de vin Bauer
inen⸗ Sadk im it 601 Pfuuld Pulverz dan evabehufan Feffensprengunh
n Brunn an die Bauleltung der Staaisbahncza bringen hatte, zuert
woseine / Wohnung, zerswreilte daton durch Unwvorfichtigleit etwas Weni⸗
zes auf dienErde ein Butschen zündeie es an das Feuer wurde his
um Sackegeleitet, undu unter nfurchtbarer ⸗Explosien das Haus
Heilweise Ddemoliri gowre Dir funf imdemselben /befindlichen Persown
ehensgefährlich verlegteen maαα än α mol u oun
a nfatIn Oo brong (Ungarn) hat einIjahriger Bursche·n seine
jahrige· Schwester, die ihm hermlich wuso Backwert, genouunen
atten erschlagewound werfcharuth und s 3wwal nichter eiman amm giten
Zorn⸗Rondern narhugetaug herumgetragenen Aachegedanlen. x0
2lud Eine TobessAnzeinn aus dem CressenchenWochenblatt!
        <pb n="543" />
        lautet: „Heute roth morgen todt. So war's, mit meiner Frau, Heißhunger angespornt wurde, dem Thunfische so hißig uiagen
die noch heute vor acht — —,— ans und so sich bis ans 7 * t
ind geftern schon begrs — — —8 234 e 3 , —X icht Marquis
ie tax während ihrer Ehertin moteres Weib, die, sich, leicht. NOrch z; zinen —A—
— ———— 35 ae
Schmerz ermejsen; —* und so lustig, und jetzt shhon begraben. à Verlki —— ng zu erkennen. Dr. Caniene Von Sis
wdoe ist das manichlichez Sebenß: Jazte (th wersec Cimel oiederholt gun Jeautddu Wirhz gewann diescu Yreffun prtette sasenden Iunstsigtiches
in n) duch gestern duh Dem. Kirchhose wo ich den Todtengräber krberiment besteht daris, zut dpei epre di — — 3
bezahlte, dieee dyp —A ———— Ipiste Ss Todten oder Tobtgeglasibte 9 R 9 I
cine heitere Frau finde ich dewiß nicht 35 —— mein der Tod azß nichtingetteten. jd fcheinenr didewinger Bbesonders
Samerz ein gerechter. Ich wüͤnsche, daß veto gülimtl e —A sscit n e yn
ror ahnlichem — — 3 usnr den wWen watz Lob en —— Fsid Sah Hicht wie
dlumenschmucke danfe Bent Hetia unnzse fur dus Gravuettwetryez ine Zänd von Marm BV—— Strahlen!
—
adermann, Schlossermeister.“ uounß nag dee Id u — erzählt folgendehWeiftüeltoVotl
fMutheiner Mutter. —— —63* dith —7—— Ie in Arbelleri 4n? Sjakal⸗ ver · Aus Unen serheten
zechtieben: Das etwa 5 Jahre alte Kiuͤd des . oasng suͤg de cesceinder hatte, verlxached Nhe hderewes einem jungen
ch im — — das es unbemerkt in die Hand Kädchen, welches die mder wegzuraum aheeien
genommen, Ajnen Ptiesu Kechsy Murch den Hals zu. Die Mutter, »rstickte; die Frau purse vzrhaͤftet, uung Weresheilt lang am In
allein zu Hause, kouͤnte das Blut nicht stillen, nahm in der Angst Del gesotten zu werden. 36 ov08
eine Nähnadel rae pdee Moschreckung für Aüdele vebehen nater aE-
haft zu. Als derzft hnende⸗ Atz arnz —— — ndetyer in Osaka einennnen Vn itdenen Dn der
elbe, er konne aichts x an zzuz thunwütde Efsseh Fchütten. — J——
e —— —— 41 Kind de —2 ——— ouoineritd. Xurinuenee gempf nabson⸗
——— aa ich 6 . Lebe ehn ent vVernchepAenn hdn den eee eeed o
— —— — — i Dnzect da a *— I aat hanre traugenn ossen haft am' Fuetndeizdtsnun in Staate
lerieꝰinverselib dvgehallen· Herdeiten Die⸗ Hauptfragki wltt⸗ Jlide dwöwtorte Rnd ero allbun he Susqueha inn⸗ Bahn 9 gewilihet.nen. Die
wie sou va ubelntl aie Höhn und ichlaßechtuege vecfauent Ehlinder — B— ————— egen An Fehbe vm
hut, auch Ofenrohr, Angsfröhre u. wenannt, ersetzt, werden. * u Schienanstreckewischen unnel Statlonesunden gzarpersvllle)
Ddie Hutmacher 6 — zg d dieser Streit ist mit Truppenmassehn Ausgef bchten Morden/ !wie
diese Tapitalfragt, bet Cder atdinßzt — t sgemeke Fetä deutsche Kleinstaalen sie — wis Feltzehafchocemn vermo chten
dufleo der etiifitten Bensddhelte berhefligeist a 200
u ihrer Zufriedenheit gelöst wird, so enlschließen sich vielleicht Waffen vinchhder gegensüber. Gegem eAltzeNahnitstigs besetzten
uch die Modistinnen zu einem Congresse, um eine Reform der 7ö0οÑBαyn3rbeiter urd' Beante der Griegesellsagtiwis Tawiel⸗
Danenhtise An gubatnen. ui duun unh un iit Siaubueiahrend die AlbehtGcteischaftesan 30400 Mann
— —— F A8 Auguft.nethesteriifanitz ine Mitherbette duls Underbe Ende des Tümmels besehzt hielt Dig Eriz Irdffmete
ichrt zwtschennn Snbenten der . ennglischenc Umwersitat Orforwin und den Kauips,“ um das strittige 45 n —
—DDDD dem Siege wirrden mitñetwa 250 Leuten, gefülut — oco hotivẽe Aespanmt
der he endetz. Die e wegrree und hurbah. ging es durch dem Tungel. CHIn Nihit — — Isie INauf
kreigrusse vente⸗ e ehutdthtete AJ ediwn Widersiand, —— abenugmdensi; sien eine
Jahreszeit nicht mehr in ihr versamnelt )lauhent sollkenut Alsn aSthiens usgehoben. Schnell wurde sie erntuerte und⸗n dig Fahrt
ich ——— 9 Blthesschnelle dtigesezt/ als ihnen an einerBiegung ein Zug mit Albanxatuien
gent —J d ee hestegt hoͤste inse wildrgeukoma Heit einem gewraltigen. Kräach pulagten dte Mosthinen
schkef —— erdce Ruderedfue iher Nichtige nufeliran ber, dindessen die Kämpfes! absprangen ld, das Hendget
— — ohnle cDthn Ik kene Alltaggürbet, wenge?-begarnen. Die ErierLeute tzogendjtdoch Den Kürzeren 1vnn
dei einerẽ Hißz shte —X enn VllehdunennMdenu lohen burchnund über den Tumnel hin zI ihre Locomotivae airu
en 4024 — ʒzul —A dag Siehzorshar zleichfals uirg beschüdigt den Rückweglameg. Die Albany Weutenehhen
seflekud jofocnniiutch! Rero Hoir nlbgrahhiet worben nbeinritt Hof nvaller Eile ihre nicht minder stark mitgenomme! und zzunnTheile
hort uns zugeganges Telegramm meldet, das die vom Geleise gedraͤngte Maschinerin Taddz a sule dijee Fchinen,
Atr Nachmittags (G Uhr. englische ene ngetcoffenn wart um den⸗ Sieg durch die Vorcfolgung zu Fhhen, Siz suden og
B——————— ãTuhen · don vir !Gegnergestärkt am anderen, Ende deg Znneld Woo nun, dej
o ichten Shwitrmen bes RNaricntaferẽ bejncht vorben däß mun dammpfe von? Meuem mit arosßer Wuthn Npuregeh. Ne⸗Angriff waf
intvilllürfich ert kinendet — ithinett“ witd!⸗IIn inen ganz imposante Affaire. Pistolen wurden göogeftuerteg Fieine
e fiab die Justeten et nicht zukr Plage sondern zum feschleudert, Keulen geschwungen andezrdge Getümmel hinein
——A ßÿ d ee eedze Dden choilen Drohuagen uͤnd wilte Fide un 8 Uhr machte die
eee ee Woher inbrechende Dunkelheit An g ener rrrvyre ve
jiese: vichten Schwaͤrme vbn Matienkaften' omenlitiwe wie“ sie stegiments: ders Schlachi iu ude Du ιιιια dex Bexwun,
nit ihren ee im Stande waren, den Canche wi· veten ist mon ziemlicher inge; die Erie Leute waren am Schlimm
schen Fuglunsenev e Aberflieaen eie Lbernso den weggekomuten, doch onnten sie sich dafür kines Gefangenen
venig Jemand, wie weßhalb England in diescin! Vahreb einer Khmen.Sie⸗ hättetgeih niedergeschlggcMh wärchRnicht ein Betanntei
inzigen weißen Sdmttertzng hat. u jus deu Reitren der Fef de für ihn ein reten“ der den Vorschlaç
Ver seit längerer Zeit den Golf machte, ihn als Gefang en zu 35 so daß also die Former
on Triest unsichto Machte, scheint endlich gefangen und gelödtet des eee e uter von i eee wurden
uh siwg Fin Irzef Ies z0. Mährjscheng Tagesboten“ uß I Am olgenden Tage bez en die beide enbahaheers wieder ihr'
— g I gue saergae im — — vch —— NPpbelewar de 44. RegimetIlücklicher Weise am Ortt
Fischetn 4 —e—— Hai? diurch die en eblieben und verhindert eine neue Arsage des Kahnpfes. Der
zeführt. eifelie hatte einend hunifische son Hihige nahhgejagt, Houverneur des Staͤutes iahm die —S iü Besitz und
haß er nahenamt Ufer, du die Well⸗, die Sihn getragen zurückwich, deauftragte einen höhere Polizeibeamtehnt der Oherleitung de⸗
krandete?so-daß er vonczuffalligen· Anwesenden Fischern gefangen Berkehrs?his der Sirci vor den Gextdgtshöfen zumn Austrage
und gewdietid werden konntes -Dorielbe 66 Abygn agigVird.
——⏑⏑ — 33
dai besichtigt); dersolbe —harneinen Umfang, vvnn kO ESchuhe uUnd suh hudz. un —38 25
ine Lange' von L2Schuh⸗oder offene Ruchen »hutuæxiaen: i Durche i ινm eolkowirtt haft, Haude and Verkehz
nesser vDonLa Schuh, die vordersten ARAZJähne Chällen vinen Lauge —— landwirthschocWche Jahresfest für der
on 2 gZoll Vies Länge der Käͤhné almmt sucessive bis zu den Bezirte Homhurgmirds mm 183. Stpember in Landstuh!
etzten Ab, die! nur noch Linen Hatben Folt lang sind. Sämmtliche abgehalten. Mit“ demlben ist Preifevert heilung fün
Zaͤhl, sehen? in zwei gleichen Reihen das nschönste“ Zuchtviehi Viehmarkt, aschitenausstellung ver“
hnimeirisch jeder 1 Zollin boms andern enttehn Uere dag ptzunden. 152.2 3
—5— kolossez konnke rh Wetn ie 2 — uln Ach bee a. 81. Amust. Bei Der heutigen Prät
voch sollen die Kingeweide allein un AO.Fentner Jewgenhaben. nienziehung der Braunshwelger hsẽWose ẽt x Hupt
Im Magen fand man einen Kuopf wom Rocheneinekoamiit der jewinn von 20.000 — —— 2 — xir
er Magen leer. Daraus läßtficht jchließen, ndaß der; Hai vangn winn Hon? 2000 hlg auf, Sgrit 930 Nr. 40.
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        we e n p 0—0—— — D ttit νι ιιαιιι üulur vn
* suα — ê n 0 115 u ι ιν Lu ,—
A uz A g e ν&amp; Bokanntwachung, —E —
Diejenigen Theunehmer an der am 1UBßB. 3 — ιBαιιρBα
ee a Landan edis Vieferung deg für die P. Steinlohlengruben. der. Pfalzndthigen
auhaltenden ee eee Wielze Rüböls umd zwar —DD —D —
eeeee Zur die K. Grube Si Ingbert pro 1869 mit ea. 65.Ctr. u
pfaͤlzischen Lehrer⸗Vereins ee hbo en
weiche auf ein freies Nachtquatier reflece be —« ¶WMittelberbach „ 1870 — 180 an
eiee ene hanegers soll iul. Subimijsionswege gergeben werenn.. 38
bis zum 10. d. Mts. bei dem zur Vor⸗n Die Angebote sind derschlossen und gehörig bezeichnnt —8
retung dieser ¶ Versammlung destellten r aan bis 17. September 1869. Rachmittags 8 Dhrun
LocalComitéin Landau an—⸗ ä demn unteifertigien Amie eingureichen, bei wel Nih eg —
en ei ein u erf⸗ tigten Amte einzureichen⸗ bei welchem auch die iefernngabe⸗
Landau, den 1. September 1869. 9 dingungen eingesehen wexrden Hnnen. — e nbe
VLanden. de e le. Et. Inghert den 3. Fepieni der. 13694.13e eh
— Wiamg / ↄ bιννι νιι ι n —u ü ô εα Das Kgl. Bergamt: 34
Schweißfußleidende Aunag *7 J—— — i u ν Rocvuν, BVerweseron
——— 4 —* 23 4 — * ————— — —e —* 4 ——c— —— *
n uusd *44 2 α νιιν IS
ee —3 diese Immobilien; Versteigerung de
Schweißsohlen, in dem Strumpf zu tragen, — 5
die den Fuß beständig trocen oder warm —— zu Bettingen im Kreise Saarlouis. un
alten, daher besonders den an Schweiß⸗ Durch, den anterzeichneten Notar sollen am 200 September dieses Jahre
i Gicht und Rbeumatismus Leidenden des Morgens um 8. Uhr, in der Wobhnung des Gastwirthes Herru
u empfehlen sind, hat für St. Ingbert Joseph Dezes in Bettingen, die der —e—6 Dillinger Hütlenwerke ju⸗
uiind Umgegend allein auf Lager, und ver⸗ zehoͤrigen Gebeanlichtenen, Landegeienn Wassergexechtigleii un s. w. der qußet, Veirjeh ge
ig 77 etzten sogenannten ιν, ν u n ——8 — * 5.
Paare fl. 130 kr. und gibt Wieder⸗ — — B z5 6 ——3
derlaufern augemessenen Rabatt·⸗· uraß —— R ettinger Schwo — *
aee hbleehe Lederbandlunug zuf denn Baune von klussent, Vasermmisterei Bettinget, im. Keeisr Saarlouia,geligen
—V — in Et Aungbert 28 offentlich persteigert werden. deñ —— J 7
SFrapfkingtad. Q.im Sept. 1860. .5. Dieselbe destehen aus 23b 88 , geh α—
—— Nob n Stephani. 1 einem hexrfchaftlichen Wohnhause, massiv gehaut und in feht qutent wohnlichen
— 7 Zisande. worin In Erdgeschosse die Küche nebst J. Stuben; im zweiden Stoae
* O e 11 c en 8 inmer, geraumiger Sp iger und großet Kellex; ferner. QOelonomie · Vebaude
Ar und Hojbering. worinnuezu auet Brumngn icßt, nebst. Garten zrdus gauze, zu⸗
3 u m An st rich f erti g 6 animen circa 2 Morgen groß . α E
uid in“ bester Qualität werden zu machster uuf · Arbeiterwahnungen. zu jeder dersesben ein Gartenn sowie Hofbering und
henden Preisen abgegeben: e ad Stallung für 2 Kühe und* Schweine
Weiasju 18, 18.u. 20 kr. per Pfd. un. ß. zwei gebauden nebst Bering, welche sich —8 zu Wohnungen eignen;
ei, 120. 15 fr. per: Pfd 4 dem Hutiengehäude, in welchein sich der Hochofen. das Möllerhaus und Gebläase⸗
ru 12, A5 n. AS Ir. per Pfd. . shemn haus befinden Im Geslaͤsehause steht das Wassettad mijt einer Wasserlraft von
] m. us ir. per Pfde. dirca 25 Piferden; mit dem dazu gehorigen Hofjberinge, einen Flaͤschenraum don
Fren43 2. 18 tr. per Pfd.n 1 na einem Morgen euthallend, dazu kommen moch die Zu ⸗ und Abfluß Canalt
Seree. 18 kr. per: Pfde tede nit einem Flächenraum von A Morgen 52 Ruthen; das Wasser hat von dem
Ferner empfehle: Ausfiusse aus dem VPriimsflusse dis zur Wledervereinigung mit demselben ein Gee
Leinöl, Leinölfirniß, Terpentinöl alle von etwa IbFuße e
Zpiritus Evpallack, in verschiedenen .B. eimigen Vauplähen guf dem Hütlenblage 3wüeeeehh34
Dnalaten, Tischlack, alle Sorten bunte nib. ert Kohlenicheunen, von welchen jedoch nur. das Material, bestehend aus gutem
Farben Leim, Pinsel u. s. w. z i Eichen⸗, Tannene nnd Buchenholze. Latten⸗ und Dachziegeln. versteigert wird
ßerst billigen Preisen der Grund und, Boden wird, wie ad 5 bemerkt, anderweitig veraußert werden;
wßilipp Klinch.. 7.Weesen, Ackerland, und Holzungen, die in einzelnen Loosen ausgeboten werden.
Der Flächeninhalt, der ganzen zusammenhängenden Besitzung beträgt 88 Morgen.—
Odbigee Immobel eignet sich wenen seiner Lage sowohl zu zinem Landsitze, als auch
wegen der Waßsertraft zu jeder sonstigen Aülage, so besonders . B. zu einer Gerberei,
da ringsherum Lohschlaäge liegen . —
T n Miütlerweile kann auch dag Immsbel untr der Hand obgege ben werden und bir
jich zu jeder fernetn Auskunft gern —A
2 Lebuch, den 14. August 1869. un —
—F 2.0 as üS)S , —l un Der Köonigliche Noiar,
R — DDV— XRütz. ie
—— — 3—. ise
Wasserhelles Erdolgenvi wovd Sleiscs pro
——— derStadt Homburg vom 1. Septemb.
epehte r. Aeyp. Wweigen eelt Korn 4 fl. 83.ir.
òRCCGODSMSG. 7T— Spelz gl. 32 kz. Spelzlern· T
Ein braper u uru —Gerste, Areihige — fl. 8X3
J qo reihige — fletkr. Mischfrucht· cA.
Fuhrkn echt/ ir. Hafer I fl. 44 lIr. Erbsen — —
der gute Zeugunisse aufzuweisen hat, fündet ult. Bohnen — fl. — kr. Wicken
gegen antemejsener Lohn sofort eine dauetnde Lc X Kartoffeln 86 f. Weißbrod Un
Sielle v er und Stelnerauf der Kegr.nr Ar. Kornbrod 8. Kgr. 21 —R
Zautzkircher Mützle3 diuto L Kor. 14. kx. dino INgr. c7 l
* TC. Bomischibrod 3Kgrfr. Daß —X
Für Bijglerinnen ist u ennpfehlen die Weadnh Lid; Skr. Ochfenfleisch das Pid,
344 —E 3212. XäO Kühfleisch1Ou. 18. 2,
Königs? Reis⸗Stärke ,16 cke. Kalbfleisch 14 r. Hammielfl eijch· 16
dei al Der we ehcricre AG tr. Butter dast Pfde
α Hauptstraßenb e
—EE—

in

15
Inahert 3
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        hot. In gberler Zenzeiger.
da Si. Jagberter Anzéiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dieneztags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntase ·

unimer) erscheint wöchentlich vir r n al: D ienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

Nr. 139. Sountag. den 5. Septeuibbe 111988869
Deutschland. e 97 e e Die alte En in sir genisse dane
M nommen, auch soll ein Bataillon der neuen Lan
München, 31. August. Der Gesetzentwurf betreffend die iu Aussicht ge che 2
Zurgewehr ist nun in feinen Grundzůgen dur chberathen Nach wehr von der Stadt aus seine Herbstühungen machen. Der
den wothigen Vereinbarungen zwischen dem Min isterium des Innern Ultramontanismus hat hier eine Bande Bamins groß gezogen,
dem Kriegsministerium gelangi derselbe vo rerft in den Mini⸗- die * e ud der Religion zu allerlei Brie
antenstreichen fähig sind.
serrath und dann zur Berathung in den Staatsrath. Die Erledigung 9
3 Gefehes muß noch in dieser Landlagssession erfoigen F ul da, 3. Sept. Der Hauptberathungsgegenstand der
am 1. Januͤar 1870 das für die bisherige Landwehr (älterer Bischofslonferenzen sol die Disciplin im engeren und weiteren
Sduung geschaffene Provisorium zu Ende geht. — Die Beur⸗ Sinne sein. Protocollführenr sind Domprobst Hasse und Domcapitular
laubung des Sekretärs des Königs, Ministerrath Lipowsli, wird ie Am Sonntag — — — Feen nd
zast unzweifelhaft als ein Vorzeichen der Enthebung desselben von de 48 Abece t: die Festpredigt wird Hr. v. Kettel er
rei betrachtete.. 3
pee * — Der „Allg. Ztg.“ schreibt man: 3Berhin.4. Sept. Der „Düsseld.Ztgr. wird geschrihen:
die Bildung cines Clubs der Rechten (patriotische Partei) unserer Die Moselthalbahn darf · wohl als ein zur Zeit gänzlich in. den
Atgeordnetenkummer ist, wie ich vernehine, bereits vollzogen, und Hintergrund ¶ getretenes Project betrachtet ¶wer de n. Sind. unser⸗
at veunt den Abg. Jörg als den Führer derselben. Noch vor Informationen richtig, so hat die belgische,Gesellschaft, die aufäng
* 3 23 14 s 38 3 39 34 5
Beginn des Landtages seallen Vorbesprechungen stattfinden, und d Lust hatte, das Project zu realigreu. aih geee eee
mau hoffleine gewisse Beruhigung der allzu öppositiouell gefinnten —I ——— Wen a e
en beiführ ö Als ist * af y r 7 — — J
ne ee X id Dhilöcht is dos Case regierung sich entschließen jollte, einer ausländischen Gesellschaft den
—*8* 2 Seplember Dask Staatsministeraun des Bau einer nach dem Eingehen Luxemburgs als Festuug strategisch
4 *— aAs-J * 9 231 — 3
Innern fur Kirchen und Schulamgalegenheiten hat die sämmtlichenNppelt wichtigen Bahn zu übettragen und —* nowe
Regierungen, K. d. Junern, dann die Distrikts- und Lokalschui“ Ziusgaruntie zu ertheilen. Wir haben aus dem be sischefranzoste hen
behörden des stönigsreichs beauftragt, die Lehrer, insbesondere soiche, rkiseubahnsireite genug gelernt, um zu wissen, was man in Paris
welche sich mit Bienenzucht befassen, oder besonderes Interesse hie oor hat. Die dauuin istische Presse Frautreichs hat amd keinen
sfür an den Tag legen, auf die in den leßten Tagen des 14.5 15. Austand genommen, es offen auszuspraben. daß der Eiseubahne
uͤnd 16. September ds. Is. zu Nürnberg stattfindende XVI. Wan- vertrag mit Belgien and Hollaund, Frankreich befähige, im 8
derbersammlung deutscher Bienenwirthe aufmerksam zu machen, falle eine Armee nach Holland zu werfen. damit diese von dor
2 Raoers 34 5 aus gegen Preußen operiren könne. Man denke sich die
nachdem von Seite der Vorstände dieser Versammlung eine mög —— ———
ichst zahlreiche Betheiligung der Volksschullehrer im Interesse der *8 ge e“ e aug meeeee d— —88*
—— Zorderuig der baterichen Vienengicht begeichuet aus, so ist die Neutra tai Belgiens ohnehin nicht haltbar
Wurzburg, 2. September. Die gestern angenommenen und dürfte sich dann der schmaͤchere Staat wohl dem staͤre
stesolutionen lauten wörtlich: 1) a. Die Versammlung bayer. rn Wonheeeendeatted en
Aehrer zu Würzburg spricht dem Hauptausschusse: des Lehrervereins De VRy — — * e nn
i 8 für seine Thätigkeit in der Schulge i n— *7 *
e eeri Ii e se et d a der gnhen duand rn
seichsrathskammer vorgebrachten Behauptung zu der Erklärung eirb er ee en en Wen geteaeicha
veranlaßt, daß die gesamnite Lehrerschaft soweit sie im bayerischen —“ Rg voace, . .
Voltsschullehrerverein vertreten ist, sich in vollster Uebereinstimmung Ann de Erzutughn dt ineere h
nit den Schritten befindet, welche der Hauptausschuß in der — u ble it in g m ew de
Schulgesetzgebungssache gethan; b. zugleich spricht die Versamm— an die. Derasvenarnminng lehrt zut genuge, daß sien3 d
ung die Trwartung aus, daß der Haupiausschuß unbeirrt auch an eine solche Auedehming red Schienennetzes woch gar nicht denkt
ür die Folge die Interessen des Lehrerstandes, wie seither kräfligst! —— Frankreich.
zertreten werde. Die Versammlung beklagt aufs Tiefste den Paris, 2. Sept. Es heißt, die Regierung sei enischlossen—
Fall des Schulgesetzes und spricht es wiederholt aus, daß ohne keinen Vertreter zum Concil anzuordnen.
sesetßliche Regelung der Schul- und Lehrerverhältnisse die Volks . Ein Pariser Korrespokdent der „Südd. Presse“ bespricht die
chule ihre Aufgabe nicht erfüllen kann. 3) Die Versammlung Eventuälitäten, die bei einem Ableben des Kaisers in's Auge zu
pricht die Hoffnung aus, daß beim nächsten Landtage wenigstens fassen sind, wie folgt: Der Senatskonsul vom 17. Juli 1856 be«
die penkuniären Verhältnisse des Lehrerstandes in zeitgemäßer Weise stimmt, daß, wenn der Kaiser nicht durch einen vor seinem Tode
zeregelt und daß außerdem im Verordnungswege alle Vorkehrungen yeröffentlichten Akt anders verfügt habe, die Kaiserin Mutter für
jetroffen werden, welche zur Hebung der Volksschule unerläßlich sind, ihren minderjährigen Sohn die Regentschaft führen solle. Im
ins besondere, daß baldmöglichst die Schulaufsicht eine zweckmäßige Fall eine Verhinderung irgend welcher Art soll die Regentschaft
stegelung nach dem Principe der Betheiliqung von Fachmännern dem erstenPrinzen des kaiserlichen Hauses, oder einem anderen
egelung nach 3 e O
erfahre. ——— Prinzen desselben, nach Maßqabe der Erbrechtslinien zufallen. Ein
Aus Würzburgemeldet man eine große Aufregung, Detret vom 1. Februar 1858 hat in specieller Bestätigung der
velche dadurch entstand, daß seit 14 Tagen zahlreiche Drohbriefe ersten Bestimmung dieses Konsults die Kaiserin Eugenie zur Re—
nit Hinrichtungs-Illustrationen an die angeseheusten Mitglieder zentin in allen Verhinderungsfällen des Kaisers exnaunt. Durch
ner jüdischen Gemeinde, namentlich an den Rabbiner, versendet diese Verfassungsbestimmungen ist vorgesehen für Res, was mensch⸗
verden, Wenn die Würzburger Garuison ins Schweinfurter licher Verstand überhaupt vorhersehen kann, aber was bei, der Ab⸗
Leger ohgezogen sei, dann werde es losgehen, und das Wucher- fassung jenes Senatskonsults nicht in Erwäguung genommen werden
d mit Goites und Marias Hilfe aus Würzhurg verjagt werden. 'ounte, das ist die deim Tode des Kaisers bestehende poliltsche
ie Angst der also Bedrohten ist groß, sie riefen den Schutz der Lage, das sind die Wünsche uxd Neigüngen der Nation und —
Regierung an; und bereits verkündet ein officiöser Artikel in den last not least — die Kaprizen der guten Pariser. Die Kaisexrin,
Würzburger Blättern, daß die nachhaltigsten Vorkehrungen gegen das ist unbestreitbat, ist nicht beliebt. Es ist bekannt, daß “*sie
waige Ruhestörungen getroffen seien. Vom Artillerie-Regiment trotz des verführerischen Lächelns, mit welchem sie im Publitum
dleiben 300 Mann hier, deßaleichen 0 Mann don jeder Infan⸗ erscheint, von leidenschaftlichem jähzornigen Charakler ii. der gegen
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        die Gutmüthigkeit ihres Gatten unangenehm absticht. Man weiß
daß ste die Damen ihres“ Hofes keineswegs mit Milde' behandeit
und behauptet sogar, ihr sparisches Blut sei zuweilen in solche
Wallung gerathen, daß ihre Hand mit der Wange threr Kammer⸗
frauencin Berührung Herathen, wenn sie etwwas uicht gleich nach
Wuusch machen konnten. Letztere Aussage mag eine blose Erfin—
dung sein, aber die heftige reizbere Natur der Kaiserin ist Wahr⸗
heit. Diese privaten Eigenschaften allein würden indessen die
Kaiserin wohl nicht so unpopulär gemacht haben, aber
man“ wirft ihr vor, die Anstifterin des Luxus und der“ un⸗
geheuern Verschwendung geweisen zu sein, die lange Zeit am hie—
sigen Hofe getrieben wurden. Gewiß ist, daß sie die Schöpferin
des Kleiderluxus der Frauen gewesen ist, der, von Paris ansge⸗
jend, sich allmälig über die ganze Welt verbreitet hat. Diese
Pruntsucht und Verschwendung hat viel dazu beigetragen, die Pa⸗
Aiser gegen sie zu erbittern, hauptsächlich aber ist dies geschehen,
weil sie am Hofe Kets das Haupt der reactionären Partei gewesen
ist und gegen jede politische Reform ihren Protest erhoben hat.
Sieist brigens eine energische Frau, wird zuweilen als „der
ꝛinzige Mann in den Tuilerien“ bezeichnet, und wenn jetzt in den
politischen Cirkeln von der Eventualität des Todes des Kaisers
die Rede ist, hört man die Aeußerung thun: „sie wird zu Pferd
seigenund sich an die Spitze der Truppen stellen.“ Vielleicht
wäre ihr ein solches Verhalten allerdings vonnöthen, denn freiwil⸗
liz würde ein großer Theil der Pariser? ihre Regentschaft nicht
auerkennen, aber welcher Zustano wörde dadurch geschaffen, wenn

sie gleich vvn Anfang an sich in efn feindseliges Verhältniß zu

einem Theil der Nation stellen müßte? Und dann ist noch immer
dier: Frage, ob die Armee ihrer Leitung so ohne weiteres folgen
würde. Was den Priuzen Napoleon betrifft, so ist derselbe ebenso
wenig beim Volke beliebt, wie die Kaiserin, obschon so lange er
Cinfluß bei Hof hatte,Srer derselben stets zu Gunsten der liberalen
Ideen geltend machte. Er: hat' gegen- sich zunächst die ganze
laͤtholische Purtei, aber auch viele Personen, die micht gerade zu
dieser gerechnet werden können, hat er durch seine früher offen zur
Schau getragene Religionsverachtung verletzt. Eine gewisse Roheit
des Geistes und der Manieren würden in den Augen der moder⸗
nen Pariser als-geringe Vergehenerschienen sein, aber: rinem«
—

Prinzen des regierenden Hauses werden sie instinktmäßig verübelt
In der der Armee hat der Prinz den schlimmen Ruf, des Mulhet
zu entbehren, und ist dort gänzlich unbeliebt. In den zwei Jeßlen
Jahren hat seine kluge Zurückgezogenheit die ehemalige Erbllterung
zegen ihn allerdings ziemlich verringert und es ist möglich- deß
ine liberale Reue in den nächsten Senatsdebatten seine Unpopu.
arität noch mehr bescitigen wird, aber so wie die Dinge heute
iegen, würde ihn die öffentliche Meinung als Regenten auch uur
mit großem Widerwillen annehnen, Uebrigens läßt sich voraus—
jetzen, daß er als erster Beirath der Kaiserin bald in offenem
Unfrieden mit derselben sein würde. Dies nun ist die Stellung
der beiden Persönlichkeiten, welche für eine Regentschaft zunächsi
— fast könnte man sagen ausschließlich — in Vetracht kommen.
Die übrigen Glieder der Bonapartidenfamilie sind dem Volke beij
rahe unbekannt und vollkommen gleichgiltig und -doer laiserliche
Prinz ist noch zu jung, als daß von Sympathien für seine Per—
son die Rede sein könnte. Man sieht daraus, daß alle Bedingungen
ür einen allgemeinen Wirrwar gegeben find, wenn ein plötzlicher
Tod des Kaisers zu der Probe zwänge, ob ohne ihn von dem
Kaiserreiche überhaupt noch etwas übrig bliebe. *

Verrn

* V.
F Nach einer Notiz in der Pfälz. Wolksztg.“ hat der
Volksberein in Kaiserslautern beschlossen, zu veranlassen, daß Sei⸗
sens der Volkspartei eine größere Versammlung am nächsten Sonn⸗
tag über acht Tagen in Neustadt abgehalten werde.

pFpMannheim, 2. September. Die Verhandlundeu über
Herbeiführung gemeinsamer Bestimmungen bezüglich der Rheinfische ·
rei sind ohne Resultat vertagt worden, da von Seiten der Nieder
ande auf vie Festsetzung einer ergiebigen Schonzeit nicht einge—
zangen wurde. ——7
—Hamhburg,“2. September. Die Garienbauausstellung
vurde heute von Syndikus Merck mit einer herzlichen Ausprache
zröffnet, in welcher derselbe auf den inkernationalen Charakter des
Unternehmens hinwies, und für die Theilnahme der Fürsten dankte.
Die Betheiligung des Publikums war eine sehr lebhafte.

*5
vranleenthal. Tebensversicherungsbank f. D. in Gotha.
VBerloosung von Gewerbserzeugnissen ber s 7575—
— —— —32 Versicherungsbestand · ** 109 250000 fl.
ieher. durscner Mefsetschunede Schs- Effectiver Capitalfondds... 26270000,
whe —8 e — Bersichcrungen werden vermittelt durcch
rzeugnissen der hiesigen weibl. Fortbildungs⸗ J ! 3 *
Schule. Dazu gehören: Sophakissen, Fuß⸗ krita Panaerbleter in St. Ingbert.
eppiche, Tischdecken, gestickte Schuhe, Trag⸗
kleider für Kinder, Kissenüberzüge und dgl
am 26. September 1869.
Original⸗Lose hiezu 4 30 kr.
sind in der Expedition des St. Ingberter
Anzeigers zu haben.

Wir notiren heute: Weizen 12 fl. — kr.
bis 12 fl. 15 kr. Roggen 9 fl. 40 tr.
bis 9 fl. 48 fr. Gerste 10 fl. 5 ir.
hais 10 fi. 10 tr. per 100 Kilo., Hafer
befl. 30 kr. bis — fl. — kr. per 60 Kilo.
Mehl per Partie 10 fl. — kr. bis 10 fl.
15 kr. Roggenmehl — fl. — kr. bis — fl.
— kr. Roggenvorschuß 10 fl. 15 kr. bis
— fl. — fr. Weizenvorschuß 14 fl. — kr.
dis 14 fl. 15 kr. Blumenmehl. — fl. — kr.
hbis — fl. — fr. per 70 Kilo., Reps
19 I. — kr. bis — fl. — kr. per 8
Kilo. Rüböl ohne Faß 28 fl. 30 kr. biß
— fl. — kr. Leindͤl ohne Faß — fl.
— kr. bis — fl. — kr. Mohnöl ohne Faß
— fl. — kr. bis — fl. — tr. per
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bis
— fl. — kr. Branntwein 28 fl. — ir.
bis — fl. — kr.

Von meinen so rühmlichst bekannten
Schweißsohlen, in dem Strumpf zu tragen,
die den Fuß beständig trocken oder warm
erhalten, daher besonders den an Schweiß⸗
suß, Gicht und Rheumatismus Leidenden
zu empfehlen sind, hat für St. Ingbert
und Umgegend allein auf Lager, und ver⸗
tauft zu Fabrikpreisen das Paar 25 kr. —
d Paare fl. 1.10 kr. und gibt Wieder⸗
bertäufern angemessenen Rabatt:
herr P. Thiery Lederhandlung

in St Ingbert.

Frankfurta. d. O. im Sept. 1869.

Rob. von Stephani

Preéismedaille Paris 1867.
Starker, &amp; Pobuda
in ν,
Lieferanten des kgl. Württeinb. Hofes
und J. Maj. der Königin von Holland

enpsehlen ihre
als vorzüglich anerkannten
* nabert bei
CI.

zu haben
Fran urter Börse
qↄom 26. August 1869.
Geldsorten.

Preußische Kassenscheine .. fl. 1 447/. -45/4
Preußische Friedrichsdr.. 9881/ - 509/1
Ristolen ...... . 5062
)olländische 10 fl.⸗Stücke . 54 -56
Ducaten. 237-2389
20Francs⸗Stücke ...2 3221/4 -383/4
xIͤnglische Souvereignss. 1156- 12
—AV
Jochhaltiges Silber per Zollpfund — —
Dollars in Gold 2 28 — 29

— — —

Die nach Vorschrist des Königl. Geheimen
Hofrathes und Universitäts -Professors
Dr. Harless in Bonnm gefertigten
Stollwerck'jchen Brust⸗Bonbons
ind a 14 kr. per Packet echt zu haben in
St. Inghert bei Conditor G. Rickel
und J. J. Grewenig, in RIIeslcastel
bei Fr Apprederis.

Mainz,. 3. Septebr.

(Fruchtpreise.) Weißmehl das Mal—
er à 140 Pfund — fl. — tir. — Rog⸗
zenmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
ppfd.) 12 fl. 10 kr. bis 12 fl. 20 ki.
——
— —
fl. 10 te. Hafer (120 Pfd.) 85 fl. 20 kr.
bis 5fl. 50 kr.

4J7 8— *

—IX

Druck und Verlag von F. — meKin Si. Ingbert.
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7 —8 22 t — ——. T3B3SB. 8 32532 2 5238
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2222 c 52 — — *7 42 —22232 A52 82
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558 —225* 3253 33 62 2927 5385 3826
2 527 5— 3. 2 5 —E 2 S3T.8 2 F 78222*
— 90 — 23 * * * 2. 832 25 *
*s53333525 227235—855 Sz2853838 5333533 582232
— 22 22 —73 —* —7 *28 —. — * 5 — 25682 *
e ——
* 2· 2. —2 * 28 J — 2 *
28—3332— u2.8 —833 2333—353 225232*
288 12372333. 235323533 2252 553255 23558
— 9 ——— — —— 225 D.. **2 —„ . 22 R2 ? 3
7*5 —R x 8 22 2 2.2 —— —
— — — —A De a.527
532 227 5 3333
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233 —53553353 —
5333 55332353
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23833333733337 3.3
3333333 33333 8ę7623
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821533— 33353533353535 6
— 32 * *
282 2 2833*822 557 583236 53233532.— 23 —
2 2 3 22 8 — 2232 225 *827 * —
33 25325 *285 7216
25 85 — 25 252 — 32 * 2* J- —
33*8223 E 2 25227 * — 2 3 2813 2 553 2. 0
2 — —— 2583353,.—335223323
2.3— 7 — 33335 8 25 533333 360 234 8
153 38* — 33538 382
2 * —A 8. 8R 5 — *7— 2.* 2322. 827
*53 52332558333 55333 353832335533 * 3*
—25*5 ——
12355 8s833333333353735358 133 —2533
*5 ——383 82—5838 sz55 83—3883* *
239353353-33 255335553823323
**3 —
—A 2328 F —A
3.5 — 528*8 — 35 2532353 253
8 3283355 12358237 33826 235
—5 52 * SS 3 —
—3— *3228 *n5538 22 23 ⁊* * —— ———
53 843522232233 55 523 —322
A 25868* 37 — — 23 ———
232587 2 837 25333333335 —8233*
⸗ S2* 2 8 NA *2 —— —7—
5232r2822 323 58283 ,3 2825 335
7* —A 353 2 — —
533258 33 38
** — — * —c — — —
3823 —A 535,233—
— 3 2. 2 2 382 2
3 3
583 3333533323228 u6

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858 z3 82
—A — 1535 55223
323 z 82 552 22853 7
* 277 8 — 82 * 8 54 2.223 27
2233235 * 2 — 2 60 *8* 22 3 28 * 57
232. 289 — 5 — 2 283 8373 2
2 3— * * 2223333878 2558 252 2.2
3 2 322 5 5338 D 522. 5
3 *2 *5* 2 25 2* 3 —A 2
3688377 ———— 83325* 5352852 53
32232 5 3 — 3·5 427 —5—— 83338 5232
253335323 23353353 JJ
—75 *8 2. e J ———— 2 —
5 3 87 532 83838 s 2338
2533 98353 243 85 —
8 —— 7 — —5222 6 —* v — 52532
35553833 833822375 2853 336443 25223
523373 5ñ8 8 —A 25 33283338 38*5
* v — 2* 2 8 — 7— —B8 8 3:. ẽ*2 32583 — 7
135853 * 3 3 7— * 385
33533535* 237—3533. 3282355 3333833
——— 252 3 2 —73
3 —
3325833 5538 — — 525z — 2* — 523*53 2253
3 22 237 * 2 *572 ** — R 32 33
232 523 2 * 5373 *2 32*
* — * 8 —s *ẽ2335 D 22*8*
28238 S — 2 — * 82. 24 —

22 — — 3 2 2. 55
— 83.* 2* 2 ——JJ —* 233 * —
5.28 ** a 2.* 2363 22*5 3 —8
* 2. 28 * 5223222 3* —28 3238 3 * 8
2252 237 2378 5 — ***8533 *88
* F 8
25735325 —2 2833* —AE 5353353
75.3 338 332328 23. 53 — 75 38338

2 De —A * 526 S 2 335333337
333323 35537 5232587 238334238 233
5123323 23 75 8 8 *52*5 —AA 5837

2 753533353 A 55 3838
*5 253 3383 3353- 135533333
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M St. Fneberter Auzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhalkungsblati nmil ver Dientiagt⸗ Donnertlagtk und Sountad
iamen erscheint wöchentlich vpie r m'a uDien dtag, Donnerstaq, Ssams tag und Sanmtag. Abonnementspreis vierteljahrig 12 Krir. odes
ναν MαäαιB Gilberer Anjergen werden mit 8 Kryr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet e —
Rr⸗ 140. . ααιιν Dienstag, den 7 GSeptembber α. 1869
* ai

*9255

Deutschland e deuische Deeie etge Dihrn ere
Miln chen, 3. Seplember, Der zur Zeit in Urlaub befind- zuf die Gefahr hin, damit ine Fluth von Ertlärungen und
iche 7e Ie — 3J— Frhr. inr Zyt nn wird Begenerklaärunçen heraufzubeschwören. Ein junger Handwerker
e —7 dann in das Lager bei Schweinfurt ber don hier, dessen Charactet uns dvon seinen nächsten Bekannten als
3 —A Veheeerendbh Segeischfeit, deren habitane nicht duͤrch Character, Energie . und
6 üfngen fur die technischen Unterrichts. Lenntnisse die nöthige Sicherheit bieten. Er hat die Reise auf
md e — —8 noh dieses Jahr stat, ?inem: solchen Schiffe (dessen Heimath und Namen' zir nennen wir
Handelsministerium ist ermächtigt. hener einen späteren Termin uns een wnae gen ein Arine —
terrügten,76 ung von den mangelhaften Einrichtungen und den Entbehrungen,
— — eee * der; „Frankf. Ztg.“ unter denen die e zu leiden se „Doch es kam —*
brane e va in Herelserge ine, Conferenz“ der Mini ⸗-eEtwas — 05 heigt es wörnich in dem Buiefe Tadye selbst
—— ForhHaleff und Hohenlohe stattgefunden, darjtendie rohesten Vassagiere empöͤrte⸗Res war die sittlihe Verkommen;
n Bezug duif den Letztgenannten untichtig sein. Sicherem Ver⸗ —3 —
nehmen nach hat Fürst Hohenlohe seinen Iwargen Aufenthalt, 8 * 7z e eny er e V.
3 n eer e ae de Zig.“ enn aedene un sich doh unser zweiler Steuermann nicht, drei
— — —— cruchtes seien Unter ibjährlge Madchen derart zu mißbrauchen. daß sie krank wurden
andlungen üͤber eint AIbtretuna der n an Preußen im 8 Ve nd e u ar duet
an 5 adn Ann rderhin von Hanau Gemah · zewalte sich wirklich häufig ereignete. Die Angelegenheit
89 —* pi * i ndvere derdient, die eingehendste Berücksichtigung Seitens der deutschen
in des Hurfürsten von Hessen: befindet sich ganz wohl amnd ¶vere —
ningtduf ihren Gutern ju: Horsowitz wodurch die in mehrere e j in sten emselben Rechte wie die Krakauer
ne reaen an —— an einem Schlag Ve * me Sppwgz Galeck in es ginelcher
ase gestothen. sich as. Eun e— Wuͤse sanneen anen n Sl. Zheeaagelegtas Brand im Ei—
—8— nn —* 3 stehen zuj ersticken, Jind, den jnuthiciüüchen BSraitdstifker, der dies—
ie Kaistrin ist ges ern in St. Cchußihgetübffn Das mal seine eigent; Miethswohnung zum HOpfex ersehen, hatte, so zu
—XD großen Ruͤhrscene Annen scen auf der Thatzu ertappen. Es, ist eine junger Bursche von
epehen haben.n De Wewegung, Ihter Majestat!beim. Audlick toa 16 Jahren, seines Gewerbes Schieferdecket, dessen Vater vor
eKosere fiel osllgemelr. aͤuf agt dirsu Libertes t.; auch mehreren Jahrer! aus dem Baierischen in St. Johaͤnn eingewandert:
—c ion inbh. heine Anstrengusigen, lo seine Gefshle Der Letzters!ist ebenfalls gefänglich eingezogen wotben;n Ju wie
ehertichen⸗ Was den⸗ laiserlichou· Wenhet angeht. so umarmte er weit der eine oder der audere der Vet hafteten auch an den vorher ·
nw ehetrts Ianet wete Lanet whren Vater und micht gehenden Bränden vetheiligt ist, wird die Untersuchung herausstellen.
ilb Soberin. Man scheint übrsgenze rpn dem gegerte der —————————— im Begriff, mit nächssem nach Amerika
pase inzich und detrachtet den. Iusflugh nach Corsica“ als denn dusjuwandern und war ihr Mobiliar, das, nebenbei gesagt, ziem ·
Unfangmeiner Reihe von Ausflügenz ia die anderen Provinzen.“ lich hoch versichert sein soll, zur öffentlzchen Vexsteigerung schon
lus zuͤlreichen Privetftachrichten geht daͤgegen hervor, duß die ausgeschrichen— eeie
ohe Kasende mit ihtrin auchen außer in Corsilamnrd sißz nigan Fan Wirien, 1 Zehts Atg zt ett g hehnt üüetczr
Ztoditheilen von Lyon tkeineswegs begeissert empfangen ziesen Tagen ein dreijähriges“ Kind ostect unter den Ehlinder —
widennthen r ,α or das. Rad- der Locoinotive eines“ vorbeifahrenden Güterzuges.
, Italtten. Der Mafchinist bemerlie die Gefahr, bremste, lleß daß Wafser aus
1Fel o r Lutgugen Septrt Mehtere — besti mmi und gab das Nothsignal. Alles aber war mfoat. da zut Ret⸗
isen. die franzasische Besgtang wetdtR m noch in Laufe des lung nur ein Augenblick Zeit war., Dieser Augenblick aber wurde
— — n æ n — ziüctich benutzt.“ Ein Breinfer stand auf der ändern Seite, sah
ι n Sbanien das junge Leben »bedroht, stürzte vor der pe —
— R t. bat. Tsie Fäftigem Griff daz Mädchen umfäassend, imnd fiel danu mit ber
3 ꝓ u 6 ee trß ee A Beute lang J den“ Sand auf den' Perron.
eruna die d cechluns bon Ader honibasten aüf d n iter Alle Zuschauex standen wie erstarrt, der Retter“ selbst war kange
eurhmigt. wird van hechcedinstuß heiche Unignisten frien der Zeil sprachlos uͤnd erklärte auch sditer, daß er vom inneren
aee bis p ee eeagee tme hendhthVener hettnrdehden
dee eeneen m 7 J gn Braven wird die Rettungs⸗Medaillen nicht fetlen/ hoffentlich aber
——— die Nachricht des X dine gute Velohnnte duns Betteneden aNertaharmen
ade de eheeee der en Ire andidatur des jumger Battt Wa / MUsttwebisten.“ühutat Sirt7 7
— ———— 217. —D—— cwedisten. Um Lin ürtdeil über die praktische
ita nann Berwenßb etit ver Velgciptd dt kxmsnglichen, wird waͤhrend Dder
* nnnd e e ona m usftesllung in Altonq aͤn Vetotgeden Reten Ktuttfiudend ziut dem
ber nde Sopt. 1DerVepublitanisches Convent von die Velocipedisten der vershiedenen Stärsttn Diut Hlands“ Eintad-
din exonfin Hhaͤle sich für Reviston deragodtatife und fur Zahlung ungen lerhalten haben. Dag Raͤten wird Am 1VSepielnber und
ex vfftittichen Schuld in e gegen Cuba zwar — dem Umfange; von b00 Metern bei
ichtete —— dein! Flußße Apalachacola ind 11n Metern Breitostatttfinden. Die Rennen finden, statt in 3
lwvtido dftgeh sen sbrdeni eülhh da id nen Uyr (100) Meler)?“! 33 Uhr —S (1300
Meter)! ind sind⸗ dafür Gitzbhsttlansesetzl. Ein viertes Rennen
mit Hneden ir Irostenr. Die . Bemhensgung der Vadcspedisten
wird vermuthlich eine⸗ starke frin
4 Am 14. Angaust explodirte auf dem Obio in der Näalb

m
F Die Münchener „Neust. Racht. vom3. Sept.“ endhallen
Folgeudezs· Wir halten ea für unsere Pflicht, eine auf die
        <pb n="550" />
        von Louisville die —XV Flußdampfer undehe n de
wanzig Personen fanden ihren Tod; dat BeYsaskt ist völlig
verloren π —u reeten.

I
—RV —

nder aus Bererrt
Iw Jahre 1867/68 sind nach Amerika ausgewandert: aut
Oberbayern 28 Personen, aus Niederbayern und Schwaben je 99,
aus. der Oberpfalj I69, aus Mittelfranlen 248 aus Oberfranken
845, aus Unterfranken 971, 4u3der P.f anl . 2O. i t
aus dem ganzen Königreiche 44798 Perjonen
9 nndestener.) Nach der „Wochenschrift für Thier-
XX und Viehzucht“ wurde in dem einschlägigeno bayertischen
Winisterium cin Gesetzeuutwurf ũber. Eiuführung einer. Hundesleuer
ausgearbeitet, deren Ertrag zunächst dazu verwendet werden soll,
den jamtlichen Thierärzten eine fire Besoldung. von jährlich 300 4J.
anzuweisen. Dos eitirxte Blatt hält die Einführung ziner Hunde⸗
teuer nach, den Erfahrungen anderer Länder für une, dem öffent
lichen Wohlt ersprießliche ĩanitätspolizeiliche, jedoch stets mißliebige

Maßregel und sbgt Gewiß nicht mit Unrecht), daß die Anweijsun
der Besoldung derd Veterinärbeamuekspeciell auf —577 fur
den Sigdt Ignfile dietnmenden, resp. Beg —5— ebende
erhaßte Abger amtliche Stellung ja seldt die kriften
ice Veamen —2 —2* —XX
unzweifelhaft die auung die Oberhand gewänne du
hundesteuer jei nur wegen der Besoldung der Thierarge
eingeführt.
20 —— 1525 N Cae Frnn 22—ö
25 Wir bitten hierducch die im, heutigetz Blattec stehe nde Gluce
Offerte des Bankhausen Lage Sr aσνOονν in Hamuur,
hbesonders aufmerksam zu lesen. Es handett fich, hier Dnn
mirlxlic ho Staats-Loose, deren Gewinne F Stut
Mtantirt und verloost werden. In einer jo —reichlich mil Quit
gewinnen ausgestatteten Geld-Verloosung, daß aus allen Gegenden
eine sehr lebhafte Beiheiljgantg stattfitdet. Dieses Unternehmen
verdient das vollste, Vertrauen, indem pörbenanntes Hus „Gotte⸗
Zegen bei Cohn. durch die Ausahlung von Veillioden —2
allseits bekannt ist. ee ett
—
— — ———3A. L.3. FV
9— J J Bekanutmachung. — — v
Die Lieferung des für die k. Steink ohlengruben der Pfalz nothigen
Rüböls und zwar
A.“ Für die Kl Grube St. Ingbert pro 1869 mit ea: 68 Ctr.
—— —67e 600 4 à SGO Kilo.
ba . Wiillelberbach.. ü s7 180
joall im Suhmissionswege vergeben werden. ——
Die Angebote sind verschlossen ümdegehörig bezeichett
dis 17. Seplemder I8oh Raschmittage 3 dihtt
bei dem unterfertigten Amte einzureichen, bei welchem auch die Liefernngsbe—
dingungen eingesehen werden koönnen. I
St. Ingbert den 2. September 186535.
Wien rre 7 *Das Kal. Bergamteu
e e. Baumer, Verweser.
— 2251 ⸗ * 7 40 7 —
GEmpfehlung.“
Die Kunst- Modefärberei und Druckerei von Hch. Rheinheimer
in Germers hiaeinm empfichlt sich im Fälkben und Dyuchen aller Arten
Stoffe als: Seiden zeüge, Bänder, Tuch, Thibet, Merinos, Wollmuß
lin, Orleans, Barége, Jaconet, gemischte Etoffe ꝛc. für hiesige Stadt
und Umgegend liegt eine reichhaltige Musterkarte bereit; Aufträge“ übernimmt
und nähere Auskunft ertheilt n
e e. , eacere. ö 7
J e2 —6 * Herrmann Fischer.
37317
WSbichtig furnodhoe t ie
— ⸗
Schweißfußleidende!
Von meinen so' rühmlichst. hekannten
Schweißsohlen, in dem Strumpf zu tragen,
die den Fuß beständig trocken oder warm
exhalten, daher hesonderz den an Schweiß-
uß, Gicht und Rheumatismus Leidenden
zu empfehlen sind, hat füxr StIngbert
und Umgegend allein auf Lager, und ver⸗
auft zu Fabrikpreisen das, Paar 25 kr. —
3.Paare fl. L10 kr. und. gibt Wieder -
zerkäufern, angemessenen Rabatt.
herr P. Thiery Lederhandliung
in Et Ingbert. 1
Frankfurt'a. d. O. in Sept. 18609.
Nob. von Stephaui
Das von Blechschmied au mann
isher dewohnte Logis, bestehend a s
zeräumigen Zimmerpn. Küche, Keller, Spei⸗
her, Stallung. Gaxten, Dungplaß. ist ju
ermiethen.. 7
Naheres bei Blechschmiedee

Vaumanu.

—
Verloren: e
DAAML straße von St.
Johann nach Schaidt wurden am Dienstag
Abendv. W. zwischen 5and 6.Uhr, von dimen
Bediensteten 1 Füuͤnfthalernote und 10 Gin⸗
halernothen in einem Notizbüchleinliegend,
zerloren:.Der redliche Finder wolle dieselben
egen-xine Belohnung von 1 Thlr. in der
Frpedee d. Bl abgeben

2 6 * * —A J
Allerneueste Gluͤcks⸗Offerte.
Origimult Stantae Pramien-

LOOSG Sind in hexa Il au Kaufon und πα
len erlanbt. 9 —9
— 4
Gottos degenbeiCohn
Grosunartige viederum mit Ge-
winneia he de iaten d vermen
te Gapita lie—νια
vO NMhe 4MiIIIon n.
Die Verloosung garantirt und
volIzieht die Staats-Regier-
, biung selbst.
Beginn der ziehung uamnn 20. dl. Mts.
Nur2 TIF. oder 1 Thr. oder
3* 15 Sgre —* J
kostet cin vom Stante garantirtes
wirk liehes Original Stanats-
LOOB, c(nicht von den verhotenen Promes ·
ꝛen) und bin ich mnit der Versen-
dumng dieser wiricliehen Origi-
nual-Stanats-Loose gegen franmt ire
Binsenduns des Hetrages oder gegen
POSVOrSCMMMBRS Selbet nach den ént-
sernutesten Gegenden staatlien
heauftragt..
AESs werden nur Gewinne ge
———3
Dis Enupt-Gevinne betragen 23800090
200 000. 190 000 173 000
170.000 1635. 0000, 160 0060
155 000. 150,. 000 109 000
30 00. 40 0000 æn ößö —
20,00, 8 43000. 34 120003
q 10 000 4 4 8000, 5 ã 6000 114
5000. 4000, 29 5 3000, 101 o000
6 ISOD.“ 5à IS00, 1564 1000
206 a 500, 66 Soo 272 200, 24550 l
Gewinne à IIo, Ioo, 50. B0.
Xein. Loos gewinnt weniger als einen
erth von aer
Gæwinngelder und nntltehe
Ficenungslüsten sende unter Stants-
urantié meinen geehrten Interessenten
Anoh · Vntache idmge Arorrpt ud ve
sehegen aänu.
Durck meine von bhesonderem
liuek begünstigten Loose habt
mainni saressenten bereits alleim in
Petiinlnd die aIIerhGchsten
Anupttretser von 30 6, 0 0 0,
225 000, Sö132, 500,
150. 000 120 000, mesrmals 125000,
mohrmals I00, O00. ilrælieh sehon
wieder das grosse Loos von
127. 000 and Jungst ai 30. Fuli
schom wieder3 der grosdten
IXXXEEE
end ansben t e

M Jede, Roeung auf meine

A Originnul-Stanta-ELoose kaniu

2 an der Bequemliehkeit halber auch

M ohne Rrief, einfnenh auf eine

Jett bliehe Lost x arto

maolren, Dieses ist gleiehzeitig be-

nEut encl billiger als Post vorscuas.
Peoæz. Sams. Coften in Hamburg.
fHaupt-Comptoir, Banky und Wechaelgeschuft.

— — * — —— — *
J U —F NFedaction, Druch and Verla⸗ von F. X. Die me gein St. IRngbertn e, nnle 7
ie ö re, 7 e y ] t n , — —
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        2
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3—336 333
—5523 555255—55358. 38 —
222 25 2532 ——— 7 * ⸗ — —— A *
— — 5 25 ẽ 28 2* ——— ———s1*2 —— —— 528
— ——— — 538 13 52*42 *3 —A— — 375 B8Ss 55 333*
535 —I —282* 55 — — * 52*22 —— 2* 2552 —— — ——
25— 28 8222 — 2822 55 e 2* —— 5E 5 — —JTJ . 2 23 — —
— SH *— —7*53228 —523 333— 22 532.. 5 —23 —
— —— *203 55287 z25325*7 55775 5
— 7— EM .1 —— 253232384 —A — — —5 5—— 3
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ae Deutschland. ———
— Munchen, 58. Sept. Im Schlußproiokoll zum deutsch⸗
chwei zerischen Dandelsvertrag wird besti mint, daß Gewerbe⸗ und
Aitimgtionslarten, welche von der zuständigen inländischen Zoll⸗
rehorde für einen zollve reinslandischeu Reisenden ausgefertigt wer⸗
en auch zur Zulassung für Waarenanlaufe —X
ungen in der Schweiꝛ legitimiren.
Manchen, 6. Sept. Durch Entschliehung des k. Staats-
ninisteriums des Handels und der öffentlichen Arbeiten vom
M. wurde den Wehrpflichtigen bei jeder noch vor ihrer wirk⸗
shen Einreihung in die Airmee stattfindenden Vorladung in Er⸗
ahangelegenheiten die ermäßigte Eisenbahnfahrtarxe M. Klasse gegen
ederzeitige Baarzahlung und Beibringung einer enlsprechenden
deginmation der betreffenden Polizei ⸗ oder Militärbehörde einge⸗
umt. In gleicher Weise haben die bayerischen Ostbahnen und
ie pfälzischen Bahnen den Wehrpflichtigen die bezeichnete Fahrtar⸗
ermäßigung in Ersahangelegenheiten zugestarden.
Ma uchen, 7. Sept. Die Bewerber um diesseitige Ge⸗
iichtsvollzieherstellen müfsen sich bis zum 15. October bei dem
zezirksgerichtlichen Siaalvanwalte oder dem Staatsprocurator ihres
Wohn· oder Aufenthaltsortes melden und angeben, ob und in
welchem Regierungsbezirke⸗ sie den abzuhaltenden Lehrcurs über den
Fiduͤproreß und das Zwangsvollstredungsverfahren besuchen und
Brüfung erstehen wollen. —
Igs hafens 7. Seßp. Die Herren von Kaisers⸗
autern, welche von der Winzinger Parteiversammlung beauftragt
varen, en vn ee zur Waͤhl 6.
don pfälzischen itgliedern des andesausschufses der Forischritts · 4 Auf . 3.
—— haben gestern ein Circular *. k Auf dem Offweilerhoft ist unter dem Rindvieh des Herrn
welges der nWhenagauf den 12. Seplember fesigeseht wird Freudenberg die Maul · und Klauenseuche ausgebrochen und sollen
nAciserslauteret Ausschußz, der selbst aus 13 Milgliedern be· alle Vorsichtzmaßregeln. gegen Wenerverbreitung diejer Krankteit
chi, hat sich zu diesem Behuf um weuere 83 Mitglieder aus dngetroffen sein. z Slhlemter Ein Gewerbspridilec
htdbecin der pfatz verstartt. so daß der Gesammtaus, haß hetli Speyzrt 6, Sehtember Ein Gewerbsprivilegium wurde
edeee besehte welche aun die Wohlversamuilungen verliehen dem —25 Heinrich W. Fischbach von Speyer auf
den einzelnen Bezirfen zu peranstalten haben. . 25 ne pn ihm erfundene Vorrichtung an Eisenbahn⸗ und andern
ee in 8 Scbl. In Preuben wimmt ¶die Keoslerfraae Seghnig um das Einllemmen von Fingera zc. zu berhindern,
iner grohere Dimensionan In, und das Verhalten der Regierun 1Se⸗pte Der s
er pielmehr der hiebei betheiligten bee nur 8* üisame udde wa —328 * Zaate bringt einen
dreuzzeitungspartei ungetheinnen Beifall. Di⸗ Sache ist heilel und zur Annahme vorgelegt Te epe i em nachtten Landtase
id in Augeordnetenhause zu kategorischen Vrolesen gegen fehrnatürlich a g ad k g . Diese Hundesteuer muß
zewagte Interpretationen des Art. 13 der preußischen Verfassunghn. a. Die dsandee F i n IJ dem Wite heißt e
Amaß geven. Das Volt spricht seine Enttuftung voffen aus, und sotene Frenndin des d ne * te Landesbase die
aibst die denkenden Katholiken bedauern das Ueberwuchern der gesagt, alle Ei enecaflen z I Hormann,. welche nebenbei
se de nenen Su sen denlbar sur die Tatiith Ferthan. Don ihre e —338— Ae dch
Zelche sie in Preußen genießen und ertlären geradezu die Klöster denn beim —— — —W n, wie es denn ware,
en nicht dur athouischen Kirche, ihre Aufhebung werde daher bardeHimer ee Ine derarhge Blutsteuer eingeführi
auch nicht die Kirche schädigen.“ —* ꝑ 575 siech aber ichts deres so führt das Blättl aus,
a e Egn. Metc. Maeniiche gend ue a e e
ind partikularistische Blatter sprechen Vieder einmal von „Verstän- aen Gelde also will man für euch die Ketten shenieden * *
da ——— und 8* 38 Bwelde Gottesleugner und —2 gegen kuch ese epcem
Fuͤrfien staufinden sollen. Zwei Thatsachen rei en hin,“ um die ure riester und eure Religi zu Fod ig
janze Grundlosigkeit solcher Gerüchte darzuthun. Einmal ist es —BS e eee 33 * I
eschichtlich erwiesen, daß der König Wilhelne 1866 die Roth · Erntezeit euch von den Aeckern wegnehmen e ge die ee
wendigkeit der Depossedirungen und der preußischen Gebietserwei⸗ decken, wie es dieses Jahr in Preußen geschah. Statt i 29
erungen noch schärfer alb Graf Bismard exlannt hat, und zwei⸗ hres Angesichts Erntearbeiten zu * sollen in
lens Jann jeht ein Abkommen mit den Deahosschirten nur mit· Zu⸗ Sonnenhihe. Lanfmärsche — n sie bei größter
di mmung der preußischen Kammern getroffen werden, in denen fich Das will die “,Landesbase“ —* der e ererche eae
nicht 10 Stimmen finden würden, welche in die Abanderung des Beutel zu !“ 3. — e
jein 1866 Geschehenen willigten. 9 s .Ueberdie verrun d'er EtbunoderBräune
4Frankreich. * ! Ir F von — Aufschluß über Heilung ˖
Anie veneDer ,*5 t roup zu bekommen, indem genannte Krankheit schon manches
Paris, 8. Sepi, Publick sagt? Der Kaiser fühlte junge Leben frühzeitig hinweggerafft. Beim Begin iserkei
gesters wieder einige —A in das des langen Aufbleibens und des Hustens, womit die Ie sich —
im Freitag Abend. Se. Raolesiat. hat deßhalb dem Ministerrathe wende man sofori ein heißes. Bad. und zwar so heiß, wie es de
nicht. prasidirt. Diese Monigkeit dehauptete sich unter dem Einflusse Patient dertragen dann, an. Man bringe also —*—
der flürmischen Witterung auch heute Morgen noch Aber die das beiße Bad, welches bis in die Magengegend reichen muß und

fortschreitende Genesung wird durch diese Zeit des Stillstandes nicht
wesentlich verzoͤgert/ werdhen.

Im franzdsischen Blättern wird auf einen Kuiff in den offi—
riellen und officibdsen Berichten über das Befinden des Kaisers
aufmerksam gemacht. Da heißt es 3. B.: der Kaiser ist heute
früh „ausgeganhen“; hat in der Kastanienallee ,promenirt“ u. s. w.;
aber richtig wäre es, wenn man gesagt hätte: er ist im Rollstuhle
ins Freie gefahren und hal im Rollstuhle promenitt.

— Schweiz.

Gottfried Kinkel in Zürich hak an die Redacteure der
deutschen democratischen Blätter, auf Veranlassung des Grafen
Wladislaus Plater, ein vertrauliches Circularschreiben gerichtet,
vorin er sie im Interesse Deutschlands auffordert, ihren publi—
aistischen Einfluß für die Wiederherstellung Polens in seinen alten
Grenzen geltend zu machen. 3.

Amerika.

In Jamaika wurde ein wegen beschuldigter Theilnahme
in einer Flibustiererpedition von den Spanuiern zum Erschießen
nach Ansicht des amerikanischen und englischen Consuls unschuldig)
derurtheilier amerikanischer Matrose dadurch vom Tode gerettet,
daß sich beide Consuln, in ihre Nationalflaggen eingedreht, im
Augenblick der beabsichtigten Execution vor den Verurtheilten
selllen und erklärten, jeder Schuß müsse zuerst durch ihre Flaggen
ind ihren Körber gehen. Der Gefangene wurde in das Arrest⸗
a Jurtickgeführt und noch am nämlichen Tage begnadigt.
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        wasche unaufhoͤrlich den ganzen Koͤrper batn mit wollenen Lappen aufgetreten; eine dort wohnende Frau Gifford starb am 14.
ind Seife ab. Im diesem, heigen Bad e, ein August an den Wohgen der Sonnenfiulterniß, oder richtiger, der
giertel bis eine halbe. 3 I —F wird durch waährend — fuoe tandenen aͤgs⸗ —8*
ortwahrende Abwaschung schon In Bade Shwei enistehen. Mch 7 Per ohrihneten vi 3 der Ja⸗ J S
blanf von ein wiertei bis kine Hhalbe AStundegz bruge manxkhen Aiinze Ahe I rreichten Fiesvbn 3843
Franten sofort, ohne abzutrocknen, in eine, in dem Bett bereitlie⸗ yng u sanee⸗ A. 53 8 e — 5* —
gende wollene Decke, und wicele mit derselben den ganzen sKoörper en sondern das dd einem Hostem ufwande von eo 5
zis zum halse, die Arme mit inbegriffen. gehörig ein, und lasse dollar⸗ per⸗43/4 Zoll gebohrte Loch bis zu einer Tiefe von 1200
—D e zugedeat ist Fuß . wo⸗ süßes Wasfer angetroffen wurde, verstopfen.
die Schweißtreibung eine Stunde früher vvnfta en gehen.n Wäh⸗ , —D— — 221 9
end dieser Zeit gebe man dem Pitlenlen heiße Limonade,e mit νν α ααα
inem Zusatz von. zwei Eßloffer guten —XRXV Wein per halbe 12 2ů deeee We — — ——
Sweppen. so viel er mag, zu trinken. Dieses Getränl muß der *st
Hatient so lange forttrinken, als der entstehende: Durst sowie idin BrachintJerung ganzer Körner. Die. Central
Zrankheit andauert. Nach Ablauf einer Stunde muß -der⸗Kranke derluchsstattjon in München macht Verfuche — Ie
vorstchtig aus der wollenen Decke herausgenommen und gut trocken uf's deutlichste die Verluste ersichmich werden, Welche der · Land
erieben werden, dann mit Hemd und Nachtkittel ac. angekleidet · im virth bei der Verfütterung ganzer Köxrer zu erleiden hat. Wie
alt herbleiben. Das Bad muß täglich zweimal gegeben werden, Hedeütend dieselben sind, geyt vatdus· hervor, daß bei Fütterung
nit jedegmaliger Einwickelung.. Die ganze Curdauer ist; wenn von zon ganzere Gerster an Kälber vhne Beimischung, von 100 Pfund
Anfang die Krankheil sogleich behaubelt wird; oft nur ein bis drei Zörnern 48 Pfund in ganzer völlig unm agenützler Form wieder
Tage.“ Sogar in hoffnungslosen Füllen haberich auftn diesen We⸗ usgeschieden wurden.“ Wird den Kornern Hächel heigemischt.so
sandiungsweise noch oft Heilung bewirtten Das Essene darf aus verden diese Verluste verminderi.n Diefe vortheilhafte Einwirkunt
ichts als Weißbrod⸗ oder Wecksuphe bestehen; das heißt Wasser, hes Häcksels beruht lediglich darauf, vaßen die Thiert gezwungen
Weißbrod oder Wech! Salz und Butter, muß so heiß. wie möglich, verden, die Koͤrner vollständiger durchzukauen Rund,«einzuspeichein.
don dem Panenten genossen, werden, Bevor der Kranke seine Aber Jelbst bei Vermischung mit Hädsel ist der Verlust an Körnerr
Besundheit wieder erhält, enisteht eine vermehrte Heiserkeit mit zoch kin derartiig großer,daß er beineiner dlonomischen . Fltterung
aen scdoch in veranderter Fotm. Der Huften Wird mehr los dicht. üüberseben werden ae e an beveutender
uͤnd rasselnd werden, was die Genesung anzeigt. Ein cleichtes Ab⸗ Lheil der Körnerninvollständign umausgenütztem eden
führmittel ist zu empfehlen; Brechmittel ist nicht nöthig.n Personen, Dunger auf · das Feld czurückgeführt Werden muß. Umninem
welche Vertrauen in, diejes einfache!n! natürliche Verfahren derartigen: Uebelstande vorzubeugen und, die Körner. im Thiertorper
sehen wollen, und' nach Vorschrift genau »handeln,“ werden sich ur höchstmöglichsten Ausnutzung zu. bringen gihl es kein hessere
nicht getäuscht finden. u Mittel, als diefelben im gequeischten Zustande zu verfütlern.Die
Mainz, im Mai 18694 Dr. L. Armann. mit einer Auzahl— von Kaͤlbern. hiexaber angestellten RWethuch
ne Sain bEkienne, 2. Sept. Im Schacht von Assaillny daben ergeben, daß alle Körnerfrüchte, Jelbst dit schwerverdoulich
Rive de⸗Giet), ist die Kette gebrochen und sechs Arbeiter sind, in hetsto, sobald sie gequetscht verfunnct werven dib auf ihre Scha⸗
den Shacht gestürzt. Alle ünd getödtet worden. ensubstam vollständig zur Ausnutzung gelangen. Es dürfte daher
FFine ganz neue Todesart jst in Marion Counthh, Jowa; dieie: Methode einen jeven Landwirthe zu empfehlen sein:Nch
2

—Iä — 24 —3133334 —v
Versteigerung.
Mittwoch den 15. September 1869,
Nachmittags 1. Uhr, läßt Herr, Franz Ja⸗
iob Ehrhardt, Glashüttenbesitzer und
aufmann, dahier seine Glashütte mit 1
Glasofen zu 10 Häfen sammt allen dazu
zehörigen Gebäulichkeiten Dampfmaschinen
nd ea Zisg Morgen Garten und Acker-
land St, Ingberter Bannes, nebst allen
VBorräthen zux Fabrikation in Eigenthum
wersteigern.. 3*
Sorn, tal. Notar.

N3 geAnzoinoenee
J pe * F 5 Vorläufige Anzeigenn iren ——

— — —
283 —*834 2 VILINMMι
Großes mechanisches Welttheater
verbunden mit den weliberühmten Geister unt Gespenter Erscheinungen! ytn
Da ich bis Morgen, Freitagz Nashmittags 8. Uhr. jn St. Ingbert Lintreffe, so mach
ch ein berehrliches Publikum darauf, gufmerlsam, daß am ee gn
chon die eiste Probevorslellung ftattfinden wird, indem Fin derartige hhzegter Noch mi
gewesen ist Ich erlaube /mit debwegen iu bemerten daß die Wassetcescheinunge
icht un Phantasmagorie oder Nebelbildern zu vergieschent sind sofderndie Ghester seher
rank und frei vor dem Beschwörtx, schießen, fechtey, rauchen und trinken sogat, wie gut
Heistet zu frinken pflegen, mitn dem solbene e

u Alles nähere besjagen die Zettel. 853 8 aege —*8

JF *8 N „aAchumngßvolllade tuein J

Der Schauplatz ist imn Grasgarten des Hertn Kaufinann Plenters. im Vofephstoe
in der 80 Fuß langen BlechbudenανR I”ιιXι

ze Mehrere Zimmer- und Schreiner⸗
Gefeilen finden jetzt und den Winter
hindurch gegen guten Lohn dauernde Be
schäftigung. 326
Auch sind neu erbaute Wohnungen für
dieselben vorhanden bei2
6. Zeiteæ in Sulzbach.
20 Einweihung des neuen Tanzsaales.
. Sonntag den 12. Sept. von Nachmittage
—00000 3 Ubr an ν
aun⸗iosgix
v B. Schweitzer.
7 Eintritt. 24 Kreinek. a
h.. zEin womdglich. kräftiger Bursche,
wrelcher Lust hate dss
Feilenhauer; HAandwerk
— zu erlernen, kann sofort sin die Lehre ireleu
bela id n ν
A eugebauet·
4 * * Feilenhauer⸗Meisterlu Neumn kirchen.
*v —— ———— —
— — 3 81497 Va 23. F — —— *
1 . Wiyed. eeee —— — Redaction Druch uxd Verlau von ) Va XVDee me —V— — rt. ——— dri 1
2 i 1 7 2 —38 2 17ιι ,—
n ν d chteta 9 ene n

4s. 8.ir. Kartoffein I.fh Heu2f
ur. e ——
Weiß brode in ildar, 17 in gornbro
3 Kilogr 8 kr... ditto Kjlögr15 6r
disto Ißilogt. 8kr. Gemischtblod's gil
28 kr. A Paar Wec 9. Lolh Zkt. Rind.
Lischej uel Tge unt isn
dalbfleisch 14 d diewn —X
*chweinefleisch 16 re .Weir
24 kr. Vier 7elb, per Liter, Butler 28 b
—

5
— — — —
der Stadt
88 v ern vom 7
wat r etthte ur
der Stadt Zweibrücken b. — Spriten fle! Aitt Spetz!4 fl. — kr
Weizen!6fl 180 tkx.Korn⸗4 fl. 374t. Gerste — kr.n Haset 8fi. 46
GBersie Lreihige 4 fi. —tr., Gersse dier⸗ Erbsen 40 slego ir! Linsen“4 Nl. 81 br
reihige; Sfl. 84 kr. Spelz 8fl. 48 kr. der Zentnere nnn
—An —F Jrodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 22h
I8 tr.d Mischfrucht flaicch ir. 7 Hafer.g! Z.Pld. Gemischlbrod 12 kr. und 2 Pir
8 fU 36 Aru Erbien — Ae — r Widen Meiskbrod 12 tt. “ 1
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        —õ e 7 —J —— —— — —— Arn , 9 —A — —V
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in cet 1 2n —— —
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— .,ιν bu òàV ννν in d —6 5 —5 *
ιν iu ιι u u
—D ri ι ι α —VVV⏑— SPp. * — W
i Rung bear harAmn eis ar (ohd dat /nln dem Haubtäiata verhundene Uinterha itumgsblait mil der Diengta gt. Domrutaare nd .Sonniaas ·
nmer) exscheint wöchentlich vre pAmal; Deie n zt Pom we biatag⸗ Saams targ und Somn iag. Abonnementepreis vierteiüüthrig 422 Krzr oder

BBs Eilbergr.Angeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeite Blattschrift oder deren Raum betechnet. F — — ——

———— — Samstag, de vr ce”eniber ιι 1869
—* äädgh p σ A.VSe ,Xσ: J — — —
. 2 ide

VMit dee r Epentualität des Todes daridret
ralfer Europa'9) beschäftigt: sich gegenwürtigt die. Oeffent⸗
chteii. Während die Machrichten über den dJustandncRepoleons
je Welt fortbührend in Spannung erhalten, neffennuch: aus
zeterbburg sehr bedenkliche Nachrichten über“ den Gesundheitszu ·
handdes Kaisers von Rußland ein Belkannklich hält sich derselbt
och Livadie auf, und Geruͤchten zufolge herrschte ãn den lezten
Tagen in Petersburg eine ungemeine Aufregung, weil man dort
hndlich Telegramme aus Livadia exwartete, diemdas Ableben des Cza⸗
i melden · wuůrden!: Diest Gerüchte scheinen allerdings ohne Begründ ·
ing zu sein; der · W. W.“ will jedoch von glaubwürdiger⸗ Seite
raͤhren haben, in den höheren Kreifen von: Petersburg seit das
hcrücht verbreitet, ein russischer Bifchof habe · dort die Absicht· gee
ꝛegt, den Czaren bei der Kommumion zu vergiften, und das Attentat
durch Denunziation einer Hofdame, die sich im Gefolgelder
zaiserin befand, vereitelt worden⸗ Der Czar habe: hierauf: der ge⸗
imen: Polizei die Weifung ertheilt, die rufsijche Geistlichkeit zu
M Pelersburg strenge zu überwachen, waͤhrend jener Bischof sofort
wre gerichtlichen Untersuchung übergeben wurde. An— demselben
dage seien aoch mehrere vussische Geistliche perhaftet worden, Sex
daser habe soforldie Residenz verlaffen, und sich nach Kiew be⸗
eben; woselbst et feinen; neuen,, noch umwollendeten; Palast besich-
igtet Unr diefe? Zeit entstand auch? das Gerücht, Czar;: Alexander
vade seine Sonmmerresidenze nuch Kiew verlegen, Vonacdort de⸗
jab et sich jedoch Aoch Obessa uͤnde spater, wie belanat/ mach! der
inea Der Kaiser von Deftreich: erfteut fich zwurcadet voll⸗
ommensten: Gesundheitern Abs worfichtige Leute haben jedoch die
ingarn die Frage angeregt, wie es im Falle seines Ablebena
hahrend der Minderjährigkeit des Thronfolgers mit der: Regent⸗
haf tꝛnaussehen würde, resp. wie dieselbe gefetzlich jetzt jchonzu

egeln waͤre αα
—7 — —
J Deutschland —D *
München, 7. Sept, Vom k. Staatsministerium des In⸗

ern für' Kirchen⸗ und Schulangelegenheiten ist aun: fämmtliche
I. Kresregierungen, Kaird, Innern,nan die Gymnasial⸗und
Zuhrektoratenbie Directorate der h. Grziehungainftitute und Die
districksschulbehötden des Königsreichs eine Entschlietuug dahin
rgangen daß füt die Folge die Vornahme aller Sammlungen
haͤe Rückficht auf die Zwecke, für welche sie veranftaltet werden,
n den Bolksschulen sowohl als in den Studienanftalten und kgl.
krziehungsinstituten ünbedingt untersagt ist.Sollte rin einzelnen
—28 Fallen eine Ausnahme gerechtfertigt. sein⸗nsde behütt
ich dat k. Staatsministerium hiefür selbst die Vewilligung vor.
die kgle⸗ Regierungen, K. d. J. haben den!n Vollzug dieser
Umordnting zu Abetwachen und gegen“ Zuwiderhandelnde
ehrer oder:nr Schulaufsichtsbehorden, auf dem Disciplnarwege
yorzugehen. aeh *
Runchem,8. Sept. Sofort beim Beginn des VLandtagt
vird in derꝰ Abgeorduetentammer einAnkrag auf Ethbhung
ꝛer —— der Forischritishartei eingebracht
verden..
M dnh en.In einer in den nächsten Tagen erscheinenden
flügschrift der Vollspartei“ werden vezüglich der inneren Fragen
zachstehende Ausgaben, deren Löfung in der Abgeordnetenkammei
rgeit erden sol, angefaͤhlt: . Einführüng des afigemeinen gleichen
itecen Wahlrechleß mit geheimer Abstimmungfür jede Art
olitischer Vertpetung.2) Revistan det Staͤatsverfassung mach
dij Griuudsüͤten det Selbstregierung Unde Selbstverwaltung. 3)
zoll Jändige Trenqunn des Staats, mithin auch der Schule von
———— füt stehende Heere;
imhru he⸗ Milizshstems 5). Aufhebnitig aller!lVortechte⸗ der
hebur des Standes nd den Besigesen6) Beleltigung des Ge⸗
ehes über Vexreine, und Vexsammlungen, Hersttlhung voller Vereins⸗
ind Versammlungsfreiheil. 7). Revision des Gesetzes über die
Zresse, welche vou allen Beschrankungen und Bedruckungen befreit
gerden soll. 8). Verantwortlichkelt der Zeamten, Beseitigung des

Pensionswesens.““ N) Freigebung der Advbeatur ohns Localisirung
ind ohne · Anwaltszwang ; Schaffung: eineseinheitlichen Civil⸗
zefetzes. *In der deutschen Frage wirs ig det fraglichen Flug⸗
chrift als“ giel bezeichnet: , Die freie Vereinigung aller deutschen
Ztamme ozun kinent auf Voltsfouderänekät beruhenden Bundesstaate.
Zur⸗ Besseruug der mäteriellen Lage der Arbeiter wird vorgeschla⸗
jen 211) Gerechte Vertheilung der Stettern,rundmlich? Aufhebung
r andireesen: Steuern, Einführung einer ptogressivenc Eiklommen⸗
ind Capitalsteuer. 2) Unentgeltlicher Untevricht in allen: öffenta
lichen Bildungsanstalten. J Valllommene Koalitionsfreiheit, Fest⸗
cpung ejnes Pormalgrheits iages, Fabrilgeseß, zum, Schute der
uhtet der ai55
rntfun e Zu der! vun — Sonttag in Neun
taͤht a d. He“ stattfiübindeneVersm munn g'dert deut⸗
Hen Voaltsparteiin —A— find auch die Mit ⸗
Muͤeder des hiesigen democralischen— Vertins durch? ein Schreiben
hes Landezauschusses ingeladen wörden F
Die Frkf. —— dem ihr telegtaphisch gelwor⸗
ʒenen Dementi idre Behauptunggufrecht, datz Fürst Hohenlohr der
dewelberget Conferenz, des Lors Ctarendon unde des Fürsten
Rortschakoff — abe7 Zueist sei — Freitag frutze 11.
pätet Lord Clarendon von Frankfurt Aus.“ dann“ gegen 4. Uht
först. Hohenlohe dott der Dontane Wosd einingen am Odenwalde
n Hotel Schieder“n angekommenn die eigentgiche Conferenz habe
reilich nur zwischen den deiden ersteren ftattgefunden ; And mian
cheine sich darauf beschränkt zu haben, dem Fujrsten ¶ Hohenlohe
zie Refuligle der Zufammenkunft in“ stürzeimtzuteiten⸗ Pe die
Interredung der Repräsentanten —
netz mit ihm nur ungeführ eine hakte Stunde dauere·.
Wien. Den Coauielilerinnen in Nigkausist nun defintüß die
Staaissubvention entzogen worden. Die hiexauf bezügliche Zuschrift des
Vegirtehaupimannes don Krakau, Herxu Bokowski, an' den bor⸗
igen Carmeliterinnen⸗Convent lautet nach der Debatte“ 7 Se
Fxcellenz der Minister für Cullus uͤnd? Unterricht hat verfügt.
ad die den darfüßigen Cärmelitterinnen feit: Ab Jannar 1867
nus den Staatsfonds beräbreichterückzahlbare: Vorfchußleistung
von 1800fl. jahrlich mit. Ende! des Monats September 1869
n sistiren sei.“ Ich Jetze min den Convent; auf Kruud des Mini—
erial⸗Rescripts vom 20. und des Statthalterei-Erlasses vom 28.
s. M. dabon in Kehntniß.“ ti (u Ñ*
g e, Fraukreich. in 7 An J
urifs, 8. Sebin Dere Monsteut“. von gestern Abend
agt: Der Temperäaturwechsel hat die⸗ rheumatischen Schmerzen
es staisers wieder aufgeregt, welcher deshaltz auch nicht! Afeiner
Bewohnheit gemäß⸗!im Garten spazieren gehen konnke.nnm Die—letzte
Nacht verbrachte er indessen sehr gut und es trat in Folge dessen
ine merkliche Besserung in seinem Befluden ein.“ Ander gesttigen
Abendborse hatte die Beunruhigung wieder zugenommen. An die
Zräfecten hatte der Minister des Jnnern telegraphirt, daß an der
Haifse neben den ungenauen Gerüchten über die Gesundheit ides
daiserz schlimme Börsennachrichten aus Deutschlande Schuld seien
die aber — und das ist das Beachtenswerthe an dem vonzen
Schwindel ⸗ kben durch jene · Gerüchts von⸗Paris aus motiyirt
varen). —Vorgestern sind die Hertren Solms, Benedetti,uund
—
erühniten? Conféxonos dinatoirqi im i, Horel Schrieder*: szu
Deidelbergh σι ννy ν Aι,
Paris, 8. Sepf. Man' sprach heute: gerüchtweise von
inem vertraulichen Circulär an: die Präfecten⸗ worin diese über
—D
ung des Kalsers auf die öffentliche Meinung⸗machen
—
rin Für den 12. d M. wird Prii mirhier erwartet; ob er-eine
nterredung mit dem Kaiser? haben wird, hängt jedenfalls zunächs
jon dessen Befinden ab. Die Rückkehr desnnGrafen⸗ Solmanaug
144 3 13 — tieete: 7194t18
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        Dieppe giebt den Blatlern, die fich mit det, Fabtiktation von Sen⸗mik: Schraube und Dampf bewegliches Schiffchen zu verlassen.
ationsnächrichten qᷣgebem allerlei zu rather nu⸗ n Richtig fährt er auch über den Kanal, dann den Rhein chetaiß
** —* his nach Mainz. Der niedrige Wasserstand erlaubt ihm nic
zie, Reise, wie brabsichtigt, auf dem Main fortzusetzen, um so du
Kanal, der diesen in neuerer Zeit so viel genannten Fluß m
der Donau verbindet, zu erreichen. John Bull weiß sich rasch
zu fassen. Er läßt in Mainz sein Schiff auf drei aneinander
gekoppelte Eisenbahnwaggons verbringen, setzt sich wieder in seint
dajüte und fährt auf der Main⸗Rhein⸗Bahn weiter nach —RR
um auf dem gedachten Canal wieder das flüffige Clement
erreichen und so sein Fahrzeug wieder flott zu machen. Dr
Tanal mündet in die Donau, auf dem die Reise dann weiter
nach Ddem schwarzen Meere fortgesetzt werden wird.“ Gestern be⸗
rührte der seltsame Reisende unsere Stadt und erregte der. unge⸗
wohnte Anblick eines Schiffes auf dem Eisenbahnzuge mitken im
Binnenlande die nicht geringe Bewunderung von uns Lanudratten
Im Gefolge des Engländers, der mit indianischer Ruhe und Ge⸗
lassenheit von seiner Kajüte aus die Welt und ihre Erscheinungen
heschaute, befand fich blos ein Diener.
In Ober-Mond au (ei Darmstadt) hat ein verdäch⸗
tiges Individuum, Adam Müller aus Ober⸗Ramstadt, der sich
über den rechtlichen Besißz einer bei sich getragenen Summe vu
circa 40,000 fl. nicht ausweisen konnte, den ihn arretirenden
Bendarm durch einen · Pistolenschuß am Kopfe verletzt und einen
anderen Manne einen Dolchstich dersetzt z er wurde von Bürgern
festgenonmen, gejefselt und der Polizei überliefert ẽ:. J
7 St ut g'alr ty 5. Sept. Gestern wurde hier am hellen
Tage: auf Dr. Kollreuter, einen angesehenen Arzt, auf der Straße
bon einent Manne, den er lange in Behandlung hatte, aus einer
pistole geschofsen. Der Thäter. der irrsinnig zu sein scheint, soll
xäußert haben: ·Der Doetor habe ihn falsch behandelt, müsse
aber noch vor ihm hin sein.“ Er soll ähnliche Attentate. auf
andere Nerzte, welche in seiner Behandlung auch nicht glücklichen
ewesen, versucht haben. Köllreuter ist dex Schenkelknochen zere
hmettert, so daß an seiner Rettung gezweifell wird.
7Saarbrücen, 9. Sept. Der vor einigen Tagen
wegen Brandstiftung eingezogene Jacob Ricard ans St. Johann
hefindet sich, seitdem er das erste Verhör bestanden, in Einzeihaft
und hat dort die Muße gefunden in einem langen Sch eiben an
den Untersuchungsrichter das Geständniß abzulegen, daß er, den
in der Wohnung feines Vaters ausgebrochenen Brand angelegt
jabe, dagegen verwahrt er sich vor der Urheberschaft der andem̃
orhergegangenen Feuersbrünste. In dem Schreiben raäͤumt erx
iber weiter ein, zwei von den aufgefundenen Brandbriefen ge—
chrieben zu haben und gesteht am Schluß seines Briefes ein, daß
ämmtliche Briefe von ihm herrührten. Ob die Einzelhast
dem jugendlichen Verbrecher — er ist erst 1493 Jahre alt
— noch weitere Geständnisse entlocken wird, muß abgewartet
werden.
7 Paris, 10. Sept. Der Kaiser hat gestern eine Spa⸗
ierfahrt im Park Villeneuve bei St. Cloud gemacht. Das
„Offi. Journ.“ enthält ein kaiserliches Decret vom 8. Sept.,
durch welches das Senatusconsult promulgirt wird. —1
f Eine füruffache Muörderin. Aus Aix berichtet
nan über der gerichtlichen Abschluß des blutigen Dramas von
Marseille, wo die Frau eines Gastwirths, Ramens Bonnefoh,
nach einander fünf Revolverschüsse gegen ihren Mann, ihre zwei
Zinder, ihre Schwester und sich selbst abgefeuert hat. Der Nann
und die zwei Kinder starben, die Mörderin und' ihre Schwester
ber wurden von ihren Wunden geheilt. Die des Mordes Ange⸗
lagte stand dieser Tage vor dem dortigen Schwurgericht. Als
das Motip der Schauderthat stellte sich Eifersucht heraus. Madame
Bonnnefoy hatte nämlich ein ehebrecherisches Verhältniß mit einem
Nanme unterhalten, welcher sie später vernachlässigte und seine
Junst ihrer Schwester zuwandte. In der Wuth hierüber beschloß
ie, die Schwester, ihre beiden jüngsten Kinder, als die Frucht
hres ehebrecherischen Umganges und dann sich selbst aus der
Welt zu schaffen; ihren Gatlen hatte sie nicht tödten wollen, allein
er lief der Wütgenden förmlich unter die Hand, indem er auf den
darm der Schüsse herbeicilte, woraus sie ihn gleichfalls niederschoß.
Die Geschworenen sprachen die Mörderin schudig, jrdoch mit Zu⸗
assung „von mildernden Umständen“, worauf sie zu lebensläng⸗
icher Zuchihausstrafe verurtheilt wurde.
FActienschwindel. Das Außerordentlichste, was wir
zetreffs Actienschwind els noch gehoͤrt haben, erzählt die Newyork
sation.“ Mariposa Gin deutsch: Schmetterling) ist der Name
eines Gutes in Californien, auf dem sich ein werthvolles Qued⸗
ilberbergwerl befindet. Einst gehöͤrte dasselbe dem General Fremont,
»er es als Sicherheit einem Creditoren gab, mit der Bedingniß
edoch, nach Bezahlung einet Summe von 300,000 Dollars in
hold sieben Achtel des Grundbesitzes zurück zu bekommen. Im
FJahre 1863 wurde nun eine Marizoa⸗Actiengesellschaft mit einem
Jerwaltungsrathe, unter welchem mehrere angesehene Männer

In Rom nehmen die Desertionen ungeschwächten Fortgang
Das der Mehrheit nach aus Deutschen und Schweizern gebildeie
dorps der Carabinieri esteri ist in den letzten Monaten durch
Abschiede und Desertionen von 1700 auf 1100 herabgesunken.
Aehnliches, wenn auch in kleineren Verhältniffen, wiederholt sich
zei allen Corps. Die Werbungen, im Auslande werden cifrig
hetrieben, aber mit geringem Erfolge. Die Ausreißer vom päpst-
sichen Militär nehmen seit einiger Zeit fast alle ihrgn Weg mach
Aegypten.
Spaunẽ ei.

Madrid, 82Sept.Der „Imparcial“ dementirt das Ge—
rücht; daß der amerikanische Votschafter der spanischen Regierung
eine Note übergeben habe, welche die Möglichteit durchblicken lasse,
zaß die · Aufständischen auf Cuba von der amerikanischen Regierung
imter dem Druck der öffentlichen Meinung als Kriegführende an—
erkannt würden. Dagegen sei es richtig, daß der spanische Bot⸗
schaster zu Woshington hierher berichiet habe, die Freibeuier machen
ungeheure Fortschritte in der üffentlichen Meinung der Amerikaner
und agitiren fürdiese Anerkennung. ν.
v “s Amertka. u,,ν.

Rew⸗-Yonk 70 Sepl Inkiner Hohlengrube veiPly⸗

mouth in Pennsylvanjen. ist ein Brand — ausgebrochen, dirrch
welchen wahrscheinlich 202.. Arbeiltt, den Erstickungetodege⸗
torben find. —
Eine von der Newyorker Legitlatur privilegirte Schifffahris
gesellschaft, die „Atlantic Mediteranean und Oriental Steam Na⸗
digation Company“. hat, wie es heißt. Schritte ergriffen zur
Ftablirung einer Dampferlinie, die vin das mittelländische. Meer
ind den Suezkangl, mit den, herschiedenen Dampferlinien nach
china und dem fernen Osten, in Verbindung treten soll. Die
CTompagnie beabsichtigt. einen Pionier-Dampfer zu der am 17.
November stattfindenden feiexlichen Eröffnung des Suezkanals
abzusenden und ist zu diesen Behufe mit dem Ver. Staaten⸗
Marineminister wegen Ueberlassung eines oder mehrerer der im
Marinewerft. müßig liegenden großen neuen Dampfschiffe in Unter
handlung getreten.

Nach Handelsbriefen aus Peru ist in Callas, das Projecl
eines Engländers Namens Roß im Gange, genannten Vlatz mit
der Meerenge von Panama durch ein submarines Kabel zu ver⸗
binden. — Herr Kirpusch ein deutscher Maler von Ruf, ist von
der Chilenischen Regieruug zum“ Director der Kunstakademie in
Santiago ernannt worden. —

Vermischtes.

Frankenthal,7. Sept. Am nächsten Montag, als

im Vorabend des hundertjährigenGeburtstags Alexander von
Humboldt's soll in hiefiger Stadt eint HumboldtFeier veranstaltet
derden, bei welcher Herr Dr. Georg Neumayer die Festrede hal⸗
en wird. —— — —

(En Friesenheim) ist vorgestern Abend die Frau
rines Arbeiters mit drei, gesunden, kraftigen Knaben niederge⸗
ommen. —————

7 Nürnberg, 5. Sept. Der dahier zu seinen diezjährigen
Berathungen versammelte Landesausschuß der bayerischen Feuer—
dehren befstimmte in seiner heutigen Sitzung, daß der zweite bayer.
Feuerwehrtag in Regensburg im Mai 1870 abzuhalten sei.

Eine Irrsinnige aus Bayern.) Eine junge Dame, welche
am J. ds. mit dem Kaschauer, Train in Debreczyn (Ungarn)
nusstieg, obwohl ihre Fahrkarte bis Szolnok lautete, irrte dort
ↄlanlos in den Gassen umher, ohne irgendwo einzukehren. Von
dem Polizeicommissaär, dem ihr Benehmen aufgefallen war, ange⸗
tedet, lachte sie, und bei näherer Untersuchung zeigte es sich, daß die
Unglückliche wahnfinnig sei. Soviel ist nach dem „Debr.“ eruirt,
daß sie aus Würzburg in Bayern ist und daß ihr Gatte Jacob
dudwig heißt. Sie mag in dem Alter von 21238 Jahren
sein, spricht mir deutsch und lacht nur, so oft man sie frägt. Bis
auf weitere Verfügung ist sie im Stadthause, wohen sie gebracht
wurde, unter Auffsicht gestellt worden.

F In Heidelberg tagt gegenwärtig still und geräusch-
los der Congreß der; Augenärzte; unter den 60 Theilnehmern
hefinden fich Beruͤhmtheiten aus allen Theilen Europas, selbft aus
Nordamerika.

f— Dieburg (sSessen⸗Darmstadt), 3. Sept. Ein eigenthüm
icher Reifender hat gestern unsere Stadt berührt. Ein Sohn
Albions war die Wette eingegangen, zur Eroöͤffnung, des Suez⸗
anals von seiner heimathlichen Insel nach dem Lande der Pha—
X
        <pb n="557" />
        varen, gebildet,“, Die Zeitüngen spreuiglen aus, daß dirses Insta
durch Zufall um nur zehn Millionen Dollarß dieses werthvolle
rpfandete Gut Maripofa gekauft, und es das beste Geschaͤft wäre,
schen dieser Gesellschaft zu kaufen. Den Directoren gelang es,
je schon voraus unter sich vertheilten-Actien ind Folge — dieser
Zelame zu einem Course von 602. 78 pCt an ver⸗ Borse zu
nlaufen und den Erlös von 5M36 Millionen in die Tasche zu
aen Das Geschäft des Publilums war brillant.n Die Com⸗
agnie hatle große Dividenden gezahlt, wenn nicht Leinige kleine
Sdwierigkeiten zu überwinden gewesen wären.! Für's Erste hatte
ie Gesellschaft kein Geld zum —— sug Zweite hatte
sekeine Bergwerke zu betreiben. Was geschah dum? Es wurden
ßfandbriefe im Verlaufe von 1,500,000 Dollarg zur ffentlichen
Suͤbseription aufgelegt und vom Pablilum zu parinr gezeichnet.
ditz Geld, wie das frühere, wanderte ebenfalls — ————— —
er Directoren. Nach einigen Monaten kam eine zweite Emmision
—VVV
ießz geschah unter dem Vorwande, die Minen energischer betreiben
u tönnen. In solcher Weise emittirte die Gesellschaft von
18,000,000 Doll. Papiere auf ein Besitzthum, das fsie nie bee
aß und für welches sie nicht einen Heller zahlte. In diesem
Jahre erst kam die Wahrheit an das Tageslicht, die Compagnie
Allirte und die Verwaltungsräthe hatten die Frechheit- für fällige
Zteuern und Gerichtskosten von den Actionären noch 300,000
doll. zu verlangen, die selbe in ihrer Einfalt zahlten.
5Cnter den Kanibqlen. Wer je im Leben in Gefahr
ommen sollle, von Kanpibalen? verzehrt zu werden, kann sich
jon seiner „Zuberereitung“ einen Begriff aus der“ Schilderung
iniger franzoͤsischer Soldaten machen, die sich kutze Zeit in der
hefangenschaft der Kanaken befanden und dort derAuftischung“
ines ihrer Kameraden beiwohntene Zuerst hackte man ihm den
dopf ab und hing den Koͤrper eine Stunde lang an einem Baume
nuf, um das Blut ablaufen zu lassen. Während dessen wurde
in über 4 Fuß tiefes und 8 Fuß breites Loch in die Erde
jegraben und mit Steinen ausgelegt. In der Höhlung wurde
in Feuer angezündet und, nachdem es halb niedergebrannt war,
nit einer Steinlage bededt. Den „Menschen“? weideten die
zanibalen aus und schnitten den Koͤrper in fußlange Stücke;
füße und Hände wurden als ungenießbar bei Seite geworfen.
Zodann wurden diese Stücke auf ein Blätterlager des tropischen
dosenbaumes gelegt und mit Zuthaten versehen, als Cacao⸗Rüsse,
zananen und anderen Gewächsen von köstlichen Aroma. Darauf
thnürte man das Ganze zu einem Ballen zusammen“ und senkte
iesen in die Grube, aus welcher man den⸗ Rest des Feuers
ntfernt hatte. Zwischen der heißen Steinhöhle ließ man das
Nahl eine Stunde lang schmoren. Frauen erhielten von dem
Zerichte nichts, das ausschließlich für Krieger bestimmt war.

Drn HPyleewirthschaft⸗ Handel und Verkehr
a erbrau ch im Jenseits.“ In 1868 wurden
n, den Überrheinischen Provinzen Baherns nicht weniger als'
1,758,190 Schäffel Malz versoiten und daraus 5,277,374 Eimer
Schenkbier, 55985, 036 Eimer Lagerbier, 120 052 Eimer Luxus⸗
bier und 418,343 Eimer Weißbier gebraut. Der Malzsverbrauch
n Oberbayern betrug 499,789 Schaffel, in Mittelfranken
281989, in Schwaben und Neuburg 257 8485, in Niederbahern
249, 441, in Oberfranken 188,222, in Oberpfalz und Regens⸗
purg 177, 484, in Unterfranken und Aschaffenburg 106,450 Schaf⸗
feld Der beiläufige Werth der sämmtlichen producirten Bierquan⸗
titäten entziffert für Schenkbier die runde Summe von 29,600,000 fl.,
ür Lagerbier 88,300,000 fl., für Luxusbier 886.000 fl. und
fur Weßbier 1.1683,000 fl.“.

ni uVom 1. October J. J. an beträgt in Frankreich die Taxe
für ein einfaches Telegramm nur noch 1. Fre. Wenn- Aufgabe-
und Empfangsstation in demselben Departement liegen, so tostel
das Telegramm bloz 50 Cusßs8. —

Sandwirthschaftliches.“
„nyr Ein landwirthschafiliches Blatt macht auf die große Nütz
ichleit der Ameifen aufmerlsam. inn Diesen Sommer“, schreibte e
jab es hier so viel Schmetterlinge,«rsogenannte Eulendie ihr
Tier an den Buchen absetzten, daß man voraussehen konnte, daß
venn diese Eier sich zu Raupen entwickelt haätten, die Buchen
ormlich mit denselben bededt und ihre Blätter abgefressen worden
vären. Dieser Fall ist uun wirklich eingetreten, doch in den
Districten, wo es viele Ameisen giebt, haben diese fleißigen Thier⸗
hen so gründlich aufgeräumt unter den Raupen, daß die Buchen
hres schonen Blätterschmucks nicht beraubt sind, hingegen in den—
enigen Forstorten, wo. diese mützlichen Thierchen durch Wegfangen
ind andere Ursachen auf ein Minimum gesunken waren nd ihre
drafte nicht ausreichten, die Zerstoͤrung zu verhüten, sind dit
Blätter von den Buchen vollst ändig abgefressen und die überreiche
Fülle der Bucheckern hängt an kahlen Zweigen. Man kann die
ingeheure Masse der Raupen und danach“ die Wirhsamkeit der
Ameisen daran bemessen, daß, wenn man in einen Buchenwald
zeht, wo nicht von Ameisen aufgeräumt wurde, von den kleinen
erfressenen Blättertheilchen und Excrementen der Raupen ein förm⸗
licher feiner Regen nieder fällt Ein aufmerksamer Beabachter kann
das inleressante Schauspiel sehen, daß Ameisen oft Naupen, die
vohl mehr als zehn mal so viel wiegen, zwischen die Zangen
zefaßt in geschäftiger Eile den Baum hinunter in ihre Wohnungen
ragen, daß man wirklich staunt, daß ein so winzig kleines Thi er
zine solche Kraft entwickeln kann.“
Oelfarben;

ZMVR17

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ie7 Seyteniter 1869 Raqhmittags⸗3 3uhß
h hemn Anterfesticten Aunte eizutelchen / bei welchen. guch die ¶ Licftrungibe⸗
Angngen ngesehen werden khnnecnt en nn 3
aie iSt.Ingbert den da September⸗ 8659. .Iιön int ι
e ι αιιινäονunν ιοα ay u Das Kol. · Bergamt 2..3 55
nrehe b 2 i niun. νν, — Bweseren
— Boumere Berwesev.
E. t , ι — 5
ινινι 6E m 9 F. —* — u— g. —D—
zin , Gu 73 Aα
Wen Kunst. Daode färberet uuh. Ztuitered von ¶ gh. Bheinhetuuut
in Geerr m.enr 8 h e amiempfiehlt sich in Fãrhgj und ODruosesn aller Arten
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und, hähere Auskunft ertheilt

— 9— Nnytua⸗
4B4 uͤken “a
L Wol T ν
ufes in 2W
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Jente —B —
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Allerneueste Glücks-Offerle.
Originnle —AXXe
IOGSS cind IhEB u kau!en unl gpie-
8 axlauht. 4. ι. b⸗
Zoltes degenboibohn
Grossnrtige v iederuan init Geα
winnen be d nhe d verunelun
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die Vorloocunt garanivt ·ui
vollzieht die Giaats Regier-
ung selhet.3 J
Begiun der Ziehung aun Its.
Nur 2 Thir. oôder TIE. —X
15 8gu· e7 I
coetet ·ein âStaα ανννιαα
Wirliches Original Btanta-
LGos, (nicht von den verhotenes Promes-
en) und bin icl. unit der Versens
duug dieser wirklichen Origi-
— » »—,,,,,——— ——
dinendung des Rotrageos der geogeni
ννναα selhet vα dean pννν—
erntesten Gegondenm Alautitesa
enuttrat43
erden nur Gewinué ge-
—Xx rue
Die Ia upi-evinne betragen 230.009.
200 000 190 000 175060 0
170 000, 165, 000, 1660, 900,
55 000 1I50,000,.. 100 00;
306600. 40. 000 25. 600
2 vöoo3 ο 3 ⏑—⏑
—
30, 4000, 29 æ 3009, 13134 2000,
—
0 οο 3Bοe Aαο, 24530
Gewimne i IIo, Iou, 0, 33
Koin, Loos gewinut. wentso— als einon
Werin von 2 Thaler. 42343
Giewinngeider und amtliche
Zichungslistor sende unter Stuuts-
garantie meinen geehrten Intoressenten
eh Entscheidunß Pronipt aud or-
—öA 5.. .. .
Durch moine von besonderem
Guitcit begunstigten Loose habe
neinen Intercarenten bereits allein in
Peutschiande die aIerhöchsten
innpttretter von 306309
225, /„00,0 187,3500, IS2, 300,
50600 130 000, mehrwals 125000,
Nmnais 100 900. Küralich 8Guwi
dicde das grosse Léeos von
127. 200 und jiiug 80. Juali
chon wieder 5 der grösssten
Ianpte⸗Gevwinnuge in dieser Ge-
eee 15543
— FSodę Bxꝛesteælsurg nf, mé ine
— Griginn- Stunts-TDoose Kuun
man der Bequendiehkeit halber auch
oOhnnuc Bries ei san auf eine
jetat iublichet: IDMUBGarte
naclien, Dieses ist gleichz. itig he-
RX — — — — ——
az. Sgms. Cohnin Hamburg,
etoir Bim-u d Feönseletsehaft

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2 R

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Frucht· Brod· Fleisch Peeise
Fhd. Hombuygaentd Serrn
Weizen ß Ihte Korn t
L ecte Sreihige Ni eare“Getft
lreihige A ste a kr. Miischfruchte 4. 4
38 kr. Hafer 83 fl. 87 kr. Ertsen 7 sb
— tr. Bohnen —b. — kr. Wicken —
l. rtre Kaͤrtoffeln 56 fl. Weißbrod It—
dgr. — trx. Kornbrod 3 tgr. 226
»isto 2 Kgr. 15 tr. ditto 1Kar. 8 i
gemischlorod 8. Ngri —te Das Paat
Deck. HeVth. 2kr. Obsensleisch das Pid
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I6 r aoshe r Hureifleisthel
mrro Schwelneflezsch Uss tr. Gutter.dasn Pid
30 kr.

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H. Sqherpf.
Fraunkfurter Börse
dom 9. Sept. 1869.
Geldsorten.
eußischẽ Kassensheine. —D — —
eußische Frieörichsdor u. !. 9 38150⸗
olen
zolländische 10 fl.⸗Stücke. 98 54 56 —
dicaten 587439
QFrancs⸗Stücke 9 834343)
ẽuglische Souvereigns .. 41 56- 12....
jold per Zollpfund fein —223
hochbaltiges Silber per Zollpfund —*1
Hollars in olde n T29
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Pedaction.
Drud XX

Verlag von

— p — J J *—— *2 * 8
— Dem«? * in St. Juubert, h
        <pb n="559" />
        37 * 123 F s —
α zig unnn se 3 —9 ——— ———
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l⸗ Poen tu grrt 5*
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—ä — — — — 44g ex (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerblag⸗ und Sonntags⸗
A.wer) erxicheint woͤchentlich viermab Dienzfage Donne —2R Sams tag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42Krzri oder

quu As Silbergr- Anzeigen werden mit 83 Krzr. die dreispaltige tZeile Blattichrift oder deren Raum berechnet. — — J
—J———— Sountaa, den 12. Septe ubhee 1869
—— Deutschland.
7 Murche n, 10.. Sept.. Die von det Donaujeitung“ und
denn Volksboten“ gebrachte Nachricht,“ daß die Vertraͤge wegen
hes Eintritts Bayerns und Badens in den Norddeutschen Bund
dem Abschlufse nahe seien, rist bestem VBernehmen nach falsch.nn?
Fürst Hohenlohe hat auf der Kückkehr von seinen iu Schlesien ge⸗
legenen Guͤlein Wien berührt, woselbst er eine Zusammenkunst mit
dem Grafen Beust hatte. u a hu iu

Mäünchen, 11. Sept. Dem Vernehmen nach soll jauf dem
Lechfelde ein permagentes Lager aufgeschlagen werden.:: Im Lager
bon · Schweinfurt · nimmt der Konig, der gestern Abend 7 Uhr von
Hasing dahin abgereist ist, kine großk Parade ab re

Dienftesnachrichten.“ ·4 ———

Der geprüfte. Kechtscandidat Otto Osthelder von Speyer iß
XC gunteraen cittrnver an Bezirksgerichte Landau bestätigi
vorden, Der Zollpratktikant Wilhelm Schmidt von Nürnberg ift
cuf die vom Haudtjollamte Regensburg an das Huuptzollamt
—X rangferirts Assistentenstelle, und der Amtsdiener
Michael Nehwinger von Schaidtrals Waagegehilfe nach Ludiwigs
— . 6 .43 s

Frankreich.

Paras, 9. Sept.“ Die zffenilichen Versammlungen find
inmal wieder in eine schlimme Periode getreten. Die Polizeicom ·
gismn shen die Zusammenküufte ganz nach gust! und Laune auf
So geschah es vorgestern in ane Versammlung in Belleville,
welche sich vruhig verhiell und die Tagesordnung ünne hielt. Als
—A aufgefordert wurde, sich über die Grunde der Auf⸗
dosung zu erklären, crwiderte er, er habe das Recht aufzulosen,
aber nicht die Pflicht, die Auflösung zu motiviren. Gerade so
Bbemerkt der Avenir National“) wie das Veto des Senates.
Borschuprver ein 5t. Rugbert.
Geschaͤftsbericht pro J. Semester 18083..
Der Verein zählte am 31. Dezember 1888 72 Mitglieder
diezu neu beigetreten bis 80. Juni 1869 15 —

Ausgetreten sind ·⸗
Verbleiben am 80. Jui 28—
Die Stammantheile betrugen Ende Dechr. 1868 B3388. 435 ir
ingezahli wurden bis 80. Jumi I. 904. 00 Ir.

4 Hievon gehen ab 4 * 4382. 54 fr,

Zuruckbezahlt an ausgetretene Mitglieder 36. 20 ir.
VBerbleiben am 8. Jun. AMsG. 8 trx.
Der Reservefond betrug am 31 Decbr. 1866 AJN. I18 ir.
Hiezu die Eintrittsgelder von 15 neuen Mitglieder 45. —
Stand des Reservefonds am 80. Juni 336. 18 ir.
Die Spareinlagen betrugen am 81. Dechr. 1868 TDaoo. 836 kr.
Die bis 80. Juni neu eingelegten . 27030. 27 r.
33 82521. 63 r.
Hievon wurden bis zum 30. Juni zurückbezahlt. I. 5625. 80 kr
Verbleiben am 80. Juni s. 326895. 24 fr.
Netto⸗Umschlag im J. Semester 1869.
Monat Cassa· Wechsel. Tratten.
Januar fl. 11124. 44. fl. 18004. 10. fi. 128. 25.
Februar f. 17675. 17. fl. 8384. 58. fl. 1506. 48.
Hacz 20207. 86. I. 11068. 853. .3..
Aprii . 16971. 22. fl. 17965. 17. 35. 7.
Mai 14070. 59. * 10139. uer 7
dis 8
Grsamm umschlag im 1. Semester 18
V

hesammt.
27247. 19.
27516. 158.
34273. 18.
35258. 26
24501. 41.
38703. 55
37501. 32
57212. 56

139054. 08

VBermi—sschtes.
4.Aus Frankenthal berichtet der Pfalz. Qur.: Der Ge—
werbveteimrn hiefiger Stadt hat eine Local⸗Gewerbausstellung arran
girt, welche seit dem 29. v. Mts. geöffnet ist und sich eines ur
gemein zahlreichen Besuches erfreut. Ueber die Schoͤnheit und

Büte der ausgestellten Waaren herrscht nur“ Fine Stinune der
inertennung: da eine detaillirte Aufzählung und Beschreibung
derselben nicht möglich ist, so erwähnen wir veispielsweise nur eine
Feuerspritze von W. Christmann, eine Sammlung, selbstgefertigter
feiner Pelzwaaren pon Kuͤrschner Joh. Remelius, die geschmack⸗
vollen Möbel von Jean Verberno, eine sehr zwedmäßige Kranken
zettstätte von Schreiner Lückroth pon hier uü.“. w. llen ausger
jelllen Gegenstände sollen am 26. d. M. vexloost werden. (Siche
Inserat Frankenthal) — B J
aiisingen, 6. Sept. Das Denkmal für die am 10.
Juli 18660 hier gefallenen preußischen und bayerischen Krieger,
rine trauernde Germania aus weihenn Märmor, von dem hie⸗
agen Bildhauer Arnold gefertigt, isseit einigen! Tagen an der
Siraße nach Nüdlingen, unmittelbar an dem Kirchhofe und über
an Grabe wo mehr als huͤndert Tapfere ruhen,aufgeftellt.
Der Sockel des Dentmals besteht aus einem großen Wuͤrfel von
hwardem Marmor. auf welchem die Ramen derin Kissingen
eee Ssmterge hebliebenen Krieger beider Armeen iin gol
denen Buchstaben glängen.Die Feier der Enthullungund Ein⸗
veihung des Denkmals halten am 7 7 Sept flattgefunden ⸗
FDer Berlinet·, Borsen Zeitung, wird herichtel: In Wien
st ein Kaufmann ans Minnesoia angekommen, ein geborener Oest ·
reicher, um heirathslustige Moͤdchen anzuwerben, die et kontraktlich
Fruben in Amerika zu verheirathen verspricht.Bit leytn Sonn⸗
Ibend Mittag war der „Bedarxf“ pon. 215. Damen gedeckt; daß
er nicht die jůngste Wanren rporliren wird, geht daraus hervor,
daß die jüngste der Vra awerbetiunen 20 Jahrtzahlt. Nächsten
Monal geht die Erpedition ab.“ 7 6
—4 Kürzlich kamen aus New yo rit zwei Maurer und ein Zim⸗
nermann in Prag an, welche vor einigen Jahren nach Amerika
msgewandert waren. Zwei von ihn en waren Familienväter und
halten ihre Familien in Boͤhmen rZurückgelassen- Diese Leute ent⸗
verfen ein trauriges Bild von den Verhältnissen der Auswanderer.
Die meisten Arbeiter suchen in Newyork Arbeit und Unterkunft,
ber nur wenigen gelingt dies. Die meisten bringen Wochen und
Monate zu, ehe sie Arbeit bekommen. dDas Geld ist dann meist
aufgezehri und wenn sie in der groͤßten Noth Arbeit bekommen,
so ist der Verdienst selten von laͤngerer Dauer. Unser Gewährs⸗
man erzählte, daß er ein halbes Jahr in einer Cigarrenfabrik in
Arbeit gestanden, rann ertrankte und in ein Kankenhaus gebracht
worden sei. Von dort entlassen habe er es als eine Gnade angesehen,
in einem Arbeitshause untergebracht zu werden. Dort habe er
aber die Kosten fur seine Verpflegung im Spitale abarbeiten müssen
und nachdem dieses vollbracht war, sei er entlassen worden. In
dem Arbeitshause sollen gegen 3000 Menschen, meist Europäer,
velche in New⸗Hork ihr Glück zu finden hofften, beschäftigt werden.
Die zur ückgekehrten Auswanderer sagen weiler aus, daß allerdings
momentan, wenn irgend ein neuer Industriezweig prosperirt, Tausende
don Menschen lohnende Arbeit finden, allein dies dauert gewöhnlich
nur kurze Zeit und dann seien die Arbeiter wieder zur Noth ver⸗
dammt. Tausende Men schen gehen in den Straßen der größeren
Sarte Amerikas hungernd und obdachlos herum. Auf dem
Schiffe, mit welchem diese drei Rückehrenden nach Eurvpa fuhren,
efanden sich 600 Personen aus allen Ländern, die wieder heimkehrten.
7Philadelphia, 7. Sept. Ueber das vorgestern in
dem Kohlenbe zirke Avondale, welcher bei Plymouth inPeunhhl⸗
anien liegt, stattgehabte große Unglück wird weiter berichtet:“ In
dem Bergwerke war längere-Zeit nichts geschehen, in dem die
Zeute die Arbeit eingestellt haften; und als fie nun am Montag
vieder einfuhren, gerieth ein 300 Fuß kiefer Schacht auf dem
Zrunde in Brand, wie es scheint, weil das Gebaͤlke um den Ven—
ilationsofen übermäßig trocken geworden war. In wenigen Mi—
zuten standen der Schacht und dir Gebaͤude oberhalb desselben in
Flammen. Das Feuer wüthete mehrere Stunden, Trümmer und
Asche stürzten in den Schacht hinein und füllten ihn. Drunten
vaten 202 Männer und Ktriaben; man kann nicht umhin, anzu—
nehmen, daß fie säͤmmtlich umgekommen sind. Zwei Leute, welche
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        am Abend Hinabstiegen, erstigten bei dem Versuche. Gestern wurxde,
durch einen Dampffücher Lufi zin den Schacht hineingeirieben?. nd
man yersuchte, aus einer benachbaͤrten Kohlengruͤbd zu der Unglügs
ftätte Lorzudringen, indem man ein Loch durch die Treunungswände
bohrte. Bisher hat Man noch nichts von den Werschütteten
vahrnehmen können; fie sind jedoch ohne Zweifel erstickt.
Mach dem letzten telegr. Bericht, sind sämmtliche 202 Arbeiter
hkerqufgebracht worden )) .
. F Bost o n 22. Angust. (GBewegung eines mafstben Dotel⸗
jebäudes.) Bei Erweiterung der Fremontsireet kam man auch an
das schwierige Unternehmen, das Hotel Pelham zurückrücen zu
küssen. Nach mehrtägigen, sorgfältigen Vorbereitungen ging —
gestern daran, das steinerne Gebäude in westlicher Richtung fort⸗
jubewegen. Das ganze Souterain war blosgelegk, mit Balken
unterzogen und das Fundament etwas gehoben worden. Eine
Menge eiserner Walzen wurden darunter gelegt.'“Diese Walzen
dewegen sich auf einem sesten Grundgemäuer, das 'vben von eiser⸗
nen Bändern zusammengehalten wird.“! Die Kraft,“ welche die un-
geheurt Masse in' Bewegung sehzt, besteht aus 70 Winden, deren
kurbeln durch Menschenhände gedreht werden und die im Stande
sind, ein Gewicht von einer Millidn Tonnen vorwärts zu bewegen
uud so viel wiegt das Gebäude. Man hat berechnet, duß nur
ein Achtel dieser Kraft erforderlich ist, um'die Fuction
uu überwinden und, daß, wenn die Masse einmal in Bewe⸗
jung ist, 50 Proc. der aufgebotenen Kraft erforderlich seiüt werden.

Vorhestern Abenð dellte man dio gIwed ienlichteit der Fetwoffenen
Vordereitungen auf die Probe —— Gebaude wurd⸗
zeinahe 39 Holl⸗ ein Man fand indessen die
auftzewendete Nraft⸗ unzulanglich ud gesterne früh wur noch
mehr Winden herbeigebracht. Fruͤh um 8 ühr war uie⸗ in
Bereitschaft, um die Masse allen Ernstes in Bewegung; chen.
Bierzehn- Arbeiter wurden angeftellt, um an den Winde, zu ar⸗
zeiten, andere Arbeiter wurden in allen Theilen des Souterrains
mngestellt um die Bewegung dere d Walzen zu uͤberwachen. dluß
ꝛiuen Pfiff des Aufsehers gaben die Leut⸗ den Winden eint Nur⸗
veldrehung und dann beobachtete man die Wirkung. Ein zweiter
Pfiff ertonte, eine zweite Kurbeldrehung wurde gemacht und danu
entfiand eine neue Pause. So fuhr man eine halbe Stuͤde läng
sort und nach Ablauf diefer Zert hatte man das Gebaäude anderte
halb Zoll weit fortgerückt. Die Walzen mußten auf jede 2 Zoll,
zurch die sich das Gebauben foͤrbewegte. wieder arrangirt werden
ud mantnmachte D umneun Uhr zu diesemn Zvecke, Halt; Die
Bewohner des Hauses haben dasselhe nicht perlassen, sie lassen sich
durch-die Fortbewegung desselben in ihren gewoͤhnlichen Beschaf.
igungen nicht.n stren. Gestexn Mittag hatte man das Gebaude
xreits um 493.Zoll, d. h, auf, dien ganze Länge der Schraube in
n Winden fortgerükt und man hoffte gestern daß wenn di,
Winden bei guter Zeit eingezogen und gehorig wieder angesetzt
derdennda Hotel bis zum Einhruch, der Nacht um dre Fuůß
wun dern aIlten Stelle ücken zu könneng.
Conveuntionelle 5M F Ain Sα,
ebrentionelle 3.3.3 Vorschuß⸗Verein St. Iugbert
M Versteigerung αα — Netto⸗Bilaug pro ß0. Jumi 1869. 32

Samflag den 18 5 — 5. , * 7 * * —A — — — — — ur
agz um 3 Uhr zu St. Ingbert in der Ber Caffort — ODDD —
Friedrich Vogelgesang, Tagner vomn hier, Wechsel: Conts⸗ nn J—— ,
is Vormund feinetz minorennen Kindes Mohilien.Conie J 3 g zoie ammanthei Gon ————
Peter Vogelgesang, wegen Nichtbezahlung des 3 Sparkassen⸗Conto nufse 26895. 34
e en de eee de 2h Diuttteder. Cont. e
d in S guenet uenicn a icn. Erte Banquier Frantf. acM. sih bihn
um wiederversteigern ·c·· —en 7
ng Denimalen Kidex hinte r. Hobels / neben 1 Vorschuß⸗Verein Boischuß Vereine s. 8382 4
9. Mitgl. Cto⸗Cotrente sl 3209. 18
siger Geinark, mit Kartoffeln bestellt. v j. ι——
St. Ingbert den 10. September 1869 —————— —
EGorn, i. Rolar. 3 iün 6 En 1 u un g. ια

ι

se Nach · Dhbe Kunst- Znodefärderel unde Druckerei von VaheNtheinheimet
— 5— inG exr me — e i m empfiehlt sich im färben und Dyucken aller Arten

rrrr⸗ Stoffe alz Seiden zeuge, Bander Tuch, Thobetz Meedi no d. Wollmjuß—

lin/ Orleans Barége, Jacon ot,Agemischte Stoffe rer für hiesige Stadt

und Umgegend liegt eine reichhaltige Musterkarte— bereit Aufträge ¶ibernimigt

und nähere Auskunft ertheilt A

Mittwoch den
mitta⸗s ho

reiwilligen
arwehr, unter
iziehung der 3
unten Hülf
Manuschaft,
wobei bemerlt wird
daß die Fehlenden dem Konigl. Landges!
richte zur Anzeige gebracht werden. (s. Or⸗
ganisation des Feuerlöschwesens Art. 19.)
Das Bürgermeisteramt
Conrad, Adiunci.

Mehrer⸗ Zimnier⸗ und Schreiner⸗
Gesellen finden jetzt uund den Winter
hindurch gegen guten Lohn dauernde Be—
schüftigung. .

Auch sind neu erbaute Wohnungen für
dieselhen vorhanden bei ——

. Zaltz in Sulzbach.

Ein womöglich tkräftiger Bursche.
velcher Lust hat, das
feilonhauer· Handwerk
zu erlernen, lann sofort in die Lehre treten,
hei

—R

An Fischer.
öõ fl. 80 kr. bis — fl tr. per 60 Kilo.
Mehl per Partie 10 fleofr, bis 10 fl.
— me ac it bis fl.
3. Rostdenvorschug 10 u. —. sz.he
19 I Zzo r WehenvorschufJa 7
bia 14 fl. I5 tr. Blumenmehl r.
bis — ite per 70 ue Reps
10 J. 138 r. bis 19 1J. 20 kr. per83
Kilo. Rüböl ohne Faß 23 fl. 30 tr. bis
23 fl. 45 kr. Leindlohne Faß fl.
kr. bis — fl. — kr. Mohnöl ohne Faß
H. — fr. bis — fl. — tr. per
30 Kilo. Repskuchen — fl. — kr.“vbis
— fl. — kr. Branntwein — fl. ⸗ kr
bis — fF. — kr.

I ..
Verloosung von Gewerbserzeugnissen be⸗
dlehend in Möbel, Sattler⸗ Schlosser⸗
Dreher⸗ Kürschner, Messerschmiede⸗ Schuh⸗
macher undgl. Arbeiten, sowie sehr schönen
Erzeugnissen der hiesigen weibl. Fortbildungs⸗
Schule. Dazu gehören: Sophalissen, Fuß⸗
leppiche, Tischdecken, gestickte Schuhe, Trag⸗
kleider für Kinder, Kissenüberzüge und dgl.

m 26. September 1869.
Original⸗Lose hiezu 80 kr.
find ia der Expedition des St. Ingberter
Anzeigers zu haben.

—

J

A .. Neugebauer. J
Feilenhauer⸗Meister in Reunkirchen.

Mainz. 10. Septebr.
GEGruchtpreise.) Weißmehl das Mal—⸗
er à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog—
Jenmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
Pfd.) 12 fl. 45 kr. bis 13 fl. — kiu. —
Korn (180 Pfdy gf. 25 tr. bis v fl. 30 1.
Gerste (160 Pfd.) O fl. 45 fr. bis 10
J ——— ö 20.fd.) fl. Iõ st.

— — fr. T. !. — ——

—ñuen Waornms, den 10. c tbr.
8 F 79 Wir notiren heute; Weizen 12fl. 20 kfr.
Holländer-Vollhäringe 8 s 30 ire Noggee seo
bester Qualitäät bis 9fl. 45. tr. Gerste 10 fi. 5 tr.
bei Fritz Panzerbdetor. bis 10 a Io tre ver 100 ilhe ga

—

Redaction. Druck und Verlas von F. X. Demet in St. Jugbert.
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— * 255 — 58 58 — 5227* —AA 2222823
358. 8 588 22*2 823 2 —
— — * a 4 —A— —— 3238 —2235353 88
— — *8 43— 38923338 2 2N.3* —— * Z8
—83 ——— F 78 33 d — —— — —— —F *. 2.5 * 52 —— 522—
D —2— — 7 38 — 2 . —A—— 8 —
34 32—33 ————
53 — 22 — 18 2 — 3. 2. 5 25. ** A——
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38 88 53833383 3 5 8—
3 3 3 2., *3332—23
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—* 2 —2 3 3 333 33833.8
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333 8 8 8333383
23*83 * — 25 * 33237* 8 213
— 78 —. *8 82 8 5 —*
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2. —— —2383 3523 25 2*—53
553*4 2. 7 A38 32387 23 3
—A * — 253 5—358 —8 85
2, 53535 2 —52522 553333—38
25573 53538 5337775* —A 233 2 —88* —
—— 2388 — 2 238 F 3* s 52 523* * 3 ——— 8 3 — F
38 23 —35 s523 37 —38 5353355
— 38523 5323 5563 I53— *233
233 *322.3 — —25 3 —335 352385 32*3 2
28 — — 7575F. *222 25.. 3323268 A 23682.
23332223537 — 84 3 ——
2335
— 2 3 * 2 — ** — — 52* 7 * —604 — S. 3 — — 52 3.
7 7 33. . . 12 5* — 8* 326 — 5 2* —
3 2 — 5537 —
—— 3 —— — 3* 7 . 2. 3*5 323 2* 2 —— 2. —
—52383 * 535 — 338353 * — —
— * * 535 258 * 5253292 *5 * 2 5 5* —
2*8275 — 53685** z33288 235533
—— F33 33235333
* 3* — ——3— — — «cc8 *
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252 .2 ẽ 3.2 3532* 2 —384 22 2 *5* A
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A 3268 33353 —3385 —* 552
3 —57* —A 3 3 2* —333
*22 55 AM * 3.58 23* —A *
53 « I.. * 8 — 2— 52255
3252 * —— * 28 335338 5
* 228 23.3 5338
———— 3338 3583* Z8*
23. 337 84 4855 — — 83
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22523535 2 ** —88
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37 7*

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3 255882 —— —
78 — * —523522335 323552 2327
22 — 82257 25233 23682223*
255 5* 7 595833 5353 322*5 28 —— *
— — 5 533*2 2355328
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58—2333323 *263. 38 —253*
*3333722 — *8 2287 —— ⸗
* 2 —— — —A 22823* 2
2 2 — 33533 3283 8 — *
27 5233 32533855 — A5*
—23538 3 02233—*
—33738383363— 283
A 3238233 335335
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82 2328 23255
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2 *5* 522 22
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2228 2323
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der St. Juig beir ber Anzeuig er (und das mit dem Hauptblatte verbundene Anterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ VDonnerttags⸗ und Sonntags⸗
ammer) erscheint wöchentlich vi er mal: D iensstag, Donner xta g, Samsstag und Sonntag. Abonnementspteis vierteljährig 42 Krzr. ode
122 Silbergr,' Anzeigen werden mit 8 serzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
14.

September — 1869

Deutschland.
Münschen, 10. Sept. Als Candidaten für die Präsiden-
enstellen der Kammer der Abgeordneten will man, wie die A. Z,
qreibt, von conservativer Seite die Abgeordneten Ministerialrath
Heis und Jörg, und von anderer Seite die Aba. Edel und M.
harth in Vorschlag bringe.
Münch en, 11. Sept. Der Konig der Niederlande hat
em Ministerpräsidenten Fürsten Hohenlohe das Großkreuz des
niederländischen Löwenordens verliehen.
Sltustgart, 112« Sept. Der „Würtemb. Staatsanz.“
dementirt die Mittheilungen verschiedener Zeitungen, daß über den
Fintritt Württembergs in den Nordbund und Abschluß einer neuen
eiilarconvention mit Preußen Verhaudlungen angeknüpft seien.
Hamburg, 10. Sept. Laut dem Fremdenblatt hat
sestern Abend wieder ein Arbeiter⸗Erceß stattgefunden. Die Polizei
dar gezwungen, mit? blanker Waffe einzuschreiten. Es gab
20 Verwundete . 60 wurden verhaftet. Das Militär ist
onsignirt. J
Breslau, 9. Sept. Anläßlich eines neuerlichen strittigen
Falles erließ der Minister des Innern ein auch der hiesigen Re⸗
jeruug zugegangenes Cirkular, nach welchem Requisitionen öoͤster.
ehörden um Verhaftung und Auslieferung in Preußen befindlicher
sterr. Unterthanen nicht zu willfahren sei, wenn der Verfolgung
ütische Ursachen zu Grunde liegen: Von den Requisitionen sei
edesmnul dem Minister Anzeige zu leisten. .7
Dres den, 11. Sept. Nachdem das Mansver des sächsi-
chen Bundes ⸗ Armeecorps heute beendigt ist, begibt sich der Kron⸗
minz von Sachsen Nachmittags nach Königsderg, um auf Emlad⸗
ing des Königs von Preußen den dortigen Manövern beizuwohnen.
Wilen, 12. Sept. Fürst Karl von Rumänien, der vorgestern
lbend eingetroffen ist, war gestern mit dem preußischen Botschafter
. Werlher und dem Grafen Pepoli beim Kaiser zu Gast. Bur un ins ch tte 8.
Frankreiche e f Munchein, 6. Sept. Heute stand vor, dem hiesigen
Paris, 11.,Sept. Die Journale bringen die Nachricht, Bezirksgericht der preußische Husaren⸗Rittmeister Freiherr von
aß Prinz Rapoleon gestern abgereist ist, um eine Seeexkursion Seydlitz wegen eines jungst verübten schweren Unfugs. Der „B.
in die franzoͤsischen und italienischen Häfen zu machen. Seine Ldb. berichtet über die Verhandlungen: Der Hr. Rittmeister ries
lbwesenheit wird ungefähr 14 Tage daͤuern. — Der Kaiser ist nämlich letzgdin Nachts 1 Uhr auf dem Karlsplaße, nachdem er
seute wieder nach Paris gekommen, um, wie die „Liberte“ sagi, durch allzu reichliche Libationen (darunter auch acht große Gläser
uurch seine persönliche Anwesenheit die Wiederherstellung seiner Schnaps) in einen Zustand physischer Unbeholfenheit gerathen
vesundheit zu bezeugen. var, um Hilfe, redete einen darauf herbe ikommenden Gendarm per
Die „N. Fr. Pr.“ schreibt aus Paris: »Vorigen „Kerl“ an, verlangte von ihm die Herbeischaffung einer Droschke
ʒonntag begab der Prinz Napoleon sich nach St. Eloud und ver⸗ nuthete ihm weiter zu, ihn zu einem Mädchen zu führen, ümn
aͤlle ane Stunde lang beim Kaiser. In das Palais Royal erhob auf dem Wege zur Polizei, wohin ihn der Gendarm führte
urückgekehrt, verhehlte der Prinz seiner Umgebung nicht, daß er gegen ihn den Stod. Im Polizeig ebaude geberdete er sich ach
en Zustand des Kranken sehr bedenklich gefunden, und die myste ungebührlicher gegen den jourhabenden Officianten, indem er auf
ibsen Aeußerungen des Prinzen schienen anzudeuten, daß er aus dessen Mahnung, mit dem Schimpfen auf die Polizei aufzuhören,
em Munde des Kaisers sehr feierliche Worle dernommen.“ Der imter Bedrohung desselben mit dem Stocke erwiderte: „Wer bist
ondoner Correspondent dieses Blattes, der schon in früherer Zeit, Du, Kerl? Ich bin Cavalier und Rittme ister, ich bin Baron“
do noch Niemand an einen bedenklichen Gesundheitszustand Napo⸗dann wieder rief: „Ihr steht doch unter uns, Ihr seid eine 8
eons dachte, wiederholt darauf hinwies, schreibt unterm 6. ds.: gJeordnete Stelle,“ endlich mit den Worten: „Das ken nst Du ?“
Vor allem sei denn festgestellt, daß einer der Aerzte, die denden Stock hinhielt, wie man es thut, wenn man ein en Hundda⸗
Zaiser umgeben, bereits vor vierzehn Tagenegegenüber einem rüber springen lassen will. Einige Zeugen bestätigten einen ziem—
sefreundeten Collegen die Ueberzeugung aussprach: es sei die lichen Grad von Trunkenheit des Angeschuldigten. Die Verhand—
gröͤßte BZefahr vorhanden, daß der Kranke „nicht mehr als sechs lung endete damit, daß er eines Vergehens. der Gewalithatigten
Wochen zu leben“ habe. Diese Aeußerung, so auffallend graß sie (gegen Hru. Officianten Weißbart) und zweier Uebertretungen der
uuch llingen mag, ist unbedingt verbürgt. Ueber das besondere Ehrenkraͤnkung schuldig erkannt undzu einer achttägigen Gefäng—
leiden (an der jogenannten Vorsteherdrüse) wurde das Gutachten aißstrafe, welche er auf einer Festung erstehen kann, verurtheilt
bgegeben: es sei „eine Wunde —0—— J
Feiner: die Gefaht sei da, daß „eine „lymphatische Entzündung KKoburg, 5. Sept. Eine interessante Doppel-Tra uung
intrete.“ Auch war in Folge des ungestümen Verlangens nach jzing am vergangenen Sonnabend hier vor sich. Ein Kaufmann
eruhigenden Berichten ein Bulletin von zwei Aerzten aufgesetzt zus Wien. dem das Zusammenleben mit seiner Frau nicht mehr
oorden. Es fiel jedoch so wenig beruhigend aus, daß man von ehagte, ließ sich, nachdem Beide als Katholiken zuͤr protestantischen
em Gedanken einer Veröffentlichung wieder Abstand nahm. In dirche übergetreten waren im Mai d. J. scheiden und verlobte
er Umgebung des Kaisers ist eine bezeichnende Verändetung vor⸗ ich hierauf mit einer Sängerin. Die geschiedene Frau, welche in
enommen worden; man hat einen großen Theil der gewöhnlichen die Trennung g ewilligt hatte, machte nach der Scheidung die
dienerschaft durch Militärs ersetzt — schon der groͤßeren Ver-⸗ Bekanntschaft eines oͤsterreihischen Militärs, und so hatten Beide in
hwie geuheit halber. Der Polizei⸗Präfekt ifte heständia um den turzer Zeit anderweite Verbindungen eingegangen. Die beider
        <pb n="564" />
        Brautpaare trafen Endeder letzten Woche hier in einem Hoiel
in größter, Eintracht zusammen und „ließen) sich, nachdem vorher
hereits das Röthige vorgekehrt war. am vergangenen Sonnabend
in der Hauptlirche hier zu einer Skunde gemeinschaftlich trauen,
worauf sie auch die gemeinsame Rückreise antraten. 4J
f Fuür die Hinterbliebenen der im Plauen?schen Grunde
verunglückten Bergleute sind bis jetzt 241,000 Thaler eingegangen.
f In Magdeburg ist eine Familie an Arsenikvergiftung in
Folge Genusses von geschmorten Birnen erkrankt, denen — um
hnen die beliebte hochrothe Färbung zu geben — eine lleine
Quantität des (häufig mit Arsenik verunreinigten) s. g. Cochenille⸗
roths zugesetzt war.
1. Bei Schonebed (unweit Magdeburg) Aist betzten Sonn⸗
ibend der MagdeburgLeipziger Kurierzug durch falsche Wechsel⸗
dellung auf einen Güterzug gestoßen; 2 Schaffner, ein Locomo
tivführer und ein Passagier sollen (nach der W. 3.) sofort ge⸗
dtet, mehrere Pafsagiere verwmundet worden sennn.
7 London, 4. Sept. Ein Schiff—sjunge aus Androssan
jat bei einem der letzten Stürme nicht ohne größte Gefahr für
ein eigenes Leben sechs Mattcosen gerettet, Als das Schiff Mar⸗

nion bei Falmouih strandete und die Wellen haushoch über X
chlugen, schien für die an Bord Befindlichen keine Aussicht auj
Rettung vorhanden, obwohl sie das seste Land vor Augen hatten
da bot Hudson sich, trotz der Abrede der Küstenwache und der
eute am Strande, die ihm sicheren Tod verhießen, amemit einer
reine nach dem Schiffe zu schwimmen. Nach einem verzweifelten
dampfe mit den Wellen erreichte er glüchlich das Schiff und stelli⸗
o eine Verbindung mit dem Lande her, vermittels deren sechs
Zeeleute gerettet wurden. Hudson selber war von den Anstreug⸗
ingen so angegriffen, daß ex nur mit größter Schwierigkeit di
üste zu erreichen vermochte, wo ihn endloser Jubel empfing.

F.Die zur Erweiterung der Tremonstraße in Boston noöͤttig
jewordene Zurückschiebung des Hotel Pelham, (in Nt. I42 de⸗
St. Ingb. Anzeigers bereits ausführlicher mitgetheilt) eines Ge—
zäudes von 90 Fuß Höhe und 10,000 Tonnen Gewicht ist nach
dreitägiger schwerer Arbeit, glücklich bewirlt worden. Vermittelsi
eiserner Walzen durch etwän 100 Winden in Bewegung geseßzi,
vurde das massive Haus, ohne daß seine Bewohner es verließen,
14 Fuß zurüdgeschoben. Die Kosten dieses Unternehmeuns beliefen
ich auf 25, 000 Dollarß—
Ich zeige hiermit den Empfang meiner nenesten
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200,000. 190 000 175 000
170 0060 165 000, 16600066
35 000. 150, 000, 100 000
50 00. 40 000 25 000 26
20.000 3 4 13, 600 3 4 1200038
10,000. 44 Sooo, 5 6000 114
5000. 4000, 29 4 83000, 131 4 2000,
5 I500. ñà4 I1200, 156 6 1000
206 ñο, 6G5 B00, 272 2οο 248350
dewinne à IIo, Ioo, 50, 30.

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150, 000 130 000, melrmal 125000,
mehrmals 100. 000, Lüræzlieh scuon
wieder das grouse Loos von
127, 000 und Junigst aun 30. Jatti
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richte zur Anzeide gebracht werden. (s. Or⸗
zanisation des Feuerlöschwesens Art. 19.)
Das Vürgermeisteramt
Conrad, Adjunct.
Danksagung.
Für die mir von den hicsigen Feuer—
wehrmitgliedern aus Wohlthätigkeitssinn
libermachte Spende von 38 Gulden, fühle
ich mick, aus Erkenntlichkeit durchdrungen,
beranlaßt, denselben hiermit öffentlich meinen
iefgefühltesten Dank anszusprechen.
S.t. Ingbert, 14. September 1869.
— Wittwe Theis.
— 2 ———— —— — —n— — — —
.... — Redaction, Druck und Verlag von F X. Demes in St. Ingbert. —

— —
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*
59375
53323*
5. —* 12 3353 *252
3333 7383
33347 z38 3383
388 J2855
* —— 2
—A 83 853238 38 o542
757523583333 2 — —
—A 5222328— 7228 *332353
?9 * 3 —
35 3334Z438* 8 133535255*3 8
523 5357 — —— 5 — 8
— 7335 —33383
5353 53333253 2 *2342333—2
5235. 7523* 78 —A——
—A—— — —
7355 —3233 7355 2753385
23255 525075 3. 32,33 —52
52* 2* 255*238— —23257. —s
7 R— 323 — 3—23 53323
z 3 332.5253 5 — 53 53233
783583 — 3335
235 *82388 »33 7 —2358
8 —2. 3. 322 33 * 52 337 33 2322283 22
5* —25 323333 333—-287 353 33 32 533333
233353355353 333 5353 53 223 5282 33333
2232332332 523 2 2 3 7 x T

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* 5 t 1354 d x 4 VI
* 0 e 4J * * — J— * 35 XRR
— —IAI α—
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L-de a o as u α — 73. αννα
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St. Ingherter Anzoiger (und⸗ datz mit dem Haupthlatte verbunden Nulerhallangoplalt, mit der Dienstags⸗ Donnertagt⸗ und Sonntagß⸗
nitner) ievscheint wochentlich vret m k 1: Dliestag, Donnerstag, Samstag und Sonntas.. Abonnementsdreis vierteljährig 420 Krzr. oder
dersr IS SilberzrarUnzeigen werden mit 8 Krar. diendreispaltige Zeile Blguschtifi oder deren Raum bexechnet..
r.

— — ——
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—D VVV—
— ———

Donnerstag, den

—EE

epteniber ι ι ——
Derütschland DV———— Sawstag Abend zu den großen Mandoern —E
* 7 5 5 ——— . C 4 Anstag* d ro M vern des Ar
Mulg che n 14. Septz! Hoffmann's Corresponden meldei. einetroffen fter und wohin außer den Prinzen von ert
Klim naͤchsten Manad, 'eine aus Universitätsprofessoren, * Sachsen auch der Großherzog vou Schiwerin gekommen war, wird
enrectoren und Gymnãasialprofessoren 7 dem Vorsitz des! Un⸗ telegruüphirt/ duß bei dem gestern —VD—⏑— durch
srichtsministers v. Gtesser bestehende Comnission zusammentreten —RX Andrang der Bolksmenge das Brückengeländer des Schloß⸗
seyde um ützer eine Gymnasialrefurm! zu berathem 31197 teiches zräch. unde daß man his Abends.Fzehn,Uhr. bereits SDf
J n
hraß vone Beust/ ist tzento Morgen auß der Reise nach der Schweig/ in ah
jer eingetroffen ind heur Abend wieden abgereist Der⸗ Ger
kahl der Exlonigin Jsabel, Forige . ist heute ebenfalls hier ein⸗
ptroffen. nt ,
M unchen. ¶ Durchek. Restript von 19. August find die
kreisregierungen angewiesen worden⸗ aller aus ihrem Kreise be⸗
fenen Ahbeyrdneten sogleich die, Einberufung zum' Landiag auf
en: Al.. Sept: zuzustellen. e.
BDi Kort. esnne schresbl: Wir Jaben 78 nicht für
211 * 2;86 434:3 — * *
Sithig gehallen Iie Behaͤupfung“einiger Blättler, daß zwischen
dahern aad Preußen über den inlritt, in ben Norddeutschen Bund
vuae werde, daß sogar schon ein deheimer Vertrag darüber
mrahrhen dieser Angaͤbeit für iden Betnuͤnftigen ohnehin Voß
lbfergibt. Wachdem jedoch. dien Franff. Higefch imnmehr mit.
esen Lügen die Rachricht von der Zusammeniunft des KFurssen
bn Hohenlohe. mit Fürst Gortschakosf und Vord! Ciatendonin
debindung bringt, so erklären wir, daß der baherische Minister
jürsi Hohenlohe zu der angegebenen Zeu sich iu Aufftebfd
jesen Dri nicht verlassen hat. Sollte also, wie behauptet wird,
airtüch ein Telegramm vorhanden sein, durch welches „für den
aherischen Ministerpräsidenten auf den 3. Sept. im Hotel Schrie
er u Heidelberg Zimmer bestellt worden“, so mußte eine Mysti .
tation in Mitte liegen ·“·“·—
Dienstesnachrichten.
Ernannt wurden: die Capläne J. Vogel in Gossersweiler
um Pfarrverweser in Harthausen und Stroõtmann' in Herrheim
um Pfarrverweser in Bann; verfetzt wurden die Capläne August
öller in Landstuhl nach Offenbach, Andreas Schmitt in Landau
ach Landstuhl, Joseph Winkelmann in Kaiserslautern nach Landau,
llexander Istwan in Medenheim nach Herxheim Wilhelm Kuhn
n Zweibruͤcken nach Kaiserslautern, Ignaz Anton in Germersheim
ach Landstuhl, Flebbe in Neustadt nach Neckenheim, Leo Mar tin
n Frankenthal nach Winnweiler, Jacob Weiß in Winnweiler nach
st. Ingberi und Heinrich Frank von —A————
hal; ernannt wurden zu Caplanen die Neopresbyter Peter Kuhn
Dggersheim nach Gossersweiler, Karl Joseph Juncker in Wolf⸗
tein nach Zweibrüden, Ad. Keßler aus Marülinshöhe nach Ger⸗
nersheim, Wilhelm Oostendorp. aus Rees in Rheinpreußen nach
Werlustat und Wilheln Nübel aus Warburg in Westphalen
h gestaecn4 5*
Berslin, 14. Sept. Die humboldtfeier fand heute Mii⸗
ag dem Programm gemäß statt, Unter den Anwesenden wurden
ainertt: EGraf Wrangel und der Commandant von Berlin, die
hesandten den geographischen Gesellschaften von Wien und Leip⸗
igtc. Der⸗ Oberbůrgermeister Seydel rühmte in der Festrede
umboldis Verdienste uͤm Forschung uͤnd Volkswohl, betonte die
ommunale Seite der Feier, die nationale gleichsam vorbehaltend,
ind verlas ein Telegramm des Kronprinzen-Paares au den Ma⸗
aistrat auß Königsberg von gestern, Nachts 11 Uhr, worin gesagt
it Berlin ehre sich selbst durch die Feier, in der es des großen
Mitbütgers ehrend gedenke Der Siadtshndikus Duncker verlas
die Urkuͤnde, worauf Seydelmit der Gtundsteinlegung begann.
ghm folgten Kochhann, Wrangel, Krausnick, die Geistlichen Sydow
ind Listow. Darauf Gesang und ein Schlußwort Kochhanns.
die Feier endete um- 122 Uhr. Das Wetter war regnerisch.
Ddas Sterbehaus Humboldts in der Oranienburgerstraße ist festlich
sescͤmügt Aus Koniasbere mo der Koͤnio Wilhelm am

Fraukreich

.
Es heißt, daß eine Reihe von Senatoren vor der Abreise
»es Prinzen im Palais-Royal einen Cercle, de h‚ einen Club
egründet haben, in welchen nur Mitglieder hes Senates und des
Gesetzgebenden Körpers Zutritt haͤtten, und in dem über die con⸗
stutionellen Refsrmien. berathen würde, welche das Seuatusconsult
dergessen hat. Der Prinz Napolegn selbst ist nach einem Telegrammt
der Avbenir? heute Nachmittag in Florenz erwartet. „Der Prinz
— wird hinzugefügk/ —verläht Frankreich auf Befehl.“s I
Morgen wird das Lager von, Chalonz aufgehohen, ohne daß
isolver Haiser hinkbmnntt Matschelgü r m wird heuleAbend
Paris serwartet. Die; Birfe war heute matt zch. Wohlunterfichtete L
versicherten, der Kaiser fei gesteru in einen bedenllichen, Halb⸗
schlummer — In vntossener Nacht hat ein heftiger Stutm
ver geidluthell uund veitachtlichen Schaäden angerichtet ja- selbst
Menschenleber gelostet 41125 G6uu 19h

3 Spauien. 1 er—

Madriuͤb, 124 Septeto Ein) Telegrammaut GBavannah
melder, daß die Insurgenten von Cuba, nachdem sie —zwei ihrer
Führer getödtet, ihre Unterwerfung gegen eine Amnestie angebo⸗

In haben 3 J
Beimieschter·

pagiserslantern, 18. Sept. Die Kaisersl. Ztg.“
zetichiet: Gestern Nachmittag fand in Wächter's Saal eine
hersammlung von Mitgliedern der Forischritispartei im Bezirk
daiserslautern stait, um diejenigen Verirauensmänner zu be—
eichnen, deren Coptation in den Landesausschuß der Fortschrittis⸗
hartei man wunschte. Da die Betheiligung aus den beiden Kan—
hen Winnweiler und Otterberg eine sehr schwache war, wurde
nur fur den Kanton Kaiserslautern die Wahl vollzogen und „für
biesen zur Coptation präsentirt die Herren? J. W. Jacob,
Dch. Weher, Dr. Th. Orth und J. Gelbert.“ Die aus den
aInberen Kantonen anwesenden Herren wurden ersucht, die Wahlen
in noch besonders abzuhaltenden Kantonalversammlungen vorzu⸗
nehmen. ——
In Pforzheim hat der mit 20do fl. Gehalt ange⸗
dellte Eabinetmeister A. G. des Goldwaagrenfabrikanten L. an
einem Prinzidal nach und nach enorme Veruntreuungen verübt;
zei der gerichtlichen Haussuchung fand man gemünztes Gold im
Werthe von 4000 fl., anderes Gold und Waaren für ungefähr
3000 fl. Außerdem soll G. eine beträchtliche Summe in der
städtischen Spoarkassen stehen und mehrere tausend Gulden
auf sein neues Haus angezahlt haben, welches ganz fein einge⸗
gerichtet ist.

Czarsky, Prediger der freireligiösenGemeinde, wird
am 17. September (morgen) Abends 8 Uhr zu Saar brüchen
Vorträge abhalten.

In Kesselstadt (bei Hanau) starb ein 7 Monate
utes Kind dadurch an Morphiumvergiftung. daß ein Apotheker⸗
gehilfe in Pulver, die für dasselbe verschrieben waren, aus Fahr⸗
laffigkeit je a Gran Morphium, statt Calomel, mischte.

7 Bei der am 8. d. stattgehabten Vorstellung im Victori a⸗
chealer zu Berlin fingen die dünnen Kleider zweier Choristinnen
adurch Feuer, daß sie ein Stück Papier an, einer Gasflamme
anzündeten; das eine der Jungen Mädchen starb noch iim demselben
Abende das Wiite Uegt am Tode:“ (Ist ebenfalls jetzt gestorben.
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        Conventionelle
4 244
Versteigerung.
Samstag den 18. 1l. Mis. des Nachmit⸗
ags um 2 Uhr zu St. Ingbert in der Be⸗
jousung des Seifensieders Schmitt, läßt
Friedrich Vogelgesang, Tagner von hier,
us Vormund seines minorennen Kindes
Peter Vogelgesang, wegen Nichtbezahlung des
ER
nann, in St. Ingbert, öffentlich in Eigen-
hum wiederversteigern:
58 Dezimalen Acker hinter Hobels, neben
Wilhelm Chandon und Carl Feichtner, hie⸗
siger Gemark, mit Kartoffeln bestellt.
St. Ingbert den 10. September 1869.
Bornt. Rotar.“
Oelfarben
zum Anstrich fertig billigst
bei
IXÆXX

J

Nachkirchweih
Sonntag den 19. September
r
ivoli
— EBlieskastel.
Primu Schweiæer-Kcise,
UIcainæer Tandscuse, V —
var nberger Ochsenmaultsalat
(Gn Tonnehen), Seain h
Neue Häringe,
empfehle *1 —“7
MV. Scherpf.
eue
Holländische Häringe
nd ν
Vrima⸗ Limburger⸗Käse J
pfiehtt — . Jepp.
Papieèr Heéerrenkragen
à 8 Er, wiedor eingetroffen bei
Geschäfts⸗Gmpfehlung.
Einem hiesigen und auswärtigen Publikum zeige ich
hiermit ergebenst an, daß ich das.
Schuli- MIeider- - Steins utgeschäst
des Herrn Jacos 8tief bestehend in: fertigen Schuhen und
Stiefel, Leder und Stramin-Pantoffel, Arbeits⸗
kleider in Leinen und halbwolhlen, als: Hosen, Westen
und Wämse, farbige und weiße Arbeitshemden, wollene
Socken und Strümpfe; Steingutkrüge und Häfen,
zuer Bagtungo wan beute gan käuflich übernommen
habe, und bitte um geneigte Kundschaft, indem ich bemuht
sein werde, nur gute Waaren zu billigen Preisen zu halken
Auch halte ich alle Sorten Fensterglas und sind
immer Zwiebeln und frische Eier zu haben.
St. Ingbert den 16. Septennber 1860ß.
—
Johann Rudolph Liginger.
Ausgoezoeichnotes Lagorbier
von JAnise in Raiserslautern
verzapft vom Faß .. —
Jakob Wagner in Rohrbach.
LAAMBAIX

V
Zeitungs-Anmoncen Expoditior,,
in Frankfurt am Main..—
Grosse Galusstrasse 1, im 1. Storxk. 66
amburg. Neuorwall, 503
RKerlin- Leipaigerstrasse, a46.
Rusel, 338Xeinenberg, 23933;;—
Miem, Zadt, Neuer Markt, 113 —
l·oĩ Pꝛĩg, bullarkt, 17, Königshaug
tuttgart... Wonprinestrasse, IB;ʒ
Luricin, sascergasse, 1.:
*t. Gallen--.. bVere Grabenstrasss, I33
Menf., wlace du Molard, 2.. α

———

— — αα
—
Redaction, Deud

t

Ve⸗

—
1

9

Allerneueste Glücks-Offerte.
ODriginmal-Stants -Prümien-
OoOSE sind in hera II 2u Raufen und apie-
en erlaubt.

⸗⸗

—XVI

EArossartige miederum mit Ge-
winnen hbe deuten d vermehr-
te OnPitaIiIEnVerIo
roOm mhe. A HiIIIon m.
Die Verloosung garamtiröt und
voIIædehi dio Stauata-Regier-

wueng selbst.
Beginn der Diehung am 20. . Mts.
Nur 2 ThIr. oder 1THIM. oder
15 8Sgr.
xostet ein vonn Stante garantirtes
wirlkliehes Original Staats-

LOOS, (nicht von den verbotonen Promes-
z3en) und bin ien mit der Versen-
dumng dieser wirkliehen Origi-
nnl-Stans-Loose gegen frantcirte
dinsendung des RBetrages oder gegen
POSIVOFBEMIISEZ selbst nach den eEnt-
ferntesten Gegenden staatlich
beauftragt.
FEs werden mur Gewinne ge-

Togen JJ

Hie Naupi-Gewinne betragon 250000
200,000. 190000 175, 000
170 000, 165, 000, 160.000
155.000. 150,000.100,000.
320000,. 40, 000, 25. 000 2 4
20000, 3 à 15,000, 3 4 12,000,3
i 10,.000 4 ä 8S000, 5 ã 6000, I a
5000, 4000, 29 é Soo0o, 131 à 2000
64 1500. 5 à 1200, 156 4 1000.
206 4 500. 6 800, 272 x 200, 24550
Fewinne à II0, Io00, 50, S0..
RKeéin Loos gewinnt weniger als einon
Verth· von 2Thaler. —

Gewinngelder und amtliche
FLiehumngslüsten sende unter Stanats-
gurantie meinen geehrten Interessenten
naeh· Pntscheidung prompt und ver-
schwiegen
Durch meine von besonderem
Ineltx begüunstigten Loose habeé
neinen Tataregssenten bereits aIIeim imn
XXXXßÿä
HAnupifreffer on 8 0 0, 5 0.
225, 000, 187, 500, 132, 300,
150, 000 130, 000, mehrmals 128000,
nehrmals 100 000, Kürz lich sehon
wieder das grosset Loos von
127, O00 und jiiugst am 80. Juli
sechon wieder 5 der grössten
Anunt⸗ Gewinmne in dieser Ge—
zena aιlt.

BFrJedoe RestellIungauf meine
S Original-Stants-Loose kann
man der Bequemliehkeit halber auch
. ohne Brief, einfach auf eine
* jetat übliehe, Pontkarte
meohen. Dieses ist gleichaeitig be-
eutend billiger als Poatvors huss.
Caz. Sams. Cofen in Kamburg,
faupt Comptoir, Bank- und Meehselgeschãst.

Frucht⸗ Brod- Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 16. Sepibt.
Weizen 6 fl. 21 kr., Korn 4 fl. 38 kr.
Berste 2reihige, 4 fl. — kr., Gerste vier⸗
eihige, 83 fl. 28 kr. Spelz 8fl. 37 fr.
Spelzkern 6 fl. — kr. Dinkel 8 fl.
20 kr. Mischfrucht — fl. — kt. Hafer
3 fl. 88 kr. Erbsen 4fl. 40 kr. Wicken
befl.“9 kr. Kartoffein 1fl. Heu 2fl.
— kr. Stroh 1fl. 15 kr. per Zeniner.
Weißbrod 12 Kilogr. 17 kr. Kornbrod
8 Kilogr. 22 kr. ditto 2Kilogr. 15 kr.
ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
28 kr. 1 Paar Weck 9 Loth 2bkr. Rind⸗
Jeisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 kr
kalbfleisch 14 kr. Hammelfleisch 16 kr.
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 7 kr. per Liter, Butter 28 kr
der Pfund.
——— — — — — —
ia Ste Ingabert. να -—
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        25522 —X

3552354 5*523327 258 —E ——

* — — 22 — ——7838 238 32 2328 * E

5* — 527 24 J F ⸗ — — — 388353—

1 — * —7 22 7 7 73 — E * —* 2 *7 2 5—
f 6
3533333 33 3343333 — 37 88
— 1353538385338 s — 3 — 53 50832 738683

5 2 — —X 75 3 —8—3358 * z22327—5 —D

3873328335* z75522 823 — ——— —32338 332857 A
——
233*2 — 2E — 528 —23 2354 337 — ã 2 58285 2—2 —* —
3
z55238328 ———— —5355355585 153* 882*S
—X 5 338338*37— —A — —2 338532——3723 532834*

e —
8363 268

57 5 8 — 82 e — »357755 7 * 5
38 3333333 53273355 3783 383 ——83337
33 75s53335—7577—5 3 3 2258*2532
—
— 5 ** 5 —3 555 * 5 82 37 — — 5* 2 *
2 * — — 7*— 225355 33568 23 A58535 5B05 -. 3
3383323328 353
53582 3—6 —335 z3823338433 355 382
— — s332177
5583—5277* z338 33333335 ————————— 7353333333
553355455 33338887 257533335255 327 —25823 3223
22 z2326 3357* —— 353 —5 33383 525225—88

* ——— 5—5 252 8 53* — 5 3. 3233275
—3 3 3— —A
EESS EASSERE
2 224 223
IZ 313—386533253625838
82 — 3531353 253833383355
. 82 2 2 333232535 —
— — 38333223535 567232
——58 35333353 —— J — ——
352 — —8272 ——— 3822 .8 82. 3* 8 725— 253375 22*
353 55* — z23 — 133353 — *8* 53333535 38
333 53333833 333333733
* 8 3 — 338 8*
3838 z3 335 4585* —— 63333327
* 5æ22 *7 2 X 72 8 27 8387 2 5 5*
5— * . — 5858— 33 53 — 58232*
25533 338 A———— — 8 —A 232 2538 2533
3 3 3 8
* 28 — J — . 824 5*23 3557
— 538*3338 —3 8 —
3338 3 3* 25555 66338 3833587*
3853 8233 255585 53*8* ——385— 6833 —
583**238 —— 2528 2* 3* 22 58 — 5 25—3236
5 333223335 3253
gJ e— ——— 2 ** 2 —23 — 2
8 33 2 53
27 78* 35585* —5 3 2283 —— — J 387 32 *
723 —— A 288 —— 522 35 — 328* 8 6*5F — — *
575835 2* 5 —F — —22 585 ——*38
a * — 55 —34 * — —E 22 — * *
——— 28 z8844 8 * 335 38 4— 2 3 52 235357 883 7
2 883338338 3 — 8 532353 332353—3833 e
35
z 5 s557233 332 36
28 537 257 553 — 8358 6 —TA — —
338 23 55 — 22 322 . 12 28 —— —E — 2 —355338—8 —
5572335 — 33 338 325752383 282353533 —— ——
—A— —383z23*8 — 538553537 RABSRSEMKMSGSAEBAO AE
55335 38832332333 2 —
353 — — 3 206 —— 7 J
———A

— 2 292—312—
35 53355533555 335 3325551
5 ——— 25358 2 3* 5 —A———
7 38 8 5 —2 5
255 3333—— 258 553 7555
* 5 222 2522— * 523*586
—* 28732355 —55 553 38353336
—3 5 —5 878353
— * * 3 —
z5 3 3 8 33332*
53 38 —3333355 —3572533534
—228 23 2—2283 5323235322
2323 853 56773—387 5252832337
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MSt. Fugberter Anzeiger lund das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diendlagk⸗ Vonnerztagt- und Sonatahs⸗
kunwmer) erscheint wöchentlich vi er m al: Dienstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteljährig 42 Kerzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. —
— — —— —
sir. 145ß8. Sanumstaa- den 18. Septenbhe 1869

Deutschland rehr in Frage stellen können, auf eine anderweite 8 bedach.

München, 18. Sept. Der Furst Karl von Rumäniensein. Thatsache ist, daß in den officiellen Regionen die Moglichteit
Mauf der Durchreise nach der Schweiz gestern Abend hier ein⸗ Liner Verständignng mit dem Berliner Capinet ernstlich discutirt
troffen; heute Abend fährt er nach Schloß Weinburg im Kanton wird. Ein ehemaliger Minister der auswättigen Angelegenheiten
eiüe 2*— drlll dem Kaiser schon früher vorgeschlagen haben, den Ehrgeiz

Drienstesnachrichten. Preußens in eine andere Bahn zu lenken, indem man ihm siati
J — iner Machterweiterung in Deutschland die Annexion von Russisch-

Zu Schulverwesern wurden ernannt die Schuldiensterspeckanken Polen proponire. Diese Idee glaubt man jett derwerthen zu lonnen
sicolaus Bauer don Ilbesheim an der prot. Schule zu Mauchen wWarschau war schon einmal im Besitze Preußens und man meint,
im und Simon Unterfenget von Weidenthal an der kath. zaß dieses um einen solchen Preig gerne die rufsische Aliamze mit
SZchule zu Haßloch. der östreichischen vertauschen würde.

Berlin, 15. Sept. Aus Königsberg wird untern Wien, 14. Sept. Preußischen Blättern zufolge spricht
zestrigen ielegraphirt, daß leider der bei dem Gartenfeste auf der nan in Berliner Hofkreisen von einer in jüngster Zeit erfolgten
-loßteichbrücke stattgefundene Unglüdsfall sich als sehr erheblich ntschiedenen Annäherung des Berliner und Wiener Hofes und
xcrausstelli: es sind bis gestern Vormittag 38 Leichen aufgefunden ogar von einer baldigen Zusammenkunft beider Monarchen. Die
oiden. Das Gedränge auf der Brücke war durch den Ruf: etzte Begegnung dieser Svuveräne war belannilich zu Oos bei
Ddie Brücke brennt“, veranlaßt worden. Am Tag bdes Unglücks Baden-Baden im October 18653..
Kontag, war solennes Diner im Schlaß, wobei der König auf, Ein Wiener Correspondent der „K. Z.“ sieht in dem Um⸗
ze Anjsprache des commandirenden Generals erwiedette: Ich dande, daß Graf Beust am 10, d. eine auf 10. Tage berechnete
rhebe mein Glas, um dem ersten Corps meine Anerkennung für vrholungsreise, die ihn zuerst nach Reichenhall führt, zum ersten
ie Art auszusprechen, wie es heute vor mir erschienen ist. Zu- Wale ohne alle Begleitung antrat, während ihn bis jetzt selbst auf
leich trinke ich aber auch auf das Wohl der Provinz, aus der einer Badereise ein kleines fliegendes Corps zu begleiten pflegte,
sieses Corps hervorgegangen ist. Das Armeccorps und die Probinz ein erfreuliches Symptom für die politische Situationg.
zaben zu allen Zeiten, in guten und bösen Tagen, meinem Hause Krakau, 16. Sept. Auf ergangene Anfrage antwortete
ind dem Vaterlande kreue Hiagebung und Aufopferung bewährt. der Ordensgeneral in Rom, daß die Angabe der Qberin, Barbara
diese Treue und Hingebung hat das Corps in jüngstvergangener Ubryk sei auf Befehl gefangen gehalten worden, unwahr sei. Die
zJeit auch mit Ausdauer in ernsten Stunden zu paaren gewußt., zeistliche Auffichtsbehörde wußte von nichtsts.
ind dies gibt mir Bürgschaft dafür, daß der Geist, welcher einst Frankreich —

n Tagen schwerer Prüfung die Provinz in dieser Richtung!

eelebte, sich auch wieder bewähren wird, wenn gewichtige Momente, Paris, 14. Sept. In einer Versammlung von politischen
in unz herantreten wollten. Somit trinke ich auf das Wohl des Männern, die gestern hier abgehalten wurde, um angesichts der
isten Armeecorps und der Provinz, und fordere Sit auf, auch ingewissen Lage und der Krankheit des Kaifers einen Beschluß
ghre Gläser zu leeren, um Ihre Wünsche mit den meinigen zu gu fassen, hat der Deputirte Keratry eine seht energische Rede
einigen.⸗ — Aus Bresüau wird unterm Gestrigen telegra⸗ zehalien, worin er es für ungesetzlich erllärte, wenn die Kammer
hisch berichtet: Die hiesige Humboldifeier wurde Vormittags mit aicht vor dem 15. October einberufen werde, und die Depu⸗
inem Redeactus und einer musikalischen Aufführung in der Aula tirten auffordert, in diesem Falle eine „Constituante“ zu
eer Universität begangen. Die Festrede hielt Professor Braniß; bilden.

in sehr zahlreiches Publikum, darunter die Spitzen der Civil Die officiellen Nachrichten über das Befinden des Kaisers
ind Mililacbehörden, waren zugegen. Der Festzug nach dem sind günstig, finden aber keinen Glauben. Heute hat er den
zchießwerder und die daselbst beabsfichtigte Festlichkeit sind wegen Marschal Prim empfangen, der, wie versichert wird, die Candidatur
—B des Herzogs von Genna wiecder aufs Tapet bringen wollte. Prinz

Wien, 12. Sept. Einiges Auflsehen erregt eine neu erschie⸗ Navoleon ist ein wahrer Hans Dampf jn allen Gassen: die Cinen
iene Flusschrift über die Minitarfage, welche den Erzherzog Albrecht assen ihn in Florenz, die Anderen in Brüssel sein, wohin er
n Vafasser haben sol. Die Hauptgrundzüge derselden sind: degangen, weil ein Sturm ihn verhindert habe, sih in Boulogne
egenerativnen im Innern, nur Vertheidigungskriege, aber Mög— ꝛinzuschiffen 2c. Der Erkönig von Neapel und seine Gemahlin
chleit tascher Offensibstöße; Kriegsstärle 800. Ood bis 810,000 werden in Marseille zur Einschiffung nach Rom erwartet, wo
Nann, daren 620,000 Infanterie, 30 —88.000 Capallerie, 60 bis detztere ihre, Niederkunft halten will. Eine andere Exgröße, der
z dod Arlillerie mit Marine, Sicherheilsttuppen und dergleichen Jutendant Marfori, ist wieder in Paris angekommen. An der
10 8850, 000 Mann, also fast 270 Procent der Gesammtbe- boͤrse beschränkt sich die Speculation darauf, die jeßigen Course
oͤllerung. Allgemeine Wehrpflicht (sehr warm und rechtschaffen zu erhalten. *
cfürwontet); Dienftzeit zehn Juhre, auherdein Landwehr und Vilizz Der Sturm vom Sonntag hat allenthalben an der franzbe
von den zehn Jahren vier als Reserve, „sechsjährige Liniendienstzeit.“ ischen Nordlüste großen Schaden angerichtet; besonders in Havre
icher den enscheidenden Punkt, der Dauer der Präsenz, ist aus dat er aufs ärgste gewüthet. ex, ge
»en vorliegenden Auszügen Bestimmtes nicht zu ersehen; nur daß Paris, 16. Sept. Die Havas' sche Agentur berichtet aus
ur die Jaͤgen dreijahrige, für Caballerie vierjährige Praͤsenz „un⸗ St. Cloud: Der Qaiser hat sich heute Morgen um 84 UÜhr er—
rlählich sei, läßt für die Jufauterie eine weniger als dreijährige boben, sein Frühstück zu sich genommen, etwas gearbeitet und dan
rnuhen.“ Gegen das Reitutenbewilligungsrecht der Volksber⸗ mit der Kaiserin eine Spazierfahrt im Paik gemacht. Die aa
retung eifert der Verfasser lebhaft. So hat er Gutes mit Ublem mäßigen Besuche der Aerzte haben aufgehört. Um 2 Utzr wird
ermischt. der Kuiser Lord Clarendon empfangen. (Die Wiener „Presse“

Wien, 183. Sept. Der Besuch Carol's J. des Beherrschers bringt ein Pariser Telegramm, wornach der König von Preußen
„m NRumamen. in der kaiserlichen Hoöfburg zu Wien wird als ein der erste Souverän war, welcher Napoleon zu seiner Genesung be—
votzeichen freunducherer Beziehungen zwischen den Häusern Hohen- glückwünschte.J. —
ollern und Habsdurg⸗ Lothingen betrachtet. Der Reichskanzler Schweiz. J
Braf Beust, welcher bekanntlich im vorigen Jahre einen sehr uͤb⸗ Der Correspondent eines Londoner Blattes meldet aus Rom
jabften Depeschenkrieg gegen die preußisch-russische Avanigarde an es sei die Absicht des Papftes, in der Schweiz ein Erzbisthum
zer unteren Donau geführt hat, soll in Erwägung der Eventuali- zu gründen und die schweizerischen Katholiken mit einem Primas
aͤt in Frankreich, welche den Werth der napolepnischen Allianz zu beschenken, der seinen Sitz in Freiburg haben soll.
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        Spanien.
Madbeirved, 16. Sept. Gutem Vernehmen nach find die
Differenzen mit der nordamerilanischen Unionsregierung in Bezug
nuf Guda auf dem Wege eines friedlichen Ausgleiches.
ermischteece.
Zweibrücken, 16. Sept. An der k. Studienanftalt
dehier beginnt das Schuljahr am 1. Oktober. — An diesem Tage,
„on 8—11 uUhr, haben die bisherigen Lateinschüler und jene,
velche in die Lateinschule neu einzutreten wünschen, mit den noͤthiigen
Zeugnifssen — am 4. October die Gymnasialschüler dem k. Ret—
prate sich vorstellen. J

7In Hauzenberg Gayern) ist am 12. d. eiñ Haus
and eine Scheune abgebrannt; man vermuthet ruchlose Brand⸗

Aiftung, da in der Naͤhe der Brandstätte ein Brandbrief folgenden

Inhalis aufgefunden wurde·c I

Neune oder dreiß ig 3 F
Brennen muß es fleißig
Unser Hertgott schaut uns zu —
Und wir lachen uns g'rad g' nu.

7 Der zweite Theilnehmer an dem in Antogast verübten
Morde des Kaufmauns Mathis, Johann Steidel, soll in der
hegend von Kaiserslautern zu Hause, ein alter Deserteur sein und
mehrere Jahre in der Fremdenlegiongedient haben, während er
schon in seiner Jugend in Strafanstalten war; auch er hat das
Hestandniß ges geschehenen Mordes abgelegt, will aber selbst nur
mus der Ferne zugesehen haben. —

7 Berlin, 12. Sept. Ein Gerichtsdiener war von einem
Berichtsrathe Esel“ tituliert worden. Racheschnaubend stürzte
r zum Gerichtsdirector. Verklagen Sie den Gerichtsrath“, sagte
zieser, ‚„wegen Verlezung des Amisgeheimnisses.“

1. Im Alter gon 68 Jahren lebt in Berlin in sehr dürf⸗
igen Verhälenifsen eine nahe Verwandte Alexander v. Humboldt's,
in Fräulein gleichen Ramens, ehrenwerthesten Charakters, die ge⸗
wungen ist, ihr Brod sich durch Nähen und Stricken zu erwerben.
Auf Magistratsanträg hat die Stadtverordnetenversammlung be⸗
schlossen, in Rücksicht auf die Säkularfeier von Humboldt's dieser
iiten Dame eine kebensiänglige Pension auszusetze. ——

Aus Enthuurz en Rord ⸗ Holland) wird unterm 8. Sepi.
seschrieben: Vorigen Sonntag siromten viele Menschen einem
Hebäude zu, worin eine neue Gemeinde, die man hier Knappers“
Anirscher) nennt, sich versammelt hatte. Sie nannten sich früher
„Freunde der Wahrheit“, sind aber jetzt durch einen Apostel aus
hannover in eine „apostolische“ Gemeinde umgewandelt worden.
der Eine zum Apostel, der Andere zum Evangelisten und
diele Weibet sind zu Diakonissinnen ernannt worden. Es werden
keufel ausgetrieben und ausgebrochen (ausgekotzt) durch Teufels-
pulver ic. Das tausendjährige Reich wird von der Gemeinde
„innen Kurzem erwartet, und zwar so sicher, daß einige Mitglieder
iich bei der Begräbnißkasse haben ausstreichen lassen.
76Gespfarrers Kloster.) Ein Bischchof, der seine
Diöcefe besuchte, bat sich zu einem Geistlichen zu Gaste und
mnpfahl ihm Ersparung aller unndthigen Kosten. Der Pfarrer
lerspraͤch es, hielt aber nicht Wort, denn er gub dem Bischof ein
rächtiges Gastmahl. Dieser konnte von seinem Erstaunen nichl
uruckkommen und machte dem Prediger hierüber, als über eine
hörichte Verschwendung Vorwürfe. „Beunruhigen sie sich nicht,
Zochwürdigster“, sagte der Geistliche, Alles, was Sie da sehen
ommt nicht aus dem Einkommen meiner Pfarre.“ — „Aber Sie
Jaben doch kein däterliches Erbtheil?“ — „Mit Nichten“, ver⸗
etzte der Pfarrer. — Das ist unbegreiflich. Wie machen Sie
a37“ —“Ich habe da ein Kloster von jungen Nonnen, die sich
neiner annehmen und mich an Nichts Mangel leiden lassen. —
„Was! Sie haben ein Kloster? Ich kenne ja keines an diesem
Hrte, das ist sonderbar und sogar verdächtig, mein Herr Pfarrer.
Ich möchte doch dieses Kloster sehen.“ — „Nach der Tafel werden
3 Hochwurdigster sehen und zufrieden gestellt werden.“ — Wirk—
ich führte der Pfarrer den Bischof nachher innerhalb einet großen
Kingmauer, die mit Bienenkörben angefüllt war und sagte zu
hm? „gHier sehen der Herr Bischof das kleine Kloster, das uns
Jespeiset hat. Es bringt mir jähtlich 1800 Livres ein, mit
henen ich lebe und die feinen Leute, die mich besuchen, anständig
aufnehme. „Wer schildert das Erstaunen und die Zufriedenheit
des Bischofs! Einige Zeit darauf machten ihm mehrere Pfarrer
ihre Aufwartung, um bessere Pfarreien zu erhalten. Er führte
ihnen das Beispiel unseres Pfarrers an und rief: Haltetn
Bienen, haltet Bienen!“

7 6Gefährliche Folgen der Bantings-Kur.)
So lästig auch eine zu große Körperfülle werden mag — immer⸗
zin blieb es zu bedauern, daß so viele Personen, oft sogar solche,
Fei denen mit diesem sogenannten Leiden noch gar keine weitere

Belästigungen als höchstens eine Kränkung ihrer Eitelkeit verbun.
den waren, dieser Kur sich anvertrauten. Neuerdings hat nun
Ir. Th. Clemens in Frankfurt at M. aber auch die Beobachtung
emacht, daß die genannte Cur einen äußerst verderblichen Ein
luß auf deir Körper zu äußern vermag und in den meisten Fällen
virklich hervorbringt. Der genannte Arzt beobachtete, daß fust
mmer zuerst die sog. Bright'sche Krankheit, ein bekanntes Rieren.
eiden, auftritt, und zwar so recht tückisch schleichend, daß ürztliche —X
Jewöhnlich erst bei schon ausgebildeter Krankheit in Anspruch ge
iommen wird, in welchem Falle eine Rettung kaum oder doch me
ellen noch möglich ist. Zuatig trat in den meisten Fällen ein
erhältnißmäßig rascher Verfall des Gesammtorganismus ein,
essen Beginn sich in Gehirn und Rückenmarksleiden äußerte.

Landwirthschaftliches.
Da die Maul- und Klauenseuche unter dem Rindvieh sich
ortwährend weiter ausbreitet, so theilen wir im Interesse der
Biehzüchter nach tehend eine im Kreisamtsblatt von 1867 Nr.
47. enthaltene Belehrung über diese Krankheit mit.

Die Maul⸗ und Klauenseuche des Rindviehes, der Schafen,
Ziegen und Schweine. Die Maul- und Klauenseuche verdankt
hre Entstehung meistens der Ansteckung, die nicht blos von Thieren
einer Art unter sich, sondern auch von einer Thiergattung auf die
indere und daher vom Schwein und Schaf auf Rindvieh, sowie
imgekehrt erfolgen kaun. Für den Menschen, namentlich für Kin⸗
der, hat sich der Genuß der ungekochten Milch von solchen kranken
dühen schädlich erwiese;, und sollte deßhalb vermieden werden.
Der Ansteckungsstoff kann sich durch die Luft verbreiten, ist aber
iuch im Speichel, dann in der Flüssigkeit der Blasen im Maul
ind an den Füßen enthalten.

Die Erfcheinungen, welche diese Kankheit anzeigen sind: Hitze,

stoͤthe und Anschwellung der inneren Theile des Maules, aus dem
eständig heller Speichel und Schleim abfließen; an den Lippen,
in der Zunge, am Zahnfleische und am Gaumen entstehen Bläs—
hen, welche nach wenigen Tagen aufplatzen und durch Ablösen der
daut wunde Stellen bildhen.
Meistens gleichzeitig mit diesen Leiden im Maule trelen an
en Füßen Anschwelluug und Hitze ein; zwischen und oberhalb den
dlauen kommen ebenfalls Bläschen zum Vorschein, aus denen näs⸗
ende Geschwürchen werden. .

Bei Kühen zeigen sich solche Blaschen zuweilen auch am Euler.
zin Folge dieser schmerzhaften Zustände im Naule und an den
Füßen stehen die Thiere vom Futter, äußern große Schmerzen beim
Zztehen und Gehen, liegen viel, magern dabei ab, und Kühe kom⸗
nen von der Milch. Doch verläuft die Krankheit gewöhnlich
zutartig, macht selten eine ärztliche Behandlung nöthig, und genügt
ine gute Wart und Pflege zur Heilung. Unter ungünstigen
Umständen, wie fie beim Alpentrieb zuweilen eintreten, ebense
zurch vieles Salbern und Pflastern können aber auch gefährliche,
elbst tödtliche Folgen entstehen.

Wenn gleich die Maul- und Klauenseuche in der Regel nicht
odtlich ist, so bringt diese Seuche bei Mast⸗ und Mellvieh doch
rheblichen Schaden und jeder Thierbesitzet muß deshalb in sei⸗
nem eigenen Interesse die Ansteckung seiner Thiere möglichst zu
erhindern suchen.

Ist die Krankheit aber dennoch in einem Stalle zum Aus⸗
zruch gekommen, so läßt sich die Dauer der Seuche bei dem Rind⸗
ieh des Stalles dadurch abkürzen, daß den darin befindlichen
jesunden Thieren Speichel von einem kranken Stücke in das Maul
aingestrichen (geimpft) wird. Zugleich ist für gröͤßte Reinlichleit
ind Verbesserung der Luft im Stalle und nach dem Erloͤschen det
zeuche für sorgfältige Reinigung (Desinfection) Sorge zu tragen,
samit der Ansteckungsstoff zerstört und eine Weiterverbreitung der
drankheit verhütet wird.

Bei der bösartigen Klanenseuche der Schafe entsteht Eiterung
nnerhalb der Klauen, und treten nicht selten Zerstörungen der
dlauenknochen, Ausschuhen, Verwachsungen der Gelenke u. s. w.
in, wenn nicht frühzeitig und fleißig darch Ausschneiden der
ZAlauen dem Eiter Abfluß verschafft wird.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr
(Außer Coursgesetztes Papiergeld) Andhall-
gernburger Kassenscheine die Thir. 1, 5u. 28 von 18850, 1852
a. 1856, sowie die Thlt. 1J von 1889. — Anhalt-Köthen'sche
dassenscheine die Thl. 1u. 5 vom 1 Juni 1848. — Anhalt⸗
xtöthen⸗Bernburger Kassenscheine die Thir. Ju. 5 vom 2. März;
1848. — Unhalt⸗Köthen ⸗Bernburger Eisenbahn⸗Scheine die Thlt.
8u. 25. nhalt-Dessauer Kassenscheine die Thlr. 1n. 5
Im 1 Anmuß 18498 umnm di⸗ Ibse 10 bam 1. Oubob. 1856.
        <pb n="573" />
        Anhall· Deffauer Landesbanknoten die Thlre 11. 31 vom 2
Jan. 1847. — Bautzener Causitzer landständ.) Banknoten die
ͤhlt. 8 von 18530. — Bayrische Hypotheken⸗ und Wechselbank⸗
len die fl. 10 vom 1. Juni 1880. — Braunschweigische Bank⸗
md dheetsen die I— * 20 von 1842. —
graunschweigische Banknoten die Thlr old vom 1. Juni Ze
i Breslauer städtische Banknoten die Thlr. 1,8, 25 u. 50 2 4418 F —X w enh r.
n 10. Juni 1848. — Danische 58 Reichsbankihalerzettel ält Dei. Landes⸗Ausschuß der freiwilligen Feuerwehren in Bayern
sission von 1835, nur auf einer Seite blau gedruckt. — Gothaͤ⸗ hat an die IY. Hauptversammlung des bayr. Voltsschullehrer-
4 assenscheine die Thirn u.d vom 30 Sept. 1848. — Vereins in Würzburg folgende Zuschrift g erichtet:
—** assenanweifungen von 1884. — Kurhesfische Leih— Obwohl wir wissen, welche bedeutende Ansprüche die Gegen⸗
gonmerh Bank⸗Noten. — Leipziger Banknoten, alle vor dem wart an die Schule erthebt und wie dadurch die Aufgabe und
NRob. 1851 erschienenen. — Oeftreichische Banknoten, auf Con · die Thätigkeit der Lebrer eine erhoͤhte sein muß, so ist uns doch
ne le Petadener Slobtscteine du Thle mdereits auch baann wie sogt de bayr. Sehrerschaft. allezeit
e Sept. 1840. — Polnische grüne Vonischeine die 1 Rubel, zemeinniltzige Bestrebungen mit allen Kräften unterstützt. So
veiße und rothe die 3 S.eK. — Reuß j. L. Kassenanweisungen xlauben wir uns denn, die verehrliche Hauptversammlung auf ein
hir 1vom 20. Warz 1849. Reut aͤlt. Cgassenan⸗ Bebiet aufmerksam zu machen, auf dem die bayr. Lehrerschaft eine
as die Thlr. 1 som 15 Mal 1888. — gostocker Bantnoten außerordentlich segensreiche Thätigkeit entfalten kann. Es ist dies
n ei soSaeswig Hoisteinische Ressenscheine die dats Feau dalhd schwe en Dudem flachen Lande. Wie tien
hir. 1 WEis M.) vom 81 Juli 1848. — Schwarzburg Rudol⸗ zasselbe noch in den meisten Dörfern darniederliegt, braucht wohl
e dassenscheine die Thir. 1u. 5 von 1848. — Sghwarzburg nicht eroͤrtert zu werden. Erst in neuester Zeit folgen die Land⸗
eehansenee Kafsenscheine die Thlr. 1. 3 u. 10 vom 1i. zemeinden den Städten in der Errichtung tüchtiger freiwilliger
s 20 Desember 18653 und 25. Oct 16839. Wur- ẽeuerwehren und gar oft waren es der Rath und die Beihülfe
bergische 2, 10 und 88 Guldenscheine von 1849 u. 1850.— der Lehrer, welche diesen Unternehmungen die besten Stütßen boten
horlaufig noch eingelost werden an den betreffenden Hauptkassen Möchten daher alle Lehrer unseres Baterlandes durch Rath und
chemmper Stadtscheine die Thlr. 1 von 1848 und ohne Datum Mahnung an der Verbesserung desLöschwesens auf dem Lande
Großherzoglich Hesfische Grundrentenscheine die fl. 1 5, 10, 335 nithelfen und dadurch zur Erhaltung des Nationalwohlstande?
eer ahesstfe Kessenscheine die Thir. 1, 5u. 20 — eitragen, welcher jetzt durch die verheerenden Feuersbrünste for!
hiadeburger Vribabanineen die Thir 10 20/ 80 u. 100 von und sort geschadiat wud.
zo. Juni 1856. — Oestreichische Banknoten in ostr. Währung Wir sind gern jederzeit bereit, jenen Herren Lehrern, welche
ie fĩ 10 vom 1. Januar und die fl. 100 vom 1. März 18388 nie Gründung von Dorffeuerwehren in die Hand nehmen wollen/
reußische Banknoten die Thlr. 25 u. 50 von 1846. nit Auskunft jeder Art zur Seite zu stehen und erlauben uns dieser⸗
hreuhische Kassenanweisungen die Thlr. 1du. 5 vom 2. Jan. Jalb auch auf das bei Gg. Franz in Munchen erschienene Werkchen
ss88 und Preußische Darlehenskussenscheine die Thlr. 1 u. 5 inseres Vorsitzenden (Inspector Ludwig Jung in München) „Da
i peit T848. — Sachssche (Conigl.) Kafsenbillets von Feuerlüschwesenan Varktrund Landgemeinden
se i84ö und 18480 Wematsche Koffenanweisungen ppreis 24. kEr.“, welche Schrift durch dochste Entschließung
ie Thlr. 1 u. 5 vom 27. August. 1847. zʒes tgl. Staatsministeriums vom 27. Juni allen Gemeinden zur
Zwischen Eger und Regensburg einer⸗, dann den italienischen Anschaffung aus Gemeinde- Mitteln empfohlen ist und auf die in
Staliden VBrimdsi, Floren, Genna, Mailand, Neapel, Rom, München erscheinende „Zeitungfürßeunerlbfhwesen
turin, Venedig und Verona anderseits findet nunmehr directe rgebenst hinzuweisen. Indem wir sonach die Förderung des
Hersonen- und Gepäckabfertigung ftatt, Die Reisenden erhalten valerländischen Feuerlöschwesens der verehrlichen bayerijchen Lehrerx
souponhefte in Buchform, für T. Klasse roth, für I.. Classe gelb, haft dringend empfehlen und gerne mit Rath zur Bildung von
velche zur Benützung aller fahrplanmäßigen Zügen berechtigen, Dorffeuerwehren bereit sind, wünschen wir dem bayerifchen Sehrer
Anspruch auf 530 Pfund Freigepäck gewähren, und eine Giltiakeits⸗tag in Wurzburg Glück und Gedeihen.

d'auer von 30 Tagen besitzen. Hievon machen nur die Billete
zach Verong eine Ausnahme, als dieselben lediglich eine Giltigkeits⸗
dauer von 5 Tagen besitzen.

Mobilienversteigerung.
Montag den 27. September 1869, des
ßormitiags um 9 Uhr, zu St. Ingbert
R Hause der Erben Gros, lassen die
Witiwe und Erben des verlebten Bierbrauers
id Oekonomen Carl Gros, ihre sämmt⸗
ichen Mobilien auf Zahlungstermin öffent⸗
ich versteigern und zwa ;·;·;·
Canapee, 2 Deiüchschränke, JKüchen ⸗
schrank, 2 Commoden, 2 Pfeilerschränkchen,
runder Tisch, JPfeilertischchen, 1Wasch⸗
iisch, 1 Tutzend Rohrstühle, Ohaise, 1
vollständiges neues Chai-
ꝛengesehirr füt 2 Pferde, 1
sSchIittem, ein Paar Sace-
tern mit 2 Sitzen, 1 Mehlka⸗
ten, 2 vollständige Wagen, Pflüge.
ẽggen und sonstige Ackergeräthschaften;
200 Centner Wiesenheu und 120 Ctr.
Nornstroh, 8 vollständige Betten mit
Betiladen, große Spiegel in Goldrahmen
und sehr schöne Bilder, zinnernes, kup⸗
iernes, eisernes und Porzellangeschirr,
nehrere Waschbütten, 2 Stücke Leinwand,
2 Dutzend große Dedbettzügen und 3
Dutzend Küssenzügen, 5 Dutzend Lein⸗
rücher, 4 Dutzend Handtücher, 3 Dutzend
zebildte und andere Tischtücher, 6 Dizd.
Servietten, Bettspreu und sonstiges
Haus· und Küchengeräthe.
Horn, igl. Notar.
Ein braver Junge

*
Ausschreiben.
Die prol. Lehrerstelle in Hasssel ist in
Frledigung gekommen und soll sofort wieder
Jesetzt werden, der Gehalt beträgt;
fl. kr.
l. Baar aus der Gemeindekasse 805. 15.
3. Anschlag der Wohnung 12. —.
3. J, Guüter 3 Tag⸗
verk 20 Dec. ILV 44. —.
Beitrag der Airche nschaffnei
Zweibrücken 34. 45.
Für Beheizung und Reinigung
werden per Jahr vergütet 25. —.
Der Lehrer hat das ortsübliche Läuten
mentgeldlich zu be sorgen.
Beerber um diese Stelle wollen ihre
gesuche dis 28. d. Mis. persönlich auf dem
inierfertigten Amte einreichen.
Si. Ingbert 17. Sept. 1889.
Dasx Bürgermeisteramt:
Ehandon.

Morgen Land, 3 Morgen Rüben und
die Gemüse im Garten.
Hierauf laͤßt der gedachte Ludwig Carl
hussong verpachten:

Sein zu Neuhäusel stehendes Wohnhaus
sammt Oeconomie-⸗Gebäuden, in welchem
bisher Wirthschaft betrieben wurde.

Zweibrüden, deu 17. September 1869

Guttenberger igl. Notar.

moece Damenzeitung.-
Durohb aↄUe Buebhandlungen ——
cotor iat zu beriohen:
DIEBIEXNE.
Neueste und billigste Berliner
Damenzeitung für Mode und Handarbeit.
Herausgegeben untoer Mitwirkung der
Redaction dos Basaur
mit theilweiser Benutrung dor in dieser
Zeitschrift enthaltenen Abbildungen.
Ere⸗ dse ganze Bierteljaht aur O S
» praetisehon Bedurfnlsss im Ange
exd, tragt die „Biene“ mit Sammeél-
Aorgtfalt und Umicht Aes ucam-
vVas die Mode im Gebiete der Toi-
And der weiblichen Handarbeit fsũr
utse wirthschattliche Frauen und
A
2 juhrlich an 1200 vorzugliche Anbil-
gen der gesammten Damen-und Kinder-
—* Leibwassche und der verschie-
seten Handarbeiten, in den ““—
sbetretf. Sennittmuster mit fasslichor
schreibung, vodurech es auoh den unge-
Votesten Hünden möglich wird, Alles solbsi
nzufertigen und damit bedeutende Erspar-
isse zu erzielen.
Die erste Nummer des neuen V, J Jahrganga
ist gratis dureh alle Buehhandsungen und
Postaustalten zu beziehen.

Fahrnißversteigerung.
Montag den 27. September 1869, Vor⸗
nittags um 10 Uhr, in seiner Behausung
u Neuhäusel läßt Ludwiig Carl
dussong, Oeconom daselbst, Umzugs⸗
wegen, auf Borg versteigern;
i starkes Fuhrpferd, 3 Kühe, 2 Stiere,
1 Mutterschwein mit 9 Jungen, 2 Läuf⸗
linge, 28 Hühner, 4 Gänse, 3/2 Klafter
zemischtes Holz, “ Klafter Aschuhiges
Hisselholz, Spreu und sonstige Geräth⸗
chaften; sodann die Kartoffeln in 9

2M

ond in die Lehre genommen bei
Franz Foos, Schuhmachermeister.
        <pb n="574" />
        —A ——
3 —

Zchnor vhacher

1
Ich zeige hiermit den Empfang meiner nenesten S
Winter⸗-Buxrkins
an, und empfehle solche unter Zusicherung der billigsten
Preisen in sehr reichhaltiger Auswahl. ——
Tcarl Schaneie,
Sonntag 19. und Montag 20. d. M.
—7T
anzmusik
ausgeführt durch eine Abtbeilung der Mufik
des 3. Jägerbataillons
Für gute Speisen und Getränke ist bestens
zesorgt und ladet hiezu höflichst ein D

Allerneueste Glücks-Offerte.

Original-Stantae -Prümien-

LOOS&amp; sind in bera II au kaufen und gpie-

d erlaubt.

⸗

Gottos degonbeiCohn

Grossartige iederum mit Ge—
uininen be de uten d vermehr-
te CGApitaIenverloos ng
von hahe 4Miäülionen.

Die Verloosung garantirt und
vollIæzieht die Stanta Regier-

unmg selbs8t.
36ginn der Siehung ammn 20. d. Mts.

Nurn æ THIr. oder 1 ThIr. oder

15 Sgr..
costet ein vom Stante garantirtes
wirlkliehes Original Stants-
L.OOS, (nicht von den verbotenen Promes-
en) und bin iehhn mit der Versen-
dung dieser wirklüehen Origi-
ILVLLXVIXRECXLLL
dinsendung des Botrages oder gegen

*ostvorse huss selbst nach den Ent-
ferntesten Gegenden sataatlien

eauftragt.

vercen nur enne ge-
Zogen

Die Haupit-Gewinne betragen 250000,
00 000. 190 000 175. 000
70.000, 165. 000, 160,000
155 000, 150,000, 100,000
50. 600, 40,000, 25. 000 2 4
20,.000. 3 4 15, 000, 3 4 12, 000, 8
10,000. 4 4 8000, 5 é 6000, I a
S000. 4000, 29 a 83000, 181 4 2000
ß à 1500. 5 à 1200. 156 4 1000
206 ä 500, 6 6800 272 200, 24550
ewinne ä 1I10, 100, 50, 80.

Rein Loos gewinnt weniger als einen
Weorthevon 2 Thaler..... —

GoviBBBReIdeær und amitliehe
CicehnungsIisten sende unter Stants-
garautie meinen géehrten Interessenten
aach Entscheidung Prompt und ver-
schwiegen zu.

Durch meine von besonderem
Ulnuek begünstigten Loose habe
neinen Interessenten bereits alIein in
Deutschland die aHBerhöcehsten
ELLLXXI
225. 000, 187, 500, 152, 300,
I50. 00 130. 000, mehrmals 125000,
nehrmals 1090. 000. Kiurzlieh schon
wieder Aas grossse Loos von
127. 00 und juugett aun *0. Juli
zchon wieder 5 der grösstenmn
Haupt-Gewinne in dieseyæ Gie⸗j
rond l. 8B
— Jede Bestellung auf meine

Driginnl-Stanta-Loose kann
nan der Bequemlichkeit halber auch
»hne Brief, einfaun auf eine
etzt ühliche Posthkarte
aachen. Diescs ist gleichzeitiz be-

Iatenmdl billiger als Posstrors ehuss.
Ea2. Sams. Cohn in Hamburg,
Haupt-Comptoir. Bank- uud Wechselgeschüf

—
E m P fen HUnng. 99
Die Kunst-Modefärberei und Druckkerei von Hch. Rheinheimer
m Germers hieinm empfiehlt sich im Färben und Deuelcenn aller Arten
Stoffe als: Seiden zeuge, Bänder, Tuch, Thibet, Merinos, Wollmuß
lin, Orleans, Barége, Jaconet, gemischte Stoffe ꝛc. für hiesige Stadi
und Umgegend liegt eine reichhaltige Musterkarte bereit; Aufträge übernimmt
und nähere Auskunft ertheilt 7

Gerrmann Fischer.

* — *
S Sr fS f f uO
. nbert.
Scheibels Salon in Kaufmanmn Feters Garien
Heute Samstag findet I Haupt-Vorstellung statt, Abends 8 Uhr.
Dagegen Sonntag finden Z Hauptvorstellunqen statt. . I.um 8 Uhr, P
um 8 Uhr. *
Montag Abend 8 Uhr wird die weltherühinte Glieister- Glespens
ter⸗Vrscheünung, zum letztenmal gegeben. *
Dienstag ganz neues Programm.
Unm zahlreichen Besuch ladet höflichst eeiin ——
Ig. Scheibel, Mechaniker.
Oelfarben

Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch Preise
der Stadt Homburg vom 18. Septbr

Weizen 6 fl. 14 kr. Korn 4 fl. 36 tr
Spelz 83 fl. 34 kr. Spelzkern — fl. —
— Gerste, 2reihige — fi. — ir. Gerk
Lreihige — fl. — tkr. Mischfrucht — fl.
— kr. Hafer 3 fl. 36 kr. Erbsen — s.
— kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken —
I. — tr. Kartoffeln 1 fl. Weißbrod 12
—
ditto 2 Kgr. 15 kr. ditto 1Kgr. 8 kr.
Gemischtbrod 8 Kgr. — kr. Das Paar
Weck 9 Lth. 2kr. Ochsenfleisch das Pfd.
— ixr. ühfleisch 1 Du. 18. 2 ..
16 kr. Kalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 16
kr. Schweinefleisch 16 kr. Buiter das Pid
30 kr.

zum Anstrich fertig
und in bester Qualität werden zu nachste—
henden Preisen abgegeben:
Veiaa zu 15, 18 u. 20 kr. per Pfd.
Held132 u. 15 kr. per Pfd.
sriam1I2, 15 u. 18 kr. per Pfd.
oth 15 u. 18 kr. per Pfd.
raumee, 15 u. 18 kr. per Pfd.
sehwarze, 18 kr, per Pfd.
Ferner empfehle:
Leinöl, Leinölfirniß, Terpentinöl,
Spiritus, Copallack, in verschiedenen
Qualitäten, Tischlack, alle Sorten bunte
Farben, Leim, Pinsel u. s. w. zu
iußerst billigen Preisen. J
BVBebilipp Klinck.
Primau Scliueiæer-Kcise,
Uqcuinæer Tundscise, ——
Vibnberger Ochsenmaulscadaut
(in Tönnehon),
Neuoe Häringe,
ampfehle —
HD. Schernf.

Frankfurter Börse
vom 16. Sept. 1869.
Geldsorten. J
Lreußische Kassenscheine.. fI. 1 448/.45
Preußische Friedrichsddr. 9383509
Bistolen. Irx 9 492 51
olandische 10 fi.⸗-Stuchi 3
Ducaten 5 337389
20fFrancs⸗Stücke ...432438
ẽnglische Souvereignus. 1156-12
old per Zollpfund fein. — —
Aochhaltiges Silber per Zollpfund — —
Dollars in Gold 20920 29
Fru⸗turrise der Stadt
Kaiserslautern vom 14. Sepebr.
Weizen 6 fl. 7 tr. Korn 4 fl. 39 kr.
Spelztern — fl. — kr. Spelz 33il. 37 kr.
Gerste 4 fl. 42 kr. Hafer 3 fl. 46 ir.
Erbsen 4 fl, 20 kr. Vinsen 4 il. 54 ir
ver Zentner.
Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 226.
3 Pfd. Gemischtbrod 12 kr. und 2 Pip.
Weißkhrod 12 kr.“

Mehrere Zimmer- und Schreiner-
Gesellen
änden jetzt und den Winter hindurch
zegen ege Lohn dauernde Beschäftig⸗
ing. Auch sind neu erbaute Wohnungen
uir dieselben vorhanden bei
L. Zeitz in Subzbach.
v ———
—
Pedaction. Druck und Versevee

4
ju St Ruabert
        <pb n="575" />
        ugberler Anzeiger.

—

ha'StFagberter Anzei a ẽ (und das mit dem Hauptblatte verbundene unterhaltungsblalt, mit der Dienstags⸗, Vonnerstags- und Sonntags—
dummer) erscheint wöchentlich vre rin al! Dieustarg, Donmerstag, Sams kag'und Somnmtag. Abonnementspreis vierteljührig 40 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. bie dreispaltige Zeile Blattschrift oder veren Raum berechnet. *
— — ⸗ — — — — — — —— — ——— — — — — —— — —
MN J . .ee pee ze dee37 4 34 —— * —
ser. 147. — —— Sonntag, den 19. Septenbher 1869
— — — ——— ö MJM—
F J J Deut schlaud J .8 ñ 7
München. Der bayherische Gesandte am Dresdener Hofe,

Braf Reigersberg ist seines Postens enthoben worden. Gleichzeitig

vird er gerichtlich — unwissend wo? — verfolgt wegen zweier

Wechsel, die ihrer Bezahlung harren. Der edle Graf war unterm

ichzwurdigen Pfordten'schen Regime in Bahern im Anfang der

nfziger FJahre Minister des Innern umd zeichnete fich durch die
xutalsien und nichtewürdigsten Maßregeln gegen jeden liberaler
hesinnung irgend Verdächtigen aus. Bekannt ist die von ihm
eranstaltete Ktazzia gegen die sogenanmen Robert Blumeshüte
egen rothe Halsbinden und andere Dinge, welche die Gristenz des
aherischen Staats gefährdeten.

an Dienstesnachrichten. J

Die vrot. Pfarrstelle zu Heiligenmoschel, Decanais Winnweiler
st dem bisherigen Pfarrer zu Doͤrrmoschel, Decanats Rockenhausen,
friedrich Knipser, und die prot. Pfarrstelle zu Erlenbach, Decanats
hermersheim, dem bisherigen Pfarrer von Steinbach, Decanats
Winnweiler, Philipp Friedrich Wilhelmi verliehen worden.

Stutug art, 16. Sept. Graf v. Beust kam vorgestern von
Nünchen aus hier au und reiste gestern wieder weiter, nicht aber
hne daß er dem Minisser des Aeuͤßern, Hrn. v. Varnbüler, einen
angeren Besuch abgestattet hatte. Graf Beust reist, diesmal
hne Kanzlei.

8erhin, 15. Sept. Berliner, Blätter melden: Aehn ·
ich wie beim Juristentage haben auch nach Schluß des volks⸗
virtschaftlichen Congresses zwischen den politischen Parteiführern
nig denn Norden und Süden Deutschlands Besprechungen stattge⸗
unden, welche anf die Organisation und Haltung einer einheitlichen
nationalen Partei in Nord- und Süddeutschland Bezug hatten, sich
zorläufig aber noch der Oeffentlichkeit entziehen.

Frankfurt, 16. Sept. Morgen läuft der sechswöchent⸗
iche Ausweisungstermin für die erste Serie der damit gemaßregelten
ungen hiesigen Leute ab. Eine Verlängerung des Termins wurde,
die das „Frkf. Journ.“ im Gegensatze zu einer Mittheilung der
Frif. Zig.“ vernimmt, nicht gesteitei, und es soll Fepen Dieje⸗
niigen, welche nach dem gesetzten Termin sich noch auf preußischem
boden betreffen lassen, vorgegangen, d. h. sie werden polizeilich
ber die nächste Grenze bei Isenburg gebracht. Eine Anzahl
unger Leute hatte ihr Gesuch um Auswanderungserlaubniß wieder
urudgezogen. — —

Frantkfuri 17. Sept. Heute ist das erfte Aus—-
veisungsdecret gegen einen 16jährigen Bürgerssohn, den seine
fltern aus dem preußischen Staatsverband hatten treten lassen,
jollzogen worden. Der junge Mensy wurde über die preußische
grenze uach Offenbach gebracht.

Pra, 15. Sept. Die Prager Zeitung meldet in ihrer
achhsten Nummer nach besonderer Mittheilung: Herwarth von
Zittenfeld ist zum Gouverneur von Mainz ernannt. Man wil'
arin Annexions-Vorzeichen finden.

Lausanne, 185 Sept. Gestern wurde hier der Friedens“ und
steiheitscongreß unler Anwesenheit van 500 Theilnehmern eröffnet.
die Verhandlungen nehmen einen ausgezeichneien Verlauf. Gestern
rachen Victor Hugo und Ludwig Simon. Heute wurde die De⸗
ꝛatte lebhaft fortgesekt.
ermischtes.

7 Sbehyer, 16. Sept. Gestern Nachmittag ist seine Kgl.
hoheit Prinz Luitpold von Bayern, Feldzeugmeister und General⸗
inspector der bayerischen Armee, mit dem Eisenbahnzuge von
Nannheim kommend, in Ludwigshafen eingetroffen und nach kurzem
lusenthalte sammt Gefolge nach Germersheim gereist.

fAm 16. Sept. haätte beimek. Landgestüte in Zweibrücken
se diesjährige Musterung der schönsten in der Pfalz gezogenen
erde statt, in Gegenwart des k. Reg.⸗Commissärs, k. Reg.
dathes Herrrn Wand, durch die von Seiten k. Regierung ernannte
trberten Commission, bestehend aus den Herrn: ) Dti. Buhl

von Deideshein, 2) v. Géricht en von Offenbach, 5) Jans o n
von Harrheim, 9 Heinrich Krämer von St. JIngbert, 5)
Leinen weber vbon Pirmasens, 6) Thierarzt Pleitner
bon Zweibrücken, 7) k. Gestütsdireckör b. Rsa d von Zweibrücken, 8)
Reubdelhuberr von Lambsheim, 9) Wolff von Wachenheim.
— Vorgeführt wor den:
Etha jtchrige Stuten, welche zum Erstenmalé trächtig gehen,

Musterstuten mit. diesjährigen Fohlen,

Stutfohlen: und

7 Hengstfohlen, zusammen

128. 16 Stück gegen das Vorjahr mehr. Dieselben gehören
yen Bezirken Zweibrücken, Homburg, Pirmasens, Kusel, Kaisers⸗
autern, Frankenthul und Bergzabern an
Es wurden 35. verschiedene Geldpreise im Betragedvon
330 fl. vertheilt, ferner 7 Ehrendiplome mit Medaillen und 6
Diplome und Medaillen.

Die Feuerwehrmänner, welche die erste Uebung der neu
zegründeien Kuseler Feuerwehr am 26. Sepi. de befuchen wollen,
erhalten einfache Eisenbahnbillets für freie Rückfahrt, nur müssen
die Betreffenden sich legitimiren, daß sie Feuerwehrmaun sind. Die
Billete geiten für 2 Tage. 74 J

Paris, 14. Sept.“ Die Zahler der zPersonen,wilche
jeim Sturm vom letzten Sonntag durch Dachziegeln, Schoͤrnfteine
und dergleichen ernstlich derwundet worden, beträgt an 40 bis 580.
Fin junger Dachdecker wurde bon einem Hause heruntergeweht und
erschmetterte sich den Hirnschädel. An den Nordküsten wurden

ine Masse kleiner Fahrzeuge ans Land geworfen und viele größere
Schiffe sark beschädigt. Eines ging in der Nähe von Havre mit
htann und Maus unter. Man kennt den Namen desselben
edoch nicht. Von dem Scheitern größerer Schiffe vernimmt man
bis jetzt nichtss.

F Madame Judith Mendes, eine enthustastische Schwärmerin
ür Richard Wagner, schreibt in einem Pariser Blatte nach der
sßeneralprobe von „Rheingold“ von „Noten, diée wie Milchtropfen
on dem Lichte, das über den Pauken zittert, von dem gepanzerten
Schimmer der Trompeten, von Riesen, deren schwerer Tritt in
ꝛen Kontrebäfsen droͤhnt, von Flammen, die um die Violinen
auleln, von dem Gold, das in einem Tremolo der herrlichen
Tymbeln aufglytzert, von einem Drachen, dessen Stimme aus den
Posaunen spricht, von der mysteriösen Atmosphäre der Hörner u. s. w.“

F (Ein neuer Rutter.) Ueberall bewährt sich in
Desterreich der „zeitgemäße“ Liberalismus. Das beweist die juͤngste
Adelsverleihung. Wie es den Anschein hat, sind nicht genug
debende vorhanden, um sie auszuzeichnen, daher zeichnet man in
Desterreich die Todten aus. Der Anfang wurde bereits mit dem
yvor 8 oder 4 Jahren in Prag verstorbenen Prof. Puskinje ge⸗
macht. Derselbe wurde als Ritter des Leopoldsordens in den
stitterstand erhoben. — Nach einer unverbürgten Schiffernachricht
oll darüber im Himmel eine große Freude sein. Die himmlischen
deerscharen haben dem neuen Ritter ihre Aufwartung gemacht. Als
emselben auch von Petrus gratulirt wurde, soll dieser ihm aber
bememerkt haben: wenn er so jett so hochmüthig würde, wie es
Adlige auf der Erde gebe, so würde er ihm zeigen, wo der Zim⸗
nermann das Voch gelassen habe.

Ein Ueberschreiten des Niagara auf einem Bichcle. —
Dieses Wagestück wurde, wie die „New York Times“ bexrichtet, am

25. August von dem Professor Jenkins unter den Augen einer
ingeheuren Zuschauermenge gluücklich ausgeführt, und zwar auf
einem zweizölligen Seile, das über den Strom an derselben Stelle
jespannt war, die Blondin einst mit einem Manne auf seinem
kücken passirt hatte. Zweimal machte der kühne Velocipederitter
auf seiner Bahn einen Halt, einmal wenige Yards vom Ufer und
dann in einer Entfernung von 50 Fuß, um dem Photographen
hßelegenheit zur Aufnahme des Gesammtbildes zu geben. Lautlose
Ztille herrschte unter der Menge, während des elf Minuten dauernden
deberganges, die jedoch einem betäubenden Applaus wich, als das
zefahrvolle Ziel glüclich erreicht war.
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        Landwirthschaftliches.

moglichst nur für die Heuwerbung zu bestimmen; allein möglich
zemacht kann dies nur dadurch werden, daß man anderes für die
Frünflütterung bestimmtes Futter baut. Zu diesem Zwecke läßt
ich in erster Linie der Futterrogen empfehlen, der im Herbfie
ruͤhzeitig ausgestellt, im Frühjahre reichlichen Schnitt liefert und
gemischt mit Futtersttroh, zugleich den besten Uebergang aus der
Winterfütterung in die Sommerfütterung bildet. Säet man denn
im Frühjahre frühzeitig Wicken und Hafergemenge, sogenanntes
Aetzfutter, mehr wie es jeither geschah, so wird dadurch im Juni
inð Juli reichliches Grünfuttermaterial erzielt. Man hat es durch
Inte Behandlung der Felder, insbesondere durch starke Düngungen,
in der Hand, den Ertrag an Futterroggen und Wigfutter in der
Art zu fteigern, wie es nicht leicht bei anderen Futtergewächsen
noͤglich ist. Baut man noq eine entsprechende Menge von Pferde—
ahnmais, so hat man fast den ganzen Sommer hindurch über
hrünfutter zu verfügen, ohne den Klee angreifen zu müssen. Man
'ann ihn sämmtlich zur Heuerwerbung bestimmen und überdiez
eine Schonung der Felder von Klee eintreten lassen.

Dke Futterernten,“ Die glänzenden Aussichten, die
man bei Beginn des Frühjahres hinsichtlich der Futterernten hatte,
haben“sich nicht erfüllt. Aus England wird mitgetheilt, daß zwar—
—ADD
pflanzen eine geringe Ernte lieferten; ebenso ist man auch in Bel—
gien und Frankreich mit den Futtererträgen nicht zufrieden; ins—
Fesondere wird daruber Klage geführt, daß die zweiten Kleeschnitte
kaum den Arbeitslohn deckten und der Ertrag an Grummet fast
gleich Null sei. Auch aus den verschiedenen Gegenden Deutschlande
auten die Berichte nicht besser. Au Uebelsten sind diejenigen
Districte daran, in denen aus Mangel an Wiesen fast alles Futken
m Felde erbaut werden muß und in denen die Kleersüchsigkeit
uüberhaupt durch die oͤftere Wiederkehr des Klees geschwächt ist.
In dieser Beziehung werden die Landwirthe allen Ernstes eine
mkehr anstreben müssen. Es kann allen denen, deren Wieswachs
gering ist, nicht genugsam empfohlen werden, den ganzen Kleeertrag

Auf allen Ausstellungen haben die
Brust-Bonbons
der Hoflieferanten Frz. Stol lwerck u. Söhne in
stöln über ähnliche Fabrikate als Syrupe, Extracte,
Paftillen, Pasten u. s. w. den Sieg davongetragen, ein
Beweis, daß diesem Hausmittel der unbedingte Vorzug
gebührt.
Dasselbe über den ganzen Continenl verbreitet, findet sich in Originalpaketen —14 kr
in Se. Anghert bei Conditor G Nickel, und J. J. Grewenig, in Bieskastel
bei Fr. Apprederis.

J Wichtig für

⸗⸗ »C 3
Schweißfußleidende!

Von meinen so rühmlichst bekannten
Schweißsohlen, in dem Strumpf zu tragen,
die den Fuß beständig trocken oder warm
erhalten, daher besonders den an Schweiß⸗
fuß, Gicht und Rheumatismus Leidenden
zu empfehlen find, hat für St. Ingbert
und Unigegend allein auf Lager, und ver⸗
dauft zu Fabrikpreisen das Paar 25 kr. —
83 Paare fl. 1 10 kr. und gibt Wieder—⸗
hyerkäufern augemessenen Rabatt:
Hhert P. Thiery Lederhandlung
in St Ingbert.

Frankfurt a. d. S. im Sept. 1860.

Rob. von Stephani.

Lebensversicherungsbank f. D. in Gotha.
Versicherungsbestand .. 109256000 fl.
Effectiver Capitalfondds. .. 26270000,
WVersicherungen werden vermittelt duchh ———
fhitz PBanzerbleter in St. Ingbert.

Ein“ womöglich kräftiger Bursche,
welchet Lust hat, das fffff
—X
ju erlernen, kann sofort in die Lehre treten
bei
—A . Reugebauer,
Feilenhauer-Meister in Neunkirchen.

— ——

Geschäfts-⸗Empfehlung.
Einem iefaen uud auswärtigen Publikum zeige ich
hiermit ergebenst an, daß ich das —
Schuh-Ieider- Steingutgeschäfit
des Herrn Zacob Stief bestehend in: fertigen Schuhen und
Stiefel, Leder- und Stramin-Pantoffel, Arbeits—
kleider in Leinen und halbwollen, als: Hosen, Westen
und Wämmse, farbige und weiße Arbeitshemden, wollene
Socken und Strümpfe; Steingutkrüge und Häfen,
aller Gattungen, ꝛc. ꝛc. von heute an käuflich übernommen
habe, und bitte um geneigte Kundschaft, indem ich bemüht
sein werde, nur gute Waaren zu billigen Preisen zu halten.
Auch halte ich alle Sorten Fensterglas und sind
immer Zwiebeln und frische Eier zu haben.“
St. Ingbert den 16. September 1869.
— Achtungsvollst J
Johann Rudolph Liginger.

Worms, den 17. Sepibr.

Wir notiren heute: Weizen 12fl. 30 kr
zis — fil. — fkr. Roggen O fl. 45 ir.
bis 9 fl. 50 kr. Gerste 10 fi. 10 kr.
his — fl. — fkr. per 100 Kilo., Hafer
ö fl. 10 kr. bis 5 fi. 15 kr. per 60 Kilo.
Mehl per Partie 10 fl. — kr. bis J0 fl.
15 kr. Roggenmehl — fl. — kr. bis — fl.
— kr. Roggenvorschuß 10 fl. 15 kr. bis
— fl. — kr. Weizenvorschuß 14 fl. — kr.
bis 14fl. 15 kr. Blumenmehl. — fl. — kr.
»is — fl. — kr. per 70 Kilo., Reps
20 I. kr. bis — fl. — kr. per 83
Zilo. Rübdl ohne Faß 24 fl. 30 kr. bis
24 fll. 45 kr. Leindl ohne Faß — il.
— kr. bis — fl. — kr. Mohndl ohne Faß
— fl. — kr. bis — fl. — tr. per
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bis
— fl. — kr. Branntwein — sil. — k
bis — fl. — kr.
Oesiarben
zum An zertig billigst
hei —AX

Preisegeln.

Mainz. 17. Septebt.

—ED
er à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog⸗
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
üfd) In fi. 48“ tr. bis 12 i n —
Korn (180 Pfd.) Ofl. 25 kr. bis fl. 80 kr.
Gerste (1600 Pfd.) 9 fl. 80 kr. bis 10
1. — kr. Hafer (120 Pfd.) 5 fl. 10 tr.
ais 5fl. 153 kr.

Da das Presslegelu auf Heus-
zers Lust binnen 8 Tage zu Ende
zeht, so ditten wir alle Diejenigen, welche
—XER
velche noch kaufen wollen, daselbe so bald
vie moͤglich zu thun, indem kein großer
Borrath mebr vorhanden ist.

Von St. Inbert nach Schnapphech ging
ein Notizbuch verloren, dem Wieder—
ringer eine Belohnung bei Jacob Eisel
u Schnappbach.
— ——
— ⸗
Redaction, Druck und Verlag von F. X. D emesß in St. Jugbert.
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        224
—2522
385533—333.
3 J3*
5 852 585 5688 3253
2 28 28 72 5* 522 2
3323 — 3 2 5z335038
— 2535458 828 32 258 — — 32
— A — 233
82 22 5 2— 34 58* S5 258* 2 22 553*
— 538*
38. 25 55338 5438 — 21
7 —I — — —z3 2.3 2 z87 55 — 5* — 58 77—3232
* — — —A 5222 — 4 . 9* 3. —9 —2 *
— *323 4
38 5558 38 — 2835 — 3355 2 38— CX ——— —*47
s72257373 —X — 8 2832335535 * 55 372 —
53 —— 2 382 252 552238457 * 2 35 2«X *
*525 *53833384* 2 263 537538 *58 3 2337 2
—*xX— 73863 —A ——— 55 55 75 32223 25
E 2 * 32337836 ã 8223—4 5 8 262 23*2*8
8 — 5 338. 5* 53353*
53333332 52z5575 — 73235 —23
— * —55 *5 v E 58 —553328
X 52 —— 5*5*2 1 7 25E 2 —E 32 838 3 —
—* 53 2*52 —7* 28— 5* * — 3 28325 25
— ** 2* — — 32827 —5 —525. 5257 2 2 22. *8 *
72 * — — D 2 F 2 * 558
EF —X 7 4. 2 252. 323 55 —8 E ——— X
2* — 583* 753 22383 —A S 5*‘28
5323 35* 5887 —5,*72 23582 3*2 3222
—A —— —85 — * 53 253 52. 53 38—3 8* ——— 3
— 723 25 5 25 222 * ——— 2 53533558
55 — 7 8 VD . — —— — —— 3 * * 3:*
255 e 83 —A 323848 55
—A SS *— 222—* 2 —A * * — 88 * 55* — 2* —2
2* —3 2* 22. 2 28355 S wm 2 — 2 —— — 2 2 2 * —*
2* 585 3 5332732 3* * 23363 *85 552
——— —V — 33 5 2 2 ——
—— 25538 2323
336* ——— 864
9 — 5.. .535. — — 2 *
—5 7 532 23258 225* 8 8 3
—— 8 35 —2
5372—55 — 8 —A —
—5555 558353 ——— 8 5232
— —F 2 — * — 9
J—
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2555 235
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35 —338
— z232—52882 — ——* *
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s525 2 — ——— 55 5 * —A
55.72 5— — 526 5 82227 —2 22
—A — ————— 5 583I32 8 *
325353355 33355 755 828 —— 237333832866
—J ——— 3 7
554 * —m 2—— ß 7 — —8 — —* —— — —2 —*
J — — —
2 —— 7 —28 3 — —2 3 .AÆS ð 5* — —— — —5A 285 —— 3
* z322—2— * 22 — — ——A— — —A— —5 2**58 5588 2 — 235
5 *7 2 88 2 —z— 7 52 2 325 8* 2 7 8 2 b33
23* 5 553 5325 ——— 53255 238537* 338
55* 223 — —8 52 25355 2 5 . 228 8 533235858* 38
8 — 383 * — 558 *8* —A 2. — 33832737
7 7 *7. —32* —A —A —8

A —— — 35* — 2 *3 2 5335 ——— 3260 235
— 232 —A —5 237 *7 2382 55333558* 8853752328 —7 3233
5553358 — 23 — —855228 883 5—885328 25228
255728583 z523835— —6 2223 —5—525* — 23 4«BAS —A
5557 5—22832 *5333 335 2232 55 523 25
—A — 5 —— — 588 —A— — 204 3* 2., 7338 O35— — 2 *
3333835855 ——— —A— mB388 233533 —355 5x5385253
J— 4 2385855
—3 * 2*3 4 —3 * 5 22 2 — —S— — — 83 5—3
225 z383—33 S — 53528853 55388 — 2* 8 *85353
—— . — 3 178 —3 3555 — 232 52 z25282
252* z223 * —z52333 51 — 5 2 —
* 25355 52 ————— 8 — 8 — —A ————— ——5z522 —
182385 —— —z33 333538 —A 2 —5 —S—552.58 — —— 2 3
—7 —— — —23358 2 *28 58—33832 282 32 3285
— — —— —A — ——— 552* 25653
48 8 * 3 —— 8 257532336 2332 — —8 28 35
* * — —5* * 2323 534 5*22 228 7 2255355535352358 2
8 533358 8 28 — * —z552 8— — 5*
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25733583* 384 5335
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5525832 * 225 73 86 2 — —X2 —
—A —z5z2355 * 72 225* * 5275 —x
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2 29 — —e—— 3 52 5 22 2 —— 7 *
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79 5 523535337— 38855 —z— 235 bs8 —E ——V 532
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5 *29— 33 332353
3. 8 * 52 —2 55 — 2*
3 523553533
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26 A
zu St. Fuagbeenrter' Amzeig er (and daß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblait, mit der Dieniagt⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
mer) erscheint wochentlich vie r m al: Dien Atag, Donnze mstag, Sams ta g pud Sonn tag. Aboñnnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
eee182 Silbergt. Anzeigen perden mite 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. — D—
r. 1484. Dienstan, den 21. September 869
Amerika.

New-York, 1. Sept. Die amerikanische Presse ist einiger—
naßen verduzt über die Reisen der beiden englischen Prinzen, des
Herzogs von Edindurgh und des Prinzen Arihur, und legt den—
jelben mit vieler Bestimmtheit politische Zwecke zu Grunde. So
will der demokratische, Newyork Herold“ endeckt haben, daß man
damit umgehe, „Prinz Arthur zum Konige von Canada zu machen,“
und warnt England mit Hinweis auf das Schicksal Maximilians
gegen die Herstellung einer Monarchie in so naher Nachbarschaft

der „Großen Republik.“ —A —
Aus' Cuvba kommen Muhe lungen,welche ain wahthaft
Hrecdliches Licht auf die Kriegführung der Spanier und das unter
hnen herrschende System werfen. In Santiogo de Cuba wurden
nehrere der angesehensten Einwohner verhaftet und fünszehn Tage
im Gefängniß gehalten. Der öffentliche Ankläger erklärte, es liege
nichts gegen sie vor. Sie wurden entlassen, nach einigen Tagen
—
Banzano bringen Jollte, um dort die Befehle Valmaseda's zum
Zweck jhrer Prozessirung abzuwarten. Mehrere ihrer Freunde
faßten Verdacht und begleiteten sie. Unterwegs wurden sie plötz—
lich bon Liner Eskorte auf dem Wege allein gelassen, und daunn
—. die Gefangenen und ihre Freunde — aus dem Hinterhalt er⸗
chofsen“ Der Generalkapitän. iegte uͤber diese That die höchste
Entrüstung an den Tag. Authentisch nachgewiesen ist aber, daß
dies die gewöhnliche Praxis ist, wodurch die Volontairs die expe⸗
diren, welche ihnen mißliebig sind. Unter demselben Vorwande
werden sie transportirt, auf dieselbe Weise ermordet, und dann

veißt es, die Insurgenten hätten einen Angriff gemacht.

— —822*
ginladung zum Abonnement.
Mit dem 1. October nächsthin beginnt ein neues Quarkaͤl auf den
51. Ingberter Anzeiger, für die Monate ODetober, Noventber
ind December. Wir ersuchen freundlichst unsere auswärtigen
sbonnenten, welche das Blatt durch die Post beziehen, ihre Be—
felling bei den betreffenden Posterpeditivnen oder den Postboten
nchtzeitig machen zu wollen. 5 ναα
Unsern verehrl. Abonnenten von St. Ingbert und Umgegend,
velche das Blatt durch unsere Zeitungsträger beziehen, Awird
as Blatt für das kommende Quartal fortgeliefert werden, gosern
le vor Ende dieses Monats nicht ausdrücklich abbestellen. 9
Zu zahlreichem Abonnement ladet ergebenst eii
Hie Expedition des St. Ingberter Anzeigers.
7714Deutschland

Munchen, 18. Sept. Es ist die seiner Zeit gemachte Mitthei⸗
ung, daß die Staatsregierung im Budget:? für die nächste Finanz
eriode keine Steuerhöhung beantragen werde, eine völlig beg rün
cien Das Budget hat so, wie es aus den Verathuugen vded
MNinisterralhs hervorging, die Genehmigung Sr. Maj. des Konigs
alangt und wird. dasselbe alsbald im Stantsrathe erledigt werden.

München18. Sept, Erzherzog Karl Ludwig von Oester⸗
eich ist mit Gemahlin gestern Abends hier eingetrofsen und im
Baherlschen Hofe“ abgestieger

München, 19. Sept. Die „Bayer. Landesztg.“, das
Irgan der Mittelpartei des Landtags, empfiehlt dringend die
atidnale Verbindung des deutschen Südens mit dem Nordbunde
iter möglichster Wahrung mit der Selbstständigkeit der süddeut⸗
hen Einzelstaaten. — Die kürzlich veröffentlichte Antwort hiesiger
heologischer Facultät auf Hohenlohe's Concilfragen ist nicht voll⸗
undig. Bessem Vernehmen nach fehlt die ganze Einleitung, welche
jen von der Majorität zur Sache eingenommenen Standpunkt
eststellt und motivirt, und welche für die Beurtheilung von
vesentlicher Bedeutung ift.

Der Berichterstatter der ‚Köln, Zig.“ über das Schweinfur⸗
et Lager äußert über die Truppen nach dem ersten Tage des
roßen Marschmansövers: Wir haiten Gelegenheit, beim ganzen Ge⸗—
echt uns von der einsichtsvollen Verwendung der Truppen in der
rammen Haltung derselhen zu überzeugen; der Ruf militärischer
züchtigkeit kann für die bayerische Armee aus jenen Manövern
ur um so fester begründet hervorgehen. J

Dienstesnachrichten.

Die Funckion eines prot. Distriktsschulinspectors für den
tanton Rockenhausen ist dem bisherigen Inspectionsverweser,
hfarrer Friedrich Stichter in Marienthal, sowie diejenigeeines
—D
arter Philipp Pfeifer in Dirmstein übertragen worden. — Zu
ehrern sind ernannt worden die kath. Schulverweser Anton
dilhelm von Eschbach an der kath. Schule daselbst und Heinrich
zhristoph von Wörth an der kath. Schule zu Gräfenhausen, fer—
er zu Schulverwesern die Schuldiensterspectanten Valentin Horn⸗
ach von Einselthum an! der: kath. Schule zu Hettenleidelheim,
acob Ruthig von Queidersbach an der kath. Schule zu Merz—
ben und Georg Hongcker von Weisenheim a. S. an der prot.
cchule daselbst. 4 , 7 e ee re

Frankreich.

Paria 19. Sepl. In diplomatischen Kreisen verlautet,
aß' Furst Latour'zd' Auͤhergnet eisn Eircular an die französischen
hertreter im Auslande dorbereite, welches die Haltung Frankreichs
der Contilfrage darlegen soll. — Das „Offic. Journal“ ver
fentlichte gestern den Zusatzvertrag zu dem französisch-preußischen
ertrag über den Bau einer Eisenbahn von Saargemünd nach
zaarbrücken. “Asd7

Jermisch

FKaiserslautern, 17. Sept. Wie wir soeben aus
ücherer Quelle vernehmen, ist in der verflossenen Nacht das Tro—⸗
kenhaus der Pulvermühle bei Schopp in die Luft geflogen. —
Menschenleben gingen nicht zu Grunde.

Stuttgart, 18. Sept. Gestern Mittag, während ein
ungewöhnlich heftiger Wind durch die Straßen sauste, hörte man
in der obern Stadt ploͤtzlich ein donnerähnliches Geräusch: ein
neuaufgeschlagenes Haus in der Reinsburgstaße, unmittelbar
oberhalb des stattlichen Gebäudes Nr. 32, war zusammengeftürzt.
In einem Augenblick war der vierstödiige Bau ein Trümmechaufen.
Der Schaden ist beträchtlich; auch der steinerne Parterrestock und
das Nachbarhaus hat Roth gelitten. Zum Glück ist Niemand
verletzt worden.

F In Oldenb urg haben am 10 Sept. drei Drillinge
in zuter Gesundheit ihren 80jährigen Geburtstag gefeiert.

7.Köln, 11. Sept. Wegen Veruntreuung ist vorgestern
der zwischen hier und Berlin fahrend ständige Packmeister der
Köln⸗Mindener Eisenbahn verhaftet worden. Derselbe siand im
Verdacht, die Koffer unterwegs geöffnet und werthvölle Gegenstände
»araus entwendet zu haben. Als er vorgestern Abend mit dem
Zuge um neun Uhr von Bexlin auf dem hießigen Central⸗Bahnhofe
ainkam, wurde er von zwei Directoren der genannten Gesellschaft
in Empfang genommen und in deren Gegenwart aufs strengste
örperlich visitirt, wo man denn auch in dem Futter der Mütze
nehrere franzöfische Bankicheine und einen Diamanten fand.

F In Sttettin kam die Polilei den Falschmünzern auf die
Spur, welche dort falsche Thalerstücke in Umlauf seßtten; einer
derselben wurde verhaftete. — I
Neber einen nn anf der Maͤhrisch schlesischen Nordbahn
wischen Wischau und Euwanowitz erfährt man: Bei dem am 16.
Mittags von Brüun nach Prerau abgegangenen Personenzugent⸗
jleisten in einem kleinen Einschnitte die sämmtlichen Wagen, wäh—
cend die Locomotire auf den Schienen blieb. Leider ist in Folge
her Zertrümmerung eines Personenwagens auch der Verlust von
wei Menschenleben zu beglagen; außerdem sollen einige Verletzun⸗
jen, darunter zwei schwerere, vorgekommen sein.
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        A ib
usschreiben. —
Die proi. Lehrerstelle in Hassel ist in
Erledigung gekommen und jsoll sofort wieder
zesetzt werden, dex Gehalt beträgt:
8Wafl. kr.
1. Baar aus der Gemeindekasse 805. 15.
—A 12. —.
8BGüter 8 Tag-·
werk 20 Dec. α -
1. Beitrag der Airchenschaffni3
Zweibrücken 34. 45.
Für Beheizung und Reinigung
werden per Jahr vergütet 25. —
Der Lehrer hat das ortsübliche Läuten
unentgeldlich zu besorgen. 4
Bewerber um diese Stelle wollen ihre
Gesuche bis 28. d. Mts. persoͤnlich auf dem
unierfertigten Amte einreichen.“ e
Si. Ingbert 17. Sept. 188ß8.
Das Buürgermeisteramt:
Chaudon.

Unsern verehrlichen Ge⸗
schäftöfreunden hiermit zur
Nachricht, daß der Versandt
von Cichorien durch das
uns betroffene Brandunglück
in Folge freundlicher Unter⸗
stüßung anderer Fabriken
durchaus keine Unterbrechung
erleidet.

Zweibrücken im Sept. 1869
Zorn &amp;KKuhn.

Allerneueste Glücks-Offerte.
Original-Stanats Präümien-
LOOSẽE sind inheraa II zu Kaufen und gpie
—E— —7
Gottosdegen beibCobn“
Grossartige m iederum mit Ge-
winnen be de uten d vermehe,
te Onpita Iien Verlo oεν
vVOm I 4 HMiILIAome .
HDie Verloosung garantũrt und
volIzieht die Staunts-Regier-
XX
Beginn der Ziehung
2. Octobher d. J.
NXur ꝰ THhIr. oder 1 THIr. oder
15 887. *
xostet ein vonn Staate garantirtes
wirlkliehes, Original Stants-
LoOOoS, (nicht von den verbotenen Promes-
zen) und bin ich. uit der Vversen-
duug dieser wirlliehen Origi-
nnil-Stants-ELoone gegen frunlbcirte
Finsendung des Hetrages oder gegen
LBOStVOFSCIIIISE gelhst nach den ent-
ferntesten Gegenden stauatlieh
beauftragt. 7
E werden nur Gewinne ge
XXRXX
Die Hnupt-Gewinne hetragen 230000
200 0000 190, 000 175 000
170 000. 165. 000, 160 000
155 000 150 00. 106.000
30000. 40, 000. 25 000 2 1
20 6000 83 4 13, 000, 3 5 12,0003
110000. 4 4 8000, 5 à Gooo, ILa
7000. 4000, 29 à 3000, 1314 26000
51500. 54 1200. 156 4 1000
206 ä 500, 66 S00, 272 aà 200, 24550
—
RKein Loos gewinnt weriger als einer
werti von 2 Thaler:
Gewinugelder und amitliche
Fiehungs istenn sende unter Stauts-
AF—ιntiß meinen geehrten Interessenten
mach Entscheidung promupt und ver-
schwiegen zu... —
Dureh meine von bhbesderem
Giiteic hegunstigten Loœuse habe
meinen Interegsenten hereits allcin in
Deutsechland die aLerhöchsten
Unupttreffer von 3 0 0,0 6
225 4 187, 300,. 152, 300,
I50 000 120 000, mehrmals 125000,
mehrmals 100, 0009, Küraüch sechon
wieder das grosse Loos ron
127 000 und jiugst ann 30. Juli
schon wieder S5 der grössten
Ua upt⸗Gewinaae in dieser Ge-
—XRXVXV
Fe Jede Bestollung auf meine
Originn-Stauts- Loose kann
man der Bequemlichkeit halber auch
line Brict, einsnenh auf eine
Ejetet ubliche POSIISAIC
M. nachen. Dieses ist gleichzeitig be-
ũ cuteid bilsiger als Post vors ehuss.
Laz. Sams. Cohn in Hamburg
Haupt-Comptoir. Bank- und Woechselgeschãft.

Hubhnéôraugentinctur
GOr. VSiSandꝰs)
hat sioh bewührt erfunden; Betsel-
lungen nimmt ontgegen
Vrita Punaerbieter.
— — —
9 Frische
0ibr0OGo

Fahrnißversteigerung.
Montag den 27. September 1869, Vor⸗
mittags um 10 Uhr, in seiner Behausung
u Neuhäusel liäßt Ludwig Carl
dussong, Oeconomi daselbst, Umzugs⸗
wegen, auf Borg versteigern ;
1 stärtkes Fuhrpferd, 8 Kühe, 2 Stiere,
1 Mutlerschwein mit 9. Jungen, 2 Läuf⸗
linge, 28 Hühner, 4Gänse⸗3*3 Klaftet
gemmschies Hotz, “4. stlafter Aschuhiges
MNisselholz, Spreu und sonstige- Geräth⸗
schaften; sodaun die Kartoffeln in u4
Ptoigen Land, !/s Morgen Rüben und
die Gemüse im Garten.. *1
Hierauf läßt der gedachte Ludwig Carl
hussong verpachten: 77
Sein zu Neuhäusel stehendes Wohnhaus
sammt Oeconomie⸗Gebaͤuden, in welchen
bisher Wirthschaft betrieben wurde ·
Zweibrücken, deu 17. Sepiember 1869.
Guttenbergerr kal. Notär.

——M

sind eingetroffen bei
Pritz Papzerbietor
ustrirto Damenzeitung.
— Duren 2Ileæ Buenhandlungen uid Ront
——
NMMę XTF
222 0
Neuesðo und billigsto Beruner
Damenzeitung für Mode und Handarbeit.
Herauegegeben unter Mitwirkung der
J BRaooadaction dos Baxar J
mit theilweiser Benutaung der in dieser
Zeitachrist enthaltenen Abbildungen.
Erei⸗ dad ganze Biericljahr aur O E
Eactiachon Bedürfnisss im Auge
vραιιαν—, trügt die „Biene“ mit Sammel-
I dorgiait und Umανν A—Des rueam-
asdie Mode im Gobiete der Toi-
d der weiblichen Handarbeit füt
utige, vwirthschartliche Franen und
NXcues und Gutes bringt: Im Haupt-
jährlich an 1200 vorzüghehe abbil-
en der gesamten Damen- und Kinder-
derobe, Leibwüsche und der verachio-
aten Handarbeiten, in den Supplementen
betreff. Sehnittmuster mit faaslicher
schreibung, wodureh és auch den unge-
„tessten Handen möglich wird, Alles seosbet
azufertigen und damit bedeutende Erspar-
M iass 2u erzielen.
Die erste Nummer des neuen 5 Jahrgangs
ist gratis dureh alle Buchnandlungen und
Postanstalten z2u béziehon.

Prima Schiveiaer-Kase,
Muinzer Handlacisse..
Nitruherqer Ochsenmdtilsulat

in Tönnehen) dee
Neue Häringe,
empfehle
EEI. Scherpf.

Versammlung
der deutschen Fortschritts-Partei.
Die Anterzeichneten laden ihre Partei-Genossen in den Kantonen Blieskastel
Hornbach, St. Ingbert und Zweibrücken auf nächsten Sonntag den 26. d. Mts
Nachmittags 3 Uhr zu einer Versammlung in dem Fruchthallsaale dahier erge
henst ein und kommen folgende Gegenstände zur Berathung: J
Bezeichnung von Vertrauensmännern, welche dem Ausschusse der Fort⸗
schritts-Partei in Bayern zur Cooptation als Ausschußmitglieder vorge⸗
schlagen werden sollen.
Gründung eines Wahlvereins der Fortschrittspartei für die obgenannten
bKantone, Berathung der Statuten und Wahl des engern und weitern
Ausschusses. J
J.Zweibrücken, den 20. Sept. 1869. Ein braver Junge
Ehr. Ambos, K. Rruch, J. Dingler, Ir. Erbelding. Shh. Keller, wird in die Lehre genommen bei
I. Lang, J. Maerker, K. Betersen, J. B. Wolff. Frauz Foos, Schuhmachermeister

Oelfarben
zum Anstrich fertig billigsl
IL. Schæerpf.

—
NRedaction, Druck und Verlag von F. . De⸗—in St. Ingbert.
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25 25* 7 3* * 23 85 2* 7 2 28 — 8 2
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—— — — — ——— 28 3 7
333385333258 7 — —
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78 —83338 223.* . 3 2 5373556 35—53355*
8* 5322 * — 81223 — 258553523 852 53238 5 —2 2z233* *
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0 —5 253 — *3 55 —— 7— ——— 52* —* — ——
534 552338 558 —— 73333 585 822*85*
352378337 83 433328 285338*
233333 7 55 *532 537 8 37231
— 577 53322 5258 —— 53* 38* 223252 52234 —V ——583
13387 33533 3 7 58338 ———34528
—A —733 52336 * 3353 —555*58. 85 —
32 3336328 8258 13357 5862 3858 ã—4
8* —53— * —5 3* 32 —X * 12— 525353.* — 72 — —— 3 2
332224388 3 83 3333 326388 8
— 55 33758 353325333 — — ——— 55 3252337*
27zE E— 32 —538 — 278 386 S— *
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2 583 38 —5* — — *38 23353*
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5—— 28* — — — 32252 28 22 8 4 —— 55 — 7 —— 25
3 35 833238 2358 21 57 *823553 5*2 *
*8* 2 55* 55,2338 73 515 — 55—553538 58— 32
g —— 27 * 28 528 8
5 25 3378355238 2 25 —A 22328 222— 12
2* 55537 28325 253 S —A —8 222* —A
* 3 * 3232 * 527 3732.82 —A——— 2277 2
2* 2505 2* 85* 7.. 32 8 —
8 28 383372 353 28
— 8* —8— 2 8 8 — 53 — 25 — 5282 /5222* 2
2 22* 55 —z358 3 —*8 3 —— 2 —2 555 5522 2*
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35375 28523 375 23523* —Fr
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335333338 33335 5 25555335 3535
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5285 2 2Zas* 127 5. —335538 D227 —
2. 38 — 23* —31* —XIX 23 22 — — S 33 7* ——
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5 56 2 , 88258 —A 2538 8 2 — 25
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— 38*3233688 6 383 —— —— 8 3235 2
535*3*8 —882 *8 3232272.2 ——— — 525.223 8
832. 72 53*235 5S58 355826* E. 5322.
228 5233 2582 * 12 *83 —A—— — 33 3333 *
7 3 8333338578 52335 522587 3
* —5 — *
2858 333357 3532337 Rgy 3556

23 * 8* * j * 75
223 — 323* *— 233335—

* 2.2 8 X7 5 8 * 2
— 5 5225283 T. 73 2. 2.25 5 ——— 5223537 x2.
2333883 s535 —*

375 553332533 533333355833355
238387333

8

358

9
2

8S5 68
233 —8 7357—38
3 33853838333333252 67
2 2223 ð* 3** 72255 — *5232 75333
* 558 ——
2273. 22 sz 8 *5 2383553855
—
* 223 38.*23 —8 523 —X 3 5
5 — 32535 535383. —52 25525323
* * 83 3—3588 s3385383* 87 288
38368 —— —— — 7—
325*3 3853 — 22535338 78 J J J
— —443* —— *25828333222. 5ñ333* 5 3 37
252*3 3 332 2. — — 2228 *833238 23378* * 35755
23.. * — 22.* 2—2827* * — —2525 233583 38 S88
—3 J
* —A 9 * ——
———— 28535* —8532232 8383.* —A—— 2225
355433 — 2. * ———— 225 38—248 23
25 * 25 S2 2* — 328 J 8
— 3* 7*25 2 25 2. *5 — 22 —— — 2 *23
A * 2. 783 25 253538 * — — *
7 3232 3 — 22. * 553 5*8* —2 G
5233 3**5 27523232 —— 328 37533 3233
—— 3 52 —32 8 28222 23535 733 8
53373 — 258 —25 585583853 3356537545353 —
— 3338383 232x325 A 72385 —A — 38*
* —2 A2 — 33253 F J 57
552 3 * * 25 553335 — 8 s 2*335333 7 3335
—AA 28 253 2555 N2 * 528 333883 J
—— 3252253* * ——8 52. * 33558338 2 * 53
I — Oꝙ: — — 32.8 3 *
—— 2.,52 —27 285 6 3 38*6 *386 8 52337
7252 2 30 2238 z222* 328 3 7 —583 —
— —3338228 2555 25332383623 2538332
E372 552335 — — 8 5. 2 22683 A 382
2214233. *3 J 555 S· — —28 — — —— 522 —A —
J———— 2333353388 55 55 83258 35 32323 83 53523
—25 * 3333583332 ——9— — 23 5*5 523332335
223 * — 22 — 2 72 —53 3 258 —328 —
88 *7 5* 22 ——— 2 —— — 8 2 255
23 c32565 25225 s 5
* 432 — 83* 267 —A ?3323337333
58 —eh 3323 —A — 238
* * 25338538 J5 r
— 2 53753.285 *588
453.3
3

2523. 8. à 03 33 7——23 700060
2 8 3333382558* 3z353232
—3
—5538 33 ——3——553 —A
223 555728 * 5e—338 8 7
232 332.* 23282 228 5255 3 2
888 55713333535533 2. 253323
0 525 — — 5322 —532*28
2 — 2 2
5353 333 738335 —8583398253832
523535522532837— 8 5233 33—
235 5332.255 —56352388 23825.3244
228,53665 25 238 53225 53283 3*5.2 7
—2 —5 — 53232338. 253235335
—38 5 352333583 —7383
223222 2S 8.* 55 35 5553.7 238282
A 33823288
283. 28 55 2.3 335 233 7 —55—832*—
ü333 68 5—553 2222.33 532353 52
—38—7 — 333 8
—3 — — 333* *—2383537553538—*
. 523285 — S 52 —223 22. 3 —
— — — 8 323835 25 32283 —— * 2 3533 38025
5. 233 5352 — — * 32 5234 3
25 5 — 2338— — —— 8 5 2.2
73—555358377 3353335533
2 — 2.* 2253 E 3
k 3 — 3. — — 77 *
22 —250 383 52 5 —3535 753335
—585333335 *838 27538
8 52.2 —E8 8
— * — 7 —2 —E — 7
33 —5 8*
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——57 E 25*22 .
55385— 35 523. — 3—3 —35 —.
S 23 —A— —AA 228
8383 5383833523 252533223 —A —

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5 3 32.36—— 2 36. 52
883333 3335 ——68735 ———
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53353. , 2 — 33 32375— *
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2 —78 7—. 7 3*8437 5833
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2 — D.B 2 8246 2. * 25 — 53 3523 73 —A
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56285 5352*3 53. 5. 5 2 — — 5 —23 6—
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* 25232 23 . 5 38 33883.3 576233
53835 3—— 28 ——5 5 ——
323 223. 2 s8—22 325 2322 33 5235
3 537— E 23 5.23 52 8 260 2 5.5 3553 32
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G.
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        t pe —— n he e J n ec. er J
e Si 346 berterAnze 100* (ünd dat wiit dem Hauplblatte verbundene Untlerhaltungsblatt, mit der Dienztagz-, Donnerstagt- und Sonnlags·
ummer) exscheint wöͤchentlich viermal: Dienztang, Donmnesr sütag, Samstag' und Sonntag. Abonnementepreis vierteljährig 42 Krzr. oder

33M4 Silberar. Anzeiaen werden mit 83 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. J
er. 149. ..Donnerstag, den 25. Septenubler 1869
R — — — * — 3 L

* rus w⸗ PFoͤrderative republikanische Regierungsform, Abschaffung der
ginladung zum Abonnement. stehenden Heere, Einführung des Milizsystems, Iede

Mit dem 1Oelober nachsthin beginnt ein neues Quartal auf den obligatorischer Unterricht, Aufhebung aller indirecten Steuern,
zt. Ingberter Anzeiger, für die Monate Oetober, ———— — derselben durch eine directe progresside Abgabe, Abschaffung
d December. Wir ersuchen freundlichst unsere auswärtigen, der Todesstrafe.
sbonnenten, welche das Blatt durch die Post beziehen, ihre Be—
seluung bei den betreffenden Posterpedifionen oder den Postboten
echtze stig machen zu wollen.

Unsern verehrl. Abonnenten von St. Ingbert und Umgegend,
velche das Blatt durch unfer e“ Zeitungsträger: beziehen, wird
as Blatt für das kommende Quarlal forigeliefert werden, sofern
e vor Ende dieses Monats nicht. ausdrücklich abbestellen.“

Zu zahlreichem Abonnement ladet ergebenst ein αι

die Expedition des St. Ingberter Anzeigers.

Vrermiscichtes.

F.Sat. Jugbert, 23. Sept. Wie dem Pfälz. Kurier aus
—X——
Sept. stattfindenden ersten Hauptübung der neu gegründeten Kuseler
Feuerwehr allein aus den Städten St. Ingbert, St. Johann⸗
Saarbrücken, Zweibrücken, Kaiserslautern und Landstuhl (etztere
noch im Entstehen) bereits 250 Gäste angemeldet. Wenn nun
rus den eingeladenen vorderpfälzischen Städten die Betheiligung
rbenso zahlreich wird, so mag eine hübsche Anzahl Feuerwehrmänner
da zusammen kommen. Unsere hiesigen, Theilnehmer, circa 835
dg Mann, fahren Sonntag Morgens mit dem ersten Zuge um

Ußr ab246*

—— Deutschland ee

Müench en, 18. Sepi Unmittelbar gach dem Zusammen ·
ritte der Kammern werden in der Rheinpfalz, in Rürgberg und
a Munchen die Staatsdienstadspiranten zu Berathungen Behufs ende
chex Herbeiführung der Freigabe der Adrocatur zusammentreten.
Die wir aus sicherer Duelle wissene wird nuch in mehreren Land⸗
athsversammlungen:ndiese Angeitgenheitz seinerzeit zur Sprache
ebracht werden, üni un Reeigneter Stelle der Ueberzeugung Ein⸗
ang zu verschaffen, daß an es bed dieset Frage nicht blotz um
ie Befriedigunge wen Selhststandigleilsdranges einiger jüngeren
zuristen zu thun hat. 22 9*

din n yen 30, Sept. Die feierliche: Eröffnung detz Landiages
gird erst gegen Mitle der, nächsten Woche möglich sein. Das
er Kammer vorzulegende Budget wird nun doch eine, jedoch nur
naßige Steuererhöͤhung beantragen, da ohne eine solche eine Aus⸗
leichung der Siaats⸗Einnahmen und Ausgaben schließlich nich—
nöglich war. J

München, 21. Sept. Heute hat sich die Abgeordneten
ammer provisorisch constituirt: Alterspräfident ist der (katholische)
gfarrer Schmidi, Jugengdsekretäre sind Redackeur Bucher und
HRekonom Burger — alle drei der ultramontanen Partei angehörig
Hoffmanns Correspondenz meldet, daß die protestantische Gene⸗
alshnode der rechtsrheinischen Provinzen auf den 3. Oct. nach
lnshach einberufen worden ist. Ferner, daß vom 1. October an
m Reqhstsrhein die polizeiliche Mehl- und Brodtaxe aufgehoben

(Pf. Kur.. 5

Dresden, 21. Sept. Heute Vormittag 1194 Uhr brach
m Hoftheater Feuer aus, und um 5 Uhr Abends war dasselbe
otal ausgebrannt; es stehen nur noch nackte Mauern. Man ver
nuthet, daß ein Vefect der Gasleitung Ursache des Feuers ist,
as waährend einer Probe ausbrach. Glücklicher Weise herrschte
dindstille, so daß das Museum, die katholische Hofkirche und die
onstige Umgebung des Theaters verschont blieb; auch größere
lugluͤcksfälle sind nicht vorgekommen, und eine weitere Ausbreitung
d Feuers ist nicht zu fürchten. Der König Johann war um

/3 Uhr auf der Brandstätte erschienen. J
Frankreich...

Paris, 20. Sept. Der „Avenir national“ kündigt an,
aß er morgen als am 77. Jahrestage der Abschaffung des
königthums und der Proklamation der Repuͤblik, als an einem der
edeutendsten republikanischen Festtage, nicht erscheinen wird.

V Schweiz.

Laufanne, 18. Sept. Der Friedenskongreß, der eben
nirch Villor Hugo geschlossen wurde, erklärte den Sozialismus
uis unzertrenndar von. der demokratischen Republik. Roch gestern
drachen fich einige burgerliche Redner sehr ungünstig über den
zocializmus aus; heute nahm der Centralausschuß den Socialis .
uus im Princip an, modificirte aber einige der vorgeschlagenen
dropositionen. Die Beschlüsse der Plenarverfammlung lauten

. Kaisensgautern, 20. Sept. In der Nacht vom

xFreitag zum Samstag ist aqus deni Spitalgebaude des hiesigen
Tentralgefängsnisses ein wegen Todischlags zu lebensläuglicher
Zuchthausstrafe verurtheilter Gefangener entsprungen, welcher be⸗
reits 22.Jahre im Gefüngniß zugebracht hatte. Die Flucht ist
ihm dadurch leichter geworden, daß er als Spitalwärter verwandt
wurde und in Folge dessen wohl größere Freiheit hatte. Bis jetzt
hat man noch deine Spur von ihm gefunden. NUebrigens soll
dies bereiis der fuͤnfte Fluchtversuch sein, den dieser Gefangene gee
macht hat —

Zwei wüthende Billardspieler haben in einem Großwardeiner
daffeehause von Donnerstag halb 10 Uhr Vormiitags bis Freitag
Nachmittags 4 Uhr mit einander ununterbrochen gespielt und währ⸗
rend dieser Zeit 494 Parlien fertig gebracht.

— Einer der Präsidenten eines der achtundzwanzig kaiserlichen
herichtshöfe Frankreichs erhielt am 15. August (Kaisertag) folgende
Depesche aus Paris: „Sie sind zum Justizminister ernannt, der
daiser will Sie sprechen.“ Der Herr Präsident fiel fast in Ohn⸗
nacht vor der Größe dieses Glücks, an das er in seinen kühnsten
Träumen nicht gedacht. Augenblicklich reiste er nach Paris, stürzte
ich in Frack und weiße Kravate und eilte in die Tuilerien. Vor
dem Autlitze des Kaisers erschöpfte er sih in Danksagungen, be⸗
heuerte, seine Hingebung werde auf der Höhe seiner neuen Pflich⸗
en stehen ꝛc., nach bekannter Melodie. Seine Majestät verstand
von alledem kein Wort. Man mußte sich indessen auseinandersetzen
ind die Punkte auf den J's nachtragen. „Sire“, sagte der
Bräsident, „die Ehre, die mir Eure Majestät angedeihen lassen,
st so groß, so unerwartet, daß ich ... in der That ...“ und
inter vielem Stottern machte er dem Kaiser endlich begreiflich, er
ei zum Justizminister ernannt. Der Kaiser blieb verblüfft stehen.
Der Präsident zeigte seine Depesche. „Es ist gut“, sagte hierauf
Napoleon Ul., „Sie sind Minister der Justiz, aber ich bitte Sie,
Ihre Demission zu geben.“ Das Telegramm war das Werk eines
ühnen Mystifikators gewesen.

Ein Unglück von ausnahmsweiser Natur setzt gegenwärtig
den -Bezirk von Saintes (Frankreich) in Schrtecken, sagt der
Figaro.“ Ein kleiner Bach, Namens Parpillot, der durch
nehrere Gemeinden des Kantons Gemozac fließt, lag seit einiger
Zeit trocken. Der Grund des Schlammes war ohne Zweifel
orfartig, denn es brach plötzlich darin eine Feuersbrunst aus,
velche alles auf ihrem Wege zerstörte. Man mußte die benach—
harten Dörfer räumen. Das Land ist in Schrecken. Wenn der
kKegen kommt, wird er das Feuer loöschen, allein der in einen
Feuerstrom umgewandelte Bach wird die Asche aus einer ganzen Gegend
nit sich fortreißen. Auf jeden Fall sind die Uferbewohner ruinirt.
5s ist das seltsamste Unglück, das man seit langem gesehen hat,
zaßß die Erde brenut!
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        j 314 n jer Behhusung des Geschäftsagenten Helnric
Mobilienversteigerung. ee epe der de
Montag den 27. September 1869, des o Bann ar, gewesente nunderfähriges Kind
Bormitlagt um 9 Uhr, zu Ste Inghert 8 dahier verlebten, Brgumesterz Joseph
m Hluse der Erben Gros sassen dier aubr und dessen“auc verstorbenen Ehe—
Bintwe und Erben des verlebten Rerbrauers au Catharina Rot h, das zu dessen Nach⸗
uind Oekonomen Earl Gros, ihre sammt- aß gehörige, auf Hobels gelegene Wohn⸗
ichen Mobilien auf Zahlungstermin öffent · aus mu Leller, Stall, Hof, Garten und
ich hersteigern und —9— ghlen Aldetland auf einer Fläche von: ü0. Des auf
d Candpee 8Detichschrante J. Züchen · Nceheige Znen Eigenthumver⸗
schrank, 2 Commoden,2 Pfeilerschtänlchen. teigern 7
runder Tisch. 1Pfeileruschchen 1Wasch. Born, igh Rolar.
risch Dutzend Rohrstühle, 1 Chaise, 1. ů——X TTXA:——
boitständiges neues Chaifen⸗ Alle Diehengeu welche an den“ dahier
geschirr für ZPferde, J Edlilten, ain exrlebten Renkner Johann Klein noch
pᷣaar Sackleitern mit 2 Sitzen, 1 dorderungen zu machen haben, so wie jene,
Mehlkasten, 2 vollstandige en velche noch mit Zahlung von. Zinfeme und
Pflüge, Eggen' und sonftige ücer— Lapitalien im Rüdstand' sund, werden hiermit
geraischaften; 200 Ceniner Wiesen⸗uusgefordert,fich binnen 14 Tagen Aauf der
heu unde 120 *Ctr. Kornstroh,ng lmisstube des tgl Hertun Notars Horn
hollständige Betten mit Bettladen, ahier einzufinden, nim ihrs desfallsi gen An⸗
zroße Spiegel in Goldrahmen . üunbe Aervdungen zu machen.·
sehr schöne Bilder,“ 2 zinnerhes,ut kuß⸗ St. Ingbert den 225Sept. 1869.
ernes, eisernes und Porzellangeschixr, Die Erben des Johann Klein.
nehrere Waschbütten, 2 Stücke Leinwand; ⏑—— ——
3 Lubneraugentinotur
Dutzend Küssenzügen, b Dutzend Lein⸗ —4
ß (DWVęeigavndꝰ )
tüchen, Dutzend Handtücher, 83 Dutzend nt b.pe rt Fund 7 ßest s
Jebildte und andere Tischtücher, 6Dtzd, av oh bewabrt, er on Restol
ʒervietten, Bettspreu S undt sonstiges ——— *3
daus⸗ und Kuͤchengerüthe. “ Fι Pnæaeιεον.
SHorn, igl RNolar. —. *
— —Superphosphat, rohes und ge-
dausver teigeruug. Annstee neheumeht and guie⸗
AIMC —⏑. Saatkorn ist zu haben bene u
Samgstäg den 2, October 18809.1 des ——
achmittaos üm. 2nhr zu St. Juͤghert in Gebhrũdec· Ceelhh
Sea 4 * æ —E ——— 34
8 — u B— nu D A mn ni d
——— RIn mobilien⸗ Bersteigerung en
cat)n —— —A—
z8 zu Beltingen. Inn Kreite Zaͤarlouis. i αν
Durth den umtetzeichnet x Notar sollen am Ea. September dieses Jahres
des Morgens um 9 Uhr, in der Wohnung des Gastwirthes Herrn
—AVDDDVV——
zehorigen Gebaulichleiten, Ländereien. Wassergerechtigleit. u. jarm w. der qußer. Zetrieb ge⸗
xhzten sogenannte 3 ——— VV 8 — 7 J
„Bettinger Sechmelze“ α paze
auf dem Banne von Aussen, Bärgermeisterei Bestingen, im Kreife Saarlouis, gelegen,
offentlich versteigert werden. *
Dieselbe destehen qus: teee
IL. rinem herrfchaftlichei Wohnhaufe, massiv gebaut und in sehr gutem wohnlichen
. Zustande, worin im Erdgeschofse die Küche“ nebst 7 Stuben; im zweiten Stocke
8 Zimmer, geraumiger Speicher und großer Keller; serner Oekonomie⸗Gebctude
nund Hofbering, worin ein zuter Brunnen fließt, nebst Garten; das ganze zu⸗
ammen circa 222 Morgen groß; . ———
Unf Arbeiterwohnungen, zu jeder derselben ein Garten sowie Hofbering und
S„tallung für 2 Kühe und 2 Schweine
wei Gebaͤuden nebst Bering, welche sich ebenfälls zu Wohnungen eignen;
em Huwngeraugig welchem sich der Hochofen, das Mollerhaus und 8pue
jaus befinden. Im Geblasehause steht das Wasserrad'mit einer Wasserkraft von Zt. Brehbd. Fleitc
irca 25 Pferden; mit 8 poh e Hofberinge, einen e von Frucht⸗ Brod Fleisch ꝛe. Preise
twa einem Morgen enthaltend, dazu kommen noch die Zu⸗ und Abfluß Canäle der Stadt Zweibrücken v. 28. Sepibt.
nit einem Flaͤchenraum don 1Morgen 52 Ruthen; das Wusser hat von dem Weünsen. 7 HKorn 438 F
Ausslusse aus dem Primsflusse bis zur Wiedervereinigung mit demselben ein Ge⸗ 3 ⸗. f ze —25 3*
ale von etwa 11 Fuß . eihige, 8 fi zuttc Spelz 81. 38 1r.
einigen Bauplätzen auf dem Hüttenplatze; 55 Zpelztern — l. — tx.“ dinlel — J.
wei Kohlenscheunen, von welchen jedoch nur das Material, bestehend aus gutem —i mMischfrucht — fi. ir. Hafer
kichen⸗,/ Tannen⸗ nnd Buchenholze, Latten und Dachziegeln, versteigert wird; 3 fl. 37 r. Erbsen — st — kr Digen
der Grund und Boden wird, wie ad 5 bemerkt, anderweitig veräußert werdeun, fi. 6 tr. Kauoffein i. fl —* 2 fl.
J. Wiesen, Ackerland und Holzungen, die in einzelnen Loosen ausgeboten werden. —— If is * * Zentner.
Der Flacheninhalt der ganzen zusammenhängenden Besitzung beträgi 8383 Morgen. Weihbro —8 ilear 17 kr * ien
Odbiges Immöbel eignet sich wegen seiner Lage sowohl zu einem Landsitze, als auch 3 ailogt. 28 . —95 2 —** 15 in.
wegen der Wasserkraft zu jeder sonstigen Anlage, so besonders z. B. zu einer Gerberei, itto Rilogr.&amp; —3— Gemishibrod z Kil.
da xingsherum Lohschläge lieeen.— W 28 16 A Paar Wed9 Lolh 2 r. Rind⸗
Mittlerweile kann auch das Immoͤbel unter der Hand abgege ben werden und bin leisch I.“ Qual. I8 Ar Quai. 16 ir
ch zu jeder fernern Auslunft. gern bereit. —D—— —— dalbfleisch iA ir dammelfeisch 16 it.
Lebach, den 14. August 188008. 8. 83. Zchweinefleisch 16 kr. per Pfunß. Wein
9 ιαα Der Konigliche Notar, 20 i Vier 7. tre pet Liler, Bulser 23 ir.
me eregeeeeeg ege rez s as * r ge Rüß. PperiBinnd.
Redaction, Drucc und Verlaf- von —5.. Den a in St: Ingberft.7

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        * ——4
2335 3332 *
53333336357 *
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s 8— 5553 335357
533 33228353 A
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— 22 7 *353* ⸗ B2 3232 22.2 2* —8—*
2 ⁊72322 I—8 — 2125533 —22
* 5—5I25 5528* 28 * —E 552333 — 2
2. *5*37423 2524 . 53* 2. . 5 —— 2
23. 273 2*3 5 52323 23.3 53353 *3283 8 T —*X
2 0 0 ——E— 22 2 — —— *
—J ———— *258 33 33533393 55
— 58582— *8 — —— *3Q 5*
— 2 — 2754 — *2* B—
25832338533 * A 2543 5333338 —2 8
*7 —— —2 52 235 3 er F 22
—— 252532233 233383* 38 385— 28.
3535 * 2 7. 2 5 22 J
22 — 22—7 —X 5w 2* — — — 3
* 52583 22 —735827 — 2 — 3 — 5282 J 7
5 5 3256 —A— 237 *
8535 25* ——— 25 322 5 **
—— 3385 255333 5 68933 38
— 5255353 5.3 R73223527 —
335—5353535535 87 8
7232.2 .4225

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23. 53 225338 5 5828
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St. JnaberterJ neager lund das mit dem Hauptblatle verbundene Unlerhaltungsblatt, mit der Dienztagt⸗, Donnerztags⸗ und Sonnkags⸗

uunmer) erscheint wochentlich vi e r'm al: Deir nuatag, Donnerstäag, Samstang und Sonmntag.“ Absnnementspreis vierteljahrig 42 Krzrevder

— 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattchrift voder veren · Raum berechnet! na

sr 0 Samstag/ den as. Eeptemberh 1869
—⸗
Deutschland 7
Muͤnchen, 22. Sepi. Datz . Staatsministerium des
ndels And der öffentlichen Arbeiten hat auf Grund der königl.
Forenung, vom 24,August d. J. die Prüfungen für das
ehramt an technischen Unterrichtsanstalten beir. verfügt, daß in
weiten · Hälfte, des Monais Nov. b.⸗ J. die diesjährigen
chramte prüfungen für den Unterricht J. in den matemathischen
achern, U. in den naturwissenschaftlichen Fächern, M. in den
ealien (deutsche Sproche, Geographie und Geschichte), W. im
zeichnen, Bosfiren und Modelliren und V. in den Handels—
aissenschaften · an technischen Unterrichtsanstalien in Munchen abge⸗
alten werden. 3 F—
Muünn chen, 28. Sept. Eine dieser Tage in Heidelberg
ersammelt gewesene Eisenbahnconferenz (in welcher die suͤddeutsche)
ind einige norddeutsche und osterreichische Bahnen vertreten waren
achloß vie Aufrechhaltung sämmilicher Eil⸗ Qurier⸗ Schnell⸗ und
uge des Sommerfahrplans auch im Winterfahrplan. — Herr
dipowsth ist auf Ansuchen seiner Stelle als Cabineissecretär
uihoben, uͤd übernimmt tin, Referat im Ministerium des
juneren. — —
Mün qh en, 23. Sept. Die Reichsrathslammer ist heute
usammengetreten und wählte den Frhru. v. Thuüngen (der eß
uch auf vorigem. Landtage war) zum zweiten Präsidenten und zu
Zeeretären den Hrn. v. Niethammer und den eeee
Rorgen wird, sie ihre Ansschüfse wählen. D
Der oͤsterreichische Neichskanzler Graf Beust ist heute
hormittag, über Lindau und Augsburg aus der Schweiz kommenv
jer eingelroffen. Er stattete fofort ¶ dem Fuürsten Hohenlohe im
uswärugen . Amte seinen, Besuch ab. und ist heute. Nachmittas
i Satburg abgereisn
Dienstesnachrichten.
Der Siudienlehrer Julius Lehmann an der isolirten Latein⸗
chule zu Edenkohen ist an die isolirte Lateinschule zu Neustadt a. H.
ꝛersetzt und die hiedurch erledigte Sielle dem geprüften Lehramts⸗
and daten und Gymngasialassistenten Richard Weltrich in Zwei⸗
rücken in wiederrugicher Eigenschaft übertragen worden.
Dresben,* 19. Sept.n Eine heute stattgehabte von
324000 Menschen besuchte · Volksversammlung hat einstimmig
Reschlossen, auf Auflösung der zwischen Sachsen und Oesterreich
Helresffs der Klöster besiehenden Vertrüge und auf Abschaffung
es Klosterwesens zu dringenn. —
Dries den, 22. Sept. Die Ursache des Thealerbrandes
dar nicht ein Fehler in der Gasleitung, sondern Unvorsichtigkeit
die Flamme eines Zündhölzchens ergriff bezingetränkte Leinwand;
)er Urheber des Unglücks ist ein Beleuchtungsgehilfe. (Das 1841
en Semper erbauie Hoftheater war eine der ersten Zierden
dresdens und eines der schönsten Gebäude der Neuzeit, das
oesentlich zum Siege des edlen Renaissancestyls als des modernen
Zaustyls beigetragen).
Wien, 2o. Sept. Die Anzeichen, daß in Rumanien
rnstliche Vorbereitungen für die Erhebung des Fürsten Karl zum
zoͤrige getroffen werden, erregen in hiesigen politischen Kreisen
unäqhst deshalb Besorgnisse, weil man befurchtet, es koͤnnte hier⸗
uurch auch für Serbien der Impuls zu Unabhaͤngigkeitsbestrebungen
jegeben werden. 5 F e ich Bermietchte
ια rankreich. 4045f*3 — 2
34 Aunr J— — aaiserslautern, 20. Sept.“ Die hiesige Volkszeit-
Paris, 20. Sept. Die Agence Havas meldet: Die ang wird von Geschäftsleuten darauf e a —9—
vörse war heute am Schlusse auf ¶ das Gerücht flauer, daß die alsche n Guldensidcke mit dem Bildnisse Matimilian I., sowie
»adischen Kammern demnächst den Eintritt Bodens in den nord⸗ aljche Wurttembergische ꝛ und1 Guldenstücke mit —
eutschen Bund verlangen werden. In hiesigen politischen Kreisen züsse Wilhelms in Umlauf sind. Die Falfificate sind, da sie Guß⸗
mudbi man jedoch, daß der norddeutsche Bund, wenn die badischen hroducte sein follen, uicht schwer zu erkennen. 3*
dammern ein solhes Berlangen stellen sollten, demselben nicht Wuürzburq, 19. Sept. Wegen Betrugs ist eben der
entsprechen werde. e e5 Universitatsprofessor und Archivvorstand Gon tz en in Unterfuch⸗
— England. * nug was großes Aufsehen erregt. Dieser Mann, unter Abel wegen
London, 18. Sept. Kinem Specialtelegramme aus Paris ju Schau' gelragener ultramontaner Gesinnung gleich so vielen
uufolge, welches der hiesigen Central⸗Preß · Agentie“? zugeht, der · Anwürdigen zum Professorljerkoren, wußte sich, ohne Colleg zu
        <pb n="588" />
        jesen und ohne jene Werle zu schreibes für die ez Geld vom

donige extalten hatte, Posten nach Posten im Archid, historischen

Bereine ud s. w. zu — erschleichen. die er danu zu seinem Nußen

ausbeutetee! Eine —S er einem seiner Untergebenen

zespiest, führte cig zu seiner Enilarbungg. J

fFrankfark, 21. Seßt. Ein junger Kaufmann aus

München war mit einem hiesigen Mädchen verlobt. Das ange⸗
müpfte Band soll jedoch von Seiten der jungen Dame, wie man
rzählt, wieder gelost worden sein.“ Iun Folge dessen wurde der
Brautigam von solcher Eifersucht und Rachsucht ergriffen, daß er
zestern Abends in den Wirthslokaliaten, in welchen sich jeine ehe⸗
nmalige Verlobte als Tochter des Hauses befand, einstellte, eine
Pistole aus der Tasche zog und dieselbe dem hinter dem Vuffet.
itzenden Mädchen ins Geficht schoß. Die Kugel traf jedoch nicht,
ondern schlug in die Wand ein. Das Gesicht zeigt bedeutende
randwunden. Den zweiten Lauf boszuschießen fand der Thäter
leine Zeit; er flüchtele sich, wurde jedoch eingeholt und verhaftet.
Er soll sein Bedauern ausgesprochen haben, daß seine ehemalige
Braut nicht todt see.

x Fünfundzwanzig Gelehrte und Künstler Norddeulschlands
haben vom Vicekönig Einladungen erhalten, der bevorsiehenben
Feier der Einweihung des Suez⸗Canals beizuwohnen. Sie begeben
ich nach Paris, um von dort mit den andern Gästen auf Kosten
des Vicelonigs die Reise nach Egypten anzutreten. De. Petermann
in Gotha ist ebenfalls dazu eingeladen. n —

In öffentlichen Blättern lesen wir einen Aufruf an Alle,
um Ausbau des Ulmer Munsters, des größten deutschen Gott es⸗
haufet dadurch ihr Scherflein beizutragen, daß sie sich an vder zu
ziesem! Zwecke veranstalteten Lotterie beiheiligen, von der vas Loog
aur 35 kr. kostet, waährend die zu machenden Gewinuste don
20,000 fl. bis auf 1400 Stüch Münstersilberthaler 83 fl. 30 kr
jexabgehen. ein Modus, der dem Dom ca. 40,000 Ahlr. abwirft.
—5 —8 ist am 14. Octobherx.

Am 16.ds. ist in Heiderdorf bei Sahda (Sachsen) ein
Augzugshaus und das daran gelegene Gui degs Gutsbefißer?
Lrankner abgebrannt. Das Feuer hat so schnell um sich gegriffen,
aß feben Menschen: vier Kinder und drei Erwachsene, in den
Flammen einen gräßlichen Tod fanden. Das Fener soll. wie bie
etzt pelannt, dadurch cusgelonimensein, daß beim Feuer⸗
machen einer Frau von dem Feuer die Schürze erfaßt wurde.
2. Paris, 21. Sept. Es ist heute in Parig von nichts
Anderem die Rede als von der Entdeckung einer schauerlichen
Mordthat, welcher in der Nacht vom Sonntag auf den Montag
ine Mutter mit ihren fünf Kindern erlegen ist. Der Figaro*

zibt nähere Einzelheiten uüͤber die Auffindung der sechs Leichen auf
inent Ader unfern Pantin. Gestern Morgen gegen sieben Uhr
zing ein Bauer von der Gemeinde Pantin auf sein Feld. Auf
zinem engen Fußpfade gewahrte er ploͤtzlich drei Blutlachen und
iehl eiwas weiter entfernt einen Gegenstand, der ihm menschliches
Behirn zu sein scheint. Bei näherer Vetrachtung des Bodens
emerlt er. daß derselbe ganz kürzlich umgegraben worden ift.
Ferner fällt ihm ein blutbeflectes weißes Tachentuch in die Augen.
unterliegt kleinem Zweifel, hier muß Jemand eingescharrt wor⸗
den sein. Er wirft die Erde mit seinem Spaten um und zu
einem Schrecken wird ein menschlicher Arm sichtbar. Jetzt erfaßt
hn die Angst und er eilt zurück, um den Polizeicommissär zu
jolen. Man fangt in dessen Anwesenheit an zu graben und zu⸗
orderst kommt ein Kind von eiwa 7 Jahren zum Vorschein. Die
deiche bietet einen grauenerregenden Anblick dar, drei Vocher im
Halse, eine klaffende Wunde hinterm rechten Ohr. Wahrend der
Arzt die Leiche besieht, bemerkt man eine zweite Leiche, die eines
nierzehnjährigen Kindes, sie zeigt am Hinterkopfe drei tiefe Wunden.
cine weitere Nachgrabung bringt die Leiche eines vierjährigen
leinen Mädchens zu Tage mit zwei großen klaffenden Wunden
m Unterleibe. Die dierte Leiche, die man findet, ist die einer
Frau von-85 Jahren. Ihr Anzug ist ein sehr reinliches schwarz⸗
ridenes Kleid. Wie die Kinder zeigt ihr Gesicht mehrere Messer⸗
hnittwunden, der Tod aber ist durch eine breite Wunde verur⸗
acht worden, die die Pulsader zerschnitten hat. Man Läßt dite
Arbeiter etwas von ihrer gräßlichen Arbeit ausruhen; va bemerkt
nan die goldgallonirte Mütze eines Knaben. Man findet auch
zald die Leiche eines elfjährigen Knaben, dessen Gesicht foöͤrmlich
jerhadt ist. Ein Auge ist mit dem Messer aus seiner Höhlung
zerissen. Als man Alles beendigt glaubi, zieht noch ein Soldat
zum Schrecken aller Anwesenden die Leiche eines fechzehnjährigen
jungen Mannes aus der Erde. Diese leßzte Leiche, denn es war
wirklich die letzte, zeigte überm rechten Ohr und im Nacken zwei
lange Wunden, die bis in das Gehirn drangen. Ein seidenes
Schnupftuch ist um den Hals gebunden und hinten geknotet
Allem Anschein nach gehörten die. Gemordeten der Vürgertlasse
an. Die Mutter trägt noch ihre Ohrringe: in der bei ihr
gefundenen Geldbörse befinden fich 6 Fres. Die Kinder waren
alle sehr reinlich gelleidet. Nicht weit vom Schauplatze dieser

Ausgrabungen entfernt, findet man rin gewoͤhnliches Messer mit
Alutigem. Heft. Dies Messer ˖ isn ein solches, wie es sich —XX
n Weinschenken findet. Als der Arzt gerufen wurde, daen d
deichen 4 noch warm. Das Verbrechen kann nicht. früͤher a⸗
ot drel oder vier Uhr Morgens vollführt worden seind 6
var in der Nacht Vollmond. Durch ⸗wen ist diese Grauiliha
zollführt worden? Bis jetzt weiß man davon Richts. Naum
st anzunehmen, daß ein einziger Mensch fie vollführt hat; denn
velche Arbeit erforderte es nicht nach dem verübten 9Morde n
rei Meter lange, laum . Meter breite und 2 Fuß tiefe Gruß
u graben, in weicher die Leichen eingescharrt waren. Niemn
ennt die Ermordeten, nur weiß man, daßß Abends zuvor ein
Jamilie, muthnzaßlich diese, mit dem letzten Zuge lonmend n
JZantin abgestiegen ist. (Die Familie soll aus Belgien fein und
nuf dem Eisenbahnzuge ein Mann, wie man meint, der Valer ma
zei derselben gesehen worden sein)

.In der franzosischen Provinz Lothringen macht sich eine
ehr bedeutende Bewegung für Veibehaltung der deutschen Spraq⸗
ils Schul⸗ und Unterrichtssprache geitend und die Regierung ha
ven Wünschen der Lothringer Vauern ensprechend das Deutsche
eibehalten müssen. J
Der „Courier de la Vienne? erzählt von einem Unfalle
er sich am 10. Sept. auf dem großen Jahrmarkte zu la Roche⸗
dofah zugetragen hat. Es waren an 600 Stück Rindvieh aus
em WMarkte, wolche ploͤtzlich, vermuthlich durch Insecten gerein
vild wurden und nach allen Seiten fortstürzend, Alles auf ihrem
Wege niederrannten. Der Markt war überfüllt mit Menjchen
die von Schrecken ergriffen in wilder Flucht auseinander stoben.
Rehr alt 130 Personen find mehr 8der minder verletzt; s is
war Niemand getödtet worden, doch find mehrere schwer ver⸗
vundet, so daß man für ihr Leben fürchtee.

AFreiburg, 15. Sept. Det „Oberrhr. Kurier“ bracht
zieser Tage die Nachricht, daß sich ein Mann in St. Georhen,
er an theumatischem Zahnweh litt, auf einem Breite in einen
Bachofen habe schieben lafsen, aus dem kurz vorher das Brod
enommen worden. Wie die „Freib. Ztg.“ ergänzend hinzufügi
ietß det Mann Andreas Frei und war Steinklopfer. In vpen
zackofen befordert wurde er von seiner eigenen Frau⸗ die ha
ach einer Viertelstunde wieder herauszuziehen versprach. Di
diertelstunde verging uind der Aermste, von einem Schiagfluf
jetroffen, war für immer“ von seinen rheumatischen Zahnschmer⸗
:
Volkswirthschaft, Haudet aud Verkehr F
München, 20. Sept. Der König hat die Grundlagen
jenehmigt, auf welchem die vier Altiengesellschaften der Pfäher
udwigsbahn, der Pfälzer Maxbahn, der Neustadt Dürkheimer
Zahn und der pfälzischen Nordbahnen fich zum Zwecke des Aus⸗
aues des pfälzischen Eisenbahnneßzes, zur Beseitigung der Con⸗
urrenzverhältniffe, zur Vereinfachung der Verwaltung, zu einet
Bemeinsamkeit des Betriebs und des Ertrags vom 1. Januar
1870 an unter der Firma „die vereinigten pfälzischen Eisenbahn⸗
esellschaften“ vereinigen werden. Die Zustimmung der vier
etheiligten Eisenbahngesellschaften zu dieser Vereinigung wird vom
Berwaltungsrathe dieser Bahnen demnächst eingeholt werden.

GurLeuchtgasbereitung.) Aus Indien kommt
»ie Kunde von einer neuen Erfindung, die, falls sie sich bewahrt,
ine Revolution in der bisherigen Methode der Leuchigasbereitung
u bewerkstelligen verspricht. In Darjeeling und Kauruita sollen
nämlich bereits sehr befriedigende Versuche mit einem Leuchtgas
ingestellt worden sein, welches aus dem Inhalte der Abzugskanale
jergestellt wird.

Bictoria,“ illustrirte Muster und Modezeitung. Von
ziesem im Verlag von A. Haack in Berlin erscheinenden —R
iegen uns die neuesten Rummern vor. Dieselben beweisen, daß
zas Blatt seiner Aufgabe treu geblieben ist. Es jeichnet sich durch
eichhaltigen Inhalt und treffliche Illustrationen aus; das Ge⸗
»otene ist stets geschmackvoll und neu, die Vorlagen für die Arbeiten
ind klar und leicht faßlich. Schnittafeln und Vorbilder für
damen⸗ und Kindergarderobe, für Hüte, Capoten, Hauben, Coiffüren,
Zarben, Blousen, Fichus, Berthen, Cravaten, Kragen, Chemijettes,
Manschetten, Aermel und zu allen Arten weiblicher Handarbeiten,
Nodebilder, colorirte Modekupfer und der noͤthige Text bilden den
Inhalt der. Arbeitse Nummer, Novellen, Aufsähe, Rebus, Rathsel
1. s. w. den der Unterhaltungs⸗Nummer. Pre igaufgabeu für die
»este belletristische, wie für Handar beiten zeigen das Streben der
—A
2. Thlr. 20 Sar. für den ganzen Jahrgang, und somit empfiehlt
sich das Blatt in ieder Bezsehung Nordd. Allg. Ztg.)
        <pb n="589" />
        Mortag den. 11, Oltober 18609. Nach
milnlags 2 Uhr, zu St.. Ingbera is de
hehausung des Seifenfie dess Schmit
asen die Witnwe und Kinder detz daselbs
Ailen Aderers Joseph Buchmant
he saͤmmtliches Acker⸗ und Wiesenland auf
angjahrige Zahltermine in Eigenthum deri
—

———

Plan⸗Rr. 818. 165 Dezimalen Wiese ir
en Großwiesen, neben Johann Fisch er und
hebr. Doerr. 4 F

p̃lan⸗Nr. 1005. 79 Dec. Acher auf dem
rothen Flur neben Valentin Schwarz und

Peiet Schwarz. F —4

Pian⸗Nr. 1117. 61 Dec. Ader recht!
er Kapelle neben Gerber Custer und Jo⸗
hesnann. 5573.

Plan⸗Nr. 1531. 92 Dec. Acker auf dem
roßen Flur erste und zweite Ahnung neben
Feh. Jos. Schwarz und Wirth Heurich.

Plan⸗Nr. 1987. 42 Dec. Ader im Ro⸗
zenthal miltlere Ahnung, neben Johann
keidiger und Peter Best.

Plan⸗Nr. 2668. 88 Dec.“ Achet in
iniaren Wallenfeld neben Peter Zepp und
icben Fichtee.

Plan⸗ Nr. 2768. 29 Dec Ader im mitt
ertu. WBallenfeld neben Johann Georg
VWagner und Johann Schmitt.

Plan⸗Nr. 2821. 21910. Dec. Adet auf
ner Meß neben Johann Woll und Johann
hoseph Heinrich. 7 ee

lan⸗Rr. 2882. 18 Dec Acket am Seyen⸗

9 neben Johann Joseph Grewenig. und
Wittwe Jung

Plan· Nr. 2952. 39 Dec. Acker in der
untersten Dreispitz neben Johann Zimmer·
nann und Peter Brausen Wittwee.

Plan⸗Nr. 8101. 28 Det. Acket am
-qhaastopf nebent Johann Jungfleisch und
—EXEO

Plan⸗?Nr. 3177. 69 Dec. Acer allde
7 Johann Joseph Schwarz und Peter
Wl.

Plan⸗Nr. 3312. 30 Dec. Acker in der
„. Pfuhlwiesenahnung neben Philipp Wei⸗
Jand und Joh. Adam Beck.

Plan⸗Rr. 3725. 42 Dec. Wies in den
hotaschwiesen, neben Joh. Jos. Schwarz
ind Joh. Adam Feichtner. —*

Plan⸗Nr. 3979. 78 Dec. Acker in der
Iudell, neben Peter Badar und Joseph
Vagner.

Plan⸗Nt. 4090. 51 Dec. Ader auf Ho⸗
jels, neben Nikolaus Stolz und Jatob
kelgrad.

Plan⸗ Nr. 4236. 45 Dec. Acker auf
dobelsahnung neben Erben Feichtner, hin⸗
er dem Garten von Georg Jung.

Plan⸗Nr. 4338. 50. Dec. Acker und
Wiese in Rodt, neben Mendel Beer Erben
ind Johann Joseph Schwarrz.
Plan⸗Nr. 4598. 28 Dec. Wiese unterm
Vohmbacher Weiher, neben Cari Grot
brhen und Johann Josehh Uhl.

Plan⸗Nr.“ 4616. 44 Dec. Acker und
Wiese allda, neben Carl Gros Erben und
Jalob Schwarz.
Plan-Nr. 4627. 131 Dec. Wiese am
angen Stein, neben Johann Reidiger und
dalob Danzer.

d. Rohrbacher Bannes:

2. Morgen Alckder am Spiegelbrunnen
der hinter der Viehtrift, neben Peter Würz
nd Johann Kohlhofen.

H. M. Horn, kgle Notar.

Zausversteigerung.
— 2
Samstag den 2.Oetober 1869,,'des
Rachmittags um 2 Uhr, ju St. Ingbert in
der —— Geschaftsagenten Heinrich
Westphälinger lassen die Erben der Elisabe⸗
ha Vaa inei, gewesenes minderfähriges Kind
des dahier verlebten Braumeisters Joseph
Bauer und dessen auch verstorbenen Ehe⸗
frau Cathating Rigth, das zu dessen Nach⸗
jaß gehörige, auf Hobels gelegene Wohn⸗
haus mil Keller, Stall, Hof, Garten und
Ackerland auf einer Fläche von 59 Dec. quf
langjährige Zahltermine in Eigenthum ver⸗
steigern. *e
Horn, kgl. Notar.
Theilungsversteigerung.
Samstag den 9. October l. J. des
Nachmittags um 8 Uhr zu St. Ingbert in
der Behausung des Mitinteressenten Ernst
Conrad lassen die Kinder und Erben
des allda wohnhaft gewesenen und verleb⸗
ten Privatmannes Johaun Klein der
Abtheilung wegen öffentlich in Eigenthum
zersteigen, nämlich: 6
73 Dizimalen Acker mit Bierkeller auf
dobels, neben dem Bergärare und
Peter Schmitt.
i Tagwerk 4.Dezimalen Wiese beim
Forrellenweiher, neben Johann Uhl und
Peter Andres. .
Beide Grundstücke St. Ingberter Gemark.
St. Ingbert den 258. Sept. 1860.
Vorn, kgl. Notar.

p

Fahrnißversteigerung.
Montag den 27. September 1869, Vor⸗
mittags um 10 Uhr, in seiner Behausung
Neuhäusel läßt Ludwig Carl
husßsfong „Oeconom daselbst, Umzugs⸗
8 quf Borg versteiger:
startes Fuhrpferd, J Kühe, 2 Stiere,
b. Mutterschwein viit 9 Jungen, 2 Läuf⸗
linge, 28 Hühner, 4 Gänse, 32/0 Klafter
gemischtes Holz, 2/. Klafter Aschuhiges
Misselholz, Spreu und sonstige Geraͤth⸗
schaften; sodann die Kartoffeln in 4
Morgen Fand,eMorgen Rüben und
die Gemüse im, Garten. —
Hierauf laͤßt der gedachte Ludwig Carl
dusora verpachten:
ein zu Reuhäusel stehendes Wohnhaus
sammt: Oeconomie⸗Gebaäuden, in welchem
bisher Wirthschaft betrieben wurde.
Zweibrücken, deu 17. September 1869.
Guttenberaer kgl. Notär.

—
Das von Blechschmied Baumann
jeither bewohnte Haus ist sofort ander—
weitig zu vermiethen, durch V
1fast nener Sekretär, 1 vollst.
Bett mit Roßhaar —
seder⸗Matraze,Theetisch, 1 Ka-
napee, 6 Wohrstühle find sofort zu
verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl.
227
— ——

*
Erklärung.
Es wird eine Aufforderung zů Beiträgen
n der Stadt herumgetragen, angeblich zu
»em Zwedce, das Josepsthal mit Wasser zu
versorgen. Um Mißdeutungen zu verhüten
und daraus enistehenden nachtheiligen Folgen
vorzubeugen, finden wir uns veranlaßt, offent⸗
sich zu erklären, daß seit 1864, also seit dem
Bestehen des Brunnens im Josephsthal.
zu welchem Herr Kahm unentgeldlich das
Wasser abgibt, dieser Stadtheil vollständig
mit Wasser versorgt war, daß keine Klage
laut geworden und deßhalb vorstehende
Aufforderung durchaus nicht ihren
Grund in Wassermangel oder
desfallsfigen Beschwerden haben
kann. xX
St. Ingbert den 24. Sepi. 1869.
Mehrere Josephsthäler.

— N —

Schͤnes J
Saatkorn
zu haben dc
220 Thiery.
ichtig fa.
— 4
Schweißfußleidende!
Von mieinen so rühinlichst bekannten
Schweißsohlen; in dem Strumpf zu tragen,
die den Fuß beständig trocken oder warm
erhalten, daher besonders den an Schwei ßz-
uß, Gicht und Rheumatismus Leidende n
zu empfehlen sind, hat füt St. Ingbert
ind Unigegend allein auf Lager, und ver⸗
kauft ju Fahrikpreisen das Paar 25 kr. —
3 Paare fl. 1 10 kr. und gibt Wieder⸗
ckäufern angemessenen Rabatt:
err P. Thiery Lederhan dlung
in St Ingbert.
Frankfurta. d. O. im Sept. 1860.
Nob. von Stephani.

—
Wersammlung
der deutschen Fortschritts-Partei.

Die Anterzeichneten laden ihre Partei-Genossen in den Kantonen Blieskastel,
dornbach, St. Ingbert und Zweibrücken auf pächsten Sonntag den 26. d. Mts.
Nachmittags 3 Uhr zu einer Versammlung in-dem Fruchthallsaale dahier erge⸗
henst ein und kommen folgende Gegenstände zur Berathunggg;ß;:

1 Bezeichnung von Vertrauensmännern, welche dem Ausschusse der Fort⸗
schritts-Partei in Bayern zur Cooptation als Ausschußmitglieder vorge⸗
schlagen werden sollen. »8
Gründung eines Wahlvereins der Fortschrittspartei für die obgenannten
4 Kantone, Berathung der Statuten und Wahl des engern und weitern
Ausschusessss.

Zweibrücken, den 20. Sept. 1869.
ehr. Ambos, K. Rruch, J. Dingler, Ir. Erbelding, Rh. Keller,
L. Fang, J. Maerker, K. VBetersen, J. B. Wolsf.
        <pb n="590" />
        Ich zeige hiermit den Empfauglineiner lienestenl.n.
— — 2 7 — JJ P3 JI 5*
Anter Burtius
inter⸗Buxkins
an, und empfehle solche unter Zusicherung der billigsten
—MuVO Auswahl.
6rI Schanelc.

Allerneueste Glücks-Offerte
Originul-Btauats - Prümien-
LOOSE sind in heæra II 2u Laufen und spie-
en erlaubt. 221*
GottosSegenbeiCohn.
Groasartige miederum miit Ge-
winnen he de ute nd vermnenr,
te Onpita ieνIO
voOm nABGA MIIIIODn.
Die Verloosung garautürt und
vollIzieht die Stanta-Regien
ung selbst.
Boginn der Liehunʒ
—A
Nur 2 ThIr. oder 1ThIr. odoer
** 15 Sgr. 1* 18
kostet ein vom Staunte garantirtes
wirl liehes Original Stants-
LOoOS, (nicht von den verbotenen Promes-
zen) und bin ehn mnit der Versen-
dung dieser wirkclichen Origi-
nnl-Stauts-—I. ooSe gegen frantcirte
Sinsendung des RBetrages oder gegen
POoStvorSeCHhM selbst nach den ent-
serntestenn Gegenden stautlich
deauftragt. 4
ES werden nur Gewiune ge
—XXXEVD
Die EHnupt-Gevinne betragen 230.000
200 00 Iipo Oů 170
170 00 0,. 163, 000, 160,000
55.000,7 150,000. 100,0060
30,.000. 40, 000, 25. 000 2 x
20,000, 8 4 15,000, 3 à 12,0003
10, 000. 4 4 85000, 5 à 6000, I ã
5000, 4000, 29 8Sooo, 131 2000
3 à 1500. 5 à I200, 156 4 1000
206 à 500, 6 5 8300, 272 a 200, 24550
Fewinne à 110, 100, 50 B0..
Kein Loos gewinnt weniger als einon
Werth von 2 Thaler.
Gewinnungelder und amtliche
ZiehungsIisten sende unter Stunts-
zarantie meinen geehrten Inteéressenten
nach Entscheidung Prompt. und ver-
sacehwiegen zu 2.
Durch meine von besouderem
suek begunstigten Loose habe
meinen( Interessenten bereits alIeim in
HDeutsenlanidd die a Berhböchsten
—VXEV
225.000, 187, 500, 132, 300,
150000 130, 000, mehrmals 1250060,
mehrmals 1I00, 000, Kuralich sehon
wieder das grosse Loos von
127, 000 und Jiugst an 30. Juli
schon wieder 5 der grössten
IIRERR
genel aruιllt.
F-Jede Bestellung auf meine
Original-Stants-Loose kann
E man der Bequemlichkeit halber aueh
ohne Rries, einfach auf eine
X
machen, Dieses ist gleichzeitig be-
Icutemdl billiger als PosStvorschuss.
Laz. Sams. Gohin in Hamburg,
daupt-Comptoir. Bank- und Wechselgeschãst.

EEirnladung zum Abonnement.
Mit dem nächsten J. Oetober beginnt ein neues Semester zum Abonnement
auf das n ν
Zweibrücker Tagblatt“

velches 6ial nebst 1 Unterhaltungsblatte per Woche arscheint und zum Preise
bon 36 kr. per Quartal urd 12 kr. per Monat lburch alle Postümter und Botenänstalten
zezogen werden kann. 2

In rückhaltlaser liberaler Tendenz die Sache der deutschen Bolkspartei vertretend,
wird das Tagblatt bemüht sein, auch fernerhin seinen Lesern das Wichtigste aus Politik
und Handel in kurzer gedrängter Uebersicht zur Kenntniß zu bringen und in frei gehal⸗
enen Original-Artikeln alles das besprechen was zur Wohlfahrt des Volles und
ur freiheitlichen Entwicklung des deutschen Vaierlandes für jeden deutschen Bürger wis⸗
jenswerth ist. ee

Zu recht. zahlreichem Abonnement ladet freundlichst ein Eni F

Die Expedition des „Zweibrücker Tagblatts.“

— — —

⸗ t
Grohßes mechanisches Wellthealer.
Auf mehrsciges Verlangen: veranlaßt werde ich noch 8 Vorstellungen zu geben die Ehre
haben, und zwar: a 3
Heute Sa ustag Abend um 8 Uhr, die erste, Morgen, Sonntag Nach
mittag um 3 UÜhr, die zweite, und Sonutag Abend 8AUhr, die Söchluß
vorstellung. 37 *
Iqh erlaubte mirj vast verehrl. Pulikum darauf aufmerksam zu machen, daß bei jeder
dleser 8 uͤbch zu gebenden“ Vorstellungen zzerlete
— J 1.2 ——
Die Schlacht bei Königgrätßz
getreu nach einem richtigen Operationspilan aufgeführt wird, wobei mehr als
2000, felbftschießende Figuren mitwirlenc-. 33334 —0
AIIgZugleich sage ich der geehrten hiestgen Einwohnerjchaft für den zahlreichen Besuch
weinen derbindlichsten Dank, und lade dieselben zu diesen Z letzten Vorstellungen ergebenst ein.
Ignaz Sobheibel, Mechaniker und Geisterbeschwörer.

.
8—

Eh AM

«VGMMEXX.
Zeituugs-Annoncen Expeditio,

in Frankfurt am Main

Grosse Galusstrasse 1, im 1. Stocx. 3
Uambhurge —B—— —V — —
Berlin- eiprigerstrasse, 46; eacu
BRasel —EXX .
Wãen/- Stadt, Neuer Markt, 113
Leipaig, Markt, 17, Königsbaus;;
stuttgurt- Kronprinzstrasse, 1 B;
AR Alsassergasse, 1.
St. Gallen⸗ Pbere Grabenstrasse, 13;
Gen. lace du Molard, 2.

I

18*
*
VV * 23
5 —J *8*7—
— — —
Frucht⸗ Brod· Fleisch Preise
der Stadt Homburg vom 22. Sepibr.
Weijzen 6 fl. 16 kr. Korn 4fl. 37 r.
Spelz 3 fl. 42 kr. Spelzkern — fl.—
— Gerste, Lreihige — fl. — kr. Gerste
Areihige — fs. ir. Mischfrucht. —
ir. Hafer 8 fl. 87 kr. Erbsen — I.
— ir. Bohnen — fl. — kr. Wicken —
1. — x. Kartoffeln 1nfl. Weißbrod lun
gr. — kr. Kornbrod 8 Kgr. 22 6r.
ito 2 Kgr. 15 kr. ditto 1 Kgr. s kr.
hemischtbrod 83 Kgr. — kr. Das Paat
heck 9 Lth. 2 kr. Odhsenfleisch das Pfb.
err. Kuͤhfleisch 1J Qu. 18. 2, Ou.
16 kr. Kalbfleisch 14 kr. Hammeifleisih 16
r. Schweinefleisch 16 tr. Vutter das Wfd
30 kr.

MàÄäã dX XvääOô

—PE — — —
Frankfurter Börse

35 dom 23. Sept. 18609. ιν
Geldsorten.
Preußische Kassenscheine . fl. 1 448.48
Breußische Friedrichsdor .. 938-850
gistolen 9 49-851
hollãndische 10 fl.⸗Stücke. 954-656
ucaten 5 37-89
oFrancs· Stücke..98 321/-83.
xnglische Souvereigns .118564-12
hold per Zollpfund fein. — —
ochhaltiges Silber per Zollpfkund — —
dohars in Gold 28228

Sonntag den 26. September
BHArMonie
»ei Lud. Weirich. wozu höflichst einladet
Aud. Weirich.

— —
— — ———

—
— — — Z—
Superphosphat, rohes und ge-
dämpftes Knochenmehl und gutes
Haatkorn ist zu haben bei

Gebrũ den Gress.
Redachhon, Dr

942

irn CeZnabert.
        <pb n="591" />
        — — —V 3 55 —* degeerr VJ. α — —W s ·3 F 9 1*
J * n .. J a F 7 — J
—332 . v 71 * 3* I 8 J. 7* 71 77. *
8 —— 4 J n:. K&amp; *3
—.7 0 . 72 —6 J * 8

* 2 — —*— xg — —“ ae e
—A — — —I J 7—* 8*
—— —in ν J
———— —— —
der St. Jng — Haͤuptblatie verbundene unterhaltungsblatt, mit der Diendtags⸗ Dounexstags⸗ und Sounlags ·
kummer) erscheint wochentlich Fiermal: Dieustag, Donnerztag, Sambta gemdSomntag. Abonnementepreis vierteljaͤhrig 42 Krzr. odex
— — —[—[ Silbergr.Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Ranum berechnet.

sur. 451. Sonnutag, den 26. Septeube 1869.
6 8 433 3134B
Einladung zum Abonnement.
wꝛir dem J. October nachsihin beginnt ein neues Quartal auf den
zt Ingherter Anzeiger, fur die Monate Oetober, November
d December. Wir ersuchen freundlichst unsere auswaͤrtigen
honneolen, welche; das Blatt durch. die Post behiehen, ihre Be⸗
clung der den betreffenden Posterpedjtionen oder den Postboten
Khetig machen zu wolen . Wiebert

Unfern verehrl. Abonneijten von St Jugbert und Umgegend,
pelche das Blatt durch u nsere Zeitungstraͤger beziehen wird
Jas Blatt für das kommende Quadial fortgeliefert werden, sofern
e vor Ende dieses Monats nicht ausdrücklich abbestellen.

n ahlreichem Absnnementt ladet ergebenst rint JC
Die Expedition des 8t. Ingberlet Hnzeigers.
Deut schland

Munchen: 23. Sept. In der Abgeordnetenlammern vesitzi
e uiramoman- partikubaristifche Partein ein Mitgliede Aber vdie
halfte der Abgeordneten ·35 eryr ,

München, 24 Sept.“ Prinz ·Otto⸗aist heute von seiner
rientalischen Reise, der Kriegsministet aus seinem Urlaub hiecher
arückgekehrt. Dieset Tage war aus der: Pfalz eine Dehputation
von orthodoren Prorstanten wegen der Katechiamusangelegenheit
— D——

Dienstesnachrichten.

Seine Majestät der König haben dem Steuer ⸗· und Gemeinden
tinehmer Christian Witt! I Aßweller in“ Rücksicht auf seine
uͤnfugjahrigen mit. Eifer und Treue geleisteten Dienste die Ehren⸗
münze des k. Ludwigsordens allergnäͤdigst zu verleihen geruht.

Rastatt, 28. Sept. Die in Folge Beschlusses der sfüd⸗
dentchen Festungskommission.eingesetzte Inspektionslommisfion“
wird n naͤchster Zeit hier rwarlet Sie defteht aus dem badi⸗
chen Generalmajor v. Sponeck für die Territorialregierung; dem
reußischen Obersilieusenaunt v. Oppeln⸗Bronikowsli für den nord·
deutschen Vund; dem preußischen Major d. Grolmann als preußi⸗
chen Militr devollmachtigten und dem bayerischen Rajor Riem für
die jüddeutsche Festungslommisson. w e

Frankreich.

Paris, 24. Sept. Kinck, Vater und Sohn, die Moͤrder
on Pantin, . unten Paris) sind in Havre verhaftet worden.
Zie haben Theilnehmer s Morde, die in Paris zurüdge -
lieben sind. 28 .

3Amerika

Davenport, Staat Jowa, 30. Aug. Es herrscht hier
etzt eine unerträgliche Gluth; das Therometerzeigt fast. täglich
0 bis 1050. Fahrenheit im Schatten. In St. Louis nud
incinnati sterben viele Menschen am Sonnenstich, in ersterer Stadt
vorgestern, wie die Blaͤtter melden, nicht weniger als 14 Personen.

Die Einwanderung in Min esota Ger. Staaten) wird für
dieses Jahr die noch nicht dagewesene Hohe von 75,000 —- 100,000
rreichen; die Bevölkerung dieses Staates, der vor weniger als
20 Jahren nicht mehr als eine Wildniß war, beträgt jetzt schon
egen 475,000 Seelen

3 - Stichwunden am Halfe bei, sie wurde noch lebend in der

Züche aufgefunden und siarbe nach einer halben Stunde. Die

Schnittwunde des Sohnes ist zwar lebensgefährlich aber absolut

ncht tödtlich .33

F Die Baumwollspinnerei und Weberei Kaiserslautern ist

vegen eines nach der ersten Versteigeruug erfolgten. Nachgebotes

von 115,300 flgegenübet dem Verstetgerungspreis von 105,000fl.)

dorgestern zum zweitenmal versteigert und dem · Bankh aus Grohoͤ—

Denrich um“ den Preis von 122,000 fl. definitix zugeschlagen

vorden. 9

* pPaͤrnree. Sept. Die grauenhafte Mordthat von

— unter der Pariser Bevölkerung

ervorgerufen. So etwas demerlt· der · ¶ Temps lonnie· unweil

haris desehen, dreihunderi EScheittvon,eine m. Dorfe entfennt,

eben einet großen Landstraße, bei einer. hellen Mondscheinngqhtl

d ein z en

der gestoͤrt.er Was that die Polizei wahrend dieset“ Nacht 2 Was

hut sie seit einiger Zeit * Sie spürt nachteideweAbeldenkenden

euten, sten heftei ihre Augen auf die Cafe's sie überwacht die

Zeitungsbuden und hält sich stets bereit, ein Blatt mit Beschlag

un belegen/ welches ohner Erlaubaiß ffentlich ausliegt. Und dabei

hat man aIn keiner Zeit in der Umgegend undr selbst in den Straßen

von Paris geraubt, und gemordet wie jeßt — Was soll man

dazu sagen A. Die- Polizei, welche sich erschöpft, die Gesellschaft

u retlen, hat weder Menschen noch Macht, die Bürger zu be—

schühen. Man kann nicht Allem Genüge leisten. — Bürger laßt

uins Todischläger kaufen, wenn von den großen Tagen des Juni

qer v welche bei den Kaufleuten zu haben sind !8 Wig es

eist hat man den Namen der⸗ Ermordeten erfahren und ein

Telegranm an den Mann der gemordeten Frau abgesandt, worauf

eine Antwort serfolgt ist, jo wie auch für den Augenblick keine

A ist, was natürlich auf ihn den größten

Herdacht lenktt. Ein Sohn soll noch nicht wieder gefunden worden

ein, er befand sich nicht unter den aufgefundenen Leichen. Etwas

nach Mitternacht sollen Eisenbahnbeamte auf den Feldern Geschrei

und Larmen, wie von einer Raͤuferei gehört haben.““Sie hielten

das aber für eine Schlägerei Betrunkener, welche in der Nachbar⸗

schaft der Vilette nicht selten sind. Ein Arbeiter der Werklstätte

Factier⸗ Besson will zur selben Stunde den klaglichen Ruf eines

indes: „Mama! oh! wamat“ gehört haben: Das öffentliche

Geruͤcht, welches sich selten irrt, sagt das ,Droit“, schreibt die

Ursache des Verbrechens einer Erbangelegenheit zu · Wie der

Figaro“ erzäblt, hatte sich in einem Hotel der Nocdbahn seit 8

Tagen ein junger Mann von etwa 20 Jahren, der vorgab Jean

dnd zu heihen und Mechaniber aus Roubaip zu sein, einlogirt,

der nur bei Tag sich in seiner Kammer aushieit und Abends, stets

das Hotel pexlietß, wie er sagte, weil er Nachts zu arbeiten habe.

Fr enpfing piele Briefe. Sonntag Abends gegen 6 Uhr traf zm

iben Hotel eine Dame mit fünf Kindern ein und fragte nach

Y Kinck. Man sagte ihr, er sei nicht da; zwei Stunden fpater

erschien sie wieder und außerte ihr Befreuden darüber, Kinck noch

nmer nicht zu treffen. Nachdem sie ein ge Zeit vergeblich gewartet

Jatte, verlangte fie zwei Zimmer für sich und ihre Kindert und

hieh im Bureau des Hotels ihr Gepäck, um wieder auszugehen

Man sah sie seitdem im Hotel niht wieder. Johann Kinck erschien
erst Montag Morgens um 8 Uhr wieder. Er nahm sehr eilfertig

Biermaischt e sb⸗ den Schlussel und ging wmit einem andern Mann auf sein Zummer.
VLandadu, 23. Sept. Eine schauderhafte That und ein Er kleidete sich innerhalb funf Minuien. um und kam wieder
Selbstinord wurden heute Nachmittag zwischen 324 Uhr dahier herunter; seitdem hat mun auch ihn nicht wieder gesehen. — Ju
on aner Munter veruübt. Die unglüdliche, in zweiter Ehe lebende Linem Schranke des Zimmers faͤnd man spater ein blutiges Hemd,
Frau des Blechschmieds H. wurde von ihrem Manne beim Srei ane n Blut vefleckte Hose, an welcher Erde hastete uno ein
den eines Briefes überrascht und da kein Name genanut war,! Stuck von einer Cravatie; wahrscheinlich von der, mit welcher de!
mewen solcher gerichtet, so schlug der Mann die Frau, um sie älteste Sohn erdrosselt worden war, und ein Schnupftuch, welches
jur Nennung des Namens zu zwingen. Als sich der Mann hier⸗ vollständig demselben gleich ist, welches man in der Tashe des
auf entfernte, schnitt die Frau ihrem 17 Jahre alten, von Kind; ermordeten jungen Mannes gesunden hat. Montag traf im Hotet
Jeit an am danzen Körber gelahmten Sohne aus ersteu Ede, wit eine Depesche an Kindein, welche lautete: „Ecrwartet uns,urt
inem Rasiermesser die Gurgel durch und brachte fich selbtt dann sind bereit.v.. Das Telegramm kam von Roubaix. Die Knöpfe
        <pb n="592" />
        des Anzugs der ermordelen Knaben trugen die Abresse eines
Schneiders in Roubaixr. In der Vilette, Rue de Flanche, hat am
Sonntag Abends um 8 Uhr ein junger Mann, der auch aus
rinck zu deuten scheint; unter grabirenden Umstanden eine Hacke
jekauft und einen Spathen. Das unstete Wesen dieses Menschen,
var dem Verkäufer aufgefallen. (Ein Correspondent der Koln
Ztg.“ gibt folgende Einzelheiten) Die Berichte, welche bis jetzt
hei der Polizeipräfectur eingelaufen sind, scheinen festzustellen, daß
die Mörder der Vater der Familie und dessen ältester Sohn (er
hatte denselben aus erster Ehe) sind. Bis jetzt scheint man jedoch
derselben noch nicht habhaft geworden zu sein. In dem Hotel der
stordbahn behauptet man, die Kinder hätten ihm ähnlich gesehen.
Man fügt hinzu, daß die Familie die Absicht gehabt, nach Amerika
auszuwandern, und man glaubt, daß die Mörder hofften ungestraft
davon zu kommen, weil man in ihrer Stadt alle nach Amerika
abgereist gewähnt hätte. — Ein verdächtiges Individuum soll ver⸗
haftet sein. Die Familie hatte einen Ausflug nach Rancey gemacht
und Retourbillets gelössst; man scheint aber den Zug verspätet
zu haben, worauf die Arglosen auf den Rückweg zu Fuß geleitet
wurden.)

7 Ein furchtbarer Brand ist, wie aus Radossin bei Neutra
lin Ungarn) berichtet wird, am 14. d. M. in diesem Städtchen
nusgebrochen. Demselben fielen 21 Kinder zum Opfer,
die als verklohlte Leichen aus dem Schutte der Häuser ausgegraben
wurden.
7 In Bi co nächst Rom ist dieser Tage ein schreckliches Er⸗
ꝛigniß vorgefallen. Ein Mann wollie in zweiter Ehe ein liederliches

Madchen heirathen, Sein Sohn widerseßte sich dieser Heiraih mil
iller Gewalt, dermochte aber nicht, den Vater von seinem Vorsoße
ibzubringen. Darüber erborst, verbarg er sich in die Kirche, starn
jachdem der Vater sein Ja? schon ausgesprochen hatte und de
Frauensperson im Begriffe war, das Uebrige zufagen, pidßzli
hervor und toödtete Letztere am Altare:
Volkowirthschaft, Haudel und Verkehr 8
Die gemeinschaftlichen Einnahmen des Zollvereins aus den
kingangs⸗ und Ausgangtabgaben belaufen sich in den beiden ersten
Quartalen des Jahres 1860 nach Abzug aller Undkosten auf
10,883,849 Thaler. Vereinnahnt wurde vom norddeutschen
zunde 9,580,122; von Luxemburg 62,607; von Vahern
146,850; von Württemberg 204,9180; von Baden 404,263
zon Hessen in den nicht zum norddeutschen Bunde gehörigen
dandestheilen 176,391 Thaler. Die Einnahmeantheile stellen sich
ür den norddeutschen Bund auf 8.381,072; für Luxemburg
6,820; von Bayern 1872,715; für Württemberg auf 505,849
ür Baden auf 407,381; für Hessen auf 160,8348 Thaler. Mu,
jin haben herauszuzahlen: der norddeuische Bund L,208050;
Luremburg 5787, Hessen 15,849 Thaler. Zu empfangea haben
iber den Betrag ihrer eigenen Einnahmen: Bayern 926,165
Dürttemberg 300,435; Vaden 8089 Ihaler.
1 fast neuer Sekretär, 1vollst.
Vett mit Roßhaar und Spring-
feder⸗Matraze, 1 Theetisch, 1 Ka⸗
aapee, 6 Wohrstühle find sofort zu
verkaufen. Wo 2 sagt die Exped. d. Bl.

J Ausverkauf.
Wegen Ankauf eines großen Waarenlagers bringz der Unterzeichnete folgende Waaren
zum Ausverkauf:
Eine gtoße Parthie Manufaeturwaaren, eine Parthie Kurzwaareu, eine
Parthie Eaffee, eine Parthie Zucker, 20 Centner Seife 43 Slbgr. per Pfund
Sämmtliche Waaren werden unter dem reellen Einkaufspreise abgegeben.
Das Verkaufslokale ist bei Hrn. Julius Greweni a. Hauptstraße..
Der Verlauf dauert nur 3 Tage und kommen Sonntag und Montag (heute und
norgen) zuerst die Kurze und Manufaciurwaaren und Dienstag und Mittwoch die hehnef—
jenden Colonial-Waaren zum Ausverlauf. 777. *— J
C. Apprederis.

Das' von Blechschmied Baumann
seither bewohnte Haus ist sofort ander⸗
weitig zu vermiethen, durh

Dh. Klinck.
Limburger LRàso
—VVVV
O. Approedoeris.

— —
Julius Gentes in zwoibrücken
empfiehlt hiermit seie
A 17 0
Hemden⸗ und WeistzeugFabrikate
inter Zusicherung guter⸗ billiger und raschet Bedienung zur geneigten Abnahme.
Die Hemden werden nach Maß oder auch nach erhaltenem Musterhemd gefertigi
ind stehen Probehemden jederzeit du Dienften.
Bei herannahender Saison erlaubt sich derselbe noch besonders auf seine
ZIAMGIIGCM dn,
velche bereits in schönster und reichster Auswahl vorräthig sind, aufmerksam zu machen
und werden Abschnitte von den dazu verwendeten Stoffen zur Arsicht abgegeben.
Außerdem ist sein reich haltiges Lager in sämmtlichen Ausstattungs
zegenständen, als Leinen, Gebild, Bettbarchent, Drisl, Federleinen, wollenen und
Biqué- Declen, Roßhaaren, Flaumen u. s. w. jederzeit auf's voll ständiagste assortirt.

Schönes
zu haben bei
MW. Thiern.
Uustrirto ——— ——
— —XEXEEXX
mtar Ut au deriehon:
VNxxr
DIE BIEXNE.
Neuesto und billigsto Berlinor
damenzeltung für Mode und andarbelt.
Herausgegeben untor Mitwirkung dor
Reodaotion dos Basar
mit theilweiser Benutaung der in dieter
ꝰaitsehrift enthaltenen Abbildungen.
27 o6x gange Vierlessahr vue 1

Superphosphat, rohes und ge⸗
dämpftes Knochenmehl und gutes
Haatkorn ist zu haben bei

Geßn den Gress.

t

20 I. - r. bis — fl. — kr. per 86
seilo, Rübdl ohne Faß 24 fl. 13 ir. bi—
— f. — r. Leindl ohne Faß — fl
— kr. bis — fl. — kr. Mohndl ohne Faß
Afl. — kr. bis — fl. — “tr. per
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bie
— fll. — ir. Branntwein — fl. — kr
bißsg — JI— —

aetlschon Becdürfulsse im y

d, tragt dio, Blene“ mit Sammei-

orgtalt und Umet

vas dio Mode im Gobioto der Ioi.

ad der weiblichen Hapdarpeit fur

utige, wirtheschaftliche Frauen und

t Xcues und Gutea bringt: Im Hanpt·

àãlshrlich an 1200 vorraguche Abbli-

en der gesammten Damen- vund ae-

erobe, Leibwasche und der venehie-

ten Handarheiton, in den Supplomenten

betretf. Schnitimustor mit ecner

sohreibung, wodureß es auek den vunge-

Htesten Handen mõglieh wird, Allos soiboat

xnzufertigen und damit bedeutende Erepar-

Mise zu erziélen.

Die erste Nummer des neouen I Jahrgange

iet gratis dureb alie Bichhand ungen vnd
Postansstalten 2u bPeriete

—
Wormis, den 24. Septbtr.

Wir notiren heute: Weizen 12 fl. — kr
zis 12 fI. 15 kr. Roggen 9 fl. 40 kr
is — fl. — kr. Gerste 10 fl. — kr.
bis 10 fl. 5 kr. per 100 Kilo., Hafer
s fl. 15 kr. bis 5 fl. 20 kr. per 60 Kilo.
Mehl per Partie 10 fl. — kr. bis 10 fl.
15 kr. Roggenmehl — fl. — kr.bis — fl.
— kr. Roggenvorschuß 10 fl. 15 kr. bis
— fl. — kr. Weizenvorschuß 14 fl. — kr
is 14 fl. 15 kr. Blumenmehl. — fl. — kr.
is — fl. — kr. ver 70 Kilo., Rebps

Maim, 24 Septebr.

(Fruchtpreise.) Weißmehl das NMal—
er à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog—
enmehl ditio — fl. — kr. — Weizen (200
Pfd.) 12 fl. 30 kr. bis 12 fl. 40 kꝛ. -
dorn (180 Pfd.) O fs. I5 tr. bis d fi. 2öhkr.
Berste (160 Pfd) 9 fl. 45 kr. bis 10
l. — kr. Hafer (120 Pfd.) 5 fl. — kr.
is 54.10 *

hedoction.

Drug und Verlag von F. X Dem⸗« in St. Juobert.
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u 5222 355388 3523 35 33333333 z 58
53 338333 355 5353 —5— 26827 5 2382 5
4533 332234 7 233352338 ẽ 5353 2333857 3—
2 23373 s — 53233338 *323263
—A8 5353058 228 A 23 —— —23 3688 3 82323358
2 62 z3 —3 5323* 56 — 55 2322 2 583 56 3 3 z32272 88
232358 323273—523 225 3 583 z 523 2055— 53228 334 5
385 3283 2 — — —8 2— 5 F — 289 EK, —S ——
253 5 23234 25 42 . 2 2 —— * 828 32 — 2 *2
223285 52523325 2583 32356 223 52 238 2 53 83282538
— 5 — *285 22 D 23 —EX 3 — — 9 57
553325* 2333 53552 3S— — 353 2258* 22 33,5 5 2
22523 —— — —53 32322 —A3 * ———— B *⁊ — 38
557 2533553335353 3,53238 — —— —z 5 —38 5328832
— 233 32358 337335 2 — z 5 63 55 22332352 77
18205 2232 — 13 3 —A 8 ———
8803 —z3285538 238.33233 264 2 3 38 33383737
a gaͤs 4377 73
—z32538238 7 35*2553 —————— — 3 — *
*.258 23382 —8 —A——— 3 255523 — 33333
2 5 — 25 a * 33325 * — ——— ———667 3
— 32558 22 3223 —AxXX 32 22358332 8728* * — —
28225 2—82228 45 —252232 —5533853638 535— 52833233
533 552 — 523223 ⸗ — — —A 8* T *33 —— x32 2328
22 *e — — 533532385 2 2 — 2 S — — 455 2223. 2. 5 2 3
55 * 2222328 B 5833325 77322353 8375483 5S-“—528
* 533535535 2z*3 — 25328358 2252 z2638 2 —
53 355 5555222* 223388 — 22 17* —255* —
»5553353 z233355—325333538 —*3322— —353 —8 38323
525 5 3555535—55* 233 23 232335 IB3BB3S —38 328
3 —253333s3—38533785 283 88 535
—A ——— —7727 5335338 — — 323256 25538 —38852 8
— 5 ú ——— 3 — — — * —— ES
—A6 24 23 3222 5 75538 * —2323 43 275
23 8 * 22 8 53 — 2——* 2 * * —39 5 —8 — —
J— 25583z5555 538 23z 385 5383
55*82 2n3535225 — 525532838 1588 2322*
5222 525 2335 v EA
257 535 29 —— —
— —
2
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v * — * — 5 — *
— —A 55* * 532
2 2 3235*
22 5 3335 2 29* 22558552 3
— 525388 538 —A 2 352535 322
58 ———— 45233— A 335*33358 3
——M— * * 3 d
5 18 — 2185 8288 5*5 5223334 8
—A 3 — 85 2583 3 270 cn
133 3533 52 52 853 — —A—— 38853238* G 8
5535353 127 —5 ———— 527 — 535355 55 3338 2
3535358 35228 z5z83283535 228 835 2.248 *
5c23362 2537222 * 255 8* — 84 5* —A O. 753237 *
8 ——— 7— —5 222 5* * 5 55 —A —A
352 2*5 228 —A— —7 —2 538 —— T 5 24 38 3 22288
3322 7— 32 8 28 * 5* 58 5555 ———— 5352 —5 —
52 35533 z33z 3582 822 s5535 333 z25333 23235 —223S7
35333538 50 337* 3
328 — 5 235 2 — —3 2 88 25* 22 —2X
2 — 2 — 228 735532 —.7 * — 2 2 —A — 325 — 5 —
5 8* 83233833 553537
— *7 2— —— 82 55585 —A 35882 2 ——2
—5— 575 — 42528 — 5255 5 5537 552 * 57234
52237 ——A 28 32 5238 2 32288 725 —38
2322 B2* 25 233—32535853 —E — 3523333 27 533538
22 525225 —X *»5221 — D —— 28*23 —— 27 3255*
55 28583 234 — S —*X 55373 235
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* 337237333 —8— — — 28.55 „6 5383358
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225 25535 333 33388 —A
47 38 558 21 5ñ —5 — — — 3328 83* 22 5355823 —
233225 —E ——— * 5J38 — 32— 32852 —3888 * —4— 352668
x8352* 82 2536 ñ — 522 — —— 23. 25 2555353
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* 525855 —— 283 5 2 5S 825
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—A— — — * 332235 —*332 2530 * 5*2 2253 325 353S2
5 *27 — 32335883853 De ——— 2 8 — 29 —
* — * — 538 * 2 732—
— 535323 —— 38388334833 27385 3532. 535 —
A 5532335 2232 5,—8388 » 53 *383368 E— 3
2288 733833853 2358 n 85 — — 320
— *— — —8 22 * 3 — * * — * —AA⏑ —
5325588 ü — — 33 —6
3 — —z5528 — 232355 52 3233 s7
——— — ——— — 5 — 22 5— 52 228* 32 ẽ 532 52 —
— 3—2235858 2 552522 5 553558 5 5232
* 23 — * 22 — 2 —3— —
222 833383338 3583—538688* 22
38 5z22 33 8 33 432 — 308 α s
— 55528— — 54 3523 5*2 — —3—252—3 * 2
32—6 —A ———— —AV —2 — 5 5* —
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2* 3 2 — 59 38 * —
8. 3323355 35—88 33 535 53235 85833—2
—X z8 338 158* 5535 —»—2833 —7—3555 8—522428 2* 55335
—* —— * 2383332535 — 8 — * . 523 5 222
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—8 —— 2278 J — 2— 2228* O 5*8 2352* 72 —A *
—— 2 * 222 j 53 —252 — — 2 — 9— 352 — 22
532—58 35 — 3383353533553* S 5255——68228—3cE
559 453735* ——— 332323285* * — 2332—755275
——A —— 225 3 *28553 55 333 88,4
* X 22 3 * — — 7 * * 2
3557238 e 3 3 *
—— 2* 23825 2 — 3 9 — —2 23 5 385
* * — 2 35322 5*534 2 535750 —AX 8
25355 —Z 7 —— 2 2533 — * 2 — 25 — 57 — —2 —5
— * 2321 —A —853 —3—52583352 5223753 — 232
— 227 2533 ———— 3 * 3* — m256 —— 13
F * — —2 — 323 —3 8 — * E
— 3355*8 2283S —
2
522
3233332323552
—582 —3555553538
— — 2522232 2 —
—— 22 —— 3 3 35* — — —
—— —— —— 22— — 272 * —
8 25 55 — 8 X 8— —
523 338 23533555 2857 — W 38 —2—2 —
25688 T 33553 335333535* 5588 — 2328 333255363
28 — — *6 —z003 S1— —— 555 —— —— 23
25832 7325424 8* 52333785 5553 228 733555335335 553
* — 3252 8255832 22232 * 32,3 853 57*
8 — ——— S — * —25 34
2 5 — —A —XV ——— — — 585 —A VVV—— 582 5*582
524218 ¶ * *253237 2283 s— 1353355
— 22 A1 —3 — 2 55 —A— * 3* E * 5 25 2
535c8 2535 *38 33*838 56 5558 2—375 52538333
38 2 9 ——— ——— — — 7 27k — 85 55323582 5 23555*
5* 555 2 533333355757 523 * —27 5*— 3 5*—352* —XÆ X
32z33 53* 7. *35522 838 5238 852 5—232
5253 3* 28 A 3 2 7—2 555 —* * 3 —833
8s *3582 8* — œ5S8 57 — — 12373883 F 5*25 —
3 23 22*28 * 25 852 — 2,55 —z —5 60
35585 33838 3 — * V * —A 3 3*85 5325
5528335 8 38 —z2327 ——— 5 —A 3353585 *
253 155 z24833333 — —— 5.33586 2
— 55 —— — s * * 22325 52 2 8 RX
8 2 * 0 — — 2— 5z335 52 3
5z25 521—53 35 23235855 —3335 — 23557 ——A 552323
—A— 2 23235 DB28S28* 555s5385388 535325457 733323255 32
5852183 55325 2 B— 2 7xẽ 52*33323 —A 2 2 5325357— 22
8 * 8 2 2 52 8 —z5855 * α J * ———
—— 8 —323 * 2 8 ———— * —* *
22 5 .82 »8 —A — —— 2 555522555 22.5 24 52537— —5 57
— J. 33 35 21 3355825 32 * 28353
255538* 20 3 —3335 E. 5z3225535 34 * — * * * *55*
— 5582 * — ——A — * — ——— * 53 — 252 522 53
82—k 53 — 25 AS 32 —— ez S 2255 58 5222 Su85 3 52
58 2* ——— —A 2 * 72* 85 28 5 * 55838 —
55 25286278358388 53—522 C XX ** 352 — —0 5 —
22 5 5—*52 —383
125533 8 — 253383323 23283338 238255 — 83858
E 3* 2 * Z * — 2
8338 2333233353353 3 3 73372555332335
8* 8 32* 52 — 8 —* D —A——— e
5* —— 23 3 3 * 1 *83 * — 2— —3 52 — *x3 5
s535—32 2286* 533 5323235 Ü22255 528
2263 ——— 57532 23533222 2
8 8 — — — —A
5352 *2 — — —
5*—5222
        <pb n="594" />
        5483
3333 738
24 32
33 3333353 53238
—
* 25233 3 —
—333358 2383834
522 — 32.5 5523383 532323* 5733
—
353 22 —F 22 2* ⸗5 5525 53
8 275 53 — 2 3 3253 5 23533 5323. 5**2
3 * 27 33 * 5 —5.8 ⸗ 28 —38533 J
* 238335 — 2358 —A—— 5223.32 2382 —A
22 87 —333 * 27 1282 S —3273 8 — *
32337— 38 —242 3 535 22388 23 2 —e J 3525 — .*
4283333333 —E—— —3 * 2* —— 53232328 383
1253538 22233 233337 ———— 325* 55* 2282 22*3 n — 9
23 3. 8 * 35333 — 33538 238* — 722
—— Gr. S 53. —34 2 2 2* 525 522 — — 25 S8 —
——— 5 —— — *2332 8 5323** 5538 2533235 2*383
2* 38. 7 8 23.3 838 — 32 53 T 5335 — AZAœ 227 2355* 3338
5888 232438* 2355
— *3 — J * 2833 38354
— 33 — — — —
—2882 *3 —— 78 28** — 282 252
* — —— 2* 22 —— — — — 8B2 358 * 5— *32 25
—J 23337 * 52 — 2 —239 28 836 535 1* *
——— —— * 5„7222* —3*52 ,3 22* 28 * 233535 535
15238 2383 *338 33* —— *N2 c 787888 2283 — **
883 2726 ——— ————— x285 J 7 — 535* *
* 5 3.2 22284 52825*2 8** 33 3 222 —— 6
9 —83 3532 33328 *7 2—3 2333337 5, 353322—
22 53 7333 353555333—
33335 22* 2553333 323353 e 22 ã 23232*537 83
2 54 *8* 233. ——E 1332. 23* 2 E53* —
—A — ——— 32 J —2 2833 7 3—
— 5.*328 23233 3 . 273 — —— ———— 2832
**. ð I8. 28 * 5*52 * * S — 3 c 5 2 2
2. 5325* 98* 5 72 z2238 8 3 5258373 2335
—38— 52 2 22353* —— —333333 352 7 52*
8 — ð 227 —R —— 2 228 »3 277*
—— 832 128. 225 3377335 *
332 5 8323 ——8
282 T 7* 2 77 —S 83838 8 * 1324 R73
*328 *3 253 72 883 — — — —— 5* *
A 37 * — ——— 25* ——— —
5 *.8 2536 8 5* — T
* 3. 375337 2322323
3 7
—* * 8
57332533
—
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2 82— 3 — 5 J 8
2 5*3 *8* 28 7 3.
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8348 288 25333
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2 53 *8

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5 — 328 8
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73 — 53. * 32583
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F 3838 7338 3342353857533383 35
28 2 38 2 255 — 3. ⸗ ** —
2 2 3., 5383 —53 2 52
2325 756 m338 —55 8533 3*
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w —822 77* * — 8 Z.* —— 22
5333 33385 ;53 33*3383322577 3.5 *
A—— 38 533382385335525 —A
33353 3335873 53335823 33 —53 52
z 53 35—585233 223 22, 3383383 s
73333—. 283 4553 * 535342 212337 53 —32 ——*
5333 25 2339 —80 3333883 ———
2 2 22 8 3 * be 5—
788 365 53838 332 83
25.53 52 515 222566 753 — —F 5
5. * 2.52 2 2 —322 — *33 8
2S—— 352 3533835 33333528283
23353504 3* 3 3 3 333335
22 * — 78 — — * 72 5. — * —8 *
78 265 77 8 253 3
25223 7 2* —A—— 2312 2 *7—
222 — 12577 32 — — — 7
8 2 —————— —A — 2 8* O — * 51 —837
38 2 5232* 8 —— J*5 8 7*8 —
3 2* ** — —— 5*
3 828 — * —— 8 255223—
32385 * 358836* —
32 S8 8 — —— 22 5
252 * 5 C B8 2 er
55 5585388 —
7 — * * 2 ? 78 4
22. 3325237 83
35583—28*33 * * 2. 3253 5 —
55553253855 335753335333
* 58 *22535323
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—— — nis an mi An noniud
— — ivèâue ιιι ιια uιιιιν ινν ια n.un u⸗o
enn on ene leénñ mint — —
e e I aie da. Gu hotß an den Ddanphcioi dahunndan. Inccha uuamnutnn d
n bobchencicth e be vwc ag Dai cn d t Sim s3 idWen nihcch · Mehongementawreiss viezzftichrig Ranhene ede

12 Silbergr. Anzeigen werden mit d egrndic darispeltige Zeils Wlothcrifse pdtz. deren. s bepchnet idn oci Hof! Duz4
—ER
—— IXLX
Alege. Lul⸗ ixSα LI —B
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— — en 533 * mm
— — )8. zum iseeg
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e beie Berirerertever nath roi iregei
nd Publikation der debcchten beiden E
denselben — alle die
vnen n Lheiten auf un
Dafnugn ded voltiagenven
az dieht Agarat
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ibie ιν ιιν F 8
7 — ——— ——— awelluntgshoigmn ssin bri — ningnrami tefus neα αs ν
höh — —— iche Rahlen mt Auf S cheunem abgebralint.ee⸗ ꝛ n 13314 32* — n»nt
mhne ern Dr hengen undaarnsau dat u lassen't geute! Vor⸗ vo pip veis Sebiunn Das! Jouenatn vunn abteennirzahlt
wittag 8. Uhr findet ein⸗ geheime Kawwn psitzung statt, in welcher Iber die Verhaftung de⸗ Mörders von Pantin, welchegestern
ye — — vin Whruͤfung geg Fehn — ä Mitt ag iraf
———
donren oni fehr Abhahe hergegengen⸗ eir soll; namenilich soll der Ve A —— Irn den Leute konnte
—— 9 —x Sptathegefu rt. haben. wie man, sie ich ausweisen, der an ere zeigte eine große Unruhe und antwortete,
0 obin ———— * — Dann or see
— —— se ie muwesensagte dae Gendaane undß rnme ie
onderwend mehreren-, Wildente eine Feie Vertimigmig pilden. Pepiew Mahß man denn. um.in Ftantreich zu trisen⸗ Kopiere
* Nechawhetaumewn ————— Vie sirsifabeikant abemstauimelte der Augeredete. is Gein · Geficht der ertte sich mehe
—2 — — —— 7 —8 2 ind mehr und Ploͤzlich wersagis Ahm die Sprache fasti ganz / befon⸗
dadisa ecereimoe v 3 —* ders als der Gendarmenahm saht⸗en sehe fich gezwungen, ihn gum
3 stesnacr J Generale Prokurator zu juhren Derr GBendarm derhaftet· ihn? Auf
Zum Inspector des Schullchrersernars —— dem — BA ———— Gendarmen
gr de vehrer an der Vewerbschute in Laudan, Aen ernanzt andflitt zisich id. ei Basfin.⸗Glistlicherweife boftudet Richaber
ache An Haltteteree in det Lahe aweitd ww pch nung inn Waser duurn
ʒ eDie. Aehiaie ol. Pfarrel Kinstweiter, Decanats Zweibruͤcken, und, den Ettrinkeiden asaß, welcher⸗seine reita seinen Keiterr bei
ist dem bisherigen —— Schullehrxtjemingrs 9— den Peiven erfaßt u deihnumie sich umnter mas Wassernzu giehen
faiserdidunte rvh ee din zweite prot, Pfarrftelte versuchte. Aber umspust. der Lalfateres bringt ihn ann die Qbet⸗
—— eh dieh eh Hermersberg. lache de Whsers dicns and, wo der ! Halberstickte en reiner
— D— ahehe Apdth xwiedet gu⸗ siccgebrn hi mmird. ¶ Aus wian.ihn enn
WA —X — — edel Andes⸗ an ee e
* Arin 20 Squt ven ac rinc Quc e imutzweidetigster Weise beweistn, dahß
— —— — er —I gte Jehnzstintẽ aus Roubair seisan⸗· Dien Papierenobe⸗
eeet ——— oreu diehen sich auf den Pevlauf: einerE Reihen Ron Grundstudentim
—V —— ooo⏑⏑—,————— tetelio e ielle ard odem Rouboir⸗ undeagille, nehrere Obligatienen· andt Hppdthelenpauiete
— 343 7wpe vonꝰ Preußeit n Baden⸗ ind Sorunteri und auzerdim much aacht iganz unbedeutende Geld⸗
—R —A 7 —— 3233 2 ühe wurde Kink insuHospital gebrachtan mo
ẽliquauesuche agegen beroffektlichte et sent. in Pest nan hitehurcherine energische · Fraluouen· gar bald außerhalbe Ot⸗
— S—⏑ ⏑⏑ ——— — — e rn d gehemieder deshlagen⸗ iabet hesfenuu⸗
— — p eust iñ vinbetr acht vird man Fo heu —8— Sprechen gebracht haben.Dem. Journal du
nde her ranzsisen Zugtn unn hergedett Aus getwn dn rzete dink ein cAlensch von smittlerr Grotze wohhl
zerhorrescrirenden en dern ö sich Aeßt htoportidirt Sein Elwstognomie aist mi cht mmange nehn, vet Bart
Prae a hern sachte um eineu oh en Halt ·für seins/ aus⸗ ed nnt zuh spelesen. ! So das Blatt hon Habre. Nach anderen
— ——— —⏑——— chen hr.. beinertt dan —D
MWir wordon Hienim den Hrafem · thonyisd — — ————— eigens Gu 6 und!inur imndem Hotel gm.n Nordbahnhof
— — —— die Wenls hen Angel gen. zon Paris Mar Jemn: gejnes Waterg, maunlich Jo hunm / fichnu ca⸗
—XLD Fyrchikwich heig hetanyft. hahen geeigner hat⸗ aftit;Moch goll Giuicht der ·Vater, isonherdeiner
puitqꝰ 64—u nnado Frunkerrich ν Ai der Misschuls don an der Mordthat. — eführtenmu,
55 ee daste ein Fiakecdihsche dun Paxis algfgefracden: wurder welcher erkstürte,
epo hterrunn a a daß um Bonntg gegew: Ihhsa MtrAbends ein jungernManm von
Gusstav Qunchs nit ieinern Messer inv Hallse Fanpn geruschtweist 20. Jahrek. dtp ein Daute und Fünf Kinder begleueten/ ihn!rn
cerlguh amchr des WatertzKing. Keiche. gei gefunden.Geide sollen der NMahe es henbahnhofes: won, Aubervillers angehalten? habe
selbst Opfer des Morderz hrer Angehoͤrigen, gnes Elsässers Pamens um ihn und. seiche Gesellftaftnuf zdie ˖ ¶ Chauffesn dontc Pantc
Troppmamt,seint⸗ nι — ** au sahren. LJu der Maähe:undesn:: Eisenbahnhofes von iI Pam⸗
un Nach deo Liberte“ wäre die Civilliste des laiserrichen Hauses tin angekommen, habs Der junge Mann⸗. ihm qu den Bit⸗
m””e Vervcmaen5vft. habe nan usec ieht gegeberz· gr· hotren: ·Ere habe heerenf· dte Dume · und· zwei
Ausgaben für die Lebensversicheruag für den tkaiserlichen Prinzenhzu zer Kinoer mach ent grünen: Weg“ (wo der Mord geschah

*23
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        zeführt, worauf er zurüagelommen sei, um die Anderen abzuholen.
Dann habe er ihn beahlt und fei ebenfalld den „grünen Weg“
ugeeilt. Der Vater Kinck wird ala ein Mann voun ungefähr 50
Jahren, nicht groß, aber stark gebaut, geschildert z seine Haare sind
rurz geschnitten und · fangen an grau zu werden. Seit 8 Wochen
zefindet sich der Vater im Elsaß, wo er ein Gur besitzt, das er
perkaufen will, um ein größeres anzukaufen. Kinck Zater war
Fabrikant von Zubehor zu Bursten. Er wollte aber seinen Haudel
ergroͤßern, und da er sein ganzez Haus in Roubaix zu einer
Fabrik benutzen wollte so schickte er seine Frau und Kinder nach
dem Elsaß, wo er gleichfalls ein Besitzthum zu erwerben trachtete.

Die Frau wollke Jedoch nicht darauf eingehen, wall sie bein De
ann. Außerdem war die Frau Kind geizig, W Ine
je nur nach harten Kampfen das Geld, das sie in der Baul vor
Roubain hatte, ihren Manne auslieferte. Um sle nach Pari⸗
lommen zu lassen, kHrieb ihr Mann“ ),Gib diei hunderl Frauu,,
nus, wenn es noͤthig ist; ich werde fle schon wieder senden E
jandelte sich dabei um den Ankauf des Gutes im Elsaß. Da
iltere Sohn und der Bater trafen sich 14 Tage nach der Abreis⸗
es letzteren in Paridb. Man hatte der Mutterdie Adreffe da
dotels am Nordbahnhof angege ben, das der Sohn schon 8 Za
lsang bewohnt batte
Otal: Anᷣ8sverraet

WAl

22

sämmtlicher noch vorhandenen Waaren unter dem reellen
—AI spreise. ni met ι
. 2b ν α M 475*
J — V—
u Das Verkaufslolale ise bei Hru. Julius Gtewienig, bauptstraße.
2. SS ů. —
Einladung zum Abonnement..
Mit dem nachsten J. Detober beginnt ein neues Se mester zum Abonnement
auf das ι e ν
n „BSweibrücker Tagblativ —— ν. —
velches Gmal nebst 1 Unterhaltungoblatte per Woche erschein und sm Preise
don 836 kr. per Quartal und 12 ir. per Monat, durch alle Poftämten und Botenansialten
bezogen werden kann. σ ιν 6
In rüchaltlaser liberaler Tendens die Sache der deuischen Vollspartei vertretenb
wird das Tagblatt bemüht fein,auch fernerhin seinen Lesern das Wichtigste aus Politil
und Handel in durzer gedrängter Ueberficht, zut Renntniß zu bringen und in frei gehal⸗
enen Original⸗Artitelen alles das desprechen was zur Woblfahrt des Volten und
jur freiheitlichen Entwidlung dez deutschen Vaterlandes für jeden deutschen Bürger wis⸗
senswerth ist r “6 ι u ι —
Zu recht zahlreichem Abonnement ladel freundlichs ein —F— . —A?i
n une Die Expedition des Zweibrücker Zagblatts.⸗
—666 —0
—V —— A orn ni Vν— saen Siadiih iie den Wohi —9 ven sns
—E— I D sagten Stadttheils den Wohlmeinen en stets
9 Aufklaͤrung. den wärmsten Danf aufbewahren.
Der Staditheil von St. Ingbert; genaumni St. Ingbert den 28. Sept, 18680.
Josse sßhat hzallitt von jeher: an: Was⸗ Die Bewohner Josenhsthals.
sermangel, und um das Jahr IBG4 war
herr W.uKwah x erboͤtig diesem Uebel in
der Weise: zu steuern, daß er das Abwasser
pon seinem Brunnen den Bewohnern des
Josephsthals überließ, die auf ihre Koften
durch die Schaafgasse bis gegen die Haupt⸗
straße eine Deichelfahrt legten und einen
Stock aufstellten, wodurch ihnen nothdürftig
das Wasser gespendet worden. In Folge
zieser Begünstigung ließ Herr Kahn seil
dieser Zeit seinen eigenen Brunnen au
Kosten der Gemeinde untethalten, worauj
his jetzt schon über 100 fi. aus der Ge⸗
meindekajse verwendet worden sind. Häufig
critt der Fall ein, daß obige Brunnenan⸗
lage sehr spärlich das Wasser liefert,
vas seinen Grund darin haben mag, daß
derr Kahn das ganze Wasser seines
Brunnens bedarf. Dieser Umsiand und
auptsächlich aber der zweifelhafte Be—
dand fraglicher Begünstigung, die nach Be⸗
lieben durch Herrn Kahn oder jeden nac⸗
zehenden Eigenthümer“ seines Befitzthums
eingezogen werden lann, bestimmte die Be⸗
wohner Josephsthals darauf zu finnen, wie
dem Wassermangel auf dauernde Zeiten
abzuhelfen sein moͤchte, und sie kamen zum
Entschluß auf eigene Rechnung sich eine
HBrunnenstube zu beschaffen, aus der an
verschiedenen Punkten des Josephsthals
Springbrunnen angelegt werden soilen,
ließen zur Beschaffung der Mittel hiezu
eine Liste circuliren, und im Gefühle der
Rechtlichkeit haben sich bereits viele Bürger
jur Unterstützung dieses Unternehmens öe⸗
cheiligt. und werden die Bewohner des be⸗

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len erlaubt.·
ottes degen bei Cohn

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Die Verloosung guramtirt und
volIaieht dio tοαιι Rαιαν-,
—1 X —
—* Beginn der Ziehung —— 35

iun . Oetober d. 5..

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Sgr. UVV———
xostet ein Vom Stanie curantirtes

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LOos, (nicht von den verbotenen Promeß-
ꝛen) und bin leln mit der Versen-
Iung dieser wiriclehen Origi-
aAul-Stuuts⸗Loose gegen ru nicirte
insendung des Retruges oder gegen
Postvorseliuss selbpet nach den ént-
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155 000 150 000. 100 0060
20 00, 40 000 25 000
20 0008 is 000. 34 1206003
a 1I0, OO00 α ο Goα
Soon Aoosn, οσ Iοο
6 1500. 54 1200. 16 41000
206 ä ůο ο
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Werth von 8 Thaler.
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225, 00020 187, 500, 132, 300,
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mehrmals 100,000. KUrælieh schon
wieder das grosse Looun von
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25 — —3— 53— 3323* 53857 58 533
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* —5 — 58 * 537 222 5535 v 337 — 32*8 — 3 35
— 32228348 25332 55837 —— ———— —* 25* 55325
3532— 253228 73 33333 ß
—2 38 62 * Æ ü 2 — — — 3 — 528
JJ
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55 1752258 52 2583 3357 23238328 — 553853
ä — 5 76 Is a
3226 532582 53* *2*32 z33536 232857 2257
5E3 2538338 27* 23387 87 — ——— 82326
225553 — *7 7838 2 * .5 8 5333235
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2 8 258 2 —— 58 5* 258 32 A 524
22 J2 F 5.52* 22 2 8 2 * — 252
——2—2 2—— 32* 232. * 53 6* —A 5*35 58 52358 v 253523 *
——— 5z23252 85333—786* 5222
— —— 53335 322 52352— *333355 222
* 8 —5522 25 8 5—8 83303 *33 2 * 5—52 —————
—0 — — — —— —— — r87 —2 — — 2
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m 2*8 S— n —A 3— 52 * 8 2 —— — * 2 8
7255—25 — —— 325 333356 — —
825383 75572 ——835383 —7 355 ?3
253 2837553373433588 *37535 33332577
2324736 — ——— — 233832* 53332373373 35 *33 55
— J « FX 2 E — * * * ——
52 7323388 33.22862 3833333 — 23323 8
— —— 335835z 332552 * 58* 58 38 338 —*— —F
357 52c —8* 2225 22 27258 27 3 8 5342.
8 ——2 22* 25238 —— 8 T 2758* 3 2
35 83552325 3333 33—3
38 *7 —— S 5 5a 25323 8 232 22533 TA.ZèI
— 2353 335 —2 5 —— ———— 78 —M— 22 228
22 3— * cM—— — 215238 7 —AA —B——— ⁊
25328 55——834352233 338333 338 8333
—*—— 538* — — 555— 88 52 355553
E——8 —V 553*3 58 222 8s2522 —55 5z52 VS3 S *
— 5422 * *8 —* 2* 7r28 SsS538 —— — — — —
2353518 2258 —5— 3582. — — — —— 28— 2228
22257* 533 *523232 2 32 »577 3 3 — — 25338 A
2 58 3582—3x373 2* x —7 —35522575 —A 322527 —A 5
55 23—55 5—22* 552 —23*55—z —z58— —D—— E ——
2 2 5 * * 7 58 — — 5350533 3* * ——— z8 2*
52 —23 —A—— —— ' 28 353 2332 z33328 5
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43278 — 23 225 224 M 2
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335373332283 — 235288
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— — * 3* 258 * 3 52,3. s —J F 2
22*6 Z e 5333*853 3338 3 385755
2 —2 ——— 3 — — 52 87* 8
2—8*2 — 5523 72 — —3—— 88.V ——
288 7 —23 30 * * 3 3 22 * 22722
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5* 3 —3553533533 ——53335258 53— —

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557 53555533 35215 52 2—3 — 527* 3223 3538 52
2523—29 —— 33 —— 525 — 55 — —— 2 —
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—— — — — —— bezgr. Wriaep

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eradezn C niij caic anenanetkannt und sjchrtwiolo hortlgentnn Verhältnisse⸗—naug Fich
—
— ——
hoitlopovlei sati diececht⸗ ahlreich besucht wor Hert Fabfikant dissen err ez; äι g 2.3 *
44 f hunc Vorslzenden eAwahkth bogt keiste ie Virsamuulung, 3 Pon * * cbt. ie ngarische Regi rung hat ssebem 382
5 af etl⸗ etrei eneree 88 —— geschickt. . Sechszehs diefer Herren gehen nach
3686 5 Saͤchsen aAnd Preußen und sechszehn nach Süddeutschland, um das
chise sieparte m haez en per sog, hactriotischen Zaden et —
e d — — inrichtungen er deutschen Mittels und Volls⸗
or. Anwalt Petersen — — c e te Duheitdalernee
nontint Al gemellten Un quechte dle Vng ife der —V — Frant reich
We Wen e u —— Sern noeseapeiß Septetis Kaiser undi Kaiserin wohntenLgestern
auudtunge die Partes habe einnnAnstimnmtes Pr gini der Itn Reunes im Vonlognern Hoͤlzchen beirn⸗Mer aufgefuͤndene
xissten eee ewidernegen egrenif der des Velerde gina, nicht des Sohneh.
— — ——————— — 88
ache un ooptalihe in den —— p — e 38383 Ens and.nn n ιαιιιισ
un inde wan: I urgermeistedW 4e donn Blieskoftelt; y uu chAils ORn d'on meldet den Telegraph, daßz eine bedeuttendien
diter ea te xewott Herbighen88 — aus der Bankevon England gerogen wordeun' seißt
fi Vhhegten ) Oscehnehe syn Von da 85) Oberforst we unu In Paris win Moanwissen, diele Nachricht beziehas sich unter An -
9 von RMiede rauerbahe ——— — derem auf“ die Thatsache, daß der Kaiser Napoleon von seinem
n30.7). Fabrikant Wiobffr vondai; P) Dr. Hauniz von Depot in der englischen Bank zehn Millzorzn fuͤr die Reise der
sogten und 9) Oelongm Haut er von der Hirschbachermutsble. daijer ivreauirirthatte
mee ette in
B—— —*28 eνια
— h 7 *
By —— —— Sa Insguwewan Wel der; Werioofung der · Fraulen-
ngede qutcneultzegtt,der gn Weaseyt , chasen Gemecbr· Ausstellunge hãã untero dem · chiari nerauftow Nocsec̃
—— een —“— — ———— Rr 7 ein Paar⸗ axaue Pulswarmon gewonnens —
IV— heliebe serm Loos /unge squmi Ncn Aen · Verein immsenden n435
eee ee die mitn Sunmnletetn uzedes der Batet aud die Darna nnng wn arnden Suw.
—
— e
—
e e ae eettz reltmg deert wit eimm Guutengttrzaner ügn an notdign
— d —ν Gejqhaft —— Hilfspersonale, mit dem Sitze in Millelberbach errichtet; sowohl
—
Sohehlich winden noch Ael Personen , en be ndden eens dr inn. Zamnen den guanzen
dezirksamtes duͤrch Acklamaͤtisn in den weile en Nu⸗ 8 dewählt —— Ax wmit
eee e un gugut sons dor Ree deben. so dem 1. Qeode Dir Juun Wirtane. Die! Fragte pbeh
statken auch dieseß Rechi auf den engeren Ausschuß zu iweitragen —— gefetlich zu aet iß er vor denn
gachder Versammlung konstituirte sich der engere? Ausschuß hiesigen. La — ainmn Sreane r utscheidung ger
fo d nie Voee es Dahverein e Zebnen uen Fedarwalt wudr mit san m Autraan aut so r
Bolffeals in Vorftandiredinwalte Geuil pen, * Sekretar⸗ — — —— n einer Bierwitthschast verwand-
An els. Sain e e ee de e diete
18——— also gs gesegtig fhlaͤffig xrtlari worden, nätijrlich wenn fie ge⸗
Dienstesnachrichlen. eunun —— nde e 5
ä—— — dva Dunn Zuetäcrnseed. ih dn dolae des. sont
ahrer Joh Keee paselonBesddertzzun Duergimaher, ben nigeg Wellers der. leften Tagt die Reife der Trauben rasch vor-
dem Bergamte St. Jugbert der Martscheider Albrecht von VBaumer geschritten. Maut wird wenig aber guten Wein erwarten dürfen.
dafelbst e iet Moantscheiders Mer SiSungbert Dies Gutedet und usterreicher sind sehr süß; dit Traminer durch—
ingezogen und zum Grybenverwaller m —A— —V n dunkel gefarbt. Nur die Kiesling
e Guuther ernannt worden In —— zurud aben swet auch uoch Zeit zut voͤlligen Reife.
—
ahrine der Rechhucndaier Deftttreiths und Prathent ineg die geubennpfat e Dtshel s der Hropsrurg
Artilel¶ in Wwel cheit hervorgehoben wird; daß —9— erste⸗ Anstoß bei Edenloben int ritte Wanderdersammlung νn
an eeeee shen Kronpentzen don Berinn ange. Aus QOdepd sißn Drd dutsemeilt — datßz der dortige
zangen sei, Man hofft, daß bie freundschaflliche Altahtung zwischen Posthalter Seribein einer Anwagndlung vgznJaͤhzorn inen
hen, Hoöfen gauch zute Annahrung zwischen den Staaten- führen aut leineni Dienst etlaffenen Knecht, den —A—
verde wenn auch die Annghrung und die Versbhnung durch den hm dienenden por dem Lause spazigren gehen sah Auf
ingetuͤndigten Besuch, des Kronprinzen noch nicht bedingt sonders nffeutlicher Straße r — Die Thei atin Obernstein
und ingelenei hi 8* Die —XRX Vesriligng ver biaheriden große Auftegung hervdrgerüfen uͤnd nur mit Nüuhe gelang es, den
Sphaunung ist nur durh Gewinnung! einer neuen daltbaren Grund⸗ Thaten e zu rettenn.
age zur Verständigung exreichbar. Man, muß sich über Süd⸗ rPorlal 283. Sept. Auf dem Kriegsdampfer Vulkan⸗
ꝛeuͤtschland' zu verständigen wissen, was nur dannsgeschrtzekann- ymb in Folye eimer Dampflessel· Entleerung eine Explosion statt.
venn man in Wien wie in Berlin jeden imperativen —A— — ——
aie Gestaltung der Dinge in Süddeutschland ehrlich und Küftichtig rüumst wurde durxch. die Kalthlütigleit. des Kommandanten und-der-
zufgibte bas Nedhe der Selbfthessimmung Süddeutschlauds pollome Schiffsbemanen bewalti at.

123*e1
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        Stadtrathoͤsitzung.
43 * 17 *
am 1. Oetobes bächsthin, sach
——— ——
Tagesordnung &amp;
Abhoör der Gemeinderechnung pro 1868
hetreffend.
Die Evrichtungeuvon ã Distrietskranken⸗
zãufern Detr.tι ι ιν.
Ein⸗ und Auswanderung betru
zürgereinzugsgelder betr. —
etqusgabe des Vermögens verschiedener
Seserteure beitc.·..
3. Nachlassung von Gemeindegelder betr.
J. Die Ordensschwestern im Hospitale betr.
T.Hondrar, für den Religions- Unterxrich
an der höheren Knabenschule betr —
V Verpachtuug der Winterschafweide betr.
EStu Ingbert den 29. Septu 1869.
uan uin rt Das Büxcgermeisteramt —
ν ινOν Chandon. oun
—— —A — ⏑ — *77* ——
Bekanntmachung
Am Montag den,4. Detoher nüchsthin,
—*—* um 8 Uhr nehmen. die hiesigen
Volks- sowie die Zöhere Knabenschule ihren
Anfang.
Diesenigen, welche sich in · doy⸗ Letzieren
aufnehmen tassen wollen, haben sich vorher
auf dem unterfertigten Amte zu melden.
St. Ingberti den 29. Sept. 1860. 2
rnn u u Das Bürgermieisteramt
2 2263210 74.1 Chaͤndon. —J—
Bekanntmachung
Aufe dem“ hiefigen TFricdhofe werden
Fawilienbegrabnispläse per Quae
dratmeter um G fl. ab gegeben. u
Diejenigen. welche gesonnen sind, jolche
zu erwerben haben sich innerhalb 82:Tagen
auf demt unterfertigten Amte zu meldeu. ti
St! Ingbert den 29 Sepieniber 1869
Ii e nd Vatz Burgermeisteramt in
ν
. XS
Strer richt. du
Mit der“ Ueberschrift Aufllärung“ be⸗
iindet sich in Nr. 152 deg Slh. Ingberter
Anzeigers ein Aufsatz, der eine großmächtige
Anmaßung enthält; derselbe jst nämlich
mierschrieben: „Die Bewohner Josephps⸗
hals“, während ein großer Theil dieser
Bewohner keine Silbe von fraglichem Auf⸗
satze weiß, auch nicht die leiseste Anregung
dazu gegeben hat; Gegenwärtiges muß
daher dem Publikum vollständig genügen
ind ist dasselbe in der Lage sofort zu
erkengen, daß fragliche Aufllärung ein
dumbug ist und daß in der Hauptsache
nwas Anderes dahintersteckt ——
Wir. fühlen uns daher derpflichtel, gegen
die uns aufgedrungene, Auftlärung“ Ver⸗
vahrung einzulegen und zi. constatiren:
1. Daß Herr Kahn allerdings seit 1864
den Bewohnern Josephsthals das Wasser
seines Springbrunnens zu Theil werden
ließ, und wir Herrn Kahn dafür sehr
dankbar sinndd
2. Daß das fragliche Wasser bisher mehr
als genügte für den Bedarf aller im Jo⸗
sephoͤthal wohnender Bürger. — 77
Wir erlauben uns daher zu fragen:
Warum gelangt man erst heute darüber
zur · Erlenntniß, daß die Josephsthaler im
Jahr 1864 Wasser nöthig hatten ? Warum

st mangim Jahre 180) nicht mit Edem
Beldbeutel in den Hoand hervorgegelene und
hat don — vͤesatig — —*
damal⸗ das heusige Licht nie im
zat man damals ea igt 8
derliehene Brunnengerechtigkeit widerruf⸗
lich sts tt
Warum sieht man den Wassermangel in
—XXDV
nan eine Brille aufsetzen/ un zu sehen, daß
onder dath. Kirche an⸗ bis zum“ Berg⸗
unte kein Brunnen existirt und daß für die
Bewohner· der Oberftabt, bie schon: gor oft
e ꝓ bren liehen in Bruanend vöchst
nöthig i
Im mächsten Jahre wird im Josephsthale
in Schulhaus erbaut, wobei selbstredend
in Brunnen gebohrt werden muß, det dann
benfalls zur Benützung der Josephsthaler
reigegeben wird; warum sollen nun die
Josephsthaler mit Wasser plotzüůchUber⸗
hwemmt werden Ae
Im Josephsthale sindefür Stadtraths⸗
jandidaten durch Wasserliefernug keine Ge—
chäfte zu machen, moͤgen dieselben sich sonst
vohin wenden . 33
Si. Ingbert den * Sehiemder I889.
7 Verschiedene Bewohner
Josephsthals.
Eine sreunduche Fammien⸗
Wohnung :bestehend iwnod
pis p Zimmern, Kilche; Cabimitchen, Rellet
ind ·Speicherraum ast zue vermiethen.n.
Die Erpedition, d. Bl.! ertheiltnunähere
lustunfta ι— — —
Sonntage 3. Detober Abends 5 Uhr
7 — V——
Besettenball
Geor ung.
Die Herin Meister haben freien Zurita
nd werden hiezu höflichst angelgden.
DieGesellen,“ welche unterschrieben und
nich nicht imterschrieben haben, lonnen! den
Sonntag über die Eintrittskarten di
rmpfang nehmen, indem nur gegen Vorzeig⸗
ing deie sier der Eintritt gestattet jst. 750
nmag den 8. Ottobet5
—WA .7 5220xKi mi
OIMOnIo
AM J V 4 V
— ——— 9. ,
bei Qu irin/ Renirisch.
Mustricte —c
* BDareb aUs Buehhandlungen un
iιöü⏑ J
DIE BIENE.
Neouegte und billigate Berliner
dawonroltung fur Nodo and landarbeit,
Herausgegeben untor Nitwirkung der
BRiaodaotion dos Bauaar
ieXR
Zeitachrist enthalteuen Abbpidungen.
— aanze Siatchahe au
Fractlachon Bedurfulers i —
deh eyd, tragt die Bieno mit Sammot-
e: Jorgfalt und —— — — —XX
næsas die Modo im Goebiete der Toi-
nd der weiblichon Handarbeit u
Atige, wirtheschaftliohs Frauen und
XtNo:ues und Gutes bringt: Im Hanpt-
shrlieh an 4200 vorrugliche Abhii-
en der gesammten Damen- md Kindem
derobe, Leibwaeehs und der: vernohie-
eton Handarbeiten, in den —27
betrosf. Schnitimustor mit sfaclicher
ebreibuns, wodureh en anckh den unge-
oteston Handen moglien vird, Alles selpet
ꝛꝛufertigen und damit bedeutendo Mupar
ve 2u erzielen. —7
. .. — —* —— —
orste Nummar doas pouen V. Jahrganga
at gratia durch alie ——— and
XE boriobon.

118 *

—A

Isserneueste Glüchs-Offerte.
iginaa gä IXEEE
— b I zu Kauten uud spie-
eñ —S 9 4
* 4 Si
Gottos dSecgen bei Cohu!
Groasartige m iederum mit Ge-
XEAXEXXVC
1 Ontu Io os
v MIIIoÜT .
PDise Verlobsung garantirt und
volIleht die Stants-Regier-
ung selbst..
Beginn der Ziehum
—A
X uꝝ 2 TuIr. oder 1 TIIF. oder
—A ——— — —
costet ein vom Stante garantirtes
iv irlclieches Original Stauts-
LGOos, (nicht von den verbotenen Promes-
zꝛen) und bin IB der versen—
dumng dieser wirtlienenn Origi-
nul-Stauts-Loose gegen framkirte
insendung des Hetrages oder gegen
PoOStvorseliuss selbst nach den ent-
serntentem Gegencden stantlien
beauftragt
aF Es werden nur Geninne ge-
** zogen A X ——
Hie Naupt · Govinne botragon 230 000
200 Ob. 190 000. 175, 000
70 30 ο ιο
25 000. 150 000. 169 000
30 600 40 000 25. 000 2
————
—ALLECLOR
—RI—
ISũ I2 Iα lο
dos 500 6 S0ο α οσ, 24α8οσ
ewinne à IIo. I00, 50. So.
:KeintLhost gewinut wenigerv abß einen
Mertk von2 Thaler. »2 νM :.
J — 88 —XXX
ZiehungsTüstem sende unter Stants-
guarantieé meinen geehrten Interessenten
naeh DBatsckeidang roma pit und ver-
—B
VDureh meins vιν besonderem
ielt begünstigten Loose habe
meinen? Interessenten bereits aIIeim imn
XEEEEXELXI
Unusptivetervon 530 9,0 6 0,
225,400. 187, 500,. 1532, 300,
150 000 130 000, mehrmals 125000,
mehrmals I00, 000, Kuræ liehn sehon
wWieder das grosse Loon von
127. 000 und Jungst am 80. Juli
aclao wvieder, 5 der grössteu
Hnupt-Gvwinnoes in dieser Ge-
gend aue.
F BRestelluug auf meine
Originnal-Snι-Lσα kann
man Ser Bequemlichkeit halber aueh
—* e eintaen auf eine
—jet⸗t übliche Possstiarte
machen, Diescs ist gleiehzeitig be-
Auiten dlbilliger als PosSt vorne—.
Caz. Sams. Cohin in Hamburg
Hatpt-Comptoir: Bant- und Wechsolgesehäft.

Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛc. Preise
der Stadt Zweibrücken d. 80. Sepitbr.
Weigen 64, * tr. Korn4 fl. 38 kr.
Berste Areihige, 4 fl. 2kr., Gerste vier⸗
reihige ⸗l. ⸗kr. Spelz 4 fl. 1kr.
F7heblern —Afl. — ir. Dinkel 3 fl.
tre Mischfrucht 4 fl. 38 kr. Hafer
8 fl. Ie tx, Erbsen — sh — kr. Wigen
ft. 20 it Kartoffein 1fl. HeunLfl.
— kr. Stroh 1 fl. 15 kr. per Zentner.
Weißbrod 193 Kilogr. 18 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 15 kr.
ditton 1. Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 kr. 1.Paar, Wedh9 Loih 2kr. Rind⸗
eijch 1. Quial. 18 kr.“ 2. Qual. 16 kr
albfleisch 14 kr. Hammelfleisch 16 tr.
hweinefleisch 16 kr. per Pfund, Wein
fr. Bier 7. it, per Liter, Butter 80 kr.
per Piund....
XDDDDDD
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        3 4 nonis Mä in n α ä — ————
4 —— VV in ö d a meni bure
— zn— 34 * 31 p 358 46* R * J )
n 2 1 nin nLn ng 5* P nzeiger. iis
— —— —B64 — S —XX

“ 2)

— u AMbeats d.lancu anuimiau, F

aẽ — —EXV—— — V 4— 4666602
— —[ vä nn tutt uurd
da StJugprepauht Ar⸗Uige Luw das wit /dem Hamhthsal bethutd ·he itose haluriaellat. mi, u —D —ã— —
du xn, — utich vi tanr 61 —A aa g uns Sonnlag.“ Ubonnementspreis biertelighrig 13 —2 —
u —3383 ae — Anzeigen werden mit g git. gie deehvoltige gZeile Blatijchrift oder deren Raum berechneit. eναα
ι 2 —— ——— — ι nι F

RB.A Aat neiani n
Rr 4. — nun ezu rnstag denn Detober ntioffinitrrinhn —1 sd 1869
——

t σ α naα n3α
anufau in * Seotichlaud .38 8126 9 — ꝛ grn lein acc Septa —A dringt eine en Sachver⸗
epenIusmehercni wiautent mirdun vn m ien eeeeer rree
e e eez ee n e e
naberis tuns War Reicherathetanimer dero sein daz Hruv. Zabet nre der eey Preußen ·n in
ber Kammer einen seinen 53 rg een — Die nie ge dieser · Melv
denden Wirtungstreis cht hadefinden LWanen)adchdet Weln Apr raen B ed don eimigen. Stitenin unsge pwdchens
iten noß (Ccher wehen) seinet Vardlertie aun dis Judustrie e ehenve waeuhihen Politin wird fals
de adeihet wangan saner hatan golteun ae pem un nuenu —BB
ann gewesen nseinun uioinrzu nianaS e i induast unn —ä

4652n1—ιααPä— oͤbprin ve 4* zeigt erst etwa: S0 Ramen Der Congreß
Vnhee ne Je Bit. Bie Pretdtnnumit. mde —,,⏑⏑⏑⏑ ⏑ ⏑ ⏑ ⏑ ⏑ —,—,——— A
adenkenmer hat vier Fesuktatlofenn Strutinighervot drufenxin — — e
— V—— die ber durnnn eeee n en en pi wede wui dodeoers anen due uomt
ab hn miht vagtwe ——— ———— neee —VV
—* — ber Kinmn ——— Ge Zan tonnt hier hehen, un honner Iner se wustehuhanunt ver
tsteid Skrutinium — —— eee kden, dechts orvnung/ der d auzere Ert windð arleit Iu Seite stege; der
dmnten der Gandibe deg Voereeteiipraf ide ee mewWiensch entziede sich snnre Cowpetenu aud ede
e eee an ianne Wes diäcen selbs noch nicht von unsiemchen . gentlchtungen and Gefeßent,
nnmen. Die beiden Sfimmen der, Präsidentschaftscaubsbaten d e die
Sunneeeee a e een r ee nd deee eeende
hruidoch hefallen tzeim' zweiten Eirhinumn wurdent a2 Zettet 8 aß gerade ie ärtyrer... dert.uhhilosophischen Wahrheit ihre
e egeee nene veengtedtg deeeee ——88 ———
git T. abgegeben; dag Kesultat war 3 diesmatdas gleiche iuf Pensch chel im Leben 5 ha Lberlz ; das
— ————— tee Pisstbeduchte Mienschenthun muüste man ·offen und eet hne
d eee e eeee rn r en r a
da erie Skrinimunt welchetr Nudmiltugt J —3 8 iet gange. Geselschaft. inũ het durch gemieinsanne Thenigteit au
————— — — dwe L— Sene shruteng dorgen
andern algtencin spricht F hesan vüce ie rbeiten muan habt Vereine fur dat ranfen.. undeGefangnitzwen
emane 35 an Iig aper d atezaber noch eine ganze Reihe von Bereinen mit sittlichen
zigung der dortschrintepartei nrs, weiche sbfoft quf ihren Pattei · een san ganze ieeeenze
— Dr. dr Mearquaroi Barthẽ zu Sunßte Abezꝰ der freien weden sei ins Veben ge tufene Seteine die Bxas fatsche
dereinigung angehörigen!n Pproh —— brxefuhl einzelner Standen die e c die unsitt⸗
nee heeee an hetten vectenanhet hinihenictcathe Sen Vebrauche Vinde men Stande dekanmwfen; auncn dit Ppol iichen
Vahe fesheiten ue etre — ——3 S . der
Mänchen, Ochg Im fsiafletz Scrutnm war Ae Jaht n eee raee eee
dit Abstnmenden 144 die ahloiute Msi itat damnach 73. Von zhaniasie Schwel era des Keichthumg gu versolen' Ddleß —
In Ahieien Tt. Edel 71und dr 9 I —— Verflahung —— r en —
eee eeee e eee eee
——— 459 zhung der hstatt, — —28 derf kbenso musse dran de sittlichen Wurmfraß der. Jugend entgegen⸗
—J —— R e, dirtenn die — des
, urn j runo nane nn vrlblichen— rats ins Auge sassen und in. dieser Richtung die
AC ι — ——— —— alschen Ptineipien bekampfen. Diese! Aufgaben
Der haprufte Vehhemise andidal Augusi Fhenn aus Bucheubach, ille nuer zu ldsen durch gemeinschaftliche Thtigke in Vereinen auf
— * der reee ern m vnsshest useger Grundiager. ß iii ———
Sldiano ebaudenn pergsem unde die Verwesung der h233
— eines —* Districisschulinspectorsꝛte füre die — Fraukreich. unbt angena taidi
dandstuhl und Waldmohr dem Districtsschulinspecior für den“. Paur 8, 801 Sept. Die Anssicht auf Leine Alliang zrd schen
danton Homburg, Pfarrer Friedrich Dewald in Küdelberg, übertra⸗ ußtand Oesterreig und Framee dern WJãheheintichteit man
in worden rnt w an der Dehret Heinrich Schmeider von hus der Sendung des Genbrats Fieuthe ziatg Petgraburge sowie
WwW· benheim zum Schulverweser an der neu errichteten zweiten prot. Vor⸗ us cder Frnennung eines üsterreichischen Gesandtent beime Czaren,
ertiluugeschinc gut gedesbruͤken wer biehtrige Lehret 94 uMNnch⸗ indeeinigen andetenNmstanden hat ableiten · wollen, wird vot
velley Salomon Barta zume Lehber an dee isr. Schuke gi * en· Profsfem hrevben mit Freuden dufgenomnien Obwohl eine
Ait ber Echubocitseser Icsehh Ottnade von!. Bundenthale bn nder Inann wn utzland — schreibt der Moniteutaus dem
h. Schule sa Diterbach,der intecimistische . Schulverndestrongesrs errltotialen Gefichtspunlt wie lleicht die gut ard tudetnute ist,
doß aur Obe rohmbach zumn Schulberwestr an der prote Boeberei- or hatte sie voch git viele ebelftände filr die Befestigung bes
ungsschute gu Larctareden fekner i Schuldertöesern die Ssalvienst· aberalen Syftemit —
tspectanten Enmt Norn Kon Wessheimander prot.“ Gchult u, ungenn erwecen miißte. Eine innige Verbindung mit Endland waͤre
osenthat, Heher tles von Miedebmoschel an verkathe Schult In ür eine Regierung, der es Ernst sst/ ehedt liberalen
sodenbache WarbHergem iwö go Sa pe eee Suemang zofotzene anendlih.derloole ad ba Fntteig
Midistetappet Wilhelin Wehige ole vdn Reichenbat seten mi der hathe wen iger an Auledehnung feinet Gebieles alg. an lusdehnimng dere
Zchute un Schweigene Joseph. Pfeffet von' Entenbach an detenkat Seu Godernment dents fo müsse we wir nuiis jehr entschieden für⸗
Schee Fidach untn Kari Ihnsowon zuchenheiman der qan ueiu wsglichst. her zliches Einverständnig mit unseden Nachbarm jenseits
Sain in Dennbemeecnichedie hehrüstt Dhramideciadsüain Klata des ¶Canais aussptechen.
vnhelm ans Wastaͤmneehut Sehrerin ain det satg Wad henschule 2 Ver s. 80. Sept. In beiflosenet Nachl in der Hiphodrom
— D wit auen vangh stotenden Rogafinen abgebranmt. — Geftern Ahende
Die in Kaiserslaulerr! etledigte Abvoeutenstelle ist! dem Lantveawurde von heie Deutschen Vereinen dahier —3 —
girichtzaffessor Fuͤcob Nelleer! in Neustadt auf!gnfuchen a herlie⸗ begangene ira I— 9 4 t 9 3 7
neor gutor edt u hagehtetpatß, N'i Oche Vastgieine Journal“bringt ein Tele⸗

1
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        aus Gebweiler im Elsaßs nach welchem die⸗ Polizei einen Schwager Knaben mit nsgen einen Schlag, über den Rücen verseh
Kinds, Häusler, berufen habe, einen zwischen“ Bollweiler FW hattk und de für v dem Vater desselben — und hies mit Veh
Cernay — ——— Wwahrscheinlich ii Leiche des Valere dil Ziner Waulschetge Bediem ———
Ainck, zu — * —X niederge wossen 8 diun in ein benachbartes Hoia
22 geflüchtetz* wurde *7 berꝰ erbittertan Menschenmente Lalber in
zenommen, weidlich burchgewalkt und von Ernsterem nur durg
herbee ilende Wachmänner bewahrt, die den hochadeligen Trop
zum Polizeiamt führten, von wo aus er dem Landesgerichte über.
eben wurde. SM .
—5 —A—— —
in Hahfeld (die Fursten Hahfeld wohnene im Trachenberg
Breslau) mit einem den simblen Namen“ Alexander führende
Hfficiex durchgebrannt, wurde aber in Wien wieder fufaegtiten
die Herren Aellern wollen nun dem Prinzeßlein durch eiaen —
rigen Aufenthalt i einent Breslauet Jungfrauenkloster Gelegesha
geben, sich von den Strapqzen ihrer Reise zu erholen. —
fBaris, 28. Sept. Die vorgestern dei Pamin aufgefundene
iebente Leiche war micht die des Valers Kint, Tropmann welcher
jeste rn mit dem neu aufgesundenem Leichnam· ronfrontiri Worden
si,enhat ihn sofsri als die des unglücklichen · Gustav erkannt, leug
net aber, der Moörder zu sein Und schiebt jetzt die ganze Schut
auf den Vater: Kinkenn Der uGazette desl Tribunaur. ist es amehr
als wahrscheinlich, daß der Vater vicht am felben Orteermorde
vurde mo man die ͤhrige Familie auffand.nn Kink, der Vater,
hatte Roubaix zu Anfang September verlassen um mnach Guebville
zu gehen; aus Sparsamkeit war er uber Belgiengexeist er n
nilhin nicht nach Paris gckom men. Andrerseits ist er nichtin
Buebwiller erschieuen und e⸗ ist ungefähr sicher, daß er zwischen
soubaix und leßterem Orte umge brat worden ist. Ein Umstand
er dar Veachtung werth ist, ist, daß am 6. Sept, mithin wenige
Jase nach der Abreise deß Valers Kint gropmann ane
hrmacher der Rue de Faubourg du Temple in Varis eine
ttguftz, die hochst wahrscheinlich die Uhr des Vaterz
dint war , ueννν—
Bordeausx 29. Sepi Seit gestern Abend. wüthe
hier in Folge einer Petroleumerplosioin eijne große Feuersbrunst.
In Hafen perbranuten, 25..Segelschiffe. Alle deutshen Samt
such sind getete. *
Zum Concil hal id auch ein Chinese gemeipenn der Bischo
Tauriso aus fen Tschẽeon, geboren. zu Vordeaur, seit 19 Jahren
n. China und dort vicht allein ischof, sondern ahhe Vesiher
iner schwünghaft betriebenen Regenjchirifabtril
Sel bem Untergange des DampfersEaun auic im
othen Meere verloren d. Seeleule und . Passagiere das Leben.
F London, 24 Sepi Das zwischen Cugland und Nord⸗
amirita im Jahr 1866 geleg ie Kabel ist zerrisen..
In Sodhe Nu bexcilet xdas dramatische Theaier
Schauferl's Preislusspiet Schach demn Koͤnig“ in schwedisger
lebersetzung zur Aufführung vor. — 9
(Das Velocihede gid Goit“ Wischnuc) HOerr Nemp, ein
anglischer Apotheker darf sich ruhmen dehe zu sein, der den
Boden bes Ain ne dem Velokipede befhr. Da wahrend
des Tages es kaum möglich war, der Gluth der Sonne Hindoften
zu trotzen, fo ginge Herr Kemp des Nachis nit seinem, Velociped⸗
ins Freie. Es war in der Umgegend von Bomb y und er hatte
der Vorficht halber an seiner Maschine eine Laterne befestigt. Die
Zindus waren ganz bestürzt, als sie mit pfeilschneller Geschwindig⸗
eit einen Mann auf einem Radenan fich vorbeisausen sahen.
Mehrere von ihnen knieten nieder, als er vorbeikam, weil sie
jlaubten, Gott Wischnu sei durch eine neue Incarnation wiedet
auf Erden erschienen. A
uij ν.
—— — —B —
Poltowirthschaft, Haudel nud Verkeh
d 3 —
Munchen, 28. Sept. Das L.. Staatsministeriunn ded
Handels und der öͤffentlichen Arbeiten hat auf einen Anfrage in
—REC Verordnung über die Bildung von Han⸗
dels · und Gewerbekammern erwidert daß für Orie oder Bezirke,
wo wegen eines erheblichen gewerblichen Vertretung obwaltet, auf
Antrag der Betheiligten Bezirksgremien Vandels Fabru⸗ oder
Bewerbträthe gebildet we rden kdnnnen. Wenn aber der mit der
Zulasfung von Districtsorganen beabfichtigte Zwech, Bezirken von
'ndustrieller und kommetrzieller Bede ulung eine Vertretung zu
gewähren oder durch Vereinigung der in einem Bezirke zerfireut
wohnenden Industriellen eine Vertretung. bedeutender Induftrien
moͤglich zu machen, erreicht werden, so müssen bei der Bildung
bon Bezirksgremien, welche sich auf mehrere Gemeinden erstrechen,
allen Standesgenossen des Bezirls, so serne sie die in der Verord⸗
nung gefordeten persönlichen Eigenschaften besizen, das Recht der
activen und⸗passiven Wahl zugestanden werden 24
Mannheim— 35. Sept.“ In der abge laufenen Woche trat
eine wesentliche Veränderung im Getreidehandel nicht ein. Ver⸗

London, 29. Sept. Das „Eastern Budget“ J meldet
Zum Empfange des Kronprinzen von Preußen in Wien werden
die glanzendsten Vorbereitungen getroffen. Es steht die Borstel.
lung des gesammtendipiomatischen Corps und derVontischer
Notabllitälen bepor ιιινα νινα
——
us dem päpstlichen Juftizministerium olnrdenmattels
zeweltamen Einbruchs werthoolle Vapiere · und große ·Geldfummen
X
Der „Pall Mall Gajelte. wirb aus Rid montgeschrieben
Franz P. von Neapel, sowiendie ubrigen entthrontenitalienischen
Fürsten, ferner mehrere deutsche Fürsten und einer bisn zwei der
osterreichischen Erzherzoge würden demn Concil beiwohnen. Vor
wenigen Tagen habe der Papst gesagt? Wenndie Soiweran
oder ihre Vertreter: dem Goncila beisuwohnen wünschen, so habe ich
aichts dagegen, nur können fie nicht an den Debanen Theil nehmen
noch auch Rechte beanspruchen, weiche derjährt!find.u Fastalle
latholischen Muͤchte — so fahrt der Berichterstatter fsort — werden
Vertreter schicken Graß Trautmannsdorf wird die bezüglichen Be⸗
Uaubigungsschreiben don Wien mithringen, diefelben ber seinen
Ankunft dem Papste überreichen und darauf einen großen Empfang
abhalien. Es zeugt dies von einem besseren Einvernehmen zwischen
Desterreich und dem heiligen Stuhle Auch mit Spanien; siehl
der Vatican wieder auf besserem Fuße, umb in nächster Zeit wird
Don Francisco Millian hom⸗ beiligen Vaterals shecieller
GBesandier des Regenten empfaugen; werden. Der Konig von
Preußen wird, wie es heißt, einen aroßen Teppich für den Fuß ⸗
boden des Versammlungsraumes scheuten. ιV Sä
SEpaniene
Die Rachrichten don Cuba lauien günstig für die, Insur⸗
genten Die Schlacht bei Lag I nn a 8. in welcher sie zweiel.
los einen Sieg uͤber den sie in ihrer Pofition angrejfenden Val
maseda davontrugen, ist als die bedeutenfte im cubanischen. Ungb⸗
zängigkeitskampfe zu betrachten. Laut Nachrichten, welche am⸗ 9.
d. in Washingion eintrafen dauerte dieselben 8 Stunden die
Spanier nnter General Valmaseda waren über 4000, die Cubaner
3000 Mann stark; der Verluß der letzteren betrug au Getödteten
72, Verwundeten 2857 und Vermißten 47, während die Spanier
liber 600 Todte und Verwundete haluten, don denen fie 200 auf
dem Schlachtfelde zurückließen außerdem wurden 270 Spanier
zefaugen genommen und gegen 400 deserljrten. Valmasedq mußte
sich nach der Schlacht in feine Verschanzungen zuructhichen, ——
zinen Character entseßlicher Verwüstung angenommen.Die oberst
Junta der Infurgenten hat Befehl gegeben, alle staͤdtischen und
ländlichen Besitzungen in Flammen u, setzen, und., den offi ⸗
tiellen cubanischen Blättern zufolge — ist. vonHrn, Miquel
Aldama, dem nahen Verwandien einer in dern Pariser rei⸗
hen Welt sehr bekannten Familie, die Weisung eriheilt worden,
alle seine Pflanzungen und Immobilien, die eine ungehenre Summe
repräsentiren, in Brand zu fiecken. Hr. Aldama ist in der Tha
einer der bedeutendsten Srundbesitzer Cubas und sein Enischluß
scheint von dem Wunsche dictirt vorben zu sein, zu beweisen,
daß die Jusurrection den Krieg aufg Aeußerlte fortseßgen wird.
Vermirchtes.

7, Frankenthall, 28. Sept. Das beim Schluß des
Preisschießens hier übliche Abfeuern von Böllern hat gestern Abend
einen beklagenswerthen Unfall veranlaßt. Ein junger Mann pon
hier — Jalob Koch, Schustergeselle “ hatte inen Boller die
man hoͤrt, zu scharf geladen, so daß derselbe beim Abfeuern in
viele Stücke zersprang und die Hirnschale des Unglücklichen so
IX — das Spital verbracht werden
konnte, wo er bald darauf verschied. Das Preisschießen mußl⸗
deßhalb heute unterbrochen werden.

f Einem in Berl ien wohnenden Prinzen, dessen Namen die
dortigen Blaͤtter verschweigen, sind dieser Tage quf Grund einer
eingellagten Wechselforderung zwei werthvolle Brillantringe abge.
pfändet worden. Die Ringe wurden für 1400 Thaler verkauf!
und zwar der eine für 880 Thlr. und der andere für den Preis von
550 Thlr. Ersteren haben die Slaäubjger auf Anrechnung ihren
Forderung von 6000 Thlr. letzteren hat ein Juwelier gelauft
Beide Ringe waren Geschenke von auswãrtigen
7 In Brünmn hat am 26. v. der 23)ährige Graf Hompesch

der einen beim Vorübergehen unabsichtlich an ihn ganstoßenden
        <pb n="603" />
        Dungen vvn Gersth and. Hafer nach dem Mithhl⸗ und, Riedktrheiu
inden in Folge der sehr Ichwachen Rendiments nur u e,
Fahlen stett Holland und England werharren fu beide Gegteidegat
— —
mdern Richtungen sich kein Absatz für größere Posten zeigen wis
nchftex / Nähethechränlt. Auch Weigen urudl Roghenn find. Aon kesner
Seile zu den hier besiehenden Preisen begehrl, nad die uͤnne
sarin bleiben daher sehe deschränkt. Wir nRotiren Weizen ngch
i etee
werste, Vinet. Brauerwaar 10 . 4 4 A.a württembergijsche
—D—— ageee
saupiet sich auf, 44. per 80 Ktilo. Von Oelsaaten ist nichts
geaändert. Pfälzer Reps in guter trockener Waare bedingt 2184
— A.per 100 gilo. Rübdl un derandert a 24 ß ——
— ⏑ ⏑⏑—
37 fl. per 50 Kilo käuflich, Petroleum in starkem Bedarf bedingt
149/ fl. füt effectives type weiß. Schweinefett ist unverändert,
angetisches 3 22 per 60. Filo zu haben —— ze
zelieblen Marken' 432/0 fl. à44 fl. pee v0 Rilo Echterbeauner
bergerthran kostet 2751 fl. 3 480 I. por Aonre verzollt, Medii
auhran 60 fl. a 70 fll. per Tonne.n Im Colonialwaarengeschäft
st vermehrter Abzug in Kaffee zu bemerken. Zucker vhne
Aenderung.int u e oyn

allen, als vie. Heuernte reich war. —. Wasnden Sland der
carloffeln betrifft, so lauten dit Nachrichten über denselben immer
noch sehr widersprechend; im Allgemeinen indessen sind die Hoff·
nungeh die! man auf den diesährigen Kartoffelertrag gesetzt halle,
bedeutend abgeschwächt worden und zwar einerseits durch die in⸗
ensive unb andauernde Trockenheit im Monat Juli und Anfangs
Angust. die eintn förmlichen Stillft and in die Vegetation brachte,
anderntheils aben durch die Ende August eingetretenen vermehrten
euchten Niederschläge, die nicht verfehlen konnten, den der Halibar⸗
keit der Kartoffeln so sehr nachtheiligen Nachwuchz zu erzeugen.
Während so in allen den Gegenden mit heißem Juli und Audust
und mehr feuchtem September die Oualität der“ Karloffelnei
einer kaum mittlerer Quantität, wgering sein wird, hat in anderen
Zegenden, z. B. in den Mittelrheingegenden, Franken, Baden, dem
xẽisaß der Pfalz und in den Saar- und Moselgegenden der Enger⸗
ing bereits großen Schaden angerichtet und in anderen Länder—⸗
trichen, so im westlichen Böhmen, Königreich Sachsen (südücher
Theih, österreichisch Schlesien, auch theilweise in Posen die Kar⸗
Mesernet wieder mehr, als es in den jüngsten Jahren der Fall war,
yen Kar toffelertra g beeinträchtigt. Zufriedenstellender lauten die Nach⸗
ichten über den Stand der Rüben. Zwar haben die aus Kernen ge⸗
flanzten Rüben durch die allzu kalten und feuchten Tage des Mai und
Juni gelitten umd aus! demselben Grunde konnte die Auspflanzung
mit Setzlingen erst spät vorgenommen werden 3 daher zeigten sich
die Rüben bei der im Juli eingetretenen höheren Tewperatur noch
klein und keimen nur langsam voran; allein im August entwickel⸗
ten sie sich rasch und versprachen, wenn noch eine Reihe guter
derbsttage eintritt, einen zufriedenstellenden Ertran. — Aus dem
allem folgt, daß die Fütterungsartiker nur sparlich eingekommen
ind und daß Aberhaupt ein Futtermangel unausbleiblich ist. Stroh
reilich ist in Hülle und Fülle vorhanden, und es wird daher nicht
illzuschwer je in, daß Vieh gut durch den Winter zu bringen;
nur werden die Kornböden zu Fütterungszwecken mehr herhalten
nüssen, als dieses gewöhnlich der Fall ist, und wenn forldauernd
rot einet allgemein so sehr reichen Kornerfruchternte eine Preis
leigerung beobachtet wirb, so hat dieses ficher seinen Grund nt
grin daß die Landwirthe einen vermehrten Bedarf für die eigene
Birthschaft voraussehen. — Daß die Aussichten hinsichtlich des
Dbstertrages gering waren, befürchteten wir erst kürzlich; leider
müssen wir heute anfügen, daß in Folge der vom 8. bis 15. Sept.
neherrscht habenden Stuͤrme fafl die lehlen Kefie der Aepfel und
Zwetschen abgeschlagen worden find. — Dasselbe Loos hat den
Weinstock betroffen. Hatten sich auch in der ersten Woche des
Monats September die Aussichten etwas günstiger gestaltet, nament⸗
lich hinsichtlich der zu erwartenden Qualuät, so sind dieselben
durch die mit den bezeichneten Stürmen verbundenen kalten Tage
vieder gesunlen, wie denn auch die Qualität theils durch Abfall.
heils durch Zexreibnmg eine wesentliche Verminderung erfah⸗
xen hat. 3

527 —

ERVeandwirthschaftuches.

—D 33 — —* * —

Stand der Frülchte. Haben“ wirauch früher! schyn
wer den Stand dereFrüchtoeinzelne Audeutungen. gegeben so
zeschränken wir uns doch mehr auf Mittheilung- der Hoffnungen,
die man in den derschiedenen Gegenden an die Sommerfrücht
üpfte; heute aber sind wir in der Lage, auf Grund der einge⸗
ogenen Berichte ausführlichere Angaben machen zu können. Was
umächst den Stand der Grünfutterpflanzen betrifft, so ist derselbe
ast überall klaääglich. So sehr zufrieden man mil dr ersten Kier·
chur war so“ sehr unzulänglich ist die zweite; wer' noch *darauf
erechnet hatte, in den Feldern eine lohnende, Grummeischur zu
nachen, ber hat sicz getäuscht3“ hal woch der Wweite Kleebestand
laum ausgereicht, um das neu⸗ ingethane Heu vor“ dem“ ersten
Angriff zu schützen. Von allen Kleearten hat sich die Luzerne am
besten gehalten, insbesondere da, wo man bereits den großen
Nuten erlannt hat, dieselbe auf im Herbste recht tiefbearbeilete
and mit Mineraldunger gut versehene Felder zu brngen und! !wo
nan die alteren Luzernebestäude thunlichst vom Unkraut“ reinigt
und sie zeitweilig mit Knochenmehl überdüngt. Auch das Wiesen⸗
utter ist hinsichtlich seines Ertrages hinter den gehegten Erwart
aingen zurückgeblieben; war doch die Witterung im Monat Jul
andauernd trocken, daß der Graswuchs schon im Keime erbleichte
Ig Folge dessen ist dann die Grummeternte. eben jo gering ausgs

Güterversteigerung.“
Montag den 11. Oktober 1869, Nach—
nittags 2 Uhr, zu St. Ingbert in der
dehausung des Seifenfie ders Schmeintt
assen die Wittwe und Kinder des daselbst
oerlebten Ackerers Joseph Buhmann
t sammtliches Acker⸗ und Wiesenland auf
langjährige Zahltermine in Eigenthum ver⸗
heigern, nämlich :2. — —J
A. St Ingberter Vaum'e sp
Plan⸗Nr. 818. 15 Dezimalen Wiese in
nen Großwiesen, neben Johann Fischer und
hebr. Doͤrr. α

Plan· Ntr. 1005. 79 Dec. Acker auf dem
ohen Flur neben Valentin Schwarz und
beiet Schwa.

Plan-Nt. 1117. 61 Dec. Acker rechts
xr Kapelle neben Gerber Custer und Jo⸗
dann Hofmann. . * *

Plan⸗Nr. 15631. 92 Dec. Acker auf dem
Foßen Flur erste und zweite Ahnung neben
doh. Jos. Schwarz und Wirth Heinrich.

Plan-Nr. 1987. 42 Dec. Acker im Ro⸗
ane mittlere Ahnung, neben Johann
eidiger und Peter Best. *
8 2668. 83 Dec. Acker im
nteten Wallerfeld neben Peter Zepp und
rben Fichter. * 8

blan⸗Nr. 2768. 29 Dec Acker im mitt⸗

leren Wallerfeld nebenJohannGeorge Plan⸗Nr.A388. 50 Dec Acker und
Wagner und Johann — Wiese in Rodt, neben Mendel Beer Erben
Plan⸗Nr. 2821. 218600 Det? Ader auf and Johann Foseph Schwarz.
der Meß neben Johann Woll und Johann Plan⸗Nre- ü898. 28 Dec. Wiese unterm
Joßerh heim son eJinten UU, Bohmbbacher Weiher, neben Carl Gros
Plan⸗serb 2882. 18 Der Acker am Seyenee Erben und Johann Joseph Uhl. I
rech, neben Johann Joseph Grewenig, unde Plan⸗Nr. 4616. 44“ Dec? Acker und
Wittwe Jungg.... 0. 4. Biese allda, nehen Carl Gros Erben un
Plem⸗Ny. 2932.89 Dec. Acder in ver Fatob Schwarz·
unte iten Deaspißz neben Johann Zimwezaplan Re 4627. 51Dec. Wiese am
manii nd Peler Brausen Wittwe. 1 angen Stein, neben Johann Reidiger und
Plan· Nr. AIOI. 28-Decs Acder am Jatob Danzer.
Sdgesllopf neben Johann Jungfleisch unda b. Rohrbacher Bannes:
e —6 benn Inn am Soiege wrunnen
5 Ie oder hinter der Viehtrift, neben Peter Würz
Plau⸗Nr. 3512. 530 Der. Acker in der SG. M. Horn, igl. Notar.
3. Pfuhlwieserahnung neben Philipp Dy —
zand und Joh. Adam Beck.
Pilan⸗Nu 87258.42 Dec. Wies in den
Potaschwlesen, neben Joh. Jos. Schwaͤrz
und Joh. Adam Feichtner ..
Pian⸗Nr. 3979. 78 Dec. ————
Nudell, neben Peter Badare und Joseph
Wagnete A ——
Plan⸗Nr. 4090. 531 Dec. Acker auf Ho⸗
dels, neben Nikolaus Stolz und Jatob
Selgrad. J— .3 93
Ptan · Nr. 4236. 48 Dec. Ader quf
dobelsahnung neben Erben Feichtner, hin⸗
er. dem Garlen von Georg Jung. 0

Bierfilze
Hermann Fischer.
        <pb n="604" />
        3 — 7 —2 466* Qò. ———
LüttwerteigungSrpsßter Ausverkaußf
Soamtag den 16. October 1809 FYachmi 441500 len uch —F— ntt,
66 1000 Ellen Tuch Bukskin GIoppenstoffe
iet er F mif la en die Wittwe und äXx α 4.— i,—
xrben! des dahiet verlzoten Kappenmachers verden wegen Geschäftsverändetuig 50. Prozeut unteru
Vaientin Fischer hrt sammdien Fabrikpreise- abgegeben⸗n Zurn näheren lnsicht ladet erge⸗
ee — — henst in vn g “, onbesid Per
chum persteigern, namlich ttt edr 444—24 AJ ν
—J————— n e MAItschüler Aaehlandler
ij den Großgärten, heben Fopissihp nol i —I it 3labeo omiæ
e ee 224. —* 22 moidue on cuu u' Iw eihrüken 9 Marktplatze Nodlüm
Plan⸗Nx α Dec. Wies im —
nen ulen MichgelThiern und Peter dn3 nn — —— J—— u aꝛuuꝑ ni ι αι
Fischer. 4 Aag cne u enn Jul — 9— 6* 7 * bru R 44128 411]
A ge ete n 108 g on 68 1u Wol — 6 o1 olit
der Kapelse jeben Ladtnecht. Renges aynd pfiebtt biermit feinen“ — 424 .D *
—— —* — dun A he 1130 —*— — nAnzeẽ id 2 brif t
Jau⸗ — 4 —A —B er H E — W s 8 nꝛ:
rchts pd KLopelle nehen. Neoͤger Peiez y * emden un en zeug ga rit o te
Schwarz und 8 7 ler Zsicherung gufer, billigre und rascher Bwdienenge zur genebgtert Abnehmenn:
Plan⸗Pr. — —— 7 Die Henden merden nach ⸗ Maß oder auch norh rerhaitenenn Musierhomdgeferligt
—XR quf m großen Flur 8 * aind flehen Probehemden jederzeit vu; Dienstenguis , pi uzd onnur
—— Franz Iglob Heurich puden ne Wei. yexgnnahender Saison erlaubt sich derselbe noch besonders auf seingae
Johanin Grewenig jun , —V—— —D0
ee eob e 86. Ader zun gome H —W IJ —D ————
rechts in den Stpen ——— welche bereris in Rhönster und reichster Auswahl vorräthig sind, aufmerksam zu machen
ind Johann —DD bon den · dazu verwendeen Sloffen gur Arsicht abgegehen·
PlantIr, 4278.3 15 Ven Aaezauss ne zNutzerdeme it sein reich baltiges Hager in fänzutlichen Alus stattunge⸗
Jobelsahlung nahe de ene degenanden, is LeinentGrbild,, s Bathogchent. Drilbe Fedtrbeigeng Ihnlenen und
ebhemen s Ae dednen Niae edenn obhenen, Ficumen I s. w. dedexzeit uifß oll ständigste assorhin
Fuhrmangi αι ,
————— idze do De . Ackep auf 1 ü eeele —V
grte — Flue sahn gotz h ded dectaitchzi
heter Rihplingen Wuween n 189 Ge sef J e 50 ba 1 1 rn αιι Fec Qe xerrt hal ijb
Dem —— mu ue e!“— 3F on Gnufmn Hahuader. un
Blan⸗Nr. 30907. 39008. OAgeru —A
Vuhlen thol aub Schaaftopf nehenn St ifen · pręe Numn S Fruchta Brod ugleesch Preisenan
sder Schmist und Weten aibel Poirnsengn t Herwn Meitter habe n fruen Zulcitk der Stadt Homburg worm: As. Septbrin
— ijnd soczden hien⸗ hoflichst eingeladen,und vis 9 odl —D ftm geit gorn A flr38 k.
Soen hal. Noler Ei - Geseslege wesche uutexschpieden aand Speg 8u Ag re Gpehtern og
r eae Inpede Spelg vhe SvelzternR
cch hhe gutenschriees hat r zonncne dez Werste IDtekhie ⸗ id AunterGerhe
Eine freündliche Famiglen ntag dbez bie Giutrittska zten jn rhneene ernghüschfeuht ue
—— — Impfant uehmenz jndem nur gegen; Vorzeig⸗ ——— — — —
nis . Zinmiern⸗ üͤche, Cabinelchen dehlert g ðdeig sk g. Ier. Eintritt. gestattet, ist. .»h ubogeu ———————— A
und o en ein e e etc
Aune pebition de Vi tt. —BVVV— 8 ne gr.Ar Koenbros 8Ngr. J.
—— E —7T44 bi —* RLàse Jvduto Kgt? 735 fr.“ vitis1 Egrut tr.
8 autiefürrine ecae Im urger 480 ————— Waar
ar und Zueker. FSric17. 4. d7,5 Weck 8 ethr8kr: Shsensleisch· das· Vide
Lager der vorzüglichen Cholaladen des Hau⸗ —D —— — r. —— ——— — 5*
es Franz Stollwerck FSöhne in QuApprederis. 16 kr. Korbfleise — — 16
731n untehalten? G Nickel, Conditor su. 0 α —B8 rd Schweinefleisch! 1I8etr. Vutter dagq. Pfd.
JeJ. Grewenigein St. Inghort; —VV
da AMuprederis in Riesglkcastel.
D———
Taffet,⸗ Sammete, Korck⸗umd
Veloeipede Hüte, neuester Fagon sind
ingetroffen und empfiehlt dieselben dat
GOrermann Zischer.

EAILIustrirte Pameneitn8
——
ι ιονα A 8*
“ TRAXFVV
DIB BIENE.
Noueate und pilligste Bertine
damenreltung fũe Nocs und· sHancarbeit.
H o rausgegeben unter Mtwirkung der
Roedaetios des Basarr
nit theilweiserx Benutsung dere indieoer
Zeitachrift enthaltenen Abbildungen. 6
Preis I ganze Fiertesasr ne AO

Sruchtpreise der Stadt
Natsdrslauternu vom⸗ Ot. Sebtbr.n
Weizen 8iest.“ Nure Korm4 I. 36ke⸗
Spelzleru st A ko.inSpelz4 fribo de.
Berste 4 fl. 48 kr. Hafer: 8 49 t
Erbien, 4 sl. keke Linsen.A. f. aß h
ber Zentner. dgn
Bwodpreifet 6 Pfb. Kornbrob 226
zotgfde Gemischibrod 180kr. Amndern SWfde
Weißbrod 1 tr. 237
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Fralikfurter Börse i
ibn em 300 Seph EBSGöd. lf
ann uSeldsorten.u d
Preußische Kossenscheine .. fl. t bn
Pprzuhischt Friydeichsdyr . IEcb 33
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33 30
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20srancsStugt knunun D—
rnglijche Souvereigne . ————
Gold per Zollpfund feig u 5
Hochbaltizez. Silbero ptt Jolheneen 73*
Ane vee — VD 3220
3

ι)ts u
Schweißfußleidende!
Von meinen so xühmlichst bekannten
Schweißsohlen, in dem Stirumpf zu tragen,
die den Fuß beständig trocken oder warm
erhalten, daher besonders den an Schweiß-
tuß, Gicht und; Rheumatizmus Leidenden
zu empfehlem siad, hat 4für. St. Ingbert
und — allein auf Lager, und ver⸗
—DV kr. —
3 Paare fl. 1110 kr und gibt Wieder⸗
täufern angemessenen Rabatt: —
Herr P-Pr

ecuns ehen Beghe tuibael im Age
d, trügt die „Biene“ mit Sammél-
— E —— ———
as die Modę im Gebiete: der Toir
nd der woihlichen tandarbeit fure
natige, virthsohaftlihe Vrauen und
ar N suas und Gutes bringt Im Haup
jubrlich an 1200 vorzügliche Ahbll-
an dar gésammben Damen- und Kinder
derobe, Leibwâärehs und der verschie-
iten Handarbeiten, inden —
betreft. Sohnittmuster mit fasslichar
chreibung; wodurech es aueh den unge-
btesten Handen —XE
nzufertlgen und damit dedeutends Prepap
uisse 2u eraielen.· 7
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Die erste Nummer des neuen 5 Jahrgangs
iet gratis dureb alle Buchhandlungen
Poatanctaltenvu bezichen.

*

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Vedaction. Druch uxd Bersbee n

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        13 AJu —A———— Ati. i 37AM — —9 —V— — — —V . 84
—* J— r —4 45 2337 6 35* 6
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der St. FIngberitear Anzaig kerr (und das mit dem Hauntblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dientagb-, Dounardtag · und Sonntage
Rummer) erscheint wöchentlich vieg m ak Dien s u g, Donm em zkag, Sarns ang und Sonn tag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr,odex
18 Silbergr. Anzeigen wexden mit 3 Krzcl. die dreispoltiger Geile Blattschrift vder deren Raum herechnet. *
Nr. 155. 44 I 72 Sonn tag, den 8. O⸗fober

4

1869
—V—— ιιν. α, m
* Deutschland e peett F.Landau, 1. Okt. Heute Morgen wurde auf dem Walle
Munch en, 2. Oct. Das Ministerium scheint über die 88 a narn Sbors der Sohn eines hiesigen
srechnätzigkeit einet Kammerauflosung noch umnenischlossen und Bürgers erschossen gefun 5
——— und auf den 3 eines Zerwürfnisses im 7 Dieser Tage wurde in der Gemarlkung 4 hod der ganze
ulltamontanen Lager! zu warten“; denn es verlautet, daß der Plan diesjührige Ertraz pon 7 Morgen Wingert zu 80 fl. perkauft,
der Vertagung aufgetaucht. In der destrigen Abgeordnetensitzung . In Koort hee n bu ch Mnterfranken) wurden die Brunnen
vnr die Theilnahme des Publitumm so groß, daß der Hofdes ergiftet. Deog war— das . Gift bereits perflüchtet, als man am
Standehauses ganf angefüllt war und dir sich entfernenden Abge- Morgen . Wasser holten —
pdneten durch Spaliete geben mußten. Der Abg. Dr. Christopch — Auch Schwaben hat sein Diogenes. Lin der Straße uach
Schmidt (Vorstand des hiesigen, Volksvereins“) hatte den Antrag Aindaumu der Gegend von Wangen hat ein. Sonderling seine
geftellt, die Münchener Stadtwaählen“ nachiräglich zu cassiren Wohnung in einem großen, mit 12 starken Reifen versehenen
wodurch sechs forlschrittliche Mitgliedet aus der Kammer enfernt Fasse aufgeschlagen. Dasselbe enthält drei Stockwerke, Werlstati
vorden wären 71) fiel aber dawit glänzend durch. — Der König ines üfers, Wohnung und sogar einen: Tanbenschlag. Fenstet
wird schon heute zum Oetoberfest erwartet. ιαι ι ind Thüren sind an der Stelle des Spundloches angebracht. Die
Berkiener Der Preuß. Staatsanz.“ publicirt einen aller⸗ uriose Wohnung soll 500 Fl. losten. Der Inhaber soll gegen
nochsten Erlaß vom 4.bv. Mits., wonach bei amtlichen Veröffent. ma meugierige Besucher außerst freundlich sein aber aus Mangel
thunger· die Provinzen · und fonstigen ·Bestandtheile der Monarchie iner besonderen Gaststube Niemanden aufaehmen Aanneu⸗
ny solgender · Reihenfolge aufzaführen, sinde ). Preußen 2) 38 Frankpurt, 30.Sept. Gestern rudgege siche ein
Bumdenburgʒ 3) Mommern; Posem; 3) Schlesien; Buachsen vinglander in vent Weserbahnhof auf das Gélifet ald Leben der
eegehh ornen euen ehz e
fassau; I1) Rheinprövinz; 12) Hohenzolleru'sche Lande ande18) ß seinten Zweck. todt. gefahren zu werden, nicht erreichte wodi
Jahde Gebiete woran bei Uebersichten über die Beyorven dos zhet wucde jhmein Bein abgefahren. — ——
herzogthhum Lufembiltg anzureihen' ist.“ Faer 27. Sept. Vor. einigen Tagen sind in Ioachims⸗
gezetrein 3, F —V — hal vier Bergleute im ee de ——
Arißs/ 305 epl. Die Adreisfe ver Kaiserin Rndet heute verks in einer Tonne aus einer Tiest von 150. Klafter hinauf-
—*5 — Um EV 8 — St. — — zogen worden; als sie noch eiwa 2 RKlafter, von der obern
rifft igrgen zm S Uhr früh an der leßten frgnzösischen- Station 5*hachtmündung entfenit αα ——
—A ein. Der. Uebergang vor dort nach' Suͤsa wled mijn⸗ ben türtten unter frchterlichen berusen in die Tiefe Ihre
e Etpudet. dauern . Fdannated. frut¶ ühr findet dit dorder wurden Iurshmen ertn. Samuntüche wier Verundiüctie nud
tpeftig Jegedlg atgit. Pöährend des. Aufenthalis dafelbst dletht Farnilienbäter aind hinterlassen 18 unmündige Kinder.
414 * isso liele Weohnen Der Auferihalt Trier, 27. Gept. Wir glauben auf ein Unternehien
in Athen soll nur einen Tag, der in Konstantinopel eine Woche des Herrn Dr. Pistor in Mez (eines geborenen Pfalzers) aufmerk-
dauernue Wie die, France“ behauptet, gedächte die Kaiserin im am machen zu J Derselbe beabfichtigt Nanclich die Heraus⸗
Ganzen zwei Monate abwesend zu bleiben. abe eines Journals in Metz, das zum Zwed hat, die friedlichen
— ete, Beziehungen zwischenallen civilisirten Nationen, insbejondere
?nJ talien. 3wiischen Frankreich isnd Deutschland, ails zadehnn und n be
8Slorenze 80 Sept. In Siema und Umgegend estigen. —
** Icn schutterun aͤn verspürt, die einigen Schaden. Faolgendes ist mit wenigen Worten das Ptogramm der neuen
xrutsachten. peet er Wannte Pia m,
* —8 7 Wetechuted WrAlle, keine“ Gewalt, keine —A
KevolutionehIm Inhern Freiheit durch beständigen Fortschritt,
bisrch e erung unserer Gesetze; nach Außen herzliche
Bintra ht imdt duneren Rachbarn⸗ durch freiwllig geschlossene Beiträge.
Ueberzeugt; daß die Landwirthschaft die ergiebigste Quelle zum
materielen und embralischen Wohlstande ist, erheben wir den Land⸗
virthen feinen eigenen Augen durch das Gefuͤhl seines Werthes,
us Bewußtztsein seiner Würde, und bereiten hierdurch seine geistige
mantipatson. por. s 8
“K. Die Gewer biesabenden wenden in unserem Baatte stets nüzliche
Mittheilungen und angemessene Winke für den weiteren Absatz ihrer
Irdeugnisse finden, „überhaupt werden, wir unfere Unterstüßung
aillen. Bestrebungen, die darauf gerichtet sind, die Schranken des
Handels zunedweztern und ihm neue Absatzquellen zu eröffnen,an—
jedeihen lassemn —— — —
Was uns schließlich als das Wesentlichste aller Unternehmungen
atr moralischen Wiedergebutt erscheint, ist der Volts⸗Unterricht,
zie Erz ehung der Jugend. Die Kenmnisse erhöhen und die
Derzen veredeln, sind für alle Staaten die sichersten Mittel,
den Nationalreichthum zu vermehren und diebffentliche: Mahi zu
hefestigen. *
*Auf“vhesen Gasiß gestellt, wird das fociale Gebaude, von der
Freiheit gekront, unerschütterlich und init Erfolg allen bnden
Anstürmungeninehen so wohl wie den Bestrebungen der Reaction
viederstreben.
—othschilds Vermoͤgen.)Um sich einen Begriff von dem
olossalen, Vexmogen Rothschilds machen zu lönnen. huß noan ku

VVV——

. ——— w*Te . 7
7 Der „Aufrufan die Di hter und Feuerwehrmtuner —R
ands und der Schweiz“ zur Beschaffung eines „ilgem'e duseh
Deutschene Feuerweheri-Lisederb 2— welcheu
Anfangs Juli ds. Is. der Feuerwehr Instructor — Gilardone
in Speier: a. Rh. ergehen ließ, hat, wie uns mitgetheiln wied,
iden überaus großen Anklang zzefunden. Mas allen Wanen
Deutschlandg surd Lieder Gedichte (allein über 06. Origtnat
heiträge) zugeflossen und selbste unsat geferertsten Dichter der
degenwaͤrt, wien Dr. Friedrich Bodenstedt in Meiningen, Fe, non
obell und Du. Hermann Lingg in Mümchen, Meuder von der
Werra in Leipzig. Rodenberg in Berlin,“ Joseph Victor Stheffel
n Carlsruhe, J. G. Seidel in Wien, Friedrich Stoltze in Frankfurt
.M. u. a. haben an den Herausgeber, Original Beiträge umd
krmunterungsschreiben ergehen lassen. Ebenso haben von unseren
ervorragenden. Komponisten mehrere Origitlal“ Compositionen
ereits eingesandt oder kolche in Aussicht geftelt. Friedrich Slole
nFrantfurt a. M. hal sogar unter dem Titeb „Brennende ftüsse
nd flammende Herzen“ einen köstlichen“ Liedet Chclas für das
jeuerwehrliederbuch gedichtet, das sich bereitsz-Ander der Presse
ndet. und äne sicher. willkommene Weinachtsgabe für ˖den deuifchen

seuerwehrmann geben wird. J
fIn Laudsttuchl ist ein bjähriges Kindcwelches alletn
— Folge dessen in
ddenen at archtharen Schmerzen an seinen Brondwuu⸗

gestorben. —
        <pb n="606" />
        zaffelbe Thaler an Thaler nebeneinander gelegi vorstellen. Auf
zieje Weise würde es eine Reihe bilden, an der ein Eisenbahuzug
14 Tage lang fahren müßte, um vom ersten bis zum letzten Thaler
Rothscalda zu kommen. Denkt man sich aber das Vermoͤgen
sothschilds unter dem Aequator Thaler auf Thaler aufeinander⸗
jJelegt, so würde auf dem obersten Thaler bestandig ewiger Schnee
legen. Wollte Rothschild ferner sein ganzes Vermögen in neuen
Finlhalerscheinen haben, so würden dazu weihunderisiebenzig Kauf·
ahrteischiffe voll Lumpen gehören und fünfhundert Papiermühlen
hatten acht Jahre hindurch ununterbrochen zu arbeiten, um das
hermögen Rothschilds herzustellen. Groß sind die Wunder des
Menschengeistes! —

)

va Driit zeile umsonft, wenn dieselben auch erst in Ipaterer Jeit
ju Wirksamkeit gelangen wülrden. Der Centner Phosphorit feinst
emahlen mit Sack wird von dem Handelshaute Victor Meyer
id Comp. ans Limburg an der Lahn mit einem Gehalt von
0 Proc. phosvhorsaurem Ktall zu 19 Sar. (I fl. 6 kr.) and mit
0 Projent phosphorsaurem Kalk zu BI/ Sdgr. Al fl. 30 tr.)
n Oriund Stelle verkauft. Die Versuche dürften besonders auf
eichtem Boden Ecjolg versprechen. Empfehlenswerth bleibt es
en Phosphorit auf den Dungerhaufen zu streuen oder in die
Slall ungen. Die Gähruug des Mistes entwickelt Kohlensäure
ind diese ist bekannilich ein mächtiges Mittel zur Löslichmachung
der Mineralien.

F Berluin, 27. Sept. Falsche preußische Einthalerstüde
ind seit einiger Zeit im Berkehr aufgetaucht, die so geschict nach⸗
jeahmt sind, daß große Vorsicht und Sachkenntniß erforderlich sind,
im sie von den ächten zu unterscheiden. Sie stellen preußkische
Thaler aus dem Jahre 1814 dar, tragen auf der einen Seite
3 Bildniß Friedrich Wilhelms's M. mit der darauf bezüglichen
Imschrift, auf der anderen in einem Eichenkranz die Wort. „Ein
teichsthaler 1814; um den Krauz zieht sich die Inschrift: „Vier⸗
ehn eine seine Mark.“ Die Falsificate sind aus Messingplatten
sergestellt und auf galvanischem Wege mit einem dünnen Silber⸗
berzug versehen. Auf beiden Seitenflächen mangelt ihnen der
erhabene Rand der ächten preußischen Thaler von 1814, denen sie
n Bezug auf deren aubergewoöͤhnliche Größe und XX
leichen. Der hohe Rand ist nicht vollständig ringsum, sondern
iur theilweise mittelst eingeprägter, aneinander gereihter Nullen
zerändert. Der Klang dieser falschen Thaler ist demjenigen der
ichten beinahe gleich und kann nur durch Sachkenner unterschieden
bacden. Bermuthlich befindet sich die Fabrik diefer Falsificate in
zer Provinz Westphalen.

Bolkswirthschaft, Haudel nuud Verf⸗

4 Das Generalcomite des landwirihschaftlichen Verns in
Zayern hält es für angezeigt, den Landwirthen zu empfehlen,
Dungungsversuche mittelft Phosphorit anzustellen. In Deutschland
vird der Phosphorit meistens zu Superphosphat verarbeitet und
ils solcher benuͤßzt; in Frankreich dagegen benützt man das feine
Phosphoritmehl auch ohne Behandlung mit Schwefelsäure, und,
vie man behauptet, mit Erfelg. Der Phosphorit enthält 80 bis
70 Proz. phosphorsaueren Lalt, beinahe so viel als Knochen. Das
Berarbeiten zu Superphosphat vertheuert die Phosphorsaure wesent⸗
sich, weil eine große Quantität Schwefelsäure zum Aufschließen
rforderlich ist. Im rohen Phosphorit, fein gemahlen, kommt das
pfund Phosphorsaure auf etwa 3 kr. zu stehen, während es im
Superphosphat vietmal so hoch. ja auf 14 und 15 kr. zu stehen
semnn Gelangt auch nur ein Drittel der Phosphorsäure gleich
ur Wirksamkeit, so wäre die Anwendung des rohen Phosphorit⸗
nehles immer noch ein großer Vortheil gegenüber der Verwend⸗
ung von Knochenmehl und Superphosphat; man hätte die andern
Bekanntmachung.
Auf Grund des Art. 19 und 87 der
demeindeordnung für die Pfalz vom 29.
April 1869 wird hiermit bekaunt gemacht,
zaß alle Diejenigen, welche in den Gemeinden
ver Bürgermeisterei St. Ingbert begütert
sind, oder ein besteuertes Recht ausüben,
ohne daselbst zu wohnen, zur· Erfüllung
hret Verpflichtungen gegen die: Gemeinde
inen Einwohner als Bevollmächtigten auf⸗
ustellen habeu.
St. Ingbert den 2. October 1860.
Das Bürgermeisterant:
Ehandon.—

Lebensversicherungsbank f. D. in Gotha.
Versicherungsbestand .. 109 25000 fl.
Effectiver Capitalfondd. 26270000 ,
Versicherungen werden vermittelt durch e
Erite Panzerbieter in St. Ingbert.
— —

2

α—
Eine freundliche Familien⸗
— bestehend in 4
iis 5 Zimmern, Küche, Cabinetchen, Keller⸗
mid Speicherraum ist zu dvermiethen.
Die Expedition d. Bl. ertheilt nähere
Iuskunft.

Harmonie
bei Quirin, Kentrisd

S;-—æ

Fine schöne gule Quh zu verkaufen bei
Jes. Hellenthal
aufm Hahnacker.

Theilungsversteigerung.

Worms, den 1. Oct.

Wir notiren heute: Weizen 12 fl. 15 k
u8 —l. — ir. Roggen 9 fl. 40 k
is — fi. — tr. Gerste 9fl. 50 k.
is 10 fi. — kr. per 100 Kilo. Hafer
; fl. — ir. bis 5 fi. 10 tr. per 60 Kilo.
Nebl per Partie 10 fl. 16 kr. bis 10 s.
d ie. Roggenmehl — fl. — ir. bis — P
— ir. Roggenvorschuß 10 fl. 15 kr. bis
10 fi. 20 ir. Weizenvorschuß 14 fl. 15 ikr
is 14 fl. 30 kr. Blumenmehl. — fl. kr.
bis — fi. — tr. per 70 Kilo., Repe
20 A. - ir. bis — fl. — kr. per 8
—
24 fi. 30 kr. Leinol ohne Faß — sp
— kr. bis —. fl. — lr. Mohnöl ohne Faz
— fl. — kr. bis — fl. — ktr. pe
z0 Kilo. Repskuchen — fi. — kr. bie
f. — kr. Branntwein — il. — r
bizs — fil. — ir.

Samstag den 9. October l. J. des
Rachmitiags um 3 Uhr zu St. Ingbert in
ʒer Behausung des Mitinteressenten Ernsi
Fonrad. lassen die Kinder und Erber
es allda wohnhaft gewesenen und verleb
en Privatmannes Johann Klein der
Abtheilung wegen öffentlich in Eigenthum
versteigen, nämlich:

73 Dizimalen Acker mit Vierkeller auf

Hobels. neben dem VBergärare und

Peter Schmitt.

JTagwert 4 Dezimalen Wiese beini

Forreenweiher, neben Johann Uhl und

Peter Andres.

Veide Grundstücke St. Ingberler Gemarlk.

St. Ingbert den 25. Sept. 1869.

Horn, kgl. Notar.

* Mustrirte Damemottun
7 EXRXYXXXVEIXRRR
—XRXIXRR
DIE BIEXE.
Aeuesto und billigsste Berliner
damenzaltung fur Mode und landarbelt
Herausgegobon anter Mitwirkung dor
Roedaetion don Basar
nit theilweiser Benutaung der in diecca
Zeitachrift enthaltenon Abbildungen.
D⸗m dyk gante Bierichaht aur
actlvches Bedürtnless im Ag
, tragt dis,, Biens mit Bamms
orgfalt und ανι α ν-
as die Mode im Gobiete der Toi-
And der weibpliehen Handarbeit für
Satige, virincehastliobo Franen und
Neues und Gutea Im Haupt-
jahrlien an 1200 vorzugliche Absl-
an der gesammten Damen- und Kinder-
derobe, Leibwasehe und der verschie-
aten Handarbeiten, in don Supplementen
betreff. Sohnitimustor f fassliehor
Aschreibung, vodureh es aueh den ungo-
tentsn Hnpdon moglien vird. Aalles eolbat
nzufertigen und damit bedoutende Erapa-
niase z2u erriolen.
Die erste Nummer der peuen (V,) Jahrgange
at gratie dureh —æES n
Posstanataltan xu bozxiehon,

— ————

— —

Maenz. 1. Oct.

(Fruchtpreise.) Weißmehl das Mal⸗
r 140 Pfund — fl. — ir. — Rog⸗
enmehl ditis — fl. — kr. T Weigen (200
psd.) 12 fll. 20 kr. bis 12 fl. 30 h.7
Zorn (180 Pfd.) 9fl. 10 kr. bis gfl. 15 kr.
Herste (160 Pfd.) O fl. 50 kr. bis 10
8 10 Hafer (120 Pfd.) 8 fl. — ir.
3s — fA. — kfr.

Hiermit die Anzeige, daß mein
Bierkeller (an Bahnbos)
ür die diesjaͤhrine Sommersaison von

Montag ab geschlossen ist.
Zugleich brirge meine Wirthschaft in
meinem Hause zur gefälligen Erinnerung.
Julius Grewenig.
d netinn Dru«c und Ver— van F Demed in St Jönkern
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2353532718837513583 238328856553 383253313538353573 —A—
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3 25* 735 83383 8375
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3358833 2775 538357 «328353373
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3 3333 ——2 33 23
—3— — — 73 — * eie·⸗ m̃ 82— 52—2 52 28860 —A
222 5 7 53532 2 — * 8 — — — 3 A 3 * —2
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* * 2 — — . 2. 5 — 3238 An 32222 — 83 —22
— *32 —5825 — * S — 5 22 —*. “—2 * — —
22 —B 52. —E 3 2— — ñ — — *
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3 232 22 225325 5c054 5* 5 2083 238 5353—*
253553253223—633282 288 2555—— — 7 52 3 55535*
8 * — — — —— — 2 * *4 A 2 2232 * 52
cx ãẽ —A— 2 5 2534375338535 555233 — 17353— 038
— 3 5 52583333282 52622 5553525— 45533—2ä 5
2 ——— —— 53. 2853232383 2 5
—227385 z3838375— 733—— —33533 333832353 33835
225325 —51—5—5—— — 255533 2, 5*—8583 —
23383 3 — 3* 83223335 5853 3253.333
z35353353334333328338 — — —
3 23823— 2356
2233
22 8238 5353
—2838 387 33 73232 3333
88 — 2 — * * —
223 S *2* 3
z 333 8 —
52522 33 —A * * 8* — —
55325 2333334 333322.5 357553 25 3533353 ——
————— —— 83233357 z38 ** ——— —
55*5288* 5338335 533535 235 553338 3 52532 28 Z568 3377
2* ã 535 2 552325 3 22* 2 * 266 —322 2 22* — 252
——8—5325 243 233——238 —A 43 55 2 25 32325
— 2 827535 5 *3 22877 5335— 5338358 2 G 339 3 3
333—338 237 m 5338353 25. *m82358 33555 238 55
22 — 358 —23 52 52* 832. — 5 * 35
2532525 5535—53322838355 55 3385 S 288 235513837
532c52 * — 8 53— — * — 252328 — —X A— 4
7 — —5352 55—522 2238 *2382 785532—3 5583
2 5 —52 —35533825253 5225558 *8 —— 5*
35 38 —3225853328 8 52 EE— ——— 2322 —A — 283
28853633 5*2 3* 3 —5552 52253053 3 557
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2553,33 75*56 — — 226 — 8 380 —8 J
— —83328 —*875 83387335 325 *8 4
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27375* 28 22 32 z35 55 —285 —2 — 2R5583283 25323*
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3578 5* 5 —A — 8 3 — —A 428 55 2 *
55 —z535582* 568233 22*232253 3357 —33538 J 7537
575525232 z 268 55 25328 62* 28E *53323333552 *
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2 — * 5252 — 22* — — 585 J 5 33333
2238 F 535333357 — —A 22 32 DS56 —22, 55 8
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27 E 3 232 22 575* 27 2 S 88
25328 3 5 33 3— 33 3 320 *
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2 22 * 5552 24 *52 s 2532 93 53* —— * 5222
2 —— * 322 585 —— 82 7 3 — 2 28 —* 7
327552 — — 5533773325388353 6535
—A A 5* s22223 255—3—578 — 8 —— —
—53— 23*225 —337 3— S 3—2 —8, 3—8 8
— 52 558 783 3533352 3
5 3 5—c5— — 1— 2 —— —,
ẽ 2355 5z253 535 333327535 5 322 285 —M *—5
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z538 53 — 28 ——5 3 553 83 z335—5—33 *2803
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233333*33253 2s333533523833 — ——
B* — —— 52— 2223 *58 8 — 3 525—— 52
—A ——— 23282—5 —5625258227 5 —E *— 58202323
522c322 2858 2 n * 2538 — —3 3225 25 —
55 S 2 2 — — — — 2 —J— 5. 2 2228 5 8
33 2 553——33135* 2 23 5533832
74s 333 55 2387326 35338385355 383332535
— 333838 333 333723
8 3 *
z38553558 33333535338337
——— — — — FI ee s
32552338335 — — 3
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2
8333383. —
337 333* ẽ 53
353335** 433335 533
2533328 22 5*3
7 —A— 25 — 2z23 8 558 4 — 88
2284 33322338 338333755 338383 2323
32532 22322352 2232538 38 533355538
73533 *8335 33573 55358 35 34
——— —A *22 322 5*.* 28* 333383352 —V —
5 —2 2353538 * 233 * 28 —* —3 5 23 52
55 22722 55635 73*5338*87 — 282*8*8 —A 22* 8
* — 0 —X 2 72 —22 —— — —2 22 —2 — 23 833
53355 — 352 5 *827 338 A —A— 3232333
3266 28338 s 333235 333557 ÄB7 33 535 ————— —8
8 5*58322 22*5 5s833323 * 22355 2755 5575 9
587 — 225 E —⸗ 25 2 3 *22 353—35 2 x 8 52 2
RBB2 — — 2 32 228* — 8 — — 23 53 52 558 —2
523 * 33333 358 2328 * 5257 25
22 22 — 32 522 3 ã — 225 —* T 323*— —
2 —— — 28* * 22 535585— —A z38B8522 —*
3222 2232 3366 331 2* ES. 2 326 — cS*8 522
3z25232 — —* —— 5238 ü8 3 28 7 5 —— 555
2238.2 528 52 2255 520357 235*8 5*8 24 5232355 5
28 *524 J 5333 522 — — — 55 23*55 2353535
2 2 233376235587 5.25 8 J 5 —— E58 2 233325
3 8 — x253355* 5533 8 D— 22 8 3 —— 8 25
238 554585853 533337 288 —XX* 5* 5333553* S.*
—— 523* 35—33825 555 52538 52 27 — 5553 — —
23 7 25 2 555s33*325 —3— — 22 — —z3538*8 —
e⸗ 2— 5 * — 32— —7 257 S — 5358 258 12333
—— —— 13335535 —E 2525 —E—SE 5 355385 ẽ —8*8
85 — 233383835 553265333 555533 228 535 5335 33
8* 25 * 2 2 —— *238 — —— BB5 —
2235 71233 —— — — —— ———— s
—562 22* 53533555 s235275 * 28 *
—A—— 3555 — 33223227 *
7* —— — 3 * —8 e 2255 8 — ————
225* 5258 — —573533— 3 53 S —X — —
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2 2 2 2 *5 —— 2 8* 3
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— — — * 528 —AIV 7 3325 —
8388 182 523233235 * 135353
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3 — 553 —2 5232 —2
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5 —22 — — —* ——
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75577 32338 3555 52*3232
5 2522 * 328235* do 2
—
I 3 2 n 232* 7 *2 * * F
33 5—287283 3353377 —
2 52553* —S —— ———— 53
855 355
J J—
—
* E. AX 2,83. 7 — * 3228 — *5 253283
338353523
*— * —35* 5535 s—
3ß 352233
53235383 25352* 2383 558 —
1353325 —A—— 8 25*3 232
—— ——
*x 886 F *8 R* — 523
**58 — 3—3
2 * 22 2 33 S * 325 —8 7* 8 32 2
77 338 52228 z85578*
3288 3 —587 28 ——— *
2*2 — —— — 23— 7 2 2
— —5 12333653457
23 5**38*
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53352 555 638
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vnüũj noe adrin ni⸗z en dous α 9 ,α nonutnn —— nen
bht Syengin geg⸗ ru vur zuii J nn v A . —D— αν ιιν
anmchy irschainn — *—* ey At vernn auhihtate verhundecs hect c —0
kiuth egun pen ——— haktidcigbbiait / Miaeder Blensfiigte, Vonhethitahllunbl Goͤhnial
—⏑⏑⏑⏑ ⏑ ⏑⏑—⏑— ———
—— ⏑ ———— Krn die vreispaltihe Veln Vlaltsthrifi —— ig Wierlelsahtigo atʒ 7
Nroe 8367 ꝛie denẽ mo e αανν Lr
* ——— —X— — XR5 —* —VX
* — 7 2 a.B ilte
5 F —8 c,, —DD——— oαιν —
zu D 3 Deutschtante n n egas —X ð Duchf Hhettse . — — *
au: m ye 25 Juch 8 hescisehe Ne g eiholl̃ Iid Oefehoeben *54 p ate ge * ——
re —J———— —— ee e
—A J fürn WBej.s Dieę Foxt⸗ apoleon haffe, d „Presse“ behau —5
setmig der· Wahl st — 9 eee en Aer hetrascht n den Gesetzgehendey Kör *6 Kai
— 3x—— *242 *7 kta at — 33 46— rp x nit einem. if
—— ae —— — 353 —* 7 ———— —
4 Mo⸗nooe gungrenagenene ie bedenk igenssefann Abwat geme Ie. ünd gletchzeigige Fuuttwaffnung ge
liche Gunahme der⸗“ rgndflse. dige crüß ade ——— 4 —R * hit zatte uͤnd —A 22 * —3
—B———— xsWeming hilde istrin Kegen folgeibei Noitten Ich! F Pkber big Ra

ude; Moahznungasut Dis olseheordene ipnenhalb shrer estern früt 3 * rvie. achis 5

— R — ———— ——— — ae — —
tstzünsten 13 shig pwirltgz Bupnmyeern Zeae encheis üiftctetter' Kuigsang! and aichte slatt. acht Niglen negeben. Ei
e enee dn ie und 34 en ite tr gareg and nte vgn ztsßeben. Fir

—5 ndendhaͤbung, der Bäur und Feuerpolije Anstand armahüt vge Offlee Fnn! ————
ind insbesondere der uͤmsichtige Py 4 30 ßi —— zi Irnstand erwahnt dag „Afftc. —— allen den
F ichtlich der Feuer ee er wageceir peiert vAr BA— — —— de

Nicht minder 685 dine Behbörde'am Ba enertt trockene 4* m
wuch auf die — e e —— Vahnhoft“ Emein 8
bedacht zu welcht Jusee ——— Wnedig —— riste — ——
— IJ ee Hierhet Magenta an dem ven aen teu hee Fahn paheve
zwedmahlger⸗ gichoedutmgen“/ vie dotheisam. Wurde sie von inet 1389 gefallenen Fra
Inschaffung ausreichender und brauchbarer Feuerfö 58 *Murde sie vdũ diner zahlreich follenen Franzosen
pn 5 Fuerfoschgerathschafuug Fügt. Ig Wi iiner Zahlrelch, versammelten Menge
md:· die Exrichtimd —XR Feufireaheta 3 7 77 —— 3 Wiener sreie Presse will —— — enge ben
— — vill gen Foaͤiserig jnn ceie Presse will wissen dag sich die
Jeuerwehren haben idn we * ͤ 4 vge —3— i — o— 9 aß sich die
eübt waren, bis er üi * ——8 — 7 — 8 — ein J vt 10 Okto er i qn 3 7 ienwerde, u
aeee — ————— —— men zu kreffen. su —9* deostu — 8B—— n
polieibehdrden haben Hdeßhe Ste Gründ.ü —— d J zietan uumaginnmat
—V— —V——— —VV ααν New⸗Yort, 2 —* — —— 77 gernun
ie he Asvvra· — 0 ude eetg ——
1 9 *35 dil ——— und geftern von a enethen
—3 —X —
— EIXGo—— umd auttch. nnuiov e in m
ater ir 30 T q —— — P FMGC. I. 5 n.“

A— AsA— uescirt. 20 Missiong 816ng. 19. —*— roege u,
wie Dn Annch daß der Kronprinz in issionäre ermordet worden sejen.. —— 5
Bien einen Be uch abstalten werde wird von der „Provinzi — D——
2——3* de, wire voon orr inzial⸗ E
—— 3— destütict m dym Himufüsen — ————— Von de wypasae 7 A
ndaiser mehrere Generale Ee achnti 64 fRind auch bereiss dom au dein Gefammgebieit der pruen uu sonderc· Leistungen

—XX —2 ü'wätn ünd wgert r prarnischen VLandwirthschaft ertheilte,
and seines — be on —I Iwäth uin folgende in die Pfalzeigekommen. Die g91 9 t ertheilte,
dronprinz wird außer: von sei beigegeben werden sollen. Der munze hält Herr HMienern i- Die wvoldene Vereinsdenk⸗

von seinem Hofstaate und seinej Adi große si H. Matlern) Mekonomind Verghaufen Di
E en Adjusanten große silberne Vereinsdenkmünze erhalt ind Berghausen. Die
en VAF8 wvan dem Flügeladjutanten, des Landwirth in Biesterschi tze erhalten die Herren H.Muiller⸗

rshbegleitet sein —* schiede&amp; Waufr. Mülleri —RRXRX r

—3 * I Holdermann, Gärt 7 üller in Heideshe
er Pgbin I Del.Von Zlaubhaftet Seite wird di Sitaͤngdent munje * — e
74 e ee e ece Graf Bismarck wer be ofen, J. Marliin, 8 ege —— Laudwin iu 8
— es r een dem italienischen Mbero zu⸗ 7 in * —— ndrau g Gerard
dugre .Mentone nehmen, besirittenel v Dier ecker, Landwi SiesBurgermeister in Blies
—
* sollegen, von angeblichen i jeimer, Landwirth ei — auersheim 4 —3
iner Hofpartei, gegen, den Grafen Bism pi Inn en in Ziiegefeld⸗ — uͤsgermeistern 58
—A arck, d 8 sernheim, F. Hönis — Hert, Bür exmeister in Nie⸗
o ne 8 etenenuee We horemenn

An gug ation zufolge sun og WGin Berliner Telbegtamur— mnlichen Selanimedung ver Westpreußen) warnt e ehike
iv —* Zig weldet nachstehendene ð esandtenwechselals definn Fenfelsaustreibungen“ oͤhn qus en geschaftsmäßig. detriebenen
J—— ann srtene 2u Geswast ee Jin uiantnunvn Barew

t on Slinznonvon etze Wena.He eee die von Exifel be d duit sie ser einträglich zu sein,
—— uen — —— — —
Berteng Oq. Werußotf an, vuatt theti Gesshaftͤrisendonine Moutun schaften. halten
Bertin, R. Och. VerZotthisndettat EL, inUeber didgroß re
7 p. * VBęer bi a vradiergro 3231 I
ret. neee diu s pot. xüsd jm Zufe dortigen Blätter eee Zodenut .tdüingen vdie
—* u⸗ en 12i m suel du hal 7, Uhr. Aheudz — F Das Feuer entstand gogen
———— 3833 93 tet. warzn auf d rd hatte. Der Schiffer und, ein Zoll—

n 7* ⸗« esterig hierher Lelegraphirte wachter Ruren auf dem Sgiffe ünd isser und ein Bot
I * de ree ite * —253— ——— — ——
—D— igt; dagegen soll ag dem. Gaulois“ der valer drplon —

ordera Troppmannz,nexhaft ß ter Txplosson, ünd das Schi 3 erfolgte eine furchtba
— —— — nie die egdhem itert mm deien diummm — —*
rder zu wirken. 77 erclodti Inat verbrannt, haben si drneich an den und im
13071——1 und d —* — “ ⸗ em be ins n e u
acn ind dos Ne egra Ig vVc e
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        mit steigender Fluth dem Hafen zu. Ziryei Dampfschiffe fuhren Ioe meht, und zwar MAsd aus —XEIL
ihm ——7 æs gelaug nach „vielet van das —*8 —AI α auf A n
Schiff auf eine Sandband ud schleßbenn wo Hes festgelegt wurde
Van giaubte schon alle Gesahr borhri als mit seigendem Wasser

das Schiff medehetzu wvurde, vanit zerbadst, und * das bren⸗
nende Pelroleum kuß der Oberftasche des Wafssers Kich zwischen die
festliegenden Schiffe verbreitete und sie anzündete. Um Mitternacht
hrannien 16 Schiffe an verschiedenen Punkten der Rhede, welch
—V—— schwere Beschädig
ungen erlitten, fieben nur leichte. „So viel, man weiß. sind. leine
Menschen umgekommen, beschädigt durch das Feuer wurden drei

wei Matrosen und der vorgenannte Zollbeamte. Der Schaden
sird auf 6 Mill. Fr. geschäßl, läßt fich aberr mit Bestimmtheu
noch nicht angebnn ⸗· —
*25 tIm Hotel Newhork ju , demselben, in welchem
Troppmann verhaftet wurde, hat sich am Tage der Verhaftung
Troppmonng ein 26jähriger junger Rann, Namens Delonay, selbst
getödiet; man hält denselben bei, dem Verbrechen in Pantiu
betheiligůg.

r Bern, 8. Dei.“ VDas Dorf Lavin im Unterengadinz
(Graubünden) ist gestern, soweit eg Kulz vom Inn liegt (67
Hdufer und ebenson viel Stallungen) total abgebrannt; nur die
rechts vom Inn, und bom vabinoziobach liegenden 20, Hause
——

ẽin Englander und ein Amerilaner hatten zu, Diebheein
sonderbare Wette gemacht, und zwar eine culinarische; der Ameri
saner behauptete namlich, daß alis den Eiern die meisten Gericht
herzustellen waͤren, während der Engländer das Gleiche xon der
iartoffeln behauptete, Der Amerilaner gewann und ließ un

Das Futterstroh. Voraussichtlich wird im nadhster
Winter wegen Mangel an Heu das Stroh weit mehr den Fütler
ngszweden dienen müssen, als dies in anderen, Jahrgangen dur
Fel war, es dürfle daher ganz am, Plotz sein., zeht schon n
nige Punkte hiazuweisen, die die Qualitat. des Strohes als Fut
lermittel erhöhen. Nicht seuen ist es der Fall, daß man in der
Wirthschaftaraumlichkeiten dem Stroh die unteren Stellen. de
Scheuncnviertel oder dumpfe, dem Luftzug unzugängliche Stellen
anweist. Es lann hiergegen nichts gesagt werden, wenn das Sirẽ
jum Einstreuen benutzt werden, soll; ber wenn man es zum
Fiuttern vetwenden will, so muß man ẽs auf einem Gebälke auf
dewahten umdes so setzen, daß es von ber Luft gehörig durch⸗
trichen werden kann; denn nur hierdurch wird es vor Vermoden
ing und Verschimmelung also dor Unjchäblichkeit beitndea
yuiterung bewahrt.“ Auch bezüglich des Schneidens des Strohn
auben soir Foigendes bemerkey sn müssen ⸗Seither nwar ein
illgemein — Hachet wenigstend für Pferde so kurz alt
noslich zu schneiden, — jn vel. nenesten Zett hat man»Rit
nweifelioz uberzeugt daß das kurze Häckse lzur leicht im thierischen
Nagen zu Verballungen Anlaß gibt immd daß sich daher“ein Hädhel, dat
swar1 vbis 11 Zoll lang ist, ich weit besserneignet⸗ und zwur
nuch schon dus vem Grumde /weil man mit langen Hächel weiter.rerch
als joichein, welches kutz gejchnitten iftunn nnnn e—
—E BAE ο qun Qu
4— 14 * atslus gid. 9434061* do l⸗ 4. enntton uz
Theilungsverste· gerrucAusver kauf 3— Arlihe
Samstag —— meñ e ee en läuim uce ñ— usn
N mittags um 3 hr zu t. Fug ert in nnerßa 3 i en srei en 3. . 3»ιι nn 2
ae des Milinteressenten ¶ Ernst zu Ppersart bihige Frellen, Kleiderstoffe um die Haifti wie frühere
—A lassern dje Kinder und Erben Eine Parthie n e Rwa v4 ————
zes allda wohndoft gewesenene und verleb⸗ xeite schwere Lan x 17 — 8 ua hin
ten Privatmannes —— der 9. seine Cattune oginu 9 ννιν ditban J
Abtheilung wegen öffenilich vnr Vigenthum J JioJaconetn —V — n x
nersteigen, nämlich; az37 4746 * 95 95 reik grau und naturel Tuch 48 kr. per 2
e vi e
Hobels nebengdem Bergaͤrare uünd nn uoten Ni 777 37
— — — an
— ezimalen Wiese⸗ * 5 Prei
eeetr nn puncn unnnn Artikel empflehlt ebenialls zu euorm billige n pe
Andres. ινι αια * νιι
—* ücke St. Ingberler Gemarl J zι, ,α 8L.Herz⸗ Wit *
Zide ue ee —3
St. Ingbert den 28. Se * —s 6 7
GHorn, —A VV 24 —J
Eine —R—— ne e ꝓ * LARi
ann⸗wün t meinem o⸗ 2 * 8* — 32 J — * 5 e, “*
Privatbause ein moblirtes Zimmer? omit in Erankfurt an d —— ——
——— r g haltenengeVie 38 eerwen —VV
— — M.a — — — kWod Lolpuigterstracse. 40.. 1 nui c.
— .nin ßteinenberge, 29 ι α α
V ieSpꝛit Stadt, Meuer Markt, 113. 15 8
ILXX —— oge ———
Lei prige ν dι Markt. 17, Konigs —V
n.a Kronprinzgtrasse,] Biin pnt
iiricend atdnn Asusergasgo; — ee
4 —— eré Grahenstrasse, 133 6 ν—
St. Gallous α n 4 —
Vonr e t a e
—G— Wichtig für
—66 36
gasere e e in Schweißfußleidende
aingetroffen und einpfiehlt dieselbnn denmeinen sAntuͤlichst belannie
— meinen so xühnilichst bekannte
Hermann Fischer· —— denn Strumdpf zu fragen
as Portrat nach ber Natur — ** Fuß Hostuͤndig trocken oder
3 belannten goben — trhalten daher besonders den er
—X sür 18 tkr. z habe uß, Gicht und Rh umnemuz 8 ven
in der photographischen Anstait Bigoee n eipfehlen siad, hat 6
— B.uOlsig.o AInd Umdegend. allein auf Ly 23 en
WAn Iewisfer ZLamerad laufle — ia
Finng ft fsüt 1 Kr. Käse. 3 Paare: Jurde 10. kr. und gibt
iesigen Wirmncha käufern aungemessenen Rabatt::
8 Er lebte 8 Roat deape— buß ——— ——
J o 1il e in Ingbert. 3. zh
terf ⸗ eht. 1869
blt billigst 23* rran en e
——— 1 M; —
empfiehlt allig J manun Fischer. Nob von —

225771

Praetlsehon Bedürfalsss im Auge

Jd, trgt die „bienen mit Sammel⸗

sorgfalt uud Ummicht Alles duεαν-

sas die Mode, im Gebiete deꝶm Toi-

nd der weiblichen Handarbeit süt

iutige, wirthachaftliehe Prauen und

Neueés und dutes bringt: Im Haupt-

iuhrlich, an 4200 vorzũgliche Abbik

en cler gesninnifen Damen- und Kinder-

erobe, Leibwüâsehe und der verschie—

en Hundarheiten, in den Supplementen

butrett. Sohnittmustor mit fasslicher

ohreihsing, wodureh es auch den ungeo-

„besten Hä. den möglieh wird, Ahes selust

mufertigen uud datuit bedeutende Prupav-

ei. xr⸗α;enn..

Dis eratr Fmatuér xlis veittai V.) Jahrgangua

ist gratis di. reln alle Buehhandlangen

7 FoStunatatteu u be⸗ειSN.——
— ben Rerte⸗ üsü F Dewe in St. Inabert

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        F 57
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27 453 —— 58323 — *2 — 32 48 —— 25
—* —— 85 5 2862 — 3328 25 58 *
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5 —— 2 32 222 5 56 — 28 23* —7
Q 552 2 228 2. 3 5238 5X * —— *2 254
7 322 5 — 5* ——— 252 *5 — 3 27
—F 5338 3225* — —— —— *5*
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2* — — 33 *5 2 —A— 25
25333 * 3 * J —— — * 53238 32 7
*297 72 58 7.5 —WX 2*.25 32 828 5 — 27
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* — 2 — 32 — 5 32 —cæX 8 * —— —— 2 „3 gα x

* 2556 53 ——— s3538 5325 — 5s335
—A ——— 2 2*5 258858 — * 23 J
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22 2 5324* — — — 5523 23 53226863876 —
5ß338 2 5 25 3226 825
5. 8 235122 3—
— —— e———
23332 — — 8832 3338 55— 222 — * 523* 35 2335
2 —— 5* 7 —5 — 55 — 5T3 — 5338253355
3 7*38—5233*5* ——— 3325 58222 53
* . 55 * 255 532333 — 5333323827 — *35 3338 35338
28 3* 332 55 *3 3 5 38* —* 7 4 1334
? 3. 2355 * 3552 53* —528 7 25553 — —— * —2* ———
— 8 527* — —
— — 5* * 5525 — 32583575 3533538
7 3 6557
75 58321 —— — 51* 158 32253 3— —23383—282 *585
—— 383383 —
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        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Ingberter A nzaiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Donnerstags und Sonntags⸗

Vummer) erscheint wöchentlich v iermal: Diensta g. Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Arzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

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Rr. —157. Don nerstag, den 7. Oetober 1869
Deut schlaud

Mänchen, 1. Oct. Eine eigenthümliche Erscheinung, die
—XX Verhältnisse sind, ist die That⸗
ache, daß an der Spitze der ultramontanen Partei, die mit aller
Macht an dem Sturze des Ministeriums arbeitet, drei Minifsterial⸗
Ahe: die HH. Dr. Weis, Diepolder und Meirner, stehen. Be⸗
sanntlich ist bei uns in Vayern ein Ministerialrath trotz seiner
sehen Stellung doch nur Hilfsarbeiter seines betrefsenden Ministers,
at desseu. Befehlen er sich bei seinen Referaten zu richten hat.
Man sollte nun meinen, die Herren müßten selbst fühlen, welche
nwürdige Rolle sie spielen, wenn ste heute die Prinzipien und die
handlungen bekämpfen, zu deren Durchführung sie gestern selbst
ihre geistige Kraft aufbieten mußten. Wir wolln nicht untersuchen,
wer an diesen ungesunden Zuständen Schuld trägt, aber das müs⸗
sen wir aussprechen. daß sie mit wortreicher Energie auf dem
Papiere nicht gebessert werden. Bayern steht vor einer Qrife, die
aut dann zum Guten gewendet werden lann, wenn die Regierung
den. Muth gewinnen und den Ekel überwinden kann, die Eiter⸗
beulen auszuschneiden, die das Gift des Ultramontanismus am
Staatslörper hervorgerufen hat. — Wir verlangen nicht Gewalt⸗
naßregeln, aber wir erwarten, daß die Regierung Gegnern, denen
lein Mittel zu schlecht und perfid ist, wenigstens mit. den gesetz
ichen Miiteln entgegentrtie.

Münqen, 3. Oct. Das zwischen Zollbundraths und
dem Zollparlament vereinbarte Vereinszollgesetz, das mit dem
I. Jan. 1870 in Kraft tritt, wird in den nächsten Tagen durch
das Gesetzblatt publiciri werden. —sw

Das Justizministerium hat angeorduet, daß bei jedem Bezirks
zericht ein Regifter der Aktiengesellschaften, bei welchen der Gegen⸗
dand des Unternehmens nicht in Hardelsgeschäften besteht, und
dei jedem Handelsgerichte gesondert je ein Register der eingetragenen
Zenossenschaften und ein Register der registrirten Gesellschaften mit
jeschraͤnlter Haftpflicht geführt werde.

München 3. Oct. Der k. Staatsminister der Justiz,
. Lutz, erhielt von dem König von Italien das Großkreuz des
Ordens der italienischen Krone. — Herzog Maxrimilian in Bayern
hat laut allerh. Entschließung vom 26. v. M. im Einverständniß
nit seinen drei Söhnen ein Fideicommiß gegründet, wornach nach
Berzichtleistung des Herzogs Ludwig Wilhelm, der zweitgeborne
den, Herzog Carl Theodor, zum alleinigen Nachfolger be—
inimt ist.

München, 6. Oct. Soeben vor Beginn des achten
Scrutiniums verlas der Alterspräsident der Kammer der Abge⸗
xxdneten ein königliches Decret, datirt aus Berg vom 6. October
velches die Auflösung der Kammer verfügt. Die Auf
dösung erfolgte unter Berufung auf Titel VII, g 23 der Verfas⸗
ungsurkunde, Die Neuwahl soll dem Vernehmen nach in kürzester
Frist stattfinden.

Dienstesnachrichten.
Der Communal⸗Oberförster Arnold Martin in Rülzheim ist
uuf Ansuchen in gleicher Eigenschaft auf das Aerarialrevier Stifts⸗
vald, Forstamts Kaiserslautern, versetzt worden.

Berlin. Prof. Dr. theol. Holzmann in Heidelberg wird
em am 6. October (gestern) zu Berlin tagenden Protestanten
Berein folgende Thesen bezügiich der Schulfrage vorlegen: 1) Die
vderste Leilung der oͤffentlichen Schule gehört dem Staat allein.
Anzulässig ist daher jedes Eingreifen der kirchlichen Behörde als
olcher in das Leben der Schule. 2) Dagegen sind bei der Zu—
ammensetzung der Schulbehörden die Interessen der lirchlichen
hemeinde so qut zu vertreten, wie diejenigen der bürgerlichen, oder
die der Familien und die der Pädagogik. 8) Eine heilsame Ver⸗
zindung von Kirche und Schule bleibt aber so lange unmöglich,
atz die kirchliche Gemeinde mit ihrem Rechtsanspruche auf eine
elbstständige Veitung ihrer eigenen Interessen nicht durchgedrungen
st. 4) Bärgerliche Gleichberechtigung der Staatsgenossen ohne

Rücksicht auf die verschiedenen Belenninisse ist oberster Grundsatz
miseres staailichen Sesellschaftslebens also auch Norm für die
lusgestaltung des Schulwesens. 5) Die öffentliche Schule steht
haher allen Bekenntnissen offen. Mit anschließend confessionellem
Tharacter ist sie ein Widerspruch in sich selbst. Kirchenschulen, wo
ie noch bestehen, können nur als Privatschulen gelten. 6) Der
Hedante, die Religion aus der öffent lichen Schule auszuschließen,
vürde sich nur als Mittel der Nothwehr gegenüber einer cultur⸗
eindlichen Macht der Kirche empfehlen. Wohl aber gehört die
seligion als eine Bildungsmacht erster Größe durchaus zum
hganzen der Volkserziehung und sollte namentlich verpflicht ender
Interrichtsgegenstand der Vollsschule bleiben. 7) Politische, wie
ädagogische Gründe wirken zusammen, einem solchen Untetricht
den Eharacter confessioneller Vestimmtheit zu lassen. Deshalb
nüssen bei confessionell gemischter Bevölkerung Schulen mit mehr⸗
jeitigem Religionsunterricht gesetzlich ermoͤglicht sein. 8) Der
steligionsunterricht in der öffentlichen Schule soll das Wissen und
»as Verständniß von der Religion, ihren Urkunden in der Geschichte
bermitteln. Die Heranbildung der Jugend zur lebendigen Mitglied⸗
schaft bei einer besonderen Religionsgemeinde ist Sache des Con⸗
itmationsunterrichtes. 9) In Betreff der Lehrerbildung verwerfen
vir jede Art von theologischer Vereinseitigung und kirchlicher Dres⸗
sur. Wir verlangen statt systematischer Hetabdrückung derselben,
baß unsere Volksfchullehrer religiössiitliche Charackere und durchge⸗
hbildete Padagogen seien, welche die volksthümlichen —A
essen der Zeit zu. wardigen und in ihrem Theile zu förd ern
vissen. — 1*
Frankreich.

Paris, 2. Oct. Einflußreine Persoͤnlichteiten, sogar aus
zonapartiftischen Kreisen, sind bemüht, den Kaiser zur Vorlage
eines Gesetzes zu bestimmen, wodurch das frühere Gesetz, welches
die Familie Orleans aus Frankreich verbannt, aufgehoben
verden soll.

Der: ,„Gazette de France“ zufolge führt die Kaiserin auf ihrer
Reise einen ganzen Koffer vo Hecorationen mit sich. Es befinden
ich darunter die für die Seeleute des Geschwaders der Levante
hestimmten Orden; die für die hohen Würdenträger in Konstan⸗
inopel; für die egyptischen Würdenträger in Caito; die für die
Tanalatbeiter und endlich das Großband der Eyrenlegion für
derrn v. Lesseps.

Italien.

Florenz, 4. Oct. „Nazione“ glaubt, die lonigliche
Famiue werde die spanische Krone für den Herzog von Genua
ur annehmen, wenn die Wahl der Cortes durch ein Plebiscit der
Nation bekätigt werde.

Rep m, 24. Sept. Prinz Otto von Bahern, des Koniss
Bruder, ist, wie man der „streuzztg.“ schreibt, hier von Seiten
des römischen Hofes mit ganz besonderen Ehren empfangen worden.
Nicht allein, daß sich sofort nach der Ankunft der papstliche Kam⸗
mermeister, Monsignore Ricci, bei ihm einfand und ihn im Namen
des Papstes willtommen hieß, sondern auch der Cardi nal⸗ Etaats⸗
ecretär Antonelli machte ihm sofort seinen Besuch, was hier sonst
sur bei Kaisern, Konigen und deren Gemahlinnen geschieht. Am
Tage nach feiner Ankunft wurde der Prinz vom Papft selbst
empfangen; die Unterredung soll sehr herzlich gewesen sein, die Poli⸗
ik aber gar nicht berührt haben; der Papsft betonte es aber zwei Mal,
daß die Mutter des Prinzen eine Prinzefsin aus dem glorreichen
dause Brandenburg sei. Nach der Unierhaltung stellte der Prinʒ
zem Papste die Herren seines Gefolges vor. Als der Prinz sich
veim Paͤpfte rerabschiedet hatte, stieg er sofort zum dritten Stod⸗
verck hinauf und machte dem Cardinal Antonelli seinen Gegenbesuch;
dier aber soll die Unterredung sofort einen scharf politischen Charak⸗
er angenommen haben. In sehr artiger Weise, aber mit großer
Zchärfe tadelte der Prinz die Sprache der Röoömischen Correspondenz
gegen den dayerischen Minister Fürjten Hohenlohe. Der Cardinal ·
S‘natssekretär beklagte aufs Tieffte diese Sprache uud erklärte in
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        ormeller Weise, daß dien, Römische Corresppndenz“ „Atzgin Regier⸗Verernsdentmunzz 4n Bürgermeister „Frentzel in, Börrstadt;
ungsorgqn seiges quch —— gewesen de ——— 54 an — sKtramer in ———
der Redettelr der e ee rwaee wee nnt Mhtin — — —A——
Maqguelontte abgesght swerden witd. Dann machte der Prinz d auud e Kohmbach und Lehrer Robe
em GSarbetal vB. Viesuch, Wischof Worr SahigeaWbelanntlichein iet —
Baher) einen VesuchAspäter auh) noch andern Prädaten. Man Der Munchewreooltswi, en Grund ded Schwierig
iberhäufte den Prinzen mit Artigkeiten. eit, in der sich die baͤyerische Abgeordnetenkammer z. 3. Afinda
— arin, daß fie fich vom constitutionellen und politischen Gebiet
ee, e.rmi chates eee 2483 ihr fremde botanische oerirrt habe. Denn im Grunde handle
Neu'st a di2. Oct. (Was elit Elnahrig Frelwilliget 3 sich unm die Frage-Edt weige IEsdliWeißtpoe
loftet.)“ WEin Familienvatet dohser hat sich dit Müuhe gegeben, mit! »55 Reeemage nteg. Octe! Vieje Nacht 1734ht hutten
her größten Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit alles“ zu notkren; vir hier“«ein“ Rtarkes“ Wizitsern det Erde,“ welches etwa dS
p“ seip Sohn während seines einjährigen Djenstjahres brauchte, unden dauerte uud sich nach Süd-Ost verlor. * * 53
Foni“ 11 Ottober 1868 bis dahin 1869 —— Sunnii? p leede 2. Oct. So eben, 11 Uhr ·all imi!!
on 78T T.Mꝛ F. wbint Stleusg. Rost. Wohmung: Taschengetd cc. Abends wurder hier··eftiger · Erdstoß er pirrt r · der Rchte
»oslstaudig bestritten wurde. Es geht daraus hervor, daß ein ing von West nach Ost, wenigstenz 2 Secunden dauernd.
FinjahrigeFreiwilliger bei“ Umsicht und'-Spärfamkeit mite 21 Thüren und Fenfter klappertaniand. Wläser auf dem Tische wur—
Iglich vollkommen“ ausreicht, Was mehr betbraucht wird ist ⸗ em hewe gtni tnn )1
belig ” α Eh n m Ocii Dien Rachbacstadte Faaea gene
Mün chen, 6. Det. Fuͤr verdienstvolle Beftrebungen von keien elß90 Einwohner) nst eazueen dier. Fünftheilen abgebranm.
theamlen. Geistlichen, Lehrern und Zur Foͤrderung' der Lasldwirlh⸗Auch, das Rathhaus, die irche nudn die Schulen wurden ein Raubt
daft gelangen folgende Preife in die Pfalzenn Die große? silberne der , Flammen. 1enn un u —
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men Zusicherung guter, billiger unde räscher Bedienung zur: geneigtett Abnahme,c —— —
* Die Hemden werden nach: Maß bberauch nach erhaitenein Musterhemd geferligte — Fruchtpreise dr ede u
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Bei herannaͤhender Saison erlaubt fich derselbe noch besonders auf seine 1 er 6 25 r7
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Junmer) erscheint wochentlich vie rmakß Dienstag, Donnierstag, Samstag und Sowmn dag. Abonnementspreis viexteliührig 48 Krzr. der

2 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr.die dreispaltige Zeile Blalischrift öder deren Raum berechnet. deere
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Deutschland ꝛ·· I mevizinischen Antorität europälschen Nufes ein · Privatschreiben an
Muüncheén, 7. Oct Die Auflbosung des Landtagt ist dier rinen hiefigen Arzt eingegaugen, welches nteressante Details über die
it großer⸗ Befriedigung aufaenommen worden, außer von der ul. Lrantheit des Kaisers der Franzosen enthalt und aus dem fichtlich
dandeeen Pariei die in ihrer Siegesdewißheit sich derühmt erhellt. dat Kaiser Paboleon Ul. in der That an einem Tage in
eeeeeeeunn iu hhe Tegen wegtegen u wolsz, welheg dern üdcten S saht gescdwert hat¶ Yelnuonm wonme deteite
min heimgeschickt hat · Man erwartet, daß dad Minterium die da er das gatheter nicht einführen konnte; — zur Punktation von
ustschen Creebmsse der vorigen Wahl bei der Feststellung . der aihen schreiten um das Waffer abzuleiten, welhes in das Blut
eee Wehdezirte benugen werde damit micht wieder, wie in berzunehen drohte fucchtet⸗ aber, daß die Stichwunde in Eiter⸗
waben ouf 886freisinige Wahlmänner6Abgeordnele is übergehen konnte ¶ Ein erneuter Versuch, das Satheter mit
men, während 657 Ustramontane deren 13 durchseßen konnten. Vewalt einzufüchren, gelung; aber, der Kaiser hatte so viele
n höet beabfichtigt des Winisterinm Line Anshprache an das Zchmerzen auszustehen, daß erine Zeit laug bewußtlos blieb.
n u erlasfen. Die Forischrittspartel hal bereits gesiern eine PBas den Jerzten derartige Operationen die wahrscheinlich wieder⸗
asprache an ihre Waähler beschlossen. Morgen: wird neine Wer⸗ olt werden mussen, erschwert, ist, daß Napoteonꝰ micht hloroformirt
sng der hiesigen Fortschrutspartet in der Centralhalle, eine verden kann. In dem Schreibenn witd vestarigt, daß der Kaiser
olche der Ultramontanen im Glasgarten unter Anwesenheit der 3 noch mehrere Jahre leben danti daß aber auch eine ploöß.
isherigen Ab geordneten stattfinden. iche chlimme ¶ Wendung der Krankheit mit todtlichem· Ausgange
Moannderm ac el. Die Wiener-,Neue Freie Prsse? icht unmöglich ist. Das Shreiben anthält auch einen politischen
and destern dahier vor den Geschwocenen wegen. Maiestätsbelei- Lheil, der die große Friedensliebe Ddes Kaisers, der ganzen Ratiom
ene deruͤdi an dem Großherzoge durch einen Artiel, der umter auch des Prinzen Papoleon wiederholt; betont · und dem Frieden

ndenn die Sielle enthült— Dauun ein“ Furst, · der zwischen von Europa zum Tode Niels Gitid wünscht. ,
hesandheit und Familienkrankheit hin⸗ und herreist odet gereist Iu den Béerliner Hof-und Regierungskreisen erhallen
id, vem der Thron und fogliche der Landesbestand, gleich⸗ fich die Gerüchte über hoͤchst wichtige Aenderungen im preußischen
pitdge geworden. ist.“ .-Die: Geschworenen sprachen ein Schuldig Ministerium. Es heißt jezt Graf Bismarck werde im: Hinblick
nid der Kedarteur des genannten Blaties, J. Mitter, wurde guf seins sehr angegriffene Gesundheit von seinen vier Aemtern
Meiner auf einer Festung zu? erstehenden Arbeitshausstrafe von wei auf andere Schullern wälzen, nämlich das Präsidiuin in dem
&amp; Monafen verurtheilt. e —— deecifisch preußischen Cabinet. und das Portefeuille eines Ministers
Aus Mitteldeutschlamd 1Oct. Man würde einen ür das Herzogthum Lauenburg⸗Verbleiben Iee dagegen“ auf
toßen Irrlhum begehen, wollte man die Stimmung der weit über, seinent Posten als Bundeskanzier des norddeiuschen? Bundes? ünd
biegenden Mehrheit der Bevöllerung Frankfurts nach der Sprache als Minister der auswartigen Angelegenheiten. Auch ist von dem
er meisten dortigen Tagesblätter, oder dem komischen, Benehmen Rüuͤdkritte der Minister v. Fufenburg usd Mühler bie Rede. Unter
ur. Ileinen ultrademokralischen Partei und wieder einiger Cliquen denjenigen, die man als ihre prasumtiven Rachfolget bezeichnet,
yr Geldaristolratie und det mit ihr in Verbindung slehenden ex aucht immer und immer wieder der Name des Benerals v. Man⸗
jusiden Salons beurtheilen. Beide letztere Kreise, so grimmig sie euffel auf, den der Koͤnig bei seinem letzten Aufenthalte in Königsr
ich auch sonst wieder unter einander hassen, leisten freilich alles berg so vielfach ausgezeignet hat. Manteuffel Die Behatrlichkeit,
Mögliche in einem lächerlich-fanatischen Preußenhasse. Der Kern mit welcher man ihn unter die Minister⸗Kandidaten einreiht/ kann
er frankfurter Bewohner und besonders der mistlere Bürgerstand ur Folge haben daß. er wirktich rinmal Minister wird Man soll
sdagegen ungleich vernüuftiger und fängt an, sich mit den neuen wuch den Manteuffel nicht an die Wand mqlen. 9. *5 *
derhiütnissen weit mehr zu befreunden, als man dies im AuslandeBetlin 6. Oct. Die auf die Finanzlage Preußens
toch häufig zu glauben scheint. Der beste Beweis hiervon ist das zügliche Stelle der zur heutigen Eröffnung des Landtags vom
guferhafte Benehmen der aus der frankfurter Bevölkerung zum doͤnig Wilhelm gehaltenen Thronrede lautet woͤrtlichh
Voffendienst herbeigezogenen einjährigen Freiwilligen. Es dienten „Oswohl die Zuversicht auf Erhaltung des Friedens, sowie
xdiesen Jahre 160 einjährig Freiwillige aus Frankfurt großen der im Allgemeinen gesegnete Ausfall der Ernte begründete Aus⸗
heils im 3. rheinischen Dragoner⸗Regiment und im 34. Infan icht auf die Wiederkehr des früherhin stattgefundenen naturgemäßen
zrie· Regiment, und fast ausnahmslos erwarben sich diese jungen Wachsens der Einnahmen gewähren, hat sich die Finanzlage des
Nänner durch ihren Eifer und ihr sonstiges mufterhaftes, echt Staates doch zunächst noch nicht wesentlich günstiger gestaltet. Aus
rilitärisches Benehmen das gerechte Lob aller ihrer Vorgesetten dem Ihnen vorzulegenden vollständigen Finanznachweise über das
hon dem guten Geiste, der gerade unter diesen frankfurter ein Jahr 1868 werden Sie ersehen, daß in Folge unabweisbarer
ahrigen Freiwilligen herrscht, ist auch ein Zeugniß, daß viele von Verhältnisse einerfeits die Einnahmen hinler dem Voranschlage zu⸗
snen einen besonderen kameradschaftlichen Verein auch nach ihrer cückgeblieben, andererfeits die etatmäßigen Ausgaben überschritten
ullassing aus dem activen Heeresdienst gegründet und sich unkter worden sind und letztere mit den vorhandenen Mitteln nicht voll⸗
inander derpflichtet haben, stets und in allen Lagen ihres Lebens Jändig haben gedeckt werden können. Angesichts dieser Ergebnisse
en Geburtstag des Königs von Preußen und den Ehrentag der ind der Lage des diesjahrigen Staatshaushalts⸗CEtats waren die
-clacht bei Königgrätz, wo unter dem Donner der Kanonen der Bemühungen Meiner Regierung dahin gerichtet, durch eine Ver—
Rrundstein zu dem stolzen Gebäude des Norddeutschen Buͤndes ge⸗ mehrung der eigenen Einnahmen des Norddeutschen Bundes eine
egt wurde, festlich zu begehen. Als der letztere Tag kürzlich in Srleichterung Preußens in seinen bundesmäßigen Leistungen herbei⸗
ner Gesellschaft von 50 bis 60 Deuischen in Neapel festlich bes zuführen. Diese Bemühungen haben, den gehegten Erkolg nicht
sangen wurde, ergriff ein dort als Volontär in“ einem deutschen zehabt. Es ist daher unmöglich gewesen, in dem Staalshaushaltsetat
handelshaufe arbeitender junger Mann, der Sohn eines Frank⸗ ür das nächste Jahr, welcher Ihnen baldigst vorgelegt werden
urler Faufmannes, das Glas, bat zuerst um Entschuldigung, daß vird. das Gleichgewicht zwischen den Einnahmen und Ausgaben
rutrotz seiner Jugend und bescheidenen Stellung hier als Redner jerzustellen, obgleich die lezteren someit beschrünkt worden sind,
iuftreie, allein er habe als einjühriger Freiwilliger dem preußischen ils es ohne Beeinträchtigung wichtiger Interessen des Landes
deere angehort und sich mit seinen Kameraden „verpflichtet, alle hualich ist. —
rhrentage Preußens besonders zu feiern, und brachte dann ein ,Meine Regierung sieht⸗ sich omit in der Nothwendigkeit,
doch auf den Tag von Königgrät und dessen weitere Folgen für »ehufs vollständiger Deckung der staatsmäßigen, Ausgaben einen
zanz Deutschland aus, in welches alle Anwesenden begeistert mit Steuerzuschlag in Anspruch zu nehmen. Die Herstellung und
instimmten. ua. Erhaltung der Ordnung in den Finanzen, ist zur gedeihlichen
Berlhüin, 4. Oct. Er iß in den letten Tagen von einer Tniwicklung aller Staatseinrichtungen unbedingt nvthwendig. Mit
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        Zerbeiführung derselben barf nicht gezögert, die Opfer.welche fie wir Jeben, erscheinen dieselben Vorzeichen. Ans der Erde gräbt
heischt, dürfen nicht gescheut werden. Je später sie gebracht man“ Haufen von schrecklich verstüummelten Leichen hervor, mon
vuͤrden desio schwerer würde das Laud sie empfinden. In der liest Sielette in den Straßen auf, legionenweise sterben die Man—
leberzeugung, daß Sie diese Auffassung theilen, rechne Ich * ner in den Bergwerken, unsere Häfen und Staädte sind die Schau⸗
—— durauf, daß Sie den Vorschlagen Meiner Regierung plätze furchtbarer Brände; die Morde vervielfachen sich; es ist,
Ihre Zustimmung nicht versagen werden.“ n als schwebten finstere Weissagungen und Schrednisse in der Luft.
Zu diesen Vorschlägen gehört noch ein neuer Modus der Enaland
Veranlagung der clasfificirten Einkommensteuer — die Selbstein⸗ uglaud.
ichätzung. SLondon, 5. Oct: Zwischen Merico und dem norddeutschen
7Wiren, 7. Oct.Gestern Abend 9u. Uhr erfolgte die hunde ist ein Handelsvertrag abgeschlossen worden. Derselbe
Ankunft des Kronprinzen von Preußen. Auf dem Bahnhof wurde vird der Ratification halber dem Nationalcongresse vorgelegt
erselbe vom Kaiser und den Spitzen der Militär- und Civilbehörden verden.
inpfangen. Beiderseits fand herzlichste Begrüßung stakt. Dlie —
MNilitãärmusik spielte die preußische Nationalhymne. Der Kaiser
rug preußische, der Kronprinz österreichische Oberstuniform.
Wien, 7. Oct. Der Meldung über den Empfang des
gestern Abend eingetroffenen Kronprinzen von Preußen ist noch
Feizufügen, daß nach Besichtigung der im Bahnhof aufgestellten
Fhreucompagnie die bereit stehenden Hofwagen den Kaiser und den
Zdronprinzen in die Hofburg führten, auf deren Treppe der Letzere
don der Kaiserin empfangen wurde. Heute Vormittag stattete er
dem Kaiser einen Besuch ab, welcher eine Stunde dauerte. Hier⸗
auf besuchte der Kronprinz die Kaiserin und die Erzherzoge, empfing
odann eine Deputation seines Regiments, sowie das diplomatische
Torps. Abends Galadiner und Galavorstellung im Hoftheater.
.Eine politische Wendung.) Unter dieser Aufschrift theilt die
.N. Fr. Pr.“ eine ihr von Prag, 58. Olt. zugegangene Kor⸗
espondenz mit, die — nach ihrer Versicherung — von vertrau⸗
nswürdiger Seite herrührt, zu der sie aber doch ihre Vorbehalte
nachen möchte. Die Korresp, lauiet: „In Ergänzung meiner
elegraphischen Meldung über die Bemühungen des Grafen Beust
n Paris, eine liberale Wendung der kaiserlichen Politik zu erzielen,
uind über deren Erfolge kann ich Ihnen nachstehende, durchwegs
verbürgte Mittheilungen machen: Graf Beust hat während seines
ziesigen Aufenthaltes einem ihm sehr nahestehenden Abgeordneten
Jertraulich erllärt, die Nachrichten über eine entente cordiale
wischen Oesterreich, Preußen und Rußland, wie sie letzter Zeit
jon den verschiedensten Journalen gebracht wurden, jeien volllom ˖
nen begründet; die Panique, welche die kürzliche ernsthafte Ver⸗
chlimmerung des Gesundheitszustandes Napoleons III. beĩ den
abinetten erregte, sei in nichts jener an den Börsen nachgestanden,
ind vom Berliner Hofe aus (nicht von Barziu) seien an das
Wiener Kabinet die verständlichsten Winke ergangen, wie wünschens-
verth jetzt eine Annäherung beider Regierungen wäre. In Wien
Jjabe man keinen Grund gehabt, sich diesen Wünschen des Ber⸗
liner Hofes zu verschließen, und durch preußische Vermittlung sei
ruch die Annäherung Rutzlands an O⸗sterreich erfolgt, so daß des
Reichskanzlers VBesuch bei Gortschakoff in Ouchy nur eine noth⸗
vendige Folge der Hoflichkeit nach den von Rußland bereis gemachten
inleitenden Schritie gewesen sei. — Diese Annäherung der drei
Regierungen habe keinen anderen Zweck, als die Wahrung des
Friedens (7) und des monarchischen Prinzipes für den Fall, daß
zer Tod Rapoleons III. in Frantreich eine revolutionäre Schil⸗
zerhebung im Geleite haben sollte. Bei alledem habe es Graf
Zeust aber auch für seine Pflicht gehalten, im Interesse des Frie⸗
zens in Paris selbst nach Möglichkeit dahin zu wirken, daß die
aiserliche Regierung sich den uͤberalen Forderungen nicht schroff
zerschließe, sondern durch die möglichst weitgehenden Konzessionen
zie Bevoölkerung Frankreichs befriedige und so die Dynastie und
den Frieden sichere. Wte Graf Beust weiter mit größler Befrie⸗
igung versicherle, seien diese seine Bemühungen in Paris von
em besten Erfolge begleitet gewesen und werde alsbald nach Zu
sammentritt der Kammern, also in den ersten Tagen des Monats
Dezember, denselben eine Verfassung vorgelegt werden, welche auch
ie weitgehendsten Wunsche der liberalen Partei befriedigen und
ie Bevölkerung vollständig mit der kaiserlichen Regierung aus⸗
öhnen werde. So weit die Mittheilungen des Reichskanzlers
Btafen Beust, für deren vollständig treue Reprodullion ich mich
Ihnen verbürgen kann.“ —
Frankreich.
An den Mord von Pantin, an die Feuersbruͤnste in
Zordeaux und Paris, sowie andere weniger bedeutende Vor⸗
—X
Alerlei unheimliche Prophezeiungen. So schreibt der „Reveil“
vom 2. dsa. „Wenn in Rom das Ende eines Eäasars drohte,
neldete man von allen Seiten schreckliche Begebenheiten: geheim⸗
uißvolle Todesfälle, Brände, wilde Mordthaten. Es waren das
unheildrohende Vorzeichen, welche die Auguren erbleichen machten
uind der Welt verkündigten, daß der Dolch geschärft werde, daß
ie Prätorianer oder der Plebs sich auschickten, dem Soldenen
Dause einen neuen Herrn zu geben, daß der Circus maximus sich
Jald für die garoßen Spiele zifnen werde In der Stunde. darin

Emn

St. Ingbert. Morgen (Sonntag) Mitlag um
3 Uhr findet im kleinen Ralhhaussaale zu Zweibrücken eine Ver⸗
ammlung des am 26. September gegründeten Wahlvereins für
en Bezirk Zweibrüden statt, behufs Vervollständigung der Mit⸗
lliederzahl des weiteren Ausschusses. Eine rege Betheiligung hie⸗
iger Stadt ist der gebotenen Umstände wegen sehr zu wünschen.
zZeitritte zu obigem Wahlvereine werden morgen gerne entgegen⸗
enommen.
1 In Betreff der Steinkohlentransporte von der
Ztation Bexbach ist die Aenderung eingetreten, daß von nun
m die aus der Grube Mittelberbach direct bezogenen Kohlen auf
dosten und unter Vermittelung der Grubenverwaltung in die Eisen⸗
ahnwagen verladen werden.
München. Duch don Anschluß des rheinpfälzischen Kreis⸗
ehrer⸗Vereins an den bayerischen Volksschullehrer⸗Verein ist die
Nitgliederzahl des lezteren auf beinahe 8000 gestieg en.

F Aus Hannover wird der N. Pr. Zig.“ geschrieben:
Der Oberpraͤsident Graf Stolberg⸗Wernigrode hat für das Her⸗
narnsdentmal“ 200 Thaler beigesteuert. Die Beiträge für dieseb
zer Vollendung so nahe großartige Nationaldenkmal gehen übrigens,
rotz des Beispiels, das vor Anderen der Koͤnig durch eine Schenl⸗
ing von 2000 Thalern gegeben, so spärlich ein, daß es füͤr das
ʒeutsche Volk —⸗ keine Ehre ist. Wir bemerlen hierbei, daß an
jer Spitze des hannover'jchen Comite's für das Hermannsdenkmal
Justizraih Lüders steht; welcher Beiträge aunimmt.“ —

Dortmund, 1. Otlt. Der „Elberf. Ztg.“ wird ge⸗
hrieben: Bei dem hicsigen Kreistericht ist der seltene Fall einge⸗
reten, daß Bergleute wegen rüchständiger Löhne (8000 Thlr.)
jegen die Gewerkschaft Vereinigte Catlsglück zu Dorstfeld auf
Zubhastation der Grube angetragen haben.

kBirkenfeld, 30. Seyt. In der gestern zu Türlis
nühle abgehaltenen Generalversammlung sämmtlicher Lehrervereine
es Fürsienthums sprachen sich alle protestantischen und israelitischen
zehrer fsur Einführung confessionsloser Schulen aus, die 10 er⸗
hienenen katholischen Lehrer stimmten jedoch dagegen. Die zweite
zrage: Wer soll in Zukunft die Schulinspection uübernehmen ?
zurde einstimmig dahin veantwortet, dieselbe könne man nur
zchul · und Fachmännern in die Hand geben.
Das Elberfelder Organ der calvinistischen Orthodorie,
v lchem die groͤßere Hälfte der wupperthaler „Frommen huldigt,
as Reformirte Wochenblatt, veröffentlicht einen Bries des Dichters
Ilbert Knapp in Siuttgart an einen ihm , im Herrn verbundenen“
yreund. Dieser Brief enthalt u. a. Folgendes: „Schiller, an
belchem durch Göthe, diesen selbstgenügsamen Heidenheros, wohl
iel verderbt worden ist, war ein verirrter, vom Wahne seiner
btrünnigen Zeit befangener Mann, aber doch eigentlich kein
Jdamon, der wie Goͤthe that, mit dem Teufel und satanischen
helüsten sreinen Spaß trieb, schenkt daher auch keinen Dämonentwein—
jondern was das vorherrschende Element bei ihm, was die goͤtlichen
dinge bei ihm betrifft, nur einfachen, aber poetisch verzuckerten
Fusel des natürlichen Menschen. Solchen Rossolifusel trinkt das
roße civilisirte Beitelpublikum sehr gern, denn er schmeck ein
zißchen nach Nectar, obwohl kein Tropfen echten Freudenweins
jon Christo darin ist, sondern es beruht Alles auf der Verkennung
inseres Falles und auf der Ueberschätzung unserer sündigen Natur.
Darum will mich bedünken, daß ein in der Wolle gefärbter Schillera⸗
jer dergleichen wir namentlich unter den Halbgelehrten· und Schreiber⸗
ind ane Legion zabien, mehr semimemaer, verschrobener Ejel.
ils ein selhstbewußter Dämon sei, wie wir auch in Württemberg
ine solche Eselslegion haben. Der Goeethianismus, der den
Fleischescomfort und Selbsigenuß zum Ideal gestempelt, scheint mit
ungleich gefährlicher.“ 9—

pGegen die Kolner Funken“ ist ein Presprszeß auf
Goiteslästerung“ anhängig gemacht, weil sie in einer Glosse über
i neue Gewerbeoronung den reinen Kornbranntwein — nach dem
n ganz Rheinland⸗-Westphalen herrschendem Sprachgebrauche
das reine Wort Gotties“ genannt bhatten
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        4 In Berlin sarb leßten Samstag Alexis Meyer, Lhe
A ohibelannten Bankierhaufe⸗ Mayer u. Comp. 5*

Wenschenfreund und — Konigsberg, 26. Sept

die K. H. 3. meldel: Herr Sprachlehrer Spieß,der frühen
As amnestirter Todeskandidat bei der Fremdenlegion in Algier,
Gefangner n Toulon als Taucher“! Dienste leisten mußte
um am 18. v. M. Abende, ein paar Minuten nach der Unglücks-
Rastrophe, durch die Weißgerberstraße nach der Schloßteichbrücke
zaum vernahm er das graͤßliche Unglück als er sich durch die
ichte Menschenmasse Bahn brach und auf die Brücke eilte, die
Zuschauern bereits geleert war. Ein Aufsichtsbeamter wollte
hn zurückweisen; als er aber erklaͤrte, „Taucher zu sein, Menschen
Aten zu wollen“, ließ man ihn daselbst. Blitzschnell war er völ⸗
ig entkleidet, Officiere waren ihm dabei behilflich, nahmen seine
Zeider in Empfang, die Uhr dem Polizei ⸗· Inspecior Kempf, die
zdleider zweien Soldaten mit der Ordre einhändigend, selbige dew
Taucher, wenn er sein Werk vollendet, abzuliefern. An der Un⸗
Judsstelle sprang S. sogar in einem duich das Menschengedränge her⸗
rigeführten transpirirenden Zustande in das eiskalte Wasser des
Shloßteiches, sofort untertauchend. In einer Wasserliefe von eiwa
lo'bis 12 Fuß stieß er auf Kleidungsstüde. Bei Tageslicht und
larem Wasser hat der Taucher einen Gefichtskreis von etwa sechzig
Zchritten, hier aber war unten in graussiger Tiefe Alles schwarz
ud dunkel, der Taucher konnte sich nur auf seinen Tastsinn ver⸗
assen. Während er einen Menschen emporzog, hielt sich ein zweiter
rampfhaft an seinem Beine fest, selbiges zerkratzend. Mit Riesen⸗
mstrengung arbeitete er sich empor. einen Menschen in der Linken,
dil dem rechten Arm rudernd. Oben angekommen rief er: „Boote
her!“ Eine Gondel nahm den Loͤrper des soeben emporgezogenen
Menschen auf und brachte ihn zu den Uebrigen nach dem Garten
der Woriener Halle. Es war eine Frau. die Dr. Burow jun
zach riesigen Anstregungen ins Leben zurückbrachte. Je mehr Zeit
rüberging, um so weniger war dazu Hoffnung vorhanden, dies
zuch erfolgreich noch bei den übrigen Menschen zu thun, welche
us dem Wasser hervorgeholt wurden. Wiederum tauchte der
Taucher unter, wiederum holte er aus der Tiefe eine Frau herauf,
e war eine — Leiche. Roch zum dritten, fünften, achlen Male
auchte der Taucher unler, im Ganzen und zulegt zusammen mit den
gettungshaken der herbeigeholten Feuerwehrmannschaft sechs Menschen
iun dem Wasser ziehend. Ueber eine halbe Stunde hatte der Taucher
im eiskalten Wasser zugebracht, todimüde, mit ermattetem Körper
hachte er nun selbst an die eigene Rettung. Die oben wartenden
Soidaten warfen ihm die trockenen Kleider zu; der Taucher klei⸗
dele sich auf einem später herbeigelommenen Prahm an und ver—
schwand in der Menge, ohne Dankesworte entgegen zu nehmen
die dem muthigen Manne allerseits gespendet werden sollten.“

Paris, 7. Oct. Aus Bordeaur wird telegraphirt, daß
zaselbst in der Nacht vom Dienstag auf Mitwoch ein Schiffs⸗
werftenbrand stattgehabt hat. Der Schaden beläuft fich auf un⸗
gefähr 1 Million Franken.

Paris, 4. Det. Gesiern wurde auf dem Boulevard de
renelle wieder ein Mann ermordet. Derselbe lag gegen 5/2
Ahr auf einer Bank und schlief, als sich ein Individuum ihm
naherte und ihm fieben Mefferstiche beibrachte. Ein Voltigeur
der Garde verhaftete ihn. Der Grund uu dieser That soll Racht
gewesen sein.

Der Schaden, welchen der Brand auf der Rhede von Bor⸗
deaur angerichtet, ist nicht so bedeutend, als man zuerst behauptet.
Derfelbe wird jetzt auf 2,300,000 Fr. geschätzt, wobon 1,3500,000
Fr. auf die See-Assecuranz-⸗Gesellschaften kommen. Eine Million
rerlieren die Schissseigenthümer, welche nicht versichert waren
deider befinden sich darunter eine Masse Besitzer von Sschiffen,
welche auf der Gitonde fahren oder Küstenschifffahrt trieben. Diese
haben ihr ganzes Hab und Gut verloren. —

4 Ein geheimnißvoller. mit schredlicher Grausamkeit verübter
Mord hat ganz Toulon in die äußerste Aufregung versetzt. Ein
ddaufmann, Namens Samson, ist von sechszehn Dolchstichen in seiuem
Zimmer ermordet gefunden worden; einige dieser Wunden sind
audervoll und zeugen von der Sicherheit und besonders der
Kraft des Mordes. Diebstahl kann nicht das Motiv des Mordes
sein, denn ein Bankbillet und die Uhr des Opfers lagen unberührt
auf dem Tische: ein im Zimmer gefundenes Schreiben läßt au
einen Alt der Rache schließen. Daß Haus, wo die That geschehen
war zum großen Theil unbewohnt.

FDem Avenir National“ wird vom 8. Olt, Vocmittagt
11 Uhr 8 Min. aus Brüs sel telegraphirt: „Ein Individuum
welches von Paris kam, ist verhaftet worden. Man hält dasselbe
für einen Milschuldigen Troppmann's. Es hatte dem Polizei⸗
Commisser 3000 Franken geboten, wenn er es entfliehen lassen
wolleDie Photographie dieses Individuums ist so eben nach
paris geschickt worden.

17 HNach der „K. Zig.“ glaubt man in Frankreich allgemein
zaß der wegen Ermordung der Kink'schen Familie eingefangene

noppmann der Chef oder Agent einer großen Räuberbande war;
der Director der Sichetheitspolizei Claud will nämlich seit einigen
Monaten einer Bande auf der Spur sein, die bei ihren Mord⸗
haten eben so vorgeht, wie Troppmann bei der Ermordung der
Familie Kink; nach jedem von derselben begangenen Verbrechen
Indet man ebenfalls einen Spaten und eine eiserne Handschippe.
7 In voriger Woche wurden 76 Schiffbrüche an der Küste
jon Großbritanien und Irland gemeldet; seit dem 1. Januar be⸗
frägt die Anzahl 1762.

Bei? Cap Lizard (Kanal) stieß die Brigg „Sea Spray“
nit der italienischen Barke „Nicolo Secondo“ insammen; letztere
zing sofort unter; der Capitän und 8 Seeleute ertranken; — bei
Tap Lynss (gleichfalls im Kanal) fand ein Zusammenstoß des
Dampfers Braganza“ mit dem Schraubendampfer , Jerome statt;
)er Capitän, 5 Seeleute und L.Passagier der Braganza“ werden
yermißt. *
ie — — —
1 Volkswirthschaft, Haudel und Verkehr. —
Mänchen, 5. Oct. Die Commission zur Beurtheilung
der Leistungen landwirthschaftlicher Fortbildungsschulen hat gestern
hre Thaͤtigteit beendet und erhielten aus der Pfalz Ehrenpreise:
CPreis zu 6 Ducaten die Schule Goͤllhheim, 2. Preis zu
3 Ducaten die Schule Ensheim.

Die Kreisversammlung des landwirthschaftlichen Vereins
zer Pfalz sindet für das Jahr 1869 am 9. Novenber in Landau
tatt. Die Haupwersammlung beginnt Morges 10 Uhr in dem
fädtischen Theatersaale und ist die Tagesordnung vorläufig folgende:
1) Rechenschaftsbericht des landwirthschaftlichen Vereins der Pfalz
o 1869; 2) Ergebnisse der Jahresrechnung pro 1868. 3) Ueber
zen Verkauf des Viehes nach dem lebenden Gewicht. Referent:
Herr Bezitisthierarzt Göring. 4) Neber künstliche Düngung mit
esonderer Rückficht auf die Weinkultur. Referent: Herr Dr. Wel⸗
er, Director der Düngerfabrik Kaiserslautern. 5) Ueber land⸗
airthschaftliches Fortbildungswesen. Referent: Herr Rektor Dr.
deller. Das Kreiskomite spricht den Wunsch aus, da es wün⸗
chenswerth erscheint, noch mehr für den Fortschritt der heimischen
andwirthschaft förderliche Gegenstände zur Berathung gebracht zu
ehen, moͤchten auch noch andere Vereinsmitglieder dahin zielende
hortrage halten und die betreffenden Themata entweder direct oder
zurch die Bezirks⸗Komito's bis lüngstens 1. November demselben
iund zu geben.

(Falsches Geld.) In Mainz haben sich falsche Ba⸗
ische Einhalb Guldenstüde vom Jahre 1856 und mit der Unter⸗
qhrift: Friedrich, Prinz und Regent von Baden gezeigt, auf welche
er Mainz. Anz.“ um so mehr aufmerksam machen zu müffen
laubt, als die Falsificate sehr gut ausgeführt find und leicht für
aht angenommen werden können. Sie lennzcichnen sich haupt
sachlich durch schlechten Klang, leichtes Gewicht und die dunkle
Bleifarbe.

Mannheim, 4. Oct. Gandesprodukte. Die Flaue im
Betreidegeschaft von vergangener Woche hat sich auch auf die lau⸗
cende übertragen, und es ist anzunehmen, daß diese Erscheinung
noch längere Zeit anhält, weil sich immer mehr herausstellt, daß
die Grnte in Körnerfrüchten allerwärts noch besser ausfällt, als
man zur Zeit ihrer Einbringung angenommen hat. Beim Dre⸗
schen und Mahlen gibt sie mehr aus, als man glaubte, und
Reses ist mitunter auch ein Grund schwächerer Bedarfsfrage.
Begenulber anderen Getreidemärkten, wie Cöln. Mainz, Frankfurt,
Wuͤrzburg u. s. w. werden die Preise hier immer noch zu hoch
jehalten, indem verlangt wird, für 2 Centner Waizen loco effectiv
Fiesiger 12 fl, 13—30 tr., ungarischer 12 fl. 30 kr., fräntischer
i2 fi. 13-2830 kr. Roggen 9fl. 30 kr., Gerfte Ofl. 30 kr.
jute Brauerwaare und 9 fl. 45 kx. Prima Qualität, Kernen 11
i. 30 —48 kr., Hafer 8 fl. bis 8fl. 48. — Hülsenfrüchte, neue,
ind bereits überall hier im Kleinhandel zu finden, auch wurden

etztere Tage einige Quatitäten Bohnen ausgeführt, allein das
Geschaft hat noch nicht den Umfang angenommen, daß darüber
Fiwas berichtet werden koͤnnte. Bei Rübol ist, wie gewoͤhnlich in
dieser Jahreszeit, die Bedarfsfrage etwas stärler. Die Preise haben
angezogen und wurde fl. 28 bis 25294 per Centner ohne Faß
zenauft. Leindl ruhig, und Kleesamen, rother sowohl wie Luzerne
and Esparsette, noch ohne beachtenswerthen Umsatz. Preise
inverändert. — Hopfen haben abermals einen Preisaufschlag, die
Beschäfte werden coulaut abgeschlossen bei steigender Tendenz;
J. 66—75 ist jetzt der Mittelpreis für gutes Gewächs. —
hinstchtlich des Tabals ist hervorzuheben, daß der —1868r jett ca.
38 Procent mehr werth ist, als zur Zeit des Einkaufs. Mitte
Nodember soll im Badischen der Kinkauf beginnen, und es wird
behauptet, daß der Neue besser sei als sein Ruf. Jedensalls fällt
er sehr ungleich aus, namentlich in den Orten, die nicht genügenden
stegen bekommen baben und Frost hatten.
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        Giüterversteigerung.
Samstag den 16. October 1869 Rachmit⸗
ags Z Uhr zu St. Ingbert bei Seifen-
ieder Schemiitt lassen die Wittwer und
Erben des dahier verlebten Kappenmachers
Valentin Fischer ihre sämmtlichen
Liegenschaften hiesigen Bannes in Eigen⸗
hum versteigern, naänilich:

Plan⸗Nr. 949, 10 Dec.Pflanzgarten

m den Großgärten, neben Louis Harth
und Lehrer Schmelzers Wittiwhe.

Plan⸗Nr. 445632.“ 48 Dec. Wies im
Allment neben Michael Thiery und Peter
Fische. —6* I

Plan⸗-⸗Nr. 1132. 86 Dec. Acker rechts
der Kapelle neben Ladknecht Menges und
daufmann Peters.

Plan⸗Nr. 1137.“ 46 dec. Acder
techts der Kapelle neben Metzger Peter
Schwarz und Gebrüder Maher.

Plan⸗Nr. 1590 2. 1591. 571/8 Dec.
dleestück auf'm großen: Flur 8. Ahnung
aeben Wirth Franz Jakob Henrich und
Johannu Grewenig jun. 7 —

Plan⸗Nr. 3205. 3206, 32 Dec. Acker
zechts in den Seyen neben Joh. Bechtel
ind Johann Grell—

Plan⸗Nr. 4278. 46 Dec. Acker aufs
Hobelsahnung nahe der Banmschnle neben
Peter Uhl, Fuhrmann, und Joh, Feichtner,
fuhrmannn.. 5..
Plan⸗Rr. 4195. 55 Dec. Acher auf'
Hobels neben Joseph Stolz Wittwe und
Petex Ripplinger Wittiwe.
Dem Lehrer Jakob Baron. gehörig:
Plan⸗Nr. 8007. 3008. 50. Dee. Acker auf
Mühlenthal am Schaafkopf neben Seifen⸗
fieder Schmitt und Peter AUbel von Seng⸗
cheid. . e

Horn, kgl. Notar.

Ausverkaufs
Wegen Veränderung meines Geschaäftes verkaufe sämmtkiche
Artißkel zu unerhört billigen Vreisen z. ß.
Eine Parthle feine (neue) Reste Kleiderstoffe um die Hälftewie früher.
breite schwere Lama von 44 kr. an.
feine Cattune. 10 Kr.
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der Stadt Homburg vom 6. October.

Weizen 6 fl. 14 kr. Korn 4fl.'27 ftr
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—, Gerste, Zreihige — fl. — kr. Gerste
kreihige — fui. — kr.“ Hiischfrucht — ss.
— kr. Hafer.8efl. 44 kx. Erbsen — II.
— kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken —
J. — kr. Kartoffeln 1fl. Weißbrod Lus
dgr. — kr. Kornbrod 3 Kgr. 22 r.
»itto ZKgr. 15 kr. ditto 1Kgr. 8 kr.
Bemischtbrod 3 Kgr. — kr. Das Paar
Wech 8.Lih. 2tr.“ Ochsenfieisch das pPsu
— kt.“ Kühfleisch 1 Ou. 18. 2DQu.
16 kt. Kalbfleisch 14 kr. Hammelfleisch 16
r. Sch weinefleisch 18 kr. Butter das Pfd.
30 kr.

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Schweißfußleidende!
Von meinen so rühmlichst bekannten
Schweißsohlen, in dem Strumpf zu tragen,
zie den Fuß beständig trocken oder warm!
erhalten, daher besonders den an Schweiße!
uß, Gicht und. Rheumatismus Leidendeu
zuempfehlen siad, hat fiüir St. Insbert
und Umgegend allein auf Lager, und ver⸗
auft zu Fabrikpreisen das Paar 25 kr. —
3Waare fl. 1 10 kr. und gibt Wieder—
fäufern angemessenen Rabatt:
hert P. Thiery LederhandIung
, in Et Jugbert.
Franukfurta. d. O. im Sept. 1869.
R”)ob. von Stephani.

Frankfurter Börse
vom 7. October. 1860. 4
Geldsorten. J
Preußische Kassenscheine fl. 14476454
Preußische Friedrichsdder.9 38/59/
distolen.. .. 949⸗510
hollandische 10 fl⸗Stücke. 934 36
Ducaten...... 537 39
20Francs⸗Stude.. 932-33
knglische Souvereignus11 36212
dold per Zollpfund feii.. — —*
hochhaltiges Silber per Jollpfkund — —
Dollars in Gold 2 282 29*

—SE6
—F—
—

Redaction, Druck und Verkda von F. X. De men sn St. Juabert.
73 7
— 13 7
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        vV sJ α α α ιαα
νι. 3 7 Iean eν a 1 er 7
WM — ⸗ *
(.. 2. —A—— g 2 να ι 3 27 g e e J—
——. — —8 . 7 —B — ———— ε νν
g * pzeit
vν νν. . ι .ι— nιι α

der Stk Imgberrtier Anzeiger (und das mit dem, Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mil der Diendtags⸗ Donneretags und Sonntagsa
aummer) erscheint wdchentlich vde Dm a b Diir n 444n6 Deon ner ktag, Samsaarg und Sommn tag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krzr ode⸗
niy ieeut e 12Silbergr.« Anzeigen werden mit 3:Kstrzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift vdern deren Raum berechnet.c —
ser. 159. Pαι αα f νι :,. dtobere ια 1869
— — — r — — — — — — —*
Die Abgeordneten der Fortschrittspartei⸗ me dadt ah. Frs hev L.rechtste J.r Blixrgermeister in Augsburg.
7 — an ihre Waͤhler * vn w mre *1 e 24 min n nec, rechtsk. Bürgermeister in Weiffenburg. Foͤrste
Die Kammer der Abgeorduelen. ist aufheldstund —* Wahlen eeeee ee —R —88 i
lehen bevor. α , 53 — ß —— 263 34 ** I, 1 *
Die Lage, in welcher sich unser Heimaihland besiadet, legt uns dee e a e Golsen 8.L. Anwalt
nie Pflicht auf. unsern Wählern offen unser Verfahren und dessen ideee ge Ft. Buürgermeister und Bankier
teweggründe darzulegen y —* 4 Ser b⸗ aufmann in Augsburg Hoche der
Da bei der Wahl bes ersten Prasidemen sipei Richtungen mit —X 7 ⸗ ec in München
janz gleicher Stärle sich gegenüberstanden, „mäxe die Aufltsuug der e iie— sther in Selb Jocob J.
dammer nur durch gegenseitiges Nachgeben: zu dermeiden gewesen. deteehenn * 4 t er e — A Guisbesgerin
WWir hielten es für unsere Pflicht, Allea Wwas, mit der Wurde * ee 95 e in München. Knorz
iaserex Partei und mit den von uns vertretennen Grundsähen her⸗ ee nchen 34 b S⸗Fabrilbesite in Bayreuth
ee e e n aeeet e — witz· Au hlmm a nin O. Advotat ih
ind die Veschwerlichkeiten einer Reumahl zu ersparen und um die aree —F —— Hersbtud. Leyreß
herzögerung, nothwendiger gesetzgeberischer Reforiuen zu epere diete * emein We eher — hoe V
Wir daben deßhalb sogleich im ersten, Wahlgange unse dazu 40 28 8 —A 3 Bürgermeister im Hon
erstanden, unsere Stimmen stait auf einen 2 auf einen —S * * “*9 * 433. dau. Malow iegka Dr. Fr⸗
eutralen, weder. der Fortschritts⸗ Rnoch dex Atramontanen Partei —*** F ie⸗ — tiangen 5 un Ph — Kaufmann in
— ———— ne Va varvn un wegr ar sen Du Hm Universitätsprofesfor in Es
Die Geaner sinr uns auf pieseni Wegenicht zasölgt, sonderů 3 Bierdrhuer n Vvaufß· Ro thhzaas Ph.⸗ Kauf⸗
— ——
iederholen Wahlgaͤngen bei demselben stehengeblicken. 5, 3!5. — Sbmidt xct Appreitratx n
— e 5 8weibrudem. Seeyb old FrBuchhundler in zreauchS
In diesex Lage der. Sache macht⸗ ver Vorsende dece Winl rechtskBurgetmeister SNeiburg 8 *E 5 —— —
terraths den Drgeg durch einen Zusammentritt von Vertretern 8 V * * i 6 reg * 8 Sdullehr
er. verschiedenen Parteien zu einer freien Bejprechung noch eiten ree wetherne Vof. Stadl⸗
inbgleich herbeizusihrem 5 9J 1 Amein 7— eher An Brugg. Stauffenverg F
Wir erklarten uns auch hierzu derein und „berlangten gur, — dr. Ir. Rol.
—BB e
—ED— ippen g — rüdenn aB d itu Dug A ñ Adbocat
Von Seite der ültramontanen Parkei dmi selbsi g —A7 deet ——
e Besprechung abgelehnt, wenn nicht im / Voraus gerade der g MNemel —
ibgeordnete Dr, Weis als der Mann, den fie von Anfang an
As ihren Candidaten für die Stelle eines ersten Präsidenten bestimmit,
ante, als solcher auch von uns angenommen werde. 728
Aufeine so maßlose Forderung einzugehen war qfuůr uͤnfere
hartei, wenn sie sich nicht. selbst aufgeben wollte, einesltnmndglichkeit
ine soweit gehende Nachgiebigkeit würde von insery de hern sicher
instimmig verurtheilt worden sein. od l. 4
SWenn dahet dig Auflösung — zur Nothriendigkeit j
duche, hoben wir das, Bewußtsein unsererseits das Außerste geshan
u e es nicht dahin kommen zwre lassen, und müssen wir die
berhnswortungt Henim zuweifen) die hartnäckig eine Person über,
bib Suche stellten · und⸗ dadurch die Krisis herheigeführt haben.
a Fuf. welcher Seite bei diesem Vorgange Vaterlandsliebe und
vhexwilligkeit gewaltet haben, mu ödem Unbefangeuen klar sein
Angesichts der hohen Wichtigkelt, welchedre vevorstehenden
deuwahlen für unser Heimathland haben, vertrauen wir, daß
isere Gesinnungsgenossen mit Muth' und Entschlossenheit in den
danpf Hegen. den ültramantanisuum, eintreten aind“ fut xim
8 sorgen werden, wie des der Ernst dee Augenblicks Ichres
hei cht...7 J g un
Ob Bayern auf der in den jüngsten Jahren glüclich betretenen — —— 83.. Octh Freunde des Allerthums machen
zahn derfreiheitlichen Entwicklung Ate An. dle— b — qufmeitsam. dag in Lnem Grundsfüch Huf den Schwar⸗
dewalt der ultramontanen Partet, fahen; und hiermit dem ichern eunder.· unmttel var neben der Chausseẽ eine —*2* Straße theil⸗
ntergange entgegen geführl werden 4 das liegt in der Hand peise blas gelegt· ist. Die großzen: Platten · werden von dem Eigenb
sx Waäahler. i ee 88 — e r * 3
Mu'n ch ein“ den 6. Delober 1860 rundeigentumer verfherm datz wenn man Aut ·wenig
Apit * Alatus heram fasf immer »aufenn Fundamente.und sonstige Trüm—
endrichter in Vergzabern Baxrzhe Tr. ün., Advotat in Kan. !8 ye Lijtrstaiern“sOcke Der Furst von Walded
euerne Brandenburg H. Kaufmann in Wunsiedel. Bera⸗ mnit Gemahlin unn Gefol —— ⁊ duich di⸗ J *
br E. Dro jun., in Erlangen Et aͤnm er K., Fabritbesißer in griffen, wohnten eeee scherelni den e Ifat 8
deos. Croisssant Fr. .Begirksrichter in renenhal bei *. fe —* 28 in der Rahe von Trippstadt
d uie G.t. enen mde —* —*8* —* eie e de ———
inn in Gräfenberg. Dürrsich'mid't H..k.Appehrath, Haim uwor nach Hardenburg Durkheim Karlsruhe ue e d
n dar d F gehtaũeinn in.Hieunate e —X —e ie —*
merer in Reustadt a / A. Erter J.« Reutnez in Veugs Uhr zpogtein Bemitler van« Nordwe jen her hegen unser Stat.
        <pb n="622" />
        chen und entlud sich unkber sarlem Blihen zund Donnern plötzlich
an sundfluthartiger⸗ Negen, der bald. an an furchtbares Hagele
eiter nschinge In wenigen Drimnuten waren die theilweise eh

Vbnen, durch das außerst günstige Wetter der lehtten Tage och

gesteigerten Hoffnungen der meisten unferer Weinbergsbesitzer ver⸗
ichtei, denn weitaus der größte Theil des heurigen Erträgnisses

anserer Weinberge, und zwar gerade in den besten Lagen, ist fast
sotal zerschlagen und ein Jahr voll Mühe und Arbeit liegt erfolglos
hinter uns. Die Schlossen fielen in der Dicke von ˖ starken Flinten⸗
kugeln und haben u. A. auch au Feusterscheib en, Dachziegelne und
Berputz von Gebäaden namhaften Schaden /angerichtet. Jetzi Abende
ß Uhr, sind die Straßen stellenweise noch mit einer halbschu hohen
Fismasse bededt. Auch aus andern Gemeinden, namentlich Eberm
zurg. Altenbamberg und Hochstetteu, sind bereits sehr · betrübende
Nachrichten eingetroffen.

f Am L. October explodirte bei Indianapolis (Judiana) bei
einer landwirthschaftlichen Versammlung eine Dampfmaschine; 19
Personen wurden auf der Stelle getoͤdtet, nahe au 100 meht oder
weniger verletzt.—

y Was de Monarchen Europa's kosten, darũber gibtdie
Pall⸗Mall Gazette“ folgende intercessante Aufschlüfse. Die lost
spiel igste aller Monarchieen scheint die von Rußland zu sein, welch
hbeträchtlich mehr als die von Frankreich, kostet, während legtette
in eine Kategorje mit der Türkei gestellt werden kann. In Ruß
sand kostet die daiserliche Familie jahrlich 1,700,000 Pfund St.
in Frankreich 1,400,000 Pfd. St. und in der Türkei 4,820,006
Pfd. St. Andere europaische Nalionen haben ihre Souberaine mi
Jescheideneren Civillisten ausgestattet. In dieser weniger tosispieliger
Zlasse führt Oesterreich den Reichen an, indem es für den Unter
halt der Habsburger jähreich 800,000 Pfd. St. aussetzt. Dann
sommt Italien mit 640,000 Pfd. St., Preußen mit 480,000
pfd. St., während England für seine lonigliche Familie 470,000
hfd. St. votirt. Hierauf lommt Bayern mit eiwa 250,000 Pfo

.Portugal folgt mit der mahigen Summe von 133,000 Pfd

t. z. dosland begnügt sich mit einer Ausgabe von 100,000 Pfd

rwegen und Schweden mit 48.000 Pfd. St, Württem

—AR Roni wit 40,000 Pfo Si. In
runder⸗ Jahl dosten die Kaiser unde Konige von Europa der euro.
ischen Beobdilerung jahrlich eiwa 8Milionen Pfund .Sterling.
(1 Pid. Starca 12 fl.) — * —E — F
En neues en shläferndes Hefümittel ist. wie
herliner Blatter melden von dem Ehemiler Dr. Liehreich kürzlich
FBemün erfunden worden. Dasselbe führt den NamenChlorai-
ydrat“, ist in seiner chemischen Zusammensetzung dem Chloroform
vhhnlich, in seiner Wirlsamleit aber von diesemverschieden,“ und
vamentlich vem Organismus weniger gefährlich als dieses. Thier
aind Menschen verfallen dadurch in wenigen Minuten in einen
jefen, langdauernden Schiat, ohne ihre Besinnung ganz zu verlieren
za sie ju jeder Zeit aus ihrem ruhigen Schlummer erwedt werden
dnnen. Wegen der Sicherheit seinet Wirlkung und der geringen
Beschwerde, die es hinterläßt, wird dieses Mittel an die Spihzt
der bisherigen schlafmachenden Mittel nreten. RNur der hohe Preit
ez Millels derhindert jet noch die allgemeine Anwendung des⸗
selben. Trotzdem wird es in der Berliner Charité vielfach ange⸗
dandi, um die Indilatisnen in den verschiedenen —XXX
enschaftlich festzustellen. —W
Volkswirthschaft, Haudel und Verkehr.
Fahrvonsendungennach Amerika. Nah den
in den Vereinigien Staaten veseßlichen Bestimmungen durfen
Sigarren in geringerer Menge als 3000 Slück dort nicht einge⸗
uhrt werden; und kleinere Partien, welche nicht selten aaderen
Zahrpostsendungen beigepadt werden, unterliegen beim Eingange in
Amerika der Confiscation ; serner dürfen Spirituosen, wie Brannt
vein ac., nicht untet 30 Gallonen, Bier nicht unter 40 Gallonen
ingeführt werden; endlich müssen von nun an auch bei der Be⸗
drderung über Haͤmburg oder Bremen und New ⸗York jenen
Fahrpystsendungen, für die eutweder auf der Sendung selbst oder
auf der Begleitadresse ein Werth angegeben ist, Zolldeclarationen
einfacher Ausferiigung begegeben werden.
—
Geschäfts⸗Empfehlung.
Einem geehrten hiesigen und auswärtigen

Publikum die ergebene Anzeige. daß ich dit
von Georg Best früher hetriebene
Bãckerei und Wirthschaft
jür mich übernommen, und unterm Heutigen
eroffnen werde, wobei ich bemerle, daß ich
durch gute Waare und reelle Bedienung di
Uchtung und das Zutrauen meiner Kunden
uu exhalten stets demüht jein werde.
St, Ingbert, g. September 1860.
eiPeter Weis Cerber.
mutxixte demoenun⸗
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DIE BIEXNE.
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IXXV
—EXRUV&amp; a“
dehalteyd, trugt die „blone“ muit XX
de, sorgsalt uud — ———
äα αα i Gαειαια der 70
a c uicen andarbeit
e Aciu, α
rNeues und Gutea briugt; Im Aevpt
tV janrũeh an 20—0 vorrugtehe Abiu
8 er geειοισν Damen- und Linder
crobs Leoibwusche und dor rerchi⸗
Aaten Handarboiten, in den ——
—S ————
— — — ————— ung
sterton Handen mogien vird, Alle⸗ ron⸗
——EEX —32
iine xu ermiolen. 3
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iei gratis duren alle Buebhaudlungen 2
Pcotanrtalten zu beiehon.

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Artisßel zu nunerhört billigen Preisen * ee
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Hemden⸗und Weistzengyabrikate
inter Zusicherung guter, billiger und raschet Bedienung zur geneigten Abnahme.
Die Hemden werden nach Maß oder auch nach erhaltenem Musterhemd gefertig
uͤnd stehen Probehemden jederzeit zu Diensten.

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welche bereits in schoͤnster und reichster Auswahl vorräthig sind, aufmerlsam zu machen
iind werden Abschnitte von den dazu verwendeten —8 zur Arsicht abgegeben.

Autßerdem ist sein reichhaltiges Lager in sfämmtlichen Ausstattungs⸗
n, als Leinen. Gebild, Bettbarchent, Drill, Federleinen, wollenen und

iquo⸗Decken, Roßhaaren, Flaumen v. s. w. iederzeit auf's voll st ändigste assortir—
—

cuon, Vruci ant

7

—VV —
AI.
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        * 272 74 * —222— 52322
*2 —29022 22 —A 258222 32323
——
— 33 2*5 25 2852 a * * —— 225 5 — —— 58
28 —335 35* — 220 N 8 — 5* 8 22
58* — 2 *2.8 328 —z 585 24 32
— 8535 — — 23*523
5232 252 15323233323353 523z2 5— 54 22 *8375
53283537— 822 532285 —22. 32 72—5 — 5225 52 ————— 3232*
* 8 * 2 — 252 2—2 ——— ep 8 à * * ——
2285 525 238* 35 25* 53 5 323 3— — —X —A—— 3
550 28 7* 28 52*83 22532 —F—
7 373378— 33338333 2338 332348353*
52233585 33833333—538 338—33 253 323875
252327— —7—5 — —— 55 — 55 5585 263 —3— 253203
2* 3— — 2 — — —A— A 2 3 — E 22
——— 35 * *258 5 5— — 333 72—83
—33825 — 33353 5355 833 33— 33 2—373232533533*
— — — 233.258
538333235 332553235833253 3538533383 3z33 5 3233,5588
212 — — — 22 —— *
280 2 *212382 3* 3 * —232 5 25 82 235528 — ——
552 25 21 —5250533 35835034 255 —3 —33 53232
7538 538 83338 z 4833 733
* 3*3** * — 22 * 25 * —8*3 255 7 TAÆ * —
—8 *3265535853533 —A —————— 58 2 —5 523 8 * 38 22
—2 z5—— 523823 ——z 753 523—3383262 —37 8**
— 5——28833522285 S — —28 — — — * — — 8 —
—23 — — * 835 — 528 2
* “„228 —— 222 5 —— 22* 522 28 82228* — — —M
2 — — 23 2 28 m——22 3 83 252 8
—A —c7252 SERES-. —53353283 —23853522535322322
52823 —— — 2822223 88 8 — 225 233 2 538 —RXX 358353 2—22
5—3 *—85—325358 2232532 — 5z 220358223 32362
2 8aã — A 532 32585 53237m64485—3 553353238—
4335233632 —522253755258 —— — —— 5552353
832 28 —52 32332* 535 7—7——z2 —352
— 5—2853228 3 2 5z537* 522 8 8 23 552 8
338 z38352 *3—33275 8 — —55 253 3 22
* —2— — 2 2 Z —
ze —z5 α
212 27*
— — 22323
— 28323583333535388
322 ——232352 23235 23232
8 * —R — 522
88 755 z35338383 238 33 633
222 88 —2 * —A — 245 5385 ———
75 —5 5 3328 85 55 —5 —51v 33 2 *—545 55*27
s858325235355 8 — 222285 — J55 25 55
2 —* 58 — 6 5 3 * —AA
137852——3 52385* 8 — 32* 3333 3335 57
535255 *5* —8 —532— 58 — 338 5332 5233235 2335358
5 —— 2 53 —z—8223322. 58*8 3 — ——
3 333 53 83 383 63633 3*
553233 3223 282 538 252*
22 — 5 25333 — 235385 —A 3283232 3 8*
— ⸗ 2 5* — * — 8 qQᷓ; ** —2 3B532 2 ——— 22
225* 25528 2 53322 553* —— ——— —
— 22— ẽ — — * — —— 2 2.3 —A— 2 55EE
5523255 2. 57 S82 5358223. — mSs5 2 3233
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552—5 32535 2 * * 7 335858 3323323223533 2 * 22722
2 2 3 —A 323823 * — 525 527 — * * ——
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223245 25333 5282 2528 z232322—656 2823 8 *
55232— 2—1S355 2222 358553333 532*2 25608 5ñ82 25*
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28 20 52 2 25 —A — D — 28 521223623238 *
25. — 82 7”7 * *8*BEBR 5s3B5552 853 5 32* a
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285527 8 53 — 53 7 302 2
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— 25 5237
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22. 333 *2

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55 55 535 35353535 35353 5

3553285 —3 325 52 —— — 83

* 2* * 2 * — 2335333 —————

25355333 2357 — 538 328 3883 — 3823463 *

535555535 33 J — —— 37* — 27 ——

552558 ——A —— 88722 z2*585 8355533388

53357 23262 2 2 — 252 25* 888

33383343* 8 —225 — —— 52338 —

33332333 2222 23 —8 s*z*1 s E&amp; —A 2 3 22

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55325 5*2 3528555 553232 28 —7 50 — — 38
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322 25 36832. *33537 5857
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mzs I2 Silbergt. Anzeigen werdeig chit g. Krir, dae dreipaltigz Zeile Blatischrift oder derc Raum berechnet. 21 I

T75 . ι αν
Ri 160. 2 σ Dienstag⸗ den I2.October 168ι n, 1869

— —— — — — —
7
uj ιιιν α οα ι nidf
n n uDeutschland ιιινονννν
Maunqhen 6. Oct.Gefiern fand dahier einee Veriammlung
weh hiet anwesenden⸗Mitglieder des Augsschusses der Fortschritts
partei sratt! welcher Jaunntliche dieser Partei angehsrige Abgeord
e anwohntendd Von dieser Versammlung wurde uunter Anderen
jeschlossen daß der all gemeine bayerische Lehzrer Vrerin durch ahl
reichenn·Beitritt von Mitglledern der Forischritiepartei zusnunterstirgen
—
hren Beitritt zu diesem Vereine.uuu
München, 8. Oct. Das Kriegsministerium hat verfügt:
Officiers⸗ Adspiranten, welche den Vorbedingungen des Vorrückens
jum Officier. Nicht ollftandig genũgtan habenlöuneu zur Praxis
Jahme für den Militärverwaltungsdienst mit den unter 8. 3 der
Allerhöchst genehmigten?“ Bestimutungetn übet die Ernennung. Be⸗
orderung nde Heranbildung! ves Administrations⸗Personalde des
HJugestandenen Vortheilen nicht zugelajssen werden Officiers-
Adspiranien 2. Klasse, welche bei der⸗ Schlußprufung durchttdie
Dberstudien· nd Ere minativns · RNommission · das · Pradilat nicht
befäͤhigt“ ertheiht Marden ist, loͤnen dahen nun mch der füt fuchez
vorgeschriebenen Enthebung der Eigenschaft * Officiers⸗
Adspirant zur Praxis fürs den herwaltungsdrst —58
— —A ———
nungen zur Administralionspraxis zugelassen werden, sind Jedoch,
wenn sie das Gymnafial ⸗ Absolutdrium erlangt daben, nach 81 16
dieser Bestimmungen zu wndn * —
n en Deh. Zun Votzutg dete Wwrdhetztgyont
zi. Jal Isa9 siber die Capitalausleihungen der Gemeinden uud
Suftungen find umsafsende Vorschriften erlassen, die edochhdie
Pfarr · und Kirchen⸗, sowie die nicht unter den Bemeinden stehenden
sonstigen Stiftungen vorerst noch nicht betreffen. Darnach ist dir Wahl
der Eapitalanlage dem Ermessen!“ ver zuständigen Berwollung
uͤberlassen, doch wird gewünscht, daß im Interesse der Landwirthschaft
und Gewerbe die bereffenden Eaplialien vorzugsweise zu Hypothelar⸗
lehen verwendet werden. Die Anlage bei inlandischen Gesellschaften
and Creditinstituten ist gestattet a) bei der kgl. Bankin Nütxnberg
und deren Filialen; vy“ bei der bayerischen Hypotheken und
Wechselbant in München und deren Filialen, und d) in Eisenbahn
Ictien und ·Ankeihen, wenn und soweit dieselben die Zinfengarantie
des baherischen Stautes genießen. Die Neuakatgge iu⸗ —
shen Werthpapieren ist bis auf weiteres untersagt J
Munch en, 9. Oct.Es bestätigt sich, daße dier Regterum
hbei der demnaͤchst bevorstehenden Anordnung der Neuwahl zum
dandtage mit einer Proclamation vor das Land treten wird,rn
welcher daz Programm der Regierung dargelegt. werden soll. *
Berlhin, 8. OcteHeuter vor 7 Jahren,nant 8. Ollober!
1862 hat Graf Bismard die Leitung der auswärtigen Angelegen ⸗
he len uͤbernommen. In sechs Fäallen ist die von Franffurtern
zachgesuchte Genehmigung un Wiederaufnahme in den preuzischen
Staatsverband erfolgk; in mehreren Fällen sinn noch michteecte⸗
digte Entlassungsanträge zurückgenommen worden. i
Wien, 8. Oct. Der Krouprinz von Ptreutzenift deutt
Morgen non hier nach Venedig abgereist. Ueber den destrigen
Tag sist noch nachzuttagen, daß der Prinz auch die gesammtein
Wien anwesende Geueralität, sowie das diplomatische —V
Vertreter von England, Franireich Rußland, der Türkeir Italien
Spauien, Griecheniand, der Schweiz. Bayern, Holland/ Belgien,
Württemberg, Vaden und des Papsies Pius empfing, und daß an
dem Diner üeim kaiserlichen Poare auch Hr.,v. Werther; Theil
aahm. VWor feiner heutigen Abreise besuchte der Prinz die Kaiser⸗
aruft und verveilie namenlich am Sarge des erschossenen Kalsers
bon Mexico. Sein Gefolge wurde vom Kaiser Franz Joseph mit
zahlreiche Orden ausgezeichnet. Jir⸗ dem Entschluß des Letztereu
der Erdffnung des Smezkanals beizuwohnen, will man eine Folge
des kronprinzlichen Besuches erblicen. Die Reise Franz Josephs 22 7 mbsech ces.
wulrde amn Oct. angetreten werden, über Konstantinopel und ·- Nie · Nu w erien in der Pfot;
von da nach Gtägigem Aufenthalt in Begleituug der FGaisexin, wird lauf Erlaß desek, Gonsistoriumz am 24. October in allen
Fugenie und des Sullans über Jaffa nach Jerusalem gehen. Auf Gemeinden stattfinden, und war so, daß überall die Hälfte der

—A
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        bisherigen Mitglieder auggelöst und neu gewahlt —NR MNoͤgen die
sreisinnigen Wahlbexechtiglen am, Platze ————

* 3* 38 *— eg die Getten
von K. —* 4 ten iherishess Kirchhode Fuf den niuen
Friedtef Verbracht⸗ do. Deq noch lebecge B des Hoͤnge·
richteten. Rechtsanhag Sand in Dayreuth, und ein Reffe, Staats-
anwalt Sand in Hof, werden die Kosten hiefür tragen.

F Nach der „Zuk.“ hat sich Ludwig Simon von Trier in
iesen Tagen, it Heinet anmmthigen Scqhweizer Scwhwadin. Ftl

f Die Nreuzz.““shtelbthunA Vad zungeuͤfectigkRunbr gro⸗
sprechegische Wesen einer gewissen Sorte von Berliner. Haudels
—*— Vergnügungsreisenden trägt belannilich ———
— Fidiotts Sh npathsen In ewecten In Sachfen fagt manr den
Fpumen nach, sie hätten — ——————
on FeEine engiische Musi n b Chealerzestinn vbrrichiel! daß
ein franzdsischer Balletmeister mit der e e
nergewain gen? Schlange beschafrigi Jeien Dieses Unthier“foll in
inem Valitttee auftteten“ defsein Sceñt das Waradiez sein·wird⸗
dus welchem Adam narnde Eocschließlicheb wnit cRinnent grokarnngen
nass heraustangen. — nyerre usre um
inDeas Schifend ln bwederrhe sqhsug vährend aines Stuotmes
im atlantischen Ocean um; 19, Seeleute, J Frau und 2 Kindet
ertrankten; der Kapitän undian Mnchfen retteten sich.
une In Phäil'a de Ihhiaechat man eine. Dreschmaschine er ⸗
unden, welchedas Getraide ausbrischt, ohne dieg Holme zu uigen
Do⸗ das Langstroh slels, einen vahmhaft hoͤhexen, Wersh hateals
ba melnictie, jo a die Erfinung don groxoßtesst wixthschaftlichez
Wichtigkeih. osten »ιν emenan—
FErdbeben. M An, der· ganzen, Weßlüste gon Fujd · Amrila
Wie de predhn vang dn hancen — —— ——
15. in 20. Auguft dort ein zuurchbares Frdhehen slatffinden würde,

ruge Aufregung ervorgerufen und merkwürdigerweise n
e esin — auch dder F. zrichtete
*dent oi * Koß zu Fein scheintals man ——

— 3 20. n ein außerd dentlich heftiger
dea der schreckte⸗ Bevö unte rad em· A M.
ericordia, misericordis Senora! erbarme dich uͤnser/ hei⸗
ige Jungfrau! erbarme dich unser) aus den Häusern slursie uͤnd
ich nach den Hügeln flüchtete. Der erste und heftigste dauerte
twa zwei Minuten und fünf Minuten sputer erfolgte ein anderer
— gleichtnnit ditm folgien
ich! die Stühe ir Zwischentäumen don reinet halben Stunde bis
m v Uhr am n nachsten Morgen. Dies⸗s Erdbeben hatte große
Rehnlichteit, mit dem am 18. August 1868. In Axiet wo imn
aesee das Erdbeben so schreckliche —* gen am
jatt, alle mehr oder weniger stark, und die Bevölkerung, die eine
eue Ueberschwemmung Jesteerés: silrchtete, eilte angsterfüllt aus
em OMOrte ud⸗ flüchtete sich nach Tatua. Auch in Areqnipa
aben · Erdstöße jtattgefunden, jedoch mit keineno verderblichen Gey
bald / wie im vorigen Jayre. r· Am 68. Muguß wgn ort eine großt
hrozesstom zun Exinnerung'an das Unglück zom vergangenen Jahe
ibgehaltem worden 1 Vor dem Eintrott dieser ¶Erdbebnn hatte dag
Bejchaftsleben imdenn südlichen Distrilten VPern'g einen starken. Außs
wung genommenund / besonders in dem Salpete ziinen pon Ihi⸗
zue haite eine sehr rege Thätigkeit geherrschtenrg ug une undi
iideu tn ι . 8 V
ι ο —νο ,αν enι,
to BVosfswirthichaft⸗ Haudel And Rerkehr. —
B. v e turütiette nyd
A Muvech en, N Okt Die bayexische Hypotheken und Wechsel⸗
gank erhoöͤhte den Wechsel Disconig auf Alsa, Procen.ανα
nuieffex amdjm riie8. Ochhen Den Vaul exhoͤht apon morgenah
oen. Diskonte auf A Prozente 23
.
Ae mae pDie ————
ani mot —
ciu inhntt yreni⸗ —— νιαν
ιgανν minb mwi Di *4 Modenwolt. —— —
runaqꝛoss An gudatt —— —
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ueiespee
⸗utsehland qie MAodenelt zn Rut ung Verbreitung pllen, pderen Moden-
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32 333353332885 3383 38336 D38738 7*
—R2 5333 3 3— 3— — * 4
37 52583 3 388— 252 3255 338 S53353 3
2*6238353 538 255 — 573532338 —3322* *337
—— — 32—32337 8. 5 — 528 a. ——
—209 — 3.. *5 3 8B* 3 2 S — 2 22 2 35 —7
*2553683 *8 3 52387 228253 —F 7
22 2882* 233 26 —. 7 — 2 —A 2
2 *5237 222 5525 35385— — 25523 *6 7 9 8 *
352332— »5353358 5R3336* 33 J 3 —7— —R *
2 —2 5233338* * 5* 3 358* 22825—87* * —
»523 3—23. 282*38 2 8 22 RI3
1538333—8 8 2333335 333 5323337335
2* * 2 5 52828 225 — —
E * z328553 — aa 2.2
* — 2323475437
725 — 37 5235353
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        — 7 * — BV Fineanin wes
—D —— RPr A —Au — 5 BL
un — n Gan us R u 2 E nn ,νν ιι A, , n u 4 —
ö ιαι anu ———— —F —D A A —— i —
n o ne izunze u e ν qαο “
zẽ — Irürlet Auzsegee Gus des — JD— milver Dienbta as⸗, Doͤltnetst aatz⸗ aunts Sonutagki
nunmerj ascheluct wöcheitlich di br — zirn vi g * bi — D glund Somnmiad. Abonrtenuentxpreis vierbelzahvig· 12 straxevder
12 — ——— geit Stam crist pdet vtren Raum · beredhnetl· An .
—DDO . ——⏑ ⏑
s Doluerotaa deinau.. Oetvret 41869
— ———— — —————— — — —
ut von *8* J — —9— —8 ——— —
—8 7 Deutschland, 9 vorde ain. Buchdaͤndler des Vouleyard Polssonlere ge Lefemt
Meünsche we. I2. Ochen Gute gan Wernehanen, nach hai die aroguen rines Morgenß eben seiner Frau. femem Ausͤläufer nnd
fkegierungl beschlosf· medea bisteriae Hasammemetzung der Wahlkreije unf Kindern in, seinenn Laden ermördet gefurnden Im vanen
emie abzudahenn Eine auscheinend oifscigse Gozt. sosndemn vatein z6 also Icnt Leichen und gugn bat pon den Urhebern dieset
Ae arllg mieg Zeitumngt!ese Kowstatirxtz aukniipieudnge die Rede oͤch PLerbrechent noch keineneutdeckt. 7— Daß Journat hon deutair
adischeut· Minisitus Hri-n ve⸗Frey dort- inne instoer Hod lede Velpet, dg. Justzz Kabe n ehte wihene Srunun Ainen den
ieme Svnnes int- nadiougler. hendeng.ag nn get ne a dieser Sud ittg duesenen wpieren
uxfullung! dert noch bestehendeen Klhult Wwischen Düden ind · Nosen griungen,.Der Untersuchungeͤrichter fand näumlchPpisthen den
ee ee e ee ern u ce te d Iocreeru
ee e e ee worie dn, den Date du —
tzuurjrken, wenn- dabar die Forterholtung rde ruz berechti gten cSalbite diener nebinen solle um pon Fer re Elsaßz git reen
tändigkeaturerinöglicht vlxibos uια ä αι νο ν ι 2αι namlich uͤder Belien. Dieser Vrief intr Troph grannunter.
nai . n e aDeν Die gueiteFonviez geuehmint zeichnet.
nih allene geuean de Slnnmtenn dyen · molutorwohen F wgügiglezczvert lag fParas, 9 Oct. Gestern wirde Troppinann zum ersteu
i schen. Wundiee i να ι αα Male aus Majas mna hi den Wahiget zidez Jlcue Nehungsrichters
—DDD——— Franukb eich. — EDDD—— ebracht, an: perhoört zu werden. Man . hatte große Vorsichts maß⸗
— ⏑ —— egeln helroffen Trobphiafg. ihar zwaͤr nicht festgebundenaber
Paris, 12. Oct. Der Leichnam Johann ———— — —— Claude und „drei andere
iers)ist ene chasfischem Wolde ibej Sugz gunfgeluntten worben. lgenten —9 ie he in giater, un welchemm nun hm nuchdem
ναα oανι taliem ινα αν Juͤftizpataste NFührtenrun Sas⸗ PudlikumFelbst demerttens michta von
4Vashlußnenische Conlil.) Wie der⸗MaltMall Gadelte duts kLroph mans. bun sutik Aites Jehe weheim moahalten Der Ant rin tz
Rom geschrieben wird, hat —ä— ingsrithter legte Troppmann Gegeustande vvt. die · in · ir · Pantin
eee ee d Gae dgeen ae irhe udß inn Somn uiliandene. Vrophmant awap. in Fotne n.Ven
nd Etellvertreter Abse heilcgenn: Geisttsl gobührendew Ehhren zu noͤrs. welches drei Stunden · dauetle/ sehr niedevgejchlagen..¶ St iu
mnpfangen.: Dert Pepst rpud dic Bischofe lassenmeisz uColletiv. lussehen ist noch bos arnget · ndie n frither.idon Vrorseit. eraich in
sudienen empfangen, wobein digeldenn gleich Fürsten von königl. Pazas eigdet. dicht resitt wurde. nund Nein Wart. ziemlich sturk
hebluͤt Hon naqebro di zeameta, einer Eh enwache und eixem — wvon· v Magus minach. —A
Hefoige on. Kammerherrug begleitet sein werden. Die Audienzen Palast sprach er fust gue nirhtson Was: geinen Aussagenbetrifft. io
verden in, Thronfagle zaitfinden, wo der Papst auf dem Thron leibt er dabei, daß Kind. Bater und. Sohm die Mordthaten· be⸗
ihend, und ynidebenr pon einem Hofe, den Bischöfen dieselbe Nangen habemm atnth. erm nuumm. ihr wunchuprge rwam atnrn iit
— —— — wird. Richt wenigen 8 w hlod eß Crobp naugNalsebsih wn Fuli in Saurcoiug, wo
—— —— Eoncil schriftlich be and αννα
d iaalie — 12 —— —DD
chen, vor Allen auszeichatttzenrinny uze aun Puι
I Ne — — ι ιιν αι
21 *
1.ͤnBohh yrrixthichnift Hender uunpf Vefkehtn 1

114.

J M. .)SVLAAMI
Wit ver Vtr emet vecheigec iberien laadur! —
eß Netlen R giGavnne ß Dunen doehe 0
duͤhe Righff 9p dalten, 8 Schweint Gaxunter Erempats pone 3p wull Sett hr
αι — Scaͤfer o Ba 8* —— d e der
hern, id den Reftaurations⸗ und andern Buden des Wurstmarktes dayerischen Ftanfeasind ime chene QuhahtIr
vurdenl sur Gonzes werkzuͤft; —D———— 52 Knot · radischen Bahn, der minnewoug * — bethbafa,
augchewüre 38 Wiwhrte nd nahe oo hlund Sbar ver osterreichischen Südbahm — eschen
— diar u rudwigsssahn uns der Nif atedoty hher nnter⸗
— Sixqu —— es noihmendig geworden, aͤbendlich rationale Tariffragen zu efghhee d — — fegenz
d: ächerhsspilrouftlaauuaniuorduen, j0 H hr⸗ dw aho vixdin. dar Turifen seinen. Ahsdrud — für
—B Ae Am 5 ds. —E Aoura Re djekfälligen. Bahnen ins Liben Ackeao edan.. Die bayerischen
den einem Recruten, als er —* Dorligen Gasthame⸗arath SaaqẽGahnen ware i beindiejer Contereug · Murch dau Generalpigec⸗
aou Listem hm Wangich cunhekannkenn Menschew beratt wel Messer⸗ hionsassessor Mathaus bertreten bla
Nirhéin vie Eeite vrigebrachtammdtß ner) zuscmnensankod undt ins ——— — ER
Tphalgesch⸗ffti wWerden tnnßtth B n ne erznn pöchentlichen Bericht hatrüch die Slimugisigg ippsegeh. Eftrehpfmart ⸗
pin Fer aubfur e den inLohnmann? dur n Chin Es!nicht wesentlich, derändtataaund — Hand
ir ssionar; unter dor Anklage gejfanglich eingezogen, Mädchen unter uu Mund —V Fruchtgalng pltu⸗
rent Vorgeben, ihnen zeine Stetle uls ell norit du⸗ rr por ation wraufgeworfen hat,a hafere Prosen sihge nn Pdobhpfd.:
dork tzerlockt! undileimnaEntsittlichungshauser Tunterzubringen ber⸗ Misen! 121 - 12α α ———— Nogqgen
— an α ιιτ , Gerste aleßttzrr reis 31
ιIn etdtz ni m iWoser) hat fi Hyam 3. QOctobr ein Wende dreene — — — ideen,
rglüchughirageun 26 iunn Werdestallt des Handessmanneß Prisern wo reud wir ordinäre Gerste von id wahezaehon Fönuri,. Faase-Pefl.
Piclenbee veinden: wareh in rineitt dort: stehenden Fntterkajten gestie⸗· 8. kra per 109 Pfd. — nnverndert
n hnnen der Lastondecktnitben sich zünemacht, onnuten J cht 2Bfl. per 200 Pfo —
niehr ütfench And wurdan. Nheuds fuͤnn leblosem Zustands in Deinelben 282 fLfeinste italientiche· 83n flher.äοο ——
i san dweree innda lang angesteltte/Wiederbele bungsveru che st Leindl, weichend, ussderzur σ4 eeae
ihiem:derreKiudor Lailis Veben⸗nzurüick, 21 derselhen. Ivillange Pfaͤler α fl. für schlesisches, Mohnöte Prinma⸗ Waare
— — — fl And — J
Paris. Das Verbrechen von Pantin, dessen Uuntersuche ind — igen.
—E BPublbum iꝑ lejdenjchaftlich gufregt, ist nicht 38 walz fest uud uͤngarische genieß bare Waare 39 1 fl. be⸗
ne Vorgang; man schreibt dem, „Vevbeil“, oqß ein 5 Pre⸗ JJ
Verbrechen im Jahre 1851 lagehabt habk: IIn 'ditsent Inhre“ Lycer Deiginalk Tosine'tu! Traksito.
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        Zaudwirthschaftliches
Ssansder Frücht e. Seũ sinserm vᷣen Berichi ha⸗
—
Witterung haben anche Besorgung, rerye verschẽeucht.
Die Karioffeln hader⸗ ganz auffaliend gewonnen, wenn auch
nicht diejenigen Quantitäten geerntet werden, die man sich ver⸗
prach, so wird doch die Quulität gut, jedoch mit Ausnahme der⸗
enigen Gegenden, in welchen Ende August starle Regengüsse statt
janden. in Folge dessen sich hin und wieder piel Nachwuchs ge⸗
zildet hat. Die Preise der Kartoffeln werden sich allgemein hoch
teller und zwar schon aus dem Grunde, weil dieselben wohl mehr
alé es in den leßten Jahren der Fall war, zu Fütterungszwecen
urückbehalten werden. — Eine enorme Beeinträchtigung hat die
Obsternte erfahren, die siarken Stürme der letzten drei Wochen ha
den die Bäume noch des letzten Restes ihres Ertrags beraubt.
Vorzugsweise beschädigt wurden hierdurch die Obsthändter, die in
zen verschiedenen Gegenden Süddeutschlands den Ertrag anmf den
Bäumen gekauft hatten. Sehr beächtenswetth ist es auch, duß die
Bäume sejber stark Noth gelitten haben. Auch die Gemüse
haben eine spärliche Ausbeule erneben; besonders empsfindlich wird
dieses hinsichtlich der zum Einmachen bestimmten Spätgemuse fein.
— Eines vortrefflichn Standes erfteut sich der Raps. Umer
züustigen Bedingungen zur Aussaat gekonmen, erfreute! er sich
eEnde August eines gedeihlichen Regens, und da nuch die Erd⸗
lohe ihm in diesem Jahre nicht viel anhaben konnten, so ging
eine Eutwicklung ungehenmt vetan und wird ihn,“ gut erstarkt,
dem Winter überliefern. ——— I — — J

Pro ungen sind bej hrmedun der Inunn uiug— langstens bit
23. Oltober.l. J. beim Koönigl. Staatsministerium des Huudels
dd der Iffentlichen Arbeiten unmittelbar einzureichen. —
Auxrer den in! der — Allerhöchsten Verordnnung vom
uguf J ινι i) αJX vew
Nachweisen und Zeughkissen ist den Gesuchen noch eine Zusammen.
tellung beizulegen, welche den Geburtstag und Geburtsort des
Tandidaten, dessen Religionsbelenutniß, den Stand der Eltern,
zie Austalten, welche ex besucht hat. sowien seine dermalige Ver.
vendung und den derzeitigen Aufenthaltzort iunter genauer Angade
er. Adresse zu cuthalten hat

Im Gesuche ist ferner ausdrücklich zuü erklären, zu welcher
Brüfung per. Kgndidat zugelassen zu werden beabsichtigt, sowie,
vann und mit welchem Erfolge er sich etwa früher einer Vrüfung
mn Lehrfache unter zogeñ hat.

Lehramts · Candidaten, welche dem geistlichen Stande angehören,
jaben ihren Gesuchen ein“ Zeugniß ihrer geistlichen Oberbehörde
iber ihre seitherige Verwendung und ihr Verhalten veizufügen.
Nach Jiff. U VDer Nllerhö dsten Berordnuug vomn 24., August
.J. werdendiejenigen Lehramts-⸗Candidaten, weiche gegenwürtig
ie bisherigen Vordediugungen für: Zulassung zu den technischen
dehramtsprüfungen schon erfülll haben und fich an einer technischen
dochjchule oder amsseiner Universität für das Lehramt vorbereiten
ann diejenigen“ Candidaten, welche nach den disherigen Vorschriften
nur einnen Theil der Pruͤfungen destanden habern, sowie die Lehr⸗
untsverweser, welchen bet ihrer NAufstellung die Theilnahne au
der nachsten vorschriftsmaßigen Lehramtsprüfung zur Pflicht gemacht
vurde, noch zu den Lehramtsprüfungen der Jahre 1869 und 1870
jugelassen? Diejenigen?! Lehraimts · Candidaten dirser Kategorien,
velche · sich hieuach aun der diesjähtigen Lehtamtsprüfung betheiligen
wvolslen. haben ihre Gesuche in gleichers LWeise mit deu etforderlichen
Nachweitungen versehen, gleichfalls, bis 23. October J. J. beim
rdönigl. Staatsministerium des Handels und der öffentlichen Arbeiten
einzueichen. nuße un J

Dexw jenigen, welche sich innerhalb der angegebenen Frist: zu
den fraglichen Prüfungen gemeidet haben, wird die Eröffnung über
hre Zulaffung, dam derzOrt der Prüfung, und der Tug der
Anmeldung rechtzritig egrstellt werden, 3 riezt nn etaßz
e MDie, Prufungen werden am 24. November l. J. beginnen.

Münmchemn, den 19. September 1860. 123 asz

Nuf Seinet Königlichen Majestät Allerhöchsten Befehl hnã:
CA nüun a vb. Sechl —A ινννα
3ö6 — 67 u. i⸗ ie Dilrch dene Minifler Aind 3.
J —D— der Generale Secretar
J niag iug nan 3 n Argt nn Am dessen Staiti uue
ιιιX vr Ministerial· isiessor NibeBien
4 2 — r — D
Großster Ausver 4
4 44
ca. 1000 Ellen Tuch, Bukskin &amp;Joppenstoffe
werden wegen Geschäftsverändernng 50 Prozent unterm
Fabrikpreise abgegeben. Zur näheren Ansicht ladet erge⸗
benst eiin
Waschpulver
wieder eingetroffen.
Durch die von vieten Frauen hiesiger
SZtadt angestelliten Versuchenhat sich der
dußen dieses Waschpulvers vollständig er⸗
robt, und empfehle solches à Tufkr. ver
—EXV

——Bekanntmachung, —
die Prufungen jür das Lehranit an technischen Nuterrichtsaustallen
— in dahre 1869 betr. 7*
Staatsministerium des Handels und der offentlichen Arbeiten.
Auf Grund der Königl. Allerh. Verordnung vons 21. Al-
zuft 1. J., die Prüfungen jfür das Lehramt an technischen Unter ⸗
lichtsansialten betr., Ziff. Irund VII (Reggsbl. S. 1649) werden
iu der zweiten Hälfte des Monats Novemberh. I. dir d zajahri⸗
zen Lehramtsprüfungen für den Unterrjchtu ,
L in den maihematischen Fächern, pe eite
V. in den narurwissenschaftlichen Fächern, 6
III in den Realien (deutjche Sprache, Geographie und Geschichte).
IV. im Zeichnen, Bossiren und Modelliren und
V. in den Handelswissenschaftennn ,
an technischen Unterrichtsanstalten, in Miluchen abgehalteun
Die Gesuche um Gestatsung ader Theiluahme An dieseü
Zahnbürstern aen, or
5chrupper und ZWursellchrupper
ind wieder angekommen bei

Dritz Panzerbieter.
astrirto Ppemeituns
— xxXXXEIXCEXX
dber ln 2
DIE BIEXNE.
VWMeouesto und billigsto Berlinor
IXWERLXXVLEX
Herauagegeben unter Mitvirkung der
Reodaotion dos Baucr
Atheilweiner henutxung der in dieccao
Zeoitachrifst enthaltenon Abbildungen.
4 IANR WO

t. —VVVVV00—
Atschüũler, Tuchhandler
in Zweibrüken am Marktplatze
Frucht; Beod⸗, Fleisch rꝛe. Preise
der Stadt Jweibrücken v. 14 Oetobet.
Weizen“5l. 37 kr., Korn 4 fl. 21 x.
Berste Lreihige, — fl. — kr., Gerste vier⸗
eihige. 3 fl. 36 ic. Spelz 3 fl. 56 ir.
A
4. tx. Mischfrucht A fl. 836 kr. Hafer
3 fl. 42tx. Erbsen — fl. — kr. Wicken
tfl. 32 fr. Kartoffeln 4ofl. Heu 2 ifl.
— kr. Stroh 1fl. 15 kr. per Zeniner.
Weißbrod 1*3 sRilogr. 18 ir. Kornbrod
8 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 15 ir.
ditto Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 IAr. 1Paar Weckh9 Loth 2 kr,. Rind⸗
leisch!IQual. 18 kr. 2. Qual. 16 kr
Nalbfleisch 14 ir. Hammelfleisch 16tr.
Schweinefleisch 16 kir. per Pfund. Wein
24 ir. Bier 6 kr. per Liter. Butter 30 Ar
ber Pfund.

—XE —
sci, trãgt die Dions“ mit Sammeé
orgsalt und — ———
as die Modo im Gobiote der Toi-
ind der voiblichen Handarbeit fär
Natige, wirthæchaftlicho Franon und
Neues und Gutea —S Im Haupt-
jshrlich an 1200 vorrugliehe Abhu-
va dor geeammten Damon- und KLinder-
erobs, Leibwache und der rerechio-
Handarboiten, in don Sn pplementen
betrosf. Sobaltimustor mit faeslicher
ebreibang. wodureh es anch den vngο
Aeston Handen moglieh vird, Anes velbet
æxfertigea nad damit boedoutende Rranae-
iase au orriolen.
Dio erato Nummor des neuen (V.) Jahrganga
t gratis dureh allo Huehhaudiungea ur
Poatuncta. en au bιοοα.

rypf.
Fruchtvreise der Stadt

Kaiserslautern dont 12. Detober.

Weizen 5 fl. 59 kir. Korn 4 fl. 30 kr

Zpelzklern — fl. — kr. Spelz 4fl. 7 ix.

Herste 4 fl. 47 kr. Hafer 8 fl. 637 r.

Erbsen 4 fl. — tr.' Linsen 4 i1l. 59 tr.
ver Zentner.

Brodpreife: 6 Pfd. Kornbrod 22 kr.

3 Pid. Gemischlorod 12 kr. und 2 Pfd.

Weißbrod 12 kr. —
— — — — — — * n — —
Redaction. Druck unnd Verles voe Fdea De⸗m⸗2Rir Et. Ingbrt. *

⸗
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        2
— ——
3 *7 255*
3 3555853
53— 525* —3553*
2253 355— 25 ——
2352 8 37 5385 5
37 2354
525 72* 27
55788 —— — 17432
F 3733 35*
7 2 —
32 7 28352 555 7
3355 ẽ
— 353 3187 33
— —
—A— 3537 —327 558353*
— —
— 5755 8372 355—
— 32355 2852* FJ
5 233825 —22
252 33* —
2 22 * A 58 33 J
— * ———
—— 314
— 3*8
— * S.* 5537 3228
557 B——
3 3333 7233336
1558 J
—
55 33 31 27 ——
2* 52 PF
7
*5 —A ———
58 s6385 —
J 38
1331
2232 5 2*
—7
— * —X 28
273
2*8

u 252228

—A ——— 22 A

5232325—2 —z5z38 52285
2388 ———— 52529 77 52 23
5553335* J——— AMX 5838833528 F
E 225 — 78 T55 88 —222282 p 7
3355533 —57 2—3 ——
—— 2* — —— — —3 38
— —8 B7—532853 —— 833

223 — — —— 7 — * 27 25 25 5
335732338 5x2533435* —J 355357*5 233537
—— — —A *583 5382*384 2535
2752737333 7577— *5 — —; 323 —E——
E —83 2 25 —7 — — 7* — —

. —— — * — — s2
553325523 —— 2338 574
—* ñ* 4 53 2 5z22* * J 8 ———

— 7 —— xX 8 2 328 7 4
33 535325 5235*55 —2 ——2533 53832 7
EISES * — 223 — z3232 3 82 —2324 *5
— — —— —— *8 23 — ——
*5*8 58 *2 — ——2 — 8 2 22 *8 —— 33 ẽ
2 273* S S — —2** 257 5. 2 —
—2523228 s8* 7 573 387

7 5 5*2 —A —4 —— — 22 58*
N28 — —A —— z35— 522337
* —* 23 23 —7 —235 2 28 —— — *l
»2383753* —A ——— —33535
— 52753— — 2852
— —72 2* — 22 2— —2 222327 3

—— — —A ——— — 32,322 5* 22 5*
*»**33355* 58 2555x53357 — 2235
* 23* 3 7 — 3525
— — 55 72275 — 22 57*

28 5*35337 3 583 — 33253J—*
22* E —ã— — 5 324 2 52322
— — — — 22 —— ——
26 35 —E— 2ce3* 253325

8 —*888 I* 22 2** 232 —5883 5235

8 — 3332
— — — 575

22 2 222
2* — 2.22 2 3822—5 2 223 2328

3 —— 2* 82 —222 — — 25 5x55
— 2 * D—3 — 5357* 2352355 25 22 — 222 J
332 3252 553—S5 53555535 —z55 *532. 55532
3 25 33 6383 3837 53 — ——
77 9 — * *
—5— 55 6* 2225 *2 27 —z5333* 5822* 22322552 E
— —— — z55 ——38 533377 5558 578328*
E 7* — 7 54 55 57 2 — —*5233 25 275 522338— —

— 5 „277 55838 85023 —3 23 8 5
5. — 23555 —8383278 52331

2 2225 5———585 55 32 2—z522 —8 82 53535—

37 — 3 353 6387

2 — ——— „—2285 55* —2 2*— A——

— 552. ẽ 35 333 —2
42* 5—8 55 — 8 —— 2 5—58 — —— — 525522* 53
— 2 5 2 — 5 7 2 — 22 27 — —52 —

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pinimer) erscheint wodchentlich di ex m a l. Di enkbtag, Don net sda g — Sonn tag. Abonnementspreis pierteljährig 42 Krat. e
—— Silbergt.Anzeigen werden mit 3 Keet. die Preispallige Zeile Blatischrift ober deren Raum berxechnet.

Nr. 162. — * 7 Samstag/ den 16. Ortober mn e . — — ιν 1869

.2

— — — Deutfchland ·. 1 233 ——— fie fich Sdie fitilich reiner. nenne die unmora⸗
Müncheen, 10. Octe Der hiesige Laffaleanische —(social- lische Jorderumg an Ddie. Negitrung felle- die⸗ Wahlkreise zu ändern.
eee gestern Abend wieder eine z allge⸗ Freilich könnte Dadurch die ultramantane Partetheschaͤdigt werden,
heine Arbeilerversammlung.“ Ver Allem ward ein⸗Schreiben des deren Consequenz dieser Correfpondent der Frantf. Ztg in den
annten und famosen Hon. v. Schweitzer berlesen, in welchem dimmel exhebt, seit. sie, deren Organe fruͤher für den . Lampereur“
daselte bellagt, daß die Münchener Mitglieder im: Einsenden tur Spott und: Hohn hatten, von daher Hilfe erwartet. Nun,
vn Beiträgen so aflau“ sind und das Bedauerm aussprichlen datz owohl der Warner der Bayer, Landesztg.“ Aals der Moralisi der
die Halfte der Mitglieder wegen Rüchsstandes statutengemäß nicht Frankf. Zts.“ werden — dementirt werden. Das
nehr als dem Vereine angehöreud zu“ betrachten seien.“ (Jeder Dinisterium wird die Hunsittiiche. TMaßregel trotz des ungünstigen
unige Mensch wird dies als ein günstiges —B im richtigen Verhältniß desfsen, was es sich und dem
m fich darüber freuen, daß wenigstens der Hälfte der hiesigen Lande schuldig ist, ausführen; es ist das beschlossene Sache And
Heitglieder endlich einmal die Augen; aufgehen und sie Sihr sauer wir freuen uns darüber, weil wir dadonn einen Zuwachs nicht nur
del. nicht hergeben wolen fur hag Wohleben schwine. für die iberale, sondern auch für nationale Richtung
ͤnder Agitatisnen.) Hr. v. Schweiszer zeigt übrigens an,. daß erwartemn J Pf sur). F — 5
n e dr unten wet. an don hung aun e he i e de Sehen gemdethntz“ denenttr
Arbeit · und⸗ Capital, und meinte, die jetzige Productionsweife sei das Gerücht von dem angeblich bevorstehenden Einteul des Reichs⸗
nidentlich nichts weiter als ein gesetzlicher.. Die bstahl. welchen die rathes v. Thüngen in das Ministerium an des Fürrsten Hohenlohe
degierung mit Kanonen vertheidige. Darum muß eine Umaestalt Slee. Hoff naunz ECorrespodem — ——
ma (voluti on) lommen nnd dag ausgemeine and directe Waht— auidations ⸗ Commissjon ihre Schlußsitzung gehalten . und nach
techt eiageführt werden. Hr. Neff bedauerte/ daß· durch die Agi⸗ Felebigung sammtliher he zugewiescuer — —
iationen von Mende uid Far Iriespoe ꝓus in, dn — — iest
ine gesäet ward und bereits 100 Mitglieder ausgetreten seien. 7 goffmanne schreibberu Afs en an:
—8 e e Geistesfinsierniß.) Di⸗ 3 I F guigen
mirncten Steuern will Hr. Reff in Bahern natuürlich —abgeschafft ———— aee pe e gzeezgre
—
wriellen, Banliers ec. Da muß doch selbst der große Steuererfinder d n wse 3
bismarck die Segel streichen.) Gut ift es, wenn das Beste immer olkes deriehend wer sah sui dae geane un aen
uletzt kamt und das war gestern wieder der Falle und, einem Leies, bertes V vein m ver⸗
ezt lomumt 88 oflichlet, dieses Schul⸗ uünd Lehrbuch, für Geschichtsunterricht au
hen. 35 — e e eeiune Den islen Studienanstalten außer Gebrauch zu setzen, und bon allen
agte nämlich, es sei behauptet worden, die Arbeiter hätten ehene
e Falender keinen heifenden Heiligen und darum müßlen Siten ist diese rnen z— eeen ö worden.
ie sich selbst helfen, bis ein solcher mͤ rothen Letterne . fürsie iee — e —88
nrinonsert werd. — woraud Franz hinuette . er sreue sih schonva —5 deschan fur Witteisiene dee
t auf den — eeen hof daß der blog eine Bedenken erregende Schilderung der Regierumgs
I 93 aieche —5 git. Go enlhalt eine Xsiode Kcönig Mar I. sondern auch eine sehr unwutrbig Jeholtene
n sar ist de inter —* ici. Decleration . a. Stigge der Fegierungszeit des höͤchstseligen Konigs Maximilian II.
— 5 7 in su Iwische en ——— enthalten ist, das gleiche Loos traf, und dieserhalb die Enthebung
8 epi durd wesde de Fpi We eine, des Verfassers dieses Buches von Ertheilung des Geschichtsunter⸗
ollbereins und dem Zollparlamenk vereinbarte neue Vereing. F ——
Zillgesetz zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Bei dieser richtes an einer dffentlichen Studienansta eranlaßt wurde, erhob
——— sind Auf Grund der durch den 3 167 bes Gesetzes ich in einzelnen Parteiblättern 7— vd gerung heftiger Tadel.
rtheilten Ermächtigung diejenigen.«Kenderungen des Wortlauts Bo Deibt dr nen 357 en en wo der bayerische
vrgenommen worden, welche sich nach den baherischen Landes- eeee ee ben po une 7
teßen in der Bezeichnung der Behörden, Beamten, Uebertretungen nehm⸗ Vsg 5 * Ahl * * I
der des Munzfußes als mothwendig dargeftellt haben. Das Gee, banerische Geschichtaun Lorgenannten
nitt mit 1. is70 in uee Lehrbücher je ertheilt werden darf, aind daß überhaupt die Schule
J— ee e ete Mittelhartei, die icht der Ort ist. auf welchem solche Parteiansihten verhandelt
swer Londeeaig.hot das dne davor gewarnt, eine und die. politischen Kämpfe der Gegenwart ausgeiragen werden.“
lnderung der Wahlbezirke jetzt vorzunehmen, weil das im Dienstesnachrichte.r..
ande einen höchst ungünstigen Eindruck machen' müsse.“Es istl— 5 ——
icht zu sich dieser ungünstige Eindruck stützen foll, An der neu errichteten Gewerbschule zu Neustadt a. d. Haardt
das Blati selbst zugibt, bet der vorigen Wahl hänte die Stagts- ist, auf Grund der vom Stadtrathe daselbst hiefür ausgestellten
cgierung das hun können, ohne diese Gefahr zu laufen. Wir präsentation, vom 1. Oct. 1869 an in widerrufli her Weise und
danen den Grund nicht rinsehen, aus welchemdiesmal untecht mit der Verpflichtung. fich nach Befähigung und Bedürfniß auchn
in soll, was dorige Mal nicht gewesen wäre. Im Ge ßer ihren Nominalfachern für eine anderweitige Lehrsparte der
„was es das vorige Mal nicht gewes J
antheil schließen wir! aus dem statistischen Ergebnisse der vorigen Bewerbschule ohne Anspruch auf besondere Remuneratson verwenden
üehlen, doß durch die damalige Zusammensetzung der Waohlkreise zu lassen: 1 die Lehrstelle fürn —— And Physik
n Unrecht gegen die intelligentere Städtebebhlterung zu. Gansten dem Lehrer und Rector der Vewerhshute it Wemm mongen Dr.
Landbevolterung begangen worden fei und folgern daraus Theodot Hugel, 2) die Lehrstelle für Chemit und Nakurgeschichte
n es eine sittliche Forderung sei; das früher begangene Untecht dem Lehramtsverweseran der Gewerbschule Mennminggen, Edmund
un wieder gut zu machen? durch eine solche Abaͤnderung der Lift, übetragen und 8) mit der Function eines Rectors der
Mehlkreise, ic die freisinnige ¶Städtebevblkerung nicht mehr Gewerbschule zu Neuftadt g. d. H. der Lehrer der. Mathemaͤtike
un ultramontanen Laudvolke preisgibte Wir erlauͤben uns eine und Physik de. Theodor Hugel betraut worden. I
he Folgetung, troh des Vorwurfs, den ein bisheriger Abgebrde B erlin. 11. Oct. Entwaffnungsvorschläge sollen vom
rer der Pfalz, der sich von fortschrittlichen Wählern hat wählen Berliner Cabinet dem Kaiser Raphlesn gemacht und von; diesem
isen, in der „Frankfurter Zeitung“ der Fortschrittsbartei macht, sehr entgegenksmmend aufgenommen worden sein; so hieß es heute
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        mn der Borse und die Leute waren zufrieden. Diese Zuftiedenheit
würde zur allgemeinen Freude heranwachsen, wenn das Gerücht
ich befatigte. So eminent friedlich aber auch die politische Lage
Furopas sein mag, so muß bis auf Weiteres an der Ansicht, welche
n dieser Stelle bereits Ausdrud erlangt hat, festgehalten werden,
aß in dem Programm einer europä schen Conferenz oder eines
uropaischen Furstencongrefses, wofern sie oder er überhaupt zu ˖
ammentreten sollten, von einer allgemeinen Entwaffnung nichts
nthalten sein dürfte und zwar gerade im Hinblick auf die inneren
Zuftände Frankreichs. Das schließt Beurlaubungen im groößdenk⸗
zaren Maßstabe nicht aus und wenn Preußen eine dahin gerichtete
xrbffnung nach Paris hat gelangen lafsen, so haben Sparsamkeits-
rückfichten den Ausschlag gegeben, denn der Finanzminister wird
ich mit dem Gedanken vertraut machhen müssen, von der Militär⸗
erwaltung mehr als 5 Millionen Ersparnifse zu fordern, um das
Deficit zu decken, wofern er gegen die Veraäußerung von Domänen
pponiri und der Reform der Finanzverwaltung abgeneigt bleibt.
Bielmehr als mit den Entwaffnungsgerüchten beschastigt man fich
n politischen Kreisen mit den sozialistischen Agitationen in Franl⸗
reich und Belgien. Sollte die Untersuchung über die Vorfälle in
SüAubin ergeben, daß äußere Einflüsse die unglüdliche Kata-
trophe dort herbeigeführt haben, so dürfte für die Regierungen
‚er Uugenblick gekommen fein, sich diese Agitotionen naher
u besehen. *
Wien, 13. Oct. Die Genxcalversammlung der
deutschen Schillerpiftung hat Weimar zum Veororte
zewuhlt. dm* . .
Frankreich.
Pariss, 11. Oct. Der alte, katholische Adel Frankreichs
heabsichtigt, aus seinen Mitgliedern eine Ghrenwache Sr. papstli⸗
hen Heiligkeit für die Dauer des TConcils auf eigene Kosten
zn bilden.
Baris. Eine neue, unerhört kühne Kundgebung. Die
Roforme“ drudt die Resolution des französichen Senates vom
. April 1864 ab, durch welche Ropoleon J. und seine Erben
für des Thrones verlustig erkläärt wurden und beaniragt für den
26. Oktober folgende analoge Entschließung:

Napoleon der III. har Steuern ohne geseßliche Genehmigung
eingeführt, namentlich auf den Tabafff.

Napoleon II. hat soeben ohne Nothwendigkeit den gesezgeben⸗
den Körper, noch ehe er sich constituirt hatte. anfggelöst und zwar
in einem Augenblick, da Frankreich durch mehr als vier Millionen
Stimmen erklärt, daß es seine Regierungsart verundern will, da
Ale Geschäfte in Foige des Mangels an Vertrauen unterbrochen
ind, da man sich durch einen heuchlerischen Trug das Ansehen
gab, die Befugnifse des gesetzgebenden Körpers erweitern zu
wollen.

Napoleon Ul. hat die Verfassung verlezi, namentlich den
Artiklel 46, welcher ihm die Pflicht auferlegt, das Laud iemaels
anger als sechs Monate seiner Vertreiung beraubt zu losen.

Napoleon U. hat beständig die Prefse der Willtur seiner Po-⸗
lizei unterworfen: die Gensur besteht noch heute für die Illuktra⸗
ionen, nuud die scheinbare Freiheit, deren sich die Blätter erfreuen,
ist eine bloße Toleranz, vielleicht ein Fallstric, da sie durch kein
Geseß verbürgt ist.

Napoleon III. hat sich geweigert, in Mexico, namentlich in
Soledad, auf Grund von Bedingungçgen zu unterhandeln, welche
ihm das nationale Interesse anzunehmen gebot und die nicht nur
die Ehre, sondern auch die Interessen Frankreichs unverleht
ließen.

Napoleon UI. hat Mißbrauch mit allen Mitteln getrieben, die
hm an Mannschaften und an Geld anvertraut wurden. Er hat
Hundertlausende von Menschen und Millionen von Franten in
mexico verschwendet, um die Rückzahlung einer Schuld von eini⸗
zen Millionen zu erwirken, deren größter Theil unter der Hand
don seinem vertrauten Minister und Herzensfreunde Morny auf—⸗
gekauft waren.
Napolton Dl. hat Verwundete ohne Pflege im Stich gelassen,
namenilich bei Solferino, wo der Ambulanzdienst so schlecht orga⸗
aisirt war, daß viele Verwundete über 24 Stunden auf dem
Schlachtfelde und über 48 Stunden in den Hospitälern liegen
blieben, ohne von den Aerzten besichtigt zu werden.

Napoleon III. hat verschiedene Maßregeln getroffen, welche
den Ruin gewieser Stadte, die sich, um seine Zerstoͤrungslaune zu
zefriedigen, über das Maß verschuldet haben, zur Folge haben
werden. Er hat das flache Land entvölkert, indem er die Arbei⸗
durch eine künstliche Erhoͤhung der Loͤhne nach den Städten
lockte.

In Erwägung, daß der offenbare Wunsch des französischen
Volkes nach einer anderen Ordnung der Dinge derlangt, welche

den allgemeinen Frieden wieder hetstelle und die Abschaffung der
aermanenten Armeen gestatte, welche über 600 Millionen jaͤhrlich
nerschlingen, wahrend der oͤffentliche Unterricht, das wahre Budgei
des Volkes, nur 15 Millionen zu seiner Verfügung hat;

in Erwägung, daß Napoleon Ul. seine eigene Vefassung ver⸗
eht hat, sind diejenigen, welche ihm den Eid geleistet haben, ihrer
Treue entbunden und werden von Forcade la Roquette, Magne,
deboeuf, Rigault de Genouilly, Lerour, Delangle (Duvergier H.,
Hourbeau, die verantwortlichen Minister Napoleon's I., welche
leis um den Willen NRapoleon's III. thaten und thun durften,
velche vor Napoleon I. allein verantwortlich und vor sechs Mo—
zaten von Napoleon Ul. ernannt worden waren, welcher seit 18
Jahren regiert, ..... für alle von Napoleon IUI. begangenen
jicte in Anklagezustand versetzt.“

Paris, 12. Oct. Heute beg innt vor den' Asfisen der
Proceß gegen die Unruhestifter aus den Junitagen, welche in die
dände der Polizei gefallen sind. Aus den blosen Umstande, daß
nan diese Angelegenheit nicht der Wohlthat der Amnestie hat
heilhaftig werden lafsen, geht von Seiten des Minisiers das
Beständniß hervor, daß jene Verbrecher der Politil fremd ind.

Der 26. October macht immer noch von sich reden. Ferry soll
zeute in verschiedenen großen Werkstätten erschienen sein, um die
Arbeiter aufzufordern, sich an dem gedachten Tage ruhig zu ver⸗
alten. Es wird verfichert, daß jetzt schon die Anordnung getroffen
ei, die Truppen in den Casernen zu consigniren und in Ver⸗
ailles mehrere Cavalerieregimenter bereit zu halten. Doch wewe
ie Regierung nur im äußersten Nothfalle einschreiten. Unter di
sationalgardisten circulirt seit mehreren Tagen eine Aufforderung,
en Sicherheitsdienst der Stadt am 26. Ociober selbst in die
hand zu nehmen.

Paris, 13. Oct. Man liest in der „Patrie“: „Es komm
ein Fackium zu unserer Kunde, welches, wenn es wirklich flatthat,
eine große politische Bedeutung haben wird. Man versichert,
daß der Sultan um der Kaiserin der Franzosen, dem Kaiser von
Desterreich und den andern Fuͤrsten, welche ihre Absicht kundgege⸗
zen haben, sich nach Aegypten zu begehben, seine Huldigungen dar⸗
ubringen, jetzt den Beschluß gefaßt hat, in Person den Vorstz dei
der Einweihung des Suez Canals zu führen. Der Sultan würde
n diesem Falle von dem Großvezier und einem zahlreicher. Gefolge
zegleitet werden. J

Paris, 14. Oct. Die Nachrichten vom Auffinden des
Jdeichnams von Vater Kindbestätigt sich nicht.

Schweiz.
Bern, 14. Oci. Gestern Abend wurde die Goithardscon⸗
erenz uach Unterzeichnung des Protokolls geschlossen. Die Got⸗
ards bahn darf als gesichert betrachtet werden. Die italienischen
ud die schweizerischen Abgeordneten unterzeichnen heute einen
Berlrag über die beiderseitigen finanziellen Leistungen, dem die
ʒeutschen Conserenzstaaten später wohl ebenfalls beitreten.

Italien.
Mailand, 1. Oct. Die in den Junitagen verhafteten und
n Genua und Alessandria eingekerkerten politischen Gefangenen
depublikauischer Färbung aus Genua, Neapel und Mailand wurden
uuu alle wegen Mangels an Beweis in Freiheit gesetzt. Ihre
Freilassung wurde in demonstrativster Weise gefeiert.

Spanien.

Madrid, 11. Oct. Die Republikaner sollen morgen (in
Balencia )) mit bedeutenden Streitkraften angegriffen werden.
hestern wurden die Feindjeligkeiten auf zwei Siunden eingeftellt,
im die Todten und Verwundeten wegzubringen. Mehr alg sieben
Meilen der Eisenbahn sind zerstört worden. Saragossa ist ruhig.
Während des Kampfes daselbst wurden 250 Menschen getodtet
ind eine große Anzahl Häuser zerstört.

Madribd, 13. Oct. Die Insurgenten von Valencia, haupt⸗
äachlich aus Bauern bestehend, haben sich aufs Land zurüchgezogen,
vo sie sich befestigen. 18 Bataillone Regierungstruppen halten
den größten Theil der Poovinz besetzt. Der Aufftand beschränk
ich gegenwärtig auf Valencia, und einige kleine Banden durchziehen
Aragon und Catalonien, doch kommen täglich Unterwerfungen vor.
dein Truppencorps, lein Officier noch Soldat ist übergegangen.
Die Banden Paul's und Salboechea's werden entmuthigt durch die
Neinung, daß ihre Führer nach Gibraltar zu flüchten gedenken
der Brigadier Caltpo besetzte Bispal, die Insurgenten flohen bei
der Ankunft der Ariillerie. Die officielle Gazeite“ sagt: Der
Veneral ⸗Capitain von Catalonien meldet die Unterwerfung don
800 Insurgenten in der Provinj Tarragona, 2000 in Gerona.
z00 in Lerida und 600 in Barcelsna. Eine Bande von 10009
Insurgenten wurde bei Alcira geschlagen und verlor 61 Todte und
30 Gefangene.
        <pb n="635" />
        walencia. 14. Oct. Die Irsurgenten wünschen zu
caplituliren. Der Befehlshaber der Truppen fordert undedingie

ebergabe auf Gnade oder Ungnade.
Rußland. —
Es ist schon oft gesagt worden, daß die Volen ihr nationales
Anglück durch die maßlose Unterdrücung des Vollkes von Seite det
Irais und der mit ihn Hand in Hand gehenden Geistlichkeit ver⸗
chuldeten, sowie durch die Selbstständigkeitsgelüste des Adels, von
dem auch der Einzelne sich der Mehrheit nicht unterordnen, sondern
jeinen Eigenwillen (Souvberänität) behaupten wollte; ein Fehler,
e auch in Deutschland so viel nationales Unglück verschuldet hat
und noch verschuldet. Aber merkwürdig ist es, daß die Bedr ückung
dez Voltes schon vor mehr als tausend Jahren dort in gleicher
Ant beftand, und damals schon der Grundsatz galt, „das Voll
nüsse Ochsenfutter und Eselsprügel erhalten.“ Das Christenthum,
sonst die Religion der Liebe genannt, besserte, als es von 964 bis
592 eingeführt wurde, nichts. Im Gegentheil vermehrte es die
Jdarbarei. So verordnete ein Geseßz, daß Jeden, der in der
Faften Fleisch aß, die Zahne in den Hals geschlagen werden sollten
de dies das goöttliche () Geseß besser befestige, als geistliche
Buße.“

Eine Warschauer Correspondenz des Kraj“ derzeichnet Ge⸗
rachte über eine neue Eintheilung des Koͤnigreiches Polen und der
Aufhebung der Statthalterschaft. Ein Theil von Congreßpolen soll
u Litthauen, ein anderer zu Kleinrußland geschlagen werden, der
Rest einen Generalgouverneur erhalten.
»A—rmischtes.

4Aus Bergzabern, 8. Oct. wird dem ‚Land. Anz.“
zeschrieben: Herr Pfarrverweser Dr. Mook, dessen geistreiche Kan⸗
elvorträge ieit Mitte August es verstunden, die fruͤheren, leerer
Raume der Kirche mit Gebildeten jeder Confession zu füllen, ha
zun auch das Interesse seiner vorgesetzten Behörde der Art erregt
daß er seine bisher gehaltenen Predigten vorzulegen aufgefor
dert wurde.

pMannheim, 10. Oct. Die Gaben für ein auf dem neuen
Dottesacker zu errichtendes bleibendes Grab K. L. Sand's fließen
reichlich. Die Kosten belaufen fich auf etwa 800 fl. Ein etwaiger
deberschuß soll der Kinderschule in den Nedargärten zukommen.

In Off enba qh fand Sonntag Nacht ein Gefecht zwischen
der Polzzeimannjchaft und einer Einbrecherbande statt; die Diebt
wurden üͤberwälligt, nachdem ein Gendarm durch einen Stich
derwundet, ein Dieb mit einem Hieb über den Kopf niedergestreckt
worden war.

Chemnitz, 14. Oct. Vorige Nacht hat in dem Stadtchen
dichtenstein eine groͤße Feuersbrunst stattgefunden. Ungefähr 40
däuser brannten nieder; die öffentlichen Gebäude wurden gerettet
ãeber die Entstehung des Brandes hat noch nichts verlautet.

— Für die Hinterlassenen der im Plauen'schen Grunde ver⸗
anglückten Bergleute sind 360,000 Thlr. milde Gaben eingegangen.
Von den Renten derselben soll jede Wittwe jährlich 70 — 80 Thlr.
jsedes Kind unter 14 Jahren 36 Thlr. jährlich, bei Erreichung
des 14. Jahres 20 Thlr. auf einmal und beim Mündigwerden
100 - 150 Thlr. erhalten.

In Wien hat der unerwartete Selbstmord des kaiser⸗
lichen Oderküchenmeisters Grafen Joseph Watrislaw don Mitrowitß
und Schönfeld, geboren am 3 Januar 1818, großes Aufsehen
erregt, bei der Beliebtheit des Cavaliers, nicht geringe Theilnahme
Der Graf litt schon seit einiger Zeit an Trübsian, der erzeug
oder doch vermehrt wurde durch einen Verlust von 200,000 fl
an der Börse, insbesondere in Achtien der oͤsterreichischen Bank,
deren Präsident der Graf war. Von Seite der Familie sollten
zur Deckung der Differenz Güter veräußert und der Act am
d. October gemacht werden, allein am Morgen dieses Tages fand
der Diener des Grafen diesen erdolcht im Bette. Sein Name
jählte zu den besten des österreichischen Adels. Am Abend vor
jeinem Tode wohnte er noch einer Hoftafel bei, wo er von Seite
des Kaisers und der Kaiserin ein Gegenstand besonderer Auszeich-
naung war. In der letzten Zeit hatte er wiederholt seine Entlas⸗
jung als Präsident angeboten, allein der Verwaltungsrath war
aichi darauf eingegangen. Der Verstorbene, welcher auch Mitglied
des Verwaltungsraths der Franz Josephs-Bahn war, lebte auf
descheihenem Fuß; alle die kostspieligen Passionen seines Standes
waren ihm fremd, und die Bedürfnisse eines edleren Kunstsinnes
die Anfammlung von kunstreichen und sonst interessanten Antiquä⸗
jen beanspruchten den größeren Theil seines Einkommens. Seine
Sammlang seltener Perlen zählt an 2000 Exemplare, darunter
sehr viele kostbare. Das Leichenbegängniß des Grafen Wratislaw
hat in Wien in aller Stille stattgefunden; kein Verwandter, kein
Freund, kein Beamter folgte dem Leichenwagen.

r Die Pariser Reklamenmacher werden bald die Ameri—
tamer üherireffen. Ein Gemüsehändler verkauft gegenwärtig Zwie—

deln und Karioffeln mit der Eliquetle: „Gewachsen auf dem Acker
von Pantin.“

London, 11. Oct. In der Nähe von Nottingham, wo
eben jetzt die October-Messe großen Zudrang veranlaßt, stießen in
der düsiern Nebelnacht vom Samstag auf den Sonntag zwei
Züge zusammen: 7 Menschen (drei Männer, zwei Frauen
und zwei Kinder) blieben todt und etwa zwölf Personen wurden
verleßgt.

pIn Baltimore, wo ein neues Rathhaus gebaut werden
soll, haben der Registrator Barnes, Mayor Banks und 2 andere
ahe Verwandte des Bürgermeisters Lieferungs-Verträge abgeschlossen,
wveiche ihnen einige 100 000 Dollars zum Nachtheil der Stadt
in die Tasche jagen. Das amtliche Untersuchungscomite fand dieß
Berhalten „indiscret“, und beantragte, — dieselben nit der NLeu⸗
zildung des die Profile vergebenden Baucomite's zu betrauen.

F., Billets für fünfzehn Personen und neununddreißig Billets
für Kinder unter sieben Jahren,“ sagte neulich ein Reisender, der
bom Salzsee kam (dem Lande der Marmoren), zu dem Billeteur
ꝛiner Eisenbahnstation in Massachussets. — „Wenn es für eine
Pension oder sonst eine Anstait gehört, so darf ich Ihnen einen
stabatt am Preise des Billets bewilligen!“ sagte der Beamte zu⸗
hortommend. — „Ach was Pension, was Anstalt! Ich habe die
Billets für mich, meine Frauen und meine Kinder verlangt!“ riej
der entrüftete Jüunger Brigham Youngs aus.

PG(önnendie Menschen nie vbernüftig han
deln.) Wohl so lange nicht, bis sie in der Schule statt Liedern
und Sprüchen, Kenntnisse von der Natur und namentlich von der
Chemie erhalten. Jahrhunderte lang vergifteten fie die Luft ihrer
Zimmer mit arsenikhaltigem Anstrich, grunen Tapeten. Jetzt be⸗
zinnen sie die gleiche Thorheit mit gefärbten (meist mit giftigen
Farben gefärbten) Strümpfen. Die gelehrten Jrauen des vorigen
Jahrhunderts trugen blaue Strümpfe und erhielten den Spott⸗
namen Blaustrümpfe. Die Russen tragen farbig bedruckte Hem⸗
den. Die ersten wollten ihre Strümpfe, um fur ihre gelehrte
Thätigkeit keine Zeit mit Wechseln derselben zu verlieren, lange
ragen und daher paßten ihnen keine weißen. Die Russen nehmen
zunkel bedruckte Hemden, damit man den daran haftenden Schmutß
päter bemerlt. Beides hat Sinn und Zweck. Was aber in
inserm reinlichen Westeuropa, rothe, gelbe, grüne, violetie Strümpfe
für einen Zwed haben sollen, ist schwer zu begreifen und die
Trager derselben wissen nicht, daß sie meist gistige Farben in Berühr⸗
ang mit ihrer Haut bringen, was besonders bei Personen, die zum
Schwitzen geneigt sind und bei Kindern Rachtheil für die Gesund—
heit haben lann, haben muß. Bereits sind Faͤlle der Art vorge⸗
dommen. Professor Vardieu zeigte der Alademie in Paris an, daß
er zu einem jungen, bisher gesunden Manne gerufen wurde, der
von heftigem Jucken und bläschenartigem Ausschlage befallen wurde,
hessen Heilung drei Wochen in Anspruch nahm. Er trug seidene
Slirumpfe von ausnehmend schöner rother Farbe. Als eine ame⸗
ikanische Dame und ein anderer jnnger Mann (beide trugen
‚benfalls Strümpfe von dieser Farbe) von ähnlicher Kranlheit
zefallen wurden, suchte man die Ursache in diesen und fand, daß
er rothe Farbstoff (Coralline) in kleinen Gaben in die Haut von
ꝛdaninchen und Hunden gebracht, diese in 8 Tagen toͤdtete.
Dr. Bidard in Rouen bemerkte an sich selbst beim Tragen violetter
Strümpfe mit rothen Streifen einen heftigen Ausschlag an allen
Stellen, die mit den Streifen in Veruhrung klamen. Daher fort
nit allen gefärbten Strämpfen. Man kehre zurück zur Farbe der
Anschuld, dem Weiß, und sehe nur darauf, daß dies nicht mit
ziftigen Stoffen (z. B. Bleiweiß) appretirt isi.
Volkswirthschaft, Haudel und Verkehr.

Der Fahrplan der pfälzischen Sisenbahnen
ür den Winterdienst wird dieses Jahr erst am 1. November in
Zraft treten. Da die großh. badischen Bahnen bereits mit dem
15. October nach der nenen Fahrordnung fahren, so ist bis zur
Zinführung des Winterfahrplans ein provisorischer Fahrplan für
die Züge zwishen Ludwigshafen und Mannheim und zwischen
Winden und Karlsruhe zur Ausgabe gelangt.

Bei den groͤßeren Güterexpeditionen der bayerischen Staats⸗
zahn liegt zur Einficht der neue Uebernahmttarif auf, welchen die
Direction der k. k. priv. boͤhmischen Westbahn für die Befoͤrderung
don Eisen und Eisenwaaren, ab Prag nach Brünn, Olmütßz und
den darüber hinausgelegenen Stationea der k. k. priv. Kaiser
Ferdinands⸗Nordbahn veröffentlicht.

Offenbaqh, 10. Oct. Unter dem Vorsitze des Directo⸗
tiums der hiesigen Handelsschule ist dahier eine „Akademie für
Handel und Gewerbe“ ins Leben getreten. Es ist ein kaufmänni-
scher Cursus für Damen (Rechnen und Buchführung), desgleichen
jür Herrn (Rechnen, Buchführung, italienische, französische und
englische Sprache), sowie ein Cyclus von Vorlefungen in Aussicht
genommen.
        <pb n="636" />
        Mobiliarversteigerung.
Samstag den 28. J. Mts. des Nachmit⸗
tags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in der
Behausung des Mitinteressenten Ernst Con⸗
rad, lassen die Kinder und Erben des in
St. Ingbert wohnhaft gewesenen und ver⸗
lebten Privatmannes Johann Klein,
abtheilungshalber die zu dessen Nachlaß ge—
hörigen: Mobiliargegenstände öffentlich auf—
Borg versteigern, worunter 1 Bett, 1 Ca⸗
rapee, 1. Schrank, 1. Tisch, Stühle sowie
die Kleidungsstücke des Verlebten.
St.Ingbert, den 15. Oct. 1860.
Horn, kgl. Rotar.

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das Neueste,
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neuester Construction
Ansserst praetiseh
embfehle 283
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Colonial und Farbugaren- Handlung.

Sonutag den 17. Oetober⸗
Harmoniemustk
zei freiem Eintr iitt, wozu einladet
Ghrislian Koch.
Taschpulver
wieder eingetroffen.
Dürch die von vielen Frauen hiesiger
Stadt angestellten Versuche hat fich der
Nutzen dieses Waschpulvers vollständig er—
robt, und empfehle solches 4 7 kr. er
Backet. *
a'
Amerikanische Staatspapiere

IJ —B

—
PLiseonbahu-Obligationen,
belche annähernd 10 Procent Zins ragen zu —— ——— — W
Wechsel nach allen größeren Städten NordAmerilas zu billigem Cours bei

——

. Banz feines
Kunstmehl per Pfund 8 Kr.
Blumenmehlper Pfund 7 kr.

bei Mich. Haas Bäder:

—4

Meine Korbwaaren

aben große Wiegenkörbe halte zu
zilligen Preisen empfohlen.
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Spelz 4fl. — krx. Spelzkern — fl. —
— Gerste, 2reihige — fi. — kr. Gerste
kreihige — fl. — kr. Mischfrucht — fl.
— kr. Hafer 3 fl. 40 kr. Erbsen — A.
— kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken —
L. — tr. Kartoffeln 1 fl. Weißbrod 12/.
dgr. — kr. Kornbrod 8 Kgr. 21 kr.
»ꝛitto 2 Kgr. 14 kr. ditto 1Kgr. 7 kr.
Bemischtbrod 3 Kgr. — kr. Das Paar.
Weck 9 Lth. 2kr. Ochsenfleisch das Pfd.
— kr. Kühfleisch 1 Qu. 18. 2 OQOu.
16 kr. Kalbfleisch 14 kr. Hammelfleisch 16
r. Schweinefleisch 18 kr. Butter das Pfd.
30 kr.—

roftzer Dtiee
ca. 1000 Ellen Tuch, Bukskin, &amp; Joppenstoffe
werden wegen Geschäftsveränderung 50 Prozent unterm
Fabrikpreise abgegeben. Zur näheren Ansicht ladet erge⸗
benst ein F

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Die bS?Ste und begte oden-Zeitung ——6
ist unstreitig J J
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Preis für das ganze Vierteljabhr 36 Krzr. rh.“

* Fraukf urter Börse
vom 14. October. 1866.

Geldsorten. ——
Hreußische Kassenscheine .. fl. 14479—Aα
reußische Friedrichzdee... 5860*
Jistolenn.. ... 240351
olländische 10 fli⸗Stücke.. 54586*
Nucaten 2. 5 37 ⸗-89
oFrancs⸗Stucke... 0 341-32
Inglische Souvereigans.. 1156—212
ßold per Zollpfund fiitn.. —
dochhaltiges Silber per ZoUpfund — —
ZNallars in Gold 2 28-29

In Dentschland nat die Modenwelt am Ruf und Vorbreitung allen anderen NModen-
Seitungen den Rang abgelaufen, was sie ihrem vortretflichen Enhalte, ihrer grossen Reichhaltigkeit
un ihreia billigen Preise 2u verdanken hat. — Vornehmnlieh vmmt die NHdenvt ünctieit
zut die Bedürtuisse in der Familie, weniger anf die der grossen Welt. Sie: emptienlt iet dechalb
sorrugsweise allen Müttern und Töchtern, die Getallon daran finden, ihrs eigene und der Kinder
Poilette, wie die gesaninrte Leibwäsche selbst herzustellen. “ J

Ahonnomnts werden Jederzeit angenommen bei allen Buehhandlungen und Poztämtern
ůů- r —

Redaction, Drue und Verle— de
—X —
2

in Et. Insbrt.
        <pb n="637" />
        St. Ingberler Anzeiger.

ι
det St. Fugberter Anzeiger lund das mit dem Hauptblaite verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienslägi⸗ Donnertlags- und Sonniags ⸗
nNuumer) erscheint wochentlich vie rm al: Dienstag, Donnerstag, S amsstag und Suntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krir. oder

128 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
PNr. 163. *5* ESonntag, den 17. Oetober 3 1869
—
J Deutfchland. , Uallen, ermordet und beraubt haben. Wir haben nun aus ngsier
Mllache u, 13. Oct. Der „AlZ. schreibt au:.Ihre Zeit vicz Tode suttheile wegen — jist nach der
lelegrophische Mittheilung, daß eine veränderte Eintheilung . der seit einiger Zeit geltenden Praxis der Vollzug derselben nicht
Wablbezirke bereits beschlossen sei, ist, wie · mir versichertwird, vahrscheinlich, inndem alle, selbst in den schwersten Fallen zu lebens-
nindestens eine verfrühte. anglichet Zuchthausstrafe begnadigt worden sind. Es scheint; daß
Mün chien, 15. Oct. Die' gestrige sehr statk besuchte Ver⸗ bei uns die Todeßstrafe de facto, wenn auch nicht de jure abge⸗
jammlung des Wahlvereins der hiesigen Forischrittspartei beschloß chafft ist.
uf Antrag von Schauß's einstimig, mit ¶der Wittelpartei bei Agathe Evergenhi (bekanntlich eine Schwester der Juli⸗
deu nachsien Landtagswählen dahier kein Kompromiß einzugehen, x6bergenyi) hat sich in der Schweiz — wo d ist nicht näher ange⸗
und darauf zu sehen, daß nur Wahlmänner gewählt werden, die eben — in den Rhein gestürzt, und zwar mit einer derartigen
zicht blog das FJachliche, sondern auch das prrsönliche Programm Jeftigkeit des verzweifelten Entschlussez, daß Fe sich einen schweren
een Siem vorher an den Fuß gebunden habe. Man fande am“ Ufer
Wien, 11. Oct. Der Kaiser wird mit dem Kronprinzen lein Reisegepäck der Unglüdlichen, von welchet Niemand⸗wußte,
„on Sachsen am Donnexstag Morgen von-Jichl hierher zurüd woher sie gekommen. — Hr. Sartorius, vessen Adressein einen
ichren, worauf die Befehid du den -Vorbereitungen für die . Reise Notizbuch man bei ihr fand, schreibtn daß er Agathe Ebergenyi
ach Konstantinopel erfolgen werden. Vorläufig ist als Termin n Baden-Baden kennen gelernt habe 5 Dort habes. siee leidenschaft⸗
der Abreise der 24. oder 25. da. Mts. angesetzt. Mit dem Reichs lich gespielt, sei jedoch von einer älteren, geistvollen und schönen
janzler Grafen Beust wird auch der Sectionschef v. Hoffmann die Dame, die stets in ihrer. Begleitung war, oft vom Roulette weggt
Reise mitmachen. nu Pen. zogen worden. J— *
Linz. 10. Och Bifchof Nudigier hat, wie wiener Blaͤttet fKaum dagewesenen Kindersegens erfreut sich ein Geistlichet
nelden, an den Kasser ein Schreiben derichtet, in welchem er« diezin der loudoner Vorstadt Blackheath. Rachdem seine Frauihn
herabsetzung seiner Einkünfteo(von 8Zb, 000 Fl. auf 12000 Fl. uis swor 11 Monaten mit Zwillingen beschenkt hatte wiederholte sie
zine unverdiente Zurücksetzung bezeichnet. in voriger Woche dieses Angebirde, so daß das würdige Ehepaar
N⸗ Frankrei ch. - et wer Kinder in der Wiege hat, die sammtlich weniger als ein Jahr
Deuschen Blättern wird von einer nahe bevorstehenden As⸗ ee di d weseprhen: —— 7
danlung des Kaisers Napoleon geschrieben. Seine Bemtthungen, Freudenlelche, daß alle vier — Mädchen sid zopfen Ain Vesen
den Frieden Europas zu erhalten, die öffentliche Rolle, welche die 4 6 7 7* —CC.
JId opas zu crhauten,. 4 (Waldbrand.)Wie dem „Czas*berichtet wird, hat
Negentin“ auf ihrer Reisen spielt und vieles Indere werden als n der Gemeinde Kazan in Rußland ein ungeheurer W ubre
Vordoten dieses Ereignisses betrachtet. J üůͤber 110,000 geheurer Waldbrand
en die über 110,000 Morgen Eichenwald pernichtet. Die Feuersbrunst
Spanien. , dauerte über einen Monat und waren Aber 10,000 eue mit
Madrid, 14. Oct. Die Regierung hat beschlossen, die der Loschung derselben beschäftzgt... —7 .
cepublikanisch gefinnten Freiwilligen zu entwaffnen und die repu⸗! ! 758
likanischen Municipalbehörden und Beamten abzusetzen. Die —
Cortes haben die Gerichtshöfe ermächtigt, die am Aufstand betheiligten
Deputirien zu verfolgen, — Die Zahl der Truppen, welche Va⸗
—
Henere Nochrichten aus der Stadt find nicht eingetroffen. Die
Infurgentenführer Paul und Salvoechia haben Carthagena in
Brand gesteckt. 3634
Amerika.
Newz Noonrh. Der Plan, im Jahr 1871 in Wa
Jingtorn cine Weltarussstiel Hung abzubalten, scheint sich
—XC 0

— 21
Bolkswirthschaft, Haudel nud Verkehr.
München, 14. Oct. In der heute stattgefundenen außer-
ordeutlichen Generalversammlung der Alktionäre der bayrischen Ost-
pahnen wurde die Herftellung der folgenden neuen Bahnen a) von
Regensbürg über Neumarkt nach Nürnberg, b) von Cham nach
Straubing, e) von Straubing nach Mühldorf, d) von Straubing
direct nach Sünching. e) von Neufahrn bei, Ergoldsbach nach
Obertraubling, f) von Weiden in der Richtung nach Neulirchen
genehmigt. Vezüglich der Dividende des Verwallungsvathes, welcht
seither 1000 betrug, ist beschlossen wocden, daß der Verwaltungs⸗
cath in Zukunft nur 690 erhält ünd die übrigen 800 zur Unter⸗
ermc o. tützung des Personals verwendet werden. 5
7 Landau, 10. Oct. Die Kreisversammlung des lande Postsach e. Zwischen den deutschen Postverwaltungen werden
withhschaftlichen Vereins der Pfalz findet für das Jahr 18609 am m Fahrpostwechselverlehre von nun an Palete ohne Werthsdecla-
q. Rob. in Landau statt. Die Hauptversammlung beginnt Mor rationen angenommen und befoͤrdert, auch wenn der Verschluß nicht
gens 10 Utzr in dem städtischen Theatersaale und ist die Tages- »urch Versiegelung, sondern in der Weise hergestellt ist, daß die
ordnung vorläufig folgende: J. Rechenschaftsbericht des landwirth- Enden des Bindfadens, welcher zum Vernähen oder zur Ver⸗
schaftlichen Vereins der Pfalz pro 1869; 2. Ergebnisse det Jahe schnürung der betreffenden Sendung dient, durch Anlegen einer oder
resrechnuug pro 1868; 3. Ueber den Verkauf des Viehes nach nehrerer Plomben vereinigt und diese Plombem mit einem Stem⸗
)em lebenden Gewicht. Referent: Herr Bezirksthierarzt Gäring; helabdrudde versehen werden, welcher dem, Siegel, resp. Stempel-
1. Ueber künstliche Düngung mit besonderer Rügsicht auf die bdruck auf dem Begleitbriefe nach Form und Inhalt im Wesent⸗
Weinkultur. Referent: Herr Dr. Weller, Director der Dünger⸗ lichen eutspricht. E——
abrik Kaiserslauiern; 8. Ueber landwirthschaftliches Fortbidunnegeeee
vesen. Referent: Hr. Rektor Dr. 4 er ir Landwirthschaftliches..
den Wunsch aus, daß, da es wünschenswerth erscheint, nvch mehr 36 I—
für den en b— heimischen Landwirthschaft förderliche Die.Schles. Landeszeitungt enthalt nachstehenden. sehr be⸗
Gegenfiande zur Berathung gebrocht zu sehen, auch noch andere! achtenswerthen Artikel über das Aufsuchen von Wassyre⸗
Dereinezmuͤgliͤder dahin zielende Vorträge hallen und die betreffene qu el en. Vor einigen Jahren sollte auf den Vorwerken —R
den Themela entweder direkt oder durch die Bezirks-Comitoͤ's bis wegen Wassermangel ein dritter Bruunen gegraben werden und
langfie is i. Rode demselben kund geben möchten. aurde wegen Mangel an Vertrauen, zu einem vereits verfuchten
Sfuttgart, 10. Oct. Letzten Samstag sind wieder Recept zur Auffindung von Wasser“um richt moöͤglicherweise
zwei Raubmoörder vom Schwurgerichte zum Tode verurtheilt wor⸗ erfolglos 50 Fuß tief zu graben. der Abbé Richard hierher be·
un ee een dane ee Feagetender der Naqt über, rufen Dieser gab mehrere Puulte an, wo Wasser in genügender
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        Vlenge borhanden sein folle, worauf der dem Gehöft am nächsten
ene gzwacn und · gebohrl ·wurdes Die Angabe des Abbq be⸗
latigte sich als? vollkommen richtig, es fand sich in einer Kiefe
hon 54 FSuß reichliches gutes Wasser; aber das Recept hatte“ das⸗
selbe ebenso auch geuau angegeben. Ich fühle mich deßhalb ver⸗
pflichtet, um Vielen, welche aß Wassermangel leiden, vergeblicht
Versuche oder die kostbaren Ausgaben, den Herrn Abbs kommen
zu laffen, zu ersparen, jenes auf ganz bestimmten Geseßen beru⸗
hende Recept zu veröffentlichen. Man grädt bei trockenem Wetter
und trodenem Boden ein Loch von einem Fuß Tiefe, in das man
einen neuen irdenen Topf, in welchen man vorhe
—5*— 5 Loth ungeldschten Kall.
—3 c,„Grunspan, *
weißen Weihrauch

gethan, Alles fein pulverisirt mit 4VLoth Schafwoͤlle Wig Wolle
on beij Hoden) zugedeckt und das Ganze gewogen hat,“ Dam
hiltte man die Erde bdaruber hin. Hat der Topf 24 Stunden
ohne Regen) inder Erde gestauden⸗ jo hebe man aihn heraus
chutte den Boden schnell von der Wolle und wiege den Topf. *
bald er gereinigt ist. Hat nun das Gewicht abgenommen, so is
tein Wasser an dieser Stelle, hat es aber zugenommen:
23 , Loth, so liegt das Wasser 75. Fuß tief,
inv — — * ? * 1427 J 0 5 * * 3*
* 12* 15 3 8723 3 —28

e F v 15* 9 woanep 25**

. 1225 —V—

—A
Das Verzeichniß der zur Wahl der Ge—
meinderaͤthe flimmberechtigten Gemeindeglieder
liegt auf dem Bürgermeisteramte dahier
wahrend 10 Tagen offen.
St. Ingbert, 16. Ochober 1860.
ι. teDas Bürgermeisteramt:
Ehandon..
— MßMM—
Ein Geschäftsreisender hat in
einem Laden hier einen schwarz
seideuen Regen schirm mit 16 Fischbein
flehen lassen. Derselbe ersucht hoöflichst den
Schirm im Hotel. Laur abzugeben.
—8 4 in allen Sorten Vi
Rränze eu
welche aller Witterung I und sich
eianen füxr Schmückung der Gräber, em⸗
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St. GlalIIem- Dhere ——— 13;
Genff. Placo du Molard, 2 —
Gestorben sind:
6. Sept. Anna, 4 Monat alt, T. v.
Christian Abel.
Charlotia, I1 M. 18 T. alt
T.v. Jaeob Cappel.
Maria Elisabetha. 1 J. 9 M.
alt, T. v. Michael Eberhard.
Barbara, 9 M. 20 T. alt T.
y. Joh. Gries
Jacob, 28 T. alt, S. v. Jo⸗
ann Wagner. *
Maria, 3 J. 4 M. alt, T. v.
Andreas Gries.
Bernhard Weidmann, 29 J.
alt, Bergmann . 74
Johann, 8⸗ M. alt, S. 8.
Magdalena Reiter.
Peter, 1 J. 2. M. alt, S.v.
Joh. Menges.
Leopold Schuk, 31 3.alt,
Schneider. d e.
Magdalena Simon, 32 J. alt,
khefrau y. Jakob Schmidt.
Beorg, ã M. alt, S.h. Mi⸗
hael Ochs. :5357* de z 7
Philippina, 5 M. alt, Tav
Peter Schmitt. —
Catharina, J. 7. M. alt,
T. v. Andreas Gries.
Appollonia, 4 M. alt, T. v.
Elisabetha Vonderlin.
Elisabetha, 7 J. 4 M. alt, T.
o. CEhristian Heinz.
Verehelicht haben sach:
9. Sept. Johann Fleer mil Henrielte Cath!
Johanna Jannn. 7*
21.. Michael Klug mit Barbarä
Peters.“ 3

—— 2

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* 4
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—* — 22* *

— AE

— 3

23. .. Nndreß Daniel“ Mühleenn
*3 Soph. Cath: Geyer. 5
28. Jacob Eller mit Eusabetha
n vcLampel.
St. Inghert, IGß. October 1869
VDer Civilstandsbeamte:
Ehandon. ?
Mainz,. den 15. Oct.
EGruchtpreijse.) Weißimedl das Mal—
— —— 5
genmehl ditio — il. — kr. — Weizen (200
Pfd.)11 fl. 10 kr. bis 11 fl. 20 hn. —
Korn (150Pfd.) Ofl. Jo kr. bis 9 fl. 10 kr.
Gerste (1600 Pfd.) 8 fl.48 tr. dis 10
flekr. Hafer (120 Pfdi 5 fl. ⸗xr.
—————

ed

42 —
Civilstand
der Stadt St. Ingbert
vom Monat September 1869.
GebeAn wbrurdente
Eduard, S. v. Eduatd Bernasco
klisabetha, T. v. Johann Jung
Peter, S. v. Peter Meyer.
douist, T. v. Johann Schwarz
Johaung Friederika. Tev. Jo⸗13.
haun Friedrich Zoinhofer.
Fatharina, T. v. Balthafar
Kräme.
Franz, S. v. Jacob Geckeis.
klisabetha, T. v. Johann Geoͤre
Zchweitzer.
JFulius/ S. v. Peter Beck.
Anna, T. dv. Georg Fichter.
Zhilipp· S v. Philipp Wevber.
Amalia, T. v. Joh. Müller.
deinrich, S. vi Nicolaus Redel
hilipp S. v. Peter Mollendich. 7.
Farslina Mathilde;, T. v. Jo*
hann Schmelzerr.
Soph. Franzk. Paulina, Tb.
Julius Mahyer.
Thristian Andreas, S. v. Fried⸗
rich Koch.
Adam, S. v. Joh. Klahm.
Joseph, S. v. Heinrich Lindinger.
Peter, S. v. Carl Klein.
Franz⸗ Seuv. Joh. Kißling.
zeter, Sv. Peter Wagner.
Zeter, S. don Carl Morlo.
Johann, Sov. Ludwig Stolz.

J.
2
4.
4. 3
B.
3. 35

7.
81.

18.
15.
15.
5.
172 4
18.4
19..

orms, den 15. Oct.

Wir notiren heute: Weizen 11 fl. 80 r.
bis — * kr. Roggen 9 fl. 30 kr.
—
dis o fl 48 tr. per 190 Kilo Hafer
—J— A ix. per 60 Kilo.
Mehlper Partie i0 st. ir bis i ss
— ————
⸗kr. Roggenvorschüß 10 . AIr bis
—⸗ fi in Weißenvorschuße14 —
bis — fl. — kr. Blumenmiehl. — su — kr.
bis — fl. lr. per. 70 Kilo., Reps
20 I. ⸗ix bis — sl. — Kr. per 85
——
— s. — kr. Leindle ohne Faß — il
kr. bis — fl. — kr. Mohnöl ohne Faß
— . Axkr. bis — fll. — kr. per
50 Kile. RPepshuchen — fU. — kr. bis
— fl. — r. Branntwein — fl. — ir
bis — fs. — k

28.,

201

21.

24..
258..
27.5
29.
29.
29.,
20.

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28325252 — 144*
535533353 — 883328235 —
—— 23552 — x33553 28* 723833888
2 —*0 22583 728 22 55 *2353 33 33353838
25;383—5 537 2— 832823 223355 25 353353833 258 352

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ß B * 5 5 822*7 2 25 7 *22 57 * 7
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253285 —— S v — 7 — —— — — *2523 12 ——S— 338

—A 535—83 5533 323 833 — *
— ——— —235827 52 —“ 3* 55822 8 —— — —
22738535* —— 5s833552 8 A 552 22 335 528328
5347

2552 —s32—523 —— ——— — 88 5 5 z SS— — 8385855*
5525,—— 552 2538 65* 55 23253738 2 58
JJ

— 52 5825542 *2333238* 5535 — 5323257 *

35 2 238 5—5 53225 2 22322 —— — 27 — 35333 — —
A 8 385355 533 2 * 3 O — 2 253 — 8 27— 3— — — 8
JJ— 3388
3
—— 55553283320 322 7 6537323 25853 27344 53 35 3335
— — 3—2 2 — 2. 325 * 3 232568 — 58 4 8 2 2
38388 55 33333632355 —5. 75338 333353328
9552228 —282322 33323 323233*3— — 135235 53325 —z2228
—

54 —3 D —; * - — 32 * — F. 5 8
33 68383823*
—25535 33223 3 —— 82352325* 2* Z22332* —283 J
55 558356375 A — *53 25338 ——*— 3 255
33527— 3 2375837735 585837 23538 2575 53637* 2358
———— 5538 25273222 ——55388 »35 — —

— — 53375535533 5*

* —— —A 523 58

ß 3332232822 232 ẽ 5*

—* —

J 2
2883
* —22 *
53333558
3433335
85 65335
535 3585 3 533 21 —
— 2c328 22 — 3335573
—* 572 52 2274 72 8
5228 28 23558338 538 2237 5*8
223588 —— 5523334 33 224
22 —A — 572 * 55 7* —1 38 2*3
— —
— s9 * 5 *2*82 23 8 —5 — 1 J FI — 388
— 252 325—: —— — 2 3*22 88 8 — 3.2
—V 6855 — 5225 2 2 2*5* —3323 28 ——
— 58 558 55235 5z33 5522 325* 358 22535
—A 325 3568253 7 8 523333 332. 222 55
58 — 3223 88228 2232 233 * 5 53355 3553835
* 2832 88 27383 —— *233358 185333335* *
55 — 7255 2 23833237 282 —— — * 283 533 23
*552 23 555 — — 38* ——— * — 33 —8 —— 33338337 8
233 28*8* 53 28 358533 5 52 25335 8 422277
—18 8 2 258 22 2 z3585333 — A
28 2383223 —— 24 * 7 5235 25 c2 — 5
5—6 —A — 2323353* 35 338332 233775557
* 2832 —— —AA — 2323 3. —A — 23383
J 5 —— ——
* —— 5* — 255 — 287 3555 * —3 5 2 2 — 2* —— —
2 22 32282* X 7 2532 8* 522 55
22 — 32— 2 — 882833 5s835 5585553* 25888 233 —5
52 335 2828 3 ——ã— ——— — 37 2 222
588 * 35 42 8 337 33*23
—— — 255 2553*58 — 35575 —— 58 5* 58 523232833 83
a ** 33387 52235357 — 38 — 32236545 A —
2 3533567 236* s77723377 * 3383325 — — — —
—A 25353 325 — — —— — — 852 835357 — 287
35838 7 —— — —33* 3252585 7333367
7 —3 2225 2328 — z25383382 533335*
323 F *28 — 2 538 — * X — ——
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—z*7* — 2383533 — — 2 28 2
J
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5* 325385 *
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525 8 2 *3 —D
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38 — — 28 55 8 ————— 5585 *3 3— —
332333 3 —8 —— 77*8
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2— 8 23 — QO·
—XX— —A— 38 3 2 —A 2
8 8 — — *573 2* . * — 2
85258 835 25 ——
58 28 53738 5 J — F 352583 8355
* 5* 25 55 * 2 —* — 32 73* 522 8
2* 5535 — 5* 55 55— 23823285 * 222 333 —X —— 5
— 52* 2 3 2 5537 588 — 25338 — —— —— —2T&amp; 552233
* 3 — 2 35ã ** B. * 53 d „82 —AAVV — * 5* c238
2 2 — sñ8 538 2*285 2353503 —A * —5
258 25 33 z33335 — 22 53 73532 25 228 s 58 Ez2875 7
A 25 —23. 72 *5 31335388 —A 338563 22532* 2
—A 2552, 25 518 323325 2 52285 *7 35—z523
5— 2325— 5335 27 —— 535353 25 3575 —A——
* —z885383335 225 ——— 23z 35* 133335 — s 85 325385
5 * 57 23535332* z2533233 23 5 — 8 35753355
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7 5 3538338 —A 35 —X —2 25 —— —— ——
25 *— 28 —2— —— 2 23338 22 3* —7
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28 3 713 55333 * 35533288 3 5s—3z —75 53323238
32 —234 — 27 * 225 3S ——— 273 23335537 2 5
— 5*2 2352 — *8 5273 53* 52 333255 z35535
* 53573 — 28 5 5*25 *2* ——8 2535353. 38 3 2233
3 322 28 —38 5*»333533 8 —— 222 —
— 8385 ——— 53 227 25228 * 25 5* —E— * 53* 33538
* — —— — 7335 25533328 268 825 —————— 235 —A SG
55 —A * 5585535 23836* 25352 2333838 —A
*5538 33333338. 53* *N7 88 2 3 — 328 2
2 — * Sa8 —2 2 E * 333 — 8268 2
—A 23 — — 22 —8 233 32 0 —— 2 8
53883357 .38 238 3 55 2383233 7 — 5 2 * 23
2* 5235 e* —A— — 285333 8 5388 2
3* 8 2 —— 3*
—5324 22 5*5 88 — 378* 5333283 8338 — 323 2 424
42538323 38 —z25 —A— — 3 * 53*253 —
* 3 * *5 255235* B 8 2 2
J X 255355 3 33 —— X s
—*133585 5* 5* —28 — — 855* * —
73535 2 8 *25335 280. —J 2232
522 —A 52 8* * — * 323
35 *53 — — —2 5 5
* —— 26*. —3— D EA
25337 382 32 53 — —
356038 353*23 22
—A 538 230
32 —— 60
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2333 532
AJ —F — *35*
3838 225 55
—A 2z567 * 82
2* — * 8 220
— ——— 225 A —
75 E — 35 BE7 8 28
253 5538 3333 3232337 ———
22 ẽ 3283 — 355 233 —353*523
2 2* — —
553 383 ——— 8 A 332
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* 33*2735 3338 3822 5838 1235255 7557
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232 3.8 2238 805 5823323 23232 23235 25 223333
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358 35333 53333386 — — 5232 —5*825 336823 *533
— 23 * 258 „32 5232.23 2 53.3 2 32122 3 55*823 353223
258 25 82* 955353 22 2335 33
8 3533833753 —— 83
87 3 233383
2232—322 —äI — 2523 3223 HGndS3 *22322 *2* *5333373 —1
233333558332 25 233 23373 3383 5335 232323
33383835 * 232923 J 2325252538 —A — 3255 2.5 *2
m25 833 87 33353223 —— —— — 5
323235228 15332 53 2
353333533373 578* 3. 3 773.58 32.23 25383337338
25587 * 2 2 72 2237528 532 —— 53336 28233 2
39 2. 3333533 23 53 — 5—55 8333338333
123832 2323 7 332333253865 33 3358 *38332 TA 23* 3
* — 5 20 7 7 2* 2 — —8 S·.
325 2336 533333 3545575 5533235333 ——
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et 2* — 2 222322— 5338* ————— 22 D 8 3 8— 23 32 8 253
2 S * 8 3357333 33 EXE— —— — — — XRS.
77 —A 25 225533 ——— — e 22273 32*
A2 33* z33523533 52365 *82 —— 32 28 2 22—
—— 8 1378333353—* — 38* 232835 35 25 335335
7577 *533. 5 22* 35 * 22333 83*8238*
723535 —33 583 23233 — 2323335 2 F 528
J 592— 2 3 — —22532323 3223*34 8 258
25*3 8 93333 28 * 222223 257 38 D3 382
3 * 523323 52322 233 552353 2 33883 3838
328 52825* — D——— 3358 22 535 68 55 322855
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* 833213582 —— 5 3222
—— 8 153 1555 35 2533
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— 3822 S. —38 3
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—33 5333 33— 3.33333—2 33. — *88
2 — 3 3 22 —3— — 23—333
aa*3* — — 232 —A — —2—2 * 3
8 232323 Sm— 722 32 ⁊*? 3336* z3572322
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13 23—223532 123553 333 5353 — —5555 ———
33333 38355 —— 33 38333 35
—— ⸗ 2 77 3 2 3 . * 3 *5 2
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232 72.*27 85 * 237 —A— — 1484833 2253
⸗2*82388 323 25235 533 533. 55 2
5 3255 *»358—3383 33353333 —3353 683
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3233 323 3323.372. æ——— 3333333 223 932
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Lmer) erscheint wochentlich vie rm —V ien ata g, Vonner stat, Samz ta g und Sovu tat. Abonnementspreis vierteljaͤhrig 42 aetzt. vder

— 182 Silbergr. Ameigen werden wit 3. Kur. die dreispaltige Zeile Vlauschrift oder deren Raum berechnet.
sr. 164. Diens tag/ den Id. Oetoberr4869
Deutfchians. 3*
München, 16. Oct. Am 30. Ociober findet hier die 38.
Verloosung der Grundrentenablbsungs Schuldbrlefe im Canpital·
elxag von 280, 000 I. statt. Diee zur Heimzahlung beftimmten
Fapitalien werden pom 1 Februar 870 an außer Verzinfung
geseht · e e α α :
Dienstesnachrichten α
Ernannt wurden zu Lehrern: die Lehrer Peler Keiber von
Erlenbrunn an der prot. Schule zu Kleinjchifferstadt und Ludwie
dick don Oberweiler an der prot, Schule zu Großkarlbach, ferner
die Squlverweser: Wilhelm Vender von Hettenhausen an der
hrot. Schule zu Rammelsbach, Heinrich Buhl und Philipp Wagner
a Nassertlautern an ihren bizherigen Schulabtheilungen, Karl
Freni von Olsbrücken an der prot. Schule zu Aschbach, Heinrich
Jerhard von Lambsheim an der prot. Schule zu Asselheim,
Aboiph Zundel und Georg Krdher an der prok. Schule in Pir⸗
masens; zu Schulverwesern: die Schulverweser Heinrich Kleber
hon Hayna an der kath. Schule zu Kaiserslautern, Georg Gau—
hah und Jacob Weber an der prot. Schule zu Pirmasens, ferner
hic Schuldiensterspectanten Peter Prizius don Kriegsfeld an der
prot Schule zu Alsenz, Georg . Anton Endres von Dnudenhofer
an der kath. Schule zu Mechierssheim; Heinrich Lützel pon Schiffer ·
dadt an der proi. Schule zu Steinbach, Franz Butscher von Kandel
n der kath. Schule zu Hochdorf, Karl Schneider von Theis berg⸗
tegen · an⸗ der prot Schule· u · Odernheim a. Gl.; Heinrich Loui⸗
on Dansenberg an der prot. Schule in⸗Lember ger Glashütte tind
X Wexnerx an den prot. Schule· zu Pirmasens. i ι

— — Dit Ersie Kammer hat gestern
chrerfeitz den Vertrag über Militärfreizügigkeit einstimmig
enehmigtt. — 32. —

Frankfurt, 16. Oct. Fürst Metternich wurde im Duell
mit Beaumont auf badischem Gebiete im Arm verwundet

Bexlͤn, 14. Odi Die?lpanische Schilderhebung wird von
ẽngland uͤnd Frankreich so ernst aufgefaßt, daß diese Maͤchte be⸗
HFloffen haben sollen, Kriegsschiffe an die spanische Küste zum
Schuße ihrer Slacidangehörigen zu entsenden. Kaum ist dies⸗
Pachricht aus franzoͤsischen Blattern hierher gedrungen, und⸗ schor
verden hier Stimmen aut, welche eine angloge Maßregel von
zem Pratsidium des Norddeutschen Bundes derlangen. Ein gleichen
Wunsch wurde auch ausgesprochen, nachdem sich die Spanier ihrer
Zönigin entledigt hatten. Damals wurde aher diesem Wunsche
nicht nachgegeben, weil kein Grund zu Befürchtungen für das
kigenthum der in Spanien ansässigen Deutschen vorlag und es
ist leicht denkbar, daß die Erfüllung jenes Wunsches auch jeßzt
nindefiens noch eine Zeit lang hinausgeschoben wurde. Nöthigen⸗
jalls haben wir übrigens jetzt mehrere unserer besten Schiffe in der
Rahe Spaniens in Diensi.“ In politischen Kreisen beunruhigt das
Treiben jenseits der Pyrenäen wenig; wohl aber möchte mau den
26. Ockober in Franireich ruhig verstreichen sehen. Allediest
Anterhaltuugsgegenftünde werden aber weit. überragt' durch das
Iuftreten der preußischen Landesvertretung in der Lisenbahnprä
mienanleihe ⸗ Frage und auf diesem Terrain wiederum durch die in
der letzten Sitzung des Abgeordnetenhauses vom Minister
o. d. Heyd abgegevene Rückzugserklärung, die für sehr offen
angesehen wird und gleichwohl auffiel durch das Hineinziehen dee
Grafen Bigmard. Man nimmt an, daß bei der Berathung übder

zie gestellten Anträger die Minister v. d. Heyd und Graf Itzenplitz
mit detailirten Auseinandersetzungse und Vertheidigungsreden gn
den Landtag treten werden. Wenn aber die augenolidlich dorhetr
jchende Stmmung in deiden Häusern des Landtags nicht umschlägt,
wird vbas Auseinandersetzen und vas Vertheidigen nutzlos sein.
Abgeordnete warmen Bluts haätten am liebsten gesehen, wenn die
Angelegenheit in einer Adresse an den Konig“ der Entscheidung
naher geführt wurde, auf die Gefahr hin,die Stellung der beiden
Minister unhaltbar zu machen. Diese warmblutigen sehen schon in
der Moglichteit, daß Minister solde Concessionen ertheilen koͤnnen,

ohnec Concurenz der Landesvertretung, eine Gefahr für den preu⸗
sischen Staat und wollen sich mit dem Aufgeben des Projectes
d hereangen , sie woden einen Ergemzungsparographen in der
berfassung 3

Wiin ib Och. Dem Diplom. Wochenblatt in Pest geht
von hier aus folgende. Mittheilung zu: „Der Kaiser hat den
Wunjch geäußert, daß der Ausgleich der Voͤlker Cisleithaniend vor
einer Abrejse nach dem Orient () eingeleitet werde. Zu diesem
Dehufe soll ein Uebergangsminisierium · gebildet werden .· Unter
dieser Bedingung sind die voͤhmischen Großgrundbesitzer hereit, die
Vermiticlung des, Ausgleichs zu. übernehmen. Graf Andrassy
Naidirt porlgufig für die Erhaltung des status quo und wünscht
hislra und Herost zu Concessionen an Galazien zu bewegen und
serdurch der Minifierkrisis die Spitze abzubrechen. — In Lemberg
— gestern Abend⸗in· der Kralauer Zorstadt in einem Oelmagazin
mn vdidemendet Brand ausgebrochen“ doch“ durch eintretenden Regen
vahrscheinlich geloͤscht worden, da nähere Nachricht nicht vorliegt.

ι Frankreich. unu —
α

Parxi s, 14. — Der Rabpel werffeutlicht ein Schreiben
zicior Huͤgo's, worin derselbe von einer Manifestation. am 26.
alober abralh und den Deputirten der Linken den Rath ertheilt,
ich des Eides für entbunden zu erklären. Im Schreiben heißt
5 weiter: An dem Tage, an welchem ich zur Insurection raihen
verde, werde ich quch dabei seinz. fuͤr diesmal xathe ich sie nicht.

eare n Da. Das Journal npfficiel verdifenmn ot
inen Bericht über die Vorgänge Aubin. Harnach hätten bdie
Soldasen in Folge heftiger“ Angriffe, und um sich nicht entwaffnen
zu lassen, gefeuert. — Der Constutionnet“ dementirk das Ge⸗
rücht don Modificationen im Ministerium.

Belgien.

Brüfssel, 16. Oct. Der „Monitoeur des interets mate·
els* dementirt authentisch die Mittheilung von einem Abbruch
zer. Verhandlungen zwischen der oftfranzoͤsischen Bahn und der
niederländischen Gesellschaft, betreffend die Ausdehnung des sranco⸗
Helgischen Thenbahnvertrags auf Holland. Der Vertrag mit Dra
Shousberg in Berlin wegen Abtretung der Citalle von Antwerpen⸗
auf. Abbruch wurde gestern unterzeichnet.

Italien.

Garibaldi bereitet, wie der „Rappel“ vernimmt, ein
Werk vor, welches „von der sozialen und religiösen Lage des
jeutigen Italiens“ handeln wird.

4Rußland .
. Petert Bu'r g, 16. Die Eintheilung Polens in 4 Gou⸗
zernements. tritt mit 1871 in Kraft; ein Theil des Koͤnigreichs
vird den angrenzenden russischen Propinzen einverleiit.
Amerika. J
— o rt, 16. Oci. Nach Meldung biesiger Blätter
vil das Haus Rothschild der Regierung alles zur Liquidition
der Siaatsschuld erforderliche Geld zu 409/0 leihen.
Dem Dürkheimer Anzeiger entnehmem wir ein Histörchen
aus der Rheinpfalz:
alserslautern 9. Ock. Gertrauen der Ult ra
montanen zu einander.) Untet 3. d. Mis. von.der Krobsburi
heimkehrend, saßen von Neustadt nach Kaiserslautern in einem
isenbahuwagen mehrere Ultramontane aus verschiedenen Gegenden
des Westrichs. Fast am VBohnhofe Kaiserslautern angekommen,
hoörte ein solcher aus dem hiniersten Westrich,“ daß unter ihnen
Juch einer aus Kaiserslautern sein Rasch griff der Hinterwestricher
in die Tasche, zog in einem Taschentuch eingewickelt 388 Thlr her⸗
vor und reichte sie dem Kaiserslauterer, ohne diesen nach Ramen
ind Stand ju fragen, mit den Worten: „Ich bin dem Bier⸗
brauer Mayer in Kaiserslautern für geliefertes Bier 58 Thaler
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        smdig. Sie ind Nies eingewickelt. Seign Sien gut und
ezahlen Sie Hrn. Mayer. Ihr Geficht und —&amp; auf der
—VV heweisen mir. daß Sié ein hraver Mann sinr
Sagen Sie nur,* das! Geld fti von 9Ite in N.Vver Kaiserß
anereb enige gnete Jam destauat iben bade azewoheliche Ra
trauen des Mannes; 3., So nehm ich das Geld nichtz zählen Sit
mir die 58 Thlr. geschwind in meinen Hui.“ Gesagt, gethan. —
A
anhertraut hatte. Ausgestiegen lachte der Kaiserslauterer herzlich
und sagte; „Da bin ich einmal schnell und leicht zu 58 Thlr
gekommen.“ Erx zahlle uͤbrigens die 88 Thle, 80 Mayer und
sandte seinem Vertrauenzmanne die ausgestellte Quittung mit dem
Bemerlen: „Wenn Sie in Zunkunft wieder Jemanden, den Si⸗
nicht keunen, Geld anvertrauen, so fragen Sie wenigflens neag
dessen Namen. Ihre 538 Thlr. möchten beĩ manchem Forischritler
nit fortgeschrilten sein. Der Eine von den beiden Ehrenmän-
nern war der functionirende Forstgerichtsbote Piehler aus Kai⸗
jerslautern· 75
Wenn die Geschichte nicht gar zu albern“ wärr, sor würde si
slatt eines Lachelns das Gefühl gerechter Entrüstung hervorrufen
Vom Rhein 18. Oche Höherer Anordnung zufolge
solk vor allen Agenten gewarnt werden, welche zur Auswanderumg
nach Ametika unter verlockenden Bersprechumgen verleiten wollen
ohne daß dießze Agenten als uvetläffig bekaunt“ und mit einer
preußischen Regtexungsconcesfion versehen find Es!. istnämlich
gaubhaft, und amtlich festgestellt, daß Agenten ü. A mitteis der
Texas· Liverpuolet Dampfschifffahrts · Gesellschaft · 80, 000 deutsch
Anfiedler werben wollen und nach Texas zu schaffen beabfichtigen
——
ee peh 2 424 —
WBeranntmachung.
Samstag, den 30. October 1869 Nachmittags 2 Uhr, wird auf dem
Bureau des k. Bergamtes St. Ingbert die Beifuhr von
ον ZQubił fußß Buchen stammholz u d
1000h Kubikfuß Stempelstangen au demi Jotstrevier· St. Inghert anl
mιι ιι9Jιι, Stepee e vchee
zur; K. Grube St. Jngbert pro 1870 im Subinisfiondwege an den: Mindest
nehmenden vergeben werden . 363 J
Lebernahmslustiger sinde eingeladen, ihre Angebote bis zur oben angesehlen
Zeit auf · dem Bureau des unterzeichneten · Anrttes abzugeben woselbst auch di⸗
Bedingungen zur Einsicht offen liegen und die Submissiongformulare in Empfan⸗
genommen werden konnen. werrn . in iitet ——
St. Ingbert, am18. October I1869. ιν — ge
J ιν das k. Bergamt: ——9
oa ett e AAIIn

Vort aber find dig Ansiedler gezwungen, weil alle Versprechungen
rehlschlagen, sich naͤch den früheren Sclavenstaaten zu verdingen
ind hier finden sie durch übermaßige Anstrengung und das un
gefunde Zun dah rn ueeß. 4 J 8*
Bergaa vera Ic⸗Oi.Grohe Senfallon errect heut
die Nachricht, daß gemaß Erlaß des I. Tonsistoriums Hr. Dr.
Mook seiner Stelle enthoben und Hr. Schoͤpfner als Pfarrverweser
u fungiren habe: Bei aller Verschiedenheit der religiosen Ansicht
steht soviel fest. daß Hr. Mook sith als scharfer, logischer Deuke
bei einem für sein Alier eltenen Freimulhe auf der Kanzel erwies
und die“ Zukuͤnft wird sicher neben Schellenberger, Schentel un
Bluntschli seinen Ramen registriren, wenn auch für jetzt seinem
öffentlichen Wirken eine Grenze gezogen wird ..
In Frankefurt hat sich vin zwanzigjähriges Madchen
vergiftet/ indem es Schwefelsaäure irauf. 6—
In der Kaserne Farnese zu Piacenz a kam es zu einer
Pulvererplosion, bei welcher· mehrere Todte und Berwundeit zu
beklagen sind. I

F Bei Stub been kam m ern ( Insel Rügen) wurde am 10.
zJ. während des ganzen Tages ein großes Seethier von ea 40.
Fuß Länge — wahrscheinlich ein Wallfisch — gefehen, dessen dott
jeltene Anwesenheit wahrscheinlich mit dem sehr reichen Häring⸗
ange an jenen Küsten zusammenhängt.

. Kach einem in Philadelpharg erscheinenden Blatte
vurde dott dem Leben eines 12jährigen Mädchenz; das von vder
Buthlrankheit befallen worden war, mit Zustimmung der.
jerbeigerufenen angesehensten Aerzte“ durch Gift ein schnelles
üinde bereittte. * —

—
»Eine schone geräumige Fami-

ꝛ, lien⸗Wohnung im untern Sio

des Gros'schen. Hauses in. der untern

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Zammer, große Küche; Keller, Speicher

Ztallung. Hofraum mit⸗ Brunnen und.

Barten am Haufe ist zu vermiethen und kann

jofort bezogen, werden. Nähere Aushkunft
ertheilt

3

ohann Hofnann ven.

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Blumenkränze ꝛc.
6. 86ewt
ciuieeetnns..
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einnen für Schmückung der Gräber, em⸗
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umenmehl per Pfund Ar
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Beim Ausveorkauf
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Flanell Hemden a
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strickte Anter⸗Röke, Herrn⸗ Dauen⸗ Jackken, Voux kins
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Nitiwoch den 20. Oct.
ends 137 Uhr.
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dehweizorbuttor
Wuünrsten
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—XREXÆIXIECEV

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4 80 kr. per Pfund wieder. eingetroffen.
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5 * 2 328 —— R — * 7
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285 *5 258— 283* —— 2 B 25 73 3*3 885* 555 —58 6. 72224 32
—A —S—— 383353335— — 232228* 25 232 55 5922 225* E
— —233 2 2835323238 2*585 5333532 —— 1 8355*
7383 38353 3 —8388 3355 58 567 2— 1458535 2
58ꝰ — 3 —7 — J A— — — —33— —526 5
37 — — 323 * 8 528 5—5— 38— S. — 23* ——2.* 514 5688 53
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— 52 837— 333— 523 228 2858* —X ———— * * — A—
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2* —XI 26333338 2527 ** 35* ES 355
8 533235 — — —323.* 22 —3* —— 3** 1353
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2 x 5* —22 — 5 75 — *8 —AMA— J * — * 23 —2 *
385 — — 5. 8 * —85 355338 — 58
2. 3. 2 35 258 5323 S2 A —— 252 2 53332— 5*82 2 —32.33
—5— 8 53 8 —— 33*8 —————
S—7 2 35338 25525 — —— 20 532237 2. *2 355 5323
—2* * —3 2 2* —223 558268 54 —— 2 2 S.. — 33. 2237
——z9*3 5 —8 58* Z. 2* 8 73 * 53533 22* 5ñ e 233.2
34 25883 22353763338 8333 2558
A 23 A 35. 7352 — 332 25583 * 25353383. 835353
⸗ẽ576 * — — *28 582 23233 *32338 25*
— 23 *25. 222* —— ——— —75* 252 27553373323 5377
232253 * —æ— 5 — —— 5. *2*8* 2 2223 * 53522253 2.*
4 35* 3 — —8 — 2. 3 5 638 c3 — 753 22
JJ
*544322. 5—32 23 3883 — 53 52522333 2. 52
2 553 28* 553538332 —333*22 553* 52. 5225 333335 338
—E — 33233— *8227 * —55—33323323—3 88
S 583 23 53 8 83. 2 58*— 8. 22 2 * * — D332x52—
5 — 23— * 52* —A 6 8*5 8 252 —z 5 22 223
55E — —— 5 228236 25 2*28 *5* 522 35 28—
584. x*7 —2 83 85 —8 — 53 2. &amp; 53 22 * 5 5 572327
z5215 2 5—2 838 5 — — —— ——— 325 5.23
—216—— — 8 2252 — — — — ãF 2 23*2 32582
s 3.37 —— 2.2 *S 558382 8 060373 8 2 8
33 8 2—38233 222 23— 35332*
2 238 212 828 35233 3222 528532 2 2323
2 * 2. *5 23 3 *2 22823 —5328 2 *3— 8· 2. *
* 78377
—9 —— ⁊ 23 —* — 7 72 Ar
33* — 5 23 5* —A—— 5z55—* 1 18323. —223
338 ———————— 23 ——— 555 *7 . 8
— 7* — —————— 2* 5355 138 —— 8X82. - 23* — 288
255 5 57 — — 2 * 52 8 3 22 328
282 *.2 *8 — * — —A⏑—— 2 27 53225533335
25352 7 52—422 23225 283 * —83 53 3382 8
25*5 286 — 27 225 532 ãA —— — — —— t 53282 *
— J—— 228358328—
— —— 532 28 ——
2 353 2.2 I 7—
*73227 —— *
8* *
—* —A
2
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2 *22 22 2 526 — 2
27. 33283 —53332 5383*3 3835
a58 5*22 2. 35. 83 5 32 2 533227
33533 — —3 —— 6 223 2 *852
—A ———
233555333 z22 5233 —43 23
* J — J 222 * .8* *83 7*
—2 32 —2.5383 883
25272 E 35252 283206863 ———
23823668 —2 223 —5 75 5325 3222 3. *
32538 225 25— 2 253.5 ——
LAEA.3 2825 —73 83 335*
—— —5—323 238
338373 33 — 33 38*
7 2 8 24 * 2* 25
*22 52535333 — — ——
—5— 2 33 5 535 2. 333 3 ——57
—A Z 2 733783 ———
— 3 833
S* 2. 72 52 3 — —8 x
3—23 357,3 32 —2 32*
2 . — * * 7 —A . 2
53333 2 3 2*3
*557323322— 2388 3 z22*082 25 232
37333 535 —337333 2 33 2
— x*—722* 23 3 5223 . * 2. 5
3 ⏑3 37—
323227 — I V —35 28 23
2382.5335585 ——— 553232 223.
32 55 3833363 83 28553 32
——— 5222 22272 7
. æ 2.2. 2. 55 5 — 2. 23 83*
3283 — 72 52 2 227*
—AA— 522 224 ——————
335533 25 —2 5. 3532 23 5*
15322— —S. 3 2

8
*
—8

25827
—— — 78— — * ——
32* 522 5278
s35 538583333 53535 833 9
3 *
* 58 ⁊ 7 i 84 — —*. —— *
—— — — *
23575 253 5227 A 5383
23347 55532355 * 253335233332353 —
—73225 2838 253 J—
* 38 ·V * —— v8 53
— —— 332633333, 3888383
— 2* 525533* 2528* 23 5323838
23 2 D* * 825533 — —— 532 * 38
5353 53532*353 5 2 53 255 33
—3 228 *
A5 —353355 2358553 33 33227
3335 ————— —33 533233733355 J
2833* * 253 53—8333 2 * 2* *F2
358 —23 3.7 3*2 5353333 158 *
—A v.—- —R — 8338 322 Is
—A— — *x — 88
31575 8 253; 5323233 252386 3 *
3552 5335 23 2538338 X
52332 — 333 — e— 382
2 138573382357 782
— 52332 —— 2.
252* 3235353823* 53
8 * — 155 3*
23 * 2327 8 3*
* sö8 — * 75333— 5.23
— * — —2 — * 7 —E
225237 — 332.3 9* 28
*2* 223 352 2535* 7 J *
x 3358 2 A- 6
38282 J
228 2 — 26

2 *
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583 *
— 53583 33 25
238 *S S3 538
37753 —— 585 J
2 —8 28 éG 230. 8
222 * 53 3 85. *7 4 WMe
38 5 — 383 ã
—E * 33 22 — — 3
—— ———
*552 S: 2 3 ** 23
5335 — —— Se 8 8 —— 2
—
—2 2. 383 —28 5332 * * 2553 382 338*
2353 3 87 3238 ⁊ 553585 — * —2
—8 * 233 538 ——— — —A 5. 22 23
—— 338335 —8 —A 26 —A 33268 1352 2
23328 * —— —— 52* 1533
223 j — . 3 * 8 *28 2 5232 —*
2 — 3 * — — 3 — * S
J
2 2 * * * 23 * . 2 2
* 255 8 *8 * — 5583 — 25
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3 *2B 57. — 55 53 238 2
n 8* 32327 757
* 2 2 — 2 2 —&amp; 55 2* 2 *3
—338 ——— 33 2355333
—* —s888 * — 323 35 333 7336577
5528 —— — 5553 58
22 53588 —3 — * * 3 253.53
8 75 22*2 5* —8 * 25
— 383 525 333833
3333 23* * A 337
3553 5 *23.82 —
— 2 * — —8 5282
*2737 ——
2 398* — 37833
27 225

conv

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        J “ i , 2 — 1 —

—— ⸗ 494 * *0

St. Inaberter Anzeiger
J *.5 72 —— 5

J H.8— —— * 4 — aez
ar St. Furbaree rn aet Cund dar mit dem Haupiblalte verbundene Unterhaliungsblatt, mit der Dienztagte, Donnerslagt nüd Sonnlag ·
ammer) erscheint woͤchentlich v ie rmal: 8 iern ztan, Donnmersatag, Sams sa g Knd Somntag. Abonnemertapreis vierteliährig 42 Krzr. oder
1112 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren, Raum berechnet. .

r. 165. * Donnerstag. den 21. tober ιααα ,Ü»ν 1869

I * — — — —— —— — — — — — — * — —

135488

e — 7—
ee Deutschland νν
Munchen, 15. Oct. Dem Vernehmen nach ist die:, Wahl⸗
ʒrotlamation“, welche die Staatsregierung aus Anlaß der neuen
Zandiagewahlen erlassen will, bereits festgestellt, und dürfte deren
Publicirung in den eysten Tagen er naächstenWoche zu er⸗
harlen sein r
F Murm che ni I6. Och. Wie die B. L.g. vworn⸗ sollen
die Neumohlen so beshleunigt werden, daß der Landtag auf Ende
Nnovember einberufen werden dann —BõRV
N ünchen, 17. Och, Daß eeeene d
Handels hat sich ini Rüdcht auf diend rmehrten, Geschäfte der
Zrandversicherungs⸗ Inspectoren reranlaßt gesehen, die Inspectors⸗
jellen in jedeni Regierungsbezitle um je 1Sielle Udm 1. No—
hanber 1869 ab ju vermehren, so daß deren Zahl jeßt 87
etrũ t. 3
* u n when 18. Och. Dr. Hoffmänn'schen Corresponden
ufolge if geltetn vom Fürsten Hohenlohe und dem belaischen
—ä—— Greindel, ein bayerischebelgi
dher Audlieferungsvertrag unerzeichnet worden—
Muͤnschen, 20. Oct. Für die Neuwahl des Landtags sind
zie Urwahlen auf den 16. und die Abgeordnetenwahlen auf den
25. Nebember anberaumt worden. Die Vorlage des Wablergeb⸗—
aisses soll am 6. December erfolzen. 4324
Berfin, 16. Oet. Die Nordd. Allgem. Zig.“ vementiri
die Angaben Liniger Blätter, die Regierung habe sich in Bezug aul
die Praͤmienanleihe schon so seht gebunden, daß sie die Anleihe
nicht mehr. veysagen könme Die Reglerung habe viehmehr rach
seiner Seite hin Verpflichtungen übernommen. Auch liegtk: die
uingelegenheit aoch micht im Cabinet des Königs vor und die
Regierung sei daher nicht verbindert, ihre Bewilligung Tgr
dersagen. ——— av
Berhin, 16. Och. Das Herrenhaus wird seine Sitzungen
erst Mitte November wieder aufnehmen.
Die Adrefse an den König wegen Rüdabtretung Nordschles ·
vigs an Dänemark hat nach der haderslebener Dannevirke 25,248
Unterschriften erlangtg. ——
Frankreich.

und in jüngster Zeit sind die Stadtgemeinde Oggersheim und
die Dorfgemeinde Mußbach gefolgt. e

Aus Oggersheim wird der Plaͤlz. Zeitung geschrieben Nach⸗
dem das meut: Schulgesetz, welches dem schon so lange Jahre mit
materieller Noth kampfenden Lehrerstande die: Brücke zu einer sor⸗
zenfreieren Zukunft Pilden soll, auf den griechischen: Kalender! ge⸗
setzt worden zungeine scheint, hat r/der hiesige Stadtralh in
hochherziger Weise die Initiative ergriffen; indem verselbe; in: Folge
epen 8 en
derrn Weiid den Gehaut der Lehrer bei nnentgeldlicherz Genusse
woͤner — aͤn 800 h. nd den dex Vyrz
beser Außer frestee Wohilung auf zoh fl. Irhoht —

Handelt ebenso ihr anderen Gemetnden der Pfalrebie
hrinoch im Rückstande mit Euern Verpflichtungen gegen
inen Stand seidr-welcher still undunvecrdrossen geustige
Kapitalien für Euch gnleggtgg..
Dem Pf. Kuͤrler wied gus Mußbach gemelbel Der hiesige
Gemeinderaih hat in seiner heutigen“ Budgetberathungssipüng die
Behalte sämmtlicher Lehrek auf 800 fl. erhöht und dadurch nicht
bloß ein anerkennenswerthes Verstandniß: der Zeitverhältnisse au
den Tag gelegt, sondern sich auch die Lehrer zu werkthätigem Danke
verpfiichtet, der in erhöhter Pflichttreue seinen Ausdrud fiuden wird.
cHoffen wir, daß auch die Stadtgemeinde St Ingbert,
die ohnedies ihren Lehrern weder freie Wohnungen noch Wohnungs-
entschädigung giebl, dem ehrenden Beispiele dieser Städte folge.

4 Die Kaiserslauterer Freimaurerloge feiert am 24. und 25.
Dekober die Einweihung ihres neuen in der Nähe des Bahnhosfes
tehenden Logengeb audes.

r. Heidelberg, 15. Oct. Der katholische Kirchenthurm⸗
vau dahier hat leider heute Vormitlag wieder Opfer an Menschen⸗
eben gelostet, da zwei Mauret beim Auffteigen in der dau be⸗
ttimmten Maschine aus noch nicht näher ermittelten Ursachen von
der vollen Hoͤhe des Thurmes herabstürzten und sogleich kodt
varen. Der eine Verunglückte warx. erst seit 6 Wochen ver⸗
heirathet, der andere ein jutger Mann von 20 Jahren. Die
Theilnahme ist um so größer, als erst vor einigen Monatien
ein Maurer dort seinen Tod fand und ein Vierter zum
rübppel wurde.

. .t Karlsruhe, 16. Oct. Der gestrige Tag des Ueber⸗
zjanges aus dem Sommere in den Wintercurs unserer Eisenbahn
ollte nicht ohne bedauerlichen Unglücksfall vorübergehen. Um die
Mittagszeit ftießen in der Nähe der Station Unterschlüpf an der
Würzburger Linie ein Schnellzug und ein Güterzug zusammen.
Bon dem Biedienungspersonal sind sechs mehr oder weniger stark
verletzt; von Reisenden verletzt ist eine erwachsene Person uund ein
dind. Beide sind jedoch ungefährlich. Die Bahn ist heute wieder
hefahrbar.

7. Ein Officier schreibt den ‚Bund“ aus Neuhausen
oom 10. ds. Mits: „Unser Schützen⸗Instructor, Herr Major
Ribi hat einen Apparat construirt, mit dem man sich in 7 Minu⸗
en einen Schoppen gute Suppe und in 8 Minuten ein sehr
chmackhaftes Beefsteak und zwat in Ermangelung andern Brenn⸗
materials, nur mit 2 Bogen Papier bereiten kann.

7 Ansströmender Dampf, ein ausgezeichnetes Mittel gegen
offenes Fener.) Die Gratweil'sche Brauerei in Berlin hätte am
12. 88. Abends leicht ein Raub der Flammen werden können. In
der zehnlen Stunde brach im Kesselhause Feuer aus und zerstörte
in Kurzer Zeit den Dachstuhl.“ Der Geistesgegenwart eines Pri
vatwächterz ist es zu verdanken, daß der Brand ulht groͤße Dinen⸗
stonen annahm. Derselbe wandie das prätkischste Mittel an, das
Zzerade zu Gebote stand. Der Kessel enthielt noch“ volle Dampf⸗
pannung; der Wähhter öffnete die Sicherheitsventilz und Dampf⸗
hühne und ließ den Dampf ausströmen. Nach wenigen Minuten—
var das Feuer dem mächtigen Elemente unterlegen, so daß die
Feuerwehr hei ihrer Aulanft wenig zu thun mehr vorfand. Ohne
diesen glücklichen Einsall wäre vordussichilih ein“ dehr bedeutender
S„Schaden entstanden. —

Paris, 15. Octt' Der „K. Z.“ schreibt man Di
Borsichtsmaßregeln, welche die Regierung für den 26. Oct. trifft
ind großartig nnd man könnte beinahe glauben, daß sie befürchtet
3 werde ein formidabler Straßenkampf. ausbrechen. Richt alleir
jaben alle Officiere der Pariser Garnison, die sich auf Urlaut
zuswärts befinden, Befehl erhalten, biß zum 25. zu ihten, Regi
nentern zuruckzukehren, sondern auch alle Pariser Kasernen und
umige Paläste, wie der des Lurembourg, wo der Senat tagt
jaben Proviant auf acht Tage erhalteu. Diese Maßregel erregen
um so mehr Aufsehen aͤls die Stimmung in Paris heute eine
nußerorden lich ruhige ist und sogar die „Reforme“ von einer
Manifestation nichis mehr wissen will, da die Deputirten sich nich!
in die Spitze derselben stellen wollen. — Gestern fanden dre
iffentliche Bersammlungen in Paris statt. In der einen (Boule
ard Ciichy) ging es stürmisch zu. Dieselben wurden auch aufqe—
öst. Zu Unordnungen kam ses aber niraends. —

Die Siadtgemeinde Fürth hat die Besoldung der Lehker an
den dortigen deuischen Schulen derart erhöht, daß dieselben nun—
nehr 500 fl. Anfangsgehalt beziehen uud daß dieser von 8 zu 8
Jahren um je 100 fi. bis zum Maximalbetrage von 900 fl. steigt.

Regentbutg iind Memmingen haben gleichfalls ihre Lehrer
icsser besoldet. un J 4
Dinkelsbühl will den Gehalt der deutschen Lehrer vom Fanuar
870 an aufbessern. Als Norm hiefür soll die Gehaltsscala des
üngsi gefallenenen Schulgesetzes dienen. 226

Im der Pfatz sind jchon lange Ludwigshafen, Landan, Speher,

Neustadt u. A. mit Gehalisaufbefserung der Lehrer dorgegangen

JImichte
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        Die theinwene Erneuerung der, protest. Presoyterien
jat gemäß der Watllordnung fürt die prat. Prezbyterxien vonr Jahre 186835 unded in Foige
ꝛines kgl. ——— 384 o ad. —3 — Laufe
ieser c zu geschehen. * e
n Betreff deg Presbylerums der hiefigen prof. Kirche hat die am 1051. Mis
zffentlich ee Loosung krgeben, daß die Herren Presbyter Philipp Munzinger
von hier und Thomas Koch von St. Ingberter Grube auszutreten haben. Beide können
edoch wieder gewählt werden.
3iDie Neuwahl wird ?am nächstenee ün —
3 urßonntage den 24. Oktob. 6* J. * ι_.α 7 2
zorgenommen werden.Zunächst sind die Wahlcollegien zu bilden.. b s
Das Wahlcollegium für St. Ingbert selbst mit dem Eisenwerke, der Aweden
kisterstein und Schüren wird in der protest Kirche eeet find
ür dasselbt·¶ 6 Manner auf· den Wahlgetteln ger bezeichnen: ¶ Die Wahlhandlung beginut
im oben bezeichneten 24. Oct. l. J. um 22 11 Uhr.
0:3 Das Wahlcollegium für die St. Ingberter Grube wird im protest. Schulsaale
daselbst gewähll, und es sind für dasselbe 7T Männer auf den Wahlzetteln zu hezeichnen.
Ddie Wahlhandlung beginnt um 8 Uhr Nachmittagß..
Die Wahlzettel sind pexsönlich abzuholen und persönlich zzu übergeben. Gn
Die. Listen der Wahlberechtigten liegen ˖ bis Freitag den 22. Octob. Mittags. um
12. Utzye bei den Herrni Presbytern Johann Sche'rfefrhier und Thomas Koch zn
31. Ingberien Gruhr zur«Einsicht der Betheiligten offen, und konnen nach diesem Texmine
noch Den dem Undberzeichneten eingesehen werdenio ni α:
rrn Nach ßHn der Wahlordnung sind⸗n bei der Wahl⸗des Wahlcollegiums
art is woaͤhlterechtigt und haffir wahlfdhkge? diejenlten männlichen,.wer
heitatheten odlr eeeee welche das 25. Lebensjähr
rreicht und ihren selbststͤndigen Haushalt. haben, bayerische Eigatzangehörige
ind, sich im vollen Besitze ihrex bürgerlichen undtirchlichen Rechte befinden, und
nicht wegen: irgend eines Verhrechens vder aber wegen Fälschung, Betrug, Dieb⸗
dahl, Untexschlagung oder Sittenberleßung verurtheilt worden find. 123
Zum Presbyteramte und als Ersaßleute sind jiach 57 der Wahlordnung
passidewabhlfahig: diejenigen mehr als 30 Jahre alten Hausbãter der
stürchengemeinde welche im Uebrigen die in 85bezeichneten Eigenschaften haben
und außerdent nicht nur als sittlich unbescholtene und kirchlich gesinnte Männer
bekannt sind sondern auch ihre kirchliche Gesinnung durch den Besuch des Got⸗
esdienstes und Theilnahme an dem Genusse des heiligen Ahendmahls an den
Tag legen. 22 F rer —2 A ——A — * —5— 8 4
St. Jughert 20. Octob. 1869. 1äπ 3 3
⸗ ννν ν “ Das protest. Pfarxramt 8*
d 32* Krieger. *
7758 F 7 — * — 7 X. 66 9
Deutsche Fortschrittspartei in der Pfalz.
Auf Grund der: von der⸗Parteiversammlung in Winzingen gefaßlen Beschlüsse, wodurch
der Anschluß der Fortschrittspartei in der Pfalz an die drutjche Fortschrittspartei in Bayern
uegesprochen worden ist, hat das mit der Ausführung dieser Beschlüsse betraute Comite
die Mitglieder det Fottschrittspartei in den einzelnen Cantonen der Pfalz aufgefordert,
VBertrauensmanner zu wählen, welche dem Landesausschuß der Forischrittspartei in Bayern
zur Cooptation vorgeschlagen werden sollen
Da der hiefür ausgeschriebene Termin verflossen ist, wird nunmehr auf
Zonntag, den 24. d. M. Rachmittags 8 Uhr, in dem Schießhause
zu Neustadt aä. d. H. —
eine Versammlung der Forischrittspartei in der Pfalz stattfinden, utttt
1) die Organisaktion der Partei in der Pfalz abzuschließen und den definitiven An⸗
achluß an die Fortschriitspartei in Bayern zu bewerkstelligen;;
2) gleichzeitig eine Vorbesprechung über die bevorstehenden Neuwahlen zu halten.
Eingeladen sind zu dieser Versammlung:; *
1) alle gewählten und vom Comite cooptirten Vertrauensmänner;
D) die pfälzischen Abgeordneten des letzten bayerischen Landtags, sowie des deutschen
Zollparlamentss— e
3) die Mitglieder des letzten Landraths der Pfalzdz
4) alle Parteigenossen, welche Interesse für die Sache haben. 3
Ungesichts der hohen Wichtigkeit der Sache, zumal bei den nahe bevorstehenden Neu⸗
vahler hoffen wir auf eine rege Betheiligung aus allen Theilen der Pfalz.
Kaiserslautern, den 18. Ockober 18009.
Der geschäftsführende Ausschuß des provisorischen
Comite's der Fortschrittspartei in der Pfalz,
J. W. Jaeob. H. Weber. Hugo Weise.

3
3

Mein bigher von Herrn Ober⸗
förster Lindemann bewohntes Haus in
der Blieskasteler Straße ist auf Neu⸗
ahr — wenn nicht schon früher — zu
oermiethen..

J. LNihl jun.

Es wird bis Weihnachten

ein Möädchen gesucht, das kochen

ann und in häuslichen Arbeiten bewanderi

ist. Wo 7. sagt die Expedition des Anzeigers.

6 Wochen alte verheilte Saͤugferkel

zu verkaufen liie
V. Schmidi, Bäcker.

Codes⸗ Anzeige
Verwandten, Freunden und Bekannten
emit die tranrxige Anzeige, daß
Hott, dem Allmächtigen gefallen *
unsere liebe Schwefler, Schwägerin und
Tante
Hothariua Wagner,

sgeboxne Haget.
in einem Aer von 810 Jahren. nach
achttägigen schweren Leiden heute Mor⸗
gen 11 Uhr zu sich abzuberufen. .

Um stilles Beileid bitten. *24

Sk. Inqbert, 21 Detober 1869.
Die trauenden Hinterbliebenen.
. Die Beerdigung findet Freitag Mor⸗
gen 10 Uhr stait.

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Stadtrathssitzung
Freitag ben 22. October mächsthin,
——
——— ——
dermogen von Veferteure betxr
—A—— betr! J αι
donorat für den Religionsunterrlchtan
ey hoͤheren Knabeiischitle bett. ie
Buͤrgeraufnahme betr. αααι
die zu errichtende Lateinschule in St.
Ingoert hett. 5
die Voranschlãge der Gemeinde⸗ Einnahmen
In Aue heg
St. Ingbert, den 20. Ottober 1869
— Das Bürgermeisteramt
hanvon. “
Sonntag 24. October 1860
dachmittags 3 4 Uhrin dem Wirthslocale
des Herrn Joh. Schwarz, in der
* dohlenstraße, —D—— —
Generalversammlung.
Berathungee
Aufnahme der zu St, Ingberter Grube
wohnenden Viehbesitze.
Visitation der aufzunehmenden Kühe,
Rinder, ꝛc. ꝛc. aand
die Entschadigung des Vereinsmitgliedes
Jakob Allar betreffend .
Sämmtliche Mitglieder des Pereins wer⸗
en hiezu höflichft eingeladen.
Hh Vorstanel.
Ge
dehweizerbuttor
1 30 kr. per Pfund wieder eingetroffen.
Frucht⸗ Brod Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 21. October.

Weizen 5 fl. 58 kr., Korn 4 fl. 15 fr.
Serste 2reihige, — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige, 3 fl. 37 kr. Spelze8 fl. 49 fr.
AV—
22 ir. Mischfrucht — fl. — kr. Haftr
zfl. A2 ir. Erbsen 3 I. 30 kr. Wigen
bfl. 13 kr. Kartoffein 1fl. Heu 2fl.
— kr. Stroh 1fl. 15 kr. per Zentner.
Weißbrod 194 Kilogr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 21 kr. ditto 2 Kilogr. 14 fr.
»itto 1Kilogr. 7 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 kr. 1 Paar Weck 9 Loth 2 kr. Rind⸗
ldeisch 1. Qual. 18 ke. 2. Qual. 16 br
dalbfleisch 14 kr. Hammelfleisch 16 ir.
Ichweinefleisch 16 kir. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 80 hr.
per Pfund.—
Redaction, Drus und Verlag von F. X. Peruet in Cut, Ingbrt.
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—555373353 —A— 358338332 53535572 5232352 8327
55286 — 1535538 3352275 — —— 22 532323225 25 SA
8357 22* —353355s35* — — — 252533*3 83 — 2*
— 5555 33 3 772—352 253 —3333 388
32506— — 75 55— —55 55883 52583 5552 33522 33
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2— 5322308 3535 3 *2 32
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552.37 235333 33533* 238 333833
m52 2325 —A 22 5 333523 5278
325—88328 —— —38333583
538 3285333* 2535303 A * 53335373
2 * — 22 — 22
83383358 55533 335 33353
— * — —— — 23 .3336
22·383 2353 552388 38533 32 35357
2 252 *23,32 —— 527 33235 m*S 2
* 225 — — — 533 3353253
55383538 28858 5355 2383 533322 2333
* Sa 2. * —22 * 5322 — — — *251
25 2. ——55 3. 2. 2. 255,5 XR *2
2537* —— —22 82.* 2223 3 565
755—83 ⸗68 22583 — —A —
23 3 2 2 * — 35 58 —8 583 — — 7*— 3
732558 X2 2223 3J 323.22,35 — —
228* * 32* 823222 —— ——
22* 32.56535 7 253 8 353*5583 328
*5 ß 85 2355 3*3
7585 *3 AI —5535335 —
* 7 33*87 —3 537 5333535 J —
—A — 535325 233 357
* S 5
23232 753232

—
—*

—

83—5 7235 583335*532 3334
2 * * —*8
—A — 233 *5 —383343333
—* 22 m —— * — 33 533235 *
*58 83.8 7* * — 2 3 38 232
—06 2353—23832 —
:*82 552 3. * — —
* —— 2 2 7 * — — —3 3 —E
— ——— —83 32333 53308
— 5532 232 SGO2. 2 335 525323567 833 —
428*2 * 5*3. 5.253 —33 53 53332382
22 2335 38333355253337 —
55 2235 53233 —33 5503——3323
— 53 ——A 2228 *25257 2553373
*222. * — —— — —— 25 522 C
2 2 22 m 2335332 2. * —3—
22232 2237 2 33 — —7 7 28
— — &amp; — 23 32 — 32 323 22 232*
c 88 8 —3 3 323332 ;22322—
— — 5 3—32— 3333 57
3 — * 332 2233232.332232 232*
* ———— 538327 62* n 1532
2555 5. 5 8 z2. 532*6
2383 338333233 *23353
52*7* 253332323 2*2*
— 283555 —5 55 *
s, 53385 *23 — 3
23 2 —E—
— 2 5 2332 2.
53 75338 335 32
7325 —23355 27
228 833325333323.
—— —
— — VJ
—3 35 33 —555535
DæcE S⸗ 2—732353733

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—— — 22 — 34 * — 3855383777 J
* 5 37 — 25
28 235388 38 7
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J * 533353558 5. 53 2237* —2—
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* 2.* —A 2 353 2833 3363387
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— — 32332 3 5
re 55333 * ⁊ — 2325
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der St. Fnäberexr Anzeig er (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unkerhallungsblati, mit der Diensiags⸗ Donnerttags⸗ unb Sonniagt ·⸗
nuuimer) erscheint woöͤchentlich vie vm alr Dienstag D onmer stag, Samutheg und Somnkag. — Abonnementdpreis vierteljahrig 4 Krir. vder
* 12 Silbergr. Anjeigen werden mit 3 Krir. die dreispaliige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. q ι—
Deutschland.
Mäünqeen, 21. Oct. Man beschäftigt fich in der Presse
zelfältig mit den Vermittelungsversuchen des Fürsten Hohentohe
ai Gelegenheit; dar Kammerpräsidentschaftswahlen. (Die Ultra-
nontanen hatten behauptet. der Fürst habe Zugeständnisse nach
hrer Seite hin angeboten) Wir sind in der Lage, auf das
iestimmteste zu erllären, daß hei den Besprechungen, welche Fürst
hohenlohe mit Delegirten der beiden sich gegenübersiehenden Par⸗
den gepflogen hat, von einer Aenderung der Politik des Mini⸗
zertums, von Aufgeben der Grunudsatze, welche bisher das Mini⸗
terium geleitet haben, von ‚Fallenlassen eines Collegen“, von der
herurtheilung des Schulgesetzes und Jehnlichem uicht die Rede
var. Daß Fürst Hohenlohe für die Privatunterredungen Dritter,
velche in Kreisen stattgefunden haben, in welchen er, nicht zugegen
var, nicht verantwortlich gemacht werden kann, dürfte jedem Unbe⸗
angenen einleuchten. Fur den Staatsminister des Aeußern wird
ich bei den Berathungen des bevorstehenden Landtages hinreichende
velegenheit bieten, über seine Thätigkeit in der quswärtigen Poli-
itik Rede und Anwort zu stehennnnn.
Einer Einladung des k. württembergischen Ministerß der
berlehrs anstalten Folge leisstend hat sich der kgl. Staatswinister
»es Handels und der öͤffentlichen Arbeiten v. Schloͤr in Begleitung
»xes Ministerialraths v. Sutner, des Betriebsdireciors Fischet und
)eb Legationsrathes Mayer nach Württemberg begeben zur Ecöff
wng der Bahnstrecken Jagsifeld⸗Osterbirlen. und Mergentheim⸗
railsheim. — Für die Dauer der Abwesenheit des Staats-
ninisters v. Schldr wurde der k. Staatsminister v. Gresser
ait Leitung der Geschäfte des Handelsministeriums betraut.
Die „Augsb. Abztg.“ veröffentlicht in einer ihrer letztern
Qummern eine Zusammenstellung der Resultate der Prufung der⸗
enigen Concfribirten, welche im Jahr 1868 II. zur Ergänzung
er actiden Armee eingereiht wurden. Auf Oberbayern treffen
diernach 103 Conscribirte mit mangelhafter Schulbildung unter
847 auf Niederbayern, 166 auf 1096, auf die Pfalz 825 unter
345, auf die Oberpfalz 209 unter 1756, auf Oberfranken 133
nter 1419, auf Mittelfranken 58 unter 1548, auf Unterfranken!
O unier 1759, auf Schwaben 60 unter 1777; oder nach Pro⸗
eunten berechnet: Auf die Pfalz 14, auf, die Oberpfalz 12, auf
Liederbahern 10, auf Oberfranken 9, auf Oberbayern 6, auf
Interfranken 4,*, auf Mittelfranken Kund auf Schwaben 3,* Procent.
)as Procentverhältniß im Jahrgang 1868 1 war: Oberpfalz 13
diederbahyern 12, Pfalz 10,1, Schwaben 5,9, Oberfranken 85,8,
Anterfranken 4,8, Wittelfranken und Oberbahern je 4,2 Procent.
Benn diese Zusammensiellung richtig ist, so haben wir leinen Grund
ns darüber zu freuen und es ist geradezu undegreiflich, wie die
Falz, die doch unter allen baherischen Provinzen faft, die meisten
ↄchulen besitzt, zu »der sehrzweifelhaflen. Ehre kommt, in
jezug auf mangelhaft gebildete junge Leute den ersten Rang an
unehuen. . —. d p
Erlangen, 19. Oct. Die von den Vertrauensmannern
er dortschritispartei auf gestern Abend berufene Versammlung war
wn über 600 Personen besucht. Nach einjigen einleitenden Wor⸗
en des Hrn. Prof. v. Hofmann, welcher der Versammlung prä—
idirte, sprach der Abgeorduete des Wahlkreises Erlangen Herr
Kof. De. Marquardsen, und verbreitete sich in eingehendstet Weise
ber die Stellung der beiden Parteien in der juͤngstaufgelösten
kammer, üͤber die Ursachen, welche zu ihrer Auflösung führten und
ber die Vermittlungsversuche, welche die liberale Parie unternom⸗
jen hatt⸗, um dem Lande das kostspielige Schaufpiel einer nutz⸗
un Rammer und die Aufregungen einer Neuwahl zu ersparen.
mußte jedem Anwesenden klar werden, daß lediglich die Ver⸗
enheit der ultramontanen Partei, welche sich jedem bernünftigen
ermittlungsvorschlag unzugänglich zeigte, an der Resultatlosigkeit
t Kammer Schuld trug., Hierauf hobe der Abgeordneie für
susbach Hr. Prof. Makowiczla, in kräftigen Worte das Unheil
erdor, welches fur Bahern und sein Berhältniß zu Deutschland
ms der Herrschaft der ultramontanen Pariei erwachsen müßte, und

zeigte, wie in politischet und wirthschaftlicher Bezlehung eine Zers

eissung Deutschlands die nothwendige Foige einer Majoritat jener

dartei sein müßte. (Et bezog fich daber auf eine — bei C. 9

Zech in Nordlingen im Drud erschienene — Unsprache des Prof

Ir. v. Hofmann)“ Der Abgeordnete fur Hof, Ht. Prof. Soͤrgel

etonte, daß es eine Ehrensache für Franken (u. jeden and. Zr.) fei,

nicht nur im liberalen Sinne zu wählen, sondern durch lebhafte Be—
heiligung an der Wahl zu beweisen, daß die weitaus große Mehrzahl
er Wähler auf liberaler Seite steht. Dabei gab et aine eben so
umoristische alz richtige Zeichnung inzelner Persoͤnlichteiten der
iltramontanen Kammerparlei. Saͤmmiliche Redner wurden don
et Versammlung mit warmem Beifall begrüßt und es fehlte nicht
in ächt patriotischen Hinweisungen auf bdie nationale Feier, die für
deutschland an jeden 18. October widerkehrt jetzt wie 18183 gilt

8 den Kampf gegen Welschthum und Weistegtnechnhum Berr
Brof. v. Hofuͤtann schloß die Versammlung mit dem Wunsche, daß
alle liberalen Wähler zusammenstehen und einsehen möchten, wie
eht das nächste und fernere Schichsal unseres engern und weitern
Jaterlandes von den bevorstehenden Wahlen abhängt.

Berlin 18. Oct. Das Staatsministerlum“ iral gestern
inler dem Vorsite des Finanzministers Frhr. v. d Heydt zů einer
Berathung zusammen, welche, wie ee sich mit der vielge⸗
iannten 100 Millionen PramienAnleihe beschaäftigte. Wir glauben
jut untertichtet zu sein, wenn wir hinzufügen, daß die Entscheid⸗
ing definitid gegen die Regslistrung der Anleihe ausgefallen ist,
ind daß nunmehr an eine Ausführbarkeit jenes Projects nicht mehr
u denken ist.

Berlin, 21. Oct. Im Abgeordnetenhause beantragten der
Ibg. Virchow und die gesammte Fortschrittspartei für den Schluß
)er allgemeinen Budgetdebatte folgende Resoltutionen: die Re—
ierung möge auf Ersparnisse im Etat der Bundesarmee
iad auf diplomatischen Wege auf' allgemeine Ab rüstung
inwirken.

Dem „Sluttg. Beob.“ thut es leid, daß vom demokratischen
Programme die Ruthe ausgeschlossen ist. Er möchte dieselbe gar
u gerne dem Hatzfeld-Mende'schen Organe, der „Freien Ztg.“
ppliciren, welche sich über die Frankfurter Abgeordne tenwahl wie
olgt ausläßt: „Interessant ist es, daß die alte Reichsstadt Frank
arl, deren Geldsäcke jegt auf einmal die Demokraten und Revo—
utionürs spielen, den Redacteur der Berliner „Zukunft Dr. Weiß,
»en Schüler und Anbeter Johann Jacoby's, zu ihrem Vertreier
m preußischen Abgeordnetenhaufe erkoren“ hat. Uebrigens ist es
as schlagendste Zeichen sür die Verkommenheit ünserer sogenannten
Ddemolratie, wenn Frankfurt, dieses widerlichste Bourgeosienest,
velches die Erde trägt, in diesem Artiket zu machen anfängt. Wem
s darauf aukommt, die Sache der Freiheit und des Voltes recht.
zründlich auf den Hund zu bringen, der muß nur techt viele sod
zolitisch unfähige Querlöpfe wie Johann Jacoby und Dr. Weiß
n unsere gesetzgebenden Versammlungen bringen.“

Wieen,. 18. Oct. Die „Presse“ berichtet über das Motib
»er Affaire Beaumont⸗ Metternich, wie folgt: „Die schöne Mar⸗
uise Beaumont hatte kürzlich Ursache, miß ihrer Fammerfrau
inzufrieden zu sein und entließ dieselbe Knal und Fall aus dem
Dienste. Als die Zofe von dem Marquis ihren Lohn ansgezahlt
rhielt, erllärte sie, dem Heren sehr interessante Mittheilungen
nachen zu wollen, wenn er sie in das Landhaus nach Fontaine⸗
leau begleiten würde. Die vorläufigen Enthüllungen der Kam⸗
nerfrau müssen bereits sehr interessant gewesen sein, denn der
Marquis trat mit ihr sofott die Fahrt nach der Vills an— Dort
anden sich in dem Gebeimfache eines Schrankes, das die Zofe zu
ffnen verstand, zahlreiche Autographe dreier zHerren vor, der en
Inhalt die eheliche Treue der Marquise, sehr verdächnig. erscheinen
ieß. Der eine der drei aristokratischen Briefsteller war der Vicomte de
dallez· Claparede. Herr v. Begumont suchte ihn im Clud auf und
ort spielte fich eine der interessanten Scenen diests dramatischen
Stückes Sittengeschichte ab. Der Vicomte beantwortete die Frage

ʒeß Marquis, ob er an seine Gattin Briefe geschrieben, mit einen
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        resoluien, Ja“; ebenso die Frage, ob die Marquise diese Schrei⸗
zen erwiedert habe. Hierauf schlug Herr p. Beaumont dem Vicomte
Tlaparede mit der Replik: uünv daß ist die Antwort des Ehe⸗
manng, die Handschuh ins Geficht. Der Zweikampf, der guun
iolgte*nahm fuür Herrn v. Clapered⸗ einen sehr ernsten Ausgang;
zer Stich in die Lunge den ew erhalten, ist nach“ Anfsicht der
Nerzte ein tödlicher. Der zweite Correspondent der schoͤnen Mar⸗
uise, welcher nun an die Reihe kam, war Fürst Metternich.
Obwohl der Botschafter eine gute Nlinge führt, wurde ex von dem
der Fechtkunst überlegenen Begner am Oderarm schwer verwundet.
Marquis de Beaumont befindet sich gegenwärtig wieder auf der
Reise, um auch den dritten Freund seiner Gemahlin aufzufinden
ind ebenfalls zur Rechenschaft zu ziehen.“ ilzre
Weren, Id. Och In den Jeitenden Kreisen wird, wie die
Hi. fr Pr.“ vernimmi, an eine Abberufung des Fürsten Meiter⸗
zich von seinem Botschafterposten in Paris absolut nicht gedacht.
Dagegen bestätigt fich, daß der FJurst vor seinem Reuncontre mit
end Wrasen VBeaumon seine Demission, einreichte, welche nicht
augenommen. wurde. Die ganz undiplomatischen Abenteuer des
Botschafters in Paris scheinen, also von seiner Retierung als ein
mtegrirendet Vestandtheil seiner Mission betrachtei zu werden.
rra'g, 18. Oci. Der Carfurst von Hessen beabsichtigt ein
Manifest an das hessische Voll in Form einer kleinen Broschüre
u verdffentlichern.
FFrankreich.
Paris, 21. Och.France“ sagt. sämmiliche gegenwärtig
in Compiegne befindliche Persoͤnlichteiten haben gestern an der
vichtigen Berathung unter dem Vorsitze des Kaisers Theil genom⸗
nen. Es handelte sich um den Zeitpunkt der Einberufung der
Zammer, der aufs neue erörtert wurde. Die France“ verfichert,
zaß Rouher seinen förmlichen Entschluß ausgedrückt habe, an keiner
ministeriellen Combination Theil zu nehmen.
Paris, 22. Oct. Boͤrsenbulletins von gestern Abend schreiben
die eingetretene Coursbesserung dem Gerüchte zu, die Einberufung
zes Gesetzgeb ⸗ uden Körpers guf, einen der ersten Tage des Noven⸗
ber Jei beschlossen. Ver Kaiser wird auf den 285. October
gier erwarien
J England.
London, 16. Oct.“ In der irischen Grafschaft Westmeath
zeginnt der Ribbonismus“ oder das Bandmännerthum, sich
vieder zu regen. Im Bereiche der ganzen Grafschaft war jüngst
in Schriftstück mit folgemden Inhalt angeschlagen: „Oeffenlliche
Anzeige. Pächterschaft des umliegenden Distriks — Sclaven des
Bodens — es ist Zeit, daß Ihr aufsteht und mit dem zweilöpfigen
Ungeheur⸗Grundbesitzer Thyrannei“ und „Folter-Pacht“ zu ringen,
zas Eure Vorfahren in den Staub der Vedrückung geworfen, und
Fuer Leben zu Armulh, Elend und Kummer verurtheilt!“ In
venigen Worten, die beachtet und befolgt werden müssen: Zahlt
eine Pacht bis Euch Euer Recht geschehen und FEuer Gut Euch
u einem angemessenen Preise überlassen worden ist. Nichts mehr
vird verlangt, nicht weniget angenommen. Gerichtigkeit — nichts
AIs Gerechtigkeil gegen. Itland, Glauben und Vaterland. Speit
der Landiord⸗Tyrannei ins Gesicht. Erinnert Euch, die Wölfe,
zie einst Irland einweiht, indem sie anf Eure Köpfe den Preis
etzten, belonhnten reichlich diejenigen, welche sich ihnen zu Füßen
varfen. So soll mit dein Landlord von Scully, welcher seiner
Pächterschaft gerechte und ehrbare Konzessionen verweigert, nach
dem Beschluß des Raths verfahren werden.
In einem Madrider Telegramm des „Morning Herald“ wird
der Bestürzung erwähnt, welche unter der Bevölkerung das Gerücht
rxzeugt habe, daß der Kaiser Napoleon beabsichtige, zwei Obser⸗
aicastorps von 20,000 und 16,000 Mann an der spauischen
hrenze aufzustellen.

—
ruairchrree

Speyer, 18. Oct. Der Ausschuß des Musikvereins in
Zaiserslautern, welchem die provisorische Geschäftsführung des zu
zründenden allgemeinen pfälzischen Musik Vereines“ übertragen
hurde, hat auf den 24. Oclober nächsthin (morgen) eine statuten⸗
nüßige Generalversammlung nach Kaiserslautern berufen, bei welcher
zie foͤrmliche Konstituirung dieses Vereins erfolgen wird. Zwed
des Vereins ist die Vereinigung der musikalischen Vereine der Pfalz
u gemeinschaftlichen Aufführungen größerer Tonwerke.

Ludwigshafen, 20. Oct. Die Fufion der pfälzischen
Fisenbahnen ist eine Thatsache. Die auf heute anberaumte außer ·
ordentliche Generalversammlung der Ackionäre sämmtlicher pfälzi⸗
schen Eisenbahngesellschaften umfaßte 212 Actionäre der Ludwigsbahn
nit 4289 Actien und 693 Stimmen, 145 Actionäre der Marx⸗
bahn mit 2898 A. und 414 St. 49 Actionäre der Neustadt⸗
Duͤrkheimer Bahn mit 220 A. und 71 Stimmen und 118
Actisnäre der Rordbahnen mit 2370 Artionäre und 357 Stimmen.
dAluf die Ablesung des Berichtes der Verwaltung, deer sich seit
ängerem in den Händen der Actionäre befindet, leistete die Ver⸗

ammlung einstimmig Verzicht; auch gab derselbe zu keiner weu⸗
aufigeren Eroört erung Anlaß. Der Antrag der Berwaltung auf
Heuehmigung der Fusion, wurde nach den im Berichte? enthaltenen
horschlägen für die Activnäre der vier verschiedenen Bahnen separat
sur speziellen. Discussion gestellk; eine langere Debatte entspann
ich aber nur im Schooße der Ludwigsbahnactionäre, welche das
esultat hatte, daß von 693 abgegebenen Stimmen 642 für und
22 gegen den Antrag sich erljärten der also mit großer Mehrheit
mgenommen ist. Die Actionäre der drei übrigen Bahnen traten
hue Debatte und einstimmig dem Antrage bi. J
7 Bließ laftel 21. Och. Wie wir vernehmen, wirde
das an Se. Maj. gerichtete Gnadengesuch des vorigen Wahl—
alschung verurtheilten kath. Pfarrers Walle und Lehrers Henrich
von Rudenheim abgewiesen nnd sollen dieselben ihre Strafe bereits
angetrelen haben... 7 6Gwo. WochtlJ.
pPIn As daffen burg circulixen Gerüchte von der beab⸗
ichtigten Verlegung der Forstlehranftalt nach Munchen und Ver⸗
inigung derseldben mit dem Polytechnilum. 3*
7 walb ach, 18. Oct.Gestern Abend zwischen 9 uud
O Uhr fiel der erste Schnee, und heute morgen ist die Kemelet
haide mit einer leichten Schneedede überzogen. Man erinnert sich
eit langen Jahren keines so frühen Schneefallbss.
FAm Kreuzbregebei Berlin soll vor einigen Aben-
zen ein Versuch mit einer neuen Flugmaschine in Form eineßs
hohlen Vogels gemacht worden, aber verunglüdt sein. Die Er⸗
inder zwei Rufsen und zwei Polen, trugen sehr zerschlagene *Na⸗
en davon.
77 Nach der „Deutschen Industrie-Zeitung“ ist in dem süchsi⸗
chen Obereizgebirge (Annaberg, Buchhotz 2c.) in der dort vorhetr⸗
chenden Posamenlenfabrikation eine Arbeitslosigkeit eingetreten, wie
je Jaum jemals dagewesen seize da eine Ausficht auf Besser⸗
ing zunächst nicht gegeben, so sehe man mit schwerem Herzen dem
Winter entgegegen. — * J
4 Wien, 15. Oct. Das Café Sandberger war vorgestern
er Schanplatz einer Scene, die noh der Erregtheit der dabei
getheiliglen mit einem komischen Finale schloß. Ein eleganter
derr, der an einem Fenstertischchen deß Cafés Platz genommen
dird durch einen Dienstmann zu einer auf der Straße wartenden
Dame gerufen, und nachdem diese seiner ausichtig geworden, eilte
ie, einen Knaben an der Hand führend, mit den Worten auf ihn
u': Hier haben Sie pflichtvergessener Vater, iht Kind !“ Die
ist geschrieenen Worte versammelten ein zahlreiches Publikum, das
iber den sich entschuldigenden Herrn seine Glossen macht, da er
zehauptet, nie das glücklich machende Vatergefühl empfunden zu
aben. Nachdem beide Theile fich gehörig erregt, beginnt folgender
Dialog: Sie: Sie haben, ehrloser Mensch, meine Nichte doch vor
rei Jahren verführr? — Er: Ich war vor drei Jahren gar
ncht in Wien. — Sie: Vielleicht leugnen Sie gar, der K.
—E ——
eiße nicht K., sondern bin der Steueramtsrevisor M. aus Iglau
ind jetzt lassen Sie mich ungeschoren. — Unter Lachen der Zeu⸗
jen dieser Scene ging die Vatersuchende, die eine Aehnlichkeit zu
zem JIrrthume verleitet hatte, weiter.
—FIsabella von Spanien. Die Zahk der böhmi⸗
chen Großgrundbesitzer dürfte schon in der nächsten Zeit um ein
onigliches Mitglied, und zwar durch die Exlönigin von Spanien
ermehtt werden. Seit mehreren Tagen weilen nämlich zwei
gebollmächtigte dieser Fürstin zum Behufe des Ankaufes einer
srohen bohmischen Herrschaft in Prag, uͤnd der Umstand, daß diese
herren auf das Vorhandensein eines großen Schlofses einen beson·
eren Werth legen, laßt vermuthen, daß die Königin gesonnen sei,
ich in Oesterreich, diesem traulichen Schmollwinkel für entthronte
Fuͤrsten, eine neue Heimath zu gründen. Ueder das „Wann“ dieser
lebersiedlung isß vorläufig noch nichts Räheres bekannk, jedenfalls
zürfte der leidende Zustand des Kaiser Napoleon, sowie die in
Folge dieser Kraukheit bestehende Unsicherheit der französischen Zu⸗
lände eine der Haupiursachen sein, welche die Königin bewegen,
ich für alle Fälle einen ruhigen und wo möglich comfortablen
Zufluchtsort zu fichern.

FParis 17. Oct. Troppmann, Vater, hat wiederum
in Schreiben erhalten, worin dieser und seine ganze Fawilie mit
Tod bedroht werden, falls der Rörder Troppmann Enthüllungen
nachen werde. Troppmann händigte dieses Schreiben sofort der
Bolizei ein.

I Fäaf Minuten Todesangst. Die Geschichte hat
ich unlängst in Paris wirklich zug etragen und ist keineswegs ein
rẽrzeugniß der Feuilletonmuse.

Durch die Rue du Moulin kam an einem Junimorgen ein
Zrivatmann, den Geschafte vor's Thor riefen. Im Angeficht
ines Barbierladens siel dem Manne ein, daß er sich ehe er seinen
dang besorgte, rafiren lassen dürfte. Er trat somit zu dem Figaro
in, seßte sich und harrte der Dinge.

Der Varbier Har ein ziemlich ungeschlachter, breitschulterigen
        <pb n="651" />
        vesell, der krafl selner Reckenhaftigleit eher für. den Pflug oder ichste jei. Er war allein mit dem, Menschen. Es kostete ihm
en Schmiedehammer, als für das Rasirmesser gebaßt hatte. Dagu Mühe, seine Angst nicht blicken“ zu lassen. Schweiß perlte ihm
salte der Mensch ein jeltsam wildes Aussehen zseiue grunlichen uf der Stirn. Gleichwohl sann er auf schleunige Flucht. Auf⸗
ugen leuchteten unheimlich unter den weit hervotstechenden Stirn kehen, den Sessel über den Haufen werfen, zur Thür hinauseilen
nochen hervor; wixr umwucherte das pergamentfarbene Antlig ein väre das Wert eines Augenblicks gewesen. Allein konnte den
ichter, krauser Haarwugze, ein eigenthümllch abftoßeader Zug ging Szchredlichen mit dem Rasirmesser ein Fluchwersuch nicht zum Zorn
—X—— .7 rijen Richtsdestoweniger wollte Herr V. sich um jeden Preis
Der Eingetretene achtete anfangs wenig darauf: man fieht in entfernen. — 7 78
met Stadt wie Paris eine solche Menge ungewoͤhnlicher Typen, Da just als er, mehr todt als lebendig, sich anschickte üufzu⸗
zaß einem schlichten Menschenkinde daselbst zuletzt das Naturwi⸗ pringen und davon zu eilen, sprach der Barbier zun ihm:“ „Es
ne als gang in der DOrdnung erscheinen kann. Erst als der ind das neue Schermesser/ die ich soeben won Chatellerault erhalten
abier dem Qunden das Barttuch vorgebunden hatte, fiel diesen dabe. Die Messer schneiden gut; Sie sollen gleich selber sehen⸗
afen nichts weniger als Futrauen rinflößende Miene auf. Es zch will sie an mir selbst probiren.“. Damit stellte ich der Irr⸗
zülen ihm noch andere Dinge auffallen nnige rücklings an die; Wand und schnitt sich mit der haarschar⸗
Der. Barbier sprach v el und rasch, während er dem Kunden en Klinge derart in den Hals, daß der Kopf beinahe vom Rumpfe
en Bart einseifte. Ich erwartete · Sie“, meinte er unter An⸗ zetrennt ward.
arm⸗ 5Ich erfahre Alles, was es Reues aiebtu Wissen Sie Entsetzt sprang der Fremde auf, dem Unglücklichen das Mes—
qon, daß das Louvre heute Nacht abgebraunt ist d!erzu entreißen. Auf sein Hülferufen eilten Nachbarn hetbei. Auch
Picht möalich“, derfetzte der Kunde erstaunt. in Arzt fand sich ein. Allein aller“ Beiftand kam zu spät.
— Jage man hat des Feuers nicht Herr wer- dert V. aber ist um eine Erinnerung reicher geworden, und das
en. kͤnnen ·· . . st der angenehmsten keine, denn sie enthält für i
* Es ist unglaublich. Dabvon habe ich ja noch kein Sierbens 8 88 “e Todesangsi. siee tha tfut ihn das Belannt
vtichen gehoͤrtte.. e rera ware v n er z de e
yDann ist der Fluß aus seinen Ufern getreten und hat — — x ν ee
8 * überschwemmnt. Dad wissen Sie am Ende auch Bolkswirthichaft, Haudel uad Verkehr.
wch vicht·· e 33
Jehl wußle Herr V., der Kunde, wie er mit seinem Figaro —AD italienifchen
ʒaran war Der Mensch redete irte, war geistestrank ? Und da Zahnen berechůgenden Rundreijebilleie ¶ wurde von 80 auf 45
aß der Eingetretene mit eingeseiftem Gesicht und vorgebundenem Tage erhoͤht. e e 5 J
fuche nicht im Stande sich zu rühren, ohne des Irren Aufmerk⸗ Dem Vernehmen nach ist beabsichtigt, in den Personenwagen
amieit zu erregen und vielleicht einen; blutigen Auftritt herbei⸗ ʒer durchgehenden Eil ⸗ und Kurierzüge für den kommenden Winter
mführen 43 . die Dampfheizung einzuführen.
Nun nahm der Fürchterliche ein Rasirmesser, zog es über Zwischen Brremen und Ham burg einer- und Havann
den Sireichriemen ab und sah dabei den armen Kunden mit ein em indrerseits wurde eine regelmäßige Dampfschiffverbindung einge-
Zatenblide an, wie ihn eine Kannibale nicht grimmiger und blut ⸗ ichtet. Der. Abgang der Schiffe findet aus Bremen vom 27.
ürstiger seinem Schlachtopfer schenken kann. det an alle 14 Tage am Mittwoch, aus Hamburg vom 23. Oct.
Hrert V, fing an⸗ einzusehen, daß seine Lage nicht die tröst⸗ an alle 4 Wochen am Sonnabende statt. une
R
Mobilienversteigerung.
Sunsstag den“ 80. Novembet“ 1869,
Kachmitlägs 2 Uhr, dahter in hrem Hause,
assen Heinrich Spengler d. a. Pensio⸗
uͤrter Maschinenwaäͤrter und dessen Kinder
hre fämmtlichen Mobilien auf Borg ver⸗
teigern, nämlich:—
Kleiderschrank, 1 Comode, —1 Kiste,
Lisch, 1 Bank, 6 Stühle, 2 Bettladen,
NKüchenschrank, Schüsselschaft. 2 Züber,
õ zinnerne Teller, eine Schüssel und
zroße Platte, 8 Eisenhäfen und sonstiges
daus und Küchengerathe. —
Horn, kgl. Notar.
Güterversteigerung.

Am Kirchweihmsntage den 8. November
1809, Nachmittags um 1 Uhr, dahier bei
BZierbrauer Gros, lassen die Wittwe
ind Kinder des verlebten Carl Gros ihre
ammtlichen Liegenschaften St. Ingberter
Zannes auf langjährige Zahltermine in
Tigenthum versteigern, als:

a. Ackerland. J

Plan·⸗Nr. 1977. 1 Tagw. 54 Dee.

n Rockenthal, neben Franz Foos und

Wald, Kleestück. R

Plan· Ne. 2133. 42 Dec. in den Dutt⸗

veiler Rödern, neben Valentin Weidmann

ind Gebrüder Krämer.

plamNr. 4224. 4225. 82 Dec. auf

Hobels — Bauplatz — neben Heinrich

Destphälinger und Schneider Fenn, halb

mit Klee bepflangzt. J

plam Nr. 4027. 1 Tagw. 9 Dec. auf

Hobelsahuung, neben Nicolaus Kihm

und Heinrich Reitelstürz.

Plan⸗Nr. 3489. 58 Dec. im Betzenthal,

ieben Peter Greß und Johann Hellen⸗

hal, mit Korn.

vjlan·Nr. 3488. 1 Tagw. 1 Dec. allda,

neben Magdalena Hellenthal und Jacob

Schein Wittib, in 2 Parzellen, mit Korn
ʒestelt.
Pian⸗Nr. 3480. 89 Dec. daselbst, neben
Lebrüdet Grell und Joharn Siolz.“
Aan⸗Rri 8463. 3464. 1 Tagw. 11
ec. links in den Seyen, neben Johann
Foseph Peters und Peter Fischers Kinder.
zlan⸗Rr. 2995. 2 Tagw. 99 Dec. an
er Lehmkaut neben Michael Laur und
geter Schmitt, in 3 Parzellen, die
älfte ist mit' Kornbesaamt.
lan⸗Nr. 3168. 2 Tagw. 63 Dec. am
zchaaftopfe nehen· Frauz· Buser und
vofeph Klemmer, jn. A. Stücken.
Aan⸗NRr. 3147. 2 Tagw. 25 Dec.
illda, neben Andreas Fischer und Ernst
Fonrad in 3 Stücken- mit Korn besaamt,
lan⸗Nr. 31160 55 Dec. daselbst neben
ohann Joseph Grewenig und Johann
ager mit Korn.
lan⸗Nr. 23046. 59 Dec. am Mühlen⸗
hal neben Michael Laur und Peter Behr.
jlan⸗Nr. 1206. 16 Dec. Garten in
jen Stauchgärten — Bauplatzz — neben
Franz Steinfeld und Johann. Wagner.
b. Wiesen.
Zlan⸗Rr. 4426*4. 69 Dec. im Allment,
eben Michael Paul und Johann Adam
Jeters Wittib.
Alan⸗Nr. 4420. 1 Tagw. 21 Dec. all⸗
a, neben Johann Hellenthal and Johann
ofmann sonior, in 8. Parzellen.
zlan⸗Nr. 4595. 4596. 4597. 96 Dec.
m Wohmbacher Weiher, neben Lenchen
hellenthal und Joh. Jos. Uhl Wittib,
n 4 Parzellen.
Jlan⸗Nr. 4617. 4618. 4619 2 und
620 22 4 Tagw. 60 Dec. Wiese
ind Aderland allda, neben Johann
Jung und Wald, in 4 Stücken.
Zlan⸗Nr. 4666. 2 724 Dec. ebenda⸗
elbst, ꝛeben Ehrhardi — Jochum und Jo⸗
ann Busch von Spiesen.
Horn, kgl. Notar.

Fine schone geräumige Fami⸗
lien-Wohnung im untern Stock
es Gros'schen Hauses in der untern
Ztadt, bestehend in'3 großen Zimmer, 1
dammer, große Küche, Keller, Speichet
Ztallung/ Hofraum mit Brunnen⸗ und
Harten am Hause ist zu vermiethen und kann
ofort bezogen werden. Nähere Auskunft
ertheilt
Johann Hofmann sep.

— — ———

Filz⸗ Winterstiefelchen
in allen Größen sind zu haben bei
fkrgnz Feoes, Schuhmacher.
e Koßgner
dehbweizerbutter
1.30 Er. per Pfund wieder eingetrofien.

8. Bcherpf

—
Sonntag den 24. und Montag 25. d. M.
wird bei gut besetzter
Nngpe
,
juten Speisen und Getränken die Neu⸗
häuseler Käirch weihe abgehalten,
vozu höflichst einladet

eorg Husson-

———
Ein Pumpenstock mit eisernem
Schwengel und Schöpfkübel und sonstigem
Zubehör, zu einer Pfuhlpumpe geeignet, ist
illig abzugeben bei J

F. F. Demetz.
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        Die theilweise Erneuerung der protest. Prezbyterien“. Mütwoch 3 November ·
hat gemäß der Wahlordnung für die prot. Presbyterien vom Jahre 1863 und in Folge!r Jahrmarkt 3
»ines kgl. Consistorialerlasses vom 28. Sept. l. J. ad. Nr. Exh. 1416 D.. im Sanfe l egeeee —
dieses Jahres zu geschehen. enedn 7422 3* in —V J
In Betreff des Presbyteriums der hiesigen prot. Kirche hat die am, 19. 4. Mis. 8t. Ingbert.
zffentlich vorgenommene Loosung ergeben, daß die Herren Presbyter Philipp Munzinge — — —
von hier und Thomas Koch von St. Ingberter Grube auszutreten haben. Beide können Es wird bis Weihnachten
edoch wieder gewählt werden. ν ein Mädchen gefucht, das lochen
34. Die Neuwahl wird am nächstee tt ten ann und in häuslichen Arbeiten bewandert
Sonuntage den 24. Oßttob. I. J. . it. Wo ? sagt die Expedition des Auzeigerg
dorgenommen werden. Zunächst find die Wahlcollegien zu bilden.
Das Wahleollegium für St.: Ingbert selbst mit dem Eifenwerke, der Rischbach, dem
Elsterstein und Schüren wird in der protest. Kirche dahier gewählt, und es sind
ür dasselbe 16 Manner auf den Wahlzetteln zu bezeichnen. Die Wahlhandlung beginnt
im oben bezeichneten 24. Oct. l. J. um 24 11 Uhr. et65.
.Das Wahlcollegium für die St. JIugberter Grube wird im protest. Schulsaale
daselbst gewählt, und es sind für dasselbe 7 Mämer auf den Wahlzetteln zu bezeichnen
Die Wahlhandlung beginnt um 3 Uhr Nachmittags. .4 —*
Die Wadhlzettel sind persönlich abzuholen und persönlich zu übergeben?
—. Die Listen der Wahlberechtigten liegen bis Freitag den 221 Hctob. Mittags um
12 Uhr bei den Herrn Presbytern Johann Scherfef hier und Thomas sid chean
St. Ingberter Grube zur Einsicht der Betheiligten offen, und konnen nach diesem Termine
noch bei dem Unterzeichneten eingesehen werden. 3*
Nach 8.286 der Wahlordnumg sind;-beinder Wahl des Wahlcollegiums
activ wahlberechtigt und passiv wahlfähig : diejenigen männlichen, ver⸗
heiratheten oder unverheiratheten Gemeindeglieder, swelche. das 25. Lebensjahr
crreicht und ihren selbstständigen Haushalt haben, bayerische Staatsangehörige
ind, sich im vollen Besitze ihrer bürgerlichen und kirchlichen Rechte befinden und
nicht wegen irgend eines Verbrechens oder aber wegen Fälschung, Betrug, Dieb⸗
tahl, Unterschlagung oder Sittenverletzumg verurtheilt worden find.
Die resp. Wahlcollegien, zu welchen die bisherigen Presbyter von Amis
und Gefetzes wegen gehören, haben für St. Ingbert und die nächsten Annere
2Bresbyter und 4Ersatzleute, für die St. Ingberier Grube aber 1 Pres
byter und 2 Ersatzleute zu wählen. henn
7Zem · Pres byteramte md als Ersatlente find nach g7 der. Wahlordnung
‚assive wahlfähig:n diejenigen niehr als 30 Jahre alten“ Hansväter der
kirchengemeinde, welche im Uehrigen die in 85 bezeichneten Eigenschaften haben
ind außerdem nicht nur als sittlich unbescholtene und kirchlich gesinnte Männer
vekannt sind, sondern auch ihre kirchliche Gesinnung durch den Besuch des Got⸗
esdienstes und Theilnehme an dem Genusse des heiligen Abendmahls an den
Tag legen. I
St. Ingbert 20. Octob. 18669.
Das xrotest. Pfatramt
AUrieger.

Fruchts. Brod · Fleisch· Preise
er Stadt Homburg vom 20. October

Weizen 5 fl. 52 kr. Korn 4fl. 17 tt.
3pelz 8 fl. 48 kr. Spelzkern — fl. —
2EGerste, Zreihige — fl. — kr. Gerfte
kreihige — fl. — kr. Mischfrucht 4 fl
15 kr. Hafer 83 fl. 46 kr. Erbsen — J.
— kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken —
J. — kr. Kartoffeln 1 fl. Weißbrod Lun
dgr. — kr. Kornbrod 8 Kgr. 21 tr.
zitto 2 Kgr. 14 kr. ditto 1Kgr. 7.Ir.
Bemischtbrod 3 Kgr. — kr. Das Paar.
Weck 9 Lth. 2 kr. Ochsenfleisch das Pfd.
— kr. Kühfleisch 1— Qu. 18. 2 Qu.
16 kr. Kalbfleisch 14 kr. Ham melfleisch 16
r. Schweinefleisch · I8 kr.“ Butter das: Pfd
30 kr.

Beim Ausverkauf
eiunfeble eine reichhaltige Auswahlt J——
Flauell Hemden a hoo er a
ferner das Neueste in Fischus, Kaputzen, Seelenwärmer, ge⸗
itrickte Anter⸗Röke, Herrn⸗K Yauten⸗Jacken, Bouxkins,
Handschuhe ꝛe. ꝛc. zu sehr billigen Preisen.
E. Herz, VBtw.

— ——
Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 19. Ociober
Weizen 5 fl. 53 kt. Korn 4 fl. 24 fr.

Spelzkern — fl. — kr Spelz 4 fl. 4 tr.
Berste 4 fl. 41:kri Hafer 3fl. 533 r.
Erbsen 4 fl. 10 kt.Linsen 5 fl. 5 tr.
per Zentner. 7*
Brodpreise? 6 Pfd. Kornbrod 21 kr.
3 Pfd. Gemischtbrod 12 kr. und 2 Vid.
Veißbrod 1E1r
òXIIEAACIIMCCC.. 55
Frankfurter Börse
nom 21. October. 1868693.
EGeldsorten. .
Preußische Kassenscheine .4. fl. 1 44 -4α
Hreußische Friedrichsdor. ..958—359
Pistolen.. .9 49 -51
———
Dducaten. . —
0Francs-⸗Stücke 9 203νä
Inglische Souvereigns . 11 3552659
ßold per Zollpfund fein . 7 7,
ochhaltiges Silber per Zollpfund —
Dollars in Gold 2222329

Ein gut erhaltenes Schnappsfaß
rea 12 Fudet haltend, zu Wasser⸗ oder
Pfuhlfaß besonders geeignet, steht billigst
uu verkaufen bei ——

Joh. Jos. Heinrich.

6 Wochen alte verheilte Säugferkel

zu verkaufen bei
BV. Schmidt, Bäcker.

g8iermit die ergebenste Auzeige,
daß ich von meiner Einkaufsreise zurück bin
ind die neuesten und geschmadvollsten
Modeartikeln
ur Anficht ausgestelt habe. .
Elise Vogelsang.

— Bææ— —
—— 2

—e—
Redaction. Druck uxd Verlag von F. X. Demestz in St. Inabrt.
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e egererz areere ν

. 4.4246457* 84 . LLALEALS . 3. 4.03 82 G iu , , . Sö
da Stragbert éx Anzen ger und das mit vem Hauplölaite detbundene Unlerhaltunsüblait. nit der Diengiast-, Donnersiant. und Sonnlach
emen) erscheint woͤchenttich vinerunn ale Dren züa g, Donn e ntag Sams ta g und Sonmtas. Abonnementspreis vierleljahrig 12 Krir. oder
2 Sibergt. Anzeigen werden mit s Kerzr. die dreispaltige Zeile Platijchrijt oder deren Raum berechnet. J
—8 ——— — — — — — — — *

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-ι, ut N:at ve 425338 ’α ber â .

Nr 167. TX * — — ——— Sonntag⸗ den 24. Detober ——1869
— — * ν
eß ie eeteit o ιια
αααu Sentchlauud.

Mänchen, 20. Oct: Heute, wo alle wahren Patrioten zu
nenen ⸗schwerem · Aurnpfrvufgernfer werder·ist einer ·dee ersten
und edelsten Vuͤrger dereuerda ein Hierführer der Kämpfer für
waͤhche, gFreiheit“ sind Recht, tine Tangjährige Zierde unserer
Zemmer der Abgtordneleneln hetborragender Gelehrtez And Ge
eßgeber eing Ehrenntann aus, uUnsererMitte gaschieden.

Hr. Dr. Karl Brater starb dahier heute Nacht 3 Uhr
nach dreizjchhweren Tagen.

zn a n den 2. OctDer Kaiser ——— vᷣ eh
dem Professor der Maler · Alademir Baron Rombtegnldene Orden
der cisernen Krone- III. Chasse. ablaßcß —7—

Wäen, 21. Oct. Die Nachricht⸗e daß der Exkurfürst von
—DV— erlassen, walle, wird
n der Prager „Bohemia“ für unbegründet erkllärt. aloti,

———

—

2 55 3 Fraunf *
ννι α 3
Paris, 21. Och. Die Commis der hiesigen Modewaaren⸗
handlungen haben seit vier Tagen die Arbeit eingestellt. Es feier
heute auch ein Theil der CKassirer dieser“ Gefchäftshäuser, wodurch
zer Strike einen bedeutenden Umfang gewonnen hat. Man. versichert
der Polizeipräfect habe gestern das, Syndicat der“ Patkone zu fich
beschieden und ihnen den Wunsch ausgesprochen, sie mögen eine
Beendigung des Strike herbeiführen, damit die juagen Leute am
26. Oct. wieder in ⸗Thätigkeit seien. Die Zahl der-Arbeitslosen
zieser Klasse wird jekt nicht viel unter 10.000 betragen.
Veerr m iuscht e

St Ingbert.23 Oect.Wie wir aus bester Quelle
öerrehmen, ist unsede jünsgst in diesem Blatte besprochene lateinische
Schuie in ein weiter erfrrutiches Stadium getreten und geht ihrer
Eröffnung, wenn vorläufig auch nur provisorisch, entgegen. Die
Schulkommission hat nämlich vor einiger Zeit beshlossen die pro
sectirte lasemische Schule, die fich von Seiten hoher kgt. Regierung
besonderer Gunst zu erfreuen scheint, vom I. November nächsthin
mit, der ersten · Classe in probdisorischer Weise zu errichten. Der
zitige Stadtrath, der früher für diese Schule nicht unbedingt ein ·
zenomnen war, hat nunmehr in anerkennenswerther Weise die
Mittel für dieses Provisoriumin gestriger Sitzung einstimmig
vewilligi. Die probisorische Errichtung unserer Latein⸗Schule erscheint
oon großer Tragweite, da sowohl kal. Regieräng, als namentlich
wer Landrath, nuf defsen opferwillige Unterflützung witd bauen, sich
überzeugen werden daß die ptojectirte Anstalt; hier lebensfähig und
wihwendig ist; auch der weitere Vodtheil, Gewinn- eines ganzen
Jahres fur. die · Schuler der. provisorischen Anstalt ist nicht -zu
unterschätzen. Durch Bewilligung der Mittel für das Provisorium
hat sich der hiesige Stadtrath ein bleiboͤndes Denkmal gefetzt und
wird der erste Nopember 1869, an dem unsere Stadt ums diese
Bildungsanstält reicher geworden J. jn deren Annalen stets“ ver
selchuet bleiben.“ Die Eltern“ hiesiger, und auswärtiget Knaben,
die solche der Anstabt anvertxauen -wollen, mögen sich zdaher goch
inige Tage gedulden, da voraussichtlich Die Audsschreihen zur Kuf
e dud ae ie sic varsen sasen dür Diesenigen
Schuler die bisher die hohere Knabenschule besuchten ünd nicht
gefonnerz sind⸗ in'die lateinische Schule üͤber zutreten, sost für das
ufende Schuljahr ein zweiter Veglcours fortbestehen, jo daß allen
Wünschen Vechnung getragen werden wird —

n ae e a Gedech surte der Main dem Rheine
—RX erste. Eis au. . ιναs
. ·. ,
Ein Wiener Mofttznblalt enthatt solgen des Inserat Jener
Herr Diet welcher die vin hatte, Songatag Abende zwijcheu
Wien uͤnd Felixdorf einem init uwenr Intell igenz ausger
natteten Officiersdiener eine Reisetasche a —S
eisucht die dariu vorefundenen Briefschatten. Vücher urd Vhofo⸗
graphieen an das Eisenbahn⸗Buxequ in Feljxdorfe gütigst iübez sen—

t ν—

M ju olenDie .übrigen Gegehetgahe pitte. ch den Herth
Bauner als Beweis meinex Hochachtung für den bestehenden paler⸗
— —
u wollen· j

Frgie Heldin agr epeybert, 22. Sept., wird
aee Eine s e durch die amerika⸗
ijche Tagespresfe ging!“ist geeignet,neine Fuͤllel von Gedanken und
Finpfindungen wachzurnfenut AlsS gestexn Nachmittags Albert Ge
Decker, ein bei der Rewyork und Pewarl Eiseubahn zgangesieslter
vruͤcke indacher die Brtte ader Den Vaß gie ultehen oahge. fiel
ein achtjaͤhriget Sohu in“z. Wasset —
mit boller Gsch winvigkeil ein Vaffagierzug herangedeauͤst, uusdeder
mgluͤckliche Vater! hatie kaum nöch Zeit! die Brücke“ zu schließen,
aber er blieb auf seinem Posten und“ minßte sehen, wie sein Sohn
untersanke Erst nachdem-er seiner Pflicht genügt, stürzt er sich dem
Zohne nach⸗ z aber dexselbe war nicht uehr zu retieng. Das war
ee de gantes Menschenschiasat ja das Schiajel
bieler Menschen in sich schloß. Es concentrirtensich in ühnt ein
ampf, von dessen Entscheidung vielleicht das Leben von Hunder⸗
ten das Wohl oder Wehe einer Menge won Familien abhing. In
zie Macht jenes Bahnwärters war es gegeben, ob der Passagier⸗
zug verunglücken oder sein Sohn ertrinken sollte.

FIn Bombah ist die Kunde von einer gräßlichen That
eingelaufen. Der Kapilän und 22 Leute des Schiffes Katharine
Seymour, aus Sydney, sind Aufangs Juni pon den Eingeborenen
einee derin der Torree⸗Merenger Zesegenen Inseln grausam hin⸗
geschlachtet worden.

,In Australien hat man einen Diamanten gefunden, der J
Carat“ wiegt und im tgeschliffenen Zustande 20 Mill. Pfd. Strl
werth sein würde. Der-berühmte Cohinur wiegt nur 186 Carat
ind reptäsentirt einen Werth ron 2 Mill. Pfd. Stri.

. 4.Gürdie Damen beachtens wieher ). Die ärzu
liche Statistit konstatirt 3wei Thatsachen,“die: fuͤr die⸗ schöͤnerẽ
dalfte des menschlichen Geschlechts beachtenswerth sind. Die erste
ft. daß die Sterblichkeit sich im weiblichen. Geschlecht um 1814
drozem vermindert hat, jeitdem daffelbe keine (d) Schnürleiber mehr
rägt. Die andere aber ist, daß die Gehirnfieber sich bei demsel⸗
zen uum 728,0 Prozent vermehrt, haben, seitdem die Damen den
topf mit den großzen, hizlichen“ Chignons helastenr V

GModefarber). Die neueste Rodefarbe in Paris Liß
ene des Nitwassers, und eine Robe von „Pau du Nil- wird
beim Beginn der Wintersaison die höchste Eleganz repräsentieren,
Wer aber dbisher vielleicht eine geringschätzende Meinung vom Reijß
der Farbe des Nilwassers hatte, wird bald bekehrt sein, wenn ej
ich von dem Chronisten der SFranee“. Heschreiben läßt, Bau 9/
Cile fei eine wunderbare Mischungew n Grau und⸗ Grünmit
einem Silber Reflex, und der Faltenwurf eines Kleides in dieser
Forbe mache den Eindruck bemegter Wasserwellen,

Drei schlimme Vinge gibts in — — Tae ame⸗
itanische Zeitung. Schlimim ists, wenn dem —*8 eine
Iuflage liegen, wena der Mutter die Tschter sizeme und wann detm—
eser der Versland slehen bleibt.
i ι J —7 ι .

n Volkswirthichaft, Haudel und Verkehr·.
Merrigen theim, ide Oct. Gessern sind zwel neue
Bahnslrecken exöffnet worden, welche für die Verbindung der drei
udrautschen Staaten unter- sicht vam besonderer J Bedentung sind:
der Strechen Jaxtfeld⸗Osterburlen und Cxailsheim-Mergentheim,
wozu padischerseitz noch die Erdffnung deß Strecke Lnuda Koönigs⸗
hofen⸗ Peergentheim gekommen ist, wodurch nunmehr die Berbindung
nit Wurzourg hergestellt ist.h eh e uν

rh n ete . — 8
— 2— 3TF 9*
7 5 866
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        kadwirtbschaftlid

einer Tezberatur von 25 bis 300 hinein Zu gießen
8anñz vrre e Herr Drßz Luccz ʒoadurt
cʒuit ng In Sonnte Inn Sgumchen und Fanderengroben
zamen diet duf inem den Temoer turwechfel zutsetzr mus gesehien
vwen fauden Peoogletteb und e e ——
beobachtet, daß im Wiwer 1868 / 69 in⸗Weinbergen, deren Voden
vis zu 80/0 Eisen enthält, diejenigen Stöcke nicht erfroren waren,
um die der bereits ausgebreitete Mist eingetretenen Regens halbei
nicht hatte untergebracht werden können. während die Stöcke nehen
an dughh den Ftost so zerstort wären, dat sie Ausgehauen werden
mußten Sdlteßlich warnte Dr. Schneider sehr vor den oft aus
Faͤhrlassigkein oder aslzugroher“ Bequemlichkeit vorlommenden kallen
Regie zungen non Gemüse⸗ und Blumenpflanzungen, hexvorhebend
daß vie Begießüng mit Wasser, wie es eben aus vdhbin Braned
uu haben, seiner Beobachtung nach ung so natttheiliger sei, eine je
zöh ere Temperatur die —D— — *
vιιιι st eti —E— — — 7 6002 83*—*

Bd R — n J.

gentlich * 455 et T Biggen

Wandervasaniellungber⸗ deleischen MWehn⸗X und DOostp. oducenten
hielt Dr. Lucas dom Reutlingen-ginen interessanten Vortrag über
Zen Einflusß der Bodenwärme auf das Wachsthum der Pflanzen,
worin er besonders hervorhob, daß die mehr warm feuchte Tem—
heratur des Bodens es sei, die jn überxaschender Weise das Wachs
hum der Pllanzen begünstige . Hohet Werth sei daraufe zu legen
den Veden mit' Laub, Mootz, gut ausgelautgter Lohe, Mist, Kompost
oder cinem derartigen Materiale zu bedecken, fobald es sich zeigt,
desß ꝛif Pflanzen wegen zu geringer Temperatur deß Bodens jcht
in gewunschter Weise vorankommen oder gar wenn m der —
atidn Süullstand einsritt. Ebensd empfehle es sich da wo man
zuf ehen d e eder oder junge Bäumie zu raschem
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ESt. Ingbert 20, October 186083 7
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— 7 55— —. *3 25 52523233 8 —
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2 52 55 ——— —— 2322— ———2 2
z 5272 22* 5235 — 833 2553
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332356064535 5228—8 383 2. 3557
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        St. Ingberker Anzeiger.

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der St. Fngberter Dazeiger (und daz mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diensiags- Donneriags- und Sonntags ⸗
duxnimet) erscheint wöchentlich pierem al: Dienstarg, Donmer stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. edet

128 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. 9 det
Ar. 168. Dienstag, den 26. Oetober 1869
Deutschland.
Munchen, 24. Oct. Gestern Abend nach 10 Uhr ist das
vlrtembergische Königspaar in Begleitung der Tochter des russi⸗
chen Großfürsten Constantin, Vera, zum Vesuch unseres Königs,
)er ihm bis Augsburg entgegen gefahren war, hier eingetroffen.
stach einem Souper im Koͤnigssalon des hiesigen Bahnhofes setzte
ie Königin mit der jungen Großfürstin die Reise nach Italien
ort; die beiden Könige fuhren in den ,„Bayerischen Hof“, wo
er König von Würtemberg Wohnung nahm. Heute fanden die
iblichen gegenseitigen Besuche der beiden Majestäten statt; unser
ronig blieh über eine Stunde im „Bayerischen? Hof. Der wür—⸗
embergische Besuch hatte die Wohnung in der Residenz ꝛtc.“ abge⸗
ehnt, weil er das strengste Incognito wahren wollte. Etwas ullzu
iberschwenglich bemerkt die Hoffmann'sche Correfpondenz: „Die
aupistadt München und das ganze Koönigreich () ist in Freude
ber den Besuch des würtembergischen Königs; denn der wiederholte
versönliche Verkehr der beiden Monarchen mit einander wird dazu
‚eitragen, die bestehenden freundschaftlichezr Beziehungen gr⸗ischen
enselben noch inniger zu gestalten, und wird denbeiden sfüddeut-
chen Staaten, deren Interessen auf's engste verknüpft sind, nur
um Heile gereichen.“
Dienstesnachrichten.

Zum Hauptzollamis⸗Verwakter in Zweibrucken ift der Hanpte
ollamis⸗ Controleur Karl Hauptmaun daselbst. und an Zessen Stelle
der Revisionsbeamte K. Zimmermnann in Lindau befoͤrdert
vorden. 7 I

dDie an der Gewerbschult zu Landau erledigteRNealienlehrer⸗
telle ist dem vom Stadtrathe daselbst vorgeschlagenen geprüften
dehramtscandidaten und derzeitigen Stadtvicar zu Landau, Michael
strück, übertragen, ferner Schulverweser Karl Philipp Keller in
ODdenbach zum Lehrer an der protestantischen Schule zu Sitters
ernannt worden. — J

Die democralische Partei in Mannheinm läßt durch das
Ldand eine Pelition an die 2. Kammer circuliren, in welcher eine!
zurchgreifende Revision der Verfassung, speciell: Einführung des
cinlammersystems, Einführung des allgemeinen Wahlrechts mit
jeheimer und directer Stimmgebung, Abkürzung der Dauer der Wahl-
eriode auf 3 Jahre mit einjähriger Budgetperiode und mit Integral⸗
rneuerung der Kammer verlangt wird. I—
Spanien.
Der 16. Oetober 1869 wird mit blutigen Lettern in
jen Annalen der Geschichte der spanischen Revolution eingetragen
jehen. Valencia ist der Schauplatz von Greuelscenen gewesen,
vie dieselben nur unter Barbaren vorlommen lkynnen; die Regier⸗
ing hat durch einen neuen Alt unerhörter Grausamkeit ihren
hreuelthaten die Krone aufgesetzt. Valencia, „die schöne, Stadt
er Blumen“, ist von Morgens 9 bis Nachmittags 3 Uhr von
len Seiten bombardirt und theilweise in Brand geschossen worden;
im 5 Uhr hat sie sich ergeben und wurde sogleich von den Truppen
esetzt. Arme bedauernswerthe Opfer der Freiheit! Wie Lowen!
jaben sie fich vertheidigt, denn bereits 7 Tage waren die Auf—-
tändischen von 10,000 Mann Truppen eingeschlossen. Jeden
Angriff wiesen sie tapfer ab; troz der Kanonen, mit denen die
harrikaden seit sechs Tagen beschossen wurden, wichen die nur
äürftig bewaffneten Republikaner nicht zurück. Von einer gauzen
ompagnie mit dem Bajonett stürmender Soldaten kehrte nicht ein
inziger zurück alle Officiere sowohl wie Gemeine blieben auf dem
blate. Trotz seiner Truppenmasse wagte es der Generalcepitän
ucht eher die Stadt anzugreifen, als bis ihm schwerstes Belager⸗
ingsgeschütz zu Land und zu Meer zugeführt worden war, und
ꝛevor er dosselbe „kriegsgemäß“ aufgestellt hatte. Seit drei Tagen
arlamentirie der Erzbischof und mehrere andere angesehene Personen
nit dem Generalcommandanien um freien Abzug für die Auf—
handischen; alles war umsonst, der General verlaͤngte unbedingte
Unterwerfung. Eine Depuiation notabler Bürger eilte nach

MNadrid, versuchte ihr Glück bei Prim; dergebens. Cadix, Malaga,
Valencia bombardirt; Barcelona, Zaragoza, Reus, Bejar und wie
alle die kleineren Städte heißen mögen, in denen die Artilleriß
gespielt“ beschossen; Tausende in den Gefängnissen oder deportirt,
alle verheißenen, von den Cortes feierlich proklamirten Freiheiten
zurch einen Federstrich, oder was demselben gleichkommt, durch eine
Lbstimmung der nur zum Stimmen brauchbaren. Majorität
zufgehoben; das sind in wenigen Monaten die Heldenthaten des
Venerals, den man vor einem Jahre in Madrid vergötterte! Und
ver hat Prim und der Regierung überhaupt das Recht dazu
jegeben, die Republikaner mit Feuer und Schwert zu verfolgen,
uim das monarchische Princip zu retten? Wenn man als
unparteüscher Zuschauer den Cortessitzungen beigewohnt hat, wirt
nan eingestehen müssen, daß der Aufftand der- Republikaner auf
isle erdenkliche Weise von der Regierung provocirt worden ist
Ztellle die Minorität irgend einen Antrag, derselbe mochte sein,
pas er nur immer wollte, so konntẽ man sicher ssine daß er
wrückgewiesen wurde. Die Regierung nahm sich gar nith einmal die
Mühe, denselben einer Discussion zu würdigen sondern wandle sich nun
nit geringschätzigem Genahren gegen“ die Linke an die“ Majoritat
nit der Anfrage, ob der Antrag viscutirt werden sollte oder nicht,
Die Rechte, aus gehorsamen Dienern der Regierung bestehend, die
zur stimm⸗ aber nicht discussionsfähig waren, verwarfen jedesmal
»en Vorschlag der Linken. Berücksichtigt man, daß auf der Linken
die talentvollsten Männert saßen, an deren Vergangenheit kein
Makel haftet, Mämner wie Castelar, Figueras: Orenfse und alle
anderen, die eben die Minorität bildeten, daß hingegen die Rechte
ast keinen Deputirten zühlte, der sich nicht. politischer⸗ , Schwen—
ungen“, ja sogar solcher Handlungen-schuldig gemacht, die man
n andern Ländern Vrrbrecher nennen würde. so begreift man,
zaß der rebublikanilche Aufftand endlich erfolgen mußte. —
Fermisfchtes.
fLaudau, 22. Oct. Herr Appellrath Umscheiden hat
der Redaction des „L. Anz.“ nachstehende Erklärung mit dem
Ersuchen um Veröffentlichung zugesandt: A
An meine Wähler!“ 7
Die Ausschreibung der Neuwahlen zum kommenden Landiage
st erfolgt. Nach genauer und gewissenhafter Prüfung aller be—
üüglichen Verhältnifse und um jedem Vißverstündnisse meines
Berhaltens vorzubengen, sehe ich mich sofort bei Beginn der Wahl—
zewegung zu der Erklärung gedrungen, daß ich mich außer Stand
ühle, das bisher erhaltene Mandat fernerhin in solcher Weise
u erfüllen, wie es die mögliche Wahrung der pfälzischen Inte-
essen erheischt. Aus dieser Auffafsung der, Dinge solgt von
elbst, daß ich jeneß Mandat nicht suchen und auch nicht anneh—
nen darf. —2
Indem ich somit von meinen bisherigen Wählern mich ver-
ibschiede, danke ich zugleich für das mir bewiesene Vertrauen auf
as herzlichste. 7 A
Zweibrücken, 21. October 1869.
Umbsqeiden, Appellationsgerichtsrath.
.4 Die“, Correfpondencia“ vom 18. d. M. theilt das Auriosum
nit, daß ein Engländer eine Petition an die Cortes mit dem
ßorschlage eingereicht hat, et wolle die spanische Krone auf 10
Jahre mit einer jährlichen Civilliste von 1 Mill. Pfd. St. an⸗
iehmen, von welcher Summe er einen Theil für öffentliche Arbeiten
erwenden würde.
Herr Joseph M. Reichard, früher Notär in Speier und
m Jahre 1849 Mitglied der provisorichen Regierung der Pfalz⸗
t don den Demokraten Philadelphia's zum Coroner (Tsdtenbe⸗
hauer — ein sehr einträgliches Amt in Philadelphia) nommirt
vorden. Der dortige,Demokrat“ sagt über diese Pomination:
Die juristische Bildung des Hrn. Reichard und seine Kenntniß der
juristischen Medizin befähigen ihn speziell für das Coroner⸗Anit, zu
dem er nominitt ist.“
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Das Wehrgeld bete R 3* * F *

u Nach Arte 88 des Wehr⸗BVetfafsungs -Gesehes? vom Bh. Januar-vor. Irs. r.
Amtsbl. v. 1868 Aòà 9) und Art. 1 des —— Gesetzes vom 29. April l. Irs.
r. Amtsbl. v. 1860 MSs) haben die gänzlich oder zeitweise von der Wehrpflicht
Befreiten, die untauglich oder zeitlich untauglich ünd die unwürdig erklärten, endlich die
entweder der Ersatzinannschafl J. oder II. Klasse der activen Armee zugetheilten Wehr⸗
dfuͤchtigen det drei iterstlassen 1846, 1847 und 1848 'rine Abgabe — zur Staatskasse,
Wehrgeld genannt, zu entrichten, welthes fich gemaß Art. 3 des Wehrgeld⸗ Gesetzes
nach dem' jährlichen durchschnittlichen Einkommen des Pflichtigen richtet und gemäß
Urt. 7 dieses. Gesetzes durch einen belonderen Ausschuß — Wehrgeld-Ausschuß—
festzufetzen ist.“ ν 4 * 2

Dexr Wehrgeld⸗ Ausfchuß fur der diesamtlichen Bezirk war · · gemäß Art: 8des
Wehrgeld⸗Gesehes vom 12. bis inel. 15. ifd. Mis. dahier versammelt und hat den jähr⸗
ichen Beitrag eines jeden Wehrgeldpflichtigen der B: Altersklassen 1846, 1847, und 1848
jach dessen Einkommen festgesetzt. Das Wehrgeld ist auf die Dauer von 6 Jahren zu
ntrichten und wird von den Wehrgeldpflichtigen der beiden Altersklassen 1846 und 1847
chon dom 1. October 1868 an, von den Wehrgeldpflichtigen der Altersklasse 1848 aber
erst vom I. October Ifd. Irs. an geschuldet. „Die Wehrgeldpflichtigen der erstgenaunten
eiden Altersklafsen haden daher ihr Wehrgeld vom 1. October vor. Irs. bis zu diesem
Tage im laufenden Jahre schon im Monate Nopember oder Dezeniber lausenden Jahres
zunz, das Wehrgeld für die übrigen 5. Jahrs aber, gleich den Wehrgeldpflichtigen der Al⸗
erstlafse 1848 in vierteljährigen Raten- mit, Beginn ver Monate Jauuar, April, Juli
und October jeden Jahres an die Einnehmerei⸗zü bezahlen. 2

Nach VBotausfchidung dieses wird im Hinblice quf Art. O des Wehrgeld-Gesetzes
andurch betaunt gemaͤcht· daß die nach den Beschlüssen des Wehrgeld⸗ Ausschusses aufge⸗
dellten Wehrgeldüsten für sammtliche Gemeinden des Amtsbezirkes der unterfertigten Be—
joͤrbe waͤhrend 14 Tagen in der diegamtlichen Kanzlei zur Einsicht, der Betheiligten
ufliegen und daher Reklamationen innerhalb dieser Frist bei Vermeidung der Nichtberüd ·
ichtigung hierorts vorgebracht werden müssen . ιν να ν—

3Zuweibrücken, den 16. October 18666. ααια —

Konisliches Bezirksa mte43

in e e Damm. —— —**

ι J F Sh af e r, J

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zaß ich von meinet Einkaufsreisezurück bin
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5————2 3 5.53 ——335— 335 53 —8 5
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232 5 532— 33* *238 12* 55253 5585222323 522 5222* 282828
332 37 3 33 —3 33*8 —52*2—— 333 8 85
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343 3 333333338 2338
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5335333333553 533 37 5323 5 73
— &amp;5 53 33 22232 7 —A— ——3 322 23 *23* 85.2

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        8. 4 * 2 *2
— V — n
4 55 2 J vV —
1 8 * *A45 su e ν
Idα —— — —»—— AVM. M&amp; cGciet ꝓ * D
— — ——
ü, νινιν ιιXluu ↄtjluüce is in naiun oun npoi l] 13 nunsuas onn
g 7— — ,y νHονl UD MIν αννα,. 10 να
—VVVVOO— na ι “' uf al ee 7 zuutneri ni nmolent,
diildh den g vatt cy Vs ai ᷣ h tiu iibs ·Iuili daml maunttiluus vitbundena uinler haltumttdlam- sit del Dieniagt —— Sezuuagen
MNeriejnt sobchenseg qr m i: Dein a3 nio Plom armaã ——ã— ——
—XRX 128 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Kryre di dreispaltige Zeist letijchrist. ——
7 ———
vber ni drien — 1869

i BOGHBnhα ptol miag 6,—!
Ix69 S. Penilevxut
un umiu miud itn loιν qu, uιιν on ꝙ da n—
miutis na onn Deutschlandieng mitæs n tgitch·v atrie Moge Auuch suh —V ———
Mäün Hen, 24. Oct. S. M. hat der Münchener Kunste hingebeww; die Megierung deß Kastrs sucht Lintn Kricz un dͤtav chicht
Hute gfür ].nranen unda Madchen dinc! Geschont vom 1300 IIh, picht- sich gauf Teine adenteuertihePrnc, gůzula see n Dorchaus
hüersandt undzygleich zunzuprdnemn geruhl, saß, ate besrigdigt von der friedlihen Geziehungen. in gheicheh nite a den
u der Vazgte we — Bysten do en BB —
is borbenann ee sar( der Nodeinderßloecitkeisti — ———— ung zu denselben in
dem mit dem Arrangement betrauten Comite unentgeltlich überlassen vertraute Beziehungenun zu sehen. Im Juckefsfe , Wafriedens
werde. Dirjer Aeritäniglichen Wohttwollen gr Witde eu d.Dichani gen olnjchen. wirnnor Allem iin gutes ee eee
welche ihr Juteresse an den humanen VReftretjungenadee obigen udeuen — J—
Bereine noch warzune haben, z gufpornen, auch ihrerseus zu»Par'i's, 26. Och. Das Peuple seancaige n wissen,
em edlen Werke baͤs * hhe venutogen. daß gestern zehntausend Freurdendie Porifer Hoels vehlassejnhaben:
München, 2u ô—u Ddie offentliche Verloosuns (Aus Furcht 7) eut de eu glince
der Pfandbriefe der Hypothekene und Wechselbant (300, 000 . NAMus Pa ri 8 wirb. Rameidei⸗ daß, der —EXE—
Vjanodrjefe pui en iten ihdrũd Jahrgang DOo e iwin beilccůwnn vib mn —QV——
findet am 2. Novbr. statt. IB. ενν ι 2 panienmige lan p dun
Von Ien veu 63713 * 15 Vorsule Aate — ee er voll⸗
X nb Aed Iul Ilae unsee gheesban or F — . Morgen Zndeheeine eniniumn
ee werden. 2der orlesmasorut ail zur. Besprechnna der Köniaswabl
ν ο Oe ie Correspontem Stern“ X
der Finanzminister nHr. vr, d. Heydt habe dem⸗, Vernehmen nach
einc Cpulgseag; vpn. Khnjgre gefarpeteund erha en.
un ! —J — —z Gräsident 37 Henehchech
e eed 4 stelermärfischen
andtage die. Aeußeru hanz I, Die Hegemgtile der Deutschen
ur ———— zmit ihr steht daie
staiserrftaat denn heute gibters in Oesterreich 35
als nur die Dzutschen.Kgijerfeld ist der w zutit Freundelides
Ministers —A von den Vorgangen hinter der
Toulissen wohl unterrichtet. Schön einmal — Sowar im Dezem
ber 1866, als Sn nrise Oelawich auf slauischer Gruudlqg,
reconstruiren Woll n Nweil, Nie Graf⸗ Beleredisagte, mit gdefn
aentichen Element nichts zu Gachen jerd — bal auijerfeib n
Xamen, wee Deutsch· Oesterreicher erllärt Weim orufgert⸗
umnfere. 1Stelleruꝙ in: Oesterreich zu zuntergraben. so werden wir
ꝛie jchworzgelben Bleisohlen 7 —E So
Organ· bes Eonlordatagrafen Vene Vhun, und Genoffen nennte bas
neueftee Awertisse ment Eaiserfelds an dien bekannten , maßgebenden
een vag en usgieich mit den Tsche hen veanten
rine olossale Frechheit“ und verkündet das Raed abshurg⸗
——— uinter alen Umstanden auch 3 Willen
nit Veuischenꝰ lerhalten werdennysan
Prager, 22, Oct. Died Broschute des Kurfücsteson
FJ ern iuß Shnodaifrage in Karcessen Wird
jert gdrudt aund in Leipzig ausgeben. Verfasser derfefkben ist der
urfürftliche Beamte ——— les ni
nnι ν—, runreicha —E
Parrds, tz Derdichte Strile der Modehaoren Commts
X fortk BaelSyndikst der Commis wird dieser Tage, mehrere
aide charin roffnen, woriv die Commis zugleich die Herren
it die, Dienetsein wirdent Von — engl.. Fabrstciuten
ollen sid hierin umerftützt werdemnMan spricht, von, anderen
dtlen. bigsichh vordereitenSo hehßt Evs, die·o Schreiber der
dbofaien susde Rolarge werden Fhesteng ihre Atben einstellen
Imn Wlaches Nuuirhe hön den? Apocheter Gehlfen ut ue
Ahh * * J 273 J “ *
Perix, 86. Oalisagzis hetge hetvscht hier die voöͤlländigste
9 — —— auer twan noch berorsehenen
ent eat —V a —X
Fye vchnẽ ibis: gegen
v Sberesdhel hatte und dot hen Wiblitam
I — I 6 hat Fochen auf der Terrasse und am
— Shargiergang gemocht, beͤ dem er, von
en duf dun Coatbedesplah nv ain Kuneri vade —RB
dolksmenge ebenfals begruüͤßt wiltde 220 Anfnupfend ane rinen
rr” τP—e ern—cetmer errver
tändniß zwischen Frankreich und:«Rußlaub mngdrntkt schreibe

924

—F m
nur Añ serslCaite rn, kgonzunuitwagn piteen
Sweuen —— ——— —
—XX —— — ——— —— von
Artzwartigen Logen Sbesucht. drboh solche on ish
Cartz vnoto Froctemhale Eobleng uhw * 5
— —
——————— Worms Speyer. Ei! Igendeten gürtesicen,
daacho Grnsadt Weifstein Dinen oenbbha —— 9
Mainʒ. —S— Sumtg ancisch verh
— JVJ ⏑ —— —— —
Alzetn 9 89 u. udg — J 8 r —
——
Jagdaufseher Heinrich hiesiger Stadt
Districk Bulau ein — , ber⸗mi dusgespasnten
dlugew hes uh wiüt. In geder Binfichteeine hhchte lar
nf. Aus éelpien. Das Journul her Kharlerot shreidt
interm 21. ge Finnentsetzliches Eseigniß hatteno gestern
piwen 10 und 11 UtraAbendo auf devn Gouffre⸗Grube zu.
Thaͤtelineau statt. Wassen, augenhliclich · och · ambelannbe woher;
—XRI pidslich lido die ober Tause desGchachtes Nr. 7i
and ühetraschten die Berglemen bei ihrenun Arbeitix; Manssprach
diesen Morgen pon 50 bis 80 Opfenn Diese Fahl wan lücklicher
Welse sterk Abirtrieben uund Feducirt sichb egt au AßB ertunkene
und 17 noch vermißte Bergleuten nsos mürde sichdente die Zahlb
der Verunglüdten doch äufß 30 feilich arrißigette beschrämlen.
—A heerjchendeet Beftltr ze/
ung ann man sich denken.na: Auf IdeasibenachkartennuSteinldhienß
gruben asi die Arbeite suspendirien Keln WDurchsitern üherhaupt,
—— — warn diesenn Wasserruhruchten vdrausgegangenj?
Berwaltung! unde Betgleute in diefer Sektion Ver iGonffsr ·Steine⸗
ahne Korge! daß igend eine Gefahr
drohen knne 45 —
Aug Konstanfinopel schreibt man der fraPriu
„Baron Alphons —— dea Aly u n Die
in der Türkei zahlreich sässigen· panischen Itdemebrachten dem
—S— — ngen daxz er war auf dem
Punli⸗ormlich aerdruckt zu Aavee lngen. sich in ein
Salataer Handetse omptoir Ju tuchten Am den Zarttichte ten mi
hejtex Paui Au tututhiu. 120 2 nris nad 10 νι T37
—— — ee —A—
—88 Vetrannade —0
Vom A. November iqk koͤungug hischerp damnn yddeutschen
Postgehiet, Bayern. ———— Vaeuen .
Belgien anderersoits Zahlungen an —— der Postaͤnweisung
bermittelt · werden, und warNihch — — — Francs, auẽ
detgten ts Thatere In hie varcr v do
ιν “—m tr.
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        Güterveesteigerung.
Zirchwelh · Hienstdz deng 77 r
1869, nee * zu Et.
— — ⏑ —
Frang Jacob Ehrhardt, ee
iher und Kaufmann dahier folgende Liegen⸗
Casten St⸗Ingberter Bannes auf langjahrige
Zahltermine in Eigenthum versteigern,
umlich? auun V 2 Lα
I,. Plancset 11 LTag.Ib Dee.
Aacciand am Sqaafweiher und au
der Kohlenstraße neben Johann Jo⸗
— Ehrhardt — wird in 18
Jaug Ta hen qgetheitt· versteigert.
hlan⸗Nr. 2860. 140 Ruth. Acker
uf der Meß, den Peter Müllerschen
dausplatzen gegenüber / Saus 19
au paßen bestehend.
—X —————
Acket im⸗Mühlenthal/ neben Gebrüder
Dorre unde Johant Schmelzer
Schreinet. .
dian Re 3125086Veer Adetoin
———
eben. Iohann Abels · Winwe.⸗
plan⸗Re 270 30 Dec.Acker in
zer Dreispitz neben C. Michel Laur.
Plan⸗Rr 016. 61 Dee.ugAcker
himer Hobels neben Beler Schwarz
und Peter Uhls Wittoe nn
pian⸗ Nr 1066: 78 Dee. Acer in der
sungenr Ahnung ngafm Rothenflur
eben Pelet Uhl unb Georg Kiehl.
plan Ne T008. 42 Dc Ader allde
geben Uhh und Zimmegmann
—B————
den caehen Jaloß Eechwagz⸗
Neßaet 4.5 —V
—X — Re
im Woe her neben Wilhelm
haudon e Ta3 noe
Play Nr. * n eert YTaaw.
1 Dec. Wiele dahe lbg neben Carl
hros und Jehann Greßß
* e
aus mit Schetger Hof und Gäxtcgen,
.. e 36 Hinler Selfen⸗
chere Schmist undn neben Anion
t e —*
Anc darauffolgenden V Tagenne Mittwoch
den 10 Rodembee nüchsthin Rachmittags
im 2 Uhr läßt sodann Herr Ehrharde zu
Robrbach in der Behausung von⸗ Jaeod
Blaser; uachbezeichneen Wiesen Roͤhr ba⸗
her Banumes in Sigenthum versteigern
Plan⸗Nr. 1697. 27 Dec. Wiese im Loch,
eben denr Muühlgraben und Johanu Bund.
Plian-Ni.u 18890 14004 24 Dec. Wies
m Altenthal und der: Brückenwiese, neben
Jakob Würz und Joseph Michaeli Wittib
Plan⸗Nra 1842. 1848. 1. Tagw.15
Dec. Wies alldan neben Jeakob Würtz —
ind der Kirchenfabrit. n ä ο ν“
Plan⸗Re 1808. 13085. 90 Dec.
Wiese daselbst neben Clemens Rohe und
Johann Bunds Erben.“ 39426
glan⸗Nr. 1395.3 83 Deel Wiese eben⸗
daelbsi neben dem Brumenhauschen ·
Eoru tal. Nolar
NMein bisher von Herrn Ober⸗
vrsier Lindemann bewohntes Haus in
ʒer Blieskasteler Straße istauf Neu⸗
ahr ⸗ wenne nicht schon fruͤher — zu
vermiethen. 7
—3IJ. Abl jinn.

Die theilweise Erneuerung —A
νι tr

A Hchoher ·mbevaumten. Wahk. d Bahl.
·ollegiums für St. Ingbert nebst Eisenwark, Rischbach Elsterstein, Schneidmühle
md Schüren nicht die Hälfte der protest. wahlberechtichten Gemeindeglieder ein⸗
zefunden hat, so wird nach g 10 der Wahlordnnng für die Ausgebliebenen
in zweiter Wahltermin anberaumtinuuf · Honutag den 31. October nächstzin
n 12 Vhr des Vormittags⸗im Sanle der protest. Klein⸗ Kinder⸗
chule bahser· — ”ιι —5 g —

Diejenigen. Wahlberxechtigten. wslche beim letzten Wahlterminkenicht Pp
Lienen veren —A — cnuühet
Ib benerkt wird, daß die Wahl auch dann gültig ist, wenn die Abgabe der
»älfte ller Wahlberechtigten Stimmen bei dem/ Iweiten und letzten Termine
ticht erzielt wird.r tinn 426
Dlejenigen, welche be dern erstew Wahltermine ihre EStimmzettel⸗bereits
wbgegeben haben, haben nicht nbthig beim weilen Termine zu erscheinen, doch
cet ihnen, pie allen Wahlberechtigten der Zutritt bei allen Wahlhandlungen
fsen. un t . ezeen zum dee eese
in Im' Uebrigen wird auf die früͤheren Bekanntmachungen verwiesen. 0
. St. Ingbert 25. October ISOO atee
3 Daz Frot. Pfatrxamt

ause gahr ιν— — 3 * Hrieger. —8* *
—P —2 4 * ã — —
Als Gräberverzierung empfehle dine
schöne Auswahlu—
, B
Blumenbranze ꝛ.
— ⏑ —
ut Mνν
4vFilz⸗Winterstiefelchen
n allew⸗ Großen sins zu hahen betguoß
—————— 4 —— —
frange fcos Schuhnlachen
5 Mittwoch 3. Novembew
76 hi a .. ABA
—— Jahrmarkt.
— dluntims J u uaua
un birot —XXV A
at 3uudert.
Fuͤr hiefige Stade nnwerden
wuustrager· sür den Anzeiget
Jesucht. Die Expeditionn
AIrnqhtpreise der Sead
Naiserslautern vou 26. Oetobeh
Weizen f. A. 54tra Kornek fl. 17.45.
Zpelzkern fl r. Spel B8 f. 656 Ar,
Bersie 4fl. 83 kr. Haferjdfl ke
Erbsen 4 fli 13 ir. Linsen 4fl. 16 r·
xr Zeutner.. 3
Brodpreise: 6 Pfo. Kornbrod 21.lr⸗
3. Pfd. Gemischidrod 12 kr. und 3.Pfd.
Baßbed

lin Zimmer, Küche, Man farden
ee rE. zu vermiethen. und bald
ur heziehen ei u7 eri —*. u 33
Philipp Klinche
— — ——
—75* — R ——
PDuren lis P-SααιαναααR ααŸ 74
—A————— —
P 7 F X 2
PDPa, DAAMA ⸗
ee α ν
damentoattung für Usde und Handarbett.
Herausgegebéu untor Mitwvirkung der
m—tion des Basar
mit theilreier Benutaung der in dieoer
Zeitæchrist enthaltenon Abbildungen.
—
sacinöεν Bedurtulaco im —
ꝛyd, trugt die Bisnsꝰ mit Sammel-
orgialt und t e
a die Mode im Gebiets det Ton
aã do ιινα Hανοαναα fu
natige·, wirtliachutlichs Frauen und
er Noues und Guben briugt: lun Eanpt-
* jlhrlieh at 200 vor-ügliche Abblk
on der goasantuitbn Dlmen- na Kinder
Mle robo Leibvsacho urid der verichio-
ten HIundarbeitun, in dan Bu pplementeun
bo⸗cit. Sounsttmus tor mii sauliaber
hreibung, wodureh ęs auch deu upngeo
terton Ndeᷣn 3εgieü vird, Alles reibat
muferctuen und dant hodeutende Urapat-
—o————— ν
die arete Xummor dos aenen (V.Jabrguno
rt gratis durehn allo ——— R
EXECLV———

Frucht· 9 Fleisch ꝛe. Preise
des Stadt Zweibrücken v. 29. Ocwhober.
Weigen fl. 2, tr., Korn 4 fl. 24 r.
Berste Lreihige, fl. — kr., Gersie vier
—
Zpeliern — s. — ie. Dinkel 3 P.
2 6. Mischfrucht —fl. — ir. Hajer
fsic 45 tr. Erbsen 3 fi. 50 ke. Widen
i. id ir Kartoffeln 1efl. Heu 2 b
tr. Stroh 1ufl. 15 ir. per Zextuer
VWeißbrod Aijs Kilogr. 16 tr. Kornbrad
Ziiogr. Alü kr. dinto 2 Kilogr. 14 6r.
zitia gilogr. 7 tr. Gemischtbrod 8 Kib
27 Ir. A Paar Weck 9 Loth 2 kr. Rinde
leis i. Ounal. 18 kk. 2. Qual. 16 r
FJalbfleisch 14 kr. Hammelfleisch 16 ir.
dweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
. Biex ir. per Liter, Butter 80 lr.
Pfund.

paaction D und Versag uon

* D —X gan Ei. Jugbrt.

1931
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        83833*5533** 5232 83575
8557533337 15338 6875238
33223 332 23232 — 85855*53
83 23—8238* —
35237 3 5
7 373 53553**
37s5732838 3255 z3355
2238723 2328 53*
23 8 ⏑
——— 55232252 2070 —A — 8* 25
z 255555 —— — 35535
*7 — — 24 2 — *25 58
—E —5c82585 55327 —A
—3 3333 533572
7 *235 23 — 78325* 3* ——

1335 3633 38
3 53 —
*25* 777735* —
2 * 7* * 1* 35 25 52532*
3873 . 252*6* 545253

* 7 — X — 8— —A —
0 24 —0 333
2 7 S 8* 5 75*
P *2 ⸗ —F—
*8
7 J * — 57.
————

*
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27
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— 22 F
*.
* ———

VD—⸗

120

38 7— * 2
3 5*
3 3
— — r 355353 82
1353535
— 7 383* *
—538338285 5
————— s*
I 33358 *
*5 882835 F
—————
8 78 —
—A
348
——
———
825828
5
775233221*
77473
5383 8833

——

33 1

5* 555835 2335 328536*85 — 2333437

237* 225 837* —— ——— 5 30587 F 33833

— 357— 9 5825* * e* 8 5825 * — ————
3334 —— 35832 — 285 2358 35883655355
J——

— 2535 — 82 * 2 —— — — — 5533 7 — * 3* 32353 ——
3573537835332 55 87 218
2328322 22* 715228 ẽ 335 33535* 335*55353533 253**5
563 22 35337* 5 33* e 38
37 33 3335 52538 2227535853 — 233332335
237 53 3235333827 —— d 523733 —328 — —8 rä
3528775 J
* s337533838 —— 53223 2 28 — — 3
J
28 J ——
3157 8
— 2578* — — 75 23327533 25338538* 33 a7
——— J
5535 JI23 7. 5 ——— — 2 — * 32* * F 22 5

355 * 1355 — — s 32 5332 * 28 3
32* J J—
F 3581 538 38 — —* —55 —— J 533 8 — —
3 7 — — 833323359 3233
s 2823 aͤ

52 222*
* “ * 2 D 2— ———
s535533333*535 ————
2822— —
— 53355 58 — — 5z*3
532 828255* 23553 —— — 3 25 7—
333353335 525* 232332533333* 3535337
— 8 —32. 2 *—* 9 *
3355333238 2332 *85 33 ——
— *3 — * 57 — 5 —
—28 7 S — * 5* —22 22* 23. 2235*
2 * —2 8 p ꝛꝛ 2— * — 2225 3 257 *2 2
**82 55— 5287 7238 37* 256 5Ex — —— ———
—575*53—85 2 2.5 —— 2332 — —“*
532 —— 735 858* 89 52 5 538
32* 83375 5* 7 — * 2 Ez 2 22 2833.537 — 8 — 3858
—23535355233 52 33 325 * 532 ——3— 2 ———
z25345 * 5, 35 —— — ———— 2 5 777 — — 55238
* — 2 * ⸗5 — 382 447 5532225 5—5 *83 *2 58 —2
.⸗ — 7 2 2* —A — ——— Ev2
* —2 W. : —23225 522 823 2 ——— — — —c52 —
—82 0 8 25* * 2B7. —5 5232337 12 — *
8 — 2 28 * :27 —527 —XEX 8 25 2 E
* 2558853 35253 *586338 — 35 3883 56 3 533 —
— —— 2* —— 32* —X * — —— 8 —«c52563* 3 F 2 —32
2 555 * 20 82 63 — 52353 — — —— I E—2
3 — 2 — 1773 — — — * 2 32. — — —24 32 — ——
3s8332533 3233533—333 38383 25838
155025338 25538333 5152313 33 338 57 —A—
* * 2 2 2 7557 — 2 5 53 22; 783
8 s22534 428. 3 3223 ——32* ——AA 2— 833
28 vx 2 — 5 — * * — 2 * 228
2 — —— u⸗ 5 32 2 —22 — 7.525
3373588 — ——38—83
7 — V 2 F J * 2 —* ꝓ
385337352 2533533532337 * — —83328
225 255 238* 2552737335* 3336 —252 3*8*
—55*27 —A—— 2 8 — 32 —X ——18 22888 —— 2*
*2 — * * * 5 * * * * 22 ——— —
—588 553232 ——— 73.3 ⏑ 8* 2
2—2* 2 7 83* ——— —
.* —22 2 * —A ————
— 55 5232352683
—558* — 2
—*5B22 —

2* 2— 2 *
—555 28
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Anu usslul ⸗ Silbexgt. Anzeigen. werdeng mit 8 Aet rispu ae Zeite v 9 irem— * *
Ip yMnι 0 i Sanistad pgꝛ 30. Oetober »p n — 1869
ktt 470. nta zzirrn Samistach, den 80. —V —
tsurtie ie nιν an —t —D——— — ι ν. — —
einDeutschlandeet qu germalmen ann Begriffe, war. warf Kich unsere Poliuzt gis, Bes
S prn ery 27n OetjrnDas Kreis amnbͤblnt vardffentti cht.die ützerin 5.ihrer. Selbsist andigleit auf. » Jotzt Kotzel sien uns ahren,
aiste. der ¶ Wählorte und der Wahteommisscte filre die bevorstehenden 9 ab wo⸗ 3 r
nndtagswahlen; heides sind dirselben geblie ben! wie en don Maie —* 8 ern, re r 2
ar ähle vdie Bezirbeennn uεον guuinn nnins mwiederholtzgegen dier Pfor! ben un Masen von,
ee Sp e Rizqmder · Soutartz in Albanien fürr sichzan Anspruch inene
—* —*2 y nun e — — —D— aohe den Bugehm aunr Petre Haben —A m DienPforte hat
—
d·Afsessor: Wa vid. ud νasusite nz nνι i— in alb i Wezl on ben Rase wo Scutari gin mogn tenggrinisch u
Germetshelm Bergzaberr in 1Sbunm derig cWahleommiffar ctd hctzthte mochen deznr Numne
ni ——ö——— — —⏑—⏑—
v eengee —xX ——— zicht mehr und nicht weniger p xnvergleichliche Kriegs⸗
we Ruh: GVa — —J ** Fr montenegrinisch wurde, gewanne. Rußland, eine. Setstellung
——⏑—— vAbu het zc Wahltommissar RerRahe ind eixen Einfluß alißedie Judsiavtschen Zevolkeruͤngenewelcher die
9 erts d ee 8 e ee ——— Abrtan
5555—
ie anne et e ree eee ——
In ar Danene dogunnnre Wohtet am Don Dueee rd eee on d
drbce Dntedee e e ud, Vihmnenegtdo heficitsts Didu ang Jemotht werden, wen
e e eeeeet Aführen
Die etldigleptottsiantischo Afarefte lleng Gaa robh Detnats s Er it bedanerlihd vwesn her Beginn ber Bperatiden Regene
eee —— e—— A, Es i vedauerlich, wenn ben Beginn ber Vpera— Pegen
——
BelschbonFinkenbach Undide —ãAA — — Pfartfieled eee Dieerere
cich: Becanocs WinmveilerVehe hiheigepiere onr mit' i aidch zuchls derloten. Mean ranscheficht aber hücht aber
Ihendence Decanars Winaww/ilethwWen bich — —
tcwiunn. Deccnats. Piemnhenn idpch. Jehee vutdenn 53
7 2*8 9 AIIEEBVXX. E d emdht verden vnn? Nam̃ krzund Gespoltedern a
—— —— Nne Miehte ut Deipuie dinn Sude
e eee n ute e e e e rere
sorgritisparten. die Entwaffnirmg He 3 eeg ap gcht der Unterfuchuingttichtete denn Landgerichte vier Auen odes
———
d e eee ee e um ogeder susthert unbegrundeie Bemngelung dern
r leine· Aussicht cauch auf eine Veantwortumng Seilens die Rehet⸗ imersuchung vuthatt uι νσ
and wel. Miltaw.nlund.¶ ut warti he ·¶ Angelehen heiten hor —9— nerf nn MNeng αu —nu
und getdren· — — —8 * *7 —— Frankreich — —
Bern28. Dct Offtche de Froßene Gencatttaes7 hpeigaunß Oein Ih BefindendesnFeliesten⸗ Melternich
Nen den Kriegsminifter den Wunfchdüraehracht —8 st ein neuer Küchfall bingeit leneeIn aller Eie wurde die gürstin
dhder der österreichischen. Regirrunig dahin —verwenden⸗ da sagh Robertsanuderufem won derem Eictreffen noch heunef er-
iner Anahl, ans ihrer Mute geftattot wevde b ö —* ö ———
n det. Commanderendene perngten wie Aufstandischen in Die „Gazzette de France“ theilt mit, daß der Kardinab
oimaunn derwendenen rimwvein antuchtwen 53 e Bonald, Erzbischof von · Lyom denn Pabste und / dem MNaiser seine
eri gn Hech — — ne nuassung- als Erzbischof hedebenhet Entschluß, ben er mit eie
—— in der Attilsinngefrane tat De Ametung iem⸗hohen? Alter motidirtomne: unσ σνιαν Mινν )ν—
st anäthst Lone der Fortschritisbarteb aiis ʒudoch· hofft man deß *N anot au nItaliennd niι— nyα /
die auderen liberalen Fractjonen an dex Densahen be⸗ aAo, 1—3—α ieneg εα
iligen werbensetuinc 1* — BFILotnʒ, 30 Del Ver Grobmeiste der ktalnischen
B'e vA im, 27. *Oei. Iumi Finanzministan Nan.n Steine jtelmahret, Poeist LagFidpoti, hatꝰ An⸗ dier Prasidenten der
¶. Beydtʒ ast ae der That der, Stechan dlinngoprüside nt Cam⸗ ogen in Vendeff Des Gater dem Vorsig des Abgeordneten Giafeck
ausen ernonet. Der abgetreiene Minister hatfe heute dit Abschiebs⸗ sicciarbil zu Ropete uözuhalteniden Gegenkonzitg ein Rundschreiben
endienz bein König und erhielt den Schwarzen Adler. Statt ttaffen⸗ worin kt hen Hrübern freiesteslte bleidt rals Privatpert
uer wird der Kriegsminister v. Roon den interimistischen Vorsitz —3 Was Iber. vien greimanreret abs
n StaatsminifrerittusFüütren.! Ucbrigentsiheiscte eheru Forufe Bismarck zochorghson vbettsfe die atge folche über dllen religiöen Stteitigen
de hente. hier eintreffen, und zanurt 9 daran das Gerücht citen Nehesh dor diefelse B— ——
ae Rudtritt girch dez Handetzninisec Vrafen — — Partei tzerabsinken, wonn sie ich mit dem beschäftigetz!
dir des Cilttusministers d. Maͤhlepennuü 55 voslte waglisegene Anhangern befchsietzte
de dur Inges * etven ine Wettverheutveting. die iniher
degi Pri, Nis Der Aufstand gugbrate hurde ehundjber ntertͤtwide ben onrägel uütthtlithch Rnolirlen Grubppen hauteln varfern
en vecet det Fit — Syntt Wanerrtn Generat tonsent von Aborhetetnaltet Won
— h Iet eeen keintn det gest fut nühtth vrathtet oerden s sö!werderer sih imn Ligrnen
ghesth di XÇXI[ *8 te Fexctis besta jat sich wis dauf zir verblngenewisfen. hennsn grt maurerischt Ban stiuntfähselide
Idfhet is. ohi ftechen Vor mittchun duit n —A— — — V —
putenaroevle hangtepiche vInn uen DieRegierung, Zgi mutßze Oct? Nath hicxodinhetroffenen Rachtichtenn han
niche: Anfatids dee Mo J—— — baͤribal di ———— Fahrera vettusten lnn gu
un jezt die Biwisse daßzdi —2 p gih —35— 7 re 18 75
Ande theilnehmen und an unserer Gre He Un VLger —— — nu bgn R u —IJ —9
r Bocchesen sind aur n.r die Vorhut der Montenegriner, dieser —V———— 26 αIJα X VLortes hat Hr. Aubize
lüehlinge unserer Diptomatie. So ofl die Viorte dieses Beravolk resteie Lnen Anfeng wegen ber »Aufhebung der Selavereisanfe den

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        Antillen eine ebracht. — Das Gerüicht, — Umgebung ——* bald —eeee wohlhahend —5 — so daß er
Madrid eine Truppenconcen sratign stattgesundem hatte, wird für in Egter Zejt zu dan Fee des Dozfes gezuhl —R doch
ibegrunbe —8 Maqh e WBataf hat aue machzügleri eeee Indd meũ scheate sich vor ihn An
epublitanische Bande In der 284 Malgga Neisen Algunril] Freitag borigch I vie Sra⸗ des Deffousle⸗Nousnier
Gerichtsdieneryerschoff wa rue Bavanaciegeecn, Telegramm Lach kucher Acan —x8 welchs vnf Veegnlung
or, dem zufoige kuftz Cuba und - Portorico nunmeho die unbe⸗ deuleten, und auf die Mzeige des Arzies wurde Dessous⸗le · Moustier
chrankte Religionsfreiheit proclamirt ist. im 20. October verhaftet. Nun endlich fand sich das Gericht in
Türkei. — eh e J ——3 — Fonn wegen deß
Q.i 24 Berschwindens der Brüder Thirion Gewi te bejzulegen, und der
α —A — Der uiser.pon. Oehertaich deneri Procinator⸗ oͤrt neie eine Untersuchung in der Wohtrung des
st an Borde ver· Sultan ic hier angelommen und⸗ vom —EXX — ————— — ————
ipfangen worden. Derselbe ie im Palast Dolmabegicheabgee ne eeee ——— Ie J— nden
tiegen. Der Hafen prangt im Flaggenschnux. — der einen Hrunn zuwer n unter
u dos 2 n Fanedceet dieser den Eingang beschränke, und glei
α Amerika. 124ιι eν an uche ine Mistgrube hinter seinem Hause, —XR en
Der Ne wird an Rewyert gefchrteber VDar die ein tteiner Schippen aufgeftrhrre wucde. Brunnen und Nistgrubr
chmollenden Frenkfurter Patricier keine Aussicht mehr haben. ihre wurden ausgegraben, und man fand in ersterem zwei Leichname
Zöhne? vor dem preußishen Wasfenrocin dan Schweter Dueger uind in der früheren Mistgrnbe einem dritten. Einer der Cadaver
uecht zu retten; so versuchen sie in Atlerika⸗ zu ihren Ziele nzur ge · nn Brunnen· war ndhasont gut!r erhalten; Daße man darin den
angen.? Einige Ftanksurter haben hier zatisassige Freunde ersucht, Liloldus Thirion erlannte z die beiden anderen waren schon sehr
— — zur adoptirene Din noch/ audete die⸗ erwest, doch will jman an den« jNleidernedes An: der RNistgrube
elbel Idee haben EBiunten⸗ so wird ihnen mit der! Mittheilang ge· zefundenen Cadavers gleichfalle einen der. Brüder erkannt haben
ient sein, daßz die Miulhe verlsren ist.Die vorin Erreichung / der Nam fürechtet, noch! nicht: ein mal den ganzen Umfang der hegangenen
Hrundigleit mit deme Vater in's Vanden geksmmenen n Kinder von Verbrechen zu kennen, denn es kommt jetzt bei dieser Gelegenheit
minrai sirten· Burhetnnbraucchen fiche nicht sörmlech naturalisren zu vieder einfrüheres im Gerücht⸗ gud Sprache, nach welchem vor
affen aaturalisirie Blurget seibft abet tonnen en keiner Weise ihr twa zwei Jahren zwei Viehhündler aus le Quesnoy in
urgerrecht anderen? Lauten schenken oder irgendwie üdertragen. endn Segen verschwunden und seitdem nicht wieder gesehen
—— ein soll en.
n. (Imd e am qhti vn a biee A xib n beire us stelalung im
Jahre 1870.) Der für London in« Aussicht genommenen
delt⸗Ausstellung des Jahres 1871 soll im Jahre 1870 noch eine
nternationale Arbeiterversammlung vorausgehen. Die Vorbereit⸗
mgen zu diesert sind berein im vollen Gange, und allenthalben,
richt nur in Englond, sondern auch auf dem eurxopüischen und
imerikanischen Festlande, in: Asien und in Afrila, sind Ausschüsse
ur Förderung des Zweds gebildet worden. Gladstone ist der
Bräsident des Unternehmens. als Vice⸗Präsidenten stehen ihm
iugesehene Versönlichkeilen des Adels und des Bürgerstands vhm
tuͤcksicht · auf Parteistellung zur Seite, und der Geschäfts. Ausschub
st aus Leuien von Stellung, zund Handwerkern zusammengesetzt.
Lord Clarendon hat den Vertretern Englands im Auslande aufge⸗
ragen⸗ die ndothigen Schritte zur Verdffentlichung des Planes und
ur Bildung von Orts-Ausschüssen zu ihun, und bisher hat sich
zie; Betheiligung als; eine ungemein zahlreiche erwiesen. Anßer den
lusschüffen Ig Hamburg, Berlin, Frankfurt, Mainz, Darmstadt,
Offenbach, Stutigart, Kartsruhe, Munchenn und Pesth, siud, zumal
m. Italiem und, Kußland,zahlreiche. Ausschüsse entstanden. ¶Um mit
zer großartigen Betheiliguing, Des Auslandes Schritt halten zu
nnen, haben⸗sich, in Grosthritannien, und. Irland nicht weniger
ilz 760. Juschüfse gebildet, so daß die Ausftellung in jeder Hinsicht
nussicht auf Erfoig hal. Mit den Eigenthümern der Agrikulturale
zalbin Islington, welche, 30,000 4 Menfchen zu fassen vermag,
inde dien nothigen, Unterhaudlungen, behufs Ueberlassung derx
Zaäumlichleiten. bereijs zum, Abschlusse gediehn. 1
etIn, Buschaer et wurde eine Polnischte Gräfin,. Namens
Rauchurt, dien durch ihr und ihres angeblichen Gemahls — eineh
str. Oberlieutenants — Iuxuriöses Auftreten großes Aufsehen erregie
ud Zutritt in alle feinen Cirkel erhalten hatte, wegen Ausgabe gefälsch⸗
er Roten (im Betrage von 6000. 2000 und 17000 Rubeln) nebst
ßfeudogemahle unde dem die Ginwechoͤlung vermittelnden Commije
ionär verhaftete. d eee eet, — —
F Eine netꝛe Art Reklame liest man auf einem Grabstein in
New· York. Sie lautet 3. Hier liegt J. S. er erschoß
iich mit einem Revolver Sysiem Coll, der auf der Stelle wödtet,
zer besten Waffe für diesen Zwec. ue
i it:u: F ——AO 7
ν TTTT 215*
Bolkswirthschaft, Saudel und Verc.. —

r ze

.7 84isers bautarn 26 DOeth. Am Sonniag ist hier
t Allgemeine pfalzische Musilverein“ definitiv gegründet worden.
Beigetreten sind demselben bis jetzt die Vereine Frankenthat, Kai⸗
eelauiern, Landau, Speher und Zweibrücken. ——, Das nachte
vialzische Musikfest-soll hier in Kaiserslautern, und zwar während
er pfalzischen InduftrieAusstellung abgehalten werden;; zur Auf⸗
—
S ternfeld. Li. Ock. Eine schauderhafte That macht
jer alle Herzen bestürzt. Kestern; ging der Oberaufseher der
VZrenzwache, Herr. Joh. Va Auhn, in den Mundatwald. um
einen Dienst ausrpilben, zum lehten Male vor seiner Abreise, jn
ie Heimath, wor er Fich verheirathen. wollte. Gegen 2 ih
emerite er in der Nähe des sogenannten Kapuziner⸗Sträßels ejnen
Menn mit, einem Sad auf der Schulter in verdächtiger Weise
jorilaufen. gaum steht er im Begriffe, dem Flüchtlinge nachzueilen.
Ix ans einem Gebüsche ein, geschwärzter Mensch ein Gewehr. auj)
n abdrch dait dem Rufe; Crebiet du Hund a Durch den
nterschenlel geschossen, sinkt der arnie Mang zusamiinen. Waͤre
nicht ein Lehrex, ron Steinfeld in der, Nãhe vorbeigelommen, dei
zas Janmmern des Verwundelen hörte, so hätte der Unglüdlich
erbluten müssen. Indessen bei aller Sorgseu. homit Herr Di.
Zuckert dem Verwundeten zu' Hilfe' eitte und ihn verband, ist
vegen des argen Blutver lusted noch alle Gefahr vorhanden. Die
That: scheint die Folge! eines Wildfreuels zu sein. — eis
3In Shustng arpt haben sich dieser Zage 4Ojficiers⸗
Candidalen mit einem Schuster giprügelt: 2 der ersteren, wurden
derhaftet.d 1 —

t Troppmanmn ist eines: neuen Verbrechens angeklagt';
er soll den Aufangs Jullnim Keanal bei Dankirchen vodt aufge⸗
fundenen Geschäftsreisenden Duburqui ermordet und beraubt haben;
nter den bei Troppmann beschlagnahmten Sachen fand sich eine
Reisetasche, die Cigenthum des Ermordeten gewesen war.

Shon wirebereaune ente zliche Mordige
qh ich te Wie das „Organe de. Mons“ vom 23. Qetober
ergähli, ist zu Hor nu bei Mons ein schauderhaftes Verbrechen
nideckt worden, welches dein Morde von Panfin wenig nachgibt.
Drei Bruder Thirion aus Bertrix in den Ardennen, Viehhändler.
delche euf dem Markte zu Mons und in der. Umgegend sehr
delannt waren, verschwanden plötzlich. Der ersie Brunder Nicolas
var vor etwa achtzehn Manaten in Mons, und der Nachbarschaft
Jesehen worden; danach hatte: man nichts mehr von ihm gehoͤrt.
Nach kurzer Zeil kam der Bruder Pierre Joseph, um den ersteren
nu suchen, E — die Gegead und verschwand gleichfalls
Fals darauf auch der dritte, Gustav. Die Spuren aller drei
hruder ließen sich bis Hornu derfolgen, weiter nicht, Es scheint
mun, daß das Gericht zu Mons seine Untersuchung nicht eben
ehr start betrieben hat; es wurde zwar ein Einwohner von
hornu, der Schäfer Jacques Dessous—-le-Moustier, auf den das
yffentliche Berücht Verdacht geworfen hatte, voun dem Instructions·
ichter inquirirt, jedoch wieden entlassen, und die Sache blieb
iegen. Dieser Schäfer Dessous-le Moustier war als Kuecht nach
Hornu gekommen, hatte sich dort 1866 verheirathet und selbst ⸗
ändig als Schäfer etablirt, gefördert durch die Brüder —*—
alche bm Credit aaben. Ex hatte auffallender Weise vrosverixi

Mannheinn, 83. Oci.(Landesproducte) In Folge des
zeringen Absatzes ist die Stimmung in Getreide immer noch eine
jedrückte, gleichwohl sagt die Tendenz der hiesigen Börse heute:
Weizen und Roggen bebauptet, Gerste uud hafer fest, Leinöl und
dubol unverxandert,“ Die Notirungen sind per 200 Pfund:
Weigen eff hiesiger Gegend si. 12 12.. ungarischet (nominelh)
¶n frantischet s. 1215. Roggen eff. fl. N/4 VPb.
hersie hiesige si. He his I. 10, fräntische i, 1020 bis 105.
—V— 3 und per 1 Cir. Hafer sb
. lecsaat, deutsche, . 20 bis 27. Leinöl eff.
Batlien fl. D1, faßweiße 2i Rubdl fi ð265.VLehl
—V —— 9 U. si. 6 fi. é und IV. fl. bꝛl
ranntwein 150 Litex jl. 20.

meem —F ·8 — —W ——

!et — — — J
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        —
Gůterversttigerung
Am Kischweihmontage den 8. November
Nechntogg um r uhr datzier bei
hierbrauer Gros iaffen die Wittwe
imnd Kinder des werlebten Carl Großihre
nitichen Liegenjchaften·Et. Ingberter
Zanned auf langjährige⸗ Zahltermine in
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—7 Aderlant· 3 851
Plan· Nr. 1977. Poà Tagwit ñ Däο
im Rockenthal, neben Itanz: Foos n aund
Wald, Kloestück. :2 odn uset
Plan⸗ Ne. 2138. 42 Dec in den Dutt⸗
weiler Roͤdern, neben Valentin Weidmann
————
Plan⸗ Nr. 4224. 4225. 826 Dec. uf
Hobels Bauplatz. neben. Heinxich/
Westphalinger und Schneider Fenn / haibi
mit·lee: bepfutzt ν νιν
Pian· Nr. 4026. 1 Tagws du Dec ß
Hobels chnung/ neben Nicolaus Kihm
und Heinrich Reitelstürz
Plan⸗Nr. 3489. 58 Dac. im Betzenthal,
ieben Peter Greß und Johann Hellen⸗
hal. mit Korp. —ε— 2
—————
eben Magdalena Hellenthal und Jacob
Schein Wittib, in 2Parzellen, mit Korn
besielt. · 7553.
Plan⸗Nr. 3480. 89 Det. daselbfst, neben
Hebrũder Grell und Joharn Stolz.
pᷣlan· t. S463. 8464.1 Tagw. 11
Dec. linis in den Seyen⸗ neben Johaun
Joseph Peters und Petet Fischers Kinder.
Plan⸗Nr. 2995. 2 Tagw. 99 Dec. an
der Lehmkaut nehen Michae Laur und
Pefet Schmitt, in 80 Parztllen, die
Hafte ist mit Korn besaam
plan · Nt. 3168. 2 Tagw. 63 Dec!: am
Schaaftopf, neben Frauz Buser und
Joseph Klemmer. in 3 Stücken.
zi αs Vet
allda, neben Andreas Fischer, und Erns
Conrad in 3 Stücken, mit Korn besgamt.
Plan-Nr. 83116. 55 Dec. daselbst neben
Johann Joseph Grewenig und Johann
Haget mit‘ Korn. * ,
hlan⸗Nr, 3016. 80 Vec. am Mutlen⸗
chel arheu Michael Laur und Peter Behr
Plan⸗ Ne. 1206. I0 Decon Gorten In
den Staͤuchgärken —., Vauplaßz — neben
gramz Steinfelb ilnd Johanũ Wagner
b. Wiesen, 51 9
Plun-Nr. 44260. 69 Dec. im Allment,
neben Michael Paul und Johanmn Adam
Pelers Wittib.
Plan·Nr. 4420. 1 Tagw. 21 Dec.all⸗
da, neben Johann Hellenthal and Johann
—XX
Plan⸗NRr. 4595. 4896. 4397. 96 Dec.
im Wohmbacher Weiher, neben Lenchen
Hellenlhal und Joh. Jos. Uhl Wittib,
in 4 Parzellen. ————
Plan.9tr. 4617. 4618. 4619 2 und
4620 224 Tagw. 60 Dec. Wiese
und Ackerland allda, neben Johann
Jung und Wald, in 4 Stücken.
Plan· Nr. 48666. 238 74 Dec. ebenda⸗
jelbst, ꝛeben Ehrhardt — Jochum und Je
jann Busch von Spiesen.
Horn, kgl. Noiar.
— —
Und unmittelbar nach dieser Verfßeiger—
ung laͤßt Johann Joseph Schwarz,
Maschinenschmied, in St. Ingbert ebenfalls
in Eigenthum versteiger:

Plan⸗Nr. 83170. 50 Dec. (80 Rthen)
Ader am Schaafkopf, neben Franz Bujser
und Johann Ripplinger. —6

XVXX
oberu Vaut romlesen au der Schue⸗de
neben Wis. Peter Stolz
heide Item St. Ingberiex Bern⸗

Pluncr 30
Schiffelland nebe
——
pᷣlen Nr. 45633 4863 —X
59 Dec. blau Kleeflüch, und Wiejt
m e —W —
——— r *
RBlan⸗Nr. 4567 2 4567 * i24*
DD. Wiest daselbsi neben —
* e Greß
Maꝛc Ilache, wargil aAn Wohr⸗
Aaus mit Scheugr, Hof und Gärtcheg.
— d Jasse hinter Seisen⸗
keder Echmitt und neben Anien
— c —*
ndarauffolgenden Tage, Mittwoch
den ee
un 2, Yhr laß sodann Herr Ehrhardt zu
Pae Behausung wa Jacof
Bloser negthbeze usen Rohrbs
de —— nd
Man⸗Ry. Abα V( Dee Wiese im Lo
ben dem Mühlgrapen ind Johqüt Bunt
eeereee
im Altenthal und der? Brudenwiese, nie
Jalob »Würz und Joseph Michaell Wime
—283— 743 Ragwe
MWies allda neben Jakob Wurß Erbso
und der Kirchenfabritin ———
Plan⸗Nr.1808.1: 18082Oα Dec.
A
JohannBunds Erben.“ ndid
Plan⸗Nru 1395. ni3 Dee. Wiese ehen
dasel vft neben dem een ?
14* Bannol, Nota⸗

perqweih⸗ Dienstag der

8 Rachmãttage ant —
Ingberte bein Seifensieder Cchmitt laßt
Fronz —— Glaͤssltsunenbe⸗
gere und Kaufmann dahier folgende Regen⸗
chasten St· Ingberter Banuck 9 3

ahltermine in Eigenthum veisteigern
—————
—** * —— und an
—ID
Ehrhardz wird ginn 28
uspru nen verstligert
anf tz I8q0.i 0Ruh ichr
der Meß, den Peter Müller'schen
usplätzen gegenüber, aus 19

2u 8plätz en bestehend.

an⸗Nri 803d. 0—οα 80 Des
er im Mühlenihal, neben Gebrüder
rr zzund Johanneg Schmelzeryi
hreinern l α
lan⸗Nr. 3425. 36 Dec. Ader in
a obersten Seien, am Winneweg,
eben Johann Abels Wittwe. u
lan⸗Nr. 2704. 30 Dec. Acker in
r. Dreispitz neben C. Michel Laur.
lan· Nx. 4016. ] 61 Dec. Acker
inter Hobels neben Peter Scqhwarj
ind Peter Uhls Witfimeů
Uan⸗Nr. 1066. 78 Dec. Acker in der
augen. Ahnung e
Rben Peter · Uhl und Georg⸗ Kiehl.
Plan⸗ Nyc 1060.42 Dur. iden alida

neben Uhl und Zimmermann.

dehweizerbuttor
dn verd
H. Icherpf.
V 34315 2———3
Die theilwelse Frneinerungg des ürotes Rietbeteriums
zu St. Ingberl beirnnn moag oln
inz
collegunb sfur Ee Ihbert ahn Euenwert. Rischhach Elsterstein Schneidmühle
ijnd Direnet dhee ———— —— Gemeindeglieder ein,
gefunden hat,“ sd wirdnach/ 8 7O derWahlordnnng ür die Ausgebliebenen
in zweiter Wabltermin anberaumt auf Sonntag den 31. October nächsth in
—
qqule dahler. 5.5
Diejenigen Wahlberechtiglen welche. beim dehten·· Wahltermine⸗ nicht er
— ——
vobei bemerkt wird, daß die Wahl auch dann gültig ist, wenn die Abgabe der
dalfte aller Wahlberechtigten Stimmen: hel dem zweiten zinde sleteft Termin'
ucht erzielt wirnnnddd. 6
Diejenigen, welche bei dem exsten Vahltermine ihre Stimmzettet bereit
ꝛhgegeben haben, haben nicht nöthig beim zweiten Termine zu erscheinen, dod
teht ihnen wie allen Wahlberechtigten der Zutritt bei allen Wahlhandlungen
ffen.
Im Uehrigen wird auf die früheren Bekanntmachungen verwiesen
St. Inabert 25. October 1869.
Da s prot. Ptarramt
Krieger. —
B 77 * 7
Bekanntmachung.

.LVom I. Novembet h. Is. au nd die Purtaur pot Pa Dernauites St.
Ingbert in das Cass gebäude auf der geuen Halde verlegt, was andurch zur

Kenntniß gebracht wird. — ie—

El. Joobern 20. October 1869.
— Das kgl.· Berganut —

— D 3J. Kamann.
        <pb n="668" />
        S. . )αW, e
— 2265 h ——
Grosger Ausverkau
ο F MIMMAM
?n — * 5* gIt dα“ n⸗ —D—
4424 n w * 7
XXVC 2* . A. A
nte onu soch ν 7 53
n sb Ibert 88
J —AA . T »
— ⏑⏑ ——
schöner unde guter FEIIn-
—— 5 — 2* h 114* der dnz e Hã —8 Abe t
aaren ist wieder in meine Hände über⸗
— 434 m 20*8 l
gegangen und begbsichtigenich. dasselbe Aun
de hie biligeun Freisen wieder
A — r. 2.5. l ο
möglichst rasch sogzuschlagen dun u—,y nog
Dassel be ent hält Iediytu —A———
. Fixca AOOO Glunu TucheWinteer Quy Sommerbonrkins
Büsffel, Mautel tund: JackenstoffsrodeFernern anl nn—
ine sehr großen Parihier Kleidersto ffeibistqu dewi feinften Sochen?
Thybet Orleansin becitaein wollne Lamas, Unterrock
stoffe. Leinen und vielesndere Gegenftändetele 23 o α
c Das⸗ Kagex istnaus emer agränerke Stadicnonndelenthält une seht“gitte
und besoͤnders schoͤne Waatenumelche dem Publitunine settan⸗ Welegend
hou zu billigenn Ginshuf Reteeni di ,
nsg Cart Aßf — n νν ιον —
129 3 — — 21
A Carl Apprsderis bie
— At l
Vetr dud sa meinen peuen Hoealeh rt

42
—
A ——— —
vunaAnzeige und Ewpfehung th

Den geehrten Einwohnern St. Jaãg — —8 nd ye iee

5 di ich vom nächsten, In T * D Gofiwiriß
—— ———
id uteshn weiht wc ch e utgen u ün serft billigen Preisen classt
bu Indem hum ventigten gu ruch⸗ bitle heichnerhochachtungsdoll 9 —

——u, Q— —— uüs 8 — 777 *8 —*

— O. Nawolu 72 23 zweihrücke ninm
——— —

—D——

—XX
Als bewähtes Mittal gegen Heiserkait, Gusten, Verschleiu
ung⸗ Brustleiden ze.n wein pon ginen hehen Hoͤrigl —— —
win ster um zum Verlauf shieenne deee aeeeieu anerlannser
, 1* .q
an weißer Kraͤuter⸗Brust⸗Syrup *—
33 α Mνα
von mir in langiähriger Praxis wit gutem Erfoig gngewendet wordent
559 asene tsu Errn * swerteheh IIPeters ——
30 uoniuihss 6 zut huben in — —— — 5 ir n J uae
muläuιαν i niin νο. — ——

Geschäfts ·
Daß ich am hiefigeie Platde in ——

c u Nn .

9

—

— ———

1 Anni Axrichtlly —V — —V—— ẽba ni mda

St. Ingbert im October 1869 F ααατ din:In.
—X ndouHeinrich u Isane.
—*

———

r. —

2*44

—

Redaction, Druck und Verlag von F. x. Demez in —

—VV —un
Groöffnuuge
er. dateinischon ¶ Schule n e

Zu Jugberto
Zufolge hoher J. nst egierungse Entschlief
und der, Pfald vom 27DOe. abhi
die: prowisovijche Errichtung/einen ersten
Loteintlasse in St. Ingdert genehmigin Di
elbe wird nächsten Donnerstag. den 4.d
Mis. eroöffnet und ergeht deßhalb an die
eninen Eliernyrdwilchel gesonuen sind, ihre
naben· der Schule arzunertrauen, üch mii
denselben nächsten Dienstagt odoe Mitlwe
zrn Juseriptivn auf deur unterfettigtien Amte
zu sistiren.e — ——
Die aufzunehmenden Ninbem: müffenchas
Lo. Mebentjahr zuruͤckgelegt und dutfen dat
dreizehnte nicht · überschritten haben. Knaben
bu 10On Jahreii⸗lönnen ni.r⸗ bei besonder
tüher körherlichen und geisügen Eniwidelung
tijge nomene merdent lVον IMWenalt
Stst Ingbent, ben 130 Ott.ud ν
wegr 588 — eree oun
—
Ebqudunr ι
— * —— *1 *5 — aut
Mobilienversteigkrung
310Rohrbach er
Wiwohbentso Nobemberigoh 84.
nittags g Uhre zy Rohrhach inte seinenn
Jause ——— —
oa folgende Miobuiih dif Deaig verucsen
gche hige i agt Quh.afidchtiges
ind, Schwein Ad hbig Idß gne
— D ——— I r
eee Ieisce ün,
—
dauggerathschaften⸗ 33 Ai
αrn, ial, War
artosselRrandwein Rrin
Fachhosder⸗ ν Zoan dGlin
fimnees· o s ι3 —
Inis⸗ahiug 2. , .)i IJuAꝙ —
— —— —V
Magenbitter⸗ 10
— 2 * u 7 nι;α
vex. Schoppen bei
Seiunrich Isaae
rucht Brod · Fletsch. Wrei
Gombure e n
Weizen 5 fl. 50 kr. Korn 4 fi. Iütr.
Epelz 8. 47 kein GSpetgtern — sI.
Au Gerxstemi 2yeihigenxfiArGerste
reihige dl kr.nu Mijschftucht 4ocfl.
15 kr. Hafer 83 fl. 49 kr. Erbsens .
Pedr. ABohnen fll krn Wickemt
A— Kartoffeln · Ifl. Weißbrod ly⸗
dgr. — on Fornbrod 8 Kgr. 2Bade.
itto 2 Karruteetri Ditto Ah Ngr.Aelhr.
Bemifchtbrods Hn Horr:«·rt Das Pivin
Bechoenn ⁊ kryOchsenfleisch dasnavPfp.
— kr. Kühfleisch J. Du. Aß u
Ger. Kolbfteischt 147 Ir. Ham nelfleishe DB
re Schweingfleißbhh 18134.c Vutter dau Pid
—V — dum
enin Frunturter Verseenn
8 auu voninet. Zie S foni
reußische Rase Itcy — —— ——
reußische Friedichgrenzed.. 958-59
istolen . ..9 48-50
olländische 10 fl⸗Stücke 9 31 - 36
— 8
ngaeihte —2—— 39 ly *
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enge Silber prurZollpfund uiduni
Dollaus in Bohde 09 ————
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        Ij 1,3 * —2324 5
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3 — —37 P 8. —M 5. 22 2 2 2. 7 *—72444 p 7
—E das miß dem — —— r⸗tele d aii mit der Vuͤndiagsh, vd be bibge Son t
* nimer) erscheini wochentlich v ie twn al: D ie nr a a, Donner stag, Samsstag und Sonntag. Alonnerentspreis vierteljaͤhrig 42 ar n
7 122 Silbergr. Anzeigen wern⸗n mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder, deren Raum berechnet. J
— 7 7 — —— J * iz
—V — — — G— —n —— — 24
Rr. 171. — —* Sonntag, den 31. Oetober αν. 1869
ia α, ereen J 8

— Aufliahite lin dieecsne a
—A F ahme ersts Klasse das zurückg⸗
n Meam ch en⸗27. Oct. -Lasset · die Todten ruhen !“*sprach uothwendig und darf das —* 9* —E en
zeiser Karl V., als man-ihn veranlassen vollte * korberlich vntwiclelte Knaber · unter· I. Jahren ·wetden g
lines ehemaligen Gegners; Luther zu stören RSoöͤlltẽ Ver Vvot mnehr fusls — — Abtigen die iß d
Is 300 Jahren gethane Ausspruch in diesen Tagen seine Gelt⸗ drüfung, die sich über Religionslehre, Fertigleit im 8
ing verloreurchabenr Vejnahe möchte maune —0 —— A un
mich erusten Zeit scheint es vorbehalten —— —,,⏑,,,,⏑ ,⏑ ⏑ ———— 8
Dimbungtun vnd⸗ Westhinpfin genen der Lebenden Fich gicht ehr 2 Um den Rovennder sn wuürdiger Wese uschliehen wed
3
aleiche gistigen· Nat tern rrete — Dicse Worte zemisthlihenMNyttagseff eun verfammelne ιιX —I
ichtet. gang ungerechtfertigt det 9, Baherijche Kurier““ gegen den Pars 2830 Oct.n Rachdem Graͤf Beaumbut zuerst ð
nobeecten De Danic, wall er in. der iürhsten Verstcanmng Tonmtẽ pr Malez3 Claptredgsehthgefahrlich dang de Fürfte
A Diuripaxlei uicht die Person des Königs Lugwig J., sJonderwn Melte ich Winnebueg 0 ee blesstet hatte, focht
essenn Vegierungsberiode urnd Systemnmit etsin einzigengretten heute sein drittez Dnesl in derjelber Angel⸗ senheit⸗ a e
Slrciflchir· Beleinchtete: o Wir sind dem Boher. Kr.“ gleichwohl, war Zit dem Hexzoge vo Fitze James und man sagt e *
thavufür·idiese Worte, denn fie⸗ enthalten ein ebenso wahres t. Hetzog lebeushefabtich ver wundet * —8 Baunmn,
ls Herechtes ee eeeen ultramontanen vei dem Draͤgoner⸗ Regiment der Kaiserin unpg der —* st
— Tgeeich giftigen Mattern 3 Geifthee doß noch ——— ein Verwandter der Kaiserin, denn der an
Vralees bareem des groß eum Ratt joce dessen edie Int. Ahnhert de OWoat on- ilha unh Litige
v iur das Valerland, dessene —E ——
diiien, Streben, defscu—Sittenréinheit und Characterfestigtett Herzog von Berwick und Marschall von —* hu
abt⸗ von seinen Gegnernanerkanut und gepriesen wurde. »es Könins Jacob U. und der Arabella Churchill, bes d. —
n enn gen 28. Oc. Der Mipitter des Innern hat pan, e ee, —R
e Präsidentell der Kreispeglerungen; zu weiterec VeranlassungGn' uoitke wri Den Mas quis“ v. ANBequdnt, Oderst des Dra —*
gejcript serlassenin welchemn-er die. Motive der Wahlbezirtsander cginentg Connetable, der von dem Revolutionstribunat u —
cogen Varkegt unde mit Hinweisung auf! die ultramsntanemAgi— um Toneh verurtheilt, von seinen Dragonern aber r —6*
Monen. sagte It. Radsi ht. auf das Poh des Laeeien, Sinehrihan Dits brochen Hit denn Paes be Faue
Sinaltsregieruu für ihre Schuldigkeik an, diesen Ertremen zuiit put de. dartelve wurde nuttt der Mestauralion General mid * .
Aem ogesfetzichen Mitteln entgegen zu treten. Steht sie auch nicht don Frautreich air
at auen Forderungen der lieberalen Parteien in vollenꝛ Einktang.

dird fie jusbesondere den Standpunkt der Wahrung der“ Seldft un

Mblgeefi Boyerns auch kunftig einnchmen und durchführen: so

nuß —2 doch als ihre, dringendste und nächstliegende Aufgnbe

rachten, im Verein mit den liberalen Parteien den ultrakirchlichen

vie den demagogischen Tendenzen und Ettremen mit allen gesetz⸗
ichen Mitteln vor:ubeugen. *

Aus Fr antr eiqh bestätigen alle Berichte die Thatsache,

ah dag heunige Ernuejahr In den gewohnlichen zu rechnen fei.

Leberall haͤt, nach den —e— des landw. Wochenblaites

eslc . Ackerbauministeriums in Wien, die große und anhalt⸗ende

Trocken hezt · staͤrken Schaden xdgrrichtet. Weizen war sehr stark

ns —8* e raen Garben — und diese bildeten

ie Mehrzahl — lieferten nur eine schwache Schüttung. Die

Fruchtz istxim Allgeniei en mager; sie aibt wenig Mehl'und viel

dleie Hufer lind —* find besser geralhen uͤnd im Allgemeinen

hefriedigend Kartoffeln geben einen viel geringeren Ertrag als im

Vorjahre; Flachs und Hanf geben eine gute Erute ebenso Tabak,

velcher zur Hälfte bereits eingebracht iss. Die Runkelrüben litten

ehr unter dem Regenmangel, besonders in magerem Boden und

wmisesch nan darf sich rüchsichtlich n nur 7 Hoffnung machen.

rh Der Winzer, welcher im Frühjahre it. Folge der kallen Witteruug

tSit Jugberi, 31. Ott So ist nun in — 253 den n nur? sweiigen Zraurben an seinen

latte·das Aussrhreiben wegen Srafunn uneter b — ——

chule eriblgt. Am 8. und Z. Novbr. vll die IJuscrip ion 8 D ceen e Ve

a 4 Norbr. Vormittags 8Nhr — usprufuug wann 58 chem Vängel'an Regeli vertrocnelen. In einigen, Departemens

daß mit dem ordentlichen interrichte nb hsten, Freitag begonnen zwar in — — — —

erden kanmtn V α ider bei 'weitem ni ht genügend und wohl auch an swät umn dit

Die proyisorische! Schule ist mit vorzüglichen Lehrkraften urigen Folgen der Dürre noch gut zu machen

tellt; den sateinlfcher Unterricht wird Heren Kaplau— veimgi 351 In England waren bekauntlich die Ernte⸗Auslichten nicht

n deutschen Herr Pfarrer Krieger, die Mealien Geograͤphie besonders günstig; sie iahmen aber' eine hessere Wendiungin olge,

tura schichteß Zeichnen Hert Vehrer &amp;Cdlick, die Arithmetik ganz ausnahnizweisen günsiigen Witterung.“ Nach ven Pipbe

err ——— de Schreibunterricht Herr zrushen stellte sih heraus, daß iusbesondere bei Waizen, aber.

ehrer Vaston überrehmen. n auch bei Halmfrüchten überhaubt die Forner etwas wen igen schütten,

Das Schulgeld ist während des“ «rovisorinms, Am, died Is mam vIchoffl hatte, waͤhtend dat Sitoh ũoeraͤus reidlich 2war.

iadlaffe dinn zur seht in Auspruch Ju ga nehmen.duf 18 fl. Die⸗ Schaͤtzungen über die Ertragszifferu differiren noch sehr. Die

sigesetzt nach der defimtiven Constituitung wird dasselbe AV il. Gerste ist im ullgemeinen besfer Als e ausgejollen.ν us

ettagene NAndbemittfelten Eltern. kanu. von. der Schulconnmission das rengere Thonboden weniget. Wrüsiuter veonri sehr des Re⸗

?chulgeld ganz oder theilweise erlassen, werden. Außer dem ens und ist aus Mangel an solchem sehr schwach ausgejallen.

culgelde sind für Inscription 2 fl. zu bezahlen, welche für
lnschaffung der kleineren Schulbedürfnisse verwendet werden. Wie
us dem vbürgermeisteramtlichen Ausschreiben hervorgeht, ist zur
        <pb n="670" />
        — —
AC
Gcsschäftge Empfehlung
Vah feither: don hehro. Esrt Apprederis hier pewohhte Haus, imst
pem Heutigen. ebenso — 4
Colonialwaaren und Branntweinhandlung
an mich übergegangen, womit mein seither betriebenes —
Material und-Farbwaarengeschäft
verdunden: haberre nun
Indem ich mit erlaube meine Artikekin einpfehlende Erinnerung zit bringen,
versichere meine geehrten Abnehmer, sowohl Finer uten, gs billigen Bedicning.
»ESt. Ingbert 20. October 18609. J σ

Eronuung
latejnischen Schule zu
J—
JZufolgẽ hoher k. Regitr ungs Emichließ⸗
ind der v Pfalz vom 27Och. abhin, in
die“ drovisorische Erkichumg Aner ersten
ateintlasse in Et. Ingbert genehmigt. Die.
elbe wird nächsten Donnerstag, den 4. d.
Mis. eröffnet und ergeht deßhalb an die—
enigen Eltern, welche. gesonnen find, ihre
Znaben der Schule anzuvertrauen, üch“ mit
denselben nächsten. Dienstag oder Mitwoch
zur Inscription auf dem unterfertigten Amte
zu sistiren.
Die aufzunehmenden Nnaben müfsen dus
10. Lebensjahr zurückgelegk und dürfen das
dreizehnte nicht überschritten haben. Knaben
auter 10 Jahren können miar bei besonders
rüher lörperlichen und geistigen Entwicelung
nufgenommen werden.⸗·
St. Ingbert, den 30. Oct. 1860.
.Das Bürgermeisteramt
n ieChanudon.
lusatrirto Damenzeitung.
— AXxXXEXEE 83.
An dae et e z8
Nenesteé und billigate Berliner
damenzeitung füre node und lanανναν
Rerausgegeben unter Mitwirtung der
Reaoadaotion does Bausar
mit thoilweiaer Benutrung der indieeca
Zoitachrist enthaltenen Abbildungen
Fri⸗ aange Bicrichaht aur IO
D- 357 ade*
ehateyd, tràgt die Biens“ mit Sammel-
leia forgialt und ——— — — auu⸗
mæer sras die Mode im Gebiete der Toi-
⸗nd der vweoiblicehen Handarbeit fur
atige, wirthachatfttliohe Prauen vnd
ar Neues und Quto- bringt: Im Haupt-
ikrlich an 1200 nu —X
an der geenmraton Damen- and Linde
derobo, Laibvwarnohe und dor vorsechiæ-
aten Handarbeiten, in don Bupplementen
XXXX 3 farelicher
achreibung, vwodureh ea auei den ung
ote-ton HAnden morlien vird, Anes relαæα
XXLXXEXRVXVSI
hiee av errielea.
3* 115 1 14q — —
Die eryte Nummor de⸗ neuen (V.) Jahrgc
—X 2 allo — and
— XEXAXXEEV
Eine schöne geräumige Fami
— 2 lien⸗Wohnung im untern Stod
es Gros'schen Hauses in der untern
Ztadt, bestehend in 3 großen Zimmer,l
dammer, große Küche, Keller, ESpeicher
Stallung, Hofraum mit Brunnen? und
Barten am Hause ist zu vermiethen und kann
ofort bezogen werden. Nähere uskunft
zrtheilt
Johann Hofmann son.

Vochoc ngẽvol
“ α ee 4Llü on LIIMCIS.
α α un un ete
7105000 2 0 32000 7 7775

7— — ——*
— J J* *
— — — — —
*
Als bewähtes Mittel gegen Heiferkeit Husten, Verschleim⸗
ung, Brustleiden 2c. ist mein von einem hothen Königl Bayerischen Staats
mimsterium zum Verkauf gestaiteter und durch Zeuanisse ehrenwerthester Art anerkannter

44242 —I F 4443 . 6.
weißer Kräuter-Brust⸗-Syrup
von mir in langjähriger Praxis mit gutem Erfolg angewendet worden. —

, Derselbe“ist fur St. Iugbert bei J. J. Peter

mtuet zu haben in Flaschen 4 27 und 3à r.

J —J rι— —5* Vr. med. Hotinanmn-

I

e8— 232 8 — * J A⸗
e 3
Anzeige und Empfehlung.5.
r Den geehrten Einwohnern St. Ingberts und Umgegend hiermin die ergebene
Anzeige, “ daß, ich heute Sonntag den 31. October ab, bei Herrn Gastwirth
Eonrad daselbst, mitt einem großen Lager von fertigen Herrenkleidern aller
Art eingetroffen bin, welche ich uin damit anfzuräumen, zu äußerst billigen Preisen etlasse.
Indem ich um geneigten Zuspruch bitte, zeichnet hociachtungsvotl n
* — —
O. Nagel aus Zweibrücken.
—D — — — 77
——en — t
— 484 5 —
GeschäftsGEröffnung,
u Daß ich am hiesigen Plahe imt Hause der Gebrüder D or r eine
* 343
EigeFabrit
everbunden mit detail - Verlauf von F —
Rranedweimneri und Lãqueuren
errichtet, zeigt ergebenst aü 5
Er. Ingbert im October 18800.
Beinrich Isaac.
in p
Arabische Gummi-Kugeln
bereitet von W. Stuppel in Alpiersbach. —
Ein vorzögliches Linderungsmittel für Brust⸗ und Hustenleidende Es werden
olche blos in verschlossenen Schachteln, welche mit dem Zeugniß des Herrn Dr. Wer⸗
ner iu Breslau versehen sind, abgegeben, und sind solche in den meisten Apotheken zu!
haben, sowie in St. Inabert bei I 7
3. Friedrich.
Aun Orlten wo sich noch keine Niederlagen befinden, werden solche errichtet durch das
General⸗ Devot von J. G. Schröder in Darmstadt.

preismedaillen
Altona. Paris Lina
1860 1867 1869
Starker &amp; Pobuda
Köniqgl. Hoflieferanten
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Der SatFen gb erede Amz eñ g ex surch das wid dect· Roxblbic zoe: ez hulidede. ·hteerhsllinnhkbblatth⸗ mit ve Diendtahs⸗ Donnebstats· unvnSountaas⸗

—ED San ðᷣ tu —A — Abon ttementsbteisꝰ vletteharig —XRXX

—äääXCARG MVdie deezspeltige ʒel eVn marsst pdet beren · Cali di hertchnet. he lacs dd snnnz 210 xäα
i puul 157iö nα n

v“* rn 6 . n4 — 1869

r
An ν S νι α_ αιι,
Erlaß des königl. Staatsministeriums des Innern aber durch Mierständhie Anhz“ dusfttelkennbenültleguüngen hohüt gel
an die Präfidien der königl. —3 racht worden erree ee 8
nnn Fw!n Hochwohlgeboren · haben bereits mdie mhlerh.à Bersügung Sinue auf detselben rndiage vander ig sethre shnen rebb
ʒeaglich der Renwahl der Kammer -det Abgeordneten erhalten und lich bemüth ist, die Ereae des Kaͤrigreiches zun jyt rei
ue beren Belagen batnommen.daß die e. Siaalsregierung en ohne Bayerns Beruf in Dzutglau 35 kotenn eine
den für die ———— eeeee ——AAA—— —
nmdge Rervermeger· het rietreten ·taffen — ——— der Zutritt in die Kammer der
Die sFrage, obe solche ReMerungen veranlaßnsejen hat bextitz Ibgeordneten ischvert werben vurde Torme vxe xXVe'rnutcare-
— — — — — ——— —
c nen den age spetsse Nns sobtt aperschiedere Venoneng dennt waahnt voß he guihgnd —
gechuiuduan. . Eben so⸗ erjchiede n. winrd die Baurtheilamz ge.gein, ipelche Satdt Bon duachen ine
nnnehr Wn a i Sicelagege dag Wuceege Highreen Ind aus Sttehen der Seetir —
—B— * — —B————
— ———— — ð
weiden wird um gegen dis aeterstieriung Agitation zu stegiben keit ghe Diin duchteit dit inee et e
uinbi herẽ deren c Absichten· neastellende —XXV — D 9 —77.
Behaiwpturgen zunberhreitrug a benuuon nod d hener die eben bezeihnßte Elemente in deb!foge ·
iordi msomehr guhlen ich mich weipftichtet, Ew. oe Woren,ibnnten — sotischen Parxtei zur Zeit 9 * —* errschenpen
acthuuclichstet n Wilrze he Gʒlinzdat. Marzuͤlegennhpog ihee hen die t ebtzn brn fonden iz degetesdt —
— D—
— 7 e de ctn aen der Futecrain der hon duen gheghen
Din Saeerung erblict in der angeordncten Neubcht Preffe“ustzwweidetitig daxihan, hon —B——————
ver Kammer der Abgeordnelen allerdings i Apellatson idin das did. Mit deren böorg eebe dein —— eht,
Volh; hiezu haͤt! sie steinen Anlaßz da sie befanntijch die Fun das Bestre ben, beizeder Helegent e 6 n
der etzian Kammer — — ————— — 8iun ? e erueetnd
Weise nicht ID8baren Eniwialung, mit derselden sonbetne nothges wrerErrggen e le Agiußg bot des Gbehre ie
ungem jnd Klos deßhalb, weil- die Kamumer der' ibgrorbneten sich Prumdliage edes üeordn eten Stgaisedenz zu
ea e
mite aus hante fie dahtee huch keinen Aulaßzedhe Wahlbeutte üstiscuenn Wa den spruch In dex Abneigung der k Siacts-
u andet 99 J , regierung, rultratirchlichen — ———
Die Lrwacungen, welche. die Staatsrehleriinggeehr ndlesn vuag den/ inneren Frieben im Lande, pexscht en und Vven der⸗
Schrute veramlahten, iagen u der aus den Ergebnissen derlezlen assungamütigen Rechter der Kron — Staatet ¶u nahe
—B —XXX qß daiefe ze en bite ireten müßte, n chen und finden diese Extremen Vorwans.nim
— ——— Dotte Dien oim sruacluung zu derbreiten. daß die Staalsrenierung die
B ——
——— olitischen Paral mehr Size Lidwesen der Staeatsregieruüng in den Tagblatlern andeter Parteien
d ber Kammer der Abgeodnesen zihesallen waren als ihr nag gegen krrchleche Inftunutioaen erhoben werden, herdortuft.nu—
vit siche damais ipr den Abhticicngen der ¶Wohswanern hn en hid ein en puodalichet großen Zunhang zunwper
hammien Konigreiche sowse in eimelyen Kreisen ausdrückenden Gaffen sch mei heln dieseltben der ünehf, whertnnve m
WNiehnme Dnn insbeshene auch dad den Raschentcaden dr e dode wette uns, dan Eigepunge und n arenohne
ueme helbaftandihen politischen Urtheile gelangten 334 Ausnatzme dezu Erieg alten den enigen edenfs nen
Alassen gebührt hätter et an nü nuen de Aude entwigtun gfbryeticen Geftegen—
Es ist eine der Grundbedingungen —A A im letzten Dez e eeee e e der
n n e ett
— B ege u
mußte es darum diß J. Staotsregie rung Fum ihre Pflichtzerachtes· 8 mn en Sie ptyshtehen an deren Stelle
»er Herstellung — eeraeee V “8 —EE—— zu setzen, undelkümmert dapum oh ——
lag, die Bahn zu ebnen aSi⸗ —————————— Landes und degenülver den Erfahrungen ber Wiff · nschaft
de unzweffelhaß ed n die Wahlbegirte u aubern ud Praris ihr Versprechen zir halten in Stande find.
—XRV— ——— aug dahel⸗ miht“ unteclasfe puu Dic J. Staatsregierung erkenrtes alsihre durch bie Kiltkficht
vel sie die sanhere Santte inung bere Wochidehle erste fues du mo wisaut pas Sondegwoht uwotne Schuthigteit. dicsen Ertremen .mit
amn 20. Mai de Is festheseht datte. War sie damals widepshete gerne aiten Myhunge. pon auealür guihent. ünd vema
eigenen Absicht, zuen ner .künttlichen Eintheilung der Wabhlbezirke zogischen —— 7 J 3*119 n J ist Nune nt⸗
ekommnen jo —— Aufgabe, die damals eingetretene degenzutreten, und sie gun ee —9915 in Glück fut VRagtn Vand
— zu beseitigen, nicht sie mit übel angebrachter — e) 5 Wored Weeen
onsequenz festzufusten eten F gy beitragen solnte dag Foritig he ettergewicht diesereEttreme
— B—
uswe en. vaß bal det dete beschlossenen neuen /Fintheilung . wogljcher! FSie. kann es darlin aüch nut unst Freunde und — —
Weist dle sogendunte dotrloische Parlet ein ge Sitze iu der Kaminen begruten. wenn ib Folge der Reumahlen die iiberalen. Farteien
nar Abgebrbneten!vetlie detũ usdrduhere diermout eee zin die Pegioritat in der Kammer —— wieder Ihin
Akt der Feindseligkent igegen dieses Poerteir aufgefahte — 5—— Sicht sie quch nicht mita ein Fordexungen“ders loen im
Die k. Staatsregterungist sich wohl, bewußt, daß sich e e wird sie insbesondere den Standpunkt, welchen sie in
egenannten⸗ hattiotis ten Barteineint 83* Maunmer ———— der Selbslstandigleit Bayorug jederzeit treu, fessgehalten
esche voi Adelfelhaftet iTreue und shangliten an Maj. hat, auch künftig mit Kraft einnehmen“ und durchführen, sot wuß
hen Zbnig und das eönialiche Daus veseelt, gleichzetttzRihenger sie αα ιMανcch stli Idr Anf⸗
einer gesunden konstitutionelleu Entwicklung und geiner- durch. Vore ngabgrerachteni nn Bereinneemit den liberalen Par—
uttheile unbeirrten Fortbildung der inneren Verhältnisse, gleichwohl de ien der Herrschaft der sfrüher geschilderten Extreme vorzuveugen.

——
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        Schlimm stünde es wehrlich um Bayern, wenn Kaediglich die
Allernative, bestünde, entweder 2698 Selbststandigkeit gefährdet.
der desse —* Jesidrk und In deren Stellsodie Verwirl*
ichung u cWhixchi * e —2 isder Tende n
— Bo E istes Jüdlicher — nicht geldin·
en und die Krifs Mwelche in Folge des Parteigetriebes und ins-
zesondere der agitatorischen Thaligkeit einer dem deutschen Geiste
von jeher feindlich gegenübrstehenden Auffassung über Bahern her⸗
ungebrochen ist, wird mit Dottes Hilft. üherwunden werden,
nen oeie Stagisregierung und ihræe Oxg.anc,
denn die einsichtsvollen Bestandtheile des Volles ihre Schuldigleit thun,
gIch erfuche Euer Hochwohlgeboren Behufs Klätung der oͤffent·
hchen Meinung von dieser Darlegung iu den Ihnaun, cunde Ihwer
lergebenen Begmten des innerenugd
Feren Berwaliungsdienstes sich eröffnelen Kreisen thun ·
ichsten Gebrauch zu machen beziehungsweise pua hen zu lossen .
* —— benütze ich auch diesen Anlaß huͤt Versicher⸗
ohn cuesecnthen Vothatunma, It.uende Iqh zu gtihleben
— —
Muün gen, den — 35 — 1288
Nann ĩ.hil Euer Hochwohigeboren gang ergebensier * 78 F
ↄ oen zi0 νn νινια — u.
2

J Deut schlaud.

JID· d. Nes Henter Norgeu 4 Uhr dunden
die — —3 35 —V n per Richt ·
adon Sür nuch Norz stottg *

a M., 1. — —E uhr
vurde eine leise, heut —8 gegen J Uhr eine heftige Erd⸗
xschütteruug derspürt.

Herr Dr. Ed. Löwenthal in Dresden ladet die deutschen
ogite aleuc¶ Freidenker) auf den Bꝛ · Dezember,den⸗ Eroͤffnungsag
es römischen Konzils/ u einem Gegenlonzilaach.: Leipzig ein.
Vekanntlich finden sich die atalienischen Freidenker an demselben Tage
n Neapel ein.)

4 *
D——

Im Schwarzwald liegt fußtiefer Schnee; selbst der Rhein⸗
au iferfeire Dtin miß einer titfen Schakedecke beglückt, ija daß
ie Welnlese Bere werßgen Traubenubei Schueeretter begann. u,
nulenz Waxnun gfür Damen. Jaeinem sehr furzen
Jeiiraunm find im Lonisville jänf, bunge Madchenhinlereinander
Ie ncee Weriftung vefahrlich erlrankt, welche schlechte, weißt
iniete die in Blei verfehtist, verursacht hat. uh

Güterversteigerung
nin irchweihnoninge ban 8. Rodember
e n Udr vdahlet vei
iezbrauer Gros,lassen die Wittwe
ind Kinder dez verletten Cart Gros ihre
Ammtlichen“ Viegenschaften St. Ingbetter
Hannes auf“ ldangjährige KZahllermine in
Tigenthum versteigern, als: 4 que15 84
r * F a. Adexlanmd.c d h *
Plas Ni 877. Fag 54 Det
In Rockenthal, neben Franz Fogs und
Wald. genna —— *
— — Dint·
meiler Koͤdern, neben Valentin Weldmann
und Gebrůder Kramer —“9 * —
— — ———
ange smaa — 5 LionnHandelsmann v. Spiesen auf hong;
destphälinger ünd Schne ex Fehn. halb s
mit Klee bfpflauzt. i arrige Vahlnermine m n Gigenthum vert,
Plan⸗ Nr ——————— —V buf, keigern c Geleieetaufe
Shd g — ag Dlzug gihn useinn von Joinumn Waguer Eheleuͤte erkauf⸗
* — — c ies dahier am Hirte geck zelegenes Wohn⸗
nd dend ezee i vaenthott. dans min don San haunen uddehen
——— ee i un bed —
— )erlartug
n Diagogiena Veüenthat bigerte Aaerstüct an Schaafweihergben vp ——
e et eee n ho ihen, an dnde an ennne ha
* —B— arzelsen, mit Korn dauaplatzen eingetheilt ·· — — hager.in hiefiger Stadt
ꝛcte l Iä eatn teaen nd nhi z Horu. Igl. Notar oldenes wertbvolles We
plah sir. 8480. 80 Dat. doselent. nghes — aiion, dan Phoregrephin
Zebtüder Grell und Joharn Stolz, * Fur hieftge Stadtewerden nthaltend, nebst Uhrenschtüfsel und Kettchen
dinn du e ee —
— gJ Seyen, een zejucht. nöqe vieselben bei Frau Carl Ehrhardt
dJoseph Peters und Peter Fischers Kinder.5Die Expedition. Wiltwe gegen eine gute: Belohnung abgeben.
er Lehmkaut neben Michse Laur und 4 z« y ch h u 440
ꝑ nie — an St. AIngberter Rir * wei 9 e· *
Dälfte iß mit Korn besaam. 5 3 n sge' 15* 23
dan ee nee Samstag Abend A slarmoniee
n deg —— Sonntag Groν lIl.
Jos leinmer, in 4 Stücken, Mnuitan M c4 24 36
Werhennzu d un bi eonmat. Munzn wön dirn Unr äb Janzurärgen *
ind . ben Audreas gischer und Ernie, Montag Abend Freimusih ausgeführt durch die bekaunte Böhmermusik,
Conrad n e vozu hoflichst einladet oiu ι α
Plan⸗Nr. 8116. 55 ec. daselbst neben n. 9— 7
Zohann Joseph Grewenig und Johann ine turu on α 3 4 84 — Ferd. Oberhauser.
e Ie Nigei Anreige imd. Em— * lun ,
an⸗Nr. 46. 59 Vec. a hleüuü· F F ut 1
hal neben Michael Laur und Peter Behr. J nte nzeige un itt mpfeh ung. J
Plan⸗Nr. 1206. 16 Dec. Garten in * Den. geehrten Einwohnern Sten Ingberts und Umgegend hiermit die ergebene
den Stauchgärten — Bauplatz — neben Anzeige, daß ich“ feit Sonntag den 91. Otctober bei Herrn Gastwirih Conrad
Franz Steinfeld und Johann Wagner.— vaselbst, mit einem großen Lager von fertigen Herrenkleidern aller Art angekonzmen
d. Wiesen din, welche ich um damit aufzuraumen, zu äußerst billigen Preijen exrlasse..
8 e d we — Indem ich um geneigten Zushruch bitten zeichnet hochachtungsvoll
neben Diichatt Paul und Johaun Adam p 448 8 —
* Peters Wittib I . 10 Qu —D —— a. — aus Zweibrücken. F —
, Kedactiom, Drutck und Verlag von J. X. Deme tz im Gt: Vnenn. νν
ι α— . — νι ιι : V——— —DV ——

zUan · Nc, 4420,), Tagw. 21. Dec. al urget Ei 48 945

a, *2 Joham delenhat and Johan n thin inladung! A
vfnaun zenior, in 8 Parzellen· Bebanntlich tritt die Lateinschule dahier
inn⸗Ne Eas, 496. 4807. 06 Der. abrhsten Donnerstag den 4.d. Minins
im Wohmbacher Weihet, neben Lenchen debenwus die betreffende Schuleommisfion
dellenthal und Joh· Jos. Uhl Winib. deranlaßt, gur Verherrlichung dieses Taget
n. A Perzellen.. in Miltagsmahl zu veranstalten.id
dlan⸗Nr 4617, 46618 46183 n uund naalle Freuude der Schule sind zur Theil⸗
— — Zags Gor Dec Wiese rahmen an demselben auf diesen Tag Mit ⸗
ind Ackerlandn albda, neben Irhann ags 1 Uhr höfflichst eingeladen, mit det
Jung und Wald, in ¶ Stucken! Bitte die Betheiligung dem Unterzeichneten,
hlam Ke. 1566.0374 Dec ebenda⸗ ei welchem das Mahl stattfindet, dis spü⸗
albst, veben Ehrhardt Irchuin und Is““ estens Mittwoch Vormittag durch brirflicht
hann Busch von Spiefee.ddet mündiich Aumeldang kund zu geben

——
— in ee Sehrreschönes 34
a iummeunnel
sbe J nen und — Riglet
ultto F * — LIXια—
aies Schwingmehl ut.in
aillige zu vetta ufen bei ,
M. Thiery.n

.

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        2 2 573
22 22 x583
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21 A—————
28 8 2 — —5—35 XSEs 3.* 32
2832 555385 83 63 353 33333 333365
82533 * — * — — * —* * 25 J —
33284535* 15838 2 573 4 Fæ —35338323735 8 22
E 5853368 —— — * — 3 28— 5 32— ** *
2 — 22458 «D 23582—535 5* 533 533* — 2 *
IM 2 1333825358 237358275 * — —A
37 33353313 ege
15 255 351522553 328*6 733 83 25238
22857 — ** ————— *
57 A — 25 F *3225* — 7* 4553535
»35333353 5238335 — —c—5c75 5 2
57 83333 — 5* —* —F
22* 732358 233357 2 78
2 *8*
5 3258228 52
— —
———————
4 —3— 227 —8 —43—
2VB 8535 2* —
82 832383 — 8
—33 35775 7 38
* * —————— *
* 2
33 52
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3* — E [ *5*
33—33558* —A —
z —— 253268*
2 —56 —383375 . —223
—E 5522323758335 25 3*8 —
8 — 5 — — —x 2 57 22 5—85355*2 3
5* 253 ——838 25323338 4 — A
⸗25 33 7833 3338345* 34288
2 2 5 2— 2 5422 22 B5 * ———
* * 55 722 5* E ⸗ —28 25 7*
5 3 873 —38 . —
— 3— 3 —
52 732832 — — — 57158 232538 353; 35 —315 F
vd * 7 E — * I 2265 5252 86 8S — —
* 3— e—8* —2 2* 2 8—3 — —z ——
2* — — 8 2 52 — 7 2 8 8
— ——c63 4z553—38230 —533 328 — ——
8 33 ——3 3
—5—3 223 53— — 2—— 52 — 2 286 58567 ——2SE 658 8
8 . 3 3 23813 ——
—V— — 55*55 S82 35325 38 — —— — 23*7
33 533 33333—3
525E— 5*225** —38*58 — 3322. 683 578 — 222*2. * 528
— —E—E 3 5 5 . 3 — 535 —825 5 335—8 52
22 525 — 53 5—5 22332B8—
28—282 2 53 2 — 8 * ñA — —— * *
23z224225 3 33383 *33 .8*65. 5* 38 858
— — ——— 22.5828 S ——— — 52
———— — — 5 55 — — 3 —7—
56 38283 ν 3 58 252
5337 ———— —A — — * 5—* 22 22322 * ——— —— 292 5
T — *25 5— — S * — 222 — * * A 32 — —82* — —
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2 * 2* 5 * 57323885 13s87323357* 127
cα — 33263 5 7 82—2 8
a2 55 * J— 236 3355 E
— — * * 3 * 23532 25 78 — 233875
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2.3 43 * 28 — 3227535* *3 522
28 * 55 82 — 35 73 s 5*
— — * — 76 523* ES2 3 * 38
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—* *3 —A— 2553 75z 3775333 — 8338
356 —— 55 3 —* * — 7 773757335 *85
26 —A— * 82 2 72537— 357* 22.* 255* — —
8* 825 3 2383823 5 2* 255534 — 8* —
28 — — — 52252 * —— —8 33355 AA *
——— 52 —338338 — z85387 35832375 *
— V— —2 —** —A— — —A— —5*37 —— 537 Zz2533
3 2 — — 3335 5253335* 232
* J 2 * 25 — 5—5 25 577 28*
* 28 235 5 2z2 223 253 337
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335. 555* 332555352 557
—338 — 282— 533555 3—35 F
333353353 233 23388333 3
2.3 25555 —5232 2* 8— 8
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2 2* X —— 218 3 — 25 ——
8 — * — 7 —
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5 55 * 5258388 5—5 — — * ——— —A——
*383 — — 835*5 — —z3353355235355 558
235853 —XXX 2835—3238 —— 60 5333 358 818
5.2 57* * 2 8 55332 z52 —A— 2* 628 — — *
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15333 2333885 — N45 S 52552 *
573585233 * 3325 35382— — 7 2353533
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*3 53352535 * *7 —
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der 81 —X x6.ex. und du mit dem Haupiblatte lvetbundene Unler haltunssͤlaut mit der —E —XC und Sonntags⸗
Zummet) erscheint wöchentlich vierma l: Delen s ta g. Donn erstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis viertetzahrig 42 —8 odex
18 Silbergt. Anzeigen werden wat KaArgr. die dreispaltige Zeile Blatiichrift oder dexen Raum berechnet. J ,
XRX F — * 2 — 2 23 2 — 12* * 7

— 3.3 3

Fin⸗ be ,ιι ν ?ä,—

Pr. 173. J Donnerstag, den A. Covemiber· ur 3 1869
—DD——
mν νννDentschlaud.
yaf küih qr Ock.. Der zugere Ausschuß des Wasl-
xereins der hiefigen⸗Forifchrittspartei hat nachstehrnden Aufruf
Aer· Nrwahten · jedlassen) der auch anderwarts⸗ Beachtung
erdient.
Arwpnhler ) : Ale Staatzregierung dah das baherische Volk
viederhoit berufen, sich, vi enticheiden nach welchen Grundfätzen
ie poutische Eutwictung —E————
inbensoll 5ster Hatl eb alb ityre dringend nächstliegende Aufgabe
rachtet, im Verein mite den lihberalen Varteien der, 3
atrafirchlicher unh ; demagogischer Teudenzen mit ullen“ sezliche
Muteln enigegenzuwirken.“ Die Fortjchritisbartei in Bahern sieht
zaher; mit ʒtubt depe Resultaten des bevotstehenden Wahltampfes
utgegegen, ihre Grauͤndätze gewinnen ftetig und I an Boden
n werden umsomehr Berbreitung finden, je hef —
wischen denr Hut gidintthisnnis und den beralen Grandsatzei
ubrennt. * J
Unbhehebtlf Messerr-DVimistetiuu stütt sich.äuß vie liberal⸗
Ppartei. —RVVV Urwahler mit üllen
eräfteu: sich ardemstbeporstebenden Waͤhlkampf zu betheiligen, den
emeinsamen, Feind zu veläumfen. Jedem, den nicht kleinliche
—E— Forijchritis fernhallen, ist nun
helegeuheit gereben, seinen Liberalismus offen zu dekennen. Hoffen
bir, daß am Tage. der Wahl sammtliche. liberale Urwähler aihre!
SZinumen abgeben im Sinn unsereß er 7.-April beschlossenen
drogramms z “,
Wir erstreben —06
) Bundesstaatkiche Einigung Deutschlands undSchaffung
ines deutjchen Parlaments. 2) Revision des Preße und Vereins⸗
gejehes auf freiheitlicher Grundlage iusbesondere durch Besrän⸗
ung der administrativen Willkür (Confiscation. Auslosung politi·
chet Bereine xc.) 83) Reform des Landtagswahlgesezes aufj. Grund
es allgemeinen directen —X der Wahl⸗
serioden. Einführungn des, Einkammersystems, sofern eine Reor⸗
ani alion der Reichsraths'ammer nicht erreichbar —
J Revision dee gesetzlichen Bestimmungen über das Ver⸗
aͤltniß wwischen Siaat und Kirche, zunächst in der Richtung,
aß alle politischen und bürgerlichen Rechte von dem
teligionsbekeuntniß unabhaängig zu machen, die obligatorische Civil⸗
de inzuführen /die Führung der Standesregister den Civilbehoͤr ˖
n zu überweisen seien.z Freie Bewegung der einzelnen Religions
eseltchaften. 3) Aenderung der ·Geschaftsordnung der Kammer
er Abgeordneten zur Ermog lichung eines rascheren Geschäftsganges,
zewuͤhrung des unverkümmerten Initiativ-⸗, Pelitions⸗ und 31
hwerderechts. 6) Revision des Landraths⸗ und Districtsraths⸗
Vahlgesetzes?“ 7) Beseitigung aller?cnicht durch das öffentliche
jnteresse geforderten Standespridilegien. 8) Reform bes obersten
dechnungahofes, vereinfachte Perception der Steuern und Gefaͤlle,
evision des Torgesetzes. 9) Hebung; des Hypothekarcredits,
unüchst durch Revision des Hypothelenwesens in seinem ganzen
infange. 10) Abschnffung ber Todesstrafe. 19) rg
mn gesammten Staatshaushalt, insbesondere im Militäarbude,
at. durch Beseitigung aller unnmdethinge n höheren Stellen, Bolkowirthschaft, Handet aud Verkebhꝛr.
eorganisation des ärztlichen und Verwaltungsdienftes;hunlichste Muͤnchen, 28. Oct. Gemaͤß eiuer Entschlicßang. des
geschräntung des Garnisonsdienstes. 12) Allmaͤhliche Herabsetz⸗ Staatsministeriums des Handels ung der. offenilich:n Aroeiten pe
ing der Praͤsenzzeit!; ernstliche Anbahnung einer mititar⸗tucnerischen ben die Haustellen · 2mit⸗n Güteradsert igung die Bernenuumnge
zorbirdung der gesammten Jugend. 13) Genaue Controle des Pen- Erpeditionen II. Klasser zut führrme Dew Vorstanden vieser
on adcsens, insbesondere Vorlage eines Apancements und Pensions⸗ rxpeditionen II. Nlass⸗ wurde dat Tragen der Aniform dver Expe⸗
esehesnfuͤr Officiere. 14) Beschränkung der Militargerichtsbarkeit itoren J. Klasse bewilligt, jedoch mit der Abänderung, daß oie
uran milätische Verbtechen. 15) Freigabe der Advocatur mit dienstesaudzeichnung am Ktragen in einer schmalen silt ernen
zewährung der Selbstdisciplin durch Advocatenkammekn Borte zu bestehen hat. —RX und Gehaltsverhältnisse bleiben
iü n chean, I. Rov. Das Geseß vom 10..Nob. 1861, unverander. — n.
vornach, an Mannspersonen, welche zu einer Gefaͤngnißstrafe von Wien, 2. Nov. Bei⸗der heutigen“ Prämien⸗Ziehung der 4
Vionaten bis zu 5 Jahren verurtheilt sind, diese /Strafe mittelst 18600 Loose, warden folgende Gewinae gezogen: Serie 7890 Nr.
kimethaft im Zellengefangniß - gur- vollziehen-ist, in in Folge 6 ifl. dod oo. Sccie. 13353 Ne. 14 fl. 3ö, o00, Serie 7990
uer Anorvnung des Jufizmimistera mit dem heutigen Aage in Re. 114. 28. 000, Sczie 3033 Rr, 2 und Serie 12378 Nr. 55
dirksamteit. jes. 10 000...*

4

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Wie die „Südd. Pr.“ berichtet, bereist in Unterfranken der
als Sohn stjves! Vabers vekannke- Frhre Az ZueRhein jun. den
Schweinfurter Gau unn dinem Sihwaärm von Geistlichen und fordert
zie überrajchten Banern-auf, sie follten sich urch Namensunter⸗
hriften verbindlich machen, ultramontan zu wählen.“ Die Pfarrer
rklaren, es im Praug, für Meineid, wenn trotz. Der, Unterf hrift
orischrettlich gewãhlr werden jollter und drohen“ itr diesenr Falle
en Bauern anit dem heiße ten Winkel der“ Hölle! In:der
Doerpfalz i zden unter; den Auspizien des Barous Hafenbradl
— des Bauernvereins statt.
J 42* J 2 2

Frankreich.

rar S..2. Pyn Die Rente 2X Ct. gefallen und
ie IGeschafla sigd fatn⸗ Nach zwel Feleciägen scheint es als bp
nan Iden Faden der.angetüpiten. Geschaͤftsunterhandlungen ver⸗
oren hälte. Dazu konmt, datß man in Folge der nicht erschie nenent
Fournale sehr, wenig on der Politik, weiß und das Gerüchtt geht.)
diß dr Fauhe Wetteruage auf die Gesundheit, des Kaisers eiuens
uünguͤnstigen Enoruck gemacht habe. Daher das Weichen der Curse⸗
und die Flauheit der Geschäfte r eet yr

Paris, 2. Nor. Der Monlniatre⸗Kirchhof war S heute
ahlreich besucht; die Graber Cavaignacs und Baudins waren
eftauzt
2 —— — von Marseille veroffentlicht eine von 400
WBohlern den Stadtttan die Abgeordneten Esquirss und Gambetta
erichtete Adresse, in welcher die Letzteren gufgefordert werden, als
rsten Alt „des Werles der demokralischen indetaditalen⸗ Rückfor-
erungen,“, an dem sie? mitzuwirken versprochen haben. fofort bei
zroffnung der Kammer den Antrag zu stellen, daß das Staats⸗
berhaupt in Anklagezustand versetzt werde. .
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        Die Fortschrittspartei4
ladet lermn ihre Gesimiungsgenossem dund 7 die Ver aufnsrdãanner
des hiesigen Canton ʒi einet Vorbesprechung, etreffend die Bevorstehende Abge
oxdnttenwhh auf· Zreitag den · 5. ds Abenos Lihr, Am An
Saale bei Jerdẽ Oberhauser eii.

Malaga Tafol. Rosinen
**7416 Deser
Pitrenen, Rum, Arne
TVarelae irs, XEXX
Tandelm, Corinthen, Zimmi,
Haaelmiüase, Orangeade
Ditronat, Vanmi IIo- Thee,
ODhocolade Sardelen
ringt in empfeslende Frinnerung
Eritæ Panzerbieterm.
.; — 5
Alle Corten· L.iq it
aartosfelbrandweim 5 kr. pet
choppen, bei gtoßeren Quantitäten bedeu.
end hilliger. Feinstes Petroleum v9 kr
ver Schoppen. Zuckcer 10 kErupr. Pso,
ibei C.. M.PPPOGAÆBIM.

Anzeige und Empfehlung

3 Den geehrten Einwohnern Ss. Ingbeit⸗ und Umgegend hiermit die ergehene

Aizeigen daß ich jein Sonmag den 31. Denber be Herrn Gairih Epurad

aselbst, mit einem großen Lager von fertigen Serreukleidern aller Art angeloumen
ing fsche ich um damit aufzurdumen, zu aͤrrsfierghbeilligen Prijcuzczlaste 303 z

*7 Indem ich um geneigten Zuspruch bitte zeichnet hochahtungsse

RA!,eI aus Zweibrücken.
*— — —
— )e 5 56* * — —
Gercyarts⸗uzeige.
:n Hiermit die ergebenste Anzeige, daß mein Geschaäft im neuen Localt erö ffnet ist
und dasselbe wie früher in /
Brandweinhandel, Colonial⸗ &amp; Kurzwaaren
besteht, und werde ich stets bemüht sein, das mir bisher geschenkte Vertrauen durch reelle
und qute Bedienung auch in diejem meinem / neuen Geschafte zu rechtiertigen. 3
*27 —— C. A p p r e de ri 8.
TR 57 ⁊e L D
Meinen geehrten Kunden zur gefaligen Nachricht, daß ich mich als Schneider⸗
meister in dem Hause des Hrn. O. Weiland im Mühienec wieder etablirt —R
Es soll meine größte Pflicht sein, meine Kundjschaft wie früher prompt und solid zu
zedienen. Zugleich bemerke ich, daß ich in der Damenschneiderei nach dem neuesten
Schuint/ seit weiner Abwesenheit in Frankreich große Praxis mir erworhen habe, und
zringe selbiges in A 5* 5 d nertene *
uig St. Ingbert im November e r ae
— ee an n n en weh Hochachtungsvoll ergebensi . *
l et neι an. S. Heil, J i
ν νus Ç be Herrne u. Damen⸗Schneider JF
n Samstag Abend— 2 J— 7
Erxöffnuung meiner Weinstube
— — —
im ueuen Locale. Für gute Webue sowie Speis en⸗ ist
e A Preders
St. Jugberter Kirchweihe,
—— 525 j 102* 60 9 —
Samstag Abend Maruin un
— J * nit —
Sonntag Grosser Ral
Montag Muͤtag von drei Uhr ab. Tanzkränzchen.
VMontag Abend Jreimustsi, ausgeführt durch die bekannte Bohmermusik,
wozu höflichst einladet J ——
I , Ferd. Oberhauser.

—
Neue holl, Vollhäringe
A Sißz kr. pet Stüch.*
Neue Franken Zwetschen,
a10 krerper Pfund,
owie alle Sorten · Gläser und Vou⸗
teillen zu billigstem Preise bei
. AIinoK.
Neue gedorrie frauzö sische Zwetschen
per Pfund 10 kr. 5.
zun feinstes Echweineschmalz,
u ber Pfund 830 kr..
i franzöfisches Schwingmehl,
per Pfund 795 und S kr.
en e tel PJ. Woll.
Vier tüchtige Arbeiter werden

gegen hohen Salair auf dauernde
Beschäftigung zum sofortigen Eintritt gefucht.
E. Heil, Schueidermeister.
— ——
Ea. 20. Ceutuer Malzkeimen
zun Fünern sind billig abzugeben bei
—E —— 2.3 P. Heusser.
—— ” —
Einen Parthie Limburger Käse
iI2 kr. per Stück beit i
BPh. Klinck.
Sonntag und Montag
V
—AVV
2

bei Beter Schweitzer.
—7 . ——

Fruchte Brod⸗ Fleisch ꝛe. Preise

der Stadt Zweibrücken v. 4. Novembr.
Weizen 5 fl. 57 kr. Korn 4 fl. 18 kr.

Gerfte Lreihige. — fl. — kr., Gerste vier⸗

rihige. 8 fl. 60 tc. Spelz3 fl. 42 ir.

Spelzkern — fl. —t. Dinkel 3 fl.

18 ——— y - t: Hafer

Biflt. A8tr. Erbsen fi.— kr. Wicken

und, bewährt seit einer Reihe von Jahren gegen Husten, Heiserkeit, . grr Affein. n veu
——— u ereee * Beschwerden der —8E8 e —9 e
Alhnngsorganc Dtau wollse um fich vor der großen Zahl von Nachghmnngen zu Z er ene,
sschůten , auf nachstehende Verkaufsstellen achten. 7 Beißbrod 12 seilogr. Is kr. Kornbrod
In Si. Inghert bei J. J. Grewenig und Konditar G. Rickel, in Bliesk astel 3Kilvgr. 81. r. ditts 3. Kilogr. 14 sr.
dei F. Apprederis. : diste I. Kilogro 7ekr. Gemischtbrod 3 Kil.
— eq und —1 Eine Tonnein . 27, Paar Wed 0 Loth 2 kr. Rind⸗
Sonrtag und Montage i e ⏑— —

53 —366schönster häringe en e e i
F.r 6 1M U 8 1 I wüuscht über Kirchweihe derkauft zus werden Schweinefleisch 16kr.“ per Pfund. Wein
J — 775 J5——— durg 34..8 4fr. Bier 6 krepet Liter, Butter 30 ir.

bei L. Weirich. itz Panzer bietentte her Pfunda
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Redaction, Deruck und' Verlag von“ Fr! Xdi Die ni b in Gei hi abtιι ι.
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22.3 25 38 3 235534 53335 8
33.2 5 32824 2223 8 252332 285 82 2
228 25332323 532. 22327 5227
—— 53 — —.152855* 2 70 —
2.2 3 23z3353333533 35233 1227
5 3 8* e52
D4 2 2 5. C * —
2 * * * *
s 55 — ——
5. 235 2522
83753*32332538 2.2 53985332
2 2 ·2.2 53 23 3
33353 383723253 S 2
25353. 2 75 7273
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        pi ιν ν ,ιια ινααν ιO ιιαÑνια
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bindi Iung denee graeg bn tnt — ä——— d e e
— *— — ——— 1. 9 it n ß240 a Don nesta —X amz tag· unde omn hagq. Ahonnemsnts mreis diertehzahrig0 serzt.nchder.

— 7 4 dvy — —D———— —777 5IAH F 33 ——A —— 56
Pra 174. —VD — an — SEam⸗eaa ndetun 869
uun ä ι—, . .

— D—— u Ñlthil Deutschland. —D o
Mmunchen,4A. Nov. e Die bayerischen Gesandten in MNRom
ind Petersburg, dir HH. v. Sigmunde und Graf Taufftirchen,
ind won ihren Posten abberufen.z3. der Leßtete soll nach Rom, wver
Isstere nach dem Haatz versezi werden wn
— ——
,Vom Donnersberg, wothzer überhaupt vine gesundẽe, frische“ Luft
heht/ hat den Lehrer Gartner an: Iggelheime als Wahleunbidaten
zir den nächsten Landtag in Vorschlag gebracht und sichdadurch
unm Dant des pflälzischen Lehrerstandes erworbennnFür den mög
ichen· Fall, daß Gartner derhindett:ein follte⸗ser: hiermibe ganz
n der Kürze auf dier Lehrer Röhm in Kaiferslautern, Jaͤntenn in
zweibrücken und Drescher in Trippstadt als Ersatzmänner auf—
nerkjam gemacht. Pf. K.)

Aus der PfabinοOααν ιιαni9l. Staatsministe⸗
rium des Inner hat unterm 13. v. Mts. in Betreff der Verhüt⸗
ing bon Feuersgefahren· fobzende Verfügnnd serlafsea:ru

aIn, Dur Haaptagentur einerin Bayern zutgelassenene: Mobiliet⸗
Fener· Versichernugsgesellschaft het in Liner hiersris eingereichten
horstellung angeführt, die Ursache dieler im Konigreiche statthe
sabter Feuersbranfie er darim zu suchen,! datz: in!zahlreichen
Orischafien deicht entzündliche Gegenstande,d namentlich! Vorräthe
don Stroh unb trockenem Hotze äm Freienenimfeüergefährliche
Näthe von Gebäuden aufgeschichtet werden, um daselbst zu verblei⸗
ben, bas sie allmdhlich aufgebraucht sind. U “—
. Hiernach scheinen die in 81.28 der allerhoͤchsten Verotbnruri
„om 27. Juni 186141 enthaltenen Vorschriftennicht überall den
entjprechenden Vollzug gefunden zu haben; die? Districkspolizeibe⸗
örden haben? deshalbe vurchangemessenee Belehrung dahin zu
virken, daßdie Ortspolizeibehörden bezüglich“ der Lagerung der
hiernin Frage stehenden Vorräthe innerhalb der durch“ 8 210det
angeführten Verordnuung ihren eingrräumten Zustaudigkeit“ die zur
Verhütumg von Feuersgefahren erforderlichen Anordnungen erlassen.
Die tgl Regierung Koid. I. hat demgemaß das weiter Geeignelt
—X
IIn Friantimen hat der neuerwählte Vertretet der“ Stadt
m Abgeorduetenhause Dr:n Guida Weiß, vor einer Urwählerver⸗
ammlung sein Programm dargelegt; dasselbe ist sehr einfach: Er
virde gleich seinem Meister Johann Jacoby; „Nein“ sagen ünd
mmer wieher o. Nein*ein ee?
2Berlei m 31. ⸗Ocku Seit drei Tagen verwellen dahiet —
vieumann derc A. Z. schreibts -dänisch gesinnte Verktrauensmünnet
aut Nordschleswig.welche sich: vorgeblich die Sohlen ablaufen, 'umn
eur beln ume it 273470 Unterschetfiem versehene Petitisn bezüglich
»es Artikels Vldes Prager: Friebens in die“ Hände des Königs
—VD——
ringew; sie firdencüberallverschlossene Thürten und wollen nun
vie es jcheint, ähre Wanderung nach Wien forlsetzen in der Hoff.
nung,nnrdorth einer Awärmereni Sympathié für ihre Wünsche zu
—X r
IBer birun Den Officiösen scheint Init weinemmal? das mot
l orxdrs gegeben: worden zu sein, der: Well- zu verlünden,“ wie⸗ in
dene leßten Tagen »duns Vefinden des Grafen Bismarck fich etfreu
icherweife derart gebessert habe⸗ daß die Rückehr des Minister-
oräfidenten nunmehr Wwohl schonzum halben November zu erwarten
ein, dürftetz In⸗den Kreisene des Landtags Fonstatirt man inzwi⸗
schen micht vhne Keiterlkeit, wie? dieser so plötzliche Umschläg in vem
Vefinden des Ministerpräsideuten enanmit dem Rulktrittendes
Hetrn v. duzHeydt zujammenfällt.rru me*
Wiren LoMov.« Der Keiser hatgestern Abend Konstantinohe!
»erlassengz einemFlorentinernu Telegramm Jufolgee wird Dderselbe
während der Rückreise aus Aegypten am 27. bder 28. Nov. in
Brindist mit dem Koönig Victor Emanuel: zusammennieffen. Im
Auschtusse an die mit: Beust getroffene: Vereinbarling hat die Pforte
die strengste Cernirung der an Dalmatien grenzenden Sirecken der
Hercegopina mid Albanients angeotdnet und die Truppencoman⸗
danten in den Grenidistricken angewiesen, die auf kürkisches Gebiet

1. h. 12
AÄbertreienden Insurgenten zu⸗ entwaffnem und gefangen W mehmen:«
der Generalgouverneur der Hercegowina.tSafet Paschen foll inen?
Preis von A000 Ducaten auf den Kopf vpan.:Cuka. Vulalavic oge⸗

etzt haben. Der Fürst von Montenegroi⸗ proltestirtenn wie derholt
egen die Befchuldigung der Schürung: des Aufftaudest Uebrigens

bird dem Ungen Lioyd aus Agram gemeldet, &amp; daß von dort schon.
angero Zeit vor dem Audbruche des Bocchefenaufstandes amiliche
Warnungen nachn Wien. unde Pest gegangen heien. Was cden Auf⸗⸗
and jelbft· betrifft, 1ho liegt ein amtliches Telegramm vom Hemigen⸗
3 demjufoige der OberfinsFischerr von Fort:un Trinitan worgerückte
struumd died Insurgenten cuach dreistündigem Kampfe bis über Sut⸗

ara⸗ Juruckgedrüngt hati⸗ vtz unn Nogernle — [

iↄde ma tint anu gοεαον — V———

—0— Fp orr dt ngenuß

Die amtiche Zeifung, horichtet .. Aber die Verlusten in. dem
dauipfe gegen die repieblitanische Schilderhetz ung: y Estust. unmöͤg
isch die Bedeutung der, nufständigen. Bewegung, welche jehzt miederen
schlagen st, zu verkenuen,VNach einer qunähernden, Berechnung
ind ile dö dod Mann ins Feld gestellt worden; die Armee, die
Sendarmetien die d Carabinere and die n Freiwitligen der Freiheit
saben fühlbare Perluste erlitten, Man zahlt im Ganzen an Todtenen
Wenerale, jtz Oificiert und Ih. Soldaten; uan Verwundeten.
Generolen 8j. Ofticiexe und 449 Soldaten Dieg Verluste, der
uftand gen leanen dicht denan angegehen werden, namenlliche, in
Wug ann dien Verwundeten Richt,da dic meisten von ihuen in den,

Maen verstedt gehallen werdeutz Im Gangens wurden an den.

zefechten 1300 Gefaugene gemacht.

eere
—
Bermisfich tie s. 1.α αν,
Si.“ J — Da bein: Manchen irtthämlich? noch
Zweifel wher die Wahlfährgkeit bestehen, so machen wir dem gegen⸗
uͤbetn uf die Verfassung?bestimmungen aͤufmerksam, wornach jeder
volljahri e Staatsangehörige, welcher dein Staate eine, wenn auch
— enttichtet und den Verfassungseid
geleistet hat⸗ was etrjeder Zeit un kann, aktiv wahlfähig
rwahlet··ist, und verweisen wir ciuf die in“der nächsten: Diens⸗!
aganummertedes Anzeigers erscheinende Bekanntmachuug des kgle⸗
Hezirlsgerichts Zweibrücken, die Wahl der Landtagsabgeordneten
oftreffend/ welche in hiesiger Stadt am. Diien Starge den I B.:
Robembesedi J vorgenommen werden, und woran sich sedet Wahls
Ahige Gelheiliget möe. ä
7545 3w en berücken, 3. Ock. Heute wurde hier das Gerichts⸗0
aht IBödsodenmit einer juristischen Rede des kglcDeneralstauts⸗
hroturatoren el vre Schmitt eröffnet.⸗-Aus“ den“ Refultaten der?
Rechtspflege im abgelaufenen Jahre entnehmen wir vorerst· das⸗l
Nachste dender Ehescheidungsklagen waren zu erledigen bei den Be⸗
irlzgerichten Frankenthal 14, Kaiserslantern⸗ 18, Landau O9 und
Iweibrücken· 12, zusammen⸗ ¶8. woruntet 9 nus dem Vorjahreno
aͤbergegangene. Die Scheidung wurde zudelassen bei 14das Pro⸗
bejahr angeordnet bei 1. gergpen sind' 15 und in das meune“
Geschaftsjahr: gehen iber 18.*Gegent datz ou Vorjahrer wurden 80
Scheidungen wenigetzugelassen. Klagen vuf Treanung von. Tische
mnnd Bett waren anhaͤngig bei Landau 1 und bei Kweibrüchen Angc
Beide wurden abgewiesen . on oι“—uα
ire Mu nech on, B0. Octe Von einem Hetrn von Varitontt⸗
Albim war ein⸗ Geber'rine8sInaküelich „bahyerischen) uP axo
ria detAn cin die Oeffentlichkeit Jekdnmen, welches imit den Vetsen⸗.
chließt: — —— ——
enoe 2.Laß dies Volk bestehn in⸗ Treuen α
n Frisch und stark, wie's nun vesteht, ——
end yDaß sich noch die Enlkel jreu ensun e nhgelen
b Wenn ein blauweiß Banner wehd.
p nennn Und — wenn Du mit Deinen Knechten uuu
nes senen VEinst wirst, zu Gerichte gehn — »8 νιναν:
n uin Laß dann, Herr, zu Deiner —X
Furst cund Volk beisammen-stehnα 34 d
In feinem heütestemn; Beiwagen“ (Nr! A8) hat der TVoltae
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        bote“ dieses „Gebet“ wigder abgedruckt, demselben aber m Schlusse
noch folgende pier Per se an ehangt —

———

deiner em'gen Patrheit Stern,

55 sellsi zu“ Deiner Linken

Treub und den Preußenherrn.

Herr v. Varicourt⸗Albini, der die Geschichte in weitern
reisen bekannt macht, bemerkt dazu: „Ueber solch Verfahren
nertiere ich dein Wortennich Aberlasse dusUrtheite dorüderanlen
hwenhaften und Gefühl für Schidllichkeit befitzenden Mannern jeden
Standes und jeder Partei. ι νο ο ι ναα

ut de württembergische Militärverwaltung hat ¶yie. die
San Veltonge ie do eppeaeeh
drdonang wach Cuba· verkauft.

F Darmstadt, 8. Nov. Gestern Abend 9 Uhr 23. Min.
ind heute Morgen.A Uhrt funden wieder heftigee Erpstößen statt
Aus Großgerau wird gemeldet daß dort: starke Erderschürterin gen
mmer noch fortdauern. Viele Eimwohner verlassen ihre Wohmungen
ind suchen anderwärts ein Unterlommen u

mut F. Kin Bauer aus Momhach ging dieser Tagen in Maiuz an
ꝛinem Wachtposten vorüber gijng wieder zurudenbliebnnruhige mit
verschrankten Armen vore dem Schilderhause stehhen, besah Eeinige
Zeit von oben bis unten und: fagte vanndIch moͤchie nur wissen
vas sie an dem alten Rasten fun einen: Narden. gefressene haben
nogen / daß Einer immer daber sehen undihn hünen mußene
Bi en, ABOctAm I9Orοber Abends/ begab fich
der Wirthschaftsbesitzer Marchhart mit zweün befreundeten Wein ⸗
hauern aus Lichtenwarth im Bezirke. Feldsberg und mit den zwei
Amtsdienern Schwab und Pfeiffer vom Bezirksgerichte Feldsderg
in seinen Weinkeller. Marchhart verfügte sich in den! hintersten
Xaum des Kellers zu einem Fasse, worin alter Wein'“ enthalten
war⸗· um folchen für seine Gaͤste zu holen; kame aber?nicht mehr
urück, sondern' fand durch Einathinen der gehäuften Stickgase den
Tod. Da Marchhart den Zurilckgebllebenen wahrscheinlich zu
ange ausblieb, so mochlen sie versucht haben, nach ihm zu sehen.
und begaben sich deßhalb ebenfalls in den hintern Keller, woselbsi
ie fämmilich erstikten.Am 20. d. früh begaben sich die Ehhe
nättinnen, due ihre Manner die. Racht nicht? nach Haufe kamen an
den Ortz du Re bie Preßhauslhüre unverschlofssen und Niemanden
auwesend fanden,“ soli vermutheten sie irgendeeitn Untzluüͤck und
nachten LarmeAls man in den Nesler brang, befsen? Vifte millelst
ꝛiner Windmühle gereinigt wurde, fand man die faf Uiiglücklichen
velche fammttng verherathet · nd Jum Thene Intrahtreicher
Familie gesegnet waren; als Leichen in 32
Guderte Dem tral.)a Am 28. Ockober *wurde die
'eierliche Enthüllung des Dentmaßs für Friedrich Rückert in Neuses
egangen. Die Söhne, Töchter, Shwiegerkinder; und Enkel
Rückert s. die Behörden, Schulen, die Geistlichleiße und ein gahl⸗
reiches Publilum hatten sich eingefunden, Die Fejer beganm mt
rinem vom Koburger Sängerkranz vorgetragenen, Festgesang pon
Mozart, woxan sich die von Herrn Cabine zrathn Tempeltey ge⸗
jaltene Festrede vreihte. In schmungvoslen, und erhebenden Worfen
childerte derselbe das Leber und Walten; Rückert's in Neuses
einem Lieblingsort, würdigte er die Bedentung Rückert's als Ge—
lehrter, Sprachforscher, Valerlandssänger und. Volkzdichter⸗Die
Feier schloß mit dem Vortrag eines Liedes von Rügert, componir
don Beethoven. Das Denkmal steht ane der von Koburg durch
Neuses nach Rodach führende Landstraße im Garten Rückett's,
rs txrägt auf dunklem Granitsogel die in weißem, Marmare aus
geführte Kolossalbüste. ιν: —3u
Paris. Was die Electricitüt Alles noch leiflecn kann,
hat kürzlich ein hiefiger, Arzt, De. Berniex, wieder beintesen. Dieser
dle Menschenfreund verwendet nämlich den eleltrischen Funken zur
Bleichung der Rasen, welche durch den fortgesetten Bacchusculiu
hrer Besitzer eine erhöhte Farbung dauernd angenommen haben
Er hat- kürzlich einer vornehmen Dame die aristokratische Harmonie
des Teints wieder hergestellt, indem er da wieder Luien hin⸗
oflanzte, wo in ganz ungebührlicher Weise ein dichter Rosenstrauch
aufgewuchert war. Der Fall erregt nicht allein in den medicinischen
sondern auch in den trinkenden Kreisen ein gerechtes Aufsehen, und
der Wunderdoctor wird gut daran thum, für seine eleetrische
Heilmethode in Frankreich wie in den angrenzenden, Lündern ein
Patent zu löosen.
fWVon Paris findet eine wahre Auswanderung des schönen
Beschlechtes nach dem Orient stati. Alle die kleinen Korolien,
Notodetten, Biches und:: Loretten schmachten danach/ den Besuch
des Vicekönigs zu erwidern. Die Parifet Jeumesas dorrée ist
laum in Stande, die Reisekosten für die lieben Freundinnen auf ·
ubringen. Eine dieser Schönen, von einem Bekannten auf der
Strasse angehalten, sagt?“ „Um Gotteswillen halte X
ich habe noch diele Einkäufe zu machen.!,Wo willst Du denn
hin 7 — ‚Welche Fruge! Rach Suez, und von da zum Konzil.“

fParis, S0. Oct. Zum Mard von Pantin. Troppma
—32 weiteriẽ Gefiandniss emacht.) Nur ist —— Poligei
En godr gerichtete “ die Hande · gefallen. Die,
wvelche den Vng dentscher . abgefaßten Brlef- geschrie—
ben⸗ chemen icht · gewußt ga haben/daß die Poligei al
die Gefangenen erhaltenn genau durchsuchen laßt, denn da
Schreiben war einfach mit der Post gekoꝛumen und trug die Ad·
wesse: an „Monsieur Troppmann, Paris, Prison de Majags
In demselben wird Troppmann benachrichtigt, daß das Feld in
VB
it so daß jeder Spur verschwunden ist und et i ber fein Schichal
janz beruhigt sein r Schreiben wird den Prozeßallen
iguxiren. Für die Untersuchung ist dieser Brief von großer
———— bis jetzt ihr einziger Beweis .. zut
Bater wirktich ermordet ·
fLondon, 29. Oct. Von allen Punkten der Ost⸗ und
Kordostküste liegen heute Berichte rüber den vorgestrigen ungeheuren
Zturm vor. Eine Anzahl von Schiffbrüchen wirde gemeldetn unb
n Yarmouth allein werden jechs Fischerjchmacken vermißt, melche
nuthiuaßlich mit Mann und Maus zun Geundengegangen sind,
Seit dem denkwurdigen Sturme, von I866 wo elwn LO0 Winuwen
ind. Meisen ihrer Ernährer beraubt mirden, hertschte in Yarmouth
uicht; so große Trauer, Der Menschenfreund Peabody ist macqh
ẽngland · zurückgekehzrt, aber Zurz nach seiner Ankunft im London
x gefährlich exlrantt. — — —A ——— *
Gegenwartig Nudiren 550 junge AÄmerikaner auf deutschen
Inivexfitͤten, uUnd über 1000 arterikanmsche Knaben unn Madchen
ejuchez deutsche, Schulen und Schul⸗Pensionate, —00 —
— DDDDD
c74 ——
ινf Eandwirthschaftliches 30
y VVVVVVVVVVD 1ι α —ν—
Unsere haßlichen Fr eumn de. WerRud sie dn
Bielleicht weik Mancher, daß es wirklich Fledermüuse find.“ aber
non. Vielen weiß ich, daz die armen Thierchen berabscheut und⸗
jerfolgt werden N xbenio sehr min Unxecht, als sie wirklich häßlich
heinen · Kommt einmal im Sommer mit auf den Kirchenspeicher oder
onst einen stallen Oete da hängen Die Thierchen einzeln over in
daufen und unter ihnen findet sich am Boden; aͤhr Koth. Nehmen
ꝛeinmal fein saͤuberlich davon ein Vischen und untersucht eg mul
dem „Trichinenmikroskop? — Auf deu exsten Blick finden fich als
inverdaut· darig z Flůgel unde Veine von Schmeiterlingen, Haͤfern,
Flegem u⸗ dgl ad wer genauer nachfieht / mit gehöriger Feunmiß,
berzeugt sich, daß diese süllen, Nachtsch irmer ung hier gtoßlen
di iste leisten, inderns sic nuns und runferen Feldern,Gäürten
— Jelbsta dein Pelzwerl achudliche Thierer vernichtenn um
ich damjt zu nähren. Waan. die ꝛiSingbos gelnbein Tuge; thun,
jeschieht · von unseres Flede ruunsen— bei Rochten Nur srg von
ieseit, den Leuten schwerox nachuweisen, ala von jenenz doh han
nan beohachtet, paßne im e fruͤhe Fledermaus in einer Stunde
12 Maikäfer, eine andere 60 Stubenfliegen sing; und im Allge-
neinen, daßz die Fledermause von einer, wahrhaft mnerfättüjchen
deßräßigkeit find, — Und darnach räumen sien auch häbsch auf
unter den Fleische und Stechfliegen, den schüdlichen Nachtschmetter⸗
ingen. J. B. dem Forenschwaͤrmer, den Spannern, Finslern, selbst
inter Blatiwespen und den geflügelten Ameisen.n Sie nützen um
jo stetiger, als sie formlich wandern und an die Oue hinziehen,
vo, wegen Wasser oder Vieh die Zahl der Insecten groß ist; auch
ziehen manche Arten mit der wärmeren Jahreszeit gegen Norden
dis Schweden und Finnland) und kehren gegen den Herbst zurück
In südlicherenn Vaudern, wo man einn gr Theil/ mehre vom
„Geschmeis, geplagt ist, weiß man sia auch biel besfer zu schähen;
in Oberitalien fliegen sie Abendz, wie bei uns die Schwalben, in
Stadten, in Zimmern, und man jagt und scheucht fie nicht, »da
nau dort weiß, welch' gutes Wert sie thun. Darum gerathen sie
nuch dort Niemanden in die Haare, weil man sie nicht toll und
Lügellahm jchlägt, denn nur damm suchensie sich anzukammern.
Im, Morgenland und in Indien gar dilden sie ganze Schwärme
und derdunkeln die Luft, aber dort haben sie die meiste Arbeit
ind Anerkennung. Darum dürfte es auch uns nicht schaden, den
Widerwillen gegen diese allerdingẽ eigenthümlich geformten Thier⸗
den zu überwpinden. So wenig wie die mausvertilgende Eule gehört
ie Fledermaus au das Scheuernthor genagelt! Und wer in alten
dellern und sonstigen Raumen, in denen unsere haͤßlichen Freunde“
ich verkehrt aufgehängt haben, um ihren Winterschlaf zu halten,
ie einzeln oder in Klumpen findet, der stöͤre oder Gdte sie nicht,
elst wenn sie in der / Specklammer“ angetroffen würven, wo ie
nicht des Speces wegen, den die Ratten und Mäuse freitich lieben,
ondern der gleichen Waͤrme sich aufhalten, aber oft als Speckdiebe
chuldlos gestraft werden. Um so mehr sollle man ihrer schonen.
veil sit, jaͤhrlich nur eines, selten zwei Junge gebähren, die Vers
nehrung und Erhaltung diefes nützlichen Thierchens somit nicht sehr
ajch vor, sich geht. .
— 179
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        — ⸗
Huteryerheige unge er
Am Kirchweihmontagt den — ie e ee e AIze bn
1869, Nachmittags um “1 Uhr, dahier bei e * ——i— —* uu
bierbrauer GMrosz hasfen· eDdier eriMittiwe dausplatzen -eingeheit V———
———— Born, al. Ret
—— gß —
at 3 —RR Jacob Schuster, Steiger⸗
kigenthun —W —B ———— is aeen eher
——— 7 7* —B
— ⏑,——⏑⏑—⏑—⏑ ——— de ——
im Rochkenthalinmeben Franze Foos und — haß Gastwirth und Jacob
—A e
V in vben Duu —
weiler Rodern, neben Valentin Weidmam X4 * 3
„i Gebrüder Krämers 3* F Güůterversteig ung
ä de Wee auf, girchwethe Dieneg ven 3
53 Bauplatz nehen Heinrich 1869 Nach c d— ry
e und Schneider Fennm halß — *
mi ee bepflanzt. ,— Fräanz4 Aacoß t inn ß
—— agw. 9 Dec. * —8 dee Sbrb ardt. Glashuttenbe ⸗
—B — thui daste * —S—————
—— ——— —* t Ingberter Bannes auf laugiahrige
e he Ge in Vhenheh engne in Cigenthum deiseitern-
nebat Peter Greg unß Johann, deten. 1. Pian⸗Nr. 1414 *
———— 8
—— J an am Schaafweihet nund aun
J enstraße neben Johann Jo
e ee dt rhd e
bestellt. — Pin e * zußg ze esee
hiam Nr. 8480. 89 Dec. daselbft, geber Icc — — —
— — —
Dee links in den Sehen, neben Johann ——— e e de
Joseph Peters und Peter Fischers Kiuder —* F ü —
eee e uphae en ee
— —— — ——
Peter Schmitt, in 83 Parjellen, die Pl —
hälfte ist mit Korn besaamt. ——— d * 3 De
—ä ———— deen e negehe
e e en ezz e Zurr
————— ser..uh 8* r. 2704. 30 Dec Ader in
Plan: Nr 3147. 2 Tagw. 25 Dee. * hit Fen 53
Ilda: neben Andreas Fischer und Erust —* 53 — —*
Conrad in 8 Studen, mit Rorn besnann- —8 — —
Plan⸗Nr. 3116. 55 Dec. daselbst neben —* . * Danne ——
dohann Joseph Grewenig und Johann e
Hager mit Korn —I hnung .aufm Rothr nflur⸗
Plan⸗Nr. 3046. 59 Dec. am Mühlen- —* e ee
thal neben Michael Laur und Peter * re —8 e en
Plan⸗Nin i 200 det Gaven in —* er Aihu
den⸗Stauchgärten 26. Bauplatz — neben —*— 5 ——
Franz Steinfeld und Johann Wagner —— neben Jatob Schwatz/
ιιν 4563 4568
Plan⸗Rr. 44261.0. 8 im Allment, 8 — 333 di Vp
neben Michael Paul und Johann Adap ů 8 A
ie „ogann Adap. 7J ahnibacher Weiher neben Wilbenn
Vlani Nr 4420. Tagw. 210 all ee
da, neben Johann Hellenthal and Jolan —* —
hofmann genior, in 8 Parzellen * GBros iz dese an neben Cärl
dlan· Nr. 45951. 4896. 13097. 06 Dec md henn
im Pohmbacher Weihern neben Lerchen ee, wovansein Doba-
ot enital und Joh. Josß Uttla Winb haus wit Scheuer- Hof und Gartchen
e
au⸗Nr. 4617 4618. —J mitt und neben Anton
eee i end athagan wihe uechen Arlon
id Acerland anda, neben Johann an darauffolgenden Tage, Mittwoch
Jung und, Wald, in 4 Stücken * ee rn
Plan· Nr. 4666. 2 1. 74 Dec. ebenda⸗ 3 Uhr laßt sodann Hertk Ehrhordt u
elbsi, eben Ehrhardt — Jochum und Jo —8 in der Behausung vonJacob
hann Busch von Spiesen. aser un dbezeihnetn¶ Wisen Rohrba
———— J J voe 8 A— in Eigenthum versteigern:
gl. Neiar. Plan-Nr. 1597. 27 Dec. Wiese im Loch
— * Aeben dem Mühlaraben und Johenn Bung

Plan⸗Nr. 1899. 1400. 24 Dec. Wies
8— Altenthal * der. Brückenwiese, neben
kon Wurg unn Joseph Michaeli Witnb.
Plan-Nr. 1342. 1343. 1 Tagw. 15
Dec. Wies 'allda neben Jakob Würtz Erben
and der sirchenfabrit. ι — — la
Plan⸗Nr I308 130814.2 90 Deeri
Wiese daselbst neben“ Clenieng Rohe und
Johann Bunde Erbente—
Plan⸗Nri 139830 88 Dec. Wiese eben⸗
daselbst neben dem Brunnenhäuschen.
—XX
Mobilienversteigerung
Wiliwoch den I0. Nobember Ibhzg vern
nittags9 Uhr, — in seinem
hause laßt der kal. Förster Cunz von
oRfolsende Mobilien auf. Borg verstcigern,
412

—

tröchtige junge Kuh,1 atrãchtiges
RKind, 1Schwein, 40 5. 50 Zeniner
Heu 30. Znn. Siroh, Jöd gZien Kariof
felir/ I Windmnuühle/ 1 eiserne unde1
hölzerne Egge sowie sonstige Acker und
Hausgeräthschaften.
Horn, tgl. Notar.
c »
Viehmarkt zu Bliestastet
an Dienstag den g. Nove 18 30
Blieskastet den 18. Oct. 1860.
d ziDas Burgermeisteramt
—2 ASWies
nA — — 72 — 7 77 *
su Feir ol Bolcüge
5. * “ * ———
RNBeue Franken; wetschen
aͤ 10 Er. per — 4
sowie alle Sorten Gläser und Bou—⸗
willen ..

A
artoffes
Wachholder⸗
nvimmel⸗

ne Noe
Magenbitter

per Schoppen bei

3

BSeinrich Isaac.

arfumerien.
Feines Haaröl Pomade, alle
Soyten seine Seife/ Ponder

de Ri-, Bau vιnαν.
ennmne, (zum Waschen des Kopfes)

Hau demtifice (Zahn resp
Mundwasser), ungarische Bart
wichse Haarfürbetouche
sowie Hufelaud'a Jahnpasia,
als das beste Mittel zum Reinigen
der Zähne, sind wieder frijch ange⸗
dommen bei 325

Karl Sehöffsep

Rach obiger Versteigerung läßt Theobald
kion Handelsmann in Spiesen auf lang⸗
ührige Zahltermine im Eigenthumbet,
eigerꝛn.

jein von Johann Wagner Eheleute erlauf·

les dahier im Hirlened gelegenes Wohn⸗

aus mit Hof, Stall, Garten und Zugehör

* Heinrich Reitelstürtz und Gebrüde—

—*

2 —— —

.Anzeige und Empfehlung .

Den geehrten Elnwohnern St.“ Ingberts unð Umgegend hictmit! die eigebene
Anzeige, daß ich mit meinem —— Conrad daselbst, aufgelegten
zroßen Lager von fertigen GBerrenkleidern e Art, welche ich um damit· aufzuräu⸗
men, zu äußerst billigen Preisen erlaffe, nut noch über die Kirchweihe verbleiben verde.

Indem ich um geneigten Zuspruch bitte, zeichnet hochachtungs doll

O. Naseol aus Zweibrücken · —
        <pb n="684" />
        —— ⸗ ιοι ιισ αι du⏑——
d 33B x 458* h ei ιι
dimiur ihuhi α— —AV Mat UIg. —D—
o, L.89ö — L.
Die joo. EStaffelsteige auf der Distrilisstraße zwischen Ens hein und Sli. Insbert
oll umgebaut werden.Die uͤmzubauende Strecke ist 1940 M lang, und sind die Her⸗
kellungskosten peranschlagt, wie folgt

— Erdarbeiten zu nm äν ι.

2) Versteinung ꝛ der —— 5

d Deatage Hochofenschlachen).

*9 88 moc nvjn nuieα

u dunsspagten

As üft 37 d 6
Malagd Tufol·Rootuen
m
J sals Hbibort J— J
—IRC IXYVYXR
Ta felueins, Scha Iaιιαα
Nandeli, Osviitαν, Z- ταα—
— ⏑ ⏑⏑⏑⏑—————
Citronat, Vanilie, Thæe,
hocolades Surileem50. nol—

ringtin empfehlende Rrinnorong⸗ —
Fritæ Panze ιι
—
Sonrdqͤνν -Vontaoe
2 3 10
—XRV
vozu höflichsi einladet 41
co Joh. ofmann⸗e
SIlustrirto Damenzeitung.
— Durch alle roöανluνgον tunz.
Vat iναααναιαα—
——
L Daos
I. BRehecte unq; illlgate Herlinnt-nntts
—
heransgegsben ater Mitixkons den
Redaetion deos Basar ,,
mit. theilweisor Bonutaung. or ins dierc
TAenenrift ae
M. VαXJ”Jeht lur A ôαα
—
u “aotlseheg. Beduefuisge · vn aũ
der —6 trugt D — mit 3
de orpfalt· undt neiẽ Ales 20α.
— i Modo iM Gebiote tler.So--
J ad.dor. ehliebon Handarboit fut

Nige, irtinehaiebe Prauen vnd

— ———

—oo —— —

en der ——— Pamen? und Kiudes
e σ νJ der vorrchie-
tensslandarbeitesv inscten Bu pplementon
LLE
—D0
blesten Hauden noglieh vird, Allos aesust
azufertigeon und damit bedeéutende Despar-
— ————
die dlebe Nlimer Jes vovei — —
bt ccat duren albe Buchhandlungea uxd
Posstaustalten 2u. bexiehen,
Eine —— *7 —
M.AMMAAMIEV — —
schoͤnster Häringe
bünscht uͤber Kirchweibe derkauft. zu Werden
iurch antte, unn o —J
Lritæ ναιανν
x Sonpeiag undt Montage
y0 nilsquα αα ν ꝓpοα
c 14
“* 7 0 LM Ug 1

zet
1943 —30
— 219 *1 2 —9— 19 8
negeu nnutk —ιιν —2 3
ν—α ny *
ν_ αν ννο b
Im Ganzenzu 3 58*— fl. 26 kr.
Diese Arbeken. werden ii wier Abtheilungen oͤder Loosen. naͤmlich: —5R. 5
— —— ae 3 * Pflaster⸗
arbeiten und 9 Kanfthatzien, guf dem Wege der n encinen sehtistlichen ubmission
yergeben und koͤninen für e e — keim Unter⸗
n gViß, Abgebots gefchehen nach Procenten ˖auf alle Preisberecrungen 43
8 zuuebdrnehnrerwerden ringeladen, Ihre Submissionen schn uchenod perschloffen his
ängstenz ain Dounerstag den 25. November⸗ ——— 9
der unterfertigten Behörde einzureichen, bri welcher his/ dahsn⸗ Pläne, Kostenanfch aͤge un
zas Bedin gnißheßtzur Einsicht aufliegen nuinnn mu ↄuimii
nen de 6. eben Isso ur
—R ——— —— 52—3— 246 αα“
— —D —— un unt. I35d
Gu iui idte nae u Dara m m, undaot, uydoyn n en e3
— i Gui
ialc und 9
iden
—
—E *
7 — v
erprobt und bewährt seit einer Reihe von Jahren gegen Husten, Heiserkeit,
affeettonen den Zechlgin vaut undz des Kehlkopfes⸗zja enn Beschwerden —3—
i rtane tan wolle m sich vor der greßen Zahl ven Nachahmuugeen zu
schutzen, auf nachstehende Verkaufsstelien achten. p n
*X* 5155 „—— 8 —
eere da gi Z. Vtecwenig und. Conditye Ge Diickel. a iliehiaaten
xi F. Avprrederis. 124.14161 ynt he nν re 310
—69 —”th

— 7
—
T.. ———
Heute Sumstag den 6. Nop, Nachmuttags Uhr
Eroffnung meines untern Wirkhschaft Lorales
derbhüden miten 1637.
—VVR
— ——
Gutes Orts ches Bier —X behapsten 4
Prompite Bedienmgwirb hueschert, νιN ν 4 XIα ν
Göflich it ladet eig nn drret e!7—
— ——————

0 *0c
* 7 — — 5* —J— W——7
Nu 6Gescia 2 1 2 W 8 , c.u
— L Ja 8 — r nun —X F *a. 51
5 F— p ———— 538*1 as
Daͤßß ich dn Riestgel hn Hanen der Hexren Gebrüder Dʒ ceine
u ettt — ——
J nuut, u⸗ Ess 953 6 ß. — ina . 20 ai
ng , —7 a ri α ιJ
raeu anrerverbinden mitt setail· Verkauf. don. ae myanopltunat a thhe
J — 77. 2 5* . 22 6
rangwelner und gueuren
TD— — 27 33 * —777 — —— ien
2 5Lrrichtet, zeigt —2 an d
— E —
Efh. Jn abert im — — 7. —* 5 ιν 3f
—D— Seinrich Isaae. *
—DD ? r,,—

Gο uneee el846
vei Ee Weirich
Sonntag und Montaaen
non νι αα
—JVVV —
aeille N blWeter* Schweitzer.
Fine Phelhie Limburgen: Käse

D. Er. per Stüch hei ι nuk

aVhhn Kelinck.n

Frankfurter Börse
von 4. Möemüer. 1869.

renß F etetovtew n
zreußische Kassenschein heoweilnt
n coet 9 ——
—
olländischeruds.eSkücktenn dnd 34 3566. 100
ducaten...... 5 e
—EX — — A ασνν
zuüsee Sen hn e 3
Aold per Zolnande seitn n 3

ochhutinen Silber wor Bollpfund'n u s
— 00

Samstag Abend lgein
⸗ ð 7. —497* —J r 1 2* 3 n
— J — —
—— — d W 77— 77—
5 * Dut t * 7 9 1 14 443
lowienSpeiscuis
fru!udetz touctid 7 hehhe

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— Peaetue Rerslan nonte

3

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8 *46 *4
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        324 3 22 3. —153 —* * 74 *2 R 3*
t — — caulꝰ
—F—— * *
f n be 17 25 6 c1 6
DIMAMACV). AV —— —— z3 ——

Der 742 Gind dag nie
—R Acheint e ä —— —
αι Silbergr. Anzeigen werden ur

,
Nr. 1755 — —

ewnsdent Anterhaltungbblau dnit derr Dienst/ a⸗
* — und Sonnta⸗u
αια.. e Blattichrift σ.

J——

4—.

—8 —

—

bu qc , .
ι νινν. Deutschlande F — ———
(Aus Sud weist deutsschland). 81. Oet., schreibt man t. Ingaen. vBei der am leßlen Zontag —
der .D. A. Z3.“: „Der Befuch des wücttemhergischen Königspaa · dattgehabten theilweisen Errenerung —A Presbyteriums, wirden
res in . Nimchen äst der Volitit nicht fremd Schon im vortgen en — — *7 — — — —
— B
eingeleitet worden. Belanntich ist derselbe erspnpch vor einigen e Isl. pane t Ft rich 2en·
Wochen vom ivdbnige pon Bayern auf Schloß Ber freundlich A— I bengeche 7 8 Grs
pfangen worden. Man scheiut doch allmählich in ünchen wie in Wilhelm⸗ Nntt * 8 F. 7 329
e pacceded e w ein guj? Frsahie
an hosoe gautnng ut sungere. Dader wine nemWan on 5 end Peicheh g Wirth und, Sz dam ine rm⸗
—æ— eee * — — 31Nori Der betamme amerilanische N⸗
creilich im æi Ddaß; die i g — — oe nt —
W 7 d, bleiben sol 7— schenfreund. George: Peabody, is eeee im Alter von
— vinch u Wahlens vesesuigt werte * —2 ———— d —A8 — , Auf venner
p ven V. Rove Ji verk Vlbgeordnetenkammete bean Vord de ampfers „Ftonewall7 zugetragen. enthalten“ spätere
stote e eeee, Telegramme erghageinc Pesichtee ¶ Daelben jt emnehnen daß
— ————— Mitteln deum Nordbunde von den 258 Personen, die sich an voth dge Iprie vesandem
— e— ——— —
eet w Die animer beschlob, den Aufrag im Blenum —* vuf dem vded aufgeshhichiet. 20 Feuer · derbreitete fig nie
ler Blitzeeshnelle urd der ¶ Dampfer strandete an einer Sanddam
ndeß verhinderte die Tiefe des Wassers eine Landung der Passas
giere. Die Racht war kalt, der Wind scharf und eine narte —E
ung eingetreten. Wenige der Unglücklichen verbrannien, faft alle
rtranken. Rustenbote: vetieten die Ueberlahenden· Man vermuthet
daß einige der Vermißten des Fluß hinuntergeschmommen, an⸗r
bis jetzt verlautet nichts über deren Schicksaf.

) 15

Bι

RRNov. Rochefort soll heute Abends, wie die

iberto⸗ meldet, nach Paris lommen, und die Regierung die Rbsicht

aben/ ihn ruhig gewaͤhren zu lassen, obgleich er“ Anigen⸗ Motmne

efangniß wegen der Schläge abzusitzen hat, die ct dem Buch—
ucker Rochette ertheilie..

preismedaillen
Altonâani Paris* Linæ
1860 1867 1869
Starker &amp; Pobuda
sönial Hoflieferanten .
Stuttgart
embfehlen ihre vorzůglichen .
bGhocoladen,
zu haben in SaIn a bert bei
6G.. ERickel.

I 6 —— 5 2452
Gescyafts⸗Anzeige. —
Hielmit de Eraebenste Riazeloe, daßz mein ¶ Weicheft im deunen ¶Vocale Derdffuch in
und dasselbe wie früher i 9— 4536
GBrandweinhandel. Colonial⸗ &amp; Kurzwaaren
besteht, und werde ich stets bemuht sein, das mir bisher geschenkte Bertrauen durch reell⸗
and gute Bedienung auch in diesem meinem neuen Geschäfte zu rechtfertigen?
r— J , * J
—V α!
Anzeige und Empfehlung,
Den geehrten Einwohnern St. Ingberts und, Umgegend hiermit die exgebeng
Anzeige, daß ich mit meinem bei Herrn Gastwirth Eonrad daselbst,aufgelegten
zroßen Lager von fertigen Herrenkleidern aller Art, welche ich um damit aufzurcu.
nen, zu äußerst billigen Preisen erlasse, nur noch über die Kirchweihe verbleiben verpe
Indem ich um geneidten Zuspruch bitte, zeichnet hochachtungsvoll
—R BVw⸗e m
arfümerien
Feines Haaröl. Pomade, alle
Sorten feine Seife. Pouder
de Rix, Han- d' Athemi-
enne, (zum Waschen des Kopfes),
—R
Muw dwosser), ungarische Bart⸗
wichse, Haarfärbetouche,
sowie Hufeland's Zahnpasta,
als das beste Mittel zum Reinigen
der Zähne, sind wieder frisch ange⸗
kommenk be
KRard schõotfler.

Alle Sorten Liqneuve
Aarto selihrand wein 5Er. per
Schoppen, bei größeren Quantitäten, bedeuy
lend bilsiger. Feinstes Petroléuun O kr
er Schoppen. Sucker 4109 br. pi, Pfod

bei O. Appredęris
— — — . ι—
deue gedörrte frauzösische Zwet schen
?per Pfund IO kr.
feinstes Schweineschualz
per Pfund 30 kr.
frauzösischesDchwiugmehl
per Pfund 733 und sekr J
bei P. J. Woll.

AInntaa und Montag
125
Mustt
wozu höflichsi einlade e
Dohe Sofmaun,
*. — — — —
Eine Tonn⸗
schonter Häringe
X uber Kirchweihe. verlauft u öecent
X 3 A
Friteæ Panzer bieter.

— —
        <pb n="686" />
        Auch während der ganzen Lirchneihe eupfehle:
5 —A —BA 4284 4 3 *8, — 2 — 5
—Ad
Joh. I6A. Héinrieh.
Bekanntmachung;

174
Noch immaturu. ι ιν

—— — — — — 2..
rosgo Ausvorxau

n 24 * hm a Ade P
Ellenuin
in 56 Jughett.
22——J. „
Ein onn belosuteudes Lager
—
vwaaren ist wieder in meine Hände übers
— C4 LELXRAX XI —
gegangen und beabfichtige ich, basselhe Zun
in vpissigen reisen; wieder
möglichst ras loszuschlagen.. onινα * 3 —*
aßkihe inhat 5 We Wegr
Circa Eueg FJuͤche Winter⸗inn Somuagerbvurkins,
— —— 3 ann⸗ a pee 7 tbourkin
Einosehr große Parthie Fleiderstoffe biz zu den: stinsten Sochen,
Thybet Srieauss preite win waung Lamg« Unterrock⸗
sbfe ELeinen und viele janderze Gegenstärrhe . 7 ig ig
Das Lager ist aus einst grĩeren Stadt and zenthaͤlt mir sehr gute
und besonders sichzne · Waaren, welche dem Publicummeine seltene Gelegen⸗
chet zu billi genn Enlauf —
NM de Ptu ε

AWbar Appredoris ot· Ingbert

ttel gegen Heiserkeit, Hussen, Verschleim⸗
—D da ch einem hohen Königl Bayerischen Staats
—* zum Verkauf gestatteter und durch Zeugnisfe ehrenwerthester de anerkannier
— 20— *8 *
weißer Kräuter⸗Brust Syrup
olgu det worden. 7
iz mih in langjähriger Prarxis mit gutem. Erfolg angewende
aen eñt ure SEt. Ingbert ba I J RXeter8
. . *P J 9— Dr. inod? e⸗

—* — 6 — — —— 84 — —
urabische Gummi⸗Kugeln
wireitch don W. Stuppel Htpierebae
Ein vorzogliches Linderungsmittel für Brust⸗ nd Hustenseidende. Ez wirden
solche blos in derschiosfenen.Schachteln, welche mil dem Zengniß des Herxtti Dr Wer
er nn Breblau versehen sind aAbgegeben, und sind solche in den meisten Apoͤthelen zu
haben, sowie in St. Inabert bein . *
— 3 63. Friedrich.
An Orten wo sich noch keint Niederlacen vefinden!wrrpen solche errichtet durch das
Benero Depot don J. G. Schroder in Darmsiadt. MÑ.
oee

Diesenigenactiv Wahlberechtigten, welche
sich an der Wahl der Landiags; Abgeord;
nelen betheiligen wollen, abert den Verfass⸗
angzeid noch nicht geteistet haben, können
denselben am Mittwoch den 10. und
Donnerstag den? 11. November nächsthin
Horgens um“10 Ahr auf dem unterfer⸗
igten Amte leisten. — :*. r

St. Ingbett/ den G. Nov. 1869.
s Dat Vvhigeimesteceutnn
n It? Chandonae —F
Malasa Tafel-Roginon
als Decaert

*5

Pitronen⸗ Rum, Arae

rafelseus, Sehalenmandeln

Aumdelm, Oorinthen, Zimint,

IEEEE

Citrouat, Vanille, Thee,
OhocsInde. Sardellenmn

xriugt in gplehlende Lrinnermng·

EAIS PAM

—

Für Brust⸗Leidende
stDeri vVurch seine außerordentlichen
heilsamen Wirkungen!wv bekannte
Crautẽor Brũst yup
cidebi Hofllcantem n
VIBocici vs in Otterhorg
vat baste Linderungsmittel.
sfeiswerfaufin⸗g
— 7—
in St. Inghert bei . Fresdrioh.
, Homburge Eh Weber,
„Zweibrücken/ Wi K. Seselb.

artoffel⸗Rrandwein d kr.
Jach hosder⸗ ·2
immel *
nis⸗ 2
agenbitter⸗
Schoppen bei 7413*6
Beinrich Isaae.

*

ια
Neue hoͤll, Vollhäringe
4 kr. per Stüd.,
Neue Franten Zwetschen
4160 kr! get Pfund,
owie aAle Sorten Gläser und Vou⸗
reillen zu billigstem Preise bei
Ch. ICIIDCLI.
Fedaction, Dru und Verlag don t Deméz in St. Inabrt.
        <pb n="687" />
        24 J
988
27

82
2*
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c
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3
3

2 583
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J ——
2 BET 2* —7 *
322 253 — —— *
8333535535* 225 52z 538 235
*8 684 2 3 32332 —52
— * * —8 27 — 3 —— * — 7 22
8323458755 4 8 —X 327
558 *552c55 233* *
xXxX 3 35 388358 —2 ——— 9 *28
—— —A — 833773853* 5*5835 z8 25 52
x s 8 5522 32 2 5* 2*35 —22 2 52*8* Ss ER B —X3
3335531478 ——— 57 —
25357337143 53355587 22e 878 7732533 558
385337 33353737226 583 *853533538 —55
2255 8 333535335 37 —— 8 83
J —A 338 36733 — 26 533 —52 *8
** 3 2 —837 — 338* 238* — —E
—— —— 7
3 A A W *2. 7
2222 * X — 3 —3—5322 — ——
232228 52 3 332323337 —X
— 35 *5 c— '535 ——— —— *
— as 55—
—1383 335* 82* 5* *5
— 8255* 25 *52 75* * 52
A 3833343837 8*
38835 87
*71 14388338 328 8 5;3355 5
6 —E— 333358 33523
3 237,33 236* —3E
22 22 25556 ——22
——— — — *7 78 —F
E 338255
7333 3733
1 12355 ——
22
2 373
J —— 23
ress 23
53532238 3233
— —— * 2 2 1 8 7 23
552 55333k77 z333838 333853 2
25 822 5 * 2.8 J —3—
2*5538 555 733 235755— 8
2237 372 5328 — 355353355* 532 227; 838 2837 A— 7
5* * 325* 78 * s 73* *
82853 3557 22238 3238 ——— ——— 88
—28 52—— — — 2* * 52 233**7
3228 —— —— *55 —68 258 — 351 852232 A — *
— — 3* 525 z224 —— 328 * EE.
33333 28 3833234 35333 — A 25537
22— 22 65 57 —5 —88 5535358* *08 53* — 585 ——
* 2 25 8 73777 2 22535 — A— 33
238 385 52. 3253325*8 521555* 563 *235 A 53
3 ——— — — ———— — —ã— —— 5* —— 2578 7 —A —A — —A
23 2385 75* 5352z* —— — —— 2*38 — —— 353 58
386536 580 37* — 2538 z2558—232
2 282 * — — xRd j S—22 — —— * 2 2323* 2* J * 2
5285823 53 O. 2388 * 85. 2 28 —23z22558* —223
E 4 —M 82 2 2 8 28 52 55 — 532. *
— —— 57 832 —A — — 23325 —* ———— 32332 52333
—528 252* ——A — 3m3235 3*7. — * 83388 2522
2555 —*— 2233232 —8 — 283 555527 2323 — —58
25* 2 2** 2535 — „— z25z5B 5 5232 5. S J257 28325* S
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53373358 7— 38 23538 22* 232832.7 —— — —
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33335 335 —343— 235377 13357 *26 57 x S2. 3
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453 22532 5 23388 *8 13 33*4 7.232
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*— 2283* 25532 3838537* ——
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53 —2 33 52—3 3— —33283**3 *
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2 3355533 333623 —3338 32355
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523 28328 32* 232*3 53233 *23*38*
—* — 535525222335233 2 33 2 375
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53553385 87825383 438
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—Ew — — imnhe s ta a, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig42 fir oper
r —A&amp; ipen fwerden mit 8 Arzr. die dreispalligel Zatie Blauutrift odert deuar Ratum N ar. op
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Dienca, c vι.νν

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—D 96 34 3 * —9 ẽu. — un Antbn ö0 vun lenn
— ——
4Mu nich — ah.Der bayersche Bevollmächtigte; innzgen brot. Aberen Shule dex interimistische Schulverwe set Atinv
—
den Sihunden ider Zalibaudesrat bsausschüsse nach Berliig. et Shutdie nstexfpacrant Jacotbn Dre rler ¶won⸗. Failtiuddert zum
urerneeen eeaehe e ne drrrez e grn S dogee aiann vom
—8 —* 9— 53 Bahern sind heute me 3* a e Butemn Vornethmen ainch Sbegibtgefiltz
——
i eebelemiüneriuxt ratbesonderz Verfügungen über,die hnnachst !nach Jecusntente um das vomSultannain Den Konig
baiheimng ves — * 5* — gelroffen Innhen abgen atene Zexrain der alten Johanniter⸗ Kirche Ju
— — —— —
e e ete e ee uret e
a e e heane deie in suren. Ars von ge sen wird inir mgeme Incohdninn. Megtisht hat · rauj
chen praktischen Staathcotcurs die J. oder Il. Motgerhalt efr ha yn yge Lage D —V ainm. imnn der Vechotn⸗
1 Den ipfo Erekriste nachstehender Aufruf an die Vehrer — 19 der Komgevom Hunnodeteit diefer Tage
ver Pfaricgezur Veröffeutlichuns zugegaugen: äg, —AV
die aner der Aeheeconesen in anseisst und Neupghlen ——— Ze aau — — ———
ind Auberaumt Dieser, it erscheint im Augenbluts Hür zepen z wa k w z3umd Dags Lahnesgericht hatroahe ude auf
em Staate aufrichtig ergebenen Bürger um jg ——8 —
———
—— ⏑———— ee ee e ee
——— und an Stelle giae ebexahen, 4 gegen die, Siherheit wos Wetens.c
Ail und ihre Fofdexungen bi —Ic —3 —————— — Vodeninkget ucs die fuargeLagten
— —— ⏑ ——— d .M. nach iaugesiandeneri
—— — —— —— Vgn Se ies ut vitita Hwetvrt ich. dä ne
J ιX R I Vete Polijeistaat ins Leben 11————O ä—ereichq
jerufen werde sonderw cher Kechtsstaat immer · meha aur!r Ausbitoo5 Parii sa Ie Newn Pren Raholeon ist wegen, ded Zustandes
—AA——— mν Gesittungeudes Vollea jeines Zbwagernqis Km, vuan gn der. Borse dir —XV
— Je— — 3 bie Deubedurfnissenatr aach Florenabgererahe —õã————————— —
uclerissß verlaugen ese wir,offeatliche Vexfaunnilung hatt. In der. Roche fotg ahace daß
andel Zndnsen d sei bewegen tönucn und so der Gid on giche Gndech hro n Sn be dehe
Voitand der Burger ·sich se gera Pert wiu, daßs wir aua Ra dents aete ie ee
iatt achtungaebieten naͤch Außen daf heß und entjchidenen Ciuen Pe eingmm ffürz icfedos — ——— —88
ihch auf die Bestimmung Aden Kriehe unde, Frieden haben uͤnd n det Versatunrhig. züm ein igen Candidairn deh brsien Brzirke s
Ißhalbe innStande find, ats ein goßes, starkes und einiges Volt toctamirk, und ———
sece Aubgaben füͤr milzrättschhe Iwetke — die Defensive zu eleitet. . —
hranee der n n allengeschhch gestalteten mig
ñrten vaß dembesonnenen · Fortschrithe icht Uu plötzkithes Halt?
Atgegentrele und Fhe aine Reackion voßbfreite, die uns wieder der
iltürherrschase berautmorlet und ur — Siaatsburgern
netnechteten. Individurn herabdrückt onιν αν vα
Solien nim wir Lehrex Angesichts Jolch eruster Lage nicht
m. Ansere Pllicht ats oaee denlen; sollert Bin als Fata⸗
—— die de on gen werdene doer inn Scheul
or Verdächtiguugen Vnd Verleumdunhen, die auf uns inFl ge
iner Thatigkeit im lideralen. Sinne geschleudert werheiren m der
in zaghaften Maturéirbelieblein⸗ Neiuralität /dexhaccen syn nod
Nein unde abermals Reinti Die Wichtigleit der Sache legt uns
z —9— kuf,nr vonl unstieu Vechta als Staatsbürger vollen
heblauch ju mathen n N e2 Datee aruu
Wir dabeneln uus adheliegendes vasplett am onozeisuich
— Arbeiter! diesd im ihret Mettxpahle rastios daran, staatlicht
gulande —D——
ach Kräfteh füur Unen frriem, für wen. modernen Staat zu wirken?
Vag die Lehrer alsenStaatehutrget benn festan Willen vermögen,
hass haben die Collegen nun Bezirke Motzuch gezeigt; deun nur
iejen ist t zit verdankein. daß Schullehtec Sittig aus Bayreuth
unt· Abgeorbneten grwähll wordem istr ig ——
eee e ee ee that:
mid muß de ĩ Liheralimnsü qiegen ub. 8..
Aljofeste varan!auit Dem Loosungswort: Heinyr
igmu, sondern wahren Chustitutionalis muß N
1 24 — i — 73w8 X
— kR — ——— g 9
— VU — h
Der Lehrer Justus Scholl vpnSippersfeld istraum ,Lehcer
in ver prot· Echute ⸗ gu· Ern frwerier dor Rehrer· Friedrich · Qeusch
don Oberohmbach zum Lehrer an her? prot Schule zu, Hasehß der

1534111*

—D — — Fafsregho 07
Bom Bagchag a un Sa Rtap. Der oFbaͤer ghrtrex seit
Jahresfrist ig amd, um Mber weiler verxuhten /Brand stestimigen is in
x Petlonnneznes g Odermerler Hrisein vohners,. Schrziners, und
Familienvaters, entdechtn Außer zweien an deig Änwesen Venedey's
esenn Sommer begaugenen, Brgndlzgungen Haf derselbe fünf weitere
gestanden ud liegen henselosin sorwait die üntersuchung bis jetzt
e teinenheitrtochegelusse.n pielmeh baßhgitæ Zerstörungsmanie
—OA 22435 4 103496410
— 54 F —I det —— herldndPeholischen
icmeinden stwie inan bete d age
Pest, beinahe das Opfer ejnzs Giftmordes gewordem Manhakto
ehtt Pe n in den en
enischi Rouge⸗war mehrere Tatze geführlich bcunth istenber völlig
jerettet moden. in ν m αν nlt mys n.
ind ονι Fet an Jziscy mutder ürzlich Dem ßapst eine
ʒhnupftabaldose· übersandit edieseibe disti: o /ai osl lanqad/a Gosl
reit und citca 600 DOpill⸗ eeeege sich in
lauem, Eingibgeig bespnders Ichdͤnes Slüch Goldquacy mit der
senen E nht the Vicar-⸗General.
jan Hranziscetit Il u“
Gine Abliin munga be Vielweiber i In
— —————
wie dem Mor Hlmotcate verichiek wirde sdlirch vem we ngc
Dheil seines Auditorings eine —
‚ornehmen. Um die Änwesenden Hesben Ju übetzeugeü w 3
frieden die Weiber dou —VX— atzais
von der Kanzel aus: Alle jene Frauen, weichte dafte sindee baß
er Maqugi qach, Balꝛe yn ein Mib oder ain Duzend Weiler nehme,
ben. bie Haud. in die Oohe C And iche da, lle anwesenden
Irauen, Hhne Ausnahme, hoben die Hand die DDie
        <pb n="690" />
        angtwach
2 2* *X
g gbabgevrdneten vetreffen
Die Ekndt St. Isthbert hat nach dein Resultate der letzten, im Dezember
867 vorgenommenen Volkszählung eine Gesammtbevölkerung von 7815 Seelen, und
zat deshalb bei den demnächst stattfindenden Landtags⸗-Urwathzlen 16 Wahlmänner zu wählen.
datuuas gir Vornahme Diesen: Wahleng mwelcheluaniatelstr· A lleratMNerv Enischließang; vam
182 bai. —XD —VDDDD
Dienstag demn⸗cLAn⸗ Novenu ber —X 210. ůä .
J— worden sind, hat die unterf. Behorde die Stadt St. Ingbert in drei Wahlbezirke
Alt, wie folgt: v moyn pαισ
MWahlozirt· uinfaßt· das gane· ersie Stadtviertel non Haus Rx. bis R.
194 8 einschließlich; ferner das ganze zweite Stadtviertel von Haus Nr. 1 bis Haus
e en Ie Wnm. ampayn n doee Seelen 6 Wahl⸗
iuuer zu 7wählen, »fininiyzun, 8 [ α— —
n dus Wahlort sutg dielenn J. -Wahlbeaig sedas Etadthaus —————
wug bprDer! Il. Wahlbezirl nfaßt das gane ᷣserta · Stadtviertel von Baus Ne Lobis
d äa he hüch z jerver die St. Zugberter- Gruben Rußtzhutten Sulzta ger
idehunte Esloß Ginerstane Sasensie deri. Qoermiltzig aud Scuͤrer Ziegettaunno und wat
l Wahlmianner wahlentun i
e is Wahloce gur desens Nn Mahlbezirt. it, datee Oberhauser sce Saal
nftinnmit · α u X ↄαα nn ne p
Der Ul Wahlbezirk umfaßt das ganze dritte Sigdtviertel von Haus Nri In bis
haus No. I A4äehlichliche serner dos ganze Ste Ingherter Eisemwerk von“ Haus Mr.
is Dus Ke 61einichließlich und, dem Sitzweilex Hof,ehnd hat bet Kner Bevdllerung
mn. 288 Seelen 3Wo hliuanner zu —WV — ——
e Als Bohlortufür, diesen, Il.n. Wahlbezixt ist das Reue Schulhaus!hestimint
uza u nι — wurden ernanut 354 ιαα
fur den . Wahlbentk der igl. Nandrichter Carl Kieffer;/ : uꝛ
ud Rfürdden U. Wahlbezirt — Krainer u eegt
autnfur den . inß Genende⸗Einnehmer Advlph Dereum
Anaun Indem dies andurch zur oͤffentlichen Kenntnißß gebracht wirbtgeht uglen an
i ie Wehlen ver, Siaht ann Ingberndie Ruforderung,siche zut .Vornahine
der: Wahl den ir ιανι n n *
Dieustag de n ipenber nachsihin Morgens um 8 Vsbr
wenherichn gen Madllongnnahues: Bepiris.ethan iind au⸗ —R 8
irtikel des Gesehes vomeAsß Juni⸗1848 her die Wahl
der vandna gsangeordneten nz303B sn ιιννR
ont ur Aup wahlfahigann edte Staatsbuͤrger —
————— —— „Stants Angehörige,?“ welchet dem Staaten:vinc
deeto Steuere Srmide e Gewirbo, Hauferr!id intomnnen⸗, Oder Kapitalrentan⸗Steuer)
cintichtet disoserne Fremnichelwegenn Verbrechen. vdendes Vergehend beer Fatschuug,rowes
—— — enu nuein
30 ndismι — 4*8 AAM ICMASOSMAASOPMN din nidci 360
—D Attitel 6 wpesselben Gesetzes 5 5 8
ꝛi —— Wohligarn lann jeder hayerische Staatsbů ger — q Rind ry
xn wethesngomne cwahl verben softtuß —— 9
vrd die übrigen de Anꝑ eie —**8* 1 —— *
ite der Verfaffungsurkunde —*
Vas bayerlfchẽ Slalsbibheerecht! wird durch das Indigenot Stagten Anger
fei bedingt, und geht mit benselbern verloren.⸗ mo⸗ * 720 ισ νι ↄi *
ue iebst dem:e Indigenol, welches entweder Durch die Gebutt oder durch die Rata
aksatlor rsorben wirdwirdgur Ausubung desnStautsbilrger-Rechtes noch erfordert:
—— ⏑ ⏑ — —— ιινιιια m un .
noↄuꝛa uu od z. diel Clnfafsigleltnimn nonigreiche, entwedee vurchs den veßl hefleuerter
— —— Wründe, enfen oder Rechte,! oder wurch die Ausubung helcuegter
nubundunrmete Gewerbe oder vurch ben Gintitüineein offentliches Amt. I7 ann jus v4
3 ι
aunnunArtikel 4 des Wahlgesetzes pom . Juni 1882
— Zich Ie Wodl hlasttt.. wpeichetneroetslig den Veyseleutze d
abgeleistet hate e ιν e
— ui .Arluct· i⸗ desselben Gesetzes: c ᷣü/ isiui⸗
puee 12 Mub wahlberechttgt ist Jederegrach seiner, von der, Wahl abzugebenden Erklärung
in dem vezirke, wo er sein Domizil hat oder mit Grumdbefitz apsäjsig ist 4
uinite Fle Wehlmann tann eder im dem Urwahle oder Gemeindebezirle seiufz, Wohn
Rihts oder wol ac⸗ mit Gruudbesiz ansassig.ist, gewahltewerden. S ee epe
——— den 9.Oktobet 1860. C ι νœν — —D——
150 ,, este
——— Koöniglich baberischeg Besitksamsen u uwie
amm m 5 νν ι,

wgneden 27546—
eGisgrimm —
gen dis Pplajectirte
Zrunnenanlage in der Meis⸗
hach hier, hat s dadurch
duft gngct J in de
„F sdes
ndas Bohrloch ein bedeuten⸗
des Stück Eisen durch 0
Hand eingeworfen wurde,
dex Asicht das Weiterbohren
« *
nien Wer den Thäter
derr Vexunlasserdvieser
A anihafte
tachen vermag⸗erhält auf
Anmeldung bei der Redactiog
o8Bluttes eine Belohnung
— ot a rulie
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Bester Weirn'e ssi g,Donpel essig,
owie ordenaret· E q wird bislig en groa
indlsen: detaib/ vertanst: 1.nνιN
— —— — Fheinpeher Osaae
ilustrirto Dameneituss. 2*
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DIB BIENE.
enerte vnd bilGgete Berlinerm
bamenuestund foee oss ancd andurbelt.
i Herauaegeαν νανÜ Mivrrirdvung dengt
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pat theibeinen Benαινα der, in dier
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diꝰ
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le dorgtals 58 aicht Alles 2usam-
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len 8 dor li e hehun Handarbeit fo
Antigs, virthnohasfliahe 7 —XX
aar Neueos und Qutes pringt: Im Haup-
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au dar gobammten Damen, vα Kinden-
Verobs Poibwuecuo und dor voarachio-
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—— damit hedentende Repa
— — — hietth
— 7 ——
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o α ven X Ropen bet F —
Wironstiten beute; Weizen1 1 fl. 20 kr.
die pie sin o ire Koggen d s. 20 6.
is 8 fl 30 ir. Gerftes fi. 80 6
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5 fl.t r. bis 5 fla 15 Ar. per 60 Kils
Meblaper Partiend I. Ahity, bis 9
Olin. Roggenmehl l Ir bis I
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öefi Weienvauschuß 19 f. 40 6ß.
d a si v0 ir. Biumenmehl. si. Z.6
5—* 837 — —101 — , a J 823 J — 9 ö r is —“ —/ r. per
Zebensversicherungsbank s. D. in Gotha.
XIBRXA. GCVGSANI.. — n c* . 44 925 90 fet. Leinol ohne Faß — sl
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T——5—5 —X 26 n —— — q, 93 —si. — it. bis — fi. — tr.per
Erfectiver Capi alfon 8.3 boũo vAn.i 2627000 350.3ilo. Repsluchen — fil. — ir. bis
Berficherungen werden dermitfelt vurchu ü ο uαασ — — — — — —— — fl. — ir.
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1724
Rebaͤctlon; Druck mad Verli dun X. X. D Gι G«—νιον ινα ι ιι α
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A z5.73 555 —»557 * 5282 22* 2* —A — 3 —— 333
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3853568535 3335 8 23832385— * 5358353 25755538 *2258
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5 258332335373332 22 53 255585 3 335—3 22 5525
33 —7 13333333 338328
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JJ 3355 732333383358 *283
——— 58332366 285. 23268 5353243353535 5356 ——
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—A — 335533332533358
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2 — —35355575— 23533522
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— —— 5737 738335 775* *
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2* 2775 333324383 633
* z 5 ——38—523823—333 —
2 23335335833 — 333*56
— 2 — *
1323 2332 — 5382 553533 835353—5
257 5 3325753535323— — 53527 5 32 —
—. 33 33 333 8—
2 83. * — ——A 255585 23235 u* 3 1 — —z 2
8178* —8334 5 2525825 8* —88 ——
* 23383 333—33532——333323 55 238
—33 — 5 5355583
R 532 73238 32355 555822358585 —— I— 3,358 55
3833873723333578 5333 533 3525
3— —8
— 77253337335 288387*
I ———3536— 385538253 235 5283 5—5——
35 1327358
2 E 355 33527—5 532—552
7 2z3386 —— ——
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38 52 55323 — 28 238 2. 5233
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53 338. 33332 582 —2887 553553 2538 2 555—5835
35 —3 558 5 —A 5 237 4— 58— 5 2 6 23
8 —————— —* —— 2 5z33 3 —E — ——— 2*5
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— 2 3 — — 3 5 5 — 38* — 2 —
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2525 8 22* 53253338 —
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n 46 taxces N Io ..sn IBRIäR H. HLAn deJ
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— 15n. ι UM A ͤ ä ne »ndn Au

nrss nα utiet E li

der St. 4*
Zunimer) ennt

ig e Vl(und das mit dem Hauptblaite verbundene Unterhltun⸗ sklait, —
— Dienßtag, Donner —VV rα
ilbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreisspaitie
—

er Dienstaas⸗

y estags und Sonntagk⸗
Mjahrig 42 Krar. oder
Nr. —EX abreil Donucr

869
456*
—* chlün .nolünu ”ö
—
Manchena J. 5* v. du i der Mili⸗
—I nd pitfonnserneterung jür die neuen
muitärgerichter Rtehen /3 ier ich Nomchmich biß Ende dieses Monats
u vain Mabi nuue Qili tux sivusooaund der Militärstrafprozeß
aben bekaumtliche Müh e 187050 Wirhjambeit zu.
reten. zènü Je
A Ad ipfalze aale lo dat⸗ hr
eranwortlicher Redacteur 0n von längerer Zeit
e 45— nach Zveihtüchen i
e Assssen geladen id e e
nn, Luugen ichhrage n. Pfsti wirdgee
chriebeng Die Vorst auden . w. Werd ee
derrem Ot n und Pfeiffetr in ngbhsitg Hqben an die Lehreravin
dun djchr eiben nntrlassen, dem zusolge. ß die eifrtilche ucheu ung
—DDDDD——— ersten günstigen Mo⸗
zent ¶undf: hide dirs, mone nicht. Ftithzo aun Vahnt denen mon
jenützen werde, um ein vistandiges S chulgesetz ! zur Durchfuhtung
u bringen, das ganz besonderz die rechtliche Slellunge ver⸗ Lehrer,
eren zeitge mäße Vdunns und de Feiung der Volksschule durch
jachmänger in'gAuge n ee Daßindaem· Lehream hene
Jünftigen Moinkut n a Angewisse verschieben würden, „wenn sie
r die Uirramontanen wirklen,“ brauchen wir wohl nicht erst
— öιιιν—
*2 EXX
hirte
Die kath. MPfarrri Hewthausen ist dem Priesier Igcoh phulipp,
bfarrer in Woantenheim herliehen worden.
ig ee ageno en —
zer kürzlich einige Tage hier verweilte, habe die Mission, eine e
ersoͤnliche Zusammanfunft des russijchen K yg anit dem Kaiser g —— t u tfu 9 Reßy. nte CCessishenß
sfapeleon gi vermiltein Franzosischerfeits sel Rigie vorgeschlagen. Blohgerau wilti sunte n — — — — aphiet: Dit Etdetschinnr⸗
Wien, 7. Rob. Die gFr. Pree meidet, doh das ingen Zauerthhiex, forr Oien Bewobner efinden sich deshaib in
Dineeetce enep inihst tins Vewachungin der ¶ Grenge ebe Vesorgniß. Dier Zahr der Erschütterungen, in der verwiche-
— — Rachtbeen sich auf fuüuftehn. Aus Fulpa wird gemeldet,
iabischen Infuͤrretwnn ine gegenfeinige Garante der . Gebietsinte⸗ daß gestern Pei her. Eisendahnstation, Neulirchen Ein ZWamerustoj
ttitat stiputirerio 0 * a s Guüterzuges mit einem⸗ Persanenzuge stalthatte, wobtwzwei
Stutge Gbcuien e Ggunande in Albanien.) Washinen Mid imti. Wangong gertiunmmerl— und einigec Passagiere
das aͤlbanesischeVisajet ist aufgehobenworden, was so viel be⸗ ürp I t 35326 — A⸗ Wh
wutel, alz. daßz der! Briagerungsustͤnd - dei Ans. prollamirt ah. gachtin * nig 444 —5 nt bhirt, daß in verflossener
sssad Pascha ist abgeseht. ein Rachfolget dürfte Onex Febzi Pafcha n iger an doßen Schaden anricht, te ¶ HFin großzer
aͤmDiese Ab itwie mitescheint, zu spat erfolgt, denn kheil der iederen Ztartist abersbwenimt. die Wiesen vor der
chon setzt weh ohnt Waffen: die Rurhe!. kaum herstellen.. Die 7 —— S Ih Verkehr nach
Abanesen erklaren — — fiensich ·micht mehr von Paschas re- 7 * epe e unte ——
othen versteheh ubcho, soarhen wolleeSo hat, ein Türle eine den eine halbe Stande von hiet. gelegenen .Orte Barzbach ein
ane Famie siunntfchieischuagen ohlie bestraft zu werden. In deeee 8 I Zlitz grschagen worden. — Blitz ist
u hane ahet eeee be Fnee shnen ohne ang, urd das Dach Zts Hauses, in petchemdenn Mann wotute und
iur zuir Veruͤntwortunge gefogen zu werden.. In auserer Stadt hurch den Estrich bis inn die Wohnsinben und. won da in den da⸗
albst lef ne bew iffuet e —W — mhucch plunderie ain cben⸗ liegenden; Viehstal gedruugen . Der. Gets dtete saß, als er
ellen Tage unde Mordete nigchrechtz und lnks Essab Puscht om Blitze erschlagen wurde,amitnsrinen c Angehdrigen an einem
ane freilich nur Line wingzigeMatet zuͤr⸗ Verfügung, doch! seine e eenee sein Abendbtad werzert hatte. Seine
zorglosigkeit und Indolenz trugen auch nicht wenig zur Herbei⸗ Icbh 8 2 dn pt en Ser deheen ihm
ihrung dieser anarchischen Zustände bei.—Sect die Bewegung dar * I —ã Vndengefitten, obgleich Juͤmmtliche
Wehesata e i en vie Adenesen ffen nedtünde d ihrereuächsten Nnedrinige total zersHnelteet worden
nn Insurxekticnsplae anr pohez, dag, Dczx Gouverneur es zu ber⸗ nd—), Lα A. B
ndern suchse. Jetzt —*8* e J den Gebirgen Obeeral · 8 n — Fy — pugeletnm gegen 20,000 fl.
adientg Vahdeht dieich an dir Mitsditen, anschließen unde die daution an Hriteitgejesn wordenn Det don ihm derwundete
mize Jrvbing ain Fenet 72* stonnen Ein Albanese — beuler hat So. ooo ftEnljchadigung erhalten.“ Auf dem verletzten“
)on, Foctmich wndechIch aplahe in Denm annen konmiuiruth 3 nn 6 — —
sänel Deinche nennse naürih sür huit Belohnung. Man weiß nicht J 6 nwelier. Duro.it in Parisnhaben an 6. b
nehr, oh die Pforte hier regiert vder einzelne Parteigänger. Die 2 3* — Hals⸗
t Zosend flo Koßen BafhtchtinmeitLin— Ji gewiß nur zu be⸗ pnd, 4 be vpon 7 — gehohlen
—— due furcht axe Rache.“ Man liest in dem, Bien
Aααα hublie“ von Gett: izSun linigen Monaten hatte man auf der
d2. 5 vu⸗ Alnexmiihle on. Wetteren das · Abhandenlomen · eines grossen
ch. Ver A— veroffenilichtenen Brief Auununig. Kupfert bunephte. dEtr ward große Wachsamkeit ange⸗

m4 4
axrLeirue Rolltus woriij dieser vir Kandatut alt uhhleidigrerdeseaiu
»idat annimmsi α— nc —
un . WAh.
—— i yEngandeniD
. Die nhritis heg Olftcigren elchee den Herbstmantzvenn . der.
;reüßischen Armee beigewohnt, haben beschlossen,! dem, —D— —
dorff, welcher die glauzende Gastfreundschafhe die der, Hoͤnige von
Vreußzen. gegem jeine ailitaͤrijhen Gaste ühte, zug seiten hattenttin
rbreugeschenk zu üherreichen, Erzguurden ein ghrächtjges Silbera
Zervice gekauft, das mit einer entsprechenden Inschrift Anhenn
ezu Mosor w.⸗ Forff noach seinerr Küdlehri aug, Suez, Wwohin er
i hoaihn Befolge· des, Krunbrigizt pon Preußen vegeben. hat, zuge⸗
andt ycden wird. iönI ;Attulsstidttis
it.S onu eu οανεννα ) *let)
— 24 4 24 —B
nrhinr hatte geh.Wrin. Ian suletimihiishedez wearinerr
zbriefeuille bertrommen.“ Eine nbedcutendec rArstin ch «
be dAn giß NeeWhodiddee der Provinze Apalaaus.
heohene 2 uih ι ——nn u uν
n gore 2**R, α Zürckel Iu l
Konstandarnopel, Zurgtbvn lezas Pojelt der eghptifchen
eiserndes Sultans ist definiliv Uufgegebeme 10Arabische? Stämme
es Gouvernements. Bugdaudrevoltiren in⸗ Folge der angeordneten
Vonstripllontu. ονν n riÇlu l J
vniDded Emit Abeane a'd vrz' den die Kalserig der Franzofen
hatte wiffen laffen, sienwunsche ihn ander CEinweihurig des Sucz-
analß Theil zu sehen,: hat! sich, wie das frunzostsnen Joirrnal Oifi
tiel meldet/rvono Syrien: nach Eghpten begebee ιν,
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        wandt, was zur Folge hatte, daß der Schdige berAfener That V”ge und Feiffpäne in Paver vor⸗
ertappt 2*8 — ei Ve otee —— stltg sogleich die Rajchnenarbeit An. 34 den
Dieo ensdec 93 955 —X —8 5 ge 3 34 dadurch — Un⸗
von Mitkid Heléitet Hlle rczite ritt d begnuͤgte glück verhütetet benz Sige Zün opfe würdgn Fich ünter dem
ich 9 der ———— 3. Dieser lehiere Drucke der — —* — 3— Puͤlver dühle
rutete Rache. Vdr Kinigen Tagen, als schon alle-Werlstätten in in die Luft gespreugt haben. Der mithinaßliche Schuldige ist ver⸗
voller Thätigleit waren, bemerkle der erste Arbeiter, daß Köpfe haftet worden.
—
noös n ι ινιν ο εανν— νιtσ tιιι α , αα ι 28u. a 6 ür 29 18
— *33 x * * Se 13nug Tddeari L 9 62 an
9 anun Madc un —E 4 Axni 10
— — 34Suα . digener abrieati ————
ehe Die Wahl der Landtagaabacardneten betzeffenden nemnce A
Die Etadt Et. Ingbert bat nah dem Reluliate der Ublen im Ddeicinbett 7
1867 vorgenommenen Vollszählung eine Gesammtbevölkerung von 7815 ee r̃ae Anusaetts,
deshalb bei den demnächtt stattfindenden Landtags-Urmablen If Wahlmänner zu wäh len. Quracgao
⁊ heg Vornabme dieser ———— mittelsf. Aulechöchster Entschießung vom — — na ae
iii 3 —V V ISCGINCGGGGG .LM IGAS8
18. 1. N. au Diensiagn beu 16. Novemnber J. J. Nuzn oia uf grius —xX de Mentheß
sestgeseht worden sind, har die vunterf. Behörde die Stadt St. Jugbert.in drer Wohldeditke Urom ο VαοιιRH— αν,—
ꝛingeiheilt, wie folghane e IJ ———
n e ee en ge — won ye —A g NRu iua- Iꝰ u vi ααäα ι
104 20 einschließlich j serner? das ganze zweike? Stadtviertel von Haus Nr. is Huus ———
eee — ¶,),— 7*
mänmner zu bahlen. no να J —J— —* uopfioblt billigst —
is Wehlorte füt dieses PoWahlbezirks das Stadthaus vestimmttucum LCimnre
blizDet IIo Wahlbeztek unifaßt das zanze“ vierie Stadtvierkel von Haus Nr. K bie
Haus Nr. 172 einschließlich; serner die St.Ingberter Grube, Nußzhittte; Sulzbacher
Glashütte, Schloß Elslersteint Scfaniftederei, Obermuͤhle und Schürer Fiegelhüttée und hat
bei einer Bevöllerung von 2488 Seelen XRiIXX—
Alz Wahlor fur ditsen . Un Wablbeütt isf der Oberbauser'scheSEaal
bestsmint. 4.« J at eene —— anr aü mor
et U. Wahlbezirt umfuüͤßt bab“ganze dritte Stadtvsextel /von uus Nelbis
Haus Nr. 114 einschließlich; ferner- das ganze St. Ingberler Eisenwerk vnneHaus Nv
ĩnbis Haus Nr. 6Il einschließfich: md den Sitzweiler Hof, und hat bei winer VBehblltrumg
bon 328 Seelen Wahlmäntner zu wählemnnnna ti ett 190
—— Als Wahlort für diesen UlmBahlberixke ist das neu⸗e EDchul hausdo Lestimm ta
nn 459 — Wablcomnussaren wzrden · Arnamtt: dit undut narüat
für venl Waͤhlbezirk der igl. Landrichter Carl Kieffenz 3 ν Wodi viui
no iehcfüre deu U Wahlbeirk der EifenhütdeuwerWesietr Gustav Krämer;
fur den M. Wahlbezitt der sal, Steueraanh Geweinde-Einmehmer Adolph Dercum.
..I in Indem dies. anduuch zur offentlichen Hermmiß gebracht wird, ergeht zugleich an
die saͤnmtlichen Wähler den Siudn aIngbert- dien Aufforderurng, Usichzurke Wornahme
dex. Wahl am J — F
Dienstag den IB. bernher hin Morgenslumng gat hß
in dern bezeichneten Wahllocale ihreg Bezigks ejnz finden pn nnterie di
Artikel 8 des Gesetzes vom —* 848.uiherr die Wahl
on urun-der Landtagsabgeordnetennne ehn
d onoe, Aetivi wehtfähigeast jeder Staatsburger Nr. 3 Tit. Werder Werfufsungss
urkunde Uns seder dolljährigeStantsAn ehörige! welchee / dem u Eittraten einen⸗
direcrten Steuer (Grund⸗ Gewerbe“ Häufer⸗ — ober Napitalwnten· Steurrx)
enttichtet,insoferne er nicht wegen Verbtechen oder des Vergehentz der Fälschung, des
MVetrxugsit des Diebflahls. ohder vet Unterschlagung verutthrin worden ist.Runane ni e
aihkyengl S maartitel.ßedesselwen Gesetee ι
als —R kaun der baherische Staatsbürger RrBLit. W
det Verfossunghurkunde) gewählt werden, soferne, Her das 25, Lebensjahr“ zurückgelegt
und die übrigen Eigenschaften des ee —D—
Nr. 8 Tit. der Versassungsurkundez
1. Das badex ische Staatshürcetrecht wird durch das Indigengl laas Unge⸗
hörigkeit) bedingt, und gehte mit denselben verlotren. “ J v 37 * *
Rebst dem Sndigenal, welches entweder durch dien Geburt oder vurch die Natu⸗
valijation erworlen wird, wird zur Ausilbuug des Staatsbürger⸗Rechtes noch erfordert
e die gesetzliche Golljährigteit, —
een bi die Ansässigkeit im Qönigreiche,“ entweder durch“ den Vesiß bestenerten
. et Gründs, Renten woder. Rechte;: oder durch die Ausübung besteuerter
ua3 Gewerbe oder burch den Eintrittkoin ein öffentliches Ami.“ F —
253 Artikel 4. des Wahlgesetzes vom 4. Juni 18480
nee Nur Derjenige wird zur Wahl zugelassen, welcher erweislich Dden Verfaffungseid
„abgeleiflet hat“ b e nie
ν., Artikel 14 desselben Gesetzes: α
ee „Ackip wahlberechtigt ist Jeder nach seiner vor der Wahl abzugeberden Erklarung
„ju demBezirle, wo er sein Domigil hat oder mit Grundbesitz anfässig ist,⸗
..„Als Wahlmann kann Jeder in dem Urwahl⸗ oder Gemoindede zirtes etues Wohu
„sites, oder wo er mit Grnudbesitz ansässig ist, gewählt werden·“· —
mnc azesisten Behirthanit un
ete en ren v. —9* A m
ιιι νν C ααοαt. Dru* Rerlaq bs 3 —

Geftern Abend nach Aukunft

des lehten Bahnguges, wurde

der Nahe des Bahnhofes ein Fonlardo ge⸗·
funden, der techtmäßige Eigenthumerkann
dasselbe gegen Entrichtuüg der Einrudinngs
jebuihten bei Franz Heilꝰin Empfautg
nehmen. re ιιν ,

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Ghe shoͤnetee Kutz t inderhutn
pdego ——— —
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javie gudinret Eghi Zrwird hillig en gryg
ind eu delan. pertouft 3 *8* — . 88*
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Fricht Vrsd gleigch ze. Prete
der Elan Zwebrusckeni ves Nopembet
Weizen 6 fl. 6 kr., Korn 4 —X
Berste Neihige. SM. N y Gerste vier⸗
—A — ee 3432 kra
Speizlern . I. 20 Dinkel 3.l.
il Al te. Erbsen 441. 161. Wicken
3.0.39 tr. Kontoffeln es. Heun fss
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Weißbrod 1IzFilogr IH kr. Kornbred
ailogr. Ainfr. diits 2 Kilogr 14 tr.
ditio, 1 Kilogr7. kr. Gemischtbrode8 kil
27.ic. I Paar Weck.N Loth 2 kr. Rind⸗
ase1. Quai. I8 ir. 2. Qual. 16 kr
fJalbfleisch 14 Ir. Hammelfleisch 161r.
Schweinefleisch 16 ie per Pfund. Wein
21. Bier 6. lx. —V Ir.
per: Pfund. ntre, 4t:
Fruch⸗retse der Stadt
DNaiferslautern vom 9.. Novembet.
— F——
Zpelziern fl. —ekr, Spelz 8 fl. 83. kr.
Gecsie 4f. 37 r. Haser 30l. b2
Exbjen 4 fl. 16 ir, Linsen 4 sl. 21 .
per Zentner. —
Brodpreise3 68 Pfd. Kornbrod 21ir.
3 Ppfor Gemschlbrod 12kr. und 2 Pfp⸗
Meiußrnd. II fr.
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*275 —27 ——52* 8 —A * ——— .— 8283* —z557 2 2
—— —A 53255 2 555 42 — —28 3 252 5 52 T
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24 —— —— —A— 32822 *55 23252 ———— ——— — 2*383 5
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*2383 88333 76787 —— 533831
55 — 38 8 8 553 23 255*
* — 2 5 5352 — —— 28 38 * — — *53 —A— 522 —
—— —— — 2 5— * 33 22 2 — — 2
25335 A 72* AE —A 535 —— „ k32352325
235 73 5855 78382 —3 2 — 8 3855535
JJ——
— 53 — 2535 3 *22 —— 52
523 8 ——— 5 323538 5237 8255 —— 533 —
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3 2533.
536 82 ———— 33 7
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der St.Juag bete ei en re iAg eir (und dat mii dem —X berbundene Unlerhauungeblauu be — E ———— * ——
tunhnet eciceiat vt ¶ ma wad mw n heDilea Fre a nü Sonn tas. Abonnementspreis giecteliagen ag —R
—V — — eI2 Silbergt Anieigen werdon mii 3 Arzr bie dreispaltige oder deren Naum berechnet. nn * w 555
Pr I X ¶ Samstag. den I. Nobebea5 ——— 869
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ounm· 8 F Deut schland.“ —— iach Ablauf des für die Abgahe der Wahlzettel fesigefehlen Ter
Murnch“ n 3;7* Nov. Bischof Heintich bon Passau hat nins bei der Verkündung der Wahlstinmen.
vach der A. Abdztg. T. nicht nur seinen Untergebenen den Beitritt net Män ven-10. Rev.Oied von ber Generalberfammlung
u den sogenannken „patriotischen“ Vereinen aufs, Strengste unter. es Vereins deutscher⸗ Sisenbahnderwallungen .beschloffe her Grumo
agi. sondern auch an seinen lieben Mitbruder in Christo in ung eines Fonds zur Prämirung von· Erfindungen· Unb Werbese
München ein Schreiben gerichtel worin er sich über dus Ungezie⸗ erungen im Eisenbahnwesen hat die Genehmigung der farnmtlichen
uende ünd nychristliche Treiben dieser“ von dem lerus“ fangati⸗ ethenigten Verwaltungen erhalten Seitens der Baherischen Ofl
irten Buuernvereihe scharf ausspricht und sich eruftlich verbieciet, ahnen· jedoch anter ver Bedingung⸗n daß diese Genrhmigimg Aauß
aß surnerhin die Kleriter angrenenver fremder Dis desene mit· ihren inen⸗dreijuhrigen Zeitraam beschränkt werdenn I unnnee ei
Zchaaren Streifzuige in die ihm unterstellen Bisthumssprengtl Nach Den Verichten) die den „N. Nachrt aus den dangen
—D 00 Unde zukommen/ vollzieht:gich Unfet der andtichen Bedslkerungere
Münqhen, 8. Nov. Ein sehr eigenlhüunsiches Wahlmans der bst in Niederbahern cin beveutenber Umschwung fw Aaß maß
at dir vltramontane Partei in Scene gesehieen Eine egemisf Miß⸗ bst in sonst ganzultramontanen Bezirken wenigstens Bedeutende
immiung unter; der GO00. Bediensteten der Verkehrsunftarten ber broale Min gritaten vei der Urwahl ervarten darf Diesetr Um⸗id
rützend, hat sie diesen vorgestelle, Daßß ihre Gehalis und Dienst⸗ Iwung würde wesenttich defdrdert; wenn dis Stautzreglerung imnn
erhälmisse. die übelsten seien, und;r daß sie dieselben hur der an Sinne.wie esein trefflicher Artikekein Linere der⸗ jüngstenus
Jortschritispurtei in der Kammern vornehwiich aber dem Handels⸗ Lummern der Bayer a Zandeszeitungꝰ canzeigt, fut Aufklaärung
ninister v. Schlör zuzushreiben hätten, wenn dagegen Fie, vi ey Landbevollerung sorgte. Es gentigtnichie daß eim abernerz
Patrioten“, ans Ruder kämen, dann sollte ganz anders fürgesorgt krlaß den Beamten kundgegeben wird,er joll auch noch Durch · die
verden. Darauf hat der Handelsminister ein Ausschreiben erlassen, Imtsblatter und durch bejoudere Abdrücke im ganzen Lame ver
n welchem klar nachgewiesen ist, daß die Ingehorigen derebayer. reitetet werden, umsomehr, als die ultramonanen Blaltec ui
Jette hisan stalten besser besoldei sind als die aiser nderm daher arstummelle Auszůge aus demselben geben.
Slaalsdienste, und besser, als hre Collegen inanbern Diensten. Fi Der „Allg. Zig.). zufolge werden mit, Ausnahme · des
aß aber gleichwohl, um ihres beschwerlichen Berufes willen, für dischofs pon Speyer, Hren. dr, Weis, alle anderen. bayerischen
hie fernere Verbessernng schon Sorge geiragen sei wenn nur Oischöfe jum Concil nach Rom gehen und in Folge dessen währende
i die Beamten der andern Branchen durch da⸗ Budget auf des noͤchsten Landtages die, drei Dischossige n, der Reichsraths⸗
leiche Hohe mit jenen der Verkehrsansialten gebracht seien AIn ammer, umbeseht bieiben. — 0—
iner vorzugsweise von Post⸗ und Eisenbahnbedienfleten befuchten, An shach, 8. Noo. Das hiesige Wehlcomite der Fort⸗
Dahlberjammlung haben diese denn auch die Richtigkeit dieser“chritispartei griüt einen Aufruf, worm es heißt; ——e—
darlegung anerlannt und die Verlockung der Patridten gebührend uch diesesmai Manner senden. welche Schritt für Schriu darauf
utüchewiesen. e 7 78 sinarbeilen, daß ganz Deuschland unter Beseit gung der Diaine
Müsnchen, 9. Novp. Mein Hanus soll ein Bethaus sein!“ inie durch den Kintritt des Südens in den Nordbund bundeß⸗
Denn· der hehre Stifter des EChriftenthums jeßt umter die Mene daatlich geeinigt, starf und geuchtet den Auslande gegenüber da⸗
den⸗ kame, wuͤrde er· dies nEchriftwort wohl dahin erweitern tehe, unser engerez Vaterlaud Bayhern in diesenn großen Ganzen
mnd ihr sollt das Gotteshaus nicht du einem Ort der Watium, tei im Innern vom richtigen Forischritie gesragen Wwerder Solche
uitbe machen !“. Warum wir dies heue schreiben wn anner sind das beste Bollwerck gegen unuramontane Belüste und
urg eine schlichte Burgersfrau soeben er fahren haben, daß von olche Maͤnner haben wir an unseren drei bisherigen Adgeordneten
mn hiefigen höheren Geiftlichen, wenn win vicht irrem, am vo . Stauffenberg Seyvold. Mockowihßca, und mit esten Verkrauen
uen Samstag in einer Staditirche die Frauen Lines alheinschen nnen wie Cuqch deren Wiederwahl empfehlen. Weil wir aber
Johlthaätigkeitäͤnereins. vor dem Empfang des Abendmahles in indirecte Wahlen haben, rufen wir Euch zu: „Sendet. Wahl ·
den. Ansprache u. A. aufgefordert wurden auf ihre Mamen für nanner. ie uns Pchere Bürgschaft geben. daß feine dndeten Abge⸗
e Wahien, naturlich jm ullrainomonen Sinne einzuwirken. Wieordneten aus der e als solche, welche das
e Bürgersfrau weiter erzählte, hat diefe ee Streben mit Euch?“ uͤd' uͤnset eilem VFifcheinet zahlreich am
n. Sammlung und Undacht jo gang unheeignete un ————
wichnende Lufforderung eine Wirkung auf · die Mehrzahl der jundrutsch und freiheirswidtig ist. Die Gegnernderuhrig upd
ammelten Frauennicht“ nurs verfehli, Jondern viebe derjelben nachen uns den Vorwurf, daß so Vielr ber ans ncht wahlen undn
uss8 Tiefste emport. Der ultramontane Parteigeis bentet sonach technen diejelbeni zue den Ihrigen!MDagegen:trete Jeder umannnne
blt die heilige Feier seiner Reuͤgion u welili gen und politisch zaft ein fur die gute Sache amdelegen durh Nihlreiche Betheiligung an
nrechten Zwecken aus. Durch ein solches Treiben aber —XV Anmaßung lauten: Mrotest ein. une n αια
Ullramontanen⸗ über sich selbsi das Verdammungsurtheil und Speysve 8. Nop Die Adtheinpfalz9nmeldet, datßz ihr ze
erden den gesunden Sinn des Voikes, mögen sie es an heiliger deranwortlicher Redacteurzwegenn derbeiden: von laͤngerer Zeidnte
ne. quf der Straße, in ihren Wohnungen und Laden aut confiscirten Artitet auf Samstag, Dr. Nod., nach Zwerbrücken bor
sprechungen für das Jenseils oder dieffan oder sogar mit die Affsen geladen ist. νν α α
huugen bearbeiten. nimmermohr ixre machen lonnen. Das Volk Dresd en, 10. Nov. Die Ziveite Kanimbr hat den Antragni
enez ut du gut. wie. unter dem Deckmantel der Religion der Fortschrittspartei auf Abrüstung mit großer Masoritaten angraena
Vaterlandenbe bon dührern der Ullraniontanen nur ut ommen. Ein von der nationsalliberalen Partel. eingebrachieshic
Aumz gemeine Interessen der Selbst⸗, und der Herrschsucht an⸗ Umendement? es moͤge dabei die nothwendige Rücksicht duf die
retl wüerdei. n I en NDachtstellungz und Sicherheit Dentschlande genommen mwerbeue
Aus Mauͤrnch n, 9. Nob., wird der Augsb. Abdztiq.“ — ur·
eben Wie wir Höken, wirb zwar, nicht von Seite Wien,5. Nop.“ Gevrg Vo läßkr heute itt dem hiesigeirpe
nciuus des Junern, jedoch von sammtlichen Kreisregierungen] Neuen Fremdenblatt“ die Mitthrilung, daß vie Reste dern ham⸗· a
nen. Dagen au die äußeren Behsörden, eine Instruction ioverschen Legion in Algerien tolsnisirt werden sollen und daß er
ne darauf aufmerksam macht, daß nach dem Wortlaute elbst definitiv abzudanken beabsichtige, sehr entschhieden dementiren at
6* hin des Wablgesetzes und der Wahliustruction nicht schon In Bezug auf die angebliche Asdan:tungsbereitwilligkeit · sahi die!!nr
— der Stimmzettel die Naͤmen der zu wahlenden dietzinger Erklärung? Der Konig von“ Hannover hat wedetuna'
n von dem Wahlcomm'issär oder einem Mitgliede des ndirect· abgedankt/ wie Hr. v. Bismarck einst in kühnent Gedanken⸗
isschusses verlesen werden dürften, sondern erst am Schlusse, luge zu behaupiten wagte, noch denkt er ses daran. in pimae
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        sorma und wele chbirdren Form abzudanken. Wer das und Heu wurden ebenfalls ein Raub der Flammen AAnd find
stecht zur Seite findet, der gibt es auch nich⸗ * wenigsten zur. Leidwesen des Peschadigeg sannllꝛche verbraunten Mobilien
der, —A tucet 3 et bnire Georgeist/ a2 ————

aͤbrigens dur —— Aufnahme des Krouprinzen don Ase 1 auu de ertz 6 Nov. Der Rechnungsabschiuß
dreusen evdes kaifecchen Hefbarg u MWieh so Annugenehm vvde· aiferslauterer Schittzenfestes zeigt Notzden⸗ dasßf ein Autters
ruhrt worden, dast ed bis zum Ien Schneegestoͤberam Gmnun-l maünftiges Wener dem Feste vielen Abtrag that, einen — in den
er See wartete, ehe er sich zur Rüdtehr nach Hieß ing ⸗gien Jahren selten vorgelommenen Fall, nämlich einen „Ueber⸗
entschloß. huß von der bescheidenen Summe von 4207 fl. nebst einem

Din. 10. Ror. Im tiestgen Gem—eindenath h die geage detsd vollen Iudentin. waramien agein ¶ Sat 333
—E 6
A elederen Stadt aif der TagedordiungAut Jetur vrnhad win bas Sudrf.¶ Wo genbt..nmewet. dern aBapien
aem wird unter'm gestriger (0.) elegraphitt Der Kaiser er ubrigen Gemeinden soigend im neuen Gemeindebudget ein
FJranz Joseph ist nach 11ftündigem Ritt, bee Beduinen, Rimmte Summe als Ausbesserung des Lehrergehaltos fFestgeseß/
Zaupilingen und einer aus 800 Reitern beslehenden Caravane, gewiße lobend. anerlannt werden mu ecu b u
ie e ve henge Grar desuan et JJ rannt —* ee * * be

— 7 ortgefahren, die Gehalte der Lehrer aufzubessern. wird den
meg er im dsterreichischen Hospiz abe 0 zueee fu Lemeinden nur Segen bringen.Sorget als Vat er der Gemeinde
——— un Frankreich⸗ 2137 eh * Eure Lehrer, ihr sorgi gleichzeitig für Dc denn ge⸗

Saa 1.Non Die 34 ernelichteinen biß werden die Lehrer in Bezug auf, die Heranbildung ünd Ernieh
e geet duict ainien. Dan iüta
e in Heraus seing volle Zußinamuns Zu allen Veschlüsses des vit überzeugt sein )
heombereoncila ectlaei··· 46 StuiUs ar l. 8. Rov. Große3. Irufsehen erteat bien

——— Blatter. Prechen wiedor von einer moͤglichen · Abwe⸗ a purl⸗se Verschwinden des Seideufabrilanten Monnet aus
snheit des Kaisers Napoleon wahrend der strengen Jahreszeit. hon. der am 21. Oct. sich hier in Geschäften befunden in Bre
die Lecne dathen ihm nachdrüdlich, einige Zeit in Rieen der — Geschaftsfreunde besucht. Vor⸗
NRienton zugubciugenn. Man lennt die Acicht des Koisers in ültags noch gesehen worden war, jedoch nicht mehr in sein Hotel
Neser Veziehung noch micht, dn Aufe Vne e verschwunden ist. Er soll gut mit
ulliges hab wenn der Kaiser, na deo: Rückehrn der D verfehen mdein,,
ainige Zeit sich mdeqch demn Süden begäbe. Wasg Feulda/S. Nob Der Zugꝰ ist mit · dem Guterzuge «bei
iesen Rochricht umerstüht. ist die Thatjachen⸗ daßn der⸗ Ge Aetirchen zusammengefoten. gwen Maschinen, zwei Waggona
neral Fleurten einen tenhändigen · Hriet DesKaisers Rapoleon ertrümmert, einigt Passagiere verwundel... nen
inden Craten· fu diefen Winter in Rizze oder Mentone . In Her gas do r, bei cEisleben sind eiwar 20 Perso⸗
oguberriten, denn eh ist belannt daß⸗ der Kaiser Alexandez die en, welche Fleisch von einem wichindsen Schwein genossen habem
en demand,.welche, hcht vach⸗ Picta hegit/s doct. ber ——
uchenwid. cwon cuun Uaf 10 Gudt —D us suuuotft 8 at p Ein Fraulein Einilie Wepler welcher der Curfürftꝰ von

— — dus q ν dessen unlangft wegen ihrer dichterischen Thaͤtigkeit einen Jahres·

— iane jehalt von 001Thlrn. ussehte derdsfentlicht in det . Hesfischn

.n Gingejanden 2 J— nit nt dollsztg.“n cinenneuen poelischen Erguß F an dessen Schluß

—
vicde dheadineien ¶nanbae bel der großen Wihtiuten dirnr Ban ur fleahlender, dach seinenn ticfen Faln 3
n eeen Siaschaudigteit Licen umd An sr winmuthiz dut Erhteht verungt ven Land der ightern, Hessen. 6
e eee o en de dorhchennedcrien aun vunee Der Scher, der an die Woriumanha ansmzutdich gicht —
nen zu geben, denn wir wollen gewiß Alle nur in 8 ce l exstre⸗ gi e n a
ee haie staatnnche. Verhaltmifle Ichaffer Bex minberung der gisleht vergnnugt, das Vand a in Hefen
Sielern unv des sichenden Herren Ibethaupteuns eimen guten ind · W . eee ——

nern e an ar ims und unsetene Rachtommen,.ein Wanten bu vs da Nop Besttalischenn Rohheiture
itige Stacrenaug hati e ee n sf ein Todtengräber verhaftet worden, der sich Nachts aufeinan
iniges Vnnhes atungged etendes Deuischtand . anstt den Durumn J in e — eee
e wir ans alle veremt bie Bruderhand imdieses unser go er diesigen Kirchhose sehlich and vie 8 en Grubemn
richen pir unsae ee Ind tasset ung nicht durch“faliche crauthoita⸗ Die: Leichen sel bst solche, die erst Tags· vorher beer⸗
nehnshetunwes Ziet * edenn e lun igt waren, boltene min den Särgen umdeKleinern aus den
worsplegelungen Einztiner itee führen, undefelbst durch Parteisuchht 4 — n en —7
— — d esen R 2 zrabern, mitden Vveibern sulterte er die Schweine mit den Vieta
nizweten. CEdtifins letzrte mns je Siebet Euch unter dinander⸗ e ——

peeee e de eee Relinen ieie nigt Ge en 34 3*
in 3Xx—* —XRX hlauben machen will) gebietet uns dileider verkaufte er theils in ciner andern Stadt, theils ließ n
ahti wie uttiq mur 15 je von seinen Kindern agenn Esn inde auch Siele Hehler. diejer
ee: Ind Rachstenlirbe; darunr einimüthig zur Wahlurne; um —E—
nn adee gi e aads suct. Dieccheutegi and Diebo ann ne —*
vlack ertingen zu helfen — J6 7 LSüett thane n. Eine —— ereegende · Freveltha

hie: Umgegend von dem Gremtzstädchen Schoden in grotze Nufreg⸗
ing verfetzt! Am 2. Oct. in der Racht brannie der von Schoden
aͤ Werft entlegene keine Krug zu! Ruschuppen nieder; und ··auf
er Brandfiatte fande man am⸗ andern Morgen die sammtlichen
udischen Bewohner des Hauses, fieben an der Zahl namlich vier
krwachfeneo und Hreie Kindet, zu⸗ Nohlen! verbrannt/ Wie man
AIlgemein vermuthet, so muß der Brandstiftung ein Mord voran⸗
——— noch nicht entdeckt/ eine gericht·
ichen Unterjuchung istbeveits eingeleitet worden ··
Fr geiraihslustige Damen seien uf einen Antragin vet
Chicago⸗ Tribune“ hingewiefen, den der Indianer · Haͤuptling Ka⸗
zesh· es· da · way auf diesem nicht mehr ungewoͤhnlichen Wege vet⸗
iffentlicht. Der große Häupiling hat gegenwärtig nur brei Weiber
ud wunscht Jeine befferen Hälsten durch eine weiße Schonheit zu
emehren. Ainf Häusli chleit ande angenehmen Character wird
nehr hefehen als wuf großes Vermogen. Der große Vater hat
grein grodes, warmes Haus erbaut, Ka⸗besh co⸗da · way will sein
Figenthum mit ihr theilen und fie auf den Händen tragen. Seine
Xa gegenwäͤrtigen Frauen hat er stets giut behandelt und e
nemals geschlagen.. Zur vollstandigen Beruhigung liebesbedürf
iger Gemuͤther theilt der cibilisirte Hauptlieng mit, er und seine
Deren Frauen wurden der Auserwäͤhlten ftets das Schonste und
hesie zu essen geben, überhaupt Alles thun, um sie in ihrem Wig⸗
vam giuclch und pifrieden zu machen. een
432.* ι να —— F

2*41

Bix * —W —8 — —
I Zweaberüche n; 6. Nop. Es wirdnsicherlich die Leser
Ag.Aneigers“ carteressiren/ zu erfahren, daß endlich einmal Hener
Standalpreffe mit n allen Energir entgegengetreten! wird welche
chonseit mehreren. Jahren, mnamentlich aber in dex neuesten Zeit,
hr unheinliches Wesen getrieben · hat. Gs ist nämlich die Nr. 264
zer dahier seit einem Jahre erscheinenden sogenannten⸗ Westricher
Ziggestern mit Beschlag belegt: worden, wegen eines darin ent⸗
Jautenen Artibeis über de GErnenaung der Wablcommissare im
Dahlbe zirke Zweiltrücken, in welchem die heftigsten Angriffe gegen
ie Staatsbehoͤrden, namentlich aber gegen das Ministerium en t
halten sind, ebenso ist der Abgeordnete Bücgermeister Adt in
Fusheim wegen Beleidiguug und Ehrenkränlung gegen den Redalteur
ieses Blattchens klagend aufgetreten.. 6l Minnz
7 Dil iedta st el. 6. Novb.. Am wverflossenen Mittwoch,
Morgentß gen 8 Uhr, ist in dem zu unserm. Kantone gehoörigen
ahe an der franzos. Grenze gelegenen Orte Hablirchen in einem
gemeinschastlichen Hause Feuer aurgebrochen, welches bei dem
Mangel!an tüchtigen und quareichenden Loschrequisiten mit rasender
Schelligkeit um sich und in kurzer Zeit Wohnhaus, Scheuer und
Stallung in Asche legte. Das im Siall befindliche jämmerlich um
Renmng schreiende Vieh (1 Kuh, 1 Rind, 58 Schafe und 1J Ziege)
onnie dem verheerenden Elemente nicht mehr entrissen werden,
id der Eigenthümer mußte einen Renungsversuch mit mehrerne
Frandwunden: büßßzen. Die nod vicht gedroschenen Frücht Strob—
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        — —X—
Munchen-V. Novr Rach einer Mittheilung des General⸗
Postamtes des norddeutschen Bundes kopuen von nan an auch
nach Belgien -Zahlungen durch Postanweisungen bis zum nBetrage
on 200 Fris wenn⸗ bie Auszahlungen aͤn Belgien, und 80
Thlr. 87 x s Sudd. Wahrung wengnedie z Auszahlung in
Zahern erfolgen soll. vermitlelt werden. Die vom Absenderbei
er Aufgobe zu entrichtende Gebühr beträgt: a) für Beträg bis
u ado Ircs — 46 . 40 tr. , Egr) 14 tr, b) für Be ⸗
—A 20 tr. 6 Sagr.)
28 —8B — 18 — 7 5
Ziür aberge 8. Nov, Seit einigen Tagen ist auf den
Nitecten Kurier⸗, Schnell⸗ und Postzügen der bayerischen Slauts⸗
ahnen die Dampfheizung der Personenwagen eingeführt. Der
Dampf wird aus der gemeinschaftlichen Warmequelle (einer in einem
Hhepadwagen aufgeftellien, eigens construirten Dampfmaschine) mit⸗
ela Gummischläuchen in die aner den Sitzen angebrachten Eisen ⸗
ohre geleitet, von denen qus die Waggons vollstündig gleichmäßg
zurchwärmt werden. dWie wir hören, wurdt Seitens der würt⸗
embergischen, badischen und hessischen Bahnberwaltungen bereits in
Müunchen über die bis! hetzt· gewonnenen günstigen Resultake Erlun
igungen eingezogen, und es dürfte daher die Einführung dieser
imnridtung auch auf den bezüglichen Bahnen nicht laöge auf⸗ sich
varten laffen Wir wollent hoffen, datz auch unsere „Pfalzischen
Bahnen“ dem von der Staatsbahn gegebenen guten Beispiele mög ·
ichst bald nachfolgene 1— *

Maunheim, 6. Rop. Weizen stiller. Roggen und Gersie
inverändert. Haßer matt. Leinhl, Ruübol und Petroleum unver⸗
indert. Weizen hies. Gegend LB.fU. 60 G., ungar. 12 fl. 16 G.
rank. 11 fl.48 G. Roggen 9 fl. 15 G., Gerste hhies. Gegend
d it ao Gsrant voo G., würti. 9 fi. 20 G. pfal
10' fi. 10 G. per 200 Zollpfd.; Hafer 4 fl. 15 G. per 100
Zollpfd.; Kernen 11 fl. 89 G., Kohlreps, deutscher,22 fl. — P
cx 200gollpfunv ze Nleesaneine deuischer 26 fl. 80 P; Rulbos
uff. faßweise 28 fU. 15 P. ün Parthien-25 fl. P. Leinöl, eff.
Inniam vin Part. 21 ft. G. —— faßweise 21 15 G. per
100 Holtdnd, Wezeh Nx.AM 45 P., Ar. 10 fl. —
p. M28 . P. Ne3. 6fI. 45 P., Nr. 45 fl. 45
h. Atu Oον gallpforr Btanniweineesf? (50 pCt. n. Tralles)
ranf. AO Papet 180 Liten; Petroleum bej VBagenladung 15
l. 16 — 16fApeer 100Jollpfund. eeeet c

—E .νν —2

inus, dutb α i
1141 42 Ntt 1 398
ue — Ir 8432 gem iscct. Da unsere
Nittheilungern vorzugtrorise Ken Zwedk haben, die große Masse der
leineren Landwlrthe i ancheriel Vortheite und Rachtheilein
er Vetricheweise dufme sam gu weachen.n so halteit windenr für
mßlich, folgenden anm uns gelangten Brick ves Aderwirthett: Io⸗
jann Kieintnechten wonn Zohweilere C S. hier mitzutheiien Vr
reibtzh ·Nie dnae Ersolge die / nan von der Anwendung
zes Guanos zu gtmen — erfahren haben will, gaben mir
Beraulassungi imn Fruͤhjahhr 1866 ein für Kartoffeln bestimmtes
eid mit solchem gu düngen gind zg —
eid in noci gleie Thule theinte undejedem derjeiben 2. Tenmer
sne reidvücfic gaß. 70Mhrend. ich vorher. Joie fur den einen
Theil bestimmten 3.Gentner, Gyps untermischt hatte, untermischte
qh die 2 Centuer düt, A——— ver gleichen Menge
eingepulvertem Kaile · Da id wahnahnn dah der niß Kalk ver⸗
nischte Guano einen viel stärkleren Geruch di als der mit
vhps vermischte/ so hati⸗ ich Alles geweitet, daß der staltguano
muc weit mehr wirlen ioerde ald der Gypsguans. Ich beobach-
eie daher das Wachsthiem der Karloffeln mit aller Aufmerksamkeit,
and aber sehr bald, daß ich mich getäuscht hatte, denn während
die Gypsguano ⸗Karioffeln alle seht freudig ee jchlug mir
i Ren Ralignand⸗Aactoffeln in Datthen Jehl, abohl vieselbe
darloffelsorte war und datz Sehen auch gleichzeitig und in gleicher
eise vorgenommen wurde. Auch die fernere Entwiclung zeigte
uffallende Fereereret Bunsten dia. Guanos mit Gyps.
heim Ausmachen der Narloffeln zritzte * sich nun, daß die Ernte
obu dem mit Gypsguangbehandelten Stücke die Ernte des anderen
zleichgrotgen Stüces um das Dreifachen übexfraf, Ich wan jehr
ͤberrascht durch diejes Resultat. und machte einem Sachnerst andigen
abon Mittheilung, der mir dann sagte. daß durch den azugemischten
dall aus dem Guano der beste, Stoff luftförmig ausgetrieben
vorden sei; er meinte ugleich, daß sei doch eine Sache, die heut⸗
mage seber wissen minssen aliein weil ich: mich doch nicht zu den
Dummsien rechne, glaube ach Jdaß es Viele giebt, die es auch
nicht wissen und darum g ich Ihnen die Sache mit und bitte
Sie, dafür zu sorgen, daß es in moͤglichst weitem sereise verbreilet
vird, damit Jeder, gewarnt, ist. nicht nur gie Mischung des Guanos
nin au In Derme iden,* sonde or aberhacihta⸗solchen Dungemitteln
—
ilcton ινιαιοιι ν ιν nMι,
T ν ι α—

— 7
J 28 —
— — 5 p B6 Sιιι

—* B okanntmachun g. * 214* i 4

— —— * uen , „i

— u r «, J — *

* Die Wahl der Landtagsabgeordneten betreffend.

— ——— p *

Die Etadt St. Ingbert hat nach vein Rehsuliate der lehlen, im Dezember
ee eine Gesamintbevölkerung von 78154 Seelen, und
zat deshalb bei den deninachst sattfindenden Wandtags · Urwahlen 16 Wahlmänner zu wählen.

GurWornahme ndieser Wahleny⸗ xlche mittelst Allerhöchster Entschließung vom
—18. ——— eeee — m v 24

Dieustag deu 1A November IA. II ιιαα
estgefohl · worden sind/ hatdie undersur Behorde die Stadt St. Ingbert in drei Wahlbezitle
ingetheilt, wie folgt: vheeih

Der Il. Wahlbezirl umfasn Datß ganze erste Stadtviertel von Haus Nrarrwbis Nr.
94 35·einschließlich; ferner· das gattge zweite Stadtviertel von Haus Nr. A bis Haus
iut. 204 i inschließlich, und hal bei einer Bévolkerucn von 8069 Seelen G6 Wahl⸗
männer zu wählen ·· J

Al⸗ Wahlort für, diesen J. Wahlbezirt is das Stadthaus bestimmt.

Der IP. Wahlbezirk umfaßt das ganz⸗ vierte Stadtvierkel zwon dxJ Nr 39
haus Nrn172 einsciiehlichtzserner die Si. Ingberter-Grube, Mußhiute, Sulz a
Glashilite, Schloß Elsterstein Seifensiederei Obermühle und Schürer Ziegelhütte, und hat
i aner Bevolterung von 2488 Seelen S Wahlmänner zu wählen. 2533
Als Wahlort fuür diesen U.Wahlbezirk ist der Sberbaufer'sche EDaal

Versteigerung
in Heckendalheim.
. 2 M— 5
Viontag den 23. November 1869, Vor⸗
mitiags 8 lhr zu Heckendalheim bei Jo⸗
haun Buchheit,“ dassenn Eheleute Mathias
Ziegler, Müller iimd Elisabetha bel bon
der Burchbacher Mühle folgende zum Rei -
heñdruner Hofgute FehorigenLitgenschaften
Ensheimer Bannes auf langjährige Fahl⸗
terminc in Eigenthuml versteigern, mämlich:
5 Morgen Ackerland beim Drehbrunnen
hinter dem Garten des Ensheimer Hof⸗
zutes, wovon 3 Morgen mit blauem
Hlee angelegt.

r
4
7

23 Morgen; Wiese in deß Kindel s⸗
— 8 —— 3 —*

Plan· Ne. 5866. 53867. 85 Decimalen
Ader auf Staffel neben eter Abel voun
—A 27

ng M: nt be

Plan⸗Ne. 88761. 40 Dec, allda, neber
Friedrich Ruffing. udcu ;

. Plan⸗Ne. 38784. 86 Dre. allda,ꝰ
nebeue Ensheimet: Hofgut. u. —8
Ploan-⸗Nr. 38900 3808 Tagwerhe
37 Dfe. daslos. heten Friedrich Ruffing

Plau⸗No 5807. 71. Der. ebendaselbst
neben Peter Schuhmacher.
Plan⸗Nr. 8001. 72 Vek.nlints um!nn—
—
ba

eftimmtt. — a)d
Der Nl. Wahlbezirk umfaßt das ganzs dritte Stadtviertel von Haus Pr. 1 bis
daus Nr. 114 Linschließlich; ferner das ganze St. Ingberler Eisenwerl von Haus Nr.
bis Daus Nr 6Ieinschiicßlich, und den Sißweiler Hof, und hat bei einer Bevoͤlkerung
on 2268 Seclen 3 Wahlmaͤnner zu wäheen. 83 —A
Ans Wahlort für diesen 111. Wahlbezirt ist das neue Schul haus bestimm!
— Zu Wahlcommissaren wurden ernannt: 2 213 uin i
jür den J. Wahlbezirk der kgl. Landrichtet Carl Kieffer; le
jur den HN. Wahlbezirk der Sisenhüttenwerlsbesitzer Gustav Krämerz
jur den Il. Wahlbezirt der igl. Steuera und Gemende· Ei nnehmer Adolph Dreum
Indem dies andurch zur offentlichen Kenntniß gebracht wird, ergeht A
ne sämmtin chen Wahler der Siadt St. Ingbert die Aufforderung, sich zur Vornahmt
er Wahl annn— F 3 —
Dlenfiag den 16. November nächsthin Morgens um 9 Uhr
n dem bezeichnenen Wallocale ihres Bezirks einzufinden.

Horn, tigl. Notar.
        <pb n="700" />
        Artikel 3 des Gesetzeß pom.A. Juni 1848 über die Wahl
ꝛn . Achtdmrcingi on dtagtabgeotdueten Wnd
——— Aeliy wahlfahig eder Staatsbürger Gdr. 3 Tit IVder Verfaffungs
——28 Zund jeder . bolliaͤhrige, Staats Anugehörige, welcher dem Staater ein⸗
direet Steuer Grund Gemertza Haͤnserz, Ciulomuren⸗ od er Kapitalrenten⸗ Steuer)
entrichtet, iusoserna. grmicht megen Verhrechen, pder desr Bergehens der Falschung⸗rgde
Betrugh, adeß Hiebstahl oder der Unterschlagungh berurtheilt morden:ist ie ou
nmuduooun ae αο rArtitel 69desselben Gefetzes:* Ne
23 Ie ⏑— 2 —72 441
I Dohtnaun wann de paventsche Stas toburger
der Verfassungsurkunde) aewählt werden, 8 er das 458. Lebenssahr zurückgelegi,
und,dje Abrigen bigenschaften des Ach vsur. sich date m — zute din stI
e Nrin8. Titiv der Verfassuugsurkunde:
— Dae baherche Slatsbilrgertecht/ wirb vurchen das Indi genal Stgate Iunge·
—
* giebst dem Indigenale helchea catpehet s pier Geburt ober vurch pie Rin
Anieloc irwor ben Awird. wird Wgehane In ei noch erfordert!
d eschlige Votjährigteit
— in vogctide einheder durch den, Besiß besteuerler
Ae un BGründe Renleg ize —— die Ausübung besteuerter
—— 9 , Gewwerhe oder dich dene Winftittgi d ee Aml. *
n u., — —D —— 1 ( —— 78*. ν.
— — 4.des Wahlgesetzes vom 4. Juni 1848
Wisig m ghitti Der enige wird zure Woahl Digeka Ab nwel enn den Besasstinzari
— —— aen do —J —83 isset We ctgzrug deng ¶ehfassin getin
ι αι — J—räα
Ini) pis ι Irtilet 14 desselben Gesetzes! —DDDDDDDDD——
nzrnActid wahlberechtigtist Jeder anache erner Ddoreder Wahl abzugebenden Erilaͤrung
in⸗ dem. Bezirle, worer sein Domizil hat⸗ oder mit Gouudbesitz ansässig· istl“ vVIn pn
l aunt mts Wahlmnndt Lätin geder iin denre Webahl⸗ Gder Gensemdebtzirke seines Wohn
fhes.über wo er mit Grundbesig insäffig ist* grröhlt werden u νν
7 gJbtzrrüͤcten. deyn 0 Oflobet Aoghuro i0 ol Hu.) I
ua vä ,n .ι —
Ho un den 00 Kaͤnglich — —— — —
— Da in morncen l
uid au m — — —— —
rontut, d—l p ν qa e,
Animnatenu7 Bekauntmachung. a n 24 6
Rachsehende duf det ESteinkohlengrube. Sil Ingbertlagerswen und zůͤ Gruben⸗
wecken nicht mehr brauchbaren Materialien, nämlich:
2300 PFfund alte unbrauchbare Drahtseile,
407Pfund herbranntes Giuß ẽisene von Oefen Rostballen Feuerplalten,
—BB————— Gußess ein von zerbrochenen Wagen nd ẽp adexn
25000 funb Sech in ed⸗und RNackeleisen, d 41 rp
d. Pfund Soh eder⸗Abfälle von Pumpenringen (für Handwerker
—I—— .
26 Pfund Sohllledex unbiauchbares, aus ileinen — —
ollen im Submiffi ons wege un veß Meistbietenden —— tus
Die Materialien und Vedingungen können. vein dem'“ Maferialrechnerkgl Sleiger
ßifutheerr zu St Jnugherter Grube eingesehen werden; und sind Angebote hierquf ver⸗
chlosetn und gehöris veseichnet 5
. bis 20. Novemher I8S60 Vormittaga LI Vnr uααν
nuf dem Burean des unterzeichneten: Amtes einzu peicheh. 313 — 1 eiatd ↄ
te niSt. AIngbert. L Rovrember 1869
— DDDDD——
renv eru α t
uun gαιιν ν ι

Geschäftss Empfehlung.
Ich beehre mich ergebenst anzuzeigen, daß
chm von / heute n das —
Bäckerel?Geschäft“.
des HerrnWeternSch mekdet,“ neben der
aih. Nirche uͤbernioinmen habe. Durch meine
Tjährige Geschäftsthätigkeit als Gehilfe bei
jerrn Bäcker Stirenf glaube ich allen An—
orderungen n der Bäckered ientsptechenn zu
oͤnnen, und werde bemüht sein, durch rein⸗
iche/ schne urrdegut aus gebackene ·Waare
mBrod⸗und uWeißwaaren? sowie:vdurch
xrvmpte undveellenn. Brdienung das n Ver⸗
rallen meinor / standen gu erworben und ar⸗
—X——
Der Geueigtheit des hiesi ren Publikuns
nich bestens empfehlend/ zeichnerid
tu σ ιν αν tunq u
untt nKrng n Attungtroust
zu — DD—⏑—⏑ ——⏑»——
— —— ——8
— ν
Essig-Fa bril
nι ιοι ιιονν
in St. Ingharx. c. .

360
1,

Bester We iuns sa Dagep bbessig,
owie ordinarer⸗E sPfanrg wird billigon gros.
ind en. etail qert anft.sau
V é,
—DDDDD——
l—
7 arhris · Hamonei ne
————
Atα ια αιαα,

Ua Dę N
Neueste and billigste Berliner
demonxaitung fu Mode und Aandarbei
a ALxrauagogeben tater Mitwvirxung der

ERaædaotion dec Barnar
nit theilweiser Bonutsung der in diecca
Zeitacehrift onthaltonen Abbildungen.

DD ——————
T rfanes im Asngo

g die, Bens“ it Sammot-

orgfalt und Unret Alles auaam-

as die Modo im Gebieto der To-

ad· dar xeiblichen Handarbeit far

natis⸗ rwirthaschastlicho Frauen vnd

v Neues und —o — Am Haupt-

iskruck οσ πααιοναα Aαιιν.

der goaammten Damen- und Lipdeor-

erobe, Loibviache und der ;

eaten Handarbeiten, in den 22

potet Soka imvet ν

— —— woduren es aueh den unge-

Pieaton Handen mogen vr, Alee α
næufortlgoa uad damit bedontonus

uisce au orzielen. ,

Dis orats Numoesr dos uauen (V.) Jabrgang
t gratis dureb als ———— and

F Pqetanatalten zu beriene 78

νν—

J αι —N .
ν *4* A AMιν ιν
3 a — C on trol c ιι—,
.. «— , 2 — “—
die aglich zmehr, um,. sich greifendeu Fälschüngen der Chocoladen machchlin. Pro⸗
duct wie es sein soll — pure Cacao mü Zugexx fast zur, Sellentzeit“ Gemahlene
Terealien, Fette, Farbe und Gewürze lind oft er ausschließliche —2 vbon Erzeugnissen.
velche als Choceinde Vertauft werdeu⸗n4] e hon ageSpeneen
Es ist evident, daß auich det keelle Fabrikangt dierdurch in z Wutledenschaftgegogen
wird. . Um unstrerseits jedem-Mißitauen zu begegnep, haven wir unsere, Ehocoladen
Fabrit in ihrem ganzet Amfange unter sanitätgponzeiliche Controle gestellt. — Die Auf⸗
äicht wird durch, stetige, Analyse, jowohl der zur Verwendung Aommenden Rahstaffe als der
ertigen —S— — den Consumenten die sichere Garantie, eine der
Gesundheit durchdus zuträgliche Chocolade zu genießen. ; 1ι ν)
Wir ampfehless gaiz besonders! deu Herren Aerzten undn eApothekertr-.nerwaltut ngen'
von Hospitälern unde Penfionen- unsere Cacad Er zeuqmissen etchen inTafelm⸗ gepalvert und⸗
entöltin den hauptfächtichsteu. Weschüften Dentschlands käuflich sind. ι
Fonn a tollwenete&amp; Söhtte inCotn g. Rheioneis

— — —
—*2
Frucht Brod Fleis. ch⸗ Preise

er Stadt Homburg vom 10. Nonbr.
Welzen 8E42 fr. Korn A fl. 12 tr.
ẽpelz 8 fl 84 kr. Spelzkern — fl.
EGersie, 'Dreihige 8 fI. 30 kr. Gerste
rxeihige — fl. — kr. Mischfrucht 4* flt
i2 tr Hafer 45 trl Erbsen — il.
—r.Bohnen⸗fl. — fr. Wicken —
P tk. Kartoffeln Ifl. Weißbrod LUnn
egi.Aritt gornbrod 3Kgr. 20?r.
»ilto2 Kgr 13 tr. ditto IKgr.7 tr.
Bemischtbrod 3 Kgr. — kr. Das Padr.
Weck HLthu Sifr. Ochsenfleisch das Pfd.
trt Kühfleisch I Qu. 14. 8 —8*
i¶ kr Kalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 14
— —— 46 krẽ Butter das Pfd.
30,—

I0
131 447

u⸗ 45

2013

3 3 äAs n —. . - —
Redaction, Drud und Vetkage von“ Fetweui, inr Eted ngberteb ι ιä
—A— 41

371
        <pb n="701" />
        Hl. Ingberler Anzeiger.

her St. Faaberter Anzaiger (und daß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblati, mit der Dienstagt⸗, Donnerbtags- und Sountags⸗

dunimer) erscheint woͤchentlich vie rn al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krir. obder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

er. 179. I 1869

Deutschland.

Aus Münschen schreibt man dem „Schw. M.“: Der
zardinal Reisach, früher Erzbischof in München und jetzt einer
er Hauptkampfer für die Jesuiten und das Concil, liegt in Geuf
wffnuugslos darnieder.

aAn der Spige der heutigen Rummer (11. Nop.) des Volks
oten zeigt Ht. Dr. E. Zauder an, daß er von seiner Gmonat-
ichen Festungshaft zurückgelehrt sei und deß er, nachdem sein
üngster Unfall fast spurlos vorübergegangen, seine volle Thätigkeit
ofort wieder dem Bolksboten zuwenden werde, dessen verantworte
iche Redaction seinem Sohne verbleibe.

gIn einer seiner letzten Nummern schildert der „Volkebote“
ie Zusammensetzung ber Fortschrittspartei in einer Weise, die an
unveischämtheit Alles übertrifft, was bisher in diesem Genre ge⸗
eistet wurde. Er sagt: „Betrachtet man die Fortschritiler, wer
jnd sie? 1. Einige Führer, die diese Partei zu ihren Gunsten
usnützen, 2. Juden, 8. Bankrottiers, 4. abgehauste Kaufleute,
Wirthe ꝛc. 5. eiliche, liberal sein wollende, au Gehirnschwindjucht
eidende Menschentinder, 6. bezahlte Trabanten, 7. vergautete
daus· und Grundbesitzer, 8. alle religionslosen Individuen, V.
ethörte Arbeiter, 10. Arme, bie bis zu den Gemeindewahlen vom
Foitschritt unterstützt werden, dann aber verhungern oder erfrieren
dnnen, je nach Belichen, 11. alle denkfaulen „Neuesten RNach⸗
ichten“ Leser, 12. alle Lumpen und Vagabunden, 13. damit der
zohl fett wird, alle hörmannisch drejsicten Bürokratenseelen oder
ch neubayerischem Wind sich beugende Vureau Sclaven. Gewiß
ane sehr hoͤneite und ehrenhafte Gesellichaft.“ Es ist geradezu
mbegreiflich, wie die Gedbildeteren der patriotischen Partei sich
ines Organes bedienen mögen, das durch serne wahrhaft infame
Schreibweise allen schon im Stande ist, die ganzc Partei ia den
lUugen eines jeden anständigen Menschen in Piißcredit zu bringen.
Weiche Früchie eine solche aufreizende Sprache übrigens schon ge⸗
ragen hat, beweist folgender Vorfall, welcher der „A. A.“ vom
10. November aus Muͤnchen geschrieben wird:

Bei einer gestern in dem einige Stunden von hier entferut
elegenen Dorfe Oberhaching stattgefundenen Wahlbesprechung ent⸗
sand zwischen dem Bauern Franz Schmied von Furth, genannt
dichtelhanns, welcher zu den „Patrioten““ zählt, und dem Bauern
Johann Bernhardt, genaunt Hopfenhanns, der sich zur Fortschritts
sarlei bekennt, ein Wortwechsel, welcher schließlich dahin juhrte.
daß der Dichtelhanns in seinem „patriotischen? Eifer sich soweit
ergaß. dem Hopfenhanns den kleinen Finger der linklen Vaud
bzubeißen! Strafrechtliche Untersuchung wegen des Vorfalls in
PNherhaching ist bereits im Gange.

Z weibrücke'n, 12. Rov. Nachdem der zum Wahl⸗
ommissar für den Urwahlbezirk Ensheim ernaunte Bürgermeister
derr Franz Adt in seiner Eigenfchaft als Candidat zut Abgeoro—
jetenkammer jene Function nicht annehmen tonnte, hat das
Bezirksamt in der Person des funct. k. Staatsprocuratot Sub⸗
tituten, Herrn Hermann Peltri in Zweibrücken, einen andern
VBahlcommissär für den Urwahlbezirk Ensheim ernannt.

Frankfurta. M., 12. Noo. In Großgerau wurden,
jeute Nacht wieder fünf Erdstöße verspürt: der letzte um 51923 Uhr
Morgens war besonders stark.

Denm „Fitf. Journol schreibt man aus Stutt gart vom
*. Noo.: „Prinz Wildelnn von Württembeeg (der präsumtive
dyronfolger), welcher zu seiner militärischen Ausbildung für einige
zeit dem preußischen Gardekorps attachirt worden ist, soll, wie ein
ner umgehendes Gerücht wissen will, sich mit einer preußischen
zriuzessin verlobt haben; doch soll wegen der großen Jugend
er Verlobten die Vermählung selbst erst in einigen Jahren
latrinden.

Fraukreich.

Paris, 12. Nov. Einige „Unversöhnliches, darunter
dochefort, sind nach Loudon gereist, um Ledru⸗Rollin zur Rückkehr
lach Paris einzuladen.

Paris. 13. Nevb. In einer gessern Abend abgehaltenen

yffentlichen Versammlung beftätigte Hr. Rochefort die Weigerung

dedru Rollins: dieser werde nur kommen, wenn er gewählt sei.

Kochefort gegenüber tritt Carnot als Candidat auf.
Italien.

Florenz, 12. Nov. Vorgestern sprang auf der Fre⸗
jzatte „Castelfidardo'”, mit welcher der Herzog und die Her⸗
zogin d. Aosta aus Aegypten zurückfuhren, der Dampfkessel, wobei
10 Matrosen getödtet, 30 verwundet wurden. Das herzogliche
Baar wurde heute zurückerwarteite.

Türkei.

Konstantinopel, 8. Rov. Der Kriegs⸗Minister unter⸗
hreitete dem Sultan ein neues Heeresgesetz zur Sanktionirung;
tatt 130,000 wird die Türkei künftig 200,000 Mann in Frie⸗
»enszeiten und 490,000 Soldaten in Krriegszeiten haben. Die
dandwehr beträgt 300,000 Mamn.

Die „N. Fr. Pr.“ entnimmt einem Privatbriefe ans Kon⸗
tantinopel: Nicht allein Graf Beust, sondern selbst der
Zdaiser von Oesterreich habe bei seinem dortigen Aufenthalte dem
Hroßvezier Aali Pascha einen Besuch abgestattet.
— raischere

FBlieskastel, 7. Nop. Wie wir erfahren, wurde
dieser Tage der kath. Pfarrer Pfeifer von Biesingen vor dem kgl.
Zolizeigerichte zu Blieskastel wegen unerlaubtem Collectiren zu 8 fl.,
begen unbefugter Fremdenbeherbergung zu 1. fl. und wegen Be⸗
rufssehrenkränkung des Adjuncten von Biesingen, geschehen während
)es Gottesdienstes von der Kanzel herab, zu 50 fl. Geldbuße
verurtheilt.

Dieser geistliche Herr, der auch schon verschiedene Bestrafungen
vegen Verleumdung vor dem kgl. Zuchtpolizeigericht zu Zweibrücken
exrfahren, und vielleicht auch sein ehrenwerther, aber leider am
Erjcheinen verhinderter College Walle von Rubenheim, welche als
jute Patrioten genugsam bekannt sind, würden sich zu Wahlco⸗
nissären wohl ganz vesonders eignen.

FBergzabern 7. Nov. Mit großer Spannung sieht
nan hier der auf nächsten Freitag, den 12. d. anberaumten
gerhandlung am Zuchtpolizeigerichte in Landau entgegen, wohin
17 unserer angesehensten Mitbürger vorgeladen sind, um sich ge⸗
gen die Anschuldigung der Zuwiederhandlung gegen das Gesetz
iber Vereine und Bersammlungen durch Veranstaltung eines öffent⸗
ichen Aufzugs bei der Abstimmung über Einführung der Comu—
nalschulen am 17. Julie l1. Is. zu verantworten. Wie man
ernimmt, ist Her Bezirksamtman Dr. Medicus als Zeuge geladen.
die Vertheidigung wird Hert Anmalt Louis führen.

Aus Franfurt q. M. vom 9. Nov. berichtet das
„Fraukf. Journ.:“ „Die Bewohner Frankfurts wurden heute
Morgen durch eine vom Nikolaithutme herabwehende Fahne an den
Todestag Robert Blum's gemahnt. Das Trauerzeichen wurde
holizeilich entferut.

7 Bingen, 8. Nov. Ein Landmann in Wald⸗Algesheim
nachte beim Graben einer Grube einen sehr merkwürdigen Fund.
Er stieß näulich auf das Grab eines jedenfalls sehr angesehenen
deerführers. Das bezeugen ein etwa zwei Fuß langer Stab, ein
Urmring und eine Armspange von ganz reinem Golde urd sehr
unstvoller Arbeit. Diese drei Gegen iände haben einen Gesummt⸗
verth von 600 fl. Außerdem fanden sich noch Urnen, Sattel⸗
erzierungen ꝛc. von Bronce. Herr Nathau Lob dahier hat sämmt⸗
che Gegenstände angekauft.
Volkswirthschaft, Haundel nud Verkehr.
Am Schlusse des Jahres 1868 bestanden 45 Vorschuß⸗ und
Freditvereine in Bayern, wovon 16 auf die Rheinpfalz, 12 auf
Interfrarsen, je 5 auf Oberbayern und Mittelfranlen, 4* auf
Oberfranken und je 1 auf Niederbayern (Degzendors), auf
õchwaben, (Ausburg) und auf die Oderpfalz (Regensburg) treffen.
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        horp

—
blen.
Wan Rnde⸗

De
näch;

*

*8 —8
22
urch seine außtror ettlichen
Auangen
KrautorBrust·Syrup

J

Wahjlbezirk (Stadthaus
umfaßt das ganze erste Stadtviertel von Haus Nr. 1. bis Nr. 194. eln-
schließlich; ferner das ganze zweite Stadtviertel von Haus Nr. 1 bis Haus
kro. — — ⁊a sn νuratell nudru ι
ce ien orne ——
stat Kedemer xi uοιN ι*α α
eigan Apotheker, —
enblet νααι2α. Iνο, ιιιτα
—— — —
Nentner,
nunre Ug,n Wirtheu is
tietant Ladrigtirieia : duillo st ιν α.
Iuꝙ a e νιν νιν νν e cuu urn
rür den 43ahlbezirk (bei Oberhanser
mnfaßte dus unpnn onn von Haus Heu il bis Haus Nr. 433
insoliahlichs erxnur dieo Stet Ingberter⸗Otate, Rußhutte)! Sulzg ——
Seytoß Gisterstzic Seifbustehdeeine Obebnttihtteunth Sehhrer Discelt leg
lsu ü . ιααιιανα
Herrn zeiurich Kraenæen, tuι ut 0 —— —D ——
4. 7 — 2ιινι .
„ Graffiominsa. Adjunkt, ννννæα EÛäα,
nn zuinnee Dwdeiutt osane 9— —V ———
nui““Ñ ι ι ↄ αν ιν
—— Mich Tsiern e α9 —J—— ν ι, 9
7 u goοÊh. Sio wicr th, Schnappbach deanrg ume,
e gu * naphbuch ztenu
ür de —irt 756G6—E —, n u
Ar N ehpn peluüg din Pabthezirt Gqhutgau⸗ e 9 J
fqutPan wauge dritte tadtuiertel pone Haus« Naurl chis de e
einnchlielache satt navt Dackn grtze Si. ugbertern Gfonwertkevdn —— —
dans Nr. 61 einfthliegechecuhrhe gerSahshbllete Huöf. Jhnic en aurbl, mn
derrũ — ———— —VV
— e 21231184 ιn α_ ιννν
g nng 08 ng — —— —
—
2 nset en. hMijchnLcpureronosinnin ensninu unspao —BB——————
suynta nrgegzne— — age uννανεν ννο Vιινσ
—DVVV ijß Cduto 7— — ⏑⏑—⏑— —D———
Ans. Es, wird ansdrücklich e ett nnenzdeha
dugen Fehndto vevehrlichen Fuahlevcumnsarer Partei geutm ua Pu bi
Autfstellung vichten avnllenedaumi ticeine⸗ elnitueunvett
soaväre beispiesweiseuriede Stinameram fouse, weich
aufg oftellt emn Roahl mönuentdesu Bozirbg,aimitrvo
—DDD—
9 ———— nn, æneno
Geschäft E nig
Itt heehremnhoerged aus. ücsuhthern. du ——
eett 2lIu αν ilo:
fieu , eo —
vᷣ B aͤckevei⸗ GBoßschüfhig 7*
de Sernn PitennGwdr Pdha hehegehen
aie Nitchee Wernbeten bur — —VV —
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sorderungen jn dbenthheen — —
duch itndejobrde denirht 64 rainb 7
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Als wirksames Hausmittel gegen allg
atarrhalischen Zustände habeü sich die
Stoll αee öä ιιν das
volle Vertrauen aller Leidenden erwor⸗
ben. Zum Preise vntis r _ααιαι
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bei⸗/ J. J · Gerwenig nñd bei. Eonditor
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des Hoflieranten
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Vaßs Ptfte Linderitirg duinittes
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zu 24 kr. und 35 ky97
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Leimchriist e—νιανν Ipdnαιν
Nuis Kedis Visricüoht Iard.
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BResßter Weim eg hang, Dbppeleesssigg —— — — — —
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d hen Chrise Ihn dendenVerhandiungen wegen der n. Wintz m ig Juüczityiob. Thummet, Aderer in Westheim. 9) Kari
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unte k Kirrverga Michtel Keiland von Kindsbach“ aurb-2 bb ß. Sucenwei sern inn Steim hido Gid. Gudwsg Zen⸗
qule5 WMichnel Reiland von Kindsboa zino, Rentner und StadtrathinHufel, V ebast e dederte,
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pBweib rüche m, Id Vov, Bej den morgen beginnenden neinderath in, Rannweller. 9 —— Vargermeis er
Schw rget ichtsv erhandungfn des 4. Quarlals 1869 werden folgende e goeng W tz! Burdrauer in Speyet. B. als
ß —— — ⏑ —— Montag. 15. November, Ersatzgeschworettt: ) Megevon Hofenfels, Rentner, 2) Ludwig
egen Egivias Laure A1If Jahre ult,.Kochldffelnacher van «Walck deroid, Banquier, 3) August Schmitt, Bierbrauereibesitzer, 41) Das
acibach wegen vorsatzlicher Körperverle zung uit nachgefolgtem jiel Wildt, Stadtrath, 5) Johann Baptist Wolff, Fabtikant und
Tode. Vertheidigtroun Herse Rechtscusdidat Janton. 2) Dienstag, ) Kart Irohlech ee
16. Rov. gegen Barbara Pfalzgraf,29 Jahre alt, ledige Tag α Ag a Beberthen in Pantin. Die
idlin von Minderslachen, pegen Kindsmordes 4. Bertheidigegen— HerrOpinion notinmalesesagi aco. Wie erfahren j aus, iner Quelle, die
wagtt guddat Erbelding8) X Nov., gegen Johanres wir für zuvexlcijftgehalten! Kbennen — —
hudel * Jahre alt, Tagner vonr Kutkingen, wegen mit über on Vantin, vplFffragen edraune uudarichethain Agen vie
giee Entschluß vrrübter Korperderletzung sajt nachgefolgtem Tode iederdruͤdenden Bej caldigungeg anautanpitn, sit hat,
epee Rechtscandidat Laurent, i gitne — ——— — 5399 — —J—
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Jetob Wilhenn König, praki.! Atzt. aus — zuletzbain hen Gemeßels — 337
hittelbetbach, wegrn Kindesauttelbalig; Vertheidiger: ert AnwaltNachdem Traupmann aiut den neh Ain 33August in⸗
tosenberget.n: 3) Montlig 2211ον. und. Dieustage . Novs, iner ybei Guebrwillez gelegenen —c mzordel und die Leiche an
xgen Michael Woldfuß. LBJahte alt, dentlassener vesassien in iner Sielle die are engu an g bg sitt dachte
weibrücken, wegen AnltsuntreurVertheidiger, Hert Anwalt r, darxau, NIn Fes ältesten be he hhätanate
vsenderger! GyDeintwoch 24. Mov. Sgegen Phalipp Forster 37 8 zut seing salshen Augeben ver dere Potti Guchuller ein
sahreuste Tugner von Frankenthall — wognnerergn 344 von *8000 die dn pee —X
ʒerletzunig Vertheibiger Hetr Rechtscandidat Treiber.7 our, erlangt, hatte. „Gustap, Kind dam dach Patis zurge, auurderffuach
, 58— gegeu· LudwigRosenstiel. 46 Jahre citi du- a n — der Erfern⸗
lsmanu von Neustadt a. H.p swegen -Meineids; Vertheidiger: ing einiger Schrihte —3 iß ihe“dienvalv faeruftimr gauze
cr Anwhlt Nofendergete 8)) Freitag 26. Nob., gegen Nikolaus Familie zum Grabe dieiten Jolltev e morbez vNuchdent er seine
beder haAs Inhre nalt, Crinchweber von Blickweiler, zuletzt Wühnhast harbereifungen gemacht, führte Traupmann endlich am 20. Sept.
n Druresheim wegen borfützlicher Btandstiftung IJHerthejdigee e FamitzeiHinck in einem Fialer nach Pantin. Am Chemi⸗
derr:Rechttcandidat Felifod. 9) Samstah, 27. Nod., gegen Fer- Vert angekommen, licß er Frau Kinck, ihre kleine Tochter und
incnd iKleeberger, BR.Inhre lalt, Buchdrucker, Buchhändler und hren jüngsten Sohn aussteigen, Nachdem sie an den letzten Häu⸗
sedactear in⸗ESpeher.n uid gegen Dr. Sigmund Zimmern, 31 ern vorüber waren, welche an dieser engen, krummen und fortan
at viat/ Dombicar undl Professor in Speyer, wegen Preßder⸗ inheilvollen Straße Uegen, kamen, sse meder Ebene Die
ehens bezw. Theitna tuuue hleran- ee Rop. ggegen Hrirbe war schon auf eiaem. wenig' bemertbiren Punkte e
riedrich Hermany⸗ 38 Jaͤhreilalt⸗dewesenet Gehitfe quf dem vworden Auf der Straße von Aubervilliers Townle, inng
Inspectionsbureauen desun guchthanses in saen pegen Jeicht vwuterscheiden, was sich dort zutrug.. Der Fialer gell
Unterschlagung und Fälschüng. Bertheiniger Vet —— dem, Chemin⸗Vert und die Krümmungen der Straße verhindeZn
s ngen hansuphen H gegen Hen Mülex, 7 den Kutscher, von dein schrecklichen Verbrechen, das fünfhuudert
eertee 3 uletzt in Stiolgem esm' sich e Meter weiter vollzogen werden sosste, etwas zu mierken. Trauphngan
—J ——— —W I een Deientine stürzte sich wie der Blitz auf das kleine Madchen, das it ait
s— w geu, Metnelde Mefferflichen beurbeitete Und, och Febend in die Grube schleuderte.
In t ohe 38 J eee Dede Daum eilte er auf die Mutlet 16 mit der sich ein kurzet Kampf
—0 3* F ahln en anger derühhett genn dn walchet an go schecaachen wat. wein hach det Nigiben
d — ——— eee Bag e Worderdeoidte die log, eiger glgubwürdigen Perlon iu aur
ehthathser U erfehnmostenwaa in Groß Pan h —*— ae e — —
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Kirchheum. 2) Friedrich Wilhektm Ax'dld, londin “in' Lachen.“ Gad der Morder der sein Werk'weiter verfolgte, beeilte sich, die
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        drei ältern Knaben zu holen, die in dena geblyben red Uebrige istgbelannt. Der Anliagealt wird Lore irn jede
ind nichts, ahnten, Dig beiden Junger: XX J wün eree Auskunft Aee Voewande geben, unten denen
n * — —— üpiten eingsdec Traup fürf Kinder 5 *
in der Hünd pes uie Riler ihnen Er deten He ** besonder en sputen St r konnte,
var — — en drelen und der y mit ihn ocðdie Ver ——— tiht — — —
an. Er warf ih e o dem Hal drosselle ihn, Sohnes Gustav ihr schon einige Besorgnisse hätte einflößen/ tdon
mordete die beiden andern, die er einige Schritte weiter nieder- ven. ... Die gerichtlichen Debatten über diese schreckliche Ange—
varf, kehrte dann zu dem Aeltern, der noch einige Lebenszeichen egenheit werden bald eröffnet werden. Traupmann soll bereits
ahn, sich gah, Zutlick. unde tüdtetecha. wolleude, wit. Messersiichen einen Vertheidiger gewählt haben.
ßeanntmaryun α,
ie hlushebung der Wehrpflichttgen dere Altersklasse?1849
etreffend.
uνν Ganäßig a dex“ zum Wehrwerfafsungsgesetze dom 80.Januar 1868 eischienenen
Wollzugẽ· Vorschriften wom L20hunindeaiel ben Jahres er. Amtabl. p. 1868 Rr.„81I)
de sammttichenn Wehrpflichtigen / mette IWuter allasse. Igeltd, 2.2h. glle diejenigen dit im
alenderjahtre 116491 gehown Rind andurch aufgeforgert, junerhalb/ der Frist vom *
—B Am Iõ.Januar 18710 3 —9
uqh dei der Gemcindebebbrda nmnr. Veinawader ihers Nufenthalisocteh Vallsstesich
e e baseden bere vostereta. Persönsich oder sohrifttich vder ¶dunch Siellverlteter
nzumeiden, daselbsntren Viewin eidiu ngd eg An sch bus sees, eewaigen
Anspruͤche auf gakglichen oder zeitweise Befreinng don der Wehrpflicht Art. 11.unb 17
Is Gefttzes vderuiufi einfweiligetlusfe hung der Einv ihung Art. 8 des Gesetzes —
Mizubringen . und die ur Begrundung dore gemachten Ansprüche trforderliche Nachweise so
vei moglich e Art. A uο A0 des Gesetzes
———— den Sentinde behbrden her zufrellenden Listen werde sodann pom 1.-15.
Fehruar 1870 — Einsicht vffentlich viufgelegt und find enwdige! Einsprische gegen deren
sichtigkeit odet ollständigkeitn lattethalb diefer Zeit bei der vbetreffenden Gemei ndehehdrde
smn sden Art — — J J e
Wehrpflichtige⸗ welche der in Art. As Absatz“des Gesetzes
horgefchriebenen LAnmeldepslicht bis 18 Januar 1870 nicht nachge⸗
iien finb unterliegen einer Strafe bis zu zehn Gulsden. — Art
76 Absatz 1 des Gesetzes. Vnne ht ———
— —— Rovember ·Assqun⸗ ni nιι F
8 ) a e unei—
R 12 ni A h eb aherischea Rriletga b eee
— udg NHa m: m. νν ruινl
— Schäfero —
nbu ———— — —3., nnσ —
IFF wi Dekanntmachung. iornn uis *
Rethstcheinde anft det h Strinlohlengrubee Stri Ingbert lageriden“ undezu Grüben⸗
r achllacht mehe. braugbaean Monerlalien / uämlich tottuuu nlf 5 ι αα- eινν αÛ
ν b Züßrünsbhhtr — zurpitte nadben mzu ue
n dde dnd vhe duhei dhent Worcg h sie rrn
——— an obaͤten Feuerßlalten
* ldodo Hjund alte⸗ Gin ß eirs hen boibezetbtochen en Watz und Schtittenadern
aä Plmid S« a iie d⸗ unb R —I ena he — — 728 — 854 UJ
J nd Sohheder bfa nreVon Vambenringere (sut Hairt wertei
—o ech beweiwbaternñ A— * n
J * 26 Pifund Sorlted Er michrauichbartsheuttletnen Sittden bestehend
ichnion enntonsmene an dens. Mieiswwnteaden vrautert wenn···
n Dia Moberislien und Vedinaungen Dnnen bee n igl. Sieger
oageehe angeeben serden/ hur n Anebole hieranf, dem
Wipfsent und gehörig bezei ne 4 — —3
ae e r sad Igrmtitage ul. Dne;
nuf dem Hurtau des unterze ichneten J i Vdthichinee
r7 St. Ingbert, 11. Rovember 869 —D — Aicii lα ι
ιι un iläu ι u üι Bergamt:aln senn
n EXBM
junt ta jν *8 8
—ñN 575 — 142 —D— —
ι uα I
* — ——

Geschäfts⸗Empfehlung.
Ich beehre mich ergebenst anzuge igen. haß
ich don heute an de— —
Bäckerei-Geschäft
den: Hetru digeter Schmidt, neben der
alh. Kirche uͤhernommen habe. Durch meine
7 jahrige Gefchaftsthatigleit als Gehilfe bei
herrn Bäder Setief glaube ich allen Ag⸗
orderungen zn der Bäckerei entsprechen zu
onnen, und werde bemüht sein, durch rein⸗
liche, schönenrund gut, aus gebackene Waare
iw Brode⸗ und Weißwaaren jowie dur,h
orompte und xxelle Bedienung das Ver⸗
rauen meiner, Kunden zu erwerben und exr⸗
jalten suchen.
Dit! Geneigtheit des hiesigen Publikum
nich hestenz ennpfehlend, zeichnet
* 8B 24 Vgglungsvolt·
ιν P Laug. —
775 7 — — *—— I
BVbril
Amn —Inν.
Bester BeineJis. Doppersesssie
owie vrdinater EfiJ wind billig ou gre
unb en detail vertkauft,. 1
ä —letr
Bein Michael Th ĩ euy⸗ kormen waglich
vochn dreißig bis vierzig Schoppen! füß⸗
Milch uabgegebenmerden.
twoch Abent

stsuppe

ugd rischr

Vürste

— 29 z40 — 18 41 * 5
Vvel Rhitipp Emnrich. Wirthe
Worms, den 12. Nohembet.B
Wir udtiren heute: Weizen 11 fle0 kr.
dis fluree fr. NRoggen9 fl. 304r.
vis —αr. Gersie 9 ft. 80fr.
bis fl. kr. per 00 Kilo., Hafer
5 fl. 15 kr. bis l. — frẽ per 60 Kil.
Mehluper Partie —R 45r. bis il.
fr. Roggenmehl — flos⸗ kr. bis — fl.
— treu Roggenvorschuß 9 fl.“ 45 kr. bis
flan—kr. Weizenvorschuß 13 ft. Belr
jis tfhxlr. Blumenmehl. — fl. — k.
his — fl. tr. vper 70 Kilo., Repe
i fl.45 ctr. bis 20 fl —“ kr. per 80
ilo. Rüböl ohne Faß 23 fl. 30 kr bi⸗
24 fl. — Ar. Leinöl ohne Faß fl
⸗ir. bis:fl⸗ - ix. Mohndl ohne Fah
— fl. — kr. bis — fl. — tr. pe
*20 Kilo. Repskuchen — fI. — r.bi
⸗ fle Ter Branniwein fl. ⸗ft

zis — 4 — e—

DieDambfeho
dladen von Frauz
Ztollwerck und
Zöhne in Köln
a. Rh, sind garant ir⸗
rein? ohne jeglicheẽ
Surrogat. Die Tafel⸗
Chocoladen sind ver⸗
siegelt und tragen
auf der Etiquette
igt Fabrikmarle worau wan achten wolle.“ Die courantesten Sorten sind auf Lager in
ze. Trgren vet J. J. Grewenig und bei Cond. G. Nickel, jn Riles-
—E Aira
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z. den 12. Novemdet.
Gruchth reise.) Weißmehl das Mal—
—A——
Jenmehl ditto — fl. — ir. — Weizen (200
tn t n
dorn (1890 Pfd.) O f. I0 tr.bis 9 fl. 166
Zerste (160 Pfdy) d fl. 40 tr. bis9
* y dafer (20 Pfd. 5 fl. l
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Nedackion/ Drurk. uad Verlag don F. X. Denubeben Stu gugbert.ß vn

ιιιν
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3 3 2 — 2 — —
3 3 3385 36 — — 838 —
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852 535—8 8 — 3* 284
33 *87 3 * F532 * 5324 — 88 s888— 2 A
8 3 3 — 3— 5 3 323588383
22 3* z283338 5 853753 235 — — — —— 85235* 8 * — 33
— 8 2.5 3 223 X 8* —A — * 8 * ——
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33 33 63 8 53355337
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55 35 2 78* 8
25. E 35
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23* —— 522832 3—22 *
2 *8* 5235 — 37533 23 53358
—— — 23 7 55232 s 22383 3B—a 8 3 2335 —
3 522 8* 5352532365 B222* 53233535 2352 9
7 323 z3 38858 — —
583*7282 *28 23*85 s55353833— — —— 5 * — ——
—— 22 58 —E — 5*3 —— 22 —E * —E 5 554 2.5 * * *2
7*85 ————— 237225 7 555 333 3835 ——— — —5
532—5235 —— —— ——53352* 25222 ——AA — —A
55 357 25535 532* 3——2 — 528* 55c387 3
——E 3 —— —3 2 —32* —2253523 *8 22*3 5* ——3 3
22* S 7? * —255 22* — 7 — —— * 5 —3 8* 2
5 —3533—535325 —A 22—3 53*æ—55 88 —
55* — ——— 53335325 5 2588 — —26 — 528 —*
82288 533248 —— — *7 —8 5 55 5257* 255 23 — — *
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— z23237 8 — 25 5325 25— —25—8 ——3 88* —8
—3332 38 333* 252 3—* 25553 3
—237 23235523785 5 z38285*5 335—*2528 55
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3338 —3 3* 2538 3 55
z. J 2* — 2 5 — 2322* — — * 3 — * —
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253* —58 ——— * 3 —*5 — *3 *—8 7 755——382 — 2 —
* — 75 3 77* —— 5 38 * —222 8* 7 — — ——— * 7* — —12S 28 5
—— — ——332327 5358 —3552 —— 238.2 —8 S —5—23235 23
6— 5—23373— 52 325353 3238*
22 * — — 2 23 — * * *.8 * —. 8. 7 *8 * * * 5
— — 23538 —53 25 ——— 53
—— ——— — 2323*53 2352 52 — — — —— 55 — 5
22555 3858 535352335285*58 558537 — 3 53* ——— —
*255352372 5585855 535 *828* — 5 55* 5555S32 5*
——5 — 72 *55533225 5 2 *8*. 5 E38— — 528—386
283 55333*77 5226 53 53* — 3
SABEASMAS 53 2 532828 — — 2
— ————— 8 —*2 2824 —2— 86 8
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s 285 7588 335—5—
258555 285 73532838 —— —
3333 35 z33383 —8
2.3533 333 23 73 7 833
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3 *n78 555 77 57 ——— 53268 52337*
7 33 23377
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* 5273235373237* 33888 125 53,383
23234 32288* 23555 53382 7 — 3553355
* 33333335— 323835 32333335*
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* —A— ⏑ — 753—7* —L—

. νι νι— umuid uet u n c α. ite uss mi lol n
— li oαιο vi önuα— een —RX————— ——
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— * 24 — Donnerslaa huß 91 häsl 2
6 i blatte vexbundene Unterhaltungsbiatt mjt ver Diendiagee Vonners ags; und Sonntags
S Fadvbes ineigerr (und das mitg dem daup *317 M 35 — — 13— r 4414 —8
d e voe e i da e S oenneteh h at
ια Eilberger. Avzeigen wirdenmit's Krzr. die drtispaltige Zeile Blaltschrift oder Viten Raum V echnet. J
— —— 7 7 Temn 7 T 7 — 7 Hi Va ν, 0
ser. 181 eeee g i ⏑, 1869
J —E — ——⏑. — “ — —— — — —
⸗ — — , α— 31
———
i iehungen zwischen Kirche und, Staqt gicht bewirkt, In Aubetra
— 8 —
ß —86 — * Wege praftische Wirtsamkeit zu verschaffen, vexsuchen würde, waͤke
* — — ——
*3. drincipiell umgestaltet und ,beinabe die gesgmmze, Gesetzgebung
neisier, Heinxich Schm Ed Seifensieder, Peter Ciust.ot Gerber, vincpiell u uht e6 eseßgebun
7 34 n rh gi Bager N Wehideget. Serunum die Hh. n d Reguspenmmitt der lacholuchen. har —J—
e aez bihncrtnsnhen raed Wiz Vte futhPo! Rodtac, Wiitthalümget aig Bechz—
nappbach — ——— I hi er de oll die Aufhebung ded Sequesterz guß dag Haus⸗ 58 —*—
hader F 35 — n t. ezixk. A miß ⸗Vermögen des Exkurfürften d e dae
ʒie HH 377 wrd m er Hützenwerlsbedtzer dran; Jacob Ehr⸗ Die hetreff . Vorlage dürfte siog in dcher Session dem —e
ardt 8hüttenwerksbefitzer andKanfmann, Adolph Dercqu mo erbreueiswerve ν I e—
l. Steuer⸗ und Gemeindeeinnehmer, Guftab e gan. en rrenn J
azhnrn n S enr 38 nrad, kol. Poßstalshalter.
ai en e I Nort Die Wadlen wm hiefiger
ʒtadt sind zu Gunsten det vereinigten Volks. und Mittel⸗oder
dolb⸗Partei, ausgefallen, indeun Aie 80. von beiden Parleien auf-
lestellien Kandidaten gewählt purdes. Die Betheiligung an den
Dahlen in den verschiedenen Urwghlbezirken B
eiche, indem nahezu sämrtlchez Urwähler abstimmtent.»oDie
sshrineperter indiehane Funt dung diese wegen
es Aufgebens von, Kahe liltege Niederla ge nicht entmuthigen
— —
R'aisse 1651 aaAd νιιν Nopt3 Die, Kaisersl. Zig.“
chreibt: Gerüchtwmeise merdenhien Asdier Abg eqrdneten· Candidaten
et Volkspartei genannt die HHa Karl Hohle ——————
uet und Well. — — *rm75. — 77 * w. —T
3us Rod In nachstehendem' hengee wit Linen
koall deg Herrn. Regierungspräsidenten. derPfeufer, den derselbe
ʒei dein Fesimahle der dahier statigehabtennn Kreitverfammlung des
andwirthschaftlichen Vereins gusgebracht han derselbe lautet ;:
N Hh.N Tie Stadt Landau war noch vor 84 Jahren, über
Oo Jahre zurück, „unten franzößschet Herrschast. Wenn wir in
»en Straßen auch heute noch Reminiscenzen aus jener Zeit finden
-in den Herzen der Einwohner ist deutsches Wesen, die Viebe
ind Treue zum —angestammten Fürstenhaus. Wie Landau durch-
xingh Dir⸗ganze Pfalzes ein Patriotischer Zug. Es hat⸗ deßhalb
eine Partei das Recht; deu Patriotis musfur sich allein in Au⸗
pruch zu nehmen, Richt auf den Höhen,aicht auf der Krobsburg]
ind dem Remigiusberg allein, auch in den Thälern der Poresen
nd der, Haardt, nicht nur; im Bliesgau, auch in her Ebene des
heines, in ben Dörfern und Städten ist man sich der beschwo⸗
enen Ssaatsbürgerpflichten klar bewußt.Die: Hoffnung und das
hertrauen auf, ein mächtiges, Achtung: gebietendes. Deutschland
hließt die Liebe zu der Scholle, Erdgauf der wir geboren, die
iebe zun bayerischen; Vaterland, schließt nicht aus die Treue zu
mserem Konighaus, zu unserem Pfalzgrafzn bei Rhein, Wollen
vir diesen patfriotischen Gefühlen Ausdruck geben durch ein Hoch
auf ded Konigs Majestat. Se Majz Rönig Ludwig lebe hoch !s
Mümchem Lö Nod.“ Der König, hatt in einem* Hand⸗
hreiben; dem Bifchof: vand Passau Dank! und Anerkennunq ausge⸗
orochen, für seine Bemühnngen, den Frieden zwischen Staat und
tirche zu erhalten, und darin zugleich nusdrücklich erklärt: daß
die Auschauung des Bischofs von der Gemeinschädlichkeit einer
ichen Organisation der Geistlichkeit theile, wie sis auf der Bam⸗
rger Katholikenversammlung beschlossen wurde. Diese Mitheil ⸗
ig wird nameunttich .z dez ttxamontanen, Partei überraschend num⸗
agenehm kommen. die bereits, daran- gedacht hat, dem, Bischof
egenfaner hes ehe Zurückweisung der jesuitischen Au⸗
assun en 2c.e nen Koadjutor zu geben, . h. ihnnin Ruhestand
versehen) e
Rünchen I6. Nobe! Die Antwort der hiesigen juristischen
jacultät auf die Ansfrage des Fürsten Hohenlohe in' Betreff des
oneil sidahin · zu· resumiren? ·Durch Dogmatisterumg der Sätze
Syllabus und der Unfehlbarkeit. deßz Papstes wirde aun und

A unn cheu 6.5 F
. σ ιν ο
ινα 3. Ror Heute wurde vor dem Zuchpoligehe
zerichte dahier das Urtheil gegen 17 dex angesehensten Bürger
Zzergzaberns gefälli. Die Beschuldigung lautete auf „Veranstaltung
ines oͤffentlichen Aufzugs in Bergzabern am I7.. Juliim, J. Tohne
Zustimmung der« Districispolizeibe hörde. Trotzen derglänzen den
zertheidigungsrede deg Herrn Anwalt Louis murden, ammilzche
zeschuldigte det. Vetlezung des Artz 4. detz, Gesehegüber Ver-
nlung umd Vereme jur schuldigerilartund unier dingahme
nildernder Umftände, in eine Geldstrafft, vonmjec defl. rund die
—
Se e e Nob, . Bager Steinhard von Hanhofen hat
en Johgunes Ie von da, heute Racht pm, Bli Mhrt in Streite
nit einem Prügel gzrichlagen. T. r, cot
4 Die biedere Rheinpfalz“ hah fich in Ihrer gestrigen: Rumeo
ner wider ihren Willen als Lügnerin, erklären müssen 1siq; jst
um Abdruck nachstehender amtsichen Berichtigung genthigt 33 420.
.„Die Nummer 195 der.„Rbeinpfalz“ enthalt auf der lezten
Zeite einen Aufruf an die Urwähler,/ in welchemabehauptet ast,
zurch amtliche Schreiben seien alle Staatsdiener jangewiesen wor⸗
»en, im ministeriellen Sinne zu wählen und auftdie Wahler, einzgus
oirlen. B———— u8 ν I
Die Rheinpfathz hat hiermit ein⸗ vollstündige Unwahrheit 4
erichtet. * —
In Speiex, den 13. Robember 4869. i α
Kol. Regierungs⸗ Präsidium der Pialzun 229 un,
cbe Pfe ufre ru m —
. Die Fenerwehren Baterns, Württembergs und Badens.ngt
ählen im Ganzen 95,447. Bitglieder und zwar: Bayern 412
Feuerwehren mit 44 5038,* Wuͤrttemberg 4173. Feuerwehren mit id
j9,944 und Paden 91 Fenerwehren mit, LI.000 Mitgliedern;
m Ganzen also zählt Suͤddeutschland 667, freiwilligen FeuerlöschenIl
Vetfungsverejne. 1
17 kJulie Eber genyi sucht fich, da ihre-Ftuchtnexsuche aus 226
det Stiafanstait Neudorf bisher, herenelt wanden, aummehr- auf az,
mndere Weise hemerkbar. zu machen. So hat sie beim⸗ Ndaler ißn
Tonradie ein Altärbild anfertigen lassen, welches sie der Kloster⸗5)
irche widmet; ebenso wurden von ihr schwere, Stofftt, angeschafft, 234
im hiergus gin prachtpolles, Meßgewand zu verfertigen, Dien junge
——
ine Beischwester zu perden dehein Je .
Ein neuer eej Vie Rue Si, Martin im. Paris 7311
jefand sich kürzlich. in, heiterex Aufregutggez.H eige Frdu- war chitte aut
zier Mädchen, niedergelommen und die. ganze Nachbarschaft beeilte; zuj
ich, das junge Quarfet zu sehen und. die milde Hand für dio ar mey zued
Nutter aufzuthüuug Nicht allein, Geld — Rein, gzan schenkte ihn 11*
'ogar ein ganzes Kalhe! Eines Morgens hoͤrte mam heftiges Zanken⸗ Su
zei der gluͤcklichen Mutter. man, eilte herbei und fand nach eine ,
indere Frau, welche die Hälfte des Kalbes beanspruchte, denn 5
ie hatte wide ersten ein Kompagniegeschäft gemacht! Jede halte
zwillinge bekommen,“ da Zwillinge gher nicht mehr ziehen. so hatte
ie Vierlinge annoncirt und das Geschäft soll kein schlechtes ge⸗
desen Jeint
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        Bekanntmachung.
— 23238 — 2224 *
Die Wag deß Stadtrathes ———
Im Vollzuͤge des Art, 128 der Gemeindeordnung fuͤr die Pfaltz vom 209, Aprit
1869, wvbenoch dir in diesem Gesetze angeorbneten Organt der Gemesndeserwallung sur dat
erste Mal in den Moͤnaten Nodembec und Dezember 1869 gewählt werden, setzt hiermit
der unterzeichneie Wahlcommissir zur Vornahme der Wahl des Stadtrathes
in St. Ins bert Tag 25 i den 7 Jevember J. J. Morgens um!
3 Uhrim adtbauß aale zu Sa. In bert e ενα
ue e n darf e he darf, und , Wer als Ge⸗
melnderath gewãhlt werden kann in im den nechiolgenden Nesilein der men
Bemeindeordnung gesagt: ——
AIꝰ. Gemeindeangehriger ist, der paß Burgerrecht gder auch „hlos dafHei
maͤthrecht; in der Gemeinde besß.. —
Turi. 10. 5 Volljahrige felbstsländige Manner, welche in der Gemeinde heimahbe⸗
rechtigt, wohnhaft und mit einer diregten Steuer angelegt sind, erlangen das Bürgerrecht
kraft des Geseßes —* XI. rsaeee
3 Als felbstständig Aint nicht zu Lrachten —— qι ν nα
bersonen, welche auf Gruvb richterlichet Verfügung unker Curatel stehen“ F
* Dienst boten, Gewerbsgehilfen und Haussothne, welche im Jrode des Dienstheten
Fanmue ahaples siehen und kein⸗ eigene Wohnuug haben. roch n d n
Steuern, welche die ungeschiedene Ehefrau und minderjährige im elterlichen Vrode
ftehende Kindet ju entrichten haben⸗ werden dem Familienhaupte zuůgerechnetnn nιιιινãÂ
Art. 16. Jeder, Gemein debürgex genießt das. Recht nuch a!
Geseßes — —3 , — ie“
J 32 Verathung und Abstimmung über Gemeindeangelegenheilem mityuwirkem;
9— — B————— zu werden. ,
b 1000 Wahlstimmbekechiigt sinda lle Femein debt er umit Ausfschluß
jenzx. bei welchen die Ausübung des Bürgerrechts xuht (Art. 14 e zerner Derjenigen,
welche wegen eines Verbzechers pher wegen. Vergehens des Diebstahls, der: Unterschlagung
‚des Betrugs, der Hehlerei oͤder der Faͤlschung verurtheilt worden sind, oder in Folge
rechseitaftiger Verurtheisumg wegen eines andereh Vergehens die in Art. 28 Ziff. Aund
,5 des Sirafgesetzbuches bezeichnetän Fähigkeiten üder zinzelnẽ derselben verloren und mcbn
vollstündige Rehabilitatist erlangt haben. , DV
ↄl. Das Wohlrecht Derjenigengegen welche das Gantverfahren Fallimenn) eingeleitet
nist, anm/ bot. rechtslräftiger Beendigung diefes Verfahrens nicht ausgeüht werden undd
dart.:I4 Abs. Al. Die Ausübung des Bürgerrechtg ruhttn 3— — —
P —â— selnen Pohnt in eint andre Gemeinbe verlegiz , supi
Iz gacht uehramit ·einer ditecten Steuet in der Gemelnde angeien inz
8) wenn Ktenichtt mehe als / Jelbsistän dig' zu erochten iste on —D
Art. 102, ⸗Woͤhlbar für die Stelle einez Gemeinderaihsvezlehun gswenseninee
BlurgermeiflersNoder Cofuneten sirde alle wahisti murberechtigten ¶ Gemein deh segerwejch
das · 2528 8ebe m jh hir uruckgelegi und in der Gemeinde ihren Wohnsitz haben
Art. 105 Abs. Vl und YI., Die berechtigte Wahlerlste disdel die Grundlage de
„Wahl, Niemand kann wählen oder gewählt werden ver nicht in dieser Lisse ingetragen
ist, dder durch Zeugniß der Genieindevetwaltutige dem Wahlauefchasse nachgewiesen *
daß er erst'nach Ablanf der Reclkamatfönsfrist in den —— chti
gelangt oder daß sein Wahlrecht seit Abschluß der Liste durche ntscheidung! tine
„höheren Instanz auerkannd worden ist34 J— n
„Die Liste muß am Tage der Wahl in kinem durch vorgangige Bekanntmachung
Aezeichneten Locale gur! Einsicht der Wähler aufliegen.“ Uu
Nach Art. 116 der Gemeindeordnuͤng ist der Wahlakt zu Ichletenwenn innerhalt
der domWaählcomm'ssär festgeftellten umd oöffentlich betnnm gemachten Frist meher a18
die Hälfte der Wähler abgestimmt hal, Im entgegengesetzten Falle hat· der Wuhl·
rommissur eine weitere Frist zur Stimmabgabe fesfzusetzen imd öffentlich bekannt zu machen.
Nach Ablauf der zweiten Frist wird der Wahlati vhne Rücksicht auf die Zahl dér
ab gegebeinen Stimmen geschlossent und Niemand mehr zur Abgabe eines Wahl⸗
gettels zugelassen.n Vor jedem Schlusse hat der Wahlkominissär die etwa anwesenden Wähler
velche noch nicht /abgestimmt haben, unter Gewährung einer kurzen Frist zur Stimmabgabe
aufzufordern, hierauf wird dakß Wahlergebniß festgestellt und bekannt gegeben.nne.
Die Abstimmundzeist eine geheime, und dürfen die Wahlzettel, welche bon den
Wählern perssöonbich abge geben werden · müfsen, wicht unt erzeichnet werden.“
Nach Art. 55 der G. O. besteht der Stadtrathebon St, Ing bert mit Einfchluß
des Bürgermeisters und zweier Adjuneten aus 27 Mitgliedrn, und werden außer⸗
dem für die Dauer der Wahlperiode in ein und derselben Wahlhandlung E rsazmänner
gewühlt/ deren Zahl ein volles Drittheil der fuͤr die Gemeinde fesigefetzien Zahl der
Semeinderäthe einschließlich des Bürgermeisterb und der beiden Adjunklen im Sa Jug—
bert also De zu betragen hat. .
»Es hat demnach in St. Ingbert jeder Wähler, 27 Stadträlhe und 9
Ersatzmänner zu wählen, sohin im Ganzen 326 Namen auf feinen Wahlzettei zu setzen.
Hierauf ergeht nunmehr qan fämmtliche volljährige selbstständige Man
ner, welche in der Stadtgemeinde St. Ingbert heimathberechtigt
wohnhaft und mit einer direeten Steuer angelegt find, uand demgemaf
im vollen Besitze des Gemeindebürgerrechts füch def nden die Aufforderung,
am kommeunden Montag den 29. 14ufen den Monats Mo— rgens präcaie
3 Uhr im Stadthaussauke zu St. Ingbert sich einzusinden, um dei der Bildung
des Wahlausschusses sich zu betheiligen und sodann die mit Numiexn versehenen Wahlzettel
zur Vornahme der Stadtrathswahl in Empfang zu nehmen.
Zweibrücken 15. November 1869. 7DeriWa hblcommissrege
Dammt. baver. Berixkzamtmann,

Warnung.
Ich Jetze hiexmst Jederman in Kennniß
neiner Tochter Anna Würtz wede
twas auf meinen Namen zqu· borgen nod
v dihen, indem ich/ keine Zahlung oder
Zarantie für dieselbe leiste.
Rohrbach 17. Nov. 1869.
cie vrg Würtz⸗
Atzeige Crpfehlung
SHiermit beehre ich mich einem verehr⸗
lichen Publitum die ergebenste Anzeige ni
vachten. daß ich in hiesiger Stadt einen
Tanz.OCoursus
erbffnen werde,“ in, soelchem“ die neueften
Taͤnzt mit Präcision gelehrt werden, und
lade ich die Herren und Damen zu recht
jahlreichet Betheiligung fretundlichst ein.
Es circulirt eine Liste nebst Programm
nir Einzeichnung auc werden Anmeldungen
m inelner Wohnung bei derrn Franz
Weisgerber eitgegengenommen 9

e3
Gotilotv v. Au.

L3

A, 0y;
Liqueure
—B
Bexlindr Doppoileũ i mol.
franz. Annisette, V—
Duragao, Wrnt unnae —1134 sut ni e
Feiu-Ritiex, urMan 9 ni
Preéme de AMentho, J——
Premedo Val, a
Boonelcamp of Maag- Bitter
sRum-Punsxeh- Exsena,
AracnSen - Eacvenn
mpfiot billigstg HMιXx
* 2
e—nrich Fsanc.
Ein Alapacea⸗Negen schirm warde am
Dienstagbei n mir verwechseit. Man
vittet unn sefs Apetgus —V ——
Job. Jos Seinrich
dWer Backer Könignin St!: Ingbert
lann sogleich ein fleißiget Knecht ein
treter,
Frucht⸗ Brod. Fleisch rꝛe. Preise
»er Stadt Zweibrücken v. 18. Novembern
Weigen 6fl Bitr, Korn 4 f. 22 tu
Berste Zreihige, — fl.x Gerste diec
——— a
Spelzkern fl. arx.Dinkel“8 s.
————
3 . 39 kr. Erbsen 8I. 53 kr. Widen
3 fl. 66tr Kartoffeln 1efl. Heu fl.
Ar. Strohe Lafl. IB kr. per Zentnert“
Weißbrod 114 Nilogr. I6 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 21 kr.ditto 2 Kilogt 14.
»itie 1Kilogr. 7 kIr. Gemischibrod 8 Kil
27 kr.nl Paar Weck⸗9 Loth 2utr. Rind
leisch . Qual. 18 krin 2.Qual. I6 kr
dalbfleisch Id kr. Hammelfeisch 16 tr
Schweinefleisch 16kr.“ per Pfund. Wein
24 kr. Vier 6kreper Liter, Butter 30 kr.
ger Pfund, e
Fre8. Ase der Stadt
daeser lautern vom 15. Nodember.
Weizen 5 fl. 534 kr. Horn 4fl. 24 tr.

Spelztern — fl. — kr. Spelz 8 fl. 51 kr.
Gerste 4 fl. 39 kr. Hafer 3 fl 833 kr.
Erbsen 4 f. 11 kru Linsen 4f. 24 fr.
r Ventner.

*—

Redaction. Druck und Verlag non“ . X. * in Ste Iueghert .. . ...

—18
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        J 272
* — 22854
F 5232 52. 53
*5325 1353
* 382 —— 2*
23 238 2* — —
338535 — 538 *
522 6* 2
333333358
* WMO. —— J —2
53835 2 6 *2 F
— ———— —5
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— * . —2 2 2.
7335 7 332 — —* 38 2 3. 3.
2 * 37 2 *.7. 2. 77
32 333332 — 43532*—7355
8* .13 2 — 5 —
283 28 312 — —— *2.7
J58 8 22 — *8.7
8 5 —A * 2532
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8 * 527 — — 2 53523
2380 282228* ———
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3 338 385825
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5 85 072 34 232
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8587 5 z356832338

5555 282 52545 5

7 533—33 235855 53 328 5

58333523333855 3483238

— * 5—2 —z833 2532
B383558 233 —3—3 883
7288 33335 5533 33
2385 5—329
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33 3331
— —— z3* 3*28
2333728 —8652532343438 33
2333353 — 3265 3222 278
28. 2 8 *5* 32 — 5258 89
—— ——333338
2 8EELSE

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F

335 55 3383 5 8: 325 253822
— 2 *8 — 2 —2 7

—3 6— 23333—3 3338335
—3 —23—3 z55 — 58383535

— — —— 7523332
»—553837—32323* 5553— —23 2535555 — — z35566
3532383333 58 5 38 3332366
—— —73835 — —
— ——— 3 — — —52 2— — —— 223 *8235* —A *
28 3 8 36 88333—

25 s5 52 — —85* * * —ã— — 7 —

*— 265 ————— 8s8 —*— —— — 5 2 *2 8 *8 —A
— 23 3 313* 3383 88 5285*
— — — . 3 2523*3338 25—8*
——— — 8 5 — 5682— 2 8 5327 4 — 828 — 12332 334
223E IF 3 5 228 —— 2——8 87 — —
23** — 33 3 8— — —557 29023 5z2258*
s— .3— — 3 V 5 — —— — — — 2⏑3— 555568
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ẽ 22 2 27 22 — 3 52 753222355 5— 2—5757 8 2* 2
2 3 5338 3333238
55 8 — —— 3483 * — — 3—3258— ——
33 8 3 3 —33 33333
* — 9 —m. pæ F J *
2z2353 að 8 835 —A —— A —A —— —E * —A 52
—2— —— 0 —3— ——3— — — — 553—— 85553555
— 3 5 3 8⏑—553 553 — —

— 53237 * 2 * 5*2272750. 72 275 8 — * 3
25 32— — 3— — 652
— — —A —— — — 532 6*35* d 532287* 8 2
2855535— — — —— —383
——22 55 —⏑ 5* — D——
—— 5 2 25 8— — —c— 7—— ————2—5 [⏑— —— — 3 —5—33

3 —E * 522 22 —— — m352* * 2

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3 738 5 38 535
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—55323 6* — 8 233503553—223 2 *
——33 53 533—338—353 626 —3358
—733 3232333863* — 53223560 25
3* 3 * 8*7 — — 8 5 S *
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der Stz Ing berder Andeüeri(und das mit vem Haupiblatte verbundene Umerhaltungsblatt, mit der Viendtag- Dounerstagteund Esuntage⸗
Zumner) erscheint woðchentlich v i er m a ln Dile⸗ niad ang, Deon mient tage Samstag und Sonntasg. Abonnementspreis vierteljährig 42 Arzr. vdet
z 159.30 912 Silberar: Anzeigen werden mit 8Krzr.ndie dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raun bexechnet.
Nr I82. — re e Angzunaare Samstaa, den 20. November nn 1869
— l EX ν ιι rte pltu J
J —— untn Deutschland. J
nun Min u62 17 Pov Nachden nirnnmehr dic Ergebnisse
ʒer hießgen Urwahlen vollständig vorliegen. stelltfich das Ver⸗
hältniß der Patelen nach unserer“ Verechnüng. wie folgt: 187
Psnpinn 39 Mittelpartei, 114 Patristen (ein Wahlmann
velanntlich beanstandet wegen mangelnder absolutet Mehrheit.)
hien tlommen num poch die Wahlmanuer her Landbegirke.
deren Parteirjchtung sich nicht durchweg mit.Sicherheit jetz
chou bestimmen läßt Geieden letzien, Wahlen“ im Mai hatte
ie ꝓᷣotriotische Partel nut 13 Wahlinünnet durchaebracht —9
wͤocichrinteparic. 207, die Mitteparteg p1) ehee
idn Dienstesnachrichten:o en ιν
α
.Die prot. cVPfarrstelle zu Rolhselberg ist dem gege hiv rtsgen
hͤfarrverweser doschost Pfarramtscandida en Georg Heinrich Hoff
nann aus Handel, und die lath. Pfarrei Fn e
nen Pfarrer FJohanneß Busch in Klingeü iuster verliehen worden.
Ernannt wurden jzu Lehrern die eeeen Karl Beisch
n Speyer an der Prot, Schule daselhst. und Eduard Siencz von
Zermeroheim, an der hath. Schule daselbst; zu Schulverwesern die
Schuldiensterspectanten Franz Peter Geit von — Duchrothgn der
hron Squle zu Wauuweiler, Daniel, Weinkauff, dou. Reichenbach an
der prot Schuͤle zu Etschberg und Jakob dauct bon Köchoru ap
der prot. Schule zu, Niederlirchen. 547 u —
a rIsreu he 16. Nob. Die Abgeordnelenkammer diseu⸗
gitle heute in siebenfiündiger sehr lebhafter Debatte das Gesetz über
kinführung der obligatorischen Civilehe und der bürgetlichen Stan⸗
desbeamlung. Eine Abstimmung- fand heute noch nicht stath,. die
Specialdebatsen beginnen miorgen. α—
Berluͤn, 17. Nor. Wie der E. Z.. geschrieben wird
deht Preußen gegenwärtig mil der niederländischen Regierung wegen
Abtretung der in dem Oftindischen Infelmeer gelegenen Banda⸗
Inselr, an den norddeutschen Bund in Untexhandlung. Es wird
das al ein, großer Forischritk des Seehandelz“ seitens des nord⸗
deutschen Buͤndes bezeichnet, es fragt sich aber,“ woher“ der
ndrddeuische Bund die Gelder nimmt“ um“ die“ Abtretung- zu
bezahlen.
Wi e'n, 18. Noven: Der Erzherzog Ludwig Victor, jungster
Bruder Franz Josephs I. wirb neuerdings als Candidat für den
spanischen Königsthron genannt. Vor⸗ dem Herzog von. Genua
hat er Das voraus, daß · erschon 2720 Jahre!alt ist. Die Mutter
Ludwig Victors die fromme Erzherzogin Sophie, soll aber ent
schieden geßen das mbezüglichesiProjecte“ sein. Erstens hat fie Be—
denken gegen eine? Kronej⸗die nicht vom „Tische des Herrn“
sondern aus den Händenkevellischern Generaäͤle zu nehmen wäre,
und zweitensürchtet stel daßz ihren jüngsten ein ähnliches Schick
sal treffen Könnte,.wie ühren Ideitältesten, den unglücklichen Mat
dessen mexicanische Kaiserrolle durch die republitanischen Kugeln vom
—ER—— zat ò ι
uι — αν iJ u:
ꝛ αα i Frant reich. . J er 26 1
P arsi 871 16. Rop O Siebenundzwanzig Deputirte dex Liuken
unter⸗ ihnen Bambeitaz Bancel. Julest Favre und; Picard, eröf⸗
fentlichten; gesterne ein, Manifest, in ⸗welchem die hon detn Linken
beabsichtgteu Miterdellationen: und. Reformen angegeben werden. Das
VBanijest werlaugte namenhlich, daßz dasgegenwärtigen Militärgesetz
aufgehoben und, dem Volker aie Entscheidung über Krieg und, Frie⸗
den bottragen werde.' Die zut erstrebenden Reformen sollen durch
das ongenreine Stiummrecht · herheigeführt werden welches sich aber
edensowohl von den monarchischenn wie von den,: demagogischen
Einfluüssen, Hie ndasselbe afälschen- und herabwürdigen, befreien
musse. Jizunr l —
peeie isn Hehh. Were Empfang. des. hreußischen ¶ Bol—
sbafters im Compiogne, das Manifest der Linken und die Verur—
ehe Arbeller in Aubin sind e e des Tages
ihre, Vedeutnerg zist: Frieden mit dem Auslanude, Kampf mit ver
Linken, Unfrechterhaltung der Präfecteniwirthschaft in der Provinz
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        Belgien. r 4* eie —5 er d egn zuk NYaugthüre imden Hol hinaug.
B vyn sch, Is. Rov I der Deputlrhenkammer a X — I üͤhnel, Jowie ————
——— 1 InterpellationDie Ei * detheiligten dich au der Berfolgung. Erstere warfmach dei Ange.
dehnandottion mit Fuankwich habe die⸗ Beziehungen zwischen, lagten.mit Znem Reterbeign. Detzterer. mit einem Stud Holz. Auf
beiden Laändern mar gfreundlicher Jestaltet; dieselbe ser ohne politi⸗ der Straße erreichte Mcry sühnel den WBeschuldigten Laut) und
sche Bedeutung, aber den industeellen Interessen Juͤnstig; übrigens chlug ihm mit dem Lichenen Stode, feine —
a die Regierung zur Vorlage der Acten bereit. —gSee Konig mit enem Stück Holz auf den Kopf und Räcen, so daß derselbe
ist gestern zu einem Vesuch det Konigin Victgria nach Eyglans zu Boden fiel. Auch der verletzte Joseph Kühnel fiel über die
boerest eoer In 52 ri MNi ιιVιν- nrc muf dermudecn Seiten der Straße befindlichen · Einf assun gsquædesn
α S ναιιι Italien une ν ruffte sich jedoch wieder auf und ging die/ uausireppe hi naufinun
Rom, 16. Nobl“Der Sienveriretet des Grotemneisterthums das Haus durltcn.dDusn im umr, dir beider Zustezonen
vetz Halteser⸗ Ordens hat sich erboten, mit der Fluc, der Futex Zurden, zeigte sich, daß die Gedarme schon eiwa handaroß aus der
5 e Bunden in der Lendengegend heraushingen. Ein Zeuge —R
aller Völler eine Garde zu bilden, welche wit der päpstlichen No- vend⸗e ——
heldarde den WEhrenblenst der Sihungen des Conals theilen wütde ee eeeeeeee nich
7 Poph hot apgenohmen.3553 ze ang. Ebenso vergeblich war ie fast eine tuude lang fortge⸗
* m, nα jnusb t7. etzte Bemühung des gegen se Uhn erschienenen kgl. Bezirksarztes, die
—— penetendhe geemn zuxückzubringen 37 so de e
an nee wly h wer W Mob.nnuter den ¶ Mormonen' nistFn ein die Lebent gefaht ubefeitigen — Gantrat daher am felgenden Tage
e en Drtigham Yonng hat miehrere seiner olse dem 12. Jut. Lbende aum aͤhe Uhr, dez Tod des Pexlehtznah
—A— in hg Bannhethan.“ Die Pacificbahn scheint unausbleisliche Folge ein. 9— αXα
den Dincherbnd irhet Waidsung Mistühaen. wur von cn i Dachedigunn. weltge hats wechtseandidatr Jauton fuheh
Well abgespersu lontte Fitchehen ν lellte zunachst auf, daß der eingetretene Tod n icht wit Gewißhei
iι ο nιιR ↄvi νσ als Folge der fraglihen Verletzung bettachtet wervein Wönne. inden
sI ba ee e selbs onn dr Rehung
p uε_σ pu — ι ν des Ver etzten, im Falle xechtzeitigex ärztlicher Hil enicht in Ab⸗
* noit.utẽ Schwurgerichtsitzun — tisln 2 .un rede stelle. Ferner s —— in Rede
uenis voi, gu on — zun kehende, bedeutendere — im Hausgange, sondern auf
3w rů e n, 15. Robember-Anklage gegen. Egidiut er Straße verseht worden sein wöselbst Beschulbigler den Angriffer
Laur, 81. Jahre alt, Kochloffelmachet, von Waldhambach, weger und Verfolgungen des Joseph und Valentin Kühnel, sowie deren
vorsatzlicher, gben Ohnt Aberlettten Enischluß, begangener Köorperver ene ee urede daher zm Zustande Lrlaub⸗
letzung it nachgefolgtemn Tode; verübt am IJuli A869, Roch er Nothwehe gehandelt habe; daß selbst eine Ueberschreitung der
nittags zwischen A And ZAhr. zun Waldhambach au dem Regen Zrenzen der Verthridigung als schuldhaft nicht zu erachtenn seitda
ichirmflider Joseph Kühnel von Waldhambach. Det. Angeklagte Laur, nur guß Uebertaschung und Bestürzung' jene Meberschreitlind
nd heine Ettrau beswohnen mit er. ittwe ühnel.und derer begangen habe34 m
heiden Sohnen, Vglentin und dem getodteten Joseph. gemeinschaft. an mahlie die Vettheibsgung! den: Milderiragtzgrunt
lich ein Wohnhäuschen in Waldhambach, und waren bisher zwischen des Reizes geltend, ünd vehaußtet schuͤe guͤch vie burchꝰ ven Ge
den heiden Familien Jeino, hedeutenden Misßhelligkeiten, vorgelom uuß von Wein nd Brauntweindurch Erregtheit uͤns Leiden
men.Am Sonitage den.D. Juni, lautenden Jahtes.tam. nutswafttichtet.herteigefahrt. geimtscderte .¶ Zur chnungsfahigkeit/pes
der Beschuldigte, ein uldelbeleumundeles und wegen Korperverleß in Angetlagtem — —
don — Individuum geges — erklärten Jedoch denselben under Verwerß
Vittog in inem giengich ugetrunkenen Zustande nach Hquse und igeher üdtgechhten Vinrede der Nolhwehr, Flir schatdige dahmen
α
ner Ebefran anyahnt die derselbe wegen Verweigeruͤng don Geide I ez verurtheilte hrerauf denꝰd eschuldiglon
für * in, daz Kühnel'sche Zimmet herfolgte und hier schlaget as eint Gefangnigfträfonhon“SJahreirenunnd G Monateneunwoven
—2 schimihfte dig Wiswe seühnel, so vaß ditse Fralt Angß Mongte und STage als unvetschulvet erlitte ne i Untetfuhungs ·
hetam und zu hren Sohnn bingch dem WMittagefsen zun — fül dereitz getilgi ertlärt wurden. Uhln
dirschenbregen aufs Feld — waren eille, um solch n ttn p tiyινι—— 11251
ur ihrem Schühe heimzurufen Dieselben kehrtein deirtn auch alsbald, — ôuye t
eset Aufforderung Fofge ie stend, mit ihrer Mutter? und' vinigen
sKameraden wach Hquse zürück. Kaum waren ße eine halbe Stund
n ihrer Wohnung, so kam auch der eaetagn aus der Weiß scher
— — begehen hatte, wieder heim
Debor derseldei pie erxwähnte Wirthschaft ging, halteer sich mi
einem feststehenden, langen Messer — Schnißmesser — das er ir
fanent Geschäft braucht bewaffnet. Sogleich nach seiner eFückkunf
helam der Beschuldigte ni den arndunn Joswh guunet Wort⸗
Wwechsel, der, ünter seiner Zimmerthür stehend, ihn saen was er
nit, seiner Mutter gehabl habe, ex solle sie gehen“ assen, ie thut
hn jo nichts. Der Angetlagte siag nun zu schimpfen an Dr
Rnorrbacken worauf Joseph Kühnel erwiederte: wer bist denr
Pu, Du lumpiger Laur 29 Nach einigen gegenseitig' weiter ge
pechselten Worten sprang der Angeklagte, das bewußte Schnitz messer
zin der Hand, unler der Drohung gegen den immer noch unter der
Zimmerlhüre stehenden Kühnel: “ „Geh' weg, oder ich steche Dich
scdt!“ Letterer blieb ruhig stehen mit den Worten;: Stech“ mich
nur, da bleibe ich“, worauf der Angeklagte im gewöhnlichen Schritte
sich gegen die Hausssthüre wandte. Kühnel ergriff nun einen, auf
den im Hausgange stehenden Tische liegenden, etwa fingerdicken
zichenen Stock und gab damit dem Beschuldigken rückwärts auf dir
Schultern einen Schlag. Als er sich hierauf und ins Zimmer
jurückwollte, folgte ihm ber Angeklagte nach und versetzte ihm vor
der Zimmerthüre unter der Speichertreppe mit dem Schnitzmesser
zwei Stiche in den Rücken, einen unter das rechte Schulkerblatt,
ben andern in die rechte Leudengegenb, aus welcher' letzieren Nih
Centimeker langen 4 Centimeter tiefen Wunde, die in schräget
Nichtung voa oben nach unten verlief und bis zum Darmbein in
die Vauchhoöͤhle ging, alsbald die Gedärme herausdrangen, und
die, in Gemäßheit des bezirksaärztlichen Gutachtens, nach welchem
übrigens noch Reitang möglich wäre gewesen, wenn, was leider
nicht der Fall war, ärztliche Hilfe sofort zur Stelle gewesen wäre,
den Tod des Verletzten zur Folge hatte. Joseph Kühnel ries
fofort: IIch hab mein Sach, jetzt soll Dich aber!“ und während
sbin das Blut quf dem Nüchen und n den Nleidern“herablief

—
        <pb n="715" />
        Duadratcentimeter, J Quadr. Centim. &amp;.100 Quadras· Milliniciet
sod Quadr.⸗Meter heißen das Ar⸗ Id DOO Quadrat⸗ Metrr ded
— —
br vp sealen eine Madetument rin, uben — Artel!h d
Bwesetzes die bestehenden Feldmaaße vatläufig du Geltung verbleiben.
e Korrpoermagße. Die Grundlage bilpet daßz Hubifméter,
Nen 0600..Thejl — Liter deißt z der 2000
n e Luersheiht Auhicensimeier tus Tentin ooo
dibit⸗Millimeter.199 Liter oder derx 10. Theil des Kubikmaters
seigen Hektoliter. Der — Obnfur sPeltoliter und
Fuder“ für Kubilmeter lommt am Gesetze g box, Daz Fiter
u auch in Zutunft in /2, 1 ü. J. w. geiheilt werden.. Be
ugiich des VOolzmaahes ist hne besondere Beianntmachungin.
gussicht gestellt, — 33438 334
nd Weewicht.Gexichtgeinheit h. dos Kilogramm oder Gile
gleich dem Gewichte von 1Liter destittirten e en
underttheiligen Thermometers), das in 1000 Grauimegelheilt
vird · 19. Gramme heißen din Dekagramiti. eree
hellogtamm. “10 Gramm ist ein Dexigramm isaoo Gramm ein
Lenngramm, Hfodo Gramm ein Misligramm viese Untergbthei
ingen des Gramm werden aber wegen ihrer glenheit im gewohn⸗
ichen Zertehet uher für Edelmetalle, Juwelte und in Apothelen
i ßvoͤr ommen. —8 3 J Ba J
n e e hasttes wiide miden Hin.Vichtt. yet; dan
hunn dgllogr) die Gewichigeincheite in geuen Sosten ubet
as Kilo; doch darf die Beuennung Pfund für Kilo —
verden. Die Eintheilung der Lothe hingegen ist nicht“ zukässig
Zur Vergleichung der bisherigen Beuentungen mite denmeuen dient
olgende Zusammenstellung: Aen
22 Pfund * 25 Dekagramm'aͤder A5b ramme,
4 Pfund'e 12/2 Dekagramm oder 125 Gramme,
27 ean oder * Bramme⸗
Wothiß A5/ Gramme 333
e ——— — dae —88 Zil 38
doth. 1 Hektogr. &amp;64 Lothef AUnnahetangweise eeh ꝛ,
dekagramm — 2Loth,I Hettogramm , ⁊ WLah⸗
*Alix Detagramm · vdet genauer in gauzene Ggahlenepu11Deka-
rammen VVoth eLoth 47—Mö ꝰαιιιιν
— “— 45. —R 2
— — DD
10 .. , — * .aun3 it asiont.
S uIn g bianx . Im Wahlhenice Rwveibruen wurden, hie
jon der Fortschritlspariei aufgestellten Urwähler mit einer Han
kinftimmigkeit grenzenden Nojorität zu Wahlmänngern gewählt.
* ———— dihe epe, Candidaten
zer Fortschrittspartei beinahe einstimig gewählt. —
—
Eenshei mn gehöten alle 6. Wahlmäuner der- Forhschrittspartei
m. während in —W n aheet
tindd 3 Hom dutg!! fanlmttichen Geto ahtte ei in
zornbach undPirmasens tiberheiüpt nache. ven neninsern pfülz.
Jeitungen““enthaltenen Wahlergebwisseit hat' die Foörtschritkepariei
zeitqus den entschiedensten Sieg davongetragen; auch im jenseitlgen
dayeru in Murnchen, Narnberg, Augsburg, Würzburg, Bayreuth,
ljchaffenburg, Exlangen, Hof, Passan, Rosenheim⸗Ansbach, Kempten,
Uindau, Ingolstadt und Neuburg sinddie Urwahl em zu Gunsten
er Fortschrittspartei ausgefallen. Die Ultramontanen siegten in
Zamberg, Landshut. Ambers, Straubing und Deggendorf. 9
yZwischen Müitteiverbach und. Wealsweilerehet a.räher
holhändler, der in der Gegend Gelder gintassirte, et
rii 1800 fl. verloren
Spey'et. Wie wie“ vernehmen, soll die Protestantische
henerutsynode für den Consiftorialbezixk Speher amn Sonntage
en 21. Nod. mit einem feierlichen Gottesdienste croͤffnet, werden.
ei welchem Hert Consistorialrath, König die Synodalptebigt
jalter wird. 33,313 Ahee
Mantkiteim, 16. Nob. Hemte wurden ditf. deins luͤthe⸗
ischen Kirchhofe die Gebeine C. 8. Sands ausgegraͤben, um auf
en neuen Friedhof verbracht zu werden.
pRartlsruhe, 14. Rob. Locenz Brenlano, der sich mit
»em amerikanischen Konsul in Stuttgart einigel Dage hier aufge⸗
alten, ist wieder nach Stuttgatt zurückgekehrtA Wie⸗ man uns
nittheilt, beabsichtigt auch Friedrich Hecker, seiner alten Heimath
inen Besuch abzustatten. — Der frühere Gesandte Preußens am
hofẽ von Florenz, Graf Usedom, hat hier ine Wohnung zu län⸗
zerem Aufenthalte mit seiner Familie gemiethet..
f Arier, 11. Non. Bei der diesjährigen! Militär⸗ Ausheb⸗
me ist hiet der seltene Fall vorge kommen schreibt die Tr. 3.,
naß drei Brüder gleichzeitig herangezozen, und zwar alle drei zur
harde in Berlin designirt wurden. h
Eiue Dienstmagd in der Nahen, von Essen hat bein der
cyien Ziehung in der Frankfurter Lotterte -das Glüͤck gehabt, die
amhafte Summe von 50,000 Sulden zu gewinnen⸗ .. 014

fBerlin, 10 a Duehsate verwegendsten Art
ist dieser Tage gegen die suͤhere Tamzeri * Ie verübt wor⸗
ene Frau, duve satz in inem Coupe des Curierzuges von Konigs-
erge nach Berlim allein. Si war' in einen Halbschlummer ver⸗
unken, als der Zug von der Station Kreuz abfuhr.nKurz nach
Lbgang des⸗ BZuges erlosch diel CoupeLampe ein⸗ Mannr tratin
as dunkle ze den Handkoffer, welcher Toiletken⸗Gegen⸗
ande im Werse bonn dähie dhlr dahtes Gelnre
mthielt, und enifernte fich sofot Die Hilferufe der Bestohlenen
varen vergeblich. Erst auf weneachsten Stalion konntée die Anzeige
emacht werden, g an wiltuof auu αα
— D—— — der Ste afanstaln hieindorf vel Wien
erklärt. dien Berichceutuber einen F lüchversuch der Julie d. Ebergenyi
undederen kirchuichen Spenden für Gng ganz rundlose Erfindung.
.cBeñ Linemn u —— Mabme ee
Baris ausgebrochenten Fener d verbraunten, Banknoten, im Werthe
ront 00, 000 linb Djamantennnrim, Werthe don 800,000
ʒrantend ⸗i
— —
aiu A, die —28
amtalsairsweisen die
* Fieber vLenden
luni niren putftenu iulaue
u riin Suetcanal aifl großst Welheorsoe. Frätz. Eugenie, der
deiser pac Oellerreich, der Kronhrinz von Preußen, Duhzende von
heographen und Alterthumsforscherij — Alles8 nach Eghpten! —
Nach Egypten, nach — WModht jch jeß mit der Geliebtenl
— Wo wir statt nach Baden-Baden — Sind zum Pharao
jeladen. — Wo Eugeniens schtauke Taitit Am Canal fieht
die Canaille, — Memnonssaulen“ Wahner idnen, — Mumien
rocnen ihre Waden Unddie Sphynre mit Charaden —
Auntkunft giht es kein —3 P. singt ein Wienet Blatt. F —
— 95 bRNod. scheeibt. man der
Cobl. Ztg.: Das Ergebniß der, diesjährigenEruke hat alle
Befürchtungen, zu denen die rauhe Witterung verflossenen Som⸗
mers begründeten Anlaß gab, beseitigt. Die Körnerfrüchte haben
ad aren elchlichen Ertrag geliefett, und die
rattoffe sintg sujd Erwarlensn — Gal fo vortrefflich
crathen voß e 9 derselben auf“ 19Gulden pro Cenmer
zerunigeaenha itte Diefelder werden per Sisenbahn und Schiffe
n großen — ausgeführt:· DOie Weinlefenit ·freilich
acd hun de Egnee and Fross gehnlten wordem doch haben da⸗
burch die zür vollständigen Reifel getangten meichedet Traubensorten
wie selbige hier allge mein mezogen.werden nicht gelitten. Der Ex⸗
port unserer Landweine; die namentliche inn Amerika bis vor meh⸗
Iten Jahren einen —— — sich wieder. — Durch
die voraussichtich schon n nuchttend Dorbfie -hergosiellle Inee
Fis enbahn-Verbindung wischen Bingen-Alzey-Reustgdt einerseits,
ow ie won Mainz über Alzey nach Kirchheimbolanden und Kaisers⸗
autern anderseits ist uns dic Aussicht eröffnet Daß—endlich duch
mnser! so reich geseguetes —EXO——
nen Verlehe! eröffnet werde. Die Arbeitennderersteren Strede
zie nur durch die großetn u 800, 000 Gulden vetanschlagten Erd-
rbeiten bei Rlzey erhesn hen Sch wierigkeiten nterliegen, sind auf
zast gllen Puntten gleichz s — genomimen worden. Die
zeue Eisenbahn vermittelt zann den directen Verkehr zwischen dem
lieder⸗ und Oberrheir se
1.3311

— *2

——
Laudwirt hichaftliches.
5.1 SFienmr iedhesn der Funter- oder Runkbelrüben.
Allenthalbea ist es glbrauchlich, eintn Thenu der geernleten Rüben
iber Winter in Erdldchern, sogenaunten Miethen, aufzubewahren.
stach der allgemein üblichen Methode werden diese Miethen in Form
ierediger Gruben an trockenen Stellenangelegt, und wenn fie
nit Rüben angefüllt sind, der Art mit Erde bededt, daß ein
krfrieren —— urchten it Aber dfters lommt * vor,
namentlich wenn imlVorwinker viel Feuchtigkeil fälll, vaß fich
Wasser in die Etdgruben hineinzieht, wodurch ein Faulwerden der
Rülben unver meidlich ist. Daher möchten wir allen Landwirthen
ꝛathen, von dem altüblichen. Einmiethungsverfahren Abstand zu
zehmen und das viel besser Arklannte Versahren der. Rübenzucker-
abriken sich zu eigen zu machen, Dieses Verfahren besteht darin,
aß die aufzubewahrenden Rüben auf, ebenem Boden zu einem
ammförmigen Hauf en gesehte werden, ber dann mit Erde rund
im dicht bedecht wird, und zwar mit Erde, die man um die Sohle
es Haufens aussticht. Hierdurch entsteht um den Haufen herum
in Abzugsgraben. Alle fallende Feuchtigkeit versentt sich in den⸗
elben und kann, wenn der Platz etwas abschüssig liegt, xasch
ibgeleitet werden, so daß älso die Rüben stets trocken liegen und
ich meistens mit meht irockener Erde gedeckt sind.
        <pb n="716" />
        Modilienversteigerung
ESamiag den 27. Novemhex 1869,
Nachnittags 2. Uhr,läßt „Ftau, Philipp
Antoß Daubhauser Wittwe in hren Hause
dahier quf. Borg biqhn Michgzlio nächsten
Jahres versteigern u uuna
40 Federndedbetlen, Ih Kopfhissen24
Leintücher, 18 große nud I83kleine
Zuügen, 19.Stfrohsacke. I0. Beit ladeu-
J Tisch, 8 Stühle, 2 Bänke und sonstige
„Hausgeräthschaften. A
9 8 atag Sorn ——
—— EIC. — 42604
Abrztliche Empfehlung!
ar Die St otl wierr th'schennBru st b vr⸗
bonm s haben vor allen andernt gegen Hei⸗
serkeit, Husten ꝛc. empfohlenen Mitteln den
ee acue
—
dorper Ig e acinsele decden uß zhh
Verdauung nicht flören. Sie werden d
hei von Kindern und zarten Personen gerne
een en zete
hurch Versuche in dem unter meiner Lutung
Breslau 2h. gFebruare p
Hr. Burkner prack. Atz Pundarut
Man findet die Stollwerch schen Bruft
— D
Bebrauchsanweisung ä 14 r. inSt.
snsbert bagJ. I Grewenig und
ei Cond.“ G Rickel, in Bies
astei vtt gFLippreberis —
r Michaet Thaen y können higlich
ee bb Sarhen — duge
Milch asbegchen vucdan

— M. αινιινν3]
444 ⁊ 13) R
hem VBekauntmachungn 5
d eghecutn der Wehrpsuhtgender. Diterstlaffe I8uh
—— e,— ⸗
—3 e pebetre ffendee αα—
i , eere rerdetre e don 30 Jantgar! 1868 Leischienenen
Genag ge ver um Wehevttefass anhogesehe do —
— e .ane dinen du
minn denn Wehtpftehn gen der Aunrtiasst 18 serhatt der Frist don
verdenu⸗qantmtlichenun Wehrpfli 9 aufgefordert, innerhalb der rist om
d n sinde audurgh aufge 27
dalender iahr· po gebvn 15 41 nugr 1879 Mιι ν
. ilινο α cnn 1 5 Ja uar Aufenlhallobriez falls sie Rch
——
Finden baie ersteet personich ode Mußs rsfrgihre ztwaigen
m Ans ande befinden bei — ——— des Ausschtuf fos ihre —*
n, daselbst!ble n dung icht F. Iit. umnv t2
pder Fitweise Befreiung — Gaschun
— ehe —— B —
d die gut Begtundhnge e denhen uga ngrna—
nß e B———
ie vog en Weinind ebehrden ver n enden iu ige Einsprũ Zegen deren
— Cintt e — r ee nde behdeve
ichungteit dher Voustandigteit sunerhalßz dicset. Zeit ber per heigegfende Vemt
eit en si —3 4
imeben ort 47 )es Geseßeß 3— —R des Gesetzes
un wetche ber Wee e nicht nachge.
zorgeschetebenen Linmeldepfticht bis 15 Jauuar n Gulden.girt
»orges n —8— en einer Strafe bis zu zehu
—* 38— 4 — m 8 D eeu —RW — X — —
76 at 1583 —3 vs —39 F— in: t —J—
n omn —— Rode miber — — 7 dia ,
— n e ZoömiglichnKaye risches ez in —* a e ο.
J i⸗ 21 2*5— . J 8 F ν e
u9 o — oar so — —I den Schäfer. J
— iunue!) io rüια ——— — A Zirks
An die Wahtuituner des Wahlbezit
— — u lI 8 155577 — 3 38 3 νννX iou
gZweibruͤckenPiymasens. —*
— ——— 7 anner, nunserest Wuhl begirts au
————— * die Wahl derAbgeordneten ergebenst
—— —RBRRBWBWW welche schon Mittwoch
Rx ——— —B — 3 —* einer Vor-
d ee ee zet —— — ——————
inꝰ ,— d ινα 413
p pren h⸗ u80. Rovember 1 L ö ns i a
— e ——
— — — —
358 Arabische Gummi Kugeln 24217
b,,n, on⸗· WB * tuppet in Rtpiersbach —J5
e rbexeltel von nt Brusi⸗ uld Huftenleidende. Es verden
4* yee uete eitn se mil dem Zeugniß des Herrn Dr. Wer-
—75
i Breslau bcsehen sinde egeoeq und sind olche in den znat
e c ju Breslau versehen ——3** * ννανια
hahen, sowie in En vnobaß ben a 55* J r 1 * it J. Zriedrich
319. ——— * —* Dden erri tet dur
— 54 werden solche errich
rAn Orken wo seggned gane Nwdenla n danden- werdn —
henetet Vcnon von Ju. Sches derr

Für Brust; Leideude
tDer idurchn seiner außerordentlichen
heitjamen Wirkungen'noq bekannteo

CLNI VäBARIIICLCGCCC.
—
ves hoflieramien w
—
has beste Liuderungsmittel.?
alleinvertauft in Flaschen 201
20 tr.cunde ab lren u

in St. Inghert hei . Frrisdtieh.
Vonbung en Webet
.Zweibrücken, W. A. 8Seeb.
Neue In sixum ente sind i
vieder eingetroffen bej 9 Wege
M. Eberhärd.

nfetz sh a2 tr. Erbsen 1
ohnen fl. atr. Wichen 7
Karioffelũ 1fie —A

cr krij. Kornbrod 365 21“.
bitto 2Kor. 14 kr, diits 1o Kar. 7. kp.
gea uen Kor kr. Das Pat.
u eth. Sutt. Ochshleisch dag Pid
ühfleisch 1 Dut 14. 3. 01.
ralbfleisch 14 kr. Hommelfleib 14
weitzefleisch Ihß kr Putter daa Pid—

2 *60 1 —
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nn bejördert; täglich direkt
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Itzne Dorto tac Ohne Spesen
Agerlungs⸗Anndlicet VErpeditien
noboe osoe
ficheller Ageut samgitlZe ittnhh eun
herlii orr zciche
eranoit Jitt geininhColsnais—
fo und FS— t

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VBon heule ad jeden Tag frische Milch
eti e bei⸗ M Eberhard.nnn
JFei Zaderꝰ König 9

pei Zaͤcker König St, Ingbert
ünu o ser — — —— * 9 G 3 ghert
aun sed ig u lemiger Kuecht ein⸗
A—— —
ι) , — .II.TTICXXNCEZ
Eing Wjag de sindetin ziner leinen in n Fraukeurter Pbrese ⸗
daushaltzing sofort Dienst btin Cinnehmer .. i hie por 17. Vopember, Idos non
—
Jreußzische · Kassensche ime zata. As id IMjs Juhye
euhede Zisedühedono a e
oieh 6,
zollandische so N.Sluden pi
Duecaten? 1U. öß s
αινaö
Inglische Souvereigns .. 7. ö—ö
void her hotßfand fein
ochhaltiges Silber per Zollpfuns — —5*
Nnxe in Gald:: ꝑ2 27428

3

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ruerht Vrvdi Fleisch. Pretfen
66 —3——. 4 Ae
d Sih Gombitrg gomLl. Novbt
Wetzen osie uhr, HKorn Anfl. Idbalr.
ẽ pelz B ofl. lroo Shpelaserm g la
— Gerstenhapihigt, — fl. — kr. Gerste
Sreihige - 13616. 853 tr. Miischftrubb 45 001
Nedaͤctione Deru⸗ und ⸗ln van

2m in St. AherA. —

77
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        8* t. Ingberker Anzei ger.

! ä „— — —
———— —
Der St. Jugberter Anzaiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
Kunimer) erscheint wöchentlich vie r n a l: D i⸗ n stag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljaͤhrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.“
Nr. 18.33. LSonutaa, den 21. Novemle 41869.
J 2* Deutschland. . 5 .
Munchen, 17. Nov.“ Bei der am 29. d8. Ms. stattfin⸗
denden Generalversammlung des allgemeinen Unterstützungsvereins
ür die Hinterlassenen der kgl. bayerischen Staatsdienern wird der
von mehreren Mitgliedern gestellte Antrag zut Berathung und;
Zeschlußfassung gelangen: die im 8 12 der Sazzungen enthaltene
Bestimmung bezüglich der Klasseneintheilung der Vereinsmitglieder
»ahin abzuändern, daß die Staatsdiener mit einem jährlichen
zändigen Gehalte von 2) 2400 fl. und darüber in die J. Klasse,
v) 900- 2400 fl. in die II. Alasse, e) von weniger als 900 fl.
in die III. Klasse gehöten, ebentuell: den 8 183 der Sazgungen
zahin zu modificiren, daß jedem Mitgliede freigestellt bleibe, durch
Zezahlung des treffend jährlichen Beitrages in die nächst höhere
dlaffe übertreten zu können. Ein weiterer Antrag geht dahin:
m8 33 Abs. 5 der Satzungen den Verwaltungsrath zu ermäch ˖
igen, aus dem Vereinsvermögen Darlehen auf Kassenanweisung und
Sicherheit für den Todesfall abzugeben.

Karlsruhe, 18. Nop. Die zweite Kammer nahm die
bligatorische Civilehe mit Prävention des Civilactes an. de
letikale Partei hatte als äußerstes Zugeständniß beantragt, man
olle die Prävention freizeben, eventuell den Cioilact dem kirch-
ichen Acte am gleichen Tage nachfolgen lassee.

Darmstadt, 17. Nov. Die hessischen Volksblätter
derden am 1. Dec. mit der Hessishen Landeszeitung zu einem
zroßen politischen Parteiorgane verschmolzen werden, um den Kampf
zegen „die Verpreußung“ nachhaltiger führen zu können.

Man schreibt der „B. B. Z.“ aus Dresden: „Wie wir
jören, besteht das von der Allgemermen Deuischen Kreditanstalt
in Leipzig vertretene Consortium, welches die sächsischen Staats
isenbahnen kaufen möchte, aus der Kreditanstalt, der Darmstädter
Jank, dem Hause Rothschild und der Berliner Hasidelsgesellschaft.“

Krakau, 14. Nop. Der plötzliche Tod des Dr. Leor.
Jakubowski, welcher berufen war. bei der bevorstehenden Schluß⸗
derhandlung gegen die Oberinnen des Klosters der Karmeliterinnen
iber den Geifteszustand der Barbara AÄbryk und über die Ursachen
hrer Geisteskrankheit Aufschlüsse zu geben, hat bei den hiesigen
Berichtsbehörden große Bestürzung, hervorgerufen. Es werden
roßt Anstrengungen gemacht, dahin zu wirken, bei der bevor
tehenden Schlußverhandlung die Oeffentlichkeit auszuschließen.

SFrankreich.

Pariss, 19. Nov. Von angeblich unterrichteter Seite
vetden die Zeitungsgerüchte über eine Ministeränderung in Abtede
eestellt. Wiederhoit faucht das Gerücht auf, der Kaiser (der erst
in Montag hiecherkommen soll) werde im Dec. eine Zusam.nen⸗
unft mit dem Cjaren Alexander in Nizza haben.

.Unsere besondere Correspondenz, sagt der „Avenir National,“
heilt uns mit, daß die schleswig'sche Deputation nach Paris gehen
ald die Intervention der franzöfischen Regierung anrusen wird,
an die Ausführung des Art. 5 des Prager Friedens zu erlangen.“

—

Schwurgerichte ung. J

——— IV. Quartal 1868.
Zweibrücken, 16. November. Unklage gegen Barbara
üfalzgraf, 29 Jahre alt, ledige Tagnerin u Minderslachen, Toch⸗
er des allda verlebten Tagners Peter Pfalztzgraf, wegen Kinds-
nordes; Vertheidiger; Herr Rechtsc. Erbelding. Die Angeklagte,
ꝛesch? bisher cinen unkadelhaften Ruf namentlich auch in sittlicher
Leziehung genoß, hatte vor etwa 8 Jahren mit dem Dienstknechte
hristopy Weiler von Herxheim ein intimes Liebesverhaͤltniß
ageknüpft, in Folge dessen sie Anfangs dieses Jahres fühlte, daß
e Murter werde. Ihrer Schwester, weliche mit ihr zusammenge⸗
nohnt und das Bett mit ihr theilt, fiel schon vor längecer Zeit
ir Zustand auf; von ihr deshalb wiederholt zur Rede gestellt,
uugnete die Angeklagte hartnäkig ihre Schwangerschaft und suchte

— r ——

ihre Schwester wie auch die Nachbarsfrauen, welchen ihr Zustand
auffiel, durch die Erkläͤrung zu beruhigen, sie leide an der Wafser⸗
ucht, welche Erklärung bei denselben um so mehr Glauben fand,
als auch ihr Vater dieser Kraukheit erlegen war. Am 7. August
ibhin klagte die Angeklagte früh Morgens über Leibschmerzen, war
den ganzen Vormittag über unruhig und nahm an dem hemein⸗
chaftlichen Mittagsmahl nicht theil, so daß ihre Schwester, ängst⸗
iich geworden wegen des Zustandes derselben, sie wiederholt be—
ragte, ob sie nicht den Arzt oder die Hebamme holen sollte, ohne
»aß die Angeklagte sich dazu eatschließen konnte. Gleich nach 12
Ahr legte sich die Angeklagte zu Bette und kam gegen 1 Uhr mit
inem Kinde weiblichen Geschlechtes nieder, welches jedoch bald
zach der Geburt seinen Geist aufgab unter Umständen, welche den
Schluß zu rechtfertigen schienen, daß dasselbe gewaltsam getödtet
vorden sei. Als die Schwester der Angeklagten um 1 Uhr, um
iach derselben zu sehen, in das Zimaer kam, fand sie die Ange⸗
klagte im Bette liegend und auf dem Boden neben dem Beite
ausgestredt ihr Kind, welches zwar noch lebte, aber so hinfällig
var, daß ihr sein Aufkommen höchst zweifelhaft erschieg, besonders
pa sie sosort entdeckte, daß das Kind verschiedene äußere Verletz-
ingen an sich trug. Nach kaum einer Stunde sollte ihre Ver—
nuthung bestätigt werden. Nach der am 8. Aug. durch den kgl.
Bezirksarzt Dr. Baumann von Kandel vorgenommenen Obduction,
entsprechend den äußeren Verletzungen war die Kopfschwarte stark
ait Blut infiltrirt, die Stirnnaht in einer Länge von 3 Centi—
neter von einnander gesprengt, an beiden Stirnhöckern und fast
iber das gauze Schädelgewölbe sich erstreckend Blutextravasate;
erner waren Brüche und Sprünge in den beiden Seitenwandbeinen
ind Schläfebeinen, dann am rechlen Schläfebeine und am linken
Seitenwandbeine zwei durch Zertrümmerung entstandene Knochen⸗
ücken. Nach dem Gutachten des k. Bez'rksarztes sind diese schweren
zerletzungen nothwendigerweise durch Anwendung bedeutender
vewalt entstanden und zwar entweder durch Aufstoßen oder An⸗
chlagen des Kopfes an einen rauhen, festen ebenen Gegenstand,
der durch Schläge mittelst eines festen und harten Werkzeuges
jervorgerufen worden und mußten den Tod des vollständig reifen
ind lebensfähigen Kindes zur Folge haben.“ Die Angeklagte
ehauptet, dem Kinde die fraglichen Verletzungen nicht beigebracht
u huben; sie sei von ihren! Wehen gedräugk aus dem Beite ge⸗
tiegen und sei beim?Zurückgehen von der Geburt ihres Kindes
iberrascht worden; sie habe/ da der Kopf längere Zeit in der
S„cheide stecken blieb, das Kind mit der Hand gepackt und dasselbe
erausgezogen; hierbei sei Ddas Kind zu Boden gefallen und müsfe
ich bei dieser Gelegenheit so schwer verlezt haben. — Die Ver—⸗
heidigung führte aus, es stehe nach dem Ergebnisse der Verhand⸗
unz nicht fest, daß die Angeklagte ihr am 7. August geborenes
dind absichtlich getödtet habe, deun wenn auch das Kind in Folge
jou bedeutenden Kopfverletzungen gestocben fei, so sei doch die
Möͤglichkeit nicht ausgeschlossen, daß diese Verletzungen nicht durch
ie Hand der Aageklagten, sondern während und bei der Geburt
elbst ohne Verschulden derselben entstanden seien, entweder beim
Ddurchgange des sehr großen Kindes durch das Becken, oder dadurch,
aß die Angeklagte an dem Kopfe des Kindes gezogen habe, um
die Geburt desselben zu befördern; hiefür spreche namentlich die
rdage der Kopfverletzungen, die auf beiden Seiten des Kopfes ganz
jenau von derselben Richtung und Ausdehnung seien, sowie die
m Gesichte und an der Stirne der Kindesleiche aufgefuadenen
hautfhärfungen, die auf keine andere Entstehungsursache zurückge—
ührt werden könnten; auch sei die Möglichkeit nicht ausgeschlossen,
aß das Kind unmitkelbar nach der Geburt mit dem Kopfe auf
ven harten Lehmboden der Kammer gefallen und hierbei die frag⸗
ichen Verletzungen entstanden seien. Die Aunnahme, daß die
Augeklagte ihr Kind vorsätzlihh und absichtlich ums Leden gebräacht
jabe, sei aber namenthch um deswillen unwaährscheinlich, weil
ieselbe keinerlei Motiw zu der That gehabt habe; sie habe von
en am 30. Juli erfolgten Tode ihres Geliebten Weiler, der ihr
is zu seinem Ende treu gehlieben sei uad das von ihr unter dem
        <pb n="718" />
        Herzen getragene Kind anerkannt habe, erst am Tage nach ihrer
Niederkunft Kenntniß erhalten; sie habe allein mit ihrer Schwester
die ebenfalls ein uneheliches Kind hat, zusammengewohnt und hätte
wenn sie ihr Kind beseitigen wollte, dies mit deren Hilfe ganz
leicht thun können, ohne daß sie entdeckt worden wäre. Wenn ein
Verschulden der Angeklagten angenommen werden könnte, so läge
höchstens eine fahrlässige Tödtung des Kindes vor, dadurch ver⸗
ursacht, weil sie unterlassen habe, die nothigen Vorkehrungen zum
Empfange des Kindes zu treffen. Die Augeklagte habe sich auch
zur Zeit der That jedenfalls im Zustande geminderter Zurechnungs⸗
fähigkeit befunden, da sie als eine geistig sehr beschränkie Person
geschildert werde, die bei der durch die schwere Geburt hervorge ·
rufenen Aufregung unmöglich die Tragweite ihrer Handlinng zu
uͤbersehen vermochte. Die Geschworenen erklärten auch die Ange—
klagie nur der fahrlässigen Tödtung für schuldig, unter Annahmi
des Milderungsgrundes der geminderten Zurechnungsfähigkeit
worauf dieselbe zu 1I Jahr 6 Monaten Gefangniß verurtheil
—X
Monaten 22 Tagen in Abzug zu lommen hat.
Heute wurde der Geschworene Hr. Kemmer von Westheim
weqen Krankheit für die Dauer der Session dispensirt.

q8 a Zaum ahe einige Metier von einem
grunde entfernt. (Diese Angaben scheinen sehr der Bestäti
u bedürfen). Anqaubeꝛ seh 8 tigung
Landiviothschaftliches. —
Das Durwachsen der Kartoffeln, welches be—
anntlich im vorigen Jahre in ungewöhnlich ausgedehntem Grade
eobachtet worden, ist von Professor Dr. Jul. Kühn Gegenstand
jahlreicher Untersuchungen gewesen. Dieselben beftätigen es — wie
es die „Landwirthschaft. Annal. bemerken, daß die Ausbildung des
zweiten Ansatzes (des Kindels), welcher das sogenannte Durch⸗
vachsen ausmacht, bei grünem Kraute nicht auf Kosten des ersten
Ansatzes geschieht, weil dieser zu den Kindeln nicht in dem Ver⸗
nältnisse steht, welches die im Frühjahre blattlos gelegte Mutter⸗
tnolle zum ersten, normalen Ansatze hatte, der in Verbindung mit
der Krautbildung die Sagtkartoffel allerdings aussog. In den
Fällen aber, wo Durchwachsen oder Ausbildung der Kindel nach
dem Absterben des Krautes stattfand, wird eine Erschöpfung des
Ansatzes in der Function der Mutterknollen beobachtet. „Wir
jatten — bemerken die „Landw. Annal.“ weiter —- also voll⸗
ommen Recht, vor einem beeilten Aufnehmen der Kartoffeln —
'ofern das Kraut noch grün war — zu warnen, vielmehr möglichst
ange Verzögerung desselben anzuempfehlen, weil einerseits der Werth
)er Haupternte dadurch nicht beeinträchtigt, die Nebenernte der Kindel
iber durch deren weitere Ausbildung und Reife werthvoller werde. Wir
enutzen diese Veranlassung, für den Fall einer Widerholung des
Durchwachsens bei grünem Kraute vor übereiltem Aufnehmen
iochmals zu warnen. — Die Gülisch'sche Pflanzmethode hat
veder das Durchwachsen noch das Auftreten des Pilzes (Peronos-
pora infestans) vollsiändig verhindern löͤnnen.“ — Auch die Red.
»es „Prakt. Wochenbl.“ warute seiner Zeit vor dem zu frähzei⸗
igen Aufnehmen der durchgewachsenen Kartoffeln, und schließt sich
nuch weiter dem Vorstehenden an.

mischuet.

fWürzburg, 12. Nov. Gestern kam dahier der seltene
Fall vor, daß ein Bierbrauer, welcher mit einem ifraelitischen
Hopfenhändler ein Wechselgeschäft gemacht, sich den Wechsel — aul
mehere hundert Gulden lautend — nochmals vorzeigen ließ und
ihn factisch gefressen hat. Der Versuch des Hopfenhändlers den
Brauer den Wechsel aus dem Munde zu reißen, trug ihm lediglich
einen zerbissenen Finger ein. Der bei der Procedur aufgeschlagene
große Lärm veranlaßte das Einschreiten der Polizei.

7 In einem großen Theile Oesterreichs hat am 14. d. ein
furchtbarer Orkan gewüthet. Die Straßen Wiens konnten nur
nit Lebensgefahr passirt werden; der Karlkettensteeg wurde wegen
zu heftiger Schwankungen gesperrt; die Telegraphenleitungen wurden
nach allen Seiten hin zerstoört; auf der Station Baden stürzte der
südliche Theil der Personenhalle ein.

Paris.“ Traupmann hat endlich über die Ermordung
NKinks Angaben gemacht. Er erklärte, nach dem „Droit“, er habe
Johann Kink unweit des Dorfes Herrenfluch ins Freie gelockt.
Dort habe er ihn eingeladen, sich einige Augenblicke zu setzen und
ihm ein wenig Branntwein, den er in einer Flasche bei sich gehabt
habe, zu trinken angeboten. In demselben Augenblicke, in dem
Kink den Inhalt der Flasche an seine Lippen gebracht habe, sei er
umgesunken; denn es sei Blausäure unter den Branntwein gemischt
zewesen. Traupmann entwarf eine Zeichnung, woraus ersichtlich
sjein soll, wo Johann Kink umkam und wo er verscharrt wurde.
Die Grube, die seinen Leichnam aufgenommen habe, befinde

— J Eingesandi.)
Wie wir eben vernommen, beabsichtigt der Musildirector und
Organist Herr P. Dötsch aus Cöln heute Abend um 6 Uhr
in der prot. Airche dahier ein geistlichss Vocal-und Orgel⸗
oncert zu geben. Herr Dötsch, der bereits in Kaiserslautern,
Zweibrücken x. ꝛc. concertirte und überall reichlinen Beifall erntete
it in der Kirchenmusik und im Orgelspiel eine Größe und hat
ich durch seine Kunstreisen in Deutschland bereitz einen Namen
erworben.

Freunde der Musik machen wir daher auf dieses Concert,
aufmerksam und wünschen, Herr Dötsch möge heute Abend
jahlreiche Zuhdrer für sein dortreffliches Orgeispiel finden.

—
—
ve

—A
bHeute Sonntag den 21. Novembe

Nlv⸗trirto Demon⸗eitung
⸗ Dareoh alle Buohnhandliungon und Foet
XRXXXXX
Neuesato und billigate Borliner
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Heranegegeben untor Mitwirxung der
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Zoitaehrist enthaltopnen Abbildungen.
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e Fradtlachon Bedürfntese im —
behaltexd, tragt die Bieno“ mit Samm
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Diĩe orste Nummor dos nouen 91 XX
i gratis dureh alls Bnehhandsungen und
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nebst Gesellichaft. Anfang 4 Uhr.
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52 7z532372 28 5533 73553232 —53 53 2852 555565 —
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7 —z5 333 33, —75 3235 7 —255
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325363. 55 832 83285. 7 —2355 538
A— 3 55 55 2557 —— sS 58252 — 585 53528
23 33 —332833 127 3323
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3 —5588 z3537353 362838 —— —— 533 22287
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* 62 F 2 0 * 2 535
* 5 —25 827 2 2337—2— *553 252555 I3526353553653
»355 833228—33558 3 80483353 238
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5—32833522 *2* 552 — — * 5z2 25 575865 —
55 5232 35555 — —— 5 57 58 56083 2
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555 555 7533535553 83 —15535,3 3333 53553 5
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—— — —A — — 2 ——— 222* 52 3
35 —E — — 3 — 5258 2237— 3 S.
5323 —25527—3—375835 53 52385 *— —353 * —
—* — 7 * 2
*23 — 55832 23352 223 2 2 S S5 — *34 *5 55355 5 4
52 8535—53—528 5 22 * S 2 —— * 2 35
z228 —3— 35 72 53223— —A— 48
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— — — —A 2 *553335 3323* 28 358
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5532 —A —— 5 223*537 5383535** 5
223 25 — 532 232234 222.* 5555358582 2* 7 25
2555 5553223*35 2z555333355 5— 555353523 23 52357 2 538
25232 —e 32 3335 57238 78
535 535 83—533535383 5*43 8—8 —xs353523 855*
33 —83632 —— 558 33253 s8s.—55
2 8 . 52323
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—7 5532352 —2 5 * * * —8S— 76 —A
25 8558353332333853 383 —7333 3 3253 237 12586
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* — — — — —
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* 255 8223

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258 58555355 S2422222
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* — 55 55521 7 — 5538323538 58535355 55 22 — 22 2 2
2 —A 3— —2836* 25*52 555 2 5 —3 5588 ẽ 59 — E *
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—22 * 4 — —— 2 * * ⸗ 2 2
5 535 2 8 35 8 —2258 5 555542253 2328 233853 5—58
2 Be5— 552735 55535553232 288332 *5538 33332 39
2 — — 2 — 2*
5 . 282 3328 37— 582533 — 555 552
532 25 6 23229 252 3535 — ———— 253222755 5
635 3232325 — 322553235358 5* — ——— 52535838*85 *8*
5325 555563525 — 2* 58272333 2538
5* 8 —
53583 6835175 55 — — 57738332333336
—R 2323 1323 — — — 5 252 535 232325 522 *
32555 33533283 23223838 3 3 —38233333335
278785. 52335 33338333733533833833* —
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333335s5388 1857 7* 255
5252 —8 ——— 3 —— 2285— 5322 F 55 — ——«A —
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538 3555322523 —073533 38*93 — *—33338323435
588 — Sa 58 —A I — 53353 75 525 2 55 —— —
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— —A —— 22 3535323—22537 2055 ——— 3985
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52 7853 22»535* 5 3—33 2258 252* 5387832 25532255*
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2 — 5882 2 5222 —A —— 3 5— —
2 — — — 25.8 552 * 58 5 —8 *
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525 — — —52252 5 5323*7* 82
55 —8 53 823 —2*— — 2
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2 7 * 222 — — 8 325
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2 A —— s152225253
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— — 575 232255 ————— 53 5 *7* —A —— 233655
* 135355335 253 8.2 53* 533,553333 *2.2 23 —268
—2 — 252232 —83 2 — — 3 — 2 38 3 — — — 8323. 3
c28· 232333 5. 2 5 2 22 20 25. *23345 *23 2222
27 38 538 757353 4 * — 2— 838353352*
—5 —8 2 uvo 3 —A — — — 532*5323 —A *
2* * — *·27 2B52. — J 52—— 233 25
* — —4 3. 8 27 33 ——— —
— 535 * 23323. * 42* *2 22275 — 2 8 553*
. — — 388 * 335 335—8235
* — 5 ** 3 2* 3 222 3.* * c̃
* 2 — —58 4
XEE 2 3* —— 2* 5382 22 22
3 537 — 222 —224
* 2385 — — 541838552358
* — 3 2 *52.
* 227 *— 832 2578 35
533572 — 2 32333332235*
22337 28 335373
3 c —32 2.3 3
8*— 33355— 823 *329
3 2 —A
— —* 2 S *
— 355 22358 —22882
* 222 *3 6 2523
7 2 2552 227225
— F 55223.3 32* *22 3272
— 8 5 5253325 * *
3J 85 —— — 2 2
2328 J— —92
7 532 328
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A— —3388
32* 23377. 332. 3*
383288 553 — 2383 336323
255323 532 pegg
— 2— —— * 5
— — 2. 25 25. — 333282835 8 73
2538 75 586
—* — — 222 3 **
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S * —3 * 7 X7 2 2* * — ⁊ ———
952 —9 — *253282 12 75 2 72632 72 8
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— — 2 —* * * —58 225 * — — * 45 J— 2 3*
—3— 535 — 5*53 27*75 252 556 * 7
228 * * 3 3 ⸗ 2558352 22
4
— 25* 32823 2588
——— 23233 2533. 8385 253
, 33553335 3283 233
2*— — 285723 —A * m2 535— 2 —
w 233 ——— 253 2— 222 22 253 3533
7223 82. 22S.; 5 22 28925 23 — 5 5
2. S5 —— 33 32 2 0 22. * 38 8
2838 5*2 2532 23323 532*53 55 — —XÆX
5 — ——— 5 **88 *7 —J855 5253**
»—883 — 23 2582 28 „12 5232
* J 3 &amp; 2 5 5 F —28 2 2 *328
3. *835 .2 5 2832 * 58 — 32 *
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*8 —— — 22 — —— — 22 2. —
— —— 22 2 9 —3 —— 2 8 2
283323 5383
1315533 S 33 225 —52 52533 7
8 55238358
— —— 58 — —
2355533 —A——— 558232 23 —
— — 23228 2* — —
* 82. 2
5 57 555383532
33333588
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3* en ——

58 38 33890 — 53 8533533 —
2327 — 52 52* —— **
— 535 553237 —8 * *
235 7 e 2 ⁊
—A—— —33—32835
235 2*5388 23 2223285 22 555752
* 2 —A — 557333———355583
—3 — ——2378523 — *

* 752*323333 ä ;353 5333
3 3 383 32387
552. 52— * *38383—335. 332255 2

* 8* 3 S. — 3 —323—
—— —335523 338—535*

——2 —27 3 23 823 258 *
2332. 282 3 —3 S * —282 5
233 323388 828—8227
7 — 28335332333
7535323223 —322553333333
———— 252335357708232328

—A— *226 2 305

3* 258 3253523055 *

28 52S82 43.7 —

953 52 —ED

9 38 — 9 — —AA — 8 * —3*

25835 3225— 33

55 * *2*882

* —— 212532

3.. 12* 7 a

23 2. * 22333

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75 5. ——53 3838 3 23253
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—2. 727 3 3 75 835 75— 35S32.7
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51322 * *8 3 3 * * e
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3 3 383. 33—35333383 338
2 5253, *æ — —33 7— —— 8353223 533
5 —— 32 52522 * —— 2 25 5822 2
— * 7 —V * 3 33
5 33 3—3 — — 33 22
5333257 28.3833335353 8—55 253 55
—5323 58* ——237 383332 — —3. -23 55
2528823 83 — 233 —558 28 *
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582355* —— —7
— —8 8 —72 8 * 5 —32385522323 *
* * 128,532 —— — * 3
523 83 3533—33 8335833333S
———— ——— —2523555 *—33— 34
253 523353 5532455
52 3523. 358322 333
——— 2—22——53 —8—57
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        F 7353*
Ht. Inadberler Amzeiger⸗
— * o 7 V . WM — 5W0

* — v — uο öä .
J J 138 e 213
I —28 3611 1595
der St. Fugherter Anzeigeer (und das mit dem hauptblatte berbundene Unterhaltungsblati, milt der Dienstags⸗, Dounerstag⸗ und Sonntags⸗
zuurmer) erscheint wöchentlich vie Tin at: Dienatag, Don n.e rx 310 g. Samstag und Sonntag.“ Abonnemenispreis vierteljährig 42 Kerzr. oder
3 418 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschriff oder deren Raum berechnet.
3 ——
—2 184. —X ν , — F 1869
* — — — — — 25
2 Ia w
Deutschland. .
Kaiferslautexen, 21. Nov. Herr Appellrath Um b⸗
cheiden hat sich bereit erklärt, eine Candidatur in unserem
PBahlbezirke anzunehmen und darf dessen Aufstellung als sicher
ingesehen werden.

Speyer, 21. Nov. Heute Vormittag 8 Uhr erfolgte die
zröffnung der Generalsynode durch Ansprächen des kgl. Commisfärs,
den. Anwalt Boecking aus Landau, und des Dirigenten der Synode,
hrn.; Consistorial⸗Director Glaser. Beide Ansprachen betrafen
orñehmlich“ die Wiederherstellung des Friedens in der unirten
dirche der Pfalz; die letztere, des Hrn. Glafer, enthielt zugleich
ine Rechtfertigung des Consistoriums, falschen Anschuldig-
ingen gegenüber, / welche gegen dasselbe geschleudert worden wären.

Dienstesnachrichten ..

Die protestantische Pfarrstelle zu Großsteinhausen, Decanats
zweibrücken ist dem Pfarramtscandidaten und dermaligen“ Pfarr-
icat zu Kallbach Decanats Obermoschel, F. A. C. Brecht zu
Waldfischbach, verliehen worden. V

Braunschwieig 18, Rov. Die Landesverfammlung hat
neEröffnungsrede mit einer Adresse an den Herzog beantwortet,
n welcher es heißtz „In der weiteren Entwicklung des norddeut⸗
chen Bundes, der den Namen des deutschen Vaterlandes in allen
zonen des Erdkreises geachtet gemacht hat, erblicken wir einso
sohes Ziel, daß uns die dafür nöthigen Opfer nimmer zu schwer
ein werden, zumal wir die Hoffnung hegen, das solche Opfer sich
ermindern müssen, sobald der norddeutsche Bund aus den un⸗
ollendeten Zuständen seiner Gegenwart sich zu einem volldentschen
Bunde entwickelt haben wird. Um so freudiger aber nehmen wir
ie Versicherung an, daß eine Erhöhung der öffentlichen Steuern
rotzdem hat vermieden werden können.“

Wien, 19. Nov. Der „‚N. Fr. Pr.“ zufolge tritt inl
Florentiner Hofkreisen mit großer Bestimmtheit das Gerücht von,
inem Winterbesuch des Königs Victor Emanuel am Wiener Hofe
wf. Dasselbe Blatt läßt sich aus Rom melden einerseits: der
hapst Pius habe keineswegs dem Könige von Bahyern die Heirath
nit einer nichtkatholischen (russischen) Prinzessin abgerathen; ander⸗
eits: in Jesuitenkreisen herrsche Bestürzung über die sich mehrenden
S„ymptome eines siarken Widerstandsgeistes im Epifs—
obate. J

Qrakau, 14. Nov. Barbara Ubryck ist, wie dem „Pesther
Aoyd“ von hier geschrieben wird, dem hiesigen Irrenhause als eine
mheilbare Wahnsinnige übergeben worden. J

Frankreich.

Nach dem „Figaro“ geht das Gerücht, daß der Kaiser die
Absicht habe, nach den Wahlen eine Volksküche zu gründen, in
oelcher inan täglich 20,000 Suppen an Arnie vertheilen wird.
die Kosten dieses frommen Unternehmens werden theils aus der
aiserl. Schatulle, theils durch Gaben hoher Persönlichkeiten, theils
vutch ein auf die Bezüge aller Beamten des kais. Hauses erhobenen
Zehnten bestritten werdeu. J

Eungland.

London, 16. Nov. Dampfernachrichten aus Nio vom 27.
IRctober melden, daß ein furchtbarer Orkan am Laplatastrom ge⸗
oüthet, wobei 14 Schiffe gestrandet seien und ein bedeutender
Schaden verursacht ward,

Rußland.
Wie der „Czas“ aus Volhynien erfährt, wurde das bei
Niedzyhorz errichtele Feldlager aufgelösst und die Truppen in die
anliegenden Orischaften zum Winterquartier gesandt. Dabei soll
en Soldaten gesogt worden sein, sie sollten sich „jum Kriege mit

Türken im Frühjahr“ rüsten.

νbhttec.

fNeuß, 20. Novb. geute stieß ein mit Kohlen beladener
Nacher. an das zum Bau der Rheinbrückhe aufgeführte Gerüst.
dasselbe stürzte in Folge dessen sammt einem Bogen der Brücke
ind 100.Arbeitern in den Rhein, das Schiff verfank be vem
Zusammenstoß. J — ——— — — —

7 Dresden, 17, Nob. Zu dem Cogilanten⸗ oder Frei⸗
enker⸗Concil, welches Dr. Eduard Löwenthal nach Leipzig einbe—
eufen hat, laufen die Anmeldnugen aus allen Theilen Deutschlands
ind Oesterreichs immer zahlreicher ein. Auch''die' freireligiösen
hemeinden senden ihr Contingent. Der Verein „Gewissensfreiheit“
Volksbildungsverein im 4. Bezirk zu Wien) zeigte neuerdings an,
saß sein Vertreter ursprünglich nach Neapel eingeladen war und
ugesagt hatte, daß derselbe nun aber statt dessen auf dem Leip⸗
ziger Concil erscheinen werde.

7. In Gumbännen hat sich der Studiosus H. dadurch
elbst getödtet, daß er ein geladenes Terzerol, das bei dem Ver—
uche es logzuschießen, mehrmals versagt hatte, sich mit den Wor⸗
en an die Schläfe setzte: „Mit dem Dinge kann man sich nicht
inmal todtschießen“, wobei sich der Schuß entlud und den Ver—
vegenen jofort todt niederstreckeee.

Fur die im Plauen'schen Grunde verunglückten Bergleute
ind im Ganzen 409,465 Thaler und 8015 fl. eingegangen.

* Ign der Münze in Paris ist man bereits mit Prägung
zer neuen Stücke za 25 Franken beschäftigt, welche als Grundlage
ür eine internationale Münzeinigung dienen sollen.. *
Henri Rochefort gründet ein neues Blatt uater dem Tittl
La Marseillaisse:.
fLondon, 15. Nov. Es ist Thaisache, daß außer Schar-
ach und Wechselfieber, nun auch der Hungertyphus in aller Form
sier wüthet. Der Hungertyphus ohne eigentliche Hungersnoth in
er reichsten Stadt der Welt — ist eine Erscheinung, die wir den
ẽxecutoren des Peabody'schen Testaments zum Gegenstaud des
dachdenkens empfehlen. Hungertyphus in London — das bloße
Wort ist eine empörende Anklage gegen die englischen Geschäfts⸗
ustände. .
4 Das Passagierschiff „The Royal Standard“ ist am 18.
Uugust auf einer Fahrt von London nach Melbourne auf einer
„andbank bei Cap St. Thomas (an der brasilianischen Küste)
jestrandet; 8 weibliche Passagiere (darunter eine Mutter mit ihren
Töchtern ertranken;) 12 andere Passagiere suchten sich auf einem,
Floß zu retten und werden seitdem vermißt. ..

7 In O hio brannte am 29. Oct. eine Irrxenanstalt ab;
0 im obern Stockwerke befindliche, in der Verwirrung vecrhessene
Irren kamen in den Flammen um. — W

f Am 4. Oct. fand ein ungemein hefliger Ausbruch des
gulkans Purace (Columbien) statt; 223 Döorfer an seinem Fuße
ollen sammt ihren Bewohnern völlig vernichtet sein. ———
Bolkswirthschaft, Haudel uud Verkehr.
.Foxtschrittt in der Kochkunst. Das gelbe Panier⸗
nehl statt des geriebenen mürben Weckmehles, von amerikanischem
rothen Weizen (Triticum rubrum) gefertigt, macht die in Fett
jebackenen panirten Speisen, als Cotelets, Fische, gebackenen Kalbs
opf ꝛc. wunderschön gelb, auch milder und schmachafter, verzehrt
piel weniger Fett als geriebenes Weckmehl und erspart die Eier,
vollkommen, wenn die Speisen statt in Eier, nur in süße Milch
zetaucht werden. Backwerke in Formen gebacken, welche mit etwas
Fett bestrichen und mit diesem Mehle beftreut werden, lösen sich
zußerordentlich leicht und bekommen ein sehr schönes Aussehen. In
Fleischbrühe gerührt mit oder ohne Ei, giebt es delicate Suppen.
Das Paniermehl ist für die Kochtunst ein wesentlicher Fortschritt,
ja es erspart und nebenbei die Speisen absolut schöner macht.
Postsache. Bei den bahyerischen Postanstalten kommen
nit Beginn des nächsten Jahres für Briefe und Fahrpostsendungen
aeue Aufgabescheine in Anwendnng.
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        end Zetanntmagung 843
X wWoͤhl des Stadtrathes in t. Inhbert petrefende

Vn « Wolkzu re dre Gemeindeordnung fuͤr vie Pfalz⸗vout 4 Wpril
1869, wornach e Gesetge angeordneten Organe der Gemeindeverwaltung für das
erste Mal in den Monaten Nodember und Dezember 1869 gewählt werden, setzt hiermit
der unterzeichnete Wahlcommissiär zur Vo rn er Waht desStadtrathes
— —— Montag,den 29. Ropenbertl. J. Morgens um
ubienn Siabt aussadte zuSf, o paet J bd 341

Wer wahlen darf Wer nicht wählen darf und· Wer als Ge⸗
meinderath gewählt werden kann, ist in den nachfolgenden Artikeln det neuen!
Fesnein deordnung gesagt: *

»Art. 9. „Gemeindeangehöriger ist, der das Burgerrecht oder auch blos! das Hei⸗
mashrecht in der Gemeinde besitzt.

Art. 10. Botgagraeseesurdie Mäanner, welche in der Gemeinde heimathbe⸗
rechtigt, wohnhaft und' mit ainel directen Steuer angelegt sind, erlangen das Bürgerrecht
raft des Geseßeßsß. J e

„Ats selbststandig sind nicht zu brachten n ni p
0) Versonen, welche auf Gtund ftichtetticher Verfügung unter Curatel stehen,
.2) Duͤnfholen, so Gewerbsgehilfen und Haussohne, welche im Brode des Dienherrn
oder Familienhauptes stehen und keine eigene Wohnung habenn e

nn, Steuern, welche die ungeschiedene Ehefrau und minderjährige im elterlichen Brode
sehende Kindet zu entrichten haben, werden: dem Familienhaupte zugerechnet.
rte 16. , Jeder Gemeindebürger“ genießt das Recht nüuch den Bestimmungen
dieseß Gelehes. —— — 3 * anees g el aetet

31) bei der Berhnihung und Abslimmung über. Geineindeangelegenheiten minuwirben 31

* 72) zu Gemieindeämtern zu wählen und igewählt zu werden.

Art. 100. Waͤhlstimmberechtigt findeallbe' Gemeindebürger, mit Ausichluß
Fenct, vber welchen die Ausübung des Bürgerrechts ruht (Art. 14 Abs. I), ferner Derjenigen
welche wegen eines Verbrechens oder wegen' Vergehens des Diebstahls, der Unterschlagung
Des Betrugs, der Hehlerel oder der Falschung verurtheilt · worden sind, oder in Folg,
rechtzkräftiger Verurtheilung wegen eines anderen Vergehens die? in Art. 28 Ziff. 4 und
8des Strafgesetzbuches bezeichneten Fähigkeiten oder einzelne derselben verloren Und nicht
done Rehabilitation erlarigt haben. — ν —

Das Wahlrecht? Derjenigen, gegen welche das Gantverfahren Galliment) eingeleitet
eist, kann vor rechtskräftiger Beendigüng dieses Verfahrens nicht ausgeübt werden.

nrt. 14 Abs. U. Die Ausübung des Bürgerrechts rüht: —en —
1) wenncinr Bizeger seineti Wohnsitz in eine andre Gemeinde verlegt; n
2) wenn er nicht mehr mit einer directen Steuer in Der Gemeinde angelegf it
8) wenn er nicht mehr als felbststänndtg zuͤerachten ist. 1 jt d 68 —
Art. 102. , Wahlbar füt die Stelle eines Gemeinderaths, beziehungsweise eines
Burgetmeisters Dder Adjuntten, sindalle⸗ wahlftimmbetechtigten Gemeindeburger, welche
das 25. Lebens jahr zurückgelegt und in der Gemeinve ihren Wohnfitz haben. 5
6.Art, 108 Abs. VIl und VN.ꝰ ,Die vberechtigte Wahlerliste bildet die Gruͤndlage der
Wahl,“ Nlemand kann wählen oder zewählt werden,der nicht in dieser Liste eingetragen
ist, drer durch Zeugniß der Gemeindeverwaltung dem Wahlausschusse nachgewiesen hat,
en nach Ablauf der Reckamaktionsfriste in deü Besitz des Wahlrechts
ge angkdder daß sein Wahlrecht seitAbschtutz der Listte durch Entscheidung einen
e eeezent worden ist.neee e
ade Die Liste muß am Tage der Wuthl'in kinem durch vorgüngige Belanutmachung
dezeichneten Locale zur Einsicht der Wähler aufliegen.“ vn ne whudhe ee Fre dage
9sach Art. TIRG. der Gemetindeordnung ist der Wahlakt zu schließen, wenn innerhalb
der vom Wahlcommissär festgestellten und öffentlich bekunnt gemachten Frist mehr als
die Halfte der Wähler abgestimmt hal. Im entgegengesetzten Falle hat der Wahl—
cdminssär eine weitere Frist zur Stimmabgabe festzusetzen und oöffentlich bekaunt zu macheni.
Rach Ablauf der zweiten Frist wird det Wahlakt ohne Rücksicht'auf die Zahl der
1bgegebeinen Stimmen geschlofsen und Niemand mehr zur Abgabe eines Wahl⸗
zettels zugelassen. Vor jedem Schluffe hat der Wahlkommissär die eswa anwesenden Wähler
Helche noch micht abgestiinmt haben, unter Gewährung einer ue gee zur Stimmabgabe
aufzufordern, hierauf wird das Wahlergebniß festgestellt und bekannt gegeben.
Die Abstimmung ist eine geheime, und dürfen die Wahlzettel, welche von den
Wählern perssönlisch abgegeben werden müssen, n icht unterzeichnet werden.

Nach Art. 55 der G. O. besteht der Stadtrath von St. Ingbert mit Einschluß
— Mitglhiedern, und werden außer⸗
dem für die Dauer der Wahlperiode in ein und derselben Wahlhandlung Ersatzmänner
gewählt, deren Zahl ein volles Drittheil der fuͤr die Gemeinde festgesetzten Zahl der
ðGemeinderäthe einschließlich des Bürgermeisters und der beiden Adiunklen, in St. Ing⸗
zert salbso , zu betragen hat.

Es hat demnach in St. Ingbert jeder Wähler 27 Stadträthe und 9
Ersatzmänner zu wählen, sohin im Ganzen 36 Namen auf seinen Wahlzettel zu setzen.
ydvierauf ergeht nunmehr an sämmtliche volljährige selbststäudige Vtau.
ner, welche in der Stadtgemeinde St. Ingbert heimathverechtigt,
wohnhaft und mit einer direeten Steuer angelegt find, und demgenaß
m völlen Befitze des Gemeindebürgerrechts sich defrnden, die Aufforderung,
im kommenden Montageden 29. laufenden Monats Morgens präcis.
z Uhrim Stadthaussaale zu Ste Ingbert sich einzusinden, um bei der Bildung
yxs Wahlausschusses sich zu betheiligen und sodann die mit Nummern dersehenen Wahlzettel
ur Vornahme der Stadtrathswahl in Empfang zu nehmen. 9J vι
Zweibrücken 16. November 18609. — Der Wabl'ed in missi re
Damm,t. bayer. Bezirksamtmann.

Mobilienversteigerung.

Samstag den 27. RNopember⸗iI860,
cachmittagß 2. Uhr, läßt Frau Philipp
Unton Daubhaͤnsdr Willwe. in ihtem Haufe
aͤhier auf Borg bis Michaeli— nächsten
zahres versteigern:

10 Federndeckbetten, 10 Kopfkissen, 24

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Zügen, 1d, Strohsäde, I0 Bettladen

Tisch, 8 Stühle, 2 Bänke und sonstige

dausgeräthschaften.

Horn, Il. Notarz
NMeue
2 ——— —
Hollandische Häringe
der Stückgli 40Kr. empfieblt
eee7 P. Zepp.
Extra feine Nurnherger ind
BStrassburger
Lebkuchen,
pr prite inede
Karlsruher Confekt,
sind von jetzt an bis Weihnachten immer
zu haben bei J
Carl ‘choöffler.
3 Ein nͤchtiger α.
Blechschmiedgeselle
inder sofork vanetnde Beschaͤftigung beir
dosepho Lutz, Spenglet
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Als wirksames Hausmittel gegen alle

atarrhalischen Zustände habeü 3 die
stollwerekschen Brusthon bons das
olle Vertrauen aller Leidenden erwor⸗
en. Zum Preise von MAM Kr. per Packet
ind dieselben vorräthig in St. Inghert
»ei J. J. Grewenig und bei Conditor
8. Rickel, in Blieskastel bei F.
Lvprederis. —ti
Vormis den 19. November

Wit notiren heute: Weizein I1fl 30 tr.
zis 11fl. 80 kr. RoggenOfl. 20 kr.
is 9 fl. 80 kr. Gerste 9 fl. 45 kr
is d fl. v0 tre per 100 Kilo., Hafer.
fl. — kr. bis 5 fl. 15 kr. per 60 Kilo.
Nehl per Partie 9 fl.80 kr. bis 9fl.
15 kr. Roggenmehl — fl. — kr.bis — fl.
— kr. Roͤggenvorschuß O9fl. 45 fr. bis
fl. — kr. Weizenvorschuß 13 fl. 80 kr.
bis 13 fl. 45 kr. Blumenmehl. — fl. — kr.
bis — fl. — kr. per 70 Kilo., Reps
— fl. — kr. bis — fl. — kr. per 88
dilo. Rüböl ohne Faß 23 fl. 30 kr. bis
23 fl. 45, kr. Leinöl ohne Faß — fl.
— kr. bis — fl. — kr. Mohndl ohne Faß
— fl. Etr. bis — sle wrehet
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bis
— fl. — tr. Branntwein — il. — r.
zis — fi. — kr
Mainz. den 19. November.
GFruchtpreise) Weißmehl das Mab—
er A. 140. Pfund — fl. — kr. — Rog—
genmehl ditts — fl. — kr. — Weizen (200
id) ür fl 10 tr. bis 11 f136B.7
Horn (180 Pfd.) Ofl. 5 tr. bis O fl. 10 kr.
Heiste (Ioo Pfd) d fi. L0 ir bis9
ii. A kr. Hafer (120 Pfd.) 4 fl 56it.
is fl e. . *.
xeug und Berlag bon F. X. Demetßz in St. Inabert
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Dir Stag a ßer Llr Aulzänig e sund vas nit deni Haupiblatte verbulidene Unterhaltüngsblattenmit der Dienttags Bbhinlehiags- und Sonntagh⸗
Auwinitr) etscheint woͤchentlich v n rm an Baien at abe Donuerztag, Saam atag bind Son'n hah Abonmnementspreis! viertelsehrig48Krzr.: dber
Silbexgr.“ Anzeigen 'werden anite s Krzti hit vreispaltige Feile Dlattichrift dder deren Raum berechnet.⸗un .
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nü α ν ne“

— —— J upee Drin seblaet .

8 Pore Dez la aueratdeyttite Gesandt

hhl bevollnachtigle n dun tul wiederlandischen Hofte Dr, v.

Siginund hat“von veme Papfie. — IX. pag Gepttreug hes

Ordens vom hl. Gregor dem Großen erhaltene n n

M n hẽ mn 22. Novb. Mqrden findet dahiet die 20 Eiß

ung der Delegirten des sudteinschen Eisenbahnverbehrdes unter dent

de der en nne geschaftsführender Direcklon

siatt — —A———

latib sowie Tarifangelegenheiten belreffender Fragen; auch solleu

weitere Vereinbarungen bezüglich der Rlundreifedilleto· geiroffen werden.

onuue Fürst Höohenlohe hat / vonn Boy avon⸗⸗Tumis dasGroßkreuz

des Iftikhar Ordens pes. Ruhmes“ erhaltentru, . x

ꝛieDraxr mist a di, 22. Mode cHeute Morgen um Nn Uhr wurde

hier ein meuernsEcdstoßß verspürt, gahlo unde Jutensttäteder Gr

schütterungen nehmen wieder zu. SGrage GWertul ist noch immer der

Focut des iErdbebensneιννι α_ Gιι ι

n— αα Frankreich. ———

uIn der Paxiser, Handelsweltz wird zin g diesem Augenblick

eine; Adresse ann deu Handelsminister zuuterzeichnet/r welchenge gewdie

pretectionistijchen Hundgebizngen und, Auträge einiger Fabrxikstädte

protestixt. und ⸗Pexsichert, daß die Urfachen der gegenwärtigen Leiden

—A——

die Krjegen von Ametika, gnd Dautjchsande liauf/ dig schlechten Eunden

und auf, die ühergriebenen, Vuüstuugen den europinschen Maächte qu⸗

xüclzufübren; waren. dn⸗ñoxld 123C iↄSd tiat ιο dι—“—ν tee

εε— à. 126 αν

22vι nin ————— —õ —————

23 ween brln ikx ut. morend Verhandlung gegont Igharnes

Buckel, 34 Jahre alt, Tagner von Knöringen, angeklagtederf mit

überlegtem Entschlusse verübten Körperverletzung At. Iadeesoicem

Tode, vertheidigt durch, Herrn Rechtscandidaten Laßreut, FDen

Angeklagte war an hen —3 mit a unen

Arbeitern bei dem Fuhrmann Breyer ˖in Lunduu du Diensten. Am

25. Juli betaincer⸗ wegen einer geringfügigen Ursache mit

exinem Tienstknechte des Breyer, Namens Jährling, wiederholt

Wortwechsel, ohne daß es — gelommen wäre.

Im VLaufe Rer folgenden Tuge ine nusßhandeite det Ange⸗

lagte den Jaßkling, so oft er ihm ee een er

ihm —— Jult. abhinrudes Nachmittags in det Nähe der Nuß—

—X ohnt / gerantassung vonfeinet Seite mit der Faus—

ait den Kopf, so daß Jahrling in“ den' Straßengraben slürzte

nigt Shlucen späler fraͤgte ver Rugetlagte einer Feugin, vobesie

aicht wisse, wie viel Leute in der Sandgrube⸗des Fuhrmannes

ichet arseimuain dind aunger meinnnichache an an

wir zwej, draußzn. vSußertg; dex Augettlagtza „Ei, dann- fürcht ich

mich — ve e d pee giug x e e—— ermischtes.

zegenl die Sanpgteube zu wester, ibrlche? neben der —* Landau FigIn Sa ãt berncken; wurde vorgestern 23. Nov.) gegen
nach Damsmthelan führenden StgatzstraͤßeeAwa eine' halben Stunde 5*Vhr Möorgens, »abtrmals ein Erdstoß verspürtt. —
zon · Nußdoif liegte Doͤrt wareti am 30uli außer. dem Jührliag zx. Das Unglück ben Neuß wurde nach der F. Z.“dadurch
nete And in hemgtsser Wilrihemit Sandladen beschäf⸗ ↄeranlaßt, daß das ursaͤttihe Ruhrschi. das in tugenhlicke seines
ngt.te Weiler wollte en Karren“ auf“ die Ankommens nicht durch vie Brücke hugstrk werden wetden““tonnte,
Siruiße fahren, d ezogenenenn Messer auf rotz erhaltener Aufforderung nicht vor felher Auklnft an det Btücke
hn Fuakausleund mutt: den Worten Am gi pu auch waß“2 machh hmlert Ahntier Und dadsrch mit den Pfahljoch der Brückezujaur
hutstach avhne · hm· Jedoch lzu blxeffen. Weiler rief, zun denn Würth uepstie Anddesse gz Riistungrmit-/a Mall., Pfund,y Eisenwerko in
n/ erugblle eede e brittgenwelchem Verlangen dieser die —*8 riß ein Theil der Arbeiter hatte sich beün Bemerlen
mich! I FotgenNeistetenio n ‚iam? mit/ feinymKFarren in ber Gefüht retten können; 19 Personen (darunter der“ Schiffer
J —
— halle, als wolle et perwundet. l ——— 25
mitiwem Rande, nach bein iuf der! Struͤße stehendene Anheklagten 7 Aus Neéuß;19. Nov., wird geient üher ging, Eisen⸗
Hlagin. Tieser fig aber biß Schippe beim ersten Schlage mit der — — 9 ——
anten Haͤudeib umd slachgitich üttn mit bemm Meffer vonunternach Lisendahn bad Igee gleinenbrosch uschkoanh te n im vone
Wenfohrendedeut Wett im den Dberschenkel des linken Beines gegen Kraft an det Staͤlleh dorbeifahren, als et aruf kin“ toditstnGeletfe
die Leistengegend zu; dieser Stich urchdratig die vena cruralis; hie⸗ lief, welches nirt zünt Ablufgeu“dtent And vor der Maner des Gü⸗—
ιιαι Vα,e de Wiilet terbahn hofeg ndesAnf bigsen Gesese Vefc m AImen
entriß, diesem auf den Kopf. Nachden Woeller ven Stich und“den Wohen“ heschäftigtein erbeiier. welcher zunächst von dem

Sylag duf den Kobf erholten halig ütfernte er.sich stack, vluend
zuf der Straße gegen Landat zu, sant jedoch eiwa 40
Schritten zusammen und hauchte nach kuxzer Zeit seinen Geist aus
Der Angetlagte gufferiite sich zbenfallg ijn der Richtung gegen
Damimheim i, oo e nbh andemselbene Abende dem Vuͤrger⸗
meister die Schippe üͤbergab, dehauptend etfer von den Kaegten
des Breyer überfallen wördend aind, habe ihnen Die! Echippe abge⸗
nommen. —· Durch die am a —*— Hhorgenommene Obductjon
zest Weilert ourdej vonstatirt, 9J nrch. die Stichwunde in Dber⸗
chenkel die Schenelblutader in der Lünge von“ einem? Centintetet
durchstochen und der Ineen durchschnitteir wat.“ Durch
nese Verletzinig trat einen sehr, stärke Blatung ein, welche den
chneslen Todedesn Weiler berutfochle — Am 30. Jull war der
Ingeklagte Morgens zii pet zür Arbeit gekommen und atte! sich
weil ihm⸗ deswegen nur . Taglohn bezahltwerbensollie,⸗!sofort
wieder entfernt unter der Drohung ugDen Ersten!der mir heute
miexn dio Füße: kommt, steche ich todt.“ 6r hatte sich den ganzen
Tag üher in,verschiedenen Wirthshänsern herumgetrieben in einer
Weise, daß eattuehmenen Zeugen guffiel, vnd kam in etwas betrun⸗
tenenn Zustandenan w r ——— — Bea uj n —
— ein Jehr schlechter-Ruf zur Seite
eht ore: derselbe wird als gefährlicher Merisch allgeriein gefürchtet
and/ ist⸗ zuchtpolizeilich und zwar auch
wiederholt wegen Körperperletzung bestraft worden gibt zu,
dem Weiler dem tödtlichen Stichavrrsetzt zu haben, will jedoch von
djrsein gutexst hmen Grund angegriffen wordeü, sein. —Die vwei⸗
thesbigung des ·Augellagtezr fuͤhrte aus, der, Vorfall habe sich nicht
i medi.Vee betheil gien Beugen angeden ingelragen hen Nnge⸗
lle ato oin onenndannach Zeislam Zu gehen an der Sand⸗
zruhze diß Wieehent vhrbeigekommen-4und. dort plötzlich von Weiler,
Jahrling nherd Wuritz angepact Zundmißhandellt worden, Weiler
habe mit der schweren Sandschippe nach dem Angelagten geschla⸗
gen. so daß diefer sich dieses Hiebes nicht anders zu erwehren
vermocht habe, als durch den „nach Wejlerx geführten Stoß mit
dem Messer; er habe also nicht für die ohne seinen Willen herbei⸗
gzeführten unglücklichen Folgen des Stiches einzustehen, weil er sich
im Zuftande der Nothwehr befunden habe, deshalb auch berechtigi
zewesen sei, so zu handeln, wie er es gethanhabe; höchstens könne
hierbei von einem Ueberschreiten des Selbstver iheidigungsrechtes die
Rede fein; dann müßle aber der Milderungsgrund des Excesses
der Nothwehr angenommen werden. Der Angeklagte sei züherdies
pon dem Weiler und feinen Kameraden zu? der That durch, Bee
orohungen und Veschimpfungen gereizt warden. Die Geschworenen
erklärten den Angeklagten des ihm zur Lastagelegten Verbrechens
ür schuldig ünd wurde“ derselbe wom Gerichtshof zu7. Jahren
Zuchthaus perurtbeilt. n etn
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        starken Stoße, den edie Locomotive G eeaiun in Scomotiv⸗ nichto weiter e V . Personen
die Höhe,‚geworfen, wurde, dann, gie F— und so zexquetsht wagen * Hhnenlofe Erdeügelgugt sein — ge⸗
—e IJ Gehlen Ainmnbersprizte Die Lochmotive r illen — — ——6 —8 selbsi Awebecha⸗Nur noch
dang BR—————— wen u diz. Anderthalbe Fuf) Senige Schriften eitferute dag, wMare dann zuͤtg Amengerissen
—W e ahuhofeg hinbüurch ge dessen dorden Vas —2 —— ichtSdirect
dem Dache des beßeren veschäftigte Arbeiter herabgeworfen wurden. zur Last fallen, vie Or die richt estellte Weiche on “Eisen⸗
ohne sich jedoch beforders zu verletzen, und das Gebäude selbst dahnarbeitern un vorsichtigerweise aus ihrer Stellung gebracht
zuͤsaminenftürzte. An der entgegengesetzten Seite, nach dem Sta⸗ vorden sein.

hnsgebaude an. hat. dez Gütgrhatzi hof eine., Wauet, Dign, Hocon he Paat hüc 29. Nop In der Hehlegaruhe. BollyzGrenay.
—B—— — daher ohne weitexen Apstoß auf und in der die der Bachehoft on. Bethage dehostehe degn —E ——
Gienenlosen Erde nog aihe Strede weter jort,sbig sie sich endlich Poͤpemberneun ge duzehn Athelter odt gefun den —worden. Eine
so tief in den Bodeu eingewühlt hatte, daß das eine Roch nich duf 380 Weters von der Grube stehenden. Dampfmaschine zum
Fehen Rad rotirte ohne von Der usstelle,czu commen — Ane
Hurch den Nachprall des ganzen Zuges war der Gebädwager 8 werl der Grube in sn asect der ene
hinter der Locomolwe — die lehtere selbstzerirummer üm̃ e soschen die Deffnuug der Grude schileßen. Ichi
und doch F. cin wahres. Wunder — der Locomotipführer, unver. drang der Rauch uuntg het waren in der Grube,
ichl gcbüchen, obgleich man ihn wie todt zwischetz. Jusamninange. wovon— 46 sich eteten 19Wehascten, von diesen waren. Is umler
eeeiehene as veet dun De een hen en e ee ee geedan die gen nn
Ve seee haren sih dueach die Iuge velenft un sons uhede — dgie der gut gehsung ver Lhscharteden
chte göigen davangetragen. Ein wahres Giick noch,-daß die kiüt ——— ——— Ad s v
uswan ——
—— Gutsbesizerng vhan nJa kob Ahn
gchihag wil oag. Tholene NhrnBrun
— desstihe hereila nufbgll, aus:
wandennen aeater 3
* cinspriche Hegen vieses J Voͤchaben find
— “*
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An Lν —νUnmigt. Bezirsamt un,
nnn nisa i Damm.“ fout i
——— 3
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Mobilienversteigerung
au, en urt
zun Selngscheidn 20
S Monlag den EnVegenidet 1I869.. Vor⸗
zuüniggs um 8*Uhr —B—
one jaßt Johanit üngfleischevon /da au
versteigern * An in on
26 Aee 2 Uraͤchtige Rinder, I. Patit
ʒven ahrigeStiere, Po Paar rinjahrige
Stere Strachtge Schweine⸗ 19 :Siuch
Frischünge,3. Fuhrweheri worumer!rein
dreiler Wagen, Z00. Senimte Heun⸗ Soo
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Paar! Hemlleilern, 8.Pflüge langen
Pflge Nesernt unben hotzerne Gag
AUnd sonstiat Acergerähschasteinc“
ttnn 4*
ν — Soru sal, Rotat.
ü— —*
Iueder Nacht vom BB:rauf
2. Moventberwurdennn bei
Ritolous Vet J8 Gastwitthin Spiesen
rüt weltzes Mutterschaf auit: jchwarzumran⸗
delen Augen umd ein weißesWidderschaf
aus dem EStaller entweudet. Weren den Dieb
pder Veirdachtsspuren anzugeben wermag, er⸗
hält bei der Redaction d. Bl. eine gute
Velohnung. Vor Ankauf wird gewarnt.

ͤͤ ιννι α B cy e
—D — ttot 77 ekauntma * unge ιιιιν—
Die Aushebung der Wehrpflichti gen der Altersklasse —1849
nnz vi — dti — betre — 8 —— ulst —
n ιι σνι, etreffen IX 100 iνι ,, ,“ ni
nnz Gemäße F 2 der zum Wehrverfassungsgesetze / vom Bb. JnnuaroI868 erschienenen
Bollzugs; Vorschriften pvom 22. Junin dasselben-Inhres (Kr.e Amtsbolz V. 1868 Rr.b Ha
verden⸗farumtlichenn Wehzrpflichtigen der Altersklasse I8 .D. ch. allt diejenigen die im
dalenderjahren I849 geboren sind, andurcs aufgefordett, innexhalb der Frist vom ni 130
—D
sich bei der Gemeindebehörde ihrer Heimath oder ihres Aufenthaltsortes/2025fclls fie⸗ich
m Auslandebefinden bei ersterer —, persoöͤnlich bbariHentlich oder durch Stelloertreter
auzumelden, daselhst, die innVee vm't'vdnd uin gede 31Nn Sischurpsersle shie elwaigen
Ansprucht auf, gamztiche ader. zeittweifen Befrelumeg won der Wehrpflicht u20 Art. I1 Andire
des Gesetzts 2Loder quf einstweilige Auiszjotzunz: vol Etur ihutig N2. Nrs gebes Geseyesu
mgubringem und vien zur Begrundunge wede gemächten Wnspruchen erfotberliche Machweiser! so
— ———— —D——
aeno⸗MDie von domn Gemeindebehürden hetzustelleüdende Visten werden sedan domBa16.
Februaw 1870 Zur Einficht Gffontlich aufgelagt Und sind iwagencsanspruche dgegruntn heren
Richtigleit vder Wollstaͤndigkeit innerhalb dieser Zeit bei der betreffendenduGemeindebehdrde
anzumekden. uEtt. 47des Geseßes-·····
l Wehrpflichtige, welche — des Gesetzes
vorge schriebennu Unmeldepflicht bis As Januar 1870 nicht nachge
kommen sind/ unterliegenneinernStrafe bis zu Jahnm Guldenus « Art.
— Me feitzesn iun nnrönst bJ lo VU bhu
arro gwitrucin den alc.n movennhet ASGIIJOM urt itäu
i a Inc oj re ινJ iνirue cαι
is ν ι Koniglich hoberischen vagztelaai Alru Au
d e ,i —R M. νιν“ tus isd r mn
— — — — —J— — ι iltt ns noboui Schäfer. iute
, . ιι
6boialchensabel Iran SEtouwerk Schae
— D—— in Kpln a⸗· Rhen Mo,— Zan⸗ —
Bedenteidsles Etahlisse ueint des preiuhisthen Staatsß. 34
Sraumuirt wegen Wechisat — unh Preiswürdigleit.
en 0Bantreten in allen Sladlen des Continents wen n3
wolle Siegel und dabrilmarle beachten. RC
at Ein tüchtiger *
* ee l —
Blechschmiedgesetle
findet sofort danernde Beschäftigung bein
du Doseépht Lotz, Sßenglet
Schnappbach.ne es

— Z
Frucht⸗ Brod Fleisch ꝛe. Preife
der Stadt Zweibruckenve8 November
pei
Beihen dftebtr, Kton 4.. is b
Gerste Zreihigt, iyo fl. —tr., Gerste bicc
reihige, 8 fl. dklrbep Spesz 8fl. 47 tr.
Zpeszlern 7 fl. Folt. Dinlel g sh
26 * Mischfrucht 3 —ef. — kr. Hafer
3 s 39 kr. Erbsen . — x. Wicken
dfl A x. Kartoffelm Lefl. nHeun2 fl.
⸗r. Strohud pfl. Iön krx. der Zentner.
Weißbrod Ia, Kilogrgn DG.kr. Kornbrod
3. Kilogt. 21 fx, ditio 2. Kilogr. 145tfr.
ditto 1Kilogr.7 krx. Gemischtbrod 3 Kil.
27 tr. 1. Paur Wed 9, Voth 2kr. Rind⸗
fleisch 1. Qual. 18 — —A
Kalbfleisch 34 Ix. Hammelfleisch I6 tr.
Sdbweinefleisch · IG, Iren per Pfund., Wein
k. Bier Halze per Liter, Butter 30 .
ber Pfund. eee vnd

Ein Ferodenkzeichen

vom Jahr 1866 wurde ge⸗

unden und kann gegen die Inserationsge-⸗

buͤhr bei der,, hiesigen Bahnhofderwaltung
n Empfaug genommen werden.
— F7 Fruchtpreise der Stadt
Bei Grbt. Kiehl sind Mauerfteine das saiserslautern vom 28. Noveniber.
glafter zu A s. Bd e g baben. Weizen 5 fl. 46 ir. Körn 4 16 kr
— T Spelʒlern fl. - kr. Spelz. 8 sie 48 r,
Neue Serfte A si. 38 ir. hasee z
wur ßßzg . Erbsen 831fl. 57 kr. Linsen 4 sl. 80 tren
per Fentnexr.. 6
Hollaͤndische yäringe Brodpreise: 6 Pfde Kornbrod 21 ku,
per Stück 8.u.4 Kr. empfieblt 3 Pfd. Gemischlbrod 1 kr. unde2 pfrl,
Leißbrod III —3 * e — *

— T5

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o — fatt

Redaltion Drucd und Berlag, vow J. Xf Veme z in Ste JIngbert. 42R s u end cten.
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        *S —E * — —A —
—— 3335732334*
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——— — — 3325383 — — 3355
5235 . 557 —XÆX— 2 5 —5 3 —A —
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det St. Fugberter Ante ge anddatße mit dem Haupiblatie · etbundene Unterhaltungsblatt, mil der Dienstags⸗, Donnersiags- und Sonntags-
zunimer) erscheint wöchentlich v.i —D l Dien 284 3, Donn grztag Samx tdig und Soreintag.z Abonnementspreig vierteljährig 420 Krzr. oder
123 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. de dreispaltige Zeile SBlattschrift oder deren Kaum berechnet. rtꝰ guit

*7 eethen 3 are 3. . .222.4* 4 —
ser. 186. — 91 5 Samstaa⸗ den 27 Nοοενæν ι ι äσ —— 4869
— ——— — — ⸗
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Dent schland
Muünch em, 25. Nov. Die Commission:zur« Berathung
er Gymnasialreformhat einstimmig die Aufhebung dern confessio⸗
jellen Trennung des Geschichtsunterrichts beschlossen nn u:
Münchenn, 26. Nov. Die: Wahlresultate aus den vier
och: rückständig gewesenen Bezirken- sind nun bekannt; in Grafengqu
z, ain Rottenburg 2nundintziRenftadt au S. 2 Patrioten;/nin
chweinfurt 4 Liberale gewählt:Das: Geigmmtresubtat stellt-sich
mnach :u 80 Patriotem gegen74 Lihergle. Man
Aersichert,“ daß in Folge dessen das Mi nister iume se ime 1De⸗
nisfionie imr eisch ein wæe r de
In Mürnchen geht laut „N. N.“ das Gerücht, Stiftsprobst
doͤslinger werde während der Zeit des stonzilsn der bayerischen
hesandschaft· alsad · labus beigegeben. J
ltramontane Blatter. hringen den, Wortlaut einer Adresse,
velche gegen die jüngst durch Hrn. Siaatminister v. Hormann
volgte neue Wahlkreis⸗Eintheiluͤng helichtet!ist und eine , Rechts⸗
setwahrung und Beschweide“ der Ultramontauen „an S. M. den
zdnig und die Kammexr der Reichsräthe“ enthält n Dien Adresse
purde von einer Anzahl bayerischer Patrioten· Wahlmannetein
— V— Koͤnigreichet zur Unkerzeichnung“
eschickt. Zugleich wird dem Hrn. Siaatminister ven Hotmann,
der, wie ein ultramontanes Blatt in gemachter Enttüstung schreibt,
ie bayerischen Pattiolen auf's Tiefste in seinemnRundschreiben
eidigt. haben soll, die Vetsehung in Anklagestaud in Ausficht
estellt. —5—

Speyser, 24. Nov. Die Areislaundräthe des Königreichs
ind auf den 6.Dez. zu?ihren diesjährigen Sitzuugen einberufen.

In den meisten thüringischen Miniaturstäätchen follen wegen
ingelretener Defizite die Steuern erhöht werden.“ Das Plus der
Unsprüche kommi theils auf Rechnung der gesteigerten Ausgabe für
Jas Militär, theils aber auch auf Rechnung der theueren inneren
herwaltung.“ So hat beispielweise das Fürstenthum Schwarzburg⸗
dudolstadt bei 72,000 Einwohnern ein eigenes Ministerium mit
z Mitgliedern, eine Regierung, ein Finanzkollegium, ein Konsisto⸗
jum mit einem Konsistorialpräsidenten, dann das? Fürstenthum
zchwarzburg· Sondershausen bei 64,000 Einw. gleichfalls ein ge⸗
ondertes Munisterium von 3 Mitgliedern, ein Konsistorium,“ eine
Zlaatshauptkasse; und der dortige Fürst befoldet einen —XCE
zer allein viet Oberhofcharchen zählt. 5 3*

Berlien, 22. Nodb. Sicherem Vernehmen nach ist aus
Zarzin die Nachricht eingelaufen, daß Graf Bismarck in den ersten
kagen des nwächsten Monats in Berlin eintreffen werde, und es
cheiut die Annahme' gerechtfertigt, cdaß derselbee die Leitung der
Ztaatsgeschäfte dann wieder übernimmt.

Aus den stenographischen Berichten geht hervor, daß der Graf
ur Lippe am 15. Nov. beinder Großjährigkeitsdebatte im Herren
zauje gesagt hat: , Meine Herren, glauben, Sie es mir aus
uverläfsiger Erfahrung. Sie haben keine Vorstellung davon, wie
pat ein Mensch in seinem Leben klug wird.“: Der „Kladd.“ meint
iezu: Der Termin der eintretenden Reife und Selbststündigkeit
ei bei verschiedenen Stümmen und Ständen sehr verschieden, sie
rete z. B. ein: am Rhein mit 21, bei den Schwaben bekauntlich
nit 40. Jahren, bei Justizministern manchmal — nie. — ien

Berlin. Bemerkenswerth ist die Rede des Abg. Ziegler im
Abgeordnetenhaus bei der Berathung des Gesetzes über die Ele⸗
— geglaubt,
ie Regieruug sei bereit, einen Zuschuß von 60,000 Thlr. zu be⸗
ailligen. — Hr. v. Mühler aber schwieg und sein neben ihm
tzender neuer College, Hr. Camphausen uͤbernahm es, die Würde
es preußischen Staates zu wahren und die Elementarlehrer⸗
Witnoen. und Waisenkassen um 60,000 Thlr. nicht in Noth zu,
ringen. Die ganze folgende Debatte gipfelte in der Rede Zieg⸗
ers, welche zwar in starlen Ausdrücken gehalten, aber doch von
ündender Wirkung war. „Ich will“, so ungefähr ließ derselbe
ich vernehmen, „die Wahrheit mit dürren Worten sagen. Der
Mnistet des Cultus sagt': Ich habe keine Mittel. Ja, ich will

ν
hm helfen. Warum hebt er denn nichtdier Universitäiseurakoren
nuf ? Dag wären 12,0900 Thlr. Fragen Sie doch imLande,
vas man sich unter Obere?seirchenrathedenkt ? u Daz sind 25,000
Thlr.* Bas Domcapitel in Braudenburg, 1810 aiifgehoben, jetzt
bieder' hergestelit, das sind 30,000.0 Thir. Naumbirge Zeißßec
ind auch gegendie · Zeit⸗ So Herr Minister, dae haben Sie mehe
Held, als Sie brauchen. Das nenne ich verwalten!. Oder wollen
Zie agen, alle Preußen sind vor dem Gefetze glesch?mit Ausnahme
er Domcapitulare? Der Minister kommtomit' Generalacken, et
vill discutiren,; ich nicht, deß bin ich mirden umde satteuNein!
gufraffen müssen wir uns,“in aslen Kreisen uwvereinigen!: zun einer
Udresse an den König, mit dem Schlusse: Der Minister v. Mühler
nuß fort von seinem Posten!

Wien, 21. RopꝛtNarl. Vogt trifft von Genf morgen in
Wien ein, um Montag Abends, die erste seiner angekündigten sechs
Borlesungen über die Urgeschichte des Menschen zu haltenc. Auf
in erstz Anlündigung hin hat sichhereits eine Iehhafte Nach—
ragt vach Kgrten gezeigt. In eleijcolen. Kreisen hertschl därob
roße Mißstimmung. — —— — — Vi,,
4 ö qu Frankreich ———

—8R — *56 —— 442 u
watz.128. Robn Dite Machelht. vatt Lineschles wiphe
Deputation sich hierher wenden wolle, ist die Palrie nicht in, der
zagẽ behaͤtigen zu konnen. Die dänischent und schleswigschen
Ingtlegenheiten dürften aber allezeit der —5 — Fraͤutceich und
einer Kegierung versichert sein . 4
van gzerae England. ν
J VLondon, 22. Rov die drei Fenier Allen, Larkin und
D'Brien, welche bei der gewaltthätigen Befreiung ihrer Partei—
ührer einen Polizisten ermordeten uud deßhalb in Manchester hin⸗
zerichtet wurden, sind ihren Gesinnungsgenossen noch recht lebendig
m Gedächtnifse. Gestern begingen die „Patrioten“, in Dublin
en zweiten Jahrestag jenes Martyriums, und da es Sonntag
var, faud sich eine große Menschenmenge, an 10,000 Höpfe stark,
uf, dem Kirchhofe von Glasnevin ein, wo den drei „Heiligen“ ein
deukmal errichtet worden ist. Diese Träuerfeier, und die noch
ummer blutig hervortretenden, Spuren agrarischer Rachegelüste
ragen dazu bei, der Sprache dex fenischen Prefse Irlands eing
rößere Bedeutung zu verleihen, als man ihr gemeiniglich zuges
ehen will. Die früheren hohlen Redensarten und flammenden
hrohungen, der „nationalen“ Blätter waren weniger gefährlich,
zls die ruhigen, Auseinandersetzungen, in, welchen sie jetzt die
sothwendigkeil einer Revolation zu; beweisen trachten. „Entrollt
die Fahne der Unabhängigkeit, befreit unsere noch verhafteten Brüder
ind erobert die Freiheit unseres Volkes!“ rufen sie aus. Auch
verweilen sie mit großem, Behagen an der Geschichte der französischen
Revolusion, verspotten die weiblichen Seelen, die Marie Ankoigette's
Zchicksal bedauern können, und wiederholen ihren Aufruf an das
zoit, sich schlagfertig zu halten. Wir fürchten, noch schlimme
dinge zu erleben in Itland. neh
3Sltalien.
Floreinz, 23. Nop. „Nazione“ meldet, daß am 8. Dec.,
vem Eröffnungstage des Concils, in mehreren Städten Italiens
Jolksdemonstrationen stattfinden wüirden. — Aus Rom wird ge⸗
neldet, daß der Papft, Pius gestern 5 Bischöfe. (derunter den
Rottenburger und 7 Titularbischöfe (in partibus) präcouisirte.
. Rom, 21. Nov. Es ist nunumehr entschieden, daß die zin⸗
ulirten Aebte und Generale särumtlicher katholischer Orden Sitz
und Stimmen imhevorstehenden Konzil baben werden. .
Spanien. 7
Madrii'd, 28. Nos. Die? Cortes verlangen. Vorlage. der
Icten, aus welchen sich die Verbinduug der. Cubanischen Aufftan—
ischen mit den Führern des neulichen republikauischen Putsches in
Sbanien ergeben soll. Sodann discutiren sie das Gesetz, über
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        Beeidigung der Beamten auf die Verfassung, wobei zder Cultus⸗
minister erklärte, der Popst, habe in die Beeidigung der Geistlichen
eingewilligt. — Der Ministet des Auswärtigen hat; heute an die
Berireter Spaniens im Auslande die Antwort aͤuf die bayerische
Concilnote abgesendet. — (Die Londoner Times“ halten Prim's
schon erwähuten Aeußerungen Fegenüber ihre eigenen Angaben
bezüglich der Throncandidatur des Herzogs von Genua
aufrecht.)
H. i t. 3. 2
, Ab geor deneete ne⸗Warhhen Wahlbezirk Zweibrücken-Pir—
masens. Als Abgeordnete wurden gewählledie HH.“ Dingier,
Gottfriedet. Appellrath von Zweibrücken. Adt, Franz, Bürger—
meister von Ensheim, Schmidt, Karl, k. Appellrath von⸗Zweibrücken.
Ersatzmänner: Bender, Adam, Bürgermeister. von Wallhalben.
Wies, Louis, Bürgermeister von Blieskastel. Greiner, Friedrich
Bürgermeister von Pirmasens nι —te elh, ee
Wohlbezirk Homburg Kusel. Lotz, Burgermeister pvon Hombitrg,
Belbert Pfarrer von Landaqu. Fries, Landrichter pon Wolfstein.
Woahlbezirk Kaiserslautern⸗Kirchhe imbolanden. Jakob, Ampalt
Bolsen, Ritter von Sembach, Lehrer Gärtyer von Iggelheim. Auf
Herrn Kolb fielen, 101, C. Hohlo 37, Weil 71. und Lombardjno
70 Stimmen. ι io üe — —
. Wahlbezirk Speiex-Fraukemhal. Golfen, Wandd, Croissant
Ersatzmänner: Gärtner, Zöller, Dr. Adler. Mat——.
2Wahlbezirk Handel, Alwens, Louis, Rothhaas .
r:. Wahlbezitk Gdankoben, Umbscheiden, Jordan, Tillmann, Levi—
— vG
ni : i) Echwurgerichtssitzung.
, V Duatlat 1868. u
unin Zweb riü cken, 20. Nob. Der'! prakttfche Arzt Dr. König
bon Miittelberbach wurde rey der Kindesabtreidung
sur schuldig erklärt und zu einer auf der Feftüngzu“ erstehender
Zuchthaussiaafe von 4 Jahren verurtheilt. ä—,
Zweibrücken, 23. Nov.Gestern und heute wurde die
Anklage der Amtsuntreue verhandelt.deren Michael Galdfuß 28
Jahre alt, früher Postassistent hier, heschuldig war. Der Angeklagte
seit 1862 im Postdienst verwendet, genoß, früher eines guten
Rufes; sein Gehalt betrug Anfangs 400, spaͤter etwa 700 fl. Er
vʒerheirathete sich im Jahre 1867 und ist Vater eines Kindes;
hrotz eines einfachen Haushaltes war er doch öfter in Geldderlegen.
heit. Im Laufe dieses Jahres wurden⸗ gegen ihn Klagen über
unregelmäßige und verspätete Absendung, von Geldsendungen laut
velche die Einleitumg einer —— auch eine
Strafumtersuchung gegegen iser üie hatten... 585
Nach einer meisterhafteutn Wertheidigungsrede des“ Avbpokaten
Rosenberger“ erklärten die Geschwornennach kurzer Bexathung
den Augeklagten nicht schuldig,“ worauf er vom Gerichte freige—
proen wurde.
Zweibruden, LAuugnoh! Ankkage egen Philibp Forstner
Tagner von Frankeirthal, wegen — der vorsätzlichen Kör⸗
perverletzung?“ Vertheidiger Herr Rechiscandidat Treiber. Der
Angellagte, welcher einen sehr guten Ruf genießt und nur' in be—
runkenem Zustande etwas excessid sein soll, wohnt in Frankenthal
in der sog. Welschgasse im House, der Wittwe Mallek. Seine
nächsten Nachbarn sind bie Famlien Pbitipp Qühmel uͤnd desser
Sohn Ludwig Kühnel; die Ehefrau des Letzteren, welche nich
gerade im besten Rufe steht und nawentlich eine bose Zunge haber
soll, wurde durch Urtheil des k. Landgerichtz Frankenthal weger
Ehrenkränkung der Ehefrau Schilling' zu einer Arresistrafe vor
2 Tagen verurtheilt, bei welcher Gelegennheit auch der Angeklagte
als Zeuge vernommen wurde. Dies scheint die Veranlassung ge—
wesen zu sein zu dem heute in Frage“stehenden Vorfoll. Die
Ehefrau Kühnel schimpfte nämlich bei jeder Gelegenheit über den
Angeklagten und warf ihm wiederholt vor, er habe falsch ge⸗
jchworen. Am Abende des 25. Jull 1. Is. ging det Angeklagke
gegen 9 Uhr in betrunkenem- Zustande nach Hause und wurde
von der Ehefrau Kühnel in der gewöhnlichen Weise beschimpft
und zwar in einer Weise, daß selbst ihr Ehemann sich gemüßigl
jah, sie zur Ruhe zu verweisen. Der Angeklagte durch die fortwäh⸗
renden Beschimpfungen gereizt, begab sich von seiner Wohnung in
den Hof und kam kurze Zeit darauf mit einem Prügel versehen
in die Kühnel'sche Wohnung, wo der alte Philipp Kühnel unte
der Thür stand. Der Angeklagie schlug mit dem Stocke, wie die
Anklage aufstellt, nach dem Kopfe des Kühnel, dieser parirte den
Hieb mit dem Arme und erhielt so auf den rechten Arm einen
Schlag, welcher mit solcher Wucht geführt war, daß Kühnel sei⸗
nen Arm sinken ließ. In Folge dieses Schlages zeigte sich eine
Contusion mit Entzundung und schmerzh after Geschwulst auf der
inneren Seite des rechten Vorderarmes mit einer Queischung
des nervus ulnaris und seiner Verzweigungen, welche eine Steif
heit der Finger und Hand vera nlaßte. Ob Kühnel je wieder doll

ständig hergestebt wird, ist zweifelhaftz seit dem Vorfalle selbf
konnte er nicht arbeiten. — Der Angetlagte gibt zu, den Schlat
zeführt zu haben, will jedoch nicht nach Kühnel, sondern nach
dessen Schwiegertochter, welche neben ihm gestanden, geschlagen
und nur durch einen unglücklichen Zufall den Ersteren gelros.
fen haben. *

Die Vertheidigung führte aus, die Veranlassung zu dem Vor—
falle vom 25. Juli sei die Zanksucht und das Benehmen der Ehe⸗
frau Kühnel gewesen, welche den Angeklagten in der rohesten Weise
ohne alle Veranlassung beschimpft habe. Der Angeklagte sei unte
diesen Uinständen wohl berechtigt gewesen, die Ehefrau Kühnel für
hr freches Benehmen zurechtzuweisen; er habe derselben mit einem
Stocke. einen Schlag versetzen wollen, in demselllen MNomente habt
aber deren Schwiegervater sie zurückgedrängt und den Schlag, de
für die Ehefrau des Kühnel bestimmt gewesen sei, erhalten. Der
Angeklagte habe demnach offenbar, nicht die Absicht gehabt, den
Philipp Kühnel zu verletzen oder zu mißhandeln, da er mit diesem
mmer in besten Einvernehmen gestanden und keine Veranlassung
gehabt habe; ihne für die Beschimpfungen durch seine Schwieger⸗
ochter verantwortlich zu machen z es sei sohin uur ein unglücklicher
Zufall, daß der geführte Schlag den ersteren getroffen und so
chwere Folgen gehabt habe:Der Angeklagte sei durch die unger
echten, rohen Beschimpfungen gereizt worden und habe fich jeden
ialls im Zustande der geminderten Zurechnungsfähigkeit befunden.
Der Angeklagte wurde von den Geschworenen für: schuldig
»rklärt'unter Aunahme der Milderungsgründe des Reizes und der
zeminderten Zurechnungsfähigkeit/ worauf derselbe vom Gerichtshofe
u H9 Monaten Gefangniß verurtheilt wurde, von welcher Strafe
edoch die zweimonatliche Unkersuchungshaft in Abzug zu kommen hal

Vermischtees.

H7 Das musikalische Komite des neu gegründeien allgemeinen
ofälzischen Musik-Pereins hat in einer am 22. Novb. iu Kaisers⸗
autern abzehaltenen Sitzung beschlossen, das von der Generali
Bersammlung in Ausficht genommene Musikfest in den Tagen det
27. 29. August 1870 daselbst abzuhalten und an die bisher noch
nucht beigetretene Vereine die Einladung zur Mitwirkung zn richten
Das musikalische Programm, so weit daselbe fich jetzt schon bestimmen
ließ, wurde dahin festgesetzt, daß am ersten Festtage die Schöͤpfung
zon Haydn und am zweiten Tage, als Vorfeier des auf den 17,
Dezember 1870 fallenden 100jährigen Jubiläums Beethovens, die
ibente Symphonie (in A dur) dieses Meisters zur Aufführung
ommen sollen. Die musikalische Leitung wird Herr Mufitkdirektot
Maczewsli führen. ..

er Ulm, 21. Nob, Der Hauptreffer der diesjährigen Mün—
terlstterie miß 20,000 fl. fiel einem Schullehrer in der Naͤhe von
Puünchen zu.nmn —U

—nn Darmstardt, 23. Nov. Der gestrige Erdstoß wurde im
Janzen Gebiete des Odenwaldes und der Bergstraße beobachtet
Seitdem machten sich in Groß⸗-Gerau zehn slärkere Erderschütterungen
ühlbar, Die Besorgnisse dort sind groß. In Rüdesheim, Wies
»aden und Bingen wurden gestern gleichfalls wiederholte Erder⸗
chütterungen verspürt. I
fWorms, 22. Nop. Eine grauenhafte That wurde heute
Nacht dahier verübt. In der Nähe der Landungsbrücke der
Dampfboote fand man heute frühß den 21 Jahre alten Johann
Eberhardt Schlegel, Schiffbauer von hier, erschlagen. Nicht weit
von der Leiche entfernt lag ein Prügel von enormer Dicke, mit
welchem wahrscheinlich der Mord verübt wurde. Als Thäter iß
der Tagloͤhner Jacob Hollerieth aus Speyer, welcher an einer im
Rheine dahier befindlichen Baggermaschine arbeitet, verhaftet.
Beisder heute Vormittag statigehabten Besichtigung war der Zu⸗
drang des neugierigen Publikums massenhaft und nur der guten
Bewachung war es zu verdanken, daß der Mörder von der er⸗
hitterten Menschenmenge nicht der Polizei aus den Händen ge⸗
rissen wurde.
»* Eine Geistesgegenwart, wie sie nur selten in so kritischen
Fällen vorkomnt, documentirie am 16. d. M. ein Bauer bei
Boytzenburg. Er kam mit einem Mehlwagen von einem Dorfte
und mußte die BerlinHamburger Bahn mit seinem Fuhrwerlt
passiren. “ Die Barriere an dem betreffenden Uebergange war nodh
nicht geschlossen, obgleich der Zug aahe sein mußte, und der
Bauer passirte ruhig dem Uebergang, als, mitten auf den Schienen
mngekommen, vborn und hinten durch einen; Mechanismus fich
leichzeitig beide Barrieren senkten, aber auch der Zug in vollei
Fahrt bereiis nahe war. Der Bauer, rasch entschlossen, stürzte
vom Wagen, schnitt die Stränge in aller Haft los, als auch der
Zug bereits das Hintertheil des Wagens ergriff und letzteren mil
sich fortriß, das Mehl in alle Winde zerstreuend. Bauer und
Pferde kamen so durch die Geistesgegenwart des ersteren mit
vem Schrecken davon. Der Zug verlor nur eine Laterne au der
MNaschine. —
        <pb n="731" />
        Wien ist in höchster Aufregung über einen am hellen Tag
m Volais der Kreditanstalt verübten Raubanfall. Ein Großhänd⸗
er Schrader hatte seinen siebenzehnjährigen Lehrling Johann Blaß
gůt einer Summe von 23,000 fl. in Banknoten zur Creditanstalt

Ifum dort Werthpapiere dafür einzutauschen. Auf der zum
zeschickt
sen Stod führenden Treppe wurde der junge Mensch von einem
lubekannten rücklings mit einem sog. Todtschläger niedergeschlagen,
ud, während er bewußtlos dalag, der Banknoten beraubt. Der
Jei war mit solcher Kraft auf den Hinterkopf geführt, daß der
iBia ausgefüllte Knopf, obwohl mit einem Drahtstift am Stock
fesugt, abgebrochen var. Euopf und —A——
er That. Der junge Mensch hatte eine furchtbare Beule am
vopf, jedoch. wenn nicht etwa später eine Gehiruerschütterung sich
och herausstellt, sonst keinen Schaden genommen, — Nach andern
naben hätte derfelbe Unbekannte schon Tags vorher, als Blaß
—V— in der Creditanstalt zu besorgen hatte,
ich ihm unterwegs angeschlossen, mit ihm über seine, Verhältnisse
ejprochen ec. ; am Tag der That traf er wieder mit ihm zu⸗
men und schlug auf seinen Rath den kürzeren Weg über den
iefen Graben zur Creditanstalt ein, wo er dann über die wenig
ʒegangene Hintertreppe in den ersten Stock gelangen bonnte. Die
zderiasche in welcher die Baauknoten waren, wurde Abends in der
rinfahrt des Hauses gefunden sammt einem auf 12,000 fl. lau⸗
iden Wechsel, der auch darin gewesen war. —

PFranzensbad, 22. Nov. Vorgestern ereignete sich
Hahier ein gräßliches Unglück, indem das Nebengebäude des Hotel⸗
Hesitzers Wolf zum »Kaiserhause einstürzte und acht mit dessen
hgollendung beschäftigte Arbeiter verschüttete, von denen vier
nugenblicklich todt waren, Ser fünfte auf dem Tranzporte⸗ in's
zpital nach Eger seinen Geist aufgab, während die Verletzungen
Fet anderen drei der Art sind, daß wenig Hoffnung auf Erhal⸗
ing ihres Lebens bleitt.

F'In Odessa, wo die Sicherheit der Person und des
kigenthnns in Ichzter Zeit besonders viel zu wünschen übrig ließ,
vurden bei einer einzig großen Razzia der Polizei in verschiedenen
delletn und Steinbrüchen nicht weniger als 430 Verbrecher und
hagabunden gefänglich eingezogen.

F Aus Eugland wird von der Wombwell'schen Menagerie
rerichtet, daß sie einen Sohn des Königs Theodorus von Abyssinien.
er sich Prinz, Bouba Worley nenne⸗ mit sich hexumführe, und
enselben in einem reich verzierten Käfig gegen Entree zeige. Vor
durzem hat der Missionär Stern, einer der abyssinischen Gefangenen,
ie gegenwärtig in Dundee weilende Menagerie besucht und den
chwarzen Prinzen als Sohn des abyssinischen Herrschers
dentificirt. heee

f Petersburger Journale erzählen von einem großen Diebstahl.
er in dem Winterpallast des Zaren begangen worden. Die
aisetliche Kapelle ist vollständig geplündert, der ganze Schauuck an
told und Edelsteinen geraubt worden. W

—r.Aus Ungarn berichtet man, daß ein Knecht seinen
Herrn kürzlich im Walde mit einer Art erschlagen, dann ihm den!
rm abgehauen und denselben neben die Leiche mit den Worten
zelegt habe: „Hier hast du debue Hand, mit welcher du mich
jeschlagen hast.“ Der Mörder ist verhaftet.

Beim Predigen machen die japanes ischen Geistlichen
dle 18 Minuten eine Pause mit der Bemerlung: Laßt uns ein
venig rauchen.

C(Oeuschreckenschwärme.) Aus London berichtet man, daß
ꝛaselbst die Schreckensnachricht eingetroffen sei, daß Ostindien in
einen fruchtbarsien Theilen der westlichen Provinzen von unabseh—
aren Heuschreckenschwärmen verheert wird, welche das ganze Land
nit Hungersnoth bedrohen. In Folge dieses furchtbaren Ereignisses
ind die Preise von Reis um 25 Procent gestiegen. Nähere Nach⸗
ichten fehlen bisher und werden mit der nachsten Ueberlandpost
rwartet. F

4 Ueper die Erdbeben in Algerien bringt der „Moniteur
on Algerien“ folgendes Nähere: Den 16. ds. Mounats verspürte
nan zu Biskra zwei Stöße in der Richtung von Südwesten nach
Nordwesten; der eine um 1 Uhr, der andere um 3 Uhr Nach⸗
nittags. Die Kaserne und andere Militärgebäude haben starke
tisse, zwei Häuser der neuen Stadt sollen so sehr beschädigt worden
ein, daß man nur mil Gefahr sie bewohnen konnte. Mehrere
däuser sind im alten Biskra eingestürzt. Seriana ist verwüstet
vorden; die Bevölkerung hat jedoch Zeit gehabt zu ertfliehen, mit
Ausnahme einer Frau, weiche durch den Sturz einer Mauer
ödtlich girdffen wurde. Die Trümmer bildeten in ihrem Sturze
ine so bedeutende Staubwolke, daß sie bis nach Briska gesehen
vurde. Viele Häuser vor Sidi-Olba sind ebenfalls zusammen⸗
—X

fNeuester Schwindel. In verschiedenen größeren
ud kleineren deutschen Städten werden, besonders zur Zeit der
Jahrmärkte, von herumziehenden Schaubudenbesitzern Sammlungen
zon Marterwerkzeugen vorgezeigt, die theils aus miserablen Fäl⸗

chungen jener bekannten Criminalrechts-Alterthümer zu Nurnverg,
heils aus Gegenständen bestehen, die in Wirklichkeit gar nie
ristirt haben. — Selbstverständlich ist es nur darauf abgesehen,
vas gläubige Publikum zu täuschen und ihm das Geld aus der
Tasche zu holen, — Zu dem Eintrittsgeld gesellt sich gewöhnlich
noch eine weitere Ausgabe für gedruckte Kataloge, die einen haar⸗
träubenden Blödsinn enthalten. In einer dieser Buden wurde
ogar noch in einem besonderen Cabinet eine höchst possirliche Ab⸗
ildung eines Inquisitionsgerichtes und eine werthlose schlechte
Lachahmung der eisernen Jungfrau des heimlichen Gerichts zu
Nürnberg; natürlich gegen Extravergütung vorgezeigt. Das
ꝛinzige Mittel, diesem den gesunden Volksfinn verwirrenden Trei—
hen zu steuern, ist die möglichste Verbreitung dieses auf lrengfier,
Wahrheit ruhenden Berichtes. Es werden deshalb sämmiliche
stedactionen der gelesensten deutschen Blätter im Interesse der
illgemeinen deutschen Aufklärung gebeten, demselben gütigst Raum
Jeben zu wolle. 4 F ae

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr. J
Im Jahre 1868 betrug der Gesammtverkehr auf dem Rhein
23,169,780 Centner Güter, die, von Altbreisach bis zu den bel⸗
ischen und hollaͤndischen Häfen eine und ausgeladen worden sind.
den größten Verkehr hatte Ruhrort mjt 30,396,892 Etr.; in
udwigshafen wurden 8,285,6608 Etr. verladen. Auf die Unter⸗
altung und Verbesserung der Ufer und des Flußbettes wurden
ahezu 9 Millionen Francs verwendet. Hievon wurden von Bayern
320,976 Fr. perausgabt, von den Niederlanden 5,318,451, von
zrankteich 1, 169, 000, pon Preußen 1,090, 702,. von Baden
„I09,075 und von Hessen 83,4483 Franchs.
Londaen, 20. Nov. Zwischen Liverpool und Indien via
zem Suezcanal soll in Kurzem eine neue Dampfschifffahrts-Verbind⸗
ing hergestellt werden. Es hut sich zu diesem Behufe in Liverpool
ine Gesellschaft, an deren Spitze die bekannte Firma Libbey,
Ismay, Fleischer steht, mit einem Kapilal von 850,000 Pfd. St.
gebildet, welche in Belfast und Glasgow acht große Dampfer bauen
äßt. Die Fracht für Spedirung von Baumwolle nach Liverpool
tauf 2 Pfd. St. 19 Sch. pro, Tonne festgesetzt worden.
„Die neue amerikanische Sohlennähmaschine.
hor einigen Wochen wurde die erste wirllich brauchbare Sohlen⸗
ähmaschine nach Deutschland gebracht. In Amerika sind bereits
O0 und in England 180 in Thätigkeit. Durch diese Maschine
st die Aufgabe des Aufnähens der Sohle practisch gelööst. Die
xẽrfinder sollen 20,000 Pfund Sterling verlaborirt haben, bis sie
nit der Herstellung der Maschine fertig wurden. Dieselbe näht
»xo Tag 200 Paar Stiefelsohlen auf und es ist gleichgiltig, ob
zie Sohlen dick oder dünn sind. Wenn wir recht in die Sache
ehen, so glauben wir, daß diese Maschine die Schuhfabrikation
zu einer noch bedeutenderen, Großindustrie machen wird, als sie
—AV .ä ιιννιιν t
Landwirthschaftliches.
—Die neue Culturmethode der Kartoffeln
vom Grafen Pinto ist auch in unseren Gegeuden in Anwendung
ekommen und verdient (S. Dx. Schuhmachers Jahrbuch 1868
5. 106) diee Beachtung der Landwirthe. Sie besteht im Wesent⸗
ichen darin, daß die Setzknollen bis zu dem Austreiben der Keime
inbedeckt bleiben. Das Samenfeld, nachdem es gut vorbereitet und
lar geeggt ist, wird auf 16 Zoll Entfernung mit dem Rüben fur⸗
henzieher oder einem anderen Instrumente in 122 Zoll tiefe
Furchen gelegt. — In diese werden auf circa 9 Zoll Entfernung
ingeschnittene Saatknollen gelegt und beim Vorwärtsschreiten mit
zem einen Fuße umgetreten. Die Kuollen bleiben, bis sie Keime
eigen, also 3 —4 Wochen offen liegen, werden dann aber mittelst
Durchfahren mit einem Rapsjäter oder dergleichen mit Erde be—
jeckt und bleiben bis zur Ernte ohne weitere Bearbeitung, sie
verden wenigstens nicht behäufelt. Pinto theilt, gestützt auf einige
Zersuche, günstige Erfolge von der Methode mit. Jetzt liegen
veitere Versuche darüber vor. Haberland bebaute auf einem durch
ingemeine Gleichmäßigkeit sich auszeichnenden Boden 2 Parcellen
nach jener Methode und 2 Parcellen nach der gewöhnlichen Methode
uind, wurden hierbei die Knollen 3—4 Zoll tief gelegt und starl
»ehäufelt. — Bei günstigem Wärmeverhältniß fehlt es während
der Vegetationsperiode durchaus an Feuchtigkeit. Die oberflächlich
gelegten Kartoffeln gelangten beträchtlich später zur Blattentwickel⸗
ing als die andern, erst Ende Mai zeigten sich die ersten
Blaͤtter (gelegt waren fie am 28. April) und erst Ende Juni
atten alle obenaufgelegten Kartoffeln hervorgewachsenes Kraut.
Trotz dieser höchst ungünstigen Verhältnisse gaben die oben ange⸗
egten Kartoffeln doch reichere Erträge als die nach der gewöhnli—
hen Methode behandelten.
        <pb n="732" />
        . 3 73 . — ene “
1114 7 . —D —
Bekannlmachung.
Die Wahl des Stadtrathes in St. Ingbert betreffend.
A giu Vollzuge des Arte I28 der Gemäindeordnuug ßir die Pfalz, vom29. April
1869, wornach die in diesem Gesetze angeordneten Organe der Gemeindeverwaltung für das
erste Mat in den Monaten Rodember und Dezember 1869 gewählt werden, setzt hiermit
der unlerzeichnete Wahlcommisser zut Vornahme der Wahl des Stadtrathes
in St. Ingbert Tag fahrt auf Montag den 29. Novemberel. J. Morgens um
z Uhreum Stadthaussaalezu St. Ingbert feste —
Wer wählen darf, Wer nicht wählen darf, und Wer als Ge—
meinderath gewählt werden kannm, ist in den nachfolgenden Artikelii der neuen
Bemeindeordnung gesagt:: aeieu
.Art. 9. „Gemeindeangehöriger ist, der das Bürgerrecht oder auch blos das Hei—⸗
mathrecht in der Gemeinde besitzt — tetetee
Art. 10.* Volljährige felbstständige Männer, welche in der Gemeinde heimathbe⸗
„rechtigt, wohnhaft und mit einer directen Steuer angelegt sind, erlangen das Bürgerrecht
„kraft des Gesetzes. ι ναα
Als selbstständig sind- nicht zu erachten: uu —
.1) Bersonen, welche auf Grund richterlicher Verfügung unter Curatel stehen,
2) Dienftboten, Gewerbsgehilfen und Haussöhne, welche im Brode des Dienhertn
oder Familienhauptes stehen und keine eigene Wohnung haben. i ν
Sieuern, welche die ungeschiedene Ehefrau und minderjährige -im elterlichen· Brode
stehende Kinder zu entrichten haben, werden dem Familienhaupte zugerechnet.
. Arti. 16.,Jeder Gemeindebürger genießt das⸗ Recht nachden⸗Beftimmungen
dieses Gesetzes. — — n i
i) bei der Berathung und Abstimmung über Gemeindeangelegenheiten mitzuwirken;
,2) zu Gemeindeämtern zu wahlen und gewaͤhlt zu werden:;
Art 00., Wahlstimmberechtigk sindegble'l Gemein debürger⸗ mit: Ausschluß
„jener, bei welchen die Ausübung des Bürgerrechts ruht (Art. 14 Abs. , ferner Derjenigen
welche wegen rines! Verbrechens oder wegen · Vergehens des Diebstahls, der Unterschlazung
des Betrugs, der Hehlerei oder der Fälschung verurtheilt worden sind, oder in Folg,
—
5. des Strafgesetzbuches bezeichneten Fähigkeiten vder einzelne derselben verloren und nicht
vollstündige Rehabilitation' erlangt haben.at n U 8P
Does Wahlrecht Derjenigen, gegen' welche das Gantverfahren (Falliment) eingeleitet
ist, kann vor rechtskräftiger Beendigung dieses Verfahrens nicht ausgeübt werden.
Art: 14 Abs. N. Die Ausüupung des Bürgerrechts ruht:
1) wenn! ein Bürger! seinen Wohnfitz in elne andte Gemeinde verlegtz
72) wenn ser nicht mehr mit einet directen Steuer in der Gemeinde angelegt ist;
178) wenn er nicht mehr als: selbstständig zul erachten ist.nu 3,“
Art. 102., Wählbar für die Stelle Lines Gemeinderaths, beziehungsweise eines
Bürgermeisters oder Adjuncten, sind alle wahlstimmbetechtigten Gemeindebürger, welche
das 25. Lebensjahr zurückgelegt' und in der Gemeinde ihren Wohnsitz haben.
Art. 105 Abs. Vund VII.Die berechtigte Wählerliste bildet die Grundlage der
Wahl, Niemand kan wählen oder gewählt werden, der nicht in dieser Liste eingetra gen
,ist, oder durch Zeugniß der Gemeindeverwaltung“ dem Wahlausschusse. nachgewiesen hat,
daß er erst nach Ablauf der Reclamationsfrist in den Besitz des Wahlr echts
gelangt oder daß sein Wahlrecht seit Abschluß der Liste durch Entscheidung einer
höheren Instanz anerkannt worden ist. — —
„Die Liste muß ,am Tage der Wahl in einem durch vorgängige Bek nutmachung
Wezeichneten Locale zur Einsicht der Wähler aufliegen.“ I
Nach Art. 116 der Gemeindeordnung ist der Wahlakt zu schlietzen, wenn innerhalb
der vom Wahlcommissär festgestellten und öffentlich bekunnt gemachten Frist mehr als
die Hälfte der Wahler abgestimmt hat. Im entgegengesetzten Falle hat der Wahl⸗
rommissär eine weitere Frist zur Stimmabgabe festzusetzen und öffentlich bekaunt zu machen.
Nach Ablauf der zweiten Frist wird der Wahlakt ohne Räcksicht auf die Zahl der
abgegebeinen Stimmen geschlossen und Niemand mehr zur Abgabe eines Wahl
zettels zugelassen. Vor jedem Schlusse hat der Wahlkommiffär die etwa anwefenden Wähler
welche noch nicht abgestimmt haben, unter Gewährung einer kurzen Frist zur Stimmabgabe
aufzufordern, hierauf wird das Wahlergebniß festgestellt und bekannt gegeben.
Die Abstimmung ist eine geheime, und dürfen die Wahlzettel, welche von den
Wählern persönlich abgegeben werden müssen, nicht unterze ich net werden.
Nach Ari. 55 der E. O. besteht der Stadtrath von St. Ingbert mit Einschluß
des Bürgermeisters und zweier Adjuncten aus 27 Mirglredern, und werden außer—⸗
dem für die Dauer der Wahlperiode in ein und derselben Wahlhandlung Ersatzmänner
gewählt, deren Zahl ein volles Drittheil der für die Gemeinde festgefetzten Zaͤhl der
Gemeinderäthe einschließlich des Bürgermeisters und der beiden Adiunkien, in St. Jug⸗
bert salso O, zu betragen hat.
EEs hat demnach in St. Ingbert jede? Wähler 27 Stadträthe And d95 *
Ersatzwmänner zu wählen, sohin im Hanzen 868 Namen auf seinen Wahtlzettel zu setzu. Frankfurter Börse
Hierauf ergeht nunmehr an sämmtliche volljährige selbstständige Män vom 25. November. 1869.
ner, vVelche in der Stadtgemeinde St. Ingbert heimathverechtigt Geldsorten.
wohnhaft und mit einer direeten Steuer angelegt find, und demgemaß Zreußische Kassenscheine.. fl. 1447/3—45
am vollen Besitze des Gemeindebürgerrechts fich befinden, die Aufforderuag, Hreußische Friedrichsdor. .. 8371 38
im ko mmenden Montag den 29. läufenden Monats Morgens präcis Visen, so's Sc 2228
g' Uhr im Stadthaussaale zu St. Ingbert sich einzusinden, um bei der Bildung —ͤuau lo fleStüude . 254-368
des Wahlausschusses sich zu betheiligen und sodann die mit Nummern versehenen Wahlzettel ßranes⸗Sinde7. ——
zur Vornahme der Stadtrathswahl in Empfang zu nehmen. Eunglische Scuvereigns ·51134658
Zweibrücken 15. November 1869. —Der Wahlcommissär e Fehohen fein
Dammt, t. bayer. Bezirkdamtmann. —8* ne Ssbe per gollpfund 2 28

Bekanntmachung.

Diejenigen Pferdebesitzer, welbe beabsich—
igen. im kommenden Jahre 1870 Prival—
zeschäler , zum Zivecke der Zucht gegen
Bezahlung oder sonstige Vergütung zu halfen,
verden hiemit auf die Bestimmung des 88
der Allerhöchsten Verordnung, vom 16
Zeptember 1864 (Amtbl. S. 1257) ut
Darnachachtung hingewiesen, und ausge-
ordert, die vorschriftsmäßige Anzeige nehst
dem Zeugnisse des Bürgermeisteraints über
den Besitz des zur Ausübung der Beschäle—
zei, erforderlichen unischlossenen Raumesz
spätestens am 31. Dezember l. Irs. be
der unterfertigten Behörde einzureichen, da
päter eingereichte Anzeigen unherücksichügt
leiben müssen. Reet erree
Zweibrücken, 22. November, 18690.
Königl. Bezirksam·
Damm
Ein Pincherhund ist mir zugelauen
und kann von dem rechtmäßigen Eigenthümet
zegen die Einrückungsgehühren und Futter⸗
geld bei mix in Empfang genommen werden.
St. Ingbert, den, 27. Nob. 1869.
baehane Ph Wentzel.
5** X —2 2* 1 11
Bei dem Unterxzeichnelen ist fortwährend
an jeinem Bauplatz an der Bahnhofftraße
unentgeldlich guter Baugrund zu haben.
I. A. Fr'edrich, Schlosser.

4 Ich warue hiermit Jedermann
meinem Sohne Nicolaus Stub y weder
iwas zu borgen oder zu leihen, indem
ich keine Zahlung oder Garantie mehr für
enselben leiste.

Rohrbach 26. Noy. 1869.
Nicolaus Stub y Wittwe.

Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch· Preise
der Stadt Homburg vom 24. Nobbr.
Weizen 5 fl. 50 kr. Korn 4fl. 14 kr.
Spelz 3 fl. 85 kr. Spelzkern — fl. —
— Gerste, Zreihige — fi. — kr. Gerfte
hreihige 8 fl. 80 kr. Mischfrucht 4 fl.
24 kr. Hafer 3 fl. 88 kr. Erbsen 4 jl..
— kr. Bohnen — fl.“ — kr. Wicken —
J. — kr. Kartoffeln 1fl. Weißbrod 12
dar. — kr. Kornbrod 8 Kgr. 21 tr.
itto 2 Kgr. 14 kr. ditto JKgr. 7 kr.
Bemischtbrod 3 Kgr. — kr. Das Paar.
Weck 9 Vth. 2kr. Ochsenfleisch das Pfd.
— kr. Kühfleisch 1 Qu. 14. 2 OQu.
12 kr. Kalbfleisch 13 kr. Hammelfleisch 14
kr. Schweinefleisch 16 kr. Butter das Pfd.
30 kr.

a2
Redaktion Druck und Rerlag von &amp;æ X Demest in St. Inabert.
        <pb n="733" />
        St. Ingberler Anze iger.

e.

—
der St. Jugberter Anzeiger lund das mit dem Hauptblaite verbundene Unterhaltungsblatt, mit ber Dienstags⸗- Donnerstags- und Sonntags⸗

ummer) erscheint wöchentlich vher mal: Dienstag, Donnersta g, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krzr. oder
. 42 Silbergr. Anzeigen werden mit 3Krzr. die dreispaltige Zeile Blauschrift oder deren Raum berechnet.

ser. 187. J weie J 5 Sonntag, den 28. November ———— 1869
Deutschland.

München, 24. Nov.“ Wie der „Süddeuische Telegraph“
oissen will, soll eine große Anzahl von Bischöfe beabsichtigen, unter
hrotest das Concil zu verlassen, wenn trotz der von ihnen zu bes
intragenden, der Richtung der Zeit entsprechenden Prüfung der
zncicsika und des Syllabus, sowie des Dogma von der Unfehl⸗
zarkeit des Papstes die Majorität des Concils dennoch zur Dog⸗
natisirung dieser Sätze schreiten sollte. 5.

München, 25. Nod. Nach kgl. Allerhöchster Verordnung
um Vollzuge des Gesetzes über die Militärstrafgerichts Ordnuug
verden bei den Armee⸗ Divisions-Commandos in München, Augs-
„urg, Nürnberg, Würzburg und bei der Festungscommandantschaft
randau Militärbezirksgerichte errichtet. Militär⸗Untergerichte werden
ebildet: 1) bei jedem Regiment und bei jedem Jägerbataillon,
) bei jeder Commandantschaft. Das Militärjustizpersonal. wird
estgesetzt: auf 1 Generalauditor, 10 Oberauditore, 5 Oberstabs⸗
uditore, 7 Stabsauditore, 36 Regimentsauditore und 24 Batail-
onsauditore, Das Militär; Obergericht mit der Benennung Gene⸗
alauditoriat“ wird in München errichiet. .....

München, 26. Nod. Die „Bayer. Landesztg.“ hört, das
gesammtministerium habe auf Grund des Ausfalls der Wahlen
jem Könige seine Porlefeuille zur Verfügung gestellt. (Ein Pra—
jer'sches Telegramm vom 26. Vormittags meldet; „Der Landtag
dird wahrscheinlich auf den 13. Dec, einberufen. Bevor ein
entscheid des Königs auf. das Entlassungagefuch der Minifter
tfoigt ist, kann aber füglich von der Einberüfung“ des Landtaägs
nicht die Rede sein) e— 5137

Dienstesnachrichten.

Der bisherige Reckoratsverweser Professor Christian Wilhelm
zeinrich Faber am kgl. Realgymnasium Speyer ist zum wirklichen
dector dieser Anstalt ernannt, ferner ist der Postassistent Friedrich
zudwig von Speyer nach Schweinfurt versetzt worden.

Karlsruhe, 26. Nob. In der Zweiten Kammer wurde
eute ein Gesezentwurf über Verlaͤngerung der Heidelberg⸗ Schwetzinger
zahn bis Speyer vorgelegt.

Wieen, 26. Nov. Unterm Gestrigen wird aus Pest tele⸗
ttaphirt: Eine aus Wiener Hofkreisen stammende Brochüre über
ie Militärgrenzfrage hat hier großes Aufsehen gemacht. Bethlen's
Diplom. Wochenschrift“ bringt gegen dieselbe einen Leitartikel,
delcher durch ungewöhnliche Heftigkeit des Tones auffällt. Die
rwähnte Brochüre kennzeichnet, der Wochenschrift zufolge, die!
gestrebdungen jener Kreise, welche gegen die Integrität der unga⸗
„hen Krone und auf Rückgängigmachung des österreichisch-unga⸗
ischen Ausgleichs gerichtet seen. — In Innsbruck wurden gestern
Rorgen halb 4 Uhr nach zweitägigem wüthenden Sirocco undu—
wende Erdstöße aus Nordost verspürt. — Aus Krakau wird
nterm Heutigen telegraphirt: „In dem Proceß Barbara Ubryk
die Untersuchung eingestellt; der Staatsanwalt hat Berufung
mgelegt.“

Paris, 27. Nov. Der Kaiser wird am Montag die
kammern mit einer Thronrede persönlich eröffnen. — Ein Tele—
camm des Herrn v. Lesseps aus Ismaila sagt: In 10 Tagen
ingen 50 Schiffe von 38,000 Tonnen Gehalt ohne Uferbeschä⸗
ung durch den Suezcanal hin und zurüch.

Italien. —A

Frankereech.

Rom, 20. Nov. Dos oöfficieslle Programm für das Konzil
bvereits festgestelll. In großer Prozession werden sich die Prü—
len zur St. Peterskirche begeben, dann im Hauptschiff der Cele⸗
ration des feierlichen Hochamtes durch den Papst am Hauptaltar
nwohnen; der Hymnus: Veni croator spiritus wird die Zere⸗
aonie enden. Hierauf folgt der Einzug der Bischöfe in den im
idrdlichen Seitenschiffe eingerichteten Sitzungssaal. Der Papst
dird dort eine Allokution halten und die Session des Konzils für

röffnet erklären. Man schäht“ dien“ Zahl der zu den feierliche
—AVV folgende
deihe sich ordnen: Kardinäle 835, Kar dinalbischöfe, Patriarchea
ẽrzbischffe und Bischöfe 923, Aebte nullius 29, Ordensgenerale
32, also entscheidende Vota, 1017; ferner 100 päpstlische Teolo⸗
jen, 50 Beamte, der Hoistaat des Paspstes und Pialaten di
ioochetti 124. Tägüch trifft jetzt eine Reihe von Bischöfen, die
neisten qus Engtand, Amerika und Frankreich hier ein, um dem
donzil beiz uwohnen. Unter den fürstlichen Häuptern, die im Laufe
er besagten Feier hier erwartet werden, nennt man in neuester
Zeit auch de m Kaiser von Oestreich.
MRMußland.
Petersburg, 25. Nov. Dem Vernehmen nach beabsich⸗
igt die Regierung, ein neues Gouverne ment, Dünaburg, zu bilden,
vas die Zerreißung der Ostseeprovinzen und die Aufhebung aller
Jrivilegien derselbes zur Folge haben würde.
Echwurgerichtsfitzung.

IIVV, Quartal 1860.

3weibrschen. 258. Nov. Anklage ge gen Ludwig Rosen⸗
tiel. Ab Jahre alt, Handelsmann von Reust adt an der Haardi,
vegen Meineids, begangen, am 14. Dezember 1867 zu Neustadt
ain den Haardt. Der Angellägte, welcher? in sehr gutem Rufe
leht und noch nie gerichtlich bestfraft wurde, ist Geschäftsreifender
vel dem Weinhändler Leopolde Kaufmann in Neuftadt an der
daardt, in welcher Eigenschaft er seit längerer Zeit auswärts
Beschafte für seinen Principal abschloß. So hatte er auch in
Kegensburg bei Peter Hüber, Gaftwirth zum Bären daselbst, Wein
jerkauft und geliefert und erhielt bei seiner Anwesenheit daselbst
im 8. Marz 1865 den Kaufpreis mit 109 fl. 18 kr. bezahli.
Bei derselben Gelegenheit wurde zwischen Hüber und dem Beschul-
igten eine weitere Bestellung verabredet, nämlich von Deidesheimer
Vein per Eimer — 64 Liter — zu 30 fl., und von Feuerberger
»er Eimer zu 45 fl. Diese Bestellung wurde von Rosenstiel in
ein Notizbuch eingetragen und zwar, was die Quantität betrifft,
nit 8 Eimern Deidesheimer und 2 Eimern Feuerberger, wobei
zuch der stipulirte Preis bemerkt wurde. Eine weitere Bemerkung
indet sich in dieser Notiz nicht, namentlich auch darüber nicht,
»aß Franco⸗Lieferung ausgemacht wurde. Uebrigens war auch
2monatlicher Zahltermin ausbedungen worden. Üeber die Be—
rellung wurde von Seite des Angeklagten dem Hüber auf Ver—
angen eine schriftliche Aufzeschnuung gegeben, und Ersterer gab
nittels Schreibens de dato Regensburg, den 9. März 1868, sei—
jem Prinzipal Nachricht von dieser, sowie von drei weiter be
mderen Personen erhaltenen Bestellungen, in welchem Schreiben
r zugleich schildert, wie er vergeblich bemüht war, noch mehr der⸗
irtige Geschäfte abzuschließen. Nachdem der Beschuldigte nach Hause
urückgekommen war, wurde die Bestellung effectuirt, und als solche
interm 29. April 1865 von ihm in den Geschäftsbüchern Kauf—
nanns eingetragen. Mittels Frachtbriefs de dato Neustadt, den
3. Mai 18685, wurden in 2 Fässern 222 Liter Deidesheimer und
50 Liter Feuerberger Wein an Peter Hüber übersendet und von
iesem am 16. oder 17. Mai in Empfang genommen. Hüber
and jedoch nur die Qualität des Deidesheimer, nicht aber auch
»ie des Feuerberger entsprechend und schrieb alsbald unterm 28.
MNai an Kaufmann, den Deidesheimer wolle er, obgleich er nur
irca 2 Eimer davon bestellt habe, behalten, den Feuerberger aber,
jon welchem er auch nur circa einen Eimer bestellt habe, und der
eineswegs preiswürdig sei, könne er nicht brauchen. Er stellte ihn
)eßhalb, da er sich bei der Bestellung ausdruͤclich vorbchalten
jabe, daß der Wein ihm confeniren muͤsse, zur Disposition Kauf⸗
nanns. Auf diesen Brief erwiederte Kaufmann in einem vom
zeschuldigten verfaßten Schreiben vom 3. Juni darauf: Das
Quantum stimme mit dem bestellten überein, abgesehen von einigen
ditern mehr, wie dieses in der Regel geschehe, da man nicht immer

—
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        genau passende Fässer habe; es seien ausdrüchlich drei Eimer
Deidesheimer und zwei Eimer Feuerberger bestellt worden, worüber
ja Rosenstiel dem Hüber auf Verlangen Abschrift zurückgelassen
habe. Auch die Qualität des Feuerberger sei nicht zu beanstanden.
er — Kaufmann — rechne deßhalb jedenfalls auf feste Annahme
des Weines und darauf, daß von Hüber keine weiteren Anstände
erhoben würden; für den Fall noch eine kleine Differenz bestehen
sollte, wurde sich überdies der Reisende bei seiner Hinkunft auf
jreundschaftliche Weise mit ihm beuehmnen .
aurch Schreiben vom 12. Juni eutgegnete jedoch Hüber, er
wolle den fraglichen Feuerberger nicht und bleibe auf seinem vorigen
Schreiben bestehen, wolle übrigens den Wein so lange liegen lassen,
bis Rosenstiel oder Kaufmann selbst komme, oder bis Letzterer
weitere Verfügung treffe. EsSchluß folgt,,
Aernme 8.

f Wie das „Zwbr. Tagblatt mittheilt, wurde von Wahlmännern
der patriotischen Partei dem Wahlcommissär, Herrn Bezirksamtmann
Da in im eine Beschwerdeschrift über die neräuderte Eintheilung der
Wahlbezirke überreictht.
asselt, 18. Die Hess. Rrs. Ztg. schreibt: „Gestern
nachte ein Trainsoldat den Versuch, sich in der Fulda zu ertränken.
Fr wurde aufgefischt und zu sich selbst gebracht. Grund seiner
Hherzweiflung soli sein, daß er als Nassauer den preußischen Fahnen ˖
ꝛid nicht leisten wollte.

PAus Gera wird der „Süddeutschen Presse“ berichtet; „Ein
Beispiel edlen Bürgersinnes hat der in Hirschberg a. S. wohnende
dr. Jäger, Reichstags⸗ und Zoslparlamentsabgeordneter für Reuß⸗
Bera, gegeben, Dr. Jäger, Advolat und Notär und zugleich
Vhurgermeister in Hirschberg, überläßt sein jährliches Gehalt von
300 Thlr,, das er algz Buͤrgermeister hezieht. der armen Stadt⸗
gemeinde mit der Bedingung, daß sie einen Lehrer damit besolde.“

4 Einen gräßlichen Vorfall meldet eine Depesche aus San
Francisco vom 8. Rov. Die Tahiti⸗Cotlon⸗Company fandte vor
wa sechs Monaten. die Barke .Margareth Cander“ nach den
Hilbert⸗Inseln um von doxt Culies zu holen. Dem Capitän
gelang es, ungefähr 300 derselben zusammenzubringen, die sich
her auf der Heimfahrt empoͤrten, den Cavitaͤn und zwei Ofsiciere

odketen und deren Leichen in schauderhafter Weise verstümmelken
Der Steuermann entkam nach dem unteren Schiffsraum, dort
ellte er ein Faß mit Pulver auf, legte sich ein Zündhölzchen zu⸗
recht und rief die Culies zusammen, die sich auf dem Wege, der
durch die Lucken führt, versammelten. Als dies geschehen, zündete
er das Pulver an, in Folge dessen beinahe alle Culies getödtel
wurden. Der Rest sprang über Bord oder wurde von dem Steuer—
mann und den Matrosen niedergemetzelt. Die Barke fuhr hierau
nach Tahiti weiter. 33237ν—

— Volkswirthschaft, Haudel und Verkehr.

Der Schuldenstand der sämmtlichen Stadt-⸗,, Markt⸗ und
dandgemeinden des Königreichs beträgt nach den Nechnungzab⸗
chlüssen für das Jahr 1868 24,148,708 fl. Hievon treffen auf
Iberbayern 9,440,331 fl. (auf die unmittelbaren Städte allein
3488,539 fl.,) auf Unterfranken 8,003, 161 fl., auf Schwaben
3,034, 369 fl. auf Mittelfranken 2,475,014 r auf Oberfranken
2,240,820 fl. auf die Pfalz 808, 158 fl., auf die Oberpfalz und
stegensburg 644,089 fl., auß Niederbahern 497,748 fi.i. Der
Zchuldenftand am Schluß des Jahres 1866/67 war 22, 1208 229 fl.
und beträgt hienach der Schuldenzugang im Jahre 1868 2 768 856 fl.
dom Schuldkapital wurden im vergangenen Jahre 795,087 f.
ibgelragen, auf Zinsenzahlung wurden 918,744 fl. verwendet.
—An der Pariser Boͤrse fielen am 23. ds die Suezkanal⸗
Aknen um 30 Fres., wohl weil eine neue Anleihe von 156 Mil⸗
lionen nothwendig ist, da ohne neue große Arbeiten der Kanal
ur große Handelsschiffe nicht kauglich iist.
Ungeachtet der Anfechtungen von Feinden einer raschen und
iichern Selbsthülfe, ungeachtet der zahllos auftauchenden ähnlichen
dausmittel, ftehen die nach Vorschrift des Professors der Medicin
Hr. Harleß gewissenhaft bereiteten Stollwerck'schen Brusi
vonbons bis heute vollkommen unerreicht da! Der 30jährige
tets wachsende Consum ist das beste Zeugniß für die Güte des
Fabrikats, welches allen Brusileidenden warm empfohlen zu werden
verdient.

2*
— p 3 — J — — 4 4 a
Nachstehend verzeichneten Bürger werden
alsStadträthe vorgeschlagen:

. Best Joh. Bächer. 19. Kraem er Heinrich.
de Peter, Fuhrmann. 9. 2Rling Louis, Megger. —
Beck Joh. Ad. Holzhändler. .Laur Michael. Gastwirth. —
Custer Pete. Munzinger Philipp..
Conrad Ernst, Gastwirth. eters Jos., Bergmann.
Eber hard Mich., Wirth. ẽ hwarz. Joh. Wirth.—
Fisacd Joh, Jos. son. Sattler. TZtief Heinrich, Bäader.
Fries Joseph, Schmied. Ichwarz Frz. Jat. Fabrilant.
a. Grwaffion Victor gon. J qhmidt Hrch., Seifensieder. J
. Greßard Wilhelhln. h meltz er Joh. Schreiner.
.„Gottmann Ph, jun., Kaufmann. 2. Siegwarth Joh., Schnappbach.
Grewenig J. J. Kaufmann. O. Schneider M., Wirth, Schnappb.
2. Groß Carl, Bierbrauer. 1. Schmelzer Joh, Jos., Ladknecht.
—Gunther Carl, Steiger, Schnapphp. 2. Seiter Val., Wirth.
Heusser Peter, Bierbrauer. 23. T oc Carl, Uhrmacher. 3*
Jung Georg, Wirth. 34. Th iery Mich. Bäcker.
Joch u m Peter, Bergmam. 35. Weigand Philipp, Schreiner.
8. Kraemer Gustas. 36. Woll Peter Joseph, Kaufmann.
Riele wahlberechtigte RZürger.
IXtra feine Nür5nberger und
Strassburger
Lebkuchen,
sowie feines
Karlsruher Confekt,
sind von jetzt ar bis Weihnachten immer
zu haben bei
Carl Schöffler.
Essig-Gurken
find wieder eingetroffen bei
EBRIEICE LVMDAV

— Ich warneé hiermit Jedermann
meinem Sohne Nixolaus Stunbey webder
etwas zu borgen oder zu leihen, indem
ich keine Zahlung ader Garantie mehr für
denselben leiste.

Rohrbach 26. Nob. 1860.

Nicolaus Sst.ub y Wittwe.

Für Brust-Leidende
ist der durch seine außerordentlichen
heilsamen Wirkungen so bekannte
RrduterBrust·Syrup

des Hoflieranten
F. W. Bocescimus in Otterbere
das beste Linderungsmittel.
Alleinverkauf in Flaschen
zu 24fr. und 85 kr.
in St. Ingbert bei d. Fröschrlo.,
„ Homburge, Ohv. Wehbeꝑp,
.Zweibrücken, W. A. Séél.

In dieser Woche trifft dei mir der erste
Transport
—A
ein und empfehle dieselbe, sowie
guteo Häaringoe,
vSardellen,
Nainzer Uandüeen—e;n-,
PaArmesam Küso,
Prima Sehweirerlüuο,
III&amp;oy Rahinküse,
A pfeli raut-
zu billigsten Preisen.
Fritz Panzerbieter

Vestiungn auf
86chellfische
nimmt auch dieses Jahr wieder entgegen
und liefert billigst
, Banreιν.
Fin Delddenkzeichen

Im Jahr 1866 wurde ge⸗

funder und kann gegen die Inserationsge⸗

bühr bei der hiesigen Bahnhofverwaltung
hin Empfano genommen werden
Redaltion Druck und Rerlaß von F. X. Dem etz in St. Jnabert.

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        52868 578383 355 —ss 5
558— 53388 2 5 553 * e F
—55722553558 853 2—5 523383 588
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— 83 — 8 *»8 —XX —5 —A 55355
83585 3325 8 25 5532 —— —
23253 5335* 2 387 85. 5 32 727353 324 8 ———
5 5—28335235 222 5 ——ã — 2 23* — ——— 7— 28 5 —23
—3 ñ 37 52 32, 33323 * s5333335378 33328
255 332333285— 758 5 —, 1538135 535 5338325235 *
335 373533 E22233 — 3334 835 833677
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5* 5533335 —AV —— 5335 838 5232553333 —— 2
5 38383224 —5z3 35ß3335325 —XXI —35333 55 2535
— 8 — 2 53 78 238 25 —— 3 * —
J z7
—
53553 2352 23B86*23 — 5 3833 53—33223237* 58
3 — 38
553— z? 528223835 BEAEäI —A — 5 7522 3833 336 2
5——z828373—35857— —5 2* 2* — 22 S 8 2
2 ABSZE22 8 — 32 22 e⸗ 535 *2 —A —X 5* ——8— 52
EAM 3833555 8 58 —8 833 2 2338 35B57 387
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28 5*0 ——35 75 3368338 823 32—335823555 *5575*
* * S⸗ * — 2 52 5 — 522
33 3733333533 3 33385* I383541*
2 A 35 585 38858353*
— 3588ů
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333 33338 5*
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20 3335328 2538 22* *
53 252524535 308 2
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* — — 5 s85335535 33 *2 * —85 —
—A ——*225 273 5755335 5522 35 25555 8
2553—558 5 3 588 5355575 — 32 5 8528
28 —55 87 232 * 2 F F Ec 3 *
255— 535338387 2238 70 A sz3383322* —3 35 —
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83233727 S —— . 37 5235838 !8 55 22883 —5
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* — 2 — W * ** * * 22 2 * J
372 — 8537— 253357 3 25 ——— 24
84 — 738 5558 —2 8c5555 — —A— 8 E 8 — ——
8— 338 ——— —— —83* 33
27 555* —E mñ — 2 25 —2 —A — 32 25 ———7232
33823385 37 3 7
25352 * — 5 2*25 87 5523 35333553 — 2* 2
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2233 —A— —5 —A 28 253 3535 3 5 S —
2 25 — * * * 9 ———— — — 182333 *2. 2 52234 22
———— 4 ——
232* 282 * — 5 —* 25 32575332 — *
J
7 *2 33 332 255* 82 25* 255 — 23 588 22 — 2
3 535 — —38353 3528 — 5335 *5 2 27 33555— 5 8
8 53* A 2 *5 8 —— —— 3 2* 286088* ——
—— 225853 J———
—— * 3*3 5 —133353
— 7 52323 ———— * EIBA 555 52* ——A
232822 7332 22365 588 55 »5J55 22 —2 23
— —2 —— — * — * — 8
—5338 3853 55 556 3 728 28
5 5*58 338 5228 —A —
7*3 52 32538333 FE — a
2 —3 2DS
8 75 555 —A 23 8
522 55325553 ã
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5228—325

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33 9 22535 33553— 5*8

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— 3535* 37

— 53,222 2 2* —— * 53333853 * —

2282 5— —235583 S2. 233

888 5** — 33 * 5* —— 3* 2335232 —

3353533 2* * 7 7 8 * 2 5

r 8 88 2 —8 52c5 — 8 2 2 8. 25

— 15 588835 55 ẽ s855835338 253 8 53332555* — 858

3 532 J *5588 58 353338 — 233383 5 328557 55

* — * * — ʒ — 3 25 * * 2 —

2 253537 * 2383833 523338 22553 —558 —A— z33

585555 222 — — 7 2289 —7— —353 53333 2535535

285 — *. D8 —— 2 S — — *

8 82 8 2 2 — 2 2 5 Q — 25 * —* 5253353 5553

5 2 2555 — 288 — 2856 43

3 8522 z338835 323*7 89 528 52553 77 z338 *5*2S2 ———

28335353 ——— 553235 5 225 7 5s — —335 2555323

23328 2558 2333 235358337 38 8* 38557 3225

8 —A 38335 * 255 — 228. 253 — 5 B

0 — 2 — — — 2 — 23 22 —4 525 *
5 5 2 2B22 5 —V * 32 —
*58 — —* * — 2 — 28 235 3 325 5*2* 33737

7 25 58 —* 8 25372 2* 22 5 33555355

2 S —— * 2 9 5* 8 * 22 — 3* 2 8 — 2

225 2 22 855* * * — —— —— 553 8 275355 83

—23 *5838 2333388 825 257 0 26 * 275 2 82 5

22 8 32 5 * 52 8 3275 — 32235 —A

— — 8 —— —E 2525 —A — * — — 2*78 —

— 35333 233333577 323 53853 33583 528875

335353 25*5 —— — — —22 22 53532* 73 — 338232 —

9 35 * 35—3z2585 25 —A * —A — . —8

A 3 2 277* — JIJ 53 2 5 1555 z

53532353 J 55: —— 23*278 A

5353725 —A— —— 5852 2 232 3 0 —A 8 33 3335

5 522 52 5525 D ———— 94 — z23825833 —e 32 55

— —A— 5338355 — *2373— 3 ẽ 28 —A 33533 32

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25 28 — — 5*2 S — 5 35535* 72586032 228

2 z23888 55852 —8 525 258328 —— ———— *

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257327 ————— 53 3 — — Z82

25 S2 29 7322 9388 253528 A

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* 3533728 3*
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—83538 — 5333755 5575 5
2 — 8 4 — 88s383533 — — 2
3 —E — 28 2 —** — 7
35555335328 22. 2 5526 *55 —
2522 2235.3 * — 253
2536* —A — 3 8 —S
2 5 — — c52
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28 25

21182
28587 —
3358 555
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——— 255 2259
5533 55335 ——
23557 —— 35333
— 8
— 8 2 5 — 53352 —
3 2 533833 358
8 88 ——— —383 —
33388 53535 258
—
2328* * 26 58 3
3372* — ——— — — *25 7
32388 — 8 72
F —— 5330 —32*
2** 83270 — 77
53558 5 — *7 3253337 *
F 33* 555538 *
e 255355388* 23 *22 52
33— 23* 33 38
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3 33755 —— *
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2645738 —— 75*
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3 — 7 53
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2 — — 5 2223 —— —
2 * — 2 23 358*
53 —F 38 585*3
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333372353
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        3. 522 34
— 3535 3. 3 32
eR 2 3335 3533 52 78
238335388* 35.3 5237533533—
—
778 555353—8 32 823 33 2322 535
2.27 2 —* —A — 2. 2 5833*828 23 *2 2. 2.8
5277* 3 * 32 55 3 7232233 255325 8 —A 35.3 3 52628
—* —3— s 58S7. . 558
233 ——— 5
285 552 8*8 ⸗æ23 538335 332 2323375 — —— 383383
23 2 5. 382 *38885 ee—
3 *23553 * 2. 3— 88358 —A — 25238 238 3
1835 — 583588 5575 5213 22355753 222383 A
233222 — 8 3328 5323334323 5332835228
553833368* 3 —* — S. 222 3 8 32 * 35382 5 37 —
28 23 * 3 —A 38*3 —— —z 22 — 8 2*5 53
—— 2558 523 *253383 522 355823 2m5z3822 S7 2
232. 2. 55233. 2328 333 63 3 *23233 2* 85 28228*
2* 25 2 3252583 375 — 7 3. 2.*
* *2 —— — — ——— 2 3 52 535* *
— 32 —— 8. — 2 — 2 — 7*
1 — *5 — 228 —3 15 2 2 e 53 * —2
222 5 S— 3. 3 * 23232 — — —8* 3* S J
22 323285 3— 28 — 282 22* 32353 55 333 35 553 2383
2. 8 —— — 2 2 7 1 * 8 23
7 —5383 88233 235 3 523 3*533 — 228 2283 8
2 — 22 » 25 52328 3 —
— —
— 7 A ——* * —* —2 — 7 — · 7 * 2338 *
—— 222 ——* 5 3255553 2 —— 78
2578; 522 22. ———— 3 *322 — S 83 p 35*855
35 *32*5 —— 323383287 2555 — . 285 23*
582 238 23 4 * *3232 12252 I383 338 —*
88323334 75 53227 2527** —2 23 3*2 8*
2 2 . — 958 * 35 * 30 —— * *3 3 2
2 g 28. * — * 123 2255 —8 22
233235 733757 333 23333333
2833. —8 BeS * 2 — 53235
3533338 —3 33 —e 5383335 42585 —*
* 2 N122 — 2 80 — 53327 *
—2 5 52* 8* . 2238355*8285
— 2000 —E 75 73 72 *
335 37525 *72
— ——
5. x A
2.3 232 7—
23.3 25
3 E3
5 * 3,
1328 7223203 ——
23839339 2 — 322 * 7
52235 — 238332 — 3..
22277 ——— 83 23 533583
2*243 7* — 23*22.* 375 522 F
9 288 33 3
*5 * 88 8235. —— 28
2 82* 5222 333 j 3 25 *
3237 52352 25573— *
28 878* 35 3 —I 8 87
— 3 5333 58s353 278
* —A 2 8 5223 353523 38
23 3753* 55 3252 53335378
323233 83* 7338 2282 5322
73353 3 33 ——— 3
Z25 2238 . 31 5 *
—R 337 **358 532
23—2532 * 39—
538 52* 3 228 3.8 1533538
3523 3332 588 ———
25. 5535 2332 22323 3 33*
78. 538 * 5 18853
* 3 — 2 88
233 352.3 522558 3388
222 — 37 .
15335 738 * 773
2. 8 22. 8 J 2 3507 2225
22 2 5 203 35 y 38
2 2 2238 * —8 3.5 5— . 723*
2 2 — 2232 —A 33 28
— 32383 2. 52 253 5*3
13 52 300 3538 35233 7*8
538858 *23 553
253*23 * 7

2
— * 2 8 53 * *
— 255238
2388 —— —
3 253355*8*
7TI s 33223
8353333
* 33232553
22 —— **
33353 3323*8
»3823 32325 3358
—8* 2 * 2 —
—s52258 E553 552
—A 2272.272. 5 *
—8 — ——— ⸗
5582 58 8
—535 5—88*
— 7 2*8
* 5,2. —
— 5 28
33 3
S*
2
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* 2
— 8
2
2
232

3

9

OD 7—
7225 72927
2727267 7389 25
** 2375788 33585 535 5
— * 218 5 28 — — 25 2
355 73 3738*
* — 53 — * 8* 28 25
15 * * * — 8 257 3— 8
2 3 7 223 *:33883228 —⸗
3,3 29 8 5
— 858 * 25 2 —. 8 5 *5287 * 233.
—38333 *3 583883 3*85 33* 5587
* —2 —
— 66 22358
—— 5* 8SERA S *255332 2538
— — 223 82* —2*283 58
— * ** —2— m 2* 3 3
2 2 — 3233 * * 5383
220 28 23 2333353 33838337
3* 33 — 2 *. 2 *2B5233 7
83* 125 —— *8 * 3 * A
333333838 2.3 35882*
8 2353 — 238 *: 557
3 3 2 —*
25333 —53232638 —58737
3 8 23 335. 5 y 3335 5
2.3 83 I 2. 803. — 28
*35 ——— 252 F 77
25.3 * 23 23373
2 * 2 — ——
52283.28368 —A
22. 55 3* 23 —
2357535333 8 938*
25 *— 83 238 33,*77 553
* 528 2 2.2 —3— 258
2822878 2253.*7 2375833
3 8
—A— 3*868 358
33 3.* 78 238 223
j 233258—25335 233
2212. 28538 r 7

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5 433 283 —3 32 *2 * 252323
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        * nu d. α . Inita ι ο d ) α αι hifnnelte aαι ι u dino
—D 266 au uißlbmn sJerh puuburn re n io αι Gν —D —
* Nne —544 7 cꝑr — —

M o 0 j 385 . Häu MIX M. d
— D⏑————— 24 n XVT 1 —R—RA
—EE ν ιι, ν“ Wonu
MAVu uuιον — nmomn un uι ι αο I uνι. ιN nödsn ↄin chon
ut 2ιαα νο ι α mi ιν_ αα nee fus
u xog νν uν dH — π α )hit nridle zie mινιανN ,— *6uu0d
den:Eit. Na o ba rrhr An he i na (unde dat Zit dem Haupt6latte pechummpene, Anterhatnungzblaht, conitdsp Dienhbihsre Do mestwerhnun Sonniatet
— —XDL
εααανν vi : 10 beraze Inzaigen werden mit JeKrzw, diegdreüpaltjge Kelle Blatüschrift vder sdxxen· Laum hepechnetz· eh iett hornfuw
ve ———— — ——— ie
Nr. 88 xuis ho u ινι nrun Dienstaqge, Dan Sn, Od prebet n —DDDD 9
— — — — * — I

— ——
un Ci ινr .. na cn . ijloc? —B nno 0 imn J
5 u andreenrenn cubm:, gegen uübernim nk/ Zandelsgerichtedezuregeusbutgenn dyn
ν — Deeswndreen r in en ee en oe
— — en elage chrift dom a Din r erde welehaen
, chnt ain — — zuni d Ae, dib Femrbersepn
ann un deen Vnsehrbacen vorheegt wuni aentnndnwe r somie der gellertosten he nane sunne
ee e inn i unde nachdib jug der Sorahlunge Awon he she dien
— rbchseshbesdsdeit * een —E— e ee
ꝛerficherte em: in i. ises süe zogen einue begehtt Der⸗ oBetlagin fufttzte
un z 7ob. Dax Mitestetrunn hetfein Fne In — ee nne
uil funvedn Fall daß 3. t habe den Wein nur unter —
oüht Foldendeg Augdang det. Wahlen ve p e ett nne — Bt
ene ee e e e ee ne e e iecet
— ———— —,⏑⏑⏑ DDDDD⏑D⏑⏑——————
* e vin y n Heshe francu eahchehe Zʒis eraseiuveshalbabetechtigt, Cinotwachfe enn vnd⸗o
hediet wclnahe Va gigemn connde e e — ⏑— ———
6 ee eee den Dowzoshtiemr⸗im Abhun u na
arhocs Iu denti asec. sonhein ¶ heraneinen . uene VBericfendes⸗Rechissteeiito warde dem! Bollugten: Hilwenn dertch Nozol
vei der schwarzen Partei verhaßtesten Ministetn iefe g n e —* 3 — ——— —**88
Poch amunut F * v Erlenntniß des. ¶ Handelsappellationszgeticht Rbenhepg ezom. IDAdj
In paritusansliscrer tale Esse. von Salen wunrnitem α Zeptember 1867 der Beweis auferlegt, unter Andermrnreen
— ——
—— Iden aua andiasin dtw wo daß bezüglich des Weineß Feutteo Kiefrrnkg bedungen wurde. Zur
Tefolgalist⸗ abzuwa tten.n Mvch — e Aber bhlung des Vewielses prboheirte Hubes —— —
hewdang ves onigs eine vatdige setn wirdenn Hite vy Sebast aung Hubar und den Dndend isenben Gene Saaheeind
inen ahnlichenn Schrith wie der dne Vendt enen i ene ee — —
ing getreten. b— νν α arnbν α
Bie · der · Por utan , 5 —* jewesen und ges ser der ausdrüchliche —A ———
Mts. —V ———— Stadtrath sierinne Wenn der, Wein ber Auskotunge hee spuce Les ur
ne. telegtphische Adfese et reee Vshon ou geftele anerden guch sen Frauco Liesehung, —
Hohenlohe abgesendel. vdaß Bleiche ist dipe A en — J—
— 3 Doiteren derenige — ——— ———
non Pitpiasensß gescheten. ——— —z* Neustadtean der Hahrdieid ich bernginien
— —— Die Neust. Zige d adc pn in u met
purch Regierungsbeschluß vom 24. die· Einführung Iee 3 hß eze e—
cule ihVhaingen genetmuit..ste. und fügt beit. Niopt. aanen — —J—— 9
— D DDD— — — e e —W
—A. . L MA 8 oForstamts Licht auf Ausko d odfr bestellte ——
Der.. Förlen Micharl Nunm in Rohrbach.C CForsta ürlbeil des n Handelsgeri ts zu Regeiisburg am s. Februathe
zueihe den. st unter e e ee 88 —— —
reuen Dieuseeigugg in den erbetanen uhestand versetzt; an Frapat⸗ Lieferung dem dtäger Kaufinange, —
en Stelle derc. —yrstex Philipp Frauk au Wol 3— dorh auferlegt wurde, da Bellagter deg ihm ituen — —
unts Elmstein, Iggem Ansuchen entshrechen d herieht rnd Zum e e dant agt habe Nahoem den —— e
—BBBBB —— —— * ——
hindersbach ernannt worden. 24 i pusgeschworxtnn hatte, verurtheille das dondel ggericht —— — —
8 6 75
— —— .
mor i unSchwurgerichtssitzung““ es hrutten batte, Zrschien ceeee Peet Huͤber bep,⸗
iee unhet yr iuärtal 1860* ee eeee
Fiwehhuith en, b —** Antlagl zer8 rie Rosenn Abenein bescarietenes Papte ein d e
urr sahke IAtl Huͤndelsmhan on Neustadte an der Haardt, n, pom · Angeklagten vam 8. Platße 808 eingehündigt worpen
— n Decenber 1367 zu; Reustadiwan wmit ne er habe ——
e7 nernnt Jahénnz u ragliches Paser entkült Folgendes au einer uilz ziedergeschrieben
— — n oen da e aee bi * — nterzeichnete nacht sich verbind⸗
B ⏑
e e wege epeo — 6 —— Auskhitung —8 londeniren, so⸗ —RX
nizeinandet.! WDer Erstete behauptet, et hahe dem Hüber voörgen n eten in eee ee ——
ulteiß wos er hehn an dem Feuerberger zu beanstanden gehabt oerelhen ohne einen nrrand dyn — ——
— 233
nem Vater gemeget ohne pplee uet ue ge Reklcuatonct mässen imerwett einem
—— aͤbt — über Nadaß nd —A— —9* — 8 Ve
— an ——— at ea berigsin a Werden. Behen meie in —A—
u Star — 7 flu perob it*franko: 2Elmer Feuerbe 64454.
—
—— eend F be ⸗ eftlärten, daß der —* Theil, pieser Urlunde mach dem⸗
p Whrthenn — beren deschrieben wand Auf. dieles 8 — hin Ueß Hüber
var damals gar keine ede; exst als der Ang 77 7 ——
inmial lan ig et aAbermẽl von biesem Weine ndeep — I ee A— eee
w bezahle ihn nicht. Es kam darauf“ zur⸗Klane Seitens“? Kauf⸗Schon' a NAug
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        Jeändert, daß derselbe vom 1. Dezember e. an, um 12 Uhr 25
Minuten Mütags“in St. Ingbert abgefertigt wird,jo daß ex schon

. uUhr 80 M. in Zweibrüden Entrifft.
Wabte Wre r'g Un Ostpr), 20. Nov. Durch ichter⸗
icheg Erlenntniß List der / Todlengräber⸗ — 8
zekannten Kirchhofsgraxel — er fültterte jhrelang seine Schweine
nit Leichen — zu xBmonatlicher Gefangnißstrafe verurtheilt

vorden.

4 Samstag Nacht erhob sich und herrschte vom Rhein bis
Wien demn gangen Sonntäg nber ein Drean der am Rhein
beniger heftig war⸗ in Oestreich aber destoen Arger: hauste.“ Die
Ztrahen Wiens waren im buchstäblichen Sinnel nur mit Lebensge⸗
ahr zu passiren. Ganze Dächer wurden davongetragen; hier
ollerie ein Schornstein herab, da flog eine Firmentafel auf daß
Bfafler, recht Und links klirrten zerbrochene Fensterscheiben. Ziegel⸗
jeine, Holzftücke und Fenstersplitter wurden im Wirbelwind wie
herbstlaub umhergetrieben.· Das Cehen war auf den großen
latzen und cin den weiten Straßen momentan geradezu unmöglich.
Zahllos sind die Besch ädigungen, welchz in Wien an den Gebau⸗
venangerichtet wurde n. Das Thalias Theater ist theilweije
emolirt, das Dach ganz abgetragen. Bei St. Stephan warf der
Sturm an der Ede des noͤrdlichen, Heidenthurmes zwei kleinere
hürnichen um. Am Südbahnhofe wurde das Dach der Wagenhalle
aft ganz abgedeckt. Auch am neuen Opernhause richtete der Sturm
Zerheerungen an; in die Kaiserloge haf es tüchlig hineingeregnet,
so daß die kostbaren Tapelen in Fetzen von der Waud hängen.
In Lanzendorf nächst Wien stürzte einer der massiven Kirchthürme
in⸗Die große Tabordrüde wußte abgesperrt werden. Tine der
größeren Phramiden riß der Stur m pom Thurme der Elisabeth-
irche (Wieden) und, schlug das Dach in der kunge von neun
Sporren ein, Ein Theil der Pyramide siel guf den Kirchenplat
aind beschädigte eine Frauen sperson der Art, daß sie nach Empfang

er Jetzten Oelung fiarb. n — .
—2 (Falsche Indiauer.) Im:Staate San Louis (Mexico) hat
man fünf Individuen verhafiet, welche als wilde Indianer ver⸗
* alle eeog sie begegegneten ermordeten oder
wenigstens destahlen., Diese elenden Wichte sind'aufg Befehl
— des Gouvarncursz don Ceaahnila, dem Sideate, wo sie, dien weisten
5 Die Dixection der pfälz Bahnen- in Ludwigshafen“ — ———— Bevor es zum Tode
ha den Mittags zug der num A2 Uhrn40 Minuten uͤng, hat einer von ihnen-eingestanden, daß ex in seinem Leben 98

ginge den Wunschewieler St. Ingberter entsprechend. datzinsabe age achtundneunzig Personen das Leben genommen.
Der —Untetzeichnete bescheinigte hiermit,
Ausschreiben dasd dieChvroladenfuͤbricknvon Franz
Stollwerek und Sihne in Könn siqh
üv⸗ die⸗ Reinheit ihrer Waaren“ verbürgt
unde aͤhre Fubrieation unter sanitätspo⸗
lizeiliche Controle freiwillig gesteilt hatf
Jaß die zur Verwendung Aommenden Roh⸗
materialien und Ingredienziensowie auch
die fFeruige Wacre anqlysirt werden und
dadurch dem —— eine reine Cho⸗
rolade d.* h. pure Cacao und Zucker
zaranuirt wird. — 8
aoin 1. September 1868.
nine ä,. Herm. Vobhl,
ee Königl. Regierungscopunissar
6 und vereidigter Chemiter.
Obige mit Recht empfehlenswerthen Cho⸗
oladen sind stets vorrälhig in St. Ing-
dort bei J. J. Grewenig und vei
Tond. G. Nickel, in Blacalastel
vei F. Auprederis.

AnWel meiner hlorkife von hier sage allen
meinen Fteunden ünd Bekannten ein hery
lches 2be w b hn.. —
ESt. Jnabert 80. Roveinber 1869.
dueBSeinrich Fingerhut.
* * *
. Mainz, den 26. Roͤbember.⸗

(Fruchtpreise.) Weißmehl das Mal⸗

er à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog⸗
genmehl ditito — fl. — kr AWeizen (200
fd o fle 80 te bis 11 . 1d
Zorn (180 Pfd) O fl. kr. bis — fl. —it.
Herstet (100 Pfdyegesi. 38 ir. bis 9
I te hafer Eso Pfdyna il. 50 ikr

gurl Vaufe der vergangenen Wodhe wuͤrde
denic Kufet Nicolaus R denbuͤsch dahler sius
—— —— ———
miwendet.·d n I
Die ützt ist Line Auiletüht!mit Golb⸗
rausbenguf dein Deckel nistNeinte Siraͤußchen
or ver Secundenge iher ift arhebtdchen
andan der Uhr befand sichnein pnn
eidenes Bande Wertheder Uht ste17
30 te. * 710 s 53* J
Veidocht des Diebstahlsfallt'anf Josebh
Tollifieen g2 IAng alt von Blieskaftel⸗
welchet am 2. November abhin mit Nuittü
hofen“ und Unterjaden in hiesiger“ Stadt
haufirie undhängere Zeit allein im Zimmer
——
Indem ich vor dem Ankaufe der ge⸗
stohlenen· Uhr warne,“ersucht ich zugleich
Jebermann, der über diesen Diebstahl etwas
weiß oder erfährt, mir“ oder dex nüchsten
Polizelbehörde ungesäumt Anzelge zu machen
St. Ingbert den 29. Robember 1869.
i:o Der ta Polizeianwalt··
t Bruch. 5
vnnerstag Abend
Hurstsuppe
4. Wurst
uc mit Sauerkraut
in der Hayorꝰnelben Rrauerei.
— — ⸗⸗
Bei Gebr. Koehl sind Mauersteine das
Zhaster zu efl. 50 kr. zu haben. *
—
SGS 2—6 Jari — — 288*
* — * Redaltion Druck und Berlag von FJ.X. Dementz in St. Ingbert,

Worms, den 26. Nobember—
Wir votiren heute: Weizen LI fl. 20 kr.
zis — fl. — kr. Roggen O fl. 20 kr.
his — fl. — kr. Gerste 9 fl. 30 r.
zis 9 fl. 40 kr. per 100 Kilo. Hafer
5 fl. — kr. bis — fl. — kr. per 60 Kilo
Mehl per Partie Ofl, 30 kr. bis — Nl
S r. Roggenmehl — fl — kr. bis — fl.
— r. Roggenvorschuß O fl. 30 kr. bis
dafl. 40 tr. Weizenvorschuß 13 fl. 80 kr.
bis — fl. — kr. Blumenmehl. — fl. — ir.
bis — fl. — kr. per 70 Kilo., Rept
— fl. — kr. bis — fl. — kr. per 80
ailo Ruͤbot ohne Faß 28 fl. zo' kr. bis
— fl. — x. Leinol ohne Faß — fr
— ke. bis — fl. — kr. Mohnoöͤl ohne Faß
— l. — kr. bis — fll. — kr. het
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bis
— fl. — krec Branntwein — fl. — kr.
zis — fi. — tr.
        <pb n="739" />
        —— —2 * —IXA 22 22.8.2.3—.42832323 22222 ⸗ 52

33 3352333 33 55

5 — — 5 —5 — —55353 355 555

7 3 5 7 * —E 93 * — — EE —3 * —222 2. * 5
22 —2.72 —2323327c 2 — — 52 —* 3 B.. 3332 —— — ———
* —7 8X — 23 —2822 *8 522 — — * 5 2 22 —* — 22

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ummer) erscheint wöchentlich vn rm al: Dienssstag, Donnerstag, Samstag und Sommtag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

.412 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreifpaltige Zeile Blalischrift oder deren Raum berecunet.
Nr. I89. Donnerstaa, den 2. Deeembeer 61869
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Deutschland. klagten sind nicht erschienen. Obwohl di selben Cassation, jedoch
Mümnch en, 8O. Nod.“ Die Ministerkrisis dauert fort. Von nach Ablauf der geseßlichen, Frist, gegen das sie vor das Schwur—
hohenschwangau ist der Cabinetssecretär des Konigs, Hr. Eisenhart, gericht verweisende Erkenntntß der Anklagekammer des kgl. Appel—
erhergetommen, um“ mit den einzelnen Ministern zu confcriren, lationsgerichtes einge legt hatten, wurde dennoch auf Grund des
ichermn Veinehimen nach wünscht der König wenigstens das Wer⸗ Gesetzes vom 18. November 1849, „das Verfahren bei Preßder—
bleiben des Fürsten Hohenlohe. zehen in der Pfalz betr.“, in contumaciam. ohne Zuziehung von
Peest 27. Rov. Minister Eötvös hat den Entwurf eines Heschworenen. gegen sie versahren. Bezüglich des ersten inkrimi—
Neligionsgesetzez vollendet, welcher jetzt vom Ministerrathe berathen nirten Leitartilels in Rr. 92 der „Rheinpfalze vom 17. Juli
urd“ danm sofort dem Reichslage“ dorgelegt werden wird. Ver aufenden Jahres mit der Ueberschrift; „eine Unze Logik“, ging
ntwurf befteht ans 13 Puntten: 1) Jeder kanzß feinen Glauben die Ankloge auf Beleidit ung der k. baherischen Staatsregierung
ei bekennen und demselben Ausdruck geben, Niemand dann zu einer and des kgl. bayerischen Staatsministers v. Hohenlohe mittelst
cligidsen Handlung gezwungen oder an der Ausübung berhindert Preßerzeugnisses, Hinsichtlich des zweiten Leitartikels in Nr. 94
werder. 39) Die Auzubung politischer und bürgerlicher Rechte ist er Rheinpfalz“, vom 20. Juli, mit dem TitelDie Ketten
n Glaubensbekenntnisse anabhängig.“ 83) Die Religion“kann 'on Forchheim“, lantete dieselbe auf Beleid igung der. k. bayerischen
Niemanden von bürgerli chen Pflichten und von der Kompetenz Staatsregierung, des tk. Untersuchungsrichters in Bamberg und
zürgerlicher Gerichte entheben. 4) Die Bekenner einer Religion er Districtspolizeivehörden von Forchheim und Günzburg.“ Dem
connen sich zu religibsen Korporatignen oder Kirchen-vereinigen, Mitbejchuldigten Dr. Zimmern wurde Theilnahme in der Weise,
und diese autonom lesten. 8) Der Staqt übt das Oberauffichts- daß er die hetreffenden Manuskripte zum Drucke hergerichtet und
recht über alle Kirchen. 6) Die Kirchen —* untereinaͤnder uͤnd ibgegeben habde zur Last gelegt. Als Zeuge wurde auch der
in Verhältnisse Jum Staatgleichgeftellt. 7) Der Uebertriti von etzige Redacteur der „Rheinpfalz“, Schwab, verhöt.
inem Bekentnisse zu einem andern ist freigestelli. 8); Das Institut Der Schwurgerichtshof erlannte den Angeklag ten Kleeberger
zer faluitatiden Cidilehe wird durch ein Spezialgeset welches später als schuldig. durch den, Artitel in Nr. 92 den kbaherischen
rrsolgi, normirt. 9) Knaben folgen der Religion des Vaters, die Stastsminister v. Hohenlohe, fernet durch den Artilel in Nr. 94
Toͤchier jener der Mutter. 10) Eyilstandsregister wetden, neben die k. bayerische Staatsregierung und den k. Untersuchungsrichter
—
wonfessionellen errichtet zu werden. 12) Die Aufhebimng aller ent⸗ irtheilte denselben in contumaciam in eine Gefangnißstrafe von
Jegenstehenden Verordnungen und Gesetze wird ausgesprochen 4 Tagen, verordnete die Unterdrückung aller vorfindlichen Exem ·
i8) Die Minister des Cultus, der Justiz und des JIunern werden alare der Nummern 92 und 94 der Kheinpfalze und ordneie
mii Ausführung dieses Gesetzes beauftragt. — zugleich die unentgeldliche Aufnahme des Urt heiles in das nächst⸗
pP olgeude Blatt dieser Zeitung an. Der Mitschuldige Dr. Zimmern
Frankreich. vurd: hingegen freigesprochen.
Paris, 29. Nov. Der „Patrie“ zufolge wäre die Rede,
womit der Kaiser heute Mittag die Kammern eröffnete, mit sehr
zroßer Begeisterung, wie man sie noch nie seit Anfang dieser
Regierung bemerkt habe, von den versammelten Kammern empfan-
jen worden. Namentlich sollen die Worte: „Für die Ordnung
dehe ich ein!“ einen wahren Sturm von Bravos und Vivats
hervorgerufen haben, so daß der Kaiser einen Augenblick seine Red⸗
mterbrechen mußte. Als nach geendeter Rede der Justizminister
die noch nicht beeidigten nenen Deputirten aufrief und an den
Pamen des Hrn. Rochefort kam, soll, der ‚Patrie“ zufolge ein
helächter zum Ausbruch gekommen sein, welches nur die Gegenwart
Jes Kaisers hinderte, allgemein zn werden. Als der Kaiser selbst
lächelte, stimmte Alles in den Ruf „Es lebe der Kaiser!“ ein.
Italien. —
Florenz, 30. Nob. Aus Rom wird gemeldet, daß der
sterreich sche Botschafter, Graf Trautmannsdorff, dem Papfte Piu⸗
seine Beglaubigungasschreiben überreicht hat.

Vermischtes.

F Der Speyerer „Anz.“ meldet, daß die Direction der
Pfälzischen Bahnen Auftrag ertheilt hat, für die Bahnlinie vom
Speyerer Bahnhof bis zum Rhein zum Anschluß an die Heidel⸗
berger Bahn die erforderlichen Projectirungsarbeit en vornebmen
zu lassen.

7 Der Kranukheitszustand des Bischofs von Speyer, Hrn. Dr.
bo. Weis, ist dem „Speyerer Auz.“ zufolge ein so bedenklicher, daß
derselbe am Sonntag mit deun Sterbesacramenten versehen wurde

F München, 27. Nov. Heute Abend wurde Mosenthals
„Isabella Orsini“ zum eist a Male gegeben. Die Frau des
derzogs Orsini wurde von ihrem eigenen Gemahl ermordet und
eben als der Herzog zu diesem Geschäfte in's Nebenzimmer ge⸗
treten war, stieg der Geliebte der Horzogin in den Saal. Letzherer
wollte in's Nebenzimmer dringen, weil er dort einen Seufzer ge⸗
hört hatte, in dem Augenblicke tritt aber der Herzog heraus, ruft
dem Eindringling mit vor Wuth zitternder Stimme zu: ‚„Willst
Du Dein Liehchen holen, nimm sie hier,“ und mit diesen Worten
schuug Hr. Herz (der Herzog) den Vorhang zurück, hinter wel hew
der Anblick auf die gemordete Frau erschrecken sollte. Alles zitterte,
bebte' und hielt den Athem an sich, der Vorhang hob sich, die todte
derzogin zu zeigen, doch welche Ueberraschung, an ihrer Stelle
stand ein prosaischer Zimmermann in seinem Arbeitskleid, eben
veschaftigt, eine Leiste anzunageln! Sie können sich- denken, in
welches homerische Gelächter das ganze Publikuem vbet ditsem Anblick
ansbrach — der beschämte Zimmermann eutfloh allepdings so schnell
er konnte, aber die Stimmung war verdorben und die Wirkung
—
An solchen Kleinigkeiten hängt oft das Schicksul von dramatifchen
Werken!

f Gau-⸗Algesheim, 26. Nov. Gestern Avbend hat sich
hier am Bahnhofe ein entsetzlicher Unglücksfall ereignei. Als der
Zug, der um 7 Uhr 87 M. hier aukommt, eben abfahren wollte,
kam, bei der Dunkelheit kaum bemerkbar, ein Extraͤgisterzug“ von
Mainz auf dem der Station zunächst gelegenen Geleise an, als

Schwurgerichtssitzung.
IV. Quartal 1869.

Zweibrücken, 26. Nod. Anklage gegen Nicolaus Vecker
2 Jahre alt, Leinenweber, zuletzt wohnhaft in Ormesheim, wegen
orsätzlicher Brandstiftung, begangen am 10. August 1869 an dem
on ihm bewohnten, den Erben Jung gehörigen einstöckigen Wohn
bäude zu Ormesheim. Die Geschworenen erklärten den Ange.
igten für nicht schuldig, worauf der Präasident dessen Freilassung
rordnete. I
„Zweibrücken, 27. Nov. Anklage gegen 1) Ferdinand
alerberger, 31 Jahre alt, Buchdrucker, Buchsändler und Redacteur
Speyer, wegen Preßvergehen, begangen durch Veröffentlichung
weier Leitartikel in der „Kheinpfalz“ am 17. und 20. Juli 1869
M. Dr. Sigmund Zimmern, 81. Jahre alt, Domvicar und Pro
essor in Speyer, wegen Theilnahme hieran. Die beiden Ange
        <pb n="742" />
        die Ausgestiegenen sich eben auf den Perron begeben wollten.
Fine junge Dame, Frau Kath. Avenarius, erst 5 Wochen ver⸗
heiraihet, wurde durch die Locomotive des Güterzugs von der!

Seite ihres Mannes gerissen und überfahren. Der Tod scheint
augenblicklich eingetreten zu sein. Die Dame hatte in Gesellschaft
jhres Schwagers und ihrer Schwester eben ihren Gatten, der
ausgestiegen war, abgeholt. Wer an diesem Unglück schuld ist,
wird die Untersuchung zeigen.

— F Worms, 250.Nov. Der des Todtschlagsa des Joh. Eber⸗
zard Schlegel beschuldigte Jakob Hollerieth aus Speyer wurde
zeute von zwei Gendarmen nach Alzey verbracht. Der Angeklagte
ist ganz niedergeschmettert und weint viel. Trotzdem ihm die vier
inderen Verhafteten, die jetzt wieder in Freiheit sind, die von ihm
erübte That in's Angesicht sagten, hat er ein eigentliches Geständ⸗
niß über das schauderhafte Verbrechen bis jezt noch nicht abgelegt.
—A
suchung / weiter fortgesetzt wird, ein ausführliches Geständniß macht,
enn er soll sichh des Ausdrucks bedient haben, „er habe den
Schlegel nicht todtschlagen wollen.“ Die Obduction der Leiche des
Schltegel hat ergeben, daß der ganze Schädel durch die jedenfalls
nit voller Kraft ausgeführten Hiebe in viele Stücke geschlagen
vurde. Jeder der Hiebe war unumgänglich tödtlich.

7Parrizss. Eine Privatdepesche aus Belfort meldet, daß
mand die Leiche des Iohann Kinck endlich entdeckt hat. Die Klei⸗
der, namentlich die Strümpfe und das Hemd der Leiche haben die
tämlichen Zeichen, wie die, welche man auch bei Madame Kinck
ind den Kindern gefunden hat. 27
rVPVaris, 27. Nov. Die Leiche des Johann Kinck wird,

vie man jetzt erfährt, nach Paris gebracht und Traupmann mit
hr coufrontirt wer den. Die Leiche ist nämlich nicht so sehr in
Verwesung übergegangen, als man anfangs geglaubt. Bis jetzt
hat man dem Morder noch nicht mitgetheilt, daß man den Vater
inck aufgefunden hat. Es scheint, daß man ihn demselben
lötzlich gegenüber stellen will. Die Geständnisse, welche Traup⸗
mann bis jetzt gemacht hat, sollen ziemlich weitgehend sein. Es
sst der Advocat Lachaud, sein Veriheidiger, der ihn bestimmte, mit
der Wahrheit hervorzutreten. Zu Lachaud soll er geäußert haben,
daß er drei Mitschuldige habe. Dies ist bis jetzt aber noch keines
vegs verbürgt. In der letzten Zeit ist der Mörder in sehr ge⸗
eiztem Zustande.

F New⸗York. Neue Petroleumquellen von enormer Er⸗
siebigkeit sind, wie der Titusville „Herald“ berichtet, kürzlich in
zer Umgegend des Pithole Creek in Pennsylvanien entdeckt worden,
vodurch das ganze Land in nicht geringe Aufregung versetzt wurde.
kiner der neuen Brunnen gibt täglich 30 Faß, andere zwischen
und 8 Faß, ein anderer auf dem sogenannten Independent
zande 40 Faß, ein anderer gar lieferte in den ersten Tagen 140
jaß. und endlich der von Weisor Loos Welch in den ersten 8
Tagen 800 Faß, 266 Faß täglich; das gewonnene Hel ist, wie
n jenen Gegenden gewöhnlich, von schwärzlicher Farbe. Der
Brundbesitz in der Nähe der neuen Quellen ist demzufolge unge—
jeuer im Preise gestiegen; man bezahlte dort kürzlich für 7 Alkres
dand 3000 Dollars, und für 4 Akres, die noch bessere Chancen
ersprachen, 3600 Doll.; für die Pacht eines Akres, der später
ür 1000 Dollars verkauft wurde, bezahlte man 1000 Dollars
bonds.

Mobilienversteigerung
zu Seugscheid.

Montag den 6. Dezember 1869, Vor⸗
nittags um 9 Uhr, zu Sengscheid in seinem
Haufe läßt Johann' Jungfleisch von da auf

Zahltermin versteigerr;

4 Pferde, 6 maatzce Rirder, 1

Paar zweijährige Stiete, 1Paar einjährige

Stiere, 2trächtige Schweine, 19 Stück

Frischlinge, 5. Fuhrwagen, worunter ein

breitet Wagen 300 Zentner Hen, 200

Zentner Stroh, 200 Zentner Kartoffeln,

I Paar Heuleitern, 8. Pflüge J langen

Pflug, 1.eiserne und 1 hölzerne Egge

und sonstige Ackergeräthschasten.

Horn, kagl. Notar.

Der Unterzeichnete bescheinigt hiermit,
as die. Chocoladenfabrick von Franuz
Stollvverck und Söhne in Köln sich
ür die Reinheit ihrer Wagren verbürgt
und ihre Fabrication unter sanitätspo⸗
lizeiliche Controle freiwillig gestellt hat,
daß die zut Verwendung kommenden Roh—
nateriali n und Ingredienzien spwie mauch
die fertige Waare analysirt werden und
daduch dem Consumenten eine reine Cho—
colade, d. h. pure Cacao und Zucker
qurantirt wird .. —

NKoͤln 1. September 1869.
Dr. Herm. Vohl,

Koönigl. Regierungscommissar

und vereidigter Chemiker.

Obige mit Recht empfehlenswerthen Cho
oladen sind siets vorrälhig in St. Ing-
bert bei J. J. Grewenig und vei
Tond. G. Rickel, in Blieskastel
bei F. Apprederis.

Am Dienstag Abend ist mir ein
rother Dachshund zugelausen; der
Figenthümer beliebe denselben gegen
Bezahlung des Futtergeldes und der
Inse rationskosten abzuholen.

Veter Groß, Tagner
auf'm Höfchen.

H—...
Frankfurter Versicherungs⸗Gesellschaft.

Wir bringen hiermit zur Anzeige, daß wir Herrn J. Beters in St.
Ingbert eine Agentur unserer Gesellschaft übertragen haben.
MNeustadt a. H. den 29. November 1869. »
i Die Hauptagentur: 37
Ferd. Heckel...
Unter Bezugnahme auf obige Bekanntmachung emp'ehle ich mich hiermit
ur Bermittelung von Versicherungen gegen Feuersgefahr auf Mobilien, Waaren
Naschinen, Vieh, Ernte-Erzeugnisse, Ackergeräthe, überhaupt auf alle beweglichen
Hegenstände, welche durch Brand zerstört, oder beschädigt werden können, gegen
este und billige Prämie.

Jede nähere Auskunft wird gern ertheilt, sowie Prospecte und Antrags⸗
ormulare verabreift. 64
ESt. Ingbert den 29. November 18083.
. t&amp;r.
Dieée biIligste und beste NModen-Zeitunn
ist unstreitig
⸗ —X
Dio Modenwelt.
Preis für das ganze Vierteljahr 36 KErzr. rh.
In Deutschland hat dis Hoddenwelt an Ruf und Vorbreitung allen anderen NModen-
Seitungen den Rang abgelaufen, was sie ihrem vortrefflichen Inhalte, ihrer grossen Reichhaltigbkeit
ind ihrepa billigen Preise 2u verdanken hat. - Vornehmlieh nimmt die Modem αι_ sαιααν—.
ruf die —— in der Familie, weniger auf die dor grossen Welt. sie empfienlt sich deshalb
orzugswoise allen Müttern und Töchtern, dio Gefallen daran finden, ihre eigene und der Kinder
loilette, wie die gesammte Leibwäsche selbst horzustellen. —

Abonnements werden jedderzeit angenommon bei allen Buchhandlungen und Poztämtern.
20 bis 25 Schoppen
te Fitq tönnen täglich abgegebeg

8 kr. Mischfrucht 4 fl. 24 kr. Hafer
3fl. 33 kr. Erbsen 4 . — kr. Wicken
3 efl. 49 kr. Kartoffeln 1fl. Heu 2 fl.
— kr. Stroh Uufl. 15 kr. per Zentner.
Weißbrod ˖1*3 Kilogr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 21 kr. ditto 2 Kilogr. 14 kr.
ditta 1 Kilogr. 7 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27.kr. 1 Paar Weck 9 Loih 2 kr. Rind⸗
leisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 kr
albfleisch 12 kr. Hammelfleisch 16 kr.
hweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 30 kr.
her Pfund.“

Neter Heusser.
Frucht · Vrod⸗, Fleisch ꝛe. Preife
der Stadt Zweibrücken v. 2. December
Weizen 5 fl. 49 tr. Korn 4 fl. 17 fr.
HBerste 2reihige, — fl. — kr., Gerste vier⸗
eihige, 3 fl. 38 kr. Spelz 3 fl. 44. kr.
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel 3 fI.
Redaltion Druck und Berlaa von F.“ Dewmes in St. Ingbert.
        <pb n="743" />
        —A 28
* — 52535
83533 33—333332533
* 22 —— 57 3—23235 133233 — 55 *
53232553—3255 ze33
J —XW — 7 J * * —3 — Q 2222 — 7
—2 2252 58325 — 858 8 —EX 2Ez2— — 52e2 8 2252 25
— 52 82328* 5824 28 —A — — — — ;35 — — —53z*525438
52 535 22 — S2 2 —2 26 —— —z85 —5 53337
* 25* 352 8865 322322* 288 3 s33 537
—A—— — 5 —8 — —— 28 5 33
5353—5825 233 5— 20 584 — ——— 28
253 3 3565808 — 82 282 582 — —— —— —3 — —8c
8 —52 — D 27 222 82825— 32 — — 385 S* 3—
28 5 257 232 5F8232 32333 8 23 — 223 * 232533 83 39
255c8 —— 523 ——z338 — ———— —— — —
*27 328— S — 22 —3— 835 53238 —233 322323 S 2838*
— 35——838 3 2528 — 7557 5835352 3ES 5322 3
—— 55333 2323 38383833 233833825 32 34
253887 —3 ——— — — 572 3 5333 — —33 —8 7 —55835 525332
5 33 —5 522 35582 2 * 23338— 557 —X 29 532553223
22325— 323E28 — 52 55335I2 —3 T8BS 5256 22 3535338
— 7z333z S8 835 — —E — 06 55333352353
533 5 2 * —32 8 te? — 2* —— 52 5353528 *B2333 32345
— —5 A ——25 28 88* — 22230 — 555 23
8 — 25—583333—63365 332322 22:23585 5* 582
S * —Eö — — 52 23 'p 2553538535 —228 22 3 3*
5588 35233553 2333235 383333 5338
—A— 1572388 525—8 — — 2333238* 9 *22 2 —23
—— 8*—238323 —AA— 253 52 323 — ——23—5
—A 2382 — 5822 * * 2 ——— 5 —— —254 23 582. 353
— 3 3 3*5337333538 383333
—A 5 — — 5 —— — 35335322*33 320 — 22 —
538— —33553, 38 323 —2z86. — 3 37 82 5382 2 225 55*
—5 F —* — 52 5533 2 *2288 — — 536
385 —z—z5335533 3 5 — ——A— 2223 2 — b
— z353833884 — —— —535338585 *32 7
— 2* 22 5—568 — — —53 8 * — 573 — * —
—A WO 8 5 325 53 * A3235 ——2B3 — 7 8 — 2 — 522
2 — * 3— 222 3322 5322* 255 *57
8—8 2558 5 z3383*53 333358 238 —z5 —z237 2 53553323
—8 —A 323535828 —z25 —23 — ——— 2588*2 — ——
* 22 752 8* 2 2585 2 555 —— J 833 ——2325 2. 8 2
8 282 227 —3 * — —— * — —A 333 7—z5358 256—— 5 55
553233253 5555—3553 2335333 3 28
3387282 38 3333 532z353
32522 2 8 —3 * 8 — *
8 3 — —— ⏑⏑—⏑ —⏑——
22 8
—M J 5 J x *5
53322— ——— 2* S X. 22 23* 8 1 *22 52323 28 2 252 * —A
52—558 553238 — 23 38 2 2 X3 — 525328 5. 8
5338 5—8833 7555 535322 2580 2* 5—z2z2625 —355253253272
5 E 2 * .7 —ñe&amp; — S 3 — 2*: 75
32⸗ 336 ——3 33 3333325 2333253 5658338
532 2 52 5 82— 23 — —X— —— 23. 2 —*
5255 32232328 —225* 2 * —2— — —— 5—8 62 — 8
29 — 535 —28 —* — 2 558 7 — — —— —58— 33753
—— 59 —— * — — 257 * 58 22 — 352 7 8 ——— 2555 — 55
8 55 —— — 35 ——2553 325 ——ãA —
—A * 228525 —3 5 5—522 —386058 55322*
I5 — —— 5353 533 —B —— ——A——
235823 —3 538 335 553335 23335
* — 2 — 5 ————— 2 — —8 8 *222
— — 3353332225 55*z83535 233ö 83 53*87
—588 —2253—455373— — —0—3 —33 2— 28 828*
S2 5 535 —93. 80528 — —32 — —— 513283 337*
—— ——— 25—338383 ——2—8325 3583
— —8 — — 55233 —B —
— s5———35—5323258 —2535372587 S 8 35
5*5S5S—5— 33—3—— ————5 55E 5383328 53272—86233
s78383 653 333
32*2535 — 235* — — *7 7 S.“ * * 7237 82 5 2 78 5*
5535235 3 3 — 33733
3 1868
X . — — —J 2 — 5277
23 3 33 — 3 3 538
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1882 58 — — 585353 —585333 23* 338 —— *3 —
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2*8 —5333358 — 339 28333835533238
—— —8 * — — — — 22
2554338335588533*5333* 3s83233877
— — 2* * —— 8 —X
383 53736226 — 336—
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253 383 — 5— 52222 — 8 —8 3 22*
5 —A 23375 535 —5 323 2532 23 —757
—— — — 2Eæ EBEIA 58 525

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* — —3 * * J 2* v —
555 32 255* —8—. 2232482 — 27
5—S8 0 — — 22 —2 32 2329 —EE 2 3— 25 3
2 3 2 775 58558 52 2* 8 5 —5882328 4
25—5 98 2.5 —5——2333 2*——85285 3 z250* 3222
2 23.255 5353 ——AA—— —FA 9233
2 2* 2* 2 — —2 2 — 1 51
235355:88 2555 33753535 538538 5238368* 832353
— .* 585
S38 25* 32 5385 ——3—5 5333—336 22 z7835
—A 8 — A —*525— —7 *225 *25c
—2 8 ** 2 258 — 2z2023 22 22* 7 * 5 8
— — — 78 — * E* 2 535 35235—58—33 —— — c2
—5833832 2X 5 725—22 3 —— 23. ——— 25
—5—23—3—825234 —— 2258—5 5355 — 438 —A————— 2258325
52535352* —85 70⏑3— 32333 — — —52236
* 58 2 * * F k— — — * 5
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* 2 * R— ⁊ — * 22 —8
2228382562237 . —3 —— 553853 352333
5552 —335 3* 428 28*323 2D572 —* 3 ** 25— 35325
83553533222— 23 —58 55 —33— — — ———8 3—5
2838* 8— 2 ——— 258 ————— 55. 2235 *
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—* ——— ⸗ 55 5525 2 cz523 —— —— *. 2 255
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5 23228 52 5 2 ——— 3———3235—3 7 —358*6
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2 33 3 8 3 3333
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5 52 .. 52 57* 2z2224535 22 * 3 —8 F 2 — *5*27
—5——583583252 63 ——— 555 34355 2 22253,2
855 53 * 5 37 — * — — 23 325322 * 53,555 *2* 2— 7585 2 27
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3* 2235 *.* — —A — 235353 — 3852
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32353383 — — 5335323358 323 — — 19333 253
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»5X. J— — — 53523 — 22 —2 — 520 2 25 25 * *2.
233 533 ———— — — —— — 82 2. 2A 7*777 A2.2 222 2.26 44 z22
* 83 833
35228 3.7 3.2* 22 — 2288 2553283 5353 —25 2 *2 2. 23
*63 23 38*8 —8* —— — — 2*5 85 288* 728353282
3 305 ——4388 23333337 — 55 *
833 8255 7 7 2. *257 S 2 —22 3 5 *— 5354 23. 3 3
382.8 : æ. * 8 M — 2528 3 2.3. 32. 23353353333 *
883* 32335325 — —— 383.83, 53 5— 33 —
——8 233 25.8 * 222. *5 S53— 2532333 2— 2.
——— 38 —— ———— cAct 7*68 353 3383 35* —252375*
253 —332 323 333 * — 3323 3 5 3635
23. 8 3 .4 23 * A 2 23— 3532 25522 —5
7* 7. —* *— 32 — —A p —2 »23 2*
—— — 4 7788
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—48* — 2* —— — ——A— 2. 33232. 5582. 53 *25 —2—522335—5327 *2557
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725 5 2 22328 S 2*— —A 5 25 — * 252* 5. 8 2 —
3258—225 25 2 22— 3357 — ——
— 5*5522— 8 2 * *8e7 —A 58521—388335 125
3 *—3 7 32 23*7 3 — — * — 237
** —8— e 52 *5 4 8 ü * —8 2 —— —2 3 — 22 223F —
258 — 2 — 3 223 528 2 2.2 — 22 2* *22 3 2 22* 2
7
— 3228 * — — * *2* — 7 — 8** 2357 7 *2 7
—333 3 8— 933383 6 3—28333
73 —36 25 —D —
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2533373532323 33 — 258533333 7
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58* 2 21*3 — — 5353 — 52832 22
62 56 3 5—326 *5.7
787 383332 323
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—223222 6 75 2*
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38537 53383 —838
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2 23 332 —9 832 —— 22 5—2 3*
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3 5333 2F — 5225 .7 222
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Hl. Ingberler Anzeiger
9 D 8 * A — 8 J 8
nιν) v —N —U — — —— A ν —*
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ut ι y . ιι_—νν
der Sit. JIen gbittein Aart pn ger (und das: mit dem Huetuptblatto verbundene! Unterhaltungsblatt, mit der Dienbiags⸗, Donnerttags⸗ uud · Sonntagsr
quntmer)n etscheint wöchentlichev itenvntnelz Dein netbaru, Ddn nend 5bg, S.a ms taig⸗e und Sommn tatg!nnAbonnementspreis vierteljührig 4811Krzr. oder
uub 1314 Silbberar. Anzeigen: werden miit; A Krzrendre Dreijpaltige: Zeild: Blattschrift oder beren Raum berechnet 1Iι .
kr. jun ι ν αι SEamstag, den A. December ιιι 1869
G ιαα. m o e
— ιινα Deut schland. —V uννν
J— uchere 307 Rhwtn Heute würden“ bel allen Infanterie·
gblheil ungen und hei der Arlitterie zahlreiche Beutlaubnnigen“ vor.
— Bei der ä—9 ——
vraschistan g9h Maumn per Coimnpaͤgnie betruge wurden hente⸗
— J und bel der Artillette 26 M — Vaitchie . Urlaub
zlassen, so daß beide Waffengattungen tun Moment vis auf Linige
Maunche n, L. Ded.“ D wivahott. Fatte vorgekommen
jüh⸗ daß, —— Schulgehitfen oderen Schullehrtrseininaristen
isz Gesehts. Unkenntniß bon dem ihnen gefetzlich zustethenben Rechte
— ä ——
gitigen. Gebrauch gemact haden, han das kgl.t Etaatsministet tum
ZJunscin!für Kirchen“uind. Schttaitgelegenhelten velute de,
ahen des Ersaͤhgeschaftes fur die Altersklasfe 1849 die Jnsöeidnen
er, Sch. Hehrer e Junatien 4und, Präparaadenschulen⸗dantdie
—— uͤndBothschthehörden des Koͤnigreichs beäuftragt die
huen ümterge ordueteneSchullehrer,“Schiulverwejer. Sehittdehitfeti
ind Sau diensterspectonten Inf die Sestimmungenhes Wehtver⸗
asstugsgefehes. usuneetsam — u.siachenwoörnüch. Schutehret.
Fatne undedie Kandibaten des Schillamtes, lwelche sich in
et Noc cher ober dieset gleichstehenden Vonbereitungsanstalt ——
uden nveise pon der Wedhrpflicht befreit sinz . Die se den
atdeige des Vhifades hewahne Vehiat shng git edoh
iicht von selbst ein sonderu ist voin der rechtzeingen Aumeldurg
mid Geltendmachung abhängig gemacht.“ Der gewährte Befreiungs-
nund ist deshalb hei Vermeidung deg Mirsschlufses“innerhälb der
Frist, zwischenn dein 1. u. 13. Januar bei der Gemeindebehörde
er Heimath bodex det Aufenthallsortes“persönljch oder schriftlich
der durch Siellvertreter, welche hiezu jedoch keinet besondern Voll⸗
nacht. hedůrfen nignee —RR
M nchey 2. Dec.n“ Dlesex Tüge hat“ Futrst Hohenlohe
nit dem lee Gesandten einen Vertrag“ uͤber gegenseitige
Luslieferung von Verbrechern abgeschlvssen, der eineü“ ansgedehn⸗
Ren Rahmen haben soll als die disher von Bahern eingegangenen
betträge uher gegenseitne Rechtshilfe. —
Voin I Januar. 1870 am geht die Leuung und Beauffich⸗
gung der Strafanstallen in“die ausschließliche Zuständigkeit des
— —
Es eyscheint nicht unintexessant, die Zusammensetzung der
ieugewählten Kammermüglieder kennen zu lernen: Ultramontan'
indd 25.Ministerdalräther JOberzollinspector, 2 Bezjrksauitnänner,
MRentbeamtarz 4. Abpelhräthe, 8. Bezirksgerichtsräthe, Bezirks,
erichisassessor, A Landrichter. Bürgermeister, 1. Magistratsrath,
Adhocaten, P. Notar, GJouxnalisten, 5. adrlige, Guisbesitzer,
micht adelige Gutsbesitzer. Zinstaufleute, i. Erzgießer. 8. Gewerbe,
rꝛejbende, (B. Färhey, IcGlaset, 8 Bräuer, 2 Müller⸗ 1 Wirth)
gsist lacher Prafels or, uu 38 katholischen Geistliche (daruuter auch
nibliothetat: Rucaud) Hijbexol sind z2 Minister, L General—
vergwertsrAdminisdaiprg,1, Konsiftorial Assessor, i. Ober⸗Staats-
mwalut, ß Appellräthe, s. ,»Bezirtsgerichtsräthe, 4.Stadte und Land⸗
ichterd 12 seze Magistrafsrath.t, N. Advokaten, 2
—D
Huts b. si heg BKouflentte Fa hrikanten iind Industrielle 4Ge⸗
oerbetreibende Al, Apotheker, I Juwelier, bGostwirth, 1 Bräuer),
Brofesshren und VLehrer. Z. Protestontjjche Geistiche
un Wig noteturauu Dienstesnachtichten. 10 ι
— ι e, prut
Dum Advocat, Ferdijhand Böching in Lupdan zist, seinein An⸗
uchen / entsprechend,nrypnn dtx acs telle,eines Adbocgt Auwaltes in
—V
vᷣngen arnde usgezeichneten uLristumgene imAlnte der Titel uund
Wug eitzezetgh Rathes dayenzirnd, steinpelfrei pertiehen worden. —
dor Bedirls: Undn Untrriuchungsrichters Richard, Pohp in Kaisers-
autern shezum Etaals procuratox. aun Bezirtsgerichte Frankenthal
defür dart, russdee der Begirkszichtex —— Bolzq iun. Fraukenthal,
iinem Anfuchen entsprechend, zum Landrsidter in, Frankeuthaler—

nannt worden. — Der Schulverweser Adam Neubecker in Hengsbetn
st zum⸗ Schulverweser an der prot. Schule zu Hektonhausen unb⸗
dver Schuldienstexspeetautt Jacob“ Stübinger!n in: Iggelbach zum
„chulverweser an der untern prot. Schule daselbst er nannt worden.
iu! Der Gerichtsbote Ludwig! Schellhaaß in“ Otterberg ist /seinem
—
keslle verfetzt und; Ddie hierdarch etledigte Gerichtsbotenstelle in
Dtterberg dem geptuüften Gerichtsbotencandidaten Johann Ohlincget
rus Annweller verliehen' worden. ν
Wire n, Iu Vee“ In Budweis in Böhmen hat am28. Rov.
a einem? Gafthause ein —— Militärexceß gegen'nfriedliche
Zürger“nstattgefurden. Aus Unlaße einer Raufereiuwurde daß
vasthauss bom der“ Saldateska demolirt, die Gäfte! wurden in die
zlucht getriebend, einer“ derfelben wödtliche verwundet? Als Alles
wrbei war, wollten die Behörden einschreiten.
ν , ιινν
ν α n Frankreich. ν
Paruisgo: Nov. Die destrige Cereinonie der Erbffnung
»es Gesetzgebendenden Körpers hatte eine ungewöhnlich große Menge
»on Nehgierigen Gherbelgezogen;“ obgleich es reg neke, waren der
Tarrousselplatz (zwischen den Zulerieen und dem Loudte,)“ sowie
)ie Kivolistraße mit Menlschen gefülli. Auf dem Wegt, welchen
)er Kaiser nahm, zeiglen, sich die Gruppen in feindtiche und freund⸗
iche getheilt. Dorl Kef hiangz'“Es lebe Rocheforte!“hierEs
ebe der Kaiser!“ Obt“. Aufzug der“ großeu Reichswurdenträger
burde von der echten, Partter Menge mit zahlreichen spöt tischen
tzemerkungen begrüßte; in der Rivolistraße mußten die Deputirten
ind Senatoren, wie sie äänzeln ankamen, sich die Spässe der FJu⸗
hauer gefallen lassen. Offenbar gehen wir amerikanischen Zuständen
utgegen, denn hesouders die glänzenden Uniformen 'riefen den
illgemeinsten Spott hervor, Währends der Ceremonie waren“die
Henachbarten Weinhäusern von den Bedienten in großem' Galgeostum
wwerfüllt, and diese Aerinsten mußten ganz besondersherhallen
Die Menge war zum großen Theil durch die Erwartung, daß
dochefort erscheinen werde, herbeigelockt worden: Er kam“ aber
nicht. Nach dem Schlusst“' der Feierlichkeit dräncten sich an
3090 Menschen zu⸗ ee des Pallais Bourbon, ohne
aß es zu einer Ruhestörung kam. Auf dem Platz des Palais
stoyal wurden die heimkehrenden Seuatoren ausgepfiffen. Spüter,
egen halb fünf Uhr, zog eine Schaar von etwa 200.Mann das
Fauburg Monhniatre hinab unter dem Rufe: „Es lebe Rocheforke!“
Aber der Regen trieb sie auseinander, den Stadtsergeanten die
Urbeit erspareud. 3 .
Ain i t
Schwurgerichtsfitzung.
Taeer e“7 IV. Quarial 18606. —
BZweibrücken, 39. November. Auklage gegen Friedrich
dermanny, 39 Jahre alt, gewesenen Gehilfen auf dem Inspeckions
Bureau des kgl. Zuchthauses zu Kaiserslautern wegen Ünlerschlag⸗
eing im Verbrechensgrade, begangen in den Jahren 1864 bis 1869
mm Betrage von 2952 fl. 31 kr., und wegen Fälschung öffenklicher
lrkunden im Vergehensgrade, Schon im Jahre 1858 wurde der
Angeklagte von. dem kgl, Zuchtpolizeigerichte Frankenthal wegen
Unterschlagungen im Vetrage von 142 fl. *0 Ir. die er als Ge.
silfe auf dem igl. Landtommissarigte in Speher verübt hatte, zu
iner Gefängnißstrafe von 15. Monaten verurtheilt. Während der
Verbüßung, dieser Strafe gelangte zur Anzeige, daß er sich zur
Berberaung eiuer diesce Unterschlagungen ad Gfl, der Fatfchuund
iner, öffeullichen Urkunde schuldig machte, Wegen eee dem
ruͤheren Gesetze als Berbrechen hehandelten Reatsin uͤkersuchnng
zezogen, wurde er durch das Schwurgericht der Pfalz unker 23.
zebruar 1856 zur, Strafe der crimimmellen, Einsperrug.“ auf“die
dauer von 5 Jahren-verurtheilt, welche Strafe er im Zuchthause
iKaiserslaatern bis zum 15. April 1860 erstand, da ihün das
zte Strafjahr erlassen worden war. Sein Betragen ppährend der
Satrafhaft war sehr gut. Nach seiner Entlassung aus derselheiꝛ —* er
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        als Gehilfe auf dem Wekk-Bureau des Zuchthauses verwendet, und
ah den Ableben dez Vurshnöehiifen Cund nat er im Dieryy
1864 an dessen Stelle, im welcher Eigenschast ert die Buregu⸗
Schreibereien und Führung der Geschäftsbücher zu besorgen. zu⸗
gleich aber auch das Waaren⸗Magazin zu verwalten; hatte. Er
uußte daher die in bem Zuchthause gefertigten Fabrikate von den
Werkmeistern Herrmann und Stark gegen Bescheinigung in Empfang
nehmen, dieselben in einem eigenen Magazin aufstappeln, sie den
Zäufern vorzeigen undverabreichen⸗ die Berpacung, Falturirung
ind Versendung der ibestellten oder verlauften, Waaren anordnen,
hierüber die vorgeschriebenen Verkaufsbücher führen und am Schlusse
eines jeden Jahres eine sogenannte Fabrikationsnebenrechnung auf⸗
jellen. Mit Empfangnnahme von Geldern, sei es,daß dicselben
ofort, oder. mittelst· Postjeuduug oder Postanweisung bezahlt wurden,
var der Beschuldigte nicht betraut. Doch that er dies öfters, hatte
aAber donn sofort die zeingenommenen Gelder dem Rechnungsführer
abzuliefern. Zur Nachnahme auf der Post oder Bahn war er
ebensowenig befugt und hatte auch in diesem Falle die Gelder
sofort abzuliefern. Hie und da wurden auch Waaren, die noch
nicht im Magazin des Angeklagten aufgenommen waren, verkauft
und versendet, welche unmittelbar aus einem zweiten im Fabrik⸗
gebäude befindlichenMagazine, „das nicht unter seiuer Aufficht
jand, entnommen wurden. Die Abgabe oder Versendung geschah
edoch ebenfalls durch den Angeklagten, der über den Empfang
dieser Waaren seinerseits den Werkführern Bescheinigung auszustel⸗
en und dieselben in den Verkaufsregistern vorzutragen hatte. Die
leberwachung der Thäligkeit des Beschuldigten, insoweit sie nicht
hurch den k. Inspector oder Rechnungsführer unmitlelbar geschah,
zestand in der alljährlichen Revision Seitens der kgl. Regierung
zurch einen Rechnungscommissär oder Revisor, der die wirklichen
Material · oder Waaren⸗Vorräthe mit dem nach den Büchern sich
ergebenden Soll ⸗Vorrathe zu vergleichen und überhaupt die aufge;
zellten Rechnungen zu prüfen halte. Diesen Revisionen wurden
nuf der einen Seite die Bescheiniguugen über die in das Magazin
xbgelieferten Fabrikate und auf der andern Seite die mongtlich
von dem Rechnungsführer und dex Injpection nach den Verkaufs⸗
registern aufgestellten, vierkeljährlich von der kal. Regierung revi⸗
dirten Verkaufsverzeichnisse zu Grunde gelegt. Da letztere bereits
rebidirt waren, so wurde die darin, vorgelragene Stück⸗ oder
xllenzahl ohne nähere Prüfung als maßgebend angenommien.
Mehrere Jahre lang ergaben diese Revisionen keinen Anstand. Erst
zei der Prüfung der Rechnung pro 1866 auf 1867 im, vorigen
Jahre wurde ein Manco von 910 Ellen Leinwand festgestellt, dessen
uftlärung sich bis zum April laufenden Jahres verschleppte, wo
—
Hierbei wurde ein unaufgellärtes Manco von 2000 Ellen Lein
dand, sowie, in den Verkaufslisten niehtfache Raduren aufgefunden,
vorauf ein außerordentlicher Materialsturz. porgenomuen wurde,
der Folgendes ergghb::
1). bei Hanfleinwand ein Manco von 2357 Ellen; 2) bei
Dalbwergleiuand ein Plus von 1561. Ellen; 3) bei Werglein.
Jand ein Manco von 2135 Ellen .H hei Tuh ein, Plus von.
19 Ellen; 5) bei Flanell ein Manco von 71 Ellen 3 6) bei
halbleinen ein Plus von 223 Ellen.
Der Aungeklagte fertigte bei dieser Revision auf Verlangen
Hafens eine Zusammensteüung der bon ihm pro 1869 vis 8.
Mai bethätiglen Leinwandverkäufe nach, seinem Verkaufsbuche au,
er er zum Schlusse 6862/2 Ellen beisetzte, mit dem Bemerken
„auf der Bleich?e,“ wovon der kzl. Inspector nichts wußte, und
as der Beschuldigte damit zu erklären suchte, diese Leinwand sei
hor mehreren Monaten an Schult in Saarbrücken verkauft und
ür denselben auf die Bleiche gebracht worden ; dieselbe sei noch
nicht bezahlt. In den Verkaufslisten war jedoch dieselhe nicht
horgetragen. Nach Mittheilung dieses Ergebnisses an die kgl. Re⸗
nierung wurde in der Person des kgl. Rechnungskommissärs Mo—
schel ein Special · Commissär zur genauen Prüfung sämmitlicher
Rechnungen des Zuchthauses abgesendet und zugleich entsprechende
Mittheilung an den kgl. Staatsprocurator in Kaiserslautern ge⸗
machi, worauf der Angeklagte am 12. Mai laufenden Jahres
erhaftet wurde. Eine genaue Revision und kontradiktorische Fest⸗
dellung mit dem Beschuldigten stellte fest, daß außer den von
—Iä Aufftellung der Anklage unterschlagenen Beträ⸗
— noch Waarenbeträge ad 2070 fl. 48 kr.
sehlen. Bezüglich der letzgenanuten Manco's ließen sich keine hin⸗
reichenden Verdachtsmomente beibringen, daß sie von Unterschlag⸗
ungen durch den Beschuldigten herrühren. Nach der Behauptung
der igl. Staatsbehörde hat derselbe nun folgende Beträge
anterschlagen:
i) 3974 Ellen Leinwand im Werthe von fl. 1688. 47 kr.
2) den Berkaufspreis von 10 Ellen Tuch
im Betrage von fl. 22.
3) deßgleichen von 160 Ellen Flanell im
Betrage von 4. 184. 10 kr.

4) von drei Beitdecden im Betrage von

5) den. Verlaufspreis eineʒ Strohdecke
jm Betrage von 47

5) Handschuhfabrikationslzöhne in
sammtbetrage von

— —
4 kr.
⸗2fte 1029730 kr.
zusammen fl. WB8 81
Der. Angeklagte gesteht die Unterschlagung eines Betrages
on 2317 fl. 19 kr. ein. Die Anklage lautet ferner auf ver—⸗
hiedene Fulfchungen in den Verkaufsverzeichnissen der Jahre
864 bis 1866, weelche in der Absicht, um die Anterschlagungen
u verbergen und vor Entdeckung sicher zus stellen, vorgen ommen
vorden seien.
An In derzNacht vom 5. auf den 6. Juni entwich der Be——
huldigte · unter Beihilfe des Beschließers Müller, den seine Frau
u diesem Zwecke bestochen hatte, mit diesem Besschließer aus dem
lutersuchungsgefängnisse und, flüchtese nach Fraukreich, wurde aber,
zwie Müller, in Havre, wo sie bereits einen Ueberfahrtsvertrag
jach Ametika abgeschlosien hatten, am Borde des Dampischiffes
Bestphalia, in dessen Registern fie unter falschen Namen eingetra⸗
jen waren, verhaftet und ausgeliefert. Das Dienstverhältniß
zes Angeklaglen beruhte auf. Privat-Uebereinkunft mit dem Amtz-
horstande des Zuchthauses, weßhalb eine öffentliche Verpflichtung
nicht nothwendig war. In seinen dienstlichen Leistuügen zeigte er
ich sehr fleißig und außerordentlich“ gewandt; er übersah den
getrieb im Zuchthause und war mit dem Rechnungswesen voll⸗
ommen vertraui. Sein dienstliches Benehinen erschien offen und
icher und nie kriechend. JIm Jahre 1865 verehelichte er sich und
—DDD———
ehr ungünstig über sein verschwenderisches Leben, namentüch in
yn letzten Jahren, aus, während doch jein Gehalt, blos 850
Hulden beirug..
Die Vertheidigung, welche Herr Advocat-Anwalt Keller über
iommen hatte, führte aus, daß die Unterschlagung sich blos auf
zie vom Angeklagten zugegebene Summe von 2817 fl. 19 kr. be⸗
aufe. Ein weiterer Betrag sei mcht nachgewiesene Wenn ein
rößeres Deficit vorliege, so sei die Möglichkeit nicht ausgeschlossen,
aß bei dem ausgedehnten Betriebe dasselbe durch Irrthü ner ent⸗
fand, oder durch Veruntreuung anderer Personen verürsacht wurde.
damentlich sei es wahrscheinlich, daß der 1864 perstorbene Vor—
änger des Beschuldigten, Cund, einen bedeutenden Receß hinter⸗
ijeß. Hinsichtlich der Anklage wegen Fälschung müsse Freisprechung
cfolgen, da die zu diesem Vergehen erforderliche Absicht rechts⸗
vidriger Täuschung nicht nachgewiesen seiz denn der Angeklagte
zabe die Veränderungen an den Vertaussverzeichnissen jedenfalls
nuch zu dem Zweck vorgenommen, um das erwähnte von seinem
Borgaͤnger überkommene Deficit zu verdecken, beziehungsweise, uin
je Jahresrechnungen lappen“ zu machen. Es, sei nun, aber
uͤcht möglich, herzustellen, durch welche ere das don Enno her—
ührende habe verbergen wollen. 4—
Die Geschworeuen erklärten den Angeklagten dez Verbrechen⸗
der Unterschlagung, jedoch blos in dem von ihin zugegebenen
Betrage von 2317 jl. I9 Ir. und des. Vergehens der Fälschung
sur schuldig, worauf der Schwurgerichtshof densel hen in eine Zucht⸗
aussirafe don 8 Jahren verurtheilte, deren Verbüßung in einer
Festung angeordnet wurde. ue
Vermiach 8ß.

iMirnchen, 25. Nov.“ Die Briefmarkensammler“ haben
nun bald Gelegenheit, ihre Sammlungen mit einer neuen Gattung
wn Marken zu bereichern. Während nämlich im norddeutschen
gundesgebiete bisher, wie bei uns, dienstliche Sendungen unmarkirt
et Post abgegeben wurden, sind jetzt, und zwar vom 1. Januar
870 an, auch“ die dienstlichen Seudungen bwer Behötden
vort mit Matten zu frankiren. Zu diesem Zweckewerden eigene
uuf den bejzeichneten Gebrauch? beschränkte Briefmarken hergestellt,
velche die Werthziffer )4, qjs, *2, J und 2 Groschen, und andere,
pelche die Werthziffer 1.2, 8 und 7 Kreuzer (fürdie im Gebiete
es Guldenfußes liegenden Theile) zeigen.Für jene ist blaßröth⸗
iches, für diese einfach weißes —XV—
ciden Sorten ist schwarz.“ Die Ausstattung' erweist sich als eine
ehr einfache, die Umschrift heißt: NRorddeutsche Post.

FtZwischen Jugoifingen und Ebersthale (bei Künzelsau) ist
— wohl in Folge der juͤngsten Erderschütterungen eine circa 5
Fuß weite und eiwa 400 Fuß tiefe Erde röffnung entstanden.

FStuttgart, 22. Nov. Dem „Wanderer? ist aus Stutt⸗
jart die RNachricht zugegangen, daß Prinz Iturbide, der Prülendent
zer Mexikanijchen Krone, sich nächstens mit einer reichen Stuttgatlet
Erbin, Fräul. v. Kaufmann, vermählen wird. Letzerer tritt zuvor
ur katholischen Kirche über. Fräulein v Kaufmann ist Nichte des
Stadtrath von Neurath. Primz Iturbide heabsichtigt, nach seiner
Bermählung mit seiner“ jungen Frau und dem Pater Fischer
demselben, der in der Leidensgeschichte des Kaisers Max eine Rolle
pielte) nach Mexiko zurückzukehren.
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        e 7. SAn BE Aaglz. Ministerium des ostet ß — Un. Mua 38 Ayhl.) die
nen n ee —— ——— —
— Ppaeella pird daherb
—AßA we ung e —8 ez Maße betrogen. Außerdem wird aber auch das
nen Seeplatzen oder na anderen bedeutsiden rten de rieigs Petroleum gefährlich ge wena⸗ ⸗DdieFulschun —
e 4151 og 44 ——— Ije 33 etet
ach Aunerika, insbeson dere na itdi ycoen I n, — r 9 r entzunden, wenn des
das iede Loos iRe das der veshörlen unerfahreneũ Mäd⸗ —* ahteaten awrun wir alles Petroleum, welches fich“
den Marrt. : umte9 u ringinet hiedefsa Tpfratnr, Ptzündetit gefatsat und sehre
ps üneburg, 25. Nov. In eipfrschreglichen Weise, hot ete eeet prüfen, hat mau—
fern, die Ehefrau des Taglöhners —* i9 4 n — Fogt 79 gpette erfunden. Der Apparal aist
13: Jahre alt und Mutter von 5 Kindern, ihr⸗ Fingn Enden eht etufath und leicht ah ehemdeln und wäre zu empfehlen, venn,
* 3 — *8B — 5* 47 e —*8 nil viqein Apparatinn jeder Stadt und in jedem Kreis die (ber
adt eines geschlachteten Schweinds sni Pr Zesegl — 6* —TE Petroseume etwa alle Monate⸗
haf and davin, verbraunt ista Die Frqu; att am⸗ Aden vor er prü Au die g ul temit vem Namen der Verkaͤufer öffentüch?
ee vneini d eeee xttaunt gemnacht ¶wittden. ¶ N Amerilabestght pqrüber schan langes
iußertð dnß das ve uniw dolhonmchte sot ineen — d —* eneee I ine naee gen gue
i 4 9 ubei uu 899 * Mi⸗ ß Wnu 4
—
F. Ein in der Vorstadt St. Pauli in Ham rehun
naster und in einer Eisengießerei den sge Maͤnt Nanmens⸗
Dndet besiht eine S1ahre alte Ftauliddienchmninn dern Ghen
wei Kinder, außerdem aber noch ein uncheliches Kind von 14
Jahren zugebracht hatte. Der Frau sollen hübsche zunge Männer
ne ganz gleichgültig gewesen sein. Vor —— feher
is gewöhnlich nach Hause kommend, findet Minder in seiner
Dohnung. nachdem er lange dor detverschlossenen Thür hatte⸗
Jarien müssen, einen die Zeitung lesenden Maler. Es Folgt eine
fanülienscene. Die Frau erklärt, daß sie das Ideal ihres Herzns
a dem Maler gefunden habe undinichtemehr) pon ihm lassen
dneen Am 117 Abends versuchte der Ehemanu noq einmal, seine
Frau· gur Vernunft zu bringen. Vergebeng, sit erklärt. sie wolle
—— ie, den ümgang mit demeMöler“rufgeben.
Bul erwidem ⸗Mindet, Aaun wollen wir zusammensterben!“
—R nimmt er zwei geladene Pistolen, und nachdem die Ehe⸗
utt dan inander Apschied, genommen, drückt er der Ichop im
Zen liegenden Frau⸗ eine derselben ine die⸗ Hand⸗ ritt an die
Subo thr and eonnandieze Fouer ⸗ De huß des Mannes
raf die Frau födlich durch die Schläfe, jio daß sie sogleich den
Beist aufgab. Ob sie auch das Pistol abgedrückt, ist noch uner⸗
— Eezieze dð e unversehrt blieb und so⸗
gleich mit den Findern dis Weite ichte. Die weitere Untec⸗
uchting err wohl woch mehr Licht Rber viest Eache wexbrejtene
FAls consularische Vertreter deh notddeutshen Bundes im
uslalider sinde bis zum October dieses Jahres 20 General⸗Consuln
25 Consulnzuns Vd Vice⸗Confuhn ernannt — noch
Fonulats ·anzlec tonmnen, Die Honsulacüchen Statienen etsirecen
—— den. ffillen Ocan. ae 5*
p'In Rom find am 2h. wvn M. am hellen“ Tage Wei
vãpstlichenr Faaven astit Messerstichen, der eine Win verwundet
vorden. dige Thatsache wird mitgetheitt, nicht weil sie etwa eine
Scnenhes ware sondern weit g0 diesmal ausnahmsweise gelungen
st, die Thäter“zu etgtelfen nd “ 1
wee eFeerf u'n g.. Das lirolenn“ wird
Nelfach mit“dem viel billigeren RNaphta gefalscht.“ Petroleum

Bei der Ausstellungfün: Bedürfnisse der Arbeitet zu Amsler⸗
—D —D Auszeichnuugen auf bayerische Aussteller
asasue Mediulle 2. Classe: Gebrüder Eberhard in Frankenthal.
Medaille 5. Classe E. Keule in Haiserzlautern, J. Snittelmeyer
n Zahfaus d, Ae Wolpert. in Kaisetslautern. Ehrenvolle Er«
vähmung: iass und Brandt in Dinkelsbühl. Außerordent⸗
siche Erwähnmig: Älbert und Hamm in Frankenthal. —
Opinuluuueι. ——— tomemntet ein dueues Oel
in den Markt. daß wir? altten Feinmechgaikernz Telegrapheuen
Anstatten, Krmachern ꝛc. aus eigener Erfahruug empfehlen können*
3hon seit Jahren war man bemüht, ein Schmiermittel für feineren
Apparate und Instrumente herzustellen, welches bei gleicher Shmier ⸗
ähigkeit alle Uebelstände, die den fetten Oelen vegetablischen pder
iches Arsprungs auhaften. zu haeitizn.... *—*

AnOrlenn ore man wis jetzt zu den genannten Zwecken vere
handie dattelr verschiedene · Aangeh; häufi ge- griffet gier dicederee
chiedenen Metalltheile an, wirkten auflösend oder orxidirend auf

ie Lager, verharzen und machen ein sfteres Reinigen nothwendig,
— J— häufig schon über dem
aee hinkerließen adber einen mehr oder minder gro—
sed Rudstandeng 4

Dr. Kirchner in Feantfurt a. M. s es min eldngen, ohne
ede Beihilfe von Sauren ustd Altalien ein Oel darzustellen, bei
pelchem he diese Ile bantande glunctich beseitigt sind ẽ das Oel ist
anzlich frtt von Säuren und greift die fetusten⸗ Maschinentheile!
n teiner! Weise an, es harzt' nicht, fondern derflüchtigt sich, ohnen
rgend welchen Ruckstand u lassen, “macht daher das Läufige Putzenn
der Appoͤrdte vollständig· überflussig. die Winterkälte hat keinen
Einfluiß darauf, es bleibtsetbst bei 80 8flussigenn Dien Anwenduug
zes Opal⸗Oels für relegraphischen Zwecke ist don Soeiten dex
henetaldicectinder Tele graphen bes norddrutschen .Bundes aem ·
ofohlen Andebeitven meisten Verwaltuugea zu ihrer vollen Zufriee
denheit im Gebrauch!nu (Arbeitg. )un e
— να
Theater in· St. Ingbert · 1
Der ergebenst Unterzeichnete wird mit·cseinem mechanischen ·Nunsttheoter. hiero rtẽ
nehrere Vorstellungen, zu gebend die Ehren haben und zwar am Samstag (heute) den 4.
Dezember jm Oberhaufje r'schen 34 J— a —V——
r —4 34 3 4 G C
ι er gut Av* nag — E -.
Die⸗e glück siche Müllerin.
.Lufttipiel in 3 Aufzügen. w2545
Zwischen jedem Att folgen die Metamorphosen und Ru nstfiguren.“
Zum Beschluß: Die mechanischen Schwanen. —DV
— ESonntag den 5. Dezember:
Donno dex Freigeist geene
J ZLunsspiel in 8. Nufzgen.
Zum Schluß; Phéatre pittore«qgue- αιν—
Bombardement von Odefsa am schwarzen Meere
im April 1884 durch die vereinigten Muchte; Frankreich? England undi Türkei. “
öæ — niget J
⁊ Preise der Waätze
I. Plaß 6 Sgr. I. Plaßz 4 Sgt. III. Plaß 2 Sgr. eee
IJ Aufang a 8 Uhr Abends. n ——
Höflichst ladet ein i *
I Jordan, Mechanikus.

Auswanderungs? Anzeige.

Peter Weis, Schmelzarbeiter von
NRohthach,wisle mit. seiner Familie nach
Rentrjsche in Rheinpreußen, wo sich ders,
selbe bereits aufhält, auswanderna
Einprüche gegen. dieles Vorhaben, find,
vinnen 14 Tagen hier anumelden.

Zweibrüchen den 29. November 1869.

I Käöunigl. Bezirksamt

a. A.
Schäfer.
Rectistcation eines Ausschreibens.
Mein in Nr. 188 dieses Blattes ent⸗
altenes Ausschteiben, Diebstahl einer sil⸗
ernen Anteruhr betr., rectificire ich dahin,
Jaßß auß dem Dedel nicht ein Sträußchen,
ondern eine Kirche eingradirt und daß die
Uht auch daram kenntlich ist, daß an der
kinfassung des Glases ein Stückchen- aus-
gebrochen ish. 1 J
ESteegIngbetteden 2. December 186090.
Dex kigk. Polizeianwait:
Bruch— —

130 *15

IJ
        <pb n="748" />
        A
c3 νν . u n αα 1 äö
d 2 hνα, 2715. en 6 ö ι n v ιιι
i n tes —9 e r
Moihnachts Ausstellung
— ß —* 44 n nn
di ν e 7 M M —— 7 v — — ——
hut uuster A * she xe 5276* *
gnn Zu hebostehender Weißachten“entpfehle üeltz reichhaltiges Lager aller Arten Christgeschenke: nd
d Zunevolichtder. Weihiecten gepfehle ciütsheich— ue aee Iun êäni d !
en e Kimnnd ec.y7 spielw d e 2—öl s n e
Aιν ααν ι x n An bahl io —e nu n,
ι Mναν νν iνισ V in gro er und ichßnen —3 15* m. u n i i m
a o geh Arh in VOr t —VVV—— —I —X ———
Iò Tιιν αα ιιι — —,—⏑— 3— — II —
— ——
Wanptgsche ahre kwzen genged vrta stan eeshags eß Wacharätu ee in An F
— —— —4 —l 4 54 9 WNü in zahakerumd,Thez« en;,
Atvün Whols uühndhfhhe humd hhhlchahin m m.en Meü bsieing ad taßt nn
— —
Screibpulte — 8 1d 814 —DDD
. er —— dr 12i—d iguuα Vιιν .
Sch re e se h —8 —J ⸗ z IrWinkel, Farbtkasten/eColor — Jes oxlagen,ee
* 775
— 3 no ν un nmiß on 135090 qu üöu
V. nici
Schutmꝛappem Ed iel eꝰ ꝛeꝛꝛe. ux.n ꝛe — JJDDDDDOD———
duhr —— un uobuul.ioανν o achsgegenstäude bitiy l misf nfd itlu B J
aue nu — y 55 * AI — VVV — e —A— ——
u F ChlhauWetzichunsen eh usleblen, in Hem. pexschie densten Myrmen, uiν
erngenn —— 8 .ö νιν v nn eeb
u—e R8 ni 10.n ciiu sp⸗ I y8 U 5 —S
Iin ι νG ν ruιιν — 8 7 —— 5
— 9645 ieswv 3 feu kaufßpreiset l nzaν νι
z22 Mm · möüt ih on iĩndorspielwadren naufzuraumed verlaufen solhe gun —ú— — eege
ur — Dezembe Wor 2* eg ent mihninen unrut
1 Nnjum. ——— *9 nbiz un5 u Wien Migtexial⸗ Nin.Farbswogtenheindthhig —
2us snιι riy un nu Iudi —X N uo nee non ny gl gcherpfnn
S 7Vαν—σ σιααR ιιν ι—u, onu ιαν 9 7 — T * *99
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onusdud aun uian n n ιι nu on 6 —, —J17—
8Sekgut!n Blankugeln,
n, α] ι 73 4849 NPfanr Schachteln citca 220 Sind
Die Auehebung der ehys Wige Velahe
30 ιι u,— be peffende dh! —V —— 53
in pGemaß gch.der Jum —A 535 * e neuen
Vollzugs Vorschriste m wonn 23. Jun deselocn Jahtzag F 8. vae —
wen don —BVBBB ———————— —*9 — 32 esieo ie am
doleuderjahre; 1849 9e hore i ind nandurch aufgeforge inn fiegt ist om.a uuj
ινν α gnnt Azun sagtesh g Meter Heufsernnn
ich bel der Gerieindebe hönde aihrer 3Hrimath, der zihreß, Aufenthaltsorfeg, — —
se Wefinden bersterex mrenc hersomnlich Pder. scurgtuthh —— Zrucht. Vred Zlensc Preise
elde beeii Ve rim Sidu egedee shn esseg,ihre etwaigen der Staͤdt vmnburg, vom, J. Dezeminn
amzumelden, daselbit/ boaeri Ve rim ei du⸗ gude n 39.8 1
minn. aun gumn we dn nm Dnn neeet zu ez Suetn ett e te
des Gesetzes — oder auf B —— Spe zus — eng ip
ansitbringet inddiezuieBesgründitug- deraemachlen. Ansprliche erförderli-ie Nachwelse so —
weit ———— ane 46 des Deses F 8 c — 9 7 8 MNsqhfrucht fl.
— 2—2— — erzustellenden Listen V——— e 33 „A kr. Erbsen fl.
Fhuadn sno utgeiinsicht. Vnnemcttacfoeegt unnd sind etwaige Finsprsiches geden dercn — . Bs dc —— tr. Wicken —
—E — eoenbrodes 3
ieee Art A3 Absatzel des Gefetzes dias Dustgr.n 24tt. ditlon ngru atrd
vpblgeschrieben n Vlnmeldepflieht bis 13 Januar 1870, uijcht grgat J Hotttos Nar. — tr. Das Paar.
kommen sind, uitrerliegen binerrnStrafe bis zu zehn Guldenn Ar . eck9 Ih⸗ 2Ir. Ochsenfleisch das Pfp.
—— ———— —
Zwůbbtacheo Denri So Movomber 18609. — B8 28 doshbfleis p Ham —J
Aged ni glich bayerisches . W eai ʒ aqm ——— ß wehniesszsh 19 sayoddufter has vi
DRamm. nyiαι— —ιnchat — —
a9 45. ir 5 Schäfer. ινσ lu odiuFrankẽurter Börse
ldit Aa— —
3 I 1 a! 9 —
Itol ybrobhe Brust⸗· — 8 ——— eldsoͤrteu. 1 447 —433
. sche, K d — ———
n n rammiirteauf allen Ausstellungen. n/6 — —V—
Diiscine Verhindung, von Zucker und soschen Mürtera ẽ —————
— Zounmdischo AO n. Stück . 866
Respixationgnrgann poy der medicinischen Wissenschaft —E 7 333 ——
jost goftellt/ sind. pnustojnitd inen Enzuhhe Sourereigng, 1113458
cpo dieser Brust Bonhonzzisge Rersiegelten Pacheten nit Getraiüchsab eigug 4 —
'eflindencsich inzanstot- Aughert vei J. J. Grewenig und bei Coild. G ——— * er Zahesunz 55
ickel.: inncetlaei Fer. Apprederis Donars in moldiamn unie 2 27-28
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Pedattivnn Truck ung Bi ntry 5

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— 63577 441 fl atin'““ 3—bB—BGB α . Jι I
der Sh. Jagberier Außei — DD———— Uhtethaiengööloile?nit ver Viensiaghe' Vounuetilge- und Sonr
hanwꝛn erscheint wochennun iun ——,, Ten Fngedenp Sorh ia g. Abonnementopteig viertetkgehrig 12. areng vyen
— 12 Silbergr. Anzeigéen werben mites8 Kerzr.die dreifbaltige Zeule Blattschrift oder ——— berechnet. ——
. —* * 2 7
st 91.. bancan bu.— 1869

ι ν u eiittibeun
h urDeutschland i ον nf?

Muümchen, M Decu Das: Krjegsmintftviume hat angeordyet
aß Mannschaften, welche außerhalb des Konigreichs ihren Wohn⸗
der Aufenthaltsort nehmen, von der Meldpflicht bei, Lontrolver⸗.
ammlungen und Uebungen auf ein Jahr und langer den tbunden
verden: Wenn jedoch Faͤlle esutreten, daß/igr ee befindgiche
Hehrpflichtige zu Controlbersambilungen und Uebungen cinberuͤfen
derden, sind die betreffenden Wehrpflichtigen — der Rat J

Huswärtigen Aufenthaltsorte zunächst gelegenen Greuzbrzirte .
— zu diesem Zwecke e eiuberweifen. Die ⸗ Bolt ewirthschaft, Handel und Verkehr.
Ine chnung und Vephniang der Rasheeen e e In —— ——— Zhbie oder Nichtann. me
olchen Fallen von F eireeen 5. R 2 det ANnerreichischen Sechskreuzerstücke im Privatberkehr, welche —*
r no den ompagniesihe es n 77 nier unb au audern Orten der Pfalz le bhaft besprochen —
dnn en mrd — — — — fhbie ↄdenlel chreibteitsana dein b, Spehettvo Anzeigei4: iSchon im Jahre 1866

Wisen, 3. Dec. Der Pester VLlohd“ Wesprichteein ein wAnze
5 scheeichen Fundnisses und ourde betkannt grumcht/ VDoß. dienhstern Sechser mu der Jahres zahl
Irükel die Eventualität eines frauzösisch-russischen Bün sses n *
mpfiel i i neenibet enea. 1848 zund. 8407nur 5 kr. suddeutsch werth seien. Durch Qund⸗
wpfetnt der Pegerumg Dies nVeltrebungeus tege —*8 des k L österr. Finanzmini steriums vom 53. Sept. 18066
ühruyg an Prenßgen hytbeizuftihren. I ng l. oͤlterr. 5. Sept. J —
hrr —, ß st ausgesprochen, daß dieselben bis zu Ende des Jahres —8

Frankreich. zei allen öffentlichen österr. Kassen und Perceptionsämtetn un.

. Parra 8. &amp; „Dec Ein Brief „Guijols.welchex, pon. den Zahlung-statteund Am⸗Wege der Werwechslung Ingenommen wecden,
guecn vnitem e dre e e d e e e e d e ene ht
inig gu bbleiben, im Der, Revoludien ˖ waderstehen czut-ko uwen.ind bem Stenor⸗ Mind Hannnelamt Krakau alss · FJahiung dnge

ezuane Amerikäs, iosaimnen pud iugewechse und daß sie von Eubeit 1830 deum
— ——— RPraftdent Grant hat einer israeli⸗ — B Staats Cen trallasse in Wien einge⸗
ischen Deputolisn:seint Verwendung bei Kaiser von Ruße Got. werden.Allerdings ift durch xine höchsteMinisteriglentschließung
and zugesagt —*— — — — Raͤsßilan dhin VBayernverfugt,“ daß bei vffentlichen · Kassen · m Bayern diese
eee eee, e me y io osteree Sechser nicht wmehr angenommenmerden dürfentd pumal als
ιαινανα de hinen geseb hene Cuts daselest haden doch den diese Vverfüg
ung keinen Einkflutßz auf den Privatvertehr. Hier wirft sich num
zie Frage auf, was kann geschehen, wenn man selbst noch im
Jahr, 1870 2 dlerr. Sechser“ von 1848 und 1849 einnimmt*
en der obigen Bestimmungen⸗des dsterr. Finanzminifieriums,
vonach diese Sechser fort and fort in Oesterreich von der Staats-
vasse eingelöst verden, wird sich die Priwatspeculation“mitderen
xinnuhme, unde Verwechslung in Sülddeutfchland befassen, und
chließlich kdnnte es kommen wie s. 3. mit den Sechsbäßnern, daß
nan solche mit einem kleinen Verlust hier, in Mapnheim, wie in—
Frantfurt verwechseln kann. Demnach ist der drohende Verlust
um nennenswerth und die starke Abneigung gegen die Annahme

Sechser beir ns durchaus nicht begründet. 3

— Irrmi seche e

f In Parrinswürde eine Wittwe Husson und deren Sohn
vegen Vergiftung der Frag des lehteren zu jebenslanglicher, resp.
z0jahriger Zwangbarbeit veruttheili.ee

F Der jüngst verstorbene Lord Derby hat ein Vermoögen
sinteriassen, das jährlich 190,000 Pfd. St. (b. ijlea 224 Mill. fI.)
Revenuen abwirft, —45 3 —————

p(chnelles Geri h )Vorletzen Sonntag entstand
ei dem Gewürzkrämer M. Freese— in HDamburg ein hedeutendes
Feuer durch eine PetroleumErplosion, Der Genannke, durch die
Hetonalion erw ichend, kounte seine Rettung nur durch einen Sprung
nus dem ersten Stock' dewerkstellig n, wobei er? anehrere erheblicve l
Bekanntmachung!
Die Wahl des Stadt arss in
St. Ingbert bett
Bed der am' 29. November l. J. begon⸗
enen und heute beendigten Wahldes
gemeinderaths vnn St.Ingbert wurden
ewählt, und zwar z114 ———

I. Izu Stadträthen 5
arae mer Fustab, Ejlenwertshefther
mit DV— 6831 St.
Sqhwarz Fri Jge, gobrk.
mit , 5123,
Tuster Peier, Rentnern mit 803
Bed Joh. Adam,: Wirth mit 497,
Schmelzer, J. J Ladt. mit 7 F
Pflug Cont. Schneiderm. mit 4461,
Badar: Peter, Ackerer :mit 481 ui
Schmitt Heim. Seifens. mit 428,
deienthaͤt Joh. Backer und

ullex mit α
d. Grell Franz, Handelsm. mit 418, J 8

1. Peters J. J., daufm. mit 409. St⸗
2. Paul Michael, Ziegler mit 408,
4. Greß Peter, Baͤcker mit 406,
14. Gottmann Ph. sen. Rent ⸗·
ner mit —E —X 899 5
15. Heinrich J J. Wirth imit 398
16. Kahn Wolfgang, Seifenf, mit 38925
7. Hager Joehang, Bader mit 390.,
is. Ehrhardt' Flanz Jacoben
daufmgnn: mit 435 8809
9. Woll Peter Jos. Kaufm. mil 381
20. Friedrich, Joh., Kaufm, mit 378
21. Redel Peter, Ladkuecht mit 874
22. Eissel Jacob, Wirth mit 368
23. Schwarz Peter, Schmied mit 881
24. König Johann, Bäcker. miß 358 3
25. Stief Franz Jos. Wirth mit 3582.
26. Chandou Wilhelni, beu ν
Blerbrauer? mitnu 343
S ch w arg Jac., Sahreiner miß 330 *
—A—
WMaher Joht“ Wirthe und Bergmann
iit, — — ————

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agas Michaelhe Bäcker mit .316 St
Dofmann Joh. sen.
daufmann mit mit 8307,
Schwarz Val. Wagner mit 296
Krarmer Peint. Eisenwerks⸗
zesitzet mit · 292,
Muͤlkler Jacob Schuhmacher⸗
neister( mit, 216286,
Neuman Fresedrich Wirth
und Zimmermann mit 279
Schweitzer Peter, Wirih'und
Berginann wiltet 273,
. Zott Martin, Kaͤufm. mit 2415
Im Ganzen wurden 3853 gültige Wahl⸗
‚ettel mit 19,640 gültigen Stimmen ab—⸗
zegebemetr—
Im Hinblick auf Artikel 112 der G. Ord.
jür die Pfalz. vom A9. April 1869 wird
dieses Wahlergebniß andurch öffentlich be—
annt gegeben. J
»St. Ingbert den: 3. Dezember 1869.
b Der Wahlcommissär:
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:— h. Bezirksamtmann.
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IN MiIdBiIAIISid ahbiteunnD— die sp 8 J. U p— E
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Schachteln, Uhrhalter, Feuerzeug-Etuis, Cigarren-Etuis, Musik-Etuis, Fächer, Papet eries,
Wandtafsche m Schreubzeugegeberkastems Rexcassai res, Wachs-EtuikrucKeämmtästen, Schreib⸗
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zun Bermittelung non Werßicherungen geaen Feuersgefahrumuf Mobilien, Waaren, ——— 757 aeenenne
MRaschinn Vieh. Ernte⸗Eridugngft. Acerercuhe abor hannt / mif. uulr beweglichemn aie e ie iab vln,
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Jede nähere Auskunfta wixd hecn arihetn sowih Vrosphcle ad. Anlrags⸗ —9 didtrren ann egech
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Sonniag den/ h Dezeniber iin OCxh uim j bireschen Saaleinis Sorn, kal. Rotar.
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Zwischen jedein Akt Foigegedi RMetamorep hofen und Hu —J——
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im Abril 1834 durch die der inigten Machte: Frankreich, England uisd Turkeinn
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Die Verwirrungom er VBewirruugene 777
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Der inen Fürst beznuberte Hofhärtue Komisches. Lustshiel in4 Aufzügen. n
Zum Schluß El ber a ha m s Brannd v pfer. Eine mimjsche Darstellung.
Preise der Plaͤtze h. J. Plat ö. Sor I. Ploß40Ehrjufe pidt Sar
Anfang 3 8 Uhr Abendz. n ι
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        St. Ingberler Anzeiger.

Dder St Fagberter Anzéeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags⸗ und Sonntagb⸗

Anumer) erscheint wöchentlich viner m al Dienztag, Donmerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Nr. 4192. ——6869

DDeutschlaud.

Müuünchen, 4. Dec. Mit ziemlicher Bestimmtheit taucht
das Gerücht auf, daß der Königes mit einem Coalitionsministerium
unter dem Präsidium des Fürsten Hohenlohe versuchen wolle. Die
dH. v. Hörmann und v. Gresser sollen zu dem Ende aus dem
Fabinet scheiden und durch der neuen Kammermehrheit entfprechende
Persönlichteiten ersetzt werden; man bezweifelt aber, daß Fürsi
hohenlohe darauf eingehen werde.

München, 5. Dec. Gestern Abend sind die Minister Fürst
Hohenlohe und Frhr. v. Pranckh von Hohenschwangau hierher zu⸗
uckgekehrt. Der VLetztere ist vom König zum JInhaber des 8.
Infanterieregiments (bisher vac. Seckendorff) ernannt worden.

Dienstesnachrichten.

Dem functionirenden Staatsprocurator⸗Substistuten Jakob
zrieger in Frankenthal ist die erledigte Stelle eines Assessors am
dandgerichte Neustadt verliehen, ferner ist die kath. Pfarrei Grün⸗
stadt dem Pfarrer Adam Christmann in Obermoschelnübertragen
borden. — Zum Lehrer an der israel. Schule in Lambsheim
purde der israel. Schullehrer Simon Wenk in Ruchheim, zum
dehrer an der prot. Schule in, Oberweiler im Thal der Schul⸗
verweser Philipp Heil in Bosenbach und zum Schulverweser an
zer prot. Schule in Obereifenbach der Schuldienstexspectant Karl
Amann von Adenbach ernannt.

Karlsruhe, 5. Dec. Die Eriste Kammer trat
zestern dem Gesetz über Einführung der obligatorischen Civbil⸗
he bei.

Berlin, 5. Dec. Graf Bismarist seit gestern Nachmittag
zier. Er wollte nach Bonn reisen, wo sein Sohn Herbert im
buell am Kopfe schwer verwundet wurde, ließ aber auf die Nach⸗
richt von Besserung seine Gemahlin allein reisen und empfing heut⸗
drn. v. Schweinitz, den neuen Gesandten in Wien.

Italien.

Florenz, 4. Dec. Zwischen dem Könige und dem Grafen
Beust soll eine baldige Zusammenkunft des Ersteren mit dem Kaiser
Franz Joseph verabredet worden sein. — Aus Rom wird ge—
eldet, daß die anwesenden -Väter des Concils“ vorgestern
n der Sixtinischen Capelle dem Papste Pius den Eid geleiste
naben.

Aus Rom, 28. Nov., wird der. Havas'schen Agentur in
Haris geschrieben: Die Totalziffer der bis heute eingetroffenen
remden Bischöfe beträgt 315; 300 weitere uungefähr werden bis
zum 8. Dec. noch hier erwariet. Alles in Allem aiso, die hier
Jewöhnlich residirenden Prälaten mit eingereichnet, werden die
Jater des Concils: Cardinäle, Patriarchen, Primiten, Erzbischöfe,
Bischöfe (letztere zwei mit Seelsorge oder in partibus), Procura⸗
oren abwesender Bischöfe, Asministratoren und Capitular⸗Vicarien
zacanter Bisthümer, insulirte Aebte, Chefs religiöser Orden, nicht
nehr als 650 betragen. Die katholische Hierarchie besteht den
Angaben der Pont ficalstatistik zufolge aus 981 Prälaten, von denen
747 ihre Sitze eiunehmen, 234 hingegen Spreugeln in partibus
ingehören. Man sieht, daß die vor einiger Zeit mitgetheilte
Nachticht, daß ungefähr 300 Bischöfe dem Concil nicht beiwohnen
werden, begründet ist.

Es ist sehr schwer, die Erlaubniß zur Besichtigung des Saa⸗
les zu erhalten, in welchem das Concil stattfinden wird. Man ist
eben damit beschäftigt, die letzte Hand an die Vorbereilungsarbeiten
zu legen; am 4. Dec. muß die ganze Zurüstung beendigt sein. An
diesem Tage wird der Papft St. Peter besuchen und den Saal
ürs Concu in allen Details in Augenschein nehmen. Man glaubt,
»aß die Eröffnungsceremonie, die bereits mitgetheilt worden ist, 6
Stunden dauern wird.

Spanien.

Madrid, 4, Dec. In den Cortes legte Prim einen Ge—
etzentwurf über Aufhebung des Belageruugszustandes vor. — Es
oll eine neue carlistijsche Verschwörung entdeckt worden sein. (Einem

Telegramm der „N. Freien Presse“ zufolge sollen Serrano und
Prim Angesichts der Unmöglichkeit, den Herzog von Genuag zum
Zönige zu erhalten, die Candidatur des Sohnes Isabels,
des Prinzen von Asturien, aufzustellen beabsichtigen.)

—
1 Sit. Ingbert, 7. Dee. Gestern wurde durch Herrn
Förster Hauk von Hassel in den Waldungen des Herrn Villeroy
ein Wildschwein (Bache) im Gewichte von 90—100 Pfund erlegt.
Verschiedene andere sollen angeschossen worden sein·*
. Wie Fürst Hohenlohe zu dem tunesischen Orden kam, dessen
VBerleihung kürzlich gemeldet wurde, ist interessant genug, um nach⸗
rräglich erzählt zu werden. Bekanntlich schickte der König vor
einiger“ Zeit feinen Stallmeister, den Grafen Holnstein nach Tunis,
um dort für densk. Marstall mehrere Pferde jur kaufen. Der
Stallmeifter fand in Tunis die freundlichste Aufnahme, und der
Bahn übergab ihm einen Schimmel, ein edles Racepferd aus seinen
eigenen Ställen, als Geschenk für den König von Bayern. Das
Pferd kam wohlsehalten in München an, starb jedoch bald darauf.
Der Koöͤnig aber, eingedenk der erwiesenen Freundlichkeit, übersen⸗
dete dem Bey einen der vielen einheimischen hohen Orden, worüber
denn der afrikanische Fürst hinwiderum so erfreut war, daß er ein
zanzes Dutzend tunesische Orden nach München schickte, um sie
dort vertheilen zu lassen. Den schönsten, mit Diamanten reich
verziert, übersendete er natürlich dem König, den weniger reich
zarnirten dem Fürsten Hohenlohe, die andern sollten den „Wür—⸗
digsten“ angehängt werden. Nur Einen Glücklichen der einen sol⸗
chen tunesischen Orden erhalten sollte, benannte der Bey noch
ausdrücklich: „den ausgezeichneten Componisten Richard Wagner!“

In Wiesbaden wurde eine Gaunerbande eingezogen,

die ihr Geschäft nur unter den höchsten Personen trieb; auf Grund
gefälschter Urkunden resp. Empfehlungen des norddeutschen General⸗
lonsuls in London wendeten sich die Bauner an Könige, Königinnen,
Fürsten, Prinzen u. s. w. und erbaten deren Unterstützung für
einen durch Mühe und Anstrengung in Amerika reich gewordenen
und durch Schiffbruch um sein ganzes Vermögen gekommenen, immer
aiameuntlich angeführten ehemaligen Unterthan und haben auf diese
Weise auf dortiger Post schon namhafte Beträge in Empfang ge⸗
nommen, die so erschwindelt waren.
4 Die Duelle werden jetzt auch unter den Damen in Paris
Mode. Zwei Damen der hohen Welt, wie wenigstens der, Gaulois“
dersichert, haben sich vergaagene Woche in dem Garten eines Hotels
der Rue Montaigne auf Pistolen duellirt. Beiden Kämpferinnen
zing die Kugel durch die Röcke. Veranlassung des Duells war
Fifersucht, welche ein sehr schöner ungarischer Cavalier in den
Herzen der beiden Schönen entzündet hatte.

Aus Rom wird der „Magdb. Ztig.“ geschrieben: „Der
Erzbischof von Lima in Peru, welcher bei einem Alter von 94
Jahren die Reise nach Rom anzutreten nicht wagen darf, hat dem
Papste einen kostbaren Hirtenstab, ganz von peruanischem Golde
und im Werthe von 1000 Studi, geschenkt. Der Vertreter des
Erzbischofs, Generalvicar Qual, hat dem Papste dieses Geschenk
zugleich mit einem Korbe von Silberfiligran und einem Blumen⸗
trauße von derselben Arbeit nebst 7000 Fre. überreicht, welch letz⸗
teren Gaben von den Damen von Peru stammen. Auch der Erz⸗
bischof von Quito hat viele Geschenke mit hierher gebracht, unter
anderem einen goldenen, reich mit Perlen und Edelsteinen besetzten
Becher, und vom Präsidenten der Republik Equador eine große,
mit werthvollen Edelsteinen geschmückte Medaille. Man ist hier
mit Südamerika überhaupt sehr zufrieden. Auch eine Klingel für
die Leitung der Sitzungen des Concils fehlt dem Papste nicht
mehr. Ein Priester Marians Mattaini von Rimimi, welcher zu⸗
zleich Künstler ist, hat eine solche, kostbar durch den Symbolismus
der christlichen Kunst“ gearbeitet und dem heiligen Vater überreicht.
Sie ist ganz mit kleinen Reliefs übersäet, und sinnvolle Unter⸗
chriften fehlen nicht.
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in Zweibrücken
hat 500 Stück Militärmäntel und
wollene Decken billig zu verkaufen.

J
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ständen reich ausgestattet, bringe ich in empfehlende Etinnerung. Da ich gesonnen bin
auch dieses Jahr wieber vollständig zu räumen, so habe ich die Preise aufs
Billigste gestellt.

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solche blos in verschlossenen Schachteln, welche mit dem Zeugniß des Herrn Dr. Wer⸗
ner iu Breslau versehen sind, abgegeben, und sind solche in den meisten Apotheken zu
haben, sowie in St. Ingbert bie
* J. Friedrich.
An Orten wo sich noch keine Niederlagen befinden, werden solche errichtet durch das
General⸗Depot von J. G. Schröder in Darmstadt.

— —— — — —
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Mittwoch den 80 Dezember im Oberhauser'schen Saale:
Gaugraf von Thüringe
o de
Die zwei feindlichen Brüder.
Ritter⸗ Lustspiel in 3 Aufzügen.
Zwischen jedem Alt folgen die MRetamorphosen und Kunstfiguren.
F F Zum Beschluß:
Die Rauher von Saragossa.
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andern Fabrikaten durch größern Cacaoge—
halt, feinere Verarbeitung, erhöhtes Aroma
and stete Gleichheit der Qualitäten.

Mein aus langjähriger Erfahrung beru⸗
jendes Urtheil geht dahin, daß diese Cho—
coladen in sanitätlicher Hinsicht vor allen
andern empfohlen zu werden verdienen.

Dr. Starck, Koͤnigl. Stabsarzt.

Man findet diese allgemein anerkannten
Chocoladen in Originalpackung in St.
nzzhert bei. J. J. Grewenig und
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wird stets angekauft.
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au 36 kr. empfiehlt

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Worms, den 3. Dezember,

Wir notiren heute: Weizen 11fl. 15 fr.
bis 11fl. 20 ktr. Roggen O9fl. 10 kr.
bis — fl. — kr. Gerste 9 fi. 25 kr.
bis 9 fl. 30 fr. per 100 Kilo., Hafer
5 fl.— kr. bis — fl. — kr. per 60 Kilo
Mehl per Partie 9 fl. — kr. bis Yfl
10 kx. Roggenmehl — fl. — kr.bis — fl.
— kr. Roggenvorschuß Oefl. — kr. bis
9 fl. 10 fr. Weizenvorschuß 12 fl. 45 kr.
bis 13 fl. — kr. Blumenmehl. — fl. — kr.
bis — fl. — kr. per 70 Kilo., Reps
— fl. — kr. bis — fil. — tr. per 88
Kilo. Rüböl ohne Faß 23 fl. 30 kr. bis
— fll. — kr. Leinöl ohne Faß — fl.
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— fl. — kr. bis — fl. — r. per
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bis
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bis — fl. — kr.
Redaltion Druck und Verlag von F. X. Demesß in St. Ingbert.
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5228 —— 5825 * *5 8 52 —55— 2202 —227 —

33558333—35382738 235 —A —— ——

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        St. Ingberler Anzeiger.

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der St. Fagberter Anzéeitzer (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Doumerstags⸗ und Sonntags⸗
Kummer) erscheint wöchertlich vie rmn al: Diensstag, Donnerstag, Samsstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
—AV J DoOnnerstac, den v. Deeember J—

— 1560
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Deutschland. —E — die Stundenzahl erhoͤht, der Schluß des Schuljahres von Ostern
Muünchen, 6. Dec. Das Kriegsministerium hat angeord- auf den Herbst verlegt, und zwar für die Stadischulen in Ueber-
jet, daß die am 16. Sept. d. J. erlassene Bestimmung bezüglich einstimmung mit allen übrigen Bildungsanstalten des Königreiches
»er bei den Verkehesanstalten bediensteten Reservisten uud Vand- auf den 15. August, für die Landgemeinden je nach Bedürfniß auf
vehrmãnner nunmehr auch für die Bediensteten bei den Oubahnen August oder September. Zugleich wurde dem Mujbrauhe der
und pfälzischen Bahnen gleiche Anwendung zu finden hat. Es vogenannten Ernteferien uach Maßgabe des letzten Landrathsab⸗
ind sonach diese reserve- und landwehrpflichtigen Bediensteten von hiedes vom 13. November 1868 zu steuern gesucht. Was den
zen Controlversammlungen gänzlich, dagegen von den Uebungen, dollzug der gesetzlichen -Vorschriften über die Schulversäumnisse
on vorübergehender Vienstleistung für Erhaltung der geseßlichen etrifft, so ist zu hoffen, daß ein Theil der Orthsschulcommissionen
Ordnung, sowie im Falle einer Mobilisirung nach, Maßgabe der ur besscren Einsicht gelange und dem Strafgesetze den ndihigen
eweils hierwegen besonders ergehenden Bestimmungen befreit. vollzug ichern wird. Letzteres zu erzielen hat die Kreisregierung
München, 6. Dec. Gestern hat zweimal mehrstündiger ntsprechende Maßregeln angeordnet.
Ministerrath stattgefunden. Als desultat der Bexathungen ver⸗Ein weiterer Grund liegt in der vernachlässigten Fortbildung
autet, daß die Minister Hohenlohe, Pranckh, Pfretzschner, Schlör ines Theiles unserer Schullehrer, und es bewahrheitet sich der
ind Lutz ihre Portefeulle behalten werden. Die Vtiinister des In⸗ Satz: Wie der Lehrer, so die Schule. Insbesondere müssen sich
nern und des Kultus, Hörmaun und Gresser, beharren auf ihrer iber die Schuldiensterspeetanten bewußt werden, daß die 4 Jahre
Demission. Höchfl wahtscheinlich wird kein Coalitionsministerium vet Vorbexeitung zur Anstellungsprüfung ausschließend zur Aus⸗
u Stande kommen, vielmehr werden Persönlichteiten gewähit wer⸗ ildung ihres künftigen Berufes zu verwenden sind. Die von der
den, die eine Versöhnungspolitik ermöglichen. Als solche werden kreisregierung erlassenen Anordnungen werden unter pflichtgemäßer
Staatsrath Schubert und Regierungspräsident Feder bezeichnet. Nitwirkung der Aufsichtslehrer, der Local⸗ und Disiricksschulin⸗
Münschen, 7. Dec. Gutem Vernehmen nach soll der Land⸗ vectoren ihren Zwec nicht verfehlen. I
ag spätestens auf den 20. März einberufen werden. Eine Harptursache wird aber in dem Mangel jedweden
Speyer, 6. Dec. Heute wurde die Session des Lann de forthildungsunterrichts zu suchen sein. Aus dem Joͤnen zur
rathes der Pfalz durch den Regierungsprasidenten Herrn berfügung gestellten statistischen Material über den Fortbildungs⸗
2. Pkeufe,x eröffnet. In seiner Ansprache erwähnte derselbe interricht in den jenseitigen Provinzen werden Sie ersehen, daß
unächst der Kreishaushaltsvorlagen: „Was das Budget für das »ie Pialz weit überflügelt ist. Nach dieser Richtung muß die
zahr 1870 anlangt, werden Sie aus den Vorschlägen der Kreis- Pfalz eine neue Bahn betreten, und es ist von der Einficht und
megierung entnehmen, daß wesentliche Aenderungen in den Kreis- er bewährten Opferwilligkeit der Orts und Districtsgemeinden
uusgaben gegen das Vorjahr nicht beabsichtigt sind. Die von der u hoffen, daß sie durch Einführung von Fortbildungsschůlen deren
reisregierung beantragte Mehrausgabe aus Kreisfonds im Be. Besuch von der Theilnahme an der Sonntagsschule dispenfiren
rage don 30.084 fl. bezieht sich u. a. auf die Errichtung neuer ann, den beschümenden Vorwurf einer mangeldaften Ausbilduug
Schulstellen in mit Gleichstellunggsumlagen überbürdeten Gemeinden hrer Jugend möglichst zu beseitigen suchen werden. An der Mii—
nuf die Verabreichung von Theuerungszulagen an die Lehrer der virkung der Kreisregierung wird es nicht fehlen; von ihrer Seite
Bewerbschulen Zweibrücken, Speyer, Kaiserslautern füt die Jahre st ein bescheidener Anfang dadurch gemacht, daß mit dem Chrifffeste
868 und 1869, auf die Errichtung einer isolirten Vateunn-n, 31 Kantonen eine Voltsbibliothet — St. Jagbert
wule in St. Ingbert.. ꝛesitzt eine solche schon — bestehend aus 100 Bänden der allge⸗
Dann wendete sich der Redner, wie zu erwarten stand, zu neinen Benützung übergeben wird. Esgenthümerin dieser Volksbis
iner brennenden Tagesfrage der Pfalz: „In unserem Kreisbudget liothek ist die Districisgemeinde, Verwalter der Districtsausschuß.“
immt der Etat für Erziehung und Unterricht einen sehr beach⸗ Als Regierungscommissiär fungirt Hr. Regierungsdirecioc de
enswerthen Rang ein. Auf die Volksschulen allein werden aus Lamotte. Wegen seiner Wahl zum Äbgeordneten hat Hr. Rothhaas
treisfonds 45,000 fl. verwendet. Rechnen Sie, m. HH., noch 'in Austrittsgesuch eingereicht.
azu den Betrag aus Gemeindemitteln mit 417,880 sl. veruck⸗ Aus Baden, 6. Dec. Die bayerischen Zustände werden
chtigen Sie ferner den Anschlag der Dienstgründe und Dienst- zatürlich in Baden mit großer Aufmerksamkeit verfolgt, und man
ohnungen, die Einnahmen aus Schulgeldern und Stistungsmitteln, st so ziemlich allgemein der Ausicht, daß ein Verbleiben des jetzig en
ergiedt fich für die Volksschule eine Gesammtausgabe von zayerischen Ministeriums im Amte das Unzweckmä ßigste sein wuürde,
54889 fl. und mit dem Zuschusse des Staates zu 15,888 die vas dentbat erscheint. Die Unfähigkeit der Ultramontanen, nach
zumme von 570,722 fl. inem bestimmten Princip zu regieren, liegt ja auf der Hand;
Augesichts dieses Aufwandes für die Volksschule, welcher inem Oppositionssturme der Intelligenz gegenüber müßte der Ul—
tuen in den übrigen Provinzen des Koͤnigsreiches weit übersteigt ramontaänismus und die particularistische Beschränktheit alsbald
ud der größeren Anzahl von Schulstellen in der Pfalz entspricht, läglich Fiasco machen. Eine derartige Katastrophe ist aber un⸗
ind Sie, meine HH. Landräthe, zu der Frage berechtigt, auf zermeidlich. Dem jetzigen Ministerinm wird Niemand zumuthen
oelche Weise das für die Pfalz fo befchämeude Ergebniß der önnen, sich als Gegenstand endloser Angriffe darzubicten, den
tectutenprufuag sich erklären lasse? Die Kreisregierung hat Zegnern wohlfeile Majoritätstriumphe zu ermöglichen, anstatt die Un—
»ereits im v. J. diese Frage einer eingeheuden mehrtägigen com- ähigkeit der nämlichen Gegner dadurch offenkundig zu machen,
nisfionellen Verhandlung, unter Zuziehung des Kreisscholarchates aß man ihnen überläßt, selbst einmal zu regieren und es besser
ind mehrerer Districtsschul.nspectoren, unterstellt und auf Grund u machen.
ieser commissionellen Berathung jene Maßnahmen angeordnet, Was übrigens die bedeutende Anzahl Geistlicher in der baye⸗
belche eine Besserung dieses ungünstigen BVerhältnisses an⸗ ischen Zweiten Kammer betrifft, so ist an der häufigen Wahl der—
ahnen sollen. elben wohl ein Mangel der bayeris den Ver fassung schuld, welche
»Es ist nicht zu verkennen, daß unsere socialen Verhältnisse — wie uns scheint — die Bestimmung der badischen Verfassung
ei Wurdigung der angeregten Frage mit in Betracht tommen icht enthält, wornach alle Loc albeamten, Amtmänuer, Amisrichter,
aüssen; allein die Neigung die Kinder mehr für Haus und Feld, Pfarrer und Gerichtsaͤrzte im Waͤhlbezirke, in dem —
ls für die Schule auszunuttzen, besteht auch in den rechtsrheinischen ticht wählbar sind— (Pf. Kur.)
andestheilen. Es müssen also noch andere Ursachen mitwirten, Frankreich
ind als solche erscheinen einerfeiis die geringe Stundenzahl des
ommerunterrichts, andererseits der mangelhafie Vollzug der Be⸗
unmungen über die Schulversäumnisse. In erster Richtung wurde

Paris, 7. Dec. Dem „Gaulois“ zufolge würden mehrere
ranzoͤsische Prälaten auf dem Concil specielle Gegenstände zur
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        Sprache bringen; so der Erzbischof von Paris die Ehelosigkeit der
Priester, der Bischof von Versailles die Stellung des niederen
dlerus, der von Orleans die Unfehlbarkeit der Papste ꝛc.

Pegel 17 Fuß Höhe. Die Mofel ist ebenfalls hoch angeschwollen,
zespült theilweise die Werfte und ist fortwährend im Steigen.
Sfulberberg ISchlesien), 2. Dec. Gestern Nachmittag
ach 3 Uhr hat sich leider bei den seit länger als 14 Tagen hier
datlfindenden Schießyersuchen e in großes Unglück ereignet. Beim
finlegen einer der großen, mit 15 Pfund Pulver gefüllten Gra⸗
raten, mit denen seither das Hornwerk in einem Winkel von 60
graden und in einem Bogen von 5000 Fuß Hoͤhe beschossen
vurde, in den in der Nähe von Böhmischwald stehenden Mörser
rrepirie nämlich zu der augegebenen Zeit trotz der angewendelen
zrößten Vorsicht, auf eine unerklärliche Weise eine Granate, ehe
der Verschluß von hinten erfolgen konnte, wodurch vier Kanoniere
tofort schrecklich verstümmelt und getödtet, und außexdem der Ar⸗
illerie Hauptmaun Rausch, ein Sergeant und zwer Kanoniere
schwer verwundet und die in der Nähe befindlichen Offiziere und
Bedienungs⸗Mannsch aften durch den Luftdruck niedergeworfen wurden.

5 x** * æ

St. Ingbert. Gestern Abend gegen 7 Uhr wurde
die Oberstadt durch Feuerlärm erschreckt. Es brannte im Haufse
der Wittwe von Johann Theiß. Ein 9 Zoll starker Balken, der
u's Kamin reichte, gerieth in Brand und war bereits durchgebrannt,
ils einige benachbarte Feuerwehrleute zur Hilfe gerufen wurden,
die den Brand, der bei Nachtzeit wohl hätte recht gefährlich werden
önnen, in seiner Keime ersticken.

FSt. Ingbert. Die in unserer vorigen Nummer ge⸗
zrachte Nachricht ist dahin zu berichtigen, daß Herr Förster Hauk
nicht e in, sondern zwei Wild sich wein e erlegte.

f Koblenz, 1. Dec. Durch die nasse Witter ung ist der!
Rhein in den letzten zwei Tagen 10 Fuß gestiegen und zeigt am
Prische Citronen... Theater in St. Ingbert.
Atronat, — ——ñ—e Samstag den 11. December im Oberhause r'schen Saalhez
Rosi Anmnis, Coriauder, *.T —*
———— feinster U J d j O n uU n d M e d e d.
Qualität Düscelddorfer FPunseh- gee *9
ESSenz-, olle Sorten Liquæemure- — 9
ν αννανSae UεαÜÑ. Das Ungeheuer anf dem Drachenstein.
zmpfiehlt2. pe iritter⸗Lustspiel in 3 Aufzůügen.

Georg Ricel, Conditor. Zwischen jedem Att folgen die Metamorphosen und Kunstfiguren.
3* Zum Beschluß:

—. Eine große mimische Darstellungz:
BSAIOMoOns woĩses Urtheil.
Sonntag den 12. December: 0
Leben, Thaten und Höllenfahrt ddes
BDBDOCEOFALOB. PPAVUSt.

Seine Wanderungen mit dem Teufel durch die Welt bis in
die Hölle.
77 , .. Raomaͤntisches Lusispiel in 3 Aufzügen.

Zur Beschluß solgt ein großer Feuerregen.
Preise det Pläte IJ. Plaß 6.Sgr. II. Plaß 4 Sgr. II. Plaß 3 Sgr.
Anfang VUa 8 Uhr Abends.
Höoͤflichst ladet eiii 8
. J. Jordan, Meqchanilus,

—

4

Meine Ausstellung in I Fruchtpreise der Stadt
J. 44Kaiserslautern vom 7. Vecember,—
es⸗ n
Kinderspiel-Waaren Weizen 5 fl. 42 kr. Karn 4 fl. 19 kr.
eige ich hiermit ergebenst an, ohne quszu- Spelztern — fl. — kr. Spelz 8 fl. 46 tr.
yerkaufen, dennoch am billigsten. — d A kr. de 3 fl. 47 r.
Bsdoßt itor. Erbsen 4 fl. 7 Ir. Linsen — fl. — ir.
Georg fakol, Conditor oer Zentuer.
Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 21 kr.
3 Ppffd. Gemischlbrod 12 kr. und 2 Ppfp.
Weißbrod 11 kr.

uuf das reichhaltigste: ausgestattet ist und
adet zu einem recht zahlreichen Besuche ein
Georg Mickel, Conditor.
Velzkappen, Velzkragen, Boas

ind Zulswärmer empfiehlt in allen

Sorten —
Hovα ναν.

Echte Mainzer B
HonigLebkluchen
mpfiehlt
p snt D. LCenp.

Frucht⸗ Beod;, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 9. December

Weizen 5 fl. 44 kr., Korn 4 fl. 20 fr.
Berste 2reihige, — fl. — kr., Gerste bier⸗
zeihige, 3 fl. 45 kr. Spelz 3 fl. 51fr.
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel 3 fl.
42 kr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafer
3fl. 33 kr. Erbsen — fl. — kr. Wicken
3 fl. 33 fr. Kartoffeln 1fl. Heu 2 fl.
12 kr. Stroh 1 fl. 15 kr. per Zentner.
Weißbrod 19 Kilogr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 15 kr.
ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 kr. 1 Paar Weck 9N Lolh 2 kr. Rind⸗
deisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 krj
Zalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 16 kr.
chweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 30 kr.
der Pfund.

Für Brust-Leidende
fst der durch seine außerordentlichen
jeilsamen Wirkungen so bekannte
—
des Hoflieranten —
FV. Bodclcius in Otterborg
das beste Linderungsmittel.
Alleinverkauf in Flasche
zu 24 kr. und 35 kr.
inSt. Ingbert bei d. FPeodr boft,
„ Homburge, Eh Wehbep,
„Zweibrücken, W. K. 8Séel.

— —— —
EũISS

—A
imn St. Inghert.
Defecier Wein zur Essigfabrikation
vird stets angekauft.
Heinrich Isaac.
Von heute an stets frische
— —
Honig-Lebkuchen
in allen Qualitäten, sowie
Baßler, Nürnberger, Mandel⸗
ebkuchen in der Couditorei
Georg Rickel.
— —
Redaltion Druck und Berlag von F. X. Demez in St. Ingbert.
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        *8
52288 290
s 7 2— —3 —
52* . 3 RX 582
2 9 ** 338 —— —
— ———— * x* 3 F
— —
35333* 53 J * 32332
5257 5 2232 * 153338 2
33358 3 S3 3* 253 333 535537
z838 —z5z633 s33268 2833323838
5204 35328 62 * *2 334837 5332324 3 2* ·58
73 332365 584 —EA 2 —z»5382328 35*2753 8* 8 8323 832
k2 — c 28 23 2 8 2 825 4 2233 522552332 * 7 332
2255 — 33— 8 — 3333355 — 2338 *
55 »8—28 — —A 7 33353 — 25* A 2 533
155233 8 .88* *33 337 5752 37 335 5328233 553
52 2—*235 78 2* 533335333 — 32 535 257 525
— —— — — 8 8 s88 — 253
22 8 S6 2 — 2.528 — 32323332 —I —— 22 3 232
5235 —8 R 33287 3 —848 338238 3222 58 9832 S E52
52 535 * 25538 8 —— * —83 258388 2232 5— 25
53*5 55 — 588 5288 —A 53 B688 38 * 3*83
—32873 55222 2 253 ——— 22 5. 22 32
—— 555* * * ã 2 — 7 829
35323* 5823 2553 2a 5*3233325 523735 712553 7.52*
2 3*28 235* 253 8 53z332 — 58332 —153253 2*
* 3 8 ———— am 3* 53333233 3555 — 8* — D2· 3*
55 —XV —2713238233* 5234 23335335 —8 — 352353* ————
* 2282 53232* —8 86 85 A * 3* 58 — 55* —A
7 837* 3 25 28
55 22* * 37 5 — *32527 — 25 J————
435335* 3323587 258338 2358 — 235337
z2 3323333236 28332
—X * —3 * 8 — 5 7
—— —A 53533338 8 388 255 237
— 53* — 2563228 222 33 323233* 2 35333 283—5238
3532 325* —— 28333* 5338*58 3333328 338 32*8
2 —2 3 * 7 “ 2 — 228 37 — 2229 .* 24 2
222 —E — — 83 A 528353
A 5328—* 536*68 5333855735 3 3262
I— * A — 555556 A
53253833 53 ——
235 35333178383
5338 J— 53
* 5. — 3

* — — ʒÑαö *—
* *22 32222 —
— 5355335 38 —53 835 — 27
33.5* 83283835 * 228 2835 3
35*222 325 53* 528 5552 15325353
2 * —2 —
3333 233*3583375 s32 53 322 3 2333322
2 — 585 — — * S ** * — — — — —
5 55— 5 2 22 *8 2 2 2
52557 ——*5333 323 353 333 8 35383353
5* 52. * — 2—2275 2* 38 5* BBEEE4
— 5535 —
—3383—33 — 73— 8533 65733233532
————2352 3383. 2*8 2,23 8333382
2 22 * 28 2323522 * — 8* * * —— —»23233535
5 53283 5355 235353 53553 — I5.. 5 52325 — 855 —3
—23356335333 —3 3 5383 82 3335332
32333 35 —5—3 57383 83358 5332 525* 3338
75 5753533225587235 38 555 53353. 2332358
22 8 5 — 2—3283.53 2823 J 533 2553 323—28 7
28358353* 53 — 33353 88* 555 MII 2535 528
* — J —— —2 78 * 5
—A— — —3 8 * S⸗· J — * —
25 —— 333232353533 3 333— 2 — 8 383——3——5523
223 3 — 336333362 5s387— 2z—333333*63
52*5 3 — — — — 3 * 2
5 —2—5338522 — 52* 8 52 —25 — 3 —82
—8 * — — —82* 2 2: ** 8 2 *
——— 53535 .5*5 5 3533 — ẽ
553— —e3* —5 3333 338323
23853856 85 —— ———— ——33333535*525*
53355523323 7 ESEBASA. ?5E 3. —J 33352338*
——— 38322533
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58353 5638235 7 3* —AI 633335
— — * — —28 2.22*
ñ53 2 cc* 352 A —
J 8. 8—B 8 E 88 558 7 —
2 —— — —

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2 5 —228
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53533552352 853 338
35—35—335525 — 3
333833737 ———2 —
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224 2 525233 58 —— z75*5 8 3 . 3 55 8
555 3 3588
8 82 232 522 cx 58252*83. —35— 2337232 5325835832342
S 38 2 52 — —— B35—23353373* 5 353R23 83
2827 — —* — — ——38—8—8 3 —A —232 2*8 218553 22 20255
2 — *27 * — 2 54255557— — 2 — · ꝛ 5*3
* k— 58 8 222 5 5 —275 — 8 —A ———
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225 253833 53 — —— 2 85
—2 2 ———— 22 — 2835333338 82
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5 * 5 8 525 5 552 — 2 2. 282* —A——
* IA 33—3372 —55* 2 0 —332335 *5 — 5533
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2 * 52 —— 5 — ——— 8 2594 52 5257 2525
——— — 555237 833235 5335353735 5853
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A 5326 3585 72352 *23832332 33555 s2282
255* 2 5* 6G6253862 — —233*
5*7 13 5 5 02c F ———— —— —— 22 233 —5
—— 2. T 8 3 Z * 22 8222 —55 F 35353532—3837 —5z58
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iĩ7;* 2 2 —235 58 5333 255 3355 2—385657 TF
2 558—58 J* 5*53564 2* — 2 5 —A —— —2
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233 32 —— * 25373533375 *2
*223 5688 ie 33388
—— — 322583232 z357— 58 —85 8—8— 5285
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— 8 528825 —— — 337853573375535333 27 2* S
— 2 3 2 * *
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* *22 8 5553835353* 5
—
— 6 42

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52 5* —— *
2 3535z 655* — * *
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5* 58 ———3—35 58 8
6 23 —0
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2 — 23222528 —
ag —2 232— 523538 —eA — 2
—AWVV 2 5535332328 5235
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3260 ———— 2
—J 53 52*855——6 35*.
——— 55 22 58 3* 5088385
—E * * 2 — * 22*
55 2*5 22 8 —ä — F
253* ——— ————2422238 e 25
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28 5* J * * 3 — 2 22 —e 217
x* Q — 8 2 2 3838 23 J
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2* 52 * —A — 5—— 2
35558 523 32328 5358253—325* 7
52833 8———335—528 22
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        St. Ingberler Anzeiger.

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der St. Fugberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblait, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

Kumimer) erscheint Pöchentlich viet n alr Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntas. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Naum berechnet.

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NRr. 1944.. — Samistag, den 11. December 1869

— σ ·⸗
Deutschland. ———
München. 8. Vec. Das Regierungsblatt Nr. 89 enthält
zienk. Vollzugsordnung zur Militärstrafgerichtsordrung und die
Discipsinarstraforduung für die bewaffnete Macht des stö—
aigreichs.

Mümnchen, 8. Dec. Die Nachricht, daß mit dem Regier⸗
ingspräsidenten. von Oberfranken/ Hrn. v. Lerchenfeld, wegen
lebernahme eines Ministeriums verhandel? werde, entbehrt jeden
HBrundes. Heute Mittag hat ein Ministerrath stattrefunden, dem
die HH. v. Hörmann und v. Gresser nicht beiwohnten. 98r

Münnich en, 9. Dec. Hr. v. Hörmann soll für den Ge—
andtschaftsposten in Dresden in Aussicht genommen sein. Hr. v.
Feder soll definitis das Vortefeuille des Innern abgelehnt haben.

Mümnchen, B. Dec. Die Mimrister des Innern und des
Fultus, Hr. v. Hörmann und von Gresser, haben die erbetene
Entlassung erhalten und bereits extradirt. Sie treten in die
eihe der außerordentlichen Staatsräthe ein, da sie eine andere
Wiederverwendüng dankend abgelehnt haben. Bis zur Ernennung
hrer Nachfolger, hat Staatsrath v. Fischer die einstweilige Führ—-
ing ihrer Portefeuills übernommen. Das Verbleiben der übrigen
Minister im Amte scheint somit gesichert. Desto unsicherer find
ie Nachrichten über die anderweitige Besetzung der beiden erledigten
Ministerien, über welche Verhandlungen gepflogen werden, die noch
u keinem bestimmten Resultate geführt haben.—

Würzburg, 6. Dec. Der Abg. Kolb besuchte gestern

usere Stadt und hielt Abends im Bürgerverein in emer 9—
7—800 Wählern besuchten Versammlung eine längere Rede. Er!
agte u. a.; Die wichtigste Frage für den neuen Vandtag sei die
deutsche Frage. Er wolle wie seine neuen Wähler die Einigung
des gesammten Vaterlandes, aber nicht unter einem Säbelregiment,
üicht auf Kosten der Freiheit. (Stürmischer Beifall.) Durch die
Forderung des Eintritts in den Nordbdund würde man Niemanden
inen schlechteren Dienst erweisen als dem preußischen Volte selbst,
nan würde den Brüdern im Norden am wenigssten nützen. (Lebhafter
Beifall,) Den Ulltramontanen müsse entschieden entgegengetreten
verden, die Zeit fordere Freiheit, Trennung der Kirche vom Staate
ind folgerichtig Trennung der Schule von der Kirche. In der!
onfessionslosen Schule werde die Volksbildung eine ganz andere
virksainere werden. In der socialen Frage sei er für die gründ⸗
ichste Beseitigung der herrschenden Mißstände, sei jedoch ein ent⸗
chiedener Gegner des Despotismus von unlten, der sich haufig
unter der VRaske des Lassalleanismus verberge. Geifall.) In
)er neuen Kammer werde es sich hauptsächlich um die Fiuanzfrage
ind das neue Wahlgesetz handeln. Eiue Steuererhöhung werde,
jon einigen möglichen kleinen Ersparnissen im Beamten- und Provi—
ionswesen abgesehen, nur vermieden werden können, wenn der
Hräsenzstand der Armee bedeutend herabgesetzt, die Jugend nicht in
„en Casernen herumzulungern nöthig habe. Früher vor 1866 sei
zie liberale Partei in dieser Frage ziemlich einstimmig gewesen,
erst seit 1866 sei ein Theil der Liberalen gegen jede gründliche
steform auf diesem wichtigsten Gebiete; er werde nach wie vor an
einer auf langjährige Erfahrung begründeten Anschauung fest-
jalten. (Großer Beifall.) In Bezug auf das Wahlgeseß sei er
für allgemeine und directe Wahlen, sowie für gesegliche Festsiel⸗
ung der Wahlbezirke.
Frankreich.

Parris, 6. Dee. Dem ‚Gaulois“ zufolge soll vom 1.
Januar an der kaiserliche Prinz allen Arbeiten des Tuilerien-
Cabinets folgen. Es wird auch behauptet, daß vom bevorstehenden
April an, Also nach vollendetem vierzehnten Jahre des kais. Prin-
en, die Münzen mit den Dildern des Kaisers und seines Sohnes
geprägt werden soll.

Paris, 8. Dec. Der „Frauce“ zufolge haben in Folge
er letzten parlamentarischen Vorgänge die Meiinister ihre Porte—⸗
euills dem Kaiser zur Disposition gestellt. — Der Kriegsminister
‚at 6000 Mann auf 4 Monate beurlaubt.

„. Paris, 8. Dec. Wir lesen im „Moniteur universel“:
„Beim Schluß des außerordentlichen Ministerraths, der gestern in
den Tuilerien stattfand, haben, wie uns berichtet wird, alle Mi—
nister ihre Eutlassung angeboten.

Man versichert in verschiedenen officiellen Cirkeln, äußert
die „Presse“, daß der Kaiser nach Lesung des Programms des
rechten Centrum die Dinister in die Tuilerien betufen und eine
lange Conferenz mit ihnen in Gegenwart der Kaiserin gehabt hat,
Auch Herr v. La Valette soll nach den- Tuilerieen beschieden wor—
den sein. Was in den öfficiellen Regionen am unangenehmsten
berührt zu haben scheint, ist der Ausdruck: parlamentarisches
Regime, welcher im Programm dem Ausdruck kaiserliches Regime
ubstituirt worden ist. Man wird sich indeß an diese Aenderung
gewöhnen müssen, da fie die natürliche Folge der konstitutionellen
tdesormen ist. Man spricht von einem Briefe Emile Ollivier's
in den Kaiser, worin er ihn über die Tragweite des Programms
»es rechten Centrum aufklärt. Gewiß ist, daß in den höheren
3phären det Regierung eine große Unruhe herrscht.“

Wir vernehmen, schreibt die Reforme“, daß Joseph Mazzini
Jondon vor einigen Tagen verlassen habe. In diesen Augenblicken
eist er in Deutschland. Unermüdlich in seiner Arbeit sucht er
eine große Idee der Fusion der lateinischen Racen Gtalien,
Frankreich und Iberien) unter republikanischer Fahne zu ver—
virklichen. —J

Italien.

Florenz, 8. Dec. Aus Rom wird unterm heutigen
elegraphirt: Die Eröffnung des Concils hat heute unter unge⸗
jeurem Menschenandrange stattgefunden. Der Papst Pius schritt
zen versammelten Bischöfen, ca. 700 an der Zahl, voraus zum
Zitzungssaale im Vatican, dessen Tribünen von Fürsten, Gesandten
ind anderen Notabilitäten besetzt waren.

Rom, 8. Dec. Die Eröffnungsfeierlichkeiten des Concils
auerten von Vormiltags 9 Uhr bis Rachmittags 8 Uhr. Die
Zaiserin von Oesterreich war bei den Feierlichkeilen zugegen.

Spanien.
Madrid, 3. Dec. Großes Aufsehen hat die. von dem
Finauzminister in der vorgestrigen Cortessitzung gegen Isabella und
hre Mutter Christine erhobene Anklage hervorgerusen, nach der
iese beiden Frauen beschuldigt werden, von den Kronschätzen im
Werthe von 70 Millionen Realen entwendet zu haben. Fiquerola
»chauptet, daß nach dem Testamente Ferdinands VII. die bei des⸗
en Ableben vorhandenen Ktronschätze einen Werth von über 100
Nillionen Realen repräsentirten, daß davon jetzt ungefähr, für einige
'O Millionen Realen gestohlen seien, und daß die Exkönigin Isabella
illein im Werthe von 42 Millionen, ihre Mutter den übrigen
Theil geraubt habe. Er sei im Befitze von Documenten, die
elles Licht auf das Treiben der Bourbonen werfen, und auch den
ogenannten Carlos V., der ebenfalls ein Sohn von Maria Luisa,
icht verschonen würden. Der Deputirte Tutare beklagt, daß der
Finanzminister nur Anzeige von dem Raube gemacht, nicht aber
lle Mittel zur Verfolgung der Delinquenten in Bewegung gesetzt
sabe, denn es sei ja ganz ungereimt, einen armen Teufel, der
in Stück Brod gestohlen, zu verfolgen und einzusperren, schwere
Verbrecher hingegegen laufen zu lassen. Er fordert, daß man von
Frankreich die Auslieferung der Angeschuldigten verlange. Nach—
üngerer Debatte wurde mit 118 gegen 49 Stimmen öcschlossen,
ie Untersuchung einzuleiten und einer Commission zu üÜbergeben,
vas hier zu Lande so viel bedeutet, als die Sache in's Unendliche
inaus zu verschieben.
Schwurgerichtssitzung.
IV. Quartal 1860.
Zweibrücken. Nach Veendiung der Verhandlung gegen
dermauny kamen noch zwei Contumacialsachen zur Verhandlung
        <pb n="762" />
        und zwar: 1)7gegen Jakob Mayer, Schneider von Diedesfeld,
angeliagt der vorsatzlichen Körperverletzung des Feldschützen Jacob
Zriegshäuser von Diedesfeld im Verbrechensgrade. Der Angeklagte
ind Kriegshäuser, welche die nächsten Nachbarn sind, stehen schon
eit laͤngerer Zeit wegen eines unbedeutenden Vorfalles auf ge—⸗
spanntem Fuße. Am Mittage des 9. Mai abhin begegnete Letz⸗
Ger beim Begange des Feldes dem Angeklagten; sie geriethen in
Wortwechsel, worauf sich derselbe rasch gegen Diedesfeld zu ent⸗
ernte. Auf,‚ den Rath des Feldschützen Hoppenhauer verweilte
riegshäuser längere Zeit bei ihm, da sie annahmen, der Ange—
lagte lauere dem Letzteren auf. Gegen 6 Uhr ging Kriegshäuser
nach Hause und wurde auf dem Wege zwischen Alsterweiler und
Diedesfeld plötzlich vom Angeklagten überfallen, welcher ihm mit
em Säbel mehrere Hiebe auf den linken Arm und die rechte
Schulter versetzte. Zwei der Verletzungen hatten bedeutende Wun
Fen und Knochenbrüche zur Folge und verursachten eine Arbeits-
mnsählgkeit von 8 Monaten und eine Arbeitsbeschränkiheit auf
längere Zeit hinaus. Der Angeklagte wie der Bulnerat genießen
inen sehr guten Ruf, nur soll Ersterer etwas reizbar sein. Der
Gerichtshof verurtheilte den Augeklagten zu einer Zuchthausstrafe
hon vier Jahren.

Zweite Verhandlung gegen Georg Müller, Küfer, in Speyer
wohnhaft, zuletzt in Schwegenheim sich aufhaltend, angeklagt des
Roihzuchtpersuchs. In der 9tacht vom 30. auf den 81. Mai l. J.
chlich sich der Angeklagte in die Wohnung des Nachtwächters
Schemel von Schwegenheim und suchte durch Bedrohung mit einem
Messer und mittelst Gewaltanwendung die Ehefrau Schemel zum
außerehelichen Beischlafe zu mißbrauchen, stand jedoch, durch die
energische Gegenwehr derselben veranlaßt, von dem Versuche ab.
Er hatte sich dadurch in das Haus Eintritt zu verschaffen gewußt,
zaß er sich für Schemel ausgab; sein Ruf ist ein ichlechter. Der
herichtshof verurtheilte den AÄngetkagten zu 4 Jahren Zuchthaus.

Den Schluß der Session des vierten Quarlals bildeten
nachfolgende zwei Contumacialsachen:

. Anklage gegen Valentin Sohl, 39 Jahre alt, Hufschmied
von Herxheim, dermalen flüchtig wegen Meineid. Der Beschuldigte
etrieb seit dem Jahre 1866 dis zum Sommer vorigen Jahres
nit seinem Stiefvater Michael Einhorn, dem zweiten Ehemanne
seiner Mutter Helena Koch, in Herrheim gemeinschaftlich das
Schmiedgeschäft. Bald kam es zu Streitigkeiten zwischen ihnen,
ind im Rovember 1868 erhob der Stiefvater des Angeklagten,
jowie seine Mutter eine Alage gegen ihn beim kgl. Bezirksgerichte
in Landau. In diesem Rechtsstreite wurde auf den von den
Adlägern zugeschobenen Eid erkannt, welchen denn auch der Beschul⸗
digte, damaliger Beklagter, annahm. Derselbe beschwor unter
Aderem. seinem Stiefvater drei Darlehen in den Beträgen von
312 fl., 475 und 400 fl. gemacht zu haben, indeß Letzterer die⸗
selben auf seinen Eid hin in Abrede stellt Auch die Vutter des
Angeklagten will von diesem Darlehen pvichts wissen, und seine
Beschwister glauben nicht, daß er dieselben gemacht habe. Nach
den über seine Einnahmen und Ausgaben in den betreffenden
Jahren 1861, Isé2 und 1865 gemachten Erhebungen war er
aͤberhaupt nicht in der Lage, Geld auszuleihen.

Der Schurgerichtshof derurtheilie denselben in contumaciam
in eine Zuchthausstrafe von 4 Jahren.

2. Anklage gegen Johannes Becker II., 40 Jahre alt, Bäcker
and Mehlbändier aus Unlerschönmattenweg im Großyerzogthum
dessen, zuletzt in Speher wohuhaft, derzeit flüchtig, wegen betrüge⸗
schen Bankerotts. Der Angeklagte betrieb seit August 1868 in
Speyer eine Bäckerei und Mehlthandel. Indessen führte er erst
seil Februar laufenden Jahres Bücher, und diese unvollständig
nd wahrheitswidrig, so daß aus denselben keineswegs der Activ⸗
und Passivstand seines Vermögens zu ersehen war. Im Monate
März dieses Jahres kaufte er noch, nachdem die Schulden bereits
in vas VDoppelte sein Activ-Vermögen überschritten hatten, von den
Agenten Hessel und Bissinger in Mannheim, sowie von dem Kauf⸗—
une Goaͤbriel Kaufmann allda 195 Centner Mehl in 102 Säcken
im den Preis von 1340 fl. 22 kr. auf Credit. Dieses Mehl
verkaäufte er wieder und befriedigte mit einem Theile des Erlöses
eine Gläubiger. 128 Centner in 68 Säcken ließ er aber unterm
27. März per Bahn nach Karlsruhe verbringen, verkaufte fie
daselbst am 2. April an den Handelsmann Eichtersheimer von
Mannheim um den baaren Preis von 844 fl. 66 kr. und ver—⸗
schwand mit diesem Geldbetrage, den er seinen Gläubigern entzog,
schon am 8. April darauf, unter Rückkassung einer Ueber—
chuldung von nahezu 2900 Gulden, nachdem er schon vorhet
— hatte. Der Schwurgerichtshof ver⸗
urtheilte denselben in eontumaciam in eine Zuchthausstrafe von
4 Jahren.

Die Schwurgerichtsverhandlungen für das
I. Quartal 1870 beginnen am 14. Febr. unter dem Präsidium
es Hrn. Appellrathes Zinkgraf.

Vermischtes.

St. Ingbert. Bei der am Mittwoch hier stattge—
abten Gemeindevorstandswahl wurde der bisherige Bürgermeister
dr. W. Chandon beinahe e instimmig (mit 35 Stimmen vei
js Slimmenden) wiedergewählt, zum ersten Adjuncten Hr. Heinrich
Zchmitt, Seifenfieder und Wirth und zum zweiten Adjuncten
Ir. Joh. Hellenthal, Bäcker und Wirth.

FReiüchenhall, b. Dec. Von hier ist eine Metzgers-
rau zum Concil nach Rom abgereist. Sie hegt die Absicht, vor
dem Papste einen Fußfall zu thun und ihn zu bitten, dafür sorgen
u wollen, daß Bahern nicht preußisch werde! Komisch, aber
ezeichnend für die Agitationen der Ultramontanen.

. Zu der Nachricht, ein Lehrer bei Dachau habe das große
2oos der Ulmer Münsterlotterie gewonnen, macht die Dorfzeitung
zie launige Bemerkung: „So sollten Kirche und Schule einander
mmer in die Hand arbeiten ·.

FHeidelberg, 4. Dec. Heute wurde auf dem Fruh ˖
uge von Carlsruhe nach Mannheim eine Cassette mit 57000
zulden Inhalt vermißt, welche wahrscheinlich hier abhanden ge⸗
ommen ist.

Darmstadt, 8. Dec. Dem Inhaber eines Erziehungs⸗
astikutez, Engländer von Geburt und im kräftiasten Mannesalter
tehend, begegnete gestern der Unfall, daß sich ein Revolver im
lugenblick, in welchem ihn der Eigenthümer auf die gewohnte
Ztelle über einen Bücher⸗Repositorium bringen wollte, entlud, und
ie in dem betreffenden Lauf befindliche Kugel dem Genannten in
zie Brust drang. Heute Nachmittag ist der Verwundete seinen
eftigen Leiden erlegen. Dieser Unfall, welcher eine allgemein
jeachtete Familie getroffen, erregl bei der hiesigen Einwohnerschaft
as tieffte Bedauern.

Main;, 3. Dec. Es kann nicht ernstlich genug zur
Horsicht im Gebrauch grüner Tapeten aufgefordert werden, deren
Farbein vorzugsmeise mit gesundheitsschädlichen Stoffen herge—
lellt werden. Hier ein neuer Warnungsfall. Als heute Morgen
u einer Frau dahier der Arzt gerufen wurde, erkannte dieser
nach näherer Diagnose Symptome der Vergiftung an seiner
Batientin und fand auch bald die Ursache davon in den Tapeten.
hlücklicherweise war die Hilfe noch nicht verspätet. Aber die
Familie fühlte sich gedrungen, sogleich das Haus zu verlassen,
velches sie seit Herbst bewohat hatte. J

Frankfurt, 6. Dec. Gestern Morgen war an dem
5tandbild Carl des Großen auf der Brücke eine Carricatur an⸗
eheftet, welche hochstehende Perjsönlichteiten des norddeutschen
zundes zum Gegenstande hatte. Dieselbe wurde polizeilich entfernt.

FNeusß, 2. Dec. Daß bei dem Gebrauche des Petroleums,
velches das Oel als Leuchtstoff fast gänzlich verdrängt hat, Vorsicht
inzuwenden und besonders die Berührung des Feuers mit demselben
u vermeiden sei, davon giebt folgender Vorfall wieder einen Be—
veis. Eine Hausfrau hatte ihre Petroleumlampe eben frisch gefüllt
ind sich wieder an ihre Handarbeit begeben, als die Lampe
alötzlich mit einem gewaltigen Knall zersprang. Die Scherben
vurden gegen die Decke geschleudert, das brennende Petroleum ergoß
ich auf den Boden und auf ein in der Nähe stehendes Bettchen,
n welchem ein Säugling schlief. Auf das Hütfgeschrei liefen die
ibrigen Hausbewohner zusammen und ihren vereinten Bemühungen
zelang es, glücklich des Feuers Herr zu werden. Der Kleine in
jem Bettchen war nur leicht an einem Aermchen verbrannt. Die
ꝛampe war bis obenhin mit Petroleum angefüllt worden und da
Jetroleum geringerer Qualität hei einiger Erhitzung explodirt, so
st wohl anzunehmen, daß durch die gänzliche Anfüllung des Be—
jälters das Petroleum in zu große Nähe der heißen Flamme ge⸗
zracht worden war und dadurch die Explosion erfolgte.

p Das neue Schaufert'sche Lustspiel „1683* ist der “Pr.“
ufolge bei der ersten Aufführung im Burgtheater glaͤnzend durch⸗
jejalken. Die beiden ersten Alte wurden sehr günstig aufgenomi⸗
nen, dagegen wurde beim dritten und vierten gezischt und beim
ünften gelacht und gehöhnt. Nach der Aufführung wurde das
Ztück ohne Sang und Klang begraben.

Paris, 5. Dec. Der Pariser Cassationshof erließ dieser
Tage einen Beschluß, kraft dessen jeder Unfall, welcher sich an
iner Maschine ereignet, wie z. B. das Zerplatzen derselben, als
»as Ergebniß eines vom Eigenthümer dieser Maschine begangenen
Fehlers angesehen wird. Der Eigenthümer ist in Folge dessen
Jerantwortlich für allen Schaden, welchen der Unfall Dritten ver⸗
ecsachen kann, diejenigen Fälle ausgenommen, in welchen nachge—
viesen wird, daß der Unfall das Ergebniß einer höheren Gewalt
der des Zufalles war. Dieser Beweis ist von ihm zu liefern;
die Beschädigten haben weder das Nichtvorhandensein des Zafalles,
xoch des der höheren Gewalt zu beweisen.

F Die wahrend der orientalischen Reise der Kaiserin von
Frankreich zwischen ihr und ihrem Gemahl gewechselten telegraphi⸗
        <pb n="763" />
        Depeschen haben nicht weniger als das Sümmchen von 160,000
Franks gekoste.

4 Die Angelegenheit Troppimanns wird am 27. diese?
Monais zur Verhandlung vor dem Pariser Geschworeneugericht
ommen.

— In einem Aohlengrubendorfe bei Newcastle starb unlängfl
ine Frau, die man seit fünfzig Jahren in der Umgegend als
cinen Mann kannte und welche während dieser Zeit hintereinander
wei Frauen geheirathet hatte, Wie erzählt wird, kam sie vor
ingefahr fünfzig Jahren als „junger Mann“ von Schottland.
vurde als Arbeiter in einer der Kohlengruben angestellt und hei—
rathete kurz darauf ein junges Dienstmädchen, mit dem sie in
28jähriger Ehe lebte. Nach dem Tode ihrer „Gattin“ verhei—
rathete sie sich zum zweiten Male, welche Ehe aber nach Verlauf
mehrerer Jahre aus irgend einem Brunde aufgelöst wurde. Seit.
dem lebte sie ziemlich abgeschlossen von der Welt und erst nach
hrem Tode entdeckte man ihr wahres Geschlecht. W

7(Fastende Mädchen.) Es werden nunmehr Vorkehrungen
zetroffen, das fastende Mädchen in Wales, Sarah Jacob, das

hereits seit 2u/3 Jahren keinerlei Nahrung zu sich genommen, von
ewährten Hospitalwärterinnen überwachen zu lassen, und mit
Spannung sieht man dem Resultate entgegen. — Fastende Mäd—⸗
hen gab es übrigens schon zu allen Zeiten. In 1772 lebte im
nirchensprengel Kincardshire, Roß shire, ein Mädchen Namens
Latharina M'Leod, das nach einer Fieberkrankheit ihre Augen
chloß und nach Aussage ihrer Eltern be/. Jahre weder Speise
ioch Trank zu sich nahm. Aun Moor in Tutburg, Grafschaft
Stafford, lebte in 1808 zwanzig Monagate ohne die mindeste Nahr.
uing, und eine schwäbische Bäuerin soll in 1774 zwötf Monate
aichts gegessen oder getrunken und währead drei Jahren keine
Ztunde Schlaf genossen haben.

pIn Kopenhagen sind am 1. Dec. bei einer Feuers
prunst fieben Menschen, zwei Frauen mit fünf Kindern, im Rauch
erstift und mitverbrannt. Das abgebrannte Haus wurde von

Jahlreichen blutarmen Leuten bewohnt und war unter dem Namen
der „Schreckenshöhle“ bekannt.

fWie man der „Pr.“ aus Chicago schreibt, meldet ein
Brief aus Mexico, daß am 9. Oct. durch Verschüttung einer
Silbermine in Quarajata 100 Personen, Männer Frauen und
Zinder, ihren Tod fanden. Die Minenarbeiter befanden sich gerade
in der Einnahme des Mittagsmahls, was ihnen ihre Trauen und
Kinder gebracht hatten. Am andern Tage ertranken im Flusse
XED
ch auf dem Rande des Flußufers niedergelassen, als sich derselbe
vom Lande loslöste und in die Strömunag gerieth.

In San Francisco ist gegenwärtig eine Ausstellung
eroffnet, deren Orchester außer den üblichen Instrumenten einen
Amboß, eine Locomotivenpfeife, Feuerwerkskörper u. s. w. besitzt.
kin „Eisenbahn-Galopp“ mit wirklichen Locomotivpfeifen, und ein
„Schlachtenstückk mit Bomben und wirklichen Patronen gehören
um populärsten Theile des Concertprogrammes.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
Postalisches. Die bayerischen Vriefmarken werden von
mn an mit gezahntem Rande und ohne den bekannten Seidenfaden
ungefertigt, so daß man die einzelnen Stücke leicht abreißen kann.
— Nach den Vereinigten Staaten werden nunmehr auch Druck-
achen bis zum Einzelgewicht von 3 Pfund zur Beforderung mi⸗
jer Briefpost angenommen.

Die Inhaber von Oblikationen und Pfandbriefen der bayr.
oypotheken· und Wechselbank werden von der Bankadministration
atauf aufmerksam gemacht, daß die am 1. Januar fälligen Zins-
roupous schon am 16. d. M. bei den Kassen der Bank eingeloͤsi
verden koͤnnen.

Mehlhandel. Bei der im Monat Mai d. J. in Leipzig
tattgefundenen Generalversammlung des allgemeinen deutschen Ver⸗
vandes von Müllern und Mühleninteressenten wurde unter Auderm
zuch der Beschluß gefaßt, daß das Mehl für die Zukunft nur
zoch einschließiich des Sacs verkauft werden soll. Dieser Beschluß
wird vom 1. Januar 1870 an auch in Baden, Württemberg und
den hohenzollern'schen Fürstenthüm ern in Wirksamkeit treten.

Im Jahre 1870 — vom 1. Juni bis 1. Sept. — wird
n Kafsel eine allgemeine Industrie-Ausstellung für das Gesammt⸗
gebiet den Hauswesens stattfinden. Dieselbe soll alle Gegenstände
cmiassen, welche den Inbegriff der menschlichen Wohnungen bilden,
vom Rohmaterial bis zur luxuriösen Ausschmückung.

— Seit einigen Tagen ist, wie berichtet wird, einer der
aͤglichen Curierzuge zwischen Berlin und NKöln versuchsweise
mit einem sogenannten Luft- Telegraphen versehen, wodurch den

Passagieren die Moͤglichkeit gegeben ist, im Falle der Noth den
Zug auhallen zu lassen. Die Signale werden durch Luftdruck
hervorgebracht, zu welchem Ende in jedem Coupé des Waggons
ein birnförmiger Griff angebracht ist, welchen man mit der Hand
erfaßt, um dadurch ein Läutewerk in dem Bremser-Häuschen des
Zuges in Bewegung zu setzen. So wird also zuerst der Bremser
»on dem Verlangen, den Zug anhalten zu lassen, in Kenntniß
nesetzt, und hat das Weitere zu veranlassen. Um erkennen zu
fönnen, von welchen Coupé aus das Signal zum Anhalten aus—
zegangen ist, sind an den Außenseiten der Coupés kleine Klappen
ingebracht, welche umschlagen, sobald auf den erwähnten Knopf
gedrückt wird.
Bundesstempelmarken. Bekanntlich wird mit dem
J. Jan. l. J. das Gesetz, detreffend die Wechselstempelsteuer im
norddeutschen Bunde, in Kraft treten. Zur Ausführung desselben
ist vom Bundespräsidium unter Anderm beschlossen worden,
den Debit der Wechselstempelmarken und Blankels, mit deren
Herstellung die preußische Staatsdruckerei beauftragt worden ist,
den Postanstalten dergestalt zu übertragen, doß bei allen Postan—
stalten im Gebiete des norddeutschen Bundes vom 20. Dec. d. J. ab
die Blankets zum Preise des Stempelbetrags, auf den sie lauten,
derkauft werden. Die Bundesstempelmarken werden mit der
Umschrift „Norddeutscher Wechselstempel“ und der Angabe des
Steuerbetrags in Groschen, für welchen sie gelten, bezeichnet sein
und für Werhtbeträge von 1, 193, 3, 42, 6, 73, 9, 12, 15,
30, 45, 60, 90, 150 nnd 300 Groschen zum Verkauf gestellt
verden. Die mit dem Bundesstempel versehenen Wechselsblankets
werden auf Steuerbeträge von 1, Ia, 83, 41/2, 6, 7T, 9, 12,
15 und 30 Sroschen lauten.
Landwirthschaftliches.
Stand der Früchte. Den Raps, welcher in Folge
der befriedigenden Rente, die er in den letzten zwei Jahren ge—
liefert hat, sich wieder eines stärkeren Anbauens erfreut, ist durch
die eigenthümlichen Witterungsverhältnisse der Monate September
und October vielfach in seiner Entwicklung gestört worder. Auf—
fallend ist es indessen, daß man in manchen Gegenden, z. B. in
der Provinz Starkendurg, im badischen Oberlande, in Franken
und theilweise auch in Thüringen genöthigt war, den Raps
größtentheils umzuackern, während derselbe in der bayerischen
Rheinpfaͤlz, in Rheinhessen, Rheinpreußen, ebenso laut Berichten,
nuch in den östlichen Prövinzen gut bestockt ued erstarkt in den
Winter gekommen ist. Wenn in irgend einem Jahrgange sich der
reihig gefäete Raps vor dem breitwürfig gesäeten ganz auffallend
zusgezeichnet hat, so ist es in diesem Jahrgange der Fall. Fast
iberall da, wo die Aussaat breitwürfig erfolgt ist, da steht der
Kaps entweder sehr lückenhaft oder zu dick, während Stand und
Bestockuug der Reihensaat nichts zu wünschen übrig lassen. —
Der Roggen ist meistens zur rechten Zeit und auch bei günstiger
Witterung zur Aussaat gekommen, steht daher im Allgemeinen recht
zut. Waͤhrend in den letzten Jahren öfters der Fall vorkam, daß
der Roggen unmiltelbar nachdem er aufgegangen war, viel von
Fadenwürmern litt, ist er in diesem Jahre verschont geblieben.
Die Weizensaat erfolgte heuer verhältnißmäßig sehr spät urd vielfach
unter ungünsti jer Witterung. Derselbe ist daher theilweise schlecht
wnufgegangen. Am schönsten zeigt sich der reihig gesäete Weizen.
Zieht man doch die bei der Reshensaat erfolgende bedeutende Er—
parniß an Saatgut mit in Rechnung, so ist es wahrscheinlich, daß
dieses neue Culturverfahren in aller Bälde sich den Beifall der
Landwirthe erwerben wird.

Kunstnotiz.

Wie wir vernehmen, steht uns ein seltener Kunstgenuß bevor.
herr Pianist A. Wolfer in Speyer, der mehrere Jahre die
Tonserdatorien in München und Leipzig besuchte, hat in feinem
Reiseprogramm des kunstliebenden Publikums in St. Ingbert nicht
ergessen und sich bereit erklärt, nächster Tage hier ein Concert
u geben. Bezugnehmend auf den bedeutenden Ruf, der dem
Zünstler vorausgeht, machen wir das musitliebende Publikum in hie—
iger Stadt darauf aufmertsam mit der Bitte sich recht zahlreich
bei dem Concerte zu betheiligen, damit die gute Meinung des
Hrn. Wolfer, den Musikfreunden St. Ingderts einen genußreichen
Abend zu bereiten auch Anerlennung finde.

Mehrere Kunstfreunde.
        <pb n="764" />
        Bekanntmachung.
Das Beiteln in hiesiger Stadt von einer
Thür zur andern ist strengstens verboten
und die Bewohuer der Stadt St. Ingbert
derden aufgefordert diesem Unfuge dadurch
ju fteuern, daß sie den Bettlern namentlich
den Kindern keine Almofsen geben. Der
Armeunpflegschafisrath wird die dürftigen
Armen zur Genüge unterstützen und es
ergeht an die Letztere die Aufforderung sich
auf dem Bürgermeisteramte zu melden.
St. Inghert, den 10. December 1869.
Das Bürgermeisteramt:
Chaudon.
Aufforderung.
X
Diejenigen, welche noch Forderungen für
Arbeiten c. ꝛc. an die Stadte Hospital⸗
oder Armenkasse zu machen haben, werden
ersucht ihre Rechnungen im Laufe dieses
Monats bei dem unterfertigten Amte ein⸗
zureichen. —
St. Ingbert, den 10. December 1869.
Das Bürcçermeisteramt:
Chaudon. —9—

IQ
Frankfurter Versicherungs-Gesellschaft.
Wir bringen hiermit zur Anzeige, daß wir Herrn J. Reters in St.
Ingbert eine Hgentur unserer Gesellschaft übertragen haben.
Neustadt a. H. den 29. November 1869.
Die Hauptagentur:
Ferd.Heckel
Unter Bezugnahme auf obige Bekanntmachung emp'ehle ich mich hiermit
ur Bermittelung von Versicherungen gegen Feuersgefahr auf Mobilien, Waaren,
Maschinen, Vieh, Ernte-Erzeugnisse, Ackergeräthe, überhaupt auf alle beweglichen
Begenstände, welche durch Brand zerstört, oder beschädigt werden können, gegen
este und billige Prämie.
Jede nähere Auskunft wird gern ertheilt, sowie Prospecte und Antrags—
ormulare verabreicht.
ESt. Ingbert den 29. November 18636. ——
J. Potors.
— — —
* *

Kinderspielwaaren.

Meine Weihnachts-Ausstellung, dieses Jahr wieder mit den neuesten Gegen⸗
känden reich ausgestattet, bringe ich in empfehlende Etinnerung. Da ich gesonnen bin
nuch dieses Jahr wieber vollständig zu räumen, so habe ich die Preise aufs
Bisligste gestellt. 483

Zweibrücken im Dezember 1869.
Gice
Ausschreiben.
Am 6. December 1869 wurde aus dem
»berhalb der Marianenthaler Glashütte
gelegenen unverschlossenen Schlafhause nach—
folgende Gegenstünde durch einen bis jetzt
uinbekannten Thäter entwendet:

. zum Nachtheile des Bergni. Jos. Corbe:
1. eine schwar ze tuchene Joppe, Werth 5 fl.
2. ein Paar grau und roth gestreifte

Buxkinhosen, Werth 3 fl.
3. eine dunkelhraune Burkinkappe, Werth!
24 kr. J

3. zum Nachtheile des Bergm. Jos. Lefeber:

ein ledernes Täschchen, Werth 1 fl. —

Indem ich vor dem Ankaufe der gestoh⸗
enen Gegenstände warne, ersuche ich zugleich
Jedermann, der über diesen Diebstähl etwas
peiß oder erfährt, mir oder der nächsten
Polizeibehörde ungesäumt Anzeige zu machen.

Si. Ingbert, der 9. December 18609.

Der kgl. Polizeianwalt:

Bruch.

v

Depescho von Munchen
uns dem Haupt-Annahmo-Bureau
tfür sämmtliche INSERAPB in doen
oJ—νν Blätteru.“
Auficge ꝰ0, 000 4Aufluge
Gròste Verbreitung in dSüd- und Norddeutschland, sowie
deEs Auslandos.
BPreis pro Ceile IS Kr. sS. W.
DZeitungs-Annoncon-Expedition
RADUDOLF MOSSE, Muncdhen.
Berlin. Hamburg. Mien.
*

* ——
Theater in St. Ingbert.
Saumstag (hente) den 11. December im Obe rhiaufe r'schen Saule:
—— *
—Jason und Medea,
o der
Das Ungeheuer anf dem Drachenstein.
Ritter⸗Lustspiel in 3 Aufzügen.
Zwischen jedem Alt folgen die Metamorphosen und Kunstfiguren.
Zum Beschluß:
Eine große mimische Darstellung:
SaM vseι rα—.
Sonntag den. 12. December:

Leben, Thaten und Höllenfahrt des
EBOGCChOT O. VSI.
Seine Wanderungen mit dem Teufel durch die Welt bis in

die Hölle.
Romantisches Lustspiel in 5 Aufzügen.
Zum Beschluß soigt ein großer Feuerregen.
Preise der Plätze: J. Plaß 6 Sgr. Il. Plaß 4 Sgr. III. Plaß 2 Ssr.
Anfang 3 8 Uhr Abends.
Höflichst ladet ein

—
84 4 —
Rannahmung.
Ungeachtet des gesetzlichen Deponates
er Vignerten, gibr es fast keine größere
Stadt ün Deufschlaud, wo nicht die
Zerpackung der Stollwerck'schen
Bruüstbonbons mehr oder minder
nfchend nachgeahmt wird, zuun Cheil
ogar unter Acißbrauch des NMamens.
Hean wolle daher auf den Siegeloer—⸗

chluß genan achten.

Futtermehl für Schweine zu mästen
bhei VBB. Jepp

Guter
Kartoffelschnapps
»er Schoppen 4 kr. bei
G. Klein.
Cin Haufen gut gepfuhlter Wiesen⸗
grund ist billig abzugeben bei
9. Heusser.

J. Jordan, Vtechanikus.
Redaktion Druck und Berlag von F. X. Demez in St. Ingbert.

—
        <pb n="765" />
        St. Ingberler AAnzeiger.

⸗⸗ß

Der St. Fagbartereteiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

unurer) erscheint wochentlich vier mal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krir. oder
128 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Nr. 195. . Decem ber 1869

Deutschland. B

Muünmchen, 7. Dec. Die,patriotische Partei“ befindet

sich jetzt in einer recht jon derbaren Vage mit ihrem Wahlnege,
welchen sie nicht nach Wuunsch zu verwerihen im Staude ist; selbst
„Donouztg.“ und „Volksbote“ haben im Verlauf weniger Tage
jelernt, ihre hochfliegenden Ansprüche, wenn auch groͤllend, merl⸗
uch herabzustimmen, und die „Augsb. Postztg“ pcedigt immer
indringlicher ihrer Partei Maßigung, ja sie wagt es sogar, eine
Corte pondenz abzudrucken, weiche den Ruf: „Foct mit dem guu
gen PMänisterium!“ einen cynischen nennt. Fast traut man seinen
Angen nicht, wenn man solche Stimmen vernimmt aus jenem
Lager, wo vor wen g. Wochen alles einig schien ia der Verur-
heilung der Politit des Fürsten Hohenlohe. Die „Augsb, Postz.“
pricht jetzt auf einmal von „Rüchsichten, die absolut geboten ünd“,
don, „m Eijfer, weicher der patriotischen Sache nur
schaden konnte“, von „Schwierigleiten“, und welcher Art diest
Schwierigkeiten sind, das deutet sie mit den Worten an! „Ja
wenns damit geihan wäre, wahrlich wir hätten mchts dagegen,
wenn hiemit das ganze Ministerium zum Gehen und ein patrio—
zisches, das wohlgemertt der ganzen patriotischen Partei enijprach⸗
auf die Stühle gebracht werden könnte.“ Damit verräth ne
deutlich die Uneinigkeit, welche schon in der Parter einzureißen de
miunt: die Heißsporue wollen nicht umsjonst getämpft haben, diu
Jemäßigteren sehen aber wohl ein, daß sie ein Ministerium le⸗
diglich aus ihrer Partei — abgesehen von anderen Gründen —
jchon um deßwillen nicht zu bilden im Stande wären, weil es
an den entsprechenden Personlichkeiten fehlt, sie müßten denn zu
Leuten greifen, mit denen sie sich zu compromittiren fürchten, oder
wie ein Correspondent der „Augsb. Postz.“ sich euphemiltisch aus
zrüct: „Wie nahe läge es: daß ein ausgesprochenes Parter⸗
Veinisterium mit den eigenen Anhängern oder mit andern Po—⸗
zenzen in unheilbare Collision geriethe 1“ Statt also die Veinister⸗
tühle selbst einzunehmen, finden es die Gemäßigteren der „Patrioten“
etzt tiuger, dem Fursten Hohenlohe die RKeconstruction des Mini—
teriums“ zu überlassen und sich mit der „Controle des Cabinets“
u beguügen. Die „Mäßigung tiind Versöhnlichkeit“, welche fie
hiedurch au den Tag zu legen behaupten, indem sie kein Partei⸗
ninistirium verlangen, wisser, wir nach dem eben Bemerkten nach
Bebühren zu würdigen. In diesem reconstruirten Mmisterium
urfen sich, so formuliren sie (die Gemäßigten) ihre Forderungen
edenfalls die HH. v. Gresser, v. Hörmann und v. Schlör nicht
efinden (sie geben es zuletzt noch billiger); aber während die
inen sich, wie es scheint, mit dieser Regative begnügen, machen die
underen die Bedingung, daß sie „nicht durch farblose oder
zar der Fortschrittspartei zuneigende Persönlichkeiten“ ersetzn
werden, daß die neuen Minister der patriotischen Parte

angehören sollen — also ein wirktiches Coalitionsministerium

vährend die „Augb. Postztg.“ für ihre Partet keinen Ministersitz
ondern nur die Rolle des controlirenden Beobachters in Anspruch
aimmt. Somit auch unter den Gemäßigten wieder ein Anfang
ver Spaltung!

Wie die „Augb. Postztg.“ berichtet, wird Stiftsproost
Doͤllinger als Consultor des Kardinal⸗-Erzbischoiss, Fürsten von
Schwarzenberg, nach Rom berufen.

Zweibrücden, 9. Dec. In einem motivirten Schreiben
in das k. Consistorium in Speyer hat Herr Dr. Mook, der be—⸗
Ranntlich nach seiner „Ersetzung“ auf der Stelle eines Pfarrver⸗
wesers in Bergzabern sein Domicil hier aufgeschlagen hat, seinen
Austritt aus dem Protestäantischen Kirchendienst angezeigt.
Frankreich. — —

Paris, 9. Dec. Mehrere große Städte Frankreichs, da⸗
runter auch Bordeaux und Marseisse, haben gestern die Eröffnung
des Concils durch Ilumnationen und andere Kundgebungen die—
er Art gefeiert. In Marseille ist es dabei zu Unruhen gekom⸗
men. Eine Bande von 1500 Aufrührern, sagt der officiöse „Public“,
zurchlief die Stadt, um auf ihre Weise gegen jene Kundgebungen

zu protestiren. Sie sangen die Marseillaise und warfen Steine
zegen die erleuchteten Fenster. Vor dem bischöflichen Palaste und
—
zei dieset Gekegenheit eine Schildwache verwundet. Es find 60
Personen verhaftet worden. —
BParxi«, 10. Dec. Dem Gesetzgebenden Körper wurden
heute das Gesetzbuch und das Blaubuch vorgelegt. Letzteres ist den
uneren Angelegenheiten gewidmet, das Gelbbuch dagegen handelt
von den Beziehungen zum Ausland. Hinsichtlich Deutschlands sagt
dasselben; Iu den Verhältnissen des Norddeutschen Bundes und der
üddeutschen Staaten hat sich keine besondere Veränderung zuge—
cragen, und wir sehen in den Fragen, welche die deutschen Cabinete
vährend dieses Jagres beschäfligten, keinen Grund, die Zurückhal⸗
ung aufzugeben, welche wir gegenüber den Umgestaltungen beo—
zachteten, die jenseits des Rheines ins Leben traten. Unsere Be—
iehungen zu Deutschland sind ohne Unterbrechung durchaus
frreundjchaftlicher Natur gebliebn.

— England.

London, 10 Dec. In der Grasschaft Londonderry ist, ange⸗
ichts bevorstehender Demonsirationen von Seiten der Orangisten,
»er Belagerungszustand proklamirt worden.

St. In gurrt, 11. Dec. Nach einem diesen Abend
dier angekommenen Privaibriefe eines Mitgliedes des soeben zu
Zpeyer versammelten Landrathes der Pfalz ist unsere hiesige
ateinische Schule beschlossene Thatsache. In
der Sitzung des Landrathes vom 9. d. M. wurde ei nstimmig
ür das latfende Schuljahr die runde Summe von 1000 fl. als
Zreiszuschuß bewilligt; die Commission verlangte für das betr.
Jahr den verhältnißmäßigen Antheil mit 1026 fl. 36 kr. Keinem
Anstande unterliegt es, daß dieser Zuschuß in den folgenden
Jahren mit Etweiterung der Schule verhältnißmäßig zunehmen
wird. Die Nachricht wird mit großer Freude in hiesiger Stadt
und Umgegend aufgenommen werden und wird die definitive Er⸗

srichtung der Schule, da jetzt hinreichend Mittel vorhanden sind,
in nächster Zeit erfolgen.

F'In Eisleben bildete ich am 22. August d. J. ein
Berein zur Errichtung eines Luther-⸗Denkmals. In einem kürzlich
erschienenen Aufrufe ladet das Comité dieses Vereins alle prote⸗
tantischen Christen zur Betheiligung durch Beiträge ein.

FBerhin, 7. Dec. Gestern Abend sind hier der Besitzer
eines bekannten öffentlichen Lokales und mehrere Meitalieder seiner
Familie wegen Verdachts eines dreifachen Giflmordes verhaftet
vorden. Die Sache macht ungewöhnliches Aufsehen.

Paris, 7. Dee. Obgaleich Troppmann noch fortwährend
Eunthüllungen zu machen verspricht, so hat der Untersuchungsrichter
die Untersuchung doch für geschlossen erklärt, und der General⸗—
Advokat wird heute der Anklagektammer seinen Bericht vortragen.
Dieselbe wird jedoch nicht vor nächsten Freitag ihr Urtheil fällen.
Die Anklage gegen Troppmann lautet, sich des Mordes, des
Diebstahls und der Fälschung schuldig gemacht zu haben. — Diese
Woche kommt ein eigener Fall vor den Cassationshof. Es handelt
ich nämlich darum, festzustellen, ob die Staatsbehörde die Zimmer-
eute zum Aufstellen der Guillotine zwingen kann. Ju St. Omer
Jaben drei Zimmerleute die Verrichtung dieser Arbeit verweigert
Die dortige Staatsbehörde trat gegen sie klagend auf; da die
Berichte erster Instanz aber die Zimmerleute frei spracheun, so
rrächte die Staatsbehörde die Sache vor den Cassationshof.

Sunsnof
Elnsender dieses hat eben Gelegenheit gehabt in dem Alelier
zes Herrn Photographen Oblig hier eine phologcaphische Dar⸗
tellung der Stadt St. Ingbert einzusehen, und kann als Sach—
enner nur loben, daß dieses Bild mit allem Kunstslleiß bearbeitet
uind würdig ist, das nobelste Zimmer, ja selost einen Salon zu
eren.
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cihnacht —XR
Néihnachts Ausstolung.
Zu bevorstehender Weihnachten empfehle mein reichhaltiges Lager aller Arten Chrifstgeschen ke
Kinderspielwaaren,5
in großer und schöner Auswahl, 14
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Album, Phoötographie-Album, Handschuhkasten, Nähsteine, Tabak⸗und Theekasten,
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St. Ingbert, den 4. Dezember 18606. —— —
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in S8weibrücken6
hat 500 Stück Militärmäntel und
wollene Decken billig zu verkaufen.
Theater in St. Ingbert. —

WVorletzte Vorstellung. JF— 1
GSonntag (heute) den 12. December im Oberhause r'schen Saale: J
deben, Thaten und Höllenfahrt eses
I100 IO Hh. PAuVSI. J
Seine Wanderungen mit dem Teufel durch die Welt bis in
die Hölle.. 4
Romantisches Lustspiel in 53 Aufzügen.
Zunm Beischluß folgt ein großer Feuerregen. — —
Montag den 18. December ;c
Ekeetzte Vorstellung .
BBGSiegsriecd Genovevan
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Gols, der falsche Burgvogt, Ritter.
TZrauerspiel in 8 Aufzügen.
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J Annfang an8 Uhr Abends.
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breihige — fl. — kr. Mischfrucht 4 fl.

19 kr. Hafer 3 fl. 36 kr. Erbsen 4 sl.

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LJ. — tr. Kartoffeln 1fl. Weißbrod 12

segr. — kr. Kornbrod 3 Kgr21 ir.

ditto 2 Kgr. 14 tr. ditto 1 Kgr. 7 kr.

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wird stets angekauft. *
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25.,x*x 55528* —8322 2538353 33323 33*385223 —
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— 52533 25 525 3356533823 5s5822— 3 323 53238
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7835 333——33 33 23 33323 2335*
2* 32223 255 3558 — s52373332 22335
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        5— J gberler Anzeiger.

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der St. Fagberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblait, mil der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

Ruwimitr) erscheint wochentlich vier m al: Dienstag, Donner ztag, S ams ta g und Sonntaz. Abonnementspreit vierteliährig 42 Krzr. oder
412 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

Nr. 196. Dienstag, den 14. December 1869
Deutschland.

München, 12. Dec. Die HH. v. Schnubert und v. Feder
haben die ihnen angebotenen Ministerportefeuilles definitir
abgelehnt.

München, 13. Dec. Der König hat an jeden der abge—
trelenen Minister ein sehr huldvolles Handschreiben grichtet und
sedem das Großkreuz des Verdienstordens vom Heil. Michael
derliehen.

Wolffstein, 10. Dec. Durch Rescript der k. Kreisregier⸗
ung vom 27. v. M. ist die Einführung von Communalschulen
dahier genehmigt. —

Dienstesnachrichten.

In London wird' unler dem Titel Deutsche Post“ ein
lneues Orgau erscheinen, das zugleich die welfischen, östreichifchen
und „rothen“ Interessen zu! vertreten bestimmt ist. Dasselbe wird
ein Abklatsch der süddentfchen Demokratischen Korrespondenz werden.
Redakteur wird der frühere Redakteur des „Herman“, Juch, sein,
der jetzt in Wien gewesen ist und dort die aöthigen Mittel zur
Durchführang des Unternehmens erhoben hat..

Italie.
Floreenz, I1. Dec. Aus Neapell wird telegraphirt,
daß das seit dem 8. December dort tagende Gegenconcileder Frei—
denker polizeilich auigelsst wurde. Grund: beleidigende Kund—
gebhungen gegen den Kaiser der Franzosen.

F Zuweiberüsccken, 12. Dec. Im Bezirks. Gefängniß ist
chon einige Zeit ein Gefangener als vertrauter dienstbarer Geist
derwendet worden. Derselbe hatte gestern seine Strafe verbüßt
und wurde entlassen; doch als er fort war, fehlten 5 silberne Loöoffel
und der Vertraute steht wieder, im Verdacht dies Diebstahls.

Landau, 7. Dec,⸗Am vorigen: Sonntag«hielt dahier
m „Pfälzer Hof“ der zum Mittelrheinischen Mülter—
Berbande gehörige Pfälzer Localderein seine IId Versammlung
ab. Herr Ingeneur Wie berx von Darmfladt hielt bei dieser
GBelegenheit einen Vortrag über den Zwieck des Müllerver⸗
bandes und machte Mütheilungen über die revidirten Verbands-
Statuten. Herr Rupp, Inspector der Carlsruher Generalagentur
pon der Mugdeburger Feuerversicherumgsgesellschaft, sprach über das
Versicherungswesen im Mühlerverbande.

Alsdaun hat die Versammlung noch folgende Beschlüsse ge—
faßt: 1), Allgemeeine Aungahne des Zollcentners
beim Miehüp ertauflen uid 2). Aufstellung eines Reghe⸗
ments für Mühlenarberterr durch eine, von der Ver—⸗
sammlung dazu gewählte Cemmission.“ —

Bei der am 7 Dec. in Heidelbergeim⸗ Cafe Falken abgehat⸗
tenen Versammlung des Zweigderbandes der Müller⸗ und Mühlen—
interessenten für Baden, Württemberg und Hohenzollern wurde

6 beschlossen, daß in diesem Zweigverbande vom 15. März 1870
Schweizʒ. I ab nur noch Mehl mit Sack zu zwei Zollcentner verkauft
Bern, 9. Dec. Gestern ist hier zwischen der Schweiz einer⸗werden soll. ——
jeits und dem Großherzogthum Baden, beziehungsweife der . Gegen den freisinnigen katholischen Pfarrer Feldbausch
Kheinuferstaaten andererseits die Fischerei, Convention für die Streck in Rheinzabern isi vom Ordinariate in Speyer eine Untersuchung
des Rheins von Constanz bis Bäsel nebst Zuflüssen abgeschlos eingele itet.
en worden. J — Die philosophische Fakultät der Universität Tübingen hat
England. den Seminarlehrer und Domorganisten Benz in Speyer in Folge
5 — 44, seines auf allgemeiner Bildung begründeten Wirkens in der
Lon don, 8, Dec. In Rom wurde heute das zkumenische urchuchen Mufit an Doktor der Phel sophie nd Manhter der
oncil, in Neapel das Gegenconcil der Freidenker, und hier in reien Kunsie creien.
London ein Gegenconcil protestantischer Orthodoxen eröffnet, Dieses iJ ——
retztere wird freilich, wie es gewisser Maßen zufällig zujämmenge Das gute deuische Wort „Köchin scheint vor den Augen
irtten ist, auch nicht“ lange dersammeu bleben.“ Untet seinen der Dienstboten keine Gaade mehr zu haben. In dem Inseratentheil
Mitgliedern ragen der Zahl nach schotusche Geistliche hervor, ihr ines Frankfurter Battes sucht eine „anständige. gesette Koch
ursprünglicher Zweck ist, für die Ausbreitung des Evangeliums in vemoiselle“ eine Stelle.“. .*
Zpanien, Potugal und Italien zu beten, und sie verbinden damit In Gleiwitz erschoß am 3. d. M. der Polizeidiener
setzt ein Gebet für die Erleuchtung der in Rom versammelten q. D. G—.. seinen. eigenen Sohn und meldete sich daranf am
Würdenträger der katholischen Kirche, eine Ecleuchtung natürlich nicht folgenden Tage selbst zur Haft. Die Söhne hatten von jeher dem
m Sinne eines Dupanloup oder Döllinger, sondern eines Cumming. Vater vielen Kummer verutfachte
dieser schottisch-presbyterianische Doctor der Theologie hat für7 In der Zuckerfäbrik zu Oltleben bbei Magdeburg) explodirte
deute zwei Predigten angekündigt, in welchen er das Papstthum letzten Dienstag ein Dampfkessel; das Kesselhaus wurde dem Erd-
moralisch vernichten will, nachdem dasselbe sich geweigert hat, ihm boden gleich gemacht, die Hauptmaschine gänzlich zertrümmert, der
eine Disputation und' Bekehrungspredigt vor dem Concil n Kessel 200 Schritte weit ins Feld geschleudert: 21 Menschen
zestatten. Zur Verstärkung seiner Kanzelreden hat dieser Ver⸗ wurden getödtet, mehrere schwer verwundet. —
ündiger des bevorstehenden Weltuntergangs — der zu seinem“ F Das Comite zur Unterstützung nothleidender Volksschullehrer
ummer schon mehrmals ausgeblieben ist — ein neues Werk in Ostpreußen (Lehrer Frischbier ec.) hat — laut Rechenschafts-
neröffentlicht, welches „den Fall Babylons, wie er sich 'ankündigt, Bericht — im Jahre 1868 29,682 Thlr. eingenommen und an
n der Geschichte und in den Prophezeihungen des Evangeliums“, 1964 Personen (darunter 1440 angestellte,.IIG emeritirte, 39
weissage. üdische Lehrer und 360 Lehrers-Wittwen und Waisen) 27.270

Durch Veschluß der kgl. Regierung der Pfalz, Kammer des
Innern. wurde der Lehrer Karl Christmann von Fockeenberg
Limbach zum Lehrer an der obern protestantischen Schule in
Steinwenden ernannt.

Aus Berlin vom 6. Dec. wird der „Magdeb. Ztg.“
zeschrieben: „Privatnachrichten aus Paris zufolge haätten eine
Jrößere Anzahl von Soldaten der in Frankreich internirten han⸗
nover'schen Legion Schritte gethan, um von der preußischen Re—
gierung- die Zusicherung straffreier Rückkehr in ihre Heimatb
zu erhalten.“

Ver m

*

xc.
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        Thlr. baar. an 314 Lehrer Saatgetreide, im Beirage“ von 2000 Auf Grund von 1448 Speciallabellen über die dieslährige
Thlr. vertheilt und den Rest feiner Einnahme dem Pestaolzzi⸗Ernte in Preußzen kann man dieselbe eine befriedigende nennen;
Verein zu zweckmäßiger Verwendung überwiesen. Weißen, Rodgen, und Gerste haben eine Mittelernte gegeben und
I I que die Karloffeln, Reps, Tabak und Klee sind um —A
hintet den Ergebnissen des Vorjahrs zurückgeblieben. Die beste
Koͤrnerernte hat in Schieswig-Holstein stattgefunden, dann folgen
Pommern, Preußen, Hannover, Rheinprovinz, Brandenburg, Sachsen,

Schlesien, Hessen, Nassau, Posen, Westphalen, Hohenzollern.
gIn mdischen Blattern wird als ein Sitbftitut für Tabcik ge
örttke Wasserkresse empfotjlen, die wie bester Kuvendish riechen und
schmecken, und der Gesundheit des Rauchers viel zuträglicher als

der Nikotinhaltige Tabak sein soll.

—A Anzahl Münchneʒ und Augsburger Firmen gaben
die gemeinsame Erklärung ab, daß sie die östreichischen Sechskreuzer—
ucke von 1848 und 1840 für die Folge nicht höher als 2 Proz.
inter dem jeweiligen Cours der östreichischen Banknoten an Zahl
ungsstatt annehmen.

Bekanntmachung.
Am Samstag den 18. d. Mis. Nach-
nmittrags um 2 Uhrr im Burgermeistereilocale
dahier wird:
1. Die Erhebung des Marktstundsgeldes
pro 1870
2. die Aushebung.' der Mutterbüche
Z. die Lieferung des Petroleums für die
Siraßenbeleuchtung der StIng⸗
berter Grube pro 1870
der Düngergrund am Schul⸗ und
Stadthause versteigert und —
5. der Schulgarten in den-Großgärten
fur mehrere Jahre verpachtet.
St. Jugbert den 13. Dectniber 1869.
Das Bürgernieisteramt
ECEhandon.

Im Namen Seiner Majestät des Königs.

Aufsicht auf Maß und Gewicht betr.

Mach riner Mittheilung des k. General-Stagtsprocurators am Appellationsgerichte
der Pfalz vom 1. d. Mts. ist der Wirth Georg Kunz von Alsenborn wegen Verwendung
hon *4 Liter s. g. badischen Schoppen oder Flöten in seiner Wirthschaft, durch Urtheil
des t. Bezirksgerichts Kaiserslautern wegen Haltung ungrsetzlicher Maße bestraft und die
Confiscation der fraglichen Getränkemaße ausgesprochen wrden.

Die k. Bezirksämter werden hievon mit dem Auftrage in Keuntniß gesetzt, die kgl.
Hendarmerie und die Verifikatoren, sowie sämmtliche Polizeiorgane des Bezirkes im Hin⸗
hlick auf die 88. 6, 9 und 11 dver oberpolizeilichen- Vorschrift vom 10. Juli 1857.
Ansbl. Ne 81. dann die Art. 194 und 195 des Polizeistrafgesetzbu. es anzuweisen,
zegen alle jene Gewerbtreibenden, welche sih zum Betriebe ihres Gewerbes der oben
zejeichneten ungesetzlichen Maße bedienen, unnachsichtlich protokollarisch einzuschreiten und
—F—— veranlassen.

Die beiden JIuspektions-Commissäre von Maß und Gewicht dagegen werden hiermit
ingewiesen, auf ihren Inspektionsreisen ihr Augenmerk hauptsächlich auf die vorbezeichneten
imngesetzlichen Getränkemaße, namentlich in Wirthschaften zu richten und entdeckte Contra⸗
ventionen zZur gerichtlichen Bestrafung zu bringen, sowie die betreffenden Maße sofort mit
Zeschlag zu belegen. WM WW

Königlich Bayerische Regierung der Pfalz —

KKammerrdes IJnnern

Lammotte. Schiud.

Bekanntmachung

mit Einladung.
DHen Vollzug der Allerh. Verordnung vom 20.
Dejember 1868 die Handels⸗ und Gewerbe⸗Kammer,
dann die Handels⸗ Fabrik und Gewerberäthe betr.
Zußfslge hohen atgl. Regierunge: Ausschrei⸗
bens vom 12. Juni⸗l. Is. GKreisamtsblatt
Rr. 52) wird die Wahl des Bezirlsgremi⸗
ums für den Amisbezirk Zweibrücken mir
Abtheilungen für Handel⸗ uud Fabritindustrie
weiche neun und mit der Abtheilüng
sür Gewerbe, in welche sieben Mitglieder
ju wählen sind, am Donnerstag den
28. Dezember 1. J. Morgens 9
hr im Fruchthausaale in Zwei⸗
brucken dorgenominen.
nue Ditglieder des, Fabril⸗ Handels·
und Gewerbestandes, werden hiemiteeinge⸗
saden, fich am genannten Tage und zur
festgesetzten Stunde im erwähnten Locale
einzufinden um sich bei der fraglichen Wahl
zu betheiligen.
St. Ingbert den Al. Dezember 1869.
Das Burgermeisteramt
iShandon.

— —

*
ACOSCGBMODODD
gnut uadqunai uuviuadqog pu goq 'pollab dig ot qui olpagh a1
uojoduioaꝰ. qun aↄuaoᷓ jajg ↄnv ↄucuo, apuiqao qun ujaittutoaj
poj Iqoxu ↄgoab auꝝ pnv jꝛjd ougtp. ↄaↄꝛquv qun —X
Aaidꝰ ⸗4v pοσ'n uugoatονοS uεν ynguojig“öο_ααιια *
ↄpsruppput 6 udanbißeu, pnv ↄiaio, 90v0zn ataað aqo
zůso hy agvg dddn e unnpozotobend Pppa uaquphuabo; uolonou 3
zadjv uoq nu aqu&amp; ↄoloid I bunpplsnpezuspouhloge urggg 8
UJIEPMIOIVESSOPCIUII.*

*

XTheater in St. Ingbert.
ghinwoch den 15 December im Obberhauser'jchen Saule.
e ee Auf vieles Verlangen·⸗
Admet, König von Griechenland
24 2der:
Der Höllen stürmende Herkules.
Ritter⸗Schauspiel in 5 Aufzügen.
Preise der Pläte: J. Platß 6 Sar. Mcplat 4 Sgr. III. Plaß 2 Sgr.
Aufang a 8 Uhr Abends.
SOö'lichst ladet ein

ee ..—:AO-

Heute und Morgen
Winter-Lagerbier
Heusser.
hei
— ——

I—
Schuciciulingen, Putienten, undl Te-
— V— — ——— Dumnmf-Olou-
— StolIIwerola
Shbne inn Cölin u. It. bestens u
enmnunfeltenm. J

BMASten davon TLoger in St. Ing-
berä. J. Grewenit end Comd.
e α Blixsιεεν: F.
Apprederis.

IJ. Jordan, Mechanikus.
— — e — —

Mainz, den 10. Deceber.
Gruchtpreise.) Weißinehl das Mal-⸗
er ikb Pfund — fi. Eitr. — Rog⸗
ennehl dittzil. — kr. — Weizen (2001

Pfd.) 10 fl. 50 kr. bis 11 fl. — ku.
Lorn (180 Pfd.) Ofl. — kr. bis — fl. — kr.
Gerste (160 Pfd.) 9 fl. 30 kr. bis —
fl. — kr. Hafer (120 Ppfod.) 3 fl. 50 fr
pis — flh. — kr.

Futtermehl für Schweine zu mästen
bei P. JZepp.
Redaltion Druck und Kerlagepon F. XR. Deme* in St. Inabert
        <pb n="771" />
        1
—— 2 228 — —52 22 2222 —AA— 222
38s 33885 513 5735 3833353 3353333533576335
8 —A —— 2 — 2232
* 25 — —— 22 —F * —— — —588 —
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        J 3— igberler Anzeiger.
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Der S X aAbertex Anze ig exr (und vas mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienztags⸗, Donnerstags- und Sonntagt⸗

Rummer) erscheint wochentlich viermal: Dienst ad, Donnerstag, Samstag und Sonmtas. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
1283 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Krizr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Nr. 197. eember · 1869

Deutschland. J 4 Dem katholischen Weisenhaus in Landstuhl hat der
München, 13. Dec. Die Zeitungsmeldung, wonach der Pfarrer Greisch von Meckenheim sein auf 3000 fl. veranschlagtes
ausgeschiedene Minister v. Hörmann zum Gesandten am Dresdenen Hermögen vermacht.
Hofce designirt sei, wird an unterrichteter Stelle als durdaus TRNécunkirch en, 18. Dec. Die „Spu. Bl.⸗Ztg.“
abegründet bezeichnet, ebenso die Nochricht, daß die Kommern meldet: Gestern Abend gegen 10 Uhr verunglüdte, von Mittel⸗
hereils zum 28. d. einderufen werden sollen. Die Einberufung werboch lommend, an dem schon wiederholt bei Eisenbahn-Unfällen
des Landtages dürfte vor Ernennung eines neuen Ministers dee enanuten 1. Bahnübergange bei Wellesweiler der Steiger Hügel
Innern nicht erfolgen. (Nach der „A. Abdz.“ entbehrt die ast on dort durch den um diese“ Zeit die dortige Straße passirenden
berührte Mitheilung schon darum aller Bafis, weil mit dem Beginn ebten bayerischen Zug.
det Jahres 1870Veränderungen impreußischen diplomatischen Wie dasselbe Blatt ferner vernimmt, haben ruchlose Hände
Tienst erwartet werden, deren Rückwirtung die Besetung det am 7.d. auf das Fahrgeleise der Rhein⸗Nahebabn Schwellen
Destens eines baherischen Gesandten in resden fraglich macht. zelegt, offenbar in der Absicht, den letzten aufwarts führenden Sug
uͤebrigens wünsche Herr v. Hörmann selbst dessen Gefnndheit durch perunglücken zu lassen. Zum Glück entdectte der in der Nähze
die ufreibende Thaͤtigkeit, welche seine Stellung in den letzten ftationirte Bahnwärter den Frevel und entfernte die Schwellen,
Mongaten; von ihm verlangte, zangegriffen ist, daß ihm— wenigsiens ꝰon denen einige sogar mit Ketten an die Schienen befestigt wa⸗
auf eine, Zeit lang, Ruhe und die Entlastung von allen Staats- en, von dem Geleise · Die Untersuhung ist eingeleitet, doch bat
geschäften gewährt würde. Iι ——— nan die Schuldigen noch nicht exmitielt.
Dienstesnachrichten t VNagh der „F. Sp 3.war das Duell des Sohnes des
Grafen, Bi SBim ardenicht wegen einer polemischen Aeußerung eines
Der Schulverweser Martin Bast von Steinfeld ist zum Schul⸗ Indeten Studenten über den Bundeskanzler entstanden. sondern
verwesen an der kaih Schule zu. Haynae und der Schulberweser ine der gewöhnlichen Korpspautereien, in welcher drei Mitglieder
Xaver Pfeiffe: in Freckenfeld zum Verweser an der kalh. Schule des Korps Borussta Caruntex die beiden Bismark) gegen drei Mit
zu Nheinzabern ernannt worden. zlieder der Palatia —D———
Darmstadt, 14. Dec. Die Regierung fordert von den Fegner, Namens Nieberding, 5 Blutige. Wegen Ankunft des Pe⸗
Standen für Errichtung der Landwehr 300,000 fl. — dells auf dem. Paukplatze wurden die Paukanten verfteckt und so
Spanien ινα lam es, daß Bismarck im Freien genäht wurde, was wahrscheinlich
Madrid, 13. Dec. Ein Manifest des Prätendenten Dondie Ursache war, daß die Schmisse oberflächlich zuheilten, im Inuern
Carlos ist erschienen; er unterwirft darin seine Thronrechte? der aber stark eiterten, so daß eine Blutvergiftung zu befürchten war.
Aübstimmung des Voikes und verspricht, eine Constitution zu geben. Karl Vogt hat seine Vorträge über die Urgeschichte
wie sie Oesterreich besitzt. Es wird neuerdines behauptet, Prim des Menschen in Wien vollendet und hat sich nach Pest begeben,
zrage sich mit Staatsstreichblänen. — E wird er sich nach
Weihnachten in Triest, Klagenfurt, Prag, Graz hören lassen.
ermischtes. In Paris war am Abende des 8. d. ein so starker
Speher, 18. Dec. Das Bisthum Speyer ist heute, Nebel, daß das Licht der Laternen nicht mehr sichtbar war;
Nacht seines Oberhirten beraubt worden. In der frühen Morgen⸗ Jan allen Brücken ⁊c. wurden Polizeiagenten mit Pechfaceln
stunde verkündete die große Glocke unseres Domes das um 5?/4 aufgestellt.
Ahr erfolgle Ablben des hochwürdigsten Herrn Bischofs Nikolaus 7 Die Anklagekammer des Pariser Apellhofs hat in dem
d. Weis. Patricii romani, Thronassistenten und Hausprälaten Zrozeß Troppmann ihren Entschluß gefaßt. Troppmann ist
Seiner päpstlichen Heiligkeit, Doctor der Theologie, Commenthur angeklagt: 1) Johann Kind mittelst giftiger Substanzen getödtet
des Civil-Verdienst· Ordens der Bayerischen Krone, Commenthur zu haben; 2) einen Diebstahl an Illno Kinck oder dessen Erben
des Koͤniglich Baherischen Verdienst⸗ Ordens bom heil. Michael, degangen zu haben, indem er eine Suwme Geldes, eine Uhr und
Ritter des Konigl. preußischen rothen Adler⸗Ordens ꝛc. Der indere Begenftände aus dem Eigenthum des Opfers an sich nahm;
Verblichene war auf dem Schönhofe im Bisthum Metz am 8. März 8) Quittungen und Namen Kincks, namentlich über die unter dessen
1796 geboren, stammte jedoch von Altheim im Bisthum Speyer; Adresse auf derPost von Guibviller liegenden 5500 Franks gefalscht
zum Priester wurde er in Mainz 1818 geweiht und 1822 zum hu haben; 4) freiwillig und mit Vorbedacht in der Nacht vom 17.
Domkapitular in Speyer ernannt. Im Jahre 1842 erfolgte seine zum 18. September Gustav Kinck und 5) freiwillig und mit Vor⸗
Ernennung als Bischof des genannten Bisthums, welche“ Würde bedacht in der Nacht vom 19. zum 20. September Frau Kinck
er sonach volle 27 Jahre belleidete. Groß und aufrichtig ist ind fünf ihrer Kinder getödtet zu haben. Der Angeklagte ist am
die Theilnahme und Trauer um den in seinem 73. Lebens 10. Dezember unter statker Bedeckung von Mazas nach der Con⸗
jahre dahingeschiedenen ehrwürdigen Greis dessen milder diergerie gebracht worden.
versohnlicher Sinn und liebenswürdiger, leulseliger Character f Der GreatEastern ist mit dem Kabel für den persischen
pon Allengewürdiget worden war. Die Beisetzung sder Meerbusen und das rothe Meer am 19. November am Cap St.
Leiche hatte am Mittwoch im Dome unter besonderer Feierlich Vincent eingetroffen. Am 28. sollte er von dort nach dem Cap
leit statt. ESp. A.) der guten Hoffnung in See gehen, daselbst Vorräthe einnehmen
F Die Stadtrathswahlen in Speyer sind überwiegend ind nach Bombay segeln, um mit der Legungs des Kabels zu
sorischrittlich ausgefallen, da don den 36 gewählten Männern 34 eginnen,
dem fortschrittlichen Wahlvorschlag angehören. p Auf der Eisenbahn über den M onteCenis hat in der
7 Die 7. Versammluag der pfälzischen Abtheilung des Nacht vom 1.2. December in Folge des fürchterlichen Unwetters
Bayerischen Architekten- und Ingenieur?Vereins hat am Sonntag ein Untall stattgefunden. Ein Güterzug war von Susa auf der
in Kaiserslautern stattgefunden, den Geschästsbericht und Kechnungs Bipfelbahn eine Strecke hinangefahren, beständig von Lawinen be⸗
ablage entgegengenommen und das Budget festgestellt. Der Verein ⸗ↄroht, als der Machinist es gerathen fand, nach Susa zurückzukehren.
zäͤhli 76 Mitglieder — außer den Ssdalsbaubeamten auch die Bei dieser Rückfahrt auf sehr abschuͤssiger Streche versagten, die
Baͤhningenieure und Manner des Maschinenfachs, des Bergwesens, Bremsen den Dienst und der Zug nahm eine rasende Schnelligkeit
der Hultenkunde und sonstige Freunde der Techaik. Außer ver- in. Der Machinist suchte sich zu retten, indem er herab sprang,
schiedenen Fragen aus dem Gebiete der“ Technik kam auch vobei er sich schwer berletzte. Bei einer Curve der Bahn brach
bie ver Bisdung eines Allgemeinen deutschen Technikervereins zur eine Verbindungskette und die drei Güterwagen des Zuges stürzten
Sprache. mnn einen über hundert Meter tiefen Abgrund, leider mit dem Zug⸗
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        führer, der sich in einenn der Wagen befand. Die Locomotive lief in blauer und carminrother, zu 6 kr, in rothbrauner und blauer,
weiter, bis sie an einer andern Stelle ausz den Schienen auf, die zu 9ekr. in grüner und brauner, zu 12 kr. in —XX
Fahrstraße gerieth, wo sie umfiel. Zu den in den Abgrund ge⸗grüner, zu 18 kr. in gelber und zinnoberrother Farbe füri ungil-
'allenen Wagen hat man bis heute noch nicht gelangen köͤnnen. jtig erklärt werden. Die noch im Privatbesitz befindlichen Vorräthe
soilcher Marken können bis 81. d.Mits. entweder direct bei den
Ddauptbrief⸗ Specialkassen gegen Marken der neuesten Auflage umge—
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.. aAusscht oder zu diesent Zwecke gegen Empfang eines Depositen⸗
scheiues bei allen übrigen Postanstalten abgegeben werden. Eine
unmittelbare Einlosung von Seite dieser Postanstalten findet nicht
tatt. Nach dem 81. Dec. 1869 werden die ungiltigen Marken⸗
jattungen weder umgetauscht, noch können ferner andere als“ die
nit dein kgl. bayer. Wappen versehene Marken zur Frankirung

zenützt werden.

München, 8. Dec. Die Generaldirection der k. Ver—
kehtsanstalten bringt unter Hinweis auf eine frühere Vekanntmach—
ung in Erinnerung. daß mit dem 831. d. Mtis. die mit großer
Werthziffer versehenen Briefmarken der J. und Il. Auflage, nämlich:
u 1 kr. in schwarzer, carminrother und⸗ gelber Farbe, zu 83 kr

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Meihnachts- Ausstellung.
Zu bevorstehender Weihnachten empfebhle mein reichhaltiges Lager aller Arten Christgeschenke;
Kinderspielwaaren —
imn großer und schöner Auswahl * 4*
DODOArOEAagKIJIJJ
Schachteln, Uhrhalter, Feuerzeug⸗-Etuis, Cig arren⸗Etuis, Musik-Etuis, Fächer, Papet eri es,
Wandtaschen, Schreibzeuge, Federkasten, Necessaires, Wachs-Etuis, Kammkasten, Schreib—
Album, Photographie-Al bum. Handschuhkasten, Nähsteine, Tabak⸗ 'und Theekasten,
Schreibpulte ze. ich ꝛcc. —
— Bilderbücher... —
Schre ibhefte, Ländkarten, Reißzeuge, Winkel, Farbkasten, Colorirbilder, Zeichnen-Vorlagen,“
Schulmappen, Spiele ꝛc. ⁊xc. ꝛ⁊c. ee rine*

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SD“)achsgegenstände... ——
zu Christbaum⸗Verziorungen sehr zu einpfehlen, in den verschiedensten Formen,
Waneotee
Um mit den Kinderspielwaaren aufzuräumen, vertaufe solche zum Einkaufspreise. .
St. Ingbett, den 4. Dezember 1869. J 57
en a ewe Die Material- und Farbwaarenhandlung ———
F — *2374 1268317 F. Scherpf.

Für bevorstehende Festtage empfehle Gute Limburger Käse I
Frische CGitronen, Citronat- mdfichlt P. Jepp.
Prangenade. Häürsehhornan Iz,
Rumin, Punschease r, Arace,
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ZFaxmin , Auanis, Ohocolade,
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ergebenste Anzeige, daß meine Conditorei—
mit dem feinsten und schönsten

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gebrochene Erbsen per Pfund Gekr.
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auf das reichhaltigste ausgestattet ist und Kochbohnen Bi ir.
ladet zu einem recht zahlreichen Besuche ein mpfiehlt— F Lepp.
J Georg Rickel, Conditor. Frucht· Vrod. Fleisch ꝛe. Preif⸗
Morgens und Abends ist frische Milch der Stadt Zweibrücken v. 16. December
fortwährend zu haben be4Weizen 5 fl. 39 kr., Korn 4 fl. 18 kr.
P. Zepp. LGerste 2reihige, — f. — kr., Gerste vier⸗

Backy

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reihige, 8 fl. 40 kr. Spelz 3 fl. 39 kr
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13 kr. Mischfrucht 4 fl. 25 kr. Hafer
3 fl. 31 kr. Erbsen 3 jl. Z6 kr. Wicken
3 fl. 34 kr. Kartoffein 1fl. Heu 2 fl.
12kr. Stroh 1fl. 15 kr. per Zentner.
Weißbrod 192 Kilogr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 21 kr. ditto 2 Kilogr. 14 kr.
ditto 1 Kilogr. 7 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 kr. 1 Paar Weck 9 Loth 2bkr. Rind⸗
deijsch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 krj
Falbfleishe 12 kr. Hammelfleisch 161tr.
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Weis
24 kr. Bier ö kr. per Liter, Butter 30 kr.
per Pfunda
Fruchtpreise der Stadt
KNaiserslautern vom 14. December.
Weizen 5 fl. 40 kr. Korn 4 fl. 18 kr
Spelzkern 5 fl. 17 kr. Spelz 3 fl. 421r.
Berste 4 fl. 33 kr. Hafer 3 fl. 46 r.
Erbsen 4 fl. 35 kr. Linsen 4 fl. 42tr.
per Zentner. W

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 21 kr.
3 Pid. Gemischtbrod 12 kr. und 2 Pfpo.
Weißbrod 11 kr.
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Redakltion Druck und Berlag von F. F. Demes in St. Ingbert.
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Behufs der Ewmifsion won ASq Millionen Bul dem /misereae: deh/a
Fotenigen! Eisenbahn Anleihens find die kol. Banl an: Ridnberg
die behre Hypothelen · mandenn Wechselbanka ẽdien. Vertivbhe c
d'die Handelsbank dahier danu die Discontobanbaline Bexrlin
sedie die Bankhäuser venHirsch in⸗ München, unde varRoihschild
nib vr Eelanger in Fremlfurt Jur / Subscription · eingeladen worden / und
in viseten ihre dezuguichen Offerten bis ¶pätesnena dm na
Ibends anher ein zurteichen;tu Esufind unun⸗ ihier vxingeiroffen a Frhr.
Rothschild aus Frankfurt, Finanztathu ang wan der agl. Man
e Grhe Ret Sanfemann · von · der VDisco niebau
n Berlin, und haben. diese Herren uiheute mit hiesigen Finanz⸗
nännern conferirt. 4873 2hhe
en chenn 13 Vec Dec . geIchrelhi? mänKDie
zonigee nWllenne hberhewotrd auf dere Ragresa. hon —Rom. an
sonmenven Montag hier Antneffen und am folgenden Tage die! Reife
Ssngert sortfein VIn Aube irhcht der Schwirrigkettein wei
die Erilenuung eincs Kuttuemitiisterz zur Zeit tvletet, habsich, !wir
n e e derEennmüistet der Jusz, Hereh. ——
tart ves Porlefehuille des ulinemimsters bis aulfenwei erezin
Amnersmiftischer“ Wetse mit zunbernehmen. Die desfallslangelnuvften
Verbandlungen scheshen jrdoch noch wicht heendet Iueseint .Det
hdnieschreibt. man 14 Dec Rachdemni die ernrueten
Verhaudlongen mit ehemale X Refulttit zu Tage⸗
zeidrrert haber, ist“ die Mimisterkrisig.autf khreim aten Siande
Hr. v. Donniges. zissett Amwesenhert in Rünchen einige Blultet
aider Waͤse mittwer bastehendenildasterttisis im Verbins ung
Jebrauͤct habetz, hat!o unsre Stadl Verlaffeni, um sich zum · Besuch
—S0 det Lausthozu bedeben Als! das Geschaäft
helchee ihn nach: Münchenrief,bezeichnet —V
iIfteltung über, den Erfolg Bez. Richterfolg) jener Schritte welche
— Auftieeare Sicherung —
es“ Printen Adakbert in Maͤdrid gemacht —
Mnch ein 15. Vedn Das tglrCopsistoriunr der Justiz
R— die Wahle und Huntudnsperivde der im Jahr
187 1 neu zus ahnenden Kotariats lommermitgliedete wori F. Olt
1871 bis 81. December 1874 zu dauern · habe, für die weiter
folgenden?“ Wahlperiode abet die im der Verokdrung über vi⸗
ioaricistammer vom' September 1862worheschriebeue drei.⸗
ährigen Dauer wieder einzuhalten sei und deren: Lauf jedesmal
n dem J. Januat der blreffenden Jahre zit beginmen habe. —
Tie durch tg. Entschließinsgg bom unde e vp. M. betsetzten
rnannlen und befb derten Beamten Gerichts ·
Kanzlei-Dienstes habden cin 1. Januiat 1870 ihrl neue Bestimmung
unzulreten, inzwischen üͤber in ihrer hegenwuͤrtigeite Dienstesstelune
and Verwendung zu verbleiben · r.
Me wech ein I6.*Dec. Das Finaninnisterium· hat dat
31d dioistnbahndütehen imBetrage vonr Ibl c Mistionen der
Bayerischen Hypotheket und' Wechs elbent deton. Bah erischen
Vereinsbaut umd dete? Banthäüsern v. Hirsch in! Nelinchen
undd. Etlauger in Ftankfurt a. M zum Couife von Vre
augeschlagen. 46
Prinz Adalberk vön Bayetn, Oheim Konigs Ludwigs FI.,
ist permählte mit einet Basender. vertxlebenen Königit, der Fufteutin
Amalienind bezog jruher aüf Grund des Heirathsperttasts cinen
Fahresgehalt“ aus vem D Schatze. Rachder Flucht Ifa
bellens versiegte diesenEitelle. Wie dienc Cortkshßondentiaꝰ. ver—
sichert, hatder Konig von ———— Gesandtenin
Dadrid die fernert ae jches Zuschuffes fre setnen' Oheim
derlangt, dye spanich Rehiccunt! gher bas: Anstnaͤen'. zund ahne
clagen. n i . 18ti. cẽ Iαν se ——
gen, Q—
4g dug, 13. Dec, Gestern verammelten sich g dem chiesigen
Stationsgehäude Dgputgtionen derMHandelsgerichte Von, Kolu,
Zaarbucken Triern Gladbach, Fobleuzz Jachene VLenned, Coefeld
Libersei, Barmen und, Düsseldors G0 Personen), uin uͤher. den
,t mνν να — —

—
323ιg
Culmurf einer Procebordnung In bürgerlichen.Streitigfeiten hr
den norddeutschen Fund, vorzüglsch die. Ocganisation hinp KCorn
en der Handelsoeee beneend, u Birahung dtenn. Rag
einer erschöpfenden Debatie faßte man folgenden Beschluß: Die
Versammlang begrüßt ireudig: did Grrichtung von Handelsgerichten
vo taufmgunischen Richtern, im gagzen Rord utschen Bunde und
ee ——3 dige ngen ——— Winee,
ee
de dn delsgen gie uͤen iott gttznSitgtigtehe n Hndets-
gchen, ihle dieszlberz in attgemel ul pepischen ere
——
————— —F teet
ue in Denochte upfiefz deF ersänmüug Fosgtud
——— ),
ver ———— vorsben n lideftens Richtern,
velche dem, Handelsstaside e n —* S 9 — 3— ug
vurde intt a schlosten Sodeun w
arin: daß dieser Beschluft B— Bunbes⸗
sanzler hitr det. Bitter mistzuthellen sed, datz diele Wunscheudei der
Borlage am den Relchsiag —
ee itztet n
—
—I5 — Gediethe i h ——— detten
— —2 —— nun vet etnct
bllesern. In ν u vi n nu
nenn trtut Iroaut reich ni 238 270 huungtiteñ
id gladr i S. 13) Des ECineimo Gettichla zufdkge warde datz neue
Minifleriumt? sich Folgenerniaßen ugestalten⸗g1:.Maru Inneres;
Dll vier! A Aenßetesg Loubet 2.i in anzen zilsSogriso u. Justiz;
Talhonen · Unlerrichty Muffttgffentliche⸗ Arbeiton. iaab 29
ridej 4 Deceꝰ Man fpichlhetteonoch hon der üni.
derkrisis, aber mit geringerer Zuversichtlichkeit; demt nachdem keine
der versuchten Combinatiouemsichr uss möglich erwiesen, scheint für
den· Augenhlic der ztatus quo beibehalten-gu „werden, Die beiden
Strömußgen, welche in — Jehick Tage
innnder entgegen, arbeiteten, haben sich — J digehoben,
und das gegenwärtige Ministerium wartet einentscheidendes Votum
der Kammer ab.
Au

Paris, 15. Der Moͤnteuc“nspricht sich in sehr ehrerbie—
tiger Weife uüber die Einweihnngstede des Pabstes im Concil aus
nd meint, vom besonderen Standpuntted des QOberhauptes dee
latholifchen Religion nus, könnonman-qich öcht! it einerrimehrt gee
mäßigten Weise ausdrücken.: Die Unwandelvarkeit der, wö mischen
Doctrinen, sagt er, ist keineswegs, was man in dieser Rede be⸗
merten muß, weil es ganz natütkich fl. daß man sie darin traf,
man mndge, vielmehr heinerkem, Dit welchernozüchtn ge ͤch der Papst
uüber- das Episcopat ausspricht, init. welcher Sorgfalt zr, vermeidet
den Bischöfen Beschlüsse vorzuschreiben: Wenn. wir wagten. in
Nieseen Sachen die profone, Sprache der —
vürdenzwir sagen, daß der, Papft, in einer Anrede an seih vi⸗
chals; Parlament/ wie ein constuutionellex Furst gesprochein hat, wie
Danher in seiner Polrctan men Atr ie Audeunne passeu
ain GViehhl jur pie gite. Jnftiguszon der, Conilz und wehigem.hr
mag don dem ihr scatdigen, Kesheel. Dar Relpach— ——
We gesagtened dien sebag Gehee we hezn be
vahren heghblichtigen vor dieser ateierliche gRhndgehung. det Iatho⸗
ischen, Welt, indenn wir uns aber dennoch borbehaltendie Vory
Haee du disculiren, welche dort bezüglich dyr. Degie —
Firche: zum Staate, oder. selbist hezüglich Serg ——
itdemeinen gemecht werden, Dir ehabegr Keintt wogn de
Besoxgnisse getheilt, welche die Abhhalluug uee gewissen
saeteen hervorherußen hat and ohne Rost demn Guien getsichert mz
rin welchez diese Verdammlung thun wirha gaguben. wit, Lag ie
einen der one herbeiführen wirß, dig ma i ee
ud prophezeien.να ιnα ιn i ν ιν
ůSGS — νο: u
        <pb n="778" />
        Fugland.
25 4 4 * *232 34 * *
Londonz BI. Dec. In derkleinen ahche des wenige
Meilca stromauswärtss don London gelegenen Oertcheus Weybridge
lehen nun neun Sättze der verbapnten französischen Königsfamilie.
Ludwig Philipp mit seiner Gemahlin, die Herzoginnen von Orleans
und Nemours nebst vier Kinder des Herzogs von Aumale find dort
nestattet, und gestern kam der neunte Sarg mit den sterblichen Ueber⸗
cesten der Herzogin von Aumale dazu. Zwanzig volle Jahre warten
die Orleans nun schon auf einen Umschwung der Ereignisse: der
sie uach Frankreich zurückrufen soll, und unter Warten begr aben sie
don den Ihrigen einen nach dem andern in der kleinen katholischen
Napello von Weybridg⸗. Wer wagt es wohl, voraus zu sagen,
vb dies der letzte Sarg sei, den die Orleans auf fremden Boden
beisetzen! — Ein anderer Leichnam, der Peabody's wurde heute
von seiner zeitweiligen Ruhestätte in“ der Westminster⸗Abtei ab⸗
geholt und nach Mortsmouth befordert, um von dort mit fürstlichen
Eyhren über das Meet gesuhrt zu werden. —
ινο
α nα uid Italien. cer Ve edt est urdeee ro
3 F renz. Is Dec Einen Londoner Telegramm zufolge
ist der Herzog p. Genug nach Italien zu seiner Mutter abgereist.
—Aus Rom wird unlerm Heutigen telegraphirt, daß die Ge—
sundheit des Popstes Pius vortrefflich und daß die Bulle über
zine eventuelle Vacanz det, —— Stuhles eine noch jedem
Toncil vorausgegangene sei.“ Rach amtsichen Angaben sind von
1044 Personen, welche Siß und Stimme im Concil, haben, 762
anwesend, nämlich: 81 Cardinäle, 9 Patriarchen, 603 Primaten,
Erzbischofe, Bischöfe, und Nullius Aebte, 28 Ordensgenerale. Heute
hat eine Truppenschau flatigefunden, der die Kaiserin Elisabeth
und die Königin Olga beiwohnten. Lettere reist morgen über
— —
Aus Rom, 10. Deei. wird der Koͤln. Ztg.“ geschrieben;
Das andauernde Regewpetter hat die beabsichtigten, militärischen
Schaustellungen verejtelt. Das auf gestern Abend angesagte große
Concert auf der Piazza Colonna ist nicht zu Staͤnde gekommen
und die große Parade, welche heute in der Villa Borghese der
dersammelten Hieraxchie einen Vegriff von den militaäͤtischen Streit
dräften Roms geben sollte, ist bißs auf weiteres abbestelli worden.
Man schätzi die Zahl derer, welche am-8. December sich zur Be⸗—
chtiguug des Concils in der Peterskirche zusammengefunden haben,
auf· 50. bis 70,000. Ueber die Dauer des Concils; gehen die
Meinungen auseinander, Wenige glauben, daß drei Monate
genügen wezden, Alles ins Reine zu bringen. Andere rathen auf
jechs Monaie, und es fehlt nicht an jolchen, welche behaupten
daß mehrexe Jahre vergehen würden, ehe die Acten geschlossen
werden könnten. 5 F 6
Spanien. *
Wadxrrb, 13. Dec, Die Cories traten heute in die Dis
cussson deß Berichtes ber die nach Figuerola angeblich don den
Ertöniginnen Christine und Isabella gestohlen en Krong e⸗
shmeide ein. —
J Mußland *
—— —⏑. un
Aun Perersburg, 13. Dec. In Moskau und anderen
Städten soll eine Verschwörung entdeckt worden sein, welche be
wedte, für den Jahrestag der Bauernemancipation die Bevoölierung
ju gewaltsamen Demonstrationen aufzureizen. *
42* 61 Ain 6
—A Amerika * —8* —*
Von den deutschen“ Lanbsleuten: in Mexico ergeht die Bitte,
folgende Warnung gegen die Auswandernug nach jenem Lande zu
veroͤffentlichen: „Schon seit einem Jahre beschäftigen sich Speku⸗
lanten und durch diese üngeregt, die büffentlichen Blätter vielfach
nit Eirwanderungsprojecten, indem die einheimischen Kräfte theils
nicht hinreichend, theils nicht geeignet find, das Land in seinem
zanzen Werthe auszubeuten. Es ist daher im Plane, eine Ein⸗
wanderung, und ganz besonders eine solche aus Deutschland, her⸗
deizuführen. Als Hauptlockung wird die allerdings ausgzeichnete
Productivnsfähigkeit und der Mineralreichthum des Landes in den
schönsten Farben geschildert. Hiesige Blätter, indem sie diesen
Begenstand besprechen, sagen offen: Das ganze Unternehmen ist
rein kaufmannischer Natur.“ Da nun jeder Kaufmann mii irgend
einem Gegenstande als Waare, und in der Abficht Gewinn zu
erzielen handelt, so liegt es auf der Hand, daß jene Untenehmer
ficherlich dieselbe Abficht haben, und soll. das Menschenfleisch ven
Handelsartikel abgeben, und da es seit einigen Jahren mit der
schwarzen Haut nicht mehr geht, so greift man halt zur weißen
Zu diesem Zwecke hat sich in Mexico eine anonyme Gesellschaft
gebildet, welche in nachbenannten Staaten Einwanderer zu locken
sucht: Guerrero, Daxaca, Vera⸗Cruz, Chiapas, Tabacco, Tehuan⸗

repet, und Yucatan. Gerade diese“ Staaten liegen am meisten
ach Suades aund sinb die heißesten und ungesundesten. Fieber
iller Arten hertschen dort mehr oder minder das ganze Jahr, und
diefen erliegen die Europaer am ersten.n. Rechnet man zu dem
elimawechsel den vollständigen Unterschied der Lebensmittel; Kar⸗
offeln, Rrod, Butter und Fleisch bilden die Hauptnahrungsmittel,
an die uͤnsere heimischen Arbeiter beinahe ausschließlich gewöhnt
sind, und gerade diese kann er sich hier nur mit bebeutenden Koften
und offt selbst dann nicht in jenen Gegenden verschaffen, Kartoffeln
zrten im heißen Klima aus und werden ungenießbar. Eben so
agneun sich Boden und Klima nicht zur Pflanzung von Korn,
Berste, Weizen und muß statt des Mehles dieser Getreide Maiß
dienen, der jedoch das Brod keineswegs ersetzt. Butter und Mug
änd Gegenstaände, die uur während der Regenzeit zu haben sind
also drei bis vier Monate im Jahr, und dann selbst in schlechter
Qualität. Fleisch hält sich bei det Hitze die in den angeführten
Hegenden herrscht, höchsteus einen Tag frisch, und alle Versuche,
dasselbe auf irgend eine Weise zu praͤpariren zum Aufheben haben
ich bis jetzt unzulänglich erwiesen. Ferner beweisender kritische
Stand des Landes in politischer und commercieller Beziehung, der
teten Revolutionen, die frisch ausgebrochenen Indianerunruhen, die
Mangel an⸗Schußz und die Schwäche der Behörden, daß ein—
»eutsche Einwanderung ein schlimmes Ende nehmen würde, wie
ja auch die schon früher gemachten Versuche auf's vollständigste
»ewiesen haben indem die Eingewanderten sammt und sonders in
Elend und Noth verlommen sind

nmn;

u
. fx Zweibrücken, 12. Dec. Von hier theilt man dem
Rüenb. Anz,“ mit, daß der Lehrer der Naturwissenschaften an
der hiesigen Gewerbschule, Herr Paul Reinisch. auf Anordnung
des Ordinariates in Speyer zur Verantwortung gezogen wurde,
weil derselbe durch eine im letzten Schulprogramm enthaltene
Abhandlung uber Metheorsteine die Schüler mit Irreligiosität an—
zestectt haben sollte. Der Passus, welcher dem Lehrer den Verweis
zutzezogen, lautet: In mehreren Schriften des alten Testamenis
inden sich nehrere Bexichte von offenbax mit Meteorsieinfällen
usaminenhaͤngenden. Ereignissen. Der älteste Bericht —ine
gaielleicht etwas übertriebene Darftellung eines zufällig während
des Etdbebens stattgehablen Meteorsteinfalles — über die Zer—
liorung der pitr Stade Sodom, Gomorra. Adama und Zeboim
purch Schwefel und Feuer, welche vom Himmel gefallen, ferner
ein Hagel von Steinen von. Beth Horon bis Aseka u. s. w.
von Jerusalem.“ Man sieht, die Kühnheit des Herrn Reinisch
zeht, kaum bis zum Paulus'schen Rationalismus und trotzdem
vird, die Relion in Gefahr erklärt.

Wie außerordentlich groß die Verkehrseniwicklung auf den
Pfalzischen Bahnen, gehl daraus hervor, daß der Verwaltungs
rath deschlossen, den Fuhrpark um 600 Güter⸗ und Kohlenwagen,
88 Personeuwagen, 16. Gepädwagen und 10 Güterzugs⸗Locomo—
tiven zu vermehren und gleichzeitig geltend gemacht, daß diese
Reuanschaffuug unaufschiebar feien, wenn man den Anforderungen
des Güter⸗ und speciell des Kohlenverkehrs genügen wolle. Die
betreffenden Wagen und Locomotiven werden dei füddeuischen Fa—
briten in Bau genommen.

Gustav Graf. Chorinskh wird — wie wir in Wiener
Blälter lesen — demnächst aus Bayern nach Wien gebracht und
hier einer Privatirrenanstalt zur Pflege übergeben verden. Die
vayr. Regierung hat, wie berichtet wird, im Hinblick auf den
ringetretenen Zuftand der geistigen Verkommenheit des Sträflings
die Einwilligung zur Transferirung gegeben. IJ
„ Der Arbeiterverein Pforzheim fordert als Vorort der
badischen Arbeiterbereinen zu Sammlungen im ganzen Lande für
3000 strikenden Grubenarbeiter zu Waldenburg Schlesien) auf.

r. Aus Pesth schreibt man: In den letzten Tagen des
Rovember und dem verhängnißvollen L., 2. und 3. December, hat
in schweres Unglück mehrere Comitate unseres Landes gelroffen.
Die Theiß, durch ihre Nebengewässer, hauptsächlich die unbändige
Szamos, zu einer unerhöhten Höhe angeschwellt, überfluthete ihr
Bett, riß die Beregher, Szabolcser und namentlich im Zempliner
TFomitat die Dämme an vielen Stellen durch und verwandelte
Dunderttausende von Jochen des besten Kulturbodens in ein wo⸗

zendes Meer. Viele Tausende von Jochen mit den üppigsten
Weizensaaten, schoͤne Repsfelder, viele Ackerungen — die Hoffnung
der künftigen Frühlingssaat — die Wiesen, die Huthweiden, die
Wälder, Alles steht unter Wasser. Der Schaden ist unermeßlich,
der Jamer unbeschreiblich. Die Bewshner vieler Doͤrfer haben
fich sammt ihren Thieren und ihrer sonstigen beweglichen Habe
auf die höheren Pualte der Gegend geflüchtet. Einzelne Höfe
und andere Gebäude sehen kaum aus dem Wasser hervor, Was
»isher die große Ebene belebte, steht jetzt eng zusammengedrängt.
die Thiere sind an vielen Orten dem Futtermangel preisgegeben
        <pb n="779" />
        und · ohne Obdach. Eine solche Lage ist gerade jeht bel einlre⸗
endem Winter eine wahrhaft trostlose. Ob die furchtbare Kata-
srophe auch Menschenleben kostete, ob wieder, wie bei der MAehten
eberschwenmung, Thiere heerdenweis zu Grunde gingen, ist his
jurx Stunde hier unbekannt ⸗ J
7783veiburg, 8. Dec. Die hiesige allgemeine Stiftungs⸗
Toinmission hat aus ihrem Archive eine Anzahl von ungefähr
2000 Stück Pergamenturkunden aus dem 14. und 45,. Jahr⸗
hundert an Händler zum Einstampfen ꝛc. verkauft, nachdem varher
dier Siegel von den Urkunden abgenommen waren. Glücklicher
Weise isi man diesen historischen Schätzen nachträglich Sauf die
Spur gekommen und ist ihre Erhaltung zu hoffen.
p'In Pasris ist ein junger Mann, der eine große Anzahl

von Kaufleuten mit falschen, Wechseln betrogen; hutte, mit der
Summe von —400,000 Fr. durchgegangen. — Der berühmtt
Weinberg Clos⸗Vougeat (Burgund) ist um 1900,000 France
derkauft worden.

FMord einer Sangerin. In Angouléme hat der
Negissenr des Alcazar am 30. Nov. die erste Sangerin in Folge
eincs den Dienst beteffenden Streites mit einem Revolver ei⸗
schossen. Den auf ihr Geschrei hexabgeeilten Maschiniften. der dem
Morder Vorwürfe machte, streckte eine zweite Kugel zu Boden.

4 Die Londoner Velocipedisten haben beschlossen, wenn der
Winter strenge wird, ein Rennen auf dem Fise zu veranfhalten.
An dlutigen Nasen und Köpfen wird es daun wohl nicht fehlen.

(Ein neuer Schifffahrts-Kanal.). Die glüd.
liche Vollendung des Suezcauals hat ein ähnliches Unternehmen in
England angeregt. Es ist nämlich ein Projelt aufgetaucht, den
englischen und den Bristol-Kanal durch eine Wasserstraße zu ver⸗
binden, die, an der Bridgewater-Bucht beginnend und an der
Mündung des Flusses Exe endigend, dem Handel zwischen Eng
land und dem Konlinent eine neue, um fast 300 Meilen kürzere
Seeroute eröffnet, und gleichzeitig die lange und gefährliche Pas⸗
sage um das Laud'send gänzlich vermeidet. Die Kosten des Ka
nais, der den Namen „Great Western Maritime Ship Canal“
führen wird, werden einschließlich der Hafen und Dochbauten auf
1,500,000 Pfd. St. veranschlagt. Das Projelt,“ dessen weittra⸗
gende Bedeutung für den englischen und festländischen Handel nicht
su verkennen ist, findet in Süd Wales und andern Theilen des
onigreichs viele Aufmerksamkeit und dürfte wohl zur Ausführung
—Rœ —

4 Wie in Belgien hat sich jetzt auch in Schweden, und zwar
punächst in Malmöe, ein „Knabenverein zum Schutze junger Bögel“
Jebildet und unterm 2* Dezember einen Aufruf an die Kinder.
snaben und Mädchen Deutschlands“ zum Anschluß ergehen lassen.
Es handelt darum, daß die Jugend sich verpflichte, die kleinen
Vogel wohl zu behandeln, nicht zu schädigen, nicht ihrer Eier oder
Jungen oder Nester zu berauben ꝛc., auch alte Bäume und junge
Baumpflanzungen zu respectiren und zu schützen.

*— —RU
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr. J
München, 15. Dec. Im Jahre 1870 werden nachstehende Ver⸗
idosungen der bayerischen Staatsschuld vorgenommen: 1) Am 15. Ja—
nuar 1870: a) Verlosung der Militär⸗Anlehens⸗Obligationen zu 4
Prozent von 1855, b) Verloosung der Eisenbahn⸗Anlehens Schuld
zu 4 Prozent und zu 424 Prozent (auf den Inhaber und au'
den Namen); 2) am l. März 1870: 4. Serienziehung der Aprozen⸗
tigen Prämienleihe von 1866; 8) am 15. März 18703 Ver—
loosung der ssprozentigen Grundrenten⸗Ablosungs-Schuldbriefe;
4) am 16. März 1870: Verloosung des neuen allgemeinen
Anlehens von 1857 zu 4 Prozent (auf den Inhaber und auf
Namen); 3) am 19. Aprii 1870: a) Verloosnug der 3 arrosirt
Aprozentigen Mobilisirungs · Obligationen der Privaten (auf den
Inhaber und auf Namen); b. Verloosung der 2prozentigen Obli
Jationen der Stiftungen und Gemeinden; 6) am 2. Mai 1870
1. Prömienziehuag der 4prozentigen Prämien ⸗Auleihe von 1866
7) am 31. Oktober 1870: Verloosung der 4projentigen Grund
renten⸗Ablösungs⸗ Schuldbriefe. e u

Die Bahnlinie Winden — Bergzabern wird in diesem Jabre
nicht mehr eroöffnet werden.

Oesterreichische Sechsser. Der „Handelsverein für
Darmstadt und Bessungen“ hat in seiner Sitzung am 6. d. be⸗
ichlossen, an das k.nk. dsterreichische Reichsfinanzininisterium in Wien
eine Vorstellung zu richten, worin er bittet, den Einloͤsungsterm in
der österreichtschen Silbersechser bis zum 1. Januar 1871 zu
prolongiren und die fraglichen Sechser durch Banquiers an den
hedeutendsten Plätzen Süddeutschlands gegen füddeutsche Münze
»der süddeutsches Papiergeld zu ihrem Rennmwerthe einlösen
zu vassen.

kLandwirthschaftliches.

Wäesendüngung. Nicht selten hört man Seitens der
dandwirthe die Meinung aussprechen, die Wiese sei da, um den
Dünger erzeugen zu helfen, aber nicht um ihn zu consnumiren.
Bar leicht ist es, eine solche Redensart von Mund zu Mund zu
ragen; wie denn auch solche, die nicht gewöhnt sind, selber zu
denken, ebenso leicht empfänglich sind, derartige Redensarten für
baare Münze zu nehmen. Daß bewässerbare Wiesen ohne Dünger⸗
zufuhr dauernd gute Ecträge bringen können, leuchtet leicht ein,
nameutlich wenn das Bewässerungswasser ein solches ist, das viel
Dungftoff in Lösung enthält oder auch solche nur mechanisch mit
sich führt. Daß aber eine Wiese, die der Bewässerung ganz ent⸗
behren muß, allmählig mehr und mehr derarmt und schließlich nur
noch einen Standort für Moos und nicht für Gras bildel, sollte
doch Jedermann ohne weitere Belehrung einleuchten. Dies scheint
indessen nicht der Fall zu sein, denn ˖ tausende und abertousende
Morgen Wiesen schmachten in größter Armuth, während deren
Besißer die Dungstoffe in der nachlässigsten Weise behandein oder
zar ganz verloren gehen lassen. Wie leicht wäre es doch bei
zgutem Willen und Sammelsinn sich alljährlich aus den gewöhnlich
verzettelt gehenden Dungtheilen der verschiedensten Art sich einen
um Wießendung guten und ausreichenden Compost zu bereiten.
Was damit erreicht werden kann, mag das folgende Beispiel
lehren. — In Gehölz (Lothringen) befindet sich ein circa 120
Morgen großer Wiese ncomplerx, welcher, seit langer Zeit fast nur
Moos und Flechten tragend aus diesem Grunde vor 7. Jahren
nmu die Summe von 12,800 Franken verkauft wurde. Der neue
Figenthümer bemühte sich, diese Wiesen theils mit Pfuhl, theils
mil Compost tüchtig zu überbessern, was er mit einent Aufwande
jon 17006 Franken erreichte. Im September kam dieser Wiesen⸗
romplex erbtheilungshalber zur Versteigernng und wurden für den⸗
elben 41,600 Franken erlöst.
Wir avisiten den Lesern das Eintreffen des dritten Heftes
(5. Band) vom Salon für Literatur, Kunst und Ge⸗
sell schaft.“ Giebt es doch in Deutschland keine Zeitschrift, welche
mit so lebhaftem und eines so reichen Lohnes sichern Interesse ver⸗
folgt wurde, wie diese. Das neue Heft bringt voran den ersten
Theil einer tieferregenden, durch iht geheimnißvolles Wesen fesseln ⸗
des und durch überaus kunstvoll geplantes Vorschreiten spannenden
Novelle „Walpurgis“ von Gustas zu Putliß, der jedem Thea⸗
jerfreund durch seine Lusispiele ans Herz gewachsen ist. Er zeigt
sich hier von einer ganz anderen Seite und jeder Leser wird ihn im
Salon“ freudig zu begrüßen Ursache finden. — Julius Ro—
zenberg widmet dem Kunstblatte: Die Toilette? ein aller⸗
jebstes Gedicht. — Mit Staunen werden dann die Leser in dem
Artikel: „Die urterirdischen Militärstationen von Pa—
ris“ das erfinderische Talent des Machthabers von Frankreich
erkennen, selbst unter der Weltstadt, in den neuen Cloalen, mili-
ärische Verbindungscanäle für den Foll eines Aufstandes zu schaf·
fen. — „Aus der Werkstatt eines Dichters“ (Heinrich Heine
liefert Adolph Strodtmann, der Herausgeber seines Nachlasses,
höchst interessante autographische Blätter mit allen Originalcorrec⸗
suren und Aenderungen von des Dichters Hand, um zu zeigen,
wie Heine durch einsiges Feilen die Pfrile seiner Lieder schärfte
und ihren Zauber verstärkte, was Niemand ahnte. — Ein beson⸗
deres Gewicht legen wir auf die Beitrage über „Das Concil
und seine Größen“ und den „Sue zcanal“, worin die beiden
vichtigsten Fragen der Zeit in eben so gründl icher wie geistvoller
Weise besprochen werden. -Ersterem Artikel sind die gelungenen
Portraits der hervorragendsten Bischöfe beigegeben, jener Manner,
helche in Rom über die gesammte Aufklärung des Jahrhunderts
u Gericht sitzen wollen. — Meisterhaft ist UÜdo Brachvogel's
Federzeichnung nach der Natur“: „Ein Wald am Missisip⸗
zue, so lebensvoll geschildert, daß der Leser sich im Geiste unw ill⸗
fürlich der Streiferei durch die grandioseste Waldscenerie anschließt. —
Die Liebe im Dativ? von Paul Lindau nennt sich ganz
chlicht: „Eine Federzeichnung zu Schattenrissen“ (es handelt sich
m die berühmten Silhouetten des Künstiers Kinewka), aber diese
—XVV humorvolle Erzählung aus
qner Ueinen Stadi, mit einem spaßhaften Liebensabenteuer, daß
selbst der verrotteste Hypochonder sich nicht des Lachens wird er⸗
vehren koͤnnen; und in ganz gleicher Weise, nur mit stürkern
Farben aufgetragen und scharf einschneidend wirkt der Brief
ines deutschen Kleinstädters ⁊c.“', ein lustiger Geiselbruder
einer Vorgaͤnger, der munter den Skorpion und die Britsche
chwingt. — Das vorliegende Heft enthält des Schönen und
GBlänzenden in Wort und Bild noch viel mehr, doch müssen wir
ans auf diese wenigen Andeutungen deschränken und wollen hier⸗
mit nur die gerechte Wißbegierde der Leser angeregt haben.
        <pb n="780" />
        Mobilienversteigerunge⸗
Dienstag den 21.. Dezember, 1869,
Nachmittags um 2Uhr dahier in der Her⸗
berge von Fran z Hinrssch werden nach⸗
zezeichnete Modilien auf Borg versteigert,
smlich a * 9 7
Veltladen,4 Federndedbetten, 4
Zissen, Z. Betttepiche, 6 Plümeau,2
Zische, 1 Stuhl⸗ 2 Banke, Ein-
schenke, Biergläser und dergleichen.
SHorn, kgl. Notar.

—X ———6 g *
dituu in t e ι
4 4 OMO Aι α ννν
— DDDDDDDDDD——
u⸗ zodudade qun aouao zagg ojjv oↄiao⸗ toapunoqas qun uj⸗ututoaꝭ
Pojcẽ jqvxuꝭ 201b auiꝰ no ae ↄugꝙ. ↄaꝛquv qun· uoauv ꝓᷣnvg
Aiag·svspyoO at uↄagomaanoeuoↄugvgquo: u
Pliuvpoiu zanbi in nv zuaioteuvann ogoas a
id agh ugaanC unpiwisaßend Guaa gogudisuebogh Unsppeu,
aonv uoq In avg sꝛsarq in bunenang daspvugroge unodta
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odppnfoldsdöpure
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Freiwillige

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reuerwehr
Peontag den 3. Januar J Abends ————— u u 9 e

—3— 6. unr F 9 * i üder vi E. w dre U —8

Geueralversammlung — In dddrdn gen

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e anee eteee nnda. —
e e Buchr Laus. . * Zide brůden im Dezemb er —E c. O 1

) Jahres⸗Abrechnuugn 5. ——— — —FV——

3.) eeme v 3 —V— Gusta v LeIIacli. 3

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H Stief Fritz Panzerbieter. F —9* — ———323 , αι

———— A ler am Marktplatæs — ——

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—33 n Zweibrücken h

F 2 — 22* J 9 —Fe 2Q25 7*

hat 300 ck Nrilitarmantel und

* „bi — 155 *6 454 4. 2 enn

wollene VDecken billig zu verkaufen.n

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Gänzlicher Ausverkauf
von Kinderspielwaaren:
Um, wo wöglich, diefes Rahrn aufzurtfu⸗
men, wird unterm Fobr'kpreis⸗) verkauft .hei
öι νναν Jafob Friedrich
Aerziliche Begutachtung.
gchbescheinsge andurch daß die Stoll⸗
werckeschen Brufte Bonbons in leich⸗
—
lionen, daherrührender Heisetkeit und krokenem
Reigt usten sehr zu empfehlei find: Sodann
nuͤß noch besfonders hervorgeboben werden,
daß fich in diesen Brust · Bonbyns, von⸗
deren Bestandtheilen ich Einsicht erhielt, keine
her Gesundheit naͤchtheitige Stoffe vorfinden.
VDr. Lemke, Kgl Obere Stabs: Arzt.
Die Stollwerck'schen Brust Bonbons sind
in vberfiegelten Pachetchen mit Gebrauchs-
anweifung à 14 “kr. stetg vorrüthig in
st Anghert bei I. J. Grewenig
und bei Conditor G. Mickel, in Rlies-
kastel bei F. Apvurederis J
Für bevorstebende Femage empfehle
Fæische Citronen, CGitronat-
Drangeuade- Mirsehhoruasalæ
Ruamn, Punschessenmea, Arne-
unpe irse henwasser- Grauer Pfälzer Spinnhauf und
Bi mn mat, Ammis, Chocolacde, Weißer It atisen ern Spinnhauf— ist
Thee, Vanille, Rardellen, billig zu verlaufe m bei
FIritz Vanzerbieter. Wilte. Brill, Seilerde
Lanse Pfelfen, lange Morgens und: Abends ist frische Milch
Watent⸗ Pf'eifen mit drtwährend zu haben heiü us
chlinder, deßvalb sehr leicht zu reinigen, eeaa P. Jepp.
Figarre nid, tzen tiu Meerschaum, — —E 4
g , mnæ neif — ve Frucht Brod⸗ Fleisch· Preise
Joh. Gehl, Drechler. der Stadt Somburg vom Po. Dfoember.
— — 7.7 Weizen: 5.fl. 30 kr. Korn d fl. Lqsr.
SZehr aute 5, Spelz 3fl. 368 kr. Spelzkern — fle
gebrochene Erbsen per Pfund &amp;G kr. — Gerste, Lreihige — f. Fe kr. u Gerste
geuze .. 3 —A
Kochbohinen Bilr.. — tri Hafer 3 fle 88 kr. Erbsen 84
ewpfiehlt n Mpup 48 fkr.“ Bohneneafl. lr. Wicken ι
OV —
—* Redaẽtion Druck und Kerlag von.F. .. Demsesß in St. Inagbert.

44

M . — 263: * —4 29 —— —— —
9— en i Depesocho von Munchen z. w.: *
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. ——— ri dem, Haupt- Aumahme-Bureau, —8 ni i
üreeSmmtlichsn INSERATE.in den 8
i O, — 2 2* 31 aun; 3366 α
7öε Fliegeomadleom ——— easnne
———
Lroth herbrottuüi im.güd.ind Rordgentuehtan,she
, des Auslandos.

.sœ ,o Ereis pro Aéeile I8 Kr. sS. W.
Zeitungs-Annonenxpodition tααιναιν

uise 3*

RUDOLEF- MOSSE, Munchen.- 2u

I Borlin. Hamburg.“: Wien. —6
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I. itr. Karttoffeln Infl. Weiß brod 192
Kgr. — trie Kornbrod 3 Rgte Al ir.
ditto 2KNehr. 14 kr. ditid 1Kgr.ẽNykr.
Gemnischtbrod Kgr. — krn Dib prat
Weck 9Vth. Aekr. O hsenfleisch das PWfol
— kt! Kühfleische Qu.44* 2DOu.
*2tr. Nulbleisch 12 tr. Hammelfbeisch 74
kri Schweinefleisch 16 kre Vutter das Rfd.
30 kr. αννα. —8 ger perun a e
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Frankfurter Börsen

17 * — 186 — —

n n vom, . Dezeember. 1 —B

Geldsorten. neet

Zreuhtzische Kaffenscheine .. jl l guαι
Hreüßische Friedtichsdor. . 3.5
Piftolen 5 e *
Jollandische Id ifl. Stuche.d wel ä
Ducatene B äααö,
20Frayes⸗Stücke....8 28
sie Souvereigns l 3838

dold per Zollpfand fein .
2vchhaltiges Silber zer Zoslpfunb nl ιν

Dohars in Gold. ve 925
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        eunn lünn none mn ννι- 957 V ——— aAuß

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—D id ren nze. put n er 1 13 M e c71 1016*

un M AM A L— XGAMI pnMuos)

ð e M M . AARÆtgnr Miod αννν
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tschlan iegenz figr igemmftijche Fehrer Tyresp. Mitglieder des pfäl—
Dentsch 4.9 J Hb —VXVV— —A— und Kaiserslautern
us der Vorderpif al z,115. —*38 Wa. — DOie Zahluder Theilnehmer betrug circa 70. 3
H Kur.: Die vom Zandrathe gemachan d adesordnung fiande: es und Beschlußfassung üt
wessynden Recruten nach —B——— —— — — ——— Kn Bezirkslehrervereins als
e ee eeehe
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wsn 55 enh 338 am G Nugls nn — 9 *
eGegend Pix Freunde des 99 7) geschossenne hattetindtiüde Bomn: icht hwönft
— — — nn * eee sp echtt ——
tzur Perden, wenn die Ausscheidung der Recruten — (Pugr Revolkerungs· Statistik Deutschlands.) In der
— r rge *555 ——— do — 38 October sind in n Vere
zene detaenes — —
—A —ãE in t —— duen — Eindehner45 —— — 7
Mersaumnisse die Hauptursache drr enormen Procentzah —A Barmen starben 45 von 100,000 der ÜE
werden, dann wäre es, zut Erzieluns —E A net) sac Jefir, Id, in Breslau 82, in Danzig 49, in Darustw
Fecho indicirt, daß die Uederwachung der Sqhaid honi ———— in Frantfart . W. Z8. in Hamburg8
V resp. Sontan ute — — — —— ——— — —— is, d
geuten anbertrau lesbe — vithlolig 5 Aveg 82 Stettin 50, in Weimar 50 und in Wieas
— — aeee e —9— —S —XX yeeit in London betrug 47, in Paris 46 von 10
nsknechtung auf ihre Fahne ben, Aupler ien — fa, jAhni Bu —JI
als ein Stuch moderner Bgratznwotatt maerad luf utt 3 en eege ee ee
)ie Zahl der Conscribirten in oer Pfalz aus der Altersklasse u, &amp; Fre —— ib —— o
⸗Jebrgang 1868 Il. mit wnonteced unegeocfadin vh Adhigsberg 15, in Mainz 86, in Potsbam
858 Geyruften 23 14. Brvcent. Nit erus hi Stettin 40, in Weimar 42 und in London 49 56l1.
uß wd Landeei Mu lz Minstimmi folgenden Antrag ange⸗ n ihren.
—— : „Der Landrath stellt an die Kreisregierung das Ersuchen:
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sνα—ινσ νασινια]O ) Êοοια * o — 53 z
—3 dlene— 8 Quvertkure der Meisßt⸗ a
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7 — —75— —* urde Wagnerianer. deren Fahrer AlbekteWolff Gon Figartz 9
enmn dem Besucet et eeistn durch furchtbares Pfeifen — vᷣach
ree vom Lanbtath se en in Angeppheej groß, daß man figz in der — — —

ezirlsm e. eine α ν Apgepue, ⸗ nnn 3 5 pen 7
üe
—I8 —— ree der mangehaften —58 Der Sieg selbtt blieb unentschieben.uια α,

&amp; J — 2* — X.,
dn fortsetzen und nach dem Ergebniffe diefry hntexfuchung die 1 P. ee Franta⸗ die igm sur
weitesen Maßregejn geh m moͤgt ile pA egeen, Ln zin verschiedenen Städten Amerikas zu Hatbende Konferenzen

ar tden het —— ———— Fribft — ngeboten wurden Bolehnte, bai sich dzu nerstan deg, am O. De ei
Zz einstunmzg hon Geehentmuat. nunn den Vann lintt Gu ha rctnne aen Sdalu wne due —
eyer an. 8 43* — *RX —
erlin, 17. Dec. Dedd Ndoudkiaͤd istnhesteene And Rom Ende dieses Mongis . Zaris gurück zu seisz Nach dommtuesteu
eugetkoffen und am gleichen Tage mit der Konigin Olga von Vderichten Nesindei er J e Xderesunranet
— — ———
—R baui eich huius citun lιÑlu I Wie einem euhglischen tie aus ⸗Rom geschrieben vw *2*
emrankreich sich der Extönig pon n großen Geldverlegenhete·
Xepenũe isf gegen vrr uf 2186 1tronen ieincuca toe A3 Fr
per Oonal roduzirt, FErwist denmngch beständigt gendt higwl Kunft
jegenstände zu veräußern, von here — Musenm in
—2 * *55 —
ghdon, horritz eine groß 2z angelauft Iet. DiesMurrer
n e 40000 nee
ung der mit ihrer: vevort henden Entbindund arkulin⸗est Unkosten.
.II S utu ne
q J αοο
n nrS Jen gib eret
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denrioneuen? Jahre in
DVipfig erschaunpne Eine
maur ug w R besagt in seiner Poetische
3 peyer, 16.n. Dchoc DohillVomkapiteb: hoid ireo feistrti Schöne Und Watte bringe
e Vdn.dind vondrvn vuscz don duerur vnannunn n n —
t a—— — — Bää————⏑—’⏑— —⏑— [ ‘—‘ ⏑⏑⏑ ⏑— — — vnder rttirre drermn)?
— Gan⸗ Auferhsaumteib des Lestrare Bokunte Namen, wie R. Schdler,

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        Jul. Rodenberg, A. E. Brachvogel, Emil Kitterhant, Ferd. Nürn-⸗wir das neusg Blatt Jedermann bestens empfehlen, um se
herger und, dg Herausgeber, selhsi, alsz des n« * mehr. da dasselbe bei dem Hillig gestelllen Preise von 123 Sgr.
blat — —8 Gebiegenes Faur reiche Auss pro Quartal des —* und Anziehenden gar vieles bietet, zugleich
dattung duͤrch Juse Volzschnute von Zenommirten Künstlern, wie empfehlen wit die Probeuummer, die jn der pyit. d. Bl. auf⸗
—— u ða. ist ufs Beste Feforgi, so daß“ liegtt sür geft Ansich⸗“—

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α—α ι r br bire
Wol 24 46 68 —— LAH.—F. 2—!
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machts Ausstelluns
Zu bevorstebender Weihnachten empfehle mein reichhaltiges Lager aller Irn Christgeschenke:
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ig 450 134/α Kaunn dee: i u —A—
et ———— dan Er p CE w id ar en, 00 1365*
t 5 urn D u i in großer und schöner Auswahl,u ι ig J: rul
u auuftitutibhiet chu rr 45354 M. I α ιν —
!u ↄuννννν_ιινανιιοsα a r t o u a g E r t i Ic e I⸗ .. uι
— * — 23 6—38.
Schachteln. Uhrhalter, FenerzendeEtuts. Cis a rren⸗Etuis, Musik⸗Etuis Fucher, Papet eries
—A Schreih zeu ge. Foderkgsten, Necefsuires, Wachs⸗Etuis, ganurt gen Schreited
———— 1222 * —2226 —— ———.. RXE.
—X — Bandschuhkasten,, Naähhsteine, Tadah. und Theekasten
Schreibpulte x. ⁊c. ꝛc. .5 u “* —* ) nια I ινι ι νο να 6
ιιιLUαι— 4 ü che re n ni
L 24 Binrd 4 b üsch e r.⸗ — e ⁊
Schreibhefte,sLandkarten, Reißzen ge, Wienkel,Farbasten, Colorir bilder, Zeib en⸗Vorlggen,
cuasm angen Sphete new — 9* — ——— ινν αιι ν
ο αl ιι —α ι ιι ιινα ⁊
uTui wine e Wachszgegen llände. 133 ll 18 4uα nee
ni ,B 5.5 r . lau
i Korhöelhn Werileniden Hoht hun.anpsehtehe in den hetschiedenstat dorhuchn
* ni ounu e nub n d e W 9 chs stöck Eꝑn BS ιν Lu ιu
DI uog BMν- ni * T n un ια ιι v ναα
ni AUm · mitx den Kinderspielwaaren aufzurunien / verkaufe solche zum Einkaufspreise αν α
ni Stul Ingbett, ben!429 Oezember 1869. J—— 1 2u ν ι »—να α u
9 6387 u: —D 182.1 A⸗⸗ 322 NF nrer
ee ui u Sih“ Material, unde Farbwaarenhandlung —
— 000 su I
—— n ——— unn Scherpf.
νu *utin rjAc13—— t f 1—0

4

2*7 73
3— dit durch eine. Außerordentlichen
eitfamen Wirkungen so belanunteen
Frautor· Brust· dyrup

des Hoflieranten hne

F. Bochi u5n Ottorhers
das vesse Linderungsnitttel.n
I ihaeee 3. .ind

lleinderctauf in Flaschennan
dei zut hr
1u —— —8

— ———

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Zweibrüchen, M. A. Seeél.

IumMækbu r eνι_î. ———
— — —— —
6 α 8 — p di usen an n—
Xn—tu) “ —A —* xX ition mon gnuutrii
— 78 — 1i50 D 22 — 3119 264 —
üMIFINSVo—oEt
d nuat id ie 4.
iö να ιYRlůιν οι — α b
e e“eakeüet arn Mäicd, 3
—ι— J üitt e
Medrathi? Munahme. Fur alls Hlatten dosr Iuhüde Auclatibe,
it Pyhtsnnns niermit wnnucdises. Iuss getitn ishe. uücrhs heite
horigen Piliaen ven 1. Docenmber auch eins volebe u hn dan
ι α ⸗⸗ i—
ιο νs Cõũlm und BFRESIOM .. 4
ehteen an —ι h neWAaltz ü
q t Unser, neuestes Zeitungs-Verzeichniss ist soeben in“ 10. Auflags er-
ghionon und gteht dasselbo gratis und francq ꝑu Nienusten.

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Altona Paris Lino
— A——
Starkor &amp; Pobuda
.1Kiünial. Hoflieferanten/ 6
Stuttgart
pfehlen jhre vorzüglichen—
hocoladon,
Ing bert hei
*

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M—— 33 —A
e. BStu

—X — —

uuien.
Mobilienversteigerung ¶ glntica nusdertau
Dienstagndeng Zin Dezenbet 1868. von Kinderspielwaaren
Nachmittags um 2 Uhr dahier in der Her⸗ m ee

7757— I m, wo möglich, dieses Jahr aufzuräu⸗
—XV ————— *337 —*
vezeichnete Vablien auf Borg. versteigen. In, wirs guirrmm Fabritpreis vertanft bei
nämtich ,. ι Jakob Friedrich.

9 Bettladen, 4 Federndecbetten, 4
Nissen, S Vetrepiche 1Plümeau, — — Grauer Pfülzer Spinnhanf und *
Tische,/ Siuhle, 2 Banke, Ein- Wee nßen iImal i ner Spinuhanf iß
schente/ Biergläser und dergleichen,“ billig zu vertaufen bei

ιασ ο—rnXνl. Notat. ete u? Willu. Geillh, Seiler.
— — —— — — — — — —— ———
2 e Redaltion Druck unn Verlac none F Doemer in“ GSt.“ Inabert. ni :
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        358
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32223 ——
5 —— 3 3* — —8
253 5273433254 8
3. 5* 25353 7
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2 * —— 15.5 — ——
— — 83343383 3 338
2. ve —— S * — 22 5 J— 25* 28 F
J— 5
3— — 753*6 58
9 J— 7 — 5333237 2 56 2733575 2
—— 88 * * 33335537* 522 753 5
J
—37 78 8* — — —23 —E 1283
A 5235858 3377 ————
J 883 3 7255 — — 3 55 7 235 2282 25585 *
337 8 — — —53 5* A 72237 2* —————— 137
—— 23333 —— 535375 —A
5 — 57 8* 28 * 25* 3*
J— ——
5 55535 228 2 5 * — — ——
— ——— 535338 53355325
417 533 253235 ———— *2* 322 — 3357 — —
F —— —— 338*5 53* z3*355 Ta —c
25 38* — —— 25 — 325*38 7 533 2* —* ———
22753 5 5553385 — 3 32 J
——— 22555 * 2258 33233377 7 3
— 7—— — A— 2535 228* 55 ß 8 533355 25 2385358 35353383
—X— 23533234 225 — 7 353333 38
— 54 ;* * 235 * 2 05* 5325 56 7.5 ——25 5528
38c58 3333 *52 5*78 —— 7888*— 752* 255 F
ä——
— 8 238335 3 252 3553553 *77 2255
E. c 353* e * 5382 333558 38 7 —438
333 532 2 —— 23327336 ———— 23
357 53552 232333
33327 23368 2553 85335
——— 323282333 c 332533
*22*
* — — b 5533 35332325 7
J
F 8 —Mꝛ
—————
— *8 —MXX 2 272 —
6* 22753 233228 5223* 25—— 52322 535853 88
—5 533223 532555 —553235* —5527 A 285
* * 53883 225 13283 22 3, 5355725 2255 * 27—
*27 * 2 S * * 2* 2RX 2 582 8 52*52 —— *
353s833—7335 —— ——— 3 58 532383
8 —A2—272 525863. —— *58 2 5—52 3238. * —— — —5*
—A —— 22—35837 553*3 —— 2S382338* —— * 52255 2
* 2 2225 —22— 1E57 — — 33
7833 3 3733 3833 333 3
322558 4 27 5232* —— 3 — 53 5585* 2.2. 2x
—A 3333331 3*3383 23283 333 — x58*
5 2 A * — 722* —— 3 5 ———— *m2 5 327 S5.— *
3333377337 3335757 —3553 ——
s3582238332853 373533 3253338 3255 — —5 8 2333* —8
* 23838 —— 7 25* —60
—— 5 352855333 1252—558 88—3 2
22*3323837 — — — 3 — 3 s 8 E
5375825 —A ———— 535 8 2X — 2—* 32* 9
33533553 2533 5*3 2 6 — —8 2323 ——
E * A — 253 —
3 3233 —33 5 ——
—J * * —* —88 — — — * * 3 — —5c
—338 333823333 2 3533 36888328575
755 —2823— 2 ————3 323 —
3353 88 683 33. 353335 23*
—83 855— 635353
2 — —
—522 3z 5—232 232322 — — 5 —7 7357 5s 5525— 22
—383— — —2 332— 3—127
5322538 —F 3 2 32 75

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— 2 2 2* —— 7 5— — —
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5* — 28 —2 5* 8 — 537 8*
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z3** —— 558 ẽ *7 3282 2322538
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532 28* A — 15* 538 57577 285 8533 253
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* m *3 — 53253582 2 75
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z 5 * —5* * 3583775 *5
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355 7—7475 5237 5355 2 343757533577— —A
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2389 283 —228 5z355325* 17333 Au 2573287
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mit. dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienztagt⸗, Dounertiagt⸗ und Sonniags⸗

D i q Don a.eν ααα, Saams ta g und S on ntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
rd⸗n wit 3 Prar die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. *

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Rr 200.

Dienstacg, den 21. Derember
1869

angezeigt erscheinen lasse, daß die Initiative der Entwaffnung von—
* inam- anderer Seite ergriffen werde.
7 6 rt Szerhen uPa —— Heute sind zwei neue Journale zum!
ninifterial· Entchließing —— ersten Male ausgegeben worden: Die „Glocke“ von Louis Ulbach;
iber die pyopisorisen dehluncrbepushede tzry Sahen di „Marseillaise““ von Heinrich Rochefort. Der Letztere
bis zun⸗erfolgender Feststellung des Budgeis 20. Finan petiode virf der hesannten ariser Presse den Fehdehandschuh hin: Mit
hat das k. Staatsministerium der Finanzen bichzeitig · die d. AIusnahmẽ ber —53 — — sagt er — haben mich während der“.
Nentamter ausdrücklich darauf aufmerkfam gemacht, datz eine Er⸗ 3⸗wöchentlichen Wahlpetiode alle Blätter mit Hohn überhüuft. Und
ebung von directen Steuern für das Jaht 18790 insolange⸗ nicht —
sattfinden tann, bis-htezu besonderegesetzliche. Ermachtigung gegeben ihnen das Voltk über den Kopf hewachfen ist Und ben dus
n wird, und, daß denene dhe — eee n — ——————— zeigen
Aartat 1870 vorerst nicht in Angriff genommen werden darf. Hanene daß es selbste denken kanm, Wir werden seine —V
Mäünnchen. 18. Dec. Trotz der ausdrüglichen Dementis id socialen Wanden bloh legen nad mit ihm gemeinsam das
velche heute in sehr geflifsentlicher Weise von fast allen Zeitungen Zeil nutten suchen. J—
em allgemein verbreiteten Gerüchte von der beabtichtigten Frnene Das!n Parlament! veröffentlicht eine „vertrauliche Depesche
wing des Ministeriatrathes im Handelsministerium. Hrn. Draun. des, Hrn v. Beust an. den Grafen Wimpffen im Naris vomn's.
geben, und welche so weit gingen,“ jrde bezirgliche⸗ Verhaudlung dec. deren Verantwortung dem denannten Blatte uberlassen bleibe.
wvil demselben in Abrede zu ftellen, ist dessen Ernennung wahr. Nach ihr leiht Oestetreich einer“ Schleswigeschett Depalation die,
cheinlicher als je. Man erwartet damit den einstweiligem · Schluf wegen;« Ausführuug des Artikels 5 des Prager Friedens nach⸗
nlerer langdauernden Ministerkrisis um so gewisser. Das heute det Wien hekommen if eine gewisse Unterstützung. Herr b. Beust
dönig von Hohenschwangau lommen sol zur Begrijzung der viederlegt die während der orientalischen Fahrt des Kaisers Franz'
morgen auf der Rückkehr von Rom hier durchreisenden Koͤntgin Joseph derbreitete Ansicht, als seie ein freundliches Verhaͤltniß
vᷣn Württember A46. iwischen Pteußen und Oesterreich zu Stande gekommen. Diese —
3, Aus Rom ist die Paghricht hierher gelangk, daß ae der Jasicht danire vom Besuche des Kronprinzen von Preußen in Wien.
Bettlndigung des Dogmas der Unfehlbarkeitn des nPapstes in der Zesterreich habe damals mit ———— geglaubt die preußische
ichsten öffentlichen Sitzung des Concils kein Zweifel mehr sei Regierung werde“ sich durch die Vorgänge in Frankreich veranlaßt
Selbst Die wenigstens ihret Mehrzahl nach, diesem Degma nicht sehen, eine andere Politik gegenũber der annecuirien Provinzen zu
zünstigen VBict jollen fast“ ausnahmslos für dasselbe hecfoigen. Der Prinz selbst habe auch in einer Unterredung mit
gewonnen sein⸗ ν α hrn. v. Beust die Versicherun egeben, die Regierung Königs
Münch ein. 19. Dec. Der Landtag ist auf Montag, 8 Adeln d den Hrn. b. —* —* Wien — dat 9
danuarz einberufen.Das boht.-lale Decret aus·Hohenschwangau, Ferfelbe mit Hrtic d. Beust über vetschiedene Puntte des Prager
7P. Dec. ist von fammilichen⸗ Ministern umd dem Verweser des Friedens bespreche. Bis jeht erwartet Hr. v.- Beuft: den preußischen
Portefenills des Innorn, Staatsrath v Fischer, gegengezeichnet. Abgesandten vergebens. Er glaubt, der veränderte Entschluß der
Ministerialrath v. Braun ist nach Hohenschwangau berufen, wahr⸗ gerliner Regierung habe seinen Grund in seiner, Heu. d Veusls,
scheinlich wird er das Portefenille des Innern doch übernehmen Festimmter Erklärung. daß der Prager Verirag auf alle Falle in
— Im Telegraphenverkehr werden vom 1. Jan. ab Telegraphen- einem ganzen Umfange zur Ausführung gebracht werden müffe.
narten ( 6. Werthgattungen: 4 7, 14, 28 kr. 1fl. 24 kr., 4 Ir. v. Wimpffen sone in Berlin, erklären, daß der Besuch des
l. 40 ie. 28 fl. 20 tr.) als Tarzahlungsmittel eingeführt. tronpringen in Wien als ein bloser Act der Höflichkeit betrachtet
München, 20. Deen, Gutem Vernehmen nach wäre derde und daß mañ den slatus quo aufrechte erhälte. Zugleich
hert v. Braun geneigt, das Portefeuille des Ingern an zus ird Hr. v. Wimpffen aufgefordert, die preußische Agitation zu
meh meein.deeee —B überwachen und im Nothfalle gegen dieselbe zu protestiren.
* Dienstesnachrichtenn Belgien.
Brüssel, 16. Dec. Wie der „Independance“ ans Paris
zeschrieben wird, hat Kaiser Napolen wieder Mahnungen von
Bichtschmerzen.

Dem Laudgerichte Pirmasens ist ein Assessor beigegeben und
nese Stelle dem Polizeianwalte Friedrich Rauschkolb in, Franken⸗
hal, seinem Ansuchen entsprechend, verliehen worden. — Dem
disherigen ersten Assistenzarzte der Kreis-Irrenanstalt Klingen⸗
nünster, Dr. Rudolph Loechner, ist, unbeschadet, seiner damaligen
Dienst- uud Besoldungsverhältnisse der Titel eines zweiten Arztes
dieser Austalt verliehen worden. —

Wiien, 18. Dec. Der „Ungar. Lloyd“ bringt eine Denk⸗
chrift des Grafen Leo Thun an den Kaiser, worin der fromme
hr. Graf die Schuld des Morlakenaufstandes auf den „Concor-
satsbruch“ schiebt und dem. Kaiser zu Gemüthe führt, daß jene
derrschex, weiche sich pon der Zeitströmung hinreißen ließen, stete
sie Krone eingebüßt haben. 9—

Frankreich

Paris, 17. Dec. Die Exkönigin Jsabel, geht nächste
Woche nach Rom, um dort die Weihnachtsßeiertage zuju-
bringen. . I

In diplomatischen Kreisen der französischen Residenz verlautet,
»er französische Botschafter am russischen Hofe, General Fleurhy,
habe in Unterredungen mit, hervorragenden Personlichkeiten am
tussischen Hofe den Wunsch geäußert, Rußland nöze die Initiative
u einer allgemeinen Entwaffnung ergreifen. Von Seiten. An
ands wäre hierbei auf die seit der Thronbesteigung Alexanders Il.
derfolgte Friedenspolitik hingewiesen worden, welcher Umstand es

Italien.

Florenz, 16. Dec. Aus Rom wird telegraphirt: Der
Frzbischoff von Besangon, Cardinal Mathieu, ist heute Morgen
nach Frankreich zurückgekehrt; diese unerwartete Aoreise macht
zroßes Aufsehen.
— mischtess.

f Aus dem Westrich wird' dem „Pfälz. Kurier“ ge⸗
schrieben: Nach statistischen Aufstellungen soll Zweibrücken der
Bezirk sein, der die meisten Conscribirten ohne genügende Schul⸗
bildung haben soll. Dies veranlaßt uns, Folgendes der
Deffentlichkeit zu übergeben. In dem genannten Bezirke ist' eine
Schule, welche 80 Kinder zählt. Daselbst wurden in den Jahren
1862, 63, 64, 65 — also 4 Jahre nacheinander — die Kinder
mit 12, einige auch unter 12 Jahren entlassen. Der Gottesdienst
hegann regelmäßig “4 vor 8 Uyr und endete um halb 9 Uhr,
o daß jeden Tag dreiviertel Stunden eingebüßt wurden; ferner
hielt der Hr. Pfarrer wöchentlich 2 bis 3 Mal von halb 10 bis
jalb' 11 Uhr Religionsunterricht in der Schule, und die Neucom⸗
nunicanten nahm er Nachmittags von halb 2 bis 3 Uhr aus der
Schule in's Pfarrhaus. Auf eine schüchierne Aeußeruag des
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        Lehrers, es sei ihm unter diesen Verhältssen unmöglich, eine
obere Klasse zu bilden, sagte Hochwürden: Sie brauchen keine
Oberklasse — —“. Es sind dies Thatsachen. die nie zur
sennmiß höherer Behörden kamen, die aber zu dem Wunsche
zerechtigen, daß den Lehrern ihre Zeit gelassen und nicht gestohlen
werden möchte — sei das Motivzu lehzterem, welches es wolle.
Durch Beschluß des Präsidiums der k. Regierung der
Pfalz vom 7. l. M. werden bekufs Hebung der Volksbildung!

sowie Bewahrung der in der Schule Jewonnenen Nenntmisse und
zum Zwecke der Fortbildung in sammtlichen Kantonen des Kreises
aus den Erübrigungen des Polizeistraffonds demnächst Volksbiblio—
theken gegründet.. Dieselben werden deg. Distriftägemeinden unent—
jeltlich überlassen und umfassen je 100 Bände.“ Die Bibliotheken
werden in den Kantonshaupiorten aufgestellt, und es soll ihre
Benützung der Bevölkerung des Kantons unentgeltlich geftat—
tet sein.

Weihnachts·Ausstollung.

Zu bevorstehender Weihnachten empfeble mein reichhaltiges Lager aller Arten Chrisihescheute:n J 9

* J. — 64 35 α—

K t n de rsp e lw I ENn ιν αι

in großer und schöner Auswahl I anei dicchin F *

Darto nage- 3 —

Schachteln, Uhrhalter, Feuerzeug-Etuis, Cig a rren⸗Etuis, Musik-Etuis; Fächer, Papet eries,
Wandtaschen, Schreib zeuge, Federkasten, Necessaires, Wachs-Etuis, K ammkasten, Schreibe J
Album, Photographie⸗Album, Handschuhkasten, Nähsteine, Tabak— und Theekasten,

Schreibpulte ꝛc. ꝛc. .
Bilderbücher—
Schre ibhefte, Landkarten, Reißzeuge, Winkel, Farbkasten, C olorirbilder, Feichnen?Vorlagen,
—ãAV

ν elt ιιι —Uα
422 — —
57 3* 45334.7 * Wachsgegenllände, nee νν
Ihrif IMNer T 95 α
zu Christbaum-Verzierungen sehr zu empfehlen, in den verschiedenstenn Forinten, 6
bbe J J VV J — F J W u ch 8 st 9 cke, ne 34, b e Pt * 44*
Um mit den Kinderspielwaaren aufzuräumen, verkaufe solche zum Einkaufspreise.
St. Ingbert, den 4. Dezember 1869. νν
— Die Material⸗ und Farbwaarenhandsung mz
J * — 7774 —98 22 —S
—8 — I 8. Scherpf.

—

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p 0 ⸗ i ———
SaniftätsControle,
Die käglich mehr um üch greifenden Falschungen der Chocoladen machen ein Pro dueh
vie es sein soll — purt Cacao mit Zuckere fast zur Seltenheit. Geruahlene Cerealien,
Fette, Farbe und Gewürze sind oft der ausschließliche Beitand Pon Erzeugnissen, welche
ils Chocolade verkauft werden. . 3
Es ist ebident, daß auch der reele Fabrikant hierdurch in Mitleidenschaft gezogen
vird. Um' unserseils jedem Mißtrauen zu begegnen, haben wir unsere Chocoladen-Fabril
in ihrem ganzen Umfange unter sanitätspolizeiliche Controle gestellt. — Die Aufsicht wird
durch steüge Analyse, sowohl der zur Verwendung kommenden Rohftoffe als der fertigen
Producte gehandhadt und bietet den Consumenten die sichere Garantie, eine der Gesfuad⸗
heit durchaus zuirägliche Chocolade zu gevießen.. — e
Wir empfehlen ganz besonders den Herren Aerzten und' Apothekern, Verwaltungen
von Hospitälern ind Penfionen unsere Cacao⸗Erzeugnisse, welche in- Tafeln, gepulvert uud
entölt in den hauptsächlichsten Geschäften Deutschlands käuflich sind.
cFe,an Slleeae hnye EG6hn a. Rheön.

Hausversteigerung.
Freitag den 81. December 1869, Noch⸗
ninlags 2 Uhr, dahier im Hause des Ge⸗
chaͤftsagenten Westphälinger, lassen Jacob
Fatmann, Blechschmied und AnnaJost
dahier ihr an der Kohlenstraße stehe ndes
neu hergerichtetes Wohnhaus mit Zugehör
neben Vethzger Weisgerber und Blechschmied

Gries bffentlich in Eigenthum versteigern.

Horn, kgl. Notar.

Lange Pfeifen, lange
Patent⸗Pfeifemn mit
Slascylinder, deßhalb sehr leicht zu reinigen,
Figaärrenspitzen inMeerschaum,
Meerschaumpfeifen empfiehlt zu
dilligen Preisen J
Joh. Gehl, Drechsler.

5efl. — tr. bis — fl. — tr. per 60 Kilo

Mehl per Partie 9fl. 15 kr bis Ofl.

20 tr. Roggenmehl· — fl. — kr.bis — fl.

— kr. Roggenvorschuß“ 9efl. — kr. bis

9 fl. 15 kr: Weizenvorschuß 13 fl. — kr—

bis 13 fl. 15 kr. Blumenmehl. — fl. — kr.

bis — il. — kr. per 70 Kilo., Repa

— fl. — kr. bis — fi. — kr. per 85

Kilo Rübbl ohne Faß 23 fl. 15 tr. bis

— — — — — — 2 fll. 30 kr. Leinbb ohne Faß — fl.

Worms den 17. Dezember. — kr. bis —“ fl. ⸗ kr. Mehnol ohne Faß

Wir notiren heute: Weizen 11fl. 1Skt. — fl. — kr.'bis — fl. — tr. per

bis 11 fl. 20 tr. Roggen 9fl. — kr. 50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bis

his 9fl. 6 kr. Gerste 9 fl. 1s tr. — fl. — tr. Branntwein — il. — tr.
4 9 Al 20 kr. ver 100 Kilo., Hafer! bie — fl. — kr. J

Prdattivn Druct und Verlaa von F. X. Demen in St:. Ingbert. zß

Grauer Pfälzer Spinnhanf und
Weißer Italiener Spinnhanf ist
billig zu verkaufen bei

Wilfo. Beillb, Seiler.

Anm verflossenen Herbst wurde

eine eiserne Egge bei mir

utlehnt, man bittet um gefällige Rückgabe.
Bernhard August.
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        A. At
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52553 553288
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* *9 2* —— 4 535355857 ———
2* 288 2 c5 35 ——3
z32 — — 3275 —— 32832 ———
33 55 25 255 Se — 52 3 55 2*3 —— —
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5* 275 —*3385
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        23 3235 — S557
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12 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Kryr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. E ?2

201 5375
3.

82 — -ααMi.
Einladung zum bonnemente
Mit dem 1. Januar 1870 begimtikin euss ucd al uf euͤ
ngberter Anzeiger, für die Monate Ignugr, Februar
and März. Wir ersuchen freundlichst uünser⸗ isswärligen
Abonnenten, welche das Blatt durch die Poß beziehkn, ihren Go
lellung bei den betreffenden. Postexpeditionen qder den Postboten
kechtze itig · machen zu· woilen · . 55
j Ansern derehrl. Abonnenken von St! Jugbert und Umgehend,
helche das Blatt durch umsse rie Zeitungstratger beziehen wird
hzäs Blatt für das kommende Quartal fortgeliefert werden, sofern
se vor Ende dieses Monats nicht ausdrücklich abtettehen⸗ 34
F Su zahlreichem Abonnement ladet ergebenst ein 2 6 —
Die Expedition des 51. Ingberter Anzeigers
——

Deutschland. .
Munchen, 20. Deck D a SiM n stie xiIu i i d
rtiv completirt. Hr. v. Braun ist zumeMipister des

8 — Hr. v. Lutz, der Justizminister, zugleich nn Dndlisihni—

er (zum wirklichen Minister, nicht blos etwg, zum interuumistischen

Berweser) ernannt. n nie se

ʒchn ümnchen, 21. Dec. Die neuen Minister v. Braun und

o0 Loß (als Fultusminisser) haben heune lhee igorlefeiilles ¶ über⸗

— —

Aus der Vorderpfalz, 20. Dec. Aus hörerew

Auftrage sind die Bezia bbämter eben mit Folgenden.. Erhebungen.

—

worden sind; 2) wie viele davon entschieden einer politischen Partei

der Fortschritts⸗, Volk⸗ oder patriotischen Partei) und welcher sie

angehoͤren, insbesondere auch wie viele davou etwa teiner polili

jchen Partei zuzuzählen sind; 3) für die Städte sind die Gewählten

namentlich mit Angabe ihrer politischen Parteistellung zu ver⸗
jzeichnen. GPf. Kur) Teve ree gechernne

Dienstessnachrichten. 8 —0

Der. Schulverweser Leonhard Vogel von Blankenborn ist zum

Lehrer an, der kath. Schule zu Volkersweiler, der Lehrer der Kna⸗

dendorbereitungsschule in Mandenheim, Nikolaus Böhmer, zum

Lehrer der oberen kath. Knabenschule daselbst, der Schulverweser
an der Mädchenschule daselbst, Peter Schneider, zum Lehrer an
der kath. Knabenvorbereitungsschule, der Schuͤlverweser Franz
Buischer in Hochdorf zum Schulverweser an der lath. Mädchen⸗
vorbereitungsschule in Mundenheim-und der Schuldiensterspectan
Ludwig Ruth von Eßweiler zum Schulverweser an der neu ei
richteten prot. Schulftele zu St. Julian ernannt worben: .

Frankreich ·*

Paris, 18. Pec. Der „Gaulois“ meldet: Auf Veran⸗
lassung der in Wien lebenden Herzogin Clementine von Sachsen-
Toburg (Tochter des Koͤnigs Louis Philibp, Gemahlin des Prinzen
Augusi von Sachsen-Coburg) werden Mitte Januar sammtliche
Drieans mit dem Grafen b. Chambord bei dem Herzoge vor
Toburg eine Zusqmmenlunft haben. . 275

England. 353 *

—Loͤndebin 18.“ Dec. Eine Regierungs · Depesche meldet
Fenier Comites in Boston und Philadeiphia ruͤsteten eine Erpet
bition nach Irland aus. Die Führer der Fenier haben fich bereite
dahin begeben.“ Die Regierung trifft! Gegenmaßregeln.

* 13*, 571
Amerika.

Newyork 2. Det. Jn Pennsylvanien droht ein schweres
Zerwürfnißßz zwischen eingeborenen Amerikanern und Deutschen
vegen der Veruriheilung eines Deutschen zum Tode durch eine
ausschließlich aus Amerikanern bestehende Jury. Detr Angeklagte

⏑ 4

war wegen Bergiftung seiner Frau nHerurtheilt/ aunds das Verdiht
m Wiederspruch wit dem HButachten der Aerzte und Scchver
Iniet Jegebei] WorteucaTrotz aller Verwendung bat det

ouverneut das Urtheil bestätigt und sich um die Masssnd re
— E ————— dagegen ausgesprochen, nicht udet
degutg ——
unn eine Kevision des Prozesses zu erwirken. (Der Veruuhen
————
jegen ahn worliegt ist detz daß 4 seine ihm dam Jaheenwast inter⸗
ragende Braut (nicht Frauj ihn durgha Testacgent, inde ssen / Aechthelt
übrigens nicht bestritten wird, zum Erheen tinsetzte;, —
Vermythung nahe, daß gerade das Vorhandensein des Zestaents
—— aud Verurtheilung hervorrief; nach dem Urtheig der
Sachverstundigen. ist eine gewaltsomen Fod nichts) wenitgern als err
wiesen, ae 37 * eeeee 7 FIu
Mississippi ist es zu förnlichen“ Gefechien erde
Negern vebommeil. Letztere wollten die Stadt Water Valleh and
nden rund“ Wwurden durch herbeigezogene Truppen verhinderk
nobei 131. Reger getödtetwurden rßn ne
7*58 mischeer:.

In Faiser Zlgtuted wnrde derr Kart 8868
zum!Vürgermeister eeihe UdjunklenHerr ß3348
quet· Uxde jun⸗zweiten⸗ Abjunkten Hert Peter · E mig. 5

nisuß peeher, 19. Dec. Heute haf sich hier ein Unglückzfat
ereignet, welcher 2 Familien in liefe Trauer gesiürzt und die heib⸗
nahme der ganzen Stadt erregt hat. Zwei auf's Innigste —
deie Gewerbeschüler von 14-2-15 Jahren neckten sich mit geladenen
Zimmerpistoten? wober die eine sich entlud und den einzigen Sohn
des hier in Pensson lebenden ArtillerieMajors W. so unglücdlich
in den Kopf traf, daß er augenblicklich leblos zusammensank. Der
andere Gewerbeschüler, der seinen liebsten Freund, durch einen be—
lagenswerthen Zufall getödtet Hatse, mußle ohnmächtig nach Hause
gebracht werden, e tazpr, eyerz e
Münchein, 8. Peola Die Hahl der nach Umerika ausge⸗
wanderten Angehörigen' Baherns betrug im Jahr 1860/61 83324,
1861/62 1488 186263 1828, 18608/64 28öε Iöιαε σε,
1865/66 5175. 1866167 882 n 1367—öεανν α
ind im Jahr 1867/68 noch 1163 Personen nach den ehemaligen
deutschen Bundesstaaten und 247 nach andern Staaten ausge⸗
wandert. 3323 von sämmtlichen Ausgewanderten waren männlichen
und 2666 weiblichen Geschlechts; 4073 hatten Erlaubniß und
1816 entferuten sich heimlich , n
fSchaffhaufen. 81. Dec. Auf dem Dawpfer „Rhein
fall“ hat bei Berlingen am Unterseteine Kesselerplosion stattge -
unden: Das Schiff wurde in Stücdk zrrissen; 4 Passagiere und
Z3 Personen von der Mannschaft sindtodt 5außerdem sollen noch
Bassagiere schwer verletzt sein.
7Das,Augsb. Tgbt.“ schreibt? Noch ehe das Jahr zu Ende
geht, soll eine neue Kugelspritze, die in einer Minnte 400 Schüsse
abfeuert, iu Berlin probirt werden. Der Erfindet ist ein Augs⸗
burger und befindet sich bereits in Berlin, um seine Maschine
selbst zu leiten.
...F. Der Sturm der letzten Tage hat stqh Jetztetf v ilag nament ⸗
lich auͤch in Berlin seht bemerklich gemacht' und nicht allein an
Bebauden dund Bäumen großen Schaden angerichtet, sondern auch
Venschenleben gefordert; durch Einsturz Lines 80. Fuß hohen
Schornsteins auf dem Viehmarktgebäude am Rosenthaler Thore
wurden 18 Personen verschlutet, drei deirselben erschlagendie
ibrigen derlezͤůßůß..
Pari s217. Dec Die Zahl ver inder Angelegenheit
Troppmann geladenen Zeugen betragt — D Darunter
befindet sich der Gendarm Ferrand, der den Morder in Habre
verhaftete, der Lastträger Hanquel, welchet ihn aus dem Wasser
—
der fünf Kinder entdeckte, der Metzgerbursche Hucke, welcher Gustad
ind auffand, und der KutscherVaroot der die Multer Mie ibren
—V
        <pb n="790" />
        fünf Nindern nach dem Felde von Pantixgefahren v Zuerst hatte; Eintritiskarten Gerkaufen, so wluden sie theurer Jbezahlt werden,
mar bejchtossen, diese Leuter nicht als. Jeugen zu eitiren. . d⸗ Fzu einer Vorstelluug der Patli. —VVV—

F Pariß 77 Prasid nt der Assifsen von Welchem Tryppuz In einem 7 Parher Moͤdemagazin sund vie ¶ Commis
mann, abgeurtheiltwird, Aang sich ——— van»Solchen, bon⸗ Kunden. über deren Absichten man
Fintruütskarten für die Sitzungen verlangem, kaum exwehren. Be⸗nweifelhaft ist, sich rusch einander zuzurufen: Zwei auf zehn, das
onders —— die Gesuche“ von Frauen. Wollte man die heißt zwei Augen J zehn Finger. —2*

—E

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bev t empeble mein«cei ides« zaller n —,
* Zu beneretender 731 mein weicmbiart decrruhtet; uen hyueschente z
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inc ενιιιν : o Kin Le7 pfrel X T N —
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Sdadteln, Uhrbalter, Fe aegreng Etni s, Cig grreü⸗Etuas, Musik⸗Etuid, Fächer, Papet eries,
Wandtaschenn Schreib zeu ger Federkasten, Nesxesai res Wachs-Et uis, Hammkasten, Schreib⸗
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* u St.Ingbeit, den 4. Deʒember 1869. . ä 18 — —
a wul if iell unt i Dier Rateérial⸗- und Fatblvgarendandlung ——
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J Des Weihnachtsfestes
* wegen wird die Samstagnum-⸗
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er scheigt aͤm Sountag deßhulb kein Blatt.
—* Die Eeapedatus novits
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geuschtyreise der Stadt
Kaiserslautern vom 21. December.
Weigen“8 f.n88 tr. Horn 4f. 12 kr.
Zchen . Alt Spet8 . he
Herste 4 il. 2fr— Hafer 8 bF 4 ir.
Erbsen? A fl 12 kr. Linsen 4 fl. 30, Ir.n
het Zentner!“ounnelei
Brodpréife: 8 Pfd. Kotnbtod 20 kr.
Pid. Gemischtbrod I1A ir. und2 Pfd.
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rod⸗Fleisch ꝛe. Preise
dereStadt Zweibrücken v. 23 December
Weizen 5 fl. 39 tr., Korn 4 fl. II tr.
Gerste Zreihige, — fl. — kr:, Gerfsie vier⸗
reihihe, Aft. tc. Spelz8 fl. 48 tr.
Spelitern fl. — kr. Dinkel 3 fl.
30 kriMischfrucht — il. — kr. Hafer
3 fl. 34 r. Erbseg 341. 52 kr. Widen
3 fl. 15 tr. Kattoffein“1ufl. Heu 2 fl.
12 kro Sttoh: Fefl. 15 kr. per Zentner.
Weißbrod 143 Kilogr. 16. kr., Kornbrod
3. Kilogr. 21 kr. ditto 2 Kilogr, 14 tr.
ditiI Kilogr.“7 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 lr. b Paar Weck 9 Voth 2 kr. Rind-
eisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 kri
daibfleischere 12 kr. Hammelfleisch 16 tr.
Ichweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
fr. Bier 6akrynper Liter, Buiter 80 kr.
per Pfund
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5583 * T* 8 * 23 * ꝛ, 3 55E857 7
QZ5B33528 32 —A 253 —-. * —— 5 52 5 2253228
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23533 25555555383 7 35858 —
* 535 —A — —257 3. — — 232. 25
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* —— —3 26 22 2 238 * 53. 8
233333335 2338335 32s8373337
3535 27
— — — — —— 25 5
—— — 38 330 32. * 383 —23523833 —* 5
*— —* 2282 2238 8 — — * — * —
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2323 — *2323832 ⸗ z585858
22 * — —— 23528 35238 335356
22 ·2 3 — 7 7 s
33 22 7
22 5*. 533 22
138335 32. 328 858772 7.. 222—
25 233333 3a8 3332
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3858235338335—533 58— 3—337
28 s 282383—32—5—,— 72 — 2———95 *55*
—3357333 —23833—338333—73338355
2 *22 2 3 X22 . —— 2 * * m5375
—32533*0533 57323353288 —
* —32—23 525 233328883 333825
533. 5 282332 23 —25.—23 —3233353—55
333 5 —z3255 225 35355 323 —33335333
.2222 s—52 2552.83 5à33353 — 575232323
3*5385 225—23 3582 ——332565353 3 3
3.2. ⁊ *28 —— — 37 —A R— 2. 7*
—
53*285 38383835 — B3 — 22*532 33*3838* 8. 5
— 25.5 7 25 —3535* 5—38*— 35353— —8 722755
— —— 52 — S : F * 8 * — 25—
z 3 3 54
2525 — 8 2 — 2 —— 3 5
235 * —A *7 * — 7 52*
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535* 5z257 .* — 25553 ——— ⸗— 3*
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* 282 2. 248 2537
23328323 z532 833 —53333367832* 128
250— 8 —752 2 * 5—c« 227223 —2232 3
3 2 528 28 522532 2 * 2
385333353 22335 3575 —
6*3* E . 8 * 2
22888 —228328* 3325288 —
2232 535. 122 — 2.
— 33535 3382. 3335.2 32332
* — 22232* 22 3 52 —

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        Sl. Ingberler Anzeiger.

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Der Sti. Ingberter An“eig er (und dat it dem Hauplolatie verbundene Unterhaltungẽblatt, mit ver Dienitags-, Donmerztage und Sonntags⸗

— — s, Donmerstag, Samstag und Sonntas. Abonnementspreis vierteljährig 42 Arzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

J — 4 * — * ———— — no * — —————— ———

8. — . 1u —1 —32 — — r 14—2 q

Nr. 202. — Samstag, den 25. Decemlhe 1869
2e—
8 — at — arade 438
Einladung zum Abonnement.

Mit dem J1. Januar 1870 beginnt ein neues Quartaleauf den
St. Ingberter Anzeiger, für die Monate, Januar, Februar
und. Meärz. Wir ersuchen freundlichst unsere auswärtigen
Abonnenten, welche das Blatt durch die Poft beziehen, ihre Be—
tellung bei den betreffenden Postexpeditionen oder den Postboten
rechtzeitig machen zu wollen. e en

Unsern verehrl. Abonnenten von St. Jagbert und Umgegend,
welche das Blatt durch unsere Zeitungsträger beziehen, wird
das Blattfüe das kommende Quartal fortgeliefert werden, sofern
ie vor Eude dieses Monats nicht ausdrücklich abbestellen..

Zu zahlreichem Abonnement ladet ergebenst ein 3
Die Expedition des St. Ingberter Anzeigers.
Deutschland.

München, 17. Dec. Das Resceipt übex die/ Aufhebung
hder Landwehr älterer Ordnung, welche bekanntlich am-31. Dec.
. Is. einzutreten hat, soll bereits von Sr. Majestät unterzeichnet
und dessen Veröffentlichung in den nächsten Tagen zu erwarten
sein. Bezüglich des dem Landtage vorzulegenden Bürgerwehrgejetzes
sind noch keine Vorlagen getroffen, obwohl imk. Staatsministerrum
des Junern bereits die Vorarbeiten hiezu, veendigt sinde — Wie
zerlautet, soll, wenn die nächste Kammer die Errichtung einer
Buͤrgerwehr acceptirt; dem Emwurfe gemäß die Uniformirung der—
elben aus einer grauen Joppe und schwarzer Hose bestehen.

— Zu der auf den 23, December zu Zweibrücken anbe
raumbten Wahl des Bezirksgremiums für den Amtsbezirt Zwen
brücken, Fant Abrtheilungen für Handel, Fabrik und Industrie,
zaben stih im Ganzen 16 auswärtige und 1 dortiger Wahlberech—
ligte/ eingefunden und wurde wegen dieser geringen Betheiligung
die Wahlhandtuag gar nicht vorgenommen. (830. W.)

Aus Bäsden, 21. Dec. Nach Neujahr wird in Karls—
ruhe eine Zusammenkunft der nationalgesinnten Kammermitglieder
nit Gesinnungsgenossen aus Württemberg stattfiaden, und ist zu
edauern, daß die Nationalen der bayerischen Kammer wegen des
Zusammenkritts des bayerischen Landlages verhindert sein werden,
sich gleichfalls zu betheiiiggen. 7

Wien, 21. Dec. Das Telegramm der Times? betreffend
eine von Frankreich bei den Großmächten angeregte Entwäaffnung
wird für apogryph gehalten. Hier liegt: ein solcher Antrag nicht
hvor, und bezweifelt man, daß auch bei- den übrigen Höfen diese
Angelegenheit zur Sprache gekommen sei — Die „Oestserreich.
Torr.“ dementirt die neuerdings mehrsach verbreitete Rachricht der
tönig Georg beabsichtige Hietzing zu verlassen.

Prag. 20. Dec. In den letzten Nächten wurden hier
Tausende von Plakaten in czechischer Sprache an den Straßeuecken
angeklebt und in den Straßen zerstreut. Sie enthalten einen
Aufruf zum gemeinsammen Sturze der gegenwärtigen Regierung
und zur raschen Unterstützung der dalmatinischen Brüder mit
Waffen.“

habe. Man glaubt, daß in diesem Falle die liberale Union sich
num rößien Teil an die Progressisten anschließen würde.
53 Vermischees. —AVV——

Behufs Constituirumg des Bezirkslehrervereis werden die
Zehrex, resp. Mitglieder des pfälzischen Lehrervereins der Kantone
Ddomburg, Zweibrücken und bezw. Hornbach zu einer guf Montag,
den 27. December, Vormittags 10 Uhr, im Lehrsaale der prot.
obern Knabenschule zu Zweibrücken anberaumten Versammlung ein⸗
geladen. —0— .... ..

Qöhn, 17. Dee. Wir haben über eine Exploflon zu
berichten. die zwar keinen tragischen Ausgang hatte, dafür aber,
als bisher einzig in ihrer Art zu bertrachten sein dürfle, Geftern
Abend nämlich explodirte eine — Weinsuppe. Als die Hausfrau
während des Zubereitens sich überzengen wollte, ob, die Suppe
bereits siede, und das Licht ganz nahe heranbrachte, stand auf ein
Mal ihre Weinsuppe in hellen Flammen. Man ersieht daraus,
wie weit die Weinfabrication getrieben wirde — breanharen Wein
bietet man dem Publicum für sein gutes Geld. Der in Brand
gerathene Wein stammt aus einem hiesigen Geschäfte, das fich
„rein gehaltener“ Weine rühmt und bisher sehr renommirt ist, und
kostet Z6 Thaler dte Ohm.“ Kein Wunder ist es bei so enormer
Bersezung mit Spiritus, daß“ unsere Schoppensiecher vielfach über
Janz unangenehmes Kopfbrummen zu klagen haben. Noh ernst⸗
icher zu beachtene dürfte die Gefahr sein, welche mit der Abfüllung
olcher Fabrikate verbunden ist, da diese fast immerbei Licht vor—
genommen witde

.. 7 Paris., Der Advocat Lachaud, der Vertheldiger Tropp⸗
manns, hat die Ahsicht, diesen für verrückt erklüren zu dafsemEr
hat deßhalb dessen geistigen Zustand' von Dr. Amddde Bertrand
untersuchen lassen,“ der in seinem Vericht sich auch dahin aus—
pricht, daß der Mörder für seine Thaten nicht verantwortlich ge⸗—
macht werden könne. (Y Der Doctor behauptet, daß Troppmann
von einer Manie besessen sei, die ihn unwiderstehlich zu den Mord⸗
thaten hingetrieben habe, ohne daß er sich über die Folgen der—
seloden Rechenschaft hätte ablegen können. Tropp mann hat wieder
selne gute Vaune angenommen. Er macht seine Spaziergänge wie
fruͤhet, und reißt wieder seine schlechten Wetze. Dabei zeichnet er
viel, jedoch ohne alles Geschick. Min seinen Mitgefangenen spricht
er fast ohne Aufhören von den Reichthümern, weilche er hatte
erwerben woslleu. Sein Hehd ist „Monte Christo“ von Alexander
Dumas.

7 Die Tuilerien sind in einen wahren Bazar von
Stambul umngewandelt. Es wird näümlich gegenwärtig ausgepackt,
wvas die Kaiserin aus dem Orient mitgebracht hat. Unter- den
Geschenken, welche sie für ihre zahlreichen Freundin nen bestimmt
hat, befinden sich ein großes Lager von egyptishen Pantof—
feln. Es läßt sich demaach varaussehen, daß diese Fußdekleidung
noch in diesem Winter in Paris, und somit später in der ganzen
Welt, Mode werden wird. Avis für speculative Kaufleute!

F Vor den Pariseer Gerichten schwebt gegenwärtig
ein interessanter Proceß. Eine Dame Cotton verlangt von der
Domänenverwaltung des Staats Ersaßz von 80,000 Fre. (nebst
s0jährigen Zinsen und Zinseszinsen), welche ihr Onkel, dessen
Erbin sie ist, vor 60 Jahren im Schatze der Republik niederg elegt
hat, zu welchem Ersatze Frankreich verpflechtet sei, da die franz.
segierung, als Napoleon IJ. die Republrk unterworfen hatte, deren
Schaßobligationen Üübernommen habe. x

e(Für Liebhaber echteu Champagners.) Der „Gaulois“
yerspricht Jedem, der sichh auf ihn vom 15. Decembdet ab bis
nindestens 15. Junink. J. abonnirt, ein Kistchen mit drei Flaschen
achten Champaguers als Prämie, welche bereits auf Neujahr franco
zugesendet wird. Ter halbjährige Abonnementspreits beträgt, ne—
enbei bemertt, 32 Frs. oder etwa 13 Gulden Silber. Also rasch!

F In Brostol ist dieser Tage ein zweitrr Peabody begra⸗
»en worden: der Quäker George Thomas, welcher hange Zeit
nndurch Jahr für Jahr 10,000 Pj. St. zu nützlichen und mild—

Frankreich.

Die „Patrie“ demenurt das Gerücht, daß der Kardinal
Mathieu, Erzbischof von Besangon, Rom verlassen habe, weil sich
einige Mißhelligkeiten im Concil unter den Prälaten erhoben hätten.
Migr. Mathieu sei nur nach Besangon gegangen, um das Weih⸗
nachtsfest dort zu —feiern und die Priester seines Sprengels zu
ordiniren; in den ersten Tagen des Januars werde er nach Rom
zurückkehren. J
Spanien.

Mandrid, 11. Dec. Dem Vernehmen nach wird die Re—
gierung nach dem Wiederzusammentritt der Cortes eine Frist fest—
jetzen, nach oeren Ablauf die Candidatur des Herzogs von Genua
aufgegeben werden würde, falls die italieuische Regierung nicht bis
dahm die Annahme Seitens nes Herzogs officiell angezeigt haben
ollte. — Es cursiren Gerüchte, wonach sich eine Annahrung zwischen
dem Herzog von Montpensier und der Königin Isabella vollzogen
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        shätigen Zwecken geschenlt und sich überdies persönlich an der Aus
libung der Armen- und Krankenpflege betheiligt hatte. Er war 78
Jahre alt. An seinem Leichenbegängnisse nahmen gegen sieben
Tausend Leidttagende Theil; die Läden der Stadt waren meisi
geschlossen.
(Das fastende Mädchen, von Wales gestorben.) Aus
Carmarthhen meldet der Telegraph den Tod des sogenannten
,fastenden Mädchens von Wales“, nachdem die strenge Ueberwachung „Victoria“, illustrirle Muster- und Modezeitung. Monat⸗
durch vier Ktrankenwärterinnen eines Londoner Hispitalz den ch 4 reich illustrirle Rummern in Groß Folig.. Als Beilqgen;
achten Tag erreicht hatte.“ Sieé starb im Dekirium, und machté Jährlich 24 colorirte Modekupfer ünd jahlreiche Schnitimodelle
ꝛeinerlei Bekenntniß, daß“ sie ihren Umstand fimulirt habe. Die ür Tvilette und Handarbeiten ?c. Preis viéertelj ährlich
Eltern weigerten sich, dem Kinde irgend' welche Rahrung anzubielen. 20 Sger. (Verlag don A. Haack in Berlin.) Neunzehn Jahrgänge
Daß von öfficieller Seite eine Leichenschau geranstaltet werden jat die „Victoria“ mit stets wachsendem Erfolge vollendet.« Ihr
vird, steht wohl fest; was aber weiter geschieht und was für Veftrebein, ein Famtlienblatt in der vollsten Bedeutung des Wortes zu
oerwickelte Fragen auftauchen, ist noch nicht absehdar. Wird das esn, hat tausendfache Anerkennung gefunden und ihr eine tonan—
Verdikt der Jury auf „natürlichen Tod“ oder auf „Tödtung“ jebende Stimme unter den Zeitungen dieser Art gesichert. Die
»der auf „Selbstmord“ lauten ? Sind im zweiten Falle die Eltern Victoria“ veschränkt sich nicht allein darauf, ihren Leserinnen
des Kindes oder die Aerzte, welche d'e Ueberwachung' des Kindes nützlich zu sein, sie macht sich auch zur Aufgabe, nuch vollbrachter
veranstaltet haben, veräntwartlich? u. s. w. Arxveit eine gewählte Unterhaltung zu bieten. Der technische Theil
F In dem dentschetn Künmstlerverein in Rom hat ein Vorgang imfaßt das gauze Gebiet der Damen- und Kindergarderose. Künstler
Zattgefunden, welcher eine befondere Erwähnung verdient. Es war rsten Ranges haben die bildlichet Darstellung der Modegegenstände
nämlich in einer abendlichen Sitzung eine“ zeitgemäße Abaänderung ind Handarbeiten übernommen, während die Auswaähl und
der Gesellschaftstatuten an der Tagesordnung und dubei handelte Beschreibung sachkundigen Damen anvertraut-ist.“ Zur Selbstan—
es fich speciell um einen Paragraphen, welcher dahin Iautete, “daß jertigung aller Tyilettenarlikel und Handarbeiten: wird ausführliche
der Verein inallen seinen Fällen, wo er eines Schützes bedarf, and genaue Anlkeilung gegeben.“ Der unterhaltende Theil bringt
ich unter die hohe Protektion des Kaisers von Oestreich und des Zrzählungen, Novellen, Biographien, Cultargeschichtliches, Musikpiecen,
Zönigs von Preußen, 'als der beiden mächtigsten Fürsteu' Deutsch- Räthsel, Rosseisprünge, Rebus, Koshrecepte, und“ viele andere
ands, stelle.“ Dieser Paragraph wurde nun mit fast einhelligem practische Notizen. Jährliche Preis Concurenzen kommen fowohl
Beschluße dahin abgeändert, daß fortan der Name der Kaisers dem technischen wie belletriftiichen Theil zu Guͤte. Probdenummern
»on Oestreich ausgelafsen werde und blos jener detz Preußischen! und Bestellungen dei allen Buchhandlungen und, Postämtern.
Monarchen fleßden bleibhe. (Eschweiler Anzeiger.)

Bekanntmachung.

Dienstag, den 11. Januar 1870, Mor⸗
gens von 8 bis 11 Uhr im, Siadhause
hhier wird durch den Bezirksthierarzt die
ordentliche: Visitation der Hunde voege—
ommen. 3

Zn dieser Besichtigung. sind sämmtliche
Hunde mit Ausnahmenjener, welche das
Aiter von 3 Monaten noch nicht erreicht
hahen, rechtzeitig vorzusühren. —

Wer Huͤnde dieffre Visitation entziehr
oder nicht unterstellt“ wirde riech Art. 142
Ziff. 1des P. St. G. B. an Geld bis
—— 00 0—

St. Ingberi, den 23, Dec. 1860.

Das Bürgermeisterant
CEhandon.
Hausversteigerung.

Freitag den 31. December 1869, Nachs
nitlags 2 Uhr, dahier im Hause des Ges
chäftsagenten Westphälinger, lätßzt. Anng. Jast
»ahier ihr an der Kohlenstraße steheudes
neu hergerichtetes Wohnhaus mit Zugehör
neben Meßger Weisgerber und Blechschmied
Zries öffentlich in Eigenthum persteigern.

nAn fal. Notar.

—
Freiwillige
Feuerwehr
A. 4
Montag den 3. »Januar 1870 Abends
6 Uhr. —*
Generalversammlung
im obern Locale von Ferd. Oberhauser.
Tagesordnung:—
1) Ballotage über Bäcker Lang.
2.) Jahres-Abrechnung. In
3.) Neuwahlen.
Im Auftrag des Verwaltungsrathes
H. Stief. Fritz Wanzerbieter.
— — ea

— —2 . A ee
Auf der Schnapphach.
Sonntag den 26. December 1888—
e im Locale des Herrn E. V. Grafüo
0 mo —
booukie—
von dem-Violinisten P. Schneider und der belieblen Sangerin Fran Schneider.

LAnfang ü Uhr. . 5

Wozu Musik⸗ und Gesangsfreunde frenndlichst eingeläden denn
roIc und

nsꝰ iden
556
8
. Erprobt und bewährt seit einer Reihe von Jahren gegen Huften, Heiserkeit,
Affeetionen der Schleim⸗ aut und des Kehlkopfes, ja gegen alle Beschwerden der Ath⸗
nungsorgane. Man wolle, um sich vor der großen Feß von Nachahmmigen zu schü⸗
zen, auf nachstebende Verkaufsstellen achten. In St. Iughert bei J. J. Grewenig

und Cond. G. Nieckel, in Bleslanastel bei F. Auprederis

Der obere Siock meines Han 3, bestes

hend in 3 Zimmer, 1 Küche, 2 Speicher⸗

ammern; Speicher und Keller ꝛc. ist bis

. Mai 1870 zu vermiethen. —
b Ine. Stief.

—·kre Bohnen — fl. — kr. Wicken —
I. —atr. Kartoffeln.lfl. Weißbrod Liss
segr. —nafr.n Korubrod⸗3 Kgrun 20t.

ditto A Kgr. I4 fraon ditto 1 Kgr. 7 fr.
Gemischtbrod 3 Kgr — kt. Das Paar
Weck 9Vth. Bekre. Ohsenfleisch das, Pfd.

*Ar. Kühfleisch 1Qu. I4.2 Qu.

12. ir. Kalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 14

kr. Schweinefleisch 16. kr. Butter das Pfdu
30 kr—

J Die von, uns auf der Messe'neu
erbauten Häusper, sind jetzt zu verkaufen.
6Geceÿobr. Etief.

J

——— — — —

—
Grauer Pfälzer Sponnhanf und
Weißer Italiener, Spinuhanf ist
billig zu verkaufen beeeeee...

VWVoeiblt. Byuch. Seiler.

Frucht; Brod· Fleisch · Preise
der Stadt Homburg vom 22. Dezember

Weizen 5 fl. 38 ku. Korn 4 fl. 13 kr.
Spelz 3ofl. 31tr. Spelzlern, l.u—
r. Gerste, Sreihige — fl. — tr. Gerste
treihige — il. — ir. Mischfrucht 4 fl
18 — Hafer 3 il. 38 kr. Erbsen — fl.

SIrankfurter Börse
vom 22 Dezeembet. 1869.
Geldsorten. J
Preußische Kassenscheint,. J. 1 4/ -452/4
Preußische Friedrichsder98 871 58/
—
holländische 10 fl⸗Stücke. 9 54 -56
Rucaten. ., 3536-38
OFrancs⸗Stücke.99 281-294.
zuglische Souvereiggss.1184-588
zold per Zollpfund feinnn.. — —
dochbaltiges Silber per ZoUlpfund — —
*oHars in Gold 227-23
Redaltion Druck und Rerlag von F. X. Dem I St. Jugbert. J .*
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        753 —
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—— 2.2 — * A 2 3 * 5 * 2 3
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A — — 333533 525 5 8
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22 223 225 — ——
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2557 25 —* 3 5
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DSer So. IRt u4. er ?14 3 hoͤnd das mit dem Hauptblatte verbundent niechaltungeblaͤti⸗ min der Vienktags⸗, Dounerlagt⸗ und Sonnlag
Ruunret) Ehcheint wochentlich vne Bm a ine Dien darg, Donmerstag, S ams ta g'und Sonmndas. ichlbonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. ode
ias 12.Silbergr.Anzeigen werhen mit 8 Kryr. die dreispaltige Zelle Blattschrist det dexcuni aum berechnet.
Nr. 203. — —— — Dienstag, den 28. Decamber o 1860
— — —
— DDDDD whh vdrevn
nα DHDeutschland. “ *
A nch een. 28.Dec. Der? zeonig ernannte den Reichgrath
Baron v. Stauffenberg wiederumn zum isten Präsidentzn der
Reichsrathskammer. i .
üm ch e na2d Dασ αο Regierungsblatt verbffenilicht
die S. Verorbuund vone-α welchet die —XV
w é hr Iwel tee zen ve Oerid mu nilmiß demn I. Januar“1870
berfügt. Z αXLXινι— νι p
e an chicem oe Decc. Der BSepalmachtigte Baherus beim
Hollbundesrathe; VStaatsrobhi v Weberng ist von Berlin hierher
zurückgekehrt. 171 ——α Den
Aus Bayern, 21, Dec. Der neue Minister des Innern,
ʒerte wom Braugt ein gebotuez Wüurgbutger ist nabe an fünfzig
zahre allreEr war fraͤher Secretaͤr und dann Assessoe bei der
stegierung in Augsburg, kam hierauf alg Aßsessor in das Handels⸗
nimsterium und piltde hier vot einigen Jahren zum Weathe ber
cordert.Er hatte das üteferat über die Gewerbe üud die lech—
ischen Schul · und Sindienanstalten. An der ne den Gewerbegesetßgebung
vire ihm in übetwiegender „Antheil suggjchrirben.“ Im Zahre
867 war er bayerischer Commissaär auf der— Pariser RAusstr Huug
Im Laufe mieses VJahres! inspicirte d nn uhe —55 —
niee Sn der Pfan Er gut fur Linen fehrucht igen — —
——— * Mas F — Mehnb den —— RS8 it inn Feor 88
Der Donauzeitung scheinen — wie früher schon anderen zu bringen, das groößte Hotel der Welt zu besitzen. Das
Mens re — —8 eifel zur tom enze vt wenn Aut Dorel. das selb Dadn Eraudo Ooteln der Sti ree
Nanner ihrer Parter aͤns Ruder kämen, diese gesonnen sein ndchten, in seinen Dimeufionen-ii bextwesfen. soll, wird un Broadwahh errichtel.
n diez Versprechugen wahr zu machen, mit welchen sie die Massen und nimmt den gagjen Bloch Wischen Bleeler und Amity Strech
un d de ee elcat hanen Su sGreint. Rut wenn in Zün Wope eüchtant perden S Swann
unsere Varier diec Freiheit, den Wohlstand. die Selbststandigteit hoch seimetund drer gotunche Ahueme werden den ganzen Bau
des Volkes auf ihr Banner schreibt, nur so lange sie diese Fahne abertagen. von deiien aus uinan eine vortreffliche Aussicht uber die
hochhalt, wird sie das Zauberwoct besitzen, welches alle Schwierig Stadt und ihre Umsehungen genießen wird. Die Zahl der Zim⸗
aten überwindet und zu einem lohnerden Siege-führt.Vut ber e wmird sich auf sechshundert veldufen, der Speisesaal wird eine
Bersprechungen, welche die patriouschen Vottsvertreter dem Bolk Länge von. und eine Breite von 75 Fuß haben. Es können
degeben haben, zählt in erster Linie Verminderung der Multärlast — 700 Persouen zu derselben Zeit untergebracht werden.
in Militarbudget muß ausgiebig gestrichen, werden, die Präsenz — eend F Woistergrheit Fird nicht ¶weniger aig
zeit muß und kann unbedenklich aufe ein Jahr heruntergesetzt wer DnbostenDie Sebpiche, welche in Paris bestellt wor⸗
Zen, wenn die Sympathien des Voltes nicht schnell vericherz ꝛen find, bededen einen Flächentaum von sieben Acker. Das Ge⸗
sein sollen. PF— hãude, das den Namen Southern Hotel⸗ führen wird, foll —*
e 3 Diensteßthhächrichten. Juni nächsten Jahres fertig werden die Eröffnung wird jedoch
757* Mmeshzachticztenn. üicht vor dem Monalk August nächsten“ Jihres stattfinden. Dit
Die an 'der Gewerbschulen Speyer erledigte Lehrstelle für Kosten, füt, bas Gauze, sind auf 1,600,000 Dollars yerd
Mathematik und Physik ist dem derzeitigen Verweser derselben, anschlagt. ν, .
Dr. Harald Schütz,“ Ubertragen worden. —! Zum Postassistenten —T ôÛô VÛVÛü— —
ist der Accessist Gustad Ulmer in Kaiserslautern ernanut. ferne Landwirthschaftliches. . —8
find die Poftassistenten Franz Jacob von Speyer nach Rosenheim. AVgies ul⸗ aßesu bert — stellteeu Versuche mid
Jacob. Dichtl von Kaserslautern nach Munchen, Georg Wein oh en un degedämpftem Fuutte v. Dieser Versuch von
gärtner yon Kaiserslautern nach Regensburg versetztl worden. Herrn Waiktrin Harrhaatti zeigte nach Häurands Land⸗ und
Berri in, 25. Dec. Die Agitation der deutschen Handels Lorstwirth; daß das Vieh von dem“ gedäümpften Futter nicht nur
— des Abschlusses eines Hand. lsvertrages Itoi nehr fraß als von dem rohen, sondern; daß —
schen dem Notddeuischen Bund vder wonöglich dem Zollverein ifsüdene Gewichtszunahme nicht hitreichte, den“ Aufwand 5
Und den Bereinigten Staaten von Nordamerita gewinnt -inmer ennmaterial und Mehrarbeit zu erfeten; venn die damit ge-
rößere Ausdehnung, Man⸗ hegt die Hoffnung, die amerikaunifche ütterten verschnittenen Kalben geben zwar, um 31 Pfund meht
Reglerung und der Congretz werden den zalsdann nothwendigen Ffeisch, die mit rohem Futter gefütterten . dogegen um 27 Piund
Vriefherabsetungen fur Den Import wiht gutgegen sein, wenn jiehr Talg. Ebenso ergab sich betm Schlachten: daß die mit kgte
Deutschland als Ersatz dafür die Rheinzölles fallen läßt. * rampfiem Futter gesütterte Autheiinmg her Siula inen Geng
Frankveich n ——— bon 1 Thlr. 2 Sgr., die ondeke Abtheilunge bingegen einen Bf⸗
— ⏑ Fr p n —X0 Gaag winn von 3 Thlr. 20 Sagr. ergah.Janralle küngere Zeit —*
Pa ri . ———— Die 5 fre mit as Gerucht Fenommenen Abwiegungen führten“ dahin,“daß die: mit Rohfuttdr
dem zufeige der Matschan Mat Mahen enedetti « auf dem isheterte Vothe ucheg bnehe an Gewicht zumhen. als die mit og
Votschaiterposten in Berlinn erseten ollue damphent, duller e —* ———
I Rußle e ueu Rehnltaten; wenn Zuch bel allen, der Erfolg urht gang giesch war.
Aus St. Peter sbura . hreibl⸗ man' der bei cainem' sogar sich die in Dämpfegekochten Kartvffeln ennchieben
Not. Zih.“: In Motzkau wie im Süden »den Verhaftungen vortheilhaflter Und gedeihlichernals die rohen gezeigt hattem, Fo
fiait, über die bisher mir väge Naͤchtichtn vdraegen pan. schatzte war doch „ditee Futterersparniß picht groß genug, um den dawit
gestern verent Vahl auf 150 in Moskau, 50 Ait Metens bulto it hnh derbudenen Fosen und. Mauhtnauiwanid überwiegen zu lönnen.
suressen Abernechmeich fur diese Angaben eben so wenig, wie für Ein Vortheil tann nur bei jehr hohen Zuttere und niederen Brenn⸗
die nachfolgende irgend eine Garantie. Als Ausgongapankt der matertuldreiseit“ mogtich vrina
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Asungz ꝓum οναν
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IIVStMAtteks TamisiemJourI.
Redacteur: Paul Lindau.
erscheint wöche ntlich in Nummern von 16 Hoch⸗QuarkeSemen und kostet pr. Nummer Nur
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mä Das Reue Blatt ist dus reichhaltigste, dielseitigste und dabei billigste I
αν deutsche Zaumilienblatt. bνα α . X B-.
Zu seinen Mitarbeitern zählt es die hervoragendsten Schriftsteller und Kunstler Deutschlands.
1 Pro gekeh n α
Ein neues Blatt? MWas will das Blatt, Es · braucht nicht, wie der Schelu es muß
Dies „RNeue Blatt“ noch heute, In seines Mantels Falten
Wo überdrüßig und übersat 45 Die Krallen und den Pferdefuß
Vom vielen Lesen dir Leutetietori 7 394307 BGorgsam verfteckt zu haiten.
DaßNeue Blatte, dad heraus sich vagtonne 329 8 öpft an Eure Thilren frere eie
Im ⸗flürmischen Herbfteswetter0 In bluͤhendem Jugendmuthet s
Es ist kein Blatt, das zittert und zagt.!S 1323 nB And bietet in lustigem Allerlei
Wie andere herbstliche Blattern Ddas Echte, das Schöne, das Gute.
Es ist lein Blan das sich um s Wohl Nentenn u Und ohnk Furcht erklarties Lrirg
Det Volks mit Pathos härmet, 3010 30 eiSe Der: Lüge nin d: dem Schlachten1
Und Euch den alten Sauerkohhen — — Und wirbt um nichts, als um den Sieg
Auf's neue taglich warmet. 5 34* Des Schonen, des Guten une Echten.
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xð. lowmi nicht.wie so m ncher Sch elmsan Und trifft. es ater All und Jung . 5
Mit heuchlerischen Mienen. —— Auß inge ideie Rarren, v
Und sagt, es wolle nicht dem Helm — 0 —— So wird es zu Eurer Belustigung
Und nicht dem Schwarjrock dlenen. F Euch zeigen ihre Sparrent ι ναν
Siels uilerschrocken. frei uud wahr ι
ιν uUn d instig wird es kommen. * 7 tn
1 Drum —
u e, Bastfreundlich anfgenommen, TR J
Abponnementspreis —— Quinet al. εο —ιν ε J—ανn
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Alle Buchhandlungen wird man geneigt finden, die Besorgung zu dermitteln. Erste Nummeri
ind beĩ⸗ a llen Buchhandbiugen und Berugsquellen vorräthig und zur Änsicht zu bekoin men.
4041 u s ιVie erlagshaudlung voun An H Pahne in Leipzig.

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2 im Angehluas au dhe Betlurflsce deri Publiettat! viue lhile! brderung das weitören
Aufachvongess derselhen, - weleher wir sert 144J“—Ben nοναιοαιινονα εαραιε—hutigkeit
widmetan Naben: wir die Reihe uUMSναν εαν;εαν
cqcben ium. avαι αιια vεÚmenrt, indem vix amI. Dge. iubet. d. I. ,
Nnzors ũborall xleichlautendo Tirnua ιν —8 2104
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BR ũ 8L und K LNA R —
n, Rise No. 52..: Bobstrassæ No. a eee
eröffneteu. Nachdem laut Aentücher Bekannntmachung im Laufe des dahtes 1860 Pereita
eere. Hauser in n ι,
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ggrundet wurden uud wi r uns von Paten Al usele len Puhnßxiums. aberall wie bishor
daucch dasjenige Wohlwollen a u bgle 2z6 α!n ι gen, wélehe! divi uuerreiaht. dasto-
hende Entsaltung unaerer weitverzweigten lankjührigen Wis kxamkeit, ermögliehte, glauben
wir heute die G-legenheit 2um Affentlichen Ausdruck unserer duukbaren, Anerkennung
henutron zu sollen, indem vi— ,
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unsoro beiden neuen Domidils
dem Wohlwollen des Publikums glsichtalle empfehlen. Unser, gtetes Bestrehen, wirch dahiu
gerichtet bleiben, dieses ehrende Wohlwoslen zu rechtfext igenn nιι et
FRANXIVEV, — ——— ν
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Neuerwall b0. . Steinenberxz 29.
Sin n. 8. Breslaius-
Bohstrasse 82. ra saee y Ring 62. —
Beriin- ** —E —— — * An —AV
Leipaigorstrasse 0. Elsasse: gnsse I.
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Kronprinzenstrasse c. Neuor Marbe II.
Leipæißßß... bGenf,
dMarkt 17. Königshauus Placo du Molard 2.
Agentur: ST-G AI.ILEX. Obero Grabenstrasso 12.
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IELAMASERMSBEREINAAgx VOGBLER
Annoncen-Pachtor deutscher, ostorcich., sSchweizorisc her, französiscuer,
hellandischer otc. Blätteor.

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10,000 Gulden
Nudtigelder liegen zum Ausleihen au)
ste Hhbothelc bereii.
Naheres nuf der Amsstuder heß tgl.
Notares Horn dahier zu erfragen
Bezirks⸗Lehrer⸗Verein
1223A. SACA. 4
BlieskastelsSi Ingbert.
n»Der Bezirks Lehrer Vereins Blieskastel—
St. Ingbert hält bis 19. Januar 1870,
Nachmitiags 1 Uhr zu Blackastel im. sogr⸗
nannten ⸗ Viertel schen aale EEr:
L. Seyfert) eine Bezirks⸗Versammlung, wozu
aler iigheder Des Vereins, sowie alle
Freunde des Schulwesens höflichst eingeladen
werdentu ν

Wegen Aufgaben des Acker⸗
banes beabsichtigt E. M. Laur,
an einem näher zu bestimmenden
Tage, seine sämmtlichen Liegen⸗
schaften auf langjährige Zahl⸗
ungsterminenin Eigenthum zu
versteigern. urnm

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darker &amp; Pobuda
ne Kduial. Dosieltranten
Aι— Stuttgart . n
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Sin balbgemqchseues Schweinchen
fucht gut laufen. Waex, sagt die Expedtion
ds, Blat tes. 6 ν
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Mwei Zimmer sind zu⸗ vermicihen
Ovbei Jakob Theis.

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Reines Pferdsfett
port Schoppen a98kr. ist zu verkaufen
ei AnuBehr, Sauler; auch werden bei
demselben. arbeitsunfähige Pferde zu
entsprechendem Vreise angekaujt,j
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a AnRanuar? 1870
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J. Quiring
Laufm Renuirisch.

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Der ?u rSiock meines Han fes, beste

hend in 3 Zimmer. 1 Küche, 2 Speicher⸗

kammern, Speicher und Keller ⁊c. ist bis

1. Pai. 1870 zu vermiethen.

Jae. Stief.

Die von uns auf der Messe neu

rbauten Häuser, sind jetzi zu verlaufen.
Gebr. Stief.
Redaltion Dine und BSerlag von F. x. Demet in St. Inoben.
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CC. 2. . —33 2 * 2 —2 3 323752 232 2527 32*8 **
33232 32 8 3 53 *— 3325322 *5585*23 35 22 2232 220
22.*3 z e 2357 — —3*23983 25 3523 —325 285 S
3 * ——— c7 585 2 68 — * — —3— 32 5
S2 3 3 3 33 6 38 838 225. 78
*8242 ** 232 32 2723 22.2.— 282 ——— *6283538 52335— 355
—323 * 2 — n 32773 2888 3 S. 2 .3 5 22 535
2 3—83 85. 73 — — 5 222.8 328 22.5 * 3.,5 * ——
— — ——— , 55 — * 255 22 — —2—27 3—
*—3432 *5593 55255 835 335 35383523 —
73 — G8 22 ——— 5 2282 27 5 — 7332 7 —
—— 553 532 33333 A 25
3 593 23333 3388 ——
3 3 3235383—3225
*. 2 F —— — 7— 7 — 4 * —X—— 2 3 2 5 —* F *
7* 5223 2* 38 —— — — 8 5528 * 252 55832 3— 7
— 333 3333 *533838
—23——— * 33 ⏑ — 2238 —A — 8 — 37282.
552 232. * 8 — 2 —— —**5 c *8462 2* 532 S —2*
3 3383 2z* 533—3387 85 33
. 3* 2. s 288* — 8 7* — 558 *32*3335283 2* 2323235
»*8 222.2 — — T283 23 58 22. 2. 2 zAS 2282 *
— —3 3 — 33
* 32 —5 833328* — 5555*22 535 —3 23 823—
⸗G 2 — — —3—3333* —5 332 5588—
2. 8 52333533 2——
— ——— 5222234 255 5
——— 23 5.2 12 A 52.52* — — 72 —— 8S8—
2 5 335.2 *5 — —2525— 958 3 *2* 2.7 38
* 7283 —85 5323 2. 5ñ 2 22 —3 *.35377.* *
522 3* — 837 23 8 2 — 23., 257 535* ————— 22 —
* — 3 2* * * * 2 2.8 e 28DD68 52
2. * 53 —5253235— — —* 2 —57 — — —3—
3 32 — 232 * —83 52 X53 5323 2 c—
2 3—— 3 5 53 5 538 —
*ö . —2 *2 * 2. 87* —A
3 20 33833 8838 8
523552 —. . — 2 353 *232 28
558— — 3 73 5535 3235*
8* 58 — 5 * 355.35 J 7375* ——2
52325. 5 — 88* 5*258 11353,-* 3 8 27
32
* * — * — J ——4 3 *
2 3582 5553 235* 2 3 *7
2* —5—226 35 2 5 — —
I — 327 28 —35522 825
—e— — 23— —333223
5f* —32685* 3 83 —7. 222
5 3— 5382
* * —2 * *
— 28353 2 8
—8 25 5387575 —
2 2.. 28 8 — 2 2
—— 5 5 3 — —
5—5—3 5 32
3**83823 —2223 3. * 392
— ——
33 327888 2 83 53353 — —— 22 *3 25
2535553123585 — 5233 5
* 282 21* —
— 7 52 222 ;53 *
.5* 58 55 722*
— S *— 51* — —2 —
38 238 83 2332
—— 5— — 3— 5 3353
—
25 —— 323 — 0
22 22—2 7222 22 8 35 23238
E — 2— —— —2
*—882* 2 * *228 2* — . . * 75838
2 — —— A— 2* — 82 52*8 5. 5. 5
235 —— 2 332 7
. 3 2 — — 5 —2328335
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2 23 226 2 — —5 262 8
385 5365 —323
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—27 58.
— —— 85
7. —— ——— —
* .3 2 — *22
—* —æ—X — ——
— 5 5— 353.27
352 6 25
233223776 .5 3
z57 25— —82325 *
27 — * 52 2 5 26
— 42822 2* 528
3 2 3 — — 7 2—
333753
7773 7255 4538
— ——835
45883353 7
; *3 2.528 —
—. *. —2 — —2 78 55 525. 72.
57 —*25328 35
1 23 2.
— 12557 3 3z553 2237
—c28 52. 2722. 32 2 58

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Tιν n un m bhenst Sobs uy n e
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Der St. Sabag uigerr Ag ua.hn erx sand dg8 Wihtrdem Ha htha vegbumdent Nnterhastungahlait, mit der DienRagt—— Dom teiaaba unde Sonntatee
Nuximer) eneini wöchenllich mick mn l Deια α 9 αι ιαοαον᷑ S nα Abonnementenreis. pierteliahrit 42 2rix. antt
122 ,Silbergr. Apztigen werden mit 3 Ir. die dreispaltige Zeile 23 ade derer Roum berechnet.
Donfwotad·r J nigas 4869
— — *
DV —A——— 123 —X
Einlidung zum Abonnerentee tez
lu 26 4 — ———————— — X—
Mit bin Januch 1876 beginnt ein neues Quftl auf den R rdon inss verbsenth ge or segenden Vrihn dern meme
St. —B—— ebruar haftes Bild wpoaunden Zustͤm den gus Kubaenthaltet 43. Marcarijes,
und Mapz. Wir ꝰerslucheͤne Fbeumoltchst uunsere uswärtigen 29. Rov. 3 Reoge raufstand in Huemados (Cara Jatas),
Iner das Blatt durch die Poft beziehs- ihre Be⸗ F Tin F —— vnewere
dellung ditz dem betrefferdeg Pofterhediti o ibt, soll auf flanzungen vorgefa arrein, welche zusammen etwa
——e— ei ionen odef fs. Porwesen pee ban —
uUangfen verehts Abonnenten von St. IngbertugUaugegend, beuairven Inngen nacn — schreclich
welche das Blatt durch um sienr e. ITZenungsiruͤger bslehen, wird gepeitscht und darauf gezwungen worden, ihre Zeugenaussagen beim
das Blatt für. das kommende Quarlal fortgeliefert yrden, sofern Santia Tevero“ abzugeben. Drej von ihnen wurden e
sie Dor Eide dieses Monats nicht ausdtuctich abbestlen. einer wurde bei verschtedenen Glegenheiten durchgepeitscht un
Zu zhlreichem Abonnement ladet ergebenst ei dn Ier ee aeee ee
4— —3 3 4.17 der Ge ast. zu Fode gepells ht und währen einer alden
vi⸗ Epedition des St. gngberter N eigets. wo ————— as louter Schwäche ohnmaglig zu Boded
T ———— fielz gegeangen wurde, auszusagen . was er wiffee Ein Anden
——— Deutsch landei ud e als er geheigen wurde, üch aleder zt
Mu chle n 26.VDecta So viel wñ boͤren stehtrcs nauch sich binden zu⸗ lassen and abgestraff Iu wetden, ertielte.
aicht fest, Ib der Konig den Landrath zmit ee —* anichtsdestoweniget ANdo Hiebe, wahrender micht das geringstt
offnen werd WM * — Lebenszeichen · von — in dem falschen Ver⸗
3 hrr von — ig Megezotkg, lder suherennn apne santz 5 Vghnee e genem nen quhadcn
e be Kamimet, Achnt e eeee eichtrathe ANa I200 Peins henhiebeDre Arbelter sammilicher Pflanzungen
— — eeen entud en
Berlln, 23. De. Ver! goöln; Zig.“ mrd! von hier führet der Ver 9 rig zn Gegtuuwgrt von 09 rpiz
zeschtecben Wenn in a e ndeeee et dude n utn n n —
e en in Zen ha en d eced untt e n Snese zwischen.
un Helhes in cuheren — adung diese ge digteg Freien an die iag die G
nicht als Festung erhalten hat/“ sondern es nach Wialegung der dan arrenaduug diasee üchigag ge e e in die Ges.
—* ——— i Funs A.nur noch fangnisse geworfen wurden, wo sie mit ihren esichtern nach unten
— di u on duß wem? Govensiehek aderh aihrer Wanden ihnen keine andere Lage
— A discheht dies Gewit — nnnt ne an De auptatzt. des Aemenhespitals —
Uncecht; da getgen die heutigen· BGeschütze Landau wohl nicht meyr d —— sei Lußlos ihre Wunden⸗ zu behandeln, da fie
—WWo— durch weit hinausgeschobem e aed wean manee in Hospi⸗
XX detn —83 pe b Delen J aler braͤchte/ warten sier die —*s —* ). Diese
in nendliche. nj doch, meint de a —A ß B 5
7—Bl ie Fei Aecmnsten warene neun⸗an der Zahl und dem Tode mahe, aber es
nicht darauf verlassei, Laudau erst bei dem Behinn etwaiger Feind⸗ 37 he vcvw
—7 st wohl bekannt, daß, Weun einer⸗ durch ein Wunder am Leben
8 Stand stzen ꝑ wolen d u nn da —* hleiben follte, ex doch erschossen werden würde. Ein Weißer, welcher
e sereens ist. er. gt ie —9* * behe ver Braͤdititung beschildgt war,— wurde durch ein
as Zie ie rashen an streich— sein onnte. Senr Zaudau auf der Stelle abgehattenes Kriegsgericht, welches hierzulande ein
abervollstandig geen Linen gewaltamen Angruff armirt, sabonnt er kommandirender Officiet. veranstalten kaun, zum Tode durch
is einen Auprall soon Adtanlten. Germershein —, o, vird weiter arschichen perurtheilt! Der Plan der Neger soll darin bestanden
geschlossen, habe duch seint Lage nicht allein füt Bahern Wiche Zicche sich ain Abend vor Weihnnchten zu erheben, die Weißen zu
uügkeit, sundern wede wohl mit bei einet allgemeinen Rheinper⸗ e den Auftand.sben e eee n
vindung in Betrach zu ziehen sein. Seine Befestigung sei schon nie ij *
mehr den neueren Brundfätzen angepaßt, als das noch von Vauban
herrührende, Landai an
gFrankreich. 2 n
P a ri.h 21Dec.“ Man liest, iu der, Patrie“: —
tündigt an, daß 175*Unterofficiere und, Soldgien der Armeke von
Patis verhaftet widen sind, weil sie dnarchijsche und republikanijsche
Meinungen kundgegeben haben. Ein 'anderes Blatt laßt. die Zahl
der: Verhaftungen auf 120 steigen. Diese Rachrichten sind durch,
aus falsch. Es ist freilich wur, daß gewisse“ Indisiduen suchen bei
den Truppen eine anarchistische Ptopuganda zu machen,aber
unsere Soldaten lassen sich nicht von ihren Pflichten ablenken und
amworten auf diese Anffotderung nur durch Gleichgültigkeit und
Verachtung. 3
Italien ν

—
Su. Inabert. Das von Derru Muüller Hea uck von
Rohrbach auf · Oberwürzbacher Bannan—letzten Sonntag erlegte
Wildschwein wog 144 Pfd.
pene Vonudem Kreislomite des landwirthschaftlichen Vereins der
gfalz werden im hachsten Jahre 6 junge Veute auf Kosten des
gereins zur theöreiischepractis hen Ausbildůng in das poͤmolo zische
Juststut des Herru Juspectors Lucas in, Reutlingen (Wurttem⸗
rerg) gesendet mwerden. Junge Leuͤte aus bem Bezirk Zibridrucken,
welche, mit, besonderer Votliebe füe Obstbaumzucht die nothige Vor-
hildung und; Befahigung für vorausichtirch erfolgreichen Bejuch
eines solchen hpomologischen Curses haben und diesen Lehrkuts im
nächsten Frühjahr befuchen wollen, sollen ihre desfallsigen Gesuche
bis längstens gen L.Februar 1870 bei dem Bezirtiscomite des
landwirihichaf. lichen Vereins Zweibrücken eintejchen 1323.8
Fus Barr m erm, 22. Dec., —V — gigen In
der Nacht vomr Sonntag auf Montag gingen mehrere Arbeiter in
lehrrnangehelterlein Zustande von Rituͤrshausen nach der ·Blombach.
tete dem Aublicke der hoch angeschoolleuru. Wupper me ateeiner
delraue sich den Fluß zu durchschivdimmen. Man machte eine
Weite um ein Maß Schnaps, die vor Beginn degz Wagestückes
zenossen wurde. Angesichts der reißenden Stromung der Wupper
Zerlet aber der Mann den Muih und weigerte sich, sein Wort

A —D

MRom, 24. Dec. Aus Siped er ist Domecap Tilar
Molisor hier eingetroffen. Seine Anwesenheit hat wed er mit
vem Concil noch mit der Politik etwas zu schaffen, sondern erklaet
iz icdiglich aus Privatverhältnissen. (A 3) ,
Reoöm, 24. Dec. Aus Annecy in Savoyen ist die Naͤch⸗

richt eingetroffen, daß Cardinal Reisach gestern mit Tod abgegangen
ist. Fr'war einer der wenigen Cardinäle deutscher Zunge, und
aun ihm verliert die römische Curie eine bedeutende Kraft.
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        auszufuhren. Daraufhin sollen ihn seine Begleiter in den Fluß finden. Bei Padeten ohne Werlhdeclaration ist es gesteet, den

gestoßen haben, in dessen Wellen er den Teod, fond. ⸗ Viuß statt durch Versiegelung- in der Wesde hzustellen,

— gep. F daß die Enden des Bicsdladeirs;weicher· zum Vernaähen der zur

zIndel nid Varkenr⸗ Virschnürung. des hetreffenden Pacets dient, durch Anlegg einer

W .85* Peromehrerer · Plomben nit nem Stenpelabdrude dversehe werden,

—RWs Folge Nes Uebereinkeimmens zwischen welhe dem Siegel⸗ —* Stempelabdrucke auf dem Begleit⸗

den an den Vostverkräßen d. d. Betlin, 23. Nov. 1867, betheilig⸗ briefe nich Form und Inhalt im wesentlichen entsprich Wird

ten Postverwaltungen hat nunmehr im Wechselverkehr —bei- Packel· eine Weischnürung angebracht. so muß dieselbe so beschaen und

sendungen mit declarirtem Werth die Befestigung der Schlüsse steis hefestigt sein, daß sie ohne Verletzung des Siegelverschlufs resp.

direche Siegellack min Abdrudk eines ⸗or dertlichen Pefschaftsrestaltzus Plombewetschlussese nicht dabgestreift oder geöffnet werdenkaun.
Vom 1. auf den 2. Januarl870

— 3* — α .ο

bohnng Seschafts-Empfehluug.

46 M — 1*
—————— beiunt von heute an sein Geshafts hisiget Sias ahn

Buchbinder, Portefenille &amp; Galanter earbeiter,
—RD 4 ß

hält ein Lager von Gebet⸗ Gesung —A ESchreib erlalten
Geschäftsbücher Brieftaschen Eigarrenetuis PortemoͤndisPhoto
graphie· Albums uns Nahuen shomie ane enitei dil:nin bies Geschafteinschlagen
SiSolide Arbeit /uudd reelle Bebdlenung wirb zägesicheit.Sntin uu n
Es empfiehlt sich mit alber Hochachsung — d ueteetey r,

St. Ingbert den I83 Decenmber IBöοι ι, J —
ry9 u , . —*

—J—— Eu αανιν αν, Buchbiuder,
e Wohhaft bei Fran Sqgheelner Se st Wituve/ Kohlenstxaße—
ιι ν ν ιο νν ιιαν,
— d i tν νν — —
i⸗e i ν

a Die Damp Choco
aden Jöon Frauz

Stollwer um
Eöhne in Köln
n, aRh. Rinde garantiri

reinz vohne:o jegliches

Surrogat. Die Ta
jb Chocoladeninn sind
versiegelt und wwages
auf der Etiquett obig
Aten unt, Vie coltraͤntesten ¶ Sorten! sind anf Lager in
Grewenig an bedond ————

— —— —

Tanzmuusik
bei MPeter Schweizer
—— Heichen
Bihersoe Knidel
4 11.. 1t und⸗ pige, eavz
Sauerlaraut

abei Peter Weisgeber

— — —⏑—

—Vom 1. auf den 2. Januar 870
Vam z-
niiiI

—8**
J. Luirin
aufmg Itnulrisch.
17 546 SAAII —!
Zu xrestgeschenlen
— ein wohl adetirles daget in Gold
ind“ Silber/ Ehristophle &amp; Kaut⸗
schuckwaaren, Brillen, Ubren u
—
e mee
rGoldarbeiter in Si Jugber
Reines Pferdsfett
her, Schoppen aͤ 18. r. ist. zu yerlaufen
be Jo Behr, Satiler jauch spfrden dej
dezuselhen arheitsunfähise Wferde zu
nisprechendem Preise anzefauft.—
Frucht Brod⸗ Fleisch ꝛc. Preife
xex Stadt Zweibrücken ve 30 Deckmder.
Weigen geft. 86 r. Korn 4 fu 22 tr
Gerste Areihige; —fl.— kr., Gerste vier⸗
— D——— —
Spetzkern — fla —kr. Dinkel— sft.
Ann.Wijchfrucht ⸗fl. ⸗t. Hafer
zeft. 40 tr. Erbsen 5 ft. ⸗ ir —
— ft. — tr. Kartoffeln — fl. Heu Lfl.
12rr Sttoh⸗ . se 139 tt — —38
Weißbrod 123 stilogr. 16ttKorubrsd
3 Kilogrin ücfranh ditto 2 Kilogr. 14 kr.
ditto 1. Hilogr. kr. Gemschtbrod, 8 Kil.
27r. — — J
fleisth Ouat. 18 kr. 2. Qual.1s kel
Kalbfleisch 12 ky. Hammufleisch 16 tr.
Schweinefleisch 16 kr. Pper Pfund. Wein
24 ir. Bier 6ukr. per Liter, Butter 30 kr.
per Pfund.. J
— — —— — —
Fru—preise der Stadt
Naiserslautern vom 28. December.
Weizen 5 fl. 28 kr. Korn 4 fl. 13 kr.
Spelzkern — fl. — kr. Spelz 3 fl. 44 kr.
Bexste 41, 33 kr. Hafer — fl. r.
ẽrbsen — fit — tx. Linsen — — s. tr.
»r Zentierr. ,.
Brodpreise: 6 Pfd. Kornbtob 20 te.
ppfd. Gemischbrod 117/ tr und 2 pfo.
Weißbrod 11tt. „
, CMIM. RLLECCTDASGG GCCGRBGCXRAM- u ——77—
Redason Druc vuiid Rerlag von F. X. D enih in St. Ingbern. —— —

* 2. **
— — —

—

IGL E ι un 14858
—V — 1 EimInd um u⏑ Abponnemæsm- ele
pPoõ ꝛij en 438 ——— —R a 9 53
i νÑνν u 2 —AX — F 5
αα ιιαäινινναα ααν äIαιαιισX, 3*9
rna uu Medevieust MPaulusindaucni —
* eijcheint Wwöochenitlich· in: Num menm bei⸗i 6 hoth· Quuri. Sollun· aus tostetlvt. Ruminer nur
nνν ιαν u ιν — u
— ee
Dañß Reue Blail — eihultiglic. pielsetigste und dobei billigfto! e
118 62y— 9 — 1222—— ——— *
dat Faͤmilienblatt. ?
zu seinen Mitarbeitern zůhlt eg die hexvoxagenosten Schriftsteller und KunstlerDeuischlandsnu
——— 4* * —9 x. o g/r a iu in. 3 ce e Wen J
Ein iennes Blatt? Was will das Bla pe en Es vbraucht nicht, wie der Schelin es muße
Dies“Neuͤr Blatt“noch“ heute, —3354 In selnes Mantets Fulten, *on
Wo überdrüßig uud überfattnin nee Die Ertillen iin dden Pferdesgß Qui.uu
Vom vielen Lesen die Leute ẽ TTT Sorasam versteckt zu halten 55
—V o e
Das „Neue Blatt“, das heraussih —— Es klopft an Eure Thuten frei
Irastut mischen Herbsteswetler,elicl Iniblühen dem Jugend uthe
Es ist kein Blati, dus zittert undzagtetnneen n Und bietet im lustigem.: Allerlei
Wie andere herbstliche Blätler. it Das Echte, das Schone, das Gute. jn
ES ist dein Blatt, das sich um!s Wohltl 230 iftten Und ahne Furcht erklärt ei Krieg. * *
Des Volls mit — en Dex. Lüge nud demn Schlechten
Und Euch den alten Sauerkohl — 5 uͤnd wirbt um nichts als unden Sich
Altf's neue täglich warmet, F —— —* des Schotten, ves Guten une, Echten.:n
— — qq —
Es koinmit nicht, wie so mancher Schaͤt, J Und triffl ekß unter Alk und Jungon
Mit heuchlerischen Mie nen Auf eingebildete Narren,un
Und sagt, es wolle nicht dem Helinebne l 3So ' wird es zu Eurer Belustigung innn ne
Und nicht dem Schwarzrock dienen. letruEuch zeigen ahre Sparren.
7 »*Stets unerschrocken, frei und wahtt zeebel —————
1 Und lustig wivd es kamment. ιια
. Drum sei es heut nnd immerdarr 9
Gastfreundlich aufgenommen.
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Alle Buchhandlungen wird man geneigt finden, die Besorgung zu vermiiteln. Erste Nummer
ssind bei allen Buchhandluugen und Bezugsquellen vorräthig und zur Ansicht zu bekommen.
Die Verlagshauddung von A He Payne in Leipzig 9
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3333325 53 38 35 5323. 2
— — 2 * 53 — * C — 2 d
— — 2 273. 3 53
—8 53383— 332— 37833 —
52 5 525832553 — 2155528 2533 23 33. 38*.
* ⸗ * * —* 2
I38838. 2 52* 293 25 45 —— —————
833823 3 833 53— 33
*83234 8 13388658 —A
124 2 5* 22*322. — ** 2 —
—— — 3 —* —— * —— 3 5* 2 *
—V 35 — 2* 2 235 —28. 57 7. T
2.3 * 2 —2 ——— 7 — 2 Avb 228 — S.
* * 2 —* 2* * j 3 2 —* 2* —
2532323 888 — 683
233332 3,* 5—586466 —— — —5 555
—X * 33 2258 ——— —
3 . —8232. 353 835 8527 2377 *223 15
3*2 0— 533 53*5. 23 323532. —à —88 2588
z223525393 —3—5332—32833. 253 3533 2236 558
32.3 2 35., 75356* ———— 2232525 72555 A 3 —*

V

*
2
—8
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        zestellt ist. — Fällt die Ergunzungswahl anf eine Pewson, welch.
dil einem Mityliede- des Gemeinderaths in der in Art 117A6j.
bezeichneten Weises vr wandt odes verschwägert Ast. so ist Vie
Wahl ——— nicht ———
in Arf. iss vibj. A Anwenduͤng siuden han EWei den Wr⸗
Jänzungẽwahlen loinnten die Befftmungen uͤber die ordentlichen
Gemeindewahlen analog zur Anwendung.

Art. 125. Wer als Ersatzmann oder in Folge einer Er⸗
gene zamgswahl⸗ eingetroten ist, hal nur für jens Zeit einzurücken.
elcheoTerjenige,rnan:dessen GSitelle rx tritt, noch zu erfiüller
gehabt haätte. — — —*—

Ziebente Abtheilung. Schlußbe stimmungen.

An. 126. Die bisherige Verpflichtung der' Genieinden zur
Aufftessung vom Polizeirommiffuren jir anfgehoben. Bezüglich · der
en Bürgermeistern, Adjuncten und Polizeicommissären durch Art.
n Al α ve3 ο—α Instr. erim. zugewiefrnen Verricht
angen wird an besonderes Geset arlessen werden...

Axt 127. Wo in gegenwartigem Gesetze die Seelenzahl der
Vemeinde bersuichsichtigt wird, isr diese nach dem Ergebnisse der
n den Zollvereinsstaaten vorgenommenen letzten Volkszählung
ner Einrechnung· der Eivil · wie der Militärbebolkerung zu
—XRX 3 ——

Lirt. 128. Gegenwärtiges Gesetz tritt mit dem 1. Juli
868 in Wirtfamtein Die an diefent Tage bestehenden, Gemeinde⸗
zehdtben bleiben jedoch bis zum 1. Januar 1870 im Thätigkeit
enb üben ihr Amt nach Maßgabe des gegenwärtigen Gesetzes. —
Die in diesem Gesetze angeordneten Organe der Gemeindeberwalt·
img werden für das erste Mal in den Monaten November und
December 1868 gewaͤhlt. VVV———

et ig Die besichenden Vestimmungen und Zustandig⸗
iten in Bezug auf die Verwaltung! des Kirchenvermögens und
hir Befriedigimg der Cultaisbedürsmijsen bleiben vorlaufig aufrecht
haften. ι * ————

ve 7307 Mit dem Tage, an welchem das gegenwärtige
Beseh in Wirtsamteit kritn erlöschen vorbehzaltlich der Bestim⸗
aungen des vorstchenden Artitets 129: das Gesetn vom 17. RNo⸗
matee 837 ven Vestand anz bie Wahl dor: Geuueinderathe
m Rheinkrrise betreffend, und das Geseg vom glrichen. Tage. das
nlagenwesen imRheinkreise betreffendez das Gesetz dom 28.
dtuvivse· Vilt Art. 12243Art 32 Abs. 1 Kiff. Aund Abs. 3
den Pelizeistrafgefezbuches, fowis alle soustigen entgegenstehenden
Hefehe und Beftimmungen ins hesondere die über Einführung von
RerbrauchsabgabennMnd e jenen: über! dien Rothzwendigleit eines
Ztreitconsenses vder lieinet!Proceßermüchligung bei Mechts⸗
Freinigkeiten der Geueinden und der von. den lehzteren vetwalteren
ztiftungen: ꝰc VVV—— e de de

Gegeben München, den 29. April 18690. ν
11408 . udwig 4. “
Fürst von Hohenlohe, von Pfretzschner. von Gresser,

Iron Schlor, Frhr. von Prauckh, von Lutz.

4.. pon Hörmaun.
Nach dem Besfehle seiner Majestät des Königs; der —XRC

7 Secretaär des Staatsrathes, Seb. v. Kobell.

—B——

J pehe J v wt Deut schland —

Muünchen. 2. August. Die Districts ⸗Verwaltungs⸗ und
Gemeindehehörden, sowie die landwiribschaftlichen Comite's sind von
en Stsatsministerien des Innern und des Handels angewiesen
worden, die Staatsangehörigen, besonders auf dem Lande und in
leineren Städten und Märkien, über die Nützlichkeit und Noth⸗
vendigkeit der Theilnahme an Mobiliar⸗Feuerversicherungsanstalten
jortgesetzt zu belehrer und ihnen dabei bemerklich zu machen, daß
lünflighin bei Bränden, bei welchen eine den wirthschaftlichen
KBerhalinissen der Betheiligten entsprechende Theilnahme der Be
chädigten an Immobiliar⸗ und Mobiliar⸗Feuerversicherungsanstalten
nicht wahrzunehmen ist. die Bewilligung von öffentlichen Sanm⸗
ungen nicht mehr in Aussicht genommen werden daf.

Mauchen, 4. August. Der Ministerrath hat fich in seiner
zeutigen Sitzung, wie ich vernehme, mit Berathung des den
ammern vorzmegenden Budgets beschäftigt.“ Es foll die Abficht
destehen, die Staatsausgaben in' einer Weise zu regnliren, daß
eine Steuererhöhung nothwendig erscheint, obwohl in der lanfenden
Finanzperiode einige indirecte Staatseinnabmen hinter dem Voran⸗
hlag zurückgeblieben find nnd den gewünschten Ertrag wohl auch
n der nächsien Finanzperiobe nicht liefern dürften. (Wie die
N. Rachrichten? aus guter Quelle erfahren, dürfte die Einbernf⸗
mig des Landtages gegen den 25. Sept. erfolgen). —

Dienstesnachrichen. J

Die kat h. Pfarrei Hagenbach, Bezirlsamtz Germercheim,ist
dem Priester Georg Neumann, Pfatrer in Ramstein, Bezirldamu

Bfarrei Ramberg, Bezirlsamts Berg.
scx derselben Priesterf Michaeb Caa,
——
Basticn in Landau —
in Vudw Wolfhüchel· an Lawene
des dem Ersteren bewilligten Urlaub
und die kath. Pfarrei Queichheim,
erzeitigen Verweser derselben, Priestet
worden.
gust. Am dertzangenen Svundage fand
ischen Civilisten und Soldaten eint fo
daß von hier eine Abtheilung des
die Waffen treten und n ¶d Nublburt
abgehen mußte. —2
ankreich.
Wir exfahren, änßert die krie“
jen. daß der e
Namen des Don Karlos gefuhrt
ig umsich greift. Die Zahl der
ihre Organisatian schließt an einen
uu Die Banden sind mit Gewehren
Rkommen und ziemtich regelmäßig
eine Ordnungsnummer. Don Karlo
von. Pabarra und- hofft sich hald
zu Corps zu sehen, das ihm gestatten
die Bevöllerung zu richten und einen
n. Erst dann wird man dit Aus.
ener hat. ———
pit. daß sich bei den Regalten in
‚oleon beiwohnte, folgender scherzhaft
em Prinzen sehr unangenehm, war.
Hachnen. welche zufüllig die. Rämen
coues apres und. Ouvier⸗
— m ; kander folgende Ramen hilden nun
allerdings ein iemlich beißendes Epigranm.
Die Kaiserin reist wahrscheinlich am. 12. August. nach Corsica
ib, an?. welchen. Ausflug. fich, die Reise nach dem Orient
nüpfen. wirdeινιν Ind
ιννιιν England. u mν ανν
VLondom! 8. August.“ Die“ .Tiimermeldet daß. wieder
holt Getüchte über einen Präliminarvertrag im Gange feien, nach
welchem Spanien gesonnen sei, die Unabhängigkeit Cubas anzu—
erlennen. im Falle, paß die neue cubanische Regierung eine Zahl—
ung von 100 Mih Dollars in Bonds an Spanien lene hn
welche von ihr ausgegeben wurden. Die? Regierungder
Bereinigten Staaten, würde die Garantie flit — diese Bondt
—A Amexika. i
Newyork, 22. Jul Achtzig östreichische Familien auf
der Umgebung von Wien sollen dem Richmond Whig“ zufolge u
Begriff stehen, sich in der Nähe von Richmond anzufiedeln. De
jon denfelben zu diefem Zweck nach Virginien abgesandte Agent
zefindet sich; demselben Blatte zufolge, nachdem er alle nöthigen
Arrangements getroffen, berrits auf der Rückreife...
RewsYork, 4. August. Die Regierung hat auf 5
danonenboote, welche fsuͤr Spanien im Bau begriffen waren,
Beschlag belegt, da der peruanische Gesandte biesel ben als zu dem
Angriffskrieg gegen Veru bestimmt bezeichnete.

74

—

—*
x⁊ n.

7 Landaur, 2. August. Gestern Vormitlag 8 Uhr ist ein
hiesiger Schlosser mit einem Velocipede von Landau nach Wöorth
gefahren, woselsst er um 9 Uhr 10 Minuten eintraf; er hat alft
ine Stecke Wegs, wozu man 5 Stunden zu Fuß braucht. in
Stunde und 20 Min. zurückgelegt. - *

nrHeidelberg, L. August. Ein nichtswürdiges Verbre
hen wurde gestern Abend' dahier begangen. Wahrend sich den
pon dem Corps Rhenania“ zu feinem 20jährigen Stiftungöfeste
zeranftaltete Fackelzug durch die Straßen der Stadt bewegte, ar
velchem sich auch eine Anzahl alterer auswärtiger Mitglieder—
xtheiligte, stürzte sich in der Rähe der Theaterstruße plößtich ein
—XABEDD
Jezücklem Pesser mitben in den durch eine Menge, von Fackeln
zeleuchteten Zug nnd führte seinen tödtlichen Streich gegen einer
Festiherinehmer — einen Officier H. aus Noln —den er mu
Linem mocderischen Iustrumente in den Hals traf und gefährlidh
erwundete. Der Ünglückdliche wurden augenblidlich in das
Zpitat gebracht — der Verbrecher aber verschwand sofort spurlot
aner der Masse von Zuschauern, wie sie sich gelegentlich einet
Facel· Zuges regelmaͤßig · in den Straßen ein zufinden pflegen
Jeber daf Molid der schündlichen That herrscht natütlich biß jeb
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