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        7 * 2 25 4* 5 d — 122*

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5 7 7* * e .6 Mintttun urie:
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de St Jagbertar vreé in er (unde das mit dem Haupiblaite verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dirustags⸗⸗ Donueratagk und Sonntagß⸗
en aicheint wöchentlich vhnr m alz Olen sta g, Donner sta d. Sams vag und So nu tas ⸗ Abormemenlspreign piertelzahrig 32 Krut. oder
12 Silbergr.“ Anzeigen werden mit 8 Krir. die vbreijpaltige Zeile Platischrift oder deren Rauumberechneit.. u
Sams taa⸗ den I. Januar u n 1870
—— — ñ — —⸗ — S
— ———— . ———— —
Deutschland. chiffe angehörig, sind au-den Kustennwonla Conquet und Camaretn
Maün hen, 25. Dec. Der vorige Landtag hat bekanntlich nis an die Rhede won ¶Bref Hiu aufhefischt worden. Die ¶nersten
ane neue Cimelproc⸗ ßordnang, an. welcher ein dazu niedergese hier Teümmer wurden am · Sonntag n der Nahe vou Saiut Mathien—
ercusschuß mehrere Jahre Jang gearbeitet hatte,gutgehtiten efunden. Durch die: Seinuphorenlaunterr ichtet!rm samdte ¶ Admiral.
deren Einführung zum 1. Juli 1870 beschloͤsseñ. Es geschah keynaud; fofort zwei ·Demyfer guer Rettung der Schiffbrüchigen.
id jedoch nicht ohne Widerspruch, indem Ane ziemliche Anzahl Rus: man fand indeß lein. lebendes Wesen, auch A bis. jetzt kein
on Abgaorometen den in Rorddeutschland in der Ausarbeitung Ldeichnam an die Küsten aeshült. Moͤgich daß ein Theil der—
riffenenCivilproceßordnung abwärten, und ein das gauze erunglacen Mannschail üch uuf die Jufeldhen zwischen Quessant
Drutschtand: mnfassendes Vorfahren erstreben ollten. Inzwischen ind Saint Mathieu gerettet Hat, F man wegen der hoch⸗
eie Lebensahigkeit des, wie gefagt dennoch beschlossenen ehenden See Moch ittht geangen onnte In Srest erwartete man
en Processetz nochiehrete Ergaͤnzungsgesetze nothwendig, e Gorgone“ nichtwie AüberhärchteAein fruen sösi sches Kriegsschiff.
r Atlem eine neue Advocatenordnung, welche im Justizmin· Den Pamen des verungluckien⸗ Sehrffes erfuhr man erst aus den
iuin zwar dollftandig vorbereitet sind, - deren Schidfal in der aufgefischten Papieren vinnes ¶ Steue tinaunes aus eintr⸗ an denselben
Jonwmer ader keineswegs ein zweifellofes ist. Unter so bewand⸗ erichteten Dedesche:iv Die welegraphischen Exkundigungen ergaben,
An Muständen könnteleichten der jetzt geseßte Termin für das ann, daß die Gorgone auf. der Fahrt von Cabix nach Cher—
Iuslebeutreten des Civilprocesses wieder aufgeho ben und die vurg in Coxunug, zun Kohlen xigzupehmen, angelezt und am 17.
Adsicht dew xrwähntein Abgeordneten wenigstens itheilweise December wfiler aͤefahren war. Von dem damals herxschenden
— Südofststurm mag, sie dann, hou. dem Cours mehr als man am
m ünch en, 28. Dec. Das Directorium der bayerischen Bord ahnte, abgetrieben und während man Quessaqgt schou doublixt
dypotheken⸗ und Wechselbank hat dit Dioidende für das zweite ar haben glaudte, in der dunklen stürmischen Nacht au den Pierres-
Semester aus fl. 24 per Actie festgeseßzt.“ Die Gesammtjahresdivi- Noires gescheitert sein. Die Mannschaft Zählte, neinjchlieglich der
dende beträgt demnach s. 42. — dos Münchener Stadtgerich! Officiere, 34 Mann. J
den Redocleur dez“ Voloboten? dreier Ehrenkränkungen fun Leo üid In, 28. Dec. Ehn jülrchtertichegz Unglück hak, sich «
duldig erkannt . und denselden zu 31 Zagen Gefängniß, 100, 1. Nontag Abend im neuen ene e e
Heldbuße und zur · Traguug fammtlicher Kosten verurtheilt.¶zewötmtlich am Abend des Deiten Weihnachtefelertagesoxinge
Mün hhe Dec. Von den in 1868 in Bahern ighth hatte, sich vor den Eingangstdüren des Theoters
— 189e7 Vergehen treffen auf Oberbayern 4363; Ungeheure, meist den untersten Volsklassen angehsörende Mensche⸗
auf Nuderr ahern 2726 auf die Pfalz 2289; auß Shwaben nenge eingefunden, um der ersten Aufführung der Weihnachts ·
o berfranken19913 auf die Oberpfalz 1984 ;auf Hamomime,Kobinson; Crufoe“ beizuwohnen. Als uin sieben Uhr
ünlerfranken 1816 und auf Mittelfranken 18138. ,3die Thüren geöffnet wuͤrden, entstand in dem etwa 20 Fuß breiten
Aademn Westrich, 27. Dec. Wie offentliche Blätter gange, der zur Galetie und zuen Parterre führt, ein furchtbares
herichten, hat der· vfalzische Landrath in Uebereinstimmung mit den Bedraͤnge, das durch; den blotzischen Ruf“Feuer“ betrachilich
Vorschlägen der k. Fehierung zur Minderung des Procentsates rhöht wurde und zu einer heillosen Verwirrung und fürchterlichen
sindfsender Recruten, die Anwedung folgender Mittel beamragt: datastrophe Anlaß gab.“* Hunderte von Menschen wurden zu
l) strengste. Ueberwach ung es Vollzugs der gesetzlichen Bestimm; Boden gerissen und von der nachströmenden rohen Menge unbarm⸗
ungen über die Schutecäuwnisse: 2) Erhöhung der Schulpflich- Jerzig mit Füßen getreten; das Resultat war; vierzehn Leichen
agteit bei der maunsßzchen Jugend von dem 13. auf das — 6 Frauen, 4 Männer und 4 Kinder — 4swerverleßte,
. Lebentjahr, und 8) Errichtung von Forbildungsschulen (Pf. K.! die wenige Stunden später ihren Geist aufgaben; im Ganzen also
Italien. * 18 Todte.
wenedig 3. guedtHrseut ih. au Vn Ienen eert n
pesche, von Santa Maura Keine der jonischen Iuseln) wornach den Kejume aheeee mit so 5 endigte gestern
28 Mecember die Stadt gleichen Namens durche r olgendem Wahrspruch
am Morgen des Deenn Jer Geschworenen: „Wir sinden erstens, daß die Sarah Jatobs
in Erdbeben qunalech' zerstört worden ihf. ienee hestorben ist; sweilens, daß ihr e e
Bermisicht e 6. Ve ihn — Veeee ex dazu verleitet, keine Nahr⸗
S m Reg.Bez. Po en berichten olnische ing zu sich zu ne men. fahr ansiger 8 X schuldig ist.“ Der
n ee dnn 8 ae on — bolnsae Bater wurde vor die Assisen berwiesen, gegen Caution aber auf
e Stabl Schrimm, hatte ihr Erbtheil im Betrage von 300 Thr. reiem Fuß belassen. —
om Gericht geholt. Auf dem Heimwege begriffen, übernachtete Den Igel betreffend, bringt die .Nordd. landw. Ztg.“
e in einem Dorfe; keinen Bekannten habend, nahm sie ihre olgende Notiz Auf dem Markte in, Lyon, welcher auf den
Zuflucht zu dem Dorfschulzen, dem sie in seiner Eigenschaft ihr Quais des linken Ufer der Saone abgehalten wird, steht ein
elles Vertrauen schentte und den Zweck ihrer Reise mittheitte. Er Mann und hat in einem Sacke Izel zum Berkauf. deren er an“
var bereit, sie aufzunehmen und ersuchte sie, sich gemeinsam mi edem Marktage etwa 20 abzufehen pflegt. Die Liebhaber dräugen
seiner Frau ins Bett zu legen. Als Alle im üefen Salafe ich um ihn und bezahlen diese kleinen Insectenfresser zum Preise
lagen, stand. der geldgierige. Hauswirth auf, ging in den Garten bon 75 Cent. bis 1 Franken. Der· Igel ist kein Thier, das
und grub dort ein Loch. Tarcuf nahm er kein scharfes Messer, dan zum Vergnügen hält, und man kann ihn auch nicht streicheln,
i Ben der betden Sgiafenden und durchschnitt mit sichert vie eine Angoraks tze. Aber in rinen abgezäunten Garten gesetzt,
hand den Hals der vorne s Beite liegenden Person, nahm jtin ist et ein unermüuͤolicher Vertitger Gadlicher Insecten. Im
Spier und verscharrte es in die Erde. Ba seiner Rückkehr fand, Hause macht er Jagd auf Wanzeu— Schwaben ung andere Thiere,
Fet das Beu leer. Er hatte, statt des fremden Mädchens welche die Plagen unserer Kühe sind. Als nachtleoendiges Thier—
aͤne digue Frau ermordet. Letztere lag am Abende an der wie das genannte Ungeziefer auch, frißt es dassetbe zu Huuderten
Wand, haute sich aber später auf die vardere Seite des Vettes 'und saͤubert davon sehr bald die Wohnung. Der Jart wird sehr
Jelegt. Das Mädchen hatte sich nuch der Mordthat aufgemacht und leicht zutrautich, wenn“ man ihn futtert (wozu alle moörlichen Speise—
par mit seinem Gelde davongeeilt. este sich eignen) ünd ihn nicht neckt, sondera in Ruhe laßt.“
Nus Brest mird der Untergang der französischen Corvette
ee en dehneide FJrümmer und Vaviere diesemw Qrieas·
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        *1
Dienstesnachrichten.“

Der Stagisprocurator⸗Substitut Jakob Kullmer in Kaisers
lauternx ist· jum· Bezirtarichter bei dem Bezerksgerichtein Kaisers
autern ernannt, deh Zandrichter Karl Rösset in Hornbach jum
Bezirksrichter in Frunkenthal befordert, der Staaksprocurator⸗
Substistut Julius Schmolze in Frankenthal in gleicher Eigenschaft
aach Kaiserslautern versetzt, aus die hierdurch sich eroͤffnende
Stelle eines Staatsprocurgtor⸗Süubstifuten bei dem Bezirksgerichte
n Frankenthal der⸗ Bezirksgerichts Afsessor Eduard Jung daselost
defördert, dann zum Landrichter in Hornbach der Bezirksgerichts-
ussessor Emil Pixis in Frankenthal befördert, die hierdurch eröff⸗
nete Stelle eines Bezirksgerichts-Assessors in Frankenthal dem Land⸗
gerichts-Assessor Dauiel Fahr in Kaiserslautern verliehen, der Land⸗
zerichts⸗Affessor außer dem Status bei dem Landgerichte Germersheim
ANugust. Pauli, unter Einreihung in den Status in gleicher Eigen⸗
chaft nach Kaiserslautern versetzt, und der geprüfte Rechtscandidat,
Ferdinand Böcking in Landan zum functionirenden Staalsprocu—
rator⸗Substituten in Ftantentbal ernannt worden.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Die Verwaltungen der deutschen Eisenbahnen sind dahin
Ibereingekommen, daß jede Verwaltung für ihren Localverkehr
dieferfristen festzuseßen und zur öffentlichen Kenntniß zu bringen
hat. Dieselben Lieferfristen gelten auch im directen Verkehr.

Neues Mittel zum Löschen von Feuers—
zrümnstern. Herr H. Reinsch hat gefunden, daß fich Kochsalz
ösung zum Löschen des Feuers ausgezeichnet bewährt. Das Koch
alz löst sich, namentlich im gemahlenen Zustand, sehr schnell im
Wasser auf und kann deshalb jeden Augenblick bei einer Feuers—
»runst in Anwendung gebracht werden; das Salz wird in den
Wasserkasten einer Spritze geschüttet und während des Spritzenz
mmer nachgegeben. Nach Versuchen des Herrn Reinsch ist es
stgestellt, daß Kochsalzlösung wenigstens der vierfachen Menge
Wassers als Löschmittel entspricht.

Grankfurter Arbeitgeber.)
Die nächste Nummer des Anzeigers erscheint am Dienstag.
—— — —

Bimiudunt A bonnement.
FPP—e BIatt
Hãin IIut rtes Familiem-Jourual. J J
Medacteur: Paul Lindau.
erscheint wöchentlich in Nummern von 16. Hoch Quart-Seiten und kostet pr. Nummetr nut
8Sur. ....
Das Neue Blatt int das reichhaltigste, vielseitigfte und dabei billigste
* deutsche Jamilienblatt.
Zu seinen Mitarbeitern zählt es die hervoragendsten Schriftsteller und Kunstler Deutschlands.
Programm.
Ein neues Blait? Was will das Blatt, Es braucht nicht, wie der Schelm esmuß.
Dies „Neue Blutt— noch heute In jeines Mantels Falten 4
Wo überdrüßig und übersatt An33 Die Krallen und den Pferdesuß
Vom vielen vesen die Leule? Sorgsam verst ectt zu hulten.
Das ʒReug Blatt“, das heraus sich wagt Es klopft an Cure Thüren frei
Int stürmischen Herofteswetter In blühendem Jugendnmiuthe J
vs ist kein Blatt, das zittert und zagt, Und bhietet in lustigem Allerlei
Wie andere herbstliche Blätter Das Echte, das Schöne, das Gute.
ist kein Blait, das sich um's Wohl Und ohne Jarcht ertlärt eß Krieg
Des Vollks mit Pathos härnret,;——;— Der Lüge nnd dem Schlechten
Und Euch den alten Sauertph —00 Und wirdt um nichts, als um den Sieg
Aufꝰs neue täglich wärniet.. Des Schönen, des Guten une Echten.
Es komint nicht, wie so muncher Schelm. J Und trifft es unter Alt und Jung
Mit heuchlerischen Mienen Auf eingebildete Narren, V
Und sagt es wolle nicht dem Helur —A
Und nicht dem Schwarzrock dienen. 14 Euch zeigen ihre Sparren.
5 Siets unerschrecken, frei! und wahr ——
nd lustig wird es kommen ——
e e! u Drum ser es heut und immerdar n vn
473 Gasifreundlich aufgenommen. —
Ihonnementspréis Priaunmum. Pro Qquartal, nIso fir 13 Nummern
* A1 h ———
— 2 8Sgr. e ü de
Alle Buchhandlungen wird man geneigt finden, die Besorgung zu vermitteln. Erste Nummern
ind bei allen Buchhandluugen und Bezugéquellen vorräthig und zur Änsicht zu ekommen. 9
.Die Berlagshandiung ven Li. H. Pahne in Leipzig.

*
3—

Als wirksames Hausmittel gegen alle
catarrhalischen Zustände haben fich die
sStolIwerenschen Rrusthonbons das
volle Vert auen aller Leidenden erwor
en. Zum Preise von 14 Kr. pr. Packet
sind dieselben vorräthig in St. Ingheri
ei J. J. Grewenig und bei Cond. G
Rickel, in Blieskastel bei F. Appr—
deris.

Freiwillige

— —
*
Feuerwehr
a
Montag den 8. Januar 1870 Aben“
6 Uhr.
Generalversammlun
im obern Locale von Ferd. Obe' iii
Tagesordnun—e
i.) Ballotage über Bächt
2.) Jahres-Abrechnung
3.) Neuwahlen.
Im Auftrag des Bett.
o. Ctief grix

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2 n
3 Zimm uün—
. Fenruar bezn 3, 8*
An
v Kimmel.
Vom

8 nuar 1870
Vame
x SIc

hei
J. Quirin
aufm Renrisch.

VDie billigete und heste NModen-Zeitun

e chahe let istcunstreitig

8 —AA— X

Die Modenwolt.

Preis für das ganze Vierteljabr 86 Rrar rh.

In Dentschland hat die Hodonmwelt an Ruf und Verbreitung allen anderen Moden-
ceitungen den Rang abgelaufen, was sie ihrem vortresflichen Inhalte, ihrer grossen Reichhaltigreit
and ihrem billigen Preise 2u verdanken- hat. — Vornehnlion ninnt' e odenwelt Ruckvicut
iuf dio Bedũürfnisse in der Famisie, weniger auf die der grossen Welt. gie ompfiehlt sich deshalp
0 zugsweise allen Müttern und Töchtern, die Goetallen daran finden. ihre eigene und der Ripdee
l'ilette, wie die gesummte Leibwasche velbet berzustellen. —

Abonnements weiden Jéderæzeit angenommen bei allen Buchhandlungen uva Poꝛtũmtern.

rrabifche Gummu ugel
rabische Gummi-Kugeln
bereitet von W. S tuppel in Alpiersbach.

Ein vorzügliches Lincerungsmittel für Vrust- und Hustenleidende. Es werden
dche blos in derschlossenen Schachtein,welche inn den Zeugniß des Herrn Dr. Wer
uNin Breslau versehen sind, abgegeben, und sind solche in den neisten Abotheken zu
daben Mowie in St. Ingbert bei

—*

Für Brust-Leidende
ist der durch seine außerordentlichen
heilsamen Wirkungen so bekanni
Krautor-Brust-dyrup

des Hoflieranten

F. IV. hoclcius in Otterhorg

das beste Linderungsmittel.
Alleinverkauf in Flaschen

zu 24 kr. und 35 kr.

in St. Ingbert bei d. Frladrich.
„ Homburge, Ch. Webeéeœ,
Zweibrücken, W. M. Séei.

An d wo sich noch keine Niederlagen befinden, werden joche errichtet durch das
Benerale Devohon J. G. S chroͤder in Darmstadt.

J

— — —— —
Redaltio Druck und Verlag von d. X. Denn et eu Et. Ingabert.

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        2— 53 3 353 33 —522228 3253;23283 8 — 3*
2 3 * * 8 2 * 22222
55 353375555 535253 583 332352333 5253 335383 555 35*3
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—AA — 5 — — * 32*88 2 22 22 5* 22 5 328
— * — — — 82 2 22 *832 2 5s222
223 52523232 — — — 2z5325 *52* 322 k—EI 57. 35
2 c 3 2 — 35 2528 82 —22 5*æ2 S 8*
— —*52 * —— 3 —38 5272 * — 28
372 2*2—5355 ⸗—5 33858 —5* 742837 5x5 —— 358235 2338332523
522. 233 38 8372 —5—5 272553533 5835 53232 553253333
z—»z553355 75 53228 5— 8—5— 383 35 385 23353238535
2— —— 3832328 7127325
— 258 * *2 2 22 J * * * *
225 — — 356—23 —3 —ñ555233258 527 —S523 555 —*55275
— Ss835 582 — . — —— 3 — 25—5
3383 55 2 32333 8—3 s3 33338323 —64537
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3338z ——3535 3553532538 38328338 6377 33 2326 53
5 223 33—— 33383 ãA
c— — —22 —2538235.5257 5552.52*8 * 2 55358 2—822 3 2 32 *
* 2 5* 2* 8 — 2— 5323 225 — ———— 23 8 * * —
125 —533582 * 55S8 3 * .2. 5 53 —
— 5368 ——,—58— 232— — —
533335553 23328* —A cz883 35 3358287
15 — 72 * 2 —A— —— 257* J — * —8 — Z
55 —8 * —52—8 22 8 —522 — 25 — — —
* 2 2 26 —— — — 325352 8 — 5 — 2*
327 3 38381533 z 38 838 38
*2* — O 5 —z —z ——58525— —53 27—323 3m35
55 —— —z583— —855 2555 — — — —32332
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34 —— — — 2 5 225
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—E—— Sams ka gund Sonntag. Abonnementspreis vierteljaͤhrig 42 Krir. oder
12. Silbergr.“ Al werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blautschrift odex deren Raum berechnete. 93
M 2.4 ν Xu Dienstag, den A. Januar et a tt. *364 4870.
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Iä Deut sch —V
Miun chen Ub Jan. Seit dien Tagen erzählt man
ach immer häufiger, Herk von Lutz Haders um den Civil
tdceß und bie Freigabe' der Advol überdrüssig. und müude,
wolle sich demnachst“ von seinem frül Portefeuille vollständig
rennen und dasselbe in definitivetmit dem des Kultus⸗
ninisteriaͤns vertauschen.“ Die Abgeten der Rheinpfalz sollen
aämlich beabsichtigen, sofork mit deminne der Kammersesion
den Autragauf“ Hinausverlegung Einführungstermins des
ibilprocesses zu stellen und man wiicht fehl — gehen, wenn
man annimmt, daß dieselben auch vnderen Mitgliedern der
Fortschrittsbariei, besonders von den m v. Stauffenberg, Herz,
Zrantenburger Kraußold, Ettmer le bei Eindringung dieses
ntrages unterstürt werden. Auch dereordnete Dr. —X
oll anen“ ähnlichen Antrag einbtinwaͤhrend Dr. Weis und
Ir. Marq. Barth gegen diese. Anträsch ablehnend·verhalten
werdem In vdieser“ Frage werden wip das feltrne Schauspiel
leben, daß die beiden Lagerunter selbst getheilter -Ansicht
ind einzelne der größten politischen Erquoade hoc gleicher
Anschauung sein werden .. — icny
Muünchen, 1. Jan. In der herischen —XX
vurde vor einigen Tagen die Befürchtausgesprochen, es werdt
nit RKücksicht auf die Zusammenseßung bevorsiehenden Kammer
ind die fast gleiche Stärke beider Parlvon der Regierung nicht
einmal der Versuch gemacht werden, Wahlgesetz vorzulegen.
Pix theilen diese Befürchtung niqt, lugen noch viel wenjger
n mit dieser Befurchtung duglech asprochenen Wunsch, die
egierung möchte vorweg im Hinbluf die zur Schaffung
ines, neuen Wahlgesetzes erfordeliche veidrit telsmajoritaͤt der
dummer vonder Vorlage eines Waetzentwurfes absehen.
Wir glauben, man wird auf beiden Seides Hauses derständig
zenug sein, einzusehen, daß die — nicht stille steht und
haß durch irgend einen äußeren oder aucheren Austoß die Be—
rechnungen und Zahlenverhaltnisse jeder Pahüben wie drüben we⸗
entlich alterirt werden könnten. Beide Part die Forischrittspartei
eit dem Jahre 1883 und die ültramontPartei seit den Zoll⸗
darlanentswählen, sind unzufrieden mit degenwärtigen indirek⸗
len Wahlgeseße und verlangen die Einsüh der direkten Wahlen.
Fine konssitutsonelle Regierung wird und die öffentliche Mei⸗
nung, wenn sie sich in solcher übereinstimmr Weise manifestirt.
achten. Wir gehören zwar nicht zu jenensche von dem direkten
Wahlrechte alles Heil erhoffen, und glaubhaß mit der Einführ⸗
ung desfelben die politischen Gegensätze se verschwinden oder
sich mildern, — allein das Recht der sogeiten „Minoritäten“
ist doch besser gewahrt, wenn in einem neueghlgesetze Wahlkreise
mit je Einem Abgeordneten geschaffen werden hon einer solchen Ein⸗
lichtung ziehen gieichmäßig beide Parteien Vor. (Augsb. Abdetg.

Berlien, 1. Jan. Bei dem heutigReujahrs⸗Empfange
ver. Geuetalität hiell Wrangel die Ansprachvorin er den Stolz;z
der preußischen Armee wegen Verleihung dessischen Großkreuzes
des Georgsordens an den König betorte. Koönig erwiderte,
„Ich danke Ihnen für die Namens der Anwoen ausgesprochenen
Hesinnnungen. Da Sie aber der Auszeich erwähnen, welche
der Kaiser Rußlands mir hat zu Theil wer lassen, so muß ich
zier aussprechen, daß ich diese sowohl, alz Worte des Kaisers,
pelche dieselbe begl⸗iteteten, nur Ihnen, me Herren verdanke,
owohl denen, Relche die Armee zu Siegesefuͤhrt, als denen,
velche sie lange Jahre zu so großartigen Ehen ausgebildet und
norbereitet haben.

Frankreich.

Paris,“l. Jan. Beim heutigen Eange des diploma⸗
ischen Korps erwiberte der Kaiser auf dessGlückwünschen: „Die
Anivesenheit des diplomatifchen Korps ist e Beweis der guten
Beziehungen, welche meine Regierung mit a Mächten unterhält.“
Ddierauf· richtete der Kaiser an jeden Gesand einige Worte.

eit it. ινν— —
onnernena Vermissch t e s.
SuIngberqd, 442 Januar. Bei der gestern Abend

tattgehabten“ Neuwahl der Vorstandsmitglieder der hiesigen frei⸗
visligen Feuerwehr, wurden folgende Herren gewaͤhlt: Peter Sti ef⸗
Iberbrandmeister; Heinrich Stief, Brandmeister; Hermanm
vigscher, Adjutant; Philipp Wentzel, Zeugmeister; Fritz
—A Ernsi Conrard, Cassier.
Laut: Ausschreiben der Prüfungs · Commission findet aam I.
Februar 1870in Speyer wieder die Prüfung⸗ behnfs Zulassung
uͤm einjährig Freiwilligendienste statt. Gesuche um Zulassung sind
hätestens dis L0. Januar einzureichen. iurte
Offenmib ach, 29. Dec. Die Angeklagten Döpig·und
Steidel wurden des Raubmordes an dem Fabricanten Mathiß
huldig ertlärt und beide zum Tode verurtheilt. id n

7 aris, 31. Dec. Die Verhandlungen des Procefses Tropp⸗

nann wurden gestern geschlossen. Das Hauptinteresse der Debatten
oneentrirte sich natürlich auf die Rede des Vertheidigers Lachaud.
Wie sich erwarten ließ, stützte derselbe seine Vertheidigung. haupte
ächlich auf die Vermuthung, daß Troppmann Mittschuldige haber
die man auffinden müsse, wenn Gerechtigkeit werden, soll. Zugleich
aber suchte derselbe darzuthun, daß sein Client nicht völlig zurech⸗
zungsfahig sei, eine Ansicht, welche der Generalprocurator-auf das
mntschiedenste bekämpfte. Nachdem der Präsident die Debatten
esumirt, zogen fich die Geschworenen in ihr Berakhungszimmer
rück; sie derweilten eine halbe Stunde in demselben. Auch
Troppmann wurde während dieser Zeit dem Herkommen gemaͤß
is Dem Saale entfernt. Beim Eintritt in das Wartezimmer
ragkecer inen seiner? Begleiter, wie lange die Berathung der Ge⸗
chworenen daggen tönne Eitw hatder Stunde, autwortete diceser.
Verade die Zeit, bemerkte Troppmann, um ein Spielchen zu
nachen. Das Verdict der Geschworenen, welches in allen Aklage⸗
uncten auf Schuldig lautele, hörte Troppmann mit dem äußersten
Hleichmuth an; ebenjo die Verlesung des Todesurtheils. Auf
die Frage des Präfidenten, ob er noch etwas zu sagen habe, ant⸗
vortete er nur mit*k einem ironischen Gruße; auch dem Publikum
nachte er vor 8* Abgange eine spöttische Verbeugung. In
ie Conciergeriehurüdgelehrt. sah er sich von dem Chef der Sicher⸗
seitspolizei empfangen. Wissen Sie schon, sagte er zu diesem
jewendet, ich bin zum Tode verurtheilt. Aber jetzt vor allen
dingen habe ich Hunger; ich habe seit heute früh nichts gegessen.
Wie schon sein Advocat in der Sitzung angekündigt, wird Tropp⸗
nann pegen das Urtheil Berufung einlegen.

7 UÜeber eine Katastrophe, welche vor den Weihnacht zfeiertagen
die Feuerwerkschule der Marine in Toulon heimsuchte, wird ge⸗
neldet Die ürsache des Unglücks ist unbekannt, weil alle dort
Anwesenden ihren Tod dabei gefunden haben. Die Explosion fand
Fermner Werlstätte statt, worin Torpilles gefertigt wutrden. Zugegen
varen ein Chef der Feuerwerker, sdrei Feuerwerker nnd drei
Schiemänner der Marine. EinUnlerofficier der Artillerie hatte
ich eben entfernt, um sich an der Küste die Hände zu waschen,
ind fam dadurch mit dem Leben davon. Es waren eben 6
Torpilles in Arbeit, aber vor der Thür lagen mehrere Fässer
hulver, von denen jedes 130 Kilos Pulver enthielt. Sechs ganz
erkohlie Leichnahme wurden uuter den Trümmern gefunden und
ann ein Kopf, der ins Meer geschleudert worden war und dessen
zazu gehörige Rumpf am folgenden Tage auch im Meere ge⸗
unden wurde.

f Vor einigen Tagen, so erzählt der „Rappel“, starb in
Nankes ein bekannter Hagestolz, der Bruder eines ehemaligen Maire
don Nantes, ganz plötzlich, ohne daß seine Fam lie den letzten
Augenblicken anwohnen konnte. Ein Diener besorgt allein die
Bestattung. Die Todkengräber kommen. Der Diener führt fie
ins Haus, entfernt sich für einen Augenblick; dann folgt er dem
venig zahlreichen Zug, der fich in die Kirche und von da auf
»en Friedhof begibl. Der Diener kehrt nach Hause zurück, und als
et in das Zimmer seines Herrn tritt, stoßt er einen furchtoaren
Schrei ausDer Leichnam lieat da, in lein Leichentuch einaebüllt
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        Der — Kammerdiener glaubt, er seĩ wahnsinnig und nähert
sich; aber nein,, er hat ch nicht?getguscht; es ist in der — 5*—
der Leichnam des Verstorbenen, den er erblickt hat. Die
Todtengräber hatten ihn, vergessen. Diese⸗ Manaer, die wabr
scheinlich betrunken, maren, hatten, den Sarg zugenagelt und den
Leichnam, den Niemand bewachte, liegen gelassen. Der leere Sarg
war in die Kirche und auf den Friedhof getragen und wurde mit
gebrauchlichen Cermonien in die Gruft gefenkt. Alles war von
—
7 Ein ergbtzliches Chignon⸗Histörchen erzählt ein schottisches
Blatt. Ein Pächter inFifeshire machte von Zeit zu Zeit die Eutdeckung
daß die, Schwänze seiner Kühe ihres Haares beraubt wurden. Lange
sanner hin und her, wem er wohl diesen Schabernack zu ver⸗
danken habe, bis feine Gattin eines Tags in der stammer ihret
Milchmagd einen aus Kuhhaaren verfertigten. Chignon fand. Das
ländlich sittliche Modedämchen wurde ins Verhör genommen und
gestand, nuf Kosten, der Kühennicht allein sich, sondern fast sämmt⸗
liche Dorffchönen mit Materialezu dein modexnen Haarputz ver⸗
sehen zu haben, mit demmsie beim nächsten Tanzpergnügen zu
glanzen gedachtenn nn rt — — i — D —
Dienstesnachrichten.
Die erledigte Steuer⸗ und Gemeinde Einnehmerei; Waldmohr.
wüurde dem vormaligen Verwalter der k. Erzjehungsgustalt Kaisers
lautern jund derzeitigen Einnehmerei⸗Verweser Fohann, Bergnanu
non Winnweiler übeciragen. 1
Die Functionen eines.iprot.Distriltsschulinspeltors für den
stanton Ollterberg sind dem«Pfarter Liseber isch in Otterberg
sibettragen worden. — Zu Schul verwesern sind ernannt worden
die Schuldienstexspectanten Jacob Wieillert von Dierbach an de z
prot. Schule zu Gonnheim und, Peter Sschul tz von staiserslau⸗
ern an der kath Schule zu Oberwürzbach.

Volkswirthschaft/ Handel uud Verkehr.

2 5 9 — 5

134— Zis Befitzer vosn baherischen Ostbahn -Altien machen wi
darauf aufmerksam. 8 der Zeit vom J. vis 81. Januar
1870 das Recht hghben, auf Altien dine ucue“al pari din er-
verben. Wer von diesem Rechte Gebrauch machen will, hatseine
Aktien neben einem in duplo anzufertigenden Bordereau u A. bei
der Filialbank in Ludwigshafen einzureichen. Bei Anmeldung des
Bezugsrechtes ist sogleich die erste Raten mi 39 fl. per Allie zu
erlegen; es kann aber aucht der ganze Betrag sogl eich e inbe zahl
werden; derselbe wird mit 42 00 verzinst.

Postsache. Von Reujahr an treten in Bayhern neue
Borschriften in Bezug auf Verhandlung unbestellbarer Briefe in's,
Lehen. Ist ein Adressat abgereist, Ohne — specielle. Bestimmungen
über an ihn eingehende Briefe getroffen zu haben, so muß der
Brief 8 Tage lang aufbewahtt unde sodann an den Abgabeort
zurücgeschickt werden; hatzer eine. Bestimmung getroffen. so ist
ihm der -Brief soforh. nachnsenden- Iht der, Adressot unbekanni,,
s) muß, wenn die sorgfältige Rachforschung kein Rejultat geliefert
der Brief nach Z.Tagen dieder an den Ähgabeoct zurüdgeschigt
werden; ist e hal die Zurückjendung unter
der Bemnertung , Wer von,beiden oderd wer von mhreren 7 zu
exfolgen. Ist der Adressat sodt, so ist der Vrief an die Erben, den
Vormünder 2c.. bei Haudsingshäusern und, den einstweiligen Ver—
reter der Handlung abzugeben. Briefe an eine, erloschene Hand⸗
lungsfirma sind an den jogabeort zurüchzulziten, Verweigert. ein
Adressat Portohezahlung, so ist det ·Brief nach g. Tagen,.bei
Berweigerung der Annahse des Briefes aus sonstigen Gründen
anbexweilta qur den Abgahort zurüczusenden. Wenn Posts restants
Briefe imnerhalb, 3 Monhen nicht, abgeholt werden, sind sie
urbelellbarzu behandel
10. 000 Gulden

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Chocoladenfabrib Franz Etolwerck und — — *

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BPramiirt wegen Reellitat und Preiswürdigkeit. Ver- 73

treten in allen Städten j u

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Blieskastel⸗ St. Ingbert.
Dex Bezirks-Lehrer· Vereins Blieskastel—

St. Ingbert hält bis 19. Januar 1870,

Nachmittags 1 Uhr zu Bliekastel im soge—

nannten Viertel'schen Saale (EFt.

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3 * 2 *2 F *552 — — —

253538—3337773535 223353238 — ——

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Der St. Fagberter Anzeiser (und das mit dem re verbundene unierhallunhbblatt/ mit der Dienslags · Boumerhlags ⸗ iead Sonniatn

Aunimet) erscheint wochentlich viner n Ih Deein⸗zth g Oisr wie Ztag, Saames kalg unb Sonmrag.“ Abohmementsbreis vierteijahrig 42Rrit ode
uees Silbergr.“ Anzgeigenwetben nit 8 Krzt!vie drespaltlge Zeile Blatischrift oder“ deren Raum berechnet.“ ια —
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d 3ar? Deutfchlond, — — — —D

München, 8.5Jan. Die zur Fortschritsspartei gehörenden
Mitglieder der Kammer der Abgeordneten hielten gestern Abeuds
die erste Klubsitzung, wohei ungefähr g0. Mit lieder anwesend
vwaren. Im Ganzen kann diese Fractionderz Kammer ihre
Stärle auf 61 Abgeordnete bemessen. 341à,

— Ob die Kammer. der Abgeordneten noch, vor. Ende dieser
Woche ihre Präsidenten und Secretäre wird wählen, können, ist
zoch zweifelhaft 83 jedenfalls gber; kann die feierliche Eröffnung, des
Landtages nicht vor Aufang der naͤchsten Woche stattsinden . ob
dieselbe durch Se. Maj. den König erfolgen wird, äst zur Zeit
noch nicht bekannt.

— Zu der Berathung' über den Entwurf der neuen Advo—
atenordnung sind R. a,, heigezogen die Adyocaten, Dr. Henle.
Dr. v. Auer, Dr. h. Schauß. Dr. Marq. Barth und Dr. Streit
on Würzburg —

Das 15 Slaatsrinislerumdes Innern hal nah vorgängigem
Benehmen mit dem h. Kriegsministerium, guf- geschehene Anfrage
ber den Vollzug des Wehrgeldgesehes denn Kreitregterüngen Folz
gendes erdffnet: Wehrpflichtige, welche hzei, der —* hebung zur
Äbleistung der Diensipflicht in der activen Arinee in diese einge
reiht, daher einberufen, exercierit nachträglich qher mmit Rüchich
auf den Formationsstand als überzählich zur, Erfatzmannschaft.
oder bei den herittenen Waffengattungen“ jn den Stand der
„Ueberzähligen“ versetzt werden, Ind nur für das Jahr, in wel—
thhem sie zur präsenten Dienstleistung beigezogen waren, ohne Räck⸗
sicht auf deren Zeildauer, von der Entrichtung des Wehrgeldes
befreit, fur die Dauer ihrer weiteren Dienstpflicht in der aktipen
Urmee dagegen zut Entrichtung des Wehrgeldeß herpflichtet, soferüe
nicht etwa unter““außerordentlichen Verhältnissen ihre abermalige
Finberufung erfolgen sollte. Dieselben sind jedoch für die Dauer
hrer Resevepflicht von der Wehrgeldleistung befreit, weil soldde zu
den Fahnen berufene Mannschaften in der Reserve nicht mehr zu
der Ersatzmannschaft zählen.

München, 3. Jan. Von den Wahlen sollen, wie man
jört, zur Beanstandung angemeldet werden, jene der Wahlbezirke
München, Passau, Günzburg, Kempten, Kandel. (Nach anderer
Mutheilung sind bis jetzt drei Wahlreclamationen in den Kiulauf
—T—— —VDD—
Wahlen der, 73 Abgeordneten der Residenzstadt beanstandet, und
eine Reclamatidn aus Obereinheim bei Schweinfurt, welche“ gegen
die Wahlbezirks-Eintheilung reclamirt.7

Muünchen, 4. Jan:“ Vom Handelsministerium sind!“ den
sreisregierungen zur Unterstützung der auf Errichtung, Erweilerung,
und Vervollkommung der gewerblichen Fortbildungsschulen zielenden
Bestrebungen auch für 1870 wieder 7000 IJ. zur Verfügung gestellt.

München, 4. Jan. Die Abgeordnetenkammer hat heute
die Einweisumgskommisflon gebildet. Dieselbe, bestehend, aus dem
Alterspräsidenten, den beiden“ Jugendsekretären und sechs durch
das Loos bestimmten? Mitgliedern, prüft die Legitimationen.
Dus Loos war den Patrioten günstig. Außer dem Altersprä⸗
identen und den zwei Sekretären gehören fünf der ausgeloosten
Mitglieder derpatriotischen, Partei: und nur ein, Mitglied der
Fortschrittspartei un. 1ν *

Die Kreisregierunge der Pfalz hat folgende Entschließung
wegen der Theilnahme der Beamten an politischen Vereinen ergehen
assen: „S peiser, 21. Nopember 1869. Das Gesetz vom 26
Februar 1850, „die Vereine und Versammlungen vetr.“, verbiete⸗
zwur den Districtsbeamten den Beitritt zueinem politischen Vereine
nicht. Allein die polischen Vereine sind nach Art.“ 1418 des
Vereinsgesetzes der Cognition der Districtspolizeibehörden ünterftellt,
diese sollen, die Außerachtlassuug der im Gesetze vorgesehenen Vor⸗
wussetzungen der Staatsbehörde mittheilen und sind' befugt, m dem
n. Art. 19 des erwähnten Gesetzes bezeichneten Fällen einen poli⸗

sischen Verein zu schließen. Nach diesen den Distrikspolizeibehörden
nurch das · Gesetz eingeräumten · Thätigkeiten würde ein Districts
olizeibeamter. welcher in einen volitischen Verein sich aufuebmen

— —7 e 3..u
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        München, 310 Dec. Die Kreisregierung von Oberfranken
hat beschlossen, daßz vom 1. „Jan, Aaugefange edie poleilichs
Fleischtaxrung fug in diesem Regierungsbeark wersuchswelse
aufzuhören haben Eine solche Votrfügung ist nach Zem Gesetz in
—
ab innerhalb Bayerusß die Fleischaxe nur noch im Kreise Oberpfalz
bestehen.
r*Süchteln, 23. Dec. Auf ihrer Visitat onsreise nach
Bladhach und Umgegend hat, die Gräfin. Hatzfld. das hiesige
Atheiter. Kosino init Ahtem Bejsiche beehrt. Am Kasngsagle wurde
sie von weißgeklerdeten Madchen, zunpfafigen. DerVorsteher des
Vereins richtete eine Ausprache an die Gräsin, worauf diese sich
— eine Cigarre anzündete und sich mit den Ve nsgenossen
untethielt. —
— yFDie Vierleljahrsschrift für praklischt Chemie“ theilt sol⸗
enden Fall einer Vergeftung durch schimmeliches Brod mit: „Eine
3 Bater, Mutter und ein fünffähriges Mgachen Ffand
ach ciner 14taglzen Abwesenheit von' Hause! ihr sebsigebggenes
Schwarzrod, welches unterdessen in eine n Schraute selegen hatte.
jauz it grunem Schünmel bededt, aß aber doch davon, nachdem
* Jo viel wie moͤglich gereinigt worden wah Alshald stellten sich
xei ·allen “Drelen heftige Kolitfalle Brochreiz Kräinpfenec. ein. ihr
Stohnen und Schreien zog die Aufmerksamkei“ der Nachbarschaft
guf sich, man holte ejnen Arzt, diesem gelang es auch. die Eltern
gi batten. das Kind aber ssarb cß 3
Saxß. Ien. Wan arzahlt von den etten Vage —**
Vsgehendinnen en n J 8 w 8 ne
schenfölle, Um Mithag war das Menschenged angen im Vorsaal e .4 P.Di ichten·**
Garlchigners goß. deh ein ust den en ae 33 wuyn 333 Dierseznachrichen
nan nicht hat koustatiren onnen zusammerbtach und lein Lebeas Durch Beschtuß dertk. Regierung der Pfatßz. Kammet des
eichen von sich gad. Auf der Stelle nach deim Hotel Dieu, ger Iniern: wurde der SchuldiensteExspectant Peler Schulz, don⸗ Kai⸗
Wwafft, tam ed Mar git sich, verfiel ghet in einen Walhaͤu fal. Ih erslautern zum Vexmestregn der kagth, Schute, zu Bperwuüzbach
ourlange ach Troppmann dsch will. ihn tödlen !xsef er mit rnannt, n n n —
Msenden Lippen, herstörten Augen und oildemn Geßchle, Punkt Der Adyocat Ilusus Petersen“ inn Zweibrücken ist auf sein
3Uhr verließen der Kalfater Hauguel und der Gendarmũ Foͤrrard. lufsuͤchen in gleichet Eigenschaft an das Perirksgericht in Landau
vᷣahrend der Pause den Gerichtssagt in gißtgen dlrn jn Arm in zetseht uind die edurg sich eröffnende Advocateustelle hei dem
die Restauration deg Handelsgerichts um kein Glas, Behdequxwpein tzezirtsgerichte Zbebrücen dem geprüften Rechtscandidaken Carl
s trinkenn; gher. kaum hatten sie sich niedergeseg, aelnee uß⸗ Mercklen gus Spehet berliehen worden —Die erledigte Steue
laubliche Menschemenge sich hinsuhfü zie und ur oarg. das und Ermeindceinnehmerei Altheim ist vem “geprüften Einnehmerel·
docal zu berlaen. In Folge bet sie diht umringenden, ee candidateir und der zeitigen Einnehmereiverwejer Wilhelm Theobold
i Wendarm Fetraͤrde noch ehe sieden Justizpaset errete, Itte un Hochspeher übertragen, dann der Steuers und Gemein⸗
ohnmächtig in die Arme seines neuen Freundes Hausguel, dore51 geitntehmer FJofebh Glas von Meckenheim auf die erledigte Steuer
unter allgemeinem Beifall mitß: isöinen starken Armen aufhob und ninhze Gemeindeeinnehuterel Kandel, persetz und die hiernach sich
hu iu Hen Assisensagl trug. Gegen g. Uhr. hatte gich, im Waztesaal ilchigende Steuer⸗ und Gemeindeeinnehinerei Meck. Abeim dem g
e exregte Menge angehdit. die das Verdette der nCan gehfteit. Einnehmereicandidatene Victor Withelme Helfferiche von
shivornen erwarteten, Plötzlich stürte sich ein ganz junger, clegaut! Zieinweiler üͤbertraͤgen, endlich der Steuer, und Gemeindeeinnehmer
jelleidetzr Maun uif die Gerichtspicnet zun mit. deun Aus iuse 3. Ahrgham Phett yon Trippstadt guf, die erledigte Steuex⸗ uud
Pehmen Sie ich fest. ich bin elner der Mitschuldigen Trohpr. Ghouneindeeihuehmerei Lelnersheimt. üerseht. n
masins“, und währendedie Sicherbetsagen ten- lu helten und micht —
Hand an ihn, legen wollten, schriendieser sonderbare Bittsteler
Gitis denn eine Gerechtigkett mehr iun Franlreich ? Wierich —8 —
erkläre mich für schuldig, und wan will mich: nicht arretiren L“ e — Ad J * * — **
Chorpladensatrit Fram Stollwerck und Söhne VB
omn
Bedentendstes Etablissement des preußischen Staates ⸗·—63
„Prämiirt wegen Reellität und Preiswürdigkeit. Ver⸗80 *
treten in allen Staäͤdten des Continents. — Man wolle * n
5 2.Siegel und Fabritinarke beachen. X
— α, —— — —
Ar eineninöch zue bestimmenden · Tagee Frucht⸗ Brod⸗Fleisch ꝛe. Preise
lassen die Herrn: Gebrüder Dört der Stadt Zweibrůck * 867. 44
ihre Wohnhäuser und Baupäten zu Rohr ⸗ B—— — Whuchen v Januar.
sch und ⸗ihre vom Pacht“ sreie Güler, Weizen 5fl. 87 tr. Korn 4 fl. 14 itr
Vann Stk. Ingbert, auf sehr langen⸗Zahle Gerste Sreihige, 4 fl. 86 kr.“ Gerste vier⸗
ung dtermine zur eigen versteigern. nc ihige, 8fl. A6 kr. Spelz 8 fI. ALitr.
Näheres im Geschäftsbureau vpon! n — Ir. Dinkel 8 fl.
Veffuhälina — 8. kr⸗ Mischfrucht fl. — kr. Hafei
— l 38 ir Erbsen An dutre I
Infl. 20 fr. Kavioffein4 fl. Hen 2fl.
—⏑—
Weizßbrod Luisaestilogr. 16 fr. Kornbrod
3 Kilogr. 21 kr. dilto 2 Kilogr. 14 Ir.
dijian1 Kilogr. 7 kr. Gemischibrod 8 Kil.
27 kr. 1Paar Weck 9 Lolh 2br. Rind⸗
letjch 1. Quat.18 kr. 2. Qual. 16 krj
Falbfleisch 12kr. Hammeifleisch 16 ir.
Schweiuefieisch 16 kr. per Pfuno. Wein
24 kr. Ber 6 kr. per Liter, Butrer 80 kr.
per: Pfund. .

W7 Lond em Wie es heißtgedenlt dier Regierung den
Proteß —7 Vater 70 Dungers gestorbenen „fastenden
Madchenze Won Wales de die / Hande zu nehmen Oie vei der
—A hatten belannilich Ichon ihren
Wahrspruch uf Todeschlag abgegeben.. 8

diau
Weun gen, 4, Jan ¶Folgeüde inei, Kuuüriife loiren siu
pm gestrigen Tage an ins Leben getreten? 1) München —Regens-
hürq Nurnberg ⸗Bamberg⸗Würzburg Heldelberg *Karlsruhe
Pforzheim ⸗Mühlacker ⸗Stuttgart — Ulm — Augsburg ⸗Mün hen
su einem Fahrpreise von 24 fl. 14 Ir. 2), München Salzburg
Wieñ ⸗Lin ⸗Passau ⸗ Regensburg — Nurnberg — Würzburg —
Aschaffenburg — Fran kfurt Heidel berg — Bruchsal — Stuttgart — Ulm
— Augsburg — Muͤnchen zueinemFahrpreis von 44 fl. 12 tc.
3) Muͤnchen Saͤlzburg ⸗Wien — Linz ⸗ Paffau⸗Regensburg —
Nürnberg Wiürzburg ⸗Aschaffenburg⸗Darmstadt — Heidelbetg⸗“
Zruchsal⸗Stuttgari Ulm⸗Augsburg München zu einem Fahr⸗
—

Galsche Fünffraumk'en st üsche.)n Es ärcusiet gegen⸗
värtig in Paris einen große Menge falscher Fünffrankenstücke. Man
erkennt fiel mir am Gewicht, das statt 25. nur 21 Grammes
hetragt; uͤn Aeußeren ssi fast kein' Untetschied imt ven achten a
ntdeden. * 37 n
— — 1ä ——

.. Alle Diejenigen, welche an—

den Nachlaß der dahier vere

eblen Katharing Hager, Wittwe bon Batker

Johannun Hager xwas zu Peeee

haben, werden gebeten, ihre Rechnungen,

ogleich bei dem kal. Notare Hornn einzu⸗
eichen.
Lehrlings⸗Stelle!

Bei Johann Just Schuhmachermeister
in. St. Ingbert kann sogleich ein, junger
Zursche in die Lehre fretei..
Ein obaler nußbaumen,

polirtero Auszugtisch

neueste Fagon, sehr solid gearbeitet/ für!

dessen Güte garantirt wird, steht zu ver⸗
aufen. Die Erpedition sagt wo

Fruchtpreise der Stadt
— Kaiserslautern vom A. Jamar. 5
Die Unterzeichnete empfiehlt sich im Weizen — fl. — kr. Korn 4 fl. I3 fr.
Nähen und Bügeln,SZpelzkern: — fi. — kr. Spelg B8flhun s ir,
etzteres auch außer dem Hause: Gersie4 fl. 80 kr. Hafer 82fl.d A6 er.
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Zimmer nebst Küche sind bis Bdrreise: 6 Pfd. Kornbrod⸗LOnkr
le Fenruar beziehbar zu vermiethen bei J 3 Pfdo Gemischtbrod 112/3.str, und 2 Pfb.
Mie. Kimmel.Weißbrod 11 kr.
Redaltien Druck und Berlag vonF. X. Damseß in St. Ingbert.
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        — * 44 32 825
*z87538382—83228 357 1735353334
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23892 7233223 —3 38333 3* 53 —23553333 833 *
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kummer) erscheint wöchentlich vie r n all: Dien stag, Donnerstag, S amstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krir. o⸗der

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet. J
Samstag, den 12. Mä 1870.

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Deutschland.

AK. Muͤnhen, 7. März Die“ Münchenet Wahl. ist

sekauntlich in weit entschiedener Weise liberal ausgefallen, als im

Nonat November.' Dieses Resultat wurde ermöglicht durch das

Jusammengehen All'er liberalen Elemente der Hauptstadt. So—
sald die Fortschriitspartei und die derselben immerhin Nahestenden,
venn auch nicht angehörigen sonstigen Liberalen ihr Compromiß geschlos⸗
en hatten, war für die Ultramontanen jede Aussicht auf Ecfolg
erschwunden und es haͤtte wohl in ganz München kein Name
jefunden werden können, der ihnen so viele Schmerzen macht als
et Name des jetzigen Abgeordneten Wülfert, der in seinen An⸗
chauungen über die nationale Frage und über die innete Ent⸗
vickelung Bayerns man kann fast sagen Hand in Hand mit der
Fortschrittspartei gehen wird. In ihrem Aerger beschlossen nun die
Ultramontänen wenigstens bei der Ersatzmänner-Wahl Etwas aus⸗
uüben, wovon sie glaubten, daß es der liberalen Partei unange⸗
tehm und ihnen später möglicher Weise von Vortheil sein könnte.

In der Ueberzeugung, daß unter den von den“ gesammten
iberalen Urwählern zu Ersatzmäunet“ Vorgeschlagenen der Graf
Rambaldi ihren Anschauungen am nächsten stehen dürfte, in der

doffnung vielleicht, daß falls derselbe einmal einzutreten hätte
r möglicher Weise zu ihnen sich“ halten könnte, haben sie einen
Theil ihrer Stimmen mit den Liberalen auf diesen“ Namen ver⸗
inigt und so wurde Graf Rambaldi erster Ersatzmann. Wir
jlauben, die Ultramontanen haben sich dabei in denmn Manne
zetäuscht, und noch sicherer in der Sache. Es haben nämlich auf
Vorschlag des Centralwahlkomites in München die zu Ersatzmännern
zorgeschlagenen Männer, in gerechter Würdigung des zweifelhaften

Werthes der Ersatzmäunerwahl überhaupt, vor der Wahl durch
samensunterschrift sich verpflichtet, für den Fall des Eintrittes der
krledignng eines Abgeordnetensitzes in. der Hauptstadt auf die
lebernahme des Mandates der Reihe nach zu derzichten um so!
ine Neuwahl möglich und nothwendig zu
nachen. Sq wird München im Falle Einer der gewählten
Abgeordneten abzutreten genöthigt sein. sollte, durch eine Neu⸗
vahl seine liberale Gesinnung aufs Neue zu documentiren Gele⸗

zenhet haben. Wir möchten unsern Gesinnungsgenossen draußen

m Lande dieses Beispiel in der Hauptstadt auf das Alle r
»ringendüe zur Nachg hmung empfehlen ! Das Ueble

der Ersatzmaͤnnerwahl ist läugst erkannt und vieifach beklagt wor⸗,
den.! Es wäre gewiß in vielen Wahlkreisen für die gute Sache

don Vortheil, wenn die gewählten Ersatzmänner heute noch

sich bereit erklären würden, im Falle der Erledigung eines Man—

zates aus ihrem Wahlkreise, sämmtlich zurücktreten und durch

Abhaltung einer Neumahl dem Willen ihrer Wahlmänner erneuten

Uusdruck verleihen zu wollen! —

Wie weit übrigens die Verbissenheit in der ulktramontanen
Partei geht und welche Elemente thatsächtich in derselden die Ober
jand haben, beweist auf das Schlagendste bei der Günzburger
Wahl die Beseitigung; des von der Augsdurger Postzeitung prote-
zirten Wahlcandidaten Carl Freiherr v. Thüngen. Derselbe hätte,
vie vielfach hekannt, gewiß zu den alblergemäßigsten
klementen, in der parteilosen Kammerpartei gehörte und
deßhalb mußte er, trozdem sein Name bei den sog. Patrioten
jewiß einen guten Klang hat und dieselben eine frische, junge
Krast an ihm gewonnen hätten einem Pfarrer und zwei Bauern
veichen! — , .

Ud ünchen, 8. März. Um auch der Familie des Fürsten
hohenlohe eine Aufmerksamkeit zu erweisen, wurde dessen Genahlin
geb. Prinzessin , van Sayn Wittgenstein) vom: König und der
königin Veutserz unter die Zagl-n der Theresienordensdamen
mufgenommenc.. 235 .

München, 8. Märzen; Zu den interessanten Sitzungen,
relche der bayerische Laudtag seit seinem Zusammentritt vor fast
sehn Wochen gehalten? hat, gehört die gestrige. Bei einem sehr
—VV
khätigkeit der Staatsschuldentilgunzs⸗Commission, euntwickelte sich

ein auschauliches Bild von den financiellen Capacitäten auf- der
cechten Seite des Hauses. Der Referent, Ministerialrath Diepolder,
»er auch Zollparlaments Abgeordneter ist, hatte in seinem gedruckten
steferate in einem wenig passenden orakelhaften Tone von ge⸗
vissen Bedenken geredet, welche sich an den Abschluß der jüngsten
kisenbahn⸗Anleihe geknüpft hätten und die durch eben so wenig
ingegebene Ausführungen des Mimisters beseitigt schienen. Solche
llgemein and dunkel gehaltene Actenstücke, deren Tragweite ganz
inberechenbar ist, glaubt man auf liberaler Seite nicht hingehen
assen zu sollen, da neben der möglichen Verdächtizung der init
zen Finanz ⸗Opperationen bettauten Staatsbeamten, welche
»arunter verstanden werden konnte, dergleichen unbegründete
Jeußerungen“ geeignet sind,“ den Staatscredit? zu schädigen.
Dieser Auffassung gaben namentlich die Abg. Marquardsen und
Fischer Ausdruck und erzielten damit allerdiags einen unver hofften
Erfolg.n Die clerikalen Vertreter Lucas und Huttler, nament⸗
ich Ersterer, gab als Vorstand des Finanz-Ausschusses eine solche
Füsle von finanzpolitischen Ungeheuerlichkeiten und „Bedenken“
uum“ Besten, daß die dazwischen eingeschobene sachliche Aut—
einandersetzung des Finanzministers, sowie die spätere Rede
des Handelsminitsers v. Schlör wie Stimmen aus einer
inderen Welt erschienen. Wo freilich die verkehrte Welt sich
zefand, deuteten die beiden Redner von der Ministerbank nur
nit leisen Zügen an, während der Abgeocdnete Fischer die
inanzielle Weisheit der Herren Lucas und Huttler mit etwas
erberem Pinselzeichnete und das einsichtsvolle Schweigen des
steferenten nach Gebühr verherrlichte. Wenn der schlagfertige
Zürgermeister von Augsburg noch die Befürchtung äußerte, daß
die finanzwissenschaftlichen Träume des Herrn Lukas den bayerischen
Staatscredit schädiger können, so glauben wir, daß Herr Lukas
zurch seine Rede dieser Gefahr jede Spitze abgebrochen hat, wie
)enn in der eigenen' Partei der geistliche Finanzmann sehr bald
ls enfant torribls vegriffen wurde. Aehnlich ging es in derselb en
8ersammlung einem zweiten Gelehrten des Patriotismus, dem
zeistlichen Lycealprofessor Greil, nicht minder Mitglied des Finanz⸗
usschusses, der von den bayerischen Finanzen auf den General
o. Spruner kam, darüber vom Präsidenten zur Sache zurückge⸗
rufen gegen Spruner fortreden wollte und an die Kammer'
appellirte, aber von den eigenen Freunden zur Ruhe gestimmt
vurde, während einige der Fortschrittler ihn aus guten Gründen
jern hätten weiter reden lassen. Vermuthlich setzt es heute Abend
m Club der patriotischen Herren etwas ab, oder die Herren sind
inter sich viel lammhafter, als in den Kammerverhandlungen er—
ichtlich wird.

Der K. Correspondent des Pfälz. Kur. schreibt aus Mün—
hein, dd. 8. Mäcz: Bei den Tiraden gegen unser auf allge—
neiner Wehr⸗ und Dienslpflicht beruhendes neues Wehrgesetz wird
mmer als Ideal einer Wehrverfassung das Milizsystem gepriesen,
vie es in der Schweiz besteht und wie es in den Vereinigten
Staaten Nordamerika's bestehen sob.

Diese haben nämlich gar kein derartiges Institut, sondern
eine stehende Armee von 70,000 Mann, die aus geworbenen
MNannschaften besteht; ein Miliz, wie man sie für uns verlangt,
xistirt dort dicht, und hat auch noh nicht existirt. Bis zum
lusabruche des großen Krieges zwishhen den Norde und Südstaaten
zestand ein reguläres Heer von 40,000 Mann, dessen größter
Theil auf die Seite der Süodstaaten trat, wodurch es diesen bei der
vollkommen hinreichenden Zahl von in der Militärschule zu Westpoint
zebildeten Officieren gelang, in der ersten Zeit die in der Eile
usammengerafften undisciplinirten, schlecht bewaffneten, wenn auch
in Zahl weit überlegenen Massen des Nordens nicht allein im
Schach zu halten, sondern sogar bis vor die Thore Washingtons
ju treiben. Die Nordstaaten gingen, als sich keine Menschen mehr
ur Geld verkaufen wollten, nicht alleit zu dem Conscriptions⸗
vesen zurüc, sondern gestatteten sogar Stellvertretung, welch' letztere
ei uns denn doch ein überwundener Standpunkt ist. Wäre der
stegierung von Washington gleich bei Beginn der Zwistiekeiten
        <pb n="14" />
        ine reguläre Armee von 100,000 Mann zur Verfügung gestanden,

⸗ würden nicht 124 Millionen Menschen III

Millionen würden an Geld und Produͤcten gespart· und Handel

und Industrie würden nicht zerstört worden sein; all' der entstandene

Jammer und das heraufbeschworene Elend wären nicht dagewesen.

Wie oben bemerkt, hat jetzt Nordamerika eine solche stehende Armee

daß beim Herannahen einer kriegerischen Eventualiiät durch soforti ge

Einstellungen in kurzer Zeit eine Feldarmee von 100,000 Mann

zur Verwendung kommen kann..

Was das Milizwesen in der Schweij anbelangt, so kann

und soll nicht gelãugnet werden, daßz selbes große Vorzüge besitzt

und auch etwas zu leisten verspricht; andererseits muß jedoch auch

auf die territsriale Lage und die Terrainbeschaffenheit der Schweiz

hingewiesen werden, für welche beide eine Wehrver fassung, wie sie

die Schweiz besißt, vollkommen passend ist, und die sich auch

vort, aber auch nur dort, bewähren kann. Geben wir der Schweiz

eine andere Terraingestaltung, und es wird sich auch bel dem

jetzigen bayerischen Staaten⸗Concerte sofort eine andere Wehrorga⸗

nisation bilden. Schließlich möchten wir noch auf die der Schweiz

zarantirte Neutralität hinweisen. Gleiche Mittel helfen nicht für

alle Krankheiten

Mänchen, 9. März. In dem Ministerium des Innern

beschäfligt man sich, wie wir hören, angelegentlich mit der Aus-

arbeitung des neues Wahlgesehes; Ministerialrathe Dubois soll

nit dem Referate belraut sein. — Die Familie des Grafen Bray

wird vorläufig bis zum Eintrittk der besseren Witterung in Wien

verbleiben.

— Stutttgarl, 9. März. Die kuünstliche Aufregung, in

welche die Vollspartei durch die Agitation gegen das Kriegsdienst⸗

zesetz von 1868 unser Land zu versetzen gewußt, hat. ihren Höhe⸗

punkt bereits überschritien. Mehr und mehr stoßen die radicalen

Reiseprediger auf Wiederstand, und die Leiter der Veweguung ben

ailen sich nunmehr, den ganzen Spuf durch einen Knalleffekt eine

dramatisch aufgeputzte Schlußscene mit laͤndlichen Deputgtionen,

welche am übernächsten Sonntage in Stuttgart spielen soll, zum

Schluß zu bringen. — In, der heutigen. Sitzung der Abgeord

netenkammer wurde die Zahl Zimmerle's (großdeutsch) annullirt,

dahingegen die angefochtene Wahl Hölder?s (deutsche Fortschritts-

hartei) für giltig ertlärt. Es wurde in . Bezug auf die letztere

Wahl Wahlbestechung behauptet. — 2*

— Karlsruhe, 9. März. Der, Großfürst Michael von

Rußland nebst Gemahlin (einer Schwester des Großhexzogs) und

drei Kindern ist heute Vormittag um 10 Uhr miß Ertrazug
hiex eingetroffen. ινι

Karchssruhe, 10. März. Die Zweüe Kammer hat auch

n zweiter Lesung die Abschaffung der Todezurafe mit allen gegen

10 EStimmen heschlossen. —BA — *

.Maimz, 7. März. Die strafgerichtliche Unke rsuchung gegen
die an der Octroie Angelgerheit durch Bestechung 2c. betheiljgten
Aohlen⸗ und Victualienhaͤndler; hat heute früh mit gleichzeitig aus
geführten 16 Haussuchungen begonnen. Wir, werden ohne Zwei⸗
jel eine sehr umfangreiche, auf Jahre zurückgreifende Procedur ent⸗

—A—
ialls begonnen worden. W —

Berillin, 7. März. Der „Weserztg.“ wird von hier tele⸗
zraphisch gemeldet: „Wie in diplomatischen Kreisen verlautet, sind
Seitens der bayerischen Regierung Mittheilungen hierher gelangt,
velche jeden Zweifel an dem Festhalten der Bündnißpolitik in
Folge der Ernennung des Grafen Bray ausschließen.“

Dex Steuerschraube steht wieder einmal eine leise Dreh— Verm issch te .
ang bevor. Wie die „B. B.-Z.“ erfährt, ist es diesmal auf den SEs circuliren falsche bayerische Zweiguldenstücke mit
Kaffee abgesehen, dessen Steuer⸗Conto mit einer kleinen Erhöhung zem Sildniß Koönig Ludwig Bund den Jahreszählen 1845 und
welastet werden soll. Und damit es den Steuerpflichtigen nicht 846 sowie: falsche badische Zweiguldenssücke mitn dem Bildniß
mheimgegeben ist, sich einer Steuerdefraudation schuldig zu machen, es Großherzogs Leopold und der Jahressahl 1847. Die Falsi⸗
ndem sie durch den Zuder ersetzen, was fie an Quantität und eate bestehen aus hartem Zinn⸗ und sind in nach echten Slücken
Zualitat des Kaffees zu ersparen suchen, wird auch der Kartoffel · rgestellien Fornen gegossen und oberflächl ich versilbete..
jucker „in einer dem Rübenzucker entsprechenden Weise“ besteuert FKaffernsleam beir ne 4.. Marg Die Pfalz wird es
verden. 4 »em k. Regierungspräsidenten danken,daß er der Jugendbildung
— Berlin, 9. März. Die „pProvinzial Kor respondenz“ in so reges Interesse zugewendet und die Schäden an der Wurzel
vidmet dem abgetretenen bayerischen Ministerpräsidenten Fürst ingreift. Neben manchen zweckmaßigen Anordnungen wurden ver⸗
dohenlohe, welchem das Streben vorgeschwebt habe, zwischen den jangenen Sommer von Fachmännern“Gutachten über die Lehr⸗
AUddeutschen Staaten und dem norddeutschen Bunde ein enges rdnung für die deutschen Schulen der Pfalz vom Jahre 1836
iationales Band herzustellen, anerkennende Worte und sagt dann rhoben, auf deren Grund ver Referent faͤr das Volsschulwesen
in Bezug auf seinen Nachfolger, Gras Bray: die politische Ver⸗ den Entwurf einer neuen Lehrordnung ausgearbeitet. Derselbe soll⸗
zangenheit und bewährte Gesinnung des neuen Ministers, welcher mu vor seiner Einführung am Siß der kal. Regierung eingehend⸗
auch bei dem Abschlusse des Schutz und Truzzbündnisses zwischen erathen werden und zur Berathungscommission dem Vernehmen
Bahern und Preußen betheiligt war, dürfte als eine neut sichere tach von hier der k. Seminarinspector Dr. Andreä und der ke
Bürgschaft dafür gelten, daß die bayerische Regierung feit kecikor der — Spey er
entschlossen sei, in der bisherigen nationalen Richtung ihrer inberufen. ν, —
Politik auch gegenüber dem norddeutschen Bunde zu verharren. *. Durch Rescript der Kreisregierung ist es der Kaisersl.
Serliner Blätler melden aus Braunsberg: „Die Geistlichen Zig.“ zufolg ausdrücklich untersagt, während der Schulzeit Lehret

und Professoren ec. welche an den Propst. Dollinger eine Zustim- Und Schulkinder zur Leichenbegleitung zu benußen.

nungsadresse absandten, haben vom Bischofe eben so wie der
Zrofefsor. Michelis eine Verwarnung erhalten, bei Strafe der Ex—
ommunication sich z jeder Aeußerung über das »Concil zu
nthalten.“ *
Frankreich.

Paris, 7. März. Die Potckenseuche, die seit einigen Wo—
den um sich greift, fängt an, Besorgnisse zu erregen. Die France
vidmet ihr heute sogar einen Artikel, woraus wir erfahren, daß
ns der. Woche pom: 27., Februarx bis 5. März in: Paris 97 Per.
onen an den Pocken starben, während die übrige Sterblichkeit in
ieser Woche geringer (1837) als in der vorhergehenden (1362)
var. Das Vertrauen auf die Impfung ist in Paris gänzlich ge⸗
chwunden, ran- Vorsichtsmaßregeln lassen es die Behoͤrden nicht
ehlen. aber bis jetzt ist das Uebel, foriwährend im Steigen.

Paris, 11. März. Dem „Memorial“ zufolge ist von
stom eine Antwort auf Daru?s Depesche abgegangen, welche
anzeigt, daß die Curie. dem Verlangen des Tuilerieencabinels
ntsprechen und einen framzoͤsisch en Concilbotschafter mit der
Frankreich schuldigen Achtung empfangen werde. Der „Français
erllärt alle Gerüchte über Meinungsverschiedenheiten in der Concil-
rage zwischen den HH. Daru und Ollivier für unbegründet?
je Minister seien vollständig einig..325
Der 16. Marz in der Tag der Volljährigkeit des kaiserlichen
Brinzen und wird natürlich den bei? solchen Anlassen üblichen
Regen von Beförderungen und sonstigen Gnadenbezeigungen. für
Fivil und Militär dringen. Der ösierreichische Besuch, Erzherjog
Albrecht, reist morgen uͤber Darmstadt nach Hause.
Es heißt, im gestrigen Ministerathe sei über die Concilfrage
ingehend verhandelt worden. Als muthmaßlichen Concilgesandten
ört man den Herrn v. Combes oder Latour d' Anvergne
aczeichnen . .
Italien.
Bologna, 8, März,. Machrichten aus guter Quelle besagen,
aß die französische Regierung Angesichts der Veroffentlichung bon
„chemata, welche dag politische, Gebiet berühren, auf ihre Politik

er Nichteinmischung verzichten und dieZulassung, eines Bebol-
nägtigten der französischen Regierung zumConcii verlangt hat
darding Antonellinahm, Akt won ndiese m Verlangen und wird
päter nach Prüfang der, Sache antwortenee en, uE
Ame⸗rika
Rew⸗Yoxl, 1. März. Die zunehmende Unsicherheit der
Straßen in der Stadt Newyork und die Unzuverläsfigkeit der
Herichte in Bezug auf Bestrafung der Verbrecher“ veranlaßte in
ʒer dortigen Presse eine Debatte über die Nothwendigkeit fum⸗
narischen Verfahrens, deh. rines oder mehrere Acte der Volks⸗
ustiz.n Wenn ein vor seiner Thür stehender Händler von einem
Raufbold und Verbrechet von Geschüft todtgeschlagen wird, ist es
islerdiugs an dere Zeit, daß etwas geschehe. Im Januar kamen
iicht weniger als 30. Morde und Raubanfälle in der Stadt Rew—
Hork vor. Die große Mehrzahl wurde leider von Auslänvern
egangen, und Unmäßigkeit und Ausschweifung bildeten in den
neisten Fällen die Veranlassung. Die Richter der Stadt New⸗
York (Democraten) gehenmit den Verbrechern, namentlich da
ieselben politischen Einfluß bei den Vorwahlen ausüben.'sehr
zlimpflich um, und es bedarf eines besonderen Druckes der offent⸗
ichen Meinung, um fie zur Strenge zu dewegen. Dazu kommt,
daß die Geschwornen (keine Qualification ist vorgeschrieben) haäufig
Freunde der Angeklagten unter sich zäblen
        <pb n="15" />
        In Ham vach war die Gemeindewahl dow 9. Nov.
cassirt wotden. Bei der Neumahl gingen, wie die Neust. Zig.“
erichtet, „die Wahlvorschläge der Ulramontanen vollständig durch.“
zum Burgermeister wurde Heinrich Sommer, zum' Adjunkt Bernh
bisson L. gewähli. mis e—
4 Frantenthal, 8. März. DHerr Dr. Georg Neumaher
si vor einigen Tagen auf etwa 3—4 Wochen nach Wien gereist,
Im einer von Seite der dortigen Alademie an ihn ergangenen
Finladung Folge zu geben. 6

Münsqcheim 4. März. Gestern am hellen Tage, Nach⸗
nittags 1 Uhr, wurde in der Dultgasse ein Mordversuch ausge⸗
ghrt, der zwar glücklicher Weise mißlang; doch lag dies nicht
n Thäter, dem Metzger Stephan Bauer aus Ehkitchen. Der
Abe hatte sich schon Mittags eine Zeitlang im genannten Gäß
gen aufgehalten, in dem er aufs und niederging, als er plötzlich
auf das daselbst befindliche · Kaffeehaus zur⸗ Stadt München“
sngiug und auf eine eben in die Hausthüre tretende Frauens
gerson einen Pistolenschuß abfeuerte. Das Frauenzimmer erhiel
ndeß nur einq Streifwunde im Gesicht. Der Mörder wollte sich
hierauf selbst enlleiben, indem er den andern Lauf des Doppel⸗
Fistols auf sich abdrüdle, allein die Kapsel versagte, und Bauen
Ard in diefein Augenblicke auch schon von einem Gendarmen
jestgenommen und unter einem ungeheueren Zulaufe von Menschen
zur Polizei gebracht. Dem Mordversuch liegt, wie Bauer auf der
Stelle angab, Eifersucht zu Grund.

eFürth, 9. Märrz, Ein hiesiger Kaufmann erhielt dieser
lage die Nachricht, daß auf ein ihm gehörendes österreichische?
hundertguldenloos vom Jahre 1864 bereits vor längerer Zeit
ohne daß er hievon Kenntuiß hatte, der Treffer von 220,000 fl.
gefallen sei.

f Nürnberg, 7. März. Der Redacteur des „Nürnberger
Anzeigerz“, Hert G.Meyer, erschien heute zum 20. Male vor
den Schrauken des mitteifränkischen Schwurgerichtshofes in Ans-
bach.“ Die Anklage lautete auf das Vergehen der Amtsehren⸗
heleidigung, begangen an dem Stadtpfanrer in Freising. Die
Verhandlung endigise — wie dies auch bei den früheren 19 Fällen
geschaz —mit der Freisprechung des Angeklagten. . 4*

4 Bahyerische-⸗ Blaätter berichten von einemDuell, das in
Dillingen zwischen dem Rittmeister Frhru. v. Beulwitz und dem
Oberlieutenant Frhrn. vu Waldenfels am 8.*d. M. stattfand, wo⸗
bdei letzterer einen Schuß in die Brust erhielt und in Folge dessen
ebensgefährlich verletzt darniederliegt. Wie die „Münchener N
Nachr.“ aus „sicherster Quelle“ erfahren,“ hatte das Duell seine
nachste Ursache in der schwer beleidigten Familienehre auf Seite
des Rittmeisters Frhr. v. Beulwitiz. — —

FIn Darmstadt hat seit einem halben Jahre einer der
raffinirtesten Hochstapler scin Wesen getrieben. Unler dem Namen!
aine3. Professot Steckowitz und unter dem Vorwande,“ die Flüffiq
machung einer Erbschaft in Bayern zu betreiben, gelang es ihm
ich eine große Anzahl von Freunden in dem höheren Bürger und
deamtenstaude zu erwerben, die sich ein Vergnügen daraus mach⸗
en ihn »*in seinen momentanen Geldverlegenheiten gegen Depo
nirung von Actien eines mythischen Bergwerlezs Hohenröhn“ mit
um Theil sehr bedeutenden Beträgen auszuhelfen, bis er quf die
Nachricht, daß sich die Lausauner Polizei mehr mit ihm beschäf—
igte, ais ihm lieb war, sich aus dem Staube machte dund seinen
Frteunden das Nachsehen für geliehene Summen im, Betrage von
mehr als 7000 fl. hinterließ; weitere Nachforschungen ergaben,
daß der Gauner der Sohn eines bayerischen Lehrers Namens
Many ist, der schon Monate lang von der Polizei verfolgt
wurdeee

pFranfurt a. M., 7. März. Die hiesigen Blätter
enthalten folgende Anzeige: Seit Samstag Abend wird ein drei—
zehnjähriges Mädchen, welches um 6 Uhr das Institut verließ,
dermißßt. Dasselbe war mit einem schwarzen anliegenden Mantel,
einem ditto Käppchen mit Astrachan und schwarzem Schleier, einem
pensewollenen Kleid mit schwarzem Orleausüberwurfe, schwarz und
weiß gestreiften wollenen Struͤmpfen und Lederstiefeln bekleidet.
Ihre Haare sind lichtbraun und in zwei herunterhängende Zopfe
deflochten. Alle Zeitungsredactionen werden im Juteresse der
anglücklichen Mutler erfucht, diese Anzeige in ihren Spalten auf—
junehmen und wird ein Jeder dringend gebeten, im Fall einer
Fntdeckung von dem Aufenthalt des Mädchens kgl. Polizei in
Frankfurt davon in Kenntniß setzen zu wollen.

. In der „Frankfurter Ztg.“ wird mit Recht vor dem
Ankauf fürkischer Anlehensloose gewarnt, die zum Betrage von
792 Millionen Franken ausgegeben uud in 104 Jahren durch
Berloosungen zurückbezahlt werden sollen. Die „Frankf. Zig.“
ichreibt: ¶, Was den Aulehensvertrag betrifft, so hat das Con ;
ortium, welches die Türkenloose nun zu 180 Fres. zur Unterzeich
nung bringt, diese zu 1363 Fres. von dem Baxuconcessionär v.
hirsch und Genossen übernommen, wobei Einzelnen; noch die sich

eim Bau ergebenden Vortheile vorbehalten wurden, obgleich nach
allen Rechtsbegriffen, alles was am Bau erspart wird, den Obli⸗
zationsinhabern, welche hier die Stellung von Actionaren einneh⸗
men, oder der türkischen Regierung zufallen sollte. Wenn auch
darin sich längst eine laxe Praxis gebildet hat, so ist sie doch noch
nie mi einem solchen Cynismus zugestanden und darüber unver—
hüllt verhandel worden, als hier. In trühem Wasser ist ebeir
zuf fischen und wo es leichte Beute gibt, fehlt es nicht an Hai⸗
ischen, sie zu verschlingen.“ Das deutsche Publikum wird nun jil
iberlegen haben, ob es die Mittel zur Ausführung eines Pro⸗
rectes liefern will, das an Waghalsigkeit und Abenteuerlichleit alles
uͤbertrifft, was Leichtglänbigkeit des Publikums zugemuthet
vorden.“ 5 J
Worm?, 6. März. Auf der Bahnstreche zwischen Mons-
heim und Nieder Floͤrsheim ist heute wieder in Folge von Erd⸗
rutschungen eine Störung der Fahrten in der Weife eingetreten⸗
daß die Passagiere aussteigen und eine Streche zu Fuß gehen
müssen, um in einen andern Zug einzusteigen....
4Bieberich, 7. März. Line unübersehbare schaulusti⸗
ze Menge hatte sich gestern dahier eingefunden und stand vom
Zollhaus bis hinab zur Villa Aristarchi, um die letzte Rheinfahrt
Jes grohen Asceten und Urgesundheitsapostel Ernst Mahnet zu
hewundern. Bekränzt mit Laub, in der Hand einen in einen mäch⸗
gen Blumenstrauß“ auslaufenden Stab, hielt der neümodische
Neptun vorersj mit weithin schallender Stimme einen Vortrag
über seine Gesundheitslehre, kraft deren er während dreier Tage
im Stande sei sich aller (frivolen) Speisen und Getränke zu ent⸗
halten. Nach Einsammeln einiger Zehr- und Reisepfennige bestieg
der Ehrwürdige den Kahn, entkleidete sich, setzte sich auf eine quer
ber den Nachen liegende Eisscholle, erhob'e mit der Linken die
Tafel des neuen Gesehes und lud die Zuschauer mit tonender
Suimme ein, fich zu seiner neuen Gesundheitstheorie zu bekehren
Dann sprang Mahner (bei der rauhen Witterung für“ einen
38jährigen Mann,““ gewiß kein; geringes Wagniß) zu wiederhoiten
Malen in den Rhein, indem'er jedoch nicht uͤber 3Minuien
anhaltend verweilte:“
paus Liegniz, 23. Febr. schreibt das „Stadiblatt“
Vor etwa fünf Jahren wurde beie Ausräumung“ der Eisenbahn-⸗
datrinen die Leiche eines neugeborenen Kindes gefunden,“ welches,
wie constatirt, lebend dorthin geworfen worden war;n ohne daß
damals der Thäter ermittelt wurde. Nunmehr hat sich der Möt«
zer- dieses Kindes vonGewissensbissen - gepeinigt, freiwillig zur
Haft gemeldet, resp. selbst angellagt. Derselbe ist gegenwärtig
Soldar; zu jener Zeit war er Schuhmacherlehrling und vesuchte
ofterse Den Bahnhof, um Pakete fiür Reisende zu tragen; bei einer
jolchen Gelegenheit gab ihm in desagter; Zeit eine fremde, hier
durchreisende Dameeinen Thaler uude ein nenhebornes: Kind
mite dem Auftrage, ketzteres“ bei Seiteu schaffen! Der
unglückliche Lehr hug, welchen der Thaler blendete, beging sofort
in vorbeschr iebener Weise diese Unthat und harrt jetzt der gerech⸗
ten Strafe. ——
Wieen zählt, sammt jeunen Vororten, welche sich unmittelbar
inschließen und mur durch den Limienwall bavon getrenüt sind,
313,000 Seelen. Die Refidenz hat demnach um 170,000
Seeien mehr, als alle übrigen sechzehn Landeshauptständte Ciskei-
thaniens zusammen. und nimmt. unler allen Stadten von Europa
den dritten Rang ein. bl n
Der Wiener Gemeinderath beschloß am 4. d. Mts. das
20,900 fl, betragende Deficil vom Schühenfeste auf die Stadtkasse
zu übernehmen.
7 Dir! Strousberg, der bereits mehr als 22,000 Morgen
Landes in der Provinz Posen befitt steht (nach der Pos. Z3tg.)
vegen Ankaufs eines großen, jetzt in potnischen Händen befindlichen
Zutercomplexes in Unterhandlung. Die Pos. Ztg. freut sich dieser
Erwerbungen, da Dr. Strousberg sofort viele ftüchtige Kräfle in
zie Prodinz zieht und zur Germanisirung derselben beiträgt:
Schließlich fragt · das Blatt, ob Dri Strousberg nicht lieber
gleich die ganze Provinz kaufen wolle, es sind ja nur 525 Qua-
dratmeilen.
f Paris, 6. März. Theilweise auf Anregung des Herrn
d. Lesseps beabsichtigt eine amerikgnische Eisenbahngesellschaft dieses
Jahr eine drei Monate dauernde Vergnügungsreise um die Welt.
zu dem Preise von 6250 Franes per Passagiet zu veranstalten.
4 Zwischen zwei Herren der höheren Pariser Gesellschaft wird
eine Parthie Domino nm 90, 000 Franken gespielt werden. Die
Wetten auf' den Sieg des Einen oder Anderen der Spieler belaufen
sich auf 400,000 Franken. J
. 7 (6Schwarzer Schnee.). Zwischen Uttigen und Kirchendorf
Bern) hatle man in letzter Zeit als Seitenstück des rothen
Schnees das seltene“ Phänomen des schwarzen Schneetß
beobachtet. J p
f Der A. Postzig. wird aus Rrom mitgetheilt, die Italienis⸗
hätten während eines Maskenballs das dortige Theater Cer⸗

imi
        <pb n="16" />
        zentina in die Luft sprengen wollen und eine zweite Auflage der
Serrastorikasferne sei nur durch rechtzeitige Entdeckung der Apparate
Seitens der Polizei verhütet worden.
Aus Amsterdam vird geschrieben: Vor einigen Tagen
legte eine arme, aite, fast blinde Frau, geführt von einem Hunde
an der Leine, den Weg an dem äͤußeren Stadtgraben zurück, um
sich zu ihrer Tochter zu begeben. Obgleich sie den Weg oft ge—⸗
zangen, so ward sie diesmal, vielleicht in Folge der strengen Kälte
und des scharfen Ostwindes, durchaus unsicher und fuchte sich
viederholt zu orientiren. Da entfiel den erstarrten —A
lich die Leine und Cäsar entsoh mit aller Hast, war auch trotz
aller Rufe nicht wieder zurückzulocken. Es blieb der armen Alten
deshalb nichts anders übrig, als zu versuchen, den Weg allein zu
äänden, dabei hatte sie abet das Ünglück in den Stadtgraben zu
stürzen. Während sie noch um Hülfe fchreit, hört sie plötzlich das
Bebell ihres Cäfar, erst von fern, dann immer näher, gleichsam
als wolle derselbe ihr damit den Muth zum Ausharten einflößen.
Im nächsten Augenblick ist aber der Hund auch schon zur Stelle,
türzt auf die Alte los, ergreift sie und' zieht sie glücklich ans
Ufer. Wenige Minuten nachher erschien ihr Schwiegersohu und
omit war das Raͤthfel gelöst. Der Hund hatte, die Gefahr der
Alten auf dem schmalen Wege erblickend, den Moment der Freiheit
benutzt, um die Tochter zu holen und war früh genug zurückge—
lehrt, um die Herirn zu retten. I J
f Im Harem des jetzigen Sullans befinden sich gegen⸗
wärtig 900 Frauen. Eigentliche Gemahlinen hat Se. Majestät
nur drei von ausnehmender Schönheit: Dournel (die neue Perle),
Jairani Dil (vortreffliches Herz) und Eda Dil (die Elegonz des
derzens). Die Zahl der Eunuchen, Kammerherren, Pagen, G'arden-
dutscher, Pfeifenstopfer ꝛc. beträgt 2300. Täglich werden im
Serail 300 Tische gedeckt, an denen zweimal im Tage ꝛc. 6000
Portionen Speisen servirt merden. —86

eDie „Industrieblätter“ schreiben: „Keine grauen Haare
nehr! Diese Ueberschrift trägteine Flasche mit einer klaren,
ichwach gelblich gefärbten Flüssigkeit. Als Erklärung dazu liest
man Folgendes: Nicht nur bereus ergraute Haare nehmen nach
ganz kurzem Gebrauche dieses vortreffüchen Haarwassers ihrenng⸗
ürliche ursprüngliche Farbe wieder an, es ist dasselbe auch ein
nehr als angenehmer Ersatz für jedes Haaröl und jede Pomade,
zerhindert selbst schon das Grauwerden, stärkt und kräftigt den

haarwuchs in überrascheuder Weise. Dasjelbe ist frei von allen
haädlichen Stoffen und erzeugt auf der Haut keine, auch nicht die
eringsten Flecken. Nur allein echt, de Flasche 1 Rthlr. bei M.
stichter, Fehrbelliner Str. 96, Berlin. Das Richter'jche Haarfärbe-
vasser (227 Grm.) besteht aus 14,5 Grm. Bleizucker, 13 Grm
blycerin und 168 Grm. Wasser mit circa 2020* Spiritus
jemischt. Für dieses Giftgemisch mußte ein Thlr. bezahlt werden,
„pgleich sein wahrer Werth durch * Thlr. hinreichend gedeckt ift.
Bir warnen hiermit wiederum vor dem Gebrauch in ihrer Zu⸗
ammensetzung unbekannter Haarfärbemittel. Die bleihaltigen wirken
vie langsain schleichende Gifte, und wenn die Vergiftung auch
nicht bis zur Bleikolik gelangt, so kann sie fich als Kopfgicht,
vesichtsneuralgie, Blindheit, Taubheit, bleibend einnisten.“*
Volkswirthschaft Handel und Verkeyhr.

Im Jahre 1869 haben in Bayern folgende Ansam m z
un genstattcefunden: L. Goldmünzen: nichts; 2. Silber⸗
Fourantmünzen: einfache Doppelthaler nach der Convention vom
Jahre 1838: 485, 1928/4 Il.; Gulden 122,271 fla; Halbgulden
36,290 fli; 83. Scheidemünzen in Silber: Kreuzer 46,241 fle;
n Kupfer Zweipfennige 8886 fl.; Pfeunige 5990 fl., im Ganzen
29,870*/. fl. Die Ausmünzung seit dem Abschlusse der suͤd⸗
eutschen Münze-Convention in den Jahren 183851868 betrug
13,964, 102. somit im Ganzen am Schlusse des Jahres 1869:
14,693, 87284 f.
Dienstesnachrichte. — ————
— — 7

Der Bezirks- und Untersuchungsrichter Georg Friedrich
Christian Uebel in Zweibrücken ist auf sein Ansuchen vom Dienste
ils Untersuchungsrichter enthoben und an dessen Stelle die Func⸗
ionen des Untersuchungsrichters dem Bezirksrichter August Sshuler
daselbst übertragen worden.

Der Lehrer Karl Kunz von Dennweiler⸗Frohnbach ist zum
dehrer an der prot. Schule zu Oberohmbach und der Schuldienst⸗
rspectant Jacob Braun von Erzenhausen zum Schulberweser an
der prot. Schule zu Bosenbach ernannt worden. 5..
Jagdverpachtung und
Holzversteigerung.

„Montag den. 21. März. Nachmittags 2

Uhr im Gemeidehause zu Rohrbach wird

zie Feld- und Waldjagd hiesiger Gemeinde

zuf 6 Jahre verpachtet. Gleich nach dieser

Berpachtung werden nachstehende Holzsor⸗

imente versteigert: 1

18 eichene Stämme, 8. bis 5. Kl.

3 buchen 2., 8N

383 v v 7 E —A —

4 birkene 2. Kl.

7 eichene und birkene Wagnerstangen,
100 kieferne Hopfenstangen 2, u. 8. 41.
975 buchene Fachgerten, —
1000 buchene Bohnenstangen,

Kiftr. buchen Misselholz,

8 Scheitholz 2. Kl.

14 , anbrüchig,
9„ buchene Prügel, ——
138 ,5RKohlprügel,
1250 buchene Wellen mit Prügel.
Rohrbach den 10. März 18780.

Das Bürgermeisteramt
Haberer.
CEG.

30 tüchtig Arbeiter finden gegen
zuten Lohn dauernde Beschäftigung
n. der Fabrik feuerfester Steine zu
deegersfreude, (GBlechhammer) bei
Saarbrücken.

Bpileptische Krämpfe (Fäallsucht)
eilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor GO. Lillinch
in Berliu., Mittelstraße 6. — Bereilts über Hundert gebeilt.
Aerztliche Begutachtung.

S8tockfische,
äglich frijch gewässert, empfehle
H. Scherpf.
Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch⸗ Preise
der Stadt Homburg vom 9. März.
Weizen 5 fl. 55 kr. Korn 4fl. 15 tr.
3pelz 8 fl. 38 kr. Spelzkern 3 I. —
r. Gerste, Zreihige — fl. — tr. Gerfte
treihige — fl. — kr. Mischfrucht 4
32 kr. Hafer 8 fl. 46 kr. Erbsen 41.
— kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken —
1. — kr. Kartoffeln 1 II. Weißbrode 124
dgr. — kr. Kornbrod 8 Kgre21 ir.
»itto 2 Kgr. 14 kr. ditto 1Kgr. 7 kr.
Bemischtbrod 3 Kgr. — kr. Das Paar
Weck 9 Lth. 2 kr. Ochsenfleisch das Pfd.
— kr. Kühfleisch 1 Qu. 16 fkr. 2 Qu.
14 kr. Kalbfleisch 12 kr. Hammel sseisch 14
c. Schweinefleisch 16 kr. Butter das 8fd.
30 kr.

Die Chocoladen des Hauses Franz
Stollwerck &amp; Söhne zu Köln habe
ich nach eingehender Prüfung bei Kranken,
Reconvalescenten und Schwäglingen mit
iusgezeichneten Erfolgen angewendet. Die⸗
elben sind nicht allein frei von jeglicher
Beimischung, sondern unterscheiden sich von
undern Fabrikaten durch größern Cacaoge⸗
jalt, feinere Berarbeitung, erhöhtes Aroma
ind stete Gleichheit der Oualitäten.

Mein auf laungjaͤhriger Erfahrung be⸗
uhendes Urtheil geht dahin, daß diese
Thocoladen in sanitätlicher Hinficht vor
illen andern empfohlen zu werden verdienen.

Dr. Stark, Königl. Stabs⸗Urzt.

Man findet diese allgemein anerkannten
Fhocoladen in Originalpackung in St.
Inghbert bei J. J. Grewenig und
ei Cond. G. Rickel, in Blienatel
ei F. Apprederis.

Nothe Kartoffeln sind zu verkaufen
zei Alvis Holzner Schneidermeister.

—— ——— ———— — — —
Frankfurter Börse
om 10. März 1870.
Geldsorten.
Lreußische Kassenscheine . . J. 1 447/45
Preußische Friedrichsdor.9 371 -58/
Bistolen . 947-49
dolländische 10 fl.⸗Stücke 534-66
Ducaten.. 5 36-38
20Franes⸗Stücke 29-230
Englische Souvereignus. 235259
vold per Zollpfund jin, — *
dochhaltiges Silber per Zollpfund
dollars in Gold 227-28
— 1

Ungarisches- Mehl.

Bei Abnahme plombirter Original · Säcke
ver 100 Pfund 12 fl. » 3
7* Sack frei. 2*

— GKeirich Isaac.

—

VZKimmer werden so—
u wiethen gesucht.
A. sagt von wem.

Die Exp. .

Verlag von F. X. D⸗w en in St. Ingbert.
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        So imt 7 ιιJ αα mαιαι 6 799217

—— A mic rn 42 9 7
4 * , —S —— —*9 —
3221 *2 . * 9 9 J7 J J29
—V — 1 155* nri e HB.*
—— 5, 5 5* — F 2238
——— 9 O ue U WW —n * 8 J — V— 7 —VDV —
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uoie e ä ιι!ö - ——— In A —
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Der St. Rucerter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblati, mit der Dienstagß⸗ Donnertiags⸗ und Sonntagk⸗
tummet) etscheint wochentlich ie rnnak Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonmnkagars Abonnementspreis vierteljährig 42 Krir. ober
leee untrue getnutta Silhergr. Anzeigen werden mit 8 Rrzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder eren Raum berechnet. — —
77 —— — — —— — ——
J — ere ee nes Sonnteget en S Januarαl870.

a — —* — — —— — — —

Deut schland. 326ασ geschritten sind, so konnte auch pon der Promulgation ixgend eines
Murnchen6gJairGestern Abendshat wieder eine canonischemi Deeretes nicht die · Rede sein.Nach der“ Messe Negten
Sitzung des Ministerraihs stattgefunden und erfolgte in derselben die versammeiten Vater Kinzeln in die Hünde des Papstes nach der
die Soylußberathung des Entwurfg der hrontede, dessen? Vorlage hon. diesem festgesetzten Formel das Glaubensbekenntniiß ah. Pius
an den Monarchen nunmehr zn erfolgen jat. Daß Se. Majestät IX.erfreut sich einer guten: Gesundheit;i oä
die Saunmernselbsteröffnen werdedarf zunmehrmit. Sicherheit
angenommen werden:.xDie Eröffnungsfeie⸗ wird indessen jedenfalls Bere rem i vch —,-
sicht vor dem 12. da sanfinden können, da die Kammer der 4, Der Stadtrath won Zweibrüden; hat auf Anregungeines
Ageordneten etst zu Aufang der nächsten Woche zurt Wahl, ihrer seiner Mitglieder am 5.1. M.deinstimnrig.beschlossen, die Gehalte
hrasidenten und Sectesäre wirheschreiten kdunen. — Vergangene der städtischen Volksschullehrer am. jet 50 fl. zu erhöhen, was hier⸗
Nacht ftarb dehhier-itc otem Alleß der —— mit anderen Gemeinden zur Nachuhm. ng empfohlen wird. 8
ee he v. Allweher Comthur, der n Die. ARheinpfalz theilt einen edlen Zug des überhaupt
heiden VerdiensteOrden. 9J. als Woblthäter im besten Rufe gestandenen Bischofs Dr. Weis mit,
m n hen, &amp; Jan', Wie“berlautet, sind von Seife Tder indem sie Ichteibt Weniger bekannt. vürften sein, daß der hoch⸗
hatriolischew Fractin der Kainmer der Abgeordneten- für Besetzung selige Bischof auch vielen Geistlichen und Laien. welche sich in be—
des Dirccioriums solgende Herren in Aussicht genommen: tini- drängter Lage um größere. Darlehen, an ihn gewendet haiten,
ferintath De v Weis als T. Graf d. Seinzheim⸗Grünbach als solche in Beträgen bis zu 1000 fl. sogat zawaͤhrte Etwa · sechs
i. Prasident, Dr. Jörg als JI. und Dr. K, Barth äls II. Se- Wochen wor dem Tode des hochwürdigsten Herrn Bischofs wurden
cretur.un Vom Elub der Forschrutspartei sind Dr. M. Barth sämmtlichen Glaͤubigern die Schuldscheine vernichtet per Post
und; De.: Edel-als Prasidenten in Ausicht —XV — franco zugesendet, was uns unter · Thränen des Dankes und der
in 4Mün chen,“7. Jan.“ Heute hat der König das Beglaubig—- lefsten Rührung eine arme Wittwe erzählte, welcher so eine Schuld
— ano fl. nachgelassen wurde U
Gesondtervndes Norddeutschen Bundes entgegengenommen. Die * Sqaufert's Lustspiel us Ein · Kuß zur rechten Zeit⸗ ist zu
Vlatier ergehen sich in tiefsinnigen Betrachtungen übet dit Frage Rawe Yort im Theater der Turnhalle vor einem „überfluthenden“
oh derselbe nun aufhörez preußischer Gesandte zu sein deueendaujse mit wahrhaft glänsendem Erfolge gegeben worden. Die
j Nylus M ün chen wird der Rheinpfalz“geschrieben zum Berichte der dortigen Blatter sprechen sich übereinstimmend auf das
Vischofe von Speyer sei der dottige Prodecan, Cononicus und zünstigste über das Stück aus. Hoffentlich richtet dieser überseeische
Insteclor der hoheren Töoschterschulen, Herr Leonhard Enzler in örfolg den etwas deprimirten Dichter von „I1083 wieder auf.
Nussicht genommen. Sowohl eine hohe Dame als der Secretär 7. Aus Straubiing bringt die Südd. Pr. die Pachricht,
des Königs, Hr. Eisenhart, sollen sich für ihn verwenden. Nach daß am 30. Dec: Mittags die Vasfabrik in die Luft flog und
unseren, aus duter Quelle gekommenen Nachrichten, beabfichtigi sämmtliche darin anwesenden Arbeiter berschüttet wurden. Wie
bagegen das Rinisterium, dem König für den Speyerer Bischos⸗ viele Todte zu beklagen sind, sei noch nicht zu bestimmen, da
sitz einen Pfälzer in Vorschlag zu bringen. mit ungeheurer Kraftanwendung gearbeitet werde, um die Trümmer
Nach Wiener Blattern ist ein internationaler Freidenker⸗ Bunde zu beseitigen.
in der Bldung begriffen. Aus Rorddeutschland, Baden, Hessen 7Berlin.Einen Beleg, wie selbst das scheinbar Werth⸗
Württemberg, Bayern, Oesterreich und Ungarn sind bereits Bei— loseste noch Nutzen bringt. liefert der Verein der Sammler von
frittsertlärungen eingelaygt. In den Staluten dieser Vereinigung Cigarrenabschnitten. Auch im Jahre 1869 sind demselben von
heißt es unter Anderem:, Unsere Religion darf nicht mehr eine allen Seiten, selbst aus weiter Ferne, so zahlreiche Sammlungen
lWbersinnliche — sondern muß eine reale und sociale sein, muß in, dieser kleinen Abschnitte zugegangen— daß aus dem Erlss derselben
der Cullivirunge des menschüchen Einzel⸗ und Gesellschaftslebens diesmal 16 arme Waisenkinder zu Wei hnachten beschenkt werden
und seiner einzelnen Epochen — muß also im Dieseits, nicht im onnten. Jedes Kind erhielt Hemd, Strümpfe, Stiefeln und eine
Jenseils seine Grundlage haben. Zur den bestebenden Religionen Jacke aus warmem Doublestoff, nebst Pfeffeckuchen, Aepfeln und Nüssen.
sol sie sich nichl als Secte, sondern als ganz neue Species von 7. Triest, 3. Jan. Ueber die Katastrophe, welche lant
Religion verhalten.“. Nach ß Lder Statuten gehören die Frei— selegraphischer Meldung die Insel und Stadt Sta. Maura betrof⸗
benter keinen Glaubensbekenntnisse einer bestehenden Kirche an, fen hat, liegen nunmehr die ersten, wiemohl noch spürlichen, Ein⸗
halen aber als solche die Pflicht. keine bestehende Kirche anzufeinden elheiten in hiesigen und italienischen Blättern vor. Der „Oss.
der Mulglieder Liner solchen durch— irgend welche direcie Mani⸗- Triest.“ schreibt: Die betrübende Meldung von dem Erdveben
hulatin abtrünnig zu machen, haben vielmehr blos durch ihr auf Santa Maura bestätigt sich; die Erschütterung scheint jedoch
igenes Veispiel im Interesse der: Nachahmung zu wirken.“Die unicht, wie gestern gemeldet wurde, die ganze Stadt betroffen zu
Feste der Cogitauten oder Freidenter sind nach 8 7 folgende haben. Ein vom 30. Dec. aus Korfu datirtes Telegramm lautet;
V das Neujahrsfest am 1. Jannar; b) das Frühjahrsfest am 21. die balbe Stadt ist vernichtet; 15 Personen sind von den Trüm⸗
Hlärz; c) das Sommerfest am: 21. Juni,; d) das, Herbstfest am mern erschlagen.“ Bekanntlich ist St. Maura auch im Jahre 1825
21. Sepiember; o) das Winterfest am 21. December. An diesen von einem Erdbeben schwer heimgesucht worden. Die „Corr. Ital“.
Fesien wird aus der Gemeindekasse für Reiche wie für Arme Lin meldet des Näheren: Am 28. Dec. um 58 Uhr Morgens wurde
uünentgellliches Festmahl ein ernstes dramatisches Festspiel und ein auf den jonischen Inseln eine heftige Erderschütterung verspürt.
allgemeines Volksfest veranstaltet. Die Stadt Corfu hat keine schweren Beschädigungen erlitten, aber
Frankreich. — Maura ist nach wiederholten Stößen fast ganz zerstoört worden.
Man liest im , Gauis Wie wir vorherhesehen, wird die Sin griechischer Regierungsdampfer ist sofort von Korfu mit Sol⸗
religiöse Frage die eiste oder eine der ersten sein, über welche die daten, Ingenieuren, Rettungswerkzeugen und Lebensmitteln abge
Discussion sich nach Wiederbeginn der Session entspinnen wird. Am dangen. Der italienische Consul hat der unglücklichen Bevölker ung
d. Jauar wird von der Lintemn ein Inierpellationsgesuch in ebenfalls Lebensmittel zugeschict.
Betreff der BesetzungRoms durch franzöͤsische Trupben 7 Die Cholera ist nach dem russischen „Reg. Anz.“ in Kiew
eingebracht werden. F »Nund dem Kreise Pirjutin, des Gouvernements Poltawa, erloschen.
Italien. —7.In der Stadt Rjetschiza (Goup. Minst) war seit dem 15. Deec.
FlIoxenz. 6. Jan. Aus. Rom wird unter'm Heutigenhv. J. kein neuer Erkrankungsfall vorgekommen. In Orelel er⸗
elegraphirt, daß gestern die zwete. öffentliche Concilsitzung abge- krankten vom 6. bis 16. Dec. 76, starben 26 und genasen 23
hallen wurde. Da die dogmatischen Arbeiten noch zu wenig vor- Personen. Auch in Kursk kam ein Cholerafall vor.
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        Ueber das Rösten des Kaffees
IX— Wber Themie“ folgende
Interessante an: Durch das Rosten erleidel did. Zusammenfehund
des Kaffees eine große Veränderung; die hornartige Masse wird
pulverisirbar, Gerbsaͤure, Zucker und Fett sum Theil zerstoͤrt und
das Kaffeeöl durch“ die Hitze verflüchtigt. Dasnun aber das
Kaffeedl den angenehmen aromatischen Geruch des Kaffees bedingt,
so kann man das Oel, dadurch zurückhalten, daß man größere
scharf getrodenete Brodwürfel mit dem Kaffee in die Trommel
bringt, welche einem / Schwannae gleich⸗ die Deldämpfe auffangen,
und da sie sich schwer-⸗erwärmen, also weniger heiß als die Boh—
nen sind, die Oetdämpfe verdichten. Die Würfel werden mitge
ardad und bewirken eine früher nicht gekamte Vermehr
ung der Güte des Getränles. Der Brodzusaß beträgt auf drei

— Pfund Kaffee ein Viertel Pfund scharf getrodnetes Brod.
Dee nun fertig geröstete Kaffee muß, in geschlossenen Gefäßen
ralten, di man möglichst voll gefüllt hat. Will man den gers⸗
telen Kaffes längere Zelt ufbewahren und ihn vor, dem Verlust
eines Aroma schützen, sO laäßt sich Dad · Bestreuen der noch warmen
Bohnen mii Meliszucker (auf 25 Pfund Kaffee Pfund Zucker)
mpfehlen; dieser umhüllt (beim Zerfließen) die Bohnen mit einer
Decke und bewahrt ihnen das Aroma.

Hienstesznachrichten.
Oer:. Oberst und Artilleries Director der Festung Germe rsheim,
Schmölzl, ist in den Ruhestand versetzt und der Oberstlieutenant
Freiherr v. Stengel vom 1. Artillerie⸗-Reg. zum ArtiU«ie⸗
Director. der Festung Germersheim ernannt worden.
— A—
——νernersfetrerun 6. lan⸗Nr. 891 u. 892. 10 Dec..
.u Häuserversteigerung, 8 Barten? in den Broßgärten, neben Wilhelm
4Samftag den⸗15.4. Mts. des Nachmit- Ganster und Michael Meungesß75
tags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in der. Plan⸗Nr. 8453. 63 Dec. Acder in j
Wirthsbehausung des Franz Joseph Stief, den obersten Seyen, neben Johann Joseph
tassen die Gebrüder Stief, Weinhändler Weber Wittib imb Valemin Weidmonn
von da, ihre zu St. Ingbert auf der Meß. Wittib.
neben Georg Schallhammer und Johanm8. Plan⸗Nr. 3460. 67 Dec, Ader allda,
Bastian gelegene zweineu erbauten. Wohn · neben Michael Lauer and Johann Joseph
hauser tebst Zubthör unter sehr. wortheil · Peterss ·... 75077
haften Bedingungen-öffentlich in Eigentzhum 6. Plan-Nr. 87735. 42 Dec. Ader auf
versteigern. 333 Schiffelland, neben Urban Jakob u. Philipp
St. Ingbert, G. Januax 1870. Weigand. 7
niHornu,kgl. Notar. 7. Plan Mr.u4269. 87 Dec. Acker auf
— bobelsahnung, neben Friedrich Jac. Schmel⸗
zet und JohaunSchwarz. d—
BS. Plan⸗Nr. 4326.0 32 Dec. Acker im
Roth, neben Johann Joseph Fiack u. Mich.
aas.
dege Plan⸗Nru4474 1 Tagwerk1 Dec.
Wiese uuf derSpick, nehen Wtib. Heinrich
Steinfeld' und Wittib. Johann Josepy
Quiting.t
10. Plan⸗ Nr. 4890 u. 4591. 2 Tagw.
19 Dec Acker und Wiese unterm Wohm⸗
oacherweiher, neben Aufstößern u. Gebrüder
strämer. ..
Alle vorbezeichnetqu Jinmobilien St.
Ingberter Bannes.
St. Ingbett, 8. Januar 1870. .3.
n Hornu, igl Notar.
iu einem noch zu bestimmendenTage
Aen. Herrne Geebrüder Dötr
ihre, Wohnhäuser und, Bauplätze zu Rohr⸗
—V—— Bůler.
Bann St. Ingbert, auf seht dauge Zahl⸗
ungstermine zu eigen versteigern.
Näheres im Geschäftabureaui don
Wentnhälingen.

4
Mobiliarversteigerung.
MDienstag den 18. 4. Mis ud nöthi gen⸗
falls am darauffolgenden: Tage, jedesmal
des Borinittags um 9 Uhr beginnend, zu
Sto Jugbert, in der Behausung der Erb⸗
asserin, lassen die Testamentserben der in
St. Jugbert wohnhaft gewesenen und wer·
lebten Wittwe Bäcker Johannes Wagner
die zu deren Verlassenschaft gehhörigen Mo—
biliargegenstände, der Abtheilung wegen,
vffentlich auf Credit versteigerit, worunter
nawmentlich: vt *
Inuüßbaummer Kleiderschrank, Itannener
Aditto, 1Chiffonier,.I Pfeilerschraukchen,
2 Canaupee, 1 runder nußbaumner ge⸗
schliffener Tisch, nuußbaumene Beitladen mit
Bettung, Tische und Stuhle, Tischtücher,
Handtücher und Leintücher, Spiegeln,
Bilder, Porzellan und Küchengeschirr, fo⸗
dann ein Theil der Kleidungsstücke uund
des Leibwerßzeuges der Verlebten; über⸗
haupt Haus⸗ und Küchengeräthe-durch
alle Rubrikenn. 24
St. Ingbert, 8. Januar 1870.
IJ BHorn, Igl. Notar.
Aã—
Theilungsversteigerung.
Samstag den 29.,1. Mts. des Nachmit⸗
tags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in der
Behausung des Meßgers Jakob Schwarz sen.
lassen die Testamentserben ⸗der in St. Ing⸗
bert wohnhast gewesentn Und verlebten
Wittwe Bäcker Johannes Wagner, der
Catharina geb. Hager, die nachbezeichneten
zu deren Nachlaß gehörigen Immobilien,
der Abtheilung wegen öffentlich auf Eigen⸗
hum versteigern, als: J
1. Plan⸗Nr. 4. 4 Decimalen Fläche,

enthaltend ein Wohnhaus, neben Herrmann
Fischer und Gemeindemühlenweg, gelegen zu
St. Ingbert auf Höfchen oder in der Mühl-⸗
gasse, an der Kaiserstraße.

2. Plan⸗Nr. 10. 1 Dec. Fläche ent⸗
haltend Scheuer und Stall allda, neben
Philipp' Gottmann und Todtengraäber Jakob
Stieff

beide Ftem ein Ganzes bildend.

Für Brust⸗Leidende
ißt der durch seine außerordentlichen
heilsamen Wirkungen so !beka nunte
Lrautor·Brust·dyrup

des Hoflieranten
F. V. BOcIcẽus in Otterborg

das besie Linderungsmittel.
Alleinverkauf in Flaschen

zu 24 kr. und 88 tr.

inSt. Ingbert bei d. Frchrioho
„ Homburg, Oh. Webhbep,
„Zweibrücken, WM. A. FSeéh.

Die Unterzeichnete empfiehlt sich im
Nähen und Bügeln,
letzteres auch außer dem Hause
Joh. Theis, Witwe.

breismedaitlon
Altons Paris Lin
1860 1867 1869
darker &amp; Pobuda
—* Nonial· ¶Hoflieferanten:n nhnn.
S8tuttgart
.3 einpfehlen ihre vorzüglichen
(hocoladon,
zu haben in Si. Ins behretubei
G. Ric.

Ein odaler nußbaumen,

vrolirter Auszugtisch
neueste Fagon, sehr solid gearbeitet, für
dessen Guͤte garantirt wind, stehtzu ver⸗
kaufen.Die Erxpeditlion fagt wo,
28
Herr· M. Rodenbusch, Küfermeister
dahier, verkauft seine neben Gebrüder Greh
und Peter Weigand an der Haupistraße
gelegene Scheuer;die leicht in ein⸗ Wohnung
umgeman delt wetden kaum. Näheres im
Beschäftsbureuu*

V 8 Westphälinger.
ne e Worms, den 7. Januar.
Wir notiren heute: Weizen 11fl. kx.

bis 11fl. Ißetr.“ Roggen 8 fl.458 tr.
bis 8 J. S0 tr. Gerste 9 fi. at,
bis 9 f. 8 tr. per 100 Kilb1 Hafer
tr bis — sl. n ber sotan
Webl ver Partie dAl. 15 tr. biß —fl
⸗itr. Roggenmehl — fl. — kr.bis — it.
2 ikr. Roggenvorschuß 9 fla I5fr. bis
-efl. ir. Weizenborschuß 18 fl.Nn.
bis 13 f. 16 kr. Blumenmehl fi. —tr.
bis — fl.ir. per 70 4Nilo Repts

Afl. ra wis — fl. ar. per' 83

Fite Rabsl ohne Faß 28 fl —anßn

23 fl. I5.x. Leinbl ohne Faß — fl.

— tx. bis fl. Ar. Mohnöl ohne Faß

— — — bis — fl. —x., pet
50 Kils. Repskuchen — fl. — kr. bis

fl. ⸗kr.Branntwein — fl. — tx.

bis — fl. — kr.
Mainz. den 7. Januar. S
GSruchthreise.) Weißmehl das Mal—⸗
ex à 140. Pfund — st. r. — Rog⸗
genmehl ditts — fl. — kr. — Weizen (200
Pfd.) 10 fl. 45: tr. bis 10 fl. 80 kr. —
Korn (180 Pfd.) Sfl. 40 krbis8 fl. 45 kr.
Gerste (160 Pfdy) o fil. 13 kr. bis 9
fl. 25 kr. Hafer (120 Pfd.) 4 fl. 45 kr.
bis 4 fl. 50 kr.
Redaltion Trud und Betlag vonF. X. Dem eß in St Inghert.
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* — 3833 3582
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5 J— 8*7
2 —e2* ẽzẽ 2* — — ——— —— X 5* 57 ———— 285 2 — 22 —
87* — 8 *25—25228 8 33 —5 EEsc ——— 5** 553 B* ——— *
* 3535 383 6 5
—“* — 3222 — — —32*7 82
57 3dB25 527 — 2373535 ———— 53 725 55 — 323878
3 —— 25
3 3 5323535 ⏑ü⏑ö ——— —253—5 3
z7 73 28367 —— — 33
35 55387 —153 3 3 3
S 2 5* 24 —— — —— 2 3* 83*8 8
5223* ——— —52— —8 55 * 53* * —— 22 255 2 Sʒ
— c———5 —5 F — 23*8 —8— 28* 52* — 25—23 3* —e— 2 2.3
—527 33 3—8 — 33 —
3 2 5 7 3338 3 3 ——3 ——
z —3528733333 885 — 7
————— 337—33624 —e — 8532565
— ——— 5.2 587* — 230 ⏑—— —5 23. 3à 2 8 *5
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der Shr FAa benir berr Amusan geter sund das, mit demHanpthlatte nerbandene Unferhaltungsblatte mit der Dienktagse, Donnerstagke und Sountags⸗
cunmer) agscheint wochentlich vinenr n a beDrje ms ta⸗ng, Vommrir s310 giSeg ms tiargitund Sa uu t au.· : Albonnemeitspreis viettellahrigead Krir.o oder
ru Silhengr. Anzeigen, werden mit / AKrzre die preijnaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. .ιν —
4 6 — anDienstaqge Den⸗IezJanunarie au rrüuf 123290 i 1870.
. il!Buil ιν etni n ui cleut on nuun oiosic vuüün mid
α α ni i cDenutichlandttiιι ο F νι ä u D KäntonSlieskastel?!tuiu nütruus nusd
weil uchtein 7 Jain Veügltch des.Eutnuifs de Ahvotn J w. Alschbach 82 B,iestasta 133. Bliegiuchgek2 uge
envrdeung vergnbet die n Rn oh. blbdit—. daße. dutch.dicse lbe. Piedrrwire bonn 13 6. Drinedhenin 260Mubenheint u. 10
n jedem 7 eines Ahellalonshetichts eine Adpocaten Kanmer' — — e
ttichtet werde n vesehende aus gi von dea Abpocaten“des zezitks uGuest meeir Sh en in. Der Kriegsministet gehe ueankgy
wahllen Mitgltedernte UDieser Kommer soll nsbesunvereau edie at dem · Commandaurten des 8. Infauteree Regimenne. wessen Oberf-
Hideipunargewoall uüber die Ädtzcaten zustehen und zwariis Dienst· Inhabet nes seit Kuzem aft. die Summe votz og s
achen an In Instang während die Apellationsgerichte die IEIn; vovou'jeun OG. s. wer! Meginnents-Bibliothel und det,Musi afe
danz bilden winden! InAetzteret Beziehu ng —B—— nuflietzen dienü brigen 00. PgomomenteinenneUnterstithutgen ann
herrhung ien Slaatgntistersum der Justige beigezodenee Rdhot vürdige Unterofficiere des Regiments verwenden werben Hohleno Die
aten beantragt, als II.“ Fuftangen vindn Centtalausschuß,! gewählr sochherzige Handlumg hat allenthalben nin Retzitniente didiwrnsten
Münch — Die MRatiftcauonuflunden gu edem Ie —
in 20. Febr. —V ur Freundschata⸗ Hon⸗ clschonn das Finanznnisterium gewendet puud gehetenc die F
ne aee geee ce aehet ——
unmehr ausgewechselte aAnd wirdedetfelbe detanächst zuste dffemlteher * erwehten nach Kraftenn Vorschub zu nleisten,tn da⸗rdrasen Flnanz
dennmiß selangim d eze erar ac dem Vorhandensein organisirter. Feuerwmehren wegen de
Der ꝓim Konsub. der Zerejnigten Sta aten, gon . Norda merzta ? utzet det Staatsge bäude 2c. zc. doch intere ssrtenErijcheint. El
ur die Vinn emnahri H Suenhen Pien Hoil, u- Nuhmngehaftn ahrunn. wis Ne N.“ Felden das Zinanzmimsterzum alle Forft—
in das Ial. Excquaiux zrhaͤlten 3. imter angewlesen, die unkergegebenen Bediensteten. zzanfzumuntern,
Dar Krieg 4uuiniseriume has amternẽ D Dec. v. J⸗ Boischrif· daß ße derp Ausbreitung der freiwilligen Feulerwehte Iustitut⸗ bei
cn zunt Ballzuge Nes; Matitärstrasgefetzbuches und. der RMlitärstraf- ich ergebenden Gelegenheiten und soweites deren dienstliche Veri
getichtsordnung erxlassen. , 8 hältnisse ermöglichen, nach Kräften Voerschub nleisten.“Gleichzeitig
Seeri d n an Vordetern hal dnn erlin wicher eiümai Ets dat, Win sterium kundeegeden daß für reitlhge umnd rfolgteiche
dit rothe Fahne! geweht, uͤnd war in dem Versammhungslocal des Dienste der Feuerwehren Hei Löschung von Bränden⸗usn ESlants-
Lassalleanischen) —B—— Arbeitervereins, der unter valdungen Anerkennung und Remunerationen von den betreffen den
Zdiweigers Gollte heißen Schwindler) Wossiß jeiue Geueraloer⸗ Vehörden beantragt werden sollen. — oun J— 9
umlung durch eine Vorfeier erbffnett, an der etwa 1000 Per-1 Ein polnisschercFlun chthen geu Män“schreibte gut
onen Theil nuhng Ity bplue tieß. das Symbol der Reputlil Frankfurt, 80. Deceuber; „Heute Morgem fahen- wir⸗ den“ bon
—VX 24 det Darmstaädter Polijei⸗Behorde ausgestellten gwangsbaß“ für
hn hun, pad Fraut reich . uguen aug gibinien amtommenen bolttishen wolnschenechinhtung
Pua tus, 8. Jan. iu⸗ Mit großer Bestimmiheit tritt die Nach⸗ pehet — —— Hamburt
cicht auf, das Ministerium werde am Montag einen Gesetzesent ⸗ — u ebr In Offenhach wohin er polizeilich
wurf über Verminderung 3 Zahrescontingentes um 25,000 portirt wurde ete man seinen Aufenthalt -auch nicht einen
MRann (75,000 statt 100,000) enbringen. Auch andere zwmeck⸗ x wund we“ Paßzvisum belagt. mit. 18 tr. Reise⸗Un⸗
naͤßige Maßregein sollen in Varbereitung sein. So soll schleunigst erst 4 J die Grenze gewiesen.“ Hier in Frankfuri darf
eine Commission niedergesetzt werden, welche. den Zustand der 48 natrsicd aun nicht über 240 Stunden dauern,
pariser Fmanzen zu untersuchen hatte, guch soll endlich die Colonie — —AI —— der hessischen Polizei wohl
aigeriens doe Rechhe krhollen Ahbagrordnete in den Gesebaebenden dy ute e unedigen Dee e edee Zwangsreij
zorder zu schicken y Amerika erhalten wird. So hat der Unglücliche hald die
Rteise durch Europa von Sibirienbis Hamburgzürückgeleht, iund
die neue Welt, menschlicher als das zivililirte Eenropa, gibte dem
nüdgehetzten Polizeiwild endlich das ersehnte Asyl.“ Wie lunge
sragt der „Frankf. Beob.“ werden noch solche Kulturbilder bor
inserm Auge fich entrollen?
Ean glücklicher Gedankel“ üleberall hört man
lagen haßz, pon rohen Buͤben Thiere gequaͤlt Vogel wengefangen,
Hogelnster gerstoct. Bäume dbeschädigt werden. — Solche Klagen
Jaben einen Lehrer in der Provinz Hessen schon vor lungeres zeit
zuf den Gedqnken geführt, unter seinenSthülern einen Berein
jum Schutz der Thier⸗ und Pflanzenwelt zu dilden, und die Ein—
richtung hat sich portresflich bewährt. Die Kinder haben nuch im
Sommer bereits biele Tausende von Kohlweißlingen gefaugem un
zaͤhlige Raupennester zersiört und die Maitäfer scheffeiweise jusam—-
nengebracht und getödtet. Nützliche Thiere hegen sie, beschüßen die
Vogel und ihre Nester auf das Eifrigste und sorgen auch fuͤr jene
im Winter, indem fie Futter ausstreuen. Die Gemeinde hat qus-
gedehnte Odfipflanzungen angelegt; diese — J — *
der Schulsjugend. Jedem Schustuaben haf der Kehrer eine Auatt,
der jungen Obstbäume zur Beauffichtigung und Pffege zuge wigsen,
Die Kinder haben ihre Bäume ordentlich lieb gewonnen ind wete⸗
dem der einen Baum muthwillig beschüdigeü wollte! Belohnungen
werden nicht veradfolgtz in dem Gefühl, füe das allgemrine Veste
Iu zwirken, finden diese Kinder ihre Belohnung. Gewiß verdient
biese Emuͤchtung recht vielfache Rachahmung
Berhin, 8. Jan. Einem Taschendiebe ist am Sonntag
ein Handwerk in des Worses verwegendster Bedeutung gründlichen

Das Verzeichniß berjenigen, dem Amtsbezirke Zweibrücken
mngehoͤrigen Soldaten des Zugangs 1868 II, welche ausweislich
er bei den einzelnen Regimeniscommandos mit ihnen augestellten
brüfung eine mangelhafte Schulbildung genossen haben. ist nun
im die Gemeinden hinausgegeben worden und geht aus demsel ben
ervor,“ daß dieste unwissenden Recruten auf die nachgenannten
Hemeinden in der beigesetzten Zahl sich vertheilen

A. Kanton Horndach. rhe
tzAlthornbach 33.2. Bodweiler' 2; 8. Botlenbach 154.
dietrichingen 1778. Großsteinhausen 17 6. Hornboch 4*; 7. Klein«
teinhausen 13 8. Meuschbach 23 29. Medelsheim 1; 10, VNieder

ailbach Un- Ul.. Walshausen 8, zus. 20. 7
. B. Kautou-Zweibrücken. enne en—

1. Contwig 4; 2. Eindd I8. Ernssweiler 2; 4. Irheim
3 5. Kuopp 13. 6.. Raßweiler Fz. 7, Mimbach.2; 8. Mitflelbach
——

9— 9 J ganlon St. Ingbert. — *

—A.Wncheim 1382. Eschringen 1 3. St. Ingbert 7; 4.

Immersheim 1; 5. Rohrbach 5. zus. 1I5.
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        gelegt worden. Ein herr und eine Dame durchzogen am Fach- nann versetzt noch immer alle Kreise von Paris in ufregung
mittage des gedachten Täges die Oranienburgerstraße Zund blieben ind wirkt die Lectüre aller wahren und erdichtetes Einzelheiten
an einem Schaufester stehen alsploͤßlich det Herr eine Hand in diests Verbrechens schädlich auf schwache Gemüther namentlich die
seiner Tasche fühlte. Ein Mann von seltener Koörperstärke, hielt jer Frauen. So kam vor einiger Zeit zu einem PolijeiPraäfecten
er d —8 mit solcher Kraft fest, daß er dDein Diebe zwei ine höchst elegant gekleidete, den. höchsten Kreisen angehörende
Finger zerbrach, jnd, dieser ohtrmächtig niederstürzt? Wie man dame und klagte sich selbst der Vergiftung von eif Kindern an
leicht denken mag* versammelte sich eine zahlreiche Menschenmasse, und fügte hinzu, daß ihr Gewissen ihr keine Ruhe meyr lkaffe und
welche theils Pliene machte, an dem wieder zu sich kommenden ie wünsche durch die Gerichte ihrem Verbrecher-Leben ein Ziel ge—
Diebe Lynchjustiz zu üben, theils ihn der Polizei zu übergeben. etzt zu sehen. Der Beamte, baid erkennend, daß er es mu eider
Der Gaunern befanden sich indeß nin einem so tläglichen“ Zustaude Zeisteskranken zu thun- habe, um so mehr da fie in ihre Erzählung
min den zerbrochenen⸗: Hand, daß das Mitleid obsiegte; man ließ im verwirrter Weise den Namen Troppmanns einflocht; üderlieferte
ihn laufen. , —J—— iie statt dem Arme der Gerechtialeit, einer Anstalt für Geistestranke
f GCodt aus Freude.) Pesther Blätter erzählen: Am F Das chinesische Gesetz — erzählt Paul Courty in der
Netjahrstag ist der fünfjährige Sohn des Neustifter Äpothekets Opinion natlonale“ — bestimmt, daß vor dem Hause eines jeden
rn. Kourad. aus dem Vaterhause verschwundenAlles Suchen Arztes so viel Laternen brennen müssen, als er Nranle um zebracht
blieb ohne Erfolg, und in der Nacht wurde das Kind, welches in hat. Ein in Peking wohnender Europaäͤer hatte das Unglück, daß
den Straßen umherirrte, ohne den Weg, nach Hause zu finden, hm einer seiner Bedienten krank wurde, und er lief in der Stadt
von einer Patrouille aufgegriffen und worgestern, nachden es er⸗ gach einem Arzte umher, natürlichern ise nach der geringsten Anzahl
Jaunt, zu feinem belümmerten Vater zurückgebracht. In dem Mos von Laternen suchend. Endlich findel er ein Haas, dor dem nur
mente, als der Vater seines wiedergefundenen Sohnes, ansichtig drei Lateruen ineiancholisch im Winde schaukeln: Ex geht hinein
wurde, stürzte er zu Boden und war eine Leiche.. Muthmaßlich und bittet den Arzt, ihu zu begleiten, Um ihm ein Toͤmpument
hat ihn die plözliche Freude getödtet. Ein unverheiralheter juager zu machen, sagte er zu ihm: Sohn des Eesculap, Du mußt der
Ministerial Beamter, Hr Mi- hat sich hereits hei der Stadts beste, Atzt in dieser großen Sladt jein, — „Warum Fremder d
zuptmannschaft augeboten. deun eltecnlosen Knaben, Welchet ein —5.Well. nur drei Lalernen vor Deiner Thür hangen,, während
dürftigen Verhältnissen zurücblieb, anzunehmen und ihn auft, seine die Häuser Deiner Collegen förmlich illumimtt sind. —O das
Kosten erziehen zu lassen.. n ist sehr sehr ertlärl ich, erwiderte phlegmatisch der bicdere Chinese,
Einzeingebildeter Mord. Die Affar: Tropp- „ich übe meine Kunst erst seit heue morgen.s

34

— 36 J
Todes Anzeige
Werwandten Freunden unid Vekann⸗
leni widmen wir die schmerzliche Nach⸗
xicht, daß der liebe Gott unsern lieben
Sohn und Brudeeee
Theodor Fennz
nach Amonatlichem schweren und
schuerzlichen Leiden heute Morgen um
Uhr, in eingem Alter pon 12 Jahren
und GMonaten, in ein hesseres Jeus eits
abgervfen hat..

Die Beerdigung sindet am Donners⸗
zag den 143. Januar. Nachmittags 2
Uhr, in Ste Ingbert statt..
Um sulle Theilnahme bitten
u Schnapphach, 11. Januar 1870.
5Die tiefbetrübte Mutter
eund Geschwister.

5 — D4 44 6 t —V ————
eNähmaschinen⸗Handlung
— Uaännjnn 33* iIJ, p e de d aen .d
vonI, Korn in St. Johann.
νι—ανεανα εριιιιαιαν
dus der Fadrit von O. M. Prua in Kaiferslautern, in Gũ te lund
Leistungsfähigkeit den amerikanischen ganz gleichkommende
Howe aschinen No- S2 und x,
Schn hmacher, Sattler, Hutmacher, Schneider &amp; Kappenmacher. 7
————— L—
— * 6
3 Grover &amp; Baker-Maschinen, *
ιι 59 FGSE 44442 3 ⏑ ur“
eh In eht empfehteuswetth für Schneider. ee * *
—— —V A 7 m⸗M as ch 1nen J— ι. 7
de ee sir Schuhmacher und Schneider. 5 n *
— ——— —— 238 n
* A * 6 11 c u J ar— A r m M d s chi n ẽ n νν
nach allenn Richtungen transportirend für Echuhmacher ganz speciell zu cꝛ
v empfehlen, indem niißer allen andern Arbeiten auch neuer Gunumizug⸗ dumit wein⸗
* gesetzt werden ktamtt. ——
ι ι, 2* 2 — .
1 A —3 8 a n d⸗e N äh Mm a Ich t n e R h T4 ge —9
2 von perschiedenen Sorten, daeunter namentlich die F nn 37
als die beste bis jehteexlstirende Haudma schine
Ferney feiustes Knochenöl. alle Sorien Maschinenzwirn unde
Nadelu erapfiehlt . .
eJ. Lo Ln, Bahnhofstraße 57.5
An ai —J nal:in i J St. Johann a, d. Saar. —
— * * —F
u einem noch zuheltin ienide.. Tage
lassen die Heren Geebrüder Dörr
ihre Bohnhäuser und Bauplätze zu, Rohr ⸗
bach und ihre vom Pacht jccit Guter,
Baun St. Ingbert, auf sehr ĩange Zahl⸗
angsterinine zu eigen verstz igernn.
Näheres im Geschäftsbureau von 4
Wesivhälinger.

—

PHE—
Füur die liebevolle The ilnahme bei
der gestrigen Beerdigung unserer früh
dahirn geschiedenen Tochtex, Gatin und
Mtter 24tj — 4443.
b οphie Schaller, —
er. 22 geb. Wenger, —
gestorben am 8. Januar in einem

Aiter von 33 Jahren, sagen wir
herniizt unsern iefgefühltesten Dauk.
Et. Ingbert. 11. Januar 1870.

pian «Die trauernden, Angehörigen.

Der Unterseichnete bescheinigt hiermit,
daß die Chocoladenfabrik dvon Franz
Stollwerck &amp;CSEöhne in Köin sich
für die Reinheite ihhrer Waaren' verbürgt
und ihre“ Fabtikation unter sanitäts—
polizeiliche Conltole freiwillig gestellt
jat; daß die zur Verwendung“ kommenden
Kohmaterlalien und Ingredienz'en sowie
auch die fertige: Waare“ analysirt werden
000 und dadurch dem —— eine reine
uMaAF, Chocolade, d. h. pure Cacao und Zucker
»Bekanntmachung. garantirt wirde b 9 J
Die Rechnung über ECinnahmen und Aus⸗ Koͤln, 1. Septembtt —
gaben Pro 1869 vom St. Johannis-Verein J J— Herin. Vobl.
dahier ist' gestellt und liegt mit Belegen zu Königl. Regierungscommissar
Jebertnanns Einsicht 8 Tage lang auf dem, urnd vereidigter Chemiker.
Vurgermeif cranute offen. * Obige mit Recht empfehlenswerthen Cho⸗ J
ElJuabert den 7. J 1870... coladen sind stets vorräthig in St. Ing udwig „.Lner hat sein Haus
Si Ingbert deun 7. Januar vort bei J. J. Grewenig und Cond “enthaltend 2 Zimmer, Speicher, Kellet,
int d Das Bürgermeisterant G. Rickel; in Bleαααtel bei F. mit Stallung und ca. 22 Ruthen Garten
Chandon.“ Apprederis. und Wies, im Ort gelegen zu vermiethen.
edaldtion Druck und zetlag voun g. X. Dem es in Et. Ingdert.

— 7
— ——
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        ——
D. *
—253232 83173852 — 2324 ——A —— *
2 2 — —* 8 8 * 52 * * 15*
* *22 —5 22 42 — 3585 * 7 67 28272 v38 *14
252837542735 — 2 22 57 3 558 55 3885333388 — —
— 3835485335 335 Z —5 53235 3533338 z22 32— *555*
336 —— 2 2c5 2238 5 8 —1752 z 35—25855* 8 * 28 z2
22835* 55 572 33—52 — 2335* 28833725 5586 3553 32—
233* 2 8* * ETA. — 23 22 * —— — *255
— 23257 b —æ—ù ù u 53 37333558 533 33 7 753—755 ñ
—* — —— —— 2538—2355 ————
— — * ——I 8 — 2 7 7 7 —8 522 F 12 828552 5 — 27
—— 5825 283353 2028 —5 5—58582327 53582 2
2* — 553358 —553 — 31415—53 E * 5885 5—2 83
—5E 7 2 c2222 — 522 — —— 523
EM 222*8 32* 5*75 — — — — 538 325 221
———— 2* —— 3 —V —
2 —2 28 —— —888 ———
5 —— 2537 25 53 5 — 223*25 232 2835 12—
— — —— 3 35. 3 F 125 8255 722575* — 5228 —A — * —EE
2 * — — 8 2.* 3 5* 3J 5 — ——
3 3—338373 — J—— 253 8
— ——— —“ — 55 — 5853 * 53338* — — 222
2 52 25 38 AVMA —2328 223 3 233
—782 —338—33533 333 3578
Sz33822 5 —A 5.53 37 ——583 3822 — 325 —S2
526 — — 5 ——— 5— 35332 587S5 58 3
z6 23833. 583 36238
o 3 338 —3 333733—375
2523 v X * —2 2 2* — * D * F —— * 9— . 6
8 752*88235 3— 3 *2 *7 —— 5 272 —
8—255—233 — — 35 —A522 155 5z235*3.* 83E 3 28 2—*
—5 —— —35 * —8 2— 582 5 — —2—2 —83 5 2 8*
* — * 22 —A —— 2 *3 * 5 * 8 523* 2 n 2 De. 15
3 25373 —2827 — — — — —— 558 8 3253
* —c388 — 2 —B—— REISEB 5 5** — —52
3—8 3 2 238 —
—A —— 8E55802* ä*z —— 82—3—253
— 5 2 54 — M— *2 *— 8 2*2 — —5 — —— — * —— 2 5 * 2527] * — 57
z — ——— ——575 388
330 — ——55 —*
8 — — — 2* 2 222 8 5787 —— 3z38* *
5* — — 3 8 ES 823 *
— —— — — 88 *
2 —— — * —22
— —
—* * 13 —
2 83 —*9 —
— *2 —A ——— —
* —8 — 2 322 3535 XI Saul 32 222
2 5 52 225 — S — 3 * *
3333 — —583 337* ——
3 52536* —5825—3526 555 55 533357 —*28*22*
5 —7 22 — — — — —535353*57 43333555
—3 5 — — 2 3 70 3 *252* A **2260 558 — 523 355
— 5838355 5535 5228 5c728 2373 35 — —B
—— 3553535332588 2838 253853353 — —55— —5332*
j J
— ————— 553322* ——75335* — — — 523322* b—
5 s35 5535 — 8
2 E — — 38 —A 3 5 — ,2837 2288 ——
— — 25532 — 5 — 25 2 —8 52 — E — —— 55 82 * 32535
5 s355 22.5 — z58 555 — ——
Ee ——5555 78 —235* — 2 52 2— 7253* —ä— 3 52
5— 2 —— — 5 ——— — 232 — 52 ——z323——38 E *
8* —33268 —F 3 717 — —— F
— —— —8 * — — 233438 — — 2523*
— — —* — 7—1253 —W— s5 — —?— —A —
*63 s25557 — — 4 — —
* 22. * —— 2* * — Ai ß
* 23832* 22343 53838 — — 2583 553 —223877 2528 ——
2235582 2 2 —— c D — 5—3* 5528 — *
5 7 3 z283—38
——— 2 * * 25 — 7 J— 2* —.* — ·* * *
— 28 5 7 36 62—* — ———
25 e — 5 2 — 75 7555* — —— . 3 537 —2532
53 *5 —— —2 — z z75557 7 5757— — —* — *25 5 — 3225 4 —
327 —3238* — 7 — 265 —252228* 22 —528* —5—83832
5 733 2837 83 238*
— — —— —— 38 —33523 333 332 — 5*53*
— —5355 — 7 F * 2— 32 2*5 2 * 8 51 3 53
—— —— ,2 — — 555 55 22 552 2253 25
526 228 225 342 —5 — 36 ——— 3528 535537
—B— — ——— 3*8 3535 2225* —
—— —— 4 —— ẽ
. 5 2 2 5 — 82
——— ε9
— —— 5 58 48

3222—
28325222
—»535——557
3
—523555355 5*83 572537 3528*
53 3836 15553353235
532555— — *2* * 22 5552383355 *
222 533533353387 —a832 352333332* 5 22 2
3538383*3332. J
——z355 * * 722 —A *553 355358 2852 3 —
——— 53285 235 *25555323232— E —I.* —8 2423 *5258 —E8,
—— —— 23 2334;.* —5s8555 * A 555—8 —— — 3.*
— 5 * ——— —A ————— 158 33758 —— —
538355—5855* — —A 2555838 38526 253580*
* — * * 2 2 27 2 —— 15358827 552 5— z3 — ——55587
z53 — — J 25 — —— * S3 25 3 528* —A 828
778 7 3 37 — 3 3 8335735352 88
— —— 54 3— — 7250 225 33355333533357* —532 —
—z38335332 — —— 5586 ——— *22
—A— .8 * c232—75 88 222282 — 203 28268 3z 7532 585232
—A— 8 — 55* z—338*5325 *35*
2322c6 553235 —z555235 23** —52—822 2553 3322
33—5 2 ——z0 833555 —A ——x — —*382— 255 225533*
3 8 8 3 523 22 2c 2 8 3 533573*555352322
— — A — 55 8 23535853 R2 —3 5725
35z — — 5558255 — —523523338 ————— 38 *25
7 3228 53 883 ——z3523232.2 —— — —3*233 “R 3 O —8
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* —* 5 55 2337458 32 22 2* *583 5 522* 52 853 —A
*4323 —A — *5 —22—z 332323 — — 25585
5 5* z55352— —A—— 5*2338 2038* — 228
—A 333255 —A . —— — 6— — —
2 — 525*88 225 5*8 555523* 5*55 —
* — 5 35382 —z—522364 SA — —A — ——
3 ——3 2 2 5284 2 252*3 S2 8 —A— ꝛ
2227 28 —* 2 —2 5 2 3 2 — —A 2* — ——
2 z25*—0 —2 *— 2385327 —232* 352232 2* ——
28 23*
22 d —8 ** 2 23* * 2* 8
225 5253355 5 338335— 733 337
5* 27 125335 8522538 28535327 — 53725375 33533533
3 * 233533483254
J p * 2 — 2 * 2
5*5333338 552 —
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233333 36 33333 543
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383822 — —5535725* 3 22* 53 —5
—— 8 —5222 5 31 5—2 83— —332 2* 2 &amp;
— — 53585
353z53353358 3538383—333 6 — 352
2 * * * 5 * *2 — *
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—A Anzeig V (und das mit dem Hauptb gtle verbundene —28 tungsblatt, mit der Dienstaͤgs⸗ Doitneraiage⸗ unð BSonnta ge⸗
Wmet) ericheint wöchentlich d — —— Bionbnrtatag, Samstag und Sonttäge Abbnlemeatepreitz vierteliührig 42Kritevodtr
5 IIs Silbergr. Anzeigen werden It 3 Arzr oct drcijpaltige Zeile Blatijchrift oder deren Raum berechnet.
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—5* — eeee d mita Die Maxseill aise“ publseir — Vritf. Nel mit
78* StimmenZunt ersieit Präsidentend gewählt; Marquard · Barch ahllosen U erscheiten bededt zugegongen ist⸗ Wir nerfahren
thielts Dr Edel J. Slin chend Zum ziweilen Prafiden len wird jnebeun daß gin Republikaner pan Einem. Bongparte ermordet
vermnihlich Graf Semshebũ gewahlt werden. e t uι — 8 Muß:der, bůrgerliches Beerdiguug des
2ιFgrantceich. eeee Opfers deiohnen . jeder. Arveiter sdine Arbeit einstesign jeder
n Sleuerbflichtige seigen Caden odet. sein Magazin schließen. um Sig
aris, 102 Jan! iß des Tages und Teqanu uͤr alle Wal Zeirgniß dafir /abznlegen, daß dies derz lehte Mord
Rhl trauriges,ist DienicErmardunge des Icut aalisten Dictor t. den an — —⏑——— 75*
Noir, eines Mitnxberitersunder, NRorjeillaise durch den Prinzen J
Peter Bonapartez: Der. gengnnte Jaurnalist! ein rüstiger· Raun
in den besten Jahren, hat sic in Begleitunge desß Hen.— Fonviell⸗
als. Jeugen. des Deun ochef⸗eil Aad⸗ nach einer anderen Version
in Sachen eines Ehyrenhandels des Prinzen / mit Mrn.Misda
Grousset, ebenfalls einein republikanischen Schriftstelex⸗ nach⸗ Auteuil
zum Prinzen ßegeben.*Es kam zwischen den Zeugen und dem
Prinzen zu sebhaften Auseißandersetzungen. unduder Prinzoließ vch
don feinem heftigen ennderanenn Hindetßen, ergreff neite Nistoler
und otoß mz vn Shriftstellere ebber. Dieser Vorfall erregt schon
jeßzt, wo er nur uanvollkomen und nur W 38 Dekaniteist,egxofe
Erdit dersng; — ——— zücht. Daß die Arbeiter diesen
Abend, von, Belleville nach AÄufenil binüber wollen,, Um Kynchjpistiz
veain Vemrves Küisets u ühen.“Die Geschichte wird der
Regittung und Kem-Kaiser ant so ˖ groößere Verbegen yert bereiten
als man schon wegen. des VBorfalles von⸗Murat mit Comté, den
ex durchprützeln ließ, ohne daß die Gerichte es gewagt, ihn zu
bestrafen; sehr ungehalten im Pubsiceum ist. Der Prinz ist wegen
seiner Heftigkeit belannt33in Rom ausgewiesen, wehrteer sich gegen
dien uf nihn eindringenden Sbirrxen des Papstes und schoß den
einen derselben nieder.zEr wurde daxqufß in die Engelsburgge
speret und gingspäter nach Amerika.“ In Corsica, wo er sich auch
aufgehalten, erschoß et einen Forstjäger. Im Jahre is ig that er
si 9als Demokrat herpor, was ihn nicht verhinderte, ein getreuer
Anhänger don Louis Rapoleon zu hleiben. Nach dem Staalsstreiche
zogler sich iu's Privatleben zuruͤck und lebte von einer Apanage,
die ihm der Kaiser zahlse. Peter Bonaparte ist der dritter Sohn
ee uchen win Vaucence; Bleschamps. -Er ist im Jahre 18165
Iboren Wenn Hllivier diesen Herrn nicht gleich einstecken und
eint regelrechte Nnlersu hHung einleiten läßt, wirdetz wiel boses
Blut geben. Man sagt, Ollivier sei vor dem Schluß der Kaͤm
merverhandlung in die Tuilerieen gegangen, une dem Kaiser? die
Nothwendigkeit, ungesaupigen, und energischen Ernichteitens zur Ge⸗
müthe zu 38 —
garis, IE nd arvas amtliche Blatt verbffentlicht dab
Decret. durch welches die Anklagelammer des hohen' Gerichtshofté
uberufeu wird,- um. über die Anklage auf Todischlag gegen Pete
Bonñaparte zu; beschließen. Der Justizminister befahl die soforrige
Vechafliung des Prinzen, welchet sich vereits freiwillig als Ge⸗
fangener gestelit hatte. Nach einer von der „Marseillaise“fetbst
andeheuen Erzaͤhlung; hatte jedoch . der Prinz den Herrn Noir,
ahne woan diejem ravocitt zu sein, geohrfeigt und auf ihn wie auf
hrn. Fonvielle geschossen; hi xauf, habe der Letztere ebenfalls ein
Pistol hervorgezogen und sei spaͤter fortgegangen, während der
Prinz von neuem geschoffen nnd⸗ Zonvielle's Uehetrock gettof⸗
sen habe. 2 .
Paris, Abudan. Im gesetzgebenden —soͤrper erhab sich
heute Rochefort um iner, den heftigsten Ausfällen. auf die Famlie
Zonaͤparte ve er mit den Borgias verglich. he aus der
ammer und Ordnuugsruf des Präsidenten), wegen der Affaire
Bonaparte zu raterpelliren, Der Justizminister Ollivier antwortete:
Wir sind das Recht und die Gerechtigkeit; Sie beschimpfen die
Regierung. Der Prinz verlangte selost die Entscheidung des or⸗
dennichen Richtets, obwohl der ansdrückliche Wortlaut des Gesetzes
dagegen ist.“ Daz · Verdtechen einer hohen Person giebt Gelegenheit,
eiseneaßNiemand · der- Gerechtigleit eutschlüpfen kaun
Ihren Aufreizungen des Vollkes sehen wit ohne Furcht eutgegen:

GTTI.. α. yt, Kbnsh eeeeng u z nie eai
5 I Peg taͤl bayer. Rentbeamten Herrn Fraveurser in Neustadt
a“ v. D. würße vgm stönig von Preußen Derg heußische Kron⸗
Dyden aleheh 3— 5
Beeheinnmann Resser vom d. Fafzuttrie Regiment, welcher
—— unan Freiwilligen Schenq. by Gehern
hatte ist Agh Fenseiti en Blatlirs Peßsionint Pörbuu 30
I Ber an faud, deszr, Tage ein Dagll zwischen einem
—— — — —— Slellũng n uͤnd einem
Atrachs der oͤstettenis h ungari chen Gesandtzchaft atʒlebteret
en Geheden wgde schwer her unden.. Geach der Tribune
ind die Durllaͤntea der, Graf Hoheuthal, und der oͤsterreichische
Hesandischafts-Ittahé Graf Uerkull. welch setzterer in, nahen Be—
ziehungen zu der Shweller des ersteren u id, welche deren Rückritt
als Hofdame der Kronpruͤazessin bewirl en; Adꝛe. Vorgänge bei dem
Zwhe auwfe hatten vielfach aijj das Duell zwischen. Ferb. Lassalle
uns dem Wallachen Radowitza erinnert.
, Wien, 8. Jan. Der DichterShauferite wurde
zestern Miltags von einem schweren, Unfall betroffen. In der
Auzustinerstraße wurde er pon einer schuclfghrenden Privatequipage,
in delcher zwei · Damen jsaßen, niedergestoßen; die Räder, gingen
ihm über die beiden Füße, so daß er an den Kud heln Verlehangen,
e glücklicherweise nicht erheblich sind, erlitt.
par ie Gehenwartig beschuͤftigt die bevorstehende. Hin⸗
richtug Troppmana's die Pariser auf das Lebhaft.ste. Man hat
seit Langem beobachtet / daß jeder zur Guillotine Verurkheilte, so
die er aus dem Gefangnisse von La Roquette heraustritt, um das
Zchaffot zu besteigen und zum ersten Male die todbringeiide Ma⸗
chinerie erblickt, unwillkürlich mit dem Kopfe zuckt, als fuhle er
reits das Beil im Racken. Diz Pariser sind nun schon begierig,
l sehen; ohr auch Troppmann, bejm Anblicke' des Fallbeils mit
Jem Kopfe zucken werde. — Die Hinrichtung zu sehen, verlangen
ie ungemein, besonders das weibliche Geschlecht ist, wie in derlei
Fällen —DV Neugierdo beherrscht. —Päpa.“ rief. ein
Madchen am Neujahrstage, „heut ist Neujahr, alle Deine Freunde
ind Bekannte⸗ hast Du mit Geschenlen bedacht, und nur Mich hast
Du vergessen !“* — Tröste Dich, mein Kind,“ begütigte der
Zater, „Du weißt nicht., mas ich. Dir vorbehalte uGroße
NReugierde des Töchterleins! — „Wenn Du fein brav bist,“ fahrt
Papa fort, „so führe ich Dich zur Hinrichtung Troppmann's!“ —
Darauf verirodneten die Thruͤnen. in schoner Papa! Doch so
smzas tann pur in Paris vorkoumen.) .
—rVondon, 8. Jau- Wir müssen uns in, diesen Tagen
des Sturmes auf zahlreiche Hiobsposten von den“ Küsten gefaßt
machen. Schon laufen deren Vorhoten- ein. Etwa zehn Meilen
bon Flamborongh Head stieß gestern früb, bei duukleni Wetter der
Shraudendampfer Vlack Swang mit einem beladenen Schiffe glei⸗
cher Gattung zusammen, welches einen wuchtigen Stoß in der Mitke
eryielt und binnen wenigen Minuten versank. Pinsonst“ sytzle der
Blaͤck Swan seine Boote aus, Rettung zu bringeü waͤr nicht
mehr möglich. Das untergegangene Schiff sheint von einem schote
aischen oder nordenglischen Hafen aus auf der Fahrt nach dem
Tontinent gewesen zu sein und wird vermuthlich zwanzig“ Mann
In Bord gehabt haben. Der Black Swan selbst lief gestetn übel
zugerichtet in den Tyne ein. Nach Plymauth bra chte der Schrau—⸗
Fendampfer Gibraltar die Maunschaft des Varkschiffes Duke, welche,
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        13 Kopfe statk, in einem h sig Sturmet qm 9 Vec. beim Capel amks Langenbeig) in gleicher Diunseseigenschaft dersetzt und
Finisterrẽ das sinkende e asstn sußte —F zweitägigem an Deffenn Stelle der MFor sigmisnssistent Gustab Stini Dahn
Amhextreiben in den Booten —* dei aldenburger. Schooner Fede, jum probisorischen Oberförster ine Merzalben, Forstanta Pirma⸗
wardẽ Capitaän Lubden, Nufgenommenk wurdee VOlese rn ens erant der Oherfdrfier atcrcrel vons qiegefeld⸗ seiner
der Fahrt von Hamburg nach dec Kongo, gab die Geretteten am Bitte entsprechend, in giricher Dienstescigenschaft auf das Revier
3. d. an den Dampfer Gibraltar ab. stosenthal im Forstamte Winnweiler versetzt und der Forsiamis
F. Aus der letzten Woche des alten Jahres wurden in London issisteni Georg Fischer von Aschaffenburg zum provisorischen Ober⸗

79, Schiffhrüche ange meldet, so daß das Jahr mit der bedeutenden örster in Kriegsfeld, Forstamts Winn weiler erna nnt worden.
Anzahl pon 2759. See-Unglücksfällen abschliezttßß Dem quiescirten Confistorialtathe Dr. Karl Ludwig Schüelein
yÿᷣ—e n Speher ins die erbetene Enthebung von der Stelle eines Kreis

wolarchen bewilligt, serner der Notar Karl Hartmann von

Bolfssein quf die in Kaiserslautern eröffnete Rotarstelle per

R worden. W—

Dienstesnachrichten. —,
——— I —
Der Oberförster. Johann Männer won Vterzalben ist,
einem Ansuchen entsprechend, auf das Revier Schaidt, Forfi⸗

e⸗ r 4. 1 *55 4. 8. Plan⸗Nr. 891 u. 898. 10. Dec
9— Häuserver steigerüng. Garten in den Sroßgärten, nehben Wilhelm
Samstage den 13. 13 Mis. des Nachmit- Zanfstet und Michgel Mienges
ags umn 2 Utzt, zu St. Ingbett.! in der 4. Plan-Nr. 8433. 63 Deec. Acker in
Wirthsbehausung des Fronz Joßeph Stiet, en' obersten Srhen, neben Johann Joseph
lassen ¶die Gebrüder Stief; Weinhändler Webere Wittid ind Palenun“ Weidnahn
don da, ihre zu St. Ingbert auf der Meß. Witiih.t
geen ———— 8. Plan⸗Nr. 8460. 67 Dec Acker allda,
astian gelegene zwei neu erbauten Wohn hei Michnel Lauer und Johanu Jof
— n Mod Zouet um Rhann Iepeph
5 „Zedingungzn Zfentlich in Cigeüthum ß. Vlan. Nr. 3775. 42 VDeci Acer au
bersitigern. vchiffelland, neben Uran Jakob u. Philipue
Sh. Ingberte 8 Fanuct 187029 an h ehehlian Jeles veWoher
—V — Horn, kgl. Nelar. 75 Plan⸗Nr. 4268. 87 Dec.n Acker auf
M bili asscicne t neben Friedrich Jac. Schenel ·
iliärherstei ung., erzund Johaun Schwatzen neαν ,
Di o n iarre rsteiger ung 3 DeceniAcker im
Fienstag den 18. 1. Mis und nöthigen⸗ koth, nebet Johann JosephFiack u. Mich
fallzs am er Tage, daas. ν J bann. doseph di ich
Wormüutaehn ßugr attdenn uf hg Phen-Nre 447 4 17. Tagwerke In Dee—
Et Ingtert. in der Behausling der · Etb- Vilse duf dr Spia neben Wir Heinc
oferin. laffendie estamentserben det in Steidetd“ dnd e Wittre Johaun; Josep
St. Ingert wohnhaft grwefe nen ünd veree Iutinnee
eblen Zittnde Boer Johumsies Bagner —70 Slan-Nr, 1800 u. 4801. 2Togw.
dir zu deten ¶ Verlastmchaft gehtt genwron se Bet Ae d Wise unerne Wohn-
tiargegenständer dete Abthritung“ ibegen, icherweshetehei Aufstötein u. Gebruͤder
offentlich auf Eredit versteigerun, woruuter dramer —9 545 3
natrentlich Aue“ vochezeichneten Immobilbenr St.
F nußbaumner Kieldeischta ate latinener Higberter aee 5 pancu.un
w Loiffzuiet. Pfeiuerschtäntchein i 8 Snna 8700 vu
2 Canapee. 1 runder nußbaumner ge⸗ s
schliffener Tisch, nußbamnene Bettladen init ν — Horn, lal.Nolar.
Bettung, Tische und Staͤhte Tischtücher, ů — ⸗
Handtücher und Leintücher, Spiegeln
Bilder, Porzellan und Küchengesthirt, fo⸗
dann ein Theilder Kleidumngsstüche und
des Leidweißzeuges der Verlebten; über⸗
hauht Haus⸗ und Küchengeräthe durch
—
St. Ingbert, 8 Junuart 1870.60
e —A —W XAIliq.
Horn, tal. Roiar!“ —
REIRICGEGBBAS : ** Fruchtpreise der Stadten 7—
Theilungsverseigerung 4.—— rppterte
7 2— * aiserslautern vom JI. Jonuar
Samstag den 29.1. Mis. des Rachmik- Weizen 3642 w —3—
gs um SUhr, zu St. Ingbert, in der e ιι—
Vehausung des Mehßgers Jalob Schwarz sen. v 7 58 ir Spelz 8fla. 46 r.
lussen. die Testamentserben der in St. Inqg dy ste kr Hafer 3 ft. 47 tr.
beri, wohnhaft geweseneu W veclebten — A kr. Linsen — l. tr.
Wittwe Bäcker Johannes Wagnmer, der . A..L.
Fatharina geb. Hager, die nachbezeichneten — Nornbrod 20 r.
zu deren Nachlaß gehörigine Immobtlien, —88 i h wod 2 lt und 2 Vjd.
der Abtheilung wegen öffentlich auf Eigen-⸗ VWeporo 1 kr.
Geschäfts⸗En —R
Decimalen Flaͤche, Ge d ts⸗-Empfehlung. enennes e
enthaltend ein Wohnhaus, neben Herrmann — Beachtenswerth fi 1
ue Wohnhau me 2 rth für VBrenner und Brauer.
Ddred ee e Unterzeichneter beehrt sich ergebenst anguzeigen, daß er — 4
*— * eee der in der e und sua e gutes Malz für Brauer, Brenner älzerei
Fe Pihe und Hefenmacher an Hand.
2. Plan⸗Nr. 10. 1 Dec. Fläche ent-v zFuete. . A—
—— hhe —A fich derselbe die ihm zugesandte Gerste unter vorlheilhaften Beding⸗
Philipp Gottmann und Todtengräber dalvn ihnd We Janhie 1870* —VVVV—
—F beide Item ein Ganzes bildend. — — Eeni Iff. auf Tivoli.
m ——

—
Montags — —
2 Januar 1870 9
HPachmittags —
äeis 8 Uhr *
ν
Um * Uhr wird Spritzenprobe auf dem
Eisen werit abgehalten, un
Gleich nach dieser Probe folgte 3l
— , 7
Generalversammlung
abe Wez Deufsetze a,
n Tagesorduung: 4
nbenderung der g Sh.en ex Sinnnn hen
Das Oommanmdo,
Frucht· Brod/ Fleisch re. Preis⸗
der Stadt Zweibrücken d. 1I3. Janugs.
Weizen 3fl. 85 r. Korn4 fingfr.
Berste Breihige, 8 fl.nA8 kr., Gorste dien
eihige 8 e87. te. Speige8 i 34
Zpelzkern — flpuni ite. Dimel 8 f.
28 tri Mijchfrucht l. ise Hafer
3fbragler. Erbfen 8fh. 30 kr. Widen
3 80 t Fartoffelnn fli Heuimrfl.
8 tr. Strog If. Is tn.per genmen
Veißbrod Pz Nilsogr 16fr Kornbros
8 Kilogr. 21tr. ditto 2 Kilogr. IAdte.
ditts 1 Kilogr. 7 kr. Gemischtbrod 8 Kil.
27fr. 1. Paat Weck 9 Loih 2 fr. Rind⸗
leisch· 1. Qnal. 18 fr. 2.Qual. 16kj
Talbfleisch⸗12 kr⸗ Hammeifleischu 16tr.
Schweinefleisch 16krnn Per Pfume Wein
24 kr. Bier 6 kt. per Liters Butter 301n.
er Pfand. ———*

Redaltion Druck und erlag von F. X. Ben eg in St. Ingberi. »*4 ιιãα Bνα,
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23 — 2823—385 22 — A
— 888 22 —F — 5.8* *
—55 33 874 3387
— —— — — 3
858 73835 —838 2225
3332357384 2873337735 1188
553 ——328 53—83838 333 35*
52 —833 ——— 83333285 32 4*83887
2—85256 F35 3 5533 38* * 52*
*⸗ —A — — — 24 5 * —— * * 2 *
Ss 3—323
558 5328 57 —2* —— 322354
2323 72 333 2 283 283*
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382823 53 224552* 335387 233855*7
35535337733 75

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328 388 255535 3* S 232 IL22. S 8 53253338233 *
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33. 3283 35525 2809
35553237888 —— —5258 267
— 535 2 — 5—35353 38
—35 258 *—5* —— — *252 Z2.2 5 *
*23 — — 28 222 52.5⸗—232233
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—3.5 3 33 — 3 28 22. 23232
5. 5 5. 5 337 5282 5 —2357* 3.*
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885* *
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—8* —— — 52
7*— A — 18
— * 2* I *218 55
22 536 523 —*73— 272 —— —— *
2224 3 — — J 233 353 333

* 2 * 2. —— —E 83 25* 88 2

—— F 2 —W— * 24 —* ———— — 32* —— * 2 35 338

** * 2 — ———— 5 *23 28333 2 89 28 3

23 3* ——— 5585 3783 3

2 T23 23338 23.3 —3 „ 83. 233

—— * 8 886 8283 253
AI — * — — — *524 252 27

—— 323 32 — 432352 35* 238 33 —— 2

* J —
3.72 2 525 3,52 253 12 8 2 5* —3 5
2550 2 —33 8344 82553 2 1325., * f7 2.8

22 * 2 2565 24 ——— 922.8

3388 A 3. 553 353343 483 5833 233358

A 7 3.3 33583383 235 5 33 25

23332 37323533 2323 ——

F8253 5738 722 22 2523 2585 55372

25 — —2* *2 5— 32332

356 u 533 35268 3

—A — 20 J5 * 253334 2 ————— 5.* 22

25 857223 2353888 ——— 332358

535

2 27 22 . F —3 — —

—3* — 8 2 8 * — * 8 — * — —— * 3
* . 338 32853323
—7 —7322* —F — — 25372

3 535528333 — —*»238— 33.533 2223
23237 252838 52 232 2.23 8
33388 3532333
3333333
3333335333
3333

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        J * J »J.3 —— * *7 * v. e Mo,

W —2 ——— ———— —— A

— — J 4 * W ð iln i an eg e 2 V d e e d7 *
* * *8 — 3, F —J
6 — * —— * BR.7

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—A Funzer Er (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerttagt⸗ und —X
Runimer) erscheint woͤchentlich viner m a l: Daienvstan, Donner stag, Sams tag und Sonmmn ta g.u Abonnementaͤpreis vierteliährig 42 Krzr. oder
182 Silbergr. Anjeigen werben mit 3 serzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. . e
— — — — — —— — —
M S. *7, ESamstaq, den 18. Januar ναν 1870.
— —— ιινν
Deutschland· b ionirung des Hauptmanns Reiser vom 9. Infanterte⸗Retgiment
Muü'ncheen, 11. Jan. Als Regierungskoinmissüre sind für den belannten · Vorfall mit· den einjährig Freiwilligen Schenk von
den Landiag bestimmt: 1) für das Slaatsmiuifterium des loͤnigl. heyern ju Wurzbutg in Verbindnng. Wir sind in der Lage, die
hauses und des Aeußern: Siaatsrath y. Weber und die Ministe⸗ Nittheilung machen zu können, daß die Pensionirung des genannten
rathe Mayer und Frhr. v. Volderndorff3 2) für das Staaus⸗ dauptmannes lediglich wegen sanitätskommissionel nachgewiesener
mnisterium der Justiz: die Miunisterialräthe Di. v, Weis, Veißner vͤrperlicher Felddienst ⸗ Untauglichkeit desselben auf Ansuchen undi
nid Schebler, Oberapellationsgerichtssrath Dt. Fauftle, Miinisterial⸗ zarbehaltlich der Wiederverwendung erfolgte. —
issessor Loe und die Apellationsgerichtsräthe Stenglein und Schmitt; Die „Frankf. Ztg.“ eithält aus Mäunchen. wohl von dem
3) für das Staatsministerium des Innern diee Ministerialrathe AIbg. Kolb, folgende Mitfheilung:“ „Es hat sich hier eine freie
Graf 5. Hundt, v. Osbverger, Schlereth und v. Dudois, Ober: gereinigung von solchen Abgeordneten gebildet, welche keinem der
regieruugsratz Moser und Regierungstath Schenk; 5) für das eiden Clubs sich anschließen, sondern ihre Selbftstaͤndigleit: wahren
Slaatsministerium des Inuern für Kirchen⸗ und Schulangelegen⸗ wollen.“ Wie wir vernehmen, hat die Vereinigung den Zwed
heiten: die Peinisterialrathe v. Bezold, Poöllath und Sußmaler. jegenfeitiger Mittheilung und demeinsamen Ideenaustausch; jeder
5) für das Sigaisministerium der Finanzein: die Ministerialraͤthe Tluhterrori smus is ferne gehalten 3. Beschlüsse,n welche die Mit-
Morgenroih, Pummerer und v. Aichberger; 6) für das zlieder bei irgend einer Abstimmung verpflichten, werdenn miemals
Staatsministerium der Justiz und der öffentlichen Arbeiten: Mini⸗ jefaßt, sondern jeder Theilnehmer stimmt unbedingt nach eigener
sterialdirector v. Wolfanger, Oberauditor d. Pauli, Ministerialrath leberzeugung. Die Vereinigung uinfaßl etwa 10. Mitglieder.
iner Ober ouroth Eggensberger, 7) fuͤr das Kriessmini· Wain B. Jan.“ Von Seiten der preußifchen Regierung
sterium: Generalverwaltungsdirectorv. Feingigle, Oberauditor ind nun abermals bestimmie Vorschlaägen fur Uebernahme der
urger, Obertriegetommissar v. Gtopper. Oberlilleulenaut Fries Taunusbahn gemacht worden, die nach der „Nat.-Ztg.*auf Fol ⸗
an Oberstlieutenant Frhr. y. Masseupach. 4 7 , gendes hinauslaufen? 5 pCt. Zinsgarantie auf die mit 200 Thlr.
Muürsnch eu, 12. Jan. Da iun auch die Nammer der Ab- ju normirenden Aktien. jährliche Anortisation von' 2 pCt. und
geordneten konstituirt und das Gesammtstaatsininisterium durch das Benuß der bisherigen Dividende. Auf diese Offerte muß in nächster
Directorium⸗·heute in Zenntuiß gesetzt worden ist, wird die Zeit Entschließung erfolgen 9
—XDD Laudtags nächster Tage stattfinden. Berlin, 11. Jan.“ Auch die Kreuzzeitung“ beftätigte die
Ob leßterer durch Se. Maj. den König und mit cinet Thronrede schon anderwärts gebrachte Nachricht, das Zollp arlament: werde in
eröffnei wird, ist deßhalb wieder zweifeshaft gewotden, weil Se. diesein Jahre nicht zusammentreten.
Majestät seit einigen Tagen in Folge eines heftigen Katarrhs ag Aus Prag vom 7. Jan. wird der „N. fr. Pr.“ berichtet:
Zinimer gebunden ist. — — „Un einem der Höfe, die wir im Prag besitzen, wurde das ge⸗
Deaacheen, 14. Jan. Der Regierungspräsident von Ober⸗ nuthliche Stillleben jüngst. unterbrochen. Bei Sr. kgl. Hoh. dem
bahern, Frhr v. Zu⸗Rhein, ist gestern Abend an einem Gehirn- Fesfischen Kurfürsten gab es nämlich eine kleine Palastrevolution.
schiag verschieden. Der vormalige Jastizministet v. Ringelmann Ihre Hoh. die kurfürstliche Gemahlin wünschte einen Ausgleich mit
Negestern ebenfalls gestorben. — In parlamentarischen Kreisen preußen; Se. Hoh. aber widersetzte sich diesem Wunsche so energisch,
hält man eine neue Ministerkrisis jür nahe bevorstehend. — Die aß er einmal im Zorne sogar eine Statue eines preußischen
seierliche Eröffnung des Landtans wird wahrscheinlich am nächsten Zönigs zum Fenster hinauswars. Ihre Hoh. hätte nämlich als
Montage statfinden. J erste Condition die Entlassung des Ministers Schimmelpfenig
München. Die patriotische Partei hat nach der „D. Ztg.“ verlangt“ J »I7
in ihr Programm u. A. aufgenommen: Wahrung des konfessionel⸗ Frankreich. 8
len Faraliczs der Vollsschulen; ein neues Hypothekengejetz mi — — —
Volkzbanken zur Hebung des landwirihschaftlichen Kredits ; Herab⸗ Paris, 12. Jan. Das Leichenbegängniß Victor Noirs hat
schung der dietjahrigen Presen des Hiitrs auf ein Jahr bei heute zu Neuilly ohne Ruhestorung statigefunden, obwohl eine im⸗
de Insanterie, di ectes Wahlrecht. * mense Menschenmenge dabei anwesend war. Weder Truppen noch
Vamineee Jaa derru Präsidenlen Dr. v. Weis bolizeideumte warea sichtbar. —
nach der Wahl lautet: Meine Herren! Ich dantke Ihnen für das Paris, 12. Jan. Heute Nachmitiag um 2 Uhr fand die
mir durch die soeben vollzogene Wahl kundgegebene Verirauen. Beerdigung Victor Noirs stalt. Wir entnehmen dem Temps“,
Ich hobe die mir übertragene Slelle nicht gefucht, ich würde es der einen seht detaisllirten Bericht übet das Begrabniß bringt,
n Gegentheile recht gerne gesehen haben, wenn die Piajorität des Folgendes: Die Menschenmenge, welche sich um 1 Uhr 50 Min.
hohen Haufes einen Andern dazu ausersehen hätte. Da aber die in der Umgegend des Sterbehauses gesanmmelt hatte muß auf mehr
Wahl auf mich gefallen ist, so exachte ich es für Ehrenpflicht, als 100,000 Menschen geschätzt weiden. Etwas nach 12 Uhr 80
dieses Vertrauen mödlichst zu rechtfertigen. Ich werde als Prafi- Min. erscheint Herr Rochefort, obgleich ein an die Mauer befestig-
dent in und außer der Sißung mit sirengster Unparteilichkeit nach des Papier meldet, daß das Begräbniß erst um 2 Uhr statthaben
Moaßgabe der Vestimmungen der Verfassung und der Geschäfts- wird. Man ruft: „Es lebe Rochefort.“ Der Deputirte des 1.
orduang verfahren und stets nur die Wuͤrde der Kaumer und das Wahlbezirkes gibt vom Balkon des Hauses Victor Noirs bald das
Wohl des Landes im Auge haben, denn dies war es, wie ich Zeichen, daß man fich jeder Manifestation enthalte. Sofort ist
weiß und hier offentlich auszusprechen für meine Pflicht halte. was ie Ktuhe wieder hergestellt. Man bemerkt nicht einen einzigen
ie Majornat dieses hohen Häuses hei meiner Wahl von mir er— Polizei⸗ Agenten. vn
wariei han. Mote es mir in jolcher Weise gelingen, die für eiin Der Leichenwagen bewegt sich sehr langsam durch die Men⸗
ersprießliches Wirlen so wünscheuswerthe allgemeine Unterstützung chenmenge. Hr. Rochefort geht an der Spize.
e e ee Eiscng wein, soschwicigen Ante uu Paxiiz, 12. Jan. Um 124 Uhr iste das Gedraͤnge
erlangen. Ich wunsche dies, nicht in meinem persönlichen Inte- ingeheuer. Vor dem Sterbehause fängt man an, die Marseillaise
resse, denn ein fotches kenne ich in diesem Hause nicht, ich wunsche zu singen! man hoͤrte die Rufe: Nach Paris! nach Paris! nach
es im Interesse der Kammer und im Interesse des Laudes, für dem Pere⸗Lachaise. Seid ruhig Bürger! ruft der Bruder des
dessen ¶ Wohl und Bestes zu sorgen unser Aller jgemeinsame Auf⸗ Ermordeten, respectirt die Leiche meines armen Bruders. Ich be⸗
gabe ist. Daß es uns gelinge, diese Aufgabe zu erfüllen, dazu chwöre Evch in seinem Namen, vermeidet neues —R gebt der
gebe Gott seinen Segen. Bewalt nicht den Vorwand, einzuschreiten. ——
Die „Corr. Hoffm.“ schreibt: Mehrere Blaͤtter bringen mit Das Geschrei der Menge nimmt wiederum zu. Um 1 uhr
der Raͤhrit über die bereiis vor einem Monat eingetretene Pen- 80 Min. eine neue Anrede des Louis Noir, welche mit Sympathie

RP 217 — ——
F — ne re
— ⸗
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        angehoͤrt wird, aber einesmehr und mehr nheetae Manifestation.
Die Leiche ist unser, eeeey e, sse gehört uns es
ist ein en de ent dom si nach dam PereLacht ses
hringez Um IUhr4A9 Min vbrinmgt man einen, Immortellen⸗
kranz F der ——— h edie e von
Toulouse.“ —

Um zwei Uhr spricht Hr. Delescluze zum Volle, welches
dabei beharrt, die Leiche nach dem Pere⸗Lachaise zu bringen. Er
warnt vor einem⸗ Fullebenn derr Feind slehe gewaffnet innerhalb
ber· Thore der⸗Stadtey menicfollor die: Rachs werschieben und duicht
die Sache aller Voͤlker: mud VeruGerechtigkeit adurch einen Au fruhr
geed gittiren.

. — 2*— spricht Rochefort im selben Sinne. 1Schließlicht Igeh
der Zug nach Neuilly ab⸗Mansingt. die Marjseillaise. Man
ruft: Es lebe die Republik! Nieder mit dem Bonaparte! Tod
dem Mörder hae . i,α
Partj s. 183. Jan. Es herrscht hier voll ständige Ruhe die
militarischen Vorkehrungen, sind „abbestellt.; Man,exwartet, heute
die: Ankunft des Hrn. Ledru⸗Roslin. Am:; Montag wird der Ge—⸗
sezgebende Körper über Ddie Autorifation zur gerichtlichen Verfolg ⸗
umg Rocheforts perhagdeln. F Troppmanns, Cassationsgesuch ist
verworfen. Abinirvee

—
—J E hte —I 77
A asche ni⸗ SaJam Gestern Abends ist Seitens des Comites
für das A7. Niederrheinische Wosikfest, welches zug Pfingsten die⸗
fes Jahr unter Framz Nachnexis VLeitung jn ————
das Prodramm fesigeftell wordene Her erste Tag bring zunächf!
die Missa solomuis von Beethoden und sodann die sinfonia croĩoa
—EDDDDD——
den 9. Simphonien ist berzichtef,,Den 3weiten Tag eröffne
Beethobens großen Ouvertüre· aun deraget woran sich. Deborah“,
Dratorium von Handel reihen sall Neber die Solisten ist noch
nichts Sicheres/ bestimmt, doch ird Sorge getragen, daß dieselben
eine glänzende Vertretung finden. Nach der AMachener Zig, ist
das Programm ⸗ des ersten Tages passelbe, wie beim Musikfest des
Jahres⸗ 188 1220 ⏑DA 6
nereN zum,ed, n Jan. Dert Vorstand 7Tdes Central Dombau⸗
Vereins hat am 4. d. M. den Ankauf von Kunstwerlen für. die
— D— beindigh In Ganzen
qu diesemmißwedee 107 unstwerke, und zwar 90 Delgemälde,
4 Aquarelle und 85 plastische Werte, um die Suͤmue von 30,000
ea erworben. Die Lool zur ditsjahrigen Votterie ssinh ver-
xisseß.g — — ehh 51336
e e el Whtten h ete ni v. Vahhndlhn
—B————— — ——
fluͤmmelt. in Wien ern 9— ict den . Bocchesan indie
Hande sschen n vie —* 7 — 9 7 ——— —
2 — 5 Zahtte It uehvi
gifen uchten Zummenstellung der im verflossenen Fahre Nattg!—
habten Auͤswanderer-Erpedition üher Hamhürg“ sinnd im Ganzen
47,087 Auswanderer näch iransätlansischen Platzen befördert wor⸗
den. Darunter befanden sich, 88 sonen aus Oesterreich; dus
Hreußen aber 28,650. — ————
pBrtee mem. G. Jan.ni Hie Auswanderung »Uüber. Bremey
chat im Inhre 18969 gegen 1868 xtwas übgenommen, nämlich von
Bb Abꝰ Passagieren in / 1490 Schiffen auf⸗ 63, 88559 Passagiere in
175 Schiffen. Es gingen davon 50,045 nach New.Yort, 10,709
nach Bactimore das New⸗Yorh. vermöge-seiner größexen. Nahe
zum Westen, der Vereinigten Staaten Kiue, wachsende sühlbare
—
——— —
f In an er pohitissche ne Versammkung zu
Paris. Eine Stimme im Saale: „Ich bitte um das Wort
zur Antragstellung. Können denn dig Hexren, die da oben auf der
Wallerie sind, nicht wo anders hinspelen, als auf uns hier unten 4
— Eine Stimme auf der Gallerie wir sind hier dicht gegen
einander gedrängt und können es nicht anderz grachen.“ — Der
Vorsitzende: Ein anstaͤndiger Mensch speit in sein Taschentuch.“
¶Großer Tumult, wüstez Geschreis⸗ ⸗Eine Stimme im Saale:
Die Zeit der Taschentücher ist vorbei! (Bravo). Ein' freier
ann hat kein Taschentuch, ein freier Mann braucht niemals ein
Taschent uch. (Sehr gut i). Das Taschentuch ist eine Erfindung
det Kapitals; und' ich schlage vor, daß die Aristokraten, welche
ee haben, aufgefordert werden, den Saal zu verlassen.“
Ponnernder Vefall) Eine Stimme auf der Gallerie. Wir
haben Taschenthuicher, wir werden nicht den Saal verlassen und
wir werden fortfähren herunder zu speien.“. —Der“ Vorsitzende:
Nun, dann werden die sipftandigen Leute ihre Regenschirme auf⸗
shannen; sie werden so geschützt J—— die Erportationen der
Unanständigen auf der —A Er ffnet feinen Regenschikm;
biele Bů rgec folgen seinem Beispielh — Eine Stimme quf, der
SGene *Der Redenlchirm ist das Waäahrzeicsen des Functismus.

M

Fim Freidenker entehrt sich durch dey⸗Gebrauch eines Regenschirms.
Sehr gut aauf, der Gallerit,) Jie Megenschirmẽe wogen in be⸗
zrohlicher/ Haltung —88 Fa) Der RegenschirmAist das
Autfchanderische Sroduct petz Voctrinarismus und dar religiösen
Inblexanz. Ich man Allen in viefer Versammlung,
velche man in dem Besth eines Regenschirms findet, den Kopf
abschneidet.“ (Beifall, Zischen, wahnsinniger Tumull. — Der
Polizei⸗-Commissar ist genöthigt, den Saal räumen zu lassen.)
öI α ll n stand. as Sylvesterabend. ein
dausschen plotziich, lichterloh ͤn. Brand. Alles Jlüchtete und
m⸗derBestlrg ung wurde ein kleines Mädchen vergessen.
Da kam der Bruder, ein Schüler, athemlos gerannt, brach
zurch idierr Flammen und kam bald mit seinem Schwesterchen
auf dem Axme zuxiic. Die auf ihren Kameraden stolzen
Zantonsschüler samme lten sofor 100 Francs und leglen sie
ür Bruder und —A— Sparkasse. Der tapfere
dnahe heißt Zommelli.*
— Won'd on vgan! Ein Stur n hat gtoße Verheerungen
iber Lande undMebre iee po Newca stle Plymouid
Zouthaimplon, der Küste vonEornwäll und der Südtüste von
rland werden Schiffbriiche gemeldet. —5 I
Fren. ior Jan An Piano del- Vogliorinden
phennnen fande Lin'“weit“ ausgedehnter · Erdsturz statt große
Walderstrecken, siebzeyn Gebäude uͤnd die Straße wurden verschüttet.
Ju Sabena droht eine Ueberschwemmung. ——
7, Nqach ver Thuthauet Bolksztm.. wurde zur Remanghorn
ue n ee entdeckt. Die Besitzer haften sich vor
eusaht nach onsen begeben wo sie durch Nusgabenfalschen
helocse vcc Polhderin die Hchde fielen Darauf wurden in zwe
alalen die Weraͤthschaftenuͤnd eine Preffe entdedt, deren sich die
beldmacher zu ihrer“ Fabricatfon“ bedienien“Obgleich Schweizer⸗
rautken gemacht wurden, hand man“indeß nur Bleieund Zinnklum
zen aher dein Suibet vur257
Fn tersetischer Nurechhef. Seit einiger Zeit Viettt
sch jur Ebbezeit in dem Cantil zwischet Diel and Vath bveidet
leinen Insel“Saftluͤgen jn der Sheldemündung eingrauenhafler
Anblick dar, indem dort eine große Menge verfaulter Särge ohne
Deckel sichthär werden, veren jeder ein Gerippye oder Theile einer
oͤlchen Lürhůlt. Der alte Begraͤbnißplatz den man'hier offenbar
der n Zwelfel derfurchtbaren· Neberfchwemmung
in Jahre 1880 von den Fluthen verschlungen worden, undhat
iich dier in euestet Zeit ver Wisserspiegel wiedet gefentnn.
Pr pethew unr ve sFra enrun Fatefotnien
scheinen nach! eer Schilbrrung welthe Nubdolf Kindam⸗im Nobem.
»ezbeft der Beyuo des doug mondes“ pon ühnen . gibt, die enb
uckradsten Kreaturen auf Gteß weitet GErde zu Jaineu Ja dem
hetreffenden Artiket, welchtteiner! Reisen bor San graneksco nach
Neirhort shitztrt Iegtas donet Auderm 2.2, Als ich dien Mont⸗
in derhstbeet n San Iraneisco durchfchieuderte,vüiebeich .alle
ünf Schritte vor Staimrn unh Entzücken über' das Schauspiel,
zas sich meinent Augé darbotftehen.Neberals fielen meine Blicke
auf. neue, dostbare Toiletten, auf die elegantesten undeexirapahganti-
ten en e eee er Ich habe, seitdem ich
Zau Francsco elssen, die gtoßenruropäischen Städte wieder—
jesehru,“ ne splche Fulle wol Schönheit,Ete ganz, und unmuih
häbe ich abervirgendswiedeb geiroffen.⸗ Die' Damen von San
fFramesco d e n den besten⸗amerikanischen oder? europäischen
krziehungsqnstalten ihre Bildung“ genoffen3ste sprechen französisch,
tglienssch. Ande veutsch. sintgen . und spielen Tlavier; einige- machen
ogar wissen schafniche Ansprüche und Plaudern mit Vorlebe über
dunft und Liseraturen Ich spreche natllrlich nur von den Damen
aus dei hüjchsten. gese lfchafttichen Kreisenen Im Hotel während
es Diewerz War ünserisch, da wir aus Japan herülber gekom⸗
nen waren, der! Gegenftand ganz besvnderetr Aufmerksamteit Ma⸗
nentlich die eeee uns mit rührenderSotgfalt,“ den
xinen nach dem Andern wonde zwar mit werselben Nembiniigkeit,
nit bemfelben Mungel anelFrechheit und Bescheidenheit, als ob sie
gend keinModel, “ oder“Dein Bild betvachtet hätten. In dem
freien Blitk dicfer? schdirenze kluren Augen lag ni chts Herausfordern⸗
des, hichts, was zu einem “Lächeln geheimen Einverftändnisses oder
einer Regung derEltebkeit hätte berechtigen können, aber auich von
der schamhaften · Zutlighaltung⸗ welche wir als einen Hauptreiz der
— uith der jüngen Frau betrachten, war nichts zu be⸗
merlen. Aie Preise bin San“ Francisto sind nach den Angaben
deffelben Redsenden“ exorbitant. Fur einmaliges Kleider und
Snifelpirzen zahlteler! dem dortigen Wichfier (Ghooblaex), diege⸗
wöhnliche Tare von· 25 Cents, gleich 10 Ngr.⸗ Eine Flasche
Wein geiwvöhnlichster Qualität kostereIt big 8Dollars; bessere
Sortenß bis10 Voͤllgrs. Für eine einfache Dedschlenfahrt miuß
nlin Zu bis b Mollars bezahlen, von den Freinden verlangen
die Hutscher noch mehr. Das wäre so ein Ruheplatzchen für einen
enschen Eleinentarlehret; uͤm dork!seinenenston in Frieden zu
rzehren?ιιν ι 353
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        7 VFine jetzt in eeeenn durch Dampf. getriebene
higarrenmoschine versiebt wit bewuuderungswürdiger Echnelligleit
mp, Accuxoatesse die ganze Arbeit der Menschenhand, schneidet die
dratlatier, legt die Einlagen, zusammen, wickelt die Cigarren und
Zneldet sie glatt; ein Arbeiter, welcher nichts weiter zu thun hat,
rie, Dedtlatter mit Klebstoff auzufeuchten und zurecht zu legen.
IAn mit derselben bis zu 2000 Stüd per Stunde fabriciren, welche
ich dadurch ca. 10 Doll. per Mille billigex stellen, als! die mit
ei Hand gedrehten.ů

f Valvaraisss, 17. Nod. Der Zufaͤ haf nir Ended—
ang eines Heilmittels fürn Leberkrankheiten. gesihri⸗ In einer
iancia? Gachtung) der Cordilleren starben die Schafe au Liner
zebertrankheit. Man flickt nun zufallig den Zaun der Pferche mĩt
hosdozweigen Das Viehe weideta-Dieselben mit. Begierde- ab, so
aß man genoͤthigt war, die Reperatur mehrmals Zu⸗ erneuern
ie Epidemie hörte aber in Folge dessen auf. Einer der Hirten,
Zelcher ebenfalls an einer. Leberkrankheit litt, versuchte das Mitiel
nd ward gleichmäßig geheilt. Die chilenische Medicinalbehdrde
at die Mittheilung dieser Thatsachen, die von Hru. Jorje-Ro⸗
arro, Bruder des Besihers der“ Pachtung, verbürgt sind/ mit
gIneresse aufgenommen, und man hofft, datz der Boldo von Chili
bald als Heilmittel gegen die Leberkrankheiten angenommen werden
Aind, wie die bolibianische Quinquira schon seit lange dazu dient,
die Fieber zu bekämpfen.. gt

— Ie

vit Pfälzisches Lehrer⸗Waiseustift.

— —A ι ιαννν

ESchon seit Jahren besteht im jenseitigen Bayern ein Lehrer⸗
Waisenstift, dem bereiss außer den Beiträgen der Lehrerit nicht
mbedeutende Schenkungen von Privaten aller Stände zugewendet
vorden sind und fortwahrend in noch reicherem Maße zugewendet
deden. Auch in der Pfalz wollen die · Lehrer Liner ahnkiche Anstalt
mier dem Namen „Pfälzisches Lehner⸗Wausenstift“ gründen, in der,
vie schon der Namen sagt, die Waisentinder armer: Lehrer etzogen
ind uuterrichtet werden sollen. Da aber zur Gründung! dieses
Suifts unsere eigens Mittel nicht ausreichen.Ioe hat Höhe —A
segierung der Pfals beceitwilligst auf die Dauer eines Jahres die
xrinubniß rtheilt, Sammlungen. zu, diesem. Zwecke vornehmenzu
urfen?“ Auche wird, wie an manchen andetn jenfeitigen: und pful.
sischen Orten geschehen, in heeüger Shads bit isachsten KSonntag
Abend ein Concert stattfinden, dessen Ertxga dau Waisenstifte zu⸗
ließen soll. J ee

Die Lehrer wünschen und hoffen, daß die Buͤrger St Ing⸗
zerts durch einen zahlreichen Besuch dieses Eonctetes das Waisen⸗
uift unterstüten, worinzia die armen Kinder der Männer erzogen
nd unterrichtet werden sollen, bie ihr ganzes Leben laug äll rhre
Zeit und Kraft der Erziehung und Ausbisdung fremder Kinder
gewidmet haben. si u

NB. Die Exped. d. Blerist gerne bexeit, Gaben für: das
fälz. Lehrer⸗Waiseustift entgegenzunehmen. —

,,
— —
Volkswirthschaft Handel und Verkehree

Mannheim, 8. Jan. Das Getreidegeschäft hateim Anfang
es neuen Jahres noch keinerlei Veränderungen erfahren. Weizen
und Roggen verkehren; in sehr. lustlofer Stimmung, in Gerste,wird
zu gedrücten Preisen ab und zu für Konsum Einiges gekauft,
dähtend der Abzug rheinabwärts ganz anfgehört hat. «Hafer
rentirb ebenfalls nach lkeiner Seite die Verladungen nach dem
Mittel⸗ und Niederrheiu sind sistirt, und das Geschaft in diesem
Artikel besteht nur in ˖ der Verforgung des Konsumsin unserer
Nähe. Wir notiren neuen Weizen von I Lifl. chisn αfl.
Roggen 8 il. bis 80/ fl., Gerste d fl. 10 tr. per 100 8Kilo und
für veste Pfälzet Brauwaare hezahlt, Hafer zu 8 fl, 830 kr. per
30 Kilo zu hahen.Reps. geschäftslos, beste trockene Pfälzer Saat
u 22 fl. per 109 Kilo käuflich, Rüböl stille und- zu 2440 fl.
u haben, raffinirtes 25344 fl. per 80 Kils.Mohnolnin! reiner
Waare 36 fl. bis 37 fl. Leindl 20 big 202 fl., Petroleum
Hperweiß 182 fi. per50Kilo vbezahlt..Schweinefett etwas
iliger, zu 372/4 bis 8/0 ft. per“ b0 Riloin guter mngarischet
zenießbarer Waare käuflich⸗n Echter bichurer Berger⸗ Thrun dvarzelli
A6 fi., Medizinal-Thrau 66bis 68 fh. per Tonne.

Der Darmstädker Handelsverein hat auf⸗ sein an den!tdster“
ceichischen Finanzminister eingereichtes Gesuch, er möge auch isr
—A
Sechser errichten, eine Antwort erhalten, in der es heißt, „daß
diese Sechser bis 31.. Maxz 4870, an —A
Bega der Verni ch Wung. gegen — Stheldemunze oder Noten
angenommen. werden Bom I. April 1870. angefangen werden
dieje Münzen nun mebr und mehr dei der b. bk. Staatscentral⸗

sasse in Wien und zwar ebenfalls nur gegen andere ree
der Roten eingeldst werden. IVie nlbgigte Außetchurcsetzung ird
ĩ Z. besonders tund gemacht werden.

—————
— —— ä- —
ge br 6 221
Gemeinnützigesßs. F
(Sicheres Mitlel Ilgeñ Plosphot randwun vent)! Schon
Sielfaches Unglüdch ist dadgusch geschehen, daß heim. Anzümden vor
Streichhdizchen: der Abgesprungene Phosphor in eine Wunde
Res Hand gelommen gaftusid den Berlust eines Gliedes oder ß
r des Levens zur Folge gehaht hat. Auedie gelden urgu
Jaben, mögen ene dodigemeinten Raih vbefoigen Man
nache sich sofort stgr! eK Sodawasser und da hinein hatte man
dag Bhe Vet Phogphor geht nämlich mit Soda sehr lejcht
ine henischt Verbindung ein und bildet phosphörsaures Natron,
einen ganz unschädlichen Stoff, Alle, die diesem Rathe
verdemn sich. Werzeugen, daß das Unglück ohne alle uble Folgen
vorübergehen wird. e
— — — ι
ι ν
, Landwirthschaftliches.
αα V——— D
BVyre bnguscht und'Sehh'a n det: Die Concurrem, die
eit einer Reihe von Jahren der ausländische, insbesondere unga⸗
aische Waigen dem deusschen Weizen macht, hat vielfach- die Vand⸗
virthe zu der Ansicht bestimmt, den sonst lohnenden Waizenbau mehr
ind meht zu beschrägken und der Viehzucht eine größere Sorgfalt
uzuwenden⸗ als es bislang geschah. Aller Vorausberechnung
rach. lantj, der deutsche · Aderbau eint gestoiger te Most prodocuoa
miner roch gut auslohnen,“ selbste wenn⸗ auch die Zufuhr vpon
qülfsdüngmitteln eine namhafte Erwejterung erführe; alein Joll
die Viehzuͤcht gegenwärtig eine hefrjedigende Rentq geben, o b
die letztere nicht allein in der Misterzeugung: gesucht werden, viel⸗
nehr müssen auch die Viehnutzungsproducte als Milch⸗, Bntter⸗
nd Käsegewinnung der Rente einen entsprechenden Tribut liefern⸗
Dies Alles haben die deutschen Landwirthe zwar wohl erwogen
ind daher einer bedeutenden Berstaͤrkung des Futterbaueß steigend
rßeve⸗ Aufmerksamkeit gescheukt. Allein immer uud immer treien
vuff dem Gebiecte der Viezucht Verhältnifse ein, die garx manchen
dandwirthe diesen an für sich schönen Zweig der ee
derleiden. War es vor 4 und 5 Jahren, ein in ganz Deutschlan
tark fühlharer Futtermangel, der die Landwirthe, nöthigte, di
Biehaͤltunglstark zu vetmindern und es ihnen moͤglich 34
janz allmäkig wieder kine Ergänzung Zu bewirken, qo hat im nun
jergangenetx Jahre die Maul⸗ und Klauenseuche alle deutschen
Hedenden und Länder durchwandert, erhebliche Verluste, ennauch
richt an Kopfzahll so doch an-Nutzungsmaterial Mitch, Butter,
zäfe, Fleisch) zur Folge gehabt. Rechnet man woch dazu, daß
wuch im Jahre 1869 die Futterernten weit unter dem mitllers
Ertrage geblieben sind und weiter, daß in Folgendes veründerlen
Brennereisteuerwesens gar viele Landwirthe in große Verlegenhzeet
etommen sind, fo begreift sich s. leicht, daß gar. Manqchem die
diehzucht perleidet ist,nn Ueberdies entwidelt sich auch —8
nehr eine großartige e des Auslandes mit unserex Fleisch
roduction. Ungarisches Fettvieh, gemästet mit amgemein billigem
mutter, auf unseren Märkten zu sehen, find wir hertits seit einigen
zahren gewöhnt; 28 auch die uͤberseeischen Länder unsere
Fleischproduction drücken würden, das wagte man noch por wenigen
Fahren kdaum zu ahnen; jetzt aber ist es nicht allein das massen⸗
Jafi verbreitete Fleischexiracit, welches daß Bedürfniß nach Fleisch⸗
zrühsuppe gut und billig deckt, soudern salbst Mastviez in Natür
uus Montebideo concirrirt in England, auch bexeitz in Holland
nit der continentalen Fleischerzeugung. ι νν
X 2133 27—
* ——— pee Tr erey 218 777 —
ceeeet Dienstesnachrichten.323 —
42 4 34 * *9 1* 7
Dle Jätholische! Pfatrei Feilbingeri, Vezirlsamt Kirhhheim⸗
„olanden, ist dem derzeitigen Verweser derselben Priester Conrad
steitz, ferner die katholische Piorrer Runschwenler, Behirksamts
Zirmasens, dem derzeitigen, Verweser perselben Priester Heinrich
Stroetmann verliehen worden. ee

I 1

i 1. Ungeachtet der Anfechtungen von Feinden „iner kaschen und
jchern Selbsthülfe, ungeachtet der zähllos auftauͤchendene ahnlichen
aubmiltel, siehen die näch Vorschrift des Proͤfessors det Mediein
Dr.u are lie ßgewissenhaft bereiteten Etollwerckfchen Brust⸗
ondons bis heute poutomimen unerrticht dau? Der Bojahrige
sels wachsende Consnt ist das beste Zeungniß fur ndiel Guͤte des
Fabricots, melches allen Brustleidenden warm empfohlent zu werden
berd ent zu L nd—
        <pb n="32" />
        — — iNr. 4436. von 2 Tagw. 36 Dec.

Mobiliarversteigerung , Wies im Alment neben Jyhann Hellenthal

Dienstag den 18. 1. Mts. und nöthigen · ind Johann Hager, die Häifte neben
falls am darauffolgenden Tage, jedesmal Hager' *
des Vormittags um 9 Uhr beginnend, zu Horn, igl. Notar.
St. Ingbert, in der Behausung der⸗Erdbd —
jasserin, lassen die Testamentserben der in
St. Ingbert wohnhaft gewesenen unde ver· —
lebten Wittwe Bäcker Johannes Wagner
die zu deren Verlassenschaft gehörigen Mo⸗ Sie u
hiliargegenstände, der Abtheilung! wegen; Abee
zffentlich auf Credit versteigern, worunter
nawentlich: 5

1 nußbaumner Kleiderschrank, 1n lannener:

ditto, 1Chiffonier, 1Pfeilerschrönkch en,

2 Canapee, 1.runder nußbaumner ge⸗

schliffener Tisch, nußbaumene Bettladen mit

Betiung, Tische und Stulsse, Tichtücher,

Handtücher und Leintücher, Spiegeln

Bilder, Porzellan und Küchengeichirx., so⸗

dann ein Theil der Klesdungsstücke und

des Leidweißzeuges der Verledten mere

haupt Haus- und Küchengeräthe durch

alle Ruͤbriken. 6
ESt. Jugbert, 8. Jauugt I879.
n a Sorn tglu Notavei

Gefunden. Letzten Mitlwoch wurde
n dee Näͤhe des Hauses von Hr. Kappen⸗-
nacher Fischer ein Alapacaschirm
gefunden. Der Eigenthümer kann denselben
in der Exped. des St. Ingberter Anzeigers
gegen die Inserationsgebühr in Empfaug
rehmen. — J

qudwige hot sein Haus
Wenthaltend. 2 Zimmer, Speicher, Keller,
nit Stallung und ca. 22 Ruthen Garten
ind Wies im Ort gelegen zu vermiethen.
Frucht⸗ Brod Fleisch · Preise

der Stadt Homburg vom 12. Januar.

Weizen 53efl. 40 ir. Korn A fl. 16 tr.

A

r. Gerste, Zreihige — fl. — kr. Gerste

treihige — fJ. —tr. Mischfrucht 4

21 ir. Haser — I. — tr. Erbsen — si.

— kr. Bohnen — fl. — tr. Wichen —

I. — kxc. Karboffel 1 fI. Weißbrod I2.

gr. — kr. Kornbrod 3 Kgr. 21 kr.

ditto 2 Kgr. —- kr. ditis 1 Kgr. — kr.

— Gemischtbrod 3 Kgr. — kr. Das Paar

⸗Unlerzeichnete eingfiehltersich Weck 9Vch. 2 krr. Ochfenfleisch das Pfd.

—ANtleidermiacherin, sowie in — tr. Kühfleisch 1A Qu. 14. 2 Ou—.

Mäntel- und Corsettenmachen? tnr 12 tr. Kalbfleisch 12 jr. Hammelsleisch 14

Frau Friedrich Kuntz, Portier, J— ir: Schweinefleisch 16 kr. Butter das Pfd
*nwohnhaft bei: Ludw. Hurth, Uhrmacher. “ 80 kr ee:

33366., —92 —5*8
Pilsener Bier
—D in det
uManyer'jchen Brauerei.

Haus⸗ und Güferversteigerung.
Moutag deu 24.5Januar 18705 Nach-
mittags ANUhr, dahier bei Adjunkt Hein—
rich Schmit, hassen Eheleute Bernhaed
dürgust, „Handelsmann, und Catolinv
Beer Ahre sämmtlichen Liegenjchaften
hiefigen Bannes wegen Wohnsitzveränderung
aiuf langjährige Zahltermne öffennlich in“
Eigenthum' versteigerue iind zwar:u .
Plan⸗PNr. 488. 489. 18 Dec. Vorauf
ein zweistöckiges Wohnhaus mit angeboutem
Stalle, Garten und Zugehör, im Ort.“ J
Plan⸗Rr. 4372. 4373. 98 Der. Acker'
im Rott, neben Sattler Fiack, und Lad⸗e
inecht Menges.
Plan⸗Rr. 3166. 84 Dec. Acker am
Schaftopf neben Joseph Klemmnier und
Katharinä Hellenthal Wtb. ——
Plan⸗Nr. 3164. 66 Dec Acker allda,
Nleestück, einseits Katharina —*
andrerseits Michael Puul.
Plan⸗Nr. 3328. 3329. 3330. 3331.
3332. 3333/1. 1 Tagw. 94 Dec. Acker
am Hahnacker, mit storn besammt, neben
Nicolaus Lembert und Johann Adam
Feichtner. F
Plan⸗eNr. 3017. 66 Dec. Acker im
Mühlenthal neben Erben Wack und Johann
Schmitt Schmelzarbeiter. F
Plan⸗Nr. 8001 /2. 52 Dec. Ader allda,
mit ewigem Klee, neben dem Wege und
Johann Best, Bergmann. u.ede
Ptan⸗Nr. 2991. 201 Dec. Acker unter'
der Lehmktaut — junger Klee — neben
Georg Franz Hager beiderseits.
Plan⸗-⸗Nr. 3211. 35 Dec. Acker rechts
in den Seyen, neben Georg Franz Hager
und Johann Grewenig. ν
36 Dec. Acker in den Sehen neben
Johann Beck Wittißb.
Plan Nr. 3779. 37792. 73 Dec.
Acker auf Schiffelland neben Philippe Wei⸗
zand und Johann Klahm, Bergmann.
Plan-⸗Nr. 3812. 33 Dec. daselbst neben
Wittw. Daubhäuser und Wittwe Eich —
Farschang. WW J
Plan-ier. 388313. 535/10) Dec. Acker
allda neben Peter Schmitt, Bäcker, und
Adam Schmitt Wittib.
Plan⸗Nt. 8718. 3718.. 76 Dec.
Wiese in den Potaschwiesen neben Jacob
Bleif Erben.

να ,,u Sonusag den 16. Janur
e ts Im Saale des Herrn Oberhauser — . yre 33
ι 4— 41 e. **
—V 0 0 N 6 R A
o . * V —
ν V J 94* —V
——4 J 4. ⏑———
zum Besten des pfälzischen Lehrer-Waisen-Stifts.
9 i i J an J Per 8 a M M * J J * *
* ee — J. Abtheilung.
Ouverture zu Tankred von Rosini, Piano 4händig.
e Z. Felsenkteuz. Männerchor von Kreutzer.
q 3., Streichquartett von Pleyel.
4.,. „Es hat nicht sollen sein,“ Lied für Sopran von Abt.
5., Soldatenl ebe, Solo Quartett. —W J
2, II. Abtheilung. 4
u 2I Wer ist frei,“ Männerchor von Baumgartner.
2., Sehnsucht nach der Heimath, Duett von Abt.
t., Barearolle, Trio für Alabier, Violine und Cello.
4.,. „Erste's Geschaft und dann 's Vergnügen,“ Solo Quarteit.
h,t Normann's Sang, Männerchor von Küden.
Eintritt 24 Kreuzer.
Anfang 8 Uhr. B
tr e Die birriste und beste Moden-Zeitung X
ist unstreitig —

Die Modenwelt.
Dio Modenwelt.

ud ses Preis fũr das ganze Vierteljahr 86 Krer. rn.

Brt᷑ Dentschland hat die Nodenwelt an Ruf und Vorbreitung zllen anderen SModen-
Seitungen den Rang abgelaufen, was sie ihremvortretfflichen Inhalte, ihrer grossen Reichhalt igkeit
ind ihrem billigen Preise zꝛu verdanken hat. — Vornehmlieh nimmt die Modenwelt Rückricht
uf die Bedürfnisse in der Familie, weniger auf die der grossen Welt. Sie empfiehlt sich deslhialb
orzugsweise allen Müttern und Töchtern, die Gefallen daran finden, ihre eigene und der Kinader
vilette, wie die gesammte Leibwäsche selbst herzustellen. — —

Abonnements werden Iedναιι genommen bei allen Buchh andlungen und Poctümter.
17 ——————— 2 4 555 ————
Geschäfts-Empfehlung.
Beachtenswerth für Brenner und Vrauer.

Unterzeichneter beehrt sich ergebenst anzuzeigen, daß er eine F 8 44
eröffnete 8 that derselbe stets gutezs Malz für Brauer, Brenner M älzerei
und Hefenmacher an Hand.— 2
e Auch erbietet sich decselbe die ihm zugesandte Gerste unter vortheilhaften. Beding⸗
uigen zu iälzen. .. W

Blieskastel im Januar 1870. 38 J —
—J9 Ernil AIff., auf Tivoli.
Redaltion Druck und exlag don F. X. Demeß in St. Inabert.
        <pb n="33" />
        — V J ,. a , t 1
A IX 2 2244 — — 95 9 J
V6 u ⏑⏑Â—— F — * * 4
—— 2 — att u RN — — 5 »—
— 7 90 ö νν —— “—
vIn Enz veng eer lund vas mit dem Hauptblalie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diensztags⸗ Donnerbtags⸗ und Sonniagk⸗
E D ν atαα, Sa m aA40 g und Sonmu α Abonrementapreis vierteliãährig 42 Krzr. oder
e, 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift ader d berechnet. ß
J —8 —ñ* —— — — —7 —
M. 9Y. Sountaa⸗ eece 1870.
— — —— —— — — — ⸗
. ι u:
n t t uun Deutschlanden — —
un Munchten, 13. Jann Des Clubder Fortschritispartei hal
te seinen ⸗Vorstand definitiv gewählt, die Herren Dr, Marquard
narih WVorsitzender), v. Slauffenberg (Stellvertreterd Umbscheiden,
Schmidt· gweibrücken, Dr. Fischer. *
Mün chieenonDet, Südd. Telegr.“ schreibt: Die „Augs-⸗
urger Postzeitung“ uist in einem jener Artikel, welche all gejin
inem hervorragenden Mitgliede der patrihtischen Fraction des
deichsraihes zugeschrieben werden, offen mit der Sprache hervor⸗
etteten und kündigt die Steuer⸗Verweigerung an, falls der König
uicht einMinisterium aus der patriotischen Partei sich octroyiren
ißt. Dieses Ministerum ist; wie wir vernehmen, bereits im Sjillen«
ebilden und es istdie Partei über die Vertheilung der —*88
es vollkoumen im Reinenl! Dem Reichsrath Freiheryn d Thumngen
stdas Ministerium des Aeußern unde,die Ministerpräßsdentschaft,
ugedacht. Hri Dr. Vl Weis- würde das⸗ Juslizministerium über
sehmen, Baron Schrenk das Ministerium- des Innern und Graf.
Zeinsheim das Handelsministerium betoinmen. Für das Kriegs⸗
ninisterium ist General-Walter bestimmt; wwer dein Cultus erhielte,
oll noch nicht entschieden fein. Damtt würde Bayern in die Reihen
er parlamentarisch-constitutionellen Staaten eintreten. Die Besetzung
er Ministerposten würde von nun an lediglich durch die Kammer⸗
najoritäät bestimmt werden, wobei indessen nicht Unberührt bleiben
darf, daß in Folge dessen auch das Ministe rverautwortlichkeitsgesetz,
velches den Mimistern Leinen unentziehbaten Standesgehaält von
3000 fl. zuweist, eine Aenderung erfahren müßte, da es dem Lande
zoch zu lheuer kommen dürfte, allen, Ministern, welche in den
jeiveglen Wogen des parlamentarischen Lebens auftauchen und
vieder verschwinden, lebenslüngliche Pensionen zu zahlen!
Die Lemberger„Gazeta Narodowu“ bringt eine äußerst auf
allende, Meldung, deren Verantwortung wir dem Blatte überlassen
nüssen.“ Sie meldet, daß die Festungen Königgrätz, Josephstadt
ind Theresienstadt ausgiebig verproviantirt und verstarkt und daß
zie Urlauber der böhmischen Regimenter eiagezogen, diese selbst aus
höhmen gezogen und durch deutsche und ungarischen Regimenter
rsetzt werden sollen. Die Regierung soll diese Antraͤge dem
Nonarchen unterbreitet haben, um nicht, wie in Dalmatien, von
zen Ereignissen überrascht zu werden.
FIrankreich.
Paris, 14. Jan.“ Im Gesetzgebenden Körper erklärte
jestern die Regiernng auf eine Interpellation hin, daß die Regier⸗
ing die Frage des unentgeltlichen Elementarunterrichtes gegenwärtig
n Berathung ziehe. Heute oder morgen wird eine Vorlage über
herweisung der politischen ˖ Verbrechen vor das Schwurgericht erfol⸗
en. Im Senat erklärte heute der Handelsminister, daß der eng⸗
ische Handelsvertrag vor dem Entscheid einer parlamentarischen
intersuchung nicht gekündigt werde. — Die „Debats? erklären
in Gerücht, wornach Graf“ Daru zurückzutreten beabsichtige, für
inbegründet: im. Ministerium herrsche vollständige Einigkeit
ind alle bisherigen Entscheidungen seien einstimmig getroffen
vorden. vInt

—D 24 436
D i een des Golos⸗ it diese .Angelegenheit nun
ciuch von einem Mini er⸗ Comite ganz kürzlich in allseitige Erwäg⸗
mg gezogen und'die Fragt vorgelegt worden: „ob der Erlaß
iner dolbständigen Atnestie für sämmtliche xTheilnehmer an dem
pliahen Auffand ben ss, v uged in. Aueland. lebenden
kmigranten die Erlaubhiß zur Rückehr in' die, Heimath in sich
chließe, beim *43 su vefürworten setze Ruch der Mittheilung
des WBolob! so 3 jedoch das Minister: Comile nach langen und
heftiger Vebattene vahin geeeinigt haben? den Antrag als unange⸗
nessen Aund inicht deitgemaß abßitbehnen. 22
— ⏑
Et Im Netarahicr. Walde txisAt ain'n J gi cn wurde eine füft
Iw Jahresfriest dortliegende männliche Leiche mit einer Schuß
pure um Hir schade aufgefunden 7
7Bomn. 10. Jan. Der Verein von Alterthumsfreunden
m —— den, Kaiser Napoleon zum Ehrenmitgliede er—
lärl/ weil. xrd Hewie dieKo 8.schreibt — schon vor 4 Jahren
»inige in seinem Privatbesitze befindlichen Alterthümer bereitwillig
ür den Verzin photographieren ließ, ihm sein Prachtexemplar
eines Cäsars“ fcheütte und auf seine Kosten zur Korgreß-Ausstellung
m Jahre 1868 einige der lostbarsten Gegenstände nach Bonn
andte.“ 8624
Essen, 10. Jan. Ein schweres Verbrechen scheint gestern
Abend in der Nähe unserer Stadt in früher Abendstunde begangen
vorden zu sein, Als nämlich im 6 Uyr ein Dienstmädchen den
inter dem Damm der zut Zeche Gustas führenden Eisenbahn be—
indlichen Wegdurchlaß passirte, stieß sie an einen menschlichen
körper; auch vernahm “fie Stöhnen und Aechzen. Sie theilte ihre
Bahrnehm ung ihrem Viestherrn mit. Dieser ging mit Licht ver⸗
ehen und von einem Knechte begleitet zu jener Stelle, wo sie einen
erwachsenen Mann, leblßs mit zerschlagenem Schädel, so daß das
Hehirn herausgetreten war, vorfanden. Nach erfolgter Anzeige
tellte es sich heraus, daß es ein Arbeiter eines hiesigen Etablisse⸗
nents, Albert mit Namen, war. In seiner Tasche sand sich noch
ner letzte! Arb eitslohn im Betrage bon ca. 14 -15 Thalevn vor.
F In Sondon ereignete sich vor einigen Tagen eine komi—
che Scene in einem der groͤßeren Theater. Der Director hatte in
den Blättern ankündigen lassen, er brauche zu einem neuen Stücke
naoch 30 Fiqurantinnen. Am anderen Morgen hatten sich in den
Zühnenräumen, Corridoren, ꝛc. gegen 2000 Aspirantinnen einge⸗
unden, und es bedurfte des ernstlichen Einschreitens einer Anzahl
Policemen, um die enragirten Verehrerinnen der Kunst zu
erstreuen. n
F Lon don. Unsere Zeitungen machen jetzt das Publikum
auf einen Centleman aufmerlsam, der eine neue Methode gefunden
hat, sich täglich umsonst zu betrinken. — Dieser Genileman spaziert
durch die Slraßen und wenn ihm der Moment günstig scheint,
rällt er um und bekommt epileptische Zuckungen. — Natürlich
ilen die Vorübergehenden ihm zu Hilfe, man macht ihm die Hals⸗
inde lose, knöpft ihm den Rock auf und findet dann auf feiner
—DD— Weste die Karte aufgenäht, auf welcher die Worte stehen: „Lassen
Spanien. Zie mir nicht zu Ader; suchen Sie nur, ein Glas alten Cagnac
Madrid, 12.Jan. Prim erklärte in den Cortes, nir zwischen die Zähne zu bringen.“
ie Wahl eines Monarchen werde das Gebäude der Revolution Schon seit acht Tagen spielt man auf einem Theater in
rönen . 1 Brüssel eine fünfaktische Schauerkomödie in acht Tableaux unter
6Rußlande em. Titel: 88* e dn p Personen des
zon der pornischen Grenze. 8, Jan. wird der Zrojesses, der sich vor den Pariser Assi en ab pielte, treten darin
Ztg. eeee ad gehen uns heute uß? nur ist auf dem Zeitet anstatt. Kinck „Kintche“ und statt
dachrichten zu. die für die Polen niederschlagend' lauten. Schon roppmann „Korpman gedruckt, weil— wie es in einer naiven
ait einigen · Wochen war das Gerücht verbreilet, daß es in der Inmetküng heißt, „der Verfafser einige Rücksichten beybachten wollte.
Ibsicht des Monarchen oder der Rehierung liege eine allgemeine Jas Stüdk hat einen rasenden Erfolg, was eben kein glanzendes
ind vollftändige Amnestie für alle Tyeilnehmeran der Revolution, Zeugniß für die Geschmacksbildung in Belgien ist.
vom Jahre 1863 zu erlassen, es sei nun, daß dieselben emigrirt 5fEin neues Tanzvergnügen. Aus Pittsburg
eien, oder eine harte Strafe im Innern Rußlands oder gar in in den Ver. Staaten wird von einer tollen Tanzwette berichten,
dibirien Abbüßen. Daß für zahlreiche polnische Familien die welche in einem dortigen Tanzsaale zum Austrag kam. Der Be—
Sache von außerordentlicher Bedeutung war, liegt auf der Hand. sitzer des Vergnügungslokals hatte nämlich einen werthvollen gol⸗
        <pb n="34" />
        denen Ring als Preis cfür das Pärchen, welches am längsten es — wurden dle Musiker schwach und von den Fingerspitzen de
Walzer tanzen könne, ausgesegt. Punkt 12 Uhr Mittags stimmte Violinisten röpfelte das Blut auf den/ Boden. Als dann aud
das Orchester Le Racic an, « und zwölf Paare begannen sich nach die fünfte Stunde un war, fiel eine Tänzerin in Ohnmacht um
dem Rhythmus zu drehen. Nach zwanzig Minunten traten dvier! „unler lautem, Beifalk? wurde dem Paare, welches im Felde blieb
Paare aus, am Ende der ersien Siunde vinn nuͤr noch vdier der Preis zuerlann Die, Damen waurden „mehr todt als lebendig
Ppaare aus, nach der⸗zweitlen gab noch ein Pärchen den Kampf auf, nach Hause gebracht, und fie sowohl wie ihre Tänzer sind seithe—
ind abermals eine Stunde war vergangen, als das drittletzte Paar vedenklich erlrankt. Den Tänzerinnen mußten die Schuhe von den
zollstäudig ermattet sich niedersetzte und die Arena den beiden ande⸗ Füßen geschnitten werden, so sehr waren ihre Gliedmaßen ange—
ren PaarenüberließeeneAm Ende der vierten Stunde — saa heißt ichwollen. Ein ächt amerikanisches, Tanzvergnügen,“

—
— . 43 34 , — 2
Nähmaschinen⸗HandlungAusschreiben.
34 σ Am 12. Januar abhin wurden aus den
von J. J Korn in * St. JIshann. Hald yschen⸗Schlafhause zu Schnappbag
Singerseche Familienmũtmuschinen, Vee von Jorypp de az
aus der Fabrik von O. M. Pra in Kaiserslautern, in Güteund den on Dann, mm ige unetue filbern
* Leistungsfähigkeit den amerikanischen ganz gleichkommend — —3 8
7 — 3 —WM 3
Ho we- Iaschimen NG. S und S, So eerbe uer von Miecsenba en dg
f. Echuhmacher, Sattler, Hutmacher, Schneider &amp;KKappenmacher.
4 * * * 12 38 de — * u
———— Grover &amp; Baker⸗Ma tinen, u“ Wamis entwendet. Gesammtwerth der ge
3 “— 78 — —— stohjenen Sacheu fl. 272. —
e e iehr empfehlenswerth für Echneider. , Dringender Verdacht dieses Diebsiahl
A rn⸗Ma sch inen 7 e an —AX *
— zð at ebe eeehen ann, welcher nach längerer Abwesenhei
27 für. Schu hmacher und Sch neider. a F in Frankreich sich an fraglichem Tage in
* a an en Ci rcu l ar⸗ Ar m* M asch in en, e besagtem Schlafhause aufgehalten hat un
d nach allen“ Richtungen tkrausportirend für ESchuhmacher ganz speciell zu ia seitdem wieder spurlos derschwunden ifi.
⸗ einpfehlen, indem außer allen andern Arbeifen auch neuer Gummizuge damit ein⸗ 4 Indem ich vor dem Anukaufe der gestob
* geseht werden kann. ne — 8 Sadern warn * 58 ich —
— 3 3 —3J Jedermann, der über Sdiesen Tach
2— 5 ũ n de N a h Mea sch iAn e n — —5 etwas weiß oder erfäüheci, mir oder de
* von verschiedenen Sorten, daeuntet namentlich die F nachsten Polizeibthörde ungesaumt Anzeig
ii ata p — e Pret zu machen. 3
33 .b »KAom PIus ultra iteeen an St. Ingbert den 18. Januar 1870.
.als die beste bis jetzt existirende Handma schine. J B— Derdt. Polizeianwalt⸗
Ferner feinstes Knochenöl. alle Sorten Maschinenzwirn und BVBruch
Nadelu empfieeittt r .
ee 9J. Korem, Bahnhofstraße 87,
D t. Johaun a d. ar. —
Sonnutag den 16. Janunaurn.
Im Saale des Herrn· Oberhauser
—006464 VMA 9
zum Besten des pfälzischen Lehrer-Waisen⸗Stifts.
—[ —
1. Abtheilung.
. I., Ouvorture zu Tankred von Rosini, Piano 4händig.
3., Felsenkreuz, Männerchar von Kreutzer.
B., Streichquartett von?Plehet . —DD
. „Es hat nicht sollen sein,“ Lied für Sopran von Abt.. 2
5., Soldatenliebe, Solo⸗Quartett. ee —
acn II. Abtheilung. * miuan —9
1..,„Wer ist frei,“ Mönnerchor von Baümgarfner.
2.. Sehnsucht noch der Heimath, Tuett von Abt. .*
8., Barcarolle, Trio für Klaviet, Violine und Cellho. 53?
4., „Erst 's Geschaft und dann 's Vergnügen,“ Solo⸗Quarteitt.
5., Normann's Sang, PMannerchor von Küden.
. Eintritt 24 Kreuzer.
— —— Anfang'8 Uhr. 5,

Bezirks⸗Lehrer⸗Verein
BlieskastelsSt. Ingbert
Der Bezirks-Lehrer˖ Vereins Blieskaste'
St. Ingbert hält bis 19. Jamiar 1876
Nachmittags1. Uhr zu Blieskastel im soge
nannten Viertel'schen Saale (or
8. Seyfert) eine Bezirks-Versammlung, woj
alle Mitglieder des Vereins, sowie all—
Freunde des Schulwesens höflichst eingelader
werden.
Worms, den 14. Januar.
Wir notiren heute: Weizen 11fl. — in
bis 11 fl. 15 tr. Roggen 8 fl. 40 kr
bis 8 fl. 45 kr. Gerste 9 fl. 30 kt
bis — fl. — tr. per 100 Kilo Hafern
4 fl. 50 kr. bis 5 fl. — kr. per 60 Kilt
Mehl per Partie 9 fl. 10 kr. bis 9*
„15 fr. Roggenmehl — fl. — kr.bis —
— — — — — — —— r. Roggenvorschuß Ofl. 10 kr. p
*8 414.3 J 3 z. 9fl. 15 tr. Weizenvorschuß 13 fl. 15 kr
i Arabische Gummi⸗Fugeln bis 13 fl. 80 kr. Blumenmehl. — — — kr
bereitet von W. Stuppet in Alpiersbach. r . 85 ie nh
Eirn vorzögliches Linderungsmittel für Brust- und Hustenleidende. Es werden Nilo Rübbl Me Fa'z fl bi⸗
solche blos in verschlossenen Schachteln, welche mil dem Zeugniß des Herrn Dr. Wer⸗7 fu tr. Leinde Wa Faß e ß
g'er in Breslau versehen sind, abgegeben, und sind solche in den meisten Apotheken zu ir. bis fi te. hne dn— Fu
haben, sowie in St. Ingbert bei — fi. Zax. —— he
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bi
— fl. — kr. Branntwein — fl. — in
his — fll.. — tr.

—— — IJ. Friedrich.
An Orrten wo sich noch keine Niederlagen befinden, werden jolche errichtet durch das
WBeneral⸗Depot non J. G. Schröder in Darmstadt.
— ——

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—A 24

Redarktion Druck und erlag von F. X. Dem?eun in St.

Ingbert. — “—
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325 353 23238 8 3627 2353 3 —33 55 — — 5855555
2535 — 2 5 3305 28. 3 5 2 3523 *2 522 *
557 * 35 2 * 28 ——— 2 — 5 8 5ã. —5 F3 —* —— — —
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2257 — —— — — 8 35 2338* —7 53 2 53 2
—— 5225* 7 *2* 28 875 — — — — 23
33535324 —2552538 3333 — 7 383 —595
—77 36 I 3 3 8 8
* * * ** 7.4 2* * * 2* — — —
2328*8 22—2—33 ———— —— 553 22832—3
— 5 2 233 * ———— * *3 8 5 5 —— 538 — ——————
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323 28 52 25 —2822527 23— *4 2228 27 ———— — 5 * — 525 23 3
33553 22555 353* 533 23 236333 *3
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2255 2553232* 335338 5287 —852* 3333* 5.26 —— —
1352355 253 8363 2353 —— —522 88 15280580557
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545 ———— 8 A 2 * 3 * 3523
3 J 3 2* E 5 —— 28 252 a 3 * 533 F
2264 335 5358855 * bee ——— 2325 8 Fe
* J — 2.25 ——— 788 8738 3 2.. ————— Z3 * 25 —3
2 —⸗ 25. 5 2 * —* — —— — —523 5. — IS — 55358
—— 88 * *24 5 * —— —— . 538* F 25333— —— 7 8
22252 2583 335 E 38 * — F
878382 3 *2 — *8 5; *3 3. — ———— *
53282 — —3. I. 7 —— —F —233 8*3 *
72 —A — 2 *. 35 2 . — — 135 3 2 —
7 0 R—— —* s33 2. 7 2*
282 —— —— z 333 —— 58 457 5235 5
— 12* 225 * 5 73 2 88 — — —2—
23 23 535 2255 88 * »S 532
X 323 —12 ** 22 253. 28 2B— 3 *
7173 2535 332 —— 358. 728 — 2 —55 2
32*3288 —8885—
F 2 c5308 3—33. 3 2255 337
38 3 * 22 2 ka— 82* 3
— — — — 8537
28* —* 52 33 38 .3* 23 25 7 —
23 2.5 72338 95 — — 55 5222 ——728 23
——— 5383533 : 35 28 7 25*3283
7.2 2 328 72 —2 35 — 22* —X4
523333 s2885* 3533 ——— 35 5
2 22 — 2 5325 —23— —— A5 3. * 7 * 8 3.0
2 553 * 23523 — *33 *
2555338 35 33 — 3383 *583
— —— 8* — 3328
328 — 32348 22* 873 A 2
— ——— — * * 53 — 22.5 233 V
3888 3533355 *E.
333 38 255 —— —
32337— 2. 2. *8 —V
252383 *352* 187 77
255373. 225
7535

—J—
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        .. να yun 120*81. —
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— *. 1 — ngberter a Ju 4 ναMο)
— 6 —— V—— AMι ναασ
⸗ — —— —
α ιο νιανναäU
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da Su agrerrigier uns das mit vein haruhtblatlẽ — EDD——————
— — bierietzahris 12. Erir oren
A 22 2 Silbenhr. Nunegen welden uuhn antot e virisballige Zele Blatuichri thodfe deren Bgum. herechnet. 182ä aνιαιν
14 * J J — 34 24 J * ., — nut 77 —B 5* —BL ——
— ———
α ι ι * — —cV 2
— — rdn —R— I ———— ,
ẽ re u Deutchlaude r J tu ypr einem gewaltigen Nnasfe die Locomotive vor dem)/ wilrtenden:
Wadngen 18. Iah Dur Wonharten bahe dan Iutage zugein die Wut sonnn Dern ker se Munde zn die Höhe geseent
rag jan gestern ee ehee Gezlattiche!, Dadigte. und drang Ganmmatieß. in den Sodemn ein. Trimmer wurden
eez — ktleutat weit umherg aͤchleudertnig den benachbarten Häuserne:zersprangeus?
n Feuer ube Flammen dercͤheln wären,“ diefen Amah der Voltse die Fenstershheiben. Der Hezzen Sehelödtet, der Maschinift aurd
artei: aug uhbegruͤndete zu Ben Mlten n Hormhnnechattecalse Rei Schaffuer sind vergnndet— Man kennt. den Grumd des Mnen
ahig sein Porlefeuillenn hehnlnein,7duch Feidie⸗Mirhe sich erfparen 'alles nichtz die Maschine nx—I868 gebaut und moch auns 1.
dinem“ seinen Dabipulatian!us ined emnar 9eigenenn d Broschüre zer December vor. Is. in Bezigmit ihrel Solidität untersuchtrworden.?
vertheidigen; die Kammermehrheit ist ja ganz mit seiner Wuhltreis, —7 VLondreon, Lhir Inn.Dio cevste Woche des meuen Jahres
Atbn , Rolriclen uerlei gntu verhälinißmäßig enneeanaben
dechtsgrundsätze, sondern ledjglich Opportunitätsz und niag, blessenz. Die eer angemeldeten Unglüdsfälle dieser 9
———— 77
hartei einen intzag guf Revisihn des Geseßes über den Gesh 8 *gn ooter gamethe. In Fani ee chtzehn
— ————— —— eee Vimäcaung irgit ——— üanschaft, ium
il an einer peniblen Unbeholienheit und verhält sich zu den, Hersdaͤen, welcher dag Schig iemestBoot hertassen i
mderem Staaten twag Zuß — V urde alleh Gin zondereg Sgiff sant mit Gann
Fisenbahnderkehre: Man klag ue Seit, und picht ohn⸗ IJ. X n do n 6Jan, goend Wahhehe shaneg Wode ga
hruudn Aber dieKostspieligkeitnuainseres! parlunentzuu debeitz re deng Gestei hat n nglugluher Vatet ig ver Times
dun bietet sich rine axecht gunstige! Gelegercheit, ger alten Nchel dag Publscum ann Rath.ioas duit seinet ingioen ochtet amnmu⸗
bsuhelfen. Wollen wir Jehen⸗n vod die Kammermehrheit sie heini angei, vie sich in derselben Weise allere Fahrung enthalte, wie
ʒchopfe pact.nare aerdib u sviie n ee zas wallisische Mädchetz gethanEr thur hicse Frage, anonhin,
enhen 1s. Jan.ule Rachtichten ubercricr Mistgtet · Dn ucht ebenhuug mit dien gtaͤntenwanieninnen ia senem Honet
risib anibehten geglichem Grumdes.m 23534 ehelligt zu · wetben.* Zone wien ud re gemeldet. daß die
aMun chenn 17 Jan. Sicherem Vernehmen nach wird der dortige Polizei ebenfaits ehn sasteides Mädchen“ eingefangen,
dönig in der heutigen Thronrede jein: Bedauern aussprechen) üwer Sie habe in Gefangn iß sig auf das Euischledenste geweigert, irgend
ie Leidenschafilichteit, welche in der jüngfen Jeit in Vahezumnter Velche Nahrung zu ich zu ehnite daß iht soiche mit Gewalt
den Partejen Platz gegriffen, zund hofft Bersohnuug. wozu das ꝰeigebracht werden muße Ebenshe behath sig im Schveigen,n
dorhehen der Zammer ann meisten beitragen werde. Es liege hicht doch gelang . es aus vpiel zu
in Fuffernlesten ein Grund jur Befsrgiiß vor. daß die Selbsi- Atiiffetn. daß sie aus Linent Itrenheiuse eutsprugen gewesen, wohln,
zunndigteit Bohernen gefährdette werden iönnef und das Tand keunen ien zurückgefühtt wortenn is 7 J
all ut Preußen geschioffenen Verträge. lVahern, werde in der fFus Plpmodt witd onn des Kohlenschiffet
Stande dir zà Gefahr jeine Pflicht erfüllen, aber nie werde der King Lear“, nach Hongkong bestimuͤste gesnleidet, es scheitette Am
wnig ciner Neuhestaliung. Deutsiands justimmen,« durch welche de von 82 Personen, die an Bord desselten —
bvayerns Selbstständigkeit gefährdet werden könnte.“ ich nur 4 auf einem Floß; zwei derjelben (Hans, Zoddman und
Mrauhe i Jane Guhemn Vernehmen nach soll die David Veitch) sind wahrscheinlich Deaticht ·· 4
tThronrede außer der Ankundigungeeineg ücuen Wahlgesetzes eines —1 Bern.Auf unseremt Bureau,er jäthlt der .Bund“; ist
Srafsrocesseseinet Avbochtenordnung, einesTapgesehes uud leser en pueer Mannnerschienen, welchet sich“ für einen
nes Blirgerwehrgese hes auch Aufklarungen über den Stand'der knket Napoleon J. uünd der Geaiseria Isjephiene ausgiebt und den
deutschen Frage geben · c, damen führt: Prince Rpyale Louis-Naßolednn Bonapacte.“ Der“
Karlsru hiel 16 Jann, Bestern nahm auchdie Ersse Mann Reht dem gegenwaͤttigen Kaifer⸗nwiencderselbe in jüngeren“
dammer den Gesetzentwurf uͤber den Ban der Eisenbahn: Heidel⸗ Jahren auszesehen haden mage?cilerdings. auffallend ähnlich, Er
erne Schwehingen · Speyer achen bu ry ν— — —— der . Hetausgabe- einer Schrift: Die
— v *0. no Besellschaff und mein. Recht, welche er der frauzösischen Nation
t SFrant reich —DD— ,
adi s, 14. Jatz. ,Die gestern im Palaid Vourbon nisß u p. Rom⸗Die Hinterlassenschaft des Cardinals“ Reisach ist
mn der Borse hepbrestelen Gerüchte, uͤber die in den: Arbentsvore ering . Antouxlus ist det Generaletbo Und hat soforkoalle Schrift⸗
tadten ———— ——— alif daz Coneil bezüglichen, ver⸗
eigt. VUllerdings waren an wielen „Stellen Truppern?dufsgestellt; reunen —V— . 2 9
ziese wurden jedoch schon bei einbrechender Nacht in ihre Quartiere , Wie man der Adln. Ztg.“ aus Fom schreibt, hat wirh
arũckge zogen. AAT. 5 — .* ch ein Itaener das Waeestag uhtetngninen sich in der Kleidung
devet Unversohnlichen herrscht Zwielracht, wig“ aus eines griechischen Bischofs in die Coacilshasl« hiteinzüstehlen, um
inem Artikal inl Rocheforrs Blait seibst hervorgeht, zwischen Den- don einer durch einen Vagrhang verborgenen Stelle aut, den Wor⸗
cnigen, weiche am, Tage der; Beerdigung Noir's losschlagen, und laut der Berhandlungeu zu vernehmen.Ob derselbe verhafte
denjenigen, welche der Demoustration einen friedlichen Character vorden, weiß der Corres e gid auzigeven ν
ewaͤhren wolllen.“ Die— Zahl der votdestera derhafteten Personen r In Weodni an (Botzmen) iwurde am Dretkönigslage eine
dn e ee e 5 e ehrgch —V⏑⏑⏑,————————
Paris, 16, Jaurnn Jun einer Versommlung ves linken Bei Szuntihnn Nugacrn) wurde eine uherastau— welche
Lentrumes erklärte Graf Deru, daß das Mintsteriun die Gestaltung die Sylvesternacht zu an in Branukwein“gefelert hatten ioguf
e en hen Beciolzung Rochfornte puc Cubinetsfroge ache dem Rachhauseiwege auf freiem Felge liegen geblieben, war, am
andern Tage von Wolfen Herfissair, und jhentsaeser pechebtt guf -
gefunden. .
nsinden Phutl adel p hüanft sie von 29, 748 Bürgern un⸗
erzeichnele, 5000 Fuß. lange Petition an den. Congres. abgejanot
en bin⸗ Angrkenugng. AynCaba als kriegfüyrende Macht
rebeten wird.

— Vee —A ch —J *

.Am 10. Januat ist auf dem Bahnhofe! zu Brung ge Der
dessel einet Loconmotive explodirt. Es warakurz vorx. dem Abgange
es Zuges nach Courtrai, der Brügge um halb, 9; Unr Moxgens
zerlaäßt; die Passagiere waren noch nicht eingessiegen, zals plotzlich
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        rowirthichaft Hondel uu⸗

UVerceta
Iuia
AuAge Wyrze ee gny weigre wegeng Augführungd

Gesetzes, 59 89 X gen 4

vom Windedrac⸗ da Rocdec h 43 worden ist

heben wir ——— — 5 welche von

allgemeinerem Interesse sind. Zu 8. 3 des Gefetzes wird Folgen⸗

des bestimmt: Behufs der Umrechnung der in einer andercenale

————— 5 uanu Dos Gomert, vom Sonntag AMbend awiß uss ein gelungenes
nehen Wahrungennhie vubeln⸗hesaerkten —VV—— gn begrichnet; merden und Einfender: dieses gestehtun daß erschon lauge
Weiteres festgeseßdt underoaslge mibinẽe inr danjen Bundesgebleie va e en eeer auch noch lem —
der Berechnung des Wechselstelnpelz zu Grunde iu legen⸗ 55. lische nn erha itng so bejuch ais diese· Unter den
Aad un Niederländische üset —3 — worgetra gen eu · Minnerchoren zeichnete ich das Kreu zersche Felsen ·
—— —— tæeus dur d Inniglłeit. und. dr. adl ihe Natmann's Sana durch
—— ouisd'or · Thaler . 10 Thle Kraft und Feuer aus; allgemein gefielen die beiden Lieder von
Hantbu: MarkuBanko? iquar? » ια arv Abt und (wegen seinem komiichen Ixhalte)das Soloquartett Erst 5
Franes vder Liek uιι— BOο Frtes. oιιν. gefhiellen yrachtigen Dnn d eeb 3 leiner durch das
Desterr⸗ Wahrung hiß hidie puruiv ud Gindeh u g —— nicht fraftig ger
n desaleihen ud I Guldemkossernevß ua ven tuahe, suugertiüngeude Pignd aetwwig abzesch v igt . desto mehr spra hh das
— —
e i eß e a un en henuhet den beten Spiiern autav
Notdam. Währumg x ν LIDoltats ij 11. F uun Wie wir hören- soll die Einahmedes Concerts die ansehnliche
.desglelchen onin wund di Dollur (effeerivse—0 Luiinauh, Hshennon 780 Gulden erreichen, gewiß eine ganjrespecigbele Summe
Dän Währumigtu tioiace 00 Ihlrm 7BI Jumd eine son hhönge Gabe HFürx daß zu gründende pfälzische Lehrex
Schwed. Wahrung⸗ —B 8304 Wa ijenesift. nnisaf int zu68

—, ινι ete ιιιN fitt fe — ——

Nart
Aeytes doeo
dęy Vellon —
Milrsis *8

erztliche egn engon
ee
— — —
chnach cingeheuiden Prüfutg eß Kranten
Regophalescenten und Schwachligenr ün
— — Etfolghi Knaesgendit. Die⸗
— J—— —
Brudischu ug pe n ünlericheiden sich hon
— ——— durth arößern Caͤczoht
36
zehatt. — Vergrbeinugxtho 3.
ch unb ——— ——
Weshguf lanthrieet neigeri
de ghel Eehl. —* daß diese —*
coladen — Hiusicht voyx allei
— J
e
wan, fig bit diten —— tanngen
Ehdcois den in Oriyinalpackung““ in Ri,
Inghert bei J. J. Grewenig und
bei Tond. Ge Rickel sy pruieeej
—
—5— ppreder — ——
A 2* FAν
ankkagunge saübiaß
Unsernn innigsten Dauf denen.die durch
hregütiger Wiswirbiug zu demn B8ustande
tamnen . deu Concentsuzuus, Bresten! des
Pfulg. Lehrorwaiieustists beitrugen.⸗ sowit
deu:freun dlichen cBesuchern desselbenst n
St. Ingbott, dem Aß.u Jantiate 1870.*
—
Die ehret Et. Juigherts
7
— —
7 7 , 22* —E — *.
43434*4 131286
ꝓeinris Isaac.
Frbseu elbee . vun ul—
ä rhrheFettetnt
— gebrochent — —— 2158
Bohnen nr xu va ,.
Linsen —8 Vekr.e! r —R
8. M —
Ber Ihnabmne über 29 Pfünbegeitg an
dedeulend biligerer Centuͤez⸗Preig hin
ICCCC.ûBꝰJòBo8Goccc— J— 7 *7* 7
8 —2 von Nurnberg ene
frischet. eingeschnittener Waare
Ochsengauniensalat
A ναν, Joh. Jof, Seinrich.
———— ——— —
SUh Li

2 * — —13* — — — F 8

Aeee rampfe (daltsught)

eist nwieflich der Speclalarztfhr? pilrpsit Vigle Eh uiisen
755 593 Mitlelftraße g Verelis uben Huͤndert gehe ittuhse
— — . ι
Fuür Bruste Leiden de
beh durch sun chtedordeateven
— —J
— 4 if n 7
ranter Brust·dyrup
odäid deß Hoflienaten grigt Sn
, —E
nden hese REindernn gettet
cun Alllainvertauf, ig Fläschen
—
in St. Ingbert bei fRsadrlohi,
ELMI122—937 4434
Homnbirae. Hhre Veb
Zweibrücken V8Sécf.

— — —s⸗
zWohnungsberänderung J
AIch mache: dem geehrten Publikum- die
ergebrno Anzeige. daß ich von hent⸗an in
meinem eigenen Hause veben Blechschmied
Gries und Metzger Weißgerber wohne.
gRZugleich bringe ich auch mein Uhren⸗
Lager in empfehlende Erinnerung Reper
raluren, werden unter Gqrantienaunf das
heste rund billbgste ausgeführted
—
MNuld n I 3ö
aöεÄνν]ν SKammerer tchrtep
—
33immerne nmebste: Kücht sind bi
1.Februar beziehber zu vermierhenbeinn
n —— aunn Mie Riminel
— —7
Adwig reichtner bi san Oesuns
— ——— —
ait Slalungeiünd ch. 22. Ruthem Garten
und Wies, im Ort belegen zu vermieihen. —

A— —35 — —
vollstândiges Zeitungs; Vorzeirhnist
Imortiong· Tarife Jerzengote auf

arlangen gradis inistxy aneod
BUDoLF Mocer,
Auunchen, Mnqcdenimcente uεαανα
Officieller Agent sämmitl. Zeitungen⸗.
Seitungs Annoncen· Expedition.
Laghon promto Befõorderung von An-
nonceen an allei gristirenden
ZSettungen des In⸗SeAuslandes.
uzu GiginV—ν ιαι..
hus Anrechnung von“ ννννει
Provislionm pεαν oder —
Zerim, Friegricudotracve co
Nien- Stadt Seilerstütte..
ambuurg, Fehe Nuetvedso
Nurnherg, Karoßnenstrasso

— 4
Taiuʒ. din 14 Iamiat.
EFrucrprerseRnggeißnegl das Wiat⸗
er à 140 Pfund u/ Rog⸗
genmeht dittorg &amp;ce— kr. — Weizen (200
eh, fl. 5 bis fl. 60 ki. —
————
Bersten (I60 Pfo Id it vbis9
ILn 20 tr. afern (ode vfeg fl, 80 tr
nis Afl. 85 r. n

noe o
n Frankfurter Börse,
2—21 *87 *22 9r

e b voMm4. Januart 1870. uꝛe
—B Geldsorten. —

Jα

Preutische ¶Kaffensheine .nj ——— —
Hreußische Frie drichedor 57νν—αα
Pistolen —
Lollandische 10 fl⸗Stude 8 3488
Ducaten — 6 21 E · ñ 36 380 *
20Francs⸗Stuche n 2ι—27ι
Englische Souvereigns 37
Bold ex Zollpfund fein . — —
ohhhaͤlͤges Silber per Zolpfunß — 2.
—X 2127 3

131 pra XRBN
kjuv vc

izg

un
n ueidoch⸗ aa uea
—XRX a⸗Avgð uea

41 4v (anaq) quoqg volua, ogu
11458*

XV .. —7
C un i'von F : Dmer in Stlo rr 77
15. — ——— un Billig von F. x. D meß in St. Ingbert. i —V—— 3.

—
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        J —
—
3333 54 ————
— —

2—

3—833
— 75 — A5*

—
53 4 3 33527

54 * 3* 8
—— 5 —2 57
— ———
——

— —
5EkBS 52
362 —

8 — 522
——
——22—7h 5258
1353 *2 2252

——378

2 * —

2335326623238

32328 8
p 322 * —22 47
5 35 332
1336

—
5222 — 755—
325 ———————
28

22 8
z53
— 2

—85355885 385 8 8
. * 8n — 55385 2 5 3 35— 8
öv5 — — — 2 — 75— 2 —
—53 —* O 2 8 —3 — 8222 —
— —A— 06 2* 3* RVJ
—A —— — —
„J2 2*28* 557 2 2 52 2262* 22 5364 *
2 2 2. ——5 2 2. — — 12 8. * 22 — — v 3
5 —5 55 2 333 2
— 83 3 3 42
——— z3 3 —2333.47
7522 2. —538 8 2 358 —z3*83* —
—— 28533 3 —3 7 86 —5*53
—24882 —A 7 38 —3483
—8— 2* — 2322* z — 3232325 —
32&amp; 3 — —2—22 * —3 33
5—2 3 — *. — 7 ———55 * — 39 *
1272 7 — T— —* 222 2* 2 2 323 —
1j 23 — 531 —22 2 23.53 —— 23 22 5*2
— 33 5 — 33.—22 55 *333 ——2343
⏑ 38 7
—8*— —253 —— ——— — 2305 —773——
——3 3838 7323 — ———
383 3 333833
— — ——— —. 528 8 7———5
7 . **4 5* ** * 2533532 —— 3 — 8
535 2 3 W 52553 3 —
— — 8 — 83 325 6 248
52. 325 ⏑ 6 ——— *
8
— —— —— 2* 2 * —— 29 5
e 5 288* A 3 8 . 5 7 2
2 * —S —F * 2 — 2325660 — * * — 2 S
* X. — 22 22 —23 —A— —32 ———
—35—8232.5 23 * 2 2 25* * 522. 2
——A * — — 2 — 7 c.3 5 22 *
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5 8.
e 225 NB2 ——
* 2 2 D * * — —
22 . — —34 3* 5
—E 25222 . 3. 2 2 —58 24 8 —
353— 3 33 3539 75
32553333135 ——— 28 33 353 z55857
37 4. 5 32. 2* —⏑— 3 38 22 * 2
——— 22 — 5 B * 2
553337 —— 3525 —338 288 53
ꝛ —A — 8 2: 252 — 82 — — — 82 5. 52 88
7353382 — —— ——3 ——
M ZB— 535 22.5 2 23533 ——A —— ——— z*757
9 —A 2 22522 — —2353 —2—8 35— 8 — 2 2 —— 58 * 5 — 253 5—32
3 5 —2 3. 28 2352
5— —532355* —— 275. — ——2 8 — —A
A —22 273 —3 3,5⏑ — 0— — —— 3*8
77 2 2* * 2 3* »13 — — 727 — * A
23— —— * 2 22 5 ——— ** — 32 2. * 2
z3333 — —— —— 2——338 358
2 55 —22 2 —E—— 8 58 2.— · 2 — — 37 — II
8—c3 38 — —— — — 5 — —— ——— 5*25
—3 2 2 5 556
A ——— ———3 ——— 38 — 56*
—x—— * 2 — —* — 5 * E MS — A — ——— — — *
—— — * * ——— 28 — 22* 52* — —X
— 338 8 337 ——— 528
* * 5 2 —8 c —2 — ——— —222 — 7 5
— — —2 — — 5—— —3 3 ——A — F
3 8— 3 85 8
5336 —— 5 5 — —2 —— S53 5*85 “v6 2232 *7
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de St Rnc rtrerVneiger (und vas mil dem Hauptblatle derbundenk Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags Donnerstags und Sonntask⸗
Aummer) erscheitz wbHcutlie vieal: Diensta, Donne restag, S ams tag und Sonntaa. Abomnnemenispreis vierteliahrig 42 Krir. oder

18 Eilbergo Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum · berechneitt...
eenn Donnerstag, den 20. Januar e ,ν αν 1870.

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Ihronrede Sr. Maj. des Konigs bei Eröffnung
des Landtages am 17. Januar 1870..

Mein e Herlren Reischsr äthle und Abgebe dueten?
Ed gereicht. Mir zu hoher Befriedigung. die Kammer des Land ·
nages wiederr ‚um Mich versammelt zu zee und mit Freuderentbiete
Ich Ihnen meinen Konigu hen Gruß. Die Schwierigkeiten, welche
ich der Konstituitung der für den 21. September des vergangenen
Jahtes aͤnberufenen Kammer der Abgeordnetenentgegengestellt
daben, waren der Anlaß zur Aufloͤsung derselben und zur Anordnung
zon NeuwahleneDer: Widerstreit æntgegenftehender Mejnungen
a in dett ichten geit eincn Grad urtgewöhnlicher Heftigkeit erreicht.
IIn Folge dessen haben Fich vielfach irrthümliche und beunruhigende
horstellungen verbreitet. Im Vertrauen auf Ihrer Auer Vater ·
andsliebe und Einsicht gebe Ich Mich der Hoffnung hin, daß das
Horbild maßvoller Haltung, welches sie dem Laͤnde geben werden,
wesentlich zu seiner Beruhigung, beitragen wird. Ich weiß, daß
mancht Gemulher die Sorge erfüllt.es vige wohlberechtigte
Zelbsistandigkeit Bayerns: bedroht. Diese Befürchtung ist unbe⸗—
gründet.“ Alle Verträge, welche Ich mit Preußen und dem Nord⸗
uschen Bunde geschlossfen habe, sind dem Lande betannt.VF—reu
n Aianderitage, fur weichen Ich Mein Königliches Wort ver⸗
nfändet habe, werde Ihh mit Meinem mãchtigen. Bundesgenossen
für die Ehre Deutschlands und damit. für die Ehre Bayerns ein ⸗
tehen, wenn es unsere Pflicht gebietei So sehr Ich die Wieder⸗
herstellung einer nativnalen Berbiüudung der deutschen Staaten
wünsche und hoffe, so werde Ich doch nur in eine solche Gestaltung
Deutschlands willigen, welche die Selbstständigleit Bayerns nicht
gefaͤhrdetnc Indem Ich der Krone und dem Lande die freie Selbst⸗
hestimmung wahre,“ erfülle Ich eine Pflicht, nicht: allein gegen
Bahern, sondern auch gegen Deuischland. Nur wenn die deutschen
Stamme sich nicht selbst aufgeben. sichern sie die Moglichkeit einer
gedeihlichene Entwicklung! Gejaͤmmt⸗Deutschlands auf dem Boden
deß Rechteßs.

EFinführung des Civss · Prozeß · Gesezes im Zusammenhange stehende
AIdvocaten· Ordnung,· sowie einer neue Regelung der Tax · und
Stempel⸗Geseßgebung werden Ihrer Berathung unterstellt werden.
Neber anderen Gesetzentwürfen? wird auch ein solcher über die
Drganisation der Bürgerweht!! in“ Votlage“ kommen, bestimmt, die
jerdienstlichen Leistungen, welche die Bürgerschaft Meines Landes
inter der bisherigen Gesetz jebung imit auerkennenswerther Hingeb⸗
ing der Erhaltung der öffentlichen Ruhe und Ordnung gewidmet
jat, auch für die Zukunft zu si hern. 144
Ein Feld ausgedehntet Thätigkeit ist Ihnen hienach eröffnet.
. Gehen Sie: nunmeht au die Ihnen gestellte Aufgabe und
oͤsen Sie dieselbenin einträchtigem Zusammenwirlen mit bewährter
Treue gegen Ihren⸗ König und mit gewissenhafter Würdigung der
gedürfniffe des Laudes. Durchdrungen von warmer Liebe für
Mein treues Volk werder Ich mit, Gottes allmächtigem Beistande
Hhaherns Wohl mach allen Kräften zu fördetn trachten und Mein
yöchster⸗ Lohn soll das Glück Meines theuren Landes sein.
ιαιι α —
Deutschland.
4Munchen, 19. Jan. In der Abgeotdnetenkammer kam
heute das Budgri zur Vorlage. Die beantragte Steuererhöhung
eträgt 3,419,675 fl.; der Kriegsminister verlangt einen außer-
deuilichen Credit von 2,792.,000 fl. für nioch überzählige Offi⸗
ciere und 8,665,000 fl. fur, Forsetzuug der Infanterie-Neube⸗
waffnung. 356 — 38 3 x

Die Reichssrathokammer hat hestern einen Adreßausschuß zur
Beantwortung der Thronrede Sr, Maj. des Koͤnigs gewählt, mit
o. Harleß als Referent. ——

Frank reich:

Die Affaire Bonabatité⸗Nofr betreffend erinnert ein
Pariser Correfpondent der „Frankf. Ztg.“ daran, daß diese
Hordthat meikwürdigenähnlich- sei mit Ereignissen, welche der
Februar⸗Revolution von 1848 vorhergegangen. Derselbe erwähnt
dabei eine „öffentlich wenig bekannte Thatsacher, die ihm auf's
Benaueste verbürgt sei. Verschiedene Mitglieder Bonaparte suchten
sich, wie man weiß, in den Revolutionsjahren bei der Bergpartei
einzuschmeicheln. Zu diesen“gehötte vor Allem Pierte und ein
jüngerer Bruder von ihm Eines Tages sprachen diese Beiden
bei Ledru Rollin vor, der sie anfänglich nicht empfangen wolite,
sich ihrer aber nicht zu erwehren wußte, da sie dem anmeldenden
Diener auf dem Fuße folgten. Im Zimmer angekommen, betheu⸗
erten Beide ihre feurige' Liebe zur Republik und schwuren, „ihren
Vetter, den Präsidenten, zu ermorden,“ falls er einen Staatsstreich
bersuche.“ Der Jüngere zog bei diefen Worten einen Dolch aus
der Brusttasche und schwang ihn dramatisch Der Aeltere, Pierre,
fiel ihm in den Arm, nahm ihm den Dolch: aus der Hand und
rief: „Nein, ich, alz der Aeltere, behalte mir das Recht vor,
den Fienden niedetzuͤstoßen,“ wenn er die Verfassung stürzen wollte !“
Das chinderte Herr Pierre Bonaparte? nicht, spater von dem De⸗
remberhelden einen Titel anzunehnien und ihm aus der Hand zu
essen. Die politischen Folgen, der so eben von ihm verübten
Thal werden in einer so gespannten Lage, wie die jetzige ist, ge⸗
viß von Bedeutung sein. Die Staatsstreichs-Regierung wird sich
iher nicht dazu Glück in woecchen haben.

Ich hege die zuversichtlie Erwartung, daß Sie Mein⸗ Be⸗
reben, an dem Wohle Meines Volkes im Geiste der neuen
Hesehgebung fottzubauen, kraäftig unterstützen werden. Die Auf ˖
zaben, welche Sie erwarten, sind wichtig. Unter ihnen tritt die
Kegelung des Staatshaushaltes für die X. Finanz⸗Periode vor
Aslem hecvor. Meine Regierung war! sorgfältig bemüht, bei
Feststellung des Voranschlages der Staatsausgaben mit all' der⸗
jenigen Sparsamkeit zu Werke zu gehen,“ welche die pflichtmäßige
Rücksicht auf die berechtigten Interessen“ des Landes als zulassig
ꝛrscheinen ließ. Gleichwohl war es, insbesondere bei dem Wegfall
jener außerordentlichen Deckungsmittel, welche für die IX. Finanz-

perioie zu Gebote standen, nicht möglich, das Budget ohne erhöhte

Jnauspruchnahme der Steuerkrafte des Landes aufzustellen. Sie
werden den Voranschlag der Ausgaben und Einahmen, welcher mit
ium Erntwurfe des Finanzgesetzes an Sie gelangen wird, eingehender
Prufung imtersiellen Ich darf zu Ihrer Opferwilligkeit das
Herirauen hegen, daß Sie für‘ die Bedürfnifse des Landes die
erforderlichen Mittel rechtieitig zur Verfügung stellen werden.
wich die Rechnungs-Nachweisungen für die Jahre 1866,67 und
Zo8s werden zu Ihrer Einsicht und Prufung gelangen.

Noch andere Vorlagen von Bedeutung werden erfolgen. Beseelt

don dem Wunsche daß die' Wahlen zum Landtage einen getreuen

Uusdruck der im Volke:? lebenden“ Ueberzeugung vieten, habe Ich Burmischtes.
Reine Regierung beauftragt, Ihnen den Entwurf eines Wahlge⸗ Neustadt, 18. Jan. In uuserer Nachbarstadt M. Artg
etz s auf der Grundlage des, dicecten Wahlrechtes vorzulegen. Der sich jüngst ein seltsamer Zufall zu. Die Gemahlin e ines ihr untreũ
Euͤtwurf einer neuen“ Strafproceß Ordnung soll die Moͤglichkeii gewordenen Ehemannes beohrfeigte denselben, als er eben mit
Jewähren, die auf diesem Gebiete bestehenden geseßlichen Bestim⸗ einet jungen Dame Arm in Arm am Wachtposten, der eben unterm
nungen in ein harmonisches Ganzes zusammenzufassen, in welchem Gewehr stand, vorüberging. O tempora, o mores!
zugleich die durch die neueren Erfahrungen veranlaßten Verbesserungen Dr. Gräfesin Berlin, der selber kränkelt, reiste auf
ihre Verwirklichung finden werden, und mit welchem das dereits dringendes Bitten nach Wien zu einem Banquier. Aufenthalt 8
aisher durch neue Gesetzbücher bekundete Streben, die Strafrechts⸗ Tage, Honorar 5000 fl. In Wien Sturm aller Augenleidenden
zflege des Landes nach allen Richtungen zu heben und wirksamer auf Graͤfe; er kann nur Wenige annehmen. Taseseinnahme 100
zu machen, eine neuerliche Forderung erhalten wird. Die mit der Friedrichs'dshr.
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        30 Vo. Acder in den Seyen uk⸗ Ma1 *
Jdovann Beck Wittib. “ „ 33 Mainzer- Handkaschen
Vlas Nr. 837700 8779 38 Dec wieder n frijcher guter Waare eingewoffen
Ider auf — Ppᷣbiuiph Wer ein Fritz Vamenbieter
zand und Johanf Klahm, Bergmann. 22
Plamdir. 8812. 38 Vec deselb neben VAcCiSSCGCICG
Din Daubhauser und Wittwe Eich— in großer Auswahl empfehle
Furschang. h E.
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eecdmiut. Batet, ünd ..n12... Mehlpreise
dam mitt ittiß. i α., α neick
Plau ie ιιε De un —8 * e
jeje in Dene Postaschwigsen/ Jacob ngarische e 26
Plan Ne AB6. von cCagw. 30 Sec. —V ——
Wieß iinm Alment neben, Inn Hellerthal brstes Suppen ·Gries 10
und Johann Hager, die Haifte neben eil r ündi. Centner sowieEao
veger 353wxift emnsprectend cbisligeh
——e— Horn, adl. Notar Gut abgolagertes Loinöl.
Ische rerpentint, PIα. F -
·tocksiseche —A Finsel, Rüraten,
s dee Freitag lasse aitf Bestelluug · auch kbringt jur empfehlende Grinnerunge
olche wassern · ritæ Pnι αανν
VPa * ——
Srit Zanjgerdieter 2** Nuürubevger F T
8 Ekündian⸗GW Dohsen ualat
Die angekündigte Zanege 9J — *
steigerung des E. M. Laur finασ Jν ναιιααÂν KEαα
— 8 XXVXLLILLIXIX
det am Fastnacht Montag den — e
28. Februar in der Vehausung setz vonrathig ven. — —
des Ferdinand Oberhaufer —— HB. Scherpf
— R ẽta.. — *
e vder auch das Gaumen ou Hi 1 ß i,
i. ενν Holzversteigerung
Jtoo Krigo K ur der Gemeinde Ormesheim
V 00 118 de Mitwoch den 26. Januas 1870, Vor
frisch gewässerte jeden Tag bei mittags LO Uhr werden zu Ormes heim im
—— Ge Scherpf.nn Schulsnole aus dem Derneindewasde va
J I. Ormmesheim, Schlage, Saueracken? solgend
—. pnn Polzsortimeme versleigertennnueie
Die III, pfälzische Indüstrie⸗Ausstellung pu n —2
* —⏑ ⏑ — αα, vWÜ
wird im nuchster Sommer in Naiserslautern statrfindem soltr am 25. August rdff/1cahorun Stutzhol, stamm L. Rlasso
net, und am 18. September geschlossen werdenit Slu FPV Eoe OO Kodafier Scheite und⸗ Průgelhoig
Hervorragende Leistungen⸗ auß win Gebiete der Fabrik— und Gewerbethatigkeit werden 78 62 8 elchem Prugelhoiz,
nach dem Progrgimme durch süherne und broncene Medasllen, Diplore, und chrende, Era l 20, 80 Buchen Weiserweten,,
wahnungen/ ausgereichnet erden . fe Grsweiher, den 16. Januar 1870.
Indem das unterzrichnete Specigl⸗Comitq die Indusiriellen und Gewerbetreibenden αιιν Das Bürgermeisteramit
—X e e de 33 ge⸗ Braunberger
der Vezixt Zweibrücen kinen ehrendollen Platz iz dieser, Ausstelunng — — 55
Svma mucn aualem Ihhh iuñ¶chns nuatuuus Jruct. Srod. Fices prer
Anwetdingen müssen haletteus am . Juniz ind die Ablefetung der zur Aushtellusg der Staht Zweibrücken b 29 Jannar
bellimmitan Segenssande in det. Zeit vom S. bis 15. August erfolgen. Weigen Gafl. 34 ku, Korn 4 fhrr br.
. Anmeldungstabellen und Programme konnen bee Gerste dreihigee — il. — kr., Gerste pier⸗
ννναινn Ala m e in St. Ingbertz beihige, 8fl, Za se. Spelz 8. s. —
ιXνI wil na p 4 in Bliestasiel u ln Spelziern 6f. 6 scah Dtt g.
ι, Frra z Adet in Snsheim z iae 10 r. Mischfrucht — fl. — Ie. Hafen
Iιν RNötbhlichs in Schwarzenacker; * α—, 3 fla 32 fr.⸗ Erbsen — fl. —ir. Wicken
i αν ιαν Dr. Hamn iz in Horubachz —3 8.6 24 —V——
να G. Escae 8, in Zwejvrüdenz; 238 ir, Strohhn1 fl 18 kr. per Zeniner.
enigegen genammen werdem Weißbrod 1I0 Kilogr. 16 itr. Kornbra
Zweibi uckem im Jannat 1880... 3 gepen 21 J 2 —
—Skorint-sonito 446 F 21 neahßr ditta 1 Kilogr. 7 kr. Gemischtbrod 8 Kil.
Dag Special⸗ Comite für den Bezirk Zweibrücken. 35
Frang Adt, Fried. Auerbacher, Jul. Dingler, S. G. Escales, Gustar fleisch 1 Qual 18 ir. 2. Qual. 16 kij
Escales, Dr. Hanitz, Wilh. Haldy, M. Hanewald, Philipp Keller— zunne —*8* Oammelfleisch 16 tr.
Entt Hnaps. hormann Enays, Dacat Kracmer.. Gustav Zetlba ch R Feehengstt 1o r pr und n
Loch C. F. Müller. J. Marzall, Nöthlichs, Fried Rozmer, Cart Stern Pfund. eet⸗ J—
E. Tegeler, J. B. Wolff, Louis Wies, J. Wamprechtshammer.

⸗Haus⸗ und Guͤterversteigerung.
Montag ꝓden 24.*Jannar⸗ 1870. Nach⸗
mittags 2 34855 bei Adjunft Dem—
rich Fchumt, Aafsen, Eheleute Bernuhard
Auguüst, Handtssmann, Und Carolina
Beser ihre sänmmtlichen Liegenschaften
hiesigen Bannes wegeun Wohnsitzveränderung
auf langjährige Zahlkermine öffentlich in
Eigenthum wersteigerw und zwar;
Plan⸗Rræ 438..489. 18 Dec. worauf
zin zweistockiges Wohnhaus mit angebnutem
Ztalle, Garten und Zugehör, im Ort.
Plan⸗ ser. 4372. 1373. 98 Der. Acker
an Maott, neben Sattlex Fiach· und Lad⸗
mecht Menges.
Plam Nr. 8186. 84Dec. Acder am
Schafkopf, neben Jostbh Klemeter und
statharina Hellenthal Wih.
Plau; Nr. 8194. 66 Dec Ader allda,
stleestück, eingseiss, Katharina, Hellenthal,
andrexseits Michael Paulte :
Plan Nr. 3828 83349. 33830. 3331.
33342. 38380.E. Sagw. hd Dec. Ucke
am Hahnacker, mit Korn besamt,neben
Nicotaus Lynhert anrnd Johan gz Adam
Ftichtner. RMS M
PlanzNr.“ 3017.66 Dee. Ader im
Mohle hihal neben Erben Wag uing Iohgnn
Schmltt Schiuelzatbeiser.
3 zoäz.883 Dec. Ader allda,
mit üünn Nsee, debeij demm Wege und
Johann Beh Bergunnnn.
Plan⸗Nr. 2991. 201 Dec. Acker unter
der Lehintaut — junger Ihlef -y neben
Georg Franz Higt aete 7 —
Plan Ne 3211. 88 Dec.“ Ader rrchts
in den Sehen, neben Geotg, Franz Daher
und Jovanin Gteweniggn e

Eine Partie Woll. und Grubenwämse
billig zu kaufen bi

Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 18. Januar.
Weizen 5l. 27 ir. Korn 4 sh. 13 sr.

Spelzkern — fl. — kr. Spelz 3143 tr.
Gerste 4 fl. 27 kx. Hafer 3 l. 44 fr.
Erbsen 4fl. 8 tr. Linsen 4 fl. 23 tr.
per Zentne..
Brodpreise: 6 Pfd Kornbrod 20 kr.
8 Pfd. Gemischtbrod 112/4 tr. und 2 pfd.
Weißbrod 11 IŸr.
—ñ —

1. 3*

53

B3. R. Ligainger.
2 2 ⸗ * —— — 5

Spileptische Rrämpfe (Falso⸗

seilt brieflich der Specialarzt für Epilepsse Doctor O. KilIir
in Berlin, Mittelstraße 6.— Bereiis Uber Hundert geheilt.

Redaltion Druck und Verlag von F. X. Dem ⸗n in Ett Irqhert.

— 46.
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        —V 58 5. 43
—A s222855 23452282
535337 75323*363 *7 52m 3533355 724 —5 72 222 —
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—333357 A 5*5 828 823*2 2282
533—358 — * 352378 54 — 53328538 823
— —— 723*8* — 8 s25* 52535—534353 322
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755382* *8 83828 255 2235 — —— 78* BA— 3353*8 *82 5835
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28 3555338 —55352287 — 18 — — — —— 8
J 283533233
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2 — 3 58 275537 7 — 538 * —— 4 m23 — 2238 * *
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33332 F 1183323377 A * ——
— F * — 2* 23 — 22 8
— ———
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3 . 3832— 5553322— —3
38 323 —
*222—* 33332332 z27 53 278 7232335 — —
5 83322828 13 3532333328 ————— — 5 33853 *5 3
253* 38333382533 35353 37323* ———— —
2— —2 85 —A * 22 34 322 7 x* — ————— 227 78 2
2. g S * * NB 288 3* ẽ *
25 —3z 533885* 2338833333 X — 3333 * — *
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25* 1238 82 273 883 5325332* 32355 zs7333 —
— —1 28 28 —— ———— 8 8 2822 2 3* 5 3 * 355
— — —23 2 5.83 —— 223 —538 * *2 8*
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7 * —— 6 —— —A— 8328 5*88 283 2558 3328* V3*
7288 — ——— 2573785 383855 * 335385 7* 2
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533333537—5875 53332—8— 73555 — 53 38 388 — 5
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3 —57 — 55 2c. —*»—75* 523 5335322 555 3 5 —
333 323383 ——— J — 35 558532
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38 288* 4 — 5 — —2* ———— 8 * 3588 35 —8—
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52533 253 8 —— — ——
— —5535* —85 27 558 5 3 5. * 23 — c7‘2 9 28
357 27 33233 ———— 332553*5
* —52z ———— 253 6*7 —— ——— — ser — 88
* — * 5 — J — — F 2* 52* ——2
337 467 81
7 337 J 585
55 “3 —— 3 53 338335
* 3 — 2* 26 538 5— —
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2 28 22388 — 8
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— 5823 25533373537 8* 5 ——82323
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52*5 — 2 228 237* — 2 —9 55 27 7 8 8— —— 5875* ——— B — * ** *
25822335—* —58 —33355—3387 ——
8 525 535 X * —A2 — 323 — —— 32* — 2 5538
z33225 2—z83 535 *—5863833 388 2232232
—53838 2325 —— —— —— * 3238 5*8 s 28
—83*75 5 27. 7 532 513 335 255 ——— 5232
J—
—A ——— 8233— 285—3—* 2323233— —83 — —33323323
335583233 3138 32* ————— 8733338838
3*8283 3338—53 23583053223 3227 33 — 5 3— ——2
283 2335356 555 2 ———— 8
5353 2** — 5 —33332— 5 —58 —35
s533323232* 2222257 —A— 535—3—28 25228 5835
5255355323 858375 3352325 57823——35 —23228 332 52
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28375 3 333 33 686 ——
525*835 783, 328336— 2833333538 8 833
5* 255363 255 5333337 —— —— 3 —&amp;
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532* 35337* —55*838 —248 525736—3*2328 33 336 8
535523558* J 7 3 3 — ——
535——z3—33 88335322 A— 2555 233333—77818
33523 —— 23225 25355— 35655 5522238 —— 262518
733233355353 ——A

5EEEECAELE
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3255—3323355 53z52 53553 78688 55 333 6
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2323382 2253 —753* 5368 ——— — 3253 33533
5353875 2558 —— — — —
z22*5 2 —A 3 33386328 *38 5 — —— —— 5472 —* 883
5 *— 53— —J 122 — ——— — 2— 3 „8
— 233783587 ———— 28 —28 23335
53528 — —352353 — — ——— 5* 755555235
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        2 20
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22 23—2233 25538 225 3
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T ⸗ 233 223 3 3225 — — 5523
— 3538 —— — — 73
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D 3 2285 * — 228 32 — 255538 53* s3 87 53 2
3223 3* 2238 — 33325 277 25 3 32 37* 21
3 3. 2 * 777 3 2 3 28 7353535 5ã
13325 — 2331387 — 523535*5 38 53 —35*3 237 —— 22833
JJ
* —— 8827 8 ⸗ 53382 558 22 S.E Z2. 3*2 283 52 3333335
5823288 3833547 35557 223* —2 5837 * 2233828 28338 ——
55 J 238 2* 3 2 12 522258 5332338 352282 25223
J— —
727* — 52*323 37 —F —8 2
25538 58 33853353 A
58355 — —— 527 3 325 35333375* 2 — 12553355238
— 332333 —— 5ñ . 5 * 135333 1325323 2*8 55
23 52 e *25282 —43 —A — 532333 * 2 373 235
33313733 *3338 85 228 2325 5 55 535255
535 32 7*8335583 38 2 253233 2235 3553353 258
—— ⁊ 322 ã 1723 533 235533 2328 2
s7338 523 4 —235 5223 —— . 2 — 373 8 523. 22
—A S 13 556533 2*8 — 3 22* 55323 225 335353
5578 55233 23 — — 523 5258 —A 323235 245
J 7 728 ⸗ 33278. 3 —* g 2233 5533 23332 32222
2* 858 S —2555338 85 —— 52 2 5 —2 — A 252 5 28
33 33587*
2* JJ — —— —
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3 2823 53385338 28 335258 5553
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3 3327 *2 ** *28575 ,37238 5 * 8*
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15 52 3* *891 *3 133* 7s8 *233 —————
— 2* 2853 55 — 73 —A 23. 535 ———
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— 3 7 32835 — 3 4 287 ·
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23 3382 58 2650 5225 2323
237 7 5273 —A — ——
2728 — 551233 —2275 I 22 *2 5. . .

* 35*2 2 538. 32223 228
23 22 25 256 2757. 5
2528 .527 ——— 27 22 35
2333355 38233538 2*83487
353238 2322 37535 5537 5. *
* *53* 25353363735 203
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d Sin ba ataNE Am jut lund dah mit dem . Hanptoladte prrkaun dene. Unterhsltumaßblo der Hiendiagt Donnerisags uh. Eanutaas -
mer) erscheint wöchentlich vie ren alz Diirn ztha g Bon une stag,s a a te dede So nn nage lbonyetenentapuett verichädrig 42. sriweder.
, nn 12 Silbexgr. Anjeigen werden mit RKrzue dre dreispaltigt Zeile Blatischrift oder Daremt Rqum ; bexechnetz u ——
4] ö7 . A II TV—— T
—A 24. Jana e 1870.
ιL u — 2ν 7 i h Cielt
u un eut schlandt α i
—
Eingede des Arbeiterbildungsdereins zud aee nber“ Ver ·
desserung der —R——— migef
ich gamenttich vom Ahg Wetstner unterstütgt wurde⸗ angeteignet
Hohe Kammet derAbdedrdtetenwolle aͤn! Sh Meden Ronig
die gehorsamste Bitte richten, die Vorlagencs Gesetzentwurfs
aiheh u vollen, wodurg ginder gegen üllzuftühe unde uu saul
tr enguhg der der Jabuitarteit hesser att setther heschütt werden
ee e e ee
ind gzut har/e Ardeit tin ven Fabriken worin ferner Anordnungen
—W Wwiltden Zuͤr personlichen Sicherheit der Arbeiter gegen
heschaͤditung durqh
apiaunge der Feheinbadet Gicttengesehschästen Atcaimn
Falle mẽht B———— Arbeiler zur Ver
sinderung ühertriebener Hrdnungestrafen in ven Fabrlten. rind zut
u 25 pon den Arbeitern) in Sharn. gtanken und' Unter⸗
ihngsassen anbezahltene Geldergegen einseitlg Verwendung
— in dem Weschäften der Fapritunternehnier 5 endlich wegen
— —
Ihte Majestat die Konigin⸗ Mutler“ hat an die Frau Präfiden
in vi Pfeufer“ jn Speyer foldendes Handbillet gerichtet? „Meine
sebe Frad Prassideutin d. Pfefer Ich habe im Einvernehmen
mit dem Vorstande des „Bayerischen Vereins zur Pflege und
Unterstüzung im Felde verwundetet Krieger“ eiuen bayerischen
Frauenverein gegründet, dee die Aufgabe habe soll, die Zwecke des
genannten Vereines, so weit dieselbe das Gebiet der weiblichen
Thatigkeit herühren, zu unterstützen und zu fördern. Neberzeugt
von der Nützlichteit eines solchen Frauenvereines habe Ich sofort
die provisorischen Satzungen ausarbeiten lassen und bereits den
Zentral ⸗Ausschuß des Vereines gebildet. nn
Indem Ich Ihnen, Meine liebe Frau von Pfeufer, eine
Anzohl yon, Exemplaren der Satzungen, sowir eines von Mir an
Ne Frauen und Jungfrauen Bayerns erlassenen Aufrufes zur
möglichsten Verbreitung übersende, ersuche ich Sie, den Kreisaus
chuͤß für die Pfalz ins Leben zu rufen, sich selbst für die erste
Wahlperisde an dessen Spitze zu stellen und daͤhin zu wirken, daß
iich womöglich an allen Sitzen der Berzirksamtet, sowie an anderen
Dtten, in welchen sich ein Bedürfniß hiefür zeigt, Zweigvereine
silden und ihre Thätigkteit baldmöglichst begiünen. Verichte und
etwaige Anfragen bitte ich an Meine Oberhofmeisterin, Grafin
Julie von der Mühle, zu richten. Ich verbleibe mit vollster
Werthschätzung Ihre wohlgewogene Konigin Mariea“München.
den 7. Januar 1870. ——— —
zluf Gtund dieset hat' fich iw Speyer“ein Kreisausschuß, aus
1 Damen bestehend, an deren Spitze Fraut p. Pfeuffer sich be—
findet, gehildet, der sich zur Aufgabe macht, die Zwecke des ge⸗
anten Vereins* zu: unterstüien, den Verein auzzubreichten und
ihm Mitdlieder zu gevinneen.—
Mlün chen. Neber den Stand der hayerischen Staatsschul
am Schlusse des Fahres 18690 lieger solgende Angaben vor: 1
Algemtine Sqatsschuld; 166,345. 804 P. 1,572,079 fl. wenige
als im Vorsahr; 2) Ehsenbahnschuld 163,428,800 si. 135063,700
fi, wehr alz im? Votjahr; 3) Grundremtenschald 95,580,059 fl.
339 350 fl weniger ais im Vorjahr: In den angegebenen Betrag
ve aun seminenShulde siudt selbstvetügrrdlich die Milit aranleher
48, 161,800 fi) eiugerechuet. 324
Frankreich. I J
r Paris, 19. Jan.“ Hr. Ledrn-Rollim wirdn morgen früb
hier eintreffenr doch soll er die Absicht haben, sich porrn der Hunt
möglichstubri Seite zu halton. 2. e e
Paris, 20. Jan. In den dem Nammerpräsidenten Schnei
aer hehörigen Eisenwetken von Creuzot huben fämmtliche Arbeiter
10,000 an der Zahl, Strike gemacht. 2 —
Die „Marseillaise“. berichtet daß der Vater Victor Nosir
gestorben fei.Er war lrank, aber dier Ermordu ig seines Sohnes
. . ν!, —

Im i s
f Am Donnersstag Nachmittag wollte die Frau des Bahn-
värter Belz in Zweibrücken in der Schmitt'schen Brauerei Malzfutter
jolen. Sie begab sich dort in das durch ‚verbotener Eingang“ jedem zux
Warnung dienende Gelaß in welchem sich die Dampfmafchine be⸗
findet; ein Kammrad, dem sie zu nahe kam, erfaßte ihre Kleider
ind im nächsten Augenblich war sie eine verstümmelte Leiche, mit
abgerissenem Kopf und nAUrme Die Frau war äußerst fleitzig und
hinle riäßt ihrem braven Manne 8 unerzogene Kinder. u
pMün chend In den betzten 6G Jahren wurden im Ge
ziete deutscher Eisenbahnverwaltungen 943 Meilen Bahnen eröffnet.
Von den im ˖ veiflossenenen: Jahr eröffneten 2383 Meilen treffen die
neisten (128,8) auf Oesterreich Ungarn, 6,77 auf Bayern ()
37,7 auf Wuritemberg. 8,8 Baden, 8,1 Rheinhessen, 69,1 Meilen
auf den nordd eutschen Bund.. F
7 In Framkturrstehat der Wirth Frank, in dessen Wirtha
schaft noch Nachts 21 Uhyr eine Anzahl junger Leute mit Gewalt
eindringen wollte7 und )auf dessen Weigerung seine Fenster mit
Zteinwürfen bomhardirten, auch sonstigen Skandal verübten, von
rinem Fenfier aus auf die Excedenten geschossen und dabei einen
zanz unbetheiligten, ẽbin vorbeigehenden zungen Mann, Nameng
stupp, erschossen, einen anderen, Namens Dietz, verwundete; Frank
vurde verhaftet. ,g —V —
37. Coblenz, WM. Jan.Verflossene Nacht gegen halb 2
ühr verspütte man hier ein staxkes Erdbeben. Dasselbe hewegte
ach in der Richtungt von: Norden nach Süden und war von einem
»onnerahnlichen⸗ Gelose begleitet. 3. ..
7 Belanntlich sind in Preußen die Ankündigungen auswärliger
dotterien verböten. Was hat nun ein Lotterie; Collecteur, gethau,
im feine Geschäfts Anzeigt in. Preußen zu vexrbreitend Er hat
Jo. erxahlt eia · Correspondent der Erberf. Ztg.“, der din Schein
Jesehen hat) auf einen, Fünfthalerschein einen s hmalen. Streifen,
velcher seine Fircha und⸗pasAnerbieten seiner, Ddiscreten Dienste
ägi, sor aufgeklebt, daßes. aussieht, als wäre, der Scheindersstenn
pewesen, und num durch einen Streifen Drucpapier die, eingzenen
Theile, wie: dies jan so oft geschieht, bereinigt. worden. Wenn der
detreffende Hert nue I000. Seheine, jo beklebt hat, zund mair vechr
el, daß jeder Scheiss durchschniulich wöchentlich nur einmal sanen
derrn wechsett, isongeht seine Anmonce im Jahre durch 130090
dande. ιν G
n Diodin eipzigenserscheiuenden Anralen, der, Ahpogrohie
u lν : —
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        erzählen: „Der berühmke Schauspieler und Schauspiel⸗Director
Macready schrieb eine sehr unleserliche Haund, namentlich waren
seine Zutrittskarten zum Theater sonderbar anzuschauen. Eines
Tages⸗hatte errinem Freunde eine solche, für? eine dritte Person
gegeben. Bei dem Empfang bemerkte dieser: „Wenn ich nicht
gewußt hatte, was es sein sollte, sö hätte ich die Karte für ein
Apothekerrecept gehalten.“ — Du hast Recht, bemerkte der Freund,
sie sieht wahrhaft ganz so aus; wir wollen einmal unser Glück
damit versuchen.c So sei fei es/lassen wir uns den Trank zube⸗
reiten.““ Sie gingen! zut dem nächsten Droguisten und gaben vdem
Gehilfen den Zettel. Er wirft einen fchnellen Blick darauf und
füllt aus verschiedenen Gefäßen in eine Flasche; noch einen Blick
noch-eine Füllung und die Flasche ist halbvolk.“Dann entsteh!
aber eine kleine · Pause Der Gehilfe· ist offenbar in Verlegenheit
und kratzt sich hinter dem Ohre. Schließlich verschwindet er hinter
dem Verschlage wo der Prinzipal sißt. Dieser, ein gelehrt aus—
sehender Mann,erscheint an der Tafel. Ein kurzes, leises Zwie
gespräch findet-stait, .in, Folge dessen der Principal das
Document anschaute. Ernschuttelten bedenllich den Ropf über
die Umwifsenheit des: Gehilfen, holt noch ein Gefäß herunter und
fuͤllt dollends dierFlaschenn mitt Heiner;, apogryphischen Flüssigkeit,
stopfelt sie zu und etiquettirt sie schönstenss Hanuexeicht er sie
den wartenden Herren mit einem freundlichenLächeln: Hier isl
die Mirtur fitr den Husten, und zwar eine sehr gute; 15 Groscher
wenn ich bitten darf. . , R n 3
Fe Bei. Wien haben sich ⸗ zwei Kohlenbauern, Frant] und
Stadler, die auf der Straße mit ihren beladenen: Wagen dsich be
gegneten und von denen keiner demn andern ausweichen wollie, nach
vorausgegangenem Stretten derart geprügelt, daße beide nach Zzwe
Tagen an den erlittenen Veletzungen starben.

(Sechzehn Kindersertrunken.) Am 9. d. Nach⸗
mittags sind, wiedier Breslauer- Zig.Smeldetz im dem Kanützer
—öAA—
dieselben follten auf einen Eisscholle des Sees, die plötzlich barst,
gespielt habentte — ij Gn —X
2 FPer(ugu Eine Mutter in Smichew ühergab am letzten Christ
ibende ihr 13. Monate altes Mädchen, da sie an diesem Tage Geschäjle
halbern das Kind nicht pflegen konnte, „rinen zanderen Frau zur
Uuffichte Das Kindesehnte sich jtdoch nach der Mutter und weinte
jortwährend. Um es einzuschläfern, gab ihm die Fraufeinen
Sdlaftrant umnd dus Kimd Ichttef wirttich ein⸗EAbends holtevn
Mutter das Kind ab ; es' sthlief inoch immer“ Die Kleine erwachte
duch des andern⸗ Tags nlcht/ schlief üiberhaupt fort bis: zumf 30.
Deckmbet; woreszerwachle, die Händchen nach der Mutter ausfireckte

und dann ftärbe
Cleverschweiminng.) Wie der Temebvarer Big. geschrieber
rwoird, steht gegenwärtig beinahe das ganze Militärgrämzgebiet: unter
Wasser. Die Hochfluthen der Save habennan mehreren: Stellen
die Dämme durchbrochen, die Passavitt Andvin sörmliches Meer
verwandelt. Ss viel bis jetzt bekunnt, sinden Stitar, Ottok und
noch mehrere“ Neine Ortschaflen vollstündig unter Wasser. Die
Brücken Uber bie Bossuthe nird: Brebnica sind zerstört und durch dir
Aeberschwemmunß der schönen Forste der Militürgrenze nahrzu! an
400 Arbeiter momentan brodlos geworden. Die Regimentscom⸗
mandanten haben naturlich -Alles, wdas Hände und Füße hat, gin
Rettung aufgeboten, allein bei der Schnelligkeit, mit der das
Wasser um sich greift, ist wenig Hoffnung auf versprießliche Hilfe—
leistung vorhanden.ee *
7Paris 1661Jan. In Auch (Gers- Departement) hat
heute Nacht ein Erdbeben stattgefunden Die ganze Stadt wurde
aus ihrent Schlafen aufgeweckt. DiecVBeiten erzitterten und
Mauern wankten und dergl. mehr; ein Unfallereignete sich je⸗
doch nicht. ——
rBParis, 19. Jan. Heute Morgens um 6 Uhr 80 Min.
wurde Troppmann von der“ Hinrichtung benachrichtigt; er ant.
wortete: „Ich binbereik.“ Nur zweir Momente: waren es, wo
es den Anschein hatte, datz er ischwach“ zus werden beginne: der
erste, als er die kalte Scheere beim Abschneiden des Haares fühlte,
der zweite, sobald er das Schaffot erblickte. Er sammelte sich aber
rasch wieder, und bestieg allein die Stufen des Schaffois, ohne
din Wort zu reden.« (Eine Depesche der Koln. Zigherichtein
Als Troppmann auf das Schaffot stieg, umarmte er den Geistlichen
und sagte: ISagen Sie dem Herrn Claude, daß ich daräuf
bestehe, Mitschuldige zun haben.““ Eine: große Menschen
menge wohnte der Hinrichtung bei; die Menge brülite vor und
nuch der Hinrichtung. Unordnungen! kamen nicht vor/⸗
27 London- 15. Jan Durch Gnen unverzellichen Leichtsinn
find in Brynmawr,“ naht an ver walisischen Grenze, mehrere
Menschen umgekommen. dEin Vadengehülfe Ramens Evan Evans
begab sich mit brennender“ Kerze inein Kimmer, wo Pulver
aufbewahrt war. Bald darauf hörte man eine furchtbare Explosisn
Das Haus flog in die Vuft; vonzweis: Kirchen inider Nachbar
schaft ist eine zertrümmert, die andere sehr beschädigt; kein Haut

in der ganzen Straße hat eine ganze Scheibe mehr aufzuweisen.
Ftwa 20 Menschen erlitten Verletzungen; die Zahl der Ge⸗—
tödteten wird auf sechs angegeben. Den Kuaall höcte man bis
Abergavennhy. 4 43
r Das Adreßbuch von London für das Jahr 1870 ist 2384
Seiten stark und enthält die Namen aller selbstständigen Bewohner
der Stadt; am stärksten vertreten sind dabei die Familien Smith,
welche 1600 Mitglieder zählt. Unter den 53 vollständig neuen
gewerben befindet fich ein luftdichter Kisteumacher? und ein
„frischer Wursthauthändler „
Die Stadt Petersburg hat nach neuester Zählung
eine Volkszahl von 650,000 Seeleu. W
5New HYork. Selbstmord ist uater den deutsch· amerika⸗
nischen Schauspielerinnen in neuester Zeit. leider zur Mauie
zeworden, und in allen Fällen war Liebe zu dem gestorbenen
Batten die nächste Veranlassung. Vor kaum einem Jahre vergiftete
ich in St. Louis Frau Zerboni. ihr folgte in San Frauzisco
Frau von Plittersdorf und letzte Woche hat sich in New⸗Orleans
Frau Grungwald· Stein mit ürsenik vergistet. .1.
FEin Ehemann in Chicago hatauf Scheidung von sei⸗
ner Frau augetragen und gibt als Grund an, daß ex ‚nur aus
Spaß geheirathet habe
Den klimatischen Einfluß der Walder, gewahrt man auch
nereits in Australien. Im Distrikt Ballarart had man die Beobach⸗
ung gemacht, daß gerade, seit die Eatwaldung im Großen betrieben
vurde. vom Jahre 1863 68 in regelmäßiger Abnahme der Re⸗
zenfall sich von 37.27 Zoll auf 14. 23 Zoll vermindert hat. Die

Regierung hat in Folge dessen einen Inspector der Staatsforsten

nanut, dessen Amt es sein wird, die muͤthwillige Ausrotttung der

Balder abzuwenden und in verschiedenen Theilen der Colonieen

Pflanzungen und junge Kulturen anzulegen 9

—J Eine Milson und eine Biltibin Wir hoͤren

jetzt sortwahreund von Millionen und wie viele. Millionen dieser

und jener Staat Kriegscontribution an Preußen hat zahlen müfsen.

Wir haben so ziemlich eine Idee davon, was man mit einer

Prislion Thaler anfangen könnte, aber wir glauben, daß es unter

Tausend wenige Personen giht,wöeiche eine richtige Idee der

uantität oder Vorsteilsung der Zahl haben“ welche ane Million

bezeichnet. Zum Beispiel, wenn ihr jemand fragen wolliet, wie viel

Zeit eg ihn kosten . würdn eine Vüllion Punkte, mit der Feder

aufs Papler, zu e würdel ihr gewiß eine lächerliche Ant-
wort. erhoten 5 ——

Erlaubt ung daher die Behauptimng, die auf mehr mglige Ver⸗

suche gegründet, daß dieses einem gewauüdten Schreiber14 Tage

Zeit kostenn wurde, wegn er käglich 6 Stunden in einem fort, ünd

ununterbrochen damit zuͤbrächte, und nichts thun würdeals! die

Feder ins Tintenfaß zu tunken und Punlte aufs Papier zu

machen.. vi r che“e

— Dies mag nusern Lesern eine annährende Idee“ von der

Quantitat oder Zahl geben. die eine Millon in sich begreift.

Man dersuche es selbst, lege die Uhr neben sich und arbeite

einmal nur 10—20, Minuten auf solche Weise und juche

sich mittelst Addition und, Multiplication daz Rejultat felbsi

heraus. ar *27

Aber was ist eine Million im Vergleiche zu einer Billion,

ĩs ist fast ein Niht. *

3. Nun—, was ist aber eine Billion ?

Eine kurze Antwort wird hinreichen für eine lange Auseinan⸗
dersetzung. 75 *67 .

Es ist eine Milljion — Millionen..
Aber wer sollte das zählen können 7 * 53
ein Mensch

„Ein jchneller Bank- oder Cassirer kann in einer Minͤte
ochstens 160 zählen. Nehmen wir aber an, er brüchte es auj
200, dann würde er in einer Stunde bis 12,000 in einem Tag
is 288,000 und in einem Jahre (zu 366 Tagen) bis 105,120,600
kommen. V — w

Vaßt uns nun annehmen, daß Adam vom Anfange seines
Lebens zu zählen begann, und das Zahlen fortsetzte und dis heu⸗
sigen Tages noch zählte, so würde er—. nach der gewöhnlichen Zeit⸗
rechnung der Erschaffung der Welt, jetzt noch nicht einmal damit
ferltig geworden sein. Um nur einevBillion zu zählen,
erfordert es gerade 9520 Jahre, 34 Tage, 85 Stunden uͤnd 20
Plinuten.

Angenommen, dem armen Adam wären jeden Tag 12
Stunden für Ausruhen, Essen und Schlafen gegönnt, gewesen, so
würden über 19,024 Jahre, 60 Tage, 10 Stunden und 40
Dinuten nöthig gewesen sein. u

, Der letzte Soldat aus dem amerikatischen Unabhängigkeits⸗
riege ist jetzt schon so oft gestorben, daß: jeder neue Fall dieser
Art nicht geräde an Glaubwürdigkeit gewinnten Es ist daher be—
nerkenswerth. daß dem ojficiellen Berichte dee amerikanischen Mi⸗
nisters des Innern zufolge der allerletzte Soldat aus dem Unahß.

13
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        macht seine Schiiderung den Eindrud der vollsten Wahrheit. Was
nun aber den diesmäligen Brief des Kleinstädters betrifft,
so bestätigt er wieder, was wir! schonfrüher einmal zu äußern
Gelegenheit hatten: er bietet weit mehr als der Titel der Rubrik
errathen läßt. Diesmal in drumathscher Form, bei welcher eihm.
F eu Whr merieeah au. — die verfehlte Schwurgerichtsscen e im „Abvoetit Hamlent“ zum Anhalt
Dienslesnechrichten. dient, stellt er fich vot Gericht und— Minckwitz, der große (),
—— — dDicdhter des allerneuesten Nibelungenliedes, genannt „Die Völler⸗
Auf die erledigte Stelle eines Polizeianwalts bei dem Land- schlacht bei Leipzig“, ist der Kläger auf, Namensmißbrauch. Die
geriche Frankemhei ist der bizherige Polizeianwalt für die Land⸗ Wißzeffecte knallen und When e Seiten. Der Kleinstädter
ichte Rocenhausen und Winnweiler, Heinrich Lacmann versetzt wird dazu verurtheilt, die Minckwih schen Gedichte schön zu finden
ndan dessen Stelle der Rechtscandidat Spannagel aus Duͤrkt und bietet zum Dant dem Dichter sein Conterfey als Weihnachts-
heim zum Polizeianwalt fur die lehtgenannien Landgerichte ernanu geschent, aber von hinten gesehen. F Im Byron segndal lerm
Lmen. der Leser den wahren Character der Verfasserin von „Onkel Tom's
— — — et iae dütte“ kennen, die es gewagt hat, Schmutz über das Grab des welt
v Bůchertisch e ee teenttee Zerühmten Dichters des „Child Harold? zc. zu werfeü. Walpur⸗
e qis“ schließt in derfelben meisterhaften und fesselnden Manier wie,
Das IV: Heft dez Salon' (oeben ausgegeben) bietet die Novelle begonnen. Die Wogen der fieberhaften Ertegung
jolgenden Inhalt: „Der Herr von der Hölle, eine zweifelhafte Zlätten sich, die Seele des Lesers fühlt fich gestillt und versöhnt. —
Geschichte von Friedrich Gerstacker; „Die Frau eines be. Von großer Bedeutung ist die moskauer Geschichte — eine erschüt⸗
rahmten Mannes, eine moskauer Geschichte von Eugen Laur“ ternde Tragödie, die für die schöne, Urheberin allerdings bis jetzt
der betanntlich im „Salon“ immer die vortrefflichen französischen heiter geendet hat, aber — es ist ja noch nicht aller Tage Abend.
nnd spanischen Skezsen schrieb); „Der Byr on⸗Scandale und — Noch ein Wort über Gerstäcker's Beitrag; es ist der wirkliche
‚„Führer durch Berlins kleiner Theater“, vo m Herausgeber; Teufel, den er novellistisch vorführt; wie erfahren dabei, daß es
Walpurgis, Novelle von Gustav zu, Putlitz“ (Schluß); einer und derselbe Höllenfürst in der Menschenwelt ist, welcher die
Büchertisch“; „Briefe eines deutschen Kleinstädters? Waghälse an der Spielbank ruinirt und eine gewisse Sorte von
in die Herausgeber des Salon; „Pariser Monatschronik“ Theateragenten und Recensenten beglückt; wir erfahren aber auch, daß
uid „Imn Rauchzimmer. Um mit den drei letzten Themas zu dieser „Herr von der Hölle“, dem man Grandezza der Manieren⸗
beginnen, so wissen alle Die, welche den „Salon“ bereits zur nicht abjprechen kann, nicht nur Denen, die sich aus Verzweiflung
hand gehabt haben, daß sich unter diesen drei Rudriken regelmäßig zängen wollen, dienstfertig die Leiter hält, sondern sie auch davon
ane Menge Neues in der geistreichsten, pikantesten und elegantesten rettet, — Das ganze gh ist, wie man merken wird, überaus
Form producirt; wir finden aber diesmal namentlich die ertteren anziehend, und es gereicht üns zum Vergnügen die Leser besonders
veiden besonders anziehend. Die Mongtschronik entrollt vor unseren juf seine glänzenden Seiten hinweisen zu können. Friedrich Bo—
Augen ein höͤchst drastisches und keineswegs den Schwärmern für enstedt liefert eine beziehungsreiche Dichtung: „Sadie und der
das politische Treiben an der Seine entgegenkommendes Bild der Schah, aus dem Divan, des Abbas ⸗Kuli-Chan“, die an deutlichet
pariser Wahlumtriebt. Rochefort erscheint darin als Mittelpunkt Schilderung eines charakterlosen Fürften und des hämischen, neidischen
uͤnd Stigma jener wie trunkentollen Gesellen, von deren Gebaren, hofgeschmeißer nichts zu wünschen übrig läßt. Außerdem bringt
unter gewissen Umständen leider gar manchmal das Schicksal des pas Heft Dichtungen von H. Lingg und J. Rodenberg
Wohlstandes und der Intelligenz abhängt. Der Salonchronist schreibt zu einem Bilde von Fr. Meyerheim), und von Karl Müller schildert
offenbar leidenschaftslos und daer selbst mitten drin gestanden, sonmit brillanten Farben die Auerhahnbalze.

Theilungsb ersteigerung.
Samstag den 12. Februar 1870, des Nach⸗
mittags uml Uhr, zu St. Ingbert, in der Be⸗
hausung des Carl Gros jlassen die Kinder
und Erben der allda wohnhaft gewesenen und
perlebten Eheleute Carl Gros senior, im
Leben kgl. Steuer⸗ und Gemeindeeinnehmer,
und Maria Magdalena gebd. Guster der
Notheilung wegen öffentlich in Eigenthum
orsteigern /:
14 Decimalen Fläche, enthaltend ein
zu⸗St. Ingbert au der Kaiserftraße ge⸗
legenes zweistöckiges Wohnhaus mit Ein⸗
jahrt, Scheuer, Stallung, Hof, Garten und
onstigen Zubehörden, neben dem städtischen
dospitale und Joh. Joseph Heinrich.
Horn, tigl. Rotar.
⏑ —
Licitation.
Dienstag den 1. März 1870, des Nach-
mittags um 1 Uhr, zu St. Ingbert, in der
hehausung des Seifensieders Schmitt, lassen
Beorg Franz Hager. Fuhr⸗ und Ackers⸗
mann, von hier, und dessen mit seiner
oerlebten II. Ehefrau Elisabeiha geb.
Wachs erzeugten Kinder der Abtheilung
vegen öffentlich in Eigenthum versteigern:
1. Plan⸗-Nr. 124. 10 Dec. Fläche, ent⸗
jaltend ein Wohnhaus, Schruer, Stall und
hofraum, Gebäude Ne. 7.
Plan⸗Nr. 125. 9 Dec. Planzgarten und
Plan⸗Rr. 4181. 1 Tagwerk 4 Dec.
Acker, diese Z Item ein Ganzes bildend
und gelegen zu St. Ingbert, in der vor—
deren Hobelsahnung, hievon: die unabge⸗
heilte von Jacob Dümont ersteigte Hälfte.
—A
der obersten Gehndach, neben Franz Fichter
und Wo. selbst.

3. Plan⸗Nr. 3994. und 3995. 1 Tag⸗

werk 19 Dec, Acker hinter Hobels, neben
Johann Uhl und Johann Hoffmann.

4. Plan⸗Nr. 3212. und 3213. 60 Dec.
Acker rechts in den Seyen, neben Carl
Luster und Bernhard August.

5. Plan⸗Nr 4366 und. 4367. 2. Tagꝗ⸗
verk 10. Dec. Acker im Rod, neben; Ge⸗
zrüder Grell und väterlichem Erbe Gute.
6 Plan⸗Nr. 4376. 62 Dec. Acker allda,
aeben Johaun Joseph Buhmannund Sauler.
Fiack. — —

7. Plan⸗Nr. 4025. 1 Tagwerk62
Dec. Acker hinter Hobels, neben Georg
tiefer und Heinrich Reitelstürz. 8

8. Plan⸗Nr. 2990. 1 Tagwerk 11
Dec. Acker ober der Lehmkaut,«neben
Bernhatrd August und Peter Schmitt.

9. Plan⸗Nr.“ 2080 3 und 2080 *
38.6 Dec. Acker und Wiese in der Gehn⸗
hach, neben Wo. selbst und Sattler Fiack.
10. Plan⸗Nre. 852. 62 Dec. Acker im Dil ⸗
mesflut, neben Johann Joseph Reiter und
Johann Schmiit.

11. Plan-Nr. 4492/2, 51,8 Dec. Wiese
im Allment, neben Jacob Müller und
Wb. selbst. *
12. Plan⸗Nr. 3176. 1 Tagwerk 15
Dec. Acker am Schafkopf, neben Johann
König.

13. Plan⸗Nr. 4579. 95 Dec. Acker im
Wohmbacherweiher, neben Johann Schwarz
und Georg Feichtner. J

14. Plan-Nr. 4663. 33 Dec. Wiese am
langen Stein, neben Johann Weckler von
Spiesen und Peter Hauck.

Alle diese Immobilien St Ingberter

Bannes. J
Horn, kal. Notar.

Mittwoch, den 26. ds. Mis. Nachmittagt
um 2 Uhr. ——
Tagesordnung.
I. Die Erbauung eines Schulhauses beir.
2. Die Herstellung des Brunuens im
Josephsthal bett.
S3., Bildung des Armeupflegschaftsrathes
für die Periode 1870 mit 1874 betr.
4. Ein⸗ und Auswanderungen' betr.
5. Die Fleischbeschau in der Stadt St.
Ingbert beiit. *
6. Erhebung von Heimathsgebührne bett.
St. Ingbert, 20. Januar 1870.
Das Bürgermeisteramt
Ehandon.
AIMVLIXIITI
Hausversteigerung.
Moutag den 7. Februar 1879. Nach-
mittags 3 Uhr, läßt Herr Johann Mi⸗
haely, Bäcker und Wirth zu Spiesen,
in seiner Wohnung sein daselbst an der
Hauptstraße gelegenes Wohnhaus mit Be⸗
ring und Garten, Kegelbahn und Lustgarten
iffentlich gegen Zahlungsausstand zum Eigen—
hum versteigern. vsn
Bis zurm Termin kann dasselbe auch aus
freier Hand gekauft werden. Das Haus
eignet sich wegen seiner gu ten Lage zu jedem
Beschaͤfts betriehe.
Ottweiler, den 21. Jannar 1870.
Zweiffel, Noͤtär.
Waclassi α
in großet Auswabl embfehle
— IL Schx
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        Jedem Lande u. Ackerwirth
großen Nutzen briugendée
Sämereien?
1. Eugl. Futterrüben⸗-Samen für Land⸗
und Ackerwirthe.
Diese Rüben, die schönsten und ertragreichsten
zon allen jetzt bekannteu Futterrüben, werden Jbis
83 Fuß im Umfange groß, und 5, ja IO Is Pfd.
ichwer, ohne Vearbeitung, denk sie verlangen weder
das Hacken noch das Häufen, da nur die Wurzeln
in der Erde waͤchsen, die Rübe aber wie ein Kohl⸗
kopf über der Erde steht. Das Fleisch dieser Rüben
ist dunkelgelb, die Schale kixschoͤaun, mit großen!
aftreichen Blättern. Die erste Ausfaat geschieht,
»obald es die Witterung exlaubt, Atzfangß März
oder im April, Die Ernte ist sodann im Juli, so
daß dieser Acker zum zweiten Male mit derselben
Rübe bestellt werden kann. Vorzüglich kann man
dann die Rübe noch anbauen, wenn min die ersten
Vorfrüchte herunter genommen hat, z. B. nach
Grünfutter, Frühliugskartoffeln, Raps, Lein und
Roggen. Geschieht die letzle Aussaat in Rodgen⸗
stoppel und bis Mitte August, so kann man mit
Bestimuitheit einen großen Ertrag erwaärten und
mehrere hundert Wispel anbauen 7
Auch wird der Versuch lehren, daß dieser Rü⸗
jenbau zehnmal besser ist, als der Runkel- und Was—
errüben⸗Anbau, da nach der Rübenfütterung Milch
uind Butter einen feinen Gaschmack erhalten,“ waß
zei Wafferrüben niemalsder Fall ift, auch 'als
Mastfütterrung nimmt diese Rübe dien erste, Stelle
ein. Das Pfund Samen von ver großen Sorte
tostet 2. Thlr. und werden damit ZMorgen besäet.
Der Ertrag ist pro Morgen ea, 230260 Scheffel.
Wer 1 Thlr. Uunter a/ Pfumd wird aicht
xrkauft. 7 N
2) Bockharancher Riesen⸗Honig⸗ Klee
(achte Original⸗Saat)j. *
Diefer Klee gedeiht und wächst auf jedem Boden
janz vortrefflich. Er wird jobald offenes Wetter
eintritt gesäet und li fert auch inn exsten Zagrb
zeitiger Aussaat seltst auf geringem Boden 854,
auf gutem sogar 5 Schnitke. Auch kann man den⸗
selben unter Gerste und Hafer säenz!mit letzterem
pusammen geschnitten, giebt er ein herrliches Futter
jür Pferde, Soll der Klee als Grün- oder Trocken⸗
futter verwendet werden, ist qümonatliches Abmähen
bei einer Höhe von */4 Elleit nöthig, var die zar
len Blätter und Stengel dem. Vieh mehr zusagen.
Will man jedoch den Klee vorzüglich des Samens
wegen afdquen, so lasse nan jhn driwochsen. Er
bluüht von Ende Muis bis Augnst“ ungewöhnlich
reich und wird häufig von Bienen besucht. Blüther
and Blättern ist der feinste Waldmeistergeruch eigen
Das erste Futter des zweiten Jahres gibt es in
April. Der Ertrag ist ein ungemein reichlicher
und empfiehlt sich vorzugsweise dieser Bokharasche
Riefen⸗Honig⸗Klee zum Anbau,“ mehr ais. jede
andere Kleegattung, weil er schneller und höher
wächst und einen feinen Geschmack hat. Der Morgen
liefert an 600 Etr. grünes Futter und ist der
Klee seines großen Fulterreichthums wegen ganz
besonders für Milchkühe und Schafvieh zu em
pfehlen. Vollsaat pro Morgen 18 Pfd. Dat
Pfund Samen kostet 1 Thlr. Untera Pjunt
wird nicht abgegeben.
3) Schottifcher Riesen⸗ Turnipoͤ⸗⸗Runkel⸗
ruben⸗Samen (veredelt und doppelt gereinigt)
Diese RUben werden 18 — 22 Fuß schwer
haben gelbes Fleisch und große saftreiche Blaͤtter
Aussaat pro Morgen 8 — das Psund koste
10. Sgr. Ertrag pro Morzen 450 CEtr.
Es offerirt diese Samen
Ferdinand Biech
—V
2577 9.
seFrankirte Aufträge werden mit
umgehender Post eyxpedirt, uid wo der
Betrag nicht beigefugt. wird solcher per
Wostvorschuß entuommen.

3 to slewer sche Brust ⸗WBon bons. 4
Vtanilirt. auf ·allen Auestelungenn 66
Eine Verbindung von Zuder und folchen Krcuͤter Exttak-⸗ C
tenderen wohlthätige Einwirkung auf die Respirations⸗ 3
drgan von der medicinischen Wissenschaft festgestellt sind. 5
Vepots dieser Brustbonbons in versiegelten Pacekten —
mit Gebrauchsanweisung 4 14 kr. befinden sich ian Bt Anghsvt bei J. J. Grewe⸗
nig und bei Cond. G. Mickel in Blieskastel bei F. Apprederis
I — 1
Die Ugste und heste Moc enmιιιιννια A.
——— ist unstreitig : uet
— DD —— * ——
Dis Nodonwoeltec
ιPPreis für das ganze Vierteljahr 86rryx--rh. *
In D-utachland hat die Hoddenwelt an Ruf &amp;nd Vexbreitang ↄllen anderen Moden-
Zeitungen den Rang abgeélaufen, was sie ihrem rortretzscnen Inhalte:cihrer grossen Reichhaltigbeit
und ihrem billigen Preise 2u. vgrdanken hat. — Iepuch Jimp die Modenmwolt Ruekricht
xuf die Bedurfnisse in der Funuilie, xeniger auf di⸗ der grossen ht. die enn Imn —5
rorzugsweise allen Mũtteru und Töchtern, die Gbtéllendaran finllen, ihre eigene und den Kinde-
ꝰoiletie, wie dio gesammte Leib wäsche selbst· her⸗zustelben. ι
Abonnements erden ——αι eοανιοHen Byehhandlungen und Portämten

— 2⁊eæ—
4 3 , 34
pileptiscehe Arampfe (Fallsucht)
— —
8* 17322 n — — —
LP J NDO
Eine Partie Woll. und Grübenwämle
7 28 aνν. —46 eeeeern,
zissig zu kaufen bei ι ι —ν .
— —— et e x, Liginger.
— —— ⏑— —⏑ — 2 N IXIT.
8t0s o d o Zwei/ gute Arbeiter
risch gewässerte jtden Tag bei fludeit dauernde Bischättgut ve 9
S. Scherpfe re Zatec,
——i * 256 — — r 7
I Mein. bisher „VvBon Herrn Edheiner meite iu Renlrisch
Oberförster in d ema X be⸗ — 3
vohntes Haus in der Blieskasteler Straße Männergejang⸗Vereim,e
st, sogleich beziehbar, zu vermiethen. 5E G 466
. hl, jun. 8 1 n wa ch t*
à 77. Loerzen Rachmittage VecUhr Probe be
ollständiges. Zeitungs-Verzeichniss Bierbrauer Mia he r
(nsertions- Tarit) versendes zut —V— — Der Vorsta d
Verlangen gra täg und francq, — .
RUDOLF Mosssss BVetz.
Acunohen, Vindenmocher gqusse &amp;
Officieller Agent sämmtl. Beitungen.
Zeitungs⸗Knnoncen-Expedition.
baglieh promte Beföorderung von Anm-
nonceemn an alle existirendenj
Zeitungen des In⸗S&amp; Auslandes.
—ER
obne Anreehnung von
Provinion, Spesen oder Porto.

àÛòbbæ

Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch⸗ Preise
der Stadt Homburg vom 19. Januar.
Weizen 5 fl. 40 kr. Korn 4 f. 15 tr
Spelz 3 fl. 85 kr. Spelzlern fl. —
x. Gerste, LZreihige — fl. — kr. Gerste
breihige — fl. —ktr. Mischfrucht 4 1
18kr. Hafer3 fla! 35 kr. Erbsen — t
— kr. Bohnen — f. — tkr. Wicken
l. — tr. Kartoffeln 1fl. Weißbrod 124
segr. Ar. ckornbtod 3 Kgr 20 tr.
ditto 2 Kgr. — kr. ditto 1Kgr. — kr
Bemischtbrode 3. — tfr.“ Das Paa:
Weck 9 Vth.“ 2r. Ochenfleisch das
kre KühfleischI Qui 14.2Qu.
12 r. Kalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 14
r. Schweinefleisch 18 tr. Butter das Pfd
30 Ir ι,—

Bæerlim, Friedrichsstrasse Go.
Miaean, Stadt Seilerstũutte ꝰ. A
Hnanmnabuurg, Beke Neuerwall s8ß.
Niürnberg, Karolinenstrasss v3.

* ——
Holzversteigerung
n der Gemeinde Ormesheim.
Mittwoch dan 26. Januar 1870,. Vor⸗
nittags 10.Uhr werden zu Ormesheim im
A
Irmesheim, Schlag Saueracker“ folgeude
»olzjortimente versteigert.515
7eichen Baustämme III. Klasse.
— — iv.
1 ahoru Stützholzstamm II. Klasse
90 Klafter Scheit⸗und Prügelholz,
6, ichen Prügelholz,
20,80 Buchen Reisserwellen.
Erfweiler, den 16. Januur 1870. 5
Das Bürgermeisteramt
Braunmberger.

——

— —
refse *
der tülsenfrüchte
bei Heinrich Isaac.

Erbsen gelbe r.. 2
grüne r. rndi J. kr!n
gebrochene 3
Bohnen
Linsen
Beij Ahngkucf über LoPfnude krllt ein
edeutend dillsgerer Ceñtüner⸗Preis ein.

* Nn. Fraukfurter Borse J
vom 20 Javudt. A8700
Seldsorte·..
Freudische Kaffenscheine — A.. 1 41445
e 74
Pistolen 35* v5
Hollandische 10 fl.⸗Stückt Luh, 3 36
Ducaten. . 63 88437.
—A—
Englische Soupereigus..11 53334
—A ——— *
Zochhaltiges Silber per Zolpfund —
dodars in Gosd 227428

— —
tiet⸗

r⸗8

kub Vetla— po,

J. X. Demer in

i. Ingbert.
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        iurn nν ιαιν e α äια r —* 9 Gun min uiti. du —DVC
min ve b— AA — — AMACA A. oli doteg
— 7.—3. .. J 21* 125 7638 — —
* n er ecr. 31. n e0 er J.
Ad 126 on:. Manag — nodal 9 —
e ι ι ιιN ιν,
cusoni 919 1396 3 n 1138 7. α αινν 150 ιααα. —
cu u ldost —R— — ʒꝛim Avni * — nnlibui t —ι
— ——— agh xinn vat wal Nem VauvtdlailohderdundeiteUnlerhallutigebldit)timik ver Vienblagb- Bonnerelage-üm Sorntage⸗
— — —S8 v m Didn a erwrohn — — — a tins da g and Sonnrach Abonnbinentgpreisvierteljahrig 4SKtzr. bper
— hidenit 2 —— nilt —— — drtispaltige getle Blattschrift oder derei Raum⸗ berechnet.dĩ J — ———
IJ F ee n — a, J 234 — * * *5 ν * * —
— ————
— ————————⏑ — — — —— A— 7
A7 — 7 Ai, —— —————— ———— — —
nιιι —ͤstnlun uM— ü n i 2εα ι ι ι . ι TInus vod 6
. 1 ιαιιι ν nland Ane 130511 — 4 s F Frahtteich Fiee e e
d.oc ümich dnnodez FandtoiGenen Mincheuer Eovrtkpondenz vom gee X Lden Rouin isf. uchl. wie man
142 d42M. chen Itznau berichtet, dafn diee Siatsragleviagemicht die sagte, Hehte frithean Parsz anzefomnten Eyr.nista noch ofiix eiwa
bsicht habe, dem dermaligen Landtage ein —A Loudon fForssgcholtent —V—
h er hegtuteaütit n Lage Der Dinut iun Wahera hegueitt. ihlRochesort vud, w watt aen goeen Duet batedegt
— —— —F Vn diche Wersicherung eine solche werde Er vellagf 7 durch die
Binage für jeht, 39 wartet haden. In echen — 9 9 e —5— Ain e . Einige
de ve ——— — d er Freund wen hut Jera — 3888 e znw⸗ zu gehen
rtichten betthit worden ist. vet dermaliga Cultusminizeti geden 15) Pea Mach. 2Jamen Dein Brruchmen *aichsthatt lRochefort
en isns zu diesen Zwdecke vemerlt. daß die Aeeenun a ppe nicht erscheinen, weil er
i Ih hses Ieelasfent wgr. als Hr.n Lutz doß iee die nicht, durhe daß allgentesnez Stim nrecht ggwähl sejen,
y brn — eneeedu du — nnenn —— — bn gentthoct, ——
eren für eine Wewandnißß hat, ift mir vllig unbekannt; wenn eines verlassenen Schachtes eine Anzahl, zon Arbestern herschüttei
—
—* psuga daß dig Anorzduoing, hon hem 8 Cultsciistr „Die „Marseillaise“ saägt über vh easielbenun Verfolgung
— Annahm auf das Beflinsmtest wothisoris betr.: „Es hat sich zwischen der Regierung und der
rfbprechen ——— daß Gav. Gresser welcher Bebölkerung von Paris, hinter der ganz Frankreich steht. ein Kampf
Berathung uͤbene die Resn des mnasialschulwesentz in n neuer Art pntspangen, bej welchem- die Chussehbss nur eine
ller rectistnnann mit. asleid Weiigllederte aetd e — vFrankreich wollen
ent hieden grgewn /confetssonelle Frennung Geschichtsunterrichts he gerung nicht eine, Gelzgenheit zur etßzelei bieten, welche
86 e Anordnung durchaus sr Augenbiick mur i hinan Ichieben —* 38 inu
nichz eee luhitti,— —8 ed rwudne durch die
w ech nrrasthe Iatn m Der Gitt i Kines Gesetzer; idie Prt usuest wiederfinden werden -Wir rsind gewitß —,und Aalle Welt
———— dann d ꝙ dieen Puntte Ann AInschauunggweise F, daß das Kai⸗
eß — 34 perloren ist. c geht zu Srirde durch sint Unfaͤhigkeit
dammer dertti Lgeordnetne Powgelegt, worden eaft, besteht ag rch jeine Fehler und stine Verhtechee vehi Namentlich zu
Arlikeln und autz gach Hinwenlassung inen nn weil man der Hpoginen — Fonnbt wird, mit
xrtikel 1. 86 Staatsministerium der Finanzen ist ermächtigte r nicht beitommen kann. Die snsurrection st hicht sowohl
die im. Fihitragesehe en 16. Mai 1868 Tit. 838. 15 bewillitea —9— igeas n Hponen se J de en gunht eines
directen Sen aegen seinerzeitige Abrechnung guf die für dien ges⸗ ie e unanableibliche Triumph der
d Finci heriode fatisehenden Stenern big Jum 31. Män, 1870 Vernunft und der Gerectigkeit. sieist vie mienschliche Natur felost,
in den nach den bestehenden Normen verfallenden Zielen zu erbeben. F es vor dem Kaijerhuun wandettu wle vor dem Leeren und
Urt. 2. Dirnn Marxlikaltariffätzeen süt die —X und den gemn Dn uen it dnhthe an een u sd ve rhereitet,
Ludwigskangh, wie siencfüte die 9. Finanzperlode festgesetzt sinde s —— ee Peglituirung der
7 zum: 31.h Märgtulß70 1verlängert. be 7 ↄv ldennost atischen Repuabsitj In dies n — ist das Lai⸗
Staatsminisierien sind ermächtigt, diet Theuerungszulagen- Awelch gd Unordnung. deun wenn s. micht mehrr hestüunde / wuͤrde
inzelnen jBen msenkatkgorien; fur Bie Dauer der e Finanizpekiobe gen, die größte Ruhe hexrschen. Das ctaiserreichgist lange der,
in wiederruflicher; Weise gewährt wurden, ars März 1870 e Iriie gewcsen heute sind die . Rolln gewechselt.
fortbezahlen zu lassen Unde zu diesemZwecke Sen vierten Theil wr en — dawenen Stimmrecht in
ener Saunmt zunerwendet welche in Budget⸗der-9. Finanzperiode 8 — e ereen, daß w Sin uns weniger kostet
sür je ein Jahr derselben vorgesehen erschent. BGegeben .... * —I Fr daß Nabolern niodauptjachlich —*
dür den Enlwurf gete bon Pirehschner... e en der Weraghuns iutzer Ete Tod übrigens arbeitet
Münchenh, 210 Jan. „Das Directorium, dann die Mit⸗
ue des 40 aesn d Kamnjer der Reichsräthe waren heurtt
zu Sitzungen zuͤsansmengetreten, — Der besondere Ausschuß der in s ß Fi nk —
— fuͤr dea Eutwurf r di⸗ webe — in üt Wiche e saee sig kur zuig in Wren
Thronrede hat sih chnftituirt und. zum, Vorsitzenden — * e —— —— wurde der
Barth zhm Sherenr Dr.Schüttiuger uind hum Referenten Dr. — — dneebe
ö !, e. T — 7 v . — nen * e
—— welche sumntch. Ier“daniaichen Fee Frau des dauses beim Serpiren von Kaffeebrod die ae
* — ————— r rer ehewe duns Dit eiechun n
—X Jet — Referbuten über ie Creditforber⸗nh⸗ fur —* ——6 gech — mit e —* m
eche Peistlatbedürfnisse Hfn. 6 FrRKolb,zum und sandenehe Veroncnin heden gimmen. Ales stürate
—— — —⏑* J 11 — * gesammte Personal des Haufes
— üidẽr die proviforische e ehen vig Iehytt punte nur mit Plühe und eigener Gefahr. A88
MM. - 24 werden.“ Die Hofräthin ist nur leicht verletzt, schwer hingegen drei
gne ib'r —V—— „Jan. Eine vom hiesigen Stadtrathe andere Damen. so wie die beiden Toͤchter · detr Hausfrau Di⸗
iewäh e Deputalionhegiht, sich heute ach Speyer, Ium Vere Battin eines vayerischen Assessörs-Aber erlag noch in Dder: Nacht!
ie rit Ineenn —V —— — fzt. den erlittenen Brandwunden. d 6 —B88
eaierungspräsidium, zu bitten, beim igt. Ministeritim, dahin, 7 (Allmähliches Versiegen deramerikanischen üörlan
— en die auns —9— —— Das ee nß — e
Zweihrücken⸗ Pirmasentz quie solche auch von der Direction derF n in ihrer Ergiebigkeit tark nachlassen. Diemeisten:
dfaͤlzischen Bahnen ene e eeen t Duthen in * ree uie n ere —— u
hornbach geführt und guch baldigst. in Angriff genommen. mer de. gesenkt werden. müssen Di ee
— begist sich die Deputation auch uachz An Wigühafen deren Zahl ursprüchlich Wor oceg. esern seßzt kaum in
im in dem nämlichen Sinne dort thälig zu sein. Besammtausbeute von 100,000 Gallons (400,000 Quart) per

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angen an, Gas mit augszublasen und liegen oann ufig schon
nach zwei * n trocen. In Vran ctashen Luellen müfjen
fast immer e oicit 44 6 1237

GDde nie us f. Ich eäß m Fle.) Ein Statistiker ——
berech nin daß auf demt Erdbaͤfle , Seelen leben, don
denen 360,600, 000 der taukasische Rasse angehören, 5562,000, 000
der mongolischen, 190,000, 000 der äthyopischen, 176,000,000 der
malayischen und 1,000,000 der indisch⸗amerilanischen. Es werden
——
Die ahrlice Eherblichteit. guf, dem Erdualle. belauft sich aut
33133 833 Personen oder Ri. 3534 pra, Tag, 87 30 pro Stuude
und 62 pro Minute. Jeder Pulsschlag des Herzens markirt so
B——— eines menschiichen Wesens. Das Durchschnitis
alter des wenschlichen Lebens beträgt 83 Jahre. Ein Viertel der
Veoblterãng sürbt in voer vor dem 7. Lebensjahre; eine Hätufte
in oder vor dem 17. Jahre. Sou i 40,000 Personen lebt einer
100 Jahre; je einer in —— v 90. Jahr und je einer
u 100 bos 60. 18ahr.“n Ein hte, der Bevölierung ist Minitar
inter 1000 Indin vuen welche DWe Jahrt alt werden find 4A3
Briester oder offentliche Reduer, 30 Landwirthe oder Ackerbauer,

sette rectite tn *

Ingenieure, 27 Asen und 2440eterzte. Diejenigen, welche ihr
Leben de längekung dessen gwon Anderen widnien, sterhen am
apex —3* 3 —2

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(zur Vertilgungder Erdflöhe (Haltica oleracea),
velche verschiedene Pflanzen, wie Raps, Bohnen, Kohl u. s. w.
en e de geseeer amn hettr diesuin. ber Kon
A dielen Vetjuchen bin rbsobtesz Miitel gesunden, dieses bestehi
arin, daß man' 3Pfund Wasser, init 100 Gr. amara
ind 20 GEr. Staphisagria auf 2 Pfund einkochen läßt. dann
urchseiht pud Lalt zur Bespritzung der mit diesen Injetten —IX
Pflan zen anwendet;; ouch ist es vortheilhaft, die Beete selbst vot
er Aus saat mit besagter Flusstgleit zu besptitzen. Einfacher ist
—AV Vogelleim üb rstricheue Brettchen aufzustellen, woran
die Kafer kleben bleiben. ig haite zur Vertilgung der
Maäufe undc Ratten Schwefelkohleustoffe, an gewendet, jetzt jedoch
indet er im Schwefelwasserstoff ader Kohlenoxyd eig noch vortreff-
icheres Mittel ν .
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gug! der Fabtit von den am 5* AMAo. Fappenmachen
nus der ahigteit —RRI a in eom eider gar — —
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huvmacher· En CBalter eiber — — ——
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Cirtular cirehesüt Schuen Bunthitad don ꝓ rM—
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———— Bahnhofstraße —V
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Fuͤr Bruft· Leidende
n der durd.seshenudhthrdenlichen
heissamen Wittusgen so belauntt
Lrauter· Brust· dytup
des Hofliexgnten 64
F. W. BOonαs in Otterherg
vas beste Linberungsmittel.
üͤhitwertäuhetn giatcen
u 34r. indob .
in Si. Ingbert hei d. Friodrich,
„. Obmburg Ek. Nebder,
Zweibruͤden .W. A. Seel.

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78 —V weit pee
BZwei gute Arbeiter
finden dauctnde Beschäftigundebei n
niuit l 11 11
—— — Fichter,un
i Aä. ν
—A Schteinermester n Rent isch c
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ig Mainza den Al Januatt 33
Rruchtreise.) Weißmed das Mal—
ixt Aää4ο Pfund fl. triux Roq,.
senmehl ditto a αι—ννν Weilen (200
gfd. 170 — —— kur
orn (I 80 Pfducs si. 2dtt. bis 8fl. 40 kt
Berste (160. Pfo.) vfl. Lo tx. ubis 9
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sl. 30 rι
Wormig. den 212 Jangar.“

WBn notlrest heuse . Weigen 11fl. —ir.

cis? 114. 138 Roggen 8 fl. 80 tr.

bis 8 n. Z80 ttn Gerte d fin — i

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V o tr b er. ve de au⸗

— — 9fl.

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—r Roggenvorschuß Ofle— r! Lis

dil. IOtx, Weizesworschuß 18 fl. —n.

dis AA — kr. Blumenmehl, — it. — sr

bis fl. — Ur. per 70 Kilo. Repz

T. A. l. bis - fl. — kr. per 83

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28 fu 18 ir Leindie ohne Faß —fje

*tr. bis —fl. tr. Moͤhndl ohne Faß

— fl.Ar. bign st e er

50 Kilb. Repskuchen— fl. —tx. bis

in großer Auswahl einpfehle fl. kr. Branntibeinn i — ir.
EH. Scheorpf. bis —-fl. ..

ris —

deptische Fr ämpfe (dallucht)

brieflich der Specialarzt für Epilepsie D'ssct d x D. KAIIISoh
in Berlin, Mittelstraße 6 Bereits uber Hundert geheilt
—44 437: pr81 —2 311*
Aehlrreuee Stod kfisohé
bei Heinrich Isaagc. 4 itisch gewtiserte ieden Tag bei un
Ungarisches Meh Bkr. R.Ihcheryf.
— s. Scherpf.
Weismealν —
beses Suppen Hries 10 CEKe
bri und t Ceuluer sowie Sack'
weije entsprechend billiger.
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Redaltioun Truck und Verlag von F. X. Dem eßt in St. Ingdert. J 6 F
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— 38 2ü 39 5553353838
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— 535028 8* 222 2 * x5 22*23— s 6 —
531255288 5853 —2 — ——— 32 2*2 x 35—883—
— 22 28 882 — 362 8* — —— 2225 ⁊ —A —x 22 —A
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853* 288 85378 — 2* 2323 * 5 s7
58 8*7 338 25 33532357 3 2*2 — 233 2 35
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2 — 7* 33253*
553 *2 — — 5* 8 F —3 2 5323 2*
528 — 52— 23 238 375285 —5323233 35*
— * 5 22 583 3*
833 —2555*

4 7 * 1 — p J 8
e 332 23 7337
— —573 25 *
555323 * —3 58 —33 9
255c5 23 .2 ———— — —237 2 22 *
25553 3 — * 22 *
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2 z8 558 238 ** 53 * —88 *
45 *

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Dda St. Aus b tieri Un z47ĩ gler (und das mit dem Hauptblatterperbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstaags und Sonntags⸗
tnicx) erscheint wbchentlich vTerr in art Diiem 33arg, Daonneit stag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krir. der
i hinet 341.42 Silbevgi. Augergen werden mit 8,Krzritdie dreispaltige Zeile Blattürhrift Ader daren Qanrsn berechtetzrirrrrr
, n e Dienstaq, den 254Jenttanu Pannta *7 uns, G n o d/ 1870.
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Deut schland·¶a— e gounämruipaauenS Spanten. — —auapu gmn
Muͤnchen, 22. Jan. q. Die u3Allg. Ztg.“ veröffentlicht den 3 In vern Buͤcht pon —— — — —
Wornaut ded. Vrot ttzo dent hen. uiitde ditzrreichtscher Bischolt. Zegen oidtzedn Schifte su hoden . Wetcge im Jahern po2u Besedt des
vie Geschaftsordiung des Conrils. 5 panüchen Admirats Angesihts der zAglischen Ftotte versentt wotden
u Rnüch ene 23. Jan Daz Neriegsministerium beabsichtigt, ind. RNatd dem Impareial ee e, —— Rampft
in Speyer eine Caserue und eine Reitschule zu bauen, ünd portu⸗ uufgefundend Naluiit gelten d e Atbdeiten nicht diesen alten jer⸗
7
An rwusg. a33 Jol. Ael! gllg. gig peroffeuticht Realen?— den die Schiffe, pie man glaubtee aus Amerita ——
eine von ardina Erzbischof Rauscher verfaßte Adresse gegen dus hatten!on Det größte Theig des etwaigen. Fundes aß der Gesell-
Anfehlbarkeltzsbogmane welcheteirs hen nächsten Tagen dem Papt chaft zudefagt⸗ pelhe die Tauchoersuche ainterũrhube Lo doch
berreichtrewerden sollin tnäniur ind ebllen doch dumer 4312 Brgcent dennegierung, zufließen, Wird
Dere sid enn, 2327Jan.)d MieGetstet ammer! haͤl gessttnisden. das Umernehmen von E Ils gekröntan so kann, Der Stagtsschatzerin
Ahet ii sounm g 8u unva g. May'sihnit2agegen 21 Stimmen kinem gegenwärtigen rewelselteu Dostande bomne underdeftem
— E — ——— lück sagen. o
Dem „Nürnberg. Corresp.“ schreibt man aus Wien 19.8allr
Eine, inlectssante ZNoalfache ist es, daß die rußssische -Retzierutitg,
allerdings vorläufig nur in ganz vertraulicher, unverfänglicher und
freundschuftlicher Weise, in Konstantinopel eintgen Bemerkulngen
allen-ließ über die unausgesetzter starken Truphenkoncenkliĩrungen
in den an Dalmatien und Montenegro grenzenden Gebieten,eine
Truppenversammlung, die Anike dem Zwede der Grenzbesetzung, zu
welcher die, Pforte sich gegen-Oesterreich verpflichtet habe ine keinem
echten Vethurum siesa. onut cier? militaͤrischen Demontration
degen Montenegro ähnlich sähe. 7 *
n ius raukreich. e
Paris, 22. Jan. In der Anklagesache gegen die „Mar—⸗
seillaise? find die Angeklagten nicht erschienen. Die Staatsanwalt⸗
schaft beantragt, daß das Gerichtlediglich dasjenige Strafmaß in
Unwendung bringe, weiches nothwendig sei, um die Achtung vor
dem Gesege zu wahren. Rochefort wurde zu 6 Monaten Gefärtg
aiß und 38000 Fraucs, Grousset zu 6 Monaten und 2000 Fres
Dereure zu ð Monaten ünd 500 Fres Geldbiltze' verurtheilt.
Paris, 22. Jan. (Geseß jebender Korper) Thiers ent
vicelt in seinet um 3 Uhr begounenen Rede, daß der Kampf, deu
der Freihandel -hervorgerufen. habe;d die natioitale Arbeit einer
Befahr aussetze?* Cine“. Mation habe' drei große Interessen zu
ꝛertheidigen/ ihre Fretheit,“ Größe und ihre materielle Prosperität.
Die gemeinsamen Bestrebungen würden die Freiheit wiedergestalten
ind der Verzicht auf die brutale Gewalt den Völkern Achtung
inflüäßen und durch einen rechtmäßigen; Einfluß der Nation ihre
Brößr sichern. Ir 266 — .
Der Polizeipräfect Pietri hat dem Justizminister Ollivier und
MNarschall Canrobert die Mittheilung gemacht, daß man ihnen nach
dem Leben trachte! Sie möchten sich also huten, zu Fuß aus⸗
ugehen.
Wie es scheint wirde die Angel egenheit des Prinzen Peter
Bonaparte sich noch ziemlich in die Jauge ziehen können und zur
Zeit ist es sogar ganz uathunlich, auch nur annäherungsweise den
Schluß der Unterfuchungen zu besttmmen. Tagitch noch nimmt
die Zahl der zu verhorenden Zeugen zu, h
J—— —
BSenf, 20.:Jan.Von den Radikalen wurde Karl Vogt
—A Vogt, der mñ
Triest ist, wird schwerlich annehmen.
etnze Belgien.
Der Bexrliner: Gerichiszeitüngg geht aus Brüsseel nachstehende
Mittheilung zu: „Soeben ist hier eine, wien man sagt, ans der
hiesigen französischen Ambassade stammende Broschure erschienen,
delche den Rheintrieg gegen Deutschland predigt. Sie führt den
ei — „Pranyais au I, A Fempereur. Mapoleon Til pat
r. P ed J
*77 4 England
o ιν Jar Unreit Sheffield ist gestern ein
Irbeitertumult entstanven. Es wurdemn 30 Häufer! zerstört.“ Die
bolizei hat scharf eingehauen und die Ruhe wieder hergestellt.

Fe Waiser gacteren, ESon Jan. Die wegen Tödtung
dez Geunsdarmen Gebhardeverhafteen Olsbrtger Buͤsche sind bis
nuf vier aus“ der ptobisorischen Haft entlassen. Man hofft den
rigentlichen Thaäter zu ermitteln ind vermuthet denselben in einem
Zurschen, wel cher dieser Tade im Untersuchungsgefängnisse einen
Selbstmo doerfuch —R Erstickung an einer geöffneten Gasröhre
emacht hatte, ——— — ——

m FKaiserszlautern! 22.Jan. Wie wir hoͤrrn, hat
gestern Nachmittag eine Versammmlnig hiesiger Fabritanten, Fabrik
directoren c. stattgefunden, üm eine Gegenpetitidn an das Abge⸗—
ordnetendaus gegenüber det vom Abgeordneten Kolb befuͤrworteten
auf Feststellang der Normalarbeitszeit, der Einführung vou Fabrik.
inspectoren rc. zu berathen.

. . 7 In Edenzkoben, wurde den Hauptlehrern eine Gehalis-
zulage von 50 fl. bewilligt.
München, 18. Jan. Die „Südd. Pe.“ meldel Die
Musstellung von Kaulbach's Inquisitionsbild wurde vor einigen
Tagen plötzlich geschlossen. Es heißßt, Director Kaulbach habe
Drohbriefe erhalten, die ihn veranlaßten, die Ausstellung zu'
chließen. Es wurde ihm darin ganz einfach erklärt, man werte
ein Bild zerstören, wenn er es noch läuger dem öffentlichen Besuche
ausgestellt ließe. Solche Briefe wurden ihm in den letzten Tagen
in so großer Auzahl zugeschickt, daß daraus auf den Ernst dieser
Drohung geschlossen werden konnte.

f Karlsruhe, 20. Jan. Die beiden zum Tode ver⸗
artheilten Raubmörder Karl Doöbich und Johann Steidel sind durch
Entschließung des Großhetzogs vom 15. d. Mis. zu lebensläng-—
lichem Zuchthaus begadigt and heüte in das Zellengesängniß nach
Bruchsal abgeliefert worden. — J

Der Hauptgewinn der Rolner Dombau⸗Lotterie
mit 10,000 Thylr. gewann kin westphälischer Ackerknecht, der sich

sein Loos von dem Erlös aus dem Felle eines voa ihm geschosse⸗
nen Iltis gekauft hatte.
7 In diesen Tagen find in Hamburg 200 Sch weden
äingetroffen, welche sich zu den Mormonen nach Nordamerika begeben.

tSaargemaünd, 15. Jan. Die Saardrück Sarge-
münder Eisenbahn fieht ihrer Vollendung entgegen, und schori be⸗
fahren Ktieszüge täglich die Strecke. Die Bahn berbindet“ Saar⸗
orücken auf directe Werse mit Straßburg, und dürfte die Linie nach
Fertigflellung der Eisenbahn· von Koln nach Trier von VBedeutung
werden. n *

vei Gelegenheit der Hinrichiung Troppnanns wurden
über 20 Taschendiebe ertappt. und verhaftet, gewiß eine shdne
Illustration der beliebten Abschrecküungstheorie. ννν

Sictor Noirs Großvater hieß — wie dieFrf. Z., erzählt
— Salme, war Vorsänger ünd Schächter in Kirchheun boianden,
marschirte — ats die Pfalzi von den Franzosen occupirt wurde —
mit der Nationalgarde von Kirchheimbolanden nach Paris, trat

dort in die franzöfische Armee, brachle es dis zum Cuͤpitäut der
kaiserlichen Garde, lerüte auf srinen Kriegszügen in Mähren seine
Frau (die Tochter eines Handelsmannes) kennen, heirathete sie,
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        und oritten Curs „u verlegen jeit. — Zur Erzielnng eines gie
maßigen Berfahrens hat die Generaldirection der Verkehrsanstalten
angeordnet, daß Kartoffelsendangon ziin ben Monaten October mi—
April stets nar gegen Vorausbezahlung der Fracht franco) zun
Versandte angenommen werden Jürfen.
Laut einer Bekantitmachung der kgl. Staatsschuldent ilgung
Commission befinden sich don den Obtigationen der bayr. Aproc.
Prämienanleihe vom Jahre 1866 zufolge gemachter Wahrnehmungen
fünf gefälschte mit Serien-Hr. 379 Obligation-Nr. 18811,
Serien⸗Nr. 802 ObligationNre 40071,:Serien⸗Ri.“1216 Obti
zation⸗Nr. 69785, Serien⸗Nt. 1883 Obligation-Nre. 94110
Serien⸗Nrau 3149, Obligation-Nr. 157425 versehene Stücke im
Umlaufe. Die Besitzer der mit obigen Nummern, versehenen
Münschen, 28. Jan. Das Handelsministeriumn hat dem Prämienscheine werden daher aufgefordert, dieselben ungesdum
Nebenzollamte Speyer das unbedingte Niederlagsrecht und die der königl. Staatsschuldentilgungs⸗Hauptkasse an München behuf⸗
unbeschräukte Befugniß zur Ausfertigung und Erledigung von Be⸗dez Umtausches oder der Vergütung des Courswerthes sowie
gleitscheinen verliehen. — Auf den bay, Staatseisenbahnen werden aller Auslagen einzuliefern.
Diehtransportwagen ugch dem Muster derjenigen angeschafft, die
auf den schweizerischen Nordostbahnen im Gebrauche sind. — Das
Beneralcomité des landwirthschaftlichen Vereins hat sich gutachtlich
dahin ausgesprochen, daß an den landwirthschaftlichen Abtheilungen
der Gewerbsschülen der landwirthschaftliche Unterticht in den zweiten

uttßß sich in Mähren als Geschastsmann nieder, war aber im Se⸗
schäfte unglücklich, zog nach Paris und gab- häbräischen Unterricht
sein Sohn Wictors Vater) nannte sich Salmon und ist Uhren
arbeiter. *
.Die haufigen Erdbeben in Californien haben ein
neues Eysiem beint Kirchenbau in Aufnahmée gebracht. Die neu
in St. Francisco erbauten Kirchen sind nur 80 Fuß hoch, und
es sind Vorkehrungen getroffen, daß bei einem Einsturz das Dach
nach außen fällt.
ve gehhthhe ur ·
Volkswirthschaft Haudel und Verkehr.

J — Dienßesn icten c·c· IJ
f Dem Apbellalonsgerichte der Pfalz iftin Kath aͤußer den
Status beigegeben und hierzu der Bezirksrichter Hermann Dercum
n Zweibrücken auf Ansuchen befördert worden. J
I. Plan⸗Nr. 4260. 87. Dec- Ader aufe
Ddobelsahnung neben Friedrich Jac. Schmel⸗
zer und Johann Schwarz
8. Plan⸗Nr. 432. 82 Dec. Acker im
Roth, neben Johann Joseph- Fiack u. Mich.
Haas. — E αα, — 3
9. Plan⸗Nr. 4474 1 Tagwerk J Dec.
Wiese auf der Spich, neben, Wtb. Heinrich
Steinfeld und Wittib Johann Joseph
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Io Plan Ne. A4800 u. 480*.80 FJagw.
49. Dec. Acker und Wiese unterm. Wohm ⸗
bacherweiher, neben Aufstößern u. Gebrüder
— ——
Alle worbezeichneten. Junmobilien. Sth.
Ingberler Bannes. α
St. Ingabert, 8. Januar 1870.
uiee Porn, kgl. Notar.
— ———
Schuuctehlingen, Patienten vund
Reconvntéscenrnten Sn d PMnf-
Chocoluden v ν SoIuerck
Sνα — — — —— En. bestonęs
422u le J
Theilungsversteigerung. α xαν
—
ags um 2Uhr, zu St. Insbert, in der —— ———— ꝛ
Behausimg des Meggers Fakob Schwarz son. ——
saszi, die. Testainentzerben der in — Vo F chu L-, 5 mabe —ER
berk wohnhaft gewesenen und verlebten32867 st ß⸗V n 5— 6
— F or ju — erein * — ng ert. —
Cqͥthärina, geb. Hager, die nachbezeichüeten Generaversammalung, nächstem Mittwoch am 26. Januar 18701 m
zu deren Nachlaß gehörigen. er onl Uhr Abendz im oberen Lokale des Herrn AuIIux Gre wenig.
der Abtheilung wegen öffentlich auf Eigen. 4 4ů -—r
thum versteigern. alss J T agesord nu ug. nr,
Plamder. 4.74 Decimalen.Flache s. Annahme. neuer Statuten, dem bayer. Genossenschaftsgesetz vom Age. Abrß
enkhalkend ein Wohnhäus, nehen Herrmann““ 1869 entsprechende 2 . .
Fisther und Gemeindemühlenweg, gelegen zu Tae Neuwahl im Sinne derselbenn e α αιÆα νια
St Jugsbert auf Hofchen oder in der Mühl St. Ingbert den 22. Januar 1870. ν ιν O
— ⸗ 6*
2 Plau⸗ Ni. —— Flace — * — —V —— ẽ Ausschuß. *
haftende Scheuer und Stall allda, neben , ———— öITEIFXSTIA-
Philiphe Gottmann und Todtengräber Jakbb Arabische Gummi⸗Kugeln —
Stief;; e 8 —⏑
beide Item ein Ganzes bildendd. —E0
* —9 — — 0 8
2 PlaneNr. 8091 u. 892. 10 7 u Eim vorzügliches — Bru st⸗ gcpiern Es werder
Harten in den Zrosgarten. eben Wilhelm salche dlos im verschlassenen Schachteln, welche, mit dem Zeugniß des Herrn De Wer
Ganster und Michael Menges. ein Breslau dersehen sind, ah egeben, und sind solche in den meistem Abolhetken
4. Plan⸗Nr. 3453. 63 Dec. Acker in aben, sowie in St. Inabert hei
den obersten Seyen, neben Johanu Joseph
Weber Wittib und Valentin Weidinann
Wittib. J WVV
85. Plan⸗Nr. 3460. 67 Dec. Acker allda,
neben Michael Lauer und Johann, goseph
Petess. 6
6: Plan⸗Nr. 3775. 42 Dec. Meer aul
Schiffelland, neben Urban Jakob u, Philip
Weigand.
* A 14* J — Kedaltzon Druch uud Verlag von F. c. D tenn en in St. Inghert. 214 tzet de
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        2285 32
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3332 — 2.7— —5*8 2535 50 — 4538358
2234125 522325 2 — 25 38
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de St.? —.ur (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungüblatt, mit der Dienstags⸗, Dommerttags· und Sonntage⸗
Runmer) erscheint woentlich vis rm a 9 iensstag, Donnerttag, Samstag und Sonntaau; Abonnementspreis vierteljährig 42 strar. oder
ιινν92 GRilberer Anieigen werden mit 3 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrist ader deren: Raumbrrechnet. Ir—
MIS. e * V 7.D nners tag, den 27. Januar — —D——— 21870.
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——— a. Deutschland.n i
München, 25. Jan. Von Seite der Forfschrittspartei
vird (durch die HH. Frankenburger, Herz. Marquardsen und v.
Stauffenberg)· ein Anteag auf· Abschaffung der Todreestxafe in. der

sbge ordnetenkammer eingebracht· werden..*5
FMüngqen, 25. Jan. In der heutigen öffentlichen Sitzung
eA Magistrais veentragtt Magistratsrath Stohl, an den Sitfts-
robst und Reichsralh Dr v Döllinger das Ehrenbürgerrecht der
tadt/ Münchenzu verlrihen unhe wwurder der Antratzemtit 22 gegen

a Stimmen angenommen. ν G,
Beri nan Diii gelchetägtriit egen den 20.
Jebruar zusammen und soll, wenn Alles gut geht, schon bis zum
xIsten Drittel dezs Aprihn Jeineg Krbeilen Beenden. Nach Ostern
vuͤrde dann das Zollparlament mit zeiner kurzen Session an die
Reihe kommen. 43 4
J Nach Privatmittheilungen aus“ Kagrlstuhe' soll die badische
kegiervng beabsichtigen, ihre neue Anleihe in Form riner Prämien ⸗
zulihe auszugeben, obschon vorausfichtlich die Mehrheit der Zwei⸗
en Kammer gegen eine solche Form? seunl würde. . 8
Frankreich 21ιιν

sein, die Bestrebungen der Fenerwehr durch ihren Beitritt als
passsi ve Mitglieder in: dieselbe zu fördern, welche Einrichtung
schon in anderen Städten unserer Pfalz besteht und in diesen Tagen
auch hier durch Cireulation einer Liste eingeführt, werden foll.

7 St:. Ingberi. Bei der am 19 Jan. ds.. Iz.zu
Blieskastel abgehaltenen Versammlung der Lehrer des Bliesgaues
wurden die Herren, Jacob Grentz bon; Ensheim zum Vorstaude,
Petet Wolf von Niederwürzbach zun Schriftführer und Peter
Drumun von hier zum Rechner des neugegründeten Bezirks Lehrer-
pereins gewählt, Auf die Hetten Lehtete Henrich und Baron von
nier, Jung proiest. Pfarrvikat —— n.GhterDrescher von
Wolfersheim.: Ejsemann undRothvotie Vlieskasten stel die Wahl
ils Augschußmitglieder.“Nachdem' die vg en und Dist ticis⸗
chulinspector Bischof van Ommersheim Vortrage über“ ZJeithemaße
Themäta gehalteuserörterte Hr. Drumm die Frage: Wie die
Sammlungen für das Lehrer Waisenstift vethätigt werden Pürften.
In Hambutg, sprach er, ist eine Waisenanstalt,““, Waisengrüne
jenannt. ·An einem bestimmten Tage des ü Monots Mounzieht die
unge Waisenschaar, mit Kräuzen, wiz sie der Früdling beutz ge⸗
chmückt, durch die Stadt, geführt von den besten Bürgern. Dem
Zuge voraus fchreiten spielende Musikanten. Die Kinder tragen
olecherne Büchsen in den Händen zur Entgegeijna hmf von Geschen⸗
len au Geld für die Austalt. Auch wir desitzen eine folche Ansialt,
das Lehrerwaisenstift.“ Wer ist der Führer unserer Waisenschaar?
Es ist der Lehrerverein. Wer sind die Musikanten? Es dürften,
Toncerte sein, die hie Undda zum Nutzen und Frommen des
Waisenstiftes abgehalten werden könnten. — Die nächste Versamm⸗
lung findet im Mai ebenfalls in Blieskastel statt. 5

In der Nacht zum Sonntag, den 16. ds. fand in der Nähe
des Vorfes Endelhausen (Gericht Wolfratshausen) ein Haberfeld⸗
treiben statt, woran fich 40 —50 Personen unter dem herkömm⸗
ichen Ceremoniell und Lärm durch Schüsse und Klappern mit
einer Putzmühle betheiligten; einem Bauern wurde scharf ins Haus
hineingeschossen und das Hausdach abgedeckt. „Getrieben“ wurde
einer gnoßen Anzahl Bauern, Wirthen und auch einigen geistlichen
derren der Umgegend.

— Darmstadt, 21. Jan. Heute Nacht wurde (wahr⸗
scheilich aus Preußenhaß) gegen das preuß. Wappen an der Post
eine mit Tinte äefüllir Flasche geschleudert, so daß an dessen Stelle

‚znur noch ein großer Aleks sichthat ist.

7Bom Main, 22. Jan. In Seligenstadt am Main
st kürzlich ein Mann am Genuß rohen Schweinefleisches erkrankt
und mit Tod abgegangen. Gene angcstellte ärztliche Untersuchung
sat zur Evidenz klar genellt, daß die Ursache bes Todes die
Trichinose war. Die mikroscopische Untersuchung eines Stückes
Fleisches des Berlebten durch einen Darmstädter Arzt wies Tri⸗
hinen darin nach.. —

— Ju Trier hat in der Nacht des 19./20. eine Säbel⸗
uiffaire stattgefunden, bei welcher der Militarismus die Schneide des
Schwertes gegen sein eigenes Fleisch kehrte. In das Wachtiokal
»es dortigen Exerzierplazes war ein Unterofficier in Begleitung
eines Füssiliers unter dem nichtigen Voawnnde eingedrungen, die
Wache und das Lokal „revidiren“ zu wollen und hätten,als sie
daran von der Wachmanuschaft verhindert wurden, mit dem blanken
Säbel auf die letztere eingehauen, was jedoch von dieser dem
Sinen Eindringling durch einen Schuß in das Bein, dem andern
durch einen Stich in die Seite erwidert wurde.

F Berlin. Auf einem der leßten Subscriptionsbälle im
'gl. Opernhause fragte der Kronprinz seinen dort von ihm ange⸗

roffenen Hof⸗ und Leibschneider XR.: „Nun wie finden Sie es *
„Konigliche Hoheit, etwas gemischt.“ Darauf der Krouprinz:
„Aber Herr X., es konnen doch nicht lauter Schneider sein.* a

fDie Guillotine iu Frankreich erfordert für jeden Assisenhon
drei Männer: Monsieur und zwei Gehilfen, welche zusammen 5000
Francs erhalten. Es gibt aber 90 Ajfsisenhöfe, für die also 270
als Henker Bedienstete mit einem · Gesanmtgehaite von deilätafig
25,000 Francs in Verwendung stehen. Nan fallen im Jahre

Plar ind, 28. Jund Inri Bagns von Toulon hat eince Re⸗
Ftte unter den Galeerensträflingen statt gehabt. Dieselven rotteten
Ich zufammen, insultirten die Wächter und zertrümmerten alles,
datz hnen vorkam.“ Zügleich sangen“ sie die Marseillaise und den
Mante du départi und riefen: Es lebe die Freiheit!“ Die
gamze: Garnison des Bagno trat sofort unter die Waffen. Am
nüchsten Morgen war man Herr der Revolte geworden, und die
Urheber derselben erhielten im Beisein aller übrigen die Bastonnade,
was bekanntlich eine furchtbare‘ Strafe ist. Der größte Theil
zer Galeerensträfl'nge, welche sich betheiligten, nämlich 200 Männer
und 6 Frauen, ist für Cahenne bestimmt und joll auf der Fregatte
La Sybille eingeschifft werden.

Ein radikales Blatt theilt mit, der neue Minister des Innern,
Thevandier de Valdrome, habe endlich das seit 18 Jahren auf
der Post zum Zwecke der Verletzung des Briefgeheimuifses bessehen⸗
de schwaͤrze Kabinet aufgehoben und dem löblichen Chef ses
auberen Institutes, einem Hrn. Simonel, Urlaub auf unbestimmtt
Zeit ertheilt.

Nicht nur in den offielellen Salons erscheinen neuerdings die
Orleanisten in großer Menge, wie denn in der letßten Soiree beim
Gtafen Daru die H. . Guizot, Thiers, Odilou Barrot, Prinz
don Broglie und der Generalev. Changarnier zu sehen waren
sja, eine Anekdote will wissen, daß der meldende Huissier,
zurch alle diese Namen“ in Bestürzung versetzt, den Depu⸗
tirten Prax;Paris als Grasen von Paris angekündigt habe)
nach einem stets von neuem auftauchenden Gerüchte wären mehrere
dieser Herren sogar zu wichtigen Posten bestimmtz So heißt es,
der Prinz Albert de Broglie werde zum Gesandten in London nnd
herr v. Barante zum Gesandien in Berlin ernannt werden, der
beneral Changarnier aber den- Marschallsiab erhalten. Es ver⸗
teht sich, daß diese Gerüchte mit der“ größten Vorsicht aufzu⸗
tehmen sind.
—r
Berrmischtes.

FSi. Ingbert, 27. Jan. Unser neuer Stadirath hat
sich in seiner gestrigen Sitzung bewogen gefunden, das Streben der
hiesigen Feuner wehier dadurch aufzumuntern/ daß man derselben
den Bau eines Uebungshauses (verbunden mit dem ueuen Schulhause),
die so lange schon ersehnte Legung einer Gasleitung ins Spritzen⸗
hzaus, Bervolltommnung der Hilfsmannschaft, Uebernahme der
aöthigen Reparaturen an Requisiten,“ Anschaffung eines Wasser⸗
fasses nebst Vermehrung der Feuereimer im laufenden Jahre aus—
juführen- beschloß. Dank gebührt den Männern, die sich für diest
wechmaßige Einrichtung interessiren! Mögen auch die bemittelteren
bürger Str Ingberts; denen es; seies aus weichen Gründen es
wosse, nict gestattet ist, act ide Mitglieder der Feterwehr zu
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        — 1 7 J ——— 7ö—9—R, jonn men ovleser Ytadi haden namlich vor urzem einen fein
ommt jeder Kopfzaus die Bagatelle von 12,424 Francs 24 Ball arrangirt, wozu sie nicht nur die Herren ihter Bekanni schas
Jentimeg qu stehenTe æ —A J—— ——— quch pdie sgimtlichen Kosten aus eigener Tasd
arrVSo ————— Bei einem Pamil⸗ welcher dirch bestritten. * J
Feperlarv in der tatholischen Kapelle zu Ligerpool vexursucht wurde, . rIn —E den Cap
sind 15 Personeh todigedrückt worden. tün und die Mannsthaft der engliche Barke Crofton ermorde
Sschottlhand ist auf“dem besten Wege, seinen festen und deren Leichname verbrannt. Neun von ven Piraten wurden
Platz unter den Goldländern der Erde zu nehmen. Nachdem m festzenommen— und an den Mandarin von Macao ausgeliefer
Sutherland schen seit Jahren das kostbare Metall gewonnen wird, —
rhitgzich ain der ¶Grufshaft Inverhiesn der in den Nefs mindenvesr unt thet u .. — 9
dhluß Foyers als goldfütrend erkanntkn worden. gIn der Wafferel n noitewirtoschaft Baubet Hel Bertebr. ewe
heide des benachbarten Mairm..hettean Hhwerren Ferguson shon pe ννιXιειννινα
rüher Gold vermuthet und berichten jetzt auch von einem kleinen ParjS, 283. Jan. Dem Vernehmen nach ist zwischen ve
Junde dieses Metalls. Das im Foyers gewaͤschene Gotd ist dem franzofischen und nordamerikanischen Postverwaltung das Abkomma
californischenehr Ahnlich· getroffen, daß Briefe nach und vorn den veiderseitigen Ländern fü
In Gloucester, einer Stadt des Staates Massachuse tis, 2 Cents (amerikanische⸗8ekr.) befördert werden. Die Hamburg ⸗Ameri⸗
hat die Emancipatson der Frauen Seretts einen für! das stäriere nische Packetfahrt⸗Aktiengesellschaften wird die Beförderung der
Veschlecht, wünschengwertheinFortschritte gemacht. Die' jungen Briefe übernehmen.“ *
VDes'cher tir leider eingetrenenen;
Trauers wegtn⸗bleiht mein Geschaft bis
Hinwoch Z. Februar heschlossen.

DVoseph Beer.

”ν — 7 2
Ausvertauf von Ellenwagren.
Um miein Ellenwaarenlager rasch und gänzlich
gufzurdumen wird pon heute ah zu folgenden Prei⸗
sen ausverkauft ι α ιν αν ι αν—ιι
—AA———
Cutt urne4 ια Rpicu ——— 261 . *
Fehnisten Tibeth def hargen4 kxr. —
4 * et ,,ν ν
ein Leinen Tuh — —— 44*. m ιινι *
breite Lam a αän —V————
να ditto — ——
halbleinen Unterrocstoffe, UOru ee
Eine große Parthie xein wollene HMieiderstoffe welche für 46 kri bis
Laflo verkauft wurden a 28 Ir per Ebllerun mt ιι»llusiu ue αν
Niaetszihzue rzüel aeee Sig ι! α
Elle. Sammtliche Tücher, Bourking und, Dopelm her werden ben beiue
nab . fl. AS tr. per Elle direchschnittlich sohne iNmerschied des Stoffes
werkauft. νι ι n 112 lit —3 B.
3.i. - —8 —2 3 14 νν—
vepit . VAApprederis

—217
— ⸗
Die GLdexysteiger

—8 — VR 38

nare am 28 Februar, Fastuacht

Montag, in —* Behausung des
Heren I. 81. Beck stattliuden.

— —— —

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Aenuue ise
u bei Heinrich Ssaac. —**
t ιι ιgανÔιαναν Mhi.
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25 gen 2 20 78 V —*
In Sacken 200 Pfund billiget.
Montag, 7. Februar 1879
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219 24 —
— im St. Ingbert. 2*

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* 24** 9* —8 —— * e *

ileꝓtische (alsucht

ut brieflich der Specialarzt — Fpilepie Dochor O. LAiIIISch
in Berlin,. n 6 * ———— Hundert geheilt.

57*

Bcmuccntingem, icnten vnα
steconvclescenten ind die Dampf-
Onocoluden vorr Franme Btollwerelt
Se im Kbö Im a. Eth. Pectens
æät emfesilenn. J 4*
Fs halten davom Tager, in 3
Inghert: 3 J. Vreewentg teö Cnα.
G. Nickel Und in RIlieskastel:
F. Apprederisssss.. J

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Spelhlexn fl. x Ax Dinlel8
LO Ar. gWischfrucht ⸗ —fl. R. Hafer ir
3 f. gů r. Erbsen g si. 34 ir. Wiaer
8 f. 86 kr. Kartoffeln 4 l. Heu 2fl.
28 ax⸗ —— kx. ver Zentner.
Weißhrode1lz. Kilogr. 16 r, stornbraj
3 Adon. a9 Ir. disto 2Kilogr, 14 466
dittal Kiloge. 7 r. Gemischthrod 3 Kil.
27 Ix. gh. Paore Weck 9 Loth 2 kr. Rinb
leisch . Qual. I8 tr. 2. Qual. 16 irf
Zalbfleisch I2 kx. Hammelfleisch 16 7x.
Sshpeinefleisch 16 Ix. per Pfund. Wein
24 kr. Bier sulr pet Liter, Butter 80 ir.
per Pfund.

Wokne Frerunderung,
Dem verehrlichen Publikum die ergebenste
Anzeige, daß sich von heute an meine Woh
nung in dem Hause der Frau Wiw. Mar:
tin im Jofephsihale, vis-a-vis don Herrn
Philipp Emrich befindet. gtt
Um geneigten Zuspruch bittee
St. Ingbert den 25. Januar 1879 J
Mit aller Achtung
Lorenz Heil, Kleidermacher.

—
zahnärztliche Anzeige!
Der Anterzeichnete, seither prakt. Fahn⸗
arzt in Speher, hat lich, in Kaisers-
lautern niedergelassen, und ist vom 25.
ds. ab in seiner Wohnung, Gaugasse
vis⸗aᷣ· vis der Wagnerjchen ·¶ Braueren
consultiren.
BE. Eradar
— * J . vrakt. Zahnarzt.

Fruchtbreife der Stadt
Kaiserslautern vom 25. Januar,
Weizen 5 I. 35 kr. Korn 4 fl. 13 kr

Spelzkern 5 A. 8. kr. Spelz 8 fl 44 tr.
Gerste.A fl. 21 kr. Hafer 5l. 44 kwr
Frbsen 4 fl. 25 45. vinsen — fII. — ix.
pe5 Zentne.
Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 20 kr.
3 Ppfd. Gemischibrod 112/0 kr. und 2 Pfpb.
Weißbrod 11ktr.

31
Mein bisher bon Herrn Frucht- VBrod⸗, Fleisch c. Preife
rförster Lindemaännber— * CCCGAM
vehntes Haus in der Blieskafteler Siraße r di remege en v. 27. Ahe
ist, jogleich beziehbar, zu vermiethen. Weizen 5. 37 tr. Korn 4f1l. 12 ir.
688 **9 Bexrste Zreihige, — fl. — Ir., Gerste vie
3 Vithhl, jun. reihige, 8fi. 40 kr. Spelz 8 I. 41 irr
edaltier Druck and Verlag von F. —. m es in Et. Angabert..

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3 35 * — —7 —75—3—37* — — 757 5—28638 —8
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u St. Funberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblalte verbundene Unterhaliungsblatt, mit ver Dienstags·, Dounerttags⸗ und Sonnlage⸗
ineint vhchentlig ui u'Denbia a. v onm en btag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis viertetjahrig 12 Krir. odet
A2 Silbergr. Unzeigen verden mit 8 Arit. die vreispaltige Zeile Blathchrift oder deren Raum berechnet.
— — — — —* — — — —
1ß8.Soemerdaden 20. Januar1870.
3 — v— 7233 321 — —
n ie Deutschlaind. in
Muünchen, 26. Jan.“ Der Finanzausschuß der Ahbgeord⸗
zetenlammer beantragt die Ermächtigung zur Fortexhebungder
Steuern bis Ende Märzu ä
n München, L7. Jan.3.⸗Tie vom- Adreßausschuß der Abge
dnetenkammer, angenommene Adresse enthält ein enlschie denes
Nißtrauensvotum gegen das Ministerium Hohenlohe.ιR
München, 27. Jaen. In Abgeordnetenkreisen erzüblteman
ich, daß die Adresse der Reichssräthe das prejestitte, Mißtrauens
‚otum gegen das Ministerium Hobenlohe bei der Stelle ausspreche
vo fie auf die, Anschauungene derx Thronrede über die deutsche
Frage replizirk. Dort, soll in der Adresse der Freude Ausdrud
jegeben werden, daß der Konig keiner Neugestaltung Deutschlande
aftimmen wollewelche die Selbsustämdigkeit VBayerng gefährde
ugleich aAber auch beigefügt werden, daß die Kammer der Feichs⸗
räthe mit umso größerer Beruhigung der -Entwichelung der Duige
ntgegensehen würde, wenn es dem Koͤnig gelange. sich mit solchen
Ministern zu umgeben, welche diesen seinen Willen zir Ausführung
ningen und auf die die Mehrheit des Volkes mit Vertrauen blicke
.. München. 27. Jan. Dite Kammer der Reichsräthe wird
ilso gächsten Freitag in geheimer Sitzung über den Entwarf der
Udresse berathen, Der Eniwurf, defsen Verfasser Hr. von Harleß
st, soll im echtenVaterlandsstyl“ gehalten-sein und ein direktes
Mißtrauensvotum gegen das gesammte Ministerium enthalten. Die
sohen Herren scheinen demnach ihre Gesinnungsgenossen in der
VBolkskammer noch überboten zu haben, denn der heute in der
Adreß kommission des Abgeordnetenhauses mit 11 uliramontanen
jegen die vier Stimmen der Herren Dr. M. Barth, v. Stauffen-
berg, Umbscheiden und Kolb angenommene Entwurf der Adresse
ꝛes Orn. Dr. Jörg spricht nur gegen den Leiter des Ministeriums
er auswärtigen Angelegenheiten sein Mißtrauen aus und zwar
wegen der bekannten Verträge mit Preußen (welche Hohenlohe nicht
inmal abgeschlosser hat), die nach ultramontaner Anschauung
derschiedener Deutung“ fähig sein können. Die ultramontanen
MNitglieder der Adreßcommission sollen zu verstehen gegeben haben,
aß sie nur die Beseitigung des Minislers Hohenlohe verlangen
für welchen sie sich den schon lange in der Reserve gehaltenen
dannoverauer Windhorst verschreiben wollen), — die andern Mi⸗
uister, selbst Hr. v, Schloöͤr, koͤnnten vorerst auf Wohlverhalten
serbleiben. Der Entwurf des Hru. Dr. Jörg ist weit hintet den
krwartungen zurücgeblieben, die man an einen so geistvollen Autor
vohl mit Recht steller konnte. Es fehlt der Adresse jeder Auf ⸗
hwung und jede Begeisterung und dieselbe bietet noch viel mehr
Ungriffspunkte als der bekannte Aufsatz des Hrn. Dr. Jörg in,
en historisch-politischen Blättern über die „geschichtliche“ Entstehung
er bayerischen Bauernvereine. Man erzählt sich auch, daß im
dlub der Ultramontanen einhellig die Manifestirung eines Miß—
cauensvotum gegen Hohenlohe beschlossen worden sei. So viel
vürfte jeßt schon als gewiß anzunehmen sein, daß, wenn Minister
—W Entlafsung nimmt, nur der Hr. Kriegsminister v.
dranckh das Gleiche thun wird, — die übrigen Minister bleiben,
dafür liegen schon mehrere Anzeichen vor. Man sieht, wie sehr
dir es zu bereuen haben, daß das unglückliche Wort „Solidarität“
es Ministeriums erfunden und von der liberalen Partei so über
hebühr kultivirt wurde. Um so erfreulicher ist es, daß der Adreß⸗
utwurf der Fortschrittspartei sich sehr energisch fuͤr das Pro⸗
ttamm der Fortschrittspartei ausspricht. Wir müssen eine orga—
ische Verbindung mit dem Norden, wir müssen einen deutschen
keichstag haben und jede Sonderbündelei als Verrätherei. gegen
aß Vaterland bis aufs Aeußerste bekampfen. Diese Worte sind
ie beste Antwort auf die Thronrede und auf die Adresse der
Ultramontanen und der hohen Herren Reichsräthe. «
München, 28. Jan. die Adresse für die Abgeordneten⸗
ammer ist in der heutigen Ausschußsitzuug ohne bedeutende Debatte
genommen worden. Der Club der Fortschrittspartei wird sich
ute noch darüber schlüssig machen, ob die fortschrittliche Minoritat
xs Ausschusses eine Gegenadresse einbringen soll oder nicht Die

wv

Adresse füt die Reichsrathskammer ist in ihrem Mißtrauensvotum
jegen das Ministerinm noch entschiedener als die für die Abge—
rdnedenkammer; Aur Berathung derselben war nicht einmal einer
zer· Minister geladen.tcscs F a
uMunmchie n,28. Jan.“ Die Adreßdebatte in der; Abgkotd⸗
jeten kammer nist gutemd Vernehmen nach: aufe? nächsten! Montag
estgesetzt. Referent der fortschrittlichen Minsrität des Adreß-
wus schufses, resp/ Verfasser der Minoritätsadresse ist Herreu m v⸗
ich e ind en,ntitse νν ι I
AK. Mil:n chein, 28.Jan. Unsete Ultramontanen haben
virklich Pech. uRAMamnn winktuihnen ein uschwacher Hoffüungsstrahl
ur Erlangung: des Regiments anBahyern, so wollziehen sich: in den
zöchssen⸗ Regietungskreisen unserer großen“ Nachbarländer“ Umman⸗
zelungem die hnen jede Aussicht-verschließen, in der deutschen Frage
zraktischs. Erfolgern ihren Sinne zir rzielenz ImeFrankereich
nacht das neuse Ministerium Ollivier⸗ Datu Ernst, feinen ganze
Thätigkeit dem eigenen Lande zuzuwenden, auf allen Gebieten der
Befetzgebung und · der Verwaltung · (Gesonders · im · Schulweseu)
Verbesserungen anzusreben? und sicht um? das Ausland jso wenig
als möglich, zu belümmern.“ Dasselbe hat; wiederholt erklärt, daß
es den Frieden ernstlich wolle und daß es die Veränderungen,
velche der Krieg von 18606 in Deutschland hervorgerufen, acceptire.
In Oesterreich, in dem Lande, wo ehedem für unsere Ultra⸗
nontanen die Citronen blühten, sahen wir dieser Tage zu unserer
igenen Ueberraschung im Ministerium das entschieden liberale
klement im Ministerium sich befestigen und so Giskra,
»en von den Ultramontanen so sehr gefürchteten Giskra, vollständig
derr der Regierung bleiben. Daß dieses Ministerium. nur den
lusbau der Verfassung und die Befestigung der liberalen Institu-
ionen will und deßhalb alle in schon — ganz abgesehen von
jen österreichischen Finanz⸗ und anderen Verhältnissen — den
Frieden braucht, und zur Storung desselben am Alher wieni g⸗
tenn mit den bayerischen Ultramontanen einen Pakt schließen
wird, darüber sind diese Herren gewiß selbst nicht im Unklaren.
Endlich einen Südbund abschließen mit Baden, das nicht will
und mit Hesssenn das nicht kanen, geht um so weniger, als
insere Ultramontanen mit den hart gesottenen Demokraten Würr⸗
embergs kaum auch nur einnige Dauer in wirklicher Freund⸗
chaft harmoniren könnten. So fast an die Schwelle der Macht
zestellt, winkt ihnen doch nirgends eine Fähre, welche ihre heißen
Hoffnungen, in der deutschen Frage wirklich dem sichern Hafen
puführen wolltie c⸗

— Die Voͤlker haben bekanntlich kein gutes Gedächtniß und es
schadet deßhalb Nichts, wenr sie zuweilen an geschichtliche Thatsachen
ꝛrinnert werden. Der k. bayerische Kriegsminister verlangt in einer
üngst an die Kammer der Äbgeordneten gebrachten Vorlage einen
nußerordentlichen Kredit pro 1670,771 von 658, 198 fl. für den
norübergehenden Mehraufwand wegen des einer nur allmälig voll⸗
ehbaren Redultion untecliegenden höheren Standes an Officieren,
Oilitärbeamten und Mannschasten, weicher höhere Stand in Folge
)er Kriegsaufstellung vom Jahre 1866 noch vorhanden ist. Aus
»en zu dieser Vorlage gegebenen Erläuterungen ift erfichtlich, daß
n den Jahren 1868 und 1869 zu demselben Zwecke 1,753,741
J. verwendet wurden und durchaus läßt sich weiter schließen, daß
n den Jahren 1872 und 1873 nochmals etwa 406, 000 fl. in
zleicher Weise ihre Verwendung finden dürften. Diese Summen
m Gesammtbetrage von nahezu dre i Millüonen sind — neben
er bergrößerten Zinsenlasft — Nachwehen aus dem Kriege von
1866, in welchen Bayern durch seine Ultramontanen gegen den
Willen der Fortschrittspartei gedrängt wurde. Und dieselben —
venn man sie hört, von Liebe, Nachsicht und Demuth erfüllten —
Herren Ultramontanen streben jetzi, wo das Land noch an den
Folgen ihrer staatsmännischen Befähigung und Voraussicht blutet,
vieder nach der Herrschaft, um das Jahr 1866 — vielleicht selbst
im den Preis eines neuen Krieges — aus der Geschichte zu
dreichen. Wahrlich, diese Herren rechnen darauf, das bayerische
Volk habe — kein Gedächtniß!
        <pb n="62" />
        Berlin, 26. Jan. Die „ProvinzialCorr.“ erklart den die, Polizei hinweisend auf den Eintrag im Fremdenbuche de
Besuch des österreichischen Erzherzogs am Berliner Hofe sür eine Gasthofes, jeiner Anzeige keinen rechten Glauben schenlen X
neue „Bürgschaft“ für die Freundschaftlichen Beziehungen zwischen, und ihin als Vater aufteug⸗ für das zurüctgelassene Kind Sorge
beiden dofen und Staaten. zu tragen. Schließlich ließ sig die Polizei doch auf. pieles Bilten

d — It alien herbei, daß Kind einstweilen auf selne Kosten nach Waurzbur

eree bringen zu lassen, weil Ddort die Dame ihre Heimath haben soll
sie selust mit dem Gelde konnte aber bis heute noch nicht aufge
funden werden.
. .F Worm,; , sieht seine Bevölkerung rasch anwachsen. Naa
der Volkszählung, von 1867, bezifferte, sich die Seelenzahl au
12,327; Ende Vec, S869 vetrug fsie 14349, was einen Zugan
von 1202 Seelen in zwei Jahren ausmacht.
. Darmstadt, 25. Jan. Heute Nacht auurden hr
wieder mehrere Erderschütterungen verspürt. Eine foͤlche um 1
Uhr und eine weitere kurz nach 12 Uhr waren ziemlich bedeu
u⸗
In Petersburg macht man gegenwärtig Jagd anf geheime rdig A F In enSamdiag auf Sonntag wurdt
Gesellschafien und soll bis jetzt bereits deren zwölf aufgehoben, ————— Vemehmen nach ist J

248 T 26. gestern Aben
daben- die sich ohne polizeiliche Genehmigung gebildet hatten. Die ine bei Duͤnewald lin der Nähe von Mühlheim am Rhein) be
meisten derselben sind gan; unschadticher RNatut und ihre Mitglie. ndliche Sprengpulverfabrik erplodirt. Viele Menschen (angeblie
der kaw en nur Zu geselligen Zwecken an bestimmten Tagen in 15) sollen in Folge dieses Er ignisses bereits das Leben eingebüßt
8 en ee wagaen Nur de eee, dies theils Verletzungen erlitten haben. Der furchtbare Knall der Ed
gehobenen hat man andere Tendenzen und Statuten gefunden gen ug 534
Die eine derselben bestand aus 80 Mitgliedern, die dem —e— id weter Ferne vom Orte derselb⸗n, auch in Koh
stande angehoörten und allwöchentlich sich einmal versammelten, um' *» 5yeber eine Erßlofton in der Fr ARe wi ieben
wegen Regelung der Arbeitszeit und des Arbeitslohnes zu be e eecie ne eee din en
rathen. Die andere Gesellschaft bestand aus jungen Leuten, meist doht bed metücher Ungiuckefane der esch fur die game Cinwoh
Studirenden, die ich mit der Lectüre eingeschmuggelter Sqrifter aerschaft eine furchtbare Katastrophe hätte zur Folge haben können
und Besprechung politischer Fragen beschäftigten. Ein Franzose um diese Zeit waten nämlich einige Aruilleristen im Laboraloriun
e pang Vakunims und Iwei junge Russen bildeten den er Bealutern 21 mn der Enileerung von Ralketenhülsen beschäftig
Vorstand. Unter den mit Beschlag belegten Papieren sollen auch n norener dem die Arren zu ngf X

8 e n J zu langsam von statten ging, schlu
dertzen jche und Batunin'sche Proclamationen befindlich gewejer mit einem Hammer ssark auf eine Raketenhülse, der innen befind
sein. svyr Satz entzündete sich und die Explofion war erfolgt. Sech
Nanoniere wurden schwer verlezt.“ Einer“ von ihnen starb an
— 6 3 selben Abende, der Tod von anderen wird flündlich erwarten

4Kaiserzblautern, 24. Jan. Die hiesige Gatanstalt Da es nun gegen jede Vorschrift ist, solche Arbeiten in einer bom
hat im verflossenen Jahre einen Rheingewinn von 21,852 s. 18 benßfest gewölbten Geschütz⸗Cassemaite, wienes hier der Fall war
ir. erzielt. Auf den Vorschlag des Verwaltungsrathes wurde vornehmen zu lassen, und selbe nur im Freien oder in Zelt⸗n
veschlossen hievosi 20pCt. als Dididende zu verthetlen, die übrig geschehen sollen, jo wird man ein solches Vorgehen um so unver
bleibenden 6000 fl. aber zu neuen Anschaffungen zu verwenden annwortlicher finden, als überdieß Munition im Laboratorium un
Der Gaspreis der ohne Rabatt bisher 3 fl. 10 kr. betrug, wurde jn nächster Nahe drei gefüllte Kriegspulvermagazine sich befinden
auf 3 fl. herabgesetzt, so daß der Preis nach Abzug der Rabatte Wenn man ferner bedenkt, daß seit Jahren aus allen Festunge
sich auf etwa 2 fl. 25kr. stellen wird. Hiernach würde der Preis der Monarchie die nichte benöthigten Pulvervorräthe weggescha
des Gases in Kaiserslautern sich nur um 6 kr. höher stellen/ als sind, so erscheint e8 ganz unerklärlich, warum ·gerade bei uns s⸗
in Berlin und Köln, die bisher von 600 Gasanstalten das billigste hiel Peunition aufgespeicherte und das Leben und Eigenthum de
Bas geliefert haben. In Kaiserslautern wurde an 37 Consu ganzen Garnison und der Bewohner der Umgebung in dieser Wei
menten ein Rabatt von 5302 fl. 88 kr. gewährt. ,aufs Spiel gesetzt wird. 6
72Naiserslautern, 27. Jan. Wie belannt, wurde Der deruüͤhmte Porkrait- und. Genre-Malet Knaus besug
Herr Karl Gelbert, Bierbrauer hier, welcher in seinen Wirthschaftse vor einiger Zeit das Palais eines bekannten Berliner Industrielse
jotalitäten As Liter Glaser führte, deßhalb protokoslirt, von dem und nahm dessen vielgerühmte Bildergallerie in Augenschein. De
hiesigen k. Polizeigerichte aber freigesprochen. Gegen dieses freie dausherr, von dem vesuche benachrichtigt, eilte nun schnell zu de
sprechende Erkenntniß legte die k. Staatsanwaltschaft Verufung ein günstler und ersuchte ihn, ob er es nicht übernehmen wolle, ei
welche vom k. Zuchtpolizeigerichte dahier als begründet ange. zroßes Bild der Familie Nabobs, ihn selbst in der Mitte, anzu
nommen und Hr. Gelbert zu einer Geldbuße von 30 kr. verurtheil erugen Der Kunstler, der gerade Leine iidenschaftliche Neigun
wurde. — Der von Herrn Gelbert gegen dieses letztere Urtheil habden mochte, den Auflrag au: zuführen, meinte durch den Prei
eingelegte Kassations Rekurs ist zufolge eben von München einge fein r Arbeit von dem Auftrage verschont bleiben zu könne
troffener Nachricht durch Urtheil des Kassationshofes vom 24. ds Was wird der Spaß kosten 7 fragte der Industrielle. —“,
Mts. als begründet anerkannt und das hiesige Zuchtpolizeigerichts. faun sich auf 18.000 Thaler belaufen,“ antwortete der Künftler
Erkenntniß aufgehoben worden. — „Ich geie Ihnen 20,000 Thaler!“ rief der Industrielle. —

Der berüchtigte Bankier Wolff Isaac von Edenkoben soll Dann sind wirinig,“enigegnete der Kunstlet nnd nr
wie das „S. W.“ berichtet, in Amerika wegen Wechselfälschuꝛig zc. molt er die glückliche Familie.
zu zehnjähriger Gefängnißstrafe verurtheilt worden seien. PRnigühe Frtenutniß. Ein Corporal don d
7 Dahn, 23. Jan. Seit Mitte Dezember 1869 bis heute Leibgarde Friedrichs des Großen,. der etwas eitel, übrigens ab
wurden in den Staets- und Gemeindejagden des Forstamts Dahn ein sapferer Soldat war, irugeine Uhrkette, an weicher ein
28 Stud Wildschweine erlegt. 33. Maugketenkugel statt der Taschenühr hing, da er nicht im Stand
In Maunchen wurden zwei lätowirte Indianer, die wilde war. sich eine solche zu kaufen. Der Konig hatte einmal d
Kriegstänze aufführten und Tauber und Hühner roh verzehrten Finfall sich über ihn lustig zu machen, und sagte zu ihm
und so weiter, alz aus dem Zuchthaus entsprungene Gauner Apropos, Corporal, du mußt sehr sparsam gewesen sein, daß d
entlarvt. dir eine Uhr hast kanfen koönnen: es ist sechs Uhr an meiner, sat

F— Vor einigigen Tagen reiste ein Handelsmann aus der Ebra- mir doch, wie viel an deiner ist. Der Corporal, der des Könit
cher Gegend don Würzburg nach Nürnberg. Unterwegs stieg eine Absicht merkte, zoz sogleich seine Kugel aus der Tasche, und anm
Dame mit einem Kinde in dasselbe Coupe, welche durch ihre lie- wortete: „Ihro Majestät, meine Uhr zeigt weder fünf noch sech
benswürdige Unterhaltung den Reisenden so entzückte, daß sich die sondern sagt mir nur alle Augenblicke, daß es meiune Pflicht i
Gejsellschaft entschloß in einem Gasthofe- zu überrachten. Dort für Ihro Majestät zu sterben.“ „Hier, mein Freund,“ verses
angelangt, theilte der Handelsmann dem Wirthe mit, daß er heute der Monarch ganz gerührt, „nimm diese Uhr, damit du auch sag
einmal nicht allein tomme, sondern seine Familie mitbringe. Eine kannst, welche Zeit es ist.“ Hiermit gab er ihm seine eigene Un
Reisetasche mit 2000 fl. übergab er dem Gastwirth zur Aufbewahr- die mit Brillanten besetzt war. J

ung. Am andern Morgen benutzte die Dame den langen und Wien, 22. Jan. Schaufert, welcher von seinem neulidh
guten Schlaf ihres Pseudo Ehemannes, um auf geschickte Weise die Unfalle sich vollständig erholt hat, hat sein neues Lustjp
Reisetasche herauszubekommen und unter Zurücklassung des Kindes Schlaflose Erben, vollendet und wird dasselbe in den näch
mit derselben zu verschwinden. Mau kann sich die Urberraschung Tagen einreichen.

denken, die dem Reisenden wurde, als er erfuhr, was geschehen 7 In Kattowiz (Oberschlesien) find am 17. d. auf
var Und welche Verlegenheit ibn überkommen sein maa. als jelbst fürstl. Hohenlohe'sche Kat⸗linenarube ducch eine Kesselexplofion!!
        <pb n="63" />
        J —XRR osort·

Tr Paris. Napoleon III. meint Figaro“, muß sehr in
gerlegenbeit fein. Wie deißt er eigentlich Ey gewiß
nn. Jeder vffentliche Organ betitert ihn wit ꝰeineinꝰ? desond·ren
en. Datg Joucnol offitiel]. nennt Ihn oitzeielz San e er
daiser.. Der Constitutionnel“ schrejbt voll hohen Respecta voll·
zändig:“ Seine Majestät der Kaset. Diei! France“ Nnenut Vihn
reuherzig: den KNaiser; das „Pays“ einfach: Seine Majeslatn
as „Siecle“ familiar : Mapoleon NII; die „Cloche“ ohne Zusatz:
dapoleon; der Reveil“ höflich: die vollziehende Gewalt; der
Aappel“ piß: Caãsar. Der Rappel spricht außer dem nöch von
n Kanonenstiefeln Cäsurs.“ Casar in Kanonen, keine schlechte
Idee. — Unerbittlich ist die „Maiseillaise,“. Sie netzut! ühn
Fen Kaiser: Sardanapal. Herodes oder Helgiagabal. Wennnn sie
desonders gut meint, schreibt sien Sardanapal, der Sohn, der

nigin Hortense. 4689 8
ꝛ· Eine Dame, die Rochefort in der Kammier! geschen hat,
vird gefragt, welchen Eindtuck det fuperlativst Unversthuliche auf
je gemacht. Er sieht aus — meinte sie ⸗ wie einStterauber
ußer. Diensten, der beständig die Seekrankheit hat. 2 3.*

Ein literarisches Product der Suer Reise. Die Erdffming
es Suez⸗ Canals soll unter Anderem auch ein Prachtwerk zu⸗ Tage
didern. das leider nicht destimmt ist, in die profane Oeffentlichteit
n dringen. Kaijerin Eugenie soll die seltenen Augenblicke, welche
X ihrer Orientreise die offlciellen Feierlichkeiten und die wich⸗
igen Sorgen für die Politik ihres Gemahls und für ihre eigene

Toiletie üdrig gelassen, zur Aufzeichnung ihrer en
venuhzt haben. Sie gedenlkt nun nach ihrer * e dieses interes⸗
ante Tagebuch, das mit Vignetten von * Hand des Malers
Zerome verziert werden soll. ia einer vollend .en Lurxug⸗Ausgabe
rei Plon in Baris drucken zu lassen. Doch soll nur, eine fehr
zeschraͤnkte Jahl von Exemplaren abgezogen werden, welche hochstenẽ?
im atimsten Kreise der Intimen zur Vertheilung kommen,

7 (Das Gebäude der Conciergerie), in dem sich das Gefäng ·
niß des Prinzen Peter Bonaparte befindet, wat einst unter dem
Tasars Thurm“ bekannt. Es hatte keinen Ausgang auf die· Kais
ind seine Grundmauern waren von der Seine bespült. BGegen das

Jahr 1754 hieß es Montgomery ⸗ Thurm“, weil Graf Mont˖
Jomerh, der König Heinrich II. in einem Tournier getodtet hatte,
jort gefangen saß. Am Eingange zwischen dem Uhr· und Casar
Thurme waren die Verließe, in denen die armen Opfer der Poli⸗
it oder einer auderen Intrigue lebendig begraben wutden. Im
wenerdigen Geschosse des Montgomerh · Thurmes sind zwei Zimmer
did ein Salon, gewöhnlich die Wohnung des Directors der Con⸗
ergerie; in dem letzteren sitzt nun Peler Vonaparte als Gefangener.
diefer Salon ist in Kreuzgewölbform mit in der Mauer verlau⸗
senden Pfeilern gebaut. Zwei kleine starke vergitterte Fenster lassen
icht viel Licht udringen und gestatteten wegen ihrer Hoͤhe nicht
en Ausblick auf die Straße. Die Einrichtung ist sehr einfach;
ver Prinz hat keine eigene Bedienung, sondern ist auf die Dienst⸗
leistung der in diesem Theile der Conciergetie bejchäftrgien Leute
ungewiesen.

yUcher die Arbeitseinstellung in dem Creuzot Fraukreich)
rird Zuverlässiges erst nach und nach bekannt. Vor Allem ist zu
ronstatiren, daß der Strike nicht ein langer Hand vorbereiteter und
rarch politische Agitaloren herbeigeführter war, wie es die fran⸗
dische Regierung verbreiten läßt. Die Angelegenheit der Unter⸗
dügungskaffe, welche den ersten Anstoß zu dem Ausbruche der

Axbeitseinstellung gab, war ganz darnach“ angethan, die⸗ Arbeiter
n der stärksten Weise zu reizen.“ Die Kasfe ist sehr reich, da sie
i8 God Fr. besigzt. Gebildet wird dieselbe aus Abzügen, welche
3 an ihrem Lohne gemacht werden. Die Leuung der
V. Nußgangétasse befand fich ausschließlich in den Handen von
den Schneider jun. (Sohn desz Kammerpräfidenten) und gah
Anlaäß zu vielen Klagen und zu großer Unzufriedenheit unter den
Irbeitetn. Schneider jun., welcher die gegen— ihn hetrschende
Stimmung nicht verkennen konnte, gab seine Entlassung gls Di⸗
reclot der Unterstüßungskasse, augenscheinlich um sich bĩtten zu
assen, die Stelle von Neuem anzunehmen. Die Arbeiter abet
zahmen ihn beim Wort und bestimmten zum Director ihrer Kasse
zen Arbeilet Assy. Auf diesen eutlud sich der Zorn des Schneiders
und eines Tages fand er seine Stelle in den Werkstätten befetzt.
xrIt war entlassen. Diese Wüllkürt führte dann direct zur der
irbeitseinstelung, gegen die man abermals die Chassepots in An⸗
vendung zu bringen drohte. Wie schon geeldet, haben —2—
meisten Arbeiter bereits die Arbeit wieder aufgendmmen. —V—

f Su. Gallen. Verwandte Seelen finden sich! iZil

Imisblau unseres Cantons St. Gallen bringt der Prügekfreunden
n Meglendurg und üngarn die erfreuliche — Nachricht, ,vaß
nuch das Cantousgericht St. Gallen fortan die — B ge⸗
jen nichteantonsbütgerliche Diebe wieder zur Anwendung bringen
dird!“

PDie , ngi.orr.“ schreidt penn 4zw Irgemode „oie
Sonnnde in Lonbon schon s nde —3
Aings micht weiß, waß er, mit b eeenzen dann würde eine
seise ach Schoinand ihn geradezü zur 9 erssoeciflung hringen In
Jaden? Alle Wirthsdauser geschlossen, unmicht einmal ejn Mi *
igfert Langwuise zu entfliehe n. denn Vvolom gin gainde Omnibug
ejern in Hezn Sodnp gachizat abhathe Jun Glasgow end,
— ———— einer besseten g dammern, denn ju⸗
internehmende Feren Ia die Eintichtung geirofftn
eden Sonntag Mortens undid Abenbs »einen Zug von Glasgow
ach Paizley und zurück sahren zu lassen. Auf, dem Conlinente
wer selbst in Suͤden⸗ Großbritanniens wäree eine solche Eixrichtung
aicht det · Erwahnung⸗ — in? Schotthand. dagegen ist sie von
istorischer ) Bedeutungt und wird sie monatelang im den Presbytelien
uf der Tahesordnung stehen. Dem exstem Zugeni welcher uner
zieser neuen Einrichtung fuhr, wurde ein sonderbarer Empfangigat
kheilt Auß dem Bahnhofe · von Edinburgh hatte sich namlich tin
Ztraßenprediger postirt, welcher den XX
jen Augen auseinander, setzte, daß ihre willete nicht nach Paisley,
pondern irgend wohin fuhrlen wo da ist Heulen und Zähneknirschen.
So jist der Sonntag in Schonland, und dere einigen sütze Trost!
er den unteren Vollst ssen geblieben, ist die Schnappsflasche, die
bschon die Wirthshäufer geschlossen sind, im stillen Fomilienkr eise
ine so fleißiger! die Kuͤnde mochthn hu ni αιιæH-αν

f In' San 6* neisco erscheinende Zeltungen war neit
ror gefälschten Thee, der dus:den Blättern des raliforne schen
Charragal“ und endeter Sträucher gemacht wird, die in großen
Nengen nach wirt andt werden, m von dort als echt chine ⸗
icher Thee dem fien Geruch und Auüssehen sehr nahe kommen,
urüdexpedirt zu werden.
TI
Boltswirthschaft Haudel uad Verkehr.· —
—T rnd 7
Ddie wiener laudwe Itg. euthaͤlt folgendes Mittes!wide
zie Maulseuche des Rindo ehes 55Das höchst. einfache Miltel
Hesteht für ein Kind. in fein gestoßenem. Alaun, von welchem. zw er
Zoihe in inem halben Seidel Branntwein in einer Schalenanfge⸗
qzt ist. In die Löfung wird ein leinener Lappen gelegn. un
zieses Minel anzuwenden, faßt man, an der rechten Seiten daa
stindes neben dessen Kopfe sehend, mit dem linken Arme Mreran
zein Kinnbacken dessen Kopf mit der Hand über die Nase so,
er Daunen an der⸗inken Seite des Maulez die Zunge des
sindes niederdrdt und die vier auderen' Finger dann unter dem
dinne dem Kopfe eine wagerecht nach vorwärts stehende Richtung geben,
vobei die rechte Hand mit dem in“der angegebenen Loͤsung ge⸗
Jantten Lappen in ihrer daneren Fläche von oryes deß Ninda
naules über die Zunge so eingeschoden wird, daß dieser in dem⸗
elben seine Flüssigkejt absetze. Es kommt, der Lappen zwischen
en Fingern gehalten, nur in Länge der, Fiuger in das Ripds⸗
naut, wahrend der Daumen der Hand sich — an hase
Rindes fiemmt. “ Der Lappen darf wit der Hande nicht ge⸗
zrückt oder gerieben werden; das kranke Rind drückt von selbst
vie wiederkauend, den ganzen Vappen aus, wobei jedoch die Vorã
icht gebraucht werden uß, daß es den VLappen nicht verschlucke.
daß bei dieset Opergtion Jemand mit der Arzueri zur Seite
tehen müsse, vexsteht 6 von selbst; sie ist iäglich nur einmal
inzugebenund · wird kqum ein viertes Nal Snöthig sein, Dieses
Muͤtel wurde bei mehr sqe 60 Stück Rindern, daxunter auch: bei
iner mit dem Kalbe erkrankten Kuh, erfolgreich in Anwendung
sebracht, es kann dasselbe Jeder, der Kinder zu- behandel 48
deht, nach dem oben genau mitgelheilten Verfahren eicht dae nen
igenen Rindern beim Vorkommen der Maulseuche ielbi in An⸗
vendung dringen J
— Eiu wrtames Mittel, Eier vor Füulniß zu schlißen.
Unter den hierauf.vezilglichen zahlreichen Mitteln, z. B.das Ein⸗
egen der Cier in Salz- oder Kalkwasser u.“f. w. hat M. Waolette
n dem Journal⸗ der Chenuir unde Physik als das wirksamste
mpfohlen das Bestreichen der Eier mit Feit oder Oel und das
adurch bewirkte Vetschie gen der. Poren in den; Eierschalen. Vor⸗
iese sic vand bewahren daseinfach in die Eierfchalen
ingerieben, die Eier u längere Zeit conservirt, als irgendmo⸗ es
rforderlich sein dürfttfte. iun
i d e ιÜνIl
Dienstesnachricht en. ——— ñ:ri⸗
ee —23*
Durch Regierungs -Entschließugg g wurder der Lehrer Karl
dandau von Niedergailbach zum Lehrer an der katholischen Schule
u Rubenheim und der bisherige Schulverweser Philipp Reuther
hon Dahn zum Schullehrer an der —
Reiffelhuch ernannt, na

24
        <pb n="64" />
        I? .
Kartoffelbersteigeritige
3 veh ehne zyh, dlch
willags 1 Uhr zun SIngbett den Falt
vros junior * ————— Kin⸗
der dez daselbst vallebten lerhraͤuers
dar Grrn te
an e et
orn, —————
νι — —Q—
Ausschreiben/;
uFür Die Stabhi St Ingberte iwirder ein
drliter Polizeldieneruund vim dritler Feld⸗
ichütze angestellt/uννναι ιν ινον α
Für beide Stellensollen Junge rkraftige
Leute? verwendet merden. eße mns eot
un Der! jaͤhrsiche GetalteNst afestgesetzt oge
n für den Feldschützen auf 800su nei:
hrfür den Potizeidiener anf 400 flod
Bewerbbe um Sdirse Shellenc wollen
Hhre⸗ Gesucherrbinnen sIu Tagenno muteden
nöthigen Zeugnissen belegt, auf dem unterfete
iiglen Ammten zinpeichen,uiübrz 8314
Stun Ingbert, Oem 26εν7
naaig Det inermaistcthnites
2; ice eααn n
s nittol den Iindon 7

dirur e ιιι ι ν i αααν — ——
Nud * No F 5 —**
Ausverkauf von Ellenwaaren.
Am mein Ehlenwaarenlager rasch und⸗gänglich
qufzuraumen wird von heute ab zu folgenden Prei⸗
sen ausverlauft iit J——— ι :
Stamdins i νιœ—Sr. per Elle deh J
ut e.:
—E Cattun ,ν α νν t. — F 3
Ait iñt Zensten Tibethe ια r. ν ——
ura reine Leine n Tuch. ν r αα
———— breite V a mia. ιιιιιννι— 40 kr. 2 B ——
“ ν ——— —— kr.“ —* —— ae
Einen große Parthie rein wollene KHleiderstoffe welche für 48kro bhis
1 flawerkauft wurden ac28 kr. per Elle.nu —— —
t aroße Parthie Riphes. und Doͤppeltippa a 20 kre per
Fhe Edmmiliche Tücher, Bourking und Dopeltucher werden von heute
abaudnslan48 fre per Elle durchschnittlich ohne Unterschied des Stoffes
pexkauft. ꝓ . n ν
—D — —— et 35. — b. 3
ιι, we J J GCuu

Nachahmung
Ungeachtet des gesetzlichen Deponates
der i gibt es fast keine eeee
Stadt u Deutschland, wo nichted ey
packunge der Setb Ulweer ckiuschen
—— om bom sonmehrivder minder
zäuschend nachgeahentz wird, zum Theu
* niunter Nißbrauch de⸗ Ramens
an wolle daher *guf den“ Siegelver
luß genau achten. 720 IIM . N J J

— 2 7 ————— 77
— vpon I. Korunnu St. Ishaun.
ν ιαν ανιι sιενιιιιιιν
A ser Fabtit. vone O. αι GιJävlautern in Guͤtefand
eistungsfähig Frit den amerikanischen Fanz gleichkommende
5544 23 * . J 2
εινιν ο, S in ,
¶ Scbiubmacher, Sattler, Hutmacher, Schneider &amp;Kappenmiacher.
—— —— 3 * — *
z57 9 7 AA 138 ν
Grover.&amp; Baker Maschinen,
hherhehennpenn un.Schn ider
nee ur Sebu hmacher und Echneider ..
in— Cir cular⸗Zrm-sMaschinen —
rnahe allen Richtungen kransbartirend für Schuhmacher ganz speciell zu e
y empfethlen, indem außer allen audern Arbeiten auch neuer. Gummizug damit ein⸗
gesetzt werden kamnmnmnmm.
ieen * 23 2 —
n , 5 an d5* hm asch 1In e n
bpon verschiedenen Sorten, daeunter namentlich die ——
α 2457 —** — 7
on us ultrae—
als die beste bis jeht eristirende Haudmaschine. 33 77*
IFerner feinstes Knochenca. alle Sorten Maschinenz wirn und
Nadelu empfietplt 5 ————
d. Lor m, Bahnhofstraße 57,
v νεα , CEt. Joheann a. d ar

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Geinrich — * ritt.
ungariseheæs Melit.
4— ν—
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bie uοα ν αιl. —
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— — 298,
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n ö/&amp; ILAl. 52 ——
in u 4 —V — —
Dun Säcken 4ñ52001 Pfuad cilliger.X500)
4 444 4 — — —XRa 24
EA 4 212
Zahnarztliche Ameige!
Der Unterzeichneto,oseither prakt. Vahn⸗
arzt in Speher, hat sich in Kaifers
lautern niedergelassen, und ist vom 25.
ds. ab in seiner Wohnung, Gaugasse
ris⸗ vis der Wagner'schen Srquerein iß
onsultiren.
35. a D. ι
ι— e
— ——— ralt, Zaͤhnarite

F

S34 — U.2
ien fe (Fallsucht? a
»tiltbrit flich der. Specialarzt —Cpilepfle Doctor O. RiuuneeK
Vin Berkin dDei inehe s. — Vareis aber Hundert geheit ———
Fruch Brod⸗ Fleisch⸗Rreise 1239 kr. Kalbfleisch 12 kr. Aa nielfleisch I—
zer Slad Hon urg vom 26. Januar 8 Soweinesteich 18 fr. Vuller dad Dr
Weizen bsß. 51 ir. Rocu4fl. 16 fr. r.
Spelz 3fl. 81. tc.c. Spelzern f. —
trenGerste, Lreihige — s. — kr. Gerste
kreihige l. lrx. Misthfrucht4 fl
24 kr. Hafer 8 fl. 420 ix. Erbsen — J.
— kir. Bohnen — fl. —kr. Wicken —
J. — kr. Kartoffeln 1 fl. Weißbrod L
Agr. — kr. Kornbrod g Kgte21 kr.
ditto 2 Kgr. 14 kr. ditto 2 1Kgr. 7 kr.
Vemischtbrod. 3 Kgr. — kr. Datz Paar
Weg, HPth. Ar. Ochsenfleisch das Psd.
ee Sühfleisch 1. Ou. 14 2. Qu.“

Frankfurter Börfe 9
vom 27. Januar 1870.
Seldsorteunn.
Preußische Kassenscheine.. sl. ααανν
Preußische Friedrichsddr85857 38
Pistolen . 94648
Zollandische 10 fl.Slucke 8 34368
Hucaten. . 4 35⸗237
ZoFrancs-Stüde .3 3 27α
Englische Souvereigus 7 41 3881
Bold per Zollpfund fein
Hochhaltiges Silber per Zollpfund — —
Bollars in Gold —* 2 27-38
Kedaltion Druc uud, Verlag von F. .. Dem en in St. Inabert.
        <pb n="65" />
        — —— — 4— 9 ιν ο ” —n
Hug 7 . * — 3* Te 5* n 2222 —J 7 434 7 328 4231 . 4 7*47 t
— 13n wate i VJ uie d 8 9. 1 4 32
— NMHEIMMV. AAB 24* 3 REIHII
— 2 M) —8 — 7 —— — 2 —0 —8
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ν— A. i ieee !u α
at cnu αι. ae eunn u e
u St. Janbrte r An zeuge'r (und das mit dem Hauptbläfte berbunbene Unterhalkungsblatt, mite der Dienztags⸗, Donnerriags⸗ und Sonnkagi⸗
wninery erscheint wochentlich vi er aal: Dienstag, Vownser tag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krezr. vder
it ro 12Silbergr.. Ameigen werden mit 82Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift o—der deren Raüme berechnet.
— ——— — —————— — —— — ——— ———
— an ben: 80. — — 2187
4317. — ESonntag,' den B0. Januare 4870.
8 — — 97 — —— —— — — — — — — — e—

Deufteh laud
München, 23. Jan. Die Berathung des Adreßentwurfes

der ReichRathekammer wurde heutz ime fünfstünt zyr · Sitzung
endet undederselse mit alleki gegen“ I2 Stiinmen mit zwer unbe-
xvtendau Modificationenn angenpmmem. Es zist,⸗somit das Miß
anensvotum der erssten Kammer gegen das Minpisteriüm
tt optima fornin auegesprochen α ιι
Mäünchen, 28. Jan. Gutem Vernehmen nach? wird
Aiftäprobst Dr. Döllinger iu der Alhagm. Ztg.“ eine Erklärung
rͤffentlichen, im wesentlichen dahin Jautend, daß derselbe das
durch den Mehrheitsbeschluß der Pan ener Gemeindecollegien
edachte Ehrenbürgerrecht adlehneit muͤsse⸗ Motivirt · wirdedieße
Jjehnung damit: er (Döllinger)-dürst nicht geschehen laffen; Daß
„durchweg religidse Frage, weiche seinie Juszeichnung veranlaßte,
er naturgemäßen innerkirchlichen Stellang entrückt und in ein
fremdes Gebiet hinübergezoͤgen werde.. 34

NAus der, Pfaz, 26. Jan, Das ai nidoeritschaftliche
iscomite für die Pfalg vat dereitsilmit3, den Einlcitungenzu

gner landwirthschaftlichen Ausstellung in Verbindung mit Den-am
7 August dieses Jahres beginnenden pfälzischen, Induftrieaus-
rihung in Kaiserslautern degonnen. Mit Eröffnung dieser“ Aus⸗
geslung beabfichligt dasfelbe aich die Abhaltung der Kreisbersamm⸗
arg Jurfverbinden Gund wirdelin Erwiveruug! der!Dielfachen Auf-
ektsamteiten, welche demselben von den landwirihschaftlichen Ver
duen der Nachbarläuder,schon erwmiesen worden sind, auch die
Porstände vieser Nachbarvereine zum Vesuche einldden.
. Uus Darmstadt, bringt, die „Magdb. Zig.“ die nachste
iende Inleressaute Mitlheilungee. Vor einiger Zein schoß eine Un⸗
Jzahl patriotisch gesinnter Männer eine Summe Geldes zusammen
am eine Eammlung natjonaler Gedichte drucken und in den Schuler
vertheilen zu lassen5 es waren, namentlich Gedichze von Arndt,
Schenkendorf, Th. Körner, welche darin figurirten.“: Das hessische
Ministerium versagte dieser Vertheilung seine Genehmigung, da sie
‚ungteignet“ sei.“ Das der Eingabe beigefügte Exemplar, wurde
wahrschetntich aus Versehen, zurückgegeben, in demselben waren
Stellen, in welchen das Wort , Freiheit“ vorkam, und ähnlich
Worte mit dicken rothen Strichen angezeichnet. Besondere Scrupel
cheint aber dem bessischen Migisterialcensor der Lieder aus dem
Befreiungskriege das Arndt'sche Lied; , Was blasen die Trompe⸗
en, Husaren heraus“, gemacht zu haben. Dasselbe war mil
zrothen Strichen wie besäet und an Stellen wie z. B. von der
datzbach mit doppelten Ausrufungszeichen am Rande versehen.“

Berlin, 25. Jan. Dem „Hanov. Cour.“ zufolge hat der

stönig von Preußen aus freiem Antriebe den Entschluß kundge
zeben, allen noch in Frankreich befindlichen welfischen Legionären
wenn fie jetzt zurückkehren, vollständige Amnestie zu gewähren
Auch sollen ihnen die erforderlien Reisemittel angewiesen werden
Italien.
Die Italie“ versichett, daß Preußen sich sehr angelegen sein
sse, ein vesseres Verhältniß zwischen Rom und Rußland' he—zu⸗
llen; der Erzbischof pon Gnesen mache den Unterhäudler; bereits
i so viel erreicht, daß der Papst das römisch katholische Collegium
Petersbugals eine dem Minister' des Innern untergeordnete
egierungsbehörde anerkenne, von dem auch die polnischen Katho
ilen abhangig⸗? wären; der Kaiser von Rußland dagegen habe sich
xerpflichtet, deñ Polen gleiche Rechte mit den übrigen katholischen
Uuterthanen Rußlands du geben; der diplomatische Verkehr solle
wieder hergestellt werden. — Die preußischen Officiösen stell en
edcch eine Thätigkeit Preußens in fraclicher Angelegeuheit aufs

Bestimmteste, in Abredec —
28 Amerika

A5Am 4. Januar starb in Newyork der Württemberger Dr. Fr—

fößler. Die Rewyorker Staatszig.“ widmet ihm folgenden

Nachruf?Vi ihm ist einer der kfüchtigsten Deutschen in den

Bereinigten Staaten dahingegangen 'und durch sein Ableben ane

J —— aist Drr Fr. Roßler würde
am 23. März 1815 im Würtfembergischen geboren. VDie Beweg⸗
ung von 1848 fend in ihm nicht nur' einen ⸗Anhänger, sonder
Vorkaͤmpfer. Es genügedie Erwaäͤhnung,' daßz er, der Reaction
sum Opfer gefallen, den Hohenasperg fast zwei Jahre seine Heim ⸗
fatte du vennen hatte. Dr. Rößler siedelte 183583 nach Rewyork
ͤber, gritudete hier in Gemeinschaft mit Dent längft verstorbenen
Dr. Schweich, das erfte den sche Privathospital. Ale Chirurg und⸗
Geburtshelfer nahm· Dr. Roßler unbedingt mitden ersten Kang
rin⸗ Aößler war und blieb ein Ddeuischer Republikaner Hinter
ꝛer rauhen Hülle harg sich ein weiches Herz, das stets bereit war,
DIpfer alt Arzt und-Mensch zu bringen.“ d

Vermei sich te ö.

47. Areisamtsblatt macht“ die Preise bekannt, welche in
870 bei Einquaktierungen in der Pfalz für Rostportionen det
— XD Fourage⸗Ratpnen der Pferbe berechnet wer⸗
jen dürßzen. Für volle Kost werden Zß Fr vergütet, für Mittags—
tost 2Al, jürt Abendkost 11 und für Morgentolt 4 fr. Zu- der
Vergütung ftir Kost konimt noch?· weram did Eiuquartierung über
Nacht dauert, eine weitere Entschävigung von 4 kr. für das Quar⸗
ier und. Nachtlager, Behtizung und Beleuchtung. Die schweren
Xationen für Artilleries, Zuge und Waͤgeupferde dürfen mit 38 kt.
die Rationen für die schwere Cadallerie init 33 kr. 2 Pf. und die
Zationen für die lerchte Cavallerie mit 280kr. berechnet werden.

Speyer, 26. Jan. (Pfälzisge Feuerwehren.) Dem
Berband der pfälzischen Feuerweßren sino im Laufe des erften.
Berwaltungsjahres (September 1868/69) beigetreten, haben den
Jahresbeitrag geleistet und sind somit als Gründer desselben zu
detrachten: 1. Bergzabern, gegründet 1863, 82 Mann, 2. Blies⸗
astel (1864), 78 Mann. 3. Deidesheim (1857), 127 Mann,
t. Dürtheim (1852), 199 Mann, 5. Freinsheim (1868). 108
VPdann, 6. Kaiserslautern (1868), 346 Ptann, 7. Klingennünster
Kr.Irrenaust.) (1868), 42 Mann, 8. Landau (1864), 373
Pann-9. St. Ingbert (1864), 93 Mann, 10. Speyer (1i848),
250 Mann. Sodann wurden im Jahre 1868/69 aufgenommen:“
LI. Kusel (1869), 123 Mann.“ Endiich im laufenden Berwalt⸗
angsjahr (186970): 12. Edenloben 75 Mann, 13. Zweibrücen
(1860), 143 Mann. Die neu organisirte Feuerwehr von Neu—
tadt a / H. hofft mit Zustiumung des dortigen Bürgermeisteramtes
u allernächster Zeit dem Verdande sich anschließen zu können.
der Verbandsausschuß war am 12. Januar J. Is. in RNeuftadt
aà / H. versammelt, um sich über ein vom kal. Bezirksamte Speyer
zewünschtes Gutachten in Vetreff der Einführung ejnes Normal⸗
zewindes für Löschmaschinen zu einigen. Das Bürgermeisseramt
die Feuerlösch Commission und der Verwallungsrath der Feuerwehr
in Speher hatten sich für das Metz'jche Gewinde erklärt und von
den Feuerwehren von Zweibrücken, Landau, Kaiserslantern,
Pirmasens, Bergzabern, Dürkheim, Grünstadt, Edenkoben
und, Klingenmünster wuren Zustiimmungserkläsungen eingelaufen.
Auch in dem — Bayern haben sich zahlreiche und küchtige
Feuerwehren (an deren Spitze die Augsbnrger) entschieden für das
Metz'jche Gewinde erllärt. Wegen Benützung des Staatstelegra⸗
phen, dann der pfälzischen Eisenbahnen und der Bahntelegraphen
zur Anrufung und Leistung nachbarlicher Hilfe bei Feuersgefahr
hat der Ausschuß in obgedachter Zusammenkunft die Einreichung
weier Gesuche an die kgl. Kyeisregierung und an die Direction
ner pfälz. Bahnen beschlossen 7

f Ueber den vedauerlichen Unglüdsfall in Liverpool, bei
velchem in Ganzen sechzehn Personeneun das Leben verloren haben,
iegen jetzt ausführliche Einzelheiten vor. Da die katholische Ge⸗
meinde aus 7000 Mitgliedern, meist Irländern bestehl, die Capelle
aAber nur 2500 Personen zu fassen vermag, so wurde jeden Sonn⸗
hag in dem Schulraume unter der Capelle, welcher mit dieset durch
die nämliche Thür ins Freie führt, ein besonderer Goltesdienst abe
zehalten. Beide Räumlichkeiten waren gedrängt voll. In dem
Schulraume unterbrach ein Betruͤkener den Goltlesdieust. und di⸗—
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        Vemeinde schrie, man möge den Störenfried hinauswersen, stampftel!
mit den Füßen und machte einen solchen Lärm, daß Jemand auf
der Straße, der vermuthlich bei dem hellen Kerzenschimmer ein
Anglück vermuthete, Feuerlärm schrie. Hierauf wurde die Bestürz⸗
ang ik Copelle und Schulraum eine ungeheure.Einer suchte“ sich
zor dem Anderen zu retten; eine Frau sprang von der Gallerie
der Capelle in das Schiff, und ehe es noch möglich war, den
Sachderhalt aufzuklären, hatten fünfzehn Personen das Leben ein⸗
gebüßt, während mehrere gefährlich verlezt wurden, von denen eine
bereits gestorben ist.

empfohlen worden Dagegen warnt G. Jolkob in den Landw. Bi
rür Schwaben und Neuburg vor diesem Mittel. Nach seinen Beo—
»achtungen A wird jeder Tropfen Petroleum, der auf den Stamnm
»der Ast eines Baumes fällt, von der Rinde aufgesaugt, und et
durchdringt das Petroleum, wenn man den Baum dami bestreicht,
alle Gefäße, hindert das Aufsteigen des Saftes und bewirkt häufit
Abwe fen der Blüthen und Früchte. Krautartige Triebe, dami—
bestrichen, sterben fast augenblicklich an den Spitzen ab, und häufi—
tritt der Saft ganz aus ihnen zurück. Johannisbeersträucher, mi
einer Gießkanne, Wasser übergossen, in welches der vierte Theil
von einem Schoppen Petroleum geschüttet war, ließen sämmtl ich
Früchte fallen, und viele Blätter verdorrten ganz oder theilweise.
Am ftärksten zeigten sich die schädlichen Wirkungen an, Pflaumen.
und, Apfckbäumen; härter scheinen Kirschen und Birnen zu sein.

Caudwirthschaftuhes..
In neuerer Zeit ist das Petroleum dielfach als probates
Mittel zur Vertilgung aller Insecten, besonders auch der Blattläuse.

Theilungsversteigerung
Samstag den 12. Februar 1870, des Nach⸗
nittags uml Uhr, zu St. Ingbert, in der Be⸗
hausung des Carl Gros, lassen die Kinder
uind Erben der allda wohnhaft gewesenen und
berlebten Eheleute Carb Gros senior, im
Leben kal. Steuer⸗ und Gemeindeeinnehmer,
und Maria; Magdalena geb.Cusier der
Abtheilung wegen öffentlich in Eigenthum
vcrsteigerrꝛ:: 6
14 Decinalen Fläche, enthaltend ein
zu Ste Jagbert au der Kaiserftraßege⸗
legenes zweistöckiges Wohnhaus init Ein ·
jahrt, Scheuer, Stallung, Hof, Garten und
jouͤnigen Zubehörden, neben dem stödtischen
Hospitale und Joh. Joseph Heinrich.
Horn, iigl. Notar.

7
Ausverkauf von Ellenwaaren.
Um mein Ellenwaarenlager rasch und gänzlich
aufzuräumen wird von heute ab zu folgenden Prei⸗—
sen ausverkauft: — —

Siamoi 3 *8 F 2441 tr.“ per Ellen J J *
Cattun .. J—
Feinsten Tibeth. r
rein Leinen Tuchn i I,—
V breite Vam ab αν r. ee
ditto 9 fr. 3
halbleinen Unterrochtoffe 10 kr
Eine große Parthie rein wollene Kleiderstoffe welche für 48 kr. bis
* fl. verkauft wurden à 28 kr. per Elle.
Eine große Parthie Rippsund Doppelripps, à 20 kr. per
Elle.“ Sämmtliche Tücher, Bouxkins und Dopeltücher werden von heute
ab 4 1 fl. 48 kr.per Elle durchschnittlich ohne Unterschied des Stoffes
verkauft. — *
C. Apprederis.

— —
— —
4

Der weiße aͤer
—43 3
Kräuter-Brust—
Syrup
von
Dr. med. Hoffmann
st das beste Hausmittel bein:
Husten aller Art, sowie
SHals⸗ und Brustübel.
Zu haben in Fläschen ä 27 und
54 kr. bei
—IJ. J. Peters
in St. Ingbert.

232 3420 34* 9
Spileptische KRrämpfe (Fallsucht)
heilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. KillIinch

in Berlin, Mittelstraße 6. — Vereits über Hundert geheilt.
Feue rocccherungsbank f. Deutschland zu Cotha.
Zufolge der Mittheilung der Feuerversicherungsbank für Deutschland zu Gotha wirt
dieselbe nach vorlaufiger Berechnung ihren Theilnehmern für 1866

coa. 73 Prooont
ihrer Prämieneinlagen als Ersparniß zurückgeben. —

Die genaue Berechnung des Autheils für jeden Theilnehmer der Bank. sowie der
vollständige Rechnungsabschluß derselben füt 1869 wird am Ende des Monats Maid. Is
erfolgen. —

Zur Annahme von Verfich rungen für die Feuerversicherungsbank' ist der Unterjzeich
inete jederzeit bereit. 33
Srrtz Panzerbieter.
Sül enfrüchte.
von jüngster Ernte und gutlochend als
nn
Erbsen
Linsen
mpfiehlt

34

C
r 3— 22 ——
Melalproisee
bei Keinrich Isaac.
I. Prâûùma ungarisehes Mehl.

1 Pfuude 8 ir.

55 38

10 1fl. 1588,

30 288
—A—
II. feinst ptalzern Sehw img-

1 Pfund 7 kr.

— 38

10 1fl o

20 2,5

23 23238
III. Pfülaor Veiame hl.

JPfuud 6 tr.

— 29
— 555

20 75 Ufl. 822 24
22320
In Sacken k 200 Pinund billiger.

PrGismedacllen
Altona Paris Line
Assd 1so 1660
darker &amp; Pobuda

Könial. Hoflieferanten

Stuttgart

einpfehlen ihre vorzüglichen
(hocoladon,
zu haben in St. Ingbert bei
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Fritz Panzerbieter.
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Nuͤrnberger

Ohseann at

Pri ia Sehweizer EKàãse

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stets vorräthig bei

GG.Scherpf.
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Kedaltion Druck und Verlag don FJ. X. Dem eß in Et. Inobert. — J— F ———

22——
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        2
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59 2 7 J
3238
J
3223225 233332373
3 — —25 —— 33 62367
3353825* 252327* — 135
J —
* 3 1 —— 334358
338 5 3385 235 32537
3723353*388 7331835335* 3 23333238 3337853
JJ 33858 23
3333328338 18533587 ß 53 348 283338
57733333* 33
— 33 3332 25 3 32
* 3383 33* — — 5355 323335
78 2335* — 25*53 825581 78 3523 552535 5* 2237 *
—3523537 653 25353 1855 F 282 *
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J A — * — 373 —* 2252
J
5285 222 225 52 53373333 383323 —— — ——
37753735733535 3335335 8323— 235 38 3533475* 2 853535727
* ẽ 2533 »7 —A—— 5 —8232 138263 2538 53* *52
J
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2 2385333 25 *
— 5152537
33 336 3— 33
szs58 * 52638* — — 22
1372575 3— 533375555
5*2* 2532527 A 22237 25 z3253 334323 583 2 28
72 38333335 335 2. 35 —AA—
* S ⁊2* 23 2 * —22 5324 * 7 2* 227 * 5335 5 *
5 —— 23* — 73238 3223 5 — —— X2 —A 23 38
344 633755 36 J 55
— z5238 35* 233225 85 35834 3
2235* 2833 726 33 322 36 —
2841 3737 —A 3 I? — — ———— I
782 8 ——3522*55 —E— 25.2 2 * 2S22 —J 8 —
J
— 2 * —— »77 22 — 83* * 225 — —
253* 87 — ———— —382 53575*
53 5 3344738 3338 47
255 555 — 5572 3353233 —— 5335 35* 33* 33**833
35533 238 327 z2532385* 7778 8
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Lenmer) erscheint woͤchentlich vier mn al: D. ien ztag, Donnerstag, Samstag und Sonn taa. Abonnementspreiz vierteljährig 42 Krir. eder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krar. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. —

hruar — * p e F 1870.

48 18. Dienstaa.
— — —— —
Deut schland.
Muünchen. Der Adreß⸗Entwurf, der Majorität des Aus
chusses der Kammer der Abgeprdneten lautet: „Allerdurchlauch ·
igster ꝛc. ꝛec. .. Dem Rufe Ew. königl. Majesät folgend, nähert
ich die allerunterthänigst treugehorfamste Kammer der Abgeordneten
en Stufen des Thrones, heseelt von dem Eifer treu gewissenhaft
ie Bedürfnisse des Landes zu erwägen und, so“ diel an ihr ist,
Fem baherischen Volk den innern Frieden wieder zu geben, dessen
Trübung Ew. Majestät mit uns beklagen. 2. Ew. Maj. königl
Wort: —„Alle Verträge, welche Ich mit Preußen und dem nord—
seutschen Bunde geschlossene habe, sind dem Vande bekannt“ —
egt den Grund zur Beruhigung der durch ein schweres Schicksal
tschütterten Gemüther. Nie wird eine Lockung zum Bertragsbruch
ei unserm Volk Eingang finden. 3. Aber wir leben in einer
Zeit, die zu entscheidenden Krisen führt und wo von europäischen
gechiszüständen kaum inehr die Rede sein kann. Die Vertreig
nit Preußen sind erfahrungsgemäß der Deutung fähig und die
noͤglichen Deutungen verbreiten Beängstigung im Volke. Daraus
entspringt unwillkürlich das“ Verlangen nach einem Leiter unserer
wswärtigen Angelegenheiten, dem das Vertrauen des Landes ent
Jegeugetragen werde. 4. Wir stehen ein wie ein Mann für di—
Integrität der deutschen Grenzen; und auch die Hoftaung ist in
uͤng nicht erloschen, daß eine nationale Verbindung auf der Basis
zes gleichen Rechts der dentschen Stämme dereinst sich verwirklichen
verde. In den erhabenen Worten Ew. k. Majestät fiuden wir
zas eigene Programm uunserer æbenso deutsch · als bayerisch · patrioti
chen Hoffnung wieder. 5. Auch im Innern werden wir keiuer
hesonnenen Reform unsere getreue Mitwirkung versagen. Nachdem
zber durch eine Reihe neuer Gefetze dem Lande erhöhte Leistungen
zugewachsen sind, so sehnt sich das Volk zugleich Wege der Reform
ingeschlagen zu sehen, welche zu annähernder Entlastung der
Staatsausgaben zu führen geeignet wären. 6. Von ueuen Gesetzen
erwarten wir, daß ihr Geist nicht den Gefühlen und Anschauungen
des Volks entgegen sei. Daran ist das Schulgeseß gescheitert, nicht
in einer Scheu vor vermehrten Kosten für Schule und Lehrer.
J. Den unmittelbarsten Einfluß auf die Stimmung im Lande übt
»er Geist, welcher sich in der Ausführung der Gesetze und in der
Berwaltung kundgibt. Das baherische Volk, monarchisch von
tatur, kaun und wird nicht verstehen, daß die Machtmittel des
Ztaats einer Partei dienstbar sein könnlen. Das bayerische Volt
st konstitutionell von Geburt, aber es will keine Parten-Regierung
3. Umsomehr auerkennen wir mit dem allerunterthänigsten Daut
den hochherzigen Entschluß Ew. Majestät, durch ein zkues Wahl—
zesetz auf der Grundlage des directen Wahlrechts —2 Miß⸗
zxäuche abzuschneiden und der im Boltẽ lebenden Ueberzeugung zu
ziuem getreuen Ausdruck zu verhelfen. 9. Gott der Allmächtige
egne Ew. Majestät für die warme Liebe, deren Ew. Majestat
reues Volt immerdar versichert ist, und die wir an unserm Theil
uu verdienen nach bestem Wissen und Gewissen bestrebt sein werden.
xw. Maj. treugehorsamste Kammer der Nbgeordneten.
Modifikationsanträge der Angeordneten Dr. Völk, Dr. Marq.
Barth, Fischer, Dr. Makowiczka,« v. Stauffenberg und Genossen
uu dem Entwurfe einer Adresse auf die kgl. Thronrede: J. Nach
viederholten Neuwahlen vor den Thron Ewetgl. Wajestät berufen,
erwiedert die Fammer der Abgeordneten den kgl. Gruß mit der
Bersicherung ehrerbietigstere Treue und Anhänglichkeit. 2. Mit
kw. kgl. Majestät beklagen wir den Grad der Heftigkeit, welchen
)er Widerstreit det Meinungen! in der letzten Zeit erreicht hat,
owie die vielfach verbreiteten irrthümlichen und beunruhigenden
Votstellungen. Vorurtheilsfreier Prüfung und unbefangener Vater⸗
andsliebe wird es hoffentlich gelingen, jene Vorstellungen, welche
den innern Frieden des Landes untergraben, zu zerstreuen. Um
o mehe wird dant Ew. kgl. Majestät Regierung, getragen von
er aufgeklärten Volksmeinung, mit Erfolg an der Lösung der
ohen Aufgaben —arbeilen können, welche die ernste Zeit und die
chwlerige Lage des Landes gestellt haben. 3. Weder durch die

Verträge mit Preußen und dem norddeutschen Bunde, noch auch
zurch eine enge nationale Vereinigung der süddeutschen Staaten
ntt dem Norden sehen wir die bexechtigte Selbstständigkeit der
eutschen Stämme bedroht. Möge-es Ewnkgl. Majestät gelingen,
zurch entgegenkomm'nde Mitbegründung der bundesstaäatlichen Neu⸗
zestaltung Deutschlands die Gefahren, welche in der zetzigen
Isolixung Bayerns liegen, abzuwenden und zugleich den Einheits⸗
taat fexn zu halten. Dann wird die festbegründete Macht und
Hröße, die Freiheit und Wohlfahrt des deutschen Vaterlandes au
»en wohlberechtigten und: wohlberdienten Fortbestand der Einzel⸗
daaten gebunden sein. 4. In Folgen der veränderten Gestalt,
velche die Ereignisse des Jahres 1866 Deutschland gegeben haben,
st der Weg nahe gelegt, welcher zur Losung des im Jihre 1848
egebenen und vom Volke mit Jubel aufgenommenen Fürsterwortes
ührt. Mit der Ausbildung des völkerrechtlich anerkannten nord⸗
zeutschen Bundes zu einem deutschen Bundesstaate, ist die
Pahrung der Grundlagen unseres Staatshaushaltes und die
zelbstftandigkeit im Innern, insbesondere die freiheitliche Ent⸗
vichlung Bahernssehr wohl vereinbar. 5. Die erneuerte Ver⸗
icherung aus königlichm Munde, daß, wenn die Pflicht ruft,
inser Land an die Seite des mächtigen Bundesgenossen für die
khte Deutschlands, mit der Baheins Ehre ohnehin unlöslich ver⸗
vunden ist, einstehen werde, wird als gewichtige Friedensbürgschaft
llüberall um deutschen Valerlande den lebhaftesten Wiederhall
inden. 6G. Die Kammer der Abgeordueten fühlt sich einig mit Ew. kgl.
Majestat in den Bestrehungen, an dem Wohle des Volkes im Geiste
er neuen Gesetzgebung fortzubarzen. Unheilbar würde die Wunde sein,
velche das Verlassen des so lange ersehnten und noch der Vollendung
arrenden Reformwerks der Votksentwickelung schlagen würde, die für
die Macht und Geltung Bayerns mitbestimmend ist. 7. Wie
xẽw. kgl. Majestät, die Lage und die Bedürfnisse der Zeit erken⸗
jend, bisher die sociale Gesetzgebung mit fester Hand geschirmt
jaben, so möge auch fortan Ew. kgl. Majstät Regier g die Wie⸗
»eraufnahme und Weiterführung nothwendiger Reformen, wie: die
örderung dee bürgerlichen Selbstverwaltung, die Revision der
zreß⸗ und Vereinsgeseßgebung, Reformen auf dem Gesammigebiete
es Unterrichts, insbesondere die zeitgemäße Hebung der Volks—
hule und die Aufbesserun, der finanziellen Lage der Volksschullehrer
est im Auge behalten. 8. Wir werden den Voranschlag der
Staatsausgaben gewissenhaft prüfen und in treuer Pflichterfüllung
jegen Ew. kgl. Majestät wie“ gegen. das Volk, das von seinen
Zertretern jede zulässige Sparsankeit erwartet, an Steuern bewilli—
sen, was die geordnete Fortjührung des Staatshaltes gebieterisch
sordert und was zugleich dem Volke jede moöͤgliche Erleichterung
Jewährt. 9. Der vom Throne kommenden unumwundenen Aner-
ennung des Werthes, welchen der getreue Ausdruck der im Volke
ebenden Ueberzeugung für die Regierung des Landes hat, können
vir nur die dankbarsten Gefühle entgegenbringen. Freudig werden
vir die Vorlage eines auf Grund des directen Wahlrechtes aufge⸗
zauten Wahlgesetzes, das zugleich genügende Bürgschaften für den
Jetreuen Ausdruck jener Volksüberzeugung bietet, begrütßen. 10. Die
veiter in Vorlage kommenden Gesetzentwürfe, welcheEw. königl.
—XD
ind jener Gründlichkeit berathen, welche die hohe Wichtigkeit der Gegen⸗
tände erheischt. 10. Gott erhalte den König, dessen Herz sein ganzes
Holk in warmer Liebe umfaßt. Möge Ew.kgl. Majestät der höchste und
hönste Lohn werden, nachdem ein edler Fürst trachtet: Das Glück
uind die Wohlfahrt des treuen nnd dankbaren Volkes! (Adler. Adt.
Alwens. Bätz. Dr. Marq. Barth. Borger. Brandenckurg. Crämer.
Froisant. Dingler. Eckart. Fischer. Tieeischmann. Föckerer. Dr.
Frankenburger. Frickhinger. Fries. Gaͤctner. Gelbert. Golsen.
Hrininger. Herz. Hutschrnreuther. Jakob. Kolb-Bayreuth. Kraußold.
dampert. Langguth. Levi. Leyrer. Lotz. Lauis. Dr. Makowiczla.
Dr. Marquardsen. Oertel. Ritter. Rothhaas. Sauer. Dr. v.
„chauß. Schmidt. Karl Schmidt. Wilhelm. Schmiedl. Sellner.
ʒeybold. Sittig. Soergel. v. Stauffenderz. Stockbauer. Strauß.
cisllmann. Trendel. Umbscheiden. Dr. Völk. Wand. Zur Zeit
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        suspendirt sind: Britzel meier. Dürrschmidt. Hocheder. Kasiner, Wien, 26. Jan. Wie wir pernehmen, hat die preußisqh
snorr. Kraus. Kühlmaun. Thomaß. Beurlaubt: Jordan.) Krgierung aus Anlaß der mit dem J. Januar do J.vollzogen,

München, 27, Jau,Gillgeordnetenhaus ). Allgemeine, Uebertragung des Deinisteriumg deß Reußern auf den norddeuse,
Debatte. Hohenlohe legt die Grundsätze feiner Politit dar: Ern Buud officiell die Erllärung äbgeben lassen, daß mit dieser Meß
jaltung des Zusammenhanges der süddeutschen Staaten mit Nor⸗ regel der norddeutsche Bund der Rechtsnachfolger der von Preußen
den, Wahrung der Selbstständigteit Baherns, Unmöglichteit der abgeschlossenen Verträge sei. — Die Pariser „Liberte“ bringt die
Bründung eines Südbundes. Dr. Sepp: Der Ingstinkt des kurrose Viittheilung, die Abberufung des Fürsten Metternich werd⸗
Volles fürchtet von der Politik Hohenlohe's für Vayerns Selbst- in den dortigen politischen Kreifen als richtig bezeichnet; man fügf
pändigkeit. Dr. Schleich sieht Sefahr in den Schußbündnissen, derselben hinzu, es sei nicht unwahrscheinlich, daß der Reichskanzie
—— Zrußbündnisse ünd Urjache der .Militärlasteit seien'; oon Beuft seibst an“ dessen Stelle zum Gefandte ie Oeftereichs!n
*x will Aufllarung übet die? Stellung ———— Kurz Paris ernannt werden foller αα ια
greift die —AJe en — ESESpanien.

Hörmann rechtfertigt sein Verfahreu. r. Boölk hält den 7 —
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die Selbstständigkeit Bayerns bedrohe, welche die Fortschrittspartei, salung —— en —* — eu Vricfe ehebt den
durch die Mittel ihrer Gegenadresse sichern wolle. Lucas versucht, * ee Ailiage n 8 dꝑ Pri derselee haue dwe
d. Hörmann' und Völk zu widerlegen — mit schwahen Gründen J tlage gegen vch P mi
d fcwacherer Logit Isabella ein geheimes Eiverständniß angeknüpft, um den Prinze⸗

Visn uchen 28. Jan. Die k. Staatsministerien der Justiz on. Asturien auf den spanischen Thron zu bringen. —

und der Finanzen verlangen vom Landtagzur underweilten Durch Zürkei. i
ührung der neuen Civilproceßorduung die Sewilligung einer Vor.· Konstantünopel, 27. Jan. Die „Tuuquie“ melde
ichußsumme von 150, 000 fl. und zwar 95, 000 fi. fut Instandsetzung Die Pforte ertheilt den Befehl, den entfallenden Betrag für
der Lokulitäten. bei Den Gerichten, 830,000 fi. für Erganzung der zom Khbedive abzutretenden Panzerschiffe und Hinterlader nd
nnern Einrichtung. 20,000 fl. jür Organijation des Gerichtsvoll- sem 831. Januat auszuzahlen.
ieher⸗Inst:tuts, 5000 fl. als Meserben. Es wird dem Ermessen ——
der Kammer anheimgegeben, ob nicht zur Beschleunigung der Sache — 3 e r w i schten.
zieses Vorschuß-Postualat in Formeeines Zusaßartitels zu den Die Lbsn ug der Frauenfrage, heißt es
Gesetzentwwurf über“ die provisorische Erhebung der Steuern pro einer Erzählung von Clara Nebe in der neuesten Rammer do
1870 bewilligt werden könnnte. .45 .Das Neue Blatt“, welcher wir diesen bemerkenswerther. Pa ssu—

Maunchem., 30. Jan. Qu der diefen Nachmittag bei Sr. entlehnen, „ist die Zukunft vorbehalten, ihre Segnungen kommien
Naj. bem Koͤnig stattfindenden Tafelusind außer den Weinistern der heutigen Frauenwelt noch“ nicht zu Statten, die Erziehrn
nud diejenigen Reichsräthe geladen, welche in der Rammer gegen Eurer Toͤchter wird noch nicht in ihrem Sitzne geleitet; deghal
die Adresse gestimmt haben — ein: Unrans, der jedensalls be⸗ eid doppelt wachsam, Ihr Ellern, die Ihr Euren Töchtern ein⸗
zeitzucud ist und im Publikum freudigen Sensation erregte. Es teine austommlichen Mittel zu hinterlassen habt .. hütet m
wird heute auch vwielfach bezweifelt, ob Se. Maße der König die Allgemeinen Eure Töchtor por dem vieltöpfigen Ungeheuer, Vie
Deputation der Kammer Der Reichsräthe, welche mit der Ueder⸗ wisserei,! Gebt ihnen die bestmögliche wissenschaftliche Ausbil ung
zeichung der Kammer- Adressebeauftiagt rist, einpfangen werden. vor dem Vorurtheil aber, daß — außer ihr — Erlernung u
Daß den König diese Adresse, jpwoht mas den Jahalt als den Ausübung vieler Fertigkeiten und Künste sich gehören, befreit Euch
sern derselben betrifft, sehr nnangenehinberührt, wird vielfach denn Sechserlei hald konnen 7* das ünselige Kesultat dieses Vor
jersichert und erscheint in der That auch leicht ertlärlich.! artheils — wiegt nicht Einerlei auf, das man ganz kann.“

3 5 — * Sax F.
Gaeschaäfts⸗Empfehlung.
Ich mache einem verehrlichen Publikum von Si. Ingbert u. Umgegend die ergebenste
Anzeige, daß ich mich als Kunst⸗ u. Schönfärber n hiefiger Stadt etablirt habe,
und empfehle mich im Färben und Drucken aller Ärten Stoffe, als: Woll
Baumwoil⸗ Kattun- und Seidenstoffe.. 5 F—
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werden mit den neuesten Vtustern dedruckt. 55 —A00
Prompte und billige Bedienung zusicherad hittet umn geneigten Zuspruch

J. Flein, Kunn⸗u. Saoönfärber
wohuhaft bei Nic. Kimmel, Tuͤncher.

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Der Nnterzeichnete seither prakt. Zahn
grzt in Speher, hat sich in Kaifere
la utern niedergelassen, und ist dom 25
ds. ab in seiner Wohnung. Gaugaß—
vis·a-vis der Wagn r'schen Brauerei
consultiren.

— —

— — —

Worms, den 28. Januar.

Wir notiren heute: Weizen 11fl. —
bis 11 fl. 15 kx. Roggen 8J. 30
bis 8 fl. 35 Iy. Gerste 9 fl. —
bis 9 fl. 10 tx. per 100 Kilo Hafe—
Afl. Bolfr. bis 8 fl. — tr. per 60 R
Mehl per Partie9 fl. 10 kr. bis 9
15 tr. Roggenmehl — fl. — kr.bis —
—kr. Roggenvorschuß 8 fl. 50 kr. bi
9 fl. — Ke Weizenvorschuß 12 fl. 4r.
bis 13 fl. — kr, Blümenmehl. — fl. —
bis — fl. — hx.“ per 70, Kilo., Repe
— fI. — kr. bis — fl. — kr. per
Kilo. Rübol ohne Faß 23 fl. — tr.
— fl. — kr. Leinsl ohne Faß —

— kr. bis — fl. — kr. Mohnok ohne aa
—fl. kr.s bis fl.tr.

50 Kils. Repskuchen — fl. — kr.

— fl. — kr.Branntwein — fl. —
bis — H. — fru

* re * 8 e
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Die täglich mehr um „ich, greifenden Fälschungen der Chocoladen machen ein Product
wie es; sein Joll —, pure Cacao uuit Zucker — jast aur Selleuheit. Genlahlene Cerealten,
Fette, Farbe und Gewicrze sind oft der ausschließliche, Beltand von Erzeugnisfen, toelch—
alsn Chocolade verkauft werden.

Es ist ebident; daß auch der reelle Fabrikant hierdurch in Mitleidenschaft gezogen
vird. IUm unfererseits jedem Mißtrauen zu begegnen, haden wir unsere Chocbladen—
Fabrik in ihrem gonzen, Umfange unter saniuäts-polizeiliche Controle gestellt. — Die Auf⸗
ucht wird durch stetige Anayse, sowohl der zur Berwendung koumenden Wohstoffe als der
ertigen Produlte gehandhadt und hietet den Consumenten die sichere Garuntie, eine der
wesundheit durchaus zuträgliche Chocolade zu genießen.

.Wir empfehlen ganz besonders den Herren Aerzten und Apothekern, Verwaltungen.
pon Hospitaälern und Peusionen u. sere Cacao⸗Erzeugunisse, welche in Tafeln, gepulvert und.
zatöli in den hauptfächlichsten- Geschüften: Deutschlands kauflich. sind. *

frenzg Stellwepk &amp; Söhe in Köln sa. Aheön.
Mtainz, den 28. Jamer
EGruchtpreise.) Weißmehl das Ma—
er à 140 Pfund — fl. — fr. — Rog
genmehl e fl. — fkr. — Weizen (200
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enissteier Hand zu verkaufen. 20 twe haforUso Pfdn 4 fl. Itr
in St. Ingbert. Faboh Ruhmianuu. bis 4 fi c r
* »—2 —2——— — ———⏑⏑ — — — — 28 —&amp; * * 4 — —
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—— — —3 1222 22 22—
33833333 55 2338 3 3333 33——3333333373*
25325355 23832 54538* E *85 33 333 3 233
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55 78 3 38 3836
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— 2* — 2 7— 78555358

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——— 558253353 — 33576 — —————

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— 25 — 359 2 295 5 222. 237 —8* * —

4273 2385333513323. 25533273333

23 ——— — * 3 25*3
— 9»3 5222375 533222* ; —— 125 52 3

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75— 33 * 2252 — — 8 — *52 232228 *
—5 53837 6* 2 53 22 25 — — —* 22 * *.
—i * 25 * 8 7 2237 —3 5fe8 7 —253522 22
22832 583326 532.55 232 273. ——
2 323 323 52323,322 * 2.2 2223 5 2 —

78 — 2 23853 323*73 — —— *27 S—
* ——— 3823 ——522 522 75 2 — —
—— 5*3 2 — —
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* —7 7 25 *564 —3 2 8 ——

——— 2 S * — 3. 2 5882 — — *

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23 2 3 202 51122
2. * 1537 2⏑ — ——

2 2 — 2 — 2 ———— 5.7 * — * *

25358*5 *83. 53* 322
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22.* 558 5 — — J—
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2272352 2,383 32 78

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2* 2 —67* *55222.5
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——— 5 3345 23 —3
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508 85 525 7 ——
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233353587 — 58328 * E
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375803272 —583233
2—25— 5 33 3553535
35 553528 33 — 7— *325
22 * 32512 — 5323533 2 27
8333—376* 2* —5832
J——
22538 2528 857 3
8 5 5 2383282— 3 2225
38 38233 823368*
—I —358

— —32 — 22 3—

3——3 322 —3332* *
——3— 5. —3322326
3 2,3 23 ——
22·5 5.3 888 —— —
53333333*23 28
8,3333 2233
271422 ——3 8 52
5227 —

255 5— 315
22333 37 22 — ———

23 22* 5. *
2 277 2 22—.. — *22
—233533 523 3822727225

22722 ⸗
5383 323.22 3.3 28, 38 2282
4 82 3 5*2 — 2 —
2 53252 533332 5 532.5 5 23
—— * 3 7 7 S 2 —AV—— e3
33 2 82 5 222385582 22 2.
⸗ — — *283— 27* 582—35522337*
Eã a — S2 2 22 5 — —* * —A — ———
—Xc 225 55227 — 8— — 22 —5355
Qe⸗o ——V 32 52838257— 85*
2323333 —25 528* 28 2502552 I
23332327 2538332.53 532233837 316
223822 5552 2 223323.8
3 3 223285 13272.*325 52333 28 *
A— 53 37337 *7.28
23 22530* 52853 27 *22 2353
2222 3 33 — * 255355325 5
2 2232—57— 82055 25535233 5
23333.3 5 — 4 2 — 2 3 2
72 — *2 *33 *25333
— .58 235*23 3338
— 27— 060 *— — S 5* —
* — 23 ⁊ 72 * — 2 3 *5* *
* 37 * —E 77
5 28323533 *38 —*5833 2837*
7 —A 5323572 5833
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233233 325 222 32 7 * *
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2 * —52 *
383 2 53537 —25
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28— 82*8
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33*58128 23335 35323238
2 3338*8* 135733 5838 283
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28 325 828 2333 577
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vgeshtrewhenene Wctte 79 Ser E üteledad
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der — aer Aund daß mit dem Haupbiblaite perbundene Unterhaltungbblatt mit dex Dienstags⸗Donnerbtags⸗ und Sonntags⸗
Lumnmer) erscheint wochentlich vier al: Diiemzstas, Donm ar t aa, Saams bearg und Sonntaa.“ Abonnementspreis viexteljährig 42 Krur. oder
12 Silbergr. Unzeigen werden mit 8 Krzr. dne dreispaltige Geile Blatischrift oder deren Raum berechnet. 62
Xe 49.* —E Donmerstaa, Sebruar 4870.
aDeutschland.
Mämncth'en, 81. Jan.“ Der k. Kämmerer und Legations-
ath Friedrich Frhr. v. Truchleß Wetzhansen wurde zum außer·
rdentlichen Gesandten und Bedollmächtigten Minister am russischen
hofe berufen. .
Mü'nuch en, 31. Jan. Der Reichsrath Universitätsprofessor
ind Stiftsprobst Dr. d. Dolliuger hat an den Magistrat der
Hiadt Munchen folgeudes Schreiben. gerichtet: Meine hochgeehrten
derren Lo Der Beschluß, welcher laut öff ntlichen Blaͤttern in der
Sitzung des Magistrats mit Stimmenmehrheit gefaßt worden ist,
nit durch: Verleihung des Ehrenbürgerrechts eine Auszeichnung und
qn Vertrauensvoium zu gewähren, kanu mich an sich nur mit dem
ebhaftesten Dankgefühle degen die Männer erfüllen, welche mir
iesen öffentlichen Bewris ihres Wohlwollens und der guten
Reinung, die sie von mir hegen, zu geben vbeabsichtigen.“ Wenn
q es nun gleichwotl für Pflicht halte, dir mir zugedachte ehren⸗
vosle Auszeichnung 'abzulehnen, so —XD
zingeben, daß so einsichtsvolle Männer wie Sie, meine hochgeehrten
derren, sich in meiue Vage'dersetzend, die Gründe. die mich da zu
ewogen, versteheun nude würdigen, und mirn deshulbe IhrWohl⸗
ollen, auf deffen Erhaltung ich hohen Werth lege,nicht entziehen
derden.“ Alsein? untergeotdnetes Glied an dem großen festgefügten
Dreganismus des geistlichen Standes habe ich meht Verpflichtungen
As vBefugnifse und nurdie Combination: so außerordentticher
Amstünde und dringeüder au mich ergaugener Aufforderungen kann
ee neinen Augen sowohl, als denen meiner Standesgenossen
— Doo Weise, wie es gesche
hen, mich an die? öffentliche: Meinung in Deutschland gewendet
sabe. Das Aufsehen, welches die Sache in Munchen vereits erregt
jat, schien mir zu ertzeischen, ineinet vffentlichen Erklärung die
hründe meines Verhaltens darzulegence Ptit dem erneuerten Aus-
xxucke meiner hochachtungsvollen Dankbarkeit verbinde ich die Bitte
im die Bewahrung Ihrer gütigen Gesinnung gegen mich und zeichne
zochgeehrte Herren Ihr ergebenster J. v. Döllinger.“
'Münshen, B8J. Jan.« Hier ästardie Erbitterung“ über' die
Adresse der Reichsräthe wid der Ultramontauen in der Abgeord-
tetenkammer unter der Bürgerschaft, eine allgemeine und sehr große?
hielfach sind 'aus' dem Schooße der Bürgerschaft schon Vorschtaͤge
jemacht worden, eine große Volkspersammluns gegen das reaktionäre
Treiben der Ultramontanen abzuhalten, dort einen Deputation zu
vählen und dem Könige durch dieselbe die Anschauungen uud
Büunsche der Pehrzahl der hiesigen Bevölkerung offen fundzugeben.
Man hat alle Mühe, solche Kundgebungen zurückzuhalten und · die
kinwohner der hiesigen Sladt zu bewegen, hiemit bis zum Abschluß
er Adreßdebatte zujuwärtenn. Sit werden sehen, ehe vielleicht acht
Tage ins Landigegangeri', siud, werden die hiesigen Vürger eine
roßartige, sich jcdoch innerhalb der gesetlichen Schranken bewegende
ete gegen. die Herrschaftsgelüste dee Ulttambnianen
nachen. .. ..
München,. 31, Jan. Nach dem der Abgeordnetenkammer
horgelegten ordentlichen Etat der Militärverwaltung für die Finanz-
eriode 1870/7 1ergibt sich ein Postulat von 15700,000 Gulden
ind werden sonach 742,000 Guiden mehr als in dem Budget für
868/60 (14,957,824 fl.) zur Bewilligung beantragt, wenn man
ie Erhöhungev des außerordentlichen Ctats für 1868/689 in Gegen⸗
rechnung bringt,? edibt sich ein Plicz von nur 500, 000 Gulden.
Das Kriegsmenisterüm, füght noch bei Da diese Mehrung in der
)auptsache die natürbiche Folge —A—— inuden.
zahren 18707 1die fuͤr 1868/69 noch zulässig gewesenen r2Err
barungen an den Kosten dee Hificiersadspiranten, der Landwehr — eer nn —X
u. s. wW. jeßt nicht mehr gemächt werden können3 da ferner Kine — FKaufer suquteeten, 10. Februar. In dem gegenwaͤr⸗
veitere Herabsetzaug des Milikär-Etats nur auf ⸗Kosten der For⸗ tigen Landtage vorliegenden Budget
nation und zum — der Ausbildung und' Position: 2130 fletfür Errichtung aͤnes dritten Gymnasiums in
Schlagfertigleit ded Armee erfolgen koͤnnteg so sieht sich das Kriegs⸗ derlPfalz zu Kaiserslautern. —— — —
nmisterium ini driugenden Interesse des Dienstes veypflichtetechie qy r. Spe yer, L. Februar. ezente Vormittagthat vahier bie
eee Bewilligung, des Pdostulates für 1870,71 mit Pruͤfung der Einjährig⸗ Freimilligen begonnen. Es maren. 534junge-
13700 Fn mee“ u empbfeblen. als ponehin hbei Männer angemeldet. van denen sich 532 zur Vrüfung aestellt haben.

*
        <pb n="74" />
        Das deutsche Thema ist ver erste Prüfungsgegenstaud ünd lautet: I Der Polb Berezowosli, de der goßen Suzstellu
ee die Grundlage⸗nder Sitllichteit und des Weglg in Varis das Alteutape gurs den Kaiser von Rußland 4
tandes fowohl der Einzelnen als ganzez Völter d 48 wie Anaß sich ekinners, zur Deportation eere un
(Auch n Brund zu rinen Mihtrauen spotuun.) Der B— rach New⸗Caledbajen Hehzracht · Manbahandeltc, ihn —XXC
kur. —*— * — g e man S8. E, den 3ö 7 Jʒ * — — XX ib⸗
Fursten v. Hohenloͤhe unterm Portal des Ständehanfes sehr datim nicht zu schweren Arbditen. Neuerdimgs war es ihm gelnmgen
reden mit — Herrn Julius Knorr! (Herausgeber der Munchener entfliehen, aber wenige Tage darauf wurde er wieder eingefange
Neuesten Nachrichten.) Und da soll man noch Vertrauen haben!“ Man fand ihn in einem Zustande volltommener Erschöpfung;
ad⸗atn Ine Burmradau It einen Eyreume: für Damenonnenöffnedehatte feinGu Stundem dichts gegessen. Merman wersuhert/ Ken
wordeu, an ⁊walchem· WVarlesungen/ ber —X— Litemlur⸗ der geistigen gistande Berezonski's an-Blöpfinngbu 103αä r
und Kulturgeschichte, Pudagonik, dars «Wisse uswertheste⸗ncitf — »F Eins geitzemake Gefellschaft in Leui Caͤna die viele heim
Bebiete der Raturwiffenschaft, Weltgeschichte und Hauswirthschafts⸗ liche Anhänger hat, führt den Namen Faulenzer · Kluß. Wenpe
heme⸗dfhalten werden. Spöter soll auch Maũt⸗ Wesundhato Weinglies ki· a Straße mit Jemand spricht, ohne sich aßzule he
Volt zmũ hajchaltalebee- und. Botanitin den Cediplon aishenon ,
werden. f Ein seltsames Gebet. Ein Methodisten⸗Predis
eunf. Omretels b usr (Osipr)e 28 Jop. Der Osid Zig.Nwird in Conectient schloß auf Seinen j Cam⸗Meeting sein Gebet
voͤn hier deschrieben“ In mehreren en des. hiesigen Krejn folgenden Worten SHerrn eruiedtige ung, rujnire uns, Feiß ur
es zeigt fich vereite wieder dey Fledenthpus In Masuren; herr· in Stückel 5
schen ee Aussichten. Die Verrathe aee pden ti e nnze —— — 77 naie —J
verlauft. Manbefürchtet allgemiein, einen Zenen Nothstnd.⸗ — audwirt liches. ea
a . —— Jenu. Vor einigem Tagen traten; die m ——— eä vichaft Sen, —A—
er grnsondeen Jamilig. Dunt, deren ¶ Rachlassenschaft au- die sich nabe a rrre a giAlee Im Hinbüch: auf,
in oo ) Frez. belauft. ) wererdentlüch, großen: Schaden den in diesem Juhre die Moe
*56 qta ist igche Aratbet i In einer dar sehten wurfagrille auf Wiesen⸗nnuamd Feldlaͤndereien angerichiet hat, hal
Rummernder Renen.Zeitfcheift. Dasz. Reut Blatte. befindet sich dr e Pflicht, diesem gefährlichen Pflanzenfeinde, inst
kin — —— Zahlen verechnung,die ich sondere in Ricsicht auf Keins Vertilgemg gerade jetzt unsere M
der, Geschichte dar Vorbonen Line Art fatalistijcher Rolle spielt. mertjambkeit zuzuwendenn Der Schadeu den vie Nauswarsgen
Sie gründet sich abf die Zuhl⸗ 39.* Ludwig der Heilige, einer urichtet, beaehe be daß sie den Boden durchwühlt,“ die Pflamze
ee bzgrbonischen Ahuherren;, mard —Be geboren, ihres sicheden Standes berauht und deren Wurzeln zernagt. D
——— 34 liegt gisozwischen peiden Geburien emn Weibchen der Maulwurfssgrillen legen, ihre Eier, im Löcher, die
Zeitraum von 589 Jahren. Ludwch ats. Heilige vermählte sich abeg Boden graden. und zwar iin außerordentlicher Monge, der
—J ———— wiederum 339 Jahre da etmn Weibchen legn ade im · Sommer krieche
—— Norer des, heiligen Pdwin ach 4226, der Voter aus diesen· Giern die⸗ojumen aus, weiche den schiwarzen Amen
Andi XVI. Iασ dannch. 39. Jahre won Ienem. Die sohr ähnlich ündec Zur gein in ehe ie neen
Schweser ter belliven Ludivig Pritztgtier, Jiabella, ward 1225 sie meist Haufenweise in deme Voden, deieinander um koͤnnen dan
gebdreit, die Schwester Ludwig's. Xvlhe jene Unghückliche Elijuheth. durch Begiehen nu ramigem · Oel, oder auch Puach Begießen m
die wien erunterin g· Follbeil. storhen h inußteg. gerade zůde Jahre einer · Mischung von⸗Steiulohlentheer und erwas Terpenmngi zo
büter. Tα, M ort werdeie“ Wenn Rñie sich aber schon inn Boden ausgebreit⸗
zis Auch, gie geng sen Sede td em werden gewogen. haben/ damnn · zist es! gut. stelsemwt ise, in den Boden⸗ xwa La Fur
däch den vorliegenden officiellen Rapporien waren von ·je lo. 000 seefe und IFniß hrriteNöcher zu) ghahen und · diese min Pfervenn
Mann der englischen Armech8b, üben, Fuß groß, FNIG uber ausufüllsn. Beghmen vann. die balten Tage, so gieheun siche die
Fuß 11 Zoll; die Zur c dninszabt war Iwjschen 5 Fuß his 5 Peaitlwuvfaggristen im diesen Lochern zusammen und, können dann
— Zolt nümlich 848 Mann Nag den Gewithie waren durch Ausheben derselben zerstör werden — Wochsehn inih Winte
nut 35 von je οο yα ph. jνα 3019 wogen zwischen ofters gelinde Witterumg so lann diese Operation in dimais wiede
— gengegebenen Grbpt für auf · un re und man kann danm sicher sein, diqß ein essehr, um
allend geriunes Gewicht?n gelten muße Won c 1o0ä Mann angliche Zerstorungaieses schüdlichen Thieres eiutritten
tönnen 222 weder lesen noch s(chreiheu!! und 107 konnten nur — ——
lesen. aber nicht schreiben. ιαα — —— 6 —— AIe
2 M— 4324 ] AXE —9
pileptische raͤmpfe (Fallsucht
reilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Dio eit'oer O. XiIIISO
ea in Berlin. Mittelstrae B Bvereu über Hundert gehast

Frucht · Brod⸗ Fleisch ꝛe. Preis⸗
ver Stadt Zweibrücken ve8 ⸗ Februa⸗
Weizen 8fl. 31 tr., Norn — 15 1
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.. —T kr: Mijchfrucht 41. 25 tr Haje
Der Unterzeichnete, seither pralt. Zahnn Fattz , Vise Ilr. HPas
arzt du Speyer, hat sich in Kaifers —A e zotr. —
lautern miedergelassen, und ist vom 25. * 8 4 * n fl. Heu2 f!
ds. nb· in.. sener. Wobrnung, Gaugafse 28t. — roh fsl. 18 ir. per Zentner
visA-vin der Waan r's en . Braucre a Weißbrod 125 Fllogr. 10 tt.Kornbrot
Wimultirenron 3 —A pine 34 nh
BAA. ditto 1. Kilogr 7 ir. emischtbroðd 3 Hil
e ete e e

vrakt. Zahnarzt. Jeisch 1, Qual. 18 kr. 3. Qual. I6 kr

dalbfleisch 12 t.. Hammeift ich j60 6
Schweinefleisch 16 sr. per Pfund. Weir

24 fr. Bier 6 kr. per Liter, Buͤtier 30 kr

per Pfuid.

Vom; hiesigen Bahnhof! bis? zur Post *
vurde am Dieutdin ein Sandgriff vrn
iner IChbaise erlren, der wediehe Fin-
d wolle denselben bei Herrn MPofthalter
Eonra d dahier ahaeben7—

—

2424*

——
reis daitten
Altona Paris ine
igo uis7 Dbe
darker &amp; Pobuda
J— Ndwinle Honieserantru ꝓ
. Stuttgarte
enndfehlen ihre vorzüglichen Nne
Ohocoladen,
Ingber n bei
——o———

* I . * — * Aede —

Wirthschafts-Eröffnung,

Ich veehre mich ecgebenst anzu zeigen daß
zis nächsten Samstag den 5. Februgr: in
dem Hause des Herrn Kaufmann Friedrich,
neben Gebr. Maher ich eine 10*
Wirthschaft verbunden mit Restau⸗

ration
eröffnen werde. ) e
Für gute Speisen und Getränke wird
immer bestens gesorgt werdenn und'lade in
meine Freunde und Göuner' zu recht fleißi⸗
gem Besuche höflichst einn.
Pet. Jos. Schwarz, Metzget.

Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 10 Februar
Weizen 5 1. 36kr. Korn 4 FP. 151
Spelztern“—fl. — it. Spen 3 it 47 tr
Gerste4 fU. 27 kr. Haser 3fl. 49 ir
Erbjsen — fl. — kr. Linsen — f. —tr
per Zenterr.
Brodpreise: 6 Pfo. Kornbtod 20 kr.
3 Pfd. Gemischtbrob FRu trx. und 2 Pfd
Weißbrod 11 tt.“
— — — — — — —— — Z
Fodotiar —ra wren Verseo vn⸗e F31 I bert

zu bab—

Ein Acker in der Lischbach 2. Ahnung
aeben! Nic. Jung u. Jac. Selzer ist aus
reier Hand zu verkaufen.

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hiehes Dehkohiit Den Sephenüund wacht Zuecest inen tahnen Rin
te die Weltgeschichte unb wie bet Berichterstätlet! der Neusten
Rachrichten“ itffeide gesammenfagt.Vie Sthlagt von Chãrbnea
ind die von Sadowo, gtiedrich Barvarbssa i Frlidrich der Große⸗/
——— Bitz morce vnnd Rapoleon/Frau
„. Staöl und ðfr hrer Wolfram von Eschenbuch: Schiller und WGoihe⸗
Schelling und Hegel müsscal⸗ Hetfallenn nm endlich zu erhärten, daß
dern In stin kef des Volles s, der dasselhr mit Mißtranen er⸗
nsle and min Schirchen, LDessnten D on bter dirn dee r sie die
detren Sepp:und, Genossen qeitn. welcher Im st ĩ ack th d. Va zum
Baot S Jornin? lich, auswachsen konne wohei mendoch, unwille
ürlich an die Leistungen des. niederbayerischen Kraftadels zu denken
chier Weranlussung haben non nit N Und wern münte gnicht· tief er⸗
icaech; werden am. eiren mi Vertraurn. quf, nieze. Igrgeawartigen
Instande, rwenn xx von einemn se gelehrien Manne, wie Dt. Seph
Aehen wird, daß selbu An ver u Feh qudsoschlechte. sociale,
vesetze nicht zu finden friem alß, in Wahernd Dann hoͤrt man,
pie Lycealhrofessor Greil das andebliche Mißtrauen des Volkes
egen den Fürsten Hebenlohe damt usamnen hüngeabeerllürt, daß
durst ð ubet im PreußeR besitze gad da unch gewöhnli -
hem Bauernverstande der Maunn stets añ Iue Gute hänge, sy
dusse ugh Fürst H. um seiner Guter in Vreußzen witlenn an dien
n Siaale wehr vängeit, als an Bayern!Prof. Greil glaubt
dies nun wir et erklaͤrt, uicht sabst. aber sun genug, um hier in
ðd ie sein Hause vorgebracht zu werden, ist AUhm dieser ordinäre
Jusiun doch! Natürlich sind diesem Redner als Urheber des abge⸗
ehnten Schutgesetzes sehr genau bekannt die“ Freimaurer“
ind deren ilanenche Abart die .Carr vorn a ri“und mit ern⸗
ster Stimme warnt er vor einer gewaltigen Bersündigung, getrie—
ben in Bayern noch im 19. Jahrhun derte, naͤmlich vor schn ð dem
ee ee pa e n den ge—
der herxfalle, der nicht, an im ultraͤmontanen Sinne, erkenne,
daß es Gesetze und dunzen gebe, die man nicht be⸗—
oigen da'rf, weil der göttliche ne enen Ende auch der
iner Vice⸗ Bottheit 7 uͤber Lem menicht'i cheen steht. Aber
als Meister 20 dem Gebiete des geläuterlen oratorischen Geschmakes
reigi sich doch der berühmte Militärcurat, Zollparlamentsmitglied
ind Abgeordnete, Lucas. „S auhiebe, Schwefelbande,
Beschmaderec.“ sind Ausdrüde aus feinet Rede, die jedenfallz
ine Abergrohße Feinheit der Bildung aicht verrathen; noch weniger
in allzustarkes Gefühl von der, Wurde des Abgeordnetenhausts!
7 Doch genng der Exempel! Nimmt' man zu ihnen usch binzu
den Eindruck der Animosität, die fast durch sämmtliche Reden der
Altramontanen als Characketisticum sich — hindurchzieht. so ist es
vohl kein Wunder, wenn, auch auf der Gegenseite die Objectivität
ind würdevolle Ruhe, die einzuhalten man dort entschlossen ist,
»on dem Eiuzelnen nicht immer pollstandig gewahrhe werden
lonnle, und sowohl in dem Söale selbst alz auf der Tribün⸗
hieljache und sogar ziemlich heftige symnpalhische oder äutipathische
Zundgebungen laut wurden!. Erquücklich ist der Eindruck nicht,
den diz Dedalte der delden ersten Tage machte, dag fühlt Jeder-
— muß die, Geschichte eben doch einmal
verden und, daz Gute wirb sie ja doch haben. daß sit im Lande
sraußen zuͤr Aüfklarung, uind dant auch zum schließlichen Siege
ees und va Wahrhei betcgen uzßzz7
1 Miuhhen ch e n3. Febe, Fürst v. Hohenlohe ertlärte, der
dammer der Abgeordnetenen daß. Preußen keine Bedingung zum
Fintritt inden, Nordbund gestellt hätte, es Werde Mmarten,bis
ich die Südstaaten porerst verständigt und Vozshläge einbringen
viix den⸗ ν ..
Ceijn Mi tach ern, . Febr. Der König hat auch die reichs
aͤthliche Adresse selbst nicht angenommen. Die betr. königleniEnte
chließuug lautet wtun Die Adresse hat durch Ppriucipiesse Angriffe
aüf den Gesammtbestand des gegenwärtigen. Ministeriums ohne
ede thatsächlich Oder, geseßlich greifvare Begründung dem Geiste
Vlan dih aasprocen, wehen ihe n meiner Thronrede
der Landesvericetung enigegengebracht habt, und hat hierdurch die

—D . ,n 5
qg o Dfutschlaud. u e e, az
M U h ,. Setbte Meberdien AÄbresse ünd die
girehdebatze I on mandie dwi vorliegenden AIdted e Ent wilese.
en der Reichsrathe, den der ult. amontanen Kammermehrheit und
vre dortichrittsportei undevergle cht due ahgemeimen Physiog⸗
Wie vetfelhen vd wird wan ich ———— ennehren
nee dan den dem ertten eben demn HDose gesen Preußen nd
doig des Jabres 1866ein zwar verschleiertes aber dach un⸗
rtmes Verlangen nache Ministertühlen duichschimmeri. ¶ Oder
ie ber Sar allein ainnwirttches . Vertrauen wird nur dani
arüchkehren, Menn ß Ew. Wo nat· ʒüeliugt, Magner als —X
en Krome au⸗ sinden, welche ndeng⸗ anprechenden. Willen mit. der
stolenn don ondeiszveseinen-zomd dieznnn, gleicheth Weise daß
herlrauen En HMiajesist zoie Han des Londes Hesßtzen, den Kopige
scht einen indirecten aber bedeutsamen Wink geben wollen, ng ⸗
diese charucherfesten, n thatkräfton em. g Mäunenn des, Berträliens
e n e Adrefe den ltramogigiciz tritt geimas leise
ufe wei samiweipfolig aaber . Die scharfen Kralen fehlen ntut
ie sind dieleht ur uriü agegogen jn der üchetiz. Erwartaiig. dad
ie Adreßdebaite; schon Gelegenheit. geben mwerde, lie gehsrig zu
en und des dieisch des Geguers inhaues. Die Adtesp
e n een erdlich ist pyar guch snegewissesn Sinne eint
Parte jadresse · und, derlaugnet den Parteistandpunkt weder in der
aeeee eeeen dre über siei waß
weil gehalten und in staatsmännischem Geiste in wücdevollem Stylt
—EEDDDDD6
Vei der Adreßdebalte in ber Reichsraths kam merx nun
ist als characteristisch vor Allem hervorzuheben, daß es drei pro⸗
e a as ahee Ramen sind, die Ranien Thüngen, —*
Vonhhacd, welhe in derselben als Sterne arfter Groͤßt am soge ·
nannfen patriatischeni. o, ultramontan⸗-partikularistischen Himmel
lrahllen. Sie sind dafür vereits von dem berüchtigsten Organe
eahe, dem Voatersande“ des Dr. Sigl, gebührend
heraucheri worden, wodurch sie freilich, wie wir fürchten, nur in
in so überen Geruch konimen werden! Die andere höchft auffällige
Erscheimng bei jener, Verhandlung war, daß, den Prinzen Otto
voxan, alle Mitglieder des koͤniglichen Hauses mit alleiniger ruh⸗
menswerthen Ausniahme des Herzogs Karl Theodor dem Harleßjchen
Adtehßentrhurfe zustimmten und. Ddamit nicht nur gegen die gegen⸗
waͤrtige Staats ⸗Regierung, sondern geradezu gegen den Koͤnig, das
aub des verrswerhausez Front. machten.! Dieses Vorgehen,
welches überal undenicht btos in unserem Lande gerechtes Aussehen
regen wird, Jeigt auf das deutlichste, wie weil und tief der Riß
s der purch hie Gegenwaft unseres Voltes geht.! Das dritte hoͤchst
—
zaͤthe (HK. das bisherige Centralorgan dez Conservatibismus in
Bahern durch ihre Adresse und durch die Verhandlung über, die⸗
selbe einen eininen't demotratisschen Grundsaß des
barlamentarischen Lebens adoptirt hat; nümlich, daß das Ministerium
aus der jeweltigenie Majoritati Gdeh Wandes d. Arder Kammer
genommen werdero miisse. 0 3 ,
Wes nan die Adreßdebatte in der Abgeordnetenbam⸗
mee xbetrifft/ cso. ast · sie währende diefe Zeilen geschrieben werden,- Roch
im vollsten Fluffe und zwar noch immer die allge m e zne De⸗
batte. Unde mie Fagen gewiß nicht; zu viel, weun wir, ummihre
Phyfiognomie zu schildermuvon vornherein es als eine Thatsache
aussprechen, adaße aine⸗ derartjgen Debatteim Abgeordnetenhaufe
Baherrs bis jeßt noch nicht dagewesen ist. Es Icheint eben, alß
ob dien Herrwe Ultramonttuen, aucheheineir den Beruf in, fich füh—
eteneine nene AWera kinzuleitenenn Endlos fast ist dier Reihe der
Rednerz die aus dem Lager der ultramontanenPartei sich zum
Worte melden and otine endlose Geduld fast gehört dazu, die lang⸗
athwagen, wom kleinlichsten Parteistandpunkte aus gehaltenen Ex⸗
pelturxativnen mit, Ruhe anzuhsrenl denen sich besonders Die cleri⸗
ialen Mitglieder Der Majoritaͤt oft noch, dazu mite einem un ber ·
kennbaren Gefühlen von WBehagen, hingeben! Und welche Proben
geschmuckvoller; Aliktion und Redeführeng bekommt man dar zu ge⸗
        <pb n="78" />
        Moͤglichkeit ihrer Annahie fur mich ausgeschlessen.“ Uebrigens Speyer liegt unter 360 62. 15 ostlicher Länge
8 q deshalb nicht exmüden, dem-Lande die durch das Ueber— Petersburg unter 47 380 dosulicher Länge. Wie spät
maß der Parleibewegung gestoͤrte Ruhe wieder zu geben.“ Fe* ꝛs in Petersburg, wenn es in Speyer Miltags 12 u
Mugn chen, g. Febr. Die , Reuest. Nacht.“ schreiben: ist ? Gedankengang ——
Saämmtliche Mitglieder der Commission für Reform der Gymnasien Wie heißen die der; Rheinebene anllegenden Gebir
und Lateinschulen haben eine Adresse au Hrn. v. Gresser, den von Basel abwärts nach Uferseiten ausgeschieden?
früheren Leiter des Unterrichtsministeriums, gerichtet, um demselben, Welche zwei Meere werden durch den Suez⸗Canal b
neben dem Dank für die einsichtsvolle und wohlwollende Leitung bunden, Städte an demselben und wie ferne ist sdien
—V—— jür den europäischen Handel pon Wichtigkrite
drücden, daß⸗ ihm die Freude nicht mehr vergönnt sei, dasjenige, 8.. Wo enispringt die Elbe, welche —A bei ihrt
was er begonnen, ins Leben zus führen, und daß das Land in Ursprunge, welche Richtung schlagt fie spater ein ⸗ Dur
der Durchführung der Reformen nicht mehr auf seine Einficht und welche Lander fließt sie; in welches Meer ergießt sie sie
Enexgie rechnen dürse. Zugleich' aber haben die Unterzeichner der and Rebeyflüsse rechts, lints, Städte an der selben 0.
Adresse · die feste Ueberzenzung ausgesprochen, daß jene Reformen HOeute Vormittag wird in der Mathematil und am Naqhm
auf jeden Fall, früh oder spät, sich Bahn brechen würden, daß lag in der frauzösischen Sprache geprüft. —
dafür ihre innere Berechtigung und der Wille des Koͤnigs Bürg Saqönau, 28. Jan. In Ludwigswinkel bei Fischb⸗
schaft leisterng Ueber den Personen, steht die Sache. möge daher sind die Rödeln unler den Kindetnausgebrochen, so daß
xecht batd die Besorgniß verscheucht werden, daß auch diese Vorschläg A werden mußte. Ueberhaupt gibt es in de
als schaͤtzbares Material zu den Acten gelegt werden. 23 danzen Gegend sehrviele Kranken hauphhächlich herrscht d
Karlruhe, „Febr. Eesetze über die Civilreg ster uzd über die Lungenentzundunge 53. 3*
obligatorische Cidilehe treten heute in Wirlsamleit. — F Exrl angen, 27. Jan. Wenige Wochen sind eso
—X iian Frankreich I in g. Uatta vbaß der Student Kirschner aus Nurnderg spurlva von dier.vn
Paa an. . dart. Der grietnsmin iter deteitet ·negenwarniz (unden.in und d me wurder hat sichain abntichen gols neigne
——— * — Der Student Hasenlampevon Löhe in Hannover. hat? sich am l
ein Project vor, welches die Froßen Militar⸗Commandos abschafft — ————— Zolel⸗
ind bestͤmmt, daß in . Zukunstntein Militar. einerlei welche dy Nis von hier gach NAürnberg begeben dort in der e—
n belleiden mehr.als 6d äο —” u, schen Wirthschaft Einkehr genommen und fich ein. Mittagessen be
eeepeewer ale Go hoo groz. Jahrnichet Gebar ftet ist hicrouf, wieder. wegegangen, aber micht wieder dorn
Pariser Berichten zufolget ist in dortigen diplomatischen Kreifer ee n 8*8 3
den ainm Depcnden Iusiano wischon Feantwew Prenuen Sug Dded e bun n wyet ven hun satn —8
land und der Schweiz wegen einer angeblichen, in diesen Ländern ee unchen, wo et Bekannte besizk, er din ane
27 535. 144 24 353.8 — —— * — 44
berzwegien socialisuschen us Danen dz ne e ee Seisecheim“ lberr. Mainhe wurde am 8h Jan⸗
Englande lbjahriges Dienimadchen derhaftete vas reier Brandsiftungen
Die letzten Nachrichten aus Irland —D noch immer keine san drer uͤnmutelbat auf einanderfolgenden) und der Bergiftun
Besseruug in den socialen Zuständen gufder unglücklichen Insel Iweier ihrer Obhu anverjrauier Kinder beschuldigt ist
wahrnehmen. Auf dem Lande stehen Drohbriefe in vollster Blücthe dDie Angelegenheit des Prinzen Peter Bonaparte soll an
Wie es in den größeren Städten steht, läßt sich daraus absehen 18 Harz vor den hohen Gerichtshof ommen, der sich definitir
daß die Behörden, in Cork, Thurleß und Drogheda gendthigl in Bourges versammelte Die Zahl der Feugen, welche bis jeß
waren, zine Reiht don Banle hnangern in zusteden, welche auf den verhort wurden beträgt 80, varunter oiuch dern Depuiirie
Stratzen Balladen. aufrührerischen. Inhalles abfangen —und ver Genrrat Lebrelon? Obgleich der Prinz von dem min der ünter
dauften. Allenthalben schaarten sich große Volkshaufen um sie und suchung betrauten Prasident n. Oins mit außersteten Miilde vrhan
rmathigken sie durch lebhaften Beifaͤl, so daß die Polizei schließ delr vud, so befindet er sich fortwährend in einem sehr erregien
lich nicht umhin konnte, einzuschreiten . 5 Zustande. — ⏑
s 44 GEi n Sihaßi) Qutzlich kamdein schlecht. gelkleidere
Bauer! auf das Schahcint in Puliawa, um alte Baninodien geger
neue ümzutauschen. Als man ühn fragte; für wie viel“er habt
entgegnete er, er wissenses nicht er uͤndeseine Frait hätsen gwe
Tage laug gezühlt? aber fie konnten den Betrag: micht ein geben
Es wurde ein Begainter 3n dem Bauergeschickt der Aus inen
Loche am Fußboden 86,000 Rubel Banknsien und nußerdemet
bis 6000 in Münze hervorzog Natürlich Nerregte Ddiesegroße
Summe Verdacht; aber die Familie hatte immer eincs guten Rufeß
genossen und dier Untersuchung gab keinen Anhaltspunft, den Bauei
zu verhaften. Man wechselte ihm seine Billets deren hohert Betrac
die Ersparnisse durch drei Generationen hindurch war:!Dergleichen
Beispiele sind in den niederen Klassen Rußlands nichts Seltenes
Der New · York Times zufoige war am12. Jamuar an
der Methodistentirche des Dorfes Astoria die folgende,“ vielsagendi
Bekanntmachung angeschlugen: Belohnung — 500Dollars Be
lohnung erhaͤlt Jeder, der Auskunft zu geben vermag!!moer ꝰ der
Aufenthalt des hochwürdigen Horace Cooke, srüher Pastor birser
dirche und vor Kurzem mit einem 16 Jahre alien Lauimie sfeiner
Heerde durchgebrannt.“ —4

e— —9
7 St. Ingbert, 4. Febt, IuderGgestern Abend fehr
—— besuchten General⸗Versammiung des VorfchußVereins
wurde die vorgelesenen Statuten in ihrem Entwurfe augenommen,
wonach also der Verein von jehte ab unter der FirmaVorschuß⸗
Verein St, Ingbert, Eingetragene Genossenschaft“ geführt wird
Bei der hierauf vorgenommenen Neuwahl wurden die bisherlgen
Vorstandsmitglieder, und zware Hetr Jos. Beer,n Jum Director
Herr Peter Thiery zum“ Fassirer und Herr Ernst Conrad zum
Lontrolleur! deß Vereins einstimmiß gewählt, und haben diese Herren
für den Verein derart zu unterzeichnen, daß sie zu der Fitma ihre
Unterschrift hinzufügen. Rechtliche Wirkung dem Vereine gegenüber
hat die Zeichnung nur dann, wenn sie don mindestens“zwei Vor
dandsmitglieder geschehen..
. In den Ausschuß kamen Herr J. J. Grewenig/ Kaufmann
Hert Louis Beer, Müller. Hett Otto Weigaud, Kaufmun.“ Heri
Friz Panzerbieter, Kaufmaun.“ Herr Gustav Wentzel, Director
Herr Phl. Munzinger, Holzhändler. Herr Mich. Thiery, Bäcker.
Herr Gust. Zix, Hüttenbeamte. Herr Herm. Fischer, Kappenmacher.
rKaiserslautexrn, 27. Jan. Bei Egkenbach wurden
über die Interims⸗Schienen der im VBau begriffenen Alsenzbahn
schon zu verschiedenen Malen Steine gelegi. Das letzte Mal
führte zur Entdeckung des muthmaßlichen Thalers, eines vierzehn⸗
jährigen Burschen. Der junge Bssewicht habe diesmal kurz zuvor
dollendet, als mit großer Schnelligkeit ein aus vierzehn Trans⸗
portwagen bestehender, mit Steinen beladener Zug ohne Locomo
kive auf der abwäres sleigenden Strecke herankam. Glücklicher
weise bemerlte man die drohende Gefahr noch rechtzeitig; die
Bremser thaten ihre Schuldigkeit und brachten den Zug zum
Stehen, ehe er das gefährliche Hindernißeerreichte, während die
26 auf dem Zuge befindlichen Arbeiter schon vorher von den
Wagen herabgesprungen waren, ohne eine Verletzung zu erleiden.
Der Beweggrund zu der frevelhaften That wurde uns noch nicht
belanni.
7. Speyer, 2. Febr. In der Prüfung der Einjährig⸗
Freiwilligen kamen gestern Nachmittag folgende Fragen vor?
J. Was versteht man unter Ebbe und Fluth, in welchen
J— Zeitintervallen wechseln diese Erscheinungen mit einander
ab und wodurch sind sie bedingt!“ J

2 19 34

———— r hh

lin Volkswirthsichaft Haudel uund Verkehr ·
Die Schlußabrechnung über den Rheinbrückenbau zwijchen
Ludwigshafen und Mannheim ist vollzogen.“ Nach dem Bauver⸗
trage hatte die großhetzoglich badische Brückenbauverwaltung der
Unterbau, die bayerische dagegen den Oberbau auf Gemeinschafts—
kosten auszuführen und verausgabte die badische Verwaltung direc
539 672 fl A6 kr. die bayerische Verwaltuug direct 955,389 fl.
30 kr., zusammen 1,495, 061 46 ftr. jagödurch —X

Rückzahlungen ausgeglichen wurde.

Mannheim, 28. Jan. Im Productenhandel ist xur dit
Fortdauer der herrschenden Stille und Geschäftslosigkeit zu berichten
Der Handel dreht sich vornehmlich um die Versorgung der inläm
dischen Mühlen zu den seitherigen Preisen, die sich troß der Leb⸗
losigkeit des Geschäftes dennoch gut behaupten. Wir notiren:
guten Weizen von 11 fl. bis 11 fi. 15tr. Roggen'8 fl. 40 tr.
bis 8 fli 45⸗krl, Gerste in guter Pfälzet Braupaure zu 9 fl. per
100 Kilo, geringere Württemberger Gerstenist fortwaährend zu bill
geren: Preisen! zu haben, doch fehlt dafüt: dern Abdzug' nach dem

—2223598
        <pb n="79" />
        zheine und nach Helland. Ju n eree Be⸗
. Pelwleum bleibt fest, für ihper weiß wird gerne 1811. 30 kr.
rd gito bezahlt. Leindl 20 fl. 18 ke. bis 20 s 30 kr.,
dübbl 24 fl. 15 Ir. bis 24 30 ir. Mohndl steigend und für
ine Waoare 37 fl. 30 kr. bis 38 fl. per' 50 Kilo bezahlt.
ahweinefett auch etwas besser ungarisches 37 fl. 30 trx. bis 87
D tr, amerilanisches fehlt. Im Colonialwaaren geschäft macht
e Besserung für Kaffee Fortschritte in Folge der günstigen Halt
ag, in welcher die Seeplätze für den Artikel verkehrea und welche
bei uns bereits vermehrten Abzug zur! Folge hatte? Echter
rauner Bergerthran kostet per verzollte Tonue 45 Medicinal
sran 65 bis 66 fl. je nach OQuaiitat, —
Einer amerikanischen Compagnie eriheilte die RPorlugiesische
hegierung das Privilegium für Legung eines Kabelz von Nem ˖
— Bliighton Ensland) und von
Zje eine Linie nach Havre und dem Hag. —
——— — duilnön
audwirthfchaftliches.
dhrerthzun g des Karkofferraurtes. Daß
O Pfund Kartoffelkraut, im voöͤllig trockenen Zustande verbrannt,
uicchschnittlich 1718 Pfund Asche“ himerkosfrn ist *eiue That⸗
ache, von der Jedermans sich leicht überzeugeh bann,ebenss steht
adurch zatzlreiche chemische Versuche fest, daße 100 Vfunde Kar
offellrautasche allein an Kall45. Pfurde und — Phosphvrfaure
d pfund enthalten. Da ein init Karloffeku vestelltes Land
urchschnitilich 9 Centner trockenes Strotz liefertfs berechnensich
Asche Hmal 18 Piund gleich 162 Pfund und darin Kali78
hfumd und an Phosphorsäure 16. In Betreff des Geldwerlhes
ieser Stoffe sei bemerlt, daß das Kalj (. Pfuud 2 Sgr.) mit
44 Sgr. und die Phosphorsäure (4 Pfund 5 Sogry mit 90
zor. die Gesammtsumme also mitz7 IThlre —R ungesetzt
verden kann. Folgt aus diesen Zahlentischon don selbst, wie un⸗
echtes ist, das Karioffelkraut als höchst geringwerthiges Brenn
nalerik zu bensien und damit den größlen Fheil der. Asche zu
ergeuden, sa ist die Huuptfroge die, wien das Kartoffelkraut am
esten zu Dünge rzweden verwendet werden kanmn Diese Frage
st wohl um so gerechtfertigter, da gegenwärtig die Landwirthe
lljahriich enorme Summen für Kali⸗ und Phoephorsäurehaltige
düngemittel ausgeben und micht Heltett derartige Ernlerüchstände
die Bereicherung des Bodens ganz auchher Betracht lassen. Welche
edeutende Mengen von Kati⸗ werden doch allein durch dlen Wein
ultur. dem Boden alljährlich entzogen und wie wenig denkbimnan
aran, dem Boden in Form von abfallendem Rebholze⸗ bon Kat⸗
offelstroh und anderen deraden Srse einen Ersatz zuleisten.
zwüar haben hie und dä eiugelne denkende Landwirthebereits ve
onnen, das Kautoffellraut als eiu recht werthvosles Material für
ie Compostbereitung zu benützen und der Umstand, daß (sie diesen
Itozeß alljahrtich wiederholen, zeigt wohl zur Genüge;-doß sie
nit den Erfolgen zufrieden sind. Ein Versuch der im Herbdste
866 durch die höͤhere landwirthschaftliche Lehranstalt in Worms
ur Anregung kam, verdient es besonders. in den weitesten Kreisen
elannt zu werden. Es wurden /unämlich im Monat Ockober 1866
0Centner Kartoffelstroh g⸗fammelt und mit Erde compostirt.
Fleißiges Umstechen det Haufens exmöglichte es, daß' der Compost,
plewohl et noch viele wenig zersetzte Stengel enthielt · ber Frost
velter ini Monai Februar auf eine für den Zweck des⸗ Versuchs
ʒestimmte Wiese gebracht werden konnte. Diese Wiese hatte einen
nittelmätsigen Stand huter Süßgräser, war weder bewässerbar,
woch, vorher gedüngt worden . 7*6
Es erbrachte an Dörrfutter:;:; — 4
der ungedüngte, der gleichgroße geduͤngte Theiil
8677. 27 Ceniner,13 Centner·
8668. 28 4 α
g60 26 * J 40 9 J
Ĩc Temner.. ITILLA VGener. —— min
x3 hatte also die Compostdüngung einen Gesammlmehrersrag von
— D—
üngung, einschließlich des Abrechens der Wiese iin Fruͤhjahre be⸗
rugen 9 Thlr. 13Sgr.Setzen wir den Centner Döͤrrfutter, wie
t derkauft wurde, gleich 1 Thlr., so hatte sich also diese Dungung
nit 87 Thlr. 19 Sar. verwerthet. pre m
W
3*
Witr haben wiederholt Andaß genommen, unsere Leser auf
ie neue Geschäftsbrauche der Annoncen ⸗Erpedition zu perweisen
nd desonders hervorzuheben, daß diese, erst seit anderthalb Jahr⸗
ihuten bestehenden Ctablissements eine neue Aera des geschäftrichen
Jeclehr ins Leben gerufen haben, indem sie das Handel- und
werbtreibende Publikum von der Nützlichkeit und Nothwendigkeit
x Bekanntmachuug überzeugten. Die Aunouce;macht. das Ge

chaft, der Annonce verdanken viel tausend Kaufleute die Bluthe
hres Betriebes, die Annonce führt“ den“großten Elablissements
*unden und Kapitalien zu. Bei sehr Pielen Geschaͤften? beruht die
ntw aunz und Ausdehmunge wesentlichnauf“der unnonet. Wir
dnnen daß am besten beweisen an wenngenigen Geschäften welches
die Unironcen⸗ Expeditisnlunwor fünfzehmuJahren' in Deutschland
inführte und heute, nach anderthalb Jahrzehnien / zwolf Etablisse⸗
nentatbesitzt, die über dallen Theibe Denischlands und dex Sechweiz
erbteitete dinnoncen⸗ Erpedition Don Haasenstein &amp; Vogler.
Dies Geschüft wurde begründet nach dem Vorgange —S — —
este henden Vuxreaus der Herren Hapas, Bullier und Co.ibedurle.
ber. wegen der wesentlich⸗ verschedenen. ndeutschen Preßbexhältnisse
inet ganz besonderen Muganifation Undenho trat e⸗2.äXäleinen
Anfäugen sig —7— mühsam üch Prn adue enn des
Jahres 1865 ins Leben. Die Auknüpfung einer Verbindung,
nit, den Juserenten konnte erst zdurchgrxisend- ertolgen, alse dit, das
zeuc· Etablisement/ hetzeffenden nrd Zweche erlguternden
Annoncen allgemein, sjns Publikum gedrungen wäten, und als
ie Geschaftateidendem, zunächst in Hamburg n dieset ersten
eutschen Handelsstadi brgann das Justitut) die Nuttlichkeit erprobt
ind grdhete. Annaucen- Rulträgt zu geben begonnen hatten. Als
ie Vahn gebrochen war,richteten die Inhaber des neuen Instituts
hten * vom a Deutschlande nach dem Suden unb
8ů9 sam die erste Filiale u Staude und zwas in der alten
rdtschen Reichsstadt am Maͤn; die Ledhaftigteit des ganzen dou
ertschenden Geschaftabeiriebes etleichterte dem neuen Instilrße de⸗
Eingang, udien vieieg Bezirhrasgen zum ESirden von Deutschland/de
pRe Allers her in Fraͤnkfurtena⸗ Moibestanden, gahsen den
Beschäfte balde eine a Bebeutuns. Nuhdem inuxchInserate der
Tagespresse foriwährend auf das Iustitug und seinen Bweck hin
sahdesen wat, begannen die Zgtungen, seibs gin gopfe nthret
Blätter: dad Publikum aufin dieg een e
—X—— — el
benfalls 1864 auch ih Wien, je ejns Zweig Nieder lassung
degründet. Inzwischen haren die, olljährlich von der nun immes
neht helanut werden din de Besausgegebenen Zeitungs-Ver⸗
ehchnissenach⸗ und nach seht eeeee
—— auslandische Blutreraufgenoͤmmenn. nd inr
umtichst darauf folgengen Juhre 1863 entftnd berelts in⸗ de
dauptstadt Preußens 9 fünfte Etunbtissement.nn delin! —X
phin des, Instunt, ig dv aendn wnn ein
Me groͤtes Binhiten vie eg darbot,! gestattetenauch den
ã— Pien RcgelmaßigeVenitzung der —X
umal ihm dite, — belannten· olksthümlichen
Jerlin sehr hit un Vesicht kämen. Nachdem det tleiner? Ge⸗
vatnmanddheesun gutt Scr zeotn ne geueeseet
xhielt, Lein If an das Institkut genügte fur aͤlle Zeinumen,
eren ex bedurfte) nachdeimner die Belege ifreiserhielt! Und die Woft ·
stachnahuie · Gebuͤhren wegfielbn wurde⸗ et* regelmaͤßihern NKunde
Iwei Jahre nachher, 18637 konnte schonder Central Punltdes
eutschen Buchhandelg, der' Verlagsott unzähliger Jeilungen and
Zritschrifteinn in den üleuen“ Geschäftskteis hineingezogen werden.
Jon hier aus, vom' Mittelpunkte⸗des geistigen Lebens,ging die
Berbreitung des Annoncen:Geschäftesaiher! Land undMeer 10
illen Ländern persendet. Leipzig, Unde der internutionale: Verkeht,
jen —— badurch crleichterte, daß es die Uebersetzung
in fremde Sprachen übernahmthat seind-Wirkung.“ Jetzt konnten
Zeschaftsver bindugigen aus weiter Ferne bequem ongeknüpft werden.
in großer AufschroungWurden dien Folge;“ und 1869 sahen fich
die Geschäfts⸗Inhaber in der! Lage, drei Haupt⸗Pläge der Schweing
dir benachbarteResidenzn des Königreichs Würtemberg!undevie
veiden groöͤßten Prodinzialstädtedes Nonigreichs Preußenin des
tzereich Ahrer Thätigleiteir ziehentuu Er, waren dies Geuf,
zürich. St. Gallen Stuttgart, Breslau, Kötn um
urz por dem Jahresschlusse huden famuuiche 3wölf. Etablifsenients
die neueste zehnie Juflage dee Zetungs Verzeichnisses ausgegeben,
zas, nach Ländern und Provinzemt eingetheilt, mit übersichtlichen
darten illustrirt, ein m Vademecum des Geschäfismannes bildet.
Das tiejne Werltann von allen zwölf Comptoiren unentgeltlich
ezogen/ werden.. 41 n dadtι ,
u 4
— 420
CDen Baderlurz im Kreisaxmenhaufe zu Franlenthal fur 1870 betr.)
Im Namen Seiner Majestät des Königs.
Der Lehrkurs für— Badergefellen beginnt am 1. März 1.3.
ind dauert ununterbrochen bis Ende Juͤli, wo die Approbutdons-
hifung siatsinden 8 *
Alle Theimehmer haben sich am28: Februar. Vormittaga
wischen 8 und 10 Uhr, im Kreisarmenhaufe zu Frankenthale dem
onigl. Medicinalrath und. Bezittisazt Dr. Bettinger, als Vorsßand
es Lehrkursus amtlich vorzustellen, welcher dieselben —aud Grund
rer. exfoxderlichen: Feugnisstadmittirt.
        <pb n="80" />
        i ι e bin uvSuberad tünule 1.6 joh AIE-
——— ———— 2n * ————— .31 ——— Berordnung —7—

id IderGebnetin und npfschein noilanaasd onu nozgunienegt —9
iher 2. Ibendie Pesta ndanes Lehrliagsprüfungeut un, zuu dien he dhtchnnn geantnsn henn urt eur
odd einzSiten⸗ eee eve 187303 5 r inite inet visen eist. ves —
und)onnwildgMellte pon sdemn chetw, VBüͤrhexmeisterauuten oder Rie snein de den —— a nes — G⏑ —— dere inneren On
——
— —⏑— 9 en 1
— e ee e r en t
womit sreie Wohnnng und Beriofti gung mmede ven Beryichnug ughissen uo n ve erse ZuberVdie Unbeuiithethe
Wunden. ist sihe decsieremdierderte ais erbnteamtctere an dennie ihtet Famier an die —
Salen gebrauchen zu lassen,unm undocsondied Krunfenwact nim ihrrud hürmenhaͤuses ainzusenden ere sengste lshi
ganzen Umfange durch cägliche Uebungiczu Zrlavurtase ut — — —— u. Jbotgesent sti
Ihr di Wawetunt wun Gheun Jolchenn. Feerbiat etemoteinit nhu lahettne Sehtr uf den — Wotschug uner vir En
— sniuisiiu i — — — unin d dvraghee Audwaͤhte⸗uunter . den .Sewerha
ENux g vet Pfatz weimattzbctedhluteo1Wichedgdsefene habon n e
nuin i hatduf einen ee en er etn Speyr, den 18. Januirn 876. *c. ꝙ —A —
—, ——⏑⏑— dindich Dde Aecn der Pfalz,

n ichin heschlosseneh Wentn ahnenoife sichwot am mer de n,nexen,

en bei Vefuch ne ———— Wornen ehu epensie 2

—
ιι
FFuͤrndie liebevolle Thejilnghme bei.
den am 8 Februar slattgehahse n Ver
ardigung meinen, dieben Gattem n
naiZohaun Bauet, zunus
VLSchneider in Schnapphach⸗nc Iu
gestorbee aAmn VP. Februar in- einem
Alter von 80 en der am
— ——
eer Achen —— i Ai 25

ii R u 1374
RS Fberese Bauer omgai
oestorheij am 2 8 ebruar, —44 n da
Ater 36 8
Verwognd en ethden d Kelenttzi
meingen —— F
J Saneag —*— .
— ———
nontiit v hnuiKaroling Bauer,
αι

d — —— *
ne Argbische Gummi⸗gtugeln
231 vio *37 —* —
73 3. —* 34 — ι α Bα
F aνν nr bereiteß vin SStuppet in Alpietsbach J
aid Ein botzogliches Vindexungsmittel ir rust⸗ ind Hustenteidende Erwetr
Llcheblogian. werschlofsenen Scachtaͤn, welcht ruit den degmß ves detru Hr We
ann iee Wde oehe hen, et sud soichtnden mueta güohhttts
saden schic dn Er Inen wi ni ανν dieig —v— — icn —W
ar e e — — —— . Friebrich.
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uunun Qrien⸗ wo n legnene wiin ve aden werden solche werrichtel ditrch
Generab Depot von J. 8.SrIdexin Dgem adt ed J
un ä ν u c ιινιι
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pise tische ãluvfe (Faligh
iihu brreflich ver Speciatarzte fard Epilepsiedt Dis ek bir O. aIIis ch
ruen —I Mittlelstrate G) —VBVexreits Uber Qundert geheilt ι
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NMontao.7. Februar I8
miimgs un hn S Joben in der vef od, ünte wußt noch lpesonders dere n o ir marlat
anseg der dar Gros, asen die Zader ethebetenwerven. dassche n diesen 2 inn Ste Inabeit
n d eeeeree ee en ne ett deen Sendiheen un St. Ingbert.
verlebten Eheleute Cach Gros anor,in g Cinficht· rhielt, keine der Gesundheit 5 5 ——————
Leben Igl.n Stener⸗ Und Gemindesinnehmer, iüchwenge Stofft vorfinden 35286 dru rod iec Wrrie
n V aelen heh ulte, e Pt, Kemke. gonigl. Boera Stabs Arzt. der Stadt Somburgz vomn 2. Februa
nielhegna wegene btenuich z Figenthonn Die Stoltwenwen xVBrust- Vondans sinwse Weizen 5.fl. 49 tr Korn 4fl. 104
ak demaien glaͤche.enthatucib ri veifuit A r,stats vorrathig in St. r. Werste, Sreihige · f ie Gen
— ——— Inghert vebeJ. 7 Grewenig und reihige — fl. —itr, Deischfrucht
snbenes meeidaie Wohnbeug hu an, »g Kond. G Recckel i Benkattel 4 ir hafer 8 s. 8ä kr. Erosen —
ahrn. Scheuer. Staung Bos Gartcu and ceF. Apprederis. ain Vohnen — sh tr Wicen
onsugen Zuhehodrden, eben dem städtische ——— ur tarofen . Waßitodh.
dosnale ud. ohen vesepk Veinrich. i Holzverstei erun
ii Ñn Sorni,eatol, Notarei. olʒ ——æ g g dilto 2 Kgr. Faee dub Kgr, 76
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Oer?BerdmimneiIshann⸗ Echmelzer nittaͤge Auhrnn Itut eg Ztt iteh , Su 428
Der Bermann Iohann· Schmelzer nittags Alhruhr werben zu Erfweiler im 18 ir i tt. Haumelflei
zonior bonil Si! Ingbert,“ will mit seinet Schushanfe XX si e G tr. Kalbfleisch 12kr. Hammelfleisch V
Familie wach dlltenwalde in Kheinpreußen Sqdläge De desigen Gemeindewalde. r, Schweinefleisch 18 tr. Butter das Di
α dtzors — Sackwald 830 1 *
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Einsprüche gegen dieses Vorhaben sind nen ne et — —
binnen 14. Tagen bei der unterfertigten“ 19 Wa —— hine e Frankfurter Börse
Behörde anzumelden. —— J vwnchen X —D———— vmn8. Februgt 1870
— den: gu Februat 1870.814 Au Sid tholzabschnt⸗ 2210 dte E o Geidsorten. 9.
onuin α Beamnhireh rgipttr Dursamsue umvEparren, e eeee e
an 48 gigfter gemischtes Prügelholz, Puehe Olecchen 77 —
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sind minder-einenrosen etnz mi 438 du din n e in dehpe —B—— u —
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nonιιν Irit Vanzerbieter guuι—u i VDronnberger. — —öö 5.
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— — ——— nut vem daupidiatt perbundene Unterhaltungbblatt, mit der Dienstagb⸗ Donnerttagß⸗ und Soenntag⸗
Anmer) erscheint wöchentlich vi⸗ r m al: Dienztang, D onn er stag, Samzbetag und Sonntpua. Abonnementsyreis, vierteljcihrig 42 Krare odet

F 42 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krar. die. dreispaltige Zeile Blatischrifi oder deren Raum berechnet. e u

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AImäünchrn, Febr.“ Sol vielave dbren'!ist die Angele« Rachhnuse unft ihr gesommtes Mobiliar nicht meht uorfand.n. Die
—— * —RWBe Frieden? —* nit der, Ausräumumng beauftragten. Dienstnnner—hatten ntimlich,
Familie wieder her gestellt.n Dieser Umschöumg der? Gesinnungen gr sie die Thür jenes Zimmers nicht derschlosfn sundem in dem
o ieben den Bewuhuagen des Herzogznn Darl Theodor uud des ajlauben, daß auch die Gegenftände darin zur Vedeigetung kaͤmen,
Juürsten Hohenlohe zunãͤ chsi derns Versöhechkeit des Königs zut0 gründlich aufgeräumt, daß gußer dem Ofen mehr vor⸗
uen sein, der es nicht über sich bringen konnte, mit seinen hohen )anden blieb, uns waren die Sachen auf diese Weise aud unter
herwandten, nachdem. sie seinen Willen und feinen Auschaunmgen den Hammer grkommen.n Gluchu hermeift jars die Besitzerin
ee sbebenden Angelegenheit ersahten hatteni. weiter, imr ün⸗ erstanden sich die Steigerer nach Austlärung des Mißverstaadnisses
Heden u leben · tνν — * ur e in ee e
Men geen, 8. Febr. Nach einem heute mehrfach“! verberiteteit nruFerrguf upt. L. Febre. Der gutprädicirten Wer
en 5 8 nier ant Dieseptbee Bayern) hatte mit einer Tochter des GCafe
aftgent des prosestantischen Oberconsisteriums, Hr. d. Harleß, etiers Bender. ein Vorhaltnitz angelaüpft, das w h ernigem Zoͤgern-
Anht jerner Zeit pensiomrt werden. Hiemit würde onch die der Eltern zu einem Verldbniß — Die 8 wachten
se Thauigkeit ded Herin vo darleß zuͤn Abschluß »atnuf lals Mann und, Frau) ciner tüngere Reife duich Bayern
Acagen. da derselbe vur als Präsident des Oberccnfistoriums ind schen war der Poqheltstag festgeseht das Lozis gemiethet, c.
itglied der Kammer der Reichsräthe ist. G?e 4 —D der Braut einfiel. das Verhaltuiß zu losen. angeblich, weil sie
erae z Febre Ine neuester Jeit sollen sowohl von 'on ihrem Brautigam aus Cifersucht förmlich tyranunisirt werde.
Zrog ols auch won Hichzing dug vertrauliche Auftagen hlerher Heniger that wiederholte. doh dergebliche Schritie das Verhältnißz
langt sein, ob nicht — eine Aufhebung, des Sequesters guf das vieder anzulnüpfen. Außer! sich vorVerzwefluug begab er sich
damdgen der Depdesseditten zu' erlangen“fei.“ Die Antwott soll hieranf, da hdem er sich durch Abrasiren des Bartes, Aufsehen einer
ahin gelautet haben, daß man allerdings zu einem entsprechenden Beille ꝛcxicdikenntlich gemacht, mit cinem doppelt geladenen Pistol
ntag veim Landiag bareit sei,daß aber dieser Landtag durch u. dat Cafe Bender. paßte den Moment ab, wo Fräulein Bender
heidt ngung positiver Thatsachen, welche itn gls motivirt erfeinen illein am —I und schoß ihr den einen Lauf der Pilole
assen, unterstützt sein müsse; und als solche Thatsachen soll man us Gesicht. Fräulein Bender hatte glücklicher Weise Ir Beweg⸗
ndietzing eine formliche Entsagung des Königs Georg und des ing seines Armes demertt, wendete deßzhalb rasch den Kopkf, und
dronprinzen auf den hannoverschen und den braunschweigischen streiften die Kugel dicht an ihrem Geiicht vorbei, das jedoch Zeit
Thronbezeichnet baben. Derartige: Rachrichten werden jedoch hres Lehens durch die eingedrungenen Pulverkorner entftellt bleiben
nit einer gewissen Vorsicht aufzunehmen sein.. vitrd. Die Geschworenen bejahten die Thatftage⸗ verneinten aber
veri e debr. Ver onig hat heuie die Gesandten daß er, mit Ueberlegung gehandelt. worauf ihn der Gerichtsbof
haherns, Wurttembergs. Vadens ujid Hessens zuͤr Entgegennahme autet Jubelrufen des üheraus zahlreichen Auditoriums freisprach.
rviire durch weiche sie deim RNorddeutschen Bunde beglaubigt Wenizer wurde hierauf (Witternacht) von einet großen Menschen-
verden, empfangen. nenge im Triumpfzug nach einem Gasthof gebracht, und auch sein
ie 31 Jan. Der kaiserliche Hoftaplan Pater Dudik, bertheidiger (Dr. Mayer) erhielt noch eine Ovation. Der ganze
er die Orientreise des Kaisertz mitmuchie und seine Erlebnisse Stadttheil war in Aufregung .413* J
abei als Reisestizzen herausgab, hat jetzt unter dem Titel .Er Raris, 29, Bn. Eine schredliche Mordthat wurde
anerungen aus dem Feldzuge von 1866 eine Schilderung des —— gegen 6 Uhe in Faubourg St. Honore 83 in der
Zuegs in Jielien veroffentlicht. Den Sieg der Oestreichtr bei Vohnung des Herrn Lombard verübt. Die Frau des Genannten
justdzza schreibt er dem inbrünstigen Gebete des Sjährigen Kron-⸗ efand sich im Zimmer ihres Mannes, der vollständig paralisirt ist
ine Aubolph an die Mutter. Gottes zu. Pater vudik war ind sich nicht bewegen kann, als einer ihrer Kammerdiener ins
iustast Hoalander's von dem ftreng kirchlich gesiunten Erzherzog Jimmer trat. Derselbe war argeteunlen, und da ihm Frau Lom⸗
Albrecht in das Hauptquatier berufen worden und mit innigfler ard einige Bemerkungen machte, so gerieih er in Wuth, eilte nach
hefriebigung berichtet er di. Worte, welche der Oberkommandant em Ehzimmet, wo der Tisch gededt war, ergriff ein Messer,
vitteichschen ürmee in Gegenwart seines Generalstabs an ihn kürdte ins Schlafzimmet zutück und jchnitn nach einem langeren
ihtele. Lieber Pater, die Kirche muß uns stühen“ Das war dampfe der Frau Lombard den Halsab. Der arme Mann
icehn Tage dor der Schlacht bei Königgraz . zuußte der ganzen Seene an-Ashnen, ohne seiner Frau auh nur
Amerika 24455 die geringste Hilfe leisten zu klönnen. Nach der Mordthat eilte der
727 3 Moͤrder, dessen Wuth zunahm, nach der Lüche, wo sich die Köchin
Im Repräfentantenhause — hi⸗ wurde eine Bill cinge ind der kieine Junge des Concierge befand,. Dieselben riefen um
racht. die das Lesen der Bibel unc. Lingen on Hymnen in Fiife. Die Frau des Concierge und das Kammermädchen der
en offentlichen Schulen verbietet. rese zicomtesse von Fitz · James eilten herbei. Das lehlere warf sich
z Q inde vn ne 7 a iber den Morder her, um ihn du entwaffnen, dieser aber warf
anonenbrote von den . taaten ein· Am nam 5 aßselbe zu Boden und stieß ihm das Messer in die Brust. Die
Rorgen warden im Fort 839 Rebellen triegsrechtlich erschossen. Toncierge ergriff mit ihren Kinde die Flucht, aber der Moͤrder
Bie es heißzt, losen sign die Jusurgenten Korps in Guerilla. Bauden jel nun über die Köchin her. Dieselbe dielt ihte Hinde vorg Ge—
uf, die fürchterliche Verwüstungen anrichten. In Porte Rico war icht, aber der Stoß mit dem Messer war so heftig. daß ihr eine
in großer spanischer Transportdampfer mit 800 Mann Verstärk der Hande zur dalste abgehauen wurde. Einige Minulen spaͤter
nagen für Havannuh angelanat. wurde der Mörder verhastet.
f Von einem deutjschen Schneidergesellen in Paͤriss lief, wie
die „B. M.⸗Ztz.“ erzählt, vor Kurzem ein merkwürdiger Brief
»eim Oberbürgermeister von Berlin ein. Der Schaeidergeselle bat
zöflichst um freundliche schriftliche, womoöͤglich französisch abgefaßte
Mittheilung, wie viel Einwohner Berlin zählt. Er habe nämlich
nit vielen seiner fran;osischen Kollegen eine Wette, weil dieselben
zurchgängig und fesi behaupten, Berlin habe noch nicht gauz füuf⸗
ausend Einwohner 111 Der Oberbürgermeister sandte den Brief
in das statistische Bureau des Magistrats, mit der Weisung, den

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        otref zreundlich zu beantworten und don ihm selbst das Porto
dafür einzuziehen.
fParis. Auf bem ersten Ball, der am wergangenen
Mittwoch in en Tuilerien stattftend,» sind folgende, Quantuaten
non Getränken- und kalten Speisen vertilgt worden, Uud Iwar in
einer Stunde, F der Speisesaal wirdo um, 1 Phrgeöffnet nd
st um 2 Uhr mei wieder leer; 00 Flaschen Thampagner, 400
Flaschen Bordeaur. 50 Flaschen Madeira, 1200 Lit:es an Limo—
naden und anderen Damengetränken, 200 Litres Giskafsee, 200
Litꝛes warme Chocolade, 2000 Glas Eis, 1200 Litres Punsch,
2001Litres Thee 80000 Sitick Kuchen!1600 großte Pasteken, 600
Ailogramm Fleischspeisen; 1000 großer Gänseleber⸗Pasteten, 200
dühner, 50 Fasanen, 100 Rebhühner, 12große Schinken, 8300
Lerchen, 24 Entrées vom Fisch, 12 große Galantinen, 24 Squ
ielv Geniüse-⸗Salat à I'mpriale, 16 Buission⸗ von Trüffeln, 20
Ninderfilets und 23000 Brödchen:
fLondon, 2. Febr. Die „Times“ veröffentlicht den
Brick des Comm indanton- eines eiglischen“ Kriegsschiffs an der
afrikanischen Küste, worines heißtee Livingstone fei erundrdet und
ein. Leichnam n hon Eingeborenew: Congo'tze verbrannte worden.
Livingstone war beschuldigt worden,“ ihren König durch Magie
aumgabrncht zu habeng. 0 . i
w 2 erebleze Pathe *
—D ———
Bolkswirthichaft' Haudel uad Verkehr.
München, J. Febr. Die internotionablé Elfen⸗
ahnconfeétengz- hielt gestern unde heute länger dauernde
Sitzungen. Sie ist von fünfzeitm Eisenbhahn⸗Repräfentanten her

victt, und beschaͤftigte sich in ihrer ersten Sitzung mit der Regtuu.
)esditalienisch tpeercen Personen- und Güterverkehrs.
»en Werathungerk? Petheiligten sicht—die Vertreter der ha yerischen
Staatsbahnc der, Vftreeichischen Südbahn, der schwe irerischen
cordoftbahmder schweizerischen Centralbahn, der ober⸗ und
udisalieuischon· Bahnen (Rovi⸗Neapel)n Die Diskussionen erstredien
sich auf die —— — und die Reglementsbestimmungen,
)ie Abrechnung und die Wagenmiethe. Die heutige Sitzung betraf
den italienisch sächsisch böhmischen Verkehr, und es betheiligten fich
an derselben die Vertreter der oberitalienischen der süditalienischen,
der bayerischen Slaats⸗ und Dstbahnen und der böhmischen Westbahnen,
Die nächste Sitzuyg wird morgen flatifinden. Die Verhandlunger
nehindn einen sehr günstigen Verlauf, und es stehen Erleich terungen
des Handels und Verkehts von weitem Umfang in Aussicht.«
Falsche preußische Einthalerstücke, die einen schoͤnen,
jesten· Kiang hoab fnd, wie die Spem Zig. berichtet, aus eine
Legirung von Kupfer und Zink gegossen. Sie tragen das Bruf
»ild Friedrich's des Groden eindedie Jahreszaähl 1773; die
andverzierung in soht undeutlich. Von den ächten nnterscheiden
ie gich durch eime gelbeizthliche Färbung an den abgeg riffenen
Stellen und dadurch, dotz sie sich eiwas fettig anfühlen.
Die Ginwanderung in Nemwyork beirug im Jahre 1869
dus Deutschland 0,844 Personen (im Jahre 1868 101.089
aus Irland 68, 632. (47,371)) aus Eagland 41,637 (209,698)
aus Schweden 24, 638 (14. 53830), aus Schottland 10,411 (7390
aus der Schweigz 3, 163 (8303). aus Fraukreich 1024 (2811)
uus Holland 1342 (1265), aus Dänemark 2678 (1387), au
Vorwegen 2527(1008), aus Italien 1540 (998), aus. Wales
82, (699), somiim Ganzen255.405 (212, 6301.

Häuserversteigerung.
Fanuacht Dienstag den 1. März 1870,
Nau, minnags 4 Uhzr hei Adjuuct Heinrich
Schmitt. gleich nach der Versteigerung von
Heorg Franz Hager, hassen Johann Schmitt
zenaunt Rhaab und Franz Schmitt Berg⸗
eute dahier, ihre aun der Blieskasteler Straße
neben Nagelschmied Lindemaun, uwegenmn
ntattbauten Haͤu'er mit, Hofrqumen, in
Faenthum versteigern. 6 23
F gl. Nptar.
Iui Oher Sα εαα O Eα
berhuus .
Heute: Sonntag den 6. Februar 1870
——— Graoßes an Veeee
VORMALOONOERP
—DDD&amp;
ind Mitwirkung der schwedischen Coloratut⸗
änger.n Fräͤulein Svendson, der
Soubretie Fräulein Corbduvinus
und des Komikers Herrn Wilhelmi.
—X 0— Ispe kommen: Fieder,
Conplels und howische Vorträge, (Solos
und Duetts im Costume) in der deutjchen
und schwedischen Sprache.

Anfaug u8 3 hr.

—AXELXD
BResctoa Apfeliraut—

XXXEXVXVEEE

sind wieder eingetroffen bei—

Fritz RPanzer bieter.
——*

220

—— Der, welße 57

2 — 8* *

Kräuter-Brust⸗

00— — —
Syrup d t
bon

Dr. med. Roffiann,

ist, das beste Hausmutel bei:

Husten aller Art, sowie

Bals⸗ uund Brustübel.

In haben in Flaschen aA 27 und

zã etr. bei 3
J. J. Peterg
imn St Inzbert

Ausverkauf von Ellenwaaren.
»Um mein Ellenwaarenlager rasch und gänzlich
aufzuräumen wird von heute ab zu folgenden Prei—
sen ausverkauft; ,
nn Siamoi 8 νιαν . q. kr. per Elle en ee
Lqttu n J u red er * —
deinsten Tibethe
— —— * Feh
IAc: hreite Oen m h e kre.. 5
, ditto 8 —— —
halhteinen ntetr oetoffere 1d i
Eine große Parthie rein woslene Kleidersloffe welche für 48 kr. bis
1s. vetkatut wurden à 28 kr. per Elle.
Eine große Parthie Ripps und' Doöppelkipps;“A 20 kr. per
Ehle,, Sammtliche Tücher Bouxkins und Dopeltücher werden von heute
ab ac Lafl. 48 ir. per Elle durchschnittlich ohne Unterschied des Etoffes
werkauft.. er
C. Apprederis.

—AV öT——i
3 — e de u e
GSe”eute Zonntag ben 6, Februar,
J F 3 .. etg V K ß —1.0 . 13. 13 4
Grosses: Vokal-Concert
* ν umit 8 VAbe 5 — 12.1 * —8
der salatn. uu wenttchen— Gaetschaft Sauvlet (2 Danen 2 derren)
α * * Anfang 3Ahr Nachulttags.
5 J Mouisab exri ra Eoneert ber selbigen —A
r J 7 J —— — —— — — ——— —— —
r rũfang I Uhr Nichmittagsß.
* ——
ameg fe (Fallsucht)
Nich alar, er Lpilepsie»Doctor O., Kais ch
un lin, Mistelsraße G0Wreila über Hunderi getcin
—— — — — M — —— — —— ————— —
Redadtion Druc aud Verlag vom Fiu, Ve men in i Ingeenn... ——
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—X (und das it dem Hauptblatte werbundene; Underhaltungsblatt, mit dex Dienstags Deunersetagt⸗ und Sonutagb⸗
Amer) erscheint wöchentlich vi er n a l: Deülem biha n Dronmer Stan, Sams tag und Sionn taa. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krir. oder
302 Silbergr: Anzeigen werden mil 3 Krir. die dreispaltige Geile Blattichrift oder deren Raum: berechnet.
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M 22 hi ι eta Dienstag, den 8. Februar — — 1870

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ä auue 7 Linn 320 Dent fchlaud ν —A
. Mn 6 — Febt, In . der 4. öffentlichen Sitzung der
ammer. dex Abgeordnelen Jagle Herr Kolb iin Vetlaufe seiner
vahe ob Preuhen uns Sqhutz gewwähreü DBune, sen zu dezweifeln,
hobei Redner an den Pexlust Luxemburgs eriunerten Zu der Zeit
iis die Luxemburg's‚he Flage ihrem Hoͤhepunkte“ hahe war und
ich immer mehr zuspitzte erzätlte man sich‘ in militärischen
dreisen nachstehendes Zwiegespräch, 4wischen Graf Bismarck und
inem bayerischen Staatscanne (Graf Tauftirchen F): Kann Bayern
m Folle eines Conflictes mit Frankreich 80,.000 Mann Feld
ruppen stellen.?. Antwort; Nein! Aber doch 60,000 7 Nein
Aber doch 50,0003 Neinl Aber doch 40,0007? Ja aber mit
roßer Unstreügung und erst nach einiger Zeit! hierauf soll
gismarck geantwortet haben : Gleiche Antworlen echalte ich auch
jon den Audern.“ Und beseinem Jolch trostlosen Zustande der durch
zie Schutze und Ttützbüiudnisse mit dem Nordbunde alliirten Ar⸗
neen sollle Preußen sich alein in einen Krieg stürzen, nachdem die
Bunden von 1866 voch nicht geheill waren.d dDNachdem energi⸗
chen Vorgehen der Militürverwaltungen steht es freilich jetzt besser
nmit der · Wehrkraft(besonders in Bayern und Baden) und
danten die nöthigen Aufstellungen sofort und vollständig effectuirt
perden. — —— αν ,

Muünchen, 58. Febr. Die Enischließung Sr. Majestät des
doͤnigs an die Kammer der Reichsräthe in Betreff der Nichtan⸗
ahme der Adresse derselben, soll gestera in einer geheimen Sitzung
der Kammer zur Verathung gelangt sein. Es dauerte diese Sitzung
iber eine Stunde, doch ist, bis jetzt wenigstens, nichts Zuͤver⸗
ässiges über dieselde bekannt geworden. I

Mäünchenz 5. Febr. Nach, der „A. Postztg.“ gedenkt die
zatriotische Fraction der Abgeordnetenlammer nach Beendiqung« der
ormellen Gefchäfte einen Antrag cuf Verbesserung der
aateriellen Lage der“ hayer. Volksschullehrer, bei der Kammer einzu⸗
sxugen und zur Bereifung dieser Angelegenheit eine eigene. Com⸗
nisssion aus ihrer Fraktion zu wählen, die sich mit Erperten aus
ein Lehrerstande beider Confessionen umgeben wird.

München, 5, Febr. Am verflossenen Sonnkag war eine
Anzahl derjenigen Reichsräthe, welche für die Mißtrauensadresse
zestimmt hatt⸗n, bejm österreichischen Gesaundten zur Tafel geladen.
Wenn der Herr damit, wie diesseitige Blätter annehmen, eine
Demonstratlon machen wollie, so wäre demselben zu rathen, seinen
Bitz für die Zustäude seiner Heimath aufzusparen und ini Hrun
hen sich nicht in Dinge zu mischen, die ihn nichts angehen.

Uebermorgen tritt hier eine von den drei süddeutschen Staaten
neschickte Postconferenz zusammen, uim über einen Postoertrag mit
dem römischen Kirchenstaate zu berathen.

München, 5. Febr.“ An die Protestanten Bayerns ist ein
Aufruf ergangen, an den Koͤnig eine Petition zu richten, er möge
xen Präsidenlsen des Oberconsistoriums, Reichsrath von Harleß,
— welcher in der von ihm entworfenen Reichsrathsadresse den
Wunsch ausgesprochen habe, der. Konig möge Minister finden,
velche das Vertrauen des Königs und Volkes besißzen, — von
einem Posten entfernen, da er jedenfalls nicht der Mann des
Bertrauens der prot. Bevblkerung jei.

Mümnchen, 6. Febr. Gerüchtweise verlautet, Fürst Hohen⸗
lohe habe sein Entlassungsgesuch -dringend v. Perglas, Gesandter
viederholt. Als sein muthmaßlicher Nachfolger wird zugleich Herr
Jaherns in Berlin, bezeichnet.

Mi ünnsch ern. Die Adreßdebatte der Abgeordnetenk ammer
rängt natürlich alles Andere in den Hintergrund. Vorgestern
siing die Generaldebalte zu Ende und in diesem Ausgenblicke wird
nie Specialdebatte wohl schon ziemlich vorgeschritten sein. Einen würdi⸗
jen Schlutz der Generaldebatte bildete eine Rede des Fürsten Hohenlohe,
nit welcher er in ausführlicher, oft von dem lebhaftesten Beifall
mterbrochenen Rede auf die Ausführungen des Referenten Joͤrg
mtwortete, der den Adreßentwurf in bissiger Weise zu begründen
uchte. Der Fürst bezeichnete den Kampf in der Kammer sehr
reffend als einen Theil des gegenwärtigen Weltkampfes, worin

die Gegner die Neugesteltung des Staates, geftützt auf den Ab⸗
olutismus der Kirche anstteben.' Zu der Schaffung einer nationalen
Zerbindung sei die gemeinfame Behandlung gewisser Staatsrechte,
icht deren? Abiretuͤng erforderlich“Die Aufgabe Bayerns fsei eine
ðhere, als zum Giaris für Oesterreich zu dienen; Bayern müsse
zielinehr die aufrichtige Veriöhnung? Oesterreichs und Preußens
mteben. Diese bildet die Garantie fürs die Erhaltung des euro⸗
äischen Friedens. Was der Fürst im' Zollparkament gesprochen,
jabe ex nicht, wie ihm vorgeworfen sei, nuf fremdem Boden und
n einet fremden Versamminung,“ sondern auf deutschem Voden in
eutscher Versammlung gefprochr ·.

Kreugnach S2. Febt. Eine dieser Tage hier circulirende,
an den hochwürdigsten HerrnBischof von Trier, Dr. Eberhardt,
n Rom gerichtete Adresse gegen die Dogmatisirung der Meinung
svon der Unfehlbarkeit - des · Papstes ward allgemein von den
trengläubigen Katholtlen, obenan »von den Kirchenräthen, un⸗
erzeichnet —*

Frankreich.

Paris-6.Febr. Der Ministerrath soll die Verhaftung
Kocheforts beschlossen haben, falls dieser sich nicht als Gefangener
telle. -· Aus Rom wird der Tod des Erzbischofs von Lyon und
es Bischofs von Nimes gemeldet.
wisnrr

7 Speier, b. Febr. Von den 32 jungen Männern, die
ich der Prüfung der EinjährigFreiwilligen unterzogen haben, sind
39 als befähigt und 12 als nicht befähigt erklärt worden. Einer
jatte fich während der Prüfung entfernn.

—F Grünstadet, 2. Febr. Die Eröffung der Com nunal-
chule dahier fandeheute Nachmittag in Anwesenheit der städtischen
Behörden und der Ortsschulkommission statt.

.2 Ki⸗rchh eirmbolamnden,383. Febr. Die protestantische
zeistlichkeit des hiesigen Dekanats wählte heute Herrn Pfarrer und
Detan Wanzel als Vertreter in den Landrath.

7 Kassel, 3. Febr. Die Anmeldungen zur Industrieaus⸗
tellung für das Gesam utgebiet des Hauswesens sind in den letzten
Tagen so überaus zahlreich eingelaufen, daß auf Erweiterung der
Käumlichkeit Bedacht genommen werden muß. Erfreulicher Weise
teht jetzt auch eine würdige Vertretung des Auslandes in Aussicht.
Der Vorstand, welcher in Betreff genügender Bekanntgebung im
Luslande natürlich größere Schwierigkeiten zu üherwinden hatte,
als im Inlande, hat jetzt einen mächtigen Alliirten gefunden, durch
dessen Einfluß der internatio nale Charakter der Ausstellung sicher
zur Geltung kommen wird. Das Bundeskanzleramt hat nämlich,
nachdem von der hiesigen Regierung über den Stand des Unter⸗
jehmens, wie gicht anders zu erwarten war, in durchaus günstiger
Weise berichtet wurde, sämmtlichen Vertretern des norddeutschen
Bundes die Weisung ertheilt, die Industriellen des In⸗und
Auslandes auf die Kasseler Ausstellung aufmerksam zu machen und
Programme und sonstige Druchkschriften an hervorragende Indufstrielle
u vertheilen. Wie wenig diese Förderung des Urternehmens sich
im Schlendrian des alten Bundestags bewegt, geyt daraus hervor,
zaß das Bundeskanzleramt unterm gestrigen Tage telegraphisch
weitere Programme vom Vorstande verlangt hat. — Der Bau
des Ausstellungsgebäudes schreitet inzwischen in erfreulicher Weise
'ort. Auch die Musikfrage ist durch festes Engagement des Kapell⸗
neisters Mannsfeld in Frankfurt, welcher bekauntlich die Concerte
m dortigen Wintergarten leitet, befriedigend gelöst worden.

Worms, 2. Febr. Das 8. mittelrheinische Bundesschießen
vird zufolge Beschlusses des Centralcomite's in den Tagen vom
19. bis 23. Juni 1870 in unsecer Stadt abgehalt en werden.

Bolkswirthschaft Handel und Verkehr.

Frankfurt a. M. Die hiesige internationale Maschmen⸗
narkt findet hier bom 19. — 23. Mai in der neuerbauten Hall
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        des landwirschschaftlichen Vereins und dessen Umgebung statt. Mi
demselben ist eine Verloosung verbunden, die den Zipeck hat,— ueue⸗
Maschinen und Geräthe einzubürgern und Verbessernaͤgen in Haus
und Landwirthschaft in weiteren, Kreisen bekaunt zu machen.
Zugleich soll dieselbe die Aussteller für gehabte Unkosten ent⸗
schadigen. Die Anmeldungsfrist dauert bis 33. März. Von den
weisten Eisenbahnen ist bereits Frachtermäßigung, bezw. freie Rück⸗
fracht zugesichert. Ein Standgeld wird für die ausgestellten
Veyenstaͤnde nicht berechnet: Das“ Institut der Maschinenimärkte
hat wegen der großen Vortheile, die es vor Ausstellungen bietet,
rasch Änklang gefunden und scheint sich gerade füe die Laudwirth⸗
schafi, welche erst anfüngt zum Maschinen-Betrieb überzugehen, sehr
qaͤut zu bewähren. “

— 3 . 8877 ν ιιν .
Tuͤnflesnachrichten.
WBerfetzt wurden: Die Steuer⸗ und Gesmeinde Einnehmer
Karl Albrecht von Odernheim auf die erledigte Steuer und Ge—
meinde ⸗Einnehmerei Wurnweiler und Abraham Weil von Tripp—
stadt auf die erledigte Steuers und Gemeinde⸗Einuehmecei Limers
heim, —, Die Function eines kath. Dist ictsscheiluspeciors für die
antone Rockenhausen und Obermoschel üst dem kath. Pfarre
Jacoh Johann in Rockenhausen und die zweite Lehreastelle füt
sieuere Sprachen an der Kreis-Gewerbschule Kaiserslautern, bezw
der damit verbundenen tchnischen Fortbildungsschule denm gehyrüfte

Lehramtscandidatetn und. derzeitigen Verweser dieser Lehrstell⸗

Georg Ridthaler, übertragen worden. — Ernannt wurden: 3

Lehrern: die Lehrzr Jucob Backes von Breithurt au der bit
Schale zu Bubach, Jacob Reiser won- Bergzabertt als Berwa
dec kathe Midchensshale zu' Kaiserslautern, Valeutin Bäder vo
Kamsen an derprot. Schule zu Sippersfeld, Kaxl Landau voe
Ricdergailbach an der kath. Shule zu Rubenhelim, ferner die Schu
verweser Friedrich Mähn von Trippstadt an der prot. Schule
Erlenbrunn, Philipp Hofmann von Becherbach an der prot. Schu
Breunigweiler, Adolph Gernheimer an der prot. Schule,
Esfingen, Philippe Reuter von Dahn, an der prot. Schole,
Reiffelbach, Anton Gläßner— von Spesbach an der gemischten Schu—
zu Fockenberg- Limbach und Johannes Stallmanng von Kaulbae
an der prot. Shule zu Battenberg. Zu Shulverwesern: d
Schuldienstexspecianten Adam Hofmann in Speyer an der
prot.Mädchenschule. daselbst, Friedrich Argus von Hämbach,
der neu gegründeten gemischten Vorbereitungsschule zu Annweiler
Philipp Zeitlinger von; Einsetthum an der lath. Schule
Hatzenbühl, die jnterimistischen Verweser Georg Heinrich Eßzwei
von Ddenbach an der prot. Schule daselbst, Christian Kurz vo
Bann an der kath. Schule zu Göckllingen, der Schuldieusterspectan
Leopold Meher, von Oberlustadt an der ijfraet. Schhulen,
Münchweilex, ger' Privatlehrer Adolph Ecarins von Vlitfeld e
der prot hule zu andel, der bisherige intetimist she Verwese
Zagen. Rallex in, Gernersheim an der prot. Shaleé daselbst, d
Sheldiensterspeckant Karl Hoffmann von Duhrothe an der prot
Sch ile zu Toaͤppftadt, und der, interimistesche Brweser Aton Wo
in Aitdorsgusder isr. Schule dafelbst, außerdem die geprüf
dehramtscandidatig Genpoefe Kasel, arm Shauͤlsch vestee mit d
Drodensnuamen „Miria RXaberia“ von Speyer, zur Lehrerin «
der katß. Madchenichul“ zu Hagenbach.

—⸗—
Geschäfts-⸗Empfehlungg Ghocerin-deife
ch mache einem verehrlichen Puhlikum von Si. Ingbert u. Umgegend die Fertebenste emphehlt als e e
Anzeiue. daß ich mich als Kunfi- u. Schönfärber in hiesiger⸗Stadt tis bliri babe. zerbieter
und empfehle, mich‘ im Fär beiun und Drucken zuller RrtennStoffe, als-: Woll⸗ Wegen sorgfältiger Verätbeitungund hbe
Baumwoll⸗Kattun-und' Seidenstoffte. *. J 0 heire Cacadgehaltes finden die Damp
Herren und Damen⸗Kleider' züerden ohne zu zertrennen gefürbt und Frauen Kleider CEhoeoladen des Hauses Franz Stou
Vredrũ m̃it Ien dennen usee J 5 werck Söhne allgemeine Auerlennun—
Plrompte und billige Bedrenulg Insich?etad, bittet um geneigtant Zajhruch · * Ich empfehle mein Lager ber beliebtester
—5 I. Klein, Kunste u. Sadafärber Loch und. Eß Chocoladen dieser · bestten⸗
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J 8t Inghbert: J. Jn Grewenig.
prheh enh Ws J -
Nürnberger
9 Ochsaen inau lsalat
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deis vorrathig beiee H. Scherpf.
Mainz,. den 4. Janxar.““
CEFruchtpreise.) Weißmehl das Ma
er à140 Pfund — fl. — kr. — Rog
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (20
Pfd.) 10 fl. 30 fr. bis 10 fl. 45 tu.-
Korn (180 Pfd.) 8fl. 30 kr. bis — fil. — k
Gerste 160 pfo) deste 15 kr. bis
fe 33 kr. Hafer (uso Pfo) 4 f1. 186
313 4 'ex 0 —X 2

I. .. *2* e ιιν
NähmaschiueunHßandlung
f . — — 13 2.11 Tin
von J. Korn in St. Iohaung
Singersche Fumiliennuhmasehinmen,
aus der Fabrik von O. M. PIRMuI in Kaiserslautern, in Güte und
Leistungsfähigkeit deun amerikanischen gauz gleichkommend. F
Ho we⸗ Masehiĩnmnern Ro. S und S,
Echu buacher, Sattler, Hutmacher, Schneider Kappenmacher
Grover é Baker-Maschinen,
—R&amp; seht empfehlenswerih für Schneider. ——*
— Arm-Masschinen
—— — lur Schuhmacher und. Schneider.
Circular⸗Arm-⸗Maschinen
i nach allen Richtungen“ trausportirend fütr Schuhmacher ganz speciell zu
um Vempfehlen, indem außer allen andern Arbeiten auch neuer Gummizug damit ein
x gesetzt erden kanu. 33 4 . zeit
and⸗- Nähmaschinen—
2von verschiebenen Sorten, daeunter namentlich die e eeer 4324
„Hon PIus trac
als die beste bis jetzt existirende Handmaschine. 6
Zeruer feinsts Knochenöl. alle Sorten Maschinenzwirn und
Nadeln ewmpfielt 5 24
9J. Loren, Bahnhofftraße 57,
—— Et. Johaun a. d. Saar. 7.

, Vorms, den 4. Februar.
Wir notixen heute: Weizen 11fl. — ir
bis 21fl. 15,r. MRoggen 8 fl. 30 ir
bis 8fle 35 kr. Gerste 9 fl. — kr
bis 9 fl. LO tre per 100. Kilo Hajer
4fl. 530 fir. bis 5 fli riper 60 Kil—
Mebl per Partie: 9fl. 10 kr. bis 95
15 kr. Roggenmnehl — fl. — kr. bis —
— AAr. Roggenvorschuß 8 fl. 50 kr. bi
Oe fi. tkr. Woeizenvorschuß 12 fl. 45 r
bis 13 fl. — kr. Blumenmehl. — fl. — ir
bis — fl. —tktriuper 70 Kilonn Rept
An ⸗ir. bis — fl. — kr. per 8
Kilo. Rübölvohne Faß 23 fl. — kr. bil
— fl. —r. Leinöl ohne Faß —
ir fl tr. Mohnöl ohne Fai
— fl. atre bisr slh — tr. pe
50 Kils. Repskuchen — fl. — aIkr. bi
— fl. —Akr. Braͤnntwein — fl. — *
—DV—

— — ——— —
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Spileptische rämpfe (Fallsnd

ilt brieflich der SEpecialaurzt urEptlepsie Doctor O. Lalbi
in Bexrliu,. Mittelstraße 6. — Bereits über Hundert geheilt.*
νιSια —** —
ι Ledacltios Truck aud Verlage von F. menßn in Et, Angberte e hee —
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        * o
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2228 322 * 7* ——5835 35 e8
2 *. 2 ——— *2
5335 6 5825 3s833 T 88
3287377 ——— 33* *7— — —— — —— 33
— 58* 5 — 8 c 5 — 7 8 IF 2 *8 A 84 * 285 25
463 553387* *22877 335 552* 283358* ——
1728 5853 228 —— J —
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275 53* 52 83 53227 —A 2*8 3535 —
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338 2 32222
—— — —38 —
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3 —32 8 5268 27 55 — 25* *
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A ẽ —* 25 — 25 25— .* — 3 * 5 322
—55 228* — 25 * —— — 32 5 57* — — *222*
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— —*22 ——8237* 55333565 z2·3837 D.*
—5 Es43 538* 35 *5 I5
— 2 2 * ——— — —— 228* E.. 3228 — 22
— ——
* * 3* — —7 — —— xXDE. — —52 h 3
85 —— 5 735358* 5—5 ——3 5
—— — —————— —38 237 8* —55*3378
—— 3* 2 ——2 — 8 122 —3*23
· — cS8 —— —335 *— 57 7 53438 ——— ——
25 — —— 835383* 5525 335*835—
* 53.*52 *2 —22 8575 228 555*7 8 3* — — *2253
2 25523 53 —255 — 58 — —52 — — —*3
355 —— — 8882* — 5 — —7
* 2 2* 2 —54 —— —12 — 8— 2 7 — ——— z — —
———— 2*252 22 —* 2 328· 2 245 2* ——
— —— 353 ——
24 *5 83 — 2*53
— 857 855 *38 —— ——— 3588* ———
558833 — * —— 3 3 18
52 — 5333335 —
7

232322 —A
— * 58 23 7 7

— — A 825 3589 5. 2* 58

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23 ——— 3. 3453 35* 2 27333338 —522 *

523 223325323 522323 383*2 235 35 5 3533 —A —

8 5 — 393533327 23335 3 77 — 55

—3 5—2—3 553243 *235. 38 25 53377* *3
53 *5 22 —— — *53 2 *87 5* 27 — —2 *

— 255335336258

——

—8 3 23. * * — 7 75 —— 4 —2 7* *

JI. 55*32332 —— — 13333753—*
2822 —33*2333— —B
2835338 3253838333 82237*3 *

—5* J —»— 22323 * — 38 34 —
F 2* 75 — 2. —z—— 55 23. A
J———
7 2 8 32* 72275258 ————— 8.
253287 53552355233 558 23 2 23
23333 18555353 2352323 253532 58
3 335* —F —— — ——— 255
132 5 z 3———
25 5 2533353388 — — —8 ———
73 — — —252 J — *
—E 5328 5*358 —2333
2 55255333 —z23335 *22
55 3325 — 3 33233 52875*
—— *223835** J 22 225 * — —
8—333337 525328287* 8233332

—8 87 5323357

32 862 7353 3 527732 2. 2* RE2 2
—E — 1*258 23 222 — —
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— 225 7372* R2. 3 7— * 3* *4*
2 7535353353358 233532223 5332— 5
* 232. — — *5cE2 —B———— — 2.
35358 3828* 2532533 55355226 232352228.
*83 255 8 535** 522235526 —— 253
33 5 52 2238 —
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3 7
82 22* * F * 32555 * ——— —
2 83 * — — 42. 57235*23 * 322232 323
— 2588 2526 22853 325533533 4 55233
533855 35 235353337
—— 2a3 585 *3 5365 23 5 225532532227* *
J——
—— 33 ,2.2 55 —A 25573— 235 5856
5525 —— *22 2.535 2* * X — 53253438
3323233* 75. 253223537
3 8
22 232 *5382838 ?88 528583 —228 — 2528*5 2347
22 23 22* * 2*583723223 828 *222* 2S 8
353—3 228 7*52*8 — 22
5832 —X&amp;* 277 — —— ———— 84 —)Êetcdtg —— 7
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22— — 2* 2*322 2 — —8 20 2 5 ATe S. 23
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* 2553332 — 252535
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da St. Rugbearter Unzerigeer (und daß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungshlatt, mit der Dienstagb⸗ Domerbtagß⸗ und Sonniagt⸗
Anmer) erscheiub woͤchentlich vier m al: D ien ztag, Donner sstag, Samstag und Sonn taa. Abonnementspreis dierteliührig 42 Krzr. oder
. 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. LP
6 *3 7 — 244 —— J —28
38 — ——— — Donnerstag, den fo e brueeeeee 1870.
— — — — — — — — ü⏑ —— —
Deutschland. v aν
Mänchen, 53. Febr. BeiHofe ist man nicht wenig über⸗
ascht, daß das officielle Journal des Cardinals Antouelli in Rom
en Abgesrdueten der klerikalen Partein die Weisung zugehen ließ,
neselben hätten die Steueru zu verweigern und damit die Position
es Miuisteriums Aumöglich zu machen. An eine so heftige Art
t Einmischung datte man bisher noch nicht geglaubt; jetzt sieht
Jan aber, daß,unsere Neben regierung in Rom? keinen Spaß
ersteht, und daß sie „die Alleinregierung“ sein und dies ausüben
diu, sobosd sie nur kann und über eine, wenn auch noch so kleine
Mehrheit verfügt.

Münch e'u, 6. Febt. Bezüglich der am Freitag stattgehab⸗
en geheimen Sitzung der Nammer der Reichsräthe vernimmt man,
—D k. Entschließung
n Betreff der Nichtannahme der Adresse nicht discutitt werden
dnue, die Adreß ⸗Augelegenheit auf sich zu beruhen habe. Die,
rie ich höte, in kalligraphischer Beziehung sehr schön ausgestattete
Adresse wird nun wohl als schätzbares“ Malerial in dem Archiv
des Ständehauses niedergelegt werden, damit auch sioch die lom⸗
genden Geschlechter sich überzeugen können, in welcher Form und
n welchem Ton 1870 die Reichsrathskammer mit dem Monar⸗
hen gespeohen hat. 'refp. sprechen wollte. In demselben Fascikel
Archivs wird man hoffentlich Füch die Eutschließung Sr. Maj.
eß Kouigs vom 1. Februar dieses Jahres niederlegen, damit
in kanftiger Geschichtsschreiber, das benoͤthigte Malerial veisammen

det.

Münschen, 6. Febr. Am Freitag hatte bekanntlich cine geheime
Sitzung der Kammer der Reichsräthe statt, in welcher die allere
oͤchste k. Entschliefung auf die Adresse dieser hohen Kamnier
esprochen worden sein soll. Ob dies der Fall war und wenn,
veiche Beschlüss⸗ gefaßt worden sind, darüber ist bis jetzt nichts
u erfahren gewesen, aber verschiedene dunkle Gerüchte geheu, welche
enn doch auch verdienen. in der Tagessejchichte kurz erwähnt zu
verden. So erzäͤhlt man sich unter Anderem, dte hohen Herren,
velche für die Adresse der Kammer der Reichsräthe gestimmt
zaben, wollten sozusagen ihr Mandat niederlegen, oder auf ihre
Sitze in der Kammer verzichten; Andere sagen, sie wollten ge
vissermaßen Strike machen, und wieder Andere sagen, die meisten
er Herren wollten um Urlaub für die ganze Dauer des gegen—
värnigen Landtages nachsuchen. Was an diesen Gerüchten ist,
äßt sich nicht sagen, aber in der Luft liegt etwas; Se. k. Hoh.
Prinz Luitpold soll eine Reise auf die Dauer von 3 Monaten
mzutreten beabsichtigen, andere Prinzen sollen ebenfalls sich auf
angere Zeit von München fern hallen wollen; das aber ist
Thatsache, daß der. König die hiesige Residenz verläßt und die
ogenannte Charlottenburg im Schloßgarten zu Nymphenburg be⸗
icht und zwar schon nach Ablauf von 8-10 Tagen.

Muün'ch e n⸗ 6. Febr. In verschiedenen Zeitungen findet
ich die Mittheilung: daß Fürst Hohenlohe um seine Entlassung
achgesucht habe. Wir können mit Bestimmtheit dagegen berichten,
aß diese Nachricht zur Zeit vollig unbegründet ist. Jedenfalls
bird erst das Resultat der Adreßdebatte abgewartet werden
nüssen, ehe Fürst Hohenlohe überhaupt die Schritte zu bedenken
beranlassung hat welche er zur Wahrung seiner politischen Ehre
nachen wolle. er

Der Stiftsprobst Dr. Döllinger in Müsnch en erhielt von
8 Professoren der Universität — darunter fünf Geistliche — eine
dankadresse wegen der männlichen Offenheit und Entschiedenheit
einer Erklarung gegen die Dogmatisirung der Unfehlbarkeit des
babstes. Ebenso von Breslau. Bon und Braunsberg.

AFrankreich.

Paris, 8. Febr. Die Zahl der in letziter Nacht vorgenom⸗
mnenen Verhaftungen beträgt 180. Es kam u. a. die Plünderung
iner Gewehrfabrik vor. — Im Besetzgebenden Koͤrper beantwortete
er Justizminister Ollivier eine Interpellation bezüglich der Ver⸗
jaflung Rocheforts: die Regierung habe aus Achtung vor dem

vesetzgebenden Körper. Nochefort nicht.? beim Austritt aus einer
Zitzung desselben verhaften lassen. 50. feiner Freunde erwarteten
du im Hofe des Deputirtenpalastes etwa 200 andere Personen
efanden sich var demselben. Rochefort wurde verfolgt, lonnte aber
iicht auigefunden werden. Unterdessen beschloß eine Versammlung
n der Flandrischen Straße den Ausbruch des Aufftandes, nur
och auf die Aukunft RNocheforts und die Aufforderung desselben
hartend. Die Regierung zog vor, Rochefort zu verhaften, ehe er
n die Versammlung trat, 8 Barricaden wurden ohne Blutverlust
enommen. Die bewaffnete Macht vewies große Mäßigung. Wenn
ich die Unordnungen erneuern sollten, jo werde die Regierung
nicht, davor erschrekken, denn die Pariser Bevölkerung stände auf
hrer· Seite.. Wolle die Regierung Gewalt brauchen, so werde die'
Aufregung nicht 5 Minuten dauern. —

ßParrs, 8. Febr.“ Rochefort wurde gestern Abends 8 Uhr
n Villette verhaftet, als er in eine öffentliche Versammlung ein⸗
reten woslte. Er machte keinen Widerstand, und wurde in das
hefängniß Sainte Pelagie abgeführt. Nach der Verhaftung zog
Flourens se'nen Revolder, schreiend, man müsse Rochefort befreieu.
Man versichert, Flourens und drei Andere feuerten, verletzten aber
stiemanden. Gegen-10 Uhr Abends wurden Versuche im Fau⸗
ourg Tempte und Belleville gemacht, Barrikaden zu errichten. —
Ubdr Motgens. Die Truppen werden nach Belleville dirigirt.
Die Boulevards sind belebt, aber keine Ordnungsstörung,

.Die Orleaniden, äußern der „Siecle“, ziehen in Masse
in die alte Festung des Kaiserreichs ein. Gestern verkündeten
wir den Einzug der Herren Guizot, Odilon-Varrot, Thiers,
Thangarnier, heute ist die Reihe an Hrn. Prevost Paradol, der
um Prinister in Washington ernannt werden soll. Wenn diese
Sraennung noch keine vollendele Thatsnche ist, so wird sie es
edenfalls bald werden, da, wie man sagt, die Minister einig
ind und der Kaiser die Wahl billigt. Der Eintritt des Herrn
Brevost-Paradol in die Geschäfte und die Wichtigkeit des Pestens,
er ihm zugedacht ist, ist ein wahres Ereigniß,“ sagt die „Presse“.
Anstreitig ist die Aussöhnung des Orleanismus mit dem Kaiser⸗
reich eines der bemerkenswerthesten Fakta unserer Zeit. Ist diese
Aussöhnung eine spontane oder das Resultat eines Losungsworts?
Sind es Besiegte, die sich dem Sieger rückhaltlos in die Arme
verfen, oder find es Verschwörer, die vom Platze zunächst Besiß
iehmen und nur auf den Augenblick warten, ihre Fahne anfzu⸗
rollen. Immerhin steht soviel fest, daß Alte wie Junge sich dem
daiserr⸗ich entgegenstürzen, als ob sie Eile hätten, an dem Tage im
Umt zu sein, wo sich die Periode der großen Ereignisse wieder
eroͤffnen wird.“

Italien.

Florenz, 4. Febtr. Aus Rom wird gemeldet, daß in
der gestrigen General Congregation des Concils sich eine sehr leb⸗
zafte Debatte über die Lage des niederen Klerus entspann. Von
»einem Bischof wurde das Cöoölibat zur Sprache gebracht.

.
—
Amiiqtes.

f Speyer; 7. Febr. Bei der Prüfung der einjährig
Freinisligen soll es an interessanksen Arbeiten nicht gefehlt haben.
—A
'olgeude Weise gelöst haben: „Die Ebbe entsteht dadurch, daß
er Mond das Wasser anzieht, und wenn er es nicht rne
kann, läßt er's laufeu; das ist die Fluth.“
—7Raiserslautern. 5. Febr. Vorgestern Abend
ist bei dem Bau des Tunnels zwischen Enkenbach und Fischbach
in Arbeiter dadurch verunglückt, daß ihm von einem herunter-
fallenden Stein' der Kopf zerschmettert wurde. Eigene Unvsrsichtig-
keit soll der Hauptgrund des beklagenswerten Unglücks sein.

7 Landanu, im Febr. Nach der in St. Louis erscheinenden
westl. Post“ ist daselbst Hrch. Joh. Fach (aus Kaiserslautern)
als Major gestorben. Im Jahre 1848 war Fach Junlker im 2.
Artilleriecegiment, verließ sein Regiment, schloß sich den pfälzischen
Freischaaren an und befehligte bei Waghäusel eine Batterie. Nicht
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        jange nach diesem Treffen gerieth Fach in Gefangenschaft und
wurde zugleich mit dem unglücklichen Grafen Fuggek iun Landau
festgehalten. Beide wurdes zum Tode derurtheilt, und Fugget
fiel in dem Wallgraben von Landau; Fach sollte einige Tage
paͤter erschossen werden. In den “letzten Tagen war es Fach
zahlreichen Freunden erlaubt, ihn mit Allem zu versehen, was die
letzten Stunden eines Menschen genehm machen kann. In einem
Blumenstrauß wurden ihm mehrere Stahlfeilen zugeschickt, mu
denen er die Eisenstäbe seines Gefängnisses durchfeiite. In einer
furmisch dunklen Nacht ließ er sich auus dem Fenster herab; doch
durch die Festungsthore hinaus zu ommen war nicht möglich.
Er wurde nun auf den obersten Speicher der groͤßen Kirche ver⸗
steckt und dort 14 Tage unterhalten. In der Nacht vor seinem
Auszug wurde er in ein Privathaus gebracht,“ dyrt in Linen sarg⸗
ühnlichen Kasten, der unten mit Luftroͤhren versehen war, gebracht
Bei Tagesanbruch wurde der Kasten auf einen Karren Hebracht
umd mit Bauschutt bedeckt. und so* ging die Fuhtre unbehelligt
zum frumzösischen Thore hinnus. Der so Gerettete entkam nach der
Schweiz und ging spüter nach Amerika, wo Er ꝛein wechsel vollee
Leben führne und eine Zeit lang“ bei Felmonts Acmee in Weft-
—XLDD 30
f Es in moch nicht lange her, da fuhren zwei Damen, eine
züngere und eine ältere, auf der: Main-Neckar⸗Bühn die schöne
Bergstraße entlang. Die Damen halten bes bedanmlich draußen
für ein sehr großes Wagestück, ohne Herreunbegleitung auf der
Eisenbahn zu fahren, und der Conducteur, rin gemüthlicher Duem⸗
stüdter, hatte icnen daher auf Ersfuchen ein besonderes Coupe an⸗
gewiesen und persprochen, ‚kan Herrn da himeinzulosse,“ Jetzt
fuhr der Zug in den Bahnhofe und der laute Ruf: Stanon
Dammstadt“ (die Darmftädter lönnen bekanntlich kein: r“ nus ·
sprechen) belehrte die Damen, daß fie in der Residenz von Darm⸗
stadt angekommen seien. Während sich nun ihr Cerberus, der
Conducteur, einen Augenblick entfernt hatte, wahrscheinlich um Eins
binten vie Binde zu gießen, stieg ein junger VPlann, vffenbar ein
Pundlungsreisender, der das niedliche Kopfchen der jüngeren Dame
am Fenster beiertt hatte, in das Couper und nahm in der Ecke
Platz. Dis Damen waren etwas erschreckt oder thaten wenigstens
ss — mian denke sich nur zwuei Damen allin in einem Coupe mit
einem Herrn —und als der Conducteut, während fschon uner Zug
langsam abfuhr, auf das Trittbrett jprang, ragte ihn dien ällere
mit leiset Stimme: „Wer, ist denn dicser Herr eueSo viel ich
waaß, ist es a Raaßender“ (Reisender), antwortete der Conducteur.

Erlchredt fuhr die Dame zurück und drängte sich, den junge
Maunn mit dem blonden Bari angstlich betranenß, au ihre Ga
fährtin SEin Rasenger 7thut &amp;x das oft ?“ So viel
vaaß“, antwortete der Conducheur indem er die Billete in Empfan—
nahm, „alle Woche hier maah⸗ MDas war zu viel für di
beiden Damen. Zitteend baten sie den Conducteur, doch gleich der
Zug anzuhalten, damit sie aussteigen koönnten. Der Couducten
wvußte gar nicht, was vorging; aber aus den verwirrten Reder
wurde es ihm endlich klar, daß diese norddeutschen Barbarinen sei⸗
darmstaädter Hochdeutsch ch recklich mißverstanden hatten. Einmit
leibiges Lächeln umspielte seine Züge und um dieses Mißverständ
niß sofort auf die befriedigste Weise aufzuklären, sagte er: „Mein
Damen, der Mann rost (rast) ja net, er raast (reis)!“ Das Hatt⸗
nun die Sache noch mehr verwickelt, wenn sich nun nicht der jung
Mann, der unsch.ldigerweise die Urjache des Rhreckens war hinein
gemischt, und da er neben Darmstädtisch auch Hochdeutsch sprad
die ganze Gesellschaft aufgeklärt hätte,“ Natürlich lachte die gan⸗
Besellschaft herzlich, außer dem Konducteur, der in den Bat
brummte: Die verdammte Vreiße, net emol Deitsch verstehn se
Station Oorhelje (Arheilgen)!“
rEisen, 1 Febr. Gestecn“ Abend gegen 10 Uhr fan
in der Pulo rmühle des Hrn. Wallmann in Stoppenberg ein
Erplosion statt, die die Mühle mit sammt den umliegenden Geban
lichkeiten gänzlich zertrümmerte; was stehen blieb, wurde ein Opfe
der Flammen; die Trümmer bededlen mworgenweit das Feld
Pulperfässer, Faßdauben, Dachsparren und' Paͤppe flogen 5 br
b00 Schritte weit, sogar auf deni Kirchhofe zu Stoppendberg fan
man Bretter. Die Fensierscheiben an den Haujfern von 20
Minuten in der Runde, die nicht durch Blendladen gedeckt warm
siund fast sämmtlich zertrümmert; an der Kirche sind mehret,
hundert Scheiben entzwei. Leider isf auch der Verluft do—
Meuschenleben bei diesem Unglückzfalle zu beklagen. In de
Mühle waren außer dem Meister 5 Arbeiter beschäftigl. Von den
jüngsten, der in der Trockenkammer beschäftigt war, fanden sich nu
noch einige verbraunten Gliedmaßen vor; außerdem ist ein Arbeite
so schwer perwundet, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird
zwei krugen leichtere Verletzungen davon. J
. Spanische Kronjuwelen): Ein Pariser Corre
spondent schreibt: „Darf man einer Privatdepesche aus New⸗NYorl
Jlauben, so befänden sich die vielbesprochenen und vielbestohlenen
jpanijchen Kronjuwelen — im Versatzhaufe zu Mexico.“
Theilungsversteigerung.
Sumstag den 12. Februat 1870, des Nach
mittags uml Uhr, zu St. Ingbert; in der Be—
hausung des Carl Gros, lassen die Kinder
und Erben der allda wohnhaft gewesenen und
verlebteiz Eheleute Carl Gros senior, im
Leben, kglenSteuer⸗ und Gemeindeeinnehmer,
unde, Watia Magdalena geb. Cufier der
Adiheilung wegen viffentlich in Eigenthum
dersteigern:
14 Decimalen Fläche, enthaltendeein
zu Ste Ingbert an der Kaiserftraße ge⸗
Alrgenes zweistthhckiges Wohuhaus umt. Eiu
jahrt, Scheuer, Stallung, Hof, Garten und
sonstigen Zubehörden, neben dem städtischer
Hospitale und Joh. Joseph Heinrich.
Horn, tal“ Notar.

SEpileptische Krämpfe (Fallsucht)
heilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie D o ctto x O. Killisch
in Berlin, Mittelstraße 6. — Bereils über Qundert geheilt.

Schönes trockenes Schälprü-p
cgelholz, für Bäcker sehr geeige

net, Jiefern wir zum Preise von 7 fl. 6 ir.
hierber...
Auch lassen wir Fachgerten iun Umzäu⸗-
nungen) in heliebiger Länge auf Bestellung
anfertigen, 9J **. e
— Gebr. Dörr.

* * Gestern (Bittwoch) Nachmu⸗

tag wurde von dem Hause des Hr.

d. Wolfarth bis zum Polizeiburtau kin
Portemoundis mit1 Fünfthalerscheine, 2
Thlr. Silber und einigen kleinen Münzen
verloren. Der redliche Finder wolle
dasselbe gegen eine Belohnung bei Herrn
Backer Stisef abgeben. (Das Geld
gehört einem Arbeiisgehilfen..

Fruchtpreife der Stadt
Naiserslautern bon 8. Februat.
Weizen 5,fl. 28 ix. Korn 4 fi. 15 8
Spelzkern 5.. 15 kr. Spelz3 si. bun
Gersie 4 I 20 kr. Daser 3ft 49
Erbsen 4 fl. 1 ulr. Linsen — fl —
ver Zentner. ne
Brodpreise: 6 Pfoo Kornbrod 20 *
3 Pfd. Gemischtbtod 1L/3 frund 2 Pfo
Weißbrod JIefreun e
— — xX * 2 20
Frucht; Brod Fleisch ꝛc Preise
der Stadt Zweibrücken v. I0. Februer
Weizen 8 fl. 29.trc Korn 4 fP. 18 tuꝛ
Berste Lreihige, —fl. — kr., Gerste vied
reihige, — fl. — ic. Spelz 83 fl. 30 kr
Spelzkern — fl. — Ar. Dinkel 3 Il
10 ir. Mischfrucht 45f1. 26 it. Hafer
3. fl. 37 tr. Erbsen 3.fl. 20 kr. Widen
8 — —— ufl. Heu 2 fl.
28 kr. Stroh 1 fl. 18 kr. dper Zentner.
Weißbrod 194 Kilogr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 21 ir. ditto 2 Kilogr. 14 kr.
ditto 1 Kilogr. 7 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 kr. 1 Paar, Weck 9 Loth 2ukr. Rind⸗
deisch 1. Qual. I8 kr., 2 Qual. 16 kr.
——
Schweinesseisthh 160kr. per Pfund. Weir
24 kr.' Biet 6 kr. per Liter, Butter 30 kr
ver Viund.

k
ix

Lohrinden-⸗-Vergebung.
Sastag; den 12. Februar J. Irs
Nachmittags 2 Unr wird im Schulhouse zu
Ersweiler das diesjährige Ergebniß von
eichen Lohnrinden, circa 100 Centner, aus
dem Gemeindewalde von Erfweiler⸗Ehlingen
un den Schlägen „Bettel, Sackwald und
Ditzelswies an den Meistbiekenden oͤffentlich
dergeben.
Erfweiler den 6. Februar 1870.
Das Bürgermeisteramt
Braunbarger. *
Fraufiurter ausgebeintte
—AXV

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— —
Zahnärztliche Amzeige!
Der Unterzeichnete, seither prakt. Zahn—
arzt in Speher, hat sich in Kaisers
lautern niedergelassen, und ist vom 25,
ds. ab in seiner Wohnung, Geugafsse
vis⸗Aris der Wagn r'schen Brauerei ju
consultiten.
—MW — — — E. Bradeor,
. dvrakt. Zahnarzt.

sind wieder angetommen.
Fritz Panzerbieter
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25 38 25535233255 533732483 S
S2 225 58. — 2 — 22
3 27 535755 733553355 3523
753 53823 22333333 5328—,855
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23. 8 3583368 2 268 —
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Anmer) exscheint vwöchentlich is x .al Dire aotaa Dongie rs3tag, S auisstgg — Sonntaa. Abonnemerusvreis vierteliabrig 42 Krar. ⸗de
—— — 12 Silber gr. Anzeigen werden. mut s Krre die drenipaltige Zeile Blattjchrift oder derxen Raum berechnet. e ene
.7 * A 19 1 24 —
41 24. g r — ESamstaqg- pen 12. Februar J. — 126 8* 1870.
— — ——⸗fß⸗ — — — — — — — — — ——
5 2341 —V ι ν νν α nu
e F Deutschlaudee die gewichtiasten, auf die ultramontane Partei im— Wesentlichen
9 0 Die Adressen und die Adresidebatte II. ei nen Eindruck wachen. Es pwäre sonstnichtemöglich, daß die⸗
A. München, 10. Febr. Haben wir in unserer erften elben nach der ugen. Gensxaldebatte und mache der Specinldebatte
—X dree Ndreß Entwürte und einige ihrer Adresse vbestehen fonnten, umdedoch wirdn dieß⸗ u nz w —
Huhe mßerer · Phyfiognomie der Adreßde datte im Abgeordnetentaufe el datbege schenbren Aber die: gezenwürtige .Politit nnd
heben· und davei vlleicht nur nachzutragen.n daßß wir dem Abge⸗ sdammermehrheit beeuht eben selbst nicht auf gewichtigen Gruͤnden
neten Lukus Unrecht thaten, wenn wir ihn als: Meister im und· affenbaren oder zu bemeisenden 2N5 hats a⸗che nasondern
lamentarischen (). Reiastylbezeichneten. ubem derselbe von dem uf: Sympathien und; Antipothien,welche awie man zu vermuthen)ẽ
annten Pfarrer: Mabr: in Piaßlofigkeit der x Animositüt und ille Urjach⸗ hat, einennche her d wn telen Heim tier gerunnd
Ungehörigkeit der Form noch w.e te übertroffen wurde, (seine Ia bre nlzaßwax werwahrten man · sich gegen das⸗ was, wir hiet
aigenen Parteigenossen schaͤmen sich über dieses Priesters parlamen· ndeuten. pon Soelile der ultramontauen, Mehrijeit mit großer
isches Gebahreinesonlönnen wit nunmehr— da die allgemeine gehemenz *.Aber;l! * Gioi es denn eine in die Augen
deealle und ein Theil der speciellen! hinter uns liegt, uns zur allendere That acheals daß kia u m die aHülfte des bayeri⸗
darlegung einĩger sea chhich er Ergebnisse verselven wendenbe chen Landes und Voltes hinter der ultxamontanen Partei steht?
dier chnstatirenn wir mun Wetcso weit die Debatte fich auf den üIber in den Augen dieser Herren ist ben nun das, bayerische
dürsten Des he wi geheressrden Leiter der gunswärtigen Ange Land und vanerisches— Volt was mit· ihnen geht, Alles Andere
enheiten un seine holitisce Holtung· seit · E866 hezog, daß es der ümmoert sied nicht — das muß sich eben fügen.·. 4
zuizen Rederei der Uitromontanen inclder bietfach gewundenen Endlich noch constatiren wir, daß, sowein bvisher wenigsten
ou dem Vorwurfe der Sophisterci nicht ganz freizusprechenden ersichtlich, das vielgebrauchte Wort von! der Solidarität“ des
suzführung des Keferenten: Dr. Jör g ni cht' gelungen ist, das isherigen Ministerinm troß alles Eklats. mit dem man es au gewissen
aagereee a das nach Abücht der Ultramontanen die Kam.— Zeiten ing Land hinausrief. sich als eine der hiohl steen Phera⸗
e en Throne gedenuber, in der? Adresse gegen den Fürsten ein erweist, mit denen man e (u. es geschah dieß leider nicht
moaiprechen:soll/ ma ter iell zu begründen. Man wird sich Jar felten) das gute Volk u. seine guten Vertreter zu ködern ver⸗
jolgi man unbefangener Weise dem Gange, der Anklage und Vertheidig jucht haut! Herr Minister Lutz fucht in der Debatte mit Glück
ing nahm, des Eindruckes vielmehr nicht erwe hren konnen, daß ich den Ultramontanen als „schönes Kind“ darzustellen und die
à sich nicht so verhält, daß die politische Haltung und die Aktinen indern Herren mit Ausnahme des Kriegsminister⸗ Pranundh
bisherigen baher Mimisters des Auswärtigen Grund ejzum chweigen! natuͤrlich: es gehört ja nicht in ihr Ressortt“ —
Mißtetrra en au die Hand gab, welche das Nussprechen des- ind noch Eins — wenn jett bereits weniger als je von Verr⸗
elben zur Pfhischt machen und deßhalb die Entfernung bhnung wischen den Parteien in der Kammet die Rede ist,
aaseben von seinem Poesten zur nothwendigen Folge daden trägt nicht' zum Mindesten dazu bei das Verhalten des Aus⸗
nüffen, sondern inm gebehreitl, Das Losungswort war und ist chußreferenten Dr. Jorg. das so leidenschaftlich soheißspornig ist
Fuͤrft Hohenlohe muß entfern. werden !'”Dajzu braucht man als das irgend eines Mitgliedes seiner Partei! Und was Jeder
e die Tenfiaurung eines Mißtrauens, und für dieses der nidet mit den Bestrebungen dieser“ letztern geht, von dieser
uadlch sucht man dann die Gr ünde! Ist es da zu verwundern. uind von ihren Füh rern, von deren einer der Bedeutendsten
zaß diese Gründe durchaus nicht durchschlagen wollen ind viei. Dr. Jörg ist, zu gewärtigen hat, das zeigt sich an dem alten
neht eigentlich den Character von Vorwäan den aunehmen 4 BVorkämpfer des Natholicismus, Der. v. Dölling er, welcher
luf diesen Wege auch nut konnte der Referent dazu kommen, mit oon Dr. Jörg in der bayerischen Kammer heute in einer
ugefähr fünfmaliger; Betonung auf ein dem Fursten Wei se desaboucirt wurde, welche ein- sehr lehrreiches Exempel
hohenlohe dou der linken Seite des Hauses für eine Rede, die für Alle, die Ohren haben, zu hören darbietet.
iselbe erft lange nach Verfertigung der Adreffe gespendetes Bravo Schließlich richten wir an alle unsere Gesinnungsgenossen im
in auf einen Grund zum Mitßttauen hinzuweisen —— suad Baod dande die Bitie: Lest die stenographifchen Berichte
Wir constatiren 2. joweit die Debatte sich auf die Ausführ- elbst und gebt sie denen zu lesen, welche, wenn auch nicht zu
ung des vormaligen Ministers des Innern, des Abgeordneten v. Hoͤr⸗ inserer Partei gehörig, doch noch Empfaͤnglichkeit für Recht
wanm, und desonders auf dessen dieldesprochenes Wahlausschreiben und und Wahrheit sich erhalten aben! —
Wahlkreiseintheilung bezog, daß derselbe einen glänzenden Sieg Mau ahren, 7. Febr. Die „Landeszeitung“ sagt: Wie auch
ider seine Gegner und Untlager davongetragen hat. Mag man über die Adiepdebane enden mag, Hohenlohe bleibe im Amt, weil sein
ie Apporsunitat jener beiden leßtgenannten Amksta ndlungen enten Rücdtritt im Widerspruch läge mit der Thronrede und der konig⸗
die an vill, so viel steht fefi, die drohenden Prahlereien der aͤchen Entjchüeßung wegen der Nichtannahme der Adressender
ülramontgeieu⸗Presse, wis mane beim Landtage den Erxminister Reichsrüthe. * J
degen feiner flagranten Gesetzeswindpaleiten zu behan M ü nch en, 11. Febr. Die Absätze 3. und 4 des Udreß
delu wissen werde, sind kläsgläch irn 3 Wasser gefallen! xutwurfes der Abgeordnetenkammer, welche wie velannt das
Es ist eben ein ander Ding, Aug“ um Auge, Mann gegen Mann Bertrauensvotung gegen den Fürsten Hohenlohe enthalten, sind
u sprechen, ais in Bauerudereinen, katholischen Casinos, altramon⸗ stetn dem Autrage des Ausschusses entsprechend. mit 77 gegen
anen Wahlversammlungen ꝛc. . Dagegen war es allerdings 72 Stimmen angenommen worden. Eg bat sich also hier gezeigtzn
ꝛine schone Gelegenheit für die Herren Greeil, Lu kas, Mah'r, daß es mit der Majoritat der Herren „Patioten“ nicht so vor⸗
Der. Pfahler, Dr. Westestmneyer, sich einmal gehörig refflich steht, wie deren Journale aus eschrieen. Waͤren die
auͤgbechalte ier Schmerzen eutledigen zu können, ohne daz wie Münchener Wahlen nicht beanstandet worden, so hätte die Abstime—
main benert wurde Gensdarmi und, Staatsanwalt“ drauend mung ein anderes Rejultat aufzuweisen.
hinter Einem stunden ! Und in dieser Beziehung haben nun auch Spever, 8. Febr. Der jetzige Conflict zwisden der
die genaunten Herten die Geduld der Kanmer weislich auf die Mehrheit beider Kammern des Landtägs und dem Ministerium,
Bcobe gestelt. Iit es aber nur nicht characteristisch und ein n welcher unglücklichet und unklsuger Weise auch der Name“ des
wecihpollex Comnmentar zu uusern bayerischen Zuständen, daßß es stönigs hineingezogen wurde, erregt auch außerhalb Dentjchlands.
aahezun lauter katbolische Rlerisber waren, die hier toff und das größte Aufsehen uns hat in frauzösischen Blättern einen ganzen
Veraulassung zu derartigen Expektorationen aus e igenster und seltsamen Wiederhall gefunden. Schon lesen wir in der „Patrie .
nachster Erfahrung zu bringen hatten ?— 3In der Nacht vom 2. auf 3. Fedruar warden in den Städten
Eine dutte Erscheinung, die wir wohl Grund baben; jetzt Negenoburg, Wurzhurg, Speier (1) und Augsbarg Mauerauschläge
don zu constatixen, ist. daß Gründe und Jhatsechen, auqh angeheftet, auf wel hem die Worte standene: „Hoch die Unabhüngia-inv

———
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        eit Bayerns! Nieder mit Preußen! Nieder, mit Hohenlobe! och herum und freue ü i i
die Kammer ! Diese Anschläge wurden i eeed — e Whnee rindin eute oann
hegierig deeto erst spater von der Polizel entfernt· führitg daff Hir nsere — — —R oht *
Daß Ziese Rachricht in Sezus auf unser⸗ ns rein uen A it muüssin mit Slm 5
ist, brouch· nies ae erst zu sagen⸗ Dosselbe ist offenbur usgerotier werbeuxihre ei n
in Bezug auf die Indern genannten Städte der Fall, da von dort durch Feuer gereinigt Wenden Da unler? Tyrannen Gejchi
durchaus nichts der Art bekannt geworden. Uebrigens neunt die Tavälerie haben, die uns fehlen so ** wir 33
Frauce“ Speyer nicht unter denjenigen Städten, in welcher die Feuer fiegreich bekämpfen. Haben wir die Miuern *
—8 Kundgebung vorgekommen ein soll. sie sich verbergen, in Asche vermandelt, so güssen sie ei —8
e Ndre Blutier halten eine neie Kammeraufldsung für sehr liche Beune d Huͤngers werden balet issen ste, tine schmib
Rihrscheinticht Wenn freiltich der Kdnig auch die Adresse der dDie neun Jahre⸗ Probe jeit welche der“ VLussische! ge iferß.
Abgeordnetenkammer zurückweist und vas Mimßsterium Hohenlohe kmancipirung der Leibeigenen m Jahce Nasi shs t 3*
ede ist ein oanderer Ausweg aus dem Conflict scwer zu 19. Februar zu Ende. Von diesem Tage an n —
sinden. uf der andern Seite wäre es doch höchst“ bedenklich, dab Recht, ihte Edelleute⸗ zu ee ing 74 —*
das Land abermals ·m · die Auftegeng rines Wahlkampfes zu stürzen, Auf eigenthumtich zu Abertaff⸗n fsr ee, I
um so bedenklicher, als der Name des Konigs in den Vordergrund Pacht zaͤhllen. Die Regierung hatte verheißen * —8
verlinet Coren * der benothigten Kaufgelder“ vorzustrecken Ob viel. der an
— von erliner Torrespondenten di eit, felvstständig! zu wer vVgbeisen, Wird di
een fien mit ället —* X m⸗ 8 fen oe did pn eedemhewincsanciie die do
tus, der: britische Boschafter,ifn von seiner Regiernng beauftragt Da die Judeuberfolaungen i ß ings größe
worden. den Grafen Bismarck über die Tragweite der deene Dimensionen er i —33 — De g
merpelliren welche in diplomatischen Kteisen über den Wunich des enhafte jüdische Aswanderung rach ——— e
Wmigs Wilhelm circuliren, sich den: Titel eines Kaisets von Nord⸗ Umerika jelbst unter? dem Sbutze —* * —E
deutschlandebeizulegen. Wir konnen' jedenfalsauf dien Antorität —XXX dier Juven am⸗riner —* * C ne
iaes vie lgen ennten Abbebtdneten dder nationallibtralen Partei ver⸗ iner Annährungt an˖ Ddie Anforderimgen aer Zeit. u bie ene
— — diesesProject ernsllichen dufgenonimen ι αι *266 * — — —
8 ene nationale Pattein nur underdes veee een Auietika —88
Iestimmung gibt, wenne Baden und der Südem Hefsen ⸗Darmfstadta Nign glaubt an die Wiederäufnahmeheflicer Varteikämmf.
ich —I— — 37 n — ——— Baũs —— —
Frankteich —53* w r ee sieben haben die, Legislsturon der verschiedeun
B, ; 3 daus· xf ⸗ stet
heen
raße und in den umliegenden Straßen. diese Racht ge⸗ selber bei dem Wahlen sene ae —
—— — ——
—A i slai: in de ß Dan ie eee de esin
5 ee — A e . Dand.nso wderref hre. Legis iabar den Beschintz heet Ver
Chargen⸗ mit dem Degen in der Hand gemacht, mehrere Verwun en g Fuee e an
en r Va 8 eune Harhland, Delawate und', Jersttr getham, auß Widerwillen
— enpan uud — dse w den Aufrührern, Barteibalance durch ein starles Wahlencontingent gus den —*
einer qbervon den. Agenten, der, Behörden euert der: freigelaffenen Shmatzen gestöctu
un ee ee e oe agenmn Stwarzem gestort. zu jehen. Der Congreß dürfie
eeeeen Dee etestn en wh schwerlich der /Leg blatur. des Staates Newyorhe gestatten, einen
duen d Ganzen 100 ine — 37 27 838 we dn in eenen WesstadI eruen eber zudor
ze B —*8 e r Aaa 8 ee er diefe na Hauptstnate der Union zu leiden·
Antaine Ruhe herrsche. — Reute 7820. 9P * iche bonnngot e eans
Phorrins, 10. Febr. Man lies inn Galloize Die Zahl sede a ewporhe ntnda auf. binaainnet. ihren
— B——— 8 — 3 als zCandidaten fur die Vraätidentschaft
nicht mehr als 280-2300. Drei Instructiousrichter sind mit demtine nen.n
d aen Mrcastar die sämmtlich.in die Conciergerie Bee mi hechidi
Jebracht worden sind. Man kennt die Anzahl dere T und Bꝛracactn
Verwuuzdeten auf Seiten der Vleuterer. ie ehe h 5 — in Fzan er n Aher 2
der Polizei ist noch kein Todesfall vorgetommen, 80 . ee Dienstwand. wolche oo Jahre lang bei ein Iand der
Agenten, sind meht ober minder. verleßt worden; der am jchwerften * isirw Deenste. standa nn —
— p Sag e Icherseh Abdenn b Fehren Pis dene Assisen des 1.Quartals, welche
rwundete ist unstreitig der Officier de pair, Loinbard. —*
acann depen p mehdn worgen baginnen und his Mitte, Marz dauern wird an 4 Tagen
D— u si land. , 27., 8.39. ud 10. Plärz) gegen die der Bramdstturng beschul⸗
Die revolutionären Proclamationen, die, wie rschon erwähnt, äugte Ursufa-Schmitz verhaͤudelt werden nud su die Tataterbrand⸗
in Rußland maffenhaft unter das Volkogewotfen wurden, enthalten ingelegenheit mat einem Honstre · Proceß· (es dolleun, nht weniger
atter Anderm folgenden Passus: dey e uils 70 Zeugen vornommen werden abichießen u ugn
Unsere Vorfahren kannten weder Adel unbch Priester, webker WRonen, 8. Febr. Gesternz traus der Siudent Rieberding
Naufleute moch: Steuereinnehmer, sie waren frei nud glücklich. Aber die zhm in-Folge seines vielbesprochenen Ducll⸗ wijt dene Grafen
von jenseits des Meeres kamen! fremde Fürsten, uͤnd in ihrem Ac Bismuiche zuerkannte olademijche Strafe eiuer hiaswochenhen
Gefolge warem Adel, Beamte; Steur einneh ere Sie unterjochten Tgrcerhaft an, ein Uestanh, den dit Norpobruden de Gennnnun
amfer, Vott. nahmen uns unsere Felder weg und lebten von der die PfalgenJu einee enen Demonstration/ in —*—
Frucht mnserer. Arbeit. Nachdem sie das Land unterjocht haften, Wagen mnte rummnenen Um unte durch die Slrußen . deer Stann
dautem die Eroberer Städte, von denen aus sie uns noch jetzt, bis, zum Carcer hit. benutzten... 38733
unterdrücken. Ihnen verdanken wir die strengen Gesete und —9 —VO— —E — in
Hwereu. Abgaben, die uns ins qußerste Elende stützen währeud Ketiwig v. d.Brijde der dein Glück in der Dorbaulatterie verjucn
— von ünseremn Brode mästen“ und herrlich und in Freuden hatte, erfuhr. daß sein Loos zein h Bllo“n gewonnen haben
leben. Ihre Städie sind so stark befestigt, daß wir keinen anderen Angriff Jude bot ihm jur jeinen Gewiun'selnnen neuen —
auf sie unternehmen können, als daß wir ihnen den rothen Hahn wollte der Waun igedoch über den Werth den Bildes —* Abschluß
aufs Dach setzen.“ Es folgt dann eine' haarsträuhende ——— Handels Erkundigungen einziehen und reiste dedhale, personic
ang der anseblichen Unbilden, die das rusfüsche Landvolt unter nach Köln. Wien erstaunte derselhe, als ihm bon einem. ilguede
dem Czaren- Despotismus erleiden müsse, und durch die es zum des Verwaltinhinssphusses des , Dombauverains die Mittheilung
Vieh herabgewürdegt werde. Es heißt hierauf weiter: Es gab durbde, daß fuͤedaßeso gering geschitzle Bild Die —
in unserer Geschichte einen Zeitpunkt, wor wir Hoffnung hegen Delgemoͤlde pon. Rund, Eppe in Maunchen. beieits 400 Tolr.
durften, der Czar und seine ganze:* Familie stürben aus“ Zum gebolen seitn Her —A — —*
Unglück berief der Adel einen äleinen Fürst aus Deutschland, wel. mit einer Sumue Geldesn nach Hausez-die er, vielle icht noch nie
* — ganzen Reihe von Tyrannen geworden mm Besitz gehabt hatte
ist. Diese deutsche Fürstenfamilie hat sich son sehr vermehrt, daß 7 Als der Kaohprinz dom. pe
die, Popen alle ihre Glieder in der Kirche kaum herzählen —* daser von ——ä * q —8—
Sie zehrt alles auf und noch meyr verschlingen ihre Höflinge. Uraber Haͤupilinge; melche nherangeeitlen —8 e e
Wir sind Dummbkopfe, die Deutschen regieren ung und sudben vur deider den Kaiser geschiggen hat zu Jar —88 c
ihre Tasche zu füllen. Unsern. Czar⸗ unde die Großfürsten sind jach dem —VVV — — — e e
unfähig zur Regiecung; sie treiben sich liebrruauf den Landktraßen rzäblte, ist er doch — —
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        ee de erre v e striz . Ruhmes syerleht) ann ge ——
— —E Iee einen — — wisse peeeateee
ich die Frauggise sollmdabeiainite dieler“ Glagfe üetapit Fiscn htnine der! — Wesen.“ Sollte aber dies inein Postscriptung
—6 —777— e —VD————
vn C onh autuned E vnnn. Sunnd4 hacdai honn Gn n den e wihehite e un
ie Sigtion Ratt Thocgkin —A aufzuweisen J— pan den Famc uhtz Tudian derdiel gden Vetndes Eiendärns
——— ad Sbtdem hehd der Crost gherall nachelass m.nicht dic wetingte Etwahhüung, follte gacheden sein. Digs i
Ecfroten) Wie olpari Zolzlony meldet, sind in Folge nd· geu keluttweg da einzige Zeugnß welchts von vlni Manue
er ungewoͤhnlichen Nalteinr — soel Postwogentinicher duüegibt. Ruf dem Kirchhofr zu Mhinden, aal Zusamnienflusse
sroren,⸗dereine auf der Birowatheiu⸗Klaußelibutg, der andere der Werra und Julda⸗ liegt c begrabenz dort ist er. wie dus
ij dee FJonda NhnusenburhirLinie. c) ., Lircheutzuw vet, iiohe funft e en BSum,
GBonmot) Rochefort in Paris hat den leggen — adhe hochtraben egIns hrift des noh
aurzichen laggen Fohne gegen seine Verurtheilung zu appelliren. heute vörhanvenei — — Riht uns die nagern Oeten aus
ad Iee Geldbiße bereits erlegt. „Wenn er kein Sup hat signem Vveben an se lqutet; Annier ruht iu Gott ger weilagd
hinte ein speculirender WitzkopfAvome-Wain— ? braucht er nůr — hocherfahrne, weltherühmts Herr Job. Andresa
un Prinzen Peter Bonaparte zu gehen.“ 5— Wie so T. Itu, Der Jigenbarz RAI grossbritannischer und —
dießt ihm vor l ine 74. — eree krivilegirter Laudarat, vie auche
Die Kaiserin der Franzosen hat eigen großen k8)1. pre ussischer. Räth u und KUofoculiste von Magdeburg 88
Jalast frlute n. ¶ Die. d S.laßt sich hämlich viz Parss 8ren nre ——
eben; Jocho, der Affe der, Kaisexin, (den sie von. ihter Oriet. Aetatis —338 ——— hete ch — glaublen
Ie mit heim brachte), in, man weiß nicht ob an Heimweh oder daß Dolior Eisenbart nach himdert dJahren dergessen sein werde
1 — gestorben. Heute y d lann man nauf henn Liedn von hersistirter Martn
Fa MarfkLile sturzten zwei neben tjnagder stehende chreezej Pörtnn, ersser e Weise anfangt
muet Zuf dem Volledard Iohrdan—ein .und . hegrcben. zwof die Zat Benannn. Zeggniß giede Reheldez Voc wrdn Ich hhu
— unter Ihrenn Früm mexue ver Doctox Esseuhatten
Die Zethauhsu is hissügen Verbrecher Dessousae ö e — — —
Nogfien aut e , und oeä dVandwirthschaftli 8 is
nn o Hano guti de ginaen VEr ——— drei Brüder niach irniß— — ge den i
—B ——— ͤsan wad arrpe ca Zur Draina ssao Di gleicher Weise wie dien Dampf-
eeeee uan Wwein nog der. Dal gud aah hitehpontet ge Henne Jbitee. dueEserbahn en
ci e ⏑ — MMIMIXAMO LH)tabh baoui 4 Forderungsmittel des Handels und Verkehrs
den ian Ieee id ange spligetsdicte n n ere ee
deil. c aldis Feder miter dem —Sitel die Noͤncheherr⸗ —68 — — enu ünse
NYgiaungng I 3; — daren, eints wet wefentlichsten, Fördetungsmütel
dest Anfangs Irbrar erscheiuen und. zwar zu gieicher Zeit in des Ackerbauez. Taustüüde und Abertausende von Morgen Gelündes.
zalienischer. Wanischert uugarschern hosländischeründorenglischer egee ie e n
dprache. Man' sicht! deane vaß es auf einensuccèeeper as serits zu gropen, Wass I ha wegen nie in Culture genom:
— 6 en 23 5 —— werden, lonuheeunde gatze Flaxen, waufen denenne die“ Winterfrüchten
—X ig daß * si ane pou dee inrt süͤsicher ind die So ange temturen gefährdet waren, sind durch das
mng des deus hen Pablicums lin. dicser. Weziehung — iwenia e —
— —— , Lriragen debracht morden. Habeu wir uuch imi Laufe ver⸗ Zeiße
.In einer Gesellschaft in Rom lernte Michel Slapp deu nanchtngl sHoanrran in dicser Beziehuugameherboctagende? Beispielse
Ienm Generan Brge men Gi chteret, Irsutengesicht suge gemicht, so sei es unis jehßt nochs Neiumal. gestattel/
— nicht.Das ist zum Si vundern E deun ich hade — aen vnen Mweiche ihren größere oderkleinere Baarfchaften?d
Wauttdas · datbate Fsuiteugefht stt d den mansge dar hepen in deriuge zugtragenden Papie den anlegen eder ihte schechien
idt ausehe, daß ein Jesnite dahtietet stece! Betrist ein Belgier, dandercien duchen Jtauf —schtechlor Vanderelen eherme hrem antant
der (wie stolz müssen wir sein) in einer. Deutscheu Jesuitenanstalt ie versumpfie Wicsen ud die vonedeaife sta lenden Adkeländereen
mogen, ufsdfebil det. Seine: Sporen vebdiente er. sich- als dt den vurch Drainagh irtzcibrem Werthe und Ertrage zu verzehnfache n,ben
derzoh Fexdinand vnene nene bete hete. Danu — Vesscene amuterndes: Bes piel vorführen. In Oderwald,!
n⸗ ernach Wien urde Beichwater / der verwittwerrir Furfrin Elsaß, befi et sich ein, zusammenhällgeridesAteal von 218Heca
Julie, d reeen Braude uhurg in Bertin. Er war uen Igleit 878 Molgru. weiches sein Menschengedenkem so seht!
in so geschi Ner Baͤstd tet Ddotß das giotze Vermogen der Furstin i ftauender Rajfe erfunt awar waß os kaumn ais Trifte benuht,
u den Scho der Kirche, eigentlich des Jefuitetoldens fiel. Der ischweige Venn dem Af rvanu hewidmer wetden konnton Alle
umc· Graf kum drum, wie ex amch außerdeum damals als General Versuche, dit man mit— —XV Gräben geniuchthatte,!
md Minister Uaglüd hatte. In Warschau dittirte ihm Kaiser waren erfolglos geblieben. Gleichiwohl fusid Jige ime Jahre 186106
silblaus herrisch dien aue ner rnis —E VDiebhaber, der der Gemeinden Oberwald das ganze Gekände
wlam fieberkrank zucke riefe RMemals lniemals! und starb an um den Preis von 17. Frauten vrb Morgen 2 Hectaren!
Detchau⸗ Olmützz Der Jeshutenorden dankterdem Pater mit 77 zbkaufte. Derselhe ließk sofortS ecren uTheit dekiniren und die
weral⸗Patent. ——— vortrefflichen Resultate sermunterten ihn, das ganzenGelände in
fEin Wunde riti d, Wie amerikapische, Blätter berl den, Jahren 1862 und 18638 mit Doninrohtem durchzicheñ zu
ihten, beabsichtigt Miß Helly,“ ein junges VPfädchen; demnächstassen. Die Kosten dieser Meltdrativit beliefensuh pto Hectaͤren
iigopa czu besuchen und uͤhre zwei Koͤpfe bewuindern zue Jaffendmih ruf 60, Franken, sq daß also noch der Vollendnag der MDrainage!
vnen sie zurr Welt gekonimen. Veide Köpfe sind schon; mit pier das gonze Gelände einschließlich Des Ankaufäpreises07,905 Zrankeil
lagen und zwieigelaͤufigen, Zungen bethsit sie die Mannerwelt. gekosiet datte. Dies Gut awurden im Mttobet vorigekhtz ahres umb
n dem einen VPiunde siugt sie Sopran, mit dem zweiten Contra⸗ die Summevon 560,000 Fre. verkauft.—Benmierkteseienoch,!“
ilt. Zu gleicher Zeit kann sie über zwei verschiedene Gegenstande daß dee erste Inhaber füre Gebaudeund Jadentat'81,000 Franken
deechent und Wenn sie aͤllein ist! kann sie sich mit sich selder seht derausgabt' hatlle..mnntin, α
ut unterhalteti. Mit einem Kopfe zürnt sie, während der andere4413 nι. ι
nen tollen Einfall hat zc. So, wie gesagt, jst in amerilanischen ——
blattern zu lesen; wer's, glaubt isterkein Verbrecher, wer'a — 8—— Tiersianbicheahtegen.tunmnn ο t
ühtglaubt begeht gewiß keine! Sundre.ib —IIDDDD t d anu
Das Lied: o Ich bim' dern ocoecr! gisenatt urir· Dem Lehtemlscandidalen VHfonsses Kotz itt Vanitielburh ire
ie Leut' tiah meiner Ane, kennt? wohl Isden; wegiger, bekannt die, Kehrstelle für Handeletwisserschaften an der Gtwerbschule zur?
infte indeß die Thatfache fein, daß der Doctor Eisenbart wirklich Reustavt a. H. ühertragen worden. uuu 3
eleht hat. Es ist uns darüber? in eineni Briefe des Thrologen Die erledigte prot. Pfarrstelle zuH rmereherg ist dem Pfarr⸗s
sumann an den Consistorialrathe Hauber“ in Büceburh (Td. imtecandidaten und verzeit'gen eee eene
küttingen,“ den“ 20. Jaituar 1742) eint zuverlässige Nachricht Wendel Matheus in Klingenmtinster,* vie uekledigte! rsse proi,
ustewahtt, Es heißt darinn: In meiner Jugend jebte ein Pfärrstelle zu Vergzabern nebst der dachut hetbundenth Decangts?
amals sehr bekannier Marktarzt, Wwelcher quf allen Mäßsten her ˖ Aunction demn hisherigen ersteno Pfarker zu Kufel Heinciche August
zot. Ich bade ihn am Ende des votigen Jahrhunderi 'drich Risch, die prote Vfarrstelle zur Dörrinofchel Vema Pfarrnntscaͤndida-⸗
neitz' ein Schüler war,“ daselbst gesehen, als er ft großer en und derzeitigen Pfarrperweset vi Horhsphtzer, Fiectich Drescher
siacht aufgezogen kam und, nachdem' krauf seine E ee pon Freinsheimdie erledigte btost — zu Luthersbrunn
encten 6
derten! Ich bin der berühmte Eisenbart !6Ih Habe Wer hhon Frwin Buiteré von Zwibrückereerliehen worden.
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        3 a — P 34 ß 57
Güterversteigerung. Hauserversteigerung.
MNonlas den 28. . Mi des Nach ur — ———— Februar
ant bracis . üubr iun Si e n drd, Rghniieg uubr dedier dei
der Lehänsing des Adam —— laͤßt C. Joh, onn 83 igdh nach- der Persteige;
9 *8*8 VRentner und — —— unh bonn Fart Migel Ton lassen Johann
Sh. Insbert. seine sämmfliche Liegeuschasten * we thüienenijt Rhaab, und. Frau—
St. Ingbertzt Bannes, guf Hiaͤttrige Zahle Ichmitt. Bergleute, dahigr ihre an der
ungstermine dffen tlech in Eigeß shünn per. —A Enaße eben Ragelschmied
teigern, uämlich :63 Andemann gztrgenei.. Hauuset mit Hef-
L. Plan⸗Ni. 807 70 de od Rih. äumen und RZuge hör dquf lange Zahlier⸗
ucker im Rode neben Viorh Peglud z. mine in Eigenhum verhtigeru.
J. Schwartz — * 66 15 ezen Das Haus von Johanhj Egwitt wird
n er. Ag eee V dich iñ on Lhchet heche
— alldar ueheg INtide Peet NuiHorn, al, Hotar.
uid Erhen J. Hager. e 17 4 .., FCL
— 17 De g i Fatotht Ddihteden.Marz Is7h
nacn daselbi, neden Niwel selen dah den dohe u adsudtt enich Schmitt poch
— —
— gFinder por Zernhard Ogs
5 384 d. cher — — — 33
8 8 * Bich α * 5 2 * 9 5 n
eeee e ee
agen dajel bi seben Fruß —* 7* Adet im Ilocenthät hntere Ahnunh neyen
G Pplau Nr.“ 800. doαν on 2 e ene and Johunn Ethwarz,
Taaw. 4 Dec. 280 Rih. Ader guf. Dilmes Furhrmalm F * ene narIzz
lur, neden Joh. Schwarz x8 Plan Nr. 8012. dr ee Mahlcar
Friedrich. —B————— ober dem Zim eymiunte brücketchen
7. Plan-Nr. 2027. 2008. u. 2028. 8neben Heinrich Schmin 57*
Tagw. IB9. Decn 616 Rth. Acker auf⸗ dn Horn hil Rotat
AUnselsverg, zmeben Johaun⸗Hofmann, Weg
—I
—
0 · Mec. Acker rin · der Pfuhlwies/ 21u Rth⸗
rehen Weqgenod Carbe Uhlantutere un
O.i Plaue Nx Bäαι Dαtr. Aderllinte
in· den Seyen! 8Oe Rihrnng neben Piichael
Paub und Johd. Wagner. en un
LPan,ßMN. 3218 öιαα Lοσ.
10Dec: Acker in⸗ dun Sehen aechts: AI90 F
Rihonaeben Heinre Holhzer und Gedrz Funzß. 7— —JVVV
Li. Mlan-Ne B2öε α ,ια Aανin dege drümpfe (Fallsucht)
den · Senen rechta aG Ritzun ntbem Gorgß. bbidfgrich der Epecialarzt. zür Guslepfie Doeb . !
hager und Flrmerhy. ννα ie lin Berlurt; Mittelstraße 6.7 Vereils über Hundert geheiit.
L.. Plan⸗Art. 2829. u. 2830. 67 MDec. 35*5* —: 75 — — —
80. Rth. Acker auf der Meß ueben Ber — x
mann; Best und; Wtb. Hellenthal: » Vna⸗ Neueste Analle Cffeel· Gonb — —*
13. Plan⸗Nr. 2824. Cuarne v ltze und d
— VEIRCC. CCG3 . 78
14.. Plan Rr, 2818. 1. 28183. 1 Tagw. vollstsandige Masken F Anzuge *
34 Dec. 182. Rihr. Acher Sauf der Vieß. peudend, empfieht Sur Farron Saisou
u ben J. A. Foichtner und Ludwig Vogelsaug. pendend, omnp hls u dcury-duinon
15. Hᷣlan⸗Rr. 2609. u. 2708. 8Jagu ιι ιιαααννααο Conditot G. Riekeel.
38 Dec. Licker in der Dreispitz, 717 Rih. ö———— — -
neben F. J. Ehrhard, und Erben Busch. 5 D——— 6 umqdd heste Hoden-Zeitung
16. PhinRr. 3014. 34 Dedq. Ucker 5 ι . Ait unstraitigz· I 9
Mäühlenthal, 52 Rth., neben Hrch. Schmitt 53D yrs TAUAodén F 61
uud Wib. Jimmermann. neee eenn eend 16 0 — b. v
eee un ge lante Miei chaht 30 u n
Ioh Ceorg Wohler ud E. Gicg. ; D i een an Id and I rene oallen anderen Moden
id e roe Tagr 2 Jec. 77 i peh n 8 J rein rortretliichen Inha te, inre, grossen Keionhaltiglan
nd inrem binigen Preise zu vrdanken hät. — Vornebmlich nimmt die Noden ιι sRucigieb
—145 Rty. Acker allda, nebenn Andreas duf die Be lurfnisse n dor. Familiq. woniger auf dis dor grosson Welt. sio emphfienlt sieh deshalb
Friedrich und Jose Beer. Dræugsweisa. allon. Muttarn uu-b; Tsöehtenn. -dis; Gotallen daratt ndan, ihrs igen, na de àa—
—
Dec. 160 Rth. Acker in der Lehmkaut, nem⸗acs w rαιι »νgεomm-n bei alleꝗʒ Bachhandlunzan and Poztäwita-
zeben Carl Gros und J. J. Heinrich. f BRBüörsce u
—A— Ironinrue BVorszz keiy n. — . Spelztern — n.—
. Februat 1870. —7
Ucker auf der Krummenfuhr, nebeu Frauz Gelbforicuα ναν tr. Gerste, LZreihige fl. — kr. Gerh
Theobald und Wib. Jac. Müller. zreußische Kafsenscheinennn. 447/. — 45200 treihigernfl. —tr. Meijchfrucht,.4
2u Mabn Mt. AsO. u ανα, 0 Dec iwe Zrigotichedor α ñ. re 8u 3 fl. 33 kr. Erbsen —
Wies qu] der Spich, 128 Pih, neben eehen gce 773 — ir. Bohnen — fl. — kr. Wicken —
rudwig ——— Johaun —8 io n Sue ——88 . Arx- Kartoffeln 1 fi. Weißbrod- b!s
dhle e 23 35153 —— an 2889 gra, ir. Kornbrod 3 Kgr2111
22. Plan⸗Nu 1020. 13. 1021. 5 Tagw. —II— I s ö — — tr. ditlo LAKgr. 7 in
qDec. 749 Rth. Wies in der Hirteüwiese, dold per olphond fein 66277 emischtbrod 3 Kgr. — kr. Das, Pagl
Die größeren Grundstüdte werden Indantines Sitrrr ver Jeluvseme 1 277 233 Weck 9 Iih. ke. Ohsenfleisch das Pa
nach Wansch und im, Jurexesse der — — 7— treKaͤhleischl Ou. 14 tke. 2 Ou.
—AD— B rorn 53 Preüsee 12 tr. Kalbfleisch 12, tr. Haumelfleisch At
dellei zum Ansgebole bebrachi. 4 Ejadt Homburg vom 9. Februar. r. Schweinefleisch 16 kr. Butter das Pfb
Horn igl. Nolar. Werzein g. fl. 80 tr Korntef. 15 .a 30 tr.

6 FScherpi
——— A —
6 chones frodenes Schãlpi.
u gahon sur Vader sehr oe
net, liefern wir zum Preise votg 7 f. 6*
gierher. n 2 57 J
7*Auch! lassen wir Fachgerten (3wVUmjzen
nungen)!in⸗ beltebiger Länge anf —
aufertigen
75* * Gebr. D

Nach der Compofition des Fl e
———— Professors der —*
— rleße geferrigt, haben sich bi
Stzo Al werck'schen Brust bonbon
seit 30 Jahren heilend und erleichtern
bei Husten, Heiserkeit, —8
Jehlerpf⸗e unnd chronischen Lungenca
arrhen bewährt. Dieselben sind in aller
Städten nuud Orten käuflich.

—
2 .
Aedaltioe Dere unud Verlag- von ir

1.

Dawm “* in StJInabert...

— —
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        IJ — — — 119084 — i
¶ 31 5 FJ. —4814 1 J JF— Ai odru 7 — J.
n 8*]*14 9 8 n he 1 doild Nil —79 83
E D— — 45 να‘α X
Sa —* 8 3 ee “ — X 3 —
— 6 — — Tnuiee me ni niol ονννο n, e
—DD—— — — — —m * wr Wasiruninundg ⸗n uα ιαο gu u⸗
— —E———— de i den darrtplaste verhunven egenn ne Voetatatu ung Sountzu
⏑——— — e
6Go Am ”— —4* 8/ — *
ñ — — Nyoñ i⸗ u — i. Februcen —— — 4870
* — äôôσιαισα — e — — — *
——— iunobihuin, Nnn inei uoazl au nesthnn , g un ry
du ns rn Muννä“ OMout schlanudu u v wuͤrda ʒdje Folge pige selin daß auß⸗ Deuischlaud dereinft statt
unßzu3.85, V νι s éu in “gesichekter Bundesstaat ein uncerwünschter Einheitsstaat wüͤrde.
—9536 Bethandlonn d gui ded Londtagern nimisuß Dom stundenlangend Vortraaolate. den lauteste Beifall. dex Linken.
Müm chee m 3Febo. J Impoder: heutigene · Sitzung dern Aham da der Redger, quch ünißföllig heangehte hattg, aß in deni Worte
9 —X2 Fion I 7* ußs —5 frxh uhattg ——
Anelenta mmer· wurde zi der. n Nbschn Di deruv Adresse angenon men⸗ des Abs. U der Vajoriiglaaore ehn Aerfahruggsger aß Preußen,
—— nn nn11 der nicht zu rechtfertigende ee ve gemacht
e ee eee eee dicgufolgends nahttn. Ch vie aller · gürd.. sht a he Det oes oerzolagt. die Noeleritat
mda ote wen Gehe sann.demnmecg vot ¶Alge crdntn den ———
eee hees vesetedode! dehh. Eisers trvin unn genis at ge velchem Ansuchen e e eee Lodel
dusuisse Dez Lande gzuherwädet uad Sssd wiob ütelit, pegründet Vierauß seitt Modifibatidlihanttüge. indel et vor Alem
e e Von eaniemnccenr geteden wieder: zit geben, 93 sranmn ven Zuttsten e e
mog nnn mbvegrü deleedabstesst Aa dene bei rgegrw egenr polinischen
ene Meeckonichtches Work — ———— ich inlt Lage und Partteistellung ei in Deutschlaud kein Minifter zu finden,
tte tne rze
—— Inr Veithigu dernducch in dandes besitze — und sodann seine betannte Abneigung gegen den
—
ee e ce ee ieeedene eee en — J
no gertug dea —— 430 7 J ig hung! F en. Motdbund; zaden Wirnalso in. Bayetn · fortfahren —
SoVvannkaten dit Yosüße g., uhd Tzit Vergthung welche n, äls — —— daßze wir auf!
Henen Fuütten stehen. *206 istnen istüder · Rechten.e
an khiber wir leben in einer Feit, die zu entscheidenden Krisen D Wean uinem Theileder Nechten o
ihr unee we onc. aischen Rechts uständen kaum mehr die en FebreAn der von der Vostztg.“ gebr
ß vdr Desung söhig und ie ha hen Deutumgeg perbpfeiten beilungnn vaßPiinz Luitp⸗ —— — 8 ꝛin Sohne dem
gunen — —— donize ea ntgen Vergich leisten zu
i —D es Worke: debenso *9 uir vri
Zerlaugen, nach, einem ie —— — ——— 8 Rare ee ist dren
xiit ee eeee würde * —A im oͤnig vom Prinzen Luitpold
—————— e eeee eecutsches iberreicht den in sol?e Dien beiden Nacht hlen werden wohl
nzen zoagend, Such dit IUb iltzin uns mht frde —A eynder ke Familie des
ine Vle —96* aͤuf —— d — * e jar ——“ wrder Fami vry
er deutsche Stauime dereinst sich vecwerkli enlhecde. —X vel d u * ee lt Pne⸗ e Woi
—B de Ronigi. Majenat fluden wir das eigene iniger —*— J e — — vdet *
uns so ⸗de i patiolhen iniger Zeit hat sich. die eneee e nzn z
ßrogramm unserer · eben so euischeals . baberisch / patriotischen n ehnig gegen seine naͤchste — ———— Sie,
doffnun iede — — V R41.,4 — Fu eär — z
n IJoaamus wes ieß sich nus Müßchen“ schteiben,. daß die Altramontanen“ mit
De — — —— rus a pe u e Famillenrath absetzen
ei.d 1 nlo I. 125 — c ———
— ——— e nd aeun
naß der Allionzvertrag verschiedener Deutung fahig esei; auf die doffnung, ih TAn A—— 9 ezee 9—
te iee Bsaner an VBerlin; In welchen quf's Schärists . betont —288 — ⏑ —— F hn
hurde, iheen au die edshertliche Ausorität zuit perzichten st qufgegangen — vn Isa⸗ hal — In
aAbe uͤnd Zaß die wieschlossene Alliakz Consequendie Eine n die Spauen def e eee —bringen ieß n
aͤrkungPreußens — pae Organt ation ves h Heeres dberfiallmeister —— chin
—
F 5 f 45 j * * ⸗nchi 3. —V —3 4 . .. —B —
nhelnen Nriegsfalle des casus Mederis zu stellen ei entschieden 75 Wir müssen naturlich dem Wiener Katerland? die? Veraut.
rneint wird. . Wo, komme man da mit der Selbstständigkeit eereß αρ gec
——— Felpuuandigtent vortlichkeit für diese schwere Anschuldigungen übexlassen, F In
ayerns hin, donm der Dr Volk behauptel, daß fie jetzt größer Ry I— — T
is vod deim Johren 1866 2Vr. Harquatd Barth wäst in Munchen ging auch —D Geruchtn Grat HOolustein hathe den
mossendem, psn beiden Seiten deß Haufet gleich, aufmerksam ver · ednig veranlatt ei der Meichsrathskammer. nicht anzu⸗
gtemn — daß sugl Votenope in Jeinen Reden und ehmen. Gf. Zig.) ,
andlu igen. seũ dem Jahre 18495 wo e zum ersten Mule uͤpber. V om Rheein, 8. Febr. Geftern mutde als Wahlmann
— ——— e Wiberspruch gekommen ist und 8 Landrathswahl dero Smdtyfarr evi Dr. Betkerfeitens des
ß nn nn Twe Siandpuntte befunden von weichem Landkapitels Speyer und im: Delanat Reustadt Hro Aloys Weißen⸗
vd ndar zur. Zufriedeuheit der.pattiotischen, Partei auch die urger, Pfarrer in Hamhach gewählt,e 9—
Thronrede dusgeht, daß daher ein Mißtrauensvotum gegen Se. Stuttgart-⸗BPLL.“ Febr.. Detitd; Staaksanz.““erkkärk dien
Durchlaucht · jeder · Basis entbehre. Redner bemert dabei, datz er Ungabe der Weserzeitung“, Minister, v. Barnbüler habe denẽ
ind sezne Parte mit der Z auswärtigen Politik des Fürsten von Broßdeutschen · in · einer pertraulichenn Geshrechung die Verwegerung
—— der uur Finen eiteren Bund neben- dem. Nordbund des Kriegsbudgels. angerathen⸗ nud vas Fallenlassea drontriegs
—*8 rd Kt für den Einttjtl. in den Norddeutichen Bund ninisters d. Wagner versprochen, für. unwahr!. Su
eleln, krnessbegs Hand t Hont gingen —B 11. Febt. Das!. Abdeordnetenhautz! igheinmit
ne on Dobestot vß, it bis jet zu Preußen in großer Majartiat den Antrag der Badget· Touignsion di, eine
gigendi —D und 88 sei ihnen Nehrausgabe von 720,000 Tlen Zinsen fist diee sendahnfschutkve
eee Redner wurde e⸗ A⸗ —* lück * uem 58* —* 4 —3388 uden dpeanens de
— —— ———————⏑—⏑— — X8&amp;x Verbin⸗ * Agse —* * 88 or Ian eee
hen g. wird morgen Nachmittag durch Derr Genfrne Wi
zung Süddcutschlands mit dem Nordbunde nicht baldea veribirkkichte —E 5 mn
eschlo
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        —F
qlaubt, 4 Ginmischung 7—8— 13 —E Er blieb dis
diesp — — Auude Neden Augeitblick
eit, mit seinen Üdsatanten zu Fferde zu stelgen. Das „Paris
rual“ legt ihm folgendes Wort in den Mund „Ich denke,
ralle der Gefahr wird das parlamentarische Ministerium mir
a Iethietem. Pehen dem. Kriegswinjster zu Pferde zu Reigen
ee ee e etan
tundvierzig Ejunden zutuüg — werde einen deüen Staͤutg
treich machen. und wenn ich in wel Tagen die Leute unschädlich“
zemnacht habe, welche Paris unterdrücken, so werde ich das xar⸗
lamenfarische Regiment einführen.“ vια
ntert den hier sich aufhstenden Irecn den ist Nue wWahre
Dnt usgebrochen3. gestern und vorgestern verließen sie massen⸗
heftl —— doͤß“, dieen Rordbatmm einen Exfruͤzug einlegen
mig ιια ,n,,α ιν iur
erzetd gerr.geteen wtzei migen Tom dhischtnn
die —E— 353Werhaftungen! vrgenommen.Es wiipden dabet
Waffen und Mutitidn in Bengesigefundtnoi *
gu — üen Stußsanh J —

9— — ιν—
Wagschau, 7. gebhe Aans. Kiep pirdegemeldet daß zauf
dem Gute Schandert mka. eiune m Verwandten Ides Farsten Ponge
toinatzarhheigin Bauerngutstud ausguehrochen ih Her Rotne
—A eeie wurdaͤr vertrjeben, der Buͤrger mieifler
oys Ortes bon den Vauiexn Herhaflete Aus Figw sinn Troppen
nugesendet worden.
uün Brsrem as ch te8ß.

i ι, —,,)!t'sen — 2

kun Ve der aur, kommenden Montag, den I4. Fehruar in
Zup eghacye es degin neuden Sgwurgerichtsz Seifion, sur dag
1870 nterndeme Vraͤsidium, des Herru Rath, Zinkgcaf
weryeadolggnde Sachen zur —A ——— am 14.
edrugr ge Blezborgere Ferdinnde Jahre alt, Buchdrucer n
Speyer, wegen Preßbergehen, am 18. Februar Kolsch WMartin⸗

Awegen vorsätzlrwer xorperoe
J —* Hers Rechteccudio
Brga; ) k⸗ —34 lum. Philipp.2 VJuhre gh
—— ve bbi h Avegent v satu er 3* —I
theidiger Hr. e Kellerg 4) Rbenfalls aͤm —5
Fung, Wilhelm, 30 ẽe alt, ledig ANeraman von Otsdrucen.
vegen Todtschlag und Gevaltthätigkeit gegen einen Gendarmen
hertheidiger Herr Advokat⸗Anwult Keller.
Foeei Der⸗ Redarteur det Augsba rget Wendjelinugꝰnis dirh⸗
sphtavnt Dad Sicht. wus derse lber dan dugoineheeteher
deckt, hatt die Augen der Frau' seineßnhesten Sreundes so geblende
aß dieselbe mit itm flöten ging, nochdem sie vorher einen son
HDricuichearuraff in die Kesse ihres Mannes gelhan —W
nisge he ¶ hietwoluirieibe Nindet hidleci hα
Fortschritt! Es lebe die sittlich-ernste Intelligenz! (Südpf. Wochenbl
ß Aus Weddunen haren arn Klagen über den üben
aus strengen Winterz Die, Kalte ist ing. ganz ungewöhnl
Zu Siettin ist ——— ag igthu e
mußregeen eim Möch: posten erfrotem7 VToa Etn tichen. Havelber
aun ein gruoses WVraudungick getroffen. Dier Einwohner, die dur
de fürchterliche Kälte im Rettunge geschafte gehindert warem, han
zerxeits ure Stagt gnigegehynzund eWwoll legz- mehen, alte durg die
In beigemzfene · Denliner Feuezwehr, der. Muth der Unglüdlichen
vieder⸗ erwachte. Vom dem 2096. RWnhnhaäßesor, siud 8SMrabgebram
7 0Personen obdachlos. Die Roth eist hürchterlichn — ——
u AusPeemn dilet — 8 wirg von einer Explosion
in einem der dortigen Kohlenbergmenkeegrheldet, wrlche sechs Men—
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Pil icitation lgiesgflut, nebon Johnm Zoscühe AehetundWohmüe cherweshet. eben godunn e
Dienstag den h.⸗Marzʒ 1870 hes Nach⸗ Johanng Schmitteou —38 uhb Georh ht ιι

mihtags um . Uhr, zu El. Inghert, — .q Mi; ν. —
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Seorg Franz Hager. Fuhr- und. Aders, Bbao selbst. n ptesen rd Pet ug *
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wegen oͤffentlich in Eigenthum; verstei etn: nign 9 ι οο anb —DD Horn lsl. Notat.
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virt · 10 Vec. Ackere hinter Hodels, neben
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vvntner Greil⸗ and Patertichesn Eror ufen
tz. Plan⸗Nr. 4376. 62 Deci Acher allda,
neden Johgun Joseph Buhmann Jind Sattler
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DegAcher hinter Hohels, nebenen Georg
Kiefer und Heinrich Reitelstrzaürf nybο,
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)e Stt, Iny — x 9 r J ic rtund das mit dem Daupthlatte verbundene Deerhatnganeh mir der Aenstag yonners ge⸗ und Sonntag⸗
amed icriche heuphcheniich aicesv n LDiie Don n.t —X —R— Wolcuenigatshteig viertehhchrig 42 Krir. vve
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die Dreispaltige Zeil Blanschrit oder deren Raum bexechnet.
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M 26 Dienstag, ven 15. Februattnn 4870.
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A. Alles schon dagewesen. 646 —— I d Fingen chaiten Funn wutdin

Es war im Inhre 1768,als in der guten Stadt, Münchems bom Igbre 1748 74778. an 1100 Pienschen. in München jede
in * Auflauf 8 nicht vrn An — durchzogen daͤs Land,
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itademie wurde jerstort, die Arbeitter' in derselben mißhandelt —“ dit der Wulh des Monhshumg. gogen ede Verdesserung die
— — nftüthigleit seiner pra dendee Abell au die Bestialität einer in
yin Franziskanerinbnch' hatte ini Bunde mit seinen Genossen vom lInwissenheit uid Aberg aiubesi erzogenen Masse durch die“ Rohheit
heistlichen⸗ und Laienstaͤnde das Feuer der chtiftlichen Liebe angre fufr — huldigen. F
ngt scher Peere dunde das Volt gegen die Niedemner Ein Jahroundert ist Fitdem verslo sen. Sutte und Beschmac
n Sosahe des Porels gehene Feinde Goltes, der Religion aben sich detfeinert; auf gllen Gebieten des Wissens sind ungeheure
ind der Gestlichteite, Werlicte iöäte., Halb · uind Vierteisge⸗ortschriut gemacht. worden. der Guist der christlchen Liebe ofenbart
ehrte“, „Dummer Esel“ und noch Schlimmeres wurden sie geheißen ich im ganzen Streben unserer —B allein was sehen wir
d die christliche Maͤhnung' dazu geseht, sie mit dem Schwerte euke, was höten wir don den Känzelg ) Sind die Zeitgenofsen
uszurttten diese Leule, die sich guf nichts verleges,/ Als auf die 8 38 ind, Galgens, der Folter und Hereuhroc⸗esse noch immer
chönen Wissenschaften, auf eine feinere Mundart und auf die a Dielb deindscoft gegen Wissen und Voltsbildung, dieselbe
Nenschenliebe Das io waren die Verbrechen der Maͤnner dhe —— — ee e dieselbe Beschimpf⸗
relche sich zur Auftzube“emacht hatten, für die geistige uond leibliche de unen e Hetzen der Unwissenheit und Rohheit
Bohlfahrt des in Elend und Unwissenheit versunkenen .Volkes zu gen qe wohlthatiasten euexungen ünd deren Uxheber, dieselben
rbeiten. Sie machten Vorschläge zur Errichtung von Hospitälern, dchinahungeir gegen den junhen Regenten, der die besten Ansichteu
Wwoisen und Findelhausern bon Leichenhäuserne Verlegung dat ür die geistige uud matetielleè Eñtwicksung seines *7— Hat. Ja
uchhofe qußer die Siadteh, sie— suchten den MNatiobnalreichthum zu insere heutigen Finsterliuige siud dieselben wie vok od Jahren.
eben durch Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse; Einführug Nuer giahen sie dem Thron mĩt Verdächtigu geaen die
nier Schulen- Beseitgung der Henmmisse ors Voliofieißes, Unfrei Lüthe des Fürsten, weil sie micht wagen, die wadan Grunde
eit der Arbeit, die Unzahl der Feiertage und Wallfahrten, Sie hres Hosses zun nennen. Jui vergangeaen Jahrhundert warf· der
chten die Sitten zu Bessern- dens Aherglauben cund undere schüd-gute ee eet Fener. Nher damois war es etwas
chen Vorurtheile zu veseitigen. Doch den Angriff auf die Dumm- nderes, i die Pattiotein das bethörte Volk nur
und Sitlenrohheit belrachteten die Jesuten andeiht Anhaug uf dye ie er Reehzen, heute dohnen sie sich von ihm augh
ls eine Beeinträchtigung ihrer Maäͤcht und ihres Einflusses. — m len bagsen hegte haben wir
Christliche Vanvpistolene ¶ Teufelspeitsche“z di geisinchen oLeih in. tonstitütioneles Regine . — Deutt herbladet sich die adelige
ind Seele zusammenhaltenden Hosenmrüger“ u. sz w. —— mit der ultranionlau en —A nd beschimpft von
zucher, welche die Jesuiten bis dahin dem Volle als geistige Nahr- der Kanigel unde der Rediier triblne den König, die Minister, die
ing geboten hatten; diese scheußlichen VBerdummungswerkzeuge durch aeralen Boltsverireter, hente senden pemn König ernannte Reichs-
aissenschaftliche Schriften zu ersetzen. das Volke durch, eine gute ükhe im Namen dez Voltg diesem ein Mißtrauensvotum in
schulbildung dem Elend und Verbrechen entreißen, das nannten Bestalt einer Adresse, heüte jchreibt man 8 itungsartikel in die
eEnichtißlichung und , Teufelswert.“ Uin meisten wiltheten eim sche Presse mit schtect. verhüllten Drohungen gegen die Krone
her die Fiusterline, aig der gelehrte und, fromme Thechner und füllt die — auswärtige Presse giit, tügenhaften Verichten über
merzinger eine Roede degen den Aberglauben det Her rei hielt, und »as Thau und Treiben. die Reiguugen und Geisteskräfte des
c Abgeichmacktheit, Unbernunft und Unchristlichkenn desselben, dare MNongrchen; heute verfucht man darch alle Mittel, wen: auch nicht
egte. Deun gegen die Bezonberung von Menschen und Vieh inen andern Mann, doch einen anderen Geist an, die Sbitze der
endete mag sich au die Klöster und ein einziges derselben verlaufte Stantsritung zu vringen. —
aͤhrlich aͤn 10 00090 Lukaszeihel, unde Brussacchtn lverihatig ,Docqh das unengeute Vott stehr hisiter setnem König und hinter
e eeen eet — 9 lideralen Vollspetiretung und Wacht über die Erruugenschaften

Die Eiferer gegen Cultur“ und Forischritt brachten le ine! 3 Zeit. * Deut schland —
zründe, um die Gefährlichkeit der humanistischen Bestrebungen? — V———— VBern ch an .,
achzuweiseu,, e schimpften nur auf die Personen, nen us der Vorde rpef alz. 12. Febr. jchreibt der Pf.
ie hochherzigen Borkämpfer: einer bessern Zeit, verunglimpften sie! Für. Im Auftrage des tal. Staatsministeriums sind die Bezirks⸗
der iedrigsten Weise, n unde hetzten das iunwisseude. Botk zu, aͤmter eben mit Gehe bungen beschäftigt. ob und welche Klagen über
jätlichen Angriffen auf. Dem Fuͤrsten wurden, alle moglichen das neus We hrge 3 vom 30. Jan. 12268 in den Gemeinden
serdächtigungen gegen die „Freigeistet“ hinterbracht, ja es wunden,bistthen . d
hm sogar Bücher verfänglichtn Inhalis gezeigt, und fälschlicher — ugsbaurg. 12. Febr. Die „Allgem-Ztg.“ veröffentlicht
deise die Akademiker als Heraͤusgeber augeklagt.“ Doch der Chur- ine Zustimmungsadresse an den Süftspropft Dr. Döllinger, unter—
ürst Mar dem seit seiner, frühen Thronbesteigung das Wohl pie von der Mehrzahl der. Docenten der theologischen Atademie
etines Volkes aufrichtig'äm Herzenee lag, „und der mit tiefemn,en düuster. 3
kummer dag Elend und die geistige Versuntkenheit desselben, sh. Wien. Preußische Blatterglauben, mit Bestmmtheit
alte voll Freude Dien Beftuebungen Nredhicher und verständiger, innehmen zu können, daß König Wilbetm lebhaft, ein Zusammen⸗
Nänner anerkannt und selbst die Gründung der Alademie gefördert, Ifen mit dem Kaiser von ,Oeslerreich wünsche und daß dieser
jr wirs die Verdächtigungen, — rück, und als die Finsterlinge in Bunsch auch vom Grafen Bismarck gethealt werde, der in diefem
srer Aum ßung die Vertceibeder Feigeister⸗ derlangien. warf Ingenblicke einen Plan verfolge. dessen gluͤckliche Durchführung bon
er edle Chursürst die ihm ün cgebene Liste mit den Ramen der xx Zustimmung aller Mächte abhängk. Welche Urt dieser geheime
Ingeklagten ins Feuer, und. sagte Wie, das sind ja meine blan ist, darüber verlautet nichts.
esten Leute? Wen hat das Land, wenn diese fehlen F Dafür J ESrankreich
urde er SEber von den Jesuiten in Schrift und Wort Paris, 12. Febr. Bei mehreren Verhafteten sollen Briefe
eschimpft und die Dummheit zum Widerstand gegen seine Refor⸗ efunden sein, deren Inhalt fehr compronittirend für Rochefort
nen gereizt· J vare. Dieser läßt in den Blättern ein Schreiben an den Kam—

EWwar damals eine rohe Zeit/ die Folter stand noch in nerpräsidenten Schneider Peröffentlichen, worin er verlengt, daß
aller Blüthe, die barischen Todesarten des Raderns, Viettheilens, hie' Minister wegen Aufreizung zum Bürgerkcieg“ in Anklagezu⸗
zerbrennins u. s. w. verwilderten die Menschen, alle Lauvstraßen kand versetzt werden.
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        Paris, 11. Febt. Im Laufe des ganzen eftrigen Abends Knton St. Jtgbert einberufen die Herren C.»A. Weiga,
ist die Ruhe an —A der —M word —* und I.“ J.P ve aufmann.
Die Unruhen siud atso nudemeht als bonig berud' a anzu eheß, Dhe Erinnerangen an das Schutenfest in Wien vom Jah
8 —* nachtväglich durch den Mißton eines Deficits getrüb
J n.«s Das es omue b ch an die Commune Wien mit der Bih
7St. Ind er t, 18. Febr. Zu den geftern begonnenen um Deckung des ead iene von 20,000 Gulden gew ende
Schwucgerichtssitzungen für das J. Quartal 1870 wurden aus dem Im Gemeinderathe sind aber nicht Wenige gegen solche Groß mu
ν , 33 3 MS ι_ qu 4 ......
—V—— Guüüterpbpe rsteige 7 um g. 10 7 14 J' Stadtrathssitzung
Montag den 28.1. Mts!nves Wachmstagse gra cigerhulhe pit St. attvert/im derk Am Freitbgeden“ 18. d. Mits. Ra
jsehbausung des Adam Beck, läßt C. M. Laur, Rentner ung Gutshesiher. in St. Ingbert, mittags um 2 Uhr. J
rde Liegenschaften St. Ingberter Bännes, auf 6fährige'Zahlungstermine öffent- ⁊. — 8—
— — ——— — 7 agesordnung.
Iich in Eigenthum verstelgern, münsi. 9 *
Plan-Nummer 4397. 70, Decimasen, oder 100 Ruthen Acerland im Rod, einerseits G. Best. Die Polizeicommissarstelle in St. Jn
An c t
,z Weeeaoet I70 Kuthen Aderlalheim NRode äinseits-M. Weer sLa DagAligenment an / der Eisenb ahnftto
B ande feing J Haher Erbene Dieses Stuͤck wirßin zwei Dheilen versteigert, het. ..—
p der Thell Tuts der Straßt 68 Ruthen und det Theil rechts— der. Straße 3. Die Ergänzung der Ortsschulcommin
e ere J bet
1343 Acket in Roth7 Deciutgien oder 28.Vathem einseiüs M. Klein, Den Gaspreis hetr18
ι iiderfelts det eeι 3. Dos Alignement am. Kirchhofwege ber
1315 und 14846. Icker im Rod, zusamlnen 164Oezimalen oderu 280 6 Die Fleis hbeschau in St. Insbert det
Ruthen, einseits M. Kltit anderseug Jof, Zzugmanin.Dieser Acker wirde7. Die Anstellung eines dritden Polin
8 Txbeilen vgieiett. der Theit Lints der Straßes mit 45 Ruthen, der H dieners betr.
Theil rechts der Endin iernen Tieuen emgr mitDO cuthenoc 8..„Die Anstellung eines dritten. Feldich
1292 Ickel im.,Roh,“ 77 Dezimgleit bder IIDe Kuthen, einseits ben betr
oe Ic tc v.. Heiro wegebüren benn..
360, 860 86öα Aiaf der Dstintesigt. 804 Dezimolen. oder 280 St. Ingbert den 14.Febr. 1870.
hen aunsein Johann Schonrß angis Asdad duedrig Dieerh .Das Buͤrgermeisteramt:
ucer wird itt drei Vleschen Iheilen versteigert. AAn —66
2ν, Ader Luf Ahtelsberg Zod Destmalen oder S16. Ruthen, unrnChaudon.
einseits Joh.“ Hoff mann audersritz ¶Wed und Ahuung.“ Ditser Acket wird
in füuf gleichen Theilen beisteigerten 9J n V ιιι νν—
3336 37. Adinin' der Pfuͤhlpies?e Iß. Bezimuleks oder 214 Ruthen,
infeis der Rieg, Peisens C Uhlν —* ———
3459.Acket uts in cu Seiin. 34 Ditsmalen yder 80 Ruthen, eimeits
Hichaei Paͤul, Anderseits Joh, Wagner * .i he 576
21uο V retsute deg Selen I40 Vezimalenoder! 190,
Fhulhen, einseits Heinr Holzer, andetjeits . Jungq. Dieset⸗ Acket: uwird
n zwei gleichen Theilen versteigett g
38155*Acker rechts hi den Selen. 34 Bozinialenn vder Ab nt uthen,
einseits G. F. Hager/ andersests* Firmerh. ν b
2829, 30. acer auf der Meß, 37 Dehinaln bderbo Muthen einseits
Best, Bergmann, anderseits Wit! Hellenthal. LDay ao wird fuͤr! sich det⸗
sleigert der Fheil, welchet zwischen der Straͤße insde ver“ Eiseubahn heut,
hann ver Theil von dein Paralselivege biz zur Ahnuugen hh iän
2824. Ader quf der Meß, 832 Dezinialen oder I8 Nuthen, einseits Joh.
Jos. Heinrich. . . ... αι ιιινν—
2818, 2818 2.Acker auf der Meßz, 134 Dezimalen gder 182 Ruthen,
inseils J. A, fFeichtner, anderjeits V Bogelsaug, Dieser Acker istlan der
Straße 8060 Meter breit. ,
2699 - 2703. Acder in der Dreispiß, 5338 Dezimalen oder 717. Ruthen,
inseits F. J. Ehrdard' anderseits Busch Erben. Dieser cker wirde in
acht gleichen Theilen versteigert, wird vemnach jeder Theil 0 Ruthen enhalten.
3015. Acher guf Mühleuthal, 340 Dezimalen oder. 52 Ruthens leinseits
deinr. Schuit, anderseits Äüpollonia Zünmermaijn Wib.
3040 - 45. Acker auf Mühlenthal, 366 Dezimalen oder488 Ruthen,
einseits J. G. Wagner, anderseits C. Groß. Dieser Acker wirde in fünj
Theilen versteigert. “ Der Theil rechts der Straße in zwei, der Theil lnite
der Straße in drei Theilen. ι
3050. ücker auf Mühlenthal, 102 Dezimalen' od er 145. Rutlen, einseits
Undreas Friedrich, anderseits J. Beer Wib. Dieser Acker wirdein zwei
— versteigert. ve p .
299 4ν Acker in der Lehmkant 120 Dezimalen oder 160 1R *
ainseits C. Groß ndeneet ih Meuima —— VWer etwas an den dahie
2942.Acker auf“ det Krumfsur, 56 Dezimalen, oder 75 Ruthen, einseits Flei cvᷣb wohnhaft gewe senen Cati
Franz en anderfeus Muller Jo Wihee Angen, einseite Feene 0 zu —
5ο34503 Wies auf der Spick, 96 Derimalen ober“ 128 Ruͤthen/lan anee a ueessonr
einseits L. Schmelzet —A ————— li Gefchaftsbureau eftvhaelinger.
besteht aus zwei Beeten und wird jedes für sich versteigert
ozo, lozon LostnWies. die Hirtenwiese 505Dezimale
749 Ruthen“enthaltend, wird in acht gleichen Theilen versteigert·b

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da Si Ang barber Anzeiger Gund das mit dem daupidlatte verbundene Uuierhattunasblatt. wit 5 Fennnate im genaun ·
Temer) erscheint wöchentlich vintrri u Dienztag, Donnersta g Sams ta g und Sonmn taab Abonne ment hreitz viertetja hris 22 gFrit ooe
e eei z Silbergr. Anzeigen verden mit 3 Krzr. die dreijpaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum herechnet. d
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en 170 Fe ι — 9
N 27. Donnerstaag, den 17 Februrre 4870.

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Deut schland .
Muͤnchen, 14. Febr. Der telegraphischen Mitthejlung.
zaß Füurst Hohenlohe jeine Entlassuug eingereicht habe⸗ dürfen
Zie ftündlich nentgegensehen. Wieich— aber sogleich beisehen
risl, dürfee im Augenbli der Konig nicht geneigt sein, das Gee
uch zu bewilligen. Man ist sehr begierig ob der eine oder der
udere Minister das von dem Fürsten Hohenlohe gegebene Beispiel
iachahmen werde.
Müncen, 18. Febr. Es bestätigt sich. daß Fürst Hohen⸗
ohe gestern sein Eutlafsungsgesuch eingereicht hat: Ueber den
intschluß der übrigen Piinister ist noch nichts bekannt zt auch über
e Wahl eines Nachfolgers des Miristers des Aeußeren ist gutem
hernehmen nach noch nichts heschlofsen. 8
ünche n. EG. Febr.“ Der Konig. hat die Einsende
ing der Udresse: der, NKammer der Abgeordneiten, anber
ohlen. 8. . ..
Berlin, 14. Febr.Der König von Preußen hat heute
den Reichstag des, norddeutschen Vundes mit? einer Thronrede er⸗
fnet. Rit Uebergehung des rein gefchaftlichen Theils, der weniger
nleressirt bringen wir die Stelle, welche von den auswärtigen
Feziehungen, nameuntlich zu⸗ Eüddeutschland, spricht, woͤrtlich;
die Gesammtheit der Verträgée, welche den Norden Dentschland⸗
it dem Suüden verbinden, gewähren der Sicherheit und Wohl⸗
sahrt des gemeinsamen deutschen Vaͤterlandes die zuverlässigen
gtuͤrgschaften, welche die starke und geschlossene, Organisation des
Notdhundes in sich trägt.“ Dad Vertrauen, welches unsere süd⸗
ʒeuschen Berbündeten in diese Bürgschaften öetzen, beruht auf vol⸗
jet Gegenseitigkeit. Das Gefühl nationaler Zusammengehörigleit,
hem die bettehenden Vertrüge ihr Dasein verdanken, das gegenseitig
herpfuͤndete Wort deutscher Fürssen, die Gewmeinsamleit der hoͤchsten!
— E Beziehungen zu Süd-
eutschland eine von der wechselnden Wogen politijcher Leideuschaf⸗
en unabhängige Festigkeit. Als Ich im vorigen Jahre von dieset
Slelle zu Ihnen sprach, habe ich dem Vertrauen Ausdruck gegeben,
daß Meinem aufrichtigen Streben. den Wünschen der Völker und
den Bedürfnissen der Civilisation durch Verhütung jeder · Storuug
des Friedens zu entsprechen, der Erfolg gurter Goltes Beistand
nicht fehlen werde; es thut Meinem Herzen wohl. heute an dieser
Slelle bekunden zu koͤnnen, daß Mein Vertrquen jeine volle Be⸗
rechtigung hatte. Unter den Regierungen wie unter den Volkern
e anden Welt is die Ueberzeugung. in siegreichen Fortjchritte
zegriffen, daß einem jeden politischen Gemeinwesen die undbhängige
sflege der Wohlfahrt, der Freiheit und der Gerechtigkeit im eigenen
dause zustehe und obliege, und daß die Wehrkraft Leinez jeden
Jandes nur zum Schutze eigeuer, nicht zur Beeintrachtigung frein⸗
zer Unabhängigkeit berufen sei. 4
Irankreich · 7
Paris, 12. Febr. Die Verhaftu gen dauern in großartizen
Naßstabe fort. Es heißt, die Polizei— sei auf der Spur ines
veitverʒ; weigten Koplotis · gegen· das Leben des Kuisers und die
hestehende Regirxung, und io, füllen sich; die Pariser Gefängnisse
vie im Sommer des vorigen Jahres, da man Monate lang einem
ihnlichen Complotte nachspürte, ohne den geringsten Beweis für
dasselbe zu finden. Wird die Untersuchung 'diesmal' das gleiche
Kejultat ergeben? Welche Schmach füür das parlamentarische
Tabinet, wenn es die Gewulttyätigkeiten seiner Vorgänger wieder⸗
solte! Nach dem „Gaulois? belaͤuft sich die Zahl der Verhafteten
schon auf 400; die Verhaftungsbefehlz häufen sich. Nicht nur
ämmtliche Redacteure der „Narseillaije“, sondern auch zwei Re⸗—
dacteure des „Reveil“ find hinter Schloß und Riegel.“ Einer
derselden, Herr Cournet, war schon im Juni letzten Jahres
verhaftet worden und man behielt ihn Izwei Monate im Ge⸗
angniß. —D
Paruirt, 13. Febr. Der Temps“ erwähnt eines Gerüchtes,
demzufolge angebliche Ersparungsvorschläge des Finanzministers dem
Widerstaun des Ministers des Auswärtigen und des Kriegsministers

*
begegnen: Graf Daru soll Preußen gegenüber eine Sprache ange-
wommen baben, die seinem militärischen Collegen Wasser auf die
Mühle sei. Dieses Gerücht“ stämmt wöhl aus derselben Quelle
ind hat denselben Zweg, wie das kürzlich von der „Pattrie“? ver⸗
zreiteie sehr alberne Marchen, daß in der bayerischen Armee
Inzufriedtnheit über-dienmdeutsche Potztil des Fürsten Hohenlohe
errsche. Ein Gerücht anderer Natur wornach die Regierung
iner Militärverschwörung auf der Spur wäre. die selbst bis
ndie laiserliche Garde reichte, wird für völlig unbegründet
rtlärt. —1 ιν.

England.

“London,. 14. Febr. Die Timeb“n meldet: Frankreich
edeutete dem Papste sein Mißvergnügen über dessen absoluristische
stegierung und drohte zwar nicht die Abberufung der Truppen
am. beinerkte aber, diese sei lange schon beschlossen, da Frankreich
ie Integritäte des Kirchenstaaltes auch, ohne Besatzungstrup pen
arantiren tönne. · 337

Amterika ν
Weasshington, 117 Febt General, Sherinan hat im Se⸗
nat keine Resolution zu Gunsten der? Anerlennugg, der eubanischen
Insurgenfen als Friegführende Maͤcht eingebracht. Dieselbe wurde
Fem Comite füt auswärtige Angelegenheiten überwiesen
Dee r m i sschte 8.

FHert Karl Frdhelisch. Banquier, wurde vom Stadtrathe
zinstimmig zun Bürgermeister det Stadt Zweibrüche x
zewählt. W t he e
7 Der Naiferslauterer Stadtrath hat am 9. d. beschlossen.
»s bezüglich der Polizeistunde bei der vbisherigen Bestimmung
iu belaffen wonach die Poltzeistunde auf 11 Uhe festgesetßt ist;
hon der Polizei darf aber nur daun eingeschritten werden, wenn
Lurnhen entstehen. g ee

ver ppfälz: Kurier“ Kellt zusammen, das das neue prot.
desangbuch gejenüber den Hundert von prot. Gemeinden unserer
zfalz nur noch im Gebrauche ist in Sshauernheim, Westheim.
Zondernheim, Altleiningen, Walsheim, Dahn, Feil, St. In ag
Fert, Wolfersheim, Hornbach. Schönau, Breitfürt, Großsleinbau-
jen, Minelbach, und — Speier. 2
FIn Wür zburg wurde in der Nacht des 11. 12. eine
Schildwache (Nanonier) bei der Alarmbatterie der Festung so
erstarrt gefunden, daß er in's Spikalgebracht werden mußte und
in seinem Aufkommen gezweifelt wird. Das „W. J.“ fragt
hahei mit Recht: Warum läßt man den postenstehenden Soldaten
nicht jedmögliche Ecleichterung zu Theil werden warum löst man
Reselben bei einer so streugen Kälte nicht wenigstens jede Stunde
ab, warum zieht, man nicht die unnöthigen Posten ein, um so für
die nöthigen hinreichende Mannschaft zur Ablösung zu baben.
' anchen, 10. Feor. Se, Maj. der König hat mit
Unterftütßungen ans der kgl! Tabineiskasse. bedacht: die hiesige
irtiwislige Feuerwehr“ mit 390 fl. für ihre Unierstüßangskasse,
owie bei dem jüngsten Brande verunglüdten Personeu resp. deren
Familien besondere Unterstützungen zu Theil wurden zferner erhiell
sie pratestantische Gemeinde zu Ingolftadt zur Bestreitung unab⸗
tisssbarer Ausgaben für die dortige Kirche einen Biitrag von
300 ftt., die kath. Kirche zu Bayreuth zur Anschaffung einer Glocke
400 fl., zum Bau einer Lath. Kirche von Kolbermosr, Bezirks
Amt Rosenbeim 300 fl., dem hiestgen Vincencius-Verein 800 fl.
ind dem hiesigen Erisabethen-Verein 250 fl. angewiesen. J
7 Heidelberg, 10. Febr. Neuͤlich kam hier der gewiß
eltene Fall vor, daß ein 81jähriger Mann, Wittwer und Vatec
jon einigen verheirakheten, mit Kindern gese pueten Soͤhnen, mit
inem kaum kaum 19jährigen Maäͤdchen sich verehelichte. Das in
)en Flitterwochen lebende Pärchen ist aus dem zur Stadt Heidels
zerg gehoͤrigen Schlierbach. AU

25Pater Hyacinthe ist“ gegenwärtig genz von der

äagesbühne verschwunden, und damit scheint ihm selber der grökte
        <pb n="106" />
        ale u Vri 2 p⸗err adef
u größterg Barückgerogenheitz eifeint.
Jeißt es, u
ünfehlbarkeit des — —
fZer heuri&amp; Winter ist eich an sonderbaren atmosphä—
eischen Erscheinungen. In den südlichen Alpengegendeu war es
chon im October sebr kalt, in Galizien, Polen, Rußland, began⸗
nen die ersten größeren Fröste erst Patte Januar. Schweden und
Norwegen haben fast och Jeinen Winter, während in JItgüen
und Spanien flrenge Kälien — 5. Febrnar waren in
Zralau 19 Grad, Lemberg 81. Warscan 29, Posen 19, Danzig
15. Breßlan 13, Wien 6, Konigsberz 17, Petersburg· 22, Plos⸗
hau E5 und Stodholm 2 Grad Nälte, n Triest NGraͤd
Warme. In den letzten Tagen sticg in Kratau bie dali⸗ —X
24 Grad, so daß man in den NVormalschulen. den Schulbejuch
instellen. mite. . Bn?t t .-
— ———— 7 5
ι,; Sandwir thschafttiches.. nn z
—E —— teα : ιι ιι t
ZurKartsöfférkuldt irttneIn“ den Lehten Jahreufft
die Kartoffelkultur wiederum' einer sg eingehenden Beachtung unter⸗
vorfen worden, wie es kaum zur d derKartoffelkrantheit der
Fallwar. Verschiedene neue und: Mmitunter gute⸗ Kartoffelsorten
wurden empfohlen und in Anbau gebracht und verschiedene ˖ neue
artoffelbaumethoden erregten geoßes Aufsehen. Wir wollen heute
die Neuigkeit auf diesem Geviete um Eine dermehren, indem wir
inen Versuch verüffentlichen, der uns von dem Herrn Gutsbesi tzer
Zinnkauu auf Mariahöh zur, Mitth ilung kam. Herr Zinnkann
hat im Jahre 1869 Anfangs Februar die zur⸗Aussaat destimmten
Zwie bellartoffeln umlesen lassen und hat diejelben im Keller selbsi
üchtig mit durchgesiebter Sternkohlenasche gemischt Am 10 ipril
amen die Kartoffeln zum Auslrgen · Und zwar in der Weise, daß

ich ePar und leb
wester. xEr arbrifet,
gegen die person lůcht

derschiedenen Bodenarten. einzelnt Felder zum Versuche qus
pahlt wordqsin auf dehtem theiles dic se mit Steinlohleuasche umn
— 4 auqh in X kam
ĩe rekt den Haepthaufen wie er aͤm Herbste⸗ zur Einkellerun
gekommen war, entnoammen wurden. Wur auch im Wachsthum
derlaufe kein auffallender Unterschied bemerkbar, —RX —
so mehr erstaunen, daß auf allen Feldern, also auf —X
Bodenarten und in verschiedener Fruchtfol ge und Düngerzustände
die mit Steinkohlenasche im Febtuar umgesetzten Saathartoffel,
gegen die andern, nicht so behandelten, einen um 17 bis ꝝ
Procent höheren Ertrag lieferten.

——
Dienfles nachrichten.

Dem Advocaten Karl Paull in Landau ist der erbetene Rih
itt: vom Amtruntet wohlgefalliger Anerlennung seiner viel jahrige
wreuen. Dienste bewilliqu worden Die kath. Pfarrel Rumssein
Brzirksamts Homburg, ist dem Prister Wilbeim Sthinul der, Pfard
rerwefer int Kirchenarnbach, desselben Bezirksamts, übertragen um
ʒir prot. Pfarrstelle zur Essingen, Decanats Laudau- dem dis herign
Pfarret, Decan und Distrietsschulinspector in Homburg Ludwie
Ritter, verliehen worden.

*8. Die kath. Pfartet Oberndorf, Bezirkzamts Kirchheimbolande
st dem Priester Theodor Herrmann Hoͤlscher/ Pfarrverwesern
Schönau Bezirkgaamts Pirmasens überiragen und die prot Vfart
desler zu?“ Gommersheim. Decanats Neusftadt a H. dem Pfarrt
ind Capitelssenior Valentin Weisch von Lettweiler, Decanal⸗
Dberutoschel, verliehen? worden. — Die Functionen nc lalh
Districtsschulinspector für den Kanton Pirmafens sind dem katt
Bfarcer J. Zimmer in Trulben. übertragen worden. —
u Der Schnloerweser Auguste? Walter von Waldmohr ist zur
Lebrer an der lather Schule ju Linden ernant wotbenn..
— 4— J 2 ·22 J —XX * J
46 p 1*.3 2* 37 — 1— J 8* 234
Stadtrathssitzung 8tkookfischs Ein Pferd 2
—7 th s tzung * 8 t 09 6kfis 6h 69 Ein erd t
Am Freitagi den 18. d. Vits, a⸗ ..XI. 9 GebrsSti
—XO— alich frijch gewässert, J EIiE
BVV Fris Hari 0
Die Polizeicommisfärstelle nt Str Jug⸗28 l che aringe 8
bert vetr. — uas —.5' empfehle; rei
Das Alignement an der Eisenbahnstraße
hetr.“ .2 — 4 J
Die Ergänzung der Ortsschulesmmission
hett. —— —
Den Gaspreis betr
Das Aligznenent am Kirchhofwege betr.
Die Fleijcibeschan in St. Ingbert betr.
Die Anstellung einet“ drikten Pelizei⸗
dieners detr. ,
Die Anstellungeines drittek Feldschü⸗
yen betre 715 — —
J. Heimathsgebuͤhren berxr.
Et. Ingberi den 14 Febr. 187086
MDas Bürgermeisterauttt
Chaudon..
—
Feinste rothe Carmintiute, *2
Eopirtinte
aute schwarze Tiute
enwfiehlt 7 9 *
Irritz Vanzerbieter.
— —— —

Schöones trockenes Schälprüd
gelholz, für Büder fehr geeig⸗
net, liefern wir zum Presse von 7 fl. 6ir.
oer Klafter hierher.
Auch lassen wir Fachgerten (zu Umzän⸗
nungen) in beliebiget Lange auf Bestellung
anfertigen.— Bestellutigen koͤnnen auf unserem
Buregu?in unserm Hause hier abgegeben
werden ...
Gebr. Dörr.

NMusik

Véoin

Fruchtpreise der Stadt
PMassers lautern bom 15. Februat.
Weizen 5 fl. 18 kr. Körn 4fl. 157
Spelztern F.. S kc. Spetz 81. 53
Gerste 4 I. 21 tr. Haser 3 f. 1*
Erbsen — fl. — tr. Linsen — l.. — 6i
per Zentner. v
Brodpreise: 6 Pfd. Kornbröd 20 kr.
3 Pfd. Gemischtbrod 111/, tr und 2 Pfd.
Weißbrod IIkr.

Montag ben 210 Februer 1870
Ab⸗nads s Ute
Fastnachtskneiperei

ꝛer Mitglieder im Vereinslocale 5.
Der Vorstand
——

4
aeis rin zu haben bei—
I. Baron, Lehrer,“
medaltion Truck und Verlag von F. x Ds in Et Insaleit,

243231232 J —W F *
Pileptische Zrämpfe (Fallsucht)
geilt brieflich der Syperialarzt für Epilepsie Do ct orx O. Rillisceh
in Berlin, Mittelstraße 60 Vereila über Hundert geheilt.

—*
F
5.
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        222* — * 258 2222 2242 22 — — e 2
—333— — e
3— 38

J 2—5 3257— —35 1323258 6— —5586—33—32
25 Z*8 8 —25— —7— 23*5325 5357

E—5 —I —?— 525 * — 7558 5825 5*5*
s *
5 — S 422 — * 8 * * —2 — ·I*
e 3373 *

22 —27— 2 2232 S —E— — — * —2 * * * * ů
124 — *527 —A — — 25287 —A—
21*35351232 73*85238 22* — 2752

—AA 2485 28 28 3
— 5 ——32333322— 72 352835
ä 23 335 — 332335333
33

22 EE33. 33 ** 57 28—2 — 5375 82
A — —*—60 — 32 20535 5— 25—zS5325 —* S 822* 253 — 5

S 3* “ 2 * 2 — 5——2606 258 * 5 — 245322 * 7
—1385225224 d — 538—3 7
2528——— —3 3 —— 2323
3* 2828 5—52 2z2 — — — *55 — — — — 55 32 —e—

2* —* 5* 5258 —A — —872 —EBSSF 8 * , 5 —
5 —z2550—5—8527 2 — 2583 —8 z 2
25323* 522833552 522275337 335* — ——
—51235 —85 — 8 2* 5*5 — — * * —— 5
—
*265* * 27 5558 2* 252— 5— *—5 3.* 552* * 55 ãi 5 **
* 6* 555 —— — — 2258 —A 253z22232 285 w

* —55 — —2—— —— 52283 — —— 5 3———3273
28 22— — — ———38252—83352 ——— —23*5255 * 2372 — 2—
8 1 5—*
7— — —
2225 242 222222 —2—22 2 2 222 2C 2 2522
s52355 335 35 5333 — 73 585
3 8 3 835
— —7—535— 538 * 5 52 ——784 22Z357 —— **
A * 2 —— w E — ———— 22 5—5 52823 — 535 aß3 5**
3 333 3
—— 2525*5 5 A 5*32x. 25353—
—A— 23* 3225 5. 55 * 2585338 ——83 35*— —2555

5 5 — 2 — * — —25 *8 ——
— —EE —4 25*2 875 55523 * 53 — —2582 2 —*2
53 5 5—23255 —z — —— —558c82 8 — —— —A——
—D——— — ——— IERESXSEF * * —
3 —22— 52—3 —22 — 235 —388
—527— 825 —52———3——32332225 ẽ — ——
—
5— — 2 —— — —————522323*233*
3 5 32 —— — —23—— 5 23—22
——32 2 535 33 — — — 32 — 333**
— s 338
*2272 —8——2— 223—353— —227272 23535232—225 5
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253 —— — 8* —2522 ——23375 55823 247
——— 5*27 35 3538325875

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ã —2— —5 3 — 5 2 2 2 *ù—*“A * 282828*
7 —— — — 55 32 23*223 52 5— 2232* 0
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———— —7——523 5—35323228383532—88 —s——2 — 2— 322

* 2* —2— 5 — — 3 2— 3535 7 —— — —25 3
5 — EA — 82

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*8* 8255538
2* 8 8
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538 528* 2525 2
78 2534 * *528 — 2
775377 —— 535
235353 ẽ 26 — 2
2853 2 * —&amp; ẽ 35 5
5* 3 8 —
—A — 363 —* —— ã*
—— 535 S 8 —7— 58 *
—* ——— 37 A
— * — —
5353 — — *22 — 22 33 2 3 ——— 2* 2
25372 3 —— ———— 587 * —5 — 252
—————— 53235 —33 52
—— — 255 33548 8 328 —
337537 — 52* 23775 J B335683 53 3555
*757* —— * — 22 — —— — — * — —* — 3 * 5233 2
3383* — —2 ——— 28 —235* — —— * 28
—— —5* * — — — —A — — 2 25 — 83223 280 2
9 35 3 — — * —* —38 8 — 12
3 — 88 777577 5 * 25 x 2832 533
2 —— 37 z4537 3235* —— 5255* —
88 — 2 72* 3 7 237 8
z 25 3 —— D 2585 Ae —E * ** 532* — —
EF 8 57 —z5858* V —53 — 25 83 7 E — —
* ————— 7 3 7
ñ — * —— 3 *7 52*2 57 *8 282 2 — 352 —3; 5 2
8 —* —— — 2 —22 2 * ————— 28 — O — 532
—&amp;— 2* — — 35257 2*2 — — —8 2 *
F 38 3 J—— —— 538 528
5 58 2 583 7387 8 6 3— 223
355388 32 — * 355 7 5237 32 533 —7 —3 *
35323832 333 —— 8235 —5
—A 35 * 5355 238323* 2 * 2 2355 8
2 5335333 2 7 2 —2237 5 J 258
* —7 —E 26 2 — 23 5.53 Ze5 1257
* 55* 5* * —5— 523* — 52 8 — —Xx **
Z* 35338
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35385 2827 ——— 377 7764
* —V A 533373
—* 835 28535 — 27 52
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353554355 25 * 8
S 28 536 5325 * 33 22 —
22 ? 5x 3255 * —— 238232. —3*8
152 255 35 3333— — s
3 — — 8* 3232585
2 2 — * 2222 —2 222 5* 2 23
53* 533 333355 2333 —
524 5 —27 2223 — —— 8
332 —23 183323385 —2 —— — 52
58 5 38532335568 5 23533 25
T 52 — 6 2 — *
———— *7 8 43 24 3 523 *5
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5*558 55 5 8383 85 323582
— — 223783 23532322
557233537 238 * 2* 33355333338
— 353383228 325k2 2351428* — 58— 25337
——— 253235 832553 —z38335 —æmG88
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5 — — 3 — 2 2 —
3
255238 523334333* 35535 35335 8
33853 57 23535553 28 325* — 2333237
715533235 553588 532358 8 3 ——
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        2* Anun
886 337. e23223837837— 53 35 3553. I88
5 52 23 2565 238—22 —— ———— —
5852. 2 2 *58 — 2333
28233
— J 23883 3353333 23 —3 3 82372583
33 * * * S 2233522 33.28.8 3X* 225
* —— 75 —* 25 ——35 2.2 25 5 —— 2228
253 2332332385 2252532 25875383 383 5503533
* g833332583 25333535 33537 23323
. —23233755 —— 5528 2z823 35 —3835 —322387
m. 32333585338 * 253 — ę— 2. 323 223 38535 5283823
225—3. 333 353 5833 3733836 25234
28258 2*2 783532 25 35383
3532532 —A —— —A I3. 33** 288 2 632*
533552387 23885 333—2322 283 —z87— 2*3*8333
c 22. 23558 **52 2. 23 — *25*2. 55 3525832383
33757 — 22 2807 2 *5* 35 2 883 —A
2 335—25233 — 2. 87875 3 — 33835523533
5552*623 8*3* 335 2—35— 83838 59 3254 23333
3 3 ꝙ —x 23 * 2.*
7 2823 257— 3233 583 52 233 23533
J3 623. —— . 22833 2 328—5732 235 —228. 233233238
J* 72 2 8* — — — —5 — 2 22 22 38232238
2228 235— —7 — 83 * 52.38
* —— — A 2 *3 — 27 A 52. ——— * * 5827— — —8 —
* 2 27 J J 2 2. — 2 D*
2. . 333 5755 —27 * 2»72. 57*7 2 832 27
33 73555 38 373333
— 2 —2 7— — * — 2527 255 c25* 2. 2 * ** *2 5
2 — 43236 *7 522 —— T *25 — 5535—2
5 2 — * — * — — 2 47 2227 — 0 2
2 — 8S 3.7 — Tyr —72 * 2* 53522 XD 522. 2.7
232352 23273625 J 222.7.523 2 2.2. *22 252
* — *—5—7527 e 22 x 22 5 3 25825 *53 522
58 28222 52542
F 5332333 22723
5358327 25 553 —3 225339 — *
3838 523 333832333 222.03 * —— ** 22 *55835333
22528 5—58—5 —38* 528686 22323257 —238 *2 2353
— ——A 72 * 3 7755* 522 22 *2 2253*
77 5235 37 — 752 2 292 * 538* —A
5223 5357 23 — — 52* 22533233 3283 2*357
252353 232. 3 5 52732 5E 253 —572 *28328628
333157 55 2338 — 3335823
533 —A 337 —8
233 355 3 2323252 525 —*3232 23 — 5773 *5
5 — 563253
— 5 —

„225 33 2* 383352332338 288383
2857 — 777 25235 — M —
3* — *2 ** —* — FX ** —— 2* 2 28
28 77 —A — 2*223 ⸗ 382262228 328 53*3* 233
*2255138535752 ——— * 232532355 —85555* ——
— 28* 322* —A 25525533 — *x — 358
33383 222. 7F 223*538323523 55 223533
— —— — R252 — 7 222337 2 24 —353533
32528 01 x * 2 3* 2*3 * 3. 28 2* 5 283 8 A——
25575. —A— — * ——35* — —387
12255 283 s533* 3533 —2 —— 2377 ————
523 2 2.3 338382 538 222 4552 2 387* D 7777 22.3
*27* 2. * * 232 —23322 — S — 87— — — 135383 —
— — 5535 3323353 2. 3 8 212 382 —— . ** 35*333
322 58* —— S5 523 * N 53 2 8.2
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— 7255*537 92—88— 5 —— —*82338
—3823 —— 22223 * 23278
* —— 2* JJ 3281* 7 — *483 3
3327. 2 3223238 85* 1553833 F
3533833 33632383 52205 *

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284328 7328 34338
25833288 7 5678 582233.55

3*253232. 9— 32532 2* 2 * —
— 7832 2 * 2535 5 3538228
5583 2.27 2 35 238 253 552655*
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—55388 222.3 53*55358 —A ;53333 *
523335 38353 —5535 — 3323538 2 6 sEmm
2* 53338 255823 55 — 27 23532 ⁊ — F
52 —A 5532225 —A 3 *2355333
* 5* — — 73 2 —* *
5 75s3363 258 —A —2
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2355 23273—
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——— daß mit dem HDauptblatte verbundene Nnterhaltungsblatt,mit der Dienztags⸗VDonnerataas- und Sonatasb⸗

anmen) erscheint wochentlich vin rem al Diens tan, Don mier Ata tz Saams ta g und Sonn tag.iAbonnemenspreis vierteljährig 43 Krrre. odet
12 Silbergrt. Anzeigen werden mit 3 Kryr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet n

— 7 — ⁊ —7 7 — 7 * — 66 4 50 . — —57 n ——3 —

8 28. ö Samsotaq, den I9. Februar Girann 1870

*
C. Die Adressert ud Adreßdebatte LII. Alein, um die Debatte nicht noch ildnger hinausugiehen bei Leibe
tte liegt“endkich hinter uns obwohl sicherli nicht⸗ werl viesleicht doch schon innkinzelnen Patrioten Häuptern die
e — — sich — ẽrkenntniz aufdämmert, daß man draußen unter Umstanden zwart
8* gen war, sie zu enden, s6o eregte docht die Urt nud Weise⸗ —28 — Veriünen durchaus micht Alles erfüllen
3 vieses geschah, tein rechtes Gefüht von Befriedigung. aAun — ι
welhet d eee e eee pet Einer der gelungensten Momente in der Debatte war ohnftreitig
—— PDeralie vachen sit uf die deunesche er, als Or. gorg det pillbetraschten tiberalen Partenn und dem
Rage bezog eimet. gerechten Verurtheilung ünterllegen. Wahrend rstaunten Guropa verkündigte, ———
ana Der Generaldebatte den specielsten, oft geradezu ungkhrigen entbidegar keine Par et Recht shlau von Dr. Jbrs
so nlangweiligen Germüithserleichterungen. Redebahn J bi ansme Prdien re *eg
ffen drhielt, und von Seile der Patrioten gar nicht darun dachte, hlau⸗ deßholb. weil wenn die Patrio en erklären, sie
ane Beschtäntung eintteten zu-lassen . brachte der Abgeordnete eien-leine De de der 9 e24 3 —
ane eee ver Slbang vom aun — wenn er“chämlich“ wiilnl: — vdaß“ ein patriotijsche
aannrn end 3 — unne
mirag ein, von dem vorhet die andere Partei zu verständigenman micht ee e eee vedn als lebhastn
Muüheen Hielt, Den man“es aberselbstverständlich mit Ddem 1bscheu ha enaRecht schlau auch in dieseme Falle, den Dr.h.
e e eeee ie woh Nannd nicht sehr. Achauß auch in der Kammerrandeutete, »daß:»diese Ertklärung
ale Urt einer Reihe von Redneen der Fortschritispartei. darunter niell eicht ein ganz kleines aber unter. Umftänden: recht brauchvares
dem Nationaldkonomen Dr. Malowiczka, welcher, den Auf⸗ Omnterpfört hen für diesen cder Jenen eroͤss ien zu konnen geeignet
cungen des Prof. Edel betieffẽ der finanzie ine w Nache J— dursten Aber, wien gesagt, nur wers glaͤubt, denkt,“ es ist
heile eines Einleittes: Bahernsin den nord deutshen Buud nentge⸗ vahr Wen V
Latrelen wollte, dier Gele —*8 ab geschnitten. diesen wichtigsten —— — Phrase * der Solidaritat des bis⸗
zunttder Adresse, in welchem eigentlich unsere ganze gegenwärtige —838 an ziun⸗ 3. e —— 8 —
a— is gipfeli, noch“ von verschledenen Seiten: aus zu eauchen wir heute ni zurückzunehmen. Keiner derHerren!
—BR waren 38 88— Patrioten 8 Minister fand es angezeigt, die deutsche Politik des Ministerpiäst⸗
nbequem werbende Debatte los,welche bereits eine für die Ab⸗ »euten mit zu vertreten, sich offen zu derselben zu bekennen und
ichlen det Führer derselben eine nicht unbedenkliche Wendung zu pit v den “P Sesere F wer
zehmen drohte, da die notorische Schwäche innd Fadruscheinigleit em gzegenüber nahm ich die farblose aver wortreiche Gr ärung
xr Beweisfuhrungen im patriotischen Lager nicht einmal mehr des Finanzministers Pfretzschner (ältere Eammermitglieder haben
e nie 8 Jora aeden — —X e eeee n —
ind die garu zuen Kammer vnleugbar unter dem Tindrucke der 4 en die
e —* De. Marq. Vee stund Erwägt man Rinister. betreffs der Verantwortlichkeit für die Gesege der vorigen
— herbeigezogenen Schluͤsses dee Legislaturperisde und besonders für die Wahtkreiseintheilung so
Wimmung durch Sißendleiben und Aufftehen ein sicheres Resultat matt ünd nichtssagend aus, daß sie einen weiteren Eindruck als
uhergab, und erst der MNamembaufruf den Sieg für die den „Mit Eurer gütigen-Erlaubaiß, ihr Herren Patrioten bleiben
zatriotische Partei ead so gewinnt d Innmham von —F A— — Win een en riicht
i n 3. — frei in ⸗»d Augen“ r 8 J tt w a .
AA I eeneeeene iaee zatriotischen, Partei durch den Mund des Dr. Jörg förmlich und
inen solchen Grad von Wahrscheinlichkeit, daß wir sie ganz ruhig feierlich amnestirt, freilich zu etwelcher Alteration der patriotischen
usern Lesern anzunehmen zumuthen dürfen.. 5 Fraction „Vaterland“ und Genossen! Nachdem Hohenlohe, Gresser
Daß bei den folgenden Absätzen“ der Adresse, nachdem der und Hörmann die drei schweren Süu der gegen den heiligen Geist
hrasident am Schlusse des zweiten Debattetages darüber noch die * ienn ge ne re
damen vonnf ün fumd wean zug eingeschriebenen Rednern der Zweite ee ulgeseß. der Drltte Durch srin Wahimud⸗
Jerlesen halle, ein Antrag auf Schlust- der Debatte mit der schreiben tödtlich beleidigt hatte, entfernt sind — dürfen die Uebri—
— zu Gunsten r dahe Argeor ueten etatien —AX e7 Wadeae ne lich and es *
der Gestattung des Wortes für den Abg. Louis“ angenommen VPog J Ab wahrscherich sr 8 wed
wurde. war nach dem Präcedenzfalle bei der deutschen Frage eigent- eannn vus — d u Innern Iey für
dleich war die Motivirung des Schlusses von Seite des Patrioten ie ihle dverre e zu n ud i—
süschvender . der es anff adend finden wollte, daß man bei der derren Patrioten stellten ein derarties Ansinnnen ni cht an die
Idreßdebatle von der de ut ssch en Frage, von Schul gessetz geuen beiden Minister! — Die Fortschritispartei hat nun ihrer⸗
und sogar won⸗der kirchlichen Vage gesprochen habe, und da reits selbstverständlich auch kein weiteres Interesse daran, den „dem
vei von Redeubungen“ sprich, die man, wenn die Abgtordneten asenden See“ entronnenen Ministern irgendwie zur Stütze zu
instatt auf Landeskoster auf eigene Kosten hier säßen, nach dienen oder auch nur⸗ sie schonend zu behandeln. Möͤngen sie nun
—V Amnestie erlangt hahen. auch Fücksichtnahme, Entge-enkom⸗
er eines jener Mittel hen/ mit denen die patriotis che Partei nicht men und Unterstüßung fiaden oder nicht — der Fortchriunopactei
Ubgeorduele ninale eine Witkung erzielen, sondera drauden im ist dies ganz einerlei, sie wird fich ledigleisch von dem Gedanken
dande dei den Bauern für sich Kapitalmachen will! Um so mn das, was ihr Programm zur Verwirklichung ihrer Ideen ihr
affalliger war es deßhalb, daßz trotz Thronrede, Gegenadresse vorschreibt, leiten lassen ⸗
Abs. VIII. wo vom Budget die Rede ist) und starkeer Preo⸗Ziehen wir zum Sqhlusse die Bilanz über die ganze wichtige
pokation von Seite des Begründers diesez Absates derselben, Adreßverhandlung, so stellt sich für die palriotische Partei der
dr. Makowiczka, die patriotischen Helden, nachdem sie bekanntlich Erfol g des Besitzes und der Anwenduug der Majorität heraus,
)ei den Wahlen den Mund so ungeheuer voll geuommen hatten, der sich darin äußerte, daß Fürst Hohenlohe seine Eutlossung ein⸗
vie sie belm Budgel die Schultern des hartbelasteten Volkes er⸗ zab. Für die liberale insonderheit die Fortschritisparten aber
eichtern würden, hier bet erstgegebener Gelegenheit, ihren rgibt sich der maralissche und intelle ktuelle Sieg
Veg geg genheit
zeßfallsigen Grundsützen und Abfichten Ausdruck zu verleihen, so iber ihre Gegner, der seine günstigen Folgen im Lande nicht ent⸗
dar feinstilledhtiebeen!“ Das geschah natürlich nur und zehrea wird. Der Werth des Erfolges der patriotijschen Partei
9
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        Italien⸗
SFlorenz 12. Feur. In Boloqna und Cesena, sowie
dorli hat man den? religiösen Unterricht in den Schulen abgt
schafft. In Cefana wurde nach Alebhafter Digkusfion- die folgem
Ertlärung des Gemeinderathes beschlofsen: „Ver Gemendere
hält es für nicht ihm fjustehend, eine Relegion der anderen vor
juziehen, und beschließt zu Ehren der psenet ir
Muünchen, 153. Febr. m neuesten Einlauf der Kammer allen Schulen, die seiner Gemeiude angehören, der dogmati e un
e sich In e otechistische religisse ¶ Anterricht abneschafft uicd. dat. Unterxicht ai
Borsteher von. Privatlehranstalten⸗der“ Pfalzen, um Zulaffung ·der de Aoe und pPflichten Des Bürgers an ihren Steleeingese
Zöglinge zu den jährlichen Ablntkientenprüfungen an den k. Ge⸗ werde.“ αα BV
—— beziehungsweise Handelskursen der Pf alz“. (Angeeignet Rom, 17. Febr. Die „katholische Ausstellung wurde her
dam, Aba. Alwens). Iν vom ⸗Papste Pius eröffnet. *
eMuũ mech eu 15 Febr. — Dievorerst auf · dem Verordnungs ·
vege zu erlassende „Gerichtsvollzieher Ordnung? ist nunmehr im
Staatsministerium der, Justiz defipitid festgeftellt, Und damit eine
der bedeutendsten Votarbeiten für die Einführung unseves neuent
Civilproceßgesetzes vollendet. Der Mimifsteriulsecretäre Weis, ein
Sohn des Hrn. Ministexialraths d. Weis, ist der Verfasser der
amfaugreichen Verordnung, deren Veröffentlichung nun alsbald zu
erwarten ist. nu he ιαν
WMünchen, 15. Febr. Der König soll, wie wir Don Per⸗
sonen, die dem Hofe nahe stehen, erfahren, dem Fürsten Hohenlo he
eigenhändig einen Brief geschrieben haben, in welchem er deriselden
ia der schmeichelhafteslen Weise zu seiner Rede. welche er am 5.
Febr. in der Abgeordnetenkammer gehalten hat. gratulirt, sich, mil
den dort dargelegten Ausführungen der Motive und Ziclpuntte
der auswärtigen. Palitik Bayerns einverstanden erklärt und ihn
wiederholt seines unverbrüchlichen Vertraueus versichet..
Maunchen- 16. Febr. Die Bayer. Laudesztg.“ schreibte
„In Pariser Blättern begegnen wir wieder einmal dem offenbar
absichtlich verbreitetem Gerüchte, König Ludwig beabsichtige aAbzu ·
danken. Es ist nicht der Mühe werth, solche Ausstreuungen zu
wiederlegen; sie verurtheilen sich durch ihre Lücherlichkeit selbit
Doch verlohnt sich's wohl, Notiz davon zu nehmen um des Zweckes
willen, welchen die Verbreiter derselben verfolgen; es ist das nur
eines der vielen Mittelimd Mittelchen, mit welchen ungblässig
gearbeit wird, das Vertrauen in den festen Willen des Koͤnigs
wie in seine Regierung zu untergraben; ist das einmal gründlich
erschüttert, dann, so rechnet man,“ ist das Laud die sichere Beute
derer, die ihm Dunkeln wühlen.“
Munchen, 16. Febt. Wie wir hoͤren, haben die Mirister
ein Memorandum ansgearbeitet, in welchem sie sich: übet die Lage
des Landes und die Mittel; die Parteien zu versöhnen, aussprachen
Bestern soll dieses Aktenstück dem König überreicht worden sein. ⸗
Staatsrath v. Darenberger hat Set Maj. den König gebeten, ihn
jeiner⸗ ferneren Verwendung im Staatsministerium des Aeußern
zu enthebenιννν
München, 18. Febr. Die Urwahl für hier ist auf den
21., die Abgeordnetenwahl auf den 24. Febr. festgesetzt.
VBerlhin, 14. Febr. Die Thourede, mit welcher der
Abnig heute den Reichstag des norddeutschen Bundes eröffnete
leichnete sich von“allen früheren aus durch die ftärkere Betonung
des im vierten Artikel des Prages Friedens vorgesehenen nationalen
Bandes zwischen edem norddeutschen Bunde und den Stagaten des
deutjchen Südens. Zweimal entriß dieser, mit kräftiger Stimme
gesprochene Theil der königlichen Rede der Versammlung laute
Bezeiguagen der Zustimmung und des Beifalles. Ganz Deutjchland
ist bereits jetzt ducch die Schutz und Trutzbündrifse von 866
dem Auslande gegenüber geeint, und zudem ist bei allen zivilisirten
Nationen des gegenwärtigen Zeitalters die Ueberzeugung im Fort
chreiten, daß einem jeden politischen Gemeinwesen die unabhängige
Pflege der Wohlfahrt, der Freiheitund Gerechtigkeit im eigenen
Hause zustehe, und daß die Wehrkraft eines jeden Landes nur
dum Schutze eigener, nicht zur Beeinträchtigung fremder Unabhängig
keit berufen seeaac.
Innsbrud, 16. Febr. Die Generalversammlung der
datholischen Vereine Tyrols hat heute begonnen. Geistliche strömen
daatenweise beran. Die Theilnahme des Laudvolkes ist sehr
gering. Die Stedte sind gar nicht vertreten. 5
v Frankreich. ——
Paris, 15. Febr. Die .Liberte“ spricht einige Beun—⸗
ruhignngen aus, über die Rede des Königs von Preußen, bei
Eroffnung des norddeutschen Perlamentes. „Die Rede vom 14,
Februar, sagt sie, scheint uns nicht, sehr beruhigend, uud wir
würden gar nicht sehr verwundert sein, wenn die bayerische
Wolke sich vergrößerte und zufälliger Weise die deutsche Wolke
würde.“ N
. Paris, 16. Febr. Die Untersuchung in der Angelegen⸗
heit des Prinzen Peter Bonaparte wurde gestern geschlossey Die
Aullagekammer wird wahrscheinlich Samstag das Urthezl fällen.

aber wird bedeutend überwogen durch den Umstnund, daß das Ober⸗

haupt des Staates sich nach wie vor zu der' deutschen Politit jei⸗

A—

Scho, das die Reden der Poafrioten im baherischen Ständehause,

drobett in Beruin bei“ Erbfftiung der Notvdeutschend Reichslages

hervorgerufen hat 4 —2* —
Deutschland.

aSchwurgerichtssitzung.
ιι. Quartal 1820.
3Zwenbruüsck ein, I4. Febr. Auklage gegen Ferdinan
dleeberger. 81xJahre altz Buchdrucker, früher Redactenn de
„Rheinpfalz“ in Speher, wegen Preßbergehen, Der Brychuldig
vwar mit dem Dompikar und Professor in Speyer, Dr. Zimmecn
vegen Preßvergehen, beziehungsweise Theilnahme hierazi,n beren
in die Schwur gericht ssitzung vom 27. Roveniber v.
rerwiesen. Beide legten gegen dieses Verweisungserkenntniß Casse
onsrecurs ein: uund erschienen in der anberaumten Sitzung nich!
In Gemäßheit des Art. 10 dea Gesetzes pom 18. Novembe
1849. das Verfahren; bei— Preßvergehen in der Pfalz bett
wurde trotz dem gegen diefelben und zwar in contumacian
»hme Zuziehung von Geschworenen verfahren. Dr. Zimmern wurd
vegen nicht genügend geführten Beweises freigesprochen; Kleeberge
dagegen in eine Gefängnißftrafe von 44 Tagen verurtheilt. Gegen
ieses Erbenntniß legte derselbe das Rechtsmidtel de Opposilion ein
veßhalb die Sache in heutiger Sitzung nochmals verhandelt wer
en mußte. 2
Die kgl. Staatsbehörde stellt sich nun voll kündig auf ob
Standpunlt des beregten⸗Contumacialurtheils. Den; Gegenstau
der Anklage bilden zwei Artikel der Rheinpfalz“?. Der, kine
in Nr. 92 dieses Blattes vom 17. Juli 1869 enthalten und führ
die Ueberschrift: Rar eine Unze Logik“; der audere befinde
ich in ·Neo. 94 vom 20. Juli 1869 und «ist. Die Zetten do
Fotchheim hetitell. In dem ersten Aufsatze findet die Anklage
eine Ehrenkränkung des kgl. Staatsministers Fürsten d. Hohenloße
in Bezug auf dessen Berufshaudlungen.Das fragliche Preßen
eugniß bespricht naämlich die Thätigkeite desselben hinsichthzch⸗ de
Schulgesehentwucrfes, sowien seine Rede hierüber in der Weichsraths
kammer, „„wodurch er dan Gipfel srines staatzmännischen Wirkens
erreicht habe.“? Auch; windedie Behandlung der Concalsfragevon
seiner Seite, insbesondere die von ihm am die Gesandien bei der
auswärtigen Höfen ergangene Eirculardepesche riner Kritik unter⸗
stellt. Von den über das Concil an die Munchener und Wurz⸗
bürger theologische Falultäten gestellten Fragen wird behau piet,
daß dieselben „von eine u dreimal im bayerischen Uaiversitüts⸗
examen durchgefallenen Ulpian“?? beantwortet werden Könnten.
Der beregte Artikel schließt „„da nit, daß Bayerns Regier
ung dem Auslande — man brauche nur französische Zeitungen pu
lesen — zum thatsächlichen Gespotte diene
Betreffs des zweiten ink iminteten Preßerzeuznissfeß lautet die
Anschuldigung auf Beleidigung; der kal, Stagtsregieruug, insbesom
dere mit Bezug auf die Justizverwaltung und Amtsehreubeleidig
ung des kgl. Untersuchuagsrichters in Bamberg. Dieser Artikel
vehaudelt die Vorgäünge in-Günzburg, woselbst die „Liberalen“
die Fenster der Krone, des Berathungslokals der , Patrioten?. ein⸗
jeworfen hätten, ohne daß gegen die ersteren eingeschrittenworden.
Dagegen sei in Bamberg der patriotisch gesinnte Rageljchmied
Schubert in Ketten nach Bamberg gebracht worden, weer jeiner
Sntrüstung über die Ausstellung eines das Concil verhohnenden
Bildes, welches Jauch ein israelitischer Lehrer Lehmann imWirtheo
hause gezeigt, in Worten Luft gemacht habe. Hieran schließt sich
die Bewerkung, zur Verhaftung eigne üch jeder, der dem folgende
drei Momente zusammenträfen: 1) Müsse man seiner gerechten
Entrüstung in Worten Luft machen; 2) deruncirt werden, 9
patriotisch oder ultramontan sein. — In dieser Beziehung führt
die kgl. Staatsbehörde aus, daß wegen der Günzburger Porkomm—⸗
nisse Unlersuchung eingeleitet worden, jedoch resultafios geblieben
sei. Hiemm könne man indessen die Vorfälle zin Vamderg nicht
in Parallele stellen. Hier habe es sich um Erstürmung eine?
Bilderladens, sowie des Hinjes eines liberalen“Gerbers zu
Nachtzeit gehandelt. Schubert war einer der Hauptradelsführer
mich war⸗ ein Versuch zu seiner gewalt samen, Befreiung zu besorgen.
Begen Lehrer Lehmaun seieine Untersuchung eingeleitet, derjelb
edoch vom Schwurgerichte sreigesprochen worden, Hinsichtlich de⸗
uhjeltiden Thatbestandes nacht die anllagende Pehörde geltend
        <pb n="111" />
        aldigter, wie ex: felbe zugteh, in her fraglichen Zeiz
ee die zwei —ã
pflichteremplare. mit seinet Unterschrift versehen, auf dem, kzl
hezirksamte hinterlegte.“ Derselbe könne fich daher heute. mich
rauf berufen. mit dem Inhalte der fraglichen Jetilel, erst agch
een Confiscation bekannt geworden zusein. Diese Aufstellung
simme aber auch nicht mit den Aussagen der Zeugenn somie mit
einer eigenen Behanptung in der“ Voruntersuchung überein, in
R zugab, wenigstens die Hulfte des ersten nur eine Unze
ogit“ Aberschriebenen ·Arllkels vor dem Drucke igelesen zu haben.
Jebrlgens! sei es fuür die⸗strafreehtlichenniWerqutwartlichkeit. Fipes
sedact urs gleichgiltig/ wennet den Inhalt une Blaͤttes ersi
V dessen Confiseutisn tennen lernte. ni ι
Die Vertheidi ung, welchenHerti Udvocat-Aawalt Löw über
ommen hatte, fuchte darzuthun, daß der zobjektiye. Thafbestand
ner Beleidigung bei denden Auffätzen nicht vorljege, denn im dem
horwurfe des Mangels an Logik lege au und für sich nichts
khreurähriges, und die Aufstellung, daß die betreffenden Fragen
som einem im bayeris en Universttätsex imen „„drei Mal durche
faltenen Ulpianhätten beantwortet werden können““, bezögen
ich nur auf deren hrattische“ Bedeutungslossigkeit. Bezuͤglich Deq
irtikels jn Nr. 94 führt die Vertheidigung aus. derelhe Hah⸗
h ansdruckch auf die Mistheilungen onderer Blatter, die dis
eßt noch nicht widetlegt seien, berufen; und es sei n diesem
Iitel sogar der Wansch amtlicher Becichtigung, kalls es sich
inders verhalte, ausgespro hen. Betreffs*des subjectiven Thatbe ·
undes sei allerdings nicht in Abrede zu ftellen, daß Beschaldigter
ils Redacteur an und für sich jür den Indalt seines Blattes ver
intwortlich sei. Wenn aber' seine Aufstellung, erhabe erß
ach Konsiskation der Nummern 92 und 94 von deren Inhalt
denntniß erlangt, richtig sei, so widerstreite eine, Verurtheilung
em Rechtsgefühle. e —
Mie Geschwornen erklärten jedoch Kleeberger der Ehrenkräukung
z t. Staatsminisers von Hohenlohe, begangen durch den Artike—
n Nr. 82 der Kheinpfaiz“ und zwar mit Bezug auf dessen
herusshandlungen ale exautwortlichen. Redalteur suͤc schuldig
hrachen ihn dagegen Son den Unschuldigungen wegen des Axtilels
Jar — 9 F D ⏑— F
JDen Sawurgerightshof crüxtheilte hierauf den Beschuldegten
v ——— von 6 Tagen, veroͤrduete die · Unterdrückung
sler ogrfindrichen Ehemlare ere Fc 93 der Kheinpfalz“, und
ndlich die unenigeldliche Aufnahnie des Urtheiles in das nächst
zlgende Blatt der „Rheinpfalz“.

4 T. VDie PFeisenba pn Hiffhr iꝓcaxau,ist abgeführt. Der
sanß eh etet unterbrochen
und finden derselbe jia Lud wigshateenstattennh

Et Wan gchreibi auß Hretten . Der giesiat Bierbrauer Ales
huggenmuß fand, in seinem Kellex. heim Graben kinzgs Masserbo
hälters, unter einer Platte 72 Goldstüche, oͤsterr., Aun garenholläns
—DD
Jes. woblverwahrt in einer bleiergen, Kapseln Die, Münzen haben
ͤnen Wezth dhon AOO fl., Hud aut erhalten und gus verschiedenen
Zeitemdie alleste don 1 die jüngste — an s 2. Se liegt
— DD
dem orleans'jchen Kriege die —Pfulz nderheetten,e hder Besitzer des
Duses dad, Geldjm Keher perarahen hute 8

FDer Resor der Hotelbesttzer⸗ Hexr Hepra Deuröünger,

cj genthumer Ietz Hotelzazu, wen drei Mohrend. in Auzsburg ist
am. 12 de Men gesgezrhenun ιιι α

. 3 a dee wen Febr, In— deg dtutschen Srundrechten
indel ich tin Paragtaph war, welcher, pen., der Abschaffung des
Adels I. sr wp. haͤndelt g wen, ie gherals ein deutsches Parla-
ment zusammenkommen wird, so dürften,, dießem Zusammentritt
vohl Eingabyn, des Inhalss folgen. Daß dieser Paragraph gige
perde. Um Gruͤnde wird man nicht. pfelegen ein — sie sprie⸗
den aus allen Gerichts eitungen mie -Brombet rena e Einige Belege.
Bof. nicht langet. Zejt, ging ein. Frr Ke durch, welcher seine,
dem Buͤrgerstande der. Cangitleg angehörxenden Gläubiger
nicht befriedigie ! Fur mas, deun,de Faͤngt der Mensch doch erst
beim Baron an. Fernep: Es ebjen hiet 7zwer; Grafen, welche
die Bezahlung ihter Sahulden, perg züen and enzslohen; einem
dieser Erlauchten wurde noch einnlreisgerichtlichez. Urtheil und
eine Straferkenntustz nachgeschickt, weil erp der Pfändung unter⸗
woxiene Fatrrnißgegenstände verhorgen, hatdt, Ejn hier ve storbener
Baron entging durch Den Tode der üser, iAhn perhängten Gant;
die Glaͤubiger hahen den Trofte an Itinem Grahe Thränen zu
weinen ugr mit, diesen die Posten gin Squlobüchern loschen
zu konnen. Kin-weiterer Ba vð.0 nbezghlien nichts und suchte eine
zesundexe Luft, Immer aorjter z Müsen, amtliches Anzeigeblatt
zom 8. Februer bringt nun;auf, Grund staatsanwaltlichen An⸗
srags“ einen Steckbrief gegen einen Bgron zwegen Fälschung einer
Prid aturtunde im. Betrag von 17,000 gJ. zum Raghtdeil einer
Haronin. Der Bürgerssano zicht por z.1 Steine zu klopfen, Holz
ju hacken, Kase auszuschneiden, Krämer, Judr, und Postschreiver“,
yder gar, wie Schreiber dicser Zeilen, Jeitungs⸗ Correspondent zu
ein Undwir stehen uns half pesser dabei, wie weiland Kaiset
Leopold sagte. it 4

ieng Feragekfiu vt, I2n Febre.. Dex, Vorstand der israelitischen
Religionsgesellichaft dahier erhielt —— für die Synagoge
von dem Freiherrn Wilhetn Hogtlz v.n Rothschild eine 3 Fuß
hohe silherned Hängeampel, zun, Erinnerung an das frühe
—DDD—— Clara v.
Roihschild,r Gnebfte einemn entsprechenden baaren Capital, dessen
Zinsen dazu verwendet —8B das Hicht für ewige Zeiten
n iesse Awpel zu unterhaltone Hehigtt.aiste einfach aber vor⸗
züzlich gearb.itet und dien hedraischez Inschriften; deutlich und
—

Das bekannte Hoteß, Landsberg in Fraqgekfurrta. M.
ist am 18. d. großentheils niedergebxgunt.« Der Perlust ist ehr
bedctend . VD—

Wien. Die Silbersechser mit den Jahreszahlen 1848

und 1849 werden, wie das k. K. Finsnzministerium erklärt. selbst
wenn sie nicht uehr von allen üffentlichen Hassen an Zahlungsstatt
ingenommen; werden, dürrfetne Doch. ede dange im Verkehre als ge⸗
etzlihes Zahlungsmittel, anzusehen, sein, gals sie bei der Stauts⸗
Zentralkasse nach ihrer bisherigen Bezperthurag zu 10 Neunkreuzern
eingelöst werden. Dahec ist guch sdergallfrejen Einfuhr der Silber⸗
sechjer mit den Jahreszahleuqen Zehd und Idtd hein Hinderniß in
den Weg zu legen. — — —

à LB. erna cᷣ t T

f Die III Versammlung der Müllet und Mühlenintzressenten
Pfalzs sand am —— 1* 3weibriüsck enz satt.
ha bekanmt war daß der Vorsitzende 9 Hauptherbandes Herr
3J. pan denWyngaerd, der Bersammlung anwohnen werde, jo
uitte si z auch x eine Sünßrrst zuhlreiche Unzahl vom Verbandamit
edern ꝛiugefunden⸗ “gIn jeinem Vortrage erwähnte. der Vorsißende
nß schon im Jahre 1864 in. Dresben inzeiner Versammlung vpon
Ioteressenien der, Anfaug zu einem assgemernen deutschen Müller⸗
erbande gemacht werden sollte, wo nameutlich damals der Sut
ufgestellt worden war, daß die deutschen Müller baldmöglichsi
berbessferungen an ihren, Mühlen, aubringen müßten, wenn sit
uicht gegen das Ausland zurückstehen wollten. Durch den Krieg
m Jahre 1886 wurden die. Bestrebungen der Müller zu einer
hereinigung zeitweise, unterbrochen, doch konnte im Jahre 1867
die erste Generalversammlung zur Entsernung der Statuten zu⸗
ammenberufen werden. Seit dieser Zeit haben sich ijg allen
zauen. Deutschlands Zweigvereine gebildet. — Nach dieser Ein
eitung wurden Vorträge gehalten über Verbesserungen im Mühl—
zesen, Verkehrsverhältnisse m. s. w. und schlicßtich Mitthrilung
emacht, daß am 29.. Mai die Hauptversammtung in Stuttgart
ügehuülten verde. 5355,

8
Güterversteigerung.
Samslag den 26. 1. Mts. des Nach-
nittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert in der
dehaufung des Holzhändlets Adam Beck,
azt Wilhelm Ehandou, Bürgermeister
son hier, auf mehrjährige Zahlungstermine
ffentlich in Eigenthum versteigern: —

l. Plan⸗Nr. 792. 793 u. 794. 74 Dec.
Wies in den Großwiesen, am. IGelhbrun⸗
len, neben Ga. Bleif und, Gebr. Grell.

2. Plan⸗Nr. 3346. 1 Tagw. 26 Dec. Acker llda, neben, Peter Walle Wit. und
xder in der II. Pfuhlwieserahnung, Gerst⸗ Bergir ann Miaier ber der Obermühle, z8/4

busch, neben Peter Fuster — /2 mit Korn mit Korn. — Bauplätze. J
desellt. 6. Plan⸗ Nr. 4407. 4408 u. 4409.1
3. Plan⸗-Nr. 3976. 4 Tagw. 1 Dec. Tagw. 91 Dec. Wiese im Allment, neben
Acker in der Au- Dell, neben Weg u. Philipp Louis Beer u. Bergmann Spohn.
Weigand, —, V mit Korn bestellt. 777 Plan⸗Nr, 46642 u. 46648 3 Tgw.
4. Plan-⸗Nr, 4201. 49. Dec. Acker auf 18. Der. Wiese oberur Wohmbacherweiher,

Hobelsahnuing, neben Joh. Steinfeld u. Ehrhard.
—D— diauRir 3807. 82 Dec., Acdket
8. PlaueNe. 4240.1 ints An den Kastler Nodern, neden Adam
—X
Beteichnelt· Grundstede. Si. Imgterter

hanue

— —
ẽke

4 rnnofe (Fall
sent⸗vrieflich der Specialarzt jur Epilepsie- O oet o e O.
au Berlin. Mittelsraße 6. — Vexeits bex Hundert gehelßß

—X ——— —

4

orn, kal. Notar.
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        3F5 Adittt —S M— 2 2 4
uινIXνι Guͤt —XR * stei X r.u n ge —
Fastnacht· Nontag den 28. A. Mis ves Nachmittagg präcisunUhrs in St. Ang ⸗
bert! in der Behaustungdes Adam Bech ast C. Deo On'ut, in St. Jugbert, seine sammi-
lichen Liegenschaften Ste Ingberter Bantiegaufe Gjähtigen Zahlungsermine—offeutlich in
Eigenthum verfteigernt, nämlich vi 5 ν ää A7
Plan · Nummet 48970 700Derimaten! vber 100RuitheucAderland ini Rod, einerseitz G. Best
— ud nu underseits F. It Schwartzen⸗ ni — — —
Aνια 48513 28 Decimalen vber170 Ruthen Ackerland im Nob einseils M. Beer
— ———
ni rlate der Theil niunks der Siraße B5 Ruthen und der Theit vechtsder Straße
3220 ιe 105. Ruthen Cnthaltend. ꝰiẽ be J ι ινα
1343. Acker im Roth 17 Derimaleit odet 28 Ruthen, einseits M. Klein,
indersels det· Heuwegie — — *5 — — J—
4318 unb 4846.vier ant Rod, usammenn 1647 —c * I
Kuthen, einseits M. Klein,“ autzerseis“ Jos, BuhmanncDieser Acker wirbtbe I. en 1 i
n g Theiten verfleigerte bere Thein fints her Strahe? min Ibi RMunhen der ee n ohes
Then rechtz oer. Strage Au Dnvei gleichen Theilentenneder wit Do niuthen. e WersteiceeeeWehead —*
202. Ader im Rod, 7700 Dazimalenbdet 716 Ruthen,rinseits iee one —8
— — 9J —— 9 z 366 jolgende Stüche ijn Eigenthunversteige
360 860/8εοααͤ Ader auf ver Dilmesflur, oder 280
Nothen / einseits Idhann Schwarh anderseits Andst eas Fedriche Dieser isnr 1948 78553 95
ader wird in drei gleichen Theilen“dersteigerinn — —— 855
202750 28,294 Acker lauf Antelsberg, 869 De simalen vdbr 86 Ruthen, Gastwirth Schwat. und Johan *
infeits —— anderseits Weg und Ahnung. Dieser Acker wird Fuhrmann.“ —J nd In mee
n fünf gleichen Theilen versteisert.n ei 3013 37 Q cen nt
386. 87. Ader in der Pfuhlwies I60 Degümalen ddder 214 Ruthem ien aor — —
nniseits der Weg underseiks C. Uhl. — αα I ιν Wen — Shunnu Nn
489.Acker links in dden Seien, 6340Decimalen“ öder 80 Kuthen, einseits orn, ka. N. ar
deet Paun anderseits gotz Wunnet8 22 ͤ 37 — ar.
z undne Isere ahtz in den Seienn I40. Derimalen. Pder wgp gIm' Hölligericeegg
Ruihen binselts Dein Hohher andersenz G. Jung. VDuser nan in e , In PVolizeigerichtegefang.
ein en — *8 — 8 — Dotz, zum Kleinmachen au
3215.* Acker rechts!in den Seien!“!n g4 Digimälen⸗ der 1460 Ruthenn t 4.
ee reez rnaten poet, Ie Rethene Preit det glafters ä il. S0 kr
2829, 30 Acker aufder Meß, 578Dezimalen oderx So Nuͤthen, inseits
Best Bergmann, anderseils Wib. Hellenthul. Dav n wird! für sich der⸗
teigert der Theilzn welchet zwischen der Struße und der Eisenbahn liegt,
Jann der Theil bon dem? Parallelwege bis zur Ahnung tn ια —
2824.. Aderauf der Meß, 82. Dezimalen? oder 9s Ruthen, einseits Idh
— e un uu i *
813 288α dtet auf ver Meß, 184 Dezinicclen oder I82. Rut hen
einseits J.A. Feichtner, anderfeits L. Bogelsaug.““ Dieser Acker ist en der
Straße 30.60 Meter breit. 7 6
2600 37037 Acer in der · Dreispitz, 388 Dezimalen oder 717 Ruthen,
einseits F.“J! Ehrhard, anderseits Busch Erben. Dieser Acker! wirde in
acht gleichen“ Theilen versteigert, wird demnach jeder Theil 90 Rüthen enhalken.
3014. Acker auf Mühlenthal/ 34 Dezimalen oder 52 Ruthen, einfeits
heinr. Schinitk, anderseits Apollöniag Zimmermann Wihb.
3040 - 45.* Acker auf Mühlenthal, 3866 Dezimalen oder 488 Ruthen,
inseits J. G. Wagner, anderseits C. Groß.' Dieser Acker wird in fünf
Theilen versteigert. Der Theil rechts der Straße in zwei, der Theil linke
»er Straße in drei Theilen. —
3050. Acker auf Mühlenthal, 102 Dezimalen oder 145 Rut en, einseits
Andreaus Friedrich, anderseits J. Beer Wtb. Dieser Acker wird in zwei
Theilen versteigete. nete eb3
299 48/5. Aceer in der Lehmkaut, 120 Dezimalen oder 160 Ruthen
einseitß C. Groß, anderseiis J. J. Heinrich. — —— *
2942.Acker auf der Krumflur, 56 Dezimalen,“ oder 75 Ruthen, einseits
Franz Theobald, anderseits Müller Jos. Wtb ·.
1503 - 45033.“ Wies auf der Spich 96 Dezimalen oder 128 Ruthen,
einseits L. Schmelzer⸗ Erben, anderseits J. Uhl Kaufmann. Diefe Wiefe
vesteht aus zwei Beeten und wird jedes für sich versteigert.
1020, 1020, 102 . 102l Wies, die Hirtenwiefe, 805 Dejimalen
749 Ruthen enthastende wird in ocbl aleichen Theilen versteigert. —

9 ——
GBäuserversteigerung
F —A den 28. .Febru
1870, Nachmiutags /38 Uhr, dahier
Joh Adam Beid, gleich nach, der Versieh
fung von Carl Michel Laur lafsen Joha
Sach mainntz genaunt, Rhaab, und, Fi
Schmitt, ( Bergleute dahier ihre an)
Blieskastler Straße neben, Nagelschm
Lindemann gelegenen Hauser mit 9
räumen und Zugehör auf lange Zahi
mine, in Eigenshun versteigern.
Das Haus von Johann Schmitt
auch in zwei Theilen abgegeben.
— —— Horn, tgl. Nota⸗

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Frucht⸗ Vrod⸗ Fleisch· Prei⸗
der Stadt Homburg vom 16. Februs
Weizen 5 fl. 48 kr Korn 4 fl. 15
Spelz 83fl. 830tr.“ Spelzkern — f
kr. Gerste, LAreihige — fl. — kr.“ B-
dreihige — fl. — kr. Mischfrucht
18 kr. Hafer 3 fl. 40 kr. Erbsen —
—kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken
I. — kr. Kartoffeln 1U. Weißbrod
——
ditto 2. Kgr. 14 kr. dikto 1Kgr.
Gemifchtbrod 3 Kgr. — kr. Das
Weck 9 Eth. 2kr. Ochsenfleisch das
— kr. Kühfleisch 1 Qu. 14 fkr. 2
—
ir. Schweinefleisch 18 kr. Butter das
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Die Dampf · Chocoladen
don Franz Stoll⸗
werck F Söbhne — —
in Köln a. Rh. sindFranukfurter Börse
zarantirt rein, ohne vom 17. Februar. 1870.
segliches Surtogak. Die * Wih F y Dedsortepe e
Tafel Chocoladen sind Preußische Kassenscheint ..fl. ——
* ä— 5 3 n de Friedrichsdor.. 3 53
* 73 istolen — — — —
auf der Etiquette obige Zolachische 10 f. Stuüde 33
Fabrikmarke worqus ducaten * m 4. 7
nan dchten wolle. Die 20Frants⸗Stücke.828ν——
— Sorten knglische Souvereignuss.. 14 313
Ri Sold per Zollpfund fein ..,
v· Grewenig und bei Cond. G. Ricke dochhaltiges Silber er Zollpffund —
—0 Vollars in Gold 227238

sind auf Lager in at.
u BIfesnα]α bei. Aynrederis.

58

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Redaltion Druck nud Verlag von F.

—etlh in St. Ingbert. .
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        dem nnn un ris
— A —I 4 4 ——
— G Inaberter — nzetaer
— * —V— — 4 —V— — z8 —931 WAM
—— 17 * C.3 s u r ι P .α
ι ια — — v e
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der St. Bng bleruwor Angeoin ar (und daß mit dem Hauptblatte verbundent Unterhalinngsblan, mit der Dienatagtz⸗ Dnnerstagt · unid Sountage⸗
Aummer) erscheintwðchentlich vne rim a l. Diuue n/ß tau „Donmerstag, Sam stag und Sonmtaa. Abonvementspreis vierteljahrig 42 Krzr. eder
jJ — 79 Silbergto Anzeigen werden mit 8.Krzr. die dreispaltige Zeile Blattfschrift? oder Meren Raum bexechnet. e di
Moe 29. EXIE Februar ν ι ιι 4870.
——7 ————oo — — — —— — — — —— 25 *
Deutschland. *

Muünchen, 17. Febr. Bezüglich eines Nachfolgers des
Füůrsten Hohenlohe im, Ministerium des Auswärtigen sind bereitg
Zerhandluͤngen eingeleitet und wird versichert, daß in eister Linie
hr. Graf Bra y, Gesandter Bayerut in Wienin Aussicht ge⸗
onimen sei. Derselbe hatte, das Portefeuille des Staatsministeriums
zes Aeußern schon einnial, 1843, hegleitet, unð ist Graf Bray
has einzige Miteljed des damaligen liberalen Minifleriums, das
sich noch am Leben befindet. 9 J —*

xvBon anderer Seite? wird der bisherige Gesandte in Stutt⸗
zart, Hr. v. Gasser, als Nachfolger des Fürsten Hoh enlohe
ʒezei net. 4 * . 7 23
zeihe Umchen, 17. Febr. Rächsten Samstag werden die hie-
igen Juristen über eine dem-Landtag. zu unterbreitende Petion
n Freigabe der Adhocatur in Berathung treten .—
gIn der gestrigen Sitzung der Abgeotdnetenkammer wurde eine
Fingabe der katholischen Pfarrer des Capitels Landau in der Pfalz
sn melcher dieselben bitten, die Einführung der Cu munal⸗
shulen für uangesselich zu erkiürenund ihre
Luflösunge zu bew rkren, als nichtegeeligneter⸗
lärtund ag aota gelegt.

Der N. Wuͤrzb. Ztg. wird — wie es scheint, aus Abge—
adneten!reisen geschrieben? mit, dem Ministerium des Aeußern werde
interimistisch der Staatsrath pon Darxenberger betraut, die Minister
präsidentschaft vom. Ministerium des Aeußern getrennt, und dem
jllesten der damaligen Minister, Herrn v. Pfretschuner (noch nicht
50 Jahre alt), übertragen werden. Von einem Systemwechsel se
vor der Lösung der römischen Frage leine Rede.

Kölhn, 15. Febe.“ Wie der“ KeZ.“ mitgetheilt wird, hat
eicz berühmter hiesiger Theologe auf telegraphischem Wege von
stom aus bereits die Weisung erhalten, in einer besonderen
Broschüre gegen die Kölner Zustimmungs⸗-Adresse an Herrn von
Dollinget aufzutreten; ein Veweis, welche Wichtigkeit derjselben
heigelegt wird. 75
Wien. C(Der böse Hohenlohe.) Ueber die ‚Verräther vom
Concile“ bringt ein Korrespondent des klerikalen Pesther „Magyun
vlam“ nachfolgende heitere Euthüllungen. Der Korresponden'
schreibt: „Die Verräther der Reden und Elaborate vom Concit
werden strenastens verfolgt. Es scheint, daß der berüchtigte bayer
Ministerprasident Hohenlohe der Hauptintriguant ist, denn mar
st darauf gekommen, daß ein Korrespondent der „Augsb. Allgem.
Zeijung“ Kammerer bei dem Bruder des genannten Ministers,
deim Kardinal Hohenlohe ist. Dieser Kämmerer hat nun' das
Vertrauen und die haufige Abwesenheit seines Kardinals mißbraucht
und dem genannten Blatte die 21 Canones übermittelt. Diejer
dammerer kann aber Niemand Anderer bestochen haben, äls der
romfeindliche bayerische Ministerpräsident.“

Frankreich. a

Paris, 17. Febr. In Lyon hat vorgestern eine Ver
jammlung von 6000 Personen Siatt gefunden. Es handelte sich
um Abschaffung der Conscription. Die Versammlung, welche in
hrer Majorität aus Frauen bestand, stimmte natürlich gegen die
Tonscription,“,da fie nicht wolle, daß ihre Söhne und Bräutigame
verstümmelt werden“?. Unordnungen kamen nicht vor; nur wurde
ein Mann, der sich erlaubt hatte zu sagen: „Das ist gelogen!“
von den Frauen beim Schopf genommen und an die Luft geseßt

J Amerika.

Washington, 17. Febr. Der Ausschuß des Repräsen-
tantenhauses für auswärtige Angelegenheiten empfiehlt strengste
steutralität g genüber dem cubanischen Aufstande.“
— — — —
E”chwurgerichts sitzuug.
Dee 4. Quartal 1870.
Zweibrücden,; 15. Febr In der Verhandlug gegen
Martin KotschRagner von Huͤst weten vorsatlicher Korperver
letzung des Konrad Klein, Tagner won Hilst, mit nachgefolgtem

44
124
Tode wurde der Angeklagké von den Geschworene nütet Annahme
von Milderungsgründen des! Keizes und der geminderten Zurech-
nungsfähigkeit für schuldig erklärt unb bom Sthwurgerichtshofe zu
uchte Monaten Gefigniß verürtheilt? u—

Zweibrücken, 16. Febr. Verhandlung gegen Philipp
Blum, 24 Jahre alt, Schneider von Qubis, Kanton Kirchheim-
zolanden, wegen crimineller Verwundung des Waguers Karl
Schwaub von da. Nexrtheidiger OerbesAnwalt Keller. Der Ang⸗⸗
lagte wurde zu einer Gefängnißstrafe von 10 Monaten verur⸗
kheilt, an welchet cStrafen jedoch die ertittene Untersuchungshaft mit
14 Monaten 4. Tagen in! Abzug zu kommen hat.
——
i ui —D

aauf Auf der Main⸗Neckarbahn werden einer Notig imAFrankf.
Tagbl.“.zufolge 1nun auch dieWagen dritter Klasse geheizt. Und
nuß den Pfälzischen Bahnen ẽ nitn ne

Inie Bexlin. Folgen⸗es Mißverständniß ereignete sich dieser
Tage⸗ in der · Viktoriastraße: Ein Herr erkannte von einer Droschke
nus in einer auf dem Trottoir promenirenden Dame Frau Lucca,
ie ex mit Interesse betrachtete, als er mit Ueberraschung zu be—
nerken glaubte, daß auch sie nach ihm sah; aber er traute seinen
Ohren kaum, äls sie ihm ein eben so deutliches „Pst! pst!“ zu⸗
rief, wie Leporells vom Balkon herab den drei Masken. Run
vinkte sie ihm sogar mit dem Finger; kein Zweifel, ein reizendes
Abenteuer stand in Aussicht. Im nächsten Augenblick hefand sich
»er Glückliche neben der Gefeierten, fragend, was sie ihim zu hbe—
ehlen habe; was es auch sei, er wuͤrde — „Verzeihen's,“ fiel sie
hm in die Rede, „Sie sind nit g'meint, j hob holt. nur dem
Zutscher sage wollt; daß er sei Pferdedecken verlor'n hot.“

An der Berlinex Börse brachte vor einigen Tagen der zu⸗
aͤllige Besuch eines Freniden der mil dem Porträt des Pariser
Laternenmannseinige Aehnlichkeit hat, einen Spaßvogel auf den
Bedanken auszusprengen, Rochefort sei entflohen und im Lokale
anwesend. Der Fremdling, der wohl keine Ahnung davon hatte,
vadurch er sich die-Aufmerksamkeit der Börsenleute zuziehen mochte,
var bald von Gruppen uͤmringt, die kort und fort siärler wurden.
erst als er auf die Mystificatig aufmerksam gemacht wurde und
m reinsten sachsischen Deutsch in die Worte ausbrach: „Herjeses,
neine Herren, ich spreche nich mal französisch!“ löste sͤch der
„chmerz in helles Gelaͤchter auf, und der Pseuds ⸗Rochefort konnfe
indehelligt seinen Geschäften nachgehen,

7 Man schätzt den Schaden, den die Unruhen der letzken
Tage in Paris dem öffentlichen Ande privaten Eigenthum —zu⸗
ügten, guf zwei Millionen Frauken. Seit neun Monaien, seit
zie Unruhen dauern, büßte Industrie, Arbeit und Handel von
Paris eine Milliarde ein. —

7 Paris, 3. Febr. Der Prinz Peter Bonaͤparte, welcher
nit den Ruhestörern der letzten Tage unter einem Dache wöhnt,
cheint, wie das „Paris⸗Journal“ erzählt, großes Intetesse an den
Nachrichten aus der Stadt zu nehmen; er erkundigt sich über alle
Finzelheiten der jüngsten Straßenereignisse. Gestern früh bat er
den Director der Conciergerie, Herrn Grobsn, um die Erloubniß,
die Tags vorher verhafteten Aufrührer sprechen zu dürfen. Er
pielt, wie man weiß, auf seine Art den Democraten und hatte die
nbsicht, jedem seiner Mitgefangenen die Summe von einem Frau⸗
en zu schenken. Hert Grobon hatte Bedenten, diese Erlaubniß
uus eigener Machtvollkommenheit zu ertheilen, und versprach, höhe⸗
ren Orts Instructionen einzuholen. *

7 Selbst auf dem Wege zur Kirche kann man weltliche Aben⸗
euer erlebek. Eine vornehme fromme Dame in Marseille geht
nit dem Gebetbuche in Goldschnitt zur Kirche, da hort sie eilige
Schritte hinter sich und in demselben Augenblick schiebt Jemand
seinen Arm in ihren Arm. Sie wendet sich überrascht um und
erblickt einen eleganten, ihr unbekannten Herrn. Bitte flüsterte
er ihr in bestem Frazösisch zu, entziehen Sie mir nicht Ihren Arm,
sch suche kein Liebesabenteuer, ich bin nur ein Dieb—Ich werde
verfolgt, die Polizel ist mir auf der Ferse, ste weiß, daß ich hier
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        fremd bin und wenn sie mich am Artz einer so hrenvoll bei nissrn der Samenhandlungen stereotyp. ist wohl verdient; sein
daunten Dame, wie Sie ohne Zweifel, sind fieht, wird fie jeden il emeineren Einführung — aber; wird wahrscheinlich der notit
vervee en anjch aufveben22 dohe Pxyris. im Wege gewesen sein; da er fast das dreifache koft
Aruhe geaUnsglüg.) Eite fuͤrcht rlicht Katastrophe hat afür Rotheklee zu kaufen ist. Dieser Preizunterschied ist jedoe
am Monsag in der Kohlenzeche, Morfa, unweit Port Talbot, nir relativ; der Sgmen ist so fein, daß ein Drittel des gebräus
Saud-Wales stattgefunden. Durch die Erplosion Kiner zur Ver; li ven Saatquantum— von Rothklee hinreichen würde, wenn ma—
tiefung des Schachts angelegten Pulver-Mine wurden 23 Bergleute ür die gleichmäßige Vertheilung des Samens über den Acker Sorq
geisödiet und über 30 mehr oder weniger erheblich verletzt. Das tragen konn. Da ich jedoch kein Freund von schwacher Aussaa
gaaßlichs eUnglücke hauteterude Aine dem Momentaftatt, alte Die ei Klee und Grassamen- bin, sondarn, Zine recht starle Aussa
Hergleute zu iher Tagesarbeit ˖ im den Schacht hinabstiegenz, das als die billigste Versicherungsprämie gegen Futtermangel!. betracht
erklaäͤrt die fürchterlichene Wirkungkm)n desSchusses.“In welcher so würde ich, auch vom Bastardllee nicht unter 420 Pfund pr
Weise sich das Pulver entzündet, ist bis jeßt noch nicht ermittelt. Morgen empfehlen.
(37 4 Die jungen Damen von Lewisto a, im Stacte Mayne 3 In: Wezug auf seinen Futterwerth differiren die bekanm
haben sich feierlich nerschworen, keinen Mann zu küsseun, der dem Tabellen. allerdings; rechnet. man aber die extremen Anslisen—
Tabak huldigt; die jungen Männer dagegen keine Dame anzusehen, so möchte es im Ganzen wohl zutreffen, wenn man annimmt, b.
welche falsches Haar trägt.d Ph die, Helden und Heldinnen ihren Rothklee und Bastardkleez unter gleichen Verhältnissen gewachser
Heschlüssen en bleihen, ist abzuwarten; jedenfallq aher waͤre Zleichen erpe haben; doöch gebührt. dem Bastardklee in
es eee a a dieser umgen Maͤnner mit ein der zorzüg, als“ das Vieh denselben in jedem Alter mi
seinen Augen hin soll, wenn ex in jrgend aine europäischenStaht Stumpf, und Stiel verzehrt, während es vom Rothklee, sobalde
ommt. nobi rlir tg e anfangi holl zun blühen gern die Stengel verschaͤyt und in de
α e Lrippen liegen läßt. In Feinen Ansprücen an den Boden ift—
— — ehenfalls nicht jo vahlerisch wie Rothtlee und kommt auch a
dun a ennLaudwirthschaftliches. ut Vodenklassen fort, die gewöhnlich nicht mehr kleefühig gelten.
he — ee iae bals sie nur Frische genug besitzen; ich habe sogar auf unte
Desch wedeis cher osd ex. Basttardklle e. Bezüglich wässertem Meorboden Thanmergels Untergrund sehr groötßze Ertrde
dieses Klees sagt, DraFrühlings neutt landw. Feitung“:nbei der gehabt. Nasse, dem Rothlklee werderblich, erträgt er recht gut.
großen Bedeutung des Futterbaues wird- es wohl vergönnt- sein, Die Vegetalionszeit des Bastärdklees ist einige Wochen spu
Erfahrungen daruber misgatheilem, auch wefin sie nicht absoluf neu als die des Rothtlees und deßhalb sein Aubau überall da e
sine sabeld sie demeGinendder deimn Anderen von Nutzen sein Platze wo Luzerne nicht mit Sicherheit gerath oder dotg nicht
koömien,Sonmöthemndenndier: Folgenden Zeilen dazürn diesnen, die, dem erforderlichen Maße für die Wirthschaftsve rhaͤltn sse paßt,
Aufmerksamkeit auf den sogenannten shwetisshen rer Wastordtleener jein Futter jn den Zwisch⸗e nräumen der Schnitte des Rothkle
mu lentein. Die Embfrhlimge diests Klee's, in allen Wreisverzeich.darbiete.
z 1LILLLLIAXI α — V— — 51,5 Dec. Wiese
Licitation.n Xανœ
Dienstag den l. Marz 18708es Rach · Wo. selbft
mittags um Uhr, zu St. Jugbert, iu der! 13. Plauꝛvr.“ 8176. IJ Tagwerk 15
Behausung des Sefensieders Schmiti, laffen Vec Agere gin“ Schaftopf, neben⸗ Johann
Georg Fanm Hager Fuhr id Acees Föatgg —
nann, von hier, und dessen init seiner““13, Plan⸗Nt. 4379. 85 Dec. Ader im
vberlebten II. Ehefruus, Eusabetza ged. Wohm'vacherwelher, neben Johann Sch war
Wachs erzeugten Kinder der Abthellung und Geotg Fejchtner.
vegen offentuch nr Eigenthum versteigern 14. Plan-Nr. 4668. 35 Dec. Wiese am
i. Plan-Nri. 124. 10 Dec. Fläche, ent, jangen Stein, neben Johann Wedler don
haltend ein Wohnhaus, Shelder, Stall und Spiesen und Peter Haucne.
Dofraum, Gebaude VNre 7. niue diese, Immobilien St. Ingberter
— 82 63 Vrgirtee nird annes.
Plan⸗Rr! 4181,. 1 Fagwert 4 Deee.. 7Born, kal. Notar.
ucker, diese 3 Itein ein Ganzjes bildeud Doru, Iol. Roiur
und gelegen zu St. Ingbert, in der vor.—
neren Hobelsahnung, hiepondie unabge⸗
theilte von Jacod Tümonterfteigte Hälsie.
2. Plon⸗Rr. 2176. 36 Det. Ader in
der oͤbersten Gehnbach, neben Franz Fichter
und Wö selbst·*
S8. Plan⸗Nr. 3994. und' 3995. 1 Tag
werk 19 Dec. Acker hinter Hobels, neben
Johann Uhl und Johani Koffmann.“
4. Plan⸗Nr. 8212. und 8213. 60 Dec.
Ader rechts inn den Seyen, neben Carl
Luster und Bernhard Augusßht.
5. Pian⸗Nr. 4366 ukd 4367. 2 Tag
wert 10 Dec. Acker im Rod, neben Gee
drüder Grell und vaterlichem Erb Gute.
86. Plan⸗Nr. 4376. 62 Dec. Acker allda
neben Johunn Joseph Buhmann und Sattlen
diad. J 41 22826*
7. Plan:Nr. 4025. 1 Taqwerl 62
Dec. Acker hinter Hobels, neben Georg
Kiefer und Heinrich Reitelstütrz.
8B. Plau⸗Nr.2990. 1. Tagwerk 11
Vec. Acker obee der Lehmtaut, neben
Bernhard August und Peter Schmitt.
V. Plan-Nr. 2080 2. und 2080
38.6 Dec. Ader und Wiese in der Gehn⸗
dach, neben Wo. selbst und Sattler Fiac
10. Plan⸗Nr. 852. 62 Dec, Acker in Dil
mesflur, neben Johann Joseph Reiter und
Johaun Schmitt.
——
ν 72Tälion Druc und Verlag von F.“

——— Im Polizeigerxichtsgefängm
wird sofort Holz zum Kleinmachen an⸗
nommen. 7

Vreis des Klafters 1 fl. 80 kr
Ein unmwöblirtes Zimme
mit Küche in der Understad
wird zu miethen gesucht.“
MNähere Auskunft in der Exped, d. 8
44 — (grau) steht
Ein Pferd 333 — bei
Gebr. Stief
Worms, den 18. Februar.

Wir notiren heute: Weizen 11 fl. 4
bis 11 fl. 20 ktr. Roggen 8 fl. 35
bis 8 fl. 40 tr. Gerste 9 fil. —
bis 9 fl. 10 tr. per 100 Kilo e
2 fl. 50 ir. bis b fl. — tr. per 60
Mehll per Partie 9 fl. 15 kr. bis 9
20 tr. Roggenmehl — fi. — kr.bis —
— kr. Roggenvorschuß 9 fl. — kr.
— fl. — kr. Weizenvorschuß 13 fl. —
bis — fl. — kr. Blumenmehl. — fl. —
bis — fl. — fkr. per 70 Kilon, n
— A. — tr. bis — fl. — kr. per
Kilo. Rüböl ohne Faß 23 fl. — kr.
— fl. — kr. Leinoͤl ohne Faß —
— kr. bis — fl. — kr. Mohnbl ohne*
— fll. — kr. bis — fl. — tr.
50 Kils. Repskuchen — fl. — kr.
— fl. — kr. Branntwein — fl. —
bis — fl. — kr. —

Mainz. den 18. Februar.

(Fruchtpreise,) Weißmehl das
er à 140 Pfund — fl. — ir. — x
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (2
Pfd.) 10 fl. 45 fr. bis 11 fl. —
———
Gerste (160 Pfd.) 9 fl. 30 kr. bis
fle 80 te. Hafer (120 Pfo) 4 f. 156
»24 .50 fr

e ß — —
pile Acsehe . fe (Fallsucht)
zeilit brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doéctor O. Killisoh
in Berlin, Mittelstraße 6. — Bereits Über Hundert geheilt.

——
— vwer in S
ESt. Jugbert.
— e
        <pb n="115" />
        22 —A
— — —A —— 13 2
8522 35 88625725 3s8525323 53588
—738 35385 3232253532 12 28535 —5— 323
4 —M 23222228 —A 26 * 5 * —. —zc32553 ETSGẽ
238333532*82 55 — — s5227327 85 —— 32555 —238*
* — — — 2 * 8 .FT. * 223 22 — — ——— 2*
3 3 z233 32 82
——6 3.. 185333 55 2 8.3 52583 *
5.5 85 I— * 2 * — — — 24* ———— 32
—8 * * — —8 — — — — * 2 0
5 5 —53 3— —578 523353 733* — —337
535 33723 5 —— 52 363 53* — 55—38 5855 5827
—A—— .. õ 28 — — —cE8— 7 5323265
4 4 — —— * 8* —— ——*c54 — —8* —
—D — 57555 8332383 23855 32
—— 3* —858I. —58E ãẽ —— — — —— —— *——2
— * 5228356 ————— 236 533 e 7 2 52 — 78882
32 8 A— 2 —&amp;W—— 33 —3* — Xz2 —
— 2* 5 57 * * —A— * 28 a * 8 128 5 552 — 33
55553*—53225 555 *—75 525 —— —838552
*25 5sñ 523 2322 25555 535 2BRI3305 22358 —
8 3 —8 —— 55 z2385222388 5R2— —28*
255 57—222722* —A s2526 52 5A 5—277
hh * 3— ⸗⸗ — — 32* 82 c42 7 7 5 6 4 525835 * —A —2 25
——— —25 37 2 27. —52E —8— 2 —x2 2* —— 5 —E— — —A 2
— 5 * 2* 2 22 — — 5 9 ·8 82 32 — 282c
58 2555 2—*825 832 A —— 22—5 530 2 — —R —
——55 25 5558 —2 —552 26572 — — 5 2* 22 —5
28 5—5835868 235323 — 527*23583 55 2855227* 2
2— 3536 22— —5*2 5, 272 7 ESs* ——553—3858 5—85 —5 552582
SZV. *2 37—2 5 535532.553235 — ———
— ——— 3 52325 523 23*55 ASc C25S8 —
—34 c— — t nñ 2 — — 2x5 — * —— — . — 2—
— —AA— 5c5 8 * —AA — —n 5 2 8
55 532323 3883228 * —A 7* 285 833 E3IzBTIJ
2. —A —— 52235* 5565 252e8 — — —E 3 * —5*
55 285 * — ——— 25— 3 222*805 —A —XX 2z2*. 73
* — — —* 2* — — 2 52 8 2 — —— * —x
— · B.6 2 D 32 — — 2 — 7 52 * 4
553 — — 32538—38335 57*5 52583 2 z3255328 538
—28 .B33 53 86A 838 5253 —X —A x5553557 —c5 V
* 88 —R — *Næa 522 5 —2 55 —22* —
8 2 525 25 — —— 32—232825
522 — —— — — 2 3 O 5
255 6
555*
5 52342
—— 8* 2258
2 ci— 253328 3*
5 — —23* 3 5235 — 5——
ẽ 538 32335586 c——552 2258*
5 222 6 28 35 52835 2535* 228728
2 282* * 4 A — — 5287 2258
3 585 —Sęe 227 835 5. 83 : 553532 2 227
72 2 *38 535355 5 — — 8 235238
52 *53 — 5534 25 2 25533 5 A 422
355 133353 »33 282* — 5— S 28288 5r335
3 32 Ids 355 751355* 3355335
— 32— 380 b —3. ¶ S 2 2 ** 2 —— ——
338* 350 — — — 5235 — 25527 ——
55 —F— —— 2 — 242A32 —353* 53. ———— 28 5
5* 5 —87 5823 775 3 5 cE 87 — ——— — 253*
22 525237 2 30 2355 538 * * —— 257 223 22
22* — 5 2 5z255 —— X1 AMR —H A — —A 5 —A— 5— 272
— S3 22 — 83 —F 2c2 3*2 5 — —
8 —— 2532 2 —— —E 8 ——8 25288: S2 57258 228* 2*
*528 5337533 318 —E —A 8382 .5 8753 ——
*—358276 85323 53E5 —X— 2 653 — — 258223
75 — ——— 6 3525 — 2 32 5* 23 555 z25355 i
573 5 xA — 2 — 55233 558 58
—3 5525 3823 — * 55238 —— —5z2272 . 232 —A
— 33* —e 328 5 — — —— —S — 253353 .7 52 25 2347
3332356558 535383* —s 2325336853 2322733
5355 2* —A 552 553 —A 2227 — — — z32552
28328 — — 33
. 2 8 2 — —
7 s 8 355 25523238 ——8
—A —— —R — 13233538 —A 7 3523 33222 36377
22 * SEs ια 2523 —A — 5358 37 255532
· 8 * — * 8 —* 22 227 * 222
e. 2z2 55 2* — —— 22 333 ——
—c 183 3*327 558633 —
2 ʒ Q 8 5555 z 2* 32625 822. 85 323
— 33253 —8 — 24 ———— — 332 —E
A 52335 *3 — — — —
7c —— 733
—* — ——
J —2235 2* 335
5258
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XRXAo —
7 8235288 28
—4 22—8—2—— 3 285 * — 823523353. — 523
4 2 2 2 2 22 ——— 7. — 7528 7 5 * 22
555385 25353 3z 5x553 33335 8383 833 33523868 22
282 325535 2 — 272* — 283 228 —58 c5E2 —A—
2*52 5 52* F J E
J —25758 3558288— 288 — 522
22 ..52 —— — — —WC — 58 — 5— 275 52 ãS— 2
2 52 * * 827 * 2253 523835 ẽæ—— 2 5—5 22 2
5s25*28 53550 853757* 85323 —5 3*53 5 3 77252 —ñ— —*
32 36 — —AA 222 85238 * 1* — — —A— 3
8 —E * * E7 — 5 u 8 — —22—
5—75s3 348 8 —3 8283 2*50 *82 563337 32
8 * 2 5 2 4 * 7
2 2 2 * 8 — — u — 360 —⸗ —1
e 2523*28 —2555 s758 5553 255 32383*7 33223538 —ãA
3 32338555 2353 38355 3332 2B5 5635 2253 —
—2 5* — 3332 —8BR535 —A 2 — — —528 8
— 7 55 252 TS 0 5 33 382 — 5 55 —2. 235* 2
—— 222585 53 55 88 — — 383 955 5 —
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53 838372 528 2377 2553 8885 5233 8583—3 27223 37
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2253 13 3333228 23 I1355—3555325 27* 1* 252z2
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333— 3 372338 38833 —
5253 — 5—2322 cæ“* — 2 2 S 22., 223 — 72332 9532 228
2* 5525 2 T*23 3*33 3 52. 36 253 5— 332338
X* — 253B327 —L 3 22 — 22* — 5
222 *8 22 2222 23 523722 5327552 8 3 2 53
23232.5— —2—— 3535;2353. *82 — —— 3385* 223
2. 5* 23 5 2— 5*85EI35 52 E. 35.3833 2253
—5353537 3553333385 28352835833 2335333338
—A — —* 2 —— —22 52333 82. 728 25385 *2
555335 3 — 38323 25 *3 —38336 225 78* z52 58553 —
* 525 * 25 57 222 52. 8* 4
253 27 3 2 3 *3 22 2
255 8328 22225—3769 — 825 —3853 —523323 3388
558328 5833* 2223 23 388332—83 8 85 —5923*
3 —333 2353 53323 33—
— 5 82 — —————— —2, 83275 333 858.*
* 52 53 * 2. 3 32 &amp;y — 82828 7225353 32 —A
22 222 533 2* — R3 5523 23*3* —A —
5* ** 277 *v —222 23 ——— * 22 5 2 5 a
22325752356837 727 558—32388 5. —3722*
553533 542 ——“ 5* 2 — 28 222 2* 3 *
— — 528233
3— 783 75333 z833323 8
—7* 32233. 5 F 2. * 225 8. —A —A —— S 78
—— — 233 2 2.38 * 25222222 277 — — 38
* 8 5432 223 82 *V —A — —2* 2532. 4 — — 3352.5
2 0687 5353 5333 83 228 3233—38 8232 55 —3
gee 3332—3 3733 3335
52 — 2 J 5 2* 2 12 — * 332 J
555333 733335335 2323 338 32333235333
232225 522 335 255* 3333.3223 *52352 XMXMAM
5A A ——
2 . 33
2 73— 332 —
5023 23 ö 13733 28 3
5 23828
232832 55335 28 —3333232238 ——
—235323 33335 232 35557
58*23 O 53525833 — —A —
8 *24 * * — — 2 323. 852.222 d * 3
2 — — —— * 8 6 3. 2235 352 s 2 *
— —— — 232233438
3 *238 53834333 * 228 — —
2 333 753 5322355783 ——— 2 5 —573 *
. de — —— 3:7* 1222 72* ⸗2.52 8 A — 2
—535 — 2 —53 * 2327 5325* * 22 *3 7 23
735 z335z53353.753* 333 8283 8
h — — 3 * *
28 175323323 —A —— 2352
55355 223233 25235 5357z8835353 —— — —28333
37857 3538 2. * 32 28 2 2 ——— S q 2.5 2. *
83 34j2 55358 — — A— 5282222 28
5252 253 25 585 S 22 8 x * 2552 252 838
3521375 55353 5235 —53 ,*38
28 53535 5532338358 2* 25323 2257r —A 5
836 44 —XX *3 5 287272 22233385
* — * * *
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* 2. —73 * — — —3353*83 3 24
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2 — —2 89* — — 22 —2 — 7 — *
— S7 553 5 333 228285
338 T 235. 5*227 52—2 5585 *2.323
ß 2 2— 53 53353* — 247. 53333335 S 2*288
533 233 225 —2 82223333 S— e
* — D — J ——A— 2 — —I 7 8* 2*
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355538 535 38333 I3s5753333 *
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—5358——3 5833 3335.578
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2. * 2 3 —8 — — — —XR
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25533 2 —3 3333833233532333533* 3
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525832 833** 823 52 8 2 3 8
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— — 3 3
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2 2233 —3353481323
*—522 55232 5553—3235732352
55 —33323755 232322 —255 5525333383751480
938355 5238 325 73355332585 273z323331
233233 * 535 5335235358 2 —A—
* — 8 2 —253 q 5 382. 53 3.8 —8
*235 85832*362 * 7 25 8375—5350
——
* 5 i
3233 333523 53333—3—32
— — 8 — 2* 7 2* — 3 —— —
5253 3—83522335 5833—8525 7
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53325 3325* z52383 35353375333
2.52253 02 *5 53 278 8 235 585—
25 — —S— 8* 2. 2* 52342 2537 3*
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* 3. 5325 *52 535*8 2 223
—A— 5—35 535 252228 888*
28555 53353 —»35352353 5333—53835225
72*—23 83572327 A

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G6c7 *72 32—7722—
* 2. 2 55 —A 2 —— — *
33837 255553 338535 53537
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—— * — 3 — —
55233323 — 5553— 323523 05
.. —23. 5. 2 2332 523222 225355 5333 3
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3 —A IJ 322* 232327 *8833233
—3253*22283 * — 2
2353 —3 23333 235325725
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— 125253 3332 5255323 2353
233332535 71322455 23 *— 883838
3 — 2 22 23 * —— B 212
223523 02 *2 73 25* 9035* 2 32 S
7232332 525 2 — — 32 223 232
2. 88 .
7537; 35723 33355—8335 —8238 52555533
—— 25 —83 c5. 8585. 3 5223825
2853 —5228 *2n*5 *2353 52S7 *5085 5535
2553355583 3 53 * 2 2. 733 385 52.57538
— —335235 23 52588242
8 5. 2 7 5—8 22 5—25 3552 — 2
—A— 555 75 28* 2338488
3 — —— *2* — 25 — 5722 8 —
—— 2233 8 523852 *25 — 2320 3253 “⸗·ö23
3333885 —7323 35325 —A
*» 328 535 27 2225 5303. 52*
— *2533 258 —3 5 3 2 ——— *
2. 2 58382535 2325 2348* 1 * 5223*2 — 223—
—5573 233283832 258 25608 55283* 5527
5 23235—8 2227 2.8 2. 38 2448
—A 25 — 5255 — 5— 5835.8 5652 —
7 5 —. 5232325 53353 —A — 235
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35 Ibead fenn zlattt b ι, GnQ ασσσαισιασασιισσασιαα ο ju α ν histamie : Cνσ
5 , , . 4 mi a t ô ιασIα
ber Si. Anthebter Anne errnte daß ult dem Vaupthlati. — ———— und Sonnta ger
kammer) erscheint whchennicn — iger m gl Dlen St arg Süon ne FEtag. Segis dag und Som m Jage Abonnbinzmsapreis vierteltihrig A2. Fornr. woder
42 Silbeiec Aneigen herden guite gargr. die deespaitigt. Heite Glagttschriff poet derem cKchumm bere chizetahenpitzu⸗
— * Diendtage den 22 Jebruas tBSB GJ tιο ινν α ö n , 4870.
n utn n its
— . Deunt schland 1ν νMαα
Münch eim AS. Febr. Die 0. Cortesp. du Nord⸗Esteunsäßt
ich anz Munchen das Gerlichtmelden, Daßz dersugönig,en bobalde die
chige Krise vorüber ist, eine Reise ins Ausland unternehenm nud
nchrere Monate Jang daselbft nverweilene werde:Mrinz Que soll
in Abwesenhejt der Königs als Regent Fungiren. Iι unt
An Mänchem, 212 Febrite Aus einerOuelle,“ die kaummeinen
Zweifel gestattet, kommt. die Machrichtenndaß »Fürst Hohe lohe aub
—
nen hat. (Wird durch andere trlegr! Nachr.widerlegt:) Stanigeath
daxenberger hat die nachgeluchte Euthebung von einer · Function
in auswärtigen Amte ˖erdalten. Jiu —
r Wien, I800Fehs. Dem Schwusb.e Merkur⸗wirb ger
chrieben Das⸗Ministerium ist minmehr entschlofsen, die⸗ schwe bene
den Fragen mit Energien in Nngerff zu nehmen.Ansͤgkeicht nür
. Rofel Au adetch mit. AVXxAAINEUM. Wahlrefor.
Verhältnisses zwischen Kirche und Staat, das Alles soll mit einem
susticniivν, 8*
— FIrankre 9—
arige 46. — Gegen rree wichh
in geuer« Preßprozeß anhängig gemacht worden . Diestlbe wird
iämlich wegen ihres Artitels verfolgt, in welchemn sie dinen Ge—
nitjehaudler belobt, der Dit? Begablung? der Struern! vorweigert
veil eß feit dem ˖ 26Gctober keireregelmäßige NRegierung mehr
n Fraufrejch acher, Die. Jullagt. Jauteta uf .Nhol agien. hon
— ———
—
Paris, 19. Febr. Die Auffahekammer des Oberfte Ge—
ichtͤhees hate gesteturim Proceß Petet Bonaparte ein Verwelsunge
rlenutniß gesprochen. Der Prinz soll auf Grund' bes Ärtiteis 4
ses Straflefctzes gerichtet werden? 1) wegen vorsätzlichen Mordes
in Victor Noir mit dim isdwereliden Umstache duß ue
Morde das sub 2 bezeichnete Verbrechen vorangegangen oder ge⸗
jolgt ißzz. ) wegen Mordyeksuchs auf Ar v. IFonvtelle. znit de
rschwerenden Umssande, daß diesem Veuche das vubel —8
derbrechen worangegangen Pder gefolgt eistDer ngeführte Straf
Iesetzurtilcadedrohl diese Verbrechen mit Todesftrase; in Abwefenhen
des erschwerenden Umstondes mit lebenslänglicher Zwangsarbeit
der Prinz noahn dier⸗Mattheili)ig des Erkenntnisses mit Gleichmuth
entgegen. Der Staalsgerichts hof (höchste Gerichtshof) wurde deßhalb
ma Haiser auf, den 22 Mar nach Tours einbexuftu.
LSCc. IIj ESdpanien. — 43
p Adisde — Moachrichten aus den. nördlschtnl Pro⸗
vinje — daßc daselbst die carlistische Agitetion⸗ gmiuitt.
Mehyere Fuͤhrere daeAch bisher ·* in dFrautteig — —— ——
die Grenze iberschritten haben. ,aud Ii ονιν

2

— — — E . na die j ,
ahend dieserne Zeit: werolgte Engelhard den Angeklagten, der
uarch den Hof des Phelipp Franzreb in wie Wiefe entsptang. holte
huo ain und ihdelt zihn fest, : Derselbe riß sich Jedoch unter ber
Woigernngo seinen Namenanzugeben, mit Wewnlt· wonlo Eugel hard
osd ließ aber ein? Stüch seiner UWeste. undr je iwar: Shawlint den
Dundenudes: Gendarmen;n jswie wuchi: seinee Pistole zurück.“ Auch
euen Happe hatte er werloren; dieselbe wurde jedoch kurz nachher
wundem Zeugen Bluuth aut Franzreb'schen Garten jauneꝰ gefuuden
tnde dem Angeschuldigten zurückgegebenten Die beiden Gendarmen
Runen numn zu dem Bürgermeisters wo sien die? beschlaägnahmten
Waffrnn hinte rbegten, mind setzten: dann ihre Patrouille dorfaboä ts
out. Ema B0 bis 40, Schritteno deesseits der Wohnutig: des
—A bewaff⸗
xeten Schmiedgesellen Weber, der bereilwillig saine Waffe ablieferie,
dagegen xinec falschen Namen angab. Kaum waren die Gendarmen
—F———— — —
Burschen nacheilen hörten, von, denen -einer.nd ta doch. wicht er·
Aien mwerdent Assinte⸗ —3 g —— deDie Gen⸗
bamidR Hannetsteilnen sch udün on- einem ueben der Strahte siehenden
Wagen, inn vit Burschen, gu erwarten⸗ Ein hell:der vextriebenen
Buxschen hatle sich namlich, gach Entferhuing, der Gendarmen, wieder—
versa mmelt. Als der von dem Gendarmen Engelhard in die Wiesen
»erfolgte Angeklagte Vonda zürückkam. erzählte er ähnen, sein
Mißgeschick Er war dabei aufgeregt und sehr zornig und fließ
die Drohung aus: „Die. Gemuprinen haben mar Shawl, und Ge⸗
we hiym bartvarnien gber jetzt hat's geschellt für sie und wenn, ich
hn riege eere da TodegHiserauf bemafnete er Ko mn
eee So ginge degselbe xoraus
den Gendarnien nach. Umerwegs behegnele hnen der Zeuge
Weber, Iwelchere sich der Schaar. sofort. wie er saut, ohne vose
Absicht anschloß, obwohl, er zugeben muß, den Pruͤgel des Jung
jesehen zu haben. 3— Angeflagte immer vorgus, Weher In
seiner Linken Alwaͤs. hirerx, ihm, uͤndgdie uübrigen Burschen hiuter
heiden, kamen Zunden, amm Wagen slehenden Gendarmen.Diese
raten hervor auf siet zu, Gerhardt gegen pen Angeschuldiglen,
Ingelhard gegen Weher In dex Entferniug pon etwa 3.Schritten
dlug Ig nin seinem Prügel den Gerharddy der auit seineni⸗
Tschakõ bedekt war, auf die lunke Seite des Kopfes, so daß diefer
anter dem Ausraufe: O je, der hat mir'g. Hirn engeschlagen!“
u Boden. sür tt.. Der Angeklagte sprang hierguf mit feinen
Prugel · dorfabwärts, während die übrigen MBurschen das Weite
udten ⸗ SGngelhard/ ader pen ¶Weher gepackt nd sesigehalten hotle,
itte⸗ feihen Kameraden aufzuheben, und ersuchte den Weber, ihm
dhilflich zu saDneden Bewußtlosen, in die Wohnung von, Gilcher.
g dringen Wotheeisd diese Beiben an Gefhardt bedchfugt waren,
jaamen witden 7hysher Butschen“ in. sdiner Entsernung von etwa 80
bis 40. Schritten in die Nahe und rlesen dem Weher zu: „Schaffst
Du“ Vich sor, wart', wir machen Dir's duch sonSchlag ihm
ein's hin, daß er genug hat !“ Wever ließ hierauf bden Verwun⸗
deten tes uUnd tief davon. Engelhard ktrug nun jeinen Kameraden,
der aicht gufrecht stehen konnte, in die etwa. 30 Schritte entfernte
Wohilungꝰ don Gilcher, und schicste diesen sogleich fort, um den
3 weib rüceng deu, Izie Fehr. PAnftage gegen Wilhehn Bütgerm ister zu rufen. Schon vbeim Verlasfen seiner Wohnung
Jung, 80. Jahr all hedigen Aceramann. von HMlahrüden. wegen stietz Gischetz auf, etwva 8 bis 8 Burschen hon denen er einen
lodischiag, begangen. n, de Negjiahrsnacht 1839 und 18270 an, rtapnt hahen, will, in venen er aber die Thäter, vermuthete, weß
enn Geudarmen Phitspp GBe * pan der Statipu Otlerberge hold er, ihnen gurief z. „Schämt euch, einen Gendarmen zu schlageu i“
In der Neujaͤhtsnacht 1869 duf“ 1870 hatten die becden worauf ziner der Bucschen erwiedyrte -Vach', daß. Du Heiter
dendarmen, Vhillpp Gerhardt und Johann Engelhard vön der kömunsit“ und ein Anderetz: „Sse donnen wegbleiben“Geicher
Statron! Oierberhy Patroulle zu macheu. Sie kamen von Hirsch— ‚„war etwa 8. Winuten fort, dls plößlich z. dei oder drei Schüsse auf
hern heragegen::2NUhri ancrder Fuhe nachꝰ Olsbrisckai Po fti, einmal vurch das linke Foüstert ias Zimmer gefeuert wurden, wodurch
sogleich beim Eintreten, mehrere Burschen krafen, welche eindrei Schelben zerfrümmett und das Einfasfurgsdlei ins Zimmer
noch vielfach bestehender Unfug« in der Veujahrsnacht iscossene geschleudert wurde. Es scheinem indessen btiude Sthuͤsse gewefrn zu sein,
ẽbenso h üe, wuhr fahr uͤ — —— Schaar indem Epuren, einer Ladung ann gZimmer: nicht entereckt werden
unger Leute worunig der, —R dier ebenjalls schofzen, Aoͤnntong; Am 9 Uhr Morgens erschien dertgl. Bezitksarzt, in
mnd beqm Herantohnien, den Gendneme di Flucht-ergriffen Gs Dessen Gegenwarte der Verwundete Nuf kurzes Zeib! zur Besinnung
elaug ind ssen⸗ ιν geιιιιιιιν Gendarmen Gerhardi einen ge⸗kam-⸗ und auf · Befragen — den — Thater — als emen Burschen· mert
asen Franzreb festzuhalten und ihm leine? Waofft abzunehmen. Fothen Barte begeichnete? Es wurben ihm daher drei Burschen
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        . ι J —00 — —* ⸗ —
Theisinger, wahrend er die beiden andern hestimmticht als die sanpucken, dann sielten wir uns7, gereint worden zu sein“ Betrun.
Thäter bezeichnete. Aeusterlich war gin Gerhardt zre Verlehung en sei e icht, calleint durch das Begegniß mit deni Geundännn
zu entdechen, allein die fortwährende Blutung aus⸗ dem linken * Aufregung verset gewesen Alle ihm zur Last gelegten Drohun
Ohre Kieß die Beschädigung is —B —— vd ie geny sowte die Aeutzerung bes Blauth Riellt er inre Abrede. De
denn auch am folgenden V deu 2. Januar, Mittags 12Ruf desselben ist übrsgenz fehr e
Uhr, der Tod eintrat. Die am Januar vorgenom̃mene Oöduk⸗ De Vertheidizuug, welche Herr Advocat⸗Anwalt Kesler über—
tion ergab: linkerseits auf dem Stirndein, auf dem Knochen, einen nommen hatte; machte geltend, der Beweis, daß der Angeklagte der
bedeutenden Bluterguß; weiter einen Riß im Periost und dasselbe Thäter sei, liege nicht vollständig vor. Mit. der an sich bestimmten
in der Größe eines Sechsers vom Knochenabgelöst 3“ferner eitien Aussage des Zrugen Weber steher die Ertlärung des —XX
nschenfprung in der Lange von 4 Centimetet parallet mit der selbst aͤn Widerspruch. In keinem Falle seiedie Äosi vt zu tdote
Mittellinie des Stirnbeines 50einenweiteren Anochenspruug rechts klar gestellt.“ Es habe nicht ermitteit werden können, welcher Waß⸗
winlelig vom vorigen abgehend zickzackförmig bis zum linken Ohre sich Jung bedjente. Aus der Folge des Schlages könne;auf di
fortlaufeud, der in der Nähe des Ohres einen Cemimeteo klafft Absichte aber unt so weriger geschlossen werden, als ———
end ·endlich· zwischen Hientzamt und· Schadetknochen · einet· außerge · des Verletzten Nr deme arztlichen“ Guitachten ünioechältniß naß
wohnlich starken Bluterguß, der die ganze linke Schläfengegend dünn und die etwas leichte Construction des Tschikos auch nich
iunghm. Durch diese Verlrhungen, giamentlich diernbetzte, war des geeiznet war, die Wucht des Hlebes erheblich zu mildern. Siu
Toda absolute bedingt Nach dem ürztlichen Gutachten muß der siparischberief sichrdie Voertheidigung auf gemiliderte Zitechnunge
Schlag mit einem schweren starken Prüget heftige geführt, worden ähigkeit, die hauptsüchlich durch den Affett Des Focues beding
sein; zumal auch der Deckel des Tschakos au der betreffenden —XV
Stelle ganz zertrümmert ist.«ñ Etwa ;eine halbe Stundenmach!/ det jan Die Geschworenen“erklärten den Angeklagten der Koͤrperberleß
That kam der LAngellagte; ander Wohnung. des Blauth vorüber ung mit nachgefolgtem-Tode, sowie der Vergewalt gung eines Ges
zu dem ex auf dessen · Frage wo er herlommen⸗ äußette 21 Guch, darmenn mährend. der Ausübung“e seiner“ Berufsbpflicht, und un
das ist mein Gewehrꝰ, wobei ex mit dem Prügel, den er nimmer vegeederselben Rache zumehmen, schüldig, nahmen jedoch geminder
noch bei sich sührte, auf den Boden stieß, „das ist ein Mal losgee Zurechnungsfähttzteit atzuni Das Urthell dez —Gerichtshofes J. lausen
gegangen.“ »Ders Angeklagte, der amIn Fanuare mit noch vielen auf / eine Zuchthausstrafe von 4 Jahren detun
anderen Burschenverhaftet; wordene warzennleugnete Anfangs die
That vollständig. jEndlich— gestuud er am 19.0 v. M. 13war ein,“

inen Schlag-nach einem 1Gendarmen geführte zu haben, willtnaber
nicht wissen, ob er nuch, getruffen habe.13Ferner behauptet er, durch
eine Aeußerung des Plauch? Wir wollen hinunt ernden Gen⸗

r —
. Die Frau jejnes Kutschers jn Wisen jjchenkte ihrem Mands
dreigesunde Knabenen Beim dritten seufzte der KutscherNo
jetzt seins, Passagier genung, jetzl fahr'g mexlan.
—e
3

Güterversteigerung.
Samslag den 26. 1. Mis. des“Nach⸗

mitugs inne 2 Uhr, zu Si. Ingbert in ver
Behauͤfung des Holzhändkers —*
laͤßi Wilhelm Ehando u, Bürgermeister
von hierauf mehrjährigrZahlungstermine
üffentitch in Eigenthum versteigern,

n eg o 7 wee
Wies! ine den: Großwiesen am Gelbhrun⸗
nen; ne benGg!! Bteif und Gebt.

Planite3846. 1. Tagwenbeget
— 5——
e e he
bestelli. vᷣ

B. Plan·Nr. 3076.4 Tagw,1.Dec.
Acker inder Au⸗Dell, neben Weg ul Philipf
Beigaͤnd, —n/ mit Korn bestellt

alan gr 1. DeeAcker aul
Hobelsahnung, neben Ivh. Steinfeld u.
ihm — Bwuͤplhatz. * us —*

ʒ. Plau⸗Nre 4240. 1. Tagw. 18Dec.
Acker allda, neben Peter Walle Wib. und
Bergwaͤun Maier, bei der Obermühle, Na
—D
Tagw. 91 Dec. Wiese im Allment, neben
Louis Beer u. Bergmann Spohn.

7. Plan⸗Nr, 46643 u. 1884 b.8 Tgw
18. Dec. Wiese oberm Wohm bacherweiher
neben Frz. Ikb Ehrhardt. 3*

8. Plan-Nr.3907. 52 Deb. Acker
links in den Kastler Rödern, neben Adam
Beck und Kaufmann Uhl. 5.

Verzeichnete Grundstucke St. Ingberter
VBannes.

GBorn, kal. Notar.
X.
Fastnacht.
— Sonntaas Bäll—
Montagz Freimusfsif.
Ferd. Oberhauser.

1144
—7
bder

r.

2u Halsrun
Brusileide⸗

*
uwercuscht Urnst Honbvons

—X
——

nng

EGErprobt nud bewährt' seit einer Reihe bon Jatren gesrn Huten, He iserkeit
Affectionen der Schleimhant und des Kehlkopfes ja gegen alle Besch verden der
Athmungsorgane. Man wolle, um sich vor der großen Zahl von Nachah mungen
zu schützen Auf nachstehende Verkaufsstellen achten · 3333
eeree eI Grewenig, nde beig Cord. G. Rickel.
ꝛIlĩes Xactél bei F Apprederis. nco hoit auntt

— . TA3AAGVV T7 IFA — 77 —AI — —
Dienstag den 22. Jebruar 6 Ahr· — ——
q 1275 ιο ν tan du .
„
J J 7 su's⸗* 9 30 wif
* — n ynn
BRIREREBRIREI
ae . ere re r ette,
— — ig un an C. Apprederis. J
37 — — — 77— 8 21 .
Lebensversicherungsbanke f. D. in Gotha
B———
Effectider Capitalfondze 826270.000
Versicherungen werden vermittelt durch u,
Fritz Danzerhbleten, in St. Inabert.

7 6 8 —V
Arabische Gummi⸗Kugeln
beereitet von W. Stuppel in Alpiersbach.

Ein vorzögliches Linderungsmittel für Brust⸗ und Husienle dende. Es werde
solche bloͤs in verschloffenen Schachteln, welche mit dem Zeugniß des Herrn Dr. Wer
aer in Breslau versehen stnd, abgegeben, und sind solche in den meisten Apotheken
haben, sowie in St.Ingbert be
7 itda, 63
—— ι ö i 3. Friedrich.
Arn Orten wo sich noch keine Niederlagen befinden, werden solche arichten
7 y o geine den, werden sol X
Beneral-HeHnot von J. G. Mraider in Dreee n solche errichtet durch
77 F —* — —⸗—
Ein unmöblirtes »Zimmer
mit Küche in der Unterstad
2 miethen gesucht. z
Dobere Auskunft in der Exped.ud. Bl

— —
——— e3, 7

»vriseze vͤ ofe (Fallsucht)

eut vrieflich der eeee Epilepfie D v chd'r O. Aiscn
in Berlin, Mittelstraße B. — Bexeits Uber Hundert geheilt.

mne

3 Kedaltion Druck und Verlag von F. X. D et in Sto Ingbert. uun uantne e

4

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        3253222
z3552885 735368
253323 3 285, 553 83233
57 5335 333350 35355383
—A— 58 —R — 3* — *2578
A— 38 55 535337 —— ——
55 23 13 2* E 3835 —A —18 — * 5253355 s3373
23233 8353326* 253878 281 —33
353333 337135— — 538
—A 53258 —A —— 53558 J J—
JJ——
J. —— 333 — S 3335 23222 EE —5553
— 552238 822324 55335855 2E 2 73508 8 A
— 82* *2252 53 37127 285— 532558588 *
—— 5252838 2334
255 5322 * 3 * 7523 52— 232 — 282* 3 53
2 2735 * 528 5 — * 22 — — 2233
* * 25*25* * — 25575— 88
333 ——— J—
—— 7538 3 28553585 5s22c5 —8582*860 27 532235
——— 3333 3375525 5733* 55527 — —F 238335
JJ ee eee *
535* —538 2523272 537 38 — 3927 s5332785 — —
38 2233343522 * —
—
5553353* A 33* 2* 527 2 —A —8 3353 5388
* 782 D — 52 *5 — 57B7 55 * 53 3335 77
— 2333 57252835328 —z33 .2383 3 541* 8
32332383* —
J—— — — 23254337*53—26853 *
52225 — 8322 5 T 5 5»—52338237 —z82083 A
355 2352* 3 367 22325852 22 2 23232335 255 225 —8
3283886 3377337 —A
* — *9 —— — —2 225 7
c 2 28 582 — 3222
— 733833 353378—3353338
2 —— — 7 5 535 8* 5*
ãA— ——— —
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—7 8 * — 3352232— 2288 —25— 234 2* *
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358 3 —5385 7 7 5 3335333 *8 53205 782
34 7 —26— * * * *3 —— * * —
42*855 3 73538553258 —— — —* —
1355587 583335325—68 2333 — 7—3535 552 5 22863 83 8
28 222 25 5723* 24 3 * — öMæ —3 2 —S — 5325* 8
523555555 3538323372 —4 732 333538 3338
354353 — 8— 33
3 3 33633783 —— s33
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— *»àIcE—— 55 53533 2 —27 58 —2360
338 5868 —52 553* —2 235283 5323882 3* ——e ——— 3*3*
8 33 *25—35 52322 —53 3 —22 —— — —
35— 333— 7— 28 53308 —
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— 25333 *5X5. 75 2*—7 5* — 23585735233
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55 S * — 2232 —* E 2 I 55
—— 2 —— —A — 5527 78 55383582 — 314853383
7 2527 522 32 382 —T.5 2537
27 s8 52 —22— ** 25. — 22 2 222—282 5* 21258
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* — F 2 Z. * * — * * — 2 — 72* 5 F —— 5
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—75352358825547 35— —3 53 2375 7z22533*
5 — 2 73352— — 283* — —
288 5322*3 2 32232555 33 82 —z — 2
558333 3 33 35— —3. 383 582 3 *558*
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3233537 253333 —A—— 355 532538383 — 28837 15383335*
53837833* 33233535338* 6 — 5253352 32528 — 127 28 —
——— 35273383338 58337 752682 *23233 223*2825—
52 ——X — —— —5—153 — 522 8 5 —F * 37
a * 57532335 32 D 2* 2* — 2 ⁊ 22 *6 — 22
5253557 522368 337835253 283753355338 35— — —
* 8RÆæ227 2 2537555528 37333838 21 3235338
5*255 8 5 2 * * — 25 — 37 2 2358 2 — ——
555 8 2533333 5522 75 s* 228 2 —0 5 572 * 237
35255 37333 24 555 625* 525 5* 38 S25 37
7 — — —32 * — — * — —— 7
*52387 z33237 —— 35223223 8
— 25333 2353353 3553 5 26 I —* 2 222 ——4 5 2575
256535 9 5 — ——228 —A —7 2865853 53288 8 2725532
7 —8523 — —— 39 —85 22 —55 528 —E — —— 538 ——F * 235
55 5387 *2 * 2 29 55 —— A 8 8 52233 *
2353835 8c2 3523 —3728 223335 s8 5588— 2
832353855 * 233232* 5.532 23283 —— 2 3275 . 2 53638
ãF — *573325 3 53 — —— 2325 —
2 38233 — — 3238 *352*7 *
2022 — 75 —5533 2 55328 —— J— —— 22*
33323335 28 23383 32257 — réW— 3337
2 — 25353 2 2 2 557352 —A — 3E
* — 22 5*899 5 38 52230
8
33333318238 8 25 2353 528
—E — 23z25555 33823820 *
2323332 —— *
3523 22 —
—25 752 23*
3335 —
525321*
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        73.2

—A 753733633

5 258 2* * 8 3. * 722

25 33776
2 553283 *2357 3
3833 77 J
—— 9833 3382 — B 338
.178 23 23. 22 858 — 5525 2238 21*2325 35
— 232378 555 25334238 53355 52233
— 71382333 38 2325358
* —A m58* 223 555835338 * 732858 822 77
— 2388 33538238 75235 2A5823833 *3338 53838384 *
533883 3238333388 5838 J—— 5537388
J ———
———— 52725* 585252—5 35 7 36 32555 3233383
53 * 533 5328 — 533. 38 222 2233568 2232.2. 5 588835 2
25* * ̃ z58 232 * 3* 32 — 23 — 233
*2233 I * 25355 23 385 1238 22*85* ———
555*3 23833 3355 1235.7 5*88* 223 285782
755* * — 783 * 53* —* 2538 558 7* —— 2 *55 388885
J e
3338382 33 JJ
73537732853 2* *
838533* J 854 2

3558 J
5— 27 7 —3—
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—338 * 8 2832328
53 *
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2 *1 —— ß 5*5 2 5888 —F
223835 35225 ZA 33343 A
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* * — 27 58 2.22 —55— 32 A *8 -
75358 J — 33
—237* * 23* 2. 8 3. 5 55 *
734 23 3532 38 525 3338 —A
8224 — 7 * — F ** J 7 — 2 * * S8
——— 73
5733* 37 — ——
33 258 3 J— 34
3 — 33383 28 8 *5 * x 733575 * 8
—E . —J *5 —— * — —3358
——— —3328 27* 3*233557— 777 344
— 28 *3833 — 8 — 2857 22 * 2* — *. 2.7 * 9
83 8 325 ⸗ 55783 25
73356 3 2175 8 3282 3838
353 525 * 8 ——— *7 7 7* * 26
* * —— 88 5283 838* — *8 72
3537 eee, 2 8 ——
———— * 222 178
72 5 8* * 32887* * 68 3* 23
— 23387* *5 —— * 9 * 7 23
—— 2258 —— —⏑ 3
73 *823 85* 357 355353
288 —— 8 3335
97 * 2* 2 27 —7 * *2 * 2 38 —e—
5 ——— ——— 53338 —*
5 — ——8 — — J—— 83233
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* 3 4 — * 8 7* —X— 23
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3 x838 — 5*3 255 533 3 3
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827 3853 —— 2233833 55539282— ——— 7 5*
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3383333 353333358 3533 — 273 38

*583 85 — —83383257 5*3258
3 3323 33 — ——

—* 2 2* * 2 *
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*8133— 5333——3 —3353

27 52 560*33 2 5—55238— ———

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22835 5— 333 3— 2460
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583334 2533332

s5338 223337, 3*

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        u, ιit,
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J a s MD MIIL α
Juun —, ———
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dudelle onu dosos, uslocã
—— g nituceintge) in weittinfsä wn u
der⸗E — be rter Unzei R usa bas nit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltuttgoblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntans⸗
Anmer) erscheini wöchentlich iernn eleler ag, Samsta gund Saͤnntag.INAlignnementsprelß viekleljäeißAd Nrzree vder
12 Silbergri⸗ An⸗ dreispaltige Zeile Blattschrift oder Cderew Natim bevechnett dtn Doιινα in nι
M 31. oν αι ri —M *1870.
——— es1 uw —
T 83 —IJÜnuit3 22 174u * 4 J
21 3 Daishblaube qnui u eee —
er Munchen, 19.Febro Man. ex hh⸗ sich hiez ⸗allg — — ußerr die yncgti⸗r hi confolibiten. Alts vtd en ũ den
— * Konig —40 3 Achien⸗ n —— Guch ple Geluste Jener im —A—
sersonen den Watschlatz kundgegebenoishabed sicht umternleinew sU mes —A0— run Colltsi denherheit doren ß hten woe
8 von den Hicren, welche siche ure gekt Patrlotenne merteeize fürnihnen nur die frauzöfischenc- Prisse dihlse —— dbleibt.
eiei darf man jar wiht mehr sagenmeistern zu kasfen Dirfe. Leute simd jetzt eibitiert auf Pegen geergdepwegensesmer
ind baß er wunsche, die intelligente Bepötterung möge so konsyquer e tn in aitn Fraͤgetß nnd nneni Sunddeutfch⸗
Brrheidigung gegen die ultramon tanen Angriffe zu ihinfichem kat irhenidet. WMan witißt“ in Walis ganz gendiut, düß die Dinge
F bo e Ree des Boinsnbert gigten.und sern den mSunen. anders neben. ais sichv.. Paramem.. WGatotgnn
ians ngen gegenüber schützen zit? können. Wir würden sölche Lonfortem aus München und, auder A Komher schen Abladeplätzen
nheun gen mt awähnem wentt modt gehterms in kinen Besirtse chreiben sassen-Man weißdaßz die Nationalpartet in Bahern
ersammidng der, Forsschrittebarta. ein angesehen er Gelehrter Anlaß e eeeereete ite peruten Botgioten
omnvien hatiect diese. Nachrichte- als Kigner ndo ünutttelbarg scheinbar ic aor ee doch· buͤm Zersehrnc aprhiechr erfallen
Dehnnehmung und sogar in noch scharferer Ackentrüruaigubetannt und. Rnfählg- sindardden Geschicke Bäherns an Wegs zu⸗ deiten; wwelche
geben. So viel üönnen sich —aber die Parteilosenahin dero zu andern als Hohenlohe schennm Wegen, führen, ae Mau lwelß e endut
enthakhen drtun Aüd —— esanders stitbemuste? Mheis Herheitzufühnern oder achguwe hreu daß ged Caber⸗lajetzt michtsd
hing Varti sece molletehnn Aebo mngeu ditdagegenhat,ntwenn die erstenPruberniuff das Exempet inc Bayerneo
Mancezen 20 Vebr. In der wiard ·b.iun uni sut, mila nya el
periode haben sich die deiden Kammern zu dem Antrage an Se. —
aj. den Konig geeinigt; es möge der ——* — — ——
sheren Kurfenwet sowie in allen mittletemsrarisf Fiankfurt, 13. Febre GimMieustmädchritebei eine itp
nmorteunmwipe Deamne Weise überall durchgeflrrt Vittmor war gestern dduilt ¶beschäftigtnaus werschiedenen Patkent
—— —— — ung eigener Turnlehrer vorhan⸗ einen Lappen hervorzusuchen? und dsand dabeél biee Summe von nahe
— —— der Schule oder einer derselben g 1700 fl. Es mar dies ein heimbichere Sharbfennige dern jungst
ie Befähihsuiheczute Ertheilung dieses Unterrichtes beñ hi. Beide verstorbenen Frau des — Füridie reue Ueberlieferung
dammern gingen von der Ansicht aus, daß dag, Tarnen für die 9 Bundesy ephielt das Dienstmädchen eine Belohnung von
—— der ech und nützlich, sowie HHO, fseg n ue, — 4
is Borfchule fuͤr die altgemene qrbfücht von hoher Bedeutung f, Iq To aknd vbl Gotha) wurde am I80 d der Thiturgus,
. Wenn ghert der Turnantyrucht j cidlgrei ch und ohne LShhen Zühn duis Ohrdrup (der! An bol ihm in guter Hoff nung bdef de
aigueg dep Gesundheit der Schüler ertheilt werden „soll, spistses iches Mädchen chlorosormirt ünd ihm dann den Hals aͤbgeschmitten
nthwendig, daß derselbe von pädagogisch gebisdetenLehrexn, welche jatse)s Xut, der Gaillpfitte(die däzüenimnit' den Scharfrichter von
ie hiezu offenbar nokhwendigen theoretischen und praktischen Kennt- Mainz gekommen war) hingerichtet“ ln
iifse;desi he nnrerhein ·ne rdͤrin Ioll nirai dieses, vollständig erreicht —— Die Sakristei der“ Dreifaltigkeitstirchet Berlin war vore
ist die Errichtungejnzt Wo ed eetrectn e anuuendet Schauplatgz eines neuen Konfliktes. Dere“
alt noth vendig. Es ist deßhald die Erxichtung einer soschen ig Hastor KHober hatte von der Braute (Muriter anrs Mäbdcheng) dir
babinoung uit ver —2 — — —*8* vne Kraß vver D , e
henvbeansihtigt . zu worlchein BZibecke in den Bidget der Xe Fihauz⸗ Myrtenzveigen in nbas Dunr ansen sat. vrtelaan. dehin— u?
petlode 700 J. Postulirt werdrn, nänitich 2000. fl.Personalexi- eutfernen, fand aber auf Interbeurtioniuer inst wihrhaft' betlinte“
eag crucfur den · Borstand hiv grlei aubtletzrerunzho flo scheru Beredsainteit ausgertistetrn Frauttesoͤvie einer aube det Kirche
iwiden Ar ⁊Tder! —V — 300 flyn fürnneinen herbeite eilten Schaar ponte Köcheitun (Freunden und Kollegen dege
dinelere Nund 5600 —9 — Von Stivendien 4à 100 Bräuufigamsß), micht minder Der Kütscher die' vor det Keitchenthüre!“
—8 ↄ0ganbidutene 9 F — lärmten,— es für— gerathen, von seinem Verlangen, abzustehen
nn u nche n20. Flby Suftzpedbst Dr.udn Dollingerner undi dies Trag ohne weitern Wiverfland zu Vollzehent n
aßtrn der „A. 8 sölgeide Dautfagnut: BeiunbereMenge! deten apeIn Mides kautrifte diet Chiv Peir Pisehr heftig!iuf!ipon
zushrsten?welchecich feij dem i. Isnuar nus den vecschrrdeust en 78 awcder Seuche erkranklen Perfonene siut Ad gestorbeg — —
begiaden Denischtaiwg exhalfen haͤht jst eg mit unmoghicha/ Allen ⸗ Deu nsurck Imme e wanOerihesaen *h wurxden inder Nahl des 81.
sochachbaren“Nnnern welcde — fotteliv mir ihwWohrwol⸗ Jau,det Colijolsdatebs Bänkeogre Vouistama 30.000 Doll! vurch?
lerhhr Vettuainen vnd iHrẽ —X— re 3
in heblihnender!! Weije bafür i dant e diesen Dant ιν σ νJνν
eitzenen o uinn te drende urr nnmnann — ινι
osfangerichtrt⸗nZuischrift auszussrechet, Und babej Rugleich ienseve tsaisahn“n nne
Selang zum Concil,die — dutch welche unsere 61 151.7 de eg t wre Darn iheten
¶nn mmatünnerungen .hervornarrfen md. die Vorw üffewoelche aͤng Dt Advocat Golsen in Frunkenthal ist der Rüdtritt *vour
nn hatuscgenact. pd denmmssndennäter zu beseuchten Jeg ————— —— —— nach
linget.“ 75 e — —erd ,33 rankenthal Kersetzt, zum Advocatenl in Zweibrüücken Rechiscandidat
an checn,nB. getzenut girge Votcalohe hal sich ——— roa erngnnt. Berr korschtet Rosstl don Ftankenthal urde nach
Dntangene vi Aititag ftattgefundenen Sißzun vcß Sidalsraths Iweibrücken verseßt. e Sn enere wshnt Hefsert von
niden Mitgliedern diesesKollegrums !Beradschiedet. zweibrücken zum Richter in Frantkenthale! ernanrt, der Staats⸗
ai —A Lopeponein ht De yrocurator⸗· Substitut Schwolʒe in“ Kaiferslanttern eheifallsusn
atenaglicteit maraer Dn den ehen sianalisirt wo hedlatbrechter in Frankenthlilelrxbrasi statun —V———
vJ —I Weise grundlos.Wir haden us Juformatienen Staatsp. ocurgtore Substilut Lellbach wurdele voin Laidtue nach“
ie uergengung! gewonnen, daßzn autch ahiht da Vagt Spmp: siweibruͤcken versetl, der Laudgerichrs Asfesshr Hausezuen Stauts—
— vorliegt,s daß dienuVerziehungstit zWwisshen · P 3* dsd — — — in Kaiserslautern exrnanut. — Der Notät
utrein sich getrübt habem daß Napolui ilen vigeudin welcht Fogci von Rockenhausen ist e e und der Nota—
de. Frogeudwas semgs chte ·. Das ¶ Menister ium · ¶nicht uts eandidat · Wolfhügel ·von vLndoe zumRorer n yurrhzdulen
inder wie der Kaiser selbst betreibeng zkäserlkhenWoditeten Gelcha nannt. ru *
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        Haus CLandversteigerun
——
hastuch ———
vrnge egeheee
Adjuntien Hemriiß Schmitt gi ie
sinder und Erben Ver dahier Werlebten
Eheleute Jakob Och s und Maadalena
Hofmann öffentlich in Eigenthum ver⸗
igernis Gnun dnenuu adιαν…ισ α i
naIhr; zweissöiges Wohnhaus midunguge⸗
hör im Hirteneck nebenJalob Müsternund
Nikolaus Preßmann. —
—8 Garten in den Großgärten
geben. Wittwe Leguer. und Frauz Rayer
Wittib. ug/ O Decr Ac c
i e —D—— —
34
9*— Aqloh Schmglzer
nd AIntyb Ssprnelzerguge uig
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0 ci Fiaher Witzib pud, Johgn
Feisbtrnner. , uvi un, à sv
Plan I ue Dic. a d ni gsch eiben: 4
angeng Ahnung guhi gothen Flur, mehendnnte L yr ihe
Philipp. Munszainger. n bid,nd Murchtdem ⸗CRücktrutt des.Schullehrecs
ανVBανιν—ιW α ο—ru, igl Dtotatun Honrich duhier ist dien 2. huth. Knahenschuae
ιι öι'”αν in- Erledigiuntz igekonmen cund soll demnuächst
* Kiston oα pat wiedernbesetzt werden! FJle O N.
Mobilienyersteigerung j Der ee baari; jauc der Be⸗
Samstagden: 5. Februabi 1870, Nach⸗ neindelasse SOd fl.c Beheizung gunde; Rejuis,
mittags Uhr Dahrex⸗iuni hrem⸗ Haufe inr gungeet. X wird von ders Stadigemeinde
Hirtenock / lassen idie Ninder! unde Erben der besorgt. aunnd du hit n dug notelα
⸗erlebten Ehelenler Jakvb Dich S nde Mag⸗A Alleiisallfige Berwerber, umnsdiese »Stelle
dalenaH.o mn min dies jsümmtlichen⸗gur vollenuhrs: Gefuche innerhalb 4 Wochen
deren Nachlaß gehörigen Mobilien auf Zahl- persönlich. vein unterfertiggemanAmteznein
termin öffentlich persteigern Und zwaxceichen — — s αν t
Thnußbaumener Kleiderschraut, B Kuchen⸗ St. Ingbert, den 21u⸗Febr. Aνιν
schrant. mehrexe, Tifche, Bänko, Stkühle, c3 u n gDas BürgermaisteramteIlo ui dru
isten A Betten mit Bettladen, Getüchnntsg uuneh udut Ebändonlnhbhberus Iau»di
ee Geschirr und cfonstge ι ιιι
Haust:und Füchengeräthschaftenunnnchi — ν
e Sorn igl. Kotati be ed Donoert Aueigoe v
pern nz
No j 714 19 —— —4 ee
Güterversteigerung
Sambstag den 26. . Pits des « Racht dero Kläbier. und Fithete Vitkuosin WEmlie
mittags um S.Khr, zup. St. Inghertz in der Geil ans Badveis unn des Komttors Paul
Behaufung des Hotzhändlers Adam Vek, nne Mieder aus Minchenuo
A ꝓui — c“ ιuα
J e a weni ee emie 30 Myuxgen Freitag Abend —* ——
zffentlich in Eigenthum verstesgernne . en o vu A ια9 Vν
4. Plan⸗Nxr. 792. 798 1. 794. 74 Dec. 26 g. nc x 4 —
Wies in den Großwiesen, gmh, Gegobrun⸗ an der Heufsenrij chen Brauerei.a 15,
——— Pleif uund GebrxiGrell. ——
3. Plan⸗Nr. 8346, 1. Tagw. 26 Dec. Einm ankändiger junger Mann
Ader in. der Il. Hfuhlwiclexahnußg, Gerstz sucht · Kost und Logis.Näheves
n uehen Peter Custer — mit Korn imder Exbped. d., Blattes. ihl n ιια
e ellt. —W —
3. Plan⸗Nr. 3976..4 Tagw. Dec, *Es hat sich am Montag ein
Ader in der Au⸗ Dell, nehben. Weg un Philipp schwarzer kurzhaariger Hüh⸗
Weigand, — mit Karnn bestellt. unn nerhund auf deun Rämen Naeerr o hörend
4. Plan. Nr. 4201. 49 Dec.Acker auf derlaufen, wer, denselbenn DernRedaction
Hobelsahnung, neben Joh. Stetnfeld u. dieses Slattes zurüdbringt,.rbekommteine
Kihm, — Bauphaz. angemassene Belhhnuugge dor Autauf wird
5. Plan; Nr. 4240. 1 Tagw. 48 Dec. gewarut. —— 66
Acker allda, neben Peter Walle Wtb. und
Bergwaun Maier, bei der Obermühle,84
mit Korn. — Bauplätze.αινι
6. Plan⸗Nr. 3 u. 4409.1 —— —
Tagiy. 91 Dec. Wiese im Allment, neben .
Louis Beer u. Bergmann Syohn. Fruchtvreise der Stadt
7. PlamNr, 456344 u. 4564 338 Tgw Kaiserslautern vom 225 Februar.
18. Dec. Wiese obern Wohmhacherweiher, Weizen — fl. kr. Korn fl. 18 hr
—ä Spelzkern — fin — kr. Spelz Baft.e 80lr
8. Plau-Rr. 3907. 52 dec. Aßer 5 Gerste 4 fl. 20 kr. Hafer· 4 fi.·— ikr
linkz in den Kastler Rodern, neben Adam u Fastnacht. if lunian Erbsen — fl. — kr. Linsen — ifl. — it
Bed und Kaufmann UIllß. Sonnt! 328B *5 14 ne per Zentner.
Verzeichnete Gruudstucke St, Ingberter Mo nr age —— Brodpreise: 6 Pfd. Kornbtrod 20 ir
hannes. 5 ProsntägsF —A u. s ik. 3 Pfdt Gemischtbrod 11rund 2Vit
ri Horn, lal. Notar. iν αι Ferd. Oberhauser. Weißbrod 11.trunn

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Frucht· Brod⸗ Fleisch·re. Preif⸗
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der St. Ang berteir Unzeiner (und das mit dem Hauptblatte verbundene unlerhaliungeblatt mit der Dienstags⸗ Donnerriags⸗ und Sountagt⸗
Aummer) erscheint wochentlich v i e r n a l: Diensitag, Donneir atag, Samste g und Sonntaa. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Kezruvde

2182 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
3 4870.
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Deutschland. für Wehlthätigkeit 407,025 fl. Etat für eee 7
ünchen, 22. Febr. Mag manche Einrichtung in unserem fl.e⸗ Etat für besondere Leistungen des Staatsärars an emeinden
— fähig sein, keine ge 982,808 fl. Landbau · Ausgoben 106,307 fl. Für Unterhaltung
ziß bedarf dringender der Verbesserung, als die Geschäftsordnung uund Herstellung von Distritusstraßen · welche den Ierrbr zu den
Landtags. ESeit der leßten am vergangenen Donnerstag, stati. Eisenbahnen vermitteln 200. 000 flon 8) Eiat des kgl. Staats.
sundenen Sitzung der zweilem Kammer befindet sich die Mehrzahl ministeriums den Fien, für Kirchen⸗ und Sthuongclege beiten
nserer Abgeordneten in der Heimath, selbst viele Pfälzer sind nach öανι fl. und zwar: Allgemeiner Etat 104,226 fl. Etat
house gegangen, da es für dieselben hier nichts zu thun gibt für Erziehung und Bildung 1644,000 fl, Etat jüt den käthot
Ggleich der “ Landlag schon über sieben Wochen versammeli ist lischen Futtus 1380. 908 sl.)nEtat für den protestantischen Kultus
ind bis jetzt nichts Anderes fertig gebracht hat, als die Adresse 573 088. flꝛ Etat fün die n Zuschüsse der genuttend an die
f die Thronrede und die Bewilligung zur Struerforterhebung, — Treisfonds für dier deutschen und für die isolirien Vateinschulen
her erste Secretär der Kammer der Äbgeordneten, Dr. Jörg, hat 899, 889 fl. Landbau⸗Ausg. 787,312 fl. 9) Etat des kal.
hericht über die gegen die Abgeordneten-Wahl in Bruck erhobene Staotaminist. der Finanzt 950,677 fl. und zwar: llgemeinet
tellamnation erstattet, und stesllt den Antrag, daß derselben eine Etat 927,585 fl.. Etat ·fur das: Steuerkataster —. Etat der
Falge nicht zu geben, vielmehr die Giltigkeit der Wahlmänner- Münzanstalt 10,000 fl. E Landbau Ausgaben. 18,082 fl. 10)
hahl in Tuzing und der Abgeordneten-Wahl in Bruch aufrecht Etat desk. Staatsministeriums des Handels und der öffentlichen
u erhalten sei. — Das Erträgniß der in der X. Fingnzperiode Arbeiten: 4398.408 fl. und zwar; Allgemeiner Etat 348,000
sfallenden Wehrgelder solf dem Kriegsministerium iin Benehmen PL, Etat für-Industrie und Kultur 652, 229 fl.. Etat für Straßen⸗
nit dem Ministerium des Innern zur Venützung für Kopitulatiouss Brücken- und Wasserhau 3.032, 604 fl. Etat jur die Vollendung
xtgütungen, in der aktiven Armee und in der Gendarmexie zur des Korrektion der oberen Douau in Regierungsbezirk Schwaben
hersügung gektellt werden· 7 “ und, Neuburg 200000 fl. Landbau⸗ Ausgaben 167,675 fl 11)
Mürnschen, 22. Febit Der den Kammern deß Landtags Nilitär-Etat 15, 700 00fl. und zwar: Steheudes — und
—B— Landwehr 183726,077 fl Topographisches Buieau 58,500 fI.
870 und 187 1 ist zur Veroffentlichung gelangt. Die voranschiägigen Nilitär Invaliden-, dann Wittwen und Waisenfond 136931 fl.
ztaats-Einnahmen sind: 1) Uehergärge der IX. Finanz- Militär-Pensionen 1808,685 fl. Festungsdotativnen 279.307 fJ.
eriode 480 000 fl.“ 2) Directe Staatsauflagen 18,747,184 4 12) Pensionen der Witiwen uud Waisen der Staatsdienes *15, Oöd
ind zwur Grundsieuer 8,881;018 fl., Haussteuer 1,839,612 — 3), Reichsreservefond 1,473,674 fl. Demnach in Summa
hewerbsteuer 2,049,942 fl.,“ Kapitalrenten Steuer 969.182 — Hiezu kommen die Ausgaben für die Verwältung
hintommen-Steuer 401,680 fl. 8)* Indirekte Staatsauflagen im Betrage pon 38.046. 245 fl., so daß die sämmtlichen Ausgaben
W,181,980 fl. und zwar Taxen und Stempelgefälle 7,867,800 für den laufenden Dienst auf die jahrliche Durchschnittasumme von
l. Aufschlagsgefälle9.400. 0ö0 fl., Zolle 11 324 486 fl. Ma88,075,959 fP. festgeseßzt ind. 31....
laatsanstalten 82,8337, 894 fl. und zwar Salinen 1,254690 I. Aussburg, 21. Febr. Die, ullg. Zig.“ bringt folgenden
hergwerke dieseits des Kheins 1,054,112 fl., Bergwerke der Pfal; Artikel: Die in jüngster Zeit gegen angebliche Correspondenten
8 090 I. Eisenbahnen 824,952,309 fl., Vostverwaltung 3. 400 633 der „Allg. Ztg.“ in Rom ergriffznen Maßregeln und die über
l, Telegraphen ⸗Austalt 408,300 fl., Ludwigs · Donau Main⸗Kanal diese Angelegenheit in ultramontanen Blättern mit ersichtlich großer
100,245 fl., Bodensee-Dampfschifffahrt 260,395 fl., Gesetz. und Befriedigung verbreiteten Augaben, veranlassen uns zu der Er⸗
kegierungsblatt 28,720 fl. 5)8taatsdomänen 18,074 861f1l. klärung: daß die Quelle, aus welcher wir bisher unsere Infor⸗
m war: Staatsforsten, Jogden und Triften 12604 471 fs. mationen über das Concil schöpften, ducch jene Maßnahmen nicht
delonomien und Gewerbe 647,7 10 fl., Grundgefälle 47 10,800 im mindesten alterirt worden ist. Wir werden die Romii chen
l, Zinen aus Staatsaktiv⸗-Kapitalien 22,880 fU. 6) Besondere Briefe“ bis ans Ende, und — so Gott will — bis zu einem
ibgaben 39,527 fl. 7) Uebrige Einnahmen 116,763 fl, und siegreichen Ende fortführen. 357
war: Entschädigung der Krone Oestreich 102,083 fl., zufällige Neustadit, 21. Febr. Nachdem innerhalb der hiesigen
kinnahmen 14.680 fi. 8) Einnahmen für Zwecke des allgemeinen Fortschrittsbartei vielfach das Berlangen nach regelmäßigen und
Unterstützungsvereins für die Hinterlassenen der kb. Staatsdiener moööglichst rasch wiederkehrenden Beiprechungen laut geworden, hat
ind der hicmit verbundenen Töchterkassa 147,8500 fl., und zwar: der Ausschuß des Kantonalvereins gestern die Einführung bon
deheime Raths- und Kanzleitaxen 70,500 fl., Wiltwen. und sog, „Buͤrgerabenden“ veschlossem.Diejelben sollen jeden Donne tsa
eisenfondsbeiträge 77,000 fl. Hienach sind die sämmtlichen tag- vorläusiz in dem zu diesem Zwecke zur; Verfügung gestellten
Staatscinnahmen auf 93,075,959 fl. veranschlagt. — Die Lokale des Hrn. J. Schaaf. stattfinden. Diese Bürgerabende?
Jusgaben für den Staatbaufwand find für ein Jahr baben-vorzüglich den Zwed, in freier Digeussion Fragen des
er 9. Finanzperiode folgendermaßen verauschlagt; 1) Staatsschuid Parteiprogramms zu beleuchten. die Gesinnungsgenossen üder —die
6620,347 fi. 2) Etat des kgl. Haufes und Hofes 8,158.089 politischen und sociclen Tagesfragen auf dem Laufenden zuerhak—
l, und zwar: Permanente Civillisse des Königs 2,350,580 fl. len, überhaupt die Interessen des Fortschrittes im Allgemeinen und
hanagen 635,000 fl., Wittwengehalte 167,340 fl., Peufionen der Partei im Besonderen wahrzunehmen und, wo es noththut,
2,169 fl. 3) Etat des k. Staalsrathes 81,312 fi. und zwar; dafür einzutreten. *
Ulgemeiner Etat 83,772 fl., Landbau Ausgaben 340 fi. 4 Speher, 24. Febr. Nach Anordnung der Kreisregiernnd
biat der Landtagsversammlung und des Landtagarchives 179,446 haben die 32 Districtsräthe der Pfalz die ihnen obligende Land-
b und zwar: AÄllgemeiner Esat 177,840 fl., Landbau⸗Ausgaben Lathswahl in 16 Wahlbegirken am nächsten 8. März vorzunehmen.
„600 flun3) Etat des kgl. Staatministeriums des kgl. Hauses Jeder Bezirk wählt ein Vandrathsmitglied und 1 Ersatzmann.“*
nd des Aeußern3 481,428 fl. und zwar:: Allgemeiner Etat Die von der „Pfalzer Voltsztg.“ in andere Blatter über⸗
7g,428 fle Landbau⸗Ausgaben 2000 fl, 6) Etat des b. Staats zegangene. Mittheilung, daß an alle Bezirksämter des Landes
inseriums der Justiz: 6,144,769 fl. und zwar Allgemeiner Weisung ergangen sein sall. Erhebungen darüber zu pflegen, ob
cdiat 4,061,769 fl, Kosten für Ausuͤbung der —A welche Klagen über das neue Wehrgesetz in den Gemeinden
*0,000 fli, gosten für Strafanstalten 798,000 fl., Landbau- beste hen, ist unbegründet.
lusg. 310,600 fl., Außerordentlicher Aufwand für Durchführung —n uBeplirnm, 23, Febr. Im Reichstage wird übermorgen eine
Tneuen Civilprozeßordnung 225,000 fl. 7) Etat des kgl. Debatte über die deutsche Frage stattfinder. Bei Gelegenheit der
Staatsministeriums des Innern 4,902,800 fl. und zwar: Allge⸗ dritten Lesung des Rechshilfevertrages mit Vaden soll nämlich von
aeiner Etat 1,984, 463 fl, Etat füt Gesundheit 296,839 fl., Eiat der natisnalliberalen Pattei folgende Resolution vorgeschlagen
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        werden: „Der Reichstag erkennt die nationalen Bestrebungen des! Nach einers Ordonnanz destnl. Aph.⸗Gyrichtspräsidente
badischen Volkes und der badischen Regierung an und betrachtet vom 225 Febr. beginuen ydie Schwurgerichtsverhandlungen de
als Ziel dieses Strebens, denubalichst ungesäumten Anschluß Pfalz fut das zweile Cnartat 1870 am 9. Mai I870 unter der
den bestehenden Bund .. APrgidilng desg —5— Appellrathes Theodor Föll. 4
Frankreich Speyen, 22. Febr. Ein Vexein von Liebhabern me
Paris, 20 Hebr. In dem Hüttenwerke von Fourcham⸗ aus Lehrern bestehend. gub vorigen Donnerstag hier eine ¶ dram
bault derursachte das Zerplahen eines Maschinentheiles furchtbare lische Vorstellung zum Besten des zu gründenden Lehrerwaij eustitt—
Verwüstungen. Acht Personen, unter welchen sich der Sohn des wobei 30 fl. I2 kr. vereinnahmt wurden. 3.
Huttenbesi hers befindet, wurden schoeclach verbralunt,Wwobdottig esterer—n Inn Eagrig tnsedhg u be ren, wurde- kine Pistolenduell, da—
serins funfn ihren Brandwundemetegenesind.ẽ—an Der: Pring poischou eineme jungen. Officier und xinem Rechtscaudidaten gester
pon Allurien ist nach Rom abgeteich.a.- Das Gerücht /vor- der ⸗Norgen-frühe n3 Unr— im.ierthale. stattfinden sollte. durch di
baldigen Vertegung des Conciͤs bestanigt fihh Polizei verhindert. die Ursache der Forderung war Beleidigus
Paris, 22. Febr. Gestern ist die Vobunterfuchang? hegen durch denrugülen Zetiel. —
die in Folge der letzlen Straßen⸗Cravalle. verhafteten. Perso nen Konders lgater m. 2. Fehr. In dem Kaffee Kräm
beendet wocden. Von den 444 Personen, welche noch im Gefäng- kreignete sich gestern Abend ein Unfall, der leicht noch schweren
niß der-Sante verhaftet waren, wurden 1931 in Freiheiten gesetzl Folgen hätte haben können, als er / ohnehin hatte. Ein junga
n e e de e We ber le Zunegeuea tecn, Diann hatte aen sechelarstden. Rcwelder bei sitg von dan h
velche über ihr Schicksal zu urtheilen haben. Die Uebrigen, welche Läufe geladen waren. Mitten. in deim vorderen Gast. imine
ines Attentals gegen den Staat, angeklagt sind, werden jur, Gete stehend, zeigte er einem Bekanntet, die Man pirlation des Abschieß n
fängniß zurückgehalten. Umer den hatzleren befindet sich auch das Plötzlich ging ein Schuß los, der den in der Nähe stehenden B
Individuum, weiches von einer Barrikade hexab einen Piftoleuschuß uannten nicht uuhedenklich an der einen Hand verwumdete. D
zfeuerie, und ein anderes, welches mit einer eisernen Stange das Hetroffene fiel zweimal in Onhinacht Ob. oder mit was de
Gewehr, eines Garde de Paris gzerschluge n Revolper geladen war, konnten wir bis jetzt nicht in Erfahrun
Echweiz ean wirehi —— e eeeae neue Iearn
—u —3 Wolksabstiinmumg mit wit geladenen Gewehren mit der größten Vorficht umzugehen, gu
d Dedeghen e dablteid. besuchten öffentlichen Orten damite
ee cree eeetet zern onn in ver gat tiien Gazannut
die Pfarrbesoldungenmicht mehr zu esurichten seiene Von dem albst gesihert 35. sragt soh nitr * de, v pdieStadt —
Zanton: Aargau wurde dem: Bifschvyf von Solothurn anbefohlen, 3 d delche
von Rom underzüglich an— den Sitz jeinet Didzefe zurückzutehren, 5 In Beatterbeig befiudet sich eipe undergans. we che re
ihn wie es in der Motivirusg heißtn die Disesan Kamone eee e re di lenn Gier auegt zat und i
ür Besorgung seiner bischöflichen: Añgelegonheitenurud micht vafür noch sernoahren ehper dy —— When Fitreil
hesolden, daßer in Roim für die Imall baman dee Paphes wirtee Fagut7 unrenr Gewerbes end Landwirthschäfttreibend
orloroen⸗ e e bahcinrwrheni Osipteutzen und Schweden derschrieben.
NRußland.. 7 Virector Renz in Ber lun hat die siamesischen Zwillin
9 Es gahrt in Rußland'an allen Ecden. Auch in den Berge mngagirt; dieselben werden inF den nächfien Tagen zum erfte
werken am Liltai sind Unruhen ausgebrocheun. DerRegierungs Male auftret en; sFe erhälten die üngeheure Gage von 11,60
anzeiger“ sucht die Sache als möglichst heringfugig —A Thaler; monatlich. * 7
läßt in der Etzählung don eineim— blutigen Zusammenstote, der 4 Juz dem Ort eParadies. bei Mie'fesri ß. iin. Großherzo—
en einen Todten — und zpar 34 ten Aufftaundu en, hamens Hante, in der Nähe eines Klosiers eine Kiste mit Geh
die Soldaten sollen keinen Mann verloren haben figuriren. zefunden, welche über sieben Centner schwer gewesen und für cirer
abet daß die Beweguag nich! Ig Zanz gefahrlosist. ergibt sich 32000. Thlt. glie Münen aus dem 15. und 16. Jahrhnudert en
—5 de eeen von zalfein haben soll. Von, diesem Funde erhielt die Haͤlite. die Ke
Fruppenabtheilung aufgab, alle Dörfer eines Rayons, a d Kift 4—8 8
—
Uünruhen sind angeblich dadurch entstanden, daß die Arbeiter aus Ju Grig bu demcinsthen Keihroerveser —2
riner Nummer der „Grubernialzeitung“, die sie um den Preig Johann cein Monument errichtet werden. e
pon 8 Rübel kauften, schließen zu dürfen glaubten, sie seien für 7 Daus im leblen dalinatinischen Feldzuge den Bocchefen nac
die nuchsten 8.Jahre pon allen Abgaben und pom Soldaten- esagte „Ohreuabschneiden“, hat eiem in Wien friedlich bazirender
dienste befreit; daraus ?knmwickelte sich danun eine. Agitation gegen Fechtbruder Veranlassung zu einem drastischen Mittel gegeben, durg
Steuerzahlung und Militärdienst, die endlich zum“ offenen Auf⸗ dvelches er das Mitleid und die Wohlthätigkeit der Bewohner, a
tande führte. deren Thüren er ansprach, zu erhöhen suchte. Er wees nämlit
— ein Fläschchen vor, in welchem sich ein Paar menschliche Ohre
in Spiritus hefanden. Der Betreffende behauptete, die Ohrt
eien ihm in der Bocche di Cattarro, abgeschnitten worden. M
edoch ein Doctor der Medicin ihm eine ansehnliche Gabe unle
der Bedingung versprach, ry möge,ihn die Stelle, wo die Ohrer
gestanden, halsen und die der Mana mit einem schwarzen Tuch
verbunden hatte, näher untersuchen lassen, ergriff der Bettler ei
zünstige Gelegenheit, um davon zu eilen. Es scheint sonach, dui
zie Ohren nicht; —, seine eigenen gewesen sind .
7 Paris, 19. Febr. Baron Nathaniel Rothschild, Schwi
jersohn des unfäugst verstorbeuen Baron James Rothschild, ist beu
Motgens in, Paris verschieden. —
7T. Die Mem⸗eiren des Mörders Troppmann sind'
Haris bereitz in 18. Auflage erschlenen; Beweis, welche Art vor
leltüre dort besonders gesucht st.
7Der wurderlichste Strike spielt in der französischen Stoe
stheims; es feiern nämlich die Polizeideener und Stadtiergean
hen, sie haben den Diensthut mis der Kokarde abgelegt und wollt
hn erst wieder aufsetzen, wenn ihnen die Stadt 15 Centimes Zu
age gibt. Böse Menschon behaupten, der Präsect habe die Strilen
den heimlich aufgeputscht, um die Siadtverwaltung zu ärgern.
7 (Glycerin als Heilmittel aufgesprungener Hände und S
den.) Die „Bad. Gewerbezeitung“ gedenkt der trefflichen Eigen
chaft des Glycerin's, die aufgesprungene Haut äunßerst rasch
Jeilen, überhaupt auch die durch vieles Arbeiten rauh geworder
daut der Hände weich Und glatt zu machen. Das E'ycerin
iußerst bislig, so daß man wohl für 2bis 8 Krenzer schon e
genügende Plenge für obigen Zweck auf längere Zeit erhält. Mi

Berimitisschtess
FSt. Ingbert, 25. Febr. Bis zum heiltigen“ Tage
traten der freiwilligen Feuerwehr folgende Herren als passive Mit—⸗
glieder bei: ge
u Hr. Phil. Gottem anmn senior, He. W. Klein Gas—⸗
meister, Hr. Der cum, Einnehmer, Hr. Kfm Uhel, Hr. Rent—
ner Graffion, Hr. Thierarzt Weig and, Hr.Goft-
man m junior, Hr. J. J.“ Fiack junior, Hr. Großard!
hr. Lejeune, Hr. Apotheker Weisgand, Hr. Mich. Laur
hr:. Heinr. La ur, Hr. Bäcker Joh. Schmelzer, Hr. V
Seiter, Hr. Karl Schanck, Hr. Kim. Sch er pff, Hre Carl
Laurr,⸗Hr. Mich. Th ier y, Hr. Fabrikant Ssch w arz, Hr. Pet—
Dhh ir h, Hr. Adjunct Ssch mittt, Hr. Ehrhar d — Jochum
hr. Louis Beer, Hr. Louis Weeierirch,“ Hr. A Metz, Hr—
J. Hager, Bäcker, Ht. Decan Duy, Hr. Joh. Friedriäcch
Hr. Louis Harth, Hr. Ph. Nlinck, Hr. Ludwig Kling
hr. J. J. Peters, Hr. Pflhug, Fr.LC. Herz Wittib—
br. J. J. Hein rich, Hr. DrKrieger, Hre Bäcker Greß
hr. Jak. Frise drisch, Hr. Jacob Stief, Weinhändler,“ Hr.
rudwig Vogelsang. Hoffentlich folgen auch noch recht Viele.
Abrechnung folgt am Jahresschluß im hiesigen Anzeiger. —
7T St. Ingbert. Auf das im Inseratentheile angekün—
digte Werk: „Die unglücklichen Frauen Heinrichs des Achten von
England und ihr schreckliches Ende auf. dem Blutgerüstei, sowie
den unserm Blatte beigegebenen Prospect hinweisend, erlauben wir
ans darauf aufmerksam zu machen, daß die 8. Prämien, sehr fchön
zusgeführte gruße Lithographieen nach Stahlstichen, in der Red
d. Bl. eingesehen werden können. Die Red.! n
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        egrreibt einige Tropfen davon über die Haut (am besten Abends lichen Werke producirten 12,274 490. Clr., was einen, Geldwerth
emn Edlafenoehen). wache zwei Tagenit su—deft Ragel pie yfi. Prjbrungsotte von Nsag os beier
Anng vollendet. Das reine Giycerir ist wasserbesl sedoch vig — J
schmeckt rein düß, kann ohne Gefahr genossen. werden hge J— enstesnachtichten.
Zucker ersetzenß vas beim Einreiben wunder Skellsusentsteheüde!“ Died triedigle prot. Pfapritelle Zit Lachen. Decan 433. Nenstad
zende Gefühl geht rasch vorübert ια. α an der Haardt, Zist dem isherĩigenn Pfarret, Deran und· Districtg
p ιι ιααα — D—— wylinshector, in Landau- WValentin Fteischnaun⸗ perliehen und de
— aib· Pfgrrei ESchönau. Bzirtzapitgz Pitnnsens demWeiesrer
BVolkom irthschaft Handel und Verkehr.. dudhig Brockschläger, Pfarrde rwefer litte Obevndorf —A
— — e dirchheimboländei. bertraͤgen pyrden 2HPerLyeculeund Gynt
Ber dem Berqwerks⸗Hütten und! Selinenbekrichd ijur Katjern! asittlrecipt Joseph Fischer und der Rectot des Necgynm cung
naren am Schlusse des Jahres 1868 7831 Alrbeitertn werwendet, dehurich Faber in Speer sind zu ordentli ben Mitzliedern, Pit
denen 3691, . den Gruben,. 362831 in. den, Hütten. und S„chuslehrerseminarinspectoten geistlichere Kathinn Konrade Retither
7 in den Saünen beschäftigt waren. Die An abl der Gesanimt- n Sveyer und Zarl Andree hu Kaiserslauteriaber! zu. Ersage
e betrug 3765. worunter 469 Gruben (mit Einschl uß. vpu.Ad nännern des Kreisscholaͤrchates ver Pfatz in widerruflicheren WSeils
wäschen), 103 Hütten und 5 Salinen waren. Die sämmt ernanunt worden ν“
—
ry —V * —VA 2324 *4 * — 7*
Güterverstejgerung. Häuserversteigerung.
7 —ᷣ Fastnacht * 28. Februnar
Fastnacht⸗ Montag den 28. I. Mts-, des Nachmittags prätis4 Utzr zu d e — eie
ert, in der Behausung des Hr. Joh. Adam Beck, läßt C. M. — u k.in St. Ingbert, jeine —* leih erien
jmmitlichen Liegenschaften St. Ingberter Bannes, auf Gjährige Zahlungstermine öffentlich in * den Eat dnveh Lautzcfassen Johonn
zgenthum“ versteigern, nämlich: 7 — n Dnn e 38*
e 307. 70 Decimalen edet) Oh Ruthcu Acherland im Rod, einerseits G. Best 8 inegee n ae
anderseits F. J. Schwartz. * etme
ꝛ Decimolen doer 170 Ruthen Ackerland im Rod, einseits M. Beer e eeerere
andeseits J Hager Erben. Dieses Stück wird in zwei Theilen verteigert, uden * —3 anf⸗ ange“ Zahler.
der Theil uͤnks der Straße 5.Ruthen und der Theil rechts der Straße nen eanne —
105 Ruthen enthaltend. ae aee —— ird
Ins.er im Roth 17 Decimalen oder 25 Ruthen, einseits M. Alein, ee et wird
anderseits der Heuweg. .4 in zwei Theilenn abgegeven.
—B— ——— Rod. zusaͤunnen 164 Behßlincden oder 224 —V—— ——— —
Ruthen, einseits M. Klein, anderseits Jos. Buhmann, „Dieser Acker. wird 5558 ug Eimdvelssei in
in 3.Theilen verstei ert; dex Theil Unks der Straßze pust 4) nthen. der Ha is X et ge g.
Theil xechts der Straͤße in zwei gleichen Shrilen, Jeder miit 90 Ruthen. ** di Dienglag de q Maͤctsro,
87 Adei im Rod n7. Dezimalen' vdernhe Ralhen, einjeits taee ühen der Behanjung des
Ernit Conrad. j Heiurich Schinitt, dassen —die
360, 88, 8680 2 Asex anft det Dilmesflur, 204 Dezimalen oder 280 Win ern —8 eie
Ruthen, einseits Johann ESchwarte ee Andreas Friedr ich. Dieser heene Imeb O g nd Maadaleng
Acker wird in dret glejchen Theilen versteigertäne eeheeie e eee
2027, 28, 29. —3 Antelsberg. 8369. Dezimalenoder 316 Ruthen, — henwuch zn 36 genthun
einjeits Joh. Hoffmaun, anderseits Weg und, Ahnugg« Dieser Acker wirb eee Awdelstd ciges Wohnhaus mit Zuge-
in fünf gleichen Theilen versteigert; Mait . 9 hör im Hirlench neben Jakob Müller und
3336, 37. Acker in der Pfuhlwies, 160 Dezimalen oder 214 Rulthen, utolans Presimnun. ——6
inseits der Weg, anderseits C. Ull. — — RNtnne Gafrn in den Großgärlen
3459. *Acker lnksin den Seien, 54 Decime len· eder S0, Rihhen. einseits e u und Franz —*
Pichael Paul, anderseits Joh. Wagner. » — itni . J
3218 und 42.- Acker, rechts in den. Seien. 140 Dezimalen oder 199 Plan⸗ Ne. 14107. *340 Dee.Acker, rechts
Zuthen, einsrits Heinr. Holzet, auderseits G. Jung!“ Diesert Agder Wwird der Kahehe, uedeah Georg Jatob Schmelser
n zwei glächen. Theilen versteigert. , 5 v 3 7d Jakob Schmelzer. —8
32153. Acet rechts Lin den Seten.“ 34, Dezint alen oder 46. Ruthen, Planmt. Nz2s Dec. Acder allda—
inseitz G. F. Hager anderseits Fitutery: h e ebeu Franz NPayet Wittib und. Johann,
2829, 30. Acker“auf der Meß. 57 Dezimalen oder 80 Ruthen,Gnseits ——— ια eιι ινοαανα
nest, Bergmann, anderseits Wtib. Hellenthal. „Daven, wird für, sich ver— glau Nr. iroιν Dec. Ader in der
teigert der Theil, welcher zwischen der Straße und der Eisenbahn liegt, ainen Ahnung Anph oeglar bent
ann der Theil von den Parallelwege biß uc Ahmng. 742541) ßhupp —V —
2824. Acker auf der Meß, 62. Dezimglen oder 98 Ruthen. einfeits Joh— J nt Se ⸗ u J
Jos. Heinrich. ———— . — J 4: Vorn, tgl. Rotat.
2813, 28182. Acker auf der Meß, IãtBezimalen oder — .. — —
inseits J. A. Feichtner, auderseits 8 Bogetsaug: Dieser Acker ist an der L t t
Straße doh Meter breit. uf * e7, ichi on.
699 2703. Acker in der Dreispitz, 338 Dezimalen pder 717 Ruthen, Samstag, den 12. März 1870, det
inseits F. J. Ehrhard, anderseits Busch Erben. Dieser Acker, wird in vahmittags um 4 Ubr, zu St. Ingbert,
icht gleichen Theilen versteigert, wird demnach jeder Cheu MRuthen enhalten. gder Behausung des Holzhändlers Adam
3014. Acker auf Mühlenthal, 34 Dezimaleuoder 52 Ruthen, einseits geck, lassen die Ldithoec, Kinder und Erben
deinr. Schmitt, anderseits Aposlonia Zimmermann Wiß. ees in St. Jagbert wohnhaft gewesenen
3040 — 45. Acker auf Mühlenthal, 366 Dezimalen oder 488 Ruthen, ind'verlebten⸗pensionirten Bergmannes
inseits J. G. Waguer, anderseits C. Groß. Dieser Bcker wird in füuf ehann Seieg wart der Abtheilum
Theilen bersteigert. Der Theil rechts der Sttnsze inn zwei, der Theil links Hegen öffentlich in Eigenthum versteigern:
zer Straße in drei Theilen. —V 277 Deca Fläche, „euthaltend, ein
3050. Acker auf Muühlenthal, 102 Dezimälen oder 145 Ruksen, einseits Vohnhaus mn Keller, ein neu erbauter
Undreas Friedrich, anderseits J. Beex —X Dieser Acker wird in zwei Stall und Hoftum,' Pflanzgarten und
Theilen versteigert. 3lckerland, gelegen zur St. Inabert in den
299412. Acker in der Lehmkaut, 120 Dezimalen oder 160 Ruthen, dodelsgärten, ijeben Lodtuecht Peter Redel
3.e Genl uüßert 445 5c7 inete
ainseits C. Groß, anderseits J. J. Hrinvich e α und Georg Mullet.
2942. Acker auf der Krumflur. 360 Dezimalen. oder 75 Ruthen, eiunseits EGGorn, Igl, Notar.
Franz Theobald, anderseits Müller Jos. Wtb. —— —
1503 — 45083,5. Wies auf der Spick, 96 Dezʒimalen pder 128 Ruthen, eau hühner und
einseits L. Schmelzer Erben, anderseits J. Uhl Kaufmann. Diefe Wieft auhahne ind
zesteht aus zwei Beeten und wird jedes für sich versteigerf.3 dbertaufen bei
O20, 1020 1021, 1021153. Wieg, die Hirtenwiese, 305 Dezimalen, Johann Nikoetaus Brerit; Omdler
19 Ruthen mihal tend, wird in acht glächen Theilen veisteigerte n e! in Ensheim.-

XM e—

—

—
—
        <pb n="128" />
        *—

Ludwig Koohs
FichtennadelAether
wirksamstes Pittel gegen Glieder⸗
reißen Gicht, rheumatische
FKopf, und Zahnschmerzen,
Nervenschwäche, Kreuz und
Brustschmerzen, das Jedem
der mit diesen Üebeln behaftet ist,
bestens empfohlen werden kann.
Jeder Flasche ist eine Gebrouchs⸗
anweisung beigegeben. Stets echt
zu haben per Flasche 4 27 kr. bei
J. J. PReters,
St. Ingbert.

— — — »VUn
An unsere schönen Leserinnen! Der heutigen Nummer
unse res in den weitesten Kreisen gelesenen und beliebten Organs liegt bei:
ein farbiger und illustrirter Prospeet zu dem von den Leserinnen, Ma ria
Starfs“ bereits seit Jahren mit größter Spannung erwarteten Werke:
Die unglücklichen Frauen Heinrichs des Achten von Eng-
land und ihr schreckliches Ende auf dem Blutgerüst.
Histori sch romantische Geschichte duis der Zeit vor) Maria Stuaͤrt von Erns
Pita wall. Auf diesen Prospeet machen wir unsere schönen
Leserin nen ganz besonders aufmerksam. —VV————
. Die Erpeditiondieses Blattes.“
13313 *

— *—
——

—E——
—2
Lastnacht Sonntag.
musit—

Ein“ unmöblirtes Zimmer
in der Unterstadtu wird zu, mie⸗
hen gesucht. Nähcre Auskunft in der
Exped, de Bl.n J

Vx
Rontag

—
Für— bevorstehe nde — ED —
empfehlende Erinnerung
Lrodene und gewässerte
Stockss cho-
dohono Voll Agringe
Frische Curonen.
Magcaro ,
—5 154
Bamboerger 2wetsoben.
die Matekialwaaterhandlung von
Fritz Panzerbieter

4 urue —ãA— —

bei Georg Jung.
Entrée zur Freimusik 30 kr. zum Ball 534 kEr.

4 * —ER — * — J
„ilezn e oafe (Fallsucht)
heilt brieflich der Specialarzt ihr Epilepsie Doct or O. Lillisen
in Berlin, Mittelstraße 6. — Vereits über Hundert geheilt.
* Cbocoladenfabrik Franz Stollwerck &amp; Söhne J
in Köln a. Rh. —
Bedentendstes Etablissement des preußischen Staates. — 4
J Prämiirt wegen Reellität und Preiswürdigkeit. Ver 88
J treten“in“ allen Städten des Conkinents. — Man —,
2— wolle Siegel und Fabrikmarke beachten.
7 eeer d d—

Zeidenhüte
(Cylinder),
Façon“ 1870, soeben
eingetroffen bei —
Herm. Fischer.

— —
CGoncert

Frucht⸗ Brod · Fleisch⸗ Preist
der Stadt Homburg vom 23. Februn
Weizen 5fl. 44 kr Korn 4fl 1560
Spelz 3. 40 ir. Spehtein — 1.
kx. Gerste, Zreihige — fl. — kr. Gen
Areihige — fl. — kr. Mischfrucht —
— fkr. Hafer 3 fl. 30 kr. Erbsen —
— kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken-
J. — kr. Kartoffeln 1 sl. Weißbrod
Rar. — kr. Kornbrod 3 Kgr 21
ditto 2 Kgr. 14 kr. ditto 1Kgr.
Gemischtbrod 3 Kgr. — kr. Das
Weck 9 Lth. 2kr. Ochsenfleisch das
— kr. Käühfleisch 1 Qu. 14 tr. 2
12 kr. Kalbfleisch 12 kr. Haumellleisch
kr. Schweiuefleisch 1I6 kr. Butter das d
30 tx.

Heute Samstag in der Stief'schen
Wirthschaft, Abends 7 2 Uhr der Klavier⸗
und Zithervirtusin Emilie Eil aus
Budweeis und des Komikers P. Rieder
aus München.

—35 — 1*
Es hat sich am Montag ein

schwarzer kurzhaariger Hüh—
nerhund auf den Namen Nero hörend
verlausen, wer denselben der Redactisn
dieses Vlattes zurückbbringt, bekommt eine
angem ssene Belrhnung; vor Ankauf wird
zewarnt.

Morgen Sonntag 2 große
Goncerte:—
In dem' Julius Grewenig'schen
Lokale, Nachmittags von 3 Uhr ab. —
In der Weinstube des Ht. E. Appre⸗
deris von “37 Uhr ab.“

Fastnacht Sonn⸗ — —
ag u. Montag vbdastnacht Montag
Frei- 00ondert:—
A vder Mayer'schen Brauerei von Nadh
. bein! mittags 4 Ubr ab.

c. Weirich.

Saltnacht...
Sonntag und Monta .5
Freimn fit
e e von 33/2, Uhrab⸗·
bei Joh. Hofmann.

— M

—— —

—
J un Sonntaq; und Montaq

Frankfurter Börse
vom 24. Februar. 1870.
Seldsorten.

Preußische Kussenscheine .. fh. 1 447
Preußische Friedrichsdor. .9 5361/-6
vistoleen.. 698 4547
ollandische 10 fl. Stückee 83340
ODucaten... .7 535-37
20Francs-⸗Stücke232209440
knglische Souvereigngs1134- 3538
Bold per Zollpfund fenn.., — —
Lochhaltiges Silber per Zollpfund — —
Ddollars in Gold 227-24

—— J — 2* * ß
— —
ne i bei Veter Schweitzer
—VV caufm Ooschen.) wr—
—E— und Faslnacht Montag
Altbayerische Leberknödel
bdei, P. J. Schwarz.

Ein anständiget junger Mann
wsucht Kost unnd Logis, Näheres
in der Exbed. d Blalttez,
RXebaltion Druck und Verlag von F. .. Te⸗wet in St. Ingbert. 2 —

A—
        <pb n="129" />
        m — — —— eßñ—w7t —

.
* —
—
—8
.* * 5
— B ——
der St. Ingberter Anteiger (und das mil dem Haupiblatte verbundene Unlerhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerdinge⸗ und Sonnfage⸗
ttemmer) erscheint wöchentlich wi.e r m al: Dienstag, Donnerstag, Samsstag und Sonn'tag. Abonnementspreis vtertellãhrin 42 Krzr. ere
42 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krar. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. Wez
— — — E E 2 —* * — h 4 * 1 —
M 33. —. ESonntag, den 27. Februar 170.
— — — — —— ————— — —— —
DDeutfchland.

Muünchen, 23. Febr.: Nach dem alten Sprichwoti, „was
ange mührt, wird gut“ wüßte, der Grsetzentwurf bezüglich der
daxen und Stempet, zw dessen Bearbeitung sehr viel Zeit ver—
vendet wurde, sehr gut werden; allein das, was wir über den
enswurf vernehmen, ist der Art, daß das erwähute Sprichwort,
jer nicht zutreffen wird. Der Entwurf soll nämilich die Taxen!
ehr hoch gegriffen haben, so hoch, daß an eine Annahme desselben
neder Kammor kaum zu denken sein dürfte, wenn derselbe nicht
och bei den bevorstehenden Schlußberathungen im Justzministe
jum sehr wesentlich modificirt werden follie, Bei vieser Geldfrage
eerden die Ansichten in der Kammer der Abgeordneten im Allge
neinen kaum sehr weit auseiander gehen. Der Gesetzentwurf he—
ieht aus 191 Urtikeln und ist demselben ein sehr ümfangreicher
dars für die Thaxen beigegeben.

Mäünmchen, 23. Febr. In dem Budget für die Jahre
1870 unde 1871 ist bei den Einnahmen an Walzaufschlagsgefäslen
iür die Pfalz eiue. solche mit 2309. 000 fl. eingesetzt;“ nach den,
isher gelinden Rormativen hatte die Pfalz eine Pauschalsumme
vn 100,000 fl., welche durch Steuerbeischlag gedeckt wurde, zu
aahlen, und entzifferten sich sonach in Zutunft 130,000 fl. mehr

München, 24. Fehr. Im Budget der X. Finauzperiode
indet sich eine, Positisn von 2180 fl. behuss Errichtung eines
ritlen Gymnasiums in der Pfalz und zwar zu Kaiserslautern
für die. Universitat Würzburg ist ein. außerordentlicher Zuschuß
—D D— —

In den nächsten Tagen steht; das k. Reskript zu erwarten
durch welches die Dauer des Landiages auf weitere zwei Monat
oerlaͤngert wird.

Rümchen, 24. Febr. Der bayerische Volksschullehrervereu

at in Betreff der Verbesserung der materiellen Lage der Vehrer
ip, den deutschen Schulen Bayerns eine Vorstellung an die Kammer
xr, Abgeoroneten eingereicht, welche dex UÄbgeordnete Lehrer Sittig
us Bayreuth sich angreignet hat und welche mit einer Modification
us Leßteren also lautet? „Es sei eine Ergänzung des Schul—
ntationsgesetzes vom Jahre 1861 in der Weise vorzunehmen, baß
et. Anfangsgehalt A, der definjtipen Lehrar in der 1. Klasse und
d Orten bis zu 800 Einwohnern nauf 500 fl. und 50 fl.
Bohnuugsentschädigung, 2. Klasse und in Orten bis zu 22300
änwohnern auf 550 fl. 50 fl. Wohnungsentschädigung, 3. Klasse
und in Orten bis zu 10,000 Einwohnern auf 600 fl. und 75 fl.
Bohnungsentschäödigung und in der 4. Klasse und in Orten
in uber 10,000 Einwohnern auf 650 fl. und 100 fl. Woh⸗
Angsentschadigung sestgestellt werde. — Der Meßnerdienst sei vom
huldienste zu rennen, eventuell die Bezüge aus niedern Kirchen⸗
asten seien in den Congruaigehalt nicht einzurechnen. Zugleich
an aus Staatsmitteln Alterszulagen im Max malbeirag von!
*0 fl. und zwar in Quinquennien à 50 fl. zu dewilligen. Die
derechnung der Allerszulagen beginne 10 Jahre nach dem Austritte
vs dem Seminaxe, B3. Für die Schulverweser sei ein Gehalt
zustellen in 1. Klasse zu. 300 fl. und 25 sl. Wohnungsent—
—V 2. Klasse zu 325 fs. und 25 fl. Wohnungsentschadigung
Wisse zu 359 fl. und 38 fl. Wohnungsentschädigung, 4. Klasfe
175 fl. und od fl. Wohnungsentschädigung, und ebenso aus
ntralfonds fünf Quinquennial⸗Alterszulagen von je 25 fl.
hür die Schulgehilfen werde ein Gehall ausgeworfen in 1.
n. 2 Klasse von jährlich 250 fl. und in 83. und' 4. Klasse von
rlich 300 fl. Zugleich sei denselben ein von der Schulgemeinde
beschaffendes heizbarcs Fimmer anzuweisen. D. Der Vinderbelrag
Its densionirten Lehrers gehe nicht unter 450 fl. jährlich herab
Außer den Bezügen aus den bestehenden Kreiswittwentessen
n aus Staatskafsen noch zu verabreichen für eint Lehrerswittwe
tlich 60 fl., für eine einfache Waise 15 fl, und sur diu
odelweise 20 ft.

Die „Augsb. Abendztg.“ veröffentlicht folgende Erklärung:
eRöffentliche Blaͤtter haben Ihre Mittheilung aus München

Megebri daß „ein angesehener Gelehrler“ in einer Bnicks—

bersammlung der Forischrittsparlei Aulaß genommen, den Entjchluß
Sr. Mai. des Königs kund zu geben, sich unter keinen, Umständen
von den Herzen welche sich zur Zeit Patrioten“ nennen, meistern
zu lassen“ c. ꝛc. auf mich bezogen. Ich erkläre hiemit daß ich
weder von Sr. Maj. ein derartiges Wort gehört, noch Allerhöchst
demselben in den Mund gelegt habe. München, 24. Fehr.
1870. Dr. Ernst Förster.
— Franukreich.

Paris, 24. Febr. Boulevardrente von gestern Abend
78.90. Matt, angeboten wegen des Gerüchtes, es sei eine franzo⸗
äsche Note nach Berlin bezüglich des Prager Friedens abgegangen.

Italien.

Rorm, 19. Febr. Die größter jetzt auf dem Tapet befind⸗
iche Neuigkeit aus der vatikanischert Airig ist wohl diese, daß hier
jeit Kurzem ein kleines Häuflein von Bischöfen existirt, wolches fest
enischlossen ist, mit Eclat ais dem Konzil auszutreten, meum das
bereits seit längerer Zeit auswärtigen Blättern kolportirte Ges
ücht eine volle Wahrheit Gerden soll, daß die Opposttionsmitglieder
lünftighin gar nicht mehr in der Verjammlung, reden dücftenz
sondern ihre von der Kurie abweichenden Meinuttgen nur schriftlich
zu überreichen sind. Es ist eine böse Zect, wenn schan gaur diẽ
Bischöfe aufangen, Strike zu machen. — Das oöfficielle Blatt be⸗
nüht sich, diese höchst fatale Neuigkeit des Massenaustritts der
iberseeischen und orientalischen Bischöfe unter möglichst plausibler
korm unter die Leute zu bringen und sagt, daß der Wunsch der⸗
selben, abeeisen zu dürfen, von der Commifion der Eutjf huldigungen
— doelle escusazioni* —Irtiflich geprüft und von der General-
Kengregation als begründet anerfünnt wurde. Sie könnten atss
in ihre Diözesen unbehindert zurückkehren, nut müsse dieser Be—
ichluß noch früherdem heil. Vater zur Venehmigung vorgelegt
werden. 6R. fr. Pr.)

Amoe⸗rika.

Die Legislatur des Mormonenstaates Utah hat ant 7. ds.
ꝛin Gefetz genehmigt, welch's den Frauen Stimurechte verleiht. Es
stausgerechnet worden, daß auf Grund dieses Gesetzes 25,000
Frauen stimmberechtigt sind, eine Zahl, welche die der mannlichen
Vühler im Staate bedeutend üdberfleiat.

Vermischte s.

Die große Bedeutung und Nützlichkeit, welche ein geord⸗
netes Feuerlöschwesen durch richtig organisirte Feuerwehren hat
uud der weitere Umstand, daß wohl die Stadte und Märkte, nicht
aber die Landgemeinden in Bayern bisher vestrebt waren, ihre
Feuerlosch Einrichtungen nach uns nach zu verdollkojmnmnen, deran
laßte das Generalcomite des landwirtuschaftlichen Vereins, die
Bezirkscomite auf die Wichtigkeit ordentlicher Fruerlöschansalten
aufmerlsam zu machen. Zagleich wurde diesen die Zeitung für
Feueclsschwesen“ und ein Werkchen des Jospektor L. Jung „das
Feuerlöschwesen in Markt und Landgemeinden“ empföhlen.“

Das Kohlenbergwerk Morfa in Süd Wales war wieder
rinmal der Schanup'atz einer entsetzlichhen Expission und zwar dies
nal einer von schlagenden Wettern, wobei eiwa zehn Bergleute,
die zum Auffuchen zer Leichen ihrer bei der jüngsten Palverexplosion
derunglückten Kameraden, in die Tiefe hinabgestiegen warea, ent⸗
veder getödiet oder schwer verletzt wurden.

fAus Rußlaud, 19. Fedr. Die Cholera gewinnt krotz
zer strengen Winterkälte im Innern Rußlands eine Wweitere Ver—
zreitung und ist nach den letzten Nachrichten bereits bis zum
Bonvernement Tula vorgedrungen.

Ernstgemeinter Heirathgantrag.) In einem
ungarischen Blatt lesen wir folgenden Heirathsanträg, der Wort
für Wort lautet: Ich bin der Popi und meine Schrester heißt
stetti. Die gütige Natur hat uns mit allen weiblichen Keizen
geschmickt. Beide sind wir beim National Theater eugagirt, ich
us Ghoristin, Netti als Ballettänzerin. Wir sind noch ganz
unverdorben, besonders eben die Netti; die ist noch immer der
        <pb n="130" />
        Meinung, daß ein Mädchen einen Schnurrbart bekommt
wenn sie von einem Manne geküßt wird; das ist aber
nicht wahr, besonders wenn der Mann noch leinen Schnurrbart hat
Wenn Jemand glaubt, daß wir Solche sind, so täuscht er sich
und kann darüber sich bei der Logenschließerin Frau Kovacs zu
jeder Stunde Aufklärung verschaffen. Wir wollen blos heirathen:
erstens, weil es den Vorschriften der Religion gemäß die Pflicht
rines jeden Mädchens ist; zweitens, weil für uns schon Zeit dazu
ist, befonders für die Netti; wer also eine oder zwei Frauen will.
ver melde sich — Pesth (folgt die Adresse.)

p Eine 57jährige Jungfrauin Monroe, Mi—
chigan, verklagte kürzlich einen Jüngling von 20 Sommern auf
Erfüllung seines Eheversprechens, welches er ihr unter der Be⸗
dinguag gegeben hatte, daß sie ihm einen neuen Anzug kaufe
Sie hatte die Bedingung erfüllt, und der schüchterne Liebende
konnte sich den so stürmisch angebotenen Rosenfesseln nicht länger
entziehen, denn der Richter gab auf der Stelle, mit echt ameri⸗
—E
nachdem nur noch vorher die erröthende junge Braut ihre Eile
damit entschuldigt hatte, daß sie Jemanden nöthig habe, um —
ihr Holz zu sägen!

In Chicago wird gegenwärtig eine Art äußerst kon sisten
ten Papiers fabrizirt, das zu Bauzwecken verwendet wird und desser
Nützüchkeit sich bereits erprobt hat. Ein Haus von 220 Länge
160 Breite und 14* Höhe kann damit an der Anßenseite für den
Betrag von 9 Dollors bekleidet werden; ein solches von 360 Länge

22 Breite und 200 Höhe für den Betrag von 20 Dollars.
Verwendung dieses Papiers kann zu jeder Jahreszeit stattfinde—
und erfolgt mit äaußersier Schnelligkeit. Dasselbe soll insbesondu—
gegen Feuchtigkeit und das Benagen von Ungejiefer fichern un
sich als einen ausgezeichneten Nichtleiter don Hitze erweisen, weß
halb es die Wohnungen im Winter warm und im Som mer kir
erhalt. Auch im Innern der Gebäude wird es statt des Mauen
hewurfs und der Tünche gebraucht.
Bol kswirthschaft Handel nuund Verkehr.
Wie wir hören, beabsichtigt die Norddeutsche Packet-Beförden
ungs⸗Gesellschaft zu Berlin, welche in Norddeutschland bereits m
gutem Erfolge arbeitet, ihr Geschäft auch auf ganz Süddeutschlan—
auszudehnen. Die Organisation ist bereits fast vollendet und so
das Annehmegeschäft ehestens eröffnet werden. Diese Gesellichaf
befördert Pakete jeder Urt nach allen Orten Deutschlands zu einen
circa 25pCt. niedrigen Portosatze wie jener der Post, ertheil
unentgeldlich Einlieferungsscheine über alle ihr übergebene Send
ungen und haftet mit einem Grundkapital von 500 000 Thlr. un
einer Versicherungspolice über 50 Millionen Thaler in demseld
Maße wie die Post. — Da die Gesellschaft dem Publikum auße
dem noch manche Annehmlichkeiten und Vortheile bietet, dürfte
wohl namentlich von der Geichäftswelt freudig begrüßt werden
daß dieselbe in Bälde ins Leben tritt.

—* 3 13. Plan-⸗Nr. 4579. 85 Dec. Acker im
Licitatio n. Wohmbacherweiher, neben Johann Schwar
Dienstag den 1. März 1870, des Nach⸗ und Georg Feichtner.
nittags um 1 Uhr, zu St. Ingbert. in der 14. Plan-Nr. 4663. 35 Dec. Wiese am
Behausung des Seifensieders Schmitt, lassen iangen Stein, neben Johann Wedler von
Georg Franz Hager. Fuhr⸗ und Ackers, Spiesen und Peter Haud.
Fann, von hier, und dessen mit seiner Allle diese Immobilien St Ingberter
verlebten II. vern Elisabetha geb. Bannes.
Wachs erzeugten seinder der Abtheiluns
Pegen offentuch in Eigenthum versteigern: Horn, kgl. Notar.
J. PlamNRr. 124. 10 Dec. Fläche, ent⸗
haltend ein Wohnhaus, Scheuer, Stall und
bofraum, Gebaude Nr. 7.
Plan⸗Nr. 125,9 Dec. Planzgarten und
Plau⸗Rr. 4181. 1 Tagwerk 4 Dec.
ucker, diese 3 Item ein Ganzes bildeud
and gelegen zu St. Ingbert, in der vor⸗
deren Hobelsahnung, hievon: die unabge⸗
theilte von Jacob Dümont ersteigte Hälfte.
2. Plan⸗Rr. 2176. 86 Dec. Acker in
der obersten Gehnbach, neben Franz Fichte⸗
und Wöð.selbst.
3. Plan-Nr. 3994. und 3995. 1 Tag
werk 19 Dec. Acker hinter Hobels, neben
Johann Uhl uild Johann Hoffmann.
L. PlanNr. 3212. und 8213. 60 Dec.
uder rechtz in den Seyen, neben Carl
Custer und Bernhard August.
5. Plan⸗Rr. 4366 und 4367. 2 Taꝗ
wert 10 Dec. Acker im Rod, neben Ge—
drüder Grell und väterlichem Erb⸗Guse.
6. Plan-Nr. 4376. 62 Dec. Acker allda,
neben Johann Joseph Buhmann und Sattler
Fiack.

—PD
——

Seidenhütt

(Cylinder)
Façon 1870, soen
eingetroffen bei
Herm. Fische

Fastnacht.
Sonntag und Montag
Freimusikfk
von Z Uhr ab
bei Joh. Hofma un
Mainz, den 25. Februar.

(Fruchtpreise.) Weißmehl das *
er à 140 Pfund — fl. — kr. — *
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (2
Pfd.) 10 fl. 37 kr. bis 11 fl. —
Korn (180 Pfd.) 8fl. 35 kr.bis 8fl. 40
Gerste (160 Pfd.) 9 fl. 15 kr. bie
fl. 30 ke. Hafer (120 Pfd.) 4 fl. 4
bis — fi. — kr.
Für bevborstehende Fastnacht bringt
empfehlende Erinnerung
Trockene und gewässer te
Stoclasiso heo,
dohône Voll Häringe
Frische Citronen,
Haccaromnã,
Bamboerger Zwetschen

Dorms, den 25. Februar.

Wir notiren heute: Weizen 11ufl. It
bis 11 fl. 20 ktr. Roggen 8 fl. 36
bis 8 fl. 40 kr. Gerste 9 fl. —
bis 9 fl. 10 kr. per 100 Kilo H.
4 fl. 830 kr. bis 5fl. — kr. per 60
Mehl per Partie O fl. 15 kr. bis
20 kr. Roggenmehl — fl. — kr.bis —
— kr. Roggenvorschuß 9fl. — hr.
9 fl. 10 kr. Weizenvorschuß 13 fl.-
bis 13 fl. 15 kr. Blumenmehl. — fl.-
bis — fl. — kr. per 70 Kilo.,
— fll. — kr. bis — fl. — kr. per
Kilo. Rüböl ohne Faß 23 fl. 45 fr.
24 fl. — kr. Leinöl ohne Faß —
— kr. bis — fl. — kr. Mohnöl ohne;
— fll. — kr. bis — fl. — tr.
50 Kils. Repskuchen — fl. — kr.
— fll. — kr. Branntwein — fl. —
bis — fl. — kr.

7. Plan-⸗Nr. 4025. 1 Tagwerl 62
Dec. Acker hinter Hobels, neben Georg
seiefer und Heinrich Reitelstürz.

8. Plan-Nr. 2990. 1 Tagwerk 11
Dec. Acker obee der Lehmlaut, neben
Bernhard August und Peter Schmitt.

9. Plan⸗Ni. 208002 und 2080
186 Dec. Acker und Wiese in der Gehn⸗
bach, neben Wo. selbst und Sattler Fiad
10. Plan-Nr. 852. 62 Dec. Acker im Dil
mesflur, neben Johann Joseph Reiter und
Johann Schmitt.

II Plan⸗Nr. 44921/43. 31,5 Dec. Wiese
im Allment, neben Jacob Müller und
Wo. selbst. æ

12. Plan⸗-Rr. 3176. 1 Tagwerk 15
Dec. Acker am Schaflopf, neben Johann
König.

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die Materialwaarerhandlung von
Fritz Panzerbieter.

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l J 9 Uhae —— Ii u uis D84 2530 51 — — i5120 quuioskiu »“!
, ag hat tt x hev e Gnd ditß mill venl Haupidlatte werbundene uUnterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Vonnerqiggke und Sonntags-
uwger) — —V——— a 1: Dllendba n D om nie r duz1 Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krure ode
Silberatzo Anzeigen werden mit 81Krzr!die wreispaltige Zeile Blatischrift oder Kercif Raum derchnet.
———————,,,,,, — —— — — — —
134 ι ““ — —— den 7 März ——— 1870
— — — —

—— ———— αι BPuinu
Deutschland.

Iiantsum —,ν ι rron uν 43
mnahregeltem an den Wirihstafel nchereingehende Erwiderung ves
Dicthã ·liefert. den Bemeis. Nas cꝑitrex. und. die ubrigen Gaste
— ⏑⏑⏑—— aj 2 I and⸗
— ————— daubte 7?
—7 virhafirrLunde Ian in dem Augenblice rals
—E dag Vhy deschloß LeinesuVadensui gewliltsamernun Weih⸗
zbdrehen wollte⸗ Naun detn wackerc Bator⸗siehht micht rallei nune Im
PWiem⸗ hicti nach der Woeh dieser Tagen ein Juhjus Angera
neier Frhr. v. Skebuberg die Wohnung des Schuldieners Karl
Hruber mittelst Brechiustrumẽnten; gestfart gud aus ein erz Kasten
Bretseg:nt Werthrvon 2001. gestahletme Frhr. v. Steinberg
stz23 Jahre alt und hat bereits,in —* ee ere Wohnung
D Serstahl derüdt, uαοαανι

Fan 26. Feheugr iß Iun Helliggeistspitat
Nonne A e — —

fDer berühmte Dechat⸗Fwift machtg — den RPorsgtag,
egoe i cn zice —7 wit in
solchet Weise, daß jeher Schöne gihr igIfssst Jocueun sollte.
Dyrsc niht engeh ne uem
I dod Chahlt wyrde Whrgeln auch ulg.e hra productiv sich
crwesen — — —
pinus Meech an bfenx gerhel: Laxenberg.Poird da furcht⸗
Jare Unglück gemeldet, daͤß — Nnaben, wovon
drei· derselben· Familie sang hoͤran⸗e heim Shtöttsthhuühlanfen auf
nent dortigem jCanale Fernnken sindur Neun Kuüaben wurden
— —— die thrigen ¶ waren uanter dem Edse
oerjchwunden e ie 5 J
S1 fumas Phriser/ dn ln e relitaiau Jolgeude atistische
Kufbellung, vom neuen Seih epraferten gegeben uͤber aie Nusgaben,
welche der jüngste große Ball im Hotel' ve Bille zur- Folger hehabt
sat. Von den Eingelhadenen waren,9500 I erz,
aämlich 3300 Damen and 6000 Hexren. Die Kosten der ojleite
der Damen betragen: Rleibertnumit ——8
—A
da Dondichuht 10. obd Fr Sasche 25.000 gen. Waschs Suud
—A 26 Ir tzo Comfunr, iind Parsumerie 15000
Frc der Herfen* Aevschahegund Cravatten 20. NG0 Fr.;
Loiffuͤre Nog gIr; Wusches ec 2609 mFei Kosten beennShusder
uind Hucmaͤchee 28,000 Fr Futze löhne 800 Stunden, 38000
Friy Teintgeldaer für die Kiticher i 200 gr, Züsamnen 1802.0 25
Fe.a Dabei sind nicht die Kostemd derrnaalschen Haare betechnet,
velche etwa den Wersh.von 8357009 Fr. und das Gewicht von
26 glogt. haben wenden.Vese Ztaͤtiget fragtschließlh. die
— — sie vielleicht eine Gneute
iweisen könnten, welche denePariser Geschäͤftsleuten eben so viel
inbringe. i ιιν αα

chu —αν It der cmere —
———— —— rt Rwif wir aaee
— g Aufrage nunsge ———
ind o viel wir in — —We
Mmiesten nice WBlehne — J— duß es: den
hemuhunoen des Hru. v. Pfretzschaͤtt⸗ Bet im Luftee ges gonigs
ach Wien gegängen ist, gelingen möge, di Bednten zu hfben
velche Nen Grafyw abgehalten haben. xine definilsde Zusige zu
peben. Roachdem Furst Hohenlode geibero auf Jseiner Entlassung
Nehle isn Graß Bray Wohl dig, cinzige, Persoöͤnlichkeit unter den
mannten Winister landidaten, welche, 'als ruhig und, versöhnlich
e den Wirhithan verbatriolischen Partet ephhey y
eit bh Vn“ 28 Febre Vlnakzmlnister pfrehhuer“ Gich
cule Abend hen Wien hlerhet zurückehren, Graf Fpe, Rray hat
9 — ———— eehee
mehmenn vggrbonnenet“erst unzieneinigen Wochen — hierher
omnen.“ —* M see o 5
Berhig, 27, Feb. Is Kornigsberg wird tgegraphirt.
aß ——— Izaß 87
nut 3, Viauny. ppyn Nehrung,dhimend —I—
Mann ind crtrunken.

d ane per 23. Febre Ha Schichal
den shre definitiv ensschieden; am 13. April erfolgt
— — —— ees
a diti 38 u. ae ee Frants. E —WE
Ldion ciwqsoh eentschlofsen Jein. An die Heimath Saaee
eint Amnestie von Konig, Wilhehm zu Irbittein in deraruges
inde ist! lt Hren vorausgesagt, sie glaubte
dei hren fatscsnt Freundem mehe, als den Guͤmmen der Wahr
seit; wie mancher wird dies In der noch bitten Ju dishen
haben, wenn er, der jehzt seit länger als drei Jahren jeder gere⸗
plten Thätigkeit enif eidet, den schweren Ktampf um seine Exisienz

we ezezert Sie Meldunt vet Marlfar ¶Riwette
ornach dit Pariser Reisfe bes Erzhbt zogs / Us vechtrevicn politischen
weck· hätte/ wieo viee Meldunge des Purisen⸗, Memoxials, workgch
onig Vittdr tNnannuel· demnachsta heersere opamnen, ellteg werden
——

An unuls Frankrrejch, n Michiebege

Picri 3,3270 Fehre Der Morencke dante 2 ig den
uilerieen neue Schritte beabsichtigt werden, 537 Stuhl
Rom und das, Concil pon 3 abzuhgltein ae ven
canzösischẽn Emalsrechte nd derldufen könnten Der Staats-
—2* in, der That d Verminderung des 187 ler Contingeuntes
Aryjt ιnn ⏑α

.

23 Zebr. Wie Rensende aus Holland etzählen.

ollen in der Nähe vogg —A nee *

Rog Ich. Zotgetetef Zed uftsdedruah ich auf, dem Eise belustiglen Anit diesei Eise das sih dBz tich

es Saeze vonpte eer e 58 — —*8* Zuy dersen izugete ladena und —
Mehrheit, ob in utet Fraize? dus IWorzexrtytisk umge eing r —T Brusel 23 gehtun win Pelgishhez Sunf NRamens
ingebracht · werden · dürfrt ruen — αααιν qii —D — Sraf von HOeunegau— fand ver eintger Zeit auf offe nem MNeer
* inan ine
— 8 elne — ——— uike dem Fteisch derjelben seinn Leben
p'Si. Ingobrert.“ Auͤf dadein Iseralerhhetle Alhettn gefristere hane. Die Independanch »belge“ enthalt hierüber

—A — Dig ungl üclichen Frauen Heinrichs dea Nhnhecon Folgendesu uadn 8

e he schreckliches Ende auf dem Blutgerüst“, sowe Das Schiff war im Ddeamher in See nalgen und als
— teltgenIh. Solattemit noch— Undereit in einem
ins darauf aufmerksam zu machen!⸗ daße Vetz —— Boat. Der Capitän ungdie atroͤsen hatten sogleich den Tode gefun⸗
mgefuhrte gruße Lithographieen nach Stahlstichen, icr der Red. den, Die uͤnglucichen hosten hihet keiu Lebensmittei beĩ fich iind litten
W. Igragesehen werden knnen Die Red 334 Jfurchtbar durch den Hihigeß Im. vierten Tage ftcirben zwer von
9 ine halte sich⸗ — Wecslagen ini Imen und wurdendin —J— gepbrsen noch waägten die übrig
ment ichen ĩ Vlaättern beschwortee daß er an einem, Stuttgarter Gaster Il Wenden nicht, sich an den velen it vaggrefen. Den folgenden
ose an Anordnung des Vesitzers durch zwei Haiezine die dassoten Lag starben wieder syhin u'd. üet Iriffen die heiden Anderen,
Aöyrtvτeν v ιαν ανι αα Verhalten- des Be- Soalati und in Bretagnet za vem feßten Mutel und aßen von

0

42aAl —23 *

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4n1424ud M xcii;
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        dem Fleisch der Todten. VDen vchsten Kagsestarb noch der «Bre
tagner ung — mittert im —— hielt stiné“
sraften mit dea Resten feiuer⸗ —— —S
vas belgische —A fand uͤnd Man die Koͤrpek der Todten dem
Meere überlieferte. 83
In Newtonlimnvady (Irland) sind bei einer am 21. d.
tattgehabten Feuersbrunst drei Schwestern im Alter von 18 bis
39 — — — DD
va2 ιια νιι_ιιÄ νια-ν n ä
ů—æ Fr ια α ι
J Landwirthschaftliches. ——
wehserorrgrtturtoffeten: Bei heranncchendem
Frühlinge ist es wohl gerathen, auf die großen Vortheile aufmerk—
am zu machen die dort WechsetVer?d Sautlartoffelmrnn hewächrt.
— e i⸗ 29

weiguntlich Gehen. auchdie hesten Kartoffelsorten, wenn sie elnma
qjnige Jahrte lahg wuß 94— estiumten Boden, in einem bestimm
en Klima gebaui wurden In Ihrem Massenertrage, wie in ihren
Oaitat zurick. Selbstediesetden I eeedin
Begenden bezogen, pflansen sich gewoöhulich weit besser und liefern
viel höhere Erträge. Guts · und Mülblenbesitzer Vierhenner in
Oberkaulbach i. B. hat im vorigen Jahre, so theilt er der landw
Lehranstalt im. Worms, wit, Zwiebellartoffels qus Jhijringen konzmern
lassen undee diesß — einem Felde, —
heilweife mit seinen igenen Zigie bestaroffeln bie er schon seit)
Jahren kultivirt hatte, bebaut wurde. Wiewohl das Feld, wie
auch ie; Culturweise, keine Unterschiede zeigte, liefertqgug Doch die
nen ezbgenen Zwiebelkartoffeln einen um 29 Procentede höherer
Frlrag, als die eigens gebauten Karstoffelsnn
—

F
— —

2EA . ꝓls wirksames Hausmittel gegen a⸗e
Bekanntmachung ——
re em —⏑⏑,,⏑DD—⏑⏑⏑⏑⏑⏑⏑⏑——
oAm. Freitage dem Aaei dic MtsuauNachmite, zolle Vertrauen aller Leidenden erwor⸗
rags ume Mhro im Staothazisq· dahior — — — Ratet
Nden die delnjegten auf den cenottungen u ——— his ig In oße
zon Stye Ingbert umd Mossels auf 6ahre ickei, a ιαειαι ε G. Appre-
berpachtet. ä 220 deru udoe ig 3 deris. .19575 2ιl 3 e
St. Jungbert: den —
— — 3 —ι“ 494 ν αν Unt
J—— Das Burgetmeisteranit Bun RKoan- Wiener
nα —— *. haus cne 7 . — ni
haus q
— 38 Lagerbier
————
ι int Seuet““
04 beinn Heusset
Im — — ö—Ne r— —
aus siolSchauͤnee gewässerte
8t6 Xfiseh LDionꝑ
771 0—
06 51186 9 li

n n Sonntag Abend zwischen

And üer hat sich mein
Magd verlaufen 4
Vor Ankauf wird nicht ge
warntene
—E . m.
Beie Wittwe Echnorrist dar ober
Sloͤdhebst Speicher, Waschtüche unnd Keller
iinn Gunzen oder auch getheilt, zu vei miethen

Bein Wtb. Schnorr ist der Schoppe
Wein, üher die Htraße 26 Erx:. zu haben
IEXIETMbsẽÖ.. 22 244 —
IFin Garten in dn Gloßgurie
gan dem Kopellenweg hät zu vermielhen

Paul Won.

344* * 2834
———
h Eudesgeterzn Fühle mni
ʒierdurch —3 rgi ve
V. Mayer in Breslau für die
chuelle ghutfe, die ich miiß, geinenn
Leißen rustSyrnn ialtute
offentlich · au danken und! diefts
Magvong Veintel andern Brujt⸗
ern nkenkzu enipfehlenSuif ndli
Im Altot vnnitu⸗ Jahre Aber
icl mich im Fruhjahr ein hefti⸗
zes Blutbrechen welches, sich
ier qualvollein Husten elnige
V al: wiederholtee Angeachtetz daß
— 5
—

e sirchicie glein LVeben IAbei
diesen Nntsatlichen Hunyenleiden
inzuien.n xluf eint Anempfehl⸗
lung wurde acht nachdemeich san
am gogeehr vie gon der ghut⸗
chen Vorsehuͤng auf Ihren weißen
VBrust⸗ Eyrnp aufmerksusw Rach
de m⸗ AstenuwWersuchnnhorte dag⸗
Blutbrechen, soroxt auf und
Vch weitexem Gebrauch, cinet
Monat hindurch, waren auch der
dusten und die anderen Be⸗
Hberden in wunderbacer
Weise verschwunden Ich
zanke Ihnen tausendmal und X
diejes Mittel jedem Brnstkran⸗
ken empfehlen.“ *
tclaujendurg 2W8. Rovember 1868.
Josef Fenesy m. p.
Diejes unlbertreffliche Hausmittel
st stets echt vorräthig jn St.
— ——
— —
Boͤr Falschung und Nachtihinung gefichert
durch Schußmarke laut Ke. jfer Patent pom⸗
7 Decbt. 1838 2. 130/6438.

Ein unmöblirtes Zimme
in der Unterstadt wirb In mi
Raͤhere Auskunfter in de

Bl.. iris inn

—
3——
J Seid enhũte
(Cylinder),
debon.I870.soghe
aeingetrxoffen bei gn
Herm Zischer

IJ Adt *351itt vr

jeden Dag hei
*8 J J Grewenig.
—— — 4112 —E A
—D— —— 32x
ungatisches⸗ Mehl v*e

Bei — 5— ——— —A—
pᷣn ih
nn non nSack frei e
Nnij a Veirich —— 35 *

n — ——— u
5
n un sere schonen Leserinnen ?V Der: heutigen Rummer
0 unseres it den' weitesten Kreisen gelesegen aund, behzetten Orgars liegt bei.

ein farbiher und illustritien MProspeete zu dem von den Lefeznijen. M gr ig
— u ar perrittz seit Ihchren: mit größter⸗ Spannungnertvgrteten Werle *
Die unglücklichenn Frauen BSeinrichs des Achten von Eng⸗
laud und ihr schreckliches Ende auf dem“Blutgerüst.
itor sch romanlische Geschichte aus der Zeit vor Märia Stuart von Ernt
Pita waltun Auf diesen· Prospeet machen wir·Nunsere schönen
VLeserinnen ganz besoderb aufmierlsam, — IιBX
, — —6*— Vü .

—— Die Erp —2 dief J vaitts

— ———
— aa21

AEECGGAIAM.

— W174
FI V — *1

—

— 7 —V 40 —— J
Arabische Gummi⸗Kugeln⸗
— —
Gi .“] bereitet von· W. Stuppel in Alpiersbach. du
Ein vorzüglichts Linderungsmittel für Brust- und Hustenleidende. Es werde
solche blos in verschlossenen eeen Zeugniß des Herrn Dre Wer
ner in Breslau versehen sind, abgegeben, und sind solche in den meisten Apothekenn—
baben, sowie in St. Ingbert bei2, —— J

7 3. Friedrich.

An Orten wo sich noch keine Niederlagen befinden, werden solche errichtet durch do

Heneral⸗ Depot · von J. G. Sscherindeer in-Dazmstadt,

Empfehlung.
Vei Beginn, der Auslaaterlauben wir
unsere Samensorlimente aller Art zur ge⸗
faͤsligen Abnahme zu empfehlen mit dem
Vemirken, daß ngur. solche Samereien wer⸗

abfolgt averden, welche sich in unserm E⸗
schäfte qls-echt und iohnend erprobten.
e Zweibrücken, im. Maͤrz i8793

BVL. Vollenweider'jche Gärtruc

—

2 2 * 12 23 57
eptische Krämpfe (Faällsucht)
z3ch der Sprecialarzt flirEoilepfie Doeto . Kilisen

u Berliu. —— 62 Bertits über Qundert geheilt.
— —
,kedaltion Druck und Verlag von F. X. Demezg in St. Ingsbert.
        <pb n="135" />
        27 — 7*7
2633388
—— 232352
5358533333538
— 53—* 28 53353 *T.2
5* —E —— *37* 52
2 32333 —A A
2 —A — —— — S8
2 —— 333773 8 *
22535 — 383
3. 23 76353 83*83835
33 33323555 38258 57*
533 5 3333535 —* — 55* ——
22 58 58 — z25
* — 7* sx5658* —
7 z* 22285 528835 —3*
ẽ * 233727 — —— —
A— x527857 z32 535387
———— 215275535
—A —576 2 2752, 5 85 557 —*X
——— ——— 255632*5
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32553* 8 23955 6*58 25*
——— — —— 31255333555 5*
2 35* s —3—5355* ——— 3
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* * — 2* 2* 5* 8 2.
—5* 7 28 7*
i — — 5* 5 5
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— 385355 35 528
58 3535 52552 53 5n22
2889 37——55
8 —3 — 523232
s 35 5222. 55 a **
25233 53 538 572
2 —
5353 8333 582238*
— 8 237 97 *
5368—3 53238* 23852237
7 2* 228 E 532
— 3 — — 2223 —
222 38 233** —— *52
— — 7 5 —55X235*
*5 —— —A 7 8 28 8 * 2 5* 358
3 *—333 338333 88
7* ——* — — * * *
6—— — — —A
53 255 53 555
35*533* —
5z5R— —333 8 7 2
5* 7* 5 322*3 742* —232—
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*3.8 ——— 58 —7*. 3
—— — 2232 22
85 8 5 * 522727
8268*.5557 28E E I
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* —Ac85* 2 22c82 J
— * 322 7
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25 ——2 3 ——
253 5——5 58 8.
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— J— 3* 22 25258
— — — — 5 222 — 5 — — ——— —2 5
8 —— 23 503375

* —E — —— —— —523 —— 8 * * — 22 — —2 —?sz—
— * ——S—— 555553238868 84 22 23 7 2 5*25
328 82232 258 2* 3 — — 2 255* — 323 —XxX —
——————— .5 3 3 3 7 2 2—7 — 22 —2—58
7 — — — 5 5* 35 S — 2—233 — 232 * — ẽ98 17 * 2*
2 E — 3 52 —A— —— 5—227 —55 52
22—2 25 — —⏑ 272 234 232 8 ẽ 5 —

——7 5 — —23 277 —E —— ——5 ẽ 5 28 X 8 *
8 8 38333285
7 — 3* ——— s 8* 8 24 57. 2 ** 332 58 — 8
— ———— A 2— 7 3 255—7

——— — 2. 2 5—2 . 2 — * 212 2 5
373 — 23 823832

222 —* 2* — — — — 2 —— —— 5 24
525 — — — ⏑ —— — —2 —
d —25* — 53 »53 —— —53—2325
3 ——— — —22 — — —— 53 —3 23 —— 2
——A—— — 5..4 * 2 —A2 —V— 25 — — 24
2 282 2338578—2—23
— —38 322 5 * 595 28 — 870 525 cñ5 —
2 ⏑—⏑ — —2— 2 2 58 2 * X * —— 2
6 373 333

— —8 * 2* 38 3 7 52 —— — — —5 — 7— ? — 31* 7
78 525* —*2 — 5 5 — 57 8 —— 2 * 535 . 3 *3 2 * 353*
5 83 — 253253262

—S3 E — 2—— S32 *85 46 ẽ cS E2 2

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32 3527* SE α 8 32333825 7. 5388 1255 3335
c5 333 — 333337837 73 3234887
22 32 38 8428 7 * 23 —A * 13333342353 282
7 *38 537 57225 ——— 835*82 — 15 *8 2* — 325 — —————
537 — 2232 22 —— 22 *8 5J73 * b XIX —8 v * 3
z3583 ——— 538 2
5 * — 5 532 — 2z2225 J 2 — —
2358 — — — EE 5 3 2 z23 532* 5*2*
—35 51: 3 5 2 325 —2 5 2 2 25
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—122 23 298. 7 *78* 8 S3 2*
—c 2328 5. * — E —8 — 83 2236
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— —— 7 23* 53 — ⸗ 257 323 226 52— 8
* 5255 —A — —* — 327 * 3322 *
278383 7 39 78 2553575 33552æ5 555—3
2723 2 S 3 22* — 5*2
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223 7 5335 5 5* 383383353567— ——
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5 —3—83573 *338 450823235325 252 58* 2238—35—235
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2823 32* —— 2 — ——— ——— — 37
* * 353 — 23c8
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883835 38 33
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822 — 324 2*7 —A —— 23 5 33 83*

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* * — J 8. — —7 . *5 22* —2
—— —— 33175 7837
38233 83 — 25333 2 —— *

28 23* ———— 58 2522 52332 —A

5287 F 8 * 21333— 2 25*

* 25 2*528 2.* 53328 *3328683 —A——

3 c—. 255 * 533 — v — — 2388 — —

235533 — DE — 275 47333833
7 ———— 28 — 22 — — ——— 335235385
2. 3 2 8 5 2 —

F — — 388 535 — 384

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        9 In erter nzei er.
7

da Si. Anghir tar rieiseter sund des mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗- Donnetstags- und Sonntagt-
Ummer) erscheint wochentlich vier mal: Diens t.a g Donnexrstag, Samstag und Sonttaag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krzr. obe
43182. Filbergr. Anzeigen werden inij 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blauschrift oder deren Raum berechnet.
—277 * o j ———— 6 hlhTS—
7 pιl I α
35
18rHo.

Deutschland.

Mäünchen, 27. Febr. Ein Abschiedasquber welches die
Beamten des Staat sministeriums des Arußern gestern dem Herrn
ztaatsrath v. Daxenberger gab i, sei deßhalb· hier erwähnt, weil
herr Fürst von Hohenlohe den Toast auf den in der bisherigen
Ztellung im Ministerium scheidenden Staatsrath v. Daxenberger
nit dem Bemerken ausbrachte,“ daß er, der, Fürst, in einigen Ta⸗
jen selbst ausscheiden werde—

Mantgen, 28. Febr. Minister v. Pfretzschner wird heute
sheads von Wien zurückke hren. Graf Brayist zur Annahme des
VJortefeuilles geneigt, dürfte jedoch erst in einigen Wochen hierher⸗
ommen.

Nach dem „Bahyr. Kurier“? soll der erledigte Bischofsstuhl
on Speier mit? dem Domcapitular Hällineyer besetzt werden, Den
N. N fallt eßs jcwoch schwer, daran zu glauben, daß der Hr.
zultusminifter wit Kutz mit einem solchen? Manne, deffen ganges
Besen von römisch⸗jefuitischen Anschauuugen und Grundsätzen ge⸗
ränkt sein sosl, einen so wichtigen Posten zu besetzen gedenkt.

Mäünchen, 1, März. Wie wir hören, hat der König dem
seichsrath unde Stiftsprobst Dr. v. Döllinger aus Anlaß seiner
estrigen Geburtstagsfeier cin eigenhandiges, sehr huldvoll abgefaßtes
dlückvunfchschreiben zugesendet. *

München, 2. März. Graf Bray, der künftige Minister
deg Aeußern, wird, dem Wunsche des, Königs entsprechend, bom⸗
mnenden Freitag aus Wien hier eintreffen. —

Stuttgart. Der „Schwäb. Merk.“ bringh falgende
wuch auf unsere bahyerijchen Verhältnisse passende. Korrespondenz:
Ullenthalben in unserm- „schönen Württemberg“ nimmit jeßt die von
er sog. Vollspartei angestiftete Agitation gegen das Kriegsdienft⸗
gesez ihren vorschriftsmaͤßigen Gang. Zwar von größeren Ver⸗
ammlungen hört man wenig, aber die Bewegung im Stillen ist
esto weniger zu unterschätzen. Daß Ortsvorsteher die Adresse ein⸗
cch durch Büttel der Polizelbsener won Haus zu Haus iragen
ind dabei sagen lassen, dies fei zu unterschreiben, daß gegen ein
iicht eiwa veraltetes, sondern gegen ein kaum erst in Wirksamkeit
etrete es Geseßz amtliche Organé den“ Sturmlauf, schiebend oder
eschoben, mitmachen, das erregt! freilich vielfaches Schütteln des
dopfes! Wenn aber die Leidenschaft bei unserem Volk wieder
benso genährt, wenn vie Ausbrüche eben so häufig werden, wie
vor 1866, so klagen wir weniger die Führer der etremen Partei
n — sie thuu, was sie nicht lassen können — als die große
jahl der Besonnenen und Verständigen, welche don jenem Treiben
ngewidert und von dem Wunsche einer gesunden nationalen Fort-
ntwickelung unseres Staatslebens erfüllt sind, und doch keine feste
Ftellung nehmen, sondern zuhig geschehenn, lassen, was geschiehl.
srüft man die Unterschriften, welche durch die gegenwärlige Agi
nion gewonnen werden, so wird inan freilich sofort fin den, daß
er Kernder ftädtischen Bevölkerungen, daß der bessere Bürger.
and, kurz die uungeheure Behrzahl der urtheülsfähigen und beson⸗
enen Maͤnner dieser Agitution abgeneigt stnd, obwohl die gebil⸗
eten durch Kriegsdienstgesetz nicht minder betroffen werden, als
ae ländliche Bevölkerungez dennoch geschieht von diesen Klafsen
enig, um dem Treiben entgegen zu treten. Beim Schoppen'wird
vohl xaisonirt und kritisirt, aber zu einmüthigem, hingebendem—
usharrendem Handeln sich zu erheben, das üterläßt man eben der
Hartei, über die man raifonnirt, während es gar oft von unzwei⸗

tlhaftester · Wirkung wäre, wenn das Volt, dem diese Agilation
asprünglich frend war And nur künstlich « aufgedrungen wurde,
urch mannhaftes offenes Auftreten angesehener und verständiget
Nänner gewarnt: und belehrt würde Min Freuden begrüßen wir
aher folche Kundgebungen, wie sie neuerdings von mehreren Stad⸗
n des Landes ergingen. i. *
Italien. W

Dem Hirchenblatte „John Bull“ zufolge hat der Papst
n anaufhörlichen Bitten seiner Freunde endlich nachgegeben und

en Pater Hyacinthe seines Moͤnchsgelübdes entbunden. Unter

dem Tittel Abbe Lohson wird Pater Hyacinthe ein Weltpriester
verden.
ermischted.

f Auf Kosten der k. Kabinetskasse werden in München 1400
Urme auszespeist; jeder der 14 Polizeidistriktslommissäre der
Dauptstadt exhielt 100 Karten, die er an die Armen seines Be⸗
irks. zu vertheilen hat, denen alsdunn gegen Vorzeichung derselben
Speisen und eiue Maß, Bier verabreicht werden. Dieser neueste
Akt Sr. Majestät erregt in allen Schichten der Bevölkerung die
reudigste Theiinahme.
IF Stuttgart, 26. Febr. 84 Jahre alt starb gestern
u Tübingen der Dichter Karl Mayer, der Buseufreund Uhland's
essen Andenken er vor wenigen Jahren noch ein Buch: „Ahland.
und Jeine Freunde“ gewidmet hat. Mayer nimmt in der schwäbi⸗
cheun⸗Dichterschule durch seine sinnige Naturpoesie eine selbstständige
hreuvolle Stellung ein. Mit Uhland theilte er. auch den politi—
chen Liberalismus und hat in der vormärzlichen Zeit, wie dieser
ine Rolle unter, deud freisinnigen Abgeordneten gespielt. Seit
Jahren lebt er als pensionirter Justizbeamter in Tübingen, gehörte
zleichsam zum ehrwürdigen Inventar der Musenstadi, die nun
chmeribewegt dem milden, durchaus liebenswürdigen Greis ein

Brab neben Uhland graben wird. —

—rWaen, 1. März. Bei der Ziehung der 1829 Loose
hat die Frunko-Bank den Haupttreffer von 220,000 Gulden
gewonnen.
3gꝛ- Das Pariser Adreßbuch pro 1870 bietet keine uninleres⸗
sante Lectüre, Paris hat 8623 Advocaten und 1898Nerzte.
Brauchen, die Pariser Schuhe, so harren 897 Schuhmacher ihres
Winkes- In Paris existiren 924 Cafes, 891 Restaurants, 845
Weinhändler en gros und 1578 Weinhändeer en detail, 595
Fleischhauer, 214 Fleischräucherer, 8300 Bäcker, 415 Gerber, 860
dunsttischler, 39. Hühneraugen Operateure, 5000 Zäahnärzte, 11
jabrilanten von Billardkugeln, 27 Fabrikanten von Spielkarten,
152 Stellenbureaux. 830 Marchandes des Modes, 419 Blumen⸗
nacherinnen und 352 Mädchen-Pensionate. Nicht weniger als
154, Schneider sind nothwendig, um Paris zu kleiden, — die
Loncierges nicht mitgerechnet die alle Schneider sind. Specerei⸗
waarenhändler gibt es 2173, ferner 745. Buchhändler, 819 Holz⸗
——— Zündhölzchenfabri⸗
kanten. Man kann sich keine Vorstellung machen pon allen den
Industrien, die in Paris betrieben werden, von den sonderbaren
Professidnen und Etwerbszweigen, welche die Pariser erfunden
daben, um ihre Existenz zu sichern.

London, 28. Febr. Rachrichten aus Japan melden,
daß die nordamerikanische Corvette „Oneide“ in Folge eines
Zusammenstoßes mit dem Dampfer ,Bombay“ bei Hokohama
untergegangen ist, wobei 120 Personen ertrunken sein sollen.
.Ein englisches Blatt brachte die Mittheilung, daß ein
blinnes. Mädchen sich verheirathet habe und bald darauf sehend
zeworden sei, woran ein anderes Blatt vie trockene Bemerkung
müpft: Was ist dabei Merkwürdiges? Wir kennen eine Menge
Nänner, denen bald mach ihrer Verheitathung die Augen an f⸗
zegangen sind.

T. Tur in. Ein—hiesiger Blatt, der „Conte Cavour“
chreibt: Auf dem letzten Hofballe befand sich eine Maske mit
inem ganz außerordentlichen Höcker. In demselben befand sich
einenkleine aber starte electrische Batteri⸗, und ein kunstreiches
-Zystem von Leitungen bdewirkte, daß Jedermann, welchem die
Veasbe die Hand schüttelte, gleichzeitig einen electrifchen Schlag
echielt; der Schluß der Leitung wurde nämlich dadurch hergestellt,
daß der Buckelige, ein Marquis V., so oft er Jemanden die
dand reichte, denselben gleichzeitig mil einem Messingknopfe an
seinem Barette berührte, Unglücklicher Weise aber kam plötzlich
die Leikung in Unordnung und der Marqnis erhielt selbst eine
solche Menge kräftiger Schläge, daß er in aller Eile seinen Höcker
durch eine rasche Operation mußte entfernen lassen.
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        M—
Güterverpachtung.
Samstag deu 12. März. 1870, Rach

nittaas 2 Uhr, dahier in seinem Hause
läßt Peter Schmitt, Bäcer und Wirih
nachbezeichnete Ackerfücke St. Ingberter
Bannes auf sechs Jahre verpachten, nämlich 1
Plan⸗Re. 2977. 2978. 80 Ruthen!
unter der Lehmkaut, Sommerl and, neben!
Mendel Beer und Wittwe Jungfleisch.
Plan⸗Nr. 3852. 60 Rth. auf Schiffel⸗
and, neben Ladknecht Klein und Bernhard
August.
Plan⸗Nr. 3108. 32 Dec. am Schaaf
topf, neben Gebr. Geell. e
Plan-⸗Nr. 3869. 250 Rth. am Eicherts⸗
brunnen, neben Schlaghüter Müller imd
den Wiesen — in 2 Theilen.
Plan⸗Nr. 4198. 84 Rihe quf Hobels
erste Ahnung, neben Schuhmacher Brausen
uind Apotheker Weigand. —
Plon e 1126. 192 Rth. rechts der
Kapelle neben Peter Wagner, in 2 Theilen;
zer darauf liegende Dung verbleibt dem
pachter.
Plan⸗Nr. 191813. 120 Rth!in der
Rischbach lange Ahnung, neben Peter Best.
Plan-Nr. 182433. 128 Rth. im
Büitenwieschen, neben J. A. Peters in!
2 Theilen.
Pian⸗Nr. 1249. 356 Rth. Acker ober
der Kapelle am Elsterstein, neden Joh. G
Wagner in 3 Theilen.
plan⸗Nr. 29962. 150 Rth. ober der
dehinkaut, frisch gedüngt und gefahren,
aeben Carl Grs.
Alle diese Stücke Ind Kornstoppeln und
neist frisch gedüngt.. *
Plan-Nr. 3427. 124 Rth. links in den
Seien, neben Peter Kiefer Bergmann.

HMHoru k. Notar.
Auswanderungs-Anzeige.
Emil Gaß 28 Jahre alt, Lehrer von

er St. Juͤgberter Grube, Sobn des
dortigen Lehrerẽ Heinrich Gaß, will vach
Dudweiler in Rheinpreußen qauswandern.
Finsprüche gegen dieses Vorhaben sind binnen
14 Tagen bei der unterfertigten Behörde
mzumelden. —
Zweibrückhen, 28. Februar 1870.
Konigl. Bezirksdamt
— Damm.
2
Bekanntmachung.
Am Freitag den 4. d. Mis:, Nachmit⸗
ags um 2 Uhr im Siadthause dahier,
werden die Feldjagden auf den Gemarkungen
von St. Ingbert und Hassel auf 6 Jahre
gerpachtet.
St. Ingbert, 27. Febr. 1870.
Das Bürgermeisteramt
— J Ehandon.
—
»iwilligo Feuerwohr.
Montag den
Marz 1870
nds 3 Uhr
Lebung.
St. Ingbert, den 2. März 1370.
Das Commando.
Bei Wittwe Schuorr ist der obere
Stock nebst Speicher, Waschküche und Keller
m Ganzen oder auch getheilt, zu vermiethen.
In gut erhostener 2spänner
»gen steht zu verkaufen

bei W. Kahn—.

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Universal-Magenbitterz
als vewährtes Getränk zur Linderung bei Beschwerden in Folge ßehenr
ter Verdauung, Hämorrhoidalbeschwerden und 824 eimung
von medicinischen Autoritäten empfohlen und durch zahlreiche
Zeugenifjse anerkannt, ift in Originalflaschen 410 Ngr. stets echt zu haben bei
J. J. Poteps in St. Ingbert.

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beste Moden-Zeitungggg
rat unstreitig

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Dio Hodenwolt.

Preis fũr das ganze Viortoljanr 36 RKrær. ¶In.
In Heutschland hat dies Rochenvwelt at Ruf, und Vorbreitung ollen anderen Moden
Zeitungen den Rang abgelaufen, was sis ihrem rortrefflichen Inhalte, ihrer grossen Reichkaltigken
und ihrem billigen Preiss zu verdanken hat. — Vornenmlich nimmt dis Iodenwelt Racksicht
uf die B-dürfnisso in der Familis, weniger auf die der grossen Welt. die empfiznlt sich deshalb
rzugsweise allen Muttern und Téchtern, dis Gefallen daran finden, ihre eigene und der Kinda

Toilette, vie die gesammte Leibwãsche selbst herzustellen. — . —

Abonnements verdon jederzeit angenommen bei allen Buehhandlungen und Poztämten
wpileptische Krämpfe (Fallsucht)
veilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctox O. LKillisch
in Berlin, Mittelstraße 6. — Bereits über Hundert geheilt.

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weißer
Kräuter Brust⸗Syrur
ist eien weltbekanntes dis-
tisches Linde rungsmittel bei
allen katarrhali schen Leiden
Heiferkeit, Husten, Ver
Dleimung, Krippe, Kitzel,
Beschwerden im Halse und
Asthma. Das Publikum lasse
iich nicht. durch⸗ Nachahmungen
uschen und achte genau auf Sie⸗
gel. Etiquette Firma, und Ge⸗
brauchsanweisung .·..
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Fuür St. Ingbert und Umge—
gend hält Lager in Flaschen 4 27
und 54 lr.

* 3. J. Beters. J

Sonntag den 6. März. 1870 Rachmittag
3 Uhr bei Herrn Joh. Adam Bed
Generalversammlung
des St. Ingberter W

Viehversicherungsverein

Tagesordaunngz—

1. Neuwahl der Ausschußmitglieder,

2. Prufung der Jahresrechnung,
33. Besprechung über die, im F nächsten

Jahre zu erhebende Beiträge.

Zu recht zahlreicher. Betheiligung lader

dmchs ein
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58tocfische,
läglich frisch gewässert, empfehle
H. Scherpf.
Bei Wtib. S hnorr ist der Schoppe
Wein über die Straße à G,kr. zu haben,
Gewöäsßserte Stocksische
empfiehlt Peter Jepp.
Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preis
der Stadt Zweibrücken v. 3. Märj,
Weizen 5 fl. 45 tr., Korn 4 fl. 13 kr
Gerste 2reihige, 3 fl. 44 kr., Gerste vien
reihige, 3fl. 40 kr. Spelz 3fl. 309 kr
Spelztern — fl. — kr. Dinkel —
sc. Mischfrucht 4 l. 180 tr. Hafer
z efl. 39 kr. Erbsen 3 jl. 45 kr. Wicen
3 fl. 25 tr. Kartoffeln 1fl. Heu 2fi
28 kr. Stroh 1fl. 18 kr. per Zeninet.
Weißbrod 112 Kilogr. 16 kr. Kornbrod
83 Kilogr. 21 kr. ditto 2 Kilogr. 14 r.
ditto 1Kilogr. 7 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 kr. 1 Paar Weck 9 Voth 2 kr. Rind
fleisch 1I. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 kr
Zalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 161r.
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wei⸗
24 kr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 30 kr

der Pfund.

Ungarisches⸗Mehl.
Bei Abnahme plombirter Origi nal⸗Sücke
per 100 Pfund 12 fl.
Sack frei.
Heirich Isaac.
Schoöne gewässerte
8tockfische
eden Tag bei
J. J. Grewenig.
Mehrere kleine Wohnungen
zus 2 vis 3 Zimmern be⸗
stehend, werden bis 1. April zu miethen
gesucht.
Von wem segt *Fryed. o. Blattes.
Redaltion Druc und Verlag von F. XR. Dem eßy in St. Ingbert.
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—— v —E ne ν α αιισι ι v u ι α
— — u, ννιαια αν.
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imer) erscheint wochentlich ·v ĩex vu aol: uD — n k a qeund San hags 77 — ?i Nẽt —2
danmet c ine I Silberge.) Anzeigen werden? mit. 30 Krzt. die dreispaltige Zeile Blaitjchrist. gder perqh. Fagsmbttone nu uι—
e σα —ι—( I—( T!TT]NTCM7.!—— — A— —— uvidünt urnl nrte vnin ein 870
P 36 nnt Sams tag, den Sau Märzee ndni ol u
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νν ν . —— mi .—
VειιœJehlanb ”νJOä α v we de rurn e
——— — — 8 uChef⸗Redacteur dern Breslauer eitijngeag Dx. Ftein, wegen
W hin geen. Ee Watz. Votatit det. Wetnangen ur dn — ——
sintrist In die lemet zitmm Finiäte gen Freiwinagendienst wird vee nührenauter Vdetemebeschadic dee Peirann den, De
at, wie die Allg. Ztg.. werülmm. üne Jengerung dutten Slein · Schuld au lIcxechufammmberufung. des Congils in Ry zu
zigher war as den Prufunascommnissgouen Imn den finz neg F jaben, ꝛc. Ein Lehrer, Pic zyna x⸗Mylorvin bei deneee
nungebeziften uberlassen. die Aulgaben für de Irhsugaen e inz Posen, wünscht, Erhebnm —— ——— zum Kaiserthum.
telen Feine Finrichtüing. die zu een gen duet dide Faedigeecheerkue nine Madeus ausr Vrysaullew offertrt ihr
ig gab, als ob da und doit ieichtere . oder srieeen aute hetgenhe heenerdeshähdebihett vagtde gunro enne lebrn
mioesirttt worden, seien 3. auch glhaudte nam, diesem, 353— o — —
lugleschheit in den Ventunhostsut otenn wemiens u ghe e vlaser in Siegen wuͤnscht Strafbestimmungeoim: vat Strafge seg⸗
jnen. Für —— Runend n huch wegen umerlassener Thetudahne an den Wahlen aufgenommen
ne en hnn he gien — olc im riagn een en r. der Is Oberckergirahbihen nennt
imn festgeseht unddei. Coinmn hioneh uinmwatewnr wor don Wanehie hur Dane e Doreaßbrntrgz. bor Wreußen und
fuu gen derschlossen hexmiheit werden. hFine, Eiricht ung,dit ssen edegine lie bö ui bemtü a dohen, Pchließ—
chefalls als zweckmaßtg xscheinen hürttt Zkügbelalikze Abgee lich sei moch neins Roͤhn · vonn Wetitio wem wom Rhein gegen, Wehn⸗
gn Wat.. In. Saun von den Potrelen Aptr schng han anee rhehinonn penhonen.ceden Doprelheltegez
cdneten iind Watldnnern im Vobteishen Hoft heut etansten ung erwähntg nos t lß annun gon iu!u —8
an Diwet wabmeüi achen 200 MNenuer. Fhetghatuen de emn ae ehte In e Lelog heggnn heute die De
— jatle ubenn die vje — ———
Diarauaid VBarst dacn die Kgote wit aimen ithet aun e ee ee dee ihe
B
n sieben Münchener Ahgeorducten uund, wurde von dem Advocuttu ineee leeni sachgen Bugdescommisard Pring Handierh,
sai Vuduehd nn r t denn e e e
adnete Wiufert mit eincnn Hoch quf —J Mondhen. Freit en an Reichelagsmiiglieder befürworten dig enrblocr Annahwie
err d. Staͤuffeuberg koastiriee Squf datß Zulammengehen. d der doch die mölichs undzrgudecterAnnahme des Nachdrucgesetzes.
aiden ¶siberase n. Hartelen in.Zwed. cu g Auch die Koöl. Zig? briugt 3 sich gussprechende Erllär⸗
deus chignds und auf unsere Gesinnunsge genossen in garz Deunsch ig bansge 5 steiler, die wie die pbeinerwähnten Züschriften,
—B ee eeee e eei dre e
dehenlohe ein Hoch ans, der Fuͤckt erwiderte: 5 „Wir sins bai Berothung. des Entwurfs verantahztist.in welcher die Schriftsteller.
— —
and über Albleten undschliebt. mijt kinem Loest auf Berlin, ane Forstepung er Debatte über Beibe—
deutschland, 6 n —V haltfung der Tohesftrafe)enWundeskanzlete Grafun Bismard sprach
Miümnsch ein, 2. März. Duxch tonigt. Kotschlzfüng aist die Gehee jn iduͤgeten Rebenfür Wetbetnltuns der Todes straen; aus
7 da gsesn on his un 12. wgoril perlanget! ee e a eehewehescherlich Ame 55
worden. nn — die Masontüt erlangen? wenm das Haus die Todessträfer verwerfe.
— d ene e e e
— D — ase snmen ndestigeni gahtzett Einflutt iAn .diesem Sinnen auf⸗
hrafen Brah. in langdauerndexNudienz enpfanen vat.* J Feie Troß dieser Ethätumg!wurde die Aufhebung; der!“ Todes
winhurg sird dreh potrjolithe Ahdauord ke.gentsatnt. Rtanrennno rafe heinst da Anteägem der Abge glechmatn und Fries wit In8
on Ziemeithausen, Bürgexmeister Prestelen pan IAbaubausen jnd eee ts α
Nagistratsrath. ghunere von Butgon. Dat Perteiderheltnih in Igen Vrage esgu FebreuHarhe Vogt's- Vorträgenn veranlagten
det Abgeordnet / ukummer fiellt sich alls Adefinilizb auf, 83 Patrioten jesf ein 3 *64 facholisch⸗n und Iproiestantischen a Kirchen“zelotische
— e Rücktehere der Wbohmischenck Bischöfe nerfobgi
Spe ixrud. Mãrz. Ziurr F eines Landraftssnitaliedes —— Die Rückkehe i isch fe **
ind eines a pannen der Klosse —— —EX 497 0 Frankreich —D
— nzeun a Glaehl'der Frebnidir Rfabe
—
er Z. Marz de d. angeordnet. worden unde wud eee e en dewpeelden Vermosene det damtie amgeblich idegen
—
r. ν I. , tinavises Versnßgens. **Andit 47
— inen des Mordes angeklagten Veltier den er vhne⸗
ung berufen, Der „Pf. Volfsztg.“ zutolge A daß Vapot A zure dirchane ucht! in Schußz nehmen
unft in Neustadt ein Mitteb werden,. die z. Agstation gegen das dicß nie lahe eihen gen urchauz un ern
ertschende Milita system — ——— Mittler⸗ — hut wnne eaeenenntgen a
veile seien bereits auf Anrtgung von. Hailerslautern dem dortigen ntso ß t hatt Rrafemetaßt, rimn gewisses Kelief pon
Vollsverein 17 Petitionen in der MNilitarfrage zuz Uebermittelung nune * ihen aͤtetir dicet ———
n a 8 Ie egee d Mh jeßt beim Neichetag pe ee ereeo dese Wuthttan 553 de
Beer li n.27. Febr. . Die Gahl der bisnjet Aegetag Boriees een Gaidi beretis chne Johre At.
8 n Runn ah z Dn Geschichteljst dereits chilge Johre alt.“! In
ingegan enen Petionem beläuft. sich —23 — meistentheils pon urndent Shon * edein Gesctchaftgipie elches
merh dͤchemi. dielfach auch, von öchtt, agoͤbtichem Inhalt. Ein — iee en gasene docicher
en t
iue einzige Petition eineß eein zu, Naumburg Unterschie zwischen in e mne ααα e v ee
. S. will Beibehaltung der Todesstrafe; der Pelent unlerzeich⸗ finde Wenx mein Vetter Pierter, audtwortete — RNopolevni
—— ——
aicht an zahlreichen eigenthümlichen. Petitiogen. An ihrer, Spitze reujete ein marn el zinßez hie Wehr
iree 38 adee sehenehewheent e Viheshng det Vhüet Corrcspondens utet hit Weht
        <pb n="142" />
        Re z — —— Jiuun Eff ß —AA
Alaß zu solgenden demerlungeß? IDe det, Fffechivbestane wver
dreußischem 88 4 der — —— Shfa
en mir 298, 000⸗Maunw⸗ ist⸗ soht —XRX xE Zugeben /baß
Frankreich, um Geine Sicherheit gewährleistet zu sehen, eines
ẽffectivbefiandes von 400,000 Mann bedürfe. Unser National⸗
zejühl erklärt sich nicht leicht, in wie fern es nöthig isi, daß wir
obοο Rann mehr unter den Waffen haben, um eine Armee
uu haben, welche derenigen des noddtub chen Buudes gewachser
i Es will ung im Gegentheftebldünten,daß iwir um mit
Preußen auf dem Fuße der GlochheiteJu? steheinn hunderttausend
Naup⸗ —5— als seine Armee haben müßten; und wir fordern
unsern Minister auf, darüber nachzudenken, zunidk ba in wiefem
Punkse dag Ineresse nerer Borfe ats Etenerpflichtige vollstandig
im Einklang ist mit unserem nationalen Selbsigefühl.
le Eine do deso Ivlurnalviflelellenn orbffnete dem Publilmtt
haß die Münzen voni Patis und Sträßbutg, somien die · Flnamz⸗
uud Steuereinnehimet angewresend sind. dienn papstlichen Geldstücke
velchẽ hnen prasentiri werdenblsodirm⸗· Sorl Aprib d. Jee zum
— ———
—B— Enalnnde d
unn wu: — — α uα
ai r vn d m Vörz — Hase Unterhaus, werwqrf mit 58
gegen /48. Stimmen. den intrag/auf — ESiaetshitse
sirdie Augwanderung,wodeixshdie Roth der arxbetenden 9
zemindert werden jollteruumm Neσ innn nbi nui ινα
—⏑—⏑—⏑— ⏑ y» —eeuun not e
ar aun gd un 24Febr Ein neues? Regletlentdun Concil hat den
Discufstonen , megeben. 6Es0 wurde
jämlich eingeführt daß man Wwit sin dallenn Purlamenten der
Fall ist, den Schlüß der — 8— duefe/ und diese Er⸗
saubniß benützt die Mehrzählduf übertricbenel Weise. Sollte unge⸗
achtet des Schlusses, noch Jemand eiwas zu sagen haben,nfo kann
er seine Meinung gufcinen Vogene Paplerschreiben und diefen auf
ben Tisch des Präftventen—legenewornufn vannJedermann hin⸗
Jehen kantn,um das⸗ Geschriebene zu lefen, jedoch micht boffentlich
datubet gesprochen werden darf. So wirbenmeistensihleich beim
Beginu“ riner Discussion der Schluß der⸗GSitzung⸗! berlangt, und
die Gegner der Vigjorität werdeu⸗ Lanf' diefee ewaltjauie Art zum
Schiwegen gehracht. usinü tinnüt
nWohhin ghon he Marze VDie Bewohner pone Goau
ODomingo. stimmten am IO. Jan, mit großer Majgrit für die
crinverlebung in die Vereinigen Stagten

74

3 4 9 3
Antg va J — DD—
e aSte Ingbier k. Bige4. März traten noch- folgende hiefige
Bewohner ver frejwilligen Feuerwehr ald passipe Witglieder heie⸗
r Scte id echeHr. Joseph Bere v Hr. Fo X. Demez,
Hr. NAock, Hre Rud. M um ⸗ʒ az — Hr. Joh. Bee st, Gastwirth,
—
Sch wanr z, Wirth, Hr. Pfarrex. Kar ine gerr, Hr. G. Wen gel,
Hr⸗ Bergmeister Knem mega n n,asfrau Mend, Bex r Wib. Ht.
Joh. Wolzl ar. Hr. Voale Sach wegerzetz Hre Dr. Rinml Hr.
Notar Horn, Hr. P. Sch mist t, Badker. Hr. Vhil, Esm merach,
Or. Oberförster: Kiulrß weetwe zeHr. Oberförster Findemann,
Frau CaEhrhard WtbereaniJ. Je Gr e w em i g. Hr.
Siommntia ge Hr. Rer ding exc Hr. F aß ben den. Or. Bauß,
Hr. W. Hen rich.
F Kaiserslau herr gdetrd Marz. Der bigsher hier er⸗
jcheinende, Pfälzer Demokrat), soll dem pächst-unter der Redaction
don Herrn Lübeck (gegenwärtig MNitrepacteur det Neuen Bad,
Landeszeitung!“ in Mannhejzm) als ein. für weitere Kreise berech
netes Wochenblait unter dem — Süddeutscher Demokrat“ ert
scheinen. Verleger ist Hert Ph. Rohr, Herxr — wird damit
vom 5. d. an auch die Redaclbn ver, Pfälz,, Voltzzellunig?
übecnehm n. 5
Lan dau- Die hiesige, Vojfsbank, elugelragente Genos—
senschaft) gibt ihren Mitgliedern aus dem Geschäftsgewinne proͤ
41869. 92/5 pCt. Dividende..
en Seltenes Glund. Einem 88 Jahre allen Manne
Vater von 7 KHinder, wurde die Mittheilung gemacht, schnell nach
Hause in kommen. Derlelbe reiste vor einigen Tagen von Gaar⸗
drüden in seine Heimath Oberstein, wo denielben ein' feltsames
Gtück erwartete. Sejne 33 Jahre alte Frau bereichekte diesel
zlücklichen Vater mit 4 Erben. nämlich 8 Söhne und tine Tychtet,
die sich glle gesund und wohl befinden sollen.“ Der Allmächtige
bewahre uns vor solchem Reichthumn.. 7*
f Aus der Pfali. Der“ Sterbelosse-Vereig fürdie
Lehrer der technischen Unerichts Ansfanten in Bayern! hat Jeinen
Bericht für das Jahr 1869 yeröffentlicht,“ Mit demselben schließt
die erste vierfährige Verwaltungsperiode und zwar unter seht

— everu begtunenan,
er Berem * 86 Mugueder enporgeschwungen, für
Sterbfättee e 9 und im letzten Duhre für
An l brhehin Kzugtech ein Reservefapinalh
275 fl. angesammelt.e 1569 fraten A9eue Mitglieder beldder
noch vermissen wir in dem Verjeichniffer noch immer nicht ¶ weni
Namen auch von den pfälzischen Anstalten, was bei der vorthe
zaften Einrichtung und dem edlen Zwecke des Vereins nicht sen
ollte. Schom als die beste? Sparlasse, hetrachtet, sollte er sih ein
zusnahmslosen: Theilnahme zu erfreuen haben
ac r Aus der Paĩa bzen Wie dienRheinpfalz“ vernimm
jat die k. Staatsregierung die Abhaltung einer Jesuitenmission a
Fotst ichn gestattet. 438.
BVar inigen Tagen erxeignete üch, wie der Pubi“ erah
n einem Berliner Bierlokal auf der neuen Promenade eine komisq
Scene. Ein Mann wede n ekhobt eines Hutes ertopp
Die Anwesenden zogen es vor. siait derx. Weitläufigkeiten Lyng
ustiz zu üͤben, Der Dieb wurde übergelegt und durchgehauem
vorauf man ihn an die frische Luft beförderte. Kaum war dies
Procedur beendet, aͤlz einer der Gäste se inen Uederzieher ven
vneRen gelite sihz heraiss doß herbesttafte dutdet s
Prugel n dein. Zungetleten. ¶ steberae der eroalten —hatte. Mo
—
zetschwwugd inn
1. Di— shämesas hen zweblimge, weiche gegenwan
m Circus Kenß zu Betlin gafürch, erre geu dort pon Tag zu Ta
— J—
uͤnde Ptenschen iul Holland hastiren “geschen haben. wissen de
ihrer Munterheitnunde Gewandtheit Mancherlei zu erzählen
Heute, als Manner imit grauen Häuptern sind sie in Gangin
webahren bedächtig geworden.“ Sie etschienen zuerft auf einn
cund um' die Manege henden,schnellimprovisirten Podium, un
hurchwandern qlsdann, sich bald hierhin“ bald dorthin wenden
ind von Zeit zu Zeit derberigend den Gang, welcherfichzu
chen Logen und der' sogen!“Tribüne hinzieht. Dutch v
parsam geoͤffneten Chemisettes der eleganten Oberhemden er
lict man einen Theil des felisamen Banves, welches. die Ve
en, fur das Leben zusammengeschmiedet hat. MNoch Leinmal er
cheinen sie in der Arena, verbeugen sich und die Vorstellung
cendigt.“ Das Aufneten des eee sich genau wi
ien Mensch bewegenden“ Paares macht aͤnen lebhaft fesselnden
ind doch fast mystijch beklemmeuden Eindruck auf das Gemuüth
aufend seltsame Fiagen drüngen siche duf! veren Kernpunkt m
ger der i; uist biese Doppelgestaltd die wie⸗ ein Wisen aus der
——— Gndmen uund Sphinred re. dor! uns kriit Lein Dos
zelmensche mit 2inneren Leben' oder mit einem ? Daß das inne
Zeben der Bruͤder wenigstenge bis zu eineme hohen Grade kine i
scheint aus deun hervorzugehen, was man in den Berichten übe
iht personli hes Sein sest. Sisprechen fast nie mit einander—
ein Becdeis, daß sie sich als- ein Ich zu fühlen scheinen? ebenß
unternehmen fie kein Unterhaltungsspiel mit einander; ihre Ge
nüthsbewegungen. Slimmungen ꝛc, sollen fast ausnahenslos die
elben sein, bis ju einem überraschenden Grad siud es, soviel man
hier beobachten dann, auch ibre gesammten Bewegungen, ihr Mienen⸗
piel 2c. Beide lacheln, Beide wenden“ fich, wie von demselben
Ien ie stets gleichzeitig und ohne Wink zueinandernadh
het betreffenden Seite hin, Beibe antworten auf eine Anrede wiei
leichzeitig, Beide fassen wie ein Mensch nach ihren Hüten, setzer
ie so gleichzeitig und mit derselben Armbeweqgung, als handle hie
in Mensch mit beiden' Armen zugleich, auf den Kops und Beu
schicken sich sß ohne ein Wort der Verstandigung in dem gleiche
Augenblick zum Gehen an, daß offenbar' Beide denselben Eurschluß
ur Bewegung gkheichzeitig gefußt haben, ein Wille Beiden innezu—
vohnen scheint. Dieser hohe“ Grad seelischer Einheit, auf der
Dies und Aehnliches schließen läßt, verleiht der Doppeigestalt jener
eigenthümlichen Charalter des Geheimnißvollen, dessen Eindruck sid
chwerlich Jemand. der das Brüderpaar beobachtet, wird verschließer
önnen. Das“ häusliche Leben der stamesischen Zwilling
orüder in' ihtem Berliner Hotel ist nbei allem äußeren
Tomfort doch ein sehr einfahhes. Vormittag“ gegen 9 Uhr ver
assen die Brüdet das große englijche Bett und nehmen alsdann
nit ihren Sohnen, don denen der eine 12, der andere 18 Jahrt
alt ist, das Frühstück nach amerikanischer Sitte ein. Neber Kaffe
verden Eier, Schinken, Beefsteak c. und seiner Cognac servirh.
Darnach findet Unterhalsung statt oder man vertiefte fih in eint
englische oder amerikanische Zeltung“ bis gegen 2 Uhr, wo det
weite Frühstück genommen wird,! welches in der Regel in Bees
teat, Fisch, Sardinen 3 Phuils x, besteht, wozu feiner Rothwei
getrimken wirden Hierauf halten die Zwilingsvater Mitagẽruht
vährend die Söhne diese Zeit seik kinigent Tagen benutzen, sid
nit den Straßen und Sehen 8würdigkeiten bekannt zu machen. Un
ʒUhr wird zu Mittag gespeist uiid Abends nach der Vorstellun
nur Thee, Grog oder Punsch genommen, und endlich gegen
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        Dqtet EX. -
—XX Sorache geführt. In allen Dingen gibt sich eine
hr große —A der Vater gegen ihre Soͤhne und umgelehrt
dennenenl Aach gegen Frepndet hud die Bedienung im Hoiel
bachten die sigmesischen Fanillenang hörigen ein sehr artiges,
9 bescheidenes Verhalten? Besuche bei denselben sind nicht ge⸗
— — ruca pu, hrieennoty wei daannen- Namen werden
—3
pDres den. 26. Febr. In Klingenthal und Umgegend,
dem Theile unseres Erzgebirges, in welchem besonders die Fabri⸗
on musitalischer Instrumente vetrieben wird. ist der Hunger⸗;
phus aus gebrochen. Auch in and ren Theilen des Erzgebirgs
des Boigtlandes soll ein bebeutender Nothstand herrjchen.
Die telegraphische Meldung von dem Tode der Barbara
horyt stellt sich jeßt als eine Sensationsny chricht“ heraus.“Wie
an der Wiener . Presse? schresoth befindet —* die Exnonne kör
petlich im besten Wohlsein, während ihr Gesstesleben nach wit vpr
eerrütiet ist. J
FDie Sprengimg⸗einer Riesenmine mit 6oo Ctr. Pulver
mEistana bei Triest fand den 20. v. M,Mittags statt. ⸗Die
undung geschah auf ein an dem Magazine ves Steinhruches
egebenes Zeichen und bald schlängelte sich leichte: Rauchsaule
y'den blauen Aether empor. Der Funke hatte das »Pulver! in
ar Leitungsroͤhhre erfaßt und Vite rasch sich fortpflanzend nach den
hinnern, dem Herde der Zerstorung. Wenige: Minuten d reichten
ann hin. Plotlich — ehe der Lale sich bessen versah — hob
ich erzitternd der ganze Berg. einen weißen Schlund öffnend, aus
sem gleich einem Krater Rauch und Feuer in mächtigem Drangen
gegen Himmel schlugen. Darauf ein kurzes Getöse, gleich dem
inen Donner. und ein Zusammenbrechen des ganzen Berges, von
n der großere Theil umgeworfeu, gegen die Meerfeite hinabrollte
vähtend der andere durch mächtige Risse von dem angrenzenden
besteine getrennt, dröhnend in Fich felbst zusammenbrach. Die
Hickung war eine vollständige. Auch nicht ein Stein wurde in
ie Höhle geschleudert; und mit einer für den Laien gewiß unerklär
ichen Ruhe und Sicherheit ging die Zerstörung einer Masse vor
ich, deren Gewicht wohl Auf ⸗8—4. Nillionen Centner geschätzt
decden kann.Tausendeer unde aber Tausende von Steinen
ind Blöden aller Größe zeugten von der energischen Wirkung
er stattgefundenen Explosion, welche die Hafenbauten wesentlich
orderie.
ick Das Napoleonische Keiblatt Peuple Francais —X fol ˖
ende Anekdote: „Es yar zu Auxonne, am 8. Januat. 1791.
Jun Elehen det Pultaͤrschnien liefen auf den damals sehr tiefen
aldraben Schlittschuh· Als es 8 Uhr schlug, tief einer von
huen ein sehr junger Mensch: „Fünfe Uhr, ich muß zu Mittag
sthen.“ „O, bleibe noch ein wenig“, haten seine⸗ Rameruden. —
Rein, nein.“ ich habe zu großen. Hunger.“ Die Anderen liefen
veiter, plößlich aber brach das Eis und alle Veer starben eines
hredlichen Todes. Der Fünfte aber, welcher seine Kameraden
s Mittagessens“ halber verlassen hatte, war — det junge
—XE
F Was die schanervollsten Geilen des neuen Pitaval an
iminaliftischen Ungeheuerlichkeiten aufzuw isen haben, was die
copferische Phantasfie eines E. Sue, A. Dumas und V. Huge
m Gräuelscenen ersinnen kann, wird überboten durch den Proceß
duchemin, der unlängst eine furchtbare Serie von jahrelang
ntgesetzten Verbrechen vor den Assisen von Laon abrollte. Auf
zer Anklagebank erfchien eine gauze Familie von Verbrechern: das
chepaar Alexander und Marie Duchemin und deren Kinder Eugenie
dilior und August. Der Hauptschuldige, Duchemin Vater — ein
Indio duum, neben welchem der Kannibalismus eines Troppmann
einahe zur Menschlichkeit wird — und dessen Sohn Victor erschie⸗
ien vor Gericht in Sträflingskleidern, da der Erstere wegen Er—
nordung seiner Mutter zu lebenslänglicher, der Letßtere wegen
kheilnahme an diesem Verbrechen zu fünfzehnjähriger Zwangsar⸗
eit verurtheilt sind und zu der diesmaligen Verhandlung aus dem
bagno herbeigeholt werden mußten. Schwerlich haben die Mauern
ts Touloner Bagnos jemals ein Wesen wie diesen Duchemin be⸗
setbergt. Die neue Anklage belasiete den Muttermoͤrder mit dem
berbrechen der Blutschande und des Kindermords, verübt an seinen
jier eig nen Kindern, die gleichzeitig die der mitangeklagten Eugenie
daren. Mit den Details, wie sie die Gerichtsverhandlungen in
hrer ganzen Nacktheit bis zur vollsten moralischen Ekelhaftigkeit
nthüllen, wollen wir den Leser verschonen. Es sei nur erwähut,
aß Duchemin der Vater jedesmal nach der Geburt des Kindes
sselbe abschlachtete und in Gegenwart der ganzen Familie ihm
uuf der Erde den Kopf wie eine Nuß jertra!!“Die Verhand⸗
ung, welche beinahe eine Woche in Auspruch nahm, bot ein grau⸗
eregendes Bild menschlicher Verworfenheit und endete mit der
bernrthrilung Alexander Duchemin'szum . Tode. VDessen Frau
Natie wurde zu zwanzig und die „Tochter Eugenie zu zwanzig

antꝛ 3;re... — —
inen fünzehn Jahren weitere fünf, Jahre, Zwangsarbeit, während
August freigesprochen wurde. ·· *
FVor dem londoner Gericht fiand vorige Wöche!ein Porträt⸗
maler Georg“ Hammard, angeklagt, den Seiltänzer Georg Baldmwin
jorsäßlich getödten zu haven.Der Angeklagte leugnete dies nicht.
kr eczählte, daß ihm vor drei Jahren sein vier Jahre altes
Maädchen, das einzige Andenken an seine- verkorbene Frau, wer⸗
schwunden sei. AlleNachfvrschungen waren vergebens, bis er am
14. April v. J. in Smithfield ein Kind bei einer Seiltäuzerbaude
arbeiten sah, in dem er sofort sein: verlorneh Mädches erkannte.
Er ergriff den Chef“ der Bande,“ hob ihn in dier Hohe und ließ
ihn fallen.Der Mensch war todt. „Aber,“ fuhr er sort, „meine
Tochter kannte mich nicht wieder,'“ ich lannte sie nicht wieder; sie
war an Leib und Seele durch den Menschen vordorben, dem ich
iur das Leben nehmen“ konnte.““; Der unglückliche Mann wurde
freigesprochen. I

x IAus Duna burz wird geschrieben, daß zu Ende der
oerflossenen Woche ein Unglücksfall auf der Petersbarg-Warschauer
Bahn stattgefunden hat. Ein Güterzug stieß mit einem gemijchten
Zuge zusammen,' welcher Arrestanten und unter den Gütern auch
nige Faͤsser mit Spiritus transportirte.“ Die Fässer wurden
ertrümmert.““ Die Arrestanten konnten der Versuchung nicht wider⸗
tehrn, sie detranken· sicht an Spiritus“— von 90; Grad, und die
Foige dabon war, daß 9 auf der Stelle todt blieben.

54 In der katholischen Kirche zu Piqua, Obio, zog am
Sonntag den' 13. Februar ein junges Mädchen Namens Mary
Maher eine Pistole und erschoß einen jungen“ Monn Namens
Wise, der vor ihr in einem Stuhle saß. Der Erschossene hatte
as Mäbdchen sihen lassen““ und der Geistliche hatte gerade dessen
zeabsichtigte Verehelichung miteiner Anderen“ von der Nanzel
perlündet. 56*

7 Erschreckliche? Folgen der Scheuerwuth. Eine Frau —
chreibs ein amerikanisches Witzblatt — die, wie so manche Haus⸗
zlucke, von der Reinmachenwuth besessen diwar, scheuerte vor
Zurzem so stark, daß sie, den Fußboden entzwei arbeitete,
zurch die Decke brach uud sich ein Stockwerl tiefer mit zerbroche⸗
nem Schädel wiederfand; sie wischte jofoct die Bluiflecken ab und
starb dann. 22 9—

f(EEine Scenein der Höolle.) Ein pennsylvani⸗
cher. Vaptisten Prediger eiferte einst. in einer Predigt gegen das
Fluchen und illa strirse seigen andächtigen: Zuhörern die Folze dieses
Lasters in folgender characteristischer: Weise 5 er sagteern „Ich

vill Ihnen, meine theuren Freunde, eine Scene in der Holle ver⸗
inschaulichen. Der Teufel sitzt in⸗seiner Amisstube, um die von
er Oderwett anlangenden: Seelen: zu empfangen. Der höllische
gfoͤrtner ẽischeint, eine Seele an der Hand, die den ewigen Flam⸗
nen überlieferl werden joll: „Wer? warst Du'“, donnerte ihm
Saian entgegen. *, Minister. Benjamin, von dir nconförderirten
Regierung', lautet die Antwort:3,.Oh. ja, ich wußte, daß Du
tommen werdest, sagte der Teufel, indem er in seinem Hauptbuche
lättert, und darin des Ministers Namen einträgt z,„ich zeige immer
'olchen Leuten Nachsicht, die auch mir welche bewiesen; ich muß
Dich zwar aufnehmen, werde es Dir aber so angenehm wie mön⸗
iich machen.“ Zum Wärter: „Führe Herrn Bensamin nach einem
Platze, wo ein bischen Luflströmung heerscht⸗“Der nächste An⸗
lömmling war ein Mann, der seine Schwiegermutter ermordet
jatte und in Ciucinati gehängt worden war. „Bringe ihn hin⸗
veg?! sagte: der Teufel, „aber behandle ihn gütig; er ist nicht
ganz und gar zu tadeln. Ich erinnere mich des Falles. Seine
Schwiegermutter kam vor drei Wochen hier an. Sie sah ganz
darnach aus, ermordet zu werden. Sie ist in Nr. 63. Gib ihm
ihren Platz und bringe das alte Weib dem Feuerofen etwas näher;
kr. 68 ist zu kühl für sie.“ Kurz darauf erschien ein neues
Dpfer der Hölle. Weshalb bist Du hier“, herrschte ihm Satan
entgegen.“ „Weil ich fluchte“ kautete dte Antwort. „Du fluchtest“,
ragte der Teufel, zornig aufstehend. „Ja, das ist meine ganze
Sünde“. „Deine ganze Sünde“, Du dverabscheunngswürdiger,
eraͤchtlicher Lump, keinen Winkel gibt es dier, der heiß genug für
Dich wäre. Von all' den 60,000 Predigern, die allsonntäglich
»on der Kanzel herab gegen mich eifern, hat noch keiner mich je
des Fluchens veschuldigt. Du fluchtest Deines Schöpfers, der, um
Dich von der Hölle zu retten, am Kreuze starbr Du, Du
hatest das 7“ der zitiernde Deliquent antwortete nicht. „Für
Dich,“ fuhr der Teufel in seinem Zorne sort, „gibt es keige Ent⸗
chuldigung. Ein Mensche mag einen andeen in der Hitze
exschlagen. Versuchung kann ihn zum Stehlen verleiten, um seinen
Hals zu retten oder den Nebenmenschen zu betrügen, mag er sich
einer Lüge schuldig machen. Immerhin ist er einigermaßen zu
entschuldigen. Der profane, Flucher hat keine Entschuldigung!
Wärter, brinze diesen Schurlen aus meinen Augen. Sielle ihn
bis zum Halse in die glühendsten Kohlen nud jorge dafür, daß
er der Hölle Qual nach Möglichkeit empfindet.“
        <pb n="144" />
        Verpachtung der Pfarrgüter
auf 6 Jahre.
Donnerstag den 10. März 1870.* Nach⸗
mittags 3 Uhr, in der Wirthsbehausung
von Julius Grewenig, läßt Herr Nicolaus
Duy, Decan- und; Stadipfarrer dahier.
die jum hiesigen Pfarrgute gehörigen Län—
derien und Wiesen? auf weitere 6 Jahre
offentlich verpachten; nümlich ; i
3.111Rth. Garten auf Etelchen. 7
a »Ackerland.
272 Rth. aufm großen Flur erste Ahnung,
in 8 Loosen. utne e
86 Rtih. in der Dreispitz neben Peier
Wagner.
36 Rih. allda neben, Georg Stief.
28 Mth. im mittleren Wallenfeldeu
30 Rih. auf der Meß. 2*
46 Rth. am Schaafkopf. 77
10 Rthenanf dem Gerstbusch. 1
.Wiesen “
8 Morgen in dens Stegwiesen in 12
Beeten. ν
6Gesa Morgen in den Bruchrechwirsen in
nm10 Beeten , a
inenn. S. M. GHGorn, zgl, Notar.
7
Güterverpachtung.
Donnerstag den 10. März 1870, Nach—
mittags 4 Uhr bei Julius Grewenig,mach
der Verpachtung 'der Pfarrgüter, läßt die
Wittwe von Ludwig Siseg wart dahier
ihr Acker⸗ und Wiesenland“ auf 3 Jahrt
berpachten und zwar : 2
54öRih. Acker im hinteren Wallenfeld
neben Peter Beer und Peter Schmelzer⸗
Erben. n
na 92 RthinaAcker auf: Mühlenthal am
Schaafkopf neben Ehefrau Langenbrunner
tund Johann Schmelzer Schreiuer. 4
2154 Rth. Ackerraufm großen: Flur neben
Franz Jacob »Henrich Sund Peter Fischer.
29. Rth. Acker am Seyenrech neben
—X
52 Rth. Acker in dere Dreispitz neben
Erben Weidmanun amd Heinrich Winck.
5364 Rth. Wies in ben? Bruchrechwiesen
in 2Beeken meben Franze Jacob Ehrhardi
und Johaun Adam Feichtner.
ae GSornm kgl. Notar. “

Planz Nr.n 824 3. . Kth. im
Hilte nwiechen, neben J. IA. Peters in
2 Theilen. I 1— — F teer*
Plan⸗Nr. 1249. 856 Rih.Acker, ober
der Kapelle am Elsterstein, neben Joh.2.
Wagner zin.3 Theiklen. e—
Plan⸗Nr. 2996 3. 150 Rth. ober der
Lehmkaut, frisch gedüngt und gefahren,
neben Karl Grs. .
Alle diese Stücde sind Kornstoppeln, und

neist frisch gedüngt.
gBlan Nr. 83427. 124 Rithe inks in den

Seien, neben Peter sticfer Berdinann.
Soruk. Notar

Sonntag den 6. Maug
3 Ahr bei Herin Joh. Adam Bi
Generalversammlung
— 66
j ιννν des. Ste Ingberter ee
Viehversicherungsverein
n Sa g ar d. b.
I. Reuwahl der Ausschiizmüglieder
2.Prüfung der Jahresrechnung,
3Z. Besprechung e über, die im näc
Jahre zu erhebende Beiträge.
Zu recht zahlreicher Betheiligung
höflichst ein J
—*
V5

22
—
Licitation.

Samslag den 12. März l. J. des Nach
mittiags um 5. Uhr, zu⸗ St. Ingbert, in
der Behausung des Holzhänders Adam Beck
sassen die Wittwe, Kinder und Erben des
in Et. Jugbert wshnhaftgewesenen, und
oerlebten pensionirxten Bergmannes Johann
Saisegew anxt der Abtheilung wegen öffent⸗
lich in Eigenthum versteigern: 34
Plau⸗Nr. 255. 34 Dec. Flaͤche, ent ⸗
haltend ein Wohnhaus mit Keller;ein neu
gahler EStall und Hofraum- Hausnummer

94. 4 —— —32*
J Plaut ir 256. 7,6 Dec.Pflanz
garten und —BVB ————
Plan⸗Nr. 4140. 16 Dec. Ader inden
Hobelsgärten, diese 3 Itkem ein Ganzes
bildend zund gelezen zu⸗ Stor Ingbert, in
den Hobelsgärten, neben Ladkirecht Peter
Redel und Georg Müller'nn
Soru, igl. Rotar.

—
7—56

Bei Wittwe Schnorr. id dper o
Stock nebst Speicher, Waschlüche und H⸗
im Ganzen oder auch getheilt, zu vermien

— RSWWWW

7
— 2

—
.gnehrere int Woͤhnin

e ge

—
gesucht. u 15 ae e 2183

Von wem sagt die Exped. d. Blat
— —
Zwei nene solidiiund eleganke ged
Ohar-⸗A-banc, zum 1cund 2spar
fahren sind zu verkaufen bei
n ae Exr Acinbart
, Wagenbauer. in Zweihrücken

— — —

— — —
—ö—
— —.
2 ZJimmer werden
fort zu miethen gesu
Die Exb. d. Bla fagt vom wemn.

21200 Gulden
— der Kuappschaftstasse zuni Ausleihen
bereit. Näheres bei Notar BSorn.

Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch· Prei⸗

der Stabdt Hombu rg vom 2. Mir
Weizen 85 fl. 32 kr. Korn Afl. 18
Spelz 8 sU. 40 kr. Spelztern —
kr. Gerste, Lreihige — l. — kr.E
Areihige fl. —tr.* Mischfrucht
22 tr. Haͤfer 3 fl. 46 tr.“ Erbsen
30 kr. Bohnen — fl., —.r. Widen
fl. — tr. Karloffeln 1 sl. Weißbrod
segr. — trx. Kornbrode3 Kgre21
ditto 2 Kgr. 14*r. ditto 1Kgr.
Gemischtbrod 3 Kgrict kr. Das
Wed 9 Lth. 2kr. Odheufieisch das
— tr. Kühfleisch l Qu.“16 kr. 2
14 kr. Kalbfleisch 12 kr. Hammelsleish
kr, Schweinefleisch 16 kr. Butter das
30ß0 khr.“

Dex Uuterzeichnete bescheinigt hiermit,
daß die Chocoladenfabrik von Frauz
Stollwerck &amp; Eöhne in Köin sich
für die Reinheit ihrer Wagaren verbürgt
und ihre, Fabrication unter sanitäts⸗
volizeiliche Controle freiwillig gestellt
hat, daß die zur Verwendung kommenden
Rohmaterialicn und Ingredienzien sowie
auch die fertige Waare analhsirt werden
und dadurch dem Consumenteun eine reine
Chocolade, d. h. pure Cacao und Zucker
darantert wird. —W
Köln L. September 1866.—
Dr. Herm. Vohl
32 Königl. Regierungscommissar.
nd vereidigter Chemiker.
Obige mit Recht empfehlenswerthen Cho.
coladen sind stets vorräthig in St. Ing-
vert bei J. J. Greweuig und Comd
G. Rickel, in Blieskastel bei g.
Apprederis.

Güterverpachtung.
»Samstag den. 125 März 1870, Rach
mittaas 2. Uhr, dahier“ in seinem Hause
läßt Petet Sich mitt; Bäcker und Wirth
nachbezeichneten Ackerstücke' St.“ Ingberter
Bannes auf sechs Jahre verpachten, näulich:
Plan⸗Nr.“ 2977. 2978. 80 RMuthen
unter; der Lehmkaut,“ Sommerland, neben
Mendel Beer und Wittwe Jungfleisch.
Plan⸗Nr. 3852. 60 Rth. auf Schiffel—
land, neben Ladknecht Klein und Bernhard
August. —A J — 8 — —
Plan⸗Nr. 3108.'32 Dec. am Schaaf
kopf, neben Gebr.Grell. *
BPlan⸗Nr. 83869. 250 Rth. am Eichetts⸗
brunnen, neben Schlaghüter Müller und
den Wiesen — in Theilen.

Plan⸗Nr. 4193. 84* Rth. auf Hobels ,
erste Ahnimg, neben Schuhmacher Brausen I. A. Grewenig
und Apotheker Weigand. · FTTßaon S« in, C
——— — ig dg Stehren
Nipelle deben Peler Wagner, in 2 Theilen; Wein über die Straße —
der darauf liegende“ Dung verbleibt dem
Pächter. d
Plan⸗-Nr. 1918 3. 120 Rth. in der
Nischbach lange Ahnting, neben Peter Best.

Frankfurter Vörse
vom 2. März; 1870.
Geldsorten ·
Preußische Kassenscheine'. fI442.4
Preußische Friedrichssdor . 9 87α
—
holländische IO fl.Stüde 9 54.
Ducaten 0 5 353
o-Franes⸗Siude: . ν οννι—
Englische Souvereigüs, Je 2.0. II 34-668
Gold per Zollpfund fein. p
dochhaltiges Silber per Zollpfund — 7
—X 497⸗

—ZJ

—
— ——

— eam J
8tockfische—

2* 47 ** r —— *
dileptisce Rraͤtuivfe (Fällsucht)
heilt brieflich der Specialarzt filr Epilepsie Doet ote OL Rauliseh
in Berlin. Mittelstraßen6. — Bereits über Hundert geheilt.
——⸗
»ition Druck und Verlas von F. X. Damet in St. Inghert.
        <pb n="145" />
        J —E 4 * —224 . .M., M RA —
IEIM. V ι b HAMVuα — s 115y — MI Buusi
41 FHM VA Vantte HMtubhso BEMLIV 33B— RLLMI ι
—A 9 P — en Ni, 7 9 tä
Cs — ei Ic t n, ο _ αιν Git uα
ν —ν α —D ι uι ι

— — 5 7
n, —V0— — nu 8IIn — neci enne Tatic nrινν 2
da Sn Rmanderkor Aunei das Cund, van wit dam Dauptbltte perhundent Anlar hatlits 3blaltnnindi het Diens tagte. Vonnertuaas- unn Sonntaaa⸗
ummer) erscheint woͤchentlich vi er miaite Mñse bitin t, Hronnier tag, S a msta glkutheSon — Abbnnnemenlspreis viertelia hris 42 Krzr —
ei ran2 Silhergy, Anzeigen-werden, mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Sluttschrift · vber weren · RNaum · kerechnet!.ül au.43u —
37 —— J— muit. Sonntag den G arzo — n mia uts di uupenu 870.

— —— —

Deutschland.

München, 3. Märztnn Pos Kriegsministerium hat, um die
lbuinderung des ordentlichen Etats der Militärverwaltung auf
3700000 flizue erzielen, die nim Budget fur⸗ 1868/69 in
auder Summe mit 1872000fl.beantragt gewesenen Gage · Er⸗
dhungen für: Officierr unden Militärbeamte; für 1870/71 wieder
bgesetzt, sowwie auch die: dem Budget ⸗ Antrage für 1868/69. zu
zrnde gelegte meue Regulixung der Alters⸗Zulagen in· Unter⸗
ffcere,wornachn dieselben marh Z aDienstjahren 3.kr. nach 6.
henstjahren 6 kr., nach 9 Dienstjahren Nebrnach 32. Dienst⸗
9α — u5eνXulagenerhalten- sollen. für 1870/71 wieder
misdegeben werden mußte. .3

Maünchen, 8. März N Diße Bekufuig des —X ——
sedacteuts des Vattzland gege daß efgtag
pegen Ehrenkräukung e Figehümnes ver⸗ hiesiken Neuesten
— —————
stünchen, l. d. J. als 2. Instanz verworfen, und das erstinstan⸗
—A Dee h zu 42 Iggen Arres 100 f.
estzafe vetud heigt if vestätigt
—7*— 3. — wzelledetn vcd rdter grici doe
ho hen hiet dondra hsmitottedet ¶ unnd cbense oietz sesc
n n hetretnte Wahlt honidlungen genente Die waht
hanbere hügten —— s diesem: Sehuftin
Wahsberte Lingeshede Derx WahlsenrkImit dem Wahtlorte
kpehet umfaßt die Berinfstmter Speh er, Frankenthal und Neustadt
Gahlbesirke wll dem“ Wahlorte Kalserslautern die Bezirks
inter Kaiserslautern, Kirchheimholanden gud Kusel; der Wahlbezirl
mit dem Wahlotte Landau' vie Bezittainter Landau, Bergzabern
ind Germersheim; der Wahlbezirk 4 mit dem Wahlortt
Fweibtücken dien BearksannerZweibrüchen, Honiburg aind
smasens. Keder Wahldezirk“ vat?e n Mitglied des Lanbrathes
ind ei nen Ersatzmamin getrennten Wahzlhandlungen zu wahlen.
Mit der Leitung der Wahl werden beauftragt: im Wudhlbezirke F.
A Benoksamneiaunz. Megierungörath Römmich 1.2ãm
Dehlbezirie 2, Kaissrlaptezn, Der Bezirtsamzmann Htimagn
in Wabibezit a. Vandon, der s. Wezirlsgutmann Frhr. 39.
harold z im Wahlhbezirke 4, Zweibrüden drr 4K. Bezirksamtmann
hammDie Wahl Fimndet FRatt, Dieustäg iden 16. März 4. J.
—XD ,

Am Schluß jhres; Referats uüber den vorgestrigen Bürgerabend
sudigt die Nouft, Itz G. an⸗ dasz GVWadt dem vachst Au⸗
kößere Versammlung abgehalten werden soll, um den Gesinnungs
enossen im ganzen Kanton Gelegenheit geben, in ver 3
nege sich ebenfalls auszuspcethen. i Mit besonderer Gemugthuung
ine ai badn die em, wosag s n dihe ger
ladischen Nationglpartej, die Ahßeordnetei Hieftr uünd. q«dharo.
hren Besuch ine —172
Bog la n. A, Marzarn Die Fortschriftspartei ist enischlossen,
luch bei dem Reichstage wie bei dem Abgeoxdnetetenhauje, ejnen
brüstungsantrag einzubringen, der, wenn nicht dem
Bortlaute so doch dem Inhalte nach, dem Virchow'schen Autrage
misprechen soll. 742 J 0

Berlkin, 1. März. (AllbinnzFaseleitem.). Die
lelnischen Zeitungen Oesterreichs wissen von einenn geheimen Bünd⸗
u zu erzaͤhlen welches zwischen Preußen und Rußlaund zum Zwecke
er Theiluug Oesterreichz abgeschlossen sein“ soll. Der Czas kenm
ar den Theilungeplan!:“ Böhmen und die deutschen Provinzen
Ostreichs fFallen. an Preußen, die, übrigen Gebiete, namentlich die
labische Theile Oassegreihan wetden ppun RKußland annektirt.
gwed dieser Fabel ist )het den zösterteich. Polen die Besorgniß
u befestigen, daß sie in die Gewalt Rußlands gerathen, wenn
Desterreich· lU ngarn zerfallen follte; 2) den Polen die Beschickung
xs osterreichtschen Reichstägs als nationale Pflicht. nachzuweisen.
—Waͤhrend nach den polnischen Blaäͤttern Preußen im Bunde mit
dußland Oesteereich bedroht, find ruffüiche Blätter in der Lage,
ersichern git können, deh Preutzen mit Oesterreich im Allianzoer ·
4altniß stehe, um dessen Volitik; im Orient gegen Rußland zu

unterstütten Roßlantz moge also auf seiner Hutsesg Reben
dem ee ee e e
aich ane oslerreichescherürkische. Iltamz organisirt, uhn die tuurkijchen
Slaven für imnmer uͤüter ———— der Pforte * hatten.“
38 st h. 25 Maͤrze Dex vom, —
wvirt bestmoit die Einf wzrung det ottaathtischen Civit. Eye und
claubt Ehen zwischen Christen und Juden
ι ι—, Frankreich niu! —
n. Das Lager von; Chalous anirde in diesem Jahre nur von
iner ünzigen Axrawpenabtheilumg bezogen in den leßten Jahren
osten· sich deren· zwer ab und schen in der Mitte des Juni
wieder aufgehoben werden. Zum Befehlsaber ist der Divisions
Jeneral Blanchard ausersehen.« ε,
bnt Soln. Zig.“ laͤgt sich von einem ihrtr Parisex Korre⸗
bondenter versichern, das —2 — inr der leßten Jert eine kleine
Sehreeidang nach russischer Seiten Hinwvollzogen habe,irnd insbe⸗
ondere in dg D—— Weder An gelegenheit ¶ gegen Dest-
iche puid ir Rußland usamtnagehen wetde7
In vie Feoie ver Matserllaifenr ist Louis Noir, der
— D
— rorone
2) PeViese· Woche hat man in Zwe Xααν
zEn ünd id Heom burg Satchch e gls Voxhpten des nahen
Fruhlmgs geschen. 14. eg Sudage gia Vofphuen de natene
Pombaurg. Unser heuriger Carnevgalstag ist leider Dem
ese asractitischen· Lehter zu einem Gedenktag geworden. Ein wan—
„ernder Israelite wollte sich einen Zehrpfennig beim Hexrn —*—
holen, trifft aber nur dessen Haͤuse“ unter dem Fet
ler.“ Peben der —3 zemerkte der Eintretende an neh
Kagel die goldene Uhr mit Fette und Hredailon d
peifende Antwort ‚mein Marn ist nichr zu. Hause“ schien Jen
Fremden nicht zufrieden zu gtellen, denn ixn, Umdrehen der Frau
sum Feuster drehie er sich gegen die Thüre und verschwand, nach
dm der kühue Griff gelüngen. mit der-ganzen goldenen Anstalt
im Werih bon o fl. Abends entdedte zwart die Frau die Abwesen⸗
heit der Holdelien Uhr, jedoch Guggne der Anwesenheit des Diebes
dar baine Suur zu Fnidecken.(So vie pir Zben arfahten, wuude
der Dieb gehern in Wenden verhafict als er eben diese Uhr
fuͤr Thir und eiigen Groschen bei 'einem Wirthe. anbringen
wollte.⸗ G,

Paris, 26 Febrl Gestien Aben ͤreignete sich ein eigen⸗
hümlicher Vorfall. Ein Kaufmann der“ Ruen d'Abonkir verlor in
einem „Cercle“ 80:900 Fr In Verzweiflung darũber wollten et
eiuem Leben ein Ende machen.Auf- seinem Wege nach der Seine
vurde er in der Nuͤtze der Hallen, pou einenn Wagen umgeworfen,
kin Mann sprang heraus. Es war'“ geraden sein. Vruder, welches
won · Rouen mit der Eisenbahn, ankam. Dex unglücktiche Spieled
zestand ihm Alles, ein, und der Bruder, der sehr xeich ist,! bezahlte
heigten die auf, Ehrenwort verlorenen 80, 0003Ft. onltaer *
waris, 2. März. Wiederum ist uün Paris ein schauer⸗
iches Verbrechen verübt worden.“ Am Monlag Abend erhielt der
Schreinet Maillot, in der Rue. Amalot 34 dis wohnend, ein
Schreiben, welches nicht datirt war, den Poststempel von Montreuil
rug und folgendermaßen lautelẽ“ „Mein Freund! Ich habe heute
Nacht.nim 8Uht, meine Frau in Folge tines Streites über Ht.
dumbert, ihren Herrn, ermordet. Er bleibt sür unser Kird ver—
iniwortlch Er ist dien Rrsäche Vunseres Unglücks. Weun Sie
ziesen Brief erhalten, so din ich todt. Fraise.“ — Bei Erhalt
vieses Briefes holte Maillot sofort den Polizei: Commissar, der die
Thüre zur Wohnung Frtaise's — er wohnte im nänitichen Hause
wie Maillot — aufsprengen ließ. Ein schrecklicher Anblick bot sich
den Blicken dar. Auf dem Beit lag die fuͤrchtbar verstümmelte Leiche
der Fcau Fraise. Der Kopf war halb vom Rumpfe getrennt, der
deib an zwei Stellen aufgeschnitten? und die Eingeweide lagen
heils auf dem Bett, theils — uf ¶ dem Boden. Das Aussehen
zer Leiche war so schrecklich, daß der spater herbeigerufene Arzt,

—F
        <pb n="146" />
        Operation wurdeg A ganze Stzeher selbst if in Lith
Dunkel gelhüllte Man weiß — nur, daß Fraise Am Sonnag
Abend 43 Noillot Jinrten und ets Mitternacht bei demselben de⸗
n * * —J * XRE —— — —** *5
den, ul melche B Mmaf sich“ in gam heiteber Izee Voͤn
da au hörte und sah an nichts Mehr von den beide Eheleuten;
aur will ein Nachbar inmitten der nächtlichen Stille drei tiefe Seuf
zer vernommen haben. Da in dem Zimmer all.s m'größter Ord
uungiraz, o memmnt, man gu. daß: ger Bann hex. Frgu, den. grsten
Hiek vexatzten gols sigejugejchlafen war, und Zie grauenhafte Ope—
ration an ihr vornahm, gls sie hexeitb todt. war, Derselbe bedieute
ich als Waffe eines Rasirmessers, das man im Zimmer vorfaud.
xtaise miuß ungefähr vier Stunden bei der Leiche geblleben sein,
. wie gewohnlich, um. J Uhr des Worgens weggiug. Man
nd in der Wohnung weder Papsiere moch Gesd und Ichließt
ograurs, daß gr. sich kzingzwegs, wie er in einem Zriefe sagt. das
— 3 ungetehe 80 Jahre qt 9 duf
Rh Xyoͤner —V angestelite Frn degßste ndehe hicht 20
Iah alt — d frlmer heti einem — ju Dienst, dessen
eese — ¶Der
Fuf der beiden Eheleute wat ein gange gutet, Die Fruue ihres
Staͤndes nach eilie Hosenmocherin arxbelten ebenfals sie standeni
sich gauz gut und die —A— n ie
zesehen, daß fie Sttreit iiti dncbrte hanlen. Zwei verschiedene
Veifioneit citeilicen niber die Notive,? welcha⸗ zu diefem Verbtechen
Untaß Hhabene gehen können le Nach sber enea: ermordeter dex: Bdanu
A. —JJ *
Qi ä ν σανlι 25621 4
Empfehlung Pun uarhie erung —Q
j t— , 37 —
Fd — deng ene nVer Rihtergehuche. hegr n
— — thee 9— —
nngun lbnahnie. Ju. amnpfehlnn iütt dein6
Beinerken“ daß nur“ sol he Sämereien here — JV——— Feseheeenr * 6 43
— erdhe weln 46 ijn unserun Ge⸗ —— Jugleich empfiehlt derselbe sein reichhalliges Lager in Tapeten, Gardinen
—— Nn spfen nd Balter ematit. eusier
—— Ao leaux. gesicte MollVor änge, fein und hitlig; das Feutste in Woll⸗ um
L. Voll enweidkhr Gaͤrtunerei. Filztuchzeuge. Wachsund Ledertuch. seine Damen · Reife-ind Geldie
ischen, Koffer. Gold und Politurleisten Gummischläuche, Gummitus
Ppewilliss“Teunetbe eseeLuftkisfen, Clisapumbpen⸗ Milchpumpen Krampfstrün
e wWilliss Foue D. pe ad hlle zun Kegutenpfiege. ai dih gen Justrumente uund Vandgaen 3
a Mouage deit V ant 9 — 9 Zegelbe u allen ih. Leig Fach kehniülagenten , Itbeilen—
sIn siz s836 62 romptern un R igke. esorqung. —
den 802 Aloer a e νιιιει,σ Friedr. Stußzmanui, Samern.apeüierct.
en hr DTA .n. —00—
Uehunga Abunit, s —R si H d nn
wung — Thal ndaclon 9 ma chinen an lung — —
iIngbeth,: den . März 18702n16 n wodenmte — ßapwperzgelnegiuu gaühnn ei nnn
— musßn Daͤs Evbm mandorn J din J 3. Korn int. Ashann n αν 9
———— rd — —— v
itsder Fabrit vonn . Wux in Kaiserslautern in Girte und
Leistüngdfähigkeit den amerikanischen ganz gleichkommend
—F —Rß V 73 ———— 358
IEo weS Haschinen Vo.S uod 8
CXIXXA ß 2
Schuhinacher, Sattler, Hutmacher, Schneider A Kappermachet
otu o⏑ 31 L!.
Grover; &amp;Baker⸗Maschinen/
211943 F u let atw
rnet. sehz eirpfetlaisthetthe für Schueider · ,
7* J ie ni ʒuuun Ax m⸗M a ch i ne natiun e en ge:
* i —— 4 17 ——5 *7 E .
—— sa re n 38 fut Echu huiacher unb' Echneider.
14 1179* — V⏑» —
dt. GCir cu l ar Ar m * M as ch in en —*
*nach! allen Richtuigen transportirend für Echnhmacher ganz speciell zu
v empfehlenn, indemaußer allen andern Arbeiten auch geuer Bumtmizug damit ein⸗
*gesetzt werden kuinnnon s2
mahmasschne ue
ν— a9 —
dvon werschiedenen: Sorten, dacunter namentlijch die, — J 5
tt ⏑ ———, w e
pn ptus tra
ils die beste bls jeß ezistrende Hundmaschine
33 e Kaochenöl, alle Soctor Maschinenzweirn und
Nade nnem pfiehll.n wete 5 ue. , — ——
ee30. Rdori Bahnhofsräße 57,
“ v Ste Johann a dä Saar.
—. ———— — *

— nündee
— —
geglonbt zu hadeih Noach dex jwesten Version knnte die Fran
hregz Manne Line Cifersuchtsscee gemacht haben, woeil er in da
yergüngenen Woche“ zwei Mal des Nachts — Haufe g.
kommen war. Bis —38 man die Spur des Mörders m
nicht entdeckt.

In Moskan sind bei einem Hausbrande 11 Persone—
in denFlammen uimngekoönmeinun Dier,Mtosk. 8.7 bringt die
greifendsten Deka ils dieses Unghücks. ιι αιν α
AIn Lafrenaybei Dinan“ hakteind Bauer einen Gericht,
vollzieher mit einem Spaten erschlagen. Derselbe war zu isr
gekr men: und ihm in einem Scheidungsprozesse, den r g
feiner Frau hatte; eine Eitation zuzustellen:

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Aufrage.
Was hält man, von einem Thrtuͤmanne,
der seitn Wort nicht hält d af
nur Mehrere kleige Wohnungen,
qus ahis 8 Bimwzern be ⸗
werden his Aprit zu iniethen
gesucht. 5 —D —8 l e
Bunmem sagt die Expedunade Vlattes.
Achdution Denchoanad Bexlag vor Fe Xlu D iamn ehe n. Inghettete nenean u

v32 42 3 — * * *21 2* —8
ileptische fe (Fallsucht)
vbrieflich der Specialarztnfür Epilepsie“ Dede iderG. Li Iiseh
Ein Berlin, Mittelstraße 6. — Bereits über Hundert geheilte

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        Inagberter Anzeiger.
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ua St. In gherter Unzeinerr (und das mit dem Hauptblatte verbundene Nntderhaltungeblati, mit der Dienatags· Donnerstagse und Sonntagb⸗
aaner) erscheitit wöcherutlich v.i ev n aul: Dienbtag, Donuer stag, Sams targ und Sonnitang. Abonnementanreiß viextelishrig 40 Krax. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

—A&amp;—
Deutschlandeu ẽt Belgien ·... 7

Mäüun heß, 4. März. Die definitive Erledigung der Brüfse b.3. Mirp. Begentider den Nachrihten mehrere
ninisterfrage duͤrfte sich woͤhl noch um einige Tage ver zögern, Fournale ühet ueuerdings iu Lurembutag vorgekon ene annexioni ·
9 — Vtaf v. Bray bis jetzt noch nicht Lestimmt ert tij he ———— wersi hert eine der hiefi gen „Ageuce Habas⸗
dt ob er die Leitung des Ministeriums des Jeußeri zu über? Zullier: Reitter aus Luxemburg zugegan ene Meldung- daß die⸗
hmen in der Lage sei. vielmehr erklärte derselbe, daß. er vorerst eiben uur durch einige gusländishe Ar ꝛeiter⸗ hervorgerufen seien.
einen weitere Orientiruig bezüglich⸗ unserer Vertzätnisse für die Bevölkerung der Stadte sowohl, wig die des platten Landes
hwendig erachte, auch mit seinen Freunden noch Rückiprache ei jeder Vreräuderung abgeneigt andnne bestrebt, die Autonomie
henen werdeẽ. Man wird⸗sich demuach wohl nocheinige Tage s Lakdes zu xhasten. Die Bevolkerung werde si h gegen“ jede
dulden“ müissen.* Graf d. Bray speist heufte Nachmittäg bei dem Unuexion, sei es Belaien, sei es Frankreich aussprechen.
irste v. Hohenilohet? — Das Direktorium der Kamuier der Ab Û Italien.
atdneten hat die Wahlakten der letzten Landtagswahl in Münchenne ʒ loren z, v. Mirj. Der Opimione“ zufolge hat der
creits geprüft und da sich eine Beanustandung nicht ergeben hat, grgf Pari an den Cadinal Autouelli eine Note abgeschitt. die
arden unsere sieben Apgeordneten gur ziächsten Kammeysütung ein · Hanen Motlagan letzteren gelangt ist. In dieser' Note wird
naden und in Gerselben beeidigt werden. 53 alan vae nn det vap die Joce zucht dufgiht, das Dogma
Mach einem Telegrümm der Wiener „Presser aus Mün het der Unfehldarkeit disttutiren zu lassen, Frankreiheeinen Votfhafter
I Baron, Bölderndorf zum Geschüftsträger in Wien, eruunt sum Concile jeuden werpe. Sollte der Paptt denselbrg zu empfaängen
erden falls Graf Bray in München bleibht. 238* weigern; so würde Frankceich mit sih zu Rathe gehen über

Ueber den künftigen Minister des. Jeußern, Graf Dien. 3 was eß uthun hätie. — Nohrichten von Rom'aus guter
eden vom g. p. u. f. D. Fiolgende Personalten witgetheilt Quelle dementiren andererfeits die Mittheilungen der , Opinsone⸗
naf Otto Kamill d. Bray ist im Jaͤhre 1807 geboren. Stin np— besagen, daßzdie fcanzössi he Regierung sich darauf beschränkt
inet Graf Frangdis Gabriel v. Bray, geboren zu Ronen Am- qahr, don der paß michen Regierung zu verlangen, daß F antreich
hahre 1765, war zuerst französischer Diplomat in Peutschland gon seinem ihen eoncord itna dig zustehenden Rechle Gebrauch nache,
ad stand dannals Gesaudter an verschiedenen Höfen in bayer. en eee r
diensten. Er starb im Jahre 1333 und ist auch als Schriftsteller Die Äbsttimmumg des Concils über die Unfehlbarkeit soll
urh ein Werk über Liefland betannt. Der Sehn, der kün A zom Pipste — wie der Odln. Ztg.“ aus quter Quelle gemeldet
dinister, war öfters im bayerischen Staatsdienste- als Diptomat Hird — auf den 19. März angeseßt worden sein.
cewrndet, wie er⸗ auch bereits im Jahre 1846 und von 1848 76 7 —eiehey ine z *
8 6. März 1849 als Minister des Auswärtigen. fungirte.! Erl cee Türkei.
Besitzer des Majorats Steinburg Irlbach in Ni⸗ederbahern, Qonstantinopel, 26. Febr.“ Der Papst hat sieben
blcher Reichsrath det Krone Bayern, gegenwärtig außeordent- irmenisch-katholische Geistliche excommunicirt. Die Vforte ließ den
her Gesandter und vevossmüchtigter Minister in Wien (und vorher dissidenten aine aroße Hirche bier einräumen
Berlin). “ J

Der König George vön Hamnnover will, so heißt es, Bermisschtes e
em Beispiele des Herzogs von Rassau folgen, und sich Grundbesiz f Landau, 2. März. Hier ist der merkwürdige Fall ein⸗
1Bahern ankaufen. Durch seine Agenten sollen zu diesem Behuf' getreken, daß vom 6. bis 10. Februar ven einer Bevöllerung von
Zcritie in der Gegend von Wüczburg gethan worden sein. Darauf 140,090 Seelen kein einziger Mensch im Bezirksgefängniß saß.
uͤrfte auch dus Gerücht zurückzuführen sein, König Georg beab⸗ 7 Heifigenstein, 2. Mießz. In Meihrersseim wurde
htige, Hietzing zu verlassen und nach Bayern überzusiedeln. an Montag ein Greis, C. Gist, zur Erde bestattet, betrauert
inseres Wissens hat König George durchaus keinen Anlatz, seiuen pon seiner Frau,. 7 Kindern; 29 Enkeln und 183 Urenkeln. Seit
lufenthaltsort zu⸗ wechjeln, und insbefondere würde für seine dem Jahr 180) perheirathet, Lonnte dieses axeise Ehepaar im Jahre
erbindungen ein Wohnsitz in Bayern gerade minder förderlich sein, 1859 seine golden⸗13659 sein? diamantene Hochzeit jeiern, ein
is der in Wien. (Bayer. Landesztg. J Fall, der gewiß höshst selten vorkommt. Vor 2 Jahse noch legte
Würzburg, 4. März. Das „Würzb, Journ.“ veröffent- x den Weg von Mechteesheim nah Shleithal im Elsaß, seinen
it einen Aufruf an die , Mitbürger von Stadt und Land“ zur BHeburtsort, zu Faß zurlick, im vocigen Jahre besuchte er seinen
uterzeichnung einer im Betreff der Wehrfrage an die Abgeorde Fatel, einen Geistlichen im Anuweiler Thale. Auf der Eiseubahn
mkemmer gexichtete Adresse, deren Petitum dahin geht: „1) pollte er nicht fahren.Seine noch rüstige Frau pflegte ihn wädrend
je Kammer der Abg. walle mit allen ihr zu Gebote steheuden einer kurzen Krantheit.
sitteln den Uebergang vom System des stehenden Heeres zum f Köln, 3. März. Nach einer aus dem Nachbarote Nieyl
sil zheere fördern; 2) schon jetzt die Herabsezung der Präsenzzeit ins zugegangenen Mittheilung warde dort vorgesteen Adend, etwas
aim activen Militär, und zwar bei der Infanterie auf 6G Mondte, zach 9 Uhr ein durchdrin zender Schrei vom MRheine her veeno au⸗
i den Specialwaffen auf 1 Jahr' höchstens, ebenso die Vermin- nen. Ein Flößer des Hrn, Paul Broelsch hierselbst, Johaun
trung der hohen Militärchargen, des Pensionats, die Absehaffung Beilich, hörte den Shrei, eilte darauf zu und sah, daß ein Mensch.
Instituls der Freiwilligen, sowie endlich die Vereidigung des jach Hülfe rufend, zwischen den Eisschorlen getrieden kam. Der
ilttärs auf die Verfassung bei der Staatsregierung beantragen.“ vackere Muinn achtete uiht die eigene Ledenszefahr und war so
dach dem „Huv. u. f. D.“ geht diese Adresse von dem geschäfts? Jücklich, die Person aus den Weillen zu retten und am dorkigen
itender Ausschusse der „Volkspirtei in Bayern“ aus. dZaolzplatze ans Land zu briggen. Es war, wie üch ergab, eine
m darlsruhe, 5. Mirz. Die zweite Kamner sprach sich Frau, die in Folge der auszestenderen Todesangst nur wenige
ne mit 40 gegen 9 Stimmen für die Abschuff'iag der Todes Worte hervorbringen konnte. Sie erklärte aber, daß ihr eigener
iafe aus und nahm mit allen gegen 4 Stimmen den Gesetzent· Raun sie unter dem Vorwande, ihe den schönen Eisgang zu zeigen,
unf zur Beseitiguug der geistlichtn' Eidesvorbereitung an. Hierauf zuf die Landebrücke gelockt und von derselben ins Wasser gestoßen
heine sie dem Jurisdiclüonsbertra ze mit dein Rordbund ihre habe—
—X J —W F In Paris starb am 2. d. eine Yfjährige arme Fisch-

Darmstadt, 8. März. Heute ist Gehrimer Staatsrath händlerin, unter dem Namen „Mere;Credit“ bekannt; ihr Vater
nind zum Abschluß eines Jurisdickionsvertragss zwischen war der im Jahre 1792 hingerichtete Marqris v. Jurta⸗Credit;
)sen· Darmstadt und dem Norddeutschen Bund, nach Berlin ihre Mutter, von kgl, Geblüt (die Tochter Antons v. Rentremont,
trtist. eines natürlihen Brudetzs von Anton v. Bourbon) hatte unter
        <pb n="150" />
        AVen Grfen TSacmostẽ it dem famces
Mohan zusammengebracht.

F Paris, 3. März. Der Generalprocurafor hat gestern
dem Prinzen Peser Bonaparte von dem Anklageact, welcher ihn
vor den hohen Gerichtshof verweist, Kenniniß gegeben. In
Bourges trifft man bereits Anstalten für den Empfang des Prin⸗
zen. Man richtet nämlich die Wohnung des Gefängniß⸗Directort
für ihn her. —

F Der Bahnbedienstete Fraise in Paris, der — wie wir
in unserer Sonntagsnummer mittheilten — in einem Anfall von
Fifersucht seine Frau ermordete und verstümmelte, hat sich
erhängt.

Koblen;, 1. März. Gestern setzte sich das Eis der Mose!
iu Bewegung und)? treibt in dichten Mossen hier vorbei; die Er⸗

——77
4101
efnung der Dampbsschifffahrts-Gesellscha. wiro noch im
dieser Woche stattfinden. Der Rhein treibt ebenfalls vieles 6
indem sich ein großer Theil der Eisdecke zwischen Oberwesel
Bacharach gelösst hat.
Dienstesnachrichten.

Der Notar Ludwig Philipp Weber in Pirmasens ist 95
sein Ansuchen aus dem Staatsoienste entlassen, auf dessen Shp
der Notar Heinrich Eckhard in Waldfischbach und auf die si
zierdurch erledigende Sielle der Rotar Hermann Heuck in Neustid
a. H., beide ebenfalls auf ihr Ansuchen, versetzt worden. — X
hauptlehrer an der höheren Töchterschule in Speyer ist der Pfart
dicar Karl Ludwig Emil Brandstettner in Zweibrücken erwaͤh
worden.“
—

Verpachtung der Pfarrgüter
auf 6 Jahre.

Donnerstag den 10. März 1870. Nach

mittags 3 Uhr, in der Wirthsbehausung

bon Julius Grewenig, läßt Herr Nicolaus

Duy. Decan und Stadtpfarrer duhier,,

rie zum hiesigen Pfarrgute gehörigen Lände—

reien und Wiesen auf weitere 6 Jahre
affentlich verpachten, nämlich;
11 Rth. Garten auf Etzelchen.
Ackerland
272 Rth. aufm großen Flur erste Ahnung
in 3 Loosen.
36 Rth. in der Dreispitz neben Peter
Wagner.
36 Rth. allda neben Georg Stief.
28 Rth. im mittleren Wallenfeld.
230 Rth. auf der Meß.
46 Rth. am Schaastopf.
10 Rih. auf dem Gerstbusch⸗
Wiesen:
8 Morgen in den Stegwiesen in 12
Beeten.
684 Morgen in den Bruchrechwiefen in
10 Beeten. J
H. M. Horn, igl, Notar.
Freiwillig gerichtliche
*
Versteigerung.

Samstag den 26. 1l. Mts., des Nach⸗
ittagz um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in
der Behausung von Johann Adam Beck
lassen Jakob Müller, Schuhmacher von
da und dessen mit feiner verlebten Ehefrau
Elisabetha geb. Schmeltzer der absoluten
Nothwendigkeit halber öffentlich in Eigen
hum veesteigern:

St. Inaberter Gemark:

Plan⸗Nr. 3593. 3594 und 3595. 84
Decimalen Acker auf dem Gerstbusch, neben
Johann Joseph Feichtuer und Nikolaus
Wagner.

2. Plan-⸗Ri. 3782. 40 Decimalen Acker
am Schiffeslan.d, neben Franz Huppert und
Johann Adam Feichtner.

3. Plan-Nr. 4574. 22 Decimalen Acker
auf'm Gerstbusch, neben Georg Franj
Wagner und Peter Wagner.

4. Plan Nr. 38814. 37 Deeimalen
vucker rechts in den Kastlerrödern, neben
Wib, Peter Gearg und Bergmann Stolz.

SGorn, tol. Notar.
I

2200 Gulden
siegen in der Knappschastslasse zum Ausleihen
ereit. Näheres bei Notar HSorn.

Lebensverstcherungsbank f. D. in Golhe
Versicherungsbestand 1909250,000 fl
Effectiver Capitalfonds..26.270,000
28 Versicherungen werden v rmittelt durh

Feitz Banzerbileten, in St. Ingbert.

6 ⸗ i 5 —
Epileptische ZZrämpfe (Gaällsucht)
beilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. Käillisch

in Berlin. Mittelitraße 6. — Bereits über Hundert geheilt.

* 2
Alle Brůche heilbar
Bruchle dende, welche cine Schrift (mit Belehrung
un d rielen 100 Zeugniffen) eines berühmtenBruch⸗
ar ztes zu erhalten wunschen, könnea dieselbe gegen
Einsendung einer ᷓ Gr. oder 3 kr. Marke franco
Hn Paui Rüdiger in München beziehen.

Aerztliche Empfehlung.

Die Stollwerck'schen Vrustbor
bons haben vor allen andern gegen hei
erkleit, Husten ꝛc. empfohlenen Piitteln der
zanz besonderen Vorzug, daß sie, nur auf
Zucker und Pflanzensäften bestehend, von
Körper leicht afficinirt werden und die Ver—
dauung nicht stören. Sie werden nebenbe
bon Kindern und zarten Personen gernt
und mit Erfolg genossen, wie ich mich selb
durch Veriuche in dem untber meiner Lei—
ung stehenden Hospital überzeugt habe.

Breslau, 21. Februar 18347..

Dr. Bürkiner, prac. Arzt, Wundarztw

Man findet die Stollwerck'ichen Brußt
vonbons echt in versiegelten Packeten mi
Gebrauchsauweisung 414 tr. in St. Ing
bert bei IJ. Grewenig um o
Cond. G. Rickel, in BIäücalcaste
bei F. Auprederis.

Rxuel vor rrische) i zu
Spelzenspreu haben bei
Ludwig Hamm auf der Sinnerthalet
Müble bei Neunkirchen.
3 bis 4 Paar Tauben
ialte) werden zu kaufen gesucht.“

Die Expedition d. Bl. fagt von wem.

Gess. zu notiren!

Wer irgend etwas in eine oder mehrere
Zeitungen eidzuricken hat, der wende fich
dertrauensvoll an die Aanoucen-Erpedition
von Rudolph Mosse in München,
Nürnberg, Wien, Berlin, Hamburg, Bre—
men, deren solider Ruf eine relle und
prompte Bedienung garantirt. Ein Manu—
script genügt für mehrere Zeitungen. Spesen
oder Porto werden nicht berechnet. Die
geehrten Auftraggeber haben nur die vor
den Zeitungen felbst aufgestellten Origi
nal Preise (Insertions-Gebühren) zu
entrichten. Jeder gewünsche Rath wird
unentgeltlich ertheilt. JInfertions
Tarif (complettes Zeitungsverzeschniß mil
Ungabe der Zeilenpreise und Auflage)
aratis und franenp.

Mainz,. den 4. März.

(Fruchtpreise.) Weißmehl das Na
er à 140 Pfund — fl. — fx. — Rot
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (206
Pfd.) 10 fl. 50 kr. bis 11 fl. — 4
Korn (180 Pfd.) 8fl. 30 kr. bis 8fl. 40 k
Gerste (160 Pfd.) 9 fil. 20 fr. bis
J. 30 kr. Hafer (120 Pfd.) 4 fl. 30k
is 4 fL 45 kr
Worms, den 4. Marz.

Wir notiren heute: Weizen 11fl. 156
bis 11fl. 20 tr. Roggen 8 fl. 35 hr
bis 8 fl. 40 fr. Gerste 9 fl. —
bis 9 fl. 10 fr. per 100 Kilo Haft
4 fl. 50 kr. bis 5fl. — fr. per 60 Kil
Mehl per Partie Ofl. 15 kr. bis —
— tr. Roggenmehl — fl. — kr.bis —
— kr. Roggenvorschuß 9fl. — fr.
9 fl. 10 kr. Weizenvorschuß 13 fl. —!
bis 18 fl. 15 kr. Blumenmehl. — fl. — b
bis — fl. — kr. per 70 Kilo., Repe
— A. — kr. bis — fl. — kr. per 8
Kilo. Rüböl ohne Faß 23 fl. 45 fr. bi
24 fl. — tr. Leinol ohne Faß —
— kr. bis — fl. — kr. Mohnöl ohne Fei
— fl. — ker. bis — fl. — tr. pe
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bi
— fl. — kr. Branntwein — il. —
bis — fl. — kr.

Empfehlung.
Bei Beginn der Aussaat erlauben wir
insere Samensortimente aller Art zur ge—
fälligen Abnahme zu empfehlen mit dem
Bemerken, daß nur solche Sämereien ver⸗
abfolgt werden, welche sich in unserm Ge⸗
schäfte als echt und lohnend erprobten,
Zweibrücken, im März 1870.
L. Vollenweider'siche Gärtne rei.
NDimmer werden so—
fort zu miethen gefucht.
Ddie Exp. d. Bl. sagt von wem.

M·hrere kleine Wohnungen
s 2 bis 3 Zimmern be—
„werden bis 1. Aprilt zu miethen
ejucht.
Kon wein sagt die Exped. d. Blattes.
Redaktion Drut nub Verlau von

xX. Damcet in St Ingbett.
        <pb n="151" />
        — 22 — — 2 —* 2 5222 122 272— C ——
253 3555s 3 533 3382— 5338 3338533533 535755
3533 5552 585 32552 535 * 835 *235233285 3585*

e 5—235 5523 25322 5—— 2* —* 5225 — —
F ——3555 532 323232.43 525 . — 3— 32355533*3883 855823
55 532 5332 — 25722— 38225 * s——2 — 5

3 2* — 3 * mC 2 2 2 — * 8 *
— 33 ——38 3333 333
— 5 32 — r 22 —7
s7892335* 353 ——72 —
——B J 32 — 728 8* — VB 2* —A — 2
—3—258 *»2— 3— 3——33 —

2 * — 22
3 552— 537 224 —A b —53. — —8* 15 — —
— — z— 2 —— —4235508
— —— 323 72333 388

— 5 *22 7 —3— 8 — —2 *2 — — — 5 5 32 *
—— —D7Taäa —A —— 2
2822535322 * 2222 — 7 S 5 — 2 ————— 2 * —
535. —232878 5 5 5* 3 622 —3-,53835 —522—.3727
— —525 * 258* 328 7 57 222 ——
3 — —3 36
572 7233* —5—5— ——5532323 5 — — —
38 55— — 5— 3— —5 53 233235225 2*3*52
— — 5 5*3233 83847 82— — —— —
—— —— 27 22253 355255233 52355336
7 — * 25* — — —
7 22285382 ———— 853* . 224 æ
7 Z— 2 2 * —⸗ * —— — 4
— 2 * 3 — z223 —A— 844* 2 * 2385
53 2 EBS2 — 2 322 —A — —52282 25322 *75* 8 S.
— — *2555525 33353;—333535—33357
26— ——6532—34525 —8TBä632 255 222 30538
2* 8 * 232 52* 20 2258 *—5 —322. — —8 25 55
—D 23533 55 375335 —5 53755 531
52 8 *

53 —5— BEES EMAX 6 —5 5 502 22 SESGQGCGRGR. 2 15
322
— 32
2
* —4 *—220938
2 — 55332 2 * 28 —* *28
835. 75..533 — 532 —2—* 1137
335 — — 738— 3 383 8 — 7 85
533 32355— 83235 25353 53 5 8 5s3355 7
* — 27 5 — * —* 2 —A 228 2 2
32 35 5233 A 53 333 587 —532 3583 15558 83
2532 8 —3— — 2* — 8 — 2* —„ DB —— S 3 25 3
25 52 — z25332*2 — 82 2. 7 84 — 7
— — 225 —2 A —— 22 — 5z—z58235 * 24
555 5 — 5 233 2 23333273 234
—X 5— 582 58 237 —A s** w — 25285 7
5 23 8 538 223235 82 232325 —25
— 18 254 537 71* 353535873 z353555 5 z3535253325
5588* 2572 3353338 233358 53333537 ————
227 222 — 7— 22* — —;335 —8 ——— — 832 28 —
253 5 *82 * — 2 5 23 ——— — — 5—22 28 27c55. —
53 — 252 —8 —R— 5 —E *x7* * — 8 ⸗ *
—2 8 *7 ——— — — Z 22 2 — *» Z * 32 *
538 338 56 565* 823178538 3588 33385 3263 — ——
2— —— .* r 5 *2 3 —7 3 — —3 5 —
—723 226 5323255 28 333 32 83— 3572,3323535
nu 22 2 —— 58 53553523 22 H 55 55 —7— —2 E33 —
55 524 85325 25 8 52—53c 32285 25 5 —
* * 532 2 585* — 2 —— —23283—2—2 8 —ã2 77
24. 288 Eẽ 2x 5233 *528 22 *32 5 — 2 23275 3527
3 * 28 —A 2 535 * —— — 2 53381 —3
8 8 552 558* 3 27388 8 — 23* 228 ⸗ —A 22
25 583. — 20 X 8 253532 2357332* — * —— ——
—8 583 — — 235232—7 57 — 33— —A 525532 2235
52 285 * z0— 2* 555232 8282 222 3 —25*2 *688 d 533238
— —A—— — — —538233385 — 38 —A 54 DE257*
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272 —»5533285 8 — 250—532 — — — 32 — 5325
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——
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2222 325338 355553 ẽ 5
222 ** — 2 5 — 32
55353535* 3545 353 A —5825
·2 *5735 —A 1533855 —
—A — 7— —A
12538 —A 52 2525 — 53225 55 53 *
2 323 22 ——A 33 —A
2*. — ò33 —733 8 2 55233537 2 28
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23 5723 2 *
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        i. Angberier Anzeiger.
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ha St. PnateVBr 0 in er lund das mit vem Hauptblatte verbundene Unterhaliungsblati, mit der Dienstags⸗, Donnersiags⸗ und Sonntage⸗
lummer) erscheint wochentlich v iermal: Dienztat, Donner ztag, Samstag und Sonntan. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krur. die dreijpaltige Zeile Blatijchrift oder deren Raum berechnet.“v
/ * A 8*4
39. ———

Vonnerstag, den 10. März F J —BW6 7 * 1870.

Deutschland.

München, 7. März. Die „Corresp. Hoffm.“ meldet:
der König hat heute das Eutlassungsgesuch des Fürften Hohen ⸗
ohe in Würdigung der von ihm vorgetragenen persönlichen Gründe
ngenommen, derselben zum Staats rath im außerordenllichen
dunst und zum Kapitular des Hubertusordens ernannt. Von
jesen Entschließungen wurde der, Fürst durch ein in sehr schmei⸗
heihaften Ausdrücken abgefaßtes Allerhöchstes Handschreiben in
Jenniniß ge ezt. An des Fürsten Hoheunlohe Stelle hat der König
on morgen an den bisherigen Gesandten am Wiener Hofe, Grafen
on Bray⸗Steinburg berufen und diese —XREXÆX
ͤchsten Handschreibens an den Grafen kundgegeben. J —

München, 7. Febr. Der Abg. Kolb siellt aus Anlaß der
ugelausenen Adressen gegen das neue Wehrgesetz den Antrag, die
sbgeor dneienkammer wolle beim Militärbudget für Unterhalt der
druppen nur soweit Geldmittel. bewilligen. als erforderlich
uͤr eine Präsenz: bei Infonterie, Jägern, -Sanitätstruppen. —
dwohl bei Diesen, sämmmich lange nichi so viel? nöthig wäre —
iid nichtberittener Artillerie von höchstens 6 Monaten im 'ersten
dienstzahre, 6 Wochen (Wiederholungscouts) im zwriten und 14
fagen im dritten Jahr *sts zusummen⸗8 Monaten; bei der reiten·
en Artillerie und dem Genie im Ganzen von 12 Monaten; bei
xr Cavalerie (unter Verminderung der Anzahl derselben um die
vaͤlfte, dagegen Aufbesserung der Loͤhnung als Vergütung für die
ngere Dienstpflicht) von 2 Jahren. Ebenso seien die Credite
r Militärchargen auf das Maß des unentbehrlichsten Bedürfnisses
u beschränken. Endlich sei eine Gesezborlage von der Regierung
m verlaugen um ein die Staatstasse gegen ferner e Ueberbürdung
herndes Avancements⸗ und Pensionirungsgesez.

Die Diäten und Reisekosten: Aversen der Forstamts—
zffistenten sind in der Budgetvorlage um je 50 Gulden
rhöht worden.

München, 7. März. Das Zollparlament wird dem Ver—⸗
ehmen nach auf den 21. April einberufen, und ist die voraus⸗
ichtliche Dauer der diesmaligen Session auf ungefähr 14 Tage
etechnet. 7

Mümnchen, 7. März. Im Eiunlauf der Kammer befindet
ch unter anderm mehrere Anträge von Abgeordneten der vatrio⸗
ischen Partei: „Die Aufbesserunz der Vesoldungsverhältnisse der
loitsschullehrer bet effend; dann Autrag des Abgeordneten Gelbert,
die Erhöhungen des Beitrags aus Staatsmitteln zum Unterstüttz⸗
ngsfond für die Wittwen und Waisen der protestantischen Geistlichen
n der Pfalz bett.“; Bitte der Postboten der Pfalz, „um
lufbesserung ihres Gehaltes resp. Aufnahme in den bisherigen
zefoldungstatus““, angeeignet vom Abg. Dr. Adler; Bitte der
gl. Forflamtsossiftenten der Pfalz, „um Gehaltsaufbesseruug.“
ageeignet vom Abg. Gg. Friedr. Kols; VBitte des pormaligen
lbgeordneten Fabrikdirigenten Gg. Kraus vonMünchen, „um
Abeꝛahlung von Diäten für die Zeit vom 2. Jauuar bis 18.
ebx. l. J.“

Daumstadt, 6. März. Gerüchtweise spricht man hier
eit einiger Zeit von einem Wechsel in dem Commando unserer
division. Prinz Ludwig, der angeblich für das Commando des
1. Armeekorps ausersehen ist, soll zuvor das Commando einer
reußischen Division, übertragen bekommen. Die hessische Division
olle einen preußischen Commandeur erhalten.

Die schwebende Staatsschuld Oesterreichs ist hart an“der
zrenze ihres gesetzlichen Vaximums angelangt; sie beträgt zusams
nen 411)999,325 fl., d. h 675 fl. weniger als das gesetzliche
Naximum. —

den Infallibilisten gar nicht in ernste Erwägung igenommen worden.
xs wird hierdurch erklärt, warum die französische Regierung, einer
juasi⸗offiiciellen Depesche zufolge, ganz plötzlich nicht nur eine
Depesche an den Heil, Stuhl gerichtet, sondern nunch verlangt hat,
»aß man Frankreich das Recht zugestehe, sich beim Concil vertreten
zu lassen. Erklärt, aber nicht gerechtfertigt, fügt der Temps“
hinzu: Auch jetzt noch hätte der Staat entschieden besser gethan,
venn er sich gänzlich enthielte und die Kirche in Freiheit gewähren
ieße — unter dem Vorbehalt, nachher die Maßregeln zu ergreifen,
velche er zu seiner Vertheidigung erforderlich glaubte. Es isit
zußerst zweifelhaft, ob der Schritt des Grafen Daru die ge—
vünschte Wirlung hervorbringen wird, urd wenn er dieselbe her⸗
yorbrächte, so wäre die Schwierigkeit für den Augenblickbeseitigt.
zicht aber aufgehoben. Es würde daraus ein Zustand des Miß⸗
rauens und beiderseitiger Verlegenheit zwischen Staat und Kirche
ntstehen, weit ärgerlicher als ein offener Bruch, und schwerlich
von langer Dauer.
Paris, 8. März. 6, Monde“bringt n gömisches Tele⸗
gramm von gestern, lauiend Der“ Papfi hat* befohlen,“ heute
den Entwurf ju vertheilen, welcher den Ausspruch der Unfehlbar⸗
keit vorschlägt. Einwendungen gegen den Entwurf können bis zum
17. März erhoben werden.“ Das-Telegramm ächließt, allgemeine
Freude und Zuversicht herrsche überasl.

Die Prinzen des Hauses Orleans beemuühen sich; wie die
„Koͤln. Zig.“ verfichern zu koönnen glaubt, um die Erlaubniß,
nach Frautreich zurückzukehren. Sie schreiben an all ihre Freunde,
damit dieselben in diesen Sinne wirken. Trotz der Vorstellung
ihrer Anhänger, daß ihre Rücklehr nuch Frankreich während des
Zaiserreichs einer Verzichtleistung auf den Thron gleich komme,
wollen sie zurück. Der Graf von Paris erweist sich am unge⸗
duldigstfen.
6.

— 7St. Ingbert, 8. März. ' Gestern wurde von dem
vereinigten Districtsrathe der Kantone Bliestastel und St.
Imgbett als Landrath Herr Heinrich Ludwig Wises, Kauf⸗
mann und Bürgermeister von Blieskastel, als Ersatßmann
herr Gustav Adolph Krämer, Eisenhüttenwerksbesitzer von hier,
Jgewählt. — J

pKaiserklauterin, s6 März. Wir hören zu unserer
Freude, daß durch ein Rescript der k. Kegierung der Pfalz es
ausdrücklich untersagt worden ist, während der Schulzeit die Lehrer
and Schulkinder zur Leichenbegleitang zu benutzen, wie es bisher
leider zum Theile üblich maer.

7 Um letzten Sonntag 6. März, tagte auf dem Schiebßhause
n Neustadi die sogenannte „Volkspartei'. Für die Redner—
ribüne hatte man u. 'a. requirirt die Herren Kröber von Kaisers⸗
autern uud Eichelsdörfer von Mannheim. »Daß da die alten
Schtagwörter „Verpreußung“, „Militärismus“, „Cäsarismus“,
„Steuerschraube“ u. s. w. wieder hageldicht fielen, bedarf wohl
einer Versicherung. J

— Ddie Nr. 532 der „Pfälz. Volkszeitung“ und die Nr.9
des „Psälzer Democrat“ sind nachträglich mit Beschlag dbelegt
vorden; erstere wegen eines Artikels: „Ich bin Soldat, doch
hin ich es nicht gerne“, letztere wegen Abdruck eines Artikels aus
dem Stultgarterr,,Beobachter“ Aus den Erinnerungen eines
gemeinen Soldaten“.

7 Mannheim, 2. März. Nach der his jetzt schon eingelau-
'enen Anmeldungen der Pferdehändler zu schließen, dürfte der am
27., 28. und 29. März d. J. abzuhaltende, Mannheiner Früh⸗
ahrs⸗Hauptpferdemarkt stark frequentirt werden, es auch nach
illen Üünzeichen, wie in den letzten Jahten, an Kaͤufern auf dem⸗
elben nicht fehlen. Die von dem landwirthschaftlichen Bezirksverein
nit Unteestützung der Stadtgemeinde seit einigen Jahren den
Mannheimer Pferdemarkte gewidmete Fürsorge, durch Beschaffung
weckmäßiger und guter Stallungen, durch Prämiirung ausgezeich⸗
ieter Thiere, die Errichin —ööEVEC

minncqt

Fraukreich
Paris, 7. März. Die heute hier eingetroffenen Nachrich-

en über das Coucil sind sehr ernsthafter Art. Dem „Temps?
bird aus dem Haag geschrieben, daß die demnächstige Verkündig—
ing des Unfehlbarleitsdogmas keinem Zweifclunterliege. Dieselbe
derde wahrscheinlich zu Ostern stattsinden; die Bestrebungen der
pposition, eine Veriagung des Concils herbeizuführen, seien von
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        perbindenen Acainenmarttes . Jaoen, außerordentlich foͤrdernd
auf das Aufblühen desselben eingewitkt. Der Absatz der Loose zu
den am 30. März und 4. Mai stattfindenden beiden Verloosungen
von Pferden, Rindvieh, Wagen, laudwirthschaftlichen Majschinen
und Geräthen, Gotd 'und Silberpreisen nimmt guten Fortgang.
Nach Verfügung der betreffenden Ministerien ist der Berkauf dieser
Loose in der bayerischen Pfalz, Großherzogihum Hessen, den preu⸗
zischen Provinzen Hessen-NRassau, Rheinland und Westphalen erlaubt.
Die zu fl. Iper Stüch ausgegebeuen Loose berechtigen zur Theilen
nahme an den beiden Ziehungen

Was jangen wir nun mit dem an hieß es.

dast Du Deinen Kapuzineranzug noch? fragte der Underwüfllig

Ja! — 8* *

Gut *so kaß den Barbier kommen.“ *

Der Barbier kommt, und dem Peter Drülles wird nun ein—
vollkommene und gerechte Kapuzinerglatze geschoren. Die Kam—
raden ziehen ihm die Kutte an und führen ihn dann mü hjeli
nach dem Kaopuzinerkloster. Dort klingeln sie heftig; der Pförtne
zffneete.

.Das ist ein Schimf und Schande, daß ein Kapuziner —
betrunken auf der Straße liegt“ — rufen die Kameradeun, stoheh
den Peter Drülles auf den Flur und machten sich davon.
Ver Pfortner bringt den Peter in eine Zelle legte ihn gqu
die Britsche. 5*

Am Morgen kommt, der Pförtner in die Zelle und hält den
staunenden Erwachenden einei farke Strafspredigt. Mit großen
Augen schaut Peter den Strafprediger an, greift sich an de—
Kopf, greift sich an das Gewand und ruft endlich: „Genug!
genug! Nun lassen Sie mich auch reden. Schicken Sie nach du
Pützchen · Thor Nr. 3 und lassen fragen, ob der Peter Drülles p
dZause ist. Wenn er nicht zu Hause ist, ist's gut.: Wenner
Jause ist, dann .... weiß ich Nnicht, wer ich din.“

— 4Saarbrüden, 8. März. Die gestern Abend fällige
Post aus Süddeutschland ist ausgeblieben, wie wir horen aus
Urjache eines Eisenbahnunfalles, der sich bei Türkismühle zugetra-
gen hat. In der Nähe dieses Stationsortes der Rhein⸗zNahebahn
joll ein Güterzug mit einem Personenzug zusammengestoßen sein,
wobei mehrere Personen des Dienstpersonals Contusionen da von
getragen haben. Eine Locomotive und mehrere Waggons sind von
hier an den Ort des Zusammenstoßez abgegangen. RNäheres ist
noch nicht belannt geworden.
FEine Kölner Aschermittwochsgeshichte.
Es war am Aschexmittwoh. Die tollen Faschingsͤtage waren
vorüber, und der graue Nüchterne war da. Im Wildschüz saßen
am Abend frohe Gejsellen beisammen; der stattliche Unverwüstliche,
der das veste Lachen hat am ganzen Rhein, war auch dabei, Man
suchte sich durch einen edlen Häring und guten Trunk wieder auf-
zufrischen, und es gelang; ja der Peter Drülles vom Pützchens—
Thor that des Guten so viel, daß er von Freud und Leid des
irdischen Jammerthales gar nichts mehr wußte und in sel iger
Trunkenheit dalag und schlief. ———

Dienstesnachrichten. .
Der Sindienlehrer an der ijjolirten lateinischen Schule .
Ausel. Franz Binder, ist, seiner Bitte entsprechend, an die isenn
lateinische Schule zu Landau versetzt, und zum Studienlehret
der lat inischen Schule zu Kusel der geprüfte Lehramtscand
ind dermalige Gymnaßilassistent zu Eichstätt, Alban Zeitler a
Günzburg, ernannt worden.

—
Stadtrathssitzung.
em Freitag den 11. d. Mis, Nachmittags
um 2 Uhr. e uu
Tagesordnung.
Unschaffung eines Leichenwagens beir.
Die Ergänzung der Ortsfchulcom⸗
mission bir. UV —— z8 4
Terminsgestattung von Heimathsge ·
bühren betr. ——
Vermögen von Deserteuren beit.
Ausftellung verschiedener Reverse betr.
St. Ingbert den 9. März 1870.
Das Bärgermeisteramt
Ehandon·..

I ⸗ ⸗ —

Arabische Gummi-Kugeln
* bereitet von W. Stuppel in Alpiersbacß.

Ein vorzögliches Linderungsmittel für Brust⸗ und Hustenleidende. Es werdn
solche blos in verschlossenen Schachteln, welche mit dem Zeugniß des Herrn Dr. Wen
neer in Breslau versehen sind, abgegeben, und sind solche in den meisten Apotheken
daben, sowier in St. Ingbert bliei
00 J. Friedrich.

Arn Orten wo sich noch keine Niederlagen befinden, werden solche errichtet durch oh
Beneral⸗ Depot von J. G. Schrader in Darmstadt.
Röpileptische brmpfe (Fallsucht)
zeilt brieflich der Specialarzt für' Epilepfie Doetor O. LKIIISch
in Berliu, Mittelstraße 6. — Bereits über Hundert gebeilt.

Ausschreiben.
Am Ul. Februar abhin wurde aus der
Wohnung des Nagelschmieds Johann Seel
dahier ein neues leinenes Mannshemd,
welches zum Trockenen am Ofen aufgehängt
war, durch einen bis jetzt Kunbekannten
Thäter eutwendet.

Das Hemd, welches einen Werth von
3 ft. 10 kr. hat, ist FL gez:ichnet, die
Brustfalte ist 3 Centimeter breit, an den
Aermeln sind Manschetten, welche mit1
senopfe zugeknöpft werden und an der
Halsleine befinden sich 8 Knöpfe, von
denen 2 vorn sind und einer etwas mehr
zurück sitzt.

Indem ich vor dem Ankauf warne, er⸗
suche ich Jedermann, etwaige Anhaltspunkte
jur Ermittelung des Diebes oder des ge⸗
stohlenen Hemdes mir oder der nächsten
Polizeibchörde ungesäumt mitzutheilen.

St. Ingbert deu 8. März 1870.

Der lgl. Polizeianwalt:
Wruch

Für Brust-Leidende
ist der durch seine außerordentlichen
heitsamen Wirkungen so bekannte
Krautor·Brust·dyrup

des Hoflieranten

. V. Bocscius in Otterberg
das beste Linderungsmittel.
Alleinverkauf in Flaschen
zu 24 kr. und 35 kr.
in St. Ingbert bei d. Fredriehi,
„ Homburge, OCh. Weber,
Zweibrücken F W. A. Seéel.

Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 8. Märj.

Weizen 5 fl. 52 tr. Korn 4 fl. 103*
Spelzkern — fl. — r. Spelz 3 fi. 46 hr
Gerste 4 fl. 29 ir. Hafer 3 fl. 533
Erbsen 4 fl. 8 kr. Linsen 5 fl. — n
ver Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 2h
3 Pifd. Gemischtbrod 11*/2 tr. und 2 P
Weißbrod 11kr.

FruchtBrod⸗ Fleisch rꝛe. Preist
der Stadt Zweibrücken v. 10. Miän

Weizen 5fl. 47 tr., Korn 4 fl. 16 60
Berste 2reihige, — fl. — kr., Gerste vier
reihige, 3 fl. 44 tr. Spelz 8fl. 506
AA
— kr. Mischfrucht 8 fl. 42 kr. Haje
— fl. — ir. Erbsen 3 i1. 18 kr. Vich
zefl. 25 kr. Kartoffein 1fl. Heu 21
28 kr. Stroh 1fl. 18 kr. per Zenintn
Weißbrod 12 Kilozr. 16 kr. Koruben
3 Kilogr. 21 ir. ditto 2 Kilogr. 146
»itto 1 Kilogr. 7 kr. Gemischtbrod 8 di
27 kr. 1 Paar Weck 9 Loth 2kr. Rin
Jeisch 1. Qual. 18 te. 2. Qual. 166
Faibfleisch 12 kr. Hammelfleisch 160
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Bet
24 tr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 30 h
ger Pfund.

AInOBCG.

30 tüchtige Arbeiter finden gegen
guten Lohn dauernde Beschäftigung
in der Fabrik feuerfester Steine zu
Jaegersfreude (Blechhammer) bei
Saarbrücken.

83 Frische) ist zu
Spelzenspreu
Ludwig Samm auf der Sinnerthaler
Mühle hber Meunderchen.
—A e
läglig, frisch gewässert, empfehle
H. Scheruf.

Mehrere kleine Wohnungen
aus 2 dis 3 Zimmeirn be—⸗
o. werden bis 1. April zu miethen
gefucht.
Von wem sagt die Exped. d. Blattes.
— 8
xerattien Druk nund Verlag don F. XR. Demeenß ir Et. Irqulert.
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        * —A——
55885 882 22822 52253
82 2 8 — 28 — 25 23 E— 2
8 222 33838373—22358 s3376833 585283378 68
— 52—22 5 1523 322360 5 — SE* ——e— 25 —
— — — —2—585333.35 — — —— ———— 3538 2588 8
7 557. 5 —27 *55 —28 —A——— —E —— 508 —3 ——A
3 53 3683338535 3537565553 53 373 3338 752738
—— — —— 52 * 25* 2272 2 T8 54 5z382
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J —— — 2272 ẽ 575 — ⏑ 2
23 02 —7 3 X 4 3 *2* * 2 —5 5853 2* —75—382
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25858 —2 3838 —*2 2 ̃ 2 — 2338385 53827* —X * ——
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238——8— 7573355 5 58353 86 23 —A 22355
—— —— ** ES —*9 — xc3
* * 5 * 738* * —* 57 — *2* c— F J — —— al
852555 — 755 48 255835 5755
53—5ß3z3 3555— 22 543 28x
522* —z53 —332 — 55853357 * 205* 5 322
— E —28 *25 73—5855 56 s5 2555738
334—33—5 c 555533* — 2823350 55328
—»8E584 —A— S3 — —
s3 — Z387 132 ———
2 S— 57 8* * * * — — 8 *
—A —— ———— —— —A—— 2 *
—8 * — 128 22 —— * — A—
z555826—3* — 525 255 —5. —5525 —53254 &amp; 28
3 ——— —A — —
—25 —5 35* 0 22 E — 520 77 8528 — — 222 2
—2* 12* —2 —A— 2 5 — 382 82 2823 5. 2 ——
338 553535 — —— 5258* 3283 — ——
——22— 26* — 283 2555 3355
*3 53 77333 33775 233 48ö
— 757 25222372 25552* — —c555 22 — 7
3 2 7 —— 55 235E ——
25 502
—————
222. 3 7 A —2222 * — ——
4153 55133 5337377 35553s8333535357 335538
5 5235 32522r ——— 25 5*2253* — — — —
— 7 S 54 * 83 * —A Ü—*8227 2 35 * —
— *2 s*2258 —A ———— — 32822
87 332 —V *2 27 * —— — —— 27 —V * —233330
——— 582k35 — —— — 8 5332
52 22: * 2* —A E *32 222 5223 2 —⸗— 3 ** 52 12
89 —— 22 E —A c 575 2 ẽM
535 —— 5 —— —522325 — V *55z32533 257 — 885375*—
ß —35 33328 2 23553—3233835 235 5205
532 es 82—28 5c27 — ———— — 238s —5885332
5* 2 — * —5 J 2 —
535 *53 252388 — 3335585 528 55 s73283
—2 — 5 3 — —— 22 —25—85 555 555 8
53253 532 25 42 —A — 5 3 27858 ——7 5—5502
—*80 73383*86 z3 2333353335 —2388 2 2222* ——
* 58 * 2* 2 5* 57 —— — 25 — ẽ —
— — ** 8*? 57 — a — * *2 ——
52 85 — — 232* 238* 2 33 —55* 85263
—— 525 37 — 25 3 3 33235 5— 253 555 253352
— 25— z ⏑ 52—
— 22223 —22 5 — c 7* 7 SER —⏑ *— —
25 25— 33538 — — —— — — 255335
5323 3275 55 3338 — 253 3583223
——— 2—3——383 ——5235585333
53 27 — 3823358* 25333522 —235
— 4 53 5235* z223 5—858— 5 — 55 — 222 5z55
———
525 2535 F 53 — —— — 2 — —25 82 5 523 53 55 55
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55558 22 ——— *85* ———7 —3
535 55 522255 —— — 5333 5338 22
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a —7 — 22 : 54 5533355233357 2222 *2
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58 5—287 732 —z—22 Z23225 22—25*28 —22 35252 — 355
2253533228 7 2535 1855* 78 55 75823 —
* —— ——————— 2 32 87* 52258 * *—53 *832 —
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5z5823 — 54233735533383 J— 535325* 22
* S * 2
— 7225 35 75 722 Sis *2* 238 *354* —2s8s5233 22 »2525 53288
———37 —D DD3—* 3 EkEæSS— *27 —3— —2 — *
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238282528 52E 5532 S 2255 553358388* 85*3 5,535 2725
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332555533 5 2 7333333375 333—*232
383635 387 228*
5 333723532737 32* 3658273 668
2555353 — —— 2585 552*5 5 2 8 — 5
33 33277 —— A— — 23583 —533157
32255 2322 * 5— —253252652 5 5695 * 23* 53
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22757 ——553555 — * * — 55 2 5 * 7 — —A
35768—5 —— * 25 —3282 —— 22 838. 1—2 52 2*38
—A 55 —— 22 —5355 —A —— 82228 55 —8
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s8853 —3633 522 E2 —A 3338553 —7 22 535
— — —A ————— — 25232 — — 22 3
— 2 —32355355 — — 5235*5 5EESZ6 2
——— 35 3583533335237 5333 33375
7 8 — * * — * * * S F —52 7 25
62535257 —A 575* ——— ———
— ——— — 2253 57385228 —633
* 53555 5523555323 53352255 x525283—
— ———— 2335 5—583* —e 3
— MA — * EE F 22
2— —A
—A
—A — —

2* 53—5835555
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— 5—23 27868

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—52538552525 —5553 532575535 ————————
—A —— 25 hM 5 A 2 B *REEZEZS
—z38532355* 253327 — 55
33 — 8

* —3— * — 52 27 *
33322173 3285855 — —— — — — *
7 23332334— —A 355 283833—s3z3558*
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—— 3 . —2 72 8 2* 23

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78 — —— 538328 — — 223233238 —575*
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28 —22* * 25 — 522 —A * 2525 222 s 2*

52 55235528 — —— 5533,5232 22 —— 2323 A —
28 25335553358 5 — 260 23 —25 * *20232 —— — — 38
2 — 22 —— —82 23 8825 0 283 — D23 D *

3— 57 E — — * 32 28 — —— 525 33 33335
—X 5 S — 8 — 2 — S .2 — —A 22* hee 0
253355855537 22337 z33263
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x — — —A—— —— F 52325 — — 8 * — —

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2X 2* s * 22 2 z285358 — * 235* 25 7.— 28
—25 —A * * 22 3 22 —*2 ñúB38 —2 5208 * 8
— 335338876 — — — 2522 5 525 3

—2* *5 — 5 * —— 2 7 —2 22 —3
22— 2 —A 22 — 2555 8 —E8 — 2 — 253823
534 —A 23 * — — 2* — —A —zc52 58
252* 0 8 * 2 3532552 * *—38 —— 1
—153—368 ——
— 3332265 —573— ———6 2285* 37557353255 — —

— 33558 33855 — 3*3 735 1535358555— 2
2 25223 D * 2 — —— 52* *
— —— c338158

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583335 7—52553
75850 535 553355 —235
5239332393357 532335 —
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255 —27 3838 *8,5285 323-55038 —
— 2* —A 2 —7 — —3* 25822 7 z3832538
7** — * 382. 8 8
—A — vv 8 * —E — * 23 5 — —
383—3 ·*58 —A—— *222 —— —— 528 2 23 * 2*
235s83358—3— — 25353387 838*
53522 3333
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*523235 —8232 5232 *58 22 523373533 2 5
A 4523 22 22. 5 2. 523 5 32358228 522232 —3 2 2. 38
3 2 23
7 * e B cx22. —8 22
e 336* 383
x 3 2232 323 2—8*33222
22.2355 —— 253705—* 2248 3323* 253 55285 23237387—
8S.— E84 — 2 85 * 52323 257* 8 228 2 — 2— *
*e22—*255 z252757* — — 8*5 5* 3833 » 57
22 562 7,5 5* 5* 525 —5 — 523* 3 — 25 2 25 2727
2279 235— 2 3332*38 25283. 52255833
35 *2 2 *x332 5 9 2382323 285357* 3822338 —
—— 978 — 25523535328 2525575 A.
—*—S832* —A — — * 23853. 5335335 —A———
T5 —A — —— 2 3235 —— 8 23z7* — —
** 52525 —25525 X *76 22 2 * — 2 262 .* — *
5. 2. 5 — —— 2.2 3 72. F 32* *33 —3 —22
35 *32287 25 2355 . — 553552 22* —7 553252335——260
23—75— **58 2 2 5.* 553323* 522 3353322237 —4
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        Ht. Ingber
ugberler Anzeiger.

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u St. Inc bearter Anze i ger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblait, mit der Dienstags·, Donnerdiags⸗ und Sonntags⸗
mmer) erscheint woͤchentlich vie r n al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. AUbonnementspreis pierteljährig 42 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krazr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum bexechnete. *

9 —8— * — —8 V —*
P6 40. en R 3 —X Samstag, den — — vr * D———— 1870.
—D z 1 . æ i id n *
Deutschland. ein anschauliches Bild von den financiellen Capacitäten auf der
AX. Muünsche n, 7. März.“ Die Munchenet Wahl ist rechten Seite des Hauses. Der Referent, Ministerialrath Diepolder,
anstuich in weit antschiedener Weise liberal ausgefallen, als im er auch Zollparlaments Abgeordneter ist, hatte in seinem gedruckten
in Rovember.“ Dieses Resultat wurde ernidglicht durch das 3 in einem wenig passenden. orakelhaften Tone von ge⸗
anmengehen Alll er liberalen Elemente der Hauptsadte So. vissen Bedenken geredet, wwelche sich an den Abschluß der jüngsten
die Fochcrittspartei und die derselben immerhin Nahestenden, kisenbahn Anlehe getnüpft hätten und die durch eben so wenig
uqh nicht angchörigen sonstigen Liberalen iht Compromitz geschlos- magegebene⸗Ausfuhrungen des Ministers beseitigt schienen. Solche
Jhatten, war für die Ultramontanen jede Aussicht auf -Ecfolg illgemein und duntel gehaltene Actenstücke, deren Tragweite ganz
sawunden und es hätte wohl in ganz Munchen in Nune inberechenbar ist, glaudt man auf liberaler Seite nicht hingehen
unden werden kznnen, der ihnen so viele Schmerzen macht als afsen zu sollen, da neben der möglichen Verdachtigung der mit
ime des jehigen Abgeordneten Wütfert, der in seinen An-⸗ en, Finanz -Opperationen betrauten Staatsbeamten,welche
satungen über die nationale Frage und, über die innere Em- arunter verstanden werden konnte, dergleichen unbegründe te
anz Bayerns man kann fast sagen Hand in Hand mit der leußerungen geeignet sind, den Staatscredit zu schädigen.
nchruttspartei gehen wird. In ihrem Aerger beschlossen nun die Dieser Auffassung gaben namentlich die Abg Marquardsen und
samontanen wenigstens dei der Ersatznänner · Wahl Etwas aus ⸗ rischer Ausdruck und erzielten damit allerdiags einen unver hofften
ben, wovon sie glaubten, daß es der liberalen Partei unange ⸗ Erfolg. Die clerikalen Vertreter Lucas und Hutiler, nament⸗
hn und ihnen spaͤter möglicher Weise von Vortheil sein köante. lich Ersterer, gab als Vorstand des Finanze Ausschusses eine solche
In der Ueberzeugung, daß unter den don den gesammten Fuͤlle von finanzpolitischen Ungeheuerlichteiten und „Bedenken⸗
zhetclen Urwählern zu Ersatzmänner Vorgeschlagenen der Graf zum Besten, daß die dazwischer tingeschobeae sachtiche Aus.
abaldi ihren Anschauungen am nächstenstehen dürfte, in der einandersetzung des Finanzministers, sopie die spatere Rede
offnung vielleicht, daß falls derselbe einmal einzutreten hätte des Handelsminislers v. Schlöt wie Stimmen: aus einer
hucher Weile zu ihnen sich halten koͤnnte, haben sie einen anderen Welt erschienen. Wo freilich die verkehrte Welt sich
cheil ihrer Stimmen mit den Liberalen anf diesen Namen ver⸗ defand, deuteten die beiden Redner von der Ministerbank nur
migt und so wurde Graf. Rambaldi erter. Ersatzmann. Wir nit leisen Zügen an, wuͤhrend ‚der Abgeocdnete Fischer die
ndben, die Ullramontanen haben sich dabei in dem Manne nanzielle ¶ Weisheit der Herren Lucas und Huttler mit etwas
nscht, uud noch sicherer in der Sache. Es haben nämlich auf verbetem Pinsel zeichnete uud das einsichtsvolle Schweigemn des
horschlag des Centralwahlkomites in München die zu Ersatzmännern, heferenten nach Gebühr verherrlichte. Wenn der schlagfertige
Aeschiagenen Manner, in gerechter Wurdigung des zweifelhaften hürgermeistet von Augsburg noch die Befürchtung äußerte, daß
deihes der Ersatmmannerwahl überhaupt, dor der Wahl durch ie unanzwissenschaftlichen Traͤume des Heren Lukas den vayerischen
umensunterschrift sich verpflichtet, für den Fall des Eintrittes der Staatscredit schädiger können, so glauben wir, daß Herr Lukas
ziledignung eines Abgtordnetenfitzes in der dDauptstadt auf die zurch seine Rede dieser Gefahr jede Soitze abgebrochen hat, wie
heeahne des Viandates der Reihe nach zu verzichten um so 2enn in der eigenen Partei der geistliche Finanzmann schr bald
ine Reuwahl möglich und nothwendig zu ils onfant torrihle vegriffen wurde. Aehnlich ging es in derselb eu
nachen. So wird München im Falle Einer der gewählten Bersammlung einem zweiten Gelehrten des Patriotismus, dem
ibgeordneten abzutreten gendthigt sein sollte, durch eine Reu —
vahn seine liberale Gesinnung aufs Neue zu documentiren Gele ⸗ zusschusses, der von den bayerischen Finanzen auf den General
inhest haben. Wie möchten unsern Gesinnungsgenossen draußen ». Spruner kam, darüber vom Präsideuten zur Sache zurüdge⸗
in Lande dieses Beispiel in der Hauptstadt auf das Alle'r⸗ ufen gegen Spruner fortreden wollte und an die Kammer
ringendjte zur Nachahmung empfehlen! Das Ueble wppellirte, aber von den eigenen Freunden zur Ruhe gestimmt
jer Ersatzmännerwähl ist längst erkannt. und vielfach beklagt wor— vurde, während einige der Fortschrittler ihn aus guten Gründen
in eEe ware geiß in vielen Wahikreisen für die gute Sache gern hätten weitet meden lassen. Vermuthlich sezt es heute Abend
on Vortheil, weun die gewählten. Ersazmänner heute nosch m Club der patriotischen Herren eiwas ab, oder die Hetren sind
bereit'erilären würden, im Falle der Erledigung eines Man- uuter sich viel lammhafter, als in den Kammerberhandlungen er⸗
les aus ihrem Wahlkreise, sammtlich zurücttreten und durch ichtlich wird.
lohaltung einer Neuwahl dem Willen ihrer Wahlmänner erneuten VDer K. Correspondent des Pfälz. Kur. schreibt aus Mün—
lIusdruck verleihen zu wollen! —c hein, dd. 8. März: Bei den Tiraden gegen unser auf allge⸗
Wie weit übrigens die Verdissenheik in der ultramontanen meiner Wehr⸗ und Dienstpflicht beruhendes neues Wehrgesttz wird
dartei geht und welche Elemenle thatsächlich in derselben die Ober⸗ immer als Ideal einer Wehrverfassung das Milizjystem gepriefen,
and haben, beweist auf das Sclagendste bei der Günzburger vie es in der Schweiz besteht und wie es in den Vereinigten
Bahl die Beseitigung des von der Augsdurger Postzeitung prote- Staaten Nordamerika's bestehen sob. J
irten Wahlcandidaten Carl Freiherr v. Thungen. Derselde hätte, Diese haben nämlich gar kein derartiges Institut, sondern
bie vielfach bekanut, gewißß zu den atlergemäßßl gist ein eine stehende Armee von 70,000 Mann, die aus geworbenen
zlementen in der parteilosen Kammerpartet gehott und Dannschäaften besteht; ein Miliz, wie man sie für uns verlangt,
ejhalb mußte er, trozdem sein Name bei den sog. Patrioten existirt dort nich, und hat auh noch nicht existirt. Bis zum
ewiß einen guten Klang hat und dieselben eine frische, junge Uusbruhe des großen Krieges zwischen den Nord⸗ und Südstaaten
drast an ihm, gewonnen hätten einem Pfarrer und zwei Bauern »estand ein reguläres Heer von 40,000 Mann, dessen größter
veichen! c· Theil auf die Seite der Südstaaten trat, wdarch es diesen dei der
München, 8. März. Um auch der Familie des Fürsten vollkommen hinreichenden Zahl von in der Militaärschule zu Westpoint
hohenlohe eine Aufmerksamkeit zu erweisen, wurde dessen Genahlin jebildeten Ofäcieren gelang, in der ersten Zeit die in der Eile
geb. Prinzessin van Saya Wutgenstein) vomn Köunig und der usammengerafften undisciplinirten, schlecht bewaffneten, wenn auh
königin · Nutter unkter die Zaul der Theresienordensdamen in Zihl weit überlegenen Massen des Nordens nicht allein im
rufgenommen. W Schach zu halten, sondern sogar bis vor die Thoxe Washungtons
München, 8. Mätz. Zu den interessanten' Sizungen, zu treiben. Die Nordst aaten gingen, als sich keine Menschen mehr
zelche der bayerische Laudlag seit seinem Zusammentritt vor fast ur Geld verkaufen wollten, nicht allein zu dem Counscriptions
ehn Wochen hehallen hat, gehört die gestrige. Bei einem — welch' letztere
eringfügigen Unlasse, der Vorlage des Berichtes über die dei unz denn doch ein überwundener Standpunkt ist. Waͤre der
Thätigteit der Staatsschuldentilgungs-Commission, eatwicelte sich Regierang von Waͤshington gleich bei Beginn der Zwistigkeiten

J—
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        eine reguläre Armee von 100,000 Mann zur Verfügung gestanden,
so würden nicht 122 Millionen Menschen hingeschlachtet, tausende
Millionen würden an Geld und Producten gespart und Handel
und Industrie würden nicht zerstört worden sein; all' der entstaͤndene
Jammer und das heraufbeschworene Elend wären nicht dagewesen.
Wie oben bemerkt, hat jetzt Nordamerita eine solche siehende Armee
daß beim Herannahen einer kriegerischen Eventualität durch soforti ge
Einstellungen in kurzer Zeit eine Feldarmee von 100,000 Mann
zur Verwendung kommen kann.
Was das Milizwesen in der Schweiz anbelangt, so kann
und soll nicht geläugnet werden, daß selbes große Vorzuͤge besitzt
und auch etwas zu leisten verspricht; andererseits muß jedoch auch
auf die territsriale Lage und die Terrainbeschaffenheit der Schweiz
hingewiesen werden, für welche beide eine Wehrver fassung, wie sie
die Schweiz besißt, volllommen passend ist, und die sich auch
dort, aber auch nur dort, bewähren kann. Geben wir der Schweiz
eine andere Terraingestaltung, und es wird sich auch bei dem
jetzigen bayerischen Staaten-Concerte sofort eine audere Wehrorga.
nisation bilden. Schließlich möchten wir noch auf die der Schwei
garantirte Neutralität hinweisen. Gleiche Mittel helfen nicht für
alle Krankheiten d
Muürnchen, 9. März. In dem Ministerium des Innern
beschaftigt man sich, wie wir Horen, angelegentlich mit der Aus
arbeitung des neuen Wahlgesetzes; Ministerialrath Dubois sol
mit dem Referate betraut sein. — Die Familie des Grafen Bray
wird votläufig bis zum Eintritt der besseren Witterung in Wien
verbleiben.
Stutttgarl, 9. März. Die künsiliche Aufregung, in
welche die Vollspartei durch die Agifation gegen“ das Kriegsdienst—
gesetz von 1868 unser Land zu versetzen gewußt, hat ihren Hoͤhe⸗
puntt bereits überschritten. Mehr und mehr sloßen die radicalen
Reiseprediger auf Wiederstand, und die Leiter der Bewegung be⸗
eilen sich nunmehe, den ganzen Spuk durch einen Kualleffekt eine
dramatisch aufgeputzte Schlußscene mit ländlichen Deputationen
welche am übernächsten Sonntage in Stuttgart spielen soll, zum
—A
netenkammer wurde die Zahl Zimmerle's (großdeutsch) annullirt
dahingegen die angefochtene Wahl Hölder's (deutsche Fortschritts
partei) für giltig ertlärt. Es wurde in Bezug auf die letztere
Wahl Wahlbestechung behauptet.
Karlsruhen9. März. Der Großfürst“ Michaeb von
Rußland nebst Gemahlin (einer Schwester des Großherzons) und
drei Kindern ist heute Vormittag um 10 Uhr mit Extrazug
hier eingetroffe. ———
Karlsrube, 10. März. Die Zweite Kammer hät'guch
in zweiter Lesung die-Abschaffung der Todesstrafe mit allen geges
10 Stimmen beschlosssen. —
Mainz, 7. März. Die strafgerichtliche Unte rsuchung gegen
die an der Octroi⸗Angelgerheit durch Bestechung ꝛc. betheiligten
Kohlen⸗ und Victualienhändler hat heute früh mit gleichzeitig aus⸗
geführten 16 Haussuchungen begonnen. Wir werden vhne Zwei⸗-
fel eine sehr umfangreiche, auf Jahre zurückgreifende Procedur ent
stehen sehen. Die Untersuchung der Hafenverwaltung ist nun eben
jalls begonnen worden.
Berlin, 7. März. Der „Weserztg.“ wird von hier tele⸗
graphisch gemeldet: „Wie in diplomaiischen Kreisen verlautet, sind
Seitens der bayerischen Regierung Mittheilungen hierher gelangt,
welche jeden Zweifel an dem Festhalten der Bündnißpolitik in
Folge der Ernennung des Grafen Bray ausschließen.“
— Der Steuerschraube steht wieder einmal eine leise Dreh Bermischtes.“
ung bevor. Wie die „B. B.⸗Z.“ erfährt, ist es diesmal auf den Es circuliren falsche bayerische Zweiguldenstücke w
Zaffte abgesehen, dessen Steuer · Contu mit einer kleinen Erhoͤhung zem Zuͤdniß König Ludwin T und den Jahreszonlen 1845 3
belastet werden soll. Und damit es den Steuerpflichtigen nicht 7846, sowir saisch badische Zweiguldenstücke mit dem Bisdm
anheimgegeben ist, sich einer Steuerdefraudation schuldig zu machen, des Großherzogs Leopold und der Jahreszahl 1847. die Felf
indem sie durch den Zuder ersetzen, was sie an Quantität und fieate bestehen aus hartem Zinn und sind in nach echten Sluce
Qualitut des Kaffees zu ersparen suchen, wird auch der Kartoffel · Atgestelllen Formen gegossen und oberflächl ich versilbert.
zucker „in einer dem Rübenzucker entsprechenden Weise? besteuert Karsserslauntern, 4. Marz. Die Pfalz wird e
werden. dem k. Regierungspräsidenten danken, daß er der Jugendbildun
Berlin, 9.. März. Die „Pravinzial⸗Kor respondenz“ ein so reges Inleresse zuge wendet und die Schäden an der Wurjt
widmel dem abgetretenen bayerischen Minisierpräfidenten Fürst angreift. Neben manchen zweckmäßigen Anoidnungen wurden ver
Hohenlohe, welhem das Streben vorgeschwebt habe, zwischen den sangenen Sommer von Faͤchmannera Gutachten über die Lehr
süddeutschen Staaten und dem norddeutschen Bunde ein enges ordnung für die deufschen Schulen der Pfalz vom Jahre 18810
nationales Band herzustellen, anerkennende Worte und sagt dann erhoben, auf deren Grund der Referent faͤr das Volsschulweseh
in Bezug auf seinen Nachfolger, Gras Bray: die politische Ver. den Entwurf einer neuen Lehrordnung ausgearbeitet. Derselbe sol
gangenheit und bewährte Gesinnung des neuen Miniflers, welcher nun vor seiner Einführung am Siz der kgl. Regierung eingehend
auch bei dem Abschlusse des Schutz⸗ und Trutzbündnisses zwischen berathen werden und zur Berathungscommission dem Vernehmen
Bahern und Preußen betheiligt war, dürfte als eine neue sichere nach von hier der k. Seminarinspector Dr. Andreä und der!
Bürgschaft dafür gelten, daß die bayherische Regierung fest Rector der Kreisgewerbschule Rohe auf den 28. d. M. nach Spehr
entschlossen sei, in der bisherigen nationalen Richtung ihret einberufen. ———
Politik auch gegenüber dem norddeutschen Bunde zu verharren. Durch Rescribt der Kreisregierung ist es der Kaisers!
Berliner Blätler melden aus Braunsberg: „Die Geistlichen! Zig.“ zufolgausdrüklich untersagt, wahrend der Schulzeit Lehre
und Professoren ꝛc., welche an den Propft Doͤllinger eine Zustim⸗ Und Schulkinder zur Leichenbegleitung zu benutzen.“

mungsadresse absandten, haben vom Bischofe eben so wie
Profefsor Michelis eine Verwarnung erhalten, bei Strafe der
communication sich jeder Aeußerung über das Concil
enthalten.“ M
Frankreich. J
Paris, 7. Marz. Die Podenseuche, die seit einigen 9
hen um sich greift, fängt an, Besorgnisse zu erregen. Die Frm
widmet ihr heute sogar einen Artikel, woraus wir erfahren, i
in der Woche vom 27. Februar bis 8. Marze im Paris97
sonen an den Pochen starben, während vote übrige Sterblichlen
dieser Woche geringer (1837) äls in der vorhergehenden de
var. Das Vertrauen auf die Impfung ist in Paris Känzlih
schwunden, an Vorsichtsmaßregeln lassen es die Behorden m
fehlen, aber bis jetzt ist das Uebel forlwährend im Steigen.
Paris, 11. März. Dem „Memorial“ zufolge ist he

Rom eine Antwort auf DOaru's Depesche abgegangen, welt
anzeigt, daß die Curie, dem Verlangen des Tnilerieencabin
entsprechen und einen franzbͤsischen Concilbotschafter mit
Frautreich schuldigen, Achtung empfangen werde. Der Frangu
erllärt alle Gerüchte über Meinungsverschiedenheiten in der Con
jrage zwischen den · HHO. Daru und Ollivier für unbegrun
die Minister seien vollständig eiiig. J

Der 16. Maärz ist der Tag der Volljährigkeit des kaisersig
Prinzen und wird natürlich den bei solchen Anlassen üblih
Regen von Beförderungen und ssonstigen Gnadenbezeigungen s
Civil und Wilitär dringen. Der österrei hische Besuch, Erzherz
Albrecht, reist morgen über Darmstadt nach Hause.
Es heißt, im gestrigen WMinisterathe sei über die Concilfta
eingehend verhandelt worden. Als muthmaßlichen Concilgesand
hört man den. Herrn v. Combes oder Latour d'Anden
bezeichnen.

Italien.
Bolognea B, März, NRachrichten aus guter Quelle besag
daß die französische Regieruͤng Angesichts der Veröffentlichung b
Schemata, welchedas Ppolitische Gebiet berühren, auf ihre Polit
der Nichteinmischung verzichten und die Zulassung, eines Bebe
mägtigten der franzoͤsischen Regierung: zum Concii verlangt ha
Kardinal Antonellt nahm“Akt von diesem Verlangen und wo
später nach Prüfung' der Sache antworten.
— ⸗ — e
Amo⸗rika..

— Rew-⸗Yaork, 1, Maͤrz. Die zunehmende Unsicherheit d
Straßen in der Stadt RHewyork und die Unzuverlaffigtein de
Gerichte in Bezug guf Bestrafung der Verbrecherveranaßte“
der dortigen Presse eine Devatte über die Nothwendigkeir sun
marischen Verfahrens, d. h.“ eines oder mehrere Acte! der Volls
justiz. Wenn ein vor sejner Thür stehender Händler von einen
Raufbold und Verhrecher bon Geschäft todtgeschlagen wird,“ ist'a
allerdings an der Zeii, daß eiwas geschehe. Im Jaͤnnar kann
nicht weniger als 80 Morde und Raubanfälle in der Siadt Ren
HYork vor. Die aroße Mehrzahl wurde leider bon Auslaänden
begangen, und Unmäßigkeit und'“ Ausschweifung hildelen in du
meisten Fallen die Veranlassung. Die Richter. der Stadt Nen—
York (Democraten) gehen mit den Verbrech· rn namenklich d
die selben politischen“ Einfluß bei den Vorwahlen ausüben su
gIlimpflich um, und es bedarf eines besonderen Druckes der öoͤffen
ichen Meinung, um sie zur Strenge zu bewegen. Daju koum
daß die Geschwornen (keine Qualification ist vorgeschrieben) häu
Freunde der Angeklargien unfer 8K4!⸗,
        <pb n="159" />
        pIn Ham bach war die Gemeindewahl vor 9. Nov
assirt worden. Bei der Nenmahl gingen, wie die Neust. Ztg.“
achtet, „die Wahlvorschläge der Ultramontanen vollständig durch.“
jum Burgerm⸗ister wurde Heinrich Sommer, zum Adjunkt Bernh.
sisson J. gewäahli. —

Frankenthal, 8. März. derr Dr. Georg Neumayec
vor einigen Tagen auf etwa 3—4 Wochen nach Wien gereist,
m einer von Seite der dortigen Alademie an ihn ergangenen
inladung Folge zu geben.

f M nsch een, 4. März. Gestern am hellen Tage, Nach⸗
zttags 1 Uhr, wurde in der Dultgasse ein Mordversuch ausge⸗
ihtt, der zwar glüdlicher Weise mißlang; doch lag dies nicht
Thäter. dem Metzger Stephan Bauer aus Ehkirchen,. Der⸗
she hatte sich schon Mittags eine Zeitlang im genannten Gaäß
n aufgehalten, in dem er auf⸗ und niederging- als er plötzlich
uf das daselbst befindliche Kaffeehaus zur Stadt München“
ngiug und auf eine eben in die Hausthüre tretende Frauens⸗
asou einen Pistolenschuß abfeuerte. Das Frauenzimmer erhielt
deß nur eine Streifwunde im Gesicht. Der Mörder wollte sich
jerauf selbst entleiben, indem er den andern Lauf des Doppel⸗
sols auf sich abdrückte, allein die Kapsel: versagie, und' Vauer
d in diefem Augenblicke auch schon von einem Gendarmen
stgenommen und unter einem ungeheueren Zulaufe von Menschen
Polizei gebracht. Dem Mordversuch liegt, wie Bauer auf der
zielle angab, Eifersucht zu Grund.

pFürth, 9. März, Ein hiesiger Kaufmann erhielt dieser
iage die Nachricht, daß auf ein ihm gehörendes österreichisches
undertguldenioos vom Jahre 1864 bereits vor längerer Zeit,
ne daß er hievon Kenntniß hatte, der Treffer von 220,000 fl.
allen sei. J

Nürnberg, 7. März. Der Redacteur des „Nürnberger;
lnzeigerz“, Herr G. Meyer, erschien heute zum 20. Male vor
mn Schranken des mitteifränkischen Schwurgerichtshofes in Ans⸗
ach.Die Antlage lautete auf das Vergehen der Amtsehren⸗
mleidigung, begangen an dem Stadtpfarrer in Freising. Die
zerhandlung endigke — wie dies auch bei den früheren 19 Füllen
eshhuh — mit der Freisprechung des Angeklagten. 6*

fBahyerische Blatter berichhen von einem Duell, das in
Rllingen zwischen dem Rittmeister Frhrn. v. Beulwitz und dem
berlieutenant Frhrn. v. Waldenfels au 3. d. M. stattfand, wo⸗
g letzterer einen Schuß in die Brust erhielt und in Folge dessen
densgefährlich verletzt darniederliegt. Wie die „Münchener N.
dacht⸗aus „sicherster Quelle“ erfahren, hatte das Duell seine
achste Ursache in det schwer beleidigten Familienehre auf, Seite
eb Rittmeisters Frhr. v. Beulwitz.

In Darmständt hat seit einem halben Jahre einer der
finirtesten Hochstapler sein Wesen getrieben. Unter dem Namen
nes Professor Steckowitz und uuter dem Vorwande, die Flüssiq
uchung einer Erbschaft in Bayern zu betreiben, gelang es ihm
qh eine große Anzahl von Freunden in dem höheren Bürger und
eumtenstaude zu erwerben, die sich ein Vergnügen daraus mach—⸗
m, ihn in seinen momentanen Geldverlegenheiten gegen Depo
rung von Actien eines mythischen Bergwerles Hohenröhn“ mit
in Theil sehr bedeutenden Beträgen auszuhelfen, bis er auf die
zachricht, daß sich die Lausauner Polizei mehr mit ihm beschäf—⸗
gie, als ihm lieb war, sich aus dem Staube machte hund seinen
teunden das Nachsehen für geliehene Summen im Betrage von
ehr als 7000 fl. hinterließ; weitere Nachforschungen ergaben,
ah der Gauner der Sohn eines bayerischen Lehrers Namens
dah ist, der schon Monate lang von der Polizei verfolgt
urde 3

Franfurt a. M., 7. März. Die hiesigen Blätter
thalten folgende Anzeige: Seit Samstag Abend wird ein drei⸗
hnjähriges Mädchen, welches um 6 Uhr das Institut verließ,
etmißt. Dasselbe war mit cinem schwarzen anliegenden Mantel,
mem ditto Käppchen mit Astrachan und schwarzem Schleier, einem
ensewollenen Kleid mit schwarzem Ortleansüberwurfe. schwatz und
xiß gestreiften wollenen Strümpfen und Lederstiefeln bekleidet.
hre Haare sind lichtbraun und in zwei herunterhängende Zöpfe
ellochten. Alle Zeitungsredactionen werden im Interesse der
iglücklichen Mutter erfucht, diese Anzeige in ihren Spalten auf-
mehmen und wird ein Jeder dringend gebeten, im Fall einer
atdeckung von dem Aufenthalt des Mädchens kgl. Polizei in
stanlfurt davon in Kenntniß setzen zu wollen.

f In der „Frankfurter Ztg.“ wird mit Recht vor dem
nkauf türkischer Anlehensloose gewarnt, die zum Betrage von
Millionen Franken ausgegeben und in 104 Jahren durch
eiloosungen zurückbezahlt werden sollen. Die „Frankf. Ztg.“
hreibt: „Was den Anlehensvertrag betrifft, so hat das Con⸗
ttium, welches die Türkenloose nun zu 180 Fres. zur Unterzeich
ing bringt, diese zu 155 Fres. von dem Bauconcessionär v.
Itsch und Genossen übernommen, wobei Einzelnen noch die sich

‚eim Bau ergebenden Vortheile vorbehalten wurden, obgleich nach
illen Rechtsbegriffen, alles was am Bau erspart wird, den Obli⸗
zationsinhabern, welche hier die Stellung von Actionären einneh⸗
nen, oder der türkischen Regierung, zufallen sollte. Wenn auch
darin sich längst eine laxe Praxis gebildet hat, so ist sie doch noch
nie mit einem solchen Cynismus zugestanden und darüber unver⸗
züllt verhandeit worden, als hier. In trübem Wasser ist eben
qut fischen und wo es leichte Beute gibt, fehlt es nicht an Hai⸗
ischen, sie zu verschlingen. Das deutsche Publikum wird nun zu
aberlegen haben, ob es die Mittel zur Ausführung eines Pro⸗
—B
uͤbertrifft, was Leichtgläubigkeit des Publikums zugemuthet
worden.“ .,
*7 Worm'e, 6. März. Auf der Bahnstrecke zwischen Mons⸗
heini und Nieder Florsheim ist heute wieder in Folge von Erd⸗
utschungen eine Störung der Fahrten in der Weise eingetreten,
vaß die Passagiere aussleigen und eine Strecke zu Fuß gehen
müssen, um in einen andern Zug einzusteigen.
7 Biseber ich, 7. März. Eine unübersehbäre schaulusti⸗
je Menge hatte sich gestern dahier eingefunden und stand vom
Zollhaus bis hinab zur Villa Aristarchi, um die letzte Rheinfahri
zes großen Asceten und Urgesundheitsapostel Ernst Mahner zu
bewundern. Betränzt mit Laub, in der Hand einen in einen mäch⸗
igen, Blumenstrauß auslaufenden Stab, hielt der neumodische
Reptun vorerst mit weithin schallender Stimme einen Vortrag
iber seine Gesundheitslehre, kraft deren er während dreier Tage
'm Stande sei sich aller (frivolen) Speisen und Getränke zu ent-
zalten. Nach Einsammeln einiger Zehr und Reisepfennige bestieg
der Ehrwürdige den Kahn, entkleidete sich, setzte sich auf eine quer
iber den Nachen liegende Eisscholle, erhob mit der Linken die
Tafel des neuen Gesetzes und lud die Zuschauer mit tönender
Stimme ein, sich zu seiner neuen Gesundheitstheorie zu bekehren.
dann sprang Mahner (bei der rauhen Witterung für einen
38jährigen Mann, gewiß kein geringes Wagniß) zu wiederholten
Malen in den Rhein, indem er jedoch nicht über 3 Minuten
anhaltend verweilte.

F Aus Liegnizz, 23. Febr., schreibt das „Stadtblatt“:
„Vor etwa fünf Jahren wurde bei Ausräumung der- Eisenbahn⸗
datrinen die Leiche eines neugeborenen Kindes gefunden, welches,
vie constatirt, lebend dorthin geworfen worden war, ohne daß
damals der Thäter ermittelt wurde. Nunmehr hat sich der Mör⸗
»er dieses Kindes, von Gewissensbifsen gepeinigt, freiwillig zur
Zaft gemeldet, resp. selbst angeklagt. Derselbe ist gegenwärtig
Soldat; zu jener Zeit war er Schuhmacherlehrling und- besuchte
jffters den Bahnhof, um Pakete für Reisende zu tragen; bei einer
olchen Gelegenheit gab ihm in; besagter Zeit eine fremde, hier
durchreisende Dame einen Thaler uund ein nengebornes Kind
mit dem Auftrage, letzteres bei Seite zu schaffen. Der
unglückliche Lehrling, welchen der Thaler blendete, beging sofort
in vorbeschriebener Weise diese Unthat und harrt jetzt der gerech-
ten Strafeeee....

Wien zählt, sammt jenen Vororten, welche sich unmittelbar
inschließen und nur durch den. Linienwall davon getrennt sind,
313,000 Seelen. Die Residenz hat demnach um 170,000
Seelen mehr, als alle übrigen sechzehn Landeshauptständte Cislei⸗
haniens zusammen und nimmt unter allen Städten von Europa
den dritten Rang ein.

Der Wiener Gemeinderath beschloß am 4. d. Mis. das
20,900 fl, betragende Deficit vom Schüßenfeste auf die Stadtkasse
ju übernehmen.

Dr. Strousberg, der bereits mehr als 22,000 Morgen
dandes in der Provinz Posen besitzt, steht (nach der Pos. Z3tg.)
vegen Ankaufs eines großen, jetzt in polnischen Händen befindlichen
Bütercomplexes in Unterhandlung. Die Pos. Zig. freut sich dieser
xẽrwerbungen/ da Dt. Strousberg sofort viele ftüchtige Kräfte in
ie Prodinz zieht und zur Germanisirung derselben beiträgt.
Schließlich fragt das Blatt, ob Dr. Strousberg nicht lieber
zleich die ganze Provinz kaufen wolle, es sind ja nur 5325 Qua⸗
dratmeilen. zet

f Par⸗i s, 6. März. Theilweise auf Anregung des Herrn
d. Lesseps beabsichtigt eine amerikanische Eisenbahngesellschaft dieses
Jahr eine drei Monate dauernde Vergnügungsreise um die Welt
zu dem Preise von 6250 Francs per Passagier zu veranstalten.

Zwischen zwei Herren der höheren Pariser Gesellschaft wird
eine Parthie Domino um 90, 000 Franken gespielt werden. Die
Wetten auf den Sieg des Einen oder Anderen der Spieler belaufen
ich auf 400, 000 Franken.

(Schwarzer Schnee.) Zwischen Uttigen und Kirchendorf
Bern) hatte man in letzter Zeit als Seitenstück des rothen
—„chnees das seltene Phänomen des schwarzen Schnees
eodachtet.

f Der A. Vostzig. wird aus Rom mitgetheilt, die Italienis⸗
imi hätten während eines Maskenballs das dortige Theater Cer⸗
        <pb n="160" />
        jentina in die Luft sprengen wollen und eine zweite Auflage der
Serrastorikaserne sei nur durch rechtzeitige Entdecdung der Apparate
Seitens der Polizei verhütet worden.

Aus Amsterdam vird geschrieben: Vor einigen Tagen
legte eine arme, aite, fast blinde Frau, geführt von e inem Hunde
in der Leine, den Weg an dem äußeren Stadtgraben zurück, um
sich zu ihrer Tochter zu begeben. Obgleich sie den Weg oft ge⸗
zangen, so ward sie diesmal, vielleicht in Folge der strengen Kälte
ind des scharfen Ostwindes, dur haus unsicher und suchte sich
wiederboli zu orientiren. Da entfiel den erstarrten Händen plötz⸗
ich die Leuͤre und Cäsar entsloh mit aller Hast, war auch trotz
aller Rufe nicht wieder zurückzulocken. Es blieb der armen Alten
desnalb nichts anders übrig, als zu versuchen, den Weg allein zu
ninden, dabei hatte sie aber das Unglück in den Stadtgraben“ zu
siürzen. Während sie noch um Hülfe fchreit, hört sie plötzlich das
Zebell ihres Cufar, erst von fern, dann immer näher, gleichsam
Is wolle derselbe ihr damit den Muth zum Ausharren einflößen.
Im nächsten Augenblick ist aber der Hund auch schon zur Stelle,
flürzt auf die Alte los, ergreift sie und zieht sie glücklich ans
Ufer. Wenige Minuten nachher erschien ihr Schwiegersohn und
omil war das Raͤthsel gelöst. Der Hund hatte, die Gefahr der
Alten auf dem schmalen Wege erblickend, den Moment der Freiheit
denußt, um die Tochter zu holen und wac früh genug zurückge—
dehrt, um die Herirn zu retten.

Im Harem des jetigen Sultans befinden sich gegen⸗
wärtig 900 Frauen. Eigentliche Gemahlinen hat Se. Majestät
ur drei von ausnehmender Schönheit: Dournel (die neue Perle),
Jairani Dil (vortreffliches Herz) und Eda Dil (die Eleganz des
derzens). Die Zahl der Eunuchen, Kammerherren, Pagen, batden ⸗
utjchet. Pfeifenstopfer ꝛc. beträgt 2300. Täglich werden im
Serail 500 Tische gededt, an denen zweimal im Tage ⁊c. 6000
Portionen Speisen servirt werden.

f Die „Industrieblätter“ schreiben: Keine grauen Haare
mehr! Diese Ueberschrift trägt eine Flasche mit einer klaren,
schwach gelblich gefärbten Flüssigkeit. Als Erklärung dazu liest
man Folgendes: Nicht nur bereits ergraute Haare nehmen nach
ganz kurzem Gebrauche dieses vortrefflichen Haarwassers ihre na⸗
fürliche ursprüngliche Farbe wieder an, es ist dasselbe auch ein
mehr als angenehmer Ersatz für jedes Haardöl und jede Pomade,
Mindert felbst schon das Grauwerden, stärkt und kräftiat den

Haarwuchs in überraschender Weise. Dasselbe ist frei von all⸗
shadlichen Stoffen und erzeugt auf der Haut keine, auch nicht di
— de Flasche 1 Rthlr. bei m
Richter, Fehrbelliner Str. 96, Berlin. Das Richter'sche Haarfätbe
wasser (227 Grm.) besteht aus 14,5 Grm. Bleizucker, 48 Grm
dlycerin und 168 Grm. Wasser mit cirea 2000 Spiritu
gemischt. Fur dieses Giftgemisch mußte ein Thlr. bezahlt werden
ogleich sein wahrer Weith durch 24 Thlr. hinreichend gedeckt f
Wir warnen hiermit wiederum vor dem Gebrauch in ihrer zi
sammensetzung unbekannter Haarfärbemittel. Die bleihaltigen wirle
pie langfam schleichende Gifte, und wenn die Vergiftung aut
nicht bis zur Bleikolik gelangt,— so kann sie sich als Kopfgich
Besichtsneuralgie, Blindheit, Taubbeit, bleibend einnisten.“
Bolkswirthschaft Handel und Verkehr.

Im Jahre 1869 haben in Bayern folgende Unamün
ungen ftattcefunden: 1. Goldmünzen: nichts; 2. Silbe
Foutantmünzen: einfache Doppelthaler nach der Counvention vor
Jahre 1838; 488, 192*/4 fI.; Gulden 122,271 fl.; Halbguld
36 290 fl.; 3. Scheidemünzen in Silber: Kreuzer 46,241 ft
in Kupfer Zweipfennige 3886 fl.; Pfennige 5990 fl., im Gan
729 8708/. fl. Die Ausmünzung seit dem Abschlusse der su
eutschen Münz⸗Convention in den Jahren 1838 — 1868 beir
13864, 102, somit im Ganzen am Schlusse des Jahres 186
14,69387284 fl.
Dienstesnachrichten.

Der Bezitks- und Untersuchungsrichter Georg Friedr

Thristian Uebel in Zweibrücken ist auf sein Ansuchen vom Dien'
As Untersuchungsrichter enthoben und an dessen Stelle die Fur
ionen des Untersuchungsrichters dem Beiirksrichter Auaust Sch
daselbst übertragen worden.
Der Lehrer Karl Kunz von Dennweiler⸗ Frohnbach ist zu
dehrer an der prot. Schule zu Oberohmbach und der Shuldien⸗
exspectant Jacob Braun von Erzenhausen zum Schulbverweser —
der prot. Schule zu Bosenbach exnannt worden.

Jagdverpachtung und
Holzversteigerung.

Montag den 21. März. Nachmittags 2
Uhr im Gemeidehause zu Rohrbach wird
die Felde und Waldjagd hiesiger Gemeinde
auf ð6 Jahre verpachtet. Gleich nach dieser
Berpachtung werden nachstehende Holzsor⸗
limente versteigert:

13 eichene Stämme, 3. bis 58. Kl.

3 buchen 2.

35353355

4 birkene, 2. Kl.

17 eichene und birkene Wagnerstangen,
1100 kieferne Hopfenstangen 2. u. 8. Kl
975 buchene Fachgerten,

4000 buchene Bohnenstangen,
lKlfit. buchen Misselholz,

8, Scheitholz 2. Kl.

anbrüchig,
q⁊/⸗ buchene Prüpel,

13, RKohlprügel,

1250 buchene Wellen mit Prügel.

Rohrbach den 10. März 1870.

Das Bürgermeisteramt
Haberer.

Epileptische zarämpfe (Fallsucht
deilt brieflich der Soecialarzt für Epilepsie Doctor O. LilIlisen
Serlix. ineirate 6. — Bereits über Hundert geheilt.

Aerztliche Begutachtung.

Die Chocoladen des Hauses Frauz
ztollwerck ESöhne zu Köln habe
ch nach eingehender Prüfung bei Kranken,
Reconvalescenten und Schwäglingen mit
usgezeichneten Erfolgen angewendet. Die⸗
eIben sind nicht allein frei von jeglicher
Beimischung, sondern unterscheiden sich von
indern Fabrikaten durch größern Cacaoge⸗·
jalt, feinere Berarbeitung. erhöhtes Aroma
ind siete Gleichheit der Oualitäten.

Mein auf iangjähriger Erfahrung be—
uhendes Urtheil geht dahin, daß diese
Fhocoladen in sanitätlicher Hinficht vor
en andern empfohlen zu werden verdienen.

DPr. Stark, Koͤnigl. Stabs ⸗Arzt.

Man findet diese allgemein anerkannten
Thocoladen in Originalpackung in St.
Iaghbert bei J. J. Grewenig und
ei end G. Rickel, in Blüenlcusteol
dei F. Apprederis.

ß

Stocfische,
äglich frisch gewässert, empfehle
«Scherv
Frucht⸗, Brod· Fleisch⸗ Prei
der Stadt Homburg vom 9. Märi
Weizen 5 fl. 55 kr. Korn 4fl. Ih
Spelz 8 fl. 38 kr. Spelzkern 5P
tr. Gerste, Zreihige — fl. — kr. 6
treihige — fl. — kr. Mischfrucht
22 kr. Hafer 3 fl. 46 kr. Erbsen
— kr. Bohnen — fl. — kr. Wicker
I. — kr. Kartoffeln 10l. Weißbrod
ꝛgr. — kr. Kornbrod 8 Kgr21
duto 2 Kgr. 14 kr. ditto 1 Kgr.
Gemischtbrod 3 Kgr. — kr. Das
Weck 9 Lth. 2kr. Ochsenfleisch daß
tr. Kühfleisch 1 Qu. 16 kr. 2
14 kr. Kalbfleisch 12 kr. Hammelsleis
kr. Schweinefleisch 16 kr. Buiter das
30 kr.
Frankfurter Börse
vom 10. März 1870.
Geldsorten.
Preußische Kassenscheine . . il. 44
Freußische Friedrichsdor...9 57
istte322—4
ollandische 10 fl.⸗Stücke 9 54-
Dune 3 3863
vrtsStude 220-3
vnglijche Souvereigns..11 35⸗
Bold per Zollpfund fin. 7—
Zochhaltiges Silber per Zollpfkaund 7
DHollars in Gold 2 274

—A

30 tüchtige Arbeiter finden gegen

guten Lohn dauernde Beschäftigung

n der Fabrik feuerfester Steine zu

Jaegersfreude (Glechhammer) bei
Saarbrücken.

oq Jimmer werden so⸗

fort zu miethen gesucht

Nothe Kartoffeln sind zu verkaufen
zei Alois Holzner Schneidermeister.
Ungarisches⸗ Mehl.
Bei Abnahme ploibirter Originak-Säcke
ber 100 Pfünd 12fTl. 65
Sack frei.
GSeirich Isaac.
die Exp. d. Bl. sagt von wem.

—

— ⸗

Redaltion —XX uud Verlag X F x* Dau ie Sit. Inqabert.
        <pb n="161" />
        —. — »* 3 a ect Icte

— za 6G — 47 4 4 *5 9 ——— 8 u 143
St. Ingberler Anzeiger.
—2 —81— J 9 — αα JG — — * *

r 4
ιν ! ι—
strgberter Treei a x (und das mit dem Haupiblatie verbundene Unterhaliungeblatt, mit der Dienstags⸗ Vonnertlagt⸗ und Sonntage⸗
umer) erscheint wiertlich vier n a le Dienstagn, Donner ztag. Samstag und Sonn tag. Abonnementspreis viertelijahrig 42 Krzr bder,
u 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Kryr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnei. pa —21 *
B Al, Conntag, den 1c 5warz 1870.
Deutschland. I — 9 .... — * F d i e nur v 7
dümchen, 8. Marz. In feinem eben bertheilten Referale Sitzungen abgehalten werden. Die agem über die bisherno

—— der hayerischen Verkehrsansialten nicht erfolgte Vorlage der zu berathenden Gesetzentwürfe werden
11866/67 bemertt der Abg. v. Staufenberg: Das Zeitungs⸗ hüben wie drüben immer lauter und es werden in dieser Richtung
ontement hat nicht unbedeutend zugenommen; die Jahl der in der nächsten Sitzung von beiden Seiten des dauses Inter⸗
arderten Zeitungen ist über- eine Wiillion gewachsen und die pellationen gestellt werden. In jeder andern Kam ner Europas —
mahmen haben sich gegen das Vorjahr um 45,000 fl. gehoben. die italienische nicht ausgenommen Twird in acht⸗ Tagen mehr
i Zahl der befdrderten Zeitungen betrug: 1850/5813 20612 20, geleistet, als bei uns in 8 Monaten, das ist leider eine unbe⸗
/64 44 182 007, 1864/658 46,968,000; 1865/662 streithare Thatsache: es wird jetzt hier nicht etwa mehr im Sdherze
796 382; 1866/67: 82,919 26. Auch eine nicht uns ondern allen Ernstes behauptet, daß mehr als der größere Theil
deutende Jilustration zur Zeitgeschichte! Wahrend der Ludwig⸗ des Jahres vorübergehen wird, bis daß Budget nur in ben
naue Main· Kanal so schlecht rentirt, daß sich * aet ——— Vorberathangen durchlaufen has
hende Defizit über 100,000 fl. jährlich ausmacht, eigern - sich ben wird. etz
eee den Wechselveriehr mit fremden Veheastaun Stuttgart, 11. März. In der Abgeordnelenkammer
geine ansehnliche Summe. 1868 betrug derselbe 188,800 fl. wurde von der Voltspartei und den Großdeutfchen / ein Antrag auf
69; 135, 700 t. im Budgetvoranschlag war dieser Einnahms. Herabsetzung der Prasenzzeit und, Abänderutg des Nriegsdi eustge⸗
den nur mit 60,000 fl. aufgeführi. setzes eingebracht. A ¶3.

Aus Muünscheen, 9. Macz. schreibt man der „Frkf. Zig.“: .. Die Nachricht bezüglich einer beabfichtigten Erhöhung des
zm uͤnser nneuer Staaisminister des koniglichen Hauses und des Eingangszolls auf Kaffer von 5 bis 6 Shlr. und der Herabsetzung
lahern, Hert Graf d. Bray, eine Aussohnung des Könige mit der Eisenzölle. wird jetzt dahin vervollstän digt. daßs man gleichzeitig
en Prinzen Luitpold und dessen Söhnen, den Prinzen Ludwig mit dieser Herabsetzung eine alhe der Eingangtzblte auf · Vaum⸗
nd Leopold, gewünscht hat, wie dies allgemein versichert wird, so vollgarn, Leinengarn xc. beabsichtigt. während andererseits eine
hini diesem Wunsche noch zuicht entsprochen zu fein Man schüen Janze Reihe von Droguen, Chemitalien 2e. von jedem Eingangszoll
q ius dem Umsiande, daß bei der diesen Rachmittag fur den Junlich vefteit werden sollen. Die zu erwarlende Tarifãnderungs ·
nsorbeuen König Max U. stattgehabten Trauerfeier der Kömg. vor lage dürfte überhaupt eine ziemlich umfangreiche sein. Außer⸗
Königin Mutter, Prinz Adalbert eꝛc. nicht aber Prinz Luitpold dem soll man der Frage wegen Besteuerung des Kartoffelzuckers
mseine Söhne in der Kirche anwesend waren. Die bekannte entschieden näher ireten. 36 en
Befügung, daß Prinz Luitpold und seine Söhne vom Besuche gFrankreich.
loniglichen Hofes dispensirt sind, ist demnach noch nicht auf⸗ Paris, 11. März. Die H9. Rochefort, Grousset, Paßcal
ben. Eine etwas verhüllt abgefaßte Mittheilung im, Volks⸗ und Mouront sitzen seit deni 2. in der Pelagie. 74 andere Ge—
n wird dahin gedeutet, daß der König von den drei Prinzen fangene sind als in ein Complott verwickelt nach Mazas trans⸗

Abbitte verlangng. nortirt worden.

Nünchen, 10. März. Fürst Hohenlohe hat sein Amt
dergelegt, ohne sich förmlich von den Beamten des ihm seither/ ꝛsche·.
werstellien Minifteriums zu verabschieden und auch Graf — f St. Ingbert, 12. März. Bis heute traten“ ferner
amahm die Leitung, ohne sich, wie es sonst gewöhnlich ist, die tolgende Bewohner hiesiger Stadt der freiwilligen Feuerwehr als
amten des Hauses vorstellen zu sassen, Uns will es bedünken, hassive Mitglieder bei:“

Iob der neue Minister des Auswärtigen seine dermalige Stellung Hr. Gerichtschreiber Rosenber ger, Hr. Pet. U hil jun.
rhaupt nvr als eine provisorische auffasse. Hon Or. Wilh. Stupp, Hr. Andr.. Fraede ich, Hr. Lehrer

Muünmch en, 10. März. Nachdem der A g. Kolb das Drumm, Hr. Christ. Rling. Hr. F. J. Schmelzer.

rrat über den von der Regierung postulirten außeror denllichen hr. Ritter, Hr. Pet. Cu steex Hr. Joh. Collifi. Hr. C.
ilnareredit vollendet hat, wird diese Creditforderung einen der Deil, Hr. Joh. Hauck, Hr. Pet. Scsch weitzzer, Wirth Hr.
n Berathungsgegenstände. der Kammer der Abgeordneten Steiger Ssch einmeister, Hr. Carl Custer, Hr. Nicol. Betz,
m. ⸗Ob auf die Dauer der. Zollparlamentsfession die hr. Franz Krauß, Hr. Joh. Fisalt. Gahl. der passiven
amern vertagt werden, ist noch zweifelhaft. Es machen sich Mitgheder bis jetzt 86).
r Stimmen gegen eine Vertagung des Landtags und für! Die Anmeldungsliste liegt noch bei Fritz Panzerbieter bis
adauer desselben geltend, da— wenn auch wahrscheinlich de Sonntag den 20. März offen und werden bis dahin noch Anmeld
duarsizungen, der Kammern während der Dauer des Zollparla⸗ ungen pro 1870 aufgenommen. — Sodann wird die Summe
iutg ingestellt werden müßten, doch die Ausschüsse ihre Thätigkeit der Sam mlung; bekannt gegeben und am Jahresschluß öffentliche
weise fortsetzen könnten. . 42,4 Abrechnung gestellt. — J

K. M ünch en, 10. März. Sobald eine zureichende An - Erfreuhsch ist es, zu melden, daß nur sehr wenige Bewohner
der neu zu beschaffenden Hinterlader nach, dem System St. Ingbertz an deren Thüren geklopft wurde, ihren Beistand
rder“ angefertigt sein wird, werden dieselben in entfprechender dem so zwedmäßigen Institute der Feuerwehr versagten und moͤgen
heilung an die Abtheilungen der Armee hinausgegeben werden diejenigen, die vielleicht übersehen worden find, es nicht nicht für
die dienstpräsente Mannschaft sofort damit zu versehen und ibel nehmen und freiwillig in den nächsten8 Tagen noch ihre
een ee ien werden in entsprechendem Anmeldung beibringen. — Hr. E. Greweni g Sattler trat
el au ie Großurlauber der activen Armee und dann wieder und Hr. Pet. Weißgerber von Neuem der Feaerwehr
seserb ften auf kurze Zeit einberufen, um ebenfalls in der als actides Mitglied ein.
dhabung und dem Gebrauche der neuen Waffe unterrichtet zu FSpeher, 9. März. Die für des Jahr 1870 abzu⸗
en. Da die Construction und der Mechanismus des neuen haltende Concursprüfung der zum Staatsdienst adjpirirenden
etladers höchst einfach, der Gebrauch und die: Manipulation Rechtskandidaten beginnt am Montag den D. Mo im Saale des
bicht zu erlernen ist, so wird diese Einderufung nur einige Stadthauses zu Speier. Nach einem Erlaß der . Regierung haben

währen, um die nöthige Fertigkeit zu erlangen. dienin der Pfalz wohnenden oder practicirenden Rechtskandidaten,

Ni uchen, 11. März. Viele, Abgeordneten beider Parteien velche zur Admission qualificirt sind, bei Vermeidung des Aus—

München schon wieder verlassen, weil es Zzweifelhaft ist, ob schlusses bis zum 1. April die Zulassung gitr ·¶ Prüfnng mechzu*

ite der naͤchsten Woche noch Sitzung stattfindet. Wenn in suchen. a eeee

Tempo , forigearbeile wird werden vu der Vertagnng der Worms. 9. März. Wir hatten heute Gelegenheit. in

be
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        iner hiesigen Papierhandlung einen der reuesten Industriezweige
ju betrachten, und zwar *Patent⸗Herren⸗Hüte aus wasserdichtem
Papierstoff, den Filzhüten auf's Täuschendste nachgebildet. In Be⸗
reff der Schönheit derselben“ sowohl, wie in Bezug auf Facon,
Farbe wie Dauerhagfligkeit, Iassen dieselben nichts zu wünschen
Ubrig. Das —*8 eines solchesd Hutes beträgt etwa 4 Loth.
Ferner sind dieselben außerst billig und daher gewiß sehr zu em⸗
pfehlen.

f Berlhin, 7. März. Vom Olymp des Renz'schen Circus
zetrachtete eine Frau in voriger Wocht mitleidig die Siamesen.
.O Jott !“ Srief siejn is det r Unjlick; nee, fo zusammenjewach⸗
sen zu find, et is doch schrecklich!?NeFkück ignet man noch, det
t Brüder find! Wenn det nu Fremde wären — hurrjehs, die
Zeile, dien't da manchmal jeben würde!“ *

In dem an der boͤhmischen Grenze gelegenen sächfischen
Orte Schönek wurde eine Falschmünzerbande, die sich mit der
Fabrikation von Einguldennoten und Zehnkreuzer⸗Scheinen befaßte,
dadurch entdedt, daß ein wegen Wirthshausexcesses verhasteter
Lithograph Kaiser aus Elbogen, wie üblich untersucht und dabei
m Besiße von einigen Platien zun Verfertigung dieser? Scheine
uind mehrerer Notizen gefunden wurde, welche die Theilnahme
zweier Gastwirihe an; dem Verbrechen bewiesen. *

f Im Spital zu Basel ftarb ein Hert Zielinski, der 17jäh—
eig an der Beresina focht, spater in der potnischen Armee bis zum
Pajor qufstieg, nach der Revolution von 1830 ins Eril wanderte,
keit 18534 Bahnmeister an der schweizerijchen Centraldahn war und
zor 4 Jahren das Augenlicht verlor.

Einnener Industrierweig ist seit Kurzem w
donden aufgetaucht, der darin besteht, aus Themseschlemm Buner
erzustellen, venn überhaupt das Product diesen Ramenverdient.
die aus Schlamm gewonnene Butter hat eine gelbliche Färbe und
vmint in · Geschmack und Geruch ordinärer wirklicher Butter gleich.
Wie dieses Gemisch zubereitet wird, ist natürlich das Geheiumij
der Fabrikanten. So viel ist gewiß, daß davon seit geraumt
Zeit wöchentlich große Quantitäten nach Holland verschifft werden.
Was dort damit geschieht, weiß der liebe Himmel. (Wohl betbomms)

7 Mechanismus zum Betriebe von Nahmaschinen. Paieni
Barcin und Adam. Der Apparat hat den Zweck. die Nähmaschi-
nen zu treiben und so das für die Arbeiten lästige Treten pu
rsparen. Derselbe besteht der Hauptsache nach aus 8. Feder
verken, die durch Achsen und Räder so mit einander verbunden
ind, daß das Ganze einen Mechanismus abgibt, der so viel Kraff
n sich aufnehmen kann, als nöthig ist um eine Nähmasschine 2-54
„tunden lang zu treiben. Die 6 Federwerke liegen in 6 Trom⸗
melgehtusen, welche durch Zahnräder auf einander wirken; auf der
etzten Welle, von welcher aus die Kraft durch einen Riemen auf
„ie Nähmaschinenwelle übertragen wird, ist' ein Regulator mi
Windflügel angebracht, durch welchen es leicht möglich ist, die
Heschwindigkeit der Maschine zu reguliren; — Der Apparat ist iß
slen Ländern patentirt. Wir haben einen solchen hier gehabt, der
tundenlang eine Wheeler Wilson Nähmaschine trieb, so daß det
Icbeiten mit derselben sehr leicht war. Diese Apparate werden
etzt fabrikmäßig von den Erfindern gefertigt. * 55

(Frankiurter Arbeiigeber.)

Freiwillig gerichtliche
Versteigerung.“
Samstag den 26. 1. Mits., des Nach

nittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in!
ert Behausung von Johann Adam Bech,
assen Jakob Manl le re Schuhmacher von
hzier und dessen min seiner verlebten Ehefrau
rlisahetha geb, Schmeltzer der absoluten
Nothwendigkeit halber öffentlich in Eigen-
hum veesteiger cẽc

Sit. In gberter Gemark:

Plan·⸗ Nr. 3393, 3594 und 3595. 84
Decimalen Acker auf dem Gerstbusch, neben
Johann Joseph Feichtner und: Nikokaus
Wagner. 4

. Plan-⸗Rr. 8782. 40 Decimalen Ader
am Schiffellad, neben Franz Huppert und
Johann Adam Feichtner.

3. Plau-Nr. 4574. 22 Deecimalen Acker
auf'n Gerstbusch, neben Georgi Franz
Wagner und Peter Wagner. 1

C Plan-Nr. 38814. 37Decimalen
ucker rechts in den Kastlerrödern, neben
Wih. Peter Georg und Bergmann Etolz.

Horn, kgl. Notar.

Spileprische rämpfe (SFallsucht)
zeilt brieflich ver für Epilepfie Docto r 0 —A
in Berlin, Mittelstraäße 6. — Bereits über Hundert geheilt.

Gesl. zu notiren!

Wer irgend etwas in, eine oder mehrere
Zeitungen cinzurücken hat, der wende sich
ertrauensvoll an die Annoncen⸗Expedition
»on Nudolph Mosse in München,
Nürnberg, Wien, Berlin, Hamburg, Bre—
nen, deren solider Ruf eine reelle und
rompte Bedienung garantirt. Ein Manu—
cript genügt für mehrere Zeitungen. Spesen
sder Porto werden nicht berechnet. Die
zeehrten Auftraggeber haben nur die von
ʒen Zeitungen felbst aufgestellten Origi⸗
nal⸗Preise (Insertions-Gebühren) zu
ntrichten. Jeder gewünsche Rath wird
mentgeltlich echeilt. Insertions⸗
karif (complettes Zeitungsverzeichniß mit
Angabe der: Zeilenpreise undAuflage)
zratis und franess.

2 Zimmer werden so
fort zu miethen gesnucht
rp. d. Bl. sagt von wem.

—
Mehrere möblirle Woh
aungen werden zu miethen
gesucht von der Theater⸗

Direction August Schroth. Reflectan

en werdin gebeten ihre Adresse in der
kxpedition ds. Blattes abzugeben.

Wer ganze obere Sidekmeine⸗

Hauses (früher Joh. Wagner Wib.) ist p
vermietben u.“ sogleich zu beziehen.
MP.Thiery.
Mainz den 11. Marz

(Fruchtpreise.) Weißmehl das Nab
ter à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog—
—DD
hid) 11. fl. 10tr. bis 11f1. 206
dorn (180 Pfd.) 8fl. 40 tr. bis — fl. — br
herste (100 Pfd) 9 fl. 20 kr bis
. 30 te. Hafer (120“ Pfdy 4 ft. bon
dis — fi. — tr.

Waarenversteigerung.
Rächsten Mittwoch, den 16. März 1870,
Nachmitiags 1 Uhr, zu' St. Ingbert im
Wirthslocale der Gebrüder Mesver, läßt
—R Unterzeihuee sonende ihm in Com⸗
mission gegebene Waaren gegen baate Zahl⸗
ang öffentlich versteigern, als:

Fine Parthie Kleiderstoffe für Frauen
und Mädchen, Halstüchet von allen Sor—
en, Farben und Größen, Kleiderstoffe für
Männer und Knaben, deßgleichen fertige
dleider, Unterrochstoffe, leinene Stoffe, Ge⸗
bild und überhaupt eine große Auswahl
von Manufacturen. ————

Westphälinger,
Geschäftsagent.

PeISedaitler
Altona Parisz Linz
1800 1867 13869
dtarkor &amp; Pobuda
—X Hoflieferanten
Stuttgart
emnpfehlen ihre vorzüglichen
(hocoladen,
zu haben in St. Insbe rin bei
G. Riĩclkel.

Worms, den 11. März.

Wir notiren heute: Weizen 11 fl. 20*
zis 11 . 30 ra Roggen 8fl 40 6
his 8 il. 78 kr. Gerste fl. 10 *
bis — i. — tr. per 100 Kilo Haft
f. 50 tr. bis 8f. kr. per 60 4
Mehl per Partie dfl. 20 kr. bis 90
Zo ir. Roggenmehl — fl. — kr. bis —*
— ir. Roggenvorschuß Ofl. 185 kr. bi
— fl. — ke Weizenvorschuß 13 fl. 20h
bis 13 fl. Z0 kr. Blumenmehl. — fl.-*
bdis — fl. — tr. per 70 Küon., Rep
i. tr. bis — fl. — ir. per
dils Rubot ohne Faß 24 fl. Idstr. b
su. Ae. Leinot ohne Faß —.
— kr. bis — fl. — kr. Mohnol ohne Fon
— i. Eitc. bis —i
30 Kils. Repskuchen — fl. — kr. b
— fll. — kr. Branntwein — il. —
zis — fl. — kr.

Mehrere kleine Wohnungen

aus 2 bis 3* Zimmern be—⸗

r, werden bis: J. April zu miethen

esucht.
non wem sant d*ie Ervede d. Blattes.

* lJ ) preu rische) ist zu
Spe zen haben bei

2udwig arem auf der Sinnerthaler

Müble bei Neunkirchen.

————

30 tüchtige Arbeiter finden gegen
zuten Lohn dauernde Beschäftigung
n der Fabrik feuerfester Steine zu
Jaegersfreude (Glechhammer) bei
Sadarbrücken.
Redaltion Drud und Verlag von F. XRX. Dam eß in St. Angherttt.
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        .
*5
ec 37 22
* 4 8 —4
24 142 234 22535
15 33368 — ——
333 3 — 123 74 231735
—2— E 3 *— 2 7 *—3* 7 2* 338
235585 —— 333823 3 —
2 —* k 538 8 J— — * * 7 S * 34 T 3 — * 2 7 * —
* — *223 E *5 8— — — —
—XX 255335 5 1323388 —A 37 —»32 237 *
272325 —32233 3*5 32*. 72 F 3283 55357 2. .
— — —555 575 322 9 7* 3 A 2232 322 WM 58
— — A —2 E —A e, . 8 3 * — 32 8 —— 3 *
388 553 55 — 3* —— — 5353*5 72335* 2 5ñ 2 5522826 227*7 *
— 12* 5382 23 —A —— z775 —258 335338 3
5587 3283 * 22 —— —e— *
153838 33277 * 2533 253585 82* 22 — *I *72533338 7 288
38 — 2 3 253 —8 5335 ———— 5727*5 57 833
22. 3* 2 23 2 —— —— 8 85 — — 3 23* *
8 2 2—— 272 23 8 — 85— — 8 m 8 ZFZ—
285 95*7 7 * 525 eR —F—— 7 53322 * z32355328*
—A—— 1 — 28 X 323238* —52 — 72553 32333834
—37 5232 223.* — —A ——— 57 5257 32 83
* * 2* — 8 p —J
8 3— 4 3432*
3353. 2333 37*253373332 55 5*8 —3332
332 333 3 5553 253353 *2 — — 8— z2*
533 5—2. —A —— 8 2 ———— 233238 2* 8 — *»IIE
—A — 72332 75* 583 3*327
15338 35 3533227 —— 2383* 528 3372335
522 2 —W 5 — 22. 22 * 3533323385
— —A —— 228* 532 23233 A 5555 — 7338
53 A 23 z338* 88 8 833
—X 55 21 528 23275* 55572 * S — 5 —— 232
—A— * 2*7 *5 223233
12255 225 J 22* —823555 2888333 788 — — 3278
55 ** * 357 353833 3357 553 s * 23758 3* smB8
35358 A 2 328 23325 28
352 2558 833 5555823538 — ——— —
253 —J — 732* — —*2—
353235*
2 — 8 2 *2 34 25
733 35322 8* 3
6 55327*
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253 — — 28* ·
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3 3* 233523 *
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2 333372 — — z23*
38 3 527 22338* —887*5
23322 225 8 ——— BEC.
— * 7 —A * 2335
—J 225 —123
224 — E 8 — 325328 5* — 35 32288
2 223 * 22 p 532 2583 —
58 33223 —*5 — A 3 35
—58 3328 2533 88 8 7 25335 3
2325 A —— 58 S 2 58 —— —2* — —z
— 3* 5 8 — A— 2** —— 525* — 2 35*
38573 z2325 5 223x — — 52. 55 838 3283 — 88&amp; 7.
288 — 3 8 232 522 —7 —ã 2 5385* 25 222
J — 33 3537 5 — 2 7
—— 3538 33
52 25* — 5 228 78 55 F 2* 9— — 33 *—*77 A
25* 284 37 5 — 2833 2 5*8 ** 5 8* 73 25 5 38 222 8
— 8 —A * 7 388 32 2352* 3 * 738 27
—8 —A. — * k e * S *
J———— 57 37
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— —— ——— — 2 8 —
318 2 338575 35522 — 53 *28 7
a * — * 2 — 48 — 2 ——— 223 8
323717 62 8c5 835 353 —2c —A
22 33 AXIA —5 —338 228 28 83 5323
— —— — 8 — * ——— 2* — r⸗ 2 * —
5 732323 —A c—E 55 2 5* 2 2 53835 *— — 3385 *338
5 5 5 ꝛ 38 2 55338 222*
2 53« 55* * 5 52* 2 283* 2 23 5 —5 cz
J 3 358
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2 —— —— J * — 2
8 — 253 — 82 333 6535356 —F
253 — 38 8235357 32235 —
5*8 —2530 73* —38 555— 2 338 523
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28 5225733 535 ——— — — 2 8*
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535 25383 —325 232 — — 22 5 3 — 2 88 — —
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* —* — * —* 5* —E—— — 22 —— —
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22 —2 552 37 2388 52*8 5 — 2 5
—A— 555* — —X 5* 5853 225*5
335733583 533* * 53 882322 3333
55 52 — * 578 I5 —2— —3*—4 ——— * *
— — —c 2* —722 —58
53335325383 2238 23533 3 —
* — — 227 3 * 85 a 3575 2
33853525 2 15 2525857228 2528 —E 23 28 * 58
3353253 35— 333533 3332
—— — D4 c2 — 5 ——z — 23* —B *
2235835 —A— 3
8B8 552558 5* A — — 33—
— —5—5—58 533575 —e—— 2 6835
d582 —5555 3225 5 22*
i —öä—.
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        2234

352385

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222

53228 252. —

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22353 533383 95

528 —— J

* * 2 — — 2* 2 —

735538 8 23535 352537 2608

— 75758 52 f*88 ——

7*. * 2 I 3 * 25 5 2

7 — 27 S3 72 *28 ** F 2

—— — 2 88 3** *2327 ——— ——

— ——— — 237* 23238 327 — 275538

* J— 58 5333 — — *5— 23 s 335

7 * 23 * 2 3. 27 227 532355

73 22. 5 22368 * 25 85233 2

22.2 32B32

2. 2 2 * 5258 228 38* — 33228 7

568 253 — — 35 32533 — ? 25253* * —

* 8 56 *2578 58 67 2 — — 38 2. 2 ?

328* 2 * — * * 53* *7 225 —— 28383 5.5 222 7

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s * * ẽ 5 732. 27 3 Z. * —— * — — — —
285 3 23 * 533 553 2 358 23 —— E —
* 23338 — 235 2338 5 e ——
— 1338 2 3* 52*8 —— 722 *525 — F. 33
——— ——— —— 27533

—A —*X 22 ——— * 2 S 8 2. 3— — *— 2
2332358 22* —A * 223 **2 3322 —— 2 S
22 7* — — 27272* 2 — * 3* 25 2. * — — —
— —— A—
—— 33567 —— —— 378 22 —„ 5s8352 — 2 *

7 22 2 * 2 32 78 — 3. 328 5523 5*8. 2 — oe
23333 * 3t *273 — — 855*5
„35* 28*3 . — 5 58 5. 75 332
— 35 223 15* * 3 3 52 * 32 3 *4 — 92 8ã 2.
2352 35 35338 —— 8* 55385* 25229 83 2
— —— —— 5233533
2 —— 25 7 78 7 22 — 2 2 —

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7155 *33 3375 37553333
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23583 5*2 88 *2 —3222335328 *333 2333
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2 8 3 23 2*533 — 55222 * e
527 * 15535 53325284 2523733
355— 8s5 8 833S238 5535138
2 ——— 58 —73— 38533333 — — S 2. .55
e —3532558
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53233 27 5335388
* 33z588528 36 5358252
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783 * 355858 22 727 237— — 523 —— M—
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735333 335 53355 553353353
453— 53333538
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323335322 A 52223 232 *8
55 2 335 * 2053 7283325 285
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333553 3353835
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252325 55 2* — 2857 *5 8 3 —
—23233 28327245 2553 3328252353 325
2325585532 —83 7537., 35353 334
—3— 553 8 5. 5 z35..5 —5 3 —553 —2 — 72 8
— 33334 328337 *
3672 2 57 2 S 2232 2323 2538 *
* 253 22 — 72 2 2* — 2. 8 2227
3 338— 5538 5323255
23 — * — 8 33 38327* — ——
* 3 3383333333—3 28385
53 2 2 82 5233358533 8 23232 Z
*282 7*. 3 323.3. 32. ꝑ 228 —
T. 7 2.2222 22 2 2* — 3 * *5 28
—— *3357 23238 832022 25 58
3 93 2 * J 2* —— — 82 2*
3 ——— 25355 237 8 *
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525853 5*5856 83—332 * 28
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3 255* 38 29
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8 3 2353 53 3288
— 227 533535 535533333 32381
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ve St. Ingherferr Anzeiiger (und das mil dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der · Dienstags⸗, Dounerstagt⸗ und Sonntagb⸗
nummex) erscheint Wöchentlich vi errem arl: Diiems tjag, Deon meisag, Samsta g. und Som mtaa. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
26712 Silbergr. oAnzeigen werden mit 35 Krur. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
42. 3. i e e — Dienstag, den 15. März üh et rzeeereeez. g —28 —1870.
— —— — — — — *
α ι, hen — ate en , wwe
ueeb Deutschland...
Mun checj. E1. Marz. Der Präsentstand der Insanterie
r das Fahr 1870 ist vom Kriegsministerium folgendermaßen
gefeßt worden Im Januar, Februart und Mär, 60 Mann
a Compagnie, im April, Mai und Juni 75. im Juli und
lugust 60, im. September 185, im Oc„ober und November. 96
nd im December 60, so daß der Jahresdurchschnitt 76 beträgt.
inter dem für die Monate Ociober und November angesetzten
rösentstande von 96 Gefreiten und Gemeinen sind die Recrufen.
146Mann angenommen, inbegriffen. Dieselben sind vom 1.
)cember an in den Dienst zu bringen, von welchem Tage sich
er Präsentstand auf 60 Gefreite und Gemeine vermindert. Jene
nfanterieregimenter, welche Recruten der Verpflegsabtheilungen
x ersten mititärischen Ausbildung zugewiefen erhallen, haben
icselben verordnungsgemüß jechs Wochen über den angegebenen
dtand zu halten. *
Mürnmsch en. II. März.: Wie man dem 83. v. u. f. D.
zreibt, beschäftigt man sich innerhalb der patriotischen Partei mit
itdiusardeitung SEnes Schulgesetzent wurfes, welcher möglichst bald
m Landtag vorgelegt werden solll. 24
Mihnech em. Ld. März. DerGesetzentwurf Aber die
ürgerwehrzerfällt in jechs Abschnitte. Der 1. Abschuiut handeit
en der Bestimmung der Bürgerwehr, der 2. vom Umfang der
ürgerwehrpflicht, der 8. von der Organisation, der A. vom
zerfahren bei Bildung und Ergänzung, der 5. von der Aufloösum
— enthalt · Schlußbesti mmungen ·⸗ *
Ueber die Bestimmung der Bürgerwehr wird Folgendes
hheschzt: Die Vaurgerwehr ist besti umnt, zur Erhaltung der ffeut
then Ruhe, Ordnung Sicherheit · im Inneren des Landes mitzu·
jrlen Ihre Thätigkeit in dieser Beziehung bemißt sich nach dem
Bedarfnisse unde hängt von den darauf gegründeten
ergäugigen Requisionen der Sichecheits⸗Polizri ab. Regelmäßig
dachen zu beziehen, ist sie nux anter ausuahmsweisen Verhältniffen
apflichtet. In der Regel ist ihre Dienstleistung auf den Ge·
indebezirk beschrͤnkt. Rur wenn außerordentliche Sicherheits⸗
xungen aunsßerordentliche Maßregeln, wie . B. Streifen, erheischen,
un sie auch außerhalbdesselben, 4 für“ jedes Commando
ur quf die Dauer von höoͤchstens drei Tagen, zur Verwendung
mmen, Auch ist: die Bürgerwehr verpflichiet, sich in unruhigen
an Kriegszeiten zum Geleite von Civii- und Militärtransporten
Jurx nächsten EtappeneStation derwenden zu lassen. Die
ienstleissung im Gemeidebezirke ist stets eine unentgeltliche. Bei
rendung außerhalb desselben erhält die Bürgerwehr die Gagen
id Lohnungen, welche den betreffenden Chargen der k. Gendarmerie
ühren, und bei Transporten überdies die bei der k. Gendarmerie
Anwendung“ stehende Trausportgebühr. Die Kosten hierfür
den aus der Staatskasse bestrüten, sofern nicht der Ersatz
chelben einem Driiten auf Grund gesetzlicher Verpfligtung obliegt.
vvbald die Bürgerwehr oder einzelne Theile derselben zum Dienster
crüen, hat. sie den Charakter der bewaffneten Macht nach
lafgabe des Gesetzes vom 4. Mai 1831,as Einschreiten der
waffneten Macht zur: Erhaltung der gesetzlichen Ordnung be⸗
fend,“ sowie im Sinne des Strafgesetzbuches, und tritt unter
v Commando der etwa im Gemeindebezirke befindlichen Stadt⸗
r Plazcommandanlschaft. Die Bürgerwehr isi zu allen Aus⸗
mgen in Parade. verpflichset. welhe an den Geburis⸗ und
amensfesteut deg Loͤmgs vnd der Kontgin stattfinden, oder zu welchen
Beziehuug der Bürgerwehr durch besonderen königlichenBefehl
Loponct wird z ferner hat sie zu Ehrenwachen: nnd zu den
heaconducten der Stadn und Platzcom mandanten auszurücken.
München, 12. März. Der Stagalsininister Graf v. Bray
nam Tage der Uebernahme seines Portefeuilles und am Tage
auf die jämmtlichen Beamten des Ministeriums empfangen.
ht. Abg. Croissant hat sich die vou den pfälzischen Gefäng-
Arern eingeschickte Eingabe um entsprechende Gehaltserhöhung
iceet. und dieselbe in seht otivirtet Weise heute jn den Einlauf
saummer gebracht.

München, 12. März. Der Finanzausschuß der Abgeord-
netenkammer beantragt statt des postulirten Credits von 8,663,000
1. für Rückladungs-Gewehre nur 43.400,000 fl. für⸗weitere 60, 000
Bewehre und- vomferneren Creditberlangen zu 2,791,000 fl. für
Festungsdotationen, Garni onsneubauten und Ausrüstungsgegenstände
uur 52,000 fl. für Abänderung am Armaturlederwerk zu geneh—
migen und das Uebrige auf die Budgetb erathung zu vertagen.

Berlin, I1. März. Das in sder nächsten Woche zusammen⸗

retende Zollparlament wird durch dle Consoldation der reußischen

Ztaatsschulden nicht, wie Manche anzunehmen naid genug waren,

»er Nothwendigkeit überhoben sein, die Finanzbedürfnisse des

Zundes in Erwägung—zu ziehen, wenn dies auch nicht unter dem

Titel einen Deckung des Deficits geschieht. Zu den schon ange⸗

ündigten Steuererhöhungen für Kuffee und Lartoffelzuder soll nun

zuch die Wiedergufnahme der Tabaksteuer und sogar jene riner
Biersteuer treten; doch ist hierüber Gewisses nicht zu erfahren.
Fraukreich

Poa ri s, 10. März. Beim Beginn der heutigen Kammer⸗
itzung verlas Laroche-Joubert einen Gesetzentwurf, der folgender;
uaßen beginnt: Artikel J. Alle bestehe nden Steuern sind abge⸗
chafft. (Lautes Gelächter.) Arlikel 2. Sie werden- erseßt durch
eine einzige Abgabe auf den deinen sowohl beweglichen wie unbez
peglichen Besitz eines jeden Franzosen oder eines Fremden, der in
Frankreich begütert ist. (Folgen 17 weitere Artikel.

Der Prsceß Peter Bonaparte, der am 21. in Tours zut
Berhandlung gelangt, erregt durch die Art/feiner Führung großes
Mißfallen. Der Untersuchungsrichter hat nicht einmal /eine Con⸗
srontation vorgenonmen; das Untersuchungsgeheimniß ist zu
Bunsien gewisser Blätter gebrochen worden z englische Journale
sonnten sogar den Anklageact bringen, während der. .Gaulois“,
»as einzige hiesige Blatt, das ihn nachzudrucken wagte, heute con—
iscirt wurde. Dem Prinzen wurde der Rerkehr mit seinen Eat⸗
astungs zeugen in jeder Weise erleichtert, während die Zeugen der
Anklage allenthalben vffeubarer Feindseligkeit begegnen u. s. w.

Dexr „Peuplefrangais“ bespricht die deutsche Frage in einem
Artikel, welcher die zwei Fälle bezeichnet, in welhen nach der Mei⸗
zung dieses Blattes Frankreich aus dem „wachsamen, aber furcht⸗
osen Gleichmuthe“, mit dem es die interessante politijche Umgestat⸗
ung jenseits des Rheins verfolgt, heraustreten und zu Thaten
ibergehen müßte, nämlich: bei einem directen oder indirecten, von
Lreußen voranlaßten Angriffe Deutschlands auf die französischen
Interessen, oder wenn die deutsche Democratie einen sehr begreif⸗
ichen und sehr berechtigten Hilfe ruf ergehen ließe zur Befreiung
2on der tyhrarischen Regierung, die in Berlif ihren Sitß hat.*
Dazu bemertt der „Berner Bund“: „Die deutsche Democratie
nag stch für die Zumuthung sehr bedanken, daß sie die rothen
Dosen ins Land xufen soll, um „das Recht der Nationalitäten zu
anbtiouiren und -der. Twilisation unter die Arme zu greif en j*
So sehr verübeln darf sie übrigens dem „Peapte“ diese Beleidig
ing nicht; in den Organen der bayerischen Ultramontanen od
ogenannten,Patrioten? ist bekanutlich wiederholt auf franzöñsch
dilfe gegen die „Verpreußung“ hingedeutet worden.“

Schweiz.

Ein schwelzerisches Blatt, die „Beruer Sonntagspost“, spricht
äch in einem Artikel über die Diskussionen des norddeutschen
seichstags über die badische Angelegenheit mit Anerkennung über
die Truhige,y gemessene und feste Haltung der Politik des nord⸗
‚euischen Bundeskauzlers aus. Es heißt unter Anderm; Uns
-zchweizern könnte eine solche Entwicklicklung (Auschluß Süddeutsch⸗
ands an den Nordbund) nur dienlich sein; denn besser an unse⸗
er Nordgrenze einen festen und darum ruhigen Staatsbau haben,
»er stark genug, um sich selbst genügen zu können, als einen Zan—
apfel feindlicher Kriegsheere. Solange die Zustände Süddeutsch⸗
ands unfertig sind, werden Frankreich und Oesterreich steis ihr
üsternes Auge auf diese Gegend gerichtet haben, und es liegt auf
jer Haud, daß sie in einem einstigen Kriegsfall suchen werden,
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        sich über dieses Gebiet hin die Hand zu teichen. Dann aber läuft 8 berschiedenen farbigen Bändern um den Hals versehen.
unsere Neutralität die höchste Gefahr, und wir werden ihre Wahr⸗Mundenheim fand nach der Taufe eine kleine Feierlichieit, sau
ung im besten Folle mit theuerm Gelde und mit Verschwendung Mutter und Sprößlinge erfreuen sich des besten Wohlseins.
Fieler bürgerlicher Arbeitkraft bezahlen müssen. Der feste Hein⸗ e ben gaunfon Grrünst a de, I0. März. Di
heitliche Staatsbau jenseits der Grenze hingegen wird den Feind Blatternkrankheit (Varioliden) tritt seit mehreren Wochen im hie—
weniger anlocken und damit auch die Lasfien unserer Neutralität igen Kantone auf. Wohrend sie sich zuerst im Eisthale (Affelheim,
vermindern. Mertesheim, Quirnheim ꝛc.) zeigte, kamen in der leßten Zeit auch
m Leiningerthal (Hettenleidelheim, Tiefenthal, Carlsberg ꝛtc
Erkrankungen vor, die jedoch nur in zwei Fallen tödlich endeten
Auffallend hartnuckig widerstrebt »die Landbevölkerung einzelner
Hemeinden der Wiederimpfung, während dies doch das einzig sichere
Mittel gegen die Weiterverbreitung der Krankheit ist. r.
pBierr tin, 8. März. Von Director Renz — zt, wir
n den nächsten Tagen ein besonderes.- Auftreten. der siamesischen
Zwillige vor den Aerzten und Naturforschern Berlins nebst einge.
Jender wissenschaftlicher Untersuchung der Körper stattfinden. Eine
Fommissson von Aerzten wird alsdann ein detaillirtes med einisches
hrotokoll aufnehmen und einen wissenschaftlichen Bericht über dat
eiten hier vorliegende Naturspiel erstatten, der gedruckt und der
Deffentlichteit übergeben werden soll.
7 Aus Amerita wird ein geoßes. Schiffsunglück gemeldet
Nuf dem Missisippi stieß der Dampfer „Emma? an einen unsich
haren Baumßamm und begann zu sinken; durch den; Anprall sit
n der Damenkajüte der Ofen um“ und es entstund, eine Feuer⸗.
zrunst; der Kapitän setzte zur Rettung der Passagiexe ein Boht
us, durch den ungestümnen Andrang stieß es um; erst durch tin
chnell zusammengezimmerles Floß wurden viele Passagiere geretteh
ennoch gingen 12 derselben und der größte Theil der Man
chaft, im. Ganzen 70 Personen, mit dem Schiffe zu Grunde.

Vrermischtesß....

4 Wie man hört soll Herr Fabrikunt Franz Adit, Bürger⸗
meister don Ensheim und Abgeordneter des Wah lbezitks Zwei⸗
hrücken aus Gesundheits und Geschästsrücksichten jein Mandat als
Abgeordneter niederzulegen..

7Kaiserslaut ern, 12. März. Die diesjährige Ge—
neralversammlung des Protestantenvereins wird lam' 2. Ostertag
in Neustädt abgehalten. —

p'Aus Mundenheinm wird ein Fall von reichem Ehe⸗
egen gemeldet. Es wurden daselbst vorige Woche Drillinge
Knaben) getauft. Zur besseren Unterscheidung waren dieselben mit

Ungeachtet der Anfechtungen von Feinden einet raschen un
ichern Selbsthülfe, ungeachtet der zahllos auftauchenden ähnliche
dausmittel, stehen die nach Borschrift des Professors der Medien
or. Harleß gewissenhaft bereiteten Stollwerck'schen Bru stbon
bons bis heute vollkommen 'unevreicht da!; Der“ Z30jährige sieu
wachfende Confum- ist das beste Zeugniß fur die Güte des Fabie
ats, welches allen Brustleidenden warm empfohlen zu werdn
zerdient. niab i

Todes⸗ Anzeige.
Theilnehmenden Verwandten, Freuns
den und Bekannten hiermit die betrü⸗
hende Nachricht, daß es Gott dem
Allmächtigen gefallen hät, meine geliebte
Battin 3
Katharina Rammerer
geb Bachmann,
in einem Alter von 23 Jahren, nach
kurzem Kranksein, gestern Abend —
12 Uhr, in ein besseres Jensets ab⸗
zurufen.— —
Um stilles Beileid bittet F—
St. Ingbert, 15. März 1870.
Der trauernde Gatte
S. Kammerer.
Die Beerdigung findet Donnerstag
Morgen um 10 Uhr statt.

Holzversteigerung
zu Ormesheim.

2v4 ———
Preisgekrout in Paris 1867.
NMontag den 21. März. 1870 Vormit⸗
tags El Uhr, im Schulhause zu Ormes heim,
werden falgende Hölzer, zufalliges Ergebniß
aus dem Schlag „Saueracker“ versteigert:
I. 73. eichen Wagnerstangen,
2. 15500 kiefern Zaungerten LCl. zu
Rebenpfähl geeignet.

3. 2075 ltiefern Zaungerten U. Cl. zu

Mebenpfahl geeignete
4. 2124 RKlafter buchen Scheitholz,
5. 40 AKlafter Prügelholz,

5. 3000 buchen Wellen.—
Erfweiler den 12. Marz 1870.
Das Buürgermeisteramt

Braunberger.

— —
Der Untrrzeichnete, Georg Kahn, in
Wittlich, bescheinigt hiermit, Ddaß der
GBebrauch des weißen Brust⸗Sy⸗—
rups von G. A. W. Mayer in
Bres lau seiner Frau und Tochter bei
Athem⸗Beklemmung die ausge
eich netsten Dienste ene
Wittlich. den J. Januar 1869.
Georg Kahu, Kaufnjann.
Obiges Hausmirtel ist steis echt u
aben bei J. Friedrich in St. Ina⸗
vt.. *
Wor Fälschung und Nachahmun

gesichert durch Schutzmarke laut K

Fe. Patent vom 7. Dezember 1858
2. 180/645.

r

* 38 * *
aAlle Brüůche heilbar
Bruchleidende, welche eine Schrift (mit Belehrung
ind vielen 100 Zeugnissen) eines berühmten Bruch⸗
irztez zu erhalten wuünschen, könnea dieselbe gegen
rinsendung einer Kä Gr. oder 3 kr. Marke franco
„n Paul Müdiger in München beziehen.

Gutes Heu
dat zu verkaufen J
Ein leichter Kuhwagen
Leitern und 1 Pflug, alle⸗
qu iem Zufstande, ist zu verkaufen bei
MböStras
6 tüchtige Steinbrecht
lönnen dauernde Accordarbeiten erhalter
Heinrich Micka
in Dudweiler

Waarenversteigerung.
Nächsten Mittwoch, den 16. März 1870,
Nachmitiags 1 Uhr, zu St. Ingbert im
Wirihslocale der Gebrüder Meyer, läßt
zer Unterzeichnete foigende ihm in Com
nission gegebene Waaren gegen baare Zahl⸗
ing öffentuͤch versteigern, als: 5*
-Eine Parthie Kleiderstoffe für Frauen J
ind Mädchen, Halstücher von allen Sor⸗ 2 Zimmer werd en so⸗
en; Farben und Größen, lideefe ue fort zu miethen gesucht.
VYdänner und Knoben, deßgleichen fertige! Die Exp. d. Bl. sagt von wem.
Fleider, Unlerrochstoffe, leinene Stoffe. Ge⸗
ild und überhaupt eine große Auswahl
zbu Manufacturen..
Westphälinger,
Geschäftsagent.
— F

20222 RVBEEIIL. 4
Fyileptische Zrämpfe (Fallsucht
eilt brieflich der Syreiarn fur Epilepsie Do cu orx O. Lilliseb

in Berlin. Mittelitrahe 6. — Bereits übet Hundert gebeilt.

*

— Drud aä0ä Verlaa von F. X. Dem en is St. Anabert.
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        24 —E —X
8 *2822 5 538
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        St. Ingberler Anzeiger.

da St. Fnaberter, 17ger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diendtags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntaga⸗
zummer) erscheint wöchentlich vier n al: Diensstag, Donner stag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. eder

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
1870.

M 43. V Donnerstag, den 17. März I
*
Deutschland. —
München, 15. März. In heutiger 19. öffentlicher
Sitzungt der Abgeordnetenkammer brachte der Finanzminister einen
hesetzentwurf über provisorische Forterhebung der Steuern bis
znde Juni d. J. ein..
Die Fr. Ztg.“ schreibt aus Bayenen: Graf Vrah hat
eine Amtsthätigkeit mit einem Rundschreiben eröffnet, in welchem
r die Verficherung geben soll, daß in der auswärtigen, namentlich
er deutschen Politik der Status quo vollkommen aufrecht erhalten V erma; cha·
leiben werde. Die Patrioten scheinen plötzlich pon einem merk⸗ B3weibrücken, 12. März. In der am 3. laufenden
nürdigen Vertrauen ergriffen zu sein.Nichts deutet darauf hin, Monats vor dem kgl. Appellationsgerichte zur Verhandlurg gekom⸗
eß sie ähnlich den württembergischen“ Großdeutschen an eine menen Sache des Pfarrers Anton Eschenfelder von Eschbach wurde
zuterpelation über den Casus foderis denken. Auch in Bezug jeute das Urtheil gesprochen und durch dasselbe erkannt, daß die
uf Herabminderung der Militärlasten beginnt man bereits laut Apellation bezüglich der Majestätsbeleidigung abgewiesen, bezüglich
u werden. Der Beschluß des Finanzausschusses über die Be— der anderen Anschuldigungen angenommen, die einjährige Fesiungs—
nillung der außerordentlichen. Militärbedürfnisse. sowie die ab ⸗ strafe bestätigt wurde.
vehrende Haltung, welche mehrere Organe der patriotifchen ParteiZweibrücen, 15. März. Heute fand dahier die Wahl
egen die Anträge Kolbs einehmen, sind; weniger als erfreuliche der Vertreter des großes Grundbesitzes für den Landrath statt.
*ymptome. Angesichts dieses Erschlaffung gewinnt die Agitation Von 21 Wahl⸗Stimmberechtigken und wählbaren Grundbesitzern
egen das gegenwärtige Militärsystem, die sich in immer weitere des die Bezirksämter Zweibrücken, Homburg. und Pirmasens um⸗
dreise verbreitet, erhoͤhte Bedeutung. Buch das Beispiel, welches fassenden Wahlbezirks hatten sich 15 zur Wahl eingefunden. Ge⸗
ie Schwaben geben, wird hoffentlich auf die Enischließuagen in wählt wurde alsLandrathsmitglied Herr Gustad Adolph Krämer,
Nünchen nicht ohne Einfluß bleiben. J Eisenhüttenwerkbesitzer von St. Ingbert, und als Ersatzmann Hert
Die Fortschrittspartei will demnächst den Minister des Aeußern, Emil Knaps, Rentner und Gutsbesitzer von Blieskastel, jeder mit
zraf Bray, interpelliren, ob er dem Concil gegenüber auf demselben 14 Stimmen. —
?tandpunkte steht, wie sein Vorgänger im Amte, und welche! f Der wegen Unterschlagung verurtheilte Buchhalter Hermanny
intschließungen die Staatsregierung zu fassen gedenkt, wenn die bon Kaiserslautern soll aus der Festung Rosenberg, wo er seine
äpstliche Unfehlbarkeit zum Dogma gemacht wird. Diese Inter⸗ Strafe abzubüßen hatte, entflohen sein und sich in England
ellation wird unter Bezugnahme“ auf die Bestimmungen des aufhalten. 35
teligionsediktes und die entsprechenden Anordnungen im Placetum 7 In Berhin findet die erste Aufführung der Meister⸗
egium gestellt werden. inger“ von Richard Wagner am 22. Maͤrz, Konigs· Geburts⸗
München, 12. März. Der Abg. Kolb hat sein Referat über dag, statt. Die Oper ist mit großem Glanz inscenirt. Un dem
as Militärbudget vollendet. Dasselbe fiellt Anträge, welche in das Tage ist wie gewoöhnlich GalasVorstellung. Der ganze Hof
igherige militärische System tief einschneiden: es wiu nicht nur Herab ⸗ vird der Vorstellung beiwohnen. Der Andrang zu Billets ist
hung der Präsenzzeit in der schon veröffentlichten Weise, sondern auch beispiellos.
ine durchgreifende Reform der kostspieiigen Militärbildungsanstalten, f Bexlin, 10. März. Der „Bürger- und Bauernfreund“
ud beantragt schließlich, nur 1,600,000 Gulden für außerordentliche enthält folgende Todes Anzeige. „Am 19. d. M. starb zu Kutzen
Jililärbedürfnisse. — An die Kammer der Abgeordneten sind bis n Ostpreußen mein Vater, der ehemalige Dorsschullehrer Adolph
t 428 Petitionen auf Erlassung eines anderen Wahlgesetzes gee Sack. Er hatte eben das 68. Lebensjahr überschritten. 35 Jahre
ugt. Der 4. Ausschuß beschloß einstimmig, über die fämmtlichen hat er als Lehrer gearbeitet. Er ist endlich den schwersten Leiden,
deütionen zur Tagesoronung überzugehen, da es nicht zwedmäßig en langsam überwältigenden Folgen einer Jahrespension von 51
heine, der Staatsregierung, welche die Vorlage eines Wahlgeseßes Thaler n, welche er als gesetzliches Drittel seines früheren Ein⸗
if Grundlage des directen Wahlrechts zugesagt, vorzugehen oder Lommens seit 8 Jahren von dem Patronat erhielt, und die für
u künftigen Beschlüssen zu präjudiciren. Der VDunister des ihn, die Gattin und5 unerwachsene Kinder zum Leben ausreichen
sunern v. Braun gab in der Ausschußsitzung — die Erklärung 'ollte, erlegen — dem Hunger⸗ Typhus. Die in der Fremde leben⸗
b, daß die Ausarbeitung des betreffenden Gefetzentwurfs eben bes den Brüder ersuche ich, mir bald ihre Adresse mitzutheilen. Berlin
itigt wird. . Greifswalderstraße Nr. 9, 238. Febr. 1870. Eduard Sack.
Stuttgart, 14. März. Die Abgeordnetenkammer nahm F Ein in Auflosuug begriffenes Reich im Morgenlande unter
n Gesetz über die religiösen Dissidentendereine an und ersuchte reiner bankerotten Regierung, die ihren eigenen Beanten und
n Vorlage eines Geseßes über Zulassung jüdisch⸗christlich gee Soldaten regelmäßig den Sold schuldig bleibt, ohne finanzielle
schter Chen.— Zülfsmittel irgend welcher Art, „garantirt“ den Subskribenten die
Zarlsruhe, 16. März. In einer gestern Abend gehal- dückzahlung eines Capitals von 792 Millionen an Stelle der
ren Sitzung genehmigte die Zweite Kammer mit allen gegea 281 Millionen, welche es evectiv empfängt; die Rentabilität der
ztimmen den Bau folgender Eisenbahnen: 1) Wutachthalbahn; Bahnlinie wird, „sichergestellt“ durch einen Export, in welchem die
Bahn von, Mannheim nach Worms; 8) Bahn von Necdareals Zehnten gezahiten Terealien Schafe und Schweine den Haupt—
emünd nach Eberbach . posten bilden, und durch einen Import von Handelsartikeln für
Fraͤnkreich die Kulturbedürfnisse von Arnauten, Albanesen, Bosniaken, Kurden
9— and ähnlkichen hochcivilisirten Nationalitäten, Erx⸗— und Import
Bohogna, 14. Maärz. Berichte von Rom äus zuverläs- zusammen ungefähr der virte Theil des belgischen Handelsverkehrs;
t Quelle melden, daß die französische Rote vom 20. Februar die Bahnen sollen Ländergebiete durchziehen, deren Bevölkerungen
idt zum Zwecke hatte,die französische Regierung in officieller durch Veruf, Neignng und Gewohnheit mehr für die Beraudung,
dise gegen die Dogmatisirung der Unfehbbarkeit zu engagiren. als für die Befrachtung der Bahnzüge qualifizirt erscheinen und
tankreich verlangt, durch seinen speciellen Bevollmächtigten beim lollen in einer Zeilperigde gebaut werven, in welcher die Beraubung
meil über die Fragen gehört zu werden, welche durch die Ver⸗ obendrein als ein politisch-national verdienstliches Werk angesehen
entlichung der 21 Canones, die auf eine Art Theokratie hinaus- verden wird; — das sind die Garantien für dieses gepriesene
en. aufgeworfen worden sind.“ Die franzoͤsische Regierung wußte Beschäft. Auf 28 Börsenplähen Europa's werden die Bahnschwindel ⸗
itz von dieser Veroffentlichung, als sie erklaͤrie, sich gegenübe Obligationen zur Subskriptivn aufgelegt werden.
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        Dienstesnachrichten.

Der Hilfslehrer Ludwig Hugo von Blieskastel ist zum Lehrer
in der oberen kath. Schule zu Burrweiler, der Schulverweser Franz
Weimer von Trippstadt zum Lehrer an der kath. Knabenschule zu
Brücken, der Schulverweser Friedrich Wilhelm Mayer von Deides—
zeim zum Lehrer an der kath. Schule daselbst, die Schulverweser

Jacob Esselborn und Emil Höhn von Ludwigshafen zur wirllichen
Lehrern an der Communalfchuke daselbst, der Schulverweser Johann
zriedmann von. Mittelbexbach zum Schulverweer an der kath.
Zchule zu Freckenfeld und der Schuldienstexspeckant Jacobs Erlen—
vein von Germersheim zum Lehrer an der prot. Mädchenschule zu
Webenheim ernannt worden.

—*
Bekanntmachung.
Am Montag den 21. WPtärz— ug
Morgens um zehn Uhr aus dem Bürger⸗
neisteramte dahier wird die Licferung von
100 Steine zur Einsteinung der Gevanne⸗
wege an den Wenigstnehmenden verg eben.
Die Steine müssen 1 Meter hech, 80
Fentimeted dick und nur einen Schih fago⸗
nirt sein.
St. Jigbert den 16. März 1870.
Das Bürgermeisteramt
Chaudon.

* * *

Carolinen-Institut.

e — v e
Töchterpensionat zu Pramlbentlal (Rheinpfalz.)
Der Sommerkurs beginnt am 25. April. — Außer den im Prospectus genannten
Fächern wirs auch Unterricht in Weißzeugnähen und Kleidermachen ertheil
Jährlicher Pensfions⸗Preis fl. 400. Bei Gelegenheit außerordentlicher Prüfungen
vurden der Borsteherin, welcher die besten Referenzen zu Gebote stehen, wiederholt die
nünstigsten Zeuguisse von Seiten der Regierung ausgestellt, welche nebst Prospectus auf

Venlangen hzusendet.
. Diee: V'ofrstie her ien:: Louife Braun.

——

— 7 23

wpileptische Gramzfe (Fallsucht)

zeilt brieflich derSpecialarzt für Ezilepfie Doretor OO. LKidliseh
in Berlin. Mittelstraße 6. — BVereits über Hundert geheilt.

J
Kufforderung.

Durch hohe Regierungs · Eurschliezung
jon 8. d. vits:, ad Nr. 4194. G. ist
uinter Bezugnahme auf das Gesetz vom 2.
Febr. l. J., die provisorische Steuererhe⸗
uing pro 1870 vetreffend, die Weijung
ertheilt worden, daß die in der Zeit vom
. Januar bis 31. VNärz 1870 verfallenen
Steuern ohne Verzug erhoben werden
oslen.

Es werden daher sämmtliche Steuer⸗
oflichtigen anfgesordert; ihre verfallenen Ra⸗
len um so gewisser innerhalb acht Tagen
mher zu entrichten, als außerdem die Ver—
olgungen unnachsichtlich eingeleitet
verdeir müßzten. Behufs der Arquittir⸗
ung find die vorsährigen Steuer⸗
büchelchen bei der Zahlung vorzu⸗
legen.

Zugleich ergeht an sämmtliche Gas—
Eonsumenten die Aufforderung, ihre
monatlich für Gasverbrauch geschuldeten
Beträge jedesmal sogleich nach der —**
derung zu entrichten, als im Unterlassungs-
alle die Verfolgungen ebeufalls eingeleitet
vperden würden.

St. Ingbert, den 16. März 1870.

Die Kgl. Steuer⸗Einnehmerei
Ddercum.

Waaren-Versteigerung.
Morgen, Freitag, den 18. März
1870, Nachmittags 1. Uhr, zu St.
Ingbert, im Wirthslokale der Herrn
svebrüder Mayer
vird auf Betreiben des Unterzeich—
ieten, von den kgl. Behörden bestät⸗
igten Geschaäftsagenten, die in diesem
Blatte bereits publicirte Waarenver⸗
teigerung fortgesetzt und gegen gleich
»aare Zahlung ausgeboten und zuge⸗
bla gen. ———
Kleiderstoffe aller Gattungen für
Frauen, Mädchen, Männer und
Knaben, fertige Kleider für Manns⸗
personen, Halstücher, leinene Zeuge,
zanze Stücke weiße Leinwand, und
onstige Manufacturwaaren aller
Urt.
Westphälinger.
— e — ——
Meine neue
Tapeten⸗Musterkarte
n prachtvoller Auswahl von den ordingrsten
is zu den feinsten, in soeben angelommen,
vas ieh hierut ergebenst anzeige.
Frau Rittor- Wittwe.

pfohlungen für Gosehaftsfirmen
Gesuche füũr Kaufleute, Versicher.
* oungs-Gosellsehaften, Commis, ete
Familion-Nachrichten und. ander
für die Presso geoignete X
dotördert
prompf, resl, oxιιν, deν—t.
inmn alle existirenden
Zeitungen des In⸗ u. Auslandez.
RUDOLF MOSSE in Nürnberg,
officieller Mgont sümmtl: Zeitungen
deitungs⸗Anuouncen-Erpedition
München. Berlin. Hamburg, Wien
OrIginal-Proise - Keine Speson
Keine Porti oder Provision.
Zeitungs-Catalog gra tas und framco,
PaAon dôr Fliegendon Blattoer“ pr. Zeilo ls
des „Klsdderauatschh —

des Figaroꝛ... 6

der .Dio Woehe.. 33 9

Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preiie
der Stadt Zweibrücken v. 17. Märn

Weizen 5 fl. 56 tr., Korn 4 fl. 19 in
Berste 2reihige, — fl. — kr., Gerste vier
reihige. 83fl. 42 ke. Spelz Zfl. 50 k
Spelzkern — fl. — kt. Dinkel 3 shl.
12 kr. Mischfrucht — il. — kr. Hafer
3 ftin 40 fr. Erbsen 4 il. 30 kr. Witden
3 fl. 53 tr. Kartoffein 1fl. Hen 2sh
28 kra Stroh 1ufl. 18 kr. per Jentnet.
Beißbrod: 1213. Ktilogr. 183 kr. Kornbro
3 Kilogra 21 kr. ditto2 Kilogr. 14 r
itio 1 Kilogr. 7 kr. Gemischtbrod 8 Kil
275krr FPaar Weck 9 VLoth 2 kr. Rind⸗
beijch 1. Quab. 18 ir. 2. Qual 16tt
dalbfleisch 14 kr. Hammetlfleische 16u
Zchweinefleisch 16 kr. per Pfund, Wei
kr. Bier 6 kr. pet Liter, Butter 80 kr
ger Pfund.

Jagdverpachtung und
Holzversteigerung.

Montag den 21. März. Nachmittags.2
Uhr im Gemeidehause zu Rohrbach wird
die Feld- und Waldjagd hiesiger Gemeind
zuf 6 Jahre verpachtet. Gleich nach diese
Verpachtung werden nachflehende Holzsor
imente versteigert:

13 eichene Stänme, 8. bis 5. stl.

3 buchen 2.

zu 3...

4 birkene 2. Kl.

17 eichene und birkene Wagnerstangen,
100. lieferne Hopfenstangen 2. u. 8. Kl
975 buchene Fuchgerten,

1000 buchene Bohnenstangen,
lNlitnt. buchen Pisselholz,

8 EScheilholz 2. Kl.
andbdrüchig,
Iu, buchene Prünel,

138, Nohlprügel,

250 buchene Wellen mit Prügel.

Rohrbach den 10. März 1870.

Das Vürgermeisteramt
Haberer.

ß tüchtige Steinbrecher
oHuen dauerude Accordarbeiten erhalten dei
Heinrich Micka
in Dudweiler.

Meine Wiesen in Steeg“ und
Brozwiesen derpachte ich oder vertaufe solche
iuf 101ährige Zahlungstermine; meinen 1
Morgen großen Acker neben dem Gros'schen
Bierkeller derpachte ich auf mehrere Jahre.
Westphälinger.

——— — —

—W

Frucht preise der Stadt
Naiserslautern vom 15. Märj.
Weizen 8 fl. 37 kr. Korn 4 fs. 12
Spelzterr — fl. — kr. Spelz 3 fl. 45
Bersie 4 fl. 188ke. Hafer 3ift 51 lt
Erbsen 4. ft, 6kr. Linsen 41 fl. 42 it
zer Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 20lb
3 pfd. Gemischtbrod AInss tr. und 2 Vid
Weißbrod 1tee.

s8tockfisßche,
äglich frisch gewässert, empfehle
8y. Scherpf.
*
2 KRimmer werden sö⸗
rteu miethen gefncht.
Zie Exb. o. Bf. sagt von wem

r na'“fios PRruck nxd Versda mon ir

in St:. Inqbertt.
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        i 1u
5* —ACA— 22 8 — ——
383 5333 —5—2»3 335383285 5333
s 6
— 8 * 27 —25577 2 — — * 253 — — — *
— — 25— — — ——— 5222 33388
7. A —2538 2 5222 — 38 3 * 55332725 33
52585 —2 3235 5355 35 — 272 —— 27 5252 * 53358
83333 333 35 ——383— 323
6828 2338 — 2 — — 25 5 —1553 32 s — 2522*
* 28 *2 2 ag 2 22223 22 * 2 —— 27
4 325 2. 3 O 2 2 *822 g 253 3855 3.

33 ü 6
77 — —A ——— — 533332 ẽ— — 22—
33 33535332 335 —D——
353587 7 225 * 2 27ã. 2 * — ——— —— —— 32 22
20 35532535 o 7783 J 2 5 —— 322* 4 — 2* 2 —— * 323235
— E 2235— 52 55 —38 3333333
—33 23353326 3 —55 —32* —A— —J——
83*83 5253532353 33333 3— 3z335 232
2 3 —3 33333 3358
s3 8 237
,j35—5 35 353 823*8 I 333 ⏑ 33 —— 25333303 22535
5 c3388 J— 5ü—353 — z258*7 323 2*
— 3 ——58223 2755232 33 35335333333

—8 57 n 2 F 22 2 * 5*2322 — p 35
88 ——— 333
—EXX— 55 255 A 7 5 2 * * — 21825 70 F
— 3** —0 5* — ——— 3 63—33233
5237775335557 I — 2* —— —74
— 353575 ⸗ 235338753333* —32
— — 8232 — 2 —A— *28 38 J. 5

* * * 5*53233— * — ——
31835533735838* 28** 2 285*z83 —33 33 —3 53
— — 533—3383338 53282 5523328 2332 23535333 33
— 2 1* 8 2 53 — —— — Ste
5552z2838355 5 —— 5
— —
2 2 33 — * * *
55 — 33352335 2— 3222 22 J
33875— ** 3 *—25*5 38 —383 35 7 —3—3 533338
— —— — 22 —27 ——522 —— — 5235 2* *25 8 —⏑ 88 —
J —X 7 — — 2 ꝶù * 2
333 5—88 —A 3 358 233
225 —223 33** 52*5 —— k 22 525.63 ———
— 553 — — 755 22353 252355 8 23 7. 533 265
25 8 23 5335 382 e 2.3 257 — — F 5532 — 28 5*
—53333—5232338 5 23 5 S 32 — 32538235
— 3 —*2* * J 7 8 * *
32 —23 —5338 5333
28S 2 2 2 — — 5 2 555528 —— —
2822 — 322 — —A — 383—— 22 — 552
— — 35837*68
—2335 ———5 5 — 23 2 2* —*323 33
55223 — *— 24 — ———— 55.3 —— — — — **.223 8 15335
225—* —22 —2——— 28 — — 0 3253 252 5 52
223 285* — 2*— 2 25— 2⏑ —5——73 — — E— 38 3223
*7 — 3233 52352 *—— 32853 — 233
— — 22 2 *2 2 2 J 2372 —— 25 22 —
1* * —— 12 33 DS 22 —
2 8 53 33353 s 2 4333*
—— 2* 3 —. * S7— * —— * — 2
* — — — 8 528 — 7 2* 8. 22 *23* B2 3 —5*2. 2 —
—— —A —*. —V 5—5 —
X 8 — 4282 —222 58 5—222 2 322
———— —⏑⏑ 8 5525 25⸗ 255352325 35 3222*
33 —2 2853253333 532535587 253335 ——— 55
553—352 —20 532 2 33* 23 * 53323.*8 —3
—58*—355 2 2883*323 .52 332825238 8 7 2338
—55 * B—S52 332325 —25 553 353 58 33*
— —A *2 *8 55—2537 5523 53 ZE 5 2 3 2*
* —— — 3— 3552 —— 2535
* 253555— —53— 2 523 —85 8 * 2 3 * —3
545335 8——3255328 — 23 5 5 —3-— 2 —2*—2 5— 23 *
—A — — —2325 225 55 ——8 3232 2255 22 — — ——— 5
3
— 328 5 —2350 33323
— — A —⸗

2 MA2 22— 2. 2 23 2222 —X — *
2 —23355333533525323235 — — 5*2 2*2 5412 2 W *
c5 322* 527—382 — 53283538 2132 —23223 3 5 3 382232523532
386638 —
2 * — * — — 5 3 13 ** 5
3—33 —5—8535326 — 8553357 — —57
28 22 — 5— —832353553 — * 2892 —FE — — — S2 *
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S —* * — 5— J * 8*
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— — — — “ 7 —2 2 —— —— T
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I8 2 —5*9228 — —2558* * 2 * 95 8 2* 52
3 —222355— —— ———2— 5—3575 —551 533 322 2 S 5523557
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252 5 5232 s 5. 55 *5025 225 —EX5 *32 5 2 — 55
26 —32355— 253825* —A ——3 8* 533234 8 5383855 55
5355 — — — ——7 278 25358 5 * 2 —3
35 57 —3— 253553238 — —3355*
— — 5533— —53 22. 532 2253 3223833 55 5223522*
72——53 5223332 E2 — —— * 25 228 28
—2*»533353233325 —— * 8 * 2 232652 3 z55732595 8
3— — 6 — ————
* A 25 2
— 3523333
52 52 —3222 3.3 — 25 —*X* — —
8 8 —5 — 2— —2 — —— — 5952 — 2 * 2 555 —— * 22352
2 — —X — 2 — J 8
—A — ——— —— — — —— 5 — —22*3*
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1337 27328 * —A — ——A
352— 7 813 2585 8*552 5 2236 75*
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53718235 3 35*573832 — —— z373363333583 328
555 23153— 576* 2232 3 * 8 —3 — 3838333 5 5
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353783557 —31555328 53533 2 53385555733365
2332 5806 22 3358232 2c52 S
23853 52 — 2722 35553235 C
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5 53232862385 3358332833 82333 533283 53
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32.8 —2. * 2* 28 5 F
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2B87 —E522.23. 68 58233

2 S 23823532. —7 2 23338 * 23.

— — F — 222 — —

2 — — —5 5. —5325823 — — 152 5*

58 —— 7*2 FJ * 3 235 252253 -2233 2 2

2 2 852. 25* — 2 — 38 —— 2
2335.*8 2.8 2 8 — 555333533533* 2233 5 —3553723
—833 DO 2 7 — — 85 * — 2*
253.3 322 S. 2 * —— z68* 33 *82 — 3*—28532 5. *
222.5722— 55 2 2 —5*3602* 53235. 2.E. *75 —
8 55232 —— 7 * — 232506533325 2538 33 *
— 3 * 3237* — EXV 28 A585 12 * 2332 *22
— 52 — 28* *2 *22 252 5232555 5,* * 8
—2,2 2 2 —— 22 —5 *— 53 * *8 522 2,33
—* 2*5 8 222247* 32 3 2 7 —
533 2 132— 432 78333855335358 233857332337
— 5222 .53 * 251735333535035535237225 3
8 23 a8 333 85* 33*3—8333
5 ——û— — 2 * —3z33—
5332332338* 73 82 3 335333
383323 550 835553383839388 228283273

— * 3— F * 2 —* *

2538 * * 55 7* 255822 2 3552 2—3883
325275 * *I 258*252 525725 * — 52
353272.8— 223225 553 2 5328 ————
2553335 3 37
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23238 832

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————— * 528332325 s 33

* —8 * 2 * 8

28 .* — 33223 283583 2** 333326

F 7 57323B *23 3723 —

* * 285. 33352à8353.375 3

2 * — 2572 533 3 3533032885

*7 2* 25 238222—38 5 28—2

3 »28 — 535 36
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555583423 2. 5 8 28 *28383.83 8
388 33 2* EA 523 2 — *53— 28. *
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5. *35 55—388.2322583
535*3553575 2533535* —A
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233335 3333838—9
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2358 38—33
5338268 338 2*558 52 *2a2352
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n Si. Inab er⸗ ex Anzargeer(und das mit dem Hauptolatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Dounerstagss⸗ und Sonntags⸗

imen erscheint wöchentlich viner n ab Dienbtag, Donnerstag, Saant s ia gund Sonmtag.“Abonnementspreis vierieljiährig 42 Krir. oder

12 Silberht Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift ader deren Raum berechnet.. 25

P44. w u s ιve Aae: Samstag, den 19. März ινι : ν iea 1870.
F S— — — — —N e ⸗

Deutschland 36
Muüuche n. 18. März. Daß Ministerium hat einen Gesetz
wurf eingebracht? Die Einführung. der Bürgerwehr betr. Fu
In Stadten Bahern's beginnt „bereits die Igitation gegen die
nfühtung des Instituts. Selbst in Abgeotdnetenkreisen spricht
un sich dehr ungünstig über dasselbe qus. So sagt heute z. B.
baherisches Blatt: Wir haben Mitheilungen von Abgeordneten
ennen welche dahin gehen, daß nicht 10. Abgeordnete für die
diesem Entwurfe festgehaltenen Principien sich äussprechen.
Manchen, 17. Mätz, Der Finanzausschuk der Abgeord—
aen beschloß gestern Abend. zu veantragen, daß von dem Militär-
sult ag 376112 fl. nut 176,112 fl. zu gewähren, glle übri
Postulate aber zu verweigern ünd nur 22,000 für Feldkoch
ahitre, 14.000. für dats Fouragemagazin- und 8000 fl. für
Herplatze zu bewilligen. die Festung Laudau als solche aufzu
hn und die badische Regierung um den Bau einer Eisenbahn
Bruchsal nach Germersheim zu ersuchen sei.
Nach, derx - Abendzeitung“ würde demnächst ein Antrag auf
retschiehung des Termins zur Einführung des neuen Civilprocesses
aeem 1. Januar 1871. cventuell bis J. October 1870 jn der
bgeordneten⸗· Kammer eingebracht werden; dieser Antrag würde
—0— Idvocat Dr. Freitag) und
iiten Seite des Hauses geineinsam geslellt und von Mitgliedern
uf beiden Seiten des Hanses, unterschrieben und unterstützt
erden. 23 DVDVDDDD—
Unter der Auffchrift „das Concil und die deute Frage“ hringt
ie „Adg. Zig,“ inen langeren bemerkenswerthen Artikel aus
ün che u. welcher ausführt, welches die Folgen der in Rom
etehende Beschlüfse sein werden, und dabei zu dem — für den
hifusser keineswegs erwünschten — Ergebniß gelangt, daß der
zieg der extremen Partei in Rom voraussichtlich zur Beschleunigung
ax deutschen Einheit sehr wirksam beitragen werde. Es wird⸗
jlich ausgefuͤhrt, daß einerfeits durch Syllahus und Unfehlbarkeit
ctade diejenigen Staaten, deten Interesse die Verhinderuug der
atschen Einheit ist, nämlich Frankreich und Oestereich, am meisten
roffen und in innere“ Verlegenheiten gebracht werden, während
reußen in der Lage sei, — mit großer Ruhe den Beschlüssen des
ontils entgeger zu sehen.“ Und“ ͤndererselts müsse durch die
steren der Zersetzungsproceß in den süddeutschen Staaten, ins—
ssondere in dem gewichtigsten derselben, in Bayern, beschleunigt
erden. Baden sei ohnedies schon reif füt den Nordbund, Würt-
mnherg hänge schließlich von seinen beiden Nachbarn ab; in
jehern aher sieht der Versasser, wenn zu der jetzigen Verwirrung
3. Landes noch die Concilbeschlüsse kommen, einen wahren
Hexensabaih“ voraus, „der zu einer vollständigen Zersetzung des
zaatslebens führen muß.“ Die“ ultramontane Partei sei aber
cdurch, das sie gerade in dieser“ Zeit in Bayern die Mehrheit
langi hat, gezwungen, ihrerseitz am meisten dazu beizutragen,
tj das was sie gerade verhindern wollte, wicklich eintreten,
ud Bayern in Folge der inneren: Zerrüftung, mit Hilfe der
zhwächimg Oesterreichs und Frankreichs, bei der ersten europäischen
iesiz gleich einem reifen? Apfel von selbst in der Schooß
reußens fallen werde. „Wir hegen hienach“, fährt der Artikel
rt, keinen Zweifel, daß' das Concil/ wenn es nicht überhaupt
dur ijod roi qe/ Prusse arbeitet, spetiell und. gang beson ders
ihham für den König von -Preußen thätig ist, und wir begreifen es
ar wohl,“ daß Graf Sismarck, ohne die Wichtigkeit des Concils zu
elemien, den Beschlussen dezselben mit einer Ruhen entgegensehen
mi, welche die“ Grafen Daru und Beust nicht mehr zu bewahren
rmoͤgen. Pius IX. ist in der That von'“ einem! eigenthümlichen
heschit heimgesucht! Am. Anfangnseines Pontifikatshat jer die
tlienijch —EE
itklichung unter Führung' dcs -Papstthunis geträumt, dafür aber
e Entstehung des Königreichs Itakien, und den Verlust eines
en Theiles des Kirchenstautes beschleunigt, Am Schlusse, seines
ontifikats hat er das ökumenische Concil versammelt; er erwar⸗
woon Demselben die Neubegrüundung der päpstlichen: Macht, und

was er erntet, ist neben dem voraussichtlichen Vetlust eines nicht
— Schafe;
ie Schwächung der vorzugsweise katholischen Staaten, die verhält⸗
tißmäßige Stärkung der akatholischen und die Beschleunigung der
rinigurg Deutschlunds“ unter der Leitung einer protestantischen
Macht. Die Verhältnisse sind eben mächtiger als die Menschen,
ind seien die letztern auch-Päpste.durn να
5c6Bieir Line 16.“ Marz.“ Die Provinzial⸗Corr.“ bestäligt,
zaß das Zollparlament eiwaiauf“ den 21.April mmeinberufen
verden wird. 20 νι ν ι 7
— Fraukreich in ennt it ι

Pari 31N7. Matz, Die Davassche Agentuͤr meldet; füümmts
icht alholische Bachte hälten sich dahin greeinigt, keinen außer⸗
denllichen Gesandten zm Koucite zit entfenden, aber den be⸗
ʒrohten Civilxechtenn miltelst der vestehenden Gesetze Achtung zu
zerschaffe n. Der„Francais?“ theill mit, der franzoöͤsische Gesandte
„eim paͤstlichen Stuhl, Marquis de Banneville, habe heute Rom
ꝛerlassen, um sich ie zu begeben, wo er einige' Tage
uhringen wird. *
Der Gaulois ischt heute nachstehende Sensatihusnachricht auf.
Ir, Baron p. Stoffel, militärischet Atigthe bei der franzoͤsischen
— Berlin ist vorgestern in Paris angekömmen. Er soll
om Grafen Bismard gebelen sein, das franzöfische Cabinet davon in
denntniß zu setzen, der Bundestanzler fürchte, von der National⸗
»artei, überfluihet und im Parlament in die Minderheit gebracht zu
verden angesichts der Frage der Mediatisirung aller Bundesfürsten;
der Graf wünsche daher die Absichten des französischen Cabinets
ür den Faͤll, daß er nachgeben müsse, zu' kennen. Worauf Hr.
». Daxu sofort geantwortet hätte: an den Fürsten von Oldenburg,
Mecklenburg und anderen Kleinstaaten liege Franukreich nichts, du
Siese sich bereils seit drei Jahren in die Rolle einfacher Präfccten
Jefügt; aber was Sachsen betrifft, so sei's damit anders: das
sächsische Volk? halte auf seine Selbstständigkeit, und darum würde
die Ved:atisirung des Königs Johann von Frankreich als casus
belli betrachtet werden. —
Amevikkkaaaa.

Folgender, die gesetzlosen Zustände im Süden der
ger. Staaten illustrirende Vorfall hat unlängst, wie der amerika⸗
zische Correspondent der ‚„Daily News? berichtet, an Bord eines
Miffissippie Dampfers in Louisiana stattgefunden. General H. J.
riddel saß gerade zu Tische im Salon des Dampfers, als derselbe
in einer Landungsstelle anhieli. Herr Jones, ein persönlicher Feind
»es Generals, kommt an Bord, erblickt Letzteren, geht zurück, und
lehrt nach kurzer Zeit in Begleitung seines Vaters und Bruders,
ille drei mit Flinten bewaffnet wieder. Der Vater, Oberst. Jones,
egt auf den General an Und erschießt Sihn, die beiden Söhne
euern ihre Gewehre auf den leblosen Körper des Greises ab, und
dährend die Passagiere des Dampfers in wilder Flucht auseinan⸗
»rstieben, begibt sich die interessante Familie in großter Gemüths-
uhe nach dem Ufer zurück. Zwei Tage spüter, fährt Richter
iddel, ein Sohn oder Neffe des: Ermordeten, den Fluß hinauf
ind sieht an einem Landungsplatze einen der, Jones stehen. Er
jolt seinne Flinte und feuert dieselbe, auf den nichts, Ahnenden ab,
er, schwer getroffen, in ein nahes Haus getragen wird. Der
dapiiän des Dampfers macht dem Richter üher diese-,Verletzung
er Schiffsordnung“ Vorwürfe, und dieser- entschuldigt sich damit,
aß, als er Jones so nahe geschen „seine Gefühle ihn übermannt
jätten.“, Die Acteure in dieser Tragödie sind alle Pflanzer und
bören den ersten Familien des Landes an.—
* Bermischtes. F
Der Stadtrath von Zweibrücken beschäftigte sich in seiner
ditzung vom 12. März mit der Frage der Abschaffung des Octroi
zie hauptsächlich von Herrn J. Dingler befürwortet, von Derrn
vulden dagegen bekämpft wurde. Der Beschluß lautet mit 20
Stimmen gegen 7 für Beibehalung. — J
        <pb n="174" />
        —Kaiserstautern, 16. Närz, Den Garantiezeichnernnach Longwy durch das Chiersthal. Diese Autorisation enip
jlir das 2. pfalzische Bundesschießen wurde in der gestern statt⸗ den Wünschen, welche die Metzer Handelskammer und der Geut
zefundenen Generalversammlung definitiver Rechnungsabschluß vor⸗ vath des Moseldeparsementz gedußert haben. Die Befißer,
elegt, welcher einstimmig gutgeheißen wurde. Es bleibt demnach bedeutendsten industriellen Etablissements haben sich verpfliq
in Reingewinn von 3585 fl. oder 1500 Procent vom Garantie- zu ben Vorarbeiten Ve hebnten Summen beizutragen.
ond. Rur einzelne, nicht mehr dier wohnende Mitglieder machten 7 In Paris icd gegenwärtig der Proceß des Autog
»von ihrem Rechte, die ihnen zufallende Dividende herauszuziehen bhenfälschers Lucas verhandelt, welcher in unglaublicher Weise
Gebrauch. während die Uebrigen sofort einen Verein zur Hebung aamhaftesten Gelehrten, besonders Herrn Charles, geraume] 4
des Schützenwesens grimdeten. Nachdem man die Statuten für zindurch dupirt hat. Unter den gefälschten Schriftstücken besin—
ziesen Verein festgestellt hatte, wurden zum Vorstand die Herxen äch sp abgeschmachte und der Stempel der Fälschung an sich,
Dr. Chandon, Karl Karcher und Adolph Kröber gewählt. en de, daß man schier an dem Verstande Derjenigen zweifeln m

Jn Grunstadit haben die Herren Schaier u. Comp. velche sich durch sie haben täuschen lassen. „Figaro“ läst e
eine Buchdruckerei eröffnet; dieselben werden die Grünstadter Hohn über den armen Monsieur Charles nicht sehlen.! Unter
Zeitung“ herausgeben. Der dortige katholische Pfarrer nahm am pon ihm für echt gekauften Schriftstücken — schreibt Ann
Sonntage Veranlassung vor dem neuen Blalte zu warnen. Ob, Marx — häiten sich auch befunden: 1) Die Thronrede Alexo
um diesem zu schaden oder zu nützen, das hat der: Herr Pfarxer ders des Großen; 2) der Gesellschaftsvertrag der Herren Romu—
vohl selbst kaum erwogen, deunn bekanntlich haben solche Aus und Remus, mit folgenden Worten beginnend; „Vertrag zwisch
lassungen in der Regel die gegentheilige, als, die beabsichtigte »en Unterzeichneten vor dem Herrn Jupiter, unter Zuzichung
Wirlung F VV0— Zeugen Madama Minerva und des Herrn Merkur, Notat

pFrankfurt, 12. März. Auf der Hanauer-⸗Bahn wur⸗ Alymps“; Z3) ein protestirter Wechsel, unterschrieben, Hiob“,
zen gestern aus einem von nach Bayern gehenden Zug ein Fäß⸗ zem Giro eines zeitgenössischen Kaufmanus; 4) die ganze vetito
hen mit österreichijchen Sechsern im Werthe pon fl. 4000 und iche Correspondenz zwischen Adam und Evan(vor dem Suͤndenfel
wei andere werthvolle Collis gestohlen. Den Diebslahl wurde vovon folgendes Pröbchen: „Theurer Adam!“Es ist
nan erft in Aschaffenburg gewahr, indem bei der Uebergabe der inmöglich, zum Rendezvous jzu erscheinen. Meine Schu
Berlust des einen der beiden Geldfüßchen bemerkt wurde. Der derin hat mir noch nicht den neuen Feigendlättergürtel
Thäter ist noch nicht ermittell 6 bracht. .O diese Nähterinnen!“!! Erwarle mich mörgen
7 In Mainz sind die Papiere über das Octroi, aus denen derselben Stunde“ uunter, dem großen Apfelbaum lints. &amp;
ich die großartigen Unterschleife hätten constatiren lassen, von lug und verschwiegen Dein treues Rippchen,.. Evba. Er
den gefälligen Mäusen gefressen worden. Die Mainzer Jungen um ersten Tage des Vollmonds⸗
ingen daher jetzt: „Die Mäusercher, die Mäusercher, was sind 7 Die Stadt Tours, in welcher dee Proceß Peter Bon
as für böse Tierercher, die fresse jg, die fresse jo, die Octroi- zarte am nächsten Montag den 21. Märj stattfinden wird, ist we
pierercher ··· rremden völlig überschwemmt. Insbesondere treffen die Englän
7 Bei Gießen wurden am 12. do. fünf Eisen dahnarb eiter nassenhaft ein, und die Bürger der Stadt hoffen, daß ihnen ditt
in einer Sandgrube verschintet und getödtet. “ 7 Zroceß eine halbe Million einbringen werde. — Die AÄnklageu
7 Ber hin, 14. März. Gestern feierte Doctor Strousburg ollen durch Indiscretion eines Subalternbeamten des Gerichtspa
eine silberne Hochzeit. Zwei große Salons des furstlich einge- ↄnals (Parquets) in die Oeffentlichkeit gekommen und deß al
richteten Palais waren mit den kostbarsten Gescheuken angefüllt. Inten suchung eingeleitet worden sien.

Aus dex Beschreibung der, Montagszeitung fllhren Pir' nur an? 4 An der Zürich er Universität hat Fräulein Morgan u
„Von den pereinigten Ingenieuren ein Eisenbahn⸗Salonwagen, der dondon die Disputalion' zur Erlangung der medicinischen Docha
14,000 Thlr. gekostet hat. Rus Rumänien, 16. Pferde edelstet vürde vor einem Auditorium von mehr als 400 Personen
Race. Ein großer silberner Tafelaufsat, am Fuße? desselbenein ester Weise bestanden. Fräulein Morgan ist zereits die zwe
ãlberner Myrthen⸗ und ein goldener Lorberkrauz, auf welchem dame, welche sich in Zürich den Doctorhut holte.
ietzteren die Worte: „Möge die Myrte sich färben, wie es der 7 In London macht wieder eine Entführungsgeschichte pie
Lorber schon gethan.“ Eine große silberne Vase mit den wohlge. u reden. Die 28jährige Tochter des Grafen von Gainsborous
roffenen Reliefs dreier Freunde des Jubilars. Ein kostbares von st mit dem 22ährigen Organisten ihres Vaters (ihrem Musillehren
ẽdelsteinen fast erdrücktes Schmuckläftchen u. s. w. Die Dort⸗ sghnens Murphy durchgegangen und hat es dur —w*
munder⸗ Hütte hatte zwei massive in Silber ciselirte Gestalten von nit demselben getrqut wurde ——6 J
dortigen Bergleuten, jede über zwei Fuß hoch, dem Jubiliar über. 7 Vom He rzog von Edin gburgh erzählen indo
andt; ein hiesiger Unternehmer beschenkte ihn mit einem lururiös Zlätter, bei seiner Anlkunft in Agra ser seine erfte Irage gepeht
ausgestatteten Spreedampfer. Zu erwãhnen haben wir endlich, zb die Stadi auch ein Irrenhaus besiße. Diese Erkundigin
daß Dr. Streusburg zu dieser Feier drei Orden erhielt: einen vurde sofort mit Nein“ deantwortet und zur Erllärung himug
preußischen, hohenzollernschen und einen rumänischen. . ügt, es liege kein Bedürfniß für eine, derartige Anstalt dot. D
FDJa den leßten Vollszählungslisten in Wisen hat fich ein Jringen entfuhr ein Seufzer der Erleichterung . Dem Himmel
Beamter in die Rubrik Religion als „conzil⸗katholisch“ ein⸗ dank“ — sagte er —, „wohin jch auch nur gehen mag, üben
zeschriebn. dleppt man mich in's Irrenhaus und übexall lacht mir über
— Das österr. Reichsgesetzblatt enthält das Gesetß über die horen der wohlthaͤtigen Anstalt in mächtigen Buchstaben das Ve
Einführung neuer Goldmünzen. ee den statt Kronen Willkommen“ enigegen..
und halbe Kronen Goldmünzen zu acht Gulden gleich zwanzi in mil der Geuealogie der römis italieni
—
rägt werden. Dieselben werden aus No Gold und Urdo Kupfer han 5 ran Jtaliener giaubt den heweng urcha
zu haben, daß die Familje dea jetzigen Papstes Pius IX.
steben. J Maftai?s, judischex Herkunft sei. Die Mastal's verdanlken ihr
FWien, 12. März. Vor den Wiener Geschworenen stand Zrafentitel ejner Ferretti, wesche einer altadeligen Familie or
heute der verantwortliche Redacteur der „Glocke“, Moritz Deuisch zehörte, jedoch in Sinigaglia einen getauften Juden Mastai heirathe
wegen eines Artikels, in welchem das Jahrhundert als rin repue Schon vor 24 Jahren, als Graf Mastai⸗Ferretti ais Pius ü
blikanisches bezeichnet und der Sieg der Republik über die zen Thron bestieg. peröffentlichte Marquis Consolinj eine genedh
Monarchie in Aussicht gestellt wurde. Der Staatsanwalt erblicdte ische Brochure, in der er die jüdische Herkunft der Nehlil
in dem Artikel eine Ausreizung zu Haß und Berachtung gegen die jachwies. Der Verfasser wurde förmlich geachtel, seine Schth
Person des Monarchen und gegen die Verfassung. Die Geschwor⸗ jerbrannt. Zwischen den Familien Mafsiai und Consolini wih
nen aber waren anderer Anficht und der Angeklagte wurde eit damolz eine pahre corfische Blutßfeindschasfi. Ein Conpolt
reigesprochen. iel sogax von der Hand eines Mastai, wie es in Sinigaglia —9
fIn Dalmatien sieht es übel aus. In Folge der zemein heißt. Die ganze Geschichte war bereits vergessen, abht
Kriegsverwüstungen und des langen Winterz ist in einigen Gesein römischer Publicist zerrte ein verschont gebliebenes Exemble
birgsdörfern der Hungeriyphus ausgebrochen. Selbst in den der erwähnten Brochure aus dem Stauhe hervor und —X
stüstenorten herrscht fortwährend eine große Theuerung. In Cattarro kändigte sie mit meuen Beweisen. Die ,„Correshpondance de Roat
kostet ein Ei 8 Kreuzer, ein Pfund Hammelfleisch 70 Krenzer und ucht ihn jetzt zu widerlegg.
in Pfund Kalbfleisch einen Gulden. FDie Frauenrechlsbewegung in Amerika macht fihllis
7 Met, 11. März. Wir lesen im Moniteur de la Moselle“: Fortschritte. Nachdem in Newyork sich eine weibliche Maller⸗Firm
Tine Bersügung des Ministers der öffentlichen Arbeiten etmächtigt ufgethan, Utah den Frauen Sümmrechte, zugestanden, ist s
den Präfekten des Moseldepartemenis, die Vorarbeiten zu zwei Slaate Wyeming jetzt eine Dame, Mes. Esther Morris, zum Am
Canälen vornehmen zu lassen, welche bestimmt sind die Mosel in eines Sriedensrichters berufen worden. 6
Zerbindung zu setzen: 1) mit der Saar durch das Niedbassin; 7Die Anglo⸗Brazilian Times berichtet von einer jürchtt
2) mit der Maas durch das Ornebassin, mit einer Abzweigung ichen Pulver⸗Explosion an Bord des brasilianischen Schoonte
        <pb n="175" />
        — Cerrito. Fast zu gle⸗icher Zeit ertonten drel Dewus
sien, welche durch die Expiosion an Vord des Schiffes Pontons,
vwelchem Pulver abgeladen wurde, und des Kustenmagazins
nanden. Im Ganjzen explodirten etwa 800 Tonnen Schieß⸗
ea. Von den 19 Personen an Bord dez „Plutpo“, darunter
Capitäns Gaͤttin nebst Tochter, ist micht ein Fragment X
eben ... eee e
ß Ein Weibertausch in optima forma.) In Potlawatonie
unih Jowa, haben neulich zwel Bruͤder, Namens Kelser, deren
n Vater von drei, der andere Vater von zwei Kindern ist,
ich gegenseitiger Verständigung und unter voller Zustimmung der
dodjelte ihre Frauen mit einander ausgetauscht. Der eine
un seiner neutn Frau nach Misso uri ausgewandert, per andere
ahnen geblieben. vd
Ein gefährliches —A Nordamerilauer
«, wie die Blättert der Union behaupten, etwas ganz Neues auf
mn Gebieze des Geschützwesens entdedt. Es handeli sich um ein
whes, hlinderfoörmiges Geschoß, das au und für sich wieder ein
ppgenes Geschütz im. Kleinen darstellt, eine Pulverladung und
2pfundige Zugel enthält und mit einem Zeitzündet verfehen
Letzierer feuert das fliegende Geschütz, wenn seine Fraft beinahe
oͤpft ist, ab, und der Erfinder imd Patentinhaber erllärt, auf
ise Weise eine Strecke von 8—219 englische Meilen bestreichen
hnnen. (2) Versuche, welche in Fort Monroe gemacht wurden,
len bis zu einem gewissen Grade günstig abgelaufen sein. Die
atanischen Blaiter halten üͤbrigens der Erfindung gegenüber
qt mit dem Scherz zurück und rathen der Regierung, das System
weit auszubilden, daß man in Zukunft, im Kriegsfalle, ruhig
n Dfen sihen bleiben und dann von dort aus Peking oder an⸗
e Plaͤtze bombardiren koͤnne / immer vorausgesetzt, daß ein
lches Ceschoß nicht zurückfliegt und daheim Schaden anrichtet.
Bierthärunge Geheimmittel.) Ein von A. Sie⸗
iie in Mengen Guritewberg) verkauftes Miltel zur Wieder⸗
selung sauter und trüber Viere aus l. einer teigigen Masse;!
iner braunen, sauren Flüssigleit; 8. einem weißen, geschmack⸗
sen und 4. einem ebenfalls weißen Pulver vestehend, ist nach
Untersuchung von⸗ Schulze inJena (Archiv. dex Pharm.)
lgen dermaßen zusammengesetzt: 1. Vesteht aus Leim und Sand
chrscheinlich Knorpel; 2. gugs Weinsäurelssung die mit gewöhnl.
— — ist; 8.ist puldv. Marmor; 4. ist
lronbicarbonat. — —
Bolkswirthschaft Haudel uud Verkehr.· v
Uls Warnung gegen die Auswanderung nach Brasilien dienen
manchfachen Entbehrungen und Leiden, welche die mit dem
. Dampfer „Rakaia“* am 19. d. M. don Rio de Janeiro nach
ewhort zurückgelehrten Emigranten auszustehen hatten. Den
zmenden Versprechuugen, die von Landoner Agenten gemacht
urden, Glauben schenkend, hatte sich eine große Anzahl Lente
a Sommer 1867 bewegen lassen, in Brañiljen eine neile Heimath
suchen. Doch nicht eine von allen diesen Versprechungen würde
challen, und die Noth erreichte endlich eine solche Hohe,
aß der amerikanische Gejandte in Nio de Janeiro, dem die
mirige Lage der betrogenen Emigranten zu Ohren kam, bei der
rasilianischen Regierung darauf drang, daß diese Leute mindestens
enfrei in ihre Heimath zurückbefördert würden. Nach langem
zern entschloß fich endlich die Regierung, den Leuten, welche
ud eignen Milteln die Reise aus dem Innern des Landes bis
ach Rio de Janeiro machen könnten, frei Passage nach Newyhork
u geben und von 1560 nach Newyork abgegangenen Emigranten
nachten 120 von diesem Anerbieten Gebrauch; die anderen waren
en Mühseligkeiten und Strapazen, welche die Urbarmachung eines
hinewaldeien Lanves, und zwar bei höchst ungenügender Kost
nit sich brachte, erlegen.
Landwirthichaftliches.
neber den Futterwerthe der Malakteime.
hält das „Württ. Wochenblatt“ nachsiehenden Vericht des Herrn
soepprih Ganterhof. über seine Erfahrungen in der Verfütterung
er Nalzkeine.

Ich habe nun seit 8 Jahren alljährlich bei allen Biehgattungen
roße Quantitälen verfüüttert, und hate mich steis wohl dabei ger
unden. Daß aber auch andere Wirthe sich von dem Werth dieses
juttermitlels überzeugten, davon liefert der gegen das erste Jahr
—XDVDDD— Doppelte ntn Preis der Malzkeime
n besten Beweis. Vor meiner Zeit wurden sie nur zux Duüngung
et dendet.

Han besonders gunstig erweisen sich die Malzleime dei Auf⸗

ucht don jungen Thleren, mit Auznahme sge Ferlel, dei welchen
ach haufigen Beobacnungen durch dieselbe leicht entzundliche Zu⸗
zande auh pann schon, wenn während des Saͤugens die Mutter
dami gefuttert wurde⸗ hervorgerufen werden.'n Meine Lammer umd
Fülber erhalten, sobald sie zu fressen beginnen, kieine Gaben dadon⸗
ind pwar rocken, in welchem Zustande fie viel lieber genommen
verden als im angefeuchtelen. Ich gebruuche dabei die Vorsicht/
die Keime mitielst eines feinen Siebes wvom Staube zu reinigent.
vei meinen Fohlen ersetzen sie din Hafer vollständig, und ich habe
dun seit zweijähriger Beobachtung an der Hand der Wage den
dafer bei der Fohlenzucht ganz wenggelassen und⸗gebe dafür gleiches
dewicht Malzkeime. Die Enniricklung derThlereiste dabei in
eder Richtung eine vorzugliche, der gen däßt nichts
un wunschen übrig und habe ich?numenttich: c Bererkung zu
erzeichnen, daß mit Malzkeimen gefütterte Fohlen eberso wie die
Arüeitspferde viel weniger von der Drufe su leiden? haben, als
venn sie Hafer erhallen, Dabei kommt ein Fohlen alhjährlich
uf yindestend 16 Thaler weniger zu stehen, als bei Haferfütter⸗
mig; Weidegang oder Grünfutter im Sommer ohne Kraftfutter⸗
xigahe angen dimmen. A
c Meint Arbeitshferde verrichten, wenn nicht außergewoͤhnliche
deistungene valangt werden, bei einem Futter von 3 Pfund Hafer
and 6Pfund Malzkeime alle Arbeiten ebenso gut als bei einer
Deferfütlerung, und bleiben dabei stets in sehr gutem Zustande.
Sicher kann bei Pferden auch bet der schwersten Arbeit mindestens
h. Nder Haferratzon vurch gleiches Gewicht Malzkeime ersetzt wer⸗
den. So füͤttert ein mjr betannter Malzfabrikant auf meine An⸗
egung seit 2 Jahren seine sehr schwer arbeitende Pferde mit bestem
Efelg stets zur Hälfte der Kation Malikeime, wodurch für ihn
n sechs Pferden eide Ersparniß von nahe an 200 Thaler jährlich
intriit. 233— J
vBei Milchvieh lassin sich die viel theueren Oelluchen zum
zrößten Theil durch Malzleime ersetzen und werden letztere in diejem
Falle am besten mit Kaoffee und Ruͤben vermengt gefütlert..
Zu warnen ist hei der Fütterung von Malzkeimen vor solchen,
—— sondern auf und unter der
Darre gewounen erden, weil Ietzte stets jehr staubig und häufig
nit Vuß und Asche verunreinigt, find, wodurch fie namentlich
ragenden Tpieren gefährlich werden auch exzeugen Gaben von
aͤber 30 Pfund pro Slück leicht hitzige Milch und aͤftets Um⸗
rindern; letztere Frfahrung wurde mir vesonders im Allgäu
——6
* Sei Mastschweinen dkann etwa ein dritlel des Körnerfutters
durch Keime eijzt werden, groöͤßere Mengen widerstehen denselben
bald. Die Keime werden dabei: am besten mit gedämpften oder
xlochten Kartoffeln odet Rüben vermengt gereicht.
Wa im mer Malzleime zu haben sind, kam ich darum deren
Berwendung zur Fütterung meinen Herrn Collegen aufs Angele⸗
gentlichfte empfehlen, selbst wenn der Preis auf 2 fl. 20 Kr. pro
Tir. sich stellen soslte. Nicht zur Fütterung geeignele Keime werden
ierin der Gegens zur Lochtdüngung kei, Hopfen allgemein mit
Vortheil gebraucht und mit IThlr. bis 2 4J. bezahlhtt
—————
F —V— Gemeinnütiges.
Gute Wachbpomande, Man nimmt 6Loth Weißwachs
eerlä ßt es auf einem zinnernen Teller über Kohlen, rührt nach
Jud nach 2 Loth Mandelöl darunter und setzt dieser Masse nun
was Rofenwasser zu. Sie verdieot jhrer Einfachheit wegen alle
Empfehlung.
riirelgegen das Sodbrennen. Das Sodbrennen
hat gewoͤhnlich die nämliche Ursache wie das Magenwehe. Unter
Alen dagegen empfohlenen Mitteln sind die frischenu Eicheln am
neisten bewährt. Man ißt eine voder zwei, wenn einem der Sod
mirin. Werden sie, wenn man sie zu lange aufhebt, zu hatt,
so macht man sie zu u und nimmt diesegs ein. n
Dienstesnachrichten.

FErnannt per J1. März: zum Pfartverweser in Hochspeyer Kand.
Sud Muller von Lautereden, zuletzt Vikar in Eisenberg, und an
essen Stelle Kand. Wenner, bisher VB.xweser in Gommersheim;
zum Vikar in Rechten ach Kand. Bender, zuletzt Vikar in Kirch⸗
Feim al d. E. undan dessen Stelle and. Frjed. Blaul von Gönn⸗
jeim, zuletzt Vikar in Rechtenbach. Ernannt per 16. März:
um Vitar in —*8 Kand. Weller, bisher Pfarrverweser
in Essingen. 0

—— —
Die internationale Akademie für Handel und Industrie in
Paris, hat der Chocoladen⸗ und Zuderwaarenfabrik von Franz
Ztollwerck &amp;S Söhne in Koölu die goldene Medaille zuet
annt; 8 ist dies die hoöͤchste Aus zeichnung, welche bis jetzt in dieser
Hranche extheilt wurdhe
        <pb n="176" />
        BGSausversteigerung
Samftag den 26. März 1870 Nachmit—
rags * Uhr vei Adam Beck läßt; Johann
—A
ein an der Blieskasteler Straße neben
Nagelschmied Lindemantz, gelegenes neuer⸗
bautes Wohnhaus in Eigenthum versteigern
H bdeon, kigl. Notar.
— —
Freiwillig gerichtliche
222 X FF
Versteigerung.
Samstag den 26. 1. Mts., des Nach⸗
mittags um 25 Uhr, zu St. Ingbert,in
der Behaufung von Johann: Adain Beck,
assen Jakob Mül ler; Schuhmacher von
hier und dessen mit seiner verlebten Ehefrau
klisabetha geb. Schmeltzer der absoluten
Nothwendigkeit halber öffentlich in Eigen ⸗
hum veesteigern: ei d
—A——
Plan⸗Nr. 3593. 3594 und 3595. 34
Derimalen Acker auf dem Gerstbusch, neben
Johann ZJoseph Feichtner und Nikolaus
Wagner. . . *
B3. Plan⸗Rr. 3782. 40 Decimalen Acker
am Schiffella d, neben Franz Huppert und
Johann Adam Feichtner. α
3. Plan-Nr. 4574. 22 Decimalen Acker
auf'm Gerstbusch, neben Georg. Franz
Wagner und Peter Wagner.
4. Plan⸗Nr. 38811.—37 Deeimalen
Icker rechts in den Kastlerrödern; neben
181b. Peter Gearge und Bergmann Stolz
—— — J —
ι
SGMLLLALLELHELCAI. ICSCA.
Minderversteigeriumg.
Am Samstag den 26.d38. Mis! Vor⸗
nittags um 10 Uhr im Stadthause dahier,
verden die Arbeiten zur Erba uung e nes
Schulhauses an der Kohlenstraße in der
Stadt St. Ingbert öffentlich an den We⸗i
aigstnehmenden versteigern..
Die Arbeiten sind veranschlagt: .
r. Erdarbeiten zu 87 fl. 19 fr.
2. Maurerarbeilen u 38339 ft. 18 tr.
Steinhauerarbeiten zu 994 fl. 51 fr.
Limmerarbeiten zu 1918 fl. 59 fr.
Dachdeckerarbeiten zu“423 fl. 27 ir.
*. Schreinerarbeiten zu 1037 fl. 27 kr.
Schlosserarbeiten zu““ 1132 fl. 9 kr.
. Glaserarbeiten zu 8326 fl. 86 tr.
J. Tuncherarbeiten zu 1309 fl.“ 4 tr.
Pian, Kostenanschlag und Bedingnißheft
liegen zur Einficht auf den Bürgermeisier⸗
amte offen. ——
St. Ingbert den 18. März 1870.
—2 Das Buͤrermeisterami F
ö νιν inbam dunen Ner
—I
* sind auf erste Hypotheke aus—
zuleihen durch das Geschaͤfts⸗
* burecu e e ery zure
wenee natext
753 **27 —V —
wvien Düten-⸗Lager

——— —

u Fabrikpreisen empfehl
. Scherpf
6 rüchtige Steinbrecher
konnen dauernde Aecordarbeiten erhaltenbei
eeee Seinrich Micka
c in Dudweiler. ꝰn

J AAANISA — 2.. 3

Carolinen⸗Institut.
744 MVV— — — 33 F J —

Toͤchterpensionat zu Praulcenthal (Rheinpfah
Der Sommerkurs beginnt am 23. April. — Außer den im Prospectus genann
Fächern wird auch Unterticht im ⸗Weißzeugnähen und Kleidermachen —D
Jährliche Penfions-Preis fi. 400. Bei Gelegenheit außerordentlicher Prufum
wurden der Vorsteherin, welcher die besten Referenzen zu Gebote stehen⸗ wiederholt
Jünstigsten Zeugnisse von Seiten der' Regiernag ausgestellt, welchen nebst Prospectugz
Berlangen zusendei.ι ————,

tDüee Veo risteh rin:. Louise Braun.

—8
—22 14 A 8
Epileptische drämpfe (allssücht,
veilt oͤrieflich der Spreialarzt fur Evpilepsie Doret v x O. ilIIisen

in Berlin, Mittelstraße 6.—Bereils über Hundert geheilt.

Ludwig Koohs
Fichtennadel Aether
wirksamstes Mittel gegen Glieder⸗
reißen Gicht, rheuma tische
Kopf, und⸗ VZahnschmerzen,
Nervenschwäche, Kreuz und
Brustschmerzen, das Jedem

der mit diesen Uebeln behaftet ist,
bestens empfohlen werden kann.

Jeder Flasche ist einer Gebrauchs⸗
anweisung beigegeban. .Stets echt
i haben pe dsa

. J. XYeters,

* Str Ingbern

νν, Rüruberger.
Echsenmaulsalat
in vorzuglicher Qualitat.
Rürnberger Senfgurke
wieder vorrälhig bei —
SEcherv
lpreilte
bei IMA XI LSaas
Has Nre O per Pfund, 8 Kreuzer.
l
tiαα νι B üι
ιν 3 LB 8 αιι
anbei größeren Quanlums billiger.
—

9
r“

Theater in St. Ingbert
Ddiretion von Aungeun st Schroth.
SSonntag den 20. Märza
in Oberhauser'schen Saale.
.. 2. Probe Vorstellung:
Die Schule des Lebens

4 reoistiredatlen
Altona, 28 Paria — Lina
2 1860 J IB67 186—
dtarker &amp; Pobuda
Koönial. Hoflieferanten
Seuttgart
vpfehlen ihre vorzüglichen
Chocoladon.

oder
Die Konigstochter als Bettlerin.
Schauspiel in 5 Abtheilungen von Raubach.
dassenoöffnuug . 8 Uhr. — Anfang 8Uhr.

iu haben in St. Ing beer tbe
E. RBichkel.

— — ————
Holzversteigerung
aus den Gemeindewaldungen von

Oberwürzbach.
Dienstag, deun 22. 1. M., Vormittags
Uhr, im Schulhause zu Oberwürzbach:
Schlag Leichweiher hang;“1
eichene Stämme 58. Cl. 253
3 Wagnerstangen 3. Cl
19 Klafter buchen Scheitholz...
74 , Prügel.*
Schlag Wiesent halz *
351 liefern Sparren. 3 7
—V — Stamm 4. Ch ete
2 pappel Sparren. ane e eeeth
500 tiefern Baumpfähle.
Klafter kiefern Prügel.“
Schlag Zufälligle Ergebnisse:
I18 tiefern Sparren..
2 ichen Wagnerstanugen 2. Cl.
3000 huchen Bohnenstangen.
Alafter buchen Pruͤgel. F
Omietsheim 15. Marß 1870 47
Das Bul germeisteramt
——— — M8 ack.* 249
Mieine Wiesennm: Steege nund
Großwiesen verpachte ich dder verkaufe solche
auf 10jährige Zahlungsterminez meinem1
Morgen großen Acker neben dem Gros'schen
Bierleller verpachte ich auf mehrere Jahre.
Westphälinger!“

Frucht⸗, Brod⸗ Fleisch⸗ Preis
der Stadt Somburg vom 16. Mürʒ.
Weizen 5 fl. 57 kr. Korn 4fl. 1611
Spelz;8 si. 38 kr. Spelzlern — fl.
tr. Gerste, Areihige — fl. — kr. Gert
creihige — fl. — kr. Mischfrucht
22 fr. Hafer 3 fl. 52 kr. Erbsen⸗—
—kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken
l. — kr. Kartoffeln Ifl. Weißbrod
skegr. — kr. Korubrod 3. Kgr21
dittoZKagr. 14 kredittoe LKgr. 7h
Gemischtbrod 3 Kgr. — kr. Das Paa—
Wed 9 Lth. 8 kr. Ochsenfleisch das pPf
kra Kühfleisch J Qu. 16 ken2 OQ
14 kr. Kalbfleisch 13 tkr. Hammelleisch 1.
kr. Schweinefleisch 18 kr. Butter das Vir
30 r
Rdν , —AA
Frankfurter Börse

dnñr a vdom 16. März, 1870.
ra Geldsorten.
Preutische Kassenscheine .. A. 1 447
— 58⸗ 69
histolen 1740
Holländische 10 ssoStudenn 8 3466
ucaten —53 36388
20Francs⸗Stucke 30—
Englische Sonvereignt , LL öαο
Bold per Zollpfund fein . 2
dochhaltiges Silber per Zollpfuns — 7
Dollars in Gold eu
Redaltion Drud und Verlag von F. x.Dem et in St. Ingberten
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        * * — ——— J — 7 J J J E v — * 557 .77 1
Ht. Ingberler Anzeiger.
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*Ey 43 4233— —W
a St. Ing beerter Anzoigar (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sountagb⸗
ammer) erscheint wöchentlich dier n aln Diemstana, Donnexrstag, Samstag und Sonmntau. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
128 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krix. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
* 57 J 9 7 7 4 * * v — 2* 4 *
13 45. 8 83. er Sonntag, den 20. März 3 a e we 1773 1870.

— 6F

. p hierher transportirt und in die Hausvogtei 'abgeliefert worden.
tinladung zum Abonnement. Das Verbrechen, das ihnen schuld gegeben wird, ist Hochderrath.
J — Praag, 16. Marz. Der Kurfürst von Hessen beabsichtigt
e ehe Waeue vc hnn ehe
— — Wir fuchen. freundlichst unsere auswärtigen an Strousberg is dem Adschlusse nahe, Preisdifferenz 240,000 si.
honneuten, welche das Blatt durch die Post beziehen, ihre Be— — Frankreich. J
lung bei 8 denresnden Posterpeditionen oder den Poftboten Die „Liberte“ hat Nachrichten von Unruhen, die in Algerien
itig machen zu wollen. Gun 53 i
nnen Denen von Et. Intdent ind umetend. Wcht. Cegtgehret edeh h ene gaghnt
—D sin an nac dem berrohien Pantie ane den Vnm
z Blatt für das kommende Quartal fortgeliefert werden, sofern u. * ——
dor Eude dieses Monats nicht ausdrücklich abbestellen. ng and. i,
Zu zahlreichem Abonnement ladet ergebenst eiin Southampton, 17. März. Verflossene Nacht faub im
—* ker Anzeigers. Lanal bei starkem Nebel ein furchbarer Schiffszusammenstoß statt
die Expedilion des St. Ingberter Anzeigers. wischen dem „Normanby“ und der „Mary“, wobei 32 Menschen
»as Leben verloren, darunter mehrere Frauen. —
Madrib, 17. März. Die Regierung soll entschloßen sein,
angesichts des in Rom herrschenden Geistes keinen Concilgesandten
dahin zu senden. AVVVV
ürkei.
Konstantinopel, 15. März. Gerüchtweise berlautet,
paß eine englische Gesellschaft der Regierung den Vorschlag machen
vürde, ohne Subvention eine Eisenbahn vom Marmora⸗Meere
ach Bassorah zu bauen.

Deutschland.
Muünchen, 15. Märze“ Die diesjährige Hauptuͤbungen der
mulerie finden in den Monaten Juli und August statt.
München, 16. März. In dem Einlauf der Kammer der
bgeordnelen vom. 13. bis 16. März sind unter Anderm verzeichnet
gende Adressen gegen das Wehrgesetz: Aus den Gemeinden
denheim mit 38, Hohenecken mit 43. Potzbach mit 70, Börr⸗
idt mit 62, 8Zweibrückenmit 122, Nußdorf mit 177, Mußbach
it 27, Frankenthal mit 72,Drusweiler⸗Frohnbach mit 65,
vschbach mit 63, Schaidt mit 109, Kapsweyer mit 96, Hirsch-
n mit 49, Imsweilea mit 53, Becherbach mit 109, Koffweiler W VBVermischtes. —
rieleicht Kollweiler oder Kottweiler) mit 156, Hundheim mit 7 In Zweibrücken hat sich, wie das dortige Wochenbl.“
Heimklirchen mit 50 und Ransweiler mit 65 Unterschriften — aeldet, ein omile gebildet, welches min der im Sept jedes Jahres
uunlich angeeignet · vom Abg. G. F. Kolb. Ferner eine Vor- fattfindenden Preisvertheilung fur Pferde ein Pferderennen nebst
lung des Bürgermeisters von Landau: „Die Festungseigenschaft gerloossung von Pferden, Pferderequisiten und landwirthschaftlichen
indau's betr.“ angeeignet vom Abg. Louis; sodann eine Bitte —RWWG
Bewohnet der Kantone Obermoschel und Rocenhausen: „Die daruͤm, die E. Erlaubnig zur Veranstaliung der Verloosung m
greiung von Brückengelder bei der zu erbauenden festen Eisen · erhalten.
ubrücke über die Rahe bei Ebernburg betr.,“ angeeignet vom r In dem Geschäfte eines jüdischen Kaufmanns in Würzburg
Fries. 000 J— bdat ein junges hübsches Mädchen um Vorlage schwarzer Seiden—
Muümncheen, 18. März. In der heutigen 20sten Sizung kleider, sie sei die Nichte des Stadtpfarrers. Das Kleid wurde
Abgeordnetenkammer brachte der Justizminister v. Lutz vier abgeschnitten und der Kaufmaunn gab ihr auf ihre Bitte seine
hentwürfe ein, betr. 1) eine Advokatenocdnung; 2) Anwendung Tochter mit, um das Geld von dem Onkel in Empfang zu neh—
ar strafrechtlicher Bestimmungen auf die Gerichtsvollzieher; 3) nen. Die Nichte trat in das Zimmer ihres Onkels, kam balid
Etrafproceßgesetßz, 4. Aenderung einiger civilrechtlichrr Be- jeraus und bat das Judenmädchen einzutreten, das Geld sei auf⸗
mungen hinsichtlich der Uebernahme fremder Verbindlichkeiten. jezählt. Der Geistliche empfing das huͤbsche Mädchen mit einem
xt die vorliegenden Anträge auf Erlassung eines Gesetzes zur angen Blicke, bot ihr einen Stuhl an und sagte endlich: Nun,
führung directer Landtagswahlen“ wurde, nachdem Hr. d. Braun nein Kind, fagen Sie mir aufrichtig, wünschen Sie wirklich ganz
lige Vorlage des verheißenen Entwurfs zugesichert, zur Tages- uus eigenem Untriebe Ihren Glauben zu verlassen und katholisch
nung übergegangen . — zu werden? — Die schöne Jüdin konnte vor Erstaunen nicht
Uus München wird der „Pfälz. Ztg.“ berichtet, daß der antworten und es dauerte einige Zeit, bis das Mißverständniß klar
jector des Speyerer Schullehrerseminars, geistl. Rath Reither, wurde. Die angebliche geifstliche Nichte war spurlos verschwunden.
Bischof von Speher ernannt werde, oder ernannt worden sei. I, Nach dem „Tagblatt aus Mähren“ hat in der Hombesch-
„Bayer. Landesztg.“ hat dies auch gehört; derselbe joll Müller'schen Affaire der Untersuchungsrichter bei der Staalsanwalt-
zu den Ultramontanen zählen.) aft den Antrag gestellt, die Untersuchung gegen den Grafen
der W. W. will „aus bester Quelle“ und zwar aus leitenden Jompesch (der bekanntlich den Durger Müller niederschoß) wwegen
ahen Kreisen in Erfahrung' gebracht haben, daß Graf Bray Vangels enes Thatbestandes () eingesteut.
Thäligkeit hauptfächlich der Bildung änes Sudbundes, oder . In Coar wurde ein mit dem Postdampfer aus Newyort
nehr dem Abschlusse eines Separatbündnisses zwischen Württem- Ingetommener Passagier Ramens Philips verhaftet, welcher laut
und Bayern widinen werde, das micht blos von Seiten der dabetdebesche der Newyorker Polizei sich der Fälschung von
„Patrioten“ in Bahern, sondern auch von dynestischer (Wurt Ver!» Staaten Oblig. im Betrage von 40,000 Dollars schuld ig
erg) und diplomatischer Seite urgirt wird. gemacht hatte. — —
Aus Maninz wird geschrieben, daß vom Bischof v. KettelenVolkswirthschaft Handel und Verkehr.
tens eine IVa Bogen starke Broschüre durch die Verlagshand“ München, 17. März. Mit Bezug auf die in diesem Jahre
Franz Kirchheim daselbst ausgegeben wird, welche den Titel u London stattfindende internationale Arbeitsausstelluag, welche jedem
.Die Unwahrheiten der Roͤmischen Briefe vom Concil in Arbeiter und Handwerker Gelegenheit geben soll, den speciellen
Allgemeinen Zeiiung. “ — Zwweig seiner Thätigkeit vorzuführen, hat sich in München ein
dus Berlin berichtet der Publicist“: Zwei Welfenagenten Lentralcomite für Bahern gebildet, weiches fich die Aufgabe macht,
ader für die Fremdenlegion) sind am Freitag von Hannover nicht allein Mitiel und Wege zu finden, den Arbeitern den Trans⸗
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        port ihrer Arbeiten zu erltichtern, sondern Sauch bemüht zu sein, PLudwigshafen, 15. Märs. Die vereimgtenbfälzische
schon bei Aufextigung der auszustellenden Gegenstaͤnde denselben —S Fetrugen in Febr. ds. Irs. 319, 164 fi. 57 tr o
Rath und That än jeder Weisen an die Hand zu gehen, alle ges87, 488 sl. 56 kr. meht ais im gleichen Monat des Vorjahres
wüunschten Aufschlüsse zu ertheilen ünd endlich, wenn es die Zeiti Betlim, 168. Rez. Or. Strousberg, dex auf seinem
erlaubt, die angemeldelen Arbeiteüsnoch zu einer kurzen Voraus— Kittergute Diepensee anen Gemüsebau in großartigstem Maßkob
stellung in München zu vereinigeit? damit die Arbeiter und Arbeit einrichten will, und den Verkauf desselben in der von ihm gepaqh
zebet, denen ein Besuch der großen Ausstellung nicht moͤglich, deten Markthalle am Schiffbauerdamm zu betreiben beabsichtig
wenigstens Gelegenheit finden, die Leistungen im engeren Vaterland wird auf eigene Kosten eine Pferdebahn von dem Bahnhofe Grüngu
prüufen und gegenseitig würdigen zu können.“ Das Comite wendet an der Görrlitzer Bahn über Dahlwitz nud Selchow nach Diepens
fich mit einem öffentlichen Aufruf au die Arbeiter um zahlreiche legen,“wozu das Kapital: auf: 100,000Thlr. veranschlagtist. De
Betheiligung und an die Arbeitgeber, von deren Gerechtigkeitssinn Dr. Strousberg' die Benützuug der Bahn auch anderen Personer
und Wohlwollen erwartet wird, daß fie durch Gestattung der Be- gegen Entgelt gestatten will, so wird den Bewohnern jenes Theile—
nützung von Werkzeugen und dem nothwendigen Material streb, des Teltower Kreises auf bequemste Weise ein bedeutendes Con
samen Arbeitern ihre Unterstühung nmicht versagen werden. —anunikationsmittel-durch den Bau- dieser Pferde bahn geschaffen.

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Danksagung.“
Zur Deckung der Kosten des bielbespro—
henen, nunmehr mit eigenem Wasser ver⸗
sehenen· Brunnens im Josephs
üh ale gestattete die hohe kal.Segitrung
die Vornahme einer Collecte in hiesiger
Stadt, nachdem der Stadtirath die Ueber—
nahme der Brunnenkosten auf die Stadt⸗
kasse abgelehnt hatte; binnen zweien Ta—
gen wurden die erforderlichen Geldmittel
deigesteuert, und unter anderen von e inme m
dause 400 fl. beigetragen. 3261
Durch diese Gaden ist die aeue Brun .
nenanlage als ein dringendes Bedürfniß
anerkunnt und deren Ausfühtung thatsäch-
lich gerechtferligt worden; das Josephsthal
ist von nun an wenigstens an keiner Stelle
im unabhängdigen Besitze des nöthigen Was⸗
serbedarfs. Die Geber verlangen weder
offentliche noch stille Gegenleistungen — aber
zffentlicher Dank gebührt ihnen, Und der
derzlichse Dank sei ihnen allen hiermit dar⸗
gebracht.““ — t 7 — 4J 5
St. Ingbert, 20. März 1870.
Namens mehrerer Bürger Josephsthals,
za. Eberhard.

7
—— — 27
Töchterpensionat zu Pramlcentlaal (Rheinpfal,.
4 Der Sommerkurs beginnt am 25. Aprif. — Außer den im Prospectus, genannie
Fächern wird auch Unterricht in Weißzeugnähen und Kleidermachen ertheil
Jährliche Penfions-⸗Preis fl. 400. Bei Gelegenheit außerordentlicher Prüfunge
wurdein der Vorsteherin, welcher die besten Referenzen zu Gebote stehen, wiederholt di
günstigsten Zeugnisse von Seiten der Regierung ausgestellt, welche nebst Prospectug a
Verlangen gusendet. 4
ee Diee Borstte her i cp: Louise Brauu.

Carolinete

itut.

—8 2 2 22.7 2* J F
Spileptische Grämpfe (Gallsucht)
heilt brieflich der Specialarzt fur Epilepsie Dedset o r G. Riilisoh
in Berlin. Mittelstraße 6. — Bereits über Hundert geheilt.

Für Brust⸗Leidende
ist der durch seine außerordentlichen
heilfamen Wirkungen so bekannte J J
Lrauter-⸗Brust⸗dxrup
des Hoflieranten

F. V. Boceus in Otterber
das beste Linderungsmittel.
Alleinverkauf in Flaͤschen

zu 24 kr. und 33 irt

in St. Ingbertbei d. Flechelohn,
Homburg Eh. Meber,
Zweibrückei M. A. Feel.

*5.Meine. Wiesen in Steeg⸗ un
Großwiesen verpachte ich oder verkaufe solch
nuf Ojahrige Zahlungstermine; meinen
Mortgen großen Acker neben dem Gross'sche—
Bierkeller perpqachte ich auf mehrere Jahr

Mestphälinger.
6 tüchtige Steinbrecher
fönnen dauernde Mecordarbeiten erhalten de

n en Seinrich Micka
ι irin Dudweilet.

u FDer ganze obexe Stock meine
Hauses (früher Joh. Wagner Wib.) ist
vermiethen u. sogleich zu beziehen.

MP. Thiern

9 —J—— EALAL--.
Holzversteigerung
zu Ormesheim.
Montag den 21. März 1870 Vormit⸗
jags 11 Uhr, im Schulhause zu Ormes heim
werden folgende Hölzer, zufälliges Ergebnif
aus dem Schlag Saueracker“ versteigert
l. 7 eichen Wagnerstangen,
2. 1550 kiefern Zaungerten J. El. zu
WRebenpfähl geeignet,
3. 2075 kiefern Zaungerten“Il. Cl. zu
Rebenpfähl geeignet,
4. 217 Klafter buchen Scheitholz,
5. 40 Klafter Prügelholz, —
b. 3000 buchen Wellen.
Erfweiler den 12. März 1870.
Das Bürgermeisteramt
Braunberger.

—

Worms, den 18. Maärʒ.

Wir notiren heüte Weizen xFll. 80h
bis 11 fl. 40 kr. Roggen 8 fl. 6 6b
bis 8 fl. 50 sr.? GerstenOefl.106r
bis — si — tre per WWor Kilo Hafr
fl. 50 r. bis 5 fl. — itr. per 60 Kib
Mehl per. Partie 9 fl. 80 kr. bis -
— r. Roggenmehl — fl. — tr. bis —
— kr. Roggenvorschuß O jl. 20 kr. br
— fl. — kr. Weizenvorschuß 13 fl. Lon
bis 18 fl. 30 kr. Blumenmehl. — fi — *
bis — fl. — fr. per 70 Kilo., Rep
— A. — kr. bis — fl. — ir. per 8
sils. Rubol ohne Faß 25 fl. — st. bi
— fl. —kr, Leinbl ohne Faß —
— kr. bis — fl. — ir. Mohnol: ohne dij
— fl. — kr. bis — fl. — fr. pe
50 Kils. Repskuchen — fl. — kr. bi
— fl. — Ar. Branntwein — fl. — *
his — H. — tr

Iwdtenlungen für Rosschaftsfirmen.
Gesucho für Kaufleuto. Versicher-
Iungs-Gesellschaften, Commis, ęéto
Pamilien-Nuchrichten und andere
für die Presse geeignete Mittherluugen
boförderb . Mgee
prompt, re0eeli, exXxaet, diseret.
im alle existirendann
Zeitungen des In⸗ u. HAuslandes.
RUDOIF MOS8E in Nuruberg,
officioller Agont sammtl. Zoitungon.
Zeituugs⸗Annoncen⸗Erpedition
Mänchen. Berlin. Hamburg. Wien.
Original-Preise - Keine Spesen
Keine Porti oder Provision.
7.änæ-Cataloo -ναα a franeo.
—— ——
der .Fliegenden Blatter“ pr. Zoilo I8
Paour ιι 5ν æ
dos Figaro 2 * n n 85
daor „Dio / Woehet

77— ꝑ
4 V fl.
yg KG sind auf erste Hypothele aus—
10000 zuleihen durch das Geschäfts—
bureau *
Westphälinget.

. IXÛäà ÄOQEO·eàäO

Mehlpreise
bei Heinrieh LELsaae.
Nr. 0O per Pfund J—
i
7 7.35
8⏑ 3—
bei größeren Quantums billiger.

Mainz. den 18. März
Eruchtpereise.) Weißmehl das Po
ter à 140 Pfund — fl. — tr. — R
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (20
id) 11fl. 10 tr. bis 11 fi. 16*
dorn Ado Pfon ofl dotn bis 8 i 40t
Gerste (160 Pfdi) 9 fl. 20 kr. bis
sod te. Hafer (Aadpfoe) 44. 65
bis 5fl. — fr.

Johann Hellent hal hat den obern
Stock seines an der Hauptstraße gelegenen
Wohnhaufes bestehend in zwei grohen Zim⸗
nern und einer Küche zu wermiethen, die
sogleich bezogen merden können.
hetblhlch Mbceich
—————— üüü

Redaltion Druck und Verlag von F. X. Deemeetz in, St. Ingbert.

—⸗

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8323 57 3358 ——
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z228 2535 523 e— J 2353 5
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283383 2 8 253822 3 285 A
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22. r —— 25 5872 258 23 * 9 2 ——
2532 —— 363335 —Z 8
57 * 22* 25 25335 5237 33377 288878 326 225 3
22* * 322 * 2 3 —2 —— x3 83 ẽ 32 2. 5325 3
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5558 —— —— 352 — 33343
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7 5 5 3225 2538 5585 20 533 3*8
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7* 28 25. * 23 35 737 E. 3 z2 5 22533 23223
*5883 333 ——— 153363 —— 25355 333373*
5357 — —* * — *587 235 5328 22 22 55235375
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35358 338 58 585 83748 223 5333
—— ——— 338334 5 533
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3 3353 72 55383——38 5336 253352333 72353
3 .5 3 25— 832 59 3—5851 —A S 5538 335s
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* 23222 525 — 2 55 58 23.33 3223338 535* — — 33—
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5 — —A 8 — 53 9 3323 2
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ber St. Ingbereer Anzeugeér (und das mit dem Haupiblaite verbundene uUnterhaltungsblait, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Soantags⸗

zummer) erscheint woͤchentlich v ine rmal: Die nsfag, Donner stag, Samstag und Sonntaua. Abonnementspreis vierteljiäͤhrig 42 Krzr. oder
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B 46. DDitcegnstaa, den 28. Maèäͤʒʒßß 170.

ausschuß von seinem früheren Beschluß wieder abgegangen und sich
ur sofortige Berathung entschleden hat. Was vird man dazu
sagen ?*, fraͤgt das Pfälzer Blatt.“Nichts Anderes, als daß
entweder der frühere oder der neueste Beschluß ohne die gehörige
leberlegung gesaßt, worden ist. Wir können und wollen nicht
innehmen, daß die Ausschußmitglieder der patriotischen Fraktion
in Folge einer Pression von Seite der Priesse ihr früheres Votum
in so auffallender Weise geändert haben. Eine solche Pression ist
iber von Blättern der patriotischen Partei weniqsstens versiicht
vorden.... Will die patriotische Partei sich von Mitgkiedern der
„Volkspartei? auf's Eis führen lassen “.. Und hat die jetzige
dammermehrheit vergessen, daß die, Volksparlei“ nach der Republik
trebt, während sie selbst die Worte: „Für Goti— König und
Baterland' auf ihre Fahne geschrieben? Daß ein Republikaner
für ein Milizheer schwärmi, ist begreiflich; aber wenn eine
— — — wonarchische Partei unter den jetzigen europäischen Verhältnissen,
da alle mouarchischen Staaten große stehende Heere unterhalien,
.z .Deutschland. das Milizsystem einführen wollte, so wäre dies, deutsch gesagt,
Mäünchen, 18. März. Der hiefige Magistrat hat heute ein blanker Unsinn. Nach unserer bescheidenen Ansicht muß das
en einstimmigen“ Beschluß gefaßgt, bei der Abgeordnetenkammer dauptinteress der patriotischen Partei auf das Zustandekommen
in Ablehnung des Gesetzentwurfes über Errichtung einer Bürger⸗ eines neuen Wahlgesehes gerichtet sein. Bedor wir dieses haben,
zehr zu petitioniren. osutief einschneidende, so viele Interessen und Sympathien verletzende
Nünchen, 18. März. Die Abgeorduetenkammer hat die Vorschläge, wie die des Hen. Kolb, annehmen? das wärt der
lutrͤge auf Erlassung eines Wahlgesetzes mit ollgemeinem und grözte und verhänguißvollste Fehler, welchen eine schwache Kammer—
itettem Stimmrecht durch Tagesordnung erledigt, nachdem der nehrheit beg.hen übnute. Auch wir sind für eine Verminderung
linister des Junern eine demnächstige Gesetzesvorlage verheißen des Militärbudgets, aber nicht füt eine Desorganisation ver
atte. — Armee.““ — J
Mü n chie n 20.“ März Das eigenhändige Schreiben, wel⸗ Der Bischof voñ Regensburg hat von Rom aus seineni Ge⸗
gs der König aus Anlaß des Rücktritts des Fürsten Hohenlohe neralbikar die Weifung zugehen lafssen, allen jungen Theologen
nterm 7. März an diesen gerichtet hat, lautet: der. Diocese bekannt zu machen, daß sie, wenn sie an der Uni⸗
Mein lieber Fürst! Sie haben wiederholt an mich die Vitte »ersität München, wo Döllinger lehre, fortstudirten, die Weihe nicht
m Euthebung als Staatsminister des k. Hauses und des Aeußern mpfangen köͤnnten.
tbracht. Nach eingehender Prüfung der Verhältnisse habe ich die Berlhin. Der Korr. der K. Z3.' schreibt mit Rücksicht
bürd gung der von Ihuen vorgebrachten persönlichen Motive die- iuf die Agitation in Württemberg gegen das Militärdienstgesetz
in Ihre Gesuche heute Folge gegeben. Indem ich Ihnen dies nd die Kolb'schen Anträge in der baͤherischen Kammer: Man
iffne, fühle ich mich gedrangen, Ihnen fuͤr die opferwillige Hin⸗ harf nicht übersehen, daß, was im Süden vorging, seit geraumer
dung und bewährte Treue, wodurch Ihre Amtsführung ausger Zeit kein Geheimniß war, und anzunehmen ist duß Preußen für
achnet war, aus vollstem Herzen meine Anerk: nnung auszuspres isle Eventualitäten feine Vorkehrungen danach getroffen hatte.
en. Dieser Anerkennung thalsachlichen Ausdruck zu verleihen, Zzringen sich die Südstaten abfichtüh in die Lage, ihre vertrags
ube ich Sie, mein lieber Fürst, in die Zahl der Capitulare näßigen Obliegenheen im Augenblicke der Entscheidung nicht
neines Ritterordens vom Heiligen Hubertus aufgenommen. In⸗ erfüllen zu können, so werden die Folgen für sie dieselben, wie
m ich Ihnen die erneuerte Versicherung meines freundlichen er dem offenen Vertragsbruche sein. Die Versäumn'ß, menn die
lehlwollens ertheile, verbleibe ich fortan Ihr sohr gemoge ner Südstaaten nicht zur Stelle wären, könule ihnen daun theuer zu
tuig Ludwig. 333 anzin kehen kommen. Die Fürsten sehen das auh ein und die von dem
Mäünch En.« Die lonservativen und gemäßigte patriotische richtigen Staatsinteresse bestiumte Parteinahme des Königs Ludwig
ase in Bayecuspricht sich bereits mit Enischiedenheit gegen die sr den Fürsten Hohenlohe, sowie des Koͤnigs von Wuͤrttemberg
Une aus, welche der ¶ Abheordnete Kolb und mit ihm em Theil jür den Kriegsmuister findet darin ihre natütliche Erklärung.“
wpatriotischen Partei in Bezug auf das bayer. Heerwesen ver⸗! * krei *
t. Der „Nürnb. Cocresp.“ erklärt sich zwar „mit jeder zue I Fran reich.
igen Herabminderung, des Militärbudgeis, insbesondere nucht Paris, 18. März. Die Liberte“ beklagt, daß die fran⸗
it jeder Herabminderung der Präsenzzeit, welche ausführbar ist, osischen Bischöfe sich im Coucil so wenig. energisch zeigen. Sie
ne die Wirksamkeit der Truppen zu beeinträchtigen,“ einderstanden, erfährt aus Rom, daß die Oppositivn schon zu weichen beginnt,
it dagegen „die Einführung des Milizsystems in‘ Bayern vder ind daß sich bedeutende Fälle von Desertion im gallicanischen
ih die Herabsetzung der Präsenzzeit in einem Maße, welches das dager zeigen. Der Univers“ dersichert, das Posfulatuin für die Erklär⸗
herische Heer faktisch zu einem Milizheer machenwürde, ent ing der Unfehlbarkeit irage 8530 Unterichriften außer den Namen
itden für unthunlich, und verwerflich ‚,.. Von Bayern aus der Cardinäle und Commiffiongmitglieder, welche sich enthalten zu
Milizsystem einführen, den —,„Viilitarismus““ brechen, die alissen glaubten. “Im Ganzen 'beliefe sich darnach die Zahl der
Abaische Entwaffüung maßgebend einleiten wollen, das sirnd zustimmenden auf 610 bis 620, und die Opposition stellt nur
ue Ideen, denen sicherlich nicht der Zauber der Komantik, aber in⸗ unbedentende Minderheit⸗ vor. Andererseits wirft die lette
wir fürchten, der Bodeu der rauhen Wirklichkeit fehlt. Wie Brochüre des Bischofs Dupanloup (desser Antwort auf die Briefe
Dinge * „bleibt für Bayhern wohl nichts Anderes übrig des Erzbischofes von Mecheln) ein neues Licht auf die Tendenzen
in Anschluß-an, dasjenigen nilitärische System, welchem die des Gallicanismus und erlaubt, den liberalen Katholiken nicht mebr,
ren Staaten, rechts und links, im Norden und im Süden sich über die Gesianungen ihres bisherigen Pafteiführers zu fkäu⸗
en, sich in dem den Kräften, dem Umfang und der Bedeutung schen. Hr. Dapanlond ist zur Unfehlbarkeit behehrt und bestteitet nur,
andes entfprechenden · Maße · in wehrhaften Stand zu seten daß die Definiuon derselden Heitgemuͤß“ sei. Nebenher sei be—
„darin zu erhalten. Auch so wird ˖ genug zu sparen sein!“ Die merkt, daß die gallicanischen Kirchenfürsten nie etw is gegen das
walzer Ztg.“ gibt ihrem Erstaunen Ausdrud, daß der Finanze Princip der Unfehlbarkeit geschrieben oder gesprochen haben. In

Finladung zum Abonnement.

Mit' dem 1. April 1870 beginnt ein neues Quartal Den
zt. Ingberter Anzeiger, für die Monate April, Mai
und Juni. Wir ersuchen freundlichst unsere auswärtigen
sbonnenten, welche das Blatt durch die Post beziehen, ihre Be—
seluung bei den betreffenden Posterpeditionen oder den Postboten
echtzeitig machen zu wollen.

Unsern verehrl. Abounenten von St. Ingbert und Umgegend,
velhe das Blatt durch unsere Zeitungsträger beziehen, wird
zas Blatt für das kommende Quartal fortgeliefert werden, sofern
ie vor Ende dieses Monats nicht ausdrücklich abbestellen.

Zu zahlreichein Abonnement ladet ergebenst ein

die Expedition des St. Ingberter Anzeigers.
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        —⏑ä———2 —— Uilo d

pfeilen der Voltairianer der „Debats“ beschränken sie sich darauf,
zu sagen: „Wir haben?auswärtige Feinde genug und sollten uns
hüten, im-JImieren der Kirche splbste- Uneimgkest hervorzuru fen.“—

24 - E
hvom 31. December 1869 enthält dm Bericht über —B —
und die Preisvertheilungen, an der hier bestehzeuden —8
Akgdemie ber; schönen Quinste. Unten den Preisgelrentern befim
sich auch ein? junger Pfälzer, Namens Alfred Stelager, welch
wegen Femer Leistungen in⸗ der Hifivrken ⸗Makerci mit der groj⸗
Medaille ausgezeichmt wurde. Vor wei Jahren hatte er heren
die kleine goldene Medaille erhalten uud im vorigen Jahre einn
Preis zwischen der kleinen und großen Medaille. Herr Seelinge
st der erste Deutsche, welcher es hier, zu dieser Auszeichnung
er Historienmalerei gebracht hat und man zweifelte vxielfach data
ob er sie uͤberhaupt als Fremder erlangen werde
—

— * s
FKaiserklautern, N. März. Bei der Wahl eines
Verireters der kath. Geistlichkeit der Pfalz zum Landrathe wurden
»on den Wahlmännern der sechs westlichen Dekanate gewählt: Als
Landrathsmitglied Hr. Dekan Duy zin St. In ghert nnd als
Ersatzmann Hert Dekan Hundemer bon Enkenbach.·
rVonder Quieisch wird geschrieben: Dem Vernehmen
nach soll die Genehmigung der Staatsregierung dazu erfolgt sein,
daß die Landau Germersheimer Bahn in dex Richtung über
Zeislam und die beiden Lustadt, also auf dem linken Queichufer
geführt wird. Da die Linie keine Terrainschwierigkeiten bietet,
so hofft man in dortiger Gegend auf eine baldige Vollendung der
—
Speher und “ Laudau⸗Zweibrücken“ Uüter die, prosperirenden ge—

hören dürffe.

84 *
Landwirthsce“liches.

Zur Beachtungfür Hausfrauenaufde,
Laenn die., Fast übexall ist es gebräuchlich. daß die Hausfraus
uf dem Laude den ia der Wirthfchafte nöthigen Kunkelrübensam;
elber ziehen. Daß zu diesem Zweck vorjährige Rüben als Samen
rüben“ ausgehflanzt werden, ist bekannt; auch steht es fest, dau
nanientlich, wein man die Rüben durch Kernstecken erziehen wid
zarauf zu sehen ist, daß man sich eines vollkommen ar sgewachsent
ind kräftigen Sanens bedimen muß- Mit Rückicht, hieran
nachten wir nun jüngsthin darauf auftnerksam, daß man d
Samenrühen nicht, wie es noch häufig geschieht, auf derjelbe
Stelle des Landes erziehen dürfte, indem die Sam arüben, wie
vohl sie keine neuen Wurzeln mehr bilden, doch dem Boden vie
Stoffe entneymen, die ihm nicht sofort in paisseuder Form zurüt
gezeben werden können. Im Anschlusse an diesen Umstand kar
gelegentlich eines laudwirthshaftlichen Kränchens der höheren lam
virthfchaftlichen Lehranftatt in Worms wiederholt auf die Runlel
rübensamenzucht die Rede, und es wurde dabei auf Grund genaut
Brobachtungen mitgetheilt, daß der Ruakelrübensamen außerordent
ich an Vollkommenheit gewiune, wenn man die samentragenden
Stengel geizt, d. h.ihre mit inter sehr stark werdende Seitentriebe
die keinen Samen tragen, uym'tteldar neich der Blüthe abschneide
Da nun dieses Verfahren im Allzemeinen nicht beobachtet wird
so möchten wir nicht unterlassen, unseren ländlichen Hausfraue
reundlichst zu empfehlen, in diesem Frühjuhr dieses Berfahren ver
uchsweise zu erproben.

In Lahr wurde dieser Tage ein eigenthümliches Fest
gefeiert. Die sämmtlichen Greise in dieser Stadt, welche im vorigen
e geboren worden sind, vereinigten sich nämlich zu einem
zemeinschaftlichen Fest- und Jubelmahl. Ihrer achtundvierzig, mit
inem Gesammtalter von 3550 und einem Darchschnitksalter von
74 Jahren hatten sich zusammengefunden·“·

FeIn Wielüscaka starb am 8. d. Mtsz. Ignaz Zegota
Dembins!y, der Letzte von den Zehn des 4. Regiments, die nach
den berühmten Schlachten bei Grochow und Ostrolenka von deu
„1000“, die bei Warschau schmuren, kur mit dem Bajonet anzu⸗
greifen, nach Vollzug dieses Gelübdes, dos sie so treu gehalten,
uübrig geblieben sind. Der Verstorbene wurde in seiner Uniform.
un welcher er als Hauptmann gekämpft und geblutet und welche
von zahlreichen Kugeln durchbohrt war, beerdigt, und der Krakauer
Gesangverein sang an seinem Grabe das Lied: „Bei Warjchau
schwuren ꝛc. —

7 Graf Berlhier, ein Enkel des Geuerals, der unter Napo
seon J. den Papft gefangen nahm, hat. sich als päpstlicher Zuabe
anwerben lassen. —
Mobilienversteigerung. Stadtrathssitzung
am Freiteg den 25. d.“Mis. Nachmittags
um 2, Uhtr..
Tagesordnung.
1. Die Erbquung des neuen Schulhauses
betreffend. ——
2. Die, Niederschlagung uneinbringlicher
Semeindegefülle der Stadt St. Ingbert
pro 1869 betr.4
St. Ingbert, 22. März 1870.
Das Bürgermeisteranmnt
Chandon.

Mehlpreisfe

bei Heinurieh Lsaae
Ner. 0 per“ Pfund 8 Kreuzer,
v — — — 7 —
J 8 — —— 6 —
3 33

bei größeren Quaninms billiger.

Mittwoch den 30. März 1870, Nach.
uittags 2 Uhr dahier ini Hause von Cle—⸗
mens Nohe Wiitib, lassen die Kinder
und Erben derselben die zu veren Nachlaß
gehörigen Modelien auf Borg versteigern,
nämlich:

l Kuh, 1 Kleiderschrank, Tisch, Stühle,

1 Ofen, 2 Betten mit Bettladen, Ge—

tüch, Dung, Heu, Kartoffeln, Küchenge

räthschaften. j

SBSGorn, Igl. Notar.

Johann Hellenthal hat den ober
Stock seines an der Hauptstraße gelegene
Wohnhauses bestel end in zwer großen Zin
nern und einer Küche zu vwermiethen, d
oaleich bezogen werden können
Minderdersteigerung. Wohnungsvermiethung.

Am Samstag den 26. ds. Mis. Vor Der untere S tock meines Hauses der
nittags um 10 Uhr im Stadthause dahier, ßost gegeuüber — sehr geeignet zu einem
verden die Arbeiten zur Erbauung e nes Ladengeschäft — jst bis J1. Juni beziehbar,
Schulhanses an der Kohlenstraße in der zu vermietben.—
Sztadt St. Ingbert öffentlich an den We—⸗ I. J. Fiack senior.
aigstnehmenden versteigerr. — —ñ—

Die Arbeiten sind veranfchlagt: Nürnberge*
. Erdarbeiten zu 87 fl. 19 kr.
ieeeein uu 633658361 VOchseumaulsalat

Steinhaucrarbeiten zu 9 ꝓpiy t. in vorzüglicher Qualitat.

Zimmerarbeiten zu 1918 fl. 59 kr. —
*. ——— — F 423 fl. 27 kr. Rürnberger Zenfgurken
3. Schreitterarbeiten zu 1037 fl. 27 kr. wieder vorräthig hi F
7. Schlosferarbeiten zu 1132 fiß 9 kr. S. Scherpf.
8. Glaserarbeiten zu 526 fl. 86ß ftr. —
. Tauch rurbeiten zu? 139 fl.. 4 tr. Gin Kleiderschrank, gut er halten,

Pian, Kostenanschiag und Bedingnißheft Bist wegen Umzug zu verkaufen. Wo9
siegen zur Einficht auf dem Bürgermeister- iagt die Expedition.
mmite offjen.

St. Ingbert den 18. März 1870.

DVDas Bürgermeisterami
Khandon.

Theater in St. Ingbert
Direction August Sehroth.
Mittwoch 23. März
im Oberhauser'jchen Saale
AboOnmemeonta-Vorestel lung
Zum ersten Male:
Die Familie Fliedermülle
oder —
Das berühmte Wunderkind
Nomische Operette in 1 Akt ven Hofrab
8. Schneider ix Berlin.
Vorher:
Das war ich
Die 3chubkarren⸗Yromenade
Lustspiel in 2 Akten von J. Hutt—

2 7 2 — 7 * —
Pileptesche Drämpfe (Fallsucht)
eilt brieflich der Spectalarzten für Epitepsie Moctot O. —A
im Mittelsiraße/ G5 — Bereita üben Hundert geheilt.

*.

A5-

TAM
— Redaltion Druck und Verlag von F. X. D m eß in St. Jugbert. —VVVVVVVD——
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—— —— — 242
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3 2558 5355
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— — 2 7 — 9257
233 3538383 —
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— — —— — —535 555
2 — 32383 —* S,* * 339
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2 — 53 —5352* — 82B 8
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2 — 2 —82 *52 — 22 32*
7*835383—322 8573253—55
72.7 2 *8 8 — —— —25757 ————— 3
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—— 22 — 8 2* 32 — —
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— 2 * —A 35 2 5 — *
28 25 * ——52322 25 — 3 2*
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J 22 228
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25 3 ,7 8833
554 * * 7 55 —2
88 — 5 227 ———— 5—55— 826
a. 23 2 — — — 5 ——— — M5— 22
— — 2 — — 3 TS W 2 2.* T 22 *
52225 327 z357 28* —— ES 32225 58
—;55 — 222 2 28 — — — — 214322
532 8623 7 33 38333 33 3
88255 53 ——*3 2 — 22 5 » — — 57 — 53825 *2368
7 — —— 275— 5. —7 53553557835— —— 5 503
2448 — *8 — — 752 257 — 3828 6 — — —
8 * 52 *** z2 —23. —AA S 2 — 282. 8 3— —
23275 — —7373*8 2 5 *—42 — —24 5575*585 —
— —E—— 28z5 3232*6* —— 32 —223*2 *
——— 12 * ca 2* —A— 58 2 *2 —2—— 82 *2
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——A —— 5— 5 77—22 — E 585822* 82558335—5—
5 * — 5 2*5—3—885 — ———
2383 * —5 —— 9285 * —— — —— — —5—5 23472 —5582 28 —
—8 58— 35 —253336 — — —3 ——555 2138 —— 522
72 222 288 A 2 —32 22*5 28 232 J 22325 ——
35 52 — —— ——— 2 —— 23 3z —z53357 A—823
23 2 82 3 2 2 — &amp; * — — 226 7 B 28 — 53 5*
6 6 333333333532388*
8 * ES 5* —J 78 —————— 5722
5322 — —B— 22 —5—8 5355—3352. —3 —
2 — ——— S8* — 2285 832 —„5* 28332 [358 35 — 5 2 — 853
—c3— 555* — 225 33 —— ——3835 2838* ——
— — 2 .52—— ———23 38357 328 2325557
5 — 58* — —533 —— 8 55 288 8 55
3* — 283———88 E 8 288 2 * 2S — z333 —
22 5837 ——* *—5* S — S— — — —— 23 28222* 2 8
3* — ———— 8—28 —— ——— — — —7555 02
2 25 —z 3 7— —E *—2 55 2 * 532 * — 2 74 37 122832 S
e 3 53355353338
3226c* —2583 — 5535 5225 25* ——— 523 5353 53538 238* 88
* —2 —32 23 Ss. ⸗ .352 22283 *2 — —3 322
J —S *75 —— * 5 55 — — P 2122 2 — 226 22 —2— —Z
— A 55685565—58 288587 5* z2532*
2525852 —A——— —A— — 23 — 3* ——— — 65
— — — 23 233 2*232 37— —5235385 ẽ
23 55 23 35*3 255 5 58 —z5223225 48 *
5 572 233— —— 255
2G25 55 * *
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2z52 22 7 * 553 72 38
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2 52 52** 7* 25*8 —D
24 — *838 —25 —3 8382* — 353
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? * — — — 8 52. * 7 7
3 ——— 38* 238 3538
* 2 333333 7238 *5 2258
3382* — —— 532 158 3
5353.5357 18 2222 *55 2534 53
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22555 —3237 55 33 —2*345 —— 6563 2
3c53538 35 23535 53 ——— 8 5573 * 237 325 323
zp —33. 33 283*33 357553833 3* * 5333285
54 8* 24 225 ——52 — 75 — —— *7 —“ —5
8 — 2 ——8 2258 ——53 2* 55
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33235388 32 33647
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83 3383853 —33335 883
22327 — —— E— 83 33 27 33233 5* —A
223238753 33—83335 250*38332 5322 63888
7 23 33 33 53*5*3 8 26* 35S5288
2757— * 5*7 595238 22 —22 5 S * — 2* 74 —5—8 ẽ O * — — 8
*383 55 3 3— 36 —23— —282 238 2232 8
33 * 5583
— — 222 2 * * 2223 — — 2
9 S58 — —3 2 5 — — 20 — 23
2322235 5383355 232⸗ 2235333
— * 2. —— 28 — 25 — 8 32*8 5 53
— 5. 533 5* * 2* — —— 2523333
53332235*ẽ —A ——— 5533338*865 * 8488329 773
3 225—2 35— 5233— .6 * 2 35 —* 8* 5. 0
7 *25 — 28355 —A 253588 *27 * S 8. 2
2. — 8 — 27 523 * * 8 3 2 8 —A
2 33533 3365367 rs s
* 54 * — — — —232 9* 2—
—— 333332358 s5 23233. 328 5275 583 13333
238* 338835353 —228 28s335755 22 533374.
2 22.5 68 22 ——522 7 7* 528335. — 5*382238
332 3333 7823383 3 533
2 2 3* * 23 225 —— 3 — 23277 23 — — *
2* * 226 —8 *2822* 22 c * — * 53. 2 *5 233
9— — S 2, *32 —25* * — —— 3—5 — 2 —A 2 2757
2 — 23533373 7* 5333355353838 5 . — 54 5337
— —— X — 2 — 285 1 S — 5253 Ex83
1238 1232.5 73 3 78. —— 355858* S.
255* 2.3 25822355 522
7733
5*583
52583338 2288
586 783333 738
838 25*8523— 39 e— —A—
20 * 233 2533 —5 2 8 8
— *2 — 5 — —A —
535338 æ33839. 3833 375 25 3835336
z28382 52 28 —E 72 38 I 275* 3
———— 227 15825 22* *
5523 55 — 75 58538 7533 —— 8* — 338*
—— 2 2* *2 2 * ——73 * 25 3 * 7 *—*
5 2335 2 — * 2.0 —3 *8* — 2.7 *
358 s322z338 A 5
* 32* 2.8. * 5.15 *2333253* * — 2252 5. — 8 1. —3
—— *224. 2* —— 2 3* —5 28⸗ ⸗ — 322. .7 *
2 7533 2 —3 22 3 553 — 225 Se x5
33 — — *æ 533 533 5338 AVVXXI 2223 S273
ö . 75255 — 3 2 ht 7752 5225 — — —3—
233238 25523 * S. 2., 7. * 3. 2 — — 25523 2 *52
8233 323 S *x 23 535 532— —A— 55 33 56
3 3. 7 525 22533—8 —— J 535 3 ** 8 2 S
* *3358 388388 * 2 ẽ 2153*338 R *
*34 * 53 *2823 — 22* 238 —— 55332333 —PBP 2
— 2 * — — — 8 *572— —AI Eæ —5S3
3253 *2 S· 33— 35332 cẽ 2 7* 35382333 32 *
255353537 3 23353333 58572 52335333 585— 23
25 S· 1328538 22525353 5 — —2 — 3 — —A
— — 7 —A 232 — —A 4 —A 22 —X 58 7
—— 32*28 235833 3523 838 231
22 625 255 25 — *21253 * 22
25355 35 223533 33335553 5 9232 28 —J —— 35
— — «* 2338 —— * S.223 8 * * 8
23 28 —A 222757 2 —5225 3 *8*. — 28 *
—83 *34 33348 2E 5852 8 *2238 FVI
33733338 53 32358* —3333 ã 22553533 333
2 2 7 3 * 8 — s22 38 53232. ——
—A — 52 2 5333 2 553
—8* J — 2 * 7 * 5 2 ⁊ . —
e A 553555 J— 533
—2 F g —— — * * — ** 2 * —A *
255 —— — — D2 22 *3
— 2237 3338533357 — 33323 33*357
532353 23 235223 — 3237— 2378
3353833338 .2 22 3 335585
7r38327 —SdcGO 22 22—
22 22238*
25235 2385283 ——5328
*7* 2825 3235338 *
—22 — . 333835533
75838
23332333
224

—44 —2——

A
J 2 2* 9
535—33883 52
ä ——— — 8 23.2 2353533.
5583 343 5 5.
355 578 7*5S* 2335 233328
5 5355— 23 *. 73 3833333533 —
5 36 3833338 3373585335 2*
325 7 J
— * * * V —* 2 5 53* 2* J
529024 52535338537 2587882755 272 — 23 8
552 — 535 2.3
J 33*
3355538 38—8333553 25532 5 58 2060
A v 3252— 3532.5 222275 —** 3
* — A— 7273 *2255 2 2532 8
— 23 29553 235358 8 * 208 —
7283 — 5532 2868 2282313
2 3 * 28* 22238 522 *72 * 3532553
— 5 e —
7* 52 —A 7533333 238 * 38 3* —

8 * 77* 23 2 XR
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—* 32.28 3 3283 227 — 2* *
35535383358 883558 J

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*238878 8 57 23232758* 3 2* ad
2 5 2.2 222 258655 5335353233 222
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3.42— —232 6 333 33
2. 3425 5253 53352 4 ——
—— —
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175 38S. * 55* 5 7 *22*57 52 —5 *
53 3 3222 2. 3 25 2 2z1223 3 3355333 *
5 3583 — 2.8 8 2323 s 0 5s33555 *
2. 2. 3. 5 5353— 2 — — * —* 23 7 *
3 *38 23 3 *
77—5 7 53 22 —8 —. — 12 an 2 2 —A— —
J 2 * 7* 32. — 2 — *
333332333—
—735*23 2—2* 25558 3358 723 3533555 F
5573533387 —
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*
* 23. 22 GE. 555 2 S. 2* — 2 —72 —33372
2 —— 5 —— 5* 2225 F *2 —F
5 8 2335533352 235353 23 2S2
— 8328 * * * 387 2 232 ———
* S.,2 IBR — 223 57 22. *.2 3. . 3 23328
——
35538 e
JI 7 5* —e— — — — J
G3. 353 5 ——— 222388 38 *75 —
—325— 3373 733 258 3333 338 58
538378 —A 35855 —33 ecv
25 5235 348874383
2 —* 2* 3— 2* I
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48
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        Sl. Ingberler AAnzeiger.
— r4**

der St. Inube ebr Ute irtg ar (und das mit dem Hauptblatie perbundene Unterhaltungsblait, mit der Dienstagk- Dounertigab⸗ und Sountags⸗

zummer) erscheirt wochentlich vie ru ab D'ienutaun, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis viexieljahrig 42 XXX
27712 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— 2 * J

M * 47. e

* *
va — — — 4870.

v *
Einladung zum Abonnement.

Mit dem L. April 1870 beginnt ein neues Quaal auf den
5t. Ingberter Anzeiger, für die Monate April, Mai
ind xJIunige Wirt æerfuchen 7freundlichst unsere auswärtigen
Abbunnenten, “welche das: Blatt durch die Post begichen, ihre Be—
ellunge bei den betreffenden Posterpeditionen oder den Postboten
echtzettig machen zu wollen.

Unsern verehrl. Abonnenten won St. Ingbert und Umgegend,
velche· dusz ⸗Blatt durch um sie rie Zeitungsteäger beziehen/ wird
ses Blatt fut das konmende Quarial fortgeliefert werden, sofern
je vor Ende dieses Monats nicht ausdrüdlich abbestellen·

Zu zahlreichem Abonnement ladet ergebenst iin

Die Expedition des St. Ingberter Anzeigers.

Anklageact anfgeführten Aussagen; die Frage der Advocaten der
Tivilpartei, ob er nicht, als NRoir und Fonvielle augemeldet waren,
ein anderes Beinkletd angezogen, verneint er. Im Zeugenverhör
vieberholi Fondielle seine Pauig e Ereignisses und sagt, er
tragẽ gewöhnlich »eine Pistole beisich, weil man jetzt in den
Straßen friedliche Bürger niederhaue. Der“ Prinz eiklärt mit
Heftigkeit alle Aussagen Vonvielles efür falsch: dieser habe ihn
rmorden wollen und gehöre auf die Auftlagebank. Grousset, von
Bendarmen eingeführt, beantwortet die übliche Frage nach etwaiger
Berwandischaft mit dem Angeklagten: „Wie kann man fragen,
ob ich ein Verwandier dieses Ungeheures bin !“ Große Vewegung.
Der Genexalprocurator bedroht Gronsset, wenn er fortfahre, gegen
die Würde des Grichtes zu verstoßen. Grousset antworten mit
Heftigkett. Der Generalprocurator beantragt, daß Grousset ins
Befängsniß zurückgeführt werde: Groufset protestirt sJehr energisch,
vird jedoch abgeführt. Große Aufregung herrscht, als die Sißung
aufgehoben wird. In den Straßen wogt eine große Menschenmenge.

Deutschland.

Mün sch en. 20. März. Die in Folge der Adresse der a e r nn üisschtes.
keichsrathsklammmer in der?königlichen Familie entstandenen Zwistig · f St. Jagbert, 238. März. Bis heute traten noch
eiten sind nunmehr beseitigt, und der Konig hat sich auch mit nachstehende Bewohnet als. paside Mitglieder der Feuerwehr bei
vem Prinzen Luitpold und dessen Sohnen ausgesöhnt. Herr Fritz Seny b,, squior. Hr. Fritz Sse y b, junior. Hr.

München Der Abg. Leuzer hat den Antrag eingebracht, — Hr. S X Aiver, He. Eisennaach er, Hr. Ich.
saß der Artikel S. Absatz 4. des Distrietsrathsgesees vom 28. —B est. Fuhrm. Hre Bet. Besi, Ziegler, He Kirch er Fr
1862 abgeändert werden und datin kauten solle? — — nau hec jumor, Hre Walrher gis. Hr. Inob
n Bertheiunng der Diftzietaumlagcn bilden vorbehaltlich der Bet F'ge u srerr, vomior, He derh Hr. Steinfeld, Hr. Sonn
imnung des Artikels 32 fammtiige 'im Districte zur Erhebung Ste gern OHr. Lehrer J. Barone Hr. Sadear Vr. In
anm enden directen Stenern · Nagh vem · Gutachten des Neferen· Je Hr. P Ju hid dr vatee Shn Hr. uͤllriq,
n Hofmann. welcher constatitte, daß schon allenthalben Stimmen Hr.Wolfg. Kathen, Hr. Catl Sery b, (zusammen 108). Da
Winen Uant gemorden find, daß eine Abänderung des fraglichen soch aimie Herren sagen üeßen sie wollten sich bei Fr. Panzerbieter
piues wünschenswerth erscheine, wurde der Antrag voin V1. iet bnteiden ble die Liste noch einige Tage, läugstens bis
lusschuß als zulãssig erachtet. n .. , Ende Marz), offen liegen?

„Stnttg art. 22. Warn. Von gewöhnlich gut unterrichteter Vnot pene den ganten w of st e in schreibt raan der Kaisersl.
anlle wird —verfigert. daß . das Wesammtmünisterium seine Ztg.“: Wie die jetzt eirculirenden Adressen gegen das Wehrgefeh
)euufsion gegeben habe. In der Abgeordnetentammer wurden hu Strnde komnmeu, geht us Folgendem hervor: Einem Manñ
aute die Massenpetitionen gegen das Kriegsdienstgesetz vorgelegt: in einer kleinen Ortschaft des hiesgen Bezirks wurde von Jemanden

Nach einer „Aus Mit tendeutch la m d rdatirtau, von Zis“ Kaisereleutecn dos belannt⸗ Schrjftstück mit dem Bemerken,
. 8. aber selbst ohne Burgschaft“ gegebenen Mittheitung es käme von den freisinnigen Abgeordneten aus der Kammer, ein—
8 genannten Blattes, hatte die Wiener⸗Keise des Groß herzogs von gehändigt. Die Leute auf dem Lande lesen wenig Zeitungen und
leglenburg · Schwerin der belauutlich · ein eben so großer on dem Umnerschier der Palricien un deren Zielen haden seyr
teuteufre und sei wie der Großherzog von Mecdlenburg Stretitz biele faft gar keine Ahnung. Wenn ihnen nun vorgeredet wird,
warmer Anhäuger des Hießinger Hofes — einen-entschieden durch ihre Unlerschriflen koönnten die es so weit dringen daß sämm
autishen Zwec. wesentlich darin bestehend, ein festes herzliches iche Soldalen und Beamten adgeschafft würden, so unterschreiben
indernehmen Iwifchen Oeftreich Preußen und Rußland, gegenüber ie, was ihnen vorgelegt wird. So kam es auch, daß die Adreffe
weigen Greignissenn in Frankreich, anbahnen zu hetfen. Der gier schon 102 Unterschriften zählte, als die Sache zu Ohren des
wvßderzog ist ein Neffe: des Koͤnigs von Preußen und Geschwister⸗ Einsenders dieser Zeilen kam. Sofort wurden Anordnungen zu
d dee Kaisers von Nußland, init dem er stets in besondereimeNer Versammlung getroffen, in weicher die Leute über ihr Thun
rrundschasts bunde rund rifrigem Brie fwechsel stund.) A, i aufgeklärt werden joliten, aber gerade dies veranlaßte die Adres⸗
„Berr him, 810 Marz. Der, Reichstag genehmigte in Meler senbewahrer, dieselhe sofort abzuschicken. — Eine Gegenerklärung
ung unverändertdas Gesetz, betreffend die Ausgabe von Banke einsichtsvolleren hiefigen Bürger würde die Unterzeichner in
r. Der Antrag, das Geseß auf das Staatspabiergeld-auszue hrem Ehrgefühl veiletzen und so müssen wir denn zusehen, daß
n wurde Zurückgerogen. Spybel weist nomentlich anf die inser Ort und seine Bewohner als zur Volkspartel gehörend in
Ipendigtelt hin daß die definitive Regelung det ¶ Münzenfrage, n Zeitungen aufgeführt werden. — Und so wie es hier gegangen
uelher die Bantfrage Ainttennbar sei, im Einderständuiß mit st, mag es an vielen Orten geschehen sein.“ Die Herren von der
deutschland erfolgen müsse. — —— iee Volkspartei haben deshalb wohl wenig Grund, sich auf die Au—

Frankreich. ahl der Unterschriften viel einzuhilden.

„Fari s,21. März. Hr. v. Banneville ist Heute morgen * Das Bezirksgericht Schweiunfurt verurtheilte den katholischen
Romhier eingetroffen. Won gut unterrichteter Seite wird' Pfarrer Trunk von Baunach zu 114 Jahre Festungsstrafe,
ctünmt berfichert. das Cavbinet sei vollkommen einig sowohl in pegen Beleidigusg des Königs und der Königin-Müuter.
vng auf das Concil als. im Bezug auf die inneren Angelenheiten. 7Wicke der r7. Märr Soeben trifft die Kunde hier ein,
Jus Tours wird. 'telegraphire: Bei dem heutigen Verhöre daß auf der Zeche „Massenener Tiefbau I.“ wieder ein Unglück
3 Prinzen Peter Bonaparte über den Borgang in Auteuif passirt sei. Mau spricht bom neun Todten. Ursache: Entzündung
iederholie derselbe gendun dieselben Angaben, welche er in der dojer Wetter.
erunlerfuchung gemacht, hatte: Der Prinz behauptet, stets einen r.Beunruhigende Gerüchte einer großariigen-Anti⸗Chinesen⸗
lebolver bei sich zu tragen Vorschwöruug“ cirkuliren in⸗ San Frauncisco, welche auf nichts

Do ur 8, 8.MarzDas Verhor des Prinzen Bonaparte Geringeres hinauslaufen —soll,als aneinem bestimmten Tage
at bis 2 Uhr aedauert. Der Ptinz wiederbelte genau die im sämmtiche Söhne des himmlischen Reichs zu ermorden

2—
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        Bekanntmachung.
7*77 *
Die uhterfertigie Behoörde vergibt auf dem. Wege der schrifllichen Submisfion dik
nachbezeichnelen, zur Unterhaltung der Districtsstraßen in den Cantonen Bliestaste
dornũbach, * nabérlund Zweibrücken pro 1870 erforderlichen Arbeiteh
und Lieferungen, als“:
J. im Canton Blieskastel.
fl. kr.
1. Pflasterarbeiten, verschlagt“ im Ganzen zue 2
J. Maurer· und Steinhauerarbeite. 585 52
z. Zimmermannsarbeitenn *821 35
II. im Cauton Hornbach.8
pPflasterarbeiten, veranschlagt im Ganzen ju.. 7 2 ———
Lieferung von 24 Cub.⸗Neter kleingeschlagener Kalksteine auf die
Straße don Hornbach nach Wollmünster, veranschlagt zu. 88 —
Deßgl. 85 Cub.⸗Meter auf die Straßenstrecke oberhals Kleinsteinhansen, — 3.
bis jur Bottenbacher Bautigremze, veranschlagt zu “ä
u Cautsn Et. Jugbett.
I. BWflasterarbeiten, verauschlagt im Ganzen zu. . 448 47
2. Dionrer, und Steinhauerarbeiten . 118 19
e AV. im Canton Zweibrücken.
44.10 Pflasterarbeiten, veranschlagt im Gauzen zu
2. Lieferung von 47. Cub.⸗Meter Diorit auf die Districtsstraße por
. Dberhaufen nach Gerhardsbrunn und zwar auf die Strecke von der 0
. Ortstraberse: zu Oberhausen bis zur Cantonsgrenze, veranschlagt zu 283 —
Naostenaufchlägen und Bedingnißheste liegen zu Jedetmanns Einsicht jn der dies
eitigen Canzlei auf. un F 4
Die Abgebote geschehen auf die Arbeiten nach Procentien, guf die Materiab
lieferungen nach greuzern— Paelet .... —44 34
? nebernahmsluftige haben ihre Abgebote mit der Aufschrift: „Submission auf
die Unterhaltungsarbeiten der Districtestraßen (oder Submission auf die Lieferung des
Unterhaltungsmaterials fur die Distrietsstraßen) im Amisbezirle Zweibrücken“ dis zum
7. April 1870, Vormittags IIUhr, verschlossen hierorts einzureichen. —
— .Zweibrücken, 21. März 1870. 1 * i üeheanur
KödniglichegBezirsamt55
iÑ J — a m un * 7 —A—
dtollvwerokere Brust· Bonbons. 8
Prämiirt auf allen. Ausstellungen. —32
Eine Verbindung von Zucker und solchen Kräutek⸗ 3
Extracten, deren wohlthätige Einwirkung auf die Re- z3—
spirations · Organe von der medicinischen Wissenschaftf
festgestellt sind. . S ; —,
Depots dieser Brust Bonbons in persiegelten Packeten mit Gebrauchsaum tisun⸗
4 14 fr. befinden sich in St. Inghert bei JI. J. Grewenig und Cond. G
Rickel; in Bliescastel bei F. Apprederis nI

*
Vorschuß-Verein
—— Et. Jugbert.
GEingetragene Genossenschaft.)
Die or dentliche Generalversammlung v

duf Montag den 28. d. Mis. Abenda
Uhr im obern Locale bei Herrn Oberhause—
anberaumt.
— Tagesordnung. V
1 Beri htersi attung des, Vorstandes übe
7 die Geschaftsergebmifse im mweilen de
mester 1866. 8
2., Anträge des Ausschusses: —J
a. bezüglich Verwendung des Reh
gewinnes
F b. Renumeration der Beamten.
St. Ingbert 24. Matz 1870.
Der Vorstßende des Ausschusser
J. J Grewenig.

I

Holzversteigerung
Mittwochden 30. März 1870, Vormn
ags 11 Uhr, werden zu Erfweiler im
Zchulhause aus dem Vemeindewalde vor
Erfweiler⸗Ehlingen, Schlägen „Digzelswies
Sackwald und Bettel“ folgende Holzsorh⸗
mente versteigert::
15 eichen Baustämme 4. Ck.
** *— hainbuchen Putzholzstümme 2. Cl.
buchen 222 *9 —* 7 784
39 aspen Sparren.
790 tiefern Zaungerten, zu Rebenpfähl.
3 —5 Bohnenstangen.
16 Klafter Scheit⸗und Prügelholßg
32,59 gemischte Wellen.
21Metzgerklotzen ett tt
Etfweiler, den 239. März 1870.
u Das. Bürgerm eisteramt
A⸗ounber qer
VVBD —
Det Untetzeichnete berlauft, von
heute an schoͤnes frauzosisches Brond da
Laib G Ffund zů 21Ir, und feine à fran—
zoͤsisches Veigßemehl —
Quoalitãt pet Pfuud 6ha ir.
—8* ν — D —— —
3. . — 4
Gustas Peters, Baer.
Rother und blauer“ Klee
samen, Eaatwicken
Saathafer, alles in bester Quaktät, in
haben ba

Carolinen-Institut.
Töchterpensionat zu Pramlcenthal (Rheinpfalz.)
Der Sommerkurs beginnt am 25. April. — Außer den im Prospecius genannten
Fächern wird auch Unterricht im Weißzeugnähen und Kleidermachen ertheilt.
Jahrlicher Penfions-Preis sl. 400. B, Gelegenheit auße rordentlicher Prüfungen
vurden der Vorsteherin, welcher die besten Referenzen zu Gebote stehen, wiederholt die
zünstigsten Zeugnisse von Seiten der Regierung ausgestellt, welche nebst Prospectus auf
Verlangen zusendel. 8

BM.Thierh.
Auch könuen bei demselben noch Jedt
Tag dreißig bis vierzig Schoppen Milch
abgegeben werden.
57 Bestesgs
Apfelkraut
bebel Friiz Panzerbieter.
Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch ꝛe. Preist
der Stadt Zweibrücken v. 24. Mät,
Weitn 5.i. 46 ir, Korn4 fi. 18 6.
7 t S — Gerfte ie 3 fl. 50 kr., Gerste “
in Sk. Inabert. iee i A ir. Speig Si 486
hea er in t Ingbert. Spelzkern — fi. — kr. Dinkel8 I
Direction August Schroth. 12 ir. Mischfrucht 4fl, 18 fr. Haftt
Freitag 258. März fl. 44 tr Erbsen 4. — kr. 3
XA fl. 48 kr. Kartoffein 1fl. Heu 2 sr
im Oberhauser'schen Saale — — zet
Abponnementa-VorstolIIung. BWeißbrod 1153 stilogr. 16 kr. Korubred
Zum ersten Male-::38ilogr. Al fr. J Fiuagn I
I80 AAv ditto LKsKilogr. 7 kr. Gemischthrod 8 Kil.
Adrienno Lodouvreuro, e wa —9
ie arsͤßte a5din Frankrei— fleisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 166.
die grohte Tragödin Ir ankreiche Zalbfleisch 14 r. Hammelfleisch 16 60
Ddrama in 5. Alten. Nach Ser bo und Zhhweineleisch. 10 kr. per Pfund. Wen
hegouvé, frei bearbeitet von Heinrich Grans txr. Vier 6r, per Liter, Butter 30 kr.
Aassenöffnung 28 Uhr. — Anfang 8 Uhr. dver Pfund.

Die arf
⸗ * 23324 J. — J
ileptische Rrämpfe (Fall
eilt brieftich der Srecialarzt für Epilepsie D o ctor O. Lillisc
in Berlin. Mittel“rake 6. — Bereits über Hundert gebeilt.
— J
Stadtrathssitzung
am Freitag den 25. d. Mis. Nachmittass
um 2 Uhr.
Tagesordnung.

1 Die Erbauung des neuen Schulhauses
betreffend.

2. Die Niederschlagung uneinbringlicher
Gemeindegefälle der Stadt St. Ingbert
pro 1869 betr.

3. die Besetzung der Lehrerstelle an der

2. tath. Knabenschule dahier betr.

St. Ingbert, 22. März 1870.

Das Bürgermeiste ramt
Chandon.
——
Redaltion Druck uud Verlag von F. X. Dem eßg in St. Jugbettä

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en St Inaener Anzoiner Gunb das wil dem Hauplblatia verbundene Unterhaltunasblatt, mit der Dienstags- Donnerstags- und Sonntaas⸗
uümmer, etscheirct woͤchentlich vĩ er mn a be Duen'ztasn Donneit stage Sams ia'g und Sonntan. Abonnementspreis vierkelläͤhrig 42Krir.oder
D— J 42 Silberar. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechner. i
* * — — — 5 ——5— —7
ie tet .82 J F 6 — —
D Deutschland. ausbleiben. Die Zahl der eingekommenen Unierschriften sell in
Munchen 28. Nocz Der IV. Acsschuß der Kammar Virtlichteit. 140, o00 hettagen-.. —
Mih ebrduceien hal den intrag des Abbeordueten Freutag muun el t. 22. Marz Man schresbt dem Ft, J.7 Der
sen degen dien, pwoei Stimmen der Abgeordneten Lampert und erzils dot mehrer en Wochen . avisirie Jurisdictinnsdertrag wit
iud angenommen. Derselbe lautet: Hohe Kammer wolle be⸗ Zʒessen (bezüglich Sudhefsens). ist jeht untergeichnet uind es wird
Meben Artikel 6.. der Gemeindeordnung vom 29. April 1869 erselbe demnächst an den Reichstag gelangen. Der Vertrag schließt
in achsiehender Weise abjuandern z, Mehrere benachbarte, ich in allem Wesentlichen dem mit Baden abgeschlossenen Juris-
uselben Districts Verwaltungsbezirle angehörigen Gemeinden vittionsberttage an. —Der Abschluß kines gleichen Vertrages mit
ien sich u einer Vürgermeistetei vereinigen. Für die Bildung, Iahern war kbenfalls schon feit eiwa S Monaten eingeleitet ¶ der
anderung und Wiedetauflösung solcher Verbände ist die Zu⸗ üdschiußz selbe scheint sedoh. in Folge der inzwischen in Mängen
e der Gemeindeangschusse samnulicher betheiligten Gemeinden ingetreteuen Ministerveranderung eine Verzgerung ¶erfahren · zu
eige Der Distrieis Verwaltungsbehörde ist hievon Anzeige aben Von guter Seite hort man jetzt übrigens, daß der neue
neunstatten. In Ermanglung allseitiger Zustimmung zur Wieder⸗ saherische Min ister der auswärtigen Angelegenheit en Graf Bray,
usbsung: kann nach, Vernehmung der Betheiligten und des ich bereitz dahin geäußert hahe, daß er die Ausicht“ seines Vor⸗
nse denVistricisrathe⸗Ans schusses die Wiederanflösung durch Nugets über die Motowendigleit der Saqhe aut ¶vurchaus theit,
eeudpt dnd Dird dater ett auct dem Ab,chtusse dicses. Jurigditnons-
pernne geHogebrdnete Gräil hit den bertrags entgegengeshen weiden dürten·533
inftag gesielt, daß die Feiertagsschule bis zum 18. Lehenslahe Wisen, 28. Marz. Im Abgeordnekenhaus, das sich eben
eneiee hale in dar Regen bis gamn bollendeten I2. ) giit der Budgetherathung veschäftigt, wurde ein Autrag ¶Moͤyrhof
bensjahre, besucht werde; für diejenige Kinder jedoch, welhe sich fets! die Regierung aufzufordern, daß sie ausgiebige Ersparnisse
i vahin das vorschrifismäßige. Viaße von Kenntnissen nicht im Milikaärbudget mache und auf, eine allgemeine“ europaische
— 9 * Adeide Schulbesuchs bis — * ffnunmg. hinwirke, mit 645, gegen 33 Stimmen
endeten 18. Lebensjahre bestehnnnnn. — abgelehnt. —W
München, 24. März, Die jüngste Münchener autographische IFraukreich. —8
dortespondenz der Fortschritispartei drückt sich über die Stellung Pariz. 240 Maͤrz. Wie der ,Moniteur⸗ melder is
er Abgeordneten unserer Partei zur Wehrfrage sotendeaahen Generii Le Boeuf zum Marschall von Frankreich enannt worden
we * I als —88 Junker es für ange ·¶ Echweizeq —
agt erachteten, sich zu Kämpfen für die Freiheit und das arme —6 e set
erdahlende Volt aufzuwerfen, und. zum Theil in heißem Kampfe des 335 28. Marz. Der papstliche Runtius hat beim Bun⸗
i ihnen haben die Männer der Fortschrütspactei ihre Sinne d eswerde geführt wesen eeehes y wohnnh ves
d eeeede Taseeeee —5353 6 atho ischen Cultus be einem Fastnachtszuge in Vasel æ
udringlich erhoben, und. die Fortschrittspartei hat dasselbe zu thun Italien.
uicht unterlassen seit der Umgestaltung unserey Wehrverfassung in⸗ SFloreni, 24. März. Vergangene Nacht fand jn Pavia
folge des Jahres 1866. Im vollsten Einklange mit ihrer Ver⸗ ine Zusammenrottung von etwa 40 Personen vor einer Caserne
angenheit wird sie deßhalb auch dieses Mal alte jene Erfparungen tatt, ioelche riefen: „Es leben die Truppen! Es lebe die Repu⸗
rendig begrüßen umd ifrig miterzielen helfen, welche möglich sind, üt Nieder mit det Monarchie 10 Vei dem Zusammenstoß wurden
hne daß durch Experimente, deren Trgweite gar nicht im Angen⸗1 Officier und 4 Soldaten verwundet, 1 Sergeant und 2 Auf—
ůce zu übersehen isr, wie z. B. durch willkürliche Herabsetzung! rührer getödtet, die Anderen zerstreut. Die Stadt ist rubig.
ser Präsenzzeit unter ein bestimmtes Zeitmaß, oder durch Anträge,
— 52 — ade Wehrfystems und damit den der F
zchuß und Trutzbündnisse zu gefährden. beabsichtigen oder geeignet er Proceß Peter Bonaparte.
ind, unser engeres. Vaterland Bayern und 8 J Die —— eter Vorrepec uhr Der
vʒchaden leiden l Frei von allen Hintergedanken Lann sie dabei Zrinz erscheint sehr blaß3.Rer trägt einen schwarzen. —* ein
getrest sich der Hoffuung hingeben, daß auch hier die Wahrheit, »laue, Laufchige Militärhose, die Ehrenle ionsdecoration i — 9*
er gesunde Menschenverssand und die deutsche Gesinnung schließlich och z.er ist sorgfaͤltig fusiet; an dern —* I —* n e
as Feld behalten werden!“ Die: Abgeordneten. der Fortschritis— — er auf der Anlagebant Plaßz Freu eee
narter werden demnach zu einer solchen Herabsetzung der Präsenz, Mutter des aischossenen Roin bricht e aen Iee
velche dad erprobte Wehrsystent nicht erschüttert üund die, Leistungs- Mörder ihres Sohnes buici. Mit fester Sti z 53— *
aͤhigkeit der Armee nicht schwächt, mit Freuden Ja sagen. eine Generalien an: Peler α e deh Pen
Steutetga rt, 20. Marz. Die Agitation gegen das Kriegs- dahre alt.“ VDer Prasiden halt eine Anrede * —
ienstgesetz und die „Militaͤrlast · hat heule ihren großen Triumph · ils Auͤssnahme sagt er ist die Zahl der Geschwornen —*
ag hefciert, und sie hat ihn festlich begangen. In, dem wie zu Dreifacht (86), im Uebrigen gilt das Landesstrafgesetz. Die Aus
imnem Jubelfest geschmückten großen Saal der Liederhalle, wo es ahine sei meint dr Wiasi de der u —S
mn schwarz roth goldenen Bannern nicht fehlte, und wor man auch ʒes e — ie 8* dr do ae een
en repuburtauischen· An trich durch Anbringung des württembergi· Dder. Praͤsident geht daun auf den vorliegenden Proceß ůber und
hen Königswappeus und der, Wappenschilder; sämmtlicher Ants emüht sich, darzuthun, daß derselbe inek Weise ei iti
ezirke zu vermeiden wußte, da das Land; noch nicht so⸗ weit chen Chrarie habe. Fsz handle ß F * ae eise WBnr politi⸗
eobachterlich vorgeschritteu ist, fand der Empfang der, Deputationen er Angeklagte Geot —8 — A —238
nit deu Adressen gegen das Friegsdienstgesez durch den Landes deines Rachsten nicht vergießen.“ e e e en
usschuß der Voltsvereine statt, wobei au schönen Reden und großen den und der Pariser erouerung Achlun n id —* 388
Vorten kein Mangel war. Der große Aufjug diente zu gleich dazu, — Verhaltens bei viesem 3. —— ——— 244
enjenigen Abgeordneten, die etwa schwankend sein souͤten, für die urderte er, die Geschwornen * i ee
vorstehende Verhandlung und Aöstimenung das— Gedächiniß zu namentlich aber —8B— Urtheil ee 53 58
haͤrfen und ihnen den souveräͤnen Volkswillen nicht in Vergessen- der erste Zwischenfall. Hr. Lourin, der ng Vor e and
eil kommen zu lassen. Nur waren sie leider nicht alle anwejend, derlaagte Wb Rodefort als Zeu citirt v g I
Dr da vom Freitag bis Dienstaj keine Sstzung stattfindet, so der Plasiden auch ndee eeen
sehr viele nah Hause gereist. Doch wird die Wirkung nicht beginnt hierauf. Präs.: Augeklagter, Sie sind erst im Jahre 1848
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        nach Frankreich gelommen? Angekl.“ Ich bin schon vorher dort, gegenüber. Augekl.: Ja. Präs. WeKhalb nahmen Sie Ihr.
zewesen mit Bewilligung der Juli-Regierung. Präs.,: Gut, aber Revolver mit 4. Angekl.à Ich hatte ihn in der Tasche. Pru
erst seitdem haben Sie sich in Frankreich niedergelassen und wurden Aber hätten Sie ihn nicht zurücklassen können, da Sie im Glaub⸗
zum Mitgliede der constituirenden Versammlung ernannt. Vorher waren. es seien dies Sekundanten des Herrn“Nochefort, d
hatten aber die Journale Sachen über Sie gebracht, die freilich auf Sie warteten ? das —war ein Grund mehr, ohne Waffe
aus unzuverlässigen Quellen stammen und die man uicht leicht veri⸗ zu erscheinen; Sie find Waffenliebhaber und schießen ge—
ficiren kann. Im Uebrigen haben sie mit der gegenwärtigen An⸗ in Ihrem Garien. Aber ich frage Sie, warum-haben Sie
klage nichtszu thun und wir lassen sie also bei Seite, Sollte die! dem Augenblicke, wo Sie glaubten, die Sekundanten des Her
Sprache darauf zurüdkommen, so haben Sie Gelegenheit, sich Kochefort zu empfangen, Ihre Waffen nicht, abgelegt? Augeklen
darüber auszulassen. — Für jetzt erinnern wir Sie nur an ein, habe nicht darau gedacht. Präs.: Es liegt aber auch noch —
Thatsache aus dem Jahre 1849. Sie waren damals Mitglied wichtiger Umstand vor, daß Sie nämlich nicht blos Ihren R
her, Nationalversammlung und versetzten eines Tages eihem Ihrer polver in, der Tasche, sondern anch in der Tasche Ihre Handt qy
Milomber einen Faustshlag ing Gefcht. und wwarß iu ffentlicher dem Nevolver hatten. Angekl.: Freilich war m an Revolver
Sitzung. Angekl.: Ich habe bereits damals Aufklärung gegeben, der Tasche und meine Hande auf dem Revolver: Präs.: S
heute kann ich nur sagen, daß ich auf Beleidigungen autwortete, hätten diesen Umstand also außer Acht aelassen. Was haben S
uͤnd appellire in dieser Beziehung an den damaligen Justizmiuister den beipen Herren, di Sie im Salon trafen, geantwortet 7 Angell.
Hrn Odilon Barrot, mit dem ich damalz auf bestem Fuße ffand Ih will mich mit Rochefort schlagen, aber mit Leinem seine
Der hier das Urtheil verlesen, welches im J. 1849 dandlanget. Präf.: Hererde Fonvielle sagt, daß Sie fich ander
den, Angeklagten zu 200 Fr. Geldhuße verurtheilte und aus wel⸗ Ausdrücke bedient haben. Augekl. : Dann saat · er eine Unwahrhei
chem hervorgeht, daß die mildernden Umstände darin bestanden, lebrigens habe ich nicht die Gewohnheit, mich anderer: Ausdrüt
daß die Ehre der Familie des Angeklagten verletzt worden war. ju bedienen. Präj.: Daraufhin sind Sie näher herangetreten, um
Prasident: JImmerhin war es beklagenswerth, daß Sie in dff wt in dieseni Augenblicke soll also Roir. Sie geschlagen haben. Angell.
licher Sitzumg sich zu einer Handlung hinreißen ließen, Angekl. Fa, als ich sagtee Sind' Sie solidarisch mit ihm 2*Darean
Ich habe sofort qus der Tribüne exklärt, daß ich damit die Volkz hlug er mich und Fonvielle bedrohte mich. Es⸗ist ganz gewij
vertretung nicht verletzen wollte. Präs.e? Seit 1851, sind S daß er'sein Pistol eher aus der Tasche gezogen⸗ hafte, als
jus. Pꝛivatleben zurückgetreten und haben theils in Corsica, theils das meinige. Präf.“ —Haben Se gesehen, daß Fondielle ses
in Autenil⸗Paris gelebt? Angekl.: Ig, in Folge der Maßregel pPistol zoz 4* Angell.: Als ich es sah, haite er? es in der Hand
welche die NationalezVersammlung auflöste. Präs.: Welche Be Präs.: AÄber es war in einem Futteral. Angekt.? Das Futter—
ziehungen hatten Sie zu dem JournalL'Avenir de la Corse‘ ist kein Hinderniß; übrigens stützte er das Pistol auf das Futteral
und zu seinem Director Hrn. Dellg Rocca? Augekl.z Meine Be welches er in seiner linken Haud' hatte.“ Präs.: Haben Sie ge
ziehungen zu Hrn. Della Rocca waren so vortrefflich, wie fie nur sehen, daß er das Pistol qus derTasche! nahm 7:. Angekl..: Nen
zu einpem Manne, den man hochschätzt, sein konnten. Präs.: Sit Präf.“ Nachdem Sie gefeuert hatten, haben Sie? bemerkt, du
haben an Hrn. Della Roccq einen Brief geschrieben, dessen Eingang Poir verwundet war ? Angetl.“ Nein. Ich habe mich nicht m'
ganz unschuldig ist; aber am Schlusse befinden sich wahrhafl ihm, sondern mit Fonvielle befaßt, der mich dedrohte. Pras.
bedauerliche Sätze. z. B.. . Der Prasident verliest hier einen Hat Sie es denn aber nicht dewundert,“ daß ein junger kräftige
Axtikel der Zeitung, den mgn der Lokalausdrücke wegen nicht Dtann, auf den Sie schießen, sich nicht auf Sis wirft, statt ruhi
wiedergeben kann, in dem sich aber u.“ A. Worke finden, wie feig inbeweglich zu bleiben ? Angeil.“ Er ging fort.“ Präfe: Jan
Judasse, Verräther an ihrem Lande- u. s. w. „Dieses Blatt“? zing fort, obne ein Wort zu sagen, ohne einen Vorwurf für Si
jährt der Präsident fott, „war 'in hefligem Streite mit der und Sie haben“ nicht wahrgenomnen, daß er verwumdet war
Vevanche“ und Ihr Artitel hat bedauernswerthe Folgene gehabt Angell.: Ich habe mich mit Fonvielle beschäftigt. Präs.: Si
Sie selbst; mit dem Ramen, den Sie tragen, mußten am meisten haben seine Wunde nicht gesehen sonft hätte sich Ihre Aufregun⸗
bedauern, sich soweit haben hinreißen zu lassen. Die „Revanche“ zelegt. Haben Sie ihn“ aber nicht hinausgehen sehen ? Angetfl.
hot auf diesen Artilel ihrerseits einen veröffentficht. der, man muß Fouvielle suchte imner den Hahn seines Pistols zu spaumen
es sagen, ebenfo heftig wie der Ihrige war. Daher stammten, die Zräs.“* Und kam nicht dazu?Angekl.:nEr! hatte vergessen, der
Angriffe der „Marseillaife““, über die Sie sich beklagten, und wegen Ladftock herauszunehmen. Präs.: Ift es wahr, daß Sie gerad
deren Sie Hru. Rochefort forderten. Angell.: Ich wollte mich n diesem Augenblicke auf »ihn schossen?“ Fondielle behauptelt, da
geger Infsulten schützen. Ich konute nicht zulassen, daß in Korsikn. Sie ihm gerade in diesem Augendlicke den Weg versperrt und s
wo der Cultus Napoleon's allgemein ist, man sich zu Angriffen vor die Ausgangsthüre geftellt haben; umsie zu verschließen
hinreißen ließe, die übrigens nur von einer unbedeulenden Minder Angekl.: Aber die Thürist ja gar nicht verschließbar. Praj
heit ausgehen. Präs.“ Immerhin hätten Sie sich wohl zurückhalten Finerlei. “ Er behauptet, daß Sier ihm Den Ausweg verspen
lönnen, aber Ihre Erregtheit hat diesen unglückseligen Auftritt pom haben, und er“ gezwungen war, durch die Thür des Billardzimmer
10. Januar herbeigeführt. Sagen Sie uns, was sich zutrug, als fich zu flüchten. Angeil.: Er hielt sich immer himer dem Sess
ene Herren sich bei Ihnen einfanden. Angekl.: Gegen 2 Uhr und wollte auf mich schießen. Präs.: Weßhaib verfolgten S
Nachmittags überbrachte mir eine Magd im Salon die Karten von Fonvielle bis ins Billardzimmer! Angekl. : Ich stand an der Thl
zwei Herren, die mich zu sprechen wünschten. Da ich Tags vorher desselben. Präs.“! Gut!Sie haben ihn verfolgt, er bemühle sit
Hrn. Rochefort gefordert hatte, glaubte ich natürlicher Weise, daß in höchster Aufregung, seinen Revolver zu spannen, verbarg üe
fie in seinem Auftrage kämen. Ich hieß sie eintreten zu lassen. hinter einen Sessel, versuchte in das Billardzimmer zu kommen
Ich zog einen Ueberrock an und fand in dem Zimmer, in welches es steht fest, daß mehrere Sessel umgeworsen worden sind, un
ich eintrat. zwei Herren, von denen ich später erfuhr, daß es die das ist gewiß, daß diefer Manm'an nichts- Anderes dachte, ab
Herren Victor Noir und de Fonvielle waren. Sie hatten die Ihre Wohnnng zu verlassen. Da schießen Sie zum Drittenmo
Hände in den Hosentaschen und sahen mich drohend am; sie hielten auf ihn. Angetl.: Weil er sich gegen mich umkehrte. Pras.: Abe
mir ein Papier entgegen, und sagten beide zugleich: „Lesen Sie Sie verfolgten ihn * Angekl.: Nein,ich hade itziu micht verfolg
dieses.“ Ich las und fand, daß es ein Schreiben von Herrn Präs.“ Ganz gewiß, denn er ließ seinen Hut, seinen Stock un
Grousset war, und sagte:. „Si kommen also nicht im Auftrage das Futteral seines Revolvers zurück Angekl.: Er schlug imme
des Herrn Rochefort? Mil Rochefort will ich mich gern schlagen, mit seinem Pistol auf mich an. Präs.: Wohlan! Als er ir
aber mit einem seiner Handlanger nicht !“ Daraufhin sagte mir Billardzimmer war, feuerten Sie den dritten Schuß auf ihn ab
der Groͤßere (Noir): „aber lesen Sie doch den Brief?“ Ich ant Angekl.: Weil er sich gegen mich umkehrte und auf mich ziellt
wortele: „Er ist gelesen! Sind Sie solidarisch mit ihm ?79. Da präs.: Fonvielle- hatte keine drohende Haltung gegen Sie eir
schiug er mich ins Gesicht, während der Kleinere einen Revolber jenommen.“ Angetl.: Sehr drohend. Sie werden sehen, wie e
aus Tasche zog und auf mich zielte.“ In demselben Augenduich viderspricht. Präs.: Gut denn! Nachdem Noir und Fomvielle for
schoß ich auf den, der mich geschlagen hatte, der andere versteckte waren, sind Sie in Ihren Salon zurückgekehrt. Haben Sie si
sich hinter einen Sessel, aber immer auf mich zielend. Ich aber dort eingeschlossen J. Augekl.“ Dessen erinnere ich mich nicht. Praj
zging auf ihm zu, und feuerte zum zweiten Male. Sich bückend Dann haben Sie einen Polizeidiener rufen lassen. Angekl.: Je
schritt er durchs Zimmer, um die Thüre des Billardzimmers zu Ich ließ den Polizeicommissär rufen, aber der meines Viectels kar
gewinuen. Ich hätte ihn gesetzmäßig niederschießen können, während nicht, sondern ein anderer. Präs.: Sie selbst haben ein Schrift
er an mir vorüberging, da er noch immer seine Waffe gegen mich tück aufgesetzt, in welchem Sie den Vorfall beschrieben? Angell
richtete. An der Thuͤre des Billardzimmers zielte er wieder auf Ja, das war für den Polizeicommissär bestimmni. Präs.:“ Si
mich, und ich feuerte dann zum dritten Male. Ich frage jeden trugen an der Wange die Spuren eines Schlages. Wo? V⸗
Mann von Herz, der hier gegenwärtig ist, ob er unter solchen Augeklagte weist auf die zinke Wange, nahe am Ohre hin. Praf
Umständen anders gehandelt haben würde? Präst: Wir werden auf Haben Sie diese Spuren eines Schlaäges sofort den Polizeidient
den Vertrag näher eingehen. Ihre Erklärung stimmt nicht überein jehen lassen 7 UAngetl.: Nein. Präs.: Oder den Polizeikommissar
mit? gew· ssen anderen Aussagen. Sie kamen aus Ihrem Shlaf⸗2 Angekl.: Nein. Ih habe Sie aur erst dem Dr. Peorel gezeigl
imme⸗r traften in den Salon und fanden üch zwei Versan Min weiat nibe venn ein⸗ß Oyri⸗ig⸗ auf 2unual nan inl*
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        nden. In diehem Nugenblicke werden die Ueberfüͤhrungsstücke,
Nnder ein Stoc Pistolen u. s. w. dem Gerichte vorgelegt
a Prasident läßt dann die Situationspläne an die Geschwornen,
Hurnalisten u. s. w. vertheilen und gibt einige Aufklärungen
ndhem verstaudni.— Hierquf slellt der Advocat. Floquet die
e ie veden Se gettunat dcu ünd ogen
n wie es kam. daß der Revbolver mte denc er drel Val
Hohen. hat. nachher, als man ihn vexhaftete. vollständig ge·
war Angell. Zovorderst hat ¶ wan hn nicht verhaftet
ndern ich selbst habe ihnn dem Polizeicommissär übergeben. Adb
ee d e ien
aen Ich habe ihn von Neuem geläden, als ich den Larm
zue, der sich vor meinem Hause erhob. Adv Laurier: Hal der
gellagte, als man ihm⸗ die Anwesenheit der beiden Herren an
ndee, die Hosen gewechselt ? Angekle: Nein. Adv. Laurier: Trug
eeie leine vose pied Gvedehdr gum Saglaftoc
sigell Ich habe deren nie getragen. Adv. VLaurict?o In der
untersuchung. hat der Augeklagte seldst. gesagt, er habe sein⸗
Ieied auegetogen and eine andere angesögen Adv. Floquet
egen zwei Vexlionen por Zuerst hat der Angellagle gesagt
sn de seiner Frau- in Hosen 8. Pied und lin Sdhlafrocke ge⸗
vech, als man ihn rufen ließ, und sej dann in sein Zimmer
wengen, um andere Hosen anzuziehene; nach der zwennen Ausfage
jiter an, sich in seinem Zimmer befunden zu haben, ais man
ie beidea Herren anmeldele. Angekl.: 9 rug keine Hose a pied;
hlegte nut meinen Schlafroch aͤb, um meinen Leibrock anzugiehen
dem Verhör des Prinzen wird die Sitzung während einer
ͤben Stunde juspendirt. CGFortsetzung solgt.)“n *
— *—
R üa 217
— —

A Kazsherela nt zr m Es. Mtz. Die Correspondenz
hef nann · bestatigt deutesdie den der⸗ Rasserle Bigausgespro
sne Ansicht, daß die von der Rheinpfalzꝰ gebrachte Mittheilung
der Buchhaller Hermauny aus der. Fellung Rosenberg eat.
samen sein auf Unwahrheit beruhe. Sie versichert aufs Bestimm⸗
e, daß Hermaunh. sich noch auf. Rojenberg in Strafhaft befindet.
nid gauch nicht einmal einen Versuch zut Flucht gemacht hat.

wV. Rfalzisches Süngerfef. Dässelbe findel
aut Beschluß ciner am letzten Sogmag abgehaltenen Deligirten⸗
sammlung im Monat Juli in Ludwigshafen staͤtt. Die musi—
zalisthe Leitung üternimmt.“Hr. Hof tapell meifter B. Lachner iu
Mannhtim; nauch⸗werden⸗ mehrere Mannheimer« Vereine mut
nirlein. . —
Vomoberen'Kihrn, 18. März. Markimilianbau, dem
zag Glüuͤck blüht, eine hübsche Rheinstadt zu werden, gewinrt mit
edem Tag meht an Ansehen imd Bedeutung. Per Vertehr. durch
ie Fisenbahn, die sehenswerthe Schiffbrücke, die bequemen Bade⸗
inrichtungen im Sommer haben schon zahlreiche Besucherdorthin
esührt. Dieses Jahr soll Marximiliansau die Ehre habeu, elwas
nEuropa nocht micht Dagewesenes zur Schau zu stellen. Gebrüder
zehtlein haben näwlich die Ausführung eines eigenthümlichen Wer⸗
en übernommen. Gestern begannen die Arbeiten mit dem Unier⸗
aue, Dieses joll ein aus Tannen⸗ und Kiefernholz Jebqutes
zhuff von einer Länge von 65. und einer Breite don 20 Fuß
n. Auf das Schiff Kommt ein Cireus aiit Menggeriez— Da⸗
hebaͤude wird 10 Mieter hoch, bekommt drei Etagen, enthält dann
inen Tanzsaal und eine Schenkstube. Hübsch. mit Vergierungen
yersehen und bequem eingerichtet, wird das Werk schom interessant
verden. Nach 3 Monaten soll es ferlig sein. Der Bauherr soll
ih gegenwar ig in, Verun aufhalten und kürzlich aus Amerita
X seis; er will hon Siadt zu Stadt fahren und hofft, bei
jotterdam u. dergl. angelangt, ein reicher Mann zu sein. Sein
dame ist hier noch unhekannt. (Rheiupf.)

f Birkenfeld, a. d. Nahe, im März. Der Berliner
Fost“, dem Organ des Dr. Strousberg, schreibt man von hier:
Die Localpresse signatisirt ein Eisenbahnproject, das jn größeren
dieisen Beachtung derdienen möchte. Es ist die Linie Bon der
ine Meile unterhalb Trier belegenen Eisenbahnstation Ehrang
uurch den Hochwald über Virkenseld (Bahnhos). Baumholder nach
isel. Ein Blick auf die Karte läßt die Wichtigkeit dieser Bahn
mz Auge fallen, besonders wenn — und dies betreibt. man in der
hali — die weitere Verbiuduug pon Landstuhl (Cujel⸗Landstuhl
— über Bergzabern nach Winden gebaut wirdz Der mit
n Eiseibahn kommende Verlehr.erspart auf vieser Route von
suaus de3 .Landsiubt (Ddannbeim ꝛe.) neichüch Meilen, bis
Karlsruhe, Basel. bezw. Stuttgart)“ reichlich s. Die
ührung der deabsichtigten Bahnen zwischen Trier und Dielir⸗
we sowie von der Eifelbahn nach Eupen würde die Begradigung
derbindung Süddeutschlands mit den belgischen Häfen weiter
dolltandigen. Die Goithardbahn erdffnet eine fernere Perspec
c. Erscheint sonach die Hochwaldbahn“ geeignet eine Sirecke

raßt zu werden, so wird ibr andererseits ein erheblicher Lo⸗

al⸗Verkehr nicht fehlen. Sie erschließt den Hochwald mit seinen
Forst· und Bergbauproducten und gibt dem Reunlirchener Koblen⸗
begen einen iweiteren Abfluß. Endlich schafft die Bahn eine stra⸗
jegisch wichtige Verbindung zwischen Trier und deni Mitthelrhein,
die bisher lediglich durch die nur eingleisige Rheim Rahe · Eise nba hn
uber Saarbrücken auf einem Umwege— von reichlich“) Meilen her⸗
restellt ist. Das Eifenbahn⸗Comite zu · Birkenfeld hat die Plane
biefer Hochwäldbahn entwerfen lassen und find die Schwierigkeiten
durg aus keine ungewöhnlichen. Bei solcher. Sachlage darf man
der Nachricht, daß helgische Geselschaften auf den Bau refleciten
schon Giauben schenken· . 3354
In Hardhausen bei München würde am 22. d. ein
Modoerfuch“ unter ven empör ndsten Umstanden werüdt. Der
Mufeumsdiener Sebastian Nefzger fuchte sich seiner Ehehälfte, mit
r⸗net schon seit längerer Zeit in Unfrieden lebt, dadurch zu ent⸗
edigen, daß er ihr geschmolzenes Blei in das Ohr goß und die
laut Schreiende zu erwürgen versuchte. Durch das Geschrei wurden
die Hausbewohner aufmer sam gemacht und es gelang der Frau
sich in die Wohnümg eines derselben zu retten. Der Unmensch
vurde sofort verhaftet. Der Zustand der Frau laßt zwar eine
ainmitielbare Lebensgefahr nicht befürchten/ Der Gehörsinn scheint
edoch auf alle Fälle zerstött. 3
* In Havana will man deine⸗ Verschwoͤrung· enidecht
haben, welche darauf getichtet“ war, Augländer zu ermorden, um
die spanische Regierung inZwistigkeiten mit irgend einer aus⸗
wäriigen Macht zu' verwickeln Mehrere Ausländer von Rang
haben Deohbriese erhallen . 33,53
Landwirthschaftliches
Bennutzung der Karkoffeln aus Pferdefn tter.
Wach Haubner sind die Ansichten über Verwendbarkeit und Gedeit
üchtein der Karioffeln bis zur Neuzeit/noch sehr getheilt. Frühet
war man zu sehr gegen sie eingenommen, dann wurden sie wieder⸗
unm zun sehr Hepriesen und man, wollte alles Körnerfutter
urch fie eutbehrlich machen. Die Wahrheit liegt in der
Mine. Ein Kraft⸗ und Kernfutter sind die Kartoffeln nicht,
obschon es hartnäciig behauptel wurbe.“ Das hat die Erfahrung
cansam gelehrt uno ist auch wotl jezt Jedermann einleuchtend, der
iur, einigecmaßen mit der Bedeutung der Raͤhrstoffe vertraut ist.
Die Pferde werden allerdiugs wohlbeleibt, find aber weichlich, von
hlaͤfsen Faserbau, schwizen und ermüen leicht. Kein FDTrainer
wird sie in Gebrauch ziehen, und hat man auch, wie berichtet wird,
Füllen nur bei Kartoffeln und Raufutter großgezogen, die den
daferpferden nichts naͤchgeben, so bleibt doch jebenfalls gerathen,
baͤmn Hafer zu vleiben Als Veisunter, (wie es häuflg geschah)
jnd neben großen Heurattonen zu dessen theilweiser —2
kann man sie allerdings verwenden; sollen sie aber in groͤßere
Meuge verabreicht, eineu Theil des Hauptfutters ausmachen, dann
muß man sie in Zusatz von geschrotenem Korn verabreichen. Rück;
ichilich der Gedeihlichleit, verhält- es —fich ebenson Bei. strenger
xuͤfficht des Diensipersonals zuͤr Dürchführung der ersorderlichen
Ptaßregeln lassen sie sich Aallerdings ohne Gefahr verwenden; um⸗
zekehrt hat man zu fürchten, daß Nachtheile entstehen. Es macht
nach Haubner keinen Unlerschied, Ob man. die: Kartoffeln roh oder
Jekoͤchi giebt. Immer dSponiren die⸗ Thierebei reichlichet Ver⸗
dendung zu Kolit und Verdauungsleider· Roh bewirken sie
Darmentzundung und Durchfall; gekocht, Verschleimung und Ver⸗
äuerung der Verdauungsorgane..
Bolkswirthschaft Haudel uud Verkeyrr.
GMannheimer Haupteßrühjahrsmartkt) Das
Besammtcomite für Leitung der hiesigen Frühjahrsmärkte, das in
den letzten Wochen mit un ermüdlichem Eiser und seltenem Geschick
an seiner Aufgabe arbertete und nächster Tage, bis zum Ablauf
der Märkte, wohl permanent sein wird, stellte gestern Abend, wie
wir vernehmen, das Maimarkt-Progra am fest, nachdem vorher
zerschiedene Angelegenheiten besprochen wurden, welche den März—
markt betreffen. Dazu gehört vor Allem die Herrichtung der zur
Abhaltung der Märkle erforderlichen Räumlichkeiten, insbesondere
das Innere der großen Markthalle auf der Wiese vor dem Hei⸗
delberger Thore, der Turnhalle und Barraden. Den Vferdehänd⸗
lern werden nach allen: Seiten hin Erleichterungen gewährt und
die ausgesetzten 16 Prämien für die vorzüglichsten auf den Warkt
Reit⸗ und Wagenpferde im“ Wertbe, von 1600 fl. dürften schon
rin Aulaß sein, dieselben herbeizuziehen, abgesehen davon, daß ihnen
in keinem andern Platze in unserer Gegend eine so günstige Ge⸗
egenheit zum Verkauf geboten wiro, wie hier. Der zum ersten
Breis gehörende ‚Landauer“ sowie der ‚Viktoria Wagen? wurden
em Stultgart bei Münch und daß Coube hier bei Schütz befstellt,
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        Die 47 Pferde, welche in der ersten Ziehung der Verloosung er⸗
orderlich sind, werder auf dem Markte angekauft.
Der Nachfolger des Pferde⸗Markts, der Rindvieh⸗, Farren
und Maschinen; Markt nämlich, welcher am 2. und 8. Mai statt⸗
indet. wird seinen Vorgäuger an Großarligleit wohl noch übertreffen.
Uebrigens hat Jeder seine Eigenthümlichkeifen. Jeder steht einzig
und alleinda in seiner Art. Unsexe Rindviehmärlte der Vorjahre
gaben schon hinreigende Zeugniß, wie sehr Mannheim auch für
diesen Zweig des Erwerbslebens der geeiguetste Platz ist, Und
wenn der; hiefige laudwirthschaftliche Verein auf diesem Markt
12—15 Farren kauft und wieder versteigert, so geschieht es nu“,
um; Gemeinden, und Privaten Gelegenheit zu geben, sich mit guten
Zuchtthieren zu versehen. Und dieses erfordert immer Opfer.
Was den Maschinenmarkt betriffi, so wurden im vorigen Jahre,
dem Jahre seiner Getzurt, außerordentlich gute Geschäfte gemacht,
nicht nur uuf dem. Maxkte selbst, sondern hauptsächlich in Folge
nachträglich gemachter Bestellungen. Die ber'its eingelaufenen
Aumeldungen erfordern eine Erweiterung des Ausstellungs Terrains.
— Imposant und anziehend werden dieses Jahr die Weitrennen
seinn: Un der Spitze des badischen Reunvereins steht der Prinz
Wilhelm von Baden, welcher zwei Preise gestiftet hat. Auch der
Großherzog wird, wie im vorigen Jahre, einen Ehrenpreis in
Silber · von hohem Werthe gehen, deßgleichen die Stadt Mannheim
500 fl. baar und 8300 ifl. in Silbergeschirr. Baden 100 Fried-
richsd'or u. qw. Der Absutz der Loose geht rasch vor sich,
vas wotl; zu erwoxten, war,“ da ja doch der ganze Ertrag der
Kenn⸗-Einnahmen zum Ankauf von Verleosungsgegenständen ver⸗
wendet wird. Hoffen wir auf günstige Witterung, dann hat

das große Ganze gewiß auch einen gllnstigen Verlauf —
vas ebenfall 8 dazu gehort, einen ganstigen Erfolg.

e hht . Tienstesnechrichten.

Der temborärquiescirte Landrichter Valentin Köhl
Waldfischbach ist vorbehaltlich seiner früheren Wiederverwendung
die. Dauer eines weiteren Jaͤhres“ im Ruhestande belasseif woin
— Dem k. Gerichtsboten Joh. Michael Carl in Speyer ding
die Bewilligung zur Aufstellung des geprüften Gerichtsbotencan
daten Adolph Heinrich Carl als stellbertretenden Gehilfendaufe
Dauer eines Jahres ertheilt. — Zu Lehrern sind ernannf wotd
Lehrer Heinrich Hoffüiann von Stauf an der prokest. Schu
Lohnweiler, Schisverweser August Kiefet von Jettenbach amn
prot. Schule zu Rawsen ; zu Schulverwesern: der bĩ gherige Lep
Jacob Ehresmanu pon Waldfischbach an der neun errichtetend
Znabeuschuse u Keaiserslautern die Schulderweser Jacob Schich
vosi. Weierbad an. det kath. Knabenschüle zu“ Kaiserslautern n
Jacoh Ruthig. von Merzalben an der kath. Vorvbereitungsschal
Baͤnn, die Schuldiensterspectauten Karl Boos von Woͤrsbach
der prot. Schule —— Elziveiler. JIaçob Waldmann von NQaiserelu
lantern an derr neug Crrichteten prot. Madcheaschule dafe
nd Johanueg Hrehs, pohe Oberlustadt an der prot. Schu
Darstein..
.Dem MWiusierialasfest or im k. Etaalsministerium der Ju
M. Loe, wuͤrde die Bewill guirg jur“ Annahyme“ und zum Dar
des ihm bou dein Kaiser der Franzosen verlie henen Officierskreu—
der Ehrenlegipu'sertheiit, 7*
Wohnungsvermiethung.

Carolinen⸗Justitut.
Töchterpensionat zu PrecaralenIaaal ( Rheinpfal.
Der Sommcrkurs behnunt' dim 23.prit.Auher den im Prospectus genann
Fächern wird quh. Untsrricht im Weißzeugnähen und Kleidermachen in,
Jährlicher PeusionsPreis ft. 409. Bel Gelegenheit außerordentlichet Prüfun⸗
vurden der Vorsteherin, wel het die veften Referenzen! gu Gebote stehen,“ wiederholt
rünstigsten Zeugnisse von Seilen dier Rehizrung atsgestellt, welche nebst Brospectus
Be; laugen zusendel. 3 5
ree Diles risteberin: Louise Brauu
,,— 2 xc..
Spileptische Sdrämpfe (Fäallsucht)
eilt brieflich der Specialarzt fur Epilepsie Do'cho rG. Kituigei
in Berlin. Mittelstraße 6. —. Bereils über Hundert gebeilt

Der nintere; Stock meines Hauses der
Post gegeuüber — sehr geeignet zu einem
Ladengeschäft — ist bis J. Juni beziehbar,
zu vermicthen...

I. J. Fiack senior.
— ——

— —
4000 fl.

sind auf erste Hypothele aus⸗

booo/ zuleihen durch das Geschaͤfts⸗

13 bureau
MWestphalingeerr.

— —
gue s oe
Dr. mod. Hoffmann's

weißer
322 —* It.
räuter Brust Syrup
ist eiueweltbetanntes diä—
tetisches Linderungsmirtel bei
allen kRatarrhalischen Leiden.
Heiserteit, Husten, Ver—
Hhleimung, Krippe, Kitzel,
deschwerden im Halse und
Asthiua. Das Publikum lasse
sich nicht durch Nachahmungen
säuschen und achte genau auf Sie—
gel, Etiquette Fermia uid Ge—
brauchsanweisung.
—XE—
Für St. Ingbert nnd Umge⸗
eud hält Lager in Flaschen 427
und 54 trr.

— 3. J. Reters.

Theater in St. Ingbert.
*
— Direction August Echroth. *
Eonntag. 27. Man· —D——
im Oberhauiser'schen Saale! un
Abonmemaem isVovrstellung. *
— .
ade n Marie, ιιιαο
b
Tochter des Regiments.
Vaudeville in .Ablheilungen und! 4 Atten
von Friedrich Blum. Musikev/ Douizetti—
Koͤssentffnung! Ye8 Nhr.ts 25
Anfang braͤcis 8. Uhr.un ihe
— — —— —— — 4 ——
ανι Nurnbetger· at ꝛ u
Ochlsenmaulsalat
in porzüglicher Qualikäternn hau nezu *
Rürnberger Senfgurken
pieder vorrüthig bee
3. .Scherpf
Bestee
Aufelkraut
bei Frit — — U
— —— 4A
dJohann. H ellent hial hat denß obern
Stock seines an der Hauptstraße gelegenen
Vohnhauses bestehend in zwer großen Zim—
nern und einer Küche zu vermiethen, die
sogleich bezogen werdenkönnen,

Gin Kleiders chrank, gut erhan
Frist wegen Umzug zu verkaufen. P
agt die Erpedition.
Frucht⸗, Brod· Fleisch⸗ Preis⸗
der Stadt Homburg vom 23. Man
Weizen 3 fl. 31 kre Korn 4 fl. 12
Spelz 3fl. 33 kr. Spelzkern — s

—
treihige — fIl. — kr. Mischfrucht

20 fr. Hafer 3 fl. 47 kr. Erbsen“
— kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken

L. — kr. Kartoffeln 1 I. Weißbrod l
gr ir.“ Kornbrod 8 Kgi212
ditto 2Kgr. 14 kr. ditlo · IHKgr. 7
Bemischlbrod 3 Kgr. kr. Däs u
Weck 9. Lth. Dukr. Ochsenfleisch das s
— kr. Kühfleisch 1 Qu. 16 tr. 25
14 fr. Kalbfleisch 12 kr. Hammelsleisch

kra Schweinefleisch 18 kr. Butter das?
35 fre
bes Sraukfurter Börse
vom 24. März 1870.
. J BGeldsorten.

Preußische Kassenscheine .. sl. 14ÿ4ů
Preußische Friedrichsdot d 38 6
Pistolen. . 509 —
Jollandische 10 fl⸗Stücke 9 34-B6
Ducaten *. 867 8
208Francs⸗Stucke..33045
Englische Souvereigus.11 3530
Bold per Zollpfund sjein — —
Jochhaltiges Silber per Zollpzjund — *
Dollars in Gorddd22848

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Redaltion Druck und Verlag von F. X. Deem etz jn. St. Iugbert. J —

—

———

—
——ä——— 44 2 24—
— —
Schew ichlingen, Patienten und Neccon⸗
valesee ten sind die Dampf Chocoladen
von Faι —νι nne in
ιιq. Vih. besreus zu empfehlen. Es
ralcen baven' Lager in St. nghert
J. J. Grewenig uünd Gond. G. Vickel
in Tlletrul . Apprederie.

5
        <pb n="193" />
        Sl. Ungberter nzeiger.

den St. Ana peeter 7eiger lund daß mit dem Haupiblatte verbundene Unterhallungsblait, mit der Dienstagt⸗, Vonnerstags⸗ und Sonntagb⸗

hanmer) erscheint woͤchentlich v ĩ r uu a b Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonndan. Abonnementispreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatijschrift oder deren Raum berechnet.

49. Sonntag, den 27. Mar 1370.

— ⸗
B
—

Deutschland.

Raünchen, 26. Marz. Zur Abhallung der diesjährigen
noßeren Uebungen der Infanterie und Jäger mit combinirten
dätschen, Maxdvern und einzelnen Bivouacs ist der Monat Sep⸗
sinbet bestimmt; darüber verlautet bis jetzt noch nichts Bestimmtes,
b größere Truppenzusammenziehungen zu einem Lager oder zu
haschmanövern ftattfinden werden. Der Monat September
urde zut Vornahme dieser größeren Exercitien deshalb gewählt,
il in dieser Zeit die meiften Felder leer sind, und damit die
u den Uebungen einzuberufenden Mannschaften während der
—D landwitrthschaftlichen Geschäften nicht entzegen werden
d jur Bestellzeit der Fluren wieder heinmgekehrt sein könuen.
hie Uebungsperiode umfaßt 30 Tage. Für diese Zeit werden
e Compagnien der Infanterie und Jager durch Einberufung von
Fohurigubern und Refervisten eine Starke 135 Mann,“ Ge⸗
reile und Soldaten, annehmen; die zu den Uebungen beizuzirhen⸗
Sanitätscompagnien stellen sich auf 72 Mann. Cavalerie
iud Artilletie wird iu' entsprechender Ssärtke da, wo solche in
jarnison stehen, zu den Manobern und groͤßeren Gefecht sübungen
sigegeben.2 uu

2Zarl s ru he, 25. Mürz.un Den wanzig badischen Handels
säusern, welche. sich darum bewarben, ist heute die staatliche
denehmigung zur Grundung einer Badischen Notenbank in Mann-
eim ertheilt worden. „Die Subscription auf die dem Publikum
eebehaliennen 7590 Aetien· (a 850 st.) wird alsbald eroffnet.

— Frauk reich. 2g * 4 J *

Die Paͤriser „Libert* von 23. März meldet: Frankreich,
desterreich und Bayern perftaͤndiglen sich übex die deutsche uud die
soncilfrage.“ Diese Notiz sieht zu sehr nach einer Sensations⸗
itischt as, wie sie bekamitlich Emilie Giratdin sehr liebt, als
saig man sie irge /dwie glaubwürdig finden dürfte.

Italien.

Fulorenz. .26. März. Die amtliche Zeitung meldet:
lich in Piacenza versuchten · 100 Individuen in die Casernen
inzidringen; der Versuch wurde jedoch vereitelt. Nach Bologna
ohen aus der Umgegend 70 Bewaffnete. Es war daselbst die
hereinigung zahlreicher, Bewaffneten weablichtigt; an den er⸗
niffenen Vorsichtsmaßregeln Icheiterte jedoch auch diefer Versuch.

7 Die siamesischen Zwillinge, so erzähhlt der „Rh. K.“,
hildeten kürzlich in einer Wiesbadener Gesellschaft den Gegenstand
der Unterhaitnng. Ein Herr aus Biebrich fühlte fich glücklich,
zerichten zu können, daß er dieselben dieser Tage in Berlin ge⸗
⸗hen habe und erzählte von ihrem Aussehen und ihrem Alter
Der ine schien 87 bis 88 Jahre alt zu sein!“ Und der andere?
Sechszig“ war die rasche Antwort.

7 Baron Götz v. Berlichingen, dessen junkerlihes Auftreten
im „Petersburger Hof“ zu Stuttgart so viel Aufsehen erregte
er wurde in Folge dessen durch den Hausknecht hinausgeführt“),
st von seiner Familie der Ircenheilanstalt St. Gilgen bei Boy⸗
euth übergeben worden.

Berlin. Falsche Fünfthalershein⸗ alle mit der Jahres⸗
jahl 1856, und wahrscheinlich aus derselben Fabrik, werden öfter
der Polizei eingeschickt und scheinen schon längere Zeit in Umlauf
zu sein. Die Falfificate sind übrigens so läuschend nachgemacht,
daß nur ein geübtes Kennerauge sie herausfindel. Ein Kennzeichen
derselben ist, daß er an der rechten Wade der auf dem Revers
links befindlichen Engelfigur sich ein starker Schatten befindet, und
das Auge etwas verw'scht, was bei den echten nicht der Fall.

4 Berkin, 22 Marz.Am Freitag wiurde dem „Boͤrs.⸗
TCour.“ zufolge im Königlichen Palais ein Rufse verhaftet, welcher
eine Audlenz belm König gewaltiam dürchsetzen wollte. Mit einiger
Korperstarkee begabt, war' der Russe duͤrch Beseitigung einiger
Lalahen bereits in das Vorzimmer des Königs gedrungen, wo ihn
Wachtposten und Schutzleute ergriffen und nebelten Bei dem
Verhor auf dem Polizei⸗Praͤsidium' soll sich herausgestellt haben,
daß man es mit keinem? Aftentater zu thun habe und es wurde
derselle mittelste Zwangspasses. Courierzuges und zweier Trans⸗
porteare über die, russische Grenze sbefoördert, zugleich mit einem
Vegleilbricfe an die Tussische Behörde. anf das Indihiduum Acht
zu haben, unfer keinen Umständen dasselbe wieder nach Berlin
ju lassen,

.Aus Hamburg vom 16. März berichten die „H. Nach.“:
Ein geschlachteter und verspeister Hund bildete den Gegenstand
einer Verhandlung vor dem Polizeirichter. Es hatte nämlich ein
nnger Mann, Schuhmachergeselle, einen wohlbeleibten Rattenfan-
ger, den er von einer Frau geschenkt erhalten, regelrecht geschlachtet.
don seiner Wirthin braten lassen und mit einigen dazu eingela⸗
denen Freunden zum Souper verzehrt. Die Fraud aber, welche
den Hund verschenkt hatte, in der Meinung, daß er einen guten
Herrn erhalten, erhob · wegen dieser Verwendung ihres Lieblings
dlage gegen den Freund des Hundebratens, der sich damit ent⸗
chuldigte, daß er es der Frau ja bei Empfang des Hundes gesagt
haͤbe, er werde denselben verspeisen. Die Frau hatte diese Aeußer⸗
ing für Scherz genommen,Der Polizeirichter wies jedoch die
dlage ab, da Liebhaberei für Hun debraten keineswegs gegen das
Friminal⸗Gehetz verstößt.

7Parris, 21. März. Auf der Eisenbaht von Lyou ist
vieder ein neues Verbrechen verübt. Eine Depesche aus Valence
‚on heute: Morgens 11 Uhr meldet, wie folgi: „21. März 11
Uhr.Als der Schnellzug in Montelimard eintraf, bemerlte man.
aß die Thür eines Coupes erster Classe auf, der unrichtigen Seite
zeöffnet war.“ Zwischen Loriol und Satce fand man eine gans
ntstellte Leiche. Man sagt, daß der Mörder den Waggon. hat
derlassen können, ohne eine Spur von sich zurückzulassen, und ehe
der Zug in Montelimard eintruf. Die Staatsbehörbe von Valence
hat sofort eine Untersuchung angeordnet.

Parrb, 22. März.:Der Urheber des Mordes ist
bereits entdeckt und in Loriol verhaftet worden. Es ist ein
rückfälliger,Verbrecher;; er hat sich verletzt, indem er vor Monte⸗
limaz aus dem Wagen sprang. Das Opfer ist ein Kaufmann
mus Aubenas, der eben eine starke Post Seiden verkauft hatte.
Der Morder hatte mit ihm ein Schlafkoupe getheilt. Dert Kampf
scheint fürchterlich aewesen zu sein. Das Bett war mit Blut
zeträukt und alle Scheiben waren mit Bluk bedeckt. 7577

Bexr m ischteßs. —

— Am letzten Donnersztag Abend 52 Uhr bei Ankunft des
kohlenzuges im Bahnhofe zu Homburg verunglückte der Tender⸗
zoͤrter Johann Leswing von Kaiserslautern auf eine schauerliche
deise.Derselbe hatte die Aufgabe, zwei Wagenreihen von ein⸗
nder abzuhängen, was er auch that und dem Locomotivführer das
Jeichen gab, daß er weitet fahren könne. Beim Bewegen des
— ———
hbet sofort. Da die abfahrenden Wagen noch einmal mit großer
dewalt zurückdrangten, zwischen den Puffern der beiden Züge
sxdrüdt. Der Verlebte, ein braver Bediensteter. wird allgemein
etrauert.“ Da Allet votfchriftsmäßig gehandhabt wurde, taun
diemand eine Schuld- treffen und liegt lediglich ein beklagenswer ther
iuqlücksfall por.5. .45

Grünsstadt, 22. März. Die „Frf. Z.“ und die Pf.
h.J.“ haben sich von ein und derselben Feder mittheilen lassen,
laß hier eine, Zeitung mit volksparteilicher Richtung ins Leben
jeten werde. Dagegen verwatzren sich jedoch die Herausgeber
ieser Jeitung und zwar, mit Recht, denn nirgens ist der Boden
mgünstiger für die Volkspartei als in unserm Canton. Hier
uldigi uan dem vernünftigen ruhigen Fortschritt und überläßt
iberschwänzliche Träumereien, die zu nichts führen, anderu Leuten.

fVon der Murs, 20. Marz. Ein flottes achtzehnjähriges
blnschchen. nut ordnungsmäßigen Papieren versehen, aus Oesler⸗
—AD verschie denen
— Rastann Arbeit gesucht und wurde zuletzt als Midchen
aut.
        <pb n="194" />
        7 An den Unkergang des Dampfers Normandy knüpfen sich
zwei ganz besonders traurige Geschichten. In Brixton, einer Vor—
stadt Londons, wurden vor nicht ganz 14 Tagen zwei junge Leute
wegen nächtlichen Lärmens mit einem Besuche der Polizei bedroht.
Sie beschlossen, sich aus dem Stanbe zu machen und auf Jersey
abzuwarten, bis die unangenehme Affaire sich vertuscht habe. Sie
reisten nach Southampton, nahmen zwei Plätze auf der Normondy
und gingen mit ihr zu Grunde. Außer diesen beiden Unglücklichen
befand sich unter den Passagieren der Nermandy ein junger Mann,
Ramens Walter Kenloch, welcher vor ganz kurzer Zeit in Saud⸗
hurst, sein Officiers- Examen mit Auszeichnung bestanden hatte.
Als der Zusammenstoß erfolgte, lief er sofort an die Kajüte feiner
Schwesterhüllte sie in seinen Mantel ein und hrachte
sie in eins der Boote, welche inzwischen heruntergelassen worden
waren; dann übergah er ihr noch sein, Hündchen zur Ver⸗
wahruug, weigerte sich aber, in dem Boote Platz zu nehmen, ob⸗
wohl noch Raum war und man ihn hiezu aufforderte, weil noch
andere Frauen an Bord waren. Das Boot stieß ab und kam
später zurück, um zu finden, daß das Schiff mit Allen an Bord
rsunken war..

— In der Grayfon County in Kentucky (Amerika) sind
Silberminen von unerhörter Reichhaltichkeit entdet worden. Das
Erz enthält eine größere Proportion Silber, als irgend eines der
bis jetzt entdedten. Die Minen sind fast unerschöpflich. Man
wird sie in diesem Frühjahr zu bearbeiten anfangen.

Laundwirthschaftlicheess.

aum nennenswerthe Rente brachten. Daher beschloß, ich, dieselbe
aner, Drainirung zu unterwerfen. Es erforderte dieselbe Linen
dostenaufwand von 21 Thlr. pro Morgen. Schon gleich im Win
——
die Freude, daß sich derselbe trotz des ungünstigen Winters do
53 auf 64 vortrefflich hielt und einen in hohem Grade reichen
Ertrag brachte. Von nun an durfte ich dieses Feld, das —
Morgen zu 68 Thlr. veranschlagt war, zu den besten Feldern de
Gemarkung rechnen, was sich auch insofern als zutreffend erwies,
da ich dasselbe im Jahre 1868 zu 241. Thaler pro Morgen
verkaufte.
—
—

158777

Dienst esnachrichten.
T
Dem zeitlich quiescirlen Bezirksamtmann von Speyer, Wilheln
girhr. v. Holzschuher, jst auf Grund der nachgewiesenen forldauern.
»en Functionsunfähigkeit der Herbetene Ruhestand für immer he—
willigt worden.
BVicto xia,“ illustrirte Muster und Modezeitung. Von
ꝛiesem im Berlag von A. Haack in Berlin erssheinenden Journu
iegen uns die neuesten Nummern vor. Dieselben beweisen, dah
»as Blatt seiner Aufgabe treu geblieben ist Es zeichnet sich ducg
weichhaltigen Inhalt und trefftiche Illustrationen aus; das Ge—
votene ist stets geschmackvoll und neu, die Vorlagen für die Ar
»eiten sind flar: und-leicht faßlich. Schnitttafeln und Vordbilde
ür Damen und Kindergarderobe für Hüte, Capoten, Hauden—
Toiffüren, Barben, Blousen, Fichus, Verthen, Cravaten, Kragen,
Chemiseties, Manschetten, Aermeln und zu allen Arten weiblicher
dhandarbeiten, Modebilder, colorirte Modelupfer und der noͤthige
Text bilden den Inhalt. der Arbeits⸗Nummer, Rovellen, Aufsaße,
sebus, Räthsel u. s. w. den der Unterhaltungs Nummer.Preu—
zufgabe für die beste belletristische, wie für Handarbreiten zeigen
das Streben der Verlagshaudtung, Nnur Gutes zu liefern. Der
Breis ist billig, 2. Thir. 20 Sgr. für; den ganzen Jahrgang, an
omit empfiehlt sich das. Blatt in jeder Beziehunge
7Mordd. Allg. Zig.).

Zur Driainage. Gelegentlich einer landwirihschaftlichen
Versammlung in Hersdorf machte Julius Müller von Glauben eine Viit«
theilung über die Wirksamkeit der Drainage, welche perdient, in den wei⸗
testen Kreisen bekannt zu werden. Im Jahre, 1862 fielen mir bei
tiner Erbtheilung 17 Morgen Ackerland zu, die trotz der vortreff⸗
lichen Bodenmischung doch nie mit, Winterfrüchten bestellt werden
sonnten, weil dieselben in Folge stauender Nässe im Untergrunde
tegelmäßig, selbst in milden Winlern ausgeworfen wurden. Mir
war dies um so verdrießlicher, als diese Felder von einem geord⸗
neten Fruchtwechsel ausgeschlossen bleiben mußten und daher eine ine

—
EMobilienversteigerung.

Die in diesem Blatte angekündigte
Versteigerung der zum Nachlasse von
Clemens Rohe Wittib dahier gehö⸗
rigen Mobilien findet am, Samstag
den 2. April nächsthin, Nachmittags
2 Uhr im Sterbhause statt.
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uer in Breslau versehen sind, abgegeben, und sind solche in den meisten Apotheken
haben, sowie in St. Ingbert bei αιιι .

J . Friedrich.

An Orien wo sich noch keine Niederlagen befinden, werden jolche errichtet durch da
Beneral⸗Depot von J. G. Schris der in Darmstadt.

28

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Fenster⸗MRonleaux sind

angekommen, sowie auch Gardinen⸗

stangen und Knöpfe, und werden zu
herabgesetzten Preisen abgegeben beie
Fr. Stutzmann.

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3 2 28 8133 258*27 237533385533283 3255
— * —2 8 X.8 ——— 2** 22
2. 2 7222 ð 2 * — — 22 5 8 — 5
75—8223 —2——55 — — s88382
——3 232——,22355333 2 2 5———23 3 —* VWM—
25 3 —2 *75 2253533 —s33* s 532264 —— — —55 225
* 22 2 — —2c5 * 2 3 ——e2 5* 2
— —— 38— * —523585 8 — ——
2353 33533553888 22*7 — 2
2325 5—3323 2—5 8 —— —— — ——— — 28 57*
—2 — 255 5758 — 2 2 527 — 2 52 * — 605— — *
*5 7 — 0 222 25 —V— 532 —522 nm 235
3328 *285 — 85* 3 237 387 — —— — * 5
5 —— —— 222 25 — 22 8B3—5B8— —
232 — 5525232358* — *8722 * 2*2 —A —z3—32358 25 73
— ———55 3 8—333 55 53325
2. 23222 *—E* ? —. *5 2EkE6 ————832 —A 3 52
132 2— — 8315258 — —— ——— — — 332 538
— 53321533235 —A— s3—33333383—38 —
—A— — 382 2— 232 552 — — 2 * — 8 *
8 .37 — 7 — 2 Z. 2 2 — 2O 2— —— ** — 2*2 —
5* D2283 * 55232 22S5 222 2 *5522 522 Ek”——— —A—— *
575875 58 351333 »355573 3353 ——
255— —355583 * — 525 —52—2 —3— —532 552*323 —
— ——— — 52 E 2 * — 58 5 5 —5—5—* —A 53 —A —
2 — 222—— A — 228 N —A 233 235522 52328B53S
* — .2 2 5928 ——7238 2 — —3 2* 5* — 232 52 —2 T
*23537* z32355 —82—353758323— 553733 55355328535
335 .5 38 3— 22 5 2 * — * 22 2 22232 8 — 2c2 5585 — 5
53 —553255555 72 4 — 33——338 35538
338 8 2353 35557 — — *25 —23 52 2533—2 58— 5582
2 —5 50 5— — — ——8* 5«558 2——32 35 3835 3 53835353 27
* — 2 7 — 3 8 —
8 8 — —
— ——
——
— 5 * 2
— 335753 —A —
23 2233537 8*
3388 533338 — ——
83355 52530 — — —
552* 7. 8 * 883 7 3553535358 8
— 7 * — 22 7 A — 2
5* 528 258.5 85355335335
58 —— 2 2 — 522 * 32335
538 53*5 — 2— 5 n z 4 255
2.535* 558 22 — 3— —RR 25
55 333 I36*8 389 —2c 77
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3 7 3332833 248 ———
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—z2538886 m3538326823 2. 5 523. 2 23 5533338 2823 232
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*3325 5338333583. *2
583 335555536
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28 —533 323333 — 78— —13232 338 *
227225 2 2537 7 3—383 223 * * 32 7 22 2 3.
55225 — — 2525 2. 5 — 22 —326 S 3
5383*235835 33333 —A *3.4 2 5. 583 *
3 —A 8282.5 — 5222 82. 1 — —— — NRcic
2 — 33 S822 * *F J 5 *
—— 238223 5533323 —* 5833368* 2233
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33 3333 —5 257 E 4 *
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* —353835* 2. 2 5 — 3 8* — 7.8*
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        1 J gberler Anzeiger.
—— — ———
dn 6i Ing berter *212 in er (und deß mit dem HDauptblatte verbundene uUnterhaltunszblatt mit der Dienstage· Ponnerstaat⸗ und Sonnfags ·
— wdche⸗tlich vievan a U Diie aata, Vonnr ztag, Sams tag und So nataß. Aboñnement⸗vrei⸗ viexletzahrig 12 Kerir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden it8 Kerzr. die drrispaluge Jene Blaufchrift oder xeien Rgum berechnet
e— — — —— 2 — — * —3 — —* *
P 60. 1870.
ung der geschriebenen Aussagen begiunt. Groussel wurde ius Ge⸗
dungniß sirüdgesürtt.
o rur s. 22. März. Der Zulauf zu der Sißung wie in der
Umgebdung des Justizpalastes ist immer groß. Die Vevoölkerung ist ruhig.
Wegen Rowesenheit eines Geschwornen Pegimit di e Sitzung erst um
11 Uhr 20 Mnuten. Der Argeklagte trirt, von einem Gendar—
neriecapitän begleitet, ein. Der Prasident stellt au ihn die Frage,
vas die Phrase bedeute: „Ich hatte! den linken Arm zur
dälite gehoben, in einer energischen Haltung.“ Der Prinz ant⸗
wortet, daß er nicht gedroht habe, er habe“ seinen Worten nur
inen Nachdruck geben wollen. Das Zeuge nverhoör beginnt von
Neuem. Millliert, der Gerxunt der Marseillaise“, gegenwärtig in
Daft wegen Preßvergehens, erscheint als solcher zwischen zwei
Vendarmen.
(602 Mbrx. Xß Min.) Millier Fagt über das aus, was der
Tddiung vorherging und folgte. —
2 Der Prasident macht dem Zeugen den Vorwurf. die Menge
aufgeforderi zu haben, die Thuͤr des Hauses Vonaparle zu
jprengen. — Milliere erwidert,“ daß er damals nicht gewußt habe,
daß der Commissür-zangekommensei iund eit Liner unwillkürlichen
Entrüstung Lauf gelassen haße. 5.
Der Präasident zelli der heutigen Maäßigung det Zeugen alle
Berechtigkeit, behält aber seineuͤ Vorwürf auftecht. Er fragt den
Feugen warum · er bewaff net war . Miilliere answortet, seine
Frau habe ihm zu seinem Namenstage elne kleine Pistole geschenkl
und die sei nur eine Vertheidigungs waffe.
Frankreich F Dier fällt der Angeklagte mit der Bemerkupg ein, Verthei⸗

Tours, 27. Marz. Der“ Proceß⸗ Peter Bonaparte is digungswaffen seien Harnische und Helme Der Zeuge. sagt er,
—B ferner. verdrens beine Vlauden. denn er habe den traprigen Muh
srasibent sein Resumse um 2Utzr 80 Min. wurde der Wahr— gehabi, in der ¶ Marseillaise“zu fagen⸗ dert Prinz werdt verxxrtheil⸗
hruch der Geschwornen verlesen. Derselbe verneint alle Schuldfragen, oder freigesprochen, deunoch getödtet⸗n . ..

—— Maare: freigesprochen. unb der Haft emlaffen Milliere gibt. diesen Worten ein —R bittet

Ton ris, 7. Marg.“ Auf die von der Civilpartei erhobene den Hof. ihn gegen die Bzleidigung des Angellagten in Schutz zu
dlage wurde der Prinz Peter Bongparte verurtheilt, die Kosten nehmen. den zu beleidigen er selbst eine Abstcht habe.

a sahlen und der Famile Roir 28,000 Franken Schadenersaz Advocat Floquet derlangt, daß —A—
isen ju leistemn 55 77 81. Der General Procurator Grandperret widersetzt sich die—

Das „Parlament“ läßt — Wien telegraphieren, die Dula da der Zeuge wegen anderer Sachen sich in Haff
serruchijche Regierung habe nach zehnjährigen Unterhandlungen enindet ßN uk ia .
e ee srdischen Reife des Herzog von Reichstadt Floquet bNeht auf. seinem Antrage, Dda Milliere sich in der⸗
ich Poriz üherfümrt würden⸗Das Blatt vemerkt dazu: „Unter selhen Lage, wie alle anderen Zeugen vefinde und den Verbandiungen
deee eden ue ese Iecpoleens Ieh Paan gebrachi; eiwohnen diufe . — Der Zoß cutschedet neg ingn I inuuen
mer einem Ministerium,“ weiches das Portefeuille des Aeußeren langen Berathung. daß Williere zwischen zwei Gendarmen den
wem Orleanisten anbertraule, wird die Asche des zweiten Napo⸗ Vexhandlungen Sriwohnen durfe.
ein zuückgegeben merden. Sollte man vicht sagen, daß die d, 12.Uhr 30 Min.) Es werden vernommen: H. Chabrill,
8 von der Vorsehung die Müsion, erhqglten hahen, die Redacteut des Figaro“ dem Vichor Noir mitgetheilt. daß 8r
suholeniden lodt oder lebendig nach Ftaukreich zurliczubringen “ amn nägsten Tage zum Brinzen gehen werde. indem er ihn

Ikalien. — gebeten, nichts von der Säche zu sagen, und die Frau Gillet.
A —, WMagd des Prinzen.

Florenz, 26. März. Die Ruhe in den Prodinzen ist Coffine, der Bediente des Prinzen, sast aus, daß der Au⸗
J e t worden. Einige Perhaftungen haben naqhe geklagte ihm gesagt, daß er von dem größeren der beiden Besuther
ͤclich statigesunden··— 31753 zeschlagent worden sei. *

Roͤm 24. Mätze Alle Bischhfe srhielten icber Oftern einen e9 e hat Victor Noir zum Apotheker getragen.
vhehntägigen Urlduh . —. Myr., Pluhm übérbringt den rmieniern Alrich de Fonvielle haue ihn gesagt daße Noic und' er nicht
— J an e eee DehiVentes zunmi bewaffnet gewesen seien,- de Fonviele bestreitet, daß er dies ge⸗
ehorünnäe nenαν vn NatriavchenCin sanma sagt, aber; Piquet bleibi dabei.
— — 7J. 28. März.Die militärischen Sicherheitsmaßregeln find noch
——3 55 verstärkt worden. Das Zeugewerhört wird fortgesetzt. Arthur
Der Pro⸗ eñ Peter Vonaparte. Arnould, Mitredacteur der Marseillaije ... berethtet Einzelheiten
To ur 23, 214 Maͤrz. Paschan Groujset wird eberhoͤrt und über die Arrestalion des Prinzen. Rochefort wird eingeführt,
wlärt auf die Fragt: ob er mit dem Prinzen perwaudt, sei, dies Große Spannung im Publikunt.“ Rochesort sagt: Am Morgen
oͤme er micht Wissein da seine, Desi Prinzen) Muiter pigle Lieb des 10. Januur“ brachte mit“ Milliere einen Brief von Peler
über gehabt habe. Grandperret beantragt und der Präsident Bonapatte, der in groben und' ungebürlichen Ausdrücken abgefaßt
ttigi den: Tadel. Grouffet Fagt mit Beredsamkeit und Bewege war. Ich beauftragte Milliere, sich mit Arnould zu besprechen,
ug aus, er geht auf die einzelnen Vorfaller dienr dem ⸗Verbrechen um das Duell anzuordnen. Ich 'vermuthete keine Falle. Es
vtgingen,eim und klagt das Kaiserreich und den Kaifer an. Auf war' Arago, der mich warnute und sagte, Bona parke sei sehr
spuiton des EStaats procurators ordnet das Gericht die gewaltthatig.“ Rochefort bleibt bei der Verhand lung gegenwärtigc
nterbrechungdes mundlicher Zeugenverhörs äu und, die Verlese Die Frali Louis Noir sagt aus, Victor Noir sei sehr gut müthigen
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        ꝛharackers gewesen, er habe gehofft, die Sache beilegen zu können
Die Handschuhe Victor Noir's seien sehr eng gewesen: Der Ingenieur
Thevalier sagt, Bictor Noir habe die Absicht gehabt, die Sache
»eizulegen;. seine Handschuhe seien inberletzt gedlieben. Sauten,
stedactaur des v Rebeil“, sagt⸗ Roirware efalen mit den Hute
n der rechten Hande Zwei audere Zeugen haben über die
Ohrfeige nichts gehört. Seinguerlo und Vacherie sagen aus, daß
Fonvdielle immer bewaffnet ausgehe. Siebecker sagt dasselbe uns
sügt hinzu, Victor Noir sei wie eitn großer newfundlander Hund
Jewesen, eben so stark und gutmuͤthig, Architelt Legrand haf den
Secretär des Polizei Commissars sagen hören: „Die Geschichte
don Auteuil wird mir eine Beförderung einbringen, Daut der
Ausage des Vinviollet.“ Clary, vom Prinzen berufener Zeuge
sagt, letzterer habe immer einen Revolver bei sich geführt. Eines
Tages habe sich der Prinz nach änem Streite mit ihm spaäter
bei ihm entschuldigt. — J
— 24. Mäarz. Bei Vernehmung der Entlastungszeugen versuchen
nehrere alte Officiere das Verhalien Bonapartes vor Zaatcha zu
entschuldigen. Laurier, der Advocat der Civiipartei (Ange hoͤrige
Noir's), lächelt und der Prinz insultirt ihn und die republikanische
Partei. Laurier ruft den Schutz des Prasidenten an: „Sie haben
inen tapfern Präsidenten insultiet fagt der Prinz. „Sie haben
Noir ermordet,“ ruft Fonvielle, »sehen Sie imir in's Gesicht und
vagen Sie nein zu sagen!“ (Furchtbarer Tumult. Der Prin;
ꝛerschwindet; der Generalprocuratot ruft den Schuß des Tribunals
zegen Fonvielle an. Diejes entscheidet, daß über der Zwischenfall:
iach dem Processe geurtheill werden solle Undere Zengen·sagen
aus, daß der Prinz ein gnter Familieudater sei. Floquet ergreifr
das Wort... 7—

— — —

5
—
—

mischtes.

Hohen⸗Suu lde n.⸗24. Rarz. Heute sließen X
beiter in kinern der diesigcke Thoͤnlager auf zwei noch gup
zut erhaltene steinerne — Bomi 9 Fuß Laͤnge, in welchen
aim menschliches Getipye lag.“ Weiter befanden si h dadin —XX
Gefäße von antiker Form und Größe Die Särge stacken cir
3 Fuß tief im Boden. Es wäre dies ein interessanter Fund fũ
Alterthumsforscher und ist nur zu berauern. daß derselbe, de
Vernehmen nach außer Landes verbracht werden soll.

F. In Jeziorka. (Westpreußen) rist der Dorfschmied se
12- 15 Jahren auch Schullehrenn.

FeFuür die Frauen Der „Daily Telegraph“ beschwoͤr
in einen Leitartikel das schöne Geschlecht, der unnatürlichen, uj
KZonen und schädlichen Sitte, mehre Zoli hohe Absähe zu higen
ein Ende zu machrn. Nicht nur der Spolt der Maͤnner werd
durch dieselben ebenso wie Zurch künstliche Chingnons herausgefor
dert, sondern mit der Grazie der Ersche inung leide auch —R
sundheit —um es kurz zu sagen, der gezwungene Gang beeintraͤch
tige die Funclion der Schenkelmuskeln und ihre Ernährung, d.
hewirke, duß die Waden leiden und dünner werden. Die Frau
Fhinas werden als warucudes Beispiel aufgeführt..
—V— 2 — — 3 .
* Bolkoawirthschaft Handel und Verkehr.
Von der Generaldirertion der Verkehrsanstalten wird neuer
dings darauf aufmerksam gemacht datz bet den in Bayern u
ufgabe gelangenden Fahrpostsfendungen, für welche ein Wert
eklarirt wird, der Werthbetra g ohne Ausnahme, infuddeutjche
Waährung ausgedrückt sein muß

—R
Unterzeichnete exlauben sich, ihren hiesigen verehrten Kunden folgende
reisofferte zu machen. be — ees ie he wre eyreze 4429
per AMeter r P
Einfacher Kalkanstrich im Innern der häuser
Aeußere Seite (sog. Hausfarbey e — 35 —
kinfacher Leimfarbanstrich 85
ditto grün oder blau 9* e — * .α 55 —*
Finschlägig chablonirt — —
Zweischlägig zu, . . 5
wreischlagg. 8
erez 3
Dreimaliger weißer oder grünet Anstrich 5 28
Ditto braun oder gelb ναα, 24 .
Eichenholzfarbe v : 30 ν
Fichenholzfarbe bei Füllungen u? Frießen in Toönen 36 α
Nußbaum Holzfarbe 360 —
WMNic. Kimmel und Joh. Bosft.

Aerztliche Begütachtung.
Ich beschein ge andurch, daß die Stol
werck schen Brust⸗Bonbons in leichte
eatarrhalischen Hals · und Bruft · Affretionen
daherrührender Heiserkeit und krockenem Reip
husten sehr zu empfehlen sind. Sodbam
muß noch besonders hervorgehoben werden,
daß sich in diesen Brust-⸗Vonbons, vo
deren Bestandtheilen ich Einficht erhielt,
eine der Gesundheit nachtheilige Sioss
vorfiuden ι—,
Dr. Lemke, Köuigl: Ober · Stabs· Arzt
Die Stollwerck'schen Brust Bonbons sim
n versigelten Packetchen mit Gebrauchsan⸗
weisuag 4 14 tr. stets porräthig, in 81.
Inghert bei J. J. Grewenig n
Conder G. Rickel; in Blcαααα—
bei. F. Apprederis.

⸗ 8 —JI J * BF —
Töchterpensionat zu Praulenl (Rheinpfalz.)
Der Sommcrkurs beginnt am 25. April. — Außer den im Prospectus genannten
Füchern wird auch Unterricht in Weistzeugnähen und Kleidermachen eriheil.
Jährlicher Penfions-⸗Preis fil. 400. Bei Gelegenheit außerordentlicher Prüfungen
wurden der Vorsteherin, welcher die besten Referenzen zu Gebote stehen, wiederholt die
günstigsten Zeugnisse von Seiten der Regierung ausgestelli welche nebst Prospectus auf
Velangen zusende.
Die Vorsteherin: Louise Braun.

Preisgekroͤnt iu Paris 1867.
Seit 14 Tagen litt ich an heftigen
Brust⸗ Schmerzen u trockenem
Zusten; da wurde mir der weiße
Srusi⸗Syrup von G. A. W.
Mayger in Breslau angeraihen,
und nach Verbrauch von einer hal⸗
ben Flasche wurde ich von meinem
Uebel vvilständig befreit, was ich
hiermit der Wahrheit gemaß be⸗

—
Ulrichstein, Oberhessen, 80. Mai 1869

Margarethe Appel.

Obizer Brust⸗Syrup ist echt zu
bekommen in St. Insbert bei J.
Friedrich..

*
8
Epileptische Krämpfe (—ällsucht)
zeilt brieflich der Specialarzt für Epilepsien Ddocto r G. LRAiIIISCMh
iu Berliun., Mittelstraße 6. — Bereil über Hundert geheilt.

or Fälschung und Nachahmung

gefichert durch Schutzmarke laut K

K. Patent vom 7. December 1858
2. 130/6453.

3

Cbhlorkalͤ.
sogen. Fixbleiche, frisch augekommen
bei Fritz Manzerbleter.

—
*
—
*8
Ein Acker am Schafkopf, 120
Ruthen groß, ist zu verpachten.
Jos. Sellenthal, Maurer.—
Vader Johann auec zat von 2
tarken Fuhrpferden eins zu ver⸗
taufen, gegen baar oder auf Zahlurgs⸗
ermine.

heater in E. Ingbert.
Direction August Schroth.
Miltwoh 80. Marz
im Oberhauser'schen Saale
Zum erstenmale, ganz nen:
Aauonenfutter
J odetrt
Ein 804hriges Vergessen.
Original-Lustspiei in 8 Aken don Julius
Mosen. (Verfasser vieler Luftspiele.)
Kassenöffnung n8 Uhr. Anfana8 Uhr.

Wohnungsvermiethung.
Der untere Stock meines Hauses der
Poft gegenüber — sehr geeignet zu einem — —
Ladengeschäft — ist bis 1. Juni beziehbar, J. Qualität Schweineschmal,z a 80
zu vermiethen. x. per Pfund in Munzin ge r'jchen
J. J. Fiack euib.t
Aedaltion Druck md Verlag von .

— —
RBwes in Or. Ingbert.
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        2* 4
3385 2* 25382
38 57. 55 53 33352 *
32553 383 88 33 3325535 s28332
—3 73237 —1233838 ——58—333—28 235
853 3 2 533* 8* s7253 28* —528* — *8 —6323555 9
* S — —— 253 ———28* — S 2 *
823 *9 8 — S — *4 8 2 — 3232
z255 D. 5258 —28 55 2 58 —2 5535* 3253 — S55
— 228 —X —— c — 7 52 282 2* 7* — —. 8
8 2325 —2 2323 —222 53525 —* 5.ISE 5558—5555 725 5*5
—8258 5 282 —52 25235—* S. 555 S *
* — — — 5528* 2 .— 285 * 2*8 —
5* 8 —580 232 55 55* ——— 5*2 58 2 53* ——— ———
* —2 —* 222 — —. — 8 —2 — —8 — —74
5328 — 522 5 252— EIQGSE 0 5858 555 532 82 5532
253 —z 2 — 28 22— — 2 — 222 — 22— S 88* * —— 2
52588 58 8c58 8 — — 23823 — 5557756 —
25 —8 —*88 — 555 835 73223 — —E — —— 122 . —V
38 —A — — ** 2 3z258* — —AA 52 23. S 2 28 **
514.325 5—875 — 5—235333533* * —— — 588 232
——— 582* — —27*8** — —5258* —z3553—5835 E* — — ——
— 8 πν 222 — 6 S. — 38 DS7* 22 2 589 8— — —
3383 *37 3 ——— 35555 57 253 25
53522 25 — — —— 4 — —8 268
5568 7 55558 2353
* — — 7 —* 7 —*
1537*83 35326555 755 2285 3 33 5755 Z2
353. — V —XA— 58*7 A2 * x4 22 355 — BEBS— 2 — —8—
33523 3383 333337 ————
* * —8 —— * * 7
77223 6 36325 523333255 — ——
——— 3352388
535535 — 253358353 E — 523353 25553828 5232
53533328* —— 2e 2 82568 —A 535322383 5z—825392527
58 — 23 2 8— * — 8* — 25232 — —
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— Ex 2 — 5 — — 372222 52 5352
—— 3 38353527
— —— 558
28 328 338353325837
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3* *
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. z3 — 35* 258323 33 —3833 63535
332 385 623 — 32823— —— 22333
2* ——— 8* *2 84 —— 2 252
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c 3 32 — 5 — —25 — ns 5 — ——
38553 —37255 — 23 — 3 682
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5, 52235 — —5 22 — —— ——— ——
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288 —— 2 — 523353 —
3228 527 2233 33535335 * 2358 2 3 F
858 22 —— 2 — 1*23538 2 D — 3— 33 5837 * 22383
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7. — 3 .3 3z385 2538533* —
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775 z2836 — 73*57 35357 8 33325—35 ——
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55553 23 — —— —
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3332 5325 5363 333335 —535 3333535 35383538538*
23655 56526 2 — 2 — 22 22 3255 —
—J—— 3375 — * 35 32 383 —3 57 8333
8 S8 227 —A * —
—— 23 33 338
23 ——55 * — —5 * 3* — 533* ———— *
38733 33——87— S 3833 — — —3 78
2322 5358558 581 5—5 328 48 8 22333338338
S J —— —* * 2 2 38 282 * 2 2 —
— 3 2552323335 5 — 2—583 — —— —532382 2
— — * —253 23235535 5306: 3285 5
— 2 * — * — — 2*—48 —BRB—— 25
358 25* 2585 O — 2 55
23 —533225356 3332383352822 23352 33 5335—3 25
38 3583332883 —2353 353533758 32335 33 6855
5 25 525 z3253252 — mÚB——2 285E33 2 cE
Ss48 —552 233 —— 23553523 M

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        5835
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* 2 —3 — * 2 358 334. ”EXX
* —— A — 7* z
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7353536 E* 45317*
58 7 225. 5* —— 558* 2252 * 3323383
5533 —— 8 —— * ** ——
A — — 5
525* 5 8 —55 — —— —353887 s 73333
338 —— —— 4 77 528 735
——z2238 *6 58 282 258 2* 25 78.* 32 —— — 3 —
J ——— 3 2282 7 78
758 5 2823 35 777 553 5577 — 25* as328
—— 232 ——— 332 25 * — —— —— —
22 33 35 5. ⸗ s55555 323338 —— —— — 256 5*3
J—— 3322538 —— * — — — 2323*
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5 2 ⸗ F 252 . 3 *52. 8 Vvo * * — c5 35* 25 R7
——— — ——— 25 7
2 22. 2535 *7* 32 ——— 28238 538
F — —— 3533 555 EA25
32 28* —— — 5 —3 3325 52235 —
— ———— 3 — 2*
S5 S E — 5* —— 5533383 ⁊ A
328 — ————— — —
328552*8 3 J ——— *
44* — ———— * 53 — 55332
28 — — 52 535*7
—— 2. 53 B327
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— — 2882
* —F — *— 223
2232 255528 8 53 5235
—5343 57*533— —— —
RI S 257 255 *—*538. 23528
7 5322 32375532 * 8*7 53 323 25383 2* 3 25
25323 — J— 5323
A J 2* 4 * 25 — — — *
*535 55 —335828 3383 z33323 ———— —— —
——38 * *525333 —3232246 335 53388 245*
EXA. 8* 2*2* —— 9— 58 2*5 8 723 7 2 3
ESR 3. 52 —— 2 2* 258 223 ——— 5 35337
re 7* —5 23RX * 27 —828 —— — — 22.
7 8 253 2282* 23 62 —X *? 2 — ———— — 27
8* 55 3285 22522* — 222 *2 ——A I 325
3233253 53 33*3 — 5223 25 3— 83 538 27 *
— —0— —— — * 55— —5 — ——— 3 52 *2
ü 28 8 — ——
—E— 28 —— ——— 5 —A — 235 35*2 72 4
* ** — ** — * 225 2 F35 * ———
7 —* 558 55 5 — — 5* 935 58
5* * . — —— — ——— 5583 2588 53 T55 32*
22 2* — ———— — —— — —27 8 885*** 8
B5 2 *85 —52 Ir 32 53, 523 C3* 82
—5 3233 *3387 55 58 8—38 23
3*8 —32 —2*2— 532 2 * * 98 —— —52 —*
2 552 —S 2538 —57 5553 5— 87 — ———
232 35 51 —zc 255 382875 — 55
53 —2 — 22 3 25323 3 75* 23255
—528 z8 3 22 3335 —— 52*
1575 58 —— 53583 —8 21
5 —W— * E —X — — — *2 — 23* 7
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2 * 236 —* 57 — — —5 352 —23332 ———
W — 2 ——— 2 5 2 —— —c3* 25*3 222 5*
— 2 2 7 253 3 —. 527 253— ——V
5283 2—63 *7 58833 — 1252523 5555 2 553
3** —F 2 2 2522 3E38357
— 33 — * — 25 2 8* 5.222* * —— 2*5 —
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5 83353383 538355 3 —5—
265358
52 5— 5282 83—385 75 — ——
—3 35 — *
53 5353333* 3338 3 27
5 3333F ——— — 32* —253 122
3533 333335* se 33338
—4 * 22 — —2 * 58 22 3
3 542
— —— 338* —23 5333232532 534
—— 323773 —398223 5635283 253272 eꝛ
2 3— 3 ——4
3— 4238333 2
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828332387— 2325 33583283*— —A
8338338 — E8 ⸗e
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333333332 32333883 —
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        Sꝛi. Angberier Anzeiger.

314 82*

— —

der S t. —A
punmer) erscheint vᷣ

n r 16 i4 eir (und; das mit vem X verbundene Unierhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntagk⸗
ertlich v i⸗e ra aln Diien atag, Donmergtag, Samstag und Sona lag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silben gr. Anieigen werden mit 8 Arir. die dreispaltige Zeile Blattschrift »der deren Raum berechnet.

Donnerstag, den 831. März
451.

—
—

Ivx7o

Deutfschland.

München 27. März.“ Der in den jüngsten Tagen der
ammer der Abteordueten vorgelegte Entwurf eines Strafprocesses
für das Ksnigreich Bayern wird im Laufe dieser Woche im
dachhaud el erscheinen, und so die größtmoglichste Verbreitung

angen. — *
J ünchen, 27.* März. Es haben mehrere Blätter die
Rachticht gebracht, daß der Abgeordnete Bürgermeister Ad'ik“ bvon
insheim sein Mandat aus Gesundheitsrücksichten niedetzulegen ge-
ente. Wir sind in der erfreulichen Lage, heute berichten zu können,
zaß der Abgeordnete Adt wieder seit mehreren Tagden hier anwesend
ind entschlofsen ist, das von seinen Wählern in ihn gesetzte Ver—
rauen auch fernerhin durch getreue Erfüllung der ihm gewordenen
Mission zu rechtfertigge.

Mäürnschein, 29. März. Die Reichsrathskammer hat heute
en Gesetzentwurf uͤber provisorische Forterhebung der Steuern und
orläufige Bestreitung besonderer Ausgaben für 1870 unverändert
ugenommen. ..

Mürn chon. 30. Marg. Abceo dneie R. Bei Begꝰnn
zer heutigen Sitzung entwickelte Graf Bray sein Programm. Im
Inuern erstrebt der zneue Minister Versöhnung und Aussöhnung,
denn die Regierung dürfe keine Parteiregierung sein. Nach Außen
will er die Vertrage gehalten, die berechtigte Selbstständigkeit
Baherns gewahct; und eine;offene; rech: liche ¶ und loyale Polifit
geführt wissen.“ Seine Schlußworie lunteten: Wir“wollen Bayern
aber auch Deutsche bleiben. (Vielfacher Beifall.)

Frankreich.

Paris, 28. März. Aus Auter Quelle verlqutet, daß
Frankreich auf seiner Forderung, einen Specialgesandten zum en
il zu senden, nicht bestehen wird. — Der Kaiser hat den Prin⸗
jen Peter Bonaparte aufgefordert, seinen Aufenthalt eine Zeitlang
im Auslaud zu nehmen. Der Prinz geht nach Brüsslle.

Paris, 28. März. Laut dem „Figaro“ belaufen sich die
sosten des Processes von Tours auf ungefähr 100,000 Francs.
Prinz Peter ist nach Nizza abgereist, mit Zurücklassung von 20,000
Francs, als Geschenk für die Armen von Tours. 2

England.

Vor sturzem wurde in Wales der Grund zu einem prote
dantischen Kloster gelegt, dem ersten Kloster, das seit der Zeit der Refor⸗
nation in England errichtet wird. Vater Janatius, der bekannte
tedner, leitet den Bau, der für seinen Benediktinerorden in Ungriff
jenommen wird. J . eeun I uen

Italien.

Florenz, 28. März. In der Deputirtenkammer erklärte
jei Berathung des Etats des Auswärtigen der Minister Visconti
denosta: Das Cabinet wird auch künftig bei der Politik der
enthaltung. welches dassellle Rom gegenüber beobachtet hat, ver⸗
sarren. Isalien läßt den Bischöfen alle Freiheiten. Die bestehenden
besetze werden, wenn es nöthig sein sollte, zum Schuge der natio⸗
naten Institutionen genügen. JItalien hat kein Conkordat zu ver⸗
heidigen. Das Princip der Regierung ist: die Trennung der
dirche vom Staat. Die bürgerliche Gesellschaft hat vom Toncil
nichtz zu besorgen, sie kann nicht rückwürts schreiten. Nach längerer
debatte nahm die Kammer den vom Minister beantragten Ueber⸗
jang zur Tagesordnung an. Der Dep. Pissavini, tragt cuf Auf-⸗
jebung der italienischen Gesandtschaften in Württember, und Baden
in, da die in Berlin und Müachen unterhaltenen Gesandtschaften
»olllommen ausreichten. Der Minister und der Berichterstatter
octämpfen den Antrag. Die Debatte wurde verschoben.

Amerika.

Newyort, 26 März.“ Gestern wüthete hier und in
brooklhn ein heftiges Umvpetter. Es: wurden inehrere Häuser zer⸗
tört und eine Anzahl Personen getödtet: und verwundet. .553

Der Proreß Peter Bonaparte.

Tours, 25. März. In der heutigen Sitzung plaidirte der
Advocat Flaquet und trug auf⸗ Schuldigerllaärung an. Der
Aevocat Laurier, der für die Familie Noir auftritt, schließt,
indem Ax sagt, Victor Noir sei beurtheilt worden vom VBolk am
Tage seines Begräbnisses, an jenem Tage habe er die Unsterb⸗
ichkeit eines Martyrers erlangt und so müsse auch sein Mörder
die Unsterblichkeit der Schande erlangen. m5 1
2.Touxs, 26. März, Mittags. Der Generalstaaisprocurator
exmahnt die Jury; fie moͤge sich nicht durch Leidenschaften, welche
ver voliegenden Sache fremdseien, beeinflussen lasseu; er⸗ vexlangt
die volle A wendung des Gesetzes gegen den Angeschuldigten, unter⸗
ieht die von dem Prinzen und dem Redacteur Fonvielle über ˖ den
dergang der Sache gemachten Darstellung einer eingehenden Prüf⸗
ung und erklärt, daß er keine von beiden vollständig acceptire. Er
nähme an, daß der Prinz von Victore: Raixe, geschlagen, set, wie
auch Fonvielle gleich nach dem. Ereignisse zugegeben habe. — Die
VBerhandlungen werden heute nicht beendigt werden;“ obi morgen
eineSitzung stattfinden wird, ist noch fraglich.

Uhr Vtittags. General⸗Proxurator Grandperret gibt die
Provocation zu, nimmt aber den Fallcgeseßlich erlaubter Selbst⸗
vertheidigung nicht an; denn der Prinz hal für die Ohrfeige Rache
zeuommen, ehe Fonvielle ihn bedrohte. 5
Der Angeklagte faͤllt ein um zu fagen, daß die beiden An⸗
griffe zu gleicher ZJeit Statt fanden. Der; General-Procurator
bestreitet dieses und drückt seine Ueberzeugung aus, daß Fonvielle
jeine Pistole erst nach dem Schusse auf Noix gezogen hat. Wäre
der Prinz in diesem Augenblicke von Fonvielle bedroht gewesen, so
wuͤrde derselbe eher Nnuf diesen, als auf Noir geschossen haben. Der
Der Geueral Procurator beschwort die Geschworenen, den Angqe⸗
nicht gänzlich freizusphechen.

Tours, 27, März. Der Präsident stellte an den Nuge⸗
klagten die Frage: Haben Sie noch etwas zu Ihrer Vertheidig-
uing hinzuzufügen — Bonaparte: Ich habe zu sagen, daß ich
nicht in Amerika verhaftet wurde, wie das inoble Journal die
„Marseillaise? behauptet hat, und ich füge hinzu, daß von den
200,000 Bürgern, welche dem Leichenbegängniß von Victor Noir
anwohnten, wenigstens neun Zehntel Neugierige waren. Was ich
behaupte, ist, daß ich immer die Wahrheit und nichts als die
Wahrheit gesagt habe. Meine Herren Geschwornen ! Sie werden
dieses zu würdigen wissen. Der Präfident macht hierauf sein
desume. Er ischließt init den Worten: „Der Augenblick ist ge—
ommen, wo Sie, meine Herren Geschworenen die glühenden
Leidenschaften, welche einen nur zu großen Platz in dieser Dedatte
hatten zum Schweigen zu bringen haben. Ich habe Ihnen zum
Schlusse nur noch ein Work zu sagen: Thun Sie Ihre Pflicht.“
Der Präsident stellt dann den Geschwornen folgende Fragen: Ist der
Angeklagte schuldig, an der Person von Victor Noir einen Mord be—
zangen zu haben? Viegt eine Provocation vor? Kann eine le⸗
zitime Selbstvertheidigung angenommen werden 7, Un 1 Uhr
vird die Sitzung suspendirt. Um 3 Uhr kommen' die Geschwor⸗
gen zurück. Das Verdikt lautet verneinend auf die beiden ersten,
bejahend auf die letzte Frage. In Folge dessen spricht der Hof
)en Prinzen Peter Bonaparte frei und befiehlt, daß er sofort in
dreiheit gesetzt werde 2*
Jermischtes.
7Der König hat der von deme7 Banquier Fr. Möser
in Kaiserslautern testamentarisch mit einem Kapual von 60,000 fl.
zunächst für dessen“ Familie, eventuell für die Studirenden der
Pfalz überhaupt bestimmten Stipendienstiftung seine Genehmigung
ertheiltt. J
Dem Vernehmen nach wird die 8Zweigbahn von Winden
aach Bergiabern ami Mittwoch vor Ostern (13. April) dem allge⸗
meinen Verkehr übergeben werden. .2
ez Die zu Wien am 8., 9. u. 10. Juni nächsthin stattfinden-
de allzemeine deutsche Lehrervrersam mlumng wird auch
durch pfälzische Delegitte beschickt werden.

9
2
        <pb n="202" />
        Oldotratussuug
am Freitag, den 1. April 1870, Nachmit
2* ags un 8Uhr.
Tagesordnung?:
Erbauung des Schulhaufses.
Die Aufftellung des Budgets pro 1870
und die Abhör der Rechnung pro 1869
des stüdtischen Hospitals.
St. Ingbert den 29. März 1870.
Das Bürgermeisteranit
Chaudon.
Wohnungeveränderung.

Ich zeige hiermit meinen verehtl Quuden
mn daß ich vom J. April ab in der Haupt
raße neben Hr. Stutzmann vis avis dem
früheren Gros'schen Hause wohne.
Wilh. Din es, Siuhlmacher.
Et Lakein⸗ oder Gewerbschüler kann bon
EAOstern an, bei Frau Wib. Karcher
in Zweibrücken, Kost und Logis erhalten
——
Wohnungs-Anzeige.
Ich zeigen hiermit meinen werehrlichen
Kunden an, daß ich von heute au bei Hrn.
Uhrmacher Tosck. Hauptstraße wohne.
Micolaus Defflaud/ Schieserdeder

Donnerstag 7. Apri-
Jahrmarkt
in St. Inabort. x

*J

Gesucht werden:
Jwei bis drei tüchtige Kessel · Hᷣ hhmiede
dei gutem Lohn, und beständigem
Platz, in der Kefssel⸗Fabrik von
Rh. LCoos, in Neustadt an der
haardt.
⸗ F 2— 64
Valm·Kern · Mehl
als Ersatz der Oelkuchen ist in Säcken-ñ
100 Pfund sowie pfundweise billinst zu
haben bei—

α

Heinrich Isaae.
VXB. Die Herren Oekonomen und Viel—
Besitzer werden auf origen neu in den
Handel getretenen Artikel besonders aufmert.
sam gemacht, da die theuren Oelkuchen durc
dieses bedeutend billigere Palmkernmehl
vollständia ersetzt werden.
Das früher Vogelsang'scht

Haus im Hirteneck, mit freiem

Platz vor und hinterm Haus, ist zu ver—
kaufen.
P. Heusfser
Theater in St. Ingbert.
Direction August Schroth.
Freitag 1. April.
im Oberhauserschen Saale
(Zum ersten Male 4— —R
Negine,
Die Förster-Familie.
Original⸗Schauspiel in 2 Abtheilungen und
4 Atten von Charlotte Birch Pfeifer.
Kassenẽffnung 8 Uhr. .

Anfang präcis 8 Uhr.

oder

e
J

—E X
Rilanz am 31. December 1869.
Activa

cvn
Cassa⸗Conto
Wechsel⸗Contd
Mobilien⸗Conto
Vorschüsse

fl.
16344
271024
286
45,171

ir.
10
28
40
23

Anlehens⸗Conto
Stammantheil⸗ Conto
Reservefond-Conto
1000 Dividende
Accepten⸗Conto
Beiträge zur
Genossenschaft
Gehalte und Re⸗
muneration
l. 189,0271 01

Il.
78,128
8.018
r000
338
726

53

νy

2 * 4
56 t —

*
. 3 ffl. 189.0271 014
* I 2 — J 10 7
Carolinen-Institut.
„ *s3 g —
Töchterpensionat zu Pranmlbenthzæal (Rheinpfalz.
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3Die Vorsteberin: Louise Braun

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J BL.J. Petéebs. in St. Inghert.

3

⸗ 42 * —W —
Euyileptische Krämpfe (FJallsucht)
eili brieflich der Specialarzt fur Epileyse Dortor O. Litiisen

in BVerlin, ietzt: Louisenstraße 45. — Vereits über Hundert geheilt.
Ein Acker am Schafkopf, 120
—XV
Jos. Hellenthal, Maurer.

Rother und blauer Klee

samen, Saatwicken

Saathafer, alles in be.ster Qualität, in
zu haben bei
Baͤcker Johann Hager hat von 8
farken Fuhrpferden eins zu ver⸗
aufen, gegen baar oder auf Zahlurgs⸗
·rmiue.

MThieryh.
Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch ꝛe. Preii
der Stadt Zweibrücken v. 31. Mät,
Weizen 5 fl. 56 kr., Korn 4 fl. I9 kr
Berste Areihige, — fl. — ir., Gerste vier
zeihige. 3 fi. 42 tc. Spelz 8fl. böh
Spelztern 5 fl. 28 kt. Dintel —
— fr. Mischfrucht 4 il. 24 kr. Hajer
3 fl. 44 ir. Erbsen — fl. — kr. Wick
3 fi. 54 kr. Kartoffeln 1l. Heu 2 f
28 kr. Stroh lnfl. 18 kr. per Zentnet.
Weißbrod 1123 Nilogr. 16 ke. Kornbro⸗
z Kilogt. 21kr. ditto 2 Kilogr. 14 6
ditlo 1Kilogr. 7 kr. Gemischtbrod 8. Ki
27 ir. 1 Paar Wede9 Loth 2kr. Rind
leisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 6r
aibfleisch 14 kr. Hammeifleisch 1660
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
tr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 80 6.
der Pfund.

Chlorkalsß,
sogen. Fixbleiche, frisch angekommen
bei Frer an⸗⸗rbieter.
—A
äglich frisch gewässert, empfehle
Scheruf.
Fin Acker am Rothenkopf, 90 Ruthen
grof, neben Joh. Hager, Bäcker, Fist aus
reier Hand zu verkaufen.

Nicolaua Wild, Bergmann.
— BA — —— MEA
Redal!non Druck und Berlag von F. X. Dem eß in St. Ingbert.
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8 35833 737 239
523335 —9 —A ——— — —
—A —A— 5838
5858 — 2 285 2835 83 5532 25
— 3 8 555 —7286 525, * 452
33553 283 432385735 3233272 — 228
—— 2 5 c *2 —ú 5 55* *1X 5*““ 28 *5c5
5 755 5558* E —* 8 38—288 — 385 **. 55
23 27 —— —8 25365 — —— 3. 528*6 zz35 25
325 55 555 J ———— 58 9 8232 2* 25525528
38 3243353 758333 233*438 FF 2533335* ——
— i 5 ä —5 J —A — —
* *87 8532 33 3* * 525255 7T3 8223
— 85 —A 53 7z779 53 — —— 238253 38 558 25833* — 8
22 83 * 25 2 2 S —8. 2382 841 7* 3 25 N —F — 325
* 8* 2555 * — 232 358 5388 8 33
8 zs 6 5*8 1532333 823638 8 1538223*55 53
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        St. Ingberler Anzeiger.
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1 —eere————— ñ 8S. April — 1870
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ad ——— n der Steuerzahlenden und der ler dag hegenwaͤrtige Feitmaß die Präsenzzeit auch beträchtli
wehrpflichtigen eine Abminderung der anen 73 n er 8*. a gegenwärtige Zeitmaß heruuter i T. ich
thrpfucauen asenein d, h. der wird. Die abteiniqg h ruuter gesetzt werden kann und
zal, während welcher die Letzteren wirklich i e inn d. h. der irde ieabeinige Aufhebung des
— Viecuste sin fuͤr die Herabsetzung der 7. Aufhebung des Wathtientes armidauiht
je Infanterie von 24 Monaien quf 8, fü bu * sind, für die absetzung der Pruͤsengeu um wenigstens 1i istes ermogl
—* — — p — , 150 gstens /8 ihrerẽ bis 443
in 32.auf 12, für die Cavallerie weehne Dühee Dauer Diese ins Werk zu ist oem Kriegsministe hwriden
—“ pon 36 auf 24 vor. E —— erk zu setzen ist bem Kriegsmimsteriumbei
eifar das Militärbüdget bei der Infan auf 24 vor. Et hofft zJutem Willen möglich dieses darauf henzudrängen u iisterium bei
t das Adrdudae der drr ie al la An I,780,000 Wege der But dieses darauf hinzudtangen und wat guf vem
sjahrlich zu ersparen und den wedeflichugen ei 1,7s0, 000 ge der Budgetbewidigung, das tiegte in der Macht em
edlender Erlehierunge flichtigen eint, wie man heht. und es ist kein as liegt in der Maht der Kamuier
— der Ableistung ihrer ni edee Grund dorhanden. dag nicht zu thun. Ir naben
nene 8 — 33 sich allmahlich ee Np. 2uu. 3 kommen,“ um so mehr wird
—X klax, daß diefer worschlag 6 —V ich ien ase ahen von selost verti un mehr wird
z— — —
cnrerselbe auch bei der A enee di vecr Kolb mit Hulf⸗ ört, Ziut Aher das läßt sich micht mit Einer —. BVRI————
eree ——— J e e t * W erzwingen, son
cene gesetzt hat, seine Schouldigteit im Wehrgeseß in uͤrch vas Gesagle ist eigentlich unsere zwei F
———
Fortschrittsmännern, daß diefelbe in der pnen den 3 isch die Kokb'schen Vorschläge, 3 7 n⸗
ͤnnägen mit Veee de Kammer diesen Kolb'schen — können e ete —
es gilt aber doch, diese id chlage uerst genann och die Verhaͤlinisse, weiche aͤllein die R s ans fehlen eben
⸗ äge * u — — —— allein die Anna mdali
e e — —7
—B— —— der Gefahr einer —— —A Aue Hery po u eae
atson des Heer es und deren Folg einer De d olr gan ie Er pern tsich wie im mer, auch hier, auf die e leicht.
hrüfung darf sich die Fortschritts igen entgegenzugehen. Dieser atirt nrbenbei ihm zünstige, a r, auf die S, weig und
ts p Refer 4 ihm günstige. ans dem nd
iner Beding,umng e u KRammer unter aus Werken militaͤrsscher Größen Zusamn nnang gerisffene
—— —A— ——
ichtiges Verständniß für die Hallung ihrer sie ein jnicht langen ir leben eben nicht in der Schweiz n
da diser Froae dewi ing ihrer Parteigenossen in der! schweizerischen Verhältniss ncn chweiz und unter
— 345 Iewenen Zu diesem gwrece demertenv en und seinen Citaten kann man H
ir Folgendes: Auf den ersten Blick wede bemerken von andern Stellen aus Militärschriftstell n Hunderte
eherigen Zustanden gegentiber lick sieht man, daß es ven entgegenftellen. Auch die ee und ebense gewichtige
xlchem Kolb in Bezug auf die Präs ein Angeheurer Sprung ist zu nhebbisitien Arulterie von V g auf die schnelle Tüchtnateit der
gem nzzeitverminderung raͤth, set zenedig, und Malghera, mas
ei der Infanterie, der e Kacesf X h, besonders eher in einem Roman Effelt, als in ei wag8
ut. Selbst in der —S— riegsführung in der Gegen referale! Nein — derr —R 8 niichternen Kammer⸗
. or— er rele ep — Durchführung sei
menfresserei und der Haß ergischen Kammer? wo doch die schläge erst besser, als er bies hi b die Durc g seiuer Vor⸗
i gegen Alles, was an b ies hier gethan hat er muß J —
nen, also auch gegen das neue W wa. Preußen erin. Zuarundelegung urseeree J sie unter
eeae ehrsystem bei der sog. Volkspartei Verh altnifse beweisen, nerees ba yerischen
mserer bayerischen — als bei dieses Erperiment zu machen n, ehe man daran geben laun,
zeg Fragt fich um 1ist eine Verninderung der —* 2 inee diestperaim En't, — denn, gesezt die Kamme
neeee —J8 pt möglich und 2. ist sie in dem v ben — dus — n gesetzt ineti
a ße und zwar sofort darchfü on reenmerm uhrt sie in legalstet Weise aus e
— 7*
yste ie Präsenzzeit der Truppen geg —*2* n riegsmaterial erhalten 7 RPAIFF
vupt abgetürzt wurde und daß eine dw ehe e »öllig unbrauchbar ist, denn ene in Fae er i
I Fr sie der Kriegsminister für die ee die 88 “ ist unter unsern d R r
iode im Budget verlangt, feither ni inanz baherischen Berhältnisssenganze α
—8 3 nicht siett fand · sondern eine or ga a ne ih ssen ganz gleich einer De s⸗
*J die Kamm nisationunseres Heeres
raͤndisch von Vornherei eloer dammer ganz selbst ber durqh diese Beschränkung de Heeres, und während man
iren wir zucst, da herein ais Marimahrit bestehen wuß, von 5 ränkung der Hräsenzzeit einige Milli wiye
zuerst, daß das Wehrgefseh als iß, con ersparen hoffen würde, wäre i eit inige Millionen zu
945 dq do sches die 63 ürde, wäre in d in
J
deßha ganz unnðthi A f di nden wurde, rein zuͤm * mn
neee ee henergege g. Auf die Frage aber, oͤ fen! — Noch ein U enster hin ausgewor—
urn k6 Xoc kand aber ist *.
nie disherige Prasengze unlergegangen werden kann, sowie · unter dolb och ein Umstond aber ist vorhanden, den aber
zzeit der übrigen Wo re b wohlweislich verschweigt! Es ist namlich eine Tt x Herr
ubedeumh: O'ja abert den Waffengattungen, sagen wir zlauben, die Kamme 5 gt! Es ist namlich eine Taäuschung zu
mstande ud 1 v n dee uanter Umständen! Diese d dammer könnte, wenn sie das Maß der Präsenzzei
— —— urch das Maß ihrer Geldbewilligung bestimmen wi enzuit
uhtlichen Wachtdienstes, 2 nur einigermaßen ent· ministerium vitligung bestimmen will. das Kriegs-
2. ausreichendster Besi 5*8 Ind unter allen Umständen — — g
gen imd gonz besond 54 kunmn tz eines tüsch ti⸗ virklich ein nhalie J— zwingen, diese —X
———— exs eines tüchtigen Unt rofficier. Fallen zuhalten. Es stehtt dem Kriegsminister. um im äußerst
ant e eine zum Militärdienst — alle immer frei, die P rafenzaei ußersten
idein in rtri iste schon möglischsst, vorge-senzstand zueit auf Kosten des Praä
—— — Vye 8 auszudehnen. Das 3 r a
ditf 4 n te Recruten⸗ Mannschaft, 4. der guse ktatt 409 8u8 . Daosselbe kann im concret
itärrerwaltun All di att Mann bei der Eom ane60* en Falle,
tauffenderg als Referent d e diese Punkte hat Baron erbaltenn pagnie Monate lang präjsent
rent des Wehrgesesetzes bereits mi alten, jeder Zeit 20 Manne 12 Me zu
— 5— Wehrgesesetzes bereits mit aller Entschie⸗ lassen u. Mann 12. Monate in Prasenz bleiben
eseelte * n be wir erst einmal eine vom besten Willen * ee 8 geschieht ein Vortheil erzielt
bhlendriun X custuge unzugängliche, gegen allen Mo —F beantwortent — ĩ
nd alle protegirte afähigkeit unerbiitli isi⸗ Möge man diese Andeutungen d im F
— ———
n eeun zu reduciren, haben wir einen Offiei —8 aft und odiectid erwogen worden sind bar
nerofficiersstand, wie ihn die gesteigerten e— — unt derselben dieser Fras⸗ —— 5 u
gin der Kammer begreifen und billigen mussen!—
        <pb n="206" />
        vtunchen, 30. März. Wie wir hören, werden Obera pell⸗
gerichtspräsident v. Neumaher in München und der ehemalige Ad⸗
„ocat und Gutsbesißer Böcking in der Pfalz zu »lebenslänglichen
Reichsrathen ernannt.

München, 80. März. Wir koöͤnnen Ihnen miteheilen, daß
er erste Ausschuß (Justiz) in einer gestern stattgefundenen Vorbe
rathung unter Zugrundelegung des Beschlusses der früheren Kammer
sich schlüssig gemacht hat, — und zwar so viel wir hören einhellig
Herr Dri Schüttinger ist noch krank) — die Advocatur vhne
Treirung von Advocaten nach verschiedenen Klassen und unter
Wegfall jeglichen Ernennungsrechtes freizugeben. Auch sollen vom
Fustizministerium, um diesem Beschlusse eine fachmännische, gut⸗
chiliche Grundlage zu geben, die in dieser Sache erhobenen Gut⸗
achten der bayerijchen Collegialgerichte vom Vorstande des Justiz⸗
nusschusses zur Einsicht erbeten worden sein.

Mumchsen, 30. März. Der Entwurf des Strafprozeßgesetz
zuchs für das Königreich ist soeben zur Veröffentlichung gekangt.
Fr enthält in 9 Hauptitücken 826 Artikel. Der haupisächlichste
Zweck derselben ist die vollständige Codification des Strafprocesses;
denn neben der Strafproceßnoveller vom Jahre 1848 hatte noch
in großer Theil des Strafproceßgesetzes vom Jahre 1813 Gelt
uing; außerdem sind eine Reihe von Bestimmungen, welche den
Strafprozeß berühren, im Gerichtsverfajsungsgejetz vom Jahre
1861 enmhalten. Der Entwurf begbsichtigt ferner noch. eine Ein⸗
zeit des Prozesses für alle Provinzen des Könignreichs herbeizu⸗
ühren. Denn zwischen den rechtsrheinischen Provinzen und der
Pfalz besteht trotz der Gleichheit der Prinzihen des Verfahrens im
cinzelnen eine solche Verschiedenheit, doß gewisse Bestimmungen
zes Strafrechts in der Pfalz auf eine ganz andere Weise zur An⸗
vendung gebracht werden, wie in den diesrheinischen Kreisen. —
Der Abg. Dr. Edel hat den Autrag an die Kammer gestellt, daß
die Befriedigung der Cultusbedürfnisse und die Verwaltung des
Vermögens der Kirchengemeinden geseßzlich geregelt werden sollen.

Mänchen, 30. März. In der hentigen Sitzung der
Abgeordnetenkammer fand die Debatte über die außerordentlichen
Drilitärbedürfnisse statt. Der Minister des Auswärtigen Graf
Bray, erllärie:;: 434 ,

Zweck unserer inneren Politik ist Versoͤhnung. nicht blos
Vermuͤtelung und Beruhigung der Gemüther vor unbegründeten
Besorgnissen. Die Regierung ist keine Parteiregierung; wir stehen
aicht üͤbet den Parteien, sondern außerhalb der Parteien. Dadurch,
daß wir uns im Inneren versöhnen, sorgen wir für die Gegen⸗
wart; aber wir bereiten uns auch für die Zukunft des engeren
and weiteren Vaterlandes vor.

Bezüglich der auswärtigen Politik ist uns ein ziemlich enger
Weg vorgezeichnet, von welchem wir uns weder rechts noch links
entfernen koöͤnnen. Es bestehen bindende Verträge die gehalten
verden müssen. Es geht durch Europa ein allgemeiner Zug des
Provisoriums, die allgemeinen europäischen Zustände sind unfertig,
aber deshalb ist unsere Lage nicht unhaltbar. Bayern liegt im
Tentrum Europas, Deutschlands; jeder Angriff, jede ernste Bedroh⸗
ang würde Complicationen hervorrufen, der fich auch die erste
Sroßmacht aussetzen würde. Ein Staat von 5 Miillionen, ein
dernstamm wie Bayern, wird nicht so leicht unterworfen, deshalb
fürchten Sie eine Gefahr für Bayern nicht. Ein politischer Grund⸗
atz scheint uns gerade jetzt vorzuschweben: wir sollen das Erreich⸗
zaͤre austreben; als solches zeichn ich die sorgsame Pflege der
Freundschaft mit unseren Nachbarn, mit unseren Stammesgenossen
m Norden, Osten, Süden und Westen. Die Freundschaft mit dem
Norden beruht nicht nur auf den Verträgen, sondern auch in den
zemeinsamen Interessen und auch sonst sind Anhaltspunkt genug
sum Zusammengehen mit demselben auf der Basis der Gleichbe⸗
rechtigung. Waos ich verspreche ist eine offene Politik und selbst⸗
erständlich eine rechtliche und lohale. (Bravo.) Eine offene Politik
hat für uns um so weniger Gesahr, weil wir keine geheimen Ver⸗
räge, keine geyeimen Verpflichtungen, überhaupt, keine Geheimnisse
haben. (Allgemeiner Beifall.) Was wir wollen, darf die ganze
Welt erfahren, wir wollen Bayern, aber auch Deuische fein. (All⸗
zemeine Zustimmung.)

München, 81. März. Die „Bayerische Landeszeifung“,
zon der man in den letzten Tagen erzählte, sie ginge in den Be—
itz der österreichischen oder preußischen Regierung über, hört auf.
Heute Abend eischeint das letzte Blatt.

München, 31. März. In der heutigen (25.) öffentlichen
Sitzung der Abgeordnetenkammer wurde die Specialdebatte über
die Creditforderung für die außer rdentlichen Militärbedürfnisse be⸗
gonnen und zu Ende geführt. Die Anträge des Ausschusses wurden

sämmtlich angenommen. J
Darnach wird für Herstellung von 75,000 Stück Infanterie⸗
Rückladungsgewehren nebst dazu gehöriger Munikion ein weiterer
Tredit von 2,473,750 fl. eröffnet. Weiter wird ein Credit von
477,000 fl. bewilligt und zwar: 1) für den vorübergehenden
Mehrauswand wegen des der Reduction unterliegenden höheren

Standes an Officieren, Militärbeamten und Mannschaften
1870 von 257, 167 fl., für 18715 von 123,8333 fl., zusamme—
ür zwei Jahre- 30,500 fl.; 2) für einmalige außerordentlich

Uusgaben: a. für Aeuderung am Armaturlederwerk 52,500 f
. für Anschaffung von Feldtochgeschirren 22,000 fl. e. si
Schießplätze au den Compagniesitzen der Landwehr 8000 fI.
ür Wiederherstellvng des abgebrannten Fouragemagazins in Rürn
Ferg 14,000 fl. Für den vorübergehenden Bedarf des außerordenh.
lichen Militäretöts während der X. Finanzperiode des der Po
zuction unterliegenden höheren Standes au Officieren, Militärbeam.
ten und Mannschaften werden die Preise der darunter begriffener
und wirkl ich anzuschaffenden Naturalien in gleicher Weise garantin
vie solches für den ordentlichen Militäretat bestimmt werden wird
Zur Deckung des eröffneten Credits sollen vor Allem die Mitte
»es Armirungs- und Proviantfonds, soweit derselbe für die Festun
Landau bestimmt war, mit 58,032 fl. 45 fr. sammt den daraus
merwachsenen Zinsen verwendet werden. Außerdem wird der
Finanzminister ermächtigt, zur Deckung des hiernach noch verdblei—
jenden Bedarfsrestes, bis zur Besstimmung im Finanzgesetze über
die Art der definitiven Deckung, Vorschüsse aus den vorhandener
Beldern des letzten Eisenbahnanlehens zu machen. Auch der Wunsc
zezüglich der Eisenbahnverbindung zwischen Bruchsal und Germers.
zeim wurde von der Kammer zum ihrigen gemacht. —

Berhin, 81. März. Die „Nordd. Allg. Ztg.“ sagt über
»en von der „Allg. Ztg.“ mitgetheilten Südbundsplan, man könn—
ãch zwar manches da von aneignen, finde aber darin keinen Auf—
chluß über die Möglichkeit viner anuehinbaren Vereigunng der
Züostaaten unter sich und mit dem Nordhund. Die Ansicht, der
»infache Eintritt einzelner Südstaaten in den Nordbünd sei duech
die Friedensverträge ausgeschlufsen, theiie man in Baden um
Pteußen nich. *

3sSrankreich...

Die Freisprechung Peter Bonapartes ist nach den Gaulois
höchsten Ortes“ übel aufgenommen worden. Die Verbannun—
purde dem Vetter, nach der „France“ in der Form eines freund—
chaftiichen Rathes“ ertheilt. Derselbe wollte am Abende feiner
Freisprechung eine ostensible Spazierfahrt durch die Straßen von
Tours halten, da aber von diesem Project telegraphische Kunde
nach Paris gelangte, kam von dort augeublicklich der Befehl an
en · Präfecten, die Spazierfahrt zu untersagen und dem Prinzen dit
Abreise noch in derselben Nacht vorzuschreiben. Der Prinz fügte
ich auch. Um 1 Uhr Nachts kam er mit seiner Familie und
Dienerschaft auf dem Pariser Bahnhofe au. Ramolino (sein Vetter)
ind de la Bruyere, sein Intimus, befanden sich ebeufalls in seinem
Hefolge. Ein besondeeer Waggon war ihm zur Verfügung gestellt.
In Paris augekommen, holte der Prinz einige Wagen herbei und
uhr mit seiner ganzen Gesellschaft nach seinem Hanse in der Vor—
tadt Auteuil. Dort wurde er nicht erwartet und fand Alles in
dnordnung. Der Prinz schloß sich sofort in sein Zimmer ein und
zab Befehl, Niemanden vorzulassen. Er empfing aber doch den
Frinzen Murat, der kam, um ihn zu beglückwünschen. Das Haust
»es Prinzen ist polizeilich bewacht. Im Innern so wie vor denm
elben befindet sich eine große Anzahl Polzei-⸗Agenten. Das Gerüchl
zing nämlich um,— daß die Faubsurgs nach Auteuil ziehen wollten,
im das prinzliche Haus in Brand zu stecken. Dasselbe bestätigit
iich aber in keinerkei Weise, wie denn in den Faubourgs gestern
Abend auch keine besondere Aufregung herrschte, obgleich die Frei⸗
prechnug dort wie übrigens überall den alleinigen Gegenstand der
Anterhaltungen bildete,

Nach dem Francais ist die finanzielle Lage der Stadt Pari
ine äußerst schlechte und übersteigt alles, was die ärgsten Gegnet
»es Hrn. Haußmann haben ahnen können. Die neue Anlehe von
350 Millionen wird nicht für die Arbeiten ausreichen, welche ber
eits gemacht sind. Für neue Arbeiten ist kein Sous vorhanden
Das Traurigste bei der ganzen Sache ist, daß weder die Gemeinde
äthe der Stadt Paris, ja sogar nicht einmal der General⸗
zecretär der Seine⸗Präfectur diese Lage kannten.
Vermischtes.

F Sit. Ingbet, 1. April. Zum Schlusse meldeten ne
noch als passive Mitglieder der Feuerwehr:

Hr. Otto Weigand, Hr. Wilh. Chandon, jr. Yr
Bergamtscassirer Sch u st er, Hr. Josehh Hager, Hr. Gustal
Zir;, Hr. Einnehmereicandidat Darmstädter, Hr. Müllen
Ddahlem, so daß die Zahl sich auf 115 beläuft. — Der List
—X
ie Zeichnung auf 125 fl. 21 tr. — Wirklicher Geldbetrag in
22 fl. 5 kr. —A —— N 23

Die Unteizeichneten danken im Namen der Feuerwehe de
—XV 2

Peter Steise f, Oberbrandmeister. E. Conrad, Cassirer.

—Fritzz Panzerbieter, Secretär.
        <pb n="207" />
        Frankfurt, 28. März. Das hiesige „Journal“

33 In hiesigen Blättern ist vor einiger Zeit von dem Erfolg
nede gewesen, welchen die Gesellschaft Tessier du Motay
bomp. mit dem neuen Sauerstoff⸗ und Wasserstoffaas in Paris
mett hat. Wie man von Paris schreibt, hat die Gefellschaft
Hnnehr die Erlaubniß erhalten, die öffentliche Beleuchtung der
ierards des Capuecines, des Italiens und Montmartre zu
hemnehmen und werden die Arbeiten bis zum 1. Juni ausgeführt
n. NVoch mehr dürite es jedoch unsere Leser interessiren zu
ahren; daß die Gesellschaft in den nächsten Tagen Versuche mit
hen Beleuchtung vor der Behörde unserer Stadt und: denen der
achbarten Städte auzustellen beabfichtigt. Schon unterm 12. Nop.
vod hat die Gesellschaft dem Magistrate ein sehr vortheilhaftes
snerbieten wegen Uebernahme der Beleuchtung in Frankfurt gemacht.
Mainz. 28 März. Gestern Morgen fand auf dem
zßen Vruche ein Pistolenduell zwischen zwei preußischen Offi⸗
n, den Lieutenants d. Bibra und Ropues, statt.Legzterer
thielt etnen rödtlichen Schuß in die linke Seite und verschied nach
set Stunde im Militärlazareth.—
Ans Neust a du (eurhessen), 28. März, wird der „Hess.
zollzig.“ folgeuder Raubmordversuch mitgetheilt: Heute Nach
dtag wurde der Bursche eines Conditors von Treysa auf dem
sge pon Wietn nach hier vonn mehreren Mausefallkrämern über
iin. Seine Vertheidigung wurde von den Slovalken mit Docch
hen beantwortet. Von Blutverlust erschoͤpft fiel der Angefallene
—
vBackwerken, warfen- ihn ins Wasser und machten sich hierauf
iz den Staube.; Der Ohnmächtige wurde durch das Wasser zur
fimmung gebracht und ergriff zu seiner Rettung Weiden. Hier
aier sich so lauge, bis ein Müllerknecht ihn befreite und ihr
jseinem Wagen nach Treysa schaffte, „Die Straßenräuber sint

biel wir wissen; bereita verbitet,

F Ein verhassenes Kind. Es sind nun einige dreißig
Jahre her, da wurde in Coblenz von einer durchreisenden Schau⸗
spielerin ein Madchen geboren. Die Mutter, da sie ohne alle
Mittel war, es zu erhalten und vom Vater desselben im Stiche
zelassen worden war, vertraute es einem armen Ehepaare an, das,
tinderlos, sich aus Erbarmrn des armen Säuglings vorläusig an-
zunehmen versprach. Die Mutter dankte unter Thränen und reiste
mie ihrer Gesellschaft weiter, wohin sie Amt und Pflicht rief. Sie
hatte versprochen, sich öfters nach dem Kinde zu erkundigen nund,
wenn es zu ermöglichen wäre, es ab und zu einmal zu besuchen.
Allein k ine Nachfrage geschah nach dem zurückgelassfenen Spröß⸗
sing und auch über die Mutter konnte man nirgends etwas Zu—
derlässiges erfahren. Die Armendeputation der Stadt sah sich
chließlich gezwungen, des Kindes sich auzunehmen; es wurde im
Waisenhause erzogen, gedieh und wuchs heran, trat dann in Ge⸗
ändedienst, hielt sich brav und heirathete schließlich eiaen Unterof⸗
ficier, der in Folge der Liebschaft seinen Abschied nahm und sich
und seine Familie im hürgerlichen Leben redlich, wenn auch füm⸗
merlich ernaͤhrte. Dies ging fort. Da geschah von amtlicher Seite
aus Berlin nach jenem in deñn mittleren dreißiger Jahren geborenen
dinde in Koblenz Nachfrage. Man fand das betreffende sehr bald
zeraus und die Frau des Unterofficiers ward auf's Kreisgericht
beschieden. Hier überraschte sie die Eröffnung, daß ihre in sehr
günstigen“ Verhältnissen in Berlin lebende Großmutter sich nach
ihr erkundigte, sie liege im Sterben und wünsche die Enkelin zu
sehen. Die Frau macht sich sofort auf die Reise, kommt nach der
Residenz, findet auch das Haus der Großinutter allein die letztere
ist nicht mehr unter den Lebenden, vor einigen Stunden ist sie
Jestorben, nachdem sie zuvor ihre Enkelin zur alleinigen Erbin ihres
janzen Vermögens von beiläufig 250,000 Thalern eingesetzt hat.

ινO

—MN 32432
—I
zamstage den:9. April 1870, Nachmit⸗-
ß 2 Uhr, dahier in der Wirthsbehausuug
vn Mam Beck, läßt Georg Greß, Schuh—
aacher dahier, sein sämmtliches Ackerlaud
ücügen Baunes. auf lange Zahltermine in
mgenthum versteigern. nämlich::
Plan⸗Rr. 3788. 48 Dec. auf Schiffel⸗
——X
ann Jung. *
Plan⸗Rr. 3789. 49 Vec. dasselbst neben
heer Kedel.. —
Plan Nr. 3768. 66 Dec. auf Schiffel⸗
und oder in der obersten Pfuhlwies neben
dhann Hellenthal und Ludwig Schmelzers
iben. ete,
Plan⸗Nr. 3841: 44 Dec. alldar am
hothenkopf · neben Johunn“: Deckarm und
herg Rung Wittib.
plan⸗-Nr. 3567. 25 Dec. im Gerstbusch
ewig Klecstück — neben Peter Custer
dChristian Jungfleisch Erben.
Plan⸗Nr. 2897. 46810 Dec. linksin
Kastler Ködern neben Nicolaus Stief
üütib. e *
Plan Ne. 3898. 44*/10 Dec. allda
xben Valentin Böhler Wittiib.
Sorn, igl. Notar.

Ludwig Siegwart, lebend Bergmann
und Magdalena Schuster gehörigen Liegen⸗
schaften St. Ingberter Bannes der Un⸗
theilbarkeit halber in Eigenthum versleigert,
nämlich: »53554
1. Plan Nr. 596. 4 Dec. mit zwei⸗
ftöckigem Wohnhanse und Zugehör, Plan⸗
Nr. 598/2, 18/10 Dec. Stall und
Dunggrube, Plan⸗Nr. 585. 2 Dec. varten
auf der Hitzelsfels, Plan⸗Nr. 591. 5 Dec.
Barten dasetbst, 5 Dec. Wies und Garten
zinter den Häusern nebst einem an die
Kaiserstraße stoßenden Baupletze, zu dem
das Recht gehört an die beiden angrän—
jenden Giebel von Johann Heinrich und
Franz Weisgerber jetzt Carl Klink anbauen
zu dürfen. Alles in der Stadt St. Insbert.
2. Plan⸗-Pr. 24161. 8328/10 Dec.
Wies in den Bruchrechwiesen neben Franz
Jatob Ehrhardt und Jacob Müllers Erben.
3. Plan⸗Nr. 2426. 2427. 27 Vec.
Wies allda, neden voriger Wiese.
4. Plan-Nr. 2691. 40 Dec. Acker im
hinteren Wallenfeld neben Maria Bleif u.
Peter Schmelzers Erben.
5. Plan⸗NRr. 3032. 3083. 68 Dec.
Acker auf Mühlenthal, neber Ehefrau
dangenbrunner und Jos. Schmelzers Erben.
6. Plan Nr. 1500:/8. 38 Dec. Acker
zufm großen Flur 1 Ahg. neben Peter
Schmelzers Erben und Frau Langerbrunner.
7. Plan⸗Nr. 2873. 215/10 Dec. Acker
am Sehenrech neben Johann Schmitt.
8. Plau⸗Nr. 2742. 372/10 Dec. Acker
in der Dreispitz neben Heinrich Rinck.
RAnorn kal. Notar.

Boct-hitckingue, Hotdländer Hôdringe
Stockftseche, Sardetlen, Maccaroni,
gute Zruetschen. diverse Kuse empfiehlt

243 Fritz Panzerbieter.

Gvαα-
Ein ganz weißes Mutterschwein
ustesit Montag von der Herde, entlaufen.
Dem Wiederbringer Jeine Belohnung bei
dem Wirthe Dorst in Wellersweiler.
— *
ιιιαι 4 —
8 w etsch en,
schönste pr. 2 Pfund 15 kr. Erbsen
gauz dich pr. Pfd. 6 kr. bei
I6h. Klinck.
—A —
Wirthen liefere bei Annahme von wenigstena
25 Flaschen dieselhen zum Pabrikpreise. Leere
Plaschen worden retour genommn.· Dasselbe
gilt am Setters ιαειν und Limondde.

NMatürliohe Mineralwäsgoer
—
heact, Homburoq, Adelhœidsquolte, Krum-
scenheit) halte gleielifalls frischo Fũllung in
naãchster eit auf Lager, kann jedoeh bei
diesen keine Gefässe retour nehmen.

Wüsser, die ich nicht vorräthig auf Lager
halte, bestello aus Verlangen sofort und siehere
billigste Bedienung a. 38

St. Ingbert, den ] April 1870.

Die Matérialhandlung von
F !,

zaus⸗ u. Gartenversteigerung.
Samstag den 9. April 1870, Nachmit⸗
84 Uhr, daͤhier bei Wirth Adam Beck
zt Magaretha Günther, Wittwe von
Aheel Klein, ihr dahier gelegenes ein⸗
iges Wohnhaus im Eck veben Ludwig
beiich und Georg Rung Wittib, sowie
em Pfianzgarten beim Forellenweiher
wien Johann Joseph Schmitt und Johauu
liter auf lange Zahltermine in Eigenthum
umeigern

Theater in St. Ingbert.
Direction August Schrotb.
Sonntag 3.April.

— ——

anzunterricht.

Der Unterzeichnete beabsichtigt vom 1.
Mai jab, einen Tanzkursus zu eröffnen und
dittet Lusttragende, sich in die circulirende
Liste, oder bein Herrn Schreinermeister
Weigand vormerken zu lassen. —
Um gefaͤllige Theilnahme ersucht
eundwig 8Rimmer.
.. Lehrer der hoͤheren Tanzkunst an
der Universität zu Heidelberg.

im Oberhauserschen —X
Gum ersteu Male.)
Der Verschwender
oder —
Millionär und Bettler.
OriginalZauberposse mit. Gesang in 8
Abtheilungen von Ferdinand Reimund.
Kassenbffnung a 8. Uhr
—AMAnfaong präcis 8 Ubr

S kal. Nolar.
A 2
Theilungsversteigerung
Samstag den 23. April 1870. Nach—
tags 2 Uhr, zu St. Ingbert bei Adjunct
dinrich Schmitt werden die sammtlichen
uu Nachlasse der dahier verlebten Eheleute
        <pb n="208" />
        AX
WVon unübertroffener Wirkung und außerordentlichem Vortheilt empfiehlt sich das
vom tgl. Staatsminisserium des Innern unter geseßlichem Schutz vor Nachahmung ge—
nehmigte, vom königl. bayer. Obe medicinalausschuß, sowie von den Herren Universitäts
professeren Dr. M. v. Petenkofer und Dr. Wittstein begutachtete
Carls Retter'sHaarwaslser
per Glas 12 kr.,
welches als Ersatz für alle hisherigen Haarble und Pomaden gebraucht, das Haar glänzend,
geschmeidig, den Scheitel festhaltend macht, die Kopfhaut von allen Krankheiten und Un—
reinigkeiten, als: Schuppen. Flechten, Hautausschlägen 2c. ꝛc. befreit und dadurch die
Thätigkeit der Kopfhaut und der Haarwurzeln erhöht, während Oele und Pomaden die
Poren verstopfen und hiemit die Thätigkeit lähmen. F—
Ferner die von denselben Autoritäten geprüfte und begutachtete u7
2 ꝛ * — e 8
Gefichts⸗ und Mund Waßsch Essenz
vinaigro do toilot
—per Glas 24kEr. und 15r.
Dieselbe besitzt neben dein angenehmen Geruch die Eigenschaften, die Haupt alle
Körpertheile zu beleben, zu nähren und zu befestigen, wodurch ein überraschend jugendliche
Samelz und Taint der Haupt erzielt wird, die Zühne bis in' höcpste Alter glänzend wei⸗
und gesund zu erhalten, das Zahnfleisch zu kraͤftigen und zu befestigen ꝛec, ꝛc.
Weiterss 3 3—— —
e * J L 123 dle * 3* p F
0. Retter's Pausdo Munich
per Glas 18 kr
welches das Koͤln'sche Wasser nicht nur erfetzt, sondern an Güte ind Feinheit des Geruchs
weitaus übertrifft.Allein ächt zu haben bei dem Erfinder 5
CarI FBRettore in München, Kaufingerstraße 36
sowie in St. Inabert bei J. Friedrich
i. Empfehle zur bevorsteheuden Saison: 4
Meine neu angekommenen Burkins zu Frühjahr⸗ und Sommer⸗Anzügen;
sowie das Modernsse in. Damen Kleiderstoffen aller AIl.

Harl Schauch.
Unterzeichneteerlauben: sich,n ihren hiesigen verehrten Kunden folgende
Preisofferte zu macheinnn. e dea
— —— per AMeter —* — ———
Einfacher Kalkanstrich im Innern der häuser ·...
ehe og. Hausfarbe)... . n
Einfacher Leimfarbanstrich .
Ditto grün oder blau —F *5
Einschlägig chablonitt
Zweischlägig ..
Dreischläggg... .. 68
Oelsarbenanstrich. — 3Ê
Dreimaliger weißer oder grüuer Anstrichh 2858
Ditto braun oder gelb.28 ——
Eichenholzfarhe .... . 30
Fichenholzfarbe bei Füllungen u. Frießen in Tönen 368—
Nußbaum Holzfarb.....836
.Nic. Kimmel und Joh. Woll.
Zur beborstehenden Gorsson embfehle eine reichhaltige Auswohtt
der neuesten Tuche &amp; Bouxkins
in guter und schöner Waare von fl. 130 kr. an. — Ferner eine großße Auswahl der
neuesten Kleiderstoffe zu ebenfalls sehr billigen VPreisien.
ML. VV. VtVV.
Epileptische Kraämpfe (Fallsucht
beilt brieflich der“ Cyecialarzt fur Epilepsie“ Dio ck'orO. itise
i ειν—, A — Bexeitz Über Hündert heilte
Wohunngs-Veränderung.
Ich zeige hiermit meinen geehrten Kunden
ergebenst an, daß ich nun in dem Hause des
Joh. Bechte lsenior, unterer Stock, wohne.
Idhaun Lang Tüncher,
vormals Veter Stachel

Wohnungsvermiethung.
.Der uniere Stock meines Hauses der
Post gegeuüber — sehr geeignet zu einem
Ladengeschäft — ist bis 1., Juni beziebbar
zu vermiethen.

Ji J. Fiack senior

Wegen sorgfälltiger Verarbeitung
hohen Cacaogehaltes finden die Damp
Ehoe oladen dis Hauses Franz Stol
werck &amp; Söhne allgemeine Anerlennung

Ich einpfehle mein Lager der beliebtest
Koch⸗ und Eß⸗Chocoladen dieser bestrenom
mirten Fabrik und zwar Gewürz⸗ von g
kr., Gesundheitis⸗ von 42 kr. und Vanill
Chocolade von 52kr. her Zollpfund au

St. Ingbert; J. J. Grewenig
Cond. G. Nickel.

—
Ein Acker am Schafkopf,
Ruthen groß, ist zu verpachten.
Aofc Sell⸗enthal, Maurer
Backeer Johann. H age x hat von

arken Fuhrpferden eins zu vun
aufen, gegen haar oder auf, Zahlure
exmine.

*

Gesucht werden:
Zwei bis drei tũchtige Kessel⸗ Schmie
bei, gutem Lohn;und beständigen
Platz, ime: dern Kesseln Fabrik vor
hz. Loos, in⸗ Neustadkean de
daardt· ·n
Valm⸗KernAMeh
— — — — **
ils Ersatz der Del kuchen ist in Eäder
100* Pfund fowie; pfundweise billigh
haben bei
Seinrich Isaae
XB. Die Herren Oekonomen und Vich
Besitzer werden auf obigen nen in da
Zandel getretenen Artikel besönders aufmern
am gemacht, da die theuren Oelkuchen dur
dieses bedeutend' hilligere Palmkernmet
rofIständia ersekt werden.

Das früher Vogelsang'sq

gaus im Hirteneck, mit freien

Platz vor und hinterm Haus, ist zu ver
kaufen. J
M. Heusse
Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch⸗ Preis⸗
der Stadt Homburg vom 30. Maän

Weizen 5 fl. 56 kr. Korn 4fl. 14*
Spelz 83 l. 35 kr. Spelzkern — sIl.
kr. Gerste, Zreihige — fl. — kr. Gen
tkreihige — fl. — kr. Mischfrucht
— kr. Hafer 3 fl. 45 tr. Erbsen —
— kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken
fl. 30 tr. Kartoffeln 1 fl. 15 kr. Weißbt
12/ agr. — ir. Kornbrod 83 Kgr 21*
ditto 2 Kgr. .14 kr. ditto 1Kgr. 76
Gemischtbrod 3 Kgr.“ — kr. Das Pu
Weck 9 Vth. 2 kr. Odsenfleisch das P
— kr. Kühfleisch 1I Qu. 16 kr. 2.8
19 kr. Kalbfleisch 12 kr. Hammelleisch
kr. Schweinefleisch 18 tr. Butter das *
35 kr..
Fraukfurter Börse
vom 31. März 1870.
Geldsorten.

greißische Kassenscheine . st. 1743-46
Zreußische Friedrichsdor . . 968-68
distoten. .9147749
»olländische 10 fl.⸗Stüude., 9 514-656
ucaten7 37 B36-388
WFrancs⸗Siucke..230-31
xrjngusche Souvereignts . 7 1äöα—6
Bold per Zollpfund fein..
dochhaltiges Silber per Zollpfund
DHollars in Gold

Kedaktion Druck und Verlag von F. X. D m eß in St. Inabert.
        <pb n="209" />
        uu st. Iua berfer Apzeiter (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerdtags⸗ und Sountagk⸗

—* ——— Dieustas, D onnerstag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krir: der
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

353.— Eonutaag, den 8. April —W — —— 1870.
— — — — — — — — —-
Deutschland. scheinen dem lohalen Berichterstalter die Fortschritte des jungen
Münch ein. Der König läßt sich seine Popularität bei den Brinzen in · der Chemie, die es demselben unlangst ermoͤglichten, sei⸗
d i e Du ete e G e ndee Prrn Bthet himaelzlaucz .Hatug
nch habe anläßlich der vergangenen Samstag vom Militär⸗- in dasschonste Deen umzufärben. ae
sgrerein- in München abgehaltenen Proeduction“ jedem . Pari«v, 28. aͤrz. Der Mörder Lathouvers, welcher
sheiligten Sänger und Musiker einen Dufien sovunn“ vem ?ekauntlich seine Dienstherrin, die Frau Lombard, ermordet, die
n nbe des Vereins, dem Gesangsdirigenten und dem Nusik⸗ Köchin zu ermotden verfucht und noch eine andert Fraͤu verwundet
mer, dessen Kapelle die Orchester und Streichmusik besorgte je jat, ist von den Assisen des Seine Departeinents zum Tode ver⸗
eiholle goldene Uhr nebst Kette überseuden lassen. — urtheilt worden.
Frankreich. — . r, Die Kaiserin Charlotte von Merico befindet fich unter
Prozeß B sielea * chur uich IN spiel Dbhut ihrer⸗ Schwägerih, der Konigin der Belgier, im Schloß
— ——
t aAn 9 — — 334 — 8 22 2
h ihiie Lochat ee enhen Suul, n u — ⏑,,————
dis. Als dort am Montag der Professor der gerichtlichen Me- den Lebenden sahlen wig VDr * ange 3
n, Hr. Tardi-u, der in Tours als Zeuge fungirt hatte, den —92* —— ẽ— 8
aiheder bestieg, wurde er mit Zischen, Pfeifen und den Rufen: g. J In 8 nhan Denrien — wie man der
haus mit Bonaparte! Hinaus mit dein Corsen! Es lebe J sOreidt 7 am 14 d. die 220 derselben die
Roir!“ empfangen. „M. HH. rief Hr. Tardieu, seitdem ich Wa htposten Nie Aberr umpeln —A Hiebr und
ien Lehrstuhl inne habe, bin ich zum erstenmaͤle der Gegenstand eiger ee der Austalt zu setzen, so * hze sich dem anrückenden
hen aund gebumg. Es is offenbar, daß Sie die Verautwortlichleit für ilinar eutgegenstellen ünd amit demselben den Kampf aufneh men
. was geschehen ist, nicht auf mich waälzen können.“ — Doch, onnten, der d nach sukdnd aer Dauer zu ihrem Nachtheil
ug! Hinaus j Nach den Tuilerien! Es lebe Victor Noir!“ — ausfiel. so daß 92 schwere Verbrecher und Raubmdrder als Ra
* . Sie kennen mich sat langer Zeit; s Keibor lediglich elsführer an Bord cines auf · der Roede · befindli hen türkischen
en he diciß, und beschäfüge mich nicht mit Politit, ich vin Zrieggschiff 8 gedtaht winrde n. um in Zanean ane Fahrt
sienhfi. .. .“ — „Warum nicht, ja, das Mmisterium de⸗ iah Rhadus oder Kon taatinpel 7 Reise in die Uaterwelt
oͤrennänner! Hinaus mit Bonaparte — „Meine Herren! zu machen. ——
ie Beschinpfungen können mich- nicht . treffen. Erlauben Sie F In NRewYort ist ein gewisser Otto v. Barloff, welcher
ghnen zu olederholen, was ich an der Leiche des Opfers aich fur einen ruffisthen Grafen und einen Better des Grafen
alontatirt habe.“ Hierauf, entwickelte der Professor, daß der Schuß gismarch ausgibt, verhaftet worden, nachdem es ihm gelungen war,
(nn don vorn gejallen sein und daß die Spur, welche der Prinz inem Aachtbaren Bürger in Etisabethtzwn (Staates Rew⸗ Jersey)
inf der Wangetrug, nur von einer Ohrfeige herrühren kente, iußer der Hand seiner To hler das Summhen von 10,000 D.
Bhenn man dieß „streitig machte, so habe das nur davon herge- abzuschwindeln. 24
iht daß der Dr. Morel in seinem Bericht die verletzte Stelle fEin Quäbker in Philadelphia sagte neulich zu seinem Freunde:.
t genauer bezeichnete. — Darum handelte es sich nicht; William, Du weißt, daß ich niemals Jemanden eine Beleidigung
ichen Sie uns von den Handschuhen und dem Hut, welchen iuthue, sollte aber der Mahyor (Bargermeister) dieser Stadt mir
hichr Noir in der Hand hielt!“ — „M.HH.! Ich habe miich den Auftrag geben, ihm den unverschäsntesten Lügner zu bringen.
er nicht auf politische Erwaͤgungen einzulassen. Wer von Ihnen so würde ich xrect zu Dir geheu, Dir die Hand auf die Schulter
ih nicht anhören will, der möge sich zJurückziehen.“ — „Ziehen, egen und zu Dir sagen: Lieber Wilhelm der Herr Mayor wuͤnscht
sich selbst zurück, und' zwar nach, den Tuilerien!“ — Ich! Dich zu spkechen!
uun diesen Wortwechsel nicht länger dulden. Wenn — 2
iehr mögen,“ so bin ich bpereit meine :Entlassung zu geden.“ — ti lil F — — I WenenB
Sehr gut, bravo, bravo!“ Hierauf zieht sich Hr. Tardieu mit Bolkswirthschaft Handel und Verkehr.
zerneigung zurück, und auch die Studenten, in welche sich übrigens 7
ele Kameraden von den andern Schulen gemischt hatten, verlassen. Karls ruhe, 31. März. Bei der heutigen Prämienzieh⸗
hue weitere Kundgebungen den Saal. ung der badischen fl. 35 Loose fi len auf folgende Loofe die bei⸗
Peter Bonaparte hat Paris noch nicht nerlassen; er soll sich gesetzten Gewinne: Nr. 22.437 fi. 40,000. Nr. 134283 fl.
cgenüber Bekannten geäußert haben,“ er werde einem Abreisebefehl 10,000. Nr. 384,099 fl. 4000, die Nummern 23,990, 44,843,
ine Folge leisten. Dies ist jedoch — DD— 72 37911842 895 385. 816 gewannen je fl. 2000, die Nummern
niser im Weigerungsfalle die ausgesetzte Subventivn entziehen kann.! 32,215,, 77,787, 134 264. 164119, 166,121, 228,662,
258,6081 258,648, 388,296, 332,886, 362,216, 379,656
gewannen je'fl. 10005. 35 .5*
Karlsruhe, 1. April. Bei der heutigen Serienziehung
der badischen; 4pCt. Prämienanleihe wurden folgende Serien ge⸗
zogen: 159, 588, 604, 1076, 2106, 2177, 2186, 2313.
Braunschweisg. 81. März. Beider heute stat: gefandenen
Brämienziehung der Brauuschweiger 20 Thixr.Loose fieleu folgende
Treffet: auf. Sere 33944 Rr. 20, 80,000 Thir. Serie 9637
ic 2 600 α Ihlr, Serie 9483 Nr. 13 2000 Thlr., Serie
9687 Nr. 29 800 Thlr.“
Wien, 1. April. Bei der heute stattgefundenen Ziehung
der österreichischen Creditloose fiel der Haupttreffer von 200,009
fl. auf Serie 1080 Nr. 8; der zweite Treffer auf Serie 1103
Nro 80; der dritte Treffet auf Serie 2630 Nr. 34. Auberdem
zurden folgende Serien gezogen: 1335, 1838, 1688, 1885,
888. 1896. 1897. 22051, 25339, 2957, 30609, 3080,
3896.

7

Bermischtes.

Speier, 28. März. Heute ist hier die Commission von
chulmännern zusa mengetreten. Ihre Hauptaufgabe befteht darin,
u Entwurf einer neuen Lehrordnung fur die deutscher Schulen
x Pfalz zu beguta hien, resp. auszuarbeiten. Auch die Einrichtung;
x Fortbildungsschulen wird dieselbe mitberathen. Von Kaisers—
utern jüd zu derselben bekanntlich berufen der Seminarinspeckor
x, Andreà und der Rector der Kreisgewerbeschule Rohe. Außer⸗
em ist zu derselben u. A. zugezogen der zuweite. Veestand des pfaͤl⸗
ichen Lehrervereins, Lehrer Weibel von Sippersfeld.

. Die Feuilletons der Wiener Blätler wissen, vermuthlich aus
n Feder eines Szgriftstellers Aus dem mehr berüchtigten als be⸗
—DDD— von!
u Zeit gars Erfreuliches von den naturwissenschaftlichen
Snedine zu derichten, denen der Llu/zjährige Kronprinz Rudolph

agen Monaten wit Eifer obliegt. Besonders bedeutend er⸗
        <pb n="210" />
        Bekanntmachung.

Die unterfertigte Behörde vergibt auf dem Wege der schriftlichen Submun
aachbezeichneten, zur Unlerhaltung der Diftrictsstrßen in den Cautonen Bliestan
dornbach, St. Ingberstund Zweibrcen pro 1876 erforderlichen Ats
ind Lieferungen, als

J. im Eanton Blieskastel.
. Pflasterarbeiten, verschlagt im Ganzen zu 34422
2. Maurer⸗ und Steinhuuerarbeiten 3 8
3. Zimmermannsarbeiten — e4
LI. im Cauton Hornubach.
b. Pflasterarbeiten, veranschlagt im Ganzen zu... . 60
— * 2. Lieferung von 24 Cub.⸗Heter kleingeschlagener Kallsteine auf die
Bekanntmachung. Straße von Hornbach nach Wollmünsier, veranschlagt zu...84
8.3 8 MaßFilags Deßgl. 35 Cub.⸗ Meter auf die Straßenstrecke oberhalb Kleinsteinhausen,
ai— ———— d ebree bis zur Bottenbacher Banngrenze, veranschlagt zu....1240
nas Gemeindeberechligungsholz bestehend in: . im e SEt. Ingbert.
Abiheil. Muͤhlenshair L. Pflasterarbeiten, veranschlagt am Ganzen zuz. 745
ze/A Klafter Buchenhotz 2. Maurer˖ und Steinhauerarbeiten 118 6
5 — AIV im Canton Zweibruͤcken.
bhe Nit dasemuhl 1. Pilasterarbeiten, veranschlagt im Ganzen zu ·. 2272
r12 dig Buchenhol W 2. Lieferung von 47. Cub.Meter Diorit auf die Districtsstraße von
itr. Sichenho Obexhausen nach Gerhardsbrunn und zwar auf die Strecke von der
ahh eil 54 8 en Ortstraverse zu Oberhausen bis zur Cantonsgrenze, veranschlagt zu 282
—* aner ne Kostenanschläge und Bedingnißhefte liegen zuͤ Jedermanns Einsicht in der»
sir. Ficheutolze x eitigen Canzlen auf. I J
1 Abtheil. it n Die Abgebote geschehen auf die Arbeiten nach Procenten, auf die Mahr—
as. gistr. Vuchentoz Kicferungen achneman zern. Dee mit der Auffstiikre Eatren
Gemischles volz .4 Uebernahmslustige haben ihre Abgebote mit der Auffchrift: Submission a
5 mNielenden —— dit Unterhaltungsarbeiten der Districtsstraßen (oder Submission auͤf die Lieferung
n Ie egh ie 3 c * Anierhaltungsmaterials füur die Dittricksstraßen) im Amtsbegzirke Zweibrücken“ big z
St. Insber 23 rmeistcramt 7. April 1870, Vormittags 11 Uhr, verschlossen hieroris einzureichen.
a —* Zweibrücken, 21. Marz 1870. 7 J
andyn. — Kbnigliches B-zirkßamt
D a m.
. Den verehrl. Subscribenten J— — — — E J
Dĩe unglüe lichen Frauen —V — —— 4 p
Heimriehsa des Achten, vonnn m s e u n g.
Buiglamid“ zur Nachricht, daß das cam- WVon der Actien⸗Glashütte Si. Ingbert wurde mir der Verkauf ihrer Fabril
pletie Werkchen nebst deu 8 Prämien ür hier und Umgegend übertragen, ünd notire ausgesuchte Flaschen zu nachsteb⸗
eingetroffen ist. den Preisen: 9— 243 4. 24
Die Buchdrudcerei d. Blaltes. Liter braune und grüne per 200 Stück pe 8
X 74 n —— * — 11.
'D Alle Sorten Blumæen- und J —* s * 5 ⸗ 3 J * ff. 7.
GReimmisesanmnen, frijch, für deren EChampagner Flaschen — fl. 8
Aechtheit ich garanttre, sind angekommen, Alle übrigen Socten Ftaschen liefere zu äußerst billigem Preis. Flaschen die m
ebenso eine Parthie gefült e Nelken- zelitert sind, sowie Ausschuß-Flaschen, entsprecheiid bitligee
pfllanzeu (Grasblumen) in allen Farben Gleichzeitig bringe meine anderen, Slaswagren, als: Caraffen, Schoppe⸗
ind Momatsrosgen, passend zu Gräber⸗ gläser mit und ohne Henkel, Salz. &amp; Senfkannen. Vogelgläser ꝛe
er zierungen — 8 —88 in empfehlende Erinnerung. I A—— ——
leich empfiehlt sich der ergeben *5 2651
nede w ⸗ allen vorkommenden — — — — Philipy Klink.
Bartenarbeiten. J Um mit meinem noch besitzendenden Rest von Ellenwaar⸗
Friedrich Dietz, gänzlich aufzuräumen habe von heute an folgende Preise gestellt:
stunste u. Handelsgärtner in St. Ingbert. Bouxckins, JFücher und Doppeltücher per ölle J. 136 ki.
in Lotein⸗ oder Gewerbschüler konn von doppelbreiter Lama perEien 36 sr.
— an, bei Frau Wtb. Karcher einfachbreiter 0— — — 16
in Zweibrücken, Kost und Logis erhalten. rein leinen Fuch 113
Georg Greß. Schuhmecher im Ort, ämmtliche Kleiderstoffen
hat den obern Stock seines Wohnhauses wollen und Baumwollenn, 16
lda zu vermiethen. Alles übrige in angegebenem Verhältnisse billiger;
—— lgroße Parthie Bettfedern.
1. Sorte 1sl. 24 kr.
2. 1sl. 12 kr.
3. 1 ss. —

Vcobilienversteigerung.

Freitag den 8. April 1870, Nachmittags
2 Uhr dahier in seiner Behausung, laͤßt
Beorg Grefß, —Schuster dahter seine
jämmtlichen Hausmobilien öffentlich ver
steigern, und zwar: 1 Kuh, 1 Rind,2
vollständige Betten mit Bettladen, Getüch,
Aleiderschrank, Küchenschrank, Commode,
eisernes und zinnernes Geschirr, Küchenge⸗
schirr, 15 bis 18 Wagen Dung, und
onstiges Hausgeräthe.— *

siges Hausg Horu, lal. Notar.

àαäĩäXx PehhleckeOM¶ÄäOA
Rother und blauer RKiee
amen, ESaatwicken,
Sackthafer, alles in bester Qualität, ist
zu haben bei
M.Thiery—.
— bei C. Ayprederi
—e — .3 21 — — * h is
B Ase Brüche heilbar J Zur bern enden, Saisson empfehle eine reichtttige Auswahl
Bruchleidende, welche eine Schrift (mit Belehrung st , — ⸗
ind vielen 109 Zeugnifsen) eines Bruch · der neue sten Tuche 830 urkins
eae —88 8 Itene gegen jn guter und schöner Waare von fl. 130 kr. au. — Ferner eine gro ze A bl
iner r. oder — 3 Aswa
e de edaee h surce neueilen Kleiderstoffe zu ebenfalls sehr billigen Preisen. de das
—J
Der ganze vbere Stock meints * — — , — -— — Mtw.
e * egtyrne (Falisucht
⸗ u. eich zu beziehen. arieflich d * — J 2
M. Thiery. u Derlin. —A ePe
— * —J

1

Redaltiou Druck und Verlag vou F. X. Demet in St. Anqdbert
        <pb n="211" />
        —— 22 28328
8* 722 *.* 3 — 8 — * E
28 258 25388 3333352828 — 2—38 3 —X * 352235 —
* 3 dä * *2 J 2* 2 E
5 3ß — u5 232823 232523
58 57 — — 358 5722322 *5 552
— —— — 2 * 255 — ——— —— — — 2 —E 655 * 2853 *27 2* 8
—— — — * 2* ——— 2 5. b
558 33 5 28 2335335
3536 —33— 8 383 *52335
28 — 2* 4 * — —x —22 — 22 3 *
— 2 * — 223* 2 2* 2 2 — 258
3 3 33733 336
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27253 *3 83 3 —3 5325 4 85 38 7
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——3 — ——— 587*. — — 38 3 —— 5
3 33 335 —8
*—225 575757. 55 ——— 5—53 — —— 3222262 2233 282
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— —— — 3— —— 2⏑—— 5 5353323 —A—
5—5—5 75558 — 2 [⏑ —⏑5 — —*8 *25 ——
5685 —8325 —— —157 255 — 3555 2 32 355 —A—
—, 37* S — * 25 2 — — — 59 ⸗ 53 * * *
3 2 333
223 —32 7 — 2 2 *7 —— 9 —— 22 ——*1 2 — — *
2— — 2m2. 3 — —— —— — k 215 55 7 2 3* 5232 5
— 587*217838
32 8 * 55725 3 — 3 *7 —A — 77 33 —2
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25 6* 8 558 —352 — 7 — * I F —— 57
z25 5 —— —— —3 2 3
253 52 5 2* —27 4 8 — 55 * 2* 38 5* — 535
55—5 —65 — EES * —
5 6
55
* 2
— 2* 827249
3 28 — ——283: 23
5328* —X — —328 225 — — — 3 —2272—
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2 —3* 223 232 —2588 — 7 23 ——
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70682 5506 5 22 55322 537 7 . 0
————— —222 52823 — 36*
7 253. 253353558253241 3* vr 2* 22
G —A DS R SSE. 7 — — —D—
— ————— — 92* 2 585 8* * 77
—3 58—9338 —A —F 23 533
— 652 —22. 86 E — 8 2 212 253.3 2.7.
— 225353. 7 5 —33 55 — 2* 2 — 323.3358
222228. 7 à zZ 55237 — 2

22
3
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25
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4041
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        Sl. Ingberler Acnzeiger⸗
— er Anzeiger (und das mit dem Hauptblaute verbundene Unterhaltungkblatt; mit der Dienstags⸗ Vonnerttagke und Sonniagk⸗

Aumer) erscheint wbchentlich vire r aia l: Dien stag, Donnerstag: Sams“tag und Somnutan. Abonnementsprris vierleljahrig 40 Kerzt. ber
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krart die vreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum bevechnet.

— —

— ——
Deeutschland. MNaom, 2. April. Er wirde nun auch hier versichert, daß
München, 1. April. Im Entwurf des neuen Strafpro⸗ Banneville nicht mehr zurätkehrht.— 9
sseg ist ein besondereg Augenmerk darauf gerichtet, in einfacheren Der Papft belobte im Konñstorlum den Bischof von Rehens ·
affallen die Kosten der. Strasprocedureün zu verringern, den durg wegen defsen energischen Borgehens aegen Dollingen.
alersuchungsrichtern die Geschäftsaufgabe zu ei leichtern und auf ————
rund verlässiger Erlundigungen eine möglichst rasche Aburtheilung
Beschuldigten herbeizuführen. Ferner ist hervorzuheben, daß —
llen Materien der Rechtssprechung des obersten Gerichtshofs und
n von den Gerichten abgegebenen Gutachten die möglichstz Bersic
qüügung zu Theil wurde, um bisher bestandene Controdersen auf
ne befriedigende Weise zu lösen. ...
München, 2. Aprik. Von wohlunterichteter Seite berichtet
nn, daß für den erledigten bischöfl chen Stuhl in Speyer nener⸗
ing, von Seite des Hofes und des k. Kultusiinisteriums der
ystaplan With. Schreiber, Dr. philos. und Berfasser MaxJ.
id Wilhelnr V. ⁊c. in“ Aussicht genommen v Wie ihn seine
maßigten politischen Ansichten und Line schriftstellerische Thätiglke it
en Cabinel empfehlen yaben mögen, so dürfte der echt priesterliche
dandetdes Kandidatens auch die Partej des „Vaterlands
urshnem dne
Berlinn. Großes Aufsehen erregen die letzten Vorgaͤnge in Oester⸗
cich, so greßes, daß man fust die süddeutschen Wirren darüber vergißt.
jn officiösen Kreisen“ glaubt' man nicht, daß das Ministetium
azner die Krisss überdauern und der Reichsraih zur Votirung
Nothwahlgefetzes gelangen werde' die? poln ischen Abgeordneten
n norddeutschen Reichstages, die sich in sehr gehobener Stimmung
fnden, geben nicht nundeutlich u verstehen, daß der Austritt
et Slaven aus dem elsleithanischen Reichsrathe der ersie Theil
ues mit dem Reichskanzler“ verabredetrn- Planeg“ sei, dem ein
hinisterinm uf der Basis eines Foörderativprogrammes folgen
xrde. —r3 5 9— — J
Wien E Aprife“ Die⸗Morgenblätter melden, daß der
iser sich weigere, diejenigen Landtage, deren Deputirte den
leichsrath verließen, aufzulösen und⸗ in Folge dessen hat das
sammtmninisterium seine Demmission eingereicht. Der gewesene
lerbauminister Potati ist mit der Bildung eines neuen Cabinets
ustragt..

m iach be g8.
7St Ingbert, 5. April. Gestern Nachmittag gegen
32 Uhr ertönten Feuersignale, welche die Bewohner hiesiger Stadt
zu einem Waldbrande im Krämer'schen Walde unferhälb der 6
Fichen viefen. Es“ verqrannte das obere“: Laub von Lircd 40
Morgen Lande und einsge junge Kiefern. Gin Glück war es,
»aß rechtzeitig verhindert ¶ wurde, daß der Brand'in dem an—
Irenzenden jungen Kieserndickicht weitere Dimenssönen aunabm,
va sonst wohl viele Arbeit und Mühe den rasch zur Hilfe herbei⸗
ilenden⸗ Maunschaften, insbefondere auch der Freiwilligen Fener⸗
vehr geworden wäre— Fast zu gleicher Zeit bramtent ber
8attweter circa 20 Morgen Niederwald ab. 336
Am Pfingstmontag“ wird in Homburg ein zweites
vsestricher Gausangerfest abgehalten, wozusämmtliche 23 westricher
Hesaugvereine eingeladen werden.
FEin Seiten üh zu der Wormser“ Oesterreichischen“ Sechser⸗
Jeschichte wickelte sich am verflossenen Samstag beim Heidelberget
kreis⸗ und Hofgericht (Civilkammer)“ ab. VDer Sachverhalt ist
olgendet:; Ein Heidelberger, der eine Sammlung von Briefmarken
aller· Herren Lander angelegt, las in“ der Jeitung einen Anuonece-
vorin Meklenburger; Briefmarken zum Verkanfsangeboten wurden.
Er schrieb an die betreffende Adresse in Meklenburg und erbutt sich
den Vorrath der Marken. Da der betreffende Medlenburger einen
ehr bedentenden Vorrath diefer —Marken besaß? dien svit 1866
verthlos geworben, schrieb er dem Heidelberget zurüch, daß er ein
edeutendes Quanfnuin Marken dabe, ob er dieses Quantum ganz
⸗erlange, oder wie viel davon. Es wurde der ganze Vorrath
o om Heidelberger verlangt — und der Mecklenburger schickte dem
deidelberger sür 17,000 Thaler Mecdlenburger Briefmarken. Der
Heidelberger verweigerte die Annahme der zwei Kisten, allein das
Bericht verurtheilte ihn zur Zahlung obiger Somme von
stechtewegeuu...
Fraukreich. XxUOeber 'die Veranlassung zu dem jüngsten' Dull in Mainj,
Der Professor Zar daseu ist gestern zum dritienmale in der dei dem der ehemalige kurhejfische Lieutenant d. Roeques blicb,
dienischen Schule Spießruthen gelaufen, und diesmal war der heilt man der „Hess. Volkszeitung“ dolgendes Nähere mit: „Pre⸗
um wie das Gedränge im⸗ Hof der Schule wie im Hörsal, mierlieutenant v. Nocques machte auf der Parade seine Honneurs
ihet als je, so daß der Prosesser sich unverrichteter Dinge zu⸗ vor dem Preinierlieutenant v. Bibra/ der als Chef der Compagnie
michen mußte. Die Potizet war noch stärker vertr ten ais ameen Abwesenheit des Hauptmanns fungirte. v. Bibru würdigte ihn
üüwoche, schrittenbereauch“ diesmal nicht ein. Es ist kaum zu eiues Gegengrußes. Hierüber von v. Roques im „Hotel de
narten, daß der Zwiste zwischen Lehrer und Schülern sich bei- Paris“ zur Rede gestellt. gaß er eine ausweichende, man sagt
en werde. röbs Aktmort, in Folgen desseneer von v. Nocques gefordert
Die. Völrese Wwarr heuter ansuehmend flau; in Allem fand, ward. v. Rocques hatte mittlerweile das Hauptmaunspatent
in einen Grund Zur, Unwuhe e man sprach von Uneinigkeiten in Lerhalten. ta 3 3585.
iiisteriumj dom den Schwier gkeiten, welche der Senatusconsult s 7London 29. März. Der berühmte Luftschiffer Charles
zngt von Pein wieder qufgelebten Strike im Creuzot, ja sogar Green ist hier am Samstag im Alter“ von 84 Jahren plötzlich
un Concil. . .. .. .. Ilestorben. Seine erste Ballonfahrt fällt in das Jahr 1821, und
Wie der „Gaulois“ vernimmt, hat Ollivier von der spunischett, eitdem machte er über 700 Luftreifen. Einmal stieg er sogar
uefuig dus / Großtreuz des Drdeas: starls III. erhalten. auf eineim Pferde, das an den Ballon gespannt war, in die Höhe
eeeehee soll jetzt sechsläufige Revolbet mit ein anderes Mial in Begleitüng eines Pony's. In den letzten
Echrut Tragweiltc, erhalten. etee „dahren leble Green gänzlich zurückgezogen, theilte gber auj
Veter Phnanan h oginmmim Aufeuil;böse Zungen Wunsch bereitwilligst seine Grfahrungen im Bereiche der Luftschif-
uuhten, feine zahlreichen Gläubiger ließen ihn nicht fort. Die jahrt mit.
ühlung seiner Schulden, die sich augeblich öhne die durch den In Neuem exri,ko wurde ein Silberberg, 1000 Fuß
arh erlaufenen Kosten- auf 700000 Francs belaufen/ soll er hoch uud' von 1000. Fuße Weite endeckt. Die Suͤn Fraucisco
*atseg ala Bediugung seine JIdrigehens aus Frautre ch „Alta“ schreibt hierüber Folgendes: Ein Herr Brown, von mehreren
adthabine z ) vee diesigen Kaufleuten unterftuͤtzt, bereiste Neu Mexico und enideckte
—V Italien. J am 2. Febr. einen Berg, der, aus Silbererz bestehend, sich 1000
dw nn, z1 Maͤrr Dem Vernehmen nach solf die 3. öffeuk. Futz hoche erhebtee 3600. Fuß lang unde 1000 duß weinis
Sitzung des Concils“am Palmsonntag stattfindenEs heißt, Ders⸗ Ibe brachte Erzproben umit nach hier und ergab die chemische
habst Puus werde die Vorschlage des Gesandten des Groß⸗ Antersuchung, daß die Tonue desselben 2000 Dollars werth sei.
zu Gunsten der chismatischen NRrmenier zurück⸗ kine Eompagnie zur Ausbeutung dieser reichen Minen ime
zebildet worden.
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        Bekanntmachung und Aufforderung.
Aushebung der Wehrpflichtigen
der Altersklasse 1849 betreffeud.
Gemäß des durch das k. Landwehrbezirks-Commando dahier im Einvern hmen
mit der unterferligten Behörde festgestellten Geschäftsplans werden sich die Mitglieder —4
Militär Ersatzcommission (Art. 49, des, Wehr⸗Verfassungs-Gesetzes) für den Erfazbezirk!
Zweiber üicke n, zum Zwecke der Aushebung, der Altersklaffe 1348 .
am Montage den 9. Mai laufenden Jahres und die 4
folgenden Tgge
sedesmal Norgens von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von 8 Uhr au
im Iruchthall-⸗Saale zu Zweibrücken
bersammeln, um die nach Art. 54 des Wehr-Verf.“Gesetzes vorgeschriebenen Geschäfte vor
unehnten und zwar wird
heam Montage, den 9. Mai J. J. die Beschei dung der einge—
aufenen Gesuche von Wehrpflichtigen um gänzliche oder
eint'w eise Befreiungvonder Wehrpflicht oder um Au J
ezung der Einreihum g,esowie die Fest stste ung der Bezirks—
ist'e durch Streichung der Unwürdigen, der freiwillig Dienenden und der
Jänzlich cdet nach Art. 8. und resp. 12 des Wehr-⸗Verfass.-Gesetzes zeitweise
Befreite; U
am Dieunstage, Mittwoche und Donnerstage den 10 11. und 18
Mai1. J. die Messuug und körperliche Unfersuchung der
auf der Bezirksliste Verbliebenen uad die Beschlußfassung hierüber, endlichh
z) am Freitage, den 18. Mainl. J., die Loounmeg ftatifinden. 53
Indem man dies gemäß Art. 53des Wehr⸗Verfass. Gesetzes und g. 24 der
Vollzugs⸗Vorschriften vom 22. Juni 1868 (NIreisamtsblatt von 1868 Nr. 61) zur
allgemeinen Kenntniß bringt, ergaäht hier mit an sämmt liche Wehrpflich
igen der Altesrsklassse 1849, mit Ausnahme der bereits freiwillig dienenden, die
nufforderung, sich in der nachbezeichneten Reihenfolge jedesmal Morgens um 8. Uhr und
Nachmittags um 8 Uhr, pünktlich im Fruchthahsaale hiesiger Stadt einzufinden
Am ersten Tage (Pontag den 9. Mai) haben blos diejenigen Wehr pflichtigen
zu erscheinen. welche um gänzliche oder zeitweise Befreiung von der Wehrpflicht oder um
insiwesige Aussetzung- der Einreihung (des Dienstesantritis) uachgesucht haben; 2
am zweiten Tage (Dienstag den 10. Mai) jämmtliche, Wehrpflichtigen früherer
Aftersklassen und von der aufgerufenen Altersklasse 1849 noch diejenigen“ Wehrpflichtigen
deren Familiennamen mit den Buchstaben A bis H einschließlich beginnen
am dritten Tage (Diittwoch den 11. Mai) der etwa verbleibende Reff vom
vorhergeheuden Tage und außerdem diejenigen Wehrpflichtigen, deren Familiennamen mif
— V
am vierten Tage(Dounergtage den 18. Mai) der etwa verbleibende Rest vom
vorhergehenden Tage und zugleich diejenigen Wehrpflichtigen, deren Familiennamen mit
den Buchstaben S bis inkl. Z beginnen, und endlih
—am füuften Tage (Frreitagg den 13. Maj) alle diejenigen Wehrpflichtigen
sowohl aus den früheren Ultersklassen, wie aus der aufgerufenen Altersklasse 1849, welche
pedet gänzlich noch zeitweise von der Wehrpflicht befreit und weder gänzlich oder zeitlich
untaugüch noch unwürdig erklärt worden sind.
Diejenigen Wehrpflichtigen, welche ohne genügende Entschuldigung (worüber der
Art. 59 des Wehr-Verfass.“Gesehes Aufschluß gibt) bei dem Ersatzgeschaäͤfte nicht erscheinen
der sich vor Beendigung desselben eigenmächtig entfernen sollten, haben ihte Verurtheilung
wegen Ungehorsams guf Grund des Artikel 768. Ubs. 2 des Wehr: Verfass.⸗Gesetzes an
Geld bis zu 150 fl. oder mit Arrest bis zu 402 Tagen zu gewärtigen.
ZIweibrücken, 4. April 1870. *4 4*
—— Ab ,nigl.Bayer. Bezixksamt
— Da mm.
ne ur . ua 2 DZchäfer. *23

Bekanntmachung.
Am Freitag den 8.d. Mts., Nachmittaq
uͤm 2 Uhr wird im Stadthause dahie
das Gemeindeberechtigungsholz, bestehend un

Abtheil. Puühlenthal:
32/4 Klafter Buchenholz
2. 972/4 Kiftr. Eichenholz.
Abtheil All Hasenbühl.
112. Klftr. Buchenholz.
—W Eichenholz.
Abtheil. Rothhelle.
os! gistt. vugenhetz
1 Eichenholz.
42334.Abtheil. Alt Au.
142 Klftr. Buchenholz
52/0Gemischtes Holʒ
an den Meistbietenden versteigert.
St. Ingbert, 2. April 1870.

Vas Bürgermeisteramt

5CEhandon.
Montag den 11. April 1870 wird m
dem Bau der, neu projektirten Straße bo
St. Jugbert gegen Ensheim (Staffelstraß—
begonnen, und werden zu dieser Arber
30 40 mnchtige Arbeiter gesucht, d
gegen guten Lohn dauernde Beschäftigun
erhalten. Lusttragende belieben si h au de
prajectirten Bauftelle einzufinden.

Zu verm sethen aund bis 19
heziehbar: Der ganze uuntere Stock mein
Wohnhaufez mit Hintergebäude, zu jede
Ladengeschäfte geeignet, bissshex von. Herr
Schreiner Dercun bewohnt,.
Das ganze Haus wird, auch kauflich
nuf langjährige Zahltermine, abgegeben.
WVilaelmn, Werkmeifser in St. Joham
Rähere Auskunft ertheilt Herr Geschäfts
nann Wostphülinger.

F Meinen verehrlichen Kunden u⸗
Goͤnnern zur Nachricht, daß ich ein
Tuchlager
errichtet habe, eine Auswahbl der modernst⸗
Stoffe in guter“ Qualität zu billige—
Preise darbietend. —̃—

IL. PAI., Kleidermacher,
vohnhaft bei Wto. Daubhäuser, Pfarrgab

Wohnungs-⸗Veränderung.

Ich zeige hiermit meinen geehrten Kaunde
ergebenst an, daß ich aun in dem Hause de
Joh. Bech t el senior, unterer Stock, woh
Johaunnu Lang, Tüncher,

. 6 vormalg Peter Stachel.
F GOo a de n
empfehle mein reichhaltiges Lager 6*
Gekbet⸗ und Erbauungsbücher
von otdinären bis zum feinsten Einbande zu bissigen Preisen. 8
St. Ingbert, 4. April 1870.
6G. 3cherpf.

Do rn⸗rotag 7. Asril
Jahrmarkt
* in St. Ingbert.

VSpileprtische Krampfe (Fallsucht
tilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. LKiniiseh
in Berliu, jetzt: Louisenstraße 45. — Bereits über Hundert geheili.

Theater in St. Ingbern
Direction August Schroth.
Mtiw itoch 6. April.
Im Oberhauserschen BSaale
t e * Der J
Alserweltspetter

Nach der Composiition des Königl.
Veh. Hofrathes und Professors der
Vdediein Dr. Harleß gefertigt, baber
sich die Stoltueαöαιν„ ν Brust-bon-
boFs seit 30 Jahren beileund nud er⸗
leichternd bei Husten, Heiserkeit, Luft⸗
rohren⸗, Kehlkopf⸗ und chronischen Lun⸗
zencatarrhen bewährt. Dieselben sind
nallen Städten und Orten käuflich.

—stiefelehen in allen Größen
iür Damen⸗—, Minderatiefel-
ehem, Plüsehpantosfsfel fur Herrer
und Damen in großer Auswahl bei

E. HOOS.
ute Zamerleute gegen hohen
Lohn und àMeorarheit gesucht von
Aiehmae, Zimmermeister
zu St. Johanx a.Saar.

* oder
Das Stelldichein im Gartenhau⸗—
Preislusspiel in 3. Alien von R. Beued
Kasseueffnung 8 Uhr.
Aunfang präcis 8 Uhr.

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edaltios Druck und Verlag von 7—r. ...

Rameß inr St. Ingbert.
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        sse.

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23222
—*
25334333538
733323
—33523538 3333
85 2 — 237255353
— S5 5 —225 5 223
336 87 —82
382 3*3 525 — 155237 32
— ee —— 52382
——— 0 5* .727883 3438 3 52355
3688253 1857 2 —— 22355 258 58883 832332
3 e 25* 7 — * — 23
— —— * — 5832 — 25358 5* — 534 8 7 ——
2224 25 — 25* 8 278 —E —— 55 —5* ——8
322 535353 5 —— 282 5385. 34 ————
* 3 5 3255 —* —E — 3 5*
—— 352552 e, 5 8758*
5*2 325533* 52238 3 —M 7 —— F 8 5 ; s 828
—— —— 33338657 885 23383— ————— 315
3357 3 I683 337333 5332
35733333 3323353 3833 —BVB—— 2232287 3* —
2 F 2 J 40
2833* —5125 3177 333735377 ——— z2
* — * ——— —8 2 —E — 22 — 25 3m *2* 2
7T —E 8537 35 — 2 — —8922 * —* — — 2 2858 — —
5285 25323 335 5 — —— 32* 52333535 323*
55228 2223* — 2538k* 2 23* — — 2 22324 a 783
5530 28 228 —— —— 523325 23 — 8 —— — 33*
55y 33575 35 232338 ——— 53 — — 353332 —832
35753525 —— A 3558— 38* 53 5 —A 8
23853 —2 c588 5 —0 —— 3332
1735383282 5555 7 — 5 — — 2 8 —A — — —8 2*5 — —
23856 s52 — 6 35
335335533* 338 28388 33553. 7758 5322—8
2323828 257565 —ãA 63537— 38 232
55 8582 3— 2 — 8 2232 3
22 5382 A7* 25 — 353836 —
223252 *55 732 S8 2
EBR25 22 25353 —— —
4 2253 2* 228
2 2 — —2 —
—

—
8
588 *
2 2353258 W 57
— 233233 —A —
83 I4738 58*
78 8 5 *8 —A — 3*
— 5 36887 8 222,5*
3 —3 — 82 * 8*
3 3 — 5222 * 8 7*X 2 n
A 2 55 558 2545 528
—2 7 —7— 8 28 — ——
5332532377 8 — ——— 2 * 55—8 * 3232338*
* 15*533235 5E 2** — 2585 * —* 72 x2 732 236
— 533575535 53557 3 33373 22 7* — —— 25327
2 51 — 268 — 2* 222 — —
36523573 z353287 23. 55835 —R 8 5c 828 —— —2* 553*
—A xẽ 3888 2 52 3322 5225 — 2c755 —J ——
238 25 —HE 22* * 583 — — —5 —
32.3* 45532 — — — 223 2 5232 55 225 338
233— 342 —22 ———— —— 52 I—85 EI3 S 23 525 253
858 — 2 55 8 — —— — 288 2 — 7—* —ERX ——83 —88 8
2*8 522235 —A 2* — 227 83255* 2 8* 3238*2 5
** —55352 5 j * — 2233 53 B3 228 — ———
z338 * —385 8 ———— 33532 253 —— 3533388
758 2 — 2 ——— — — — 5 F 55 2 76 S86 —A— 2 3.
—— 852* — 2** * 222 —* 25 R —— — 22.
—A —— . 2 535 * 22 —2 — —z53 2*2 58
75 72—8 — —— 55 25 — 287 —2 323 7 275 ——— 55 —5 2
32 * 333 —— —— D2* 3328 — — 55538 3* 5* 3
83338 s3338575 555 — —8 35 22 25538 2
— 2 3 8 * — 8 ——— — —* ⸗ — — — 58 22 43 *
— 3 38 835537 —*573 52 7 3858 25333 525 52353535
— — 257 — — R⸗⸗ —3253 *3 — —— 3D 2* — —— 222 —A —A
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15 — 32— 2.* 5*558 5 D —— 538 AEäI SsS—— 3⸗ 2 *
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— 535553 555 355— —323
— 5322 5 28358 85ESS. 21208 — —— — 2 2
5— 5 t — — ———— * 52 — 3— ẽ 5 35353523*57—
35535 —537 553555 23 *55 —883 3532
— — * 22 * — *—
552883535 236—35* 25—3 25: 552322* 23
525 52 777 OD 25
335 356 38* ä 2235 225* 23
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        Ht. Ingberler Anzeiger.
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eu St. Pngharter? nie iger (und das mit vem Hauptdlatte verbundene unterhaltuaugsblatt; mit der Dienstagt⸗ Dounerataas· unb Sonnlage·
nmer) erscheint wochentlich vi or na i: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonutagsg. Abonnemenispteis vierteljahtig 42 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzt. die dreispaltige Zeile Blaltjchtift oder deren Kaum berechnet.
2
B 55. 1870
Deutschland dettze von lne ag v ine r Zattgenn wae
Manchen, 4. April. In Oificierskreisen behauptet man, äbrli eine ni un wen ende Summe Geldes von hier weg
aaß der Keiegsmimisier Freihtee d. Pranckh nicht laͤnger auf —8 — 4 für die Stadt erhalteun werder
snem Posten verbleiben wolle, als bis das Militärbudget derathen une, wenn rnhe 6 — νν
ee in iauet man, werde er seine Eattassung nehmen. Die 1.) Mehrere Bürger diese Angelegenheit in Hände nehmen,
eu — it um so wahrscheinlicher, als es ja belannt ist. daß dasselbe auf 5pCt. verzinsliche Actien gründen, welche nach einet
dn leh ein wohlbegüterter mMannnur vem Drangen Reihe von Jahren von dem Reingewinne amortisirt werden könnten
5 oniguchen Wunsches zufolge noch das horueuvolle Amt eines so daß dieses Unternehmen nach Verlauf von 10 vis 20 Jabren
sinsters begleitet. Als seinen muthmaßlichen Nachfoiger nennt enhomn der Stadt würde, also ähnlich wie bei der
— e g 5 A eer th auc ichon 2 y Auf Gegenseitigleit dieses Institut in's Leben gerufen
aehrfach a ilitärschriftsteller hervorgethan hat. .
Der Kur. für Niederbayern“ steilt dem Militurbudget ein e eue nur die betreffenden Versicherten, aber nicht
— — d neinde solche . Versche runge⸗niahtsit selsst im
dn d de uon an guuet ede Sued de eue we Ber den moderteunn
Land Leut beunruhigen, aufhört, ein franzssisch⸗ würde, iudem die Prämienzählungen bedentend er mäfigt werden
eee a * —83 ee wollen üonnien. namentlich, wenn man in Vetracht zieht. daß bei den jetz
— 838 Landbewohner gegen die Autorität des bestehenden Mobiliar⸗Feuerversicher ungs- Gesellschaften viele sehr
nnen er Wesehe ehen — Iwersichtlich micht min hoch besoldete Beamten aufgestellt sind, die außerdem bei Dienstreisen
ẽtaates und seiner Gesetze aufzudetzen zuversihunchandt. rur noch hohe Spesen zu beziehen haben. Trozz allen diefen enotmen
zas bayerische, sondern das Militärbudget aller deutschen Staaten — 55 ie Gchm vaficne“ minneter sehehehe
vesentlich verrirgert werden könne. aschi⸗ 88
Speier, 28. März. Aus verschiedenen Theilen der Pfalj —— ez 48
8 553 4.Diese mehr erwähnte Anstalt könnte von der Stadt mit
dde Aperrperon re gan mihreren Wanen wenigem Kapital gegründet werden; sie hätte den Verlicherten
lntersqhrift en Llangt. die e uerte eden Ne uee erer zegenüber nur Garantie zu geben für allenfalls vorkommende
afsung 9 zos een und den n p uee randschaden und dann ist es auch nicht leicht dentbar, daß loce
unsch e⸗ e&amp;ß emen en —— w hier großartig verheerende Brandunglücke vorkommen konnen, inden
in der Vespen Votide ben fast ausschlienztic Bauer— die solide Bauart, denn jedes Haus ist ja wieder mafssiv begrenzt
je Unterschriften geliefert und — offenbar nicht sneh ihrem didse d ne one ne ee
eee en ded eeen — he Inua vohlorganisirte gut geschulte Fe uerwehr bei ihrer raschen umsichtigen
Stauti garßt Die deuische Parler hat eine — Thaligkeit bei jedem vorkommenden Fall rasch Einhatt zu thun
ammlung zur —E und Beschlußfassung über die politische vermag, und das Schredbild eines großartigen verheerenden Brandes
ß t hier, der die projectirte Anstalt unter städtischer Verwaltung auf
—J Irege rieed nee —A — das Empfindlichste beeinträchtigen könnte, steht als ungerechtfertigt da.
5* — Rio 83 lreicht Als seiner Zeit das Proiekt auftauchte, eine Gasan stalt auf
38 — m — eine e ie en städtische Kosten zu errichten, wurden 10 bin 100fache daraus
nächtige Partei entschlossen ist, den Kampf gegen alle un eutschen — 233 3——
—
edem Wechsel der Dinge das unverrückbare Ziel der Vereinigung u —
5 eberlegung wird sich finden, daß bei diesem Unternehmen nur
— mit den Morddeunchen Bunde aufreidt zu Vortheile erwachsen koöͤnaten, und würde wenigstens eine eben so
R'heda, 20. März. Der „Wächier?' schreibt? Unser Aute Revenue wie diese abwerfen.
iürsteuthum kann sich rühmen, auf dem Continent an der Spitze Bermischtee e«
es Fortschritts zu stehen. Während alle Großstaaten sich gegen f Im Forstamte Pirmasens wurden seit Neujahr 21
ie ihnen angesounene Abrüstuung straubten, hat Se. Durch Stück Wiloschweine erlegte
Id udger Fürst damit einen Anfang gemacht; er hat in voriger Auf dem Dulplahe in Munchen wierde vorige Woche
od⸗ vin wunpe Detu Finet Ane tassen peore 78 eine total vetrunken liegende Frauenperson von Nürnberg aufgelesen,
sage neun Mann bestehenden Cont ngent sind drei Manm welche ertiärte, eigens hierher gereist zu sein um auch einmai
em heuslichen Herde wiedergegeben. Gedet hin und thuet des dats Salbatorbier zu versuchen.“
leichen! Fre ikreich. 7 In den Tagen des 19. bis 23. Juni d. J. wird in Worms
534 rantreich. das fuͤnfte mittelrheinische Bundesschießen stattfinden, zu dem bereits
Varis, 5. Apris. Bei Gelegenheit der Ausloosung für an alle badi sche und pfälz. Schützen-Vereine Einladungen er⸗
ien Militärdienst kam es zit Barcelona am 4. d. zu Störungen gangen sidndd.
der Ruhe, wobei Versuche gemacht wurden, Barricaden zu errichen. 13B rüsfel, 29. März. Das Geschworenengericht von
dieselben wurden ohne Mühe wieder genommen, jedoch gab es Mons hat gestern über den wegen fünffachen Mordes angeklagten
abei 10 Todte. Schäfer Dessous-le⸗ Moustier aus Hornu das Schnldig ausgespro⸗
Die Medicinschule ist wegen der Demonstration gegen den chen; nur eine seiner fünf Mordthaten wurde als nicht bewiesen
rofessor Tardieun bis zum 1. Mai geschlossen. angenommen. Erwiesener und auch zugestander Maßen hatte
— —— — — D“” eessous⸗le-Moustier die drei VBrüder Thirion, Viehhändler, zu ver⸗
(Eingesardi.) schiedenen Zeiten ermordet und deraubi, dann seine Frau vergiftet
St Ingbert, 8. April. Es ist eine Idee aufgetaucht, und vermuthlich auch seinen Schwiegervater; Letzteres ist jedoch
ie wohl der Beachtung und näheren Erwänung wurdig sein dürfie. * n Fx beur theilt worden. Der Gesrichtshof verurtheilte
Es ist dieses die Gründung einer Mobiliar-Feuere n. —
etsaͤch er ung. — J Dienstesnachrichten.
F In hiesiger —A sind nämlich 9 Mobiliar⸗Feuer⸗ Die katholische Pfarrei Böhl ift dem Priester Franz Telg⸗
giherungs Gesellswafien durch aufagestellte Agenten thätig, bei mann, Pfarrer in Steinfeld, Bezirkzamt Bergzabern, übertragen
enen der größte Theil der hiesigen Bürgerschaft versichert ist gegen worden.
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        Todesanzeige.
Mit betrübtem Herzen bringen
vir hiermit werthen Verwandten,
Freunden und Bekannten die
schmerzliche Nachricht, daß gestern
Abend 7 Uhr unser innigstgeliebter
Batte, Vater, S̊chwiegervater
und Bruder
Bhilipp Wagner, Bäcker,
in seinem 56. Lebensjahre, nach
angem, schweren Krankenlager von
dieser Welt in ein besseres Jeu⸗
seits ab erufen wurde und bitten
wir um stille Theilnahme.
Rohrbach, den 7. April 1870.
Die tief trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet morgen,
Freitag den 8. April, Morgens
9 Uhr statt.

Bekanntmachung.

Die vom Präsidium der k. Regierung der Pfalz aus den Erübrigungen des Polijen
traffonds gestifteten Volksbibliotheten sind nunmehr aufgestellt, und können vom 15. 1. M
an der öffentlichen Benützung übergeben werden.

In Zweibrücken, Hornbach und Blieskastel befinden sich die Volksbibliotheken an
dem Bürgermeisteramte, und in St. Ingbert im Lokale der Lateinschul—
dortselbst.

Zu Volksbibliothekaren, welche die Abgabe und Rücknahme der Bücher besorgen
wurden von den Districtsräthen bezeichnet, in

1. Zweibrücken der Stadtschreiber Georg Ludwig Wentzler;
2 Hornbach der Stadtschreiber Friedrich Waltz;
Blieskastel der Stadtschreiber Jacob Mayer;

. St. Ingbert der Realienlehrer Peter Schlick;

Der Catalog der Volksbibliotheken, sowie die über deren Benütßung erlassene IJ
struction können bei jeder Ortsbehörde eingesehen wer den.

Zweibrücken, 4. April 1870.
Kisl. Bezirksamt
a m m.
n pIung.
Unterzeichneter eupfiehlt hiermit seine neuen
Tapetenmusterkarten
von den feinsten bis zu den ordinärsten Sorten, ferner empfiehlt derselbe seine neuelte
Muster in

Blüche, Wolldamaste, Rips, Vorhangstoffen, Rouleaux,
owie alle in sein Geschäft einschlagenden Artikel.

Gefällige Bestellungen werden prompt und billig effectuirt.

St. Ingbert im April 1870.

Emil Grewenig, Sattler und Tapezierer.
Carolinen-Institut.
Töchterpensionat zu Prankenthal (Rheinpfalz.

Der Sommerkurs beginnt am 25. April. — Außer den im Prospectus genannter
Fächern wird auch Unterrich in Weistzeugnähen und Kleidermachen ertheilt
Fährlicher Penfions-⸗Preis fl. AOOD. Bei Gelegenheit außerordentlicher Prüfungen
vurden der Vorsteherin, welcher die besten Referenzen zu Gebote stehen, wiederholt dit
zJünstigsten Zeugnisse von Seiten der Regierung ausgestellt, welche nebst Prospectus au
—AX

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Seit heute befindet sich mein
Bureau nebst Wohnung im
zweiten Stodle des Hauses
bon Herrn Kaufmann Phi—
lipp Klinck über der Brücke
dahier (früher Carl Appre⸗
deris'sches Hans.
St. Inobert 3. April 1870.
Fasshbender,
kgl. Gerichtsbote.
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Tanzunterricht.

Der Unterzeichnete beabsichtigt vom 1.
Mai ab, einen Tanzlursus zu eroöffnen und
zittet Lustiragende, sich in die circulirende
diste, oder bei Herrn Schreinermeister
Weigand vormerken zu lassen. *

Um gefallige Theilnahme erfucht

Iudwig Zimmer.
Lehrer der höheren Tanzkunst an
der Universität zu Heidelberg.

herin: Kouise Braun.
—XXIXX
empfehle mein reichhaltiges Lager
Gebet⸗ und Erbauungsbücher
„om ordinären bis zum feinsten Einbande zu billigen Preisen.
St. Ingabert, 4. April 1870.

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Epileptische zorämpfe (—allsucht)
zeilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. Lilliseh
in Berlin, jetzt: Louisenstraße 45. — Bereits über Hundert geheilt.
Gesrg Greß. Schuhmacher im Ori
hat den obern Stock seines Wohnhause
allda zu vermiefhen

H. Scherpf.

Zwetschen,
schönste pr. 2 Pfund 15 ir. Erbsen
ganz dick pr. Pfd. 6 kr. bei
h Klinck
Bursten, Besen &amp; Pinsel
empfehle in vorzüglicher Waare zu bil⸗
ligen Preisen, als:
Kleider⸗ und Schuhbürsten, Boden⸗
Thaisen⸗ Pferes⸗ Gläser⸗ und Faß—⸗
hdũrsten, Pot de chaͤmbre-Bürsten, Lam⸗ —
prisbürsten, Hande und Staubbesen, 2r
Mühl- und Bäckerhandbesen, Zahn⸗ G Das kleine Hänschen.
hürsten, Haarbürsten, Kühlschiffschrup— emalde in een Wendetso hn.
pder, Weißpinsel, Anstreicher, Lackpinsel, 32
Zeichenpinsel, Kuchenpinsel, Rasirxpinsel,, Der Verliuer im Zhwarzwa
überhaupt alle Tüncher- und Schreiner⸗ Freiherr Arthur von Stritzow's Liebes⸗
pinsel. Abeuteuer.
E zuther 8. Wui lsrb. ütdte hn n Wc
Die Farbwaarenhandlung Kassenffnung a 8 Uhr.
H. 5„cherpf. Anfang praͤcis 8 Uhr.

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Braut· Bucxinge, Hollunder Huringqe
Stockflische, Sardellen. Maccaroni,
dute Civéetschen. diverse Kũüse emptiehlt

Fritz Wanzerbieter.
Theater in St. Ingbert.
Direction August Schroth.
Freitag 8. April.
im Oberhamusorschen Sanle
Dĩe Drbachaft.

Frucht- Brod⸗ Fleisch ꝛe. Preis
der Stadt Zweibrücken v. 7. April

Weizen 6 fl. — tr., Korn 4 fl. 24 it
Gerste Areihige, — fl. — kr., Gerste vier
ceihige, 3 fl. 47 kr. Spelz 3fl. 5 kr
Spelzkern — fl. — kt. Dintel — st
— tr. Mijchfrucht — il. — kr. Hafet
z fl. 47 tr. Erbsen 3 jl. 54 kr. Wicen
z fi. 52 tr. Kartoffein 1fl. Heu 2l
28 kr. Stroh 1fl. 18 kr. per Zentnet.
Weißbrod 113 stilogr. 16 kr. Kornbrod
z Kilogr. 21 kr. ditto 2 Kilogr. 14 6
ditio 1Kilogr. 7 kr. Gemischtbrod 3 Kil.
27 kr. 1 Paar Weck 9 Loth 2kr. Rind⸗
fleisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 ir
ꝛalbfleisch 14 kr. Hammelfleisch 16 6
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
2 kr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 30 ir
per Pfund.
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*—S2 2587 2535855 5333 33 2233 83 2 28* 5
32 5, 25c M2 33 3 22 2—38 225 ———
s35 3355527 *52 25328533 *55588 5 *2
22 3*833333 z 8 585 5* —— 353
3 — —— 4 z.15
3* —AA 833842 38354 78387 533.
— 7 *7 5 — ** 22 28* 223 52 — 223857— 2 33
* 285 8* 2252 33327532 —23533 * — 12553
s —85. 23 25 5223 532 353 ;328332 3 2522
55 2522532 25 232337

2
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* J * 5873
2 —— — 3 —*7 T 3
2535338735573355 339555 383553 537 7**
3 283 333333535533 333533 353—2.—25
* 364 28 —A—— 22 8 3 * —— * ——
7 3553 33 5*73—34 253885 335332388 583 *8
2 — —R— — 72 z223 5 E — *5* — 2 345
2 —9 — ⁊ —
325325333 25332553 2833 ⸗ 5338*—53323 32133
22—52— 36 83 33338338 23233 3333235 558* *3
— —A — 22 * 375 2z Fg
—282. 5. 5. 3 3 255 2 258538 2* 223 55. * * 28
2 52 2578 83228.3 58232 ————— 2 32
*5552 222 . 583353223 28722 *—2333755 — —
——322 2—3— —28 8233 2 3233— 3333 8323 8 J
33 5 —2233 283 325137 23 535387— 535—222558 5* 8
⁊ —. — 2. 28
tz 353
— 22* 5323 —— —A— 2 —2 233 e 3
—— 2 * 2 —A 32— — * — 3* * x. —
z23 33358 3 s383 5833 556185 3 8 3*
* — — * * 27 — a 2 E
22. 2.32 * 22 * *8232 5223285 *2 — E 3
* 7 ——3 5533 — ——23 2338 — 13 2 — S
2— 322 —2382 2235 355—35—5 333 —5 32838 27 32 * S
53 35558873373353 * 33528 s—3282 33
5375*553 4 73 7 ** — —6 8* — — —5222 227 — 2 2.
7 253 2 — —— 253268 28228 2.*5 3 *2
z333385 33833 32383323 75535353838575 — 253.
9r —— — * 2 2 —
557383 155333335 5333 7533—522887 538
— 2 — * — * —
S53 253 7* 8 23353553323 253 3322 — 225 S380
25682 2 233833853235* 52223 *395*886—62
8 —A 2. 8 2754 — 2 2252 2 *
323383 —58 328 33223 323253 78 85
7 — 587 4 *8* 2. 3 s ·8— —
53522 5333—2 5 25335234 152523 55535 5353. 353
758 — 2558 5383333 7727 2* A27 a — —— ã 7
2533528 23233353

—

83532 5383753283 328 333833388 88
*33 5—325 823 5 —332
2* 7— 2 223 2 * 33 2 — ⸗
z *XÄ3 * 332 83 323 283537
—— 28467235 1333—32838322605538
283333 2333,, *5323238 —
S 2 —3 *— — * 889 285222* 2
*22 5262 33232 55 8
—X 538 32325 322 282 — —
25288* 2355 5723 32823 73 7 352532 2
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z 2355 ——35 —33 33 —
2 * 2 — *5 * —
2* —A *568 228*2 . 525 352 53
22283 353 — — 5833250 3* 2 ** 23
55 5523532352 — 2 23
* * 5858382 * — — —23 *. 2*
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2223 835 32733 53233 359335 a8 —
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2253 * — X Set 2. 5 58 5 023 58
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5* 3 535552583—5585
7C * 23883 2.53 — 5
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z355535 3535333375333 3.
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5— — 2— ——0 332552333* 5* 28
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33233338 53355—3353 5375553 357335388
325—83236 —2 5* 2335 —5555 2235 5*33
32828326 555.3 —A —A —— 83
33— 33355383 523335 32*32322
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71583 332 3 532823* 3 23 2738233
7 72 552327 722225 3 83 2.2 2228
—2 22* 2.55 — — 522 — — 55522—
2.,23—5353 3573*232 8—355232 O 237
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5—5 —5—355 — 5 30 — 35 2*83 8
z5533353 —35353233353 33335355 355523227
25322 *55 —A — 23:2 5 2 5237
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        Ht. Ingberler Anzeiger.

da Si. Ingee raiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungtblait, mit der Dienstags⸗, Donnerrttags⸗ und Sonntaqb⸗

dunmer) erscheint wöchentlich vie dral: Dienttag, Donnerstag, Samstag und Sonntaa. Abonne mentspreis vierteljährig 42 Krrr. oder
122 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreijpaltige Zeile Blatischrift oder deren Kaum berechnet. u

56. Saus taq, den . April 1870.
a
Deutschland.

Mänchen, 5. Apris. Dem Vernehmen nach ist der Ent⸗
zurf eines neuen Landtagswahlgesetzes so weit vollendet, daß der⸗
elbe in nächster Zeit an den Staatsrath gelangen kann. Es dürfte
ßhalb anzunehmen sein, daß der Gesetzenwurf bald nach dem
Visderbeginne der Sitzuugen der Kammern nach Ostern, denselben
norgelegt werden wird. — Ueber den Inhalt des neuen Wahlgesetz⸗
zuswurfs vernimmt man, daß das allgemeine Wahlrecht sehr weit
uusgedehnt ist, daß die Abgeordneten- künftig keine Diäten erhalten
ollen und daß bezüglich der Zahl derselben die Bestimmung des
sicherigen Wahlgesetzes, wanach auf 31,000 Seelen je ein Abgeord ⸗
neter zu wähleu ist, beibehalten werden jolle. — Der Abg. Krätzer
hat das Referat über den Antrag des Abg. Frhen. v. Stauffen
herg, die Todesstrafe aufzuheben. vollendet und gelangt dasselbe
aster Tage im Ausschusse zu Berathung. Der Hr, Referent
antragt die-Ablehnnug des Autrages.

München. 6. April. Der Bevollmächtigte Bayerns im
zundeßrath des Zollpexeins Staatsraty v. Weber. vegibt sich heute
Pbends nach VBerlin. Derselbe war durch Unwohlsein verhindert,
rüher abzureisen und der Eröffnung der Sefsion beizuwohnen.

Muürnsch ein. Tar⸗ und Stempelgesetzentwurf. Die in der
gfalz bisher bestehende Wechsel empelgebühr wird auch auf die
sbrigen Tandestheile ausgedehnt. Die Stempelabgabe beträgt für
ezogene und eigene Wechsel 3 kr. von je 100 fl. oder ôPCt.
ind entspricht hiernach genau dem Satze von 1 Silbergroschen
bon je 100 Thlr. im Rorddeutschen Bund und von 15 kr. für
z0d fJ. in der Pfalz. Befreit bon der Stempelgebühr sind, die
jom Ausland auf das Auslaud gezogenen, nur im Auslande
ahlbaren Wechsel. Unter der Beuennung Ausland sind alle!
Linder außerhalb Bayerns verstauden. Für die Abgabe haften
alle in Bahern wohnenden Personen, welche an dem Umlauf des
Wechsels Theil genommen haben.

Der Eutwurf eines Tax. und Stewpelgesetzes ist nunmehr
xeroͤfentlicht worden. Das Geseß soll mit dem 1. Juli d. Is
m ganzen Königreich und dann mit dem 1. October 1870 auch
nas Malzaufschaufscalagsgeseß in der Pfalz 1870 in Wirksamkeit
relen, da die Einführuug des Malzaufschlags in der Pfalz bekannt
ich von der Festsetzung gleicher Taxen im Köuigreich abhängig
emacht ist. Eine vollsiäudige Vereinigung der Toxen und Stem
zelgebühren in eine Gesammtabgabe wurde vom Finanzministerium
ucht für zweckmäßig erachtet. Als Erleichterungen im Vergleich
nit den gegenwärtig zu zahlenden Gebühren sind hervorgehoben:
ym ganzen Gebiete der Verwaltung fallen die Taxen weg, ehenso
uͤr einige Gegenstände dir nicht streitigen Rechtspflege, als:
zroßjährigkeitserklärungen, Amortisirungen, Einträge in Handels⸗
egistern 2c.; die Taxen in Veriassenschaftssachen dürfen den
aximalbetrag von 2 pCi, der Verlassenschaft nicht übersteigen,
e Taxe für Besitzveränderungen zwijchen Blutsverwandten und
kheleuten wurde van */6 PCt. des Bruttowerthes der Liegenschaften
mf )2 pCt. und für eine Neihe von Verträgen, als Bürgschaften,
sautionen, Cessionsforderungen, Assecuranzen, Submissionen, Cre⸗
jitbewilligungen ꝛc. von 1pCt. auf ꝛ/, prCt. des Gegenstands⸗
verthes herabgesetzt. Die wichtigste Eryöhung besteht in der
gestsezung von 2 pCt. für Verträge, Vergleiche und Versteigerungen
n Bezug auf Immobilien, wofür bisher nur eine Tare von *6
dann eine Stempelgebühr von 6 pCt. für jede der stattfindenden
Uusfertigungen entrichtet wurde. Die Berechnung, Erhebung und
kegistriruug der Taxen ist 1) den Nolaren in den rechtsrheinischen
Ftobinzen für die bei ihnen errichteten Urkunden und behandelten
herlassenschaften, 2) den Rentämtern in allen übrigen Fällen
ertragen. ———

Augenblick unterbrochen habe, wo er Punkte von hoͤchster Wichtig⸗
rit festzustellen gehabt habe. Den Adruck dieser Erklärung begleitet
die „Marseillaiser mit folgenden Worten: „Dieses Document,
zessen Wichtigkeit Niemand entgehen wird, weil der letzte Phara⸗
stäph sprciesl auf materielle Weise feststellt. daß im Augen blicke
vo Victor Noir getödtet wurde, er keine Ohrfeige hat geben koͤnnen,
ieses Document wurde Herrn Glaudaz von dem Ober Kerker⸗
neister der Strafanstalt, am 22., Morgens, übergeben. Herr
HBlaudaz hat geglaubt, es den Geschworenen nicht mittheilen zu
nüssen; seine discretivnäre Gewalt gab ihm die Freiheit dazu.“
Pater. Hyacinthe in Paris ist unter die Journalisten ge⸗—
jangen. Die erste Nummer seines Blattes „La Concorde“ ist
rschienen. Das Programm desselben erklärt, daß es parlamen⸗
arisch, gallikanisch und gegen die Unfehlbarkeit sein wird.
ESchweiz. —
Bern, 4. Auf dem Freischaarenfest in Langenthal prote⸗
tiren 5000 Männer gegen die jefuitischen Tendenzen des Coucils
und beschließen, den Bundesrath aufzufordern, dem jesuitischen
Wirken im Vaterland senergisch entgegenzutreten.
England. m*
—Vondon, 4. April. Die „Pall Mall⸗Gazette“ schließt einen
ferirenden Artikil über die antipreußische Bewegung in Süddeutsch⸗
and namentltch in Bayern, mit folgender Prophezeiung: „Die
Agenten des Papstes verfolgen einen Weg in Süddeutschland, der
»ezu angethan ist, ihnen das Renommse zu sichern, di wirksamsten
Werkzeuge für den Grafen Bismarck gewesen zu sein, um eine
eutsche Einheit unter preußischer Herrschaft zu Stande zu brigen.
— BiLI -
4 Der Musikmeister des kgl. bayer. 4. Inf.Reg. in Ger⸗
mersheim, Herr Steinhauser hat v. Sr. Majestät dem König von
Württemberg unter huldvsller Anerkennung für eine Höchstdemsel ben
ewidmete Composition eine sehr werthvolle goldene Vorstecknadel
um Geschenl erhalten.
— Der älteste Proceß, den Bayern aufzuweisen vermag, ist
er, den die Gemeinde Burgsinn um ihre Waldungen gegen die
Freiherrn v. Thüngen führt; er stammt aus dem 15. Jahrhunderi.
Herselbe endete in der Hauptsache im Jahre 1862; seitdem ist die
Hemeinde im vollen Besitze des nahezu 9000 Tagwerk haltenden
Waldes. Nar handelt es sich um einige Gehöfte und andere
große Flächen, welche ebenfalls zum Walde gehören, ferner um die
rnischädigung von nahezu einer Million, welche die Thüngen an die
Hemeinde zu leisten haben.
fRstatt, J. April. Heute haben die Floͤßer von der
dinzing und Murg, über 200 Köpfe stark, die Weiber und Kinder
nicht eingerechnet, mittelst eines Ertrazuges ihre Reise nach Galizien
ingetreten. Iun Pforzheim wird sich noch eine weitere Anzahl bei⸗
gesellen, ebenso in Württemberg und Bayern, im Ganjen über
300 kräflige Männer, die am Ort ihrer Bestimmung eine eigene
diederlassung gründen werden. Die günstigen Nachrichten, welche
eit Jahresfrist in dortigen Diensten stehende Landsleute in die
deimath gelangen ließen, haben die anfänglichen Bedenken der
Zeute veseitigt ünd alle imit den besten Hoffnungen ersüllt.
FeIn Saarlouis wurde der Steuereinnehmer D. wegen
ines Kassadeficits von 5000 Thlir. verhafiet; der Mann gehörte
in erster Reihe zu den „Frommen“ im Lande.
F In Ber hin bleiben bei dem diesjährigen Wohnungs⸗
vechsel ca. 800 Familien, die leine Wohnung fanden, obdaͤchlos.
Seilens der städtischen Behörden ist Vorsorge getroffen, um den
Unglücklichen wenigstens eine Schlafsiätte zu bieten,
J 5 fParis, 2, April. Die Polizeibehörden wurden heute
xgraukreich. derftändigt, daß der Roihschild Freres eine 8, 000, 000 Francs be-
Die Pariser „Marseillaise“ verdffentlichte vor einigen Tagen tragende Defrandation einer seit 1848 angestellten Vertrauenss—
Document, welches den Proceß Bonaparte betrifft und das Perjon Namens Tasstus entdenkt worden.
wenjalls zu officiellen Erklärungen Anlaß geben wird. Es ist Paris. Troppmann hat hier wieder ein neues Opfer
jes eine Erklärung Paschal Groussets, worin er u. a. aussührt, gefordert. Ein Fischhändler, der seit einiger Zeit tiessinnig war,
c Prasent des Gerichtshofses oon Tours ihn in cinem bildete sich plötzlich ein, er sei Troppmnann und die sieben Opier
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        von Pantin seien gekommen, um ihn abzuholen. In einem Anfall, tonen, welchen E'nfluß diese nüztzlichen Vereine auf die sittliqh
wollte er sich mit dem Rastrmesser die Kehle abschneiden, aubin Hebung des Vollkes haben. Wir sehen auf dem flachen Land—
jeine Frau fiek ihm in den Arnm und beide rangen so lange mit freiwillige Feuerwehren entstehen. Es geht hieraus hervor, de
inauden bis die Nachharn kamen und es init Hilfe, der Polizei dies Feuexwehrsache. auch Bas, Landbolk. zut Opferwilligkeit und zun
zelang, den Unglütklichen in das Hotel Dieu zu bringen. Gemeinsinn zu begeistern vermag, somit eine Mission erfüllt, d
f Victor Hugo schreibt von dem Untergang der „Normardy aus wan nur aufs lebhafteste begrüßen kann. Durch die in jeden
Hauteville Hause, 22. März: „Man fragt bei mir brieflich an, Feuerwehrcorps herrschende Disciplin werden di Mittieder zuf
welchen Eindruck Montalemberts Tod auf mich gemacht habe. Ich Ordnung und zur Unterordnung unter die aus freier Wahl her.
antworlele: Keinen vollkommenen Indifferentigmus. Aber, das vorgegangenen Führer angehalten, wie · nuch jeber solche. Vereir
Nachfolgende hat mich gepackt. Auf dem Steamer „Normandy“ auf das chrenhafte Betragen seiner. Mitglieder ein scharfes Aug
der vor vier Tagen zu' Grunde ging, befand sich ein armer Zimm⸗ hat. Fost alle Feuerwehren bedrohen in ihren Satzungen unehren
nermann mit seiner Frau, Leute von hier aus der Pfarre Sgints haftes Betragen in und, außer dem Dienst mit dem Ausschluß out
Sauveur Sie kehrten von London zurück, wohiu der Gatte wegen dem Eotps. In den Vereinigungen lernen die jungenMänner
iner Beule am Aime gereist war.“ Plötzlich — in dunkler Nucht veiter sich selbst-regieren und die selbst gegebenen Gesetze ehren aim
zing das Schiff entzwei und uuter. Es hlieb nur ein einziges 2bten. Dieser Art sind die Feuerwehren neben ihrem großen
Boot, das schon mit Leuten übetfüllt war, welche das Bindseil zer⸗ Nutzen für Leben und Eigenthum der Gemeindebürgrr ein Bild
schnitten, um fich zu ketten. Der Mann riefß: Wartet noch, wir ungsmittel für unser Volk, das nicht hoch genug gewürdigt werden kann
vollen hinabsteigem!“ Man antwortet auf dem Boote: „Es ist Ran dann aus diesem Grunde auch nur den Wunsch hegen, deß
nur noch fur eine Frau Plaß. Enre Ftuu solt herabsteigen ich die Feuerwehren auf dem flachen Land immer mehr ausbreiten
Geh“, sagten zu iht der Rann.“ Und die Frau erwidert: „Nein Die Staatshehörden können deshalb auch nie. genug thun, un
gehe micht; es ist kein Plat mehr für dich , wir wollen zusfame RRese Zute Sache mit allen Kräften zůu fördern, wie alle Freundt
nen slerben ie Dieses Nein? ist bewuinderungswürdig. Dieser des Vaterlandes zum Gedeihen dieser Angelegenheit fortgesetzt bei.
Heroismus schuürt das Herz zusammenr. Ein sanftes „Nein“ mit tragen sollten. 4— —VVV — —
inem milden Lächeln vor dem Grabe. Und die arme Frau schlugh .. —— — —
vie airnn. aim dn dats isten. Gaten ¶un Sen. inn Hehhrbe j.andwwirthichektunhe e
F Crinctanmati, A. März. Schon mehrfach haben die — b e
deulschen Sanger bei Celegenheit ihrer großen Gesangfeste hier
wie drüben im Vaterlande fich gegenseitig über das Meer besucht.
In diesen Jahre vom 15. — 19. Juri findet hier das 17. große
nordamerkanische BundesGefängftestestätt, und ergehen jetzt wieder
bon hier Einladutugen an' die Sänger: im Vaterlande, zu uns
herüber zu kommenean. die Uferj des MOhio,wonsie mit Freude!
und Gastfreundschaft empfangen werden“ Dien Deputirten müßten
pätestens am 12. Juni in New⸗-York landen, um nuch eintägigem
Aufenthalte mit den Sähgern New; Yorks die Reise nach dem
Westen gemeinschaftlich zu machen. Es sind beveits für Amerika
Vorkehrungen zu ermaßigtes oder ganz freier Reiser geiroffen, Zu
dem Ende hätten sich auch, die deuülschen Sänger mit den Damöfer-
Besesischaften iu, Hamburg und, Bremen in Verbindung zu setzen.
f Der St.Paul Press zufolge wird der amerikanischr. Se—
natox Karl Schurz nebst dem ehemaligen Finanzminister M'Culloch
und dem früheren-Gouverneur von Minnesota, Marshall, demnächst
im Auftrage der Northern Pacifie Etsenbahngefen schaft- eine Reife
ach Europa gntreten, um kinen' groͤßaktigen Auswanderungsplan
zur Bevoͤtterung, det Lauderstrecken tängs geirannter- Bahnlinie zu
— ä— von 30
bis 40 Millionen Morgen Land, anf denen füuf bis sechs Millionen
Penscheu mit Bequemlichkeit wohnen könnten. Schon sind — so
jagt das erwähnte Blatt weiterhin — Abkonimen mit deutschen
Kapitalisten getroffen worden, um den Bau sder Bahnlinie mit
aller Macht zu hetreiben. Jedem Einwanderer soll für die beiden
ersten Jahre nach seiner Ankunft beim Bau der Bahn genügende
Arbeit garantirt werden, ob er aber auch die Mittel zur Ueberfahrt
zorgestreckt erhalten soll, davon ist nichts gesagt. Nachdem erseine
Arbeit für die Eisenbahngesellschaft fertig hat, erhält er eine Farm
von 40, 80 cder 160 Worgen wit einem fertig errichteten Wohn⸗
zau se und guter Einfriedigung, Die Termine zur Abzahlung und
die Zinsen sind so niedrig gestellt, daß sie den Aermsten nicht
chwer sallen können.. Die Lohniwerschüsse, welche dann für die
Bahnarbeiten gezahlt werden, reichen voraussichtlich für Beschaffung
hes Viehstandes und der Ackergeräthschaften aus, so duß jeder
—
letztere die Bahn zu Markte bringt. Die Gesellschast beabsichtigt!
die Häuser alle gleich und mit dem Tausend in ihren einzelnen
Theilen — gleich den Theilen einer Taschenuhr — anfertigen zu
assen, so daß jedez Stisck eines Hauses zu jedem Stück eines
aindern Hauses paßt. Aaf diese Weise soll sofort ein großer Vor⸗
ath von Arbeit geschafft und' der Werth des Bodens durch die
chnelle Ansiedlung gesteigert werden. J J
Ueder den Einfluß der Fruer wehrren auf die Bilbung dez Durch Beschluß der kgl. Regierung der Pfalze wurde di
Volkes bringt die Ztg.“ für“ das Feuerlöschwesen“ den ,nachste- Funktion eines katholischen Districtsschullnspelcors für den Kanlon
jenden sehr beherzigenswerthen“ Artikel: „Die große Wichtigkeit, Waldfischbach, im-Einverständnisse mit dem Kapitular? Vicariate
welche die Feuerwehren auf die Volkswohlfahrt durch die Verhin; Speier, dem katholischen Pfarrer Friedrich Stabel zu Klausen und
derung größerer Feuersbrünste haben, ist schon oft dargelegt wor; die Funktionen eines königl. protestantischen Disir'kisschntinspectote
»en. Schlagfertige Feuerwehrcorps sind auch, ein“ vorzügliches ar den Kanton Lauterecken dem Pfarrer Joseph Heinrich Theodor
Palliotivmittel gegen Brandstiftungen, denn was“ nützt dem Brand- stremer in Odenbach ubertragen. — Durch Regierungsbeschtuß
ftifter sein scheußliches Verbrechen, wehn die Feuerwehr schnell bel pom 22. März 1870 wurde der Lehrer Emanuel Hemberger von
zet Hand ist, den absichtlich gelegten Brand zu löschen. Feuer— Billigheim. seinemAnsuchen entstrechend, der Leitung der Forb
vehrmärner sind aber auch eine gute Feuerpolizei, denn sie ent- zildungs⸗Couferenzen für die“ tacholischene Schuldienstexspectantet
ecken Gebrechen und Unordyungen auf diesem Gebiete, die andern detz Kantons Berg;abern enthoben und diese Funktidun dem' katht
Augcn unsichsbar bleiben. Aber don all diesen Vortheilen, welche lischer Lehrer⸗ Baumgärtnet von Steinfelde übertragen. — VDurth
die Fer⸗rwehren bieten. wofsene wir diessmal arsehent unde nur bes“Beschlußkeberönialichen Meqierxurae der Wöeglsa⸗Kamzuer des Innern
        <pb n="223" />
        — ; —3* 15534 w.. 33*
unde der Schuldlensterspectant Jalob Merz vom Reiterhof zum Bolz voß' Vinniugen zum Schülberweser an der katholischen Schuce
FFulverweser an der protestantisch· deutschen Schule zu Hengsberg.zu Spesbach, der Schulve-wefer Daniel Zäuner von Godelhausen
? goͤwerweser Jaͤlkob Louis“ boñ Rodenbach zum Lehrer an der zum Lehrer an der protestantischdeutschen Schule zu Winhzeln
As⸗deutschen. Schule zu Iggelbach, der Schulverweser“ Jakob ernaunt. *
Mobilienversteigerung⸗ .
dienstag den 12.Abril 1870, Nach
nilags 2 Uhr, auf“ dem Eisenwerke im
—— des verlebten Herrn Heinrich Krämer,
den die nachbezeichteten zum Nachlasse
W daselbst verlebten Aufsehers Gottfried
nler gehrigtn ganz ieuen Mobiliar⸗
genstünde öffentlich versteigert, als:;
3oollständige Betten mit Bettung,
MNatrazen und Bettladen, 2 Kleiber⸗
— polirtet · Zulegtisch, 1Canapée,
Aüchenschrank, Küchentisch und sonstige
Zegenständee32
Hoͤruigi. Natar.

it ein öckigem eee F — ⸗ — mein
—7 i az⸗ — *83 Il ⸗
Dec. ds —— *i. Seit heute nung im
9
Stall⸗ Hof und, c. Adetlunde ben RA... nebst Wi 8
88 ur —B* nebe Bureatt Sue ve bau
3336 in r —78* ——— 7 34 x— 2
ed ie —AA weiten S Kaufmann Phi⸗
33* Acker in nd Friedrich bpon Herrn iber der Brücke
— —— 3 en Appre⸗
ngen neben Peter * Dobits, ieben lipp Klinck e⸗
Apht Deec. Adet dintet detin drern ——
enhn dn 3
Jato 3438. 31 ilipp Weigand Ingbert 5 Ap 184
— neben 3 . St. Ass bendor,
ilie lu .

ã 77 VJr 375 76
Waaren-Versteigerung.
Nächsten Mitkwoch, den 13. April'1870
Nachmittags 1 Uhr, im Locale der Hexrn
Bebrüder Mayer, lassen wir nachstehende
ins in Commission gegeben Waaren gegen
zleichbaare Zahlung öffentlich in Ei gentsm
zersteigern, fämlich:
1000 Ellen Barͤge für Somtier⸗und
Ballkleider, ,6*
Partie Sommer Bouxking /
Partie Tücher, 9
tPartie⸗Doppellücherx,
1große Partie Damenkleiderstoffe,
Jgroße Partie doppelbreiter Lama,n“
1 groß⸗ Partie Lama, einfachbreit,
große Partie Herren- und Damen—
Halsbinden, ———
fertige Damenjacken, W5
fertige Herrenjoppen,
1000 Ellen —J— Reste Atnd
sonstiges Waareu⸗
St. Ingbert, den 8. April 1870.
Concessionirtes allgemeines? Geschästs-
und Consultations-Bureau
H. Westphaelinger.
Zu verkaufen:
Tin gut erhaltener einspänniger Wagen
mite allem Hubehör, zwei. Pfliegge, eine
zanz neue eiserne Egge, ein hieag
sodann eine fast noch ganze neue Bren—
nereieinrichtung mit 4 Staͤnder.
startoffelmuhle ꝛc. ꝛc. ae,
Auch hat derselbe gute Eß und
Setzkartoffeln' abzugeben
Peter Schmidt. Wirth.
Empfehle zur ¶bevorlebenden Saisonezu —D—
dehne iitu arigekommenen Eoux lIxĩms zii —X — — — — — — ————
wie das Modernste in Bamen eiderato steni aller Art.
9 ñart Schanch.
288 * 4 2 2* —
eFihn O nTAr a em
* embfehle mein reichhaltiges Lagert iE Wohnun z⸗ An ei e
2 4 35 753
Gebet⸗ und Erbauungshücher ———— 4 —— ung nzeige n
mord indren big zum feinsten Einbande zu billigen Preisen. Hunden ran, daß ich von heute an bei
St. Ingbert. 4F.“ Ruril 1870. — 3.41 drʒ Uhrmacher Tod, Haupistraße wohne.
* gsterpf —2 Deffland, Schieferdecker.
Ea Fr A *e J s Gdedshaller Bittergastor
X — nen tr. age Wezteegerz Jo ist Aa. ganz grischet Frühjahrs-Füllung an⸗
RNang S — gZeto Bei Ahn—
dahtetpension u rtr. n (Rheinpfaiz etectae e
Der Sommcrkurs beginnt. am 25. April. — Außer den im Prospectus genannten — .. —
üdern wird auch Unterricht ini Weißzeugnähen und Kleidermachenertheilteg Wohnnnoperünderung. *
ühliche Penstons Preis fI. 4003. Bei Gelehenheit außerordentlicher —— Jeige hisltuit meinen verehrl. Kunden
nden der Vorsteherin, weltber die besten“ Referenzen zu Gebote“ stehen, wiederholt die an; —
uieten Zeugnisse von Seiten der Regierung ausdestellt, welche“ nebst Vrosvectus auf Maubistratße neben Hra. Stutzmann vis-a- vis
langen Jisendeten —— —— Groe chen Haufe · wohne;· ·
ie rüebetrut Konis«Braun“unbee Wilh. Dinies, Stublmacher
        <pb n="224" />
        Bekauntmachung. J

Nachdem die auf den 23. December v. Is. auseschriebene Wahl zur Bildung
eines Bezirklsgremiums für den Amtsbezirk Zweibrücken mit Abtheilungen für Handel und
Fabrikindustrie gemeinschaftlich und für Gewerbe, wegen ungenügender Anzaähl der er⸗
schienenen Wähler nicht stattfinden lonnte, so wird auf ein neuerdings eingereichtes Gesuch
mehrerer Fabrikanten, Gewerber und Handeltreibenden dahier, die Vornahme dieser Wahl
nunmehr auf Dienstag den 19. April l. Is. im Fruchthallsaale dahier
wiederholt festgesetzt mit dem Bemerken, daß die Wahl für jede der beiden Abtheilungen
zetrennt stattfindet, und zwar jene für Gewerbe am bezeichneten Tage Morgens um 9
yre uͤnd die für Handel und Fabrikindustrie gemeinschaftlich Vormittags um 11

r.

Alle wahlstimmberechtigten Mitglieder des Fabrik- und Handelsstandes, fowie des
Gewerbstandes im Bezirke werden hiemit eingeladen, am genannten Tage und zur fest
zesetzten Stunde, im vorbezeichneten Wohllokale erscheinen, um sich bei der fraglichen Wahl
zu betheiligen, und glaubt die unterfertigte Behöide im Interesse der Sacht und einer
würdigen Vertretung des Amtsbezirks diesmal auf eine größere Theilnahme rechnen
zu dürfen. J

Nach 8 4 der Allerhöchsten Verordnung vom 20. December 1868 sind wahl
stim mberechtigt?

Alle Mitglirder des Handels- Fabrik- und Gewerbestandes, die in einer Gemeinde
des Amtsbeziris Zweibrücken eine Handlung, eine Fabril, oder sonst ein Gewerbe selbst
tändlich betreiben, serner die stellvertretenden Direktoren oder Geranten von industriellen
oder commerz, ellen Unternehmungen. 3 I

Wählbar sind alle Wahlberechtigte, welche * J

a. bayeriche Staatsbürger sind; —..

b. das 30. Lebensjahr zurückgelegt haben und * —

e. ihr Geschäft seit mindestens 3 Jahren betreiben. I

...Wer in mehreren Abtheilungen wahlberechtigt ist, kann nur in eiuer sein Stimmrecht
ausüben und nur in einer Abtheilung als Mitglied eintreten.

Von mehreren Theilhabern desselben Geschäfts kann nur einer Mitglied der

NKammer seinnn. —

Wenn Frauen im Alleinbesitze eines Geschäfis sich befinden, so übt das Wahlrecht

in ihrem Namen der Geschäftsleiter .. ———— 3

Was von der Wahl der Gemeindevertretung ausschließt, schließt auch von der
Wahl und dem Eintritte in die Handels - und Gewerbekammer aus.

. Zwei,brüchen, den 5. April 18s3k8088.

eee Königl. Bezirksamt: —

Damm. J

»2 ⸗⸗4 e —V

— SanitätsControse.

Die täglich mehr um sich greifenden Fälschungen der Chocoladen machen ein Product
wie es sein soll — pure Cacao mit Zucker — fast zur Seltenheit. Gemaͤhlene Cerealien
Fetie, Farbe und Gewürze sind oft der ausschließliche Bestand von Erzeugnissen, welcht
als Chocoladen verkauft werden.

Es ist evident, daß auch der reelle Fabrikant hierdurch in Mitleidenschaft gezogen
wird. Um unserseits jedem Mißtrauen zu begegnen, haben wir unsere Chocoladen ⸗Fubrit
in ihrem ganzen Umfange unter fanitätspolizeiliche Controle gestellt. — Die Aufsicht wird
durch stetige Analyse, sowohl der zur Verwendung kommenden Rohsloffe als der fertigen
Producte gehandhabt und bietet den Consumenten die sichere Garantie, eine der Gesundheit,
durchaus zuträgliche Chocolade zu genießen.

.. Wir empfehlen ganz besonders den Herren Aerzten und' Apothekern, Verwaltungen
von Hospitälern und Pensionen unsere Cucao-Erzeugn'sse, welche in Tafeln, gepulvert und
entoͤlt in den haupfsächlichsten Geschäften Deutschlands käuflich sind.

ffnaone Stoslbwerebe &amp; Söhnne in Kölhn o. Rhein.

fefelehon in allen Gro.
e e &amp;
uind Damen in großer ee
20,000 schönes Stückhol,
u verlaufen beii
R. Munzinger. Vierbrauet.
Wohnungsvermiethung
Der untere Stock meines Hausez
Bost gegeuüber — sehr geeignet zu einsn
radengeschäft — ist bis 1. Juni beriehb

u vermiethen.
J. J. Fiack senior
LZute ZFimimer—? eute aegen hohe
—AXX
A Liehmnae, Zimmermeifler

zu St. Johanx a./Saar.
F
Valm⸗Kern-AMehl
ils Ersatz der Oelkuchen ist in Säcken
100 Pfund sowie vfundweise billias
saben bei
IJ Heinrich Ifsaae.

NB. Die Herren Oekonomen und Vie

Besitzer werden auf onigen neu in de

Zandel getretenen Artikel besonders aufmer

am gemacht, da die theuren Oelkuchen —X

zieses bedeutend billigere Palmkernmeh
zoslständig ersetzt werden.
246 GCIA.
Theater in St. Jugbert.
Direction August Schroth.
Sonuntag 10 April.
im Oh αανhe Saale
PEREAEIOSA
Die Zigenner Königin.
oder:
das Bundermädchen in Spanien
—5chauspiel mit Gesang in 4 Alten vor
Carl Maria von Weber.
Kassenöffnung “3 8 Uhr.
Anfang präcis 8 Uhr. Ende 10 Ubr.
Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch· Preise
der Stadt Homburg vom 6. April.

Weizen 6 fl. — kr. Korn 4fl. 16 k
Spelz 3 fl. 36 kr. Spelzkern — I. —
kr. Gerste, Zreihige — fl. — kr. Geihf
treihige — fl. — kr. Mischfrucht —
— fr. Hafer 3 fl. 51kr. Erbsen 81.
43 kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken 9
I. — kr. Kartoffeln 11. 12 kr. Weißbro
lLVa Kar. — kr. Kornbrod 8 Kgre21
ditto 2 Kgr. 14 kr. ditto 1 Kgr. 76h.
Bemischtbrod 3 Kgr. — kr. Du Pun
Weck 9 Lth. 2 kr. Ochsenfleisch das ps
— kr. Kühfleisch Qu. 16kr. 2 Q
14 kr. Kalbfleisch 12 kr. Hammellleisch 13
* —A
5 kr.

Verehrlichen Bade-Didektionen, Hetel⸗ &amp; Gasthef⸗-
Besitzern. Kaufs⸗, Gewerbs⸗ K Privatleuten
myfiehlt fich zur Besorgung der während der Reise⸗Saison zu erlassenden Anklundigungen in alle ge⸗
vünschte oder geeignete Zeitungen. Prompte und reelle Bedienung wird zugesichert. Belege werden üder
ede Einschaltung gelieferi. Auf Wunsch wird das Arrangement und die Stylisirung des betreffenden
Inserats übernommen und vorher zur Ansicht eingesandt. Es werden nur die von den Zeitungen selbft
rufgestellten Original⸗Preise in Anfatz gebracht. Compiette Inserationstarife (Zeitungs-Cutaloge)

ind ausführliche Proipekte stehen gratis und franco zu Diensten. .
—————
RUDOLF MOSSE Munchen,
Nürnberg. Wien. Verlin. Hamburg.
Officieller Agent sämmtlicher Zeitungen.
FPliegende Blätter.... pr. Zeile 18 kr. rh.
Rtadderadatsch .. 27,,
Hheutsch- Russ-Correspondoneæ 27,,
Agaro. Vien — —V — 3 89
Die Woche. Bertin..... o
R * J— J— — 2*
rmofe (Fallsucht
rieflich der Tpecialarzt für Epilepsie Doctor O. Lilliseh
in Berlin, ijest: Louisenittaße 45. — Bereits über Hundert geheilt.

Frankfurter Börse
bom 7. April 1870.
Geldsorten.
Preußische Kassenscheine.. fl. 1 4357/5 -4ol.
Preußische Friedrichsdr.... 9582569
Kistollen .9147-49
holländische 10 fl.⸗Stückke., 9 54-66
ucaten 8 86 880
20Francs⸗Stücke58 29 -30.
Englische Sourereignus11352609
hold per Zollpfund ffiiei... — —
Hochbaltiges Silber per Zollpfund — —,
Dollars in Gold 2 28229

—

Redaltion Druck und Verlag von F. X. Dom et in St. Ingbert.

—
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        4 * e *
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ινν: i n 3
⁊ 7 — J J 2 7165.235* »r* * 7* V 24
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⸗w — — —, F n .I5 42.7
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se* 72 34 ee pefe Uee ern ry pered sern
1336 341 α 8
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Ei Fug bearter Anzeiüter —A—— Oonnerbtags⸗ und Sonniam ⸗

sawer) erscheint vdchentlich v red nns dien sta g). Dion uer arä g, Samsta g und Sonntaa. Abonnementspreis vierteliaͤhrig 42Krer.“ ober
is Silbergre Anzeihen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattjchrift oder · deren Raum beredmet·l

— 57. J * — J V —— Sountag⸗ den 10. April uidaet νι a I870.

—— —— — —— — — — — — — — —— — — v

Deuttschland. I Cjit e 10000 000 fl; ) Zautztitchen ee ee
— 9. 3 it 8 F —— meldet münd 2,60 M. Baukapital 2,000 000 fl.; b) auf Rechnung der
Münch en, 9. April. offma ee pondenz * I Maximiliansbahn: 1) Landau naqh Germeisheim dis zur badischen
— en die be es gegenwärtigen Lande Gredse im der Richtang nach Vruchsat Ber M,“VBautaditai
ies bis zum 24. Nai verlär gert wirb. n min rod god s; Sr don Gernelehem had. Worth gun xafhiuß
galZrunt enr 7. April. Sgeben wurde der Zaudtag mit Iidie Winden Karleruher Vahn 8.o0 Pr Baufapitel 2300 dod si
agendet Throntede des Hioßherʒoas ge soloen J—— auf Rechfung der Nordbahnen: 1) vsn Dürtheim über“Grün⸗
d liee Freunde ! Mit stolzer Feudigteit sede dh auf die innere Fadt uah Vio heim zum Raschluüß an die heisicd Ludwizedahi
atwidlung meines Landes, welche durch die. gkuckichen Arbeiten * der Richtung nach Bingen, nach Worms uͤnd Marnheinn Z00
icz Landtaces wesenilich detorderr isn Id Ate darant dag Me Bnlapal 2700 dboñßJz 2) von Framtenthat nag Freigs-
—A Denlen And , iihe —* Anf dinß an die Düůriheim⸗ Ronsh imer Bahn uu 3
gpbeiten gewöhntes Volk hei mir ausharren wird in der Erstrebung —** 725 000 fiz die Donnersberget Bihn“ don Kegises⸗
dochsen Zieles. der nationasen.-inigung Deuschlands Die nert nach Ecabech ind von Langmet bis zue
ischiedenen Etaastveiträge mit“ dem norddeutschen“ Bunde und * —J 850001
in den südden hen Staaten.. Pelnen Sit Ihre Genmiguna 9) di⸗ Zellerthalbahn von Maruheim bis —* — * Grene vbei
ctheilt hoͤben bekunden. in ieigreulicher Weise ein allmäliges —** — Asee
oitchreiten der Imuet umfassender und umer fester werdinden Fne,Meilen mit einem pralsminirten Baukapital. von 26623.,000
Lerbindung! unter allen deutschen“ Staaten. Ich vanke! Ihnen, — — vfanschen
ch Sie mit patriotischer Bereitwilligkeit durch Verlängerung des ane e — —
sontingenisgese zes, durch Dedauntae Zriegsbudgets und durc Heilen mit einem Änlagekapital,von Vahtud o7 Nimonen
r Fuslinmung zu — 38 mfohtz!derkinigt. Der Bericht hofft, diefe Umgesialtungwerde den
—— Irüien, der wnorddeutsczen Hege⸗ Segen Leiner- friedlichen und harmonischen Fortentwicklung!n im
cgleih einen wesentlichen Fortcheitt auf. diesem wichten ept Innern Unde eines gesteigerten Ansehens und influsfes Snach
diet begründet. dieine Fegierung in den Staud geseht haden uden, mit sich führen umd den Grundstein Ju einer“ neuen
etreu dem fesistehenden Programme die natisnale Poltit im erlister —* ——— —*t8* —— Wen 8
that fortzuführen und mein Volk hereit zu. halten,.daßt eã Nonn ie Enlwiclun speriode der jüngenBahnen an ruches Maß
i Zeit gekommen sein wird, als. ein ebenbürtiges Glied des ebei * —5 — — rhes
zanzen in die volle nationake Gemeinschaft eintreten kann.“ ee — v Ma —5 *8 Ic ——— — — n
A 6 sich der raͤgischen Vorfoll, der sich amn 29 Märgein dem Dorfe Sp Tasehaj
ühere Obergerichtsadvocat Vreutäno Gin gihee 8 — Ie gad haben soll und bie Geschihle von Romeo lde Julre noch
aod. Regierung) im hiesiger Stadt auf Sesüch — witd Bberlcifft Die vornehmsten und angesehensten Bewohn des genannten
gie verlautet, nur kurze Zeit verweilen und alsdann Lwieder in Ddotfes die Brüder M. und P.Sze, der eine zur Rechten der
einen seitherigen Wohnsitz, Chicago, zurückkehrex. d indere: zur Linken sich bekenneund, lebten in bitterster Feindschaft
Berlhin, 8. April.“ Der Reichskag hat heute den Juris. nit einander, mieden jeden Ort, wo sie hätten einander begegnen
ictionsvertrag mit Hessen definitiv angenommen. Der „Staqtsauz.“ können, und sollen vor Kurzem sogar um die Bewilligung, ihren
xstätigt, daß die Einberufung des Zollparlaments für diesen Tag Familiennamen zu ändern, nachgesucht haben, damit nicht einer
a Aussicht genommen sei. den verhaßten Namen des anderen führe. Die Tochter des
Italien. — — aten — d Sohn V „Linken“, Pista, de
24 a ABXIM Ft inander in heißer Liebe zugethan, und nachdem fie mehrmals
In Ro m wird in en Fegenpit —— Bestimmthei ergebens, um e een der Eltern * n
— oere De nic epg —** pem ebeten haͤtten beichlossen sie mit einander zu sterben. Sie legten
fell en n pin Vi 5 8 e * ————— hre schönsten Kleidet an, kamen im Garten eines Nachbars zu⸗
Jeinn angegeven wird. 18 Juv do heret Fin ammen und da schoß Pista der Zsuzsi eine Kugel ins Herz, die
Regier ungsjaht. ẽ geht num eine alte, in Fom fast en aber sich selbst durch den Kopf. Von Ahnung gequält,
ientie Sage. re eend Aenn waren die beiden feindlichen Väter?“den-Kihndern in denn Gerten
ingen werde. daßz nur Petrus alltin ieses Vorrecht besessen nahgegangen, und als“ sie dieselben⸗ fanden, erichosfen sicht beide
abe. Der Papft, den fatalistische Anschauungen sehr bestimmen. aee eenete e
ill deshalb durch die Erklärung seiner Unfehlbarkeit seinem *9 a eer wouten sie sitr mi Wiessern Wblendalli⸗ z
lonnenen Werke goch die Krone aufsezen, das Papsttham auf erbeigee ilen. Ruchbarnenswanden ihnen die Morinftramente⸗
en Gipfel seines Unsehens und, seiner Macht bringen ünd dann, —546 dan e e hhperromanisch
un nicht dein Tode der Sage zu verfallen und sich seiner Großthaten —* eig —— Sige Vdurchlief am vörletzten
nder Welt noch länger zu erfreuen, sine Tiara, wie esheißt. Zonntag die Siad 8 ae Nahlt man haben ir der
uf das Daubt des erst. A4hjährigen Cardinals Bilio. seinzs treuesten el ge in Kihnchen amgesijht. in welchemnh die deichname zweier
Vee een n Wee Ieehiehar lehtheSonhöcherdes Zinder befanden, welchen beide die Kopfe abgeschnitten wa ren.
een Die Erzählung hat sich seither sehr bewahrheitet, die Leichname
ioslen Zwillinge sein, welche im fünften Monate zur Welt gebracht
wurden. Die Geschäftsmarken auf dem Kistchen führten auf den
Versender und die Angaben desselben auf den Adressaten. Letzkerer
itt ein dortiger Handelsmann, bei“ welchem die Mutter, eine junge
damburgerin;- als Ladentochter im Dienste stand. Mutter und
Zdaushert sind seit acht⸗ Tanen verhaftet, ob und welche Schald
horliegt, wird die Untersuchung pachzuweisen haben. ».4
7 In der Gegend von St.“ Urban' —
vüthende Füchse auf; Menschen und Thiere (Pferde) wurden bereits
on denselden angegriffen. — X

ruaischt.

Mul rzhurg. 27.“ Maärz.Der 18jährige Sohn einer
dianer Famile, die sich hier während-der Messe aufhält, ward,
lözlich krank mnd-in's Juliusspital gebracht. Die Aerzke verordneten
emmAndinper?“ zur Herstellung seiner Gesundheit ein, Bad“dem
talz wißer Bahyer entstieg. Sein Vater und seine übrigen farbigen“
zeschwister haben sich sosort aus dem Staube gemacht.

p Der Jahresbericht der pfälzischer“ Bahnen gibt uns · Unlaß,
en Blick auf das von dieser nunmehrt' vereinigten:»Gesellichaft
aneclirte · nd der Konzessionirung ·nahe,“ neue Bahnnetz zu werfen,

ctojektirt sind a) auf Rechnung »der Ludwigsbahngesellschast 1)
dau über Pirmasens nach Zweibrücken 9 Meil., Baulapital

J
ũ

Bolkswirthschaft Handel und Verkehr.
Reue Beleuchtung.)

—— .

Verfahren von Dr.
        <pb n="226" />
        Philipps, Naphtalin Gemisch mit Petroleum unter Zutritt von
Sauerstoff zu verbrennen, wurde dieser Tage in Köln probirt. Nach
der Köln. Zeitung sind die Versuche sehr gunstig ausgefallen. Die⸗
selben wurden mit einer besonders dazu construirten Lampe aus
geführk. Eine Flamme von der Größe eines Zweigroschenstücke
gibt eine Lichtstärke von 90 bis 100 Kerzen. Der Sauerstoff wird
nach einem Verfahren ähnlich dem Mallet'sjchen gewonnen. Diese
Erfindung, welche bald praktischen Erfolg haben dürfte, wurde
von der Patent⸗; Agentur, Wirth und Comp. in allen Industrie⸗
ländern patentirt. — . . .. .
— Der telegraphische Verlehr mit Indien ist jetzt so perfect, daß
die Electricität soger den Lauf der Sonne übertrifft, indem es
häufig vorkommt, daß Depeschen, welche Nachm'ttags in Calcutta
nach London aufgegeben worden, am andern Tage um 103/. Uhr

Morgens an ihre Adressaten gelangen. Die electrische Verbindun⸗
zwischen London und Teheran (dem Terminus des indisqhe
Regierungstelegraphen ist thatsächlich das Werk eines Augenblig
Vienuen.

Der Lehrer Karl* Hollinger in Wahnwegen ist zum Lehr⸗
an der prot. Schule zu Altenkirchen, der Lehrer Jacob Fisqhe
von Höheischweiler zum Lehrer an der prot. Schule zu Gerhard
drunn, der Schulverweser Anton Hirsch zu Lingenfeld zum Lehre
an der daselbst zu einer Lehrerst lle umgewandelten Verwes'rsiel
der Schulverweser Joseph Pfeffer von Knopp Labach zum Schul
verweser an der kath. Schule zu Niederwürzbach und de
Schuldienstexspectant Ludwig Graf von Gundersweiler zum Schu
verweser an der prot. Schule zu Hofstätten ernannt worden.

Waaren⸗ Versteigerungg. Empfehlung
n aen iee eei 1870. Won der. Actien⸗Glashütte St. Ingbert wurde mir VBerkauf ihrer Fabriln
Fanmnagi duresen — 35 F Woe und Umgegend übertragen, und notire ausgesuchte Flaschen zü nachstehe
uns in Commssien gegeben Waaren gegen en Prei .. 45 534 — —
zleichbaare Zahlung ofemlich in Eigenh am 8 Liter braune und grüne per 100 Stücd F Fec
yersteigern. namlih * 3 — —
vlen Baroͤge für Somnmer⸗ und Ehampagner Fl afch en — F F nis

E 8 ti ———— Alle übrigen Sorten Flaschen liefere zu äußerst billigem Preis. Flaschen die nid

Partie per ouxting. gelitert sind, sowie Ausschuß Flaschen. entsprechend billiger.

Farte D—, Gleichzeitig bringe meine anderen Glaswaaren, als: Caraffen, Schopper
—æ—8 — 3zläfer mit und ohne Senkel, Salz- &amp; Seufkannen. Vogelgläfer renn
1große Partie doppelbreiter Lama, !n empfehlende Erinnerung —— iii gli —*
große Partie Lama, einfachbreit, —V ⏑— —— Phi ipp⸗ ink F
e ee deng me Damen Unterzeichnete erlauben fich, ihren hiesigen verehtten Kunden folgen
feruͤge Dameunjacken, J BWreisofferte zu machen. . 4
fertige Herrenjoppp per AMeter ibilrr.

— Kleiderstoffe, Reste und Einfacher Kalkanstrich im Innern der Räuser .2
onstige Waaren. . —X .3
St. Ingbert, den 8. April 1870.
Cencessionirtes allgemeines Geschäfts— Finfacher Leimfarbanstrich — 3
und Consultafions⸗Bureau Ditto grün oder blauuu o
H. Westphaelinger. Einschlägig chabldnirt 3
T77 —V 5
VPalm⸗Kern⸗ 2elehl Dreischlägig 69
ais Ersatz der Oelkuchen ist in Säcken d Oelsarbenanst rich.
100 Pfuud sowie pfundweise billigst zu Dreimaliger weißer oder grüner Anstrich .. 28
haben bei Ditto braun oder gellb. 24
Eichenholzfarbe ....... .30
Eichenholzfarbe bei Füllungen u. Frießen in Tönen. 36
Nußbaum Holzfarb. 36
— Ric. Kimmel und Joh. Woll.
Lebensversicherungsbanke F. D. in Gotha
Versicherungsbestand .. .. 16069250,000 l
Effectiver Capitalfond ..26270,000
Versicherungen werden vermittelt durch
fFeitz Hanzerbieter, in St. Ingbert.

J Heinrich Isaae.
NB. Die Herren Oekonomen und Bieh—⸗

Besitzet werden auf origen neu in den
handel getretenen Artikel besonders aufmerk⸗
sam gemacht, da die theuren Oelkuchen durch
dieses bedeutend billigere Palmkernmeh
pollständig ersetzt werden.
Meinen verehrlichen Kunden und
Böoͤnnern zur Nachricht, daß ich ein

—

Tuchlager
errichtet habe, eine Auswahl der modernsten
Stoffe in guter Qualität zu billigem
Preise darbietend.

LA. PAaI., Kleidermacher.
wohnhaft bei Wtb. Daubhäuser, Pfarrgasse.
Gute Aimmerleute gegen hohen
Lohn »nds Aecordarbeit gesucht von

Aiehmne, Zimmermeisler
zu St. Johann a. / Saar.

EopileprRege rämmpfe (Faällsucht)
zeilt brieflich der Specialarzt für Epilepsfie Doctor O. LKillisch
in Berlinu, jetzt: Lonisenstraße 45. — Bereits über Hundert geheilt.
Ein Acker am Rothenkopf, 90 Ruthen
groß, neben Joh. Hager, Bäcker, ist aus
freier Hand auf 4 Zahltermine zu verkaufen.

VNikolaus Wild, Bergmann.

criedriobsballer Bitterwass
ist in ganz frischer Frühjahrs-Füllung u
gekommen bei

Fritz Panzerbieter
Zu vermiethen und bis 1 Juli
veziehbar: Der ganze untere Stock meines
Wohnhauses mit Hintergebäude, zu jedem
Ladengeschäfte geeignet, bisher von Herrn
Schreiner Dercu n bewohnt.

Das ganze Haus wird auch kaäuflich,
auf langjährige Zahltermine abgegeben.
MWilbe Iun, Werkmeister in St. Johann.
Raͤhere Auskunft ertheilt Herr Geschäfts-
mann Westohü Iinger.

— — ———— — —
Um mi
Hàringen
für diese Saison zu räumen, verkaufe bon —
heute ab beste Wagre I in Latein⸗ oder Gewerbschüler kanno
1 5tück 3 kr. Eat an, bei Frau Wib. Karcht
PFritæ Panægerbieter. in Zweibrücken, Kost und Logis erbalit

83023
Was nützt die Laterne vor dem Spr
genhause, wenn sie nicht angezunde
wird 1Wer gab Gegenbefehl?
Ein Feuerwehrmann.

——2
Nedaltion Druck und Verlag von F. X. Dem eß ir St. Ingbert.
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ce 52328535 — ——— —A — — 2 523 —— 53833538332325
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335* — — 33.,235* 53223 7 838335 5238
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5235 82* 5*52 22 —— — 2z2388 32 2533 252
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3 *283553 25 258 322 — 2 — — 2 *22 8 —2
78 — 335535 8837
5 5 258525 72578 — — 2 — S8— — 322 553 * *
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33 — —3—33 33 —325 62333 334
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33 3 —3 335—3233 328332857 533
5358 555385 523 8 — 55 25 — 5 3 223
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5822 5—72 582S8 — 3z2323* 3 2 ——558
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125 5253* 226832 — — 2 2 22 — 58 233 225238
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532———2 5—72323—832332— 5 57 53 25 3 53 35*
* 25322352 2 BB222 33 55 580 — —
238 28 —5 — 5 83 6 — 6c * —
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3383555 2 5 383 555723
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3583557535553555355 53587 83332352 528 323 *83
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z — 22 5233 — —2325x B3232G6— 83.. 45 28725
25323—387s333528 8353333 37363 s 33 33333
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28 333 3542 75 3355 3283* 23553323 7 33 33353
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225 3ü»558253838353 5c552 2223 7 x5823. 35358 28
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zs s e 3 —53 333332 * 5313523538
5 522263 5 23235 56528 Z2. 836 —38 755 2— 23 7323832646
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28 532 58258 23323233 375 —3 — 22 5222
55 2255——2823——353523 225 522223,.35 233222286
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8 — — 22 5558. * 8 5*
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2 22 S5 875 555.* 7333 2 * 3 — 335
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237 2* — 57 2 230 7227 72 355325 555325 3
72 ,. 2353683235 333223823 53 22222 7827 — — — —
—2587* —— —25 23823 ——32 —
52 528323 3 5 752522 — 3 ——A———
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2* 23337 22. * 233.3 33 28553323630 *538 * 2. 5
285 553 53 727* 5. 55 235238 255392 ñzÄ838 *37— * ———
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*53233 23523 2227* 255 J5 5 J 2: 538,8
* 2* —5238583 *.2* * 1563 * 58 *2.8 A0002 2223
555 —2. 2553 * 532008 232 353 *525* *2238 — ——
I583 ?s8* 2532 35— 28 5828* *2. 33*5*38*
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52523833 —332338323—533533 s345884
52 53233 5832824 * 3. 2 23* * 34*
287 3* 2535 *533333428 cx3. 3233
6 — — S* 65 — —5—2— 72 25 27 83358
75353 3533333 552353333333235 7172 32,.*3
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7 83833332332328*
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7 —*2 .
827
227 —8
32.228
17 252. .
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232275
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22 24 1*
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2*2. 5*
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2 222 8
8 *38323338
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7 8* &amp; 2* 8 *
233 532. *5385* 252232
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3. *225233—8553
——
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— —— —*87— 58 2

— — 378272 ————

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— * ——5533252
— 3 —23 23
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2. — —53827558
2 * 22 57 2 22 2 72
— — —— 2533 25
— 83 NE — 5A 22
2 7 55
33833 *533
2555 3*8

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— 3 338358
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————— 5 * 225*

— — — 3 22
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32835255358 —28s33 3355258 5535903 *
2 2 — — — co 2 2.* 2* 2 23 * 7
3 3 —— 5552
22 23 83 2 523235 28 „*2632 5256
3 3— —33333838375 7
2 5—— — 0 —33333235 *
* 1 * — 23 * — 25222 2 D..
222325 5*2 3 79 — *26 322 —B— .
33
*2 58 325335 —3S52853 835. 2 5 53522.
5533 —83 3 33 53 353325 4
— 2 — 5237 38553 26 523 — *
— 2*— 255 —A *235328* 9623723 —A ——
— ——— ——— 33 — 323883 535
1227 —825 —— 23 * *353 3223 en
—35 338 588*33335335832575
s *z38 328 5333525353* 28 55822
3 —2 3 — 2 4
2.85 25* 53.2 3w 2 27 à —8
* 33338 3—3— — 3 833—
* — 2 2232 2 3 s32 5282 535
235233385 288—5 —3—32323 223 0
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*83 — 5 . 3252 52 — *e22
23 532—3—,. ——33 —3335233553383 255235
5. 5— 2—555253 2* 55*3 353
ae 3833 8353 —8
*7* —8 * 2 2 2 —52 — P 3.
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27 — 33 88
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5— *223* — 2. æà2 3 5*.5 2282
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22 8 32 8 27 — — 7 255 — 25552 —3
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2— .8* — — 8 2 2. 2 8 2
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23223355 533535372333 52623 * 23788383333*
252 * 38— J 2* — 7333 2 2
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3 E 2 S. * * 3 * 2 F ————
25 333—3 — 55333—333—83238
5. 2 * 5*5553555* ——— 253*5838355
3277 * 82* —?7? S s—2*
— 533 3 — 5253 JR.* 3 5*86 8— — 2 58
350825,53377 —— ⸗5382—0535328
3 333—38 2233253 3558533
2358338333338— z2252383 283835
322688 — 33 —2323.23 3 42 * —2 —
— *8 2 8 * —— — — 6* 2 *8 —* 38
5. 52 — ——— — 2228
5227 —— 253 09 2. * — ——5 — 2722 32—
A —— — 383 55278 —A —— 582*
* 5525* 23 57 68 — —2. 383 „.*32
223 383 *33 53253225 — — 542*
* 25—5237 337 *328* *
58 2. ——5.432875 2228 ——
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3 532— — 3558 228* *
77 7273 —— 235S565*83 — ——
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        Ht. Ingberler Anzei ger
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— erbundent Unterhaltmnegcoblethr-Mein /der Dien diaak- Don-Biatl· and Souutev⸗

nen) erscheirt xhentuiu vie r —X iten atan — ratq Sa eJund Sonutag, Abonne atntspreis nierteljahrig 42 Krar y)er
218 Silbergee Anzeigen werden mit 3 Krir. die sspaltice Zeule Blautschrist oder deren Raum verechuet. ⸗

8 88. viend lan den 810.

— B—îí
⸗ 3 Deutschland I7 3 33 gemischte Prügelholz 9 fl A kr., ditts Krappen 8fl. 62 —
Mümnch en, 8. Agrii.“ Diit dem geftrigen endeten die dists —S 55 e Die hiefigen ¶ Schuneidergesellen
rchiehübungen der von dea Jagerbotaillonen bierherlommandirten Igen mn e Wn n. F — 8 y 3
Ificiere und Unteofictore die! Hieben gemachten Erihruͤngen * g 4 Nhohen depidigi * * eae
in wiederum den Beweis-celicfert, paß das Werder Gewehr erehn nt ee 5 3 pir Bwe dnen —8*
e ausgezeichnete Kriegsweffe ist und allen Anforderungen, welche en F gye FFu 68 ei pa ð Fe r b d
ian an einen Hinleznlader in Bezu auf Irditen e, dan —2 den Merstern eine fata
erkussion, Haudsamteit und Solidität stellen kann, vollkommen engent n — —
e Zeute welche noch wonig oder gare nicht tnit dem Beb 158 ee 3
hi man puürt hanen, urhchten bri vollständiger Feiwausrüftung Veber von Dieterskit hen zä 14 Tagen Saangn zraen u,
* i* 5345 aueupuus in Mann von der Spritze und scharfer Patetotler!st Der Diener
d benn Ladeumnaus der Patroutasche in der Minute 10 Schuß:; hee esaee ee Diister Schlor det? gröbte Lu—
inzelne erreichten schon nach 24.4. Togent 18. Schuß in der oiles hatte gesagtnDer uni er Stz dr ndeee ute Lunp
innte; ein Qfficier der Bewebꝛfobrit, ver. reilich schon viel in in Spitzbub. der ist preuß sch gesinnt, — 3 Preußen
eee ümgenasicen Wan — tothen Avs — —8 Dian wn —V
zchuß; die durchschnittliche Fruergeschwindigteit — — 9* esanres v ze Zeugen Vaen — ze ber
p eee eeeen risezs hatte · „Bezüglich des Hexen Jfarrers dyrschweign Se
en e e e ee e tzgeezu iur or ten Prettnn green
de Sgee 6 holnß duhe fichten Brenen Auf. Abo, Sarme, einen Pfarrherrn vulesagt.Gess. 3)33.
Dirzbaden
eter duͤradͤschlagt, welche Krast och Poden Men wenünd jedes 4* ich ein Opler gesordert. Ein —— Portugiefe ver⸗
ineiee shi e —— iscs Gewehres pielte sein ganzes Verindgen? 100,009 r un danm Schluß auc
— — enut Yalagau“S Pfüud woqh Das, Rest wen von Verstaad, denner wurde, wahgsianig und
ia Loth. —— 4 nußte in das Franzuha gebracht. werden. , »g
J ———
ne! 8 setzes d Wegfal ö *98 , ν
eeee Wunaen 8 Praͤmien ⸗Aulcihe von Sete Millionen Gulden deschafft werden
dach den FJüformationen, dieses Blattcs enthalt der Entwurf ollen. . 34 . —
8 Das. Projelt der Dinenlosigkejt. Das bisher gelteude; ar . gunger Inoe 835 * R * 28
e e iee ie Addeyedicen dur ühre Dieusuteistug vam datn 3
zlaste vegahls werden, ist auch dort beibehalten worden g . * de “538 — ich vimmen,
DBeein 8. Apr.—Die Forischrittspartei betdut in. ihrem zu pern v F wacde vor
an vereffeunchten Wahlmaniseste folgende Punkte: 1) Erweitet — ee e
ng des Nordbundes zum deutfschen Bundesstaate mittelst· ARusbil 3 ean 3 ieeedoe ⸗ unfanis
un der Bundesverfafsung in freihtttlerher Richtung; 2) Vermiu α alet — 8 — 8 eeehe n
ber Pltärlast dunch Verrvegerung der Fricdensarinnt e und eprn b e n —3 n u Parwar 9 umn
— eee de eelerehn unge4) gleide edeeet! antteddhlendester im Agemeinemunt einer
ne ie ale. Das mare das Vensum sür den Reichstag; dos Irottseinirils dut p e
ur bein Landtagtdutetn: 1) volles Steuerbewilligungsrecht des Der Rothichild iche Beamle Taͤssius der, die Deftaudation
bgeorpnetenhanses; 2) Sclostverwaltung in Gemeisda erel, ünd! wu aB. Millionen, Francs, verübte ist aufjgefunden und verhaftet
drodinz. ,3 J worden. Er war Vorstand der Abtheilung für Edelnietalle im
W zhthd laptztttkleh Wien wird hestättgt. deh Frahtteich Roihichidden Wanthaier ann 1an is. Banmerd Ma w geatng
mnsliche Vorstellungen in Ront machen wird; man hegeichnet es Nurh· dar Eta a fauden ů ven·leßten agen Anige
iz wahrscheinlich, daß auch Seiteus mehrerer auderer Regieruiget Wölbbrände statt. So braguͤte ea. am 5.. Aprit Nach nittags in
idididuesde Bemeakungen in Rom' bald erfolgey. werdeg. zigem Walde bei Straͤßonrg und imun gleichene Tange am Gemeinde⸗
V i7 . 9. April. Durch königl. Verorduusig von gestzxn beude vo Bhuinaith. Das er demalb hatte ein unvorsichtiger Riucher,
bird das Zoll parlament auf, den 21. April cinberufen, dg ziweitz mal die Locomotiver des Pariser Zuges den: Schaden
— vᷣeranlaͤßt.
—— 7 Tin' Rundschreihen des englischen Ministers des Junern an
pSt guanbert12. März. Western Ruͤchmittag gerieth mmttiche Gefongen Agstalte n um vereinigten⸗ Eh rigrerche enthal⸗
er von Neußadte kowinendee Schnellaüüg mit dem“von Hoßrburg )ie Verfügung, daß elle Gefangenenbei⸗ ihr t Einlieferuug in
n donserslautern um 8 Uhr“ 5) Miwidin einlaufenden Zuge in die Anstalt,« ehe ste die Gefangentracht antegenzpayotograpzirti
zusammenstop, (durch Vernochlässigung. der Dtsetunn) wope perden sollen. — — — —
in ge unbedeutenden Conihfioen gbaegechnet, Goitseln Dulu, tein t 14 Ein Thubedishes Blaibterzählt?: daß · ein bei der Tele⸗
—XDD——— 53 —V— zraphenstatian zu Mahm ose qugestellter Tele graphist dus folgeude
. Dex Igl. bayer. AhpellGerick ipihsident in Ziweibruclen Heirollrfache Aeinen Nofhied erballen haͤt. Der Telegraphist kam
Jeler Eberhard v. Köoͤn b o ch ist ani ‚verflossener I. Ssun ag, Zet — Wartwatget. mult neinem Jalegraphha stene in
A.d. M. Rochmittags ba Uhr. gestorben. Berliu. Der Vorlwer, wat“ ücfmlich zu' langfam imExppdixen
Tie Eiseubahnlnie Bergzaberny Winden gemesen Und der Schwede eesuchte ihn sich von einem anoeren
lird orgen (Mittwoch), eröffnet werden. Der Tah Dn rn, olosenzu lussen. Da der Preuße si h weigerte, dies zu thün,
ignisses wird in Bergzaͤbern festlich begungen werden durch einen, eutstand ein Wortwechitl, in welchenn der Sch vede u. A. äußerte:
Amzug, ein Essen und einen Boll. Erit zae Schweden herricht ein Mititür Despotismas.“ Hiccüber
Im venesten Kreisamtsblatt iverden die Tqren ver Brenn⸗fuühlte sich der Preuße velẽib ger er Inhe seinem· Vot gese tzten Liuien
vülzer auf den. Holzöfen der Pfalz für das Jabt 1870 — von —2 und die, peeußische Telegraphenverwaltung
egeben. Anf den Halzhöfen zu Frgukcürhal, Laudan und Speier, wandte sich an die schwedischeNodlhe, nachoftin! sie ihreia Tele
tet darnach buchen Scheit 16fl., buchen ————— rine Erklärung gegeordert hatte —2 aͤus dem
wen Scheit 10 fU. hiefern Scheit 12 f. birken Scheit 12 I.Dienfte ehtließ. .
ι
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        f Die des 215sachen Kindsmords angeklagie, Engelmacherin“
Zusanna Fabeyt aus Ipolyfagh à bei⸗ Peste wurde zu Zjährinem,
weimal in der Woche durch Faften, zerschärften Kerler verurtheilt;
icht Frauen, welche ihre Hülfe bean bruhten, wurden zu mehr ⸗
nonatlichem schweren Kerker verürtheilt.

F (Piraten geköpft.) Nach einem der „Bonner
Zeitung“ zugehenden Schreiben aus Canton sind Anfangs Februar

daselbst 34 Piraten biunen einer halben Stunde enthaupiet worden
ks waren dies diejenigenz welche die norddeutsche Barke Abenrade
iberfalle? h tteu. Als Zeichen der geschehenen Execution wurde
zon* der chinenscher Regierung dem Kapitän Streuben des Kriegh
chiffes , Medusa“ dien beiden Schwerter' übersendet, mit welchen
nan die Raubgesellen hingerichtet hatte.

Waaren⸗Versteigerung.
Naͤchsten Mittwoch, den 13. Aprit 1870
Nachmitiags 1 Uhr, im Locale der Herrn
Bebrüder. Muyer, lassen wir nachstehende
ins in Commission gegeben Waaren gegen
zeichbaare Zahlung oöͤffeutlich. in Ei gentheum — — —
versteigern, nämlich: t NRn —
—
Ikleider. u . 4 ‚mein reichhaluges vager
Panie Sommer · Boucling. Ghobet⸗ und Erbauungsbücher
Partie Tücher. — tea »U om artinären bis zum feinsten Einbande zu billigen Preisen. J—
Partie Doppellücherr. 6t. Ingbert. 4. Ahdril 1870. hanze
große Partie Damenkleiderstoffe, * 4 qcery
. große Partie doppelbreiter Lama, —— T H. 8 ervs.
bgroße Partie Lauua.einfahbreitie·eee.. —A —
e derrn. navi Damtge 4 —J pu3**
Dalsbindein e en a Voens dem nnüt zen Unibersalmittel gegem alle Haascleiden Flechten. Schupß
—* anese adin * * g Von dem unũbernroffenen nanegne 66 Hwleben Flechten, Schuppen
fertige Hexrenjioppen.. sT r 8 8 —5 e—
elete geseind Aaarwassor (zugleich Ersatz für Oele u. Pomaden.,
e e gMlih 187 . Pper Glas 12 kr, sowie —
Sic AIngbert, den de Aptiij 22M- V 57 — aheze
Loncessionirtes agnn — Gischusts⸗ Jegiohts⸗ &amp; Mund-Wasoh⸗ Essen? (rinaigro do doiletto
e eeee J per Glhas 2 und 15 kEr. und .546648
* ipha in e * —F * 229 .44 44 4 23 — E —72
—— — Lau de Munioh (entsch ieden hesser wie eölnisches Wasser
if dem Wege von Ensheint per Glas u r
erher?n ist: 72amnn: verfloffenen — eenße 26
Zansig due —— von Carl Retter, Muůͤnchen, Kaufiugerstraße 30.
Wer Chnisen⸗Palenta se derl ebruft und begutachtet vom königl. bayer. Obermedieinalausschuß, sowie von den Herra
urer ——— rlotu gegengen. üipensticeprof ssoren Pra M.v. Pettenkofer and Hr. Wittstein haͤll Kiere
Het redliche Finder wolle diesde gegen 258 ta , baͤlt Riede
ane Veihhnung im Gofthose zut VPosndabier 8e an Originalpreen J. gxzriedri ch! in gtt Ingb t
ibgeben. ST AAn Bo. eri.
6 2 — W ** F — J *
Epileptische Lamntszfe (Fallsucht)
iu brieflich der Specinlarzt für Epilepfsie s on O. LRinlasoli
Ain Berling jeß id Louisenstraße 45.. — VBereits über Hundert geheilt.

Düngerfabrik Kaiserslautern.
ugthenmehl. Supperphosvhate, Kalidünger, Aechter Peru—
uaüuo bei

Nachahmung. 1.3
nugenchtet des gefetztichen Deponates
er Wignetten, gibt es fast kene großere
Ztadt in Deutschland, wo ge 9
Ferbackung der Stollwerckeschen
Zruͤftbonbonse mehr oder uniuder
aͤufchend nachgemacht wird, zum Theil
ogar unter Bieißbrauch des Namens.
Vfan wolle daher auf den Siegelver⸗
chlust genau achtent.

Zu verkaufen Ostermontaag
Eingut erhalteuer einspaͤnnsger Wagen 5——
nit allem Zubehör, zwer Pfluge, eine ansnmus
janz nene eiferne Egge, ein Pfuhlfaß.
odanu eine fast noch ganze neue Bren⸗
nereieinrichtungg mit 4. SEtaͤnder,
starloffelmühle ꝛc. 2c.

Nuch hat derselbe guie Eß und
Setzkartoffeln abzugcben.
HPeter Echmidt, Wirih.
Gute ZTimmerleute gegen Hohen
Lohn und 4Meeordarhbeit gesucht von
A. Miehme, Zimmermeister
u St. Johann a./Saar.

Zwetschen,
schönste pr2 Pfunde 16 tt. Erb ser
hanm did hra Pfoi 6 tr. ber

u die pr. Pfo IFeh. Klinck

Serit 830 Jahrrn
litt ich au vem fürchterliften Hu⸗
sten und Brustleiben, wovon mich
»on den vielen dagegen angewandten
Mitteln keines befreien konnte,

Anf Enpf hlnng kaufte ichin Vrksden
einige Flaschen dos derühmten G. A.
Ve Mtayer'schen Brust⸗SEyrup
aus Breslau, welcher mich zu mei⸗
nem größten Erstaunen in kurzer Zeit
wieder herstellte, und empfehle ich
aher nar den . A. W. Mayer'⸗
chen Brust⸗Ayrup. —

diederbobrig bei Freiberg (Sachsen)

April 1860.
Gottfried Mauller, Brettschneider.
Depoͤt in St. Ingbert bei J. Friedrich
dor Faischung und Nachainmig gesi⸗
chert durch Schutzmarke laut 4 .
Patent vom 7. December 1838
qißöν
— — ——— —

Preisenefrotet in Paris 1867.
— J

—

Worms, den 8 April.

Wix natiren heute: Weizen 12 fl. —

pik — il.. — fr. Roggen 9 fl. —

zig — i. —tt.“ Gerste 9 ft. —
zis 9. f. 10 tr. per 100 Kilo Hust
5efl. — kr. bis — fti — tt. per 60 Al
Mehl her Partie 9 ft. 45 kr. bis —

* Roggenmehl — fil. — ktr. bis —
— ky. Roggenvorschuß9fl. 80 sr. br
. d ti. Welzenvorschuß 13 fli 30.
zis Aft. — tr. Blumenmehi. —.
his — st —ft. per 70 Kilon, Res
— A. kxx bis — fl. — r. per 8
dilo Rubbl ohne Faß A6 flu — tr. bh
F 9— vder — fl. — kr. Leinöl— ohne: Faß — h
Christ und Jüdin. — tr. bis —fl. — kr. Mohnöl ohne dej
Bolsschauspeel in 4 Äkten von Dt. ⸗fl. — tx. bis ft. ic. bu
. S.H. Mosenthal., 30 Kils. Repskachen — sI. — tkru bit
35 Kassenffnung ies uht,— fl. — kr. Btanutweln — jl. u

Anfang pruͤcis F Uht... — ——

2

d —— 611 u
Grdarbeiter
facht sur die Ziegelei zu Schafbrücke.

——

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Kebaltion Deud kand Verlag von g. —.

Demeß in St. Ingbert.
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        T822
* 3323823835333*
7333333—33533 z8
* * 22 2323 2 77 D — ——
32 —— — 52355 — —XRXR 25
33333383833 73333358 388
* 353 — 7* * 7 73 7 3 — * 232
2 2 253823335233 33 3643 3 — 332335323375* 5223
222 33558 A —35 2 —A—— 223 532355
222 2*5* 533 273 22 53 *83888* 2 2 3* * —— *
3833385— 23353 8 5253* * 28 — ——— 32 2 *
⁊ 2 2* 2* — 2— — 7— — 8 2
——— 253 z383;3 *336 553 338338333 233 — 3335
—— — 3 5 268355336 —M 58* 3 *ẽ 2 3323
833585* *3 2 —z222856353 * —25 3 48 753257 1533*
—J— — 2 * — 2558 —A 83 3353333* — —
35* 55333—38 7282 — 32383333233355. 2533235 532388
— J —— 5723332828758 35387333583 8333238 253355
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— 2522
— ———— 282 —
125553333357
255553553—3523
——— * 2558
— 12* 25533————
258. * 55. 5835*
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25s8 —5—58*
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5*6 555 2 8

*33 *3 53 738
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— ————
223577 *52.533
23235855335*
25435 33333238
33 7323 5533733
— 522 7
5227 3353833*3
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33357—33235
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53333553555 8*8
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333235*355
53554523 3855 3—
z8 358* —
72— — 5232
337 3
Js*583 25335
2 582352234
*2352 283 55
63 3553528 *
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st Int be rea An zrj d rs(und datwit dem VHeauptblai Vecbundecie nierhalkunigeblatt, mil der Dienstagt⸗, Donnerdtags⸗ und Sonntaga⸗
mer) erscheint wochentlich vie r mal: Dienstag, Dionneratag, Samstag and Sonnkaq. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krer. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — — — — —
— —

H Dentschland. 4 2125
MaAunch en, 11. April.“ Der König hat vorgestern den
ranciscaner · Pater Petrus Holzl in Audienz empfangen, um dessen
trist „Ist Döllinger ein Häretiker ?“ entgegenzunehmen, — An
Universitäts ⸗Professor Dr. Johanmes Huber“ hat det König
igendes eigenhändige Schreiben gerichtet: Mein lieber Universi
z⸗Professor Dr. Huber! Die von Ihnen verfaßten und während
mletzten Wochen in der „Allg. Zig.“ veröffenilichten Artikel über
das Papstihum und den Staat“ haben durch die ebenso⸗geistvolle
so tief durchdachte Behandlung des Stoffes in hohem Grade meine
wufmerksamkeit erregt. Es gereicht mir stets zur lebhaften Be⸗
digunz, wenn ich wahrnehme, daß die großen politischlirchlichen
ragen der Gegenwart durch Träger deutscher Wissenschaften eine
teie und offene Besprechung finden. Es ist mir daher Bedürfniß,
shnen für Ihre gediegene, mich lebhaft, fesselnde Arbeit meine
vte Unerkennung auszusprechen. Judem ich Sie meines steten,
bohlwollens, sowie der Fortdauer meiner geneigten Gefinnungen
asichere, bin ich Ihr Sie hochschäzender König Lüdwig,
dünchen, den 10. April 1870.55 26
em ischte s. —
f An der Geueralversammlung des Protestantenvereins, die am
MNermontag zu Neustadi abgehalten wird, werden auch die HH.
schenrath Dr. Schenkel aus Heidelberg und Hofgerichtsadbocat
yhih aus Darmstadt theil nehmen ünd werden Ansprachen
alten. ——
Eine Klapperschlage, so erzählt die „Prov.⸗Zig.“, vön
aica s Fuß Länge, wurde vor circa 14 Tagen mit einem der
loyddampfer von New⸗Orleans zu Bremerhaven angebracht, ging
Brivatbesitz über und wursde iu einem dergitlerten Kasten af —
cs Sorgsamste gepflegt. Man glaubte das Thier füttern zu In Sirchheimbolanden fiadet in der Zeit vom 31.
nissen und setzle dekhalb eine Ralle mit in den Kasten, ia der Juli bis 7. August d. J. (also vor der allgemeinen pfälzischen
jraussetzung, die Schlage werde sich darüber hermachen und Industrieausstellung, die am 25. August beginnt) noch eine Bezirks⸗
ieselbe derschlingen. Lauerund. saß die Ratte in einer Ecke des uusstellung statt. —.
hastens, die Schlange scharf beobachtend, währeud diese nch af Dise Eisenbahnconferenzen in Stuttgart zur
ie Ratte stürzte und sie mehrere Htale so heftig biß. daßz das Feststellung des Sommerfahrplanes find bendigt.“ An den Berath⸗
chier laut aufschrie. Um zweiten und dritten Tage versuchte die angen nahmen 20 Bahnen durch 32 Bevolimaͤchtigte Theil. Es
latte oftmals einen Angriff auf, die Schlauge, wurde jedoh von wurde beschlossen, den vorjährigen Sommerfahrplan in der Haupt
icet jeesmal wüthend in ihre Ecke zurückgeirieben. Am vierten sache beizudehalten, und nur einen dritten Schnellzug von München
dage sand man Worgens die Schlange todt im Kasten liegen nach Leipzig und zurück einzuschalten, welcher Mittags in München
ir Kopf war total zerfleischt uind der. Korper von det Raite, ibgehen und Mittags in München ankommen wird. Außerdem
xlche jetzt lustig im Kasten umherfprang, anzenagt. iud in Folge der Eröffnung der Bahnlinie Treuchtlingen Ingol—
fDer Kaiser der Franzosen erhielt dieser Taze von Mar- adt efnige Aenderungen nöthig geworden. Der, neue Sommer—
nall Prim 20,000 Stück oben und unten vergoldeter und mit sahrplan tritt mit dem 1. Juni in Wirksamleit.

Möbelversteigerung.
miltwoch den 204 april 18705 Nache
islags 1 Uhr, dahier ꝛin ihren Hause
isen die Kinder und Erden der dahier
etlebten Eherleute Ludwig Siegwart,
ergmann und Magdalena«Schufter, die
m Rachlasse ihrer Eltern gehörigen Mo
lien auf Zahltermin verßeigern, namlich:
eichener Kleiderichrant, 1. Commode,

Küchenschrank, Tifche, Stühle, Mehl⸗
anen, 2 vollständige Betten mit Bett⸗
aden, 48 Leintüscher, 240 Tijschtücher,
4Handtücher, 18 Deckbettzüger, 24
lissenzügen, 2 Strohsäcke, 2 Stücke
vergenes Tuch, 50. Pfund Hanf, 25
biund Werg, 20 Pfund Garn. 2 Kraut⸗
nütten, 2. Waschbütten, 7 Centuer Heu,
WCentner Karloffel, eine Grube Tuuig,
netnes und eisernes Geschivr und
onst ze Gegenstände. ¶ *
H n. kal NMotan.

Möbelversteigerung.
Donnerstag den 21. April 1870, Nach-
nittags um I Uhrzn zu St. Ingbert im
dhause der Wittwe Riedinger in der Gasse
assen die Erben derselben die zu deren
Nachlaß gehorigez Mobilien -auf- Borg
zersieigern, aamtich:
1Rleiderschrank, AKüchenschrank,1
Tommode, LStanduhr mit Kasten, 1
Ausziehtisch, J1.Bett mit Bettlade und
Matratze, Getüch, Betworhann Frauen⸗
leider, Hemden,“ Tisch, Stühle und
ynstige Gegeustande. ..
— rn, lk. Rotar,
Fin gesitteter junger Mann, der die

XbConduore erlernen will. kann unter

auunehmbaren Bediugungen eintreten bei
——— J. XX
Fonditor in Kaiserslaultern.

2

Beachtenswerth!“
Unterzeichneter hält Lager von gestrid
ren Herrensocken. Damen⸗ Kin⸗
der· F Confirmanden⸗Dtrümpfe
ꝛc. hne Naht und austrickbar, von
Handstrickerei nicht zu untersche iden.
Judem ich solche zur geneigten Abnahm
empfehle, bemerke noch, daßich den Artikel
um den Vreis verkause, was das Strid
garn dazu im Detail koste.
Si Ingbert 12. April 1870.
Die Material⸗ und Farbwaaren
andlung

Ein anständiger junger Manun
wunscht Kost und v— in einem Privat⸗
hause zu erhalten. Anmeldungen beliebe
man in der Exped. d. Bl. zu machen.
——2
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        *
Ausschreibeng
Durch das Nbltbeg —X iee
— — Ingbertac Grube ist
dessen Slelle in Erkdigung gekomnin und
ioll demnächst besezt werden.
Der Gehalt beträgt baar aus der Ge—
meindekasse 400 fl.
Bewerber nm dieser Sielle wollen Ahrb
Besuche unerhaltz A4. Tagen personligh hier
einreichen. — — *.nu
St. Ingbert, 12 April 1870.
8Das Burgermeisteramt
Ehaudon—
2 77 M. AXMCICTA.
Holzversteigerung
Dieustag den 19. April' nachsthin, des P RGõG]
Morgens um 19 Uhr, im Schulhause Bursten, Bosen &amp; Pinsol
Enbͤheim werden nachstehende Holzsortimente empfehle in· vorzüglicher Waare zu bil⸗
an den Meisthietenden oͤffentlich verlleigert ligen Preisen, als 42
aß 3 . Chaisen Pfer s⸗. Giaͤser· und Faß⸗
1 ahern Ssamm — 4* bucften. Pol do chaanhre-Bürsten, Lan—
79 Nlafter buchen anne 3. 26 prisbürsten, Hand⸗ und Staubbesen
e ee Astholzpruͤgel. Mühl- und Bäckerhandbesen, Zahn
77 2.
vahenewhewch:rpen. been bearete Kuhlschiffschrup⸗
buchen Re serwellen. este d * A *
Diese Hölzer sind mit dein Buchstaben P ber, Weißpiusel, Anstreicher, piusel.
dezeichnet 2 Zeichenpinsel, Kuchenpinsel, Rasirpinsel,
b. Aus dem Semeindewald. überhaupt alle Tüncher und Schreiner⸗
Ziate ie Et. Jugbert, ß. April 1870..
30oo ticfern Reisermwellen . Die Farbwaarenhandlung,
Ensheim, 11 Apxil. 1870. Ai m »3*8 . Scherpfe
Das Bürgermeisteramt . Voe Im F —
Pe te t sele i n. Adiunci. — — end b die bbs
* Auf dem Wege von Ensheim u g e r 4 e.r J—
—bierheristx Ia werllossenen
Samstag die mes'singene“ Kapseln
riner Chaisen⸗Putentachie berloten gegangen.
Der redliche Finder woͤlle dieselde gegen
ine Belohnung im Gasthofe gur Post dahie
bgeben.

Caaxcin tehꝛeeo tonune
Untéezeichneter wofithit hiemninꝰ n geitt J
Tapertoumusterkarte
zon den feinsten bis zu den ordinärsten Sorten, ferner empfiehlt derselbe seine neuesten
Muster in
in Vlüche, Wolsdamaste, Rips Rohangstoffen, Rouleaux,.
owie, alle in seinn Geschaft ein schtagenden Arritet u An
z28 Gefällige. Bestellumgen werden: prompt und vbislig effectuirtnne
St. Ingtert im Apru 1870. n— F
— 2 44 i 24
am Emil Grewenig, Sattler und Tgapezierer.
Epileptische rämafe (Fallsucht)
heilt brieflich“ der SEpecialarzte für Epilepfie. Dole tor O. RilIiseh
in Berlin, Fetze Vonisenstraße Aß. Vereits über Hundert geheilt. J
ächsten Samstag den 15. Apr
1870,* Vormittags 9 Uhr, zu St. Ingber
inn der Bierbrauerei der Gebrüder Maher
wird die Versteigerung der uns in Com⸗
mifsion gegebeuen Waaren fortgesetzt und
gegen baare Zahlung ausgeboten und, zu
geschläagen:57 J
Hleiderstoffe aller Gahl angen und
lertige Kheri der 57 *
St. Ingbert, den 14. April' 1870
Concessionirtes allgemeines Geschäftsbureau
Mestphaeliuger.
Or. S9mitts Schteib⸗ &amp;Co-
—3 , piertinte
———
e Schoppen mit strug 80 Irt
t A J— n ie 163 —
„St. Ingbert 11. April 1870 *
b· Scherps.
— —
ber. Schoppen ä8 fr. rnar
in det Mayer'schen Brauerei.
Kaiserslanterer
Booxk. Bior

Oberwürzbach 16* April 1870.
.Kommenden Ofermontag. Nachmittage
Uhr wird durch den hiesigenn Gesangvereip
—5 ———
mit darauffolgendem Ball
im Saale des Herrn Franz Becker deran ·
staltet, wozu höflichst einladet 3
MDeæer Vo—und.

— — —— —

br. miel gohnait
—8R . 9— weißer⸗ — 22
Kräuter⸗vral.Syjrt up
ist ern weltbekanirtés diä.
tetisches Linderungsmittel bei
aslen katarrhatischen Leiden
Heiserkeit, Husten. Ver⸗
schleimung, Krippe Kitzel
Beschwerden im Hal se und
Asthhmartnt Das Pubnkamn lasse
jich it nicht Sduvch? Mochahmungen
täuschen sund achte genau⸗ auf Sie⸗
gel, EtiquettesFirma'und Ge—
brauchsanweisungzg t
———— — An.
Fuͤr Sk. Ingbetn und. Umge⸗
gend haͤlt Lagtt in Flaschen,4 27
und 54 Ir.
ιν. gIJ. J. Feters. v..

oäbrend den Osterfeiertagen

dei Pet. Joseph Schwarz ·

Erdarbeiter

gesucht für die Ziegelei zu Schafbrücke.

— C. J αα
Strohhutwaͤsche

hat begornen und. weyden. * glle Sonten
Herrenhüte dewascheu gefäröt uͤnd neu
faconirt bei J — —

Hermann Fischer.

„Ostermontag 57. —
Ta 3 28 3 ik

7 85 t O kfi sach t.
———
8. Scherpf.
Frucht Vrod⸗ Fleisch rꝛe. Preist
dert Stadt Zweibrücken d. 14. Upru

Weizen 6.fl. 9 kr. Korn 4 fl. 29 tr
Werste Zreihige, — fi.— sr. Gerfie vier
reihige; 3 fi. 80 ir. Speiz 8f1. vö r
Spelzkern — fl. — kr.“ Dintet“ — fl.
— ktr. Mischfrucht —il. — kr. Hafer
3 fl 40* fr. Erbsen 8 1. 83 kr. Widen
3 fl. A8 Ir. Kartoffein'!1 fl. Heu 2 fl.
28 kr. Stroh 1fl. 18 kr.dec Zentner.
Weißbrod I Kilogr.“ 16 kri Kornbrod
83 Kilogr. 22 kr.“ ditto 2 Kilogt. 15 kr.
ditio IHilogr. 8 kr. Gemisshtbrod 8 Kil
28 kr 1Paar Wed 9Lothz 2 kr. Rind⸗
Jeisch 1. Qual. 18kt. 2. Qual. 16 tr.
daibfleifth 14 ku. Hammelfleisch— 16 tt.
schweinefleisch 16 kt. per Pfund. Weiu
r. Bier ölkr. per Liter, Butter 30 kr.

Pfund.

vwel Jakob Quirinn

Warnung.

Ich ersuche, hiermit Jederm ann meiner

Ehefrau Elisabetha Harth von Oberwürzbach

weder auf meinen Namen etwas zu borgen

— — oder zu loihzen, indem irth nichts mehr für

20.,.000 schönes Stückholz ist dieselbe bezable oder hastorr binn
ertanfer Sr n — Niederwurzbach, 14. Uprib 1870.

R.Mumnzluger Bierbrauet o;CEhristian Post.

Il

— —

774
Redaction Truck und Verlag von F. 4.
Demeß mm

21.
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        3438
—* 53 A. 8*
J 333334
8 *8*23* 334 7—
353 37* 3
83333 —F JV
235 23 *233 — — * 587 R 82
5833 J —I3*8
32 *5 77 238 — — —5 — 2*3 * —23 32—
23333*3 J
238 —— 3536
z 7 *— —52 558 *2* 55** — 2 *
* — 2338
3 * * —3 * —B 22* —81 7 —— 2 —3 —
J
2 * * 2* — D *5 38 — 2 2 *25387
*7 25388 — 538785 12 555 5*8 5*5 2258* EA
2* *7 38 RG 53* 5 —7* J 5* 7554— 29 *
38834 32383 ß 5533 * — —— 586 35
5 53367* —* D22 528 32235 538 29 53*2 3 * 2*
— 253* E 333337357 VS ———— 25884 — — —— 253 5
A—— 3358 * J 25 s3z3328 *
1355 733—354 3 8 55 cẽ 75557 3 —— —J 86 22 2 —
— 3327 2 54 — A—— 232535 52 8 * —8 ———
33 3. S 58 x. — 252 58
43553* * 553388* 86 38? 8 5 3225
7 255288 57 3228 5238 — *537 — 3 8*
9 222 3 553 —A 2 3* —24 — — —— ———
J— J— J—————
5E25 27 * 328 —X 8 —A * c —X —
—A—— 337 232 352277 35 3205 83223 28527 3239.
23383 525 E —— — 7 52* 33523537— 328
—123 S 3 7 ——5 37 — —F 28 ⁊ 5338— 2 — * ————— 5—5 *
— 2 5 R —X 22 — 2 35 75 — — —X —— — 2* F 2535 38
57 7Z36* — 532 32 1855* 53535 33 6 D* 235 5—
338533287 — 3228 12*83 5 557238 —
— 3 3383 552333 2232328 7 — z53 * 223235
253 353 37325 33853853 7 33335. 3337733 335
35* 383 7273 3* J— 535 — —
— 33823 23333 — — zsst 388
35345 — ——— —A —77 5552 532 8 2 — 7333
——— — 3523* 8* —— —
722 5738 2338 53 — 4. 23388 3332
3853877 *783* —A— — 3253338 4 — 553. 2* 82238
J 35 3363533
—3525 ——— — ——— J 3855235 0
— — 2333 —
—— * 5358
* 55 9 23* 5* * 57 * 3353 F A 5 5*2
J 333*88 J J
23* * 23 —P * 5 ** 8 * —S * —5
——— J
— 23 — 238 — ⸗ »82 ** 2* 57 333 37
3
53 532* — —
—
* 4 —— 5 — — 77* —— * A — — 38 —— * 55
— 3338* 28353 2737 33— 3373353535 4 25
—* 522538 — 27 2*2 73 3253335 8 —F — 322855*
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2* 23 58* 255875* — Z ANI — »2223 2 2 328 25 * — 2588
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J 3333 53535 33 * 25333 —
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55 — * 58 —A— 24 838 335757 S. F
—* 7 ⸗? 22 *— 23 2 253 8 — — 2 — S38
233 8335 35758775 E 32357—
5* J— * 22 * 7* — —2* 33353 525
3 “3355 —52323 J 8* 2323 355 2338 32235 8
—— — *23238 J
558 22233 — 8 —— 5332563 38533 * 22 *
2 98 232 * * — Ev —7* 7 7 * 2 5385 *
———— B—— 33 3333 8 32387 5538
332 —*3 55— 5 288 — 3 2 —
557875 2 23335 323532 9 — — 2 8 5237 m̃
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3 23855 3222*—
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23 4 582 7 —A 227 W8
3353 3257 —— 52 337 2
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5733357323 5367 55338 ————— ——
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5 2 3 * 83 F 2* 8 *8
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        Hl. Ingberler Zcnzeiger.

— —

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— ——— —— ——— —
der St. Ing berer Anzeiger sund das mit dem Haupthlatte verbundene unterhallunzsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags· und Sonndagt ·

nnmer) erscheint wöchentlich pie r i ak. Diemstang, Donnierstag, Samstag und Sonntaa. Avbonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
2128 Silbeigr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreüpaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. F

— — — — * — — —— 77 * —— * * * — —

60. 1* Samstaq, den 16. Aprii 9 1870.
Deutschland. 67?

München, 12. April. Mehrere' Blätter der patriotischen
hartei reproduziren eine Mittheilung der „Weserzeitung“, derzufolge
ie preußitche Regierung. durch eine Note oder ein derartiges
zhriftsluck einen Druck auf die würtembergische Regierung in der
— waterielle Unter⸗
ützung gegen die innere Opposition angetragen habe, und fügen
n verblümt doch wohlverständlich hinzu, daß auch die bayenischt
segierung einen ähnl'chen Antrag von Berlin erhalten habe. Wir
nüssen es würtembergischen Blättern überlassen, die Nachricht der
Weserzeiung“ zu dementiren, glauben aber unsererseits aufs
nesimmteste erklären zu können, daß in München von einem
aartigen Schriftstück, das jedes realen Motivs entbehren würde.
icht das Geringste bei. Wer zumal aus den Schutverträgen die
Roͤglichkeit eines solchen Antrags ableiten wollte, müßte über die
clemeniat begriffe des Lesens noch im Unklaren sen.

Münschen, 13. April. Fürst Hohenlohe hat in der Reichs:
athskammer den Autrag eingebracht, den Artikel 2 unseres Zoll-
sariamentswahlgesetzes mit den im übrigen Deutschland geltenden
zesiiwmungen uͤber diesen Punkt gleichzustellen. Während nämlich
nirgends die Ausübung' des aktiven Wahlrechts davon abhängit
—V Boͤyern
r Foll. — Gestern berieht der. Staatsrath in einer auffallend
ang douernden Sitzung das neue Landtagswahlgesetz.

München. Der beim Landtage eingebrachte Untrag des
Wg. Greil onf Minderung der Daner' der Werktagsschulpflich
autet woöͤrtlich: „Hohe Kammer wolle beschließen, es sei an Se
Majestät die allerehrfurchtsvolle Bite zu stellen, im Landtagsab
ciede zu verfügen: die nach Antrag der beiden Kammern durch
dandtagsabschied vom 1. Juli 1856 in Aussicht gestellte umnd
nachder festgesetzte Dauer der Werktags— und Feiertags- Schulpflicht
uuf das volleudete 13. und reip. 16. Lebensjahr wird in folgender
He se abgeändert: Die Werktagsschulpflicht dauert in der Regel
is zum vollendeten 12. Lebensjahre; es bleibt jedoch für die—
euigen Kinder, welche sich bis dahin das vorschriftsmäß ge Maß von
dennin'ssen nicht angeeignet haben, die Pflicht des Schulbesuchee?
is zum vollendeten 12. Lebensjahre bestehen. Die Feiertagsschul⸗
nuert bis zum 18. Lebensjohre. J

Dieser Antrag trifft zusammen mit einer Reihe von gleich
nutigen vom Abg. v. Hafenbrädl angeeigneten Petitionen.

Die außerordentlich große Anzahl der früheren und nunmehri
en Eirgaben hierüber und die Uebereinssimmung ihres Inhaltes
n den hauptsächlichen Moinenten verdient jedensalls hohe Beachtung
————
ͤheren Prüfung und Würdigung durch den Fachausschuß bedürfen.
ze sind, im Kurzen zusommengefaßt, folgende: Die getroffene
Ibänderung sei den Verhältnissen des Landes nicht entsprechend,
veil jedenfulls der dadurch bezweckte Gcwinn an Wissenschaft und
Indung in auffallendstem Mißverhältnisse zu den damit verbundenen
dpfern und Nachtheilen stehe. Das 183. Lebensjahr des Bauern⸗
indes sei gerade dasjenige, in welchem es nothwendig in seinen
andwirthichaftlichen Beruf eingeführt werden, der Knabe der
hlug und das Mädchen den Rechen in die Hand nehmen müsse,
mm techtzeitig an Arbeitsamkeit gewöhnt zu werden und für die
andlchen Arbeiten erforderliche körperliche Ausbildung und Reife
iu erlangen. Das Kind ersetze in dieset“ Zeit namentlich den
imeren Familien bereits einen Dienstboten, was insbesondere bei
egenwärtiger Dienstbotennoth nicht entbehrlich sei, und es sei ihm
nm dieser Heriode des Lebensalters die Arbeit, der? Unterricht in
ielten Bedürfniß. Später werde erfahrungsgemäß keine rechte
dust und Andcselliglkeit zur ländlichen Arbeit mehr gewonuen.
hiderer seits hingegen sei der wisseuschaftliche Gewinn lein großer,
vil deu ei zener böherer Lehrcurs für das 7. Schuljahr bestehe,
ndern im Laufe desselben nur wiederholt werde, was schon seit
in paar Jahren gelehtt und gelernt worden sei. Der Lehrer,
velcher mit den neuen Ankoinmlingen zu thun habe, könne sich mit

Uieren Dndern nicht mehr viel ahageben, sie seien unbeschäftigt

— eꝰ
und die Schule überfüllt. Auf dem, oft langen, und, einsamen
Wege der auffichtslosen größeren Kiuder beiderlei Geschlechts zur
Schule seien schon mehrmals höchst beklagenswerthe moralische
Verirrungen vorgekommen. Die Befreiung von jeder Schulpflicht
mit vosllendetem 16. Lebensjahre diene, vollende zur Eutfesselung
der Leidenschaften in der allergefährlichsten Zeit der Jugend und
ei Ursache; daß in darauf folgenden vier Jahren, bis zum Ein⸗
ritte der Militärpflicht bei dem männlichen Geschlechte, fast Alled
vieder vergessen sei. was in der Schule gelerut wurde. Der Aus
chuß erachtet dieser Motivirung und den augeführten Umständen
gegenüber die Anträge und Bittvorstellungen nicht nur als formell
und materiell zulässig; sondern auch als erheblich, und empfiehlt,
nach dem Referate des Abgeordnete,n Dr. Karl Barth, die Ueber⸗
veifung an den betreffenden Fachausschuß zur nöheren Vrüfung
ind Würdigung des Gegenstandesßsßs.

Im neuesten Einlauf der Kammer befindet sich eine Bitte
nehrerer an Landgerichtssitzen der Pfalz angeslellten Post- und
Telegraphenexpeditoren um eutsprechende Aufbesserung ihrer
Bezüge. *3
Kaiserslkautern. 13. April. Die „Pf. B.“ ꝛrfährt
aus „zuderlässiger Quelle“, daß Herr Kolb sein Mandat als Zoll⸗
parlamentsabgeordneter (Wahlkreis Kaiserslautern) niederzulegen
jedenttt.

Hanau, 9. April. Die „Hanauer Zig.“ meldet, daß das
Staatsministerium ein neues Gesuch um Ersatz der Kosten der
bayerischen Einquatarung von 1850 and 1851. 4us Staalsmitteln
abgelehut und weilere Schritte bei den Kommunalständen anheim⸗
zegeben habe. F —M ge
Hanau, 11. April. Der Pfarrer Ehringhaus von Wie⸗
decken, dem zur Last gelegt ward, den preußischen Staat einen
Lumpenstaat“ genannt zu haben, wurde sreigesprochen, weil das
Lokal, in welchem er die Aeußerung machte, das Postbureau, nicht
als öffentlicher Ort betrachtet wurde, von einer Anwendung des
Z. 102 des St. G. B. also keine Rede sein konnte.

Berlin, 13. April.Die „Kreuzzeitung“ erklärt die
Zeitußgsnachricht von einem in Ens bevorstehenden Fürstencongreß
uis der Begründung entbehren.

Wien, 14. April. Die „Tagespresse“ erfährt von be—
währter Seite über das Programm des neuen Kabinets: Sobald
die Elaborate betreffs der Konzesionen an Galizien und der Er—
weiterung der Autonomie der übrigen Länder und der Reform des
Parlaments auf liberalster Grundlage direkler Wahlen fertig sind
ind dieselben die vor angige Geuehmigung des Kaisers erhalten
haben, gedenkt die Regierung die Führer aller Parteien zu einer
sonferenz cinzuberufen und dieser ihre Entwürfe vorzulegen. Nur
im Falle der Nichtverständigung wird die Regierung die Landtage
und den Reichsrath auflösen und an die Völker appelliren.

Frankreich.

Die Affaire Tardieu verwickelt sichh. In der Sorbonnestraßge
wurde gestern Abend eine stark besuchte Studentenversammlung
abgehalten. Sämmtliche Anwesende, 707 an der Zahl, gaben ihr
Votum dahin ab, daß die Unterbrechung der medicinischen Vor—
esungen ungerechtfertigt und ungesetzlich sei. Als hierauf über die
Frage abgeftinmt wurde, ob man dabei beharren solle, Tardieu't
Abschung zu fordern, stimmten 676 mit Ja, 31 mit Nein. Jules
Ferrh hat in der heutigen Sitzung der Kammer von dem Minister
Zegris Aufklärung über die Schließung der Vorlesungen verlangt.
Segris erkfärte, eine Anzahl Studenten sei selbst bei der Regier—⸗
ing um Beendigung des Unfugs vorstellig geworden. Er wies
nuf die Bedürfnisse der Disciplin hin und sagte unier allgemeiner
Heiterkeit, die Unruhen der medicinischen Schule erinnerten an die
bösesten Tage der Revoluiion. * J J

Der Rucktritt Daru's wird heute Abend als eine Thatsache

betrachte...
—Bayomne, 12. April. Einige carlistische Führer sind in
Spanien eingedrungen. Mon glaubt, eine carlistische Bewegung
iei in einzelnen VProvinzen bevorstehend
        <pb n="238" />
        England.

London, 11. April. Die letzte Nummer von Fraser's
Magozin bringt einen höchst interessanten-Aufsatz, in welchem die
Verdienste des Kaisers Napoleon um Frankreich und Europagegeu
den Preis- abgewogen werden, den sie gekostet haben. Der Verfasser
dieses augenscheinlich mit großem Fleiße gearbeiteten Artikels gibl
sich alle Mühe, unparteiisch zu sein, und stützt jeine Berechnungen
auf anerkannte deulsche und französische Statistiken. Folgendes ist
kurz zusammengefaßt das Facit seiner Rechnung: Ludwig Napo-—
leonthat das Hauptverdienst um Befreiung Europas vom russischen
Finflusse durch den Krimkrieg und um die Befreiung Italiens
vom öste rreichen Joche durch den Krieg des Jahres 1839. Er
hat den Wohistand Frankreichs ungeheuer vernehrt, seine Eisen⸗
zahnverbindungen verfiebenfacht; er hat sich stetig bemüht, ein
herzliches Eindernehmen mit England zu Wege zu bringen und
zu bewahren; er hat eine weisere und gesundere Hamnvdelspolitik
eingeführt, dem Bauernstande durch sein Systen der offenen An⸗
leihen eine neue Anlage für ihre Ersparnisse geschaffen, und so
ihr Einkommen vermehrt und den unmäßigen Preis des Land⸗
eigenthums vermindert, Auf der andern Seite wird der Kaiser
ungeheurer sinanzieller · Verschwendung für seinen eigenen Theil
geziehen, wodurch er die Ursache eines ähnlichen Lasters in fast
sedem europäischen Staate geworden; er habe die Ausgaben
Frankreichs um 25 Mill. Frs. per Jahr vermehrt, die Staatsschuld
mehr als verdoppelt, sein eigeneres stehendes Heer bedeu tend
zermehrt und so die benachbarten Ratinen bis zu einem Grade,
welchet sich jedte genauen Berechuung entziehe, gezwungen. ein
Bleiches zu thun; er habe Europa in nicht weniger denn drei
seriege verwickelt (Kußland, Italien, Mexiko) und so der Welt
seit seinem Regierungsantritte auf die eine oder andere Weise eine
Million Menschenleben und 12,500 Mill. Frs. gekoftet, abgesehen
noch davon, daß er bedeutend dazn beigetragen habe, den Ton
zer politischen und wahrs Heinlich auch der gesfellschaftlichen Mara⸗
lität zu erniedrigen, und daß er jene Leidenschaft für rein mate—
riellen Luxus, welche einer der schlimmsten und gefährlichsten Zuge
anseret heutigen Nationen ist, zum Uebermaße angefacht habe.

Die Heirathslust der Witlwen in allen Schichten und Ständen
ist so sprichwörtlich geworden, daß man sich über dir Nachricht,
welche fich ein in Manchefter erscheinendes Blatt aus London
telegraphiren läßt, recht wundern wird. „Von glaubwürdiger
Seite, so lautet das betreffende Telegramm, wird in London das
Gerücht wieder belebt, daß binnen Kurzem eine Heirath siattfinden
wird, welche allgemeines Erstaunen hervorzurufen verspricht. Man
jagt, die Königin werde einem Prinzen des Hauses Schleswig
Doͤlsiein die Hand reichen, und man nennt jetzt einen nahen Ver
wandten des Prinzen Christian -als den begünstigten Freier.“
Selbstverständlich ist das Gerücht mit mehr als gewöhnlicher
Vorsicht aufzunehmen. Seit Adams Zeiten sind „von glaub
würdiger Seite“ so viele Enten in die Welt gesetzt worden, daß
nan gezwungen ist, jede ungewöhnliche Meldung mit Mißtrauen
zu betrachten. J
Italien.

Floren;z, U1. April. In Carrara ist ein Aufstand aus
gebrochen und Blut geflossen; es wurden Truphpen dahin abgesendet
Der bayerische Gesandte Herr v. Dönniges ist hier eingelroffen
— Der Köonig begibt sich wieder nach Turin.

Palermo, 13. April. In St. Giorgio wurden 1000
Kartätschen, sowie Material für weitere 20,000 aufgefunden. Die
iebhafteste Bewegung herrscht in der Umgebung; die Unabhängig
keitspartei ist hier uüͤberaus stark. Es sind Truppen und Flotten-
verstärkungen hier eingetroffen. — In Folge eines verbr.iteten
Gerüchtes, der kgl. Palast sei unterminirt, hat General Medic;
eine sorgfältige Unt⸗rsuchung anstellen lassen, die jedoch die
Grundiosigkeit des Gerüchtes ergeben hat. — Die Gajetta dell'Emilia“
berichiet aus Bologne vom 10. April, daß dort gedruckte Zettel
mit Aufforderungen zur Empörung in den Straßen und auf den
Märkten ausgestreut gefunden wurden.

Griechenland. —

Athen, 13. April. Nach einem bei Marathon zwischen
Sendarmein und Briganten stattgefundenen Konflikte nahmen die
Briganten den engtischen und italienischen Legationssecretär, ferner
noch andere drei reisende Engländer, sowie zwei Frauen gefangen.
aund verlangen ein hohes Lösegeld.

— —
Vermischtesßs.

Kaiserslautern, 11. April. Gestern machten sich
drei Bewohner des hiesigen Centralgefüngnisses das Sonntags
bergnügen, eine dicke Mauer zu durchbrechen, eine starke mit Eisen
beschlagene Thür zu sprengen, um in deu Gefängrißhof zu kommen.
Letzieres grlaug jedoch nur zweien, der dritte schien den Mutt
derloren zu haben, als der zweite das dünne Hanfseil (aus Spinn—
ahfällen) losließ und in den Hof hinabfiel. Wie es der JZufall oft
vill, stand auch eine gebrechliche Leiter, die zum Holzaäufsetzen ge—

braucht wurde, in der Nähe. Mit dieser stieg der zuerst
Gelangte auf die 14 Fuß hohe Mauer und sprang drüben din
den andern zurücklassend, der noch im Hofe erwischt wurde.

es heller. Tag, Ya II Uhr war, so war es leicht, denselben kun
eine halbe Stunde vor; der Stadt einzuholen. 2

7Die Schles. Ztg.“, schreibt aus Bresbau: „Z0
GBymnasiasten im Alter don 11 bis 12 Jahren, Söhne achtben
Familien, verließen daͤs elterliche Haus, um nach den Urwälden
Amerikas überzusiedeln. Mit Hülfe eines Packträgers hatten j
iich in den Besitz langer Jagdflinten und Seitengewehre so w
einer Muntion von mehreren Pfund Pulver gesetzt. Ihr: Ple—
zing dahin, die österreichische Grenze zu überschreiten, durch Ungar
zis nach Triest zu gelangen und von dort aus die Seereise na—
her neuen Welt zu unternehmen. Unterwegs wollten sie fich w
Wilddiebere ernähren und hatten zu diesem Behufe eine Botanist
lkapfel voll Kochsalz mitgenommen, um es beim Kochen des Fleish
zu verwenden. Am ersten Abend nahmen die jugendlichen Aban
euerer in der Nähe des Zoologischen Gartens im Freien Nach
suartier, wobei es nicht fehlen konnte, daß das Ungewohnte de
Situation, die herrschende Kälte ꝛc. auf den einen von ihnen
eutmuthigend wirkte, daß er in seinem Reiseentschlusse waunken
vurde und nur mit Mühe von seinem jüngeren Gefährten bewogt
verden konnte, am andern Morgen die Resse fortzusetzen. In de
Strachate wurde zum ersten Male in Folge eines empfindliche
Zungers auf eine Krähe geschossen — und hiermit hatte auch d
zjanze Reiseabenteuer bereits sein Ende erreicht, denn der in de
stähe weitende Förster, welcher die Schüsse hörte, spraug fojor
jerbei, und sah, wie die beiden bewaffneten Wanderer fich in d
Sträucher verkrochen. Ihr abenteuerlicher Aufzag führte natürlie
zu einem strengen Examen und achdem Beide ihr Vorhaben 9
beichtet hatten, hielt es der Waidmann für das Gerathenste, ben
jugeudliche Sünder ihren tiefbetrübten Eitern zuzuführen, wela
nach allen benachbarken größeren Städten zur Habhaftwerdung ihr⸗
Söhne telegraphiche Depeschen abgeschickek —

f GDie 19. allgemeine Lehrerverfammlung.) Die Son

Pestalozzi's werden sich in diesem Jahre zur allgemeinen deutsche
Lehrerversammlung in Wien einfinden. Wie gewöghnlich ist d
Pfingstwoche und zwar der 8., 9. und 10. Juni gewählt. D
Vorarbeiten der verschiedenen, schon seit dem Otktober vorige
Jahres in Thätigkeit getretenen Ortsausschüsse find so weit ge
diehen, daß die Einladung zur Anmeldung an alle Lehrer Deufsch
lauds und Oesterreichs hat ergehen können. Von dem Programm
st so viel veröffentlicht, wie bis jeßt festgesetzt werden konnke
nämlich die Zeit der Sitzungen und Zahl und Titel der angemel
deten Vorträge. Die Auswaähl derselben bleibt, dem autokratische
Character der Hauptversammlungen entiprechend, diesen seloft vor
behalten. Die Zahl deir Meldungen zu Vorträgen wird voraus
ächtlich noch bedeutend steigen; die bei Weitem größe Anzahl der
Lichter, die sich da auf den Leuchter stellen, wird kaltblütig wi
immer gelöscht werden müssen. Aber wir haben anch jchot
Namen vom besten Klange, wie Kehr, Moriz Schulze und Rithat'
Lange, im Programme gefunden. Die Schwierigkeiten, welche sid
dem Ortscomite in Bezug auf die Beschaffung eines geeigneten
Locals entgegenstellten, sind durch das freundliche Entgegenkomme
einer allerhöchsten Person gehoben; der Kaiser hat der Deputalio
des Comites erklärt, „es werde ihm sehe angenehm sein, wenn e
den Lehrern in irgend einer Weise behülflich sein könne“, und he
die erbetene Reitschule zur Verfügung gestellt.

f Der „Allg. Militärzeitunz“ schreibt man aus Berl
‚Wie Sie wissen, hat man gegeuwärtig zwei Modelle zu abgeän
derten Zündnadel- Gewehren in Probe, die beide darauf hinzielen
anter moͤglichster Ersparniß eine gesteigerle Schnellfeuerwirkung
erzielen. Es werden etwa 15 —20 Schüsse in der Minute dam—
erzielt, so daß sich also die Leute beruhigen können, die in Au
regung gerathen, wenn sie hören, daß eine andere Armee schnell
ladet als die unstige. Ich und viele Andere zucken die Achfe
darüber, wie Sie wissen, wenn wir hören, wie viel Unsinn namer
lich in der ausländischen Presse über diesen Punkt gefabelt wirn
Wer einige Erfahrungen hat, der weiß daß zwei, höchstens die
gut gezielle Schüsse das Maximum sind, das man von einerJ
santerir im Felde erhalten wird. Geknallt ist nicht geschossen.“

Dem „Bund“ (Bern) wird aus Berlin geschricben
In verschiedenen Zeitungen cursirt die Nachricht, daß 8schokle
Stunbden der Andacht in einer sehr wohlftisen Austo
in 25 Lieferuugen (4 4 Bogen) erscheinen werde. Thatsache i
daß allerdingd eine hiesige unbekannte Firma einen Nachdrud der
anstaltet und bereits die erste Lieferung herausgegeben hat. Schre
ber dieses hat sich nun Mühe genommen, diese Lieferung mit eillt
der drei Originalausgaben des Werkes zu vergleichen, und he
herausgerechnet, daß die Nachdruckausgabe, weun sie famatlit
Betrachtungen der Stunden der Andacht erhalten soll, mindestern
35 bis 40 solcher Lieferungen umfassen, alsd theurer werden wu
als die biligen Ausgaben des Originalverlegers. On eub
        <pb n="239" />
        nabfichtigt der Berliner Nachdruder, das Publikum zu käuschen, den Angeklagten entschieden, der zur Zahlung von nicht meht und
ind ich moöchte hiemit aus voller Ueberzeugung meine Landsleute nicht weniger als 12,000 fi. verurtheilt wurde.
r dem Antaufe seiner Ausgabe warnen. —W 7Eine neue Stecuadelmaschinen arbeitet nun in Hartford
In Neapeel chit fich inee Frau aus Verzweiflung, um;, Con. (Amerika), welche in einem Tage von 10 Arbeitsstunden
n dngers zu flerben, außs dem Fenster gestürzi- und getödtet wischen 80. bis 90 Millionen Stecknadeln zu Stande bringt.
nd ein Famulienvater, der vergebens auscegangen war, um Brod Mithin bringt diese einzelne Maschine jede Minnte 144000, und
it seine tzungernde Familie · zu bekommen, geritth als er mai —* Sclunde 2400 dieser tleinen, aber unentbehrlichen Vinge
ren Händen nach Hause kam, so außer sich, daß er eine Scheere ferlig —* * —8 Ira
riff und damen jeine Frau ijnd sein ¶ind umbrachtez als er 33 T e — ae—
— 383— umhringen wollte, kamen die Behörden dazu und Zemeinnütziges. F 53
F Letzten Samstag gerieth in einem Kohlenschachte bei Gerbsguregegen Fußschweiß, wunde Füße ꝛtc.
gathgate (unweit Edinaburgh. das Holzwerk in Brand; von den ., Ein erprottes Mittel gegen die unangenehmen Wirkungen des
e Schachte aͤrbeitenden Bergleuten wurden 49 gerettet, Fußßschweißes.ist die in jederApothele oder Materialienhandlung
and man nach dem Löschen des Vrandes in der Tiefe als illig zu kaufende Gerbfuce (Tannin) (ein Loth, reichend für den
—— angen Gebrauch, 9 — Die unter der gleichzeitigen · Einwirtung
p Russische Nnute oder deutscher Liberalismus! Eine Prager 23 e Warme in Zersetzung begriffene Oberhaut wird
sorrisponden in des in Petersburg erscheinenden Blattes Sowrem. r i ge der nnn e end verdindet mit einer durch
ise berichtet mit scruputdser Ausführlichzteit üher einen im 35 pe Te eeh Fr ⸗ bedingten Festigle it eine
ar d. J. in Prag veranstalteten ezechischen Studentenball, zroße Durchlassungsfahigteit füe die Produtte der Transpiratiou-
d i . ene eec — in Folge dessen der Schweiß nicht unterdrückt wird. Da die am⸗
e den zahlreicheu Theilnehmern dicses Balles ein allgemeiner wen Zese tungrvrorutie der 7 sie urett
ufiemus fur Rutlond. kund, und ein chechischer Patriot ließ ene etnndn we ird ee es
von der Begeisterung zu deiu Ausrufe hinreißen: Lieber die Zaugs T8* A r eri ge
I Anute * dn deutschen Liberalismus Dieser Vadnet e e v 35 zu er ee
zählt die Correspondentin —weiter — wurde von der Biull igl sich dadurch chobem * J nn20
sng mit rauschenden Veifallsbezeu ungen aufgenomnen. Jarg Mintel m Berfasser wendet seit drei, Jahren
hen 6
na sh die ibnen gewiß angenehnte Mittheiluug machen, daß der zer deid nden dies zu veröffeutlichen Zum Schl di
jigenstand ihrer Begesterung in⸗ Rußlaud neuerdirgs wieder mit demertung daß ze die Gerbjame, in Dee e vy
Anstibirt wird, als odies i Faßten8 ure, n se bei den
nn Sudsent cüpirn pin a en Wt Iut Wahen auen aden W üuncr. dan Iithehohtnn gdet cucehen
in kaiserlicher Ukas ee Vorschriften — für eenen e
elche Vergehen und in welcher eise die körperliche Züchtigung I ——— — etd der den vßn
8 der untern Kangstufen ordnungmäßig zu voll⸗ diny größerem Maßstade versuhsweise in Anwendung zu
recken ist.
C(Zwoölftausend Gulden fuͤr einen Esel. Im , Pesther Llohd“
wen wir folgende erbauliche Geschichte:; Auf der Puszta Nagh ⸗
elim, welche der Großwardeiner Kaufmaun Davbid Lederer in
zacht hatte, wurde ein wildherumlaufender Efel gefangen, der, da
durch ihn anger'chtete Schaden nicht ersetzt worden war, während
er im Gesetze vorgeschriebenen drei Tagen nicht zurückgegeben
zuͤrde, und da das Gesinde auch nicht wußte, was in einem solchen
falle das Gesetz verlaugte, wurde der Laugohr dem Gerichte auch
icht angezeigt. In Folte dessen machte der Eigenthümer des
hieres tinen sogenannten Gira-Proc ß beim Gerichte gegen Lederer
nngiger Der Prozeß in welchem mer Kläger für jeden Tag
i dar Ginfcatgimg des zurückgehaltenen Esels eine Gita (Marl),
i. 12 fl. in Silber, als Entschädigung verlangte, währte zwei
sahre und wurde schließlich vom Biharer Comitatsaericht gegen

. (rankfurter Arbeitgeber).

7. Zu vermiethen und bis 1 Juli⸗
tziehbar: Der ganze untere Stocd meines
hnhaufes mit Hintergebaͤude, zu jedem
adengeschäfte geeignet, bisher von Herrn
zchreiner Dercun bewohnt.

Das ganze Haus wird auch käuflich,
uf langjährige Zahlter mine abgegeben.
VilaeIun, Werkmeisier in St. Johanun.

Rähere Auskunft ertheilt Herr Geschafts-
nann VVeSCPhAAlinger.

Für Brust-Leidende
ist der durch seine außerordentlichen
heilsumen Wirkungen so bekannte
Lrautor·Brust·⸗dyrup
des Hoflieranten
F. WV. Boclcẽus in Otterbere
das besle Linderungsmittel.
Alleinverkauf in Flaschen
zu 24 kr. und 35 kr.
—E—
. Homburg, Eh. Weber,
Zweibrücken, W. A. Seel.

Theater in St. Ingbert.
Direclion August Schroth.
Sountag 17. Aprih
imm Oberhauserschen Sanle
C(Auf vieles Verlangen):
Philippine Weller,
die Krone der deutschen Frauen
Historisches Schauspꝛel in 5 Acten von
Oscar von Redwitz.
Montag ven is. April
e C(GZum ersten Male:
Unruhiẽcge Zeoiten
oder:

— ——

— ——
Wohnungsveränderung.
gch zeige hiermit weinen verehrl. Kunden
n daß ich vom 1. April ab in der
)auptstratße neben Hrn. Stutzmann vis·- vis
m srüheren Gros'schen Hause wohne.
Wilh. Dinjes Stuhlmacher.
Wegen sorgfältiger Verarbeitung und
ohm Cacaogehaltes finden die Dampf⸗
dhoeoladen des auses Franz Stoll⸗
derck &amp; Söhne allgemeine Anerkenuung.
Ich anpfehle mein Lager der beliebtesten
doch⸗ und Eß⸗ Chocoladen dieser bestrenom⸗
nitien Fabrii und zwar Gewürz⸗ von 38
Gesundheits⸗ von 42 kr. und Vanille⸗
bocolade von 82 kr. per Zollpsund an.
uä. Inhberi: J. J. Greweinia.

As geht wieder los:
Große Character⸗Posse mit Gesang und
Tauz- in 8 Abtheisungen und 8 Bildern
von Emil Pohl. Musik von Conradi.
Kassenöffnung 2 8 Uhr.
Aufang präcis 8 Uhr.
Von heute Abend ab über die Feiertage
Lagerbrer
pex Echoppen 43 kr.
bei Jakob Quirin.im der Magyer'jchen Brauerei.

Fir Latein⸗· oder Gewerbschüler kann voꝛ
SOgostern an, bei Frau Wib. Karcher
m Zweibrücken, Kost und Logis erhalten.
Pan usik
        <pb n="240" />
        J9
Theilungsversteigerung.

Sanstag den 28. April 1870. Rach⸗
nittags 2 Uhr, zu St. Ingbert bei Adjunct
Heinrich Schmitt werden die sämmtlichen
zum Nachlasse der dahier verlebten Eheleute
Ludwig Siegwart, lebend Bergmann
und Magdalena Schuster gehörigen Liegen⸗
schaften St. Ingberter — ———
theilbarkeit halber in Eigenthum versteigert
näntlichhk

1J. Plan Nr. 596. 4 Dec. mit weie
föckigem Wohnhause“ und Zugehoͤr, Plan⸗
Nr. 598/—ιν Dec. Stalle und
Dunggrube, Plan⸗Nri 585. 8 Dec. varten
auf der Hitzelsfels, Plan-Nr. 591. 5 Dec.
Garten daselbst, 5 Dec. Wies und Garten
hinter den Häusern nebst einem an die
Zaiserstraße stoßenden Baupletze, zu dem
as Recht gehört an die beiden angrän—
zenden Giebet von Johann' Heinrich d
Franz Weisgerber jeßt Carl Klink anbauen
uu dürfen. Alles in der Stadt St. Ingbert.

2. Plan⸗Nr. 24163. 326/10 Dec.
Wies in den Bruchrechwiesen neben Franz
Jatob Ehrhardt und Jacob Müllers Erben.
3. Plan-Nr. 2426. 2427. 27 Vec.
Wies allda, neben voriger Wiese.

4. Plan Nr. 2691. 40 Dec: Acker im
zinteren Wallenfeld neben Maria Bleif 1.
Peter Schmelzers Erben.

5. Plau-Nr. 3032. 3033. 68 Dec.
Ucker auf Mühlenthal, neber Ehefrau
Langenbrunner und Jos. Schmelzers Erben.

6. Plan Nr. 1500:/8. 38 Dec. Acker
zufi großen. Flur 1 Ahg. neben Peter
Schmelzers Erben und Frau Langerbruuner.
7. Plan⸗Nr. 2873. 218*/10 Dec. Acker
um Seyenrech neben Johann Schmitt.
S8. Plau-Nr. 2742. 8372/10 Dec. Acke
m der Dreispitz neben Heinrich Rinck.

SHorn lgl. Notar.

Algemeino IndustrieAusstollung.
sfr das Gesammtgebiet des bauswesens,.
. Iten Juni bis Iten September 1870 in GaAsssSER.
Dem AusstelIungs-⸗Oat a og virdlein Anhane von Annondoenm heigege
ben werden und haben wir die Herren —
IIXXREO——
mit der Annahme und Vermittlung solchet für den Ausstellungs-Cataleg bestinmten Annoncép
ause IIGSIIEh
botraut. Hinsichtlieh der Dsertionsbedingungen wolle man sieh daher 3n genannte Herren
vrenden. 38 — 6 * ake 4 28 * 4
Oasssl im März 18708088... Der Vorstand
der AlIlIgem. Industrie-Ausstellung im Cassel
e Vnter Bezugnahme auf die vorstehende Anzeige bitten wir uns die für obigen Catalog
hestimmten Amnoncen baldmögliehst und SpAtestens bis zum L. Mnie. einzuliefern
Der beédeéutendé Premden-Verkehr, welchen die Ausstellung in Cassel unzweifelhaft
veranlassen wird, versprieht den Annoncen einen aussergowöhnlichen “und dauernden Eriolg.
Die Inserationspreise bhetrafenn *— F
—2 für eine ganze Seite Median-Oetav-Format Pr. Ort. Thlr. 20.
J te 1 hu Ibe 5 J J 2 5 * 75 * 7 12.
. viertel B* A 29Il. T. r ee
0 —XR — A rre — —
— 32 27 33
NHaasenste in &amp; Voglor,
Anunoneen-xPeditiom im Fran furi a ..
Lnamhurg, Colin, Rerlim, Leipaiz (Dresden), Wien, Rréslan,
8S81tutui art. RaAsel (St. EUnlIen), LZürich. Genf (Lausanne).

Düngerfabrik Kaiserslautern.
Knochenmehl, Supperphosphate, Kalidünger, Aechter Perr
Buano bei

—Eempfehlung.

Von der Acktien-Glathütte St. Ingbert wurde mir der Verlkauf ihrer Fabrile
ür hier und Umgegende übertragen, und notire ausgesuchte Flaschen zu nachsieben
»en Preisen:;
1u1 Liter braune und grünee r9 αk . α.
/ —A J— —— * I8
——— — I. 7.
Champagner Flaschen fl. 8

Alle übrigen Sorten Flaschen liefere zu äußerst billigem Preis. Flaschen die ni⸗
zgeli tert sind, sowie Ausschuß-Flaschen, entsprechend billiger.
Gleichzeilig bringe meine auderen Glaswagren, als: Caraffen, Schoppe
gläser mit und ohne Henukel, Salz · &amp; Senfkannen. Vogelgläser re.
empfehlende Erinnerung. ——

——Wnhilipp Klink.

Fin 56 P
Einladung.
Die Mitglieder des Fabrik Handels⸗
ind Gewerbestandes. werden hiermit ein
zeladen, nächsten Dienstag den 19. April
. J. im Fruchthallsaale in Zweibrücken zu
zrscheinen, um die bezüglichen Wahleu des
Bezirksgremiums vorzunehmen. ———7
Die Wahl sfür jede Abtheilung ist eine
zetrennte und finder jene für Gewerbe am
Jsenannien Tage um's9 Uhr und jene für
Handel und Fabrikindustrie um 11 Uhr
Vormittags statt νν αιNα
St. Ingbert den 15. April 1870.
Dus Bürgermeisteramt:
Chandone
In hiesiger Stadl hat Ry m̃ 9
biehversicherungsverein
für Pferde gegründet.
Diejenigen, welche dem Vereine belzutreten
ꝓünschen, bolieben sich gef. an den Unter—
eichneten zu wenden.
Weigand, Thierarit.

——

822 7 — — —
Bprbepeeyehe Rrämpfe (Fallsucht
heilt krieflich det Epecialarzt für Epilepsie Doctor O. LKillisch

in BMBerliu, jetzt: Louisenstraße 45. — Vereits über Hundert geheilt.
—R Ebrinian Loch verapft J
autereér Bier

—

Kreihige 3 fl. 40 kr. Mischfrucht

43 kt. Hafer 3 fl. 51kr. Erbsen —

— kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken

I. 56 kr. Kartoffeln 1 fU. 20 kt. Weißbn
Iisx Rgr.“ — kre Kornbrod'8 Kgi2114*
ditto 2 Kgr. 14 kr. ditto 4 Kgr. 76
Bemischtbrod 3 Kgr. — kr. Das Pat
Wed 9 Lth. 2kr. Ohsenfleisch das Pe
— tr. KNühfleisch 1Qu. 16 kr. 2 0
146 kt. Kalbfleisch 12 kr. Hammelsleisch“
kr. Schweinefleisch 18 kr. Butter das V
35 kr.

ver Schophen Sekr.
Berliner Sommermützen
n Seide und Burkin sind eingetroffen be
Sermann cFischer.
Ein unsreadiger junger Man
»unscht Kost und 53 in einem Privat⸗
ause zu erhalten. Aumeldungen belieb⸗
nan in der Gerved. d. Wl. zu machen.

Won heute ab aus(ezeichneter —J
Hambacher Wein
ber Schoppen Guund' Str. über dis
Straße ð3 und 7 kr. in der Weinstube von
—A

GBeyellen und 1Vcung können
seich in Arbeit treten bei Schreiner
Pogelsang in St. Ingbert.

Des Ofterfestes wegen erscheint
uorgen kein Sonntaasblatt.

Fryucht. Brod· Fleisch· Preife
der Eindt. Homburg vam 1.7 Apujl.

Welzen .sI. 4 kr. Qorn su. 2Itr.
—A
trx. Gerste, Lreihige 83 fl. 55 kr. Gerke

Frankfurter Börfe
vonm 13. April 1870.
* Geldsorten.
Preußische: Kassenscheine · I1 46
Preußische Friedrichsddor 9587α
Pistolen.... 3 47040
Holländische 10 fl.⸗Stücke 934-86
Ducaten....38 8638
o Franes ⸗ Stucke9 28
xnglische Souvereigns 1135266
ßold per Zolipfund fein ..,
dechhaltiges Silber per Zollpfund
ollars in Gold — ———

Wohnungsz Anzeige.
Ich zeige hierm meinen verehrlichen
unden an, daß ich von heute au bei
hrn. Uhrmacher Tosch Hauptstraße wohne.
Nieolans Deffsaund. Schieferdecker.

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aktion Druck und Nerlaa nan Fx F D emenr in SaIngabert.
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— n g baae tez5., Tyzaig x. und. das 59 dem Hauptblatte verh dene Nntexhalningsblatt. m
vochenitich Rr * Dien? a 3 —* 7 — D ———
1Is Silberar. Auͤßltgen?— werdei Gic3. ka die dreijpaltige Zeile Blatischrift oder
P 61. u,ιαα α Dνια. den 10. April
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deh Diinia gt · Vonunelrlagt und Sonnlagt
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nę Dent schland. C i ιö„—να‚. Demoktitos saqt gur seinen Hinterlaͤssenen Papieren eine
muß heiw 18.* Aprit Darre Erledigung Ddes: der bichenden Philssophen“: gDas Phiguama des Bayern rührt. offen“
camimeen wörhelegten Ensunfbenn ʒ Etrasproceß Gesehbiuers fün ar von feinon starten Biexen. Daunpfnudem. und. Böuchstacherlut
az Komigreich Byern. waͤhrende detß dermaligen Landtags nich er. Im lustigen Franken und Schwaben feütt eg dat nicht· vn
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nhüngdesselhen die Gefetzgebüngs Ausfchüsse betder Kammern iin ürbel deg Nürnbergers In Peiterli Floasch Der Schwabt
zaͤsten Herhste eheden inzuberufen. Nach dem bisberigen at Montags nbpil Dienstags Hustes Mittve usNudele, Don⸗
iohg der Arbbiten in ber Kattier ver Abgesrdnelen dFur schli-sen, kerstags Spätzle Freltagsgedampfte Belidbitle Samstaas
uüste ich die Dauet . des Ländtags asleim Anschein nach bis in Pfarutüchte und Sountags Braͤtle wit Salatte
— 008 8 A Sante Nitrle. Sauerkraut,
Die Nachricht der , Pfalzischen Volttztgee, daß? Herte Kolb s i Kndpfle, Saublut ip der —
n Mondat als Zollpartainentsabgeordneterderfelbe hertrath317 Und ein Glasle voni Besten ho
anntlich den Kreis Kdiserslairteru-Kitchheimbolanden — nieder· Woorr ms, 18. April. Die Vorberenungen zu dem int
ien werde, hat sisch bestätigt Hre Rolb hat n der „Frtf. Zta“ Juni d. J datier stattfindenden fünften mittelrheiuij hen Schützen
ze lange Erklaͤrung Publicitt die diesen“ Schritt' motiviren soll. elle- fibd in vollam Gange. Die erfdrdetlichenBauten. dien ganz
vit Recht drückt die staiserst: gtg.“ ihre Verwunderung darüber ꝰedeutende Dimensionen anzun ehmen scheinen, soid bereits in An⸗
3, daß Hr. Kolt terade den?jehigen Zitpunkt, wo der Zusam. griff genommen-ebenso die Qufstellung der Schießstande. welche
rentrit des Zollbarlamentes nahe bevorfteht, zum Rücktritt gewählt den Actiben Festbesuchern Nie Möglichken: gestatten werden, sich hier
und nicht schon früher das Mandat niedergelegt, als noch eine nach Herzenslust den S ßübüngen' in“ den verschiedensten Formen
euwahl mögtich war. Hr. Kolb motivirt die Mandatsniederlege, zu widmen.
ig in sehr seltsamer, die altt pessimistische Anschauung aufs Nene 3. 5ö—,,gel. 7. Aprit. Ein Schüler der Klasse Unter- Tertia
xumentirender Weise: Ex sogt in seiner Erklärung: .„Soll ich des hiesigen Gymnasiums, welcheni bei der heutigen Prufling erdffne
eine Meinung über. dag goliparlament in wenige Worte —zusame wurde, daßg er nicht⸗ uach Oher Cextia versetzt werde erschoß sich
ekfassen, so muß ich sügen, daß mir dasfelbegeschaffen scheint, inch: der Wrüfung im Szhulzihnmer, ——
ht um dieꝰ all zemeinen“ Inleressen der deutschen Nation zu dasselbe verlafsen hanei, Er Ssollte in diesem Jabre confirmir!
jahren, sondern um die Sonderinteressen einer einzetlnen Dynastie werdei. . ν
afhrdern; däß dieses sogenaunte Parlamentbesteht, nicht · damii — ICECSGCCGSCCGSGAVV.
ig deutsche Volk vertreten sei fondern um zu verhindern daß 8olkswirthschaft Handel ninn Verklinue
itselbe eine mahre Vertretung fordeére' und erlange.“Ich seh 57 —
nit die ganze Emtichtung leinebwegs als eine mützuche, sondern 327V86 Deb errhein, im April. In' Straßburg beftehtseir
eine viel mehr schädlicht un, und bin der Ueberzeugung, daß Zomite, das der französischen Regierung vor sturzemreine Denkschrif
gut sei, wenn ganz Deuischland, den erborgken Rimbus Lines iberreicht hat, in welcher die Verbesserung der Wasserwege von
wutschen Parlaments von dieser Versammlung abstreifend, die In⸗ dadre nach Straßburg und resp.. Marseille, jowie die Anlage eines
itulien als das exkennt, was sie nach meiner Anficht ist. — ein zeuen Kanals von Straßburg nach Speier im dringender Weis⸗
herk der — theils absichtlichen, heils unabsichtlichen Täuschung Herlangt wird, um zwischen dem Mittelmeere und der Nordsee eini
rd des Truges.Ich schließe mit dem Satze, den Rudhart in derbesserte Wasserverbindung vermittelste des Rheines herzustellen
ner Geschichte der bayerischen Landstände gelegentlich des männ⸗ Das Comité pour la désense de la navigation“ (aus den
hen Auftretens des Landtags in einer krinschen Zeit aussprach? dedeutendsten elfüssischen Handels⸗und! Fabriffirmen bestehend)
js ist besser, gar keine Repräsentation, als eine solche nut zum weist im der- erwähnten Deulschrift insbesouderee aaftdie Korkurrenz
ueine!“ 793 der Brennerbahn und der künftigen Aipenbahn hin, welche dem
inken Rheinufer den Transit nach Trieft und Brinodisi mehr und
nehr entziehen werde. Das Piojelt. hat in der bah⸗rischen Pfalz
die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. nur meinen Sach
der ündige, daß der erwähnte Kanal nicht im-Speier, sondern in
Ludwigshäfen in den Rhein einmünden solle.
—* einer Mittheilung der k. großbritannischen Gesändschaft
»oͤm4. April l.“ Is. ist nach. den Beschlassen, des Comiteg firr die
Alutsstellung, der Arbeiter urd Handwetker * ——— im Jahre
1976 der 39.April 10 J. al⸗ dex letzte Anmeldeternijn, für wie
ragliche Ausstellung bestimmt; ferner müssen sämmiliche Ausstellungs⸗
jegenstände innerhalb der Zeit pom 20. Mai und 25. Juninl. J.
ibergehen werden, und sind dieselben zu adressiren: Tho the—
Iogorary. Socretaires of tho MorkmensInternational, Brhibition
1870, Agricultur Hall, Islington, London; die Eroͤffnung der
„Ausstelnnateshit wird am 7. Juli. I. Is erfolaen. .*
w heuteab aͤusgezeichneter 888er
hambacher Wein⸗
Schoppen G. und Sair,. über die

trhe zund 7r. in der Weinstube bon
Hesellen enb Lehrling können
ATxbetf reter ver · Shremer
delsaug in St. Ingbert. 4

Fin gefitteler junger: Mann, det die
AConditorei erlernen will, kann unter
mnnebmbaren· Bedingungen eintreten bei
J. Koeh
Conditor in Kaiserslautern.: 7

C—
Ein braver fleißiger Junge

aAnn sofort in die Lehre ktreten

e Joh. Sech u steeer, Schreiner
in St. Ingbert. —

Theater in St. Ingbert.
—W Mitlwoch den 20. Apri
ECGBei aufgehobenem Abonnement,)“
Zum Benefice für Emilie Albinus und
Julius Worner. —
(Zum Erstenmale) V
Die Gon⸗ Klosterkäuerin,
oder: Die Franzosen in Bayern.
Broßes Votts⸗Schanspiel mit· Gejangennd
Tauz in 8 Abtheilungen von Franz Vrüller.

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        TOodeSAanzeĩigo.
Gott dem“ Allmächtigen hates gefal⸗
len, heüute Morgen; um 8 Uhr unsere
gelnͤbte Mutier, Sroß und Schwieger—
mutter 2 J
Catharina Fischer, geb. Spindler,
Wittwe von Valentin Fischer,
im Alter, pon 659. Jahren und
Monglen. nach langem Krantenlager
in ein besseres Jenseits abzurufen.
Indem wir dies allen Freunden und
Behanftten anzeige, bitten wir um
sftifles Beileid.
St. Juabert den 19. April T870.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung fiudet Donnerstag
Morgen um halb 10 Uhr statt.

Bekanntmachung und Aufforderung.
J * 6 8
Aushebung der Wehrpflichtigen
der Altersklasse 12848 betreffend.

Gemaß des durch das k. Landwehrbeirhs⸗Commando dahier im Einvernehmen
nit der ünterferligten Behörde festgestellten Gesch ütsplans werden sich die Mitglie der der
Militär Ersatzcommission (Arxk. 40. des Wehr-Verfassungs-Gesetzes) für den Ersazbezir
Zweibräücken, zum Zvecke der Aushebunq der Altersklasse 1849,
am Montage den 9. Mat laufenden Jahres und die⸗

. titru folgenden Tge, —

— jedesmal Morgens von 8 bis t8 Uhr und Rahmittags von 8 Uhr an
uim Seruchthass-Saale zu Zweibrücken —45.
versammeln, um die nach Art. 54 des Wehr · BerfGeletze vorgeschriebenen Geschafte dor
zunehmen und zwar wird
1) am onead den 9. Mai J. J. die Baßchktidung der einge
ubte faufenen Gesuche vou Wehrp flichtigen um 8ä u z.liche de
zeientweise Befreiungvonder Wehrpflicht Ader um, Aus
n fetzung deer Eönzresi hunmeg, sowie die F essussteelTung der Bezirtz—
4.* listse durch Streichung der Unwürdigen. der freiwillig Dienenden uͤnd de
gängzlich oder nach: Act. 85,, und resh. 12 des Wehr⸗Verfass.⸗Gesetzez zeitwel
Befreitenn 6 J J
an dienstage Mittwoche und Donrerenage den LG. II. uxd.
VPtainl. J. vie Mefsung und körperleiche Unferfuchung &amp;
auf der Buirksliste Verbliebenen uad die Beschlußfassung hierüher, endlich⸗
3) am Freitage, den 13. Mai l. J. die Loosung statifinden.
ZImem man dieg gemäß Art. 83 des. Wehr-Verfass. Geseßzes und g. 24 der
Vollzugs- Vorschriften vom 22. Juni 1868 (reisamtsblatt von 1868 Nr. 61) zu
mige meinen Kennniß bringt, ergehht hiern it, an sämmtliche Wehyhrpflich
igen der Alterstlasse U849,. mit Ausnahme der bereits freiwillig dienenden, di
Aufforderung, sich in der nachdezeichneten Reihenkolge jedesmal Norgens um 8 Uh— un
Rachmittags um 8 Uhr puünktlich im Fruchthahsaqle hiesiger Siadt einzufinden.
Alm ersten Tage (Montag den 9. Mas) haben blos diejenigen Wehrpflichtiger
iu erfcheinen, welche um gänzliche oder zeitweise Befreiung von der Wehrpflicht oder un
eiustweilige Aussetzung der Einreihung (des Dienstesantritts) uachgesucht haben;
7am zweiten Tage (Dienstaz den 10. Mai) sämentlich“? Weyrplichtigen frühere
Altersklassen und von der aufgerufenen Alterztlasse 1849 noch dieenigen Wehrpflichtigen,
deren Familiennamen mit den Buͤchttaben A dis Heeiuschließlich beginnen; —
am dritten Tage (Ttutwoch: den 14. Mai) der etwa verbleidende Rest von
norhergeheuden Tage und außerdem dieijenigen Wehrpflichtigen, deren Familrennamen mi
den Buchstaben Ibis R einschließlich bezinnen;

am vierten Tage (Donnerstag den 12. Mih) der etwa verbleibende Rest don
borhergehenden Tage und ugleich diejenigen Wehrpflichtigen, deren Familiennamen mi
den Buchstaben S bis — beginuen, und eudlich 37.33

am fünften Tage Grceitag den 13. Ma,) alle dieenigen Wehryppflichtigen
sowohl aus den jruͤheren Allersklassen, wie aus der aufgerufenen Altexsklasse 1849, welch
deder gaͤnzlich noch zeitweise von der Wehrpflicht befteit und weder gäuzlich oder zeillid
untaugüch noch unwuͤrdig erklärt worden sind. *3.5
7 Di jenigen Wehrpflichtigen, welche ohne genügende Eunischuldizung (warüber de
Art. 89 des Wehr-Verfass. Gesetzes Aufschluß gibt) bei dem Ersatzgeschaäfte nicht erscheinen
soder sich vor Beendigung desselben eigenmädtitg entferneng 488 haben ihre Verurtheiluu
wegen Ungehorsams auf Grund des— Artikel 78. UAbs. 4 des Wehr-Verfass. Gesehes ur
Geld big zu 130 fl. oder mit Arrest bis zu 42, Tagen zu gewärtigeuu.
Zweibrüden 4. Aprit 18790.
pr önigl. Bayer. Bezirksamt—
e . r —A
—BVDV m eti Dchäfer.
ileo eruat
ilept Ine —A
eil, brieflich derS bente fur Epilepsie Deoseto r Kααn
In Berlin, Jetzt? Louisenstraße 48. — Vereits Uber Hundert geheilt,

257

Todes nzοα.
Gott dem Allmächtigen hat es. gefal⸗
len, unseru innigst geliebten Vater,
Schwieger· und Großvater
Jos. Hellentha
gestern Nachmittag nach lurzem Leiden,
derfehen mit den hl. Sterbsakramenten,
in einem Alter von 61 Jahren in
ein besseres Jenseits abzurufen.
Die Beerdigung findet Mittwoch den
20. d. Vormittags um “ 10 Uhr statt.
Die trauernden Hinterbliebenen.

VTodes · Anzeige.

Dem unerforschlichen Rathichlusse des
allmächtigen Gottes hat es gefallen,
unser innigst geliebtes Kind

Emil Wilhesu

am Ostermontag Abend 7 Uhr in
einem Alter von Fe. Jahren.8 Mona⸗
ten zu sich imnein Himmlisches Neich
abzu rufen. . —
Berwaͤndten, theilnehmenden Freun⸗
den und Bekannten dirse Trauerbot⸗
schaft mittheilend, bitten die unterzeich⸗
veten trauernden Eltern um stilles
Beileid. e

St. Ingberter Geube 195April 1870.
EKarl Jimmermann, t. Steiger.
Wilhel nine, Zimmermann,

n geb. Reppert.

Die Beerdigung findet am Donners—
tag Nachmittage um halb de Uhr in
St.Jugbert statt.

9. r⸗ J 85
Gegenerklärung.
Auf dier von' meinem Schwiegersohne in
Rr. 59 des Si. Ingberter Auzeigers an-
noncirte Warnung fühle ich mich gedrungen
Folgendes zu erwieder .
Es braucht sich Riemand zu geniren mei⸗
er Tochter Elifabeshaleider Ehefrau von
Christian Post, auf ihten Namen zu borgen
ovrr zu teiherr, indem ich jribst jnr mehrere
anefemnd Guüldem gütspreche· *
Ich warne h'ermit abet doch jeden Haus.
pater, sich keir einer Heirath, vor einem
hirugespenstigtn Manne zu hüteun...
Ich warne jedes Mädchen, vor solchem
Mnin, der keine Frau ernäͤhren kaan.
Oberwũxzbach, I6. April 1870.3

Htichael Hartz, Fimmermunn.

VHolzversteigerung
adus den Siautswaldungen des kgl. Forste
amtes Zweibrucken ν
Samstag den 7. Mai' 1870, des Vor⸗
mittags 10 Uhr zu St. Ingbert im Stadt⸗
haussaale: :
Revier St. Ingbert.
Schläge: Kinch umn ter, Biͤrtenbodef,
3011ch e i dit Reae hiteh al und Iiu⸗
— —fällijge Ergebuisse.“
27 eichen Stämme und Abschnitse 8. 4. u.
5. Classe.,
7 ahorn Stämnme 2. Kl.—
9 aspen Stämue 2. Cl. —
kirschbaum Stamm A C..
80 buchen Stümme 2. u. 3. ECf.

eichen Wagnerstaugen 1. u. 2. Cl.
1ahorn
37 buchen J.

1 kirschbaum
1262 Klafter bucheu Scheitholz 1. 2
3 OQualitäͤt.

32 Klafter ahorn, eichen und weichto
Scheitholz 1. 2. u. 3. Quali tet
112. Klafter buchen Stangenprügel.
14480. Ast⸗ u. —XW—
průsel. J
42/ Klftr. eichen und weichhol; Prug
und Krappenprügel.
375 Stück buchen Reiserwellen.
Zweibrücken 16. April 1870.
Das tgl. Forstaint:
Glas.

J

—
——2
— * au
—
Nedallion Truck und Verlag von F. x. Dem etz in St. Jugbert.
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        24
588—232232
2 5822 * 25
22 —A 555 3328
5223 2223 333333637 35 s
— 3835385338 333 *33 z88837 *
232238* 45 32 5* 8837 — —335723
32 48 —— —
— — 73 87 33 7
— — 7 * 77 — . 8 3 3
8 5 — ———— 5535 5* 53 2 3532* 832 545 2 : ** 58 3
8 —5 — 82 3 2. —57 28 52 23 3 * — — 53 —— —
— — —— — 52.* 244 32 — ——— 3 53* 223 —
—J —33 —3 —2 * 25 18
—7 54 52 7 —— ——A ———— —233 — *5 ——— ——
25 — 555 — SESi —— 28 8 —S— — ——— —— ——— 2 3
23 *8 — 2 —— —— 33 3732 *
— *. — XJ * ⸗ 3— — * 5 E F. — —2« 343 — 2
——— 383 —————— 252 ——5 2 38 52 —
— 235 3 —32 52 5858 *78 — — — 37
— 5 *23*2 — —2 * 2 73 3 — —— 532* 525 2 2 52 8 *x —E—
— 72 557 5—— — 3 2 5 223 ——— 2 — — ———
—5 3387 — 22 * — — 33 2385
2555 5.— 32 —85 8* ——— ———— S * *8* 55 35 *
22 2 —2 25 —— 22 *8* 5 ———— ——— ———— 58 3
32 33 * 5 —5353336 —J — — 33 ————— ——
— 533—2525* 35 —— 3 ss3838 5
3 8333— — 8
3533 B —— — — — ———
— — — * 227 837 —— —— —2 — —* 8 ———
222 55 2 — —E —— I * F 8* — 588
3553 z38 3 7337— —
25— — 33286— 33 5353 2 85— 85 8
— 55238 2 535 53 — * — 2 53535 53 * —— * 26 —3 12
— 256 —5 888 J 55 337387
338 * —S2583 5— 2 — — 5523.
834 33557 758
35 —2 —2 — A8 — 33 s 84 2 55 225 5 228 — —
33833387 * 23338 — 25633* —
— 333 3838 5 *
4
223 520223
—A 3 — — — 2 ——20532
252 525 55c5 2322 — —z28582 23
2 5 556 52 — 2 * 2c588 * —25—2222
z 7 23
—c. 8 323 »z3583 7 225 1255533 333
25 5. —— 5 3283 z3555875 2—87
353 2 53323537—338 —A 3338755* 129—
22 7372 23233 553 28 —— S3* 22 —48
655 383 —235 ——2383 2 — 23
6 5324 38 ——32388 22523 — 33—8 —— — —
7 ** * 2* 2 2 5222 —— — 22 * 2* 5 * —— S* —
5257 — — — — J 3— 533 3 * 7
7 538 ——— —A—— 525 525 ———— S. 25 — 25— *2 S8 — 6 —
— — 8 33 *733
——— 7 J —17— —FF— —37 25. 237
—5. 3— 338 —— —5 3 ——— 53587 —583 338
kEB — 353 —— — 2232 — — — ——
58 3 — 3 e — 5— 3— —z33 28* —
72 5 45 2 2 — * A 23 273 8382 —F — X.
55 355* 3* sé —3*
—35 383 5 3 32—*8 6 — — 5 353
35* —3338 ——3 — 3 * — — 2858 3552
3283 z33 3383835 ——
738 3 — 8 6 388ß
2 s 5—— S5O —823 — — 23 * —.— ——— *
—3 —⏑⏑ —— — 23 32— — 7
38 —— —
* —— 8 —z633 23532353
—75 1385 c4 323 »5831222 A 55 — 8—2353*
35 333—533* — 25558—08653 — E — 33338 32
2W * — 53— —— — 5383 * e 53888 —— 73 — —— 2 5535 * 5
ñ s773 zz3 7 —
8 —— —* 6 E — ——* — ——— 3 7
55 838 833 25* —33333 33 53333 53355 335
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— 2 2 229222—4
33235223 5523 2853838 35 333533355
22 2 8* 5—25. 32 — S28 7 S2 *
288 35585 333 532* 22 z523* 5* 22 3 *5327335 558
— —585855 38 8 33 5383833 53
w * 2 J —— *55 8383255 2z5*2X —
z5 — — s2877 333323563
253 5 35 s8 33 Ar 8 338358*8
22 22 —373 —55. 5 325 c 235 as ——83 —
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22* 2534 52352223 —D3E 32 73 —2
22233—3 383335533283 337353385
— 2255 —5* 12 48 —335 ——2 J —E—— 3*2*25
222 * 8 z 2 35* 5— 25 2. 8 223*7 3 25*
738338 878668 —— 83333286838
s 5 Z 2 —E * — * D8 T 83 ——
—218552 ——— 5—2 58223—2883238
—3383 538* 8 722* 25 2 —A —
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3* s3. 22 ——— 9. 23 52 5. 153 253
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3 5— 2235 *2 *283 * 333585 53
285— 353 245 5.25387 2. 8—3* *—33335 77 —
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—* 728 —— —
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g 6— 35 *83348
33553 3 3 3803 — —1582
7 ——————— — „3*8 5 3 33 —— — 8
33* 28325387 23333
——— 328* 25338
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555 3 23 23— 2223
37 3 33533— 32
5 —272 2. 25 8
57 23 —
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2 3532

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— 333* 88883338
— 536 832 23 83
33 —— —— * 282 2 —
80 —2368 652* J35ñ 2335
58 — ——— 35 * ——
2 3——3 5 —93* 232233 5*37
2 8 21232 2. 2 223 82 — XxX.32 52 *252 —— —
28 I 2536 —E— ———— 36* 2 2. 758 83. 7 —
— 3 5. 25 25382 * 33
— ———— — —ES—— 35 553
— 5S55 — ——— 2* 2 — 2. 12 2. 2 55 * 2
2 —23 — *.35 32
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27 — — 233 322 383
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* 3 3 — —568755
23 3 —⏑ö⏑ — 3 ——— 22
2. — 6 253 * 553 6358
— 328* 28*5223
⏑ — 3 2232 7 22258
— 537855
3 —33335 25 75
—2 — 3— 333— 35 5 —3
7c32 — 8 2 25 — — 32.— 2
—522 —2 5,2*8 27 ——*5832 2*
55 —3 — ——
235 582835 ———— *8 — 2283 83
3 22922— 3 * , 54 * 2* — 2 3 — 5238 2*
23 555 25 —2 —32 532 52553228 *8
5 8 5330 55 23 52 LL28. 3533
⁊ — * —5 Ro S 7 —*æ58532 7—* 24

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Su 2 * 4525.
— 2. * 5 3
3233* 2338533 4234 *
*5 2 —A —3 5* 883253 532 3 22 2
58222 * —38363 —A — ———
5388* 23374 5 35*38 523 55385
2575335575 2 73 53535——
3383333833* 38 — *77
753 3 5227 33 — SE888 23
2 53 53722323 55 S4 2 .. 55 * 2 2 * ——
35 ———
—— 3374 232 555 22. 58 552353 1778
2*3 —— —3 3 252 *2373 — 527 593 22* 52 ——217 *
J 5 58 52 55 253 — —* — — *8 .3 —A —— 2* *
5225. à88 285 — 52327 3 *1
*22383833 —A — — E.* 2 2. 3—
235 3385335 5*5385*38 533 *2324 335535 5
25 5* * 35 3 3 * J
8353887 77 238535 2
——— 50 23 53 — 7 — S22 5
s33553235 8332838 ——18353 553 23
37323*7 — —— —
—2223. 232 235 S5E — 538 —8 eæꝛ
233382 833 *88 553 23*
2352287 *38 *232 4853 6082 IS, 235*
8 3 —
2.7* — —* — 14 —2 8* —* — * 7—
4383 8388 885 . 323 27
* 3 7 —— 72368
8 5237* Bæ — 327 384 *2*
7 ——— — 5 538 ** *—7 * e
*5535 — 2 25
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* 3383 2 2* —8333 2.2 2.2
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A — 5 33* ——
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3 — —— 2.6* —A
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73 5238
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7 3832 * A8 — 14— 5*28
2* *8 38 —*— — 38 75 2* D.
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5355 — 25 *58 3 A
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— 8 53* —— 23
—A 7853 —— — 1 7333 —
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233373 535337 —
33 68 1333
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an S 1 1 gety Jund' das mit dem Haudiblalje verbundene Unlerhaltunget—in mit vder Dienlagt⸗ Vonuerriags⸗ nd Sonntagt⸗
—* erschein wenenaia ierr mal: D dein aa, Donnerztaqg, Samstagsund Sousea. Abennementsvreit viertelighrig 42 Krir. oder
ꝓr 78 Silbergr. Unzeigen werden mit:3 Krzr. die dreispaltige K⸗eile Blattschrift Mer deren Kaum erechnete
— —
8
60

Donnerstaa,

—870.

Deutschland. 5) Kranzbühler, A., Buchdrucker in Zweibrücken mit 83 445.

München, 17. April. An den Prüfungen für“ Gerichts. 8) Auerbacher, Fried. Sattlet3
olieher haben sich im ganzen Königreich 800 Concutreuten be· 7) Romer, Fried.. Buchbinde7—
nee e dun dan desten Gtseige Rur Vesnhe rcheiten Bon dem wahilftiammberechtiglen“ 610 Handeltreibenden unf
ine RNoleee abrikarten waren 33 anwesend und haben gewählt;
M ün chen, 18. April. Aus dem Umstand, daß sich Graf » Schwinn, Adolph, Fabrikant in Irheim nit 83 Stimmen.
zrah von kenem der Beamten aus seinem Ministerium vegleiten Fraͤmer; Gustad, Hüttenwerksbesiter in St. Ingbert mit 32 St
ich, wille in uͤ folgern. daß in Stuttgart keinerlei politifche Ge⸗ Wolff, J. B. Fabrikant in Zweibrüden mit Z1 Stimmen.
dafte abgen acht werden sollen, wornach die Zusammenlunft der Schanck, Karl, Kaufmann in St. Ingbert mit 31 Stimmen
Hen Min ster des Aeußern nur einen persönlichen Character an“ Panli, Josepb. Kaßfmann in Bhieskastel mit 81 Stimmen
nragt. Sine Conferenz zwischen Herru d. Riumacht und Herrn Zeet, Joh. Franz. Kaufmann in Niederwützbach mit 81 St
guß in Beircff der Jurisdictionsverträge mit Norddeutschlnnd Bender, Jacob, Kaufmann“ in' Zweibrücken mit 27 Stimmen.
ar iungst projectirt, kam aber se lange nicht zur Ausführung. Wery, Wilhelm. Kaufmann in Zweitztrüden“mit 27. Slimmen
man wegen det destehenden Ministerkrifis üder die Petsönlich Druch Carl, Fahrikdirektor in, Zmeibrüden mit 21 Stinmen
en nicht im Klaren war, Welche ber derAngekegenhete mitzu. 7Der Bezirlslehrerverein Zweibrtücken Hombuig-Hornbach hielt
haten. J 9* zestern 0. April) im Tivolijgale in Zweibrücken seine erste
sünchen, 18. April. Die jüngst versammelte Commis dauptversammlung.Außer einigen 70 Lehrern wohnten derselben

in von Universitäts und Gymnasial-Professoren zur Verbesserung ?ine große Auzahl hochachtbaret Gäste an. Nach Absingung eines

Lehrplons der Gymnasien hat unter Anderem auch die Auf, itimmigen Männergesanges eröffnete der Vereinsvorstand Lehrer
ung der Trennung des Geschichtsunterrihgts au Gymnasien be⸗s Trier die Versammung mit einer gediegenen Ansbrache, in welcher
glossen. Der Abgeordnete Lycealprofessor Greil aus Passau erblickt ils Vereinszweck die Hebung des. Vollsschulwesens und des Lehrer⸗
noch hierin eine Beefuträchtigung, der Rychte von Schuͤlern, und taudes hezeichnet wurde. 3
wn und Beabsichtigtehiegegen die Intercessivn · der Kume⸗ Hicrauf referirte Lehter Janson in einem eben so gründlich
et amzurufen. Der Entwurf des neuen Wahlgeseßes ist bis jeßt urchdachten und auf die Erfahrniig basirten, als wohl motivirten
d miht im detz Einlauf der Katmer der Abgesroneten gela ugt. VLortrage über die Ursachen des hohen Ptozertsatzes Pfälzer Rekruten
en glaubt daher;“daß *derseibe durch ven Minister; ves dit mangelhafter Schulbildung, insbesondere in den Amtssvezirken
mmern d. Braum persönlich in der nächsten Kammerfitzung“uge. Zweihrücken und Honmburge.i..
— * 4 Pach einer Mittheilung der,, Rheinpfalz“ aus Aschaffenburg

Stuttgart, 19. April. Gestern „Abend sind die beiden dätte bei der jüngst dort siättgehabten Prüfung für den Gerichts-
eer weilenden hayerischen Minister, Graf Bray und Lutz, spwie ollzieherdieust; nvran sich 59 Pfätzer und Z Unterfrauken be ·
snliche biesige Mimster sur ioniglichen Tafel gezogen Worden heiligten, der“ Eandidat Haubet / Geschäftsmann in Kaiserslautern,
die „Bresl. Zig.“ schteibt: Herzog Ernst von Coburg- Gotha die hesten Arbeiten gelieferh. 4

u sich bei seinem iehten Aufenthalie in Berlin über die Abtret. 7Patis, 14. April. Der Kommis Tassius, welcher bei
id seiner Sonbtränelät an das Bundesoberhaupt, falls die Ge- Rothschild über 3 Millionen Francs veruntreut hal, befindet sich
mutintete ssen⸗ des, derüschen Valerlandes gegenüber gewissen n der Kranabtheilung von Majas in einem so bedenklichen Ziustande,
danctaten ein isolches⸗ Opfer verlangen würden mir daß mau zweifelt, oh er das Ende seines Prozesses erleben werde.
achahmungswerthem Freimuthe ausgesprochen. In einem kleinen Hotel des Boulevard Rochechouart starb

*4 mEnglande 7— oor zwei Tagen cine 82jährige Frau, die einen sehr geheimaiß⸗
3u — * e, vollen Lebenswandel führte. Sie nannte sich Baronin⸗ von Ruffini.
Sort,. 17. April. Am Freitag kam es zu einem Aufruhr Als nan ihren Tod fenistellir, fand man in ihrem Zimmer,

J — * — nan Ain ihrer er/ dat
ad einem ernsten Zusammenstoß zwischen Soldaten und Volk. sie monotlich mit 20 Fr. bezahlte; die Summe von' inerMeflion,
— Verwundeten. F Brüfsel, 15. April“ Gestern Nachmittag hat in einer

Italien. Spinnerei zu St. Gilles (Brössel) eine furchtbare Kessel⸗ Explofion
Nach. Depeschen aus Italien befinden sich Mazzini immer noch tatigefunden. In einer ganz ungewöhnlichen Weise ist der Boden
uder Umgegend von Genua. Es scheint, daß der allgemeine eines großen Kessens durch den Druck des Dampfes heransgeschendert
fssand, der in Italien ausbrechen sollte, wiederum dertagt wor⸗ vorden; ein Theil desselben hat die Wand im erslen Stode, ein
eu ist.“ Die Scilianer. welche denfelben bezinnen sollen, woll en weiter die Wanddes Erdgeschesses einer nahen Werkstatt einge⸗
ämrlich noch nicht losschlagen, obgleich sie hinlänglich mit Waffen chlagen, der Rand, 'schräg weggeschleudert, schlug durch eine Thür
etsehen sind. zegen die Decke der Werlstatt, zertrümmerte ein ges Maschinen-
wert, und tödtete im Herabfallen eine Arbeiterin. Der Dampf—
drang sofort mit solcher Gewalt in die Werkstatt, daß keine Flucht
nöglich war; alle darin befindlichen Arbriter sind verbrüht worn n.
Das; Unglück hat vierzehn“ Opfer gehabt, von denen acht bereits
rodt, sechs in hoffaungstofem Zustande sind. Der Expl osion folgi⸗
eine heftige Feuersbrunst, die jedoch glücklich auf einen Theil. der
Fabrik veschränkt wurde. Zwein Heizer sind im Brande“ det
Maschinenhauses umgekommen. · J
.London, 16. Aptil“ Nachrichten aus“ Hon kong von,
12. Marz berichten, daß in Foochow eine Feuersbrunst 700 Häuset
zerstörte.

Bermischteßs.

f Zweibrücken. Für die im Mai stattfindende Prüfung
r Rechtscandidaten sind als Cammissäre bezeichnet; die Herren
vellräthe Serini, Duy und Zinkgraf.

Vorgestern (19. April) fand; die Wahl des Bezirksgremiums
den Amtsbezirte Zweibrücu im Fruchtballsaale in Zweibrücken
at. Von den wahistimmvberechtig en 2396 Gewerhekreibenden des
aitsbeziritz waren 79 erschienen und haben gewählt:“

Märcker; Theodor, Apotheker in Zweibruͤcken mit 76 Stimmen.
Imbos, Chr., Geschüftsmann ,* 728,

dorn, Chre jun; Backer Be 70
Lehmann, Karl, Geschäftsm. 38338

7

72 Dienstesnachrichten. a In;
Der Steuer⸗ und Geineindeeinnehmer Chriflian Engelbach
»on Contwig wurde, Jeinem Ansuchen eutsprechend, auf die eriedigte
Zteuer und Gemeindeeinehmerei Homburg versetzt und die hienach
ich erledigende Steuer⸗ und Gemeindeeinnehmerei Coniwig den
eprüften Einnehmereicandidaten Ph. Jak. Regula in Speier über⸗
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        —IVF ιιααν Aeä pritt von gehrutten Einnehmereicandidasen Karl Fritz von Sauiert
Münfterappel, seiner Bine entsprechend, auf die erledigte ed sn die erledigten Steuer⸗ und Gemeindeeinnehmerdi Rocen haute
und Gemeindecinnehmerej Odernheim versetzt, die hiernach sich . dem geprüften Ein nehmereiccudidrten and derzeitigen Einnehimein
ecledigende Stritnr · u nd Gemeindeeimehmera, Meigier wppel dem verueser Doamigl Darmstagtetz aus Kaiserslautern uͤbertxagen
Sẽut Donnerstag den
99 21
v⸗ am J

V
——
570 »ster Anstich von
aderbier

*

*
— —bei Joh. Jos. HMeinrieh.

hDonksagung.

Allen Denen, welche dei der gesteru

stattgehabten Beerdigung unseres gelieb⸗
ten Vaters Schwieger⸗ u. Großobaters
Jos. Hellenthac

sich betheiligten, sagen wir hiermit
unsern tiefgefühltesteu Danktkt.
St. Jugbert 21. Apr 1870.

Die traueruden Hinterbliebenen.

Den Empfang der neuesten
Bonnensehir e Entoucenas,
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St. Ingbert im April 1870. I
Emil Grewenig, Sattler und Tapezierer.
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St. Ingbert, 6. April 1870.
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zu Ormesheim.
Miitwoch den 4. Mai 1870, Paormif⸗
ags Ll. Uhr, wverden zu HOrmesheim jm
Schulhause aus dem Gemeindemalde da—
elbst, Schlag „Saueracker“? fol gende Hotz⸗
ortimente versteigert, als:
45 eichen Baustaͤmme 3. u. 4. Cl.
7 buchen Ru hholzftaͤmme 2. Cl.
9 hainbuchen — —
3 ahon
18 elzboren
8 eichen Wagnerstangen .
12 Klftt. buchen Scheitholz
—A —— Anbruch, A.
29 3 Stangenprügelholz
15 5 Aslprugelholz.
1875 buchen Wellen.
Erfweiler 19. April 1870.

Nach der Composstion des Königl. Das Buͤrgermeistermamt
Geh. erahe und Professors der Me. Brauuberger.
dicin Dr. Harleß gefertigt, haben sichh n
*8 — —3 — —“ — ͥS2
eit 80 Jahren heilend und erlei 58538
8 Husten, Heiserkeit, Luftroͤhren⸗ ——— FEin braber Bursche wird in die
kopf⸗e und chronischen Lungencatarrhen Lehre gesucht. 2 h
bdeipährt. Dieselben find in allen —2 Peter Lang, Bäcker
den und Orten käuflich. in St. Inabert.“

oder
Die-Kabalen in der Küche
Lusßljpiel in 1 Akt pon R. Benedir.
Vorher:
Einer muß heirathen
Luftspiel in 1 Akt von Wilhelm.
Kaffeusffnung e 8 Uhr.
Anfang bräcise8 Ubr.
Frucht⸗ Brod Fleisch rꝛe. Preiie
der Stadt Zweibrücken v. 21. Apuu

Weizen 6 fl. 4 tr., Korn 4 fl. 834 ir
Gerste, Zreihige, 4* fl. Oekr., Gerfste bien
reihige, 8ofl. 45 kr. Spelz 4fl. 16
Spelzkern — fi. — kr.“ Dinkel — 4
— kr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafet
3 fl. 56 kr. Erbsen — IJ. — kr. Wicen
3 f. 42 fr. Kartoffein 11. Heu 2 1
28 ky. Stroh Lafl. 18 kr. per Zentnet.
Weißbrod 112 Hilogr. 16 kr. Kornbrod
3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogr. 15 60.
ditio 1Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Lil
28 Ir. 1 Paax Weck 9 Loth 2 kr. Rim⸗
leisch J. Quat. 18 kr. 2. Qual. 16 kr.
dalbfleisch 14 Ir. Hammelfleisch I6r.
Zchweinefleisch 16 kr. per Pfund. Weiz
4 kr. Bier Uekc, per Liter, Butter. 80 un
der Pfund..

ie t u übersehen. Ein bravres fleißiges Dienstmäedcheu
100,000 Ziegeln und Backensteine zu für alle vorkommenden häuslichen Arbeiten
zerkaufen bei Nicolaus Dawvyo auf! zum isgfortigen Eiutritt wird gejucht. —.
zer Alschbacher Ziegelhütte. »Die Expedition d. Bl. sagt von wem.
D — —

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— — — G s— —— —— — —

Redaltipn Duug und Verlag von F. X. Dem«h in St. Ingbert.

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        42 —A—
2 *
22 28 2255537 3 253253
535533535 353838 22 —
* 8 —55*23 2 32* 23 5—533
22 u— z 53— — E —— 5z5 3235 — —E 78* *
—2553 5 82 —433x 8 2347 —— 3857 — 238
5823* 53 555* 237 ENESI 3258 55 38 *21584
8 77 — 137333
3 2 ——————— ——— * 8 * * — 3* 5 ————
3* — — 7227 —A 3253* 228 ——
— — 4* — — 2* — —— *5X2328* * F 253383
——— 555 52257 — 5 28 T z2255— 8—85 — *
—— — —3537 —— — —
—— —A— 25 355555 ———— — 8 383333 232254
— — — 8228 * Z3 7 . * 7 * ** 8 — — * V 2G 2* 2 53 J
3333—— — 883
3288 882 «æ«587— —* 32333
2. — 4 * 52 83 52 2* * . * 852 558* —2 — —
3 8353 34 58 —5* — 523 8 2.2* 53835* 32533*
287 * 5237 8625 —— 23328857*
—————— ——— *7 275 253335 283 z3532757857193
755* 28 2** — 5*8—* 3 3 * 2 2 ——
3325338 48328331 2333367335 — — 2343333333
—333824 —— —— :33323332 *
529 * 53 —5. — 8 ———— 23552335 —— 5* 5 —2
557 537 2 3*55—— 75 —2* 5388* — — 25 53 588 2
58 1 3 355564 ——
— — sx. * —A 25*5— 55 2233333232— 3353
33383332375 555 23723335* — 53— — ——
53383323863 —A—— 8323333 523 S c—
——— —B *222 — — 2555 ESEAMA 7
225 53854 »— 253—3 557 *— ä— *
1* 5 z3533337 — * —
32 *8 25333 88 —
883
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53 5 83 5323 —83
— *5. 3835 55858 28 *
2 AM 22385823 ** 3.3 2233 32 3 .
3223 55 232 5533 2.. 3 53 25. — 35 1
— 7 F — 7 738 * * * *
5553 335353 3555 25 5 4 *24
123 — 23 277 5558 —252 * E537 52 *8 5S 23 V 225
4 —228 — 722* 35 —355—33338 ——— 52584 —A— *
An — ——— 428* 5355232— 5335823 —2 J 2 3
3838 55 335 28 3585* ——A 5 ——— * 2.2
2 5 —— — — 292 5 858 . —23* 232 2 8
F — * —XV —— 2*3 5 5— * —A J — — — 8 522 55 253
J —88 —* J
38 8833 83 22 332285 88— — 2357
2252535 — 332 ——— 3755 2 —5* —E
5822 3 ꝛ —— —A —3— . — — 5* — . 3 5 32
—3533832 * — * * 2 —A ——— 3* 5 E ———
—ñ —— 5333 53 33 53 2383 ẽ — 3233* —3328* 3 *
752* 253325 —2 328 7 s832* 3* ——— —
2 S 8845 —— 8 A * 55328 5 — — — *— —
23338 c 3 83 54335223
—23 —— 225237 —29 3 22228 35346* 2 2 8
— 1355*55 *S 25 3*258 22 37327357 28 — —A 2324*
— ——— s5353 7323 z38385 —. — 32*2* 2533233
—332 3533225 3253 3353 —I z35368 2533235
35 —33333324 288 38 33 788355 c 36 —5—553388
235 8 5 z25 *»—1 m7335 25222 6532 2230 —— 5 328— 18
3 —* — 2 2 233 —A —E — 75 7 * —2
233 87 —533I 3 553333 zaẽ
—7 2 83782 — 22 2322 — Be327 23 5., 5 52
355332522 758 837 3337 I6 3322836
2 *580 7 58 ——— 22 35 — 5 *
335 88 25523*23638 238—8 —————— *5 5z355555
5 — 2—— S2 22 —* A. * 8 —W —4 —
3222 ——— 275355* — 223 5 2535 25* — 5
— 3 — — 552 — — —XRX —2 222 23 22535 *A 5
— **5 — 0 — * — — kn — * 8 — * 2 7 5
—— — 257* 53 2 583 3 — —85 — —J.
—43 5252 6 *258 *28
42 4* 227 24 *

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25 55553858
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x 572325
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55.352 2353343 e
253552 3535 55333355* 2222
58 s558* 7 4535 4455333733375-5353367
—k 534 822 53 — 33 5—336
55 125—685 338 23373 257
— * , — 2R54 * z B 8 *
I5 35 3 7
— 7 —2* z7 5285 5375353368 ———
757 5 3388* . 323855323 335337838
13 8 233
235 5*5 —2333228 — — —A
z 33777 83332 338325*
253 — 728 *22335* 5 — 233283* 23558 53
33*33 — —
333 z3584
25553* 2773587328 — 52525237
2—5383 —535555 34333723333552563
— 7 58 23537* — 5538 —— 27 * 25*9;
5
3 —A 252 * —— 3 2 258
* Skegg 3533383
383 68
2 ** —
— —— *3828
* 2 ——
*14 334
2 5538
—————
5538
9 . — 3
— —48 3383
* rF ————— AB
8* 35 B5553 «7557. —
523384353 53 557 —A 3568 35
555 —— 5 5* 85— —23 83 523253
32 3 383 333— 33823 373833
35 —3337 38 323 6 ——33
—J—— 2532285337 —233 23 83235 5334 ———
/2 22 58 — 1238 * — 32— * — 3 2 * 3
833 648
8883 332 3532274533 13557
8 —333 63 3332237 212
322— —385 35 5383223 3 — —23 3*5*
83 3 253353 3337
3 — 3
28* —2353—5 — 555822* 525323288 —z523353—5332
—— z 53 2—332— 38* —E
332553533 — 233*
33 65 33368
585 53 I58 3337757357355 3877575 23337 1572—
53 252 33583 3— 0—
— 7 —B 7 — 2222 — X 134 5 —
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        —4 — I—— — 4 —R— — 33 — —127 3 4.
2 5— 8—32 3 2 22 —— 33
ꝛ3 — — 3 7 8⏑ 3 —

3* 2. 53 2332 *25*5 5385 2 5 7*— 2 *352 235 533 23 5*7
32 — ——— * 22— * 2* 2

2 3— — —2 3

—52. 2X35323 2532 2 — 12822 2 27— 522565 22—2 — ———

3 33 33333 —3 ⏑3 ——335

— — 25 — —— — 2 , 22 756 — —7332

— —— — —732 23353683353 — 3 68.

—3— * 523 *252 53 — — 2— 3 32— 33 32

13.28 33533 3835 3. 58 —E—E — — — 5 ——33 38—72335

3 · 12 32 32 X —— * 7 —A — ——— — — — 2223 25*

3 3 3— 638

2*5 *8 —— 2. 382.2. ES8 5*2 5 523 2. . * 22 8 75 5 37

— r 13 F — —— * * — —8 7 F — —

—38383 ——D32333 z2 — 2—2 3333

— * 32333388* 63938 —833837 52272226

7 — 2 8* —A ———— —28 2 * S

S—s3536 *8 537 3 6⏑ ——55 52 —
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5 2 — F .8* —5* 52 — 8 23

F 3 — 53338

2 2—2 2 82. 322— * — ⏑— 36 — 32 —2.2 .3233

5 3 33— — 3 8— 25533 55
3 2. 7 3 2· * 55 2 2 — 2— — A. 38 * 3 — 7 J 560*

32 3— —8 3 3 28— 5 752. —3288

3 33 5—333—3— 233 7 338 3

3 73 33835533—35823355— 35. —5 2643

— — — 28* 2 — 222 2 ** A5 —5.22* *

2 3c2 — —— 3 —5 5 *5 — * 2 2* 83

— 355 3230 237 5*853223 22 5. * 5c5*— —.

—A — * — 2S ** 55? 5* 2 2535 95 — 238

33 8 5835

* . 3— 4—J — 2—3— —5 ẽ — 25328 3355 23
*3 3323 38 3 3—22 33 —333 336 53553
7 757 c x*22 * 7753 285327527 2—75 23; 5575 5253335
— —
59588*
4. 5835
222 28.6
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23825—
23 538*
—8. 3. 2

3.*
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5 J

—8 *
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2823 * 7* * 2* 52.2
— 33 *3 13 * 2 — —. 122 — *
*222 26 23233275 7 * 255233 33533
2*33 7 1255* S9 — 517 —E—— 32531
22 258* 527.35 2 ——— 263. 25 S5.8
*8 25* — ** — 2* —A— — 2 5* 2 200 2*
55* 25 65*7 523 33—335 333*
23 . 222 V 52 2328 53. 3 5 2525 5*3
— »3*83328 — 4*
*5 2. 5. 22 53 5 2*
5332 — 8 —44 338
—— —— s 2 2 2 2
25 2 * 252355— —— —853238
535 ã 33332275 2555833383 3353585
—* 2 2— —55 &amp; * —
——— 333632* I553 72338 338
— 3 8 2 53 — ——— 58333
2*8 2 — .5 — —— 2 32328 — 8 5 5.33
5. 22 . 3* 2I2 5*5845 8. 58 —— —8 F. 70
5 — J — 2 22 ——— 5 53 ——
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5283852 —— 5523335335 527 5 275 5c.2. 32.* 28
38 33* z*333585 633 355355
8 — * —. —8 2 —— — — —— 2123
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252 520 3 5 57 5325 * 524723* 3.3*5 *82223
— 2233 * 8. 52582 — —8 —2,5* 2 2757332 95 3 32
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257 *55 ** 2* 22 — 2258 — 57
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* —— 53 * — 2 72*
— —— —— 23 —
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JJ —— A 223 e
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23 522 *5555 24 22283. —
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3*7, * —3* S—
——* 33*2338 2
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33 22;. 523 332225 238
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*. *22235 —— 25*3* — — ———
s 3 — —255605 3.2 —7 2
—— 2253—83 7332
J 3 2575 2 7 585 5223 5 23
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5258 22328* 53 *533* 3582 338 82
238532228 825 J38 * 5558 — 25*
25533233 E —A 366
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2888 3 — 2*25335 8352
2 358222 *233*325 323536 336 —*
583253283 7*53578 83* 2853 5*55*
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253 8723.
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53253 132523 3293
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—T Fnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptdlatte verbundene Unterhaltun gsblatt, mit der Dienstags⸗ Dounerdtags· und Sonntage⸗

nmer) ericheint wochentlich Sie ran al: Dien stag, Donmerstaa. Samstag und Sonataa. Abonne mentspreis vierteljährig 42 arir. oder
18 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr: die dreispaltige Zeite Blatischrist oder deren Raum berechnet.

—E 63. Sauluunstag, den 28. Apri— i 1870.

272 2
177 2

Deutschlanns 3wctedtn uteee
3 8 . imnterzeichnete Manifesl der Linken, bezüglich de ebiscits. Da
Nan chen 20 Avrit. Die oðͤsterrei his che Staals regieruna n un Worten: ua deren Spuren Frank⸗
m die beihenngien Vegterungen don Badeand Sw oen reich in langer Zeit nicht verwischen wird, sind vor 18 Jahren
nngelaren naghster Zeit nach Wien Kowmissäre zu Ich ten, um mus zwei Plebiscets hervorgegangen, welche dem ähulich sind, das
vn den Staatsbertraa vom Au ust 1863.die Erbaunug der duh jetzt unterbreilet wird. — Denn heute wie! damals ist es
zodenseegürtelbahn betreffend, revidiren zu lassen. Es versteht sich —— e dn' don Kuch veriangi, die —8— 3
n seidst. daßz unsere Ragierung diesen Einladung Folge leistet. 7an Sobveranitan, die Ueberantworfung des Volksrechtes in die
— den 21. Aprit. imister v Braun hat heute das dände eines Manges und einer? Familie, die Confiscation des
cue Wablgesetz vorgeleat. Dasselbe berubt auf direetem Wable Fberaußerchen Rechtes der zukünftigen Generctivnen. — Im
eht mit geheimet Abstimmung. Stimmbere htigt ist wer — stamen der Souberäritat des Voltes und der nationalen Würde
densjahe zurückg-legt hat und eiue directe Steuer zuhtt. Von in Ramen de Ordnung und des socialen Friedens, welche fich
Leistung des Verfojsungseides wird 4gesehen. Wahlbar ist uͤr m Schooße einer freien Demokratie durch die Aussbhnung
xr das 30. Lebrnsiahr zürückgelegl hat. Die Zahl der Abarord. a Jateressen und der Clafsen verwirklichen lassen, weis't durch
cen beträgt 14 und wird das Königreich in 148. Wadltreise Faer Botun die —neue Verfaffung zutuck. Protefürt durch das
ngtheilt In denen Manchen 8burg und RAuͤrnberg negative Votum, durch das unbeschriebene Votum oder sogar durch
7 die uͤbtigen Wasstere p. Abhrardueita wahlen Die das Enthalten, alle Acten des Protestes kommen der Freiheit zu
ahlung van Diten jou —— das Justtiut det Was uns hetrifft so werden wir entschlossen mit Nein votiren
uiamänner —dagegen weghallen. — I und wir rathen, mit Rein zu votiren“ 8
Berlin, 20. April. Wie die Provinzialcorrespondenz“ * Griechenland. e
atheiut w * Bollparla nen —8 der Ertrautung des Am 6. April wurde das große Nafionalfest zur Erinmtrung
Jundeskanzlers durch Staats minifter Delbrück eröffnet werden. an den Behinte des hellenischen vefrungelanpfes asenj nend
das genannte Blatt bezeich net als die Hauptaufgabe des Jotoe sefesert, Ver Kön'g Georg ließ an diesem Tage folgendes, an
wedid Ie dortdildung ve⸗ Zolliariss, 7 Vereinfachuus 35 den Mimister⸗Praäͤsideuten Zaismis gericht tes Dekret ergehen: „Ueber
Jollwesens und die Erleichterung des Verkehres 3 zugleich sei ein ·n ne deei en Vade iß vallemel heben, sou den Tege
uaß für e Viafils in d,u Solleinn ahwen ot worre eine n welchem Griechenland, unser theures Vaterland, seiug Unab⸗
niß ge Eröhung des Faffeolles an wechmaßigsten enee daängigkeit wieder zu erobern begann. Ich halte es fär angemesfen,
„IeUo. Apri Im Apftrage Seinen Maea de⸗ zaß die Kinder Griechenlands ein Dentmal errichten zur Erinnerung
zdnigs wurde heute das deutsche Zollparlament durch den Bundes⸗ an dieses große Ereigniß u welchem ihre Väter und Vrüder, so
auzleramtspräsidenten, Minister Del brück, mit einer Thronrede eraeee — eeiten Phahellenen * in
inn J M Blut geopfert haben. Ihnen wollen wir dieses Denkmal errichten
Berlin, 23. April. Die Erbffnungsrede dez Zollparla⸗ um Zeichen unseres Dankes und zum ewigen Zeugniß ihrer
gents kündigte Vorlagen betreffs der Besteuerung des aus Stürke Jroßen Opfer nud ihrer Standhaftigkeit in dem Werke der Wieder⸗
teiteten Zuckers und —A— Aufhebung der lasti gen Control⸗ erstellung unseres theuren Vaterlandes. Deßhalb vitte ich Sie,
orschriften bei der Rübenzucerindustrie au; serner die Handels⸗ Herr Praͤñdent, durch einen Aufruf des Ministerrathes alle
zerträge mit Mexico und den Hwaiischen. Inseln so wie die Revi Friechischen Bürger und alle unsere Landsleute zur Mitwirkung an
on des Vereinszolltarifs, wobei eine erhoͤhte Caffeesteuer beab der Errichtung dieses Deutmals aufzufordern. Ueber die gesammelten
dtigt wird. 4 Muitiel soll. nach Unserer Geuchinignng verfügt werden.“ Eine von
Wisen, 20. April. Es bestätigt sich, daß die Auslösung zalen Mimstern gegengezeichnete Ordonnanz, welche diesem Detret
ez Reichstages und der Landtage defiuitiv beschlossen ist. — Der angeschlosseu ist, besagtee daß eine Sabstription und Sammtung
lronhr nz von Preußen ist gestern in Karlsbad ein jetroffen; der hon Geldmitteln eroͤff iet und das Denkmal, eine große weidliche
lurfürst von Hessen, der im Mai ebenfalls dahin kommen wollte Gestalt. Heslas darstellend, bis zum 6, April 1871 vuf dem Ein⸗
vird nun wegbleibe. — 3 trachtsplatze aufgerichtet werden soll. Eines. der vier Basreliefs
Fraukreich. v wird die Landung des Koönigs Otto auf griechis.hem Boden lin
Paris, 18. April. Was- geftern noch überallals ein Fauptia) darstellen. Vom 7. bis 14. April haben Konig und
tlechier Scherz galt, ist heute zur feststehenden, unleuchbaren Ger Köͤnigin die Inseln des Archpels besucht.
ißheit ge vorden. Der Kuiser läßt ein Schreiben an die adt Spanien.
silionen Urwahler druden, welches jedem Einzelnen von ihuen.) *Herzog von Monfpensier rechnet jetzt in Spanien auf einten
ner besjonderer Adresse, mit des Soubrräns autographirten Untere zünstigen Erfola. da kein andereti annehmbarer Candidat im Felde
zrift und kaiserlichem Infiegel ducch die Post ins Haus gesandt jeht und die Sach‘ unmöglich sos fortgehen kann. Einftweilen joll
yerden soll. Es liegt etwas Kuüͤhnes und doch zugteich Ameriltanisches er noch mit voslen Händen sein Geld ausstreuen, aber trotzdem
ndiesem Beginnen, das freilich, nicht ohne gewisse Auklänge au inter degr Volke keine Freund⸗ haben, deito mehr jedoch unter der
e Art und Weise erscheint, in der Barnum seine großen Erfolge Nitselllasse“aͤnd den Offizieren der Armet. — Derselbe ist am
n Szene zu setzen pflegte. Wie man aber auch über das Theo- zFreitag Nachmittag in die Verbannung gereist, zu welcher ex ver—
eische oder besser das Moralische eines solchen Versuches urtheilen irtheile worden; das heißt, er hat seinen Familienkres in Sevilla
ieg, der den Kaiser in allerdirektesten Kontalt mit seinen Stimm- ifzesucht. Vor seiner Abreise machte ihm der Negent noch einern
tbern bringt. Eines wird man Zzugeben müssen, daß er vem gesuch. In einem Monat darf erbekanatlich nach Madrid zuück
raltisch n Gesichtspunkte aus nicht besser ersonnen werden konnte. fohren 'undmit Bezug hierauf sagt die -, Epoca“, doß die mont⸗
It Kaiser, denn er ist der Autor der Idee, zeigt sich darin feines densieristischen Abg⸗ordneten im Mai noch vor der Berathung der
arwenu hums eingedent, das er schon früher!' sd stolz zu betonen organischen Gesfetze die⸗Thronfrage —von Neuem in den Cortes
wutßt, und die: Masse der Jändlichen Wähler durfte schwerlich anregen“ werden.! Der . Imparcial“ hält diejen Fall nicht fur
wint jein, eineni vffiziellen Kandidaten ihr Ja“n zu versagen⸗ aumglich, glandt aber, daß auch die radikale Partei mit einem
wisich in“ sos vertrauensvoller W.ise an sie wendet und jomit Untrage hetvortreten werde.
ret Stim ne in 'demokratischer Weise eine‘ Wichtigkeit beimißt. —“
idr gestattet, sich in Wihrheit für einen ansehnlichen Bestaudtheil Arermischtes. 828
Voltssouderänetät zu halten. 7 . Unser Landzmann, der dutch feine ausgedehnten Seereisen
Paris, 21. April.“ Die Abendblätler bringen das von und namenilich— durch das umfassende Werk über seine 1858 —

— 444 —
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        1863 als Director des Observatoriums zu Melburne, (Australien) woue er sich für längere Zeit, erg· von dem Coucn, u
angeftellten hysitalischen. und meteoxologischen Veobachtungen ber friedlichen Ilm Anttzen anfiedeln.
rühint gewordene Dr. Gg. Ne · maher aͤus Frankenthal befand sig 9 — 5 Aprit 7 Die „Tribune“ er hll Ein
—WB in Minchen. um Vorbeveitungen zu iner kühnen Ind, Handelswelt geschätztes Magtn hat⸗ das Geschick funf Töchter sa
—e Erpeditiyn in die Regionen des Südpolar Eises zu“ nennen ju dutfenen gein Verutgen gilt für bedeutend, die Crze
treffen. Er hat in einer Denkfchrift nachgewiesen. daß an der ung der Töchtter ist dut? Alle spielen Glavier, alle tanzen, dr
Brenze dieser Regionen die unbewohnten, eisbedeckten Macdonald malen, eine hat Neigung für plastische Künste, sie knetet Leh
Inseln eine besonders günstige Lage zur Beobachtung des im Jahre und macht Zerstörungsversuche an Marmor. Drei Claviere si
1874 bevorstehenden Venus Durchganges haben und daß es daher während des Tages und in der Hälfte der Nacht in heingh
zur die Wissenschaft von groͤßter Wichtigkeit sei, jetzt schon vorbe⸗ ungusgesetzter Thätigkeit. Die Instrumente sind in der geräumig
reitende Arbeiten dortselbsi vorzuunehmen. Da et überdieß au? Wohnung so vertheilt, daß keine Künstlerin durch die andere geste
eigenen Beobachtungen und durch umfassende Zusammenstellung verden kaun. Zum Unglück aber ist das Geschäftslocal so ungiüt
cus Sqiffstagebüchern bewiesen hat. daß in der Rahe dieser In ich situirt, daß man alle drei Claviere dort tönen hört. Der gu
helu der Auslaͤufer einet warmen Meeresstrbmung (es Aguthas Zuchy Ater der Firma ist so glückich, IL
Stromes) ein Vordringen gegen Süden ermö zliche, jo würde si die disharmonischen Zusammenklänge nicht in seinen Rechnungen
mit der Errichtung eines Obserpatoriums auf jenen Inseln zugleich das übrige noch nint taube Personal aber wirft von Zeit zu Ze
rine Südpol-Exrpedition verbinden lassen. Dr. Neumayer wußte die Fedecr verzweifelt aus der Hand. Auch der Vater dieser de
das Interesse der vierreichischen Regierung und nameutlich des zabten Töchter ist in Verzweiflung. Er hat schon :oft in Ueher
Adiirals Tegethoff fur dieses Unternehmen zu fesseln und hat als anstimmung mit seinen Comptoiristen darauf gedrungen, de
Mann der Thai ich auch sogleich selbst bereit ertlärt, den ficheren venigstens zmei dieser Ctaviere in Ruhe versetzt werden müsse
Aufenthalt im lieblichen Thale seiner Heimath auf einige Zeit Die Geh. Commercienräthin aber erklärt mit der ihr auch su
mit dem gefahrvollen zwischen starren Eisklippen zu vertauschen zigenen Bestimmtheit, die Clavierstudien der Töchter dürften au—
Seine Expedition, welche ganz Deutjchland mit Interesse verfolgen nicht eine Stunde unterbrochen werden. Von einem berühmi
wird, soll schon im Juni d. J. abgehen. IJ Phpilologen wird erzählt. er habe sich einer Teompete als Gezu
Dem Vernehmen nach wurde der Kassationsrecurs des zift gegen Clavierver iftung bedient. Em Architelt, der über de
Buchhändler Kleeberger von Speier, welcher als Redacteur der Fomptoir seine Zeichenstube hat, in welcher ebenfalls eine großer
Rheinpfalz durch das letzte Schwurgericht zu einer Gefängnißstrafe Anzahl junger Leute veschäftigt ist, wählte die Drehorgel. Sem
von 6 Tagen verurtheilt worden war. als unbegründet verworfen. Zeichner und Rechner theilten die Leiden der unter ihnen arbe
7 &amp;ujsel, 19. April. Die Zahl der in den letzten Tagen enden Comptoiristen in vollem Maße, sie klagten ihrem Ch
in der Pfalz vorgekommenen Waldbrände ist wieder um zwei hergedlich, bis endlich einer von ihnauf den Gedanken kam, Mußt
bermehrt worden: Am Ostermontage gerieht in dem der prot qualerei durch Musitkquälerei zu vertreihen. Der Architelt gin
irchschaffnei Obermoschel gebörigeu, auf hiesiget Markung gelegenen juf den homöopathischen Einfall ein. Eine Drehorgel wurde an
Walde,Binterhöͤll“ ein Schlag junger Waldung in Brand — geschafft und ihre Walzen sofort in Bewegung gesetzt, wenn wir
auf welche Art, ist zur Zeit noch nicht ermittett — und rurde end der Arbeitszeit eines der feindlichen Claviere den Unmut
dadurch das junge Holz auf einer Strecke von einigen Morgen der Musikfeinde herausforderte. „Röschen und ihr Piepmaß
zu Grunde gerichtet. Einen größeren Schaden hat gestern der erwiesen sich bald mächtiger, als Beethoden und Bach; diese dir
zweile Waldbrand verursacht, dessen Urheber indeß bereits ermittelt tummten, wenn jene ihre schrillen Toͤne hören ließen. Di
ist. Auf dem Banne von Dennweiler⸗Frohubach brach dieses Comtoirpersonal, das den Zusammenhang dieses Wetttampfes bab
Feuer aus und wurden etwa vier Morgen Wald, hauptsächlich verstand, rieb sih verständnißinuiz die Hünde, und seit 8 Taga
Lohholzbestand. vernichtet. Als Thäter wird ein 18jãhriger Bursche herrscht Waffenstillstand. Die musikalischen Damen haben ir
Namens Göodel, bezeichnet, der feine Absicht, den Wald anzuzünden slebungen auf die frühen Morgenstunden, weun Comtoir ur
doher kundgegeben haben joll. . 4. Zeichen⸗ Atelier noch nicht geöffnet, und auf die Abendstunden
f. Vom Biepwald, 19. April wird geschrieben: Gestern weun sie schon geschlossen sind, eingeschränkt ..
Nachmittag zwis hen 2 und 8 Uhr vraunte es im Schlag Hochstadt— FEin unerhörter Schwindei, der in neaester
bei Schaidt. doch wurde das Feuer bald geloscht, 0 daß ennwa in einer großen Provinzial-Hauptstadt Preußens verübt worder
nur ein. Tagwert Watd verheert wur de. Heure sne find macht viei von sich ruden. In den Laden eines Kaufman⸗—
im Redier Bienwaldsmithle,. beg Woh dauveide⸗ etwa 100 Tagwerl in ein Herr in jehr gewählter Toilette, im Gefolge eines Dieneri
der donsten Cultuten weggebrannt. 751 der Herr, der den rechten Arm in einer Binde trägt, wurde s
x* Miit Bezug auf ote Entlassung aus der Werktagschule hat —— 5 ö—
8 VAcit Sezug ue un —— eHa einen pensionirt'n Militär gehalten und man schätzte sich glüchli
die Kreisregierung verfügt, daß 1) die Shlußprüfungen während hn sonvi —“9J * eñ ab
— — . Nihm so viele und kostbare Stoffe, als es begehrte, vorlegen;
der Monate Mai, Juni und Juli vorzunehmen, 2) ein Kind das —72.
er Monaie — 8 können. Als es zur Bezahlung kam, zeigte es sich, daß der de
die Schlußprüfung besteht und 13 Jahre alt ist, sofort entlussen wer⸗ siher hur ar dorhleber — 3
3— 35 —X — q jeden Crddi
den kanm?; wird es aber erst nach der Schlußprüfuug, jedoh noch Flehnte, aͤberdies noch weilere Einkäufe b sorgen zu müssen mein
Begi —X 13 Jahre alt, so ist es am,— — ep z
por Beginu des nachsten Schntjahres ——— so ersuchte er den Kaufmann nach seinem Dictat einige Zeilen:
Ende des Schuljahres zu entlassen, 3) daßz Schüler, welche ber e e e aeeer
4 * 3t 13254 4 Fut w46 J
der Schlußprüfung sich nicht als hinreicheud unterrichtet zeigen ßt 3346 — * 8
2. nahe Hotel tragen sollte. Der Kaufmaun schrieb arglos noch du
namentlich wenn sie im Schulbesuche nachlässig waren, noch weiter eeene ee 36
3* geu die Worte: „Sen
die Schule zu besuchen angehalten werden thnnen- *. daß die mir sofort durch Ueberbringer 200 Thaler. Dein Robert.“ Lächelu
Abbhaltung von Scparatprüfungen durch die docal. Schulinspectionen schloß der Kaufmann das Scriptum mit den Worten: „Einr
e Entlassung aus der Werktagsschule nicht meht ge nndewir ja Runensveitern. Der Diener trug den Zeitel so
atle 41 — J und erschien in Kurzem mit der gewünschten Summe, der He
f. Bei der im vorigen Jahre F zu Amsterdam abgehaltenen bezaͤhlte die Waaren, belud den Diener damit und eutf rute sn
—I ine dielen Ses huloi — fi
J Fitse gungen für die verursachten Mühen.
dem eben veröffeutlichten Generalkataloz nach. —A ⏑ rror * hee
Finige, Stunden später besucht die Gattin des Kaufmanus ihr
betheiligt/ darunter 135 deutsche und zwar 106 Norddeutsche und —* man piaudert don allerlei Dingen und ganz uebet
29. Süddeutj hen. GBahern 14. Wurutemberg 10. Zaden 42 und ragt —* gute Frau den Mann, wozu er den heute plößlich 280
Hessen Darnen P — , ** I haͤler von ihr verlangt habe. Der Mann waͤr sprachlos ve
Verberne, Gebr. erhard, Albert un amm, sämmtlich in Erflaunen; langs J er Jau 8 Zie
* F langsam erholte er sich und begriff, daß und wie
Frankenthal, E. Keule von Kaiserslautern und G. G. Schlotterer duieefonh nn 9
den Spder dei diefer Gelegenheit vertreten. eedun Die Nachforfchungen mach dem Gauner
Brrestau, 14. April. Eine Hasenmißgeburt wurde goyß
hzeule der Redaction der „Breslauer Zeitung“ von dem Oeconomie.· 4 Von dem poelischen Reiz der Sprache in Richard Wagnt
beamlen C. Brieger in Potarzyce (Kr. Kröben) eingeschickt, welche „Meistersingern“ mögen die folgenden Proben eine Vorlelu
dem zoologischey Museum der hiesiçen Uuiversität übergeben wor⸗ geben: „Verfluchter Kerlt — Deu Verstand verlier ichnn
den ist. Beimi Düngetzerbreiten auf den dortigen Dominialfeldern einem Lied voll Pech und Schmiericht — .... H rvei! herh
frat hestern nämlich ein Arbeiter unversehens auf das herumhüpfende 's gibt Keilerei! .... Wartet Ihr Racker! Ihr Matz ih wolr
sebenbde Häslein, wodurch es— seinen Tod fand. Bei geuauer — Esel!. — Dummrian! — Du Grobian! — Lummel d
Vesichtiguͤng stellte es sich heraus, daß das getödtete Thier — Darauf und zuh-4 Da hast's auf die Schnauzl
eigentlich aus zwei Hasen mil 8 Füßen bestand, die ähnlich wie Herr, jetzt sez's Pautze.“ — Walther legt mit empathischet
die fiamefischen Zwillinge durch — ein Brustbein verbunden berde die Hand au sein Schwert und starrt wild por sigt
warer. Darte. .Eoa iaßt ihn besänftigend bei der Hand. „Geliebr
Berlin, 134 April. Abbe Liszt hat seinen Wohnsitz pare den Zorn! 's war nur des Nachtwächters Horn.“
or Kruczem wieder ia Weimnac genommen und es scheint, al f Pari 3.17. April. In Macjeille wurde gestern
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        —X Frau von einem Maune ermordet, der ie für eine Vexe jrrat taglich eine Blüthe, jo frißt nie in 30 Lagen 40 ee
hein. Der bezautert · 4 ver Blüthe und die: ,75090 KNauhen zusam nen 235,000
Napoͤleon Herzenbrecher. Der Puariser „Gailloĩs drsahtte! ßiück solcher Blüthen. Hätte Dein Junge das Vogelnest in
—
* jN. noch im Stande sei, eine ultraeromantische Leidenschaft 225.900 Repfe Birnen und Pflaumen meht geerntet. Wena
ten enzaesenn das ist, so ist es do h darum edoch die Raupe, wie sie es gus Liebhaberei man hmas thut, 19
jot minder wahr. Eine Englaänderin, Abkoͤmmlingin der Stuarts, 20, 80 Blüthen frist, oder wenn wegen, des abgefressenen Laubes
n sich sterblich in das Staatsoberhaupt vernartt. Die e en keine Nahrung meht haben bind welt abfallen, so be⸗
thit einige vierzig Jahr. Sie ist nach Paris gelommen. im sich ffert üch Dein und! Deinet Nachbarn Verlusi noch viel hoͤher.
* gzusammenkunft mit dem Kaiser zu verschaffen; aber uin glauhe Du dannst dann leicht berechnen, mas ein Vogelnest für einen
iche Intriguen scheiterten bisher an der Unerbittlichteit der Tusle⸗ Werth hat. —
enwachter. Am 18. d. erst elang es ihr, sih in den reservitten — Sine Erfahrung in der Obstba u mi zu ch t. Man
theil des Gartens einzuschmuggeln, und sie hoffte, in dichtem hit seit einer langen Reihe von Jahren gefunden, — reibt J.
Rbüsch versteckt, die Ankunft des Kaisers ab sgarien zu können. Mäller in der „Laadw. Ver.Zeitschrift in Bayern 869, Marʒ)
per auch hier verfolgte ste das Mißgeschick, und die rauhe — daß die in den Gärten aus gRerner gezogenen Obabaumchen
zumnie des Wächters. schreckte se aus den schönsten Träumengnach ihrer Verfetzung Anfangs zwar recht gut gedeihen und frucht⸗
uf. Vor den Polizeicommissar gebracht, gab sie ihren tragend sich erweisen, daß sie aber ein hohes Alter nicht erreichen,
nd ihre hohe. Abstammung zu Protokoll und erklärte, sie fühle weil sie bald anfangen zu kränkeln und irotz aller Pflege nach und
zue urnwiderssehliche Neigung zu Napol eon M. de nach perlümmerue und absterben. so daß fie dann durch and ere
adestimirte Kinder erworte. Mau hat die Aecmste in eine wieder ersetzt werden möüssen.“ Auf diese Weise‘ erhalt man nie
heilanstalt gebracht und ihrer Familie, die in Dudlin wohnt⸗ größere und umfangreiche Baume, von welchen ja nur eine reiche
jachricht gegeben. a e gasiceceeee en ist. Dagegen hat' hier die Erfahrung gelehrt,
ꝓJungn kehrte eine Pariser Dame zur Essenszeit nich Hause daß sogenannte Wildlinge, die sich vereinzelt in unsern Waldungen
urück. Sie machte einen Abstecher in die Küche, um nachzusehen, finden, weit besser gedeihen und ein hohes Alter erreichen, auch zu
sie es datt bestellt sei und, da die⸗ Jespeetion nicht das gewäaschte a nfangreichen Bäumen heranwachsen, wenn sie an passenden
zgebniß hatte, sandte sie Justine, ihre Magd, um einige Küchen-Stellen versetzt und dann nach einigen Jahren erst veredelt werden.
mniedienzien fort. Plotzlich wurde an der Thüre geklinzelt, und diese Stämme wachsen üppig fort, zeigen keine Spur von Baum-
die Dame aufschloß, stürzte ein Mann iu die Küsche und schwang krankheiten, erhalten einen käfligen Stamm und —XRXV elnen
zu den Worten: „Das Silberzeug oder dis Leben!“ drohend ceichen Ertrag. Man findet hier, wahrscheinlich auf diese Weise
in Messer. In stummem Schrecken zeigte die Dame auf einen zesetzte Bäume, deren Jugend selbst die ältesten Einwohner nicht
der Küche stehenden großen Schrank; vielleicht wollte eunen, und die doch immer. noch eines frischen Aussehens und
nur JZeit gewinnen.“ denn das Silber war in dem eines üppigen Wachsthums sich erfrenen und immer noch eine
ben gar nicht perwah t. Der, Raäuber? eilte auf den Schraul eei he Ecnte geben. Des vegen greift man auch beim Setzen junger
J. offete — aber zu seinem großen Schrecken entwand fihh dem Doftbäume immer nach weloen Stämmchen, so oft man fie haben
unern ein riesiger Gardegrenadier, der den Raͤuber entwaffnete ann, und nimmt, nur nothgedrungen künstlich gezogene Seßtzlinge
ind ihn mit führte, um ihn in sichtren Gewahrsam zu bringen, ius Gärten. 7*
—— Wenn ich durch Mittheilung dieser Ersahrung auch nicht gegen
erin, ich erwartete da drinnen Justie! das künstliche Ziehen von Obstbäumchen in eigenen A.lagen mich
.An der Whiteness head Saudbank, drei Meilen nördlich von uassprechen und daher auch die Wohlthätigkeit derselben nicht im
witn an der schokttischen Küste, spüllte vor einigen Tagen das Beringsten in. Abrede stellen will, so möchte ich dod darauf, auf⸗
seer eine Flasche aus Ufer, in weicher sich ein Zettel mit folgender nerksan machen; wildaufgemachsene Obstbäum hen. wo sie sich nut
duschrift jand: „Schiff „Ocean Spray“ 570 nördl. Bieite 300 mer finden ja nicht zu verahten, sondern sie überall und mit
. Länge. Eine Woge hat die Decks hinwegzespült. Das Schiff aller Sorgiĩalt aus zuheben und au passende Stellen zu persehen
jebeschüdigt und sinkt. 14. Februar 4870., Wet ditz findel und sse dann zexst zu veredeln, um auf diese Weise kräftige,
nache den Inhalt betann. iusdauerdde fruͤhtbringende Bäume zu Zrhalten.“ Denn was fei
Ligfabon, 18. April. In vergangenen Noͤcht sog ein Aner längen Reihe von Iihren durch die Erfahrung sich bewahrt
Ungewitter üver den“ Tajo, welches dem ähnlich war, das im Jahre jat, das dürfte überall mit gleichem Ersolge Amnwendung finden
808 großen Schaden anrichteie. Es wird versichert, daß mehrere ünnen. α.
serjonen das Leben verloren haben. Einige Schiffe mit ihrer —* —F
dung hnd uutergegangen, , Dats englüsche Gesch zader Wad- züicht α
—K — Neéue Berwendungdes VPapieres. Die Ame⸗
r Im Poftamter zineWashington langte kürzlich ein Paget ican Pap er · Mache⸗Manifacturing Compagnie in Euenpoint L. J.,
a Welches dem Poststempel nach 21 Jahren bedurftte guhe von macht jeht Wig einem chem. praparirten Papier: Wassereimer.
dien nach Washington zu gelangen. Das Packet wurde am 7. Wajchschuͤssel, Pfannen, Spuczapie ec. Das Papier, ist jo zube-
lugust 1849 in Wien aufgegeben, und ist —X das Patentamt reitet, duß 8 ganz unempfindfich gegen die Wirkung von Wasser
dressick. und Säurt ist. Die Geräthe Iönnen in einen Ofen gestellt wer⸗
RN — irS hen, bis das Wasser fiedet; die größte Sonnenhitze, wie die größte
Volkowirthschaft Handel und Verkehr.. Nfailte hat keinen Einfiuß auf sie Wo Holz remtund Eisen
München, 22. April. Die Pfälzische Nordbahngesellschast ostet, bleiben die Geräthe aus Papier unversehrt. Die Wasser⸗
at die Concejsion zum Bau nachstehender Kiseubahnlinien kimer aus Papier haben folgende Vortheile über die hölzernen:
chalten: 1) Kaiserslautern Kir hhcimbolanden Landesgrenze; 2) das Wasserntaun keinen Stoff von dem Eimer aufnehmen, die
Jarnheim⸗ vaudesgrenze; 3) Däckheim-Grünstadt; Kleinbockenheim kimet rinnen mie, und fallen bei der Hitze nicht zusammen; sie
andesgrenze; 4) Frankenthaler Canalhafen Freinsheima— Zur ind deichtet als die von Holz und halten das Waffer kühler.
deschaffing dez Bancapitals ist die Aufnahmen-kein⸗s Vrioritäts? Die Artikel sind mit einer Composition überzogen, die ihnen ein
nulehens bis zum Marximalbetrag von 9,525.000 fi. mittelst Aus- zübsches Ansehen gibt; dieselbe hat jedoch nichts mit det Dauer⸗
sabe don Prioritätsobligationen gestattet. zaftigkeit zu schaffen:

— —

— *
Landwirthschaftliches.
Uebber den Werrh eines Vogelnees bringt der
hüringer Thierschutzoerein folgende, überall beheczigenswerthe An⸗
sache: „Lieber Landmann! Dein Junge ni amt aus Lang⸗
rile ein Vogelnest, Grasmücken⸗, Spahen⸗, Rothschwanznest oder
manderes, gleichsiel von welchem der obengenaunten Vögelchen,
n.e mit Esern oder mit Jungen aus. Es sollen davon 5 im
i sein. Jedes dieser Jun zen brauctdt täglich im Durqhschnitt
wa 50 Stück Rauber und anderes Geschmeiß zur. Aetzung, die
die Alten aus der Nahbarschaft zutragen, macht täglich 230
cud. Die Aetzung dauert durchschnittlich 4 bis 5 Wochen, wir
elen sagen 30 Tage, macht für das Nest 7800. Stück. Jedes
And Raupe frißt täglich sein eigenes Gewicht an e,
— Gejsetzt, sie braucht bis sie ausgefressen, 30 Tage und

Dienstesnachrichten.

Die in Dürkheim erledigte. Landgerichtsassessorsstelle ist dem
unctio nirenden Staatsprocurotorsubstituten K. Boöͤcking in Kaisers-
autern verliehen, zum Landgerichtsassessor in Landau der functio-
airende Staats procuratorsubstitut Hermann Petti in Zweibrücken
ernannt, der Notar Johann Ludwig Wolffhügel von Rockenhausen
nuf die in Neustodt an der Haardt erledigte Rotarstelle versetzt
ind die hierdurch erledigte Notarstelle in Rockenhausen dem
jeprüften Notariatspractilanten Otto Geul in Zweibrücken
verliehen. —
1Die intern nionale Akademie für Handel und Jndufstrie in
haris hat der Chocoladen- und Zuckerwaarenfabrik von Franz
Stollwerck &amp; Söhne in Koln die goidene Medaille zuer-
dunt. es ast diea die hochste Auszeichnung, welche bis letzt in
diejer Branche ertheilt wurde.
        <pb n="252" />
        p —* * — 3 8 *
Mobilienversteigerung
Semftag den 7. Man 1870, Rachmit-
ags 2 Uhr, dahier in seinem Hause, läßt
gr Johann Hofem a un, Kaufmann da
sier saine fämmtlichen Mobiligrgegenstände
nuf Zahlternmin versteigern und zwar·
41Secretair, 1 Kanapee.“ 1 runden
nußbaumenen Tisch, 2 eichene Tische, 1
Pfeilertischchen, 2 große eichene Kleider⸗
schränke, 1 nnßbaumenex Getüchschrank,
LPfeilerschränkchen, 5 eichene Bettladen,
3 Spiegel, IKüchenschrank, dieles zin⸗
nernes Geschirr, Vorzrllan, Bettung
Betüch und soustige Haug und Küchen⸗
geräthschaften. 5—
GHorn, kgl. Notar.
trchtige Gesellen
lönnen sogleich in Arbeit treten
cqreinermeister Wolf in St. Ing⸗
dert; auch wird ein Lah riurnge mit
der ohne. Kost in die Lehre genommen.
— — —— —— — — — —
.24. Einé große Auswahl von
* —,“ —
*8trobhüten
ind angekonimen und empfiehlt zu sehr
zilligen Preisenn 7

7 Earl Echsffler.
Dr. Schmitt's Schreib⸗ &amp; Co-
I piertinte
bon vorzüglicher Güte, offerire ··
1 Schoppen mit Krug 830 ir..
* / ——
St. Jugbert 11. Aprib1870.
—..6 8. SZScherpf.
Die Kinder von' Jos. Bellen⸗
khal und Maria Bauer haben ihren
Ucker am Schafkopf neben Georg Brünion
and Spital aus freier Hand zu verkaufen.

— — —
A
lönnen ˖ gleich in Arbenetreten bel Gebr
Sch warz, Schreiner in St. Ingbert.
Ein ordentlicher Junge
kann in die Lehre treten bet Schreiner
F Tereum
—— Zò — — — — — —
Eonntaa den 214. Apriil.
Er(nung
— er ————

* J 40

ic
F — 8 L. Weirich.
—
a Richt zu übersehen.
100, 0099 Ziegeln und Backenfleine zu
verfaufen bete Rielaus IM VO. auf
der Alschbacher Ziegelhütte. , 9
Ein brapes fleißiges Dienftmädcher
füüralke vorkönetm anben häuslichen Arbeiten
zumne oiod tigenerGintritt: wird gefchture
Die? Erpebitiun de Pl. sagn ven wemnt!
M —
Revdettion

Düungerfabrik Kaiserslautern ·
Knochenmehl, Supperphosphate, Kalidünger, Aechter Pen
Guande bei

4. 3. Greuenit

Dio (alto) Presso in Wiennn 3
no sairerie ...
Me Oonstitutionellso Vorstastaeitung in Wior.
A .....c/æA——————————Z————‘—‘— — *3 ..*71
vas Neue Niener Tagblatt in WMien, *
—e—t )—— — —‘ ’[1’ ü——⏑—,— — — —„üALWÆAASS
)on Kikeriki, (verbreitestes Witzblatt) in Wien.— — —
— — —— —— —————— — — 75 — 2* *
)as Verordnungsblatt dea . . Minit. fur Cultus und Unterricht in Wion
— — — — — — — 7—. — — — —
dio Deuische igemeine Zeitung in Leippig.
—F dα ανναα aus
rehlieslieh gepnehteten Zeitungen einbezogen, so dass in Sukunst all Inseru
r diese weitverbreiteten und dabei 2u Annoncen aller Art vorzugweise geeigneten Blätter au—
icSesieh durch nnsere vermittelung Aufnahme finden kßöune
Den verenrtichen Annoncen-Burceaux vεJα ν u_ isre us ιιο
menden Auftrôque einen angemessenen Itubatt becvlligen. ret
Indem vir dem inserirenden Publikum die obengenannten Blitter zu recht häufigor Benn
ang empfehlen. vorsprechen wir die reellste und prompteste Bedienuns.
— ZKdausensstéeinm Vovgler,

v Annonden-Expedition in
Tranfcfurt a. /M., Hamnburg. Kalo, Borlin, Loipæig. Wien

e we 6* Breslau, Stuttgart, Basel. Zirich, Genf. s(8t. Gallen).
* —6 238

— ——
— — — — —

— —— —
Den Empfang der neueste—
Sonnenschire e Entouceas,
sowie eine große Auswahl Strohbüte empfehle
sehr billigen Preisen. 34
Epileptiscehe Krampfe (allsucht)
eun —— — Mie —58— e
Er gesitteter junger Mann, der
Conditorei erlernen will, kann un
annehmbaren Bedingungen eintreten be
7. Koceh,
Gouditor in staijerslautern.

Theater in St. Ingbert.
Direction August Schroth.
Sonntaa den 29. Aprii
im Gherhaunerschen Bnale
Das Donauweibchen
oder
Die Nixenkönigin.
aotrisches Voltemärchen mil Gesang und
Tanz in 8 Alten von Havusler. — Musik
don Fr. Kauer.
Kassepbffnung ä 8 Uhr. »—u*:?4
— 2nfana präcis 8Uhr. —
Konig⸗Reis⸗Stärke,
HBPOmade, Senft
P. Zepp.

Frucht⸗ Brod Fleisch⸗ Preisi
der Stadt Homburg vom 20. Apri
Weigen 6fl.“ 3 kr. Korn 4 fl. 331
Spelz — sII. —kr. Spelzkern — fl.
lr. Gerste, Zreihige — fl. — fr. Gerl
treihige — fl. . kr. Mischfrucht 4*
38 kr. Hafer 4 fl. 2 kr. Erbsen —
— kr. Bohnen — fl. — ir. Wicken
fl. — tr. Karloffeln 6esl. 20 kr. Weißbtd
1/ Agr. — kt. Kornbrod 8 Kgr“221
ditto 2 Kgr. 15 kr. ditto 1Kgr. 86
Gemischtbrod 3 Kgzr. —— kr. Daus Pat
Weck 9Vth. 2 kr. Odhsenfleisch das Pf
—kr. Kühfleisch Qu. 16 kr. 2. O
14 kr. Kalbfleisch 12 kr. Hammelseisch!
kr Schweinefleisch 18 krt. Vutter das
35 kr.

wpfichlt

Ein braber Vursche wird in die
Lehre gelucht.

A »7Peter Lana, Räcker
* J ι ν. in St. Ingbert

Fraukfurter Börse,
a vom 20. April 1870.
Geldsorten.
Preußische Kassenscheine .fl.noAVαα
Preußische Friedrichzdor . Oäαν
Pistolen.. . . 9 474
Holländische 10 fl.«Stücke 9 54-6
Ducaten .. 72 36780
20Francs⸗Stücke 8 2
Englische Sotivereigiiz 11386250
Gold per Zollpfund fein — *
dochhaltiges Silber per Zolpfunde —
Dollars in Gold 2 289

.Ein braver fleißiger Junge
ann sofort in die Lehre treten

bei. Joh. Sch u stesr, Schreiner
. in St. Ingbert:
Berliner Sommermuͤtzen
m Sride und Bnxlin sind eingetroffen bei
naSzermann Fischer

·.4
ind Verkag pn F.“

Qe m e

ti.
        <pb n="253" />
        Si ngoerier Anzeiger.
——6 — 5
.· 5. 15314

LA —

— — —

——
sν3 Aaberter Anzeiger (und das mit ven: hzaupislate verbundtaͤe Unterhaltün zsblatt, ät er Dienskuas⸗, Donnerstags- und Sonntzu8-
nmer) erscheint wöͤchentlich ↄ ier ai a l: Dienstaa, Donnerstag, Samstag und Sonutaa. Adonne nentspreis vierteljährig 2 —28
In erden mit ZKrzt. die dreispaltige Zeile Blatijchrift oder deren Raum berechnet.
— —⏑—
Sonntan, den 24. Apupril
—— uü

1870.

dreddh r 5

Dentichland
rnus dref'alze u2. Aprillichrribt der Pfälz. Kurier,
die‘ neue Lehrordnung soll mit dem SSuljahre 1870,71 in den
fälzischen Volksschulen eing sührt verdeg. Das Schuljahr beginn
en Städten mit' den .'Ocn und Dendigt am 15. Au ust;
den Landgemimdeit“ dagegen nimmt es am IJ. Nov. seinen
nfang und schließt mit dem 15. Sept. Die Herbstferien siud
nach in die Zeit verlegt. wel e wiedortzolt. als die den Bediirf
— entsprecheudjte bezeichnet gwurde. Die srither,J Magige Oster⸗
anz wird kine Schmälerung erleiden, da an de drei ersten
agen bet Charwoche adec Unterricht nech forldauern soll. Das
fonmerhalbjahht Vimmt. Montags nach deur Weißen Sonntag
sinen Anfang. Die Schulprüfung sindet in Zukunst nur einmal
u αισ—äειjεers statt, sole Sepdeat⸗
siiuang der Confi mirt n unterbleibt und ihre Entlassung erfolg
Imit dem End: des Schuljahres und nach zurückgelegtein 13. Lebens
ahrr. IDie wdchentlichen Unterrichisstunden find auf 26 und nu⸗
m Sommerhalbjahre; iit: die Landschulen auf 24 festgesetzt Jede
inzelne Schiuklasse erhält ihe Pensum bestiumt abgegrent ige
isen. Der Religtonsunterricht ist mit 8 Stunden iu der Hber
laste und einer Mhorai gefairgftunnde. mit 4 Stunden in der
Miateltlasse beducht. Die Amforderuager in der Naturlehre, Na⸗
argeschechte Geschichte nd Grographie Knd höher gestellt Aunde diese
zeestande keiueswegs stiefmütterlich bedacht. Tem Turuen ðilf

in⸗ Stunde in der Woche, zugewiejen.

A, pru Der, Vorstand, der, nationalliberalen
hartei hat den Laudesausschuß zu einer Versannugng: fijr deũ
— ——— uͤn diese Zeu
a Zollparlament hier anwesend ist, so steht zu rwarien, daß
helleihht eine Theilnahme jüddeutscher Pacteigenossen au der
bersam ulung und eine Feststellung der gegenseitigen Beziehungen
der norddeuijschen und füodeutschen Prieigenossen erfolgt, zumal.
a sich so viele und jo wichtige Autnupfungspuutte bdercits ergeben
jaben.

Die „Flensburger Nordd. Ztz.“ meldet: Wir bermdzen
uug bester Quelle mitzutheilen, daß von preußs her Seste in
ehter Feit in Betreff der Aus!ühruug Ddes 85 des Prader
Füedens Boischläge in Wien ge nacht oorden siad, welch? die
uͤbsicht hegen, die nordschteswigsche Frae Ri itiw zu regeltt, und
wor dergestailt, daße wena diese! Propotztionen nicht acceprirt
penden, Preußen fortan eine Vereinbarung üder die Ausfunrung
des F. 5 als unmöglich betrachten wird.“

Fraukreich. eppmmpe

Ein Telegramm aus Paris, 20. April, -meldet : .Die
isengießer des Hauses Pyat und beiläscsig 300 Acveiter des
hauses Cail haden gestern eine Sireke ve gonen. Ein ibeiteces
elegramm besagt: Nicht bloß die Geßer, Fo mer und S queioer,
didern auch die Arbeiler in den Zuckerra-finerien, die Hutmacher
ind Zim ne miler erklärten, die Arpeiten einstellen zu vorlen. — Roche⸗
ort er äßßt ein Prevatmanifest aus srinem Gesänquisse Si. Pélagie.

Italien.

Rom, 13. April. Großzes Aufsehen herursacht die von der
kegierun; über die Exemplare der Ketteler'schen Broschüte verhangle
Jeschlagnahme. Diese Maßregel. von welger Adsteind zuz nuehuten
ich die Regi⸗rung bisher hartnaͤckig geweigert hat, liefert ju der
That eine sprece ide Illustratihn zu der vielgehöxten. Redensact
hon der Neurraiität des hl. Vaters in der Uanfehloarteis⸗Ftag
ind von der sch er übermäßigen Freiheit, welche muit den Veisehößen
um freien Austausche ihrer Gedanken gelassen hat. Die Broschure
ist, so deel man meißß, in laternischet Spreuhe gej hrieben, also far
daß große Publikum ungesährlich; wohinjollees aber fuͤyren,
venn man den Druck der Erwagungen, die auf die Gemürhert der
Loncilsvauer entscheidenden Einfluß in der Beschluß agme üder
ꝛie Unfehlvarkeit ausüben könnten, nicht nur in Roym verdvietet,
onderu. selt. deu Import derselden verwehtt ? (Honauderer
deite wird gemeldel, die Regierung habe sammiliche eingedrungenen
Lremplare der Broschüre perbreunen lassen.) 3

. Vermi sch te s

fFrankfurt a. M., 20. April. Mit dem Sauer⸗ und
Wasserstoffgas von Tessie aus Paris wurden hier soeben Beleuch⸗
ungsversuchhe gemacht, weltdde über Erwarten gut ausgefallen sind.
In einem Lokale au der Eschenbeimergasse branuten Gasflammen
der Neuen; Frankfurter Gasgesells haft und Tessiésche Basflammen.
Neben; dem taghellen Lichte der letzteren schien das alte Gas die
Helbsucht zu heben. Außerdem hat das neue noch viel andere
Borzüge.e Mie' Herstellung desselben kommt nur halb so theuer zu
tehen. es bedarf keiner Glaschlinder und Glaskugeln, erzeugt keine
)rückende Hitze, — in dieser Beziehung verhält es sich zun andern
Bas höchstens wie 28 zu 140 und ist portatid. Ohne
Röhrenleitung kann dasselbe bequem in entfernt liegende Straßen
uud Häuser gebracht werden.

PKoblenz, 18. Apris. In verflossener Nacht brach iu
Andernach am Murktplatz Feuer aus und legte in kurzer Zeit eine
edeutende Anzahl Wohnz und Oekonomiegehäude in Asche. —
Um Samstag Abend entgleiste der in unseren Bahnhof einsahrende
heinische Zuz von, Reuwied nach Koblenzt“ Der Teuder. und der
zahinter fahrende, Personenwagen geriethen vom, Geleise, doch
bonnte man die Passigiere ohne schlimme Folgen aussteigen lassen.

fParis, 19. April. Gestern Abend um 7 Uhr ereiguei
ich eine blutige Scene in dem Hause Nr. 7 der Rue Cardinal
Fesch. Ein Mann kan dorthin und fragte den Concierge, ob dr Ban⸗
sutser Espir dort wohne; er komme, um ihn zu ködten. Der
Concierge, der bei diesen Worten den Kopf verlor, eutgegnele:
Ja, ex kommt gerade die Treppe herunter.“ Der Unbekannte
zel num über Espie her“ und versetzte ihm mit einem Todtsch äger
einen so heftigen Schlag über oen Kopf, daß er zu Boden flürzte
Espir raffte sich aber sofort auf, und seinen Stockdegen ziehend,
tieß er ihn dem Angreifer in den Leib, der einige Schritte zurück—
trat und dann bewußlos zusammenbrach. Espir wurde sofort

herhaftet. „Der Mann selbst wurde nach dem Spital gepracht und
nan zweifelt an seinem Auftommen. Wie man erfährt, hatte der
Manu Espir aus E fersucht tödten wollen. „Er lebt nämlich von
jeiner Frau'getrennt, die sich von ihm scheiden lassen will und die
in Verhältniß mit dem Bauquier hatte. J

f Den 11. Aprit Morgens 102/, Uhr erklang in Lausanné
‚tötzlich die Larmzlocke der Kathedraic. Eine Menge Menschen
iamnelte sich auf den Straßen, un zu vernehmen, in welcher
Richtung-das Fruer ausgebrochen sei; einige Feusrspritzen rassel
en schon über die Straßen. Da aber der Thurmwächter stumm
uieb, so erstieg der Polizeichet den Thurm und iand da einen
Suiglaͤnder, der noch immer an der Glocke zog, und auf die Frage
vas das zu⸗ bedenten wyrbe, erklärte; daß er vergleichende Sludien
üder den Klang der Glockn auf dem Coatinent anstelle. Er hatit
für seine Versuche 12 Franken zu zahlen.

Wunderbare Erhaltung. In dem Walliser Dorfe Fülld
st vor Karzem ein 13jähriger Knabe von der plötzlich in Schwingumg
zeorachten Gloke vom Kirchthurm mehr als 70 Fuß tief her—
untergeschleudert worden. Derselbe wurde 15 Fuß weit von der
Kirche ogumächtig aufgehoben, hatte auf dem Kirchhof beim Fallen
Iwei hötzerne Kreuze umzebro hen und war nach einigen Minuten
vieder fo hergestellt, daß er serne Lufire ie felbit erzählen toaute.

* Volkswirthfchaft Handet und Verkehr. i
4Für, Cyemiter). Die bel jijche Akaoeune der Wissenschaften
jat folgende Preisaufzabs gestelltz „Die Anwendung der des«
inficirenden Metlel, in der: Judustrie, im Ackerbau und im Huse.“
Zreismedaille von 600. Fr. Die Arbeiten müssen französch oder
lateinisch geschrieben sein. Einzurechen bis 1. Mii 1371.
Dienstesnachrichten.

Der S hulverweser Johannu, Seither von Offenbach ist zum
dehrer an der kath. Schule zu Bergzabern, der Schulverweser
darl Naumaun von Altleinigen zum Lehrer an der prot. Sschule
uu Beindersheim und der Schulverweser Jicob Schwebel von
Zu⸗idersbach zum S huloerweser an der kath. Schule zu Trippstadt
»rnannt worden.
        <pb n="254" />
        a

MM

1.3
J
mteressenten.

Der Voistand des pfälzischen Kreisverbandes für Müller und Mübkteninteressenten
macht hiermit die Milglieder des Verbandes auf die Beschlüsse der Zweibrücker Versammlung
yom 16. Febr. nochmals aufmerksam und erlaubt sich auch an die Müller und Mühlin—
tetefsenten, die nicht Mitglieder des Verbandes sind, die Bitte zu richten, vom l. Mai
ub nur Mehl in Parthien- nach Centneri und im Klein-Verlcauf nach
FPfundem vertanfen zu wollen.

Neustadt. J —

— D AA
nnien⸗ gleich in Arbert treten ber Gew
Ssch wiarz, Schreiner in Sta Ingbern
Ein ordentlicher Junge
kann in die Lehre treten bei Schreiner
VTroiereum

—— — —

*7
Der Borsihende
Grch. Correll.

— — —
Für Brust-Leidende
Von heute ab haben wir eine Niederlage unsrer
Selters-und Soda- 5ser—
in St. Ingbert bei Herrn Heinrisch Isdac etablirt und werden unsre Wasser
daselbst genau zu denselben Preisen wie loco hier verkauft.
Jede Woche treffen 2 frische Füllungen dorten ein.
Saarbrücken, den 22. April 1870.
St. George u. Obenauer.
Bezugnehmend auf Vorstehendes offerire Bocdla- und Soltersav ass er bei
von 25 Flaschen und darüber per 1ö0... . 8 hIr
per Dutzend Flaschen. . 1 58
einzelne Flaschen... R Sgr.
Leere Flaschen werden 4à 1 Sgr. zurüchgenommen.
Herinrich Isaae.

ist der durch seine außerordentlichen
heitsamen Wirkungen so bekannte
Lrauter· Brust·Syruꝑ
des Hoflieranten
F. V. Bocleius n Otterber
das beste Linderungsmittel.
Alleinverkauf in Flaschen
zu 24 kr. und 835 tr.
in St. Ingbert bei d. Frlechrion
„Boniburg, ECh. Wébefr,
Zweibrücken, W. A. Séél.

Abnahme

Den Empfang der neuestten

Sounenschirme Entouens,
sowie eine große Auswahl Strohhiite empfehle zu
sehr billigen Preisien.

Theater in St. Ingbert
Direction August Schroth.
Sonutag den 24. April
i nun Oherhauserschen Anale
Das Donauweibcher

—E——

L. Herz, Wtw.
Die Nixenksnigin.
domisches Volksmärchen mit Gesang umn
Tanz in 8 Atten von Hausler. — Mus

von Fr. Kauer.
Kasseneffnung 3 8 Uhr.
Anfang präcis 8 Uhr.

Ooder
o d e⸗ —
Epileptische Krämpfe (Fallsuch
heilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. Liull is

iun Berlin, jetzt: Louisensiraße 45. — Bereits über Hundert geheilt.

Allgemeine Industrie Ausssstellung.
fänr das Gesammtgebiet des beaunswes ens.
üten Juni bis Iten Septembe 1870 in GAssEl..
Dem AussteIungs-Ouata Torg wird ein Anhang von Annoucen beigege-
ben verden uand haben wir die Herren
2 *
IEILAMASCBSSCIBM VOSI3
mit der Annihme und Vermittlung soleher für den Ausstellungs-Cataleg bestimmten Annoncen
AL
hetraut. Hinsichtlich der Insertionsbedingungen wolle man sich daher an genannte Herren
wenden. 2
Oassel im Mars 1870 Der Vorstand
der AllIgem. IndustrieMusstellIuug in Onssol.
VUnter Bezugnahme auf die vorstohende Auzeige bitten wir uns die für obigen Catalog
bestimmten Annoncen baldmöglichst und ptestens bis zum L. MIni. einzuliefern.
Der bedeutende FPremden-Verkehr, welehen dio Ausstellung in Cassel unzweiselhaft
veranlassen wird, verspricht den Annoncen einen aussergewöhnlichen und dauernden Erfole.
Die Inserationspreise betragen
für eine ganze Seite Median-Octav-Format Pr. Urt. Thlr. 20.
* 2 —XR 2 1 5 12 12.
viortel — * ** 13 1* 7.
aclitel — * * 4. J
H ztein &amp; Vogler,
aasonstoin &amp; Vogler,
Annoneen-Hxpecdütion in Frankfurt a. M.,
Hqamihurg, Chlun, RorIin, Leipzigz (Dresden), Wien, Breslan,
Suratigatrt, Buasel (St. EnIIon). Zurich, Gensf (Lusanne).

— ⸗j—
Worumis, den 22. April.

Wir notiren heute: Weizen 12 fl. —6
bis — fl. — tr. Roggen 9 fl. — in
bis 9 fl. 5 tr. Gerste 9 fl. —
bis 9 fl. 5 fr. per 190 Kilo Hafer
5 xfl. 15 kr. bis 5 jl. 20 kr. per 60 Kil
Mehl per Partie 9 fl. 50 kr. bis 10
— kr. Roggenmehl — fl. — kr.bis — in
— kr. Roggenvorschuß Nefl. 40 kr. *
— fl. — tr. Weizenvorschuß 14 fl. —
bis — jl. — ir. Blumenmehl. — fl. —
bis — fl. — kr. per 70 Kilo., Reb
— fjl. — kr. bis — fl. — kr. perd
stilo. Rüböl ohne Faß 26 fl. — kr. br
26 fl. 30 krx. Leinöl ohne Faß —
— kr. bis —fl. —-kr. Mohnöl ohne Fer
— fl. — kr. bis — fl. — lr. he
50 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. br
— fl. — kr. Branntwein — fl. —
bis — fil. — Ir.

—— XÆßMB2—2o — —

cEXO äIXιÔXä-—

— — ——
Mainz. den 22. April.
GSruchtpreise.) Weißmehyl. das Mab
rer à 140 Pfund — fl. — tr. — Ko
— genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen' (2hh
Die Kinder vou Jos. Hellen⸗ Pfd.) 11 fi. 15 kt. bis 11 fh 30
thal und Maria Bauer haben ihren — * treb — s *
Acker am Schafkopf neben Georg Binion hete te. ede — 154
und Spial aus freier Hand zu verkaufen. bis 5 fl. 80 fr.
— ttt — — r — — — 15
Nedaltion Trad and Verlag ven F. X. Dem eßtz in St. Ingbert.

Bei Lorenz Offner sind J
Johanniskartoffeln
zn verkaufen.
        <pb n="255" />
        —
—— —A —— *
—A 2 2325555 —53
57 3 38* 25555355355
223372 535 “»2 2555337 s522235
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323* *** ——.,52 3* 7 — 522 5. *
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        St. Ingberler Anzeiger.

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* **
331
der St. Ima berter Anze in er (und das mit dem H auptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags- —X—

unmer) erscheiꝛt woͤchentlich ¶ i e x m a l: Dienstara, Donnerstag, Samstag und Sopnun taqg.“ Avonne mentspreis vierttellahrig 42 Rerze. voder
182 Silbeigr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechnet.

—— — — — —⏑ — — Rù

M 65. . Dienstaa, den 26. Apri 11870.
i J 11 * Doeͤut schland. — 1435 38 eed Mannschaft der k. Gendarmerie⸗ Compagnje der Pfalz
55 itiut .. tem Kameraden anfertigen ließ.

Münch en, 22. Abril. Das ——— —— hie Auf fFir Wien wird jetzt Salomon v.
sbgrordneten hat den Entwuri · des Wablaeseges dem zuständigen Rothschild eine Statue errichtet. Auf dem Sock i derselben werden
. Ausschuß zugewiesen, da der beabsichtigt gewefene „Antrag, für zie Worte angebracht: .Die Gejellschafi der Kaiser Ferdinands⸗
uß Wahigeher einen hesonderen Ausschutz von 415 —— ihrem Gründer Salomon Frehrin. v. Rothschild.“ An
wahlen, nicht zur Ansfünrung g; langte. Wr sind wa⸗ neugierig er linken Seite 2. „Er gründete diese Bahn, die erste, welche in
alchem jeiner Mitglieder des 4. Ausschusses das Referat über Desterreich mit Dampf befahren wurde. An der rechten Seite
hiese wichtigste, gallerx, Vorlag n. des. dermaligen Vandtages üherz Privil egiumsurkunde vom 4. Maͤrz 188.
ragen wird. f HDurch vinen Waldbraud bei Marburg (Hessen) wurden

5 Frankreich. im 20. d. 60 —80 Morgen junger Tannenwald vernichtet.

3974324. Aprit. Die Proclamation des Kaisers ist heute Pesth, 23. April. Heute Nacht hat eine fuͤrchterliche
rschienen. Dieseibẽ besagt: Die Verfassung von 1852. ratificirt Feuersbrunst in Alt-Ofen die Spiritusfabrek zerstört. Der Ausbruch
unch 8 Pillionen Stimmen, hat Frankreich 18. Jahre der Ruhe nd im Maschinen-Gebäude mite einer Erplofon statt, deren
ind des Gedeihens gegeben, welche micht hne⸗Ruhm sind. Sie Irsache unbetannt ist. Die Fabrik hat am Charfreitag ihre
sat die Ordnung gesichert und gleichzeitig allen Verbesserungen Arbeilen erdffnet. Der Ausbruch des Brandes war ein so plötz⸗
eue Bahn gelassen. Je mehr die Sicherheit befestigt wurde. icher, daß an Rettung wenig gedacht werden tonnte. Bis jeßt
xesto mehr wurde die Freiheit erweitert; aber die ünunterbrochenen ind vierzehn Todte und vier Schwerverwundete aus den Trümmern
Heranderun gen hahen die Grundlagen der Volksbeschlüfse—alterirt. hervorgeholt worden.
vzs wird also unumgänglich nothwendig. daß ein neues verfassungs x Bei einem am 13. d. in Krepelitz (Böhmen) ausge-
näßiges Verhältniß die Zustimmuug des, Volkes erhalte. Die hrochenem Brande wurden die 81 jährige Schwiegermütter, zwei 17
riserliche und demokratische Verfasfung Frankreichs, auf wenige ind 2Ojährige Töchter, drei 9, 12 und üdjährige Söhne, die
desimmungen beschränkt, wird den Vortheil haben, die vollzogenen Zchägerin, der Bruder und die Magd des Bauern Schalata unter
Fottschritte zu“ definitiven zun machen und die Grundsätze der den brennenden Balten begraben
degierung vor den politischen Stromungen zu schützen. — Nut zu 7 Der Kurat in Mühlbach (Tyrol) plaidirt dafür, daß
ufig ist die Zeit in unfruchtharen, leidenschaftlichen Kämpfen die Mädchen nicht schreiben lernen, da sie diese Ferligkeit doch nut
xerloren gegangen, sie wird von jetzt an auf nuͤtzlichere Weise jür Liebesbriefe praktiziren.“ Der Gemeinderath Ratschings (eben⸗
angewendet werden können, indem man die Mittel sucht, wie die zalls in Tyhrol) erklärte dom Schulinspector hon den Kindern:
noralische: und materielle Wohlfabrt. dis zur höchsten Stufe gee Wir leben in einem abgeschlossenen Thale und brauchen nichts
ordert wird. Geben Sie mir einen Veweis Ihres Vertrauens. u lernen.·

Juhem Sie mit„Ja“; votiren, werden Sie die Drohungen der In Paris hat sich unter dem Titel, UVnion de fsemmes
Icwolution beschwören, die Ordnurg und die Freiheit auf eine zhrétiennes“ ein Frauenverein gegen den Luxus gebildet. Die
iste Basis stellen und den Uedergang der Krone auf Meinen MHitglieder verpflichen sich, nicht mehr als ein don Vereinswegen
Zohn in Zukunft keichtet gestalten. Sie waren fast einmüthig im estgesetztes Maximum für ihre Toileite auszugeben. Was sie auf
jahre 1851, indem Sie mir ausgedehnte Vollmachten anvertrauten. iefe Weise von ihren Nudelgebühren sparen, wollen sie dem Papfte
Seien Sie heute ebenso zahlreich, wo es sich darum handelt, der erehren.
unvandlung des Regimes zuzuftimmen. Eine große Nation thnnte FIn Ponkoise (Frankr.) ist eine myfleriöse Mortgeshichte
Aht zu ihrer. vollständigen Entwiglang gelangen, ohne fich auf endeckt worden; eine ganze Familie wurde dort ermordet, in Siutke
ie Jnstirutionen zu ffützen, welche zu gleicher Zeit die Dauerhafe Ferschnittenz in Kisten, verpactt und dann per Essenbahn versandm
igtet und den Fortschritt verbürgen. 2Aufe die Frage, die liberalen s Ppurzellanund Lieben) Es ist in Paris ein
fclormen der letzten 10 Jahre zu ratificiren, antworten Sie „Jae“ Raritten LDäden in dem sih außer den koilba ssen Fayence Odjekten.,
lren meiner Hertunft werde Ich Ihre Gedaplen ergründen, Mich, och eine sehr schöne Tochier der Besiherin des Ladens, befiudet.
uurch Idren· Willen träftigen und niemals aufhören, vhne UmlerEin sehr reicher Staatswürdenträger, der mit der Passion alter
iaß jür das Gedeihen und die Große Frankreichs zu acbeiten.“ IIdpie noch jene füür junge Mäadchen verdindet, stellt sich in di sem
Herr Ch. Locas in Paris, Mitglied der Instituls, hat n Laden sehr häufig ein. Eines Tages sucht er, iudem 'er sich über
den Bun deslauzler Grafen- Bisimarck ein Schreiben-gerichtet ür! aine Schüssel von Delft buͤlt, die, Schöne zu umarmen, die Reiß—
ie Jufnebung der Todesstrafe; am Schlusse jrines Briekes hat er us vimmt Durch den Widerstand no h mehr auf jestachelt, will
nt Hoftnung ausgesprochen, daß Graf Bismarck die Meinung, der Berliebte die Flüchtige haschen; bei diesemn Kampfe werden
pelcheer über diese Frage bisher ausgesprochen, äudern werde. Inige Werthgegenfiande von den Stellen gestürzt. DieHeutter
sierauf st Herrn Lucas von der norddeutschen Gesandischaft in erscheint, und am anderen Morgen erhalt der Seladon eine Rote
hais ein Schreiben zugegangen, in welchein Graf Bismard jeinen mit der von ihm 18,000 Fraucs fur zerbro henes Porzellan ber.
dant zugleich aber sein Bedauern ausdrücken lätßt, in dieser sangt werden. Der hohe Staatsbeaume verweigert die Zählung,
dichtigen Frage sich mit einer so hervarragenden Autoritat in doch die Frau Mama will gegen ihn einen Prozeß anstrer gen.
Biderspru he besinden zu müssen. und beifügen laͤßt. daß er auh pals Warnung für Schnupfer veröffentliht die
m Zukuuft der am⸗Schlusse des Briefes ausgedrückten Erwar ung Mored. Aillg Zig“nuchstehende ihr vonverlahllcher Seite
ide ent prechen können, daß er vielmehr der unverföhn zugegamsene Mutheilung:. Jeder Schnupfer sei von dem Genuß
Geaner der Abichaffung der Todesstrafe vleiben wind. des ⁊cchten Bahia. gewarnt, da derselbe lediglich und direct in Blei
verpackt importirt wird. Das sich bildende giftige Bleioxyd theilt
Vermisschte sich dem, Tadak mit und man schnupft nach und nach ohne Ahnung
— Zweibrücken, 21. April. Die. Schwurgerichts- einer Gefahr diese kleinen Dosen Gift ein, bis nach längeer Zeit
Situngen für das zweite-Quqartal 1870 beginnen am 9. Mai. die entsetzlichsten und unsäglich schmerzhaften Leiden den Schnupfer
Kaisersbauzerg. 22. April. Soeben faßte der niederwerfen, ja — wird die Ursache nicht rechtzeitig exkaunt —
Stadirath den einstimmigen Bischluß, Htn. G Fried, Koibe das ihn, dem Tode weihen köunen.
khrenbür errecht der Stadt Kaiserskautern zu verleihen. 7GWeibliche Geschwornme.) Der „Courier des Etats-
fOtterberg, 20. Upril. Am 7. d. M. wurde auf dem Unis“ erzählt, daß der Richter Howe, Prösident der Assisen der
iesigen Kirchhofe dem· in der abgewichenen Neujahrsnacht in Ols- Grafschaft Albany im Territorium Wyoming, ensschieden habe, daß
allden ersolagenen Gensdarmen Gerhardt ein Denknial gesetzt, auch Frauen zur Fuiktion-als“ Geschioorne zuzulassen seien. Dem—
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        ufolge haben auch bereits jüngsthin beim Gerichtshofe von Laramie- Es bedarf wohl keiner weiteren Empfehlung obigen Stug
Fith fünf Personen des schhnen Geschlechts als Geschworne fungirtz denn wer vom unsern Lesern der Gartenlaube, erinnert sich mid
Diefer erste Versuch war, wie das amerikanische Blatt weiter nit dem größten Interesse des gleichnomigen Romand von Marn
erzählt, von dem «Marakteristischen Umstande beualeitet, daß die Jury welches überall mit dem größten Beifall gelesen und aufgenomma
zier volle Tage beisommen war, Wevor sie sich über Den Wahrfpruch vurde. Hr. De. Wahlhein, der obigen Roman für die Bühn
u einigen vermochte. Man hielt die Jury diese ganze Zeit über »earbeitet und in Scene gesetzt, verdanken wir dieses vortrefflih
mter Schloß und Riegel, gestattete ihr aber, sich ihre Mahrzeiten Schauspiel, wel hes bereits die Runde über die bedeutendsi
zringen zu lassen. Bühnen Deutschlands gemacht. Sehr daukbar sind wir Hem
Director Schroth. der uins. währ ende seines Hierseins, schon h
nauche Nov tät forgeführt,“ auch diese sehen zu können. M
jalten es diher für unsere Pflicht, alle Theaterfreunde auf dien
zewiß genußreichen Abend aufmerksam zu machen. —
I Mehrere Theaterireund⸗

Gingessandit) I
Wee wir mit Freude vernommen, soll bis nächsten Mittwoch.
die bekannte Novität „Das Geheimniß der alten
Mamsell“ über unsere Bühne gehen.

Theilungsversteigerung.
Saastag den 14. Mai l. J. des Nach⸗
nittags um 2 Uhr, zu Si. Ingbert, n
der Behaufung des Geschäftsagenten Heinrich
Westphälinger, lassen die Kinder und Erben
von Marie geb. Henrich, lebeud ohne
Bewerbe, in St. Ingbert wohnhaft, und
Jewesen Wittwe, von dem daselbst wohnhaft
gewesenen und verstorbenen Fuhr⸗und
Uckersmanne Clemens Rothi der Abtheil⸗
ing wegen oͤffentlich in Eigenthum versteigern:
. Plan⸗Nr. 97. I1 Dec. Fläche, enthaltend
rin Wohnhaus, mit Scheuer, Stall
Schweinställe und Hofraum und Plan-⸗
Nr. 98. 21 Dec. Pflanzgarten mit
Bras⸗ und Baumgarten, beide Item
ein Ganjzes bildend uund gelegen zu
St. Insbert, auf Höfchen, neben Johann
Fiack und Peter Fischer.
Plan Nr. 1307. 26 Dec. Wiese im
iten Thale und der Brückwirse, Rohr⸗
hdacher Gemark, neben Johann Luck
beiderseitss. I
Gorn, k. Notar.
Bekanntmachung.
Montag den 2. Mai 1870, Nachmittags
zon 2—5 Uhr im Stadthause dahier wird
durch den Bzirksarzt die ordentliche Visi—
ation der Hunde vorgenommen.
Zu dieser Besichtigung sind. fämmtliche
hunde, mit Ausnahme jeuer, welche das
lter von drei Mongten noch nicht erreicht
Jahen, rechtzeitig vorzuführen.
Wer Hunde dieser Visitation entzieht
der nicht unterstellt, wird nach Art. 142
Ziff. 1 des P. St. G. B, an Geld bis
du 10 fl. bestraft.
St. Ingbert 25, April 1870.

Das Rürgermeisteramt
Chandon.
Theater in St. Ingbert.
Directien August Schroth.
Mittwoch den 27. April
dm Oherhause richen BSanale
Zum Benesice 3 Caroline Schroth.
Das
GBeheimniß der alten Mamsell

oder
Gaß und Liebe.

( Novität)
——0
und 5 Alten nebst einem Vorspiel:
Die Gauklerstochter,
wit reier Benutzung des gleichn amigen Ro—
ans inn der Gartenlaube von E. Marlitt
von Dr. A. E. Wollheim.
Zassenöffnung a 8 Uhr.

Anfang präcis 8 Uhr..

2 2 4 E
An die pfälzer Müller &amp; Mühlen—
—X L. 24* *
interessenten.

.. Der Vorsiand des pfalzischen Kreisberbandes sür Müller und Mülhleninterrenie
nocht hiermit die Mitglieder des Verbandes duf die Bischlüsse der Zweibrücher Versanmhun—
vom 16. Febr. nod mals anfmerksom urnd erlaubt fich auch ou die Micller und Mäühln
sere ssenlen, die nicht Mitglieder des Verbandes find, die Vitte zut richten, vom h. We
abh nar Mehl in Parihiem- nach Centnern und im Klein-Verkiaauf iu
Pfundenm verkaufen zu wollen. H

MNenftadt. 3 Der Borsitzende
GGrch. Correll.
— — — — — 7
Wem
mn der Erhalturig einer gesunden Kopfhaut und schönen Haurwuchses etwas gelegen d
robire statt der Bisher ü blichen aber schädlichen Haaröle und Pomaden
DD——
,vper Flacon 12 I..
München, Kaufingerstraße 36.
Dasselbe ist geprüft und begutachtet pom jönigl. baher. Oberme dieinalausschuß.
vie von den Herren Univpersitäte profesfoxen Dr. v. Pettenkofer und Dr. Wittstein
privilegirt, vom königl. baher. Siaaisministerinm und von den ersten Aerzten und Veir—
len durch massenhafte Zeugnisse ausgezeichnet. —
Depot bei J. Friedrich in St Ingbéet.

l —

dder 6.

öFAuuieꝛ —VI
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8 t urionẽ so
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Rrustle ic⸗
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Erprobt uund Lewehrt seit einer Reihe von Jahren gegen Husten Heiserle
A ffectionen der Schleinhaut und des Kehlkopfes, ja gegen alle Beschwerdend
Athmungsorgane. Man wolle, um sich vor der großen Zahl von Nachahmungt
zu schützen, auf nachstehende Verkaufsstellen achten.
In St. Inxbert bei J. J. Grewenig und bei Cond. G. Rickel, in Blicsku
tel bei F. Apprederis. —
ACRHBqCIC 0 —XX
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Patronen empfiehlt in reichhaltiger Auswahl und billi
sten Preisen unte Garantie
Gtto Weigand.
Goileoliseye Zrämgzfe (Fallsucht)
heilt brieflich der Zpegiaiarz für Epalepfie Doctor O. AcilIis«-b
in Berlin. ett: Louisensraße 45. — Bereits über Oundert gehßeilt.

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Bei Joh. F ar?. C dreiner,. können
7 Gesellen
ogleich in Arbeit treten. Auch werden 8
elnge angenommen.

ä tüchtige Gesel

können sogleich in Arbeit iie

vei Schreinermeister Wolf in St. Y
bert; quch wird ein Lehrjunge
der ohne Kost in die Lehre genommen

——
Die Kinder von Jos, Hellen⸗
thal und Maria Bauer haben ihren
Ucker am Schafkopf neben Georg Brüuion
und Spital aus freier Haund zu verkaufen.

2 Gefellen
lönnen gleich in Arbeittreten ben
—
Aedaltion Druck und Verlag von F. X Demeß in St. Jughert.
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        e. —E 4326* — 2
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25 8 ———— 5* 7234 122253
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28 ;XX 5 *3m5352 DT. —z52 — 235 J.
— 525 23 558 —5 537 52. 3278 J 52225 —88 I8
233285282 8 — — A— 522 3232532 2
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* 2* — * 3 E — —* —2 284 —2 3 dꝛ! 3 — 2357* S 8*
53553538 33323335 332365 — — 3 338
*—58352 2255223 —752 3388 —A— * 3282 63* 52 283 58—228
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3273352 33355388 27827 — —
* 5255232325 —225E72? 323 52523 —
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s 53 333—333533335. 83 3—6
— — 32* 52 — 28 3———2—5282 —A —
25 3 8 * —— xr 555353335 — — 53225
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Is 3 383 3 33 33 7 3 8 833
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88 8785*23552* —2—535—33 527355—3—8233533253
22 52* 22 ——z53— —8 —323228 355 8
ES — — 8 S * * *22 F *525 —— —— — —— — 12384
—— 23 ——— — ——
5—33—285 — —325 ——8——2222c36 8 — ————
555555 552 3—z5—525 s5s8B228 5*2323532 *58. 33 *83727 —
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———— ———— —— —— 2——3 523c22 — —
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* * * 56 —235223 — 2—5823*5 —A 7 58 2 * 3
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5——8—5 5353—2328—25555 — ÜR—3—2 —22 3325
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        * * J F * * —X —X 22 — 32 3 S
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2 * 2* — 25* — — 2 2 * 3 2
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——* ——— — —2 838936 32333336—33
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3 —
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2328—3333383 38 33233* 5833383 238333
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253 .33 35275 —*328333— 582233*5 * 7852352533
235 xæ38333 33338 2333 —
Z. 3 **33226 522 2 —7283 7332 2* 2— —5— —23— 8 272753
2582535 272 24 — — 855533565 * —
— —— 52 2387 — 5 — —— 2 5*538
53 55338 538 383 33—52 *28328 25 33
* * —— — 8 — — 7 — 22 2· 22. 5 2 52 2 28258* 2 3
—0—— — 5222 22.*28358 —55727* 5228273
2235 5 7333552 23335 3338833837 53 * — 57 6*
—554 — 55 322 * —— 25 235 —— * —A— — —* 22 252
— *233 23 733 34588 5232327 55 58 *2 7323—35233
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7 822— 2 —— — — 582* * — — — 7 ⸗ * — 253 2
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— — —* * —25 5 2 2 * 2 „7*2 J —27
3555 333 338 7 —83353533—25
2 2 5 5.3.3 7* — 2 . 53. 22 —BR e 22 5 225 * ** 52
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5 8 z355555 7. 58223— V
553—33372283 522—5088* 253 18338 —
25858 525233 Ss 253 3 333 —3
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A— 888835 853 — —323 55333 * *
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323258323 —3335353 58555333 5As *«?7? e4
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3 5238 7*239 2 * s 2335352 225
— 58 35535 2 5*—722—* e
25222*628 532232 52.52— 7 r 7
523335 3358353355 53823337 —3
523 3533353 27332235 *7
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57—583 5—2335332 2123355
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33282 5288 s68238
338—3333383828 723 ——
3283347532 5555337 * . 531
»—23883533—————7* 58 ——
— — 285 5 212 5 532 —77
—A . 33.27 —Xx 25258 27 28 2
5 525233285373* 2 75 *2232
233338332 2532585*

2 22223 —82 23282**

—— 2 255 55382 3 255 — *
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322233 3833 532588 —A 228*

—52.2—3 *3224. 835 G *38* 52.. Z..

22835*75 E5.78 282 558* 52
43 »Fao 3*
23*4 3 —— 552323 *357 2*
*33 523 2532282 33 53 24 5
—73355 335 e 2
2 33352 833,3 8 5233 —

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3* — —A—*. 22 2545 24
533857373333 575 35——3353 32848

.3 23325273 3232285 F

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        St. Ingberler Anzeiger.

——
27
ü— ⏑ —
da s81. In Aberter An ein er (und das wit dem Hauptdlatie verbundene Unterhaltun gsblau mit der Dienstaab⸗ Oonnerdtags⸗ und Sonntauss·

Inmer) erscheint wochentlich ieren al: Dieustag, Donnerstag, Sans tag uind Sonitaa. Aoonne nentsvreis vierteljahrig 42 Krir. abdeor
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krir. die dreispaltige Zeile Blattichriit oder deren Kauin berechnet. J J

7 — — — —7 8* 3* — 7* j * 7

M 66. V— 33 422 — Donuerstaa, t — 21* 1870.
Deutschland.

Münmchen, 22. April. Nach der Beilage zum Landtagswahl ⸗
heseß doll die Pfalz in 20 Wahlbezirke folgendermaßen eiugetheilt
erden: 1. Wahlkeis: die Stadt Kaiserslauiern; 2 die Städte
zt. Ingbert und Zweibrücken; 3. die Stadt Ludwigshafen mit
friesenbeim. Mundenheim. Mutterstadt, Oggersheim und Rhein⸗
nnheim: 4. Landgericht Landau; 5. die andgerichte Bergzabern
ud Annweiler; 6. Laͤndgericht Neustadt asy; 7. Landgericht
kpeyer; 8. Laͤndgericht Edenloben; 9. Landgericht Germersheim;
I0. Landgericht Kandel; 11. die Landgerichte Frankenthal und
udwigshaͤsen ohne die Gemeinden Ludwigshafen, Friesenheim,
Nundenheim, Mutterstadt. Oggersheim und Rheingoͤnnheim; 12.
andgericht Dürkheim 57 13. die Landgerichte Kirchheimbolanden.
hölheim und Rodenhausen; 14 die Landgerichte Obermoschel.
nccechn und Wolistein; 15. Landgericht Grünstadt; 16. die
sandgerichte Kaiserslautern, Otterberg und Winnweiler ohne die
Fladt Kaiserslautern 17. die Landgerichte Pirmasens, Dahn und
—XXV—— Landgerichte Kusel und Landstuhl; 19. die
sondgerichte Homburg. St. Jugbert und Waldmohr, ohne die
Ziade Si Juͤgbert: 20. die Landgerichte Zweibrücken. Blieskaslel
ind Hornbach, ohne die Stadt Zweibrücken. —

Herün chen. 24. April. Proiessor Dr. Doͤlliager wird im
. Semester jeine kirchengeschichllichen Vorträge, an unserer Uni⸗
zersitat fortfetze n. VVV

ün'chen, 25. April. Das jüngst vorgelegie Abgeordneten ⸗
vahlgesetz hat, wie wir hoͤren, den Ministeralrath Dubois zum
berfasser. — Die Nachricht, daß der bayerische Gejandte aw
derliner Hofe, Frht. v. Perglas, dieser Tage in München gewesen
i, entbehrt der Begründung. 3 —

Die Gerichtsvollzieherocdnung liegt vollendet im Justizmini
tetium und wird demnächst zur Veroffenllichung gelangen. Eine
borlage derselben an den Landtag erfolgt zur Zeit nicht. sondern
ae 6 Jahre ist dem⸗ Justizmanisterium frei Bewegung in Bezug
nuf die Ordnung der Verhälnisse der Gerichtsdollzieher gestattet
vährend nach dieser Zeit Aenderungen der dann bestehenden
Zerichtsvollzieherordiung nur mehr im Gesetzwege getroffen werder
nnen. E

Wie dem ,Frankf. Journal“ berichtet wird, beabsi htigt die
Holkzpartei in der Pfalz einen Protest gegen die Rechtsgültigkeit
)er Zollparlamentsbeschlüsse za erheben; derselbe joll sitn auf den
angesezlehen Widerspruch gründen, in dem die bayerische Zoslpar
sutzentewahlorduung mit der norddeutschen steht, und der die
niechibestandigkeit des Zollparlament überhaupt in Frage sielle.

Franfkreich.

Par rs, 23. Aprii. Das CentralComité für das Plebiscit
ait bereits Plebiscit· Denkmünzen mit dem Portrait des Kaisers
ind des kaiserlichen Prinzen den Subikriptions-Mitgliedern ein⸗
ndigen . — .

Der „Roaͤppel“ bringt kolgendes humoristische Schreiben in
ꝛem er sich ü er die vom Kaiser an jeden einzelnen Wahler abzu⸗
endende Protlamation lustig macht. Man habe ihm, saet er, den
Wortlaut des famosen Schreibens, mitgetheilt, welches der Kaiser
iach Weise derz Vtodewaat nhäudler“ an seine sämmtlichen Kunden
absenden werde. Es lautet rolgendermaßen; „Mein Herr und
leber Untherthanb Das Haus Bonaparte. —A
velcheß soeban? sriue, Magazine erweitert hat, hofft, daß Sie fort⸗
jahren werden, es mit Jhrem Vertrauen zu beehren, und ihm Ihre
ostbare Stimme, zuzuwenden. Es hat sich vou jeher· angeslrenht,
die Achtüng seiner. Kunden zu herdienen, unter deren Zuhl es auch
offt, Sie rechen zu dürfen. Man trifft. bei uns eine vollitändige
Jigswahl von Verfasfungen. Uund. Regietungsformen, und dzwir
tmeichelu uns,“ jedemn? Geschmusk. undallen Meinungein gerrcht
perden zu banent Unser Magaz'n iff und wird stets æint poluische
ind soziale ,Belle Jardinièrs“ bleiben. Wir führen den Artitel
—D Olliwier. Die nene Wagre,
vilche wie dem Vublikum unter dem Namen Pmdire eomstitu-

onnel“ liefern, wird Ihren Beifall sinden. Viele Leute rühmen
ie, weil sie sie „liberal“ finden; andere im Gegentheil, weil sie
ie „autor'tarisch“ firden; andere, werl si sie „demokratisch“ finden;
indere endlich, weil sie finden. daß sie nichts tauagt, See sehen.
zaß Jedermann beiriedigt ist. Die Liberalen können Erkundigungen
ingiehen bei Hru. v. Girardin' die Demokraten bei HH. Davanois
ind Ganesco; die Auvergnaten bei Hen. Deéolle; die Versonen.
„ie uns lächerlich finden, bei Hen. Girault, und die Perionen,
eren Verstand einer Ausbesserung bedarf und deren Gihern breiartig
rweicht ist, bei Hrn. Segurd' Aquessieu. Diese, Herren, der n
Meinungen so verschieden sind. werden einstim nig auiworten;
Geben Sie Joͤre Stimmen dem Hiuse Vonaparte und Sohn!
Was sich dJeicht exklärt, da jeder derselben auf kinen Plaß als
onmis wariets, Was Sie! auch sagen mösen, seien Sie nichts⸗
peflowenigerüberzeugt, daß wir fortfahren werden, allein unser
heschäft zu leiten, die Rechnung zu halten'und diefe providentielle
Mission zu erfüllen, welche besonders datia zu bestehen scheint,
nit der Kusse durchzubr⸗ anen.“ Genehm'gen Sie, bitte u. s. w.
Ruende Rivolie Bonaparte, Sohn uund Komp. N B. — Nicht
sur verwechseln mit; den Magazins du Louobre oder mit dem gerade
iber wolh znenden Zahnausreißer.“
England.
London, 23. April. Auf eine von Monk gessellte Inter⸗
zellation bestätigt der Unterstaatssecretär Otway, daß die griechischen
stänber die gefüngenen Eagländer ermordet hänen. Weitere Details
mehlten noch. De betreffende Correipondenz mit der griechischen
—XV—
Italien..
Floreinz. 26. April. Das Amtsblatt bringt die Nachricht
yon der Ermardung des Grafen Albert de Boyd, ersten italieni-
hen Gesandtschaͤftssecretärs in Athen, durch die Räuber. — Hier
ind gzahlreicht politijche Verhaftungen von Peridaen aus verschiedenen
tunden vporgenommen marden.
Wermischtes.

Inu Nr. des St. Ingberter Anzeigers ist auf ein Unker⸗
nehmen aufmerksam gemacht, das nach dem Peojette ausgefünrt für
die Fol jezeit der hiesigen Stadt sehr wohlthaͤtigen Nutzen bringen
vürde. —

Bei dieser Erwärung wird es auch wodl deachtenzwerth
rscheinen, wenn man im Imeresse der Stadt und des allgeineinen
Heschäf sletens auf die hier bestehenden Jayrmäskie einen aufmerk⸗
semen Blidhlenkt, die in allen Städten mit ziemlicher Sorgfalt

epflegt werden. Es bestenen nier4 jobhet Markie, die nach
jeuerer; Observanz ihre Bedeutung gänzlihh zu verlieren droyen,
was für⸗ die Stadt und das allgemeine Geschäftsleben zu bellagen
bliethe
Um diesem Mevbelstand zu begegnen, wäre es etwa sehr von
allgemeinrm Nutzen, weun 2 dieser Märkte, nämlich der O termarkt
— der Art
ämlich, daß der Ostermarkt ber seinem Eintritt Sountags Nach⸗
mitt gs beginne und Montags Avends schließe, und jener am
Natuni des“ Kirchweih⸗ Sonntags Rach uttags beginne und an
grauffolgenden Dienstag Abend ende.⸗— 5.

Durch solche Fintichtung würde diesen Märkten gebührende
gedeufung verschafft, dem Geschäftsleben zu besserem Aufschwung
erholfen und- dem städtischen Interesse im allgemeinen zu dedeu⸗
enderenn Voriheil Gelegnheit deboten werden. —W

F Stuttgart, 20. Avtil. Zoei Knaben“ fanden im
hasenbergwalde in einem ausgehölten alten Baume ein Geldpeket
it einem, Inhalte vou 2500 fl. Man vermuthet, daß das Geld
gestohlen und dort verstectt wurde.“ a*

77 Seit einigen Tagen weilen Lrussijche Hofbeamte in Eme,
un für den Kaiser Alex inder eine Wohnungauszusuhen, resp.
heruri hten. Da sich der Kaiser die Emscherdung felost vorvehalten
jat, jo ist der Telegraph in steter Thätigkeit. Von den Hofbeamten

—
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        ono ein HMotei mit do ummern gehucht, And da in „oie Aus. gelegt, wiren. Die, Eintstehunqs irra y t his ver ni ht betannt.
vahl allerdings nicht groß. Von den drei vder Abtfür —A — — ist At, Lmier freiwill ge Feuetwehr
— Maue Pl ifgenommen uͤßt — eingendffue 7 — — — —5—
—7 —3 —2 . 573 23.7 ——
jofort nach ReleSbutg⸗ 3 woar en.“ De A anfi des Cꝛarg d* —— 5 — —— nvTdiesem Tage abeg —— autge
der in Bershitirxh As Gwoßßfrietda miß fehree zatwcischem Gessnge ochen Dr Hne s dvn viebews Flommen —
dommt, wird zwischin dem 9. undeAI. Mai euigegeng-sehen. Sein Im Jahre in der⸗Kucht von Vigo 8.spa—
Aufenthalt wird ein 4 bis sechswöchentlicher sein. rische Schiffe, mit reicher Goldfrucht an Bord, versenkt, um si
Mannheim, 25. April. Als etwas gufre Auzer ncht in die Hnde der Enigläuder fallen zu lassen. Es hat sih
pohnthhes mag die Thatsache itgetheitt werdeu, daßgg, heut · um eine Gefel gaft gebilden, um die Shiß mttels eines geue
ze — be —— — ——— v vor dein ——— — ————— — —
zoft frarischenr. Magazine herrührenden Schutlez der Kauch wieden u heben. Pie Ardeite werben durch ein ————
dicht heraus schlug. c jeleitel. Man fand auh die Schiff, aber so von Corallen, Per
! arrer Dr. Westmayr hat geger den Frauzizkauen zumusß hheln vnd Wasserpfsanzen bedeckt. daß sie wie Felsen xxfcheim
delior P. Hötzl eine Broschüre erscheinen asn velitteit? Doͤl⸗ die Satze des Meerwassers und angesetzten Muschelwn! haben
nger ¶ Stoltumn gor tamorischer gerece⸗ ine wescher er vas Ba· leschfme ey ineetWlel gywohn tzoffter sie heben um va
ner der päpstlichen Unfehlbarkeit hoch häit, Döllinger und dessen dafen bringen zu können. Wenn der Versuch werklich gelingt,
Freunde als Irrende bezeichnet. die Liberalen als eine Mimeneive dill dieselbe Gasellschaft aihe den fraa zösischen Postdampfer Abal.
Nohorte“, vor welcher er, w'nn die ihn lobte, erschrecken und wenn neci“ heben, welcher vor zweit Jihren in den Gewässern voln Cor.
dicses Voll ihm Beifall klaschte, et auf den Gedauken kontme ila alrtergangen ist mit zihlkeichen Puassag'eren und 3 Willionen
müßte, eine Dummheit gemacht oder ein Verbrechenn bega nizen“ zu Fronken, die für den Papit bestienent wacen.
haben 775* In dem Gefangniß Finalinariyat, in Genur haben sih 600
Wels, 24. April. Heute Vormittaͤgs ist hier in der zträflinge emphrt und wollteu aus rechen. Dier aus 30 Mann
Bäckergasffe, wo sich auch die k. k. Post befiudet, ein Brand zum estehende Sicherheitsmannschaft schoß anfänglich in die Luft, di
Ausbruch gekommen, welcher'bei dem zufälliz herrscheinden Winde ber dies nichts half, feurtte sie schurf durch die: Gittet, wobei 4)
—B Anftrengungen, dem Elemeite 3träflinge verwundetr wurden. Die' übrigen kehrten? darauf zur
FFinhaltezu thuu⸗ binnen; wenigen Stunden 28 9üuser in Asche duhb zurücken
Stadträthssitzung —— 8
im Freitũg den 29. April 1870 Nach TANIMO 81IK *
utags um 3 Ußhrz.
Tagesoroiruenge—
Voranschlag der Einnahme u d Aus⸗
gaben der- Gasbereitungs-Anstalt pro,
I870 bel. 7 *0
die Rechnung der Gasanstalt pro
i869 bar. 555
3. das Alignement am Nira hofwege betr.
die Erdauung der Schulabtritie betr.
5 Abhör der Gemeinderechnung pro
1s69 ber
ß. Besetumg' der Polizecdienerstelle zu
Schnappbach betr. ——
St. Ingbert den 27. April 18797
Das Bürgermeisteremt
Gbaudon.
Hausversteigerung.
Samstag. den 44. Mal I879. Nach der
Versteigerung der Erben, on Clemens Rohe
läßt Peter Heus,ser, Bierhrauer dahier
das vor scinem Biergarten gelegene fuher
Bogelsaug'jsche Haus, zu dem noch einig
Meier von dem dahmter gelegenen Garten
dazu gegeben werden, auf lange Termine,
in Eigenthtim versteigern. .
Horn, kul, Notar“
Wohnungsverändernng.
Meinen verhrl. Kunden zeige ergebenst
au, daß ich jetzt nicht mehrr n dem edn
mnann Peters'jchen Hause, sondern bei Hr,
Jatob Thseis, Schuh naher, an det Groͤß⸗
zach, iber Hrn. Schlosser Umbehr wohne
Joh. Keipert, Schneidecmeister.

Theater in St. Ingbert.

Direction August Schroth.

Freitag deu 29. April
Im Oberhauseo eshen Saale
Der Wirrwarr,

bi Georg Juns.

der
Be Geiftererscheinung um Mitteruacht
Posse in 3.Atten voi A. K.⸗
Kasseneffnung 2 8 Uhr.
2.*Anfang bräcis 8. Uhr.
v —e

Ein ordentlicher Junge

kann in die Lehre treten beit Schreiner
Frucht⸗ Beod·. Fleisch ꝛe Preite
der Stadt Zweibrücken v 281 Apul.
Weizeu 50fl. 539 tri NRorn'4 fls2d t
Gerste Zreihige, — fl. — kr. Gerste vit⸗
ceihige, — fl. — tr. Speiz 4l. dtt.
Sr icineg e — ir Duntel —1,
—lt. Mischfrucht —il.' ⸗kr. Haͤfer
I fl. —tr. Erbsen — I. AkreWicen
3 it. 37 tr. Kartoifein 1 fl. 12 tre Heu
2fl 28 kre Stro Uufl. I3 kr. Per
Zentner. Weißbrod pin eilbr. 16 r⸗
sorubrod 8 &amp; lozr. 210ktr. ditto 2 Kilozr.
24 tr. ditto 1 Kilogr. Jetr, Gemis htbrodes
—A— —78* 2 kr. Rind⸗
eistel. Quai. 18 fr. 2. Quial. 16 r,
albfleischh 14 kr. Hammelfleisch 16.
Zʒ veinefleisch 16.kx. per Pfung. Wes
20kr. Bier 6 krrper Liter, Burter 88 kr
per Pfund. *
—— *

—.

Meinen ver hrien Kuuden die ergebene
Anzeige, daß ich von meiner Einkaufsreise
rurückgekehrt din und empfehle deuselben
das Neueste in meinen Artik in. —
ilise Vouelssaunog.

— AZ
— ——
dech s⸗ u. zwoͤlfläufi ge Reoolver mit Ladzeug und
Patronen emofieglt in reich jaltiger Auzwahl uid dillig⸗
sten Preisen untet Gaärantie —
VOlts Weigand.
lenriscehe raämgfe (Fallsucht)
Abrieflich der Specialarzt für Eporlepsie „Doctor O. Killlsenh
ian Werlin, jeßt. vouisensiraßke 435. — Wereitz noer Hundert ge heilt:

FBt.
Sonntig den 1. Mai auf dem Tüvoli in
Bliestajtel.
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ur nh in rtr ene Aedaclioa Drad —X Vorlag von XAIi Denm — Stu Ingbert. 13.. Nα—,

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— 8 5 5222 5 52 — —— —J——— —5*

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553* 2 52335 —— 5353335 2* 823 —E 3—

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1577325 323355338 38 535348855 35* ——
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2522 55 *. A — F —— 2227 *
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2 — *8 344
8 93 5 38 5.522 53* — ——
— 23235 — — 84 25 3 5 — *
”ES 8 s 23 —1—22285 3235—
25 33 5—35—
—S5G 8125782223 5357 2*5223 *
— — 233555 33. 238*
55 33323 2383*28
** 53 3——34 5 323 52
22 252 5— 3 255 *7 2
60 5. 255 — 22 —— 822266 82.—
222 2335—2—23]] —3—533835353
52 — — 233 273.2
— 7* 2 — ——
* 533*— 322—22—32
352 2532—323 223523753835722
2*8 * 223 2—83222 552
— J — — —* 8 5 J 5 5* 8 222.28
— —— .2. 2 72 2. — 534 *22 22 55 62 8
J 25323 25382— — — —2253228
1535 75 5223 2 —— * —5
22 — 535.* 222 77
——— 3 * — 7 * 87 8 25524 —
5z3 523323322 —A
2—— — 7 X32.2 53 —
— 122333335
98 523583* 2528
—J—— 3335 653533358
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233288
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23 — 2255388 87
25 3553535 7
72 ———— 22233 82834
2232 558
15325 62 * —. —— 235
— 3 22 83 *
2 —— 223 325353
I 3233283335
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352 3533335
227 22 5233233
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53.228 — 582383
— — O 2358388
— * 2333
227* S 328255
73725 72 32838
—3534 53
2 333 2 555 35,
M —A 333332
*53 22 — — 122 223
223388 *22 32332
283257 F 3
533275 8
3 8*

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— 422 22 I 2
82353* 2* 22. —EF — 3
59353— 7223 725353335, 23732538 —
s3235538232 —32
—2 — * 53 *ü*ö —2 A 28385
⸗ 23 53—22902 2132 —*72 7
333 525332 —23— 5 —1
2133535335332 s333*23833 2——3338383 55
— 2 — *
287 52533 3333 3 755 5. 25 — *
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32323 — 2223*5 82.3 2 223223 7*
52 553582 33 2533—2. *
223 —75—3333233 22283235 3362*
5533 23857 * 2283332125 3228 53328
2525232 2 s*z32 *22 53 557322 a
—* 2.. 5 * 32218 —A ** — — 253 22 —

* 28 —ñ323354 222 2*3 2* 5327.2 2 258
2 38 233508235275 2 —52 2
2252—5 5332 2z5233 23, ——327 224

2. 2* —2 — — 23 — J
33 835333323535 3555553
233333 35232837 252.2. 7 2. 3 7— —
—— 533 5523 —523 —3*35 3
—72— 5330 — —— 3
5 Ww * 323 — 222 — 2 2 *
—2 7* —— 2 22 5 5* 2— 2* 5352723 7—
25— 33333333 23233 3 22237 3 2
588732 325333 523 2553 272323 555 —
253 2555*38 325722333** 23* —
2
53837 338
3 3423832 3373222 123733288
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D. 33553223573——538852

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5 —2215282233 353328933 38527588

ꝛi 2X * c* 58 22232 53333.7* —

53383 983 3 533 38333 3833—5383

—53333353525 2886* 5 — —— ——
* 325 28 *2 RX. 4223 ⁊ .228*
2 — 222.82 2 — 523 2— — 8*

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338 335 335 3*
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3383 23 73333732 93733 532
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— — —
4
—I —— ig e xr (und das mit dem Hauptolatle verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Donnerstags- und Sonntan
amer) erscheint woͤchentlich oier a al: Dienstagr, Donnerstag, Samstag und Sonataa. Adonneaientspreis vierteliährig 42 Krir. oduä
12 Silberarne Anseigen wetden mit 3 Kryr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Kaum berechn.
— * — —
—yyrrep Samstaq, den 230 Mri —B 1870.
— ———⏑ —3
Deutschland. 7
München, 28. April. Seine Majestät der König haben
uf Grund des Gesetzes über, Maßund Gewichtsordnung hin
hilich der Eichung der Schankgefäße in Gast und Scheutwirth—
haften verordnet, was folgt? 8. 1.“ Alle für den Ausichauk
n Bier und Wein in Gast- und Schenkwirthschaften bestimmten
hejäße zu Ua, und Na Liter müssen geeicht sein.“ Dasselbe
—IV—— Ausschank: von Wein gebraucht
derden. 8. 2. Das Eichzeichen besteht in einem horizontalen,
iußerlich eingeschliffenen. eingeschnittenen oder eingebrannten Striche
velcher den Inhalt begrenzt. 8. 8. Dieser. Strich muß a) bei
zchankgefäßen für Bier von 4 Liter Inhalt mindestens 12 Cen-
imeter von a, und Lidter mindestens Iun Centimeter, b) bei
5bankgefaßhen für Wein' wenigstens )2 Centimeter, ec) bei
Flaschen wenigstens 3 Centimeter unter dem pberen- Rande liegen.
4. Den Gast⸗ und Schenkwirthen ist es freigestellt, ob sie die
-chankgeiäße geeicht kaufen oder obige Bezeichnung von einem
zerificator oder in sonst beliebiger Weise bewirken Jassen wolleu.
die bleiden aber für die Richtigleit der Schankgefäße selbst' ver—
miwortlich und haben d ßhalb stets geeigte und gestempelte Flüs «
igkeitsmaßßze zu 1, “2, und “e Liter bereit zin hallen. Mit letzteren
Naßen, welche der periodiichen Eichung und Stempelung nach
Naßgabe der Vererdnung vom 23. Noveinber 1869 — die
Kormal⸗Eichungs Commission u. s. w. betr. — unterworfen sind,
zaben die Gast⸗ und Schenkwirthe nicht nur die Schankgefäße
ur deren Gebrauch zu untersuchen, ob sie richtig bezeichnet sind,
ondern auch die ihren“ Gästen vorgesetzten Quamitäten nachzu⸗
nesser, wenn dies verlangt“ wird. 8. 5. Die Polizeibehörden
jahen bei Vornahme der Maß⸗ und Gewichts⸗Visitationen von den
orhandenen Schankgefäßen beliebige Stücke herauszugreifem und
der Prüfung zu unterstillen. 8S. G. Ausgenommen von den vor⸗
tehenden Vorschriften bleibt der Verkauf feiner Flaschen⸗(Bou⸗
tillen ·) Weine, mousirender Weine, der Verkauf von Exportbieren
den Originalflaschen und des abgezogenen Bieres. 8.7. Gegen ˖
värtige Verordnung hat vom 1. Januar 1872 an für den ganzen
Umsang des Königreichs vom 1. Mai 1870 ab im diesrheinischen
—
velche das neue Maß nach den Beftimmungen' des Arnkels 16
des Gesetzes vom 29: April va J. — die Mäße und Gewich
etenung eir ffend — schon von dem etztgenannten Zeitpunkte- an
n Anwendung bri gen.““ m
Ueber die Zahl der in Bahern gefällten Todesürtheile und
eren Vollzug“ macht der“ Abgerrdneté Krägersin setnem Neferat
ber“ den Anf rag auf Aufhebung! der Todesstrafe folgende Mit-
heiluigen Unter? der Herrfchaft des Strafgesetzbuchs von“1813
vnrden in der Zeit von 1849 bis 1. Juli 1862 nicht weniger
iß 327 Todesurtheile gefälli, vämlich 1651 wegen Mordes, 78
vegen Raubes nud 84 wegen Brandstiftung.n Von diesen wurden
z6 voll?ogen, anso im Durchschnitt jährlich 5. Unterder Herrschaft
ez nunmehr gelienden Strafgesetzbnches, in welchem die Todesstrafe
uf wenigere Fälle beschräutt ift (Mord, Raub höchsten“ Grades.
hochverrath. Landesverrath, Majestätsbeleidigung höchst ne Grades)
urden in der Zeit vom V. Juli 1862 his Ende 1866 —36
lodesurtheile gefällt: 27 wegen Mordes, 4 wegen Mordes und
daubes Sz wegen Raubes! allein. Wollzogen“ wurden bbm diesen 3.
jn Jahre 1867 wurden in Bayern⸗ 14 Todesurtheile! gefällt;
olzogen wurde eines (in Niederbayern):in 12 Fällen“ trat
zegnadigung ein, ein Verutiheilter war geflüchtet. Im Jahre 1868
urden 16. Todesurthekle efällt.“Da“n“ einige“ vernichtet wurden,
lieben nur .12 3u Recht vestehen.“ Imnallen Fällenerfolgte
degnadigunge Im Jahre 1 869 wurden 3. Todesurtheile gefälit;
wallen Faͤllen wurde Begnadigung, zu lebenslänglkchem Zuchthause
ewährt. Dus laufende Jaͤhr wird cach“ jezt schon vorliegenben
chen wahrscheinlich eine größere Anzahl von Werurtheilungen zur
lodesstrafe bringen.“ ααα ιινν ͤn e T.e
Münche n 27. Aprile Inkeiner der eketzlen Sitzungen der
kammer der Abgeordneten ist auch eine das pfälzische Juteresse

berührende Angelegenheit zur Sprache gekommen, nämlich die Frage
»ezüglich der Uebernahme der zwölf Bezirksamtsgebäude in der
VPfalz auf Kosten des Staates. Es ist bereits bekannt, daß diese
Hebäude im diesrheinischen Bayern auf Kosten⸗ des Staates
jestellte und unterhalten werden müssen, während für die Pfalz
ien ganz sonderbarliche Anomalie besteht, daß dorten von
eher die Bezirksamtsgebäude, auf Kosten, der treffenden Ge—
neinde geftellt und! unterhalten werden mussen., Gegen die Unge⸗
rechtigteit ist nun ein Anfrag der pfäzlischeir Abgeordueten gerichtet.
Ir. Abgeordneter Schmidt aus Zwe brücken hat dies nun in der
29. Sitzung der Kannmer vorgetragenn, auseinandergesetzt und. hier
en betreffenden Antrag zur geneigten Würdigung empfohlen. Die
dammer hat' denn auch hierauf der Antrag als formell und materiell
nlassig an den betreffeuden Fachausschuß zur jachmäßigen Behaud⸗
uung verwiesen. Hoffentlich wird nunmehr die angeregte zum
Nachtheile der Pfalz bestehende Ungleichheit durch die Kammer
nusgeglichen werden.
Muünchen, 28. April. Die don der Kreuzzeitung“ ge⸗
zrachte Nachricht über den bevorstehenden Besuch des Königs
eudwig am preußischen Hofe wird von gutunterrichteter Seite mit
dem Hinzufügen bestaätngt, daß über den Zeitpunkt des Besuchs
noch nichts bestimmt sei.

München, 28. April. Mit Ausnahme jener Abgesrdneten
welche Ausschußmitglieder sind, sind wohl jetzt die meisten voñ
München abwesend, so daß es wohl als ziemlich gewiß angenommen
und mitgetheilt werden darf, daß vor dem 5. oder 6. kommenden
Monats keine Plenarsitzung stattfinden kann. Inzwischen ist, sobiel
man hört, besonders der Il. Ausschuß (Finanze) thätig, der auch
ust vollzählig ist, und nach diesem der besondere Außschuß für das
ukünftzige Taxgesetz und der Justizausschuß, so daß alle Aussicht
esteht, die Nebengesetze zu dem Civilprocesse würden noch vor
Mitte Mai zur Verathung und Beschlußfassung vor das Plenum
der stammer gelangen können. In Abgeordnetenkreisen hält man
eine Verständigung der Kammer mit der Regierung bezüglich des
porgelegten Entwurfes eines Taxgesetzes nicht! nur für möglich.
ongern sogar für gesichert. Da das gleiche auch hiunchelich der
Udvokatenordunng gilt: und Herr v. Vutz schon wiederholt in
Zrivatgesprächen mit Abgeordueten zu erkennen gegeben haben soll,
daß die Regierung nichts dagegen'-habe,“ werin die kdammer auf
der Befeitigung des Ernennungsrechtesbei der Ausübinig ˖der
Unwaltspräxis bestehen bleibt, so dürfteneauf einmat die gewich⸗
lasten Bedenken gegen'die Möglschkeit der Einhaltung des Ein—⸗
führungstermines unseres Processes gejchwunden jein. Da am 1.
Juli I. J. das Hundelsappellationsgericht in Nürnberg als solcheß
ür ganz Bahern'aufhört — (sonderbarer Weise tritt am jrtben
Tage dus BumdesOberhandelsgericht in Leipzeg für das ganze
Hebiet des nordeutschen Buudes ins eben) — und vom“1. Juli
in statt dessen an verschiedenen Appellgerichlen besondere Senate
ür Haudelssachen gebildet werden sollen, jo sieht man in dieser
Richtung einer baldigen Verfügung Seitens des Justizminifteriumt
entgegen. ieee
Berlin. 27. April Die Erxnzjetiung“ erfährt, daß auch
derx König von Bayern binnen kurzeim au dem“ hiesigen Hoflager
inen Besuch abstatten wird. Der Großterzog von Hessen ist gestern
Abende9 Khr, vom König und dem Prinzen Kart am Bahnhof
mpian en, hier eingetroffez, und im köͤniglichen Sdosse äbgestiegen.
—B——
in einem. Galadiner bei Hofe theil; am 1. Maj reist er über
Dresden nach House, —, Die Provinz. Corresp.“ sagt, die Vor⸗
lellungen Frankreichs in Romn dürsten demnüchst von, den Vere
etern der meisten übrigen Mächte unterstützt werden. (Ius Wien
vird in diesem Betreff gemieldet 3 Dem Vernehmen nach hat
»er Cardinal Antonelli dem Grafen Trauttmannsdorff bei dessen
Anterstützung der französischen Depesche erklärt, daß det H. Stuhl
die Bedenken der Regierungen in gewissenhafte Erwigung gezogen,
daß ex aher nach teiflicher Prüfung oller Verhältnisse es als seine
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        mabweisli be Pfliht erachte, auf dem eingeschlagenen Wege unbeirrt Willühr Protest zu erbeben, der die Bes hlaznahme der sümmtkliche,
veiter zu geben.) Taαν Erchiplare eines Werkes zam Gegen and hat. das?ein jehzr geleht⸗
2* —IX er Aheotogt vehen duß · Dnnt won der päpstlichen Pafertbarten
n Isgh ie ben undd mit der Fn FJag die sammntlichen Patres vor
Tortil verserwet hattcn Gits ber dethe Staoiceeretac ich Je
nushat, damit er sich din Sache überlegen und Vtaßregeln ergreijer
uünne. erllärte ihm Migr. n. Ketteler, daß. wenn man die Ze—
schlagnahme micht dinnen zwei Tagen widerrufe, er selber gat
sKteapel gehen, daseldst das Werk neu drucken lassen und di

kreinptare in Rom eigeuhanvig austvelten iwverde*

Touaufürstent hüme r.

Buch arest, 26. April. Bedauernswerthe Greesse —
setzten Montage in der Stadt Tekutsch gegen die Juden beganze
worden. Haufer wurden geptündert und die Synagoge entweih
Wie man versichert, waren die Unruhrn von Fremden angestiftet
Di die Unruhen sich wiederholt daben, so sind gestern Truppern
nach Telutsch ab gesandt worden. w

B Amerikaa.
Mew-⸗York, 26. April. 29.0009 Siour⸗ Indianer drohn
mit Krieg. Truppensendungen sind an die Grenze abgegangen
New'⸗Yurk, 27. April. Aus RMichmond (Virginien) wig
ocn gestern gemeldet: Während ve gesezzebeude Verjammlung in
dapitol eine Sizung hielt, stürzte der Fußboden det über der
Zitzungssaale belegenen Gerichtsualle ein. Vergig Todte, datunte
nehrere Deputirte. sind zu bellagen. Die Zahl der Verwundeter
tragt 150.

g

d ave 5,.E6 April. . — ED bringcKin
einem amtlichen Cheil (heute —8 es weder jeine tgewöhulicher
Rubriken) eine ziemlich lauge Reihe von Erneunungen und Beför
zerungen im Magistrat, sowie einige Eraennunzen und Bo notioaen
in der Ehrenlegion. Unter letzteren erwähnen wir der Erueunun,
neß in ven detreffenben ie eifen Deutschlands seijt vetanaten
e innes des derutnteit Profefsors Schinpet mn Straßburg zum
Dfficier der Ebrenlegioͤnt*

Paris, 26. April. Am Samstag bat, so meldet der
Monucur“, der Saime Präfect eine lauge Umerredung met dem
daiset jetabt, wercher die genaueste · Ausluuft zu haben wünschte
iber die Aufnahme, welche das Plebiscit bei der Bevoölkerung von
Paris gefunden habe. Hr. Cheverau verhehlte dem Kaiser nicht,
zaß die Zatt der Oppoñtnon in Paris —XX
wlirde, als irgeudwo ibast. daß indessen der pernuuftige Theil der
dedblkernng den im Plesascit be eichneten liberalen Forischrin voll
banbigbillige. Der Qaijer soll wiederholt zu ver tehen gegeden
Jaben. daß die Versuche det Reactivu, eben so wenig wie diejenigen
et raditalen Oppositisa,“ dazn gelangen würden, ihn von dem
Wege abzulenken, den et eingelentt habe. als er das parlamentarische
and siberale Kaiserreich au die Stelle des autoritatorischen Kuiser⸗
reichs geftellt hoben. — Wie die Opinion: nationale“ wiss.n will,
haben sich in xitter vorgestern vei Hru. Lefevre⸗Ponialis gehaltenen
Sersammiung die Mitglieder dves linken Gentrums dahin verstaͤndigt,
Jaß sie mit, Ja“ Aimmen wollen, jeddch mit ausdrücklichein Vor⸗
zehalt bezüglich det Attifel 18 und 44 bes Senatustonfults. Es
sost darüber ein Manifes veröffentlicht werden. 7

Paris, QA8. April. Nachricht det Haauns'schen Agentur
—XR—— haben, die fran⸗
ofische Rote dem Concil mitzutheilen. — Prwt⸗ Correspondenzen
elben aus Rom vom 27. d. W., daß die Meg zahl der fean⸗
ösischen Bischofe die Priester ihrer Dicese exmächtigt haben joll,
uch an der Aostimmung über das Plebiscit zu betheiligen und diese
Hetheiligung denselben sogar anempfohlen it 34.

Pphoruns, 28. Aprii. Das „Memorigt iplomotiqueꝰ schreibl:
Papft Pius hat vei der Entgengeunuhme der franzosischen Note
gefagl, daß die Kirche stets der Lage Rechninng getragen Habe,
delcheden Staͤoten durch die Bedürflisse ver Vhtket und durch
die Weihselfaͤlle der Zerten bereitet worden feien.“. Am gleichen
Tade haben duch die Vertreter der Uhrigen Maschte dem Cardlua
Antoneni die Roten iwerreicht, welche vie Schritte Frunkreiche
zilligen. ——

— * 2— Endgland. —— —A —

Die Times“ schließt einen Arutel über die Gräuelthat in
Briechenland wie fotgt: .Diese Mordthat wird ein grotzes politisches
Freigniß werden. Die griechische Mißregterung hat den Becher bis
um Mande gefüllt. Europes Gedutd st ecschöpft. V.rgeblich
wäre es jetzt von griechtscher Wiedergeburt oder griechischein Fort
schrin zu reden; Niemand wiatde den Sachwaltern eiuer Nation
smischen. deren Boden veslelt ist alläberall und allezeit von üraf
dbosem Verbrechen, deren historische Stätten dem gebildetru Reuseuden
jasi so unzunungiich sind, wie eine Stadt der Tartarei. Da Zeir
i gekommen, wo biejer ftandalösen Mißregieruig ein Ende gemach
werden muß. Das war nicht die Absicht der drei Schutz nächte.
mnerhalb: Europas einen Staaut zu schaffen, der ihnen und dea
givilisation eine Schaude sein sollis. Und wie auders soll man
denn ngun Griechenlund heiten 2 Wenige seiner Freunde werden
suunen, daß sein Forischreiten auf der Koutrole beruhen muß
wolche von weis. ren Staatsmannern als seine eigenen Leuler siud
geübt mird. Sicherheit des VLebens und Eigenthums wenigstens
muß verbürgt seine wenn die Proteklion der Großnächte nicht eine
Poffe sein soll. In einem Lande, das unferen Schutz genießl. sols
rein legitimirter Freinder gefangen und gemordet werden, Weni
zie Leuter des Landes machtlos sind, so müssen andere Hände die
kutoriiar üben. Im' Jahrt 1854 war Athen durch framzösisve
and britische Ttüppen bdesetzt, unt die triegertichen Gelüste des
dofes u bändigen; wir scheuen uuns micht, es atiszusprechen, daß
—A hatte. Auj
hen abesfyniichen Feldzug huben wir Millwnen verwendet und
Aln Aniaß war eine geringere Prooskativu. Die Swierigkeiten
ner gtiechischen Erpedition wären geriaget. Dra oder vier RKe⸗
pertet unter einem küchtigen Geueral würden binnen wentgen
onden die atttschen“ Gaut so sicher machen, wie rine engltjche
Heersitaße“

ee Wone Itallen. 5.
cz. WMe der Gajzetta di Torino“ aus Rom gemoldef wird, begteb
ich Wsar. von stettler. Bischof von Mainz, gu dem Catdinal
Auntonelli Um des Energischgen geaen, den njenen Alt po laeilicher

F Barrmaschtes. —

7 Ludwig 2b4fen, 27. April. Die pfälzischen Handels
Fabrik- uud Gewerbegremien sind zum Behui der Feststellung eins
Beschäftsorpnung auf den 2. Mai nächsthin zu einer Versammlunt
—XL

—f In Kirhheimbolanden soll faür die im Jahrt
1849 im Kampfe um die deutsche Reichsverfassung gefallener
Freijchärlern ein Denkmal errichtet werden. Mitkämpfer und Freund—
zyne Unterschied ihrer dermaligen politischen Ansichten, haben eir
Sammlung veranstaltet, die bereitzs 2000 fl. eingebrucht und hoff
nan das Doppelte zu erreichen. ss daß ein der Sache würdiget
Dentmal wiad errichtet werden können. Das Denkmial, eine trauernd
Vermania, wird ei⸗fach die Inschrift tragen z „Dem Andenken ar
die am 44. Juni 1849. im Kanpfe um die deutsche Reichsver
jassung Gefallenen.“ Die Stadtdehörde Kirchheimbollandens hat
zereits den fchönsten Platz ihres Friedrnofs zur Ecrichtuug dies
Denknais bewilligt und sollen die Bebeige der Geiallenen au
ihren Bräbern ausgenraben gindineinem Bewölhe der Fandamente
desclben untergebracht · wecrdeun.
. FDendee s he i m, 20. Aured. Der Stadtrath beriether
seiner dor gestrigen Sitzunz über, Zulassung der, varmJerziger
Schwestecu dus Adst, welche nach sehr hestigen Debatten mit 13 gegen
Dd Suummen schlictzich durchgesetzt wurde. Herr Adjanlt Bub
reichte in Folge dessen seine Eutlassung ein. 1
r:Ddie zweite Lundes⸗Bersammlung der bayerischen Feun
vehreu fiudet vom 29. bvis 31, Mai d. J. in Regensburg stau
Sem vorltegenden Programme entnehmen wir folgende wichtizet
Fiuzelheiten: Am Samstag, den 28. Mai Enipfaug der Gäsr
Am 29. Porgens 7 Uhr Eröffnung der Ausstellung von Feu
oehrceq isiten Voa 8 1. Aqr Berathuug der Ab zeordnelen der
zaye ijchen Feuerwehreu. Um 11Unr Uebung der Regenaburgt
Fuerweur, Nach nittazs 8 Uhr Festzug durch“ die Stadt. Ar
30. Maia Vonn4dis 9 Bepun ver Ausste llungsräume. Vor
d bis 4 Uhe Forisetzang der Berithnugen aud Generabersame
sung der Dele zirten der Landes-Unterstützungskassen. Auch fit
Vergnügungen it durch Concerte, Vustfahrten auf der Donau gnad
der Walhalla, Feuerwerk . ausreichend gesorgt. Von Seilen d
baherijchenn Staatsbahnen, sowie der Ostouhn werden Retourdtllel
mit jech stägigex Guitigkeit an Foeuerwehrmänner ausgegeben. Ebent
fiidet. naruigelt icher ücktrausport der ausgestellten Feuerldie
requiiten stan
Manaa he im, 25. April. Ein Schwindler, Bücker Hei
von Kaiserslaudern, wurve geitern hier zur Haft, gebeacht andet
hie zuikäündige Behörde der Pfalz abgeliefert. Hert Chriflop
Willenbacher von Enkenbach halte seit neun Jahren einen Seh
'n Attertka. ohne voun ihm inzroijchen eine Rachcicht zu —R
ien deßhatbb durch einen Newyorker Advocaten öffentlich jeine
Sohhn anffordern, ihm Nachricht zukommen gun nassem. Da felt
sich eben dieser Schwindler Heinz bei dem Aovokaten, als Sohr
Willendachers oin, wurde als Acht erkannt, und dem Vater hierrs
WMritheitung gemacht. Der Vater schickte Gelde zur Heimren⸗
leideie denselben nebst der mitgebrachten jungen Frau. Auf—
Finceden des Vattrs üͤber das allerdunns beründerte Ausfehen de
Soesa, schob dieser die Ursache auf das Clina Californiend.
        <pb n="267" />
        ue der Heimreise stieg der Sohn in Frankfurt aus, um die in desteht haupisächlich aus Feldspath. Kaolin und Aiefelerde, Deste
gahe wohnenden Eliern geiner Frau u besuchen. Doer Vater ronpistsriet in der Herstelluncwracasnwehher, dier grorn ora
r cllein noch Hauße —X————— einsLiae don oc vai eine g naue Nachahmung der Ratur desonders in der
eige der der EStaos behörde und die⸗ dvon xerselhen augestellte Farde, zuoetanöglichen erd die Zabne sornchig herarfeit und
— * derselbe hier gefunden. Die Gerichtswerhzand-n grdeyutlich polurt nind . dag ebtere geschiehl dur h eimn7o fungt
nen werden die nahetren Nintheimnen dringen. d 224 Frnueniunner —, gehort ein Kenner dazu sie von den natarlichet
FDie Exkonigin Isallela von Spanien jplb dat Schloß zu muexscheiden. aan n
— —
miethet haben. TTACT. —— 5
sene an Achet vetlautetr wiev das ftafte Duittelrheimiche eaubwbirihichaftlich⸗ßc··. 3
nacdesschußen vom 10. bis einschließlich den 23. Juniend. J. in⸗ e7
doens abaehalten werden.
Worms, 24. April. Vorgestern hat die Schiebcommis
on die Schießordnung für das 58. mittelrheinische Bundedschießen
nhier festgelie lli. Dosseibe witd vom 19. dis einschließlich den
3Jun d. J. abgehalien. Am Schießen können sich nur deutsche
zituhen, welche dem deutschen Schüßenhunde angehören. und
een ehee Leßtere loͤnnen auf die Ehren⸗
eien⸗ rmeẽ dRhein“ nicht schießen. Die Anm⸗ldungeũ
x dem Feft müssen vor dem L.. Juni gelchehen Die Schützen
hen jur ihre Schützenkart ⸗ Jfi. 450 tr., wovon 15 dei dem
ußgeld in Abzug kommen. Der Schützentag wird Dienstag
A. Juni, Morgens 11 Ugr in der Fenhalle abgehalten. Es
raden 2 Scheihen auigestellt; 2 Feldfestscheiben, 9 Feldkehr
heiben. 2 Stxuadfestscheiden, 7 Standkehrscheiven, 1 Feldindustrie⸗
heibe, l Standindustri scheide, 1J Jagdstandscheibe, 1 Scheibe für
Idnellfeuer. Auf die Felde und Standfestscheiben hat jeder
hühhe J Tabelle von 2 Schuß. Auf die Feld⸗ sowie Stand⸗
dustriescheide hat jedet Schütze eine Tabelle non drei Schuß.
eebenen auf dieien G Scheiben können einmal erneuert werden.
n den ürrigen in die Zatt der Scüsse unbescheauntt. Det Ginsat
s jden Schut dinf die Kehrjcheibe betragt 10 kr. Der erst
ad weite Einfutß auf die Fesische we betragt 2 fl., der Einsatz auf
Nune Ir dufttescheibe tefl die Ernererung det Tabelle auf die
ien
seneh0 Apris. Jut Mongt Mat witd in Szegedimn ein
hrozeß gegen nidet weniger als 420 Räuber zur Verthandlung
Hanmen, wodon jedoch wegen Mangzels an Gefanguissen nur 800
ahaftet sinnd. Prächtige Zustande! oereet
pIn der Rihe von Airx hat ein frauzöͤsischer Valier beim
ugraben eines Oelbaumes rier Kastchen gefunden; welche⸗
0000 Franten in Goldmünze mit dem Bilde Ludwig XV.
mihielt. Sie scheinen in der ersten franzouschen Revolution ver
—
en die Ldmiralitat der Juleruclianal Wib. Chapnel
delegraph Company in London das Kriegsschiff Brisk zur Ver—
— ä Telegraphenstalisn
n Endauge des englischen Canals. 49Mrilen;⸗nordbitich von
nd's End und B6.VMeilen, nordöstlich von Bizatd, Coint ver
Mat wordeir, nnde ist die CTommunitation mit dein Laͤnde perwit
eift eines Kabels dereins hetgostelüt.un Die —E
huͤlere Telegtamme uͤber auslaufende uns früh we üiber eirnlaufende
odiffe, as dies bisher der Fall war, zu ernidal chen.· Um den
kchifen' die Lage, der Stalivn —XV
sroßet schwarzer Kegel, Rachts ein flarkes Kugelligt am großen
Kaft ausgehißt sein, außerdem soll wahrend ver Nacht⸗
sat alle Biertelstunden ein aufblihendes Licht gezeigt werden. In
uibeligem Werter laͤntet eine Glocke Tag und Nach all⸗ Viertel ·
unden zwei Minuten lang, und mährend des eirftene Halbjahres
—X———
huß abgefeu ert werden. Außerdem wird das Telegraphenschiff
dorreihe an Lebenamitrelin nude Kohlen für Fahrzeuge in Noth
u Vord haben... . 215338
Im Zuduhauit pon Lowig inna sitzen: Klorß Llah.
wei Christuph Columbus und nicht' weniger als zebn George
hesbington. Alle diese beriihmten Perfönlichteiten ünd natur lich
jatdige und wegen Verwechtlimg det Beguffe, Mein“ und Dem
hinter die schwedischen Gacrdinen befördert worden. 5—
fIn Aewart (New⸗Jersey) ist der Grocer E. Rose mit jwei
uüheirasheten Frouen. Fron Livyd und Frau Eva Dese, durche
hrannt,. Die E⸗tführung darfte wohl sektenän E le asruct
joden, mit z'rw!r4 Whefrauen auf und dabon zu gehen, ist doch .
wat stark. eten
7 Daz falsches Haar in der Gunst des schoönba! Veschre chies
nner mehr steigl, geigt der ewig wachsende Kopfputz unserer
damen, wie wir ihn bei jedem Epaziergange bevbachteni on nen
ubees aber haer in. London eine Fabru gibt, wolche iede Woch⸗
O odo Stud künsttiche Zahne amfertigt, sollte man für— unmðnlich
—V Nentish Town gine
sbrnn de sich ut der Herflellung kuͤnstlicher Beczwerkzeüge hils
setzellau besahtt And allwoͤchentlich die geannie Zahl in die Welt
dal. Das zur Herstellung verwaudte Material N seht einfach und

Saund bear Frusdree, Es gehöct zu den —F außer⸗
ewshnlich seltenen Erscheinungen, daß sich bei unz erst Ende
uüpril die, Frühlingsboten einstellen und die Vegetalionskraft erwacht.
Wah end in fruheren Jahren vin diese Zeit Garten und Feld.
Wald und Hain bereits in fruchen Grun prangten. zeigen fich
ehi erst die anfsch vellenden Kaosben und nur hie und da ist das
daub der fruhtreibenden Sirun her zum Vorjchein gesommen Und
ur in geschugteren Lagen haben Waizen, Roggen. Raps und Klee
u treiben begonnen. Der Stand der Winterhalmjrüchte fäßt
etürchtungen bis gt nicht zu: der Waizen zeigt sich sogar
racht schon destoct und der Roggen iß selbst da noch gut erhalten
po man zu furchteny Ursache hatte, daß er start gelinen haben
darde. Kuch der Taps ist im Ganzen gut erhalten, unfehlvar
Im besten da, wo er gedrillt stezt und wo er im HOerbste beige ⸗
trichen wierde. Dex Klee zeigt sich indessen vielfach gestört und
elbst Feldere die iN vorigen Jahre einen sehr Uppigen Elecstand
attten, zeigen ,, so Undenhaft; daß ein vefriedigender Ertraz
aum erwartet werden lann. Die Weärstöke haden in manchen
dagen Hark durch die Froe gelitten. vas Holg xei; sich richweise
die abgestorben, vamentlich da, wo man den wehr hohen Erjieh
ungsurten huldigt ind wo die Etoce vor Wintet nicht mit Erde
migehaufelt werden. Ob das iauge Zurüdblewen der Begetatios
ruf Seu Obstextrag bon ss hohem Rutzes sein wed, wie manne⸗
hofft vird die Zutnast dehren. — VDie Sommerhalmfa ichte ünd
zun alle bestellt ürn gehen gut auf. Auch in diesem JZahre sind
in unserer Gegend die; Drisautmaschinen für Gerste vermehrt in
Anwendung atiommen die noh vor wenigen Jahren in dieser
Beziehung eem habenden Bedenlen werschrwiuden
mehr und nehe und die Zent ist voraussichtlich nicht fernt, in
wel er vie dn weren gede pie ide gebührende An⸗
ꝛxkennung gefinnden haben wird.
be ün gnj Weses.7. Nach einem desfall-
igen Berxichte v. Alvensleben auf Domuer wurden 109 Pfund
vhes schwefetsaütes KKln pro Morgen Wiese, —XRXLI
pfund Gunno im Marz huegestreut. Die Wiefen sind eing and
wrischoͤrig, theus Atocken, heils niedrig gelegen, famntlich seht
ialtzründige“ Ungeachtet der Trocenteit und Kalte, weiche im Mai
heifchte war der Heu⸗ und Wrummeterttag duf deu mit Kalt
e ee e Die Moosarten wwenaus-
Febheben. dagegen hatten Steintlee Aud quüße Graser Ach vermehrt.
Vate nicht an Juli aAbermasige antzalteude Dürxe eingetreten. so
bürde auch der Grummmetertrag ein sehr grgieb iger geworden jein;
Tampofidungung ergab keinca vöheres Ettragals Kalidiiung
ꝛ. Petrich in Eunersdorf berichtet über denselen Gegenstand
olgendes: Auf einer Wiese wo drei. Biertel Keniner Kalisalz
nil nein Vieriel Ceutner Mtcnoffhaltigein Phosphat ausgestreui
varen, war. der Errrag an Heu und Grummet 100 Procente
doher, ais auf einer ungedüngten. —Eine aͤndere Wiese gab beim
rsten Schnit feindne höhe ren Frtrach mon aber dedGrummet.
Vin apdere Wiese auf welche an Kann, wohl uber etwas Ealttaub
woin Koalten des Aderb gekommen war, zeizte keinen döheren Ertrad.
—
schrnenden. Die Gräser waren uber mehr und, besser gewachsen
ind dunften si v dei fortgeseztee Laldiiugtug bie Vetu ninojen.
pelche auf der Wiese sind, kraftiger entwickeln. Auch in der
hfaig und Rheinhefsen ünd auf Wiesenlaͤnderelen Luit Kalnaien
br beitiedigende Resultale erzick wworden.

Dieuletnachtichten n erz der,
Der Lehrer Reinhard Folz in Wachenheim c zum Lehrer
in ber cdien Madchenschule 58* der Schuldiensterpectaut
Zrinrich Fader von Ilber zweilet, 3. 3. Lehre an der Jorbildungs⸗
——
andentiHufr zu Haisenslautee m der Squtdiensterpectant Jakob
Jickgras zum, Verne an z taet Schule zu Lauterschwan ernannt
vorben. ιν
*Berrgligung.

[ ——A
— ——— F

yd. )olled unler der Ardrit
En Jog

—

———
        <pb n="268" />
        2
Theilungs verste igerung.
Soastag den 14. MonI. J. bes NRach⸗
nultags um 2 Uhr, zu St, Ingbert. in
der Vehausung des Geschästsagenten Heinrich
Westphälinger, lassen die Kinder und Erben
von Marie geb. Henrich, lebeud ohne
Bewerbe, in St. Ingbert wohnhafßt, uud
gewesen Wittwe, von dem daĩelvft wohnhaft
zdewesenen und verstordenen Fuhr⸗ünd
Ackersmanne Clemens Rohie der Abtheil⸗
ang wegen öffrilich jn Eigenthum versteigern:
. Plan⸗ Nr. 97. 11 Dec. Flache, enthaltend
ein Wohnhauz mit Scheuer, Stall
Schweinställe ind Hofraum und Plan⸗
Nr. 98. 21 Dec. Pflauzgarten mit
Bras⸗ und Baumgarten, beide Item
ein Ganzes bildend uud gelegen zu
Bt. Inabert, auf Höfchen, neben Johaup
Fiack und pI Fische.
Pan⸗Nri. 1807. 26 Dec. Wiese im
alten Thale und der Brückwiese. Rohr:
bache r Gemark, neben Johaun Luc
beiderseitd. 773 F
Sorn-. Notar.
— — —— —
Mobilienversteigerung.
Samstag den 7. Mai I870.. Nachmit⸗
ags 2 Uhr, dahier in deinem Hause. läßt
herr Jogann· Ho sam anm, Kaufmann da
sier seine sämmtlichen Mobiliargegenstünde
auf Zihltermin dersteigern und zuiarza
Seecretair. . Kanaper, Jrunden
nußbnumenen Tisch, 2 eichene Tische!1
Pfeilertischchen, 2große eichene Kleider⸗
schränuke,⸗ 1 nußbaumener Gerüchschrank
1Pfeilerschränkchhen, 5 eichene Beitladen
8 Spiegel.“ IKüchenschrank, vieles zin⸗
nernes Geschirt, Porzellan,“ Bettung
Getüch und sonstige Haus und Küchen
—XVXXX
5 GHornz Igl. Notar.

Avn —3
reiwillige
üerweh—.
WMontag den 2. Maß 1870.
on . Abends draäͤcis halb 6G Uhr
5324 4.2 —A F
Ue beun g.
Et. Inabert, den 80. April 1870. *
Das Commando
Aa ben * Creuzuacher
Mutterlaugensalz
IIetttttttt. ——
Fritz Pan⸗⸗hRiier.
anzunterricht.
Dei Unterridt beginnt Montagden
Mai Abends 7 Uhr im Saale peg Herru
Bäͤcker Jung und haben die an demiselben
Theilnehmen wollende sich zur gedachten
Zeit einzufinden. 57
——— —
Zonntag 1. Main J.
nßit
— E — — —

**
bel Peter
X * 2*

n 4 M
—V ——

—
EX

3 —* Von heule ab haben wir eine Niederlage unsr —
Selters-und Söodla-Vur
jin St. Ingbert bei Herrn Hein rirc Jsarudscoetadlirt und werden unsre Wah—
—X genaui zu densfelben Preifen wie loco hier: verkauft.
erJede Woche triffen 2 frische Füllungen durten einer
Eaarbrückent den 22. Aprib 1870. miz J —J—
St: George n. Obenquer.
2 Bezugnel mend auf Vorstehendes offerire Bocha- unde Belterxwanner
Abnahme von 25 Flaschen und darüber per 1000 . . VV.
bbvber Dußend Flaschen... L
J irve rin zelue Flaschen e⸗e7 ν* 3 Aer
Liere Flaschen werden 4 1 Egr. zurüdgenommen.
—— Hrinrich Isaat.
e a ne * Die Dampf- Chocoidh
J von Franz Stol
werck &amp; Söbhr
in Koln a. Rh. fin
garantitt rein, chr
egl ches Surrogat. d
Tafel Choc aden so
versiegelt und ttage
auf der Etiquette nebie
Fabrikmarken! worn
man achten wolle. d
rourantesten Sorlen s⸗
auf Lager
eewenig Und bei Cond. G. Rieckel, in RIicaku

F 4ᷣß St. Anguoeri
tel bei Fe Apprederis.
⸗ v — J 823. J —F
Dileptische Zrämpfe (Fallsucht)
heilt brieflich der Specialarzt für Eailepsie Doctor O. Lilliseh
in Berlin, jetzt: Louisenstraße 45. — Vereits über Hundert geheilt.

—ZKüüü8

Dio (alte) Presso in Wie,-,, *
Ro (raicerliche) Wiener Zeitung. .. 624
Gontitutionello Vorstadtzeitung in Wie.
Feue e ce —
— —— ——— — — — — *3*
son IFcerit (rerbreitestos Witæblati) in Wio,
— — — — — — — — —— — J ⸗
an eebatt des T. x. Minist. fur Cultus und Unterricht in Wier
Do ,.
FI ν d Sανιαια a
sehlieslieu gepachteten Zeitungen einbezogen, so dass in Zukunst alα Incerd
Nr diese weitversreiteten und dabei zu Annoncen aller Art vorzugweise geeigneten Blatter au—
neliäeslieb dureh nnsere vermättelung MAufnahme inden können
Tnen verenrtiehen Annoncen-Bureutico tuerden wir ausJf ihre uns aukor
menden Auftriqe enen qεεεεον Iααοιι εοιuoε 34
indem vir dem inserirenden Pubücum die obengenannten Blütter au recht hü ufiger Bem
aaę epfehlen. veraprechen wir die reellate und prompteste Bedienung,
Hdausenssstéein &amp; Vogler,
ι ν,— Anponden-Expedition in
—VED——,——— Fraonscfurt. a./ M., Hamburg, Koln, Berlin, Leiprꝛig, Viu
7 m Breslau, Stuttgart. Basel, Zurich. Genf. I8t. Gallen).
F in nußert Bei bevorstehender Flachssrat gege
Theater in St. Ingbert. meinen selbst ergogenen MRie senflach
Direcrion August Schroth. samen an, wovon das Pfund zu 12
Sonuͤtag den 1. Mail * abgegeben wird.
KRindervorftell ina, Rachmintagsn/rß Uhr: Weiganil, Schreinermeistn
Am Oherhauser schen S5010 Schons Muinser FHandkuischen
In * (Auf vieles Verlan ein * Vitterois Huhmseise
J 9 . Die Erbschaft — Emmentnhater Scnheierxdo⸗
4 oder mpfiehlt in bester Qualität
Das kleine Hänschen. * Fritz Panzerbiete
GSGewmalde in 2Akt von Mendelsohn.
HDHierauf — n
Schinderhannes
oder ——
3— p Räubergeschichte.
Lustsdiel in 1 Aufzug von Carl Gallmil.
Gum Schluß)
Gute und böse Kinder
Zebendes Bild mit bengel her Belelnchting.
⸗ossenoffnung 8 Uhr. Anfkang 24 uhr
Preise der Plaze4
k 12 Kr. Ziweiter Platz 6 kr.

I Fraukfurter Börse

en » vom 28. April 1870.
Geldsorten,

Preußische Kassenscheine.. fl. 1 —D — —
preußische Friedrichs dor33868
histien 553 231779
Zolländische 10 si. Stucke 84ααα
Ducaten. 5 3628
20Franes⸗Stücke 9 223
englische Souvereigns 311855-
Bold per Zollpfund finn 77
H. chhaltiges Silber per Zollpfunde7 *
doliars in hosd e

— —
—— — 12 — — —
enabian Deuck imid Verlaa van F. FD⸗m⸗s in St Inhert
        <pb n="269" />
        det Si. J naberter Anzeige r (und das mit dem Hauptvdlatte verbundene uUnterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags ⸗ und Sonnkagi⸗
hmer) erscheint wöchentlich pier mal: Dieusgtan, Donner stag, Samstag und Syuntaq. Abonne aientspreis vierteljiährig 42 Krir. vde
18 Sitdergr. Amzeigen werden mit 8 Krzr die dreispaltige Zeile Blatijchrift oder deren Raum berechnei. ——
. v — — S a. L. ð zz t 7048
68. 253.1 Sonntag, den . Mai 18703
Deutschland. ———
un ünnchen, 26. AprileDer hiesige Stadtmagiftrat hat X
len gegen vierx Stimmen für die deuts de Nordpolexpedition eine
juterstzung von 300 Thlr bewilligt. Der Magistrot von Augs .
ucg hal beschlossen, die Lehrergehalte von 500 sl. an alle 5 —— e r m i cht — ——
suste un 100 fl. bis zu 1000 fi. steigen zu lassen. In emp Speyer 26. April. Junge- Gartner, welche sirh iu
a hat sich ein „Katholischer Verein zur Ahwehr romischer Neuer⸗ zer könial, Londesbaumschule zu Wethenstephan vraktisch, .zugleich.
mgen? gebildet. gee durch eutiprechenden Unterricht theoretisch mit der Ohstoaumzucht herr
Frankreich. . raut' machen inollen, erhalten in dem Obsthaukurse nebsi Wohn⸗
Par'iis, 28. April. In diplomatijchen greisen hertscht eine ing eine Arbeitsvergütung, außerdem adex geeigneten Falles Johres
roße Agitatiyn und große Aufzeguug wegen Lösung der jpanlstchen nipendien dis zu je 100 f. Das Naher⸗ uher den Sosbanurs
tegierungsfrage; man versichert, Serrano habe · sich zur Anuahme n aus den dei jedem konigl. Vezirtsomie voregenden Vsin,
ꝛer Republik bereit exllärt, wenn Prim einstimme. nungen ersehen werden. VBenerber aben ihre Zeuguijse iüber
Paris, 28. April.“ Die Briefe und Rundschreiben won Schulbefuch. Gärtnerbildung unde Woplperhalten, shleunmt der
zeivapersonen mehren sich in ganz ungeheuerer Weise; alle · Welt sönigl. Direction der landwirthschaftlichen Centralschule in Weihen-
heint die Gelegenheit des Plebiscits venützen zu wohen, um sich ephan vorgulegen. —
n den Isurnalen gedrudt zu jehen. Zu den Wenigen, die bisher ee 27. Apri“Doe Sladigesprach
oog nichts von sich doren ließen. gehoͤrt aud Thiers Seinet n dahier, dreht sich augenblicklich um einen ganz eigenthuümliche
ei Kammer entwickelten Ansicht gemaͤß wird derselbe Sae Es vrochle nämlich die hiesige z e —3—
rbftĩmmung euthalten, mahnt ab ri seine Freunde, die Minisler nhr lche imntunter wortgetrene Brrichte über die Sitzungen uusereß
icht durch Feindseligleit der Reaction in die Arme zu treiben. Sidieaihes Einzeinen“ Hengedern de ——— n
i e appel“ einen Londoner Brief Louis Blancs, — Aen e wresepewe
dagegen bringt der , Rappel“ einen ne e e 7 Khante es nun durchaus nicht, daß man ihre zuweilen sehr derben
ꝛer evenfalls für Enthaltung plaidirt, aber aus anderen Gründen. Ae deeee e 2
ouis Blanc will den; Despoten auf jeinem Throne isoliren, ihmswenz own onnwen erungen jo ganz getreu piedezgab.
ouis Bla ont ree, und es —8 in einer der letzten Sitzangen so weit, daß ein
ie Verührungspunkte mit der Nation abscheiden, ihn dem Lande dinet en im Cou ————
nifremdenn: „Es gab einen Augenblick, wo man in Frankreich ditglie zornig seine Co egen ufsarderte den enen er
pur den Wieestanves desnertne In der Nehe der Thronen KHaisersl. Htg.“ gbinauszuschmeihze n.“ Nur dem Encraschen Lluf
—8 das Sqhweigen des gekuechteten Frankreichs durch das De ee ist —*
räusch etler Schmeicheseien ünterbrochem. Run wohl Ein merken — Iean Dnan enedue in 3
dürdiges Feichen. der Mang, der diesen? Thron Andahn murde nn ni, vag folge dermßenet 56 . e 8334
ines Tages von einem jeltsomen Schrecken ergriffen. Et beunen hreibens 3 eeet —— laae e aite,
ahigle sich über seine eigene Gewält, die darauf beschtäukt'war,“ Mgaiserelauterer · Zeilung. hierselbst Hierdurch erlaube mir Ihnen
ich im leeren Raume abzuarbeiten. Er wünschte, valß sman ihmil xgebenst mitzutheilen. daß ich im Irteresse der Ruhe und Ord⸗
3 aung bei den —A
in wenig Oppositidn“ mache, er forderte es, und man hörte ihn —86 un enduche der Scaudal
Ppugz 8 j, nach Außen an der Quelle verstopft werde, verfüqt habé, daß der
em Senat ein Uebermaß knechtischer Gesinnung vorwerfen, worin —F————
ein Tyranneninstinkt eine Gefahr erkaunte.“ — Niemand .hat æ— arteur Ihre atte nich mehr Zu den Stadirathsvperhande
uii Fut 38 B———, 1. buigen zugelassen werden wird. Sie können irgend eine andere
ber mehr unter dem⸗ Plebiscit zu leiden, als, die Pose und Tele— Zetitealidteit“ dahin absenden oder auch“ von Prosofollen in'
raphenbeamten 3. die, electrischen Drähte lommen. micht inchr zur anae re de r on Protofoll—
he, imnd doas Haͤupipostgebäude enisendet einen vierspnnigen. igen- rach zn Sitzungen äinsih und Abschrift netzmen lassen.
burgon nach dem anderen, alle schwer beladen mit eehe Hocha htungsvollst! Der Burgermeister Ho hlle. Die Iw urnn
e ae hecatien.ver Soire ba dee Pabe omerlt zu diesem, wohl einzig daftehenden — Recht:
hor der Sitnation ausgespro hen?: Eteinals glaubten die un erene e nn wohl noch die Sache zurüd.
ie Chatte set die Frau' Lafayeites; sie fangen jetzt Ichoun an Ju lommen müssen. Die Verfügung ist vollsäudig ungesetzlich und
igen, das Plebiscit sei der Sohn des Kaisers.“ Der Charinatien wic unsererseits werden natürlich nur det Gewalt weichen. —
ringt eiue Illustration zu Dem Abataunten ministeriellen Satzen: Manist nalürlich sehr gespannt, wie de Soce duen wd
Man muß die Bevölkerung zum Scrutinium treiben.“ — J Gand. vis N
Lamter hält einen mit Suͤmmzeteln ausgerüsteten Battin un! 7 Die Bahn von Dürkbe n p o n se in wirk
er Schulter, und datunter steht:“*8, Im Frübling: treibt Alles.“ rüch. über Ungstein, Freinsheim, Kirchhe in. Grunltadt, Alhs hein
)xr toustervaliye Ceutralausschuß hat die 37.000 Bürgermeister und Kleinbodenheim an die Laudes arengze gegen Monsheim iehben.
rrankreichs zu Speeialagenten ausrsehen und win eSiroukar au velche — da bis nach Monsheim daut Vertrga von der
ieselben gerichtet. Das Comite; dex Linken hat in-den degteu dessishen Ludwigstahn gebaut wird; dadurch sindet endlich die
sagen ansehnliche Geldsendungen aus den Provinzen erhaltennen Reustaot· Dürlkbeimer Bahn, die bis jetzt auf den Localverkehr an⸗
Wie französische Blatter melden, ist mang in Frankreich: hnc Wwiesen und dadurch die garantirter? Zensen nicht Dufzudrtzagen
lakerloß damit beschäftigt, mit den meueu Kriegswaffen Verfuche im Stande war (wesalb der Staai bis zum JIihre 1859 einen
czustestn. und hat man uA. 'vor wenigen Tagen die Mefung Zuichns pon 211,341 fl. zu leisten hatte) ihre nuturgemäße, nörd⸗
ex Mitrailleuse“ der sogenannten „Kugeispritze“ auf —We7— aihe Forisebung jene von Frankenthal nach Hreins heim zieht sich
iyrobt. Fweihundert füc den Abdecker bestim mie. Pferde wurden »oln Frunkenthaler Canalhafen in füdwestlicher Richtung gegen
n Lager von Satorh. hei Lyon, an Piählen ang bunden, ich Itetnsheim; die Donnersberget Bahn beginnt nunmehr Ju Kai—
hlachtordnung aufgestellt und boten die abgenutzten Mahresi. die erblautern mündet bei Entenbach in die im Bau · begtiffene Al⸗
ch kanm noch auf den Beinen zu hallen vermochtezt, einen Im enzbahut ein, hat init derselben bis Langmeil gemeinsamen Bahn⸗
nerlicher Anblick dät.“ In elner“ Entfernung —— lörberzdiiuft üver Börrstadt. Standenhühl, Dreisen, Maruheim,
sso ca. ein Fünftel einer deuischen Meile, war die Aeoege Fijrchhe im bolanden nach Morschheim an die Landesgrenze bei Alze i.
usgestellt und fenerte hintereinandet 8* Ladungen ab ünd saimnjt⸗- X dieselben Baumodalitäten als bei voriger Linie eintrelend ie
the Pferde, vhne Ausnahme, stürztengetroffen nieder. einir Zellershaler Bahn zweigt in Marnheim ab, wendet sich über Albis.
inzigen Minute war diese Metzelei beendigt. *** heim, Einselthum, Zell im Zellerthal, den Pfrimbach entlang bei
—Italien Rieserrheim gegen die Landesgrenze, wojelost sie die naun Maus⸗
Zenua, 27. Apris. Es herrscht große Bewegung Am heim her gebceute Linie aufnimmt. Die Projectirungsarbeiten, welche
        <pb n="270" />
        ur sämmtliche neue Linien bereits augefertigt waren, wurden durche
Techniker neuerdings revidirt und ist volle Aussicht vorhanden, daß
noch im Laufendieses Frühjahrs anf den wichtizeren Punkten des
neuen Bahnnetzes mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.*
PvDit —V der Concession an die Maximiliansbahn
zum Bau einer Giseubahn von Landau nach Germersheim bis zu
badischen Landesgrenze in der Richtung nach Bruchsal wird dem
nächst erfolgen. Die Bahn wird 5 Stunden lang und die Kosten
Für die Herstellung derselben sind auf 22. Millionen Gulden ver
unschlagt. Ob über den, Rhein eine stehende Brücke oder eine
Schiffbrücke gebaut wird, ist nicht bekannt. 5*
Heidelberg,. 27. April. Das hie und da noch He
zenverfoldungen vorkommen, ist leider nichts Ungewöhnliches; zauch
hier —AA Tage eine vax. der Stadt wohnende Frauens⸗
derson genöthigt, Schutz zu suchen vor den wiederholten Anschul
digungen non zwei jungen Frauen, welche behaupten, daß ihrt
iider von derselben behert seien. c¶¶
FEmes. 28. April. Während für den Kaiser von Ruß-
sand für den 11. Mai. die glänzenden Räume des —Panorama“
und eines benachbarten Gasthofes gemiethet sind, wurden füc die
HBrinzessin Oskar von Schweden Gemächer in den „Vier Thürmen“
zum 16. Mai bestellt. Außerdem stehen uns die Besuche der Könige
zon Bayern und Württemberg in Aussicht. Auch unseres Königs
Majestat wird, wie alljührlich, Eade Juni oder Anfangs Juli
erwartet. J
Am 282. April starb in Berlin plötzlich ein bekannter
Beschäftsmann, der Befitz tk der Linumer. Torfgruven, Kelch. Er
war in seiner Jugend Hausknecht in dem Gasthofe eines kleiner
Ortes und hat sich durch Fleiß und Sparsamleit so emporgear
zeitet, daß sein Nachlaß auf eine Million geschätzt wird.
fDei nordamerikanische Präsident nicht from genug! Js
inem Betstündlein der „Evangelical Alliante“ in Washington be
mertte ein Betbruder, es sei eine feltsame und traurige Erscheinun
Jaß keiner der Präsidenten der vereinigteu Staaten ein religiöser Mam
jewesen sei. Ein anderer Redner bemerkte, diese betrübende That-
sache sei woht dem Uebelstande zuzuschreiben, daß, so viel er wisse,
och nie inr die persönliche Bekehrung der Präfidenten gebetet
vorden sei; Gottes Schuld könne es nicht sein, denn er erhöre
tets Gebete. Hirauf wurden „glühende Petitionen“ gen Hinmme!
jesandt für die Bekehrung des gegenwärtigen Präsidenten. Wu
Fatten bisher geglaubt, Präsident Grant sei ein mustergültiger

ꝛhrigg, da er sonutäglich die Metropolitan Church besu ht unr
häufig Almosen an die Armen giedt. Allerdings ist Rer ein Freund
von Amusements;“ et daucht piel, Aiebt schnelle Pferde, geht in
chenter und Ballet uns soll auch kein Verachter von einem guter
vblas Weln ob'r Vager“ sein' Das“ wird ider“jetzt »alles ein
nde nehmen, deun die Sturmpetitieu-riniger ĩpec essen Freunde
es lieben Herrgottes wird doch Erhöhrung finden!

F Ueber den gewaltigen Orkan, der am 9. Maärz übet
Buenos Ayres hereindrach liegt Näheres vor: Das Unwetter ent—
nickelte sich während des regnerischen. Nachmittags und erlangte
zegen bg jeine voll. Starke. Das Wasser rauschte stromweist
vom Himmel herurter, und aner einem Gusse, der volle 4 Stunden
anhielt, Mwurden die, Strasen zu Flüfsen und die öffentlichen Plaͤßt
den soifbare Seen. Naht weinger ats 20 Yie schen und ain
hlenge Pferde ertranken in den Straͤßen, etwa 30 Schiffe wurden
nus den Strand geworfen und der Schaden wird auf 100, 000 bie
o εο i
VBolkowirthschaft Handel and Verkehr.

München, 27. April. Der Stand der Feuerdv ersicherungs—
zustalt für Geböude in den Gebietstheilen dieseits des Rheins pie
868/69 ist Foigender: Die Versicherungssumme stieg im Jahr
1868/39 um 27.544, 835 fl. und erreichte am letzien Sept. 1869
die Höhe von 1,167,374, 1653 fl., wovon der J. Classe 473. 366,420
fl., dex D. Klasse 378, 455.415 fl. der III. Klasse 67,270, 460 fl
der IV. Klasse 248, 281. 870 fl. angehören. Die Brandentshädig-
ungen betragen für 1868/69 2,876,669 fl. 84 tr, somit iu
Bergleiche zu jenen für 1867/68 um 337, 168 fl. 11 kr. weniger
ym VBessicherungsjahre 1868/ 60 wurden 2095. Mitglieder der
Anstalt duich 1146 Brändfälle beschädigt. Es ergibt sich daher
segenüber dem Vorjuhre eine Minderung von 64 Brandfällen und
708 Beschädigten. Die eigentliche Veranlassung des Brandes ijs.
»ei 646 Fällen unbekannt geblieben; 85 Brände sind durqh
Zlitz, 84 durch fehlerhafte Bauart, 120 durch Fahrlässigkeit und
3 durch Selbsientzündung herbeigeführt worden. In 208 Faällen
— gegen das Vorjahr um 17 weniger- — ist die Brandstiftung
vahrscheinlich gemacht. Die Beitragsgrößen für das Versi herungs
jahr 1868 /60 berechnen sich in der J. Klasse auf 8 kr. 3 pf.
uer N. Ktasse auf 10 kr. 2pf. in der UI. Klasse auf 14 ir
ind in der . Klasse auf 15 kr. 3 pf. vomn Hundert der Ver⸗
icherungssumme.
Möbelversteigering. Lefaucheux-Doppel-Ge wehre,
nag A ech s⸗ u. zwölflämfige Revolver mit Ladzeug und
Behausung des Erbiussers, iaffen die Wittwe, Patro nen empfiehlt in reichhaltiger Auswahl und billig
dder ad Emen des dahier veriebten sten Preisen unter Garantie
pensionirten Bergmannes Volentin Adam
zie i i zu' dessen Verl ssenfchaft Otto Weigand.
zehörigen Mobiliargegenstände öffentlich auf
Tredit versteigern, worunter namentlich:

1. Ahsch, mehrere Stühle, 1. Kleider⸗
schrank, Bettung und Weißzeug. 1
Küchenschrank, überbaupt Haus⸗ und
Kuüchengeräthe aller Atht.
Born, lIgl. Notar.

Wohnungsperänderung.
Meinen verhrl. Kunden zeige ergebenst
in, daß ich jetzt nicht wehr in dem Kauf ·
nann Peters'schen Hause, sondern bei Hr.
Jakob Theis, Schuhmacher, an der Groß⸗
bach, neben Hrn. Schlosser Umbehr wohne.
IJoh. Koinert, Schneidermeister.

Theater in Sr. Ingber.
Direction August Schroth.
Sonntag den 1. Mai
ima Oherhauserichen SBaale

U(AMuf rigles Nerlm⸗en d:
Vas ànhehen
von HIeilIbronn

Freiwillige
Seuerwehr
—
Nontag den 2. Mai 1870.
J Abends präcis halb 6 Uhr
uebung.
St. Ingbert, den 30. April 1870.
Das Commando.

Sodawvasaer und feinsten Se ανν-
wälder Himihersyrup empfiebd
ur kommende Sommersaison

Fritz Panzerbieter.
Anzo⏑.

Meinen ver hrien . Kunden die ergebene

In zeige, daß ich yon meiner Einkaufsreise

zu rückgelehrt bin und. enpfehle denselben
das Neueste in meinen Artileln.

Hlise Vounelsanuo.

Ein ordentlicher Junge

tann in die Lehre treten bei Schreiner

Dereum.

oder
Der Traum in der Sylvesternacht
Großes romantisches Ritterschauspiel in
Akten nebst e nem Vorspiet, genannt:
Das heimliche Gericht
in einem Aufzug von Heinrich von Kleu
für die Bühne bearbeitet von Holbein.
Kasseneffnung 8 Uhr.
Anfang präcis 8 Uhr.
Senohne Mainæer Tandkdischen
Villeros?s Tααα
Emmentlicder Schvueiæerscse
empfiehlt in bester Qualität
Frits Panzerbieter

Tanzunterricht.
Der Unterricht beginnt Montag den 2.
Mai Abends 7 Uhr im Saale des Herrn
Bäcker Jung und haben die an demselben
Theilnehmen wollende sich zur gedachten
Zeit einzufinden.

ru LDudwig Zimmer.

9
—F
—5

Nedakttion Druck und Verlag ven F.X. „Dem eß in St. Ingbert.
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        e —
5. 5222345
— 35 53
—353385355 3237
353335 377
345 35323* 33 573* 3325
5 22315 —A— — A *
2* X 25335 zẽ 2
22 — 24 52 2 553— 52
2 238 25 —— 21 — —* —7 »»22
55225 7558 —* 2s838 537 32 3333
* 2 — 25 — 2*
* a Z. 275 — — —— — 2
—,2522 20 5 9 2 23 2 55223 S 53835333
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8 2 53*232 2* LEkEX S A 2 22 —A * 4—
25 2 5 8 — — * J * 22 2 t 2*
3 37353 33 s28 2355 5368833 3304
252 —55 82* — * 2 ——— 23 —5—28. 22* 35 22
3858 332372333 53 535* 228, 53358 37
433 23387 832333 3 232 e 3
—AA 72 R.055 25 — —A * — * 5355587537
— 2 — 3 — 5 8* 2 2525 5325 * ——
»25 258 —52. 5 52* 1326 —58 *2 —— S— —
23*7 E . 52 *27 —32 8— — —— 8 222 —e— ZB5 9
2 * — * 2 2 — — 5* *25 * 2 8 33 52 o 23333
3523 337 zs533 35 —— 32355
925 5 — 225 tee 7 555 —
2 22 52825 282* 5*8 7582 2533537 5225
38 53535523533 5 3877 * 3375 3377 — * * ——
75 —* 23 : 3 9 7 23 54 2
8 J
2 — * — 55* *83 33 55 776 ——— * 2 * 5
— 58 25525 83322 WGE 22883 — — —3*7832 57 55
2 — 555 —— ——— 5 8 —— — —* ——XAM 0 528 2
532 — — 5 * 28 — * — — 7 53 5758 25 * —A
—V 55 2 *2 3357 — —— z8552323 —
*7 57 2325338 E 835 2255 35235 25 53577
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12788 7* —A2 — zBzA3 22— ———— * ——— 7 3535
2522 232528 —5 2583 72 5 —ãæ — 5223 57 5—
—7 228 — —I— 23222 5 ——5 — O6 5
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1552— 322 —— 237 —555 5
28 —2 182 * —2 5
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*282 88645*
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—552 — —5— — 225332525 ——
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223* — —A E 5 523
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752 14 A 25352 253 — 753 53 5323858 — —
5323358 587225 225 323255 *5* E 5 535 —22282 —7
53533 2 wm̃ ⸗ — — 27 — 2* * —A 32* *2* 2 * —*
* *8 — —* 25 — — 22 *5.2 —A 35 —
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588 238535 252238 5377—3833 —3333238328
28 F * * * — 2 2 35 33 —
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* 3 * 75 2— —2 c5 2 2 * — ——
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57 523 35 —2*38332 —38 z3—33 —— 15
3 —— — 28 * — 7353 2. 2 ** —S 223 1555 52 —XM
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7 — —2 * * —— ——— 2*2 252 0 220
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52 3535 — — — *2 233 S 222 S —* —A 53532360
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837 38 35553 33322284—
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—— 525233 53237

33355 533 522

232—2233 228 55333353 2*

— — 3333 —3 — 2333372

x 55233335533535 223323 1335 285 5352

2 r 2 — 8 . —2—322* 5 — 8

3 8 5955 5 —
32. 5355 * 33 582 —z 588 —— 2723 2 324

— 5333353332 7828* — 3338 333335 2533232 35335355337
755335333 5852. 3337s5 3333 5 223337333

—8 — —

2 393*3 3532 89 5733335 342338 32353528— —A —
857 332375 355537 13353233233 23 — 53352 2338 23335353358
38 22 23 2 7 2233275 * 25 15 3 — — 5* *
8* 2353553533 227 —53583725 3z3233837 —— —J— 222r
32 23332353 2 2— 333 2532 —X
382 5 77

— 5 3 2* 75 2 5 5228 —7 J5— 52 54 57—
3 85 — 3283.*73 , 332 75533 3225 2 152733257
32322725 8 3333333333533 23s8 735333333335
— 22 : 7 52 * ?3 —*3 2 32338 w 2 253337 2
22830 —3 235 22 537 57 253 5332
2 * 523 8 *2 2 23524 23 223 mQ ——9ES 3 24
—— 32* — — — — 3*5 2222 27 2232 32 2 —A 2—3 88224
2* — — 238358* — 73 23. *523 23 — 2 8 — ——0—
2 *3*5 25 2 22333333 — 3222 335553253 —
*38 52557 22 —— 158575 23 —* 54227
2 ——— 22 —23 — 6 5857352 333 — 72252 25 8 3z28 357 *5
27 2*3 25538 24 . 2333327 32 22 2 5232 2 *
2223 533 5355 —⏑2 73533437 A 225338 —X
—— 23537357 2333 2353 — 233 33833337335
—33 7— —3 2823— 22232 5228 ——— — 2 225 — *5
— — * — * — — 2 2 —
22 532 —2 2 25335 228332535 25 2 —522 3 223 —
5 23 *232* 8 8 * * 535323 2 254 3 25 3237 225 —
2 82 múùú 22— —25 * * 8 D 2 522
23235 *8587 33 363383 28333533x
— 38 —— — —— 2 — 2 — * 2 22 3BX *
57 5333324 5585* 632 53533333 8233883 —
2 —— — 2 24 —A 268 hẽ 223335 22
1 * 225 * 22 5 * * 5333353353383
2 338s5z4353 353 56325

* 2.2 53
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—533 —S2 2523 SO
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32238* 8235382 733 2 2

3335 875335,735553535*

436 25352223 — 7733

583 — 12386 . 220 O05— 533

830 22 ——— 48

5332* —— ——— 3

3337 53238 2 232335—27

5282 — 526 2* 2 5773 ———

222 z3!35 55 5336

—153535 — 7183233335

— 224 — 55255 —3c 338

* * 525355 z

3 223235255 — — *

5 —A 37 355*2 3 *
345 — ——
— 2539 —75— —— —55 623
22 —A 22 23285 25
—— 282 * —— 252 23
413985 —* 2235— 5 25555* 58
2 52 —2 38 53525*82 522*
*5 —23332355 2 — —3

—235623 585 538 —5* 5—522
i7 S. —27385323383558233* 57
232 2 — — — 822 *
s 33533538 283356825
* 2 — — 22. 5
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5388 * 2253 2 5 355655 5538 3
*83 5233332 —2035242 3—
87 — —232 32 5 2 222 *2
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*5* — — 224 85 58 5
—15 233 — —
*8 V3ͤT.C —8 8— 228

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— 22 2 3
2222 825 5
2227 2533223 —A
— 02225. c5. —5353 58 J 23
3253 522555353. s5535 35—
555 53 325333 55533 —
— ——— —A — —A *
28 582 3 5355337 3
5228 5* 53 5338 55 57
2 . 22 2553278 —— *—
268 VB3 E —— — 85
28 23 — — ——————— —* 8 2 3
32* — 22 —* 22 53.03 3 33
7 —
— 32 3—8 ——
2 — * 5 7 32 87 3
2388 2 * *32 22 ẽ e
5 8 560 2 88 —5552 —
2⸗ —— 220 *. — — — —
2 23283 8 A — 85
222 — 53232 —3J w * 2
— — —2 525832 73278— 8537
2 — 2
58* —333 523 333 233
— d — D* 2 7— 22 5
— —2 —* — * — 322 3
35*225833 * 2275 257
333838 —3 ẽ 3232 325
74332 ce583 33233 252
—— 38 377—
. —2 4 5* 257
333555 5327 22358536
—5— 8E 95 * 258
35 523 25
6 22 223 33 8*
E 2. 5 2 5B35
27 2227 8 32
* 3 2ac⸗⸗
„552—35333 88*
        <pb n="272" />
        8882 78 7* * * 2328 223
3387 33335 5538 g7335 32385355 333533335535 538
233 52cx—58 3* 23227 55 ⸗ 52232332322557 3533
— 2,243357 2872—53 52733 22 * ⁊ 27 232 235*
333 2 3 3 33
5335 —A 253837 8375333— — B
3
427 . — * 3 — 7* —— 4276—* * 252255* — A 238 5 5
2 —8 272355 2273222 5245 x A — 28 7383323 uü 25*
7 —28 2 5— . — 3 —AV 3258
ẽ 32288 2 —23358 822832.228 8325 —3337335
22 2 3— —333 — 3— —— 33 353333335323233
J DecC 25* 2, *53S2 2— 22 — ——— 27525
28 3257* 23—3835 —— 2—33235332378
273713532 3 3838
—55 523——33383 —— —5 —562333
5—3 7 333 882. 75 —3 3232— —385332
* 2* * &amp; 22 22 — * SBu8.
2*75 * 3 255 5563535
* 727583 755 25550 * 83** 5 2—ñ—5 ——6 285 —X
3* 558 ẽ 205385 ẽ —„— 1325 1—38755 2233
—8 33 33 33
388
2533737 835323*1 —885Ai 238836 335238
*2535528 —5*22 B“ 52.85. *32 235 —52 —63** *57
5235 8 —55 — 5223535 13 253 I ——
3*8E. 353 538—3.*5 752533 52 —83833—3355
—735524932 * — —— —*3— 223 28
750— — — 355355 755535532 565
— 28 58 — *ES. 2 —2 22 — —— d* —*

9

.38 832.6 3 — . 773 820
— 8 55 52 5 5 —5—33333653
*2. 2 * — 57 — ——
ꝛm 2 9053233 —SEG—
722 5 »*332332 532— 332233239
225.52 52323 53223223 —
252237 — —
38 525523887 2 52
85233833 — —3
2 *»5 —333 *35 —25—57
238—282 282 25*
— *
—3— 332322* 2325235
—* — 3 7SE — —
522 222 2 3 X
2 —22.3,*5 * 22226
— ẽ 8. 5 — 3 2 *8. 232 522
— ——— *—3 2*
48 52 — . S7* * 2
18 2;2 252 2382 2880758 —A—
3 — 25 8*28 57 — * — * 9
52* —— 85. 522 * E —2
22 25 553— 22 2 2
R52—2 8—* *8 33 *8*
* **2255 53522 3 2D*
S * 25 * 75 — — —A
————— 3—77333322
— — 3 23 * .5 5*5 2.
—33 —54 83— 335
32—2—. 5— 2 — 5735 — 825332
52222 —3— 232* 257 * z—— — 2
3 23*53535 T * z224 82 — 22
2 252.. 5 28 7383— — 3287 —— 2
— 25 853* — —— —
7575525 22. *2 5—22
358—— 23* — »22322.
2 — 22528 555555
*25. 5 35355 57833— ——8 22262
22 5.23 55538 EESFR RF

*

A 3— J 2. —— 22 ——— *
53 33358 38383333235533855389 2
* 2 — 2* 25
7* 7.7 — *8 S 5 233 *222 — 28 —2— * *
3——3382333828 53
2 5785 — — —333— 355753 ——
3728 *3 — 552322 . E
——— — 2 3——3— 2—32535224
*»z5373 — 5333 —338533—382 * 22 2
2 — 2 F 3 2
*6s 5 3 * 5372 3235 255838337* 77 325 *
2. 557 —655393* — 3
— 3 —333532
* — — 227— 2* — 2—
s 5—, 3 5 —— —8335 —35 385— 22 2 5834
72 3332— 5333—33
——— 25535 — .* 2 23 2325358 723 —22
— 522 — — Q2 'e ꝛ aa 2
— 33 32 —757.
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2333 33335 53925 —
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32358 ä
353238 —3858 37
72277 — 2 14238883 ——————— —
3— 5 * — * 525 — 25
78* J
—8 2 * — 2 3 — 722 53737 * * 2
—— 332*3 5 28 538373 23 225
* — — — 2583 * 2 255 * * S — 3
826 8 22532e5 * 55355533 — ——
2225 283 25 ẽ 2·2 3853 2 2
* 58285 —A * 2853 7 —3 *2555537
2528838388 — — —82 — 7 553
⸗ — 7 5 — 3. * —A — * *2 ⁊
3252388 25 258 7. — 52235 2 5
* — 3 233824 2587 53 33 22 2
2232828 337 53 ——— 9 5833. *3355
73 —A — 2 —* 5
2 3 * — —— 528 *
238 25 5232825 3 — X— —A
S538 258 — S 3 52— — —
3 3268 2832 383838 *2 2535 2832
58 * 23 * 8 — 2 * 358 — —A — A *2
* —— 27 A 7 e * 3 —
55* ———
2 * *22 43— 8 — 272. —— * *
* S —— — 2338 2* 333238
2 v 8 ——— 2 2*55 — —2
52 ? 82 2 —2 5 * α ——
— 2 23 2 —553. 353
383853* a * —235 233
558253234 — 223 —A — 7 7—
———— ag—
3 ⁊ 8 5292 43* 3 8 2 — 52 RF
* A—— 52 3328 22338 2*— 8 75
* 8 2 — * — 2 2 —
3338 33527 —125333 252575
22 *3*8 23 m 53285 — —
—2 . 2 3 56 —— 598 2 35
23 * 288 25373
2833333 — ——
78 33331— 5285
s 8333* *
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        Ht. Ingberler Anzeiger.

—
det St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptvlatte verbundene Unterhaltunzsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

sunmer) erscheint wöchentlich vier mm al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 LKerzr. die dreijpaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

Dieustag, den 14370.
Deutschland.

Mi n chen, 30. April.“ Der 4. Ausschuß der Kammet der
lbgeordneten chat beschlossen, daß auf ze von mehreren Seiten
rantragten Abänderurgen einzel ner Urtikel des Wehrverssungs⸗
isehes nicht eingegangen, sondern eine durch zreifende Revision des
ujen Gesetzes vorgenommen werde. 2
Müncheu, 2. Mai. Hoffmann's Correspondenz meldet,
ber König den Fuspector des Schullehrerseminars in Speyer,
Priester Hrn. Konrad Reither zum Bischof der⸗ Diöcese Speyer
nannt hat.

Wie die Neuest. Nach.“.aus München mittheilen gibt man
d in milfärischen Kreisen der Hoffnung hin, daß durch das neue
Zhlgesetz endlich die Schranken fallen werden. welche dem Militär,
edech saͤn Blut für das Vaterland einsetzen muß, verbieten, an
n polit schen Leben desselben thätigen Antheil zu nehmen. Auch
git geben uns der Hoffnung hin, obgleich weder die Fassung des
hesehentwurfes, noch die Begründung desselben, alle Zweifel über
Keansirumg dieser Hoffnung zu beseitigen vermögen. Auch das
ur Zeit noch geltende Wahlgesetz schließt die Militä.personen keines
digs von det Wahl aus, wie schon daraus hervorgeht, daß die
hestimmung über den Urlaub derselben im neuen Entwurfe mt
inet geringen Abweichung wörtlich dem bestehenden Gesetze ent⸗
men wurde. Was aber das Gesetz im Militär gestattete, hat
nm Folge einer sophistischen Auslegung des Gesetzes eine Verordnung
im wieder geraubt. Wir wünschen daher das staatsbörgerliche
decht der freien Wahl dem Militaär so gesichert, daß keine Ver—
irdnung es wieder illusorisch machen kann und hoffen daher, daß
Kammer der Abgteordneten- dieses Recht durch besondere Be⸗
simmungen Ichützen werden —

Die Nachricht von dem in einiger Zeit bevorstehenden Besuche

gWönigs von Bayern in Berlin hat in politischen Kreisen nicht
eringes Aufsehen gemacht. Der Eindruck des Hohenlohe'schen
ückiitz, welchen der König Ludwig nicht gewünscht hatte, würde
denfalls dadurch verwischt werden. Was die unausgesetzte Ver⸗
herung der hessischen Offiziösen aller Orten angeht, daß der
hesuch des Großherzogs von Darmsiadt gar keine politische Be⸗
ing habe, so vergessen diese weisen Herren, daß es Dinge gibt,
je oft thatsächliche Tragweite erlangen, auch wenn die augenblick
iche officiöse Parole dazu nicht stimmen-will. Das Schicksal des
hioßherzogihuis dürfte schließlich nicht durch Herrn v. Dalwigk
ind seine Agenten entschieden werden. Wenn man versichert, daß
je Nainlinte nicht über Nacht verschwinden wird, so ist das eine
cben fo richtige, als überflüssige Bemerkung. Dagegen aber, daß
himsen Jahresfrist die Dinge in-Deutschland eine andere Gestalt
mnehmen dürften, wird Herr v. Dalwigk durch seine Offieciösen
velleicht doch nicht hinlänglich geschützt sein.

Frankreich.
Paris, 29. Agril. In einer gestern im Saale des Fo—
— Hr. Lermina eine
Inklage⸗Lkse gegen den Kaiser vor. Die Rede ist ein sehr kurio
6 Atlenstück: . „In Erwägung, heißt, es darin, datz Karl Lud
wig Bonaparte, genanm Napoleon III., in der Nacht vom 2.
dejember 1851 willkürlich eine große Anzahl von Bürgern ver⸗
sten und in den Kerker werfen ließ, daßz er am 2., 3. und 4.
dicember 1851 in Paris und während des ganzen Monats De
eimber in den Departements Bürger, die sich entweder in der Noth⸗
whr befanden oder dem Kampfe ganz fern geblieben waren, durch
dente in seinem Solde umbringen ließ, daß er durch Leute in
inem. Solde Verwüstung, Mord und Plünderung über ganz
frankreich verbreitete, daß er inden Jahren 1852, 1857, 1863 und
869 durch Thätlichkeiten und Drohungen die Bürger verhinderte,
ue bürgerlichen Rechte frei auszuüben, daß er selbst oder durch
uente in seinem“' Solde die Abstimmungen fälschte, daß er seit
1851 unzähliche Attentate auf die persönltche Freiheit oder die
ͤrgerlichen. Rechte beging, daß er, indem er sein Conterfei auf
ie Münzen von Frankreich setzte, dieselben fälschte und verstüm—

melte (Stürmiser Beifall), daß er feit neunzehn Jahren das öffent⸗
iche Vermögen für sich oder für Leute in seinem Sold e verwen⸗
)eie, daß er aus persönlichen und nicht begründeten Ju teressen die
ranzosischer Armeen gegen nicht feindliche Länder aussandte, ver⸗
irtheilt das französische Volk im Nameun der ewigen Gerechtigkeit
ind des öffentlichen Gewissens Karl Ludwig Napoleon Bonaparte,
enannt- Napoleon IlI. zu lebenslänglicher Zwangsarbeit. Dieses
Irtheil ist über das ganze Landesgebiet zu verbreiten und der
testätigung des französischen Volkes zi unlerwerfen.“·

Das „Pays“ will wissen, daß Hr. Lermina verhaftet worden ist.

Paris, I Mai. Junseinem nicht offiziellen Theile ent-
zält die.,Amtéͤzeitung“ Folgendes: — ——
Vor »einiger Zeit kam die Polizei einer Verschwörung auf. die
Spur, dexen Zweck ein Attentat, gegen das Leben des Kaisers.

Gestern Morgen um neun Uhr verhafieten die politischen
Agenten der Polizeipräfektur in der Rue des Moulins ein Indi—
»idium Namens Baurie, das kürzlich aus England eingetroffen
var. Der Verhaftete war Inhaber einer Gelosumme,, eines ge⸗
adenen Rebolbers —undeines aus. London dalirten Schreibens,
»as von einem der Männer herrührt, die bei der Februarver—
chwörung sich am meisten compromittirt hatten.

Dieses Schriftstück sowie die Geständnisse Baurie's jassen kei⸗
nen Zweifel über die Ursache seines Hierherkommens sowie seinen
ẽntschluß zu, das beabsschtigte Attentat unverzüglich auszuführen.

Im Laufe des Abends wurden im Belleville Viertel noch meh—
ere andere Individuen zur Haft gebracht. Bei einem derselb en
iahm' man eine Kiste voll. Bomben, ein gewisses Quantum
Bombenpulvee, (poudre explosible) sowie ein Recept zum Prä-
hariren diefes Pulvers in Beschlag.

Diese Verschwörung scheint mit dem Komplott in Zusam⸗
neahang zu stehen, bezüglich dessen die gerichtliche Untersuchung
hrem Ende nahte. Gleich gestern ergriff die Justiz Maßregeln
zur Einleitung der Untersuchung.

Die Hauptbegründer der „Internationase“ (Pariser Secktion)
einer unerlaubten Berbindung, die ihren Sitz im Auslande hat,
neldet die „Amtszeitung,“ befinden ssch in den Händen der Justiz

Bermisschtes.

Kaiferslkantern, 26. April. »Dem Central-Comite
der 3. pfälzischen Industrie Ausstelluug wurde durch Entschließung
des k. Staatsministeriums des Innern vom 13. April d. J. die
Bewilligung zur Veranstaltung einer Verloosung von Ausstellungs-
zegenständen unter der Bedingung ertheilt, daß der vorgelegte Ver—
oosungsplan genau eingehalten wird.

Kaiserslautern, 30. April. Bei dem Bau des neuen
Bahnhofgebäudes in Hochspeyer hat sich gestern Nachmittag ein
hedauernswerther Unfall zugetragen. Als die Maurer nach dem
Bau eines Gewölbes die Bögen herausschlugen, stürzte das Gewölbe
zusammen und zwar leider auf die dabei beschäftigten Arbeiter.
cFin Arbeiter war sofort todt, einer wurde so schwer am Kopfe
zerletzt, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. mebrere andere
rugen leichte Verletzungen davon.

F Eisenach, 22. Anpril. Der Ausschuß des Protestanten⸗
yereins beschloß, den nächsten Protestantentag Ende September oder
Anfang October in Darmstadt abzuhalten. Tagesordnung: 1. bie
deutschen Aufgaben gegenüber der römischen Kanzel und dem
Jesuiten⸗Orden, Referent Pluulschli; 2. die protestantischen Aufgaben
Jegenüber dem Papstthum in den evangelischen Landeskirchen, Re—
serent Baumgarten.‘ Ein von Baumgarten entworfener Aufruf an
die Protfestanten Deutschlauds wird durch die Presse verbreitet.

f Aus Duisburg wird berichtet: Als am Charfreitage die
Nachbarn eines im Hochfeld wohnenden Fabrikarbeitern, durch das
inhaltende Wimmern eines Kindes veranlaßt, in dessen Wohnung
ich begaben, fanden sie den 11jährigen Stiefsohn des Fabrikar⸗
eiters mit einer um den Hals befestigten eisernen Kette an einen
Thürpfosten festgeschmiedet, neben sich ein Gefäß mit Wasser. Der
        <pb n="274" />
        Stiefvater hatte den Kleinen so festgelegt und sich mit seiner Frau,
des Knaben natürticher Mutter in die Stadt bezeben. Die Unter⸗
uchung gegen den Unmenschen ist eingeleitet.

7Der Wiener Rothschild soll zur Feier des fünfzig—
ährigen Bestehens seines Hauses in der österreichischen Hauptstadt
in den Grafenstand des Kaiserreichs erhoben werdrn.

Am Abend des 26. April waren in der Kirche S. Giovanni
»Paolo zu Venedig etwa zwei tausend Personen bei der Predigt
dersammelt, als unter einer Bank eine papierene Petarde explodirte.
Der Knall setzte die Versammelten in solchen Schrecken, daß Alles
nach den Thüren stürzte. In dem dadurch entstandenen Gedränge
wurde ein achtjähriges Mädchen erdrückt, eine Frau erhielt ge—
jährliche Contusionen und viele andere Personen wurder mehr oder
ninder beschädegt.

pNew⸗York; 28. April. RNachrichten aus Richmond
ufolge beträgt die Zahl der durch die Einsturz der Decke im
Zitzungssnal der. gesetzgebenden Versammlunb qetödteten Personen 59

Fa,Kleopatra“ ist der Name der neuesten Damenhaarftisu

in New⸗York. Das Haar wird an der Stirne hoch gekaͤmmun
aiach hinten niedrig geflochten“, überragt von einer großen Imil
ionsschlange; die sich um den Kopf ringelt.
* Ein Cigarrenraucher par excollence. Ein gewisser Herr
2... aus Amerika, der in Paris lebte, ist am Tabakrauchen
zestorben. Er brachte es täglich bis auf 40 Eigarren. Sain
Gebeine waren ganz morsch und sein Kopf glich einem gebratenen
Apfel. Er hinterließ seinen zwei Sohnen ein großes Vermoͤge
und knüpfte daran die Bedingung, daß sie. nicht rauchen. Er ma
rst 42 Jahre alt.

Dienstesnachrichten.
Der. k. Advolat⸗ Unwalz. Jacob Kellex. in Kaiserslautern ih
auf sein Ansuchen aaf die am Bezirksgerichte Landau XX
Advocatenstelle versetzt worden.

Bekanntmachung und Aufforderung.
⸗
Aushebung der Wehrpflichtigen
der Ältersklasse 1849 betreffend

Gemäß des durch das k. Landwehrbesirts-Commando dahier im Einvernehmen
mit der unterferligten Behörde festgestellten Geschäitsplans, werden sich die Mitglieder der
MilitärErsatzcommission (Art. 49 des Wehr-Verfassungs-Gesetzes) für den Ersazbezirk
Zweibräücken, zum Zwecke der Aushebung der Altersklasse 183449,.
am Montage den 9. Mai laufenden Jahres und die 4

folgenden Tage,
jedesmal Morgens von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von,8 Uht an,

im Fruchthall⸗Saale zu Zweibrücken
versammeln, um die nahh Art. 84 des Wehr-Verf.-Gesetzes vorgeschriebenen Geschäfte vor⸗
unehnen und, zwar wird

ij am Montage, den 9. Mai J. J. die Bescheidung der einge⸗
jaufenen Gesuche von Wehrpfkichtigen um gäunzlische oder
reit'weise Befreiung von der Wehrpflicht oder um Aus—
fezungder Einreihung, —
jistse durch Streichung der Unwürdigen, der freiwillig Dienenden und der
Jänzlich odet nach Art. 8 und resp. 12 des“ Wehr-Verfass.-Gesetzes zeitweise
Befreiten;
* Dienstage, Mittwoche und Donnerstage den 10. 11. und 12
Maul. J. die Messuug und körperbiche Unterfuchung der
auf der Bizirksliste Verbliebenen uad die Beschrußfassung hierüber, endlich —

3) am Freitage, den 18. Mainl. J., die Loo frun g statifinden.

Indem man dies gemäß Art. 53 des WehrVerfass. Gesetzes und Ze 24 der
VBollzugs-Vorschriften vom 22. Juni 1868 (Ereisamtsblatt von 1868 Nr. 61) zur
allgemeinen Kenntniß bringt, ergedt hiermit an sämmtliche Wehrpflich⸗
igen der Altersklafse 1849, mit Ausnahme der bereits freiwillig dieneuden, die
nufforderung, sich in der nachbezeichneten Rerhensolge jedesmal Morgens um —A
Nachmittags um 3 Uhr punttlich im Fruchthahsaale hiesiger Stadt einzufinden.

Am ersten Tage (HNontag den 9. Mai) haben blos diejenigen Wehrpflichtigen
u erscheinen, welche um gaͤnzliche oder zeitweise Befreiung von der Wehrpflicht oder um
instweilige Aussetzung der Einreihung (ses Dienstesantritis) uachgesucht haben;

am zweiten Tage (Dienstag den 10. Meai) jämmtliche Wehrpilichtigen ftühere
Altersklassen und von der aufgerufenen Altersklasse 1849 noch diejenigen Wehrpflichtigen,
zeren Familiennamen mit den Buchstaben A dis H einschließlich beginnen;

am dritten Tage (Peittwoch den 11. Mai) der etwa. verbleibende Rest vom
horhergeheuden Tage und außerdem diejenigen Wehrpflichtigen, deren Familiennamen mit
»en Buchstaben J bis Reeinschließlich beginnen;

am vierten Tage (Donnerstag den 12. Mai) der etwa verbleibende Rest vom
‚orhergehenden Tage und zugleich diejenigen Wehrpflichtigen, deren Familiennamen mit
zen Buchstaben S bis inkl. Z begiunen, und endlich

am fünften Tage (Frreitag den 13. May alle diejenigen Wehrpflichtigen
awohl aus den früheren Altersklassen, wie aus der aufgerufenen Ältersklasse ecih
veder gänzlich noch zeitweise von der Wehrpflicht befreit und weder gänzlich oder zeitlich
intauglich noch unwürdig erklaärt worden sind.

Diejenigen Wehrpflechtigen, welche ohne genügende Entschuldigung (worüber der
Art. 59 des Wehr-Verfass.-Gesetzes Aufschluß gibt) bei dem Ersatzzeschäfte nicht erscheinen
toer sich vor Beendigung desselben eigenmächtig entfernen solllien, haden ihre Verurtheilung
vegen Ungehorsams auf Grund des Artikel 78. Abs. 2 des Wehr Verfass.Gesetze s an
ad bis zu 150 fl. oder mit Arrest bis zu 42 Tagen zu gewärtigeu.

Zweibrücken 4. April 1870.

Königl. Bayer. Bezirksamt

Damm.
Schäfer.
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— 532533 —5822 552338
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*2 223 c 2— — 5533332833 — — E. 2.2 3
——— 222* 3— 5585* 23 — 333 38 8 535 * 53323.
* * v 1* 63 — — — *2
232 353 — 245—383 2554* 3 7258 — 3*8587
—2883 8338 — 235328* —38 23* 353338
— 255 8 * —78. 8
252 23 *7 555 —3 ——S — 82 2. 8 3
85 8735 5583 5 3353238 5383 33258
2 d — * 223
3— 228 28 53385328 2 25333 2*532 8BS 22 82333
2585 355 53335 —F 388
27 wq * 7 * ——
*25 533 *78 3 3353338 —A 8 2. —* 5235
58 35 ES 53*888 55353 2 5 32*28
358 585 *8288 —**33 7 13 3383 27335
ue 2 8 3 2 — * * * — F : 8 2. *
— 558 5*35— 5253323853 8333* 2838
3 2 . 5 3 2782
2 . — 23. 7 582— 77 * .8 * 5358532283 20 23 5
—A —2 2* 58 285 — 335 55553585338
*R5 —— *8 * 4235337
* I 2* — —
——2 223 * 2 — ——— ⁊ ⁊
S252 ———322 277
— 2* — 27 5 *
—* S * 2 545
2

T

3375553 0
25722 ——
27 3 7—
273895 27 —A 333332
285 25295 78538 2z.2 —— — 3
58 258 332337 8 *e
535886 2335288 * —253355 *
— — 83280 9 ⁊ 72585 *28* 2
—— 3 — *282 2 3 22 23
282838838 — *8
5352 — — 13533
— — 2*. B.— * — — 2 2* J ——— 25
33877 *338523 A 3358538 2 33
—— Tæ5 —— 2* 2*e2
— — 3 —
52238 32 355— 23
825 23* 3 ——— 28 55 * F
2535 75 224 333743 5— 2 88
53 32233 283252 —A —X *23
5 5.3. 8 33 s3385323353 — * 23
232233 — *33 288535 7
23333 85 A 3228 33 — 537— e
— 2* J * 2. 2 7 — XR * *
* 22 2332 23. Sa* Zꝛ 58 532 3 35
*53 3 7 2 — 2 Z222 25
53533385 z382353338 2334385 28
5253 ——— —— *88 7
— * ————— 235 238 * 6 68
2.3 —X I 7 —A ——— a — z3323 — 5*.
—— — * —22 22
33787 —— 2383323 238 23335 —
* * *
235 538 53833 25826 *
2* 25 28 3. * —
38 233 5 23
535835 53583
— — 3 * —V —— 3 228
—— 22359 * 2 —****
22 77 — —
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2323 7235 7z5533 535
228 55 — 52 —
S2E—7 8 *323—22 —A ———
22 —
2 ae m2 232 32 2322. — 2—
x 252 2*. 33 3323
A * —— 2 D5* —37 —A —— *— 3
32* 23372853 3338 3253353 7 7353233 —A ——
28 3535 ——— .·32 27* 23825 25 7
——— —A 28 *2
* 23 * 5 325235 5 — * —— —— —
22538 82282 2* 33388 9
7— 2 — * — I5 S 3
523385723 5 e 73 *
3 — 38 3585 3353222 J vo2.33. .
353853833 3358 23538 z335 2 *
338 — 2 — 3 * 25 — 24 5223
5* — — 28 z282838 2*32* 8 5 8 2 *
37 722 2 25588 58338 *
22 8 —3 8 2 — * 8 . 3 5357
23532233 2 s5223 83 55* 33
——
—3 25588 2., 2 38. — — —
—A 288 53532*58 8 72.* 93*
253325357 32 28 ————
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* 32 8. —3 — 35 72 *5 8
— 723838 2 55553 235 —A — ——— 2
* * Z — 37 * * * —— — ——AA
*— 3 23 * 5. — 8 c — —— — 3 —
255 2. — 8 * S 22* 79 — —— 853333535348
2 3382338 * —— 225 253 3333368 u a 5
7. * * — 4
528333 2388 —2233385 333
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5278
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2
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        Si. Angherier 2nzeigert.

—R berter Anzerigex (und das mit dem Hauptblatte vecbundene Unterhaltun zöblatt, mit der Dienstags?, Donnerstags- und Sonntags-
erh ericheinc wöchentlich ier n aulz Daje u 304 4, Daong erw sta g. Sanz ha .und Saan tan. Aoonne nentspreis vierteliührig 48 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden zit.S Krzr. die dreispaltige Zeile Blattjchrift oder deren Raum herxechnet.

— —
870.

De bland. 6 gestern verboten, daß der kaiserl. Prinz ausfahre. Er befürchtet
Münmch en, 2. wy Dentiland en Sitzun der Kammer gicht, diiß man auf ihn ein Attentat machen werde, glaubt aber/
* rcdueien ertlänue Hr Minister von duß daß er an. dem aß mau dessen Wagen dem seinigen verwechselu fönne. —
sführungstermine des neuen Civilprocesses um so mohr fisthallen In Lyon hahen guch Verhaftungen statigefun den. Es wurden
* e den Feinden dieses Gesees nicht um eine bloße nämlich dort 11 Mitglieder der Internationale jestgenommen.
saschiehung, sondern um Vertkagung auf unbestimmte Zeit zu thun Pari 3. Mai. Der srauzosice Gesandte n Rom
b —2 nud Feindschaft werden von verständigen Leuten Marquis v. Banneville, hat dem Minister Oll wier mitgetheilt daß
* ee n ———— —* so sen; die meisten der in Rom anwesen den franzölischen Bischöfe ihr Be⸗
ee Dine S ————— nnenz daitern ausgedrückt baben, brim Plehiscit ihr Votum micht abgeben
handstige e eeee ae e Win üin gr n tönnen. Sie würden sich glücklich schäatzen, der Negierung und
sind die Kriterien wahrer Freundschafk. Will sich nun Hr. 5 rr xwe *
ie 86 n ehr e dein Kaiser inmitten der Bevölkerung ihrer Diöcesen ein Beispiel
dutz im Ernste rühmen, er sei ein Freund des neuen Processes? —*
— 3 hres Vertrauens und ihrer Ergebeuheit darzubrinçen, und fragten
mn und darf er das, nachdem von seinet Seite noch dem Urtheile eanene u Jedenhott d sro
* 438 p elit tn »eshalb au- ob sie selbst und die in ihrer Begleitung befindlichen
zachverständiger Alles unterlasser worden ist, um dee rechtzeitige e heiheVneutd — —
inführung diefes-Gesetzes zu ermöglichen, nochdem die wichtigsten — otum auf der frauzösijchen Botschaft abgeben
zupplemzntargesetze theils erst vor wenigen Wochen einnebracht. e Vt 185 4. Mai R redasihe
seils zuv Stunde noch“ nicht vorgelegt worden sind, so daß dien ꝑp 735 zr e e gprden
inführung am J. Juli trotz aller Versicherungen und Betheueruugen zestern antin ebisei arische eannsunen urch diec Vpoltern ng
re, 57 — — *. unter dem Rufe: „Es lebe dir Kaiser! Nieder ma der Republik!
m Schwierigkeiten scheitern muß, die das Justizministerium selbst 6 Ra d Ranhen er e
schaffen und die zu beseitigen es jetzt die Macht nicht mehr hat. ufgelost. Marßoille wurden inehtere Mitglledex es reyudlis
denn der Proceß nicht rechtzeitig eingeführt. wird, so trifft der wuifchesociolistischen Comites 83
zorwurf nicht die. Kammern, sondern einzig und en ed ·Italien. 34
Nirister, welcher sich „in Verzweiflung darüber befindet, daß trotz Flarznz, 2. Mai. Die „Reforma“ bringt eine Corre⸗
einer wiederholten festen Zusicherung der Einhaltung des Termines pondeuz aus Buenos-Ayres, der Meis⸗ — —8
diemand ihm glaubt.“ Dahin ist es gekommen, daß wolbstänndige zaselbit ermordet worden ist. *
hertrauens zsigke.! beim Volke heerfcht. Die teagikomische Geschichte, ——
n wen des Civilprocesses sucht wahrlich ihres Gleichen in Bermischt e8
J — J 34 — —3 i. Wie — 43
Wien. J. Mal. Der Verkauf der dem Kurfürsten von « Kauserslaugern WRoah De do mansehen wan
—J e, 66 hot das k. Bezirksamt Kaiserslautern in. Folge der vom Eomite
ysen gehöͤrenden bohmischen Herrschaft Hur showif an den Dr. der Kaiserslauterer Zeitung gegen die bekannte, Verfügung des
A e egu —R Der Kurfurst wird sodann derrn Bürgermeisters Hohle, eingereichten Bechwerde die Verfůgung
Salzburg w es Herxn Hohle, woach dem Redacteur der Kaiserslauteret
Frankreich. Jeitung' der Zutritt zu den Stadtrathsverhandlungen nicht mehr
Paris, J. Mai. Der „Gaulois“ erzählt über die Per- estattet werden soll, als ungesetzlich aufgehoben. *
zulichkeit des verhafteten „Attentäters“ Folgendes: „Beaury — fNeustadt, 2. Mai. Gestern waren die Vertreter von
wäre die richtige Orthographie des Namens — ist 20 bis 22 ehn dem pfätzischen Turnerbund angehörigen Vereinen zu einem
sahre alt, klein, bartlos, von braunem Haar und sehr jungend⸗ Turntag versammelt. Vertreten waren. Speyer Gorort), Neustadt,
æ—————————— von ben enwene nene npieeen — —— Mußbach,
boren und erhielt eine sorgfältige Erziehung, jo daß er am Ende MNaikammer, Kusel und Kirchheimbolanden. Auf der Tagesordnung
iner Studien die Baccalaureats-Prüfung mit Ehren bestand. Er, ktanden folgende Gegenstände: Wanderturnen, et dnnns
il im Verhör jede Auskunft üder seine Familie abgelehnt, dagegen heschäfizberichi pro 1868/69, Wahl des: Vororses für 1870,71.
dllärt haben, er sei von Kindheit an Republikaner gewesen, in — In Betreff des Wanderturnens wurde lebhaft, betont, daß sich
iesen Ideen groß geworden und mit ihren ins Regiment getreten. ie Bereine dessen möglichstt krättige Entwickelung möchten angelegen
dort scheint ihn eine Verurtheilung zu sechs Monaten Gefüngnß, ein lassen. — Der nächste Gegenstand, gemeinschaftliche Turnfahrt,
iater sich als Corporal wegen Veräußerung von Militär-Effecken wurde durch den Beschluß erledigt, avt Sonntag, den 22. Mai
qzog, noch besonders erbittert zu haben. , zu nächsthin, Morgens 7 Uhr, ein Turnmarsch zu machen von Neustadt
Paris, J Mai. Neue Verhaftungen haben letzte Nacht baus Sam melplatz in deim Bahnhof) über das Weinbiet auf den:
attgefunden. Die Polizei benutzt nämlich die Affaire Beaury, Drachenfels, daun in's Jägerthal und von da nach Dürkheim.
eeidn gegen n eeem c —5 seit Die Ierde soll eerrn Diieedn ahn
ngerer Zeit ihr Augenmerk gerichtet hat, und die, Verhaf ungen, und nur der sog. Geherstab gestattet sein. — Behufs Erjielung
ylche sie seit zwei Tagen vornimmt, haben auf das Attentat, resp. Anbahnung möglichst einheitlicher Statuten wurde der Vorort
— nur zu drei oder dier Arrestationen Aulaß gab, keinen mit der Anfertigung einer Vorlage betraut. — Der Geschäftsbericht
czug. Weder die Vomben⸗Geschichte, noch die der Internationale weist. nachdem gestern mehrere Vereine theils ältere, theils neuere
in Beziehung zu dem Attentat. 3* Von den gestrtigen Vers Verbindlichkeiten durch ihre Vertreter erledigt, einen Kassenbestand
istungen beziehen sich drei auf das Komplot und vierzehn, auf von ea. 40 fl. auf. Dem Vorort Speyer wurde, nachdem er üch
it Internationale. (Nach anderer Mittheilung wurden 28 Sei- zur Annahme bereit erklärt, die Vorortschaft auch pro 1870171
ndchef der Internationale verhaftet, auf 40 andere wird gefahndet.), belassen.
Das Judividuum, bei welchem die Bomben vorgefunden wurden, F Edenkoben, 2, Mai. Seit vöriger Woche arbeiten
eißt Roussel. — Die Gerüchte, daß man die Tuilerien ꝛc. in die Maurer, Schreiner und Tüncher auf der k. Villa Vud vigshötze
ut habes len deruhen auf einer Ente, die shon vor um die verschiedenen Appartements inzurichte *848
t habe sprengen wollen, beruhen auf einer Ente, die schon vor um die verschiedenen ppartements neu einzurichten, woraus man
—— in⸗ Ewwen Ar ** *887 d eree — ne der Konig diesen Sommet
n en alle Souterrams des Schlosses von militärischen Posten einige Wochen daselbst zubringen wird.
Aeßt. Damals ergriff man auch besondere Maßregeln für das F In einem niederbayerischen Dorfe hat sich ein Wirth auf
SWafzimmer des Kaisers, welches nach der Wasserseite hin liegt originesle Weise zu helfen gewußt. Der Pfarret hatte ihuun Fehde
bis vor einiger Zeit keine Läden hatte. Dach soll man gestern angekündigt, weil er die fortschrittliche „Straubinger Zeitung“
ngen im Tuilericenparke zwei Judividuen verhaftet haben, von halte. Was that nun der Schlaukopf? Er schnitt die Köpfe des
enen das eine 16 Jahre all ist. Der Kaiser selbst hat seit vor- ultramontaänen „Strauhb. Tabl.“ ab und klebte sie auf die verruchte
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        J. — 241 D. X n Isntẽc e asJang⸗ —X ongesam̃melec ũnigen
vundern fich, was das „Tagblatt“ auf einwal so vernüuftig ge⸗ große Vorrath von Winterfeuhtigkeit sit bis jetzt als völlig aus
worden sei. reichend erwies. Es wird daher über den Stand der Wintersam⸗

feUngarische Ernteaussichten. Ueber die diesjäh im Allgemeinen auch wenig Klage eführt, überwiegend —R
rigen Ernt⸗aussichten Ungarns berichlet der „Ungar. Lloyd“ in die Berichte denselben als einen guten.
rinem angebich von einen Fachmanne geschriebenen längeren Ar— fLondon, 30. April. Ein im Ban begriffenen Tunmm⸗
tikel, daß diese mtit Ausnahme des Weinbaues im Allgemeinen, der unterirdischen Eisenbahn in der Nähe der Blackfriarsbrück s
recht günstige seien. „Die sehr strenge Winterkälte“ so heißt a⸗ einem noch nicht ermittelten Grunde eingestürtzt und 13 Personn
in dem betreffenden Artikel, „at den Saaten wenig oder gar nicht wurden unter dem Schutt begraben. Einer wurde als Leiche, neu
zZeschadet und die andauernd trockene Witterung im März und Apri! andere in einem Zustande der Bewußtlo'igkeit hervorgezogen, und
zu einer Zeit also, wo die jungen Saaten die Feuchtigkeit benöthigen, zier von den letzteren waren so erheblich verletzt, daß man d
blieb deßwegen ohne Nachtheil, weil der in den Herbjtmonaten, sowie Schlimmste befürchtet'
e *
Möbelversteigerung.
Mittwoch den 11. Mai 1870. Nach⸗
mittags 2 Uhr, dahier in ihrer Behaufnng
iäßt die Wittwe des verlebten Bäckers
Heinrich Eich, ihre sämmtlichen Mo—
bilien auf Zahliermin öffentlich versteigern
und zwar:
1 Pferd mit Geschirr, 1 trächtige Kuh,
1 Mutterschwein, 4 Frischlinge, I Wagen
mit Zudehör, 1Char-a-bano mit Sitzen,
1 Küchenschrank, 3 Tische, 1 runder
Tisch, 1 vollständiges Bett, 2 Bettladen,
1.vollständige Bäckereieinrichtung, Manns—
kleider, Hemden, Getüch, Küͤchengeräth—
schaften und sonstige Hausmobilien.
Horn, kgl. Notar.
St. Ingbert.

Von Sonntag den 8. Mai ab
Großes Preiskegeln
mit Preisen im Werthe von 250 fl.
bei I. Weirich, Wirth.
Berzeichniß der Preise.

1. Preis: Ein Kleiderschrank.
2., Ein Regulator.
3., Ein Anzug in Burkin.
—WF Ein Küchenschrank.
Ein Vogelkäfig.
Ein sechsläufiger Revolver
Fine Taschenuhr.
2 Oelgemälde.
WSpiegel.
6 Rohrjtühle.
Eine Bettlade.
Ein runder Tisch.
Fin Waschtisch.
Fine Harmonika.
Ein Sessel.
22 Dutzend Messer und
Gabeln.
17., Eine Reisetasche.
18., Eine Kinderwiege.
19., Ein Bügeleisen mit Rost
20., Ein Schüsselschaft.
21., Ein viereckiger Tisch.
22., Ein Filzhut.
23., Eine Joppe.
1. Ehrenpreis: Ein Sommeranzug.
2. Ehrenpreis: Eine Cilinderuhr.
Der Preis eines Looses (à Loos
3 Kugel) ist auf 9 kr. festgesetzt.

Leofauce eαν — νJHre,
sech s⸗ u. zwölfläufige Revolver mit Ladzeug um
Patronen empfiehlt in reichhaltiger Auswahl und billig
sten Preisen unter Garantie
Ottso Weigand.
Epileptische Krämpfe (allsucht)
heilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. LRillisch
in Berlin. ietzt: Vouisenstraße 45. — Bexeits über Hundert geheilt.
LebensverstcherungsbankefF. D. in Golho
Versicherungsbestand.... 169,250,000 f.
Effectiver Capitalfondd... 26270000
Versicherungen werden vermittelt durch
Feitz Panzerbietet—, in St. Ingbert.
Theater in St. In gbert.
Direction August Schroth.
Freitag den 6. Mai
lum eruse rhen Saale
Auf vieles Verlangen
(Zum erstenmale wiederholt):
Die Dienstboten,
oder
Die Kabalen in der Küche.
dustspiel in 1 Att voü R. Benedix.
Vorher:
Pĩige ,
oder:

Gott sei Dank, der Tisch ist gedeckt.
Lustspiel in 1 Att von Friedrich Benedix.
Kassenöffnung 2 8 Uhr.
Anfang präcis 8 Uhr.

Bekanntmachung.
Die Rechnung der Gemeinde St. In
dert pro 1869 ist gestellt und wird
Tage zu Jedermanns Einsicht auf ven
unterfertigten Amte aufgelegt.

St. Ingbert 4. Mai 1870.

Das Bürgermeisteramt
Chandon.
Fruchtpreife der Stadt
Kaiserslautern vom 3. Mai—
Weizen 6 fl. 7 kr. Korn 4 fl. 42
Spelztern — fl. — kr. Spelz 4 fl. UÜur
Gerste 4 fl. 21 kr. Hafer 4 fl. 2 br
Erbsen 4 fl. 43 kr. Linsen — fl. —
per Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 22h
3 Pid. Gemischtbrod 12 kr. und 2 Vfr
Weißbrod 12 kr.
Ausschreiben.

Frucht⸗Brod⸗, Fleisch 2e. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 5. Mai.

Weizen 6 fl. 6 tr., Korn 4 fl. 33 ir
Berste Areihige, 4 fl. 15 kr., Gerste vier
reihige, Zefl. 58 ke. Spelz 411. 41.
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel, — ss
— ftr. Mischfrucht 4 fl. 48 ir. Hafe
4 fl. 4 kr. Erbsen — jl. — kr. Wicen
— fl. — fr. Kartoffeln Ufl. 12 kr. Heun
2 fl. 28 kr. Stroh 1 fl. 18 kr. per
Zentner. Weißbrod 11s8 Kilogr. 16 kr.
dornbrod 3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogt
15 tr. ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod8
stil. 28 kr. 1Paar Weck9 Voth 2kr. Rin
leisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 hr.
Falbfleisch 14 kr. Hammelfleisch 161r.
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 388 hr
der Pfund.

Die kath. Schullehrerstelle zu St. Ing⸗
zerter Grube (Schnapphach) ist erledigt und
oll demnächst wieder besetzt werden.

Der Gehalt beträgt baar aus der Ge—
meindekasse 500 fl. von melchen jedoch für
Wohnungsentschädigung 12 fl. in Abzug
kommen.

Für Reinigen der Schule werden 5 fl.
und für Beheitzung 20 fl. vergütet.

Die Wohnung des Lehrers wird demselben
nur in so lange gelassen, als dieselbe nicht
zu einem Schulsaale gebraucht wird.

Bewerber um diese Sielle wollen ihre
Gesuche binnen 14 Tagen persontich hier
einreichen.

St. Jugbert 2. Mai 1870.

Das Bürgermeisteramt
Chandon.

Ein im Ackerbau aut erfahrener fleißiger
* uneq!
Fuhrknecht

wird zu sofortigem Eintritt gesucht. Die!

Erped. d. Blattes sogt von wem?
Redaltion Drud und Verlag von F. X. Dem etz in St. Ingdbert.

— —7
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        22*22
53573558 23 —— 85733 22822228293
* 5538 —— — S2 22 —— 88 228 2*
53— 8* — 22 —A 2 52 2 237 — 2 2*
352 325 26 83*53383 —7583533333835337 5255 52 s7226
c *22 —53— 2 S— * 3 — S — **
—A 2 * — 229 S DS 53735*85 2 2 F * 3
228 —53 223 553 2323 59 — —839323—2 2542553 5,3235
72328577 * — 23 —887 A 527222 32 3535 38*72 7
—A———— — —A 28 —A — BZ3522 5—5255 2229
— 5 832 —583737 F8 833333*538 553 38* 325553
7 38 — 55355 * —A * 8*
2 35255 5? 283—23363 23533 223533 —— 5265335
5 * 2 — 52 5253325 3523 —z232*2 — —A—
* *S* 2*2* S 2 2522 3 * —257 533 *232 5 55 25852
* * 2—27 —7 255*55 * —U 2* 3 8 — 22 —
53 53* —237 5 5—87338 —TA 2724 5 3252532323 23 33
555 5s—88352* 235*523355 — —75 — 2082*
—z535 —33558535 2657535235 *22 8 52* 85 — 22232
5 — 5—53— 5—8*7 ——3253 12372325 283— 575 682238
325 325 D7 —— —* — — — b 3 * —*5*22222
3 375333252533 57233 — 25 23 *5 ———
2 2 — 2 —3— — —— 2 *
3 22538 — — — 3z32 *35
8 ẽ — * —
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* 32 S2.8 —
*2535. 73 5 535933 555538
R 2 *7 * J 232 7577* * 2 25 R2

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da Si. Ans berter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblait, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntage⸗

—* erscheint woöͤchentlich ieren al: Dieustag, Donnerstag, Samstag und Sonntaa. Abonnemenispreis vierteljäͤhrig 42 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum —XRXX

— ⸗ —ñ —ñ— —— * — — — — —— — —

4171. Samstaq, den 7. Mai

IByo.
Deut schland. nöchsten Sonntag gegen eine Klassifikation der Advokaten nach zwei
München, 83. Mai. Man schreibt dem .Schwäb Merkur“ ælasse aussprechen werden.
non hier über die Ernennung Reither's zum Bischof von Speier: ai Der Pfäͤlzer urier gibt in einem Kaiserslautern 8.
Ddie Wünsche der Ultramontanen, welche den bekonnten Dom- Mai dadirten Artikel, der Erklärung des Hrn. Abgeordneten Jacob
—X Molitor getragen hatten, sind also nicht erföllt worden. ntnommene interessante Schilderungen der Parteizustande in
Jeüher gilt für einen durchaus gemäßigten und —V F
aheraller und doch für einen frommen Geistlichen von großer Ge⸗ Hr. Jacob demonstrirt nämilich der „Pfälz. Volksztg.“ den
sciteit und undadeligem Wandel. Er wird ein würdiger Unterschied zwischen der Zeit, in der er zum ernenmale zum Ab
llege seines Nachbacs Dr. Hefele sein.“ zeordneten gewählt wurde (im Frühjahr 1869) und heute mit
Wah a en 3. Man. Wie wir vernehmen, werden hier in 'olgenden Worten:
at laufenden und darauf folgenden Woche nicht nur mehrexe ß „Es hat sich seitdem in der ehemals friedferkigen Stadt
hezutsversammlungen der Fortschrittspartei zur Vesprechung der Faiserslautern eine Anzahl Leute zusammengethan, die es —
Aren Regierungevorlagen an die, Kammern und derschiedener Parole setzte, unter allen Umständen an die Spitze der Geschafte
ewichtiger Gemeindeangelegenheiten stattfinden, sondern es werden zu kommen; sie hat zu diesem Zwecke die bekannten demagogischen
d die“ Munchener Ägeordneten vor dem, Wiederbeginne der Miitel angewendet. sie verspricht den Leuien in ausgedehntem Maß⸗
namersihungen Anlaß nehmen, in größeren Volksversammlungen, stabe Freiheit, Gleichheit (nan nennt dies heute Erhöhung des
die dasseibe unlängst in Nürnberg geschehen, ihre Stellung den Lohnes, Verminderung der Arbeitszeit) und Brüderlichkeit (heute
Hahlern gegenüber hinsichtlich des Mulitärbudgets, des Targesetzes, Humanität). Die Freiheit, wie sie dieselbe verstehen, besteht darin,
a Advokatenordnung, des Wahlgesetzentwurfes u. s. w. zu be⸗ zaß sie glauben, allein Alles zu thun. schreiben und sagen, dagegen
ihnen Erfreuliches können die Abgeordneten über die letzteu ede andere Ansicht sofort niederdonnern zu dürfen · Wenn Jemand
dcierungsvorlagen ihren Wählern nicht mittheilen. darüber hertscht ich erlaubt, eine andere Ansicht von dem politischen Stande der
Eine Slimme; sowie auch darüber, daß der Rumpf des Mi— Dinge zu haben, so wird er sofort niedergeschmettert mit den
aisteriums Hohenlohe durch diese Vorlager unseren Ullramontanen Worlen; „Bismärder“, „niedrige Sclavenseelen, die keinen höheren
neuen Sitoff zu Angriffspunkten bietet und ihnen, wenn auch Genuß kennen, als sich unter den Füßzen Bismarcks im Staube
dider Willen, immer mehr in die Hände arbeitet. Die Mißstimmung wälzen zu dürfen“ 2c. Mit diesem im wesentlichen einzigen Grunde,
deßhalb auch hier unter den Abgeordneten und der Beodlkerung nur mit verschiedenartigen Variationen, werden alle entgegenstehende
u fehr laute und die Ueberzeugung allgemein, daß dieses Mini— Ansichten betümpft.
rium weder berufen uoch fähig ist, Bahern aus der gegenwärtigen Die Gleichheit legen sie sich so aus, daß sie glauben, sich
drisis in bessere Zustände zu lenken. (A. Abdz.) nit allen moͤglichen erlaubten und unerlaubte n Mitteln obenan
München, 4. Mai. Unter den hier weilenden Fremden schaffen zu dürfen, und nichts neben sich zu duden.
cfiude sich auch der P. Hyncinthe, der gestern aus Paris hier „Die Brüderlichteit und Humanität wird daduch praltisch
— ausgeübt, daß man einen rnhig zuhörenden Zeitungsberichterstatter
Munchen, 4. Mai. Die in dem Referate deß Hrn. Abg. aus den geseßzlich öffentlichen Stadtrathssitzungen hinauszuwerfen
tadspieler, die Bürgerwehr betreffend“, über die freiwilligen droht. J
feuerwehren gemachten Aufflellungen müssen sehr auffallen. Es „Wenn das die Erstlingsfrüchte der aufblühenden jungen
a nämlich der Art. 9 des Gesetzentwurfes: „Die Befreiung vom Freiheit sind, so darf man wohl beaieria fein auf das, was da
xersönlichen Dienste konnen verlängen: .... 5) alle diejenigen kommen wird, wenn diese Helden der Freiheit erst einmal am Ziele
delche ais aktive Mitglieder einer technisch organisirten Feuerwehr in hrer Bestrebungen angelagt sein werden.
saselben wirkliche, zur Erfüllung ihrer Aufgabe erforderliche Dienste „Die Bewohner der Stadt Kaiserslautern lebten Jahrzehnie
ssien“ rc. Diesem gegenüber satt nun das Referat: „Was nun hindurch friedlich nebeneinander, kein Mißton konnte auf die Dauer
ie Feuerwehr betrifft, so bleibt der Geseßentwurf trotz der Hnotidirung n die Eintracht storen. Seit Jahresfrist ist es gerade, als ob Alles
neeeee Gndere als technesch brganisirte Feuerwehr bestehi auf den Kopf gestellt waͤre. Alle Tage, neue Ueberraschungen, die
Afenbar nicht und wird sich auch kaum denken tassen. Ein greif, eine immer trauriger, als die andere. Kaiserslautern, früher nach
arer Unterschied wird sich nur finden lassen in der gemeindlichen und auswärts nur vekaunt durch die Thätigkeit seiner Bewohner in
der freiwilligen Feuerwehr. Die erstere ist in den gemeindlichen Industrie und Handel, hat heute weithin über die Grenzen unseres
divil⸗Sicherheits Instituten“ bereits begriffen, daher von der Bürger⸗ Kreises hinaus eine traurige Berühmtheit erlangt.“
vehrpflicht befteit. Die freiwillige Feuerwehr aber darf von der Berlhin, 2. Mai. Der Gewissenszwang soll bei uns in
hücgerwehrpflicht nicht ausgenommen werden, weil die gesetzliche Preußen, in der „Metropole der Jutelligenz“ wieder eingesührt
hürgerpflicht höher steht, als die freiwislig übernommene, und weil werden, dahin streben, ja das verlangen unsere orthodoxen prote⸗
ziese Ausnahmsftellung ein ganz geeignetes Mittel zur Bürgerwehr⸗ fant schen Geistlichen und ihre Anhänger. Die Friedrich-Werdersche
lucht währe.“ So Herr Radjpieler. Zreissynode, welche sich schon bei ihrem ersten Zusammentreten mit
München, 4. Mai. Von den —EDVVV— hiet am letzten Montag wieder eine Sitzung; in
verichtsvollzieher sind, wie wir hören, schon die meisten, und das derselben beantragte der Pastor Knack mit Unterstützung des
tunter jene der Kandidaten von Oberbahern, geprüft, so daß jetzt Pastor an der St. Lucaskirche, Superintendenten Tauscher, dem
iicht mehr bezweifelt werden darf, daß noch Ende dieses Monaͤtes sachfolger Hengstenbergs in der Redackion der „Evangelischen
Riese neue Stellen besetzt werden können. — Vor Dienstag, den dirchenzeitung“, die kirchlichen Behörden zu veranlassen, die dem
O. d. Mts. soll keine Kammersitzung siattfinden ; von da an werden Hrolestanten Verein angehörigen Geistlichen zu veraulassen, und
tdoch die Sitzungen häufiger werden und es soll in der nächsten war amtlich zu veranlassen, aus dem genanuten Verein auszutreten.
Woche nicht nur der v. Stauffenberg'sche Antrag auf Aufhebung Die Majorität der Synode schloß sich diesem Antrage an. Wir
er Todesstrafe, sondern auch die Advokatenordnung zur Verhaͤndlung enthalten uns jeder weitern Bemerkung über diesen Beschluß.
ind Beschlußfassung vor das Plemim der Kammer gelangen. — Da Berlin, 4. Mai. Das Zollparlament foll wo möͤglich
nie Regierung entgegen der dem letzten VLandtage gemachten Zusage am 7. dss. Monats (heute) geschlossen werden und die Reichstags⸗
ine Vorlage bezüglich der Einführung einer allgemeinen Hundesteuer arbeiten am 9. d. M., und zwar mit der Erledigung des Budgeis
—DDD beginnen; man hofft, die Neichstags-Session etwa zum 28. schließen
logeordneten dieser Gegenstand zur Sprache gebracht werden. — ju köunen; viel länger wird sie sich keinenfalls hinausziehen.
mehreren Advokaten, welche Gegner der Freigabe der Advokatur Berlin, 5. Nai. Das Zollparlament hat den Bamber⸗
Jock man, daß selbst sie sich auf dem Auwaltstage dahier am ger's hen Antrag auf Au sdehnung der Münzreform auf die füd—
        <pb n="282" />
        „eutschen Staaten augenommen. Dagegen sprach Becher (Stuttgart)
Namens der süddeutschen Fraction, weil der Antrag Erweiterung
der Zollparlaͤmentsbefugnisse und Schmälerung der Rechte-der,
Zammern der Einzelfstaaten bezwecker.

i¶Wieen.“ Der Graf von Paris, das Haupt des Hauses Or—⸗
leans ist hier kingetroffen. Der Herzog von Chartres wird er⸗
wartet. Die Prinzen des Hauses Koburg sind, gleichfulls anwesend,
auch die Konigin der Belgier. Von den älteren Bonrbons befinden
sich König Franz und die Königin Maria von Neapel in Schön⸗
brunn, der Graf von Chambord in Frohsdorf. Mau ssricht von
einer sich anbahnenden Versöhnung der älteren mit der jüngeren
Linie der Bourbons und wird unwillkürlich daran erlnnert, —daß
ihre Parteiführer in Frankreich gemeinsam das Plebiszit bekämpfen.

J Nb. Korr.)

Wisen, 2. Mai. Das 5Vaterland“ eröffnet sein heutiges

Abendblatt mit den folgenden Zeilen: „Wie wir aus kompetenter
Quelle erfahren, steyt die Ernennung“ des Grafen Andrassy zum
Reichskanzler in nächster Aussicht. Graf Beust soll eventuell den
Boͤtschafterposten in London übernehmen.“ Soweit wir die Situation
zu uͤberschauen vermögen, ist diese Meldung jedenfalls mindestens
verfrüht, abgesehen davon, daß man uns von sehr guter Seite
zersichert, Graf Andrassy habe in den letzten Tagen 'erklärt, er
gedenke unter keinen Umständen“ seinen Posten“in Pesth im Stiche
zu lassen.

Frankreich.

Paris, 4. Mai. Dem „Siecle“ geht von einer Persön—
lichleit, welche in der Lage ist, gut unterrichtet zu sein, folgender
Wink zu: „Nehmt Euch in Acht, man wird zwischen dem 6. und
8. Mai in der Provinz das Gerücht verbreiten daß Paris in
Feuer und Flaummen steht, daß auf den Straßen das Blut fließt
und das Land in voller Revolution ist.“ Allerdings fügt das
Siclle“ hinzu, ist es eine allgemein verbreikete Meinung, daß wir
am Ende der Plehiszit ⸗Periode einen Theater-Aufzug dieser Ar—
haben werden. — Der „Reveil“ bringt als Curiosum eine Pro
ilamation, welche man im Jahre 1848 an allen Mauern in Frank
reich sah und welche Herr Louis Bonagparte bei seiner Rückkehr
nach Frankreich an das Volk erließ. Wir entnehmen derselben
folgende Stelle: „Die demokratische Republik wird der Gegenstand
meines Kultus sein. Ich werde ihr Priester sein. Nie und nim⸗
mermehr werde ich es versuchen, mich in den Kaiser⸗Purpur zu
hüllen. Mein Herz soll mir in der Brust vertrodenen, wenn ich
———
Auf ewig möge mein Mund verstummen, wenn ich je ein Wort
eine Lästerung gegen die republikanische Souveränität des franzö
sischen Volkes ausspreche. Verflucht mill ich sein an dem Tage,
wo ich aus Schwachheit zugäbe, daß man unter dem Schutze meines
Namens Docirinen vorbereite, die dem demakratischen Princip zu⸗
wider sied, welches die Regierung der Republik leiten muß. Man
moͤge mich zum Hochgericht verdammen, an dem Tage, wo ich
strafbar und verrätherisch den Versuch machen würde, eine frevel⸗
hafte Hand an die Rechte des Volkes zu legen, si es mit seinem
Willen, indem ich es tausche, fei es gegen seinen Willen, durch
Bewalt uud Willtühr.“

Paris, 4. Mat. Das Journol „Offiziell* weist auf die
Taktik der Revolutionäre hin, welche die Verschwörung für eine
Erfindung der Polizei ausgeben, und sagt, die Pflicht der Regie⸗
rung sei es, das Publikum aller Wahlmanöver zu schützen. Die
Untersuchung sei in vollem Gange und es zeige sich, daß dieses
neue Attentat mit dem Februar⸗-Complot in engster Verbinduug
stehe. Die öffentliche Meinung werde bald alle Thatsachen über—
schauen und beurtheilen können.

Paris, 3. Mai. Der „Rappel“ veröffentlicht ein Manifest
Garibaldi's an die französische Atmee, aus dem man nur nicht
ersieht, in welchen Zusammenhang es mit der augenblicklichen
Krisis steht. Garibaldi eiklärt lediglich, daß er, obwohl kein
Freund des zweiten Kaiserreiches, doch nie die edeln Söhne Frank—
reichs gehaßt habe, selbst wenn sie im Dienste der Tyrannei
maschirten ...

In SaintiQuentin' haben gestern ernstliche Unruhen
stattgefunden. Die Verhaftung eines Mitgliedes der Internationale
rief einen Auflauf der Arbeiterbevölkerung hervor; man versuchte
das Gefängniß zu stürmen, und es kam zu einem Kampfe mit der
Gendarmerie und der Nationalgarde, in welchem mehrere Gens—
darmen schwer verletzt wurden.

Gestern nahmen auch die Vorlesungen an der medicinischen
Schule wieder ihren Anfang. Professor Tardien hatte einiges
— zu üherstehen, konnte aber seine Vorlesung dennoch
halten.
Vermischtes.
fSit. Ingbert. In unserer Nachbargemeinde Ens heim
hat sich anuch eine freiwillige Feuerwehr gebildet, welche bis jetzt

chon 80 Mitglieder zählt. Wir wünschen dem edlen uneig
nützigen Streben dieses Vereins den besten Ersolg.
7Die nächste Schwurgerichtssitung der Pfalz wird am
Mai ecdffnet und dauert bis zum 16. Mai inckh.“ Die zur Abu—
theilunge kommenten Fälle sind 7 und zwar: am9. Mu
Philipp Friedrich Kurz.« 39 Jahre alt, Barbier von Altriph.
vegen Diebstahls; 2) am 10 Mai: Anna Maria Schmidt, Witiw
Graf, vom Drehenthalerhof, 84 Jahre alt, wegen Kindsmordz
3) am 11. Mai,: Joseph Hubert Ziegler, 81 Jahre alt, Buch
hrucker in Neustadt, Redakteur des Neustadter „Auzeigers“ und de
Lambrechter Thalboten“, wegen Preßvergehens; 4)? am 12. Mas
Philipp Rohr, 43 Jahre alt, gewesener Redakteur der „Pfaͤlzischen
Volkszeitung“ und des „Pfälzer Demokraten“ in Kaiserslauiein
benfalls wegen Preßvergehens; 5) am 13. Mai: Johann Stdh
20 Jahre alt; Kübter von Mackenbach, wegen Ecrpressung;6) .an
rämlichen und am folgenden Tage: Georg Adam Holzheimer, 2)
Jahre alt, Tagner von Albisheim, wegen krimineller Körperver—
letzung — in der Nacht vom letzten Ostermantag auf. Diensta
»erübt, in Folge deren »der Verletzte starb; 7) am 16. Mau
Friedrich Menges, 48 Jahre alt, Bäcker von Flomersheim; Wil—
jelm Lutz, 42 Jahre alt, Bäckergeselle allda, und Franz Joseph
Breunig, 33 Zahre alt, Müller von Frankenthal, wegen Theil—
nahme an dem betrügerischen Bankerott des Jakob Wagner von
Frankenthal, welcher am 21. August v. J. in contumatiam n
1 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden isft.

FWorms, 3. Mai. Heute früh versuchten hier die Zim
mergefellen „Strike“ zu machen, indem sie die Arbeit eiustelllen
Abkuͤrzung der Arbeitszeit von Morgens 6bis Abends 6 Uhr.
ttatt wie gewöhnlich von 5 bis 7 Uhr, und Erhshung des Lohne!
von 1efl. 8 ke. auf 1fl. 12 kr. per Tag war die Losung bei
diesem epidemisch wirkenden Lasaleanischen Mandver. Die parlamen
arischen Unterhandlungen führten zu dem Nesultate, daß die Ar—
zeitszeit unverändert, der Arbeitslohn jedoch um 4 kr. per Taj
erhöht wurde, worauf sämmtliche Gesellen wieder zur Arbeit zu
rückkehrten.

4 Der Schillerverein in Marbach am Neckar läßt soeben zu
endlichen Errichtung eines Schiller Denk nals in der Geburts stad
des großen Dichters einen Aufruf an das deutsche Volk ergehen.
Die Mitel zu einem Standbilde des Unsterblichen gedenkt man
durch nichts Geringeres aufzubringen, als durch Gründung einer
— Schiller Lotterie.

Schiller, ach! und Lolterie!
Wo bleibt da die Poesie?

f In dem doppelt unglücklichen Hessen, wie Walded diese
durch den norddeutschen Bund in zwei Hilften gespaltene Groß⸗
jerzogthum nannte, besteht noch immer ein Regulativ, wonach den
Zeamten das Tragen einer „unanständigen Bartform“ verboten jst
n gesetzlicher Kraft. Unter unanständiger Bartform versteht man
nach auhentischer Interpretation einen Vollbart und einen Schurn
hart. Die Beachtung dieses Verbots wird streng überwacht und
nur unter ganz besonderen Umständen Dispensation davon erlheil
vie dies Rkürzlich in zwei Fällen geschehen ist. Se. königlich
Hoheit der Großherzog hat nämlich dem Advokatanwalt Faldei
in Mainz das Tragen eines Vollbartes allergnädigst gestatteh
Finem anderen Beamten, dem Landgerichtsassessor Becker in Groß
Gerau, dem die dortigen Erderschütserungen in die Glieder gefahren
sein mögen, ward das Tragen eines Bartes gestattet, jedoch nu
muf die Dauer eines Jahres 11 Wenn diese Thassachen nicht kürzlit
in Hessischen Blättern gestanden hätten, ohne widerlegt zu werden
so würde man dieselben für kaum möglich gehalten haben.

. Ein Pariser Restaurant vongroßem Ruf wu
lezthin der Schauplatz einer hochsomischen Scene. Ein Herr, du
migenscheinlich den gebildetsten Stäuden angehörte, hatte sich ein
Diner ferviren lassen, das er mit vollsten Kecht hätle erbärmlit
nennen können; indeß beklagte er sich nicht. nur ließ er, als a
eine Mahlzeit beendet und dem geschmeidigen Kellner ein gute:
Trinkgeld gegeben hatte, den Wirth rufen. Dieser kommt, ein
Zerviette unter dem Arm und das süße⸗ste Lächeln auf den Liphen.
sofort hetbeigetänzelt. Seine Frage nach den Wünschen des geehrlen
Baftes wird im Entstehen unterdrückt, denn dieser letztere preh
den verblüfften Wirth krampfhaft in seine Arme und sagt unlen
immer wiederholten Umarmungen und gerührtem Schluchzen
Leben Sie wohl, Herr Warlh. leben Sie wohl! Einmal habet
bei Ihnen gegessen, und — nie sehen Sie mich wieder!“ Sprad⸗
und verschwand spurlos. Das Lachen der anderen Gäste und di⸗
verlegene Gesicht des Wirthes mag man sich voirstellen.

f(Rechtame.) In einem Piriser B'at liezt mem solgend

—Neclhime: „Gestern wurden die Passanten in Auftegung verseh!
—9* sie einen Herrn auf dem Pflaster der *straße hinshlagen sehen
Dian vermuthete einen Gehirnschlag, doch erfahr man, daß dier
Herr ein Besucher des Modemagazins von X. und derart überd
        <pb n="283" />
        erdast niedrigen Preise erstaunt war, daß er dat Bewußtsein
Alei. Die Freude. wirlt todtliche
Zoigende! Schandenthat wird aus Irland gemeldet. Sie
ugneten sich in der Grafschaft Monaghan, aind hat muth⸗
such ihren Grund in eiuem Krawall zwischen Feniern und An⸗
ugern einer geheimen Pachterdetbindung. Gegenüber der Woh—⸗
ung des katholischen Bischofs von Chlogher wurde ein Mann
damens Mac Phylipps schrecklich verstimmelt vorgefunden.Eine
— Strece weit fand man die Zähne des Aermstencgauf der Straße
rherliegen. Außer niehreren anderen Verstümmeluungen-war seine
herlippe gänzlich- abgeschnitten. Er liegt am Sterben. Sechs
ute, welche man am Abend vorher bei ihm gesehen hatte, sind
chaftet worden. — Dem Redacteur des in Cork erscheinenden
Zaly Reporter“ ist ein Drohbrief zuzegaugen, welher die Unter⸗
grift trägt: Polizeichef der irischen Republik“ und dem Bedroh—
den Tod vor Ablauf eines Monals ankündigt, weil er absicht⸗
ich die nationale Sache geschädigr habe. Der Brief. schließt mit
Worten: „Ich ersuche Sie, sich mit dem großen Schöpfer aus
nsohnen, denn Ihre Zeit auf dieser Seite des Grabes wird nicht
on langer Dauer sein.“ — Ebenso erhielt der Pfarrer Grant in
zathconrah, Grafschaft Westmeath, einen Brief, der ihn mit Tod
droht, wenn er micht alle seine protestantischen Dienstboten ent ⸗
afe.
⸗ Ueber den Ocean kommt eine ungewisse Botschast über die
erscholene „City of Bost on“. Eine Newyorler Zeitung
deldet, daß an der Küste von Staaten Island eine Soödawasser⸗
sasche gefunden wurde, einen Streifen braunen Papiers, und
quf eine vom 2. März datirte Mittheilung enthaltend, die
augenscheinlich von, Jemandeun an Bord geschrieben sein müßte.
drin werde erzählt, daß am Morgen jenes Tages im Maschinen⸗
Im des Schifses Feuer ausgebrochen sei, und daß die Passagiere
h schon auf die. üußersten. Punkte des Schiffes gedrängt hätten,
m den Flammen zu entgehen. Vierzig Personen seien bei dem
ißlungenen Versuche, das Rettungsboot niederzulassen, ein Raub
t Wellen geworden. — Das Dalum stimmt nicht mit demjenigen,
velches die kurze Botschast trug, die, auf einem Stück Holz ge⸗
chnißt, an der Küste von Corcuwasl aufgelesen wurde, nur die
Horie enthaltend: „Die City of- Boston sinkt. 11. Februar.“
denn nicht beide Miltheilungen unächt sein sollten, ist es jedenfalls
ine derselben.

WVandwirthschaftliches.

Statumist und Hülfsdüngemittel. In der neuesten
leit gewinnt meht die Ueberzeugung Raum, daß sich Stallmist
ud Hülfsdüngemttel gegenseitg ergänzen müssen, wenn die Er—⸗
ahrung der Pflanzen in richtiger Weise erfolgen joll. Stallmist
üein it in sehr seltenen Fällen so zusammengesetzt. daß er alle
jie Stoffe überhoupt oder auch nur in ausreichender Menge enthält,
eelche den Culturtändereien durch frühere Eruten eutzo gen wu den
uid die für kommende Culturen nothweudig sind, um diese zum
cichsten Ertrage zu bringen. Ebeunso verhält es sih auch mit den
üifsdüngemitleln. Eines muß das Andere unteistüzen, soll das
Janze wahrhaft gefördert werden. In Kheinhessen und der daye
ischen Pfalz ist durch die landwirthschaftliche Lehranstalt in Worms
eit mehreren Jahren schon wiederhoit Anregung gegeben worden,
denso die sehr starken Düngungen mit purem Stallmiste, wie äuch
iejenigen init puren Hülfsdüngemittetn vorsichtig zu betreiben und
nehr der Mischung beider Rechnung zu tragen. Aus den zaytrei hen
dersuchen, die uns in dieser Richtung mitgetheilt worden sind,
ehtn wir für heute nur zwei hervor. Ein drei Morgen (a 4
deltare) großes Stück Feld von ganz egaler Bodenbeschaffenheit
urde in der Art gedüngt, daß der Morgen Nr. 1 250 Centner
dʒtallmist, der Morgen MNr. 2 150 Ctr. Stallmist und 2 CEtr.
vpetphosphat und der Morgen Nr. 3 5 CEtr. Superphosphat
hne Stallmist erhielt. Das Feld wurde mit Neps eingesaet und
zbetrug die Ernte auf dem Morgen Ne. 1 11 Etr. 24 Pfund,
uf dem Heocgen Nr. 2 14 Ctr. 84 Pfund und auf dem Morgen
it. 3 12 Ctr. 19 Pfund. Im Jahre nachher betam das Feld
doru und es zeichnete sich dasselbe auf dem Mor ea Nr. 2 eben⸗
alls seht vortheilhaft aus. Ein ähnlicherVerfuch kam zu Kar⸗
affein in Ausführung. Es wurde ein 900 Klaiter großes Feld
ndrei gleiche Theile getheilt und Theil 1 mit 150 CEtr. Stall
nist, Theil 2 mit 100 Etr. Stallmitt und 2.Cir. Kalijalz und
heil 3'mit 6 Cir. Lalisalz gedüngt. Es stellte sich der Ertrag
— ———
uf 61 Cir. 9 Pfund und auf dem Theile3 auf 51 Ctr. 27
zfund. In gleicher Weise sind auch auf Wiesenlandereien sehi
ute Resultate mit Dungergemischen erzielt worden. Ganz besond ers
mpfiehlt sich das Verfahren für den Weinbau. Ju den Weinbau
reibenden Gegenden werden nicht felten die Feldländereien hinsichtlich
ar Stallmistzufuhren behr stiefmütterlich behandelt und zwar zu
bunsten des Weinbaues. Wenn die Herren Winzer es für immer

so einrichten, daß die Weinberge nicht meyr die altüblichen Stau⸗
nisimengen exhielten, sondern geringere Quantitäten mit Zusaß
von Kalisalze und Phosphaten, so wüede das dem Feldbau sehr
förderlich sein und auch den Weinbergen? nuten, indem dieseso
ntsprechendere Zufuhr von Nali und Phosphorsäure empfingen, als
dies durch den Stallmist allein geschehen langn c. 7
cdie Fortpflanzung der Kartoffein.) Die landwirthschaftliche
dehrastalt in Worms hat. im werflossenen Frühjabre Anregung. ge⸗
Jehen. uͤber die Verwendung der Setzlartoffelstücken Mit Kronenaugen
inerseits pind Kreisaugen andrerseits Versuche anzustellen, Die
pefundenen⸗Resfultate ermöglichen zwar nicht die. Aufstellung neuer
dehren; allein sie sind jmmerhin interessant genug dem landwirth⸗
Vaftchen Publikum mitgetheilt zu werden. Die Resultate konsta
iiren, daßnsich für nasse, schwere, kalte Boden, die man im Früh⸗
ahre- erst spat einpflanzen kann, die Setzkartoffelstüche mit Kronen⸗
augen besser eignen, als diejenigen mit Kreisaugen, weil. die exsteren
chneller kermen und sich rascher sentwickeln, als die lezteren. Um⸗
elehrt aber empfehlen sich für einen leichten sich im Frühjahre
lascher erwärmenden Boden besser Stücke mit Kreisaugen; denn
eimen und entweckeln sie sich auch etwas langͤsamer, als Kronenaugen⸗
dücke, so licfern sie doch einen höheren und besseren Ertrag, weil
ie weniger buschig werden, also weniger in's Kraut wachsen. Un⸗
—V— Ertrag als senkrecht
zurchgeschnittene Kronenaugenstücke von gleicher Große auf demselben
Felde und unter sonst gleichen:Bedingungen.
Volkswirthschaft Handel und Verkehr.

* ——

Muüunchen, 4. Mai. Durch Uebereinkommen zwischen den
Postverwaltungen des Rorddeutschen Bundes, Oesterreichs Württem⸗
sergs, Bayernsund Vadens ist fernerhin als zulässig erklärt,
Drucksachen im Verkehre mit diesen ‚Postgebieten und gleichzeitig
much im innern, bayerischen Verkehre lediglich durch Umschnürung
zu verpacken.

Zur Verbesserung des bayerischen Feuerlöschwesens.

Es ist lange noch nicht allgemein⸗genug bekaunt, welche be⸗
deutende Werthe an Mobilien und Imobilien jährich durch Feuers⸗
zrünste zu Grunde gehen. Die bayerische Feuerversicherungs⸗ Anstalt
ur Gebäude hatte im letzten Rechnungsjahr mahezu Drei Million

Hhulden für Brandschäden zu — vergüten, reine Summe, welche das
hayecische Volk in Form von Jahresbeiträgen wieder aufbringen
nußß. Die größern Feuersbrimsten sind aber gewöhnlich in jenen
Dtten zu verzeichnen, in denen das Feuerlöschwesen gänzlich dar⸗
niederliegt, wo Teaerspritzen entweder gar nicht vorhanden oder
‚och nicht brauchbar sind und wo man von einer organisirten Feuer⸗
vehr gar keinen Begriff hat. Der Immobiliarschaden in einem
inzigen solchen abgebrannten Ort beträgt oft an die hundert⸗
ausend Gulden, welche die Landesanstalt für Gedäude eben aus
den Taschen ihrer Versicherten wieder zu ersetzten hat. Solche
Jroße Schäden, die durch Mangel an ordentlichen Löschanstalten
erwuchsen, wied rholen sich und ein Jahre nach dem andern werden
Hislignen an Werth durch Feuersbrünste verschlungen, weßhalb man
nur lebhaft wünschen muß, daß diesen enormen Verlusten energisch
zorgebeugt und jedes Mittel ergriffen wird, welches so bedeutenden
Wunden die dem Volkswodl ein fürchterliches Element schlägt, mehr
zur Seltenheit macht. Allerdings mahnt die Staatsregierung oft
umd ernstlich ihre Organe, an der Verbesseruug des Feuerloschwesens
nit Hand anzulegen.Aber zur Beseitigung eines jo großen Uebels
ilten noch andere Mitiel ergriffen werden. Unser Nachbarland
Württemberg hat in dieser Ricbtung einen auerkennenswerthen Weg
eingeschlagen. Die dortige Staatsregierung hat sich nämlich mit
dem Organ der württembergifchen Feuerwehreu— zur Hebung des
gesammten Löichwesens im Lande vereinigi und eine von beiden

Theilen gemeinschaftlich verwaltete und aus Beiträgen des Staates
uud der Versicherungsanstalten gebildete s. g. Zentralkasse gestiftet,

velche nicht allein verunglückte Feuerwehrmänner und deren Relikten,

ondern auch die Gemeinden in ihrem Streben um die Verbesserung
zer Löscheinrichtungen mit Geldmitteln unterstützt. Auh in Bayern
ollte ein ähnlicher Fonds gebildet und damit dem so wichtigen

Feuerlöschwesen unter die Arme gegriffen werden. Gar manche

iuch weniger reiche Gemeinde brächte doch Opfer, wenn fie angeregt,

interwiesen und unterstützt würde. Ein größerer Eifer müßte sich

»ann Seitens der Gemeindeverwaltung entfalten, we in dem Fener⸗

dichwesen auch eine materielle Unterstützung zugem endet werden

onute. Sicher ist kein Kapital besser angelegt als das, welches
den Feuerlöscheinrichtungen gewidmet wird. Die größern Feuers⸗
zrünste und die größern Beiträge zur Häuserverficherung können
dadurch am ersten vermindert werden. Die vielen Millionen, welche
as Land jetzt für Brandentschädigungen aufbringen muß, werden
hei dem Vorhandeusein tüchtiger Loͤschmaschinen und gut organisirter
Feuerwehren wenn nicht ganz erspart, so doch bedeutend reduzirt
        <pb n="284" />
        2* 2 434
Möbelversteigerung.
Mittwoch den 11. Mai 1870. Nach⸗
mittags 2 Uhr, dahier in ihrer Behausung
läßt die Wittwe des verlebten Bäckers
Heinrich Eich, ihre sämmtlichen Mo—
bilien auf Zahliermin öffentlich verste gern
und zwar:
lPferd mit Geschirr, 1 trächtige Kuh,
1 Mutterschwein, 4 Frischlinge, Wagen
mit Zubehör, 1 Char-A-bane mit Sitzen,
1 Küchenschrank, 3 Tische, J1 runder
Tisch, 1 vollständiges Beit, 2 Beitladen,
ldollständige Bäckereieinrichtung, Manns⸗
kleider, Hemden, Getüch, Küchengeräth⸗
schaften und sonstige Hausmobilien.
Horn, kgl. Notar.
Theilungsverileigerung.
Samstag den 14. Mai l. J. des Nach⸗

mittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in
der Behausung des Geschäftsagenten dae
Westphälinger, lassen die Kinder und Erben
von Marie geb. Henrich, lebeud ohne
Gewerbe, in St. Ingbert wohnhaft, und
gewesen Wittwe, von dem daselbst wohnhaft
gewesenen und verstorbenen Fuhr⸗ und
Ackersmanne Clemens Rothie der Abtheil⸗
ag wegen oͤffentlich in Eigenthum versteigern:
Plan-Nr. 97. 11 Dec. Fläche, enthaltend
rein Wohnhaus mit Scheuer, Stall
—AXL
Nr. 98. 21 Dec. Pflanzgarten mit
Bras⸗ und Baumgarten, beide Item
ein Ganzes bildend und gelegen zu
St. Ingbert, auf Höfchen, neben Johann
Fiack und Peter Fischer.
Plan⸗Nr. 1307. 26 Dec. Wiese im
alten Thale und der Brückwiese, Rohr
bacher Gemark, neben Johann Lud
deiderseits.
Horn, k. Notar.
—X
im Tiüvoslisaale zu Blieskastel.
RRMDUOMIOX
gegeben zum Besten des Lehrer-WaisenStiftes von den Schülern
und Schülerinnen des Lehrers Noth.
PROGRAMNM.
ie Shwalben. WMalzer für 2wei Zithern von Edlinger.
egro für Clavier zu vier Händen von Winter.
A Gesaugl. Duett mit Zitherbegleilung vnn Treu.
Jelka und Walzer für Clavier zu vier Häanden von Winter.
BSlecktuspiel für 2 Zithern von Mercator. J
Wiegenlied mit Clavierbegleitung von Taubert. J
olsta für Clavier — vierhändig — von Winter. W
otpeurri fär 2 Zithern von Edlinger.
“n dunkltr Nacht. Lied mit Clarierbegleitung von Abt.
farghetto und Ällegre für Clavier aus, Montechi und (Capulotti?.
Ase eiberl gifrendi. Duett mit Zitherbegleitung von Trou.
Febet wehl, ihr Berge. Lied mit Clavierbegleitung von Winter.
Ja den Fergen. Duett mit Zitherbegleitung von Treu.
Entrée x Person 18 kir. — Anfang: Nachmitiags *05 Uhr.
Billets sind zu haben bei Herrn Albert Apprederis und eine halbe Stunde vor
Beginn der, Reunion an der Kasse.
Ju Anbetracht des edeln Zweckes wird um eine zahlreiche Betheiligung gebeten.
Die
NMNähbmaschinen Tabrik
von
G. M. Pfaff in Kaiserslauten
¶ Detail Verkauf)
ewpfieblt ihre selbst fabricirten todellosen Doppelstepystich Naähmaschinen für
Familiengebrauch und gewerbliche Zweche zu nachfolgenden bedeutend ermaßigten Preisen
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Grower S Backer Nr. I1d. 80, —
Verpackung frei. Unterricht gratis. Zahlungserleichterung; jede Maschine kostet bei
Naarzahlnra 5 fl. weniger. Garantie.
⸗8 * — * 2121 —8 g
—3—
zilehstiscehe rämpfe (SFaällsuch—
brieflich der Specialarzt für Epilepfie Doctor O. Killiusck
in Berlin, jetzt: Louisenfiraße 45. — Bereits über Hundert geheilt.
Die Pigate und beste Hoden-Feitr ag
iat unstreitig
⸗
Die Modenwelt.
Preis fũr das ganze Vierteljazr 868 Krar. run.

In Deatschland hat dis o Jenwelt an Ruf und Verbreitung ollen anderen Moden-
Leitunzen don Rang abgealaufen, was sie ihrem vortretfliehen Inhilte, ihrer g o sen Reichhaltigkoit
nd ihrem billigen Preise 2u verdanken hat. — Vornehmtiech nimmt, die Modenwelt Rücksiclt
ut dis Bedürfnisse in der Pamilie, weniger auf die dar gros oi Welt. Sie omptienlt s'en deshalb
ι⸗—SSWeise allen Mustern und Töchtern, die Gefallen daran findan. ihre e'one unl der Kiade:-
Poilefte, wie die gesammte Leibr â iehe selbst herzustellen. —

Ahonnement- werden lederzeit angonommen bei allen Buchhandlungen und Poztämtern

Ausschreiben.
Die kath. Schullehrer stelle zu St.
herter Grube (Schnapphbach) ist erledigin
soll demnächst wieder besetzt werden.

Der Gehalt beträgt baar aus der 6
meindekasse 590 fl. von melchen jedoch su
Woumungsentschädigung 12 fl. in AÄhn
tommen.

Für Reinigen der Schule werden 5
und für Beheitzung 20 fl. vergütet.

Die Wohnung des Lehrers wird demselh
nur in so lange gelassen, als dieselbe nig
u einem Schu saale gebraucht wird.
Bewerber um diese Stelle wollen
Besuche binnen 14 Tagen perfsönlich
kinreichen. J
St. Ingbert 2. Mai 1870.

Das Bürgermeisteramt
Chandon.
Sonntag den 8. Mai bei Erd
meiner
Gartenwirthschaft
wird das nicht ausgeworfene Preis
geln vom vorigen Jahre fortgesetzt.
Ph. Wenzßel.
Theater in St. Ingbert
Direction August Schroth.
Sonntag den 8. Mai
imm Oherhauuse pschen Saale
Das Pfeffer-Röse
Die Frankfurter Messe
im Jabre 1297.
Schauspiel in 5 Akten von Charlon
Birch-Pfeiffer.
Kassenbffnung 3 8 Uhr.

Anfang bräcis 8 Uhr.
Berichtigung.

Der Werth der Preise des mon
Sonntag den 8. Mai bei L. Weir
zeginnenden Preiskegelns, beträgt:

50 Gulden.

Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch⸗ Preis⸗
der Stadt Homburg vom 4. Man

Weizen 6 fl. 8 kr. Korn 4fl. 37
Szpelz 31. 42 kr. Spelzkern — sl.
er. Gerfte, Z2reihige — fl. — kr. Ger
breihige — fl. — kr. Mischfrucht 4
48 kr. Hafer 3 fl. 538kr. Erbsen —
— kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken-
l. — ktr. Kartoffeln 1l. 30 kr. Weißbt
b/2 Kgr. — kr. Kornbrod 3 Kgr. 28
zitto 2 Kgr. 16 kr. ditto 1 Kgr. 8*
Hemischtbrod 3 Kgr. — kr. Das Pat
Weck 9 Lth. 2 kr. Ochsenfleisch pr. Pf
— kr. Kühfleisch ¶ Ql. 16 kr. 2 O
14 kr. Kalbfleisch 12 kr. Hammelflei
—&amp;
sd. 36 kIr.

Frankfurter Börse
ponmi 4. Mai 1870.

Geldsorten.
Preußische Kassenscheine .. fl. 1 447,-
ßreußische Friedrichsdor... 958269
histolen.. .091417749
holländische 10 fli⸗Stücke 984-66
Hucaten....5 583688
oFrancs⸗Stück 5 28α
ẽ igsche Souvereigts 1155360
hold per Zollpfund fein ..
»ochhaltiges Silber per Zollpfund
Dollars in Gold

2 282
— iN
e
Pedaktion Druc und Verlag von F. X. Dem en in St. Inabert.
        <pb n="285" />
        Sl. Ingberler AAnzeiger.

5*
—5 738 — 4 — EXXLAC.. S —— 38
den SeIngberter Anzeiger lund das mit dem Hauptdlatte verbundene Unlerhaliunzsblait mit. der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags-
inmmer) erscheint woͤchentlich vier zuas. Dienstag, Don ne rsstag, Samsstag und Sonntag-Adbonnementspreis xierteliährig 40 Krir. oder

— 482 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
eoonataa den k at —Hι
Deutschlande.

München, 5. Mai. Die Theilnahme der Bevölkerung des
anzen Königreichs an den Urwahlen im November 1869 ist im
zetgleich mit den Urwahlen im Mai. uin etwas. mehr als10
zrozent gestiegen. Dieses Gesanmtergebniß vertheilt sich aber auf
je einzelnen Regierungsbezirke sehr perschied n.s« In drei derselben
aigt sich sogar eine Abnahnie,« welches bei Oberfranken allerdings
ur 0,8 Prozent, bei Niederbayern und Mittelfranken dagegen
wischen 4 und 5 Prozent beträgt. In den übrigen Regierungs⸗
cirlten schwankt die Zun ihme von 7 bis zu 44 Prozent; dieselbe
cirägt nämlich in der Oberpfalz 7, in Oberbayera 11, in Schwa⸗
en i5, in, Unterftanken 17.und ür der Pfalz 44 Prozent. Noch
rͤßer sind die Unlerschiede, wenn die Ergebnisse in den einzelnen
auptwahlbezirken izs, Auge gefaßt werden. Das Maximum der
unahne zeigt der Hauptwahlbezirk Edenkoben in der Pfalz mit
1 Prozent, die größte Abnahme der Hauprwahlbezirk Ans⸗
ach. mit; 30 Prozent. — Die Nachricht der „Frkfurter
zeiuung“, daß der Minister des Innern v. Braun jurücktre ten
verde, entbehrt,-wie ich Ihnen aus bester Quelle versichern kann,
eder Begründung. 13

Vesth. 5. Mni. Dem „Ung. Lloyd“ schreißt man: Der
iz neuer Thronkandidat für Spanien “genannte Prinz Friedrich
ei nicht Prinz Friedrich Karlvon Preußen, sondern der dritte
zohn des (Ekatholischen) Fürsten Karl Auton von Hohenzollern,
in Bruder des Fürsten von Rumänien. 3 1087
Frankreichß *83 6 4
Paris, 4. Mai. In Lyon, Straßburg und Rauen sind
qe Chefs der Internationale ebenfalls verhaftet. Auch hat man
ast alle ihre Agenten eingezogen, die verschiedene Städte bereisten,
in der Gesellschaft neue Anhänger zu gewinnen oder die Verbind⸗
ngen der dortigen Sektionen mit Paris und London anfrecht zu
zhalten. Die Verhafteten werden alle nach Paris gebracht. Die
jahl derer, welche seit letzten Sämstag festgenommen wurden, soll
tht im Ganzen 200 betragäen. *
Eugland.
Londonz4. Mai. Die preußische Regierung hat dem
ereinigten Dieektorium der anglo amerikanischen und fräanzösich—
tlantischen⸗ Kabelz Gesellsch aftezre die Konzession zur Legung eines
uhmarinein Kabels von Eugland noch Bremen ertheilt.
343 5 * Schweiz 5 7 * 538
Bern, 2, Mai.“ Im Canton Schaffhansen konnte die Re—
ierung dem Großen Rathe den Antrag stellen, im Hinblick auf
en günstigen Abschluß der Staatsregierung während der nächsten
züdgetheriode beine Steuern zu erheben. —E———
Italien.
Der neueste Konzil-Brief der „Allg. Zig *gibleinigen Auf-
hluß über die Denkschriften—verschiedener Regierungen an die
durie in Betreff der ilafehlbarkeit. Zu der französischen Denk-
chiift ist die noch cindringlichere Oeslerreichs, ist eine preußische,
ine portugiesische und nun auch noch eine bayerische hinzu ekommen,
ud alle athmen denselben Geist, alle warnen. alle geben zu ert
ennen, daß sie die angedrohten Beschlüsse über Macht und Unfehl⸗
ukeit des Papstes als eine Kriegserklärung gegen die staatliche
Rdiling und Autorität aufnehmen werden. Auch Englands Re—
ieruug läßt über ihre Gesinmung keinen Zweifel, und, wenn der
japst, wie der Berichterstaller weiß, eine Mansfestatioit Englands
anz besouders fürchtet, so könnte er von ErzbischofManning er⸗
ihten, daß gerade dort in den höchsten wie in den mittleren Krei
n die stärksten Autipathien gegen die beabsichtigten Dogmen be—
chen, und daß diee englifchen Staatsmünner- n den beabsichtigten
Nekreten nichts Geringeres denn einen selbstmörderischen Wahnsinn
blicken. Manning hat darüber ganz aufthentische Belege in Hau⸗
en. wird sie aber freilich nicht vorzeigen.
—Ame⸗rika ια
Wie verlautet, sind die Marmonen damit beschäftigk, sich

1
heimlich zu rüsten, um der Durchführung der gegen die Vielweibere
gerichteten Gesetze Widerstand zu leisten.
— — —
Vermischtesßs. —

F.München, 4. Mal.Gesternd Nachmitlag waren mehrerei
im Waßserbau bei Thallirchen beschäftigte Arbeiter im Begriffe, in
ine m mit Werkzeug ꝛc. schwerbeladenen Nachen auf der hoch gehenden
zsar hierher zu fahren, als das Schiffchen, seises in Folge von
leberladung oder mangelhaster Leitung nächst der sogenannten
—„chinderbrücke umschlug. Der Maschinist Georg Heemann, ein
ichtiger Schwimmer, vermochte sich und einen seiner Gefährten zu
tten, der verheirathese Taglöhner Wilhelm Dorsch von hier ver⸗
hwand in den reißenden Wellen uud konnte bis jetzt nicht wieder
rufgefunden werden.. —

7 Die Erthelung der Konzession an die pfälzische Maximilians-
zahn zum Bau und Betrieb einer Eisenbahn von Germersheim
aach Wörth. zum Anschluß an die Minden Karlsruher Bahn wird
aächster Tage erfolgen; die Linie wird 6 Stunden lang, und das
nöthige Baukapital beträgt 2/3 Mill Gulden. Deßgleichen steht
die Ertheilung der Konzession an die pfälzische Ludwigsbahn für
)en Bau der Bahnlinie von Lautzkirchen durch das Bliesthal nach
Saargemünd zu erwaärten, welche eine Länge von 5*13 Stunden
zrhalten und einen Kostenaufwand von 2 Mill. Gulden erfordern
vird.

——

rKaiserslautern, 4. Mai. Man sagt daß der größte
Bewinn der bayer. Prämien Anleihe mit 70,000 fl. von Herrn
A. in Nodalben gemacht wurde.

rKaiferblauternebe Mai. In der gesteigen Sitzung
des hiesigen Polizeigerichtes wurden die Herren Ph. Schmidt, Ph.
Rohr und der Redackteur der „Ffälz. Volksztge“—i Liebeck, welche
der Amisehrenbeleidigung des katholischen Pfarrers Herrn J. Dahl,
wie dor Ehrenkraͤnkung der katholischen Lehrer Krell. G. Hoffmann,
d. Hoffmann und N. Miedel angeklagt waren, freigesprochen. Die
Vherhaudlung fand unter ungeheurem Zudrang des Publikums statt.

Der kath. Pfarrer janton Eschenfelder in Eschbach,
vpelcher am 21. Jau. os. Is. vom Landauer Tribunal wegen
Majestätsbeleidigung' zu' einjähriger Festungshaft verurtheilt worden
var, melches Urtheil am 3. März vom k. Appellationsgerichte be—
tätigt wurde, hatte ein Gnadengesuch an Se. Majestät den König
angereicht. Dasselbe wurde indessen- abschlägig beschieden mit, dem
Anftigen. daß er feine Strafze am ICMai aͤuf der Festung
Rosenberg antreten müsse.

7 Die Herren Spieß und Klunk' in Kleinkarlbach besitzen
»eine Taube mit 2Köpfen, wovon sich jeder Liebhaber pon Natur⸗
eltenheiten überzeugen kan.
. 46Granzösischer Volkswitz.) Zum Plebiseit empfiehlt
in Frimzose auf folgende Schreibung des Namens des Kaifers zu
achten: Naphleors J
4 Ueber dier Verwaltung der rusischen Eisenbahnen werden
heitere Geschichten erzählt. So soll es unkängit vorgekommen sein
»aß eine von einer Berliner Maschinenfabrik abgelieferte neue
dokomotive dexloren gegangen ist. Ein Berliner Ingenieur, der
yon seinem Hause abgesandt wurde, sie zu suchen, harre wohl viel
ersönliche Unbilden zu erleiden,“ die Locomotive fand er nicht. Auch
anze geladene Güterwaggons verschwinden. Reisende Kaufleute,
neistens; Moskauer, haben daher an den Wegebau⸗Minister Bo⸗
rinski die Bitte gerichtet, die Eisendahnverwaltungen zur endlichen
Referung der aͤus dem Auslande gekommenen Güter vom Ockober,
November und Dezember zu veranlassen. Graf Kleinmichel erhielt
»en Auftrag, die verlorenen Waggens aufzusuchen. Derselbe hat
vie die „Mosk. Deutsche Ztq., meldet, bis jezt über 200 Waggons
Jjefunden, über die keine Papiere vorlagen, dagegen sind ca. 90
»on ihm bis jetzt nicht endeckt worden, trotzdem die Papiere über
dieselben sich in seinen Händen besindn; auch“ iäst durchaus nicht
festzustellen, auf welcher Eisenbahnline dieselben sich befinden
müßten!—
        <pb n="286" />
        —un nεα 40. Närz, schreibt man der
Aug. Ztg.“: In der letzten Zeit wurden mancherien Schritte vom
choͤnen Geschlechte gethan, um die „dreitausendjährige Herrschuft
der Männer““ abzuschütteln. In faf allen größeren Saͤdten ver
Union haben Hch Gefsellschaften gebisdet — meiftens durch alte
Jungfern und Wittwen vertreiten — welche darauf hinarbeiten,
»as Stimmrecht zu erlangen. Bel unserer hiesigen Legislatur hat
sich auch eine Kommission dieser Damen mit einer betreffenden
Petition eingestellt; troß der schoönen Reden, welche bei dieser
selegenheit gehalten wurden, fand diefelbe aber bei unsern Geseß⸗
zebern kein Gehör, weil das ndthige Aequivalent fehlte, nicht
inmal in dem jugendlichenAussehen der Biitstellerinnen. Z8war
oͤnnten an den Ufern des Stillen Oceans dieselben Moative geltend
zemacht werden, welche im Teritorium Wyoming den Weibern
endlich zu ihzren vermeinilichen Rechten verhalfen5 allein hier find
die Verhältnisse schon weiter geregelter, während dort der achtbare
Theil der Bebsllerung durch stärkere Einwanderung des weiblichen
Beschlechts ein veredelndes Element herbeizuziehen hoffte, um den
n Wypoming üherhandnehmenden Räubern und Gurgelabschneidern

oie Spitze zu bieten. Um dieses Erpebniß zu erlangen, hat
dort shon den Anfang gemacht, Frauen und Mädchen in die großt
and kleine Jurh zu wählen. Jedoch die Probe eines Monal
richte schon hin, um unter den Bewohnern jenes Teritoxiuüms Eijn
üchtefeien zu Erregen, denn als bei der ersten Geschwornenstzun⸗
sechs Frauen und sechs Männer für eine Nacht zusammen eing⸗
perrt wurden, um ihr „Schuldig“ oder „Nichtschuldig“ abzugeben
mersuchten die Ehemänner mit Gewalt ins Juryzimmer zu dringen
Jedenfalls sind diese Agitationen des schönen Geschlechts wenigen
anstößig als die überhandaehmeude Manie, sich in der Tracht, im
tauchen und ähnlichen Aeußerlichkeiten zu emanzipiren. Ja de⸗
Stratßzen von Florence (New⸗Jersey) erschienen kürzlich auf den
Ztraßen die sämmtlichen Zöglinge eines weiblichen —AX
Maännerkleidern, nur unter Beibehaltung des Bonnet“ voòder M
osenhilichens, und die Frauen, welche zu den Femaloe Zuffrag
Mmionse gehoͤren, streben danach der menschlichen Gejell schaft
hrer Person einen veredelten Vann zu prüsentiren; sie scheinen
arüber tzinus zu sein, daß es eiwas hoͤheres gidt: die Grane un
en Liebreiz einer schönen Frauengestalt.
Theilungsversteigerung.
Samstag den 14. Maiel. J. des Nach⸗
nitiags um 2 Uhr, zu St. Jugbert, in
der Behausung des Geschäftsagenten Heinrich
Westphälinger, lassen die Kinder und Erben!
»on Maxie geb. Henräsch, lebeud ohne,
Vewerbe, in St. Ingbert wohnhaft, und
zewesen Wittwe, von dem daselbft —
zewesenen und verstorhenen Fuhr⸗ und
Ackersmanne Clemens Rothhe der Abtheil⸗
ig wegen öffentlich in Eige nthum versteigern:
Plan⸗Nre. 97. 11 Dec. Fläche, enthaitend
tin Wohnhaus mit Scheuer, Stall
Schweinställe und Hofraum und Plan—⸗
Nr. 98. 21 Dec. Pflanzgartene mit
Bras⸗ und Banmgarten; beide Item
ein Ganzes bildend uund gelegen zu
St. Ingbert, auf Höfchen, neben Johaun
Fiach und Peter Fischer.
Plan⸗Nr. 1307. 26 Dec. Wiese im
alien Thale und der Brückwiese, Rohr⸗
dacher Gemaxk, neben Johann Luck
beiderseits.
Horn, ENotlar.
den 8.Mai
Erö ffn um
neiner
enwirth
chaft mit
aͤegelbahn,
oozun höflichst
inladet· Vhz. Emrich.
cFin im Ackerbau F —X
Fuhrknecht
wird zu sofortigem Eintritt gesucht. Die!
Erxped. d. Blattes sagt von wem?
Eie schöne, doppelläufige Flnmte ist
zillig zu verkaufen, wo? sagt die Erxped.
). Bl.

WVon heute ab haben wir eine Niederlage unsret
Selters-und Soda- VoS2—
in St. Ingbert bei Herrn Heinrich Isaae etablirk und werden unsreJ] Wass⸗—
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Saarbrücken, den 22. April 1870. J
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22 5 *55 F 7 ẽ
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zeilt brieflich der Specialarzt für Epilepsse Doctor O— —XAW
in. Berlin. ijeht Lonisenstrage 45. — Bereits uber Oundert geheiit.
die (alte) Prosso in Wien. —4 —
dio aiserlioho) Moner emuueg, 3
die Oopstitutionols Vorstaatrestung in en,
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ven Rikoriki, (erbrestestes Witablatt) in Wien;,
as Vorordnungsblatt des F. Cultus und Unte rricht in Wioen,
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aben vir in den Kreis der von u — BSchiveiæ nus-
zehläesliehn gepaeteten Zeitungen“ einbezogen, so dass im Lukunft atle Inserato
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Hofrathes und Professors der Mediecin
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15 5——— 33 8 —*
55* 25 8 —— 3 —— 2* —— — —*;
35 3⏑ ü—— *37*3 338333 * 54
z585 3363377 z3 3338 35 5 —533223835 *
— 52 23 — 87 — 73555 *855 — —— S3838 7*
3373 388 332 ——5 553 775* 2323 1 323355 —57
53 —335 8 3253 38535 5 22 — 5
323 — — 323 — ——— — 1*8 * 58 3753 2 23223 325353 8
* 23533* 20—28 5223 ——838 538 558232—83—23 —
73*27* 332 ——— 7
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2523 532 25573

——X&amp; 8 55. 2 72 — —A —

*8333333 3533375
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54 20 XAMALLMA- ND α—
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dn Ste Jngberter Anzéeiger (und das mit dem Hauptblatte verbůndene Unterhaltungsblalt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags
nmer) erscheint wöchentlich vier m a l: Dienstag, D onme r stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 serze. vder
182 Silbergr.“ Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift odet deren Raum berechnet·... . *
178 —S— 7 —
— 3 , *
*. Deutschland J.
M u'n chen, 8. Mai. Wiedert haben wir eiuen Alt des
roßen Wohlthätigkeitsfinnes unseres Königs zu verzeichnen : er
henlte dem hiesigen Verein für fre'willige Armenpflege in hoch⸗
aeziger Weise die Summe von 10,000 fl. Der heiße Dank der
saen wird auf den edlen Geber den vollen Segen des Himmels
jiederflehen . —2*
Die ungarische Regierung soll mit Umgebung des Metropoliten
hahnald mit Bischof Stroßmayer unterhandeln wegen? dessen Er ·
nung zum Erzbischof von Agram. αν
Frankreich.
Paris, 8. Mai. Lermina, der neulich in einer öffentlichen
zersammlung ein formulirtes Urtheil gegen den Kaiser vortrug, ist
om Gerichtshofe zu 2 Jahren Gefängniß und 10.000 Fes. Geld⸗
uße verurtheilt.
Paris, 9. Mai. Das amilich festgestellte Refultat der
gostimmung iher, das Phebiscik ere det Stadt. Pqris I11.368
ja und 156.87 1 Mein,t ind S imedepaneinenn 100 338 Im und
834946 Nein nach. Ueberal herrscht Ruhe. — Von 160 Ar⸗
oondissements (Frankreich zählt. deren im Ganzer 373) sind die
ostiamungsergebnisse lienfalls bekännt. Von 8,6 712000 Wohlern
smmten 2614,000 mit Ja und 432, 000 ntt Nein.)
2 ritti ca Belgien. — ꝛ pe
Brüfsel⸗ 8. Mai. In der Deputirtenkammer wurde:gestern
in Gesetzenkwurf vnrgelegt, betreffend die Concessionirung ein es
—IXD Eisenbahnnetzes, welches die französische Nord⸗
hn die Luxemburger Bahn und die Rheinlande verbinden soll.
— Mußlandd.
Peters'burg, 8. Mai. Der österreichische Militrattache
drinz Areniberg, wurde gestern Morgen“ in seiner Wohnung er⸗
nordet gefunden. Das „Journal de Petersbourg“ fagt, es sei
in ehemaligere Diener deß ue der⸗fürzlich aus dem Gefängnisse
ntlassen wurde, als des Mordes Perdüchtig verhaftet worden; er
dugne jedoch, obgleich die Indicien sehr beschwerend seien. Er
eißt Gery Chischtom. Der Kaiser: hat gegen den österreich schen
hoischafter, Grafen Choteck, sein tiefes Bedauern ausgesprochen.
—— Amo⸗rikkaaa..
Washintdin, 8. Mai. Das Repräsentantenhaus hat eine
kesolurion passirt, welche der Wittwe des Präsidenten Lincoln eine
aührliche Pension vVon 8000 Doll. auswirif. Darauf vertagte daf
zaus sich bis zum Juli. 5

VV

Ackeret in Albessen; 24. Jalob Sch'ffer, Gemeirderath im Albs

deim; 25. Heinrich Gümbel, Gutsbesstzer in Dannenfels. 26.

Farl Phitipp Koch, Bierbrauer in Kusel; 27. Nikolans Lenhard,

Müller in Hordach (Shwanenmühle); 28. Peter Valdenaire, Metz⸗

zer in Schifferstedt; 29. Conrad Sorg U., Gutsbesiger in Goöͤnn⸗

heim; 80. Friedrich Hoffmann,“ Bürgermeiäer in Klingenmünster.

— Zu Ersatzgeschwornen sind bestimmt': 1. Jakob Lorch, Seifen⸗

ieder;, 2. Daniel Wildt, Wei nhändler und Wirth ;3 3. Julius

Dingler, Fabrikant; 4.“ August Schuler, Kaufmann;; 5. Friedrich

Rohrbacher, Goldarbeiter, G. Ludwig, Herold, Banquier; —alle

in Zweibrücken wohnhaft. ——8 n J it —

In 3wer nrn aihen' soll ani 18 und. 16. Sepiember!

nächsthin ein roßes Landwirthschaftsfest mit Pferde- Verloofung unde

ßferderennen sftaitfinden. 7*

. Der Kieisausschuß des Phalais een Lehret verens

vird am Il. v. M. zuns Neusadi o. v. H. feine regelmäßige

Jahressitzung abhalten. dgrte Geyhetflände, welchs auß

den Tugedotdnung stehen und' zuͤr Bekalhund vommen sollem,“ finde

id Bestimmung über Ortk' und Zeit der demnächst: abznhaltenden

Generolversammlung des KVereins und Fortsetzung“ der Tagesorde

nunz für dieselbe; 2) Berathung und Veschlußfassung über die

Angelegenhriten des Lehrerwaisenstifts, welches bezüglich des norvug

rerum bereits in ein 'erfreuliches Stadium eingetreten ist8H

Beschickung der!allgemeinen deutschen Lehrerversammlung: zu Wieu⸗

durch Delegirite. —— 78* i

. Die Alsenzbahn wird in diesem Jahrennoch dem Betrieb—

übergeben: · werden. Sie wird 13,28 Stunden lang und enthält

folgende Sttionen: Hochspeier, Enkenbach. Eichelbachermühle,

Langmeil, Winnweiler, Imsweiler, Rockenhausen, Diellirchen. Bayer⸗

feld Coͤllne; Aljenz, Hochstätten,“ Altenbasiberg⸗Ebernburg und

Münster a. St., Station der Rhein⸗Nahebahn im Regierungsbeztrk

Coblenz.“ Die Erdarbeiten auf preußischem Gebiete, konnten wegen

Schwierigkeit der Grunderwerbungonlängere. Zeit nicht in Angriff

Jeujonimenwerdeste; der Brückenban über die Nahe gehl seiner Vol⸗

lendung entgegen. Bexreits hat die Schienenkage begonnen und

die Einrichtung der Stationshäuser wird bald vor sseh gegangen

sein. Der Tunnel an der Wasserscheide bei Hochspeier, 1492 Fuß

ang, sieht seiner gänzlichen Vollendang alsbald entgegen. .45

7Edenkobenn. 5. Mai. Gestern war die benachbarte

Falmit wie der ganze Höhenzug des Haardtgebirges in der Frühe

des Morgens von Schnee bededt, ein betrübender Anblick für unsere

Winzer. Heute Nacht haben' nicht wenige“ Weinstöcke Schaden ge—

itlen, namentlich ist an »den 1Sprofsen der Traminerstöcke in den

3 Niederungen der äußere Rand „geichredt.! α

— VBermischtes. u22.3 —*7 Im Ecser Walde schoß der herrschäftliche Waldhüter auf
gweibrücken, 8, . Maße Zur gnorgen zu eröffnenden zwei Forstdiebe, so zwar, daß erewmit der Ladung des ejnen Laufet
zhwurger· chi se Sesfion des 2. Quarials, welche Herr Rath Föll den eiden, mit der des anderen“ dem zweiten todt zu Boden streckte⸗
di lezle Sache jedoch Herr- Rath Kieff r) präsidiren wird, “ sind rotzdein, daß der eine der Holzdiebe Dox, ihm wiederkniete und um
ohhende Hauptgeschworne bestimmt R. Heinrich Birnbanm, Guts- Schonung“ seines Vebens gebeten hatte. Gegen diesen Helden ist

estzer in Speyer 50 2. Michtel Ludibig Tlauß, Gutsbesitzer in die crimmalgerichtliche: Untersuchung im Zuge. 86

dandauz;3.. Oskar Curl Ludwig Krämer, Eisenwe«kbesitzet in 7 JIn Klausenburg ha sich dieser Ta ie folgende Vüffet· Hi·
zt. Ingbert; K.r Jakob Wilhelm. Ackerer in Steiafeld; 5. Philipp itorie zugetragen; Für den Herrn Schulinspektor Ketéli war eine
dauser, Bierbrauer in Speyer;; G. Adolph Berger,e Gutsbesizer in Büffelkuh hereingebracht worden, welase“ jedoch“ in der Stadt da⸗
irmasens 75. Paul Fries, Ackerer in Wittersheim 5 8. Gearg vonlief, und stundeulang in; den elebtestenn Therlen der Sadt hexuin ·
ieben, Stadtrath tin Deidesheim; 9. Dr. Ludwig Antz, praft, raste, bis sie endlich in den Hof des Sliadthauses hineinejagt
irzt in Billigheim : 10. Gustad Kämmerer, Tabakshändler in Haß⸗ wurde. Auchvon dort hrach sie jedoch wieder gus und, rannte
ohi Ln Danel: Stauffen Gutsbeßtzern in Friedelsheim;. 12. Jo- durch ein Vinterthore übetSediei?Theütergosse in die Tordaergnsse
iunn Schütz⸗ Kaufmang in Speyer; 13. Jatob Magin, Bürger⸗ und von da auf den gräflich. Bethlen'jchen; Grund in dessen Thor
neister d n Wochen gestorben.) 14. Carl die Frau des Museum⸗-Custog Szabo stand, die eben ausgehen
riedrich“ Decker eee in Gauersheim; 15. Joseph Hoff⸗ wollle. Sa wie sie des wüthenden Aser e wurde, schlug
nann, Baumeifter und Vürgermeister inLudwigshafen; 16. Jo⸗ sie das Thor eilig zu, der Büffel rauute jedoch das Thor ein und
ann, PhilippeBohlander U., Bürgermeister in Höringen 3147raste weiter in den Hof, wo Kart Ssabo's einziges Töchterchen
Aiedtich · Schueider, Bierbrauer in BPirmesens; 18. Friedrich Decker, eben spielte. Die vergiwesselle. Nutter weiche sich in das 5—
hemeinderath in Stetten; 19. Friedrich Braun, Rothgerber und geflüchtet halte, konnte dur voni Fenster aus dem Kinde zurufen,
adtralh in Wolfftein; 20. Philipp Loy, Gutsbesitzer in Mörsch; es möge über die im Hofe befindliche Hintertreppe davonlaufen.
. Georg Michack Klein, Gemeinderath in Schifferstadt; 22. Das Kind hörte oder werstand jedoch nicht, was ihm die Mutter
annes Keller, Laundwirth in Hanhofen; 23. Christian Trapp, zurief, und nahm die Büffelkuh erst wahr, als sie nur wenige
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        Schrilte mehr von ihm entfernt war und mit gesenliem Haupt v en h. Mai. Heute Bormittag wurde ein,
insprengte. - Justinktmaäßig, äuft das Kind zux Treppe, erreicht Jetzliches Verhrechen entdedt. Fion in der Sebastiansstraße wohnen
sie auch glücksihs aber der Büffel ist knapp hinter dem Mädchen lder Ffandleiher Huth jJaß Feim Frau und vier Hinder ermotd⸗
drein, und ein noch schreckticherer Anblick bietet sich jetzt ee dann erbängte Pel fünf Leichen (der älteste Sohn wa
Auge — dar, der Büffel folgt dem fliehenden Kinde auch 28 Jahre alt) fand wan Sirangulationsmale, ünd im Ofen d
zuf die Treppe nahh uͤnd verschwinder so vor ihren Blicken. . dimmers, das man hänte früh öffnete, noch glinumende Kohle
kinige Minuten darauf kehrt der Büffel zurück, an seinen Hörnern die Motive der Unthat sind nicht klar.
jängen Fetzen von dem Kleide des Mädchens. Jetzt erst geling! Florenz, 8. Mai. Gestern zeigten sich in der Provin—
6 den mittlerweile zusjammengelaufenen Leuten, das wilde Thier Talangars einige Banden in der beiläufigen Gesammtstärke vo
im Hofe einzufangen. Und das Kind * Sein Schutzengel hatte 300 Mann. Dieselben sind roth uniformirt, und man glaublg
es nicht verlassen, Auf der neunten Stufe hatte der Züffel es ine republikanische Bewegung. Die bewafsnete Macht wurde au
erreicht und seine Hörner schon in sein Röckchen gebohrt, doch das eboten; die Bevölkerung unterstützt die Behörden.
Zleid gab nach, die Achselbänder rissen, und die Treppenwendung
reitete das Kind vor einem zweiten Augriff, denn durch die Bie—
zung vermochte das Thier nicht mehr nachzufolgen. Das kleine
Mädchen, die Freude seiner Eltern, der Liedling gller Besucher der
Museums-⸗Bibliothek blieb unversehrt. —

Qus dem Zollparlamente) Berliner Blätter verzeichnen
einen lustigen Zwischenfall wahrend der letzten Sitzung des Zoll
arlaments; die Debatte verlief ganz xuhig,bis ein Abgeordneter,
dr. Niendorf, auffrat, dem das unter die zollfreien Artikel auf⸗
genommene Vieh nicht genügte. „Meine Herten, Esel.
(Heiterkeii), meine Herren, Maulesel... (größere Heiterleit).
neiue Herren Rindvieh u. s. m., das genügt mir nicht als zoll⸗
jrei, ich frage: wo bleiben die Schweine 4 Othello kann nicht
eidenschaftlicher nach dem Taschentuch drr Desdemona fragen,
zas er in Jago's Händen gesehen, als Herr Nieudorf nach den
von Delbrück vergessenen Schweinen frug, und das Haus konnte
uicht groößerer Ausgelassenheit sich hingeben, als bei Anhörung
ejes Schmerrensschreies!
Hausversteigerung.
ESamistag den 14. Mai 1870. Nach der
Bersteigerung der Erben von Klemens Rohe
aßl Peter Heusseir, Bierbrauer dahier
as vot seinem Biergarten gelegene früher
Bogelsang sche Haus. zu dem noch Neinige
Neiler von dem dahinter gelegenen Garten
azu gegeben werden, auf lange Termine,
n Eigenthum versteigern. 4
Sorn, Agl. Notar
——WÆZF
Freiwillige Feuerwehr.
Um beieeinem etwaigen Waldbrande
vahrgenommenen Jerihümern zu begegnen,
nacht der Verwaltungsrath der freiwilligen
Feuerwehr die activen Miilgliedet derselben!
zarauf dufmerksam*t, daß jeder sofort mit!
Schippe od. Spaten bewaffnet auf der Brand⸗
zälte in Uniform zu erscheinen hat, wid⸗
rigenfalls es in die übliche Strafe verfällt.
St. Ingbert 8. Mai 1870..
Im Auftrag des Verwaltungsralthes
Fritz Panzerbieter, Secre tär.
* fiehe: Z. 85 u. g. 37 der Siatuten 8013
ziß 16 und 8. 26 der Dienstordnung.

J . Te.

NähmaschinenTFabrikxz
9— Fon —. —
FE in Kaiserslautern
¶ DetailVerkaufffff
mpfichlte ihre elbst fabricirten tadellisen Doppelsteppftich Nähmaschinen *
Familiengebrauch und gewerbliche Zwecke zu nachfolgenden bedeutend ermäßigtenPreisen
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Verpacuung frei. Uuterricht gratis. Zahlungserleichterung; jede Maschine kostet bo
Baatze Anng 5 fle weniger. Gar
Bekanntmachung.
Am 18. 19. und 20. Mai nächsthin,
indet dahier im Stadthause die Verification
don Maaß und Gewicht pro 1870 statt.
Die zu verificirenden Gegenstäude müssen
n einem Zustande, frei von Schmutz, Rost,
Del ꝛc. ꝛc. vorgelegt werden aind wird gegen
zdumige nach dem Gesetze verfahren.
St. Ingbert 9. Mai 1870.
Das Bürgermeisteramut
2. Chandon.
Freiwillige Fenerwehr.

Bekanntmachung.
Donnerstag den 19. Mai, des Rae
mittags 2. Uhr auf dem Bürgermeisterau
u Rohrbach werden folgendeArbeiten, pu
Aerstellung eines neuen Brunnens an der
Wenigstbietenden abgegeben ; diefelben sim
deranschlagt, wie folgt
J. Brunnenmacherarbeit zu 161 fl. 40 b
2. Vieferung bon Eisen⸗ 28 J
3 860 werl zu 47. ,4409
„Steinhauer⸗ u. Pflaster⸗
Sti F zů 3 sr 50 F 56
4. Tünchexrarbeit zuu134
. öneheahsMWMkkphbbczoMuhMapchcbaaau
Summa: 262 fl. I9 h
Der Kostenanschlag kann zu jeder gBe
auf dem Vürgqermeisteramte eingesehen wer
den. Vustiragende Uebernehmermögen fit
an genanntem Tage einfinden.“ *
Mohrbach 6. Mai 1870.
Das Bürgermeisteramt
—BSBaberer.
tMittwoch den 11. Maĩ 1870
von Nachmittags B Uhr an
CONOERI,
woꝛu ergebenst. einladet

Theater in St. Ingbert.
Direction August Schroth.
Mitiwoch den II. Mai
im Ohovnmæmserschen Saualo
Elisene
Prinzefsin von Bulgarien
VVV00 oder —
Der Wald bei Hermaunstadt.
nomantisches Schauspiel ine 5. Aufzügen
non Johanna Franul von Weissenthurn.
dasseneffnung z 8 Uhr.
Anfang präcis8 Uhr.

Am »nächsien Sonntag Morgen soll bei
ünstiger Witternug ein Spaziergang mach
Sulzbach, Dudweiler Neiweilerhof u. zurück
zemacht werden. Es merden deßhalb sämmt—
liche aetive &amp; passive Mitglieder
der hiesigen Fenerwehr freundlichst ein⸗
geladen, sich morgens 4 Uhr vor dem Hause
des Unterzeichneten — die active ingluni
form — zu wersammeln, »don wo auns ab⸗
marschirt wird. — ——— 2
ↄt. Ingbert 8. Mai 1870. 4
Dder Secretär der Feuerwehr: 14
Fritz Panzerbieter.
v J ——— — —
J edalnon Drud und Verlag von F. X. Denm eß in St. Ingber. J
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        — *
z53 4333513 33 38338—
37 z253 2,2232 2 *5 — 557 3885*
z 35 J
— 253 2 72 22 * :
⸗ 28 — 3232*6G63.8 225 38 z
—*12 —523227 27 2
*. ** —A —— 22. 23 J F —
77 33—332 2 — 22
— 5 5325 322 —
—37238 —5s285 8 —78323* *
5z —3232 —22 25 557
7382 ——— 25238 —A —
s 533 38337357383235 32855*
z58 33333558—53383 34
F — 33233* — 353 238
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253525z32 —
xz835—583332 —3332232 33335
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82—2—322 —
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532 755 2383 * ————— 33338 5. 5 358 *2 683 3
z *5 *8 55* Ss 57 52 723 3— 38 — — 53 55* 38
— 2* 38* 2538 1258* 5883 — 233 838 2* —— —
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—225235—2323 —3z5522 533235 8 5 — 53z733853257 —**8 23353
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—86᷑? kEESS 53 22 233* 52 — 28* S72 353 35 535 *33
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2553. 322328 ——— 285322255 — —
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58 —0 — — 82 — — 2*55 —V — J 852333 *355
2 * 2* ä 54 25 — — 22*7 — ÜÚDZ9 — 2 * 53232 ——
53883822 55333 58 353225 5275*5535 — *25535 —2— —
38 ————— — —5—2—226 22 z732 —322523 —8
5538.2* 2 *54 252 55227 35*28 55326 *22* 55 5 253 —8
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353 —— 22 — 358 390* —55 38 — —552 J5 * z** — ——— 5
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7 * 5233* 253338372 235. 72322 2365
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23, 0 32533335 3535333 38333 33 7
339382235537 — — 52253 2. 3 533
23533. 835 3 33 6033 3 3 23 535 —53
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her St. Ing b er ter Anzei g e r (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerdiags⸗ und Sonnta-
ummer) erscheint woͤchentlich vier mal: Dienst a'g, Donnmerstaͤg Samszta g' und Sonntäg. Abonnemenisvreis vierteljahrig 42 Krzr. ⸗d⸗
.. 128 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispallige Zeile Blatlschrift oder deren Raum berechnet. 3
3 —— * arn —A Donnerstag, den 12. Mai * * ac J ιιαν 1870
—* — * j —. M 2 J
23 e V ν
Deutschlanude *53
ümcheein. Die vom bayer. Gesandten in Rom überreichte Schrift
NBetreff des Unfehlbarkeisdogma's beruft fich, wie der Konzil⸗
referent der „Allg. Ztg.“ mittheilen kann, mit allem Nachdruck auf
it Haltung der (oppofitonellen) deutschen Bischöfe, relchez guf dem
donzil die gesunden Grundsätze über. Staat, und Kerche vertreten.
Freillicht kanng sich die haherische Regierung dabei leider nicht auf
dre eidgeͤnen Vis höfe beruͤfen, von denen diei (Senestrey, Leonrod
ind Stahl) feurige Verehrer und die thätigsten Förderer der Un
ehlbarkeit und; der päpstlichen —X über. Monarchen und
Slaaten sind. Man hat: es früher⸗ — fügt der Berichterstaiter der
„Allg. Ztc.“ hinzu — für unmöglich gehalten, daß ein deutscher
hischoff den Moment herbeisehne, jn welchem die Päpste wieder
ie fallengelassenen Zügel der Weltherrschaft ergreifen, Monarchen
bsetzen, Hünder verschenken, Verfassungen zertrümmern, Gesetze an—
zulliren, Eidschwüre zerreißen könnten-Nunm genießen wir auch
dieses Schaulpiel! Denn d r man bei d n
doch voraussetzen, daß sie neue Dogmen? nicht zum Zeitvertreib oder 3
ʒlos odcee se e ee u Kom · Aprret Bermischteßsßs8s.
jeundien zu machen gedenken, daß sie vielmehr die Theorie um de * In Kreuznach wurde ein Badewirth, der einer Dame, die
ßraxis willen aufstellen. 6 bei ihm die Kur gebrauchte, die Kreuznacher Mutterlauge so verdünnt
Dem , Bayer. Kurier“ wird aus. „zuverlässigster Quelle“ »erabreichte, daß sie ohne Wirksamkeit bleiben mußte, zu 100 Thlr.,
der:,‚wahre Sachnerhalt“der Angelegenheit des P. Hötzl mitge⸗ ventnell zu 834 Tagen Gefaͤngniß verurtheilt . 3.
heilt darnach sei derselbe von Seite feiner Generalobern: zu ruhi . Man erzählt sich in Dresden folgende Aujeldote. Bekannt⸗
sir Auseinaudersehzung in sreumdlichfter: Focur nach Rom geladen“?; lich weilte vor Kurzem der Herzog von Meiningen in Diesden und
inch“ seine Absetzung sei- einerbloß „beziehungsweise“, also ‚mehr denutzte die wenige Zeit seiner Anwesenheit hierselbst unter ander *r
ne Suspensatjon vom Lehramte bis zur glücktichen Regelung der quch zu einigen Spaziergängen durch die Residenz. Zufällig in eine
differenz. Wesentlich läuft J———— hicguse waß Au Kurstfatennlung eingetreten wollte Se. Hoh. das übliche Eutree be⸗
eer Sache bis jeht imitgetheilt wuͤrde Wie das genannta Blatt zahlen. Der Kassendeamte kannte den Herzog nicht. um so mehr,
det, Wird der Poler nod im Laufe diefer Woche die Neise nach 38 lehterer in Fivil und Ihne wlle: Beuteinmng awar: Alses zur
don antreten. Bezahlung kam, dab der; Fürst eine“ Meninger Ein · Thater · Kaffen
Sstintekg art, O. Mai. Priuz Friedrich von Wurtem̃bergraumwejsung hin, dee sich der Veamte bejah und, mit den, Worten
st heute Nacht gestorben. (Sein Sohn, Prinz Wilhelm, ueboren· nutüch vab⸗ Das⸗ thut mir leid. den kanu ich nicht. netzmen. Das ist
848, ist bei der Kinderlosigkeit des übrigens erst 47 Jahre alten 88— Hinzulommen. des Adiutanten wurde späler das
doni ronerbe.) — —00 A en e
enn pneude — Ia 30, April und I.. Mai Jõöhann Strauß von Wien erhält in ———
er Landezausschufß wer undisnnilveraen Parlei Preußens ver⸗ zu veranstaltende Concerte ein.persönliches Hohorgrpon, 24,000
mielt, um“ einerseltsdie nöthigen Vorkehrungen für die dies Bulden. ,
chigen Londtags und Reichslagewahlen zu kreffen und anderer. Luremburig! O. Mai. Am Samstag Abend 3
cais ine Verstandigung mit den nattonaigesinnteit und liberalen I. Uhr, fand auf der ˖Station ¶ Dommeldingen (Belgisch Luxempur⸗
hatteien Suͤddeutschlands anzubahnen,Neber lehzteres wurde am ische Eisenbahn) ein entsetztiches Unglück statt.“ Eshielt um diese
. Mai gemeinschaftlich mit süddeutschen Parteivertretern verhandelt, zeit auf der genannten Eisenbahnstation ein Passagierzug, ag
—— Signal zur Abfahrt erwartend. Darnaht von Luremburg jaus
end Würiemberg bur d die Badenser sich vertreten ließ.nnnn in Güterzug, der auf dem Bahnhof mit' vollstet Lraft gegen den
As Eigebmiß dieser Verhandlungen wurden folgende Be- bassagierzug stößt: unds diesen von einem Endt dis zum audern
chlüss⸗ angenommen· ——— duchstäblich zermalmt. Der Zug enthielt eine ziemliche Anzahl von
1)Der: (preußische) Landesausschuß Lerkennt als Politikder Reisenden, meist Fabrilatbeiter von Esch und Luxeinburger Bürger.
nmlüonalliberalen Porteian daß jeder süddeutsche Slaat, welcher Bis jetzt hat man14 gräßlich verstümmelte Leichen und mehrere
umn Eintritt in den Rocddeutschen Vund bereit ist, in denselben Schwerverwundete hervorgezogen. Einige Personen sind wie durch
ufgenommen werde. — ein Wunder' mit dem Schrech oder mit. leichten Verletzungen davon
2) Auf Grund der erstatteten Berichie timara der ne P soce die Ursache des Unalücks verläutet! his iet
usschufß den Vorstand der Partei mit dem Landesqusfchng von ichts gewisses. — ——
ß e e ene in Verbindung. zu tretein und I Louis Nuboleoyn wegen Trutglenhet bestraft)· ¶ Vor dem
ine Orgauisation zum Zweck der Verständigung“ des gemeinsamen Liverpooler Polizeigerichle ist din Mann der mit Vor- uͤnd Zirmamen
horgeheus herheiprsühren. 4 346 Louis Napoleon, heißzt, —wegen Trunkenheit und Ruhestörung mit
B) Der Landesausschuß spricht den lebhaften Wunschenus, einer Geldbuße von 5 Schillin bestroft worbden. 2
nit der naliobalen Paxtei in Bayeru näherf Beziehungen in der — .f In Liverpool wird ausenblicklich ein Boot von nut 20 Fuß
Deise herzustellen, wie sie dersehen ungemessen erscheint. ꝛn Ldange ausgerüstet, in welchem 2Seekopitäne die waghalsige Reise
hhirei e D, αιιινι. über -iden; Atlantischer· Ocean unternehmen wollen. In etwa 530
—F Fraͤnkreich dat; Tagene denken sie bei einiger Maßen günstigem Wetter New-Yörk
— xi'gz 0. Mai. Das Denede Abstimmungs zu errzichen. * Dasr Inneren des Bobies ist mit⸗ vielen Bequemlich⸗
sulaf tlegt vor,; es sind 7, 160,000 Ja, 1,528, 000 Nkin. Gestern keiten ausgestaättet wier der enge Raum dies erlaubt, und“? euthält—
Pbendß fauden“ Unruhen bor der Haferne“Chatean' d'Eau, in den außet einein Patentofrnn zur Zubereifung; der Lebensmittel deren
dorstäddenn Temple und Belledille sfalt. “ Drei Barrikaden, wurden lir vrei Monate au Bocrd genommen werden sollen, eine Hänge—
rrichtet aber keicht idleder wweggeräumt.“ Die Truppen räumten matterfür den der beiden Segler, der nicht auf Wachẽ ist, denn
uch Baionetangrifje den Plat Eig zü den Tumultanten übet wßer den Veiden wird nur —ein lebendes Wesen die Reise mit⸗
xd ngener Soldate wurde wieder eingebrͤcht. machen, ein großer neufündländer Hund.
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        MariezAutoinette hetreffe no

—A
keserinu

aarie⸗ Autvinette betreffend
1 ——

1

Anfunsere schoönen Leseriniten Der heutigen Numiner ünsetes in den weitesten Kreisen geschetzlen und gelẽsenea Organs Nen
bei: ein illustrirtex und farbiger Prospect zu dem hereits bei — Erscheinen das höchste Aufsehess erregenden Werke: Marie Antoinette
Frankreichs hingerichtete Königin, oder Osterreicherin und Französin. Historisch romantische Geschichte von Erust Pitawall, dessen Anfangs
worte also lauten: In Maxie Antoinette, diesem herrlichsten Bilde in dem an erschütternden Scenen so überreichen Drama der großer
franzosischen Revolunon, fehen wir Alles verkoͤrpert, was uns zu Thränen rühren, aber auch Alles, was unsere Seele wiederum er
heben und sie mit Bewunderung erfüllen kann.

5Stolz lächelnd im —* XRXXVX er Kindheit, sehen wir Marie Antoinette zuerst als junge, schout
Erzherzogin am Hofe ihrer Mutter, der Kaiserin Maria Theresia, in Wien, nicht ahnend, welch' unseliges Geschidk ihr beschie den
obschon der Fluch, der sie dereinst verfolgen soll, bereiis als Hochmuth der ⸗olimpischen Geburt in ihre Wiege gelegt ist. In strenger deutschen
Sille erzogen wirs sie ersehen, einen Thron zu bestergen, der von Lafiern besudelt ist zund über den die ewige Gerechtig keit und ein emportee
Volk das Schuldige gesprochen. Boöfe Vorbeteudungen ziehen sich wie düstere Schatten durch die Blumenguirlanden, mit denen
minn sie, die jugendlich schöne Königin, an Frankreichs Grenzen empfängt. — Noch ein eitel Kind, liebenswürdig und reizend selbst in
ihren Fehlern, segen wir sie gar bald unidroht von den Dämonen des Hasses und der Verläumdung; wie aber das Unglüdck über sie her⸗
einbricht, da wird aus dem Kinde eine Märiyrerin, stolz, todtesmuthig in der Gefahr steht sie da, eine ächte Königin, für die be—
gJeistert, ihr Leben zu retten, die edelsten Herzen erglühen, wohl zerreißt man ihr den Purpur, wohl schleppt man sie zum Kerker, fie aber
bleibt die Königin, ja sie bleibt die Konigin selbst — — dem Schaffot!

Theilungsversteigerung.
Samskag den 14. Mai l. J. des Nach⸗
mitiags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in
der Behausung des Geschäftsagenten Heinrich
Westphälinger, lassen die Kinder und Erben
bon Marie geb. Henrich, lebeud ohne
Gewerbe, in St. Ingbert wohnhaft, und
zewesen Wittwe, von dem daselbst wohnhaft
zgewesenen und verstorbenen Fuhr⸗ und
uckersmanne Clemens Rothie der Abtiheil⸗
»a wegen öffentlich in Eigenthum versteigern:
Plan⸗Nr. 97. 11 Dec. Fläche, enthaltend
»in Wohnhäus unit“ Scheuer, Stall
AV
Nr. 98. 21 Decc? Pflanzgarten mit
Gras⸗ und Baumgarten, beide Item
ein Ganzes bildend und gelegen zu
St. Ingbert, auf Höfchen, neben Johann
—X
Plan⸗Nr. 1307. 26 Dec.“ Wiese im
alten Thale und der Brückwiese, Rohr⸗
bacher Gemark, neben Johann Luck

beiderseiiss.
Horn, k. Notar.

Theater in St. Ingbert.
Freitag den 13. Mai 1870 —24.
Fum Renefic für Er. V. Gold.
Zum er sten Nale: —
PDoslillon und Localsängerin
o d r
Dreer Postmeister und seine Nichte.
Tharakterbild mit Gesang und Tanz in 3 Abtheilungen von F. Kaiser. — Mußik doß
F. von Suppé. A A. Schroth
— Auf Obiges mich beziehend, erlaube ich mir, die geehrten Bewohner dicse

3 tadt sowie der Umgegend, auf dieses Stück ganz besonders aufmerlsam zu machen

es wurde bei den meisiten Bühnen mit größten Erfolge zur Aufführung gebracht un
da es auch hier mit vielem Fleiße einstudirt und in Scene gesetzt wurde, so kann ich mu
Bestimmtheit den verehrten Vesuchern einen recht heitern Abend versprechen. Namentlid

verden die hübschen Gesangspiecen sicheren Beifalls sich zu erfreuen haben. Da ich nun
durch die vielen Proben, welche obiges Stüäck erfordert, verhindert bin, persönlie

meine Einladung zu machen. so thue ich es auf diesem Wege — und sehe daher, auf die
mannigfachen Beweise gütigen Wohlwollens vertrauend — einer recht zahlreichen Bethei

sigung entgegen. Fricedr. Gold, Regisseur.
— * * —4— J
Epileptiscehe ram Ifse Gallsucht)
heilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. —X

in Berlin, jetzt: Louisensiraße 48. — Bereits über Hundert geheilt.
Ein braves Kindermädche,
wird zu sofortigem Eintritt gesucht.

Wo sagt die Exped. d. Bl.
Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 10. Mai—
Weizen 6 fl. 19 kr. Korn 4 fl. 41
Spelzkern — fl. — kr. Spelz 4fl. — k
Gerste 4 fl. 28 kr. Hafer 4 fl. 6 ir
Erbsen — fl. — kr. Linsen — fl. — inr

ver Zentner.

Broͤdpreise: 6 Pfd. Kornbrod 22 ir
3 Ppfd. Gemischtbrod 12 kr. und 2 Pjfpd.
Weißbrod 12 rr.

Preisgekrönt in Varis 1867

Bekanntmachung.
Im Besitze des mehrfach bestraften, ge⸗
genwärtig wegen verschiedener Diebstähle
verhafteten Schuhmachers Adam Schmitt,
31 Jahre alt, aus Landstuhl, haben sich
mehrere, anscheinend, gestohlene Kleidungs⸗
stücke (G— feine Hemden, gezeichnet M. P,
6, 10. P. Bœ W. M. 12., eines unge⸗
zeichnet; 1 Hemndkragen, 1l bayherische Sol⸗
datenhose, 2 Reisetaschen, 2 gewebte Jacken,
braun und grau; 1 rothgelbes Halstuch,
Schnurstiefel, 3 Westen, 1 gestickter Gür⸗
tel ꝛc. ꝛc.), vorgefunden. Wem dergleichen
entwendet morden ist, wolle die Sachen
bei mir besichtigen, oder der nächsten Poli
zeibehörde Anzeige machen. —
Saarbrücken, am 7. Mai 1370.
. Der Untersuchungsrichter
Söstermaun.
—— 2414 * 75
Sicherheits-Zündhölzer,
welche sich nur an der beigegebenen Reib⸗
lJäche entzünden
Geruchlos — Keine Gefahe —
Kein Phosphor — Kein Gift —
sind zu haben in' großen und lleinen
Schachteln bei Fritz Panzerbieter ·
Ruuseiniseh
—VV ——— — —
aus frischem Waldmeister- bereitet zut Her⸗
stellung von Maitranksin jeder Jnhreszeit;
4 Flacon 56 ESgr. bei
Heinrich Isaac

Herrn Fr. Richter in Stettin.
Die mir mit gefälligem Schreiben
pom 21. Dec. vor. J. übersandte
Flasche G. A. W. Mayer'schen
weistsen Bruste⸗Syrup hat
meinen Eltern bei asthinatischen
Anfällen sehr gute Dienste ge⸗
leistet, und bitte ich eine große
Flasche ä 2 Thlr. wieder übersenden
zu wollen. Den Betrag ꝛc. Hoch⸗
achtungsvoll ergebenft
Julius Eichstädt.

Alleiniges Lager in St. Ingbert
bei J. Friedrich.

Vor Fälschung und Nachahmung
zesicherl durch Schutzmarke laut K.
K. Patent vom 7. December 1858

2 130/645.

⸗

Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch rꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 12. Ma
Weizen 6 fl. 15 tr., Korn 4 fl. 87 fr
Gerste Zreihige, 4 fl. 20 kr., Gerste vier
reihige, 8 fl 54 tc. Spelz 4fl. 12 kr.
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel — fs
ic. rischfruhht — il. — xr. Hafer
4 fl. Letr. Erbsen — fi. — kr. Wicer
— fl. — txr. Kartoffein 1fl. 12 kr. Heu
2 fl. 28 kr. Stroh 1 fl. 18 kt. per
Zeniner. Weißbrod i Kilogr. 171r.
stornbrod 3 Kilogr. 22 kr. ditto 2 Kilogt.
15 ir. dittor Knogr. 8 kr. Gemischlbrod
stil. 28 kr. 1 Paar Wed 9NLoth 2kr. Rind
fleish 1. Quai. 18 kr. 2. Qual. 166
Kalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 16n.
Zchweinefleisch 16 kr. per Pfund. Weir
MMkr. Bier 8ukr. per Liter, Butter 38 lr
ver Pfund.

Freiwillige Feuerwehr.
Der für nächsten Sonntag Morgen pro—
eclirte Spdziergang nach Sulzbach xc. soll,
weil Viele in der Frühe durch Arbeit ver—
hindert sind, am selbigen Nachmittag um
lUhr stattfinden und werden die activen
u. passiven Mitglieder freundlichst eingela—
den, im Mühlenecke zum Abmarsch sfich zeitig
tinzufinden. J 2
St. Ingbert 11. Mai 1870.

Der Secretär der Feuerwehr·
Fritz Panzerbieter.
—
—
Redaltion Druck und Verlag von 4. x. Dem eßt in

t.
Inc

rt.
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        —— 1
5 275
F 22 8 33
82225 —— 32— *
—E— 4 8
5383555588 —— —
— * — 7
5883 —— 5 —— — * 5337
22 — — — 8 — 28
— 33883 — z383383228 2
25 3k5 8383 28 — ————* M. *7 — ———
J.355*22 —x55538 —— —A—— —28
25 58 — 555 5255 3 3335—
2* 2 5* — * 25 * 22 23535333337 — 58 2 22
83s4648s 388537
— 354 3 * * —123— * — 5552* — 57
3z9533 —5 — * — 2
—50 523585 — 38 —— —— 22 —— 3 2
—A 58388—* 2 2 ——— 33
— ———— —— —— 25252* —X 8
82 — 8S5. 5— —52 ———— 53 z3283
533 3552358* 5 —A 533—3552 — 7—
333325— 3533836 —535235
22 27 — 2* 5—5222 27 57 — * 3 — 218
2252232* 5 5 —3 2523623 22— 22
333333 ——— — —
——— — G 3 — — 2* S —A 232 2
— 2 2 c. 5 —5— — * 2 55 55682 3
— 5522374 2* * 223 228* 144 33
5*83. ä 522 3038 * 24 5* — 53
5237 6537 83 55 28575
AA — z5E. 5*53322 * z *5333283 55 —
3— —* — — 225 333 * 528 8 *
—— 3235557 — 23773 —238878
— 34 36677 28523755 2383253533
2
55z23*85 22 223232 — * — *
3 ———
53 * T 2 j —5 2 53
717.55 — * 22 2* 258 2 2 522
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* —* * —
27* c 3 *8 55 * 30235 *
388 T75 235 * — S W
3283 39 5 3322382388
33333 23353
3338 52568—*
353 5355656
35 28

85 22 —A
s5737 —53253533
3 538
—— —527. 57 — ——
—7— — — 8 555 2588 422
————— 22
2—EIS 2—
535 2 8
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8 5 2523833223
8 3
s88 3888
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——2 — — 3
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253 238 * — —1225
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F 2255
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S * 3—
—7 2252228 —
———— — ———
—53322538 2232
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—3325 55238
R 2*4 c532855
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2. »— — ——23
585333 — 223325
E.ESEMSEMA MAR

25 ⸗
57* 5555
553 — 823 82
23* — —A
A 3387 8 537
——— — A— 2353
25 z3553838*
38 582—8 53 27 * 32388 2222
—— A—— 352333 38*
7 33 * —
——— — 537538 —XX 22 8* 22
5 52 55 8 * 22 — 2*9 22 * 8 53258
55* 555533 33 3382 5353 2 —
55228 — 3738 57 5 23
J 35 33 535 8
— 2 —* *38
2* 317* 5k25 s85337 85* —A— — 53235 S 79 8 82
52355 3 3— 3 36 558* S 8 155 3 2222
22 35823 37 — 258. IA 733**8 233 3332
55357 — 32383832 183 332 85376 533 —32253
— *58 X —2* * 2
355377 . 58 3 — 232358* 32332385* 2323 53355
33838 83* 32 38 333 325 25 — 3327
2 555723338 — »D2 ——— 23 2* 5537335 * 536 —— 8288
5258 z 3 —— 3533 332 57 3558 8
3335358 3333328 — — ——— 835338
— A—
— —2535*83 53358
—— 2834 5824 3
3553385 5755 —XA 228 —21 * 3333 7 25 —A
— 52333 5553* 33s553322 A A 2 —AJ
—— —9 5* s 5 —155835 —X 8 5548 *22 —X 25558
— 5* 252* 27 5 —33238 2*22 5222 2 8 2
22 8*8 — 82 —————— — 5 22* 28 3 ———
52 2325 *58* 33532* 2 2 5)225 55 — 25737 S —
2335 ** 3326 3333334338* — 25527 z8573
5553575 —ã— S* 53288
22 F A 525 — A 22 2 228 255
— ẽ 835 52* 5253328 —* 5*2538 — 8
A * ———— —— — 255335
3578 331238 z752*
EẽE —*8** 32532 — 50 e 28 c* 5*
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58 38 za
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— * 23 —— — —
2 3 38 23
—A 8 *5
4 —X —5253— ——2 25 s532.3 —
233 —32382 2 56* — 0 —8 2 75 — —2 5.2.
—W—— — —— — — —— 30. 55 * —232—
53223 555335 22 3 — —3388 A 337—5*55
5 35552 38*33567 2. *T03 —558 A
—X 5z332 528 285728 522 —— 58* 282 46
E 2 322 3 * 3333332 ———— — 558 .338 — —
*5*22 7 —— 3 35 * —᷑4 75 * 2 5 5* —3 * 8 2
— 382 *2333 — 285 5 —35 2— 88 — *88
3 —— —3 322 2 —22 —
A 2 ** —5 X2 * A j * 2 732 5* * z358 * —— 22
12— — — 26 2*8 5 5825 . 22 8 22 33 2* 2E5*5 2
* 63 * 32 28 ——— —*222 * 5 5— 8 84.22 82 22 — 88
—z5 2438 —A—— — 2 * — ———
22235 2*3 —— 585* —A — ⸗ 8* 453325 —X5
— ———— 75657 —A —— — — 522—58*7 52323 72
8 — —E 8 5c3 — *2 —
—A 7 53 5858—5 — 2 5*232 *8358 ———— — 12
552 775 —X 2 — 58356 8 56 —5 2
— 15 532* 2325 5322 25 535838385 —43 22* 8*454 53 —— ——
27*52 —A 253 8 2 5 — —— 3 27 322 53252
—ã —— ꝛ — 85 * A * —5X3 22 5 — — — 5 8
3838288788 232333377* 55537558 257353355355
258 25332 338538 25—55 —* 5—8. 555 — 5 5 22233 — 723 8332
4353 —3333755535533 7533333833832 —3 3335837
7537 72 —333783 525 87 —— —A — 523232 —
—
— 3 v 522*82 52 2522 —E 3
532 232 —F 2822 22 22 D 22 2 25525 — *22 2 52253
55322—23* 3358355* — 237 — — ——2 2333327 582*2*
22 78232 35253253 25z335335355— * ——— 236 —H— —E
528 35532335 — — —A — B8B83S 23 —
22534 52255353 —— 585832 B5c5 323222 23 3 55 2 2232
*2 323985 — —&amp; 2383 — 53535 ——— 55— —2* 8 8*
— 22*8 27* * —— 2533—8 E.. 2ä.
v“* 82 —x — 89 — 2 —— X X
3856 23 557533535 —2 3233 * 5
525 — 25 883 2 2 5535—25—82 555 s— 525
7* 2557858
2 —* 5 *
38. —551555—5
2 29
222 5
— 233532335 222*
—————— — — — 2
2533 33376333337 A
258 ⸗ ⸗ 32 2..*
23 335532535 2333583 — 5* 2
e 2 2 3 * 5 28 * * ——— * 2 — 8
—— ———— 2 S 552 5 55 52857* 82 *
5* —— 23 — 2 42755 —— 58853
33553 585 5883 3 * 555322 83 33333523 35355 232*
3 * 2 2 — — U — J J * 253 5 — * C. O 82 —— J
—— — —A 5853 3 3532 53 23553 333 2 25 —
3355538 2 532683335 — 3533, 38 32336832388 * 7 2
*5238 2325 — * 35555 — ——— 3 203 — 2
— —— 5* —— ——— 25358 5— —23 582 8
22 — 50 5 28 ————— — E—— 228
52 358 223 — * 22 53* 22 — — *22 * * 32
7 — V8 23 * — 32 89 5268 * z250 2 2 55 5
3 23552* 28* 3 E 5833 38 —A — — 1253383 8
2
375553533 3333353 2233 2 88 533 5—35323 25343
—3622 2383 2323—52288 33533523* 88 5*8
33 32 238 22 2255 2* * 22355386——8 —A —
— — 34 15222 5 * 22855 o 732. 8S6 — 32 ·4
— * *3223 —— — —854 — 328 2
222 — * 7 8*3 2 5855 5—3 52 * —— 2 5*
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        St. Ingberler Nenzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
kummer) erscheint wöchentlich vie rnal: Dienstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
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M 75.
Deutschland.

Munchen. Der 85. Ausschuß der Abgeordnetenkammer hat
um Referenten für die Beschwerde mehrerer pfälzischer katholischer
decane über eine Einführung von Communaischulen in der Pfalz
normirende Ministerialentschließung vom 27. Härz 1869 den Ab—
rordneten Hauck gewählt. — Der Antrag des Abg. Kolb Würz-
hurg auf Annahme eines Gesetzes über den garantirten Zinsfuß
jür neu zu emittirende pfälzische Eisenbahn-Papiere ist dem Gien
Ausschuß zugewiesen worden.

München, 11. Mai. Se. Maj. der König haben gestern
nehrere Petsonen in Audienz empfiaugen und hierauf. längere Zeit
nit dem Staatsminister des k. Hauses und des Aeußern Grafen
Brah, dem Kriegsminister Frhrn. v. Pranckh und mit dem Siaais.
ninister der Justiz und des Kultus von Luß gearbeitet.

München, 11. Mai. Das k. Hoflager ist heute von hier
nach Schloß Berg verlegt worden und beabsichtigt Se. Maj. der
dnig den größ'en Theil des Sommers daselbst zu residiren.

München, 11. Mai. Das neue Armee · ( Werder)· Geweht
jat durch Verbessernug der Patrone eine Vervollkommnung erreicht,
zie sie bei der Einfachheit und Solidität dieses Systemes keine
andere Kriegswaffe hat. Anstatt der früheren kupsernen Patronen⸗
hülse wurde nämlich die verbesserte Bordau'sche Hülse von Messing
ungenommen; diese Patrone besteht nur aus weniger Theilen als
ie frühere, ist sehr haltbar, zeigt nach Abfeuern keine Deformation
ndern nur manchmal eine ganz geringe Ausdehnung, so daß sie
lers benutzt werden kann, wodurch dann der Schuß auch billiger
nn stehen kommt; von den schußfertig laborirten Patronen gehen ca.
15,9 auf ein Pfund bayerisch oder 142 auf ein Zollpfund, eine Pa⸗
tone wiegt demnach 2,01 Loth bayerisch oder 35,21 Gramm.
das Gewehr erlaubt eine starke Pulverladung (43 Gramm) und
jet das Geschoß daher eine sehr flache Flugbahn und für einen
hinlerlader große Trefffähigkeit.

München, 11. Mai. Minister v. Schlör hat vorgestern
hie Leilung des Handelsministeriums. welches während seines Auf⸗
enthaltes beim Zollparlamente in Berlin Hr. v. Braun dirigirte.
vieder übernommen.

Berlin, 10. Mai. Es ist eine Vorlage an den Bundes
ath und den Reichsrath behufs Bewilligung von 12 Mill. Fres.
ur die Gotthardbahn in nahe Aussicht genommen. (Köln. Ztg.)

Wien, 9. Mai. Graf Beust ist zum Kanzler des militäri⸗
hen höchsteu Ordens, des Maria Theresia⸗ Ordens, ernannt worden,
velche hohe Stelle s. Z. auch Melternich bekleidele.

Wien, 10. Mai. Briefe aus Bosnien melden unerfreuliche
dinge. Die türtischen Vehörden dafelbsi behaupten, die Spuren
iner großen slavischen Verschörung gegen die mohammedanische
beroͤllernng aufgefuͤnden zu haben. Rs sind zahlreiche Verhaf—
ungen vorgenommen worden, u. a. die eines Archimandriten zu
lostar unter der Beschuldigung, drei mit Waffen und Pulver
aladene Schiffe eingeschmuggelt zu haben. Es soll aus diesem Anlaß
ine so große Erbitlerung uͤnter der mohammedanischen Bevölkerung
kgen die Christen herrschen, daß man den Ausbruch blutiger Conflikte
un Zeit des Biramfesies befürchtet.

„4Prag, 11. Mai. Hier verlautet, Graf Grüne jun., der in
ne stationirte Oberstlieutenant, werde Landesvertheidigungsmini—
twwerden.

Studien über permanente Befestigung, über Angriff und Ver
heidigung von Festungen und über den unterirdischen Krieg im
zroßen Maßstabe durchgeführt werden. Die Genietruppeu werden
ꝛin regelmäßiges Fort von ziemlicher Ausdehnung errichten, das
eine hinlüngliche Zahl von Vertheidigern aufn⸗ehmen kann. Parallelen
Annäherungen, Belagerungsbaterien, dann Fougassen und Minen
ollen zur Auführung kommen, was nicht blos als Siudie für
Artillerie und Genietruppen, sondern auch dazu dienen soll, die
inderen Waffengattungen mit den verschiedenen Vorgängen beim
Angriffe und bei der Vertheidigung fesier Plätze vertrauter zu
nachen.

Paris, 11. Mai. Der „Patrie“ zufolge wären gestern
Abend 296 Aufrührer verhafte worden. — Wie dasselbe Blati
neldet, hätten heute Morgen zwischen 5 und 7 Uhr sich abermals
Zufammenrottungen auf dem Chateau d'Eau⸗Platze gebildet, welche
iber gegen 7 Uhr von zwei Compagnien des in der dortigen
Taserne liegenden 7. Jägerbataillons mil leichter Müuhe auseinan⸗
zesprengt wurden.

Man ist für heute Abend neuer Ruhessörungen gewärtig,
iber es heißt daß die Behörden errstlich einschreiten werden.

Gestern Abend brach auch im Roquette Gefängniß eine Revolte
nus. Die Unruhen lamen in den Werkstätten zum Ausbruch; ein
Uufseher wurde getödtet, zwei andere so gefährlich verwundet, daß
die Aerzte an ihrem Aufkommen zweifein. — Es waren —X
zur Zwangsarbeit Veruriheilte, welche an den Unordnungen Theil
nahmen.

Patkis, 12. Mai. Gestern Abend war die Tempelvorstadt
und Belseville militärisch besetzt, doch kamen keinerlei Ruhestorungen
dor. Der Kaiser hat an den Marschall Canrobert einen Vrief ge⸗
cichtet, in welchem er sagt: „Gegenüber den lächerlichen und über⸗
triebenen Gerüchten über die Abstimmung der Armee von Paris,
ersuche ich Sie. den Generalen, Offizieren und Soldaten zn er⸗
klären. daß mein Vertrauen auf sie niemals erschüttert worden ist.“
Der Kaiser beglückwünscht sodann noch den General Lebrun und
die Truppen zu ihrer bei der Unterdrückung der Unruhen bdewiesenen

Festigkeit.

Paris, 13. Mai. Gestern Abend fanden keine Unruhen
katt und wurden nur zwei Verhaftungen vorgenommen. Die
„Gerichtsztg.“ giebt die Zahl der seit Montag Verhafteten auf
558 an.
Schwurgerichtssitzung.
ILI. Quartal 1870.

Zweibrücken, 9. Mai. In der heutigen Sitzung des
Schwurgerichts wurde Philipp Kurz. Barbier von Altripp, des

Diebstahls im Verbrechensgrade (er hatte in einem Garlten zu
rrankenthal Wäsche, die zum Trocknen aufgehängt war, gestohlen)

iberführt und in eine Zuchthausstrafe von 9 Jahren verurtheilt.
— 10. Mai. Verhandlung gegen Anna Maria Schmidt,

33 Jahre alt, Wittwe von Daniel Graf, Ackersfrau auf dem

Drehenthalerhofe, Gemeinde Otterberg, wegen Kindsmords. (Als

Bertreter der kal. Staatsbehörde fungirt der II. Staatsprokurator

Herr Munzinger; die Vertheidigung führte Herr Rechtskandidat

Jacob.) Die Angeklagte, deren Mann vor drei Jahren gçestorben

st, tam, wie selbst eingesteht, in der Nacht vom 5. auf den 6.

Februar, einer der kältesten Nächte dieses Jahres, mit einem Kinde

Paris, 10. Mai. Das Lager von Chalons wird heuer veiblichen Geschlechts in ihrem Schlafzimmer nieder. Sie ließ das
m 1. Juni bis 31. August und zwar blos in einer Serie be⸗ dind eine geraume Zeit auf dem Boden liegen, legte es dann auf
uen. General Frossard, Gouverneur des kaiserlichen Prinzen, sas Bett, und suchie es durch Zusammendrücken des Halses zu
ind den Oberbefehl führen. Drei Jufanterie Divisionen, 1 Di— rsticken. Nach ihrer Angabe soll das Kind, nachdem sie zu drücken
Cavalerie sind wie in früheren Jahren, neostdem aber mihr ufgehört hatte, noch „ein Vater unser lang“ geschricen haben;
ietruppen als bdisher in das Lager bestimmt. Der diesjährige aachdem datum dasselbe gestorben war, verscharrte sie es Anfangs in
dberlommandam, General Frossard, ist der bervorragendste Genie⸗ der Küche und dann —R
al Frankreichs, er leitele bi der Belagerung von Sebastopol hr bezeichneten Plate gefunden wurde. Vor ihrer —X
nar ffsarbeiten qegen den Malakoff. Unter seiner Leitung hatte die Angeklagte vor Jedermann die Schwangeischuft geleugne
en nun unabhängig von den gewöhnlichen Mandobern praktische und, auch gar keine Vorbereitungen zum Empfang des Kindeg ge
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* — *
— — FD * J
        <pb n="300" />
        Elversberg.

Von Sonntag den 15. Mai ab,

Großes Preiskegeln

Preisen im Werthe von 400 Thlr

bei Wirth —chilling.

Verzeichniß der Preise.

Preis vollständiges Bett.
Kanapee.
vollständiges Bett.
Kleiderschrank.
Rohrstühle.

Pendul· Uhr.

runder polirter Tisch.
pfeillerschtank.

Paar gest. Mollvorhänge
Cilinderuhr,
Jagdtasche.

volirter Nachttisch.
soffer.

Reisetasche.

lakirter Nachttisch.
dut.

Reisetasche.

Paar Rouleaux.
Reisetasche.
Cigarrenetuis.
Cigarren.
Messer.

Der Preis eines Lo oses (*4 Loos 8 Ku⸗
geln) ist auf 9 kr. od. 21 Sgr. festgesetzt

Der J. Eh renpreis, ein Bett mit
polirter Bettlade, Feder und Roß
haarmatraze nebst Kopfpolster erhält
Derjenige, der bei 12 nacheinander
geworfenen Loosen die meisten Points
zählt.

Der II. Ehrenpreis, 12 Fla—
schen Champagner, ist für Denjenigen,
der die meisten Loose wirft, ohne einen
Preis zu erzielen.

Morgen, Ssonntag den 15. Mai

Eröffnung Grewænigs IXCX
Em Bahnhof
mit Kegelbahn.
Nachmittags Harmonie.
Orth'sches Lagerbier
Entréoͤe 9 Kreuzer a Person.

Julius Grewen;.

wird verzapft.
Hierzu ladet freundlichst ein
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wird zu sofortigem Eintritt gesucht.
Wo sagt die Exped. d. Bi.

heilt

Bei guter Witterung
Morgen Sonntag, den 15. Mai
Eröffnung
der Gartenwirihschaft
und Kegelbahn
mit Harmoniemusik.

Joh. Weiland.
Die ne ue Nufierkarle von
Sommerstoffen und
Buxkin,

Bekanntmachung.
Am 18. 19. und 20. Mai nächfthin
aindet dahier im Stadthouse die Verificatio
»on Maaß und Gewicht pro 1870 statt
Die zu verificirenden Gegenstäude müsse
n ei nem Zustande, frei von Schmutz, Roß
Del ꝛc. ꝛc. vorgelegt werden und wirt geqe
Saumige nach dem Gesetze verfahren.
St. Ingbert 9. Mai 1870.
Das Bürgermeist eramt
Chandon.

Janzentod.

Anerkannt bestes Mittel zur Vertilgung
von ungeflügelten Inselten, in Flacon zu
7 und 5 Sgr. bei

Heinrich Isaae.
Theater in St. Ingbert.
Direction August Schroth.
Sonntag 15. Mai
im Oberhauserschen Saale
Vorletzte Vorstellung
Einziges Gasispiel des Hrrn Hugo Al
binus vom Stadtiheater in Trier.
Letzte Abonnemen tsvorstellung.
Der Haushofmeister in 1000
Aengsten
Des Magisters Erste Liebe
Lustspiel in 2 Akten von Görner.
Hierauf auf vieles Verlangen:
Ein gebildeter Hausknecht,
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und empfehle solche unter Zusicherung reeller
und billiger Bedienung.

J. J Grewenig.

Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch⸗ Preise

der Stadt Homburg vom 11. Mai

Weizen 6 fl. 13 kr. Korn 4 fl. 42 fr
Spelz 3 fl. 50 tr. Spelzkern — fl. —
r. Gerste, 2reihige — fl. — kr. Gerst—
treihige 3 fl. 30 kr. Mischfruht 4l
*0 fr. Hafer 83 fl. 59 kr Erbsen — si
— kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken —
J. — ir. Kartoffeln 1nfl. 80 fr. Weißbrod
L Kgr. — kr. Kornbrod 8 Kgr22 Itr
ditto 2 Kgr. 15 kr. ditto 1 Kgr. 8 kr
Gemischtbrod 8 Kgr. — kr. Das Paar
Weck 9 Vth. 2 kr. Ochsensleisch pr. Pfd
— kr. Kübfleisch ! Ou. 16 ir. 2 u.
14 kr. Kalbfleisch 12 fr. Hammelfleisch
14 kr. Schweincfleisch 18 kr.“ Vuner des
Vid. 36 kr.

Fraukfurter Börse
vom 11. Mai 1870.
Geldsorten.
Preußische Kassenscheine .. fl. 1442 -41
Breußische Friedrichsddr 93839
Pillolen ...... 946-48
dolländische 10 fl.⸗Stücke. 95436
Ducaten..53. 536-88
20Jronca· Stüuke....7 5 28/ - 29/.
goglische Souvereiggss115539
hosd per Zollpfund fein —
dochhaltig⸗s Silber per Zollpfund — —
Hollarz in Gald 2 28229
        <pb n="301" />
        St. Ingberler Anzeiger.
—74—

JI.
·*22
—— —

J
eeeta ι ιιν νναu QäIι Oαιαν

da Si. Ingbearter Anzéeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Untexhaltunzsblatt, znit der Dienstags⸗, Donnerdtags⸗ und Sonmagẽ⸗
ammer) erscheint wöchentlich vire rmal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sömntagen Abonnementspreis piexteliuhrig x2 Krzr. ader
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatijchrist oder deren Raum berechnett
ιι Deutschland.

Mündh en, II. Mai. Vach aus Wien eingetroffener Mit⸗
heilimgist der?bisherige- WGefandte Oesterreichs in Darmstadt,
zrhu v. Bruck, mumnehrin zume Gesandten an unserm kal. Hof
Rnnt wordmm. Hinsichtlich“ der Wiederbefetzung der seit dem
Futin des Grafer v. Vray in das Ministerium erledigsen bayerischen
hesandschaft in Wien/ scheint eine Bestimmung noch nicht getroffen
u sein 3
sene „Pfälz. K.“ bringt unterm 12. d. foldenden und mit
wollen Rechte zu Gunsten des sehr ehrenwerthen Bischofs R e i⸗
heer sprechenden Artikel: Wenn auch von Seite der Ultramon⸗
en dem neuernaumten Bischof, Hr.Reither, dig Fdbigkett t
Führung des Hirtenstabes abgesprochen und —* Ewpfehlung
durch liberale Elemente Jrommer Weise bedauert wird, so werden
— — seine. Schüler in allen
theilen der Didzese zerstreus wirken, und die Erhebung“ lhres ge⸗—
sehten und geachteten Lehrers auf. den Bischofssitz mit Freuden
egrhen, demselben eben so viele und beredte Stimmen zur Seite
iehen. Diese Männet'ikbnuten und würden, weun es nothwendig
väre, Hrn. Reither um so mehr das Wort reden, da sie denselben
ils einen ebenso sanften und leb⸗ vollen wie energisch und rechtlich
enkeuden Mann kennen lernten, der solche wahrhaft religiöse
hrundsätze und solche Sittenreinheit an den Tag legte, die ihn
ffenbar höher stellen,als jene kleinlichen Seelen, welche ihn bis⸗
eer in' ihrem blinden Eifer zu bemätkeln suchten. Wäre man doch
weni steus klug ! Oder kann es in dewn; Augen der Unbefangenen
senen Herren jue Ehrte gereichen, wenn sie einen“ Mann.ihres
Standes gleich von vorn hexein, — und heute noch, wo derselbe imm
begriff steht; ihr Vorgesehzter zu werden, in solch entehrender: Weift
zehandeln ?* * — — —

ιαν Frankreich —A

Paris, 123Mal Der Kaiset“ hat hentenr Nachmittag
zegen vier Uhr mitender“ Kaiserin die Stätte der letzten Unruhen
besucht. Ratütlich hatte die Poh zei im Faubomgedu, Temple ihre
Vorsichtsmaßregelit getroffen.“ Der: Kaiser wurde von der Mengt
duf den⸗Boulevards mißn-Vipats begrüßt; einen Arbeiteret derr
das Pmpereur ricf faßten die Stadtsergeanten beim Krageu.,
RNochefartist von Saint Pelagie aͤch Miazas Jebrach
worden. Die Disciplin des letzteren Gefüngunisses ist strenger.

Den vptimistischen Berechnungen der regierungsfreundlichen“
Blätter übet die Plebiseit Abstimmung 'setzt der „Rappel“ folgende
—XX der Jas im Jahre
1862 war 7,824,000, im- Jahre 1870 ist sie 7, 188,000 Un⸗
erschied 636 000. Die Zablder „Nein im Jahre 1870 ist
1,318,000, im Jahre, 1832 war“ sie 253,000;: 3Unterschied
205,000 Deinnach hat das!! Kaiserreich von einem Plebiszit
um andern verloren 868, 000 Stimmen und die Republik hat
ewonnen 1,2653, 000 Stimmen. Es ist uus unmöglich, darin einen
Vortheil fürz Ieinseacich! und einen Verlust für die Republik zu
erblicken· 4 — .*

Havr eII. Mai.“ In der Nächt auf heute, sowie auch in!
der vorhergehenden. Nacht, fanden. hier Uuruhen: stalt, dei denen
niehteten Personen verwundet wurden. r α

ie England. »— it

Lomd an I8. Maitz, Das Unterhaus verwarf gestern Abend
den Antrag —B—— Stimmtechtes an Frauen mit 220
egene 9 Stimmmem. i 53

. ν . z e

. —— 14 —

4 Schwurgerichtssitzung. ä—

e utchezeuez ni IIa Quartal 1870. .— niu

——— nia5. D—D—
3αιαα ,4 Verhendinrng· gegen ·Phitipp
dohr, 43 Jahre alt, Buchdrucker und Redatteur,“ in Kaisers—
autern wohhaft, wegen Preßvergehens.

Als Vertretert der hEtaatsbehörde fungirt der I. Staats

drolurator Herr Mun zinger; die Vertheidigung fühete Herr Anwalt
B os. 9 — V —
* Die! Nntlage geht dahin, daß der Beschuldigte durch einen in
Pr. Ndes von ihm.redigirten „Pfälzez Deamolraten“ unter der
Meberschriste , Jus den, Erinngrungen eißes Igemeinen Soldaten“
enthalteͤnen Aufsatz. sowie durch ein Gedicht n gir. 82 der Pfäl⸗
ischen, Volkszeitumg“ ünter der Uebexichrift: „Ich bin Soldat, doch
in · icht ea micht gries uvdi Dewäffaeie Macht beleidigt und staais
Jefährliche Außerungen gemacht habe. *

Auch zu der Verfolgung der heutigen Anklage war die igl.
Eiaatabahũ de⸗erst. dirch eine nneneh Regfserungẽprassdenten
seksnmeneDus Bezirkegerichke in Kaiserslafterm peichloß iu“seiner
Zathskammer Einstellung der Uutersuchung, welche anfänglich auch
segen Herxrne Adolph Kroeber gerichtet war, weil gegen diesen sich
eine genugend. belaflenden Momente herausstelben, und weil es
innahm, daß in dem ⸗Gedicht in Nr. 32 der „Pfälzer Volkszeitung“
der objcktiver Thatbestand nicht genügend beanzeigt erschien, die
rasseste Stelle des Aufsatzes in Nr. 9 des „Demokraten“ aber
nur durch ein Versehen. des Setzers in das Blait aufgenommen
rorden sei. Die kgl. Staatsbehörde legte gegen dieses Urtheil
Opposition ein, welche vor der Anklagekammer des k. Appellations—
gerichts, infoweit sie gegen den aufänglich mitbeschuldigte Kroeber
gerichtet war, verworsen, in den übrigen Punkten aber angenommen,
und in Folge dessen der Beschuldigte vor das Schwurgericht ver⸗
wiesen wurde.
chr3Die Vertheidigung machte geltend, daß der objeklive That—
hestand nicht vorhanden sei, indem nur die Ausschreitungen des
Mulilarigmus. gegeißzelt nnicht. gber Die bewaffnete Macht als solche
angegriffen? säͤr und anßerdem zieles Der »Artiket, der aus dem
Stuttgarter Beobachier“-entnommen sei; nicht auf das baher'sche
Heer sondern gegen das preußische, und höchstens gegen das System
dero stehenden Heere überhaupt gerichtek. In fubjelliver, Beziehung
machte dieselbe namertlich“ ?darunf anfmerksam, daß érwiesen sei,
doß Rohr zur fruglichen, Keit ernstlich krank gewesen sei, uud
rotzdem die Stelle, welche als hauptsüchlich gravirend erschien, habe
utirrnen wollen. 34—3284
Das⸗ Resultat der Beraͤthung. der Geschwornen war die Frei⸗
Prechung üdg Veschuldigten.
Vermisschtess.

. 7 Speyher, 13. Mal. Aus Rodalben ist die Nachricht
hierher gekommen, daß der Iglückliche“ Einnehmer Aruold nur von
zinem. förperlichen Unwohlsein ganz kemporärer Natur beijallen wor-
»en sei.“ Dasselde sei eine Folge der Aufregung nnd Anstrengung
ver letzten Tage gewesen nud rasch vorüber gegangen. Von irgend
riner Störung in den geistigen Fuultionen sei durchaus keine Rede.
Wir vitten darunach, die Nachricht im gestrigene Blatte zu rectificiren.

.7 Stuttgart, N. Mai. Heute macht sich zum ersten Male
die italienische Concurrenz auf unserem Wochen- und Gemüsemarkt
tgeltend, indem' ätalienische Gemüse: und italienisches Obst frisch em⸗
gettoffen sind und am Markt feilgeboten werden, was von ietzt an
regelimäßig eininal die Woche der Fall sein soll. Ein Geflügel⸗
und Victualienhändser am Markte wird in Zukunft die Sache mit
bernehmen. Frische italienische Fesaitebe, Kohlköpfe, gelbe
Rüben u.s. weesind, heute am Markt zis haben.

1. 7 Ein Berliner und ein Darmstädter reisten mit einander
rach Chinnn. Hin Kanton ahtzeköipmen, legten sie sich —in einem
Zimmer schlafen. Als am anddrn Morgen did Sonne schon höch
au Himmiel stand und der Darmstadter ahachte, kigf et seinem
stametaden zur: „Uff, dsunnscheintschun!“ (Auf, die Sonne scheint
schͤn.)⸗Der Verliner als dri dies höͤrte,riefe vosl Verwirnderung
aus: 2,Jetzt.ast- dieser verd — Hesse kaumu 2 Stunden in China
and spricht schon chinesischht

Marcht der Mugrt Ein Gelehrter in Hambilrg be—
jaiiptete, daß in der Oper die Musik Alles, der Text aber gar nichts
ju bedeuten habe, und bewies dies auf folgende Weise. Er nahm
        <pb n="302" />
        die Arie aus Mozart: *, Dies Bildniß iff bezaubern schön“ und moennich Vauern-und Taglöhner aus Pommern, Westhreußen un—
ang einem Engländer vor wie folgtä — 43 g Pofen,adie das eigentliche Hontingent der Auswauderung stellten
20Die Bratwurst ist entsetzlich dick, *— m großen Theile alg Personen⸗ die ohue jede Kenntnisse du
F Der Seppel ist ein Gagenune ABexßältnisse ver Union vorthius gingen. und bis u ihree IAnsiedlun
und so weiter. der Engländer wurde bis zun Thränen gerührt den mannigfächsten Gefghren ausgesetzt waren.“ In Jdiesem Jahn
und der Sänger hatte die Wette gewonnen. J ist es besonders der intelligentere Handwerker und Kaufmann e
f Nach der „Magdb. Zig.“ uuterfcheidel sich die diesjührige sein Glück drüben versuchen will.
Auswanderung nach Amerika in auffallendem und bedauerlichem
Maße von den früheren Jahren dadurch, daß *s der Auswanderer!
deute sind, welche mit Kapital versehen in den Vereinigten Staa⸗
ten eine neue Heimath aufsuchen. Außerdem weist die große Mehr⸗
zahl der Auswanderer viel Kenntnisse auf. Bisher waren es na⸗
* I 313

**7 *
ιιι
2

*

Cheateranzeige.
Dienstagden 17. Mai 1870
Zurunm Benefie der Unterzeichneten
J t, 3Zurm Erstenmallee
J e J . . und 7 77 ehe *
Ein famoser Wixier.
Komische Oper in 2 Aklen von Fr. von Suppoͤ· —
.e F Bor‚he J J —
Chassepot &amp; Zündnadelgewehr.
Lustspiel in 1.Akt von Görner. I
8Borher und in den Zwischenakten
Unter gefälliger Leitung des Herrn Musikdirektors Sonntag und der Bergkapelle:
1. Ouverture von G. Sountag.
eb a 2 Maiglöckchen⸗Polka von Strauß. — 4
. 64 Chor und Gebet von Lachner. —————
1 * Jagd⸗Ouverture von Seit. —
4 d5. Großes Potpouri von G. Mehyerbeer.
* 6. Feldschritt. J
Da wir uns bewußt sind, Alles gethan zu haben um dem geehrten Publikum
einen recht genußreichen Abend zu bereiten, so erlauben wir uns, hiermit ergebebenst
einzuladen, und einem zahkreichen Besuche entgegen zu sehen. VVV
B. Pfeifer, Sängerin.
G. Becher, Schauspieler.

zue Elversberg.
Von Sonntag den 15. Mai ab,
Großes Preiskegeln
mit Preisen im Werthe von 400 Thlb
bei Wirth Schissing.
Verteichniß der Preise.
1. Preis 1 vollständiges Bett.
2. ,,1 Kanapee.
z. 1 cvollständiges Bett,
RKleiderschrank.
— Rohrstühle.
PendulAUhr.
runder polirter Tisch
Pfeilerschtank.
Paargest. Mollvor haͤnge
Cilinderuhr.
W Jagdtasche.
2., polirter Nachttisch.
3., Koffer.
—W Reisetasche.
5. lakirter Nachttisch.
6.5 dut.
17., Reisetasche.
—188. Paar Rouleaury.
19., Reisetasche.
20. Gigarrenetuis.
21., 100 Cigarren.
22., 1 Messer.
Der Preis eines Looses (a Loos 3 Ku
zeln) ist auf 9 kr. od. 22/3 Sgr. festgefeßt
Der J. Eh ren preis, ein Bett mi
polirter Bettlade, Feder⸗ und Roß
haarmatraze nebst Kopfpolster erhäl
Derjenige, der bei 12 nacheinander
geworfenen Loosen die meisten Voink
Der II. Ehrenpreis, 12 gla
schen Champagner, ist für Denjenigen
der die meisten Loose wirft, ohne einen
VPreis zu erzielen.

. AIEXAIL *I.
Eypileptische Krampfe (Fallsucht
heilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. LAùilIIisc
in Berlin. jetzt: Louisensiraße 45. — Bereits über Hundert geheilt.
Ein ordentlicher Junge
Bekanntmachung. lann in die Lehre treten bei Schreiner,
Donnerstag den 19. Mai, des Nach⸗ Dereum.
nittags 2 Uhr auf dem Bürgermeisteramte — — ——
zu Rohrbach werden folgende Arbeiten, zur ehlu oInisehe
Herstellung eines neuen Brunnens an den 5 453 ñ
inenendn Phreeren, dieselben sind —
eranschlagt, wie folgt: . KRZurpmener er⸗
1. Brunnenmacherarbeit zu 161fl.“ 40 kr. 58 Pattant in jeder Jahreszeit:
2. Lieferung von Eiseee dcon d Eur hel
werk zu 47,49,
3. Steinhauer- u. Pflaster⸗ J
arbeit zu 50 56
4. Tüncherarbeit zz 1 54,
Summa: 262 fl. 19 kr.
Der Kostenanschlag kann zu jeder Zeit
auf dem Vürgermeisteramte eingesehen wer⸗
den. Lusttragende Uebernehmer mögen fich
an genanntem Tage einsinden.—
Rohrbach 6. Mai 1870. —
Das Bürgermeisterant
Haberer.
Von nöchster Woche ab sind
ue Sorten Setzlinge zu
Lri Ph. Emrich im Josephs thal.

Heinrich Isaac.
Wormis, den 18. Mai.
Wir notiren heute: Weizen 12fl. 30 kr
hdis 12 jl. 45 tr. Roggen 10 fl. — kr.
his — il. — fr. Gerste 9 fi. 20 kr.
zis — fl. — kr. per 100 Kilo Hafer
5 fl. 15 fr. bis 5 fl. 20 kr. per 60 Kilo
Mehl per Partie 10 fl. — kr. bis 10 fl.
15 kr. Roggenmehl — fl. — kr.bis — fl.
— kr. Roggenvorschuß 9fl. 45 kr. bis
10 fl. — r. Weizenvorschuß 14 fl. — kr.
bis 14 fl. 15 kr. Blumenmehl. — fl. — kr.
bis — fl. — tr. per 70 Kilo., Reps
2il. — kr. bis — fl. — kr. per 83
Nilo. Rüböl ohne Faß 27 fl. — kr. bie
— fl. — kr. Leinoͤl ohne Faß — fl.
kr. bis — fl. — kr. Mohnöl ohne Faß
Afl. — kr. bis — fl. — tr. per
30 Kilo. Repskuchen — fl. — kr. bis
fl. — kr. Branntwein — fl. — kr
s50 — fl. — kr.

4
Anzeige.
Von verschiedener Seite aufgefordert, ha
sich der Unterzeichnete vorgenonmen, dat
Stimmen der Klaviere und Pianino“
zu übernehmen, was derfelbe einem verehrl
nusikalischen Publikum zur Kenntniß bringt
Franz Woll, Orgenift.
* D — —— —
Sicherheits-Zundhoͤlzer
welche sich nur an der beigegebenen Reib
iläche eutzünden
Geruchlos — Keine Gefahe —
Kein Phosphor — Kein Gift —
ind! zu häben in großen und klileinen
Schachteln bei Fritz Panzerbieter.

àÊÛÊÊä
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wird zu sofortigem Eintritt gesucht.
Wo sagt die Erped. d. Vi.
Nedaltion Drud uud Verlag don F. XF. Dem etz in Stt. Inabert.

—
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        —XAMI * * 3 —
—2 —3 ——335—55—3333* 2522788 25 88 S5 287
55 — 8 3 — 328 —z335— —— 58— — ——— 3 * 8
— — ——3—3 *2—533 —— 35835
5 — — — 8 * IE4 —öA —— * — — ——2 * *
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* * .4 7— — — 2222 * 8
55 —— — 3———3 3 3338 —A 3*
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— 783 8 — 2 —— 5 —22 5 — 55 —* 75* 78—
33853 33— — 23 5 353 53
——— 65—3S3 53775 257 — 2 323
1555* 2z4 5328 2 — — * 7 3 5
8 — 27 — 8 2 S22 * —3 ⸗“ I 7 7* * *
38 3 — 8338 3 337 37
— 5
* 22 283 g —— * 5 — — —X * — 54* 2 25
— T B53223532 — 2 —A — —⸗— — ã «“ 2 338 — 8 —*8
30ß, ———8—356558 —6— —8—2 —— 8388— EIS 8353—35B32S 5
z 333 333283 83 —ãã—
233 73— 873—33233 33 —3388 538 —
z3333 ——33 333 3 33 *5*8 8238
*8 —3 —— —— 3 * — r5 * *
——s—338— 2 323535
833—3 ——58 —35 — 3 3 — 552372 53
23227 —5 38— 3—3 —3 — 2 33— 25383237
87 28232723 23 52838 828 258 — ——— — * 55— — 2832 5
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der Sti Jugbeirter Anzergerr'kund das mit dem Hauptblatte verbundene Unkerhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerelags· und Souniago·

kummer) erscheint wöchentlich di e rnrall: Diensta a, Donnerstag, Samstag und Sonn taag. Adbonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreijpaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum 'berechnet. —

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Deutschland. in den Wirthschaften sich einiges Geld verdient, wie er angibt,
Mäünchen, 11. Mai. Der „Südd Telegr.“ meldel, daß gegen 2fl., und dabei sich ziemlich betrunken. Von Peodendaqh
dönig Ludwig zur Eröffnung der dritten pfälzischen Gewerbe- und aus ging er um 10 Uhr nach Hause, und begegnete ungefähr 150
Industrie: Ausslellung feierlichst eingeladen wird. Da diesem seine Schritte von Mackenbach dem Augeklagten und einem andern Bur⸗
chöne Pfalz am Rhein noch fremd ist, gibt man sich der freudigen schen, Namens Peier Stroh. Der Angeklagte ging auf den Adam
doffnung hin. daß diese Einladung auch augenommen werde. Der Stroh los und verlangte pon ihm Getd; ais dieser dem Verlangen
256. August, der Tag des Gebunts und Naniesfestes unseres Mos zicht gleich nachkam, schlug derselbe ihn mit der Hand derart an
narchen, ist bekauntlich als Eröff ungstag vorgesehen. den Kopf, daß er gleich umfiel und fühlte, daß er an der Stelle,
Mäünchen, 13. Mai. Die neueste Ente, welche die aus vo er geschlagen worden war, blute. Als nun der Angellagte
Lerlin heimgekehrten patriotschen Abgeordneten mit nach Hause viederholt sagte: „Gebt Ihr mir noch kein Geld,“ griff Adam
zebracht haben. ist die Nachricht. daß Fürst Hohenlohe preußischer Stroh zitternd in seinen Geldbeutet und gab dem Angeklagten
Minister des Aeußern werden solle, da Graf Bismarck nun seine inige Krenzer und ebenfo setnem Begleiter, Dieser Begleiter Peter
thätigkeit auf die Geschafte des Vundeslanzlers zu beschränken ge⸗ Stroh war auch Anfangs mütbeschütdigte Ja er war sogar schon in
onnen sei. Besouders wird die Mähre in reichsräthlichen Kreisen Antersuchungshaft, wurde ober nach feinem' ersten Verhöre, worin
cifrigst kolportirt und — geglaubt. Wie kennt man dort doch die et im Allgemcinen die Aßgaben des Adam Stroh, wie sie oben
Situation so wenig! * q) —— Nmstandes, daß er Geld ge⸗
Mauͤncenzd44. Mii Abgeordůeteulaulmget.) 4 AFinduze ssihinmen. ha he bestütigte, aus der Haft erntlassen« cDer Angektagte
ninister legt —B88 — 283 uererre ee begegnet zu sein
Maße und Gewichte im Aufschlagswesen vdr. Bei der Berathung und erst nach seiner Ver.veifung vor das Schwurgericht gibt Ser
iber die Rechnungsauweisungen des Kultusministerims finde: heftige dirses System —V und; wiss jetzt die Ranze Sache auf. Peter
debatten über die Auslassungen des Referenten wegen der Berufung Stroh schieben· — Die Vertheidiging machte getteld, daß selbst,
nichtbayerischer Professoren statt. Montag Fortsetzung der Drhatten· wenn die Sache sich jck zugetsagen hahe, wie die Anklage aufstelle,
Ems, 16. Mai. Gestern Abend ist der Kaiser von Ruͤßland doch der objeckive Thatbestand' micht gegeben sei, indem keine Ver—
dier eingetroffen. ewa tiqung und kein Gwang vorllege Außerdem sei der subjective
Thatbestand nicht mit der Evidenz bewiesen, welche zu einem
Schuldansspruch nöthig sei. Subsidiarisch machte sie dann noch
die Truukenheit des Angeklagten geltend, die von der k. Staats⸗
rhorde nicht bestritlen wurde. Nach dem Schuldausspruche der
veschworenen mit det Annahme ves erwähnten Strafmilderungs-
rundes wurde der Angeklagte zum geseßlichen Sirafminimum, ein

dahr Gefüngniß, verurthetu.

F Italien.
de pn d. Maͤ Nächsteu dfuag triti Pius IX. in sein
Lites Lebeysjahr. Am 17. Inni beginnt das 25ste Jahr seines
bontificats. “Nach einet! Trad'tton, die in Rom umgehl. bezüglich
Jewifser Punkte aber noch, der Beweisführung bedarf, ließ der
itsse Papst, St. Peter, sich zuerst in Autiochien und hierauf, im
dahre 42, in Rom nieder, von wo aus er die Geistlichkeit durch
4 Jahre, 2 Mondie und 7 Tage'beherrschte. Keiner seiner 256 — —
tachfolger hatte ein so langes Pontificat. Das Pius' VI. über Bermisch tie s. e
lieg nicht 24 Jahre, 8 Monate und, 4 Tage. Pins IX. wird f Die dierte allgemeine VBersammklung deutscher
das verhängnißvolle Datum der Petersjahre am 24. August 1871 Müller und Mühlen Juteressenten wird vom 29. Mai bis incl. 1.
rreicht haben. Er scheint die innerste Ueberzeugung zu hegen, Juni zid Stuttgart im Saate der Liederkafel tagen. Das Programm
zaß er den Tag erreichen wird trotz des römischen Sprüchworts, iußerst reichhaltig im Mühlen vesen, verspricht auch mannichfache
jach welchem kein Papst. so lauge regieren werde, als Pretrus.. Es zesellige Unterhaltunge
jeißt von ihm, er wolle ein paar Tage vorher, sei es aus Ache . 7 Der Sprudel“, redigitt von einem Karlsbader Badearzte,
ung vor St. Peter, unter dessfen Ramen noch kein Papst auf e weiß ganz genau, woran es dem Grafen Bismarck fehlt. Er bringt
relen, oder aus Furcht vor dem Tode, der ihn creilen könne, falls nämlich einen Artikeh: „Die Gallensteine des Grafen Bismarck
e durchaus datauf bestehe, über die Zeitgrenze hinaug, vegiexen ünd err pfiehlt als bestes Heilungsmitt.J natürlich das Karlsbader
a wollen, abdanken. Allein das Gerücht hat sich bis jetzt keines- Wasser, namentlich den Schloßbrunnen. Gespannt darf man sein
vegs bestätigt. I .5. arf dit chemische. Analyse“ besagter Galleusteine, sie werden sich
Die feierliche Proklamierung des Dogmas von der Unfeblbar gewiß als Niederschlag der Reden des Hrn Lasker ausweisen.
eit soll, neuessen Rochrichten zufslge, am 5. Juni (Pfingstsonrtagh fFrantfurt, 12. Mai.Bei einer dieser“ Tage stält—
us Ecene gesetzt werden. Vorher dürfte es aber in der Concils- zehabten Wahldersammlung eines militärisch organisitten Bataillons
Aula zwischen Majodrität und Minoritätnoch zu heftigen Auftritlen Löschbataillon) in hiesiger Stadt verlangle ein Gemeiner, daß ihm
onmen, F dinmtliche neue Mitglieder der Compagnie durch den Hauptmann
—J enz, 74. Mai. In der Vrovinz Cantangaro existirt worgestellt werden, damiß er wisse mit wem er pumpe!i
zine Bande mehr. Die schon erwähnten Studentenunruhen in pF. Pari's. Hiesige Blätter berichten über ein merkwürdiges
leapel hurten gestern begonnen. Gegen 100 Studirende hatten duell, das vor kurzein in San Sebaslian, in Spanien stastgefunden
ich untet aufrührerischen Rusen. dor dem Univbersitätsgebäude zu· hat. Zwei in Spauien sehr bekannie Damen, die Marquise de
omnengeraltet, ließen sich jedoch durch Delegirte beschwichligru, und Los Rios, edie modetne Lola Monlez jenes Landes, ind die Pepita
s lonnten, drei, Verhaftungen vorgenommen werden. Heute Morgen von Scvilla, eine in der artistischen und gakanten Welt berühmte
egaunen inhessen die AMnruhen von Neuem. Im Universitätshofe Dame, welche bei allen Weftrenneü und Stierzefechten ihre eigent
laßten Z. Vomben. Ein. Student feuerte eincn Revolver ab, ohne Loge hat, haben sich —“ ländlich sittlichzu einem Kainpf auf's
semand zu verlehen., Dit Universität wurde: geschlossekt.. 73 Stu⸗Messer gefordert; die Marquise ist dabei au liuken Arme verwundet
tuten sind berhaftet. worden. Die Urseche des Duellz“ war Eifersucht. Die Damen
— 35,.. —D stritten um das Heiz des Herrn S. D. .., des Direltors
— .. Echwurgerichtssitzung. 7 4346 vom Cafino, der ein' fehr aumuthiger Cavalier sein soll. Vou
M. Quartal i8780. der Polizei noch rechtz eisig verhaflet wurden die Amazonen zunãchst
Zweibrücken, 13. Mai.““ Verhändlung gegen Johann in's Gefängniß gebracht. Uebrigens ist es kein Wunder, wenn
?troh. 20, Jahre, alt, Kübler von Madenbach, wegen Erptefsung, Damen, welche fo oft von den Waffen Amors Lis ins Herz ge⸗
iiheidigt durch Herrn Rechtscandidat NRey. hhoffen wurden,. die Furcht por, dem Messer abgelegt haben.
An. Mar dex. 5 Jahre alte Musilant Adam.7 Bei Dununquiinin der irischen Graffhafl Kerry. haf es
Ao von Miejenbach in verschiedenen Orten gewesen und hatte sich — zum zweilenmale binnen weniger Monale — erciguct a

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        hächter und Fischer, die ein gestrandetes Faß unt Parafin Oel
inter sich theilten, durch Explosian desselben terun glückten. Drei
waren sofort todt, acht sind schrecklich verbrarnt. — 5

Qbß, 14. Mai. Die Criminal⸗Prozedur gegen die be⸗

züglich des Thealerbrandes vom 16. Febru v. IJ. der vorsätzlichen
Branoͤstifuung angeklagte Ursula«Sschemiinz endete heute mit Frei⸗
prechung der Angeklagten. Dieselbe wurde jedoch nicht in Freiheit
gesetzt, sondern in Haft gehalten, weil der Herr Oberprokurator
erklaͤrte, daß Gründe hierzu vorlägen.
.Ein in Dejfauvorgekommener Unglücsfall erregt all-
zemeine Theilnahme. Ein Kaufmanierhielt die Nachricht, daß sein
Reisender auswärts ermordet und um 700 Thlr. beraubt worden
sei, wurde in Folge des Schreckens vom Schlage getroffen und
starb nach wenigen Stunden.
— F (Amérikanisch.) Ein gesunder Junge in Wauvban,
Wisconsin, ging kürzlich in ein Bierhaus, trank seinen Schoppen,
wischie sich das Maul ab und ging kühl und gelassen davon. Als
zer Wirih seine 5 Ceuts forderte, drehte sich der Bursch um und
jagte ihm, er solle Gott danken, wenn er nicht wegen Ausjchenkers
au Minderjährige verklagt würdhe.

F.Beim Erdbeben in Sans Fraänzisco am 2. Aprit
Jeschah es, da eben Sitzung des Criminalgerichts ftaltfand, daß
die Richter, die Vertheidiger, die Zeugen, ja sogar die Gefangenen
davonliefen. Mehr Muth zeigte die Borse. Der⸗ „Board of Bro
sers“, vermuthlich an plößliches Steigen und Fallen gewoͤhnt,
bliib ruhlg beisaiumen ..
—5 — — 35 . i
4 Laudwirthschaft lichesss.....

—Beiunuztzung der Eierschalen. Wie sich die heulige
Jeit als Zeit des regsien Strebens auf den verschiedenen Gebieten

der Wissenschaft und der Gewerbe characterisirt, so. zeigk sie si
auch als Zeit angehendster Oekonömie hinsichtlich der Benutzuug g
echnischen Abfälle aller Ark. Jeder Gewerbsmaun ist darauf
dacht, auch die. scheinbar geringsten Abgänge seines Geschäftes
erwerihen, Jei es gls“ Rohmalerial füc andere Gewerbe, sei
n Form der Zurücktührung in den ewigen Kreis der Urproduchion
— die Landwirthschaft. — Eierschalen haben vielfach schon thess
'n der Heilkunde, theils in verschiedenen technischen Gewerben *
vendung gefunden; sie für die Landwirthschaft nubhar zu machen
st ein Beftreben der Gegenwart. Bekannt ist es, daß alle Thin
gattungen mehht oder weniger des Kalkes zum Ansbaue ihre
dörpers bedürfen. Zwar enthallen die Nahrungsmittel der Thler—
ruch den zum Ausbauen der Knochen, zur Bildung der Schaker
Lrfoderlichen Kalt; allein nicht selten ist es der Fall, daß di
Futlermischungen fehlerhaft sind und daß der in den Futter der
breicht werdende Kalk wenigstens für noch im Wachsen begriffent
Thiere vicht ausreicht.“ Alberdings“ ist es, wenigstens fuür di
Zubchenbildung, der phosphorsaure Kalk. dem die hauptsächlicht
Wirkung beigemessen werden muß— indessen wirlt in dieser Beziehunt
zuch der kohlensaure Kalt sehr vortheilhaft mit und gar zux Bitdumt
der Schale des Vogeleies ist es derselbe fast allein, der nicht ul
hehrt werden kann. Ferner hat derselbe, namentlich in der Foem
die ihn die Eierschale enthatt, die außerordentlich gute Wirkun
daß er bei jungen, wie bei alten Thieren entjäuernd wirkt. Man
Jal daher beobachtet, daß zerkleinerte Eierschaken, die man zu diesen
Zwecke in den Haushaltungen sammeln sollte unde die man ausg
in Conditoreien alleuthalben oft centnerweise kaufen kann, nich
blos das Eierlegen der Hühner sehr begünstigen, fondern auch de
Wachsthum junger Schweine und Kälber sehr begünstigen ünd
deren Gesundbleiben befördern.
——— ——
— . * —2—4 ⸗ 45 ,
—5* 7 a 35 FD *
Amerikanischo Patent-Papier-Huütoe
gariz wassordioht, verkauft;
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rrt AVDGBRMSCGSSGRGSCOCG 7 — e zn deee ———
a ud de e eueer 43 “n 9 —FV——⏑— —
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I 2:38 nüt die Amzei e daß meine 27 y— ist oeben eingetroffen uud enthält:
. 6*8. 8. on Lohlenegg (Poly Henrion).
D B ad A I st a l t ee en Mit —
son heute an wieder Zeröffnet ist. 9* we * dyfis. — ieuer otograp ien. Bon Fried
Es lounen daher jetzt wieder jeden Tag kalte und, warme Bäder genommen werden. —2 —E Dr e dopeen
Es ladehierzu. n Win — 3. Gre 6 —— in e Wrrinm
St. J t, d .Mai 1870. ⸗ ewenig, junior. eline, Volclhausen. Furcht.“ Von Albert Roh
Ingbert, den — E — —hgad. — „Blicke auf das Culturleben ——
Die eeiile. — gAllerlei; Eine Ursache ohne Din
P lung, Das Leben in der Meerestiefe. Reftor Ko
3 N àh m 48 6 hi n 0 nP 4 b 7 ik wuueyplanF. — „Correspondenz.“
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2 — 2 * S Q55 —2823* 22253 555 — — 3·5 235
5— 7 5 5—2 58335 5325 2 35 5 3—3322— 852. a3 342* 32
537232 —E 2* 2 —3— —5225 2.24 42 —* * 8 7 ——
222 3558 5228* 3353 5 233332558 25283 323222 20.
— — 3588 252 —— — J —583 77843 2 J 33* 282 52
3*83*— 52 353 —22553 —28 5323 5* 22.338 53332285535
353 3 188 38 3 —2 7 38
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2527 33 3 33
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—— 88 2 2 3* 2272 — * *22 28 —— —*22 88* 2E
—A ——— 558 25235 —A — — 32 78383 53333558
5175555325 2832 383333—388 534 ——— 532*225276 —
5ñ5535 1222 535 2 ð» 3 —M — * — 53538
—— 373
2 7 *— 2 2222 —* 5 A 72 * 43
558 — 52235882. 582 — 2333 *
——— j 54 *555 J z38 385 33 23325 488 23331 22
3z83553385353335 557867 5323353383 3 3235353 —6
5*2882368 38 —333 3332533 33533
—3 F 7 — 5 — 22
121333363 77533333* 2
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38 5353533 35853 32345
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5 —323 723 53352
233 3438 24 5
— * 832535225 — 23
5858 —28 . 753 38323 38 —45
23 5757 275568 528 353353335 323 432*
555 533 —587 * — 35. 33* 27737 35 235 33858
52 * —— — — * 3 , *5 35352 2* 8 K 7
335 7233 5358 8222 8358 233353553 32 866*
— —E 75 —4— 2*7 228 33 .*535333. 353 65 727
2 * *28 2 J 7 * 7 * J 18 ẽ i
25 c322 75* . 2 2588 — 5 8 39424 777 823828*
— 8 — * 7* —— — * 28358 8322
13 1832428 —7 383383683 3s8 273*
2c73 z575 23* 1285353 273
z33 2s5535 237 77 33353752335 23 5583 558 73 255
2 —2 — B * — —ä * 5 J 2** F 2 * * 12
753 3572355 33 338283 —— *s2
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s225 3322 33 s 337 5833353337 33 *538
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— —55 — 7552 —— 52* Se⸗· ———222. —VVV

—* 52 — XX * ——— 3 — —525 8 S

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23385357 —73 5 532535 520 — 25— 3 —5 3583

32 —2 5358352 338 3 — c53 3335
7— 2*3522 —2 — ——22 3277 — 23238* 22— 6 828 —7

—— 2E Eä—— 287 ———2* 322* *25222 2— —5 *

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5 533335323 5 —— 8—2 52 —3262 *

5 — 38 —— —83 87353 5 58 2— 2
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—c — 2——3 — 335 ——— —z—— 3 ——3 7*85
* — 2 222 7 3 —3 22 —— DT — * 25

3. 333333 383 33 333683 7

2 —— — 25—35—— ———535 5* ——— 32

2 —78 253*338 55— —— —— * 23 2 7 2383 — 5

— *2 4 — —— 2 8 * 285 4 523 —5 55 „72738 S

* —53 2» 25 ß —*2c —26 “23—522 —*52222 * 525 — 5

5 3* z25 58 33 158533—38823

* ¶ —2 525s5 355 —5552 —52. 52552 —7 2 8355 52 *

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— —— — —— ——— ——3 32—388527 5s 23 *358*8 5 2

— 852—— 32232 —— z3 2— —8 3 33 —52285

5 2255—32323337 — J E

3 35——3 233 3 8538

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5 —3386555232 —5 —33833323862
— 685 28— * 852 3 5280— 21 59 2 556 —

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582 2 7—8 5325—2 3832 * 5 — 252. *53 * 22 2 236
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258283 33755 22538 *33838375283
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2* — 235 * — —A —— 253
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25 — 2 — 2 — —722 368
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—A —— — A e 2 5533 3 7 3332534
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        9u. Ingberter Anzeiger.
—
— — — —
—— —

SuInaberter Anzeig er (und das mit dem Haupiblatie verbandenet Unterthaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerztags⸗ und Sonntags-

aumer) erscheint woͤchenllich vie r n al: Dien brag, Donnerstag, Samstag und Sanntag. Abdonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
at192 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

—8 78. — Donnerstaq, den EB. Ma 1870
Deutschland. abgehalten. Der Kaijser wohntke denselben in preußischer Uhnanen⸗
München. Es circutirt zum Wahlgeĩetzenkwurf urter den uniform, sein Sohn Großfürst Wiadimir in tyüring'scher Husaren⸗
cbgeordneten ein Modificationsanirag, worin verlangt wird: 1) uniform bei; Ersterer sah sehr leidend aus, Leßterer ist ein 28
Neichung der Bestimmung, daß die Mahlbefähigung von der di⸗ ahriger blühender Füngling.)
en Steuer dedingt sei, 2) Beseitigung der Sonderwahl von Der Wiener Correspondent der, Deutsch. Allg. Zig.“ will
udt und Land, 8) consequente Fix irung der Wahlkreise auf je denntniß erhalten haben von einem, wenn es sich als authentisch
Abgeordneten uͤnd Eintheilung der Wahlkreise untet möglich- bestätigt, allerdings höchst interessanten Schreiben, herrührend von
Geadiung der landgerichllichen und gemeindlichen Gremgen inem den Hojtreisen angehörigen Mann, worin das Ziel der
stärnischen Distritte, Die Wadltreise sollen nach arithemethischen jezigen Reaierungspolirit mit merlwürdiger Offznheit dargelegt
d iopographischen Maßstäben geschieden werden; wo diese nicht wird. In diesem Briefe heit es: „Jetzt endlich sind wir, Dank
Fteichen, nach hervorragend wirthschaftlichen Ortsberhältmissen. der Versatilität unseres unschätzbaren Reichslanzlers Grafen Beust,
ubkürzung der Wahlperiode auf 2 Jahre. 5) Kleinere Urwahl⸗- 'ei jenem Ziele angelangt, welches wir seit 1859 vergebens ange⸗
cirle von nicht mehr als 3000 Einwohnern. 6) Fortsetzung des rebt: der Wiederherstellung der guten alten Ordnung steht nun
zur Bqsahigung des actid en Wahlrechts auf Di, des pajsiven tichts mehr im Wege. Das Jahr 1866 war unfern Waffen wohl
35Jahre 7) Daten auch für die Münchener Abgeocdneten. gicht günstig deunoch hat es für die Habsburzer den unschätzbaren
Minderung der Reisetosten auf J fl. per Wegstunde zur Bahn, vortheil gebracht, daß sich die Dinge, nachdem einmal durch den
Fdieser die Auszahlung der höchsten Personenfahrtaxe. In einem Ausgleich mit Ungarn die neue Bahn gebto hen war, bis zu dem
nderen Punkte legt der Antrag mehrere Bestimmungen zur Be— Bunkte entwickeln konnten. bei dem sie nun angelangt sind. Jetzt erst
ugung des bureaukratischen Einflussez dar. —— ist die Dynastie, welche 1866 in großer Gefahr schwebte, neuerdings
u n chen, 135. Mal. Zwischen Bihern und Frankreich esichert, denn Thron und Altar gehen jetzt wieder Hand in Hand.
arde ein⸗Siaatsbertrag abgeschlossen, in Folge dessen bayerische die Deutschen sind in die Minorikät gedrängt im Ministerium, sie halten
zmatsangehörige in Frankreich und französische in Bayert gegen⸗ ucht mehr ausschließlich die Zügel in Hüuden. wie das verhaßte Bür⸗
sug die Rechtawohlihat des Ärmenrechtes in demselben Maße wie Erminifterium Girkra Herbst. Nun haben wir freie Bahn, denn von den
ie eigenen und entsprechend der Gesetzgebung desjenigen Landes Slaven ist nichts mehr zu fürchten, csie nehmen den. Mund wohl
mießen in welchem das Gesuch gestellt wird ehr voll, ducken sich aber bereitwillig unter dem Keummstib. Lussen
München, 16. Mai.“ Seil vier Tagen brennt der Kampf vir nur den Taaffe machen, das ist ein ganz charmauter Mann;
der Abgeorduetenkammer in der Frage über die Nachweisungen in drei Monaten ist dem Deuts, dthum ein Ende gemacht, die
ezügllch der Staatsausgaben in den Jahren 1866/67 und 1868. Czechen werden uns diesen Dienst schon erweisen, und dann ist
ig war vorquszuschen, daß die Grund' ätze, welche der Referent der Sieg vollends unser.“ Dieser Brief soll an eine Erzherzogin,
Ren in seinem Referat entwickelt hat, zu hefligen Erörterungen die eug kiürrt ist mit den Jesuiten, gerichtet und durch ein glüliches
ühren werden und solche sind in der That in einer Weise ein Ungeführ in die Oeffentlichkeit glangt jein.
crelen, daß schließlich von einer parlamentarisch geordneten Ver⸗
andlung nicht mehr die Rede sein konnte. Dem Präsidium war
hatsächlich der Zügel und die Herrschaft über die streitenden Theile
itfallen. Professor Greil vertheidigt Schritt für Schritt hartnäckig
it einzelnen Sätze seines-Berichtes; er geht hier und da noch
mige Schritte weiter und wirft eine neue Streitfrage mitten in
je Discuffion, indem er u. a. die Behauptung aufstellt:, Jeder
atholik hat die Ueberzeugnng, daß die katholische Religion die
chlige und wahre Religion ist.“ Diese und die anderen Auf⸗
elungen rufen denn lebhafte Gegenreden hervor, wie denn u. a.
eule srüh die Rede des Abg. Makowizkan von Erlangen, welcher
ndem: Katholicismus keinen Vertreter und Beförderer der Wssen⸗
haft erblicken will, und unter den Repräsenlanten der neueren
Wischen Literatur. auffallend wenige oder vielmehr gar keine
dalholiken zu endecken weiß, einen Sturm hervorgerufen und die
lige Flucht des Herrn Dr. Ruland und einiger anderen Geistlichen
n dem Sitzungssaale zux Folge gehabt haaa..
Es spiegeln sich in diesen Reden und Gegenreden unsere
tzeitigen Zustände in Bayern in einer überraschenden Weie ab.
die heutzge Sitzung hatnvon B. Uhr au bis gegen 2 Uhr gedauert
und um 5 Uhr heote Abend“ findet die Fortsetzung der Sitzang
at, offenbar in der Absicht, der unerquicklichen Discussion so bald
3 möglich enthoben zu werden. Selbst Männer, die jsonst sehr
sig sich in den Kampf der Parteien stürzten, ziehen vor, in einer
diccussshir zur verstummen und zu “schweigen, bei welcher etwas
üispießliches für das iLandenichte zir erwarien, wohl aber eine
irgröße kung des ohnedies in Bahern hecrschenden coufessionellen
wiespaltes zu befürchten istzä
Em S.16. Mai. Der( Kaiser bon“ Nußland ist mit dem
noßfürsten Wladimir gestern Nachts 10 Uhr 40 Min. hier an-
lommen und im Hotel, Darmstadt“;, abgestiegen. An Bahnhofe
iurde er pon den Spitzen der Behörden empfangen. Die Städt
beflaggt und isluminirt. Die Volkzmenge begrüßt den Kuiser
it Hochrufen. (In Berlin wo sich der Kaiser zwei Tage aufge-
Wen und imn rusjlischen Gesandtschafishotel einlogirt hatte, wurde
um zu Ehren am 11. anf dem Tempelbofer Felde Brigadeübungen

. Vermischtes. J—

7 Si. Ingbert, 19 Mai. Wie wir hören soll die mit
dem 1. Juni in Wirksamkeit tretende neue Fahrordnung
der pfälz. Bahnen einige Aendernngen bringen, die von dem hie⸗
sigen reisenden Publikum gewiß mit Freuden beqrüßt werden und
dringen wir nachstehend einen gedrängten Auszug derjenigen Linien,
die speciell fir uns von Interesse sind.

St. Jugbert Abgang: 4 Uhr., 8 U. 9 U., 30 M. 1 U.,
3U. 45 M., 6 U. 20 M., 8. U. 30 M. — Abgang in Zvei—
rücken nach St. Ingbert: 45012 40 M., 8 U.25 M. 1Uu.
140 M., 3 U. 40 M., 6 U. 9 U.25 M. — Abgang von
—A—
7 M. 3 U. 50 M., 5 U. 10 M. 9M, 35 M. — Ankunft
n St. Ingbert? 5 U. 50. M., 8.U. 10 U. 40 M. 3 U.
5 M., 4 U. 65M., 7 U. 4ß5 M 10 U. 40 Mm.

— Dem um die Landwirthschaft und Pferdezucht wohlvers
zienten Oekonomen Stallteir vom Erstweilerhofe, welcher unserm
Fönig ein herrliches Reitpferd zum Geschenke machte, ging folgendes
Allerh. Handschreiben zu: „Mein lieber Stalter!“ Für das schöne
Reitpferd, welches Sie in uneigennütziger und zugleich die wärmste
Anhänglichkeit an Mein kgl. Haus bekundender Weise Mir zum
Heschenke gemacht haben und das als eine Zierde Meines Marstalles
yetrachtet wird, indem ein so prächtiges Thier arabischer Race zur
Zeit dortselbst nicht vorhanden ist, sage Ih Ihnen den herzlichsten
Dank, und verhehle nicht, daß- Ihr werthvolles Geschent in jeder
Beziehunge Mir wahrhaft zur Freude, gereicht. Ich sende Ihnen
nein Brustbild in lebensgroßer Potographie und habe Meine
dabinetskasse angewiesen, Ihnen wenigstens als Ersatz erkaufener
Transporte und Reisekossen Einhündert: Dutaten sofort zu iber⸗
nitteln. 7572 ν
Indem. ich Sic und die Ihrigen noch freundlichst grüße, ver⸗
zleibe ich mite wohlwoslenden Gesinnunggen

Müuchen, 10. Mai 1876. —

Ihr gnädiger König Lud wig.“

— 8aiserslautern, 17. NMal. (Die III. pfätzüsche
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        Bewerbe⸗ und IndustrieAusstellung betr.) dürften folgende Notizen
nit Interesse gelesen werden⸗ I). Die Direltion der pfälzischer
Bahnen hat bewisligt a) für die nicht verkauften Ausstellungsgegen⸗
londe frachtfreie Rücksendung, wenn solche bis zum 830. Septemb
erfolgt; b) für die Besucher der Ausstellung gegen Löosuug eines
einfachen 2 Tage giltigen Billets und einer Eintrittskarte für die
Ausstellung zum Preise von 18. kr. freie Rückfahrt. 2) Die Er—
iffnungsfeier findet durch den kgl. Regierungspräsidenten v. Pfeufer,
orelleicht auch durch den k. Handelsminister statt. 3) Die Eintritts-
zreise sind für Sonntag, Dienstag, Donnerstag und Freitag auf 18 kr.
an den übrigen Tagen auf 30 kr. festgesetzt. Für die ganze Dauer
der Ausstellung können auf den Namen lantende Karten für drei
Zulden gelöst werden. Gegen Eade der Ausstellung“ wird an: drei
avch. zu bestimmenden Tagen nur 6 kr. Entree erhoben.
F Am 16. Mai ist Mühlenbesitzer Georg Corell von Neu⸗
tadt, welcher am 1. April d. J. — unter der Anklage, die Brand⸗
asse durch übertriebene Angabe verbrannter Früchte benachtheiligt
zu haben — verhaftet, wocden, war. durch Rathskammerbeschluß des
gl. Bezirksgerichss Frankenthal wieder/ freigegeben worden.
Am verflossenen Sonntag Abend wurde ein Schlaghüter,
Vater von vier unmündigen Kindern wahrscheinlich von einem
Wilddiebe im Erlenbeunner- Walde (Forstamts Pirmasens) erschossen.
Der Thaäter wurde gestern ins Bezirksgefängniß zu Zweibrücken ge⸗
ꝛracht. . ” —
Aus Anlaß einer Vorstellung des Landesausschusies der
zayerischen Feuerwehren hat das Kultusministerium alle Kreisre—
zierungen beauftragt, die Geistlichen und Lehrer auf die große
Wichtigkeit und den großen Nutzen, geordneter „Feuerlöscheinriche
rungen“ aufmerksam zu machen und in⸗ angemessener Weise dahin
uu wirlen, daß dieselben ihre Gemeinden zur Auschaffung tüchtiger
Feuerspritzen und zur Bildung organisirter Feuerwehren thunlichst
inregen. Zugleich wird vom Staatsminisierium die Münchener
„Feuerlöschzeitung“, sowie Inspektor Ludwig Junge Werke: „Das
Feuerlöschwesen in Markte und Laudgemeinden“ empfohlen. Ange-

sichts dieser Verfügung kann nur gewünscht werden, daß du
Beistlichen ⸗ und Lehrer Einfluß zur Berbesserung der Löscheintn
tungen nachdrücklichst geltendr machen.
7 Der Finanzminister der Vereinigten Staaten von Non
imerika hat eine Verordnung erlassen, welche für Aus wanden
zach dem Gebiete der Union von höchfter Wichtichkeit ist. IAch
Lassagier aus einem fremden Lande, welcher in einem Hafen de
Gereinigten Staaten antommt, ist für die Folge verpfuͤchtet, q
urzes, aber genaues und umfassendes Verzeichniß seiner Gepac
zegenstäude und⸗ ihres Inhaltes, so wie jedes Artikels, den ern
der Persou bei: sich führt, abzugeben. Eine solche Angabe mi
nuf einem Formular gemacht sein, welches die Bezeichnung Pue
enger haggage Declaration“ trägt. Um Aufenthalt beim Lande
u permeiden. muß die Declaration vor der Ankunft ausgeferi
uud auf Verlangen dem Zollbeamten sofort überliefert werde
Die Nummern der verschiedenen Gepäckstücke müssen an ein
dassenden Platze angebracht. und ihr Juhalt muß unter poe
Rubriken — erstens zollfreies, zweites zollpflichtiges Gepäke
ingegeben werden. Bei der Ankunft wird vie Declaration dir
Zollbeamten übergeben. Jedes Gepäcflück“ welches zollpflichth
Waaren von meh. als 500 D. Werth enthält, wird nicht an vog
nusgeliesert, sondern nach einem Magazin zur Untersuchung un
Abschätzung befördert. Jedes Gepäck ist einer gründlichen UÜnkt
uchung und Passagiere sind einer Untersuchung, unterworfen. Jed
Versuch, zollpflichtige Sachen zu verhehlen oder den Zollbeamten
ʒestechen, hat die: Confiscation des Gepäckes zur Folge und unle
virft den Passagier. anderweitigen gesetzlichen Strafen. Klagn
zegen Zollbeamte müssen beim Hafencollector eingebracht wetden
er sie sofort unkersuchen wird. Diese Verordnung ist jedensall
treng. genug, und die New-NYorker Handelszeitung hat gewiß Rech
venn sie mit Rüchsicht auf dieselbe sagt: Ein Ausbund von V
heidenheit und Liebenswürdigkeit ist unser, Finanzminister ge
ade nicht.“
— —

*

VO43 F T. 444 — :
Actien⸗Glashütte St. Ingbert.
Da nunmeht die Statuten der Alestise n⸗ Gese lülesicha fet von hoher Kbnigl.
Pegietrung genehmigt zurück sind, so befchloß det provisorlschen Vetwaltungsrath in seiner
Sihung vom 16. d. Mts. eine Generalbersammlung; auf! den 21 Juninxl. J. Morgens

14 Uhr im obern Locale des Herrn Ferd. Oberhausfer hier einzuberufenn.
Als Tagesor dnung für diese Generalversammlung wurde festzesetzt:

—43. Borlage der Statuten,

r 20 Geschaftsbericht des Direktors, Vorlage deeee
: e Neitd Bilanz per 3B. Mai. 4 4.35 — ιν

3. Wnhl des definitivrnv Verwall ungsrathes. uh ι

2 7: Bestũttigimg der Waht des Director88
Zu dieser Versammlung ladet dis Heren Altionaire höflichst ein

u are, Dern Vorst i midi
dees provisotischen Verwaltungbdrathes der Allien⸗ Glashiltte
aJ. Schwonm?.
0 5 J — — 7 F
septisehe Gallsuch
iu brieflich der. Specialarzt für Edpilepsie“ Beo detto r O RKillise
in Berline siektit Louisensiraße 45. — Wereits, über Hundärt gebeilt

Ein möblirtes Zimmer

nahe der Hauptstraße ist zu vermiethen.

Zu erfraaen in der Expd. d. Bl. (9

IX
musũãl
Sonntag da
221 Mai au
dem Tivoli
Blieskastel.

dñ

Ein Schweinchen
st zu werkaufen bei
— —— P. Hrick

Frucht · Brod· Fleisch re. Prei⸗

der Stadt Jweibrückeu v. I9. Mo

Weizen 6fl 12. tr. Korn⸗4 fl. 82
Berste 2reihige, ⸗ fl. — kr., Gerstee vier
Aihige, 8fl 418 ir! Speip 43.. 181hn
Spelzkern — fl — kr. Dinkel —
— fr. Mischfrucht⸗ 4 il. 3654 kr.. Haft
33. flu 35 kr. Erbsen 4 t 837 kt. Widn
3f1. 40 tt. Kartoffeln; 1 flo 12 kr he
2. fl. 28 kru Strohn Lfl. Us kr pe
Zentner. Weißbrod bPizseilogr. 17 hr
dornbrod 3. Kilogr. 220 It. ditto 2 Kilog
15 ra ditis U Kilogr! 8etr. Gemischtbrode
dil 28 kre IPaar Weck 9 Loth2r. Kind
leisch 1. Qual 18kra 21 Qual. 16Bb
kalbfleisch u8 kt. Hammelfleisch 16 6
„chweinefleisch 16kr.“ per Pfund. Wer
24 kr. Bier 6kr. per Liter, Butter 881
per Pfund.

Stadtrathssitzung
Freitag deu 20. Mai, 1870.
Nachmittags um 3 Uhr.
Tagesordn'ung. —
Die Besehung der Schullehrerstelle
zu St. Ingberter Grube betr,
Die Errichtung von landwirthschaft⸗
üchen Fortbildungsschulen: betr;
Die Besetzung der Polizeldienerstelle
zu St. Ingberter⸗Grube betr;
Ddie Rechnung der Gasanstalt pro
1869 betr; a 3
Den Veranschlag der Einnahmen“
ind Ausgaben der Gasanstalt pro
1870 betr.;
Die Verlegung des Feldweges auf
dem Sechseicherfeld betr.;
St. Jugbert, den 17. Mai 1870.
Das Bürygermeisteramt:
Chandon.—

.

Ein dahier zu St. Irgbett gele—
jenes dreistöckiges Wohnhau's mit
dintergebäude, Hof und Garten ist zu ver—
aufen durch das Geschäftsbureauu
Westphälinger!

——
Ein braves Diensimädchen, das hier
dgleich den Dienst antret en kann, wird
gesucht van 29

Fritz Pauzerbieter.

F Gardinenhaller, in allen

Sorten! zu billigen Preisen bie

i»Joh: Gebl. Drechsler.
— —
—

2.
du

3*

9—

—
Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslauteru, vom 17. Mai.
Weizen 6 fli 16 kr. Korn 4 fl. 88
Spelzkern — fl — kr. Spelye8 fin 686
Gerfie 4fI. 27 kr. Haser 4 fi. Beb
Erbjen — fl. — ir Linsen — I. —
nus frijchem. Waldmeister bereitet zur Her⸗bet Fentner⸗ 27* ——
eslung, von Maitrank in jeder Jchreszeit; Brodpreife: 6 Pfd. Kornbrod d
Flacon 8 Sgr. bei 3 Ppfd. Gemischtörod 120 kt.unn 2 v
Seinrich Isaac. Weißbrod 12 ke
— — — — — — — —
Nedaltjon Tench und Verlag' von F.X. Dem eß in St. Ingbert.

358

3.5
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        28 — — * 5
w868 z58
? 4 63 86
— * 38 — * 52 2
BB— 52 85 8 25 — *8
8 22 2*— —* 265 *
3 ——z8 5 26 368335
73 32 4 ———
—535 * —— — »55885
5335 2 52 565 5253 *
3* —8 — E5 — 8 2 F
8 —53 E
* — —*
15 7 353—
* — 28723
27 — Y *22 3222
—5 — —— 8 — 2
75 — p
2* 288 — 222365 *
52* 88 538322 268 5
22 33* * * — 72 7 38 —
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HNH —8 3 322 8 28 J
* * Ec 222 3 * 2 *
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558 —3803438 —5
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* 5— 5 82357
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2

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———
22 8 — 5
— 23 5 5 335
75 3 623 ——
I 255332*
2 ——— 58 2
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2* 88 53 2 —3 — —2
*5· 2 — 55 8*
s ———— 2322 E7- —2
T — — —*57 — 532
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77 —c—3 3 —22*8*
—58 — —
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* —— —88 —
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—n 2 — 2 22 *
V — — —— — *4
53 5 *55 253 — 3 * —— — —24* — —
253* 3 *O — 52 — 22
*8 * 8 3
» 775* 532.*
333 7383 — 83
— 22— 8 — — 52
58 3 oꝛ * S33 587 *
——8 — —— 25
* 7 —EX — —27 * 2 c7
28 3 —
— 53*
— —— ———— 5355 3
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—D E * F
—* —— —* 2 *5. 88 8
* * —53333 232 * 2 —— 33 J—
28 3388 —A —
7155 7325538 222 —6 3 233 3 32 A
33333 337 333 — 53535
83 25352 S — — 88 ——— 5
⸗“ 355 288 F — 5 —— 2 82 2
77— 57 z533 55* 32322 2368
— ———— 82 —2. T. —* . x * *5 553
322 5833* — 2*538323575 2 *57 — 8
— 52322 — — 238 33683 *
*35: 5233 53 23*33 3538 55 2*7 5* ——3—
3 * —— 52 132 5 — — 22 3236 ———— 2538
53 5533 — ——— * —— 53
—— * 38* 2 3* 52 5z22 22 —— — — 28 87
J — 2—252 2—2—23 — 22 53 33 2 758 EAA 22 27— s8538
—83 7 — — —— 2* 5*
— 32378 —A 3333 — *7 8 353
53433 —z3825 283 —33 — 5352 —A
33 38—6 —58 6 — —
6 3 —— —7 — ES —— . ——— — 23 — 5
8 * 2 —— —
— ——— * 3 3 z 5 z5 383
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—— 5— —8 53 338— 25 2 ——S85* S — *— *3
— 38 —A 383 —— *8 *
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9 * 2 2* 22 2 — — 20 x 3 —33
5 5 — — —28335 322 6 2838 F
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—5 — 2 222 2 5ii * 26
g 7532232553 285 2 53 3 —— —B 2 2* —
50 5 338 285* — 75 3 — —5 —525— * — —
25—38 53—735 E —— —— *88 *
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——— —5—566 5 * 2
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2*885 83 *8 7z883 23* ——
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* 5*5335 — ————— — 2253 ·836* —— 3 595060 2 ·* —* 8
* —5388858 —38 S 6 323 —2—53 53
2 18 — — —5ñ— — * 87 * —52825 383 35*5
2 5* 28 8 2255 55c526 — ——— 53785685 — *8*
55*5 5 2228 2 4 — 1233 5232 532—5 —5 —8
3 22 —53582 20 * — —8858 2 * 23 z222
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2. æ 2 3 ,— *22 855, 328325 255 53 —2 — 5258*233327. *
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* * * 3 2.* 5 5 — 22 22
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5*2.2. 2—322 58 3 —
— ———— 83 35* —2
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—A —— 2 77 x. 2— — *2 3 38 ⁊ — —— * 22
2. 25 423* — 2232 2633. 6 52 2
235 — 253 5823 —E —— 882 4 3236 43 — 5——3 3
7 — 2 3 ⏑ 223 8 52 53323 3283 2
c —3 2532. 5— 2——7 5 3332— 3 2553
I 2 —z235
—827 525 555 — 22 8 — 278 252 23.2 32235
— 532— ——23 —533335*33
2 3—44 7* —A— 5 25. 225523 2. 3
—83 5 383 —* —2 —— 3 337
5— — 57 J 2⸗ 5 2 J
—3 3 3 —3 38388
83 E —— ——2—88 —53— 3522
3 3 78* 523 Rs 8 25 — 2 2
— 2 * — — —— * J — — —7*
2·. 57 33323 8. —E—— — — 2255
57 I 2 5533 23583395
*833* 7 25*8252 33 —2552272 83.
3 — 7 —U —253— —2553233 —
2253 353 533 5—25 5—33——838333—
E. F83553EA333

—

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22.2. — * *
X235 3 7 32 328
5 32 28833 5253688 8— 3
55 5 5 2.
2* — — 3 *
23—2 388 125353532
—A3 7 — 32 J —3 554 i
8 53 28 333 s88
—3— 158 2 832 —A——
8* —— ———— 23222*3B28 2* 7 2 727.
* B———————— 28 25*5 —80
22 —— * 238. 28 2 *5 * 75
2 * 3— * ——— —
23 3 *3 5325 28* F * Is 88 3 — — 2* *
5383 s——— 2325 22*
32525*7 2 528 7523 185
222 5— — — 58 *2*7 22e6
28223 7 34 222*
4 —*22 57* — 522* 57 2*
— —— e5 —————— — — —
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7 — ———— ————— 3* — 8
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7 — — * —5 — *
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3 2X 27 X α —8
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

s: . A

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de St. Ingberter Anzeigerx (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unkerhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerdtagt⸗ und Sonntags

sunmer) erscheint wöchenllich vi er mal: Dien atag, Donnmerr stag, Sams ta g undeSomm taa. Abonnementspreis vierteljährig 42 Kerzr. vver
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8. Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

Samstaq, den 21. Maii 48 53 1870.

B 79. 81 e
— —— —
Deutschland. gebend sein! zu lassen, also den katholischen I waͤhlen, wenn
Aa ae o r für die zu besetzende Sielle sich mehr eignet, als der etwa mit
München, 18. Mai. Endlich sind heute. Mittag um 2 hm zut Wahl —8 — evangelische, auch 3 dadurch die Zahl
ir die Berhandlungen überdie Nachweisungen der Staatsaus Ir dawhonschen Lehrer größer als die der ebangelischen werden sollte.
den in den Jahren 18667 und 1868 zu Ende geaamgen. Die Bweineiner anderen Gelegenhen kann das umgekehrte Verhültniß
Xballen waren mitunter heftiger und unerquicklicher, als die Verz intreten.“ , *
mdlungen auf die Thronrede. Dieselhen wären auch heute zioch n mn chen 18. Maĩ. (EAbgeordnetenkammer.) Die Regierung
icht zu Ende gediehen, wenn nicht dem wiederholt in Antrag ge⸗ egte ein provisorisches. Targesetz vor für den Fall, daß das defie
rchten Schlug der Verhandlungen über die Ausgaben des Staats⸗ nitive Taxgesetz bis 17. Julr nicht erledigt werden kann. — Vie
inisteriums des Inneren für Kirchen und Schulangelegenheiten dammer beschloß den Schluß der Debatte des Kultusetats. Hierauf
abst von Seiten derjenigen Abgeordneten beigetreten worden wäre, solgie die Verathung des Etats des Handelsministeriums.
ulhe bishet stets an dem Satze festagehalten haben, daß die Ren GReichsrathskammer.)“ Der Antrag auf Revision des Gesetzes
chueiheit unter allen Umständen aufrecht zu erhalten und. überdies her den Geschaͤftsgang des Landtags wurde angenommen, dagegen
en ultramontanen Heißspornen die Gelegenheit nicht zu entziehen der Antrag auf Revision der Preßgesetgebung mit allen gegen 8
e, ihre Zukunftspläne ohne Rüchhalt vor aller Welt auszupre chn ieeeemen. gegen
die lette re Aufgabe hat übrigens der Referent, Hr⸗ Lycealprofessor Sfufrt gart, 18. Mai. Der Staatsanzeiger dementlrt auf
jreil übernommen und im weitesten Maße erfüllt. Wenn der das Entschiedenste die Nachricht von einer demmaigstigen Conferen
cherische Staat nach seinen Intentionen umgeformt und einge des bayerischen und württembergischen Kriegsminisier in München,
let wird, dann kann man die Periode Abel noch zu dem Zeit⸗ behufs der Verabredung gemeinsamer Maßregeln zur Herbeifuührung
uter der freiheitlichen Entwickelung des bayerischen Staatslebens: eine gleichartigen Haltung in der Militärfrage. *
ehnen. Kunst und Wissenschaft konnen nach seiner Anschauung h Frankreich uie e
ur unter dem Tronhimmel der Religion gedeihen. Die Wissen⸗ Paris, 16. Mai. Der neue Minister des Auswaͤrtigen,
saht ist abet auf entseßliche Abwege gekommen, darum im Rüd- der Herzog Anton Agenor-Alfred von Gramont, Fürst von Bidage,
ang und Verfall begriffen; Giesebrecht. und andere Geschichte Hurde amn 14 Auguft 1819. in Paris geboren, in der polhtech⸗
freiter forschen nigt nach geschichtlicher Wahrheit, sondern sie aischen Schui ausgebildet, ging aber vom Sous-Lieutenant 1840
ceiben Romane. umd, Tendenzstüde — und was die Kunst an-⸗ ur Diplomatie über und war Gesandter in Kassel, Stuttgart
gt so enthält nach Hen. Greils Ansicht der letzte Carton des 1832), Turin-(18583), bis er 1837 Bolschafter in Kom wurde,
Arectors Kaulbach . die Verurtheilung einer Ketzerfamiliebe⸗ vo er bier Johre stand, big er, nach Taftel⸗Fidardo unmsguch
wend— a Beleid igung der Religion. Falshung der Wahr⸗ geworden, 1861 den Posten in Wien erhielt. Redner ist der
eit, und das im vorigen Jaure bei der Kunstausstellung im Glas- „rzog nicht, aber ein eleganter und gewandter Mann im dip—
alast ausgestellte Marlarr iche Bild hat durch das dbara⸗ omatischen Gespräche. Der Herzog v. Gramont ist ein klerikaler
esische Costüm er Eva sein keusches Auge verleszt. Die Nach Diplomal, wenn er auch in den Tonzilsfragen in Wien einige Zeit
msungen über die Staalsausgaben wurden schließlich sammilich lang des Grafen Daru gallikanische Tendenz zu vertreten hatte. Er
erkannt und war sogar der desfallsige Antrag auf Anerkennung st dem persönlichen Regime ganz ergeben. — Mege, der neue
in dem Referenten von vornherein gestelt worden, so daß die Unterrichtsminister, wurde am 15. September 1817 in Riom
zudaige Berhandlung gar k.in praktisches Interesse und nur den eboren und warde 1844 in Clermom Ferrand Abbolat 1818
9Greil und Genossen Gelegenheit geg ben hatte, ihre. weltver— Richter am Tribunal zu Clermont, dann 1862 Maire und 1863
sernden Ideen in wohlgesetzter Rede der staunenden Mitwelt zu als Regierungskandidat Deputirtet für den Puy ⸗da Dome. Er
cisentiren. Die Redelust war so groß und der Inhalt der Reden iilt für einen „liebenswürdigen Charakter.“ — Plichon endlich
so leer, daß selbst ein Mitglied der ultramontanen Partei bei heue — — — war schon Deputirler unter der Jut
widirung einez Wunsches sich hierüber ironisirend aussprach und segierung wurde 1837 bom Nord Depattement in die Kammt
ei er lönne es in seinem Gewissen nicht verantworien, unter eshict 18608 wieder gewahlt. Plchon trat bei der Debane uber
delebenen Verhältnissen die stenogtabhischen Berichte noch ver— ʒie römische Frage als eifriger Verfechter der weltlichen Gewalt
ihern und verlängern zu helfen. — In der morgen stattfindenden Zes Papfles anf. Er und Meège gehörlen übrigens zu den
lommt die Frage der Abschaffung der Todesstrafe zur Ver⸗ Anterzeichnern der Interpellation der 116. Plichon' hat nur einen
muing AXnd dem Vernehmen. nach werden auch an den folgenden uhehets Der Herzog von Gramont gehört keiner Partei, Meège
agen die Kamwersitzungen ununterbrochen fortgesetzt werden. em rechten, Plichon dem linken Centrum an.
Simultan⸗sSchuleniniPreußen.) Während sich Paris, 19. Mal. Das amtliche Blatt bespricht den Ein—
—R Führung der Herren Greil, druck, den das Ergebniß des Plebiscits auf Eurspa gemacht habe,
s und Consorten immer mehr befleißigt, den vielbekrittellen ind sagt: „Nie manifestirte sich die durch eine civilisatorische Po—⸗
sptuch Bismarcks: Wir sind den Suddeutschen noch zu liberal!intk zwischen Frankreich und den anderen Nationen hergestellte So⸗
bewahrheiten, indem man speciell katholische Wissenschaft gelehrt darität bemerkenswerther und glänzender. Alle Regierungen sehen
jen und selbst den deutschen Universitälen den universellen Cha⸗ m Scrutinium vom 8. Mai einen moralischen und einen materi⸗
ier aberlennen will, lesen wir. als unter der Aegyde des mu⸗ llen Erfolg für die allgemeinen Interessen und nehmen Theil an
alichen, preußischen Kultusministers v. Muüͤhler besonders erfreue dem Siege, den der Kaiser über verkehrte, anarchische Leidenschaf⸗
Foldendes: Durch eine im neuesten Hefte des Unterrichtss sen davongetragen hat. — Es haben fünf neue Verhaftungen
nral⸗Blattes veröffentlichte Verfügung vom 15. März d. Irs. tattgefunden, die mit dem Complot in Verbindung stehen.
die „Simultanschule“ als eine Schule definirt, in deren Lehrer⸗ Italien.
‚gium grundsätztich sowohl katholijche als evangelische Lehrer Florenz, 19. Mai. Die „Opinione? meldet: Die päpst⸗
eten können. Dabei die Parität beider Confessionen dergestalt iche Regierung stellt; an der Grenze des Kirchenstaates einen
Aen daß immer eben so viele evangelische wie katholische Juabencordon auf,“ um etwaige Einfallsversuche republikanischer
bei der Anstalt vorhanden seien und das Direktorat zwischen danden zu verhindern. Die Gerüchte vom Erscheinen neuer Banden
den Confessionen alternire, wird für nicht nothwendig erachtet, n Catanjaro sind unbegründet.
hat sich, wo der Versuch gemacht worden ist. demgemäß zu Spanien. 9
ahren, nicht bewährt.“ Dem Wohle der Anstalt zuträglicher fei Madrid, 18. Mai. Das Ministerium hat gestern beschlossen
elmehr, bei der Wahl der Lehrer, ohne eine der beiden Con⸗ dem provisorischen Zustande ein Ende zu machen, indem es den
nen auszuschließen, lediglich das vorliegende Bedürfniß maß- Regenten mit den oniglichen Befugnissen bekleidet, für den Fall,
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        daß es unmöglich sein sollte, gegenwärtig einen Throncandidaten
u finden.
Echwurgerichtssitzung.
II. Quartal 1870. —*

Zweibrücken. Sitzung vom 18. Mai Nachmittags und
14. Mai. Verhandlung gegen Georg Adam Holtzheimer, 21
Jahre alt, Tagner von Albisheim, wegen Körperverletzung mit
nachgefolgtem Tode. Am 18. April letzihin, am Ostermontage,
war in der Wirthschaft der Witwwe Börtzel in Heidesheim Tanz⸗
musik. Der Angeklagte hatte Rachmittags dortsetbst schon getrunken
und getanzt und gegen Mitternacht kehrte er von Albsheim kom⸗
mend in Begleitung seines Freundes, des nachher getödteten Georg
Philipp Schüller wieder dahin zurück. Gegen 2 Uhr begaben sich
diese Beiden aus dem Tanzsaale hinunter in das Wirthszimmer
zur ebener Erde, und tranken da in Gesellschaft mehrerer Burschen
von Asselheim und Albsheim noch einige Schoppen Wein und aßen
Toteletten; eiwa um Z3 Uhr entistand nun, ohne daß jedoch aus
den verschiedenen Zeugenaussagen die Veranlassung hinreichend er⸗
hellt, eine Streitigkeit, welche übrigens allen Anwesenden keineswegs
rnstlicher Natur erschien. Um diese Zeit entdeckte Schüller, daß sein
Hut zerschnitten war und nun entspann sich ein Streit, der übrigens
bon den Anwesenden nicht von rechtlicher Natur zu sein schien, und
äüber dessen nähere Ursache und Verlauf widersprechende Zeugen⸗
aussagen vorliegen. Nur so viel geht aus den Zeugenaussagen
mit Sicherheit hervor, daß im Verlaufe des Streites, an dem
Anfangs noch ein anderer Bursche betheiligt war, Schüller den Au⸗
zeklagten am Halse packte und mit einem Hausschlüssel, den er ir
der geballten Faust hielt, auf ihn zuschlagen wollte, als er plötzlich
zu Boden sank. Niemand hatte gesehen, daß der Angeklagte ein
Messer in der Hand gehabt hatte und Niemand hatte ihn den
Streich, der den Schüller zu Boden stürzte, führen sehen. In der
rechten Schläfe Schüller's stack eine Messer, das der Angeklagte
herauszog und welches später nicht mehr gefunden wurde. Der
Angeklagle ging hierauf fort, rief im Gange nach Essig und
Wasser und spornte auch den herbeigerufenen Bader zur Eile an.
Der tödtlich getroffene Schüller kam nach dem Streiche nicht mehr
zum Bewußtsein und starb nach anderthalb Stunden. Die Wunde
war nach dem Gutachten des k. Bezirksarztes Dr. Schunk mit
mit einem solchen Messer verursacht worden, wie sie die Wittwe
Börtzel in ihrer Wirtyschaft führt.

Die Geschworenen erklärten den Angeklagten für schuldig, unter
Annahme der mildernden Umstände des Excesses der Nothwehr
und der geminderten Zurechnungsfähigkeit, worauf der Schwurge—
richtshof denselben in eine Gefängnißstrafe von drei Jahren ver⸗
urtheilte.

— Sitzung vom 16. und 17. Mai. Verhandlung gegen.
1) Friedrich Menges, Bäcker in Flomersheim, vertheidigt durch
hrn. Anwalt Keller; 2) Wilhelm Lutz, Bäckergeselle bei Menges
hertheidigt durch Hrn. Braun; 8) Franz Joseph Breunig, Muͤhl—
bursche von Frankenthal, vertheidigt durch Hrn. Anwalt Gros
Alle angeklagt der Theilnahme an einem betrügerischen Bankerott
Als Vertreter der k. Staatsbehörde fungirt der 2. Staatsproku⸗
rator Herr Munzinger. — Der Bäcker Jakob Wagner, ein Baden ⸗
ser, kam im Jahre 1868 nach Frankenihal und fing dort mit sehr
wenig Kapital ein Bäckergeschäft an. Das Geschaͤft ging schlecht,
Wagner kam in Folge dessen sehr bald vollständig in Rückgang
und schließlich suchte er im Februar vorigen Jahres das Weite,
nachdem er sich das nöthige Reisegeld durch Veräußerung von
citca 25 Säcken Mehl, das er kurz vorher auf Kredit gekauft,
derschafft hatte. Am 21. August vorigen Jahres wurde er vom
Schwurgerichte wegen betrügerischen Bankeroits in contumaciam
zu 4 Jahren Zuchthaus veruriheilt. An diesem betrügerischen Ban⸗
keroit des Wagner haben die Angeklagten dadurch Theil genommen
daß sie bei der Veräußerung des Mehls — und Breunig außer⸗
dem bei der Verschleppung anderer Mobilien — mitgewirkt haben
und zwar in folgender Weise: Der Angeklagte Breunig kam am
Tage vor der heimlichen Abreise des Wagner in dessen Auftrag
mit Mehlproben zu Menges und bot ihm gegen gleich baare Zah—⸗
lung das Mehl, das er bei Wagner aber nur bei Nacht abholen
könne, zum Kaufe an. Menges ging auf den Handel ein, bezahlte
dem Breunig den Kaufpreis und schickte dann seinen Bäckerburschen

Lutz mit seiner Fuhre nach Frankenthah, um das Mehl bei ein—
brechender Nacht zu holen. Er selbst ging auch mit, kam aber
schon um 8 Uhr nach Hause, während Luß mit der Fuhre in
Frankenthal blieb und erst um 11 Uhr, als man vor Entdeckung
sicher zu seir glaubte, das Mehl bei Wagner auflud und nach
Flomersheim zu Menges fuhr. Dort wurde die Fuhre schon er
wartet, das Mehl gleich in andere Säcke gefüllt und die leeren
Säcke in die Wohnung von Breunig verbracht, der sie des andern
Morgens auf Umwegen zu Wagner bringen ließ.

Die k. Staatsbehörde fand den Beweis der Absicht, zu. dem
belxügerischen Bankerott mitzuhelfen, besonders in der Heimlichkeit,

mit der man das Mehl verhandelt und nach Flomersheim
bracht habe, und in dem Leugnen der Angeklagten. Außerdem am
habe der Angeklagte Breunig, der stets in Gesellschaft des Waghe
zewesen, dessen Lage und Vorhaben sehr wohl gekannt.

Die Vertheidigung stützte sich namentlich darauf, daß ühn
jaupt kein betrügerischer Bankerott vorliege, da Wagner kein Hu
delsmann gewesen sei und folglich keinen Bankerott habe moqhe
können. Wo aber keine Hauptthat vorliege, könne auch von Thul
nahme keine Rede sein. Außerdem hatten die Angeklagten an
nicht die Absicht gehabt, das Verbrechen des Wagner, wenn 6
olches vorliege, zu unterstützen; insbesondere fehle bei Lutz
en dieser habe vielmehr nur die Befehle seines Herrn au
zeführt.
Die Geschworenen erklärten Menges und Bräunig fürschm—
dig, den Luß dagegen für nichtschuldig, worauf die beiden Ersuh
ju je 2 Jahren Gefängniß verurtheilt wurden.

Mit diefer Sache waren die Verhandlungen für das 2. Qu

al zu Ende.
—WMWw2
Vermischtes.
7 Unter den Monumentalbauten, welche derzeit in unsen
RPheinpfalz in der Ausführung begriffen sind, nimmt die neu
atholische Pfarrkirche in Zweibrücken eine hervorragende Siellun
in. Dieselbe wird nach den Plänen des Architecten Franz Jath
Schmitt aus Worms gebaut und wurde der Bau im Somm—
vorigen Jahres in Angriff genommen. Die neue Kirche steht ir
ehemaligen Schloßgarten und parallel dem alten herzogliche
Schlosse, dem jetzigen Justizpalaste, einem stattlichen Bauwerke au
der Mitte des vorigen Jahrhunderts. Im Fundamenl waren übe
250,000 Kubikfuß Mauerwerk erforderlich. Anfang Decembe
borigen Jahres war dasselbe bereits vollendet. Im Winter wurden
die Steinmetzarbeiten in den Bauhütten betrieben und jetzk win
am Aufbau der dreischiffigen gothischen Kirche gearbeitet, und schen
in zwei Jahren soll dieselbe dem Goltesdienste übergeben werden
Die Kirche erhält drei gleich hohe Schiffe und ein Querhaus, übe
der Kreuzung erhebt sich ein 270 Fuß hoher Thurm, der gan
in Stein ausgeführt wird. An den Ecken der Kirche werden sr
tekleinere Treppenthürmchen aufbauen. Der ganze Bau wird
dem fchönen weißen Vogesenfandstein ausgeführt, welcher an Schön
heit dem weißen Marmor vom Untersberg nicht nachsteht, an Daus
und Weiterbeständigkeit ihn aber übertrifft.

Laut Ordonnanz des Präsidiums des kgl. Appellation
gerichts der Pfalz vom 179. Mai beginnen die Assisen für de
III. Quartal 1870 am 16. Auzust unter dem Präsidium du
Herrn Appellrathes Molitor.“

7 Rach einem im Amtsblatte der Pfalz Nr. 34 veröffentlich
Programme tagt die diesjährige 13. Wanderverfammlung bar
erischer Landwirthe am 830. und 81. Mai zu Passau. Die Pfälz
rdandwirthe, welche der im Juni 1862 zu Neustadt a. d. H. stal
zehabten 6. Wanderversammlung beiwohnten, müssen doch woh
sügestehen, daß sich bei derselben vielfach Gelegenheit bot, sa
Wissen zu bereichern, daß diese von nahezu 50 Guftsbesitzern ar
den rechtsrheinischen Kreisen Bayerns besucht war, welche, r
önnen es hier wiederholt aussprechen, unsere schöne Pfalz höd
hefriedigt verlassen haben und sich heute noch mit Vergnügen
die schönen Tage erinnern. Es wäre nun an der Zeit, daß die
Wanderversammlung wieder bei uns tagte, da sie alljöhrkich ein
anderen Kreis wählt, und sicher würde man für 1871 die Pfa
als Versammlungsort mit Freuden bestimmen, wenn sie einen ode
nehrere Vertreter nach Passeu absenden wollte. Im Jahre 186
ewilligten die Bezirksceomite's von Frankenthal Germersheim un
Speyer je 25 fl für einen Delegirten nach Straubing, und sithe
hdedarf es nur der Anregung, lum die verehrlichen Bezirkscomite
auch heuer zur Bewilligung der zur Reise nöthigen Mittel zu der
anlassen und rechtzeitig Delegirte zu wählen, welche spätestens ar
29. d. Mts. nach Passau abreisen und dorten die Landwirthe zur
Besuche der Pfalz im Jahre 1871 einladen.

F Wie der Kaiserl. Ztg.“ geschrieben wird, ist am 18. Ne
durch die Unsitie des Schießens bei den Hochzeiten ein entsehzliche
Unglück in Reichenbach⸗Stegen (Kanton Landstuhl) hervorgeruse
worden. Als das Vrautpaar nach der Trauung aus der Kirte
trat, feuerte ein junger Bursche einen Schuß ab! aus Versehen hen
er den Ladstock stecken lassen und derfelbe fuhr der Braut in der
Dinterkopf. Die Verletzung, welche dieselbe davon getragen, ir
eine so schwere, daß an ihrem Aufkommen gezweifelt wird.

F Der Verwaltungsrath der Pfälzischen Vahnen hat sich be
eeit erklärt, eine Verbindungsbahn zwischen dem Bahnhof uu
Speyer und dem Rheine auf Rechnung der Pfälzischen Ludwig⸗
bahn gegen eine Zinsgarantie des Staates von 413. Procent der
AUnlagekapitals herzustellen und zu betxreiben.

Saarbrüden, 19. Mai. Ein schauerliches Ereign
»as sich in früher Morgenstunde zugetragen hat, bildet heute de
Tagesgespräch in Et. Johann.“ Man fand nämlich die Fre
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        —* Vahn · Assistenten todt auf, der Strahe vor ihrer Wohnung
nen; ob die Unglücktiche zufällig vder mit Gewalt aus derselben
ürgt ist, wird die Untersuchung ergeben. Ihr Ehegalte ist
zchaftet worden.
In Regensburg ist beim Abbruche des ehemaligen Pof⸗
jadels am Steibplatze hinter dem, Weinenhofe“ ein interessanter
leberrest kirchlicher Baukunst der Vorzeit zu Tage getreten, näm⸗
ich die pfoalztapelle Karls des Großen. Auf der sogenannten,
pastei, an weiche der Bau angelehnt war, erhob sich die Pfalz⸗
surg des genannten Kaisers.
9 Mannheiem, 16. Mai. Der Wirkungskreis des schönen
gechlechles erweitert sich immer mehr. Wie schon seit einigen
Jahten — und zwar mit dem besten Erfolge — zu Telegraphen⸗
ind Eisenbahnerxpeditions-Diensten weibliche Kräfte verwendet wer⸗
so sind nunmehr, bei dem gegenwärtigen Mangel an Lehrern,
zuch zwei Lehrerinnen an der hiesigen gemischten Volksschule ange⸗
et worden, welchem Unternehmen wir ebenfalls den besten Er⸗
olg wünschen.
p Zu Pfingsien findet in Freiburg ein großes badisches
Zangerfest stait, zu welchem die uͤmfassendsten Vorbereitungen der
dastsreundschaft getroffen werden; 1500 Betten sind von Privaten
und von der Muͤitärverwaltung bereits zur Verfuügung gestellt.
Der Central⸗Vorstand des Gustav⸗Adolf⸗Vere ins macht
adannt, daß die 25. Hauptversammlung der Gustav⸗AdolfeStiftung
in 28., 24. und 25. August dieses Jahres in Stettin statt⸗
inden soll. J
Die „Crefelder Zig.“ berrichtet · aus Vorst, 18. Mai:
hestern Abend ereignete sich auf der neuen Crefeld⸗Kreis Kempener
Industrie⸗ Eisenbahn in der Nöhe unseres Dries ein großes Unglück.
hurch Zusammentreffen mit einer Schaafherde entgleiste ein Ar⸗
heilszug und fuhr derart in einander, daß zehn Kieswagen gänzlich
ertruͤmmerten. Zwei Personen sollen todt, fünf schwer und fünf
eicht berwundet sein.
f Erfurt, 12. Mai. Die „Thür. Ztg.“ schreibt: Gestern
dachmitiag um 4 Uhr entlud sich über unsere Stadt ein kurz
dauerndes, aber schweres Gewitter, während dessen der Blitz
u fünf verschiedenen Malen einschlug. Der erste der Schläge
uhr in die Spitze des sehr hohen Thurmes der. Allerheiligenkirche
ind entzündete das unterhalb des tkupfernen, circa 293 Fuß im
durchmesser großen Knopfes befindliche Holzwerk, so daß erst eine
sine Rauchsaͤule sichtbar war und bald darauf die Flammen aus
emselben züngelten. Sofort vertündeten drei Kanonenschüsse von
an Titadee Petersberg und die Töne der Sturmglocken das aus—⸗
ehrochene Feuer. Am Gija Uhr stürzte der Thurmknopf mit
uchtbarem Krachen auf das Straßenpflaster und zerbarst. Min
finbruch der Nacht bor die brennende, gleich einem Leuchtthurm
trahlende Thurmspitze mit ihrem Funkenregen einen imposanten,
weichin sichtharen Anblick. Ein zweiter Blitzstrahl schlug in die
hohe Feueresse der Vlädner'schen Dampfichneidemühle und entzündele
nuf dem mit Holzwerk gefüllten Boden einen Theil der gelagerten
Zpähne; das Feuer ist sofort gelsscht worden. Ein anderer Bliß⸗
jrahl schlug auf dem Eisenbahndamme ein und fuhr den Schienen⸗
rang entlang.
p Aus Berlin berichtet die „Post“: Der Schlossermeister
und Velocipedefahrer Karl Seidig aus Potsdam, welcher — ohne
eden Humbug — den Berlinern das gefährliche Schauspiel bieten
wollle, auf seinem zweiräderigen Gefährt über ein 40 Fuß hoch
sespanntes Seil zu fahren, hat seine Kühnheit mit dem Leben
zebüßt. Wie Plokate an den Anschlagesäulen bereits verkündeten,
sollte diese Fahrt letzten Sonnabend im Prater vor sich gehen.
Am Nachmittag unteruahm Seidig noch eine Probefahrt, bei melcher
et eine ftaunenswerthe Sicherheit au den Tag legte, als er jedoch
hhon ziemnlich das Ende der luftigen Bahn erreicht hatte, kam der
dünstler in's Schwanken, verlor die Balance und fiel mit dem
belocipede aus der Hoͤhe zur Erde. Innere Verletzungen, sowie
zas Aufschlagen des schweres Fahrzeuges, das mehrere Knochenbrüche
—X Unglücklichen zur Folge,
ꝛer eine Frau und 5 Kinder hinterläßt. Die Leiche wurde in's
Dbductionshaus geschafft und um die Miittagszeit verkündeten
rothe Zettel, daß „wegen eingetretener Hindernisse“ die angekündete
Fahrt vicht poitfinden könne. (Wie die „Nat.Ztg.“ meldet,
wutde Seidig durch einen Windstoß zuan Stehen gebracht. Das
Delociped schwankte circta 8 Minuten: länger vermochte der Ver⸗
dasselbe und sich selbst nicht mehr zu balten und die Diensteßnachrichten.
emelde in.)
F 8 frühere Regisseur des Mannheim Zum Grenzobercontroleur in Habkirchen ist der Zollamt sassistent
weehed gisf nheimer Friedtich Jägerhuber in Kufstein ernannt worden. — Der Schul⸗
ex und später artistischer Direltor der tgl. Schaufpiele in derweser Peter Mautz von Gerolsheim ist zum Lehrer an der
in, Ph. —X ür enger. protestantischen Schule zu Stauf und die arme Schulschwester
In Siebenbürgen ist ein so heftiger Wolkenbruch Elisabetha Endres von Dudenhofen, z. Z. Unterstützungslehrerin
edergegangen, daß 80 Häuser zerstört wurden und 90 Personen in Offenbach, zur Lehrerin an der neu errichteten zweiten Mädchen—
in darloren. Die Hermaunstädier Zeitung“ erhält überlehrstelle in Offenbach ernannt worden.

Siesen schredlichen Unglücksfall ausführliche Berichte. Aus Schäßburg
14. Mal: Gestern Nachmittags war hier ein furchtbares Gewitter,
in hefuger Donner dauerte uüͤber eine Stunde; eigenllich wurde
vaͤhrend des ganzen Gewitters, welches mit kurzen Unterbrechungen
auch die ganze Nacht hindurch sortdauerle, ein kontinuirliches
Rollen und Blitzen wahrgenommen. Daß an der Kokel weiter
aufwärts das Unwetter noch wuͤhlender getobt, bewiesen die trauri⸗
gen Lasten, welche am Morgen des 14. die Kolel an Schäßburg
horbeifuührte. Zunächst kamen Floßtrümmer, ganze Baumstämme,
Dächer und andere Häuserbestandtheile, allerlei Hauseinrichtungsftücke,
indlich menschliche Leichname, theils Männer, theils Frauen. Das
zrößte Unglück hat die Gemeinde Groß Bun betroffen. Das
Inglück. an Ori und Stelle besehen, ist herzzerreißend. Hunderte
von Hausthieren, untermischt mit Menschenleichen und Häuser⸗
rümmer, liegen im Sumpfe halb begraben; man zählt 40 Todte
dort, 10 wurden an verschiedenen Stellen der Kokel⸗ Ufer aufge⸗
unden und bei; Schäßburg 88 Todte in das Spital transportirt.
NRach der bisherigen Wahrnehmung sind von 60 Familien kaum acht
his zehn am Leben gebliebn.
.4.Der „Oesterr. Oeconomist“ berechnet die jährlichen Kriegs⸗
tosten für Europa in den leßten 15 Jahren auf beinahe 2 Mil⸗
iarden, also auf 15. Jahre auf beinahe 30 Milliarden. Wäre nur
die Haäͤlfte erspart worden, so hätten 2. Millionen Arbeiterfamilien
1800 Thaler mit 10 Millionen Köpfen, also der dritte Theil
der Bevollerung des norddeutschen. Bundes, leben lönnen. Würde
nan, bemerkt diese Zeitschrift, nur die Hälfte der Heereslosten er⸗
parien, so würde sich im Laufe eines einzelnen Jahrhun⸗
deris eine Summe von 85,900, 000, 000 Thaler ansammeln, wenn
nan aber das nur so lange fortsetzite, als die Schweiz bis jetzt,
so würde ein Betrag von so riesenhafter Höhe erscheinen, daß man
aAles menschliche Elend mit Sicherheit damit wegschaffen könnte.
Ein Pester Blatt meldet, daß vor Kurzem einflußreiche
ungarische Persönlichkeiten dem Kaiser ein Begnadigungsgesuch für
die Giftmischerin Ebergenyi überreichten, daß aber dieses Gesuch
vom Kaiser abschlägig deschieden wurde.
pAug Riz54 wird gemeldet: „Gestern nahmen sich ein
unger Schriftsteller, RNamens Me..., und die Tochter eines
anderen Schriftstellers, Cugenie X.., das Leben. Starke Ver⸗
uste, die M. an der Spielbank von Monaco gehabt, scheinen die
Arsache zum Selbstmorde gewesen zu sein. M. kam mit Fräulein
xugenie don dem genannten Orte nach seiner Wohnung zurück;
dor legten sich beide auf das Bett, nachdem sie eine starke Dosis
daudanum zu sich genommen. Da dagsselbe aber keine Wirkung
hervorbrachte, so schoß er einen Revolber auf das Mädchen ab
ind jagte sich dann selbst eine Kugel durch den Kopf. Eugenie,
ie noch gehen konnte, obgleich sie die Kugel in die Brust erhalten
Frließ nun die Wohnung Me..“s und begab sich, auf den
Ztockdegen M...Z gestützt, nach dem 20 Minuten von dort
zelegenen Hause ihres Vaters. An der Hausthür. angekommen,
fürzte sie todt nieder.“
er Letzte der Plantagenets. Im Schlosse Montigny
bei Dieppe starb vor Kurzem die Vicomtesse Dambray, Wittwe
des verstorbenen Pairs von Frankreich, der ein Sohn des Kanz—
ers gleichen Namens war, welcher die Ordonnanzen von 1830
untergeichnete. Mit dieser Dame erlischt die Anjou⸗Linie der Plan⸗
agenets. Ihr Vater, Graf Deshaye, der Page am Hofe Ludwigs
»es Sechszehnten war, führte in seinem Schilde die Wanpen
Englands.

F Die seltsamste Ehrenpforte, unter welcher wohl in
moderner Zeit ein fürstliches Haupt durchgewandelt ist, wurde un⸗
ängst in Ceylon von mehreren lustigen und sinnreichen Kaffee⸗
flanzern dem Herzog von Edinburgh errichtet. Der Weg von
TFolombo nach dem Elephantenkanal, wo der Fang wilder Elephanten
ur den hohen Gast eigens in großem Maßstabe in Szene gesetzt
werden sollie, war von den Herren ausersehen worden, ihre Ideen
auszuführen, und der Prinz. wurde nicht wenig überrascht. als er
nach all den Triumphbogen nach hergebrachtem Muster hier eine
kühne Konstruktion aus leeren Bierflaschen erblikte. Im Mittel⸗
punkt der Wölbung war aus Sodawasser⸗ und Champagnerflaschen
ein prächtiger Stern gebildet, und die Pflanzer standen in hellen
uftigen Gawändern daruuter und schauten mit Genugthuung auf
Das was sie zur Verminderung des Bieres und zu Ehren des
Zerzogs geleistei und zu Stande gebracht hatten.

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den Herren Universitäts professoren. Dr. M. v. Pettenkofer und Dr. Wiltstein
privilegirt vomek. bayer. Staatsministerirem des Innern und ausgezeichnet durch die glän
zendsten Zeugnisse der ersten Aerzte und Privaten.
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zeln) ist auf 9r. od. 22 Sgre fesiges,
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zeworfenen Loosen die meisten Poim—
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chen Champagner, ist für Denjenigen
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daselbst genau zu denselben Preifen wie loch hier verlauft.. J
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Hiermit die Anzeige, daß meine
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Es konnen daher jetzt wieder jeden Tag kalte und warme Bäder genommen werden
Es ladet hierzu höflichst eii .534
St. Ingbert, den 17. Mai 1870. 3. Geremwmcrig, ͤrnier.
pe 7. 4* J D —4 —
Epueorseye rämpfe (Fallsucht
heilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. Killiß-
in Berlin, jetzt: Faaarth 45. — Bereits über Hundert geheilt.
Schn appbach. J
Nachstens) Sonn tag bei günstiger Witterung
Harmonio—
bei J. Eisel.
Entréee 213 Sgr., Damen frei.

0
Sonntag den 22. Mai im Thiergarten
Schucchlingen, Patienten na x-
convalescenten sind die Dampf-Oho
coladen von — 325
Franæ StolIworl &amp; Sohne im Colp
a/ R. besstens au empfenten.
Es halten davon Lager in St. Ingbert
J. J. Grewenig und Conditor G
NRickel und in Blieskastel F. Ap—
prederis.

Oanksagung.
Den beiden Gesangvereinen zu
Schnappach für das am 16. d. Mts, am
Vorabende zum 9jährigen Geburtstage des
dudwig Reppert zu Schnappbach darge⸗
hrachte Ständchen, sprechen hiermit den ver—
dindlichsten Dank aus
dessen Kinder. Enkel und Urenkel

Frucht⸗ Brod Fleisch⸗ Preise
der Stadt Homburg vom 18. Mai
Weizen 6 fl. 16 kr. Korn 4fl. 88 br

Spelz 3 fl. 50 kr. Spelzkern — fl. —
krx. Gerste, Z2reihige — fl. — kr. Gersi
treihige 3 fl. 30 kr. Mischfrucht — f
— kr. Hafer 4 fl. 3 kr. Erbsen. — ssl
— kr. Bohnen — fl. — kr. Wicken —
fl. — kr. Kartoffeln 1 fl. 30 kr. Weißbrot
12/2 Kgr. — kr. Kornbrod 8 Kar 22 ir
ditto 2 Kgr. 15 kr. ditto 1 Kgre8 kr
Gemischtbrod 83 Kgr. — kr. Das Paat
Weck 9 Lib. 2 kr. Odchsenlleisch pr. Pfd
— kr. Kühfleisch ? Qu. 16 ir. 2 OQu
14 kr. Kalbfleisch 12 kr. Hammelfleijch
14 kr. Schweinefleisch 18 kr. Butter da⸗
Psd. 36 kr.

Ein möblirtes Zimmer
nahe der Hauptstraße ist zu vermiethen.
Zu erfragen in der Erpd. d. BI. (2

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e 8oonutao den as. taaa180.

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.4 38 * c... * 1 * * —
Deutschland. eee Pariuis, 18. Mai. Einige Worte über die —A
—Min chen, 18. Mai. Im neueslen Einlauf der Kammer. reichs dem. Ausla ide gegenüber welche der Constitulionnel in
e Aögrordneten befinden sich zahlreiche Petitionen um Aufhebung seinem Tagesbülletin sagt, haben eine gewisse Sensation erregt uns
7. Svuljohres. — Der Äbgeordnete G. F.Kolb hat“ den verdienen in so fern Beachtung, als das ministerielle Blatt gleich
arag gestellt, daß die Kammer der; Abgeordneten einen. Gejetze nah der Ernennung des Herzos von Gramont sich einer so enete
wuück jolgenden Inhalts annehme z33 Die k. Staatsregieruiigenist nischen Sprache. befleißgigt. „Wir treten heute in Heine normale
mãachuigt, für die in der Pfalz noch Hetzustellen den ¶ Eisenbahnen.. Lage zu rüd, und es ist wichtig, daß Frankreich seinen Platz wieder
ijr welche bereits eine Zinsgatautie von. 4, tesp. Ausn pt.festei. eiunimmt nud jeine Stimme in den großen Fragen vernehmen latzi
— —
ind bestimmten Maximalsumme des Bau — dürfen.
als dieser Reform, unter Aufrechthaltung- der übrigen cesehüͤchen Was man vor Allem constatiren niiß it die Einstimmigleit in
asgarantie · Bestimmunger zu gewährleisten.“ — Die Monwpeo ves der Ausi ht der ee aee in so fern es unserf innere
eee agene Dir Slagt hol fut die in Den Gezeichueben Keisis betriff.. Das Geshrei unlerer xevoluliquären. Presse und der
shhen Bestinmungen aufgefühtent: inmz- ninmehr zu erbauenden Lärm in unseren Eluass haben im Auslande niemals Illustonen
enen aine vonee fruheceteWerha imisfen eutspreude Fins- ercrt Die Ittecne Regterun nen zwein, daban enisernt, au Gn
ee ietdiaas die 4 Sbgatiomen der Pfalf? Eisene glauven. h ben im Gegenchetedie Fest —B—— nach
huen zu ose abgqsehto Bießm degenwaͤtuigen — 8 Zufrütrischenn Versuchen
Geldmarltes hr hoͤhe Einvuht am Kapitale ent genenstellte, —2*R de 8chltakeit ermessen kdnnen, mit
zcin bei Ausgabe von Eisenbahnpapieren an ginem. so niedrigen welcher Feine parlgmentarisshe — Trausformation vor sich gegangen
—BVBB— iondien hbetn dug du srg Suettt b ratt Vne annenraud
ine Ditne der Ailfengbehn nuc mit ine n normen Curperüuiste Pon delnge wderete oten gebolen Ehthelung Wast, suͤr Schwache
ͤgeftht werden. Es liegt soirit im Juteresst. des Slatea und dehalten.“ Unfer Einflich in ver Welt ist aus, der Krisis, welche
ebeteffenden Eisenbahngesellschaft, die in der nachsten Zeit zit wir duͤr hzemacht haben, vollständig unverlehi hervorgegañgen.
rhebenden Pupere in einem den heutigen Getdmnarttsverh titnissen Ed haudelt sih heute darum, zu beweisetn dasz unter dem Regime
eee teeen ieietehe le ne n ee dtder varlämentarischen Co atrole die franza nirhe Politit im Austande—
h der angedeutete Cursverlust am Kapitale abwenden. Maßten wie es auch in der ersten Periode des Kaisezeichs wasr, Hortfahren
ibet die Aktien zu 4pCt. abgesetzt werden, so stünde bei dem be⸗ wird, von dem nialidnale Intetesse uͤnde der“ Fürsoche jnr die
lenden Cursberluste zu dewärtigen, dast die angegebene Sum ite Große? Fraukreichs dictirt Ju? werdem.n Der gesetzgebende Körper,
Baulapitais nicht zuszeichte unide da cine Vahnnschthalb in Zukunft mu der deitung der Stant-geschate gzenger: verbunden,
nedet bleibe hian wäre ine Erhöhnng des garanirten An- vird mehr als eine Gelegegheit finden, um darzuthun, daß es
nelapllalz unausbieibiiche Folger“ Der V Ausschuß der Kamner in deit internalionalen Fragen keine Marteien fondern nur Re⸗
Adgeordnlen hat die Üeberweifung des Auttags an den Präfenkanten der groden französischen Familie gibt...
Liteffeden Fa haussch igß zur nahern VPrufung und Würdijgunz Paris, 18. Mai. Der Kaiser machte heute einen Spazier⸗
n Vorschlag gebracht J zame auf: der nah der Seine hin liegenden Terrasse de⸗ Tuilerien⸗
Muüͤn h in 20. Mai. Die Abgeerdnetenkammer hat heute Jartens. Eine großze Anzahl von Azenten waren länigs der Terrasse
t Dbeisten über den A sirag Stauffenbergs guf Abschaffung der im Garten sowohl als auf dem Quaieaufgestut. Seit der
ider slofe / heschlossen /di Schluäußerungen des, Juftizmim sters Heaury'scheit Angelegen gen geschieht dies jedese Mal wenn der
nd des Referenten Krätzereerfolgen morgen. Die Abgeordneten Taiser dort promenirt. ιν *
ukas und, Bucher- legten ihre Mandater nieder aus Gründen, die — Paris, 20. Mai. Hr.v. Lapalette. ist zum Botschafter
s—— sehoh dunzu her Neuluc find,, à.Wien, Furst Latour d' Auvergne zuum, Botschaftet in London,
die darauf bezit ————— kbenfalls morgen fatt; t driv. Laguerronniere zum Gesandten u Madrid vesignirt.
der Landlag ist big zum 80. Juni verläudert worden. J Italien,
Lember,g. 16. Mai.Ig der letzlen, d machen die dürch Das Comci! wird, so viel man hzri noch bis Petet und
missürei systehnatisch uetriebenen Agitanznen Kußlande in Galigien Paul (29. Juüi) beisammen bleiben und iach Ablauf: dieser Jen
iel pag sichzreden. Chgralteristisch ist hiefir; Folgendes von Auzen die. öffentliche: Sitzitig hallen, in welcher diePrommulgation des
aigen verbürgieß Fakkum. Im Herbste vorigen Jahres trieb sich Unfehldarteitsdog nas zu erfolgen hat. Hierauf, wird dasjelbe, der
n Ostgalizien und zumeist in der Duieste igegend ein Imdididttum Frodemn? Hitzeen wegen, bis zum September oden. Ollober vertagt
etum, weichetẽ Borgab⸗ z in Hiuftrae Stron 3bergs. zu Heiseu.. um crden, Unter deu; Beschlüsfsen des Concilz befiudelzsich unter der
it denselben passende — anzutaufenn Seinem: vorgeb Rubrik⸗3Von der Kirchenzu ht“ au h iner der deur niederen Clerus
chen⸗ Auftragecgemäste nhmm errdallerorten Situationspläne und zorschreibt, sich nur in geistlicher Kleidung und itrit dem dreispi—
epographischen Zeichnungen; auf, ws “auch⸗ —— eeeceee lassen. ιX
lagst befanden sich mehrere Enwohzner der“ Deüestergegena in Kir n Felor nz. 14, Mai. Die Regicxung hate gich Angesichts,
ow pae Eisenbahnbrücke antd rlanuten Der im ner drohenderen Haltung der —R— in den
n dem dorgeblichen Ägenten Strousbergs, mit dem sie oft zusam- südlichen Provinzen —des Königreiches eytjchlossen dem General
engekomm'u waren, den ahevlich russischen Generglingenieur Medici, die so lange von, demselben verlangten —X —A
Struve. i α 6 ungen, zuzusender? Auch die Forls von Genu': wetden scharf
5. Fraukreich 25 n u hewachte diteinam Grunde hat, sich auf einen Mandstreich auf dier
Paris, 18. Mai. Lavajette, wird hute aus Londonz hier elpen, Senecke der Republikaner gefaßt zu holten.i
wgrtet, din Bewels. daß in den Tuilerieen —E im⸗ * Spanien. —
Aeist. deng der. Eiufluß des. Marguis auf die auswäͤckige nicht Madrr bod19 g Mai.... Der, Herzog von Montpensier. befindet
soudern auch auf dje innere Politik des Faisert gilt Roch — wieder. inc, Madrid und haue gestern, von seinem ältesteu.
88 für bedeutend. Voͤrläufig wird den . Unbersöhnlichen In Sohue hegleitet inen Unterrebung.mit deni Regenten Serrane.
d egangen, und da' die Sprache der Blaͤster dieser Parien mirt. Dieser seinerseits halte Abends Vvorher“ eint Confeirend mit einigen
eispiellos für ein civilisirtes Jabrhundert ist so, wird. Ras Amiouisten 5 nο αα qeαν dα Gierücht, daß · die unionistifchen Partet
and myr Irmen WVnn der Marse mne⸗ nebi den Huugo, iuf die Uebertragung der“löniglichen Atiributionen auf den Regenten
in Blattern der Doht etwas kürzer geschnitten wird. ingehen würde.
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        * 22
Nationelle Anweisung
— * L.LLCL.. 2 21 * 7 3æ 14.4 —
zum Anbau der neuerprobten Englischen Rie en⸗Futter⸗Rübe.“
Der greigneiste und bassendste Boden hierzu iff Juter kräfliger selben bis im hohen Fruͤhjahr ihre Nahrhafiigkeit uünd Dauethaftiqh-
Mittel- und Bruchboden, überhaupt solcher Boden, auf den man behalten.
gitten Roggen, Grünfutter, Frühkartoffeln, Gerste und Lein mit —AV sind die
Sicherheit anbauen kann. Strenger Lehm⸗ und fester Thonboden Rüben, die schönsten und ertragreichsten von allen jetzt —X
sagt den Rüben nicht zu, da in solchem Boden die Knollenbildung Futterrüben, werden 1bis 3 Fuß im Umsange groß. nnd s
jchlecht von slatten geht. Nachdem nun zum Anbau dieser Rüben id bis 15 Pfd schwer, ohue Bearbeitung denn sie verlatt
ein passendes Stück Feld bestimmtifst, wird dasselbe mitteltief weder das Haden noch das Häufen, da nur die Wurzeln in
durchgepflügt, mit der Egge glatt geeggt und dann der Samen Erde wachsen, die Rübe aber' wie ein Kohlkopf über der Eid
gauz dünn breitwürfig gesäet; dies erreicht man daducch, daß man steht. Das Fleisch dieser Rüben ist dunkelgelb, die Schale liisa
intter 1 Pfund Samen ungefähr 4 Metzen frischen Sand kuicht braun, mit großen saftreichen Blattern. Vorzüglich kannmun dam
Flugsand) gut durcheinander mischt und hiermtt 2 Magd. Rorgen dir Rüben noch anbauen, wenn man die ersten Vorfrüchte herun
besäet. Da der Thau sehr wohlthätig auf den Samen einwirkt, so lergenommen hat, z. B. nach Grünfutter, Frühlingskartoffein
ist es am besten, wenn man denselben nach Sonnenuntergang des Raps, Lein und Rogjen. Geschieht die Aussaat in —XX
Abends aussüet und des Morgens früh vor Sonnenaufgang die unb bis August, so dann man mit Bestimmtheib einen großen Er
Saat leicht, imgefähr “ bis yr Zoll tief unteregget, was ver— trag erwarten und mehzrere hundert Wispel aubauen.
mittelst einer beichter Egge, Rechen oder eines Dornbüschels ge Auch wird der Versuch lehten, daß diefer Rübenban X
schehen kam. * besser ist, ale det Runtel⸗ und Wafferrüben Anbau, da nach de
Sobaid det Samen aufgegangen ist. was eben nach dieser Rübenfüt:erung Milch und Bulter einen feinen Geschmack erhalle
Methode nicht lange dauert, so beobachte man die Rüben, ob die was bei Wasserrüben niemals der Fall ist, und der Runkelanba
selden auch zu dict stehen imd gehe, wenn das der Fall ist, so. viel Arbeitslohn tostet auch als Mastjtitterung nimmt diese Rit
gleich mit dem Verdünnen vor, so daß alle Quadratfuß eine Pflanze die erste Stelle ein. Das Prnd Samen von der gtoßen Sor
steheit bleidt. denn ein dichtes Stehen taugt nichts, imd kaun es koftet 4 Gulden und wetdeü damit wie oben angedeuiet 2Morgen
jeicht ¶ komnien, Natt datz sich Knollenbilden, die Pflanze hoch besaet. Der Ertrag ist pro Morgen ta. 230 20 Sfe Prei
schicht und zu dem Glauben fuͤhtt, man habe nicht eugl. Funter: für die Mittelsorte 2 Gulden pro Pfand. Unset: u. Pfund win
růbsamen,ondern Raps aufgefäet. ILXXD zuen. b der Aussaat zu sichetn, liefere id
8.. ... 6 St bis 1. ι
Iu 13 Wogen sind die Rüben vollständig ausgewachsen. und den — d at wnngehender dof
werden die erstgehaucten bis zun Anfang des Winlers verfültirxt.expedirt, ad wirß ber Veste un Beif ngung des Betrag.
dageger die zuletzt gebauten zum Winterbedarf qufbewahrt, da die⸗ gebeten, da der ——— iit
—A 84 227 4 8 235 1 ————
Ferdinand Wiech in Schwedt a. d. Oder
758., — F p GRXEAACCMXMMLACCXCI.
Spileptisee mofe (Fals Bekanntmachung.
brieflich der Specialarzt fur Epilepsse Doctot O. Lii, Die Rechuung der de der Ge
in Berlin, feßzt: —— — 45. Bereits über Hundert geheilt. meinde St. Jugbert pro 1869 liegt zu Je
Elversberg. Derjenige, der bei 12nacheinander dermanns — Tage lang auf den
Seit Sonntag den 15. Mai Bürgermeisteramt offen.
eme * *2* * geworfenen Loosen die meisten Points Diejelbe fchließt sich ab init einer Gesfammi
Broßhes Pr eiskegeln zählht. Einnahme von 4. 47,480, 158.2
mit Preisen im Werthe von 400 Thlr. Der II. Ehrenpreis, 12 SFla abe Shauvite
bei Wirth 85chilling. schen Champagner, jst für Denjenigen, udgaht don —
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22B Messer. —
Der Preis eines Loeses (4 Loos 3. Nu⸗
geln) ist auf 9 kr. od. 2 Sgr. frestgeseßzi.
Det J. Eh renpreis, ein Bett mit
polixter Bettlade, Feder- und Roß—
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GSruchtpreise.) Weißmehl das Mab

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Pfd.) 12 fl. 15 r. bis 12 . 28 k
Korn (180 Pfd.) Ofl. 35 kr. bis 9 40 tt
Gerfte (160 pfd) de ss. Ld tr. bis d
10 kt. Hafer 120 Pfd.) 3fl. 20 r.
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Die neur Mufterkatte von
Sommerstoffen und
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in reicher Auswahl, ist bei mit eingelroffen
und empfehle solche unter Zusicherung reclse
uud villiger Bedienung. 7
J. JSrewenig.
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        Ht. Ingberler Anzeiger.

237
der St. Ing berter Anzeigeder sand das mit vem Hauptolalie verbundene Unterhaltunzsblatt, mit der Dienstans«, Donnerdtags⸗ und Sonntagtz⸗

ummer) erscheint wöchentlich vrier a b Diien btaqg, Donmerristag, Samstag und Smntag. Abonnernentspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3. Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder derer Raum berechnet.

—— — — —— — — . ——— —— —

4⸗ 81. — Dienstagq, den 24. Mai 9V 3 —1870.
Dentschland. 5
München, 21, Mai. Wie bekannt, hakte, der Club der
Forischrittspartei aus seiner Mitte einen eigenen Ausschuß zur
herathung uud Festitellung der Vocschläge für materielle Besser—
jellung des Lehrerstandes erwählt. Derselbe trat, wie verlautet,
—
ialhung. Diese aber sollen nach dem Referale des Abgeordnelen
ehrers Strauß im Wesentlichen folgende sein: 1) Die Verbesserung
ei nicht in der Form einer Theuerungszulage blos für die R
zinanzheriode, sondern dirrch gesetzliche Einstellung ju's Budge
leibend zu gewähren; 2) dieselbe hate von einer Aafbesserung
oer bisherigen Rinimglgehalte für. jetzt Zäuzlich abzuseben ünd sich
hlos auf Gewährung von Alterszulagen zu beschräukeuz 8) — in zegemisache tee s —,
zien nicht üch den Klassen des gefallenen Schulgefehentwutfes Diurkreim, 82. Mat.“ esteru“ ist vie hoͤhere· Geneh ·
ondern nach den 3. Klafsen des geltenden Schulddtatzongefetzes zu nigung zur Einführung der Comunalschulen eingetroffen.
xxechnen; 4) dieselben seien in der Ait zu normiren, daß fuͤr Mannheim, 20. Mai. Heute in der“ Frühe wurde
eden definitiven Lehrer 50 Gulden Alterszulagen in Quinquennien zus dem christlichen Friedhofe die Enthüllung des Grabdenkmils
is zum Marximalbetrage von 250 fl., für seden Schulgehilfen, ür Karl Ludwig Sanmd —
-chulverweser und, jede weltliche Lehrerin solche von 25 fl. bis prach im Ramen derjenigen Einwohner, welche diese Angelegenheit
um Gesammtbetrage von 125 fl. gewährt werden; 5) die erste in die Haud genommen hatten, Hr. Professor Krebs verlas eine
Uterszulage erfolge 5 Jahre nach bestaadener Austellungsprüfung; längere Ausarbeitung über die politischen Zustände Deutschlands
J für Aufbesserung der Gehalte der penfionirten Lehrer seien n jener Zeit und die Motive, welche Sand zu seiner That leiteten.
veitere 100 fl. jür jeden Penfionisten, fütr Minderung der Noth Lin Neffs Sands, welcher anwesend wir, dantie im Ramen' der
xer Lehrerwitiwen und Waisen aber für eine Wittwe 60 fl., für Familie für die dem Andenken seines Onkels gewidmete Mühe.“
ine Doppelwaise 20 fl. und für eine einfache Waise 15 fl. zu FMannheim, 20. Mai. In den letzten Tagen wurde
ewähren; 7) die Mittel für, dirse Aufbesserungen seiru säummtlich die Rheinthalbahm, vou hier bis Karlsruhe von einer Lokomotive
uuz der Staatskasse zu schöpfen. — Wir glanben ditfeni kurzen befahten ünd foil die Strecke zwischen hier und Schwetzingen noch
berichte beifügen zu sollen, daß in der allgemeinen Debatte über vor Pfingsten eröffnet werden. ————
iese Vorschläge, wie schon im Ausschusse, die definitive Einstellnung 7 Faschenich, 18. Mi— Ein' Unglück seltener Art hit
us Budget von Einer Serte heftig bekämpft wurde. ich gestern. in unserer Orisgemeinde zitgelragen. Z vei hiesige
München, 21. Mai.! Im der heute statt zefundenen 38. Eheleute fanden nach ihrer Rückkehr von der Feldarben ihre beiden
öfentlichen Sitzung der Kammer der Abgeordneten ist der Antrag Linder, die sie unbeaufsichtigt in der Stube zurückgelassen, todt in
vs Abgeordneten, Irhr. v. Stanffenberg auf Abschaͤffung! der änet Kistet wieder, deren Deckel niedergefallen war. Spielend hatte
dodesstrafe der E. Staatsminister der Justiz hat sich afür jett“ iüch das junge Geschwisterpaar in der Kiste verboxgen,, welche es
Ihen die Abschaffung der Taodesstrafe ausgesprochen — mit 76 nach dem Zufallen des Decels vergeblich zu öffnen versuchte, so daß
gen 67 Stimmen äbgelethnt worden. —7 der Erstickungstodt bei denselben eintreten mußte.
München, 21. Mu. Bei' der! Debatte über die Todes F. Aus Köln wird borichtet: In einer Eude vorigen Monats
lrafe erklürte der Justizminister, daß er die Abschaffang derselben abgehaltenen Festpredigt, welcher als Textedas Schriftwort unter⸗
üür eine Frage der Zeit, im Augendlick aber für nicht rathsam legt war:-HPdofe nihm die: Gebeine Josepys mitz jich, denn er
alte.. halte Israels Söhne beschworen: Golt wird euch sicher bedenken,
München, 22. Mai. Mit Beginn des nächsten Jahres ist dann nehmet meine Gebeine von hier mit euch,“ — derlas Herr
n Bayern eine Ermäßigtung der Telegtaphengebühren in Amsficht Kabbiner Dr. Schwarz kinen“ von dem Zentralkomite der Alliance
zenommen, so zwar, daß für das Telegramm bißs zu 20 Worten zIsraelitte Universelle] in Paris, an sämntliche jüddische Gemeinden
tiin Satz zu 14 kr. eingeführt werden soll. Arichrenetz Euxopas., und Amerikis gerichteien Aufruf, in welchem die ver⸗
Berlin, 19. Mai. Aus guter Quelle hat bie nose gige ziveiflungevosle Lage der Juden in, Rußland geschübert hd die
etsahren, daß Graf Bismarck die voreilige Aufnahme Badens“ in“ bereits angewandten Maßregeln zur' Hilfe (Auswanderung nach
xn Norddeutschen Vund namentlich, deßwegen nicht wünscht, weil' Amerika, Unterstützung der Arbeitskräfte u s. w) kugeführt werden,
iu bedauern wäre, wenn dadurch die im steten Fortschrit!e begrif⸗ vor Allem aber gesagt wird, daß inmitten der durch Hunger de—
ue Bewegung im Süden anuch nur um fünf Jihre oder etia um jimirtken Brvölkerung sich Tausende von Waifenkindera befinden,
ine baierische Wahlperiode rückläufij gema ht würde. Diese gewiß die gänzlich verl assen in den Straßen ninherirren, und leiblichen
eressante und wichtige Mittheilung glaudt die „K. J.“ perbür und sittlichem Untergange preisgegeben sind.: Es sein nun ver
en zu fönnen., Die Affiliirten irgend eines sächsischwelfüchen Preß große Gedanke auf zetaucht. diese Wiuisen von Seiten der israeliti⸗
eau's, schreibt — dessen wastlose Thätigkeit in jüddeutschen schen Gemeinden Europas und Arerikas zu adopliren. 34 Paris
Ailtern wir schon einma auf merssam gewiacht haben, werden fich ist man mit gutem Brispiele vorangegangen und läßt zunähst einmal
wir beeilen, die Nachricht zu bezweifeln und mit allerlei hamischen dreißig jeuer Kinder vernflegen und erziehen. Hett Dr Sih varz
Mossen zu illustriren, ader es hitft nichts. Die Meidung ist zuver beleuchtete mit eindringlicher Beredsam'eit die schöne Idee, appellirte
üsiz. und wir nehmen auch gur kelnen Anfa wd, unseren Gewährs an den bewährten Wohlihätigkeitsi in seiner Gemeinde und bat
min zu nennen, der kein Geringerer ist als der; Bundesk anzlor' diesel be, zehn der Wuisen an Kindesstatt anzunehmen. Er schlaß
T der diesen für Particalaristen, niedershlage:den Ausspruch nit den Worten?. „nicht todte. Gebrin“ hatren diesmal urseres
endrein im' offenen Reichstage, nämlich währeunde der letzten frommen Dienstes sondern solche, die zu verjüntein, gesunden
Mishhen Debatte von 24. Febrnar, gethaln uud gleich darauf im Leden zurück jeführt werden »follen.“ Der Hedaer gewa in, wie
aats-Anzeiger veröffentlicht hat. Die Sonderbuudler- mit hreurpir horen. sofort nach dem Schlusse dis Gottesdiensies schoi die
uen, sattsamm bekanuten und. nach Gehühr geward'gletn Anhrnge!il berzeuzung, daß in Kalu der schöne Gedanke der „Alliauce Is-
uvr Peesse müssen nar schon sehrn, we sie dam't fertig werden. raëlitte Universellz“ seinner baldigen Verwerkli h ing citgegi
Berlin, 21. Mai. Im Reichstag erklärte heute derz Justipe gehen wrd. 8
uniter p. Leouhardt vor. Beginn. der drittu Lesang des Straf— —FeaMeutlingen, I9. Mai.In Gomssriegen ereignete sich
dß8h1uhes —X des jerun— —T3M. dihztans66Bü6* J zesen Yäs 28 35 ige. e sie
hes, die Bundesregierungen seien den Reichstagsbeschluffen diesen Mittag der Fall, daß der Brautführer bei einer Hochzeits

mönzlichst weit entgegengekommen und hätten die! Todesstrafe nur
miff Mord und den Mordvrersuch auf das Bundesoberhaupt und
die Bundesfürsten beschräukt, worauf die Berathung bis Montuz
bertagt wurde.

Pest, 17. Ma. „Naplo“ berichtet: der Nuntins habe den
Brafen Benst ein Schreiben der päpftlichen Curje ütbergeben, worin
utschieden vrtlärt wird, der' Papst werde nie seine Einwilligung
seben, daß Stroßmayer Eribischof von Adgram werde. Reich a—
auzler Gtaf Benst habe dieses Schreiben dem Grafen Andrassy
ind der croatischen Landesrezgier ung mitgetheilt, wo es Gegenstand
yer lebhaftesten Discussion geworden. *
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        eierlichkeit in demselben Augenblide da er die Braut zur Kopulation, Auf diesem ungeheuren Wege ist die einzige Strecke, auf welche
vor den Altar führte, vouu Schlage gerührt, plötzlich niedersank der Dampf nicht in Anwendung kom nt, diejenige zwishen Allahabat
ind todt war. Obaleich augenblidlich ärztliche Hilfe zu Handen und Bombay im Belauf von etwa 30 geographisschen Meilen um
war, blieben alle Wiederbelebungsversuche erfolglos. auch diese Unterbrechung wird in kurzem aufhören, da die Arbeiten
In Apenrade ist die Nachricht von eirem neuen Seeraube zur Vollendung der Eisenbahn auch auf dieser Linie in volle
eingegangen, welcher am 26. März an der Apenrader Brigg „Ga; Bange sind.
eslle“, Kapitän G. Green, auf der Reise von Hongkong na Chefu
ind Newschwang, 60 englische Meilen von Hongkong, von chinesi⸗ Landwirthschaftliches.
chen Piraten ausgeübt worden ist. Die Brigg ging am 25. März Ammoniakwasser der Gassabriken. Das hie
»on Honkong, und am 26. März Abends bei total stiller Witte- etzt zum großen Theile unbenutzt bleibende Gaswasser yat eine
rung ist das Verbrechen geschehen. Die Mannschaft ist von den richt unerheblichen Werth als Düngemittel. Das Gaswasser ij
Piraten schrecklich mißhandelt worden, jedoch ist ihr aus besonderer rämlich, je nach der Beschaffenheit der verwe deten Steinkohle, ein—
Brotzmuth das nackte Leben gelassen. Da der Ueberfall unter den nehr oder weniger verdünnte Auflösung von kohlensaurem Ammonial
Augen der gegenwärtig in Hongkong befindlichen Korvette „Hertha“ mit sehr geringer Beimengung von Schwefelammonium unke
zeschehen ist, wird hoffentlich eine exemplarische Bestrafung nicht schwefligsauremn Ammoniak und Theersubstanz. Obwohl nur
usbleiben. Seit Ausplünderung des Apenrader Barfkschiffes Ummoniaksalze als alleinige Düngung der Feldet niemals dauetr
„Apenrade“ ist dies in ganz kurzer Zeit der dritte Raubaufall auf nit Erfolg angewendet werden können, so sind doch die Gaswasse
rorddeutsches Bundeseigenthum. E nindestens hoher Beachtung werth. Genanuere Versuche sind in
f Mit den gegenwärtig gebräuchlichen Verkehrsmitteln kann England ausgeführt. Am lohnendsten zeigte sich die Anwenduh
eine Reise um die Welt in 80 Tagen zurückgelegt werden. Die zuf Gasländereien und für Getreide, wobei es theils direct, theili
Reiseroute ist solgende: Von Paris nach Newyork (Eisenbahn und nach Sättigung mit Schwefelsäure auf den Acker gebracht worde
Dampfboot) — 11 Tage; nach Sau Francisco (Eisenbahn) —27; war. Die mitgetheilten Resultate beziehen sich jedoch nur auf di
nach Yotohama (bei Kanagawa in der Bai der japanesischen Insel inmalige oder für Getreide selten wiederholte Auwendung. Ohn—
Jedo) (Dampfboot) 21; nach Hongkong (Dampfboot) — 6; nach Zufuhr von Mineralsubstanzen würden die Erfolge bei forlgesetzier
Talcutta (Dampfboot) — 12; nach Bombay (Dampfboot) —3; Anwendnng adnehmen. Im Durchschnitt geben 500 Pfund Gat
nach Kairo (Dampfboot und Eisenbahn) — 14; von Kairo nach vasser auf den Morgen verwendet bei Hafer von dieser Fläch
Paris (Dampfboot und Eisenbahn) — 6* zusammen 80 Tage, einen Mehrertrag von 200 Vrand Qörnern und 400 Rfund Strol
2 248 * 5 13 A
Feuerversicherungsbank für Deutschland in Gotha. Das Reue Blatt Zr. 23
,7 — ist soeben eingetroffen und enthält:
Nach dem Rechnungsabschlusse der Bank für 1869, beträgt die Ersparniß für das „Pygmaen“. Ein Roman na d der Netu
vergangene Jahr VonL. K. v. Kohlenegg (Poly Henrion,
„Einer Frühverblichenen.“ Von Max Kal
heck. — „Aus dem herrlichen Thüringen.
Mit Illustration. — „Richard Wagner vor
einem deutschen Standpunkte.“ Von Richar
Alexander. — Eine Originalzeichnung vor
Fikentscher. — „Don Juau's Hohes Lied.
Von Rudolf Gottschall. — „Von eine
Frau, die in ihren Gatten verliebt war.
— „Juristische Plaudereien.“ Von Dr.‘
— „Allerlei“: Eine der bequemsten Reisen
Durchs Blasrohr geschossen werden. (Mi
Illustration.) — „Correspondenz.“
Wir machen unsere Leser darauf aufmert
sam, dass, wie uns die Verlagshandlaun
ies Neuen Blattes mittheilt, in der eber
lalls in ihrem Verlage erscheinenden und der
esenden Poblikum wohl hinlänglieh als ror
trefflich bekannten Monatsschrift:
D BRMRSA. LOD
für
Literatur, KRunst u. GeselIschat
und 2war in dem am 1l. luni erscheinende
Heft 9. eine sehr interessante Scizze von den
crũhmten russieshen Novellisten Iwan Tou'
énjew erscheinen wird. Dieselbe ist betitelt
Die letzte Nacht Traupmann'⸗
Wie man sich aus den Zeitungen er' nnen
vlrd, ward es Iwan Turgénjew ermöglieht, di
etate Nacht vor der Hinrichtung Traupmann
n dessen Gefangniss z2uzsubringen. Turgénjes
zibt iu dér angekündigten Seizze das Results
ieiner Studien und Béobachtungen — doppel
gewichtig in diesem Augenblick, wo die Reich
agsdebatteni ber A sSchafiung der To
desstrufe die Gemüther mü htig errer
naben. pe me
ist zu beziehen durch e
DER SALOMN Buchbandlungen und Postan
stalten und Fostet pro, He
10 Sgr. oder 233 Rr. Rh. oder 60 Nx ö v

73 Rrocent 355 5*
der eingezahlten Prämien. n
Jeder Banktheilnehmer empfängt diesen Antheil nebst einem Exemplar des Abschlusses
»on den Unterzeichneten, bei welchen auch die ausführlichen Nachweisungen zum Rechnungs
abschlusse zu jedes Versicherten Einsicht offen liegen. — —
Denjenigen, welche beabsichtigen, dieser gegenseitigen Feuerversicherungs-Gesellschaft
beizutreten, geben die Unterzeichneten bereitwilligst desfallsige Auskunft und vermitteln die
Versicherung.
Landau, den 14. Mai 1870. 6*
Louĩs HIayer, Haupt-Agent.
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Fritz Panzerbieter in St. Ingbert. *
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Das im Jahr 1869 bei dem Wirth
Lhilipp Wenzel hier eröffuete und wegen
Fintritts ungünstiger Witterung in selbigem
Jahr geschlossene Preiskegeln wird Sonntag
den 29. Mai 1870 geschlossen, und alle
zaran Betheiligten eingeladen ihre rückstän⸗
digen Loose zu werfen, indem an diesem
dag die Preisvertheilung unbe⸗
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vürdigen Loosen gleich stehende Betheiligten
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St. Ingbert, den 23. Mai 1870

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onnerstag kein Blatt und wird die Sameta.
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3877783333 73355 3555523 5583. 3 635*
5 2*5 —23 * — 222 2 55 583523 55 —S 582 23
— 5 52 855 5223 35350 —— 5 8 —232
———e —25c 23 2323535325— —z35735585335385 532323 — 22287*— *
— ——— 2525532* —838835 S6GEES8 — 88— —
—A—— 8 —— 725— 35 *2 2 *ẽ — 58 422225
5 —75* E 5328 32*3 —A— —z3555 — —z8 222
* 2228 25 82 3858335 — 2 — * 8 33
52 383533375356523235 .533378337 —— 55537 25z—82
— 2253334 5222 * * * * *557—
23 33533— z3 3 38 33 *338333*
* * *

32 — 3332382 3373 s35328
35 335383 26 — 3332 s3 725.83 3358*
A— — E 2323 5——33315536 —A — 2575 55 — 585 32885
2* 3 22*78 52 5E3 58 * 55 8 38 —A 22
z5 37323—53353* 555373—— »53 3335525 253 5*8232

8 —— — — —

3235 — — 525 —* 2E 25255 XS-
— 5Bú275S x 2 — — 2522 — — — 522*5 2 * 228* 8
22 27 5* * —A 57 532 3532373 A—359526 8 2—*22 *

5 835* 222 2 — 5s8535835355 — 22 A— 322
— 5s85538—

* 5 — — * — * 8 —

25 — 27 —28 * —3 — * * 7 DW&amp;
3 2——35 —327 2 — — — 8
853 3 3 33 3225323382
—53 22 23 —X— — 5552*23 ——— 3 — —53 25353 3

25 735* 53 33 — * 5325 — ——3833*5332
2552 53268 755 ——338328 23355 83 348—
5228 8 25 222 8 3 522232 — 5823222 —
z 3 768 3738 7353—532338

23*533533533323323358 1233555237 25852333132233 532157555
—— 3 2235 8 * 5353322823355
— 55 —32533—3535 335355757 — 58
* 8 E385—868 — —
z235 58 4558*
—— —
355537535 3 3853
* 2 —
88 33553533 2583 2 228
55285—85 5 —z552 262 *23 5—2888
5355535 5 53 52523235— 2558 275 —A
535335355 355232535535 — 352 5 5 — —
*3 —z253235 52—5 5 —5—S*55 — — 52 — 322
52 8 2 25** 822 — —2 —* —— 25
555525 — — 17232 53 —52 582 585
5187 2525 5 *865 5 5225* . 2 28 525
—A — 5 529 —1 332 A —
5253533825538 7 3773 ⸗ 25383 323 3235 23532 —
z25855 55 2 —555 332 535 253 3855 — 2
73 535—353A3 ——»523 235 3232 —5— *255 2 * WV
s323288 üz2683 587 32356 58 385 3*83
27S* 2 8 — 32 535 —*
* —ß35 8 RXꝛ —— 55 ⸗⸗ 2 8
3 2 8 — 8 2 2 * ——
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525355 . *22723 — 32385 8 * —68&amp; —55 — 8
23555528 55788 555 — E 23 325 s22
282 —z5832257 — — —8 2 5 2 —· — c 5 7 —552*
23788 7 — 5 2228 —A —2238 58 2 * 523*
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3826 5 38 3588 2383 —*
—— — 322 — * * . 35
853328 *55*55 3537 — —— A— 225523 55
3333535538* ι 23832 . 9 552— 33232377. 8 — — * — z2332
—A 52532 72—8335337 2557 33773 52835258 — — —*
55238 538 —A 55 25 — JJ—— —A
— 5833375 — 5 23— — 53 5**55 —3 7 27 —2 33
11438 22 * 53735 A 6823253567 — 55 823282 3 — 335
—— * 5 2 25857 5 * 25 2858 —8— 2 8 22 5525
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deasdeint wöchentlich Hiß Nan a tä Deie n 314 a, Donder sta g. Sam5ta gunan Zaun ia g. Zhonne nuatzvteit vierteliäztig 42 Krir. odet
J i18 Silbeigr. Anzeigen werden mit 3 Krzr,. die dreispallige Zeile Blatischriff oder derer Rauim berechnite. 5
ö— — — — — — J9—— — — — — —— *
Sauistaa den 28. Mai νιν α, 870
—E Mai 21870.
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n νν Deutschland ιν 3134 i herungzgesells hh uflen. Je weniger Bränd? dim Folge einer guten.
Münch en, 28. Mai. Die Maadatzniederleguug“ des. Abg. Baupoalizej nad dec Sogialt — ichnellen
ucab und Bucher macht großes Aufseden. Die Bill guag FWestn die. autgebro thenen Braͤnd Durch Line tüchtige Feuerwehr geloschi⸗
ne nn eriühre in Der pacio ii hen Vresse eine sehroder auf den Heerd des Aungoen bes. des dräutt werden.desta mebe
un ant. Dir Stode Poste . deich Ltigte u h hreute in · sF u win nen mattcanch de hetheiligeun Varüichernun iswpsen chanen. Unsedes
d mit der Doppelten. Schridim z. weiche i h in der varriotis tzen Basrus betoeitigt sid jedoch dom den vielerim der Pfals thätigew.
nmerheit; doslziehte Es herricht, so. ichreibt sie, einerseits ein Feuerversi herungsgesellshhaften, aut; eine-einzige, die Mibuchen«
uß g schen den extremen. Heißspornen,die Alles vom —X ner. mit Ged eitt igen oder F guentgeltlicher Lieferung von
Hessionnellen Standpunkte ars beürtheiten und; den chrigen Mite Bschaerathen an ein elue Gumtiigei 65 ãalle auderen, begnigem sich,
era der, Majorität. Deeses: Zer vürfnitz nun hätte für die »eu erhoͤhneren Gebenn ohne. gltez Gegenleistung in die Tasche in,
en en mierielier Tra gwweite. iwie insb sondert Vili tarbandged, bann. Es er sceint demnaͤch micht wditng. wenn wit den Saß.
g Gefahn, »da, auf dieklexitalezgtreme Mindrität in diefer au giprechen. daß. die Verũi deruugsaeiellich atten in allen jeuen Qulen,
Waunge abheder Scheidung ue zählen ist, daff⸗ lheist im sojer⸗ oelche ein anerkannt —A besitzen, zu den Kosten
e e genen asn dicdart gey igt wend don der wen. thznentptu dede iad lenn im isn hi zdab ig die
Her Ultramonfanismas izu nyexrn wenig Bodenhat. Wirklich ara in diesen Orten Herghsetzen dder von do
ohrds ond, ja geradezu unh Ilvohdegegea ist die writere Seheidung. ßerfi herunigefum neit beffin nte Prokense —ewa 9 bis 12 kr.
eseineon hen den wicht kleritaden oder nicht extremen Elen on l 109 Z an d Seueinden vahren welch tehtere daaegen
anten in Argug steht, weil het durt zunä hst die Aanah ue der erpfli diut waten diese Suinuen zur Erhalturng und Verhesseruͤnge
ishen Vorshiage in Fraͤge gestein nad das Zasi endelacumen Ltes Los hwpeeng zug verwenigen. Der Einm and. datt ame solchen
Wihlgesehes zweifelhaff wird. IAten die Bramien sberhaupt schou —nievriger seien lann für die,
D aneeen 33. Gn. Doer Asg. Strauß hat einen Antrug Pfalg wenigstentsmicht erhoben werden; Nhier dehmen die Versiche
Rorlage binen Geseg niwuris, die Cinführung einer allgemeinen ungd geselt haftenhfi Aufu ahme von Versicherungen ohne Unlerschithe
er onf Hunde betbeffende bei der Kammer ein zebracht; ferner Alos ucn d dordus Wigdintewend Wassete der Nähe, die
hen uf allzem ine Befteuerung des Haltens einheimischen Bebäude maffib Vvon Steinen bder von Holi sind ünd entferut
mingröngeh teMafangs kom nenden Monats jollen: quümmtliche won desonders feera sähgihen Anstalten sich befindem zc.3
ehallziehecseden desehn werden. u n , Wooen dee Gem inden ünd freiwilligen Feuerwehren dieeüe
na hen, 22. an Die Werireter der Stadt Waismain, suag wohn ire ulasene ir, ünd berzeugt: daß die
VDimnberg hearen neh gegen. die — bead hligte Abhaltung einer euervast herungszesellschaften bei crnstlichent Auftreteg sich ihrer
uitenmission daselbst gusgespro hen.“ Seitends verschiedener Bürger geittagepiliht niht werden entziehen Bönnen. 33 m.3
nde, datenen · In den Roödin perttionirtz allein die erbetene Gee Aus Fraufurt, 23. Mal, wird deni Stro- Riagee
ihmigung wurde auch vor dieser Seite nicht' ertheilt. chrieben: „In der vor eiimnger Ta den dahier ——— Voie
Iinn Miundener Corresponden der, Denaugg. bestänigt, daß kreng Des Zehtraltomites derkathholischen Voreine . Delin htgnda it
WMandatsniederiegung, der. Herren Lucas und Vucher-, durch er. Bes dlußz gefatzt wordeit. daß die H üächste, — ——
Wisenersche Affatre unde wes damit zusa nimenh in zt,“ veraulaßzt neRegensbutz gehauten werden soh. 434 —D——
vrtden sei, ferner, daß der Abgeordnete Weesnit seine Eckläruagt a— Boerene 231 Na Vorgestenn wurden ¶dit Vetincte
——
v. Jetg und Wels adgegeben. hade gugeblich weil z8 das delge Grgt iemarcz siamehede Ver wa vsensein uit dez Aades.
heln dah Gi. Wezuet sih gee gen dane. den Abpoin Derter. aufeehaht,. sind ¶dies die Vetanlaßtas jur Konsiseotisn
whtag, für diese. Funttzon ausersehen, „uund gewonnen. Als eworden 3085 X να
drisume theili das gen innte Blait weiters mit das dic Clußß Wien 23 Mal. Die Morgenblaͤtter melden . Gesserin
wiorci des hiossen habee gegea dit ultramonlanie Press min gand ine zapnneiche desuchte ¶Versammlr ng. von. Jornnalistene gus
—
lghlatz,. gud das Voalerlande sotlen zuüertt dum Handkuß endes Wattproaramm Solidarirat gie pt den. Qelenreicen
umen. »M ILC . , ,. Festhaltza an der Berfassueg und an den Veitragen uit Ungarn
Mnn chen 28. Mal Die Kamner der Abgeordnelen wählig Zuͤruk veisung des Fodtratismius. Resem der Rechsvetkretungsn
den F nsauechatg aannt des, auzzetretenen ¶ Mitgluedes Aufhedung deg Coucordats . Crlaß eing Religigiwedictzec Vermigdere
ues den — Pfarret M. Triller aus Meckenhausen mit 72 ing der Milllärlastet und Stenerreform. —A— —* Druu“ n
Azz Sinhen Nuf, den Avg. anggenh waren 48 Stmm nFraukreich u—
sten. In den Ilfr, Aazshah wurde füc das, auseshledene ge. Dig Ahentt Habos diehhe s doblee he NSunen dur
itglied Buher derAbi.“ Vu ad udhereibesizet De. Hutiler aus ktede, die der Kaiser beim festüchen Empfange des Phebscitberichteb
lugsburg iß 73 vou 123. Stisunen, gewaͤhlt. Der Abj. Rechtq ehalten, und vamentlich der Schluß, wurden watn aufgenomgien.
B den
An trit hutein Bꝛtash ug uher A De ats“. oslen der Welsheit und der Liberalizmiin der Rede deß
Ule Ier entt Vetresf Icz Vninateisen. Zaisers Beisal BereConstitalionnel. Jagt-Diendipläaͤmatischen
en und der“ V. übeẽc verssdiedeae an die Kammer aerlangte Irgeunungen, iverdent erst nadh der Roͤcktehr des Herzoas von
arage. 434 6 c. Stambbeat von Wien ersol jen Dag Moémorial didloin ique“,
Aus dear Ppfaln o mn shratt dir Pfutz Oirt“, Man geröffeitti dt ein Telegrgiuhn ous Rom vom 23. d. MNid aen
fest gorwöhn nnhdie Vorthelz wig aus Linet. gut geulbten wmit nelden dah eine Depefhen dez — o r. Geanion an den,
Id aforoeischen CEdschaetuhsh finnedesedenen Jeuerweit sig Marquis vnn Bann'vill⸗ demelben enpfolt gegenuver dem 246
ben, cinsa ind a lein als Votthese faͤr de helrff ude Gameinde mbedin ke Reseve zit beobahien R—
nd decen nerran he nd hat die von' der Gemeinde JIu arsen Iie urlutirt Piaeudes! — — — D
cdiogen tehön ren G dodi —A gerechtes Alquivalent —8 Uuretichtiftent Wir Nnlerzeichnele Arbenler hon ag
J iht zugeh nden Vorihle Adlesũ g ebnnoch Andere, welch? gille, odgen Arbeu itsd zZun größlen d i daniüendiser. drotesuren!
d3 —A—— üesnddens i wehchen man uns wmacht,
Hers Voxtheite Fegen ohnt gu den dan te vertuüpfteg gedßeren Leit wir indt Nu gegen dag Plebiscitd. hege en das Kosserrelch
— e —28 Wone oer — —7 — Ieq

—
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        As aufri vtige und üderzezugte en gege F daiserliche andezung von dem Sauf Befeil Ahemed Alli's gepflanzien
Kegime gestimm,. Wir haben auch mit Nin ggatim nk, weil wir Millsnen Baumen WVagelehrte aber inder in Oder
ins, daut giestn Regime, in der Unnbzlich eitn beünden, durh Aegypien Wbehers flath wo nach HaldubwürdigenZeugnissen g
insere Arbeit unsere Frauen, Kinder und altenß Eiderge zu erhalteine Jahrt früther no vdic lybischeg und grabischen Berge iu behde,
Niemal se hat unter Arbeiter. so viel Glend ac ünd unter den Beileit des Nus mit Wesdelände und Wänmen bedeckt sündn
Verschlingern des Budgets, den Privilegirter des Mapitals und es damals häufiz regüttes(wie auch der berühmte Pokocke dies
der Industrie so viel Luxus geherrscht. Niemals waren die Steuern einen Reisen bezeugt); nun aber (wie Marmont schreibt) die Bäun—
so drückend, niemals der Handel und die Marine in einem so 'o gut wie auszerottet, die Viehweiden vertrocknet sind und es .
zedaueruswerteen Zustande wie heute. Da unser Votum, wie es mehr reg net. .4..
cheint, einer Erklirung bedarf, so geben wir sie hier aufrichtig und Ein schredlliches Drama hat sih am 12. d. in Lijsabor
ollständig. Wir lenken so die Aufmerksamteit der plebiscitarischen ereignet. Viera de Costro. ehemaliger Deputirter, sowie beoeuten
Regieruag auf die Uebel hin, damit, wenn wir darauf reduzirt sind, der Redner und Scheiftsteller, hat seine neunzehnjährige schdp
»ines Tages, wie ehentals unsere Lyoner Brüder, auff eine Fahne Irau erdrtosselt. Er überraschte dieselbe an dein genannten. Lag
in schreiben: Leben, indem wir arbeiten, oder sterben, inden wir vie fie einen Brief shhrieb, den se vor ihm zu veritecken sag
ampfen, man nicht sagt, daß wir dag Kaiserreich nicht übet eine Er verlangte Austieferung des Briefes,inid auf ihre Weigem
Tage aufgeklärt haben, die ohne Gefahr für uns und die Gesell⸗ entriß er ihr denselben gewaltsam; die Adresse trug deu Ramet
chaft nicht foridauern kann.“ Diefes Aktenstüd soll im Original jeines besten Freundes, Marid' de Garret, eines Neffen des derühn
an den gesetzgebenden Körper und in Abschriften an den Senat eun Joano Baptista de Ameida⸗Garret, des ausgezeichneist.n do
zie Minister und den Kaiser gesandt werden.“ Die Bewegung ist ugiesischen Dichters der Neuzeit. Madame de Castro bat in den
demnach noch nicht zu Ende. Im Gegentheilscheint jetzt erit die Briefe Garrei, er möchte sie ins Tyeater begleten und ihr a
vahre Dekadenzperiode des Bonepartis mus ein zutreten und was Bouquet mitbringen. Sie betheuerte ihrem Gatten, 'daß bis —
KNadikalismus -und Komplot nicht vermochten, durch die innere nichts Verbotenes zwischen ihr und Garret vorgefallen, und da
Faulniß der Regierung herbeigefuhrt zu werden BVatte versprasch Verzeihung. Gerührt durch so viel Güle und
ESpanien. e botltert von Gewiss nsbissen gestand fie jetz ein. daß sie doch sta
Die Kortes zu Madrid haden die Cidilehe für Spanien dig sei. In Thränen aufgeldst, jchwur sie Besstrung. Ihr Guit
ingenoinmen, ein Erfolg, den kommende Reoktionszeiten schwer atgegnete kein Wort, stürzte nus dem Zimmer und. dem Huhs
veoen antasten tonnem. raeann zinaus und kehrte nach einer Weile mit einem Flasch hen Chloro
2* orm, das er gekauft, zurück. Mit einem Fußtritte stößt er dat
J ammerude Weib, das seine Knie umklammern will, oon sich. „D
nußt sterben!“ herrscht er ihr zu und will sie zwingen, du
Lether einzuathmen Sie wehrt sich verzweifelt, und als sie der
ucht, zu schreien, umspannt er ihren Hals mit beiden Händen und
rwürgt fie. Er wacht die Naht bei dem Leichnan, bei Tagezan
zruch rafft er sich auf vers hließl sorgfältg seine Wohnung un
ucht zwei Freunde auf, welchen er den schreckichen Vorfall erzaͤhl
ẽr bittet sie, zu Garret zu gehen und diesen auf Leben und Tod
u fordern, aber der Zweskampf müsse sofort vor sich gehen, Gar
et schlägt das Duell aus; er sagt, niemals werde er sich mi
inem Freunde schlagen, den er so grausam Fekränkt habe. Zugleiq
bergint er ihnen einen Brief au Castro, in welchemer schreibt, a
eije, noch denselben Abend nach Madrid ab. Durch die und di
Straßen wür de er sich nach dem Bahnhofe begeben, dort könn
hn die Nache feines einstigen Freundes treffen er würde sich der
elben nicht entzi ehen, vielmchr glücklich sein, mit seinem Leben
ein Vergehen zu tilgen. — Castro versch nähte eine Rache diese
Art und stellte sih dirett den Gerihten; er ist erst einige dreißi
Fahre alt. Gariret soll sid nach Frankreich begeben haben, um w
euin Trauppiflen kloster zu tretene 57*
7 Die belannte Thatsache, daß entgegen der Regel der Recht
ändigteit nicht wenige Menschen „links“ sind, wird meistenß al
tidkung von Erziehung und' Gewohnyelt airgesehe u.. Etzz ist aben
uffallend, daß diese Abweichung sehr oft erdlich ist, indem ir
—3* deren! Vater oder Mutler dieselbe eiut⸗
der mehrete der Kindet jeht gewöͤhnilch mit decselben be zubt sind
da'nn Thierreich einseitige Ausb ldunj wichtizer Degane—438
ht' haufigj der Krebsscheeren — si don Generatlon zu Genera
jon forterbt, sorgewinn die“ Ansisht, daß auch die hertschend⸗
Rechtshandigleiteinen tieferen Grund als bloße Geivohnhein haht
an Wahrschernlichkeite“ Es würde interessant sein, zu wissen, wi
Poͤlker die mit Europäern noch nicht in Veruhrunt gelomme
iud, sich in dieser Hinsicht verhalten; findet sich Rechtshändigler
Us. die Regel vei allen“ Menfchen, so, muß man nothweudig au
eine angeborne Disbofilion zu derselben denaken“ Auch der Elephan
igt (nach Bucker) eine ghaliche Einseitigkeit? in der Venutzung einti
jciner Orgaue, indenr es durchzäugig der rechte Stoß sahn (von
den Elfenbeinhäudler det Diener“ genannt) ift, ioelcher hedeuten
meht ahgenützt wird als der linte.
Frisches Fleisch guf zu'kosn sexpireine Mahschürte
es mit fris ausgeglüheten grot zerstoßenen Holztohlen um, schläge
ese in ein Tuch, begtees in einen Kastedund stellt diefen an einer
dühlen“ Ort.“ So dleibt er zveiedize drei Wochen bei guten
Geͤsch macke.“! tirn e d d eet

FMannheim, 24. Mai. Gestern wurde die Leiche eines
hiesigen jungen Mannes im Rhein geländet. Derselbe, einjähriger
xreihwilliger, war nicht koörperlich stark genuig, die Strapazen des
Militärdienstes zu ertragen, wurde aber trotz seiner leiden den Ge—
sundheit nicht freigeggben. —
FaKarlsruhe, 18. Mai. Ein im' hiesigen Thiergarken
derübter Frevel hat die allgemeinste Entrüstung hervorgernfen: Nach
ꝛeiner Bekauntmachung des Comtie's vom 16. d. sind mehre kleinere
Thiere (Frettchen, Ilitis) durch Phosphor, in Brod geknetet, von
inbekauntet Hand vergiftet worden; das Comite setz e eine Be⸗
ohnung von 25 fl. auf die Etndeckung des Thaͤters. Kaum
var dies bekannt, als sich das Comite heute zu der weleren
Mittheilung veranlaßt sah, daß jetzt auch 2 Singschwane, Pracht
remplare, 2 Dachse und 9 Stüd Enten. mitunter werthvollen
Battung., in wenigen Stunden und ohne eine Anzeichen von
xrankheit verendet sind und vermuthet wird, daß sie ebenfalls ver⸗
ziftet worden seien; eine vorzunehmende Analyse werde hierüber
aͤchern Aufschtuß geben 4
Die langst projektirte Weltausstellung in Wäse hn darf jetz
endlich füt das Jabr 1873 gesichert betrachtet werden.‘ Die ent
ziliige Genehmigung dee kaifers soll in den nächsten Tagen ecfolgen
ind . werden danm dit' dfficiellen Ausschreibungen sofocterxlassen
verdenc. —
7In Wisen sucht man sich, so gut es geht, durch Humor
Aber das gegenwärtige Kabinet, das nach Veust's Versichtrung au
Verfafslingstreue alle übrigen übertrifft, zu trösten.“ De böiesten
der wie Pilze aufschließenden Bonmoig lassen sich nicht wiedergeben.
kins der zahmsten lautet : „Was fur ein Unterschied ist zpis hen
—
vort: Bei der gottlichen Dreieinigteit sind alle Drei Fe Eins
ei den Mimstern sind alle Drei — Null.
F In'Wisen wurde eine Banknotenfälscherbande entdeckt, die
üch mit Verfertigung von Fünfgulden Noten beschäftigt hatte.
Au⸗23. VMai wurde die Eisen zahnbrücke bei Saacgemünd
der Probe durch Belastung unterwocfen, welche befriedigend' aus
zefallen sein soll. Die so lange ekwartete Eroöffnuag der Bahn
boꝛt Saarbrüden nach Suargemund wird wahrscheinlich uin nühiten
1. Juni flatifinden. ——
Von xiverpool sind hestern micht weniger als 2281 ger
onen in zwei Dampferu nach Newyork in See gegaugen. Die
„Frankce“ von der nativnaten Dampfergesellschaft hatte 1276, und
der Dampfer Colorado“ von der Gutonlinie halte 1005 Seelei
an Bord,“ Dies ist, wie es heizt, gie groönte Nenschenzahl, die je
au eittem“ Touͤge ir zwer, Schiffen Liverpool vetlassen hak. Beidet. Das Electrisiren der Weine scheint s v¶ zugb ewähren. —
Schiffe“ werden Uhrigensinoch it Qujseensgtown. ausruhen um die Resullate des Elecktisiten laffen si h in Fol sendem zusaenmenfafsen
rischen Aubthandeter In Vord zu nehmen. * 253 DdDar elecktisirte (neue) Wein zeigt, hiesclde GBleichaxtigteis wie ein
.i e Marschall“ Matnioutend welcher sr der zudeiten Halft der. 3 atter — der e ieh oder zogi Absti he erhalteu hat, Ven
zoer Jahre Aeghpten. wo er zur Zeit der honnpariif henr Erbe milelsteder *— ——— — — triulbat
zition domrhanditt hane, —ea— bereiste wundere sich. daß zei icht —A e dag erste 5 ot5 Faastog —
—— — Alerandetae 39 0 Lomplette Regenlage m Wwihlet al weghlatte in die dtonomischen ae aechet pent
sin Kairde 15 20). gahlte waͤhr⸗noͤ er jalvft ein einziges nau die Weinproduction deg Hutzes Landeg g —28 u
afin eindm ganzen . Inthre ein“ halbe Stun de NRegen dort ecleht nanim ut daß alle uheihe eiectristete wirdehr.. Framtreitg 8
— —2—
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        u geyerne Aab. oer Beruun n. vein vurch Verdünstung im Faß zum Transport npen Ansben zu treffen. Ver Boci
jrlic d Ircs.betragt. Die franzosischen Winzer haben daher ließ den Leichngme inn einer blejewnnen Sarg legen, welcher, der
8* jährlichen Verluste voo 600 bis 700 Miillionen Fres. zu Conservirung we en, mit Weinessig gefüllt wurde, und schiffte sich
iagen, den man Kanz oder zheilweise vermeiden kann, wenn der ein. Als er iqn die Zollareine inj Fnglanz Jam declarirte er
hein alsbald oder schneller trinkbar und verkäuflig ist. F8 ist vor schriftsmäßig und ließ Pen Sarg yor dem Zollhause stehen. um
eimmense. Gewinn, den das Electrisiren bringen Zanr Der hũ aanx fol genden“ Tage un die rwederẽ Rein il Guptang zu
jecirisirle Wein soll außerdem an Geschmack gewinnen und sich nehmen, — Die trpen den Sarg in ein benachbartes
ihe haltbar zeigen ** Zinmer, vemerlkten aber vdei der Bewegung ein Geräusch,“ ähnlich
ee Frankfurter „Arbeitgeber.) dem Schüttein einer Flüssigkeit? Der eine von ihnen, ein alter
. , Fuchs,' glaubte dahinter eine? Stenerdefroudaton⸗zue wittern: er
fGöthe über Deutschlands Einheit) Vor na hezu sast 50 drehte den Sorq naͤch allen Seiten Um-unnd. nachdem er verschitee
jahren hat sich Bothe in einem an tinen Freund gerichteten Brief dene Male darau berumgexrochen hatte. rief er voller Amtseifer
jiber die deutsche Einheit“ in prophetischer Fernsicht ausgespro aus: „french. hrandy . Dieses Wort übte eine magische Wirkung.
un: „Mit ist nicht vange. daß Deutjchland nicht eins werde; Der erste Beamte“ wird von'dem Vorfalle informiri; man bdohri
asere guten Chausseen und kunftigen Eisenbahnen werden schon den Sarz an und füut mitterst Zines Hebels Kein atoßes Glas! bil
us Ihrige hun?: Bot Allem aber sei es Eins in Liebe unmer in den Rand; der Beamte, welcher zuerst dze Endelung machtt
nander und immer sei es eins gegen den auswärtigen Feind. Es Lert das Glas in kräftigen, Zügen aus : Hxcesaasvqly godd —
einß. daß der deutsche Thaler und Groschen im ganzen Reiche dierauf wird wiederholt eingescheutt vnd alle Zöllger gebeu ibren
heichen Werth habe; eins, daß mein Reisekoffer durch alle 80 Zeifall, indem sie“ sagen, cine so vorzügliche Qualitgt in ihre
Fsalen ungehindert passiren konne. Es sei eins, daß der städtische deben noch nicht getrunken zu haben. Mam'findet originell. 3
zeisepaß eines großen Nachbarstaates nicht für unzulänglicher ger es verfucht wird, Branntwein für einen Veichnam passiren zu lassem
—W als der Paß eines Ausländers. Es sei von Inland Die Sache wird zu Protokol genonmen. Am, andern Tage kommt
Ind Ausland überall unter den deutschen Staaten keine Rede mehr, der Doktor wieder, um seinen Sarg abzuhosen. Man, ertlärte ihm,
deutschland sei feruer eins in Maß und Gewicht, in Handel und daß derselbe gesetziich mit“ Beschlag belegt worder, daß man selbft
Handel und hundert Ahnlichen Dingen, die ich nicht alle nennen von dessen Juhait gekostet Und als prima: Qualität!c nstatirt hätte.
un und mag. Wenn man aber denkt, Deutschlunds Einheit bee Dem Voktor sieigen vor Schrecken die Haaren zu Berge. — Sie
jehe darin, daß dieses jehr große Reich eine einzige große Resideng h iben davon gekostet? fragte er- — Ja wohl! — wird
sude und daß diese eine große Residenz wie: zum Wohl der Entt hm von allen Seilen geanlwortet, verstellen Sie sich nur nicht, die
bidelung einzelner großer Talente, so auch zum Wohl der großen Sch enuͤggelei kommt Ihnen theuer zu stehen. Beit den letzten Wor⸗
Nasse des Volles gereiche, so ist man im Irrtham. Wodurch ist eu glaubte der Doktor, daß mauihne werdachtigt, eznen Korper
deuischland groß, als durch die bewundernswürdige Vollkscultur, aus Frankreich fir sein anatomishes Cadinet gekauft zu haben,
jie alle Theile des Reichs gleichmäßig durchdrungen hat. Sind ets was dvielleiht verboten ist Iqh verß chere Ihnen- entgegnete er,
aber nicht die einzel ien Fürstensitze, von denen sie ausgeht und daß der Sarg nur“die Ueberreste eines englischen Gentlemanns,
welche ihre Träger und Pfleger sind ?. Wesetzt. wir hätten in Deutsch weicher in Boulogne? gestorbenzeist, enthält, Man dachte ihm in'ß
jand seit Jahrhunderten nur die beiden Resideuzstädte Wien und Gesicht, aber der Doctor läßt den Sarg vffnen ... Bei dem
berlin, oder gar nur eine, da möchte ich doch sehen, wie es um Aunblick eines in Weinessig gelegten menschlichen Körpers prallten
die deutsche Eultur stände ) ja auch nur um einen' überall' verbrei- alle Zöllner, wie man sich wohl denken kann var * und
alen Wohlstand, der mit der Cultur Hand in Hand geht “nnn Ubsihen zurüdk, schivörend, in Zukunst vorfihtiger! zu sein. Für die⸗
4 In Boulogne liefert die folgende Begedenheit seit einiger ses Mal aber zu spät. 81
zeit den Stoff zut Unterhaltung. Ein Gentleman war nach Bou — —*
sogne gereist, um dort seine Gesundheit wieder zu erlaugen. Da — egurnrt
t indessen iäglich seine Kräfte mehr schwinden sah, berief er einen — — —
ueten dusl qu Londen, vor dessen Bemühungen er eine Bei⸗ t , α nιν- αα * J
erung seines Zustandes erwartete. — Die Austrengungen des i —
inglischen Doctors wurden aber unndthig: unser Gentleman starh 7, 363
die Verwandten des Verblichenen wünschten den Körper jn Eng ⸗ eeeu 22 u Iunluh sen n
and ju bestatten und schrieben an den Arzt Herrn He die α α Sαιασι α νασ ιιι⏑⏑⏑——
* 24 V—— n.
Anweisun α
* * * J
Englischen Riesen-Futter-Rübe.
Der geeignetste und passendste Boden hierzu ist guter kräftiger selben bis im hohen Frühjahr ihre Nahrhaftigkeit ind Dauethaftigkett“
Dittel- und Bruchboden, überhaupt solcher Boden, uf den min behalten.25
sten Rozgen, Grünfutter, Frühkartoffeln, Gerste und Lein mit Bei strenger Beobachtung vorstehender Anweisung siad dieje
Sicherheit anbauen kann. Strenger Lehm⸗ und fester Thonboden Rübeu, die schönsten und ertragreichsten von allen jetzt bekannten
agt den Rüben, nicht: zu. da in solchem Boden die nollenbildung Fulterrüben, werden 1 bis 3 Fuß im Umfange groß nnd 85, ja
chlecht bon statten geht. Nachdem' nun zum Anbau dieser Rüden i10 bis 13 Pfd. schwer, ohne Beaxrbeitung denn sie verlangen
in passendes Stück Feld bestimmt ist. wird dasselbe mitteltießf weder das Hachen noch das Hänfen, da nur die Wurzeln in der
urchgepflügt, mit dex, Egge glatt geeggt und dann der Samen Erde wachsen, die Rübe aber wie-ein Kohlkopf über? der Erde
janz dünn breitwürfig gesäet; dies erreicht man dadurch, daß man steht. Das Fleisch dieser Rüben ist dunkelgelb, die Schale kirsch-
inter 1 Piund Samen ungefähr 4 Metzenfrischen Sand (nicht braun, mit großen saftreichen Blättern. Vorzüglich kann man dann
—IX hiermit 2 Magd. Morgen die Rüben noch anbauen, wenn man die ersten Vorfrüchte herun⸗
ejäct. Da der Thau:sehr-wohlthätig-auf den Samen einwirkt, so tergenammen hat,“z.. B. Rnach⸗Grünfutter, Frühlingskartoffeln,
stes am besten, wenn man denselben nach Sonnenuntergaug des Raps, Lein und Rogsen. Geschieht die Aussaat in Roggenstoppel
XXV unb bis August, so kaͤn man vnt Bestimmtheit einen großen Er⸗
öAV
nittelst einer leichter Egge, Rechen oder 38 Dorubüichels ge Auch wird der Versuch lehren, daß dieser Rübenbau zehnmal
chehen kann. besset ist. als der Runkels und;, Wasserrüden⸗Anbau, da nach der
Sobald der Samen aufgegangen ist, was eben nach dieser Rübenfüt: erung Milch und Butter einen feinen Geschmack erhalten,
Rethode nicht lange dauert, so beobachte mau die Rüben, o7 die was dei Wässerrübben niemals der Fall ist, und der Runketanbau
elben auch ju dicht stehen und gehe, wenn das der Fall ist. so viel Arbeitslohu ostet auch als Mastfütterung nimmt diese Rübe
leich mit dem Verdünnen vor, so daß alle Quadiatfuß eine Pflauze, die erste Stelle einn Das Peund Samen. von der großen · Sorke
tehen bleidt, denn ein dichtes Stehen kaugl nichts und kaun es kostet A. Gulden und werden damit wie oben angedeutet 2 Morgen
aicht kommen,“ statt daß sich Knollen' bilden, die Pflange hoch besäet. Der Ertrag ist pro Morgen ea. 2302 290 Scheffel. Preis
hieht und zu dem Glauben fuͤhrt, man habe nicht engl. Futler. für die Mittelsorte 2 Gulden pro Pfund. Unser“a Pfund wird
ibsamen, jondern Raps! aufgesaet. v nicht Misanin s zuen 3 Fo Aruecr Sedern badene an
* —V .Pruͤßb⸗A 80004584 den Samen nur RBAu ..45.
— Wotchen ßnd die Ruben vollständig ausgewachsen, und N g Fraukirte ——— werden mit umgehender Post
n die erstgebaueten bis! zum Anfang des Winlers verfüttert, expedirt, ad wird bei Bestellung um Beifügung des Betrages
ziger die zuletzt gebauten zum Wiaterbedarf aufbewahrt, da die · gebeten, da der Postvor schuß nach Vesterreich nicht erlaubt *
0 ** — — —
Ferdinand Biech in Schwedt a. d. Oder:

E *
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        ä ?——— 4* *79 — 444
—VVV 8t. Ingbert. “— Bekanntmachung
bf piei erι ,— uiet In letzier Zeit ist vorgekommen du
ιιιCα Von Sonnta den 29. Maiab, et usg jowohle Harmonieac wie Tanzmusiken abge⸗
—⏑ 2 εν haltung wurden, vhne daß dee betreff
r4 — G r — —* Veiln 8fkeg e Dn axlssige Worthedie hiezu
uill Preisen. in Werthe von 1000 Thalern Iin der Qoͤerhause r'scheu“ Ettandn t na dachedn daen hes
* ——M Bierhalle zu St, Ingbert. * . 6Gin Bee in * —
.. Die Preise sind elegaut und geschmackvoll und, stehen solche im Oberhau Bemerken, daß alle Wirshe welche für
er schen (roßen Saale zu It dermannsAnsicht ausgestellt. el 83— eeepenhe Wohhteit ahieli
— — 62 , brotoeollirt wetrden. *
eν αιιν αν Preis⸗Perzeichniß *1 St. Ingbert den“ꝰa Maq 1870
νVαια e eιG ”mnee
wreia: U Canapee mit 2Eesseln⸗ 3..L Pjfeilerschrank. i sn Dag 38
—QVVV — lau 3.1 Nähtisch mit Bilbhauer⸗ / —
Auhithtisch fur 30 Per- arbeit
benen 132 3734 woler Goldspiegl.
neeb Vefaucheur. 16. 2 Waschtisch mit Marmor⸗
bai Ir Theetisch mit Bildhauer⸗ , platte.. 8
νιισνν 17. * zwölfläufiger Revolver
a üweichläfrige, Bettlade, 18. 1 elie mit Thurün
: tανν mitEpringfedermatratze ι, den.
bernach franzosischer Art. 9. Dutzend Etrohstühle.⸗
nihbaumoger, Hleider / 29. 51 Zoher Gotospiegen.
34 ee 215. 5* 1 Nachttischchen mit Maͤr
ν.— schrank. ν — morplatte 3
za, ANomode mit Schreibbult. ꝛ Robrsessi. 5*
it vIr— F —
R ceth Dutzend Robhrstühle mit 23. Uhr mit Holzschnißwerk
Sessel dandkoffer.·.
Veloeipede, dreiräderigh . Cylinderuhr mit Kette
aus Braunschweig. 8 Dtd. feine Messer und
lederner Damenkoffer mit Babeln nebst Stahl.
verschiedenen Fächern. seidener Regenschirm.
Regulator (Uhr) großer: Zimmerteppich.
1. Ehrenpreis: für Denje igen, der während des ganzen Preiskegelns
die meisten Neune wirft: in
eine goldene Kette mit-Medaillon und Schlüssel für Herrein.
2. Ehcenpreis für Denjenigen, der die meisten Loose warf, ohnd einen
Preis zu gewinnen: 3
ein Dutzend Eßlöffel mit Vorleglöffel vom besten Christoffel. J et et ee: V
SZum Preiskegeln darf nur. am. age- gekeglt. Werden iiund. Miüssei neniga rtwin henden re eFe
—— Syi en Loenpgr Se von Nobtbah 34 —* u dn
werfen zu lasen.— —A——— —2* —* 9
Nege bLoth nuhrgk Det sarigkit/ Nugel isü eoreöns o Eand witfl dpber!kreccluchigeh — I—
Saud tritt oder über dis exste Borde, die Kegel hinauswirft. ts 8 Eigrückung zuebihr abge nom ven. uyrder
Die Zahl der gefellenen Kegel gilt nur, wenn der vordere Eckkegel mite gei Johanu Lauer
getroffen ist undzwar auf Stüchahlenu ιIι ν “ en Kesseischuu dmeister iu Rohrbach
* BDet Preig. eines. Lodses (I Loog zun g. Mkugeln). ist auf 8ià Sour. oder
Kr. festgeseht. — 3 .4 3 —X Aa 61 ah unm ve
Es ladet zu zahlreicher Betheiligung ein —D0[0
Ek Ingbert; den 27. Mai 1870 wie V ι
Berd. Oberhauser. —
üE⏑ 2232 —3 — ⁊ —33
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34 Hiermit die Anzeige, daß meine ”,““α
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Frucht Brod. Fleisch re. Preit⸗

der. Stadt Zweibrückennv 275 Ma
Weizen6. fl. :160 tr. Korne4* ———
herste Lreihige, — fltrn Merne Wieti

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dehte andwicdte Wschehhec 9 ẽpetzkern ·VVsn lr. Diutet 821
on hte, a Wiedet eet ae , eee⸗ 10 kr. Mischfruhht — il. ne! gujet
Es koumen Daher / jetzt wieder jcden Tah katte-ünd nne Wode genommen werdenn fl. 15 e
* i. dr. Kortoffetn · infh pantehet
St. guthan den IJ. Vii Icresr Grewenig, unior x he e patee
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encadg js — — Kil. 28 tr 7 —XR D ee
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Sudesanndanz⸗ zrutde de e ——— dier d frehez Viec Vntien 390r.

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der St. Inaberer Anzeiger (und das mit dem Hauptdlatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit ver Dienslags-⸗ Donnerstags⸗ und Sonniags⸗
tummer) erscheint wöchentlich vrrrrae Dc ata ga, Donnerstag, Sams tag und Sonntag. Abonne:nentspreis vierteljährig 42 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift odet deren Raum berechnet.

7 357 z 4* S 2 3J d
M 833. Sonntagq. den 29. Me

—Deutschland. .e

München, 26. Mai, Von den Abgeordneten Dr. Freylog
ind Dr. v. Schauß ist ein geneinschaftlicher Antrag beabsi ut.
vhin gehend, daß der neue Civilprozeß nicht am 1 Juli d. J.
ondern erst mit dem 1. Januar 1871 in Kraft treten soll.

München, 26. Mai. Der Bevollmächtigte Bagqerus im
Juudesrath des Zollnereins, Staatsrath v, Weber, ist gestern wie⸗
ner hier eingetroffen, nachdem dersekbe, einer Einladung des Senats
et Siadt Handburg folgend, in den letzten Tagen mit den Mit⸗
siedern des Io und. Zcz Ausschusses des Jollbund Sraths in 2
urg und Lübeck zur Besi htigung der doͤrtigen Zolle inri huugen Brenem isschte s. .
mesen ist put e 7 Durch Beschluß des Hauptausschusses des baher. Volksshul⸗
Brnc as:. Marex Nachdeũ ver Reichstag gestern das sehrervereins werden die Herren Lehrer Bräuning aus Mainbern⸗
ztrafgesehbuch definiliv dngenonunen⸗ unde hie Gesetze ͤber Aetjen⸗ eim·( Unterfranken) uͤrd Janton aus Zweidrücken Jüt dieslährigen
erelschaften und die Götthardsubbention(mit 20 Mill. Franken) allgemeinen deutschen Lehrerversammlung zu Wien als Verkreter ge⸗
zledigt hat, auch de m Autrag auf Berbot hon? Prämienanleiten nannten Vereins delegirt. —F Der Magistrat Münchens hat dem
uher fürBundes und Stnatszwecke beigerreten ist, wurde er dortigen Lehrerberein⸗ eine Subbention im Betrage, von 100 fl.
nute mit einet ·Thronrede des Koͤnigs geschlossen. Von“ der Be gewährt, damit der Verein eines seiner Mitalieder zur Lehrerver⸗
ufung des Landtags“ zu' Elhrer außerordentlichen Session, hat die ammlung in Wien abordnen tanni? Vivat vequons 0
kegierurg Abstand genbinmen.. ——A— Dürkheim, 26.. Mai. Western ereignelen sich mit dem

Berlin, 26. Mai. Aus dem vertraulichen Schreiben, wel · Dreiuhrzuge zwischen Neustadt und. Mußbach der grausenerregende
es der norddeutsche Gesandte am römischen Hofe, b. Arnim, Im Fall, daß sich ein achtzigiähriger Greis Namens K. von M.
uftrage seiner Regierunß an den Kardinal-Staatssecretär gerichtet welcher in sehr drückenden Verhältnissen lebte vor die Räder des
t, um die französischen Vorslellungen in Betreff der Unfehlbar⸗ dahereilenden Zuges warf, so daß er. wörtlich gesagt, trotzdem.
t auch seinerseits der papstlichen? Kurie zur Berücksichtigung zu daß der Locomotivführer bremste, in zwei. Halften getheilt wurde.
nhfehlen, heben wir folgenden Saß hervor: Auf einen Punkt K. hatte sich vorher in einem Hleeacker herborgen gehalten, und
it eßz es ganz besonders die Aufmertsamkeit des heil. Stuhls zu vie der Zug daherbraufte, vollbrachte er die entsehliche That. welche
ulen. In Deutschland müssen die katholischen und die nichttatho⸗ seinem Leben schnell ein Jiel setzte. *
qen Christen friedlich neben einander leben. Unter dem Einfluß 5Saarlio u'ig, 25 Mai. Heute Vormittag ereignete sich
sicher Beziehungen und einer beständigen Berührung hat sih ein hierselbst ein bellagenswertheß Unglück, Ein der 2. Schwadron
echältniß gebildet, das, ohne die Verschiedenheilen auszulöschen, des 7. Ulanenregimenis gehöriger, hoch mit Stroh belader Wagen
h allmälig die verschiedenen Bekenntnisse einander genähert wollte einem ihm begegnenden mit Steinen beludenen Fuhrwerke
, so daß sich boffen laͤßt man werde eines Tages so weit ge ausweichen, wobei ein Theil der Strohladung herabstürzte, und
ihen, alle lebendigen Kräfte ides Christenthums IAu vereinigen, mit ihm zwei auf dem Stroh sitzende Ulanen; einer derselben blieb
gemeinsam die Irrthümer zu bekümpfen, deren. Einfluß zum suf dor Stielle todi. während der andere, aie wit hören, bedeutend
zen Schaden des religioͤsen Gefühls die Welt bereits emp fin⸗ verletzt wurde.

Nur sei zu fürchten, daß dieser Prozeß der Annäherung FAus Denham, einem kleinen Drfchen bei Urbrigdein
rh die drohenden Beschlüsie des Concils gewaltsam aufgehalten Buclinghamshire, wird unterm 24. Mai eine Reihe von Gläuel⸗
den. Die Bevölkerung erkenne darin die Wiederaufnahme der thoten gemeldet. mit welchen sich selbsi die Traupmann'she —
mKämpfer und im Jnteresse der katholischen Kacche selbst Lönne goͤdie in Pannn nicht messen kaun. Eine Famlie bon sieben Per⸗
negierung des Nordbundes hiezu nicht schweigen., jonen ist ermordet wordeu Falgendes ist in kurzen Umrissen der

—SEchweiz. AThatbestand, so weit er zur“Stunde vorliegt: Wohnung und
der dritte Kongreß der internationalen Friedens uud Freie Wertftau des Wagenbauers Marshall blieben den ganzen Sonmag
anu) wird am 18.. Sept.ad. J. in Zürich eröffnet werden. über und auch gestern geschlossen. Da⸗ aber die Sqchvester des
ven Traktanden stehen —8) Bericht des: Centralkomitͤs über dausherrn heute heirathen sollte, glaubten die Nachbarn, die Fa⸗—
iga. 2). Bericht; der Commission, welche⸗ zufolge der zweiten milie sei mit der Braut trgendwo. zum Besich. Gegen Be Uhrt gestern
wolution des, Lausfannere Kongresses zbennftragt worden ist, die Abend kam die Kleidermacherin mit dem Brautkleide, und da das
walische Frage mit Einschluß der?polnischen zu studiren. 8) Haus noch imimer geschlossen war und Verdacht anfin ge rege zu
hes sind die praktischen Mittet, die Abschaffung der stehenden werden, ließen die Nachbarn die Hausthüte dur h die Polizei öff⸗
zu beschleunigen 2 Welches fiad die otonomischen und nen. Da fand man denn Marfhaͤlls Frau, Viutter, Schwester
nlischen Mittel, jegweden 1 Antagonisimnus zwischen den Bürgern und dreiseiner; Kinder alle im Schlafarrzuge *. ermordet.
iheben ? 5) Welches sollen? dien Grundlagen und praktischen Uls man bei welleren Nachsuchen in die Werkstatt vordrang. sah
ugungen eines auf der Vernunft und der Wissenschaft basirten man die Leiche Marshall's in feinen Arbeitskleidern ermordet da—
ichts sein, welcher allen. Individuen briderlei Geschlechts die liegen, und da in der Nudn puner Leiche kein schweres Instrument
vidlung ihrer Fahigkeiten sihernan porgefunden wurde, wiewohl der⸗ Tod in un Fällen durch ein
Italien. ———— 4314 lalches hervorgehtacht worden sein mußte, — alle sieben Leichen hatten
tom, 14. Mat. Nach inem dffiiell eischienenen Verzeich⸗ den Schädel zerschmettert — erwies sich der. anfänglich gehegte
ind 1037 Bäter auf Grunde hrer Wilrden berufen, dem Verdacht, or habe sich nach Ermordueng seitreß ¶ Familie selber das
deizuwohnen. Von — — xerschienem, 335 Lehben genommen, als outchaus grundlos Jn einem Sshranke
mhen Disbensation wegen nicht Hu heskigender Hindernissen, z fandeman einen Hammer und eine Arxt, die nut Blut befleckt
Amecika — waren/ und mit denen das Verbrechen muthmaßlich begaugen. wurde.
ewe York 28. Mai. Aus Taronto (der Haupistadi bon· Da die Veiche Marshalls in seinen Arbeitstleidern gefunden wurde,
utda am Dulacloscc pc telegraphirt, daß gestern in Al- und die Schuhe der drei Kiuͤder — dici Madchen von neun, sie⸗
n Sitaate New Yerch von New; Yo knnd Boston Fenier⸗ ben und dee Jahren — für den Sonntag geputzt dastanden, ist

n Starke von 2000 Mann eintreffen sollten: ferner, daß der Mord wahrscheinlich am Samstag spaͤt do gangen worden. Ein
dem Befehl des „Generuls? O'Neil stehenden Banden Ranbmord war es nicht, denn so weit sich zur Stunde feststellen
wriff standen, Milmautee (Handelsstadt am Michigansee in läßt, ist nichts von Geid oder Geldeswerth aug dem HNut 5

Wisconsin) zu verlassen, um in Wesscanada einzufallen? daß aber
die Regierung von WCanadn energische Maßregeln getroffen habe.
Daraufhin hat Präsident Granbeine Procianmor erlassen, wodurch
die Bürger der Vereinigten Staafen/ von der Betheiligung an
sesetzaidrigen ne Orgamfation begriffenen Kriegs:Erxpeditionen gegen
F.mada: abgemahnt werden uuid sämmtli heiun Unionsbeamten befoͤhlen
viro, solche Verletzungen der Neutralitat zu verhirdern und alle
dabei betroffenen Theinehmer zu verhaften. — In einer Vorstadt
von Quebek Oer Haupistadt Voirz gaͤ Canada) wurden durch eine
Feuersbrunst 6000 Menchen obdahlas.
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        rant worden, und Die Kinge an den Fingern ver orererwachsenen
Frauc uspersonen waren unberührt geblieben. Ein Sohn Marshall's
entgiug dem traurigen Schicksal seiner Familie, indem er nach
Uxbridge geschickt worden war, um im elterlichen Hausez Platz für
die Braut zu machen. Marshall wird von seinen Nuchbarm als
ein solider, nüchterner Mann geschildrt. Die ganze Umgegeot
schwebt, wie sich leicht denken läßt, in größter Aufregung, und die
Polizei stellt um so eifrigere Nachfoschungen an, als sie einen An⸗
haltspuükt zu besitzen glaubt. Als ziämlich gegen Weihnachten eine
Feuersbrunst auf einem Ackergute in der Nähe vou Denham aus·
gebrochen war, half Marshall bei den Löschversuchen. Auf dem
Heimwege wurde er von vier Kerlen angehalten und mißhandelt.
Zwein der letzteren erkannte er einige“ Zeit darauf vor Ge⸗
richt und sie vourden zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilt.

ODiese Fcist in eben abgeraufen, und daß hier Verdacht
ist um so natürlicher, als die Beiden bei ihrer Verurtheilung dro
ten, an Marshall Rache zu nehmen.

7 Die „Liberteé“ theilt nachtraͤglich einige interessante Stimm
zettel mit Randglossen, als ungiltige mit. Sie lauten: „Ja, ob
nicht für das Plebiscit. — ,Nein, aber es lebe der Feisen
— „Ja, unter der Bedingung, daß man unsere Maire und unsern
Feldhüter wählen losse.“ — „Ja' aber man nöthige den Adjunkten
seine Gosse zu reinigen, welche die ganze Nachbarschaft verpestet.
— „dJa, aber nun lasse man uns ins Teußfels Namen “r
Frieden ꝛc.“
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Von Sonntag den 29. Mai ab,

Grosßes Preiskegeln

mit Preisen im Werthe von 1000 Thalern in der Obͤerhause r'schen“
vBierhalle zu St. Ingbert.

Die Preise sind elegant und-geschmackvoll und stehen solche im Oberhau—
ser'schen roßen Saale zu Jedermanns Ansicht ausgestellt.. *

sanheee —— ⏑⏑— 7

—VDD———— —D Preis⸗Verzeichniß. 7 — *3 F si

1. Preis: I Canapee mit 2.Sesseln. 44 — 1 Pfeilerschrank, ,
2. Secrctäre . Dan I Nadhtisch mit Bildhauer⸗
327..1 Ausziehtisch für 30 Per⸗ arbeit.
e sonen. ee ovaler Goldspiegel.
Lefaucheun. Waschtisch mit Marmor⸗

Theetisch mit Bildhauer⸗ platte. 8
arbeit. zwölfläufiger Revolver.
wweischläfrige Bettlade petise mit Thürm⸗

mit Springfedermatratze —A———

nach franzosischer Art, edee *

—5 — 8 elh.
——— Nachttischben un Mear

schran A6 morplatte.

sKomode mit Schreibpult. Robtfessel

Dutzend Rohrstühle mit Uhr mit Holzschnitzwerk.

Sessel. Handkoffer.

Velocipede, dreiräderig, Cylinderuhr mit Kette.

aus Braunschweig.. Dizd.«feine Messer und

lederner Damenkoffer mit Gabeln nebst Stahl.

verschiedenen Fächern. 127. seidener Regenschirm.

Regulator (Ulr) 128. großer Zimmerteppich.

1. Ehrenpreis: für Denjer igen, der während des ganzen Preiskegelnẽ
die meisten Neune wirf ttt ——————

eine goldene Kette mit Medaillon und Schlüssel für Herret..

2. Ehrenpreis für Denjenigen, der die meisten Loose warf, ohne einen
Preis zu gewinnen

ein Dutzend Eßlöffel mit Vorleglöffel vom besten Christoffel.

Zum Preiskegeln darf nur am Tage gekegelt werden und müssen wenig⸗
flens drei Betheiligte gegenwärtig sein. Es ist erlaubt, sich Loose von Andern
werfen zu lassen.

Kegelordnung: Desjenigen Kugel ist verloren, der Sand wirft oder
Sand tritt oder über die erste Borde die Kugel hinauswirf tf··.

Die Zahl der gefallenen Kegel gilt nur, wenn der vordere Eckkegel mit
getroffen ist und zwar auf Stüczahl

Der Preis eines Looses (d Loos zu 3 Kugeln) ist auf Zu Sgr. oder
12 Kr. festgesetzt. I ie

Es ladet zu zahlreicher Betheiligung einn αν

St. Ingbert, den 27 Mai 18700 ,
Ferd. Oberhauser.
—
eut brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. Muui-
in Berlin, jetzt: Louisensiraße 45. — Bereits über Hundert geheilt.

Am 1. Juni, Morgens um ——
werden im Stadthause dahier die Hem
ungsarbeiten von 6 Brunnen — theil
neu theils zu repariren — an den Wenigh
nehmenden vergeben. .

St. Ingbert, 27. Mai 18700.

. Das Bürgermeisterant
7CEhandou.
Eine schoͤne große Vogelhede, su
wie auch mehrere kleine Hecken und X
fige, zalle noch neu, sind zu verkaufen be
Ph. Flory in Zweibrucen.
Preisgekrönt in PBaris 1867.
Ich bezeusge hiermit, daß der G. A
W.e Magyer sche BruftSyrup ber
mir mit dem besten Erfolge verwenden
wurde. 8

Schotten, Oberhessen, 5. Juli 1869

BDeinrich Kromm.

Lager bei J. Friedrich in St. Ingber⸗
Auf mein Siegel und Etiquett bitie zu
achten. ——
Jede Flasche ist mit meiner eingebrannten
* Firma versehen. 3
Vor Fälschung und Rachahmung gesicheri
durch Schutzmarke laut K. K. Palent
vom 7. December 1858. 2 180648.
Geschälte eichen Bohnenstange
werden gauf Bestellung angefertigt.
Leonhard, Fdister auf Triebscheiderho
Der Boezirko. ohrerverein Blies
kastel St. Iugbert
hält. Minwoch: den 1. Juni l. Irs. z
Blieskastel im Viertel'schen Saale, RNach
mittags 1 Uhr beginnend, seine zweitt
Versammlung, wozu die Mitglieder
desselben und alle Freunde der Schnl
höflichst eingeladen sjnd. 5
Eine große Auswahl selbstgefertigter graue
braune und schwarze Zeugstiefelchen
mit und ohne Gummizug für Damen und
Zinder. alle Sorten Lederstiefelchen
Herren⸗Dchuhe &amp; Stiefelletten u
billigen Preisen ble
()78h.Weber, Schuhimacher
IRtcrt urçcer Börse
vom 84. Mai 1870.
GBGeldsorten.
Preußische Kassenscheine .. fl 1 451
Preußische Friedrichsddor 9 3859
Pistolen ..... .. 9 45-47
Holländische 10 fl.⸗Stücke. 9 5356
Ducaten83 36-388
20Francs·Stückee 9 281/
Englische Souvereigns11 35659
Bold per Zollpfund sein — —
dochhaltiges Silbex per Zollpfind — —
Dollars in Golde 2 284209
—Eeee err rxpgie * —
Redaltion Druck nud Verlag von F. X. Demeeß in St. Ingbert. n ,
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        — 2235

5 — — 8 225 — 222 22

3575—83 —— 3235 5525 5.57
55060 —A 2.. —88 —— 42 2— 2238*8 — — —A
5 ß 83888 23 353 238 2233 385* 73363

—J——— * E 1 2 253 8* 233 8 F 37 24
53 55 7555558 338 —— 3555 —35 5577 5
32 88 55855335, 82 25 53 355 5338583*

2 387 55 32323 37 —A 2583 — 2 —8 — 5*
355 355 28 2382 * — 755527538*
— —— — 92* —— —2 S * 2 — ———3 — —2 5*

— 86 373 52—533 2 2** 2 25 3238
35335335 — I 8 33 532
E—— 555——3235252 322228 2 A 53523535
25 52 * 53* —A — — —— 28 2 4 * —5232
—43 —52332857 —38 23222 2 3353
223 2—23 3—— —3035 35 28735 75525* *5253 — 232 55—
— —857 —5354533 — —— 2533
32*2—7 5 533283388 ——433 — 55*8 ——— 3 —— —
1155—68* z5.253355 —5z3 53—8 **55 56583 53835335 —
— 3865z — —283327552* * — 3865 — — 33224

22 *7 —2 23 2— 323 —— 722 *2 *23 85
—— 5 523 — **8 ———— 5555 535 2—. 5. v E 37 z55—523
335 3325 8 ——— 25* ——
— 70 7 —5 3 78 255248253 ———— — — 53535 —3* —542* 32852383
4 333835133233 25 35353353238 — 32—88* 23228
48 *2 8 —— —2228 — * 2** 3572 358 2 ———

3337*6628 335 3330 5*z5 z353583 338— z33 33383
* — ——3 752232385 —538682 z8* 5523 — 39
3363*14 4 —* — —— 58428 ScS8* *. 5 2 —F
2558 — 11531 582323531 —322572 —— 858383 8538

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—33555 533 5822323 132326758 — J 535533
524 —33 —5 2 27 ——— 2 —— 9 — 21 7 — 268* *

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—222 2* 225 —2212 52 LBB33 —22 I I 3 533323*
7 33383 —38 5—6
2 33333 55233758 8 3s—33 —8 38823
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2325 3333575333 37
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5233383 38332383533 —33325535 3583555 A o
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278 733777— 28 —235253686 — —* — 2 *
2 22 — — —— — 5 237583 *538 7 238 —
*2*7 — —38 —— 52* — —2823 —32233 53 55368323— — 8 — —
—— 2—55623z—52— —3 — 33538 2
—A * * * —— * 28 2 72222 — — — 3 * 5 835288
——— 5853 *8 3 —A 4533 —28252 253553 * —
28 — —— —— —5525253235 S 26 3233 52 538 — ———
z382583233 — —732558336063 55 5 2588 — 355333538 2
— 38 0 27 — — — * 28 2 —X2—
— —A —— — 2CCAẽI3S 4. 2 4 2— . 5—5—8255 XBGMABA
132 85 —— E *28 3 655 J p 13* 338 — S 2 52 23238 *
— — 2?8 52 83 —833333 —3353383355533;3
*2 2z25223 —342** —J— — 8 3
—5 533 33 833338 5
25 32332 82 5533 5 53 2 ———— n —
8 2—6
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3 e 5. 83 3—322

2 4
—XX 32 — 28
28383 2 —5938328* *
— * 5553535255—535252* 2
z,22 ——8 5352335553 55525258 XIAIIII 3
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55*5 58 7 —33733 83868* — 352 2355 *
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hir St. Jina bunrnte r Amzaigle rilund das mitevem Haliblblatte vertundente Unterhaltungsblatt, Mit ver Biensiags- VDonnerztüige- und Sonntaos⸗

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—XRX erfcheiret: wochentlich wie ———— bit am, Vonm'ibr —* ge Sam 3tagund Sdnn tag.“ Adonnenmentspreis bierleljaͤdrig. 42, Krar. oder
2 Eilbergun: Muheigen werden mich sNezri wid breisvaltige Zeile Blattichtift oder deren Raum berechnet 5*

— — CCCC. CCCCGCCCCCCCCGCGCSOC

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Diens ben B1L. ινν ν
—D— tag⸗ wer Mai ιαν 1870.

M

liur Deut schlande — — F
—— wchern, 23. MalWenn. mon pi⸗ Beilͤgung der
Ppllparlaniente wahl von ISs8 ünde au den beiden Landtagt pablen
n Ibs zufam nenssellt so. erdibe b jolgendes Resuliot. Bei
——
— 886.495 bei, der Landtagswahl, von No
er IBod 136 808 und pellder Zollpalamnenchl vn
403. Det ünteshied der Theslnhn, benan st
hatzen meht“ als“ 1Dbö, Oo0 Personen zu Gunsten ver direllen
hah. J
ndgchen, 28. Mas.“ ꝓic wir anug zuverlässiger, Quelle
xErfahrungegebracht haben, ——— —
——
ut Verbesserungg det nialertellen Late des Lehrerstgdez die Einfel
ange einet Summe vogmin destenz 15060600 ff. in dus Buͤpgh
—* — B——— veanträgen, unthen —
nirgen!der Lehterewenigstens einigfeinaben gerecht zu wecden Fine 9—
————————— der aeee diß in dem in gefallenen BN5 —A————
pchulgesegentwwurfe festgesetzten Betrage üble-es von einer Seite 1 t ihntbntewi in⸗Sia anber ũ cke n. welchert im
viedetholt deantragt wurde glaube dersesbe jedoch im Fuleresse der Verdacht stand, seine Frau qus, dem Fenster geworfen zu haben
hemeindene unde selbste der Hehreb miht wert eich u können, da hat sich im Gefängniß erhängt. 3
nehe. Gemeinden durch Uwläten fuͤr dit Shule Ichon Mork üela⸗ — Gun ib n Snen Serlcht- ü ber dem Vefu h deʒ
ig elen nid iset wer — Belastun ag die gesegtts Groß derzogs won Badeg im 8eennhnzuß tzu Bruchsoͤtns hlheß
—— — —B—————————
Mihn hem. Der chon der ——— der Kammer der Die Ehren dieses z* vwten Visuch otd um so kiefer entpfunden,
heochpelen vorgelegie Gefetzentwursadie Abanderung ver Baals-väs Zillengefcagniße ae Hrr Mwesenheit des Ldandes⸗
inssingen des Art 200 des Polizei-Straf⸗ Gesetzbues vom. 10 fürsten erfreuen durste, und un erdem woch die frohe Aussicht er⸗
——— helreffende lailtet Shin Puttt t is öffnet ist, datz wir balde wleder uttferii gelieblen Regenten in
sehen uach? Bernchmuugett Allers hn wadi radhes unter un sern Maucxin])b — herbergen dürfen.“ 31
—X— d eee igeg F Wi⸗esbaden, 2Malt Gestern Abend kamen von
dammerder Abgeordneten vejchtofferund. verordnen 86 gt Frankfutt8 junge Engiander mit eichtem' Gepach auf Velocipeden
Act. 1. Art. 200, deg Polget Stiafgelehbuched vom 10. Norem hier an. Oieselben haften pore Veloeipede die Resse von Boulonge
her 1861 —V——— — 10 fl, werdenclegestraft zm bis hierher gemocht· uud zugnte den Weg von Frautfurt bis Wier
Bader, welche den ortspoligellichen Vorschristen üͤbere Beye chrng baden imnviec Sluuden und gedenken dieselbeti auf gleiche Weise
xsimmter! Mroc waaren mit auf denselben astfgedrückten, Zeichen den Rhbein hinab bis Rotterbam fottzafetzen von wo sie alssdang
und das Ausbachen bestimmterVrodwaaren nach den herkömmlichen nach England zurückkebren!n .....
der paltzeilichnsellgesetzlert? Kewichtegröszeaä zuwiderhandeln; 2)4 Khlen. 25. Mab.Die Traͤglee Camsdie Ursüla Schmiß.
Heßger und ,Axdere zum Fejpignn von — berechtigte. vder die den Polizeie CommissärKldsen ürd den Untersuchungsrichter mit.
üt ihren Gewerbtpetũeb —— dem oxtoͤßoe ex falschen Selbstanklage ein Jaͤhr beschäftigte, sie habe das Stadt
heichen“ Vorschriften uber das Schiachten von Vieh aunßer, den heater in Vrand gestect, fpielte heute au hiesiges Zuchtpolizeigerichte
setlichen Schĩuchthäufern. Dien Schlachtordnung in deil Utzifren, W Jetztes Atte. weil dieses Frauenzimmer leider durch ihre nwahren
ꝛen Bortuf won Fleischnusser den öffentlichen FEnchbnten und —— — deg Rauboördes und der vorsätz
die Ordnung des Verlaufes nin orn lezteren sowie lider Guͤle nud ichen Brandsiftung beschudigte in Haft genommen wurden. Der
dewicht der Zuwagen zuwjderhandeln, Art. J. Vorstehende Bestim Vertheidiget, Advocat Hintgesn In te gachzupejsen, dir Angeklagte
ungen trelen 80 Tagen magh deren Pertündung in Kraft.uen jei unzurechnungsfähig, und zpar hesteybhen datzushiu, daß die Unter
—— —— suchungz Haite anders —gefaht. werden müsenen Sleßin wurde
— ppanpin en e hochste Strafmaßd. turtheut, ncrulich zu
— etücht. Nahrenen — 268 4.
ee n e e hattotts gen da kd.e na q Wethatttiyen
— Wen —8 αα ——— üiid Vrussel ezt Im äußersten Stadium udes Wahnsinnsz man
— —9 id 5*8* erwaörtet taglich, sie hom ihren schweren iVLeidem: Durch den Tod
ihte hw. die Vatnt Niumglen uinh orjaren⸗ ν αJ lbst zu sehen a *
—A —R J * riet 23 Mai⸗a GesteenuRachminag hat, ein Mädchen
vai. In den Cori legle! der! Edlonial auf eine bis jetzt ungufdetlarte Weife seinen Tod in der Vadeanstalt
woptritt Petresfs Abschaffng der Sclaͤperel vor der Prune getndenWGenun Z.myt tommi:dasselbe dort ·
Vor. GE oslen dur he denselberi alle hinne ümd heftet sich mit dem Bemerkeun ein' Bad, daß es ihm fehr—
ee Bärtzes geboren ieb wire, went es etnt der tiefsten Bader haben könnde. Seinem
Rie vrg “ seit deni 18 Sept. Wunsche un sprechtnd, überweist man ihm die äußerste der Badestu⸗
an is hehprenen. Stladeutnber vem. Inwelche es. unch.sogleich.!einttittrrund die Thür einwärts
i e chließt Es verweilt inn jo ungewöhntich lang im Bade, daß man,
Italien., “ üch aus Besorgniß vor einem ztwaigen Nufall veranlaßt sieht, am
—AãV J ——— n die Thllt zu klopfen, woraufaber keile · Erw lderung erfolgt. Man
In Jialien · scheint etzt eine Phufet der revolufiondre Be⸗ klopft und ruft wiederholt, allein im Innern der Badestube herrscht
nt lureten utwy llen Mazinr ebklatt felber, dab die bisherigen dodtenstille. Die Thuͤr * wird erorochen und man findet — die
p —A — in Calabrien, in der toscanischen ꝛeiche bere Unglücktichen, aber in'welchem' räsheeth iften' Zustande!“
— undin· der⸗ · uιι) VXXJYJelte Aur⸗schledern rgen Dirfelve fteht · auftecht. nuc· bis ·n·ve uts m Wafer vie Hande
stoßen revolutionären Vulkanz gewesen feien Dessan Herherrender peidorselts ·auf dom Ardenrande aufdelegl, mit geschlossenen Augen
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        und weißem Schaum vor dem Munde. Sie war noch bekleidet vunde, daß er ein großes Messerergriff undd es ihm in
mit zwei Unterröcken, einer Unterhose und' weißen Struͤmpfen. Die Leiß stieß .. —37 *
abgelegten Kleider bestehen in einein Regenmandel, dem Oberkleidendef Uls Thäler des gcheuschen Mords in Denn h gm (Em
und dem Hute. Hemd und 44 sind Jezeichnet mit den landd (u Nr. 83des Anzeigers enthalten), wurde der eseishen
Buchstaben E. H. Sie war ein⸗ starkes Fraucuziinmer von etwa John ZJenkins verhaftet, der wegen shätlicher Beleidigung Marjhal⸗
24-25 Jahren. mit blondem Haare und blassem. zartem Gesicht. eine zweimonatliche Gefängnißstrafe zu erstehen gehabt hatte und
In einer Tasche des Mantels befand sich an Geld der Betrag von erst Samstags entlassen worden war; bei seiner Verhaftung in
9—10 Sgr., und in einem Körbchen eine kleine leere Flasche. Wie er die Hosen und die Stiefel des ermordeten Marshall, den *
man nachträglich hört, war die Verunglückte eine Rheinläänderin, und die Weste desselben hatte err Tags vorher um 4Sch. an eintr
seit einer langen Reihe von Jahren Haushälterin bei ienem hiesigen Trödler verkanft; aud faud man bei ihm den Pfandzettel der du
pensionirten Beamten .... .. Marfhall, bei dem Morde entwendeten Uhr.
In Splietau bei Dannenberg (Hann.) sind am 20.
d. etwa 70 Gebäude, d. h. fast das ganze Dorf abgebrannt; vom
Mobiliaur wurde fast nichts gerettet. 7 5*7
—7rParis.Zwerrjunge Leute Maänuer von Herz, waren
wegen eines Weibes, das kein Herz hatte, in Streit gerathen. Man
wollte die Sache mit: dem Degen entjcheiden.“ Sie degaben sich
mit ihren Zeugen in ein kleines Gehölz dicht bei der Seine gegen
Asniéres hin. Schon hatten sie ausgelegt, als sich plötzlich in der
Nähe eine Geschreinn der Verzweiflung hören ließ. Ein junges
Mädchen vou 152 Jahren, welches mit einer Freundin auf den
glatten Steinen der steilen? Uferbbschung gespiell hatte, war in den
Fluß gefallen.“ !Seiuen⸗ Dezen hinwersen und sich in die Seine
ftürzen, war für einen der Kämpfenden, Leinen Studenten, das
Werk einer Secunde. Bald brachte er das Mädchen, welches er
einem gewissen Tode entrissen hatte, an's Ufer zurück, um sie der
Sorge von Personen zu übergeben, welche beis dem Anblick des
Unglücksfalles herbeigeeitt waren. Ganz von Wasser“ niffend
wandte sich der hochherzige junge Mannn sodaun zu feinein Gegner
und sagte: . „Jetzte meinHerr, stehe ich“ zun Dienften.“ —
„Ich aber nicht mehr,“ antwortete diefer, ich will nicht Gefahr
aufen, dem das Leben zu nehmen, der es so edelmülhig äuj's
Spiel zu Jetzen ¶ weiß·· Die Zeugen Jaben ihren Beifall jü
erkennen und die jungen“Leufe unarinten sich:
Paris, 261 Mal.! Gestern ermordete ein Knabe von
I. Jahren einen Petzgerburschen-in der Halle. Lehterer hatte den
Hund des jungen Burlchen geneckt,“ worüber diefer so wüthend
Mobiliarversteigerung.
Samstag den 4, Juni 1870, Nachmin
ags 2 Uhr, zu St. Jnugbert in seiner
Behausung, läßt Herx Joh. Weiland,
Schmied dahier, auf Credit zu eigen ver⸗ agstmoutag
teiger VAanz-
runden polirken, nußbaumnen Tisch, ICCEV.
Pielerscranihen,nleiderschrani mus ĩ Ic
2 vollstaͤndige Betten, 1 Küchenschrank, ei
2 Schweite, ein bollstaäͤndiges Schmied Jakob Qui⸗
zeschirr, bestehend 25— Blasbäl rin, Rentrisch
zgen, Hümmern und Zangen, Schraubstös. Anfang Nachmiltags 8 Uhrnm
ten und einem Schneidgeschirre, alles im 49. Mß oa BB——
besten Zustande und soustiges Mobiliar. *1 Wusit Sen — AMlenen Retmnente
Gleich nach ee läßt — ——— u
derselbe auf langjährige Zahlungstermine h 38 — —
folgende Immobilien, St. Ingberter Bannes, Vie markt z
in Eigenthum versteigeiree 2u.. e e L.
sein in der Rad St. Ingbert auf'm zu d æ st * F
großen Flur gelegenes Wohnhaus mit am Pflugst iens⸗ ag 7 Juni 870.
Zubehöyrr. 7 747. Buieskastel 26. Mai 1870. in,
Soillte dieses Immobil keine Steig⸗ J ü isteram—
—E ——— eu Da Burgermeleram
mehrere Jahre vermiethet. Wies.
L. Morgen Acker auf dem großen Flur
aeben Jacob Warken und Nicolaus Betz
mit Kartoffeln bepflanzt. c3
23 Morgen Ackeer allda, mit Klee, Ha⸗
fer und Kartoffeln besamt.
us Morgen Acker allda an der Broth,
neben Franz Jacob Heutich mit Kartof⸗
feln bepflaniztz
18 Ruthen Garten 'in Grosgärten neben
Ludwig Lefeber, ist bepflanzit..
Räheres im Geschäftsbureau Westphä⸗
liunger dahie.
2) D—
¶Fein Lrie im obern Stocke be⸗
Estehend in 2 Zimmern, Küche Keller
und Mansardenzimmer ist, bis 1. Juli zu
dermiethen. J .
3). Geschwister Stief.

— —
Wer etwas an Johanr
Weiland, Schmied dahier, schul—
det, hat solches ohne Verzug an
den Unterzeichneten zu entrich
ten; wer etwas an Weiland zu
fordern hat, wolle solches ohne
Verzug auher anmelden.

St. Ingbert 31. Mai 1870. 5 *
Toucessionictes Geschäft sburean J
Westphzälinger.
— —
.. Nedalbtion Drudk und Verlag von F. xX. Dem es in St. Inabert. —U

5 a
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        —Ec— 3 *
—F —32323222 58838322
—
37 83 8 8 7* 558 2 ⸗ — — F 2 * — * —
5358 522— 22 5 32887— * 2*35 2 538 *
3 3 863 25333328* 33* 53386373 2836
335252 —5 13732535758 —E —52 —2338
1223233 —A 55s535 35375338 ——
—— —33 237* 3835333—3383232 3328 5z3373337
z535 3333633 723833555 273828 *
477 223855
28 —— 8238 22—5388323 3 »252837 *2 2 2 ⸗ 5
* J 5 — 5 8B3 52 3828 — “— * — 5 —— 27
338 —332753 33533 33 3— 83338
3 —3
5253 55233333 25323 J3 38* A *——57 23822328 25358
—— 2*2 *——2355 229 223* 582 5— ** ——
553 532738 A — * — ———
— —z 2z282728 2 2788 582* — 22
—3775 23 38— * 5s33733527533533 —5————
3373 352* —— z38233 —35 —— 3353
52523 52 — 338 33 —3388 3337
— 23235533255 52322 — —3———— 78—32 *
3825 3
53*22 —A 8 A 52 8 * 8 5 7 2 8 28
53 —3 5
5522 18——38 — 52733 5—5358* —2253553 288 53333223
—— 23537 — — 5— — — 7 32 3326 52337353 2 538
33—38 — 338*
83 4 33332225
* Ez 5 —* —A — ———— 288
23 ** 8 35 23 α —2* 23* 23324

3—

229 55822
23 5353 — 65—358
2 3*8 323 537 — 2* — —
25373258*5 —53238 253 353223 2322 34238
— 7533 523* 5 A —— 2 z5— —33335353—
5355 3357 J —— 5335733333 — —3336*
—— 322 53 53553 55235588 — —S24222 8 2 —E 25
533535 8323538835 s 28 8 333 —5532 755 33 ã *
— 3 3 8
*8 5 827— 8 2. E35 7 —7 —— —
2 8823 383858538 — ——— —8525 ——
7 * * * * J 7 — ** ⁊ 2
——
552** —— — 2 — — 5 353—52335 — 22323323
— 235328 —25335 552 333 —— 8
58 —— 5.22 —— —35 S 5 3355723 — 2* 55 5520 —123
35* 233833333 „Se — — 52823 383533 ẽ*
2328 2253 5323—325 28 —EX—— 23232 2S— 2— 22 23—222 22
58 2— —z32535533835 A 555 8857 —2 2c63 — ——
2 —5 2* S — —8 — 25c52 — 5 8 *
32—3333237 335 33 —338 388 35 6
65. —z832222 5— 52 —383378 *8 —3 — 00 5523
.— 252 —X ——— 25223232 — B 3 52504
—A —— — 23 — — S— 325* 5c2 —255* 83 EIS.—
5 537* S 25 55383 3 33 32— — 23535355*
——— — 5*8238 4322325*8* 5 3 321553353577
5 —5523838
538 — 67 ——— 23;3533538
* 2— a * * — 3— 4 ——
5835332
3*7 5E 58 —A 3 ——— —— — 265 S 52322 2
JS53 7 5 33 8 58 —— — 5 2 22 5 3 8 5. 5*258
7553 — —2553313333835* 21 —332523 sz 8523 5232—2
5* — A —*22 2 3525* * —— 58 52S82
38 222 553333 3 3522
— 555283 228 83222 —z4 —A —
—— — 2353533538 —A—— 32
1 35855385 835555 — 725333558
58EEBSLCS

72288
.. 3.. 2 *
—85. 53533353475
7 372 —H 5553 538 *
—56536 — 77
* 2 ——2 35 —W — 5 — 8
-IS * ⸗ 432 75338 3 3383838
3555 2 38 — 3532338 32
5333853335755 5— 3573323 — S6 2353
335535* 553 52* —353335 *
3 —32538 22. — — —77 824 2* —— —— 3*8328*
— 2 222 — 38225* 58 25 537 35* 28 —— — .2 3 —32
23 a —— — 5x—2* —Z 2 2*5 —— —A 5257 ———2 536 52 5
588 F 47 373 358 28376338 7 —— 61
8 —3— * — 843 53234 — — 2 — — 3 58 — 35 223 22 —
2585 23388 * — — 3 24 523 — 38 25353535323*
* 8 —— —— O3 2 3*275— —— 228272 * —— 33228 R55
— 2533* 3838356 5* 3883 5 355 z332— —— 8
2* * 2 — * Z* 138— J —— — —3 —2 2* 2*
552 338 28 A 55* 55 32 * —— *
3 52 —8 3288 —5——2858238* 258 J
23223 28 s5s22 —A — 225 * 753585 *S5355 328 5
2 8 53 224 27 — 533— 522
333353 z333536358 * 5553327 283 5285 — — —2 738
—— — — —— 58*2 2* 5SSEi— 2 22 2
553 2853—6 —— —— S * 3 23 27 55 22 s5523834* 332
—B ——— 553385 58 —2274 28 283*8 228 7 2*385 *233458

552 —A6 852 238 — 2 * 8 2
— — 32 5582 8. 226 528 * 2 —x 9 — 2 5 525 —
8S 8 5558558* — — 28 C 5 858 23* 28388 83 8 ——— z28S
—A 32 223 52,5 28 325 3— 53233 23 2383 . 3. 5
33233 — *5353 —. — 221 —8 3233 2557 53 5
3 — 2855 *3 — —— 38 7—— 2 8. 28 85 —A —— ——32
— an.2 ß — 583 —— 5*8* 82 —S64 2 2255 * * — 758383 5
* 53 — 388 53383* 5 —— 28e *8535358 ——— 233
257 — 2588 5 3*333 2 233 —*2585 153338* *2322
3 352533385 2*2 258353328 : 575375 3 38
X — 77* —2*82 333828 222 — 235 54 553 * 33535335
— 35332827 —537* 88332s5 322 2 522 A — 255 8 *EEc*
7 558 —23528 53 33333353 521346 — 535 25 72
— — 5723332 554255 5552533—8 3* 173555

5335535 538357 —5 * 58 * 85 8 — —

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83587 8
5668 28 — — * 55258* 2233 52

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263*23 255 —3 — 32
—633 355855323 57855— 53
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38 —— 23322 J. * 5583 527 23 27
353 —3 3382 333833* *2*

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56.2 *. 3* — 8*188 78*3 25 5233 — —
2333258 225825 —5 15208 53838 — — 42*

5 5553, 53272275 2141 3*85373
— ————— z 253 3863357
33 —

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55 5233
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        —J— 5 53353 53 5 557 7533 235*2z32838 77585
2 2 35. 338,. 38 3,32 38, 33335*5 325533
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58323* 34333 5 5333325 433338
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* 2523 2532 23
⸗ . 5 5. 2.8 228 * *
* — — ** *
— 5 2* * F
37 R ————
——X 22*

— 7*5
2 5
2
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2
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—52* 2
*
— 52*
—⸗
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— 22
287
2 — * 8 —
*22 285 22* 8 J 22 8
7 3287838 55 ———— 8 — J—
*ᷣ—8 *5 ———— ig
—5 38 32—* 23
883 2 A— * —735223 — * — —
2.8 — 7 * 5*5 —A— —— * —— 23
7233 —— z337 5 —3 78237 3
2 * ——33 * —8 8 2 J J
3338 *5.* 3 —
3 2337* 2* 8 2. 223747 —8 * — J 2 275.
—53 5352 253 5 55 535 8 3237
*543 G 52752 28*326 93 *3 23 582.
Z 8*875 ——— XA* * 288 * *2 —
22 33 *2 52* *853 55* 828 E— 2
575383 —— 25355238 2357* 282
—A —— 5 — 25 337 —282 3 —— —
6 8 * * —3— *
8* 2 *—537 ———— 835 — 2 F
7 —2.
32 3 2333236 53 33233
* 2 — ⁊ * 22 83 28 X 5255 2 — 22
5223 ——— —* 27 — 3 2.* 55
535 *55553 —— E8 22358 3 ——
2 53 u 5X 2*6 *5. — * 2*
—J— 3333 * e 7 2. 582* *5
* * 73 8 8 * 22 * 32,3 — —
* ——— * * 32525 —— 7 —
* — — ñ— 7 ——— 5*2*2* 8
*328 —— — — 2 *i
———— 2553832328 7 *838
— 3— 2 *8 — X 5. * 5. 8 8 .
5353 S kE2 ——— 553S8 8 5 43
323 aee
2522* — — 258 7 823
65 5877
— —— 27
— —2—

*

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* * —
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— —
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48— —— *
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2. 3 252*
—8 233 277* —8
— 18*22—
R12 17723
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d 252
2352525

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        J *58 , d 9 — —
— * 4 —3 4393* 347 * —* ecr b⸗
IE ι⸗ T 4 ——— — —— — ———
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2 42 — n —— n e1 er

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—E i F ile — iz⸗ iua J nee a J p J 2. —2 J —

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127 un * i ad p —V000 M —D0—0———
der St Ins b er —X a —X ige rx(und ꝓas mit dem daudiblasie verbundene Unlerhaltungsblatt, mil der Dienslags· Dounerstags⸗ und: Sonntags⸗
——— — i — aill Msen ata g D,on me gest agey Fehegrpigg g und Szuen tga. Abonnementspreis vierteljchrig aAS Krzr. oder
* 1282 Silbergr.Anzeigen werden init a Krzr. die dreispallige Zeile Vlatischrift oder deren Raum berechnetr hnn ie
M. 85. A ι ιιια α » 1uu n —A * — 4 1870.
—RBA—⏑ — —— — — —
d—3 e—
Petschanc. 773 vritswirthichatt Dandel and Vertebhe ·
Munchen, 30. Mai. »Der neuernannte docho. wischo V
reither von Ppever hefindet gühezur zeohrt hiers aurd nar deftern e *Der Loste naufwand für die verschienenen prolectirten Eisen⸗
imn paphhen anuin ie Helden. —— ahnen in ger Pfalz ist. deranschlagt 5 I) für die gZwbruͤen-
MN un he 30. Wa. Dem Vernehmen mach hat der Lriegs- Eindde Orrnbach) Bitscher. Bahn zum Anjchsuß an die franzosische
minister v. Prauckh ein Entlassungsgefuch eingercicht. Der König Dstdahn mit einer Strede von ¶ Stunden u 1345.400 fl 3 2)
s von Schloß Berg hier eingetroffen. 2αι.ανι ür die St. Jugbert. Saarhra gey e einer —
München, F. Juni, Der Finanzausschuß der Abgeordneten⸗ Ztunden Eine halbe Stunde hulf — 9— di —R s
anmer JIdlagt, dorz ig Staͤtersgietung zu emadnigen suw Er⸗ 2) für die) Bahn von Kaiserslautern nach aulerecdden imit einer
hauung won Bahnen I der⸗ Pfalß welche mit einer Zinsaͤraͤmit Strede don 8 Stunden zu 4,800. 000 s. a 9) für die Allenglauer
on pet.verschen, aber noch nicht ausgeführt find, eine Garantie Kahn über Lauiereden · und Weisen heim. zum .Auschtuß andie
s zu 5. pCt. gu gewährrn RKhein-Nahebahn mit einer, Streche, von 10 Slunden ju
Die Vorstände der Privatanstalt. in det Pfralz richteten an 3,682000 1..3. ———
ar Kamer der Abgeororrlen die⸗ Bitte um Zulassung der Zöglinge 7.8 a 2, Eine vor Aurzem gefällle Entscheidung des fran⸗
nieser Anstalten zu den jährlichen Abiturientengrüsungen an, Jen f— Hönschen aerzhetee besimnwt. dat de epune der Eisen⸗
hewerbeschulen behufs Erlanguugæines zum ein uhrigen Freiwilligen- Mhngelellschasten us Bettrage dast laindeundet Eraft anznsehen fene
— —— —— welche die Gesellschaften dem Publikum gegenüber verpflichten.
Die geg sede —— dringend Demgemäß hat das, Letztere Anspruch auf Eutschädigung, fo of
at· Schrilter gi eete da taihohijchen Feier Berspätungen durch, Schuld. der Ehenbahnteamien eintreten. ——
— re sordert dies besonders n hindud
us den lolt ihschaftlicheneNoͤhtheite dirfelhen indem naqh iner J
tundlithen 8 IUb
irbeiterstandes dutrch — JJ—— e dJer enorme
detrag von 85 Millionen Gulden sich i ese
cine: Etspre rungs aßregel⸗ frin⸗ Ddie weit über die vermeintlichen
riithschaftsichen ertheule der Kolbschen .Muirreforgie hinaus
richie und darum uuch weit empfehlenswerther wäre. Allerdints
nürde die römische Oppofitign, dagegen. stark“ genug sein; allein
rerschiedene Kantone derSchwein daden getade in Betreff der
hberflüssigen und wirthschaftlich schäͤlichen Feierlage gezeigt, daß Rom
era oder ungern mit sich reden läßt, wenm ves nur ein gute⸗
—XR vernimmt. 5 —— 60
GEnglaud.
In den Vereintgten Staaten soll demmagst, wie es scheint,
in protestantisch dkumenisches Conck abgehalten verden, und unter
xm Warli ße des Lord Mayors von London hätin Meeting statt⸗
esunden, „um einr Einladung von ämexikanischen Protestanten tu
iner Konferenz von Christen aller ⸗Rationen Lin New Yark in
krwägung zu zichen.*5. Der Lord⸗Mahor erilärte, er habe das
Heeting —I weil· er der Ansicht sei, duß Line salche
linhildung necht von einer einzelnen Körperschaft, sondern im Namen
xs englischen: Volls beantwortet werden solle. Den Schluß der Ver—
sndlungen bildete. die, Annahme, einer vom“ Earl of Chichester
vgeschlagenen Resolution, welche den —— billigte,
hoe dah germhnt worden wäre, wer, deum zigentlich der Konferenz
ie Verireter des englischen Volks“ beiwohnen idl

7
u

453L . * —E. .
2 Aga Gerichtsvoll iehern! n —D sindedie füntuutlichen
Berichtshoten qui ihren / bishexigen Armtssitzen. außerdem der geprüft⸗
i huunorendden Philiph Hertel.iu Landau zum Gerichisvoll
jieher in Rockenhausen ernannt worben Aus ver Pfalz sin
nach iden, jechtsrheinschen Provinzen als Gerschtgwollzieher ernann
vorden:Der Notariatsgehilfe W. Merk in Speyer nach Haag
der Stautsprocuratorschreber M. Miedel in Landau nach Deggen
was; (dex Notariatsgehnfe A. Kraͤmer in Zweihrücken und der
Antergetichtsschreiber Fr. Horstmann itz Dürkheim nach Passau; de
Gerichtabotengehilse A. RPeumatr'in Blieskastel —— de
zeprüflel Gericht Mottnrandidal uiid Notatlatsgehitfe K. Ph. No—
in Dicmstein nach Bamberg; der geprufte Gerichtsbotencandide
Bh. Gotthold in Reustadt a. H. und der Rotariatsgehilfe 2
Schuff in Zweibrüchen nach Bayreuth; der —————
andidat K. Steidel, in St. Inabert nach Hof; der geprüfte Ge
ichtsbolentandidat Ph. J. Bitgraf in eustat h e
Münchberg der Gerichtsbotengehilfe W. Cuno in Anmeler nac
dronachder Gerichtsboͤtencaudidat bdi. Fischer in Crünstadt nae
Amberg; der Notariatsgehilfe F. Uebel in Grüustadt nach Neumarkt
der Geschüftsmann W. P. Hauber in Kaiserslautern nach. Sulzbach
der Gerichtsbotengehilse H. Bachmann in Zweibrücken naͤch Chame
der Gerichtsbotengehilfe . L. Leinemweben in Pirmaseus nuch Burg
lengenfeld; der Gerichtsbotengehilfe F. Neubecker in Kaiserslautern
noch Vohenstraußz; * der. Forstgerichtsbote Fee Stumum in Waldfische
bach nap Weiden; der geprüfte Gerichtsbotencandidat und Notiriate-
gehilfe K. W. H.“Schultz in Speyer aind der Gerichtsbotengehilfe
H.Gribius in Landau nach Augsburg; der Notariatsgehefe F.
hormann in Kirchheimbolanden nach Günzburg; der Untergerichts·
ichreiber E. Schäffer in Annweiler nach Dauauwörth ; der
Herichtsbotengehilfe H. Rauber in Neustadt a. H. nach Neuburg
a. D.z der Bezirtsamtsgehilfe G. Koch in Zweibrücken nach Kempten
der Notariatsgehilfe K. F. Helm in Dartheim noch Kenmdach;
der functionirte Auditoriatsactuar W. Scherer in Zweibrücken nach
Nemmingen; der geprüfte Gerlchts bole neundidate Ke Wolfem
Landau nach Anusbach; der gepriülfte Gerichtsbotencnndidat F.
Kaißling in Göllheim nah Erlangen; der geprüfte Gerichtsboten⸗
zandidat D. Keller in Zweibrücken und der Gerichtsbote F. Maher
in Rockenhausen nach Fürth; die geprüften Gerichtsbotencandidalen.
F. Meyer in Homburg, Adam Reichel in Dürkheim nud B. Nägele
n Landau, sowie-die Gerichtsbolengehilfen Ph. Vuckel in Edenkoben
ind J. M. April. in, Frankenthal nach Nuenberg; der geprüfte
Herichtsbotencand dat U H. Carl in Speher na h Warzburge

V ermischte s⸗ —E V—

fuung Szegedin vom 27. 6. Me.bschreiht mant der
dressen, Gestern und heute fanden hier große katholische Pro⸗
—DD— wurden dabei von Juden
—X Versdnmer und gemühtlicher kaun ses doch nicht
uhehen t —
Jf In Karro ist ein österteichischer Unierthan polizeilich mit
O Stocstreichen bestraft worden, Ter österreichische Generallonful
u indez guf erhobene Beschwerde sofoxt einnge eclatante Genugthuung
wirkt! der schuldische Polizeiprafekl murde zu 6Menalen Zwangs⸗
33 zn 8Jahren Berbannung an, den weißen Nil ver⸗
utheilt, —2

in garmet in Jutijno iv hat ein gelungenes Exberiment
cmacht. GrstreteLine“ Erbse“ ju eine Kattoffelund, pflanze: sie
mmen in die Erde. Die Erbje trieb einen Stengel, die mit
dolen bedeckt war uund die Kartoffel' gab eif defunde Würzel-
when: der Landnann meint, oiff diese Weise koune man nicht
br xweifarie Erett ẽchalten soidern auch das Erkranten der
attoffeln verhüten.

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        Mobiliarversteigerung.
Samstag- deu 4. Juni1870,3 Nachmit—
ags 2 * I Sig Ingdertin seiner
Behausung/: läßt Hecx Joh.Weiland⸗
Schmied dahier, quf Credit zu eigen ver⸗
steigern: *
runden polirien, nußbaumnen Tisch,
l Pfeilerschränkchen, 1 Kleiderschrank,
2 vollstaͤndige · Betten,“ 1 Kuchenschrank,
2 Schweine ein vollständiges.Schmied⸗
geschirr, bestehend in⸗ Ambösen, Blasbäl—
gen, Hämmern und Zangen, Schraubstö⸗
cken und einem Schneidgeschirre, alles im
besten Zustande und fonstiges Mobiliar.
Gleich noch dieser Versteigerung läßt
derselbe auf langjährige⸗ Kahlungstermine
—E—
in Eigenthum versteigern cẽc:
sein in der Rad St. Ingbert auf'm
großen Flur gelegenes Wohnhaus mit
Zubehön.
ESollte dieses Immobil keine Steig⸗
liebhaber finden, so wird dasselbe auf
mehrere Jahre vermiethet.
V Morgen Ader auf dem großen Flur
zehen: Facob Wartken und Nicolaus Betz
mit Kartoffeln bepflanzt
21j2 Morgen Acker allda, mit Klee, Ha⸗
fer und Kartoffeln besamt.
us Morgen Acker allda an der' Broth,

neben Franz Jaeob Henrich mit Kartof Am Pfingstmontag
eln be pflanzt, — c8 — —*
i8. Rulhen Garten in Groegelrten mesc uun 700
— —* — if bepfim 3 L
Räheres ima Geschäftsbureau Westpyhe A. *»I..
,ünger dahier. auf dem Tivoli in Blieskastel
8* Horn, igl. Meioe Auch wird während den Pfingstlagen
Kitzinger
—⏑ —*88 22
Sommer⸗Lagerbier
von Faß daselbst verzapft.

ꝛual. Echweizerkäse

pr. Pfund 28 kr...

4. Qual. frauzös. Rahmkäfe

ün Staniol verpackt pr. Pfund. 24 tr.
für Wirthe entsprechend billiger bei.

iey n *1 Philipp Klinck

ö— — — — if

Wegen des Eingehens der Personenbost nach
Janweiler läßt Herrn Posthaller Jimmel
mann in St. Johann am nächsten Sams.
tag⸗den A52Juni, Morgens 10 Uhr da
seinem Hause * 9

8 Wagen · Yferde
gegen Baarzahlung versteigern

1217 äglich friß cher
—AI
bei GF KRIGOin.
8 Stück verheilte Ferkel sind zu ver⸗
Dkaufen beii
3 Gebr. Mayer
—A e eer
Eisverkauf.
Eis in tleinen Quantitäten zu Lia kr.
pr. Pfd., bei größerer Abnahme zu billi⸗—
gerem Preise in der
) Many err'schen Brauerei.

— —
.5 Ein 8 ut er
— * 8 3 9*
Militärmantel
vurde auj dem Wege:. von Ha ssel X
St. Ingbert gefunden und kann gegen Ve
zahlung der Eimückungsgebühr“ abgeholt
werden bei G. Klein, Wirth Jo sephoͤthal

—
— —
[[ i J Die F 7 it er
2Makerial und Farbwaarenhandlung
von Ph. LRKInlc in St. Ingbert
offerirt nachstehende zum Austrich fertige Oelfarben;
3 Zinkweiß“ per Pfund 20 1.
Bleiweiß 16—18 u. 20 kr
Gelb dunkel 13 r
hell 4r.
. Eichenholzfarbe per Pfund 1ß Iòr.
Hrün, hell und dunkel per Pfund 15 u. 18 fr.
434 Braun, per Pfund 18kr.
Swarz 24 8
Rothe
Bläu ut e 209u. 24 fr. *.
. Silbergrau, —
Ebenso sämmtliche bunte Farben, Leinöl, Fir⸗
niß Copallack, Pinzel ꝛc.zu äußerst billigem
Preis. , —528 DV
St. Ingbert im Juni 1870. * 2 J

Wer etwas an Johann
Weiland, Schmied dahier, schul.
det, hat folches vhne Verzug au
den Unterzeichneten zu Lentrich—
ten; wer etwas an Weiland zu
fordern hat, wolle solches ohn⸗
Verzug anher anmelden.

St. Ingbert 31., Mai 1870. —

Concessionirtes Geschäftsbureau me 0)

, Westphälinger.
— —[ r l—
in Logis im obern Stode be⸗
Wjtehend in 2 Zimmern, Küche Keller
und Mausardenzimmer ist bis 1. Julj uu
vermiethen.

—

s. 2.
e chwister Stief.

—
Kingstmoniag
u nn-
uus ã lc

hei 13 74
Jakob Qui
rin, Rentrisch

uu Anfang Nachmittags 3. Uhr.
“s) Musik vom 7. Ulanen-Regimeni.
ruco⸗. Brod· Fleisch ꝛe. Preife
der Stadt Zweibrücken v. 2. Iun
Weizeu 6 fl 44 tr., storn 5 fl. 5 ir
Gerste Zreihige, — fl. Tkr., Gerste. vier
reihige. — fl. FicSpelz 4 fi. 24 tr.
Spelzkern — fl. — krx. Dinkel — s.
— tr. Mischfrucht — f. — kr. Hafer
4 fl. 30 fr. Erbsen — iI. — kr. Widen
Sil. Akr. Kartoffein 1 fl. 20 kr. Heu
2 fl. 28 kr. Stroh lfl. 18 kr. per—
Zentner. Weißbrod 122 Kilogr. 18 r.
Kornbrod 8 Kilogr. 24 kr. ditto 2 Kilogr.
16 tr. ditio 1Kilogr. 8 kr. Gemischtbrode8
Kll. 30 kr. 1Paar Weck 8 Loth 2ir. Rind⸗
leisch 1. Qual. 18 ir. 2. Qual. 16ir.
Talbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 16 tr.
chweinefleisch 16 kr.“ per Pfund. Wein
»4kr. Bier, 6 kr. per Liter, Butter 36 lr.

ver Pfund.

Epileptische Krämpfe (Fallsuck
heint brieflich der Specialarzt fur Epilepsse Dosct or O. Rillucaf
in Berlin. ijetzt: Louisensiraße 45. — Bereits über Hundert qgebeilt.
ZJahrplan
vom L. Juni 1870 au..
St. Jugbert — Homburg.

St. Ingbert Abg.4“ 8 920 1 848 620 820
Hassel — F 412 gi2 948 122 gs 682 827
Würzbach u gu 98 I Ld u9

Vliesk. Lautzt., Ass ges 1018 jss 420 Geö gu
Bierbach . .4* gęt 102 Jr 48 7 3 985
Schwarjenacker Änk. 400 820 1026 180 422 710 94.
Homburg, 529,108 2253,.7* 1010
weibrüden .,Go gio 1Ijeo qu qio qBSs 10i⸗

4 —R —

Homdirg — St. Ingbert.
——X———
domburg6⸗ 0 935 120 300 ʒi0 94
Schwarzenacker, 57., 98002 45 68 10
Dierbach 53120 7uꝛ 10 2 fJus Ger jqro
Bliest. Lautz. 8:0 723 108 228 put qbää
Wurzbach , 380 7u8 1020 242 438 720 100
Hassei 53 5860 748 1020 288 444 7821 1080
Sa. Jasbert Ank. 5e g 100 35 40 7 ide
P Des h. bos geees wecg:
wird am Sonntag kein Anzeiger
iusgegeben.
— —
Redaltion Druck und Verlag von F. X. Dem etz in ct Inabert.“
1354

—5
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        222 — 8
*2—538868* 2
33552 * 25 — 338 825
—A — 57 ———— z535 —
—32 3553373 — 525* 33223333 84
2 5* —— — 325* 8923 g * y
— — 34z33 —— — 558 55 —8
—53 85 28227 —J — —— — 7
* * 7 S88 —28— — 3z3552—35— — —z 5
3253 8433 — 2834 5. 587 223333 7
— 27277 5 S55* 28 z5 27— *227 52 —32*
38 s253857 * 28 —*227 2
28 53823k — —A— 333 2 228 2
* 52— 5538 S 5253 3*7 *82 *2 8 ——— 3 J
— — 122 338 323 — — 335232 *222 —
25 — — 354 583 ——— ——0 —
55— 5* 22525 5325 —— *8 5327 5*2 23* 5* * 7
552 H —52323255 J * 85323 — — 32368 552 1
27.2 2cS 27* — *35 — *5*583— 5—3323 25 — — *
— — 2 2 — 52 5522 * 8 225275 323. 2 8* 7 4 ——Ax 58 —*
2337 58785 —A — 78238565 23533333333 *
* * 2. * —— 2 —
*38833 2527— —52 * *5357322 5538358 ———
2* 222 —* 52*. e F 2 25 — * — 8 — — — *
552 * S 8 VW J 9 22 — — 2 * 5.228
s3333 323 3 3 s 3833335 *
2 —5 — 8 8 7 58 *
— z33 48 387
—A — — 55 52 0 F 8 —— 53528 —35 m38 65 J
225 — —A 282 2 52 — 702 —* —
222 a 7* 2 83 5 222* 538 — — J
55233 E 8 — 358 328— 3 3 2 A
2 ——— * — * 8 5 55 —— 8 * 3
8 22* 55 2 * 2 —FS — X 722 — u —— 2. *
*28 5 —z53 5282 26 2.2 —42 . 9 2337 2*
28 24 2588 88 —2 — — 22 —— — —— 3 2 3 —* 552
22 23 5826 25 —z 5 — — 353332— 58 526
22 *28* 23 —32 7. 4 —J—
x * * —— — ——282 * . * *20 * F ια * 27 5 . *
———— 3332838 3
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A —

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—5.5 5
s3 2232 5 ** *7 *
232322 55358338 53.* — 23*6 5358
335—33355523: 333— 53 235
—2 2353336 * r 3— 738 *2—22 5 24 S 2
—— — 23352 * 88 — A — —— —— O87 * 2
25*5 55 2584 23 *8 28 35 526 — 8 353 2* — 453
3 — —7 27 — ——53 — — — —2— 2 2 —V ——— — 7
—ã——— 327528 58 22 38 53 8 52 *5 7 —
332 235 3333—33 e35 55 2323 5* 3332
2232 2 2. — * — — — 22 43. * 3 — * —
3 25 5235 5 335 75635322 —— —— —3 *5
228** 5 5 —25 255 —5 3380 33 ——— — S25* 3 2
2** 38 58 572 32*33 *23 * — —— — 25*3
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detSit gJen'gibu ritse Amz vigee i (uab dasmt dem Hauptblatte perbꝛrnpcne Uatxrhaltungsblatt, inid der Meustagseo Donnexstausn unq Sonntagt·
amer) erschelnt wachenllich oↄd erimia ud Sieus rag Deonmzæe eBtag, Slamstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteljchrig425NRrir.: ve
ιι2æ Silberqe. 15Anjeigen werden mmit: 3) Krir: dierdreispaltige Beile Blattjchrift oder deven Raum brrichnetc α,

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J X Mi en — belale Paͤrtcihe g 4 i⸗ e t hee n frinert A A—e— renzui d. daufẽ? n i tri
i aet dil ven Refulate der sut ee de nicht wwerhichten In wostenck unund o mußßten dienuttherij che Kamunke
hteschaite In h den, Olterferign. vorgekom neuen sKammefverhandkun⸗ D Verlust 12mit·n Wuede zu Dragen fuchen und den
——— eee eene — JI Ratourgleisewmachet füur bie: —xXRD entwehre wlit
Mejaatat an den Tag —— —— 8 e e acüeee
ee eeee he et e eeeeeeee egeecWuinn won demOgadernmn munnSahancrich nrhe nah
c n veehe de hl wie der —A Greil durch dem· andern * man anid te Varaufe sthuthzrenn meist · von ẽgrsalbtem⸗
aͤne mit llerxitaler Hartnackigleit an daͤs Refetal üher die Vuch Vedr in e *wirdo Pautin dewit Spaltei⸗ des bietcerenn
— ge —7 — Vautetinn des huntnda seinor⸗gleichgefinnten Compiiden: Jund ojelbste
eeeie ege —— Postʒeimugndie w — — — Amwie Migles sreu nenntnweint
wohl ist auchrein Referenh — e pe e ee em Geschiedenen eine — Zauhre wiach— und mahnt hur Eintea ht ho·
— — e Heroi Lucas ohne Schmerz laber
ninngeheenen sa theals n Sude gege heitg getdega aen ar Sad m he in Vringum Ahhr guter. so. gesdedan Iu iehe wnn
— versuge der ultramgitandi dert Ancus an ze nhrome hrui. wuals aꝛu ßor der Dammer aschein
rhen zů lassen uͤnlermifcht mist den Wulhgeheite duher dicen gehnzanheteitelen . Getse zungsprote ses Jenern Parteindeven Eintrackmur.
halriolen, welche es wagten, sich gegen das vr tlexitalhrofessor⸗ lange Nonnte, als fie nflhe auf dem Siaudpuntte Dder
en Anmahung, die Aics persleder in. Achesprein reden und degalige besand 5
ün dem sunchchen. Sostemn utterwersen wiil. uwpeht, e 7 a hun Ma den Nnduan den deunthenen.
niten hen ebengergöhlichenn. als lehtrtichen Anosickd Beh der Tonge Man Il.. wurde. ann Folgt Ainen Ettwalgen Verfu cuigo
i desselden vdurchi: 48 ¶estumentsexetn tat an dem Jotzn imis · Betein
igg 8 wohl fur ae Blichendege unde mit der Gabe des dies Suman von pp as doo .n —
neitz — — Milalieder der sogenannten pattiotischen Fan des Vereius zu verwenden ist und.niusbesondere zur Hebring des
— —— njoslz Das: Militarhaudbuch des Konigreiches
en uhehened Saneaeien dunet sönhen den ßdrrmn wetde matdm Sdannn G penniten wn
den eines gutesüerg. Wutfetn. Herz auf dereen Ln gud wchnnnen. Ogenaw rht dr. wenenwat dern dadenischn. Nu mae
goahet Sa e uteeee gig der adeten Sate. Vat Zutn gat naus Gt Generälen-I7h Gengralleutenanse dund 28 Geaec h
wi possumus dieser Partei“iin diefer Frate das sie nicht so⸗ ralmajgren hiαι . DVV——
nohl muit stichhaltigen Gründen,, als ult der Abstimizusig zur Gele Mün hhen, 31. Mai. Die Frnenngag. dethhä mntlicheni?
— — —— hat am gstrigen. Sage die Gedehmigung Sr.
cunhtichen Sieg, digser ¶ Sache bensowznig Bevdeultn j, alz dle, Nab des Konigs halten üs Hizemit der Zestim mung, daz
edttt — annuülreien harnn. Diese
t r e rr Zaitgeisse und ghierdon Zsttitmung ist won givhter Wichligkein — denm sie schliegtt jedene
vnselden getpageaez.undeblichereligiongfeindtuga. Richtung ein so pritern Zweiset wparüberans.n pat die . Sta atare gierung in Aeie
dewissca degonet den Vagitt auf dag huarchegahttausende idüproe sas einmitnr d. Va re wlenmnehtxpen der Bestummn id wat
ie Traditign gcheilgie Recht.Leben und Tod in ber Hand zu kinführungsgesetzes sein Verbleiben hat.“d.nh.“ daß der Cisilproze,
nben. jetzt schon zuͤ. ermoglichen, sich degen de nching d —
lodeshrefe aus allen Kraften wehrt, sos gleicht doch die Abwesung,. Wünqh en, Slic Mat. Ueber den Aufentheut des Patet
io sie gelingt, wenger einem Siedesrufe, als einem Nothschrei, Doötzt in Vom erfahren, wir, daß derselbe gleich nach seinex Antunft
ageiu dem, Zewudifen ertönk, daß der he ude, zurüdgeschlagene du der heiligen. Stadt in ein losteg uunlergebragn wurde. Dort
and in de geg durtiktehren und u bexen prrgen seide Sieges st es ihm unmdglich. / gemacht worden,e Rach Belebem auszugehen
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mhar dluugen unh n bet Debatte gesellte sich — denteit Un- Zello zu, überjchreitem mußz Zer sich, die Begleitung eines Doͤnches
lüch tonum ja selten allen . — füt. dit sogeüankiteig. Patrioten der gefallen lassen, Der ihn wie ztin Gendarme üͤberwacht und Jeine
meigenen Schoohe det Partet gusgehtochene Zwist, der den kede kontrolirt, — Er dewohntejne enge dumpfe Zelle, in zwelchex
—— der Derren Lucas uͤnd Bucher auß der Kammer zur Folge die Hitze des Sommars den. Aufenthalt unleidltch mocht . Wehe,
die Der Vorgang — dessen Verlauf mit anerkennenssverther vennihn dier Dünsten der Fieberzeit Asoch— in cdiesem . Gesaͤngniß
Minh njn den Drganen jeuer Beiden der eistausten Welt daxgelegt inden. — Da büßt also der Pater, weil er die Mannesmulh
iunde zeigte, daß. die, früher soentschieden, vom Volksboten“ jatte, seigen gelehrten Freund gegen das Gekläfe der Dummheit
— — — — Aßer was zwaug ihn auch
uunken bafrxiouschen Parler witklich vorhanden, üuud so tefßehen der nach Rom zu gehen vigt hal hn rechlzeitig und higreichend
iur er hß fie — diesen . geiß herbeiflhreun. muhten In davstgeiirut.nu
hat die Herpen Weis und, Dr. Joͤrg sanb, micht so die Ran . Mgughe nte Ver, Vorstand der deutschen Voltawaxlei hat
er⸗ die sich zür willenlösetn Werkzeugen etticherfanatlsirtex Röom- am 29. Mai in Heidelberg Sißung gehalten, Das Parlelorgan
nige gedrauchen lassen nhe die fogenannie Adelbant Jäßt/ sich Demolt, Korr.“ möchte nian — ngmentlich wegen der bedorstehenden
on den' Hl. ne eeh wohlen aber nicht abjhlul he huagere Wahlkärnpfe in eine norddeutsche Stadt verlegen, fürchtel aͤber die
den Das zt Alte⸗ 7 ergeblich war. nun ver —A verFttiheit des rseacit wenig forderlichen Rordbundszu⸗
saücn Majorisäte un der“ sage ngunten pairotischen Pattei, durch dände.“ Eine,, Verstaͤndiguͤng der gesrehntene Frattionen der
lhlehnung desn Nuͤsttiltes wenigsteng den Helden Lucas — den bürttembergischen . Voltsbartei ihufde allgemeiun gertdüuͤscht. Von
satßlönig Bucher; gab schnöder Undauke im eigenen Lagex. pteis! jet auͤf Pfingsten in Würzburg anberaumten Versammlitug baherischer
ir de Kammerht unt gutrelten söndern sogar keing Nieders Besingungsgenossen hofft man eine gute Wirfung für die Partei—
e in cigenen Klubb Zuͤ einem' Tunmphe inn Hahse ümzuge mitwidelung;“der Bfsuch derselben oll vom Voͤrfiand.empfohlen
ullen o Der Auͤrkritt“ des“ größten Koͤmmerreünerz und ersten berden;; jür die Schwaben — so mähnt die Deun, K. —fände
licisten Sud, eutschlands“ wie atß die Bescheidetiheit seiner ich da eine haffende Anknüpfung fur Nooporatiou, mit Bahern.“
inra “Drgune nennt ward per w jhra gehehnihtuud leidet. Wiesbade n1. Juli. Der Rheimische Nuriet⸗ meldet:

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        Morgen frũh wird der Köuig in Begleitung Bismarcts in Ems Schülern nur eine solche sprechen lassex darf. In der darauffol
eintreffen. Dig russischen Gesandten am englischen und preußischer genden Debatie suchten die Herren Lehret. Dressch ex von Woljern
Hofe, Freiherren . Oubril und von Banndw, sind auwesend heim, Pfarrer Jun g von Ensheim; Rektor Utner m ann vor
Hann vermuthet, daß poiitische Konferenzen- ftattfinden werden. Sulzbach und Lehrer Msrschhbesch e r von St. Jeohann-Sau.
Der Aufenthalt deg Ksnigs wird bis zum 4. dauern. — Der brüden die Sachc noch näher zu beleuchten.
Großherzog von Oldenburg wird heute zum Besuche des Kaisere Hierauf trug Hr. Lehrer Mauß von Habbirchen einjeln
erwartet. sehr wichtige Momente aus der Geschichte des gräflichen Hause!
Berlhin, 1. Juni. Dem vormaligen bayerischen Minister⸗ von der Layen vor, in denen er besonders die Gegensätze zwischen
prasidenten Fürster Hohenlehe hat der: König das Großkreuz Iee guten alten“ Keit und der Jetztzeit ins Licht zu stellen fuchte
Roihen Adlerordens verlie hentet u 2 Als zumSchlusse die Sache unseres pfälzen Lehrerwaisenstifte
Hannover, 31u. Mai⸗ Gestern Morgen wurden, wie die zurSprache kam, regte Herr Lehrer Becder von St. Joham,
„H. A.“ berichten, ungefähr 40 ehemalige Welfenlegionäre in Saarbrücken den Gedanken an, bei jeder Lehrerversammlung di
nisoxm,aber ohne Waffen, unter militärischer Escortemach Minden Festtagsstimmung zu benutzen und eine Sammlung für dasselbe vor
transportirt, um dort für ihr militärisches Vergehen eine Straf zunehmen. was auch sogleich geschah und dem Lehrerwaisensliftz
zu verbüßen. Fonds 15 fl. zuführte. Mil einem dreifachen Hoch auf Seine
Frankreich. Majestät den König Ludwig II. und dem Chorgesang: „O Jfiz
Paar ins: 27. MainHauteines, kaiserlichen Dekretes, wel⸗ pwW Osiris zc.“ schloß die Versammlung. Die nächste soll ar
hhes die gestrige Amtszeitung“ veröffentlicht, werden „in Erwäg- einem vom Ausschuß noch näher zu vestimmenden Tage heier stah⸗
ung, daß Grund vorhanden, die Form der Promulgirung der inden. .
heule ab dom Senat und vom Gesetzgebenden ¶ Körper anzuneh: t Ne u stabt, 29. Mai. Bei einer heute dahiet flatigehab
menden Gesetze abzuändern.“ von nun an die Gesetze in nachsie ten Versammlung mehrerer Steuereinne hmer wiurde die Gründunh
sen Fean procnlgien werden: ... . Gornamedes Kaisers einer Lebensversicherungsanstalt für die Stener⸗ Gemeinde· um
hen Goles Guͤͤden und Volles Gnaden, Koiser der Franzosen Stiftungs · Einnehmer, dann Einnehmereie Adspiranten der Pfalz be⸗
iehen den Gegenwarngen und Kommenden —unseren Gruß schlossen. Zugleich wurden provisorische Statuten entworfen, welch
Wir haben beamcagt. die Kammern haben angenommen,,mir ha- vorerst in Veuͤrksconferenzen der Einnehmer berathen und sodamn
den santtionirt umd janttioniren, promulgirt , und promulgiren waß in einer Generalversaminlung sämmtticher Einnehmer der Pfal
folgt ec ; 2777 definitiv festgef dt werden sollen... ¶
Pari 8. 30. Mai. Die Anklagekammer des Hohen Gerichts⸗ * Die Generaldirellidn der Igl.bayerischen Staats⸗ um
hofes rat heute zufammen, um die Berothung über die Angelegem Ossbahnen haben zu der allgemeinen deutschen Lehrerversammlum
ai des Februbtromplots, der Vombenaffatre und dis Aibemats nach Wien reisenden banetischen Lehrern auf die Zeit vom 1. bie
gegen den Kaiser, die zusammen feiner Prüfung vorgelegt sind, zu 20. Juni 80 Proj. Fahrtarermaßigung für die dritte Wagentlaß
deginnen.Die Verhaudlungen dürften die ganze Woche in An bewilligt. Die Herren Lehrer wollen sich mit Ausweisen ihre
Pruch ehmen; die Zahl der Angeklagten beirägi 7355 Beditlse res. Lokalinspektionen versehen. α
in pariser Telegtamm der N. Fr. Pr.“ meldet: Wäaß 7 GEin schönnes Beispiel.)“ Der Zeitgeistbrigt sit
rend seines Aufenthaltes im Lager von Chalons beabsichtigt der immer mehr und mehr Bahn und es erbauen fih Liebesaltar
Kaifer im Laufe des Jumi eine Reise nach Baden-Vaden zu unter⸗ auf den Trummern Aalter Vorurtheile. In Möolsheim be
nehmen, moselbster sehr wahrscheinlich mit dem Konig von Preu⸗ Wormswurde am 26. Aprit ein Israelite verrdigt und wi
zen zusammeulommen würde Seine Abwesenheit vom Lager würde den Glocken der protestantischen Gemeinde bafelbst wurde den
im Ganzen nur 86. Stunden währen.. verstorbenen Mitbruder ¶ zu Grabe gelautet. Ehre, Such Mol
e ee e Des saeinische- Centeal · Comite.erhiels Feimer ¶ Durger dit ihr woaunleuchtet mit dem Gefühle de
ein Telegramm aus Sereth (Donaufürstenthümer) vom 30. d. M Gleichberechtigung alle r Menschen. Mina einer Vi
wonach aim Samstag Abend die Istaeliten zu Boloschan von den z, FIn Kosthe im bei Mainz wurde der Mann e —
Thrisien angegriffen . und niedergemetzelt wurden. Die Versolgun— scherin von einem Unterofficier, den er in seiner —
dauelte biz Huitlernacht. Gestern erneulen sich die Gewaltthätigleiten er Frau antraf und mit dem er datüber eine ———
Die Juden verliehen die Stadt. tung“ fütrte, in den Hals gesosfen. 444
*—*— D—— 4 BVon dem Schwurgerichte in Kassel wurde ein Knabe, de
. Spanien. auf der Straße Jemanden 5 Sgr. geraubt hatte, zu 10 Jahren
Madrid, 2. Juni. Die Parteigänger Esparkero's richteter Zuchthaus verurtheilt; der Konig hat die Strafe auf ein Jah
ein Manifest an das Land, in welchem sie zur Wabe ermäßigt. J
Feparlexo's zum König auffordern und das Verbleiben der gegen. 7 Pest, 30. Mai. Sonntag früh sechs Uhr ließen mehtett
wärtigen,Regierung lebhaft bekämpfen. Es ist übrigens wahr Milglieder des in Pest für Ungarn neu gegründeten —XR
scheinlich, daß ungeachtet lebhaftet Debatten die gegenwärtige Re zucht⸗Ver'ins“ vom Pesther Thiergarken aus gwei Stück Brieftau⸗
gierung beibehalten werden wird. phh iaben fliegen, welche zu diesem Zwecke zwei Tage früher von Koln
Italien. .nn am Rhein hier R— Grüße und Nachrichten.
Der Er⸗Herzoz von Mo denm a war dieser Tage von dem womit die Tauben von Ungarn nach Koͤln betraut waren. winoen
Tivil⸗Tribunale lu Massa zur Zehluug einer Eatschädigung von nen gu Iie Flugtede ru gedruckt., zugleich adet a 8 Qe
20,000 Franes an jeden der bier politischen Gefangenen, die von ästen dier Stucd ungarische, als gute Flleger be —
Danen Fbracht vnd big 1801 n Gefangmise —* Begleitung mit losgelassen. Diese Luflexpedition bot ein v
iassen wurden, verurtheilr wotden. Binnen fünf Tagen sollie sunersnn Sgauspiel dar Vom herrlichsten hhellen W er—
der gerzoge diesen Summe zahlen. Darer dies indeß dis zum günstigt. schossen. die sechs Tauben, die Brieftguben voran, aun
* es indes s n staketen,“ pfeilschnell in die Höhe; binnen einer halben Stunde
heutigen Tage nicht gethan pfändete das Gericht in Plsa seinen ie Vane hen ngẽ J, Aunen * beg e
Palast und alle dort befindlichen Mobilien. Der Herzog hat nun waren die Brieftauben entschmdunden, die ungarischen Tauben —
35 5 5, fanden es für gut, die Honneurs uur bis in eine dem Ange erreich
dagegen — Nekuts eingebracht, und am 6. Juni wird diese —— ee se
Angelegenheit in zweiter Instanz vor dem Appellhofe in Pisa zur u — zu b und zogen gin dann esheiden q
Berhandlung gelangen. fener Pa äste zuü Nachmittags 6 Uhr traf von Koln t⸗ XR
phisch die herzliche Erwiderung der ungarischen -Grüße! ein, wi
dem Bemerken, daß die Tauben um 2Uhr Mittags wohlbehallen
aber etwas erschöpft in Köln einlangten; sie hatten also eine Str
ce von 150 Meilen in nicht ganz acht Stunden durchflogen.
7 Die Berliner „Montagszeitung“ meldet, angeblich aus fe
cherer Ouelle, daß Dr. Strousberg in Berlin' die“ Auzsdürge
allgemeine Zeitung käuflich erworben habe und der übrige Verlat
der J. G. Golla'schen Vuchhandlung von dem Verlagshuͤchhäandler
C. Hallberger in Siuttgart erworben worden sei. 5
GroßGerau, 831. Mai.“ Am 29., Morgens nach
Ahr, und den Z0. Mosgens 8 ühr 20 Min, haben wieder tehht
jühlbare Erdstöhße stattgefunden. . 348
7 Bei Muͤnmsten (Westph.) wurden zwei ruhig 8 der
Maiandacht heimkehrende Landleute (Männer von 50 60 Jahr en
von einer Truppe Soldaten angefallen und durch Sübelhiebe x
übel zugerichte. 0— .
f In dem Dorfe Kuff ern, MNiederöstr.) sind am 28
Maĩ binnen 20 Minuten 33Gàäuser abgebrannf.

sich e.. —

Ssi. Ingbert, 4. Juni. Die in diesem Blatke mehr—
mals annoncerte Bezirlslehrer · Versammlung wurde am verflossenen
Mittwoch, 1. Juui, zu Blieskastel abgehalten. Dieselbe war rech
zahlreich besuchte; denn die Zahl der Theilnehmer betrug circa 80.
Besenders ist hervorzuheben, daß äußer vielen Nichtlehrern auch
gegen 18 preußisch. Lehrer ans St. Johanu-Saarbrücken und Um—
gegend die Versammlung durch ihren Besuch beehrten. Nachdem
die Motette; „Singet dem Herrn ꝛc.“ gefungen und der Vorstand
durch eine kurze Ansprache, worin et auch die preußisch. Amtabrü.
der willkonmen hieß, die Versammlung eröffnet hatte, sprach Hr.
Realienlehrer Schisck von hier über „Rechtschreiblehre in der
Volksschule:““ In seinem Vortrage, der meisterhaft ausgeführt war,
betonie Referent besonders, daß der Lehrer, falls er eine gute Or—
thogrobphie seitens seiner Kinder erzielen wolle, sich in der Schule
»mer reinen bhochdeutschen Sprache befleißigen muß und von seinen
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        Ueber-daz Fisenbahnunglũd auf der badischen Siation
Qurg berichtet ein Augenzeuge: Der Zug war um weniqe
Rinuten nach⸗ 4 Uhe Rachmtitags in Murg eingetroffen. Die
hersonenwagen waren wie gewöhnlich an Sonne und Feiertagen
choner Witterung mit Menschen beinahe überküllt. Viele wollten
siet s zund einsteigen, wodurch die Abfahrt büber die vorschrift⸗
Zate kine Minuͤte Aufenthalt) petzögert wurde Wahrtend
—* Drangens auf der sehr beschränkten Bahnhofräumlichkeit fuhr
in Ertrazug, bestehend aus der Maschine Katzenbuckel“ und dem
Tender, in der gleichen Richtung mit erhöhter Geschwindigkeit
herz!ebzerfolgte ein sarchtbarer Auprall, den das Echo der be⸗
achbarten Schweizergebirge schaurig wiedergab. Staub und Rauch-
wollen verbreiteten sich nach allen Seiten, und erst nach einigen
jugenbliden hörtr· man im JInnern der Wagen Eestöhn und
— wohl an G0 Personen mit leichteren Verwun⸗
zungen suchten jetzt das Freie zu gewinnen; eine Person wurde
at'(es ist die 27 Jahre alte Holzhändlerstochter Veronikn Ebnen
don Murg, die eben eingestiegen war) und 12 andere schwer ver⸗
pundet aus und unter den Trümmern dreier Wagen hervorgezogen
ind in die benachbatten Gasthoͤfe verbracht. (Einer der Verwun ⸗
seen, Gärtnet X. Dossenbach von Sücingen, statb während der
Opparation der Schenkelartikulation.) Ueber die Schuld des
Meschinenführers, welcher die, vorausgegebenen Nothsignale unbe⸗
rügsichtigt ließ, wollen wir die zuständigen Behörden richten lassen;
er nicht viel fehlte und es wäre denselben auch dieses erspart
vorden, indem die umherstehenden Menschen denselben lynchen
vollten, was nur mit vieler Mühe verhindert werden lonnte. Nicht
—E—
quch scher verwundeten Hrn. Medicinrath Ruff aus We übergehen
welcher den zuerst herbeigekommenen Arzt Jrnbat,/ er möchte vor
Allem die anderen Schwerderletzten besorgen 3er warte gern
his zuletzt —2—

f Bei einer in Szakbadat (Rumänien) ausgebrochenen
biehseuche delretirte der Ortsvorstand. in der Ueberzeugung, daß
die Seuche nur auf Zauberei beruhen könne, daß zur Abwehr der⸗
elben alle Männer uud Weiber im Dorfe der Ortschaft körperlich
untersucht werden sollen, wer diet Hexenmeister und Hexen im
dotfe sind. Das Resultat dieser sonderbaren Untersnchung war,
daß 81 Indibiduen als erdächtig erklärt wurden; diese mußten
dann einen Eid und das Verfprechen ablegen, daß sie ihre Teufels⸗
rünste künftig nicht mehr treiben werden. 5

Salmon, der Vater von Victor Noir (der vom Prinzen
Heler Bonaparte erschossen⸗ wurde) ist am 13. Mai gestorben.
Zeine Familie ließ ihn in aller Stille begraben. Seine Partei
jatte es ihm nämlich seht verübelt; daß ex die 25,000 Franken
Schadenersatz, welche ihm das Gericht zusprach, angenommen hatte.
dein einziges der radikalen Blätter erwähute seines Todes. Sal⸗
mon war bereits krank, als sein Sohn vom Prinzen erschossen
vurde; dessen trauriges Schichsal war auf den Verlauf seiner
krankhrit aber qhne Einfluß gebliebhen I
f New h'rk 28. Mai. Hiesigen Blälkern zufolge wüthe
in den Waäldern der Region Saguenay in Canada, einem Flächen⸗
aumr von 30 Meilen Länge und 5 Meilen Breite ein großes
Feuer.“ Viele Menschen haben in den Flammen ihl Leben ver⸗
oten, und 300 Familien in dem Dorfe Saguenay sind durch den
dtand arm und obdachslos gewoeden. — Das Repräsentantenhaus
jat zur Ausrüstunge der“ amerikanischen Nordpol- Erpedtition
100,000 Doslars bewilligt. — Im. Laufe voriger Woche kamen
in Newyork: 12,000 Einwanderer aus Europa an.
— — Si h 73

3* J 22 A—— * J—
7 Eandwirthschaftlicheesss.
Jute. In gleicher Weise wie im Mitelalter die Cultur der
eutschen Farbenpflanzen durch die Einfuhr des Indigos verdrängt
wurde, wie später der Wolle durch die Baumwolle eine empfindliche
Joncurrenz erwuchs, wie der Rapsbau durch die Eifuhr fremder
deleuchtungs⸗ und durch die Entdecdung neuer Schmiermittel bedroht
tschien, so scheint die deutsche Linnencultur, der Hanf- und Flachsbau
jart bedrängt durch mancherlei neue Gespinnstpflanzen, inbesondere
durch Inte, die jeht schon zum Theile bei der Anfertigung unjserer
Ftucht und Mehl,äche mit verwendet wird. Sie ist, wie der
flachs und Hanf, eine Bastfaser und stammt aus der Pflanzenfamilie
Seide. Im südlichen Asien, ihrer Heimath, wo sie seit den ältesten
deiten im Anbaue ist, erreicht sie als einjährige Pflanze eine Höhe
vn 12 Fuß. Die Cultur dieser Pflanzen verursacht keine besonderen
ochwierigleifen und die Ernten fallen sehr ergiebig aus. Die
jasermenge ist bis 10 mal so groß, als die von Flachs und Hanf
uf gleicher Fläche. Die in England mit dieser Pflanze ausge—
ührten Acclimatisationsversuche haben keine Hindernisse gefunden,
doch ist der Ertrag viel geringer gewesen, als er es im Heimath—
ende dieser Pflanze ist. Wie Hanf und Flachs, so muß auch die
Jute eine Röste durchinachen; es dauert dieselbe nach den Angaben

dex Ichles nandw. Zeitjchrijt nur eine Woche uud wird einfach in
der Weise durchgesuhrt daß man die geerntelen Stengeln von
Blattern und Rebenzweigen befreit, in dicke, jedoch lodere Bündek
usammenfaßl und in einen langsam fließenden Bach legt. Begünftigt
zurch die hohe Temperatur. wird in kurzer Zeit eine derartige
Aufloderung in den⸗Geweben. des Stengels hervorgerufen, daß
ich der Bast schon in einigen Tagen in ganzen Stücken vom
HSolzkorber trennen läßt. Die Abschneidung der Faser ist eine
ehr einfache,““Ein“ Arbeiter steigte in den Bach/ in welchem die
Hündel negen, und zieht? dene Faserbalge ponjedem. einzehnet
Ztengel ab, ohne lehteren zu zerbrechen. Zur Bejseitigung des
wa unhaftenden Schlammes⸗ und⸗ dert zerstöxenden Gewebe zieht
er nun die Faser voch durch Wasser und schwingt wiederholt in
die Luft. * Die so geiponnene Faser witd ans Ufer gelegt, um zu
rocknen,/ und so verkaufbar zu —S Es ist gewiß das beste
Zeugniß, welches man der Jute ausstellen kann, daß dieser Stoff,
welcher vor einigen Jahrzehnten blos in den Museen belannt
war nunmehr zu den wichtigsten Spinnstoffen zühlt umd daß der
Zerbrauch an Ime jenen unserer einheimischen, jeit uralter Zeit
Verwendung siehenden Waaren, Hanf und Fiachs, zu erreichen
heginnt. In England erreicht die Einfuhr von Jute diejenige des
Flachses und übertrifft diejenige des Hanfs. *
Siand der FFräüche Biele Gegenden, insbefondere die
Rheinlande ermangein immern noch des längst ersehnten Regens.
Manche Culturen haben unter, der anhaltenden Trocenheit emnpfind⸗
lich zu leiden. Der Roggen, der noch nicht einmal zur Blüthe
eiommen ist, fängt stark an von unten herauff weiß zu werden,
so daß selbst jezt eintretender Regen taum mehr den bereits ent⸗
tandenen Nachtheil⸗ ausgleichen würde. Die Gerste ist dünn auf,
Jegangen; manche Körner liegen“ noch im Voden, die wohl bei
intreiender feuchter Witterung noch aufgehen wärden, wodurch aber
ein sehr unegaler Stand der Grrste entstehen müßzte und deren
Qualuat vermindern würde. Die Schoten des KRapses find klein
und haben nur geringen Inhalt. Zweifelsohne wird der diesjäh⸗
rige Ertrag gering ausfallen. Sehr arm stehen die Futterkräuter.
Die Wiesen zeigen einen dünnen und dabet seht flark⸗ schießenden
Zrasbestand bei Mangel an Bodengras und der Klee, dessen Stand
im Frühjahre zu den schönsten Hoffnungen, berechtigte, erscheint
heilweise förmlich aus dem Boden gebranunt und eröffnet für den
Uusfall des Ertrags schlechte Aussichten. Feuchnigkeitsniederschläge
haben in Karnthen, Ungarn, ISiebenbürgen, theilweise in Bömen⸗
und Schlesien stattgefunden, in Folge dessen denn aus diesen Ge⸗
genden die Berichte über den Stand der Früchte sehr güustig
lauten. *
Volkswirthschaft Handel und Verkere.
Stuttgatt, 1. Juni. Im Verlaufe der vom 29. Mai
bis 1. Juni d. J. tagenden 4. Geueralversammlung des Verb an⸗
ydes Deuscher Muͤller und Mühlinteressenten in Stuttgart hatten
die Verireler der verschiedenen Zweigverbände unter Führung ihres
um die Sache hochverdienten Präsidenten, Herrn J. v. d. Wyn⸗
—V—— 2. Vorstand
des bayer schen Zweigvereins von Nuruberg) Audienz bei dem Köe
nig vnu. Würtemberg, und erfreuten sich einer höchst ehrendollen
Aufnahme von Seiten des Monarchen, welcher den regsten Antheil
an dem Streben und der Zukunft des gedachten Verbandes nahn
und dieser Theilnahme bei dieser Gelegenheit Ausdruck verlieh.“
Dienstesnachrichten.
Der Adbocat Friedrich Grost in Zweibrüden ist auf sein
Ansuchen in gleicher Eigenschaft nach Kauiserslautern versetzt und
an seine Stelle der geprüfte Rechtscandidat Karl Philipp Scholler
von Ruchheim zuni Ädoccaten bei dem Bezirksgerichte Zweibrücken,
ferner der Rechtscandidat nud Polizeianwalt Wilhelm Wenz in
Speyer um functionirenden Staatsprokurator-Substituten beim
Bezirtsgerichte Kaiserslautern und der Rechtscandidat Theodor
Sauter in Zweibrücken zu functionirenden Staatsprncurador · Sub-
iiuten beim Bezirksgeaichte Zweibrücde nernanut worden. — Zu
Gerichtsvollziehern im rechtsrheinischen Bayern sind, außer den in,
Nr. 85 bereits mitgetheilien, noch ernannt worden: der vormalzge
Gerichtsboten ⸗Schreibgehife J. Guerrein in Hoͤdt nach Wunsiedel
und der geprüfte Gerichtsboteneandidat Jacob Walter von Kirchheim⸗
bolanden nach Aschaffenbug.
Gayerisches Voltsschullieb duch.) Das k.
Staatsministerium des Innern für Kirchen und Schulangelegenheiten
röͤffnet den k. Regierungen. Kammern des Innern, dann den
Distrittsschulbehörden des Königreichs, daß das von dem baherischen
Boilksschuliehrer · Verein herausgegebene Liederbuch fur Volksschulen
I. uud 2. Abtheilung, Kempten 1870, Drud und Verlag von
Tobias Dannheimer, in das Verzeichniß der zuin Gebrauche, der
Schuler an den katholischen und protestantischen Vollksschulen ge⸗
zilligten Lehrmittel aufgenommen wurde.
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        G 2
8toll werok oe Brust· Boubens·
ν ι Prämürt aufrallen; Arsstellungen,— *
2Gine Vetbindung von⸗ Haicex Aund: solchen Kräuter⸗ i
Extracten. deren wohlthaͤtnge Einwirkung auf dien
Irsoirenbn · Orvane von /der moedidimischen Wissenshoftn
F festgestellt ist n ννασ
Dedots dirser Vrust⸗ Boabans in vetsiegelten Packelen · mit ————
hefinben fich im S. Anghort vei J⸗ J. Grewenig sumnd bei Kand. Gipa-
in uesirauten dei Fa Apprederia. cis igul ινν ι puo e
. ινι TaIe AIUgsto uma boshte ιι uru due
ru r un eu igt zustreigiß ι ν6öν ιν su nν
u x MV - M— —FD⏑——
un ι αι α Dis u4M odenwelt ä 5
ion riin go , Ji v. 4.x
itiu ιι —— für an ülieg Fiettojanr 8hh Kxtt ar ι
a un rea lt An Rat, gug Fehpesiteng ies aneten I
Leitungen den Rang abgèlanfen, xas gis ihrom vortrotftichon: Inhralto ner grossen Roiehhaltigkeit
and Irem vdiiligen —8 2u. LVbrnekimich“ niimtitt die ecen alt Rucksiekt
at aie bedurfnisce Iu dere Patmilie enildr ut die den grussen vNVelt. Bio ampfiolilt aieh deshalb
αι ιÂN νιινανι ιαανν,— Sus Gtαy; duranindem, jhre eigęno undeder Kinder-
Toilette, wie die gesammto: Iibwüsceke elhst dorrustellen —2.
Aenemeras vergen jodereιι νεαεJον’αν cush hllinantisngen und Portawteiu
779 1 * 7* n —4 6B1—— ——— ——

SthIngbert!
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b un Von Sonntag den 3. Jun ab
ub chihineFortfetzungt desun
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großen Preizkegelns
wit Vtetten hzn g erthee von
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eretion in ber Oesfentlichtkeit. ug gh e Rasashee 2t
Häufig jst; man. inder -Lage— rdt —* pi *2 ile Pot
Offrth, Gesnch Dder sonstige Willensmeinung id4 — V ——— ugeensen, owie —
zu wenöffentlichen, defürchtet jedoch aus sehr u. Slaͤhle, u. eine Kaffee⸗
naheliegendenn EOrirden:- ginen Borletzung der 3 66 mühlt ni
Discretiousz⸗·on Dienn wohrlbekannt oRRFixma 5. nter Stücke: Stühle. ue
reee ee ete —A —
o. M.Manchen, Nürberge Hamburg, Betlin — — 3
hate sich Dent ehrenwerthen Ruuf erworben; 2 Ao ein Diz Messer und cin
wle : hwachugehenden. dexartigenn auronymen u ranschlr Besteck. hnn n
Anündigimgen, mit strengstex Geheinhaltung Ußer, n in, Spiegel:ueαlä
her Namena derAnftrs goebex in ederege LAhn nhaChrenbpreis zu EinNuffer⸗
vinschte Hejtung einzurücken und die hierauf ——
ingehenden« Brieffchaften: unexüffnet. undengp D 40 , &amp;x,
ve eendaneheng, dem Laptnhnen Dlesen Chrenpreis erhaͤlt Derjenige/
Inserenten ungesaumt zuübermitteln. .. welcher Dienmeisten Loosewirft, ohne
Welches Vertrauen beteits vbi ges Institut zabeio einenn Prets⸗ zu erzielenne
imn Puhlikum genießt, Hocamentirt hinlange ⏑ ô — ,
lich die Inseratenspolten der . Zutungeu, Ber Preiß eines Looses VLoot
welche, tlich eine Menge pun Annoncen Z Kugeln) nist auf. O kre festgefeßtn
enthallen, wortu obige Fixmq zur Entgegen · α “ —
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rieflich ver! —— Vpilepsien Drd an ocbi O ACAIIISoh

in Berlin, jteh bil Louisensitußd A0. erenns üher Hundert gtheiltttti

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Geschaßtsempfehlung
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ergetzenstanzuzeigen, daß, ich gpich atg
Zahloffeemester hier Llablirt habe / und all⸗
in nis imn Gejchäft, einschlagenden Axheilen
billigst nd Hrompt auszufubren übernehsich
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cnins uos wohnhaͤft bei Georg Feichtnet
min seynim dexa Blieslostelerz Struße.
IACVM. A
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endend wæisse, Näsche. unschädlieb für Fasct
u Parben nä parte Zer vweite
strennmaterinl. — Preis per Paquet à
/ Pfnnd 2 &amp;gr.. s Pfond.l Sgr. - Nieder-
age in St. Inghort ei. Moinrich ISnAG-
Pfingsimoniag
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ιν
Jakob Qui⸗
mar /Rentrijch.
, Aüfang Nachpüttage 8 ühr,
y Musit bom 7. Alanen⸗ Reguliente *
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— Eisverkauf. dinc.
ang pcz ine kleinen Ourantltäteln gu Nhhotvenn
pr. gofde, dein größeter Ahnihmezu billuen
gerent Preise in der⸗i ι α ιιν
iu)ινν_ MQN a vechen VBrauerel.
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Frucht Broͤd Fleisch. Preiseie.
der Siadt Homburg vom 1. Jun.
Weizenn 6 Ini47 lxd Kornu flamger
Spelz - sl. 18äSpelʒlern sl. -
tr. Gexsten Lreihige I. A kran: Gerste
treihige u α/l νIr. Mischfrucht ESli
krenHafer 4.st. 4401r. Erbsen 18- fl.
r. Bohnem fla — Art Wicken **
I.uu-kri Kartoffeln Iefsli8Oltr! Weißbrod
1/0 Kgr. — kr. Kornbrod 8 Kgr24 kr.
diso Agc Wotr. dittio 1 Kgr. 8kr.
Bemißchibrode Aosar. — kr. Das Paat
Weck O Lth. 2 kr. Ochsenfleisch pr. Pfd.
Skrin Kühfleisch 4u. I6 kro Qu.
1cnkres / Kalbfleifch 12 kr.nn Haummelfleisch
14 Ir·i Schweinefleisch 48 r. Butter dasß
Psfda:B36⸗fru α νν
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Frankfurter Börsenbu
eie omt . Juni I870, , cν
uuth Geldforten. e
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preußische Friedrichsdet . 9 S7V ͥα
distolen. Wcse —Ar
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Pucatene α ᷓ αe
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Zagische Sonvereignbiun öιινν
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ochhaltiges Silber 3Zex Follpfund —
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Oberwürzbach, 2. Juni 1870.

Kontmnendetnt Pfingstmontag 4 Uhr Nach
mktagsinn Saule des Herrn Fran—

Becher , α 3ι

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LinCogisin'n obern Stocke wem deranstaltet, durch densn hiesigen Gee⸗

J dehendem· .VZimmern Nuiche Keller san geVrer'si n.:. u y —
seenhen onen den a nt won
rm ethen .ι n ιιναναν — 52*8 M 7
Der Vorstand.

——— Fruchtpreise · der Stadt w
Quial. Echweiꝛerkuͤfe⸗ Atiisersladutern vons Sl Mai.

or. Pfund 28fr. Weizen 6fli g5 kr. Körgezefte

Qual. französ, — Spelztern 74 — kroSpelz'xfl —
Esidt perpach pe Wituch 2 daett4 hld tr hiser 4 gde tr
urWirthe ensshrechende ditliget tete ẽarben e ett, Litsen“ hl. tr.
—D——— Philiuv gliuck — 4 * 5 ee
— Vrodpreise: h Pfy. Gorhhtod 28o
— 5 sd ewischisroß 130treund Z.Pfo

Beißbrod 12 —*8* J——— 2* *

—v

—— ..
Vedaltion Drud vud Verlac bon Fee De gile in Se. Jüaberh⸗ .5 F 5 ———
* *2 3 381192
        <pb n="345" />
        g J 4 W — —0 — Fe 2222

0 * 0 9 J An X —* 7 432
3 —B NI· - ne HMi 2
——— 9 ιο 432 19 RA
F ine — urne ια ινα A ιι_ ιL: it nu
— pritt hnin α αιι uut u ι_νS etie Tautinisteni — —
; p i — — — —

Unetha u, a 7
a Si. Juhebear bar Anzai gex Guns das wit deri. dauptdlaue verhunden⸗ Unterhaltungeblanmit der Dlenstagß- Donnerstaade und Sannfage-
anie heanih e ue u Dren ae d. Dennerdiss, Sas ta a unn Zen tan. duht hunnnprtin tcieliazeig 42 arit. aden
i Silbergtt“ Anzeigen werden mit 8 Krur. Die dreijpaltige Zeile Blattschrijt oder deren Raum berechnet eu 9
—&amp; 3 . ε —— *
Dienstaa, den 7. Juni — [ — 1870.
u ti odl neu rDeutschland. ννν T

pMurn che n, L Junzae Man ist bereits mit der Gründung

gebe „Bensiouspereins: iardier Gerichisvollzieher“. beschäftigt, rein

denfalls⸗ sehr Iweck näßtges: Unternetzmen. Der Entwurf der Sta⸗

len ·des zu aründendeu Werei nswirde in einer auf den S. dse

haufenen Versammlumg der: HH. Gerichtsvollzieher berutheu ·u.

agestelltn — maguss

Die neuernannten 405 Gerichtsvollzieher leinschließlich der

uder Psalz abereitsfunktionixenden 65)Pertheilen sich auft die:
telnen Berufsklassen.:wien jolut:2.93 Gexrichtsboten und gebrüfte
aichtsboten⸗ Prakutanten; 738 Wags und! Hilfsschreiber an Lande

d. Stadtgerichtennn7 J. Mechtspraktikanten, 64. Diurnisten. dein den!

eirleger ichten mud Staatsanwilten. 56Buchhalterund! Kninzbei⸗

— Advokuten⸗

Bejirtsam sschreiber/9 Mentamtsgehilien 7. Stndtichreiber. E
egierungskunktonäre, ucn Kaunieralpraktikauten, taä Apprllgerichts⸗

mnonare, B Gerichtsschrenber an Stadt Und»Landqgerichten,“ 8.
Nagistratsdiurnisten, 3 Officiere der Linie, o3Renamtsoberichrei⸗
g Kommissionüre SKFunttivnare der Kammer der Abgeorde

in gnatronbre der Staassschulden. Tilgusiabouimission 2.
zntlionare von ·Spaͤrkassen, 2Jollbedienstele, 2 Marktjchreiber,
Polizeifungltinäͤree eeeee FRuditoriatsaltuar, 1

Aibssions Kymmau doscktetürd ReKFumtonut der bayer. Hynotheten-

Wehfe wante Ifoc Geshäffsniann, T Funktißnat des Tars

—

enstadspirant,Diprwwatlehrer, en Schullehteris
senlenverwaßtcl Inzr Taͤrbeanuey Nachdem 93 pfälzische

aihlsbhlen vaß Botapratutanttan alsGerichtsvolziehet ernaiutt
d. die Fheinpfalz aber nur 665. Gerichtsvoslsieher erfordert, so
—VV——
he Ausscheidung derNenerrianntei nach den Religionäbelenninissen
berlassen wir Hrn Rihgeerdircken Greilnz“ 2 9*
Maünsch ——— — detz Abgeordneten Greil
ber die Stgatsqusgaben, wird vbig morgen und. jenes des Abge.
olb über das Miniarbuüget bis in zwei Tageü an die Mitalie—
er dez Finanzausschusses gelangen, so daß die Budgetbergthungen
demselben bis Ende dieser oder Anfang der nächsten Woͤche wer⸗
en beginnen können.“ Die au die Kammer “gelangten Anträge
if Abanderung des, Vrreinsgesetzes gelangen am8. d. im 4. Aus
husse zur Berathung. Diek. Advokaten, welchen das k. Staais-
inisleriiim der Justiz den Eutwarf der Ahvokalen⸗Gebühren
xdnung zitn Begutarbfarag vorgelegt Hat, habem nach eingehender
erathung einr imussen des Mehnorguoum abgesoßt. das sofort an
tz einamitd:Ssnatimtiflen urn gelanoen wirtez Es wixd in dem⸗ — —
ben, wie ich höreib gründlicher Weise nachgewiesen? daß die wiereme lei
ebühren in sehr · vieleue Fällen zu nieder angeseßi isud wid deghatb, Airk Lgiferslantern 2. Junß.] Derx Naufmannuf Leba⸗
urdenedemnd anch dieentfprechenden Erhöhungent beanträgt. Abchelle bon hier hal vor einiger Zeit in der Vahahoirestagration id
—Ems, 83. Juni.Der König war gestern und heute mit Neustadt einigen Bekannten gegenüber den Bürç rmeist —
m GrafenVismart ausd Gefolgebeim Kaiser don Rußland zurKaiserslautern einen „hlechten Kert“ eee un auch
uhel. Veide Monarchenenschienen - zusa mmen mehrfach auf der ein zufällig auwesender Freund des Herrn Hohle, der Schlosset
berausz lebhaftemPronenade. Der König begiht sih Morgeyr· früh J. Roguet. von hier. Derse lded Demmeicze⸗Oc.Lehachelle bed Vroe
n d Udr Pleder nach Beylen kehrt ader can jhon“ am 15,* d.“ Hoble. in Folge dissen H oͤhle eine Ehnn Nantingetiage gegen
Us. zum, Begintze der ¶Cur ach hier wieder zurüch —8 König Leba cheste en itin wesche geiterne pozdeh Fles gen Pol zeig· richtp
am 4., Abends-uach Berlin zurückgelehrt. I nomarck hat zzur Virhandlung Kam.?“Das eGeticht Perittihell ie ⸗Vebachelte gu g
d sogleich pieder unch Schloß Varzin zu einer Famlif begebeu.) Tigen Arrest und zu den Kosten Audz grdarete. quherdemn die Ppu·
Verlin. Ter Geunder bex neuen rebublilanischeui Vollzvar ei H Plikation des Urtheils in mehreren Zetingeũ an⸗Lie RPotijeran

ioh. Ir conw herlfelte Anrtlich porr dem vorbereiteshiden Romite“ zu paltsdaft hafte 80 fl. . Geldzcüft essraess Der Vellute wa⸗
m bevonstekpudenperten Kongreß der Freiheits · und Friedens cher durch eine nothmwend ge Rersen am eigenen Erscheinen vorhrudert
iga eine, Enlgdumg zut Uebernahme des: Agräsidiums. Derselbe war, wird, wie wir hören, Appellation einlegen. (Taisersl. 3tg.)
u nun in einem an; Amagd Goegg in Gens gerichteren Schreihen 7 In Grünstadt soll bis Mitte Juli ein Gesangfest ab⸗
se Ehre gdarlehnt,rweilnex dergleichen Edreubezeugungen nicht gehalten werden, ausgeführt von den Grünstadter, Fraukegthaler
tte, und uͤbctdirs das Amt eines Ehrenproͤsidentenn iß demoftöenund Wormser Sängeri, und ist der Krlda zun Bruͤen des Lehrer
hen Versamimnlungen yr mindestens für einen ——— Waisenitifts bestiumt, —
zhließlich wesst er darauf hin daß es jetzt lan der Zeii sei, dem Neu sta dei. 2. Juni.n Die jans den-H —X——
illa n Grcateiuh. n den a sich handle, bor Augen zu Wolff.. IJ.. Krafft und DerKuccht.besthede-D. pulanäινÑαÚι
len: „Komgibum oder NRepublil was dazwischen liege, jsei in Sachen der Communglschusr gestern beim Regierungspräsidenten
Kampfes mcht weirth.“ Drn. v. Pfeufer in Speyer war, veröffentlicht uͤber den erhaltenen

t O —— D. —

Der „Maähr. Korr.“ lätztesich nus Wiem.uschreibenẽ Dien
letzten Tage sollen auf die Spurs einer Verbindung ader hirfigen:
Arbeiterkresse mit den Pariser sozialdemokratii hen Comites geführt
ind Enthullungen zu Tage gefördert haben, melche Wwenn sit sich
»estät gen syllten, auf das Treiheneinzelneenihiesiger, Agit ztoren
in grelles Licht zu werfen geeianet wären Sonxomanhaft die
Zachen auch AMingen,ho sollen sie, nichtssestowemger den Thatsa⸗
hen entfprechen,/und behaupt et man, daß: für: dieselben anch unan⸗
zochtbare Belege sichn! in Den Händen der Polizeiorgane hesinden.
dies Verbhindung, dern hreigen S Axbeiterführersn miteden Pariser“
ementen steht außern Fragete Wieas beintausollen:idiesen Bezieh⸗
ngen sointimer Raturssein, daßße man hier der Tagund, dien
?tunde der züngflen Eimeuten an Paris kanute Daß etwargleiche
dunndgebungen hrer. beabsichtigt waren, Holl micht behauptet werden/
voch konnte mag konstaatiren, ndatz ein:sörmliches Sitnationsplau
von: Wien,, mitz derGEintheilungiu mSeltionenn entwotfen wurde,
ind genaue Instruktionen vocliegen, welche Stratzen unde Punkte
ei einer evenniellenn Revoste in Wien⸗zu ollupixen wäreit.“ Richt
— —
atihil Jingitdegieheincd uß ahe SpluieMou FoidGnie ArtedWale⸗
bismus“ in einem Miniaturformate, besti numt, von den Soldateir.
nöglichst versteckt gehchtegg werden zu können, in wel hem dem So.
aten genau vorgeschrieben⸗wurde, wie er sich bei einem eventuellen
Auitade zů Guneg ber Missen üih Ilef. i Kehnen tabt

Dem. Msar. Straßzmayer, Bischof von, Bosnien und Syrmien⸗
vñrde Gue. Zugt inmmugtMoresse angesehe net BürgerAMotabilttäten
u. J. w. der Staot Agram bexrticht. Vuf der Sammtdede iß
in Lorbefrlramg mit den Zuittalen sesnag gamende 313 6.4
.08 6u Spanien. mtniß,

. Magdrid, 2. Inni. Die Konmission jihe Abschaffung de
Zclaverei beantragk vollständhe B——— Senven im Alte⸗
en n v ———

— Italien.ad
3; Aus Rorm83. Jugi, Wird den „Aslgg;, Big.“ lelegraphisi
gemeldei *2* * der he *— 2 ve Maret, Bischet
bon Surqi. Peh ageh dioschmahlich unterbrochen worden
var, wurd de Getjeraldebatte, gewalisamt geithtossen und übe
dierzig eingeschriebenen Rednern das Wort ent vogen. —

Emine weitere Depesche aus R o mi,“ Q * meldet: Auß
Antrag 'von' mehr q1s 100 Bischöfen wurde tera der S hluß der
Debatten über die Unfehlbarkeitsfrage beschlossende Die Proklamir
mã der Injẽllibrlität wird als dun mittelbar, degorstehend betrachtet
        <pb n="346" />
        izuiec, vab er zwar den Zeitpunkt ungefähr sich sfestge · Memch in den Zeitungen Fein gesumder kraͤftiger unget
etzi r epe e aee Jrnenmiaegum stattfinde, ex seinen Kttern weglaͤuuftz Fißt lieber, guter Sohn/ dem ur v
daß er jedoch unß eine Mittheilung docüber ücht Moachen werde. Vorgefallene Verzeihung 349 nvicd“; wenn er Lim *
2. JIm Botreff Ber Unterhuchung erwrigerte Hem vPfeufer Jede ruf Wentt niche“ mehr aungewöhnlichenWege in ver⸗ Zeimu og
Auskunft und schlug jede „Berichtigung“ rundweg ab, da das Gericht „ein junger, gebildeter Vtann aus anlländig⸗r Familie um vo
darüber in geheimer Sitzung entschieden habe und er verpflichtet angenehmem Aeußern“; wenn er eine⸗ Brieftasche verloren ha
jei, darüber Schweigen zu beobachten. Fein armer Hausknecht“; wenn er in der Zerstreuung den neun
f. Das Siebente Mittelrheinische Musikfest zu Mannheim wird Regens hirm eines Andern mitgenommen: „der wohlbekannie He

am 8und Juli d. Is. abgehalten. Die an den beiden Tagen her sich keine Unannehmlichkeiten ma hen wird“zun id wenn er d
im Großl. Hoftheater stattfindenden Toncerte bielen nicht allein endet: der hrave Gatte und freue Freund fur Alle, di
ꝛin seht reichhaltiges Programm vorzüglicher Vocal- und Instru. nnten“. N —

mentalpiecen, es werden sich auch von den bedeutendsten Solisten —— ——

der⸗ Gegenwart dabei betheiligen. —5* ι
Am vorigen · Sonmage fand in der Sprengpulverfabrit zu

rümmel (Herzogthnm Lauenburg) eine schreckliche Explosion

statt Das Gethäude⸗/ in welchenn das Sprengbl horgestellt wird,

vurde günzlich zertrümmert, und emzeine Fragmente⸗flog nin die

Luft. Veiderhat/ der Ungllicksfall fünf Menschenleben gefordert, der

Chemiker, wir wier Arbeiner sinde geibdtet. Glücklicherweise blieben

die Dynamitfabrit und die Magnzine unversehrt. Die Ursache des

traurigen Ereignisses ist moch unaufgeklärc...7
Die Berge der Schweiz · beginnen iin diefem Jahre schon

früh ihre Opier zu forderunnSin zungor Englüänder Namens Royds,

der Sohn ⸗eimes bekututen Banquiers »im: Rochdale, bestieg am

Mittwoch den 26. Mai mat sFeiner Schwefter und einer Baße von

Lugans aus den Satvatore dessen-Gipfel einen prachtvollen Blic

auf die 1ganze füdliche Alpenkette der Schweiz vietet. Die lang

anhaltende Dürre hatte das Gras sehr schlüpfrig gemacht, der junge

Mann glittaus und:stürzieeinen wer sentrechten Abhänge des

Borges hinob.“ Nach ilangem Suchen fanden die beiden Begleite⸗

rinnen die Leiche; der Unglücliche hatie jedenfalls den augenblic

lichen Tod gefunden. — J
Ner Miensch und die: Keitungen.)d Durch die Zeltungen

Die Generaldireltion ver Berlehrsanstalten hat im Einde
ehmen mit mehreren norddeiij chen Eisenbahuverwal tungen die ci
uhrung won Rundreisebilleten zu ermäßicen Fahrprrisen bescho⸗
en. Derartige Billete gelangennvorlaͤufig fur fotgende Tou put
Ausgabe? Wuürgburg · Ajchaffenburg⸗ Framtf iwt a. M.Nauheim⸗ Gt
en· Murburg · Hassel⸗ Nort heim · Nordhaufen⸗ Sondershaufen ⸗ Greußen
Straußiurt Erfurt. Tröitstedt · Gotha⸗ Eisenach · Salzungen Imme len
Foburg Lichtenfels Bamberge Schweinfurt · Würzburg. Diefelben we
on bei den baherijchen Stationen Würzburg Aschaffen burg, Vaube
md Schweinfurt fur die II. Wagentlasse zu einem Fah rpreis de
26 fl. 58 frx. sür die III. Wigentlasse zu einemsolchen von I
l. A6 ir. abgegeben. Die Billetbuͤcher haben eine Giltigkeitsdau
von I4 Tagen, innerhalb awelcher sie zum beliebigen Aufemhalta
den Couponanstalten berechtigen; sie Find für alle fahrplanmaßiga
Jüge, welche Wagen der büreffenden Hlasse zühren, giltig an
zewähren Anspruch auf freien Transport von 50 Pfund Reifeg
»ack. Die Rundreije kann mach WBelieben Der Neisenden nach ben,
Nichtungen angetresen werden. —
—

Materigt und Farbwaarenß audlung
b -. Anlc in St. gugbert
offerirt uachstehende zum Ansirich fertige Oelfarben:
Zinkweißnper Pfund 20 kꝛr.
Blefweiß 46 18 u. 20 Ir.
un Gelb duntel e
„helleuutc. 15 !ꝛr.—
e Gichenholzfarbe per Pfund 15s kZꝛr.
1 Grün, hell und dunkel per Pfund 15 u. 18 kr.
Brauu— per Pfund 18 fkr. —WR
—A
Roth 18fr.
Blauu420 u. 24 Ir.
—pe Silbergraußv18 .
Ebenso sämmtliche bunte Farben, Leinöl, Fir⸗
iheonallach Pinzel ꝛc. zu äußerst billigem
x Zuadert in gun isrkꝛ cäßß.

ιν
11395 e e

In der Wirthschaft von Joh. Jo
rxich sind zu haben,
Vανe hellaudische 1.5
Maatieshaͤringe
——
—
— Ein geuer ———
Einspaͤnner⸗Wagen
ist au wertaufen, wo ? sagt die Expd.*

7.
17

—WR — JMfP—————
Ein Lohrling wird angenommen b
r Georg Zung Schiofser
Eisverkauf.
Erh in kleinen Quantitdten zu' 113 h
pr Pfd, bei größerer Abnghme zu dih
gerem Preise in der
gMahte rischen Brauerei

5 *

2
284

B —

Qual. Schweizerkäse

pre Pfund 28 Ir.
I. Qual. französ. Raͤhmkäse
in Staniol verpacht pr. Pfund. 24 st
uür Wirthe entsprechend billiger hei
νν MPhiilipo Hlinck
Nar8. den 3. Juni.
Wir notiren hdeute: Weizen 18 fl. — it
bis 18 f. 18 kr. Noggen 10 fl. 15 r
bis — fl. — tr. Gerste 10 fl. — r
bis — fl.e — kr. per 100 Kilo Hase
5 fle 15 kr. bis — fl. kr. per 60 Kil
Mehl per Partie 10 fl. 40 fr bis 10
50 tr. Roggenmehl — fl. — kr. bis — s
— r:. Roggenvorschuß 10 fl. 80 ir. bi
— fl. — tr. Weizeworschuß 14 fl. 5 kr
bis 15 sl. — ir. Blumenmehl. — fl. — n
bis — fl. ir. per 70 gKilo, Rep
. . æ tr bis — fl. — ir. per 80
ailo. Rübdk ohne Faß 27 fl. — tt. bi
fle ⸗kr.“ Branntwein — fl. — ir
is fl. — fr. —

Lebensverstcherungsbank f. D. in Gotha
— 689250.000 fl.
Effectiver Capitalfonds. 26270000,
r Versicherungen werden vermittelt durch 3 6
britæ Panzerbieter, in St. Inabert.
ινι ayfe (Falltuch
it brieflich der Specialarzt für Epilepfie Doctor i. L iIIIn
AknBerlin. fetzt: Louisensirake 45. — Vereils üher Hunden Jebrn
e 527Redaktion Druck und Verlag von F. XA. Dem'e tz in St. Ingherte
—EDEO —H

———
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        7 I3 a 787* 22
8* 335 25 8 2X 22
35 3z3ñ5 22 522333322
—V——— *2553 3333332238 EkE553 2823—3 25535
233537 5—— 323 ——— x2553 2225 35353558
5 2 33 — —2 — 5* 2838 8 2* — 8 —A 358 —A— — 21
—— 3853 232 353 2385* z— 23335 — ——— *
— — 8*8 * 5 3 8 82
2 * 3882* 1* ——— —535388 2345s5333333
2. 77* 7 z43 — 222* 22328 — —
V7 358 — * — ———— 3* —723— 5 * — —88 3265 558* 2
3837 72 53 32 53 —3823 * 5*87 — 35358 —3—
1335. 3 246 *53253 s72335333553* A 3833
* 5 M e⸗ r 132 2 XRA 38 ——— 7 ** —2 3* *
323 z57333 883 5328 33 538 233388
— ——— 58 *8375 8 55257 853 —— 13357 228 3—
— 3335 — — s323523 * z2*—385 3*3
E 25 53 3 2 — —— 25 538832 * 23234* 25—2338 32
——7 438 — 553 25 —A —53 —8 —*5 53258 783
82 — E 2 —24 —E 2353 78322 —523352 *
522 I2 5— — 25* S 5 538* —323532332 — 87 8* 522553
332322 8 *»2525 — 523287 8 2* 838
2 2358 8 — — 5 —A 2* — 2 kJ&amp;s — * b * 2 TF
—738—8 5333 — — 8 82 * *238 55 —
13 IL. 4* 1* *838378 — 33* S *25 58 3333
* J. ß — * J *——27728 — — — — — * 2* 585 9 K
——— 5 — * 5248 3e&amp; 52 — —* 5 —— 24
2 —— — *25 * 5*8 — 3 * O E —33 2 F —
7 — 23 2 288755323355 2333833* *
5 — 4 — 557737 8
72 5.2 28 128 353
*ʒ 3755——33—
22835 3237 353337— *
3243 5*8 33835346
2272358 — 8228
333—83 533545* — 3575*
25 —A — —A 7 — *
— — 2333
2553— 32527 323533 5 833530
335 588 334 s —3322 23 J
3433 3323538 8828
325 235 5232 23 —— »5257
222 52 5335332383 55 5ñ *⁊
227 528 3 — 258 —— 1 e ? —— *
13252* 5728 —— 2222 332 *
3—35*23383 552* 3523333* ——5 7353
5* 58 3 — 238 5*2 35 8 * 525358* 855 3 3—
— 2S —5 —A 2272 5 523
33533383838 32722836 z335 32837
33 33288 84
838 3332 332333 38575343 77
J
—z58 —32282 127 73 232323323338 — — — 77
— —— —— 5 — — —
135 527 Ex168222 258 G5α — 355235 s252358 — 3
353 3755 88 7774 6 *
52 2 253232 8 552566 1443121r 5,2 z225* —
3 233 8 s 733*528* bi 2121514* 2 — —A
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35775 52

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3*
—A————— S
7* 8 *
—322
* —3538 z23758
* —9 —— — — 2255 *
—
—3 * 52 5*

528s788235*28
— ——— 282*
* 2338* 3538 —*
7 35 —— —
* 358 7 2
— 5—55 38
6 s83
3285383
J —— —

S85 ————— 338
25* *7 53
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— An 30 z ire 9 J 8 5 ch der enwhege es ihm nicht
d ene Gewalt zu beko se usstde gie dee een — Wider land zu
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        verden kann. Ler Festplab mit allem —0* ↄ gewahrt ich er um A
einen — nnd Sas Das OC zu bisser d —7— x en Ztg. Ischroib — *
—XX dirh michte verfehl „Gi die essdesu her den b den]4 11 zuͤg geitg ersi herungs · Gesis vaften — *
—AX ühen nsbromdece werdeim Ni rsta 3 V jehverstchchangs vorbin cn
hinblice auf den besetzten Vabentempel, Vessen Inhalt sich Fast kein Tag vergehl, ohne daß nicht in den öffentlichen Blann
auf 6 bis 7 Tausend Gulden, worunter allein Rahezu ZLausend die Anerlennung irgend eines daselbst Versicherien über prompi
Bulden von den Frauen und ee en Stadt· gespendet Dsaipung eines ihm an * Viehstande zugegangenen Schaden
wurden, beziffern dürfte, „eine herrliche elegenheit finden ihre u lesen. nd in Wahrheit ge ört dieser, Verein was Reeli
ieee nathetee e hehnn id eee an e en
a — het nt Ai deht Lrfien ezen
e e e n anne
ruyereß zum Besten des Waisenstifis von Bulle ein Concert ege ein. Die Behandlung eures Viehes mag eine noch sa
en Rückweg durch das reizende Thal e dte — D —— so vorsichtige sein, — das Speen
nenAsder ovtebene vor Jamem iegt·i Ser· · in welchen I Ithwerer· Schtugen ungrahnt · vnd vnangemeider c c
die Hirten der Gegend mittels Benützung von' Flößen kleine, aber Monften Viehstücke hinweg. Und um dem Unglück zu e
uhrr wohlschmedende aFotellen Ifischen.nnGrwn Son Mitgtied/ d ves um seinen herben Folgen Gitzuneichei Fußt du lieber Landmann
Besungve reius von Veney schijften ichAuf tinrm Ditfel Floßerncan, eine gowꝛisse Morsicht au wendem duamußti dern Vieh versichern da
dus auf⸗der Mitte des »ktelnen aber tlesena Secize alnarinanderging ojrxa beinden niederen, Praumienfaten nicht ischwer fullen tann⸗n Has
bobei 20 Personen, davnnter Wagist ratsprrsuner Deputirto und du adieje Boticht gusowendeh. dadn gaunst· dia min eichigerrn dene
Industrielle, in die Tiefe sanken. 1 lauiidu in abenfoll uber heinen Viehstand schereimdringender ungae d
(Prasident Johnson wiedan Sqhneider.) Südlichen Blättern mlommen / sthen Dirbwieden gansder volle oErsaß nus der Vich⸗
wrfotge. beahni chtigt Grptasndeut Isbinson. Icim Schueidergeschaft ni cue tu aanese Ii hastiun, Ipre saume micht. dersiche e, de in Vied n
wieder aufzunehmen, jedoch in gehttem Maßstabe. aig dag früher eminruxzar Ken so⸗n dehr ausgevre teten in Wahrheit auf der
Xiebene. hetr obnson sol Jir eeig dechen sson iden ree ee Bfalger o Vrrhoerficherungsderen
Gebaude in Greediliz.enesse. augekanfn hben B ——— ————
Biebgi ch J. Juuin os —— des ↄi in gundadrunn Dienstesnachtichten lannn
herogiich nassquischen hüttnn —AA—— Dern Siduer und Genreinde Einnehmer Dumel Niß von Dahn
ng. Sicherung uach Oekterresch hertegcht. porden wor, Id geürn ourde soncnViuten.Mn pratendnaußt die⸗irlebihle Steuen
Ubend unter Fuͤhrung ziges etztedengendutteuih het wie —
angelommen. Daßselhe wog ẽ9 Air. inis 2iö Anraepunr⸗i Pfarrei Megenheim Vegirts mits Nenftads h.-berchhl, beme hrii
Gnu ain ν rινr“ ,usinalo dohansce) Jorghsetea 3geltein. Beirtaants Spehet,
e nn a ι un nn io!“ itiuß ci. ertiehen bunoid —A——— sun Hot. —V—— —
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HSeu⸗ KOhmelgrasversteigerung
Mittwoch den 15. l. aee
mittiags um hr. zu Rohrbach bei Wirth
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denschinn deauf der Sih Ingberter Grn
das dies jaͤhrige Heut und — vor
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genen“ Wiesen. cirnca 11 Morgen
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Ein Lehrling wird angedüunucaicbei
enen Geora Jung Schlossetn

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in3 en nzcn z41 ι. Harburg, Xélu, Berlhi. Lei ———
in et i 6 e 3 —* —2 — X

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Preisekrönt in Paris 1868].

1
Herr Zoseph Lehner Amderg in
3 schreibt am ˖Echlußn stinen
eschäftzbriefes vom 2. März 1869
Ich erfuche 3234 um schleunige
Bersendung, denn! Ihr i
erfveut fich nanientlich seit ca. 14. Tu“
gen weit stärkeren⸗ Absahes wie im
33 und mächte ich nicht in den
daß er fich vergreift
che Aene Zafuhr da ist. .
Mit / aller⸗ Achtung zeichne ni
αν Joseph Lehner.
MDer G. Al W.!Maher'schel Vrust⸗
Syrup ist fstets echt vorräthig in der
autorisirten Riederlage von J. Fried⸗
ich in St. Anoher

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—A 2— 42 A . .
Eyilegrtische raämpfe (Fallsucht)
— wenß für of Epilepsie O o ch oxO. iineh —9—
im Moerlan. jen t: Konisensgaße ci über Dundext geheilt
ICGLXCC. XIXCCS.
Frucht Wred. Flesschac Prete
det·? Sladt Zweibrücken ven 9. Juni
. 6 NANi 3 * *4
Weizen Gafl., 87 indabrh 8..4 b.
— — 54 kr.Gerste piete
—
rihige flh 304 — — 3— 7 kc
e 7 — —J—— ————
Dn ix Miru r li. Hafer
— 0 —
- sImiurn Komoffein i fl. 20 kr. Heu
21 A. 25r. Strotz ujl. 48 sr.per
1 3* — * 8 le.
— —2
8 tt. gillo 1 Kilogr. 9.Ar. Gemis hibrod 8
dib Zikr. I Pqar Wec 8 Loth 2ir. Rind⸗
DQuat. Is tr.2. Quale I6 ku.
taibfleisch 12 ir. Dammelfle sch 16t.
——
* Bitx. per Liter. Vutter 86 r.
ver Pfundee iIIx GICGDM

*
*—

—6* —E——— ι
Geschästsempfehlung.
2V Ith Bechrer e eet Bublilum
erheenften anzugtigeti, Daßß ich mich ais
Shlofsermeister⸗ hiete tabtitku habe, ulihe uiss⸗
in miin. Geschaäft“ inschlagendeire!ndlvberen
billigst unde Hroniptinruszuführen: ũbernehme.
— — nGeorg JungSchlost u.
Nym e ß vei Georg Feichtner
.ẽ der Duestasteler · Sttaße.
— — Fruch reise der Etadt n
uog Kaiserolautern vom — J
en —A 5*
Spelztern Mi tz. Spelzeß Ae itz
———— —8 Haset.4 ñ —V— —
di 53 tye Linsen e ——
er Bentner nÊ Chyu -
—— adn 23
3 Pid. Gfmnschsbrod Ißn ie ünd 2n
Weißbrod 14 tr .

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Vor Fälschung und Nachahmung
cgesichert durxch Schußmarle lanut Ka—
. Patent pom J. Deceinper 41888
7830ν?

Mockenholze und Zümc enyapier
(gitzrei und ünschädlich surcMenschene),
bei Fritz Panzerbieter.
4
* 417 110 6
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* r i n g —5
bei Fritß Pamerbieten.

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ι νι oni oon Redaltiou Druck und- Verlag von F. . e, in F̃tJugbert. OS US II GOIUIM IIII.
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        57 e? 535 F
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555365 237358373 *5* 257* 3532358 8 2238568183* 3257
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A ιν ονtaqe den 2 Juni αν νο ια—L——,
———— u Wonntaewe den uns v 1870
* — ι ια
ι. T are, . .. MS NXIA LLLLA.
— —— PDent schland *8 nιι_αNναν sulchnn aovi deg Prinzen drůedrih Kar von Preuhen vezeich
Maumche n s. Jumi. Sicherem -Vernehmen mach steht eime N.ug Beer Lün6. Jumi Ichrelbt det“, Kidrde Correshe““. Vie
unhgeiende Rejorn das in den vavenicden Wednn benbenden vuceaͤe wi velet die — bemuht dat ee
i dangesystemes devot Rinde soll dasens na⸗ — m dem in Ems 'weilenden Kaifer von Rußlande fern zu halten, hört
e angerichtet werden. Rach dem gegenwartigen —— ch hiex in Kreisen welche darum Bescheid wissen mussen. aug ganz
ysteme —ry —B————— soeren Umftanden hiz hus Furcht, dor Rordanfalen uf di
asenten oder Urlaubstag rin bestimmter Beldbe ag — * zerson des Kaisers eiklaͤren.“Es follen sich namlich ben vden
eichen dahn 'det sttitter Breis für jedes in sein .Eigenthum daifer Shinplome einer Kerantheit zeigen, welche ülre zu sehr an di
agegngeine Kleidungsstu⸗ ꝛtin beheluen. der eiw Aigen everhchus Zeidendgeshichte des verstorbenen Konigs Friedt. Wilhelur jV, er:
en den Vetreffenden baat · Aus be zahlt ¶ wurden so daß derienzoc nerne Vie Raie des Kaisere noch Ems witd dabern Vvergleich
chet mit seĩnen wetledungsstu ten sgoneud uurgins oder stellt mit der Reisen des Konigs nach Jtalien im Herbst 1338
bt aus tigenen Mitteln de ün peg Weit diufetnt daher, daß sich jegi in Ems an die Hofschteitäbesuche
entehungstgeise. die Andlagen iad Den narwnn Sue ————— Conmbinatinen fur Deutjchland un⸗
u arcielt Nath dem Neuen Systeniewird dee annschaft die opa antunpfea sehtei Ruhland vielmehr seht daldein Throu⸗
gehe Wonte ais don Vonn w cie mo edee vhe gaenetene welhet dem —autt hen. Europa und dem
el Verhellung Ethalten, wahrendnmsie dieatleine Woulut 2 d nhiunlusb, sondereabgewndten Charefier der Aniche
— —— dyrrichast petscharfleren Ausdruck geben dürfte...*83*
bobei dann auch die: fixirlentänlichen Moinurgelder · herabgesetzt ν— ẽ ,
en Man verspricht sich bei dieser Einrichtung einerseits eine ri e chweiz. quin ννι αα
enenbe Etsparung, wahrendelandererseits eine Rechnun geverein⸗ We rn, “G. Junid Zir Genf Hahmen! die Urbei:deinstellungen
hang etzielt werden soll.. Auch wurde das visherige Verfahren einen ernsteren Charakter denn je an. Der Coalition der Ardei⸗
ich Swaffung der Reserve —A——— e eee eeee kün ·
—A uniEs decluteir q Nin iganzaüg zigte kiĩn aueran lag ves uss⸗ n es Fammtli er 33 MNeistet
huß un ve en e — —— der Bauzewerle. deren inabänderlichen Beschlutzan“an 12. Jimi
e S p —* n —8 ee 7 9.
de. — Mit Ausnqhine der . Golsen. Juni nicht zur Arbeit zurücgekehrt sein sollten. Mit der Aus⸗
sen ee lle guwesenden für das provisorische hrung dieses Beichiussebeiwlirben e e sohdern
—* . — e — vom Baufather deren man 324000 rechnet,nauf die
a Phobisorium inmerhih Elinb tieme El. Sueaßet gesetzt sein, Die Meister der Baugeworte nruifen in ihrer
aichlerung eintritt und der Malzaufschlag noch auf zwei Jahre — 88 46 und 87 der nerenee
nn e
r — ——— gee Aufloͤsung staatsgefährlichet Vereine, letzterer gur Ausweisung Frem⸗
d reeeeeeeeeee e eee Se d dee wünere pocsn aattert Stheruen dere Cipgeacheichafr
eeian barüuber gefaßt·Schon bei — jesuhren. —— 5 — *
Jeralhung äußerte sich der Findnzminister dahin, daß, wenn das Italien. 3 . . .
rdentliche Budget dewilligt, bei Amahme der im Vortrag des J Ilbenz, 9. Juni. Die Riegierung erk arte in der
Reserenen zut Aufbesserung“ der Lehrergehalte bostutirten Zämmer, duß die Durchstechung des Mont: Tenis noch vor Ende
zumme von 881,770 fl. eine nochmalige Steuererhöhung satfinden 187 T pollendet —
en Frhr. Xaver — —— — Spanien
e eee ee eeeee ede d I dn Sous
or Aufstelluug des ordenlichen Budgeis durch den Finanzausschuß die Frage des Mouarchey ) behandeln u 83isewahrscheinlich,
hein die Lage versetzt sehe, heute gegen. den Vorschlag des Re⸗ Vr Bemühungen für Ve Wabl eines Konigs fruchtlos jein
renten snr d ee iopet — ich I pu hesticzmie verden.
zummen handele Man müsse doch wissen. obe man Mittel zur
iusbesscrung finder ind woher man fie uehene Autzerde in migsfe .
wjein rseits die Zustimmung noch un andere Verbindunigen knüpfen,. *17 In BNeit'b ach sollen die nätürlichen Blaltern⸗ jedoch in
aämlich daß 1) die Staatsretlerung den Schirlgemeinden das Recht zanz ungefahrlicher Weise, ausgebrochen — Folge dessen sind
inräume, fallz An Lehrer bei den Eltern. gerechte Besorinifse' durch die Schulen voridufig geschlossen Wonden
ine Echlahlagsmethode böer Muffaͤhrung:errege, dessen Entfernung p' Kaiserslautern, 6, Junj., Dieser Tage machte der
epirken zu fönnen; 2) daß der Antrag auf Beseitigung des vegen des Landauer Kirchendiebstahls zu lebenslangerz Zuchthaus
—B———————— Der Cultugminister autherte traͤfe verurtheilte Sträfling im hieligen Centgalgefdnginsse. Boeuf
chie Nkigung, darauf einzugehen, sprach fich gänen die Beseitigung zjon' Landau einen Selbstmordversuch ganz eigener Art. Derselbe
ßehenten Schuljahres aus und negirte den Werlth der Adressen, öhlte das Bleigewicht einer Wanduhr us, wußzle sich eine scharfe
erhon den Zeitungen hereincommanditt würden. Fror. v. Hafeu⸗ Patrone (offenbar von einet Soldatenwache herrührend) zu verschaf⸗
rädl erwiderte hierauf, das dies doch“micht so⸗ leicht ginge und en, hieit diesen eigenthümlich tomstruirtenn „Revolver“ an die
berhaupt · dic Befeitigung deg siebenten Schuljahres seit dem Be⸗ grust und zündete mit einem Skreichhblzchen das Pulver an. Die
then desselben re —* außere, und stellte den Antrag dugel nahm aber nichte die beabsichtigte, soudern die entgegengesetzte
iuf Verlagung der Sache bis zum Durchblick des Budgets, was Richtung und zerschmetterte dem Seldstmörder die Hand, mit wel⸗
eendeerzeee e puen n hunt ie e
lusnaͤhmne! der —— d iFrhem.b. Hafenbrüdleangenommen *2 pDer Festausschuß zum achten —28 — Feunrwehrtage zu
—— α n dinß hat eine Preisausschreibuig dst fhr die mit dem Feuer⸗
Der „Khelk. Kurte enthält ein Telegramm“ us Eunng, wöbe wehrtͤge verhundene Ausslating ctet'düf das Feuerlöschwesen
ae Most hen sentunft die, Verlobäng Bezug häbenden Geräthe c. Es stind im Garnzen 178 goldene und
cussischen Großfürsten Wladimir mit der Ptinzeflin Marie, 86 suͤberne“ Medaillen bestim nä: 1) für Steigerrequisiten, als:

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        Leitern, I Fettungsrequisiten, Beilonee. J M fie Loschreqlui siten, als4 polseiliches Insttud itßz. zu bezahles. Ware der Hrozeßg dwome
Spritzen Echlaͤuche. Wagen æ. à8) fur ——— wdorben * hate der a ver Stadigemeinde Berlin allen *
als: —5 Ailarnr ——— 5 —3— wissenschaft⸗ —— sioncn aastattse — cher auch andere Betneinden di—
riche Ärbeiten. als: Abhandlungen über Feuetköschwesen, Zeich len“ erheblich? Sunmmen — 5— gen.“ vv
nungen und Plänc“ *
— Am zweiten Pfingstfeiertage ist Bremen durch ein Brand⸗
unglück heimgesucht worden, das der Feuersbrunst, die vor nun⸗
aehr; faft zwei Jahren ja großen, Schaden angerichtet, am Aus-
dehnung? und Verheerung wenig nachstehen wird. In unglaubl ich
kurzer Zeit sind 12 Packhäuser und eiwa 20 Wohnhäuser, völlig
durch die Flammen zerstört, eine Anzahl anderer Gebäude theils
murch⸗Feuer, theils durch Wasser mehr oder mirder beschädigt
worden, und wenn die muthmaßlichen Schätungen des Werthes
des vernichteten Eigenthums augenblicklich noch weit aus einander
gehen, so muß man leider hefürchten, daß derselbe, auf eine Mil⸗
ion Thalet taxirt, nicht zu hoch gegriffen ist. Der Brand eütstand
harz nach drei Phr im Holzlager von, Ed. Köniq. Wie man er⸗
uhit soll derfelbe durch Kinder veraulaßt worden sein, die in dem
seicht zugänglichen untern Raume, dessen- Boden init Holzadfällen
and Spunen. bedeckt war, mit Züudholzchen spielten...
77 GEin püthendes Pferd.) Aus Anhalt vom 81,Mai be—
richtel die N. Pr. Zig.:,Vorgeftern hat sich im Dorfe Dohn;
dorf dei Kothen der gewiß seltene Fall der vorsätzlichen () Tödtung
rines Meuschen durch ein Pferd ereignet, Einen auf der dortigen
Domaͤne hefindlichen Hengst, welcher sich von seinen Führer los
gerissen nud im Dorse der Stute nachgelaufen war, versuchte ein
auf der Straße mit Anftreichen eines Hanses beschäftigter Maurer
durch Vorhalten seines Maurexpinsels aufzuhalten. Da ihm dies
nicht gelingt, geht ex unbesorgt nach der Eingangsthür des Hauses
Plotzlͤch wendet sich der Hengst um, erfaßt mit den Zähnen der
Unglücklichen, im Rücken, hebt ihn hoch, wirft ihn dann zur Erde
kniet mit den Vorderfüßen auf ihn und beißt ihn wiederholt, so
daß der Tod auf der Stelle erfolgte. Ein dem Maurer zu Hilfe
eilender Mann wird ebenfalls⸗ von dem wülhenden Thiere ange⸗
griffen und kanu sich nut durch; Ueberspringen einer Gartenwand
retlen. αν ιR“
1 F. Die Siadi Berlin ist mit einer sehr wichtigen Klage durch
das Obertribungl abgewiesen worden. Sie ist verurtheilt worden
die Gehältex,der Feuerwehrleule, trotzdem zur Zect die Feuerwehr

Landwirthschaftliches.

Die Düngemittel des Meeres. Wie der Weh—
handel lehrt, jchwemmen seit. Jahrhunderten die Flüsse ohne Ai
hören eine enorme Masse befruchtender, Beslandtheile, die dy
Oberflache der Erde entnonimen siud, in die See, Aue diefe Pringihin
des Lebens der Pflanzen und. der Thiere sind nicht verloren s
ienczn Haguunzühligen Wesen,. die in der Tiefe des Ocehn
vpohnen, das Leben zu geben und sich zu vervielfältigen. dvp
huanolager scheinen an dem Zeitpunkte an sekommen zu sein, mi
sie der menschlichen Betriebsamkeit fehlen werden. Die Lager X
Phosphorjalze scheinen nicht sehr zahlrrich zu sein; auf alle da
enthalten sie mur einender befruchtenden, den Pflanzen nühtzlichen
rastern Das- Meer chingegen bietet unerschöpfliche Ausbeutee 6
ranzosischer: Kaufinann Hr. Rohart, bereitet mit den Ueberresten
oon Fischen einen Düuger, der so reich ist, wie derjenige Pern
der wirtjamste der bis jetzt belannten Düngersorten. Herr Rohai
unternahm es auf den Injeln Loffoden zu Kirke-Vaagenn
Mittelpunkie der Seefijcherein Norwegens, eine Anstalt zur Feb
izirung von: Dünger zu gründen. Für dieselben ziehen 20 25 obl
Fischer jedes Jahrnaus dor Tiefe des Meeres, 100 Millione
dilogramme Kabeljau, Bis noch vor Kurzem urde ein Driu
dirser Masse, ungefähr⸗80 Millionen Kilogramm, wieder in
Wasser geworfen.Herr Rohart bewies, daß man dieselben den
venden konne, und die Fischer fiugen darauf an, die Kabeljaulbhs
zum Preise von EIr. 45Ct. die 100 Kilogramme, die Wirbelben
zu 1 Fr. 50 Ct.zu verkaufen. Eingeweide: wurden noch keine du
auft; nsie können aber toch wohlfeiler als die Köpfe u. Wirbelbein
jeliejert werden. Kurz, die 100 Kilvgramme trockenen Dungsiofß
don fast eben so befruchtender Wirkunz, wie die Mittelsorie Guand
da fie 829 pCt. Stickstoff und ungefähr 30 pCt, phosvorsaure
dalk enthaͤlt, kommt in Norwegen mur auf 12 bis 15. Franlen
u stehen. .Alle andernFischarten, Aliefern gleiches, oder noh
esseres Ergehniß. Napolion Ml. unterstützie. das Unternehmen de
drrnRohari mit 10909,000 Franken.

——

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Heu⸗ &amp; Ohmetgrasversteigerung. daeit ο e i 9) —————— cu
a Mittwoch den 160 4. Mis. drs Nach 1 it,u N 431 R H P x uren
mittags 3 3. Uhr, zzu Rohrbach bei — 4 m 48 6 —1 n — 4 71 —
Dirtnagun unminelbat mach dern men u hon —
land'schen. Versteigerung, lassen die Witiwe W * —
—8 des ret ed wohnhaft G. F. J fast in Kaiserslautern n
gewestnen und verlebten Privatförsters Aaum ¶ Detail· Verkauf) —
hon Janz, das cdiesjährige. Heutn und empfiehlt ihre selbst labricirten adellosen Doppel stepystich Nabhmaschinen sr
Ohmetgras von nachbezeichneten Wiesen, Familiengebrauch und gewexbliche Zwecke zu achfolgenden bedeutend exmagigten Pteisen
Rohrbacher Bannes,„auf Credit SZinger Lit , en 80 fl,
persteigern. namlich von ··· n Zinger Lit. B. ν ν e et J 5
809 Dez. Wiese am Steegbruch u. Howee Nr. 2. . eν , ⏑———
d 18 Dez. Wiefe dafelbst. 9— Howe Ni, 3. 4* — ι ν7 120 ne

Horn tgl. Rotar. PGrower &amp; Backer Nr. 19. 803 *5
— — — * Verpackung frei, Unlerricht gratis. Zahlungserleichlerung; jede Maschine koßet be
ahlung 5.fl. weniger. Garautic.
Feelwiliae
ruerwebn

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a 177
Von heute ab haben wir eine Niederlage unsrer ι
BSolters- und Soda-Vasser
in St. Ingbert bei Herrn Heinrrisch Jsjgag etablirt und werden unsre Wahe
daselbst genau zu denselben Preisen wie loco hier verlauuftt.— 9

Fede Woche treffen 2 frische Füllungen dorten ein. .
Saarbrücken, den 22. April 1870.

St. George u. Obenauer.

Monlag den 13. Juni d. . Abends 2d
Uhe
— ** u
UVe o.
Dab am 3. Juli die Hauptübung
stattfinden foll, fordern wir die Mitglieder
auf, recht pünktlich zu erscheinen.
St. Ingbert 11. Jußi 1870.
Das Commando.
Ein noch ganz. neuer kleiner aber stark
gebauter Wagen ist: zu verkaufen.
Wo? saqt die Rede 4,
Stallung
zum Einstellen von 25 Pferden bei
Reter Heusser.

P —ED— *
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261
F J Bezugnehmend auf Vorstehendes offerire Soda- unt Beiteruv asser be
Abnahme von 25 Flaschen und darüber per 100 , 8 Tul-
2* J per Dutzend —X —— ⸗ 3 p, e F 1 2
eizelnt Flaschen 3α 83 881
Leere dlaschen werden 401 Sgr. zurückgenommen.

, 334
in eine tn 7 —— e Heinrich Isaat.
—«v “32.
Epileptische FKrämpfe (Fallsucht)
brieflich der Specialarzt für Epilepssie Doctor O. LKillisech
in Berlin, jetzt: Louisensirake 48. — Vereits über Hundert geheilt.

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Rcoaktion Drud uund Verlag von 55. ..

Deme in St. Ingbert.

—7233 277
7733 27
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        2 15232 — 73 5535
5832—3.282 5s85 5 3 33 31
3 8 —7—
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5 3533 3 — 33333 52
2* — 724 * 288 * — —* 3 —8
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* 225 ** —3282 —8 ã 8 — 25 — 5 2 257 — — 27 * 3 53 83J
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533 35 37 3 287
5—225* ——— ßd 3 8 4367 —533 25* ———
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        72 M ινüνν bι 9 8 m .13
“ — 0 J 9 ι.
St. Inaberler Anzeiger.
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2να ιιν ιιιι — ig 3— —9Æ J ara
der St. Ingberer Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Donnerdtagte und Sonntags⸗
xummer) erscheint wochentlich vir jmuat Dienstag, Donner stag, Samstag und Sonn zag. Abouneentspreis pierteljährig 42 Krir. oder
iαν » 12 Silbergr. ¶ Anzeigen werden mit 3 Krzr. de dreijpaltige Zeile Blatijchrift oder deren Raum berechnitee.
4 91. t Diens tag⸗ den IA. Juni e in v 870.
ha ι— —A — —
νννν Veutschlander.
Mancheéu, 11. Juni.“ Det Finanzausschuß der: Abgeord⸗
nelenkammer hat beschlosseu, die Präsenzzeit für die Insanterie auf
8 Monateherabzusetzen, beide Kürassierregimenter und zwei weitere
Keiterregimenter aufzuheben, die Regimentsverbände abzuschaffen
ind damit zugleich sämmtliche Obersten⸗ und Oberstlieutenantsstellen
einzuziehen.
un —* e n 0. Inni. Die deutfche Lehrerbersammlung beschloß,
aͤber den Antrag auf Gründung eines —5 — eerg zur
agedorgung überzugehen,, zud Iprach sich für den —Fortbestand
3 ———— RB — hege sande der
herhandlungen er ger aer e wurde die Versammlung
— on Hof̃i dun uͤnit hor sehr beifaͤllig aufgenom⸗
nenen Rede dhie — 000
———
aus der Festungsgarnison Königstein mil voller Vewaffnung und
unter Anführung don Officieren die osterreichische Grenze beim Orte
dercuskretschen überschrittein hahen, Es wurden Exerzizien veran
hallel, wor auf die Truppen unter Lachen und Singen auf, einem
slbedampfschiffe zuruct htten 7
Fraukreich — *
Paris, 9. Juni. Unter den Freimaurern herrschi großen
rretuuie wtil Meuetralt MosUnthen dern dor: zwel Tagent wieher zum
hroßmeister B—— — —— ejngreicht hat. Er gibt
inen schlechten* Geflisdhettszustand ais Grund am Dieses fcheint
edoch mr· ein Borvnerd gtr·ein⸗nd · er che nint eine · Eutlassung
uur deshalb eingereicht zu haben, weil er eine jehr starke Minorität
gegen 7 Heuwe. r Uhe sande ejnel weitere
—X —E— — — des großen Orieut statt/ ꝛin welcher
weilere⸗Beschlüsse gefaßßt werden sollen. Vielfach glaubt man, daß
Genercil Mellinet zu guter Letzt jeine Entlassung zurücknehmen wird.
Eineme Piar iße r Telegramm zufolge verlangt ein Amendement
on J. Simon die Effektuiriuug von. Ersparnissen im Betrage von
328,000. Fres. durch die, Fufhebung sämmtlicher deutscher Gesandt
schaftsposten«mit Ausnahme derer in Berlin und in den Hansestädten
. Wie persichert. wird. hat die Koönigin Isabella dem Kuaiser
Napoleon ihre Abdankung übergeben.
Belgien 3
*22 4 —9 — J
Brus el. Ie Junien In einerd Augenblick,“ wo die Juden⸗
aersolgimen it vñ Donaufürstenthümern ein Enkrüstugsgeschrei
in ganz Europo erweden und selbst jenseits des Oceans mit eilier
Inketvenkron im Namen der Menschligkeit gedroht wird. ann diesem
hmachvollene Unwesemn dus · Sandwerk · zu legen haͤt' die hieñige
hohe und niedrige katholische: Klerlsei alle Maßregeln ergeiffen/ um
Alens das ünfhundersährige Jubiläum einer Brüsseler Juden⸗
grfolgung und Judeinbetftesbung init Jobligater Begleitung des
dunders sblmade Hostin in eklatantet Weise durch eine feierliche
drozessson ust histoxischem Autzuge, zu fe'ern. Da die Freiheit, der
Sonne gleich, Älles, Sinn und ustun Tugend und Untugend,
deleuchten soll und minß, so ase es sich von, selbst. daß
Jiemand durau /dentt⸗ dieses empörende Schauspiel zu untersagen.
Voehl aber, hat, dicses“ fanͤtischi. Projetz bereits die imposantesle
Protestatinen des venkenden und —A gesinnlen Theils der
devölkerung provocirte Enisprechend derlan den hiesi zen Gemeinde—
ush vonx e e Ngenen Aufforderuug, hat der
dürgermeister, Herr Anspach, in der leten Stadtrathssitung erklärt
in keer Weise sich an besagter Proözeision, die am 2. Juli stati
inden soll, betheiligen zus wollen.“ Die Stadt wird mithin, wie
tasonst üblicht wedat die Musit, uoch ihre Pompiers der Kirchen⸗
arik penn SanfkeGudula zur Vefügung stellen,“ und höchstens die
durh den Zusammenfluß bedentender Voiksmassen, not hwendigen
——— eist dereits an allen Mauern
in: Manifelb der ah aflesten vn er arschienen, welche gegen diese
len Idcen der Toleranz/ er: Freiheitrund der Menschlichkeit hohn ·
btechende Feier · Prote stiren⸗und ihre · Mitbürger⸗ auffordern, fich
ꝛetselben stillschweigend und mit Verachtung zu enthalten. Diejser
        <pb n="358" />
        London, 195 Juni. Charles«Dickens (det berühmeiste
mimoristische Covellist unserer Zeit, geboren 1812) ist gestern
Abend in Folge eiuas Gehirnschlages perschieden. * *

Eine deutsche Frau, welche in der Nahen. von Greeland.
Tazeiwell Countyhe— Illinois, wohnt, verhelratheie sich kuürzlich mit
hrem fünften Mann. Ihr erster Mann lief davon, der zweite
rhängte sich, der dritte erschoß sich und der vierte ertränkte sich.
Wie wird sich wohl der füufte Mann aus dem Leben schaffen?
mFeIn Wafshington sammeln sich die Häuptlinge jahl ·
eicher großer Indianerstämme, um mit dem „graßen Vater“, ein
zespräch zu haben,“ ium dauernden Frieden im fernen Westen her⸗
ustellen. Unter din Häuptlinzen sind „der gefleckte Schwanz“,
eca Fschnelle Biber“, der „schnelle Bär“, der „geide Zopf“, die
— —
ürchtet“ ist ein sehr renommirter Krieger, der nur den Fehler
jat, sich öfters sehr zu betrinken.

2 Aud Konstantinopel, den 8. d. Mis., wird telegraphisch
emeldet: Bisher wurden 250 Leichen unter den Trümmern her⸗
orgezogen, unter welchen sich deren noch viele befinden dürfen.
die Spitäler sind mit Verwundeten überfüllt. Das Erdgeschoß des
nglischen Bolschafts⸗ Hotels blieb unversehrt.“ Es ist schwer, die
zaͤhl der abgebrannten Häuser zu bestimmen. Vielleicht ist die

Zahl 20,000 ue übertriebene; geibiß aber beträgt sie mehr ar
To,Oo. pobwohl der, Lebant Heralde sagt, daß nach dem do
der Munizipalität aufgestellten Verzeignisse nur 3449 Häuser ah
vraunten. Dieses, Journal melden, daß der Sultau füt die Abee
raunten 10,000 Pfd. St. spendele.

Volkswirthschyft Haudel und Verkehr.
In Bersljien studirt man jetzte sehr eifrig die Münzfrag
Man will eine Münzeinheit für gaͤnze Deutschland schaffen un
die Enquote ⸗· Commission ist bereits in voller Arbeit.
Mn hen, 10. Juni. In den jüngsten Tagek fanng
Zrag rine Conferenz von Bevollmuchtigten der · Bahnverwaltunge
des süddeutsche französischen Eisenbahnverbands statt, wobei aug
die bayerischen Staats⸗rund Ostbahnen vertreten waren. D
ãonferenz einigte sich über eine Revision des im sfüddeutjchefram—
‚osischen Eisenbahnverkehrs zur Zeit geltenden Tarifs und zon
vird diese Revision zu Gunsten der Frachtgeber vorgenommer
verden. —

. 3 3 4* . .

324*
*
Möbel⸗ u. Heugras-Verstei⸗
gerung nebst
Hausvermiethung.
Donnerstag den 28. Juni 1870 und
venn nöthig am darauffolgenden Tage, je⸗
esmal Vormittags 9 Uhr, zu Schnappbach
n ihrer Behausung, lassen die Witwe und
inder des dafeibst verlebten Wirthes Wil⸗
zelm Reppert ihre sämmtlichen Mobilien
uf Zahltermin öffentlich versteigern:
pPfrid mit Geschirr, 2 junge Kühe,
1 Wagen mit Zugehör, Ackergerathe aller
Art; ιι
sodann 8 Kleidere und Getüchschränke,
güchenschrank, 4 Pfeilerschränke, 13
Tische, 30 Rohrrstühle, 5. Nachttische,
mehrere Spiegel, Bilder, Wanduhr. Lam⸗
pen. und allerlei, Wirthsgeräthschuften.
uͤnd Küchengeschirt von allen Sorten, 8
obollständige Betteu mit Bettladen, einige
Tafeltücher, 5 Waschbülten, 2 Gemüse⸗
zütten, 1. Doppelflinte, 1 Jagdtiasche,
mehrere Weinfässer und senstige Haus⸗
niobjilien,
somie das diediͤhrige Heu und Ohmet⸗
gras aus 7. Moigen Wiesen.
Zugleich wird dos Reppert'sche Haus
git Garien und Zugehör auf 3 oder 6
Fahrc öffentlich permiethet.
Sorn, igl. Notat.“
Wiederversteigerung.
Samstag den 18. Juni 1870, des Nach⸗
mittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in der
Behausung des Adjunkten Schmitt, laßt
Peter Feichten er II. Bergmann vou
Rier, wegen Nichtzahlung des Erwerbsprei ⸗
ses die nachbezeichnete, der Wittwe, den
indern und Erben des zu Elversberg, in
Rheinpreußen, wohnhaft gewesenen und ver⸗
scblen Krämers Johann Marzelin zugehörige
iegenschaften, nämlich: —
86.2 Dec. Wiese in der Ruhbach beim
Dronenftein, neben Franz Derouet und dem
Walde, St. Ingberter Bannes, in Eigen⸗
thum con ventionell wiederversteigern.
Horn. kal. Notar.

Aad Die ruut ι νι ...
⸗ 12 323396 1 V
1 2 2
Preußische National-Versicherungs-Gesel—
2133* * —
sschaft in Stettinn
mit einem Grund-Kapital von 3,000, 000 Thalern
und bedeutenden Reseren
Wernimmi Versicherungen gegen Feuersgefahr, auf Gebäude, Mobiliat, Wagren, Vie
Feldfrüchte überhaupt auf bewegliche und unbewegliche Gegenstaͤnde sowohl in Städten al
nuf dem Lande, gegen angemessene, billige, jede Nachschußverbindlichkeit ausschließende Praͤmien
Bei Gebaude⸗ Versicherungen wird den Hypothet · Gläubigern auf Verlangen vollständi
Sicherheit gewährt. Jede gewünschte Auskunft sowie Antragsformulare werden von de—
Unterzeichneten unentgeldlich und bereiwilligst ertheilti.α
St. Ingbert, den 10. Juni 1870. ι 34*—
* Agent der Preußifchen National⸗Versicherungsgesellschaft:
— —* 2138 —32
hilin Wentzel.

—F
Poeutschlands Kunstschätzo
die herrorragendsten Bilder aus unsern bedentendsten Gallerieni in Stahl gestochen neba
äW der Meister in Xylographie. Novenistisehen Text von Dr. Adolph Görling, Biogn-
ien von Prof. Dr. Alfr. Woltmann und Dr. Br, Meyer. Erscheint in Heften. von, dener
jaedes 8 Stahlistiche und 1. Xylographie enthält u
Preis pro Hest 7 -·-. X
Zu becielien durch alle Buchhandlungen des In- und Au⸗landes.

Epileptische Krämpfe (Fallsucht)
zeilt brieflich der Specialarzt fuür Epilepsie Doctor O. Killiseh
Berlin rertt Gonit ase 45. — Bereits über Humdert aekeilt
Das Neue Blatt Nr. 25
WVietelzährlich nur 2/SEgr A
ist soeben eingetroffen und enthält:

Pygmäen.“ Ein Roman noch der Na⸗
zur Von L. K.v. Kohlenegg (Poly Hen⸗
tion). — „Beim Khedive.“ Angenehme Er—
unerungen von Alfred Weigel. Mit Illu⸗
fration. — „plaudereien eines alten
domödianten.“ Von H. — „Etwas vom
Fuchse.“ Mit Illustration von L. Beckmann.
Promenaden durch Hamburg.“ Skizzen⸗
zätter von Harbert Harberts. — „Viola.“
Kovelle von S. Junghans. — „Allerlei“:
Die Geschichte „Eine Ursache ohne Wir⸗
ung“, Die deutschen Reimlexika. Ueber
2uckifffahrtt — Correspondenz.“

2.3 Ein noch ganz neuer leiner aber star
ge bauter Wagen ift zu verlaufen.
Wo k3* sagt die Redee

Fur Titeratur, Kunst und Gesell
ochaft,
herausgegeben ron
B. DO HM näd'J RGDEXBEEG
erecheint in Heften, ane NMonate ein Eest.
FSS IO0O ßr. pro Hæst.
bezichen doren lie Rucnhandlungon 4
Post-Anstalten.
*3
ä

7⸗2·— — — — —
() Zimmer nebst Küche, bis
i Juli beziehbar, sind zu dermiethen bei

6mel, Tüuͤncher.

F Das bis jetzt von Hr. Landricht
Kireffer dewohnie Logis ist im Ganje
oder getheilt zun vermiethen.

Stief
4*)

Mein Eachenfänger, auf den Na⸗
nen Schamyl hörend, ist mir gestern ent⸗
wpendet worden. Vor Ankauf wird gewarnt.
Sichere Auskunft wird belohnt.

Fritz Panzerbieter.

3*

Wörielzucker
empfiehlt Frik NBanzerbieter

Heso h. Frohnleichnamfestes wegen wir
am Donnerstag kein Anzeiger ausgeg
ben und erschelnt die nächste Samstan
unmmer am Freitag Abend.
—
Vedattion Dru«c und Verlag von F. X. Demes in St. Inabert. α
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        *
2 ——
— —— 57525*8
3 —X — 5798
—— * — — 3
88838 383 63 4J 5
7* 53Ek53 —
7 338* 35 J —
3 8— — 25 2 —— * 8 37
5527* 32 —782 92 — 7TEVOSE 288 257537
8328*7 A 23323*3 3 6 3
7 3* —— ——— —z3383 —— —3833551
78 5822 7 5253 — — ** 85 7 288 —E — 32 7
—— 25* 2222 2 —8 23 5 —78 —AF 5* S z * 55
1 5 22883 2* 8 —2 9 2 232 59 — *· — * —9—
335333 238* 52337 2
—5 —52 552 87 22285—8 686572 — 53c2 3* 2.
5533232 2 *7* * *25325 2 83* —*55 5. 252248 5
2 — * — ———— 3 —J —02 —— —— F F * * —
52 573272 8325278 582* ñ8 253— — — 227 363
— J J— 73357 2235 582 553 ——— 56 5223 S
J ——— * 35*—DT — ——2
9352338 — 77358— 3228757. — — ———————
29 3555322 87337 —ã— ———— ——— 5
532 *5 52* 32 22 * — — F —Ee —— —* 2 5378 3*
8 523357633333 58 *2833785 ——— 533333 *
A 5 * 85 27 *23 —A 53 —E 32 35 ⁊ * 3 87
—J— 3 33832* 52556735 35 — —
257535323568 252 233353 753* —
——— 6322* 239 3383557 8. 553 2 2336575
—7*23 7— 74 —
6 3 38 24323* *7 *28* 233 8
2 — — —5225*
53 1*8 25 5 *7 23 50 5**
— R——— — — 2k*3
5 I 5 * * 25222 * 8 *
373378838 5358 —
— — * —2 83 3 —— —
25 *2255 —A 4
— —a7 F * J —
—— ——— F
333335775— 28
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382336 —A
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4 —A 77
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3352

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3234 22
— 28222 —
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— —— 3 3333528* —I3
6. 3 3383 33333 —85543838 * ẽ
——— 252 588 F 53 — 273
— —— 832 *388 *52
238 8 2* —5 — —2 7— — 5 c 2 —*
22 — 284* — —— 22 5522 2225 —m33 253 ——
5233525 5 2738 —E 5253583— 32 33235 3558
— 5 375 — 25 2 2 * — 355* 2— X * — X—82 58
2 —B ⏑———— 235532283 —32 *2 *5*2 — ——— —
— —2227 5* * 53*22 222 58 —A * 23 F —— —258282 2
2 25 53535328 38*2 — — —ãA— —— —3,532 2
„MREMS — 7223 — — —— ————— —J 8 32 2*
* 52—2522 522 55 —22— 222 — —* 33522237 555 383333558*
333 —33337 3 338 3 56
* 32 33 — .5 — 575 —3——88 ——2
3325338333358 23373533323 — ——— 2—3358
2*2 3838 5222 6. 552 — *2 2.* 2338— —
725 85—32 *82* S83 3z2352 15 222— 553562* —c
5 32 2538 8253 3 32222 5325.28 — — — 5352
3 — 337 3533833287 552 833 7 35575 33353
353 332— — 57* 53383233— —B——— 35.55 55* —AA 52
5 5 52538* 3272 3238382 54 —z338535 —A —536232
25* 53325. 5355 — — 528** F —
— 5 383553333 55252 . 32 2252 8 22274 553851
82 —2— —22 3225 — 2 2398* — — 58
3338538s53323 2 zs 83333 ——33458
3335 383334 ——— —— 782* —*254
r 228 3. — 22328*8 352 8 2 —— 2* 5 57
353338 — —— 35*28 2233 25323 S2
358 — 3532 ——— s
2283 — —— ——— 53 8* — —— —— 8 R———
45 322 32* 2* 3 73* 8 228 *2xcxE 8 —— 232, 527
*
2 * —66 — 253 — 2 — —A
5835 2*8 — 518 —22—82 —
338
233*5 —A —
3333

528
2— ——5 —
252 —— 8 552
75 —5838 3552
—— ** 3* —
—— 53 —— 5827 cẽ
— e 2* 2383258
*82. 207. —13 7 — —
—— * —— O x 830 — * 25. TRXS .
— —— 22 35 —— 2
2133 —3?33 58338* 558
2222 543 5 * 253 — 3 7 2 — —— 533352 32
— 535535 8 9 — — 5 28 8 52 28 — *: 587
—J— —A * E2 E22. T. 22 2 — —
— * — * 2 2 8ET. * — *5 9 2 272 ——— * —
2 22 * —3 * c * —28 92 7c5 25 —
7 55 — 575 4 3* 2 10 55 53* —8 ʒ 5 *—353 *
— —— — * — — 85— 5223E7 O 5533 — 7 35* — 8
O ———— * e 2 —25
2 32 5528327 zz. 28 3527*3*
38 * 8 * 857 58 2 . 2 2, ẽ. 27 55 282 — F
5 252527 2725* 352555 — — 338
—3— ——2 Æ. 2. — v — —— — ——— * 3 52
2* 2 * 2* —* —— —AA — 3 2 —59* c*
2 — — 252 9 —5 —— —A— * — 28 *
535 *5835 *2 523 —288 —— — 9 25 *5 53 536033 25 —
* * 7 — * 85 85 8 —S * ————
5 — 538 3 * 2 385 2 3* 75—88 3 3—
* — 3 2 —— 233250
2 * — — 5 —— 2 * —7 *2
35· 258 —587 1 85* 33287535 — 5.7 I2368* * 25
255 34 — —2 MO * 2557 e·
87535 — 33 33783 8 3 5355
333 4 55585 383533 535335333 z88
Z —X 5* * 5* 5 5 * 35 7 2 5 F3 — 23 —— — 8
58*8 —5883328 3.. 53353535 5 5 — 5853535 —
⸗ 7* 25.2 —— —533535 7 232* 38— 557 25755 J4 E
5 52—5 ——— 25532335 382327 — 8 5 —
XI —A 32 2355356*85 — 2 * — 5322 * 31354 2252 25
38* —B — 22. J — *2532 7566* 2 *8365 80*8 58—55 8 R
522 — 2 * 5335 * * — —— 9 22 2 ——— 2
—* * F ẽ. 3* 3
—RA— — 3 J
32355335 — * —8* 2* 72 7 —— 552
u 8333 —D— 823—
sa 2 5
8 167232* —E—— 28*
85183838* 55 83
— 2 55*5
* 2 V
55 75
—R X —25
5523 ⸗ — — 2
2227 I53*6**
* 53525* *2355*3
—3. 52*8* 8 E —22
2 — 5538 *2 2 —I —
— 2.2 — 38 —A e — —
5537 2*0 — 552 —— 5
— 2 —— 3 822 — 2* 5*75
— ——— 22323268 —— * * 2
2 8 53 4 3* 522 2*8* 85 38 —2 73
5372 —— —— 283 * 71255* —— — —
5 5 5 5 — —E— 323753* —— 8852
* * —A — 5 — MMS 32355368 —
2 * 2 — s8 2— — —*8 5ñ5 ODO —J— 52
*253 * 32 3337 2 83z33825 —
538 238 42 5558 25*385 ——— *5.52 32327 35* 557435
2*5 22255 * 2 222 — 3322 2 —3* 5*5 *
2 — *38 * *— 2— * — 222 — 867 mú— —* 22557* .* 3 2.* E
3509 *33 785 3388 5*883 3233 238383
A 32527 z33532*3 533 * — 38 5775; 78 553
s55 — — 253s836273 — —— 837 233* *3387 —X
53 2 8 222 85* — 832 ———— — 7 22
2 —— — —— 585537 —2 * —A —— —A—— — 232
2 5 333 2 * — *32 an —— — ——— 3522522335
—3 85 .* * 52 2 5 25 —A — 55825537 z23 223
* * 5 8 * —ú— — 35535*
— — 22 3 28 535 — 8 0 * 323
z52* 5222 2*. 5 2 —A — 2832323 * EBXEA 72 83 55Ek —
— — — 252 —535— —* —F 2338372*7 z2238 533835 855 —
95 25 5225 32286 5* 2—„23S28 —
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22252 Se 55535 —AA 8 55262 2*53 — J —X—
5z23222 — 8 m E 138 r—— ** — —92 ——— — — 2 28
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225 3858
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32 57235 2833325355
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2333 3 3 23333
25 373—52 27
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23 —
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232 — 5333 3
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——32 33387 3 3* 535553
2642* 3553*875 253
83 —8232 5332233
— — 2. * 93 5835 —A———
353— ——
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—— 253 2 * 7 39 4
2533 323 553233853 2* *8:8
—— 2 —5223 —
85 —— 2323383
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2353*53 5*3333355 —5
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StIngbertur Anzefrg r (unbd dat mii dem Haupiblaiie verbundene Unterhaltungeblatt, wil ver Dienstagk⸗-, Donnerttagt- und Sonntags-
nmer) erscheint wochentlich v ĩer m al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonuementspreis vierteliährig 42 Krir. oder

.12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechne.

3. - 34 X 3.33 3 * 8 * 46 v. ————
6 92 * J ea * Samstag, den 18. Juni eν ι — —X * 1870.
nin ea ν . 3 α ι ννιν
g. — Deutschlandn ν ιιι:. I —V Fraukreich. ν.
Münschen, 12. Juni. Es wird in der Stadt erzählt, daß⸗Paris, 15. Juni.“ Nachrichten aus Rom' lassen“ keinen
Peirus Hod tz l zwar beabsichtigle, Rom nach seiner abgegebenen Zweifel darüber, daß das: Concil die Unfehlbarkeit — beschließen“
AUdeung zu vexlassen, wie wir bereits berichtet haben, daß dem⸗ und derselben durch Bannandrohung Geltung zu verschaffen suchen
oin aber kurz por seiner · Abreise von seinem Ordensgenerule er⸗ verde. e
juet seurdendie Erlaubniß zur Heimlehr sei ihm vorderhand uicht
slatiet! —P
Münchem, 14.; Juni. Hr. v. Thüngen als Referent des
reiten reicheraͤthlicher Ausschusses beautragt Bestimmungen zu den
schlüssen der Abgeordneten bezüglich des außerordeutlichen Wili—
sitrediis mit Ausnatzme der Position von 100,000 fl. füt das
ücnberger Krankephaus, auf welcher zu beharren sei. 4
Fravetffurr, 10. Juni. Derx fünfie dentsche Journalisten⸗
g wird gim 8, u . Jun in unserer. Stadt abgehalten. Die
aesordnung hot der Ausschuß vorläufig in folgender —A
scht: „1) Die Frage des Autorenschutzes; „2). Altersver sor gaung
Journalisten; 8). Kautioren Inseraten, und Stempelsteuer;
Preßgesetzgebung und Preßmaßregelungen; 5) Aenderungen in
i Satzungen des Journalistentagees. ,
Bex'hün, UI. Juni, Die, würtembergische Regierung scheint
ne ganz unnoͤthige und ganz unvderständliche Angst vor dem
auiheldenthuin det Liebknecht'schen und Schweitzer'schen Sozialde-
raien nachträglich erfaßt zu haben. denn nachdem der sogen. 2
eie seinen: Drohungen gegen —— — — rm i sch te e
muich vuhig derlaufen. war,r und als einziges Resultat mehtere F NNittels höchster Entschließung des k. Staatswinisterlums
nige Kbpfe unter den Arbeitern auffuweifen hatle, fand sich die es Handels und der öfsentlichen Arbeiten vom 28. Mai J. Is.
is in Stuligart gemüissigt, ain 7. do M. den Schuhmacher · durde dem Pharmacenten Franz Zorn in Dürkheim, welcher die
sürr · Wolf aus Hamburg,“einen“ bekannten Schweihzerischen Apothelerprüfung im: Jahre 1864 mit der Note J. bestanden, die
nitalor, auszuweisen⸗ Auch Bebel, Liebkuecht und Bonhorst sollten aachgesuchte Konzefsion zur Errichtung und zum Betriebe einer
aewiesen werden, hatten aber schon vorher die Stadi verlassen. Apot hete in Ensheim in persönlicher Eizenschaft ver⸗
Arbeitern in Sinttgart, welche sich in hervorragender Weise iehen. .
mder Bewegung betheiligt hatten, wurde Seitens der Polizei er ·7 Zweib rücken, 14. Juni. Wie wir hören, hat die
set, daß sie fich jeder ferneren Agitation zu enthalten haben,! sraelitische Kultusgemeinde den Horn'schen Garten am Wall ae
idrirenfalls mit den strengsten“ polizeilichen Maßregeln gegen sie auft, um daselbst eine Synagoge zu erbauen.
xceschritten werden würde 4317 Reichenmbach, 125 Juni. Ein 14jähriger Knabe wuͤrde
Aus Bertuinm schreibt man der „Köln. Zig. Die Anord gier Tage bei Reichenbach weit unten u Thale von einem
ngen füt die Sätularfeier der Geburt König Friedrigs Wilteln IUl. üchtiden Lämmergeier übetfallen,“ zu Boden geworfen und erlitt
din den letzten Tagen an höchster Stelle im ganzen Unfange jn Kopf und Brust durch“ den Schnabel und die Krallen des
itlossen worden. Es liegt in der Absicht. die nationale Ber Zeiers ziemliche Verwundungen. Der Ueberraschte erhob ein Zeter⸗
ting des Tages ganz und voll zum Ausdrud zu bringen, jedoch geschrei und wehrte sich nach Leibeskräften. Mit Roth konnie er
dabei quf Fushrüdliches: Verlaugen“nides Konigs sorgfältig ch dem Ranbvogel enwinden, der von einer herbeieilenden mit
iuuf Rücsicht genommen werde, daß jeder Mißllang gegen ijner Karste bdewaffnete Frau endlich verscheucht, sich langsam
rantreich von vornherein beseitigt werden. Ee. Maj. wünscht reisend siolz in die freien Lüfte schwang.
su daß ihm dersoͤnlich. so weit dies bis jetzt noch nicht gescheben. —— — rutte I1. Jum—. Gasern ist tgier an sellener
alle Festverwaltungen berichtet werde .. 7 7*
Fall von Selbstmord vorgekommen; ein Frauenzimmer, „eine ge⸗
Wisen, 10. Junj.: Die Ueberrefte des am 6. October 1849 de e idsee Dite behi Won
agerechilich erschoffenen ungarischen Ministers Ludwig Vvalihhandi anden Jungfcau“, hat sich erschossen. Di e arlotta
ade, gessern in Gegenwart einer ungeheuren Menschenmusse auf VDxctt. —** * 3
nWister, Friedhof feierlich bestattet. Der im Ocktober 1849 f.Mainz, 10. Juni. Eine hiesige Bürgersfrau kaufte heute
Hochverather inn Vilde gehängte Graf Julius Andrassy, jetzt! Morgen auf dem Wochenmarkte für fünf Gulden Butter. Als fie
tet Minister des Königs Franz Joseph J., nahm mit seinen u Hause ihre Waare näher untersuchte fand sie, daß die „Klum⸗
legen jedoch nicht ox ofhcio, an dem Trauerzuge Theil.— Wie peu“ aus einem Kerne von weißem Käse bestanden, der mit einer
Ndie Zeiten äudern! Der Präsident des ungarischen Abgeord⸗ ünnen Schichte Butter überdeckt war. Die Betrogene. eilte natür⸗
nheuses soll eine an die Mitglieder deoselbect gerichtete Tinla- ich sogleich auf den Markt zurück. konnte aber die Verkäuferin,
ig des Comites bekannt zu machen, vergessen“ haben. Da die die sich entfernt zu haben scheint, nicht mehr ausfindig machen.
dung Franz Josephszum König von Ungarn (8. Juni 1867)) »4Worms, 13. Juni. Von dem Vorstand der Schützen⸗
Vergangenheit mit den,Schleier der Vergessenheit“ bededen Hesellschaft in Mannheim.ist an das Central ˖ Comité des 5. Mitiel⸗
ne, so wollen die maßgebenden Kreise in Ofen-Pest Alles ver heinischen Bundesschießens ein Schreiben gerichtet worden, in
iden, was die Balthyanhi-Feier als eine Demonstration gegen welchem mitgetheilt wird, daß die Mannheimer Schützen mit denen
f.nh. Majeftät hälte erscheinen lassen können. Fast alle Comi- von Heidelberg und Ludwigshafen am 19. Juni Morgens nach 9
Ungarns waren im Trauerzuge durch Deputationen ver- Uhr mit einem eigens hiezu gemietheten Dampfboote unter Begleje
ung der 40 Mann zühlenden Kapelle des dortigen Infanterie
Regiments hier eintriffen werden. Die Musik wird die Schützen
veim Einzug in die Stadt und beim Festzug begleiten. Als Ga⸗
jen sind in diefem Schreiben zugleich angemeldet eine Pendule,
ostenpreis 80 fl., und ein Etui mit zwolf silbernen Löffeln, Ko—
stenvreis 73 fä5J.

Fünfkirchen, 10. Inni. Gestern wurde im hiesigen
nital durch die grauen Schwestern eine kranke Jüdin⸗ gewaltsam
uust. „Der ordjuirende. Physikus bestätigt, die Kranke sei acht
laus sprache und btwußtlos gewesen und ist heute Nachts
orhen
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        Berlin, 8. Itzni. Im hiesigen Cadettencorps (mit eiwa Masse Menschen, welche ihr Leben F verloren, es geht inm
O0 Zoglingen, darunter auch Badenser) in. der? Typhus ausge- Tausende, bis 95 Dienstag Nachmistags 8 Uh waren beren
hrochen, der heute drei unge. Leutehinre ffte. ̃ Ic Folge desfeith Asd verbrimse Pellohlte — Herschlagene Menschen *
vurde die Anstatt geschlosen 4.* Fi ummetn gefchäfft auen Adchnblicke ntdect man Fieler mit
FWin dien⸗ Ny A. ZtgSe meldet, wird Der Strousberg in nickten verbrannten Memfshen, in unmstelbarer Maͤhe von uh —
Berlin jezt auch eine · Buch⸗·, Kuuste und Steindruderei in dem man aus einem Kellir 21 Personen wot heraus. —R
Hause unter den Linden 20, derbunden mit einer Buch⸗ und ernirie quasi ganz Pera, so daß die Leute sich nicht mehr relin
nunsthandlung, etabliren. onnten, in den Straßen konnte man vor Rauch kaum durchkomm
Gurschenschaftsdenkmal in Eisenach.) Aus Leipzig ergeht ind so flüchteten sich Tausende in die Kellex, wo sie den W
zon dem geschäͤftsführenden Ausschuß Zur Ertichtung eines Dantes⸗ unden. Das deutsche. Hospital brante ab, kein einzigen Kram
dentmals ver Burschenschaft für die Stadt Eisenach ein Aufruf an onnte gerettet. werden, viele Deutsche, welche zur Hilfeleistun
le alten und jungen Burgenschaftler zur Einsendung ihrer Bei⸗ serbeieilien, wuͤrden ein Opfer ihrer Thätigkeit, dis Elend und de
euer Gon einem Thaler an aufwärts) an den Kassirer des Jammer ist fürchterlich, keine Feder kann es beschreiben ES ist eh
ee Dr. phil. Theodor Hoffmann, eipꝛig). Sophienstraße hrecklicher Anblit, gräßlicher als ein Schlachtfeld. Vaufenwe
18. 839em Aufruf ist eine Dariegung beigefugt: warum der ijegen die Todten dufemander, verzweifelk rennen die unglückliche
Stadt Eisenach ein solches Denkmal zu widmen und Luther att Ungehörigen umher, um die Ihrigen aus den entstellten Kadabn,
szurrendschüler dazu gewählt worden — ferner eine Abbildung zerauszufinden. Von unferer⸗deutschen Kolonie sind bis jetzt bi
des lebensgroßen Modells der Lut her· Statue und die Liste der Familien ermittelt, welche nur das nuckte Leben gerettet haben
zisherigen Beisteurer, in welchet sich bereits Namen, wit Gutztow, der materielle Schade ist unermeßlich; mam schätzt denselben aa
daube, Ruge, Keuter u. dgl. finden. Nähere Austunft ertheilt der 200,000,000 Franes. Die VersicherungGesellschaften sind ungefah
Vorsitzende des Ausschusses, Dr. phil. Friedrich Hoffmann, (Leip⸗ nit 2,000,000 Fres. betheiligt.“ Große Etablissements sind biel
ig, Thalftraße 133. . ... ibgebrannt, unter andern auch der großte franzöfische Bazar ni
7FEStodstadt, I1. Juni. In einet hier vou der hessischen 700, 000 Fres. Theater, englische Gesandtschaft ꝛc. Es ist en
dudwigsbahn angelegten Kiesgrube hat man vorgestern einen merk· uingeheurer Schlag. den wir erhalten. Alle meine Angestellten sin
vürdigen Fund Zemacht. In einer Tiefe von 20 Fuß wurde bgebrannt; 50 griechische Familien wolllen fich in eine griechse
nämlich der Zahn eines Thieres wahischeinlich eines Mammuths, dirche retten und lamen alle darin um · J
zefunden, der nicht weniger als 20 Pfund wos Die Bauuuter · Aus Galezbourg. im amerikanischen Slante Illinois, konmn
jehmer haben dieses Moustrum von Zahn dem Bahningenieur in ine romantische Liebesgeschichte, die ihres gleichen sucht. Ein g
Sroßumstadt zum Geschenk gemach. y den stand vor dem Altar. deffen stätkere Halfte dreĩundachtyh
Wien, 10. Juni. Mittwoch Abends, erzahlt das „N. Zommer züͤhlte. während die Braut den Kukut auch schon eimm
Tobl.“ ereignete sich im Pratet. deranlaht durch einen norddeut. Fiignas begrüß t hatte. Schon als die beiden achtzehn, tespecn
schen Lehrer, eine anscheinend komische Scene, die aber einen ernsten echszehn Jahre alt waren, hatten fie sich mit einander verien
Hintergrund hat. Der Lehrer kam mit einer ¶Wienet Dame in her!fie hatt' die Treu gebrochen“ und seither zwei Lebensg.
rin Praterbierhaus zweiten Ranges, „um daselbst das voltsthumuich · ährten zu Grabe geleitet,; während ouch er sich bald über u
Treiben der Wiener aus eigener Anschauung kennen zu sernen. Zerlust seines Liebchens eösteteain Weib nahm, dieser nach den
Das Wiener Bier sagte ihm außerordentlich zu; d „Duri⸗ Duri dirchhofe folgte und eine zweite freite und auch fie überlebie, un
ꝛie slowatischen.Taschenfetieldertaäufer und die Biumenmädchen Hotlet nin, rerum feinem alten Liebchen die Hand ra
randen in dem bercits Feien nn dn dhen zu tönnen.
a. Als er jedoch die eche bezahlen jollte, hatte er kein —
unden 2 uee deee inen Rapoltondor. Er rief kSchon seit langerer Zeit hat man in Amerita krodene ge
fuchte ihn, zu wechsein. DetuK Jebte Erde als Desinfectionsmittel bei Aborten in Anwendung ge
den Aufwärter und Lrsuchte ihn, zu wechselu. t Kellner ʒracht neuerdings ha ein De dason e eee
detrachteie das Geldzeichen: von allen Seiten. Er war' kein Nu. 3 peuy — J “ Vre v0 son e Sinfic — —X
nismatiter. aber durch Verlust mißtrauisch gemacht, holte er fich Dudt der ocenen Erde zun Heilung börartiger Wunden mi
er. x77 den „entern GrüundenDog ößtem Erfolge benutzt. Bei einem sehr gefährlichen Bruche wurdt
Rath bei den Stammgästen, von dem „entern Grü den. — — r—
— 33 nr die it trockener Erde bedecht, wodurch der Geruch sogleich
s a · Dantes;“ sagte der. weiseste von den Stammgüsten — „arre — ue veg
iren? ; tdie Andern erkannten in dem Napoleond'or edenfalls einen p ir pe eAnd mit dehen Beseitigung eine fchne lle esscrunt
Spielmarke), und der ganze Chor stimmie dem Saloins im Charakter der Wunde eintrat. Ermuthigt durch dieses Resul⸗
Dantes (Spielmarle). undt ie A utsche lat, wendete Dr. Hawson dasselbe Mittel mit gleichem Erfoigt
aus der Gesellschaft bei und rief: Arretiren.“ Der Norddeutjche auch bei anstedeud len an, die mi üren, Ei
— 5 idis 33. bei ansteckenden Krankheiten an, die mit Geschwüren, Eite
var in arger Verlegenheit, alle Beweismittel fruchteten michls, ge rue w 7
Slammgästen, die bereits die Fauste balnen, veil se ung und Blutzersetzung verbunden siud. So erweist sich die trockent
zenüber den St gaten. VSeiri —75 Der zesiebte Erde nicht nur für Schuß und Brandwunden, sondern
ermutheten, einen gemeinen Betrüger vor sich zu haben. X p —* rebsubel in ausgeei —* Wei uid selbj
Nordische wurde auch hitzig. ein Wort gab das andere — als im — r u Anzgezerchn⸗ eise heilsam. un 9
enrun, aber auch in aͤhlen Augendlide, ein unger Ounden Fe engun heit hofft man mittels derselben wirtsam entgegen
beflissener, durch das Geschrei angelockt, hinzuiam, die Münze keten zu können. zn
wechselte und hierauf mit dem erbitterten — Be⸗ ——
itung diese Praterwirthschaft verließ. „Schaut grad aus wienn —... *
ans. sich die zurückgebliebenen Stammgäste, und die * Voltowirthichaft Haudel und Verkehr.
Moral ist Entschuldigung, denn die junge Generation hat in/ Das Kreisamtsblatt der Pfal, bringt fol zende Bekannimach
Oesterreich kein Goldstück im Verlehr noch gesehen und die altere ung der k. Regierung: „Es wirbd hiermit zue allgemeinen Keunt⸗
weiß sich auch nicht mehr daran zu erinnern. .. 8 niß gebracht, daß die Direktion der Pfälzischen Eisenbahnen auf
4Am 31. Mai starb der älteste Beamte Oesterr eich s, ein Gesuch des pfälzischen Feuerwehrderbandes sich bereit erllärt
Franz Ritier dv. Sträub, in einem Atter von 109 Jahren auf hat, bei Brandunfällen die pfälzischen Bahnen und Bahntelegta⸗
einem Sommersitze zu Penzing. Ein Unicum seiner Art, genoß hei zur unentgeltlichen Berfügung zu stellen. Die Venüßzung des
er nach 40 Dieustjahren, inklusive Militärdienstzeit, ein halbes Bahntelegraphen, sowie in dringenden Fällen auch der Transport der
Jahrhundert seine Pension jährlicher 500 Gulden. Er diente Feuerwehren und ihrer Löschgerathe, erfolgt hienach taxfrei, wobei diese
unter 3 Kaisern und war in den Kriegsjahren 1805 bis 1813 Begünftigung jedoch von der jeweiligen Zustimmung det Bahuder⸗
Vorspanns-Kimm'ssär. Aus seiner Familie exestirt nur ein Enlel, valtung abhängig gemacht ift und eine unbedingte Verpflichtung
Hauptmann in der Armee. welchen er zu seinem Universalerben hierzu den betreffenden Feuerweh ren gegenüber im Allgemeinen nich!
unsette übernommen wird.“ —
F Uleber den Brand in Konstantinopes) enthält eii Müncen, 14. Juni.“ Aus zuverlässiget Quelle tann id
von dort angekommener Privatbrief, d. d. 8. Juni, nachstehende Ihnen mittheilen, daß auch die Generaldirektion der bayerischen
Linzelheiten: Pfingstsonntag Nachmittag 2 Uhr entstand am Ende Verlehrsanstalten vom 1. Juli an Korrespend⸗nzkarten zu 3kr.
mjerer Stadt Pera in der Gegend der großzen Artillerie-Kaserne, jür den Verkehr im deutschen Postgebiete und zu 1kr. für den
Feuer, welches sich. umterstützt von einem starken Nordwind, über Verlehr im Stadipost⸗ und Landposs Bezirke zur Einführung bringen
zanz Pera verbreitete und bis Sonntag Mitternacht mehr als 4 wird. Es sind dies offene starten, etwa von der Größe det
von Pera in Schutt und Asche vetwandeite; ich glaubte, mein Postanweisungen, auf deren Vorderseite in den Vordruck die Ädresse
Haus, welches MNontag gegen 2 Uhr Morgens von Flammen um⸗ geschrieven wird, während die Rückjeite zu schriftlichen Nittheilungen
jeden war, verloren, plötzlich drehte sich jedoch der Wind, und werjeder Art benützt werden kaun. Das deue Verlehrsmittel bietet,
waten gerettet. Ueder 3000 Hotz⸗ und 5800 der größten Stein⸗ da die Karten auch mil Blesstiit beschrieben werden konnen und durch
zäuser find ein Ranb der Flammen; wie viele Men'chen obdachlos dieselben Bri fbogen Couverte entbehrlich werden, sehr viele Bequem⸗
zeworden sind, dann man noch nicht angeben; bis Montag Abendlichkeiten Die Cortrespondenzkarten werden bei sanmtlichen Post·
varen ungejähr 2000 Familien in Zelten und Kasetnen untergebracht. anstalten, mit den tariismäßigen Freimarlen deklebt, zum Verkauf
Due fürchterliche gräßliche bei diesem Ungalücke sind die unglaubliche an das Vublikum hereit dehalten werden
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        — — x Khrend der letzten K Togtzig gl. 5 Der V. ——
/d * is . 35 — —E — J nit 65,083 800 Rthlr. —xX
ha sortwährend höheren Verichten vdn den auswärtigen WMarlten der. Bantfonds⸗ dus V. o rae *
ren aus Frankreich zahlreiche, Käüfordres für Weizen aingelaufen, 789, 190 3 Rihlruwermel und beicagi nunmehr I6.265.671. Xcth.
Aqe⸗ deez en rasch lichteten und einen von denen die zurückgesl iten⸗ —VD—
enden Vreidaufschtng fuͤr Weizen und Roggen im Wesotge schüffe Der, loßten s. Ja en Zoßg a0 Rethlr in dem lgiisruden
satten. Die unnünstigen BVerichle uͤber dein Stand der Rags nfelder und den, folgenden 4 ———— Verficheite
sahru sich beträchtlich⸗ und da dit Zeit schon so weit vorgerückt in; als Dipidendee kommen werdetidnntgan Jahro N gu den dihr
an venselhen Hicht tanetzt!wrel! Jelbftebej Eintritte den günstaägsten Vorsicherten 34 Rrocent er von ihnen zzugezahllem Bruttoprämik
mng.gut qu ꝰi macheinjtinrewrdeiso bleibtz einstmeilen die — Dipidenden zurückver u n Dautsongei jall ausschließlan
hrels besferung nach diefer Seite vollstandig — — die auf⸗ pupillarisch sichere eꝛ Hyp thekauf sandwir ihschaftlicht Grund⸗
Fnte in Ungarn, Südrußland und Amerila indessen den beis ung stücke zu;/durchschnittlich digte ausgeliehe ve Der Ver
u dewartigenden Ausfallnicht berwiegen und ider zgpiden Steiger waltungsaufwqnd der Ba betcug —— en
grhalt thun wirb, lantt sich natlürli hHtufe noch Gichte im / Ente und, 3470prs mille deß eisichen unhbestades rte
— AIll mu —88 8 —J————
ngarischer 1404bis afl., Roggen IOr/. bis un l..Bexite 10
Jber 100 Kilo, Haferca fI. 36 kredibis 4fl.40 lr. perrvO is uienread nyorgn vienstesnac,r. en.
zilo. Reps ohne Veränderumg, hierländische trodene Waare-256 flid annttidrluu3 54 np — 1312 ·“
iede an me andne Ihede Su 6 —VV —
saben. Leinol 21. fl. per 50 Kilo. Mohnol 362/. bis 37 fl. ist nach Mänchtnivetseztende ut die Detditth chlrerbetigenbe
er s0 ig —8 untt. ype⸗weiß effektiv 1394 fheper 30 Stelle der Grengoder au sseher ! F. Heimnann. im Saigburge derufen
ailo bezahlte wpalere Vieferung etines höher gehalten. Im Kolonial · worden? — Die Siell, eines Verwalters der Krei · Armen⸗ound
vaarengeschäft. wenig, Veranderejng; der Abzug von Kaffec, ist, im strunlenanstalt Franlenthal ist, dem hisherigen Oelbonomen dieser
chter Jeit —R—— ngeden Seeblaten verfolgen ein Anstalt, Johann, Reiß, pie Funchion eines prot . Distr eis · Schul ·
nagende : Rithunge Eqhted bro tVNBetgerthran ge —BoV—— jaͤt dxti Karton Gollheim dem Pfarrer und Districts
xer verzolllte Tonne läuflich,, Medizinalthran 62 v Sdun eciot Rort Thecdor Kremer in Cinfeschum und diejenige
—* Juni.Der 335 abgehallene neunte ines kalhee iftrteis Sqchulinspechers für den Kantou Landsluhi dem
herbaudstag⸗ de asttelt hestiswt —688 ischasten war nvan 23 Pfarrer Joh Duvide Dengel in Wünchweiler a. Gl. überiragen
vertilen· beschick zu welchen si noch einige Gäste und der Ge⸗ worden. vi erlebi te · Lehrstelle für den franzoͤsischen Sproche
noffenschaftsanwalt Schulze⸗ Delitjch.“ geseliten.. Nach Weledgung nterricht!aue der —S Zweibrücken ist dem. bisherigen:
ꝛer geschäftlichen Argelegenheiten entwidelte sich eine recht aninrirta Verweser derstsben?? Rital. Molrnaat qus Monsheim bei Worins
debane. über: das Princip der Reifftifenschen Vereine die Sicherheit herliehen wordene Rs Dem Gerichtsboten, Johang Heinrich
xt Hypothelen als Persauollzedit. den Verkehr der: Genossenschaften Flunnt in Katfereiterm, ig die, Annahme des Gehilsen Joseph—
nit Richtmitgliederit intß dit Inlasso-Frage, au weldhen sich ein dudivig Ttundt vanen Annwesler und dem 1. Gerichtsboten Dabid
deticht über die mit der Mainzer Vollsbaut verbuadent Spattasse Baumgatmer in Grünstadt die Iteranns des geprüften Gerichts⸗
qgloß·Alts Vorhrt wurde · Wiesbaden xwählt. d botencandidut Kart Rice! von⸗ Griͤnsiadt als stellvertretender
Beot ha, Juni. Nach dem — under. det Pressennbefindlichen Gehilfe detgtten worden WDer Lehred deinrich Rupp in Winds ·
—— heig ist unn Lehtrer au der prot. Schule zu Höheischweiler, der
nas Jahr 18609 hat diese : Anftalt auch im letzten Jahre wieder ihre Schulverweser Pelet Wogner vom sidderourzbach zui re
vesthafte erheblich ausgebreitet unh seht günftige Kesültate nerzielt. an der . Schule ju Vjederberbuch Dder Schuldlenstersbettuͤn Peter
a neuen Versicherungenkanten, 8183 .Personen. und 6822, 100 gecker von Aiworf zum Schuͤderweser an dertprot. Vorbeteitumgs⸗
aittt. Verfi herungtsummehinzu, giffetn die noch in keinem der huhe sul Kamidoch und der Schutdiemfterspeciant Martin Graß von
rüheren Jahre erreicht worden sinden Die Gesammnt, Einsrahmen Feil zum —A an der prot⸗ Schule zu Altlemingen er⸗
ntrugen 2,987,778 Rihlre darunter sind 2,278,7341Rthtre amn wotden, — Der Bezirksgerichtsschreibder Wadwig Kriegerinn
rimieneinnahme uud 702,066 Mtihlr. Finsen vou Ausleihungen. Zweibrudennifpp Zum Odbergerichtsschreider am : Appeliationsgerlchte·
die Ausguben beliefen sich auf 2.213,670 Rihtte von denrnfür — —— Ashaffenburg ·in Aschaffenburg ernannt worden.!
81 Sterbefälle 13327)100 Rihlt. gezahlt wurden, stine sehr erei ν —
ebliche Summe, welche indeß nichts destoweniger um 2,987 Sterbes 3 νιν 6
ille und 110,048 Rihlr hinter der rechnungsmäßigen Erwartung nu ung ni 2äÿ — —
— —
** —— MA. A —X AMu-t. 218
Wiederversteigerung. Möbel- u. Heugras-Verstein gute t
medisan n I eees mu“ gerung nebst * nehrere: Spiegel, Bilder, Wanduhr, Lam⸗
ittags um 2 Uhr,“ zu St. Jindbert, in der — 9 An pen und: ullerleb Wirthsgeräthschaften,ta
ehausung des: Adjunkten Schmitt, läßt Sunsv ermsett n —— und Küchengeschirr von allen Sodten⸗ 8
eler Feichten'err AI, Bergmann von nee ven z Jun 1870 unb nollstandige Betteunmit Bettladen; tinigen
ier wegen Nichtzahlung des Erwerbsptei · Penn nöthig otned oaredsegenden ageet Tafellucher, d Waschbutten, 2 Gemusen
die nachbezeichnete, der Wittwe, den desmal Bormittags hr. zu Schuappbach utten, I Doppelflinte,“ Au Jagdtasche,x
indern und Eiden des zu Ehereberg, in in ihrer Behansung. lassen die Win unnd niehrere: Weinfässer und senstige Haus—n
heinpreußen, wohnhaft gewesenen und ver⸗ Kind et des daselbft verlebten Wirthes Wil⸗ mobilien; ι ιιι
tlen Kramers Joh aun Miarzelin zugehorige belm Reppert ihre sämmtlichen Mobilet. sworwie dat diesjährige Heu und Ohmet⸗2)
egenschaflen, vamuich: er e auf Zahltermindffenttich verste gern ras aus 7 Midrgen Wiesen.uun iner
8621 Dec. Wiese in der Ruhbach‘ beim Pfrid mit Geschirt junge — Zugleich wird dos Reppert'jche Hausn
donenstein, nmeben Frauz Deronet · und dem Wagen mit Zusehor, Adergerathe alleren] mit Garten unde Zugehdr auf 3.10der Gu
halde, St Ingberter Bannes, in Eigen⸗ Art; — — — Jahrc offentlich vermiethete: un ä lhei
sum conventionell wiederversteigern. enn deseleher!inhe Gelͤhscgranle, oanrrnn SHorn, igl. Notar.
Sorn, kgl. Notar. — — ———
ee n DZaerete Echisfs· Gele genheten
9 Das bis jetzt von Hr. Landrichter ” fn hA zrandreere“ e vdee
ieffer bewohnie Logis ist im Ganzen 7* —— —2 F —SVV—
ni getheitt mu vetmiethen.5 ß A —
Gebr.Stief. ꝛ wan — 8* —ã 7
Ges Gemvfleur 2. mittelst · Dainpfa n. Segelschifffree.
Reschäftsempfehlung. Wegen Griheihzmg e e Aoschließunge von Neberfaͤhrtscontracten.
o bechre mich einem verehrl. Puͤblilum unpfiehlt sich der concessionirk Age:a ——— —————
ift anzuzeigen; daß ich mich earsä — —DDDDDDD—⏑———— — J. * —A—— * J
—XVV
g Geschaft einschlagenden¶ Arbeiten ·
„dbillig prompt auszuführen übernehme. M-
—WBE Ewil epti che Kram ↄfe (Fallsucht
wohnhaft bei Georg Feichtner ent· brieflichh der ¶ Speclatarzt ur EpilepseD O. ιH_αο
in der Blieskasteler⸗Straße. in Berlin,jetzt; Louilensiraße 48. — Wereits über Hundert geheilt.
        <pb n="364" />
        ν — — u:
————
allen drrunden und. Belannen·die
qhmierzliche Rochticht, daßz unser Sohn,
Balle. Tochtermann und Schwager
Johann Woll, Kaufmann.o
36 gahte·at/nai ued D
geute Morge aͤn 8ühthonfte vhr
— ——
Samstag Vormittag ftatt, * 5 9—
ODie trauernden Hinterbllebenen.
St. Ingbert, 16. Juni 1870.

1 4 ι 4 16yr5
hal Miulad un ,, chäfts Groffnunt
DievweennchennC Jahrehhtũ nuom e vto 33 —

I8nd siben in den machgeainten Schuen Koebenlte Anzeige, ah ehein Geschen

V α

Nu?eIn effar in Vorbereilungzs 3—

eeeeee in Sweihruͤden eröffnet. hat und emphe
stachmitrags Unhr huru ν zur. Ans⸗rtigung bon Bilder. un
Schen vasetospe an Fpiegelraben KEons oltische
seihen Tane Rodenags um — ude Bardinenstangen ec. nas den nenel
Im die obem· proß n rar on ö Aus Gegengiude nen
228 Boimi — Thr. netenii —8* pet —
e te 33 n Auten. Zustcherung geschmodvoller u
öÑruhe amn 28. Jimi Nachmietugs dautx haftex Axbeit stelst derselbe, die bin
um 2 Ußr. ij ν— sim Ptien 34
Zu diesen ordentlichen Schülvisitationen Bahlreichen Aufträgen, entgegensthen
verden hiermit die Sisadirathstimdedie eichnet n. Hochachtuugevollst
Drtsschulcommissions · Milglieder⸗n sowien die h o Deurt sch! Vergolder
senern amn Fraunde dett Schulfugend höfe Aitzed-vts der Fruchthalle in“ Zweibro⸗
lichst cingeladennon vi·Ni ci —9* de
— — an
—F 5 5 D
es ofnaufüuüShandou. “ u2
ινα 5 7 *
Mobiliar. Versteigerung⸗
— ————
wittags 3. —V —** Ingbert im Haufe
deg Fallilen J — WBey gndecläßt
Reschoͤlzmann H. Westphälinger da⸗
— — —VXRR——— —
zescht iebelig Iu dieser: Masseẽ vehörigen
Wwoh shen begen baoe Habsung ofentlich
ni Figci chun herste gern, namlich zzez n
Schtgeinchen. Lrunder polirier Tisch

—— 1 Nleiderschrank

Beitladen dust Geliumg: 1. auchencraut.

—— 14 Bierpumpeni Tischej

eee

heschirt mit Aiwosen undnn Wlagbäl⸗

en zund sonstiger Werlzeugen.cetwas
nuWein- Bier und Kose.d alies Kanqpee.

In gltes Vinn vorräthiged Schmie de sen.

Hufcisen und s ein e

Die Exrnle von Kartoffeln,n stlee und

— — auf .4 Morgenndlder.ganfe dem

großen Fur, die Gartengewüächserin zwei

Bärten und das Gras vou 126 Dezimalen

Wies in den Großwiesen νν ι

Et. Jugbert. 15. Juni 18730

Westphälinger. z.

4 — *— — —— — —22

Der — A hiermit,
—A⏑——— Franuz
—AX—
für die Rejnheit ihrer, Waaren verbürgt uud
hre aeee untet sanittspolizei
liche Contcole siminn zestelt hat daß
die Berwendung lommendel Rohma⸗
rerialieun und Inarepjenzien somie auch, diĩe
ertigt Woane atualüsttwerden. hud de
durch vem —R—————— reine Chochlade,
dh h. durée Cacahe und,Zuchr gerantixi
wirdeNun 2 *5* uuni —
se gon Lunc lenber 1868 tiu ue ιν
* DDr. Herm. Vohl
ti Möniate Resckuugscommffartn
und vere digt r Chemiler.
—V zι empfehlenswerthen
e Itet dee
it Lngh —— J. Grewenit
ind bei 6 ickel in —
ites F. IMonrederis
ronen
—ä————
ud billigates Rei nizungsmittel, erziehlt
lendeud veiasse Weoehe, vrschsdlieh für Faser
d Farben ande J -
—2

* 84 ——
FLieteliãhrlich nur 12/. Egr Ar
Ast: Meben.reingetroffennummde ent hält 23an
e ee
un Von Le Pe ohleneg Roͤly! Heu⸗
rion). Berilla, die abessinische Sela
nin.“ Von Withelm Geutz. Mit Illussration.
⸗Ein Bqquch bein Rhitis:n Won Me
BrühtnnleSommerabend.en Mit giu⸗
ration von Ch. Mali. Die Theater?
freiheit und' die neuen Thegter in Berlin.“
Bon Oskar!n Blumenihalee Vibla?e
Povele von So Innghans —Autalfleri
— ⏑——⏑—— ve
Benjamin Disrheli —VV—— or⸗
respondeng:“ t bi 21ii.ꝛo ou α
—* Zumn Quarialwechfel ꝛig
sæ
Wir arbitten dit Aufmmerhsaimleit der Le
ic r85 it ; νσ α
Mademoiselle
bon Ernst Volmar, womit: didaissufirirte
Zeitschrift Das neue: Blattrim Nr27
ihr drittes Quartal erössnetz eine glünzend
geschriebene Erzühlung, in welcher rcht imo⸗
dernes Leben pulfirt und welche sich samohl
durch spannende Handlung wir Schärfe der
Tharakteristik und geistvollen Dialog aus⸗
zeichnet. Dem Romane 7Madrmotfrette
werden sich zunächst anreihen: „Das adelige
Kasino“ von Cart von Holter und dis⸗
„Bande des Bluts? von Adoif Wilbrandi.
Uuf dem Programm der Verlagßharalang
und der Redaktion des Neuen Blattes stehl
belanntlich oben an Den Lesern jederzeit
das Beste zu bieten, was überhanpt? von
den-Herrn Künstlern und:˖Schriftstellern
geliefert wird. Soweit uuns bis jetzt Unheile
zu Ohren gekommen sind, ist allel Welt mit
den Leistungen; des Neuen; Blattes in seinen
deiden ersien Quartalen aufs Höchsteben
riedegt. Der;u Correspondenze mnu Nenen
Blatt sei hier moch gedacht: aund darübet
gesagt, daß dieselbe von Den meißen: Lesern
immer zueust: Aiberflogen wird. Mandist
dabei immer auf eine rneur;d boahaffe Lie
benswürdigleit gesparnnt Eer des trockenen
Tones mancher alten Blätter satt ist, dem
ist hier ein günstiger Eintaufth ebotenl
Dabei ist das Neue Blatt angch. ohengtei
das billigste. —B nimm̃t 4*
Huchhandlungalnd Poslantils intgegen K iñ
Preis vierteliährlich 12223 Sgr,—
23 — —
2 Zimmer verst. üche bid
—DDDDD——
AN. Simmel,. Tüncher

AMα Jα

ug — ——— * 5
Zrucht· Brod· Fleisch ꝛe. Prei
xct EStadt Ziwelbrüchenv. 17. Jꝛn
Weir Zafl. , Korne6fl. 12
Berste Areihige, fla ra LGerste vin
eihige, — fI. Tnr. Spelzu õ jlo 40 h.
Spelzlern yc.Il. e. Dinkel u
Ture Mijchfruchtr n. krer Hase
* flans x, Erbsen⸗ ile — kr. Wien
l. fr. Kartoffeln 2 fl. — kr. Hn
2 flanes8 r. Stroh 1 fl. 18 kt.
Zentnex.n Weißbrod Iue Kilogr., 20 6.
—
I9 tr. ditio 4 Kilogr. 10 kr. Gemischtbrod
Nil 84 kr. 1J Paar Weck7 Loth Lr. Rind
leijch 1. Qual. 18 kxO: A. Qual. 16
dalbfleische 12 Ir. Hatmelfleisch 166
Zchweinesleisch Ib hr.. per Pfund.“ W⸗
24 Ir. Bier Tkr. per Liter, Butter 30
er Pfund.

i⸗

— — — ——
Fruchtpreife der Stadt
Fatserslautern vom 14. Jun.
Weizen A. — Ar. Korn 8s: zu
— —2 5 86
Gerste bfl Btri gaser 8 ft 15
Erbsen ⸗fl. «— ir. Linsen· —fl. *
verZentnet.
Brodpreise: 6 PfdooKornbrod 27
Pjd. Gemischidrod 134 Ar.und 2VPif
Meißbrod IBbtr. PUh pιιι

— —
Soa J
pim: Einssellen
7

ιν ινια snuen Drrémide Verlas von Fei FDe in

8

37
7

—X—
        <pb n="365" />
        — — 83 2333 u ve 55 — S— * * * 9 J
crlti vi i o u —A — .3 α ννι ι:
—I 3 a u
131 y — J T. 3. 2 *
17 7 * — * .5
1. x * ie uls ze
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— 00)0— .V «— R4— M
—— 1334i 214 —— 9 —— Giitit m, 334* —8 . 144 3. *
B ———— d u t ιιι Airtteiud ι , 0 Ten ey *
n a art 18
— —— —37 —*
— 1 538*
der St Ingheertet An zuige hund des wit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblati. mit der Dienstags- Donnerdtags · und Sonntaga
dunrmer) erscheint wöchentlich vele vni akerrbtn a, Donner stag, Samstag und Sonmtäa. Abonnementspreis vierteliährig 42. Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden. mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet, zHge
— Z — — — — 4. — — —* — —2222— 7 . —
3. n ue t, 40
—B 93. ESonntag den 19. Juni . 1870.
ui un —,— 332.x e Nje en d —
denn noane t Deut schlande e
Mun den, ISs5 Junj., Zum Vollzug des Einführuugsgelehes
um neuen Civilproceß wirde fur die, Pfalz mit dem Appellations⸗
ericht in Zweibrücken ein Handelsappellationsgericht verbunden.
desselhe hesteht auß cinem Vorstande und der ersorderlichen Zahl
o Ralhen, andateshnischen -Beifitzern, welch' letztere den Titebi:
dandelsappellationsgerichts· Assessoren“ führen. Handelsgerichte erster
nstanz werden bei den pier Bezirksgerichten der Provinz gebildet.
Munchen, A6. Juni. Die Vorhesprechungen innerhalb eines
eines Kreise Dergz, Abgeordneten der Fortschrutspartei über denp
intwurf, des Wahlgesetzes siud worläufig so /weil gediehen, daß
au imn Wesentlichon uͤnda in; den Hanbigenabugen an dern ner
exungsboxlagefest zu Halten entschiossen zu sein scheint, selbste
rständlich unter der unerläßlichen? Vorbedingung einer dehr
rechten und gleichmäßigeren Einthejluug det Wahlbe irke. Direltes
ahlrecht mit geheimer , Abstimmung,gesetzliche—Festsetzung der
zahlbezirke und zwar für je Einen Abgeordneten, billige Berück⸗
gtigung der städtischen, merkantilen, und jadustriellen Juteressen
i der Eintheiling der; Wahlkreise, Diätenbezug für, sämmtliche
bgeorduete Abkürzung der Wahlperjoden werden die Reformen
in. welhe inns das neugen Wohlgedeh bringen wird, lolls es
berhaiipt. zu Slande. koͤmma n, mια.
Betha geg 16.0. Junte. Die— heutigenj. Vrovinzial. Correspon⸗
ihenzg“ bringt einen langeren Artikel üͤher die Bundesverfassung
d das Bundesheer. Die „Prov. Corr.“ konstatirt zunächft die
werfassungsmäßig dauernder Grurrotugendes Heerwesens: allge⸗
eine Wehrpflicht, dreijährige Dienstzeit und Zahlung von 285
htt: Iro Koͤpf ver Friedensstärk⸗ bis zum 817. Dezember 1871,
d welchem · HZeichunkte die Ausgaben für das Heer alljährlich
ch dq8 Bo—— werden sollen, wobei
———— Kesma ung ei. Verfassung die feflstehende
cesorgauisirung z Grunde gelegt werden müsser/MDuß die
gebenen Grindiagen durch Mitwirkung des Rachstages eisthut.
derden könnten, sagt sodann das Blatt, sei unbedingt ausge -
Die Regierung werde jede mit duset Grundlage verein⸗
hjautleid Vowallen lassen, wert jedoch dem Volke verkünde.
dem 810 Dezemder⸗ 1871 eine wesentliche Herabsezumg der
ärken und eine erbebliche Verminherung der Ausgaben für
ohue Geführdung der —S thunlich sei, der
4 Volk und erschütiere und verwirre verfafsungsmäßig—
e Zustande .. 17 —
en I guniẽ Di⸗ vom⸗ Woͤhlcomite der alliirten kauf·
hen · und gewerblichen Vereine einberufene allgemeine Wähler⸗
mlung, von über 8000 Wahlern besucht, nahm on bĩoo nut
Ben,eine Stimme. ein Progtamm an, welches die Herstellung
mneren · Friedens und· Versoöhnung der Völker Oestereichs, die
jebung der Interessenvertretung, Fortführung der confessionellen
zgebung, Refoxm der Valuta und neue Gesetzgebung im Eisem
ejen uurd übet Handelt uud. Gewerbe sorderi.
: öν Italien
Die Prollamirung der Unfehlbarkeit —
.0. Juti verschoben sein.
. Ruuiänienn.
Aus Rustschut, 12. Juni- wird dem Wiener „Nr. Fr.
okelegraphisch gemeldet Mit dem vorgestern in Beurgeros
ideten Dampfschiff tamen zwei österreichische Ifraeliten: Namens
und Fischer, wesche die rumänische Behörde sofort verhaftete,
den Bagabunden und Juden“ der Einlaß in Rumänien ver—
ist. Dader!n vsterreichische Genetralconsul Zalauf merreist ist,
üch der franzdsische Conful der beiden Israeliten auf das
ischste an; er drohle mit einein allgewemen europäischen Protest
erlangten fur die Reisenden wollste Stotisfactin. und eine
„aͤdigung von“ 1000 *Franes. Beides wurde in der That
d eleisietuh ———
TTAurkeic ůÿ-_—
donstantinohel. 15. Juͤmn Die Gesandtenbefürwor—

32*

ten die unmittelbare Errichtung, von Feuerlöschanstalten. Es sind
zumeist Deutsche und Franzosen beschädigt. Der: Gesammtschaden
beläuft sich auf acht. Millionen Dru kra ten. Aus den Kellern
verden noch immer Leichen herausgezogen....

— 3 Nusiland. *77 8 ree

Wartfch a'n⸗ 13. Juni. Alle Freinden werden hier wegen
der bevorstehen den Ankunft bes Kaisers Alexander strenge über—
vacht. Man mimkelt. von einem Complot gegen das Leben des
Czars. Die Polizei wurde varstärkh n

t tttte on uie ul Amerika.245. α J
n Einen von ⸗den Vereinigten Stauten ausgehender Aufruf for⸗
dert bekanntlich sämmtliche protestantischen Nationen auf“ zu einem
Tomc'ill, welches gleichsam eine Autwort auf das Concil von
Kom sein würde und welches am 22. September in Newyork er⸗
ffnet werden sollte. — Die Pariser France“ bemerk hiezu?
„Der Katholizismus könnte für seine Sache nichts Glücklicheres
vüuschen, Eine Versammlung,welcher die Repräsentanten aller
zrotestantischen Setten mit einander zusammenbrächte, würde sein
zrößter Triumph, denn sie würde der Welt einen Zustand mora—
lischer und religiöser Anarchie aufdecken, dessen Enthüllung nur
ein Ansehen und Feine Autorität erhöhen lönnte..

Bermischt'e s. —

rFSt Joh anen 10. Juni. Ein höchst bedauerliches Un⸗

zlück hat sich, wie man erfährt, am verwichenen Dienstag in der

Brube Friedrichsthal ereignet. Durch einbrechendes Gestain wur—

den nämlich dret in der Ärbeit begriffene Personen, ein Vater mit

jeinen zwei Söhnen erschlagen. Älle drei hlieben auf der Stelle
odt.
„ Hirmasarn 8,014.. Junig, Bestern Nachmilzag brauute
ber dem Gutsbeshee Oaufergehöreige, auf der franzbishen Grem⸗
bei Waldsbrunn gelegene Dorster Hof uit sämmilichem, Mobiliat
vollständig nieder und fand bei diesen Vrande leider ein fünfjaͤhriges
Mädchen in den Flammen seinen Tod, wãhrend dessen älterer Bruder
»vschon durch Brandwunden erheblich verietzt, noch gerettel werden
tonnte.

Greizehn.) . In der letzten Sitzung des ungarischen
Oberhauses ecschienen sammt und sonders dreizehn Mitglieder, nicht
mehr⸗ und micht wenigerr · Kaum aber wurde! die ominbfe Zahl
bemerlt, als schon dafür gesorgt wurde, daß eiger sich *entfernte,
und uun tagten zufammen zwötf Herren. *

V . Am 8.d. wurde bei Bellhe (Ung.) ein Adler größter Art
geschossen, der um den Hals einen stählernen Reifen trug, auf
welchem die Jahreszahl 1646 und ein halbverwischtes ¶ Wäppen
eingegraben war.

VLeipziag, 12. Juni. Gestern Nachmittag ist in unseren
Maͤuern ein scheußliches Verbrechen verübht worden. Als nämlich
der hiesige Xylographh Werner ausgegangen war' und? in dessen
Wohnung sich nur seine beiden Töchter, Clara, 18 Jahre alt, und
Elise, OJahre alt, befanden, kam der 21jährige Sohn Karl Her⸗
mann Bruns Werner, ein mehrfach bestrafter und im Georgen⸗
hause zurCorrection untergebrachterMensch, der Stiefbruder der
beiden gedachten Schwestern, in die eltexliche Wohnuung, holte ein
Beil herbei und schlug seine beiden Sliefschwestern · dermaͤßen auf
den Kopf, daß dieselbe bewußtlos zusammensanken.Dann er—
brach der Meusch das Pult seines Vatees, rahm daraus, was er
an Geld fand, raffte Kleidungsstücke seiner Schwestern zusammen
and suchte, seine Schwestern hülflos in ihrem Blute liegen lassend,
das Weite. Ein paar Stunden nachher wurden die Hausbewohner
durch ein Wimmern in der“ Werner'schen Wohnung aufmerksam,
man drang in dieselbe ein und fand die beiden Maͤdchen Imn de⸗
deutenden Kopfwunden. Dieselben wurden nach sofortiger Anzeige
des Vorfalles bei der CTriminalpolizei zur Cur ins Jatobshospital
gebrachk und sollen die Verletzungen besonders der älleren Schwe—
ster. nach ärztlichem Gutachten sehr gefährlich sein. Der VRale
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        der unglücklichen Kinder lam gerade nach Hanse, als; die älkeste
Tochter im Siechkorbe sortgetragen werden sollte; man kann sich
einen tiesen Schmerz denken; Der Moͤrder wurde heyte Abend in
ꝛeinem Gartenhaͤuschen am Gerberlhore ergriffen.

8In Dusfseldorf hat der Strite dere Zimmerleuterzu
aachfolgendem seltsamen Inserat« Anlaß gegeben; Sämmtliche
Leute, welche nicht mehr arbeiten wollen, finden bei uns dau ernde
Beschäftigung. J. Waser und Co. und P. Schiffler, Zimmer⸗
nann in Düsseldorf.

7 Der Böhmerwald ist wieder, wie in den Tagen Karl Moor's,
der Schauplatz einer Räuberbande. Die „Bohemia“ meldet: „Im
Augenblick ist unsere Bevölkerung in nicht geringem Maße alamirt.
Die Bande des aus der Karthauser Strafanstalt, entsprungenen
Ranbmörders Janeischet soll sich gegen 20 Mann hoch zusammen⸗
jefunden und die gräflich czernin'jchen Wälder zu ihrem Schlupf⸗
vinkel gewählt haben.

7 In der Kohlenzeche Birchill bei Chesterfield wurden
zurch eine Explofion 2 Personen getödtetnnn u4

Die deutsche Coivnie in Konstantinobel hat den Verlust
drei der hervorragendsten Mitglieder zu bellagen, welche sich für
Rettung der Kranken im deutschen Epital opferten. Es sind die
derren: Michael Seefelder, großhertlicher Hoftischler, bekannt
urch seine Herzensgüte und Ehrenhaftigkeit, ein Biedermann im
pollsten Sinne des Wortes; Gustav Rumpler, ehemaliger
daufmann: beide Bayern; Anton Krebs, Drechslermeister aus
Pest, gleichfalls ein ehrenfester Charakter; mit ihnen erlag noch
die barmherzige Schwester Monikun aus Ungarn und fünf Kranke.
Die ersten zwei, Tage nach dem Brande lieferten bereits fünfhun⸗
dert Leichen.

** Mit der letzten amerikanischen Post wird der in Baltimore
erfolgte Tod von Jerome Napoleon Bonaparte,“ Neffe Napoleons
des Großen und Sohn-des Königs von Westphalen (aus dessen
erster Ehe) gemeldet. Der Verstorbene war 64 Jahre alt und wird
von seiner neunzigjährigen Mutter, die in Baltimore ansässig ist,
überlebte —DDD 58 —

J— — —8 — —!“* — *

Volkswirthschaft Haudel und Verkehr 1

München nach der Pfalz die Beßimmung getroffen, daß von
München nach Ludwigshafen und zur Pfaͤlzer Bahn post mil dem
n München; um 4 Uhr Nachmittags labgehenden Eisenbahnzug cin
Briefpacket abgefertigt werde. Dieses gelangt bereits um uhr
Hiorgens nach Mannheim undeum 5 Udr 460 Min Mothend noq
Ludwigshafen und witde demnach gegen die bisherige Abfertigum
ine Beschleunigung von 4 Stunden 5 Min. erzielt.

—Die Malzkeimen. Gerade damit beschäftigt, die geeigneiste
Methode für die Verabreichung der Malzkeimen als Futterstoff
nifgzusucheii, wird uns von Seite des Herrn Gille a as Marzingen
zie Mittheilung, daß er seit mehreren Jahren die Malzkeime alg
jortreffliches Ersatzmittel der Muttermilch bei anfzuziehenden Kälbern
rtannt habe; er sagt, daß fjeine Nachzuchtkälber nur kurze Zeit
indurch Muttermilch belämen“ und sehr bald nach der Geburt an
nilchlause Malzauszüge gewöhnt würden.“ Der von dem in den
Malzteimen enthaltenen Asparagin herrührende eigenthümliche Ge—
chmack solcher Auszüge wird von Herrn Gille in der Art verdeat,
aß er etwas gestoßenen Zucker zusetzt, “ was auch schon aus dem
Zrunde gerechtfertigt/ erscheint, weil dainit eirie Nährstoffgruppe, die
in den Malzkeimen schwach vertreten ist, eine augemessene Starkung
erfährt. Nach einer Untersuchung von Stein, Mulder! Stöckhardi
4. A. enthalten“ die Malzkeimen durchschnittlich 30 Proceni Ei.
veißstoffe. Dieser Umstand ist Ursache, daß die Malzkeimen eine
dark blutbildende Kraft besitzen und die mit solchen Malzkeimen⸗
nuszügen gefütterten Kälbet schnell fehr wohlbeleibt werden, ein
lattes Haar belommen und ein gesundes Aussehen erlangen. Da
Sitle indessen neben diesen Vorzügen bemerkt zu haben glaubt, daß
zie Kaälber etwas in ihrer Knochenentwicklung zurückgeblieben seien,
o gab er jpatet noch chemisch gefallten, leicht löslichen phosphor
auren Kalk hinzu. Ein solcher Zufatz scheint um so mehr gerecht
ertigt und empfehlenswerth, als die Malzkeimen an dieser Mine⸗
ralsubstanz nicht diejenige Menge in leicht iöslicher Form enthalten,
die ihrem Gehalte an Eiweißstoffen entspricht, wie denn überhaupt
dem zur Nachzucht bestimmten Jungvieh“ immer unter das Futter
leine Zusätze von dem⸗knochenbildenden Stoffe, dem phosphocsauren
dalke, gegeben werden sollten. J——

München, 14. Juni, Die Genergldireltion der k. Verkehrs-
instalten hat auf eine Begutachtung des k. Oberpostamtes in
Zpeyer zur beschleunigten“ Beförderung der Correspondenzen von
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7 — 27 2* * —— 5538 —
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— . R. M.
a t. Ingberter an 14 x und datz mit deni Hauptblatte perbundene Anterhaltungzblatt, mit der Hienstags· Donnerslags · und Sountags
awer) erlcheint wdchenitich vi. ãnt Itn De g at ga. San me t nla ghe Sa mns a —und San gtiUg Rhonnemehzprse wegieünheig e dan
712 Silbergr.Anzeigen werden mit 8 Krzre die dreispaltige Zeile Blalischrift be dern Rauim berechnei.
403 J —
494.

„Dienstag, den 21.

7Deutschland.
Mäünch ein, 19. Juni.“ Durch eben erschienene bikgen
werden zum Vollzuge der neuen Zivilpro zeßordnung die
hten der Zeugen And Saͤchverstäudigen in bürgerlichen Rechts⸗
igkeiten festgestellt, Die Zeugen können als Eutschädigüng für
neiselosten A2 kr. und, wenn der Weg mit der Eisenbahn
icht werden kann, 6 r. für jede Stunde der Hin⸗ und Rück⸗
beanspruchen. Die, Eutschädigung für Zeitpersäumniß und
legungsauslagen beträgt 1l, für jeden Tag. Die Sachver
igenNerhaltene die gleichen 6Gebihren Aind für die Abgabe des
tens ein Homere vachcchelonderen Pestimmungen
en Jbis 50 fl. bemessen wird. nnn
Wie dem. Byd we Fun feo Luß, gitchentischer Quelle“ ñtgee
wird / hat Pater H d ys Amntera Juni aus Rom an seinen
n ein Schreiben -gerichtet, in meschem es heee F
ich, nach Jängerem Warten auf eine Wesolution aus dem einzureichen.
an, mit der Nachricht Aepe daß S Heiligkeit mich an : ren.
ihr mit dem hochwürdigsten General in Aner Privat Audieng “ arIir: Italteir wird —
e e
neiner Abreie von hiet ein Hindermß ehr im Wege flünde dühn aen inr Zuscin, ob die Regieruag in der
dn vdn Petnc und ane midt wde guhen. weil det nteee Wurzel mehr habe . Da dies nun der gall fea
h RSes hk.sVaters ist, a renß ich diefer eierlichkeit noch ane — ̊ 3
— heben um pie Republite ed
D ü nib en, II84; Jubteu Zum Beginne der Ernkezeit um
ustigon Feldarbeiten. Smn IJuli, wechen sämmtliche Chur TRXden 2500
en der Infanterieregimenter und Jägers'ataillone v n —Hent e — —BRBEEIIXE en 25,000
i —X zu 75 Mann. ch dn aee Det St.ir die Abgebrannten.vezrichuet —— Familien sind
zemeine) stellen ünd somit 15Manm per Compagnmie be. zorase dynd e werden noch
en; diein Folge dessenin Urlaub entlassene Maunfchäft deichen⸗au ben Swꝛut⸗ zogen⸗ Der⸗Schaden beträgt beläufig
bei der gesammten Jufauterie und den 10 Jägerbataillonen *Mill. Pf. St. Versichert find nut 150.000 pf. St.
ahl von 8020 Mann. — In den Mongfen Juli und August — nstamtinnv dp e Inni. Der.. Sultam hat Befehl
insere Ariillerie eine Gesamuntstärte von 3320 Mann (Bom- Zegeben, daß die, im Budget Fiir. die.d Festlichkeitrve im Jahrestage
re und Kanoniere) haben, wämlich „3188 Mann beiden —F —— Pf.) den
en, 1132 bei den fahrenden Feldbatlerien und 2000 Mann Abgebraunten von Pera zu Gi te komnnene aud der“ Tag micht ge
u (Festungs-) Fußbatterien; am J. Sepfember werden wieder eiert werden joll.
unde Beurlaubungen ftattfinden. · · —A
pünchen, 16. Juni, Um eine Gleichheit in der Benennung Vermei ch tes.
ustlichen Stellung der gerichtlichen Bamten in allen Pro— Das N. Pfabzusche Saänger fest in Ludwigshafen
herbeizusühren, haben mit Einführung' r neuen Civilproceß- wird nach Vesshlußt drs !Ansschusses ain 813Jusi abgehalien.
g die Vezirksgerichtsvorständen in der! Pfalz den Namen Programin: Morgens Empfang der Gäste inn Bahnhof, Aufitellung
Zhisdneenen. iuden die Barerher Va Sane a eee
zräthe“, die Bezirksgerichtsschreiber “Wbergerichtsschreiber“ des Frohsuintrza 40. Uhrn Hauptprobe din der Festhalle; 2 Uhr
neralstaatsprocurator „Oberstaatsanwalt“, die Staatsprocu⸗ Nachmittags Fesizug durch die Stadt; 8. Uhr Beginn des Con-
„Staatsanwälte“ und die Staatsproc ratorsubstituten .II. cettes; nach dem Conrert Baukett in Lichtendergers Garten;
inwälte.“ Die Obergerichtsschreiber,auf welche im Alb Abends Feuet verkez? Cintrittspreisezezune Probe221 kr.; zum —*
mdie Vorschriften über die Verhältnisse der nicht mit dem cert 836 kr. und Lefl zum Bänkett“ 12 fr
mte bekleideten, Staatsdiener Anwendeng fir den, beziehen 7.Der diesj rige; Verbandsfagder pfolzischen Genossens
Jahresbesoldungen: 1) der Obergerichtsschreiber am oberssen wirb er u end m reee
jofe 1600 fl. 2) der Obergerichtsschreiber an den Appels abgehatteüß 871 38 *
und Handelsappellationsgerichten ols Aufangsgehalt: 1000* 7Die Ftohnleichnams Feier hatte in Kaiserslautern ein
h Ablauf von 6 Dienstjahren, 1100 s; nach Ablomufe qo v bluti ges Nachssäel Fihnbt. Der Schreinergeselle Jacob Massong
custjagren 1500 .z.aach. Ablauf bon 18 Ditusttatren vom Walsmw uth s duhhe den 2iahe Burschem. Eberbach vom
l.; 9 Deeghei en e Engrlshor dnrch einen Sich vonnten mr ien sogenannten
zgerichten in den zu Nr. ezeichneten Altersstufen je 900. nickzrogo Ichwer Pexleht worden.? daß an feinemn Aufkon mep
ad eee et Jyorcdzhe di an hutn Aullontin gre
»rlhin, 18. Juni.“ Aus Hamover wird unler'me heutigen/ Bit nã hsten Somnndbagden⸗ 26. d3. Nachmittags⸗2 Uhr,
zirt: Ju der gestrigen Versahnmilung der Nationalliberalen findet zu Qggoersheim·vornidet: Wallfahrtstiuche die V. Wande r
) Personen wurde nach kinstündiger Rede Bennigsens ein⸗ versammlung des katholischen Preßvereiug der Pfalz Ktatt. Die
jolgende Resolutzonungenommen': Die Versammlimg.cr⸗) gffenllige Einladung wat“von fulgiden, dae Comne?
—sur die Wahl solcher Abgeordneten wirken zu' wolldi⸗ bildenden Personen unterseichnetzP Kilhu Pfarrer M. Weitk,
mnächst für die Forthildugg des Nordonndes zum deutschen: Gutsbesi zerz. JoPflanz, uFabrikrathz Or! Hiemmel pruti Arzt
radt auf den Gruudlagen der bestehenden Bundesverfossunge N. Schmnt, Lehrer, undeu Ehr. Mühlbach⸗ Qüfer, sdin ig
ee rin Sinae des zronstifutionellen Staateß OggersaheimenDauscher, Deecan, und A. uuunnzennee beide
chieden für kibercde Resbemen in den Siantseinrichtungen von FrankenthalenNe, Ritscher, Bürgermeister; Ludwen Siurg.
s. jp wie dür mach der Lage der europäischen Verhälteifse Adfumetz·d on Mandenhe mnn. — D aus Moͤisc.
EAripaungeneinzutreten entichlossen siund c.. M. A. Engelbeet, Pfarrer ¶ E: Vetter⸗ Burgermrifter 7 Gg: Schwarʒ
ertin, 17. Juun. Am 24.8. Me. begeht die hiesige⸗ Adiunct, von Roxheim sFuß. Lehrer, voßn Bobenheim K. Dabrl.

aroßt hiesncheheVondel lote ——— Bestehen. Sie ist
die er der, drej praugischen Niriterlogep, we chen ejn gesetzliches
en — —77— aüche m —* rpag — Karl 88—
Beschlüsse unangetüstet hlieb/ da Kbnig Friedrich Wilhelm III. selbst
dem Freimauret· Orden ungehötte, und 1840 seinem Sohne, dem
etzt kegierenden! Koönige den —A— deuselben geslattete Konig
Bilheln ist feitdem Protettor der preußifchen Freimainerlpgem; sein
Stellvertretet in dem Protektorat ist der Froupriuz.
Aus Reta g 18. Jun vberphe n de eee
vird ein Mexzting tinberufen. welches degen dag Unfehlbarkerts
Dogma Irsirenol; quch Klyster proesrtn gegen dasselbe, so
die dewalugustinere u veeres d
————
2Assel, Ad4. Juni. Dem „Ccho“ zufolge haben gestern
— ⏑———⏑—⏑ — D caisi vif
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        ehrer; M. Mayer, Oetonom aus Eppsteim Oetonom, Bewaltigung as Branbes wmittheilte und ihn ersuchte
uns Flgaey p F —R — ———— veam⸗

7 Gir An z assten miude — — — Ob das Feuer gelös hht . nicht, geht mich mihts de d
Vesellschaft endeci, Iwolche badische Behngnksenscheline anfertihie. sm n Quartier⸗

F (Der e gM findet vom — — — —

16. bis 19. Juli in Linz siatt. Dienstesnachrichten.

F Pflichttreue. Beim letzten Brande in Frankfurt blies Der Schulverweser Georg Matiern in Scifferstadt ist zu⸗
in Wächter noch aus Leibeskräften nachdem das Feuer bereits Lehrer an der, unteren kath. Knabenschule daselpft und der Schi
angere gelt wollstandiggelbzscht whar. Als Lin hon ber Brandsidtteerweset ——0 dou Weidenthal zum Lehrer an der h
jeimkehrendet Spritzenmann“ dein' Dieuen det“ bffentlichen Sicherheit' Schute zu Su Ingherten Geru br'ernannt worvent!

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2*6 Die 3 * 2 5 237
726. Die iunse 4 n 436
Preußische National· Ver siche rungs Gesell⸗
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— schaft in⸗Stettin, J J
nmit einem Gruug. Kapitat von 3.006, 000 Thatern
Wnnzund de deülehhan. Rerden8
liber nimmt Werfihe Aißhenegegen Fehersgefaht guf, Gehaͤude Mobiliar, Wagren, Vieh,
FJeldfrüchte ee hewegliche und, u bemhegliche Gegenstäude sowohl sn Städien als
af dein Laude, vegewangesnessere hillige, jede Nachschußherbindlichteit ausschlicßende Prämien:
Brir Gebdude Betst derungen mijide den Hynothel Gläubigern auf Vetlangen vollfländige
Sicherheit gewährt Ig⸗ en —2 sowie Antragsformulare werden von dem
Unterzeichnten unnentoedugze uünd bfreunwilllast eptheitt. auin — Ab i e
Ex Iychert din u Jugt u8753.
onn glaent der Vreußtitchen National⸗Verücherungsgesellschaft

ꝓ Ftzel.

Modesanzeĩge.
ZUem Fyeundeg und Bekannten d
schmexzliche Nachricht, daß unsere. Toch
ier. Schwiegertochter, und Schwester

Maria Woll, geboxne Laur,
heute Nachmittag um 6Uhr,“ nad
langenn. Krankensager“ im Alter vo—
26 Jahren sonft verschieben innen

St. Ingbert, 18. Junj 1870.

Die traͤuernden Hinterbliebenen

—T

*2286 * 238

Holzversteigerung.

aus Staatswaldungen des · . Forstamn

78pebrüen.

Samsiag der 28. Juni 1870. 6
Morgens 10 Ihr. zu St. Jugber
im Stadthaussaale·:

. Revier St. Ingbert.
Schläge: Großer Stiefel, Boller
berg, Trübeuberg und Jufällig—

F J u ErgebnisseI. u U.
Bss reichen Stamme u. Abschnitte I.
ι— G ια. — —
u 182 buchenr u. Abschnitte B
i ν g
.leU gainbuchen Sfamm' 2. Kl.“
u ahotmn
au birlen Stämme gl
280 B!Neften·V — 44. —
Ain aspen;“ —D—— Kl.“ Wi
ue RLtiefern u. fichten Sparren.“
BLBS7 fichten Geruͤststangen.
200.Bä»pfähle 1. u. 2. stl.
850 eichen Wagneistangen J.“ n. 2. R
8btten .5 —
Klafter 'eichen Misselholz 4 Pp
85 buchen Scheitholz 2. 4
ι birken 1. 80
2 weiches Scheitholz 1. Ki
tichen, knorriq u. anb
78,buchen Stangen und As
e Fa e 25 prügel
v eichen Prügel.
—DVVV—— virten.
6BMa hiefernue *
2. 33 weiches Prügelholz.
6230verschiedene Krappen.
1751 Gebund buchen Reiserwesllen.
Zweibrücken, den 18. Juni 1870.
Köonigliches Forstamt
1] * 6Glas.

ιιιιινν misisß Slit “
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- Nernit ι_
ιιια
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Dixses jetat heginaqnd- IIIA Qpartad iril eroghnt mit den kꝰ ohs Ryoman:
ctt —— —X — * ief 117
8 e R il e m 0 1 —2 n ————
con Er n'gt Vietl mex TααXJ euse Rtseheünen nn Neuen Blatu bereits von yielen dontgelum
ιν !eituntre hingewiesen wordenf ista, Daranj anteihn werden sieb demnaebat. —

— — — 00 —X von Hoitei. n i:
—T, 433 CRFDDSDXSSSCCSSSSC.

———— vm Adoif Wilbrandt·

i —ã— — —“ — D — — — —
7 Abnonιανtsheitritt ist · daher jetet wiede —
——AVw 3 1.

43 4 * 111 “ E 2
Bei all' den VorziugemꝰvWelche Heti Niuch Bsatt entschieden zugestandqn werdan mũscon. ist
es noeh obeudrein Re-

—D —— katlitgzgte Blatt. 73
— —— — — — 72234 V ean st p

V—— Apharbelnur I α
D———— me einæctus αν ιν ναιν
Fur Læeger. &amp;xelele deii Begug: in Heftenvatzithen sohten, it eine Hetft- Suegabe: veranstaltet
— * lle 14 Tage qrgeheiut dgvon ein Hoft uud kostot At r, α
A honme ne J—αι II. Quurtal νι_ν.
nimmt jede Ruehhandlung und, Post-Angtalt entegem, Ausserdem ird man aile Buchhand-

Inngen gerne bereit sindey. ,
37 Probe-Vumnieri oder Frobe-est —
214.14 — —— Auai eli 1*2 u 4* — a * —8* —
ινι i tied i els zebandlung ges Neven Blattess
A. M. Favne im Leinig..

43 . . 9— *
Epileptische Krämpfe (aällsucht)
eilt brieflich ded Spetialarztfur Epilepssie Do ctor O. Killincu
im ι αιιαιYσαα5äöαν. - Vereits Uber Hundert geheilt
—TT 3— —
Anzeige.
Ich zeige hiermit meinen geehrten Kun⸗
den an, daß ich von heute an im Hause
des Herrn P. Heussser (frühere Vogel
ang'sche Haus) im Hirtenrck wohne.
Ehrica· an Weber, Schuhmacher. ist zu verkaufen. wo? sagt die Erb. de“

3.000 ss. Mündelgelde

sind im Ganzen oder in2

Halften auf lauge Zahlungsfrist

bei pünttlicher Zinszuhlung

, gegen erste hypothekarische Sicher⸗

reit auszuleihen.

Näheres beidem ka Notar-Horn dahier.
—edattion Druck nud Verlag von Fr X. Demæs in St. Inghert. .

8 Eingetretener Hindernisse halb⸗
ann das für Donnerstag angesagte Concer
im Oberhauser'schen Garien nicht itattfinder
G J Ein weher solid Zeheulen —
inspänner-Wagen

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        — — 716—
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5* —* 2222 3*75 7 22585 — 257 J 288 z23
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33 — 5* — * 8 ** *S6GEk 2. 538 — 219 57837 73*
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38 — 7 — 226 2 —— * 5—23 533 —23825 — 5* 5
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33 2 —— 8335337 33 —
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* 357 — —— — —— 3* —— —A —— —A —
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— J 3733833335 —— F2255

58 7 —*

3 3335 2

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2 2 * — 22 *
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52 35—— 833 37 3—
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8 7 *—3333 — 3836 —38 585
883255 2 5325 3 3 333 2
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25 5 383 2 3 ——385— 555
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33 3383835 53 535333333 3687 s37737553523—835
25 5 52, 5 28 2832 228 9 *— ——A —— * 5
2 — 2 T — 8— ——— — ——2 2225 35— Ss 8
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2 33 3 323333——3133—3333
23* 55513 2952 —37 2 —23752.3 3332333355575
585*88 322 2332 ã 532433 — —
222 3 2 333523 333 —3—83333385
38382—33 — 8 73537
25355. 52 22 5 2 2523 25 — 2* 3
32*8 3332825237 335538323333332
üss 333 —22—3257 55———33 — —53055*52333
38 — 33— 233 8333 23 3 3 ——
—3z283535* 2*23* *3 3 223 525 5. 5232 5*32. * 32 * 3 222*8 —
— 3 2* 27..52 — 2 7 —*2 2 7 27 2 253528 *58*
7333: 355 333 3 3333333
— 27 — 2 — 5— 2 —J 64 — —* 2.322
53 *5: 3258 —2352338 2385885338
3225 2 52 —53S 443 88* 2. — 553. 75 —332353
28 5 22 — —7 .4 ę — * 2523
2252 223833 3536223355 28323 —23 2327. 533 58* 8
255 5 5—32 —2 —253 253*35—3 3 333868
3 J —e— * 3 * 2 — E
* 522—82 *233—— 2 8 2523— 3 5522 —233323323
— 23—35 3737 388 —3 8—38 58533322888
ꝓ — 2 3* 2* —2 3 I 7
132383388335383 357853 —
8533332 2355337 :523—333 53522— 23
— —3003 80 2553 —5833555 23*3533358835
—38 333—33338 32322333 —855 323323533 —3853
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        . ge ..
7 44 LX M I —
——————— F V ng E- N c0‘ er.—
— — — ——1— P 7. *. WM X A
7 * —— ,. mναν sFι⏑ ]— .8 d
νιι α ν. nusis iius ueι ο αα *
ιν ι να ι , —
C αννι ο ——————— ι .. 5
—D—— eRsinn das mit ven Sauplblalle betbundene Unterhaltunsgdblatt, unnt der Dicistagt- Donnteatags- and Sonnlags ·
hiannety ·erscheinl wochtntlich vi e — ——— 3tag! Sean saͤVg Ande Sis nitnt ahr Absunenentspreitvierteljahtig 40 rik. oder
12 Sulber ge. Wntrigelt wetveit aiin z Kri bie vrelspaltkge? Feile VBlatischeift lödet veren KilimBerechnet. mea
— 224 *1 —V —VD * 58.
P 95. — —A —— Donnerstag⸗ der Juni — ——— F 1870.
—— — — — F j — —
2 νν u ιι ι ei r ti prt
Linladung inn Kbonnement
7 mMit dem L. Juli 4870.beginnt ein gzezzeß er
Ingberter Anzeigerne fürndien Monaten Jnii, Augut
SEeptember. Wir ersuchen⸗ freundtachst auseve auswartigen
emen welche das Vhatt Durch die Pogt/ beziehen, ihre Ve
ellung bei den betreffenden Postexpeditionen oder ——
echtzeitig machen zu wollen.
Unfern verehrl. Abonmenten von St. Ingbert und Umgegend,
velche das Blats durch vun Wanestuggaͤtraget, Aiehen, wird
Blatt⸗ für das Jommende , Qugetat sarigelefert werden chofe rn
it vot Eude dieses Monats micht ausdrucuch gobestpilennhehe *
BZur: zahl reichem Abonnement ladet, exgobenst eignn nnnnhin
die Expedition des S8t. Ingberler Nngeigersaun
ι en nι ur hin u tua

8
iherschreitharen Maximalberage dilde, üid daß der nach Herftellung
vez hett. Gebaudes durch Veraußexung des jetzigen Militärkranken⸗
— 09 AMAXMCEAAA LLXASMLIXX. , 6
jauses i Kuͤruberg zu etzielende Erlos zur thejilweisen Refondirung
ed vbewilligten Aufwandes Iu, dienen habe. Der Kriegsminister
Panh wünscht den Etics ang deng alten Kranlenhause zu
seiü Rehengebauden het noncn Krantenshauseß berwenden zu durfen.
vaͤhrond der Generg lotrwhatungsdirectht b. Feingigle ebentuell das
Ate Kraukenhaus ver Misita werwalsungerhaitesi“ will zur' Be⸗
BVB
den e Kathatinentir oge woldwendig geworden sei Ein
qutrag des. Ibg BDr.Dieboͤlder, ven Credit von 100000 fl.
hye Ved ngung zu. guze wurde poß den feben übrjgen
Vitglicdeen detz Finatzaugschusses e —
Bet! c z1 Zuni Bestern wuͤrde · die Nebereinkunft zwischen
dem Norddeuschen Vunde, dem Koͤnigreich Italien und der Schweiz
unterzeichnet, wodurch ber Rorddeutsche Bund dem -zwischen Italien
. uid der Echwein ghgeschlossenen Vertrage bezüglich der Golthard
Deütschlãm. 1 ahn beitritt und die Frist jür die Beichaffung der erfo deri hen
Mäünchen, 23. Junin- D Noe spoheüt weiß Subbention big zum id inee 353
der die Stellung der Abgeordneten der — — vird, in: Bern zugleich infte der des — voͤm Delober
silitär-Budget Folgendes zu melden: Die Berathung des Miinar⸗ 868 sialtfinden. Die italienische Kegierung, wirde den Vertrag
udget 3 sortttt y genghüpn und Beue —5 ————— vorlegen.Baden ist geneigs
cund dndiich zum“e Ausltage brinheß. Forderungen dre Wärtlanberh Forderuugen wegen“ det Golthardsbahn möglhschst Zu
wichemmisters sinde gottn Maßlos .nidieet Wunschenn Het Koannnenutin misprrcheun Imorauf die projettirte badische Bahn · Wuldshui- Donaun⸗
inag ai Absnelung von · Mißbecuchtn Vereinsachaug dor Ade ijchinden ohnehin hinweirte .571*.. 33..
n e een sten e der ad due De e zgtet.Fiemaun
blhigen geistisbtenden Wachtdienstes uͤ. s. iw. so vollstãndig — heute seingen 60 Gevurtstag. Der Zine et
erůcksichtigt ee, d bei e ee d ae ie s ernitien zu enen Snsenet ahmwan in Bregengam
m Einzelnen wohl Ddarüber ⸗unter allen Abgeprdneteng Uehegehtl Bodr tee ——sch desdesten lergbeng unn n mit
— — — —— v — rAuzgabe seiner sämmtlichen“ Werke
nusen it.. Wire früher bei, der zBexathyng über den ußersrdente. heschät · e e ee
chen Militärkredit, e jetzt fürn Flrankreich. —D0
nbedingten Abstrich alles Unnöthigen, für größtmöglichen Ersparungen — — —
—R —B———— 5 0 Deeeeeeede uPa Sr. 5 will. wieder
opositionen o3 Resereinten eingehen. Vhrer natiotzalen Pflichten eeen ——7 ——
ich jeder Zeit: bewußt ulid won der Ansicht gelkitet daß eg un⸗ jetaucht.n An epo e okenn —F—
e b a often der. Julersn.des Walerigdes pan zogtn sezn ad er et dreet
ndin Popecheritat a haschen ung im Volke aneriadhare Honnun- Fuehe gne Wetteffende —Ahloztang unshen.hnnund dem Zueen
n u erregen? wird die Fortschrittspattri abez Rie zünd, hemmerz prgenn J Iearge e
hie biehn,n das veer durg sohende deret tung haddene sh dur un ene etate Sen ut Fapen
e Prasengeit uf acht⸗ Monate zu desorganisirzn. so sehre — Pletizells etlangt hei bie iedoch
Ronctes autämpfen wirde Die 13 Millisnen, welche Herr Kolb m so rigenthumlicher · —— gemindert ist, glautßt man,
i ienneben beitiger wã wohn vben ine Inhigugen durde bnr porn palten dugg dzd,wede umnerneduun
n nurt acht Monaͤten zum Feuster: hinousgeworfen. gaeee inen Hredit ben X iederhtrzustellen und Iir aditaun
amit kein Heer, sondernenwiel eints Rälitär gesagt haben soll, be⸗ , durch ne ——— die Spiz ab zubre chen
baffnetete: VanernbeteinennFürt dieselt Scherz aber ind auch 18 Am dies zu thun n be frt ich ein Ministermechsel eintreten
nilh dnen einvas du theuer. in Da inat Kolb dielleicht mit Untet⸗ Auch“ besteht die Ansicht, Oul wier. sei nur noch die Maͤske einti
— 5 — — 2* denlen umsehen die berelttzeim Zusamen saee Boslerie Ein Kabinet, daß deh
rihun.Wit lieben solche tkoftfpiettje Spüssel ganz und gat nicht.* leberfas auf Be gien din haufügrein hatte. unte rin sogenanntes
ao eeeee Gelcetehe noche i in atlamentarishes r eß müßte aus Leulen wie Jienry. Cimemt
intlassungsgesuch des Kriegsmirüsters, 4 von Branckhe vam Duvernois, Cassagnac. iracdin, u⸗ s. w Zifahnmengesett sein.
konige nicht angenommen worden· 1911— dut ze gn Nden Prus, (quantdd môme) fuͤr die Annektiruiin
——— — algients. Von Cugtand Frzacsehhm, Man für inen solchen Fat
e ee 9— 699 —58* wicde derscheedene nicht⸗ als einen Protest⸗ umn deu! man fih eben nich idmmern
ldressen in Belreff ehn 7. Schuljahres Fernor Fige hreußische Negierung — ——— — durꝙ
geschwerde des Gemelnder .And Nteelpflegshaftorathes von Mau⸗ itiv abredung gewonnen, wishe dien ihr ien wirde. eine
uch wegene Verlehung —verfassungsmäßigi—gqrantirter Rechte 5) —II pe —— 3 Weneensenie
borsiellusg des Vorschutzverrines Grünstadt jund des Distriksratd var an we eicht eine e int ggenn , ruguns v—
usschuffen des: Vegit lommtes Maula minz aBetreff· Des Taxt und ee ——— Litlegen watmntiw pute dic
Ztempeigesetzentwurfs. ιενν— un — einstene stunten * * Ig e e
d ih h Der Fivid aunthan z der ÄAbg tordutten. in gesterrn aiht au gutnnnenhuun —— deed ane
ꝛem teichstäthlichen: Beschlussen“ bezüglich des außerordentlichen? Min *798 sch AM e — zu eryd it 7 er 42 pondenn
narcredins beigetreten und ?bedutragt Anitueht —X * — ich⸗ Menngung in rgunter ei gegen diese
α ιααα ·αιιαα. ααα WιιNννÂι, bn.
uter der Bediugung jedoch, daßerdere⸗ eroftnete Credit⸗ einen⸗ un⸗ α ν—
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        Rheinzabeßpn, 19. Juni. Heute Aagpen ereignete
ich in Jezrgen ein großez Unglüch Es o ür ein heftige
hewitter —— — Die gre— dem 44
arbeitcten, flüchtetes sich in eige Fleing Kapesß . da Schug zu
ee Ein junget MNann, areentd —
zing mit feinem Knechte auf die Vmporbühne und Jah zum Fenster
Finaus. Im nämlichen Augenblick schlug der Blitz hernieder und
odiete den jungen Mann. Der Knecht wurde erheblich verletzt;
die anderen. Leure lamen miß dem Schrechen —XXX
.7 Gin pfiffiger Gemeinderechuer. )N In einem Orte dest Ibg⸗
dischen Oberlandes wurde das Waldgras persteigert,. Es war, ein
zJeiser Tag und der Bürgermeister sammt dem Gemeinderathe
attẽ wie das vorlommen kann, einen ganzzunusßpahmswehen
— Durst. Da das Waldatas einen schönen Preis galt, äußßerte
er Vurgermeister die usicht, man dürfe sich von dem erlosen
Belde schon eine Bene thun. Die Gemeinderäthe nidten, pielleicht
am erssenmale mit voller. Uebetzeuaung. Beifall. Bald war der
anhe Erlds in Wein angelegt jind in den detschiedenen gemeinde .
anuͤchen Mägen gelagerr, —aAls.spater die Gemeindet echniing
zeftellt werden. sollte, war aber giiter Rath iheuer;doch der
Gen einderechner war ein Pfijsitlus und wußte zu helfen. Da
mamnlich das Jahr ein recht nasses gewesen war, jghieh er sn bi⸗
ederennng Das Waldgras jn versoffen·
—————
Sitßungen des Berliner Schwurgereichtgrichtetz der Vorsißende
veffelhen an eine sehr redselige Entlastungszeugin die Frage, ob
hu denn mibekanni geblieben sei, daß det Mann ihrer Wahl, dem
ae fürzlich angeitaut worden, bereits früher mit zehn Jahren
Zuchthaus bestraft worden sei.“ O nein Herf Prasident“, war
die sofortige Antwort, das habe ich fehr wohl gewüßt; was thu⸗
——— auf!! dem· Zuchthaus gesessen huk,
dird der beste Ehemann!“ Mit der trockenen Bemerkunn des Vor⸗

sitztonen: Funn find allerdings Ansichtssachen

tleun Zwischenfall — F
atne — Togtt der dola Monhez), lündigt sich
— Frauent dtred ain an Ke Figurirt. ImDden Arzihe
as , Punzessin —8— ochter des Konigs Lebpold und der Leb
Montez.“ Das Indbidium, welches ihr die Reden und Annonct
zesorgt, hätte ihr die Rolle wenigstens so weit richtig kinstudite,
sollen, daß es den Ramen des Popa nicht verwechselte. So jang
nuch dien Listen der Lols; Bexe hrex, wax, hat mau mie gehört, da
auch ein, Leopold daxauf, gestanden, Ein, Leopolde mag's wol
gewesen Kein, aher dann, war's bein König.

— Ein Roue entführt einem Gatten seine Frau. Man solll
ujuj. glaube Vaß dieser wüthhend würde und an einDyell ·dde
venigstens an ein Prozeß dächte. Er begnügt sich indeß.an der
Fnlführer folgenden Brief zu schreiben ? , Mein Herr! Schon sei
nige Zeit suchte ich wp meine e digen z wat
nix* d hech Irhucsz gesehe, gutiprthisch geworden. Vor aq
ranz 1 sollen Hunde gebissen“ und
Veen tewarkete ich den verhüngnißvollen Ausgang. Sie werden
hrzuSeite sletzen unde ihr hetfen, die Qual der schrecklichen Un
aͤllen zu üherwinden.“ Seien Sie gesegnet?? Einb chalbe Stund
nach Euipfang des Birefes ging der Durchführer der durchgegangene
—A
— ——
auiut ni Volkswirthschaft Haubel und Verktehr··
öMu mch'e n 17Juni Lluf die Lam 1. Juti zur Einführun
gelangendenForrefpondenzkarten iauch das Verfahren der Relon
nandation und' dertExpreßbestellunge anwendbar, —XR
verden: je doch quf dicselven wicht gegebeizc Der, Ahsender? der Fan
zraucht sich nicht zu nennen und geschieht die Beforde rung ir
offener Weise.

— JF— ν να
Möbelversteigerung.
Samstas den 2. Julij l. Ji, det Nach⸗
nittags um. 2 Uhr, zu, St. Ingbert,“ in,
der Behausung des Johanu ien)
dien Wiitwe Kinder und Erben, des in St.
Ingbert wohnhaft gewesenen und vexre
ebten Schneiders Foseph Grüß, die
Amnmtlichen zu desseü Verlossenjchaft gehör:
igen Mobiliargegeustaͤnde öffentlich auf. Cre⸗
dit versteigern, worunter namentlich ⸗4
grahmaschine, ISchneidertsch,“2
dieiderschränke, Tische, Stühle, Beltung,
Betüch, Küchengeräthe und die, Khrider
und das Leibweißzeug' des — 28
Soru, kglNotard⸗
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ten 2322 4⸗“
u;: siq ndim: ou diuor Anghert. e ee
GäNru ι , n
— Plate ot aint * ”g — , F L.

Zezirßsagenture fur den nordd. Llopd.
der Hamburg⸗; Ameril. Patetfahrt⸗Aktien⸗ Gejellschaft, d er An ee de
— —— Feg Dampf⸗ und Segelschiffe errichtet werden. Bewerhe
iefür ¶mo genn ihrt Offerten ud Azect ge sraneslan' hie Erpedition dies
— —— ane

ab
Ruileptische garampfe (Fallsucht)
zeilt brieflich dern Specialarite fFir Epilepfit. Do et o r νν Rν—Hαν
zun Morling ssent: Louisensiraße 450 Wereils Äber Hundart geheilt.

*
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2* —42
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Geschaftge Eroffnung
. Den: Unterzeichnete maͤcht hiermũ die
ergebenste Anzeige,daß er sein Geschaft als
Jν——
in Iweibruden eroffnet hat undꝰkuipflehlf
ich Juw Anfurtigung von“Bilder⸗ ünd
Zpiegelrahmen, Consoltischen
Bardinenstangen deen den nenesten
Pariser, Dissins, Alte Gehenftände werden
eu vergoldet.

Untler Zusichexung, geschmackvoller“ ünd
dauerhafter Arbeit stellt detselbe die billig
e r
Zahlreichen Aufträgen entgegensehend,
reichneinHochachtungzvolst 7 —
H, Dem tsch, Vergolder, 3 7
vis⸗da·vis derlisfruchthasle in Zweibrücken.

Ein guter Arbeiter —
findet dauernde Beschäftigung bei Schrelner Fruchtpreise der Stadt
Dercum Jauch kann dei demjelben ein Kaiserslautern vom 21. Juni.
aArdepiti*er Aunge in die Lehre kreten. 242
— en. Weizen 7 II. 51 tr.. Korn 6 fl. 10

An ei ze :—ren Spelzkern — ijl. — ir. Spelz 5 sl. 186

3 ge arn Gerste 5 fl. 20 kr. Hafer 5 si. 34 6
Ich zeige hiermit meinen geehrten Kune Erbsenrfl. — ir. Linsen — ss. — n
den an, daß ich von heute au im Hause per Zentner. —
des Herrn P. Heufsiejr(rühere Vogel ⸗Brodpreise: 6 Pid. Kornbtod 27 6
aug'sche Haus) sin Hirteueck wohne. nun 30Pfd. Gemischtbrod 15 kr. und 2 Pid
Ehriniau RMeher, Schuhmachtr/ 1 Weißbrod 15 I.

Frucht⸗ Brod⸗Fleisch ꝛe. Preis⸗
vin Sudt Zweibrüicken h. 23. Ien
Weigen:Befl. Atr.q. Cornud fl. 456
Berste Lreihige, —fl.! ir., Gerste vier
deihige/ ft h ⸗troSpelzu 5 jl. 28 kr
Spelzkern — fl. — kr. NDinlel — 4
r. Mischfrucht il. — kr. Hafe
5 ofl. 23 kx. Erbsen — ijsl. — ir. Wicden
ifl. r. Kartoffeln 2 fl. 12 kr. Her
2fl. 28 ir? Stroh A fl. 18 kr. per
Jentnerl: Weißbrod IeKilogr. 20 ir
dornbrod 8 Kilogr.27 kx. ditto 2 Kilogt
AStro ditto LaKilogr.n Okr. Geinijchtbrod?
il. 34 fri LPaar Weck 7 Loth 2kr. Rind
leisch I. Qual. IGtr. 2. Qual. 14h
Zalbfleisjsch 10 kir. Hammelfleisch 16 ir
„chweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wer
ad tr. Bier 7kr. per Liter, Butter 832 6h
der Vfund. . . .14

Staats⸗Obligationen.
Prã mien⸗, QAnlehens: Lotterie⸗
Ztaatslose j eder Arrt, wer den
u den billigsten ceursmäßigen festen
beaen g allen Gegenden vrompt
versaudt.
Die bekannten kleinen Staaͤtsloose
uenester Ausgabe erfordern nur ehnei
Janz geringen Betrag zum An
sauf und bieten dennoch bedeutende
—A
In jedem Monate finden Verloosun—
gen statt, welche garantirt sind, und
ist unterzeichneies Haus gerne hereil
an Alle, die sich diefür interessiren,
Pläne gratis und franco zur Ansicht
u übersenden. Dem P. T. Publikum
ist hier Gelegenheit geboten, vhne
große Eapitalien nam hafte Ge⸗
winne zu erlangen. “
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J. WMeinberg jr,
Staats· Effecten ⸗Handlung.
Hohe Bleichen 29, Hamburg.

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mer nebst Cüche, bis1
Juli beziehbar, sind zu vermiethen bei
NA*SGEiiumel. Tuͤuchet.
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3 66838 222227
— 28358388 28 —33373333365555 2353k7z2 7 2
— 332s3232— 333433328 155* 52555 7— . 56
2 »33755 5 52———237 537 — F 53323853 A —
—2 333333* 3337 3c35353 — 53533 5353 53558
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z 5· * 23226853 52 585 — — 8 — J4
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8* 3 68373 333333 —33 355*
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4 ——— 58323 7322333563 575 — 3
11 234324 353357 3553238 2353383 6
55 .15555* 528 324453235 3375* 238238 51
332 —3 535533353 785338 3357528775
— ——— 5535733325 23 ** 22338 5*
925 z222 *5 — 3 —32832* j 522225* ——— 7* ——— —52 —
— 8 * 3 3 2 * 28 J 2 * 3
— — 232533 555538 26 — 27 232 —*
55333835355 —353783 —53—57 23 75 53528 —
z336 25375 335*325 — 557335333533—55* 8333 38533
z 2 55337555*53 3 38 3832 — 8532—585 585*
555 28 833232235 ——55832 35323*88 —— To 558 —
3352 26 22—S68 —33535753223528 —A 55 2555 353
ο 333753833 37
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3338553333373 *8
* —— — 3357* 8 85
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233 322 —
—A 28 74 25 2533, —8 —A
33333 73553338 3* 5—5332 ——88 258 325* 7
224 3222 —3335—85 8
z25533 33338 R 265 ESS *335 25 5—2353 55732537
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258—26055 * 7 57733538 35 23 3,—— 5535 38 53 ———
87 83 28* 85 15223 22 S538 7 2 * 2 — 233227 2 —
* 282 F
— 2353 33 57352 —882 3333883355
5 3517 22 —35222. —J 53 —5 28 * —22
—— 3238 835 53 2822355 — 8*
F — 358 535538 2225 —255 225
38 38 ——
8 — 28727* 236 — 23335*. 238335 ———
323852* 3Ber 3 55333583 —383* 35 ——
5223 —A 338 7 —z2227* — z5
75538* *»2535252332 — 355235753 —A— — —335 ——
—* —— 2*5322 —AA 2 3 7 77 438 56
33833535 *53255 53335—3335 333337
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37 3388 —32 53* —— —— 02 — 238 32
— 23 ———— ** 2 2 —3. 52 *5* — 55*
— 83838 ——— 5B * — 555 Ez352 5 58757 252 — —52525 1
33 3 525 325 g7 2528
2 7 3333 223 »—SææISñFX 325383 255 ——
—A— —— A 253388 53
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23 F * * 9 —A— 5 , 5 525 5325 5 2
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525s —S6 523 35383237 —A— 52355562823
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T— 5333528 3323333345 57 3 253553323333358
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* — 215 8 5 2 —
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525 5— —53 3 —683 — 25 E — — —
55826838 2 A 353352535387 2 —
55* —252533355 53 53228 333 3z323
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Ag 3 s553138637 — 33383 86
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* S 5* —8 — 5* EAMÆMÆESE S*2
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352322 3333533 788
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* —*z22* ———————— — * 2 8 7cE 8 * 2328 52 ——
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3— —— —— 8 * 2 — 3 —* 252 253 52 — 232 SB35;
—A 555 —85 m2 2 — 22 57 — 5 S 825338528* —
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525 — 283333235 37 52335335 — ——
2z 5258 —223577560 — s383 *23 —3835538*
333335s648333 3 3320 3 78. 258 3253538533
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237 83 A *522 * — —— 7 E . ——8752 3
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22 222 — *3 I 560 3 2322 — — 82 — 8252
— 822 * 22 — — * 2 22 — — — 32 — — * 2225* 2 *
52653375 —A — 833 337 —5835202 38355*
— 733537 s353533831 8838877 225*288 5258525 37253
* * 22* * 7
3383333333328 23 3336 33122288
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* 5 ———— 533— —5 —5 S526 57 533838 35 5 —æ—
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        23 432
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2353323338 1238
432312—233338533 387
333—633533
3358835 ——38233
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—A 352 52525395
*53265 — 28*8 z2783 5*
238733 835555*
—— ——2558
93 * 2338 52258
s 37 33 5333434 *
* 2538 —3838* 238 2535533383 38557
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J— — J —
7 —2 *2 2 — ——— T 3B*
4381383 55662 173524268* 333333
2323353 5·5 252 *43383383 —A
5*3. 55338 532 333 1523334653— 232324
— 1388 24 52532335 228 3*
835 341 —7277— 5333385383
53*85* 5382 —B— 27 27 *3 3252
7 5
* 3 — 233 I38 3237 2271 —— 23⸗
5155888 23255 * — 338335
— * — 27 2* . 2 2 3 2* 3 222853 * * 3 * **
38 S.* 2. 8 *85 832 3. 5 5 3 5 2 8 3
233553 82* * 5 8
323282 .— 27 58 2m35383 ————
23 228* —222 — F: T 32 24 2—2568 5.*5* **
2263 33.8 28 7.. 33336333333
35383535 — —S 2855373 333282333*
385253 535 I 53* 8* 2 * 3735* *
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Sti. Imgbeerratier An'z bigle r?bund!das mit dem Haüptblatie · vorbun dene üUntelhelitun geblalte“ mitt der Dienelne Donnerslage⸗ ind Sonjilagt.
amer) erscheint wöchentlich —V— emist ad, Dio a nexn ataze Samstag und Sonntag. Avonnernentspreis vierleliaͤhrig 42 Krzr. ober
i Subecgr. 1Nnzeigen werden mit 8Ketzr!rdie dreispaltige Zeile Vlatischrift oder delkte Nalililxeüechnet.
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2 un ement ar des Gricchischen abziehenNwollte,eweil sich daran eine: Dehatie kitüpfte,
zinladung zum Abonnemen! . 66 veren Shlußz die Verschinttuig fur Wehassusig der bioherigen!
Mil bein 1. Jut Is7 0 sögihen an,denes Qiigrtal auf den Anricht uing air Bezug.auf⸗ Lehrsteff und Stundenzahl der Vrathematit
nhbeaiet vei * Mente Inu Augusi ich aussprach. Im Vexlaufe dieser Zrratte wurde. der drückenden·
Sahn dunbee ee eh ureetd inahrenen Wonten mu hn wnr. Mu austepte und Sanhtn sunbäg Musstuorium,
nmeen, wesche bas Blalt dunch die „Post Pezichen. iHee. Bes Srwu humagg gethamd — wars machet. offen herzi ger Beshite chunge dieses
nung bei den vbetzeffen den Poshetpeditonen oder dei n doten lvbelsiande ndite Wecsaimmtihng. Iu. bainien elnstiminigen- Wate henennt ·
ellig machen zu wöllenn * 9 chiedenaunlendeknungeana: cůl sere n Rihting veranlahte Prof. Hahn
ünen e n uni eee B———— ¶t chu innw edan onn hoteum wer Mueestn. suecn dur votunhen Zaget-
— —38 drhe — J ʒbezie hen wiro taͤtter. dou denen eu Theil mit — fuͤchlichde⸗
hene su de ed Sa net vccdege sosern iruetim wirte unn ini hlraSpiare tinn iünd verdamnnungssuͤchtig.
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Zu ahlres hem Aboumeniegt Rdel ergehenst n rz diei iüblcten Guͤnttrkütgeuitfuun viod Vurgend icknutererats Initet
bewn Soitaudtet Lezreröi hegaͤtern diFalhälntege yotn'etzticher Uiterei
Die Expedition des 151. Ingherter Nuzeigers.nu ilhiengfoicher Rzicssettn uisde ositwerzErhedung!eder Jugend vurch:
— — —— α — di — Woͤrt urde Beisplbl Ius edlex Gesiiniiihh gurt den Ehier vus
I ny mog Imm ι J— —— cu sprocheũeu Gedsnfendegüb. urvredinWitsammumg ihre Aibhafle
Dertschlandelun ul ——— ie n — — — — *
Män hen. Jun Ag dem Eigt Vechnn Veitstertultirz Gertehr-arderiett. goaugnutg⸗Wahenvdih. tzeiste .nlblhegraleunn Eintrücht wuntze
Icwtnded wwrhen den deh a e —
aerit berieth warden!söte wit hölrn imtet“ ündertin Sh, ocft, dten Zwecckein dend Jücsgeroite wie äkteren Dpituliederd.n Als Otbe
—DD—— ard gesch alic achstparisser Fusclaumen tunft wnvde · Landftutl destimmten.aa —J
—A und Drttabt pder, uet wte gn pινJuiii —A
resden nscht mehr glich Wurdbe Die JJ —ED des “done österteichischen
d nicht dugetommet woi den Baͤgtgeucast das Postutite mit veneralstabe herausgegebenen Werkez: Oelterreichs Kambre 1866*
1000 iz e Dehooneuncene an aen u od et chließt die Besprechung des Keetebeea Westdeutschland mit sol—
u der Ansi ht“war, daß ble detteffenden' Beaititene dn Weder in jender. Betrachtüng Garzrandexs haätte.Aer Ausgang, des Hrijeges
wen Diensiot zu werwendin bochente priffionstei wären'n Uehrie ür, dien gegen Wreuugen int Felder stehenden Stagtenn -Deutschlandsed
ührit man uns? wiedetholt das ennige gentortimende ercstandige ein. tounenat Bapern. 10 Müettetzh. rget Baden,: Hess u Marmsisdt.
iehmen desz Agsschusses, Podurch. dig Hoffatug duf dag Zun dassaud, wenn sie, machdem, sie; einmal Partein genommem vor
dekommen: Lints. Bud gels das die Siagdinaschite Ingerezettem Ullem der exsten Forderung des, Krieges sich erimterbenund in ree
ge zu erhalten vetmag, neucrdingederechtigt erscheint,“u heim, athäͤtigem,, vereintem: Wirken den Erfolg und samitej ihr. Heit
Müsnch en:“23. Jum.“ So viel bis jetzt verlastel. sind —
nieses Jahr keine größerete Trudpenzusamnenztehunzgene begbe o mußtenen sie dentz arleben, daß sie, die, über 100, 000. Mann
tigt, und finden nur die geidehnlichen größeren Herhstetercitien tark, waren, gegeneneinen-nur . halbesso starlen und noch immer
hden einzelnen Garnlsonsofteit statt. zu“ welchem Zwee die Ine anz zersplittert aAperixenden Feiud: iwn wiederhobten Gefechten: denn
terie⸗ ind Jägerbataillone sich dürye Einberußung von Großut⸗ dürzeren zogen und im Ganzen ohne Gewinn für sich und; ohne
bern und Reservisten, auf eine Effeltivstärke von, 540, Mann Kutzen für die allgemeine Sachsllämpflen.“ Es standen dem die
refreite und Gemeine), also 138* Mangpet, Compagni⸗ stelen,; Hßerhältnisse entgegen, das heißt die mangelnde Einheit. detß Ober⸗
Sanitatsrompahneen ethdheh ———— sie diefe Ziit aui efehls, die laugsame Mobilmachung, das Hineinreden det Kriegse
Mann; die Uebungszeit ist auf' 30. Tage ki mit Zo. Sep derren in. die Feldzugsplaͤge der ohnehin. zwiespaltigen Oherbefehls-
thber) festgesetzt. Bei: der? Landwehte iberden wviettähige: klelnere puber dez sicbenten und achten Arme, corxgs, det Mangel njancher,
dungen statifinden.“ Zue demen groößerenMarsche ünd Glfechtz auf den wirküüchen Krieg bezüglichet Eigzcichtungen iü. s w. haben,
bungen der Insantkeriewerden ait ven?“ Orten“ wele Cavüllerie dius vottrefjflche Material der“getiannten Heere und Heerzatheile
d Artiderie steht, diese in entsprechender Statle zugethzefit; fowie zu keiner Geltung gelangen lassen. i Frese jetzt wieder von so ge⸗
d äin Ingolsiadt und Passau? Detachements des:n Genieregünénts. wichtiger Seite zum Ausspruch gelaͤngte Wahrhzit war, noch vor
Mum ch ern,e 280 Zunie Faf jedkr Tagnbringtetgeztuneine dret Fuhren “in Bayerneutild Württemberg bligemein. añnetkannt,
dzugsverordnung zum neuen Cibitprozeße fogestern ebnenköhig. etzk sind diese WKifehrusigen herelts vergessen, und! die“ rtckläufige
rordnung zum Vollzug der Art. 121unde: 133derfelben welche Beidtgung igeht; wenkästeis in: Bayern, weiter zurück, als man noch
timmungen über die- Bildunge dern Senalt at Don Gerrchlehbfeu vorfünf. Juhren flib moözlichehieit, sie greift Eiurichiungen am,
chält, daun „eine zum; Vollzuug dey Ack. ?1046 und12021 ves fwelche “nochenieangetaster warkn; uͤnd Ibste den Or aͤniznus des
ozesses und der Art. 73 Annd BLodes Einführumgsgesezesz Vor⸗Heeres aufl“1861 hatte Vaheri 56 Sch wadrbnen 34 mit eineun⸗
rkung der Beschlagnahmeprotokolle und Eintragung der Gandera Iͤrieden „stinid von 10. has i868 80 Sihadtonen mit 7390 Pfer⸗
vtnisse hein den Hypathekenämtern der Pjaly hetra 77p Zufplge oen fett sollennatr GOn Schhtidrontel ann 4874 Pferdein ͤhrig dleiben.nn
zministeriesler Anordnung hat die, Bee digung der neuernannteur. Diesee Miirderung udet Weh,krat“ dez füdsbesilichen Deuschlands
ichtsboslzicher am I, Juli Pormittagas jun difentlicher uSihznig gegrnüühere steht eineVetstärtkung der“ Qffensipe, und Defenstpmndcht
betr. Veziitsgerichie zu exfolgrn, s pout iziun . pdes hstlichen Feaufrelchan zumtte deßze südoöstlih ein. Es dee sih
Aus der'Pfälz Die am 19.. Juni zu Wigzigen ab⸗int die⸗ seit 18671 5 eeeeeen aeinna der Haupt.“
aiteue sechste VersamunlhIge. Des eteinif bfaͤlghchen Gobinaial. stelughe n.Vihle. Metze Strugonntgeund Vetfott. ihre Erpesterung
Studienlehrer botz in Den zwei Vorträgen, ihrssProaxammes durch'befesfigke VLhtzer uͤnstt Befefft anrge dver um!legendeit Hödenß
ressante, eingehende nind uit, Dank, gufgenommenzge Behanplung; Einrichtungen, welche Matg, Rastatt Iuo! Köttnndch fehlen. Die“
—V pradagegicha Fragen. Rrof.San legte in Darmstädter „Allgemeine Miliskutfeitdtig“ vom 8 Juni bringt das
ndlicher, Beleuchtunge, die Herbimiltet pes danguon geltolazticus,Näadorenz H müchetu Zunüchstenberinndee wier!Fotts, 1Welcho Und Metz
n Ausdruck aus eenein Programmie, Bomhunrds) daxhesde ssef auß: be ideit. Miosohujtruo erbont; werdn. A ιινναοναιν ι
ünde er in Einrichsigen der Schuͤle, in deu Tehrern ein, uned arst ann zun 283 Jtiniernlufe Ahrunddes nuet Gemeinde⸗nn
chülexn nnchrwits, worans wir zdererhier gebotenen Kürze wegen gesetzes hatterderrhiefige Würgermeister Shedinnher, desfen Namen⸗a
Hervorheben, daß er der Figthomeet eiut Lehrstunde zu Gunstenng. 8. viebgenauntüwurre,sin Rinkenirdorgeleate urd eite alẽbuldige· *

1212444
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        Neuwahl beantragt. Die, Ultramontanen voten alle Mittel auf, nicht mit ihr leben will oder nicht für sie sorgt, so soll die Fta
um die Wiederwahl Stromeyers zu verhindern. Es entspann sich auf Eigenthum aller Art, welches ihr gehoͤrt, alle Rechte e
ein Wahlkampf, wie ihr Baden noch nicht erledt hatte. Und F„alleinstehenden Frau* haben und berechtigt sein, das Gnan
doch wurde Stromeyer heute mit 328 gegen 294 Stimmmen wieder zu verkauien oder zu bertragen, als dob sie un nerheirathet wäre
zewählt⸗ Großer Jubel der Liberaten⸗ Abenda Fackelzug und
Bankett. — * —
Wien, 21. Juni. Bei den gestern in Nieder⸗Oesterreich
zorgenommenen Wahlen für den Landtag wurden in 17 Landbezirken
nit Ausnahme von 3 Clerikalen durchaus die Candidaten der li⸗
beralen Partei gewählt. —
Fraukreich. eer e
Paris, 21. Juni. Heute war die Boͤrse wieder ängsilich,
weil die Polizei ein neues Complot und neue Bomben entdeck
jaben foll. — Bevor der Kaiser heute nach St. Cloud abfuhr
zatte er noch eine lange Unterhaltung mit Herrn Emile Ollivier
Aus Paris. 21. Juni, telegraphort mau der Presse“:
Mehl 73.50 nach 74.50 Weizen und Hafer hauffirten in der
Provinz. Man befürchtet eine Hungersnoht jür Hornvieh und
Bferde. den 1 — * J J A.
Paris, 22. Juni. Der Kaiser ist mit Frau und Kind
zestern Abend nach St. Cloud abgereist. — Die Municipalwahlen
iind auf den 24. Juli festgesetzt. — Beim Herzog v. Grammont
haben sich die Gesandten v. Werther (MNorddeutscher Bund) und
Bern (Schweiz) eingefunden, um für seine versöhnlichen Erkllärungen
in der Kammer zu danken.
Der ‚ Univers“ bringt den Text der Rede, mit welcher der
Papft Pius beim Eintritt in das 25ste Jahr jeines Pontisicats
die Glüdwansche des h. Collegs beantwortete. Es sindet sich darin
jolgende bezeichnende Stelle: „Ich sage also, daß so viele Irr⸗
thümer unserer Zeit zum großen Theil aus der Unwissenheit
sommen. Aber wem kommt es zu, diese Unwiffenheit zu
beläwmpfen, die Finsternisse aufzuhellen, welche sich auch der Hohen
bemächtigen? Wem anders, als mir und Euch ?“ Auf die Oppo⸗
nenten im Concil spielt der H. Vater mit folgender, unzweideutigen
Aeußerung an: „Es gibt (unter diesen privilegirten Doktoren)
einige, ich sage es mit Schmerzen, welche die Große ihrer Pflicht
oweit vergessen, daß sie die Wahlsprüche, womit die Kirche sie
zeehrte, aufgeben, um diejenigen des Jahrhunderts anzunehmen,
and wie dieses zu leben. Andere unterhandeln und verbinden sich
mit der Welt ..“

BVBermischtes.
FZweibrücken. In hiesiger Stadt sind Vordereitungen
zu einem großen landwirthschaftlichen Feste in vollem Gange
welches in Verbindung mit der Preisevertheilung des X
Landgestütes am 15. und 16. September d. J. dahier abgehal
en werden soll. Das Programm umfaßt 1. Verloosung von
Pferden, Rinddieh und landwirihschaftlichen Gegenständen. 2. Pfet
derennen. . Preisviehmarkt. 4. Landwirthschaftliches Betititses
mit Ausstellung von Vieh, Landesprodukten und landwirthschaft
lichen Geräthen und Maschinen. 5. Preisevertheilung des konigl
Landgestüts und des landwirthschaftlichen Bezirksvereins.
Eine freiwillige Zeichnung von Beiträgen zur Durchsuͤhrung
des Festes Seitens einer Anzahl von Bewohnern der Stadi gre
btücken ent,iffert schon eine beträchtliche Summe. Ausgegeben wer
den 10,000 Sobdse à 86 kr. Die Gewinnste werden einen Ge
sainmtwerth von mindesteirs 5000 fl. entziffern. An den Preisen
werden vertheilt: von dem kgl. Landgeftüte 1500 fl., don den
landwirthschaftlichen Bezirksverein 450 ft. Bei dem Pferderenng
für Laudwirthe (ohne Einsatz) sind folgende Preife ausgesetzt
1. für zwei Trabrennen, eines auf 1200, das andere auf 1600
Meter, zusammen 5 Preise von 150 fl, 100 fl., 70 fl., 60 so
und 30 fl. 2. für zwei Galopprennen mit denselben Entfernun—
gen ebenfalls 83 Preise in gleichen Beträgen wie bei dem Trak
rennen. — Bezüglich des Pferderennens mit Hindernissen für ge
chulte Reiter (Einsaß 5 fl.) sind die Preise noch nicht festgestellt
FZ3weibrücken, 23. Juni. Eestern Rachmittag zwischen
4 und 5 Uhr ertrank beim Baden auf dem kleinen Badeplatze ar
der Holländerschleuße ein lIjähriger Knabe. Seiue Leiche wurd—
bereits aufgefundhen. I
Im Staatswalde. Distrikt Hengstwald, wurde durch den
Waldauffeher Rink von Mittelbach ein Keiler von 120 Pfum
jchwer, erlegg.
—frAus dem Glanthal. In der Nacht vom 13. au
den 14. Juni wurde auf der Landstuhl ⸗Kuseler Eisenbahn im Ein
cchuitt oberhalb Kirchmohr ein freches Bubenstück ausgeführt. E⸗
vurden nämlich einige schwere Stücke Holz quer über die Schienen
gelegt, und war sonach eine Eutgleisung des ersten Morgenzuges
deabsichtigt. Hätte der Bahnwart seine Sirecke vor dem eruer
Morgenzuge nicht begangen, so wäre bei der bedeutenden Cach
m Einschnitte sicher ein großes Unglück geschehen. ——
lose Thätigkeit und Umsicht des Stationscommandanten Bast von
Quirnbach und des Bahnmeisters Scheuer von Münchweiler gelan
zs schon, den Thäter zu entdecken, Derselbe wurde bereits nad
Zweibrücken abgeführt und wird, wenn er alz wirklicher Thäte
zurch das Gericht schüldig befunden wird, längere Zeit im Zucht
hause zu büßent haben. Denn meines Wissens sind auf solcht
Berbrechen im Gesetze Zuchthausstrasde bis zu zuvdlf Juhren vorge⸗
sehen. —F
7 aufe l. 20. Juni. Wer billigen Kalbsbraten essen wilh
mag jetzt nach Kusel kommen; das Kaldfleisch wird jetzlhier zu
5 und 6 tr. per Pfund verkauft.
Von dem neuen Bischof inSpeyer wird ein freundlicher
Jug berichtet, indem er unlüngst noch mit seinen Seiinaristen
einen Ausflug nach Kloster Limburg, und die Gärten der Frau
*7 Wittwe Wolf von Wachenheim machte, bei welcher Gelegenheit e
Türkei. —V nauch diese selbst mit seinen Besuche erfreute. Ehre einent VNanne
Ein kragikomsscher Fall ereignete sich dieser Tage in K a ir o. den seiue jüngst errungene hohe Würde nicht verblendet und nich
Ein Ungar trat in ein öffentliches Haus und bemerite nach einem abhält, noch mit seinen bisherigen Schülern und auch mit auter
justig zugebrachten Stündchen den Abgang seines Portemonaies. Er Protostanten zu verkehrenn.
schlägt Allarm — im den „Unruhestifter“. zu bestrafen. Der F Grerünstadt, 20. Jani. Dieser Tage wurde ein Mann
Rann bekam auf der Präfeltur 80 Karbatschen auf die Fußsohlen. von Larmershenn, Nacuens Je Eberie re Pferde derar!
Darauf trat der Generalkonsul Schreiner für seinen Landsmanu getreten, duiß er den Geist aufgub. Der Verllorbene hinterläßt zebn
ein. Die egyptische 358— bot Geld als Satisfaktion an, inder.
aber der Magyar stellt die Forderung auf, daß 1. dem Polizeichef Ar 7h . 86
50 Hiebe applicirt werden, und 2. daß derselbe wit. eiuem Strice rer e a * — b18. Juni. Die Reben fiud feit
— reren Tagen in vosier Blüthe, und sind die Winzer voll der bes
am den Hals darch die Straßen geführt werde. Der Khedive doffnungen. Es scheint faft, als solltem wir bei den tranrigen
derweigert diese Satisfaktion, und nun begabeun sich alle Konsuln EruteAussichten dieses Jahres weni 498 men n beßeen
on gstens durch einen nin jo bessere
on costume zur vizeköniglichen Hoheit, um die begehrie Genug⸗ Weinerkrug getröftet werven.
huung zu erwirken. Umsonst! Weichen Schutz der Herr von e e he n Is Inni. Heute truf die Nachricht hier äin
Sqhteiner den k. und 8 gewährt, und wie wweit sein haß einige Soldaten der hiesigen Garnison sich in Muͤndenheim
Brestige geht — sehen Sit u⸗ d— dalle. an einer Schlägerei betheiligt haben und in Foige dessen von der
merma J baherischen Behörden in Ludwigshafen zur Haft gebracht worden
Die Legislatur von Penjhlvanien hat zum Schutz von Frauen, seien. Ihre Auslieferung an die hiesfge Mintärbehörde mird dem
die von ihren Ehemännern veriassen werden, folgendes Gesetz an— nächst erfolgen, wenn die ihnen dortseits zuerkanitte Straie ver
genomumene: „Wenn irgend ein Ehemann, sei es wegen Truͤnken- »ühl ist.
zeit oder aus Ruchlosigkeit oder aus irgend welcher Urjnche seine Imn Darmsstadt herrschen die Blattern. Der Tod einks
Frau zwei hintereinanderfolgende Jahre lang verläßt, vernachlaßigt. dauwimmug Pfauff, der an den Blattern starb, hat aroßen Schre—
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        u der Bevblterung herborgerufen unb die übertriebensten Ge·
uchte veranlaßt. ·3* J
.a d be nz, I7.. Juni. Drei Sträflinge machten heute
—X Fluchtversuch. Zwei davon X von den wachha⸗
inden Patrouillen erjchossen und der dritte schwer verletzt.
pBonn-⸗AIZ. Juni Vergangene Woche wurde die Frau
nes armen Taglöhners in Bornheim zum viertenmale (hintereinan⸗
von Drillingen enthunden.
fWorms, 20. Juni. Det erste Tag des Schützenfestes
uem glanzooller Weise verlaufen. Die Bahnzüge brachten den
lag üder von allen Seiten eine große von Festbesuchern
atbei. Obgleich Anfangs, in den ersten Nachmitkagsstunden, der
seplutz nicht allzusehr belebt war und man vielseitig befürchtete,
Theunahme an dem Feste werde den gehegten. Erwartungen
iht entsprechen, so füllte sich aber gegen 5 Uhr der weil ausge⸗
hate Rauni desselben dennoch int gehöriger Weise an. Aber nicht
dien der Festplatz, sondern alle Straßen der Stadt boten ein re⸗
Trelben froh und festlich gestiumtet Menschen dar. — An
Schießstaänden zaben fich gegen 800 Schittzen angemeldet. Nach
an Bankeit des wragn Tages begann die Arbeit der Schützen
wurden bis zuͤm AÄbend 38524 Schüsse abgegeben. Deu ersien
nher ertang sich Hert Knecht aus St. Gallen.

* In dndern wunrd. vene Tage, am 13. das Jahresfest
a pidiestantischett Heijfionsvereins für Bahern gefeiert. Dem dabei
—E——— wit, daß die Einnahme
Mijfionsvereins im leßzten Jahr 27,387 fl. bettug, welch
zamme dio des Vorjahrs udbetsteigt.

x Auf der öͤsterreich. Nordbahn zwischen Hullein und Prerau
u ein Zusammenstoß zwischen einent Personen- und einem Lastzug
atigefunden/ wobei es Todte und Verwundete gab. Oefterr.
Janer berichten hierüber: Die Schualdb au dem Umialle trägt ein
geamter in Hullein, der den Perfonenzug um einige Minuten zu
ih abgehen ließ, so daß et mit dem auf der Strecke befindlichen
zohlenzuge zusammenstotßen mußte. Das Personale des Lastzuges
vunde anut meisten: vetroffen. Der Packmeisier Busch, Vater von4
dindern, bleb fogleich todt; der Maschinenführer und der Heizer,
etner 5 Kondulteure wurden verwundet. Zwei — dem Lastzuge
usindliche Viehtretber wurden ebdeufalls getödtel. Von den Pajssa⸗
itren des Personenzuges hat Niemand Schaden gelitten.

Brie gu 15. Juni. Umer den Inhabern der für unseren
ahrmarlt aufgesiellten Schaubuden und dem besuchenden Publitum
sischte heute früh großer Schrecen, da sich die Nachricht ver⸗
nucue, dem Menagerievesitzer Winkler sei aus seiner Menagert ein
zc entsprumgen, Bald erfuht man, daß es sich um ein Kro⸗
odil handle, das aus seinem Behälter enssprüngen war und seinen
Deg in die nur wenige Schritte eatfernte Oder genommen habe.
die gerr Winklaer angibt, haden Naturforscher das Alter dieses
düchtlings aufüber 40 Jahre geschäßt. Obgleich es Leute
wwimmen gesehen haben wollen, is es den hiesigen Fischern noch
igt gelur gen, durch Einfangen des übrigens sehr zahmen Thieres
id die ausgesetzte Pränt:e von 10 Thalern zu verdienen. Der
helust detz Besithers wird auf 100 Thaler geschätzt.. Die Nach—
ushungea werden eifrigst fortgesetzt, um unsere friedliche Oder von
n Mubewohner zu befreien.

Vor einiger Feit berichten die süddeutschen Blätter über
me Teufelsaustreibung. die im Elsaß an zwei Knaben stattgefunden
be, Die Salzburger Kirchenzertung“, melche fich mit besonderer
hoctiche mit der Cultiwirung des Gltaubens an die Erxistenz. der
ttjchiedena rtigsten, Hexen, der Befresseren ꝛc. beschäftigte, bringt
sren gläubigen Schafen noch einige Einzelheiten über obige Teufels
uttteibung, darunter Folgendes: Nach detr heiligen Messe fing
er Priester die vorgeschriebenen Beschwörungen an. Als diefelben
tgannen, schrie der böse Geist: Ich gehe nicht, ich werde nicht
ehen!“ — Der Exorcist (Teufelsbeschwörer) aber fuhr fort, und
mehr er dem Teufel zusetzte, desto harknäckiger bewies sich dieser.
indlich nach eiaem heftigen zweistündigen Kampfe wurde die
dacht des Satans gebrochen. Denn als er den Befehl vernahm
aweichen im Namen der unbefleckten Jungfrau, so schrie er ver
xiflungsvoll: Jetzt ist's denn aus mit mir, ich bin überwunden,
uehe fort.“ Da auf sein Verlangen, in die Schweine, Gänfe rc—
hren zu dürfen, ihm geautwortet wurde: „Nein, in den Abgrund
doͤlle fähest Du!“ knirschte er mit den Zähnen, wiülthete bei
uet Viertelstunde noch im Korper des Kleinen, der sich bäumte
w trümmte wie ein zertretener Wurm. Man sah, wie der böse
añ ein Glied nacht dem andern zu verlassen sich anstrengte; er
ante beinahe aus seiner Beute sich nicht herauswinden rec.

fAus England wird ein Eisenbahnunglück gemeldet,
Aches füufzehn KTodesfülle und, eine noch unbelannte Zahl von
uiezungen verursachte. Dasselbe ereignete sich bei Newark auf

vreat · Northern⸗ Vahn durch den Zusammenstoß eines Güter—
mit dem Personenzuge.

*Man erinnert sich wohl noch des Falles, daß in England

um Tode verurtheilier Mörder wegen der eigenthümlichen

ronstruktion stines Halsch den Behörden Schwierigleiten verurfachte.
Die Sache ist jetzt enischieben, und das Urtheil in der That in
ebenslängliches Zuchthaus umgewaldelt worden.

7 Am . Hunt erplodirte eine grotze Schwefelmine bei
dercara in Sicilien. Ein einziger von dreihundert Verschütteten
onnte gerettet werden, und dieser erzühlt, daßß die Anderen, als
hnen der Ausweg bor Augen derschintes wurde, sich in die inneren
hänge flüchteten, wo kiach unb nach umgeheure Blöcke sich von der
Decke ablösten und sie erdrückten: Man versuchte alles Möͤgliche,
am noch einige dieser Unglücklichen zu retlen, aber die Retsungs⸗
arbeit wurde bald so gefähruch, daß diet dabei Veschäftigten auch
imgekommen wären, wenn man die Arbeiten nicht balo einxestellt
zätie. Der eingefallene Schacht heißt „Sociale“, und die umher
legend Gegend ist kink der armsten Siciliens.

Bei Sonferins hatte am 24. Juni, (gestern), dem
Jahrestag det großen Entfchetdungsschlacht zwischen den Oesserrei⸗
hern und Franzosen, die feterliche Einweihung ber Beinhäufer
iattgefunden. Der Kronprinz von Italien soll der Feierlicleit
zeigewohnt, und die drei Atmeen hervottagende Vertreler hing fandt
jaben. Ver Kaiser von Oesterreich hat 8000 Fr. in Goid dem
Tomite, bbelches die Beinhanfer baute und die Kesie der Gefallenen
dort beisetzt, zum Geschenk gemacht.

7 Nach Berichten russischer Blätter haben sich im Gouderne⸗
neni Grodno in Folge des noch immer streng aufrecht euhaltenen
Waffenverbotes die Wildschweine, Wölfe und Füchse außerordeni⸗
ich vermehrl, und sins ss dreist geworden, daß sie nicht selten am
jellen Tage, wenn die Einnwohner sich bei den Feldarbe?ten be—
inden, in die Dörfet ändringen und sich von dort ihren Raub
oken JIu anem kleinen Lambftäͤstchen ereignete fich unlängst sogar
ver Fall, daß um bie Mittagszeit ein Wotf in einer Straße ein
Ferlel ergriff und milten auf dem Marktplatze verzehrte, ohne daß
die erschrekten Einwohner es wagten, den Räuber zu verjagen Um
zie Raubthiere von ihren Wohznimgen und«Feloftüchten fern zu
halten, zünden die Bauern des Nachts auf den Feldern große Holz⸗
föße am; doch haben die Bestien sich fo feht an die lodernde
Flamme gewöhnl, daß sie laum noch einen Eindruck auf sie macht.
Hie Wildschweine nühern sih den brennenden Holstößen bis auf
venige Schritle und wühlen dort die Saatkartoffeln aus.

7 Electrische Telegraphen ohne Drähte. Schon vur mehreren
Jahren wurden telegraphische Depeschen ohne Drähte durch den
hristol⸗Canal befdederr, bei VBentitzung des Wassers als Leilet
edoch war das Wasser, das zur Leuung benutzt wurde, in diesem
Falle in einer Röhre eingeschtossen, und es war fo zu sagen ein
Draht dvon Wasser, statt eines Metalldrahtes angewandt. Ein
Brofessor Lomn in London behauptet nun, die Entdeckung gemacht
u haden, die Luft zur Telegraghie zu benutzen und electrische
dufistrome zu erzeugen mit Hinweglafsunag jeglicher metallischen
deitung. Er ist gegenwärtig auf der Reise nach den Montblanue,
um dort seine ersten öffentlichen Experimente zu machen.

—
GDerneue Nechtswegin Bayermnd- Mit dem 1.

Jun kritt in ganz Bayern ein neues Civisprozeßverfahren in Wirk.
amteit. Nicht Jedermanns Sache ist es, die 1344 Arlikel des⸗
elben und die sonst noch einschlagenden vielen Gesetzesbestimmun⸗
jen pt entwirren. Fur Viele dürfte daher eine von dem Rechts-
zralukanten J. Rüb in Schweinfurk hecausgegebene und bei C.
Ftlinger in Würzburg erschienene Vroschüre: „Der neue Nechtsweg
in Bahern ꝛ⁊c.“ eine willkommene Erjcheinung sein. Schon in der
Anleitüng führt dieselbe als Schlüssel zum Ganzen die Grundzüge
)es neuen, fremdartigen Prozeßverfahrens in lebhaften Farben
durch, zieht Parallellen zwischen dem Sonst und Jetzt des Ver⸗
ahrens und sucht das Vertrauen zu dem neuen Gesetzwerle herzue
dellen. Alsdann geht die Brochüre auf die Details über, führt
die Gerichte, deren Znständigkeit und Bedienstete vor, gibt Bei⸗
piele ũber die dielen heillen Kompetenzbestimmungen und nunmehr
abweichenden Klagsverfolgungen. Die Beochüre zeigt ferner, wie
nan nun persönlich und wie man durch Vertreter im Parteie und
Anwaltsprozesse aufzutreten hat, schildert das Eingreifen des Ge⸗
ichtsvoll ziehers besonders als zustellendes und exequirendes Organ.
Ja, die Brochüre geht dem Laien mit allen erdenklichen Anleitun-
jen an die Hand, flicht sogar das Berxjährungs⸗ und' Viegewähr—
chaftsgesetz mit ein, und führt zuletzt in fertigen Bildern den Gang
zes Verfahrens der einzelnen Gerichte dem Veser vor die Augen.
Da dem Ganzen schließlich auch noch eine' Uebersichtstabelle Und
xintheilung der nunmehrigen Gerichtssize und Instanzen und als
veitere Beigabe eine Skizze der neuen Maaße und Gewichte
Deutschlands beigefügt ist, so kann, zumal wegen des billigen
Breises von nur 15 Kreuzern, für den Bürger und Landmann,
vie nicht minder auch für manchen Fachmann, die in Rede stehende
Irochüre wohl mit gutem Rechte einpfohlen werden.

—
        <pb n="380" />
        Verstelgerung von Gebände
s ig 1 äanden
u St. Ingberter Grube Schnappbag
Mittwoch den 6. Juli 1870, —T
ags 2. Uhr, zu St. Ingberter Grubt
Adjunkt Jakob Eisse l laßt das Khnihe
vrubenärar· Sk. Ingbert“vorbehaltlih g
Benehmigung HoherKgl? Regierung we·
Pfatz öffentlich versteigernn “g
uf.en' Abrrüene
— —
der Rußhütte bei der, Maxicimtnihah
——— Plau Rr. 4959 und. addf
—
AI. Ziegelhůtte mit Brennöfen auf du
Rußhütte bei der Marsanneuittzaler Glh
zütie auf, PlaueNrx. 4062 3 4962 .3
indl q. neben alleg. hierzu gehörigenen
Matctialmagazin bei Stollen A.aufbe —XR
nd Bacsteinbretlern.
Diese —V werden is 2 —R
oosen auf den Abhruch petsteigert. Kin
—
B. g u g Eengemth u m:
Das Materialmagazin ubeic· Stollen⸗
ammt dem umlregenden Garten nebst Wice
Ulles auf Plau Nr. . ñ0 49 4 50 I9 502
unö, miteiner zFlähen: von acitc
37. Ruthemn nebens dere Orisstraße, Wer
nach derc.S tollenhalden A, Heinrich Sha
niol und Karle Güutherueα O:.
Besitzantxitt jofortnach erfolgter Geneb
nigung. isum ιιιιιν
u dea 1253 niSorn, tigl. Notar.
— ./·n I
—00— — nd2 z6N6
Einladung
Die ordentlicherSchulprufungen uro
1869,70 in den. dath. . Schuten du hierjwer
den jina nachstehender Ordnung wabhehalten
als, ι ννν Qu ι ↄv
⸗Am 29: Jimn nächsthin, cVormitiags. von
7* 12. Ahrin⸗Dder ob rsten; Kuabenschul⸗
——
Amp 80⸗n Juni nächsthin!iandi detselbe
Zeit an der obersten Mädchenschule st Schun
chwester Mag dalend: .,u *
un28 l—
AmZ Ititn gächstinn Rächnlitaäge vor
127 Uhr? Prufung der Sonuiageschule
Am 4 Jutt von 72 10 Ahr Vormistag
i der Shute des Kibrers ketiße
An deinfelden Tage von IhIs ün
Bormttags. in Zer Gechule der. Schmenr
Rem ig inu ανανXσ
uAn; demselbenu Tagevon .2S Uh
Nachm. in der Schule det Schweftereß au ku
Am' 3. Jult Morgeis vorb7 210 Nh
in der Schult desn Lehrers Sielnbtrt.
A bemfelben' Faͤge von 10 12 iije
Vormittags in Der Schute der., Schlöcie
Lanrentie ,
e— An denselbcr Tage won 2 5ub
FRpileptische —— AWeer Fallsud Pachmitiggs, in —— Schweine
ill Luien det Spttiatart für. Epllegße. 2O. AiIIãISC: o n stgn fia ee e
in Berlin. jetzt: Louisenf rake 45 BVerrits über Hundert acheilt. 5 Am B.rJuliebonn 7 7.9 Uhun Moxgen⸗
——— nudig Knabenborbereilungeshitleal: Schu
Zigis hihe p J.doo . Zucumdelhelder veee data
J νP— 4J r sind im Ganzen? oder in 2 Amendrmsethenn Tage?n bbu't Hu l Nb
E 8. 8. 1. 8 M e fue —18 Hälften. quf;lange Juhlungsfrist Bormutags annder Nuabenvorheretüng.
T. ,——3 ,., bei pünttlicher Zinszahlung; schule gr Schuwerwesers Trerlbeeise
in der Essigsiederet bei en NXeen erste hypoihekarischt Sicher⸗ Die Mligieder der Stadtrathes! rind der
6 Heinrich Isdac. 41 heit, quazubejhsu. 4 ODrtoschuttommiffioursowirdie cEllern ꝰund
— F . 4 n Rührrgs bei, dem L. Notar Hornz dahser. Freuude det Schuͤl jugerwd werdeit· herhi
Ein duter rne. ee e e e ee dee e
iindet dauernde Veschäftigung betn Schreiner.)“ chen Fruch tmuakibericht“ vour 33 Jin St, Iagoert. e n
Dencn m auch kannebel* demselhen-eininn hesheißen. statte: Kotn4 fl. 45 r. n Taß Vürgetüneisteramt
srdentticher Juuge in dieLehre kretennnn . orntch li r , ιν . re de Ehandon.
— — — — ö—————— — —
e De mud Verlag von F. F 7 2Inbert .
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        SBl. Vngberter nzeiger.
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. ιι — * ι ν —B——
νä α ιν ⁊ööν ini vν J. ver

it νο ,Ñ oetei .nuu tj niatt n

der St. Jugberter Augengieir sund das mit dem Hauptdlalte werbundene Underhaliungsblatt, win der Dienstagt-, Dounnersiags⸗ und Sonntags-
ammer) erscheitat woͤchentlich v ieb r una iee Dbemn atbag Deon ner stag, Seams tage und Sun wing. Al vpnnxnentavxeis viertelisnrig 48 Krzr. oder
.nNL2. Silberar.a Ameigen werden mit 8Kerir. die dreispaltige Zeile Blattjchrift oder deren: Nauni betechnei rι ια

8 97. esn i een uSonntag, den 26. Juni ι ιινον α 1870.

di * * andern Orten der Pfal ie. Saloparihler J
Linladung zum Abonnement. ete eepene
nn deun i Jue sa7d beginnt ainf netie Suaudt eee et er horen/ sür die
u dem 1. Jult 1870 beginnt e netiez Quaͤrt aͤn ven Soprunsclos FrauWeschta Leutner aua Leipzist⸗ für die Baßsoli
zt. Ingberter Anzeiger, fün die — Aungust herr Hofsänger Keller aus Hannover, ein 8— —* i
d Eeptenber. ae fteunvlichst ansere aswnnhgen bereits zugesagt. In dem Concerz deß exsten Tages wird *8* *
edet d aln vies voßt deschen ee VereoSchopfung gzun — ——— g7 bß
Degbei den betreffenden Posterpeditionen öoder gen Postdonen Feier des i Odjährigen Geburislages
en ig machen zu wollene )u Zesez vrohen Riasters dringen. io die de Caur) eee

Unsern verehtl Abonnenten von St. Ingbert und Umgegend/ ie Egnont. Omveriure die Chor⸗ Fanasie — Doffen ——8
velche das Biatt durchin nsenZertungstcager Bbeziehen.wird Betheiligung in der ganzenPfasz und speciell in — Se
ꝛas für das lommeinde Quattal fortgeliefert werden, sofern kine rege und allgemeine wirnd 7 —4333
hor Ende dieses Monats nücht ausdräcklich abbestelleneene e, !Ein grotzes dolug ba in der Nacht“ vom 20. auf

Zu zahlreichem Abonnement ladet etgebenst ⸗ein !nd Ani i 21.J mni das sleine Stadichen deen eer

die Erpedition des St. Ingberter Huzeigers — ir ancihuem sind'ein
es St. Anghertier unßigern KRaub der Flammen geworden. Das Rathhaus und Schulhaus
der Pfarrboi und die Kirche blieben verschoil. Der rand be α

»eutschland nach 11 Uhr Nachts, wie' aber das Feuer eistand, weiß Ni

. — ———— — Brgndstiftung wird vetmuthet; ier enstand, weiß Niemand

M —X 38 3 —A ge Foßen J5ñf. ꝓn8 ry And w d gefumithetn —

h 9 n —4 —XAX Die dlid or Roße Kalumcrfraktioüen —A it J — ean in * u chümli
aben eine gemeinsam⸗ —A niedergesetzt, deren Aufgube es monie hei den Theatern In eubtn M ne tüoenthümtude Cere-
. den Versuch anzustellen.nab eine nach allen Seiten hin Herechte! si, schliedt die Relua gt enn der detzte Alt vorbei
habllreiseinthei ung vereinbart werden kann. Die glückliche Loͤsung, Der Vorhang ead i n p eet darf hinaus.
eeee i hu so zochizher do hihurch das dtte n7vie Schauwieler —
— ⏑— gen digc. die Shaudchennnen
— B— ereeee ehe
—— VBV———
ünssige Refuͤltate erziekt, was zu —V Beene e —8*8 eeee eß wonne Versainmlung erhebt sich
echtigt, daß von beiden Seiten den Anforderungen der Bittgtes udgen dag Iher ich en ee Zeit ein wachsames
ne en vird Die donicntson honn drardent ant ihter dict eenete und ern nach vemn Schlusle der
stheit sertig zu berden mid' alst vasd in der Lage zu sein, die h,: — 7
—— rholm du tongenn. Zundet pire ee e
niglen Kommission sitzen als Vextretet der Rechten die Abg. νäR αν us —— —
n ie ee R⏑,,,.,., ———
rang. Xav. Meier und Rodspieltr als Vertreter da dilen dien Grobegünd baurkt' ee ree

* —528 c2 — 4255 W es,und rezs30 ü we a te“re
itg. Dr. M. Barth, Fischer, Vr! Ftankenburger, Schmiedel, — ehalten “ane dEn werden haufig für gleichte
bauce und Wande welchen bir Ader Stenalein als, Vertt end gehalten. Gs vestehen jedoch —Untetschiede, d

zuer und and. welchen —— usbriß de— — Nnterschiede. die sich w
——— hat.3 3 de Denhdeees venichen de
needeee ee ere
in Manne 2 uhr wahrenden Shemg des de asgaugsdsss r Altloscn Zelen gebitdet n —
bgeordnclenkammer wurden unter anderm die deiden, Agtraͤg de nse sewal Obitdett ift ¶ Der Nutzungswerthsolcher. Futte
deferenten Greil guf Alushebunggder Prasidenteustellen e e r s dent proerntische u Gehalt an Naͤhr
— — — rict welt der an ruͤcht eine so bedeutende Men
d eera dex, Yetz unjangreichen Futterß auß hiehnn vermag ols für die Ernäl
Ddn d Cahbgerihien diesfeng deg Rheines abgelebul. Heute Ang cefordertichin —R get ———

—6 dd n pann e d d re
ün chen, 23. Juni. Hente Vorniint ister uz uzern hinecibsfes lesdede mdenter ee *
cuuaphische Nachrichthiern eingeroffen, da Ludwig naif. sogeuquuten sauten Wisen“ deiöachsene, di f. auf solch g
e esn deheehen e en wde natreswesfan dien Voden beshen und zu 3
ee Alser bom ahezu aO Jatren, denn etswar an 31 itnd. Der Mangel ang Nahrstoffent des —* de so
jm· geboren — eger ree Pflamzen ed
* Berdlin, A8. Juni.! Die Kreuzzeilung“ menüttdie hon, erwiesen wenn, der Boden sehr, sticksioffreichen Vee pin
——— NRachricht, daß Graf Bismarck inn werden die Pflanzen amch fickstoffreicher. Sorcheim A s
Jahren 1868 uid 11866 han Dänemark' Anerbietungen in uͤglich elniget · anderen —2 den zu sein Dieset vi n
— —— —————
De Wiente Corheshoden der *Italie“ weik von einer Zu⸗ »exringerten Fähigkeit des Futlers, verdaut du werden Der Un⸗-
e eryehlen die der Köiser von Oisierreich und dann erschied im Procentischen Gehalt— derWanrumgastoff t Hopischen
g n wog Preußen in einemideutschen Kurorte mit der Königin aurem Heu uud solchem von mittene Guie ist cht bedeniend
on England haben werder, gr Ronigin Indei Praris ist jedoch üangst bekannt,u Daß det⸗ Fanerwerh die
σ lαα Heues dein procentifchen⸗c erhatte :durchaͤusnicht nenispricht,

—E Be xranmysch t e. * gerte — —EX —*8

4. Sarserß — 3 e eeen vong —AV nicht- in gleichem Grade gunsti dei
ür das in die 6 — * I — — 8 re
—V ——————— üete den Veis Hrohegewachsen siͤid den Bostopdy dagrer Wigen abgg pit g
e Verrn Muntdireciope dye Zweibrücken; dahier und. gieb ner ByJn Io pieht guner
— zewsltn aus Zweibr —A andererseits anerbrastr mit feiber⸗

tfindende. plälzische Musitfest schreiten t eee 7779 iger“ Halmbitdung
ine bon Frankenthal cusel un F) d. besser giac Sduergrase zu, jein. Als Endfolgerningezergibt
on l, Kusel. Sbeisz.⸗ Zweibr 18 Endsolgerungzerg
nd Kaiserslautern, — — ;
vgetf 37 * ** ⸗
—— .. 2 122 Fn s unαα

— —7
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        atter leineswegz voue Ausmuumng eriang;. 3 unter poien
imstanden zur thun? Mach meiner Ansicht soll taan?das Uebel daß
nit qu dat — bngreifenz/ doß 8 —V— sKraft⸗
ünger anwendet, um auf den betre enden Wiesen jstatt saurem
Futler gut s Futter ju erzeugen Sollte das wirtsich vortheilh aft
rin ) Ich will auf diese Frage mil einer andern antworten. Wie
Joch find die Kosten, wenn ich zu jedem Centner schlechtes Heu 20
pᷣfund· Schrot · zerfüttern · muß. um demselben dene Effelt guten Heus
ju verschaffem und was kostetD Eentner gutesnH u durch: Düng⸗
uing zu produziren, wennO Centnen Mistoderr dessenSurrogat,
6 Sgr. Preis gerechnet, durchschnittlich im gesammten mehrjahrigen
xrtsohge 1 CEtr. Heu hervorbringen, sowie den angewandten Dünges
miedergeben und nebenhei das srũhexe Erntequantum verbessern.

igesnachrichien.

ber Bostexpeditlonddienst; zur Hagenbach ist dem Lehrer Ah
reas ——— u. Maikammer. dem bisherigen
Postexpeditor in Fraukenstein Philipp Jordan, der Postetpeditien
ienst zu et dem pens. Schullehrer C. Scheib, der Pos
xpeditionsdienst zu Rülzheim dem Postgehilfen J. F. Beyr *
»er Postexpeditionsdienst zu Bruchmühlbach dem Erpeditor
-chreineruanf Dieustvertrag verliehen⸗ worden
8 Der Rotar Otto Hitzseld von-Wolsftein ist auf die in Zwil
wücken erledigte Notarsielle verje tzt · worden.“ Dem lath. Pfarte
Joseph Gretter in Imsweiler find die Functionen eines tas
districis⸗Schulen pectors für den Kanton Otterberg üherirch
noarden.

MJ ι —A 3
Votzyerstinering gzreuhishe Rdthunit vnn cherunigs: Geset
n Ehebe re ßische Natihr AWeysit erung ⸗ eselb
Mfontag den: E. Jutl nachshtitbes Mor- —30— u S 7—
gens um' 9 Uhr; werden“ im Schulhausen —— aft An tettin,
de sahbehchene Holhgort aone der mit einem Grund-Hapital von 3,000, 000 Thalein
hemeinde offtrich verstegeri — cun * 2 wi nuandbedeiurtee uedee naR esser vehn e J
12eichen Siunwie — po WernlinmtVersichertingen gegen Feuersgefahr, auf Gebäuden Mobiliar, Waaren, Vieh
— 30. Jelwfrüchte aberhaupt auß bewegli che und un hewegliche Gegenstände sowohl in Stadten gi
aspen 8 birken Staämme n. C.“nn nuf dem Lande, gegen angemessenenbillige, jede Nachschußverbindlichkeit ausschließende Prämien.
s fichten. 1aspen, 1 kiefern Sparren. Bei Gebaude Versicherungen wird den Hypothel Gläudigern auf Verlangen vollständigt
87. Getusistangen, Sichetheit gewährt. Jede gewünschte Auskunft sowie Antragsformulare werden von do
zi ichen gbien Wagnerstangen· Lꝰü. Interzeichneten unentgeldlich und bereitwilligst ertheilt.
J —F V— I Cl. —8 J St. Ingbert, den 10. Jguni-I87p. 277 — ν- α ar —*
fichten D 4 ꝛ ggeunt der ve Natlonal⸗ Ver si herungsgeeufchaft
37. Klafier buchen,“ birken“ un“ aspen i * 3
—A— neehe c —— ʒ itruuiat d tiliĩ pp WMWentrzel.
50*10, buchen, eichen u. asp. Prͤge.. . 33
— —— 5 *
u sicun acap —A
,ee zeitt brieflich detn Svbecialarzt fllr. Epilepfie Dereae B. Kiisen
75 buchen Reiserwellen. g un in Berlin. etzt: Louisensiraße 45. —4Wereits uber Hundert geheill.
Sämmtliche Hölzer find mit dem Buch
vaben Dabezeichneto ν Mν
Ensheim, 24. Jun 1870. 220 din
* 9 Daus Burgermeisteramt *
Peter Klein, Adsuntt.

19532

JFrucht⸗ Brod⸗ Fleisch⸗ ꝛe. Preis⸗
der Stadt Homburg vom 22. Juri
Weizen 8 fl. — kr. Korn 6.II. j kn
Spelz — fl. krx. Spelzlern l. —
r. Gexstez. Zreihige — fi. — kr. Gerhn
zreihige — A. — kr. Mischfrucht — i
—AAr. Hafer 5.fl. 27 kr. Erbsen — si
r. Bobnen, — fl. — krx. Wichen“
. Ar. Kgrtoffeln 2.fl. — kr. Weißbrod
— V— kr. Kornbrod 3 Kgi 28
ditto SKar. 19 r. bitto I Kar. 106
Gemischtbrod 3 Kgt. — kr. Das Paa
Wech 7 Vth. 2ur, Odhienfleijch pr. Pfe
— ir.Kühfleisch ! Qu. 12 ir. 2 Ou.
kx. Kalbfleisch O kr. Ha nmelfleist
kr. Shweinefleisch 18 kr. Butter dae
id. 35 kr..

Praͤmien⸗, Anleheus⸗VLotterie⸗
Staatolose 3 e r Ar t werden
un den billigsten ceursmäßjgen festen
bete — allen Gegenden prompt
ersandddd.
Die bekannten kleinen Sitaatolbose
aeuester Ausgabe erfotdern nur rinen
zanz geringen Beitag zum An—
'auf und bieten dennöch“ bedeutende
Spikelind Gewinnchanten?
In jedem Monute fiuden Verloosun⸗
—0——
ist unterzeichnetes Haus gerne bereit,
an Alle, die sich“ hiefür iuteressiten,
Plaͤne gratis und francto zür Ansicht
zu 'übersenden. Den P: T. Publikum
ist hier: Gelegenheit geboten. ohne
zroßze Capitalien nam hafte Ge⸗
winne zu erlangen.“
dJ. Meinberg jr,
Staats⸗Essecten⸗Handlung
Hohe Bleichen 29, Hamburg.

Beeisaekroͤnt in Paris 1867.
Längere Zeit am fürcterl“ften
Husten, da sagar an Auszehrung
und vertrochnetem Kehlkopf leidend,
rahm meine Mutter, nachdem fie ver⸗
schiedene Versuche fruchtios gemacht,
zu dem hier bei Herrn A. Heryt in
Ichneidemühl zu: habenden Brust⸗
Syrup von Herrn G. A. W.
Mayer in Breslau ihre Zußucht,
inde kann ich nur vollständig — der
Wahrheit gemãß bezeugen. daß meine
Muiter, welche bereits 70 Jahre
zählt, vollständig von ihrem schweren
lebel befreit ist, und kann ich daher
iicht umhin, diesen Brust⸗Syrup mit
»em größten Rechte zu empfehlen.
Stõwen b. Schneidemühl (Posen) 1868.

mg wre 24 A. Tredev,

Lager von diesem vorzüglichen Mit⸗
el hält in St. Inaberi Herr J.
Friedrich. n

— — — —

Vor Fälschung und Nachahmung
gesicheri durch Schutzmarke laut .
. Vatent vom 7. December 1838
— D
Ar
Ades 24* * 4 i
Ein guter Arbeiter
indet dauernde Beschäftigung bei —*
Ddercum; auch fann vein demselben ein
dentlicher Junge in die Lehre treken.n
— — 7 — i
Sin braves fleißiges
94 de 2* 6
Kindermädchen

den 24. Juni.

Wir notiren heuke: Weizen 15 fl. 30 ir
bis 16 fl. — tr. Roggen 12 ft. — kr
is — s. —it. Gecste 11 si 30 *
bis 11fl. 45 tr. per 100 Kilo Hafe'
bft 30 te bis?Af. —tr. per 60 Rin
Mehl per Partie 14 fl. — fr. bis 14
10 ktr. Roggenmehl —fl. — kr. bis —
— tir. Roggenvorschuß 12 fl. 30 kr. b
— fl. — kr. Weizenvorichuß 17 fl. — k
dis 17 fi. 30 kr. Blumenmehl. — fl. — k
bis — fl. -fr.n per 70 Kilo., Repi
— fl. lr. bis — fl. — itr. per 8
Nilo. Rübol ohne Faß 27 fl. — fr. bi
fl. — ir. Branntwein — fl. — r
bis — fl. — r..

Mo⸗s. den 24. Mai.

Grüchthreise. Weißinehl das Nab
ter' d 140 Pfand — fl. — tr. — Roß
jenmehl ditto — fl. — ir. — Weizen (200
psd) 14 fl. 15 tr. bis 15 fi 1o b
dorn (180 Pfd.) 10 f. 530 tr. bis Ifl.- r
Berste (1600 Pfd.) 110fl. — tr. bis 116
5 it. Hafer (120 Pfoij 6fl. 156
zis — fil. — tr..

Freiwillige Feuerwehr.
Montag den 27. Juni, Abends 7 Uhr.
lehzte Hauptyroße
für die am 3. Juli stastfindende, Haupi⸗
ihung. Es wird um zahlreiches zind püutt⸗
äches Erscheimnen ersucht. u
Et. In, bert 26. Juni 1870.
Dos Gommando
32* 2
o preetischo Hausfrauen
2heinisehes WVnsehnpulver, bestes
ind dilligstes Rei nigungemüttel, erzielt
endend véeisse Wüsche. unschüdlieh fur Faser
and Farben und erspart Zeit. Seitfe x
zren umaterinal. — Preis per Paquet à
/4 Pfnnd 2 8ðgr.. Pfund 1 Sgr. - —
age in St. Ingbert bei Helurreln TIanun.

wvird sofort gesucht. W
Die Exded. d. Bl. ertheilt nahere Aus—
unft
Redamen Drud nud Verlaäg von F. X. Demek in Si. Inabert.
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235 35373333333333335 32 238325083 33
2 225 53535 52 537* 5 — — — *7 2
2320. 35 32 — 86868 —5* 8 —ãA — 588535332282 5582
3202. 5 —33. 5— 7 3—8835235 —3—5555— z38533— 5232 555
A—A——— 53835 5—235 88833358258 a
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—E 22 8 55 585 e 7——2253. 538
33323333535 3 3 57
282. 82——2 * 3.2 2 522 — 32 *2 5 —A 12
2*57 332335 353753 3335533833 52— 34
b 253 * 252 ** 3B 3 —* —5 * — — —A
5 3 ⏑— — 383 2—— 5 ⏑ —853 0 5535335
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5 5 3333538584 53383 3823226586 —Is85 —z337 38838 5
e3 378 33 8 33 3 3 2383
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5—5 —33 23—— 3 323— 3338
EEISED —z2 —82— —533332823 — 588355 32333355 2333
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—53855 232358 — 325 22 3 5—5338 — —EIS 2385 2
333538235 253222 33 *33 —— 82533
—— 7832.2 — — 5333 53 —57237* 533
9* 2 —8825525—855 ——323 x 5 * —F 8 237*
55172 32 —A—— 5 ————— — 53*2* 5 32* 532
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* 355 * 852 — 8 33882 5 3* 5868
1 3 38 33 8
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z 5 33 —3— — 3 337
558 33 5 55 332233* 5833 *
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5*—8358 5—5 33357285 2833353——38333 723 25852
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38 333 33243 3 8 —33228
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33833 35333333 5833853
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5 33. 3— 55—— 303 53 3—62
35 33 —5 ——585 383533 35333338
5 3— 5 35 5— 3333 533587
553155—53 —— 33 4 ——— 2—8223
·235—33—35382535 2525 —55 53538
S 22 ;23723 — —— 27378
2 5 858 3 3 52222 8. 2582 52 —— — 2 *853
*523— — 38323355— 23 ——
— J . —— — * * 2
2383 —3325 33257548* 58353*
2* — * — —A — 7* *5
*7*8 5 382 2 2 5322 20* 2242
2.5 *52 7 —7 —5 5223. 8323
6 228. 5 53 S23 5 238 —253 5353 4 228
53573 3328—83 3332552 —83 23 25*3
* 5233 2 2 22 ——— 3
—5383532 33525355—— 353233 233532
523 —2352* 223 2552 32523237
n —* D

—
28
5
2 — 7
— 8837
E3388
2 522
22. 533 58
—2 33
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36828
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352
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— 2. 5ẽ 2 2 2.0 —A * 2 22 5355322
333938 5332855525 5328533 3573238
*— 55 35 8 525.. 5—— 3 — 3 55.
5 235533533332 25383756—5 6 *3*
— 22 —A 5 * — —28323 *23655 —7
33833 — 338 363382 8
3 2· 55 53225 3— — 4 522 — —
— 5222326 2237 —2 55 25325 * —232 * 3—
583—3333882 —3883572—
3233 553553 — 15653 2 — —— — 2 25. —
3z333253*553032 As3 333333355655 *7*
25722 35 552 3287 2 52353 .33— A2. 28 *
358* 8* — 2223 255225 2.2 2525 8
üñ—7 52233 322 225 57 8*72 25 22234 — —ea
— 22282 —3423.8 2.4 —* 32 33 22825 2 * *
z 3 ——33 3 333 2—3352—8
5 65* 5287* —— 35 ——— — —
2 —* 2 * *5* ** 22* —— 3 2 — 5. *
—853, 55—— —322825 5523 —35333238*
V 28255 2 * —3 —
*252288833 3585353 552332 2227587 2
—7 — 553 ———55—883535575 5 —A
523 33 5 333335 22535 *3*383
288BRB2 2 8 2 23. 55 5—— 225522
2* — 2 22 257 5335352232
2— 3—3 —533 5268 25333233553* Z **
* * *2327 —2258535538 *52 235 * ———
8 2538353333555—282232355 A8333*7
7 T. 2 * .*
* 358335 333838 35753733553
R — 2255 — 22 * * 3272 3 25*
23264 s2 8 —AA — — 2.5 387 23375
583 338355—5 3 6 6—
5 3322 *7 25205 * —57 z2. 23 *200 —A 5
8* 33—3 —33533 523358 —557 J
* * * 5 * 22 · v 23 7 —*
— —
523 223. 5 32 2525 *2IE222 222 3 4 8
2 —57535 2—3— 23 5.23 — *25552252
7 57 2718
.T* —12 — ———— —— 23*
*7 53 ⏑— —222 3374
2 — * J —8 52 2. * 25
.3 —32353 — 5, —
m2* ————— 2* 57 — 22 5 38
— *2 2. * AX — 25* 2. 288328
3. 23602 —P553.3333—35 3353.23
58X. — ——— 333
333—326 —
1383352855*353286 I78 A2723 7
2 5.8 —3 25* —
3 353335* 3 3 325557
— 3 — 7* — ——
—— 7 .*8* — 23 2 22* 2 —
5 * —— 0 6 2 2 . *
372 8.3 2725 J 383638 —38 155*5
2 55 228 2533 5213 73 — 27 *
53 7552527 ——— 22 .* 5
33533 — — *SSco
33 —*338 — E—
* 2 Z * 5* 55 228*
— — M3333 3868
272 — 0 * 8
F 2524 — 37 35* 3—
578* — —— 2222 2z52
8352 23283 — 2— *
322 3. — —533 2225* *.
2 2 *7* 53333 2* 5 727 *.
—
25333 57 2
4 —B— 533 — 2 *2 ꝛ
5535 73
—
22228 22. 5620
23235823 3755— 23
—A ————
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        Ot. Ingberler Anzeiger.

der St. Fugberrteir Anzea g en (und das mit dem Hauptblalte verbundene Unserhaltungsblait, mit der Dienstagse. Donnerdtags- und Sountags-
anmer) erscheint wöchentlich ienm alz Dienssta g, Donnerstag, Samsta g und Sauntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
2 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krir. die dreijpaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
— —2 — — — — — —
—396 Ae 27 — —— —————— *
M98. Dienstag, den 28. Juui ι 1870.
Deutschlannnnnn.

Mänchen. , Von der Stimmung, welche die Dolb'schen
linputsfionspersucheaht —E unter den Offizieren erzeugt
ban, legͤteine Koörtespondenß der „Allgemeinen Militärzeitg.“
Is München Zeugniß ab.“ Darin lesen wir“ Das von dem
sobgeordneten Kolbverfaßte und von dem Finanzausschuß im
besent lichen acceptirte Referat über das Militärbudget hat in der
Inee begreiflicher Weise die: höchste Aufregung hervorgerufen.
Jeder Oifizier, melchert Kch auch⸗ nur: entsernt mit Kriegsgeschichte
Id Lriegswissenschaft beschäftigt. an welchem die welterschütternden
Freignisse der Gegenwart; micht gauz; spurlos vorübergehen, fragt
it Kecht: Wie ist es moöglich, daß ein Laie, welchem jedes tiesere
Sludium, des Krieges, jede Kenntniß der Bedingungen der Schlag
aigkeit eines Heexes unserer Zeit, jeder Einblick in die langfame.
nühe und arbeitsvolle Thätigkeit zut Erzielung dieser Schlagfertigkeit
nangelt. wescher sich für jedes Billigkeitsgefühl gegen eine Arm ee
esaͤlirt, die sich bisher mit Ehre behauptet hat uud gewohnt ist,
icht. allrin um Kriege, sondern auch im Frieden stets Opfer zu
ringen, — wie ist es möglich, daß ein solcher Laie lediglich aus
smentanen Ersparungsrücsichten eine Umwälzung in dieseni Heere
anfragen kann, welche einer Auflösung gleich kame und unser
halerland bei einer eurbpäischen Konflagration wehrlos dem Sieger
n die Hände liefern müßter

Der. Enmwnc wder: neuen bayerischen Studienordnung enthält
ie wichtige Bestimmung, daß eine konsejsionelle Trennung der
zuler beim Geschichtsumerrichle Nicht stattfindet. Der Unterricht
nder: Geschichte mird entweder Von dem Klaßlehrer, wenn derselbe
ie erforderliche Befähigung nachgewiesen hat, oder von einem andern
nafür geprüften Lehrer der Anstalt ertheilt. Was den Religions-
nierricht betrifft. so soll derselbe nach den approbirten und einge—
ührten Religienslehrbüchern ertheilt werden, und über die Be⸗
ignisse der kirchlichen Behörden in Beziehung auf den Religions-
nerricht sollen die einschlagigen geseßlichen Bestimmungen maß
ebend seien. Theologen, welche sich zum Lehramte habilitiren
bollen, haben ihre Befähigung für dasselbe durch Erstehung der
worgeschriebenen Prüfung zu erweisen.

München, 24. Juni. Die vom Wagner' jchen telegraphischen
dorrespondenzBureau verbreitete Nachricht, es habe das Entlassungs⸗
esuch unsercs Kriegsministers die Genehmigung Sr. Maj. des
zoͤnigs nicht erhalten, erscheint als unbegründei, denn es wird
nir bestimmt versichert, daß der Minister ein Entlassuugsgesuch gar
ächt eingereicht hahe, ja selbst die Absicht habe, zurückzutreten, bevor
hm nicht die Gelegenheit gtgeben war, sein Budget in beiden
ammern werlrelen zu anng Das „Gerücht“ will übrigens von
em Rücktrittiagesuche nach einiger uderer Minister wissen, aber
ich dieses Gerüchz erscheiut, und zwar aus gleichem Grunde als
nindestens verfrüht.

J Det Redacteur““ ves in Mainz erscheinenden “Israelite“,
de. Lehmann, erläßt cinen Aufruf an die Handelskammern Eu—
opas, „in denen' nicht wenige seiner Glaubensgenossen eine her⸗
vorragende Stellung einnehmen“, um sie aufzufordern, dem Staate
dumänien, der fseine Kullurmission im Mißhandeln. der Juden
xethätige; die Mittel der »Ezistenz dadurch zu entziehen, daß jn
zufunst keiner rumänischen Anfeihe Eingang an der Börse des
ivilisirten Europa gewährt werde, bis Gaͤrantien dafür geschaffen
cien, daß die jüngsten Gräuelszenen der Donaufürstentbümer sich
ücht wiederholen können. —

Berlhisn, 23. Inni. Der Kölnischen Zeitung zufolge wäre
xt Erzdischof von Köln, Paul Melchers, definitiv in das Lager
xer Infallib listen übergegangen .

J.
Sit
tangen an unseren pfälz. Bahnen, wonach auch in den Wagen II.
Tlasse besondere Abtheilungen für Frauen und Nichtraucher bestimmt
inp/ soll dem Vernehmen Nach · wieder in Wegfagll kommen. Warum
diese: Wohtthat, die beie ihret Einsührung“ einem fühlbaren' Be—
ürfniß entsprach, dem weniger: bemißtelten Publikum wieder ent⸗
ogen werden soll, ist uns unbekannt; soviel aber wissen wir aus
Erfahrung, daß besagte Einrichtung für Hals- und Brustkranke,
vährend der Fahrt die größte Annehwlichkeit biettt.

— Man trifft nicht jederzeit Mitreisende, die aus Humanitäts-
Rücksichten ihrer · Rauch⸗Leidenschaft — wenn auch nur für kurze
Zeit — entsagen.Hat man für den wohlhabendern Theil der
Reisenden, die stets J. und HI. Clafsse benützen können, diese An⸗
nehmlichkeit geschaffen, so sollte man dieseldebilliger Weise auch
für den andern Theil belassen,“ zumal dadurch nach keiner Seite
hin die Interessen der Bahn geschädigt werden.“

. Der Stadtratch in Kaufersbauter n hat dem Bürgen⸗
meister Hohle die im Budget vorgeschenen 1000 fl. als Repräsen⸗
ationsgehalt bewilligt. 7 J J— F
7. Trier, 21. Juni. Das Dorf. Monzelfeld. bei Berntastel
st fast ganz niedergebrannt?* 121 Familien“mit 428 Personen
ind obdachlos und ihrer Habe beraubt, die theils nur gering
heils gar nicht versichert sind.

7 Worzns, 22. Juni. Auf dem gestern unker dem Vorsizze
des Herrn Fritz Ernst von“hier abgehaltenen Schützentag des 5.
mittelrheinischen Bundesschießens waren 15 Vereine durch 32 Ab—
geordnete vertreten. Mainz wurde als nächstjähriger Festort be—
dimmt und festgesetzt, das künftighin für Stand wie Feld je nur
eine Festfcheibe aufgestellt werde. Die Feststellung der Schießordnung
wird künftighin durch eine Commission von sieben Mitgliedern er—
folgen von denen der jeweilige Festort drei, der verhergehende
Zchützentag vier erwählt. Als solche wurden fürs nächste Jahr
Fabricius von Frankfurt, Krell von Wicsbaden, de Bary von
Offenbach und Madler von Worms erwählt.“ Ein Antrog gauf
Zahlung eines jährlichen Beitrags von 35 kr. wurde äbgelehnt.

Auf dem Wormser Sschüßzeen fest e wurde felgender
amose, Toast ausgebracht. Meine Herren! Erlauben Sie auch
nir einen Toast auszubrigen und zwar den ersten und besten
deutschen Schützenkönig, den wir kennen. Wenn Sie jedoch glauben,
daß ich den Herzog Ernst damit meine, so nd sie gewaltig auf
dem Holzwege. Der, den ich meine, war Dr. Martiu Luther.
(Hier brach eiu unbeschreiblichrr Tumult aus. Von allen Seiten
chrie man; „Herunter Esel! Kameelh! ꝛc.“), Doch der ehrenfeste
Redner rief mit Sfentorstimme: „Maul halten! Ausreden lassen.
Ich will es ihnen mit ein Paar Worten beweisen ünd Sie werden
nir Recht geben. Wer hat so gut, wie unser deutscher Luther das

Schwarz getroffen. (Stürmischer Beifall). 6pf. V.8.

Der Prinz Heinrich zu Waldeck verlobte sich mit
einer Tochter des Grafen Erbach Erbach. —

F In voriger Woche trat ein ältlicher Herr mit zwei blühenden
naben in eines der fashionablesten Locale des Berljner Thiergartens,
ließ sich mit dem den höheren Klassen eigenthümlichen Selbstgefühl
die Speisekarte reichen und vertilgte mit seinen tapferen Hilfstruppen
das Beste und Feinste, was dieselbe hot, natürlich ohne dabei eine
Flaschehortreffüchen- Rothweines zu vergessen. Der, Wirth war
jatuͤrlich eutzuͤckt über den riesigen Appetit des Hleeblaties.“ Als
alle drei endlich doch die Waffen strechen mußten, rief der alte Herr
nit herablassendem Wohlwollen: „Kellner! Haben Sie Kuchen 3*
— „Bedaure, nein!“ — „Na, Kinder,“ fuhr der Herr fort,
„dann wartet mal; ich werde Euch selbst welchen von drühen
holen!“ Das Gesicht der Knaben erglänzte vor Freude, soweit

fes ihnen eben das übermäßige Sattsein erlaubte. Der Herr ging
und blieb sehr lange. Endlich fragte der Wirth die Kinder;
„Aber wo bteibt denn Euer Papa?“ — „Unser Papa?“ er—
viederte der: ältere Knabe erstaunt, „det is ja jar nich unser

Papa!“ Der hat uns man blos uff de Straße jefragt, ob wir

mal rechk ordentlich uns satt essen wollen, und det baben wir pu

J 2143. Vee r m i sach tes. 4* Ie

7 Nach iner Vetfüͤgunetgl. Regierung soll eine vo rssch uß

peise Erhebung vou Brandkassenkurran jbeiträgen. pro 1870 im
hetrage von 6ekr. von 100 fl. Versicherungskapital stattfinden.

iFürs Frdnen uünd Nichtraucher.) Die Einricht⸗
        <pb n="386" />
        besorgt und warten man blos bis der Kuchen lommt!“ — De
alte Herr muß wohl keinen Kuchen gefunden haben; er kam nich!
wieder.

Am 24. d. M. wucde in Weil der Staudi, dem Ge—
hurisorte Kepler's, das Denkmal dieses großen Astronomen enthüllt
Dasselbe ist bekannilich von Direktor v. Kreling in Nürnberg mo⸗
dellirt und in der Erzgießerei der Gebr. Lenz Herold ebendaselbsi
in Erz gegossen und ziselirt und wird als ein höchst gelungenes
Meisterwert geschildert. Die Enthüllung fand unter großen Feier
lichteiten verbunden mit Reden, Gesängen u. s. w. statt. Wahrend
des Festmahls liefen zahlreiche Telegramme, darunter eines von
dem oͤsterr. Reichskanzler Grafen Beust ꝛc. ein. Abends wurde das
Denkmal beleuchtet. ven ee 5
7 Am 22. Juni wurde in Paris das erste neue Brot
verkauft; das Getreide kam aus Allgier.

fvLondon, 21. Juni. Seit der sogenannte Zyunden,
sich als eine unpraktische und zum Einschlagen verlockende Kohf
dedeckung füür die Polizei herausgestellt hat und in Folge dese
ibgeschaft worden ist, hat eine Art Helm mit einem Kamm dese
Platz eingenommen. Dieser soll jetzt nach kurzer Lebensdauer abge.
chaft werden, und seit gestern stolzirt eine Anzahl Musterpolizise,
in einer neuen Kopfbedeckung einher, welche die „Pall Mal
Bazette“ eine preußische Pickelhaube ohne Picke nennt. Der geu—
Polizeihelm hat hinten und vorne einen Schirn.

Ein Millionär in Chicago, Hert Potter Palmer, zei
an, daß er am 1. Juli— d. J. den Bau eines Riesenhotels
genannter Stadt beginnen werde. Dasselbe soll eine 508 dus
lange Fronte haben, acht Stockwerke hoch werden, 750 Zimme
enthalten, imStyl des Vouvre⸗Palastes in Paris e rbaut werdi
und 2,500,000 Doll. kosten.
r
2* 2 *
Möbelversteigerung. Einladung.

Samstag den 2. Juli 1. J., des Nach⸗ Die ordentlichen Schulprüfungen pro
mitiags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in 186970 in den kath. Schulen dahier wer⸗
der Behaufung des Johann Mayer, lassen den in nachstehender Ordnung abgehalten,
die Wiiswe Kinder und Erben des in St. als:
Ingbert wohnhaft gewesenen und ver · Am29. Juni nächsthin, Vormittags von
ebten Schneiders Joseph Größß, die 72 12 Uhr in der obersten Knabenjchule
sämmtlichen zu dessen Verlossenschaft gehör. : Lehrer Baron ]J. 7
igen Mobiliargegenstãnde öffentlich auf Ere. Am 30. Juni nächsthin in derselben
dit versteigerr, worunter namentlich; Zeit in der obersten Madchenschule [: Schul⸗

1 Nahmaschine, 1 Sdhneidertisch, 2 chwester Magdalena: J.

Zleiderschtänke, Tische, Stühle. Beauung. Am 3. Inli nächsthin, Nachmittags von

Getüch, Küchengeräthe und die Kleider 35714 2

8 — 7 Uhr, Prüfung der Sonntagsichule.

und das Leibweißzeug des Verlebten. a

* m 4. Juli von 7—- 10 Uhr Vormittags
Horu, igl Notar. *

— ut n der Schule des Lehrers Kreitz.
Ausschreiben. An demselben Tage von 10-12 Uhr
In da Rehn von 22.23 1. Wes Zormusigs in der Sqchule der. Sweseer

— gia. —

wurden zum Nachtheile des Uhrmacher 3 . 34
Salomon Kammerer von St Ingbert An demselben Tage von 225 Uhr
folgende 11 Taschenuhren, mittels Einbruchs Nachm. in der Schule der Schwester Paula
eniwendet: 77 Am 53. Juli, Morgens von 7-10 Uhr

T. Tine silberne Repelir-Uhr mit dentschen in der Schule des Lehrers Seiberi.
Zahlen. Werth 18 fl. An demselben Tage von 10-12 Uhr

2. Eine silberne Spindeluhr, altes Werk Vormittags in der Schule der Schwefter
klein, mit zerbrochener Zifferplatt⸗. Werth Laurentia.

b esl. J Au demselben Tage von 225 Uhr

3. Eine silberne Cylinderudbr, 17 Linien Nachmitiags in der Schule der Schwester
groß, mit Sekundenzeigern. Werth 11fl. gonstantia
Innen Nr. 60 3. —* *FJJI 729 Ubr M

4. Eine große silberne Spindeluhr mit ms6. JZui bon 74 * ht Morgens

* in der Knabenvorbereitungsschule, l: Schul⸗
gestellten römischen Zahlen. Werth 4fl. —5 a

5. Eine silberne Thlinderuhr, 17 Linien verweser Schlaudeder J.
groß, mit Sekundenzeigern und zersprungener An demselben Tage von 9—11 Uhr
Zifferplatte. Werih 10 fl. Vormittags in der Knabenvorbereitungs-

.Wine suberne Spindeluhr von min schule J. Schuwerweser Trexrler:).
lerer Größe. Werth 6 fl. Die Mitglieder des Stadtrathes und der

7. Eine große neusilberne Spindeluhr Drtsschulcommission sowie die Eltern und
mit feinem Werke. Werth 5ñ fl. Freunde der Schuljugend werden hiermit

8. Eine neusilberne Spindeluhr von hu obigen Prüfungen hoöflichst eingeladen.
mittlerer Größe mit zerbrochenem Zifferplatte. Jene Ersttkommunikanten oder Sonntags⸗
Werth 4 fl. chuler, welche bei der Prüfung nicht er⸗

.2Eine lleine silberne Spindeluhr mit cheinen. werden aus der Schule nicht ent⸗
‚erbrochenem Zifferplatte. Werth 4 fl. assen, demnach bis zur nächstjahrigen

10. Cine silberne Spindeluhr von mitt- Prüfung in den Listen fortgeführt und bei
lerer Größe, mit zerbrochenem Zifferplatte horkommenden Versäumnissen strengstens be⸗
und altem Werke. Werth 8 fl. traft.

11 Eine silberne Chlinderuhr 17 Linien St Jugbert, 20. Juni 1870.
groß, e Werk, mit Sekundenzeigern. Das Bürgermeisteramt:
Werth 10 fl. .

Des Diebslahls verdächtig ist ein Manns IIH —7 —
person von mitilerer Groͤße im Alter von Wohnungsvermiethung..
30- 36 Jahren; bekleidet war dieselbe mit Der untere Stock meines Hauses, der
Iden aun Kittel, ebenso Hosen und post gegenüber — sehr geeignet zu einem
eine e. äft — ist bis I. S

Indem vor dem Ankaufe der Uhren ge⸗ 8 —FS cplember be⸗
warnt wird, ersuche ich um Fahndung nach A I. xXiack. senior.
dem Thäter und wolle etwaiges Resultat
sofort mir mitgetheilt werden.

St. Ingbert, 27. Juni 1870.

Der kgl. Landrichter:
Fieffer.

— *
Holzversteigerung
Montag den 4. Juli 1870, Mitieg

12 Uhr, werden zu Erfweiler im Schulsach
aus den Schlägen: Bettel⸗Sackwall
S Ditzelswies; Gemeindewald Erf
weiler Ehlingen, folgende Holzsorn
mente versteiget ꝛ:
113 eichene Schäl⸗Wagnerstangen,
186, , Hopfenftangen,
95, Baumpfähle,

8 lieferne Sparren.

25 kieferne Zaungerten.

23 Klafter eichen Schälprügelholz,
2400 Gemischte⸗ und Schälwellen.
Dieses Material sitzt an der Ormeshe

mer Gypsstraße, nahe an der Straße na—
Saargemünd und ist bequem abzufahren.
Erfweiler 24. Juni 1870.
Das Bürgermeisteramt:
Braunberger.
Das Neue Blatt Ar. 28

ist soeben eingelroffen und enthält:

„Mademöiselle.“ Novelle von E. Vol
mar. — „Neumodisches Wiegenlied.“ Vo—
d. O. — Juristische Plaudereien.“ Von
Dr. J. — „Die Leiden und Freuden um
serer lieben Frauen in der Culturgeschichte.
—,„Zum Gedächtniß an Charles Dickens
Von Franz Hirsch. — „Ueber die Ent
iernung der Sonne.“ Von Dr. R. Engel
nann. — „Ein adeliges Casino.“ Erzöh
lung von Holtei. — „Allerlei“: Die Kranl
heitskeime in der Luft. Eine Cigarrenfabti
ationsmaschine. Eigenthümliche Todesan
zeigen. — „Correspondenz“.
— — — — ——
Tägli g frische 51
Pssig-Heéfe
in der Essigsiederei bei
ß
ig
Heinrich Isaac.
Frankfurter Börse
vom 25. Juni 1870.
Geldsorten.

HDreußische Kafsenscheine .. fil. 145/.
pᷣreußische Friedrichsdor .. . 9 58/5
diftvlien.... 24353-47
—V—
Ducaten. 5 8688
Wdrancs⸗Stuckhe9 281 -20
Inglische Souvereigns..1155-3509
hold per Zollpfund fein .. — —
JZochhaltiges Silber per Zollpfund — —
Zollars in Gold 2 28—⸗

⸗ 222 * y⸗
Wrpisevtische Krämofe (Fallsucht)
eilt brieflich der pecialarzt fur Epilepsie Doctor O. Litlisch

Berlin. jekrt?: Louisensiraße 45. — Vereils über Hundert aebeilt.

Pedaktion Drack uud Verlag von F.X. Demen in St. Inabert
        <pb n="387" />
        22 822222 2 23228 2*2222 —222 2 2
55 5755355— 5sxs35335553 5338 553558 23 3233 A —
5 S77 — 233 ⸗ 234. 23 — 55 2
352 3353338 5 3333 383 333638518
8 B50585 8 — ——— 88 E 2228 285 —X — s
— *50 53328332* 25 — 235 — 5233558 —32
535 235352222353 — 23 — 38 —525—338288333 v¶
3* 23—52 E 3 2 — —— ⸗ 5 8 E53533527 3 7* *3229
—5 233——3— 33—2 ———53523223 z3———55—8——33 588
7 * * —— 2 258
152333325 3 —363 *
2233 2*558 373353 — I — 553 2258 2926 8
— 3 * 25 d 22 8 — 58 —A—— 5 2
7 — 383338333 383 — 353—33*
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4 en preußijch jahr“ die dlungen ons 1.5 Nach deim irthschaftliche gstdort su uꝰ Aufangs —V *
er Teen J enc Abtheils gur —— — — new e 83 Cref.
er ad er Dis durg gehoͤrig J nden mit irt worde “ einpre * n — ß meldet,
orps, General 28, Jun iözese Ful rigenu VWader nit dem Ums en sei. reußen die w zurig wes id et,
General v.Siei m. da vpereinigtem er zur“ Si Umsta .Die Woldhußfra land⸗
B — — Steinmetz, De⸗ Command ereinigt b rx Sicherun nde. daß dete erfreuliche snztaee ge
ie ——7— ee V..Ariuee: oli —F erae Nig 7—
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zrweiteriuig — — gende P orstehende W eruannt. he⸗ nden Ftebet esse ijaut ⸗ veranlaßt n * erhälmisse ndig
Bes⸗ An —X— xogram hende Wahlen, Begenden ek an W ewordenen uns nifse find
lusbildun gi ves · Nordbu schen Emnhei m. auf: en, stellt e bekannt Waldungene; denen K —A sind,
ig der Buͤnd udes mheit a auf: 35 A n Besta 7533 ,wo an gen zurückzuko lagen ü z wieder⸗
eson ders dii ttBundes A nf swiedlichenn Wege eßtege ind nicht am 8 utommen ber de
t Bundesverfasf schen B ihen Wege? eht ganz!erltag lotald rundstück en. u den zu⸗
ndendund — — sjnng in undesstaat ege? tuten z etltaglas * utch Raud enganz! ns selbst si
9. ** zexr⸗ — XII v zuab — st sind
—V undesmimiste ing der Gr freiheitlicher de deshalb in n anzul⸗gen iegen, weil zu verlieren geholzt hat,

J an die 9 riums 8 undrecht 7538 Eniwich 7375 5 ner anderweiti n, da sie il man es * ren/ und at. um
II. die Abgeordi in die en und ei elung, eit bi erweitigen edoch glei es nicht wo die
— vpanere selbe, wie dur — Ieee b — 5*18x — * 3
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e Abrüstur rzung der Di durch Verri —P erhaupt dem fMittel un dringeud⸗ aber keine zu
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——— mgen in Euro enstzeit. iIJ ringerung d t mer als sei vel an ege ges boten, wvor gen⸗
en Stzucthöhn ropa gerichtet nterstutzu deru ..fe seüher a Holz gesonnen; ne Ae
llassen Sccuern“ — —DR gerichteten zung all 214 Sectin: entgege und .a wie dem em
ssen drüce ——— dictmehr —8 —A d J—— en zu tret udereren !W m · Xaub
aedürfniss rücendezBer Acch Beseiti y ugen. aͤhric omn Deuts Juni.“ Di eten sein aldpr
k45 u dxa chss EBeseiti eruaug hrigen B tichland ie groß möchle. — oducten
Glat zan ssteuern a ung der die der be⸗ *8 estehens. beging große Lan A
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unenen. urge i va Cin allgemeines gleiches sewiesen ich e man::cürzlid undert ·
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Sonderinte 7 Abweis k pllen Freihei ejundhei emeinde ind phirten Echrei als R iß mit.“ Sendet ei ne
zo derinteressenei sung Iedecs xeiheit und it der S ind fremden Schreiben; Antwort it.“ Nachdet het einen
Zeitenz der bie ein zelne edet Ausb ind Rechtssi Staats⸗ .die —RB n. AI. Hoenit oigeudt Vo em der —*—
lischen * bisher dri er Gscuiche eutung des —5— icherheit des he ie Zucht d ern, 8 die aninchen d aler
en Arbeiterpartei —— waitstlassen. Sinaes fuͤt di erbrauchs er KRadarienot ie Biene zuͤcht 2die e in Linem
77 teien gelter n Sitaͤnde n, mö tes fur die Rä zartikel. « ienvögel nzucht F die einhei *
—R geltend nen ude ode gen di uchermitt .als da und,6 HYt, 4 . cimischen
macht werd r fiteng der elben ae Dinte u sind: Essig ze An e ede
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lche Maß: st vordu⸗ ntsamter dinsichi gleiche E beuie⸗ zübt. ein englisches isprung des iste5 ; Schiffsa * säure
eschließer ßaahmer: Al nse zt wurver sichtlich der rmächtigun arme Fra sches Blatt des große 3 * M —W
y B—— be daß d Geinein ng eine grau wat im t, der „Bui ßen Brandes in Non *
f Aus ihrein eigenen ie Gesnei dewal⸗ ibe Pfanne br im Begriff „Builder“. udes in No 5
—* —XR de —* * nen Jut neinden ber. d 7 rennen *, vom —3 olgend e nstantir 8
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ꝛer Flan e die J. 0 ustadhéet J gend,he⸗ Bfanne auf träge w lztohlen ne ockwerke D uß Eine
emnene )ehlert sche Tu Thar, 26. Jun — votihrgei n Kogen Ver Wohnen
Fabrit sind ge Das D uchfabrike 26. J 22. as Resultät eppe fallen Hind dan 4. zu * ohuung
a günzlich?ni dachwerken rit im Scht uni. innzen' S csultat e fallen; Find dana ou holeun,
J wet Wd der n Sdonala — e Staduheil war ejao— eine Fens de Dices rgt
chrte —5 retten e — Stock an Reud i hat. eingeaschert — ee die
eine Effec ide. atte Bei Ver weni elang d ganzen 7 In — ert un 30.60 Brand, de Iet euer
cten' den —B— enige Sit en Bewi en —R * Radine, V —8 90 V. d, —3
FeAm? u Flamn genwart tunden wohnern i nomen ein ne, Wis ¶ Menschen 35 einen
weiser Joj e uberluss genug. die e zͤraͤc iel mit hatte man din schen in's Elend
zuo pf oseph Leinen eischied u en deiselasse zu rett dimmn seeen —8E egens. Ein sign din 83h. Mai
fund wot ner, weicher Pfaffen etten, * ninel sich wiedet olt dus, den e hmassen Mai das selten⸗
p'8 op — er noch eini hofendere eeuf· r weit er —8 , den gaften sse. kleine das seltene
Nann Bei Gelegenhei y einige Ta er Schne i veit und bi u ellarth aften zur nn gsete
—— e Tage vor seiuet ne der · Privatbrie teitinit dies ine, fand Ecdt neder steine
Iamnheim aum 8301 heit des VII omitte seilem T getroff atbriefe it diesen e. fund Mma der Als
gsbahn d nnd I. J —* miltelr ode en, sprech ausg Ame e Sicinen * au¶ den 8 der
3 e —X lIrheinisch Pattersonn en den — bideckt den Boden
M den Masikthei urn haben die i en Mu son Bon Verdach a, welchẽ 258. —— ane am
—X auze25 ilnehm 15 ie hessis Musilfestes i aparte sei di t aus, d e kürzlich e
wte e n ad an ua eeg d
lutig ieder eit aire: J „Mainz. estattet um's Veben gekr FJeron
lanig geha dnnsieh der Baun 3. Anz. gekommen. ie
BVVEwE e — ——
Jenenge dint an gebildete de don gestern
in — Sold n rSabel

— ⸗——— α-
e T 7557
. m 4 u⸗ Dienssesnachrichterr 4
—
„Die Stelle dez Obergerichtschreibers beie dem Bezirkzgericht
Zweibrücken ist dem VLandgerichssschreiber Guftav Mercket in Ger—
nersheim verliehen und der zum Gerichtsvollzieher! bei dem Be—
sirksgerichte Fraukenthal ernannte Gerichtsbote Christoph Becker
jaselbst in gleicher Eigenfchaft nach Speyer verfetzt worden
        <pb n="390" />
        Versteigerung von Gebäuden &amp;
LGerundstücke
zu St. Jugberter Grube⸗Schuappbach.
tags 2 Uhr, zu St. Ingberter Grube bei
Adjunkt Jakob Ei'ssell, läßt !das Königl.
Srubenärar St. Ingbert vorbehalt⸗
lich der Genehmingung Hoher Kal. Regier⸗
ung der Pfalz offentlich versteigerr:
AM aduf bden Abrißz
IJ. Arbeitlerhaus mit 3 Wohnungen auf
der Rußhütte bei der Mariannenthaler
Blashütte auf Plan⸗Nrx. 4959 und 4960
stehend.
II. Ziegelhütte. mit, Brennofen auf der
Rußhne dei der Marlanuenthaler Glas
sütie auf Plan⸗Nr. 4962 3 4962 he⸗
findlich, mebst allen hierzun gehdrigen im
Daterialmagazin bei Siollen A aufbewahrten
Ziegel und Badsteinbretlern, ———æ
Diese Gebaude vwerden in 2 getrenmien
doosen auf den Abbruch versteigert. Räu—
mamgezen langstens bis Oclober 1870.
B. aunf Eägenthumze
Das Materialmagazin vei StollenA
uu Schnappbach an der Haupiftraße sammi
dem⸗ umliegenden Garten nebst Wiese
Alles auf Pian⸗Nr. 5019 3 3010 b 5021
und 5026 mit einer Fläche von circa
37 Ruthen neben der Ortsstraße, Weg
aach der Stoslenhalde A, Heinrich; Spu⸗
aiol unde Karl Günther. — Gro ßex
Bauplaz. Net u 3733
Besitzautritt sofort nach erfolgter Gench⸗
migunge
Die Versteigerungsbedingungen sind auf
des Unterzeichneten Amtsstube zu erfahren.
en e SHorn, kgle Notat
— — *
Unterzeichneter empfiehtt sein wohlossor⸗
tittes Glastägerr als;z *
Schoppengläfer aller Sorten
Weingläser
Karaffen
Eylinder, ͤberhaupt. alle in dieseg
Fach einschlagende Artikel.
O. -

usschreiben.
Imn letzten Ausschreiben befinden sid
durch. Versehen des Setzers mehrere Drudh
fehler.)
Zur der Nacht vom 22./28. 1l. Mis
wvurden zum Nachtheile des Uhrmachers
Salomon Kammerer von St Ingbert
folgende 11 Taschenuhren, mittels Einbruchẽ
entwendet:: 34235
A. Eine silberne Repetir⸗Uhr mit dentschen
Zahlen. Werth 15 fl.
2 Fine silberne Spindeluhr, altes Werk,
il ithotenen Suewinte Werth
da X Eine silberne Cylinderuhr, 17 Linien
groß, mit Sekundenzeigern. Werth 11 fl.
Innen Nr. 90o83.
4. Eine große silberne Spindeluhr mit
gestellten romnischen Zahlen. Werth 4 fl.
3. Eine silberne Cylinderuhr. 17 Linien
groß, mit Sekundenzeigern und ieee
Zifferblatie. Werih 10ß fl. 77
6. Eine silberne Spindeluhr von mitt
lerer Größe. Werih 6 fl. — —— 2 öATTæ
. Tin großeneunsilberne Spindeluhr Sonntag 3. Juti 1870.2
mit feinem Werte. Werth 5 flI. Nacdhmittaggs/34 Uhr vei? Joh. Schwen
8. Eine neusilberne Spindeluhr don Wirth, auf'm grtoßen Flur.
ittlerer Größe mit zerbrochenem Zifferblatte oneralskßeaninisuß—
unger Grohe mi zerdre henen Zifterblaue Generalversammlung
S.Eine tleine silberne Spindeluhr mit des St. Ngusber or ¶Vie borricherunee
zerhrochenem Z fferblatte. Werth 4 fl. ———
Ao, Eine siberne Spindeluhr / don mitt · 4) Di Zur — ——— 4
lerer Größe. mit zerbrochenem Zifferblatk —— 3 üne, n Beckin
und altem Werke. Werth 3 fl. 2 ee uhe g *— v
AI. Eine sitberne Cylinderuhr 1N Vinien — ung monatlicher Beiträͤe
Ieh Iurz Wat. nit Sytundenhigern. gian laher weitn en
Des Diebslahls verdächtig ist eine Manns orstamdl.
— — —— —
—— Jahren; bekleidet war dieselbe mit Samstag Abend ¶ Ahr vre
aesrn Hitt ebenso desen und. Gröffnung meinet
Indem vor dem Ankaufe 7 Uhren ge⸗ BIERVIRTBSCBRAFT
warnt wird, ersuche ich um Fahndung nach 35 — *2*
dem Thater uimd wolle etwaiges Resultai Kaiserslauterer Ziera 31. br.
ofort mir mitgeth ilt werden. 59 J Samstag &amp; Sonntag
St. Ingbert, 27. Juni 1870. XRMOOD.
Der igl. Landrichter: Kieffer. Erlanger Bier
vom Faß à Ankr. per Schopper
in der Weinstube vnnn
C. Approdceris.

Das Bureau der F. Pop
expedition &amp; Telegraphenstatior
Et. Ingbert befinudet sieh vom i
zuli an im Graffion'schen Hauf
neben dem Buragerho sspitale.

Geehrte Vewohner von St. Ingbert!
Wim nächsten Sonmag, den 83. Juli d. Is., hält die hiesige Feuerwehr ihre
Hauptüũbung, welcher beizuwohnen schon mehrere auswärtige Feuerwehren zugesagt ha—
ben. Es ergeht deßhaib an hiesige Rewohner die ergebene Bitie, doch sür diesen Tag
ihre Häuser zu beflaggen, damit auch die Stadt den Fremden einen würdigen Emhfang
bereitet, und zugleich die freundliche Einnadiunq, sich am Feste zu betheiligen.

Programmi: Um 10 Uhr Morgens Versammlung der activen Mit.
Nieder der Feuerwehr in der Brauerei von Gebr. Mayer; von dort wird sie zum
i0 Uhr 40 M.-Zuge sich an den Bahnhof begeben, wo die auswärtigen Gäste mit Musif
empfangen werden. Auch die passsiven Mitglieder der Feuerwehr sͤnd freundlichst ein ⸗
geladen, sich an diesem Zuge zu betheiligen. —
Nuuch Ankunft der Gäste werden dieselben mit der Musik in die Stadt geführt und
wird ein Frühschoppen auf der Heusser'schen Lust getrunten.

Dann werden die Fremden zum Mittagsüische geleitet und zwar in die hiesigen
Gafihöfe und Privatwohnungen Derjenigen, die Gäste sich nehmen wollen. Um Ua2 Uhr
Fafse bei Oberhauser, von wo aus zur Uebung, die am Gebt. Mayer'schen und Custer—
schen Hanse vorzunehmen uns gütigst gestattet worden ist, geschritten wrd.

Nach der Uebung E om e e rt im Oberhauser'jchen Garten.
Zum Concert haben active und passive Mitglieder mit Familie freien Zutritt, sowie
selbstverständlich alle quswärtigen Feuerwehrleute, die unisormirt oder mit Legitimations

katte versehen sind. J
wnese für Richtmitglieder der Feuerwehten 9elr. à Person. ———

Begleitung der abrehsenden Fremden zu den bete. Zügen. 00

St. Ingbert, den 28. Juni 1870.
Der Verwaltungsrath der freiwilligen Feuerwehr
zu Et. Ingbert.
ieeilesßRtrsche Drämpfe (Fallsucht,
x**eflich der recialarzt für Epilepsse Doctox O. Killiach
in Berlin. jent: Louisensirake 45. — BVereils über Hundert gebeilt.

ömænνα
Täglig irische
PsSsig-Heofe
in der Ejsigsiederei bei
HGeinrich Isaac.
Frucht · Vrod⸗ Fleisch ꝛe. Preis⸗
der Stadt Zweibrücken v. 80. Jun
Weihen 7 fl. 27 tr., Korn 4f. 86 6
Berste Areihige, — fl. — kr., Gerste dier
reihige, — il. — ir. Spelz — . — 6
Spetziern 7 fl. 3 kr.Vintel —
— ir. Mischfrucht — il. — kr. Hafte
5fl. 18 tr. Erbjsen — A. — ir. Wiec
ff. — tr. Kartoffein 2 fI. 12. It. Ya
2 fl. 28 kr. Stroh 1 fl. 18 kr.
Zeniner. Weißbrod in ilogr. 198
aornbrod 83 Kilogr. 24 kr. ditio 2 Kilogt
i6 ir. ditwo 1 Kilogr. 8 kre. Gemischibtode
— Rind
eisch I. Qual. is ir. 2. Qual. 146
Falbfleisch 10 kr. Hammielfleijch IG i
Zchweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wei
. Bier 7 ir. per Liter, Butter 82 k
per Pfund.

„daltion Druk uud Verlag von F. X. Demeß in St. Ingaeri.
        <pb n="391" />
        8332323 823238
2 —— *
78 F 232855 33 — * * 32 153343336 5
33 * 5832 73 JJ
28 5 XX 252 2* 52 2— F V —— 7. — 2 37 * 8
3
— * 532 28 33 — s2285
— —— J23—535* —— E 235* ——— 3
7 533337 5z32z—8 —24 12 33228 —z553323588
— —— —5553388 * 2. * 53853535382*
5s5—38582 2552552 — 55322232 52533355338
3355 323*2637 53335 52 5* 435 — — 5
7 * 27 7 * 23*2 * * 3272 7* 3552 7 25 * —
—— s2 2333857* —s“ 3* 85 8 5 553— F 8 *5 *
15*53 5375335 258533 22 32* —0— 55 323 333 3 221
—81753 — *
—A— 328k 52 ——— 2257* 52. 2 * 3258 5 5353585 —X *
38— —
52 —23* 52532* 5—25—5—272233* 3323* — 3*
255*08 — 57333275 — —*25353*8 — S
58 3355832* — 4 52* — —2—2537 —— ——— 585
ee —— 2*2* — — R —— 2 — —8 —A— . 38 5 »
— 2 52*—* —A 28 3 . x5x— 3 —2— 22* *
7 7
1643z8*75 2555 —328 8355 5 52533 ;57333338587
— — zs a
————— — 256* 55533535 51 233538 53853232353* 2
—r * —52323325 — 358 A
2 —
—. 5æ 223—
2 5223 9 *E ————
2222 B23 9853 *
—A ——— 2*3357 2 25* —3923 28
3 3783528 273 5 33852
25888 —525 235 522 333525833323— F
22 5 33224 5 2 23 28 * 3333—8 —— 8
8 65 85 398327 *5 —— ————— 22333 x*‘5
—I—— 53328 — 3553 35837 35 253132* ——— 9
353 —28285 55 238233*7 33
J
77 3 233 E8 523323865 5 —*— ———— s8 8 s35587 5*
85 25 ————— * —————— 22.* 255527 58 332335* 2 *5 z3s5 52535
3832 84 F 33852213 35333 — 223338 57
2 5557 — 22* * * 135255 323 ——— N — 2223. 55 2
33533333 — 3 — — —22 5*53523338 33
—— 53255 s—z353 3282 *525 — 34232287 2
528 — 7 225 7 — 5— — 35337* 8825 —22—
33553 23*58 —33217 3 5 — 23338 — 2252328*
— ——
25 — 2755 325— — 3 28275 —
5287 — —— — 5*28 — ——— —z25853 ——82
* 53213286 55 25372528* *5*53— 5— 5523 250588 23*35
—J —5552 522253 z* 72538 — 8 — 5—— *»28
88 23333 25*255— — 233338 2582
36 35 3 2 α—
75*72 53 7* k — 7 * —555 — — —— 22 2528*
— 8. — 2 5355 2 3 8235 2
7
13373 2338383 648343283
8 * 8*
45321325

25,522828
— ———*&amp;——— — —— 3——3 38—53 2285
—2202 225 8223— —35—5—882538 »1ks525—26 5 ——872753
1355353 855— 535 —c —52 z555 323 c * 532
323385 —— 8 —5 53 ——33— 32283 2521
— D — 238 ——s 3 7—33 8 —
5z20 —2—2232 5533 258553 222 — J s ——8 3322
5 — — — 3 8 —— 2 — 3;4. —
552287——82353 523 5— 32—525 238 533
53235 E 322 5 258 88* 2— * *
3 3 *5 573 — 33832* —A —
A S 32333 —A— —333 55838
* —3 * — 9* * * * *7 533 —T—2
— 33 8 332327
2R8 2 — 3 5—8 ——22 * *2232325
5388—— 2 53 2 3 33 332
— — ——— — 5—225 2522557
327 323533858 3 3 3823 3338236 383 5322—33323
7 3 3— — ⏑ —3—23 —— 3 57
35333 3 33 57
35 355355 2233 ——— 2— 8532* . 75 153 — 5—22332
3532835 — 3283— 333 —2*85* —6 — — —7 33
—
—— 33— * — 8 2 7*74 — —
5333335 8 3 33 373—28
5*7 3* — 53 ——55 — ——— ———— 328
— — 2 33—32 5* 5*25
3585 23 515 —— ——— ——— * *— .* 5z2812* —58 z778
2 252 2—52 —3 25 —1228 VES — * 130—*8 25 —AA——
8 3—— 35— 4335
* — 2 z2 22 2 —7 E2 2 5 5— A
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5 32.822 —
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33235 7—23355823832*
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5—a8 — 1832 55 S c5E 2 7T76 —27
2* — cMX— —A 82227 — 2.. 2*
S — — 20* 8 m*68 5* 3—
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2 9 523 35* 3
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33 28
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4 72 — 389218* 2
5—3 F 32337 3235
— 2 8 3523 53 —
9 5328. 2* 3 78 73 F
— 382 535
—
——— 52 832* ———— 28*
38357 5572523328
72324 1728 — ——
5533 — —A
3357 3357
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2 —R 22 * * 3— 3 *
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523 223* —A 5* —
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23533 3533
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225525 3833 8 e
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3. 2 37* 253 523 33 258 22323 333* 253 327 7 —
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5535235332* 22 32338353383 —*
53*3 2388 125852338 35833373 2533 ———
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J— 388 —— 583 3233237 5233
27 2822257 — 3875* 35232823 — — 7522 — 3825* ——
22* 232*7235 — 255 7 * 3 * 738 278
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2383 *z85
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* —&amp; *c2 *— —* * * 3 333
328 —3537 3753237 75 35 557
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23 —57 58* * —— * 28 55353 522353— 28 23 253
215 I 58 55 5 33878335 — 2*358 *
2*543 722 55 2 2. 2 * —— 3* 35 3355 — *85 35371
3833535 535 ——— 23s8 ?28 z
532. —5* 78 55 ———— 3 *s—825
252 5 FJ 855 29 812 5825. * —A 55533— 55 337
—— 58 —— 5 — 7— 8 — —532* . 32 — 235 —
3335887 33 338 333 133
3 3— *3 5 57 5z35382333 * * ——
22338388 25535* 235 3
— 245* —3255 175 *5538 232328*8* 25223— 2387 5233 55
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— —RA — * — 60 J

— Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblait, müi ver Dienslags⸗ Donnerztagt ⸗ und Sonntagt·

zummer) erscheint wöchentlich vi ermal: Dienstag, Donnernstag, Sambtag und Sonmtaa. Avonnementspreis viertelijahrig 42 Krir. eder
II2 Silbeiar.Anzeigen werden mit 3 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrist oder deren Raum berechnet. J

M 100. . u e 4 —ν— Samstaaq, den 2. Juli 3 .5, . 1 1870.
— 4 i“ανν t:

das Kolb'sche Neferat über das Militärbudget
und die deutsche Frage. 8
Schutze⸗ Deiithich dußerte füngst in seiner in Nürnberg gehaltenen
zedt: „Der Kampf gegen die Mitität Wirthjchaft diide die Haupt⸗
ufgabe der deutschen Fortschritispartei in Preußen; dort sei das
anontseld;nfalle“ der Militarismus in Preußen, so falle er in
—
iz Ziel ihrer“ Beftrebiungen, die Entwaffnung sich gesetzt und sie
echne auf die Unterstützung des sunddeutschen Volkes.“ Nun da
sabt ihr's, hoͤre ich aus volkepartenli hem Lager rufen, das ist die
lanzendste Rechtfettigung für Kolb's Vorschläge! Mit Nichten.
Derden wir wirklich, angenommen die Kolb'sche Anbahnung des
PNilizsystems ginge in Bayern durch, damit unseren politischen
jreunden im Norden“ eien Dienst erweisen? Wir werden das
hegentheil damit, erreichen!“ Denn es ist“klar, daß nach den
zolb'schen Vorschlägen das bayer. Heer nicht mit den norddeutschen
kraften ebenbürtig in Aktion treten kann, ja es hätte nach den
tedensarten det ultramontanen und Volkspartei⸗Blätter der baye⸗
ischen Armee nicht nur nicht als Bundesgenosse sich zu geriren,
ondern als Feind dem Nordbund gegenüber zu treten. Werden
un die Redner der vorgeschrittennen liberalen Partei in Preußen
ei dem bevorstehenden Wahlkampf b im Volke mit ihrem Drängen
iuf Entwaffnung viel Anklang fiaden? Wird das Voll von Preußen
ind Norddeutschland, das Dank seinem trefflichen Heere 1866
einen Feind auf seinem Boden sah und von Sieg zu' Sieg schritt,
ucht sagen: Erst will ich gesichert jein, ehe ich entwuffne es lostet
em Volle vielmehr Opfer, wenn ez den Feind in das Land her—⸗
in bekommt und besiegt wird, als“ wenn es jetzt die allerdings
roße, jedoch bereits von 1815 dis 1870 bei trotzdem steigendem
Dohlstand ausgehaltene Militärlast trägt. Und' die Folge wird
ein, daß das Volk in Norddeutschland, so lange Süddeutschland
At lauer Freund oder gar enva feindllich sich zeigt! zu den kon⸗
erdativen und national⸗liberalen Parteien seine Vertreter schickt
ind es zeigt dabei blos politische Bildung.“ Es zeigt dabei
ine großere politische Reife als das Volk von Bayern,
ind als das Volk von Belgien. die beide bei den letzten
Dahlen eine Mehrheit von Ultramontanen wählten; eine größere
deife als die deutschen Provinzen in Oesterreich, wo blos die
diassenwahl noch den förmlichen Sieg des Ultramonianismus, der
hnedies sehr viel Terrain gewon nen hat, aufgehalten hat der aber
rei direkten Wahlen, wie zum Reichssstag in Berlim, nirht ansge;
lieben waͤre. Das ist dieser Popanz des Ultramontanismus, von
em die Votkspartei zur Zeit der bayerischen Wahlen faselte. Die
nahme der Kolb'schen Vorschläge in Bayern würden also in
dreußen das Volk mit bestimmen, den konservativen und liberalen
Nittelparteien seine Vertreter zuzusenden und statt einer Entlastung
n Militärdruck wäre der eiserne Bestand vorläufig gesichert: das
zäre der Rückschlag auf, den Nordbund. — Und was würo. das
lusland, was vor. Allem Fraukreich für, eine Lehre ziehen ?. Die
canzösischen Chauvinisten, die ebenso auf, der rechten, wie auf der
nnken Seite des gesetzgebenden Rörpers sitzen, der kaiserliche Ma—⸗
eluf Lagueronniere und der unversöhnliche Ferry gehen da Hand
n Hand, würden sofort fühlen und begreifen, daß die Spitze
ines Votums der bayerischen Kammer für die Kolb'schen Anträge!
egen Preußen gerichtet wäre, und die Kriegshetzereien fänden neue
dahrung. Würde man doch für Fraukreich, wenn auch keines regulären
aherischen Heeres, doch der nächtlichen Axt“ der Bauernvereine
iher sicher sein; der allmäblich erstarkende Friedenszustand mit all'
tinen Segnungen für das ganze Volk würde von Neuem in Frage
estelt und schon die vor dem wirklichen Kriege eutstehenden Opfet
vdürden glößer sein, als das Opfer eines hohen Militärbudgets —
bas aber ist zunächst die Frage von Bayern? Das „baherische
saterland,“ dieses edle Blott, das in französischen Zeitungen öfter
uiirt wird, als in deutschen, hat die Stellung Bayers ganz richtig
tbenvzeichnet. wenn es sagt: „Wir müssen mit Aenderung des
dehrsystems durchgreifende Ersparungen einführen; Bayern ist un⸗
nqreifbars: Frankreich und Oesterreich wachen als Schutzengel über

uns; daß uns keine preußischen Räuber in's Land fallen. Wir
ind sicher. menn es keine Veräther im Lande gibt. die Volk und
dand für preußissches Geld an die Preußen verkaufen, sicher, wenn
vir, fulls die preußischen Räuber Miene machen, uns anzugreifen,
uns unter den Schutz unserer Schutzengel, der enropäischen Gen⸗
armerie flüchten, die jeder Zeit auf unserer Seite sein wird, wenn
wir nicht durch muthwillige und thörichte. Verstärkung unsden
Unschein geben, als wollten wir die Macht der Räuber verstärken,
jegen die sie uns in ihrem' wie“ in unserem Interesse schützen
vossen.“ Welche Fülle von niedriger Gesinnung in der Verdächtig⸗
ing anderer Parteien, in⸗ dem Mangel von jedem deutschen Pa⸗
riotismus ist in diesen wenigen Zeilen enthalten? Solche Lektüre
vird dem süddeutschen Volk geboten und es nimmt es als Evange⸗
lium an. Eine Stellung unter dem Schitzz des stets noch euf den
hein lauerrden Frankreich; und; des Allenthalben bankerotten
Desterreich wird dem Staat Bayern, wird dem König don Bayern
ingeniuthet, während derselbe als angesetzenster Fürst nebn dem
Bundesoberhaupte in dem zum deutsichen Bunde erweiterten Nord⸗
zund seine nationale Ehreupflicht erfüllen könnte, während zugleich
im gemeinsamen Neichstag die Vertreter des bayerijchen Volkes
mit denen Gesammtideutschlands tagen würden. Und wie wird man
mit Bayern bei einem großen Kriege, der nach dem Wunsch der
Bundesgenossen Kolbs unausbleiblich ist, verfahren 7 Lir haben
eine Furcht, daß Oesterreich und Frankreich siegen, den Deatsch⸗
lands Sonne ist im Aufgang; aber würden nicht Oesterreich und
Fraukreich Theile von Süddeutschland in ihrem æigenen Interesse
jich annektiren müssen, selbst wenn Bayerns. Bauernvereine Ver—
bündete wären ? Und würde nicht, wenn das junge Deutschland
siegt, über Bayhern. ebenso, wie über Hannover, dem es einst
Beunigsen prophezeite, zur Togesordnung übergegangen werden,
wenn es nicht mit aller Opferbereitwilligkeit an der Seite seines
norddeutschen Vundesgenossen gekänspft hätle?! Wir. schen, daß
ine Abrüstung Bayerns auf allen Seiten Gefahren für Bayern,
Befahren für den allgemeinen Frieden, wit sich briugt. Ein-r
Abrüstung, einer Desorganisirung des bayerischen Heeres kommt
iber neben anderen Anträgen die 8monatliche Präjsenzzeit Klolb's
zleich. Mit 8 Monaten kann man nicht, zumal wenn man etwa
noch, wie die Ultramontanen wollen, das siebente Schutjahr ab⸗
chafft, einen Soldaten heranbilden, der den Heeren des Norodeut-
chen Bundes,“ Oesterreichs und Frankreichs ebenbürtig ift. —
Wirst man damit die kaum in's Leben getretene Wehrverfussun
vieder über den Haufen, so macht man Bayern zum willenlosen
lusgleichsobjekt ver· Sieger. Das ist, der Grund, warum die
ationalgesinnte Fortjchrittspartei Kolb's Anträge nach dieser Richt⸗
ing verwerfen muß, wenn sie auch sonst eine große Reihe von Erspar⸗
nissen für dringend nothivendig und für möglich hült; denn wir wün-
chen bei einen Ansch luß an den Nordbund Bahyern als selbftständigen
Zundesstaat dem deutschen Bunde eingeiügt, keinen preüßischdeutschen
Fenheitsstaat. Das ist auch der Grund, warum die Utramontanen
uicht alle mit Kolb stimmen wollen, weil sie doch soviel einsehen,
»aß Bayern mit einem- wohlausgerüsteten, schlrafertigen Heere
nächtiger ist, als mit einer im günstigsten Fall den Ktrieg in die
dänge ziehenden und in das rigent Land die verheerenden Schlachten
verfegenden Miliz. Gingen bei der Kanmer in München solche
Borschläge durch, dann wären uns die 18 Milltonen; die Kolb,
jür das Heer bewilligen will, noch viel zu viel; danu wollen wir
ein Heer, dessen Rekruten höchstens nothdürftig zum pastlichen
Zuavendienst vorbereitet werden, dann wollen wir wenigsiens, bis
die schwerer Zeiten kommen, ohne Last und Bürden fröhlich
n den Tag hinein leben. Lieber gar kein Heer, als ein
ingenügendes, das, schließlich nur die meister Opfer an Blut
ind Geld kostet, wie erst 1866 bewies. — Uber sollen
wir“ dann den Kampf gegen, die Militärlasten, den Ver⸗
uch, das stts von Waffen starrende Curopa zur Abrüstung
u. bringen, aufgeben!? Gewiß nicht! Aber nur getint mit unseren
desinuungsgenossen, allen, deuisch und freigesinnten Männern im
storden unjeres Vaterlandes. ist es möalich in dieser Sache etwas
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        zu erreichen. Darum ist es dringend nothe aß Anschluß der well leine Affalte in einem Stadunm sich befindez um diea noͤthr
üddeutschet * —A 28 den süddentjches u machrn· Inlet — dous Wort, vessen Ertheilm
nationalen und freisinnigen Varkeien mergischer wie je geforderi —* die Kanmer n idert.⸗ Viele Deputixte vorlassen .
wird. Ween einamal im ——7 Bedewung Saul.
und Budgetrecht jetzt selost, von Pollspurteiuͤchen Kreisen, wie z. B
in Franksurt betoni wird, worin die Freiheit der Rede, die größte
Macht der Volk vertretung, jünast gesetzlich garantirt ward, Vertreter
pon Süd und Nord tanen, dann wird die Frage der Entwaffnung
in Berlin entschieden.“ Rorddeutschland braucht dann nicht mehr
bis au die Zähne gewappnet dazustehen, weil es moͤglicherweise
auch gegen Süddeutschland Front machen muß; nein, Deutschlunds
F— Heer wehrt dann jeden Angriff gegen das deutsche
ott uud sein Selbstbestimmungsrecht ab; und hat fich der junge,
deutsche Bund gelraftigl ist das Nationalgefühl der Deutschen,
das Gefühl ihrer Zusammengehörigkeit erstarkt, dann kann von der
Anbahnung eines Milizsysteis, von einer Abrustung die Rede sein,
welche uus jaccessipe · von den Militärlastern befreit. Aber eime
biniguug her weralen Parteien allenthalben thut moth. Gerade
wegen aihrer Uneinigkeit erficht der Ultramontanismus Sieg nauf
Sieg und macht sich auf der einen Seite realtionärer Militärabso
utiésmus, auf der andern radikaler sozialislifcher Despotismus breit.
Der beste Kitt für die liberalen, Partrirn ist das Streben zum
Banzen und wird stets der Gedauke der Einigung des deutschen
Polteg tinen Möge sie mit Beihilfe dieser Parteien gelingen
sonst kommt sie unter dem eisernen Tritt des dkitigen Kriegsgotts,
und das Volk, das nicht gelerm hat, seine Zeit zu benützen, son⸗
hern lieber den Verbündeten von der äußersten Kechten und äußersten
Linken Gehör gegeben hat, wird Lauge seufzen unter dem Joch
der siegreichen Reoltion. ———
Deutschland. e uie
Muüunchen, 29. Juni. Seine Majestät der König haben
— vorbehaltlich besonderer Verfugung — als Vorstand des Ham
delsappellationsgerichts für die Pfalz den jeweiligen Prafidenten
des Appellationsgerichts zu Zweibrücken und als Vorsternde der
ffälzischen Handelsgerichte erster Instanz die Direltoren derjenigen
Bezirksgerichte, mit welchen die Handelsgerichte verbunden sind
allergnädigst zu bestimmen geruht; ferner haben Allerhöchstodieselben
ernannt: 1) Zu Handelsappellat onsgerichtsräthen dir Appellations
zerichtsräthe Philipp Jakob Serini, Friedrich Kirffer, August Pe—
sri, Katl Alexander Hecht, alle in Zweibrücken; 8) zu Handels;
gerichtsräthen: A. in Frankenthal die Bazerksgerichts äthe Inkius
Hüller, Friedrich Croissant, Heinrich Hessert; b. in Kniserslan⸗
ern die Bezirksgerichtsräthe Karl Koch. Jakob Fitting; Jakob
Zullmer, 6. in Landan die Bezirkserichtsräthe Friedrich Wilhelm
Foch, Ernst Haas, Dito Heintzz; d. in Zweibrücken die Bezirks
gerichtsräthe Crorg Uebel, Joseph Wolff und Karl Nössl.
München, 29. Juni. Das Finanzministerium hat über
die Führung der fiscalischen Prozesse, über die Arrestanlagen dei
den kgl, Kassen und über die Vertreiung des Staatsärars in Guimt⸗
achen an die betreffenden Finanzbehörden umfossende Vorschriften
rlassen, welche zugleich mit der neuen Civilprozcß-Ordnung zur
Anwendung komnen. —
Das Handelsministerium macht bekannt, daß die diesjuhrigen
Früfungen füg das Lehramt an technischen Unterrichtsanstallen am
17. Oltober in München beginnen. —

Mänmchen, 830. Juni. Die in Berlin stattgehabten Con⸗
erenzen von Bevollmächtigten der füddeutschen Staaten und dest
Nordbunbes zur Vereinbarung eines gemeinschaftlichen Tarifs für!
Wilitartransporte sind geschlossen und haben zu einem befridigenden
krgebnisse geführt. Für Bayern werden die vereinvarten Tarife
eine wejentliche Aenderung der bisher geltenden Beftimmungen mit
äch bringen.

In Straßburg werden demnachst Bevolimächtigte der bayeri⸗
chen und der franzoͤsischen Regierung zum Abschluß eines Staats⸗
dertrages uber den Anschluß der nach Sa ar gemünmd fortzu ;
sehenden LFandau⸗Zweibrüdter Eisensbahm zusammen⸗
dreten. —— *

Fraukreich.

Paris, 30, Juni. Im Gesetzgebenden Körper antworete
zei der Discussion über die Höhe des Contingents von 90,000
Mann der Kriegsminister Hr. Garnier Pages, daß die durch rine
Reduction um 10,000 Mann geschehene Einladung zu einer all⸗
gemeinen Entwaffnung anderwärts nicht befolgt worden sei, wes
halb es geboten erscheine, den jetzigen Stand des Contingents

zufrecht zu erhalten. Thiers erklärt, die Linke täusche fich, denn
der Friede werde aufrecht erhalten bleiben, weil Frankreich ftart
ei. Olliwier antwortet anf eine Interpellation Jules Favres und
ecflärt, die Regierung habe keinerlei Besorgniß, denn niemals sei
det Fride geficherter gewesen, als jetzt. Die Regierungen begreifen,
zaß die Verträge von 1856 und der Prager Friedensvertrag auf⸗
techt erhalten werden müssen. Wir haben die Freiheit entwickelt,
in die Freiheit sicher zu stellen. Acjenftücke sind nicht mitzutheilen.

Bermisichte

fDie kgl. Prüfungskommission der Pfalz für Zulassung zun
einjährigen Freiwilligendienft macht bekannt, daß Prufung Viontah
den 8. Augufst, Vormittags 8 Uhr, beginnt. Gesuche um Zu
affung dieser Prüfuug find spätestens bißs 313. Juli unter Vor
age a. eines Nachweises über das Alter des Bewerbers und b
eines von der Distrikts polizeidehörde des Aufenthaltsortes beglau
bigten JIdentitätszeugnifses. in welchem die Personalbeschrelbun
und die Namensunterschrift des Bewerbers aufzunebmen ist, schrifr
lich einzureichnn.

7 Die Direktion der Pfälzischen Bahnen macht bekannt, ded
am L., 2., 3., 4. und 5 Juli, August u. September nächsthir
wie in früheren Jahren, bei den Einnehmereien Landau, Neustadl
daiserslautern, Dürkheim und Speier Vergnügungsbillete zu aller
jahrplanmäß gen Zägen nach Basel und zurück mit 151ägiger Gil
igkeit zu folgenden Preisen ausgegeben werden: Von bbengenante
en Stationen nach Basel und zurück: 1. Clafsse 8 fl. 6Nr.
2. Clasie 6 fl. 18 kr. nuv 3. Classe 3 fl. 58 kr. Die Hindahrt
ann vom 1. Juli, August und September ab an einem bekiebigen
Tage angetreten wexden, jedoch müssen diese Billete spalestens an
15. Tage, bezw. am 19. Juli, August und Sepitember zur Rüch
reise benützt sein, und darf die Reise nur in Straßdurg unterbro
hen werden. Freigepück wird nicht gewährt. Fur Kimder ist der
Preis eines ganzen Platzes zu entrichten. Gegen Vorzeignng obiget
Billete gibt die Schweizer Centralbahn. Station Bafel 12 Tag
zistige Rundrrifebillete von Baiel. entweder über Ollten. Hetzogen⸗
        <pb n="395" />
        nante Bern⸗ Thad. Neuhaus. Guterlaleh. von va an den Yve⸗
iãtzeree und turüct ãber Luzern. Olten nach Baßel — oder
e Vase wer Oiten Luzern und den Vierwaldsuenerser ns
gerner Oberkand unrd Ritrück über Thun, verwen errerout
Znen nach Basel zu solgenden Preisen aus; 1. Clase ont 83
fic. 2. Classe 12 Frs. 5 CEts. und 8. — 13 Cts.

Es besteht gegrundete Hoffnung. daß die Ulfenzbahn in
hret ganzen Lange bis 1. Januar 187 l, und die Strede, von
zspeher biz Wndwedet pif Mule Seotembeß. Vann, biß No⸗
enhaujen his Mitte Ollaber d. J. eroffnet werden lann. Wenn
nan die Schwierigleiten dieser Linie. und die Dielen usibauier
i derselben berücsichtigt, inuß man in der That staumen, daß
Pan ver verhultmaßig kurzen Zeit von zwei Jahren pyslbeader
vearn. lonnte. Doe Richtimq: der projeltirten Bahn von Landau
Germersheim innerhalb des Rayons dver letzteren Festung ist
un in Folge einer Verftaudigung ibischen dem dortigen Festungs⸗
doubernement und der Direttionder Phalzischen Battnen definitiv
Agestellt.Sie⸗ wird südlich von Lingenfeld hinziehaͤnd und ohne
Sahnhof dieser Station zu beruhren, direct nãch; Germerkhain
v de de von Lande, o Sheher und Mgchete Sun
a Züge einen Umweg von etwa 15 Minuten machen müssen, der
vnnich· imn Tarif acht· verechnet wird · Gutem Bernehmen nach
u Baden seine Vedenken gegen die Fortfetzung der Bahn, von
dermersheim acich Bruchsal⸗ fallen gelassen. Wahrscheinlich wird
Im die Toncession für die Linie Landau— Germersheim raschtr⸗
halt und Daun⸗ ver Bau Felbstalsbald begonnen werden.

u Fut die von der Batz uchen Marbahngesells haft zu erbau⸗
nde Fijt hhahn · poen Germersheim nach Wörth am Khein im An⸗
hluß an die Winden · Rheinbahnn sind 2 Linien. Srminett: I) vom
erBoytesen Laugs der Wesseite der Festung-auf ˖ der
wuhohe fortlaufend direkt mach Bellheim, Rheinzabern und Wörth
I zo Stunden, und 1746,000 fl. Baukosten 2) vom Ger⸗
äIeheimer Bahnhofe mi die Rord · unb Ossseite det Festung durch
Kheinnaiederung nach Sonderheim, von dort in gerader Rich
üng guf das Hochufer steigend. nach Bellheim, und von hier.

d der ersteren Lime, nach Wörth mit 7,82 Stunden und,
* —IE dieß Bermg heicu⸗r
zriher Linie sind auf 2,500, 000 fl. veranschlagt.***

Saarbrden, 80. Juni. Zeute Mottzet warddie
niche eines früher hier in Arbeit gesiandenen Gärtners gelandet,
ir von Sulzbach, wo. er zuletzi beschäftigt war, am Sonntag hierher
ommen war und mit seiner Gelieblen / der Techter eines/ hoe
zen Einwohners, eine Lustfahrt auf der Saar aufwärts machte.
er Kahn wurde am Montag —— von den beiden ·jungen
futen aber keine Spur gefunden, so daß man mil Recht ein Un
ci vermuthete. Das Mädchen ist voch nicht geinnden. Die
jatersuchung wird hofsentlich Licht in die dis jetzt noch nicht auf—⸗
itlaͤrte Sache bringen. Der Todte ist aus Quedlinburg und das
hadqchen noch nicht 16 Jahre alt.

FeAuf dem Buürbache r Hüenwerk passirte dieser Tage
m eigenthůmlicher Unfull. Das große, kswa 40, 000 Kilo schwere
qwungrad des 88*w8sB zersptang, während die Mas
dine in vollem · Gange war. Die Bruchitücke durchschlugen Wände
iad Dather verschiedener Gebaͤude und eines derselben im Gewicht
on 2000 Kilos fiet mitten nunter reine Gruppe von Arbetern,
qne Jemand zu verlehen. Der Bruch erfolgte dicht an der Rabe,
ne auf der Welle itzen blieb, waͤhrend die Felgen mit dein stravze
vutch die Lüfte sausten. V — — VV ——

F Vom Rhein, 26 Juni. Turkische Consuln in Deutsch⸗
and haben Auftrag erhalten, deutsche Zimmerleute zu engagiren.
üchtige Arbeiter dieser Art erhulten freie Ueberfahrt von Mar⸗
aille nach Koustantinopel und Reisegeld bis zum Einschiffungsplatz.
fine ganze Caravane deuischer, namentlich Schleswige Hollsteiner.
amburger, hannoverischer immerleude befiudet sich bere its auf
em Wege nach Konstantinopel, wo sie von den Bauunternehmern
ur Wieder herstellung der durch den großen Brand zerstörte Stra⸗
en von Pera sehnsüchtig erwartet werden. Mancher⸗ wird dort
ein Glüc machen. Die itarke Nachfrage nach Bauhandwerkern
m Ausland, macht die Lage unserer inländischen Bauunternehmern
noch schwieriger. Vielen wird es sehr schwer sein, ihren einge ·
angenen Verbindlichkeiten nachzuks mmen. —— *

f Lorch, 258. Juni. Der Weinstock hat ia der hiesigen
deinbergs· Gemarkung (sie ist mit ihren 780 Morgen die größzte
xd Rheingaues) und in jener des benachbarten Lorchhausen vollends
ytblüht. Begünstigt durch die andauernde heiße Witterung, ist
ie Biüthe mit einer Raschheit und: (wos sehr wichtig. ist) mit
ser Gleichmäß!gleit vorübergegangen, deren sich auch die ällesten
eute aus früheren Jahren nicht erinnern können. 3
der tC(Ein Stier der Milch gibt.) Wir lesen im „N. fr. —W
er Lippaer Sicherheitscommissär hat dieser Tage ein Aufsehen
dachendes Naturwunder angekauft. Es ist dies ein dreijähriger
nittelgroßer Slier mit 4 Strichen. der aus 2 Strichen täglich
ine halbe Maas Milch aibt Die Milch' ist qut und bollends

tchb at¶ Drt; Fittenthünrtt Zih heneial. peu Neltsice den inger.
I Nusenm abzugeben. —9266
P Hoenzor er« 28. Juni, schreibt ver Schw.
* : ¶ Vor ginein Vahre trieb sich ein loller Hund im echemaligen
ic re haen; e biß inen Moand ous Leverwowenser,
velcher bald darauf unter den entsezichen Erscheinungen det Wasser⸗
scheu und Tollwuth statbe Vor wenigen Tagen hat die gräßliche
Franlheit zn demselben Beszirke ihr zweites Opfer gefordert. Der
catemer? von Habst hal, GScherer. detam, nattdem er von
einer Biene gestochen worden wur, Anfissle! von DLTobsucht; rasch
mtwickalten sich alle, Symp iome der furchtbaren stroutheit, und
Joch poei Tagen war er eine Veiche!Wechrend er die schredlichsten
Zualetz fritl erinnert man fich daß er bei der damaligen Jagd
nuf den der Wuth ve wdächtigen Hund von auem der. Hunde. die
denfalls gebissen und hetnach getödtet wörden —** vine · Heine
Verletzung echalten, dreselbe ihrer Kubedeulenheit wegen —X
veiter beuchtet hatte. Hb nun der Bienenstich die schlummernde
Buthvergiftung gewett oder. eine andere Ursache das bellagens-
cu ih ee bed' geachielen Mannes herbeigeführt. hat, fiellt viel⸗
xiddl die von dde Netzten vorgenommene Obduttion fJest.“
FAleran der Dumas, der Reltere, int derzeit in Madrid bei
inem deichen Banquier, der ihn in einem prächligen Hotel an der
Bugrta Sol inq uartirt und deauftragt hat, eine Geschichte der
nod ernen Spanlens zu sch reiben. Der Banquier zahlt 8000 Frcs.
jürt den Bund; das ist zwar nicht übermäßig viel, dennoch ist Du⸗
nas über diese AUrbeit ganz entzücht und will das Werk wenigstenk
auf, vier Bande bringen. F
n Eime Teurfel im) In der Ku velle des Seminars du
Zzt. Espru in Paris war vor einigen Tagen rin Seminarist be⸗
wasegu.. die Vorbereilus gem zue Moese gu greffenn als er aeben
sich am Altar plötzlich ein schönes Märchefr vou 1820Jahren
erblickt, die, ganz schwar gz telleidet in rinrr Hande eiuen Rol eu
kranz von Eifenbein, in der audern ein Gebetduch. ihm sagte:
Ich din die heilige Philomele, vom Himmel gesandt, um Dir zu
»efehlen, dies Haus zu verlassen und mit mir auf den Ball zu
zehen; die Salons siecd gedffnet, die Lichter brennen, Hehst Du die
yötten; Bittmen, hörst Du die Musil arals la a, teala la la, die
Herren laden zum Tattze ...: Komm']“ Der Seminarist glaubte,
Zalanesei hm in ver schönen Gestalt als Verfuhrer erschienen;
Fer blöde Knabe schrie laut um Hilfe. Die junge Dame wurde
zouch dem Polizei⸗e Commissar iat gebracht, es in aber nicht gelungen,
—E
F Ein jahrlich ausgegebenen Blaubuch uder den Skhlaven⸗
handei ist auch in? diebjährige Auflage erschicnen. Alle Bericht
lmmen darin überejn daß der Sklavenhandel in den letzten Zügen
jegee nud sich nur noch von der Küste von Zandibar und eimgen
indec dstafrika nischen! Küstenstrichen · tetrutire. — Der britische
dousul u Havarma meldet, datßz es der gegenwärtigen spanischen
Regieruig offenbar mit der Unterdtückung des schuählichen Handelt
ernit sei, und sie habe in solchem Gtade Ersolg gehabt; daß an
mancheu zdüsterorten die züt Aburtdeilung solcher Faͤlle destehenden
Gerichtsho fe wegen Mangelt an Arbrit in Wegfall kommen sollen
Volkswirthschakt Haudel and Vertehre;
t Beruglich des Briefverlehrs aus Bayern nach den Verelnig ·
ien Stgoten don. Nordamereka sind neuerliche Bereinbarungen ge⸗
sroffen worden, so daß vom i. Juli an das Perlv: für einfache
rautirte Briefe von Bayern über Belgien nach England nur 1
7. aber Bremen oder Hamburg mir 1I ktr. vetragen wird.

Einer neuerlichen Bestimmung zusolge dürfen die Gorrespon
denzlarten auch als Begleitbriefe zu Pacletsendnngen benutzt werden.

Der Schiußtermin sür die Annahme der österreichgschen Sechs⸗
lreuzersiücke mit der Jahreszahl 1848 - 49 ist saut Kundmachunt
des Finanzministeriumg bei allenösterreichischen Staatskansen bis
1. Juli d. J. verlängert worden.

8

— 7* —
Dienstesnachrichten. 43o
—BV— 7 E * 3 *
Dem dandgerichtsdientrꝰ Gedrg Priester in Sh Ingbert it
die: erbetene Enilassung dus dem Dienst bewilligt· wotden. — An
der isdlicten Lateinschuler zu Edenkoben ist eine vierde Studienleh⸗
rerstelle errichtet und diefelbe dem geprüften Lehramtscandideten
ind Assistenten Adam Lorenz zu Edentoben Übertragen, der Schul⸗
verweser Christian Theis von Liebssthal zum Lehrer R der prot.
Schiule zu Wahnwegen. der Schulverweser Jatkod Sdeid dvon
Dort nbach zum: Verweser au der prot. Vorberritungsschale zu
stußdorf und der Schuldienstexfpettant Karl Heichert von Ormes⸗
zeim zum: Schulverweser: au der lath. Schule au. Nerοιιιαον
porden.
        <pb n="396" />
        Hausversteigerung.
Samstag, den 16. Juli 1870, Nach
mittags 2 ühr dahier in der Vehausfung
des 335 Jacob Scchwart z, läßt
Peter Wil helm, Werkmeister, früher
hier, jetzt in Saarbrücken, sein neben Metz⸗
ger Schwarz gelegenes zweistöckiges Wohn⸗
haus mit Hofraum und Hiuterg bäude auf
sehr lange Zahltermine öffentlich in Eigen⸗
thum versteigern . ..

265 Horn, kgl. Notar. 3
2 — 42
Möbelversteigerung.
Samstag den 9. Juli 1870, Nachmit
tags 4 Uhr. dahier im Hause don Heinrich
Oschs an der Blieskasteler Straße werden
die zum Nachlasse der dahier verlebten Ehe⸗
leute Johann Joseph Schmitt und Maria
Echonacker gehörigen Mobiliargegen
ltände auf Borg versteigert: 5
JBeit mit Bettlade, 1 Utzr.n1 Ofen.
Schräulchen, 2 Tische, 2 Stühle, 4
Leintücher, 2 Zünen. Kücheugeschirx und
sonstiges Hausgeräthß.
SHorn, kgl. Notar.
Versteigerung von Gebäuden &amp;
t53* 1 Grundstücke 7*
ne Et. Jugberter Grube — Echnappbach
»Mittwoch den 6. Julli 1870, Nachmit
tags 2 Uhr, zu St. Ingberter Grube be
Adjuntt Jokob Ei sell, läßt das Königi
Grubenärar St. Ingbert vorbehalt
ilch der Genehmirung Hoher Kgl. Regier⸗
ang der Pfalz oͤffentlich versteigerr:
. auf den Abriße
I. Arbeiterhaus mit 5 Wohnungen auj
der Rußhütte bei der Marxrianuenihler
Glashütte auf PlausNr. 4959 und 4960
—D———
II. Ziegelhütte mit Brennofen auf de
Rußhürte bei der Mariannentaaler Glas—
hütie auf Plan⸗Nr. 4962 2 4962 b be⸗
fiudl ch.nebst allen hierzun giörigen im
Materialmagazin bei Stollen A aufbewahrten
Ziegel und Vachsteinbretlern.
Diese Gebaude werden in 2 getrennten
Loosen auf den Abbruch versteigert. Rau
mungszet längstens bis October 1870.
B. auf Eigenthum:
Das Materialmagazin bei Stollen, A
m Schnopphbach an der Hauptst aße sarmt
dem umltegenden Gartene nebst Wiese,
Alles auf Plan Nr. 504192 5019 b 5021
und 5026 mit einer Fläche bpon circa
87 Ruthen neben der Ortsstraße, Weg
nach der Stollenhalde A, Heinrich Spa⸗
aiol und Karl Günther. — Großer
Bauplatz. —A
Besiantritt sofort nach erfolgtet Geneh
migunuge e 42
Die BVersteigerungebedingungen sind auf
des Unterzeichneten Amtsstube zu erfahren.
Horn, kgl. Notar.
Joß. Jos. Heinrich empfiehlt
leine außerordentliche Speisekarte be⸗
dehend in neuen holländischen Maat⸗-
ses här ingen, 186 der Brabanter
SalzeSardellen, Russische Sar
dinen, Eikanter Sauce), Nürnberger
Ochsengaumensalat, feine Grau—
würstchen, Gothaer Schinken zum
Nobessen, Besten Limburger Käaäse.

*8*

Febensverstcherungsbank fF. D. in Gotha
— 1869,230,000
Effectiver Capitalfonds26270000
Bexsichexungen werden vermittelt duch 5*
— fFeitz Panzensioter, in Si. Inberl.

J

ꝑ — *24
Esileprseye ut )fe (wallsucht)
wailt brieflich der Specialarzt fur Epilepsie ¶ Deoet or ise
in Berlin.je vi. Louisenstrahe 45. —Vereits uber Hundert geheiine
Schone Saweinchen
sind zu verlaufen bBbeee
M.. Thiery.

2

btach der Composition deso l.
ofrathes und Professors —5
IAr. Harleß gefertigt, haben sich die
— Brust- Bonbons sei
O Jahren heilend und erleichternd h
Justen, Heiserkeit, Luftrohren⸗ Kehl
opf⸗ und chronischen Lungencatarrhe
ewährt. Dieselben sind in allen Stadler
und Orten kaäuflich

Fanzmusik,
Sonntag den 3. Juli auf den
Tivoli in Blieskastelh.
Vreschmaschinen
für Hand unb Pferdebetrieb, J
Käckselschneid maschinen
neuester Construction mit u. ohne Excentric,
Ronlsũhmaschinen,
villigst in dem Maschineugeschäft von
,. r. Erozler.
Kaiserslautern, Pariserstraße Nr. 12.
Lonntag 2 n. Montag 4. Juun
Harmoniemusik
der Altenwalder Bergkapelle,
auf der Heufferschen Lust, 8
vozu freundlichst einladen Wen
X — Grewenig.
Unterzeichneter empfiehlt sein wohlassor⸗
littes Glaslager als vy
Schoppengläfer aller Sorten
Weingläfer4
Karaffen α
CEylinder, überhaupt alle in dieses
Fach einschlanende Artikel.⸗ ccen
——
Sonntag 8. Juli 1870.6 * ue
Nachmittags 24 Uhr bei Jot. Schwarz.
*Wirth, auf'm großen Flur. J
Generalversammlung
des St. Ingberter Viehversicherüngs⸗
—57 Wereins. .ααν
Zur Besprechung kommen
1. Die Taxation der schon im Vereine
aufgenommenen Kühe ꝛxc. und :
Die Erhebung moönatlicher Beiträge
betreffend. ee eh
Hiezu ladet höflichst einn
m4. —*
FPer VOrStamel.
Deute Abend 6 Uhr J J
Eröffnung meiner
Kaiserslauterer Bier a 31, kr.
Eamstag Geute) &amp; Eonutag
Erlanger Bier
vom Faß à A kr per Schoppen
in der Weinstube von

— ——
ννεν⏑
framdsisches, billiger wie jedes ander
Die Halbpfund⸗Schachtel [kr.⸗ bei
e Phbilivpp Klinck
Staats-Obligationen.
Vrämien⸗, Anlehens⸗, Lotterie⸗
Staatslose jeder Arst, werden
n den billigsten cursmäßigen festen
Wee nach allen Gegenden prompt
versaudt.

Die bekannten kleinen Staatsloos⸗
ueuester Ausgabe erfordern nur einen
zanz gering en Betrag zum An
auf und bieten dennoch bedeutende
Spiel nud Gewinnich ancen.
In jedem Monute finden Verloosun
zen statt, welche garantirt sind, und
ist nnterzeichnetes Haus gerne. bereit
an Alle, die sich hiefür“ interessiren,
Pläne gratis und franco zur Ansicht
zu übersenden. Dein P. T, Publikum
st hier Gelegenheit geboten, ohue
große Caͤpitalien nam hafte Ge
winne zu erlangen .

J. Méinborg jr.
5taats· Effecten Handlung

Hohe Bleichen 29, Hamburg.

Sun eeeat üt
— A
Kindermädchen

wird sofort gesucht.

Die Exrded. d. Bl. ertheilt nähere Aus—
—
4 son ee , — —

Frucht· Brod Flersch · 2e. Preise
der Stadt Homburg vom 29. Jum.

Weizen 7 fl. 37 kt. Korn 30 flett
Spelz 4 fl. 40 tt. Spelztern“ -. —
r. Gerste, Zreihige — fi. — kr. Gerst
breihige — fl. 2.kr.Mischfrucht 84
15 kr. Hafer 5 fl. 89 tr. Erbsen“ — f
— te.“ Bohnen — fl. — kr. Wickn—
T.. — tr. Kartoffeln 2fl. — kr. Weißbron
Kgr! — kr. Kornbrod 8 Kgr24.
ditts 2 Kgr. 161kr. ditto 1 Kär: 8r.
Bemischtbrod 8 Kar. — kr. Das Paai
Weck 7 Lih. 2in Odchsenfleish pre did
— tr. Kühfleisch Ou. 10 tr. 2 Qu
3kr. Kalodeish 8 kr. Hammeelfleijch
— kr. Schweinefleisih 16 kr. Buͤtter da
Pfd. 35 kr.

——

CO. Apréecors.

edaltion Druck und Verlag von F. X. Demezz in St. Jugbert.
        <pb n="397" />
        . * 4 3 0) 20 AV. —
SVngberler 2868
——— 18 . A ) —
— — —c ———7—
h s Anað e ieg iger(undðLiog mat Ver Hauptrkͤlnt. berbiuaden Nüntenhs tnngabtitmin uer Dientann — —
Amimer) erscheint ——* ier m al: Di s ta — J e

V Sitcier. Anxiueg Netden aiuzg ära geenec t n — —
Ru Idi — 8 Sonniag den A. dui 7 12870
—
R1041 2
, —. Nn, 54 2ι ν —
— Dlichland —D — — vud n n e en —
I5 437.4 F . ertrümmort.t den Woeiu erhitztez singen sie, dann unter h
* sSuuz, Absi cnes Prugetei uv vund es tostete großze Müuhe, der Menterer
rdnetentanmer. V atlich euted hebtt inen Iaeil der Ladung arg beschädigt hatten, Herr zu
Aeasten altramontanen / Heißspornẽ, eine Intexpellation —V
sns mnister⸗oin vetreffenddie Abhaltung' vdij Wisßonen durqh denden. Der Nädel 3iutrvet zurde an Dec gebracht und mit
su —* nerde —* 8i d 4 e Sariden · gebunden.onAls der Dampfer in Hull einlief, war Nie⸗
Mainster des Jofnite nordeand Die ue ung der in diener X nand froher, als die gzängftigten Pagfagiere.
iehung bestehendenu: woschrauktten Bestimmugsse 29 van ——— — 24 * W 2
shr und Consovlen nicht behagen und 5 ιααα ιιιαα v vn B bionmn 25
Asation veranlatzt. Rach einem Münchener Jetegr n den Maiierst. onlalor Comitat berichtet. dorz. harf — 8
zig miagte Herr Mahrs · Die — Meobachte bezualich Lnaben n diter voueha vnd vabtan nid ohren Halubgunn
e eie aee eee d ge lis it inen, daen Ziabrigen Kinde uad D
sesuitenmissionon icht dioselbe gleichmaßi “ e * sjaͤhrigen Nnaben gelang es?. sich sod laugs an einem ⸗S teiue dar
nuf der: Cultusminister erwiederte, .doß — — — — —— Zry icn eamgtre aher dem Soaffergu hanen wign ero gerettet. wigde
sorwurk eine eingebende Beantwortung.möltzis sein nvolche —— — beiden anderen Kinder wurden als; · Leichen
mnächfter Zeit wegen.c angehäufter Arbeit nocht gegeben ·we rden gezogen: Mohrt Behandunugi det Bauerin durch
ne nen 53 — ißten —— Manu war die Ursache der That.
ih vm beunir ge ZonnJusi. In dolgehes nu hrgesetehet * 3 Name einen: neunerfündenen, mit Papier
ludschreitungen: det Arbtites war das Seomüun ele vorz ju Verhindung gebrachten —ã——— der man F
ie Polizeib⸗hörde gebaden Während des Verhbis fammelte sich, oher Tutee schreivon und das“Gu— chibehe enchtamileei mi uchten
in Haufe vonhiI300 bis 2000 Arteitr dn Dnn aitns a un gen Lgppcheg wieder / orwichene bannz Der Erfinder ist ein
In Folge diesern Drohungo wurde das Strike⸗ Comito in Untersue 4 Ameritanet der seine Entdecdung einer preußischen Fabrik verkauft
geenen vahreud der Haufe durch derFottzeth euet ded han h Zyorit wird Anr ganzen Hogen dür ———
icahn Waffe auscinander getrieben wurde, wobei 80 n —6 ais auch jn Fotin a onzbuchern undSaqhreibiafelu
jen und mehrere Verwimduugen erxfolgien. Die — der sMmit Holzrahmen zumi Schulgehrauch.dnninn nita
eit gestern verhaiteten beläuft sich auf ungefähr 86 erjonen. .un ree ä— üetz u
au gtalien. 9— 2— — 75* . 7 5 528 AI rin die— ijt οα
* om 27. Juhi. Ba dem ue —35) Lamwirthsceeenweserde —:.
heimen Könfistorium twurde, eine Anzahl vor ijchhien bestätigt⸗ —— 7 —R
— Konrad Reit * big 5 9 aJ —78— n de J 3 Ze F * san
ene der Danhere be m. BBastman ald, Visaes vohh sie halten glenhen Shrinnt rwganden üeer du
unher, det Ubt Mitze lowics als Erztischaf Hyn Agram,,4 Waternag. daß diese den Waßltob lart jene failden durft A
e e εαöÊα zuisfwal hyn Agraing —— —— nur
in einzelnen Gegenden, am Riedeerheine, inud r Provinz Sachsen,
7 nnin egeuam in — Hannover, Meglenhucge, dunt in Froͤntfurt. Wurtttemberg, dem
onpNenstadeter28uu Juni. Von dem Foistafsiftenten· Herrn ¶ badischen Oberrheiukreist defriedigende Regenmenge unddlimit ver⸗—
Zanevr wurde gestern am. Königsberg ein Wildschwein · erlegt/ das bundene Warmeé gehabierr Ea lauteuer dahec; aus diejen Gegenden
autgeweihet Na Pfd.r wog. —6 .die Fruchtstandberichte im Ganzen gut; vom Riederrheme her wird
ar sruch ein g Juni. .Am AA.“, August wird dubsende⸗ hervorgehoben, daß die Winierftüchte, Roghen und Weizen,
Waldau das zweihundertjährige Jubiläum der —— Uhr⸗leinen sehr reichen Ertrag — ageet den
macherei gefeiert· Im Winter 1669 auf 1670 war⸗k3 der Bau⸗er schbnen Stand · der Gerstk —*8 —— 44 warden
ind Glacträger Kreuz aufider Rödeck, Gemeinde Waldau Aunweit! allgemein die Aussichten auf die Erträge sehr bdriedigeridee mitanter
—XD Gebirge).7 welcher! dafelbst die lerste als sehr hoffnungsyolle vezelchuet: Gexrechte Klagenn-⸗hettschen da⸗
dchwatzwldere Uhr · aus Holz schnitzte. Seither ist diese · Uhrma zegen im ganzen muͤtleren Deutschland. Zwar hat es in einzelnen
herei zu einer wichtigenndrer ganze Well mit ihren: Auustelu ver Gegenden ein wenigl in anderen ꝓᷣqgegen och gor nicht ggegnet,
ehenden Judustrie ꝛauge:vachse, welthe in die eiusanen Thäler imd allsin im Allgemeinen — — Windt
dochebenen dos ntu Schwarzwaldes. piel Perdienst? ja Wohlstaud dem: Boden die Feuchtig itg afh quführte ind⸗ 9 uim der
zrachtern uunnn.7 — Pflauzen stark — et —2* oetden, —* all⸗
ch Eine! gefäührliche; Wanderschaft)j vel welchet sich Ljedeh gemeinen Urtheite nach Juͤt Khlhzenz weld Shimteni Aeni urraren
rfreulicher Weiss das Eprichwort: „Der Berauschte hat Giück,“ Errruͤge, zurückbleiben, ebenso ———
fungend bewührt haß, ist am 23. d. Pus jur Leipgig itnder esfren nahmen, jammekvoll Die Furtternoth neistinin n dirien Gegeuden
Abendstunde von eineuuander Burgstraßze in der zweitein · Etage duchstäblich jetzt'shon da deνααα, ä5αue vielfach kaum aus,
ines. Hinterhanses wohnhaften Sludentem! nusgefühtrt* morben amn die Bedürfusse imFrühjahr zu. decken Wd. der Ectrag an
derjelbe ist nämlich⸗wieFein Nachtwandles zu seinem Fenster hin⸗ Wiefenheu wird kau 28 des Dur chichnin 33.ihrrstn igen. Um so
us duf vag Dach Anes gur Schulgasse gehörigett Heltse sä umd disegüreter Find kdere Gegeppen, varab Pugarn, woy Sonnenschein
uuf diesenn, unterwegs zW den Effentöpfen hineinrufende undd Alleß liud MRegen in del — —* eee wo
n niie e das Hintergehäudekiner Schneiderher⸗ genn auch, allein Nadcueg. nioige, der Irugust ud ja viel ver⸗
erge gekletiert, wo man ihm durch ein af das Dach henllusges piechend ist, wie! — aInn ul hoffen i h “geirhnte.“ Rkcht
endes Feuster' Einlaße gewährte. Der nachtliche Wanderer wok nur mlider gut —X—— hioln den Bot men von
nit deim Hemde bekleidet pud dutch den, Kuß ber Effenlopfe Abew: sorh aus i een ten daß Re Oostaaume in
ind. über deschmuitzt. Mii nothduürftger Kleidung versehen, wurde meidvürdiger Weise, übertaden feien; fowie; daußz die Halmfrüchte
rins Caxcer abgestihrt. Il ↄä — nitdi. einbn sehr schö eli Zrn zeigten. Aus Frankrxich lauten die
7In hHull ist — —— miltß: IG Milität · Nächrichien sehr berschedech. 7 in F nihrdlichen Depafte⸗
ejangenen, welche unterwegz Meuterez angefangen hatten, van ments die —— Duu —I —
dondon eing: troffen, Dian Strüflinge pott einent Lielltenaut und Vegetation ganq lalhgemein Jind— hetrscht in ben sudlichen Gegenden
ehn Mann bewacht⸗ waren unerwegs ao auffässig geworden, daß vollt Befriedigung und zwar sowohl hinsi hilich i ves Battekdeshardes,
nan sie in den untersten Schiffsraum sperrectmußte⸗Dier wartun wie? auch namelitlich in Bouigufn dentlSiand der Futterpflauzen
achrere Kiften Wein, werche die eterie · datd·heransfanden 5 eint · und · den des Weinstoce·—
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das Neue Wiener Tagblatt in Mien,

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deon Likeriki, (verbreitestes Witeblatt) in WMien,

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das Verorunungablatt es R. NII ur Caltus, und. VUnterrieht in, Wien,
dee Leipic.

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—XEXVR Zeitungen einrerz ao dass in Lukunft alle Inserate
fur Nesé weitverpreiteten und dabei 2u Annoncen aller ιι αιν ααινÂαον πιαιια —R
α ν „νιιιει Aα—ανα Guden böunen

Den verehrtichen Annoncen-Bureauæx ieια r uu irε να Zie

menden Aufträge einen ansemæssenen Raubœatt bevilgen-

ngem vir dem inserirenden Publikum die öbengenannten Blatter zu recht häufiger Benutz-
aig ampienlenerspteoheti vir die reelliste und prompteste Bedienuns, “α—
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e 7 nu ma J 5 Annonosn Expedition in
—J 7 FGnsefurt ., Hamburg. Koln, Berlin, Leiprig, Wien.
ι ναι ᷑ B.reölau. IStuttgart, Basel, Sürieh, Genf. s(S8t. Gallen).“

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de S. v. Ichann Mengei
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—A Joh. Heinrich
Beter S. v. Peter Klein
Johann S, v. Jacob Bleeh
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Asabenn .v. Theoth
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Madalendk Margaretha T.d
Peter Hoffmann. 2
Joseph Ferdinaud S. v. Alesen
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darl S. v. Heinrich Isaac.
Vdarick Elisabetha T. v. Joh
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astoer bensirn de nen
Maria Zimmer, 36Jahre alt
Zhefrau v. Peter Jos. Bastin
Josrph Schmitt, 46 Jahre al
Bergmann:ie
starl, 4. Monate alt, S.
Johann Klein ν
dohann Mathias Bechtel, 71
Jahre alt, Zimmermann.
Todtgeburt männl. Geschlechtz
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Battholomãus, 21Jahre al
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Johann, 10 Monate alt, 6
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Mogdalena, u Monat 8 Tag⸗
t, T. vu Andreas Klein.
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Fohanu Wollen 86 Jahre all
daufmann.t ι
xIriedrich Huber, nAOJahr⸗
iltSchlosfetuu νν
Beter, 4 Jahre 8 Mon. all
20 b. Perer Ewerle,
Maria Laͤuei, 26 Jahre all
Wittwe von Joh. Woll. Kaufm
Tode eburt wriel. Geschlechtz

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in Berlin, — —— uber Hundert geheilt. *

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Der obere Stod meines Iaue
ses, sofort beztehhar, sowie meiße
Müuhleneck,, sind zu vermiethen;

MiaaThiery, Lederhändler.

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ach der Composition des — Geh.
ofrathes und Professors der Medicin
r. Har leß gefertigt, haben sich die
Sstatενειö ν unbons seit
20 Jahren heilend und erleichternd bei
usten, Heiserkeit, Luftrohren⸗, Kehl⸗
opf⸗ und chronischen Lungencatarrhen
wahrt. Dieselben sind in allen Städten
uud Orten käuflich ne

Forenhrende frische · 33.
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in R. Munzinger
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Wohnungßvermiethung
Der untere Stock meines. Hauses, der⸗
Kost gegenüber — sehr geeignet zu einem
daͤdengeschaft — ist bis TSeplistipeee be⸗
iehbar, zu vermiethen. 2πι_ιιιlννιαιανι
J. J. Fiack, senior.
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eheinrischesn Vasehpulver, bestes
mnd billigstes ReiInig umgamn ittel, erczielt
hlendend /weiso, Wusehe. Schadlieh-fur Tager
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?rennterial. — Preis per Paquet 4
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Kindermädchen
wird hofort gesucht.
Die Exded. d. Bl. ertheilt nähere Aus—
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Schöne Schweinchen
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Civilstand nuq ig iead
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Monat Juni 1870. 1362 32. 9
ea Ge b o rieln w uͤrben :An nnt 33
A Junie Heinrich S. v.“n Peter Jöseph 2339 60
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Philipp S. v. Joseph Jung
xcwa⸗ T. p. Johaun Geher.
Tathaxina T. V. Jos. Hauck.
Friedexika T. v. Heinr. Huppert.
Ato S. v.Johann Jqseph
heinrich. nii α
phanna, Elisabetha T..5 v.
riedrich Weigand.
Peter S. d. Johanu Wolf.
criedrich S. v. Johann Hlein.
—R T. y. Andreas Stola.
ßhilipp S. P. Nicolaus Bezz.
Kosa Regina T. v. Wilhelm
Weiles.
Anng Maria T. v. Ludwig
Neuer. , ινιν
dacob S. v. Adam Hauptmann
Jacob S. v. Albis 8
Unna‘ Maria, T. v. Valentiu
häcker. — 2
Beteg Sa v. Peter Besta
deinrich Se d. Heinr. Schwarz.
zatob S. v. Joseph Scheuer.
Jacob S. v. Nieolaus Lang.
Margaretha Ton v. Johann
offmann, .—
Adam S. v. Johann Bertzel.
Anna T. p.“Johann, Jojseph
weitzer. e
Thristian/ S. D. Christian
dohlwechk. 4 —— 9 77
Wilhehm S. v. Peter Schmidi.

Tranfcription Sterback Geor
est, 62 Jahre alt vBergn
LTrausscriprnon Sterbact Joh
dennerknecht, 84) Jahre alt
να Echneideriri (Paptist, genannh

24., alhe⸗ Hergert, 223. alt, ledi
26. dohann Feller, 29Jahre ali
itie ttüfer. —D — — — ——— — —

26. petet,8 Monate 14 Tage
. ilt; S. v. Joseph Kroß.
27. α Tatharina Leichner, 89 Jaht⸗

un; At, Ehefrau von Jacob Preß
mann, Bergmann··
WVerehelicht habeun sich:“

2. Juni Heinrich Kuhn mit Nagd. Wad

7. „ Joh. Weyland mit Cath. Weber
Oν Peter Christian Kampf mit Ma⸗
rias Redelberger. en
14. 6 „n Heinrich Koche mit Sophia Weil
30.? Paul Woll mit Maria Weiland

St. Ingbert, den 2. Juli 1870..

ite Der Civilstandsbeamte
unde Chaudon.

TSrankfurter Börse
n, pom 80. Juni 1870.

w . Beldsorten.
vreuische Kassenscheine f. 1 451.-459
ßreußische Friebrichedor . —ιι—ανν
zistolen . .. 9 4849
Holländische 10 fl.⸗Stücke 984656
Hucaten . 4 536788
oßrancs⸗Stucke.39 28/2ο
Englische Souvereigns 11 35-69
Bold per Zollpfund fein —
dochbaltiges Silber per Zollpfund — — dar
Dollars in Goldd64 2 27ιιο

I Eonntas s. m Vtontag 4. Juli J
Harmoniemusik
der Altenwalder Bergkapelle,
auf der Heusserschen Vufst, 2
wozu freundlichst einladen 4
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Erlänger Bier
voiun Faß A kr. per Echoppen
in der Weinstube doy
O. Apprédevres.
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Taglig frische —A—— — — F
984 2127 J

ESSig-Hefe,

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in der Ejsigsiedetei beir nñ V L, —

. Heinrich Isaac

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48.0 ν
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Pedaltion Druck nud Verlag von F. X. Demek in El. Inabert.
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35383332 781233375 5523 3533 338383

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35294 * 3233 3—z5 — 8— 5 5323528*
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5 — ——— —3575—3 5760—5 2123553
833383—375—257 —5 5—3 3323—353 —A—

— 5 z3525323383— 38—

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224 9
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        —
A 5
2*78 3 * 3 S8 58 5
357
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7 5* 222 55 A
28368 35* 5 22 25227 * J—— ** —
132— — 3 4 2237 * 557235 — 53 — ——— 358
*334 * —— 7* —2335 —
—* 5*54 ẽ —— 327 524 588 * —
57 3233 2833133357 332387* 2532 523
II —— 333 73 J F —— e5
2 ⸗ z255383 55 258 288 13 533 8 8* 358
————— * —— 283 4 4 138 35 53 ———
538 — 5 2 328* 55 — 5
35 5 P— 2*8 32 325387 —— 2225535 —— —— 5
— *354 2 283 X 5* * 5563* * 2533 7298 53 533
33325 —5 735788 2535 ——— S8* ——
2* *55* — 2 534 ⸗ — — sae 32 78
—J——— 258 5*333 88 —— 5 J358
252 *3 * — 27 3 —— — 2 * 5 ——— 53*8
2* 7** X 3 * 2. 4 * — J 57 — 2. 2 2 5* —
31 — — 273
535 37 5* 5238 235282*
75 — 5*
3*8 88* 75 7845 324
F 35* 3 7 837
———— 113758*
5 52 45353
— 53
2 777 —
—5*27 —S 3538 *
.. — —— —— —
27 2 2. z⸗ 2
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—— —— 522 25 —
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*Q211 naισJ * * —.Mc e. M. 2 g; 9 Feren
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S — —— INomiznge wan — X * —0— göt ι J
* e, eees u — 334 SX, ib 19 ιο ινι teuu
—D nunoraaoig 120 ———— ——— 5 —
nonn uui— 10 ni —J— vs nonun w Iä αα wian Mmin ve Diendtags⸗, Vsnnetitags!unnb Soimtag,
—* — — 3 8 X —* —RX — — —— ——
en e m nus Sicherorn / Anleigen orchen muin- 33 Rrzwewielrdtolstcinige.Zeite Wlatischratt vdbe wodeit Roum hartehauet J 9 1 s J
5060 *7 —5 — 44 — i ι éni o ναινι 70
ß —— mi * a Niuie deiraoiurci Die notag⸗ ben . Julini⸗ p 3—3— —*— 1810
— — — —— 8
S5 ri m D—
h liri 22 in ere e:, aigiWesz Larwictte Zen
34 70 . Deut schtand rreene ——2 et detit ter Wrhiüitn pan hitader
ee a
tögeor dneten kammet wurde. die Frtig — tg 7 W 7 — ** W 525838 7 BVe m i — V——— 1030 n vil,
nn e —5 —— da ge dir Borden bade derehefigene deuerweh on iuder sich Feuery
anen dageuena Det Regtzuinnen wa α vehren gus Birbach. Dilliygenn Dudweiler; Endheim, Niedermürze
gerster zud Anra uis. 88 —V——— han sPumaen elhe e sewie hie Kommandanten,
gä 77— * aeee eder Schleumuhle La Lnresabneg und rier.- engefunden hottenn
“ an —— an Fedngn Die Wiemehenzen Kutheimer, Würzbocher, Blieatalleier ünd Duda
ee aeeee 37 gue sart. pertrelang wortth. wurden e
n e i et ee, e Bahehe opfangen und mt der hiesigenn VBergmusil die xecht
J
transtalten und de p ete actee e mitu dem⸗V Uhr⸗Ziugt: Nachn, die
e e ————— ade ee hatte. blieb gam 3
n ad eee ca e dae e deselae enedigee sin Jichler einen
—S cufdiesen Vosschlag nicht eingehen g —7 — —— nk *
— I er oeen eetn nan
e 9* —— 55 ——— eeee am
w I —IJ— erede in be⸗ xrdche nen derhinder waren/ liefenna bsagende 8 a
a 4 a 78 x 2 86 —— n“s e ten Ta e leider noch un ge ser
7 e den 9 —* — 88B 328 —— 7 P e der⸗
nrede der An 7⁊ es J ——D ——⏑ —⏑⏑ &amp;7— — —358 p u90 * ba sonst wo
isauuncun zu betruchten eitig geirug die Eisladung dekannt gemncht rhätte uwo
b Vers mgen⸗ nnuer Froremm Himmel Folch ncht' zu be n aee cbener AI i S dagbet
ienrwelche ich verfüg in anigé, renigstens ienen wären, zumal St. Ing
rwee wegen unwweichne dheit wrr —8 —e — —2 —— 8 — ————
e e e vee F u ——— ee qus i om non ..
e —I ici Nach Eiplre des 3 Uhr⸗Zuges Nachm. begannn die Ueb⸗
i alen gegen Stim— 7 Aa in 3 r g'dert Gastet: genommen
i solle achdem ine zweckmäßige Mufstellung der genomt
3 . nen Zun nt n ruckte 7 das —Es— die hiesige Feuerwehr
— en rnnenile in — e Siutmtaufe an umd an einen Zeiuraumge von 2353 Minuten
8 Aerheufigen Eitzungiver· ammer ah man die Aften Strahlen Wassers auf die zum Zielpunlt ge⸗
— — daß⸗ jeder Adroͤeat werden kann w nmenen Haͤufer sich ergießen.n Zwei eenn ee
88 — — ⏑— —— ikinem tre iter und eine milten in der Straße, durch 4 Seile gehal⸗
eeceen mei Jahr bej rinem Schlauchführern den Weg,
onne paeucint ĩ. Die Mahrsche ytere get⸗VoyllerStei gerarbeit führte die Schmelzermaunschaft mit
Mnq4e u, 3 Peẽexision n —X ausun Pebungeurmit dem Rettungssacke,
— — —8 —A F ed darauffolgenden Fahrübungen, fielen alle
sütglieder, des Klubs der Abgeordneten der t otuche 3
ig wenig ibeprgicht haben. „.dan disselde den 8 e e ee
adejeiatvie lmeniger pon demselpen gehilligt 2 die Toliert die vehschiedenen Feuerwehrleute; zusammenbrachte. Wohl
gen Klubversammlung. wurde. zuw. wie versiteiteit —398 g in diß —7 — Zug in die Oberstadt sortsetzen sollen, allein
—88 gzun en — urch die seliclene —XED
erragen den Vutgliedeẽn enischieden nußbilligh . und wie nuus — ———————
——— — — — in miro vöen angefangemen
— —— ßeta —Ac —
B 9 AV F. TAnd. welche gweie. eschiegen Wurden bie an den Bahrhof!geleitet und endete so das
etselben sind bis jetzt schon gesallen.n B—— Res n eiden Zufriedenhen der hiesigen Bewohner/ die wie⸗
Stiaseg — —— —B—— —36 n beldaenen tonnes daß dech die Fenet-
ie Lehren und Beifpiele, welche der sozial demokratische —B ———— — ———
vug am Pfuugiten gegeben. niht nur zuicht gemuniei nd. sondern ndanet — Ps richtige Lebem: treten. woßzu wesentlich die
— nde gewjeht. Auch ge zet de ee st * da ee ihen ckemtegebenden
t Boͤdeneugewinneg vermoͤcht. 5 einet dortdgehaltenen — nn snenewenrenmnugadn
besammlung des Arveiterbildungshereins war i8, mach Ab —9 h rt auch wen'berehtlichen ¶ Bewohnern St.
e hestkxkegswpersha⸗das man sich entsthieden, er. dier! dort Ingbi⸗ a Wlaehnge ihrer Gehanden wel hes inen rechi
tgeldme nen Arbeuscinstellungen ausspra ch —SS————— qibt nebeh sohie! fut bre rege Vetteiligung ame
oh die Bacherg o dre ⸗Fuhegachere und Zie mer An be n
uͤten —— gehabt 7 —R X b desr — w⸗
whher ei⸗ algendie?tur mngene Lohmerh bhungeund rgete — — —
richt haͤtten. Iim Gnnzen Gfelente Steikes ke ——— * ih bawa
serukar detd sapulancaage der Arbeiter. Ne —W—* ane tyscheidern
syegen die Zwecktosen Hetzerrizn der Schweincriower aus. welcaet
ir Schaden acdra cht VDaidenn

92

n geen (Wiirrhtembexg) staudt gm. 30. Juni

zerbrecher“ vor den Assisen. Derselbe, ein

inem nächtlichen, Braude gewesen, welches

zrogefiel, daß er⸗ Auich Huse ging und aus

plober antust seines Nachbars Strohdach jn Praud segtert

A —— ——

z Miichtigkeilsheschwerde: eingi —

Axude Pramust 43Nuli telegraphiet w resseꝰ in e⸗e nfaWie as bri dergegenmürlig in Forrnn r ævch iherrschenden
α ασιοιι fαι[αααιαισαν, αι g”αισοσ-- uheBWdenilicht n ·Troden hett· ir⸗ siehtz · n g·man · au fotgenden
Hrammont sich dahin ausgesprochtnubak die, Regierung »iei ent⸗.Eiunzelbeiten eisehen, Dir Detnuj Dchw. Merk.“ einem Privatbriefe
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        aus Ehatres entnimmt. Deit zwen Mongatea garees gar nicht ge⸗
regnet. In Senainville find alle aöffentlichen WBninnen mit Ketten A 5*
verschlossen zind die Geimeindemligiieder dürfen. nuy zu einer ibe -· . deß Ehret Joseyb Hitz Avon Merzalben ist zuin Tehrer m
Jimmten Stunde ——— Waßser er Aathe Sdulen zi Rinenherg und der Schulnerweset Karl Im
holen. In Challet hat die Gemeindebehörde beschlossen) jeder Ein⸗ pon Iggelheim zum Echilverweser —XI Vorbereitungssu
wohner dürfe täglich Aur einen Ekner (15 Liter) Wasser belommen u Schifferstadt ernannt worden.
Die meisten Ackerbauer dieses Theiles der Beauce holen in einee Zum Vollzug der Verordnung vom 12. Juni l. Irs. di
Entfernung von 10 - 12 Kilometern das Wasser der Eure, um ihr Organisaticn der Handelsgerichte in der Pfalz betr., vorbehaltlit
Vieh zu fränken. Ueberhaupt lantf mannden, größten Thetledes deiterer Bestimmmuugen sindorrnannde worden PF. Bei dem' Han
Biehes gar nicht mehr fütteru.alles wird geschlachtet, so daßder delsappella tionagerichte fur die Pfalzt gu Handelsappellationsgerichn
Preis eines haiben Kilogramms Ochsenfleisch von 75. Gente zue Zoo Assessoren der Vanquier und Bürgermeister Karl Frölich, der ga
oder 40 Cent. herabgesetzt worden ist. In Nantes sind 9 Ochsen hrikant Johann Jafob Heck, der Fabrikant Adam Kuhn, de
für 1009 Franken und in Le Mans 4 junge Pferde:fr sib Fe. danfmann Karl Friedrich Müller, alle in Zweibrüctni 2.80
heriauft worden. Für das Getreide ist nur in den besten Gegenden vm. Handelsgerichte Zrutibrücken: zu Handels gerichts- Aiffessoren da
noch eiwas zu hoffen besonders soweit es auf Sandboden steht, daufmann August Schuler, der Rentner Emil Zorn; zu Ergin
ist es durch die Hitze ganz 3 Grunde gegangen, . tyhege ungsrichtern der Kaufmann Ludwig Elisa Wend, der Kaufmann
4 Ueber den großen“ Bramnd in Pana ma wird von 3.md Gerbereibesiger Zudwig Rill, allt in Zweibrüden. S. Beiden
Juni gemeldet; Das Feuer entsignh am genannten Tage Worgens Jandelsgerichte Kaiserslaun ern zu —— de
0 entner Wisthelnt Jacob⸗ der Fabrilant Friedrich Orthuu bo
und griff vom Winde? Begünstigk, asit'reißender Gewalt um sich. — ver Kaufmann Eduard Katsch der Kgufman
Die Vant von Panama; die Kathedräle, sowie fast die halbe Sadt durl Karchet, alle in Kaifercigutern . 4.Bel dent Handelsgerh
sindeein Raub der Flammen geworden! Die / Stadt besitzt keine eingige Fvaitkenthu;dir Handelsgericht safsessoren der Fahrilant Adohhh
Feuetspritze; und dien von: Aspiswall herbeigerufene langte! zu sput Nahla, der Kaufmann Ighaun 8* beide in Frankenthal; .
an⸗Beiem Abgange des Postdampferswüthete! das Feuer noch kegaͤnzungsrichtern ber — arl Herf in Oggersheim, da
mmer,aber Niemanden machte Anstalten zu Lös chwersuchein. Zwölf daufmann Sebaftian' Lederle — — Iv. Bej dem Omp—
Menschen sind dei dem Brande umgekommen, und eitie noch größere elsgerichte un Vandauegu Handels gern tsassessoyren? der Renmt
AUnzahl hat Verletzungen: Vavon getragen. Das flattliche Aspinwall· Simon Lev. 8Landtagzabgeordneter, der Kaufmaun und W
dolei icin Ruumenhausee n e ot Weget gracecendiert der anfnann J d
.A Aus Auhe nI. Jull⸗imeldel ein! Telegramm: Geflern Feldbausch, der Banquser Heintich Muͤller alle in Jandau..
fand auf Santsrin ein Erdbeben fiatt. Die Stadt ist ein Schutle Der pralktische Aczt Dr. Liidtwig Schmaht jn Winnweil⸗
haufen; eine kleine: Inseleim. Meer verschwand von der Oberfläche. / ist zum Beitirksarzt 2. Clafse in Lautetecken ernann

1 nι

Bekanntmachung

In Preußen ñnde zurn Zeit mochlegitienu
nationsscheinpflichtig cot

L. Feriige Hieider, Leibwäsche/ auch Putzen
waaren/ in Mengen mehzr als 2 Pfd.
23Rurze Waaren, 21Quincaisleriee in
Mengen, von mehr als 1Pfda u

3. Lederwaaren in Mengen von mehr als

— DDD

4.. Wein rother/ in· Mengen von anehr

als 5 Pfdetu 3 α—ulr tt

5. Butter in Mengenn von mehr⸗ als

ppfd. vru u ιιι ν.

b, Käsen in Mengen; von mehr als

. Pf. ι αιιι

7. Baumwollenwaaren inu Mengen von⸗

mehr als 2Pfo. α

8. Leinenwaaren in Mengen: von mehr

als 2 Pfd. mu ι uα

9. Seiden umdn Halbfeidenwaaren in
Mengen von mehr als 2 Pf.

10. Wollenwaaren in Mengen von mehr

als 2 Pfdiν ν,—.

Es wird dies zur öͤffentlichen Kenntniß
gebracht mit dem Bemerken daß Jedermann,
welcher den einen oder den Andern der
borstehend bezeichneien Handelsarkikel nach
Preußen bringer will, vom I.Juli 4. Irs.
an fich mit einem von dem: unterfertigten
Amte auszustellenden: Ursprurgszeichnisse,
worin die betreffende Waare, deren Gewicht,
der Name des Versenders und des Be⸗
stimmungsortes genau bezeichnet wird, zu
bersehen habe, da vom I Julie4. Irs. an
die Legimationsscheins⸗-Stationen zu Ens⸗
heim und ESt Ingbert hinwegfielen und
die Ursprungszeugnisse statt der Legitimations⸗
scheine gelten und in Preußen respeltirt
werden.

St. Ingbert, den b. Julin 1870.

Das Burgermeiflramt:
Ehandon.
71 — ö,. 2.4 —
Syne Arerehe ov mzfe (Fallsucht
*rieflich der Tyecialarzt fur Epilepsie Doscetor O. Killiseh
im Berlin. je zt: Louisenstraße 45. — Wereits UÜber Hundert geheilt.

7 4 7 — ——
Verwandten, Freunden und Belauu⸗
—A
heute —3 — —I ———
ziest gelüebieg Tochterchen 59 6
—* Eathariun Fettig⸗ utzni
aach ßmonailichem gnane
inem, Alter, von' IG Jahren, danft
oerschieden ast. nng e, moeei
Um uille Theitnahme biftnen, —
St. Ingbert, den 5. Juli 1870.
Die tratjeruden Hinterbliebenen⸗
Dir Beerdigung, udet Deuneratag
Nachmittag 33 Uhr stati5

244442 68.3 55445
Staats⸗Obligationen.“
Praͤmien⸗ Aulehens⸗Lotterie⸗,
Staatslose jeder Aurt, wer den
n den billigsten cursmäßigen festen
Fedce 9 allen Gegenden prompt
»ersaunt
Die hekaunten kleinen Staatsloose
ieuester Ausgabe erfordern nur einen
zanz geriugen, Beirag zum An⸗
jauf und hieten dennoch“ bedeutende
Spfrel und Gewinnchancen.
In jedent Monate finden Verloofun⸗
zen statt, welche garantirt sind, und
st. uñterzeichneies Haus gerne bereit,
in Alle, die sich hiefür interessiren,
Pläne gratis und fronco zur Ansicht
‚u übersenden. Dein P. P. Publikum
ist hier Gelegenheit geboten! vhne
große Capitalien namhafte Ge⸗
winue zu erlangen. i
RACàAI IA .
J. Meinberg jr
Staats· Effecten⸗ Handlung.
Hohe Bleichen 20, Hamburg.

59
8

nas Reue Blatt No. 29
Bierteliaͤhrlich nur AS/,Sgr.
—BIA———
ist Joeben eingetroffen und enthält:
MademoiselleVonaErnste Volmar. —
Schwarzer Peter. AEine: Geschichte in vie
Hriefen; Mit⸗Illustration von We Sinm⸗
er. „Ein Hellene dern Gegenwart.“
Bou DannQιια peinrich, Lanbe all
Theaterdireckonn innLeipzige“n: Vonn Paul
Lindau.arr Plaudereien eines alten Ko⸗
mödianten.“iVon O Ein adeligei
Casino.“ Erzählung von Holtei. — Aller
leic Partie vom HinteriSee, mit Illustra⸗
onivon H. Kralle Dieffenbach als Retier
nütterlichen Schneiderehre.riCorrejpon⸗
dena.“
Wohnungsvermiethung.
Det imtere Stock meines Haufes, der
Poft gegenüber — fehr“ geeignet zu rinen
Ladengeschäft ist bis 1. September be⸗
ziehbar, zu dermiethen ..

5 J. J. Fiack, aonior

E geae fleüßiges

Kindermädchen
vird sofort gesucht.

Die Exded. d. Bl. ertheilt näh ere Au⸗
init I
PSsig-Héfe
in der Essigsiederei dei
*3 vnrich Isaac
— MWM
* errer— J
ranzoͤsisches, billiger wie jedes and ere
Die Halbpfund⸗Schachtel 5 kr. bei

Mhilinu Elinck
Vormahrend. srische
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Nedaktion Druck nud Verlag von FJ. x. Die meß inusz Juqobetiveun
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* 232 —— . n 3 2 223 * 2. 5326 — —
285 —A— 23.*.8 283* — 33 — 223387 253
55328 52 575 83332 53 *3* 8 3— 3 222
— —— 833 4 —
523* 23 333 —3 * 32 — 13 123 —3 222 5833 4 3
8 3 33333 —53 3337
5— 2 22238 * ———— — F —A *. 2 23. *8 8 5* 8*
7 2 3
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12 Silbergree l Angelgein werden mit: 81Wbeir die drenspaltiger Zeile Blattjchrist, oder deren Raugre: herechntt. α να νι m
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ibsichtigten neuen —A angenommen ondern na: maße n desen Epigtamm des fr zᷣsscen Adper⸗ Re⸗ Preuben
e Forderungen Fgenq hecg une uüre Fe den darauf anworten und mit volltommnenet Wahrheit/ daß fie
— ——— sp * 4 6 7— R im mindesten den Wunsch hegen, Süddeutschland in den Bund
en ieineumgenbig weitbren Werhumduingen eimm⸗ Aneinzuzieten. se lange det Suͤden Jelbst lneder · hereinzelt. dastehen
ee ue aet vereinicengraulteich ng srurtn
dae Borgehen.nibttvirich Schreibrue bebanntagegebeß werden * sotues cin —3— Wg wee w7 den Au gen
eede dezieren ae, üwente r gernndrenn Su
——⏑⏑⏑—————— IeWen wrdt un dit, Stande him ded Anver
er und durch ihre maßlosen Forderungen das Zustaudekommen —J— — 36 F
es neuen Wahigesetzes feht in Frage stelle, und daß man jnur 8 Jull.. Der „Lonstitutionnen. sagt. daß seinen
se alleim surc acc Falde des neuen Wahlgesetzentwurfes dem gan ee Dee —*
Landen gegenüben vergnworili wepden⸗ koͤnne und gee 6 Schlappe und Drohung für die ffanzb
RS —A und ge ische olitit adsehen — Die Regierung ware daher entschlossen,
Aus Ber lin telegraphirt man der „N. Fr. Pr.“: Sicheren sich Prim's Planen · vnergish zu widersetze — ——
n enet — B———— Amerika . 4
ih auedruchich: bereilexl rt dje anische Vcae anzuuchmoi e JulinEin, großes Weeting bou Pflanzern
nirnen Fraukreich. —D at heute siatigefunden, Man hat einstimmig einen Beschluß für
VParis, 2. Juli. Der gestrige gigarorr brachte folgende Aufhebung der Stlaverei votirtee αι
— oo
— re z
rpe MNob 63 77 3540* 70 geho erade Anfs⸗ giel i vtho Wiremochen das steuerzahlende Publikum auf eine⸗ lönigl.
! Ich habe 500. 000 Frcz. pothig,n die ich Ihnen weder girut · Berorduung⸗ puslieirt iim Amlsblatie vom 0. Juni, aufmerksam,
ahen, werde, weinnn der Traum meines Leben verwitklicht. nach: welcher die⸗Gebührender Steurrboten für Beitreibang der
ord Clarendon überreichte, ohne eist; Wort zur antiworten; dem Steuernund hegeunagen nahmhaft erhöht wurden. Es
heingen einen Brief au seinen Bantier. Drei uhr( später,“ als kostel demnach vom K Juli an die Mahnung: 4 Kreuzer, und die
n vee ntiche woedene Wan sagte den Pring. dem edlen weunt npu 5. Tage:nach der Mahnung aeschehen tann,
dord, es stehet die, geliehenr haͤlbe Millionz zu mei Vhiguit chont. 207 Kteuzer. Lehztere, früher Zahlbefehl oder vom Volke
Vos die Zinfen beiriffte füghe Eelachend hinzug —01ogie archet Vettel. genangt. heißt nunmehr Befriedigunsgebo
n erd Vabon sprechen wir spitere Im Jehre 1860 wurden In Beireff per * der Vam dia u Zwer inbrüückeix
die Jiüsen anf, VerlangenLord Clarendons beze . Sie bessanden Bahn · von Zweibrüben uͤber Einddo unde Lautztirchen nach Saar⸗
dasasvtricog whchen drantceich und. Etosendte Iemünd, um Anschlußz ans dies fcanzösche · Bahn . Hagenan⸗ Thionville
ngz a.rĩ 8,4. Juli. Dien Nichricht wvon det Erhebung des oͤringt die Hoffm., C ersp. *folgende Mittheilungen. Ein Theil.
stinzen Leopold von Hohenzollern auf den spunsscheß Thron ·wird der schon bestehendem . Vahn ber. Lowzlirchen kann dureh diese dort
e opeeeneee n Piusece en sind shung wit benuv werden, sordatz nur noch eine Vabn streden won
e eee e reee Snu varsentem und ranzdtmn Worunn unn
hadische Krone erhalten sollDie Hoffournal⸗ ve wasn Pun iss mofür— der don baherischeri· Seite zu machenden Aufwand · auf
agetn vaß Frankreich dies nicht zugeben dürfel Der Francais, 22 Miglionen Gulden vrranschlagt ist. Die Linie sol mit det Haupt
e eeed d en ee ue dr dede Vnene Iwpübnen dnd p antgu
dn u e e eee e ceet nen. Suatnnund d der Wechschzuuit. det bagzertnhen und
re e ee e ee e fraumpht arn guue pergn Wsez
datg die Isabellisten,“Carlisteni und Nepublifaner sich vereinigen — — e F — — badert he Slatuer. der
vecden, um deun gemeinschafttichetna. Ge— Drroc Nurnbergen. Auzei hen und das ·Münchener Vaterland“, die sonft
Die Patriewilbe: Dasze die Wanche schnell aufgeklatt werde. Vabei — ⏑——— Preuden richten sindeJeht
su sie der Ansicht, daß die Spauier Den Prinzen Leopold nicht ainander. gegenseitrg- in dien Haare gefallen...Die gampfart ist ein.
umehmen werden. ne in den officielencytreisen Phyje charakteristischer, leidsepnicht einzeln dastehender Beitrag zur Sitten⸗
nanze Agaegenher. jur d Ernste haltfo a — VFolgen des als Beispiel Was der. Rurn⸗
eee eee r rde ut Dud ue rgee
— ——— en und Unfdäthereien“! bedient sich aber unnuttelbar dahinter folgender feiner
——
cpanden stei stände, czu Mun; wvas- ihm belifbe, und fügt himzu⸗ — cich Pesttraulen meidet, man
sch Franitich Spanien egenüber- seine bisheige Politak. ghpoleh ue ene man ein, Schwein weidet, welches sih Pron.
ie der Neutralität, beibehalten werder 1 * e een
— iꝑp Nciberzeldegz Sift im Woule iteü gu. istee xlich in, den griusendenn Geberden
— — ä—
i dn aα at stbh s chedevaeh verzich — 2 — — — E ⸗ * F
Aus Paris, 5 Juli, meldekediue: Pripaldepesthe: der* Iii
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        VVVV—

DirEthö hung pesseKaffeezdlFIs hat erllärlicher
Weise viele vetanlaßt, auf Mittel —S Lost zu
erleichttznUnd ein ——8 gibt es z denn hisher wurde,
ast in allen Haughaltungen der ð. Kaffeegenuß iͤn einem von den
Wenigsten geahnten“ Grade vertheuert, naͤnlich disrch das unvoll-
dändige Vermahlen der Bohnen. Genaue Ver suche, welche man
jüngst machen ließ durch den vereidigten Chemiler Herr Schädler
in⸗Berlin⸗ haben ergeben, daß manvon ganz fein gemahlenen
Kaffeebohnen nur halb so viel braucht⸗als von grob gemahlenen,
um die gleiche Menge gleich ftarken Kaffees zu erhalien und wenn
man noch den gemahlenen Kaffee in einem Mörser bis zur Fein⸗
heit des Mehls zerstößt, wie bei den Orientalen gebräuchlich t2 fo
hraucht⸗ man nur· ssovielals von dem grob gemahlenen Kaffee
Wenn also die Steuererhöhung das Loth gerösteter Kaffeebohnen,
velches 6 Pfennig kostet, um etwaa Pfennig oder 4 Prozent
hertheuert, so lann man, durch sorgfältiges Mahlen oder gar noch
Zerstoßen der Kaffeebohnen, seinen Labetrunk von gewoͤhnlicher
Büte um denmehrfachen, Betrag⸗ des Zollaufschlages wohljeiler
sich verschaffen, als bisher in den meisten Fällen zu geschehen

oflegte. Aber man muß sich um die Bache u — ein⸗
sein mahlende Kaffeemühle gehta schwer und die D anftboten haben
Z gern, wenn die Muthht decht leicht geht; fie schonen nieber h.
MNuistze als die —— —— Serfuche wurden
auch gemacht“ in Betreff der Art der Zuͤbereitufig. Es deigke sih
indessen, daß man ein gleich starkes Getränk erhält, ob man au
die gemahlenen Bohnen das Wasser aufgießt und eine Weile flehn
läßt oder den Aufguß noch über dem Feuer einmal aufsiehen
aßt, oder ob man. ihn durch einen Kaffeebeutel durchfiltrixt. Rr
st. bei. dem durchfiltrirten Kaffee das Aroma auffallend stärler, al
hei den hejden anderen, Zubereitungsarten.
2 — — — —
211 ι3 Dienstesnachrichten. —2 j q
Amer Genehmigung ihrer Stellenlauschsgefuche ist der erihn
hoslzieher Criftoph Glodner in Kaiserslauiern zum Gerichlavollziehet
n Fürth und der Gerichtsvollzicher Friedrich Mayer in Fürth zum
Berichtsvollzieher in Kaisersläutern ernannt worden. — Die
Junktion eines dath. Distriktsfchulinspectors für denr Kanton Vud.
vigshafen ist dem⸗ Pfarrer Simon Kuhn in Oggersheim über—
shertragen wortden. ι

5 721 77* — —
Bekanntmaͤchung
In Preußen Ind zur Zeit noch legiti⸗
nationsscheinpflichtiig c:
1. Ferilige Kleider, Leibwäsche, auch Putz⸗
waaren, in Mengen v. mehr als 2 Pfd.
2. Kurze Waaren. Quincaillerie in
Mengen von mehr als 1 Pfo.
8. eneeeten in Mengen on mehr als
5. Pfd. *31 J n
4. Wein rothet in Mengen bon mehr
aus 5 Pfd. 7*
Zutter in Mengen von mehr als
d.
gäse in Mengen pon mehr als
5. Pfd. 4 5 * 2
Baumwollenwaaren in Mengen von
mehr als 2 Pfoιια
Leinenwaaren in Mengen von mehr
als 2 Pfd.? ———
9. Seiden und Halbseidenwaaren““in
Mengen von mehr als 2 Pfd. —
10. Wollenwaaren iu Mengen von mehr
als 2 Pfd.
Es wird dies zur offenilichen / Kenntniß
gzebracht mit dem Bemerken daß Jedermann,
welcher den einen oder den andern dej
vorstehend bezeichneten Handelsarkikel nach
Preußen bringer will, vom J. Julil. In
an sich mit einem von dem unterfrttigten
Amte auszustellenden Ursprungszeichnisfe,
worin die betreffende Waare, deren Gewicht,
der Name des Versenders und des Be—
timmungsortes genau bezeichnet wird, zu
versehen habe, da vom J. Juli l. Irs. an
die Legimationsscheins-Stat ionen zu Ens⸗
heim und St Ingberi, hinwegfielen und
die Ursprungszeugnisse statt der Legitimations⸗
scheine gelten und in Preußen respeltirt
werden. ——
St. Ingbert, den 5. Juli. 1870.
Daos Bürgermeisteramt:;
Ebondon.

3 * J 2 „* F 3322 J J
Geschaͤfts⸗Anzeige &amp; Empfehlung.
Unterzeichneier macht hiermit die ergebene Anzeige. daß er eine α

Kupferschmied-Werkstätte
hahier errichtet hat und befaßt sich derselbe, mit Anfertigung von Dampf · Brennaß
paraten nach neuester Conftruction, Kühlapparaten. Braupfannen &amp; Kefsein
upferne Röhren für Dampf⸗ und Wasserleitumgen; jowie alle in das Kupferschmieh
jach einschlagende Artikel unter Zusicherung prompter und billiger Bedienung. Repare
mren werden schnell und billigst ausgeführt: Auch werden alle WMessfingarbeiten
als: Hahnen, Ventilen, Schlauchverbindungen SMessingguß dur
denselben besorgt. i α — ννννοιαν —DV—

Zweibrücken im —A nt ch αν ni G —D — ——

νNν α Fouis Wery.
. Die Werkstälte befindet fich am⸗ Wall visã-ris dere miechanis chen ¶ Wertstate don
Chr. Wern zuunune

J

Epileptireserãmpfe (Gallsucht)
heilt brieflich der Specialarzt fur Epilenfie) Doxctyrr O. Killinch
Nin Berlin. j⸗1. Louiensiraße 45. — Vereits über Hundert geheilt. J

Preis⸗ekrönt in Paris 1867.

p J 71* daves lbeißiges
Kindermädchen
wird sofort gesucht.

Die Erxded. di Bl. ertheilt nähere Aus⸗
unft?

Herrn Fr. Schulz, Thorn.
Schrothaus, Reg.⸗Bez. Posen,
2. April 18666.
Der G. A. W. Magyer'sche
Bruste⸗Syrup ischeint erfreuliche
Resultate zu liefera. Mit Bezug auf
meine schon zweimaligen Schreibea
bitte Ew. Wohlgeboren ergebenst,
nir noch 5 Flaschen von dem Bruft⸗
Syrup mit der umgehenden Post zu
schicken. Den Betrag ꝛc.
Mit Achtung Ihr ergebener
J. v. Lukowsktz, Lehrerx.
Mit dem Verkauf des G. A. W.
Rayer'ychen Bruft⸗Syrups ist? be⸗
raut Hert J. Friedrich in St.
Jugbert. —

rircht⸗· Brod⸗· Fleisch rꝛc. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 7. Juli.
Weizen 7 fl. 30 tx. Korn 5 fl. —in
Berste Lreihige, — fl. — kr., Gersie dier⸗
eihige. 4fl. 530 ir. Spelz 5 si. 35 kr
Spelzkern 7fl. 15 kr. Dinlel — st
— lr. Mischfrucht — il.— kr. Hajer
s. f. 28 ir. Erbsen — il. — kr. Widen
— i. — ir. Kartoffein 2fl. 12 kr. Heu
2 aufl. 28 tt. Stroh 1 fl. 18 kr. per
Zermer. Weißbrod JiaKilogr. 19 i.
ornbrod 3 Kilogr. 24 Iw ditto 2 Kilogt.
16 tr. ditio 1 Kilogr. 8ekr. Gemischibrodꝰ
Zil. 31kr. 1. Paar Weck 8 Loth 2 kr. Rind⸗
leisch 1. Qual. 16 Ir. 2. Qual. 14 t.
—XMD—
Schweinefleisch 16 kr. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 7. kr. per Liter, Butter 32 inr.
her Pfund. ——

Inmßααα—
Vor Fälschung und Nachahmung
gesichert durch Schutzmarke laut k.
e. Patent vom 7. December 1858

z. 180/61833.
Wer elwas an die Fallitmasse des
Johann Weiland von hier schuldet, hat Tãglig frische J
ieine Schuldigkeit ohne Verzug“ vei Ver⸗ 7TEE
meidung von Kosten anher zu entrichten. E 8 8 1 8 * V X 09
St. Ingbert, 5. Juli 1870. ” i —2*
Der provisorische Syndikus in der Essigsiedere be
Weßnhälinger. Geinrich Isaac.
Die Rartoffelsteiggelder der Frau
Wittwe Gros sind sallig und ohne Ver⸗
zug bei Vermeidung von Kosten an mich
zu bezahlen.

—N r
Fruchtpreise der Stadt

Kaiserslautern vom 58. Juli.

Weizen 6 fl. 55 Ir. Korn 5 fjl. 2 ir
Spelzlern· sil. ⸗ kr. Spelze 5 l. ILu te.
Berste — fl. — kr. Hafer 5 fi. 12 r.
kErbsen — fl. — ir. Linsen — fl. — kr.
er Zentner.
Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 24 kr.
3appfd. Gemischibrod 132 kr. und 2 Pid.
Weißbrod 14 kIr·

—7

verr eu —

ranzosisches, billiger wie jedes ande re.

die Halbpfund⸗Schachtel dkr. bei
Philivp Kliuck

Westphälinger.

M
a40 Berlag von 5.

Dew
D.
Ine dert.
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        5 —5
—35337 5 * 223
B
5 —— E*8 — 3 53 28
38338 —
33
——— J
J
38* —A —— —A 7 25 33 3238 8 58342
7552 5 2* — 5 Ax * 333664 35 3338 535
— * — 28 *28 —z23— * —2 25 3
—— — *2225 —— 333 33 53 — T85 32* 553 528 1
——— J 5335
358*57 * 23323 233883 353 — 33
333 3 ——
* 225*2 J — 3823 z232 25 288* —xXx— 532 555 733 3838
52. 5 * ——— — 35335363* ca S4 *76 —5 —58 — * ——
33* 7 52 2888 78 53253*84 — 58 3335 —5 ———— 55 82
3222* —575 8* 1**. 72*7 *4 532 3.2 7 8 5 —
J 72337
* — —
5857 3* — *2 z22 224 5337 2 5* 35 522 2232 — 77* 3 5335 —
53 * — 27 2* — 32 7* 2 * — —828 2538 — — 28 *
J 33
5* J 3*.* 35 *S— 3 54 3* * — 2z35 ————
J—
—3 ** 2 5 * ——— 53 53 —7 8 3.. 22 3. 35 * 3. Sr —F
———
52 3 F 7 2* 385 3 22 2X 2 235 2385 *8 ——— *533 * 38 —
z* 25 ——— ———— —8225 55 *84 A— —
8
—7 Ane 253233 22 *88 5238 53 ——— 5
75s3z332 J 8
———— —38 33332 — AA — —23—x ——— 3517*
5— —— 8 s33 23 2 25 * *3 858* —— . 7 —23*3 2 *
J z
23853 7383 8 7 257 ——— 3 *8* 4 —— 25538 — —— 25*
z8333837 7
3538 2328 5 288 — * 3* 55 53 3 —— —* 332
133 —— 2 — —8 ẽ —S —A— —— *553 223 5252 —E —
— 3 —— 35* 522 8 * 5 — X 8* 252 2 — 52* 238
8522 *5 53 —2* 2. *2.3 852 525 s ————— 2 3 28 538 2 — 8 24
z 52* s53683 2 — 53 2 322353 —E 28 Fen 3 — 8 325 —E
2* *52 5* 55 33 —75 2 X ——— 7 — — * 35*5
2* 38 * — — 5138 2— — 3 — ——2 — —V —— 25 — — 22 2 2 . *

5 522 5 — 3— 222 58 —— E —5 —3 * 3 ——— 2 234
5 *2 S—— 252 8.3 —z 522 — 2 3328533* 882. — — 8
338 * 7255 Sc — —22785 —5 235 * 28* — 2 38
3 —— — —— 23 —8 532 O 2327 — —383 3 2 5*88 2328 558
2 *7 5—, S28 A 253— 22* 72 32 8 23 53 * *2 — z55
J
5235 32538 — 255 —J— 2 ——— 3* S5 5 22377* * —
353 — 520.33 — 8 25 553 2522 335* — — —132 ——e—
7 52356 2 38 225 —2334 7285333535* —— 583 — 23
26 223 8 * 3 72 52 —— — — 3 2 3 7* — 5 — —z335 * 2 32
—— — E 2335 — — — 2* —— 78 253* —5* 532 83338 75—
— 722 32 * 258 5 ——— —*z8 5 3* —— 2238 *2

— 258*8 52 * 2 —— 5 — — 22 7 — 3
——
8 32 355 F —— 8253*8 5*
2732
—* 2 33. 5 2 — —— —3 —— 2522 3— 253338 —*1 r ——
— 36 322 —2 — 2 * — a ẽ 38 25 5 55 * 5228 222 — —* —
E ExX8 353335 4 E ———— —— z23*— 24 —8 A *
255328 2 5* 72 325 * 5 —— J6c 38 5328 23* 8 7 *
13333385 2558 52 2* —E XA 2 53357 538
2553 —— —— V —238* .* 83 ——— — — 8 2355 —23 2
—— —6 2222 8 — ——— —— z 72 — —*
C s— 7 325 3 —— 35 —— 2* 28 A 38
EM FEF — —E 2 — 52 48 — 56822
— 52* — 4 515 52822 —8 —
25253552 —
— 25 23328 — 5
5533332 32 55735863
2333537 z E
2 * 838*
ẽ 15353 31752
—3 2
*

. — «“ * *
—* —xxx— — 2232592 * 32828
22 22 53— —333 z5573 33832 853
2535355531353 —3 2 —
5325— 3z23288 252 — E*
33258 333833.53 5333833238 535* 88 3253522888 —
3 58* 135 2 — — — 22
——2— 3 3 3 8 3
5 73S—53 285832 —88 3 857
⸗ — *25 5 2 2*2
3333232 ——— —— 33338 3227 523*5
—— 7* 2582 —A—— J 3
2328 5—*528 “ 3723335 2 7— 238* —*528 2532272 283
2.5* 3225 3 32. 58 —A— — F 353733 878323533
3 58 — —28582 2 2535 588 2522232
*33832358*53 63 2338383 268 38858 5283
*8873—58 3 * ———— 1 A
— ——— 3867
7 3 —3 23 8 8 2 33852
— 2 — 3338 558
538 —2285 — 533 533—— IS — —53535323325
* 5822 ⸗ —— 3 — — —2 2. 55
33 333323373335 —S—
22327 55322 ——— — 7.55 2232833 ——3*—27
233 — 358 22* —7 23222 —A——— 235 532 5zz2303 — 55222328
— 358 222 3 78 5S5 — —E— * *. 1 82 * 13222 5
— —A 1558 —— 5s 35 . 28 8 * E52 * * 5368
— 8— —F 5—335 2 33 2.5 52 2 .2 — —2 S —7* 8
252 s* 58 538 — —583823 — 2352 5 5.2 *
—— —— 328BBaæS 838* 3**6 3*888—8323688
22 —5583333 — — 3*38232328* 53* *327
22 —53222 — —3 3323333233—
— —A —A— 2 2289 . 22 285 J —F — 5—82828 —2
23 55 —A —53 5B8.7 **5 53 — 32—33
—53283 — 523223322387 —22 3 — — ——333 ———
33538553 35— —55333 55 ——33223 7
1532325 8 ——
2335533222
23 3EBEBELEASESE —**
—
33
873 81 3335* 3515335353 *
8 353333 —A 2385
— 3 3
E — 2*5 5 e—z88 58 —— b —*5332 5* 223*
33 353283 38 33 * 3232*
23.53 28 33 —87 — 33 233833 * 288 535838 2
— ——
8255653 J — ——— *
——— — 32
—X 2243 5* 7 ————— k52268 22235
ter. 8 —25 — 58 »3524 —— — 4928 — 23 *
A 2* 3213* 3523253525
3 28283 J
—E — —— 25835 2 233733 338 5535325 333338 288
⸗ 37337 833523 335335533 2535532 2324372825* 2
—— —— 3* de“ 2 S 2338 2* 32 58. 5* * 22*2 2 — 1255
130 ————
253 *—533 A—— — 35332333 535 75*5*53233 323 7
—ãã 7s23337 8388 3328 53 I — — F
28 2 3*38355 55 25335535 3 ã * 233 ** 555388? * *
5223 223 z260* 32234325* 733 53 3588253 232*
2 52 *8 J 8 in *3 9 32825 82* —A — 515 2
35333367 582 283 378 —3 — 5335 * —8 mñ * * 2*
585*7 —— 32552* 333383 3232—25332 * 33 58 —5*8 —
* 82*AM5 —2 58 225 3 2888— — 2322325 23557
23353737 333 2538 *53223 335 3
3553 — J— —
35 2237 2 — z38363828 225 J — **
J
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2325355 35323 41335
— — 233 3327 In
2532 225*55
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        83
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— ——
*2* 5 — ———
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J ———
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Si n 287 — 23 5 73
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38 —————
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        Ht. Ingberler Anzeiger.
56. Ing berter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Dounerstags⸗ und Sonniagt⸗
det ———— nlih vVrm aie v re ret au, Doreretag, Samstag und Sonntan. Abonnementspreis vierteljährig 42 Kezr. Aa
ham 12 Silbetgr.“ Anzeigen wirden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrist oder deren Raum berechnet. 2
6104 . ee Samstaa, den OV. Juli 3870.
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Deutschlandenen iee Allein solche Macht auszuüben oder solche Ansprüche zu erheben,
D Deut sch 27 st Bismarck weit entfernt, selbst wenn er, wie man ihn jetzt wꝛe,
Mün'ch en, 723 Juli. Die. Hoffmann'sche Correspondenz »er in Paris anllagt, im Hinblick auf“ die jetzige Candidatur, den
reldet, daß die für 1870 einzureihenden Wehrpflichtigen der Al⸗ Verschwörern von Cadir die Mittel des preußschen Staat sschatz es
lase 1849 auf den 40 October eer * Jasi ur Verfügung gestellt hätte. 7
VieR. Kr. Pr.“ bringt in ihrem Abendb att vom 6.In — Paris, 6. Juli. Im Gesetzgebenden Körper brachten die
W hirach folgende Mitheilung? Die ndiplomatischen Kreise )H. Cochery und Genossen eine Interpellation ein über die Even⸗
4 sind durch die hohenzollern'sche Kandidatur sehr beunruhigt. Halität einer Befteigung des spanischen Thrones durch einen Prin⸗
Paͤriser Meldungen besagen, Napoleon sei⸗fest ·entschlossen. diese en von Hohenzollern. 73
rhroncandidatur nicht zu dulden. — Gestern-ist in- Madrid eine Par i s, 6. Juli, Die Nachricht; einiger: Wiener Blätter,
eluion' ausgebrochen.. estätigung bleibt abzuwarten) Das daß Oesterreich im Falle eines Krieges die Wohlthat der Neut ralltät
Hiner Kabinet hat in spanischen Frage noch keine offizielle Aeuße⸗ ür sich in Anspruch nehmen würde, wird von dem, Bureau Hava's“
nng abgegeben.er. a . als unbegründet bezeichnet. v *
s ee Frankreich Mιι αν Paxis, 7. Juli. eeteen Koöiper beantworiet
e u e ze viel Staub estern der Minister des Auswärtigen, Hr. v. Gramont,' die Co⸗
r ße Tagesereigniß. das in Paritz so viel Staub sdu dobin e
aisber d * Id dedae ieeHehenneneee derg sche Juterbe llation dn der Marjschall Prim habe aller⸗
uftwitft, ie —* e —— efolgende der dings dem Prinzen vyn Hohenzollern die spauische Krone angebo⸗
8* : Penßen und alles. was mit Preußen eh ei ee sich bis e — nicht —8
w —58* ist nachgerade fure das koaiserliche Frankteich ein “. dr ru vj! ee were inraseits in ex bis
ann e Wenn Bismarck sich nach Varzin auf's Land jerbeo een .— 3 eeee e
88 eene e sinn Becliner Parlament eine höchst unschuldige on eines Punzen durq eine fuemde. Macht zu verhindern suchen,
X zieh a i Wilhein dem Kaiser Alerander in enn die Besetzung· des Thrones Karls V. durch einen aus wärtigen
tede hält. wenn der Pu ibene n Parie besucz die hrinzen würde das europäische Gleichgewicht zu Franukreichs Nach⸗
bng eineu. Besuch 5 din aie barstn und hauer heil stören. Picard veclangt zur Aufklarung die betreffenden Do⸗
döpfe zusammen un p ich ubecraschen, daß die do— umente und bemerkt, ohne die Beistimmung der Landesvertretnug
itsser Dinge.So sanns uv ae e ürfe sich die Regierung in eine meue Simation nicht enqgagiren.
aussichtliche · Proflamoti eines 7 34 .lllivier sagt.: Die Erklärungen des Herzogs v. Gramoni lassen
idnig von Spanien in Paris, am Hofe sowohl. als in der vare Frage, ob die Regierung Ktrieg oder Frieden wolle, nichtei
mmedlarischen und finaugiellen. Welt, eine. Wixkung hervorgebracht i ge. 5 den gierung ries e en wolle⸗ nich vo

nna Aufruhr in einem Ameisenhaufen. Ein Hohenzoller, ntlaren. Die Regierung würsche ¶womöglich den Frieden zu er⸗
at, wie ein Aufrt e e ee hi den Teen Farl⸗ jalten, aber in einer für Frankreich ehrenhaften Weise, und er sei
in Prinz des toͤnigl. Hauses vo * a hdesaen Bunde⸗ iberzeugt, Gramonts Erklärungen werden eine friedliche Lösung
. besteigen! Spanien id Anbanasen —53 ee Sicmean berbeisühren; werde aber ein Krieg nothwendig, so werde die Ret
xrden! Frankrzich am hein n uen * IJ gierung ihn ohne, die Zustimmung- der Legislatipe nicht unter
mwürgt werden! — ist das auszuhalten, zälässig, verträglich mit nehmen. e coas G
a Chre Frankreichs und dem Gleichgewicht Europas 2 Diejenigen, unt England
e nen die hemaht sten sind, die vicht alle Nocht von der Ft. Fugtand a.
ne raeeeee der. Wiederautfrichtung des Rheindundes Londomn 6. Juli. Die „Times“ rathen Spanien in Be⸗
ruug wenigstens ein europäisches Schiedsgericht, um reff des Prinzen von Hohenzollern wegen Frankreichs „Empfind⸗
umn —— der Imrressen Frantreichs Ju verhin- ichteit“ zur Vorficht; -Daily News“ dagegen können (mit allen
ine so Ichreiende u ee Ier Inlcreffen Frank- bearnünftigen Leutem) nicht einsehen, wie die neue Candidatur- dem
ern. Es ist schwer zu hegreifen, in wiefern die Interessen Frat 8438 e3 ue —358
ide ode sein Ansehen ducch die Candidatur eines Hohenzollern illgemeinen Frieden gefährlich sein sollte. — Die Marienboßt“
nd. oder Jein Aun selluz Feschädigt werden sollten, noch. Rröffentlicht ein Telegramm aus Tientfin,“ nach welchem am 21 v.
ut den erledigten Thron Isabellas geschädigt werden nod. 35 —

l, wäre, Frankreich M. in Peking ein gegen die dort anwesenden Franzosen gerichteter
iuf welche Weise, wenn das wirklich der Fall- wäre, Ft “ 7
vn spauischen Volt das Recht bestreiten koͤnnte, über seine Ge⸗ Zolksauftuhr ausbrach. Alle französischen Priester, die barmher
ey enen Ernesfen zu derfügen, Allein es ist so, daß 2chwestern, der Chargé daffaires, Graf Rochechouart, der fran⸗
ie de dieses Rechts in dem voͤrlänfigen Stadium. in. wel⸗ — sowie 3 Russen wurden ermordet. Die Kathedrale
sen sic sih defindet, die sranzdsit he.Neginung in datt.. Aufzegung ederabrannt . . gtalien.
ersetzt hat. Auf der Stelle irterpellirte sie die Gesandten Spa· 9 ta ien. D
ieng und Preußens, die, ohne Kunde von den Verhandlungen, “ Die „N. Ft. Pre“ schreibt: Der Papst ist krank; dles melden
ine Auskunft zu geben vermochten. Autf der Stelle legte sie ihre ib-reinstimmend die Correspondenten Florentiner und anderer Blätter.
herstimmumg in einem Artikel des „Constitutionnel“ nieder, dessen Um Tage Johaunis des Täufers, also am 24. v. Mts. wurde

Focar auf den Herzog v. Gramont oder wenigstens er, wie die „Italie“ berichtet, von einem Fieder erfaßt. Die

Ursprung man sogar auf den Herzog g —Ba
inen seiner höheren Begmten zurückführt, so ungeschikt es auch Nedikamente, die feine Aerzte ihm reichten, mögen etwas zu stark
var, an die Herrschafts Murats in Spanien zu erinnern Es ist ewirkt haben — genug, Tags darauf fand der Papst sich außer⸗
icht andets monglich, als daß bei einigem Befinnen diese — De eee Ian zumPeter⸗ und 8 aee ich
er von selbst verfliegt; in wenigen Tagen wird man einsehenn, war wieder erholt, so daß er — gegen den Rath der Aerzte —
ibst in —— Tuilerien sein mag, —* kirchlichen Zeremonien wiede bewohunte, aber unmitfelbar darauf
uaß Frankreich auch nicht das mindeste Recht hat, sich in die An- nußte er sich ins Bett Jegen, und er soll das mit den; Worten
8 mischen, daß seine“ Haltung in dieset jethan haben: „Dießmal ktomme ich nicht davon.“ »Der Corre⸗
jrage fich aͤnf eine strenge und gewissenhafte Neutralitüt beschräne pondent Triest. Zig. schreibt gar: Da der Papst seit einigen
en muß, selbst wenn man den unmöglichen Fall setzen wollte, daß Lagen leidend ist, da er noch außerdem diesen gastrigen Anfall
in Hohenzoller, durch“die freic· Wahl der Cortes König von Spa⸗ richt achtet (odet wenigstens Anfangs nicht achtete) und die an⸗
ien geworden, seine Würde und die Interessen seines Volkes so trengenden Funklionen am Peterstage! trotz seines Unwoöhlseins
reit dergessen könnte, um der Vaͤsall Preußens zu werden.“ Napo⸗ nitmachte, da er ferner durch deu Abfall Guidi's und die hart⸗
on der Erste konnte solche Ansprüche erheben gegenüber seinen räckige Ausdauer der konciliären Minorität täglich gereizter wird,
rüdern und Schwägern denen er“ die Souverämtät über die o könnte uns geschehen, daß wir eines schönen Sommermorgens
panier, die Italiener, die Holländer, die Deutschen auferlegte, er mit der Nachricht von seinem Hinscheiden überrascht werden welches
uns⸗ fje sygut absetzen, wenn? jie- seinen Befehlen' nicht gehorchten.“ im Jeqgenwürtigen Auuenblicke zum Fenerzeichen' großer Ereiänisse
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        werden koͤnnte. Die große Hitze hat mehr oder weniger Alle in wandtschaft mit den Murais sogar-gegen ihn ausgebeutet wir
Rom angegriffen; dabei muß man nicht vergessen, daß der Papsp volldändig unbetheiligt Fei, wäre vergebene Mühe. Graf Bismu
78 Jahre haß und stark konstituirte Naturen nicht längsam dahinheist und bleibt der? lebendige Gottseibeiuns, der Frankrteich da
siechen, souhern in plötzlichen ünd raichen Anfällen, gbnehmen —29— Handschuh diefes hohenzollet'schen“ Candidazur hing worfen, in
dahingehen. Der. Papst hat in“ den letzten Wochen sehr sichtbar alles Antworten auf entgegengesetzte Bemerkungen klingen bedenlit
gealtert, und bei der Function in Sct. Peter am 207 Juni konnte nach dem Refrain aus Nathan dem Weisen: „Thut nichts, d
er sich nicht hinreichend beherrschen, um eine große Ermattung zu Jude wird verbrannt!“ Die nächsten Tage werden die Aufregun
herbergen. Nach dem Hochamte, bei welchem die volltönende edenfalls einiger Maßen abdämpfen und vor allen Dingen zuve
Stimme Pius' IX. nicht, wie gewöhnlich, zu hören war, wird lässigeres Material bringen.
der Papst in die Mitte der Kirche getragen und muß hier jaähr⸗
sich den feierlichen Protest ablesen, welcher gegen alle Verkürzungen
der weltlichen Anrechte der Kirche wiederholt wird. Die Stimme
des Papstes war sehr matt und seine Arme fielen ermüdet auf
die Lehnen des Tragssessels, als er das dünne Buch aus der
Hand gegeben hatte. Der greise Mastei ist erschöpft, und
mich sollte es sehr wundern, wenn er sein 25. Regierungsjahr
ubersteht.n .
Spanien. 4
Madräd, 6. Juli.Impartial“ meldet: Der Ministerrath
in La Granja hatte die vollständige Einnigung aller Mitglieder
zum Resultat. Der Regent hat das Verfahren Prim's gutgeheißen;
alle Minister haben denselben ermächtigt, die geeigneten diploma⸗—
ischen Verhandlungen zu eröffnen, um den Cortes einen den
Wünschen der Majorität der Deputirten entsprechenden Throncan⸗
didaten vorzuschlagen Die Cortes werden am 22. Juli zusammen⸗
treten. Die Wahl des Königs wird am 1. August stattfinden.
Die Ministeriellen hoffen, daß der Kandidat 200 Stimmen er—
halten werde. Derselbe würde sodann am 1. November, dem
Tage des Wiederzusammentritts der Deputirten, in Spanien ein⸗
treffen. Ein spanisches Geschwader soll ihn in einem deutschen
AV
Realen.

xee —

fFSt. Ingbert, 9. Juli. Heute Nacht gegen 3 Uh
brach in dent Waarenladen der Frau Wittwe Herz Feuer aus, d
nit · rasender · Schnelligkeit um sich griff, und trotz dem raschen En—
schreiten der hiesigen freiwilligen Feuerwe hr das ganze Waarenla
ger verzehite. Das Haus brannte voll ständig aus und konnte do
dem Mobiliar nichts gerettet werden. mit Ausnahme des Hauptbuche
welches durch einen Steiger init Gefahr gerettet wurde. Die Vae
wohner⸗ — die Frau⸗ Wittwe Herz felbst war verreist — rettelen
sich, nur mit dem Nothdürftigsten belleidet, durch die Fenster de
2. Stockes, da ein Ausgang durch den Laden, des vorangeschtit
denen Feuers wegen, nicht mehr möglich war. Ein Hund kam j
den Flammen um.

Der Schaden an Waaren ⁊c., wird auf ca. 35,000 fl. du
anschlagt, doch ist das · Haus zu 4000 fl. verassecurirt, währen
die Mobilien zu 29,600 fl. in der „Berlinischen Feuerversicherung
Anstalt verfichert sind .

Nur den Anstrengungen der freiw. Feuerwehr ist es zu dan
len, daß das Feuer nicht weiter um sich grifs, während zu kedauen
ist, daß viele Zuschauer durch die Polizei zum Reihenbilden und
Wasserreichen angehalten werden mußten. Eine Vermehrung de
Feuereimer dürfte auch am Platze sein. Das Feuer ist jedenfall
in dem Waarenladen entstanden, doch wie, ist nicht ermittelt.

FrKaiferslautern, 7. Juli. Rach telegraphischer Meldunh
aus München entschied sich der Finanzausschuß der Abgeordneten
ammer einhellig für die Errichtung eines Gymnasiums in Kaiser
autern und nicht Grüunftadt.

Ver Pfälzische Hauptverein der Gustav⸗Adolphstif
Rung hält seine diesmalige Jahresfeier am 26. u. 27. Juli ir
Bergzabern. —

7 München, 3. Juli.“ Der „N. fr Pr.“ wird von hi
zeschrieben: „Ein tragisches Ereigniß, das noch nicht föllig auf
Jeklärt ist, versetzt die Stadt in nicht geringe Aufregung. De
Zferdewärter des Cürafsier⸗Lieutenants Grafen Bacinetti ist morgens
rüh in dem Zimmer seines Herrn' erschossen gefunden worden
Die Pistole des Herrn lag auf einem Tische. Das Urtheil de
Todtenschan lautet auf Selbstmord. Dem gegenüber wird be
hauptet, daß die Schießwunde sich in der linken Brust befinde!
und eine von links, nach rechts gehende, sowie zugleich abwärt
zeneigte Richtung habet; auch seien die Kleider in der Nähe de
Wunde zerfetzt gewesen. Man will daraus schließen, daß ken
Zelbstmord vorliegen könne und daß der Schuß überhaupt nich
dicht am Körper abgefeuert worden sei, sondern daß Jemand au—
einiger Distanz gezielt und geschossen haben müsse. Bei demselben
dieutenant hat sich (c) schon früher ein Bedienter erschossen.

frMannheim, 5. Juli. Wie das „Journal“ mittheil
'and man bei den Erdarbeiten auf der Muhlau in der Nähe die
Schlößchens eirca 8 Fuß unter der Erde eine noch sehr gut er
haltene Fahrnähe und dabei Menschen⸗ und Pferdeknochen. E
läßt solches schließen, daß die Nähe beim Ueberfahren auf dieser
Piatze imterging, der Fundort und die Höhe der Erdschicht darübe

lassen vermuthen, daß wohl über 200 Jahre seitdem vexilossen
sind.

Die Hohenzollersche Egne datur für den spanischen
J roun..

In demfelben Augenblicke, in welchem die preußische Boden⸗
eredit Gesellschaft, oder was sie sonß für einen Titel trägt, ihren
siegreichen FEinzug in die pariser Börse hielt, während die Meister
der Agiotage sich dieses Papiers bemächtigten, um es 180 Fronken
über seinen Emmissionscours zu treiben, in demselben Augenblicke
zeigt sich auch die politische Welt seltsam bewegt von einer aus
Spanien telegraphisch gemeldeten Nachricht, nach welcher der General
Prim entschlossen sei, den Erbprinzen Leopold von Hohenzollern, mit
oder ohne Cortes, koste es, was es wolle, zum König von Spanien
proclamiren zu lassen. Eine spanische Deputation, aus Prim'schen
Agenten bestehend, habe sich bereits nach Düsseldorf begeben und
dort. das: Ja⸗Wort des Prinzen erhalten, die Königswürde anzu⸗
nehmen. Man kann diesmul nicht fehlgehen, wenn man annimmt.
daß der erste Alarmruf direck aus St. Cloud kam, und die Presse
zeigt sich nur zu geneigt, diesen „neuen Uebergriff Preußens“ in
geeigneter Weise als Material für chauvinistischen Ergüsse auszu⸗
beuten. Natürlich ist der Graf Bismarck der Urheber dieses
neuen Schachzuges, denn ein solcher Plan könne nur von langer
Hand vorbereitet und nur von ihm angelegt worden sein. Dem
Prinzen Leopold ergeht es dabei schlecht. Er wird als ein armer
Schlucker geschildert und ihm jede Tapferleit und jeder ritterliche
Muth abgesprochen, da man ihn im Jahr 1866 vergeblich im
preußischen Heere gesucht hätte, und was dergleichen Amönitäten mehr
sind, die ersichtlich für den Export nach Spanien bestimmt wurden.
(Daß die Fürsten von Hohenzollern unermeßlich reich sind, brauchen
die Franzosen nicht zu wissen, aber daß es keine feigen Hohenzollern
gibt, jollten sie billig wissen.) Nicht undeutlich gibt man sogar zu
verstehen, daß Frankreich, welches sich bisher strengster Nichtinter⸗
vention in die spanischen Angelegenheiten beflissen, sich von der
Pflicht, diese Politik auch ferner zu befolgen, für entbunden halten
würde, wenn dieselbe nicht auch „Anderen“ (d. i. natürlich Preußen)
gleichfalls zut, unweigerlichen Richtschnur dienen solle. Man er—
iunert sich mit gewissem Behagen an die im Herbst 1868 zuerst
in der Gazetie de France und anderen legitimistischen Blaättern
aufgetauchte Version, nach welcher die spanische September⸗-Revolution
nichts Anderes als ein von Graf Bismarck eingefädeltes Projekt
gewesen wäre, und die Herren der Kriegspartei, die es schon auf⸗
gegeben, ihre Zeit kommen zu sehen, athmen wieder auf und

rasseln munter mit den Säbeln. Auch Rouher scheint sich persönlich
jür die Frage zu interessiren, da einer seiner Vertrauensmänner
sich bereits nach Düsseldorf begab, um dort das Terrain zu sondiren
und direct zu berichten, was Wahres an der ganzen Sache sei.
Heute einem Franzosen beweisen zu wollen, daß die preußische
Regierung — die Authenticität der telegraphischen Nachrichteu
vorausgesetzt — in keiner Weise an der Wahl oder Richtwahl, an
der Annabme oder Nichtannahme des Prinzen Leobpold, dessen Ver⸗

fAus Schwenningen, in Württemberg,meldet de
Beobachter“, daß dort am 1. Juli durch die Poiizei öffenllit
belannt gemacht wurde: „Heute sind die Rekruten und morgen di
dunde anzumelden.

7 Hans Wachenhusen, der augenblicklich in Wiesbaden weil
rrläht folgende Warnung: „Aus den Zeitungen ersehe ich, dat
mein bisher von mir nur im „Hausfreund“ erwähntes Projec
einer deutschen Colonisation im Nil-Delta von Schwindelagenter
ausgebeutet wird, die namentlich in“ Wehpreußen und im König
reich Sachsen ihr Unwesen treiben, den Leichtgläubigen Geld ab—
nehmen und ihnen dafür große Strecken Lendes in Egypten ver
prechen. Ich warne hiermit vor diesen Betrügern. Die vom Vi
cekönige zur Etablirung einer deutschen Colonie bestimmten s00
Feddan eayptischen Bodens sind ene Scherlung an mich persdꝛ⸗
sich, und nur mir ward es überlassen, von deuselben an tüchlige
deufche Landwirthe zu vertheilen. Den vom eghptischen Ministeriun
mir vorgelegten und von mir spät er dem hohen Bundeskanzle ramu
in Berlin zur Prüfung überreichten Schentungsact habe ich uicht
unterschricben. weil er dachträaliche Bedingungen enthielt, welche die
        <pb n="411" />
        ar vom Lhedive gemachten Concessionen in Frage stellien. .
e Redaltionen der deutschen Zeitungen bitte ich um Veebreitung
jeser warnenden Zeilen. “

x Ein Alt wahrer Humanitst.) Die:, Westifaͤlische Zig.“ be⸗
chtet aus Herford: Dem jüdischen Schulhause gegenüber liegt die
e girche der katholischen Gemeinde. Mit Rüchsicht nun auf
Krantheit des judischen Lehrers unterblieb an zwei Sonntagen
as Gelaͤute, und selbst am Frohnleichnamstage, nachdem auf vor⸗
ige Anfrage die Antwort gelommen, daß der Zustand des Kran ⸗
———— nicht nür das Läuten, sondern auch
as Orgelspiel und der Gesaung in der katholischen Kirche unter⸗
assen. Und zwar geschah dies Alles nicht etwa auf Ersuchen von
tgend einer Seite, fondern aus eigenem Ermessen des Herri De⸗
nanten Heising. — Dieser jchone Zug wahrhaft christlicher Näch⸗
aliebe verdient von der Presse umsomehr erwähnt zu werden,
zeil sie selten in der Lage ist, über Aehnliches berichten zu

nen.

J f. In der Berliner Pferdelotterie, schreibt die „N. Pr. Ztg.“,
ewann ein Fabcilarbeiter eine einspaͤnnige Equipage. welche er am
Famstag in Empfang nahm.nn Ein Gebot von 1000 Thlrn., wel⸗
hes ihm jofort dafür gemacht wurde. wies er mit dem Bemerken
urüch, daß er zuvor am Sonntag die Equipage niit seiner Frau
müthen wolle, welchen Entschluß er denn auch in ausgedehntestem
stahe ausführte. Während sein Bruder vpom, Bode das feurige
zZoß zugelte, saß der glückiche. Gewinner an der Seite seiner Gat⸗
in stolz im Fond und durchrasfelte die. Stadt nach allen Rich
ungen hier und dort anhaltend, eine Weiße trinkend. Die Stun⸗
ca alten, wiewohl die Nacht zur Verlängetung der Lustfahrt
inzugezogen · wurde, nur alizuschreil vorüber und der anbrechende
Norgen mahnte nicht nur an die Werkftatt, sondern auch daran,
ag des Futters und der Pflege bedürftige Rotz loszuwerden. Ein
atauf wollte anfänglich nicht glüken, bis den verlegenen Besitz ex
alich ein Fuhrherr gegen *800 Thaler baate vdon dieser Sorge
cdete. Der Gewinner kann sich rühmen, daß er sich eine Spa⸗
ecsahri 600 Thaler habe kosten lassen.

Luthers Stammbaum. Der Ritiergulsbesitzer
. Quihers zu⸗ Rindersdorf bei Wittenberg ein Nachlomme des
—X— hat urch Hachforschungen inden
udaischen'“ heunebergischen herelköishen mannsfeldischen und
achsischen Chroniken und. Artchiven urkundlich nachgewiesen, daß
startin Luthers Vorfahren nicht Bagern waren, wie bisher von
uem Geschichtsschreiber den auderen achgerdiesen worden ist,
ndern, daßß er aus einem —alten⸗Adelsgeschlechte stammte, das
en Namen Luther oder richtiger geschrieben; Luter, bon dem
hebenfluß der Fulda. Lutera-(auteres Wasser) pater Lüder
ind Lutter und einem darangelegenen, gleichnamigen Dorfchen
refuührt hatte. Die zwei ältesten nachwrissbaren Mitglieder dieser
jamilie sind die Brüder Almud und Goltfried de Lutero, die in
er ürkande von 1137 genannt sind. Seinen Höhepunkt erreicht
as Geschlecht in Fabian—Luther, des Reformators Urgroßvaler,
er von 1370 bis 1473 lebte und taiserlicher Pfalzgraf in
Naͤhra war, unter dem aber die Güter der Familie von den!
Jussiten derwüstet wurden und ihr Wohlstand zu Grunde ging.
dedhalb gab Marthin Luthers Großvater den Adel auf und sein
hater veriieß Mähra, worauf er sich in Eisleben, Martins Ge
uurlsort, ansiedelterr r vpr

FCoblenz's. Juli. Heule treffen saͤmmiliche Dirretoren
zer deutschen Eisenbahnen Behufs Abhaltung von Conferenzen hier
in. Morgen werden die Conferenzen beginnen,' und jollen dieselben
dis zum 13. dss. Mis. dauern. arn, e
7 Vorletzten Donerstag tam der Fürstbischff von Trient
m Banhofe zu Bozen an und wurde von dort in einem Wagen,
in welchem 12 in die schöne alte Bozener Tracht gekleidete Bauern
espannt waren, in die Propstei gezogen. — Jesus von Nazareth
ielt auf, einem armseligen Maulthiere seinen Einzug in Je⸗
usalem.

GroßeGerau, 5. Juni. Heule Morgen, 5 Minuten
ach 4 Uhr, fand ein derartiges Rollen und eine solche Erschüt⸗
erung durch die Erde statt, gleich den stärksten Bewegungen der
Diege, welchen ein Stoß folgte, so daß glle Schlafenden erwachen
nußßten. Nur höchstens 244 Minuten Zeit beanspruchte dieses. Den
rüheren Erderschütterungen machte diese den —XXete
t In Berlin siñd einige zwanzig Blatter, darunter auch
die Kreuzztg.“, die „N. A. Z.“ und das Märkische Kircheublatt“
degen Ankündigung der Stuttgarter Kirchenbaulotterie zur Unt r⸗
uchung gezogen oder bereits vom Criminalrichter mit 1 Thlt Geld⸗
ußke bestraft worden. *

r Ueber den Stand der Reben in Frankreich schreibt das
Bien public“ von Dijon: Die Blüthe des Weinstocks ist überall
ut vorübergegangen. Die Ttauben sind nicht sehr zahlreich, aber
staß; die Beeren gut gebildet und kräftig. Zwei Anzeichen. die
iüemals gefehll haben, sichern uns eine baldige und. gute Wein ⸗
xnte Diesfße beiden Anzeichen hestehen zunq̃chst in der frühzeitigen

glüͤthe der Garte nlilien.“ Da die Lilien in der ersten Woche des
Funi geblüht haben, so ist die Weinernte un fehlbar von da
in auf die Frist von drei Monaten festgesetzt, das heißt, auf die
ersten acht Tage des Septembers. Ferner sind die Johannisbeeren
n großer Menge gewachsen. großbeerig und sehr gut. Nun ist
ber die Ernte der Johannisbeeren ein sicheres Anzeichen für die⸗
enige des Weinstodes. . J—
Eines eigenthümlichen Jodes starb vor einigen Tagen ein
randwirthin; Mi ded le don in England. Er aß eine reife Pflaume,
ʒie er in seinem Obstgartenpflücte und in der fich, wie sich spä⸗
er ergabe eine Wespe befand, die ihm in denm Hals slach. Eine
Stunde darauf war er eine Leiche, Die in Folge des Stiches
m Halse sich entwichelnde Geschwulst hatte den Erstidungstod. het⸗
neigeführt.nnnu . M J—
p Berner Kaereien.) Der Kanlon Bern hat gegen⸗
värtig mehr als 400 Käsereien. Nimmt man für jede Käserei
in durchschnittliches Jahreserzeugnitz von. 800 Centner Käse und
10. Cemner, Butler, so ergibt sich füt sämmtliche Kaͤsereien ein
hesammterzeugniß von 120. 000 GCemner Käse und 16,000 Cent⸗
Boenler, welhe den Kus zu Fres. 68.und die Butter zu Fr.
100 per Centner berechnet, einen. Rohertrag abwirft von Fr
400,000. Im Jahre 1866 zählte der Kanton 111,6357 stühe;
der Milchertrag dieser, den Erlrag einer Kuh zu 41/3 Maas per
Tag angenommen, ist 183,840 000. Maas zu 20 Ct. macht
6vo8 D20 FŸrc.
Cine Raurige Episode des Riesenbrandes in Pera erzählt
die „Levant Times“ vom 17. Juni. Eine Frau mit eineim
huͤndel an den Armen stützte durch die brennenden Stroßen, und
n das Hhaus eines Freundes mrend, rief sie aus! Gerettet,
zerettet! Gott sei Dant, ich habe mein Kind gerettet! Mein Silber⸗
zeschirrt ist im Brunnen/ idat fannichg eg herausholen, wenn dir
Hrand vorůber.“ Ploͤtzlich stoßt sie einen durchdringenden Schrei
mus, denn ein Blick auf ihre Bürde werfend, findet sie, daß die⸗
elbe ihr sorgfaͤltig verpacktes Silbergeschirr enthält, während das
vas sie in ihrer Verwirrung und Eile in deit Brunnen geworfen
iht eigenes Kind gewesen.
7 Eine vumänissche Gemeinnde baute eine uneut Kirche,
ab vertaufte die alte“ höͤlzetne um 20 ss.“rr Da die Bauern nicht
vußten, wie man das Geld vertheilen soll, so wurde dafür Schnaps
zetauft, und binnen wenigen Sianden das Gotteshaus radital
vertrunken“.
r. In Torresdals bei Phladelphic starb am 10. Juni,
57 Jahre alt, der 1848er Abgerdnete der bayerischen Pfalz⸗
gfarrer Dr. Johann Echart, ein geborner Pfälzer. Er war vorher
stettor det Lateinschule in Bergzabern, dann Pfarrer⸗ in Gonhe im
sewesen. Im Jahte 1849 war Eckhart der erste pfälzische Ab—
eordnete, der die Kammet vettzeß⸗ um als Mitglied der provi—
orischen Regierung der Pfalz seine Ueberzeugungen zu vertreten!
Zeim Einirut der Realtionszeit floh Echart « nach Amerika, wo
er als Arzt uud Lehrer wirit und gjezt allgemein geachtet starb.

p Ein Yankee hat. das Unglüc daß ihm bei. einem Eisen⸗

hahnunfall das rechte Bein vollständig zerschmettert wird. Er wird
„perirt, sorgfältig gepflegt üind befindet sich bald in der Rekoiiva⸗
eszenz. Da pacdkteihn die Sehnjucht nach seinen verlorenen Bein
ve selegraphiri an den Inspettor des der Unglücksstätre zunhchst
elegenen Bahnhofes und buͤtet um Uebersendung seines theueren
orpertheiles· Umgehend erhtt er folgende Antwort: „Mein
derr! Ihr Wunsch ist gerechtfertigs. und ich würde mich beeilen,
hin nachzukommen, wenn ich nicht. fürchtele, ein Versehen zu ma⸗
en.“ Wir haben nämlich“ ein Dutzend Beine auf Lager .
Welches ist das Ihrige IA3D) r. Amputirte antraortete: „Mein
Bein ist sehr leicht zu erkennen z.es had ein Hühnerauge auf der
weiten Zehe.“Der Baynhoffnspektor telegraphirt zurück , Es
abfolu nothwendig, daß Sie selbst kommen. Ein Hühneraugen⸗
perateur, der hier durchreisen wollte und in Folge des Unfalles
inen Tag liegen bleiben mußte, hat aus Langweile sämmtlichen
Beinen unseres Lagers die Leichdoxne operirt. Es ist demnach un⸗
nogzlich, Ihr geehrtes Bein herauszufinden.

Wenn wir uns im deutjchen Vaterlande so oft über die
ohen Advokatene und Apothekerrechnungen beklagen, dann sollten
i uns als erbauliches Beispiel die gleichen Rechnungen in Eug⸗
ind und Amerika bohalten. Der ,Philadelphia ·Ledger““ gibt
inlge Beispiele von stark gepfefferten⸗ Advokatenrechnungen, die
elbsi den deutschen Jünger der Temis mit Sehnsucht nach dem
dande bon Milch und Honig erfüllen düriten. So hat David
Dudley Field mit der Erie⸗Eisenbahn ein besseres Geschüft gemacht.
ils alle ehrlichen Aktionäre zusammengenommen. Er hat Quittung
Ac Dollar 300,0 00 ausgesielit.“ Ein Prozeßz bezüglich der New
Ilmaden Bergwe rke brachte dem Jeremias Black gleichfalls einem
zamhaften Rechts gelehrten, Doll. 135, 000 ein, und William M.
ẽvarts, der jahrlich seiun?Schlafchen im Werthe von 125.000
de. iee Iαααα α“—tÛ, hat- ualuagit- eine - ein: iac· Rede
z20 Minuten mit 5000 Dollars berechnet
        <pb n="412" />
        7 Aus der Stadt Meiens wird 1
Aus der Ste co unter dem Iz Junibe⸗ di⸗
richtet: Ein futchtbaretz: Erdbeben hat den n JunBe⸗ Resultote dieser Nniersu sind so
Fin suechtharez Erdveben hat den Suar9 — da
zeucht, wodurch besonders— die Hauptstadt· Oaraca 3 nur eine· Keihe der edet v—
* Parsenen wurden geiddlel und d3schwer verwn Zimmer, das einen Kubilinhalt von ee weng aus einen
n ——— en e ren Quadratmeter Fenster und Thure hatte und 5 ubikmeter, 10.
In allen Theilen des Staates wurden durch / das Erdbeben 5 —9 de inder enthau an dem Verjuheeg
de rre I rgbe e kamen eee geit der Messung d e e abi
Tommission wurde na der Pacific⸗Küste gesandt, u 5 Borinlliaus 78. uhr bor Beainn ver⸗ .. Kodlensdurege
ase ann 3 * a ge a enee * * — 223 e der Stunde Av ar
3 die züngsten iamantenentdeclungen ham Cap⸗ ) pFide b —V
* * e eeene e Mα. n a der Sud ain 3
duch gar manches zwei eem nach der Pau
34 pnnn wh r — d * e ä
inter dem Name worden find hat sich bereitz 23 2 nach der Pause 3 83
—
zinen Brillanten vom reinsten Wossee heraus⸗ —* e Rochm lie z 133 — Zner 38
nitelung det Steinhändler Oqs Vtothers leine deutsche Fi — ** d it
— 5 Zuden eaige nde nerigee venn 180 — R —B ——
m awigen E8 und Sb, odh Vfund Sterlmg geschahi 37 isvor der Pause zuntherezs 39
e — — ee eet ge mnui —J nnach der Paufer5 7.60
—86 ee νXα
8 8 Austrage er Behörde hot Hert Or.Breiting De mn— eeren Zimnmet gn *36
—3 ——
epruft, um eslent in wieweit vielfach Jautn ee Aimorphäre soovo Kohlensäure enthält und'e edtn
— ä———— — 0
VDr sehen wird.u — — D Virrlels gefundheitsschadlich ange
6 reljschr. f. öffent. Gefundhtspf
AVb 7 52** —D * E d —*X h — —— Wer eiw W 4;
8X — as an die Fallitmassed
GeschaͤftsAnzeige —* mpfehlung. vohann· We ila nad von hier
7.0. Unterzeichneter, macht hiermit die ergebene, Anzeige, daß er —RVV ——388 ohne Verzug vbei Va
4 3 918 44 2 * u pee , meidung icht⸗
EKupferschmied-Werkstätte · e n dene e deüe
— 353 p * „5. Inli
dahier errichtet hat und /befatt sich derselbe, mit Anfertigurz von Dampf Brennaph? wVer pronsrige Saaritis
paraten nach neuester Comfruction, Kühlapparaten Braupfaunnen &amp; Kesselu deee isorijche hidikis
kupferne Röhren für Dampf⸗— und Wasserleitungen, sowie alle in das Kupferschmied⸗ — — Wessphälinger.
fach einschlagende Artikel unter Zusicherung proinpler und hilliger Bedienung. Reparæaeêôꝰ — — — —
uren) werdon schnellund billigst ausgeführt. Auch werden alle Wessingarbeiten
als Hahnen, Ventilen, Schlauchverbiudungen &amp;.Mesfingguß durch
den selben hesorgt.dr α νν n αι— — ——
uZweihrücken, im Juli 1870. ιιι
n n, onis Wery. ν
Die! Werkstäne befiudet, sich antWall vis-devis dert mechanischen Wertstätte von
CEhr. Werh ν v ιι α ιν
—. — —— JJ
. *
Epileptische Kraämpfe (dallsucht
eilt brieflich der Specialarzt fur- Epilepsier Do cto t o ι—s
in Berlin, je tzte Louisensiraße 45. — Vereitsz uber Hundert geheilt.
— —** 7 Z ——— — ——
Die lalto) Presto: in Wien, ν ινιν Mu. ..
STA ι αι
Ne Gaiserlicho) Wiener Ze tung, 3
— — — — — —— — * m1 76 228*
Die Gonstitutionollo Vorstadtzeitung in ien,h et e
has Veus Wiener Tagblatt in en....
—* T — sien. pe
Das Veérordnungsblatt des K. Miniet fur Gustus und Unterricht in Wien,
— — —— — — FL 7 — — ——
die Deutsclis IUeemeino Zettung in Leippig. J
——— — —— — —— — — —— 6
aaben wir in den Kreis der von uns I ιιν Oesterreich ind die Schueis nus-
schli esliel gennohteten Zeitungen einbezogen, so dass in Zukunft ι ιαναÂ
ur diese weitverbreiteten und dabei 20 Annoncen aller Art vorangweise geeigneten Blätter aα-
shlieslieh dureh unsere vermittelung atnahme snden köonnun 77
ò Denm vereturtichem Annoncen- BBirectusx teνεν ⁊vναιι_ ι ιε π-
menden dufträuge einen ungemeæssenen Rubott beui.— 35
LIdem wir dem inserirenden Publikum die obengenannten Blattor 2zu recht häufiger ßenut·ꝛ··· —W
ing einpfehlen, vershtechen vir die reellste und prompteste Bedienung. α, 9* Fruchts Vrod⸗ Fleisch⸗ —— Preisi
—B 8 Vͤoce Uh? να
α , ———— —— der Stadt Hom burg vom 6. Juli.
— Ann 154 * 66 Weizen J kr. p ẽñ.
J —— —2—⁊ ./M., Hamburg, Köln, Berlin, Wien * i T 26 — i⸗ F
8— Breslau, 8Stuttgart, Basel, Zurich, Gent ii Gastnh.“ Spelz se sr. Spelzkern— fl.“
ιι ο tr. Gerste, Zreihige fl. — tr. Gerst
— rische26 —J tlr να raunkfu⸗ter Bör fer Areihige— flekr.n. Mischfrucht 5 i
* aguigef — — ———— F * 7. Im ve αιιιν Iä r Hafer 5ñ fl. 27tr« Erbfen f
B 8 8 1 *T.go F. L,— α uil α —kr.s Bohnen fl.tr: Wicken —
DALS- r . eldsexten fl. — tx. Nartoffeln 23. flir lTGekr: Weißbrod
i der“ Essigsiederet bei up rne ethrine: . I .Ia/ gr. — kr. Kornbrod 3 Kgr 24 it
—V—— zußische Friedrichs dor 7 54* 9. 58 /259 ⸗ ditto /2He 16 N 15 8 fr
α Beinrich Isaac.·. ien α diee Kor. I6 tr:e ditlo Ie re Setr
I 43 doilandische: 10 ft.⸗Stucele —ννον Gemischtbrod 3 Kgr. — kret Das 1.Paar
de E, I Ducaten .. 5 362-238 Weck 7 Lth. 2utr. Ochsenfleisch:pr. Pid.
7? 77 8 20Franes⸗Stücke α 16189 —A— —, kr:Mühfleisch: . Qu IOfr.u Qu.
ranzösisches, billiger wie jedes ande re. — —
— fündeS 537 er ephnn serr7 Dumemeue
Die Halbpfund⸗Schachtel 5 kr. bei echhaliges Silber! zer GZbüpfunder!nß A :6. Fetr. Sehibeinefleisch IGr kr. Butter: dar
Philipp Klinck. Dollars in Goldeae äιαιä pid S5—r en du na
A —— —
edaltion Drrck nud Verlag von F. X. Oemetzem St. Ingbert.
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        * Sar Amgbletr ver Kinz aig vr (und das mit dem Hauptblatte derbundene Unterhallungsblatt, mst der VDienstagi⸗, Vonnertlagt· und Senniege⸗
Dammer) erscheint wöͤchentlich wier manl Deewn sava g. Deoin mre resct aige Sams ta g und Sonntag. Abotnemenlspreis vierteljährig 43 Kruc. oder

e u 12 Silbergri⸗ Anzeigen werdens mit 8Krzrt die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. ge b
ö———— ——.

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αν Deutschland. ιι — udigin um eine von
6 * eer A. 35*. *
Münsch Sn, 7. Jutz. Es ist begrejflich, voß nian in Offie do enzoslern ebrigenz nehme er keinen nstand zu betenne , daß
8* 338 , Ariegsdepattements d das e e bon Marschalt Prim für 6tourdi (eiqht-
arscht, welcher, wenn Frhr. v. Pranchh zurücktreten sollle, sich an⸗ innigh vhe d eee Hetꝛog eee ob er
saschig macht, nach ven erheblichen Abftrichen, welche der Militär— ee sicht ha e von den Unzulassig⸗
sat im Laudtag zu gewärtigen hat. dier Armee noch in einem dem —— we e Verwir! lichung des vom spanischen
unde Schuh und Rutzen bringenden Stande zu erhalten. Drei da inet vorgeschlagenen Auskunftsmittels niach sich ziehen —W
anner sint es welche in gut unterrichteten Kreifen als Kandie Herr v. Werther sheie ne Sage. scheine ihm allerdings wiche
saten genannt werden. Det erftenist GHeneral Maillinger, der schon — un eine⸗ eise nach zu jechtsetuugen. Herr von
sru heten Fällenals Nachfolger Pranckhs hezeichnet wirde: Wie Ramant nde ihn darauf · im Auftraͤge des Kaisers dem. Koͤnige
ate he lehlerer settste dem Rong ais solchen vorgeschla. Pithelm T. kundzugebe i. thien peinlich libertascht Rapoleon Ull. und
emn Dann wecden · Aibereinftimmend· noch genannt . Festungskom⸗ er Regietung gewesen sei durch die Anuahme des spanischen
pan Generai Huh und Generaie Vietl, lehterer vetanut als, Thrones des Priuzen von Hohenzollern. doch würde der
ehemalige Chef des Generalstabs der bierten Division. Für — sich Gilck zu diesem uneiwarteten Zwischenfalle wünschen,
ie in niehreren Zeitungen aufgeführten Genergle Bothmer und venn der Konig⸗ die so günstige Gelegenheit benützen wollte, einen
—2 ut Ze kenne Aussicht, auf den Posten eines Kriegs⸗ heweis der Aufrichtigkeit seiner so oft alisgesprochene n Wünsche inn
ninflers zu gelangen, den sie auch schwerlich adspiriren, Die mei· Interesse der Erhaltung des Friedens zu he Franlreich gebe
Eheneen hat hach allrdem Generel Miaiinger und, in ihm ist ich dahet der — hin. der Konig. Wilhelm werde seinen
zahrscheinlich der nüchste Kriegsminister zu suchen 3 Fenminten 9 eansahen, F ihim naeboten⸗ drere
Die Ber li ne Ralinalzte“ sagte in Bezug auf die neueste Spaniens zurückzuweisen und zugleich dem e e
zauische Throncandidatur; Die Angeiegenheit. geht. ausschließzlich orlaufig Deutschlans micht zu verlassen. Sollle jedoch, den sehn-
Le spanische Nation und. den Prinzen von Hohenzollern an; viel⸗ ichsten Hoffnungen Frautteich⸗ zuwidec. Preußens Konig in seiner
acht wird man dies auch in Paris begreifen und die erste Erregung Weisheit andets zu beschllegen getuhen, daun könne die Gefahr
ber dieses neuer Sadoma“, wie so manche: frühere verfliegen iner Katastrobhe nicht verhehlt werden Hr. v. Werthet antwor⸗
asen. Eine Vexantwortuichkeit und Hürgschaft süt den Erfolg lanu ete, daß bei der ausnah msweisen —ãA der Lage es wün⸗
hon Preußen, in keinem Falle und um so weniger uͤbernommen qhens werth sei den Worten ihre richtige Bedeutung zu geben,
deneighecietigere belanntlich die inneren Verhältmiste and, Ind er müsse dahet den Munster sragen, ob et bei dem Ausdeua⸗
ialer denen dese neue Throncandidatur aufgestellt wird. Ist es detastrobhe Ane Eriegsdrohung ĩim Sinne habe. Herr Emilẽ
ber der Willt der Spaͤnser, d sind sie Herren in ihrem Haufe, A⸗ we e rse —S— —
ind es ist tete worauf Fraulteich den Anspruch nerfeits Ae und sagt m Raine des alsets —2
nig ein Veto ftützen“ ktznnte. — Die „Keuzztg.“welche fich wie fegi⸗erung muß ich diefe Frage bejahen inJa.xs ist eine Hriegs·
iei gefammte⸗ officibse und ministerieller Presse Preußens in drohimg“ — Die san dse Rewewer hat sich gleichzeitrgran
Bezug auf diese nde Frage sehrreserbirt hält, bemerkt in die Kabinette von London Florenz und Wien gewandt. Die te⸗
iner Pariser Coctespoudenz: Der Erbprinz Leopold von Hohen Wehsihe Antwort der drei genannten stabinente:ntantet vünstig
ollern ist gar kein preußischer Prinz; sein Vater, der Fürst hat —J franzosischen. Anschauungen. Die drei · Regierungen erttaren
in Ches des Haufes die Poarogativerrines nachgebornen Ptinzen us Projelt einen Hohenzollet auf den Thron Spaniens zunerhe⸗
des Igl. preußschen Hauses“ erhalten; jq, der Erbprinz ist mit ee sr —D d d een und· Madrid
dem igl. preußischen Hause nur in Stammesgemeinschaft, gar nicht vr gIne friedliche WX der Schwierigkeit vewenden zu · wollen
in wirklichec. Verwandischaft. 5. Wenn aber wirklich nun auch der Das Gerlicht von dr Abberufung der Gesandien im: Madrid
irbpiung ain preußischer Primz ware, so liegt doch auf der Hand, And Berlin Pedarf sehte der —A
daß er, die spanische Krone nur seiner Vermählung mit der por⸗ Aus Paris bringen Wiener Blätter, die in der gegenwar⸗
kigiefischen BPrinzessin vordauken würde, daß die Iberier ihn auf, igen Krisis allerdings nicht als gunz uuderlässige Duͤellem gelten
)en Thron' Heben und vaß' diese allein ihn halten müßlen, daß er önnen, eine Reihe allarmirender Nachrichten. So telegraphirt man
itp Werkzeng Bismara'scher Politk gar⸗micht sein könnte. der Presse unterm 7. Juli: Im Kriegsministertum herrscht große
Wisen, 8. Juli. Gegenüber, dem „Journal de Paris“ xührigkeit; aus Algerien wurden Regimenter nach Frankreich zu⸗
veicheß den. Prinzen, won; Astutien als den —8 Frantreichs rückgezogen. Die Urlauber wurden zu ihren Korbs einberufen. —
ud. Desterreichs dezeichnete, bemerkt dier Wiener Abendpost daß Die Agitation, welche durch die Affaire Hohenzollern hervorg.rufen
dice Behaupiung? *soweit fir Oeftetresch herühre, vollkommen un- wurde, steigert sich. Man versichert, daß Frankreich nicht nachgeben
utreffend set Heslerreich“ habt det' Ppünischen Thronfolge immer werde, falls Preußen seine Prätensionen nicht fallen lasse; Frank⸗
ein gestanden zunde stehen ihrn auch gegeuwärtig fern, —D reich werde den Krieg erklüren. In diplomatischen Kreisen meint
Blatt-begeichnet die Zeitungsmeldung von der angeblichen ·Ver⸗man⸗ die Kandidatur werde zurückgezogen werder und sagt, die
etzung der Felbbnttkerieen vind Märnitionscolonuen auf den Kriegs ganze Angelegenheit sei eine Inttigue zwischen Primi und Bismarck,
land als jedet Begründung entbehrend. — MAe 4 und werde van den ührigen spanischen Ministern nicht gebilligt,
Smee se dolen Det] gefugischez Militarbepollmachtiggte woht Jeien aber Diese jetzt etnig gewotden, die Frage den Corles
im Tie aicenbose Graf Waldersee, reist heute Abend nach Paris vorzulegen. Man glaubt, daß Franbkreich die Entscheidung der
urüde ite ett tte 355. LSortes abwarten werde, 'ehe es haudelt. Benedetti wurde? aus
etrtu r3Frankreich Berlin hierhet berufre. —
Aus Purr'is, 6. Jult, wird der⸗ Koln Zig? geschrieben: Der „N Fr. Ptre wird relegraphiri: Es heißte das Gramont
Porgestame Hats der Herzog von Gramont Herrn v. Werther.zu sich eine sehr entschiedene Note nach Berlin gerichtet hat, worxin in der
uf dag auswörtige Auit, eingeladen.“ Der preußische Botschafter amzweideiltigsten Weise auf die mit Aufrechthaltung der Kandida—
and doͤrt Emile Ollivier, da er auf Geheiß des Kaisers der Un⸗ eur des Prinzen von Hohenzollern für den spanischen Thron ver⸗
thultung der beiden Staatspenner beimohuen jdilte. Der Herzog bundenen Gefahten hingewiesen wird. Wie ferner verlautet, ist vom.
egann doamit⸗ ven Preuß ijche n Diplomatenzu fragen, was ervone Rarine⸗Minister an das Mittelmeer; Geschwader die selegraphifche
iesem so · lotzlich· ingetrete nemn Zwischenfalls wisse. Hert v. Wer⸗ Weifsung'“ergaitgen, sich bereit zu halten. Nach den drei Kriegzhäfen
ixerwiderte, daß xrkeine Kenntnißz von den Arnlerhändlungen krging' der Befehl,*die Transportschiffe in Bereitschaft zu setzen.
embr· und ·duß er berzengt frin· zr iunner Itauhe feine Regier⸗ Unter dem Einflusse dez Gerüchtes über ein Telegramm des
ug sei der ganzen Kombination fremd-geblieben *und' 'es handle Königs von Preußen aus Eings fiel die Rente auf dem Boulevard
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        uuf 70 und stieg dann wieder auf 70. 809,* Das jorigesetzte Still ⸗
chweigen in, vyrlin wirtt. hochst verstiumend5
dSpanien.

Wie ver Smbareial? vom 4. XNmelden, bleibreder preußische
Gesandte, dessen behorst ehende Abreise nach Holland gemeldet wor⸗
den, vor der Hand noch in Madrid und hänglt das mit der
dreußischen Thronbewerbung zusammen.

Die „Epoca vom 5. d. schreibt: „Gestern haben zahlreiche
Carlistenfamilien Madrid verlassen. Andere, nicht zu dieser Partei
gehörende Familien beschleunigen ebenfalls ihre Abreise, um nicht
Zeuge von Schauspielen zu werden, deren Anublick nicht angenehm
zjür ñe sein kann. Handel und Judustrie werden don dem Fehlen
der perfonlichen Sicherheit arg beiroffen werden.

setzte man das untybrochene Gelage weiter sort. Niemand wurd
vermißt, Leiner der⸗ Theilnehmer Zahnte, daß die tückische: Fluth
inen der ihr Zugefallenen wicht' wieder herausgegehen batte
Irst am Sonntag Morgen fiellte es sich herauß daß der Premier.
ieutenant v. Herwarth vom 50. Reziment, — — des gleichnamigen
Generals, nach dem Unfalle nicht wieder gesehen war. Die Leicht
desselben ist bereits im Wasser aufgefunden.

FParis, 5. Juli. Die Hizte ist stärker denn je. Heute
Nachmittag um 2 Uhr hatten wir im Schatten 38 Centigrad.
In den hoheren Stadtheilen? von⸗ Paris fängt schön das Wasser
an zu mangeln. Das Begießen der Straßen und Boulevards hat
man faft ganz eingestellt.

ue In Zwinau hat ein Ingenieur C. Bauer (bas Moͤdil
einer Flugmaschine gezeigt und — nach den Dr. Rachr.“ — mi
5 verschiedenen, progressiv vergrößerten Flugrädern so überraschende
Experimente ausgesührt, daß Hereits die. Bildung einer Aktienge—
jelljichaft, zur Ausführung der Idee im Großen, im Werke itt.
7 In Ghlasgow wurden auf telegraphische Requifition
det Newyorker Polizei zwei mit dem Dampischiff eben angekom⸗
mene Brüder, die Tabakhändler Leize von Newyork, darum ver—
haftet, weil sie sich Waaren im Werthe von 85,000 Pfd. Ster⸗
ling erschwindelt und mit dem Betrage das Weite gesucht hatten.

sßermischtes. F
F Zweibrücken, 8. Juli. Gestern Morgen wurde ein
Soldat der hiesigen Garnison von einem Kametaden durch Unvor⸗
ichtigkeit Iebensgefährlich verwundet. Dem Vernehmen nach war
Letzterer erst vor mehreren Wochen wieder hier eingerückt.“ Offen⸗
hat nicht in die Mysterien nnd Fortschritte der neuen Massacrir⸗
junst eingeiwelht suchte er den Mechauismus der neuen Gewehre
ennen zu lernen,“ zu welchem Behufe er eine scharfe Patrone lud,
die losging und unglücklicher Weise einen Soldaten in die Schul⸗
ter verwundete. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. (Zw. Tgbl.)
7.Dieser Tage wurde auf der Wiesbadener PosiExpedition
ein Brief aufgegeben“ mit der sonderbaren Aufschrift: „An unsern
Herxn Jesus Christus im Oberammergaucg..

7 Wie das Berliner Fremdenblatt erfährt. ist der König von
Bahern Besitzer der Opern-Trilogie Richard Wagners, „Walkyre.
Rheingold und Siegfried', gegen eine, Jahresrente von 8000
Buͤlden geworden ·c·..

Aus Spandau wird berichten, daß dort am. Sonnabend
ein beklagenswerlher Unfall sich zugetragen hat. Eine Anzahl
Officiere, welche zur Schießschule rach Spandau kommandirt sind,
hatten ein wenig den Jahrestag der Schlacht von Könizgrätz vor⸗
zefeiert und machten Abends mit zwei Kähnen eine Wasserfahr!
jach dem Pichelswerder. Unterwegs sind wahrscheinlich unüberle gte
Scherze gemacht, welche die Boote heftig schwanken ließen, genug,
deide sind umgeschlagen.“ Die lustige Gesellschaft wußte sich rasch
zu helfen und balde befand sie sich, über die erlittene Gefährde
achend, auf dem Rückwege nach Spandau; dort angelommen,

(Eingesandt.)

St. Ingbert, 9. Juli. Während und nach dem heute
hier stattgehabten. Brande, wurde, seitens verschiedener Herren
stlagen geführt über zu wenige vorhandene Löscheimer. Bei diesen
Aeußerungen, wurde, des Stadtraths „den wir jetzt haben“ durch⸗
aus nicht gefchont. Weniger bekannt dürfte es sein, daß bereitz
im Monat Januar der jetzige Stadtrath, Geldmittel zur Beschaffung
einer größeren Anzahl Gimer sowie eines Wasserkarrens (mit Faß)
freudigst und einstimmig bewilligtfte.

Die Functionen des Stadtrathes sind gesetzgeberischer,
die des Bürgermeifters, vollziehender Natur. — Es ver⸗
dient deßhalb der Stadtrath durchaus keine Vorwürfe, und wil
man darauf bestehen solche Jemanden zu machen, so wende man
sich ebenfsowohl an den Bürgermeister als auch an das Commondo
diesiger Feuerwehr, welche beide daznu befugt find, diejenigen Geld⸗
nittel. welche der Stadtrath zur Anschaffung von Feuerlöschgeräth⸗
haften bewilligt, auch in Zeit dazu zu verwenden.
n Americus.
18 p 6Es wird dies zur öffentlichen Kenntnin
au er teigerung. gebracht mit dem Bemerken daß Jedermann,
Samstag den 18. Jun 1870, Rach velcher den einen oder den andern der
nitjags 2 Uhr, dahier in der Behaufung 'orstehend bezeichneten Handelsarkitel nach
des Metzgers Jacob Sch wanz. läßt Preußen bringer will. vom 1. Juli l. Irs.
Peter Wilhelin, Werkmeifter, früher an sich mit einem von dem unterfertigten
Jier, jeht in Soarbrücken, sein neben Metz- Umte quszustellenden Ursprurgszeichnisse,
jer Schwarz gelegenes zweistödiges Wohn⸗ vorin die betreffende Waare, deren Gewicht,
Jaus mit Hofraum und Hintergebäude aus der Name des Versenders und des Be
ehr lan ge Zahltermine öffentlich in Eigen. limmungsortes genau bezeichuet wird, zu
hinn vdeisteigernn. ersehen habe, da vom 1. Juli l. Irs. an
Horn, kgl. Notar. die Legimationsscheins-Stat ionen zu Ens-
— —, — — — heim und St Ingbert hinwegfielen vnd
Bekanntmachun die Ursprungszeugnisse statt der Legitimations
neeꝛt⸗ g. cceine gelten und in Preußen respektirt
In Preußen ñnd zur Zeit noch legiti- werden.
nationsscheinpflichnggggc: ESty. Ingbert, den 5. JIuli. 1870..
1. Fertige Kieider, Leibwäsche, auch Putz. das Burgermeisteramt:
waaren, in Mengen v. mehr als ? Pfd. Chando
2. Kurze Waaren, Quincaillerie in“/ u.
dengen von mehr als 1 Pfd. — —
3. Lederwaaren in Mengen von mehr als Des Futtermangels wegen bringt der
ö. Pfd. Unterzeichnete eine der schoͤnsten, bessen und
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3 228538 8 A 5 * 3. 3 5 *23 32.8 12 5—253588
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286 5*** 2382 37* — 5 ———
—A 287 5562* 2585 8 412— 5822*

2.3 853 7 154 523 5. 2 8*
5 — 32* 22 3 ——— ——
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—7 —52* 253 *2 2* 2 — 32

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imer) erscheint woͤchentlich. veier u a l. Deienes ta g, Donne vs ta g. Sams tag und Syn n tag Absnnementspreis viertelijährig 42 Krirx. oder
e I2 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krire die dreispaltige Zeile Blaitschrist oder deren Raum berechnet.
106. y ι α Dienstag⸗ den 2. Ju i oee e enu 3 ιι 1870.
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— 33 —5 — — [0
ινAluiule Dem ande ν ν möge nicht im erin — dß Vad sa mi itn Ant Euron
Maünchen, 8. Juli. Ic tann Ihnen als verlüfsig mit ·. gebe — nan ain des con bo mit 44
heen das die Lon der Focthchritioparte an Mitarbudget bean .16 Raa Fia, J. Juli. Mon versichean, paßz Belgien die Rotis
en Abstriche noch -cinen größeren Gesquumwbetrag -entziffern ation über dig Kandidatur des Prinzen von. Hohenz— 4554 se
merden als die von gr!. Dolb borgeschlagenen Herabminderungen jeantwortet habe, — Geitern sprach, Gramont α gusis
ieses Etals —. ohue daß. jedoch mit diesrge Absrichen von Seise der Umte gegen mehrere Diplomaten dic Hoffnung uee gen
wotischrittsportei gegen⸗ das Sysiem des Wehrgesetzes berstoden ober uhenzollexn werde nicht eine rone wolen veben p
die von, Kolbd heantragte, Prasenzzeit den'd Monaten Geinder pauisches und französisches Blut, —* sei e
aeee e d esrtren aher dur Aurdan i gezrrn n, u derherl
ailfragen werden im Klub der Forijchritlapartei allerdingg erst — ver BrJ'c erzaählte'man geslern, das greußische Geschwad
i begipnen z8. anttxliegt. jedoch kaum einem Zweisen aß de ber Brest vorubetgesegeln um sih in die spanfhen Gewe pader.
uͤstriche des mit der Ausarbeutung dicier Angelegenheit, bon Seite geben· Die“ Franzosischen Traänsportdampfer sollen“ b e
derichrinsportel betxauten Feferenten Ooͤcheder) dehimgi Sand descht sein, einen TheilP der algerischen Armee An
verden und hetzterer gelangt zu dem oben migetheuten Ralulfaie. ”e
— —— i e Geneige e Mben id den Dberbefebt fuhren Leboens and Vozoin⸗
nt pordanden Abrin ⏑⏑⏑——— verden die Unsercommandos ubernehmenb moint
—B ————— Shtens unseren Hectesorganj Nol dir hat voins Winister Deß A,nsxren die affigresse
ee en Gefanevang der Schieafecigkeit der Temet zutüssig uneige von der Cunddaiut Aie — *
— ä —8*
i —* —8 ha u hret eine Erlirung in der ammer, wene aut
eutiger Sttzung dee Gese rfe ubet provisorische Steuerfort · aris, 10, Juli. deuie abgehalienen Mini
thehung. ilber — ——— * ve —* I re 8
en außerordeutlichen Militärkredit und die Anlehensaufnahme der — Patrie“ freut sich darüber, daß Gran und Schneider detn
berfrünfischen. Kreisirter nstall nach ded Beschlssen Hex Abdedrd gemaxt großen »Anklaug —8 — &amp; ⸗ Ertlarmng in Da⸗⸗
——— — —— Z e bl han ee
ud 25 Des Lrhehrvetsassungsgesehes nach dem Ausfchußgmachten XX vicht genug F I eet 7
enmmen. — Detr Adgrordneie Umdsceiden Goschanepareh ern aufgede ch Gaussa irtzt auch bon · Prag e 33
en Der e dahier gestorb nan Sein erlesne ist Hr. h9. dem
eustadt ν —n, jewem minttärtfschegk Einfluß jensei —
wie die Me M. R. wilden. ist dechiheen 9 —— ——— —* Winre
u an i sin glestet in Munchen gutüdcetehtie eee Patrie.will. daß Preußen
esen — Soe hollecm beseble seiner Cantidttr
ch weinfuri. Die Civil-Entschädigungsklage des früheren agen. Fast alle Blätter, führen eine sehr kriegeri
reiwilligen Frhru. v. Schenk⸗Geyern gegen den General Maillinger Der Courrier de edisne sagt, alle b b i rr
wnun in L. Instanz 'definitis abgewiefen worden:; änberufen worden. Der Phare de aue Soldaten seien
Bérlunz 9. Juli. Die: Kreugzzeitung enthält einen Artilel Nutrosen und Morinesoldalen vefehl Ahait ditt del
— nen begeben Das, frangosische —* ue
je Aeußernngen des Herzogs von Gramont.“:Der französische jenwartig sin den ficilianischen deß n, meetgestwader g
hinister müsse wissen, daß weder König Wilhelm, woch Preußen. 10. auf der i in we ——
emewae — Aehe e e anin migegenezu vehmen. 9 Jusiedon, umnter WenereiVelehle
ohenzoller den span chen *Thron besteige, und dürfe Preußen nicht 7 —0
reschuldigen, daß es das —— d 88 * un F 3 nn sorn meldet, daß die
ewen wisse ar daß der Prinz von Hohenzollern kbein eee g ede ee —*
duiglich preutzischer Pring sei. Der Koni ahe abgerathen; uidi 36 ¶nsplut oder Iubereseve
üihme der Prinz die spanische Krone aus — —5 uon de X in Abrede ftellt. Das genaunte Blatt
m, warum sei dann die spanische Nation zu schulmeistern d. Würde von Hreuden sei eoee Frautreic nicht genügen z. der König
tdurch die Wahl. der / CKortes König von Spanien, so sei den o. Hohen Netß —Eæ ß —N un
zpaniern aufrichtig dazu Glück zu wünschen: „Im Uebrigen aber ge rn ede Autorisation zur Annahlne der spanischen Krone
chi unsn die Sache weiter michts an. Wir hoffen, Frastkreich werdegtg 345 ag S sen
ald die neutrale⸗ Stellung Preußensein dieser Frage vichug 8 REpanien.
— ä— gregc tonsn p g dwe dölo. Juti Die spanische Reglerung hat ihre Ver
grankreich. — 8— Hẽter ̃ Audlande beauftragt;“ entjchieden in Abrede zu stellen⸗
Paris, 9. Jun. Die Jourmais haben eine durchweg triege⸗ diß die Candidatut Hoherzossern⸗ als ein gehen / Frantreich oder
iche Daltung und detrachten die Vage als sehr ernst. Die ·, France“ dessen Regierung gerichteter An der Feindsegteit nufzufassen jei
wist die Vehaupiung preußischer Dlaͤner das Zeruiner abinet ẽden jo wenig haͤbe sich VPrim an Bismard neeen
rhe der Thronlandidatur ferne, zurück nund sagen, es handle sich timmung des Zonigs von ¶ Priichen zn etlangen. ie Berhaande
an eine wirkliche diplomatische, von Prim und Bismarck geleitete ungen seien augschlie ßlich mizt dem, Prinzen von Hohemzollern ohne
erschwzrung Das Bian indetn an fruͤhere Gewaltmächtiguugen (7) Vei wirtung des Grafen Bismark geführt, worden, Gleichzei ne
reiens . gassen wiraiso, jede Ausflucht bei Seite ! ¶ Wenn —R Veuͤrt er im Ausiandee atten dee
sreuhen, hach Vereitlung seiner Plane. diese verläügnet und hinter villigen Gerüchten gegen Priim· mit —— — eutgegen· zů⸗
n vorwand des Richtwissens fluchtet, sost nur gut. daßz eten. ανα—
e adeh »3 — —— ang pedcfecn Jud England. 5
igenblick zurückgemichen sei, rankreich, dessen i n Londeon, 1AO. Juls. Der,Observer rrachtet zus
eworden, sich dor aufrichtet“ ad e ee Haltung logisch unangreifbdar Wie n ee
doß pᷣrim sich mit Bismarg zir Storung des curopuischen 28 iechenfain hofdunghiose ciue bideutuce,
—— — jagt: — hat nur nuch vie nn e νν te Schweiz. J *
vpe ertheidigers de ewöhnlichen teranügus * J *e7 32 32
— — — der Sißung des schwelzerischen Bundesrathes vom 8.
tenrrtge Vir RertirruntIulkderi hiet der . VWinde m. Vet spanische. Winiltevtesioent wat .dem
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        pressẽ erzählt, auf den großen Handelsplätzen und in den Haup
vesr — ———— Belgien, ee e
iand herum uͤnd haz berens dei den Angesehensten CWechselhänsen
mid; Banlinstituilen sehte ve deuteude Bekrügereien⸗pecübt · Die Mi
zlieder dieser Gaunerbande sind mit den Usancen der Banthäuser
mif das Innigste vertraäut und haben die Fälschungen der Origi
nalunterschriften und der Stampiglien, sowie der Drucksorten —*
einen Punkt gebracht, der vollendet genannt und kaum übertroffen
werden kann. Sie sind int Befitze der manñnigfachsten Circularno—
ten und Creditbriefen/ den echten auf das Täuschendste nachgemach
und ein bedeutender Theil der betrügerischen Fakten, ist auf di—
Praxis englücher Banthäuser gegründet, nach welchen diese ap
d de die ins Ausland reisen, also Crebit ich gehn
affer⸗ erne Anzgehl · auf · ibren Namenn Tauten de · Anweisungen an
bestimmte Summen einhändigen, die von dem Creditgeber datir
und unterschrieben und der Cotitrolacweges iit fortlaufenden Num—
mern versehen werden. ,
— — ——— ———— —
J Dien stesnachrichten.
3Det Polizeian waltJacob Dauenhauer von Obermoschel is
auf fein Ansuchen“ in“gleicher Eigenschaftnach Speyer vs
und' auf die fich hierdurch in⸗ Obermoschel erledigende Polizeich
waltasteille der geprüfte Rechtscandidat Rudolph Tillmann von
e t eee ethu eun Edesheim ernanimte worden. —Der Rechtscandidat Richard Hau
7 In einem Garten in Uneg stehen hat man 6. v. WMe ver bon Kaiserslantern ist ats NUmergerichtsjchreiber am Bezirksgerich
reits blou gefärbte. Trauben angetroffen. Ein Beweis mje gußeror / bieg bestätigt wotbein. e re
dentlich gasch in diesem Jahte Alles zuß Reife gedecht. Dir. Advocat Ludwig Loiitz in Landaittist auf sein Anüthe
FEine gefäbrliche Gaunerbande treibt sich, wie die IAde⸗.n nach München versetzt worben ·..
den voi r n e ges he Anglück, unit welchem ich betroffen
Im Namen seiner Majeftaͤt wurde, bin ich genothigt meine Ausstände sofort einzu—
ndes Könighe gen Ich ersuche deßhaln alle die mir schulden, mir wmein
da ne ee e Buthahen ess, umgehend zu entrichten · Zu*8
der Kreis · Atmene und Kranken · Anftalk in . — D ——— L. Heræ, Wtw. —
Frankenthal: dolludahin erweitert werden. nit ιuu uattinbioir bei Hre VeterT —
dnie e pechTomvioin del Du. Wern Dkrer w. neben Cass Oberhausn
Ldehrkurses (1. Mürz) in det Zeit vomnl. 2244 A.
Gpileptische Krampfe (Fallsucht)
warterdienste ꝛausgebildet werdenne qqud heilt brieflich der 8 weialarzt jur Epilepfie D's cuwo rO. Küuliseh
Diese Lehrlinge erhaiten in der Anstult in Berliu, Ie ν ονιανανÛοαεα A. . Vereits über Hundert geheil.
jreie Verpflegung anden eine Remuneration! —VV
odil 40 il. für die Dauer des Kurfes Wy nungsveränderung
Gefuchsteller, welche eimzulreten wünschen
haben ihre mit den vorschriftsmäßigen Zeug und Geschäftsempfehlung.“
nissengzdersehrnen Gesuche Awuengstieus Ich beehre michtergebenst, anzuzeigen, daß
bsz um 260. Ju lie leJIebei der Königte ich von heuten au micht mehr hej Wittune
Berwaltung der Kreis- Armeis und Krarken⸗ Riedinger, jondern in dem früher Schlosser
Anstalte Frankenthal einzureichen, dun we scher 5 ara s8schen Haufe jetzt Schlosser Schiltz)
denselben wererer Bescheid zuklemmen wird. an dem Kapellenweg wohne; zugleich bringe
„Die: Königl. Bezirtsämter, werden jün meine Gärtnere iuin einpfehlende Euin ⸗
die möglichftee Verbreitung dieset eAufforder⸗ rerung. L n
ung zur Keuntniß der Betheiligten Sorge Stu Ingbert, LI.Juli 18703 *
tragen.. 17 Otto Ungewitter Wärmer: un
Sp e y an aen 1. Juli 1870. 300 etI. s WW
öniglich Vayerische Regierunge der Ein bratuner Hül erhund mit
ια Pfalz,tft α brauntedernents Halsband, ist am Samstag
oun Kammer dee —X — —D Abend abhanden gekomeen. Doem · Wieder
v. Pfeu e r. J Irt primger esnr Gelohnung por 5. Thle.; Wo
— ———— ife S ditbe agt die Exp. d. Bli..ö
Wer etwas an
dddoeen fallirten Kauf⸗
mann Heinrich Scherpf da⸗
hier schuldet, wolle seine
Schuldigkeit ohne Verzug au
den unterzeichneten Agenten
der Fallitmasse entrichten.
St. Ingbert 12. Juli 1870.
Westphaelingerv.
2 fleißige Schreiner⸗
gefsellen finden gegen guten
n lofort dauernde Stelle ber Unter⸗
*ichnetem; auch nimmt derjselbe einen brauen
Junge in die Lehre au.
—* Schuster, Schreiner.

eygition Druk nud Verlaäg von 5. . DVem?

in

4.
Ingoeri.
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5232 58322 35783 *— 823.32 — 75 325 8
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————— 5328385 353833 —A 33
3555 3388 — 573553553 332357 F
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* —— —— N —2 —5—2228 2 * S * — 54 * 7 11 222 *
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. .—, 378 5325755 —258. 5 3527 7* 5 5*5325 52 7
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2* —38 2 234538 2328* 535 —X 5 —AA 5z578 ?38
7 8 — 32553333233 2852 553 75 —D — — 28 ⁊ 2 53
2 „ EE5 222* msS — 2 5 28343 —— * F 758 v —
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2 33385828 —— 8555558 375336 —A—
35 42 —2 —2838 338233338 — 255 21 2*84 223 * *
2. 8 8 — *5338 3553735 5 SES.S 3252323 335 8 128
* *—323332 38338532383 325 — — 33 283 —A 34
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— —— 233337333* A— 5 2232356 33 * 223 7357
88 —2 1 573 d 2 —3 * 87 — —A 93 NRD27 222 —* 2
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2 52 338238—6838 5ITSES227* —2238 32232 538—2 38 *
2 *2 —A— —52 — 82 2 S 2 * *2 22 —S* 3— 72 22 * —8 —
46* 3 —5*2 232 — 4 —z8 — 52z—555 2575 528
*1 87 —5 2*5S5 553555335 — 0 — 282 — 1335353 —

9 — 3283 5352 5 —XX —— 2* 8 5 —A 5232822
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—A —A 55236 22— 28 — 22 220 834
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z36 5353 85 58283856 — —
33 —— 533255332353 J 5255 5383 — — *2838 *
5358 5238323352 22 5558 253* 8* 28535333
3 —A. 2 — 2 5 — — * 2*22 — — * 22 5332322233 5
77 5 2* 53 832* —2—55* 8 — 38 *53 — 2
—— 2 38283 22 35383 6 ã— — 2
202 *2* 2 2224223 2 22325 358 5285 * —
282 285 *2 455 22* 2* — 28 e⸗ — 9 * J
AWV —— ——
och 2* 55355 —32 77 — — —22 * 5 —XF 77 222 8 22
—232. — — 2358 2 22353 338352338383
222. * 5588 * 535 228 23 578337 2 — — 7z5* 5522235
—— — — *. 8— 78 25832 — 882 3 —A— 5. 55 — ——*
— 7 382 23 2* — —I — 238 — 2— 22 5 * 5 —28 S
— — ———— 327334 33553222 752 5525 ———
3532832 —— — 25332 6 * 78a3553 — 352 3255 —
222. c5— 5 *2* “ 2353 3 53 22 28 E 23 —12 —54— 2
225 84 335353 *2238* A 3z322333646
35353 338555 37 — 7337 — — 2 E85* 5328 2
* — —— 228 2 255 22 — — 2822 * 2 —
53232 55 2277 3 0 3* *sa 22— 2* —*3 52*8
953 —3 — — 25332323 — — 56552 z—23256
*556 8 2* *525223* O 2 25 8B2 2
8 225* v 2⸗ — —— ——— — 223 2 — 2
35 ——— ——A 7 — ** * * —— * 35 —88 2 — 5 *
5 2 2 —— * 523238 2352 — 2353 — 8 25322 8 *
2228 55338 — 2 35 2 222 5 — 22 5 —— 4 535 5 —
— 23223 55328 28 — 3
—A— *2 — 2* — — 4 323 * 12827 —
— —88 38238* B3375* 2* —A — 2585583 2325 —33
2 * * * 2 * cx * 227 8 — 3 8 *8 2358 ẽ
83 3 3833 — c75358* 5325 —A —— 32358 55
22* — 2 25 52 * * 58 5 2 — 2 D
33227 — — —A 83
— 58 22.2* z2 28 2 ** 8 23133583358 52355*

7 22227 —8 —A— —— 2*22* 5 —— 332 * —— 5* S *
3 2* 2 45 —— —— . 225233. 22 . 8 55*— 2
352375325 5* 23372 523883
25 3535 2323223 5*52 2— 22 * 52⸗— 383 *2—5223 5 5 5 3 2535 ——
——— — — 2527 83
257 53 ——— 335 55 35535 —— — 352.

78 2 2 — 582 2

2328 32335 —83383 32325823355 2338 53555 5
*2 582. ——— 2723 2 23, 8 3258— 5 25

3 2 — ——— 2z3 28 58 2 * 83— 255 6835
3338 2 — 83 32 332 w22

3.5 . 23 * 2 7* 2 2
—82333 —A —— 23535 2*

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338 33 333 53333 33 — 332
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—9 — 2 — 72 — 26. 23858 * 223 — —
5343383353 531 5783—75
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2* — — 2 — * M — — 82 —A — ⸗
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——— z355— —z 552 3225 3z 2658 35 38—2 — —*
3532535 2277 3 3328
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2223 —2843 532353—8 837 33338
23 * — — J 5 3. 2 — —— —— ——

———— 2—24583532532 280 20 —3 2585 —25— 236
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— —383 5—23535 —583533555 535 283*
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—A— 38 5 ——3383385353 — —2735323 55 — 3 2255
555533 53 — 2 31558 —8 5223855
—2* — —E— — 2 2 2* F J
525322 522383,53—22327 5 56384535385 —2* —E
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2363 3133 3385335 5573533353533 127 58
23 —82353—0—5235 c8822 —»— —258378 2382— 3
2—2 28 2 5 55 75 25358* 3*25343 —A— — 3
33 238 358 33330735 23 325237 33
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222 82 3 —B338 533* 2 2 —5522. 555 222 22
3— 3222583 5525 5332332—5* REB23 823 3
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233—82325—3335 258 552 528* 3733 *»53333235* * GO 28
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7* 232 59 3 22 5247 22 * * ——8 52
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        Sl. Ongberter Anzeiger.
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re StoFu —ã erned vdas mit dem Hauytolatte verbendene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags· Donmeretags· umnd Sonntags⸗
—
—— derem ιιινιννιια,

M on. mont n ig Dorgzers tac-iden IN Auli 6 1870.
J,
richtig und freiwillig angesehen werden, wie das für die Wahl
—R —X Jmini Der Finanjaesschuß der Kammer eines Monarchen aeιι 3 4 —X——
3 hat von dem Etat, der Bezixkeürzte, —F die — m Juli * nen u, — artn
e eeee en e pe atn i P —
rz e —D —— —R —E zur Einzichung! der Urlauber. und zur Be⸗
nn ihee Zuhteannan hlotderer— und . im aghlten Jadrer satunra ven Pordanenne. Duthein. — Impaneiate Srimal diese nord-
neuerdings diese Einzsehing to affuf· Bezirlgarsteten.3 — Aer —— — welche gegen car⸗
n Anssicht steht. ν 7137— ische Agitationen zu ergreifen sin.
—*8 che a u I. Juli. Wien man': mir⸗ evzählt,— 3 —A— den de den
—— die Absicht. demnächst die Zollnerjchez Handidatur in Frankreich' herborgesracht hat, i
—VS—— MEEnsland, ian Flalten- kurz üüberall)“ nur die — Nnen
sih darüber Aufschlüsse erbittet,. ob die bayerijche Sta atsregierung vie sie in Spanien selbst aufgenommen wird, war disher ein Ge⸗
einim: Amaigen zwischen Frankreich und Preußen ausbrechenden e u d den Weg über
eg d die belanuten-Vorgungtt imn Sprtien nu WBrunde / haben, Paris machten. wurden allzu fichtlich an diesem Orte redigirt, um
zn —*2 Allianzvertrag fesigestellten easus foederis für Boyern ein zuverlässiges Bild von der Stimmung der Spanier zu geben.
un e e
sggenj aAS. Juli. In der Abgeordnetenkammer hat heute Nadrider Korrespondens des Journar des Veba *schreibt vom
— eden —— Militaͤretat für 18707 1 begon⸗ 6. Juli (also noch bebor in Madrid die Aufregung der Patriser
an. Quiegsminister v. Pranckh legte einen Gesetzentwurf über die Regierung bekannt sein konnte) Folgendes.n.‚Es ist nicht mehr zu
hensionserhaltnisse von Officieren und Militärbeamten vor. Die weifeln, die Kaudidatur des Prinzen Leopold von Hohenzollern⸗
ebsichtigie Jnterpellation der „Patrioten“. betreffs, descaeus soe- Sigmaringeun ist sehrexnsthaft, zund es ilt darauf zu wetten, daß
deria, wegen· ber fpauischen Thronkandidatur ist —A Kortes eine höchst imposante Mehrheit erhalten wird.
—X 8 — n e 28. ee a Win der Luende ——
Alus Berduinz 9. Juli, telegraphirt man der .Presse?: Hier didat werde dieses Datum nicht einmal gbwatten⸗, An mach Spa⸗
ichenkt man Anarischerfus der ganzen Shameraugeieenheit dug nien zu kommen. Admiral Topete werde ihn mit der Flotte ab
nd die gerinose Nafmertsamnteite und / hait kriegerische Eventuelt eee wird De teren 8 Seine
salen fur unmoglich. Geuekalstabschefe Moltke, weitz ruhig; auf Phorographie. ist in allen Vaden ausgestellt! Es heißt, daß er der
e Ruhe und dies Selbsibewmisein aftitzanischen Sbrache polllommenmächtig set, da er schon zweimal
bürfen allerdings wie · Geschaststeetje · mir duretten 2 348 Sunie dieeiten par Da er eine kgl. Prinzessin von
Berlim,12.Juliꝛ Die western slizzirte; Rote des auswär⸗ Por B— dat, so ist er geeignei. den⸗ — Heff ·
igen Amlen · an eree en ude e er — am e d e ee
and stimmt im Wesentlichen mit der Antwort überein, welche der durchführbar ist. Was Spanien vor Allem braucht,
nesi che Votschater. Vvenedei in Enis erhalten hat. — Die st. Ordnung. Es besitzt die Freiheit, und zwar nahezu eiue abso⸗
Krennge ilungeertlarta Dir drohenden Aenßeruugen des Herzogs v. ute. Freiheit, ein, uaste milieu hat hiet niemals Glück machen
dramont find die —— überlegten dih unen; * 8 ist . gute ee rig Will
en u vdett Borwand die Spihe aber gegen Preußen und ür in der, Justiz und dessere Sitten ander Spitze des Landes.
deutschland gekehrt ist.“ Ist es bee maßiosen Arroganz, von der König wird willlommen sein, heiße er wie et wolle, der diese
Dertschland zu verlongen, daß es zu Gunsten der franzosifchen Mißbräuche abschaffen will. ιινιν
Polinik Gendarmerie⸗Dienste thue, hier für ä— Italien. 3 Uolt
n egen en majorennen deutschen Fürsten d Jeansprucht Frank- —Ans Reod m/nIRJuli kelegtaphirt man' der.Allg. Zig!:
— — * 2 55 B 2 — ⸗ 3 * du D * 9 *
rich ein Vewormundungorecht uber seine Nachbcvdller, *0* von Morgen findet' eine Generalkongregation zur Reformation des 4.
nesichertemn Frieden miht meht bie Rede, so st die Haltbarteit Janon sammt der darauf bezüglichen Konsitution statt. Die Pro—
ses Friedens nur eine Frage der Zeit die jet ru Tag nerneinen mulgation wird vermuthlich auf den 1. Aug., Petri Kettenseier,
ann. Wetr mit uns Handel vom· Zaune bricht, wird uns ·zur verschoben werden müssen. — Der Gesandte von Preußen ist plötz⸗
Abwehr bereit finden. , u —V— abgereiat. (Man glaubt, diese Abreise hüänge mit
Sagmardn'geu, 13. Juli.n De cinry wird Scede det Abficht Framtrkichs zusammen, auf den Wunsch Italiens einzu⸗
brinz Leopold entsage ¶der Throncandidatut vaniens. Gefühlen ehen, und dif franzöeische Truppen aus Rom au enffernen.)
olgend, welche⸗ ihm als preußischem und de⸗ schem Dificieres — 7 — —
mmodlich machen, um seiner Herjom willen eutjchland, an deu⸗ Eintheift APfaizischen Vahnstationen nach
—X stüt zenund? gleichzeitige Spanien! blutijgen; Kampf vn Mangverhältnisse J —
ala Mitgift zu bringen.“ Dreg Cras sei
En 8, 12 Juͤli.! Der Koönig hielt heute mik dem Mit Altungen)⸗ aiserslautern,“ Ludwigehafen uand
Albrecht eine Musserung über die Garnifoti von Coblenz. ab. Bu, 17 4B4— disfiet ?ti
disch hatte ex dann den türkschen Gesandten Ariftarchi Bey und⸗ “Bahen,h bfe I. 8 lgs sF — 5
den Grafen Venchefnte Hte b.Werther ist schon gestern Abend Bahnhofderwauungen ee Frantenthalt —
wieder nach Paris ————— — I St. Ing ber t/ Landstuhl. Landau Maximiliansau!· Speyer
erche gu Iranes , —— — Weitzenburg ucd —S— Ai. hittutt! 135
5 aris, Juli. g ureau. avas F *.! — Bahn ẽ IJr * *1 33 18
hanische Botschafter hat eine Depesche erhalten mut der Untexschrift * Gahnhofverwaltungen) Berbach, —XX —
des Fürsten Anton von Hohenzollern. Dieselde — in mersheim, Kusel, Schaidt, Schifferstadt und Winden.
denmüniß, vaß er, der Fuürst, an General“ Prim elegraphiet habe.St ati om am Ia Clu'sis ea rurrteil n
dah Angesichts der Verwordlungen, welchen“ die Kandidatur seines — Etalionsverwaltungen) Altenglan, Blieskastel. Bruchmühlvach,
uß. Angesich g pee . *
Sohnes auf den spanischen hwr zu degegnen scheincher dieselbe Deideshenm,: Frankeustein, Haßloch, Langenkandel, Lambrecht, Rohr⸗
mi Romen srines Sohnes zurückztehe Der Fürst fügk bel, daß vach⸗ Schwatzenader und Weidenthal. uανννι
ie iehlen Ereignisse eine soiche Situation geschäffen-hätten, Daß Stationen II. Clafse 33.33
Ranien· sich Aediglich von dem Gefühle seiner Unabhün gigleit ta⸗(Siationspexwaltungen). Barbelroth. Bexghausen. Bohl Edes-
den lassen könne. Es konnte vielleichte jein Votum nicht alz duf⸗. heim, Glanmunchweiler, Hochspener, Knöringen, Lingenfeld, Mai⸗—

—— —
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        Ani ια . , -
Rheingöunheig, Steinwenden, Theisbergne«
—
HMHaltest enlen.
Galtestewe wallunden)* Bierbach,* Bobenheim,d Drusweiler
Finobd, Eifenbach Meahenbach, Sassel, Haupistuhl⸗“ Heiligenstein
Rehweiler Rammelsbach und Wörth.

Der Aonzaauwosi PrintaiAch Dappin ghin Ludwigehefe
— ————
hnannt worden.

3. Sonventionelle⸗
Wiederveräusserung.“
Mittwoch, den 24. August 1870. des
ane um 2 Uhr, zu St. Ingbert,
— vDD—
Heinrich Westphälinger, werden auff
detreiben voen
L. Johann Joseph Peters, Qauff αν ειν ναινD Conptoir: bei H Pet. Tbi or h. neben. Cafs Oberhanser
mann, in St. Ingbert wohnhaft:t —y; — — —
4 —— 2.3 4 — v
pee be zug. an Geschäfts⸗Auzeige &amp; Empfehlung.
bauen ein Wohnhaus init Stall und ¶Unferzeichneler macht hiermit die ergebene Anzriae, daß er eine ·
cheuer unter cinem Dache nebst Hof u * 5
Wen Wi JDen Gactnsi Kupferschmied-Werkstätte
R et ae ohier Dichut dat und dohast as denne.wit ¶Wsccnnanng von Damy Srennad
—— n p paraten nach nenester Conftruction, ühlapparaten Braupfannen &amp; Kessein
—— g 8 * rupferue Röhren für Dampf; und Wasserleinuugen; sowie alle in das Kupferschmied
Wiliw⸗ —2* Lichne ve B nbe jach einschlagende Artitel. unter Zusichetung prompterund billiger Bedienung. Reparg—
plam Nr *8 72 Ader Zusm uren werden. schnell und billigst ausgeführt.“ Auch werden alle Messingarbeiten
—— *8 — —***8 Hahnen Ventilen, Schlauchverbindungen &amp;Mefsfinggußi durs
ne den gt e Zul iszb J
*8* Der unter der Fume Gebrüder —— 53 —E — — — q “ Fouis Wery
f St. Fisen / 6434 3 R 75
—
sch aftz die me e
Plan⸗Nrl 1593. 25*610 Deʒz: Acker auf'm
großen Flur,“ neben Heinrich Spengler
—
III. Joseph Beer, Kanfnianmi in
St. Ingber wohnhaft 33
——
Plan-⸗Nr. 1477. 1 Tagwerk 8 Degz.
Acker auf'm großen Flur, L. Ahnung,
nehben Peter Schmitt.. ..
IV. Gustav Zix, Hüttenbramte, in
ct. Ingbert wohmhaft: uu
Plan· Nr. 818. u. 2010 Des. Pflunx
zgarten in den Großgürten, neben Ma—
shias Gries und Ludwig Lefebre,
gegenett zg e,.
1. Johanu Weiltand, ESchmied, in
St Ingberth. wohnhaft. dermalenim
Fallimentszustande sich befindend und
2. Obgenannten Heinrich Wiesst phä
linger, als provisorischer ESyndik
— — —— Fallitmasse, — *
wegen Nichtbezahlung des Erwerbpreises
ffennich in Eigentihum conpeutionell
»wiederverdussert.·
Vorbeschriebene Liegenschaften St, Ing⸗
zerter Bannes...——
Hornmn, Egl. Notar 41
Wer etwas an
den fallirten Kauf⸗
mann Heinrich Scherpf da⸗
hier schuldet, wolle seine
Schuldigkeit ohne Verzug an
den unterzeichneten Agenten
der Fallitmasse entrichten.
SEt. Ingbert 12. Juli 1870.
Wentphaelingev.
— —2— E — — — — ôß[——
Ein brauner Sühnerhitud mit
zruunledernem Hulsband, ist am⸗ Samstag
Abend abhanden gekmmen, Dem Wieder⸗
zringer eine Belohnung von 5. Thlr,. Wo
agt die Exp. d. Bl
*

Durch das große Anglück, mit welchem ich betroffe
wurde, bin ich genöthigt meine Ausstände so fort einzuzie—
hen.CIch erfuche: deßhalb alle, die mir schulden, mur mein
Guthaben gest. uUmgehend zu entrichten:

erz, Wtw.

— Fruchtureise der Stadt
Fone den Raiserslautern vom 12. Juli.
un Weizen R.13 sr. Korn; 5 fl 6 b
Saale des Hrn A. Z 34 tx
i e Spelzlern — il. — lx. Spelz 5 il, AWih
Oberhaufer, Gersi AM. — tr. Hafei ß f. 28 k
wozu die Herten Erbsen — si. lx. Linsen — il. — ur
Meister u. Ge-⸗ ver Zeutner.. J—
ellen freundlichst eingeladen sind. Brodpreise: 6 Pid. Kornbrod 24 k.
Entreée für Sesellen aß Rꝛ. 3 Psfd. Gemischtbrod 132kr. und 2 Pir
zAufang 8 Uhr Abds) Das Comite. Weißbrod 140.
— E I-
in Redaltien Deuk nud Verlag bon F. X. Demenß in Ste Ingbert. t l α
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        —33 —8—338
— 3555 ——— 8 *2E —X
—XV — —— 538 —8 2723
— 38— 83 c8 23 5z33 520 3 ——38855
—— — * — — 8 2 —— 5332— 57 352* — 2 284 — —
* 57 22 * ** J * — — 2 3— E
2:5 7* —— — * 5 S. * 5 22 5 5555 — 58 28
72 ——— .5* — S 53 53** 58 z5* 538 *
553 2 — 5. 5 * 5 285 * EEAr 53 E— 533
—— 38 5 A 2533*5 —— — — 5
—— — 8 ———— 8 5 23225 25* — ———— 55 5233 23.22 52253
— — ————— 3335* —
— —— — 8* 3z3 —— —— 3323
2 22 5*2 — 23 885 — 2* — 2 —3 2——5 ————— * 5.*
33585 — — —28 ——— — 7 56. —— ————— —357
A * — — .2* * —— — — * —— —— * — E 2
A 538 — —z352* ————— — ** — 3 235*8 2
532 *3 3...* — 53322 —
— — — 5 53.3 BZE— S ———— — —— — * 5 2 358
— ————— —22 272 577 . * * — —2 * 7
* 4 ——
2225 235 — — 2 ———7 75 ⏑ ——
3258 282 ———— — 86— 3825 — —75 —— 32
— 7— ——— 77 3 —“ — 5. 3 — ———— * — ScmE —E
* — 8* ⏑3 38 — — ——
2 58 — 5— —— 2.5* 5* 23 — 75 — — 525 *2z—8* 8 2
— — —— — — 7—323 4325 — 2 52
—A —— .6 — —2838 —2 521 —3 * 525 * — —
255625* —e — —— —3 — — * —— —— *78
— —— 5 —
35 —3 AE —3* ⏑— ——— —— —
33728 ——3 88 58 —— **3
S3232 * 53 3 25 — —— — — *
— —A —253 5 ——33
522 5z537 57 —A — 53
—A 58 * ne 222
—* 25 Ekz 257 *2* — 5*
— 75555 — —
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582 22 * 22
5335535 Z Is S
34 — —— 322*72 833
2 —————— —— 522323 335
z55 523248 — * 3
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23 .2 2S 8* EE 353 ———— 288 * ẽ . 355
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—— ——— 88* 338 — —— — 835 533
5 —3 2322* 8 3552 — — 2522 225 * —2* 5383* *
—* 532 —3 —553352378 ———— 5535 237 8
*2 — 75* ——— * 8 537727 F — 58— * 2 S
28* F — 5 2 288 22 5 * 58* 552E8 R ** 3
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25 —84 528333 3 52523* 57733 — —
2* — 2* 3 5* —222 ———— — 2337 ——— 5 —F
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5 A 5 — —— * 28 55* 75 583BZ —
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5 — 2 *828 ——— 23 2. — — — — 2 — F 3 22 ——— — * *8 —— — — —— — 2
—A *23538* 22 ** — —52 2853 —38 25528 —855 53235*
23387* 2 —3* —— — —— — 28 22* 5228* — 5325
— * ———— — — 2 — —* 3.5 5* — 25* E ẽ 2* 525536 5
————— 77* 528533* — — — 2 —2——— 3*
— —* * ——— —e — X —252 7 35 *8
— 2 32 —— * —58 J — ¶ 1 * J
52* 3 53 *33738 zeg7 36 8
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332533 533825238* I
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772* 25ẽ52—
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2238 5224 3523* 2 25 52552 —8323
2 —33275372 25333 —— —————— 5—28
3255253 225 * — * ä« E 53*8 8
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se. Stad. nen but tue v AmzeAg autilunde das mit decz Hauptstatte verbundetze Ontechaltungäblatt. Mit det Dienstaasn Dynne zataas. pud Soauntage,
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eezu42 Silbrags-Anigen werden mit S Krir. die dxtüshaltige Zeile Blatzjchrist oder deren RKaum vberechnet.u n e3g en
OXRM;;M'— CG————
— — νMrtα Samstaq. den Acz. Juli ι mi u 1870.

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Id imn 229*

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nettE 132135u n nuier 7
untz ni ierugö⏑ Ddeutschland. J re denhen
angfigesisch e d. 18. Juit. Man hält hier den Krieg sut un
—EX nten verlangt von Boyern bewaffnete Reutraͤlitat.
der! ricgemmister“ soll'!Tinen e ar er —
Rillienen perlangen, die Genehmigung, degselben ist, utwa t
einlich, 423 * sen 3
da Mün chehe Iduer Aüte Htrdacitonslokar — der“? Renesten
6 Vorsihlag des er ie
— hit. Robllingchungsorde —
natu ßhib —— ee
zieü hen hut —— — ⸗a ideg abus foedertz
eihe dadedene acnenvdie — 6 uls
e dist huittelsperfdue Line dartu —V— guflahean
ger hayeristhzer ——— Beren — oll den Sinne hach
bihendet Meothen maͤtene Die bayerische Rehieching hiche ihrẽ oͤrd
giluige Entscheidung vom —— — —B— ——— 4
sangiglundwerde zur Zäit hre Hüxüchha tende —X heibehaltem;
ecsgane jrdoch schonegt versichern. dah —
ein König sich vom übrigen Deutschlandenicht ixennein würden
Berki ee 19. Jun Die, Nordd. Allg. Ztge meldet gus
haris/ daß Graf Varu bel seiteni. Hinweise auf das gegen den
iplomatischen Gebraiich verstoßende Vorgehen gegen. Piuten X
daiset Napoleon die Antwort. bekommen habe, es handle sich
srenen gegenüber nicht um eine einzelstehende Frage, man habe
it dem Fahre 16660 die“kaiserliche Reglexumg getadelt. daß sie
uz nafionale Preftige dem Uusland zhenilber compromitfirte, eine
eshe Lage könnenicht mehr: fortdauern. Aus Ems berichtet das—
AbenBlait, Benedetti habe die Regeln des diplomgtischen Berkehrs
weit perletzt, daß er den König auf —— ngch rüber
ie Angelenheit interpellitlhabe und dem Kökig Erklärungen ab⸗
rüngen soollen. J J
d Eim 3513 Julit Rachdem die Nachricht von der Entsagung
WeErbptinzen Von' Hohenzollerti der“ Jranzösischerr: Reglerung von
ainnspalitschen Gesaudten amtlich mitgetheilt wyrde n. war, hat! der
— —
sonig noch die Forderung gestellt ihn“zu autorifiren, nach Patis
ue tegraphieren⸗ daßf der Dériige sich für alle Zukunft verpflichte,
emals wieder seine! Zustimmung, zut'geben, sollte ein Hohenzoh
erhschet Pring'jemalg auf die spamsche Thronçandidatuͤr zurüd⸗
Mimnen wollernrDet Konig' aber lehnte diefes Ansinuen ab, Als
rauf Hr. Benedetti eine nochmalige Audienz verlangte, sieß ihm
ze Majestat durch! den diensthhab uüden Adtnlantin. jagen, daß er,
tr aonig. demt . Botj chafter! wi chtg weitlr mitzuthelen habe Brvo
rresue, Gdend. der Fite de Gatiena) ei
assen unter, der Aufschrist —— zuße Kirche hmehrere
athotische Ptiestet eine, Anspfaͤche wpelche üsch scharf, gegen die
lafehlharkest weindee unß eiste Verelsüguug gleichgesiunfer, Gei
het Curegt, die aher int an Vischof hefese noch Romn absene
ide Kundhebung gut“ beräthene haben. ürde. Die, Ansprache
dießt mit den Worlen z.-a Indem, uir In jeder Weifer ai dem
sinat dar itcht snhatten 18 agbet denromishen Kutschern bud
—
———— beit heillgen“ Pater eine. AMlebertreidung des Papales
Wehflehen wilishett, wit exustlich son ihenig itguiestischekathotische
deuisch tathonschhzit werden, uund eusspiefen in diesem Simie
tut — Gruß h u
Fi hnwurde, wic maig Kein — Fr. J.) Zuitheilt am
8 zur Abhärtungkin Uebungemarscheineg. Bataͤillans.hes 8lb,
bil it vellet Ausrüftung in Jickel haube jnd, Juchtleidern. Maulel
ehtnebst deschwerteni Toxnister,“ gehalten. Dat Valalllon rückte
u UIhl motgrus aus, ingschitte guf 4. Stiunden Fatferunng und
dile Misag —V———
m rhe e Awaifahlg weilere zu
nma zuruͤck Pon: hen, ius Lagäitelhgufgeisammenen sind an
n n eden ins Vagiteth aüsgenamhnenen sind aen

t a *
aaun Wirene olleber die Person des Prinzen Leopold von Hohen“
jollern jchreibt: die WienerPressenur, Der Prinß ist ein liabene
vürdiger Manne!! In seinem Wesen-wverraͤth er uichte eine Spur
on· Stolg aufj seinen Namen undasrine afürstliche 1ꝛbkunftennnDer
Hauͤter nahm ihn, wie jeiner Brüder Kart und Antau,nhn ftrennge
Zucht.n mion ergriffen: die militärische Carrierez Labed unter!wersent«
ich iuderen Einflüsfen. wie andere junge Münner' ihres Standes.
Jegpoldehont· escjcdoch chue weiterosor Verdirnst, bis zu einem preee
nischenn Obersten aam Gardoegimom· Rebrdcht ine Soldonschen
atteer quie recht Gefallen⸗ Seinen philojophischen undehistorischen
dtudem iderren dev· in Düffeldorf im Berlin und in· Poisdant mii
zenclichent Eifer oblag, hielten iihn won dent imeisten ver Zerstretxe
ingenn und; zum: Theil wilden? Bergnügungen nab, on denen seimt
daumeraben sich gefielene Dew bedentende dteichttaim! des Watkre
jestatteten: dea Sohnen Jedern Geuuße! doch sins steiwegen Hhrer grou
zen Einfachheitr im der.ebensartio bekaund“ Mit' dem Bater hat
er Erbprin;x vin und diesetbe: politische Ausicht.: Die fürstlich hohens
ollernsche Familie iist igiit liberalern niri α ιιια äi. ιιαν
D—— —— uFraäukreich.Iin , nn icheiναια
Wa'tt S ItzuIulie Dem Senale und Gesezgehendel Edrpel
vutde die gleichzeitige ¶ Mittheitutig Aber die pteüßische Frage. Die
Ritthetlung schlietzt mit einee Kriegserklärung an Preußen. Die
Ariegserklärung wurde beschleunigt durch das Circukar, welches an
die Vertreter Preußens imAuslande gerichtet wurde, welches be⸗
hanptet. 1) Affront durch den französifchen Gefandteit“ Benedein,
2) die Thronentsagung des“Prinzen von Hohenzollertr berweigere
und 83) deinselben die Freiheit zut Annahme der fpanischen Krone
viedergebe.n
nun In der Parifer! Korrespondenz des Obsferver“ findel sich
rolgender Passus:Vor zweiJahren kamen der Prinz und die
Prinzefsion ven Hohen sosserti herher und lebten auf, dem Fuße
—
Stadt in koaisetlichen Hofwagen und. Jedermanu— fragte, wer sie
vaͤren:. Einige Monaiespater als der Herzog von Montpenster
dem Anscheine nach?einige Chancen für die Krone Spaniens hatte
wakß es der Kaufer eaf welcher gerade dieseen Prirn—
ren als Kan dii d'alte whufftestte, umd ber frauzöstsche Gesandr
n Madrid machte.khaͤtfüchlich. Serraͤno dahingehende Voischlage⸗
wo sie günstiger⸗ Aufnahftie hegegneten. Matf sondirte den Primzen
abee — da dieser friedlicher Geffuncage und zu Hanste in Dussel⸗
dorf geblieben, als andere Prönzen fich ihre Spocen hei Sadowa
gerdienten —.Eet Hahtenkerind Luͤft Ene Wiederholung des Schicksals
Maximiliduns an fich selber! Zu· rigtirhitn· Et leynte die angebotene
Ehra ee ettnen setßzt hiuzudaß zu der —
Meintingsändetutig des Beinzen ———— Schwester, der
Zraͤfix von Flandern veigeträgen habetn
In⸗Ey d'n“ist ꝰ Kne. Itsgemeiire Sttike ausgebtoöͤchen.“ Die
Juternationgie? hrötestibbgeen den Krieg; es heiße hleselbe werde
eint auswürtige; Unternehndg. benũtztit um eine Revolutiost ane
zubahnen. ν νL. d
t ,u enEngland — niatiαανι
E88vn docue IIaͤttn Duts preußische Ga — n tit Ve
eehl des Prͤnzen Adalgerf gestern nach Ply nouth zurückgekehrf,
Esnist sodann adgegattgeft, duch, iin Cqual Gze Manhe zu kicigen.
464 Shauien. 433 3.
27 Diß Depeshe iwelche der Minister des Answatugeu Soͤgalta
min die Bseee Spn d in ablt ghee t
Gründe audelnander —— aus denen Mars chall Prim dem Ptj nzen
von Hohenzollerti die Ferone „angehbolen. liegt ihrin, Wortlauf hach
jetzt vot. Der zweite —B—— — lauiete: Dig dirch
die September⸗ Revolution, welche die politischen Zustaͤnde unscreß
Landes so durchgreifend Lage hal sich ohne
Schwierigkeit unter einer pröblfoeischen Form bis zu dem Tage
rhalten; widem, diez Cormee sich für die Ronarchijche Verfasfung des
dandes entschieden; « AhernvondiestinAugenblicket an' war das
Provisorium eine Gefahr, weil esedie Idee, die sich als das Be⸗
treben des ipnisches Volkes enthüfst hatte. ohne die mächtige R.
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        gätigung der Thatsachen, ließ. Wenn die Regierung nicht dss J Zürkei.
Mitlel sande, diese Idee Ju verwirdlichen, 4 würden. Ihre Feinde daonstankivobel, 12. Jinli.)Gestern Roniadd hat hie
natürlich⸗al Macht · gewinnen Angesichts ie Provisoriums ine neun· Slunden andaternde Fectersbrunft ungefähr 1806 gin—
welches unsinnigen ¶ Hoffnungen aller Art Thüt. und Thor offen ser in Asche gelegt. Die von dem Unglück Betroffenen find gihh—
— inde der arnieren Klaffer
der beständigen Anstregungen unserer Regierung und der Weisheit *
der großen Mehrzahl der Spanier überwinden konuͤlen. Bewunder⸗
ungswerth ist ohne Zweifel das Schauspiel, welches unser Vater
land vor der ganzen Welt gegeben hat, indem es den Zeitraum
bon zwei Jahren in Mitten einer? Rtuhe zurüclegte, von der sich
unter sonst entsprechenden Verhältnissen kein Beispiel findet? selbst
nicht in der Geschichte derjenigen Völker, welche sich für die eivi⸗
lisirten —F Nichts desto weniger forderte die öffentliche Mejnung
dibohl in Spanien als im Auslande, gebieterisch ———
diefer Lage Im Innlande herrschte· die eifrige Sehnfucht; das
Werk der Revolution zu krönen; im Auslande haben die befreun⸗
deten Regierungen oftmals⸗ wie Ew. Erzellenz gewiß Gelegenheit
zehabt hat zu erfahren, den Wunsch ausgedrüdt, in unserem Lande
eine endgültige Lage geschaffen zu sehen, die alle Furcht vor zu⸗
rünftigen Wirren entfernen mürde. Das ist der glückliche! Erfolg
den die spanische Regierung heute die Ehre hat, zur Kenntniß der *
Regierung durch Vermittlung Ew. Erzellenz zu bringen und ich
weifle nicht, daß er von diesem Hofe mit der lebhaftesten Befrie
digung wird., aufgenommen werden. Die herzlichen Beziehungen,
weiche glücklicher Weise zwischen den beiden Ländern bestehen, werden,
ich jchmeichle mir, das zu glauben, auf demselben Freundschaftlichen
Fuße fortdauern, denn derselben Geist und derselbe Wunsch, sie zu
dewahren, werden steis auch in: der Folge die spanische Regiexung
beseelen. Diese hat, was dien auswärtigen Beziehunges anlangt,
sich bis auf diesen Tag bemüht, sich mit der öffentlichen Meinung
und gleichzeitig mit dem Wohlergehen der Nation im Einklange zu
rhalten. Wenn Prinz Leopold dazu gelangt, den spanischer. Thron
zu besteigen nach dem Votum der souweraäͤnen Cortes, fo wirde
jonftitutioneler König sein mit einet Verfassemg, welche die de
motratischste ist von allen, die in den mit liberalen Staatseinrich
nungen versehenen Länder bestehen. Seine Regierung wird mithin
nicht entrathen können, wie jetzt so auch in Folge den Eingebungen
heg öffernitlichen Geistegz zugehorchen, der sich nicht ndern wird,
weil ein Fremder‘ die erlte Beamtenstelle der Nation einnimmt.
Von dem Augenblicke, wo er den Thron San Fernando's besteigt,
wird ex Spaner sein und in dieser- Eigenschaftendas Wert der
September⸗Rebolution in ausschließlich spanischem Gesichtspunkte
jortsetzen und befestigen, Haupisächlich wit der politjschen inneten
Wiedergeburt der Nation beschäftigt, wird er die strengste Neutra⸗
lität nach außen beobachten, was ihm gestatten wird, alle jeine
Kräfte der Entwicklung der sittiichen und materiellen. Inseressen dee
Landes zu widmen, und nichts wird die Bahn andern können,
welche. die spanische Nation sich, vorgezeichnet hat. Deßhalb hat
die Regierung, ihre freie Akltion benußend, um die ihr nothwen⸗
dig monarchische Lösung vorzubereiten, allein auf eigene Veraut
wortung gehandelt und sich direlt mit dem Prinzen Leopold ins
Vernehmen gesetzt, ohne einen Augenblick daran zu denken, daß
hre Ehre ihr gestatte, mit dem geringsten Einflusse eines fremden
Rabineis zu transigiren. Ich leuke ganz hesonders die Aufmerlh
samket Ew. Excellenz auf diesen Punkt, weil viel darauf ankommt.
festzustellen, daß die Regierung des Regenten in dieser Sache nur
ihren eigenen Regungen gefolgt ist, und daß kein nationales Ju
eresse im Auslande und noch weniger, ein ausländisches Interesse
hren Vorsitzenden im Verlaufe dieser Unterhandluug geleitet hat.
Rur der Wunsch, den Willen der Ration und den Auftrag zu
erfüllen, den der Regent und seine Collegen im Kabinet ihm er
theilt, hat ihn bewogen, zur Bewerbung um den Thron Spaniens
ejnen großjährigen Fürsten aufzufordern, der, ireier Herr seines
Handelns, durch verwandtschaftliche Beziehungen zu den meisten
regierenden Häusern, ohne bei irgend einem derselben zur Thron⸗
foige berechtigt zu sein, in dieser Stellung jeden Gedanken einer
Feindseligkeit gegen irgend welch eine Macht ausschloß. Somit
zerührt die Kandidatur des Prinzen von Hohenzobern⸗Si gmaringen
in keiner Weise die freundlichen Beziehungen Spaniens mit den
anderen Mächten und kann und darf noch weniger die Beziehun⸗
gen, welche dieselben unter sich haben koönnen, berühren.

(Spaniens Kriegsstärke.) Rach dem Obs erver“
belduft sich die active Land und Seemacht Spaniens im Augensdlick
auf 96,000 Mann, welche in 60,000 Mann Infanterie, 9000
MPann Cavallerie, 9000 Mann reitende und Fußartillerie, 2500
Ingenieure, 83500 Marinesoldaten und 7800 Matrosen gerfällt,
welche hetztere die Bemannung von 29 seetüchtigen Fahrzeugen
dilden.

Vermischtes.
Die in den katholischen Gemeinden Bebelsheim, Bliebmengen—
golgen, Ormesheim, Wittersheim unde Oberwürzbuch wohnenden
Iroiestanten sind under entsprechender Auspfurrung aus den prole
tantischen Pfarreien Walsheim und Neuhäusel dem lirchlichen
Berbande!des zur protestantischen Pfarrei St. Inabert qehörigen
zandigen Vicariates eiuberleibt worden
7 Die Fortjetzung der Landstul-⸗Kuseler Bahn nah
girkenfeld, Trier, Dietirch, Bastogne, and Charleroi ist nunmehi
zesichert, Preußen und Oldenhurg wird hiezu die Concession ei—
heilen. Der Verwaltungsraih der Pfälzischen Bahnen hat dereltt
anleitende Schritte gethan, um die Strecke, von Kusel zun preu
zischen Grenze zuu erbauen. i —
FEin merkwürdiges Naturerelgniß. In da
staäͤhe des von Speyer zwe? Stunden entfernten Dorfes Mell ven
iahmen am 29. Juni Vormiktags die Bewohner ploßlich ein donntt
ihnliches Gekrache, welches von den naheliegeuden Saatenfeldem
um Orie drang, und bald bat sich den erstaunten Laudleuten en
daturschauspiel. Ungefähe inehrere hundert Schritte außer den
Irte waren die Haferfelder in Seiner Ausdehnung von 42bis
Jochen versunken. und hatte fich an der Stelle, wo kurz vochn
ioch uppige Saalen wogten, ein Teich gebildei. Das Wasser da
elben ist volllommen klar und die Temperatur Desselben ein seht
iiedere. Unbeschreiblich ist das Entseten der erschrockenen Landleule
ind pilgern nun Honderte pon Nah- und Fern nach Mell, um
vjese Naturerscheinung anzustaunenn.
Wiesbaben, II. Juli. Die igl. Regierung oll di
Renobation des Domes zu Limbürg mit einem Kostenanschlag don
bo, 00 Thlrn. genehmi gt haben. nu, at
. .FIn Dosssen b ach, Gad. Oberland) wurde den dort in
Hefechte gegen die würtemb. Reichstruppen gefallenen Freischätlen
anter Schiuimelpfennig ein Denkmal exrichtei.
7 . In der Nähe von Ems befindet sich ein Berg, der frühe
zewaldet war, jetzt abor, gänzlich abgeholzt ist. Nur ganz oben
ãnd drei einzelne, weithin sichtbare Bäume stehen geblieben? Dier
hat veraulaßl, daß, Dank dem Kladderadatjch, dessen famose Zeich
iungen die dem großen preußischen Staatsmann, eigenthümlischen
)rej Haare popularisict haben, die Bergkoppel seither im Volksmuund⸗
der Bismardskopf“ heißt
7 Aus Waldmich elba ch Gefsen⸗ Darmstadi) 7.Jud
witd der „Bad. Loszig.“ geschrieben: „Geqenwärtig defindel siq
zahier eine Kommission, die-mit- Aufstellung eines Stammbuche—
ehufz Verthe ilung eines Erbes im Betrag von nahezu 80 Milli
Iren. beschäftigt ist. Wie man aus sicherer Quelle erfährt, finde
ich unter den Haupterben auch zwei Badener, nämlich Dreher 9
deinhart in Heidelberg und dessen Sohn, Meihematiklehrer Rein—
zart in Karlsruhe, von denen jeder über eine, Million erhallen
loll. Der Erblasser war ein Oukel des Ersteren, er ging früh
eitig nach Rußland, woselbst er mit der Zeit General wurde und
8 zu einem ungeheuren Vermoͤgen brachte; sein Name war Marii
Moritz Reinhart
.Bei einem vom 7. auf den 8. d. M. siaitgehabten Brand
n Rorsscchach (Schweiz) fanden 4 Feuerwehrmänner durch Ein
durz der brennenden Trümmer ihren Tod und viele Andere trugen
erhebliche Brandwunden und Queitschungen davon.
rEin Gascogner Blatt ereiferte sich kürzlich im Inde
resfe der dort gemüsteten Schweine mit den erhabenen Worten:
„Wir wären nicht werth, Franzosen zu heißen, wenn wir unserer
nit Fleißß und JInselligenz gepflegten Nachwuchs nicht den Schwei⸗
nen anderer Länder vorzögen.“ —
—7 Die Angler in Paris sind sehr aufgebracht. Man spiel
hnen allerlei Pofsen. Seit einiger Zeit fangen sie statt der Fische
aur noch Blechdosen, in denen man Briefe von ungefähr folgen⸗
zem Inhalt findet: „Ich sterbe, um meine Schande nicht zu über⸗
leben,“ oder auch: „Ich sterbe für dich, grausamer Clarissa! O.
varnm hast Du mich nicht mit anderen Augen ongesehen!“ Wi
es ihre Pflicht ist, kassen die Angler ihr Geräth am Ufer liegen
uind beeilen sich, ihren Fund kei dem nächsten Polizeikommissär zu
deponiren, der unverzüglich eine Untersuchung einleitet, welche neun
Mal unter zehn nur zu einem beträchtlichen Zeitverlust führt.
— 7BValtorbe, (Kauton Waadt.) Ganz Jougne und ein
Theil von La Ferriere ist abgebraunt. Circas 120Häuser siud
eingeäschert worden. Der Schaden ist sehr großß.
f Prag, 9. Juli. Im Prager Tunnelbaii der Franz Jo
ephsbahn zwijchen Roßthor und Nußl hat soeben ein Erdeinstur

Italie..—

Rom, 13. Juli. Das Concil votirte heute mit 450 gegen

38 Stimmen die Unfehlbarkeit des Pabstes. 62 Stimmen waren
mit Vorbehalt abgegeben worden.
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        atigefunden z. 37 Arbeiter wurden verschütlet Todesfälle wahr:
heinlich. Thatige Hilfe wird von beiden Seiten geleistet. i
7 Falsche 20. Frankenstücke. In Paris circulixen jeßt falsche
zd⸗Frankenstücke, die so vollkommen hergestellt find, daß sie selbst
Veubteste Auge tauschen, Sie sind von Plating und Aluminium
—* haben einen inneren Werth von 3 Fr. 50 Cent. haben
enau das Gewicht und den. Ton der wahren Goldstüde und wer⸗
zen etst nach der Abnutzung alg falsch exkannt.

srrite 2FJuag, ünsere Siodt jst in Aufreguüng üͤber
inen schreglichen Borfall, dessen Schauplatz dieset Tage das in
NRaͤhe der Stadt gelegene Dorf Castillo de La Guardias war.
dori lebte ein junger Arbeiter mit seiner Frau. bei welchem ein
diehhandler, der, in hiesiger Gegens Geschäfte hatte, dfter einkehrte.
un die Wirthin vor einiger Zeit in Wochen kam, erboten sich der
hiehhändler und dessen Frau. Pathenstelle bei dem Kinde zu über⸗
ehuen. Am Tage der Taufe trägt der Vater des Kindes in
hegleitung jeines Gasifreundes dosselbe in die Kirche, während
e Frauen allein zurüchblieben. Kaum sind die Männer zum
dause hinaus, so zieht die falsche Freundin ein Pistol aus der
tasche hervot und nöthigt die zum Tode erschrockene Wöchnerin,
r den Ort anzugt den. wo sie ihr Geld aufbewahrien, VDies be⸗
sand sich im Nebenzimmer, welches letztere mit eitier starken Thür
ersehen war. Sodald sich die Frau des Viehändlers in dasselbe
egeben hatte, warf die Bäuerin, die sich mit ZInsammenraffung
zer aͤuhersten Kraft von ihrem Lager erhoben hotte, die schwere
Thüt ins Schloß und bewaffnete sich mit der Flinte ihtez Man-
um dem Augriff des Viehhenadierse dessen Rückkunstz sie ver ⸗
Mulhete, begegnen zu können. Vald sah sie diesen· auch mit dem
dinde zurückkommen, indem er sich ihres ¶ Mannes unter —XRX
inem Vorwande fentledigt hatte, Alz ex die junge Mutler am
ie ee agt hesnig Hach heiner? Frau und DrodtJais
ina Antwori erhalt, das Kind zu ödten. Die, Woöchnerin . 4ze
e deaß sie ihn iodischichen werde wie einen Hund, wenn
n Kinde ein Haar gekrümnit werde5da ergreift det Elende
zaz Kind bei den Füßen und zerschmettert ihm das Gehirn ün
den Eisenstüben des Fensters. Die Bäuerin, von dem Blut ihres
Zindes bespritzt, gibt Feuer und streckt das Ungeheuer sofort todi
nieder. Durch den Schuß war. —— — worden:. Sit
fand eine vot Schmerz boller Mutier; mit Anems todten Kinde m
irm bei dem Leichnam eines Mannes, und wußte;sich von dieser
Scene natürlich keine Rechenschaft zu geben. Auf ein Klopfen an
der Thür, welche die Räuberin eingeschlossen hielt, dffnete der eine
—DD Schud
ins Gesicht von dieser niedergestreckt. Sein Kamerad gibt seiner⸗
seits nun Feuer und ertheilt damit dem spitzbübischen Weibe die
wohlverdiente Strafe, indem dieselbe todt zu seinen Füßzen niedet⸗
—X u

Der Braud von P ra am 8. Juni hat nach den hoffent⸗
ich“ uͤbertrlebenen Angaben des Courier d'Oxient 2000 Men⸗
chenleben gekostet, 5000 Hauset gzerstört, 30 000 Personen ob⸗
achlok gemucht und einen Geldschaden von 300 Millionen ver⸗
utsacht. 2
7 In einer eben veröffentlichten Korrespondenz zwischen dem
jerstotbenen Minisser Lord Clareudon und dem britischen Gesaud⸗
sen in Konstantinopel wird erwähnt, bei dem letzten großen Brande
habe ein Wind geweht, daß in einer Entfernung von eif englischen
Meilen Notenbläutet aufgefunden wurden, die der Wind aus dem
niedergebrannten Boudoir der Tochter des Gesandten entführt
jalle, und daß in weiterer Entfernung auf der See ein Schiffs⸗
jelt von den fliegenden Funken in Brand gesteckt wurde.

Neabel, 23. Juni. Ein Advokat Namens Giuseppe E.
wohnhaft im Thale Ufetta, bei Cajtel⸗Taverna! hat seine Familie,
zestehend aus Frau und 5 Kindern, letzlere im Alter von 15 Jahren
zis 2. Monaten, das jüngste Kind im Arne der Mutter, auf die
cheußlichste Manier, durch Schülse, Schläge uud Strangulation
ungebracht und schließlich sich selbst erschossen. Das Motiv dieser
ibscheulichen That ist ganz unbekannt. — —

r London, 9. Juli- In dem Kohlenbergwerke Sheriff in
Staffordshire hat eine Explosion schlagender Wettet stattgefunden,
velche 19. Personen das Leben gelostet hat. 3.

f Londonm, 11. Juli.. Der schottische Postzug von Edinburg
ach London verunglückte gestern; 5Todte und 28 Verwundete
wurden gezählt.

f Vei Putitick und Simson in London ist dieser Tage die
sröͤßte Bibel der Welt unter den Hammer gekommen und für
löß Pf. St. zugeschlagen warden. Es ist dies die Prachhtausgabi
don Maclin, und der Eigenthümer, der verstorbene Mte. John
brad Bell aus Manchester, hatte sie durch einige 11,000 Aupfer
diche und Zeichnungen aus jeder Schule bereichert. Das ganze
Werl defiand aus 63 großen Foliobänden .
t LEine New⸗PYorlker Zeitung stimnmite kürzlich folgendes Klage
lied an. das auch in anderen. Siadten. ganz passend sein dücfne
Die Jadbd auf den Hippopotamus an den Ufern des Nil. aul

den Alligator in der Bay von Louifiana, auf den Lowen in Nu⸗
midien, auf der Gorilla in Aftita, auf den Tiger in Bengalen.
den Baren in Schweden und den Wof in den Steppen Rußlands
—solche Jagd ist ein reines Kin derspiel gegen eine Jagd nach
einm treuen, fleißigen und bescheidenen Dienstmädchen. “
Aus Kuba wird unterm 28. v Mis. gemeldet, daß dort
die asiatische Cholera mit ziemlicher Heftigkeit auftritt. m
77 Zwischen Amerika und Europa fahren gegenwärlig ca.
120 Dampfer.4. J
In Balftünnoren hatein R. Siebert und seine Frau
gegen einen gewissen John Leeson eingeleitet, weil Letzerer der
Thefrau deg Sieberl dewaltsamer Weise die Hand geküßt babe.
Die Jury verurtheilte Leeson zu 2000 Doll. Schadenersatz an
Frau Siebert.... I I
7 Ein schrecklichet Unfall wird aus Middletown in
HMissouil berichet. Dae Musiktorps einer Menagerie fuhr auf
inem großen beweglichen Löwentafig durch die Stadt. Die Pfer de
ingen durch und schleuderten das Fuhrwert an eine Fel secke,
podurch das Verded so beschadigt wurde daß die zehn Musiker in
den Loöwenkäfig hinunterflelen. Drei von ihnen wurden getödtet
ud die andern schwet verwundet. Ein Arzt Namens White sprang
nit bewundernswerthem Muth in ben Käfig hinein und holte die
Berwundeten einzeln heraus, wurde aber schließlich auch stark be⸗
vadigg.
7 Bei der Census- Aufnahme in Philadelphia haben sich vie le
Damen geweigert, ihr Alter anzugeben. Man hat nun gegen die—
elben eine Klage eingeleitet, zum die von dem Gefetze bestimmte
Slrafe von 80 Doll., welqheauͤf die Verweigerung von Auskunft
an vie Cenfus ⸗Commission gelegt ist, beizutreiben.
s bPFolgende Geschichte. welche augenblicklich die NRunde durch
ud amerikanischen Blätter macht,/ wird vielleicht als ein sprechen⸗
der Zug der amerikanischen Sitten gelten dürfen. Eine im Staate
Maine wohnende Dame war eingeladen worden, der Hochzeit einer
n · Cincinnati ansassigen Freundin beizuwohnen, und hatte daher
chon einige Zeit zuvor Modistin, Juweliere und Schneiderinnen
Thäutigkeit geseßt. Newyork hatte die aus Paris ankommenden
neuesten Erfindungen quf dem Gebiet der Toilette geliefert. Kurz⸗
nn als der große Tag der Abreise erschien, wurden 15 Kisten
um Eisenbahnhof geschleppt und daselbst einregistrirt. Die glücliche
Figenthümerin dieser zahlreichen und kostbaren Verschoͤnerungsmittel
rahm ihr Billet, stieg in den Waggon und fuhr ab. Sie kam in
Tineinnati an, aber, ach! sie kam allein an und ohne von dem
Arseual begleitet zu sein, auf welches sie rechnete, um die ganze
Fashion“ des Ortes in Schiutten zu stellen. Ihr Gepäck war
us Versehen nach Florida geschafft worden. Die also um ihren
Triumph betrogene Schöne strengte gegen die Eisenbahnverwaltung
ine Klage an und gewann ihren Prozeß. Die Direltion wurde
verurtheilt, die abhanden gekommenen Gegenstände zu ersetzen. In⸗
deß mußte die Dame ein; Verzeichniß derselben einreichen. Da
janden nun auf der Liste: acht Shawls. zehn Roben. vier Hüte,
ünf Paar Stiefelchen, sieben Spitzentaschentücher, mehrere Hals⸗
tetten und Kettchen, Armbänder, Manchetten und Krinolinen; ge⸗
nug, die Ziffer der Schätzung kam auf 2500 Dollars. Und unter
ill diesen Erzeugnissen der Mode und der Phantasie befand sich
nicht ein einziges jener „intimen“ Kleidungsflücke, von welchen der
Deutsche behauptet, daß sie ihm näher liegen als der Rod. Der
lußere Prunk hatte wenig an ein Kleidungsstüch gedacht, welches
zestimmt ist, nicht gesehen zu werden. Die Eisenbahndireltion be⸗
ahlte die Forderung bis auf den letzten im Verzeichniß aufgeführ ·
en Dollar, und glanbte sodann das Recht zu haben, das Publi-
um zu belustigen, indem sie die von der Reklamirenden aufgestellte
Afte wörtlich in die Zeitung einrücken ließ. Das intime Kleidungs-
lud und seine Vereinjeltheit haben die Lacher auf die Seite d er
ndistreten Bahnverwaltung gebracht.
00 Diienfstesnachrichten.

»α

Die erledigte Stelle eines Hypothelenbewahrers von Landau
st dem Rentbeamten Jacob Mohr von Landau verliehen. auf das
Zentamt Lundau der Reutbeamte Anton v. Chlingensperg dvon
Franlenthal versetzt; der Rechnungscommissür der k. Regierungs⸗
inanztauimer det Pfalz, Hugo d. Leth auf die Stelle eines Rent⸗
eamten von Frankenthal besördert; die Stelle eines Rechnungs⸗
ommissars der k. Negierungsfinanzkammer der Pfalz dem Raths-
iccessisten, der genannten Regierungsfinanzlammer, Theodor Carl,
herliehen worden. — Der Landgerichtsdiener Friedrich Guders von
Wolfstein ist in gleicher Eigenschaft nach Annweiler versett, die
sierdurch eriedigte Landgerichtsdienerstelle in Wolfftein dem pensio⸗
uirten Gendarmenbrigadier Thomas Dort aus Gleisweiler, 4. 3
n Annweiler, verliehen worden.
        <pb n="428" />
        . Landwvthschaftichecs
Ein Arlitel der „M. Schranne“,. hessein Inhalt guch von dei
Mehrzahl der. pfälzer Landwirthe zu beherzigen sein, möchte, sagt
Die Mißernte an Heu, Futter und F theilweise — an Getxeide
eane welche ganz. Westeuropa bis an de Ieetn und
die Karpathen zu machen im Begriffe steht, fordert zum Rachden
ken auf, wie ihren Folgen für die Landwirjhschaft zunächst abzü⸗
helfen wäre. Daß Osteuropa uns mit den fehleüden Getreiden
—— nicht
zushelfen kann, liegt, klar zu Tage, da man dork überhgupt der
artige Vorräthe nicht hal.. Jeder, Landwirth denkt natürlich da—
an, daß, nach altem Spruch, nach Johanni sich das Wettex än⸗
dere und unsere für den Fruͤhling' und Vorsommer verlorene Re—
genzeit für den, zweiten Thejt des Sommers; eny
verde. Ie diese Vorqussezung ein, so kann Wickhafersgat.
jelbst Ende Juli voch vorgenommen, viel Futter Hüefern, wenn man
träftiges Felz, frei hat oder die Kornernte bald eintritt, was iĩn
der Pfalz der Fall, Daß dazu, wie zuim Grummet der, Wiesen,
eder Tropfen flüssigen uünd jedes Staubkarn festen iind. kunstlichen
* verwendet. werden muß, versteht sich von feibst. Dem
Mengfutter stehen die Stoßpelrüben zunüchst. Sie werden nicht zu
zicht gesüet und, mit Dünger versehen Knochenmehl. Jauche oben
zg für den Winter lauge vorhälten. Selbst Riesenmajs und
Juchweizen vertragen in milderen Gegenden — also sicher in un⸗

serer Vfalz noch eing Saatinehie Siobbelfelder und gedeihen
penn diese kroft y * Daͤß man Baumlaub fammelt, wo
*.3j. haben ist. und damit wenigtens vie Hruftodtein spat
nan haben sohtie, ist or Allem aths auln, Das Stroh ist in
e Dan n i ngin Ir nnen anr Suohenn
jefüttert berden müssen Dami xk dang gusgibleünd' irt
dird, soll cs durch —5— Frhhitiung miitelft Gahruna Zum
chung von Hleie, Mehl, Petluchen, Rüben und Knollen und un
y —8 porbereltet ¶ wet deun. Womit/ aber bee,
n e de and er Se dhenn
aicht über al saöthig iudem iturgeachiet des minssenhaftetn Vetthuse
Snet an die Ppodienaben an viclen Orien oh Se
athe a ifgehänft liegen. Denn es wird der große Rothftand
Alle weiteren Cinwände entkräften. — ———
verwaltung und ünsere Jnteressenvert —VVD—
Allem Einleitung zit wirtsamen Verftngungen an die Stagtssot
ehörde tresfen sonst wird es u spat Die Noth wird ene
ominen den Winter und Frühlahr. den Hohlpuniterteichen
Siren muß gber shon im Herhsten ciugehtacht werdeit. Werheß
Vasserungswiesen hatd Nedergltdlich. die Bauern., die hre Von
heile kennen, Aber welche Wassermassen fließen umdeguttzt hot d
echzenden Feldern und Wiesen vorben gund was bet uns bis Jeh
ierin geschehen, ist kaum der Rede werth bel drei Millionen Tad
bert Wiefen.“ u
. p e
Bekanntmachung
Am Dienstag, denI 9. p. Mis. Vor⸗
nittags, i Azr, auj dem Rathhause
uier. werden naͤchstehende Arbeiten ar
Wenigslaehmenden öffenllich vergeben;,
Hetstelung von Eubselien in dos
Schulhaus an der Kohlenstraße;
Herste lans den dahlandel gu. vorer
. mähnleln Schulhaufe , 5.
Die dezüglien Kostenauschläge lönnen
zis dahin duf deim unterfertigten. Ainte
cingesehen werden. ——
Si. Ingbert, 15. Juli —1870. —8
VDas Zürgermeisterauit
—
Wer etwag an
den fallirten Kauf⸗
mann Heinrich⸗ Scherpf da⸗
—*55 — 77 —————7—— —
hier schuldet, wolle. seine
Schuldigkeit ohne Verzug an
den ———
der Fallitmasse entrichtenen
Sta Jngbert 12. Juli IST0o.
αι.8
Drafchmaschinen,
uc, Jür Hand unb Pferdebetriebz J
Häckselschneidmashinen
ieuester Cohstructlost mut un ohne Krcesiwie,
EKonisA hnas,nen
bitligst in dem Maschinengeschäft vohen
νεν
Zaiserdlautern, Pariserstraße Rr.] *
Graue, braune und schwarze Zeug
stiefelchen, Kitt-Glanz⸗ und Kalh⸗
leder-Stiefelchen für Damen ünd
Hinder, Plüsch⸗Stxram in-und; Le—
devp⸗Panutoffel inc allenFarben für
herren und Dameng sowie alle Sorten
Irbeitgfchuhe gie bisligen Preifem def
e Ph. Weber. Schohmaget“.
3ohlenstrüßß

. . —E 23 2 —VD —— —S
u ν ↄιο εινν v pfe hir TGι α ι ι
8 Em e ung. ——— , n
u:c Hiermis die Anzeige/ daßich unterm heutigen eine ιιαννιαα ) 0
ναν. B ια νν
ineralwagßorügt ärt
eröffnel habe und empfeblerd Soda · unde Selterswasset sowie Lmtonade
xaßenssoin· Atäglich frischer Füllng zur Jenesgton Abnahnie νν
—— 9 — ιι ια
* St. Ingbert, den 45.4Juli ι mä
——— eg pir u — J I8 8J. Friedrich *
21 M 45435 —28 J 2 * 7

Epilevtische KRraämpfe (Fallsucht)

heilt. brieflich dernGSperialarzt furcispilepsieDeo ctr O. KiIIisch

iu Berlinm— det Louisensiraße 45. — Boreits; über Hundert aebeilt
vur·ag den a7. Juͤu
in der Ober haufer schen Gartenwirth⸗4
34 * schaft X ανννι

rosses CONOERT.
zusgeführt durch. dien Lec Abtheilung
dornisten des K. o2. Ja gerblattiltons,
inter gefälliger Mitwirkuͤng des Hexxn
SZtabshornisten Klingenberger.

Anfang 8 Uhr EntröcnGekr.

Wohnungsvermiethung.
Der. umtere Stock meines Hauset / der
Post gegenüber — sehr geeignet zu einem
Ladengefchäft — ist bis I. Septemset be
Nehbor, zu vermiethen
— *** J. J. Fiack, venor,
Frucht⸗ Brod⸗ Fleische ꝛePrei⸗

der Stadt Homiburg vom 13. gul
Weizen —. a* tz Forunßefl. —X
Spelz 3 ft.“ 10 kr. Spelzkern. A
c.. Gerste, Zreihige — Ni. — tr. Gemd
xreihige — A.“ tr iischicu
— tra Hafer 3 4. 360 tr. Erbseu 34.
— —
———
2 Kgt, — 4 Korubrod. 353 4 ir
oitto 2 Kgr. 16tx ditto 1 Kärn Zalt,
Bemnischtbrod 3 Kgt, Eicr. Das Paat
Beck7, oth. 2 r. Ochsenfleisch pr. Pio.
7kco· Kühfleisch 1 Qu. 14 i Qu.
zAkx. Kalbfleisch, 10 ir Ha nunelileisch
r.. Schweinefleisch 16tr. Rutlex, das
vᷣsd. 82 ir 9— 5 v α
Frankfurter Börfse!
— 171
p“ 14. Juͤlt 1854. Ie Fee
. * 673263 R.

Geldiorten. — — — —
HBreußtsche Kassenscheinenu te 41144
Preußzische Friedrichsdor 56öö ν
Pistotz 3 9. 4
holländische 10 ssaStüdee 3362
Ductiten· , ,ͤu —2 e
Francg⸗nide αο B
fnglische Saunercigus . ο I:
ld per Zoupfund jein⸗ . 5 628
Ichbattiges Silber per Zollpfund 7
Dollars in Goldec —J —B

ÿ
DX J——
conntag den
Juli Am
Zaale des Hrn⸗
berhanser,
ürdie derren
— 4Acister. u. Ge⸗
ellen freundlichsteingeladen: sind; —
Entrée für Geseilen Aa8 Kr.
Aufang 8 Uhr Abds.! Das Comite.
2ffeißigen. Echreiner.
Igefellen finden gegen guten
Lo hen sofort Farnhe Saco beneibuter⸗
gichnetem. vyh hnet, dersuibe enisn bravenn
Jungéin vibe Lihrsan.
n: Dohann Schusteve:s qreiner. e
ααιναα.
*Sin o 258 —
* 3 — JJ———
0 n dernid dch en
wirbe spfotk gelichk“ Heg u
Die e eeh nähere Aus⸗
tunft. —— — pr —8R α,
———— —E
Redottwon Dru uund Verlag von Juaxx. Dem eitz in Stj Ingbert. 722 2354

Aonntag den Julizlauf dem Xi
7oli in Blieskastel Funtadu
———

I
        <pb n="429" />
        4, .2 7 7
⏑—33 G ιι ιι
F 28 ** 714 8 5 i
7 4 r 0 97 7 56
d * 2*3 e * 2 J EE. * 7 de —
ude ———— 92* Axnn * F —— —J 6 23.1.
C—— — 2n r
νι ι 2 8
.: — ι —
qun pence .! r e e

d St. Juc — — — r (und! daß mit dem Haupidlatte verbundente Unterhaltungsblati, mit der Dienstags⸗, Donnertiags⸗ und Sonntagß⸗
tammtr) erscheint wertodich ð ile ran a li Dee n s ag Deon mne e ta g: Sams ta g und Sonuta a. Abonnementapteis vierteljahrig 42 Krir. oder
u α Silbergran Anzeigen werden mit 8 serzr. due breispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berecnet. —
109. J ẽugcunll — — ι ι , t 1870.

AVJJJ — —R A4ð V.
—3— . . J
t Ö να
iun! v— 16 Deut schland —VD
Manhen— I16. Juli. Hoffinanus Correspondenz mesdet,
i ser Befehl zur Moblmachung der bayerischen
Armee soeben ergangen isht. 3*7*

Aus München wird gemeldet daß für unsere Pfalz zu⸗
nächst eine Aufstellung von, preußischen und Fayerischen Truppen
wischen Landau und Gerinersheim inb Auze gefaßt sei. Wir
saben nur. zu wünschen. daß die —AD
solgen moöͤge, damin unsere HH. Nachburn nicht zie Vorhand er⸗
allen. Heißt es heule doch schon nicht nur, daß die Franzosen
zei Fotbach zwei preußische Locomotipen weggenommen, sondern
duch daß sig Luxemberg beseht hätien. Zur Vorsicht sind eiust
weilen die. Eisenbahnschienen zwijchen Neunlirchen ⸗Bexbach aufge ·
issen worden , —
n Fuann on, 18 Julie, diiag Liwärlet. hiet— den Ködlg
dem Vernehmen nach. wird: schon . in dex ächsten Kainmersitzung
von hemn Kriegßminister ein Cxedit von sechs Millionen zur Kriegs⸗
Astung verlaugt werden. j OieFortichrittspartei hat ——
jehmen nach sich — dahin ausgesproch en. es solle das
vesamintstaatsministerium interpellixt werden, in“ welchet Weise
nahern sich zu dem bevorst ehenden Kriege stellt. — Nur im Falle
er enischiedenen Theilnahme am e
eden nothigen Credit berilligen, füg das G eileszter für Zu⸗
warten oder sür Neutralität —— bigureg

Der Suunatt Cotrespondert desnu Pfalz. Kur.“jchreibt
interm Gestriggu (15.). „Die soeben, helaunt gewordene Kricgs
allärung ln a allein Zogern cin Wade.“ Die Freude
verden⸗ die Feinde Deutschlanda enicht daben, daßg der frechste Au⸗
giff auf unsere Existenz und unhert Edre den die Weit noch ge
chen hat, Deutschiand gersplitierk uͤd uneinig fände,. Gegenüber
em maßloẽen Auftreten Franukreichs, welches nur zir deutlich die
Absicht kundgaͤb, Krieg uin jeden Preis zu führen, verstummt jedes
eee wird der —58 Sache nicht I
ie Ertlarrhusem ves⸗ Hrm gVarnbütder gelatten⸗ leinenn Zweifel
— ——— —* früh von Si. —RW
Drn zurück in Friedrigkhafen erwortet. Die Stimmung unserer
urgerschaft ist, wie wan; sie erumrten ojwfte, aufgehracht jm höchsten
hiade über den Stbrer Miaseres —— Vaen uineres
Esiwbe ĩ garA82 Inli. Insder hiesigen Gewehrsabrik wird die
Aufertigung·dee Armeegewehre nach · Werderl jchent Shsteme, auf das
dirigste brtrieben/ so daß. nachdem die: Jägerbataillonen nunmehe
nit denselbenvollstäuding ausgerüstet sind, demnächst auch mit, der
Abgabe an⸗· vien Infamerie: Regimemter begonnen weirden kann. Da⸗
wrch; daß die Nriegsverwaltung mit dem Fabrikauten der inzaluen
Theile in direlte Verbindung gesetzt und die Beschaffung der Zwi⸗
chenhaändler aufge geben hat, werden nicht allein Ersparungen erzielt
sondern aa Hird Fürch; die Fabrikation und Fertigstellung beschleunigt,
—X ———
woch kürzerer Zeit, unsere gesammten Fußltruppen mit der neuen
r ausgerüstel sein werden. Die Repartition, wie, die
ewehre gbgegeben werden sollen, ist schon erjiolgt. . .34
r ———
herische Regierieng gestern Noachmittag den Beschluß.ngesfast habe,
—X gegenüber anszusprecheu, daß sie bereit sei, in einenm wer
n des spanijchen Zwijchenfails etwa ausbrechender Kriege ihre
—X Deutschland'zur Verfügung zusiellen. Das wut sember
iüche Mimfterium hiein ebenfalls Berathung über deuselden Gegeiu
and. Der Ausgang is mir unbekannt,“ doch zweifte ich keinen
Iugenhlick daß äuch Wurtemberg vei Deutschland feine Stellung
chmen wird. Man behanptet, die hiesige frauzosische Gesaudtjchaft
abe heute Auftrag negeben, zu Maden. And zwar nicht zu einer
badertise. (zius —
egraphisch gemeldet: Varnbüler Fellärte, die leglen Gramonit
den Forderungen, welche irotz des Hahen zollern'schen. Verzichtes
ustecht erhalten werden, verlezten haͤs nationale Geiuͤhl in Wür
Woerg und regten gegen Frankccich auf. Der Minister exmächtigte
ben französischen Gesandten dies zu hericht ud6

Betl icn, 152 Juli.“n Das Bundeskanzleramt hat den Senat
voͤm Bremen amtlichbenachrichtigt; daß die norddeutschen Handels⸗
chiffe auf allen Meeren vor· der Kriegsgefahr gewarnt seien, und
den Rach ethalten haben/ in Hafen einzulaufen.
2Bertin, 16.Jiili⸗n Der Königtraf gessern Abend hier
ãn imde wurdeinumit“ unbeschreiblichen Jubel enpfangen?. An
100000 Menschen standen zwischen dem Bahnhof und dem Palais.
Der König erschien wiederhcttram Fenster. Die Stimmung ist
zie entjchlossonste nud gehobenste;Von der Bremer and Stettiner
Zaufmanuschaft sind Adressen an den Königt eingetroffen, welche
die vollste Opferwilligkeitekuudgeben und einer energischen Wahrung
der Nationalehre zusimmen. )ι :
Daseins. Die Raben fliean? Mogen die als Oufexnfallen, die den
luchwürdigsten Krieg begonnen αι

—A
sohlen und ist Alles einzuziehen, Apyt Garde und zweite Augmen⸗
jation (Bejatzungetruphen). *7
— ——— * J Zez. Hermartt

Dres dennißzJuntte Vek König von Sachsen hat sein⸗
Rundreife durch dag Land in Folge der neuesten politischen Nach⸗
richten abgebrochen ünd ist hentee Mittag nach“ Pillnitz zurück⸗
getehrt.
Die , Wiener Presse“ —A—
die Streitkrafte Frankreichs undß Preußeng aui, Die Operations-
wmet wurde · bestehen aus ber Fekdathice: A16, 000 Mahn 27 00d
Mann, Cabalerie, 600 Geschütze, wwozu noch 24 Mitrdilleusen · But⸗
zerinna 6 Stück kommen; aus der“ Neserve Armee: 75. 000
Mann Infauteric, 5. 400 Mann Cadalerie, 286. Geschütze 3. die in
Frankreich und Algier zutückbleibenden“ Truppen betragen 50,000
Hann; das! Jahrescontingent mit 80,000 -100,000 Mann; die
mobile Natiotalgarde mit 100,000 Mann. Zusammengenommen
»erfügr also Frankreich: über 215,000 Mann,“' von denen das
Jahrescontingent nicht unter die geschulten Truppen gerechnet
we I—
q ie Kriagsstaärket des norddeutschen Bundesheeres sollan
Feld⸗, Ersatz. und Besatzungstruppen 944,821 Mann 'betragen/
deren Vertheilung nach‘ Waffengattungen folgende ist“ 551,9903
Feldtruppen, 187,274 Ersatztruppen 205,054 Besatzungsẽtruppen,
also 944.3321 Mann mit 193,730 Pierden Die Feldartillerie
besitzt 1,212 Geichütze; die Ersatztruppen haben: 234 Geschütze und
die Vesatzungstruppen 234. Geschütze. un

, Sraukreich. αα
—Paris, 15..Juli. Gestern gif den Boule⸗
rardz Demonstrationen für der KregstattieRente schließlich 67.
Der „Constitutionell konstatirt. daß Prim, sowie das spanilche
Cabinet und der spanische Gesaͤndte in Paris alle möglichen An⸗
stregungen zur Aufrechterhaltirng des Friedens machten. Der Con⸗
titutionel“ meint. daß in Bezug auf Spauien alle Schwierigkelten
zeebnet sein. .... .i

Paris, 15. Juli?“ Gestern“ Abendeifnud eine kriegertsche
Demonstration gegen das? preußische Gesandtischaftshotel ftatt, es
st abet wichts. Ernstes dabel vorgokommen. 32

ti, Der Gaulois kann einem Privatbriefe des Marschalls Prim
dom⸗8. djs. Mid. folgenden Passus entnehmem:
Sie kennen besser als irgend wer meine Sympalhieen“ und
mane Zuñieigange (carino) für Alles, was Fraukreich vetrifft, sowie
meiue Hochachtung sür Se. Majestät den' Kaiser“; Sie werden dem
nach das iefe · Bedauern verstehen mnit welchem iche fehe, daß die
jegenwärtigen Umfiände gecignet xsind, «die Bezichungen zwischen
en, beiden Ländern eiwas kühler zu gestalten z aber was ist zu
hun, wenn, die Jujeressen meines Vaterlandez im Spiel sind?
Niemats hätle ich geglaäubl,, daß, Frankreich sich diese Frage zu
d rzen nehmen könnte; niemals hätte ich vorhergesehen. daß sie, zu.
uropäischen Verwicklungen, Anlaß. geben Fen weiche nuch mit
Zehmerʒ erfüllein; aber da es nun einmal sö weit geloinmett isn
pare es Ihmahlich. zurüdzuweichen. und haudelt e3. sutd vot alleh
digen dacum, die Nationalehre u reuen.“ Ich schließe also, in⸗
        <pb n="430" />
        dem ich die Hand aufs Herz lege und 35 wir der
Freundsichast Joie mil vsergun sranzoöͤsischetz Nachbar Werein

aicht zu — — ee es lebe 1
aien ? 4 Brimß

deh Bürgergards 5 Dak Lager von Seberloo *3. be der ern
edoe Hekche Fef arieg zuischen, Preußen und Fankreich dals in.
vpeimedlichdin 9 376 w Srrp wah
— J————
——— ee andkre —————
Posto nehmen. wahrende die übrigeri. Sruppen in dem Wefesign
cager zu Antwerpen concentriri werden dürften.
England.

nV dν ααIα Juligu Stunmuiche m Morgenblätier nchme
ntjchieden Partei für Preutzen: und, verdammen.« Frankseichs hu
wsserderr Hallung.eIhm albein messen sit die Schuld an der
rohenden Kriegsausbruche biee.

ei a e &amp;o n. 15. Jult. Im Unterhaus erbat e
bellumotn. uber die Togeelrage. Hr. Gladltone erwidette. Fuidlun
biete alles Moͤgliche auf, um den Frieden zu erhalten. Horsmann
ragt, ob England di ruerie wie Hr. d
XX Peee 7 eine —7* Auslunf
uid hamet — ruf —3 — ab erien kher eha nytung ein
— 1537— J * 1072
bevischt ai —* acucaate —R
uß — —— .
uι—E y tι, .ι m
u ιιι Feiarwirih schaftliches. nun Bιν
E rnleun herisch ren Nachrichten üns Lonbonvom7
Fati“ santen: NAus Lircoinfhire tteffen Berichte vber die Ernteau
chten in, Pelche im Großen und Ganzen auch von vein übtihe
helle det Königteichs gelten können. Der Regen,heißt es hu
Jundet gewirtt. Der Weizen steht so gut, wie man es nut win
hheit dann, und wird mehrr aͤls den —ãA gtnnpe
Der Hafer hat fich gleichfalls gebessert; die Gerste sieht prachi
—A — see del denen fich bis
venigsseno noch kein Sput bon Kranlhritr hehzt. Auch Füben wir
Burelge wachte srberhaupt versprechen viel; dagegen datten bu
Wiesen von der angtin Dürte schon geliuen. wasauf die Heuetule
—

Spaͤnien.

Mad rid Juli, Die, Epoca“ sagt Kaiser Ra⸗
poleon habe der königlichen Familie von Portugall erklärt. ei
verde mit Vergrügen sehen, wenn Don Fernando den spanischen
ιιÄ Vosselbe Vournat sagt⸗ hicczust das Pring Gia
peieon in Viorenz: und Iu Parss die Wahl eines nalienischen: Priu
zen befürwortet habe. : Deene franzdsische⸗ Negitenngr hzabe deralich
erklärt, fie werde nichtä gegen die Wahl des Herzog von Mont
eahee bg sie hätten nur für die Republikantuud. Tarluten
die. Grenzen geĩchlassen -. WW

In Madrid hat das Boll einen Attache der spanijchen Ge⸗
saudtschaft in Washington. Heren-NAgcaraga, der mach Ablauf sei-
ges Hrlaubz eben Am Vegrifft war, dorthin zurzidzulehren,. eil. es
Hhu füͤceinen Carlisten hielt, exmog de tn.Der, haudige, Forlesaus⸗
Duß hat in volge dossen die Regicxunig.Hufge jotdert, Erustliche
Waßregeln zu tyrsfen, um Ahnizche Standule- zu werhinderu. Drei
Juspelloren und mehrerr Agenlen der VPolize sind absesehi wor⸗
din.n weil Fe hes dem Hujrabe, nicht / ihetz, Pfuicht, gethaye tunt b
397 —ι—lgalu roν pi »]
znig k Pad omA. Jul Heutet Moegen snu ein⸗Minier⸗
aitt faut z heint Rochmittag vegaben sich die Mitiister zu ihrem Wee
mer⸗ Dein Hersoge von Saldunhaz unsd mit: Diesem in das gnig
e Saloß uda Es schcim, daß un vinen Kerege zwischen
Frankteith Spattiec ialnd Preiten? Pertudal dit strengse Neu⸗
ralnat beobachien und die Regierung vik Rejtrven zit den Futznen
— —

ι νναιöν dutt Belgien:i 25 ssi nu ιν
VV———

Za hel. 12. Juln. Besturzung. lntzzulvonee nütuhe
herrichtehief.. Man macht sich auf das Schummite, gefaßt y Im
aAxbeitzt wian Tag und, Nacht zur Einberufung
der Rmniliꝛen. Mohiliftrung. oͤck Rejerven ann bes ersfen, Aufathots

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Wern * *— TS,
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Min derverstelgerung 35 aets — it Empfehlung. 3 r ä 8
Bersiellung eines Brununeus auf Hiermit die Anzeige: daß dch, unterm heutigen eine ,—
det. Rennad Gecnclate e tann—
0.7 wiesheium. bun n M— Mineré IWassß ** n 81t 4 I un
p neeeee tun dobt rt nvfeute . Zodc. ,n . Sedter wa sarz sowe ¶imovad
e e e heteee ensg in Nägich Frishet Füttung ut sheneigten. Abnahmnecn
Rihhrenleitung von Gußeisen des Gemeitzde ain St. Ingbert. den 15. Juli. en 3 eh —
añnens⸗ auf der Nuumühle int Minder — 3. Frie rich We
vensteinerungswege nr * 8678 —ES fis nes 654 9 558
Die zu vergebenden Arbeiten sind ver⸗ G X ift .4
rre e Anzeige Empfehlung.
mnschlagte: 3 ν, . nui fl. Kr.. e a 18* 3 ⏑ —
re —— Nuterjeichneter ·macht hiermit die ergebent Anzeige, daßz et ime 3 delri
mouetarbeiten -« 83 ν—
2) Lieierung und Legen der 36 7 5 —Kupferschmied⸗Werkstätte Ry e e
gnßei sernen Rohren » —A dahler“krrichiet hat und vefaßtesich derselbeen mit Anfertigung von Dampf Breungap
Des. Kostenanschlag liegt uuf dem Bute Faraten mch! geuesser Consiraction, Kühlapparaten Braupfannen &amp; Kessels
zermneistereibureau dahier zur Ginsicht vffen. apferne Bishren junr Dampfe und Wasserleinangen,e sowie pile im das Kupferschmien
Erfweiler den 15. Juli 8b e jach einschlagende Artilet nuter!o Zasicherug prompttri und vbilliger Beblenung. Repars.
atx ngo — x ine. ic werv me Ichnell aride billigse aus gefnhrten Auch werden alle Messfiugarbeiten
ee Vraunberaerzie Sahnen, Ventiten, Schlauchverbindungen Si Mesfinggnß den
ACCXECGGC. ILBLMI. 7 den elbin besorgte 129 J — ι ,leete
Der Unterzeichnete. bescheinigt. hiermin. We e I87TO ι_ιl α ια:
— — — —— Conuis Berny.n
werck u. Söhne in Köln sich für Werhane befinbet Karam Wat“ vis Ais Det mti ichen Weristane ber
die Reinheit ihrer Waare verbürgt und hre vbr —32 Won i — 3 si
—X —— Ihr. Wery. ν
itgots irciwitig geieit at daß die ——— —
zur Veendung lonngenden Rohmiateriaͤlien Fʒꝛ iseytis che zramvpfe (Fallsucht)
—B nelltbrioflich der'. GSyeeialabze fut Spilepfie: Dekhont OD. Ntuαn
Warrke annihysir: werden und, dadnrch dem BVerlin. e d Lrrate . Vereits uber Durdera eilß
Leymsumenten eine rezue Chocolade.. de h.
aure Carab. und Zucker garantixt; wirdn
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e fonigl Regirrngscommissaren
at e awnd derridigter Cheniket. —
wigt mit Richt emnpfehltntwerthen Chb⸗
oladen find fitz vorräfhig in St. Ing-
ner dei J. J Grewenig und vei
ond G. dicel, in Riieak uacte
xer. J. Apprederis.
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        St Inaberler Anzeiger.
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de . In gbarter Anzeiqa er sund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags⸗ und Sonntags-
ummer) erscheint wochentlich vi e r in al: Dien siag, Donnerstag, Sams tag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteljähcig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Kerir. die dreispaltige Zeile Blattjchrift oder deren Raum berechnet..
een? 7
* Juli telit 1870.

177 *
— 8 — 22 4*

M 110. 5/ — F * * Die uotao den
An das deutsche Volf
. Der' Krieg ist unvermeidlich.“ Von der Pfflugschaar, ans der
Hherlstatt, aus der Studirstube treten unsere Brüder und Söhne
mammen, einen Feind abzuwehren, der die höchsten Güter der
daͤtion· bedroht. Die Armee aber, welche uns gerüstet gegenüber
leht ist micht aus der allgememen Wehrpflicht hervorgegangen;
Ifind geworbene und ausgehobene Truppen, in deren Weffeubrü⸗
erschaft Bildung und' Wohlstand fehlen und die darum leichter
einen ungerechten und fritolen Cabinetskrieg zu verwickeln sind.
ʒeitdem· der Napolednide durch Verschwoörung, Meineid und andere
zerbrechen die Herrschaft über das französische Volk erschlichen und
aichwindelt hat, mußte er“den firtlichen Verfall im Innern durch
sanzende Abdenteuer in der iußeren Politik zu verdecken, das
hewußtsein der moralischen Demüthiguug durch Triumphe der na⸗
jenalen Eitelkeit zu betanben suchen. Durch List und Gewalt sollte
zrankreichs Weltherrjchaft aufgerichtet werden 5 die ewige Unruhe
furopas ist eine Lebensbedingung des Bonapartismus In der
hat ist feit Louis Napoleons Thronbesteiguug, trotz aller seiner
ruchlerischen Versicherungen, das Gefühl der Sicherheit, die Zit
ersicht des Friedens nieinaͤts ungetrübtegewesen; 7 daß es un⸗
rhoͤrier Anstrengungen ind der aͤußersten Volkskraff bedurfte, der
Ngemeinen Verormung zu begehuen. Da ist kbein Land in Europa
nit dem nicht Händel gesucht, dessen Unabhängigkeit vnicht bedroht
der gefäührdet worden; 'selbit die eben abgeschlossene Allianz, 3. B.
Jialtenz, schützte nicht vor dem lauernden Verraih.“ Befördert und
eguͤnstigt wurden Aufstaͤnde, z. B. Polens, um dann dus getäuschte
md irregeleitere Volk rücksichtslos seinem schlimmeren Geschicke zu
berlassen. Das neutrale Belgien, das deutsche Luxemburg und
inzelne Kantone der neutralen Schweiz, dieser Friedensmauer Eu
opas, waren zu verschiedenen Zeiten die Gegenstände einer uner
aitlichen Begehrlichkeit und wurden. nur geretlet durch das in fast
llen Großmaͤchten stets wache Mißtrauen gegen die Unsittlichteit
ind Verlogenheit der napoleonijchen Politik. Schon im Krimkriege
zurde ein Aulaß gesucht, sich der Rheinprovinz zu e
ind ebenso lag Rapoleon während des deuisch österreichischen Krie⸗
seßz am Rhein auf der Lauet. Wenn wir damals minder rasch
iegten, so war der Weltkrieg entzündet
Wie Italten die franzöoͤsische Bundesgenossenschaft mit zwei
ßrvinzen und mehrfacher Erriedrigung bezahlen mußte, wie an den
ibern dieses Stammes⸗ und Bundezgenossen, auf, leichtfertigen
gorwand hin, die Tr fflichkeit der Chassepoigewhehre erprodt wurde,
vie in Spanien der französische Einfluß jeder gesunden Entwic⸗
ung hemmend in den Weg trat, ist allerwege bekannt..
Und zwar hes hah das Alses - hinter dem heuchlerischen Aus⸗
gangeschild der Achlung vor freinder Unabhängigkeit und mit dem
Siorr Selbstbestimmung“ der' Voter! Wie der französische
Imperator in Amcrika auf das Uebergewicht? der: Sclavenhalter⸗
jarlei, so hat er iu Deutschland auf Oesterreichs. Sieg gerechnet
und spelnsert.« Daß er nich verrechnet, daß das deutsche Volk end⸗
ich den richtigen Wedg zur Einheit und Selbsiständigkeit eingeschlagen
und beharrlich verfolgt, machte ihn' völlig ruhelos. Es wag wahr⸗
———— 38 vie⸗ ranzbssische ʒ Dihlomatie
innchmnals n th nit füt ihre vlrdienst⸗
vse Nichte Ekdmischung ein Taintg — —
seütschen Leuten erbetteln oder ertroßen wollte, oder als sie schon
order in dem entscherdenden Voment uns den. italienijchen. Ver⸗
ündeten abspenstig zu machen, ihn,für den' so viel geschehen war,
—V — Drohung zu Abfallun. Bexrath zu
erleiten su hie Frontreichs perfide Ein nischuutzüin tir Friedeus-
——— die üntuutteibarte Ausdehinung dos
eeen uüher das gesammite Veutschlander, In den süd⸗
seusschenn Regierungen hofste somit der Kaiser den, Landesverrath
u hegen und groß zu! ziehen. In der Bavwilligung der Maingrenze
pie Ppatgg gei deu Luxemburger Streithandel hat!“ Preußen seine
sdent u eeebe bepiesen Ichtober übersteigen die Zumn
— — sie gestellt
veiden all. Geeusen. felbs die des Austatides. Ein miiee frie⸗

w
ι ιN ü 4
gerisches Abenteuer sucht der blutige Abenteuret,uin dier Otnmacht
ind die Verlegenheiten seiner inneren Politik zu verstecken, um
eine unter dem Abscheu und der Verachtung erliegende Herrschaft
u retten. Wir müssen den Kanpf aufnehmen im Namen unserer
Fhre, aber auch, um endlich aus: dem bewaffneten Scheinfrieden
Jerauszukommen, der, ärger! als offener Krieg, alle Kräfte bis aufs
Mart erschöpft; alld Unternehmungenbrach legt,“ alle Gemüther
efängt und den edlen Aufschwung. friedlicher Bildung: dauetnd
demmt. Wir kämpfen gegen das fluchwürdige System des Bona⸗
jartismus für die beste Sache,für die Cultur und den Frieden
cFuropas.“ Nicht erobern will das deutsche Volk ; wie es nur sich
elbst auzugehören verlangt, so gönnt es auch jedem anderen Volke
die nannlichen Grenzen ieiner Sprache und Nationalität:
Nicht dem wackeren französischen Volke also gilt unser Haß, sondern
der Herrjchaft. welche es knechtet, entehrt nind erniedrigt, welche
es durch allerlei Blendwerk in einen nungerechten und unheil vollen
rieg hineintreibt. Durch unseren Sieg wird auch es Erlöfsung
inden
3Vor dallem aber hegen wir die feste und wohlbegründete Ueber⸗
eugung, daß das deuische Volk, das ganze' deutsche Volk diesen
etzien Krieg höchst ehrenvoll zu Ende führen, daß unter allen
Umständen die volle deutsche Einheit daraus hervorgehen wird.
Der Gottder Gerechtigkeit ist mit unserer guten Sache. Schon
hweigt, der frechen Herausforderung desnfrumzösischen Despoten
egenüber, jede innere Spaltung in Deutjchland. Die Mainlinie
st thatsächlich überbrückt.' Auch im' Inneren' der Einzelstaaten
verden alle Parteiunterschiede aufhören, so“ lange es des —X
ummenwirkens aller Willen und aller Kräfte bedarf, den gemein—
ammen Feind, den Feind der Menschheit niederzuwerfen. In der
zroßen Aufgabe, welche das Schichsal uus gestellt hat, sind wir
alle einig, ein Volk von Brüdern, und werden nicht ruhen und
aicht rasten, bis das Ziel erreicht ist. —8
Berlin, den 15. Juli 18720.
Der Vorstand der national liberalen Partei.
123 νι — uraæas
211143 3* J 35 Deutschland. — —*

München, 16. Juli. Die Pfälzer Abgeordneten bringen
das große Opfer, bis zur nächster Sitzung am Montage hier zu
leiben, damit keine Sitijme fehlent ennn etz über hen erwarteten
Hesetzentwurf, der die sin Steuererhebung bis Ende des
Jahres veclaͤngert und Jür die ungeorduete Pdobilisirung der bei⸗
den Axmeecorps einen Credit von 5600,000 fl. fordert. zur Abs
stimmung kommt. Trotß der neulichen Rede Joͤrg's, trotz der ver
icherungen der ultramottanen Presse, daß die“ Partei einstimmid
sei, diese Forderung nicht zu bewilligen und den casus foedoris
nicht anzuerkennen. hoffen wit auf eine, wenn auch kleine. Majorie
at fur die. Vewilligung. Die Schamrdthe steigt uns ins Gesicht
ai demn Gedanken, es jönnte die Mehrheit der bayerischen Volts,
vertretung einer undeutschrn Gesinnung dresen Ausdruck geben
vährend in der Reichsrathstammer nut eine geringe Minderhen
ür, die Verwei gerung stimmen wird. a
Muͤnchem, 17 54 Hoffmanns Correspondenz maldet,
aß der König den Buͤndnißfall für gegeben erachtet, und dah
deminach Bayern mit Preußkn gegen Frankreich in denz Krieg dehn
die Cooperction der baherischen Arwmee-unit der Preußischen wirb
ofort beginnen. Der Pdobslinrungsbefehl für unsere beiden Armech
ocps 16 Bataillone Landwehr ist bereits gestern expedirt wotden
Das e hat für die Grenze don“Sadrbrückeß
iz Ren burge I/Rh. zund Limndun bisPfronten ein Ausftrhrd
Airhkot fur · Waffen undt Kriegsmunitidu aller At Uisbesonder
Heschoffe, Zundhütchen, Blei, Schwejel— Kali, Natromaind Salpeter
Pferde. Heinund Strohß, Steinkohlen uud Coats xrlassen. — Heut
achmistag halh.5Uhe verfamnettec. sih trotz itrommenden Regeus
in hens Einwohuersgtt Dor det Iui Residguunn. der Vebei—
instimmung mit den nalionalen, Emschlüssen des Konigs Ausdrutk
iu verliben und ihren Opfermüth zur Durchführung zu erkennen
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        zu geben. Unter dem Hochruf der Tausende und ader Tausende Berlin, 1 Juli. Ein Exlrablatt des Berliner PBorser
nach den mit gentblößtemt Haupte angeftimmten, Gesangen 0 Horrier neldet: NRußland erklaͤrt Frankreich den Krie
anserm König Heil? und: Dag ganze Deutschland soll es sein“ 3 ⸗Oflt bis jeßt von onderer Seite 'noch nicht beftätigt.)
erschien der Kiig wiederholt am Fenster « feiner Wohnung nd Dier,MagdeburgerZig. schreibtꝛ Aus berster· Quelle erhali
dankte aufs tiefstoͤ gerührt. Die Stimmung der Stadt ist sehr wir nachfolgende Notz: General von Moltle hat am 13. Ahen
gehoben. Man sieht mit großer Spannung den morgigen Kammer im Ministerrathe in Uebereinstimmung mit dem Minister v. Ro—
beschlüssen eutgegen. erklaͤrt. daß Preußen hinsichtlich seiner Heeresverfassung, Ausrüstun
München, 17. Juli. Ungeheure Bewegung in allen Stra- Hülfsmittel rc. noch nie in der Lage gewesen wäre, mit solche
zen. Die erregte Volksmenge demonstrirte gegen den Redacteur Aussichten auf Erfolg einen Krieg' anfunehmen, wie gegenwariig
des „Vaterland“ vor dessen Redactionslokal. Der RNedakteur (Der Er sei seht genau-übet den Fortschritt der Franzöfischen Rüstungi
bekannte Dr. Sigh wurde auf sein eigenes Ansuchen zum Schutze informirt und darnach wäre eine militaärifche Ueberrumplung seilen
seiner Person in Polizeiwahrsam abgeführt. Abends wurde dem Frankreichs nicht zu fürchten.
Koönig von liberaler Seite wegen seiner Haltung in' der deutsche BerIin. 16. Juli. Die Note, deren Text!ri Em
Frage eine große Obation dargebracht. Dilivier gestern dem Gesehgebender Koͤrper Frankreich⸗ —XX
München. 18. Jul. Die Pfalz wird durch preuß ich weigerte, exisfirt als Roie nicht. Das bekannte Zeitungs.J
Truppen besetzt; es heißt, der Nronprinz von Preußen werde legramm, also lautende⸗ ruinßgß—
deun Oberbefehl führen. „Nachdem die Nachricht von der Entsagung des Erbpriuzn
Mäünchen, 18. Juli. In der heutigen Sitzung der Ab von Hohenzoliern der frauzoͤsischen Regierung von der spanische
jeordnetenlammer: bringt der Kriegsminister einen Gesehesentwurj amtlich mitgetheilt worden, hat der franzoͤsische Botschafter in C
ein. betreffend die Bewilligung eines außerordentlichen an des önigs Majestät die Forderung gestellt, ihn zu autorisste
Militäreredits im Betrage von 26, 700, 000 fl., wobon daß er nach Paris telegraphiere, daß der Koͤnig sich für alle Zukuns
5,600, 000 jl. für die einmalige Mobilifirung und 21.100, 000 oerpflichte, niemals die Candidatur der Hohenzollern zuzulassen
sl. für den laufenden Unterhalt des Heeres, und empfiehft schleunige Der Konig lehnte darquf ab, den frauzösischen Botschafter Beu
Berathung nud Beschlußfassung. detti nochmals zu empfungen, und ließ demselben durch den Adju
Ein Specialausschuß wurde gewählt, welcher den Dr. Jdeg janten vom Dienft sagen, S. Majestät der König habe dem Vo
fur den politischen Theil und Kolb für den finanziellen Theil der scchafter nichts mehr mitzutheilen.“
Vorlage als Refereuten ernannien. Auf Morgen 4 Uhr Nachinittag st als Nachricht über die Natur der französischen Forderungen un
in Sitzung zum Vortrag der beiden Referenten anberaumt, iber den festen Entschluß des Königs. auf dieselben nücht einzugehe
Die Boahyerische Hypotheken⸗ und Wechselbank hat von heut⸗ genau mit den Worten, wie sie in den Zeitungen gesianden habe
au den Disconto auf 493 Prozent für Wechsel und arncf 5 0 den deutschen Regierungen uud den norddeutschen Vertretern be
Prozent für Lombards festgesetthtz. einigen außerdeutschen Höfen zur Information mitgetheilt. Di
—sarlsruhe, 17. Juli.“ Die Mobilmachung der Arme Berweigerung des Textes Seitens des Ministers Ollivier is woh
ist gestern angeordnet worden. Gleichfalls gestern ist die Schiffbrück erklärlich, da sonst die französische Kammer die frivole Täuschun
bei der Maximiliansau auf badischer Seite mit einer Abtheilung der sie unterlegen, entdeckt habden würde.
von 80 Mann besetzt worden. —Hamburg, 17. Juli. Aus Kopenhagen wird gemelde
Darmstadt, 16. Juli. Die Ordres zur schleunigen Mo das dãnische Karinet habe beschlossen, Neutralilät zu beobachten.
hilmachung der hejsissben Division sind heute Vormittag ergangen. Enuglaud.
Die Formation der Ersatztruppen ist angeordnet. So eben treien London, 16. Juli. Die gesummte englische Presse maq
die Ministerien des Juneren und des Aeußeren zu einer gemein Frankreich für den Ausbruch des Krieges verantwortlich. Di
schaftlichen Sitzurg zusammen. „Times“ schreibt: Napoleon beging das allerschwerste Verbrechen
Darmstadt, 17. Juli. Der Kronprinz von Preußen iß er allein rief absichtlich den ungerechten Krieg hervor. Preußen
zum Commandirenden der süddeutschen Armee (Bayern, Württem⸗ darf die allgemeinen Syrpathieen erwarken. — Die Journale befür—
berg und Baden) ernanut und bereits im Begriffe, nuch München worten die Neutraulität Englands.
abzugehen. — —
Stuttgart, 17. Juli. Der König ist heute hier eingggggg — —— —
roffeu. Ein sofort stattgehabter Ministerrath hat die alsbaldige Drienstesnachrichten ··
Mobilisirung der Armee und die Einberufung der Ständeversamm⸗ — —WV —
lung beschlosfen. — Eine gestern abgehaltene Volksverjanmlung Die eritedigte 1. prot. Pfarrstelle in Frankenthal nebst de
jprach sich begeistert jüc die Theilnahine am triege aaus. hiemit derbundeinen Detanatefunttion ist dem Pfarrer Gesorg Hi
Bexhlin, 17, Juli. Die franzoͤsische Regierung hat an die Lonymus Hofer in Edentoben verliehen worden.
süddeutschen Regierungen die drohende Aufforder Der Konig hat genehmigt, daß die katholische Pfarrei Rodalben
ung gerichtet, sich bpmuen 24 Srunden zu erklären, ob sie neutral Bezirkeamt Homburg. desn Priester Johann Baptist Gedrij
zleiden wolleu? Pfarrer in Höchsten, Bezirksamt Homburg, uͤbertragen werde.
— — 7 2 »— — —
Preisaekrönt in Varis 1867.
Herrn Fr. Schulz in Thorn.
Schrothaus. Reg.⸗Bez. Posen,
9. März 1869.

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und da mir derselbe eine bedeutende
Erleichterung in meinen Brust⸗
sch erzen verschaft haite, so haben
auch andere Leidende mich ersucht, für
sie dieses Mittel zu besorgen.

Demzufolge bitte Ew. Wohlgeboren
hierdurch ergebenft. mit der umgehen⸗
den Post mir noch 5 Flaschen“ zu
lenden.

Achtungsvoll und ergebenst
J. v. Lukoweéky, Lehrer.

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gefichert durch Schutzmarke laut e.
A. Patent vom 7. Deceinber 1858
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3335353 33* 33283333 32333733 z2532s8823
3337537 J —— 133373s3533833375
5z383 3222 — 38 —— * 252 2 * — 8— 57 n 8 8 —” 7 —
383733855 * —— 32* 33338 45*
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23—7325 58 3233 733 —33—3383 2537* 3233335* 8355
2282 z555 53 337 35533 3 2333845 23233332z386—8335853
5 225 5 8 28 3553 5723327 33 — 325336 *287 —
357s83 783 38338 1353 335 254 3833346
5325 3., 7237 — —— 28*2 — *3 —S — 8
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25 7 5*522882 2z533558 — — — 5332 3 34
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72 — 2 2 2 2 —3 —A e
* — 52 * 7 — —J— * —88 * ——— 2 52
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* 3 8 5 233883 — 3855*55.35
* — 5355 338 323335 * 3575 787 —
e5 372535 552 551 53523* — 352283 83838 355538 2733338358
—3382323 — *252 —S 33 5 — —5 z2322382364
5 2375 ————— 2* — 222 2 * 7Ek —E * *
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53553 —383335 8ß 5 237 s5225353328
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295 8* A—— ꝛ7 —5z75z53 533353378 ——
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2* 2535335682 5—s*—2
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33335 337334333
——— 88335328
——— —4 — — 53*873 3 — * — 5 —5 —2 8 357 —34 3355587
3335535325 — 33533 8333 3375
5333833 23654537 3583 733 68336 32353273
— h —55 332 2832 8 —A ——— z32 ——
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553555365353 25323 25—328335— —A — 3234 283355
—55 5—8 585* — 2823—6072 ——8328252 2723532 23.5 23238 ——
T 8 —A —— 3386 x — 3 2 2 8535353553 Ez35 223* 3232 2 2 —
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* 2* 2532552 8 557 55155327 — 5 252
8582 — *5252 —A— 8 2385 22523337
3363 235355333358 522 3237553833557 337
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222 —; ——— —— 235 5 —EX 77558335 782 — 3257 8
2353*8— 3 328 —82 — 53 823532 528258 —23 —A
33 2 772 5275 3383225 z255335 4*832385 ——A — F
8323 — 35578553 3755 2353338 8
— —25* * * 522 883827 375735322* ———— 3*
2 — — — 2 — * 2* 1 * 22* *
3 3 33
32332 22 3 *575583 —cc535— m2335 235 5375355258
385235773327 33335687335232836 2z3—833333535
5—333383353 3 5
22325 —* —55 353335335 35—8352* *
32233373 2—28 338.
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23555385
2223 32335553575
* 2 — *
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— 2757 537 3357 „82* 58* 4
— 2523 2* 5228 ã 338 *
225553 55 —235 5 — 8326
533533— 5383 2263 38 z0 1 653433568
2384 — 382 2 532 55 23* 7 —A 87323 3533334
5333 33523 338535 238
2382 5 38258 5528 — * — 333333331 5222
2 e 22387 —4 9512 * * *22 * 353225333 378 32 — A —
S8 *5 * S 3 3 — *2 232— 27— —————— —7
—337 5845 2333 2333 J
2 8 2 3 F * 582 uu 227 8 3 22*
3* 55325* 533 87 3. 37 2 8*5 22X7.
* * 23235* 2 5 —324 2 35 353375 A 8*7 — 25533833
32235 535* 2 52233 —525 35— 33—5338 A 22 — 323
22 *7 2 255 O 5 — * — * 2 222 28
—3 8 5
*8 2* —— —135 — — 538 558* 2* A 533 588 z2233
255 A 35 * —1 9 —825 —A —— 5238553 5 2*
s23 820 233335 8 535 85 8* FX 323535 O ᷓ 4 24588
525 *5 55335 2852 23 5555 * 28582 * —
322 353* 7523 3.8 3382 258 5z355 252323552 8
252 — — 5z58 75323 *32* 233 — 3223388
** 2533283733 — 825 —— 25352 1 5 5 333332853
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ichlagen ¶wdsen Hie — * —I
—A A ili. Fin Aus dem. vagety von Chalons
urücktehre ider 9 ee der
Franzbsen* — paltiotifche Haltung Süddeutschiands. ve
hatte erwartet, mih offenen Armen in
ju werden!! Die Franzosen haben bis jetzt höchstens 150,000
Mann mobil.
InKblen hat ein Patriot 5800 Thlr. demjenigen, dentschen
Truppenihejle ausgesehzt, der die erste jranzoͤsische Lanone erobert;
ein anderer Patriot, der selbst hinaus gegen, den Feind zieht, ver⸗
spricht für die Verwundeten derjenigen Abtheilung des 8. Armee-
corph.⸗welche mit stürmender Hand zuerst ein franmzoͤftsches Geschüt
minit. 209 Thlt. und derlenigen Kavalerie: Abtheilung 800, Thlr.
delche das erste framosische Carrs bernichtet. In der Koiner
Vorstadt Ehrenield, haben 69 kräftige junge Leute sich bereit er⸗
lärt, den bevorstehenden, Feldzug reiwislig mitzumacheil. — Ein
n Aachen sich aushaltender Nichtpreuße hat sich erboten, bis zum
Betragt von 3000 Thlr. Jedem 100 Thir zu geben, der sich irei⸗
willig zur Armee stellt.
Hannover, 18. —XX hier eine große Volks
versaminlung, an der mindestens 6000 Menschrn theilnahmen, ein⸗
stimmig und onthufiastisch beichlossen: „Wir Bürger und Einwoh⸗
der der Stadi Hannovernerllären hierdurch daß wir in: dem uns
gerechten· Kriege Franlkreichs gegen Deutschlund mit Wort und
That, mit Gut und Blut für die deutsche Sache einstehen werden;“
ine Resolution; die von dem Stadtsyndikus Albrecht jofort an den
Bundeskanger telegraphirt wurde.
Hamburq. 18. Juli. Die Bürgerschaft hat dem Koͤnige
eine Heillion Mark anstatt der vom Vorstande verlangten 800, 000
Mart zur Dispofiticn gestellu —
iAus Kisel vom 16. Juli bringt die Fleneb. Nordd Zig.“
folgendes Telegramm: Die gefummte Stndentenschaft der Kielet
Unwersität hat einstimmig deschlossen, als Freiwilliges in die Armee
inzutreten und Schritte zur Berwirklichung dieses Beschliufses gethau⸗
Lurembursg, 17. Juti. Der Herzog v.Gramont hat
demn duxemburgischen Geschäftsträger in Paris“ eiklärt, daß die
Frauzosen nicht darau dächten, die Luxemburger; Reutralitat zuerst
zu⸗ perletzen ιιοι ι , α _ινNι
— Franukreich αν
Der Krieg ist für Franktitischeervne iPfrcha
der Ree gi ertum g,Dieser Vehauptung des frauzösischen Mini⸗
teriums antwortet ein Straßburger Vollablatt wie folgtz . Was
Herstehst denn der franzöfischer Mimister, unter, der Duflicht- der Re⸗
zierung . Soll das heißzen. die Regierung würde einen Ftxieg an e c... D ,
nden wenn ine fremde Dacht, einen Hrinzen auf den spanischen . Laut Verfügung des konigk. baher. Oberpostamis der Pfal
Thron setzte ) War denn unsere Negierung etwas Anderes, al⸗ find in Folge der ingetretennen politischen Ereignisse solgen de An⸗
nine sreinde Macht, die einen Prinzen auf den Thron setzen wollte, Irdnungen getroffen worden
Is wir den Maximilian in Mexiko einzuschmuggrin suchten ? Tau- 1) Der Wostanweisuugsverlehzr in der ganzen Pfalz wird die auf
ende unseter Mitbürger sind elend umgekommen. um, einen frem Weiteres eingestellteen ean ge, 3 F
dem Prinzen auf den mexikanischen Thron zu sehen und es soll. 9) Ebensa die VBeförderung der Briese mit dellarictern Werthin⸗
—— bez Gegentheils wer halt mach Frankreich. wen et —
Jen ? Ist die Regierung eines solchen Wantelmuths fähig, so muß 8) Die Brief · und Fahrpostfendungen nach uind üͤber Neunbi
Moarn giauben, siß habe, gar feinen Begriff von Recht oder Un. — den und Saarbruͤcken sind bis auf Weiteres pex Lud wig!⸗
echt Und wenn das spauische Bolk den Sigmaringer wählt: ? .. hafen⸗Majnz zu instradiren.
J21

Todesanzeige.
Nach läugerem-Leiden starb heute
VBormittag 8 Uhn ruhig und sanft
der Bürgermeister und Landtagsabe.
geor dnete a e 282838
—XRXXXX

48 Jahre alt.
Die Beerdigung ist am Samstag
Vormittag 10 Uhr.
Ensheim, den 21. Jult 1870.
Die traueruden Hiuterbliebenen.

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unmer) exscheint wöchentlich 2ienr mma lu. Diemstg g. Donnenr ziag, Samskag uns Son mtag, Ahtzonementspreis vierteljaͤgrig. 42 Krur. eder

e un 13 Silbergr..Anzeigen werden mit 8. Krur. die dreispaltige Zeile Vlaitichrift oder deren Raum herechnet un aee Nott 13

B 112. n ιÇXαι ν Samdtag den 23. Juli 3 An— 88 An i —1870.
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— 28 — wDiejest — 8 cnen — reußen ex —*— richten / ameld pon⸗:Rre erbefehl
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        pieder zum ersten Male, die gesammten deuts en Streitkräfte unter Paris, —* Juli. Der Kriegsminister hat an die Mar—
inem Oberbefehl vereinigt im Felde —XBR e Bolk in schzlle, welche d eArmeekorps komnandiren, sowie an die Dipisiom.
Waffen acf on Wacht Amn Vbeme,Fei⸗ — it Dir und Dntk eralchetn Randcgetgeit ffelgenden Juhalts ergehen lasseu Da
Fahnen Fluc taiser Lechne gufe ihße Erge beyheit uͤnd ihre Vaterlandsliebe zu
G l, öIJuli. Dit Rede des⸗ Kantirbei Eröffnung jchnellsten Ausfuͤhruga verc Befehlex die ihnen En ach. Und mach a
des Reichstages —X im Auszuge: Die Bundesregigxungen standen gehen würden. vup Obersten soll dieses Rundschreiben telegraphis
der Aufstellung sowie der Beseitigung der —— Throncandida- mitgetheilt werden. Andere Circulare befehlen. drei Bataillone be
ur gleich ferne und nahmen nur Interesse daran in der Hoffnung Regiment nuf Kriegsfuß zu setzen und mit 90 Patronen zu ver
vaß die befreundete spanische Natjon und dagz viel gehrüfte Land ehen, die Roͤcke in den Zeughäusern zuruckz ilassen und den Unter
ine geordielte Regierung gewinne. Das aijserlich franzöfische Ifleieren auch leünene Jacken mit Ran gabzeichen zu geben. D
houvernement hat den Votwand genomnmen Hieraus einen Kerlegs · Kemoulte-Depots haben Ordre, uinbegränzte Ankaufre zumache
zAll zu stellen, und denselbe auch aach Beseltigung des Vorwandes Die zu Befehlshaberstelkem veslinmte“ Generale haben sich fertig ,
—2 — Hat Deutschland die Vergewaltigung früherex Jghr⸗ nachen und ch auf ihre Posten zu begeben. 33..
—3 in seiner Zerissenheit ertragen, so trägt es heute, woes Mun'kündigt eine Protlamation des Kaisers au as framd
ie Durch die Befreinmgskriege · angefangene Einigung der deutschen sische Vott an·
Stämme verbindet, in sich die Kraft jur Abwehr erneuter franzö⸗ Wie man hört, hat der Baron Alphons de Rothschild sein
ischet Gewaltthat.n Nicht Neberhebutig gebendiese⸗ Worte ein VFatlussrlngeal 3. preutzischer Ghnevat⸗Conjul eingereicht. 1.Fν
Sieg!und Nederlage ruhen: din Gottes DHand.Nach der Väter Pari 8,19. Juli. Die Geueräle, zauf die man hiergroß
Deispiel lampfen wir gegenen die tsewalithal⸗ des Eroberers mil Erwartungen setzt, fsind; General Decaen, 88 Jahre alt, der
zeinem anderen Kiele, als den FFrieden Eutopas zu sichern. Metz Hegt und idien Defensine Defehligt 3. er; ist s, der den erste
Berlien, S0. Juli. DeruAdreß ˖ Euiwurf des Reichstages ücklichen Sturm quf dan Malaloff leitete; Generxal Lebrun. da
autet Die erhabenen Worte Ew. Majestät sinden in dem deutscheu Ater ego des Kriegsministers3 General Harras, gin treffliche
Poil einen machtigen Widerhall.“ Ein Gedanke delebt die drutschen Stratege, unter den Jüugerm Trochu. der, porerst im Süden
derzen: Mit freudigem Stolze erfüllt die „Nation der Ernst, die »perirt, und Bourhadi, ein ausgezeichneter Reiterojficirr/ Genere
Puͤrde womit Em. Majestatdieunerhörten Zummthnung zurüdge · Xe Failly, der einentranxige Berührmtheit dutch seine Chafsepen
viesen chhaben. Dasdeutjche Voll will in Frieden und Freund Wunder · Depesche aus Meigtana erlangte, steht auch horeits an de
schaft mit den Völkern leben, die seine Anabhaͤngigkeitn achten.u Wie Grenze und Bazaine führt dort den Oberbefehl·..
zur Veit ver Befreiungslriege nzwingter unsein-Napoleon in⸗ den GesiernAbend hat AdmjralBoust⸗Willaunzez definitiv Pari
heiligen Kampf, wie damals werden die auf Schlechtigkeit / und zerlassen, um Ddas· Commando der Flotte in Kherbourg zu üher⸗
Antreuegestellten Berechnungen an der suttlichen Kraft des deutschen ehmen.AUlle Marjchälle und Generäle, welche dazu berufen nd
Bolkes zu Schande werden. Das durch Ehrsucht irregelsitete sran · Armetlarps zu tommandiren, sind gleichfalls guf jhren Posten qh
wsische Vott wird die /böse Saat erkennen. Dem vesonnenen Theil gegangen ··
Zes franzoͤsischen Volkes ist die Vermeidung des Verbrechens nichHet „France? zufolge ift der Abzug der kgiserlichen Gard
zelliugen.Einschwerer gewalticher Kampf steht bevor, wir wver⸗ definitiv auf Dounersiag oder Freitag gfestgesetzt. Der Kaiser win
Fanen auf die Tapferkeit unserer bewaffneien Brüder, 1die nicht weieage spüter, mithin Samstag oder Sonutag Paris verlassen
hulden werden, daßß ein freinder GEroberer; dem deutschen⸗ Manine Das -,Siecle, herichtet, dem Vernehmen nach werde de
zen Nacken beüge! Wir vertrauen auf. dem⸗greisem Heldenlönig. Kaiser den Obeerhefahl üher das Heer übernehmen und ichreh
zer Berufen ist drn K Mampf der“ Jünglingszeit am Abend seines weiter: ,Die Zuriidhaltung,die uns in Bezug auf den. Eutschlu
debens zu heenden.n Wir⸗ vertrauen auf Golt, der den blutigen des Staatschess ggebolen erscheint, gestattet uns nur Eines, naärllie
Frevel straft . Die civilrsitte Welt erkenm die Gerechtigkeit unserer des Aufrichtigsten gir münichen, daß der Kaifer als Generel an obe
Sache anDie befreundeten Rationen sehen! in unseremSiege in der Losung der Aufgabe, Auf die iͤhn sein früheres Leben
die Befreiung von bonapartischer Herrschsucht und die Sühne des venig vorbereitet, am Rhein so glücklich jein möge, waie er 48
zuch an ühnen verübten Unrechtes. Das deutsche Wolt wird aud Jtalienzgemejen..4
der · Wahlstadt den Bodem seiner Einigung finden; es gilt die Ehre Im Palais Bourban zeigte man sich gestern, wie das Siecl
die Freiheit, die Ruhe Eutopas undodie Wahlfahrt. idet Völker. neldet, jehr. besjorgt der Haltimg wegen, die England wãhrenb der
uB Arlin, LI June Im Bundestath wurde die Berordnung Dauer det Feindjeligleiten annehmen tönnte. Pach der Sprag
wegen' Ausdehnung det NAusfuhrverbotes auf Hafer und Kleie fur der Londoner Blatter zu urtheilen, waͤre diese Haliung just nich
die Gesammtgrenze und! auf Proviant für die Westgrenze, welcher die wohlwonendste.
Bayern sich augeschtossen, miigetheilt. — In der hentigen Vor⸗ Die „Presse schreibt: „Die drei Ackenstüde, deren Erjcheine
mnnagssißung des Reichstages zeigte Präsident GSimjon an. 9— heute erwartet wurde die Kritgserslaxung in diplomatijchet Forn
abe Teiegramme aus Saint Louis erhalten, wonach die dortigen die Proklamation des Kaisers an das französische Volk, und d
A ciner Abreffe ag das deutsche Vöolt ihre Justimmung Note an die Bevölkerungen der süddeutschen Staaten, die 1866
u dem nationalen Kampf aussprechen, welcher die Freiheit und zu Preußen gekommen, sind seit heute Morgen gedrudt, und sind
Finheit Deuischlands versiegeln werde. Gleichzeitig wird eine M ii. Eremplare davon dem Präsidenten des geseßgebenden Korpers sonr
73n Dollars fur die Imoliden und die Witiwen und Woisen der dem Senatspräsidenten eingehändigt worden
Gefallenen überwicfen. Der Präsident wird die Adressen drucken Nuter den Depntirten heißtes, die Mitcheilung dieser Schris
und dertheilen lassen. — * AIdd A sei auf en Erwugungen eint
61 ulin Nei der kumt der Emssmünd. höheren Ordnung auf morgen verschoben worden.

y * 21. Jutn. d Juse Voten veg Ememnad In der „Cloche“ Egibt nach dängerem Schweigen Heut
ung gegenüber) zeigten si h zwei französische Kriegsschiffe. . e un —
P rrier, 2i. Juli, Soeben wird von einem Vorpostengefecht o ch efo vt wieder ein Lebenszeichen in einem Briefe an
X ———— 7157. gute Wahler bes erstenBezirls des Seine⸗ Departemnents, in dem e
dein Pert gemeldet. 1300 Franzosen seien in den Ort einge⸗ ant Wane, XNe * r

——— ar wan e e n e v
—7 3 3 letzten Aufschneidercien des Ministeriums zu glauben ist und wma
Wien, 20. Juli. Es verlautet ziemlich allgemein, Oester- miht; aber wenn ich zur Zei —5 —

——— * utt zur Zeit der kriegerischen Erklarung der
reich werde kach beiden Seiten Nentralitat beobachten und ohne gierung meinen Plaß als AÄbgeordneter innegehabt: hätte, so han
ede Mobilisi ung in passiver Steslung verharr.n. (Und zwar aus i gewiß gegen dieses nich un dertheid gende Rett pꝛolein

Hründen. Aus guter Quelle wird mitgetheilt, Rußland habe das ic 9 J vlage
une* J nug habe das welches die erekutive Gewalt sich anmaßt. noch eine veue Plage a
Bjener Cabinet dahin verständigt, daß ein Verlassen der absolutesten anser schun von. Hungersnothh bedrohtes Vaterland loszulaßsen
Penpen Feitend Oesterreichs zujsischen Einmarsch zuz Jde de raeg, der nicht sireng die Vertheidigung der Gret
Folge haben würde. 3. RuI hat i ichia als eine Rei V

Fr aukreich. * dum Zweck hat, istnichtaals eine Reihe von M

uuns Pariss wird unterm 18. Juli geschrieben: Der Kaiser .Aus Straßburg, 17. Juli, wird der „Frankf. 33
wird nicht vor Sonntag zur Armee abgehen. Die Kriegserklärung geschrieben? Wegen der Truppendewegung im Innera nicumt di
wird heute oder morgen den Kammern mitgetheilt werden. — Man Post keine Pakete zur Beförderung mehr an. Das Ausbleide
veschästigt sich eifrig mit der Besetzung der Gesandtschaft in Wien, Iroßer Waare nsendungen, die aus / Deutschland unterwegs uud gidj
welche Höchst wahrscheinliche dinnen zwei oder drei Tagen dem entheils im Voraus bezahlt· waren, trifft die Handelswelt seb
Fürften pon Ka Tour d Auvergae übertragen werden wird, der hart. Man murrt luut. Gestern Abend und diese Nacht sind hit
Aladann sofort auf seinen Posten abgehen vird. — Man jpricht 830,000 Mang aus dem Innern Frankreich⸗ eingetroffea. ODe
ou per demnächstigen Ankunft des Königs von Hanuover in Paris, Haupistoß der franzoͤsischen Armet, darauf deniel Alles hin, erjolg
velcher sich hier an die Spitze einer hamnoverschen Legion steilen zegen die Pfalz und das angrenzende preußische Gebiet. —
vill, um mi seinen hiesigen Anhängern die pceußische Prohinz Straßburg aus wird nur eine Flankenbewegung gemacht werder
aunupuer wieder zu erobern. — Man kündigt au, daß vor vier Man erwartet franzbischerseits, daß ihnen hier beim Rheinübergan
agen keine Kriegsnachrichten zu erwarten sind. leine Schwierigkeiten bereitet werden würden. Eine Pynllamai⸗
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        m daß deufsche. Volt is au. Paris in 100,000. Erenplaren ge⸗ jührt, war früher ein flotter preußischer Husarenoffizier, beim Hofe
iuat. um. beim Uederschreiten der Grenze verlbeilt ju werden. in Beelin nicht gerade zum Besten angeschrieben. Wie man uns

ariz. 21. Inli. Indirect.) Das amiliche Blatt bringt aus Ems schreibi begrůßteet als Fürst'kürzlich den König des
—— Berordnimg, wornach den deutschen Handelsschiffen eine Frist Norgens an dem Brunnen. Wie steht's Monarch 20 fragte der
A 0 Tagen gewährt ist, um die französischen Haͤfen zu per⸗ König. „Ganz wohl Majestat!· war die Aniwort des immer noch
ssin Pacht ist die kaiserliche Garde abmaschirt. Es mit entbloßtem Haupte dastehenden Nudolstüdters, worauf Maj estat
h. der Kaiser wezde amr Samstag in das Hauptquartier noch Twiederte: Na, setzen Sie —wenigstens amal Ihre Krone uf h
hn gehen. Das Commando wurde ohne Widerstand wollzogen.

Die „Bonner Zeitung“ schreibi unterm 18. Juli? In einen 7 In Boblinßen, Buritembergh erhangie sich dieser
us Paris angelangten Briefe wird mitgetheilt, daß die Aufregung Tage eiñ Mann, wurde aber noch zeitig genug von seiner Frau
dar französifchen Hauptstadt zwar eine ungeheure, aber wen abgeschnitten. Sobald er' wieder zu sich am, ergriff er ein Beil
Foon entfernt sei. eine ausschließlich kriegerische oder gar enthusi⸗ und schlug seiner Retterni den Schädel ein. — 4
„üsch gehobenc Stimmung zu bekunden. Es zeige sich im Gegen ⸗· Buen, 17. Juli. NAuf seinem Schlosse Smirzitz in Böh⸗
heile eine dumpfe Gaͤhrung in. allen, Schichten der Bevölkerung men ist gestern im — einer der bedeutendsten öster⸗
e unter Umsiänden zu einer ganz zuerwatteten Wendung der ceichischen Industriellen, det Frhr. von Liebiseg, Chef der gro⸗
dinge jühren lhnne. e ge zen Firma Lietieh und Comp. gestorben. 53

England. —7 Bor deg'u ẽ. 14. Juli. Aus Longon wird der Gironde

Lon don, 22. Juli. Im Unterhaus beantwortete Gladstone telegraphirt: Die Steppen der franzö fischen Kantone Bazas, Grige
qin Interpellation dahin: Die britische Regierug sei über die letzten ols und Comptieur brennen jeit drei Tagen. Es herrscht allge⸗
zchrite Oesterreichs und Rußlands nicht unterrichtet; sie habe aber meines Entsetzen.Die Hilfe ist unmächtig.“
ee de Annahhie. daß beide Biachte ernsich zum Frichbe.3 —2. — v
grathen hätten. Von ginem geheimen Vertrage Fraukteichs mit An unsere Mitbürger! 6
—— ⏑ ⏑————
— pee es 33— e

Swenß 343 a Kriegsjommer mit den Waffen der Barn xzigkeit zu seuern.

Dem Schweiger ¶Vund. wird aug Baelvom 16. oss bs gin vor Alleni den erwundeten Soldaten rasche und
emeldet: ..Diesen Vormittag ist der französischen heu der ieteicherde Huse zu hringen. In unserer Sicdt hat sich bereuis
hefehl zugegangen, alle Eisenhahn⸗ Baareuwagenfofort nach Pa— IRq ** —*6 eee ——8
ag zu schicen, der Waarentransbort ist somit vexeits unterbrochen. ů ein 5* Nendnd wr ux Ane —
zünftansend Manß werden bei Vurgfelden Blobheim und anderen ae der Ranner ist · es bie Verwundeten pom Sglachtkelde
senachbarten Ortschaften erwartet. Dies ist die Umgegend von Heg in an hrer Vleger zu bringen I

nee i iner der Nhnten. Bidteere der B ehe r An rindenonn. daß in der Nähe
hüningen F x ühtägtten Hificiere det Da wun leicht der Fall eintreten lann, daß in der Nähe
ganzosischen. Armee, ist ——— —V unmnserer Stadt Zefechte porfallen, so ist es unsere Pflicht. rechtzeitig
v 20 N.t R den. t ireun hür ellung der Krautkeutraäͤger gemäß der Genfer Uebereinkunft
Rom, 18. Juli. Das Doguia von zoer Muhznibattet in 58 — ——3 f toereh
seute in feierlichet ewehisone pt 58 Igcn ee Dir Unterzeichnelten laden deßhalb ihre Mitbürger, nament-
— e eree y dn —D— lich die jũngere Manner ein. sich Zzur Besprechung und Ordnung
Vn Dee e gaa desz Anee enten am Ferere den 24. Juli Nachmittags um
Fed Ddin den d e enen e han
t drei Ja Serranso verliehen werden soll. 3
—A8 2 Jahre au n⸗ en ven wew n * * CEhandon, Bürgermester, Dumy, Delan, Kieffer, Landrichter.
Mußland. Dr. Krieger, Krieger Pfarrer, Bruch, Poljzeiz Anwalt.

Berersburg, Die Fistie soll bereits Befehl erhalten haben — — 6

noddentiche Hafen vor einem französischen Ueberfal. zu schüthen. Aathschlaͤge für die Hülfsvereine
Washi Am⸗rikaaa. — —die Anschaffung und Verarbeitung von

Aus Washaington, 19. Juli, meldet ein Kabeltelegramm: Huülfẽ 34 43 3
Nan verfichert, dacß Admiral Poter im Hinblick auf die Ebentuali· Hůlfsmitteln für die Kriegs⸗Lazarethe
it, daß die Vercinigten Staaten in die europäischen Verwidlungen belresfend, welche von dei Geh. Mede Rath Prof. Dr. Esmar q
ineingezogen werden könnten, anempfiehltt die Zahl der anzu⸗ an der Universität Kiel entworfen sind und sich bereits in früheren
derbenden Matrosen zu erhöhen und Vorbereituugen in der Maxine striegen bewähtt haben.
iu treffen. Das transatlantische Bremer Pakelboot . Hermann⸗ 'Das besie Material für Verbandsgegenstände ist alte, durch
se micht abgefahten und hat den Passagieren das Geld zurüchge— —
ben ũcberall finden zahlteiche Meetngs von Deutschen und Eeinen und Drell). Aber auch gemischte und ganz baummwollene
Framosen statt, um für ihre betreffenden Nationalitäten ihre Sim Stoffe wie Shirting, Stouts 2er, lassen sich sehr wohl für diese
athien aubrudrüden Zwecke perwenden. — Von der größten Wichtigkeit ist es, daß

* mir gang reine Stücke in Mebrauch genommen werden. Aus die—
sem Grunde verwendet man in der Regel nur weiße Stoffe und
müssen alle Stücke, welche Schmutzfleken oder irgend einen beson⸗
deren Gexruch zeigen, mit kochendem Wasser und Seife oder Lauge
noch einmal durchgewaschen werden, ehe man sie gebrauchen kann.
Die Verbandsmittel, welche am häufigsten zur Anwendung kommen,
siud folgeude: 1. Binden, aus alter Leinewand oder Baumwollen⸗
Leinwand taugt wegen ihrer Steifigkeit nicht zu
Sindenc) Mon reißt dieselbe oder schneidet sie nach dem Faden
und der Lange nach aus den am besten erhaltenen Parthien groe
zer Stücke Getttücher, — ec.) und muß sich deßhalb bei
Bestimmung der Breite und Länge nach, dem vorhandenen Stoffe
ůchten. Vei xinet Breite hon 2 bis 4 Zoll können die Binden
ine Vauge von A Pis zu 15. Ellen haren. Die Länge kann sehr
wohl durch Anstücken mit Hedsenstich gewonnen werden, das Um⸗
Ausnen der · Baͤnder ist unniiz, ebenso das Anuähen eines Bände
hans am Ende. Das Ende jeder Binde muß mit einet Stednadel
befestigt werden. nicht mit einem Faden; auch ist es zweckmäßig,
die Laͤnge der Binde nach Ellen mit Dinte auf das Ende zu no⸗
nren Flaglbinden werden aus neuern seinen Flanell gerissen
und durfen nicht gestüdt werden. Im Uebrigen von derselben
Breite und Lange wie die leinenen Binden. Eypsbinden, 8 Ellen
sang und 2 dis 4 Zoll breit, aus neuer Futtergaze (Yorl od. Boch)
zeschgitten; sie dienen zur Anlegung des erhartenden Gypsverban⸗
ez. Dreiedige Tuͤcher, aus neuer oder gebrauchter, noch
arker Leinewwand. Hrell. Stoufs ac., zu Armtüchern un — D———

denen anderen Verbͤnden. Man schuciden sie ije raut c

*22e—

Mermischte sð
FæAgniserslautern, 20. Juli.“ Auf, Antrag des Bür⸗
ermeisteramts wurde in der Sitzung mit Einsti mmigkeit dom
Stadtrath bezüglich des Marklverlehrs“ während der Dauer der

Zriegssttuation iolgende ortspol izeiliche Vorschrift besch lossen:

. Den Haͤndiern, Liferanten und Maklern ist es ausdrüdlich
urtersagt, au Markttagen in oder außerhalb der Stadt Massen
auftaufe zu machen, wenn dieselben nicht ausdrüdlich die Erlaubniß
der Localpoli zeibehoͤrde haben. — e αα

Berlaufer don Viktualien dürien an solche Personen Nichto
verlaufen, ohne sich ebenfalls straffällig zu machen.

Der Staͤdtrath faßte diesen Beschluß, weil er sich verpflichtet,
dem weniger bemittelten Theile unserer Bevöllerung die XV
n geben, existiren zu könuen, und es blieb darum,⸗ nur i Wegqꝗ
Ibrig, die a mucherischer Weise hinaufgeschraubten Preise der Le⸗
benemiteel auf ihr richtiges Maß zurückzuführe n. Bravo 13.

— Seit vorgestern ist die Stadt und Festuna Lamdau— in
kriegszustand erklärt. —D V————

öln, 21. Juli. Die „stoöln. Zig.“ meldet aus Trier,
zaß am 19. Juli ein unblutiges Rencontre zwischen preußischer
zInfanterie und Ulanen der Garnison von Saarbrücken und fran⸗
osischen Chasseurs stauffand. Die Aetteren nahmen nach inigeu
Schussen den Angriff nicht an und zogen sich, von den Ulanen weit
auf französisches Gebiet verfolgt, zurüd.

er Geschich nen.) Der Mann, welcher seit sech
Monaten in Ecbwatzburg⸗Rudolftadt die Zügel der Regierung
        <pb n="444" />
        ichen Studen, deren Seiten Z bis 4A Fuß lang sind. — 8. Com⸗
vressen, vierecige Lappen aus alter weicher Leinewand oder Vaum⸗
volle, von eFuß Breite und 1 bis 8 Fuß Länge. Zum Ein—⸗
chlagen deg warmen, Verbandes (Cataplasmen) dienen Comptessen
zon 8 Fuß im Quadrat, welche keine Löcher haben dürfen. Zü
Salbenlaͤppchen gebraucht mau ganz weiche Stücke Leinewand oder
Shirting verschiedeuster Gröfe. in die man mit, einem Locheisen
jahlreiche Löcher schlaägt. Man kann dazu also schadhafte und
durchlöcherte Stücke und Fetzen verwenden, welche za andern Zwe⸗
ken nicht mehr zu gebrauchen sind. — 4. Charpie, Dieselbe wird
uus reiner, recht alter und weicher Leinemand gemacht. Bei weitem
am häufiasten wird, ebraucht die krause Charpten; man zupft sie
wnus Stücken hon der,‚ Form und Groöße einer Spielkart« und
virst die ausge zogenen Fäden nach allen Richtungen durcheinander.
Es ist zweckmäßig, Fäden von verschiedener Feinheit nicht mit
inander zu vermischen und jede Sorte fur sich in jauberes Papier
u verpacken. Viel seltener kommtdie georduete, lange oder glatte
Tharpie zur Anwendung. Man zupft dieselpve qus 8—8 Joll
angen breiten Lappen, indem man die Fadem alle in einer Rich
jung legt. Nur mit sorfältig rein gewaschenen und gesunden
Fingern darf Chaupje gezupft perden. — Schmutz, welcher den
Tharpiefaden guhase undnamenlich beschmtzung durch Eiter
and äͤhnliche Abfonderungen knun dem Verwundeten derderblich
verden. Auch dir taufliche englischẽ Chaͤrpie sow'e ˖ die sogenannte
Bittercharpie ist fur mauche Faͤlle ein sehr zweckmäßiges. Verband⸗
naterial. 8, Siedlaken pder Unterlagen, große“ Stücken alter
deinwand, acn besten“ gunze“oder halbe recht weiche Bettlücher,
werden bei Schwerverwundeten viel verbraucht. — 6. Kissenbühren.
oder Kissensäcke, 1-LV Fuß breit, 223 Fuß lang, aus festem
Leinen oder starlken baumwollenen Stoffen, an einem Ende offen;
dieselben werden erst beim Gebrauche mit Haferspteu hefüllt.n Die
haferspreu ist meistens für geriugen Preis oder unentgeltlich von
den Laudwirthen zu bekommen. — 7. Kopfuetze von Filet, ans
zroben baumwollenen Fäden gehäkelt, mit einem Zugbande am
Rande, zum Verbinden der Kopfwunden. — 8. Watte; dieselbe
nuß von sehr guter Baumwolle gemacht und noch nicht gebraucht
ein. — 9. wasserdichte Stoffe zu Unterlagen, zum Schutz der
Betiwäsche und zum Bedecken fenchter Umschläge, als Wacstüch
Kraukenleder, (Guttabercha Papier), Kautschukzeuge gefirnißtes Sei⸗
denpapier und gefirnißßter Shirting. Die letztgenannten gefirnißten
Stoffe sind für die Behandlung der Verwundeten so außerordent
lich nothwendig und dabei so leicht und inir getingeneNosten her⸗
nuste llen, daß ich die Thätigkeil —der Hülfsvereine ganz besonder?
nuf diesen Gegenstand hinleuken möchte.: Es siud im vorigen Kriege
zon dem hiefigen Centrul Hllifsvereine diele Tausende von Bogen
zefirnißien Seidenpapiers und viele Hunderte ven Ellengefirnißten
Shirtings berabteicht worden und die Nachfeage wurde immetr gro⸗
zer, je länger der Krieg dauerte. Eiu guter Firniß: für: diefen
Zweck wird dadurch bereitet. baß man in' 1 Pfund kochenden
deinslfirniß 1 Loth weißes Wachs auflöst und nach Erkalt en der
Mafse 2 Loth Siccativ hinzurührt. Mittelst eines großen Maler⸗
zinsels bestreicht man das Seidenpapier einmal und häugt es daun
auf feine Fäden in einem luftigen Roume auf. In 24 -48

Stunden iß der Firniß troken. Beim Shirting miuß das Behtre
hhen 8 Mal in 24stündigen Zwischenräumen wieder holt werden
Frisch gefirnißte Stoffe in größerer Veenge zusammenzüpacken, 9
fie ganz frocken geworden sind, ist gefährlich, weil sie sich erhiß⸗
dunen.*) Auch kleben die Flaächen dann leicht fest an einanden
Es empfiehlt sich, die verschledenen Gegenstände so zuu verpuce
„aß gleichärtige zusamnienbleiben und auf jedem Pakete die Veseig
nung des Gegenstandes mit eiwaigen kurzen Erläuterumgen,di
Anzahl Stücke 3. anzugeben damit man vor dem“ Weitersende
sich nicht erst durch Oeffnen der Pakete von ihrem Inhalt zu üben
jeugen braucht. Anßer diesen Verbandsmittela werden in ell—
Kriegsslazarethen folgende Gegenstäude stets willklommen sein welch
aber unter Aufficht eines Arztes und bon einem tüchtigen und zů
verlässigen Instrumentenmacher hergest,lt fein müssen.' DNid
Schwämme von allen Größen, sorgfältig ausgeklopft und gereinig
zum Gebrauch bei Operationen. T,. Eisbeutel von vulkanifiruß
Tdautschuk, —12. Wasserkisseneund Lujnssen von vune
Kautschut. Vie“großen pierecigen sind den runden kranzförmige—
bei Weitem vorzuziehen. — 13. —DDD—
bei Amputationen, aus ungebleichter chinesischer Seide Nr.“ 3, ein
Fuß lang,“ gut gewichst in Pädchett von 25 Stück. 14
Wunddaouchen Jirigatoren) von“ Blech mit elastischem Schlau⸗
und Zinkspitze; dazu Anfätze von xultanisirtem Kautschut un
Einführen in die Schußkanaͤle. IS. Eiterbecken, nierenförm—
und von verschiedenen, Größzen Von Messing oder verziume
Eijeublech⸗ 16. Badewannen von Zinkblech füür Arme und Vein
——— — ———— Construction mit Zung⸗
zaͤnge, . 18. Gypskaften von Vlech, gefülit mit gutem, vorher
geprüftem Gyps und eingegypsien Gazebinden, und Nluftdicht den
schlossen. — 19. Bestece z un Aufschneiden des Gypsverbande
cie Gypsscheeie und kin Gypsmesser enthaltend. — 20. Schienen
Beinladen und Lagerungscaipparate verschiedenster Art, aber nad
weckniahigen und bewährten Mufstern gearbeitet. —21. Einfach
Verbindtaschen. für Wärter und Gehülfen, eire gute Scheere um
2 Pincetten enthaltend. — 22. Schieberpincetten, Kornzangm
dugelzangen. — 23. Kästchen mit Messern verschiedenster Größe
24. Etuis mit Hestnadelu und guter gewichster Seide L28pto
wazsche Spritzen füt subcutane Iniectionen. *7

5 Iehre 1866 ware auf diese Weise in Kiel sast, eine Feuerhe
brunst enistanden.
—
Dieusteanachrichten. ——

—Zum vierten Staatsanwalt am. obersten Gerichtshofe
München wurde der Staatsauwolt. am. Appellationsgerichte de
Bjalz. Eduard Hanauer, befördert. pt
Der Steuer ⸗ und Gemeindeeinehmer Jacob Weiß ven Lambs
born wurde, seinem Ansuchen entiprechend, auf die erledigte Steuer
uind Gemeindeeinnchiuerei, Freinsheim versetzt, die —XRXIV
erledigende Steuere und Gemieindeeinnehmerei Lambsborn dem. ge
hrüften Einunehmercicandidaten und derzritigen Einnehinerei verweje
deinrich Frommer aus Germersheim uud die erledigle Steuer: un
Bemeindeeinnehmerei Trippstadt, dem geprüften Einnehmereicandate
August C.islot aus Homburg, z. 3. in Frankenthal übertragen.

—
J 4 * .— 0 J 4
Frauen-Verein.
Bei der diese Woche vorgenommeuen Sammlung des Fräuen-Vereins wurden ver⸗
schiedene hiesige Bewohner übergangen. Dieselben werden ersucht ihre Beiträge' an Geld,
Leinwand, alten Hemden, Cigarren, Wein, , Obst u. s. w. auf hiesigem Landgerichte
abzugeben. bBein vu aec — c .
Sl. Ingbert den 23. Juli 18708. ———
.11: dyr⸗ —A—
se 3 2 e 2 Der Ausschuß. 243
228 4
Geschaͤfts⸗Anzeige &amp; Empfehlung.
Unterzeichneter macht hiermit die etgebene Autzeige, verß er eine ae
—T —18 * d
Kup ferschmied«Werkstätte ——— — [—
dahier errichtet hatund befaßt sich derselbe; mit Anferligung von DampfBreunap-Fruchtpreise der Stadt.
*2* e2* * p
paraten nach nenester Construction, Kühlapparaten, Braupfaunen &amp; Kesseln Kaiserslautern voin 19 Sil“
kupferne Röhren für Dampf⸗ und Wafferleitungen, sJowie alle in das Kupferschmied, — 2 9—
fach einschlagende Attikel unler Zuticherüng prompter⸗uiide dilliger Bedienung, Reparö⸗ Weiʒeu. 7. f.8 fr. Kornynfsa 29
jure. werden schutll' und hilllgft ditsgeführt, Auch werden alle Messfingarbeiten Spelztern —fl. kr. Spelz 5.I. 364
als: Hahnen: Ventilen, Schlauchverbindungen SeMessinggußßedurch Gerste . sb. kr. Haset efl.xz2
denselben besorane 7 — 2 2 rtan. n o u Vα Eubsen fl. RX. kr. Linsen tr fl. Ta
* RZweib rugea — —— o äινLα gæ Zentner· ι ,
* onise Wery.un nu Brodpreife: 6 Pfoe Kornbrod 261
. Die Werkstätte hefiudet sich, am, wWah gcrin der unechanischen!. Wertftattd vbn“ 3. Pfd. Gemischtbrod' I4.kre unde 2P
Ehr. Wery. ara * 5 r , T . 7 1191 227 — j Weißbrod 15 fr. ιαναν
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⸗— 2 iu8 M. * 8
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de S. Fnaberteer Anz an g err⸗ lunl das mit dem Haupiblatte verbundere Unterhaltuͤn zoblati, anit der Dienstags⸗Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
qunmer) ericheint woͤchentlich Aa rn,akt: Diie ns tiaig,Dannerstag, Sarms tag und Sonntan. Abonnementspreis vierteljährig 42Krzr. oder
νιινι Silbeigra Anzeigen werden mit Z. Krzr. die dreijpaltige Zeile Blattjchrift oden deren Raum verechnet.
4113. .id0: i n Sonutaqg, den 24. Juli 2 nis * J it! Le 1870.
—— —— — —i — ⏑—⏑ ⏑
21näJMAα 2 F V 2. 5 —— 5 J
—el —* en Daus Volk steht auf, der Sturm: bricht los: * * J— ee 8 88
un Bas iist dier großeSignatuͤr“ des' hentiget Tanez. Fitrwaihr. süddeutschen Brlider, denen der: verblendels Franzofe die schmuch⸗
vir leben in einer herrlichen Zeit, einer Zeit die sich birdig deir volsle Verrätherrolle im Kriege zugedacht, in großartig demonstrativer
dmwütdiasten Epochen unseret deinichen Geschichteanschurßt Wie Weise den jchmählichenn Verdacht des verolendesen Usurpatorstje
panz aihre A8413, Nnichte airders.nregt es sich allethalben im deutschen glänzend Lügen strafen, wie sdiejenigen: denen nur ein deiser Vere
holte: die Freudiglkeit, Opfer darzitbringent für das heure Bater— —XXE
—— großeu⸗ agesfrage. Jich öffentlich rechtjertigen müssewe um überhaupt
hen werth und theuer sjein kann, kennt keine Grenzen' mehr? 2Die noch alsn Ehrenmänner: dastehen: zu fönnert; beobachtet, wir auch
hochrichten avelche wir heulen aus Lallen Iheilen unfrres großen ju:nnfereun Frauen und. Mädchen es sich bereißs begeistert regt!
haterlqudes: zu bringen; so gücklich shid,e machen vor Freude unser daße ür muthvoll Denn Krieg zaum anchn schenen, der ihnen ihre
acnos erhebenn Eehetze wien däe Augend allerwärtsahinguströmt Lngehörigen zu: ungewissemn Schicksale entjührt,n wie auch: sie sich
m: sweiwilligen: Dienste jüw das Vateriund,r wie. diegenigen; welche rüsten zuinedlenLiebeswerkenn der Pflege, ber. Verwundeten . sehet
— E uride hüret albes. Dieses, und werdet ihr micht; mit qortge rissen won
miich/ Erhluchtielde, des Kiteges: Domernnrallt.sich drängen, ähr hochfliehendexe, patxiotijcher:: Begeisterung. und: saget ihr Nichte: wir
destid ihrn AllzsSot tire Vebour:nmit.tain zuft tzene für die Ehre ; und —— bu Sehen˖ wir micht
Freiheit Deutschlands, wie schon jetzt die Alten allerwärtstugilleu zoch einmal die Zeitoc hencufziehen, von der vor⸗ 57. Jahren der
ärnstes mit deim Gedanken sich vertraut machen, auch mitzugehen Dichtensang u ιαα ee ine
zgeu den Erzfeind, wenn Noth an den Mann kommt, wie sich is JpzWworkistergt — ———
5 reichen und. Wabbhebeudanzarotzedot gemalt gen Verluste, welche ias Vo⸗ uxgles n —* et S n x m z 91 lo d
xer Krieg ihnen bringt, von selber uͤrerall zujammenthun, um dem Ja.fürwahr, tes naih jene Zeit zumzwerten. MaberuUndes
dutexlane die Mitterr zur Durchführung des Ktampfes: zu bieten, bird, aum. zweiten Maberztine große Entscheidung kommen,“ vo si
wien jelbet ader aurch die Armen! und Unbemittelten: ihronScherflein pochemacheuder Bedeutung, für Alle Zukunft. Und dieie Ente
—DD Städie im Norden uund cheidung wird ein für allemtte Den Frieden, die Einigkeitt und Die
üden zirja mmenfchaurenz, um begeistert. ihre Sympalhien« für die Freiheit Deutschlands feit egründen. für die ipütesten Geschlechter,
ule deussche Sache laut iju die ganze Welt hinaus zu perküuden; i n wird iGlüsch und Segei pswoen für ganz Europarnc Dasn waite
cah eß ach frechenc: Frünken erveben, machen ollte; wie unsere Gott din u 0 ud
, ν ——ισ IVIσσ. ιι .ι :
* p T r o st. * uut —D——
Da ges Orey vtzage mvoch ge Ac I. CCC. vis den Watcheü Meuchele j
Tu wag diin WBewisscate Ppricht )Nchuuue hgc Und bie Liebt nicht Tüßt, Du sri kedlicht frommlund, hri sueg
Dieser Strahl des, Himviclslichtss Einfalt, Danijth.; Rydlichtejte Laff“ den Wälschen Sclavengien,
Thuüe recht und! fürchte nichis. Steh'n dir vohte See vbom Teut. Schlichte Treue sei mit dir 5
—X miqst innf bnisten Scheim, J Wohl steht dir dus grude Wort, Deutsche Freiheit, deuischer Gott
kugi imd Teng istdir zu fein, ä Wohl der Speer, der grade bohrt; Deutscher Glaube ohne Spottz
Schlecht gerätledir List uncd Kunst, . Wohl das Schwert, das offen ficht Deutsches Herz und deutscher Stahl
Fuͤnhheit wird dir citel Dunst. Und von vorn die Bruss durchsticht. Sind vier Helden allzumal
meiar.enn üc Diese steh'n wie Felsekßburg, 2 2.3. Deuisches Herz berzage nicht, h. 66*
aan . Diese fechten Alles duuch Thun was dein Sewissen jprichh · *
en . Diese halten tapfer dus in i Redlich solge seiner Spur 4 *
* 3535 — 5. In Gefahr und Todeebraus Nedlich hält es ieinen Schwur,.—
* ο — — J 7, — * I
on ι Deut schland . ‚unterbrechen zu könn enn. Die Füsillere vom 109. Infantterle: Regiment
MD ager sust acbt, 21 Ju.Die M —— zagh In berhihderten den Feind daran, der sich nach lebhaftem Kugelwechsel
sergestrigen Kamnlersitzung prath Herr v. Dotwigk uit tonlaser iin eine fruhere Stellungen zurückzog.
zümt iniga agumnperständliche Worte über die“ Gefahr deßs Odb“er Verluste gehabt, ist noch unbekannt. Leider hat bei dieser
rirges uud die Nochwendigkeit der Einigleit Niemanud ergute Belegeuheit xinn, Mann aus Burbach; Colporteur Ack rmann, das
hif, Niemand wollie, auch von dem Juhalt. der! Ihi twäd Leben' verloͤreu ebenso hat ein Arbeiter des Burbacher Hütten⸗
viscin die er vor fich uͤnsgebreitet hatte und aus denen er offen⸗ werks, das seine Arbeiten momenton einstellen mußte, einen erheb-
dar bereit war, der Kammer Mottheilungen zu machenr Wit haden kihen Streifschuß am Kopf erhalten, auch, jols wie versichert wird,
hrnnd grArnechmedue · Herr· vr⸗· Dalwigk· in ve · ner · hejsischer ue. Frau. melche Einkäufe zu Machen batte. bei dieser Geleoenheit
—XE ihr Leben verloren hahen
Coblenz, 21. Juli. Einem Gerüchte zufolge, welches Im Augenblicke, wo wir diese Notiz niederschreiben, Nachmit-
stern in Berlin cursirte, jollen demnüchst sämmtliche deutsche jags 8 Uhr, herrscht auf beiden Vorpostenketten beobachtende Ruhe.
zürsten in unserer Stadt zusammentreffen. — Der bekannte Militärschriftsteller Hert Hanms Wachen—
Saarbrücken, 23. Juli. Heute morgen in aller Frühe hussen, weilt seit gestern in unferer Stadt.
xrsuchte der Feind, in der ungefaäͤhren Stärke eines Bataillons, Wir erfahren, daß bei Kehl ein badischer Soldat, Sohn einer
ich in den Besitz der Brücke bei Wehrden zu setzen, was ihm j⸗- Wittwe in Mannheim, auf seinem Wachtposten von einem Franzosen
coch nicht gelang, indem der Commandant der Festung Saarlouis erschossen wurde.
ein Infanterie Bataillon und eine Abtheilung Ulanen dorthin ent⸗ Berlin, 19. Juli. Nach einer Mittheilung der „K. 31g.“
sandt hatte, um den Feind würdig zu empfangen. Derselbe mußte jat der General von Goeben das General⸗Commando des 3.
ich underrichteter Sache wieder zurückziehen. Gegen 7 Uhr wollten Armeccorps an Stelle Sr. k. Hoheit des Prinzen Friedrich Carl
die Franzosen, welche Gersweiler stark desetzt hielten, sich der Eisen: erhalten.
kahndrück am Schanzenberge bemächtigen, vermuthlich in der Absicht, Weimar, 18. Juli, In den weitesten Kreisen erregt die
dadarch die Eisenbahnverhisdung mil Saarlouis ꝛc. um so leichter hente Morgen hier erfoigte Verhaflung des Grafen Wedel großes

—
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        rufrejyjen. Diu Webri, chelnaligee nnuα er VAper und eu
geladjutant. des Königs Georg, lebte 2 Jeinem ungiücklichen Duell
nit dem Priichen Solms hier nud —* dem Vernehmen nach
lebhaft von hier im Juteresse der Welfenpartei agitiren. Auf, Au⸗
rag der dreußlschen Gesanotschaft. ist derselbe verhafet und nach
Erfurt gebracht worden.

Fraukreich.

Paris, 20. Juli. Die Nachricht, daß alle preußischen
Unkerthauen: vom französischen Boden ausgewiesen seien,bestätigt
ich * Inr Ehre des. jranzösischen Namens! — nicht. Tie Aus
weisung trifft bis jetzt mur dien preußischen Confsuln und einige
Correjponpenten deutscher Blätter. Es ist schon hart genug.

. Dif Haltung Belgiens in dem bevorstehenden Mampfe? ist vor
ꝛer hochsten Wichtigkeit. Der Figaro? bringt einen ausührlichen
Bericht über die militärischen Vorkehrungen Belgiens, in welchem
unscheinend aus gut unterrichteter dueg Folgendes versichert wirde
Belgien verfügt über eine ziemlich imposante Streitmächt.“ Es
anu eine Armee von 60,000 Mann ins Feld stellen. Die Ope⸗
rationsbafis dieser Armee besteht in den Festungswerken und dem
ꝛerschanzten Lager-vaul Autwerpen, welches eine gewalltige Festurg
nde ein bedeutender · Kriegshafen ist.Als dieser Platz befestigt
wurde, hestand der Vertheivigungsplansdes stönigs Leopold, welchet
zen englisch deutschen Ideen huldigte. darin, daß die Armee das

daud preisgeben und sich auf Antwerpen zusammenziehen jollte,

vo man freude Hülfe errrarten und nöthigenfalls auch vor dem
ierschanzten Lager die Offensive gegen den Feind ergreifen könnte.

Seit dreit Tagen wird dieser Plan— in Aasführung gejetzt. Die

Besatzung von Mous, Tournay, Namur imd Arlon werden mach

Antiverpen zufammengezogen, und die belgische Armee ist staffel⸗

veije vor dieser Festung zwischen Geut und Löwen aufgeftellt, die

Front gegen Frankreich und ihre Linke gegen dii preußische Grenze

ausdehnend, in deren Nähe ein Beobachtungscorps im Lager von

Beverioo stationirt, und so Antwerpen mit Preußen in der Gegeud

don Aachen verbindet. Die französischen Provinzen Belgiens, die

üdlichen, sind fast ganz von Truppen entblößt, und einige Genie⸗

Lübtheilungen stehen an unserer Nordgienze vereit, die Eiseubahnen

Quiévrain, Dinant und Quévoy zu unterbrechen, Vorsichtsmaßre⸗

jeln, die auf den nach Preußen führenden Linien keineswegs ge⸗

ommen sind.“ Alle diese Dispositionen bveweisen offenbar, daß es

ich nicht um den Schutz der Neutralität; jondern um feindliche

Ddemonstrationen gegen Frankreich handelt. Der Graf von Flan—

hern, der Vater des belgischen Thronerben und Gemaht der

Zchwester des Prinzen Leopold von Hohenzollern, befehligt das

—XEEEV

ernach warz 2 nicht unmoglich, daß Belguni, wenn
Neuralität gicht in vollsteun Waße geachtet wird, fich Preuen
die Arute werfen würde.d ——— 2
i
Spanien⸗ ¶
Madtid, 18 Juli. Gestern fänd eine Arbtiterdemonstt⸗
tion statt. Die Theilnehmer, welche eine Fahne mit der Infchri
„das Volk hat Hunger“ trugen, verlangen Arbeit.
—— Ame⸗rika. *2v864
hica g'o,: 19. Juli.“ Der Illinois Staatanzeigerdnha
an den ag von Bismard folgendes Telegramm gerichten
„Zweihurdert, Thaler dem deutschen Soldaten, der zpeyn ein
ranzöfijche Fahnenstange erobert.“

Bermischtes.

1 IsS iIs bet. A Juli. Es geht uun täglich er
Postomnibus von hier Morgens 10 Uhr ab nach Homburg, und
hon da 8 Uhreäb relourß.

—Gestern hat sich ein hiesiger Preußenfresser, trotz amt—
icher Warnung, wieder Insultationen gegen einen preußischen Ulanen
rlaubt. Wie wir hören, ist gerichtliche Unt ersuchung gegen den—
elben eingeleitet, die ihm jedenfalls den politischen Standpunl
klarer darlegen wird,

7Ludwigstzafen, 20. Juli. Gestern Abend wurde da
hier rin Frauenzimmer, welches von der Natur mit einem üppign

Bartwuchse bedacht ist und sich dieser Naturfeltenheit wegen os
uuf Messen und Jahrmärkten zeigte, angehalten und sofott ven
zxeitete sich das Gerücht, es sei ein Spion in Frauenkleidung ge
fangen worden. Nachdem jedoch der Kantonsarzt die Weiblichlen
der detreffenden Person bestätigt, wurde dieselbe wieder auf Rein
Fuß gesetzt. e
o.nn Volkswirthschaft Haudel und Verkehr.
75 —

—Frankfurt, 18. Juli. Wie das „Fr. J.“ glaubwürd
dernimmt, wollen die betreffenden Behörden geeignete Schritte thun
daß bei der gegenwärtia herschenden Kalamität, wo Werthpapier
nur min den größten Opfern in Geld umgesetzt werden können
für Wechsel⸗ und andere kaufmännische Vervindlichkeiten ein allge
meines Moratorium von 3 Monaten erlassen werde. Namentlis
joll sich die Handelskammer entichieden für diese Maßregel aus

gespro den haben?

Waarenversteigerung.
Dienstog den 26. 1. Mis? det Nach⸗
nittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in der
Wohnuug des fallirteur Kaufmannes Heinrich
Zcherpf, läßt Heim rich Westphä⸗
inger, Geschästsagent in St. Ingbert,
un feiner Eigenschaften als- Agent Der
Scherpf'schen Fallitmasse daraus
nachbezeichnete Waaren öffertlich gegen
Raarzahlung versteigern, als 5
Gerste, Sago, Reis. Gries, Linlen,
Bohnen, Erbsen, Salz, Pfeffer, Mus⸗
atnuß, Oel, Essig, Braudwein, Zweischken,
gaffee, Zucker, Surrogat, Cichorie, Apfel⸗
kraut, Sodawasser, J ganzer e
jäs, Tabak, viele tausend Cigarren, Seife,
tehtz, Strickbaumwolle, deßgleichen Wolle,
Schuhgarn, Lothband, Flaschen, Kästen,
jertige Oelfarben“ und sonstige Gegen⸗
fände.
Bornm, kgl. Notor.

Frucht« Brod⸗ Fleisch⸗ ꝛe. Preis

der Stadt Homburg vom 20. Jul

Weizen 73 fl. 59 kr. Korn 5 fl. 2116

Spelz 5fl. 18 kr. Spelzkern — flI. —

kr. Gerste, Zreihige — fl. — ir. Gern

Areihige — fl. —“ kr.Mischfrucht —

— kr. Hafer 5 fl. 36 kr. Erbsen —

— kr. Bohnen⸗— fl. — kr. Wicken -

il. — itr. Kartoffeln 2 fl. — kr. Weißbro

ILu Kgr. — kr. Kornbrod 8 Kgr. 26 r

ditto 2 Kgra 1775 it. ditto 1 Kgr. 9 ir

Gemischlbrod 83 Kgr. — kr. Das Pa

Wedch 7 Lih. S kr. Ochsenfleisch pr. Pfo

— — — —2. — r. Aühfleisch 1 Qu. 14 kt.“ 2 Or

Blum⸗ und Schwingmehlni1xr Kolbfleisch 10 kr. Hammelflei

billigst blee 24 tr. Schweinefleijch 16 kr. Butter da⸗
S8Sei.“u Isaac. Psd. 40 kr.

Redaltian Druc uund Verlag don F. X. Demeß is St. Inabett. 3
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35768 833 2387
2488 A — —B —
252.. 53225 * 8 3
72 22 2*2. 2 528— *2387
325335— 25335 253553
—5 33 5313335—5
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2835 388 2. —A —— F ———
258— —* 2 3 6*8*. 223373 52 28253836
5533568 232583
.. . — 2 2* * * ⁊ *
782 — 6*8 1355. 78 —
——„ SI, —90 23.3 — —XV 3 52—28 7
—* — —— 28F. 2 73. 682. *2. ———
3383 53583 * 3 5825338
353333 ——— A . 5 — 22* *
5335288 3738 3838338 23* 628*
7 8 * — *8. 5 —F
38 * 2 232355 * —A —— 22
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5 533 363* 3235 3. , 2 * 88 *
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h —— 2* 2 —— ——— 232 2.33. R2RX *82
— —— 2835.3 —— 18272
26 * 35 — 538333 45*325 2522*
55 87* J 2577 5232 21377 —5
33338 ** 15. 237 5258 255* 23, 2 9
225. 36 2355 3 —7 2 —
75 228 * 277 5 25 25*8* *22 —
* — —3 *8 25357335 223 —A
5* 52. 2 —20 besb 3255355 2.* —
30 5. 2 3. 5.3 25 —A 323 23353 82*
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— 5 ιιιν ν. a eoree
i ee nete tt ve mcheeied Mie u .
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esSuIn gblut er v nge — (nd das mit dein Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, wit der Dienstags⸗, Donnerdtags⸗ und Sonntags-
nen wogenh ieen e Dien a a Vanee aetet Saneten dud Sogetan— ponnnannzpy!h pient ladeig. a2 Zrn. eder

12 Subergt. Anpligen' werden dmit 8 Krir. die dreispaltige Zeile Vlattschrift: odesderen Raum berechnet
35 y Gurit A jzeustaäg den 26 n denn ae — 7

114. J F— 5 —— 9 Diens tag⸗ den 26. Juli —— tñ o u n eeie, 1870.

νν ααι ,— w
8* ee e *. Deutfchland. eage *
Meuüench en. 21..Juli. Für den; Regierungsbezirk der Pfal,z
puͤrde als Civilcommissärnz der, Regierungsrath Graf Fugger zu
Spryer aufgestelt. , α
am ünsch enz Q23 Juli,« Das Egl. Kriegministerium hat vex⸗
sügt. daß bis auf ⸗e Weileres weder von den Truppenabthejlungen
ind Stellen der mobilen Armee, noch won jenen der Garnijonß
nd Festungsbesatzungen für Einquartirungs“, Berpflegungs;, Vor—
pandis⸗ undsonftige Naturalleistungen · der Gemeindan und Quar:
Jerträger eine. Bezahlung geleistet werden sollee Es sind dagegen
on den betreffendenden Heeresabtheilungen Quitiuugen auszustellen
Fbensa hat bis auf Weitetesn jede Baarzahlung ür Militärtrans
orte von Officieren , Mannschaften und Armeebedürfuissen aller
Art zu unterbleiben. tt. νον
IA Prinz Lutpold wird sich ins Haupiquartier des Königs von
Preußen begeben. Priuz Arnulbph, jungster, Sohn des: Priuzen
Zuupold, welchererft kürzlich die Gosjahrigkeit. erreicht hat und
dei diesem Anlaß vom Könige zum Lieutenaut in der Armee ex⸗
zannt wurde, ist bereits im's: sfeld »gezogen. Auch die übrigen
Prinzen des kal. Hauses werden am Kriege Theil nehmen
nS a amr brrürncheen, 25. Juli Von der Vorpostenketie ist heute
nichts Neues zu berichten. Im Laufe des gestrigen Tages zeigte
der Feind sich abernmals bei Wehrden;zog sich jedoch. als er die
Brücke wohlbesetzt antraf, alsbald wieder zurück. ιιαιν οα
Gestern Mittag wurde ein aus der Pfalz geburtiget und fe lt
gahren hier beschäftigter Privatsekretär, welcher früher in der frang.
Fremdeniegion diente, als der Spionage verdächtig, von⸗ zwe
hensd'armen in Verwahrsam gebracht. Beinahe zu gleicher Zeil
lieferien zwei Ulanen drei Strolche hiet ein- welche auf frische—
That ertappt worden waten, als sie an einem mahe an der Grenze
geiegenen Hause einbrachen, um zu stehlen. Derlel Gesindel treib
ich hier und in der Umgegend vielerlei herum, und wird somit die
in langsamer Bildung begriffene Sicherheitswache nicht über Lange
weile zu klagen haben. — Ein Knabe, welcher sich zu nuhe in
den Bereich der feindlichen Vorposten gewagt hatte, erhielt einen
Schuß ins Bein und ward hierher seinen; Eltern gebracht. Bisher
haben fust nur Privatpersgnen von Seiten, der feindlichen Kugeln
unleiden gehabtein Folge ihrer Neugierde oder Waghalsigkeit, und
nüssen wir erustlich Alle namentlich-aber die Eltern warnen, ihre
stinder pon einem Schauplatz entfernt zu halten, auf den nur der
Mann gehört, den die Pflicht dahin ruft. .
Gestern Nachmittag sind 11 französische Douaniers in Beglei⸗
ung eines preußischen Officiers hier einge racht und — wie man
jagt — nach Coblenz weiter transportirt worden. Dieselben hatten
auf eine preuzische Streifpatrouille geschossen, welche auf der fran
———
heinlich um Rebanche zu nehmen, für die hier auf her,Folster⸗
hͤhe? ftanngefundesie Aubhebang der gwei Zollbeamten Seitens det
Frangofen. der ersten Verletung deutschen Gehietes durch die Fram
sesen. Dem Widerstand, den dir franz. Douaniets der Infanterie⸗
—D eln, Ende gemacht, daß
eine Abtheilung Ulanen sie gefangen nahm. Das ist so ziemlich in
Lürze Alles, was sich während 24 Stunden zugetragen hat —
leine Vorspiele des großen, Kampfes, dessen Anfang wohl nicht
niebr lange auf sich warten lessen wirb, 5
Saaurloini 823. Juli. Dagß hiesige Journal eẽnthãtz eine
Bekannimachung des. Feltiungscommandanten Obersten des Barres
dom 19. d., nach welcher der Festungs Rayon innerhalb 24 Stun-
en bis auf 800. Schritte vom Glacisfuße von Hecken, Zäunen
und Baumen Seilens der Besitzer frei zu mächen ist. Ebenso wird
zie Beseitigung der, Gebaulichleiten und Schuppeun vorgeschrieben,
da dieselben sonst. nöthigen Falles durch Vrand. zerstoͤrt werden
müßten. o, ν ., :
Als bezeichnendes Curiosum und Aufmerksamkeit, verdienende
atjache Unnoch Zu bexichten. daß zwei pon den drei. Strolchen
die wie oben erwähnt, gestern hier eingebracht wurden, mite von

— 35 5

3* 71735
— E0
wache einschreiven ließen ·
Vomn Oberrheru, 20.. Juli.“ Die Fabriken inm Etsaß
slehen alle sill. Die Grenze franzdsischerseits ist streng bewacht' und
von gese. wird Niemand zugelassen. Reiterpatrouillen! bewachen
die Grenze.. *
Stu'ttg ar't! L0. Jul! Auf Wunsch dkr würltembergischen
seglerung übernimmtden Oberbefehl über dis württembergische
Armcecorps ein preußischer. Genetal, dessein Ernennung bevorsteht.
Frantfurt, 21. Inli. Ein Hanauer Bijvuteriec Fabri⸗
kant (Hr.St. hat feine fammtlichen“ unverheiraltheten Arbeiter:
die eingerufen,purden, mit einem Geschenke von 10 fl. entlassen,
während er an die Frauen der Verheiratheten wähtend! der Ab⸗
esenheit vBeft. wöchentlich ausbezahlen laßt. Vivat vequengn
Berlin, 20. Juli. Die Vörsen Zeltungꝰfchresbt Hab
HJerücht, daß der Kaiser Napoleon in einem undurechaungefthigen
Zustande nach St. Cloud, zurückgekehrt sei, ist heute so aligemein
dier verbreitei, daß wir es wenigstens nicht ganz ignoriren können.
Dat ein Grad geistiget Verrücktheit zu einem derartigen Verfahren,
wie es der Kaiser in. jüngster Zeit eingehalten hat, nothwendig
sei ist allerdings von Hause aus anzunehmen, immerhin dürfte
es aber auch uicht Wunder nehmen wenn die unerwarteten Schläge,
die der Kaifer schon vor Beginne der Feindseligkeilen von allen
Seiten erhäit, auf sein geschwächtes Gehirn einwirkten.. Auf die
Süddeutschen Staaten hatte er, als auf einen Hauptfactor, gerechnet
und seine drohende Sommation erfährt von dieser Seite die ent⸗
ichiedenste Abfertigung,. Statt der revolutionaire Kundgebungen
in Hannoder treten überall patriotische Manifestationen hervor;
Holland und Belgien ergreifen eine bewaffnete, Neutralität, Däne-
mark, das Preußen im Norden beschäftigen sollie, erklärt officiell
aus seiner Neutralität nicht heraustreten zu wollen. Selbst Oester⸗
reich lehnt jedes Ansinnen ab, während Rußland und Amerila
mit Wohlwollen hinter Preußen slehn und die Eventualität einer
Cooperation bereits scharf ins Auge fassen. Fügt man hierzu die
republikanischen und orleanistischen Agitationen und die jedenfalls
venigstens getheilte, Stimmung in Frankreich selber, so sind dies
allerdings Momente genug um das Hirn eines derartig gebrechlichen
Menschen, wie es der Kaiser ist, zu verrücken, wenn man selbst
den Umstand unbeachtet läßt, daß bei blasenkranken Leuten Gehirn⸗
zxwichung fest regelmäßig einzittreten pflegt. Jedenfalls geben diese
Imstände dem Gerüchte wenigstens eine Arl innere Wahrscheinlichkeit.
Bextinn, 22. Juli. Die Berli ner Volkszeitung sagt: Die
Ziege sind nicht mehr Ergebnisse der höhern Kriegskunst, die die
Mannschaft schont, sondern der schnell ergriffenen und ohne Riick⸗
icht anf die e Verlusie herbeigefuͤhrten Militaͤr: Duelle,
die das ganze Geschik in einem einzigen Riesentreffen auf's Spiel
ethzen. Daß der Feind sich auf einen solchen einrichtet, ist gewiß.
Die Kugelspritze ist zu diesem Zweck erfunden, die, Wunder des
Thassepotz“ liegen auf, diesem Gebiete, und, der Charakter der
Franzosen neigt besonders zu diesem schnellsten Schlachtwerk. Daß
uch wir. in dieser Kunst eiwas zu lejsten perstehen. das hat die
üngste Vergaugenheit gelehrt. Aber wenn wir die? Möglichket
eines so geführlen Krieges auch nicht zurückweisen, sobald er mit
Vortheil gegen den Feind angewendet werden kann, beruht doch
unsere Hoffnung auf einer Kriegsweist, die dem deutscher Charakter
langer Ausdauer mehr enispricht. Das moderne, .Militär Duell
fratzösischer Erfindung ist nicht unser Ideal. Wir perlrauen mehr
der deutschen Radur. die nicht den Krieg in änem Tag deenden
läßt, sondern. das Uebergewicht zu gewinnen weiß über den schnell
vegeisterten und schnell exmattenden Feind durch änhaltende An—
trengung. durch unerschütterliche Position, durch un durchbrechbare
Beschlossenheit, durch unaufhaltsame Ausfüllung jeder Lücke, durch
mauerfeste Haltung gegenüber dem schnellsten Ansturm und, kurcqh
den erst dann auflretenden frischen Augriff, wenn der Feinde halb
ermattet in die Schlachteureihe aufgenommen ist und ch minmehr
gilt, sich Mann gegen Mann zu messen und ihn mit der Wucht
der deutschen überlegenen, persöñlichcii Krafte iilcdergihälten diui
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        Rimmerauferstehen. Und wie auf kein 4Militär-Vuell“ neueste
Erfindumsor setzen wir auch unsere Hoffnung micht auf das Ge—
schick Sines Tages, auf dem Sieg Einer Wahistatt, auf das Fo'
— ———— auf den TriunphKFines schnellen
Siege Mögen die Feinde in khrer Verblendung dähnen, einen
leichten Kriegstanz auszuführen, Wir werden sie die ganze Schwere
ihres verbrecherischen Einfalles im langen Kriege fühlen lassen.
Möge sie wähnen, mit Einer gewonnenen Schlacht Deutjchland zu
rerbrecheñ: wir · werden sle behren. daß Schlacht auf. Schlacht fol
jem muß, vim Schritt auf Schritt deutschen, Boden zu gewiunen
Mögen sie glauben, daß Eine Wahlstatt- au- dar Grenze die Eut-
scheidungsstatte dieses Kampfes fei; wir werden ihnen zeigen, daß
pos, Schlachtfeld in Deutschland so groß sei, wie das: deutsche
Baterland selber. Mogen sie Triumphgeschrej ausstoßen an Einem
Tage: wir werden es ihnen beweisen, daß Tag auf Tag folgt
an welchem jeder. neue Kriegerschaaren deutschen Stammes erzeugt
Mögen sie gebleudet werden durch die Eitelleit, durch Einen Tri⸗
umph den Frieden bieten zu konneng wir poerden ihuen die Augen
vfnem datz dieser Friede nicht geschlossenn, jondern dittirt werden
miß, dort oder dort: enkweder vom Feinde in Memel oder vom
ine in Paris! und nimmer, nimmer, nüinmer anderswo, selbss
wenn Monate und- Jahre darüber hingehen.! ... Nicht in de
Rauflust des Militär Duells ziehen wir aus, daß auf schnellen
Sieg berechnet ist. Wir treten einen Krieg an, der nur mit un
eremn Untergang oder mit unserem pollen Sieg endet, und wñn
sragen die Ueberzeugung, in ans, daßz wir zicht uͤntergeher
werden * e — — V
Berdin, 23. Juli. Der Staatsanzeiger veroffemlicht
das Gejetz, betreffeud die Gründung öffen:liget Darlehenslassen
und die Rusgabe von Darlehenskassenschenen.
In deuischen Vlänern fand sich fich dirset Sage die Nach
richt, der Herzog Adolphe von Nassau' habe sich dem obersten
Bundesßfeldherrn Deutschlands für den ausgebrochenen Krieg zur
Berfügung gestellt. Die Geschichte, schien uns wenig glaubwürdig
doch nun bringt die BeruinerPost“, wie sie versichert, aus zu
beriäjsiger Quelle folgende Mittheilung; Der Kaifer Napoleon I.
hat an den Herzog die Anforderung“ gestellt, sich unter seinen
Schutz zu begebenn, und ihm für den Fall des Eingehensau)
diefen Vorschiag die Wiedererlungung Nassaus zugesichert · Hertzog
Adolph hat darauf geantwortet, daß ex sehr wohl wisfe was er
als Denlscher dem deutschen Vaterlande schiudig sei und stellte umn
mittelbar nicht nur sich seibst demn Bundesoberfeldhetrn zur Dis.
position, jondern veranlaßte auch den Wied Nikolaus, sein
Dienste dem Vateriande anzudieten.! (Bravo —
ien, 20 Juln Der Sudd Praffe wird don hier ge
schrieben: „Oesterreschs Berhalten ist noch immer ein zweifelhaftes
Die Deutschen sowenig als die Ungarn wollen die absolut neutralt
Dallung aufgegeben wissen; als Graf Audrassy am Somubend
nach Wien abreiste, hatte erx eine Besprechung wit den vorzüglichsten
Führern, der Deakpartei, welche aufs ylllerbestimmteste die unbe⸗
dingte, waffenlose Neutrulitat forderten. Aber die Regierung in
Oefierreich ist nicht gewohnt, auf die Stimme det Volkes zu
hören. Die klerikal⸗feudale Partei in Wien schwürmt fuͤr eine
Theilnahme am Kriege, weil sie sich Hoffnungen auf Eroberungen
in Deutschland macht. Wir können aus der zuwerlässigen Quelle
mittheilen, daß berens die Rekruteneinberufungen in Oesterreich
angeoidnet sind, Wir können? jedoch hinzufetzen, daß Rußland
vouͤstandig gerüstet ist, um in dem Falle einer österreichischen Be—
wegung sofort aus der Neutcalität herauszutreten. 2*
Bien, 28. Juli. Morgen 355 eine Studentenversumin ·
iung statt, um einen Unterstützungsverein fürr verwündete deutsche
sericger zu gründen. Der Verein erliürke jede VUnterftügmmit
Frankreichs für ehrlos — Angesichts ber neuesien Gerüchte von
sranzösischen Anerbietungen betonen die Morgenblatter, daß Oester⸗
reich keine Veranlassung haben koͤnnt, aus der —XV
herauszutreten.. 33
Aus Ptag, 21. Jull, wird der „N. Fr. Pr.“ kelegraphitt
Der Churfürst von Hessen dat, nach autentischer Mitthrilung
ein Promemoria, an den Kaiser Napoleon gerichtet, das heute
abging...

aber uberall an Cavallerieprerden, und dies wd um so bimert
empfunden, weil die Axtillerje jn diesem Feldzuge dach Anßsicht die
Taisers des Eahre Feus — feu) und die Sntjcheidam
datzen soll. und diß szanjostjchen Artillerie⸗Officiere sich fest übe
zeugt —5— daß die Infanterielinien vor dem Geschwindfeuc
nicht eine Minute Shand halten, sondern entfliehen oder mit den
Bayonnet auf einander losplatzen werden“; in diesem Falle sol
die Artillerie den Ausschlag geben. Dabei soll dann auch bi
Mitrailleuse“ fine Rolle pielen. In Mez treffen „durch dat
eutjche Thor“ indeß stündlich Reihen von Pferden. ein, und di
tauern sind Froh, daß sie die Thiere jetzt los werden, da fie se
Futter mehr für dieselben haben. Uebrigens werden Pferde, die
or. O. Tagen 80 bis 100 Fr. werth waren —y schdn⸗
Sorte! — heute mit 700 Fr. bezahlt. Aus Mangel werden
sogar die Slaͤlle ber Kriegsschule von St. CTyr mit 800 Pferden
zeleert. In Metz glaubt man jetzt, daß der Feldzug ernstlich niqh
vor pierzehn Tagen eröffnei werden könne. Die Soldaten pflege
den Ungeduldigen, die süch“ phedieser Langsamkeit“ verwuüdern
phlegmaiisch zu ankvorten u, Sie! verlieren ja nichts bei dem Zu
warten.“ Der Berichterstatter wiederholt, daß selbst wenn det Ne
jer Am Felde eintreffe vor vierzehn Tagen schwerlich etwais Erheb
iches werde vorfallen konnen⸗Der: Correspondent fügt hinzu. baj
in Metz wenig Truppen flehen, in Thionvisle aum 18. zuei Diwn
sionen umter Ladmirault eintrafen, dagegen die ganze Masse de
französischen Angriffs in der“ Umgegend' von Straßbutg usam
nengezogen wirs, von wo zweln Expeditionscorps ausgehen sollm
das eine nacht Böhmen hin, sich auf Oesterreich stützend, das anden
bestimmt anf Berlin zu marschiren, während gleichzeitig ein Angrif
von der See aus gemacht werden soll? Wir' geben diese Steln
wörtlich, weil sie zu charakteristisch ist. 00—
13 Meii 19. Julin General Ladmiraultist mit stinern Siabe
eingetroffen. Die gewöhnlichen Arbeiter sind an den Festungswerlen
beschäftigt. In zwei Tagen haben sich 3600 Freiwillige anerwev
den lasien. — ———
— England. 43
Lon domn, 22.Juli. *Nach udem „Standard? feuerte en

französisches Kriegsschiff ain Sonntag vei Helgoland auf englisch
sauffahrteischifferret. .... .
Von der Strandung eines französischen Kriegsschiffes schreib
das Rotterdamer Blatte, Rieuwe Rotterdam'sche Couratut“ vom 1N
AusTJexel meidet man uusc Fs befinden sich Dampfichiffe in der
Außengründen, darunger, vermuthlich ein französischer Kriegsdampfet
Raͤheres fehll. Eins dieser Schiffe ist in Gefahr; es ist Huülr
dahin abgesandt, Nach ẽmein späteren Berichte in das bewußit
srauzösische Schiff der Kriegsdampfer Hirondelle; man ist mi
döschen beschäftigt ‚uud hofft dus Fahrzeugdiese Nacht flott zu
vekomnen. (Die „Hitroudelle7 il jener. iranzösijche Avisodampfer
der die preukischen an e αιια ιαια
Bermischtes.
1Be rid rn, LO. Juti.n Die Polizei holte, wie die, Krzitg.
berichtet, gestern auf dem Potsdamer und Anhalter Bahnhofe ein
undzwanzig stuuben! aus den Waggous, die fich dort hinter de
Bänken und zwischen den Füßen der Reservisten versteckt hatten, vn
sich nach dem Rhein mit durchzuschmuggeln und iden Truppen an⸗
uschließen. Das Zetergeschrei und: der Wideritand der jungen
Durchgünger konnte nur mit Gewalt überwunden werden.nEs warn
Junagen von 8 und 11 Jahten darunmer ιν
, Militäx- Diensesnachrichten
. Pensionin wird: der Oberstuieutenant Peter Dörmühl pon

2. Infanterieregiment. Beförder, werden: zuru Oberstlieutenant
der Major Cari Sebdus vom 6. Injanterieregiment im 2. In
janterieregimenj; zu Majoren: der Haupmmann Wilhelm Dambor
dom 8. Infanterieregiment im 6. Infanterieregiment, und der

Rittmeister Theodor Freihert Stromer von Reichenbach um 2

Chebauxlegersregiment. — 2
Charatterifirt wird: als Major“ der pensionirte Ritum⸗istr

Wilhelm Freiherr von Hon. 34
Ernannt. wurden zu Landwehr-Unierlieutenante: die Land⸗

wehr⸗ Offiziersadspiranten (Junler): A. Rildiger, J. Lattermamn

— Frankreich... C. Mohr, C. Schidendantz, R. Ludloff und J. Meßner sammilit

Die „Independance Belge“ bringt einen Kriegsbeticht ausim 29. Landwehrbezirks Commande. Candau. Annweiler, Betg
Metz, vonm 19, Juli, wonach der größte Theil der franzosijchen * und Langenkandel); CeWolf; M. Kiesner, J. Hoffmann
Truppen zwischen Met und Straßburg aufgestellt ist, die Vesatz⸗ und I. Christenn, -sämmtlich im 80. Landwehrbejiris · Commandt
ungen im noͤrdlichen Frankreich dagegen um keinen Manun vergrös (Speyher, Neustadt, Dul kheim und Frankenthal); A. Semler, —
tzert werden. In Saargemünd steht die ganze Artilletie von Douai, Mahr, I Wallenteuthet, A. Wotff und H. Wery, sämmt lich in
u Saint Avoid eine ganze Cavallerie-Brigade, Dtagoner umd 31. Landwehre Bezirts· Commando (Kaiserslautern/ Kusel, Rohlen
Chasseurs.“ Die Echelonnirung der Truppen deschieht, wie folgt- dausen und Kirthheimbotanden);. C, Cumdt, G. gmNans, J. Kehr.
bon je zwei eintreffenden Regimentern tückt eins an die üußerste J. Maurer, Me. Fleischmann, H. Eatl, faͤmmtlich im 82. Land
Grenze, das andere bleibt zwischen dieset und Metß, fo daß zwe vehrbezirks-Commando (Zweibruͤcken, Blieslastel Hombura und

dinien von gleicher Stärke hintereinander gebildet werden. Es fehlt Wirmasens.)u“ ——

46 — *

—
— — — ⏑⏑⏑⏑
Redaltion Druk uund Verlag don F. X. Demesz in St. Ingbert.! dar e
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        55818
— 5755,228*
555 833332383835
E 333 357 222
A — —E — 5538538 2223
37 553 523 5573— 3628 23383 238353533
332175 223 7 —58 53857 25 335
2 1353237335 * 8 8 5 53335 ——— 2235 5—4— 2322
223* 3335 —X — ———— 325835 —— — 25
5 253835375 —A 23238 —5232828 —52 — — *
—— 33326
88* —— * 258 * 25 2 2* *
2* — 2353 * 23388 3
8 —A —A— 25335 — S* —53 33 55—
—A 7 73483 633757 333 6 723153 3333
22733335— 75335355 ——— 53 8233826833 ——— 335355
27 737 3383* —7555 5754233 252 53 2232732 — 255
z 83 135335330 55 233333* ——
J—— 45*3538
35 —A — ———— 383533 333 13545
—— 2 52532 5537 . 4 52 35 2252 — 28538 * —28 5
35833 — 15338573 32 3333 3373 1 33333
— —
———
2587 3853 228 2222 ——— * 5 z358 358 73 5327 *
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4115.* i i o n lα Donnerstag/ Dden 28. Juli i ν α — —* J — 1870.
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e Deutschlandß 7 ruruhen 23. Jutt. Weinchiung), In der hesondeten
Man ch ein. 23..Inlirte Entgegen don zur Aufreizung der Lortesponden der Independance belge“ vom 22. Juli wird von
ondwehee und Reerxvostin von Zannpasevlischer ¶ und . aus landischer Franteeich aus mitgelheili. „die badisde Armee sei droh des inter⸗
Seite ausgesprengten Lügen, als ob diezurückgelassene Famili⸗ aujonalen Vertrages mit exptodirenden Geschosse n persehen und
derheitatheter ohne jede sraatliche Unterstützung — pleibe, dene zur breußen — vorsichtiger T habe etliche 100 Millionen derselhen
Lustlarung Sotn nah Aud. Z3 doar neuen Wehrverfassung die Bbe- ereit. Dex französische Sol dat solle die badischer Soldaten darnach
zürstigen Familien verheiratheter Resexvisten und Kandevehrmänner ehandeln.“ Dies ist ein niederträchtiges Auftetzen, gegen welches
heit aingetretener Mobilisirung vomre Tage detz Einrückens zum vir vor ganz Europa Berwahrung einlegen. Irgend eine neutrale
Dsenste an Auf Ansuchen eine Unterstützung aus Siaasmitteln er. Nacht möge sie durch einen abgesandien. Militär von dieser
salten wele füt die Frauen auf A fl zund. fur ein. gedes noch zerfiden Lügenhaftigkeii überzeugen. Die Bad. VLandesztge“ ditlet
in elterlichen Brode stehende Kind qui 2fl. monalljich festgefrtzt isl die deutsche Presse, diese Verwahrung weiler ·zu verbreiten.
Mitn chie n. 22. Zulic DexI.. Präsident der Kammer der Stuttgart, 18. Julß. Otfried Mylius hierselbst erlaßi
Leichbrathe Generalmojor, aesd Suito Franz.Schent Frhr, vor einen Aufruß zur Bildung pon Freicops. 3
Staufenberg hat Dom. Kriegeimitzisterium die Sum gie von 800. fgl. Berlin, 28. Jull. Der Köaig Withelmeerläßt fJolgende
iir ditjenige bayerische Heeresabtheituing zur; Verfütung gestellt, Anshrach⸗· · J
velche die erste.fein dliche Daczone mehmen wird. 4Aus allen Stämmen des deutschen Vaterlandes, aus allen
München, 28. Juli. Das hiefige erzbischöfliche Ordinariat kreisen des deutschen Volkes, selbst von jenseits des Meeres sind
wuahnt die. riester der Erzdidzese mit allem Nachdruck, sowohl wit aus Aulaß des bevorstehenden Kampfes fur die Ehre und
nd enohenni cen Voreca en. Ais auth der anderen amnte Hüahhherugigteit ¶ Deuschlands von Gemicinden Corporationen Ver.
den Anlassen jeder politischen Parteistellang und darauf bezüg- inen und Privoldersonen so gahhlteiche Kundgehnngen der Hinge⸗
hhen Aeußerung. Andeutung vder, Anspielung sich gufs gewissen⸗ bung und Opferfreudigkeit füt' das gemeinsame Vaterland zuge⸗
jaftese zu entschlagen.“—* A 7* gangen, daß es mir in unabweisliches Bedürfniß ist, di sen Ein⸗
Speyer. 28. Juli. Seine Majestaͤr der Römig hat seine flang des deutschen Geistes öffentlich zu bezeugen und dem Aus—
dila Ludwigshohe bei Edent oben mit / Stallung, Mobaliar und drude meines föniglichen Dankes hinzugufügen daßich dem deui⸗
hundert Betten zur Aufniahme verwundeter Kereger zur Verfügung schen Volke Treue um Treue entgegenbringe und uͤnwandelbat
yfellt. 4 holten werde. Die Liebe zum geminsamen Vaferlande, die ein⸗
Saar bruden I Juli BaFotbach steht · eine fran⸗ nithige Erhebung der deutschen Stämme und ihrer Fürsten hat
diiste Did ion. ¶. Heute aftüch fand bes: 1Geraweiier ein Scharmüs alle Unterschiede und Gegensäte in sich befchlossen und vdetsöhm,
plstatt; der Feind ging mit 10 Mann Verlust zuruck. Unserer- und einig wie kaum jemals zuvor datf Deutschlande in seiner Ein-
hitẽ ein Verluft.“ Das Ziündnadelgewehr hat sich dem Chafsepot⸗ nüthigkeit wie in seinem Rochte die Bürgschaft finden, daß der
seideht gegenüber trefflich bewährtGoflern Abend wurde Saar- driez ihm dauernden Frieden bringen, und daß aus der blutigen
wuia gege niiber won fran zösischen Douaitiers auf eine Covalerie-, Saat eine vou Gott gesegnete Ernie deutscher Freiheit und Eimg—
pirouisse geschossen zi 2. Pferde wurden verwundet. Heute: nahmgkeit prießen werde. F — J
ine Compagnie uunferer! Infanterie das Zollhaus Schreckuͤngen zb —Berlin, 25. Juli 15sx3. Wilhelm, Rex.“
et Zolltasse Die Douaniers wurden heilweise gesddtet, iheilwetsee Wien, 20. Juti. Hand in Handmit dem heute pubüzirien
sbiangen⸗Unserecheias ist ein Officier vorwundet. Fünf frauzbsische und sofort in Kraft tretenden Pferdt Ausfuhrverbot über sammi—
deserleuve haben sich bei⸗ uiferen Vorposten gemeldet.nn liche Grenzen der österreichisch- ungarischen Monarchie wird die
Saarbrückeen, 25. Juli. Gestern früh ward durch ein Kompleti rung der Cavballerie ·Regimenter und“ der Artill eriebespan⸗
h. 80 Mann starketz Wianet unferet waae ren Rheinsschen ü tanen. nungen auf den normaten Friedensftand gehen; beereits jetzi hat
siment¶ Kitr.. tandd.iut. Atdeher Ri heilaag eing Lihaet. Haudt die sabite Remonten-dissent Tommission in Wien die Weisun vun
weich/ ausgefuhrt, Unter Fuͤhrung des Lieutenants v. Voigt rüch Reichs Hriegsministerium, sofott mit der Beschaffung der erforder-
exn dieselden üüber die Grenze und sprengten den Viaduct zwischen lichen Pferde vorzuschreiten. Es hat mit diesen Maßregeln der
daargemünd und Bitsch in die Luft. Hierdurch ist die Eisenbahn. Eutschluß der Regierung, nach allen Seiten hin eine vollstandige
erbindung, zwischen Saargemünd und Hagenau gnterbrochen. Neutralität walten zu lassen, eine weitete Beträftigung, aber auch
Saarbrücken, 27, Juti. Auf? den Vorposten hat sich seine pothwendige Begrenzung erfahren. — α
achtz Neues zuhelragen. Won Leinem presthischen Grenzbeamten ist Wien, 22. Juli. Oesterriech wird die Proclamation der
n Clarenthal — des 23. franz. Infanterie⸗Regiments. Unfehlbarkeit. mit einer entschiedenen Gegendemonstration beam—
gegaug! gemuthlich Votnr dem Wirthshaus bei einent Schoppen worten. —
hier saß, gestern Ahend gefangen hier eingebracht und heute Peest, 22. Juli. Wie der „Ungarische Lloyd“ erfährt, ist
hlorgen von depiselben auch weiler. vexmulhlich nach Saagrlauis — der Tuliusminister Estwös wegen Vereinbarung von Schritlen gegen
wsbortirtworden. Cs shernt. daß, sich der, Frahgose mi Vor⸗ dag Infallibilitätsdogma nach Wien berufen worden. Die gänz⸗
pn hat grfangenn nehmen Jassen dens stat des Eoassepols war lich? Aufhebung des Concordates wird als, beborstehend bezeichnet.
— — schien durch den Gedanken, Baron Fölvos enpfahl, die Beröffentlichung des Dogma der In⸗
alenfig aus Desr Schuß ut seighrgant aufriedengestel · euibaticat zu. uteriaaen. 7.7 Wahrys
Aus Saarn louis, 18. Juli werd der Ködin. Zig. 9 Fraukreicht ιιιανιο
vshrieben ¶ Von ijenseiis der Wronge erfährt man dos ein: greber * Paxi s. 23:Juli. (Aus der N. Freien⸗Ptesser)en Die
hel der afritanischen Armee in Ei Avotd und Umaegend binoua- iranzösische Regierung notificirte dem englischen Cabineie die Vio—
ith. Es scheint in der · That, daß die afritamschen Rezimenter ber kade der Häfen von Bremen, Hamburg, Stettin, Danzig nnd
nmt sind, als die erstenFeinderden deutschen Boden zu betreten. onigsberg mit dem Bemerlen, daß: dieseibe in kürzesler Frist voll⸗
inler den Zuaben⸗herrscht beteits grotze Ungufriedenheit. Der schnelle, sogen wirde.. —
nunterbrochene Tranbport verseiben von Marseille much St. Avohn, J Paris, 25. Juli. Oesterreich hat dem Tuilerieencabinet
— dessen die Lebensmittel“ in keineswegs sehr reichücher die-officielle Anzeige seiner Neutralität gemacht. —
e ausgetheilt · wurden; veranlaßte sogar, de man auch am — Erngland.
— fofort! die ersehute Erquickung.fand,⸗eine Ne⸗ J n. Veber die e rgenthichen Ursachen des Krieges schreibt
8* in Oberst wurde durchgeprügelt, sodann flüchteten sich vie einid on domesre Correspondent der Köln. Zig.“: „Englische
V e sichewa 00 an ·det gatic· feit · Freumde⸗· d uuns Frantrerch kommen · vder jchtriven; Dderfi hern mr
nt Tagen maraudirend umhertreibeune. n daß die Begeisterung für den Krieg aus dem Lande nie sehr groß
        <pb n="454" />
        var, in Paris aber sichrauch schon stark abgekühlt hale, wenn sie
dort überhaupt über gewisse Schichten der Bevollkerung hinausge⸗
gangen sein sollte. Den Soldaten wird aller· Orlen viel Wein
zerabreicht und für die Begeisterung sorgen die Präfelten. In
inem der“ mir worliegenden Briese heißt es u. A.: „Die Gründe
zür die Kriegserkläruñg sind a) die 64.000 Nons ver franzoͤsischen
Armee, b) die Zusage der Kaiserin Eugenie an die Extksnigin
Isabella, keine andere Kandidatur als die ihres Sohnes aufkom⸗
nen zu lassen, e) eine Schuld des Kaisers im Betrage von nahezu
100 Millionen Fres. an den Staatsschatz, die im Kriegswirrwart
zelöscht werden soll. Forschen Sie nach keinen anderen Gründen.
Die obigen sind erschöpfend, obwohl sich an sie noch eine Unzahl
chmuhßzi ger Details hängen.“ Von den Gründen Sund —XVX
sberal die Rede, Grund S aber ist nagelnen (in englischen Blat.
ern war zum mindesten davon nicht die Rede) doch ist mein Ge⸗
währsmann keiner von denen, die bbloß wiederhol en, was sich ver⸗
mnuügie Leute in den Caje's erzählen. 38
Italien. . . 18
Florenz, 22. Juli. Die Itlalie“ sagt: Serrano soll
die Koönigswürde angetragen worden sein, um Frankreich über die
Thronfrage zu beruhigen.
xurin, 22. Juli, Die „Tur. Zeitg.“ spricht von drei
Dðservationslagern: in Oberitalien, an der römischen Grenze und
Sudilalien. Die Gerüchte von heimlichen Anwerbungen be⸗
ratigen sich. Der Kriegsminister verlangt von den Gemeinde vor⸗
zanden ein Verzeichniß aller Händler wit Militgrausrüstungsge⸗
zenständen. —
Amerikee.
New-York, 20. Juli. In Cincinati hat, eine Massenber⸗
ammlung der dort wohnenden Deutschen statigefunden, welche den
illgemein herrschenden Sympathieen für Preußen und Deuitschtand
Ausdruck gab. Die deuischen Gesellschaften in den größeren Städten
Rer Union haben dedeutende Geldsummen für die Wittweu und

Waisen der im Noationallrieg Bleibernden gezeichne t. Die Dam—
—
* — 2— 1Bv⸗ ——
de bc wildeten die Herm
Franz Woll, Staͤdischreiben Bah er, Drumm, Schlid
Zdaufmann, Schhlaudecker, Baer, (ifrl. Lehrer) Kreitßz
darmstätter, Boos, Bechthold, Seyb Carl, Grew
rid. Louis, Laur Heinrich und Pqnzerbieter ein Cor.
efbran den FBire qu, pelches dein Zued hat, im Falle krauß
der perwundete Krieger nach hier kommen, die aus irgend welchen
glunde am Selbst⸗Schreiben verhindert sind, für diese Briefe an
hre Angehörigen zu schreiben und so jchnell als moͤgtich zan' jene
gelangen zu lassen. — ”)r .3
Aiz Dbmanñ würde Friß Panzerbleker gewählt ünd werden
ie hiefigen Bewohner daxauf, gufmerksam gemacht, an die sen
die Anzeige zu machen, wenn“ ein kranker Krieger einen derartigen
Wunsch außert. Auch für die Correspondenz hiesiger Bewohner
an ihre in's Feld gezogene Angehörigen wird von oben genannten
Derren bereitwilligst gesorgt. —A0
7Ludwigshafen, 23. Juli. Von Morgen den 26. Jul
sb werden bis auf Weiteres die fahrplanmäßigen Züge Nel: 4 und
14, sowie s und 10 zwischen Ludwigshafen und Neunkirchen, ferner
die Anschlußzüge Nr. 1281124, 125126 und 139 142 zwischen
Zpeyer und Schifferstadt wieder aufgenommen, wobei wir bemerken,
waß die Züge?d, sowie die Anschlußzüge 123124 125 126 4
ain 27. Imi in Gang kommen.8
er Die Direction der Pfaälz. Eisenbahnen.
Der Circus⸗Besitzer Ernst Renz fordert in Berliner Blatten
u einer National ⸗Subjkription? auf, „deren Erlrag zut erf·
Jung des Königs zu stellen ist“, und zeichneie selbsi die Summ
on 2000 Thalern. welche er bereils dem Polizeipräsidenten Wurmb
ibersandt hat⸗
— ———

Waarenversteigerung.
Freitag, den 29. 1. Mis. des Nach⸗
ainags um 2 Uhr, zu St. Ingbert in der
Wohnung des fallirten Kaufmarnes Heinrich
Scherpf, wird auf Anstehen von Heinrich
Westphälinger, Geschäftsagent in St.
Ingbert, als definitiver Verwalter der
Scherpf'schen Gantmasse, die Waaren Ver⸗
leigerung gegen Baarzah lün g fortgesetzt
ind dabei befonders zum Ausgebote gebracht:

Sodawusser, 60 Liter feiner Zwetschgen⸗

BZrandwein. mehrere Flaschen feine Li⸗

queure, Essig, Oel. große und kleine

jtosinen, Mandeln. Kochzucer, Tabak,

Tigarren eine große Parthie Cichorie,

Goldfische, 1 Schildkröte, Haaroöl, kol⸗

nijches Wasser, eine Parthie Wolle und

Strickbaunmwolle, Unierwämse, Corkstop

sen, ferlige Oelfarbn, jerner alle Flüssig⸗

teiten, die zur Fertigung von Oelfarben,

derwendet werden, eine große Parthie

Dütten und sonstige Waaren.
Auf Verlangen. werden Waaren in
größeren Parthieen ausgeboten, und Wieder-
Herkäufern gegen solide Bürgschaft rine
Zahlungsfrist von 3 Monaten gestattet.

4
u
242* 4 x

Ainm — 28 —
Mittheiluntfe ιιν

ron der Redaction und der Verlagshandinng aesss J

NMeuen Blattos. —

I 1 ———

Die so unerwartet eingetretenen ernsten Ereignisse xõnnen selbstredend nicht ohpe
Cinfluss bleiben auf den Inhalt des -Neuen Bluttes“, wvelehes es sieh zur Ehre an-
æechnet auch éin deutsches Blatt zu sein··...

Wir haben demnach alle Voranstaltungen getroffen, um nnseren Lesern die bedentsamen
Personen und Preipnisse in Wort und Bild vorzufũhren. Wir verden 2var nicht versuchen in
Betreff der Schneligkeit der Nachriehten mit den Tagesblättern und illustrirten LZeitungen
u wetteifern, wir werden die Tendens unserer Zeitsehrift, ein der Unterhaltung und Be-
iehrung gewidmetes Familienblatt 2u sein, nickt aus den MAugen, verlieren. Abper welehe
Famiie qebt es jetet in Deutschland, die dureh den unerhörten Ueberfall der Franzosen
eht peranrt virä, und wer könnte jetzt dio Stimmung zur gemũthlichen Plauderei in
ich tühien d

gehon bei der Zusammenstellung der. nachaten Nummer verdan vwir daher dio Interessen
Jes Tages nach Gebühr berücksichtigen, Das Neue Biattés wird in Nr. 88 eine
grose, farhige — —— z ν

Lisenbahn- und Rriegskarte
zowie des Portrũt des EFErbprinzen Leopoléd von HEGienzo IIerm veröffentlichen.
in rurerlissiger, echt deutsch gesinnter Correspondent in Paris hat uns einen Berient ũber
die Stimmung in der Hauptstadt des HerrnOllüvier zugesneht. Foerner: beginnen wir in
ieraelben Nunmer eine Serie politischer Satiren unter dem Jitel ν.

WV 3 *
Moderne Märchen 8
4 V— — —

Ur. L. Imi Sohlafeimmer Napolsons des Xleinen),
Chbenso werden wir Berichte aus Berlin, Wien, Munchen, Baden, vom Rhein und ron LZeit au
ibereicktlichs Darstelungen der politischen uud strategischen, Vorfällo von Beteutune
veröffentlichen. —

Ahonnements nehmen alle Bochhandlungen und Postanstalten entgegen.

¶πäöα I αν. fur 2 Monate oder 12 Wochen. J

Jede WVoehe erseheint eine Vummer. J
Medaction und Verlag des Neuen Blattes“ in Leipria

VV c
Zorn, kgl.“ Notar.
Blum⸗ und Schwingmehl

Geinrich Isaac.
Fruchtvreise der Stadt
Kaiserslautern vom 26. Juli.
Weizen 7 il. 33 ir. Korn 5J. -6 kr
Spelztern — jl. — kr. Spelz 5 fl. 16 kr
Berste5 fi. 22 kr. Hafer 7 fl. 13 kr
Erbjen — fl. — ir. Linsen — fl. — ir.
ber Zentner.. —55* 743

aisligst bei

Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛc. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 28. Juli.

Weizen:8 fl. 6 tr., Korn ii. 57 tr.
Berste 2reihige, * fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige. — fl. — tc. Spelz õfl. 58 kr.
Spelzkern ⸗fl. — ktr. Dinkel 7 ifl.
— tr. Mischfrucht — il. — kr. Hafer
7 ft. 33 tr. Etbsen — il. — kir. Widen
— ii. — tr. Kartoffeln 2 fl. — ir. Heu

fl. 28 kr. Stroh 1 fl. 18 ir.
Zentnex. Weißbrod 112. filogr: —X
Lornbrod 3Kilogr. 261r. ditto 2 Kilbb
18 kr. ditto 1 Kilogr. Okr. Geimschtbrod
dil. 34 ir. 1 Paar Weck 7 Loth 2kr. Rind
eisch U. Qual io ir. Sual. 196
ralbfleijtte 10 lr. Hammelfleisch 16
SGhweinefleisch 16 ir. per Pfund. M
ien7 in dee Liter. Butter 88 b
her Pfund.—

Redaltion Drud nud Verlag von * X. Dem⸗k in St. Ingbert.
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        758 —A
2—* —8 * —— —
3233 2 233 e. 351* — 25m—2 8*
335533 33*835 32 — ———
533368 3553 . —A — —— — 3 523
73 —2 3333 3 43 833
—A— 453 —— 2 3* — 538 —2 —555 —— 275 — —
z3555 35333 *5* 773 285337 33333
2z255 80 5 —288 8523 33 3388 *
33823—*23287 55858 217 838 5238337 388
55325 2388 18 28 — 35833 33 82* 2722* 2
3333 338 3 —
— 553* 25 *. 438 s875 —F sü733523*5273
A 5*7 — — *5* 4 *3 ———— *8 * 38 2235232
15 7—z5832725* 337—83333236* —533373 3373513838337
—53355** * 537. 383382333* 1 35 5382 533 — 725558 8
335853— —733335433— 333373353335 ẽ
— —2;, *8 5523 32336688 2327323 5 —8 33338*
333 3 376333
3** 822* z 2 * — * 32 EvETSäA ? 3835 — 533 2 53
— 383335338 836 533 837
3VB. — 227—5 5 — ——— 2535328 — —ãI—
8 —2 —27 53 5428 533 7 —5 552* 5253 A— — 25
—A * 22238 7535*8 —z25z352233333485 553855355**
* 35 A— ———— — 522* 2 — —
7—58633 —z353 3355757 s 553533523325 55 —
—e 25 333239 83 6 5358
— *8 577 38 8 5*3328 35 258 28 ——
2* JJJ
353 232323883 3—8 88
J 2563358 E
o 3532222
3 221 an 33 3* — ——
3 33 5 5 ——
—33 —2 23356 2323—2 S 33 8 275— — 5357 3
—2 7535 20 —2 2. 2225 — 2328 7 5 8.E— 5
* *4 — 7* * 7 — —3582 —3 —— 5 35 —7 ——853 75 3 —

79 55 5 — 3. 28 2535
— 325 83 3532—55 22 8 57 55 7 25 53 — — 2 &amp; 8 235 8
—— —— — ——38 2235
— 323335 373 —33 436 33888
25353 z55 3383 ——— ——
23252538355 —*223 ———55588* — 8 28 ẽ
* 7 7 * — 43222 8 2* S 28 22 5 — — 13232

— — z2328352 —22 —2 7232 — 82 38 71 * 8
5 7 4 —— . —3 J7 75 8 —E * — 28 2 2 —
3775 55 z5 33232 ——28 553 5 53 333 — 83 4235
115 —— 333— —38 33338386836338
2.42 22* 88. 8 — 58 —5 5 —8 355 25 *235 Z.2*

* * 8 333 ——— — 5— — — —z532* 5225322
——— 57 22333* 25535** *3 z53873 —5285255
T522 35358 225533 2 —*s 2 * —58 — —5 —23 *

—— —— 535562 222523 * — i* 3334 38232 —
3833 8 8322 3853*8928 2525—
* *2 * * 2* — — — 5 5 * 2* 5 *2 — — 5* 5 5

83—3357 7 32 z 2332 —
* * * 57 5*8 52* —J 52338* 2 2N38 57 5 — 8 252 9 57 25 55

28 323228—5 I⸗ 5 27* —— 4238 5283 *5 2X 88
— 2* 28 F k3 38 3*. 3223 25*2535 c2* 80 —S— ——— — ẽ
2* * 8 —* * *2 —28 —— —— J 8 8 — *8* —F

3 *5 5 — 3.*2*
— 228 J — 383 2 387 256251
32 2333553—333—3583335 53 5836 —

2 72 *5 —8 23323 287 8 35 3 —7

533382—3— 38 — —351

33355 —— 3 — ———— 2 *2 —58 8 28228 2
2 —— — 185 20 —R 3532 32 87: 3* —552 2777—5223553 5588

—1552* * 28 23* 2802 257 2 55.255 — — ——

— —— — — 55 55 —8 —8 8 *
— 53353 355—5* 8 33 —— 6 —* —
288058 E —28

552223838 2— — 838 *
2533555557? A— s 5. 3—225 5s335333
— 5 7833 —82338 — —
5535283 *8 556853253 58 —33575 537235
—J — 3 4—8333 2532532568 76838
*22 * —— —S 2872 25 S4 at *73
—55 3382 6(35 — ——— —8— 3 — ———
— 2 —3 23 — 7885 * 28
2358 — 8 — —— —— * — 2
855 — — — c——6 5— 53235 3—
58285 2 30 —
—s —— 2** 25 —— * 28328 —
—z2 —z 533232 n „532 7252 728 2223 —— * 5 53 —
R35 — 2 — J 52— 22 —— 8 26 5328*
— — 553 5222 3 222* 5555 —
8 * —— ** 33 E 22 52 2252 J *22
— — —7 2* *. — 8 5238 — — —A 5 7 *
74ꝰ ——335— 2— —8 *3338— 233 —323222
2. „—*22 22 —— S 332 832 7 — —— C
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2* —* 2 — * * — * 7 *
— — —— —— 8 — 28
2— — ——2277— — *223 — 1255 5 255 3338352
23 283 26 82 * 8——232 24 k52556 3 5——255* —E
—33323 — — 232355 ——323255322
52 2 88 233—2336827 — —— 38325
9* 6—3 —z2535324 225—58 —c —* 523* *5 552 53
— 35325—5238533 5 633 333 383 —438 5528*
* * —8 —3* *7 —* 3 8
33323228348s7 333 3333283*383355 35 83337
2 —— 4* —0 * —522 3* 2 d — 2 — 25 —
—353—5533—85 . —32E* — —„3232e62— — 2381
3 88 33 77 8
132387 — — A
— — 2z27237 O —R * 3 — 38*. —38 2*
552 * 5 —2357 22 22 525* —A 23 2 58
25553 S3— 525 —— »225 233238 * ——
2 23 5 2535 5——— 6802 322—35 — ——
2 — 585 ** 888 — —2—23 23228 28 —— *
352 235 5 33— 3 53833 —535585323 3535
22 5 53.3 —255 *5—53 323 32 5553—
523 3* * — — ——
S22 — F 2 222 ——88 2* 52 8 523218*
555 22 5 3 7 353
205 — 23 588 2* 3 2* —85532 2 7 51 82 2 2. 7 3
s257757 —* — 3 3 3833
— 25322 3 33 33238 3383 323
22 75 735—5 57 — —— 3z355 555*
S8* * 25 5265* 27 ẽ 2 2285. —538 — *
2 22 —8 ⸗ ——323235 * —3— —*223 22*5 22*2
—A 23. 5 F z — —— —3 *7 * 232 — *8* 2 28— 2
— 328 557 ————— — — *5828 822 223 — 3
*33 553 5*3 — —528— 382 335553235 3523 6555
22353 2227 *5 84 38 633 s 5335
23 * 7 R * 7* * 255* 58 —— 3223 5283 88 — — — 35232
7153 535 35 52338 3558 3 3333 —283303238 — —
— v 53232— —2z22852325 —z383528* — *
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deis Ugng kiatbe AkAieh'a d'gle visund' vs mit bem' Haubiblatter derbundent Uuletha hin jäblättemite ver Diemiggee Donnersiags⸗ und Sonntage,
ummer) erscheint wöchentlich vi e r m.ah Dienstara, Donekeir ari Saams vag — — n A von ementsytersviarteljahrig 43 strzc. drer
* * — 580 *. * —8R ũ 221 11 7 *
12 Silbergk! Aneigen weyden mit 3 Krzr. die dreispallige Feite Blältfchrift 'hdet beten Raunt berechtiet. 3*
— 828— 7. ——— 7 8 — 7* —— —23 — —
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44211 — — Aite 5 — 736266 228 D *1* — äα ru. n IJn 3 ιιν—. — c.
M 1160 gin 2 —D * 73 unou Samistag?/ den 80. —A —F — —B
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— beie Deuͤtschlnb. enh N e Gieele Ditbeünnüh Gehern hal
— ———— dn eeen duntnan liemcs Gesec
a ge e sder an aensccnenund enu nn — 5 ⏑ ——
BBBBBB————— Wiehigit dangsundem, wobenetlere ¶iutückge swodsen imurder vnd
— B ———
abge ordneten lanmner; hei.n der Berathung.a des unerorden tichen 84 unee deb nez — 28 — ———
Riitarcredits .. uher . nicht gllein hiex⸗g ühczatg in 3 hosfbiend e e ee eien Diheen nd der
vird unsere — —— Perle begrichnet. pelche — ee
rchüt werden mase der Iensunnadse den ard Dit hod— — * 3 en cente nee
ue eee eece r e e zee ate
ente e u eeee ee wer
——— eee e ashte e e de dene bealute nden Dienen vnert
nb nd ast Deßhaln getzt schon ontrerhrze ——77 addlet die ühren n gitahgen2
— ————
lichtern, e Manweißd es. Fecht gut zu zoürdigen Iind z43würdighe,ss eze e e —J—
e e n e eeen n aeez ee et pu ee
un sa höher angeschlagen, wird.Als geradenr diese ZProvinz, die undeseidg Schiffe Iu sromzasi schen Zran pottsahtonen harlern u
dangsale des Huieges an. suter. Hand. und hauptsacti hh zu dosten sah e. Did Jofen —sagt dag genanuls ¶Vlatt an daß, Cugland
haben. wird. eee ee ete 5 be . —— ————
seter hintetz Euch.unp werden· sindehenet wunn — *
otgen! — Pauuso land etwartel das nglan Jei Sei t e
Mat n —B Juli. Der Herzog von Resah rgestern a ue lqnn gine etee dern Ofsisee
Abends qus Wien hier gingetroffen und willhier die⸗ Antunft ades 5398 hasten — B
drouprinzen von Preußen —y die nmun. auf, Mittwoch Morgens beu BeFiinz 27. — Vvle Correhonbane⸗ de Berlin?“ be⸗
dimmt ist —abwarten, um sich dem Hauptquartier Sreekgl. Hoheit taugi dee Miliheilung über einen Preu⸗
mzuschließen. Der Gefandte. Preußens, Rthr. we, Werthern, wird — 5 ———— ie veeg ——
em stronprinzen bis Hof autgegenreisen. He hh J vä n ag und fugt hinzu: Der vor der⸗ 5 des Grafen Venedeni
Wen n he n. Julh. q. Heute Vormittag 11 hrago p. geschriedene Entwiurf des Vertragtzbefinde sich im duswanigen
Inlen dem Nlungen.. der Preuembynmender Krenprinz von Wrenne Rorddeutschen Bundedin Stdone bor dem Kriebe von
haenhen in, deri festüͤch geschmirckten Buhnhof gIngemnesen we de 1866 habe Frantreich Preußen seine Allianz angeboten mit dem
hinzen, die Min ster und die Generalitat zu seinem Empfang au ˖ derjprechen. ebenfalls an Defterteich dene serieg zu utlaren unv
wnnd WarenUnten Lielinusendstimanigen - Dochruifen tzurr imab⸗ dicsest mit 00 00. Mann anzngreisen“ wenn Preußen verschie
daren Menschenmenge, mit einer. Ehrenescorte won. Cuirassieren dene Geblebdablretungen n linken Rheuenser zuͤgestehen wolle Im
uhr det Krondrinz zur, Rechten- des Konigs Ludwigs Na derrm Inleresse ves Friedens habe das Berimer Cabine sich darauf be⸗n
is Dochau entgegengefahren war, in — schrantin diese Anerbietnngen suraguwe set ohne“ weitere Kunbe
Saagerib rei cke z, 28. Juli.r Während. unter heftigem Donner— davon zu gebene Heute scheinetiber der Rugenblick gekommen. eine⸗
ollen und Regen ein schweres Gewitter heranzieht, Vrt man plotze politit u damabticen die sihe seidst vetichet hatder B Corrn
ih das. Dro hnen. won Hanonendonnet. Aknzd die don der Aubbe pond ancer aßt darauf den Worttauf des Beitrogsentwurfes fol⸗
ez Erercier iutze herahe ilenden Hibilisten hezlünden. nur zu deut —O ver Times“gehrachten“
ich dah, sich das Ohr nicht getäuscht haf. Die Franzasen - hatten — i
rgerer ern herüten p edett ren n re e ge err, Edkutte iheck.fdeltlenß
rute wieder eine Zroße An Dud angetund.Paunietiger loretele Vomn e hee tan Gehe mniße
befand, besonders viele ——D — Krnappenanzuge en doß die ualbnisthe Regtethegehef velin Punttee fleht min vo o0o
vie man sagt. 8.Grangtemnchüssen begrütßt — Maum auf grantrees Sein hi treia undevihe sit hrei Ruhm.
zündlichte Hon Allen gefegt. die nicht ummittWbak auf den Kriegs. inr Undantk hucht rinit welchemfie unsett Dienste im Jahren 186060
dauplat. gehören. Die Sprenggeschosse von venen man vier —— belohnt. »Daß die vielgerühmle Allianglrruͤeder talleuischen Rern
— BVD—————
phäude auf der füdlichen Sesge des ErercierplatzesSchoͤnen — * a eee
—A d ee ttn e a aee wenn
bistädig Unste Stadt befand sich in grobet Auftegung, indem sien dereinste tdie Aheisheinen det Biarriß⸗- Vornit vot ihr Fotun siehtt.
ingelise Granateusplitter in die. Stadt hlugen unh in Ier, Nahe e eee ——
xs Hauptzollamts und Lazarethe aufgefunden wurden; alucklicherwetse 3 en iee ——
n Riemand verezst. moch u nberdorben ist ¶ don . don uwanften der Diplomnieß ene
eFrantfuret Jourilal witd aus Sha chilchn edhucden. Mapolxon marnnieimals in Itslien. völtsbeliett.e Der Werktuf von!
in doger punnr gFotonn non dmne.Renmenen ten Stn eee eee eete
veilz. kũtbehren unde in Holzschuher — auch Jer he nien Italiens zurücgetasses Guribaldiendee Votcéee
iie Arlillerie ihreit Pferbededarf J nitht at e hesd hne Mftatel han jetue Hand ·rrin hegehaltan Von der Betuhe'
Wber, 26 Juͤttnn Dse Biithünge det, Vcen des Famng: min dem schlauem Brrechnerz der Italiens. Retter efpieite unde
niuhunher Gaelez durcn bie Ftatesan haueft fott. Heutte NachJihhen Ahnnenne —V——
aitag waren uber 100. Fraͤngosen bom Cuger bei Siert dem die blinugt Erinneruaig · de den Ang von⸗ Mentunguortewbvhe
utranhiret Votfe Sehithen uud a henn die Watle dote n üee ae es en deeee —B————————
o rnle n —— Ragh diner Vekannimachung des ..Dos· italienischt; Boiah ist. auch get egtunlden steht — BV—
— hienselbs ist die hiesigen, einer: Vyoner. Danwor der Regierung; die Ansn runit nwatzem Ardant Ashuride witen
ehdrige Gatfabin mit Beschlag hetegt der, Direllor derselben · Ausz· Im italitnischen; Volke ;letn dir richtigo Uche tzelngusighe vasgires vined
wemiesen. und, dig Verwaltung der Gasfabrif, deme hiesgen Obrint wiulndig asbe time /sreiheiutiebemdem- Hidtion— sich Dienhauptsiadt vre
et Weigeden vopen 200 . ut natnο ilinlaufen zwmiissanzlunds: unwitedigezerjnochte wenin dicas Wanfpreit bie“,
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        Treulosigkeit gegen einen«Alliirten ist, der Gir seine Ipfer keinen wartigen Gegner⸗gegenũüberstand! Man sieht daraus, wie verhaß
Begenpreis geforderte! Die italienische, Regietunge mag Intriguen der Krieg den Republilanern. ist und auf wie thönetnen Fußen da⸗
pinuen, wie — RAblih nd gar zgß Har zrreich — jederlagen im Felde erleider. —
ũhmlicher erscheien etreuloser ste sud Wir ader stützen Aus Briassel, 280Juli, telegraphiet man der „N. Fr
doffnchig auf das⸗Wv IVWuiw sein Fuünhrrek, bie — moralifhen r.*Die englischt Foahs Regienung erklarten dem hiefigen
Impulsen getragemwirden. Dasitalienische Volkwird die In⸗! Tabinet, sie seien RHischlossen. Belgiens Neutralität nach ůüe
triguen seiner Regierung vernichten und dieselbe wenn nicht auf Seiten mit allen Mitteln entschieden aufrecht zu erhalten. Von
unsere Seite, so doch mindestens zur Neutralitat drängen, damiß dieser Erklärung wurden Frankreich Preußen verständigt. In Lyor
Italien nicht als ein Soldstagt Frankreichß. erscheine, dex seine Ab⸗ janden Vexrsuche, statt, Hreußenfreundliche Deimoustratiopen u
hangigleit noch It ber Irenlesaten orn uns anbn mußß l, xveranstalten.d uee α
FDie N ad. Losztg. tzringt 9 m Kib cigseinen —— 2 α Belgien · 9—
rikanten Artilel, welcher einmal über die Staatsmänner unserer Bruüsf — Der Kaiser Rapoleon wird Donner⸗
Zeit ein ttrauriges Zeugniß und dann beherzigenswerthe Aufjchlüssen stag zur Arure abgehen. — Die Kaiferin Eugenie ist, Itn
wer Wie Dieneien Ideen gibt. Sie sagt; Weun statt Ueine — und wird sich morgen nach Nanch und mM F
ichen Ränlespiels In den Cabiñetten ber cũteaschen Mihle ue begeben. und ebenfalls der Rheinarmee ihren Besuch ab ftaiten.
wahre Staatstkunst herrschte, so würde der Krieg, an dessen Aufang —328 *
viri sieten ein Rampf des ganzen Welttheitz gegen deu Napoleo Aus London, 22. Fult wird berichtet: Die ersten Schüs
smud werden. Der welche von dein Regitruͤngen die int Jahre ut Seen sind Jefallen.n Alls Sduttz⸗Shields ird nämmlich telegto
7851 innfurzsichtiget Schwache ohtxr daß ein französisches Panzerschiff am Sonntag in der Rahe
vartismus als eine Gewahr der Orbnum begrüßlen hat seildew om Helgolund auft die⸗ —BV———— und
ucht erfahrent mussenr/ daß er eene espigen Unruhr Southwicke eschofsen haten Der,Tyne“, welcher gestern in Shied
mð steter Verwirrijns ist Rußlande und eflerkeich wurden dekriegt inteafe und die Rachtichte! brachle,n lief von Hamburg iitein
umer der heuchletischen Hervorkehhtung vollsrhümjicher? Ideen in dadung Schaafe laus urad begegneten zwischen Curhaven agdee
veren Realifitung es dem — nie Ernst war; ant am Monitig eistem Panzerschiffe vhne Flagge! Der Tynte
kngland wurde un ver Ivasiotbedroht die schon der Oheinn derte feine Nelionalfiaghe ain Böja sinaft auufgehe higrn Vier Saüs
vplant hat und die der Reffen heigage hin die Riedertwerfune dueden adgeseuen erdechten das Schiff aber icht. Det ühn
Deutschlands. fich iis Wett seen wüͤrdenvst der Parole Racht seuerte sofort auf das Pangerschiff gu, umn Informätioun gite holin
ur Waterloo⸗ gtalien ward ins Fentt! gehetzi und dann berlassen, das Panjerschiff äaberrichteten seinen Tourdgetzen den Un kihuoer
um seit einem Jahrzehnt schmaählich mißhandelt au werden aut rntferumung herankommenden DampfetnSo ihwick“ feuertt gWwei
Sponien sucht man rinen Vasallenstaat Frankreichs d ne Schüffe auf densekden und fteuerke daun auf Curhaven zu: Ein
urch Einfehang einer willfahlügen Kreatut als Koöng, ad weiche aderet Vericht jagt der Thnet habe eine Flogge am Mast ge
Besinnung Kapoleon III. und felne Genossen gegen“ Belgien, die häbtnund fobalser kine: Jolche amgehißt, sel has Schießen eingesicht
Srenzlansonen der Schwein und dienan Frankreich grenzenden lesnen vorden Daß die! Nachticht allenthalben großes Aufsehen hervote
Zin alen haben, ist roß allet Neutrasitassphrasen san helannt gerufenunwhat dtaucht. wohr nicht bemertte gu werben. Du
So hat der wiedererstandene! Bonapatuismug gang uropa (von Advertiser“n nimmite Juschriftert auf, in · denen England aufgefochert
vem ·durch den metllamischen Krieg deleidiglen Amersta n schweiden) dirde im Inleresse der Vienschheit uͤnverzugliche seine Flotie um
heleidigt, und das Verhrechen am der Boltswohlfahrt, das soeben sein Heer zu Deutschland stoßen zu lassen. —
egonnem, ift bei der Solidaritate der Luropaischen Ratsonen eine n Der Morniilg dvertifete vom 23. b. Nis.ugibt eine Aus
zchädsnung Aller“ Wenn nin Deutschlande ee en aͤreng über den“ Geumd,ron weßhalbe derKatset Napoleon⸗ zum
illein zu fuüͤhren hat, nur beglejtet von den Würnschrirusnde Synte Erflaufen der stanzdfischen and endlischen Presfer! micht schoön dae
athieen der Kulturvoͤltetnse i das ein rkuriges Jelgnihe für die Totamando der Truͤphen ibernonmiet haͤt,r und fagt Wir sind in
Staatsinũnner unserer· Jeit. u.g . ges Sage mittheilen zu ckonnen. daß det Haiser seun sechs bis su⸗
——— Fia utk feich F 33 — dart gen S— belustigt worden ene
Vaͤrtißege Fulie Jer Friecaemntistere ncedae d erin größeren oder getingeren“ grvischenräumen heimg fucht wird
ee ee e e
ortigen Beginn der Arbeiten, um die Befestigungvon Paris in er — ——
—— idihangsufasd, zu sehen — Die N tszig“ferdern Llbst anf einem Stichle zufitzen.Das Leiden ist jedoch etzt im
aee e e üuen e eeeesiet,e ae Swindem degriff en- aber cseint diztt hen Rathhebetsind der Ain⸗
alse Zejtungen auf, sich aller Rachrichten über militärische· Bewe · winden pegrinn, uder ernt arzirhen Rathyg
e ise * sicht; daß et fich laurm vor bier bis fünf Tagen ohne Unbequem
zungen ziinenthasten. Ait Diee Amtsztg.de werfichert, Fraut reich n e n un agen eone uan
werde die gan der Seexechtsdeklaratsog pon 18560 beobachten. e et Een dun inica etlere sotf /den Worh
in sie auc dus Amexita ang Spansen ausdehnead, obrohl diefenSon do mJuti. Dieriies*ntheilen set den Wor
Slaaten der Dellatation nimt beigeteesen sind. , Die dsterreichische Haut des Offenside und Defensidtrattates mit welchein Fränkreic
Jiserenua degie de ug —57 Nabele offig 9 9 unai. wahrend des Lurxemburger Streites Pteußen ängetragen hatte und
cgierung zeigte dem Tujlerienkabinete offizielle ihde Neutrglitat am — —— e
DieMarseligise bringt solgendeh, Proten gegen den Keege; kümglich abetnials als Preis für die Ethaltung des Friedens hein
— —
Rein“ Ist der Kliea ak ondeen 3 ean 4. Süuddeutschlands zuͤm Nörddeutschen Bunde, wogegen Preüßen ihm
Nein! Ist der Krieg ein nationaler J , Nein 1Eg ist ein dyna⸗ 8BA pn unen Vung, n Percechom
nischer Krieg. Inn Nomen der Wenschheit und der Demolratie, Pu der Enwerbiing ire mburgs. anmleventuell u der Sroberun
um der wabren Interessen * willen geben wir dem Pro⸗ Belgiens geen iene idere WMacht beisseht. Preußzen —4
esse der Imernauibnalen gegen den Frics, des eins hloffensten unserrAllianzanerbieten beide Dol abgelehnt, e
volle Zuimmung.(GFolgen eine Wenge UnterschrifstenhνDänemartkß. 4.
ane . un De nee one dingt heute Khzenh gel. A June enn hiesiges Vlatt mmeidetn bat
den ersten Kriegsbericht, er lauten pie solgtz Der Marscholl Wenetal-gesfern aus Paris —ziwenstanzösische Kuriere mit Depeschen an die
Major telegraphirxt dem Kaiser, daß Genexal p. Bexnis eine feindz Kegierung erngetroffen seien; der eine, ein Graf Borelli,sei nach
siche Recognoscirung. pon Riederbronn geschlagen hat, Ein baye - Schweden abgereiss..
rischer Offizier getöbtel und zwei Gefangene gemacht .. Swwen *7 Schweden. h
Woseonheichten in der. Miachitlaiser foigende Aposito Sto Etz onm 2h. Jut.Det Konit hal im gemeinsamen
phe am den Kaiser: Sie haben fein 20 Jahren Frantreich um cbwedijch moꝛwegij cheu Conseit beschlossen, daß Schweden unnd Ror
die Freiheit betrogen. Sie haben sich seit 20 Jahren mit den —2 wegen pollstandige Reutralitat beob achten, —
eng verbunden, um alles Licht in Frankreich auszlöschen und ee NRußland. ,
Masse zu verdummen. Einenn verdummte. Musse. treibt man leicht Von der polnischen Grernze, 21. Juli, schreibt ein
nur Schlachtbant. das wissen Sie.Sie haben sich nicht geschent. Korrespondent der Allgem, Zig.“: Aus in der, Regel, gut unter
als Erbe der unsterblichen Grundsätze von 1789 aufzutreten wah⸗⸗ Arichteler Quelle gehen uns heule ziemlich bessimmte Nachrichten aub
end Sie gerade wie Ihr Oheim die Revolution ftets schmählich verr Warschau zu. Danach ist das St. Pelersburger Kahinet zwar ent
sothen haben. Heute brechen Sie einen Streit vom Zaune, weil schlossen. bei dem Krieg zihischen Frankreich, und Pteußen sich
10,000 Ihrer Soldaten beim Plebiszit gegen Sie gestimmt haben pra verhalten;“ da indessen die Evenkuglitäten der
und wollen der Welt einreden. die Ehre Frankreichs war verletzt. Kriegs nicht vorher zu berechnen seien, sei ez nothwendig, die ruf⸗
Erbarmliche Täuschung! Die Ehrt Frankreichs war verletzt, als sische Armee in Kriegsberkitschaft zu versezen und eiüe zuwartende
es die Schmach des 2. Dezember. über sich ergehen ließ, als es Stellung einzunehmen. Demzufolge soll' sofort eine Armee von
eine Beute ihrer golddurstigen Blatsche rgen wurde. Um diese Ehte 200000 MannnimKönigreiche Polen zusummengezogen werden
Frantreichs wieder herzustellen, muß nicht Preutßen besiegt werden, um als Obserdatioirskorps/ an der preutzischen und öfterreichischen
iondern die Familie der Corsen. Diesen Sieg werden wir erringen Hrenze aufgestellt zu werden.“ Das Besstteben ver panstavischen
— Sie haben uns dazu die Bnhn geebuet!“ Noch nie hat ein Partei-eine russijch französische Allianz zu Smanbe in bringen, fei
Journalist solch eine Sprache geführt, wenn Frankreich einem aus zänzlich gescheitert und die Stimmung des Kaisers and seines Ku⸗

—32
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        inets sei durchans preutzenfreundlich.n Fud den Foll' daß Oesser⸗
uich preutzenfeiudlich aufireten oder miteFrankreich ein Bundniß
ingehen sollte, erscheine es unausweichlich. daß Nußland Oesterreich
serieg ertläre unnd ungeftumte Galiziew besetzen basse. Oeß ·
leichen muse die⸗ Möoglichleit im Auge behalten werden, daß falls
HFranzosen glnstige Kriegserfolge erzielten. die Polen abermals
nen Aufstandaversuch unternehmen würden der schnell miederge⸗
hlagen werden müsse, und der die Ruffen veranlassen könnte, un⸗
x Zustirnung des Konigs von: Preutzen die Provinz: Posen zu
agehei Wie dien Stimmung ver Polen gegenwärtig beschaffen ist,
raucht nicht auseinander gesetzt zu werden. da dieselbe sich zunter
en Umständen immer gkeich bleibt:n Sie sind jedoch um allge⸗
reinen besonnen, sich stummezu verhalten; und alleirpolitifchen
jespräͤche moglichst · zu· bermeiden. Wo einzelne sich zun frangzosen⸗
rundlichenn Aeußrrungen hinveisren bassen, lommtes fofort zu
jalgereien! wobei sich immer herausstelltz daßz dieo Polen weitaus
der-Minderheit sind..Der Enthusiasmus decc Deutschen kennt
ar keine Grenzen mehr; so daß er auch micht die neringste Aenße-
ng zu Gunsten. der Franzosen duldet. Ein vornehmer Pole
e in einem offenttichen Lokal auf das Wohl Franfreicha trank
chielt sofort ein paar derbe deutsche Ohrfeigen und wurde hinaus⸗
worfen. Die hiesigen Truppen haben heute bereins: den Marsch
ach dem Westen angetreten, αν ν——
—
Organisct vn der freiwilligen Hilfe im Kriege.
Es iff wohl noch in keinem Kriege und bei feinet Armee
et. Militar⸗Verwaltung gelungen, den gestellien Anforderungen
nsprechen oder auch niur troß der riesigsten Anstrengungen dat
dhwendigste zu leisten. Daher erfcheint es unerläßlich, für dat
Dert der, Krankenpflege im Felde die Theilnahme det Bevdlterung
nachzutufen, in die richtigen Bahnen zu leiten. den ungestümen
isee zu zügein und die Trägheit und Gleichgiltigkeit uüber-
inden Miß Florence Rightingale, der Schuhenget der Blesfirten
Wren Tagen, segie den Grund zu diedem Shystein der Pridats
ilfe im Kriege, nud Durgaut, welcher in seiner Schrift: RBouvonir
egeiferinor nach einer ergreifenden Schilderung ber fütchtbaren
zeenen des Schlachtfeldes, des namenlosen Elendes det hilflos und
hue Erquicung zurüdgelassenen Blessirten des Jammers und der
den in den improvisirten Lazarethen, auf die —8 mörderischen
Wlohten der Neuzeit unzureichenden Kräfte und Mittel der
ffcielen Krankenpflege mit großer Bexedtsainkleit hinwies, erweiterte
aselbe zut internationalen. Genfer Convention, der edelsten und
umansten Schöpfung unserer Jeit. Freund und Feind wird nun
dlet der Schweijerflagge von dem neutralen und uuverletzlichen
zanitats⸗ Perfonal mit gleicher Liebe und Treue gepflegt. die Ver⸗
andplätze und Kriegsspitäler sind unverletzliche, heilige Asyle, und
crade hierdurch haben sich in der Sündfluth von Blut und
ammer, welche Krieg heißt, mildere Anschauungen und regere
heilnahme bis in die untersten Schichten det Bevölkerung Bahn
chrochen. Soll die Pripathilfe aber wirksam werden. so muß sie
at geleitel sein. Am großartigsten und vorn herein am praktisch⸗
en v sich die Einrichtungen zur Unterstützung der gesunden
ind iranken Truppen von Seuen nicht militärischer Kreise in dem
soßen ameritanischen Kampfe entwikelt. Kaum war der Krieg
rlct, so trat sofort in New⸗-Nork eine Gesellschaft von Damen
us den besten Siänden zusammen, um, unter männlicher Leirung,
em Staate ihre Dienste zur Pflege der Truppen anzubieten, Auf⸗
orderungen zu dem Zwecke im ganzen Gebiete der Nordstaaten
rgehen zu lassen und die lo sich bildenden Gesellschaften zu orga
isiren, so daß alle einander in die Hände arbeiten und nicht durch
ine Zersplitterung der Kräfte der Etfolg des guten Willens ein
nvosfkommener wurde. Zuvörderst erstrebte man nur die Aus-.
ildung don Krankenwürtern, Beschaffung von Verbandmaterialien
—XE
rate man auch für güte Autzrüstung' und Kost der Soldaten, er ⸗
chlete an vielen Orten Gebäude für die Rast der Soldaten,
inmelte und veriheilte Utensilien für' den Lazarethgebrauch und
ansportirte die Verletzten in ihre Heimath; darauf erbaute man
uch moͤglichst gute Lazarethe, sorgte für die Gefangenen, führte die
xs den Lazarethen entlassenen Soldaten zut Truppe zurück, ertheilte
Angehorigen Auskunft über die Blessitken und Kronken der⸗
seilte mii Sorgfalt die freiwilligen Gaben und drang schließlich
it auf die Schiochtfelder dor, um die Blejsirten zu erquicken tnd
uf den maffenhaft und in der vollendetsten Weise.hergestellten
ansportmittel dieselben in die Lazarethe zu schaffen.Auch in
en modernen europaischen Kriegen hat sich der Wohlthätigkeit sfinn
»x Bevölkerung auf's Gläzendste bewährt und die kreiwillige
dankendflege ist je mehr und mehr einer der wirksamsten und
edeutendften Faktoren des Feldsanitäts ⸗Dienstesgeworven.“ Es
ut sich aber auch mehr und mehr herausgeftellt. daß dieselbe der
nganisatorischen Leitung bedarf und daßz die freiwillige Hitfe wenig

mzt, wenn sien nicht in der vichtigen Weise/!mit den richtigen:
mitteln, am rechten Orte und zur rechten Zeit eintritz.Sie auß
aher von einem Centralpunkte aus geleitet merden, vom dem aus
ie Bedürfnisfe übersehen unde zut vechten Zeit und iu der rechten
Beise befriedigend werden donnen / Zu dem Zweckermuß fich die
reiwillige Hiift der officiellen Militürkrankenpflege, deren Ein⸗
ichtungen nund Organen ambedingt anschließen, inn zweifelhaften
Fällen fich ihe fiets unttrordnen/ sie muß steis gerüfiet. seinn, Alles
vas man vonsleihree verlungen kann,nzu Aeisten, ohne jemals vor⸗
udrängen⸗ sienmuß zu. jeden Dienste -Sbereit sein, wiemals aber⸗
efehlen: umdetontrolieren wostend niit n 25
jan Wir wollen in Kitrzen das Abeitsseld: der freiwilligen Krenken⸗
flege kennenlernen.·lvEs hatt die erste: Sorge für die Blessirten
ruf dem Schlachtfelde, ihrenun Transpott und planmüßige Vertheil⸗
uing in die Lazarethe/ der Stact allein zu ibernehmen⸗nn Doch bann
Jvier⸗ schon dieqyteiwillige Hilfe fördernd Lingrrifen, fiets uber in
engsten Anschluß und unter Ddern Lritunge der officiellen. Dirselbe
hezieht sich hier auf die Labung der Blessirten, durch Herbeischaffung
don Nahrungsmitteln, Wein ⁊c. um die hungrigen und schwachen
Blessirten vor Allem ttigen unde starkan za kbarnen,; Vor Allem ist
aber Wasser, namentlich in Sommerfeldzügen nöthig und kann nie
n zzu großer Mengenn vorhanben sein;“ da auf den Verbandplätzen
iel Wasser gebrauchtietwirb und leicht Mangel eintrit. Ein er⸗
ahrener: Kriegschirurg fagt: 15, Wer nauf einem Schlachtfeld gewesen
st, der weißz daß durch die undergehßlichen Töne des Elendes und
Schmerzes, welche inan; dort/ hött, sich wie ein rother Fuden das
erzzereißende Flehen um min Tröpfchen“ Wasser zieht; um den
uulenden Dursteder Blefsirten zur stillen. Ss sind daher Wassen⸗
vagen auf den a Berbandsplätzene fehren nmnhwendig, und solltenes
rfte Pflicht der freiwilligen Pflege jein, dafür zu forgen;
ia Dann beginnt eine Durchmusterung des Schlachtfeldes, Fest
kellung der Idenutitat der Todten. Annahmen und Verwahrung ihrte
kffekten ec. Gut ist ea, wennchier schon recht viele treue Hände
yer Aertzten zur fofortigen Verfügung; gepellle werden, weil die
drankenpflege in den ersten Tagen nach der Schleacht die wirksumste
ind kostbarste ist yn der Schwerpunkt der freĩwilligen Krankenpflege
iegt uber iuder Heimath. Hier mußte Jie sich dit Aufhabe stellen
zen Behörden beim Trausport ber: Berwundeten und stranken, bei
»erb Auswahl und Einrichturig: der steserve⸗Lazaxethe; entgegenzus
ommen, möthigenfalls dien VBerwaltung unde: Verpflegung gu über⸗
iehmen und, dem Staat die Sorge! und Arbeit soviel als moͤglich
u erleichterin Darch Anlegungt gut geleiteter Depots fürffreiwillige
—XVX
weckmäßig zu vertheilen, son daß nicht: Dder Fall eintritt, daß an
wechmüßigen: Dingen Mangel, an⸗ amzwedhmößigen Ueberfluß ist.
Zachen, welche der Staat nicht besorgt, und welche doch besonders
ingenehm und förderlich für die Blessirlen und ihre Wunden sind,
ollten besser durchedir freiwillige Hilfe beschafft. werden. Arzneien
inde von der privpaten Hilfe nicht zu liefern. Die freiwillige Kran⸗
enpflege hat auch das Beigleitpersonal für den größern Transport
n die Reservelazarethe zu stellen und für die gute Uebe führunug
zu sorgen. Eine weitere Hauptaufgabe der freiwilligen Hilfe bildet
ür treue Pflegerinnen der Blessirten zu sorgen, daß namentlich recht
piele treue, weibliche Hände, die in der Kranlenpflege etwas geübt
sind, und, ihr mit ganzem Herzeu obliegen, den Aerzten zur so⸗
ortigen Verfügung geftellt werden. Die Correspondenz der Blejsirten
nit den Ihrigen, die Annmeldungen der Todesfälle bei den Hinter⸗
Aiebenen ist auch eine lohnende Aufgabe der Privatkrankenpflege.

—5
ned V —A .ch14 e .. —W—

—7 Pirmafsen s, 28. Juli. Dem Kutscher der Herten Ge⸗
zrüder Fahr von hier, der gestern die Schwägerin Dieset Hoerren,
ie zu ihrem Gatten nach: Paris reisen wollte, nach der kleinen
ranzösischen Festum Bitsch zu, fahren hatte. wurden dort auf Be⸗
ehl des Commandanten, augeblich Lum ihn zu kennzeichnen, die
daare auf der Hälfte des Kapfes sauber abrasirt und derselbe dann,
jachdem man ihm noch seine Baarschaft von 10 Fres abgenommen
nit dem Bedeuten entlassen, daß er sich nicht nochmals dorten
licken lassen möge. (Derselbe, war nämlich“ vor circa 8 Tagen
chon einmal da einige Stunden festgehalten worden, alß er den
ben genannten Hrr. Fr. Fahr. dahin verbracht hatte.
.x7 Der ‚Rhein. Herold“ schreibt: Soeben wurde uns ein
om Genie · Direltor in Mainz ausgestelltes Schreiben vorgelegt,
vornach bei: Den Festungsarbeiten in Maun z einige Tausend
FErdarbeiler ständige Beschaftigung finden, bei einem Taglohn von
2 fl. Accordarbeiter verdienen meht
CGamenjhmbolik.)“ Der franzosische Geschaftsträger in Ber⸗
iti, der die Kriegserllarung übergab, heifzt Le Sourd, (det Taube)
der franzosische Kriegsminister führt den schönen Namen Le Boeuf
Ochse) und der Militärbevollmächtigle in Berlin, der die Raivität
der Frechheit hatte, nach erfolgter Kriegberklarung nochin-Verlin
bleiben zu wollen, heiht auf qut Deutsch: Sitoffel. Letzterem er⸗
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        arte Bismard, wenn er sich binuen 240 Stunden noch in Berlin
licken· lasse, so werde ex ihn auf; dem Schube an die Grenze
pedirend ιινιι, ”α ι ναν
etepe Im Mastasten zu Düsseldorf (Künstlergeßellichaft)wurde
der folgendeunichtoschlechte Witz gemacht. Man behauptete, die
Franzosen seien im Begriff, am 1Rheinneine? „Moltkenkur“ zu
ehmen. Wenn es ihnen, nur gut belommtnue ιν
u Es wird unsẽ ein naiver Zug vou tindlichem Patriotismus
eczählt, deni wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollenci Die: 10
ejpo Tijährigen Söhne? des Guisbesitzers B.hatten mit Erlaubniß
der Eltern mehrere Kaninchen gehaltenidie⸗ ihuen miden der: Zeit
sehr lieb gewotden waren. Am⸗Mittwoch waren; jednch dirse? drol
ligen Thiere verschwunden, sohner daß die Kleinen;iauch nur; xin
Wort über⸗ihren Verlust hätten fallen: laffen. Diefes Schweigen
el dem Vater: auf nnd auf sein, Befragen gestanden die lleinen
Patrioten, daß sie ihre Lieblingen berbauft hätten, um für den Gr ⸗
ds den tapferen Soldaten Bier kausen zu konuen. ν
ιι ι α vνο ν α n
ιν α α
itij guu Volkswirthschaft Haudel LX
in uret un gitiön na—X νn eee
ie Die Geueraldirellion: der J. u Verkehrsanstalten bringt die
Bestimmungen: über die Benützung der Feldpostanstalten zur allge⸗
neinen Kenniniß. Es heißie darin zFur: Beförderung an⸗ die Feld⸗
post dürfen dugenommen werden⸗aa) in Miiitärdienstangelegenhei⸗
en⁊ gewöhnliche und recommanditte: Briefe/uGeldsendungen; und
Paketermit und vhne Wert horklaration 322 h) im· Privatangelegen ·
heiten der? Militärpersouen :n.gewbhnliche und xrcommandirte Briefe.
daun⸗ Geldbriefe mit einemt declarirten Werthinhalie bis zum Beirage
bon 175 fl xwi 100: Thlr.neinschließlich, nauch unted · Beigabe vrm
Retourrecepissene) Zeitungen nnter Band ulgs Briefpostsendũungen
umer speciellerr Adreffer des: Empfäugerst Ausgeschlossenzdon der
Befördernnge der Feldpost sind idemnach: a) dier Paketsendnugen
nit loder ohire detlacirten/ Werthiin Privatangelegenheitender
Rilitärs 31b) alle Sendungen ait Postvorschüssem (Rachunhmen);
e) Postanweisungen.nDer Bezeichnungn. Poste rogtante“t odrr dem
KBerlangen der expreffen Bestellung dann“:keine⸗ Berüdsichtigung
zugesichert werden Bezüglich der⸗ Adrejsitung“ wird bemerlt? a)
edem Palete in Militärdienstangelegenheitenenißß ein Begleitbrief
heizugeben; dh) bei Sendungen in Prinutangelegenheitenemach und
hon der Armee muß: die Bemerkung S, Feldpost auf, der Adresse
ungebracht sein; o) bei Seudungen am Militärs muß die: Adresse
Jenau angegeben, welchem Armeekorps, welcher Division, cumelchem
RKegiment, Bataillon, welcher: Coampagnie/ Escadron oder Batterie
er Adressat gehört, welchen⸗ Grad oder Charalkter, 7 oder welches
Amit derselbe hat.it un ν ιν n ι ννι α.
*244 —II) ν ι-
iet.aie Die franzöfische Mitrailleuse.
Die französische Mitrailleuset ist in ihret Konstrultidne freilich
ein Geheimniße in ihrer Wirkung aber kani fie! den bekaunten Mi-
railleufen von' Clackston und Montignh unmöglich überlegen sein
Zum Nußg und Feommen derjenigen, die sich unter? eiccer Mittail
euse elwas gar fo Schredtiches vorstellen, wollen wir in Nachste:
hendem den Gegenstand näher rläutern. α νIαανν
Zwanzig bis dreißig und noch mehr!n Hinterludungt · Gewehr
äufe bilden ein VBündel/ das die ungefähr Uußere Formeines di⸗
ken Geschützrohres hat und wie dieses auf einerd Lafette imit R—
dern ruhi.“ Die“einzelnen Läufe werden durch' eine mechanische
Vorrichtung mit Palronen geladen, durch diefetve Vorricng vvbe
gefeuert, und wenn es Meiallpatronen' stutb, Aus den Laufen ent⸗
ernt. Die Patronen liigenzu diesem Zwecke in zeinem Vorralhs⸗
kastenam hinteren; Theile Des Gesammitrohres in Reihen eordnen.

Bine Kurbel sehi die Mechanik an Bewegung⸗ Das Gesammtroh
st durch eins Haudhabe uum feine Laͤngenachse drehbor, aAm übrigen
wie ein Geschutzror bewegtich⸗uιανι ν ινν— — u
n. Es feuern immer nur einzelne wenige Läuse bis zur Ethizz ·
ing; dang wird das ssesammtrohrn gedreht Sund⸗ andere: Laufe
omnnen an dieReihe. Die Tragweite ist die des Infanterie Hin⸗
erladungsgewehrd, das Kaliber eher Kleinernals größer,, vnd vielt
JZäufe. vexinenden zu önnen. ι ι nι α
uß zWenn alss die Mechanil gutt gedacht nund?gearbeitetniss, so
anneine solche · Muaschine begreiflicher Weise Tausende: von Nugeln
— —
Aber Soqedes Ding hatzina nbep“ umnde dies Mitrailleust
jato deren vielt adie praltijche Anwendung der Mitrailleuse⸗ die
!ihrer: Form vid Broße deur kleinevonn Feldgeschütze gleichtommt
und im Gewichtindemselhen micht: Rehr machsteht; nift wor allenDin⸗
gent, durch die Fortbemegungi gehr,rin Frage gestelltaen Nur, durch
Pjerde haßtsie sichr forchewegen, es: sei denn, dotz zwangig ndnoqh
nehr Soldaten dem Dienst es Pierde versehtunsollene Aluseinan⸗
dernechmen Ahzt/ sich: die Mitraisleujen nicht; odet murnmit großer
Mühe! underdielen Umständen. denn ihr Mechanismus ist nichn
weniger als einfach und rotz der größten Vollkonzznenheit stets Un⸗
cegelmaßigleiten · mide Strungen ausgesetzt. uh 3
Den Infanterie Colonnen, denen sie“! belgegeben werden sell
uind das ist ja ihre Bestimmung, kann sie in schwierigem Terain
jar nicht folgen. In hundert Fällen, wo der Infanterist mil
ẽrissgjeiutn ciun iĩr Viat Mitbrudleujs dicht. Ju venvenderncac Oi
ydars einer besonderen Bedienungemannschaft, und soll sie wan
e ig rinen Hagel von Hugein en sboha sie
inc sehr großen Vorratth. u Patrouen pöthig, die denTrans
ʒotk erschiween Ladet die — — ber
khossepolgewehte sotdunte —I reilich aug den Bestlinden pet
te versehen, aber das ist nicht wohl amu⸗
sehnen da ber der alsdann nothzwendigen Entzündung verminetz
ʒer Fedet die Mechauit ein wahtes Uhrwert seirr würde und in
xbige desten uͤnd siamentlich det wangelhaften Odtiwntzon twegei
n Vanin für· Dauethafligkei und Sicherheit bote: Es
st baher woyhl ganz ungweifelhaft daß die“ Mittaillenfe · Metallpa⸗
ronen mit Zehlrat. Schiagzundinig ladet, alfd dine“ besondere Pa⸗
rone wovon dier Waffe demnach agne Vorrathe witführen muß
Wahrend der Fortbew⸗gimg. kann die Mitrailleuse nicht feüern.
Sie hindert, diefreie Bewegitng der Infanterie Cotonnk und kann
im Gedränge det eidenen Truppen gefährlich“ werden.“ Der In⸗
anterist kann bet Jedem Schitsse nach einkt andern Richtung feuern,
die Mitrailleuse muß vorerß gerichtei werden. Ein Geschütz freilich
zuch dafür hates aber guch eine gadete Wirkung und Tragweite
und ein einziger wohlgelielser Kaupnenfchuß kannmehr da
antichten, gio dausend, Heitraitleuͤsenkugeln, Bei großen Infanterle-
gefechten niag die Palrailleuse berheerend ibirkenn können, aber
und cs ist inmer“ wieder Zineaher“dohei wann. tommtẽhĩ
denn vor, vaß große Jufantertemassen: mhig stehen bleibende aunf
einauder feuern — V
Die ganze Baliarver Mitrasseuse ist durch die nothwendig,
Lachiigteit ine sehr schwache, uind sede. sie freffennde Kaänonenkugel
wird hr fur jumet das glohte Mairtstopfen. Dazir bietet fie durh
yre bei Jufan seric; Colonuen nolhwendig snbr uin aͤuffalkende
Nufstellung jedem. Geschütze ein willkommenes unde leicht erreichbores
Objekt. ,
Die? Mitrgilleuse endlichesst threg sehr inwahrscheinli hen Fie
olges wegen in keiner anderen Aunee dete Wett ais wirküiche Woff
ingeführt, Sie wird es immer“bleiben, in zwar haßlichets Spiel⸗
eug aber doch immer ein Spielzeug, keine ernste, kriegstüchtige
Waffe. Von ihr gilt das Woͤrt: Viel' Geschretsund wenig' Wolle.
ι αν 30 Rαναινινννn grucht. Brod. Fleisch⸗ 2c. Preise
d JD—— m⸗ Frauen-Verein. el *9 der Stadt Homburg vom 27..Juli
u Fur dite dem Frouen -Voteifie geworchench — Weizen 7. fl27.tr. Korn 85 hl. 23k
Da D Dnt De ee er helden die Bewohner! heesiger Stann Spelz. — n 5— kr Spelzlexn sag
a ere erfucht, Ang wellere Gaben an Gelo, Lesinpand, Hemden, Sochern, ta Gersich. Lreihige r. s. ualt, Gerst
drtobst Wein Brandwein Tabat Gigatrettrc, Ie hukonnnen zu sasfem,nnrbg35 furterug dreipige, Dfl. sr, Mischfrucht ase
Die Gaben werden iim Landgeri gislotale sthtütdlith gugenommen s n ιÂννν tej vafer — ar
St. Ingbert den 28. FJuli“ 18760060 1 ι ια αι ιν. —
ι ανα ο αια Der Ausschuß. c iletr,Karloffeln. 2. Il. — Ir. Weißbrod.
——— sr Kor 27.
Am Doynerciag Abend urden, ün nactisehe Fausfrauen deta 2Kgr INattn Litig 1.Kamelb it.
auf demi Wege von Si Jugbert denisehes WVaselnnu vor,“ héttes rrree hr. lre Dug Waat
ach Ommersheim, ein Bläscheun nmit1 umn: hilligstes Roi i ινιιννιOαν, erziolt Wech7, Ih. Amhr, Ochieufleisch pre Pfde
Zehuguldenscheine und circa 8fl in Sechsern Fase — fresec Kühfleisch b, Ou 12 ir. 2Hrr
otloren. Demeredlichen Ueberbringer diesen —— ⁊. Malbfleisch 10r. Hgumelsleiso
vorden inn der· Rebdaction de Bl. A. Thin. pn e prurna —E ——— . Schweinesteisch. Ib Art.-Butler J
Beluhnung nusbezahlt. a , Une in St. Inghert bei Ie in Iααν- Pid39 fr να

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Medaktion Drud und Verlaqg von F. X De metz inSt. Inghertenn ν eeyJ ιο ινι

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σ ιι ιιι…ι ceen ecren ———— Zeile Breiischtift oder veren Rauim verechtit νν
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St ee in Die Silsoereing für an e Jun Zoh Weahelhiht hitbe deuestet veß
verwundete und kranke Soldaten, beginnen gllenhälben don, dorh big Blisch. hoht Schangen, eur ichtez mperhen an denen
n Deus vland hre Ihatioleh.. Dnd, cs. it wahrhaft. uhebend zu Taufende wong Soldaion. Burgern Dedr Beuetn igtünd, RFochl
eennehe isrig si h die Oerzen.und die Hande, regen, m. wegtz benz len. Dieselheg,werdeß.iit . Witchille ifen bomäffnett““ Diet
———— vorzubexeifen. e ue ecgische Dheilnahin, der Zudstaaten an der ütfon hat, das
e Etx Ingberte/ist e nicht, zurückgeblietzen, Der hiefige. Hilssbetein. kätzgt ffch immer, Mmehr. hefn Einmarsch bez Franzoͤsen in deptsghes
ur verwundete und kranke Soldaten hat sich eine doppelte üufgabbe Vehiet bedeutend. perzögert- Moan urchtet, wiß, die— ohen emetz
—⏑⏑⏑⏑ ¶ — — ———— —V ——
—A den Vrrwuudeten auf dem Schlearchtfedde Dentf hen u ι, 3 :—
aiche, Hilfe gebracht und für deren, Trauspart, in, die Lazareihe Kariiarun he 23. Jnli. Noch ist —A—
esorgt werden. Hiezu ist aus verheiratheten uüud ledigen Man⸗ eutung zu melden, um der allgeimeinen Erwartung nach Sieg der
Fx n.ein Hilfscorps gebildet, das in St. Ingbert selbst eswa Lutschen Waffen Gne n pctageatuns zu gewähreu. Kleinere
0 Mann Zoblt, und dem sich noch 20 Vrann von Rensesch gue —cheünltthel ut ht Atghang —— daß bit deutschen ¶ Truphen
aß Hisfscorps aug. wohlhersehen mit Tragbahren. Verbandzeüg, errliche Etfotge verspricht. Heute holten ein paar Mann des
Denchitten. Wasser. Wegen a. w un aie Verwndelen ans. gadishenn deide Drconei· Rehtinens muente. cus heine framzöstschen
nsuhen. sie zut ergiuiden, ihnen deun erstem Verband auzulegen. u. Febiete.wier Geritt ne ¶ Douauiers —herauis und brachten Fe nebst
n In Lezateh oder sont in pftete zu byngen hi hitts. Pierden heruüͤber . Fuuf badsche ud würuemdernisde Reitervsft
nannschast hat ihre Uebungen schon vegonten nud die Nusrüstängs. ziere machten eine militaͤris he Prome nade durch ganz! Lauterburg
——— durch. die Einwohner schlossen das eine Thor, üm sie abjufberren
2.) Es soll für Alles gesorgt werden, was zur Pflege der dede Forert Der Fabel in der Faust spr engten die Deute
zuwitn det numnd Krandenin den Liaz ane nh on ersorheruch in. hen zuras einen Lancier und werittene ¶ Douaniers.woelche fich
n diesem Zwede haben sich die Fer aene naurn deJuns ranen u den Weg Fllten. miederrenuend Einem dadijchen Lientenant
ierer Sladt pereinigi, Sie summeln die wielentei Gegenstände, burde das Pferd erschossen derselbe bestieg dosjenige des nieder⸗
e den Verwuridelen ndlbig und nubiich finde sie züsten mit Scheer⸗ ehauenen Lanciers und nahrmg üßerdeut noch ein.lediges. franzö⸗
nd Nadel das Erforderliche, sie perheilenn jpater, ihee Vorennhe, üches Pferd mit. 4 3 —
dem Frauenvercin sind, außer; baarem Geldebesonders willlommen zat ol n. 23. Juti. In voriger Woge ließ zu Enimeri« Lin
sie, und neire Leinwand, Baummaltuch . Binden, Walte, Charpie, dautmann durch den Aus ufer delaunt magen 1000 Thaler
heltztug. Deckan. Lebensmittel, Zucker, Himberressig und Himberr wien ge Emmericher g ticher bete zuerst mit in Potis lirüdt.
aft, eingekochtes, trockenes und frisches Obst, Wein, Tabak und — Thaler dem welchet zuerst bel der Wegnshme einct Kanone
* Geschirre u. s. w. Namenglich kaun per rochteviele feißige Hätig ist. Wünschen wir dem braven Manne von Herzen, daß
Unde zur Arbeit brauchen ufiß aegg dantbar sanc 9 — go fwrp sein erstes Gelübde dem
Beide Vereine, der der Ränner und sener der ee B ad —J—— dr Seie melhel aut Saur
e Zwischew xXvun,
30 hBepndeten dienen, ohne Unletschied Iwischer. SZreund r * — 7 —X scosen we auf einen
—ãA wilchen Louisenthal un ur ahrenden Eisenbahnzug, der mit
Die Bewohner St. Ingberts warden. gewisßß dia · Kothweudig re — —8 zertrümmerte die ——
und Mühn autait. heidar Weredie. anerlennen und ihren menschen / qiege Conpe ohre Jeinden zu verletzewl wohl abete wurden
ndlichen Zweck unterstützen aus allen Kräften Es wurder schon ich die Shassa ein Madchen und drei Arbeier auf dem rechten
d ne —S Saarufer votieht ν _ , neu net
Fen auf dem, N t: at wirad mohl Tnicht⸗·um zweiten mab ⸗· 1 — —XIVCS ¶.
sprüche machen. Allein der Frauenverein- zute Pflege, der Ver⸗ sß —— * I ——— g* ——A
ndeten und Kranken in den Lazarefhen muß imimer wieder und IAsscher Are end eaben, die hier nn Dade waren. haben
enneennn dn geeeee Linde ghanteschueise echalten ünd siud abgereist.
— see * * Offinene — 27. fruh
t und Barmherzigkeit rüsten, nnd moöͤgen dieg Hanbe⸗so jange ee q ee eee und 80
En bleiben als die Wunden offen sind, die, der Krieg schlägt 8 e wuns con po agen c— oͤ e
Je jetzt —3 — Vorräthe werden raͤsch —— —1 Verlust , n en ud
un nur 1 erwundete in unsere Stadt kommen. Möge der 5 *
auenn —E —— — ———— diesseiss Are n — e —— —X ime Laule
de — Aczue — des Taͤges aͤngs ber Greitge mihiß Neues
ι m
nen: wir haben nie Mangel gehabt! — Welfenpartei bereiten eine egu— vor Nnm ihrgn pollete in⸗
chluß an Preußen zu —— —A —E——
Jbemi Brn sit über die Veen e een einiher
hannoverschen Edelleutt söie Wedel. undent ietmanss guer em⸗
fingen 8 conn Italien“ trut m'ieltttte
ũ Losren JB8 Juli. (R. Freit — Die Opinond
nelbet./ duß, det norddeutsche Gesundte, raf Brafflet de St.
—A
Daͤnemark.“ 31u itautitttus qure usit
—AD——
Ahr paffirte ein französifches Beschwadere don 7 Panzatfchiffen
ind zwei kleinen Dampfernte
Englanditroea —B — —[ —
ISTMVN 2 VIte αιν—ααιι————g deute-
schel Nauffeüte jttilt.“ Die Varrlotifthen Sammlungen des beiteffen⸗

V —

iittsasch niunt ιι— M—mut me ue purai

uneh mydrien Deutschlandr, Ann uuch ν

Man qem. 273, FJuli.n Bon heute an ast dex telegraphischen
erlehr mnii Frankreich ganzaber auch —
üenien, eingestellt, Ferner“ werden von heutt aͤn keine Chiffre.
elegramme mehr zugelassen. — Zur Benühungum Heidpostverkehre
rerden besondere Corresponzkarten hergestelanh und zwar für Send⸗
gen an die mobile Armee und süt. Scadungen —8
suf diesen portofreicn“ Naden ist aagedenich velcht Angtden dehufs
er pünktlichen Beförderung nöthig sind. — Fahrpostsendungen
ah England dürfen bis auf Weiteces nicht mehr über Hambuͤrg
olche nach Amerikn und anderen überseeischen Ländern nicht mehr
ir vremtt dorr Damour Jeteiter werdet sondernei Vafm der
beg über Belgien Ostenre) beziehungsweise Trieft Au' vwählen.“
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        )en Comite's betragen Gereits gegen 1300 — Sterlwg 3 8 — * —E
noo ooo Ihb —— Nußlaud. en —— lann jedoch nicht⸗ · vermieden
je Welerobe Zige nupfte an dig Nachricht ver Kriegder · verden hei den alitd vat felther! vorlommenden Knochenver—
Die Metersbg Zig.ð knüpft andi Nachri Kriegse den vllsotnge Felter ir nden
lärung einen der —— keineswegẽ Achmeichelhaf · chiebiingen, oder du ——
itarti i schließt: „Franlreich hätte alle iud. Die Unterstützung geschieht enwweder, indem ein Träger
iene 8 eree hüten. has kranke Glied frei und sanft dem gehobenen aorpe nach·
e e rn aerec on n gor en u eeaeee
neee r rae 5. sich, h —* — bdect daz verwundele Bein gu das gesunde—
quellen dieses Landes sehr grot den br uilionen uͤbehicge, daß, Noeihvergud wird angelegt bei Berwunduugen an Kopf, Schul—
—— — et 4J sn 8 Hand, Vein Fuͤß sowie bei Streifschüsen am
— 7 Vinenn nne s wr * 9* * her 8 ehenden oder durchdringenden Schußwunden
hyrantreichs diesem Beispiele gefolgt ist. Der sramohpe 3 — Fumpiega vwbe ee, e
seee adee ud dede ant unn de wehnnne die un ed den unce de Bertand niuns augn
d e en — —— — 3 verhand, muß halb oger gehalten werden und de⸗
3
hungersnoth diesen nicht vor dem Vantervtt rercne Dit Geammt üeht aue eß)c —V——
dewesunt an tenent nne schert se ee— Aegk'wird, und find'also die Kleidimgsstücke durch Aufschlitzen
BA— ———— ——— ——— — — —
—B ———— —— —
enntuitß lommen, duß es vhne Bundeshenoffen, daßeesvöllig isoe der gußeren Befestigungsvi —
in ine, Ais Stdrer desoffentlichen Friedens! bon Euröpsg wirß nadel angeheftet wird.. B et I
ng alle Maͤchte gegen sich haben, und zerrlutet im Innern, gedemiü- tei schweren Verletzungen, wie Knochenzersplitterungen komm
higt von außen, wird dags Zurüdsinken des Landes in eine macht⸗ ————— nodene Woattbinde
weimol bedenten sotlen tn am Voden, bderlanf ver Trugbahre, oder im Stehenn.
ainee Ecmserungen an die Instruktibnen für das5 Auflegen auf der TragbahreDrri Waun, stellen fich auf pr
X3 iße eba VBerwundeten.fesßunde Seite des Verwundeten, der Stärlkste an das Kopfende.
Nagh den *2 de Anmpeisungen unfres zuttdt Ihnen gegenüber, jenfeits des Krauken, —
— I 6 une des viecten —2
on ehere werdeg dis Reiiagemandhasten sut — ue , npnh an nnid F
amen llaten Vegriff artaltzn. taben üibir eeee *8 ui 31 dde Commando Hebt! richten sie sich lang⸗
aihelug Roineradschaft m en — * Ige ße Inp du aun lei * inꝰdie Hohe. und der dierte Mand bringi
elen gegenũber einzuhalien bot. Man rinüere. s 8 — ———— Bune hu fioßen. die Vabreume
anschaulichen und — poelchet nacheinander folgende wn agen —— ——
Punlte exortert wor sen inde ene 5 — n 2*
br Iniene Srng — 88 3 nn n eeee dem Rücen vder eiwas zur Sei ie
die Woannschoft furchtlos das ihr äugewicsene Feid detreten re, —* Wounde mognchslin nach vben geweandi
2. Rurx solche. Veridin detenm deneun wirsicg gehonsen merdru — hier — rabn 8 Kissen 8
ollen mrane bortirl werden Jodle. Sderdende Plen 8 dn — — “ n ue Manfel bededt, wird
eiben! bei andern“ Schwerberwundeten joll deren eigener Wille d g ——
entscheiden. . ¶i al,e 635 u ureee ure
X und Trausßort isi so vörzugehen, daß dein Krasiken jestgeschnuslt; was Abefonders hein Rdacht möthig sein dürffte.
—— — Weitere Werhalttingsmaßregelu über. das Wegtragen und den
der sciedenen Vondarife be Verwundung eingelner Korbere Veitermwaiisport werden von dein Commandanten noch gegeben werden
DGSSSCCGGGGGMMc. ι ⏑ —— eß 755 T 6
ιν alu s T.T αν 4mn. —1 RK —J d4 — 66
IIIustrTamilien-Kalendder,
wer uis e e— — XD Qi α ι
n u ut ut ä J furͤ871. ,
— VV — — i — 34 3 — E 2ä ν
— —— reiu⸗ v 4. M. Puvne * 2 . ——————
— ⏑,⏑⏑———— Stanletich betitet Iasene mieh? uoon
α u 2νιινιο u, bB BOIäL˖ — ——— — thalt ᷣ HPremplar J.
darunter 3 ganaseitige Bilder von sehr vortheilhafter Wirkung. Als en —— Lewpl
F, vINMO VOIIStSNꝝ.d Iße- coIqrirte,bis auf ie — ——— u 7 1 e *
Ligen bahnkarte von, Deutsohland..
* 78 *8 —B——— J —Preis 4 Sgr. —— * et ql Fns —J——
αν Dies preussitehe Ausgabs dieses 3 z 835 ”e —y—— ꝓ F
9* tuuιιν ua; —23 —757— 253 « — — 9 J 5 5 In e —VV——
α r ιν. M herausgegeben, kostet inelusive preussischem Ztempel —8 zri
ν ο . 3 5 — 8 —7 J ,
Iu hHevienEn duren alle HBuéuiν—ngen qes I Aιαα, σα duναναα PrIAAndler.

Waarenversteigerung
Morgen, Moniga ben I. August 1870,
Rachmittags um VUhr, dahier, im Laden
des fallirten Kaifmannes Heinrich Scherpf.
vird auf Anstehen von Hercen Heimrich
West p hall ingeer dahier, als Verwal⸗
er der Fallitmasse mit der Waurenbun suer
zeruug gegen Baarzahlung fortge⸗
ahren und kommen zum Aufgebote:
Feine Farbwaaren. Tabal, Cigarren,
Fichorie. Wintershäwlchen, eine große Par ⸗
hie Dütten, Artikel für Schuster und
onstige Waaren. Horn, gl. Notar.

3 a , ”, uet
, ,.
x Durch meine Einberufung zu den deutschen Fahnen erleidet mein Geschaft
n leiner Weife eine Unterbrechung, und ersuchech meine verehrlichen Gonner
ind Freunde, das mir geschenkte Wohlwollen auch aufineine zurũckbleibende
Famnie heheigtes übertragen gu voten.
ESt. Ingbert, den 80. Juli 1870. ———
einre ιA⏑⏑.
3 2 ere — —
— Ie un e
Redelnien Dine umn Verlag von F. X. Demen iu St. Ingbert. J J
—W ——

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2 2 —* 22 ·.*
155338537 ——
8 5 — 8 2 22 * 37 —— — — 252
——— A 5 3 — 22 52233—8* 2 2c83 2228
—1 —— * —— * —2 M— * —535 3533355355 — 44
32 388 ã—— 3523 32 35335* 12338583 2
33283522 45 6 — 5533
— 522 *8 58* 7 — —32 78 53253
— 8* —528 58 — 3854 28 2 27 3 2 735 —e
53 * —F ——— —— 25 —2*88 —22 —A——— 25 3* 3533
—E 532320 — ———— 35 —5— 27 23 ——226 —
73*8 3323 2 ——— 55333 2,352 — 3,3. 3 —328 —3255 *5
———— 2 25253 JJ 53250 — —383 251327 —.3
— — — —72 528 ——— — —288 22— 383 5— —
2 3 —— Ax ——28* 253 E. —— * 8. 85*
5 72 228 3232— 3 328 ——2 3853 — — 328
23523 55*8* — 5s—s 25 — —2 —3*8* * 28 3232— ——— *582
— ———— 52520 2* 3 S35 2 — —A — —A — — 553322
2 — 553* —E— 3233 55Z3 3 7 8* 3 — 2* 523232 3z3 — 922
J 33388 * 3*
2 — * * * * G«e 26* F 43 — — — —* 2. 2 ———
23 *52 23 —— 25 — 2328 * 2 2 2 2z222 E *** —S —— 52
—E 3 — —A. —— X 856 * 7*3 —A — — —— 285 . —8 *
1*57 — 3378 —A —— B25 —A — 253538 5* 25582 2 *58
338 23288 28 —— — 33328 78* ẽ —3 37—
— —s335 —32 3 53 3 —— —
8 7 82*— * — * * * 28 — 2 X—
23357*533* 5332482 5*3257 533 3757 —22 —5 6
5 2522 33833 — 222 13833 — — 223*
— * —2 sẽ 3 72 7 —3528 23834 — 3338 —n 8
* * 533 8 V —⏑ 52 3 383 —8
83558 5233 33 38288 —— 2335 3
——— —5—525 28 5. 5 8232 — 23—83 32 553323230 ——— 33838
3 3—
2 —224 * 78 5 3 ——— 85 2X 2 2 2 8*
E 2 E ———————— 8 *5 23* 28 8 AUvs 3 338 3 75
—A 5 3 3 55*5* 3323583 3*8 — . 55 2
—— 7 — — ..53 —5866
— 28 23 2 —A—6
2 20 5
2 77382 238
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48

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—TI 7 —9— 25* — — n
—*8 224 * 57 2 — —11— 22 2 2 5 2 2
222 2*38 —232 5 5 527538* —————— 5555— 32 558* 25 22 28
—3353532 — —2 8*88* ——— —5— 23 — —55 3 55
5333* 22 3 8 233 3— 733
——27282— — —53 638 5cEB. Sð ———
* 5—25523 72** * 6 3 *2 —A S — 333558 24 5
*s52*53* 52223 — 139 2 2 2— 252 — —— —5—3*6 — 2727—
* 25335 — — 72 — —— 42 3 *2 —323 5 228253E5E33 832* ——
333 383353 3 —*5335— 555232 — —2552* 2233* 3375 7833
— z53— — 258 38 5 32 353 333**
3 2 ——— D — — 2 3* * 7 55— *
23— 3 3 3388 5 — ——— —7 ——
X 2 — 232 8 23 223 * 5*87 22 2— — —— 2 3223
288 3.2 — 3z3 8 8222 — ———
—— — 5233 — 25 —7 83* cẽ * 5358 — ——
2 2. 58— — 583 85 28— —— — 2 5 —57 BT. — —22 —24
23*55353 — — .35*8 2242 23 8 25 3322222
233 73 —6 * 527335 —33 A 33328* 33 ————
T. . —85 ——— —— —2 . — * * * * 25. — —
——. 255 ——— 53 382 53388 3 —338
————532245 — 3 3 — ——5
— 2.,55* ẽ — 2 2.—257 283 38 542. —— 2 —22 —
— 23 365*5* 5582 55253 — — 333 252
— — 2——
8 532 — 525 — — 2 —38 5 7. 5522 * 5222 12
——2 — — — 3 —52 38 7 53 ———
z353 337323 5—33383 s33538 3 8 —A—— 53233325
— 233*2 23538333833 55 — — —— —809
22 D* E — * 22** 7 2 2 3222 —22 V 3
—3—33 73 68 336 63—8 53323 35838 *
—— ———— * —2 — 3 ——3 * —* 2
32 522 —75 — J 333—833333
253383 — 3 3 — —
—353333— 335333—333333 3 3 33 1707
3 4 * 2 — J5 *— 22 3535 B. S * 43 —A *
5 æ 283 S5 282 16

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5—2 222
— —X 753235
F —222 552 33 5 353—28* —
2 72 53— 533353355335553335357 — 35553. —
p E — 8 522 32 755 35 35* 5 22 —787
— —— — — 232538535 *26232877 38 3325354
235 2 X — —5 25 * 2 —23624 — —s7
—— — 5323—827 22 —3 533223 5. 2z 538 5 7
22—533233— ——32 335—267 —ü58353755325—232375 5575383
* 2883383 s53383223. ———— 535323523 23323338
27 12 — 225 —2 —— — 2* 22 *⸗ — i 2 ————
557 —5 —5—32527* ——73228322— —5821 3352 6 *6 ———
233 65 355528* —— —23532352 53252313 37 22 53
25553535243 33 2333 23388* 32533332
— — 755 *853 —X3 I — ——6 —A — n 2 572* —2
* * 5*38 *T * 33—5 2 53
A — 8— 35383335 835735323 238 228
— 53 — 5. — 0 — — 2 2 SÑ8 7 —3— —
——— 535333333 7537 3735 ——5353356 — 333
5 z 5827 *755 55335—7522352 55387 52232 255— 2
8 53 * 525 85—58333352 3835338 25833238
57 —s 228 —6 ——3 32538—835233238 2353*83*
z3532835328 75757 32 335—33—55535323 — —
* — ⸗ * ——— — 28 328 33* 32 —3 333 532 —E—
——82 38 —224 Ez33325 75 ———7—35323—3587 —3533838
22 —A — 32 — — 3232 — 2277 I828 —— — 3 32 *n52 ———
533333338 333333335* 7 75 33838353 7757—77
z—333 33378537735335* —V—
3352353533355 —— 33 833— 7533353333 — 233358
23 —X —B2 —3223832 52 32225
3 *5 23083— 55322 51552 2 2* 232 22 D* 44J 289
3353567 532 18 —A — — 85248 55 324 58 —238225
— 7 63287 53323558 2335353525 —I ———
25 — 323 2 73 2 * —* 8*2 —2— 5
— 3531732 553 — — *5 —* 0 85 * 528 55 28 1 —5255
—5225 5322282—8,722 —A——— 232 25 3 124552
— 5 523235 —A 253 232553757 — 2523
3337 335773 2 35 3 e 22
3 7 18 — 213 2 654 5 —
5385———33 4531552 —5 5
53535,25835 8
32218—z3

———
25
253
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—— — 7133
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2 —— — 55 ⸗ ——
5 — —
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2 * 2 — J
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353353 3387 *
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48* * 333533
23327 — 3357
58757 *
E
3333334
55362

22
*
5s5323
A —
22 ——J —A 8
— 232 83233* 219
23 22* 5332322 — —5
—3555—3523 A —3338
58855 85838— 538
525557 A— —2533*
235 — 88 2* 5 * 2357 —A *5
7 22 —— J
3 2 2 — —— 588 *

ẽ 242338 —— —53388 22
* 76 3 3227 33 3228 5528
————— 3333— —13 *
75 2 5 27 — 23 *228 — * ——
—— — 5358 5 23 533
———
* * 382* — 5383 — 25* 322

— 2 3— 5*3

—— 7787 533833
—— 5* — 5225 5322 53332353
33— —V —— 258 78*
33 *2323 7
8ẽ —— —— 5*2 —33
— —5 3333236 3 —A——
— 3555 A——
3 s5 — —8 J3 5
z32328 * * 28557 3
22 * —858 —— * 2 — 2
38 7
—— —

5 88 *8 — —8 225

* — 8 —A 7328 X —
— —A 52358 222* 5 ** 533
—— ——

— A —A O

2 22 —D—— —A 5 2236

* *2 232* —— — —

32 2 32 33 —

— 2 5382— 2
3233537

2 —A

5B24
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        *233 — 353355383 5222*
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Jum mer) xcscheint woͤchentlich vie rem aleDein nnk , Dep nnrer iane Scanes taa geund Soc netian.gougementspreis dierteliährig 12 Hrzt. vder!
12 SilberarAnzeigen: werden mit S Krzr. Rie dreispaltige Zeila Blattichrist der deren Rnum berechnet. N
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riat ν ια »i Deut schland. ilus, n q man ee e en werden“? Wie müfsen es
mM'nrschen7 ust Rãter den gahlreichen ꝰ Glikdetg ring Wit wüssen fiegetn mit⸗ abso ter/ umbeditigler Nothwendigreit
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DIfthette sunn Senen ut redn on Dpi die ausdanwudtte vicnebuntterhenntn
35 gestettrnwurde vor rinigen Tagen ziͤnr Geitztene inor Wit attsehennem · Euttzufiasmicz mir vataennen ainsiusen ja sent
Ila suite in der bayerischen Arnice, ernannt' und' von denr Könige Vr begeistertene gusannnen stramen anht: noch wenig ·ausgerichtet⸗
zunch Handschreiben von e idakzesthnuug verstäudigt, Xit riitsdas · Wollenat das besteredlicch⸗. nicht; domim —
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lellatzonsgerichts vonr Gesitlgen wilrder dee rif dene komineisdchren gF. wetkictü ßtge Han dehnn Dieser grien ist dicht meht wienin früthenet
sisct Iltgesette Crefnig eherchachereger Jer Zunut rn see wr Dem Ihene !dar Zidn wintte. der unne
hatz Für das dettte Ountet o 87097 guf, unbestimntt Jeit Fuosetee Starte munnhen nd ucnergie. de cm Granew zu Veihe gag
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ea d'u, uiDer. Ang nietdetnru Vet Sitz des riegskunst, triegerischer· Dischplin, Taltit und⸗ ECoubmation mit
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e Landgerichtz nach““ Frantweilerverlegt Die Advokaten be⸗ llschen Nraften uns edeufalls edeubürtig ist. Wodur wir chit
—— Bezirksgerschie, nach Edentoben bie Notare also allein übertreffen und besiegen können, besiegen müffen. das ist,
ihen hct —— e riegerische Jutelligenz! wohl berechnete, geschickt ausgeführte Orga⸗
— bbgrt 80 Jule! Der Kronprinz von Preulsten ist doeben nif ation. Bewegung und Verwendung unserer Mittel und Kräfte
aroffene Bonn Hexin eeeen Pfeufer am kochtenn Tothmendigg dasz jedet Heerestheil! seltitt. jeder einzelne Mann streng
sheinufete Stadttath unnd den Spitgen der Behörben am linken dem finndoll-und plauuästig geleitenen Ganjen sich imterordne⸗ und
dhelnufet begruͤßt begab —8 fogleich nach!der Wohnuug! des zugleich mit eigener und freder Bisdenenheit ihm diene. Hein blin⸗
derrn Regierungspꝛäsidenten, die bis duf Weiteres sein Haupttsuar- des stürmisches Draufgehen kann frommen; mit dem · Gewehrkol⸗
ft Vsve wirz . Die Jahlteic versammelte Bevotkermg empftng bert wird menig mehr auszurichten jein. Selbst das zeschickte und
suimit lebhasten! Hochruͤsen;ie ganze Senit y en —— inzelner Abtheiluugen. und⸗ GCorps. worauf
scuußischen mude norddeutschen Fohuen geschmint 41 ie Franzosew fich veistehen und wiel zu Gule hun⸗ genünt inichi
v5 hiet soigede Zu rit —— hervorragender iplin und freie, äntellagente! Minwirkung der Theile und der Ein⸗
Ihgten sgudhseret paherischen Arme währe n- Des gegemwärtigen uen Heruhende Gesammtbeweaung lann. die Anwartschaft des Sie-
eges fur Age Ehre, Recht und Unabhangigteit seße ich ges geben. Alle für Cinen, Einen filr Alle * muß unser Lo⸗
e su —— ‚der die erste ung seiu und dieser vberste Grundsatß. muß die danze Praris, das
e. indlun ven ver die etse Kugetsprhe erzberr dunge Detailb der Hriegführuug durchdtiigen: Niemand voran, der
—J ituene nicht vorau? geschickt ist; Niemand zurück udet nicht zurückgerufen
Bewsn, Pbr: qui. Die, Provinzial-Correspondenz“ schreibt: ist. Jeder Mann auf seinem Posten: fest und besonnen imWi
die gewaltige —A welcher dag gesenrmte Deutschlamd — — energisch im · Augriff. Dag machts aus, das
ton jetzt —————— vor leichten porlaufigen Er ubl uns das Iebergewicht. bedingt den Erfolg, Wir kenunen diese
n ee e geige d en Boree eedi Frunßdsen dus langer Erfahrung? ihrer Kuͤhnheil, ihrem Ungestüm
— I eh Es scheint schon jetzt zuvex⸗ mangelt Umsicht und Festigleit. Ein besonnener Widerstand, ern
chilich degründet, u daß es unserer- Ktriegtführung vergöntfein nachdrüdlicher Angeiff wirft sie: zurück.. Nut von' dem kaiten Genie
d den dauichen Voden. bor. den, vMin tieidamnn Lasige Unda den Aptte Napolaon —agemeistert. und einheitlich gleul. logen segon
bediaͤngnissen dez Krieges möͤgüichst befreit zu halten. Sieg zur Sits. Iber eine Jolche Leitung fehlt jehi; ihe gegenwär⸗
AxAuin, 37. Juli. Graf Bismard wot dem Bene⸗ dee Aen idt am JorDdu
itls Hand geschriebenen, Vertragsentwurf mehrzten, Diplo ügeln, zu dirigiren. So wird in eiz wenn anch glaender
— ——— mehrgien. Diplonaten ind Visotgen ——— — *
Heute entgleiste durch einen Zusammenstoß in Wallhausen ngLielleicht — Werden sie erliegen. Kein deutscher Krieger aiso lasse
in hnn ae wd —— — — ——————— und entmn thigen · vor ihren Anläufen. Fest Stand
ansportirte; 7 Mann wurdengelödtet t hhlicn und bann — Uchtigen Moinent fest und energisch zuge⸗
Dresben, 27. Juli. Aus Wie newird untecin 265 Faug die dreingehauen! Wir lönnen siegen, wenn wirs rich⸗
zmeldet: „Die Kundgebungen in den deutschenProbinzen sür dau igliyhstüchtig augreifen, und darum müssen und werden wir sie—
—
—I —c dee Igen Frankreich Adunpft Paris deht dep Weden ndch dause. Dort liegen eure Lotbeeren.
shienen. Zeh ist — von 3 dyy guge dott A— Ehget Deinschland Juͤm Heil, Euroͤba zum Segen!
iulen im Reichsrathe). dem. Rectar e Vochattz huh Siede —
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n Notabilitäten Die Stimuüting gegen 3519 i tugs in der —353 ———— Ztg.“ Agenturen für deurische
wvölkerung eine sehr erregte, so doßbaldon bftn — ——— luchtetl wuͤrdéevon elueriGesellschaft in Unna das Anerbieteu
3französischen Botschafters Latour d Auvergwe — —— 4 ven dndn Ver pge Wer Quartiere für unsere deutsche Armee,
ußregeln ergriffrn werden, um 91 du vghindern die in kuͤrzer —— ris zu sein hoffe, zu übernehwen. Hente
id ferner unker n — ist — Achfnun, solgendtr Brief' des bveireffenden Agenten der, wie fih
u sich mit den Comilitonen in Junsbruck, G 4 e ecie aͤn Veutscher ist, an den Herrn Buürgermeister hier ein.
huischen Hochschulen der Monarchie i Verbinbingefeht uͤln Pariz, 18. Juli.“ Ich bine Sie, hochgeehrter Herr Burgermeister
„pecialcomite's in Cisleithanen für die Sammlungen i deu Fitel diesen guten Westfalen der alten Reichsstadt Unng meinen herzlichsten
—äää⏑⏑————— —— pc Mobtiiragurq ·: Diesed lgeutura uiuazubrrchent Wie Sie,
n iehedeauhdem Deutj hen. Heere .guch. Frauendilfe, ine guen. Doun der und Voruge. lbabe ich. die. fest. Doffn ing-echz
3 beder — bold unsere Bruder hier in Parid u begrühee Lani din nd
— — se IT —I Fang den Franzosen das Maill, gründlich gestopft werde. Ich rufe Euch,

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νιιαιαννXι nogDeut schland Indinn griß autet vollen Mebereinstimmung: beider, Staaten Z über die von ihnen zu
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uei. dann Gesuche welcho von verheiratheten: Restvvisten und Land⸗ Hu Wie n A. Juli.o Dien P. Friun Pren schreibt: EinBe⸗
Mnlannern· beguglich · ver Unterstützuuge ihrero! Jamilienwei den richterstatter⸗ der sich vielfachin Berützdung⸗ mit der hiefigen Dipe⸗
— »»— igebracht werden, Jedesmal unverzüglich Don —Q— die neurften Enthulluugen, welche
henn anvdeht Vezirlschmmandos —zu. Aibermitteln uund von Preußen Anß dem Ummwene Abet London-hin sichttich der treulojenn
e sofort dan⸗rinjchtagi gerr · Distriltgwerwaltungsbehbrden zur wei ⸗ Plaur des Kaisers Rapoleon mauuchungegenüber Desterreich / gemachtn
en Instruirung zu übergeben sind. iinε tzmich- hier. rin ijonen Regionen⸗ wo manfich auf:r die französischen
n Munnch on, BAn Juliu⸗or Dutchlgld Verordnungwird allen Zrite? neigte, einen? gunz außerordentlichen⸗: Eiudruck hervorgebracht q
Zadiene und Varkten des Mönigrenchse (anfoiauch der Pfalz)! die Jaben, und, daß man-⸗wenn-noch vor.twenigan Tagex die: Evenen
achtung einer Butgerwehte alsz Feines Wivininftitut .gestattet 8.4 kunlität.einer fehribedeutungsvollen Verstündigung⸗n näher standy
ue Zup einber'un Ren eerhält die/ IPfetz! Volkogig die Pri⸗ alsn vexmuthet wurde, haute sich von dieser Ederrtunlität Rin. sahrn.
aaachrichte daß am 292 Junt dien Franzosein beir Hornbach.udie gutes Stück wieder entfernthatot Der preußischo Bortschafter afolr
sishe Grenze überschritten (in weiches Anzahl ist nicht gesagt), zeern Die Mitt heilungen,welche »Gras Bismarck dem⸗ englischen
e vem Anfichngwerden unsertr Jäger sich wieder zurüchzo- dabinete⸗ machen ließ, auch ·dem österreichischen gemarht. haben; wis
mn Veider erlag ber der⸗ Verfolgung det Kaufmann Julius Oit : als ein erster Schritt zu Besprechungen über die dfterreisch vreußischea⸗
n won Kaiserslautern der- als Freiwilliger: zu den Jägern bei⸗ Beziehungen während“ des,. Krieges. amzuse hen sein dürfte. Nachtn
—ER den: Anschauungen det hiesigen“ Diplomatie war man · bisher in
823 , 80. Juͤli. Durch Regierungsentschließung vom Berlin mißlrauisch gegen die Absichten Oesterreichs während dieses
rpu. Jull wurde· den Reutamtern und somit auch den Steumein-⸗ rrieges und scheute sich deßhalbychieher irgend welche Eröffnungen
ahmernofüt die dermaligen: Verhältnisse gestattet / Staatspapiergeld elaugen zii lassen, was in den allerletzten Tagen eine Aenderung
e preußischen, csächfischen ren Regierungskassen anzunehmen,welches zrfahren zu haben scheint. Die hiesigeDiplomatie ist übrigens
RVerlehr alparicurfirs und ein solches Datum trägt/ daß dessen est Aberzeugt. daß die Abmachungen Napoleon's mit Jialien: dem
jlsehunge bit jeht nicht etfolgteist. unang e e n Abhschluße, eines attiwven Simdnisses ngeheuer nahegerückt find,—
Die Festnug Geerr miend 6 he imewurde am⸗ 24..Juli durch and glaubt, daß das Schicksal dieser Kombination nunmehr wesente
m dertigen Gouvernenr in Beingerungsstand erklärn eüch davon abhängt, wohin dig zwischen Oesterreich und Italien
Be rgigaw ver m;n A8.: Juld. Gesiern machte det Oberlieute- ingeleitete Berhandlungen führen werden. WMan erzählt nämlich,
nant Derel vpmn 50baherischen Infanterte ⸗Regiment eine: Recognos⸗ das östexreichische Häbinet stehe, guf vem Punlte, zunächst mit,
arunge his narh Weißenburg hinein. Am Thore wurde er von den Fialien ünd sodann mit Zuziehung der Türkei eitien Vertrag in
wanze Pompiers mit Schiffen empfangen.““ Die Pompiers sollen em Sinne zu Stande zu bringen, daß diese drei. Mächte für die,
phat in übergroßem! Eifer oder aus Demonstration auf den Wällen Dauer des preußischfranzösichen Krieges einen Integritäts-Vertrag
ie Kanone⸗ gegeundie Bahern gerichtet haben.Am Abenb großer nit ejnander shließen zud. verabreden, daß die eine ohne die
arnn an der Sladi diel Pompiers mansderirten sogar mir vier Andere sich an keinerlei Aktionen während, dieser Epoche betheiligen
Vlomotiben Duf der Bahn Fin und her, Weißenburg ist übrigens volle. Aus diesem österreichischitalienisch-kürkischen, Traktale joll
zang vtn Truppen entblößt.“ Auf der ganzen Linie von: Saarge⸗ sodann, wenn es gelänge, auch Englaud hineinzüziehen, die neutralen
innd dis Waßeneurg stehen wemig fraͤngosische Truppem Ven Mächte zur Lolalisirung des Krieges hervargehen — eine Allianz-
haupivie uft am det Orenze verfehen die Douaniers und Pompiers die auch nicht wenig zu bedeuten daben würde. wenn eiüst einmal
zutet den boherischen Teuppen herrschtein vorzüglicher Geist. wieder von Friedensverhandlungen die Rede sein könnte. Diese,
Berlin, 28. Juli. Ein großer Vorstoß der Franzofen an Andeulungen werden ung, wie gesagt. von einem in unseren dip⸗
eNordfectifie eiditde erwartet Morgen gehen von hier nach Ham- omatischen Kreisen wohl versirten Freunde unseres Blaktes geinacht.
ut mehrere Jaufernd. Arbeiter zum Bau von Schanzen an der Sie haben in dielen Beziehungen den Charakter der Wahrschein⸗
iihe unde nachst iel abIn doer Ofssee ist die russische Panzer⸗ üchleit; ihre Genauigkeit“ zu prüfen, dermöͤgen wir nicht und müssen,
hatte erschienen, nagebliche zu einor Recognotcirung“ Prinz Friedtich die Erhärtung dex Wahrhaftigleit der Zukunft uͤberlassen.
darl (der Oberlommandant der Rheinarmee) äußerte beim Abschied, Augsb. Abdzgi.)
w wecde emwebern ais Sieger ober gat hicht gurutktehrenn Gerucht. Wien 81. Juli eee Zeitung bringt die folgende
weise derlautet, ein vornehmer Spion sei nach Spandanngebrach— Note: In Folge dex. Infal bilitatserlarung beschloß die Regiere
vorden. (Ein Telegramm der NR. Fr. Pr.“ vom 27. melden: ung, den Concordatsvertrag picht länger aufrecht zu halten, sondern
Die dänische Neulralitätsetklärungwird hier als eine zweideutige sienn äußer Wixksamkeit zu setzen. Der Reichskanzlet leitete
mN umderila hlicho bezoichnesDane gatt erwarte nur das Erscheinen emnufölge Schritte dn gu der romischeü Curie die iyrmelle 94
det ranzösischen Flotte/ Ium, die Maslefallen zu lassen.“ In usd. 33 u npotificiren. und der Kaiser beauftragte
e Der Köocs det foigenden. giafruf,an dittetstHandschreibens Peng, Tulius munisser, diendlhigen Geseßes—
Vol erlassen, Fodec ich heiuse zun Armee gehe zum Kauipfe utwünfe vatzubegeiten, Dex Turxnderein in Brinn n, (Mah ·
in Denee ae Fece d a e Dnelit an bie einanhine en), hat guth Aufruf, zu Saͤmmluugen, Tun die deutschen, Kricger
enn m Din nin In e er dlaen — 8—
id Vergehene ertheisen.Mein Vall weiß, daß der riedensbruch e; 8 —rankreich g7
dahrhaftig wicht auf aeete — n ara g0. Jull. * Naiser qs an Donerseg —32
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ij dampf ju bestehen· gut Fenung des vande e I funden, gr den Gentral Lorqußeh, ugd drei Officiere durch einen
* 3 3 — —————— 5,
Muühen Jur, Jrmee ab. Zaͤhllose Menschenmassen —B — Mitrailleusen ein, die por⸗
hi mit — Hochrufen. sns hmee J i nnn dasetnenhofe untergehracht wurden . Jeder Soldat?
4 Rach Zerlaßligen —A der — J— sost“die hat seit dem 2. Jeine PG Patronesi und seinvollständiges Feld⸗
beene iese33
eeen n hae sae uudus je un üebere gue S gebezld Crohrbüüsch! an der Grenge Hgegen. Sact
— Rheines ausersehen. die 3* aͤbe des ‚Kaͤ eee u
ũGust. Ves viftjsele,Deggb, Ig pesccherteig s 25 —— gang ein Armeckorp Es sind
deslerreichs diplomatischet Ideenausicusch mit Nancur — —,“ i Generaͤl Frossard befehägt sie. din
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        usgefuhrt. Voye pallisaden aus rohen Baumgammen umgeben zas Vlau, gußz aue Grrunjie, vriche uoder ven vevorstehenden ab
diejelben. Kechtz wird ein Kager aufgeschlagen, Kleine weiße Zelte marsch deß Frangosen Jütz Civcavecchis in Umlauf geien· vohstan⸗
ieht man goch weiterhin auf der Hügellettez; Das hanze Städt- din unbegründet ären Die Frage der Räumung!n der römijchen
hen isin«Vertheidigungszustaind gesetzt,“ jogay in der Mauer des aeudee Prinzip datschieden, aber tiu Seilpunkt don
Stadthauses sind Schießscharten eiggeschlagen. Die Axmee, heißt es, nicht festüestellt wordei. (Wie erfichtlich gehen die Nachrichten uu
erwarte von Tag zu Tag den Befehl zum Aufbruch. die Haltung Italiens geradezu diametral auseinander.)
Englaud. RNusiland.
London, 30. Juli. Die Tageblätter, sowie die Provinzjcj. Petersburg, 28. Juli. Hier will man mit Heftiguntheir
alblätter und. Wochenblätter fordern insgesammt, aufgeregt burch vissen, Nordamerika macht beschleumgte Kriegsrüstungem
zie jüngsten Mittheilungen Bismarcks an Lord Granville, den Heereeee 5
dand zu erhöhen und die“ Flotte“ in Bereuschaft“ zu halten, um Ver inisschtes.
Belgien eventuell zu veriheidigen. Die „Times“ schreihen den e 4. August. Gestern Nachmittag wurden ⸗
Fathüllungen des Grafen Bismard größere Glaubwürdigkeit zu als — Infünteristen, die sich in einer Wirthschaft in
denjenigen des Herzogs von Gramont. Graf Bismarck habe ein jann gemuthtich warer von preußijchen ¶ Utanen s Gefangem
handgreifliches Klagefundament vergelegt, während der Herzog v. rklärt. Einer derselben setzte sich zur Wehre, erhielt in Folge
Sramont sich wuf blose Gegenanschuldigunger /deschränkt hade, welche hessen eine leichte Säbelwunda. Dieselben wurden unter militärsche
einerlei Schriftstück unterstützte. Die Communiquéz. an die Parijer ksSeorte nach ihrem Bestimmungsorte (mahrscheinlich die —*
Blätter: seien ungenügend, zumal die französischen Regierungsblätter preußifche Festung): auf einem Wagen hier durchtrausportirt Die
die englischen Parbrmentsberichte entschieden faljchten. DieTimes“ Zefangenen hatten kein besonderes miliiarisches Augsehen und jahen
chließen: Wir bleiben: neutral: So Lange die Gründe zum Arg⸗ was nangegriffen aus. Ein anderer Infaniexist wurde gesterun Abend
nohnndie uns das Tractatanerbieten giebr,n nicht bejeitigt find, 2350 Ahrr als Gefangener riugebracht. Heute Morgen um —AXR
verden wir die Ereignifsenansmerksom beobachten,e wegen der etwa wurde abermals ein französischer Infanterist von preußischen Ulanen
aoch borhandenen Neigung, die Beraubung Unschuldiger als Ftiedens⸗ hier durchtransportirt. —
hreis von nenem' anzubiesen. —t Der Schluß des Parlamentes. nist Die gestern hiet angekommenen preußischen Capallerietrup.
ingeblich auf den I1.August sestgesetzt; man⸗nhälts aben eine —* lauter schͤne dräftigee Leute, dien durcht die Marschfirapaten
derbstjession für wahrscheinlich. Uebermorgen wird Hr. Stappleton Awas ermüdet und angegriffen waren; wurden von hiesigen Eu—
m Unterhause interbelliren, ob Verträge zur Kohlenlieferung Lan wohnern sehr aufmerkjam behandelr und Jeder beeilte Fich dieselben
ranzosijche Flotte direct abgejchlosser sind. i ααιν L mit allen nöthigen Lebensmitteln-zu erfrischen, was einen: jehr an
2.Lomd on, 1. August. u Die Times“ meldetaus Partz. genehmen Eindruck hervorbrachte.n tnet u n,
„Die Boetaillone der Mobilgarden mahmen beider Abfahrte nach 4 St. Imng bert, 3. Augnsi. Geftern hat! der Siadtrath
Thalons eine widerspenstige Haltung an.“Sie riefen :7.Hoch die iu ZweibrückenndieErrichtung. einerbewaffnesen Sicherheitsgatde
Republike! Nach Cayenne mit den Ministern! Nieder mit Ollivier!“ deschlossen, welche den Zwech haben. soll, Leben und Eigenthum der
Gegen dieje Bataislone mußte die strengste Disziplinarbehandlung Bewohner zu schützen. (Ist auch hierortsnerwünscht und dürjse
augeordnet werden. “ u icttte n ofort geschehen.) νι — — 4*
Echweiz 72* 7Er f wei ber, 27..Juli Beinder traurigen Aussicht. auf
.Aus Basel, 26. Julli schreibt man, dem Fr. J.: In Mühli⸗ ine ganz schlechte Ernietheils weil sehr 3wenigee Frucht /auj den
Jaufen hat man bei einem Passirenden Train, der mit Turkos gee feckern steht, theils weill dein Dem detzien schivtren Mewinler di⸗
iüllt war, ein halbes Dutend Todte und Verwundete. auch Offi- Schlossen biel geschadet haben, wobei an der Gemarkung auch min
iiere, in einem Waggon vorgefunden, die von einem. Massakre der destens 300 Baͤume durch den Siurm starkbeschädiga, a vollnandig
Truppen unter sich herrührten. —— it i ι ibgebrochen oder entwurzelt · wurden hauptsächlich aber weil Atnwa
2 Italien. ieh 3 *30 Bergleute ——— perdiensftlas geworden sind, hat ader
Ein Florentiner TCorrespondent der Preffe“ meldek un · Remeinderath von rjweiler⸗ Ehlingen ejnstimmig beschlosstarz SuCir.
etm 27. d. M., daß atle die allarmirenden en ge. Keis, B Etr. Gerste. 189 Sir.nDinld. l. Etr⸗ Kaffee uc. Anun⸗
jeimen Abmachungen zwischen Italien und Frankreich, von Ruͤst⸗ uufen, um diejelven —838 den·Antauf spreis an Bemittelie,
angen, Truppenkomenrirnngen u. fa w. der Begruͤnduug enthbehren, heils unentgeltlich an Arme wieder abzugeben. Mdögo die jerjchont
Die ganze Thatigkeit der Regierung beschränke sich quf Maßregeln khat in virlen Gemeindem · Rachahmung finden biιιναν
zur Aufrechthaltung der inneren, Ordnung. „Es ist rir offenes — Der Haubimanuneiner pomm arschen Compagnye · hielt/ dor
Beheimniß,“ schreibt der betr. Cotrespondent, daß die Aktionspar⸗ emn Anosnarsch seiner SEeuteeine kurze Ansprache: AMerls wenu
ci fest enischloffen ist, einen neuen Augriff auf Rom und wenluell dhr mit Zuavens zujammenkomnn son fürchteteEnch nicht arg Judem
sogar ein revolinionäres Unternehmen gegen Südtyrol“ in Scene e auf den Feind losgehen, Idreien sie morderisch, Idnnen aber
zu setzen, und lediglich der Verhinderung dieser“ Putjchversuche gitt R mehr wie Ihr.“ EunNun,“nfragtener fined hiederen Hintere
die übrigens sehr mäßige Truppenkonzentrirung an der päpftlichen ommer, was werdet Ihr thun.wenn osie— Euch qson antgegenlon⸗
HBrenze und in Berona.“ Von Lagern, eigentlichen Konzentrirungen 7 Mer jlan se nb. det Mul,Jc antwortetenr. diesen.Cuhin.
und geheimen Rüstungen ist keine Rede, und die don einem Wiener Wir schlagen fie aus's Manl.)Pu ui e 5 1
Blatte verbteitete Nachricht, daß Ftalien ein Auxillartkorps süür n Ff Sanitätsrath Dr. Auderessre im Tellow, seßt in einen
Frankreich in det Starke von hunderttousend Mann zusammenstelle, il8 Fluchbiatt erschienenen Artilel ausxmander, daß die Wane nech
ist eine einfache Lächetlichkeit, und der Verfasser dieser Sensarions- Operationen as Verbandmittel den⸗ —A
nachricht schenu in Ehing nud nicht in Jionen aeieben Ith bin⸗ B richten die Ausmertiamtritnden . Atrzte. auf .diesn. eer
Sie übrigens in Aubetracht zu ziehen, daß die jtalienische Regier. and. —
mg vorgestern erft en Kammer einen Kredit von 16 Millionen r Newy orh Lo Juli, Heute / starben· aim: Sor nen stich bier
Francs, wovon 158 für das Kriegss und 1 Million für das Ma T Perjonen.gn.— on e ne n ιι
cine⸗Budget. verlangt hat, welche aber knapp, sehr knapp ausreichen. —
am die dekretitke und noch nicht durchgeführte Einderufung zweier ν Dienftesnachrichten.rorunsh 2 un
Alterstlassen vorzunehmen 16 Millionen Francß aber, das wird Die Lehrftelle an der neu errichteten Id. Elasse Der laleinischen
Jedermaun einsehen, genügen nicht dazu, um eine Armee, wie die Schule zu Sstu Iingbeenr't wurde demgeprüftent Lehramislandi ⸗
lalienische, in den Stand zu setzen, in die triegerische Aktion thär daten und bdisherigen Gymnafialassistenten der Studienanstall Speiet,
ig einzugreifen. — Die „Italie“ meldet, daß der von Florenz Maximilian Streuber, verliehen unddetaselben zugleich die Fund⸗
abgereiite preußische Gesandte Vrafsier de St Simon, Ende der tion des Subrektors üherträgen. e ι ιιν
Frucht Brod- Fleisch ꝛc Preise
ser Stadt Zweibrücken v. 40. Auqusi.

ruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern üom August.
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Zpetztecn it Speigs . 47 k
Verste il. —x. Haset 1. kr
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er Zentner. J J . 348
ri r rs Pfo. Kornbrod 28 b
. Gemischibror .kt. undeZ Vid.

Weisbrod 15 tr.“ e
Redaton Druc und Vetlag von F. X. Demeh in St. Jugbett ee
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Weizen 9fl. 84 ktt., Korn 6“fll Iutr.
Berste 2reihige, — fl. — kr. Gerste vier⸗
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Spelztern 6fl. 80 kt. Dinkel — fl.
— ir. Mischfrucht — st. — kr. Hoker
10 fl. — kr. Erbsen — jl. — kr. Wicken
— L. — tr. Katioffein 2 fl. — kr. Heu

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sammer) erscheint wöchentlich. vi er maz Dien gtag, Donnerstag, Samstag und Sonn ing.Abonnementspreis vierteliahrig 42 erzr. odei
18 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.““ 5
——— un Seer. vu
M—ο. .Samstag, den 6. August —M8 —870.

—
Deutschland.
Muünch em— 31. Juli. Die Kreisumlagen für das Jahr
1870 werden sofort erhoben und zwar auf den Steuergulden
g Oherbayern 7 94 kr., in Niederbayern 9 kr., in der Pialz
B r., in, der Oberpfalz 78 tr., in Oberfranken 109 fr., in
Kintielfranken 10 kr., in Unterfranken 7 fr. in Schwahen 9 kr.
Speyer, L. August. Se. Maj. der König haben die Ab⸗
saltung eines auß rordentlichen Buß und Bettages in den prot.
88 des Landes beim Beginne des Krieges an einem der näch
— VVD tgl. prot. Consistorium dahier
at denselben, was die Pfalz betrifft, auf nächsten Sonntag —
J. August — festgesettt. — J
Speyer, Z. August. Bezüglich der zu militärischen Trans

orten requirirten Fuhren hat die kgl. Regierung di Anozdnung
getroffen, daß die Bürgermeisteräuter einer jseden Gemeinde, aus
deicher · Mannschaften und Fuhren entnommen wurden, erstere
mitGeld und Fourage aus Gemeindemitteln versehen müssen.
Dadurch ist den Gemeinden, in welchen jene Mannschaften seither
anquartixt und anterhalten werden mußten, eine nicht zu unter⸗
chatzende Erleichterung zu Theil geworden, und wir möchten die
Heireffenden Bürgermeisterämter hiermit ersuchen, jene. Anordnung
uicht außer Acht zu lasseun. 3328 87

Laudau, 3. August. Durch die Schelle wurde heute!
Morgen bekaunt gemacht, daß auf Allerhöchsien Befehl über die
Sladt und Festung Landau iit dem heutigen Tage der, Belager⸗
— E
3uberühenme3. August. Rach hierher gelangten Nachrich—
ien in Saaribreüsche n von den Franzosen genommen worden
ind waren letztere im Vormarsch in das Bliesthal hegriffen, muß;
zeu⸗ sich jedoch beim: Anmarsch unserer Truppen wieder zurückziehen,
and soll Saarbrücken jetzt wieder von unseren Truppen «besetzt
sein.

nach der Stärke der ihm “gegenüber stehenden. Preußesn und als
er erfuhr, daß, es nur etwa 800 Pann-seien, machte er ine Be
vegung des Entsetzens Dieses erste, ernstlichere Zusammenireffen
—ä Stunden lang gegen
men mehr als zehnfoch überlegenen Feind mit solchem' Erfolg ge⸗
zalten hat, dürfte den Franzosen ein Vorspiel von dem geben, was
ie in den bevor stehenden Kampfen von den preußischen, den deut⸗
chen Truppen zu erwarten haben. — Soeben erfahren wir noch.
haͤß man heute Morgen in Neunkirchen 9 franzöfische Gefangene
ingebracht hat. Die franzbsischen: Soldaten in ihren langen schmu⸗
tzigen Röcken machen einen furchtbar Ichlechten: Eindruck Für die
Träger der Cipilisation. n ne ν
—Saarbrücken, S. August. Heute Nachmitiag 3.durchzog
ver franzbsische Geueral Frossard mit seinem Generalstab, aus einem
Dutzend Officiere bestehend, dem eine Abtheilung Chasseuxs à
meval und eine Kompagnie Vinzenes-Jäger als Bedechung vor⸗
uusgingen, unsere Stadt. General Frossard, dersdem Bürgermeister
derrn Schm itiborn, einen Besuch machte, Pprach sich in für. unsere
Stadt sehr beruhigender Weise aus zuer bellagte die porgelkommenen
Fxzesse, die sich einzelne französische Soldaten ·haben zu Schulden
ommen Alossen und wunderte sich namentlich über die son bedeuten⸗
den Beschädigungen an Privaigebäuden durch; die Granatenbeschieß-
ung; die lehztere habe nurdem Bahnhof. gegolten.Schließlich
berjprach er strengste Ahndung aller vorkommenden Ueberschreisfungen,
wenn sie zur Anzeige gebracht würden.x n nuh
Rieder o ther bache A2August. Glän zender aber blutiger
Sieg der kronprinzlichen Armee unter den Augen des Kronprinzen
von Preußen bei Erstürmung Weißenburgs und des dahinter lie⸗
genden Geisberges durch die 5. und 11. preußischen Regimenter
und das 2.. bayerische Brmerobrps. Die frangzösische; Dipision
Douay vom Korps! Mac⸗Mahon ierse ihres Zelt⸗
lagerg in Aufldsung zurückgeworfen. ; Generqhe Dojtntn todt. Aueber
Saaurbrücden, 1. August. Die Verbindung von Saar- 800 uinverwuudete Gefongenie darunter viele Turlos, ein Geschütz
cuis rier und Sagrbrucen ist vollig frei und ungehemmt. rohert. Unsererseits ¶ General Kitschbageichten Streifschuß, er⸗
Saathurg, und Merzig sind von uns.besetzt. Eine Aeindliche halten. Königs- Grenadiert, und 50ostez Fegiment sgar ke Verluste.
Infamertecolonne, der Artillerie beigegeben, hatte, wie schon ge⸗ . 44 42 Gaar⸗ ui. Blies⸗ gtg.)
uieidel, Saorbrücen, angegriffen, wat. aber abgewiesen worden. Maͤrnß 2. August, Der Konig hat die nachltehe nde Vrdec
Diesseits ist ein Mann todt. zwei Füsiliere sind verwundet, zwei amation erlassen! ine ¶lerucl'loct. rue53
Pferde todt. Feindliche Colonnen, gegen St. Arnugl und Gers. An die Armee Ganz Deutschland steht inmüthig in den
e dee n Wtengen besehn. Furchdute Vassen gogen bin mJathbausta an. der iusnnewed i un
Mum tionsverschwendung auf Seile des Feindesßs. 5 Inn Krieg erklärt hat. Es gilt die Fead ee n
Saarbruden 2. August. Großzere frauzosische Trphen- Baterlandes. unsere Ehtre, des eigenen Herdes, Ich übernehüre
massen rücken quf Saarbrücken anm. Es, scheint, daß doß vorhan— heute das Commando über die esammnte Imee and Iche datron
denn Bascilon' die Stadt umer Gefecht veriassen will. . Kaumpf/ den unsere Valer in gleicher Lage gust zuhnwon
n Zdi ee dueeeehee das Zubr. land n.. Din wun wurctdas ganne Wattn länd wegancnnwot
— ee ie hen Sand heshu dlihe iwas, Geneueres auf Euch. Gott der Herr wird mit ünserg —— de r
ber das · Gefecht bei Saunrbrürcken am 2. August zu melden. —73353313 d elm
—X e also zur Shunde, wo man auch hier Köolnk, 80. Fiti⸗ Herr — der se
den ersten Kanonendonner hörte, griffen die Franzosen in der. Stärke Sohn des Dichters, ist aus Endland Ircgefchrt, Miesijch⸗ dem
von 31d dod Mann Saarbrüden an. Ihnen gegenüber stand vaterländischen Heerẽ anzüschliegen —4 9
nichts als die bekannte Garnison Saarbrückens, hestehend in einigen — Berlin, 29. —A ———— nagetlil duil hibten
eheilangen des 7. Alonen Regiments und der Füsiliere vom 40 Waßst abe werden der Rheinarmee gumeführt. Um. wut. eines Ar⸗
aan ne anen eiwa 00 Mann. Außerdem.hatten. die tikels zu trwähnen, sa sind. Feit gestern und heue 16,800 Centner
reußen iur 2 Geschütze, während die Franzosen mit einer seht Wurst“ in eigens präparirtem Zustande (aus Erbsen und Schweine⸗
hedeutenden Artillerie vorgingen. Die Zehl ihrer Geschiltze wird fleisch bestehend und zur Supbenberitang shestꝛnumi) dex Armee nach⸗
eeeee Beteheseee wohl zu hoch — auf A0. angege-gesendet wörden ·Granekreien
en.— Gegen eine so kolossale Uebermacht des Feindes leisteten die Frankreich. ...
hicuhen a Siunden lang den heldenmüthigsten Widerstand, und Man ttlegraphiti aus Psarrins, 80.“ Juli Eine Depesche
ügten bem Feinde durch ihr wohlgezieltes Feuer enorme Verluste aus dem Hauptquartiert von heute melvet. aß der Vormarsch
de Nachdem sie gegen 8 Uht fich auf das andere Ufer Der Suar der Tuphen noch nicht begonnen hat. Alle entgegengesetzten,Ge⸗
luch ——— haiten und dag Fener eingestellt rüchte —A — mg h.13 — J ⸗ 5
— ging ein preußischer Arzt hinüber zu den Franzosen, uin'den ⸗·Parls, Augustinn Hienn Amtszigtheilt mit vaß wäh⸗
elben seine Hilf ⸗ anzubieten. Dieselbe wurde. zwar danlend apeekdd vece Krietzsdimer vontjedern Meifendine wekchet —— —
zelehnt, jedoch erfuhr der Arzt, daß der Verlust des Feindes an immer er auch angehöre;bein 1Ein⸗ und Austuiit) Uber! diei ftl: zW⸗
Todlen und. Verwundeten sich mindestens auf 600 Mann belaufe, sische Grenze die Vorzeigung des⸗ RPasses verlangt · Wird⸗Reisende
während die Preußen im Ganzen nur 120 Todte und Verwundete aus Preußen und den damit derbündeten Staaten bedürfen einer
ahlten. Der kommandirende französische Officier fragte den Arzt speziellen Ermächtigung.
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        Aus Varis wird der „Neuen Freien Presse“ geschrieben: nachzuweisen. welche ungeheure Austrengungen not hwendig sind, un
Erschreckend wirkte auf die Gemüther die Erzählung von —* Armee von 50,000 Mann von Frankreich nach unserer dis
parte's Unterredung mit dem englijchen Friedeusvermittler. „Ich oder event. nach der Ostsee in einer Expedition zu bringen lumn
vill den Krieg!“ soll der Kaiser geäufert haben. Vor meidem dies müßte ja sein), müssen wir in der Geschichte durückgreifen bi
Tode will ich den Wunsch meines ganzen Lebens in Erfüllungauf den Krimkrieg. Bekanntlich wurden damals die allurten Teiß
bringen und die Rheinlande an Frankreich annektixen.“ — „Was hen von Varna nach der Krimküste, zwischen Eupatorid und
zedenken Sie aber uns zu bielen?“ meinte der Engländer. — zastopol gebracht und dort gelandet. Es war zu dem Zwecke alles
„England biete ich den Ruin der preußischen Flotte,“ sagte der vas die englischen, französischen und türkischen Flotten Verwend
Zaiser; „Rußland möge sich umschauhen nach einem Stück Orient bares zu ˖ diesem Zwecke an Schiffen hatten lieften könn⸗en, in Votn
ind Jialien halte seinen Einzug in Rom— Aber Oester⸗ ꝛingetroffen; außerdem war der größte Theil der, graßen tramm
reich ?“ unterbrach der englische Abgesandie. — -Oesterreich !...“ rantischen Dampfschiffe aller Nationen, sowie alle groͤßeren amer
rief der Kaiser und — lächelte. Die Unterredung wird als wort⸗ uischen, englischen und französischen Handelsschiffe zu diesem Zwe
getreu verbürgt.“ befrachtet. Nach halbjähriger Vorbereitung ging —A di

Eugland. größte Flotte, die bisher die Welt wohl gesehen hat, vyn! Vatnt

London, A. August. Die „Times“ schreibt: Der Erlaßin See und landete unter sehr günstigen Verhältniffen die Ainn

des Verbotes der Kohlenlieferung an Kriegsschiffe ist unwahrscheine an der Krimküste. Die Flotte zühlte über 600 der größzten Schist
ich. Das an die Arsenale ergaͤngene Verbot wird Deutschland der ganzen civilisirten Welt und die ganzt Armee bestand auß
Joffentlich befriedigen. Doch genügt dies nicht,“ Der Erpoet von 50600 Mann, natirlich mit dem pollftandigen Spparat / ohne du
Waffen und Schießbedarf muß ebenfalls verboten werdennöthigen- ein solches Unternehmen nicht austefuthrt werden kann Und hieche
jalls dutch neue Gesetze, wosern die bestehenden unzureichend sein waren die französischen Schiffe so mit Truppen überfult, waß 38
sollten. inzelne Dteidecker bis 1600 Mann Truppen außer der ! eigenn

* Manuschaft an Bord hatten. Wie sollte nun Frauckreich! allein da⸗

enige ausführen können, was damals fast die ganze Welt unse
en ungeheuersten Anstrengungen nur vollbracht hat WederEng
and noch Amerika, noch irgens ein anderer neuttaler Stauf kanp
hm zu diesem Zwecke seine Schiffe Jeihen, und dann-ist Line ähn
liche Srpedition durch den Canal, Rordsee und eventuell Kattege
und Belt, in den schweren Herbst⸗ und Winterstürmen kaum / dent
ar. Wie unsere Nordseeküste einmal beschaffen ist, kanm vine solche
Landung nur im Jahdebusen, in der Weser und Elbe geschehen
da aber ein solches Unternehmen Monate in-Anspruch nimmt, sa
vürde eine norddeutsche Armee Zeit genug haben, um sich auf einen
vürdigen Empfang zu bereiten und voraussichtlich die ganzer Lan⸗
»ung vereiteln, wenn man überhaupt leichtsinnig genug' wäre⸗ sie
u unternehmen. Aehnlich würde das Verhältniß sein; wollte man
in der Oftsee lauden, obgleich dort die Küstenausdehnung eine seht
usgebreitete ist, und nimmt man hierzu die Länge“ der Seereise
ind die gefahrvollen Partieen, die zu besegeln sinb,“ so brauch
nan kein Seemann zu sein, um Vdoraussagen zu könnem, daß die
janze Expedition zu Wafser werden würde. Erst dann, wenn Dã
jemark es für zweckmäßig erachten: würde,“ aus der Neutrainat
jerauszutreten, erst dann würde ein Landen von französischen Truh ·
pen, und zwar an dänischer Küste, denkbau sein. Hoffen wix aber,
daß dieses Stadium nicht eintritte Glücklicher Weise ist der sFrum⸗
ose ein höchst mittelmähßiger Seemann und außet einigen wahr⸗
cheinlichen· Blocaden wird er somit mit seiner sonst fv Rormidabeln
lotie wohl schwerlich viel mehr ausrichten, als inen oder des
inderen Kauffahrer aufzubringen.

.ESEvpanien.
Madrid, 28. Juli. Die amtliche Zeitung. deröffentlicht
die Neutxalitaͤtserkllärung Spanigns. ,e
Amerika. —F
—AI Von hiesigen
Deutschen ist folgendes Telegramm an den. Bundeskanzler Grafen
Bismarck gerichtet worden? Die 300,000 Deutschen Wiskonsins
verbinden begeistert ihre Stimmen mit denen aller civilisirten Na⸗
lionen des Erdballs in der Verdammung des heimtückischen Schla⸗
ges, den verletzter Ehrgeiz und Verzweiflung Napoleon's III. gegen
die ftiedliche und majeflätische Entwickelung Deuischlands zielen
ließen. Wir bieten von Herzen unsere bescheidene Unterstützung
der heiligen Sache Deutschiands in einem Kampfe, welcher mit der
entschiedensten Riederlage des Angreifers enden und den riesenhaf⸗
en Kampf det deuischen Einheit zur Vollendung bringen muß.
kluf Befehl der Dentschet Wie ionsins? Moritz Schweffler, Präsi—
dent. Gustad Schönberg. Sekretär. — Laut einem Telegramm
aus Newyork beabsichtigten 800 deutsche Gesellschaften der Verei⸗
nigten Staaten sich als Abtheilungen einer nalionalen deutschen
Union mit dem Hauptsitz Newyork zu fFonstituiren, um die Samm⸗
iungen für Deutschland ju konzentriren. ꝝ
Ist die Landung französischer Truppen an
der norddeutschen Küste zu befürchten 2
58 fich ziemlich allgemeln die Nachricht berbreitet zu⸗ V
haben, da 5— eine Landung bon Truppen, sei es an un⸗ Vermischtes. t ae
sexer Rordseelüste oder an der Ostseeküste beabfichtige umd obwohl/ Bordeaur,“ 26. Juli.“ Als hier bie Zrlegbertlarlne
diese Absicht nut auf Vermuthungen begründet ist, wollen wir in! hekannt geworden wac, schloß nach der „Gironde“ ein Seiden handler
nachfolgenden Zeilen nachzuweifen? suchen daß eine ähnliche Befürch Namens Boive selnen Laden und schlug auf der Außenseite der
ung nur sehr geringe Wahrscheinlichkeit für fich han. Wit nehmen Thüre folgendes Ptacat an!, Der Kriege Volkestrauer !Fuͤr
an, daß eine siorddeutsche Arimee von etwa 100,000 Manu den drei Tage !geschlossen- und Steue rverweigerunge Das Plebisat
i habe, die norddeutschen Küsten gegen eine solche Landung hatte gesagt: Stimmen mit ja“ d. h. für den Frieden und d⸗
zu scüten. Es würde dann wohl kaum den Franzosen einfallen Freiheit stimmen. VVV—
weniger als 30,000 Mann an irgend einem“ Puutte landen zu Eine Explosion schlagender: Wetter in ber Zethe Charles
wollen, wenn fie nicht für sicher annehmen müßten, daß ihre Armee zu Llandlamlet bei Swansees in Wales hat 19 Menjchen getödiet
jofort don det Nordarmes cernirt unb geschlagen werde. Um aber und 5 verletzt
Lebensversicherungsbank f. D. in Golha. Drat. Seod. Fie ch . gh. Pea
N ⏑ —,: — der Stadt Homburg vom 8. Anguß⸗

Zaherungebetand — 1832320.00 .
Effectiver Capitalfonds28270000 — J

WVerjicherungen iwerden edermittelt durch * et 7 6 y
R S cun.
— —— 8 — — kr. Bohnen — ft. — en Widen

Stollwerokbebe Brust-Bonbons. I. — tx, Kartoffeln p st. tWeißhrod

Prämiirt. auf allen Ausstellungen. 1. Kgr. — kr Kqrubrod z Kor 28 si.

Eine Verbindung von Zucker und, solchen Kräuter⸗ ditto 2 Kar. 19 x. din aee

Frirocien. deren wohlthätige Einwirkung auf die Gemischtbrod8. Kgr⸗ktr ag
Respirations⸗Orzane bon der medicinischen Wissenschaft Weck 7. Lth. 2Akr.schlonkkeißd —— fd

festgestellt ist· * 77 tr.Pühfleifch ir2 Hu

Depoͤtz dieser Bruste Bonbons in versiegelten Puickelen mit Gebrausanwelsung. iri Kalbfleisch p
befinden sich in St. Inghert bei J. J. Grewenig und bei Cond. G. Rierei, ae* kr. Schweinefleisch IG Ir. Butter dã

a lesKaatei dei F. Apprederißs— bid, 86 ir.

» 9 4
—7 773

e —
Redaltion Druck nud Verlag von F. X. De mentz in St. Ingbortee ni cwrnde
⏑

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        “

8 y— 8 J 23 Aινν
—51 u. INn he I P. N * e100e 155
Nnæ — — J ie1 N. ee : —V u — e B.X. J *38
u A ———— * —9* ⏑ . 1— ——— 3 * , e 7
nιι ιν Qu νν tis, uiι 21 n eiuibb
n—peö 3 αιιS . sirn — a ιl
αν9ν uiezee ,urn ν — ————— l ——— utul
——
cild muerrscheiat wo chesctlich vrhre dm'd hc Dein ged tage Donmmeergthng, 5Ans ta geunng Son ntautAvoithehientspreis viertetja drig a8 grur! vder
ι u Silbelgien dingeigen voerdeh mit's Krir! die dreijwaltige Zeile Blattschrift oder deren Kauini berechnet. ιν
a — — — 3221
—7 P ιο , ι ιιι J58 De
X— — ee Dienstag⸗ sden 8.

* eze — . — —— —— —
inle urir USινα vio Jen ι L
Watene utschland. —V— dwinen —* bat naghstehendes 5 Rundschreiben an · seinet
ir udwgschse ne e brigen zrlassen, woelches verdient, allgemein. belannt zu,
sseuburg lommend,n 846 franzesiche Hefaugene, darunter pielß derdene i . iι
n en — — — Her Krieg uber die Kipile
— dgpoͤtterung bringh ‚vitd wesantli h dadurch derscharsi— Aß ,n
Die eoba migtjh.m Ludwig Napoleonsso an die ¶ Rhein- Ie stteggaernuge und dessmm. was die . Selbsterha ltung zu
ie An i Mehe Lsr gul. ernneichnet sßich als eig Aktenstück, Zuft gebietel in den langen Friedens jahren abhanden gekonimen
sre So ede Zeue pine Lige ader Heuchelei. ine Praha de ß Hrig pon 1866 wat ein lolaler. seine Schreden haben
eder Harausfordenang⸗ /iß.- Bei⸗ ud horen Prufung desseidenwird zassoe —
ee nwilgutich zut Aln uch. aedranat dan der uncrbateg Puig Patenbanden.mwenhe die grohten Gricaeinr. Tnsaug, deeses
ee eee de taten rn ene icun. cen
e a en an ane Ahsbehensdersete h. welche Inn e Mitnttegera wütlichen Roth zu gehen. Es inndaher dringend,
e ee en de din Lone des aeündschen Vodenge dihig daßz aholt ite nd Vürger Velchrug, rhanen wiens
eculreichuangegrisfen, an Ihn zu deren Vertheidigzing zwingen ich wohrend der Kriegszest. namentlich gegen den, —ãe—
J anusson de Miemand, hot jasr getban und. Er; ist es,ydex. den Krieg etznen haͤbena. dämit eingrseits altzuweit ¶reichende ¶ Befürchtungen.
ine n Deuntschlantd un Verheidigung ge zwungen hat. Sichert Er Muerersents hsndes und lenchttinuiges Vertrauen, derm eden wwerde.
Aeth Anme dann doße dige begtichen Heere ihrer —I zit ee Suent 2 Ine m e 45
den o er in frauzösi em; Uebermuth, den, telen e u e— * e miedergelegt. Hoffent7,
æâ—— —— — ee
N die Zuficherung sich micht erfültt de Ertrinnert Rußland und kathschlägen Gebrauch zu machen. es soll gedoch nicht persäumt,
terrcihe nremEr ahre Heere—mit Den deutschen-oucf gleiche verden. dieselben jür alle Eventualitäten noch Lechtzeilig bekagn
gibstriit, un Ddien Siegea die Er, über diese Mächte in der Krim u geben. htpe eunt pede nttete
id ne ztatonẽ eafochten hat.n Wirdmtn in St. Petersburg und aινι Aherhalten,vor dem Kregee e,
Wiennama udie Verletzung, micht fühlen, die jin dieser Exinnerung“ Dien Unkenntaiß der wirklichen Berhältnisse im Kriege läßt
legt Luabedentlich rujt ey selbst Mexiko in das Gedächtniß · gutrüch zar zu leicht entweder eine Unterschütung oder eine Ueberxschätzung;
zaltorvles karserliche Familie vonOesterreich, lollte der Kaiserstagt er Gefahr neintreten, In vielen Orten, mamentlich in abgelegenen
wai etgessen! haben,r Doß: Gres ist,e der Marimilian's Zad zu Weilernt und Doͤrfern, wohin Zeitungen nicht regelmäßig gelangen7
tomworten hat? Oder sollte Nordamerika nicht mehr des Hintere viegen sich die Bewohner allzugerne mit der Hoffnung ein, der
dantens ·ich bestunen mit· dem· er · nach · Meriko zog. Ex Ichenl Zrien werde nicht bis iu. ihre Heimath. dringen bei dem ersten
hmchet auf · Due auhnmeichea⸗Sprnen der „Vater F zu werwfigen Aubchck der Gefahr verlieren sie jedoch den, Hopf, yerlassen, Haus
wlcheseins Aruphen äberosl in Deutschlund finden werden. Hat und Hof und flüchten sich in die. Waldungen Es wicd pringend
zr denn nicht bedacht, daß Er damit vor den Aügen des deutschen ermahnt, daß in jedem Weiler und in jedem noch so kleinen, Toͤrf⸗
gedis ehnwoild altes wesstwecüfgerollt hatz was durch —— hon eine. Zeitung und eine Landkarte gehalten werden, daͤmit die,
noblriege seigtse Ontels an led und-Jammer über die deulschen! Freignisse nicht ganz unvorbereitet eintreten. urn
e gelgwen i de drivol gerug rics. Et gus as Wanan ZWer yal. soß gegen deie du telag beis he h Trudebkun,
Hie die age aueuch coetjchten. Was veisteht· — 7 Neber. Einquartierung und Behandlungder, vaterlänischen
Weltall“ ð Aber es wird die eee 77* el kiubben ist wenig zu sagen nöthigg Die Buͤrgermeistex, und Bei⸗
dagen doß Ern om⸗L8. Juli vor der offentif hert Moral * geordnefen mög en daͤfür sorgen, daß sie die, Quittuugen über die
srsshtet Mat aud daß, dig, Entrüstung van ganß Luroba seine Arwee 77 baiit vor dem Abmgrfch der Fruppen von dem
uf' ihreim HZuge, begleitet. Man tegut einen Augen kaum wenn Fommandirender erhalten, weil nur“auf Grand dieser Bescheim⸗
ten die Phrase folgt Von uuserem Ertolg hängt das Schotjal zungen Rückersatz zu erwarlen ist. W
e gehel uns ber Zivitssaton ab“ Mit- Turkos und Zuaben 3* Se16 aen beibet ech ndver — —
sa — O Freiheit ünd die Zidilit Fin ere 9 — ndluth
— 7 Dag ist nicht mehr·blos titles- leeresß Gewäsch, dus 2 In — —
Inride su Wahnwiß. Endlich ruft Cre aus, daß „der Gott der Am Veginne eines Krieges:ripflegen häufig beüngstigende Ge⸗
a e e üna san, perge Er, esen ganr hte aufutanten. welhe. fir von Ont aSit mit henden
B—— —— —— ⏑————
et Cy ee wendet sich an der adnischen· Ma der die⸗ Zeitun geic· aufmerlsam Mesi unde hierdurch· urtheilsfaheg
———— Der, welcher die Ge⸗ geworden ist, ge Epren⸗pon Weizen zu sondern wissen und
ud u aen Frebel strasen! dald erkennen ob derartige, Angst und Schrecken verbreitende
—— 10xαu— urin Ralhrichten auch glaubwürdigesindean Oft, läßt der Feind, zum den
ine hed Jeurnel metdet. daß aan entchn dnrn ureuzn r
—— —
iyhennthtvon Weihe dungtt TD pi fordenn dt Sructes is Lamve u auschen“ Wenn? folche —V——
— weaetet Dthe uif hu ee vor dem. im Orte aufhalten, im Wirthshause verweilen und den Laßdleugen
baden J . unaüsieseh diel. oomdet ningcheuden Wabt nnd den Furchtharkeit der anmarschi⸗
d wanni sux aud G ed Zudgemonn d dieetn detaenden Hoöercene seh wochhngeln. jo in gruyd un Iervaht eine,
chisen Motin — Die Manðber, xrdewiss absichtlich versuchten Täuschung zu geben. VDie Metkmale iner
ircati ds EStaattu J J 3 n wirklichen Angherung des Feindes sind folgende: Es reiten mehrere
i F — —V inll ünneeein n den Ork!fragen
anui ¶ε ν.. 211282 —B ——— saistet! Schullehrer boec faͤckes Anider erlundigen
uebln bas Veebalten der Eivilbevbikeruug inun üich. ob ver⸗ une besetzt sei. Hierauf verschwinden sie so
KRrieg. Wotn orsgen we wie sie gekommen.: Folgthierauft baldetztine · Infanterie-
— —— 35 * wab desen derdaßigec Vorstgnd. Pagrppu it die Besetzung, Ides 9 zu. iten. In der
— e ezeee eee et
Beriehumg auf des Verhalten der Sipubebbi, hg stigliche Pre die snii en, inguattitgen uecrwartet Ind Ihmet ittetet

J
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        ‚un Ganzen genommen n αααοαα α αα Oααι9ιX
ingeben, daß das Kriegsrecht seit den letztez Kriegen in Europa
neuschlicher geworden isi. Die Gefahren des Krieges sind ermäßigt
en rohen Leidenschaften durch das Kriegsrecht Schranken gesetzt.
Die Disciplin »der französischen Truppen? ist-einesehr strenge.
Man hat im orientalischen (1834) wie im italienischen Kriege
1859) nicht gehört, daß dieselben große Ausschreitungen und
Plünderungen sich zu Schulden kommen ließen. Die Gräuel und
hrausamkeiten, welche im amerikanischen Kriege gegenjeitig horlamen
varen durch die Ecbitterüng eines uncipilisfrfen, in. seiner, Unab
haͤngigkeit bedrohten Volles veranlaßt

— —2— —264 — ——
Verlangt der Feind die Lieferung von Vieh.“ Heu, Mehl,
Betreide und dergleichen, so ist diesem, Aufsinnen zuü eutsprechen.
Rern es von Officieren oder Militärbeamten gemacht wird, welche
Auittuugen äauszustellen fich erbieten. Unter diesen Vorausse tzungen
st auch alle Aussicht nuf die geleistetenRequisitionen vorhanden.
Wenn aber einzelne Soldaten oder Unterofficiere Requisitionen
na hen wollen, so wird man auf seiner Hut zu sein haben. E⸗t
vbt ein zutrügu ches MPittelnah man mit. Soldaten oder Rgubetn
u thui hat. y praucht unr den Reguiritenden anzubieten
ie mit Gelde siatt mit dem vetlauglen Vleh, Heu Mehlereae
ufinden. Wird dies Anerbieten angenommen, so hat man e un⸗
weifelhaft. mit Räubern zu thun, gegen welche das Nphrecht ge.
tallet ist. Geldcontributionen werden stets nur vom'? Höhitton⸗
nandireñden verlangf ünd rchöben. Es umerliegt keinem Zweijel,
aß die Civilbevölkerung, gwelche sich eines räuberischen Ängriff⸗
rwehrt, dadurch nicht in bir Reshe! der Kämpfenden im kriegsrech
ichen Sinne trith. Zwedmäßigerwird es jeddch? sein, 9 mit An⸗
d ndüng offener Gewalt möglithstzurückzuhalten, uim micht! den
Schein einer Feindseligkeit gegen dasss Invafionsheer: und Vergel⸗
ungsmaßregeln gegen den Ort hervorzurufen. Es wird im der Nege
senugen, Sturi zus läuten. und die Nachbarnn deizurufen, um die
meistens feigen? Ranber zur Flacht zu beraulassen““ Uebar folche
Vorfälle muß der Bürgermeister sojortein. Profokoll aufsehen/ in
em der Suchverhatt genaut“ zu verzeichnen ist, um euwgigen? unbe.
ründeten Klagen wegen“ bewaffneter Widersetzung begegnengu
zunen?naAvjchriften dieser· Protblolle sind dem Indichsten / Mesitgt⸗
omisrando vorzulegen. Dem greoben und polterndenAuftre ten muß
tetz Ruhe Und Maßiging enigegengesetzt imi äußerstenMothfalle
Beschwerden beim milttärischen Vorgesetzken ethoben werden Es mift
dem barfchen Aufkreken des Militärs kein allzugroßes Gewicht: bei⸗
zülegen, der Soldat gewöhnt fich⸗ leicht an eine rauhe Form⸗läßt
ie aber bald fallen, wenn et sieht, daß ihm mite Ruhe und! gniemn
Willen begegnet wird. 9 ni 13 190) 4 (Fortsetzuug folgt)

Ve rhal ten wehrend der feindli che nInvasion.
238 J u —
Weithpapiere von Gemeinden, Sparkassen und Stiftungen
sãufen —Joferũe sie vinculirt sind — gar keine Gefahr. Privaät
eigenthum wird wohl nur in den Fällen gefährdet sein, wo 68
— D Truppen dienen lann. Wein! Bier imd Ta⸗
Hat,! Vorräthe Eßwaaren; ind dere Pfuündetung zu neist ausgefetzt
Bei den mit den Armeen marschirenden Marfetendern finden sith
Individuen, welche sich widerrechttich br Kaufleuten Vorräthe an⸗
reignen suchen.“ Gegen“ diese VPersonen⸗tete man fest uUndeent⸗
schiossen 'auf und rufer sofort einen Dffizier zu' Hilfe. Wer Getegen⸗
heit ·hekommen fann⸗ seine Vorräthe gehen Quitlungenals I
quisitibvn abzugeben, thut woht daran biese Gllegenheit u benützen.
Im Ganzen mag daher die Ueberzeugung große sete ber⸗·
seihen? daß die Opfer,welchen ein Einzelner im Kriege zu vriugen
zat ir Bahern ihmen aus!: Laudesmitteluersetzt α J Doch ist
zringend zu empfehlen, sich sonviel wie mogüch! Quitiuingen lnd
Nachweise über die wuheciuttien abgegebenen oder weagenomnenen
Begenftände zu verschaffen. Wenne Veinn“n Auntthern des Feindes
Maͤnner; Weiber und Kinder heulende davon 'laufen uiid die müde
und hungtig ankbmmenden Soldaten nur? veere Wohnungen bvor⸗
inden, dann sind freilich Excesfe unvermeidlich. Man mecte fich
die Franzosen fechten mit deutschen Soldaten, nicht mit deutschen
Bürgern und Landleuten. Kommt man ihnen ruhig und gemessen
entgegen und enispricht noch Thunlichkeit ihren Wüuschen nach
Nahrung und Rube, so werden alle Schrecken schnell verschwunden
sein. Bekanntlich sind in der französischen Armee sehr viele deusch⸗
dende Soldafen,' die Elfäfset ünd Vothringer waren Jahrhunderte
lang Augehörige des deutschen Reiches. Bügermeister und Bei⸗
geordnete jedes Ortes sollen sich sofort nache Einmarsch des Feindes
hemühen, einen deutsch Redenden ausflidig zu machen/der als
Dolmeischer dient und die aus gegenseniger Untenntniß der Spracht
geranlafften Mißverständnisse verhindett. Unsιιι 77

ιιν e ê se ,—

Einer Berliner Export⸗ Kunsthandlung ging! vor Kurzem bot
einemn Pariset Soitiments-Kunstgeschäft der Auftrag zu, demselben
eine große Anzahl von photographischen Porträtsder Preußisch-
deutschen Generale in wohlfeitlen Kopicenn zugehen zu Lassem.Kn⸗
tatte der gewünschten Seudung erhielt das Pariser Haus die
Antwort:“ IIl n'y a plus de copies, nous vous enrerrons les
driginaux⸗ Kopieen nicht vorhanden, werden Ihnen die Originale
ichicken) 8i α
—7 F— —— —J i r 8S8gr — 4
J Ausschreiben 7 3 Wochen eingestoffen und euthätt
vd n ewehes ist ein schwarzes —V * „Mademoiselles J —

ee
werden sollte ist es dem ainterfettiglen In it eu. Nach Victdr Hugo krei aberlet.
zegen Belotnung ah in 5 enpr uurenen.·
Sti. Ingbert den 8. August 1870.35 Nr. 1. Im Schlafzimmer NAapo
i Pas Buürgermeisteramtnteons des Kicinen. Das vas—
Chaudon. houssprel au Obere Ammergau.“ Vou Herm.
—* 4 Röger. Ein.adeliges Lasino.“. Er⸗
Ddas. Neue Bsatt No. 33 sunsung von Hote FeAlegtn Erbprinz
Viert liahrlich nur 1200 Sgr. ] xeopold von Hohenzollern; Sigmaringen. Ueber
Viertelidheleh 28X Thiers. — „Correspqaudenz.“ —

) ⸗BPreis einer einzelnen Nummer 1i auf die nu

——
OORIERAXSITS. q
von Erbprinz Leopold und Thiers aufmerh⸗
amugeinacht.7) ttttte t
Das deuc Blattzist das billigste Blatt.
Fstdie vorzugliche Bewirthuud und
Aufopferung der Vewohner St. Ingbertz
und Umngegend sagen wir unsern herzlichsten

Dant. hutu d I

8. Combugnie des Braunschweig'schen In⸗
fanterieregsments Nte920 Varnewißgl.

Haunpthnunn und Compagnie⸗Chef.

2
—

Areisaekroͤrt in Varis 1867.

733 α
— 2 . ν T
Aufforderung an sämmtliche Gemeinden
3u — ιι. ο αι—
der Pfalz. dar 5
n.In Folge⸗höherer Anordnung istdie GemeiudeEdesheim aufgefordert,

Feldlazareth sür“ vierhundert Verwundete herzurichten. ,

Bet der größten Opferwilligkeit ist die Gemeinde nicht. in der Lage, die
hier absolut nöthigen Gegenstände an Betten, Weißzeug, Binden, Charvieꝛc.

aufzubringen. n

Wir sind daher in der Lage, unsere Mitbürger der Pfalz um Gaben aß
Geld und genannte? Gegenstände für unsere verwundeten deutschen Streiter zu
hitten. 47
Zur Empfaͤngnahme von Gegenständen sind bereit die Frauen:

Win. Machol, Ph. Tillmann, Jace. Hammer, M. Boos, Gg. Lederle
n 4. und Fraul. Frz. Lederlse.
Gelder empfangen die Herren:

Jae. Bammer, Gg. Lederle, Lonis Kämmerer, Win Nderle

Depofitar Herr Jimes Ludwig Schmidt
in Gorliysimpfing folgendes Schreiben:
7Geehrtester Herr Schmidi Btat
ISind Sie so gut und schiden Sie
mir 2oder 3 Flaschen G. A. W.
Mayer 'schen weißen Brust⸗Dy⸗
—AãA tz möhlich durch die
Postl Die Zahlung entnehmen Sie
durch, Postvorschuß.

Ich war am grünen Donnerstag bei
Ihnen, und habe mit eine Flasche von
diesem Brust⸗Syrup mitgenommen;
diese hat mir für meinen heftigen
—A
Mooholz b. Rietschen (Schlesien).
7. den 9. April 1868.
Brohl, Schullehrer.

Der Verkauf dieses Syrups befindet
ip * St. Ingbert. bei J. Fried⸗
r 0

8
*

*
*

7

»or Fälschung und Nachahmung
atachert durch Schutzmarke laut .
R. Patent vom 7. December 1858

Z. 130/645.

Redaktion, Dtuck und Verlag vonF.l X. D emeßz in Steu Inabert .
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        —c222 — 2 222öö—
3855333386* 253 53 23533338
— 3 ——55—2 282 — 272 *
22386 —28 8 ——3—2383 3 — —
—78723833355—33387 —
51333 3 ⏑ 7— 3
T1355858 252 35539* 2 — 5— —535
485 —3 38 — ———
55 3338 38 33 32353 2*
2 d 7. 2 52— 2 J ⸗ ————— 552
—J 5523533538
— —2327 ——3338 353*
— ——— — ——
32 —— * æz88355 D.. 25
* 553 * —12 — 2 5328
2 — —333 — 233223
5273385——3— 88 5577 —
— 383 —52223453
523 —— 328 233 * 5325525
5 6 55 —85 8*
—*22352 5 —* — 722 7
»53838 53 — — —
55333 3—z53388
* 232.— E. *22* 25
32876 * — —A— 23 52 53
— 35—53 —2533—3 253582
—3 E3— —35338 2 —

— — — —
52258* 58263* —⏑———— 2I22—5
4 ——5
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—3538353
53538557 538 5—235553
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5327 53333353
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58 —5323 —e — 23 523838338 —33—8—
4 3 35357773 5 —37* 53532258332836* —338 8
852 J 5375 2 — 235 2*2 — ** 273 5* 7* 22688 55 385 ——
22327 * 585558537 ð 83*83 *
——— 2738355 —* 38833313355 327365 53
3638— 75538 33323335 22333 — —
* 328 2* 52453 5s 5— — 238 —32 722 * 5A 2Ba 75* 337
2352 7 —553235 332383 32337335383 735 I
7 c527 225* ——— AR —m25 22328 233 25
ẽ *2668 1253 — X2 2 — — * * 5 — —236 — — 7 —A
—323833 53 5527 2522* 55 ——— 23252337 we 27
2556 — J— 58253208 ——355 3352z834
325348 * —33833—378378— 22 33 3 4 323
588 —353—3 523525858 55252 *8652* — 32 —
3532235** —8233833383 2—38— 15577 532333 — —1227
— 33533 237 —A — m59 28332* 253 —— —7345
5364 3 3355 2333857 — 335
5 12 27 —— 325 — 32222 28 * 253
8 — e 2 2 Saa ER— — 3 38 5*5* 852
* —— 85* 32 ã 5727 2472
3553 613533727 527557558 — — ——1 —— 8
*— “ 5 * 23 758 6 —21255 —
— 33533 253 33 — 85833383338 x
— — 333837 224353 338 35783857 .
522 22832235 53568— 5528 —2523—5 5323325 5 3253335 — 7237
— 3333578535337687853 —A 55232335 23
2022 23288 — — ) 7253 55. 5333338* ———— 555—855—7 8
562 2228 8568535333*83 32235 33 35383 3
57 583333573372 332335 25 s53 33582358825 **8 5
5325 — 333—883 5 7 532382 2 522 3
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553 5 5223355333*6 233 333833328
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73352
2 252 —— 28 222 ——— 33 * — 2 2
3222 2 —AM * — D 2 * 3532 *552*5* 22 — — * 2 5
—F aä 83387353 8 — 7538 —5335: 8325
222 2 *25 —Xä ——— —35— 8* 2* 5885 *88 —
2 5 —8 25 322738* 2225 5.*32 836* —A 52322388* —
5758 2, 68 3 * —352 33388 23555 633 52 525826
2* 2* — 2 224 — 32 5 * 285 B2253 3 *:55*5 3*
52335 2s83835 25887 —— — 53625332355 38 833237 J
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22233368328* 83522—75 x5388 5 —85538335* —35256
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— 522 55365 5 —28.,9 32 —3 2 53 —A 22c525
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22225 26333 25 5 —5 5335 B535——2238 ———8*33 233555
5—58 8E22 2332523223353 58 232535555 822 —52537552337*—
233—332k* z823*52 2 —53572533555355 582655
2355— 2** 52*5355——5—57 x55553—5— — ——
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18383 35555335
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        *

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J —5 52
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—— —— 7383

* 8525 ã 325 A—
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— 2* —8225 x — 2 s* * 2538 *2223 222
538283838 *38 —255 383345555— 2838 z23 58332758 27 25
22 53352383883 * 22 58 253238533 3272 223253 52887 8
—A 3 5357 22525 235 — — 333358s233
5 533388 3 6*3 53 353 5 — * * 23 — 225535 5 8
* ẽ 25 4 3333283 2 —8 253233335 24338375
25235 223353333533 5 3855 22533 58 2862*
J 1582723 188373 55
— 25 — 2338535 33588 * 25. 32383 25532222 323 *
2883 ——— — A — — 323226 *3
* —3 63 238
*8 232253327 258 53 3 8*5333
8 *25 2. 75.. *288 *3. 3 5 7* —— — * — *833
*28 253327 33 335723 2*5 55368 — 3* 7 E *7
33*53275* 58*5. — —— 37 23* — F S
8 ᷣ 8 — 2 * 2*27 — 57 58 2 —— 9 22
* — — hy —5 — 28* ——* — 2 2 55 58 8
—— 333 55ę43 533 53383 538328 —
32* 33387 53383353—* 5 82. 32 ** 38 r — —— XA
—— 2638c8 3 3328 —5 2853352 87 — *3
— 213523 **2 — —z2828523 28 57* 4 *5828
3*3 — — 24235* 255373373 33 ————— 8 2686835 S 2253
* 35353 338838* 383383
F 33*2882 2382 53842 —A ———— —
*3 223533 32 2 357 37 5533
5. 328753338 ——— 38 3328 ——A —— 3338
5828 5 s35328 — 2 462 3 5223825 —— 53 s 23
* — 552333528 3393292 —»583323532— —32 755 ——357
J— —— 3375333753 —6
325 3 833335655333585 —35335 33383355 73523 535
2 S22 7 —R— —— 2 —— * 2 —— 252
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ιιιν 4 —— —V—— man Mhloatt i2 — — p 32— —09
be SheIngaribr —00 aun inn — usa avige iü ainn sug, ult⸗
— —X in 8* — nbdase niit demi da zibtatte verbundei 535 in —V —— 8
— ————— e een
Seee Thehen ang ui — e ee Dient ragt Doun⸗trlagne and Sonntags⸗
— geAnneigen wergeg min 3 Relte die bretsbaliige Feune Blah — —— Abolsrementspreis vierietan und Sonntaus⸗
M 122 ν el urnnti ———— M Ziawehnde hene Viatischetit — —— I
— e α i — — 4 2 — eeen
— 73 nnerdtag α.
—J — D— S5 75 — J ——— 1870
Derutfchlauhenn
d V— 8 * 7 2 —une *812 —8
—e—— * ————— ———

—X des Lonigs won⸗ öreußen dit Rachn glue —— —— aß Srlus
VE eee en e Haiserih in Valast
ä eh —XX 37 BBB—— on Wofen zes⸗ nt·* 32
——— —— ——————— eee e Ann sez weehan
—*2X Bei Ruderbronc pecsuch pe p großter Muf· —E—— — — 33 ging heute an derꝰ Vdefe das G 25
———— — — —
de HFeind aimg wuß der. Strase. na 3933 tin· Mieu ¶ Ga rdar abte eingelau ü
— ——— —

— Verwunbele bedecktendi n und bier und bereits Cobieng 86 oige die Fianzofen dot . Vdai
heute früh wurde das vom: Frinda verlasse die Ruckzugsstraßze. — iaten üch habem nz steben
amünd istregleichfals on dies eitigen eeree beseßt. Saar. RDepesche. des * e we France“n ais Grga 3
zotbach wurde nach. leichtem Wefecht beseht xuppen eingenommen heilt, helhzt es * eis Naboleon un die Kaiserim 5 nzung zu
b e a —A — August. Ne 8 D—— ! Dn e een schätzt das preußische ee mit⸗
nn wnm In n den hnte, Dne e —A en

Zestung:Bitsch genommen e en wäre gestern auch Objekt der Etpedition dur ung auf Trier zurück.
xbhaft gebermpfla Wägen — —E wurde gestern wa Ipedition durch⸗ die Ennahme zuru Da— das

di * po eler umeist abex Flc i 53 von Saarbrücken errei
psem wviel weniger Preußene exwundeter, x. zumeist abex war so wurde der Feind äuf se garbrüden erreicht

sßen und Bahern wurdegeb x Fran⸗ glänzendetes Ruhmeszeichent inem Rückzuge nicht'veriolgt.“ (Ei

ah Weißenbutg gebracht, odessen yern wurden vpn Lembach vom 40. Ruhrned zeichen“tann unseren tapfeten d vertolgt.“ (Ein
—2 8 —8
— ——
— ——— Mon hehandelt die Ge. oße ed e ie ,
g9 v een Wi tengechelimn wurde Be eeeeeeee d r e—
— folgende vom — — Worle. —XX
— doe e zaikammer gesteri Ancn Va en.E enso Ihrz seid X— ini errat egezeichnete
in paar Unterhosen —— ein Bedienten, der seinein Herrn d —AIO — Proklamation:

Antexhosen gestahlen. die Epanleit an chc derrn er Schuldige ist verhaf Zber a eseshassenawenlht
enwmmen, und derselhe au die — ein und der Säbel ah ei erhaftet. Die “ Justi swert Mandvrer.

337 —B Fest —B— ad eingeleitet. D J —23——— stiz hat e
— ——— n Fe eniemien
— — ———— — eß ee i n —
rwr e v jenz als Spion aͤhgeführß, Verwaudten dee geduldi thigen Armee bitsern übit Guh dag
ein Hotlen hod plane aeee sein und die Dröndng aüftet nthig un
do arten jud paane geführ Man fand bei sener m Paris märe ein p is ftecht zu halt
döhenpunkle u. dgl.. sor —— ͤbet Wegt — ein preußischer Siez⸗ Sonalbeneine en. Unordnung
et Woe ern auch tte zintrifft, ob⸗ guta adet·cboseẽ ieg⸗ Sadaldileine sichere Nachricht

uge ilntitece die dassel uns eing sei seze wird fsieugoforten mit ret

di i iche Stimmung der Bevölkerung iteid nuns einig seim in diesem: Au sofortenmitgetheict werden;
——⏑—V———— AIXXCGSX.AC.AAM int i * F * —XRX 77 *
serantaßt dürch is 9 zeigen einige deeernae dinen · Wunsch/ ein, Gefühl Haben igenblu en mur Einen, Gedanken,
sdien punn welitedeDerhann eepee Nen Triumodunserer Wessen e
e Fruchte genes Treideas welther bis jeh Trippen. dentlich beschreibli —— u. Die⸗ hier heerf Wasen
———— —— ——
— * XIA ee e
aan uan zu verhefternber etner — —— amt uiche er

mngenen Franzosen 800. ßenbittg uubee — uns nauf nserem .;Roden eine enn ———
— — —
355 ebe vei Sieg beiꝰ 5 X F e 75— u . * 4 2. 14 ugust.!“ (Oifi iellen 5— nit ———
—** — — — — —— —
*7 qhe gaheruild rtislerie! edes 3J Lumnnd 5. s * * hr qchienen ddu Preuß eines an deren
wünt das Gefecht. * Die lerie gegen Weißenburgu UmnG oͤrpk alshein; von St. Wendel neuher ußen gurückgeschlagen zusein,
eno Voriraphenen Die Divistoxe Donay hatte Weiß hrbe⸗ dend Genkrale Frossard cherangekommenes· pre ee ,

e — eißenburg mi ard zwang;msich aunückzuzi ches Corps
Shde hinter We eseti. vas Gros lans verschaum g mit contentrirten sich darauf msich zurückzuziehent! Die⸗⸗Tr
Weißendurg uf dem Gé thauzt 3ine zhaltze chall M rauf um Metz.c Bei.Fröschwisl Die Truphen
n welchem namentlich bayerische sbetg Nach chartem Kampfr ac Mahon wit fünf Oibpisianeni willen / jstand; Vtgre

6* t — x, 8 An ünf Dipisianenijd Bare
7*9 —eä— — Artillexieni wirtie⸗ 88 Der Kaiser hat eed de
— — — —— —
merss⸗ anden.. i r Graͤbfnyox Woei⸗ Aich⸗ * mix, — u ut er⸗
—2— aqch den Einnahme Don Weiß „Wei⸗n hetruͤch tliche Streittrö Mac. Mahan babe

5 gen elngetroffenuae me Dosn Weißenburg/ war rer, 2 tzäfte verloxtu. Ans be gegen sehr
d , n nas amed vpom 9. Armeccorps de aren der Sgar. por/ de verloxfu. Knsere Zruppen Wüssen fi
ο5ον, und das miggr pon 9. Armeecorps das 37 Preußischen Uebermacht zurhekgi züssen sich an
—*2— B ———— he eh e
ter des LI sient Yaai7jnceltfion, Ei naqh dein Mitte wpuntt be * ch selbst
danne soll isi Armeecarpaj uunde uaAtfion Eine Proklamation des! Nin puntt unserer Je ung begeb
dannafost isich uin dec Geisbetgo anjehnche Hitleriee Patrion n des Wiinssterniuts v B ——
nßlso —2 Geisberg deen ampfs ents * rie. Patriotiemus Uund 4. * ppeflliet an yỹn —3
michuge wiein kange smpunen haben son tiemus und vpeꝛkhndigt die Verha egn zosischen
wranzasn hau so go Wier in Kaͤnig tei ail 10 standes züber die Stad anga ug es Wela
Jonsena en! sich: versch anggratz! iner gewesen:o: Di erpex tadt Potis⸗oppic dir En gerungszu⸗
e nigheundiere Des hanzit schosfen as Echehs vartenpet egern uf den —— wiediern Ein herufangder Moamni⸗
wwemy Vahhonnet Freuich si —XCEIV ghate sich nach der Schl nige Raq hejagen 2
diabbos i nnet/ Freiich zi hre zurückgezo en.“ Das —8 acht, bei Meichshofe
fsicirce fitlen und wi sich ünd Piele—zu bellagen, 8. Gi zögen. Das Corps des Genergt F n nach NRauch
Nunsthen ASießg⸗ ande wieleTapferq sahhent ihti jen,8. Eine. Schlacht ergis Fußssach hat ftart geluten,
* Ruchmin io ðehen alüg * esen,
—2 ege dug ag6012 Uhr wygrsed * —A nstatix txen Fṽce dVi' ine iaiseolser Protl
msihre Todn dund We wnrndie ffandsche Dipist Mirz sgen alüchichen Beginn des Krieges Protlomqtipu
—RXR Tod and Wmendete in dun —————— —* an ee,
* — VÜQe—— nl Hander ———— ge —AA Festge — etlaga⸗
3 hinter e ee ——— —* dasn idaen Mit e
darser —E —⏑,— Fidilgesangenenn n n. FSaul 8.Rugu —— v,tewn“vle
durnale, der des „Figarg“, iepondeuten angesehenet bii SnshdeS.ugist. asbe Gelt p ti itise iz
on ver o huedn e et in —
FX vaelq Hifiziare ¶gnd. 8000 —— dete daruuter
90 Gefgagene. Die Armee
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        Nac⸗ Nahon ho ber Hhec Iuch. — E
und zwei mit Proviani geladene —B⏑ ⏑ ——— Die
derfolgende deutsecht Cavalerle y auf viele ey Bersprenjgte⸗
welche die 3 wegheworfen hatten Der Verlust auf deutscher
Selte Wird au s bis 1000 Todle und Verwundete geschit.
9 Schweden. NN

Stockholhm, 4. August. Die Regierung hat vollständige
Neutralität proklamirt, deren Beibehaltung mit den Interessen und
Wunschen des Voltez pon Schweden und Rorwegen übereinstimmen.
da fel wichtlg, daß dwiet ar hnn nicht die Stellung erschppert
verde ndem dieselbein Gerlichte ausbreiten. welche geelgnet sejn
snnten, das Vertraueu des Auslaudes an die Absichten der Re⸗
Nextta zu verrüchen.

2* J—— 4
Berwundete gur I. Vs bringen und dange an seint
dause ẽhne Weise Fohniedmg hem hrgee aus. en
Kit⸗ rothem Kreuz Hilf dag Merhnal des voh LFreund um
Fand zu snd tals.* Man vermeide Ees vieleVerwin—
dele in geschlossenen Kaumen (Kirchen. Sälen und dergl. unfet
ringen. Sehr schnell tritt in diesen Lokalen Eitervergiftung, Spi—
altyphud u. dirgl. auf und rafft auch die Civilbevölkerung hinweg
Jerwundete ljegtn. ag Besgen in luftigen Baumen, wig Scheunen,.
degtlboobnen, affenen Hatlen. oder Zelten. sa gnge e8. die Wilten
g gestgttetn, ee nen u wit“ Blulind
ler beschmußten Wasche zuzuwenden.Dieselbe muß durch ein
Whong hon hpermangansaurem Kali (ist in jeder Gloothele gi
jaben it werden, ehe sie in die Hände der Wüschenn
dinmt eit leste sont ver Eiccbergisun a sagesegr in. Erev
darf kaum der Erwähnung, daß die CLivilbevolkerung in ihrem
)tingendsten Interesse an ·virt VGeerdininn gefallener Menschen wir
Tdlere fich! thattraͤftig bethestigen muß! Ift eine große Anzahl von
deichen vorhanben, so milssendiesen miß ungelbschtem Ralke überded
wverden. Monturftüche und Waffen,: dien auf dem Schlachtfelde gi⸗
Gckoleiberin sind von der Orlsbehbrde zuFammeln und nach“ Wie ⸗
deteinttiin den Friedens der Landesregierunge zu überliefern.Ver⸗
wichdete Feindesind mire gleicher Sorgfatt aubv Liebe hau behanden
wie die dentfchen Verwimdeten/ Diese von der Menschlichkeit geholen
ticksicht ifn durch den Genfer Verlrag einen alle Parteien“ bindend/
vllerrechtliche Vorschrift geworden. C.rodit is (Fort setzung! foltgt. )a

Offenen Sreet
⁊11 55
un Herth Rotat Fehema 8, Viltez der Ehrenleglon in Paris.
nAm 26.Julj groin von NMaruberg dug die Minthellung an
Sle, daß man Ihre im “u overpffemlichte Paelnseideene u
Wette, dahln lautendeg uh Nurll z nι VJ
Dahdndiefranzosische Armee am Augen in Verlin einri-
uniß denmerde sun ues) eztn rι s
erne aufnehmerzu Sie moͤchten ertlüren ab Sie, Herr Rotar, bereit
zurze 400,000beb, der englifchen, Banke in Loudon zu
hdeponiren, wogegen die von ihnenn verlangte n Summs sofort eben⸗
—E—
.. Bis zum LB. August war eine Antwort don Ihnen, Herr No⸗
tar, nicht eingetroffen, weshalbe*nach vorliegendemn Postschein
am 2. August eine nochmalige Aufforderung unt postwendende Aut⸗
wort an⸗ Ihre. Adresse abgefertigt wurde, worauf man nun, binnen
det nächsten Tage, zubersichtlich“ Ihre sofortige Aumort zu em⸗
pfangen gewärtigite α.
Wir briugen diese Thatsache zur Veröffentlichung, um zu er⸗
fahren, ob Herr Notar Thomasß als Kabalier und Mitter der
Eyhrenlegion sriner, hochfahrrudesn Auffvrderung gemäß handeln
wird, oder pbeman seine Herausforderung infach als „franzsischt
XXDDD
ν ιν *“ ι ν ινι ιu
ι ”N ο_ äναα
Ueber das Verhalten der Civilbevölkerung im
. uν . Krieg. νäαα 9 ν
J F Wortsetung.).Anun 8
é Verhalteinwhhrend des Kannhet un bens d
emsesbente —* —
. Droht:?ein Kampf. im Orte oder in der: Rähe desselben qus
zubrechen und erscheint hierdurch dienSicherheit und das Leben der
Bewohner ernstlich gefährdet, so werden nach heutigem Kriegstech!e
die Officiere der den Ort besetzeuden, Abtheilung den Einwohnern
mittheilen, ob und daß sie sich zu entfernen haben. Voreilige Flucht
ann die Plünderung des Haufes oder, mindestens einetheilweise
Zerstörung des Eigenthums nach fich ziehen.““ In Städten: wird
es meist genügen, daß die Ginwohner während des Kampfes sich
in die Keller zurückziehen. Vorher schon müssen große Kufen mit
Wasser unker dem Dache bereit gahalten werden, um die durch
Einschlagen der Granaten entstehenden Vrände zu lJöschen: Ju Kis⸗
singen sind am J0. Juli 1866 alle während der Beschießungent⸗
andenen Partiellen Brände fofort gelöscht und die Stadt erhalten
worden, weil die Einwahner ihre Hüujer nicht im Stiche gelassen
hatien. Hammelburg hingegen brannte zu xinem Drilttheil nieder,
weil die sich für bedroht haltenden Einwohner! ihre Häuser derlassen
hatten. Am Kampfehat sich die Civelbevöllerung nicht zu bethei⸗
ligen, sie würde zu gewärtigen haben, daß der Feind schonungslos
geden sie verfahre und wäre sogar Einäscherung des Ortes zu be⸗

Se rim dasch tie .

euu Aßlin 2. August. Die heutige 46ln. gig.“nenthält ur e
olrendes Inserat: „Zur Kundgebung der · Verachtung⸗ alles Fran⸗
‚osenthumg hade ich mich entschlossen, mein“ auf mißbräuchlicher
Mode beruhendes Aushängeschilde Marohand-Tailleurdr zu bet⸗
hrennen, uͤm es mit dem ehrlichen deuischen NamemSchnei⸗
dermeister“nzu ·vertauschen. MPleine Herren Collegen find höflicht
eingetaden, sich“ mir anzuschlieteit,“ und den Act. am Sonniag
auf der Mühlheimer Haide zu einem gemelnjchaftlichen zu imaches
ahtne oh 3375

ad igin deahj hend, A gugustene(Die erstero dztaschenechter
Champagner.) Folgender Vertrag wurde wie! das Lüdenscheider
Wochenblau ineide, por eimigen Tagen abgesch sdssett dund“den ab⸗
chenden Wehrleuten eingehä ndigt Derjenigt Ludenscheider Krie⸗
ger, n Zuerst. an Octf und Stelle, da tod er wöchst und un—
derfalfchte sein soll eine Flasche Champagner! trinktauf das Wohl
Feg srfien. einigen Deutschlands und den ewigen Antergang! des
Bonaͤpartismus, erhält von dem Unterzeichneten eine Prämie von
Finhundert, Thaler, Der Beweis des Geschehenen gilt als erbrach,
venn der mit antlichem Sieget des betreffenden Maire versehene
Ztopfen eingeliefert wird, welchet dem hiesigen ffaͤdtijchenArchir
sberielen werden sol.·
GelungeneFeerdprebdigi)Eine Feldpredigl eige
ner Art hielt ein Major aus einer norddeutscheu Garnisonstadt.
Vor dem Abmarsch seines Bataillons trat der bei seinen Leuten
sehr belieble Chef nochmals por. die Front und fügte seinen patrio⸗
sischen und milittärischen Anweisungen ünd Ermähnungen üoch fol ·
genden Kernspruch hinzu; „Furcht lennt ihr nicht. Aber vor der
Schlacht ist dreierlei gut: Ein veines Gewissen, ein kurzes Gebet
ind ein richtiger Schnapp!
5. Gittel gegen den Wolf.): Bei den anstrengenden Maͤr
schen, welchen unsere Krieger aus gesetzt sind, glauben wir ein hoͤchst
hrobates Mittel gegen Fußblasen zind dergl. zu empfehlen; es be⸗
heht aus einem Theile Tannin, vermischt mit 8 Theilen Schweine⸗
Hmalz oder Butter.« Die wunden oder der Verwundung ausge
Sten Theile damit vor und nach dem Marsche eingerieben. heiler
eur rasch oder werden ganz bewahrt. iurn

Sbvbeier, den s. August 1870.7 erfuchen, daß' sie an augenfälliger Stelle
Das ihrer Blaͤtler eine öͤffentliche Warnung er⸗
räsidium der h. 6. Regierung ehen lassfe n. 57

Zrastdium der gte Begierung rzdWkeuter .
Laut telegraphischer Mittheilung des Vor⸗

dandes des Landesbereins zur Unterflützung

berwundeter und erkrankter Krieger citculi⸗

ren unter dem Namen des Zentralkomites

gefäalschte Requisitionen um Geldsen⸗

dungen in die Pfalz.. —

Das k. Bezirlsomt erhält hievon mit

dim Auftrag Kenntniß, denIweigvereinen

hiebon Mittheilung zu geben und die Zeit-⸗Weizen 9fl.*6 tr., Korn 6fl.45 khr

ungstdactionen“ seines Bezirls sofott zuGerste Lreihige, — fl. Dukr. Gesrsiel biet

reihige, — fl. ntr. Spelz 80 il. Sl b
Spelztern fl.! *UIt. VDinlel sr
4. fr Mischfrucht eufle It Hafn
8ft. 34 tr. Erbsen Eeifl. lr. Widen
fi i. Kabloffein 2 fi. 40 kre hen
2f. 28 te. Strohr Na fl. A8 lr. pe
Zeninet.!“ Weißbrod 132Kilogr. 23 kr.
*ornbrod3 Kilogr. 30 kr. diito 2 Kilogn
20 tr. ditto 1 Kilogr. 10 kr. Gemischibrods
dil. 88 ir. 1 Paar Weck 6 Voth 2 kr. Kind
leisch 1. Qual. 16 ir.n 2. Qual. 14 k.
dalbfleisch 10 ir. Hammelfleisch 16 ir.
„hweinefleisch 16 kr.“ per Pfund. BWein
ie. Ve 6ir. per Liter. Butter 38 su
ber Pfund
— ůůII I᷑í:̃:- -
Redaktion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingabert.
        <pb n="479" />
        32833 353393 4
2325 825335 * 33333238 s5288333555
3333 3334 —327 8 — 253532333 3335533 —A 2
— 233 35834 — 3 27338 3377 — 35* 5 78585 5.533838 838
J—— 35
—A 233338 —3133353 23 38 338 z32552 43253 335327 5
7 38353 — — 258 353 3 328 — 5
—— —3 32. —A— * — * 7* 3 T 2 328
57 38 33337 *32* 38 5288 J 3831837 5375
A 132585 3283 —————— —A— 5228 73 228 83238 8357
* 3338 378 —A ——— 335 32 —322
*527 5* 33533333 — — s—s— 52287 52337
5 2 233 43313 8 235 —38 215577 — 32853837
—357 358 3—3 68 3833 —
535*5 7 * 233783
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        St. Ingberler Anzeiger.
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de St Inaberter 3 er (und das mit dem Hauptdlatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstagß⸗ und Sonntage⸗
zunumer) erscheint woͤchentlich vine r m a Dirnstag, Donne ristag, Samstag und Sonntaa. Abonnemenispreis vierteljäahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
123. ESamstag, den 13. August 1870.
m — — — — — —
Deutschland. 43
Pirmasens, 8. August. Heute Nachmittag v Uht traf
die höchst erfreuliche officielle Nachricht hier ein: „Auf der Festung
gitsch weht die deutsche Fahne weit in das Land hinein! Gestern
Abend hat sich die Besazung derselber ergeben, worans die deutschen
Truppen in dasselbe eingezogen sind. Glockengeldute und großer
begeisterter Jubel! Die Häuser unseren Stadt brangen im Fahnen⸗
snanecc.. ,birm. Wohnbl.)
Die mobilen Truppen haben nunmehr überall die sogen.
Todtenmarke angelegt, das ist eine um den Hals zu tragende
MRoarke von Blech, welche den Truppentheil und die Rummer des
Nannes in der Matrikel angibt. Diese Maßregel ist erst nach
1866 eingeführt worden und soll einer Wiederholung des Umstandes
vorbeugen, daß damals über den Verbleid von 1028 Mann in
ver preußischen Armee den Angehörigen keinerlei Nachricht gegeben
verden kaunte. In der österreichischen Rordarmee errrichten die

herschollenen sogar die Ziffer von 11,062 inkl. 78 Offizieten.
Saarbtücken, 11. August. Das Haupt Quartier des
dönigs ist heute von hier ins Ftanzösische, man glaubt, nach St

Avold verlegt worden.

Im Augenblick der Verlegung des Hanptquartiers auf fran⸗
oͤsischen Boden, ist daselbste eine Proklamation in französischer
Ssptache veröffenilicht Tarden, die in der Uebersetzung ungefaͤhr
uso lauteeee ——

Wir Wilhelm, König von Preußen, thun den Bewohnern
der von den deutschen Arnieen occupirten französischen Landesthei⸗
len kund und zu wissen·; —

Nachdem der Kaiser Napoleon die deutsche Nation, welcht
wünschte und ngoch wünscht, mit dem französischen Volle in Frir⸗
den zu leben, zu Land und zu Wasser ängegriffen hat, habe ich
den Befehl über die deutschen Armeen übernommen, um den An⸗
griff zuruckzuweisern und habe ich mich durch die militärischen Er—⸗
ägniffe veranlaßt gesehen, die französische Gtenze zu überschreiten.
Ich führe Krieg gegen die Soldaten und nicht gegen die franzö⸗
üschen Bürger. Diese werden folglich so lange die völlige Sicher—
Jeit ihrer pᷣersonen und ihres Eigenthums genießen, als sie nicht
lelbst durch keindselige Unternehmungen gegen die deutschen Trup⸗
mir das Recht entziehen, ihnen meine Protektion zu ver—
eihen.

Die die verschiedenen Corps befehligenden Generale werden
durch besondere Anordnungen, welche dem Publikum zur Kenntniß
gebracht werden, die Maßtegeln bestimmen, welche gegen Gemein⸗
den oder Personen in Anwendung konmmen, die sich gegen die Ge⸗
bräuche des Krieges in Widerspruch setzen würden. Auf dieselbe
Weise werden sie Alles regeln, was sich auf die Requisition bezieht,
welche für die Bedürfnisse der Truppen für nöthig erachtet werden,
rbenso werden sie die Coursdifferenzen zwischen dem deutschen und
französischen Gelde feststellen, um so die persönlichen Beziehungen
wischen den Truppen nud den Einwohnern zu erleichtern.

Wilhelm.

Durch einen andern Anschlag werden alle occupirten Depar⸗
lements in Belagerungszustand erklärt und die Einwohner unter
das Kriegsgesetz gestellt.

Sdgarbrücken, 11. August Abends. (Officiell.) Die
iranzoͤsische Armee setzt ihren Rüchjug gegen die Mosel auf allen
Puntten fort, von den sämmtlichen preußischen Armeen folgt ihr
die Kaballerie auf dem Fuße. Die Linie SaarunioneGroß⸗Tenquin⸗
Faulquemont⸗Fouling · Etangs ist von der Kavallerie bereits über⸗
schritten; große Vorräthe von Lebensmitteln, zwei Pontonscolonnen,
mehrere Eisenbahntrains sind in unserere Hände gefallen; die kleine
Feftung Lützelstein in den Vogesen ist vom Feinde geräumt unter
Zurücklassung von Geschützen und Vorräthen.

Mainz, 6. Aug. Unter bayerischer Eskorte kamen heute
jrüh 4 Uhr i6 Officiere, darunter der Oberst und 374 Manu
des 74. französischen Linien Regimenis. dabei ein Turlos, als
Befangene hier an. Bei ihnen befanden sich 2 Bauern und 4
Weiber, letztere gebunden. Sie sollen auf die dentschen Truppen

bei dem Eindringen in Weißenburg geschossen, die Eine siedendes
Del degossen haben.“ Die Gefangenen wurden in der Citadelle
internirt und setzten heute Nachmittag 1 Uhr in zwei Colonnen
hre Fahrt nach“ Ingolstadt Uber Frankfurt zc. fort. mit Ausnahme
ʒet Weiber, die standrechtlicher Aburtheilung entgegen sehen.
Frahbkfart aM., 8. August. Zur Inbetriebsetzung der
rranz dsischen Eisenbahnen im Ruͤcken der deutschen Armee sind die
entbehrlichen Beamten der hiesigen Staatseisenbahnen nach Weißen-
burg dirigirt wordenn. ———— J
e Barmen 7. Auguft. Gestern Abend würde augder
tesellschaft Concor dia hierselbst dem König von Bayern folgender
elegraphische Gruß übersandtttt F
Ew. Majestät, dem entschlossenen, treuen Mitkämpfer gegin
ranzoͤsischen Frevelmuth entsenden die Bürger der Stadt Barmen
zuein der gemeinsamen Siege Dank, Ehrerbietung und
Bruß! R
Heule ist an den Ober⸗Bilrgermeister von Barmen vom
Zchlosffe Berg aus folgende telegraphische Aumort hierauf ein⸗
zegangen: ——
*Ich entsende den Bürgern Barmens für die begrüßende Kund⸗
zabe Ihres putriotischen Sinnes wärmsten Dank. Mein Hetz
vird sieis für deutsches Recht und deutsche —X —
. Lüdwig.
Berlin, 3. August. Der Erkbnig von Hannover hat
14,000 Chassepots getauft, die in einer franzdsischen Waffenstadt
agern und die dei einer Tandung der Franzosen zwischen der We⸗
ser und Elbe zur Bewaffnung der Welfisch-Gesinnten verwendet
verden sollen. — Der ehemalige Kronprinz von Hannover, der
zʒekanntlich nach dem Tode des Herzogs Wilhelm don Braunschweig
Ansprüche auf das Herzogthum gehabt, hatf den! Wunsch zu erken⸗
jen gegebeun, in den Dienst des braunschweigischen Husarentegi⸗
nents zu treten und mit dems elben den Feldzug gegen den Erb⸗
ind des deutschen Voterlandes mitzumaqhen.“ Diefem Wunsche ist
jereitwilligst entsprochen worden . 3
—VD———— Frauk reich. e x es

Pavriß,nLA. Angust, Die; Santo publique“ berichtet:
„Die epidemischen Krankheiten,. wie das Nervenlieber, der Durche
jall, die Ruhr, die Cholerg, hjefern jede Woche eine Anzahl
Sterbefälle in Paris. Vom 17. auf den 283. Jull hat das
Rervenfieber 20, der Durchfall 69, die Ruhr 3 und die Cholera
9 Opfer hingerafft. Die Blattern haben 215 Todesfälle
erztlact Die Gesammitzahl der Stierblichteit erstreckte sich auf
1169.

Paris, 8. August. Aus Metz wird heute früh 7 Uhr
officiell gemeldet, daß sich die Armee concentrirt, um auf die Vogesen
zu marschiren und die Pässe zu vertheidigen. Die Nacht ist ruhig
Ferlaufen. Ein Engagement hat nicht stattgefunden.

Paris. 8. August. Das „Amt. Journal“ veröffentlicht
in Decret, wodurch (entgegen der ursprünglichen Bestimmung) die
zammer jchon auf morgen (Dienstag) einberufen wird. Ein
inderes Deeret verfügt, alle kräftigen Bürger zwischen 30 und 40
Jahren zur Nationalgarde einzuziehen, ebenso alle jungen Männer
unter 30 Jahren, sosern sie nicht bereits zur Mobilgarde gehören,
n diese einzureihen. Die Nationalgarde wird bei der Vertheidigung
der Hauptstadt zur Verwendung kommen. Dem Journal de Soir“
ufolge berath der Ministerrath, ob ein Aufruf zur allgemeinen
Bewaffnung erfolgen soll.

Paris, 8. August, Die Liberis“ will wissen, daß die
jeben Armee · Corps des Rheins in den Handen der Marschälle
Mac⸗ Mahon, Bajzaine und Canrobert vereinigt werden solle. Diese
Maßregel wäre ergriffen worden um die Einheit der Ansichten
in Ausführung des Feldzugs⸗Plans zu contentriren und zu ver⸗
einfachen.

Der „Libertor zufolge hatte der Ministerraih gestern an den
aiser geschrieben um ihn dazu zu vermögen, den kaiferlichen Prinzen
dun da ihm die Feueriaufe zu Theil geworden sei, wieder nach
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        Paris zurück zu senden. Der Krieg ist ernsthafl ze sejen wir auch
ernsthaft! fügt die Libertée hinzzu. 53577* 4

Wie die „Patrie“ meldet, hat die Maxine-Infanterie ihre
Bewegung; gegen Paris begonnen,“ wohin sie geht. um an' der
Vertheidigung der, Hauptstadt Theil zu nehnten. An mehreren
Punkten hat sie bereits Position genommen. —“

Der „Temps“ versichert, daß das Commando der Armee in
folgender Weise modifizirt ist: Marschall Bazaine, Chef-Commandant,
bengrel Trochu,c Beneral⸗Major. Marschall Lepoeuf zieht sich
zurück. . ä —D —

Das „Peuble frangais“ Jäßt sich pon Frouard (dem Ver⸗
bindungsbahnhof von Nanch und Metz) vom Datum der verwi⸗
herjen Nacht telegraphiren: Als der Kaiser von zinigen Generalen
aufgefordert wurde, nach Paxis zurückzukommen, antwortete er?
Todt oder siegceich J

„Paris I1. August. Im gesetzgehenden Körper zeigte Gras
Patikao die Neubildung des Ministexiums an. Palikao hat dar
Poriefeuille des Kriegs übernommen; Chevreauist Minister der
Innern, Magne Finanzminister, Duvernois, Handelsminister, Rigaul⸗
Marine-Minister, Druid Minister der öffentlichen Arbeiten, Auvergne
Minister des Neußeren, Grandperret Justizminister, Bramé Minifter
des, Unterrichts und Vusson Staalsraths-Präsident geworden.
Als. Beispiel des Tones, in welchem die franzoͤsischen Kriegs
lorrespondenten nach Paris berichten, mag ein Brief dienen, wel—
hen Herr Edmond About aus Straßburg. an den Soir gerichte!
jat. Herx About,ist sonst ein ganz gewandter und salonfähiger
Schriftsteler; man' höre aber, welchen Stil er plötzlich fürfeint
jranzösischen. Leser angemessen findet, sobald er den Deutschen im
Kriege gegenübersteht: „Wir Hören, daß die Preußen sehr entrü⸗
stet daruͤber sind, daß wir ihnen die Turkos, diese schönen 'afri—
kanischen Truppen entgegenwerfen wollen. Die Franzosen“‘ sagen
sie, wollen uns von Wilden auffressen lassen. Es bleibt noch zu

sehen, ob diese Wilden nicht unendlich viei civilisirter sind,“ als die
hei Kehl lagernden Barbaren. Die stölze“ von Fratikreich auf ge⸗
meinschaftliche Kosten erbaute Brücke ist theilweis zerstört; und“m
hreim ganzen Bau beschädigt worden.“ (Eie machte nämlich den
kinbruch in Baden für die Franzosen zu einer bloßen angeneh⸗
men Promenade.) „Niemals ist dem Europa des 79. Jahrhunderis
ein unverzeihlicheres Beispiel von Dummheit geboten worden. Wenn
Preußen nicht gezwungen wird, bis auf den lehbten Centime, die
durch seine brutale Feigheit verursachten Kosten zu zahlen, so ist
weder in dieser, noch in jener Weit Gersechtigkelk borhauden, —
Ich höre, daß die Soldaten der Landwehr, diese heulenden Schnej⸗
der und Schuͤster, die mit Gewalt. hinauͤsgett lehen werden,un
Ruhm zu suchen, große Furcht vor dem Bojonnetgewehr haben
Sie sind nur halb beruhigt durch übertriebene Berichte über die
deistungen ihres Zundnadelgewehrs und durch die Versicheruug
daß unsere Soldaten nie dazu kommen werden, htzen dein kalten
Stahl zu kosten zu geben. Häben wir Mitleid, mit diesen armen
Schluckern, die sich auf den Glauben an solche Chimären stützen.“
Der französischen Albernheit; unde Selbstüberhebung sind durch
deutsche Siege bereits sehr eindringliche Lehren geworden.“

England.

328 gn Don, 9. August. „Daily News“ geht“cine Corr espon
denzmeldung nus Cherbdurg zu, wongach es den Franzosen an da
erforderlichen Transportschiffen fehlt. Zum Transport. von 40,00
Maun sind mindesteßs 120 *6chiffe erfor derlich; es sind o
höchstens nur 22 disponibel.

Italien.
Rom, 6. August. Die Räumung des Kirchenstaates Seiten
der »französischen ·« Truppen hatbegonnen. Diesselben werden j
Civita⸗ Vecchia. hastig eingeschifft.. Dieser Hafen, sowie Viterb
haben hereits päpstliche Besatzung.

—Abermals haben wir eine Enthüllung zu registriren, schreih
dit Raisgri Pr.“: Gegen den Franzosenkaiser erbithert; weil
eine Truppen von Rom abziehen läßt, heilen die Jesuiten in einen
yrer Organe, der „Unità Cattolica“, den Italienern Folgender
mit: „Der Abzug der Franzosenz qus Pom sagt nicht, daß Vilto
Emamtel nach Rom gehen soll. Nein, die ualienische Regierunh
wird. an den Thoren der heiligen Stadt Halt machen. Wenn abt
die Monarchie dennoch genothigt wird, sich Roms zu bemächtigen
dann würde am Tage“ des Einzuges selbst ein geheimer Verita
Frankreichs und. Jialiens in Bollzug gesetzt, welcher beiläuf
Folgendes enthält: Die Annexion Roms an die italienische Halbin
vird durch die Annexion Piemonis von Novara bis Savona, aus
Jenommen Allessandria, und der Insel Sardiniens an Frankreid
ompenfirt werden (von Piemont hatte dies unlängst auch bekann
lich die Nordd, Allg. Zig.“ behauplet); letztere Insel, verpflichte
ich Frankreich, an den römischen. Papf— ganz abzutreten; es ver
flichtet, ich weiter, mit der italienischen Regierung: H dem Papf—
zing jährliche Apgngge, zu zahlen; 2) ein Anlehen unter vortheil
jaften Bedingungen zu verschaffen zur Entsumpfung der Insel und
der Anlage von Eisenbahnen oder anderen Arbeiten; 8) wenn die
Rebolution diesen Staat angreifen, sollte, verpflichten sich Italien
vie Fraukreich, sie zu zunterdruͤcken. — In dem erwähnten Traktat
ommen noch andere Andentungen, vor, die Hauptsache besteht aber
zarin, daß am Tage, an welchem Rom die Hauptftadt Jlaliens
vird, Piemonk pop Nopara bis Savouna französisches Territo⸗
ium ist. (Wir geben dies als Beikrägl zur Zeitgeschichten
——
— *

„„u7 Ein bayerischer Chevauxleger verabschiedete sich uͤnker der
hausthüre von seinem Mädchen mit den Worten: Das mußt
ju dir merken, wenn die Franzosen heraus zu euch kommen, dau
ind wir, ich, und, meine Komeraden, alle todt.““ Diesje schlicht—
Aeußerling sagt mehr als glänzende Reden und heilige Schwüre.
. hAuf dem Missisippi explodirte der Dampfkcssel des Silver
Spray, von New⸗Orleang auf der Reise nach Cincinnati.begriffen.
Das Schiff fing Feuer und 26Personen fanden durch Wasser
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7Redaktion, Druck und Verlag von F. XReDemetz in Sk. Ingbert.
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s — bpr er An 19i8 ex (und daß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sountags·
aunrier) erscheint wöchentlich pie rnun al Dienstarg, Donne gstag, Samsstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 48 Krir. oder

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krgzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. J J
124.4 en mu Eonntag, den 140. August J J e 870.
ιeειMtschland.
Aus dem Westrich, 7. August, Wir sind veranlaßt
Warnung folgendes mitzutheilen. Es scheint sich eine 4
hlreiche Bande, deren Kern aus Zigennern besteht, marodirend in
neren Gegenden herumzutreiben; wir haben es vielleicht mit den
astärkteu Resteneder Zigeunerbande zu thun, die or Kurzem in
r. Vorden pfalz etschienen und theitwerse aufgehobenworden war.
die dem aber auch sei 3uMitglieder der Bande haben sich in Alsen⸗
em und Enkenbach gezeigt and sind Rachts in Ramsen erschienen
m drohend Lebensmittet von den erschreckten Einwohnern zu ver⸗
ugen. Das: Gerücht; daß sien daselbst eine Mühle und eiue
ceune angezündet hätten,“ vestätigt sichtglücklicher Weise micht;
cz wird jedoch dein. Aulaßz Jeinnnudaß Behötrden und Gemeinden
ererforderliche Vorsicht vernachläsfigen.n: Den letzteren namentlich
unt es zu, Wachen zu organisiren und bei dem getingsten positiven
erbachte der zustündigen Behörde Anzeige zu machen. Auch die
zälder dürfen nicht außer Acht gelassen werden. IPf. K.)
Die,Münch. N. Nachr.? erzühlen: Auf einem Transporte,
ꝛelcher auch. grfangene französische Offiziere brachte, äußerte sich
ner der letzterne er habe in der Krim; in Italien, in Meriko
dämpft, aber nirgends kine so schlagfertige, hochbegeisterte Truppe
m Franzosen tegenüber gesehenz gegen eine solche Verbrüderung,
uie sie der gegenwärtige KrregUnter der deutschen Armee geschaf⸗
n. sei es nnntöglich: zu Regen. 218 J
sKtarslsaruhe, 10. August.n (Officiell): Siraßburg ist gugen⸗
idlich alljeitig cernirt,:n die Eisenbahnen nach Hagenau, Paris,
jon sind von den Deutschen occnpirt. In-der Frstung befände fich
ur ein Infanterie-⸗Regiment uund Nationalgarden: Die Verprovian⸗—
rung der Festung sei üußerst schwach. Die gestvihe Aufforderung
4Generals Beme r zur Uebergabet wurde vom: Kommandanten
gewiefen. —ED⏑——— —
zara rIo uiss, AI August 18705 24
Eelegraphie des norddeutschen Buudes.
Sagerberücke a,2. Aug“ Gestern hatfichn übrigens die
anzosische Natiou mit einer Kriegsthat geschmückt; welche ich zur
ottz für vfficielle Lagerr Coxrespondentendes“ Kaisers! hier vegi⸗
rire. — Die kaiserlich französische !Atmeen hat einen' deutschen
tistlarren glän zend besiegt. Auf deutscher Seite bei dieser ruhm⸗
ichen Affaire zwei todte Pftede und' ein viermal angeschossener
utscher. Die Franzosen hatteu beine Verluste. Man denke sich
genden gloriösen Vorfall: Hetr Eduard Karcher, einer der ge⸗
stetsten Saarbrücker Grundbesitzer und JIndustriellen, sendet seinen
utscher nach Blittersdorf, wo er ein Besitzthum hat, um sein
trnrohr gu holrn.zä Der Kuischet bittet ihn um die Erlaubniß,
tgleich eint Fuhre Mist mit hinausnehmen'! zu dürfen. Ruhig
Irt der Kutscher seinesn: Weges. Ploßlich fällt vor dem Kirchhof,
iwelchem die Kanzöstschen Posten sich sringenistet, ein Regen
u Eugeln auf ihn. Der utscher sucht sich hinter dem Karren
bergen und die Stränge der Pferde abzuschneiden. Die Kugeln
welns auf ihn z.eineß. der Pforde wird verwundet. Er lduft zum
te hin, der B0. Minnten enefernt, behrt wieder zurück nud sieht,
w es den Franzosen wirklich gelungen ist, in 40 Minuten bene
den Pferde mausetrdt zu schießen.n GSt selbst erhiett 4 Streif⸗
hüsse. In derselben brutalen Weise ward: gestern auch ein Mann
m den französischen Posten niedergeschossen, der ruhig in seinem
rinberge ar beitete. Wir wissen also, nwessen wir uns von⸗der!
itivirtesten aller Nationen zu verfehen haben, die im Namen der
iwilisation bereits gegen die Mistkarren Krieg führt und in besti⸗
ischem Muthwillen die Arbeiter auf den Feldern niederschießt.
Berlin, 12. Aug. (Officiell.) Die französische Armee
Bosition an der französischen Nied zur Vertheidigung eingerich⸗
Trotzdem ist sie gestern bei Metz uͤber die Mosel zurückgegan⸗
Unsere Cavallerie steht vor Meß, Pont-zasMousson und Nanch.
dtenberg hat capitulirt. In Lützelstein und andern Stellen haben
qroße Magazine mit Militärvorräthen gefunden.
Aeber die Schlacht · bei Wo r tvemerktdie ¶ Rit⸗Zig.:
us von Marschall Mac Mahon hefehlinte E frangösische Armee⸗

oͤrps bestand aus 4 Divisionen (4 13,000 Mann) Infanterie,
von welchen die des Generals Douay schen bei Weißenburg ge—
—
Pferden.) Es haben der kronprinzlichen Armee, deren größter Theil,
vie die kronprinzliche Depesche wohl besagen soll, im Feuer ge—
vesen ist, also circa 50 —60,009 Mann Franzosen gegenüber ge—
tanden, welche nun gesprengt und auf Bitsch zurückgeworfen sind.
ẽs ist das ungefuͤhr der sechste Theil der ganzen franzoösischen get
gen Deutschland herwendbaren, Feldarmee, und zwar derjenige
Theil, welchem die erprobtesten Truppet; augehören, denen man
bendeßhalb auch den Befehlshaber gegeben hatte, dessen Ruf in
jer französischen Armee der hervorragendste ist. Die gänzliche
NRiederlage dieses J. Corps unter dem Marschall Mac Mahon,
der sein Hauptquartier in Straßburg aufgeschlagen hatte, ist deß⸗
zalb ein Sieg, welcher für den ganzen Fortgang des Krieges vou
Bedeutung sein muß. Ehre den tapfern Soldaten, welche ihn zu
Deutschlands Ruhm erfochten, und Ehre vor Allem dem prinzli⸗
hen Feldherrn, dessen Führung und Leitung diesen. Ruhmeskrauz
in die deutsche Geschichte geflochten hatt. 3

V Fraukreich. u: — ———
Parxis, I1. Aug. Der Geseßgebende Körpet nimmt ein⸗
fimmig den Antrag J. Favre's an;? 22

) auf Bewaffnung und Reorganisation der Nationalgarde auf

der: Basis des Gesetzes von 1831 4 ινν

2) Erhöhung des Kriegscredits auf 1000 Millionen,

3) Einführung des Zwangscourses für Bankbillets.

Aus Brüfsel wird ein Schreiben des Prinzen von Joiu⸗
aille an den französischen Marineminister Rigault de Genouilly
veröffentlicht, worin der Prinz um Vermendung in was immer für
iner Stellung bei der Altivarmee dringendst ersucht. Alle Prinzen
won Orleans sind hier anwesend.

Paris, 12. Auguft.n Auvergne übernimmt definitivdas
Ministerium des Auswärtigen —
Paris, 18. August. Im Gesttzgebeuden Korper“ theilt
Zalikas mit, daß die Demission Lebodeufs als Generalstabschef an⸗
zenommen seiz in vier Tagen wurden“ 70,000 Mann an die
Brenze geschickt. Chebreau theilt mit, die Regierung bereite die
Austreibung aller deutschen Unterthanen von eee Boden
bor. Pelleian tadelt diese Maßregel. Ehevreuun erwiderl, die Ans—
reibung werde mit Mäßkigung ausgeführt werden..
„. Si. Avold, I2. Ang. Pfalzburg itnd der dortige Vogesen⸗
übergang ist n unsern Händen. Bitsch wird, dan esnutt eine
Besaßung don 800 Mobilgatdisten hat, von einer Compagnie der'
Anserigen beobachtet. Unsere Cavallerie steht bereits bei Lünevdille,
Brumpt (bdie rennutre —A
Das Hauptquartiet der badifschen“ Dwision ist feit gestern hier
zwischen Straßburg und Hagenau, so daß ualso wirklich der wichtige
Eisenbahnknotenpunkt Vendenheim in den Händen der Deutschen und
die Verbindung Straßburgs mit Nanch und Partis abgeschnitten
ist).
d Hagemau, O9. Augnst. Die Armer des Kronpriuzen fand
iuf ährem weiteren Vormarsch fümmtliche Doͤrfer mit Verwulndeten
von Wörth überfüllt. Die in der letzten —B3
ungefähren Verlufte der Franzosen steigern sich auf das doppelte,
naͤmlich auf 10,000 Todte und Berwundeté ohne Gefangene. deren
mmer noch viele eingebracht werden. Das bei Wörth vernichtete
ranzosische Cuirassierregimenteist das 8. oder 930es wurde in die
veinberge getrieben und⸗ du bis auf Wenige, den Stab, ver ge⸗
angen wurde/ giedergemacht. Der Oherst bekam' nach' aintlichen
Jerichten den Weinkrampf. , J

— SEchweiz... .5
Busel, 9. August.“4,Karls. — Nachrichlen aus Paris
nfolge soll die franzosische Regierung einen Hilfexuf an die Mehr-
zahl · det europhischen Regierungen erlassen Jaben. Im Gesetzgeheu-⸗
den Korper veabsichtige die Linke, die Uebertragüng der Regierungs
gewalt an eine zu etwählende Commission zu beantragen. Hi⸗
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        mnere Lage in Frankreich wird kritisch. Wohlhabende Familien
verlassen das Land. v 82
Amerika.

New-York, 18. Juli. Zwei französische und ein preu—
hzisches Kriegsschiffe liegen in der unteren Bai- und das Publi—⸗
cum hofft, daß es zwischen denselben zum Conflict kommen werde.

Der „Baltimore Wecker“ bringt folgende Nachricht, die in
dessen mit Vorsicht aufzunehmeu sein dürfie: „Der Präsident thut
jein Möglichsies, damit die Vezeinigten Staaten, gegenüber, dem
europäischen Riesenkampfe trotz der Pflichtversäummß des Con⸗
gresses, eine würdige Haltung einzunehmen vermögen. Die Com⸗
mandanten sämmtlicher Navy Yards haben Befehl erhalten, alle
daselbst befindlichen Kriegsschiffe seetüchtzig und zur Abfahrt fertig
zu machen. Auch sollen ungesäumt mindestens 6000 weitere See⸗
leute angeworben werden. Zwar versäumte es der Congreß trotz
der eindringlichen Mahnung des Präsidenten die nuͤthige Bewilli-
aung zu diesem Zwecke zu machen. Aber der Prasident nimmt die
Verantwortung auf sich und wird dann vom Congreß Idemnitä
und Nachbewilligung in Form einer Deficitbill verlangen —

— Uuser Fiel.
Nabpleon III. ist, daran zweiselt wohl Niemande mehr, ein
stümperhafter Copist jenes genialen Schlachtenmeisters, Napoleon J.
zenannt. Da er aber poliische Reminiscenzen so sehr liebt, so
mögen in Nachstehendem auch einige mitgetheitlt werden Die
Belgier waren vor Napoleon .“ zu Franzosen gemacht worden.
Der preußische General von Bülow, welcher das dritte preußische
Armeecorps commandirte, erließ bei seinem Einrücken in Belgien
im Februar 1814 eine Proklamation, in welcher er den Belgiern
zeigt, wohin sie ein blindes Unterwerfen unter den eisernen Scepter
des gewaltigen Tyhrannen geführt hat und ihnen zuruft: Ein
Corse ist nicht dazu angethan, über Frankreich zu herrschen.“ Und
in seiner Proklamation an die Franzosen sagt der Kronprinz von
Schweden: „Eure Regierung trachtete bestaͤndig darnach, Alles
herabzuwürdigen, um sich ˖ das Recht zu geben, Alles zu verachten
Es ist Zeit, datßz es mit diesem System sich ändere. Alle Männer.
die Einsicht hegen, wünschen die Erholtung⸗ Frankreichs, sie ver
sangen nur, daß es nicht mehr die Geißel der Etde sei.“ Und in
ziner fpäteren Proclamation sagt derfelbe Kronprinz: „Seht,
Franzosen, was ihr jetzt seid; nicht ein einziges befreundetes Volk
——— Gegenden, die Tausenden zu
Grabstätten wurden. Wer ist der Urheber so vieler Uebel? Ein
Mann, kein Franzose von Geburt, der Herr und die Geißel eure?
Schidsals. Fraukreich Ruhe und Europa den Frieden versprechend
hat er die Verträge eben jo schnell wieder zerrissen, als er sie ge⸗
schlossen. Die götiliche Gerechtigkeit hat die letzten Anstrengungen
einer dahinsterbenden Thranneß vereitelt 5. dier Alliirten verlangen
Frieden und Anerkennung der Unabhängigkeit der Nalionen
sie verlangen ihn von dem Senate Frankreichs oder von dem
Heere und dem Vost. Soll. das ganze Volk umkommen, da nichts
den Unbartiherzigen bisher bessern konnte 7. Nothigt ihn, den
verlangten Frieden zu schließen. Krieg dem Corsen!“ — Als
die verbündeten Kaiser und Konige in Paris einzogen, erklärten
—A über einen Frieden verhandeln
wolllen. Diese Erllärung, von Frankreich und von Europa mit
Beifall aufgenommen, führte die Abdankung Napoleons und die
dekannte Conbention vom 11. April 1814 herbei. — Rapoleon J.
entfloh von der Insel Elba und am 18. März 1815 erklärten die
Mächte, welche den Pariser Vertrag unterzeichnet hatten, auf dem
Congreß zu Wien Napoleon Bonaparte für pogelfrei, für einen
Feind der Ruhe der Welt. Die Abdankung Napoleons vom
II. April 1814 ist fast wortlich in dem Vertrage pon demselbn
Tage avenmen r 53728 —VVV
„Der Kaiser Napoleon verzichtet sür fich und seine Rach—
lommen, wie auch für jedes der Mitglieder seiner Familie, auf
jedes Recht der Souveränität und des Herrschens, ebenso über
das französische Kaisereich und das Königreich Italien, wie über
jedes andere Land er.. —9*
Wir erwarten, daß diesmal Deuischland allein den Frieden
mit den Franzosen abschließen, und daß der Koͤng von Preußen
bdei seinem Einzug in Paris an der Spitze der deutschen Nation
allein erklären wird, mit Napoleon II. keinen Frieden schließen zu
wollen; wir erwarlen aber auch, daß den Framosen dargethen
wverden wird, wie sie wohl srei sind, eine Regierungsform zu
vahlen, die ihnen beliebt, daß aber diese Form nicht unberiräglich
ein darf mit der Sicherheit Deutschlands und der Ruhe Europas.
Frankreich muß aufhöten, der Herd von Unordnungen und Um—
välzungen für die anderen Staaten zu sein. Das, muß unser Ziel
werden, und wenn wir es allein nicht erreichen können, so muß dies

das Ziel Europas sein und bleiben, wie is das Ziel —E
den Jahren 1818 -15 war. * n

—Vermischtes.

Aus der Pfalz, 9. August. Vorgestern kamen IIT Mann
mit drei Wagen in solcher Eile durch Haßloch, daß sie Verdad
erregten. Sie wurden hierauf durch die Gendarmen von Haßlo
Mutterstadt. und“ Frankenthal verfolgt und bei Worms erreie
Bei ihrer Unersuchung fandsiche einee Menge Uniformstüg
Portemonnaies und eine Summe von 15,00 fl. Sie gaben in
für Marketender des 80. preußischen Infanterie-Regiments au
velche · mach Haufe wollten, um neue Einkäufe zu machen. Da cbe
degründeter Verdacht besteht, daß die bei ihnen gefundenen Gegen
stände von gefallenen Soldaten herrühren, und daß sie dieseihen
auf dem Schlachtfelde getaubt haben, wurden die 11 Verdachtige
verhafte.

Ein alter Militär, theilt der „N. Pr. Zig.“ folgende di—
tetische Verhaltungsmaßregeln für Soldaten auf dem Marsche mi
„Bei großer Hitze empfiehlt es sich, daß die Soldaten —X
Strohhalm/ oder ein Stückchen trockenes Holz (nicht Tabakh) in da
Mund nehmen und daran kauen; das hältdie Speicheldrüse
zleichsam im Fluß und wirkt dem entgegen, daß die Nehle p
zurstig wird. Des Morgens ist es nicht rathsam,gleich eim
Schnapps zu frinken. Die Erfrischung ist nur einee nmomenlan
und erzeugt bald umgekehrt Abspannung. Kann der Mannn nicht
Warmes erhalten, so esse er erst etwas und genieße, wenn aut
dies nicht geht, erst dann einen Schnapps, wenu er etwa en
Stunde marschirt oder“sich körperlich bewegt hat. Im Nebrigt
sind starker schwarzer Kaffee (ohne Zucker), oder guter, mit Waßst
derdünnter Essig, die empfehlenswerthesten. Mittel, um den Du
zu stillen; im Quartier oder Bivouak erfrischt warmer schwarze
Zaffee oder Bouillon am besten. Kommt der Soldat erhitt me
dem Quartier. id bedecke er den Kopf mit der Mütze, Lüfie de
Rock ein wenig und marte, Wwenn er sein!: Hemdwechsein muh

wenigstens eine halbe Stunde, auch darf derselbe, wenn: er nich
gehörig abgekühlt ist, die Stiefeln nicht ausziehen und das Hem
wechseln. Ein Waschen der Hände, Füße nud des Gesichts, bebo
die vollständige Abkühlungs des Blutes erfolgt ist, kann die übelste
Folgen haben und ist stets zu vermeiden. Dagegen kaun ein üb
reiben des Gesichts und Kopfes mit einem trockenen Tuche sofor
geschehen. Ein tägliches Einreiben vomn Knie bis zum Kudche
mit Brannwein stärlt. Frisches Obst mit Most sind möglichst zu
permeiden. da beides leicht Durchfall erregt. Um sich vor Unge
zieser zu schützen, ist es rathsam, ein kleines Pülverchen Moschu
bei sich zu tragen oder besser einzunähen. — —
Julius v. Wikedewerzählt in seinen „NKriegsbildern“ i
—RV einberufener Reser
ꝛisten aus Pommern pom 2. Garde-Regiment, fast durchweg wahr
ünengestalten, der schon voinn Stettiner Bahnhos in geschlossenen
Irdnung in die Caserne marschirte, sang das alte Lied der pou
mer'schen Landweht von 1818353...—
—, Patriot, —
en Schlagt ihn todt heme
Mit der Krücke 4
Ins Genicke, ι.
—,—, Den Kujon
ν . Napoleon !“ α.. —
WBie voft hatte ich in meinen Knabenjahren dieses Lied von unserer
Knechten und Tagelöhnern, die fast alle 1813 gegen die Franzo
en milgefochten hatten; singen gehört und dann aufmerlsame.
Ohres den Eczählungen ührer Kriegsthaten, die fie in der einfa⸗
hen. marligen Weise,“ welche unser norddeutsches Landvolk an der
Ostsee so sehr charakterisirt und die Fritz Reuter jo nmeisterhaf
wiederzugeben versteht, vortrugen, gelauscht. Ja, der; alte grimmig
Franzosenhaß: den wir oben iu Norddeutschland Noch-von A dot
bis 1814 her immer gegen die Franzosen hegten und der miun
allmählig sich zu verwischen begann,⸗ ist durch die jetzige, wahrhas
frebelbafte Krirgserllärung plöhlich wieder in seiner dollen Stärke
erwachten darau zweifle: Niemand mehr. „Auf Kujon (ein sehr
vberbreitetes Schimpfwoctin Nonddeutschland) reimt sich am Bester
Rapoleon“, hört man- jezl häufig wieder un
* 41 m. 71 7 J d h 1 9 —
X ehe e We ckthehe det Tet e e u arez
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edaltion, Druck und Rerlag von F. . De met

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in Sh. Ingbert..
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Su. Ingberker Anzeiger.
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de St. Inaberter Amze icg ex (und daß mit dem DHauptvlalle verbundene Unierhaliugsblait, mit der —XR0 Dounerrtagt und Sonntagk⸗
dammer) eischelnt waͤchentlich vie rim ael: Deiten 3449. Donnearstag. Samatamn und Son.n ta a. Abounementspreis vierteliasrig 12 serzt. ↄder
α νι Silbergr.n Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreisvaltige Zeile Blatijchrift oder deren Kaum berechnet.
425 ια Diert“ — 1870.
* ια. 13. .227 1*:1 α— α.
* 511
—D——— K 1 iegsere 4 g n4 ssr. 3x o— —
Herniy. 13. Augusten Ein Feindliches Batrislon, von Metz
jach Pont⸗Re⸗Mousson dirigirt zag, als unsere Infanterit heute
rüh dier Studt besetzte, mit Hinterlafsung seines Gebäcks eiligst ab.
danch ist vom Feinde geräumt. Unsere Cavallerie zerstörte nörde
des Stadter die Behn mach uFrouard., Andere Cavallerie ˖ Ab⸗
heilungen nahmen Fourage⸗Transporter⸗ in; den. Vorpostenlinien,
er, auß dem Glaeisvon Metz! moch befindlichen frauzoösischen
Truppen. ———
upe runth, I4. August. Heute fande ein siegreiches. Gefecht
ei Netz durch Truppentdes fiebentenund ersten Axmet⸗Corps
mint. Næ —9— — eey 7æ

München, 11. Aug. (Officielle Mittheilung) Vei Wörth
ꝓrlst edle erstor bayerischa Divisiolt Oificierer und 800. Mann
m Todten und Verwundeten; sie machten 800 undermundete fran⸗
zsische. Soldaten: Ju Gefungenen. Bei der Versolgung wurden durch
zas 3. Chevaurlegers ˖Regiment 8 Geschütze im feiun dlichen Feuer
jor Riederbronu genommen. ιν

Speyer, 12. Ang. (Amtliche Mittheilung.) Das 12. baherische
bemeekorps. befindet sich · riach vollendetem Uebergang über die Vo⸗
esen heute bei Diemeringen (imn⸗Bezirk Zabern und Bockeenheim
eiegen) im Bioounoιι α νν haaß

Larlsruhe, 11. Aug.Strußhurg ist von den badischen
Druppen vollstündig zernirt. Die gestrige Aufforderung: des Gene⸗
uls b.Beyer zur Nebengube murde vom Kommandanten abae⸗
ehnt. ehe

Snuũtgu rarin Officiell.)incDien Verluste der: Württemberger
ei Wörth sind 16 Officiere, 248 Mann todt und verwundet, 118
xtmißzie Die 72.0Brigade hun zum:4 Uhr in's Gefecht und drang
on Elsaßhausen nach Fröschweiler, (eine Viertelstunde von Wörth)
or. Die Cavallerie erbeinete einer Mitraͤlllense, drei Kanonen, dru
ztabswagen der 4. französischen Division mit 222000 Gold-
vanten Aud O0 54 ο Beutepferde. ι
Aus Romans hiorn meldet dasin, Lind. Tagbl.“3 .,Die
Deuischen berr Mühlheim über ben:z Rhein: Franzosenn geschlagen,
Rühlhäuser flüchtig nach Basel.

Bar lirmA 4. August. (Officiell.) Aus dem großen Haupl ⸗
wartier zu Herng, vom 13. Aug., Abends 10 Uhr, wird be⸗
jchtet· Pont⸗a: Moufson und,: Nancy- sind vom Feinde geiäumt.
De Kavallerie zerstoͤrte noördlich von. Ranch“ die Bahn nach
rouard.

Paris, 10. Auͤgriste' Aus Hre'tz wird amtlich gemeldet
dapoleon hat die Kantonnemenisquartiere der Armee besucht. Seit
hen letzten 45 Stunden treffen Lebenswittel und Artilleriemateria
wichlich einzni t atäν u ει-,

—u Deutschlande ναν
MNAmn chee it; O. August..“ Dem' Fr. Kele“wird geschrieben:
Ne Preuß'sche Kegietutig hat der bayerischenleincn striegskostenvor
huf von 10Millionen angeboten, welcher von Aetzteret. auch au⸗
mommenund durcheG Waggons iß 1850 Risten“ hierher urans⸗
ortirt wurde, s ——— —F Cν —— —VV

Heute Morgen sins die? ersten? Verwundetentransporte meißt
uus Vayern. zum Theil auch aus anderen deutschen ;Trüppen Sund
efangenert · ranzofen · beftehend hier · angelomnren: ¶ Desgleichen
sransprte nverwutideten Griangencrz welche csofort e nach -Jugol⸗
dot w itertransportintiwurdenEin:: seanzösischer Kapitün äuserte
hdahin, daß: die: drutsche Ariner Iwahrhasor wewiderstehlich und
ger Scuneslfeuor. ihma wilt ein feuerspeiender uVBerg erschirnen?!! sei
in Redaktionsartikel in einerDder) letzien Nummern men, Bade
dsztg.“ oher Iuthigst, rapas Ansbefondere die bayerischan. Truppen
wlangt aeee daß dieselhen„wundechex ngelampfteihar
—88 Glorchex agteeestnen Karläruher Korrespondeuzt des
Egw. WMitlurietisij ι ι -ιι ιαν —

„ General Tausch, dessen Hon dem Ketanugen, Alsentüt herruh. .3 Ic. mishtes·.
genn in n n — —

Münchem Id. Angum. Der Doer Cereuonicimeistet des Tu den EAmnst beren vefhren der Van der ine · von dieser

—
Nonigs, GrafMoh.ist wegen der Erllärung; der päpstlichen Un—
eng aus der katholischen Kirche aussletreten, Heute sind
253p0 Gehingene higx angekomn. .
p Ane ereh —X — deb Siegeg⸗
aachtzchten von Weißeyburg Ind, Wörih den 3 en von gite
— —— —3 un —28 —2*
en der Siitentdergischen Truppe n. Glügwunschtelegramme, übor⸗
andt. 8 deiden — X 5 — —2—
In dem Telegramm des Konigs von VBahern Feint es e ünser
zutes Recht wird siegen; denn für eine heil. Sache zogen unsere
Truppen ipes. Frid⸗

Die Festung U 1m wurde durch den Gouverueur, General⸗
ieutenant d. Prittwitz, in Kriegszustand erklärt.

Berhin, 10. August. (NR. Fr. Pr.“) Präsident Grant
pird die Neutralität der Voereinigten Staaten ehestens durch ein
cundschreiben an die Mächte vertündigen —Der Componisi und
jer Dichter der Wacht am Rhein“ erhielt · vomKönig die gol⸗
ene Medaille. i( Wer ist der Dichter 7.wird mancher Lefer fragen.
Wire erfahren: aus zuwerlässiger ˖ Quesle, duß es Hoffmannvon
rallersleben sei.) qαα
8 An Gefangenen: pafsirten bis heute Morgen Berlin 2122
MNaunschaft und 144 nicht verwundete Difiziere. Dieselben wurden
iach Cüstrin und Königaberg befördert. 187 Mann, größtentheils
Zerwundete, treffen heute Abend ein und werden nach Spandau
nebrxacht; werden. Die an das Zeughaus abgelieferte hei Weißen⸗
urg genomnmene Kanone Heißt ‚Le Doubr 33

er dien, 12. August. Der Staatsanzeigerenschreibt:
Alle im freien Verlehr des Zollbereins befindlichen Wadren werden
über die Grenze gegen die von deutschen Heeren besetten Theile
Frankteichs zollfrei eingelassnannnn. ̃
. Wiäen, 109. August. Die aintliche Zeitung veröffentlicht ein
kais. HDändschreiben an den Cultusminister, welches diesen anffordert,
rächdem die Aufhebung des Concordates dem päpstiichen Stuhle
undgegeben wurde, die nothwendige Gesehesvorlage für den Reichs⸗
ag vorzubereien. ...
Prag, s. Aug, (N. Fr. Pr) Cavallerie, Arlillerie und
Fuhrwesen haben vollständige Mobilistrungsbefehle; * der Artillerie
st außerdem Marschbereitschafisordrer zugegangen';“ die hiesigen
Bahnen treffen Vorbereitungen für den Truppentrausbort. (Da
nzwischen durch die deutschen Siege die Lage si geändert dhat,
—
oleiben.) — — J
. SEchweiz. LAM. . —
Basel, ir Aug. Watist. Zig)“ Die' kinschsfung ver
Truppen ist qufdegeben. Dieselben sind von. der“ Secküste nach
daris gezogen. Poris war gestern ruhig. 7*
— — 11.August. Dar· Consul detz Norddeuischeu Bun⸗
des in Lyor, Herr Shlencker, zugl?ich baherischer, württembergischer
uud dadischer Consul,badijscher Unterthan, ist unter unerhörien
Gewaltmaßregeln verhaftet worden. Die französischen Behörden
jaben die forcirte Liquidation seines Vermoͤgens eingeleitet, obgleich
r vasltonunen; zahlngafähig wat,Es herrjcyt allgemeine; Ent⸗
eüstung. .
n, ιιιν e Italien. ⏑ —
—ανο ugu Zi.) Der norddeutsche Ge⸗
andte, Geef Brajster de⸗ Sh. Simon, dist won Bersin zujeder zhier
ennedcasseno Der Seuat, cheschloß dien Misbebung vyn, 409.000
Menin Der Alterstlasse 1849. Unsert Neutraliiät, darf, als gesschert
betrachteirerdeur⸗, Unter Ieeen besteht nach der
Opimone ein lebhafler ẽpeschenwechsel UÜber die decmalige Lage
ind: die·Ebentualitäten des Mriegeße Glzichwahl werden zdi gNust
eeng foctgesetzt Die Matistegus tel⸗
ung in Reapel in bis zum' Denee 1870 be
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        Station nach Bruchsal ist von einer baher. en weld⸗Eisenbahn⸗· 21. Robert Eichhorn von Steinau in Oberschlessen; B.Brand
ngeni eure Abtheilung in Angriff Jenommen. Die neue inie elpe 2* Inf.⸗Reg. J. Bat. 8. Comp.
die directe Verbindung Germersheimz mit anau und Ulm her.‘ 22. Carl Röming von Kanijz be Lebau, 12. Inf.Reg.

DMie wurtemibergischen Bahnen · haben pen regelimãäßigen ·Per⸗ 2a Radolph Neumanu · von Saalfeld bei Königsbergt 40. Inf.N
sonen⸗ und Gülerverkehr im Anschluß an die bayerischen Staats⸗ 24. Ernst Saul v. Lebus, Reg. Bez. Frankfurt a. O. 8. Inf.N
hahnen wieder aufgenommen. 25. Friedrich Piehl von Biichwerda bei Lanzthal Reg. Ber. Frau

f Einer der am 4. August bei Weißenburg in Gefangen· furt 3. Brand. Jäg.⸗Bat.
schaft gerathenen Turcos erzählte, daß er am Tage vorher um 26. Ludwig Hase vom Forsthaus Schoöͤnholz bei Schwakentowo
ISuhr mit seinem Regiment aus Afrita ingetroffen und um Westpreußen, 3. Brand. Jägt Bat.3*5 54
uhr gefangen genommen worden sei. Am 5. August um 10 27. Bernhard Schneider aus Koöͤln 39 Inf.⸗Rea. R. Comp.
Uhr frühstüdte er in Frankfutt. Die Beforderung von Algier 28. Heimich Stattfeld von Brünn, Reg. Bez. Trier, 40. Reg
nach Berlin über Marseille läßt also an Promptheit nichts z 1.Comp. —
wünschen übrig. 29 Johann-Maier von Rhoden, Rheinbrovinz, 46. Inf.⸗Rey
5 Einem on dit zufvlge soll derSribftliebe des Kaiser 8. Comp· — —
Napoleon der Umstand einen gewaltigen Sloß versezt haben, daß. 30. Friedrich Weber von Una Provinz —AXXX
vahrend sein Oheim von einem Canova gemeißen wurde, er selbft 10 Conp. 63144
sae von einem Steinmetz“ ausgehauen werden follent Hyne 31. Albert b Sblißgen,vön! Vernu, Feldwebel

4 e 23 6 im 7716 ns.e Reg. —A
7 Der Fahrpostverkehr ist Friedenn Sirdnel ven abnigeberg. 48. Inf-Reg. 8. Cond
von heute an in seinem ganzen 38. — Nopfchinsth von Oppeln, Schlesien, 74. Inf.⸗Reg. 11
J J— XAMAL Ny omp. — e 8* —
u wi — der h J5 Ut en 34. Johann Gottlicb Graebert von Reitwein, bei Franlfurt a. O.
e m ange te erge e — I 12. Juf.⸗Reg.6. Comp.. e drese
i St. Ingbett, den 16. August 1870. — ι . 33. Auguft Rostel von Malkendorf Prov. Brandenbutg, 8. Inj
3 Nsonigt. Posterpedition , Reg. 8. Comp.
Lejeunee Henrich Ger. Gottfried Siemer, von Wietzen bei Nienburg
de i ·23 F Hannover, 74. Inf.Reg. 9. Comp. 35 eo 47

7 3. 3* —— Justus Heise von Zelle in, Hannover, Gefr. im 7 4. Inf. Rej
— ee . X Lfist e α . . ien r I. Comprul. . 27
der in St. Ingberi zur Pflege sich befindenden Verwundeten. 38. en n n Deleriae da Soran, Niederlaush
ian In die Feldlagarethen von St. Ingbert wurden am J. August 39, Frdt. Herrmann Paulit von Cotbus, Prov. Brandenburg
abhin folgende im Gefechte bei Saarbruͤcken ˖ bei Erstürmung der an IB2. Ins. Reg. 5. Comp.
Hoͤhen vonSpicheren derw udett, deutsche Soldaten eingebrucht 40. Joseph Breuer von Fritschendorf, Prov. Brandenburg, 12
9 und find daselbst noch in Pflegen uαÑινα Inf.Reg. 8. Comp.

. Irledrich Biedermann von Altenrade, Kreis Duisbutg; 83. Reg. 441. Franz Heinrich Tiemannnvon Linne, Amt Wittlage, Pro
5 122. Comp. u 3 enepe,? Hannover: 740 Inf.⸗Reg. AunComphh38
2. Paul Mendel bou Potsdawm, 8 Reg. 4. Comp. * bu ae Franz Pischel von Brissen bei Fürsteufeld a. Q. Z Branden
J. elar Vapst von Küftrin, 18. Jus.-Reg. 5. Camp burget Grenad. Reg. 11. Comp 4d z*
L Heinrich Huͤhne vou Neustadt bei Pumme, 48. Reg. 5. Comp. 43. Christian· Zander ¶ hon Niederausum, 40. Ins. Reg. 4. Com
5. Friedrich Dechent aus Berkendorf, Kreis Krassen a. —R Friedrich Ernst Zeidler, Unterot. von Sonnenburg, 48. Juj
seeg. 0. Comp. 44 Res. 5. Comp. .
sn August Misthte von Küniß a. O. Reg. A Inf.48 — dase von Marrdorf, bei Senlof, 8. Jaf.Reg.?
Reg. 2Comp.. 5332 e Somp
7. Gutte hrcche ihe Bertin 8. Reh. Z. Conp.3 demmrid Rondarf von Vroger be Harburg..7 7. Inf⸗ Ru
.Wilhelm Rühl don Ru en, Reg. Bez. Frankfurtea. O., 8. Comp. 34*3
d Wihm de Ee *F * ʒ F — z 47. Reinhard Dolker, Unf. von Lamitichin in Posen, 77. Ins
9, Wilheim Seeiig von Regenwalde, Reg. Bez. Frankfurt a. O. Reg. 7. Konpc.. SMMS
55 48. Reg. 8. Comp. ——— 48. Gottfried Nitels von Karen, Kreis Cotbus, Regbzrl. Frau
10. August Dietrich von Sandoch, Kr. Braunsberg, 48. Inf.Reg. futt, a. O. 12. Inf. Reg. 10. Comp. 53 838
77 Gonpy. 3 77 7 — 49. August Fritsch von Herren⸗Karichitz, Schleũen, —
II. Juius Rudolph von Altblessin, Kreis Nonigsberg, 48. Inf.“ 8. Conpp. a*
Reg. 6. Compp. 3.. —— B30. Carl Bujchmann von St. Veit, Negbezrk. Achen, 40. Inj.
12. Johann Brunkhorsn von Stemmen, Kreis Rodenburg, 9. Art. Res. 10. Con.
RReg. 83. bpfund. Bam. 3.3351. Jotann danger von Jo anniswunsch bei Liebke, Kreis Lande
13. Edunard Ferdinand Haag von Soldin, Reg. Bez. Frantfnti de raee 8 ch —*
a. O.. 48. Inf. Reg . 11 60mp. re5 F Gortsetzung folgt.) *
14. Robert Zander von Gatschimabres. Prov. Neumarkt, 48. Inf. * — jetzung AVVVVVD—
* 2. Comp. .83 — — —— —
15. Fram Amon Schillingzs von Scherfhausen, Prov. Preußen
J J. Inf. Reg. 1. KComm. Frauen ⸗Arbeit im Kriege. Unter diesem Titel va
16. August Kühlmorgen von Liebenwalde, Prob. Vrandenburg ffentlicht die Modenwelrsoeben ein Extra⸗Blatt mit eie⸗
3. Brand. Feld ⸗Art. 3. Anleitung zur Anfertigung jeder Art vea Verband⸗-Gegenständen *
17. Wilhelin Kientopf von KGichwerde, Prov. Brandenburg, Leib⸗ weiche sich zur Herstelung von Frquenhand eignen. Die Anleituru
grenad. Reg. Nr. 8. —B8 e estüht auf · Angaben von bedeulenden Aerzten und herausgegeben do
18. Peier Alberts ven Köln, 40. Inf.⸗Reg. inann Frau Ferieda Lipperheide, ist erläutert durch 52 Abildunge
19. Herrmann Hufe von Treuenbritzen, Reg. Bez. Potsdam. 8 und kostet 80 Sgr. — Während des Feldzugs indeffen wird dieselb
Inf.Reg. — don der Verlagehundlung als patriotischn Gabe an Vereine wi
20. Frang Schäfer von Freuenwalde a. O. 3. Brand. Jagerb. Vrivate grati s ausgegeben.

—
Gerste. Reis, guCer Naffec.
frifche Butter Käfe, Wein und
Brandwein empßehlt bestens

ettwe Schnorr.

JZolfsvertreter.⸗Fortsetzung des Romans:
Mademoiselle.“ Von Ernst Volmar.
Die öffentliche Meinung in
Frankreich.“ Von R. V. — Hieran
rihen sich die mu dem groͤßten Interesse
niaenommenen:
—
enter diefem Titel diesme

ist soeben eingelrofsen und enthatt oAllivier und sein Gebic

„Oer KRrieq.“ Von einem früheren/ Fernerer Inhalt: „Das Passionsspiel in

ODber · Ammergau.“ Von Herm. Müller.
„Ein abeliges Casino.“ Etzählung von Le
b. Holtei. — „Allerlei“; Zu /unßer
Bildern. Die Mitrailleuse Kugelsprise
. Correipondeʒʒꝛʒ..
Illustrationen
Auf der Promenade in Eud
Serzog von Grammont. Em
ↄllivier.
ledaltion, Druck und Verlag von F. X. Dem ertz in Et. Ingbert.
        <pb n="487" />
        258
—— 238568
— *
357 6
3352 ä —5 S53 33
272 3258 — — — 5287 55
53 —3 * —— 22
* — — 58
— ———— —— 27 ——— 3588 323
2538 S2* — 5* * 257 5 —— —
9— — 2* —38 — 5* — 135833*
— — ———— ẽ 3 * — 55 32 23238 2* 38 83
— —— z3236 —7 3 —— * 528 A 55
2 — —— 58* —3 S 253 352 ».57— 8 — 3 J —
387 233 3527 85* — —e — —— 255 55 727 335
—* 382 — 57*— 55 23 53 757 F
* 3887 —— P — — 22* 23225 — dö A 38 8 — 28
— 9 z87 — 7* 784 7 3
— —— — 555— — —72—8 83 3837 353 357 —I
26865 238 —88 J —— 38* * 43 e
22323 E.7 * — 52* — 3 523 72 33* S52 2 2. 3 227 —A — 2*2 *
A 25 528 53** —— —8 — 5 22 ———— 3228 22 —A *
——— — 7* 2 17323 8* 5 55 —— — ẽ
8 * 338557 *33 — —
— 22 — 328 — 78 33375 * A 5—23* 2 2 35 5* F —
6 — — 2223 — —— 523
—— 328387 *
Ez —23 2 3538 5805 —z22 135235* z 26 238 — *7
— 5535325 32 — 7337 25* 48828 35333
53 —2 * 285* 55 2273 35* 5* —55* 328 5.3833 55535
52853 — *58 — — j *2285 77 33322 55 5S* 2N88 * —— *
* 1532 E 2 — 5— 28 D . —— 22 —3 * J —
533225 ö⏑ * 5c * 5*2 J4245 *5 722 8 * —X 325*
—J 2 8.2 3335232 ———— ———
5 —7. 22 — 25 —— 57 — 335285 533
F 83 5555 557 3326 5232
2 * 33 552* * ** 2
— —— —32 —88 20 58338
—— — 3223* 4
—— ——
— — 8 325
— ———
25* 387
337
2
—* *
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—
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5525 58
715 243
2 —2 — QB 2* *2*7
33355225 ——— 23
255535332 5353 ———— —— 58
228 2 2 — — *
9 f 22 s27 — 2*3 —
3 78 35335 537
38 558 —— 235
558555232 8375385* —338
—E 5* — * — E 22 —A 24 —— * 8
2 2556 — — 33 5228 525 3 — 23
E —A 8 2 2* ag *—25 F 2 25 2
—— —A —— *5*7 —25225 28* * 338 2328 23
2282* 75 56* * — 72 * 5* E 55 * 2—* 322353 —— 2* —5 5555 7 ————— 32
38285. 25568 7335357 *235* 325258 3283* —— —3 3532* 220 33
23 3. 837 538* * 52335 — *853* * 2 — — 3* A 7 —5*
35235 28 3557 . 33523 327 — 235325832 5538 57 — —————— 7A
32517 — 5 38 222. 5 ——— S &amp; 7 288 i 55 2
38355 — —— 53* 2 2 32
—— 8 — — 5 87 3322 5366* —* 4 —
—A— — 5*7* 2557* 82323 J —8 3083 *
—5 58 —— —A— 35338 — —8 2 52 32333 2*52* 23 sã 2 85
338 3332 33382*63 —— 5357*
* — —8 * 52* — — ** — * — * —8—
5328533 28 —— 557 5 —A — 532 * 232 — —AA 5 53
23522 —A — — 223 23333 — 525 — 838* —E *
—— 525 3575335 7 88533* 77 — —e * — 2 23353* 2. 33
— — 7 —5 A —327— —55. — 222 —A — — ——— 5325 &amp;
3—3323 * 2* 3 —AV J — 552z 53 7 — 55
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5 33 —5*8* —— 5*8 5*7* 5* 72 ——— — 2. — —— 38*
3f 15358 * 2 — 28. * &amp; 2228* .3* *028 — 23 3388 — —
2* 4 2 —A 22525 325 5 28 2 2 22 33 525* —— A
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27 r z) 2 2 * 2 222 — — 2
383333 883 3 386 38223
3 3 —— c5 288 —— 7 — 3 — .2 ——— 2 8* *
28 382882 3 — 35*57 — —— 326
322 — 7 T. 2 — 22* —2 2 5* 3 — 2 2323 *
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27 — — 2* 22 5 2385 2352 2 —VF
5 Xa3 z2808 — — 557533323* 3553 75833 — 37
3 3 8 635 338 3338 8323233
* 2 7 —28* —; 3 — — 8 57 » —* 2
5283 2253 —5737 —5358*332 2532325 2235 3 z30
2*22772 —*2742 —— 323233 5333 52 2238—
27 333—383 —33328
2 y5 ——8—48 288— 2 2* — —2 — 3—
* * 35532228 232 * —E 335 — x —
2E.Z —552— 23338333232 — — 52—5 —
2 . 25z3355 —3353523533* 7 — ——0O 2 5522
7 527 ——23333 —5883 5283 —M *538 S 34 2
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d * * — 23553 M *27 — —
279 * S 7 5353—326238 —e— 8 58 5 —A—— 22
⸗ — — 38 —3—325753 *22—58 23535533 22322 —
— —— 225322353 — 85555 —AP
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5238— 552 32* —— —
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3218 — 55 2 7 23 5322238 8* —2 72 .8
*2 —
2328 48333637 323333333 2336 23535353335 2
2325 52* —273356233535223* —253833235 53 3885*
285 2358 8323532 —z8332333388 3* 23353833364 32*
* *22 * 255533388 332 2535535235 1338 5323
32s5s8385* *28 5 —— 352252 *8—358 328
———— — 3355353335 252235323323 252828* 283333352—
JJ
E8 S 3 7 * —— 5337 7 33322 z2 3 — 3 752 *8* * 38
X — 252*8* —53 2 — 523572 — — 225 2
A — — 5527253585*— —— 572—,35525
—AJ 3373555377 5382355 3233—5323 32537 —A —
203 32235 28 333358383—55* 173833223233 3222332 2*
* —A 5583232336 255353238 533838 32373 ——
23277228 ——— —B— 528523 223* *z23
22 5 38 882 ——— —— —233338 —„—*8 24 I5332 —
32327 223553 525 53283 3227 553 2382—37—823
3527 3533838 2322 2 —352228 232223 2 32
3255 33333 35 3753273— 5352573233322333834 338
322 *s 333337332335* 3* 2 25.2 —3364 583
3 —* 24 3235 * 9 — 27.5533 538 *
— — ——
223523 * — z3325 27 53327 2285 522* 25 2345 —3228 3
———— 2224 — 2333 37323352238 2232657 — 33 532z—23233
8535733*3 533833233363 2 7530358238 383 z3332343
258 332856 582 5235 * 28323583733 3273353 S5EB *
—53 383333337* 283 ——— —— —A — —— * 22
—3533357 —733357 A 2333 3833338 83535535837
5232* —z*2*532* A— — 538* N82 I55 3327538238
283 53328 83235233 23553382332 38 23—3355 52 8 5
2233253 833733 —— 335332352853. 2 2
52352 2333 3535 22 2383333535 — 263258 *8*
8 3* —2238 *
—A 333735333333 235372332225*
—FM— — 2 ——— —A
83555582533 2 50
353333536332
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735. 2.2 5 2EE*
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35333353 —— —— 238 233583335809 —— ——— 8 58
2533 7333 35. 15833 52353238 88 8 77
3383 38 2333363 *3358 258 —33
35 —Z Z5 S 78 — 5* — *23 32.
x3 8 — 285 — 533 —— ————— 222 553
—————— — 2 — —3c238* 5328; 5x5 7832 88
23532 3226 — ——— — 5 — — 2281 5382 553
738* 8 872335* * — — * — —A 52* —— 2*7
32 *8223 — 5 28. 3338 22 2258
57 s*a*g 2 * —2233 8 2. 32.3. — 5*
—— 58* 53. 5* 58*885 42* 22288 — 3 555 — 8285 52 E
352 —25 8 * 2 * * 3,* ——— * —E—— 8 5* 2 53
—A 2333223 58 8—2 S 3—87* I3SS3
535 7* 33553 —*22832587 —2* 2—, 22 224 25*2
835538 — 3325 535883 — — 5
3274 3. * — 2858 X — 25 23558 I88888 28 —
232242 * 7838 5 257 22* ——— S —22 58
* * 5388 827 * 25 —— 58 —J 2233 4* ———— *37 —
* —33 88752 * 52 72. —
3 5238 331 3323588 53 55
23 373 55838873 . 5 55 558 — 55828
*357 8238 —33 33358 238383 27
»232*7 s 53— 255 * * 25 5 *2. 2 3 * —8
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2585 8* 85355 — 2127— 8 2*3. Sa * — ——
*532338578* 3588 — *3533 —5 —
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2*28 3033*84 55 38 35 558
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—— —— serergnrse bwe nch mrerr¶ dir g. Drnn eg vd d mi.
darbrücken, 17. August. Die deutschen —X sind * W5 ee ü —— bei Weißenburg zu
himhanen — —— att· nb Oit Frauhofein ohaeltemnus fürlo unmo glich, / daß die. Deut ·
pie uns aus glaubwürdiger Quelle mitgetheilt wird. ri horgestern e nnnat ontagegemgesandbien artatschenhagetsn rn
ee e e een eiein evanlomnen⸗ kbanten denß · ie irnls die Geguer dicht; var. ihnen
duneville, de des Zrinen Friedrich Carl in Pont⸗a⸗Mousson, — m Wun dereaubernn
e ee ee —
diesem Tage. schon die Mosel überschrilten haben soͤll marh iecals n Irpotrrwen 2Wir werden gegen solche Truppen
de eeeeie e e Die Gernison a egm. önnen, nlemals den Wir hatten · eine jast uneinnehur
oon Straßburg unternahm heute Nachmittag einen Ausfall d gegen de aeneaheng *8 eet 33* uns gefallen la
ee ee Beretan Mirenschaten nebir vnerie is. d Frantkreic i rei
heschützen zurückgeschlagen.?* ue n eum reee ieũ * —* August. n· Die „Aunts zeitung nohringt in ahrem
e ei Gegen Auhe Negmit⸗ne, aubie ficiellen ·Theile die Bestaͤtigung und Promulgirung des Gesetzes
riscre vor Vietz vesindiche Avantgarbt denMarsch der auntet dem ug — RP de ueaen 21. Iuli auf 500
Schutze der Festung noch lagernden Corps zu erlennen.Anver nillionen —V e ahe — gne Mitiarde ge vrac
n rhie vne — — — ——— vird. — Jeruer bringt die 9. Amtseitung“ in ihrem ojficiellen
e a du dec digse in in er besicgee Getrcht deeoder et — B ——
——B ——— e eeeeee ed
u ihrer Unterstützung Front machen mußten. un4 328 ringt die misteitunte —— e Geafen don
7 General Glutner! Tommandeut deriuis. Division lũhrte jeine Palulaog mitunt rʒeichnenes Deteet die Wiederaufste uuns der Pationel-
welte Buigade Often· Sucken sofort vor. olenuu αν narde in gang Frankreith. bettrffende Durs ein weitere. Delret
— ———
— — —
In wotfen den Feind fchtiehiich. auf allen Punfted bis hinuer die —R atghal Barosne sum Chmmiandrendtn du enel des
Festungswerketn ,_ αα * 3
Fasoisthen hatle das Corpst Admirault: dierrechte dommqndixenden des 23 orpe ernanm wire J Zucwz
nb s Inee — ——3 uun — Dietontuenrun Iuen wn Doen
eral, Wanteuffel mit seinen Tambour battant votgetenden Re⸗ ogfehlatober des 12. Armecorp⸗ vas in Cdaldns an det ¶ Marne
s —⏑— ,,,,,,,——
len der Feind auch auf dicseme Flügel? ebensoeutschieden · in die eee e eed — eeeeeesre
Festung: gurückgeworfeneee —D———— ehnnde deß Pirtzin vet dot⸗
Die diesseitigen Truppen drangen bis Bellecroire anm Borny Ne ion begri sbarde F ee aeechene ꝓ * — v 9
— ——— gem atn vun urnutet.2.wet
a Sen di der nong hos Schlochiseid undvrsihegie die eenee e u e,
ur sicheren Abführung? der preußischennwie frauzoseMerwundeten vitwenen lindrlvjtn gtiolngen Mitarz — de e de er
und die auf!“ demjel bemtstehe ni. gebliebetiendi diessennigen Borpusten nutauuns dies Gesibes dene 23 JZapre alt sad⸗ tnd das 86.
8 — — 5
osel vom Feinde⸗nichis mehr zu erlennen. dichter Staubwylten peyde le 3vet wird Versicheri Cdaß:G
—* eee ——— wie uite Francre. melbet. wird versrdent.Ran Weneral
xmee schlleßen⸗ i— ια sbangarn⸗ d ndanen 7 vpdneh J
deengzeIs Rugasteoin DienktemneRFestungeOHi.aash ñl. (m In der heunaen Sihunse —— ene Wunt
tk Ruͤhe von Dienze; im Mentther Departement gelegen,) hatnach hert Jues Simon Fine ¶ Petition⸗ deß die Rutgleder der
n e baterischer wenen Aemeccorbs lkapituirn eeuie deite Mihtardienst vumerbworsen.werden
Fbebliche Besande und circae 6b. Geschnße siube daj Jefunden iter Vncterit r
wens J —23 — * A. ———— de eh 85 MNsrer —* unat der Ditln, Giitet wpenen/v J — —8
itfun ar ezuden'n16.Vuguste I870.u inennr innnhe hn bn Giei Vonwahldun btachten Petitionnn.ine selben
* 3240MA4M — 83* 3 i eun 7 3ä 84 ven F 2
—D me 8 9 ed e ß Aue Coldersatihaei drehon? sich m Vleo on ZO hr Mill ronen
vians ,e z eine 3 0Es veistehtsich von selbst,
AugM a güch g in perhittman denng Alls. Zig,⸗, pißse vaff viese Emission de grarttjehemiederbrückte! Was.die Geschäfte
jort. einige Wagenadungen. on ehangegen — 7 —— D——— Auterst, sau.Dit Siserbaduwer the
aufführtengdag man nach Erfrischung dyr Lepten dit hedrohlen halten sih abel mir ei —I———— Obligantien der
Wagen zuruckiehen und die Ungethüne die n geinet Menageri Shodt Paris sind — V —— hut
——— Sihei * ÿegu 8 ——*—— —E nose :rn ιν.
— Jeutnute suelden
Waͤsser zur Erquidung' reichte, dem Anbietenden das Getichtsensu haß ver laserlrihe Pting as London uͤngekommien ist. uDien dottige
e eee eee n de veesnentdc uy duopet igt Garhenhe
ie Turcos noh auf dem Schlavelde gelzgetge Hetwundetqq ie bquptet syine Annp enheit. ν J
er unmenseglichsten enn an uxi hahen ιιανν England. —A ιαν
wachügte ch, wie das, Frtin J.). zreibt. Hmn reie de e August et omerilarischt. Weneral Sheridan
witvdersa vime lten. Menge der dee aee eeeeeei voh Vdndon akgerust amhñ sih köds rvteüstische. Generaü: Dialtier
Angonen Tigeas pon demm/ Verhuingerun denahtt wanden —V 4uu
adung uns namentiv eei bah t3
aud. Werden Hucn goht mnent aun Toeil ewerder— — 3 eigütt gireen gon gene Igetshe. ver
ranzosen wollten selost nicht mit, diesen Menschen /in Fig Coups deutsche Feldzugsplan gibt, dewgienigen, füt, den I8hlt tieg an
laten. ie vog denlelben zu tteuncu. — ee din Grobertsaie gihiz ah. Die Festangen Slrghburg. Bin e. Mes,
erhin fkransvportirten französischen deen besanden Fhlonvile Nnden dabel nur nteraeo diiefe Verudssichliaunq. urnd
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        was angestrebt und als allein entscheidend hetracuea· wird, ist of· Wilhelm gpmann, von Jgoesdorf, Vren Brandenburg
enbar dr 8aimnnurn dey fanzdsischen 368 und —*— 3. Zagerbal. . 338
Bedrohung, —4 der Houptsuadt Pais. Um drei Auguste Stie hui 9 Hohenwalde Prov. Brandenburq,49
Ztadee wird sich Zie nächsie Dulunstedes juhch ampfes dret Im⸗Reg bCenn —A
hen: Metz Nanch dund Zabern. Rm Metz wird der sun Flügel s 20. Karl Schneider on —5 Rehbezrt. Ftantfurr 4WD, 8
der französischen Armee concentriri, und ihr tritt Me über Trier Inf.«Reg. 4. Eomp. * F
einmarschirte Armee, mit der das Corps Frossard zu thun hatte, 26. Karl Klogs von Beddusch, Regbe zik. Brandenburg, 3. Art.⸗
entgegen; bei Zabern —F den Vogesen) hat Mac Mahon neue 27. August Stenzel von Krauschu, 12. Inf.Reg. 7. Comp.
Stellung genoninen, verfolgtvon der siegreichen Armee des Kron 281 Ludm. dasch von Kroschen 12.5 Inf. Meg. 113 Comp.
jrinzen wird er abermals geworfen, for ist Nanch und damit nicht! 20. Augun Krqctle vorn Kütig, eee v. I,*
nur die Flanke, sondern auch der Ruden Det Stellungber ⸗Metz Inßaneg. B. Komp.
decher Grade bedroht. Man sieht, der preußische Generalstab 89. Johann Maier von Noden, 40. Juf.Reg. 8. Comp.
— uf dem Schauplatz dis Kriegs mit Schachzügen doͤn roß h Wilhaum Eperling von Berlin, 12. Inf.Reg. 8 p.
artigster Bedeutmrg Rüchtigkeit · auf dem Schlachtjelde geht nuit —VT— Thungader, Proy. Hannovet 37 .
einer brillunten Strategie Hand in Hand.“ Pp 83 8 7 7 JdJ—
Seu e . Johann Pust; von 33 J. Inf.Reg. 9. Comp.
J ———— DD ——— —— * Karl ee —X —E 3. Nlanen—
r dameD. Autguste: He vle Nacht in ain Ialostg- Ann Dege4 Esct ss ee e 3*
les Feuer ausgebrochen. Jwei Kolonialwaaxen⸗Kager Hnd verbraunf. — Brimnr wan Schwihus, Vegbezeh Rrantf. a O.13
Das Feuer vernichtete 9000 Kisten Shee, 14.000; Vossen Kafieg, — d. Comp⸗ in rn J uz u
2600 Ratten Zudcer;, sowie Partien Wolle, Tolbg und Pasms BGbe Rugust Bittner von Qüscheru. Raghezrk. Trauturta. OH —
Der Schaden: beträgt AiMdillionen Buldewau Dir mürsachen ist noch un. Inf. «NegIG. Gomp. Fuι ι ,
nbekannt. Das Feuer hat in der: kleinen Schiffsmersi angefangen 87. George Rugun Rabe von KünieKreis Lebus, 8
Menschen sind michte umgetkomen.nmun cainer] isth pexmundet 1. Comp n ν ι ν , —D *
worden. c ι ιιν u ruy S Johann Harz von Ferfen, Prop Hapnoper, 77. Ins Ne
Aus St. Hele uni vrcdffariliht die, Montagszeitung“ »Be 7T. Gonip. niy i —α — e e
folgenðe Debzesche ,Es wird gescheuerh.bh 80. Horxmann Döring non Franlfurt g. O., 8. Juf. R. 3. Comnh
—ι ννια 340. Heiurich Bruns von Rehren, Kreis Rimelu, 74. —R
α —— — rι_ αι ν α Eompαα “ 333
—— 7 —— AL August Brelenlaher Cathacinenhogen, Nron . Oßssen. 74. Juhfe
ι ινναι ri Liste ia ιινο νν Feg. ö Gom äιX —”
—333 — 7 —ν—— de 8 —* — , X860— —2A. P. 7 218 * 24 — 8X Ainnun ,
— ——
enn am 4Augun eiggepraghten Peutjgen Reçę. 2. Comp. ν iee.. 4
—— Pon —*2 IL dom 97. vnf Reg 44, Niddiand- Zlaffen von Osburg bei Trier, 40. Inf. K7 Eo
am 7. August — Ehateigvbaã in 61 48. Karl Georg Kühblok von Berlin, 48 ———— Cqu
— Erust Winkelmann, von Schhufeld bei gduedbergAn Inte AMir gariedrich Zarkowelr Non Danzige Be Jafreeg. j. Konp
Reg. 6. Koupe am IH. Augustz . Friebrich Wolte vn Vasen ean dreheneürg, I Inf.
Johann Jopen, von ——5— Insfeeg 4 is WMegl Sd Comp.'l nxUd ino ι να enn *
Comp. am 9. Auguste re ——5 88. J. Hoͤnisch von Berlin, 12. e 10.' Comp...
. 5 A —— 3 e — D——
ιιοöJ α.I omp. n 2. Augun 18106.353.560. Wil helm wto voncWeor ifrei XF 8 8
* ee eee e een B oup. nνιιαJ 8 en dae dd Inene
— s— —— deh 13) Jiguftnach hzĩ. Nuri deirdrich ßedihann Sohlite bon Poelichen, Kreig Londs
5 : V1 7 *2 —ID 53 I u berg, 8. Juf. R 21. Kqu — Ii e 9 123
I. Berihoid Ndnig üon Beilisigte iin Rußland 347 d c ee lu Wihen du Fyentsur, g. H
—ß— —B————— Rzohset. Mindeg, g8 5 Znedes. Con rt nd
α np, . 3—2 Von den amn Z. August eingebrachten verwundeten Franzos
Ferdingud Hugo Schmijtiq von — — I0 Conmpb sind A XIX— mesn
Hunt ¶. Moin Haten. von Vochunphe. Regieztj.. Itutherg n Puo Jales zeren . Jesphe denee g. Jorrie
88. Infe Reg. 13 Coing — —— Bernarbe A. François Babut, 5. Anguste Jourdan. 6 Henrtt
Jatob Karl Dampmann von Westl, 39. Ins R 10. Comp. Galprur 7.: Koeleftim Auduger. 8. Rahnond Iroudegu. 9. Louii
un amn Peuhof, von Kötling, Kreis Botlen, gh. Ins. Galton Aurrher 1d. Joscphe Vechohennn, Fune per.
zeunß znp Alphonse Bibari; 1318, Ennenne, Wlanquey i 4. George Deuschen.
—A Metteldru h hei Frifdherg,e 18. Inft 18. Jimen — —— 34
Jes 28 , . ;y IBS. Dufant: Regia⸗ O. · Henry Delonge 20. Jtan Fonlin. 21.
— Durtchen von Giocho. Hf. duhe DNd Rf Rege — D⏑⏑⏑ ——— —
W * 50 24c Germain Inles Langloars. 25. Vittor Ribert Dufresne. 26
Albect Adam von Bzrlin, 18. Jof-Peg. le Gomp. un dean Schnetiner, 27 en mnie, —* Joseph
be nezd Soprdppinn vopr Laüginherq, Hresß, Pyrigann, Zo Vroure. 20 pierre Lebecuit, 30. Einte Debnor. 31. Frune
Inf.Reg. 9. Comp. 5— Antoine Biaggi. 32. Louist Punal.383. „Leenard —8
Jugust Tranfvetter. von Wexjn, Reghsutlz Fragtfügt ane De Eharn Maite 86.Je Husahe 1 9J
8. Jus.Reg. 4. Coamp. — Folgende leichtverwundete Franzosen wurden am 13. Au guß
Wiihtl Greing pon Untronp , Reaghzrt. Artweberg 74, Inf ehaçunen
Regn 4.-Konwp.. —BV .Iñdor Fotlhard nig. Jean Dedieud V. Mugüste Doléant.
Herrmaun Schroedg van Hanm 74. Reg 9 Comp. 4. Isidor Guibb.e. Aiphons Flamont G. Lomns dedufteau. 0.
Wilthelm Peliß von Berlin. I8. Juf Regꝛ 10. Copp — Chasseigne. F. Pierte Perigne. O Philippe, Fischer.
ee ee von Großglogan/im Schlesien, 12. Inf. Reg. 10, Crouard Nehelais.n —,—
20. Bomp. 8. . aäαα Von den schwerderwunderen Franzosen⸗ sind zwelgestorben,
VTe von Bohzen bes — V — — inn 6 —* —** ne 2. —&amp;e—— —
J d Pon p. 224 *34 06 9— —J —— rf am 5. ? uguft. J ——— — — * * 9
17. Christoph Ehlers von Idsingen ————— Comsb. Die G jaumtzahl der Verwirzdeten ain Abend des 97: Auguf
18. Johann Wilhelm Berg og. Sehn, Regbzek. Frankfurt a . —ä
48. Juf. Veg. 7. Eomh...4 X- J ——— Verwundeten befanden sich in den hiesigen Feld⸗
Zoseph Serve bon Hretieuich, Fegbut, Trler, 40. Heg. 1ß. .azorehen vom 8. gugtst an sehr viele shwer brtrante Soldalen:
Lomp. hievon wurden am 18. Augusi 6 evacnirtezu am Abend des 16.
29. Josebh Veler von Lougtrich, 40, Reg. 8. Comp. igust befanden fich in den hiesigen Tegarethen noch vo ectranft
al. — von Auetien . Regbezrl. Düsseldorf, 19. hannon Soidaten; dyr Gesammtdebdlleruugefiand beirug bis heute per Tag
Iggerbatt. — urchschnittlich 228 Möanug Gesammtzyhl der Berpflegungẽtage
22 Tdeodor Drossart von Capellen 40. Netg .n Copp,“duud ae 8 August eo J pye 8 vegms
wedattion Dtuck und Veilag dvon

—
—Seirm⸗tz in St Znabert.“.
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        222 538
222 153355532
58 3233 * 5353 32532 2522238
35555 1145 ꝛ 3327
835555 257 —78 86 58
43 8328 7533 —133231 J 357
8387 84238* 443538 3353337 23 383 5
535535 3 387 — 4 195 J ——— 537 5 —
——— 2338 713331 —33338 353*38 231 —*
3 173 533 z333758 A 22355
S 553—— 5*5 4 5337 235** * ——— —— *
—— J———— ————
3583 35 ——
J— —— ——
333333 — —3 133255 78333 — ——
113343 J
——— — J 8
35367 28 33382 33533 *83*33373. z5838
33 48 — ——
2832 8 28 13343* 82327
1*33 3*8 3152 3 2 — 22 8* —2—
— —— — —D—— * *8 4
8 7 287 ——— 2 *
33388*
—F 25 —22 — — 24.3 2282 —F 5s235
333 333 3 — —*
—A — 82 — 257— J ⸗ — * 7 — 22 — 3 —— an 72
— 3*8 — —3z233552351342333 *
57 35 — 2 3 3— 3 358262 355 55335536

— — 33 — 8* 535868 — 228* 25 5292
cẽ * —— — 33833352 —83—— 7332 7
55538 23535353 5238 336 33 333823338 538 2ã30388

F * 345 355—z 35588 — 4 53 —3z33523 —
—33228 — 7223 53333 *22 7225238 a88 —232338383—
— ——— 22 2* 2222 S 2 — 7 38 6272 * 82 — —
263338353 iess 47 3*23838 —— s3387333*

— — E 2832.3 — *5 22 7* — 55— * * * * 25

2 3 3— 3 3— —— 2328 2332
— 35* 7 A8 — BZ 2222 25 —

* 22355435 — — 2 2 3* — —— 2 532235

2E —A 7* * B 222 * 23 82
33* —— 23253 35 32 333538 323857 e

— — —5 — 23—32—32—4 325* 3875 —— 58.
33 328 zase 337 — —— — —
55* 23 — —583 33385 5572 ——

* Br 2 58 * 7.4* * — 5*2 * 2* —
24 883 833212 I8 —— —— 3343 33
37 8 zxRI *55 359 — —3 —2 ——— *»—S— —3 *8
338 z533 — 73253 — „5 — 535315 533s8*532823— ——
— * * 33z2353 3* 3 3 — —38—3
P — —33 * — —3 —38 —— ———52322 —— —328 232—2
— * —8 * * 2 — 2 22
5—3328 558— 33837* ———3 35 —— 5 ——S3X
3 33 5 233353 28

*55 — ————— 27 8 — — 53222 2324
3 33 33 73 3—35 3
*6

232222
5355553333 2348
5246355* 33228 ——
3 3233588 2*2* —
——
322—8 53555 — 2545 m3*38 33
235383 J— 23383
3232 — 5256 —— 85* — 8 —28
33833333 J
3 — 535 25 5 55 3383322*8 7 —* 2323 3 82*
* 3 633 25388 a 3
* — * * 25.*2 2** — 823 * — —
3 3523 2 *28 227 8 —5 — ** 2S 2 335328 8 —
5 7 85 35587 85 — 75. — — 723 3538 22
A—— 13
A ——— 7838 25322* 52582832333 3334*84
* 355* —— * 2 23 35* 5837 c2 22 2. *
—— 838* 8553 53 —83335 * — 23333545 8832242
3— * 5283 55 5* 8 3 333 *
*8)is 2 — 32* 26 2* ẽ 22 23 52*2 * 2533 3.
3 28353533 7987 325 73383 535 335534 3 —
— 28 3* 2c2 —— — —— 4 s32272833 F
*853 * 358 * 3323338 28327 58533 255325 —
* —A 35 28 — — ——— 3528
*4—837 53233 33333333237
5*85 ——— 5525 2582 ——— 25 52535338 83 55532 5* 23225
*835 238 — — 5.2 83387 * —*235 822* — —5
2528323*8 25 325 258 2 2533355 325358* 572 23548
—— 2532 52 s * 238* 5 —5 *52* 52— 1553358 3533235
a 3 338385 * 3333328
— 2233 2383 5 85232 —— — — — 58 — 88 335
* 3 3 3 12 355*55 * 3387 33 g 2 8
z
* 38 —— 23533 Ek 8*5*58 —32 525—
*8 2 * * —— D 35 7 —
35 —
5 2 — 28 8
— —52525 — XX
?ẽ. 55222538
833* —2 —
523 532 ——2822 — — 22
e53 24 333 335285 5533533655
3 2 35 55* 55 5352 223* 23 52333623
3 733838 23332
5 WV— — — — — 15 — 2 2⏑ —5 23 6
35 4*; 385 — — 3453755383 68 333
nñ* * 532238 —3 8 53*55* — — 7583 —
—— —— 2 ——— 55233
53557 »5355 35335 38 253533 233 338 222
* 22383 —*3 SSsBS. 222 R5525 5—3—53— 4382 3.3
— 5.33 —838 525 53 2532— 38 325
z32*3 33288* 3335 3338328322 3238338
55835 ãA — 558 — —— 2
— * ü NX27 8 * ⸗ 5* 25
5338358 — 223838 5 53 532 23—3360 32 3235
3— 8—5 58 35 553335 335375 23
— — — —— — 28 — —
3*535 383 33333 —
5333132563253 3 S3 7 3 3
2318 — 8382 85 ——— 22 35322 32
—— 8 22 —8 * —A —A 553 52
F —5*2—2 8 D 33 s—255573 4 5
63 3*5338335337 3388 —333338 33 238
2282 —2 — — 3233 5* 23232322868
535*5533557 55 — 335837* 255 25 323 822 2322
—, 3—2 22328 8 —— — —*—
57 8 —ãA— — * 2253 — 5— 2 2 — 5358* * 587 * — 5 2. 7 5* 2353 — —
5.. *285 238* 7832 * —— —222 27
5— — —6 3 3— 2535 2385388 25325 — 1532386
55535 833585 55 365 ——3 33— 3323237 853325
53 222k2 52583 —s5—338553 8555 —ã— * 28A.22
E8 —6535 525 5332 *5 2z35335 — 32 5
. .8 E — 3*
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        8323
s5838377
—
—
3873 ———
3357 57
* —— 758
28* 8237 2. 5 —535 2353
— A — — 23 536*
238 — — —— F
7* — 2
JJ
7* 3 55* — 8 s 23 * * *2* *38
3878 5 ——— 3327
23 33332* 323 A82 22 —7 — 255— 23*
2 3532*558* — * — —
22 — 5 5 — 5*38 — i *ẽ * S— *8 A
2 7 133 3238 523 33 32 33 552 2 *55
233235 22338 558 —3335 —— 7 528 37 —5
3328 58 —— ———— —— — 8 —
* . T —— 332 3 — 35 —— — 57 — 233 57 — * *
22 2 23 — —A 7 — . 2 5* 2. —
555 5 —— 2 —— z55
883 52— 255 87 * 8 893* 83 22 *.3 5 3* 35 — * —7555 235
232 — 2 23 — J 5* 23537 5*38
2 35357 235 233775 — 58 2*
——— A 1522 —— ——
75537 .8 —— — 83 383 — ——
*86 ——— —238 — 2533 35 88 — 2 5*
— ——— 2558 — —28 5
*8 — —— —
3 z53 3357 55 3.8 A 222 5 535 *7 —
78753. ——— —5 —— ——— * *
? 2.* 53* ———— * 4 39 v — iã x 233 A—
5538 1338 — 2833343 —A—
* —— * 53 282 23333 8 233
5 —— ⁊ J. 28 59 72 * F 8 *8 2 2—
J—— A·4
J——— 7 876 2*
254 385 ** 5Z8 * —A 253
8.8 —— — 27 28*
7 — 535 525 5* 23233
E5 5 — —A 252
Is 5 ——— —23
—— —————
782 —— 27 2 * *
2. 58 7 532
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723 433 *2* ———— — 5328
721 — 583 —8 —*8 28 p. *r 2 X B8——
135838 23 — 3828
225—33 —
33553 —
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De Stn Ven gebeerreenr An ze g err lund das mit dem Haublblatie verbundene Unterhaltungshlatt, mit der Dienstags- Dounerstags ⸗ und Sonntags-
Nonimer) erscheint wodch⸗ntlich· v rt er m a l: Diemstasa, Donnerstag, Sams ta g.und A Abonnementspreis viextelis hrig 42 Krir. oder
rx2 Silbergr. Aujeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift dder deren Raum herechnet. 2
I ——— ki 2— 7— — — —X2* — — — — — —
75 4 * 4 * 7 77
43 127. Samstaa, den 80. Auaustt —* 4870.

— —
— 3 J . νι .,
rienßere inen is4daraus machen werde, daß sie einem Lande angehören, welches das
ueh v Kr iegs e ree ug ni sise. Unglück hat reinen Napoleon III. auf dem Throne zu sehen. Die
Groster Sie 21 in, Deuischland lebenden Franzosen Mögen wihtg Jein, sie Wetven
⏑ — teg .sich mit der-übrigen Welt. davon überzeugen, daß esDeutfchland
unter Führung Seiner Majestät des Königs. M welches an der — 4

J 4t5 hnig —8 z de c 83 vche ra ich.
An Ihre Majestät die Königin. Pariz, 13. Auguh. Man eolporiirt hierNin polit ischen

Biponak bei Rezonville, 18. August. Die sereisen eine Aeußerung Thiers', wonach;: das Kaiserreich bereits

französische Armee in sehr starker Stellung außer Combination stehe; cs gabe teinen Kaiser, ohne Kaiser

7 I63 5 —ãA eine Kaiserin; Erbin sei die Republik.
westlich von Metz heute unter Meiner Führ⸗ Der Pariser Corresnandeut der. Pall Mall Gazeite? schreibt:
ung angegriffen, in neunstündiger Sqhlacht Sir ehtdeende nah don wen g d r
hahständig gafchiagen von ihren Verdindum pren de gn dud en haden
44 — ⸗ — ierung sich ergri af⸗

— 43484 u warten, bis die Regierung sich —R Die ergriffenen Waf
gen min Paris abgeschnitten und gegen Metz n din ufctig beigshe medehet ane bniteme gnne ee
zurückgeworfen. *6* Finzelne Arretirungen haben Stalt gefunden, und die Polizei!sucht

—— 31453. eifßsrig nach revolutionären Agenten. ttu

— D Wil he Im. Ein Deutscher schreibt aus Patis Folgeudes z“, Zum VErgötzen

Ve vebim, AN. Autust. CMifietalld Der König ernannten den umferer Landslene moöge hier der heunge Leitartikel des Blaites
Semrul wn Wonin.bishet Generat Gduverneur im Bezirke des Le Publice, dem Ibnrnal des Heten Veebitevann Dehaue Rou
written und vteten Arntee: Cotps. zun Genaxoͤl· Gouverneur Loihringens serz, abgedruckt werden: „Zu doen Waffen d Zurden Waffen Wir
ind den bisherigen. Csonimandanden Derlins, WenerdlsLieutenam — besiegt worden! Wir haben noch Leinen- officiellen Rap⸗
legfen · Bismard · Vohlen gum Nuchfolger des Letztern. port, aber wir haben Correspondeitzendie uns erzahlen wie An⸗
Wonm ta Mweiisgwn, *7 Auguft. Mjficrell.) General · sere Soldaten sich geschlagen häben. Tiner gegen Fuünf zuerst,
—A ist mi dem 3. Armee Corps um 16. und wenn sie diesen fünf wiweit Doltenwiederstanden hatten,
August, westlich von Metz, auf die Rückzugsstraße des Feindez siach kamen fünf andere und wieder andere und immer. Ja, wir
Jerdun vorgerückt und entspann sich ein Bluniger Kampf hegen die find besiegt worden, wie Leonidas bei den Thermophien. wir Ro⸗
divssion der Benerule Decaen, lAdiniruult, Frossard, Canrobert land bei Roncevaur, Unsere Revunche witd glänzend sein? Gott
and · die —V schuͤldet sie uns! (Dann folgt eine Schulderung. nach welchar die

‚Vom 10. Armeccorps, sowie durch Abttheilungen deß 8. uid Hreußen in Frantreich faft ährtich hausen sollen, wie die Welac⸗
Corbs uuter dem Oberbefehle des Prinzen Friedrich Car“ schen Mordbrenner und Jourd auy'schen Spitzbuben zuͤr Zeit bei
ucessiwe unterstützt, wurde der Feind trotz bedeutender lkeber uis.) Wölfe und Füchse, Tiger und boee die Preußen
thenheit nach zwölfftündigein heißen Kambfe auf Mech iruer ich in Bin (GNon soün meinen, e wäre vdn ihr n Bundes⸗
geworfen. genossen, denn Turco's, die Rede.)„Mtache dhice Mitleiden“ Rache
Die Berluste aller Waffen siud auf beiden Seiten bedeutend; ohne Gnade! Rache im“ Ramen der gefhändeten Menschrit Rache
bieseus find die Generale von Doring und, von Wedell gefallen, bim Namen des berletzten Volkerrechts ! Rache sun Raten von
die Generale h. Rauch und v. Grüter sind verwundet.“ GSe: Ma— Allein was hreifig ist Im Namen der Nuschufd, im Närmen der
estät der König begrüßten heute die Truppen chf dem' fiegrrich Schwäche Wolt stehe den Rächern bei! C. de Lyden.“ Dch der
behaupteten Schlaqdtfelde. BVrriosser dieser Tollhäuslerei seinen Namen zu einen jolchen Wahn-
Bo n det Sudar —V—— Aug. Die Eisenbahn bis witz hergeben mußte, sichert ihm ein glorreicheg Andenken und be⸗
ag man it schou in Dienst. Einen Trausport von 800 frangß orist ns daß dit Nachricht von den drei Siegen der deutschen
swen Wagen mit Hafer beladen, danu noth vielez Stroh und Armee auch dem gebildeten“ Pariser den Kopf goirdolig gentacht
arvagen erbenteten gestern unsere Husaren. Es! sind Awei sark. hat: Wer das gelesen hat, wird sicher meine Meinung iheilen,
Iavallerie Divifionen jede zu 6 Cavallerie⸗ Regimentern · vnd gIwri fd fuhrt · der Einsender fort, daß Paris in diesem Augenblicke
reitenden Batterien gebilden die allein für fich sperixen und den einem großen Tollhause gleicht“ 77 “
unzen Eljaß dutdstteifen sollen, nn Zusuhre atnshnde —9— —A Englanb. i u .,
besaßzuugen abzufangen. Die Vetbindung bon Straßburg mu London, 18Aug. Ein französisches anonenboot fing
Juris If adgeschuisten und die Felsung geotztanheich vernirt. Die vier norddentsche Schffe vor Malaga ab, duczntert Perde? and
— v. preußtsche Armee dus Schlefien rückt getzt auch in Frank⸗ „Brillant“ D—— 38
nq ein und hilft; ie Südaddier verstärken. Bisher balien wir * Italien. ι α αν.
ur Siege aber Sige.. 2. 6. lsprtnei 14. aug. Es heißt, der Papft habe durch
p Puaris, 15. Aug. Offiäell.) Der Katser verließ gestern Antonelli den König von Preußen za seinem Siege begtäckwünschi
—— um 2 Uhr mit dem kaisetlichen Prinzen Meh um sich und darauf pur Lntwort die Versicherung erhaiten. Rom werd⸗
n Verdun zu begehen. Vor der Abreise gi derselbe folgende von Deutjchlaud geschützt werden, wenn es dessen bedürsenHier
totlamatton erlassen: Ich verlasse Euch, umn gegen die Invasion witd dies als eine Drohung gegen die Gelüste des ilaliem schen
altteiche zu kämpfen“ und vdertrane Eurem Vatriotismus die Hofes, dem bedrohten Bonapartiismus gu Hilfe guslomulen, an⸗
tiheidigung von Metz an 51 * ι G gesehen. W. VBigJ ι

Deutschland.. —————————

Mäünzen. 13. Aug. Grantf 8ta. Die Militavanltihe J —D
n 15. Millionen Gulden wird am 22.28 und 21. August in Der Fuͤr“? tag von AAllsey in Rheinhefsen
Zunigen Obligationen .uur Sffentlichen Unter zeichnnmg mufge⸗ 7TBuelllicht datirt zvon. daher eine nene Phafr deuticher Gesthichte,

Der Ewissiongpreis wird besonders belanut gemacht. uieheicht sind 0 die Präliminarien gezogen worden Abet das
ab Be r lau. 14. August. Gegenüber der aus Paris geneldeten lünftige Verhältniß bdes deutschen? Süben dunn preußischen Nokbden.
ee ũber die beobsichligte Austreibung der Deutschen aus IEs vollzog sich dieset Fürstenzusammenkunft inmitten ves kerlegt⸗
—B i d J — in mdglichster Stille und an einmm Orte, der, im Herjen
8 iedervergeltung brauchen werde, daß der hreußi Heeres aufjtellungengele unberufenen Angen
ine deulsche Reai⸗rung ranidüischen areee ein Rerebhrech⸗g de rerßihen Deeresauvsit —— egen. —— 3. we
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        lautet, die wenigen pertrauenswürdig hefundenen Hertuurnauet Vermisicht e s. d. —
für einige Zeit aus dem Bereich des Harpiquartier ausgewiesen 3 K Die dem d eu tscch ezu 9 berfeldhetrun jetzt zur Va
worden ⸗seit Der Telegraph uteldete Daß Hauptquartier der Froßen ügung stehende; Moeres macht““ besteht aus 850, 060 Man
Armee dereits in Kaiserslautern, während die verbündeten Fürsten onrddeutsch.preußischen KFeldtrunpen mit 1200 Feldgeschützen un
in möglichster Zurückgezogenheit in Alzey versammelt waren? Es 53.000 Manmeausmaschirenden Caͤwalleristen y* 187, 000 Man
hätte nichts sonderlich Auffallendes gehabt, wenn dieseiben einfach norddeutschepreußische Ersatztruppen⸗mit 234 Geschützen un
vor Beginn der großen Aktion ihren respektiven Truppen und dem 18,000 Mann Cavalleristen; 205,000 Mann Landwehr⸗ un
gemeinsamen Oberfeldherrn einen Besuch abgestattet hätten. Aber Besatzungstruppen mit 10,000 Mann Cavallerie, zusammen 944 60
gerade der Umstand, daß die deutschen Alliirten an demselben Tage Mann norddeutschepceußischen Truppen miß 1680. mobileu⸗Geschüten
und an einem und demselben Orte zusammentrafen und daß dies und 193,000 Pferden; ferner 69. 000 Mann bouerische: Feldirupse
unmittelbar nach der Schlacht bei Woörth geschah, nachdem mit 192 Geschützen und 14,800 Pferden 3 25,000 Mann baherisqh
Signal zum allgemeinen Vorrücken gegeben war, macht das Fürsten⸗ Frgänzungstruppen mit 2400 Pferden; 22,000 Mann bahyerish
meeting sehr beachtenswerth. Außer dem Wann und, Wo ist aber Besatzungstruppen; 22,000 Mann württembergische —I
von dem Kongreß zu Alsey noch wenig bekannt worden. Reisende, mit 84 Geschützen und 6200 Pferden; 6590. Manf würfin
die Tags·darauf · aus der Pfalz inmen, erzählten, daß König bergische Ergänzungstruppen 5 00. Männ württembergische Ve—
Wilhelm dem König von Sachsen bis Worms entgegengereist sei, satzungstruppen; 16,000, Mann badische Feldtruppen mit 5
ihn dajselbst erwartet und empfangen habe. Von den süddeuischen Geschützen;37 090— Mann] badlsche Eksahtraͤppen⸗ 600 Man—
Fürsten fehlte nurder Könige von Bahern.“ Der König von dadifche Befatzuugst ruppeu. Alles zusammen -ergibt die Zahl vop
Württemberg war bereits Samstag Abends, als der Siegesjubel 1,124,000 Mann allrxr Waffen gesuugen. die detzt gerüstet dastehen
über die Affaire ber Wörth losbrach, von Stuüttgart abwesend, So longe wir vir deutsche Geschichte e i as ꝓnemals abd
ohne daß über den Zweck feinet Reiseirgend etwas Räheres bekannt nut an nüh⸗rud⸗ ein deutsches Nationalheer won fotchet Staͤtke pee
war. Mit großem Interresse: wirde die Alzeyer Zusammenkunft! geben. Won diese n 124 00, Pin waren, —RR Wocheh
allenthalben befprochen; man zerhricht sich den Kopf darüber, was taum 360,900 Mann untex den, Woffen.nn I nltigtt
die Fürsien jausgebracht haben mögen. * 7Stetterheim's Wespen“ sagen: Den größlen Nußze
N 22 hih 3 dpogen gänz alleiun die Spunier; aus der⸗ ben beendeten (2) Krise
TT 3 Sie haben keinen⸗-König bhekommene“ ee
—
CLonventionelle — ——
Wiederveräusserung.
Mitiwoch, den 24. August 1870,des
Nachmittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert,
in der Behausung des Geschäftsagenten
HeinrichWestphälinger. werden auf
Betreiben von? 5
L IJohann Joseph Peters, Kauf⸗
mann, in St. Ingbert wohnhaft ?:?:
ASTS S
L Plan⸗Nr. 648 7 Dej. glache ent⸗
haltend ein Wohnhaus init Stall und
Scheuer unter einem Dache nebst Haf⸗
raum uͤßß*
ngr Plan⸗ Nr. 649.8 Dei, Garten hinterm
Haus, beide Item zin Ganzes bildend,
und gelegen zu St. Ingbert, in der
Kohlenstraße, neben Wittwe Betz und
Witmwe Nilolaus Leichner.
3. Plan⸗Nr. 1486. 72 Dez. Acker auf'm
dgroßzen Flur, bei obigem Hause und
neben denselben Nrbenlaͤgern.
Ij. Der unter der Firma Gebrüder
Kraemer quf dem St. Ingberter Eisen⸗
perke bestehenden Commanditgesel!⸗
sch afgt: — ———
Plan⸗Nr. 1593. 25*/10 Dez. Acker auf'm
großen Flur, neben Heinrich? Spengle
und Johann Spohn. 5*
UII. Joseph Beer, Kaufmann in
St. Ingber! wohnhaft: * *
Plan-Nr. 1477. 1 TagwerkJ78 Dez.
Acker auf'm großen — 5——
neben Peter Schmittẽ
AIV. Gustav Zix, Hüttenbeamte, in
St. Ingbert wohnhafit: ——
Plan⸗Nr. 919 u. 920. 10 Beʒ. Pflanz⸗
garten in den Großgärten, neben Ma⸗—
thias Gries und: Ludwig Lefebre,
. gegen α ↄν
EUJohann Weiland, Schmied, in
St. Ingbert wohnhaft, dermalen im
Fallimentszustande sich befindend und
Obgenannten Heinrich Westph—
linger, als provisorischer Syndik
der Weiland'schen Fallitmasse, —
wegen Richlbezahlung des Eiwerbpreises
ffentlich in Eigenthum conventionell
wiederveräusset. en r
WVorbeschriebene Liegenschaften St. Ing⸗
berter Bannes
hun orde Sornu, kgl. Notat

—Adii ——

Betanntmachung.d geische veee b e
Nach. erhaltener Anzeige sollsich einn Käser Wein und Brandwein

Theil der hiesigen Bevölkerungderarlige pfiehlt bestens —

Uebergriffe in den Krämer'schen Waldungen Wittwe Schuorr.

erlauben, daß das Forstschutzyersonals nicht

mehr in der Lage jst, mit. Erfolg. dagegen

auftreten. zu löͤnnen 5

Es wird hiermit veröffentlicht. daß nur

absolutes Leseholz im Walde geholt, werden

darf.“ Daß jene Hölzer, welche von den

durchziehenden Truppen gehauen wurden,

nicht unter das Leseholz zu rechnen sind

und daß bei Ausũbung des Leseholzrechtes

die hestehenden Waldtage strengstens einge-

halten werden müssen. Zuwiderhandlungen

verden streugstens bestraft.

St. Ingbert, den 19 August 1870.

5 Dags Bürgermeisteramt

Ein üchtiger Bäckerbursche lann

sofort eine gule. Stelle erhalten. Die Exp.

d. Bl. sagt wo?.

Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken ver18. Augu
Weizen8 fl. 16 e.) Korns fl g6 hh
Gerste Zreihige, — fl. — kr., Gerste viet
ahige. n — te Speigeze su 346
Spelzkern 8 fl. — kir. Dinkel —
kr. Mischfrucht — fl. — kr. Haje—
5fl. 31 kr. Erbsen — IJ. — kr. Wiger
— fl. — tr. Kartoffeln,2 fl. 40 kr. Her
2 fl. 28 kr. Stroh 1 fl. 18 kr. de
Zentner. Weißbrod 1Uin Kilogr. 2huh
Koxnbrad 3. Kilogr, 209 kr. ditto 2 Kilogt
20 tr. ditto 1 Kilogr. 10 kri Gemischibrodo
————
—A 16 kr. 2. Qual. 14 b
Falbfleisch 10 kr. Hammelfleisch 16 1r
Schweinefleisch 16 kr. ed Weir
24 ir. Bier 6 ir. per. Liter, Buttex 38 ir
ver Pfund.

F5 —

Grewenig's Bierkeller

wird von morgen Sonntag ab, wieder
Bie x verzahft.

Preisgekrönt in Paris 1867.

Berlin, den 1. Februat 1869.
Herrn G. A. W. Maher, Breslau.
Meine Tochter, Anna Schmidt, litt
eit Jahren an heftigen Brust⸗
schmerzen; ich ging hier zu Herren
Köppen u. Frauz Rosenthalerstraße,
und kaufte mir da eine Flasche Ihres
weißen Brust⸗Syrups zu 15
Syr 4
Diese eine Flasche zeigte gleich so
oiel Linderung, daß ich wieder hin—
ging und noch eine Flasche holte. Ich
hatte Alles aufgegeben.

Ihnen meinen Dank sagend für
Ihr Fabrikat, zeichne ich achsend

Hugo Schmidt.
Obiger Brust⸗Syrup ist stets echt
zu heziehen durch Herrn J. Fried⸗
rich in St. Iugbert.

Frucht·, Brod Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Homburg vom 17. Auguß
Weizen — flʒ — kx. Korn 6fl. Al r
Spelz I. — kr. Spelzlern 348*
tr. Gerste, zweireihige — fl. — Ar. Geis
vierreihige — fl. — kr. Mijchfrucht — sl
7 kr. Hafer 5. fl. 30 tr. Erbsen — sl
— kr. Bohnen — fla—Ar. Widen —
fl. Satr. Kartoffeln Sfl. — kr. Weißbrod
Iujs Kgr. — tr' Kornbrod 8 Kgr. 80lr
diito 2Agr. 20 kr, ditto 1 Kgr, 10 k
Gemischibrod 3 Kgr. — kr, Das Paa
Wed 6 Loth 2tr. Ochseufleisch pr. Plo—
— r. dwor isch 1 Qu. 16 ir. 2. Ou
14 it. Kalbfleijth 12 1x.dammelfleis
14 kr. Schweinefleisch 18 kr. Butter da⸗
—

*
*
*

„Bor Fälschung und Nachahmung

gesichert durch Schutzmarke laut K.“

K. Patent vom 7 Becember 18588
Z. 130645.

enn Redattion, Druck und Verlag von F. X. Demet in St. Ingbert.
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        J ι ν, α S Bν,
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- duν ινν α ι Vιιι , ινναα is v 253ιν ν ινι
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ze GieRn boe dr An za dig Er künt das mit dem Hauptblatte verbundene miiterhaltungsblatt,r nit ber Diensrags⸗ Donnerdtags⸗ uͤnd Sonntags⸗
— ————— in d, Bommers tatz, *21 uns Sbirki tagt Abounementapteib viertenzahrig 42. Zrit. oder
mn binznn Irzin SGitbergr.ꝰ!hAmzeigent' wetden nit gKrzr. dib vreispaltige geise intischrift dder deret Ratuit berechneinnn * v F
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Wonne ed erst versucht 151
d Welt ans. Sclapenijoch zu druͤcgen, 34
Land und, Völker schwer verflucht, ineü i
Beil sie vor Dir sich mußten bücken z5 α
Fetzt wo die deutsche Fauft gepacht ai⸗
Dein Trug⸗ und Luggespinnst zerrissen, i
In seet DZu aller Ehren net.
dn behn den diechmeer r
dehr si Du der großer Nationt 5
Zo an der Menschheit Spitze schreiten. /
Im feigen Armenfündertön,““it
Als Lazarus die Arme breiten nn
Di haͤttest Du nicht lange Jahr
Dein Voltk im kiefsten Kern verdorbennn
xs würgte Dich zerrupfter Aar, u
Dem also Scham und Gram erstorben
, tä
Doch schwerer schlügt Dein Bettelbrifeee
ils alle Schwerter Dich mit Hohne,. 1
Zerreißzt den Flitterborhanug tief, ν
Bespritzt mit Koht die Kaiserkrone.
Schäm'· Dich vor Deinem eignen Kin d.
Ddas Du mit Blut'“doch spielen dKehresft,
Bo Du;: so jclavenfeig gesinnt; νι
Der Mannheit ganze den Rücken kehrest I. ιι
0 detzt erst verachtet recht die Welt 37*
7 13.3dies Frevelspiel, das Du begonnen
3 And je dem Streich, der toͤdtlich fallt, ιαX
u Hat ihren Beifall nur gewonnen.
Trifft Mannesmuth ein schmer Geschick3—
3 Ind naht des Glüches Sonnenwende, ι
Danu mildert sich der strengste Bliceee
Doch ehrlos Thun uimmt ehrlos Endel .
ιν. 54 Ditfurth.
ztet — — — 6 —J
ιι e et eb phtt detn —
Kriegzereigni sed
Harrlid rush e, I9. Aug. Die' „Karksruher Zeitimg“ meldet.
deute Vormittag 7 Uhr begann die Beschießung Straßburgs vom
iefseitigen Ufet bei Kehl,Dauerte bis 18 Uhr und“ wurde nach
urzer Unterbtechung um 2 Uhr wieder aufgenommen. Das feind⸗
iche ¶ Feuer hat nicht unerheblichen Schaden in Kehl angerichtet.
u Sa'awrbet'i ckein, 19. Aug. Ueber die neuesten Ereignisse
di Metz wird uns auz Schloß Columbeh (vor Mehyye umer berm
sB. de heschrieben Das Gefecht?'vom Sonntag! den 14. Aug.,
dessen Ausgang die Bewohner der stärksten“französifchen Festung
inigermaßen vhnen lafsen“ dürfte) daß die geschmähten“ Deutschen
besser mit Fäusten als Phrasen umzugehen, wisfen,“ war ein so ge⸗
valtiges und n seinen Folgen? trotz det unmöglichen weiteren
derfolgung des Sieges rin so Erjschüttarndes für den Rest des
—A
—
und zwar, indem sie ihre: muthmaßlich naus! Metz zu rettenden
Streitkräfte nach der Stalion Metz welche'im Südwesten der ersten
iegt, hin zu dirigiren trachteten. Weun“ nun auch von höherer
deite kein Befehl zum Angriff vorlag, so rechtfertigte sich ein ge⸗
nüthliches Zuschauen unsererseitsindessenesoemwenig, daß der Com⸗
nandirende des 7. Armeekorps, Genetal v! Zustroͤw, den Befehl
ab, varrzurücken. Troß des harknckigstenee Wiederstandes der
dranzosen wurde deren heimlicher Rückzug, namentlich nach dem
ringreifen des ersten Armeecorps (Generate d. Manteuffel) gründ⸗
ih zu Wasser und die erstalinten Einwbhner von Metz hatien das
dergnügen, die glorreiche Armee oder, besset gesag deren Trüm⸗
net, in ihren Mauern so recht bald uide sicheclich gang nerwäriet

763
wieder keruten zu konnen. Fin Vyrsuch am Ffolgenden Tage, sie
ahernials autß den Ichü enden Wallen, heroauszulocken, hatie nicht. den
gewünschten Frfolg der vorhergegangene son bliuige Tag mag den
gindern der —A— wohl etwas zu schwer, in die Knochen
deule, am 18., hörten wir zwischen Courcelles und Ars⸗
Laquenexy schon wieder Kanonendonner; dumpf dröhnte es ints
herüber und bald unterschieden wir deutlich den doppelten Charac⸗
ter der Danwffäule, welché. sich spaltete Iwischen unserer Artillerie
und dem Feuer der fudlichen detn Das Geschütfeuer naͤhm mit
edeni Augenblic zu. Jenseits Ars-Laͤtquenern Bis Meilen don
Metz, onnten wir nicht weiter unn —wedeten uns noch Schloß
Columbey das, hoch auf inem Hügel hinter Aubigne helegen, uͤns
eiune prächtige Fern sicht gestattete. Doch auch hier war“ keine blei—
bende Staͤrte. Unter der Leitung einies Feldwebels des den Feld⸗
dienst hier versehendent Regimentz Kronbring zogen wir hinauf in
den Wald, diesseitz des Forts Quelen und denn rechts“ auf die
uber Vorny (einen Art Vachthoh sich hinziehende Dochebene auf
deren hochsten Punkt, indem“wir die imi Kampf vom Sonnlag
von den Franzosen benutzten ind mit Waffen und Armalurgegen-
ständen“ sowie mit Todten“ gesüllten Schützengräben alswill⸗
ommene? Deckung“ benutzten. Den Coinpaͤß vor uns, die
Ztecher (namentlich mehrere Engländer halten vortzügliche Marine⸗
zläser) am Auge, häben wir stundenläng üuüter dem blauen Himmel
iuf dem Bauche gelegen und keines Schauspiels genossen, das an
Btoßartigkeit jeder Veschreihung spottet. Von 11 ühr begannen
ie sudiben und südseslihen Forig der Feftüng ihre Thagten,
d. h. spieen Feuer uͤnd Flamme.“ Die Erde schien sich leicht
unter dem Droͤhnen der Geschütze zu wiegen. Die preußische Artü-⸗
lerie von unserem Slandpunkt nicht sichtbar, da Meetz noch
tings von Waldungen umgeben ist, welche die Franzosenvergeblich
nederzubrennen versucht haben — blieb natürlich die Antiwort nicht
chuldig, und dieses furchtbate Duett mochte ungefähr eine halbe
Stunde gedauert haben,“ als es sich südlich der Festung zu regen
begann und zwischen dem Pulverdampf der Geschützkolosse, der sich
in grauer Durchsichtigkeit über den ganzeh Horizont verbreitete, die
weißen Linien der Gewehrtsalven sichtbat wurden. In Mezg selbst
tiegen an mehreren Stelleu Rauchsäulen auf, so auch, so weit es
ich beobachten ließ, ganz in der Rähe des herbotragendfien Punk-
es, der Kathedrale. Die Franzosen drückten sich, — kein Zweifel,
s8 war ihnen in Meßz zu heiß, draußen indessen scheint ihnen auch
lein Zephyr die Stirne haben fächeln wollen denn daß sie furcht-
jar haben laufen müssen.“ erhellt daraus, daß das Gefecht sich
zünzlich unserem Gesichtskretse entzog indessen noch ündauerte, als
bereus die südlichen Forts boraussichtlich die Nutzlesigke?t ihred
erneren Dreinredens einfeheng, schon, uin balb 2 Ühe ibre Tha⸗
igleit eiustellen. r 4 3 22
Du Umn diese Zeit überraschte uns Kanonendonfiet in nörddlicher
nlichturgSollse eine Theite des framofischen. Herres vie ieict
rinen anderen Ausweg gesucht haben S5 möglich ist es, denn auch
hier entwickelte sich ein nicht“ unbedeutendes Gefecht, das um 8
üͤhr decudet schien Der Haupeschlag indeß muß füdwestlich“, vor
gtfallen sein, wo, der Angäbe nach, das siebente, eiste und
oritle Armecrorps engaglrt waren. 8
9 Die Franzosen koußten, mit Aussichtk auf Erfoig die Mosel
uicht vertheidigen. Ihxe, Armee hat über Verdun den Rückzug nach,
Chalons anzutreten verfucht. In Metz wollten sie nur eine Gar-
aison lassen Zir dieser Bewegung ist die französische Armee durch,
den fühnen Zug des Kronprinzen dürch die Vogesen gezwungen,
owie durch die Peresnigung mit der Armee des, Centrums. Kopfe⸗
os scheinen die französischen, Bewegungen ausgeführt zu werden;,
alle sind entschieden falsche, Mandver.“ Vis zum LI. ʒAugust
vurden betrüchtliche, Massen Jufauterie, über. Nancy nach Veetz,
irigirt. die bereiis ain 12. ihre rückgangige Beiegung zu machen,
jenöthigt waren. Hätten die-Feinde den jehigen Entschluß früher
usgejührt. so würden ihte —Truppen JZeit gehabt haben sich in
hre neuen Stellüngen zurecht zu finden sie würden die denora.
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        äsalion verhütet haben und die Unzufriedenheit, dieraut fich wider · schreibt untern 114d. M.: ch hoͤre, daß die Nichten der Qa
prechender Bewegungen entstehen. Kosten. Anstrengungen, Verluste serich. die Th ter J verstoxbenen Herzogin von Alhba, Paris ver
dieser schlechteq Manöver' hätlen sie sich ed dopurch erspat. lasses — — sich mit ihrer Familse au
Bei dem Rudzug der Franzosen über die Mosel haf denn in Ser der Reisen nach Gngland. General de Failly, welcher das 5. N
Nähe don Meß“ jener Kampf stattgefunden,* 33 D * meelorps commandte wird vermißt. Gerüchtweise verlautet et
aus Herny meldete Derselbe hau vier Stunden« ert und der daß er nach Belgien Kgegangen und rklärt habe, er könne nich
Verlust der Feinde wird als ein ungeheurer angegeben. Der König sänger einer Regierung dienen, welche den Papst des Schutzes da
hat den Sieg der Unserigen der Königin, wie folgt, jelegraphirt? raubt. (Von diesem Genetal, der die französ. Otlupations-Arme
„Oexn y, 15. August. Um 3 Uhr vomSchlachtfelde, von dei Mentana befehligte. rührt hekanntlich das geflügelte Wort her
Metz zurück. Die Avantgarde des 7. Torps, griff, gstern Abend , Das Chassepot hat Wunder gethan ), General Leboeuf sol
gegen 5 Uhzr den abziehenden Feind an. Dieser sellte sich, Und Selbstmordebegquge , haben, ein Gecucht, das aber wenig Dine
xerstärkte sich zusehends aus der Festung. Die 13. Dibision und ben findet
Theite des ersten Armeecorps. Ein sehr blutigeh, Gefech entspann „anden, 15. Aug. Ju Calais liegt fortwährend Lim Danf
sich kuͤf der ganzen Linie. Der Feind ward auf allen Punkten schif um die Franzofenkaiserin nach England herüberzuubrtngen. In
deworfen. und die Berfolgiiiig ging big bor des Glacis der Außen Calais i der Belagerungszusiand ertian angeblich wegen da
werke. Die Nähe der Festung gestattete dem Feinde vielfach, vielen französischen Fluchtunge in Zoven —8
jeine Blessirten zu fi hern. Nachdem unsere. Blessirten geborgen ινιαι
waren, zogen die Truppen mit Tagesanbruch in ihre glten Bioduals Basel, 11. Augnft.Aus“ Genf geht soeben die Nachriqht
Die Truppen sollen — unit uͤnglaublicheß ünd bewünderungs⸗ ein, daß gestern ein⸗Eisenbahnzugvon zehn geschloffenen Wagen
wilr diger Energie · uind mit Lust 'gejchlagen habenn.“ Ichhabe? viel mit dem iaiserlichen Wappen angekommen,““ Wasser eingenommen
gesehen und ihnen von Herzen gedankt. Der Jubel war'ergreifend und sofort nach dem Innern der Schweiz weiter gefahren sei. Man
Ich sprach mit den Generalern Steinmetz, Zastrow, Mantenfel und glaubt, der Zug habt die Primzessin Clotiide Bonaparte, ihre Kinder
Goeben. —e ünd ibr Geoige aänlhaltene
3Deutschlande 363 ——
Mürnchen, 9 Augdust. Als Berfasser des in. mehrerxen om V'er un issch te s
Battern erschienenen Zussa ges r der wir den . Worten schiht. erFalfched Geen d. . In, Doengchlesser. kursiren en
Wer Eisoß zutückrobert uͤnd wiedet zum Reiche hritgtder solle Menge falsche Finshalefstaͤte, insbe sondere berteichische Verein
dentscher Zalser weden. wird Di. Sehß begechnet. thalet. Die Nachuhmungen sind sehr gelungen, und dem geübten
Biem I3. uqust.“ Die Wiencx Pressen Isceibün Auge kaum keuntlich. Auch auf Preußische Flunf⸗ und Zehnthaler.
Situativn · . Die Rolle der Nopoleondenit sat dem Siun Le e Jahreszahl I856 ist ein scharfes Auge zu haben
zweiten Kaiserreicdes aunsgelpieit für immer. Dit lagenhaste Gastalt da von diesen Galnmen Fanitae arcnen
des schrachten gewatuigen Imperators in grauen ülriecrod der zwan · fMünchen, 1i2. Nugust, Duxch Ministerialrescript dom
Jabre gt die Hezre ver Zrohten Reatvnn. vo Sicn u Seh. d. Me due dumnhee Zae ee
zefühtt und ületzt. nur der Uebermacht dez gesomnte. Europa⸗ jolgeude Geldsorten anzunehmen: Napolconsd'ot zu 9 fl. 24 10.
unterlegen i dise Gctatt wd jetzt verdrängt aus —dem Herzen- hreiß Fruedrichsbior ed 0 ke wann zenglische Souvereignẽ
und dem Gedaͤchtnisse — der Ftangzosen vurch dig Niederlagendie zu 11 fi. 45 tr.. und ziniunterin 9. de M. ergaugenes Ministerial-
sein Erbe über das Land gebracht, in einem Krieg. den er muthe Lescript ermachugt die offentlichen Kassen zur Annahme des Staats
willig und mit unzuläͤngtichen Mitteln unternommen. Der Obem papiergeldes aller verbündeten Regieringen, so daß namentlic
anterlag in einenn gigautischen ampfe. noch in seitjem Folle furcht Suech und Zolle hann preußischen⸗ und a sachfischen Thalerscheinen,
hat und groß, wie der Held einer erschütternden Tragödie der vüritembergischen, un badifchen Guldenjchetnen entrichtet werden
Untergang des Reffen gleicht nach der Trilogie des Feldherrn don fönnen Es dird durcht diese Anordnungen' nicht nur dem steuer
Marengo Austerlitz und Bellealliauce einem bösen Satyrjpiel, von zahlenden Publikum,: sondern dem / Handel' und Verkehr im allge⸗
dem rächenden Schidsat veranstaltet, um den letzten Rest der neinen eine große Erleichterung gewaͤhrt.
Mitgefühls und der Sympathie für den ehernen Cäsaͤr der noch —— August Der Name' des“ Dichtecs des viel⸗
aus feinem Grabe im Dom der JInvaliden die Geschlochter der gesungenen Liedes 2d Die Wacht am Rhein“, ist nach einer Mit
Sohne itnd Entel seiner Waffengeführten beherrscht hat, auszutilgen iheilug des Professors Der K. Hundeshagen in Bonn in der
für alle Zeiten.“ —D — 9 3.“ Max Schneckenburger aus Thalheim,“ im Königreich
eth5 Frankreich. i 33. Württemberg Derfjelbe ndichtete dieses Liede ber Gelegenheit der
Wie die Kreuzig.“ hört. ist der Käiset Louis Napoleon Thiersschen Kriegsdrohumg und trug es“ in einem· Kreise vor
dwer erlraukt. Ueber den Gesundheilszustand Nauoleons jagte schon Minnern vor, welche zu der Zeit in vem“ „Stadthaus“ der zum
vor einigen Tagen ein. Londoner —medicin shes . Fachblatt, das ann Berg gehörigen Stadte Burgdorf zur geselligen Unterhal—
Erittfg Medical Journalz. Aus gutzt. Quelle ryird, uͤns itae ung zu! versametn pflegte. Zu diesem Kreise gehorte auch Dr
theilt, daß der Kaiser von det GErschöpfung. und — — in Hunde hagen, damals Professor an der Hochschule zu Bern
Fotge der grotzen phyischen Ansttengnuig sand. geistigein Auftegin, Max Schnecenburger. war ein sehr gebildetet, und strebsamer
welche er durchgemacht, bedeutend gelitlen hal. Baron Lacrey und snfmann vdoh lsolser! Begaͤdung, Eb foll; bereits unm das Jahr
Di. Relaton sind in seinet Uingebung uund. haben die aclpen. An 185 1. gestor ben sein. Dunch diefe Miltheilung wären dann di
strengungen, welche der Kaiser zweimal bei Ueber nahme det Com. Buchstaden M. Sch. welche als Zeichen des Verfassers des Texiet
mandos in Metz machen wollte, verboten. ¶ Indessen besagen zweind Wac un Rheine nter da Mendelschen Compofition slehen.
Briefe, welche aus ürztlicher Quelle in Paris oͤngelangt sind, doß cutziffir 9 57— 57 J 9
dn hauset unner mne hen thrpendegen eeen csütten kosnmrrrtze us! üntaste DeSchneidernetter tzeu! ir
eine heitere Gemüshsstimmung ererity) aur, Schau txägie Sondersirben sandte durzlich dem dortigen Frauenverein zur Unter
Belgien· Waceie deen, stützung, Verwundeter rc. drei Paar Hosen, welche er im Auftrage
X 2 rüs F b 14. August. Aus Paris wird gemeldet:. Pelitionen hbes Verejns gefertigt hatte, mit folgendem Gedichte statt der« von
fordern die Entfernung aller Truͤphen. aus Paris und Bewaffnung — 5 —— *
des Volles⸗ l , ιι α Rechenueneg jzür Schneiidera rbeeit: ιν
England. 3 ertige drei —D——— — —
London, 183. August., Lius englischen Blatsern und Corree —— ee re wohl
spondenzen stellen wir folgende auf dein. Krieg bezügliche Notizen 5 — Run blauel den Herrn Frameen7 un
zusammen“ Aur Paris theilt der iche n ee v 0 9* So xecht den Rucken voal. 68
unter den Freunden und persönlichen Bekannten des Kaisers sei 4 I 0
allnemein die Ansicht verbteiten, Rapdleon III. werde eine endliche 5 7 reene unure
vollstandige Niederlage nicht erleben. Ein vertrauter Freund des rothen Raugen 5
Kaifers, der übrigens nie eine Gunst von ihm angenommen habe vi 7 Dort druben uͤber mn Rhein. * ——
ãußerte dem Correspondenten gegenüber die Ueberzeugung, daß — 9 1. i 44
Napoleon HI.'im schlimmsien Falle den Tod versuchen werde. A J e e e iree —0
Sonst, erttart der Cotrespondent noch, zweifle Niemond, daß Fränk 3 tein, mit der siahiern Fever
reich mit schnellen Schritten der Repablick zueile, ohne daß jedoch Die haut und schießt und trifft.
an die Dauer dieser Regierungsform' geglaubt werde. Auf 4— 3 ——
Frage, was dann hernach folgen ——n— die Antwort: die v so * —— —E r —*
Familie Orleans. .L- — mach' ich noch —* Hosen. 4
London, 183. August. Der Pauͤser, Times. Correspondent 2 Mit freudig najsem Vlich ...
Redaktion, Druck und Verlag' von F. X. Demes in Sh. Ingbert.
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        222
—V
* *2* 2—864 2322 87 ., 8333253 25
* 5 * J * — — — e
83 —332333—33—2 ——? 33—2 — 25255 87 2323232
232 3 — 73333235—32* 5335 —32 *2573533 — — —— ———
2 —223223823 25ñ5 522 — —A— A3 3 3 252 28 ——
z253333223535 8 38282 2533 —3 523—— 2358 — 288 55*
—3 ——33 —3— 3—23 333538 5—3z533 33 35535575
— 5833383 2335 33535335 —e 2355 5 22335333
— 53 3 *2 * 33 — 2238 522 57.
5333——— 3833353 —— 353287 —8
—— 5 332 2552 355.533 33 —433 S 5 2558 85353
— 553 5— 2—5528 383* —— —2
— 53357 535 33354353355
7533 2533—8ü—3833 83338 3385385* 2352 z; ——z3z3535337
23532*2 23532 — 0— »73 33235 555 —— —2 —72235233
35 3235 — 388 „353* 3 28 — 2 — 5 *2232
— 25 *—8—23— —8328 1873 —E 22 —335— 3,5523 2 2 ————— 2
2 ẽ5—8382327 25 S222 28625 22357 —A * 5
— —— 533*53288 —— —223 —5 3
— 532325 —— — 53z535332—7785* ä —A — *
—— —— — —227 — 528 22222 7 —A *
23823 8 —33 2322 —287233—353 5283 255828
525 23333238 — —— — —z33723233 — —
*225532.2 752535 — — . 5533553 —28 — — 3535
55 238 322523 22 757 —52683753* 222385
9 238 — 3 — 27 — —— 2—53355 ——252327** 133 3*
—— 3333353—3855— —— — 33837
535s35 335 333 33333833 2238 3317523
5—*258 5*c22 7 * — —5327* — —72 23 —8— —. 2 2 8..52 *
— — 52 EAIMS — 22325358 — —— —— 2 282*
— 255 —2822 — 32 ** z ⸗ 3
5 3 8382 83227 — — 2823
*222* — ——33— —ã— —— 5223
——— 332 53— 35 — ———
333333338383 83833333 23332538
5787 233353—5 2—358 8 5233 —553* 8. 8*x5 AE 2*
ß “ 2 4 7* 7 ⸗õð
———— — 333523327— i —
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3 — — * — 552 — 3* —— —— —— — — 3 *
558 33 —4 — 5383 3353355 5
5 33 333 23 S — — 3638
935*233225 232 328 — —— 2 2 323 2. 2 * — 227 380 25
——— *22 — *2 25 —* 2—22 — * 22 3 — —— 2 * 40 8
3 333525 52822 3238 22 322 352
—3— 5522323 2355— —8358 2 33 — —3333
e ———
—— — 33 5 — —— 523 35— 2 168 253
—* 88288 *—22** 28 — 5— 33552 2 5357 4 58 —
233 222 —5 *22 252. 5 85 32. —2320 50
82 7— 2 2533323833235 23523 *3282. 7 25 2— — — — z8
5* 73252253 — 2533 7555 ..5 2 28 25—7227* s 7, 52325
A 2325330 —52c 325 2 287 —— —— *228
—— — 2 —34 ——2232 —— — —— 2 53 — 23* 2235
2 —3323 —7s33 883 5*8253*25 —
—3 * 857 8562 2 287 5 728 * — 3 5— 5225 * 2* 52
— 253 32535538 2232522 — 15 53853 53*2 758 55535225 2
. 2 2357 — 52 75 ———— —55 * 2 — —z355355 52—553332
—6 —35733377 53 2557 283237
7 * 2 —* 2 * — 2 —8 2 2 ———
———525383353 33333357 333z3377—58 3 — 2
338 328255* 23533383* 32
* 22. 2 —*2 * g 2 D2—53 — * *22
* 2 —— 2 — 8 *
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—5 —„* * F **7 * —8 23 Sæ*—7 25 —5*
58 5 52232 * ——W 3272 — * 52322 5z35233232 — 24 — 2. 5 —
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2 — — z2252633S0 —z253353

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— —E —2*222360 * * 52 —
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—A 5033 —53336233. Is 33253583 35233232535
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2 * 53— * 5 2 22 ö 2* 5 — —23 —— — —— 24
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        St. Ingberler Anzeiger.

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. ανν m — 4 38 4
de St. Ingbertterr Amzæaig eir (und dasmit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, min zer Dienziagn⸗ Bonnerbtags⸗ und Sonntags⸗
summer) erscheint wöͤchentlich vie rnisa l Dien's va g. Don welr stage Samstag und Sonmtag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
182 Silbergr.““ Anzeigen werden“ mit 8 Krit. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. F
òETATITTq. — — —— — 31 CC. CC. — — 7
7B 129. —D Diens tag, den 283.August uns ι 1870
2 —— —⏑⏑⏑* *4 — — —

a M 49 R gest g
Kriegsereignissee
Ber buͤn. 31 Augusn. DasDeesdener Journal! berichtet?
der beim Kriegsminister eingegangene Drahlbericht über den Au⸗
heil der Sachsen in der Schlacht bei Rezonville sagt: Das sache
ische Ar meecorps neben deu preußischen Garden ist um 4 Uhr ins
hesecht getreten und mit gutem Erfolg. Beide Divisionen und
das Artill eriecorps waren engagirt. Die Verluste sind im Detail
soch unbekannt. Viele: Gefangene sind gemacht. — Es waren das
weite, das siebente, achte, neunte, zwölfte und dritte, Armeecorps,
iowie die Garde und Artillerie engagirt... .
Stuttgart, 21. Aug. Das Kriegsministerium veröffent⸗
icht officiell? Die Vogesenfestung Pfalzburg, bisher von den Würt⸗
embergern eingeschlossen, hat gestern Nachmittag bereits capitulirt.
Pomtie de Maussson, 21., August. Fortwährend werden
noch gefangene Franzosen eingebracht. Gestern Abend ein Trans⸗
n don 2000 nit 36 Offiierenm heute an sol her mit 54 Offi.
ieren, daruntet General Plombin; der Verlust der Franzosen in
den Gefechten vom 14. 16. und 18. August bheträgt allein an
Todten 12 bis 15,000 Maun, mit Gefangenen und Verwundeten
linenfalls unter 50, 000 Mann:. Bä Grapvellotte machten wir ca.
o0oo Gefangent. 7. *57 9 V a * *
— α ,
* Deutschland αα
Mun'che 18.August. Die „Neuesten Nachrichten“ ver⸗
ichern, der König habe aller wegen Beleidigung des Königs oder
sgiiglieder der Königsfamilie Verurtheilten, ebenso allen wegen
—
berurtheilten Amnestie erthaͤltoß
Die „Allg. Ztg.“ enthält folgendes Inserat? An die Nord-
veuische Allgemeine Zeitung.“ Norddeutsche Hrüder! Ihr, wollt
wissen, wie „Süddeutschland am Besten seine treue Aufopfer ng
uu lohnen sei.“ Ich will es Euch sagen: Gebt unserm über Alles
zeliebien Deuischland eine Verfassung, so frei“ wie die italienische
der belgische, gebt uns Gewissensfreiheit, banntden Clerius in die
dicche, vertreibt ihn aus Schule und Parlament, gebt uns obliga⸗
orische Civilehe und eine freie Gemeindeverfassung. Schafft. eine
darie Centralgewalt und ein Parlament, dessen Beschlüsse, wenh
s sein⸗ muß, einennz Million Bajonnette zut Ausführung bringen.
Macht uns zur erften europaischen Continentalmacht: ein Löwe sei
mnser deutsches Wappen, nicht ein Adler, und unserWahlspruch:
Durch Einigkeit zut Freiheiteben lni
Münichen⸗ 103 Aug. 1870. Ad. st. .
Berlin, 17. August. Der Staats Anzeiger“ meldet: Das
juswdetige Amt des norddeutschen Bundes überwies dem' ameri⸗—
nanischen Gesandten in Pariß 5000 Thaler zur Ugnterstützung der
lus Deutschland ausgewiesenen Deutschen, deren Zahl 70,000 bhe
raglt WineTelegramme des⸗ IBherfencourer“ berichtet: Die Vag⸗
er Deutschen in Paris ist schändlih. 7 Berm te6. J
Berktnue Aung Die Stadtöetordaeten Verfauiniting ge. Die Dunchen⸗ da hener dlechichungt- Gescllcheft hat
iͤhmogte gestern mit großer Majoritat der“ Antrag des Magistrats, ir die verschiedene Vereine, welche sich zur Pflege für die Ver-
n sämmtliche Staͤdte dersechs östlichen Provinzen und Schleswige wundete gebildet haben, im Ganzen die Summme? von 122,745
dollsteins einen Aufruf zur Linderung“ des Nothstandes! im⸗der ue besümm. J
kheinpfälz zu erlassen, sowie eine Bethilfe von 180,000. Thalern Darmstadt; 16. August.Dieser Tage wurde hier
nbewilligen 3.3.* ein Dienstmann mit einer fremden Dame getraut, welche et seit⸗
4 Frankreich. .a, Fher nie gesehen und die nach der erfolgten Trauung sofort wiedet
Parit Auͤguss⸗ Seit heute sind saͤmmtliche Telegras abreiste wahrend ihr zurückbleibtuder ., Gatte“. 150 fl. und einen
henburtaur deun Privatpibltcum verschlossen. — Die Auswanderung neuen Anzug erhielt und über den fonderbaren Handel srelenver⸗
er deutschenn Colonie nach Kügland und der Schweiz nimmt riefen- guügt ist. AMain⸗ Ztg) 4 J
hite Proportionen an. ... 7An die Soldaten: elchto die ersten Gefangenen nach Bör—
— Von Brutelitäten und Inveltionenwelche in Paris gegen lin transportirt hatten, richtete meu die Frage, ow sie nicht? an den
deutsche oder auch gegen vermeintliche Deutsche gexichtet werden, Bayern gute Waffenbrüdet hästen dee Band“ gewiß, gab ein stram⸗
aufen leiber tähltch immierkd irue Mittheilungen ein. Häufer wer⸗ miger Landwehrmann pom 47. Regiment zur Antwort: , Die Brü⸗
xn durchsücht, das Unkerste zu Oberst gekehrt, die Insassen ge⸗ der sind ganz gut, aber sie willenn man“ immer“ vorupp (voraus)
ilt nd malliant iüm auf den Straͤßen reicht exe aus irgend indda onen wr doch Mücht Tüden teidentt *
demand, gleichviel, ob Preußen oder Fratnzosen, zu beschuldisen⸗ FBersallles ger'ettet, Eine ungeheure Quantität
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        p»on Munision aller Art wurde dort neuerdings aufgehäuft. Plötz⸗
liich wurde Nachmittags eine lere Kiste in der Mitte e iner Mosse!
Pulver, Granaten ⁊c. brennend. gesehen. Einige muthige Artilleri⸗

ten zogen die brennende Kiste heraus. Einige Minuten später,

ind halb Verfailles wäre in die Luft gesprengt worden. Wie das

Fcuer entstanden, ist ein Räthsel. Es wird indeß vermuthet, daß

es das Werk-eines preußischen Spiones gewesen — natürlich!

Ja, ich zog, wie jüngst dein Vater, freudig fort von Weib und Kinde
Nicht der Anblick meiner Lieben, keine Thränen konnten 's hindern,J
hah, auf Leipzigs weiten Ebenen, ist mein junges Blut geflo ssen,
ind auf Waterloos Gefilden hab ichs abermals vergossen.
Warf mich anch die Kugel nie der sah ich doch auf bluligen Ba hncn
Fliehn die übermüthigen Feinde, sinken ihre stolzen Fahnen.

und es gönnte mir der Himmel, viele schöne Friedenstage,

Biele Jahre zu genießen, reich an Freuden ohne Klagen.
2 *
Die Siegesbotschaft.

J (Ein Bild aus der Gegenwart. *
Milve Sommerlufte wehten, golden sank die Sonne nieder *
Aus der Bäume duuklem Laube klangen muntrer Vögel Liedeßs.
Weithin lachten Flur und Aue in des Segens reichster Fülle
Juf des Siädtchens holdem Frieden lag des Sommerqbends Stille..

Und in Frieden wollt ich scheiden, da noch einmal muß ich sehen,

Jene Tage wiederlehren, Deutschland auf zum Kampfe stehn
Deutschland, ja das g anze Deutschland, zieht hinaus zum heiligen Stre
Begen jenes Zwingherrn Reffen, der nur lechzi nach blunger Beute.
der auf Blut und Leichenhügeln, seinen Thron sucht zu erhalten.
Der im kollen Ringen spottet des Geschickes heilig Walten.
Hrum freue dich mein Enkel, daß dein Vater zog von daunnen
Und du, Tochter, weine nimmer, such den Schmers wie ich zu armen

Dort in eines Gartens · Raume sitzt ein Greis mit weißen Haaren/·
Ihm zur Seite steht ein Enkel, Jugendlust im Blick, dem klaren.

AInd ein Weib schaut 88 — beiden und dann wieder in die Ferye,

Thranen, heiße schwere Thränen feuchten ihrer Augen 5

rnn eti

Dar der Gatie doch gezogen, als des Königt Nif ertönite.
In dent Ktampf für Deutschlands Ehre, das der Erbfeind frech verhöhnte.
Tage, Wochen sind vergangen; Sehnsuchtsqual im treuen Herzen, J
darri sie täglich einer Kundse, die da lindert ihre Schmerzen.
Großpapa!“ spricht da der Enkel, — 3 war ein lieber schöner Knabe —
„Sieh, du weißt, daß ich Soldaten für mein Leben gerne hab.
Aber das gefällt mir nimmer, daß den Vater fie genommen;
dann ich micht zu ihm gelangen? Wird ex wohl bald wieder fommen?
„War' ich nur schon groß, ich nähme uns'ren Schlmmel aus dem Stalle
und ich ritt dann zu dem Vater, mit mir wohl die Buben alle.

Von der Wand nähm ich die Flinte und du solltest dann gleich sehen

Wie wix Lustig alle, alle, gegen die Franzosen gehen. 5 9r

Ach die garstigen Franzosen:! Großpapu, du sprachst von ihnen /
weli, du sahst sie schon, die bösen, die zum Kriege sich erlühnen ?“
e strich der Greis die Locken seinem lieben Enkelline.
Nichte dann. ijud sprach mil Kührung: „Höre wos ich dir verkünde
Ja, ich habe sie gesehen 1. Ach, es waren schlimme Tage!
Im geliebten deutschen Lande schallte Schmerzenslaut und gge
Denn der blutige Zwingherr Fraukreichs, der Navoleon fich nannte,
Druckte wie mit ehrnem Fuße alle schönen deutschen Landhe
Doch da könke eines Tages des gellebten Königs Stimme2
And das Vaterland erhob sich in gewalt'gem edlem Grimme..
Ind wir zogen voll Begeistrung gegen des Tyrannen Schaaren
egen seine welschen Horden die jo lang uns Geißel warenn.

Also sprach der Greis. Er⸗ 6*8 langsam dagn Hie wilken Hande
Schaut empor als ob zum Himmel einGebet er leisersender
Ind mit seinen klugen Augen schaut der Enkel zu dem Alten.
dessen Wort er wohl verstanden, das er treulich fest wil hallen.

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Und derx Abend war gesunken, auf des Städichentz holden Frieden
Tiefe Siille rings. — Der Sonne letzter Straͤhl er war geschieden
Und die lieben Sterne kamen und des Mondes heile Leucgte
Und die Welt lag da, als ob den Frieden leine Macht ihr je verscheucht
Blötzlich, harch h. ein fernes Summen, ein Gewirr, ven ' Rufen, Schreim
Näher, immer näher dringt es zu dem Hause, zu den Dreien.
dorch, das klingt wie Jubel; wahrlich, es sind Siegeslaute, 9 2
Ja. „Victorial!“ erschallt es durch die Heimathstadt, die träute.“

—m — — 415
Siegreich dringen Deutschlands Heere in deßs trotz'gen Galliers Landa,
Eine Fesie fiel“ — Vernichtet ist der Turkos wilde Bande 7*
Und der fränk'sche Feldhert fliehet vor den lernig deutschen Hieben,
Vvon dem Glanze seines Heeres ist ein Schimmer kaum gebleben leö
Dwir klang dem Gre is die Kunde und wie sprach aus seinen ———
An das Herz schließt er den Enkel stumm mit seligem Enizücken, —
Dank dir, Gott,“ sprach er dann leise, „daß da gabst mir diese Stunde
Haß ich an des Lebens-Abend noch vernahm die Siegeskunde lh

V Ti yzgp
g, mein · Deutschland, aus dem Kampfe wirst hervor du fiegreich gehen,
vͤu bist ein ig! — Da kann nimmer dir ein Feind ja wieder 535
And der Greis und seine Tochter und der Enkel, alle schickten⸗ *
Still ein Dankgebet zum Himmel, den die helle Sternlein schmückten.
Lan dau, 18. August 187056 2 .
Eduard Jost.
Zucker, Reis, Gries, Gerste
Zwetschen, Schweizer Käse, Bob—
nen, Nudelun. grüne Kerne. Sup
peusterne, bei
Fritz Panzerbieter.
Aufrage.
Werden die Särge, Bettladen, und
onstige Gegenstände nur von einem Schreinet
zemacht?

*
Aufforderung.
Zufolge Mittheilung des k. preuß. Etappen Commando's der II. Armee

n Kaiferslautern sollen alle in den einzelnen Ortschaften der Pfalz befindlichen

stranken ⁊c. ꝛc. der II. Armee sofort über Kaiserslautern oder Homburo
an die Commandantur in Saargemünd dirigirt werden.

Alle Angehörigen der II. Armee (Prinz Friedrich Karl), welche zur Zeit
als krank oder marschunfähig (marode) in Gemeinden des Amtsbezirks Zwei⸗
zrücken sich aufhalten, worden demgemäß andurch öffentlich aufgefordert, un ver⸗
züglich bei demek. preuß. Et appene ommando in Homburg sich
zu sistiren, um von da an die Commandantr in Saargemünd dirigirt zu
werden.

Die Bürgermeisterämter sind angewiesen, zur Verbringung der Leute nach
homburg mittelst Vorspanns sofort die nöthigen Anordnungen zu treffen.

Zweibrüchen, den 20. Augnst 1870.

— . ag e er— Kdnigl. Bezirks Amt
0 — Damm. AVV — — ——
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Zabnen Juumietere . Reis, Bohnen, Iau
Danksagung. Erbsen Suppengries K—

Bei meiner Abreise von hier fühle ich mih
gedrungen der —5 — J ine Zwetschen empfiehlt
nann Peters hierselbst, für die gute und J. A. Mayer. 2.
liebevolle Aufnahme und Behandlungi hier⸗ Saarbrücken,
mit öffentlich meinen herzlichsten Dank
niszusprechen.

Earl Lange, Füsilier

n Hera. Rranvichm Anf.Req,. Nr. 92.

Mehrere Schreiner.
Das Neue Blatt No. 353
Vierteljährlich nur 121/4 Sgr.
ist soeben eingetroffen und enthält;
Hurah Germania!“ Von Freiligrath.
Autograph). — „Dem dritten Bona⸗
purte!“ Von A. Brachvogel. — Fort⸗
etzung des Romans :, Maöodemvoiselle.“
Von Erust Volmar. — Hieram veihen ssich
die mit dem größten Interesse aufgenommenen:
D Modernen Hürehen Quu
unter diefem Titel diesmalt:;—
Wie man ein Kaisereich begründet.
Fernerer Inhalt: Soweit die deutsche Zunge
lingt!“ Briese aus dem Elsaß. Von Franj
Freydank. — „Der deutsche Krieg,und
ODefterreich.“ — „Ein adeliges Casino.“ En
zählung von Holtei. — „Alleclei“: Moltle.
Die Wacht am Rhein. — ,‚Corresponoenz.“
Illustrationen
Maximilian und Charlotte.
Carl Wilhelm ˖ Componist von: „Die
Wacht am Rhein“.
— 2α Mor⸗·v⸗ in Farber

αα

Karten vom Kriegsschauplatz
18 kr. Abonnement auf die Illustrirte
triegszeitung, Wöchentlich 2—8
Nr., 15 Nr. bilden ein Abonnement zu
Thlr. 1 beit

Gearste, NReis, vcker, Kaffee,
rische Butter, Mehl, Chocolade,
äse, Wein und Brandwein em—
fieblt bestens

Georg Seibel,
Buchbinder.

Wittwe Schnorr.

»ia einer einzelnen Nummer
miun 1Bur. —
das Noue Batt ist äas billigsto Blatt.
—
X Drud und Verlag von F. X. Demenz in St. Jngbert. —

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zer Sen Inmg Lerrd ärr An sroh gin v (uns nali nitt dern Hauͤptdlatts veelundene Unterhaltun z86lattt mit: vor Dienstaus⸗ Dounerdtagt⸗ und Sonntags⸗
Anmer) erscheint ohhörtlich?vs de bim«le. Deleals ta C,. Des mretitkda geeSeam ⸗ vach und So nn lcien Abvansmentswreis vierteljahrig: 423 Arzr. vdet
tij dorunn üs Silbeugryo Mzeigen werden mil 8.Kerer Due Lreispaltige Zeile Bluttjchrist oer: deren Kaum berechnen g
8 nni unoie O D * 25. I 2P O.
I3O. e ens ute dh inde Mvnmersotag. den 25. Llugute 1870.
o utusi *22 *24 221. — * nii nun ι
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rnndu gag is en ee ez geahsetsdF des n an pan aa wn n gti ven Ansangenai. Man
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ndn gelangmen. Frinde Mudwir.
voligen den Eindrug —8— I we e in der Thal ver- hen E tagtzchn hien solhsth waß vermun detes Franzosen etze uso wenig
e ee eeen ugen Sa nogz hen etdin als unsete.chenti andesinden die ingrac ven
n udge ee sehofttde. Dad deusten Zesuchen wöhrens pime seamzhitcden Rausnetuntm.. Mnd die edten Frauem Rnünchens
en e e
—*t Krintet Fanne ühduitßte. sch dann Lein zoͤtteffendes irbeiten ebensongute aud willig für den vorwundeden, Feind als, don
n uͤber den Charalter derbeden' fich bekricgeuͤden. Raͤtonen inheimischen. Krieger und aus den hier hoch aufgethürmten Waaren⸗
— —A——
pfen reyommirten in einer hochst acherti en Weise, si unter⸗ eten abgegeben, einerltei, 8b en eder geins Wir wilnschen
— ien ge Iprachen demse den die aut . es mö chte unseren Verwuitteten in Fraukreich die Hälfte
—XV un ah e vie France das ein sige fran- dieser Sorgfatt. zugewender gwerden . wir lönnten dannrudig
fche Blait welchea officielle Kriegsberichte bringt — Uen sogar über derem —A —8
hren militärischen Berichterstatter behaupten, hinter jedem preußifchen Münn che n, 20. Aug. Nachstehende Truppenabthellungen
solbalen stehe In Feldgeijdarm, welcher vein Sosdaken mit dem Ar dayerischen Armee wäten bei der, Einnahnie von Weißenburg
Zabel in den. Wancif Aresd in müsse. Man sprach französischerfeits? in eeeien oeandem in Feuer g Doe 62und
on dex promenade militgirs Borlim, uns der Bebadunte Chau⸗ obgager ataitton, das 3. Vatdi —8 8. vas⸗ — 3.
ainist uind Gaulier, Giraxdin brülllze unter Brifall des Theater⸗ Hutaislon des 9. Infanterirtegimentes.vjammitich gur.7. Infanterie-
oͤbels von seiner Loge hetob: die Musntanten brauchien Ja dArigade hierech gehörig 5.Vie ersten: Vataillvne des 6. und D
ingex, zum Suchen der, Rheinmelotie“ als die framsischen Iunfanterieregimentes der 5..Jufantetiebrigadt (Schleich) ·z. das B.
zoldaten zur Eryhexutgg des gonzen deutschen linken Rheinufers. bataillon des 14..Regimentes zur 6. Brigade, und das 8. Ba⸗
Nan sprach ag ne der Eroberung der Rheinpfalz, des Saar- Aitlam des .11.. Infankeriereggmentegn zur BuBrigade . KOrff) ge⸗
eclens u. s. w., sondern 4 wurde, in7 der ganzen frauzbsischen octg⸗ Weiter waten im Feper. die 2. und be bes 4.
zresse dafür —— Mainr den Preußen genomumen Arttillerioreglnentas, der Suru Artillexibrigade utz) und das 2.
verde ugh Zushe tündsen dag Janzn Mainzer Gediet “ eneutmat Thepauglegerstegiment, der 4. Cavalleriebrigade (Peulzer) gehörig.
— — ——3 Scheu wurde eingestanden, Ssa waren: somit baherischerseits engagirt; Z. Jägerbataillone, 8 In⸗
—
rieg“ handle⸗ Roß gforderte die Soldaten zumm Plündernzu: Maffa · Muünchen. 21. August. Am tünfstigen Dieustag wit der
riten und Saͤͤsden der Fetluen auf — zum ersteren im „Con, donig dem neuernannten Bischof von Speyer Dr. Reither, in fei⸗
aitutionell“, zun deiden Letzteren im „Gaulois“ FAnd Cassagnac, rlicher Weise den End der Tteue ahnehmen.. ——
der entmenschte Kerl' und —,Dezembrist“! drdhte, dem Pariser Werßen —F g, M.August. Heute ist dahier der bayerische
ilfsbetein ·ite Bitrushetuzt ric. wind descdie bezahltenn Gelder augen. dandelsimidister d, Schlör eingetroffen, wahrscheinlich zur Juspi⸗
liclich zurückforherron weumn,cie pan- den Versing quch verwundetenrirung der von bayerischen Beamten orgãnisirten Berkehrbeinrichtungen.
jeinde ·ntertirtzt · oder gepftegt wierden. us⸗ die Franzosen die Aus Därmist a dr 21 Aug.jchreibt die „Main⸗Zig.“
üge: gegen-Baden wehen; Anwendung!/ von Spreuüggeschossen ver. ber die Schlächt hon Rezonville: „Gestern Abend pafsirte ein
xmen sießtze DuohnerWie dik, Kartor. Ztg.“ nachträglich enthüllt, Tonvoi verwundeter Preußen unsere Stadt. Dieselben sind am 18
er. Fous Chef des französischen auswärtigen Amteg nicht nur mit Ddorgens bei Metz verwuudet und daher'-auch als die Ersten vom
Rlunderung und Berroiistadig des Lumpes, sandern fügte beĩ: Selbst Schlachtfeld verbracht worden. ꝙ Sis theilten? weiter mit, daß die
ie Frauen wefden/ muht cgeschoni werden ) 733. . -—Schlacht sehr blutig gewefen und die letzten Reserbven in's Feuer
Der 507 Parisen, Figaro“ Ppom 6. Augull wielte noch, zefüͤhrt wurden, um den fiegreichen? Ausgang zu exzwiugen.“ —
ie Deutschew: Lounten nicht. einmal ihre Sladtenamenaussptechen, Und die — Ztg.“: bringt V. iee Quelle die nach⸗
e agten IHohne ntt.Colonge —s. w. es wurden die olgenden zwei Mittheilungen, welche über die Betheiligung der
— B ————— siecchuf essischen Divisionn berichten und ein kleines Bild ——
en ernsteit“ Anprast ünreithar ve ioren paren, wenn sie den Turcos noͤrderischen Kämpfe zeigen, die bei Metz stattgefunden haben. I9. Aug.
zpthiß Zeohhrs Aitz Hegiwrigecrtebräsentanten der Vorhut der Bir (Heysische, Divisiond hatten. vorgestern nach unserem abendlichen
Fivisisation in die Händé fielen. So dachten umd schrieber die Waldgefecht bei Gots unwveit der Mosel auf dem Schlachtfelde campirt,
herten annennod vor weninen, Tadent und jeht —— eine kopfe rüchten, Morgens in Schlachtordnung? vor, bitz wir bein herrlichsten
je Proktamgfioit“ giber Ddie andec, Paris ist. „etzi“ in gutem Wetter von, der Welt ijm 12 Uhr Linen sotchen Hagel don Gra—
zertheidigungszustande, damliks ejnelange, Belagerung aus. naten bekamer, daß es wie Wolken Uüber Uns zog, Daz Gtanat⸗
—— Die Rewtefis hat diese frevelhafie Regierung und feuer daulerte bis beina en6 Uhr und Nichtete große Verluste an.
—— aafgeblasene Voltk ereiltz guf beide paßt · Schou um 4. Uhr hatten wir einen Wald desetzt, in deur ebeü
t'das Wort Hochmuthe kommt vör dem urnede stand as noch die Hälfte der dott Gebliebenen liegt. Abends Sturm auf
mnderseits mikhen Deutfchen, im'“ vorbereitenden Sigd um dieset die Hohen und Sieg. Rhngs herinn brennen fünf Ortschaften —
frage ? Wermeumumjedtt diesti Kescheit enen Anfpruchen des hnigs es war ein furchtdarer ampfl ꝑpo. Aug. Wir bleiben vor⸗
idn. Mdein er⸗ asn ochdes Niamhrinz in sich: bergegenwärtiget, .so muß ersteranf dem Schlachtfelde zur Cernirung der nach Mezß geworfenen
aun / Win kzch urne un üher. ditie Beicherdeuheit. dipfen hohen; Erustesfranzösijchen Aemezrin Hüttenlagetn fiegenut wahrscheinlich bis
ind die würdevoillu Penaundlung der ganzen Sache. Wochahegen· Dex· Kxouprinz. n Parls den Frieden dictirt, Die Sclacht von
the. awischt dcc preicti schene Uud, fFradzistschen Regierung, zweschetgporggiern wurde von heiden Armeen — geschlagen
em deutschen cunde Franzo sijchent Wolfenn. Ner deuischen zund iranzön und heitt 32Rdie Schlacht bei Rezonvile“. Der Verlust auf deutscher
schen — — MPelcher. Ernst, und welche Nüchter nheit auf deutschen Sejte betrügt zeed deeien Verotte don
deitel Teß der Algenden Ecjelze Preußens im Jahre 1866bei der Hessischen —A * Pffic iten ande 2Moänn
horte —s —S— geringschikzenern · Weguetfiungtobtet schet udlaicht verwundet. atrt ,
nes Gegnets: Manae warniswillig über den frevelhaften? Bötwandeenn 2Kd ti's ruh e, 20. August. („Schw. Merk.“) Gestern Abend
am grege mnn verwnfthte· der ttrhever · des Kereges man erecworen· * Hemfer· i Keht vrermend edenfe voee e ra vet te v gf
rug jedoch das unvermeidliche Unalnet machte sich aup 3Sänli nst Str
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        Sktuttgart, 18 August. Der zWäürttembergische Sani⸗
atsverein sandte via Saarhrücken einen Extrazug nach Metz mit
192 Betten und, großen Lazarethvorräthen, unter der medicimischen
deitung des Professors Bruns nebst Tübinger Aerzten, Studirenden
der Medicin, Barmherzigen Schwestern und Diaconisstunen. “

Berlhin, 20. Ang. Der Staatsanzeiger« sagt anläßlich
des letzten Sieges: Wenn die Edelsten des deutschen Volkes fallen,
so hat dieses doch den Trost, daß der Kampf nicht wieder ver⸗
gebens seinc wird, wie von unsern Vätern gegen ein Voll voll
Herrschsucht und Uebermuth, das Deutschlands schöne Gebiete ge⸗
raubt hat. Es wird dem Konige vergönnt fein/ einen da ue rn⸗
den Völkerfrieden im Herzen Europas herzustellen durch ein gro⸗
zes einniges deutsches Vaterl aimdniee uu

Die — Kreuzzeitung erllärt für voreilig und arrogant, wenn
die außerdeutsche Presse bereits jetzt Bedingungen einer Vermittel⸗
mg ventilirt; sie sagtnWir haben das Geschäft allein besorgi
und werden auch die Rechnung allein ausschreiben.“ Es sei —
fährt fie jort — keine Veranlaffung horhauden zu der Besorgniß
daß wir den Franzosen einen saulen Frieden hbewilligen; wir werr
hven ihnen Bedingungen diltixen, die einen dauernden Frieden, des
vergossenen Bluthes werth, garamiren. ν ι νν J

Berhim, 20. August. Wolff's Bureau meldet aus Miu
sel berud, 19. Aug:“Die Franzofen schießen auf unsete? Aerzte,
welche Franzosen verbinden, und auf unsere Ambulancen.

Berlin, 21. August. Der Staͤatsanzeiger“ melder: Außet
den Verletzungen der Genfer Convention haden die Franzosen am
18. Auguft nach unserem Siege auch auf einen von ins abgesand
en Parlamentär geschossen, welcher Mittheilungen im Interess
er Humanität über die pefallenen Frauzosen hatte, und hahben
essen Trompeter getödtet.

gFrantuee v ——

Das. Napoleonische Kaiserthum ist Frankreichtheuer In sie
hen gelommenIn * Jahren“ hat Napoleon die? fFran gösijqhe
Stqatsschuld von 4 alf 12 Milliarden erhöht. Die Kriege au
denen bas Land auchemicht den geringsten Vortheil gezogen, daben
zusammen mehr als drei Milliarden geköstet; nämlich der Krim⸗
krieg 1,500, 000,000, Italien 600,000, 000 Mexito 600,000, 000,
Rom 200,000,000, China, Cochinchina ⁊c. 200 Mill. Diese
Summezu den acht Milliarden Schulden, die der Bonapartismu
ju contrahiren wußte, mochte nicht weniger ala, 14, 1000, 00 0 (6
Milliordes). lohne die Millionen, die: jetz moch hinzulommen], gIr
oder genau so viel, als ganz Frankreich in einem Ja hre verdient
Der· Erwe on nahezn 40 Millionen Menschen — cbon einen
gewissenlolen Despoten zwedlos vpexihleuder JJ

Paris, 19. Aug. Bei der Anlunft des Kaisers und deß
aiserlichen Prinzen () im Lager vyn Ehalons in der Racht von
Dienstag fanden ganz — anlitaisexliche Kundgebunger
der Mobilgardisten satt, weshalb der Kaiser seitdemein großen
Zurückgezogenheit auf dem Schlosse Moürmelon ber Chalbns ebi.
m
I St. Irbberi. In den Wiefgen . gFeldlazadethen. fith.cse
13. Rugust solgende berwwundete Soldalen gestorbenn: In Am 21
August Leonhard Couth. 2. Am 28, August· Jojcphe VLomoine
3. an demselben Tage, Emile Debuto. 4 Am 23. Auiguft Frem
bis Babui 7
— Ats die Ind franzosischen Offißiete inz. Linigsberg ihr Tral⸗
ament ausgezahlt erhielten mde nun eder uͤher. den Empfang
muittiten sollte, stellte eg sich heraug, vaß 17 von huen nicht ein—
zal ihren Namen schreihen konnen, — Dag neynt man an der
Spitze der Civilisalivn marschiren ba e

i257
Bekanntmachung.
Nachstehend werden die Maßregeln, welche
hei Ausbruch des Milzbrandes bei KRind⸗
hieh anwendbar sind, zur öffentlichen Kenni⸗
niß gebracht .

1. Sämmtiliche Stallungen sind von Dung
zu befreien, gehörig auszukehrenund
äglich zweimal mit frischem Wasser

auszuspiele.

2. Die Stallungen sind täglich zweimal
mit Essig auszuräuchern und hieraus

nach einer halben Stunde zu lüften.

3. Im Falle eines Erlrankungsfalles sind
die gesunden Thiere von dem erkrank

len sofort zu trenne. —

4. Aus Futter ist den Thieren Gronfuiter
zu berabreichen, welches mit trocenein

Fulter zu vermengen ist. *

3. Als Getränk dient Mehlsaufen welches

—mit Essig gut gesäuert ist.

6. Bei einem Erkrankungsfalle ist das be⸗
reits vorgeschriebene Pulver in hiesiger
Apothete zu beziehen. Das Pulver
wird täglich dreimal verabreicht: Mor⸗

gens, Mittiags und Abends. u

Die Anwendung ist folgende: —

Jedes Pulver wird vor dem Eingeben
nit einem halben Schoppen kochendes Was⸗
ser übergossen und nach seiner Erkaltung
dem Thiere eingegeben. Da das Pulver
eines des flürksien Giftes ist, so ist bei
dessen Zubereitung sowie beim Eingeben
der Arzueien die gröͤßte Vorsicht zu beo—
bachten.

Jeder Viehbesitzer hat beim Erkrankungs⸗
alle eines Thieres sogleich Anzeige zu
machen. —

St. Ingbert, 24. August 1870.

Das Bürgermeisteramt
CEhardvn.

Neuesse Eisenbahn · und Kriegs⸗
sSarten sind angekommen in der Druderei
dieses Blaties.

Bekanntmachung. J vuHilfsverein. —8
en Me viejenigen;“ welche — Fotberungen ien
Anterm 220 d. Monats wurden Zachger hen Hilsberein haben, wolted hee Reenn
pnte Herren ats Ehrensczüven für dir dein dem nlerheichncten imchene
Gemattung St. Inabers teidigi¶ og Sle Ingbert ven Lh inet 1870.
I.Peter Ba danr, Ackerer — * ——— gieffer, Landrichtet.
2. Peter Greß, Baͤder⸗ “Ç —
3. Michael Panunl, Ziegeleibesizer ·· PXC. ARRRTS
4. Johann Hager r, Bäcker. — Roeis, Bohnen, ur
5. Georg Franz Hagex, Fuhrmann,G65ßlon Gunven
alle von St. Ingbert. ιι ιι Erbsen Suypengries *
Et Jugben August 1870. u Zwetschen empfiehlt
Das Bürgermeisteramt ν s ue Al —
Chandon. i ten ez — beta IJ A. Mayer. —
— .. — — , Saarbrücken..
3 3 jähriger, brauner Hüh. ——
nerhnund, auf den Namen „Nstoxx 544 7 36
hörend, * einem weißen, braungelupfeiten das Jeue ——— 26
Fleck auf der Brust, mit weißen, braunge⸗ Vierteljährlich nur Ssr.
zetüpfelten Zehen an den Vorderläufen, u. ist soeben eingelroffen und,/emhalt:
wmit langer. uur wenig abgestutzter Ruth⸗ Die⸗ Verelusthatigkeit in
ie e e si. 20 Veloh —R Von Aooif Nissend , Dae
nung. 4 2 7 ——— 383 — Von 3
—E Poißl. ⸗Seid einig !* VBon Kar
Lautereden, den J Augun 184, u v. Holtei. Hierauu'reihen fich die mit den
Held, k. Oberfoͤrster. Pol mit
E größten Intereffe aufgenommenen:
AModernen arenemn
23 An und Verkanfe, Derhachtangen' dor untex dieseun Titel diesmal:
An⸗ und Verkäufe, Verpachtungen, von Wi * iu rigenes Raifereich be⸗
Liegenschaften, Grundstücken, Fabriken, Ho⸗ ir won en e * isereicht
lels u. j. w., Ligitationen, Gesuche und Fernerer Inhalt: Mademoiselle.“ Von
Ungebote, jeder Att, Familien Rachrichten Ernft Volmar.Sowel die deutsche Zung
n. C w. vetressende Antündigungen werden iingilo Vrfese aus dem Eisaß, Von dran
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— 2 — — — — * 3 8
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edaltion, Drud und Verlagz don F. &amp;. Memn

— Ingdbert. 3]
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35* 7*7* *28 E22 —88 3— **
333 2* 5 3855 332 22838
223 2532820 387* 2333 ———— 35553553283537
7 —*87 33255* 32 2 —A 325 52235 2523528523
J —
— 1355* — 3328 33585* — 87 —58 28 32833* — 3* 223 385
238738 — —3828 852 5354 32 22058 —— — 2575 3354
227 —533585 — 238*3 5552* 232 5323333—338* 532535 53555
z53832
— 5* 17*328 —A— 5838* —75353 2 87 5 53 *5388
5 s—— 385* 3 23 3385 —2752538 58
J — — *
323238 77 1758* 3317
— ——— — Is8 725* 1*7 —
25* 2 —— * 25835 22* * 3 s 5 — —— n 3223 *38 8*3.*
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s5 2 — 825558 — —— 833 332385 8 8ẽ 2273
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5—22385333 35388 5738 , 173327— — z2282
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J— F
6 5 F 522 2553 2 22333 — ———
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3333533 25322 —
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*3* —22* E A— 2 882—2735957 52 x
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—2585832 — 25—* 7337 22 27*2 8 33 *
5—35 2— — 6* z250* 553 —32 *
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3 253241 ——— ꝛ 9 —2575* 228 28 588 322
33 542389 25 * „„cM222 * 1552 — 238 — 275
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z52 — z *E * — 535 * —— —532 * 2 ——
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37 3 25*3 52538332 2385368333 *22 — 2Bꝛ — * 2* ——— —
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2* — — * —— 25 — —R— * —q5 —
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.23 22 *252 —— — —A —A 8 5 8* —7* —
555* 3355* 2753 —585 — — E—— —385 82
55*8 583335— 8783 22 —352 — — — ———
2* —32223 2232 232— 4 8 323 25 25 — 5525653
—— 3 —»8536 *225 53 —*5 3—35—5 23 —7 52—828 ú 52 —8
*23 ES —A ——— 3 * * 2* z — ——3
—2536 —3332335 333 333 —337
3537853 3 235
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533538 25 5 225 α— * 8 203 2335 —A —— — ——*2
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— 323255535 3353*8 —
ABLIC 2*2355 — 25222 53 22 —35 5
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* 2 3 5 ——— — — — * 2
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— 58 3575557 — *
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— 233 *2.5 22 3 23* 8*
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—— — 25526 5 — —58 35 853 —
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35552325 — 25—2383 J
53353537 22 8 38 s
* — 2 —2 22 2 * 258 * ——ND 3—
53328 5228 —XX 8 —RA — 8 3 3 —A— — An
55353355 — 357 23353833 — 233588 — —
156 35333 3 3823 38383 3532 — ——
* * 3B5 * 38 2 22 04. *3 2 5 2 3* 52 — 38 F
* 332 ——
— — 28 — * 8585 —* 522257 3 —EE —e 8.
13.8 —3 33333 3352 23 —— 2 33* —— 8288 St ——
— 2 —— 5 8* 3838
2*. *g —8 22 * — —3 2 * 5 —
3553537 2323373 A —— 2 — —— J * ——
2.8 23 —— — *8 2 2 — 55S 5 55
533583 588 22 2533 558 725—8 3337 7 73
S * — 27 2* * 2822 —A 235235 — — 2 A—
— 33 58 33322 535 55 5* F * 28 *238353 33383
2355 583 —* 5535 — 57 7 ——— —
——— —— 55323 * *2 —— —
2 —33— 20 —— 58 —A — — 8 —2 83*
——— 5* 274 2 — 5 5285* ———— 448 532355
3333328 * 7 22 25236 *83 2 — 1* 2. 5 — *2— 53 —
273 553332 —83357 27 — ** 8 — 35 — J
827— 2*5 —I 55537 22835 53338 3383383 33 *
22 2 —*— 3835 2 *553 S2 25 228 5 — 35 —5 — —— 3 777 25
2858 5832 ———— — —
5683832 z * 2 858 7533358 —
* 8 5*55 * 2 257* —2 * — * — S2 —— 2 J
* * — 8 23 * 28* 85 2.2 * —*
2238 —— — ——— 585 2 —— 235. 333
88 253382 538 —
2 72 5535*7 S 553 — — 23 723 F
25* —
* — — * * 5 * 88 — —
32 22 5* 23327 8* 35
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355 —A 37324
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1287 7 28* 373233
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* 3 —2 32335 3283 3355 2
2, — 2*
333 335 35383 6 3
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— 25855 — ———5853 3752333 2—23537 — E
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287 * 2 —A —— 232 555322—88 * 8555——* 52* 235535353
2X8 — 3, 525355 3555 7 —223535322253 — —
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83383355 aͤßz 38238*
55325 28 i 525 5—22522 — 2*8.
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—— 35285 33
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— ———— 3 3— 753333533 62 57*
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53532 2843
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Si. Ing'be r rie v Anze⸗ngerr (uͤnd das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diensßtag⸗, Donneratags, und Sonntags⸗
amer) erscheint wochentlich Ziĩ er mal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntaamn Abonne mentspxeis vierteljahrig 42 Krix. oder
eeit n 18 Silbergr. Anzeigen werden mit8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschriff oder deren Raum- berechnet. 6
— —— —V
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43 131. —— Samstag, den — st z — 1870.

.2414 et 15

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— —reiauie * gaß die Frauen und stinder aus der Siadt entfernt werden sollen.
Kri e g serei gn i sse. Die Absicht der Vertheidigung scheint also ernst zu sein.“ Dir
Bar⸗lerV uc, 24. Auguft.“ EOfficiell.) Chalons ist vom Stimmung in der Hauptstadte ist sehr; düster. »Das Resultat der
zeinde geräumt, unsere Spitzen sind darüber hinaus. Die Armee Anleihe duͤrfte krotzdein ein gutes. sein, da der Patriotismus des
eht ihren Bormarsch fort.— , Boltes zu den großten Opfern bereit ist. ue
uBSerlin, 244 Aug.“ Der Provinzialkorrespondent meldet Belgien —
Rimen Kurzem wird die förmliche Belagerung von Mez beginnen. Brüssel, 19. Aug. Maischall Bazaine. fordert das⸗ Mie
Die Vorbosten der kronprinzlichen Armee befinden sich gegen- nisterium auf, dine seine fpezielle: Erlanbniß keine Depeschen aus dem
ʒärtig zwischen den beiden Flüssen Marne und Aube. Der Kron⸗ kaiserlichen Höflager mehr'czu wveröffentlichen. —Es heißt, der Kaiser
winz wird den Feind auf leßtemu Gebietsabschnine -vot Paris auf · ind fein Sohn feien in Rheims; der erstere soll einec Monomanie
ichen und im Herzen Frautreichs beendigen, was am Rheine so anheimgefallen sein, in. der et umaufhörlich von. Verrath“ spreche.
ettlich begonnen wurde . Die Besatzung von Parisusolle zur. Armee- abgehen und die Haupte
47 dodt eine Besatzung vow) Pompiers; Douaniers: ex.: erhalten, die
.Deutschlande. aus ganz Frankreich zusammentzerafft werden. ννα νi
Sktutlügath 22. Auguste C„Allg. Ztg). Die Nachricht . Bit ügj seI. 212 August. L.R. Fr. Pr.“) HZahlreiches Gepäch
on der Capitulation Pfalzburgs ist unbestätigt geblieben. Dieselbe zeht aus den Tuilerbeen nach New: York.. ι ανι
zing dem Kriegsministe iun, durch in, Sacrburg, aufgegebene Brünp'sel, 24..Augnst. Die nangebliche Ueberschreitung der
depesche eines württenibergischet Poss direclors zu. 737 eelgischen Grenze durch Preußen wird officielendementiri. Dewm
Bexlin, 22. August. Vor der Danziger Rhede zeigen sich Frankf. Journ;“wird aus Brüsset unter«gleichem Datum: teles
ranzösische Kriegsschiff. zraphirt: „Dio Regierung⸗ hut den Trausporte von Bexwundeten
Berlüinn, 22 Aug.““ Die „Keeuzztg.“ macht sehr entschieden durch Belgien geftattet, sedoch unter dem: Vorbehalt, daß die Krieg⸗
Front gegen eine Restguralion des Haufes Orleaus auf dem fran- jlührenden ihre“ Zustimmung-ertheilen?) αι νο
osischen Throne. Das conservative Blatt sieht darin kein Heil England. Arehen —
ir Deutschland und n der Julidnnastie. die den Thron füͤr eigene 7ge entscheidendere Siege die deutfchent Waffen errisgen besto
chuld versoren· habe. lane Buͤrgschali füt die. Andauer. des fuag jurtnäckiger erthalten sich die Gerüchte von Friedensvermittlangsbe
yaljcheun⸗Friedeus. Ein Friede — sagt die Kreuzztg.rmn uchen. Heute heißt es, dir neutraten Mächte hätten den Momens
zen vitf· Frouilkreichs Thron“ zurückgetehrten.“ Orleang. wäre dhne r gekommen etachtet, Friedenswverhamdlungen mit den Kriegführens
nadere Gaxautieen sicher noch mehrein bloßer Waffeustihtand! Ils den zu dersuchen.“oWir denken, dieset Moment ist zu' solchen: Ver⸗
in Friede mit Napolcou, der doch. schon genug, Gloixe ür, den uchen' sehr gewählt. —Nus' Lon dön, 204 August,« tkelegtaptzirt
hegehr der großen Ration eingeheimst hatte, als er den Krieg be. nan der NeFri Pr'z Die Versuche der en lischen Diplomaten,
aun. Ueber kurz oder leamg wären wir wieder bonFrankreich eine Diskussidn über; den“ molichen“ Frieden anzubahnen finde anr
jerausgefordert, vnd dann sehr wahrscheinlich unter weniger gün- hreußischen Havptquartier gefcheitert, dennoch läßt die Königin auf
nigen Umstanden für uns,als sie jetzt vorliegen.“) Was dag Blatt die Nachricht vom dett?“ Kämpfen' bei Metz den Versuch erneuern.
nit dem eroberten Frankreich für Zukunftspläane hat, oh die Thej- Man spricht von einer Mission. des Prinzen von Wales au König
ung Polens hite seine Wiederholung finden oder das Land mit dem Wilhelm? Wir konstatiren allen ditsen Nachrichten Negenüber, oaß
boinesgnadenthum? der · Bourbans beglücht werden soll. sagt ek gie national-gesinnte deutsche' Prefse; sich müt Gatschiedenheit gegen
ucht. ι—ι all' derglkichen- Einmischungs· und· Verwittlungsverfuchen ausspricht /
Bremen, 21. Angust. Der.Admiral-Adjutant Prinz ve sofern dieselben darnuf“ hinausläufen sollten.Deutschlandruin Die
dessen überhringt uf einem · Llohdschiff der französischen. Flotte bei volle verdiente' Frucht seiner mit soviel Opfern errungenen“ Siege
delgoland Depeschen, weiche sürn die Beschietßung cffener Seeplätze zu bringen: Wir alle wünschett den Friedem,aber! canen: Dauernden⸗
Reßnessalien auf dem besetzten frauzösischen Gebiete ankündigen. der: Groͤße unserer Anstrengungen und Opfer entsprechenden Friedenf
Frankreicht Dies mögen die„Neutralen“ geiälligst beachtend ιο ιαασ
Die Ankunft des Piarschalls Mac Mahon in Nanch wird Londorn, 28. Auguft.“ Der englische Gesandte am · Pariser
vm Monile ar luciversella⸗ folgender. Weise geschildert“ Der Hafe, Lord Lyons, zeigtseiner Regierung!/ amtlich au! daß dis
Rarschalle ging dom Bahnhof zur Fuß ns- Cafe Boillot, dem ge⸗ Blokade der deutschen Hafen faͤr die neubralentetn Schiffe un 25.
vpohnlichen Sielldichein der Officiere. Er ware unkenntlich, von Aug. Abends ihren Anfang nehmen werde;, ins daß bis dahin / nun
dopf bis zum Fuß dicht voll Koth, die Händen gauz geschwärzt. das Auslaufen, nicht aber das Einlaufen nentraler· Schiffe gestattet
Fin Schuß hatte ihm eine Epaulette weggerissen, die Rochschöße se. ——— ινναν
varen von Kugeln durchlochert. Von feinem Feldstecher hatte er —ιαν Spanien. * ι νι
llof noch die eine Hälfte, die andere Häfte hatte eine Zugel weg Gestern Abend wurde durch ein Ertrablatt · der Ignaldad·
erissen, die ihn zuglesch an der Hand leicht verwundete“ Senie Nadrid in die fuschtbarste Aufregung ezt ee Dau⸗
Hhyfiognomie zeigie von tiefster Erregungh Alles entblößte das enden von Exemplaren verbreitete nebet funschticher⸗
daupt, als er dorbeiging. Im Kafe Voillot cließznex sich in Eile veise), daß das FH pon Paris, sich zunn Hetru derrSadt Jemacht
ulletz Fleisch geben, set 24 Stunden hatte er nichis meht gegessen? abé; undforderte die — uf, e aufzurichten.
Vährend er aß, schrieb er einen Brief, und“ dann schloß er sich die Führer der republika neen lbeschoichtigten jedoch die
nit einem ——— der inmitten eingetreten⸗ war⸗ in ein Volksmassen, wesche schon Miene machten den Sttaßenkampf zu
Pmniet ein. Nach kurzer Besprechung kehrle er zum Bahnhof zu- beginnen, Die Regierung hatte militärische Vorsichtsmaßregeln ge⸗
üd, um mit den bon ihmn aufgetriebenen Lebensmittetn sich seinen kroffen/ fie hatte die Garnison um drei Regimenter ve stärkt und
Truppen wieder anzuschließen. Jemand *4 seinde⸗e Welaruuten aus die Truppen in den Casernen consignirt. Heute solfen noch mrhrere
kauch fraate ihn über das Kürassterregimenh: die! Antwort laues Fägerbataillone eintreffen.— ach im / daci Poo vieig It die: Auf⸗
ele: sitrassier! Solche habe ich nicht mehn! gung Line ungeheure. Gegen die Franzoseny,Welche in Snanich
I di. 20. August. Der,Vottien zufolge werden in. ebet ih die Voitztimmmung sebt exbittert; meln weh Rache nehineg
sesem Augenblick zwei natte“ Diviflonen von Kanonenbodtem ot hae · für ereipeger Spanier, die zu Bahsane, St. Fen
iict. um 'an der Vertheidigung pon Paris! auf det Se ne Theib de Lugund. Biarritz itre Frevde über die *preußischen Siege
u nehmen. Sie sollen besoͤnders dazu dienen, den Feind am allzu lebhaft bekundet —* umje ohu idesa Mmaiat Pea
lebergange über den Fluß zu hindern. ralrs hatte u. a⸗mit Fwei . Frernden in einent Enfe was St. Jean
Paris, 22. Auaqust. Etberf. Ztg.) Es ist davon die Rede, de Snz, als die Neuge ben die augeichlaaenen· elec
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        orterte, sich erhoben, den Hut gelüftet und mit lauter Stimme „Es und endend mit dem Anfalle des Elsaß und Loihringens au Deuisch
lebe Preußen gerufen. Die Menge stürzte fich auf, fie und land, wodurch dies letztere Land seine national-politische Westgren
hätte ihnen übel mitgespielt, wenn nicht der Besitzer des Lokals sie erhielt. 5 W — —A——
verstect und heimlich nach S. Sebastian hätte hinüber schiffen! Gibt es wohl ein ähnliches Zufallsspiel in der Welgeschichte
lassen · — Wir glauben nicht. 7 *
Vor tausend Jahren. Vermischtes. —
870 und 1870. 7 Saarbrücden, 22. August. Um nur ein Beispiel dor
— Es ist gewiß eines der seltsamsten und interessantesten Zufalls- dem Fauatismus zu gebeu, der die Lothringische Landbevölkerung
spiele der Weltgeschichte, daß wir genau vor tausend Jahren, näm beherrscht führen wir die wahre Thatsache an, daß auf dem Schlach—
lich im Jahre 870 n. Chr., dieselden Vorgänge und Verhälinisse feld ein 80jähriges Weib ergriffen worden? ist, daß einem Schwer.
gehabt haben. die uns jetzt, im Jahre 1870, so vollständig in berwundeten die Augen noch zu guter letzt ausgestochen hatte. Di—
Anspruch nehmen. — Es verhält sich damit folgendermaßen: erbitterten Soldaten schossen ihr sofort eine Kugel durch den Kch
I ren Verirage von Verdune (S43n. Chr)heilten die und da sie nicht gleich todt war, banden sie das Weib an doe
nachbenannten. drei Soöhne des fränkischen FKaisers, Ludwig J. des Rad eines Wagens, um es todt schleifen zu lassen. Schreckliche—
Frommen, das gesammte fräntische Reich ihres Großdaters Karts Bild des Krieges ...
bi Glohen matte sihh x Als der alie Moltl am I7. Nuli znseln Bureau trat und
Lothar bekam nachst der Kaiserwürde Italien und das soge- man ihn wegen des erliärten Krieges mit desornten. Gesichtern an
nunnte mittlere Franken, nämlich den von der Nordsee bis zum jah. daß noch nichts vorbereitet jei, jagte er ruhig zu seinem Ad
Hiltelmeere gehenden Landstrich, welcher im Osten vom Rhein und iutanten: „Zweites Schnubfach rechter Hand?“ Und was war dor
den Alpen, im Westen aber von der Schelde, Maas, Saone und zu sinden? Der ganze Hriegsplan gegen Frankreich fix urd fernth
Nhone begrenzt iftt. * Gauserein Chartotte.) Der Zeidiersche, Corte-
Ludwig erhielt Ostfranken, welches seit dieser Zeit Deutsch spondenz wird aus London geichriehen: Die, Siege Preußens und
jand genannt wurde und seinemn ersten Könige den Beinamen des drohende, Untergang des frangösischen Kaiserreiches haben auf, der
Deutschen gab. geistigen Zustand der Wittme des unglücktichen Kaiserg. Mariniliar
Ze mit dem Beinamen des Kahlen, bekam Westfranken eine überraschende Wirkung geübt, Die, Prinzessin- Charlotte Üen
von do ab doczugsweise das Frankenreich oder Frankreich genannt. mit großem Interesse wieder die Zeitungen. und. unterhält sich mi
Schon dieser erste Herrscher Frantreichs zeichnele sich durch roßer Klarheit über die politischen— Verhältnisse. Das Hrhige
eine grohe Ländergier auß. Eine Gelegenheit zu ihrer Befriedi- Schidsal Napoleons bezeichnet sie als, ein Wert der vergeltender
ang glaubte er uoch dem im Jahre 855 erfolgten Tode seiues Vorsehung wegen seines Treubruches gegen ihren Gemahl. Die
Bruͤders Lothar, des römischen Kaisers, zu finden; denn dieser Aerzte haben Hoffnung, daß die, Prinzeffin völlig genese, von ihrnn
hatte seine Reichen Italien und Miitteliranken unter seine drei Gemithot.anlheit. UV
Eohne dergestali vertheilt, daß der älteste, Ludwig, Italien nebst Lieder zu Schutz und Trutz. Gaben deutscher VDichte
der Kaiferteone, der weite, Vothar, das nöcdliche Mitteliranken aus der Zeit des Krieges im Jahre 1870, * Unter allen bereit
bis zur Saone, feitdem und nach ihm vothariugen, spater Loth⸗ erschienenen oder angekündigten Sammelwerken von deutsj hen
ringen genanut, der jüngste, Karl, das südliche Mittelfranten, von Ktriegsliedern der Jetztzeit nimmt das vorliegende unbestritten der
der Sadne dis zum Neinelineere, unter dem Namen eines König- ersten Rang ein. der ihm auch wohl für immet Perbleiben wird,
achs Predence irhiIelinn. da es zum großzen Theil Qriginalbeiteräg e' unserer gxst en
Die Versuche Karls des Kahlen, die beiden letztgenannten Di 7 e —— I . T 68
Nachbatlander fich, anzueiguen. schlugen anfangs fehl, bis nach ode ix , Iedrich Zodenstedt AA E, Bra
erfolgten Wiedervereinigung der Provence mit Lothringen cra 2 583 —2 ,
der Herrschet derselben, Lothar, im Jahre 869 ohne Nochlommen Hertz — Georg Herwegh — Heinrich Hoff mann von Fallero
berftarb. Jetzt schien Karl dein Kahlen von Frankreich die Gelegen· leben 3 C.von Holtes Wolfgang Dtuler von Königswin
heit günsuggenug, um die beiden vereinigten Lander in Besitz zu —ãS—— ——,— Emi
Fehmen; denn sowohl der roͤmische Kaiser Ludwig, des verstorbenen N er den Dii mnaitenca rg * ucking ꝛc· ꝛc.
Lothar Brder, als auch Ludwig der Deutsche, waren — lleg Ieee —J — wird ne Sammiung aber F
hollauf beichaftigt. Der Herrscher Frankreichs bemächtigte sich d ue —I *88 Verbsfeneth die aund de n Rriege
her mit Gewalt, aber ohne Veühe, der beiden Laͤnder und ließ sich!“ Auch gute Compositionen —E Gesa * —
zu Metz zum Könige derselben lrönen. — geit e seesre Jarerran aischer Dr nge au unsere
en hen n Jahte 870 also genau vot 1000 Jahren Vein Jeden Dunahe dudee Buchtandlucgt sowa huch berd
dudwig der Deuijche an der Spitze seiner deutschen Heere auf dem — ——— ——— er uge
stampfblatze, und zwar gleich aufangs wit einem so grotzen Etfolue Tisn siets fjs Lieferungen à 48 Quartseiten mit 1 * *
daß Karl der Kahle, der Herrjcher Frankreichs, den Frieden an— iud 48 e o Tage schnt * hir· 3
boi. Es lam noch in demselben Jahre (870) zu der Uebereinkunuft e sirgt ms b * dor Jas g in Lieserung,
don Mersen, nach welcher Karl der Kahle an Ludwig den Deutschen en — I ein dnen 8 Aiut un
den oͤstlichen Theil der geuommenen Lander abtreten mußte. wo⸗ 8 n — —— J9 qJe.xöä
t geuom San —9*5 ganze Reinertrag ist für dis Vereinezur Pflege im Feldt
durch das ganze heutige Elfaß, das östliche Lothringen und die Ges erwundete und atrantier e e aee,
biete von Trier, Aachen, Köln, VMiastricht und Utrecht bis zur — DE geredes g eutschen Heer
Rheinmündung hin zu Deutschland lamen. I .. 4
Wir * also im Jahre 870, d. h. genau vor 1000 Jahten u, Ve ree de —— —8
ganz das, was wir heum im Jahre 1870. haben, einen Krieg —37 F — 8 c ute * — a — 3
wijchen Frankreich und Deutschland, hervorgerufen von der Länder ·Hillen — 5— —— —
gier des Beherrschers Frankreichs, geführt in kurzer Zeit mit dem eee e
Jünstigsten Erfolge fürt die Deutschen unter ihrem ersten Könige,“
Roeis, Bohnen, —
Ersbsen Suppengries &amp;
„ Zwetschen empfiehlt
J. A. Mayer.
3. . Saarbrücken.

Gerste Zreihige, — fi. — kr., Gerste vier

reihige, — fl — tt, Spelz 8fl. 37 ty

Spelztern — fl. — Ur. Dinkel — s

— Ar. Mischfrucht — il —kt. Hafer

4 fl. 37 tx. Erbsen — jl. — kr.“ Wicen

i. Itx. Kartoffein 2J. 40 Ir., heb

2 f 28 tr. StrohIfi. 18 ir her

Zeniner,. Weißbrod 149 gilbgr. 21. r

Kornbrod8 Kilogr 20 kr. ditio 2 Kilogt

20 tr. ditto IKilogr. 1IV kr. Gemischthrodꝰ

Nit. 36tx. J Paar Weck 7 Loth Zkr. Rind

—— 7 fleisch I. Qual. 16 kx. 2. Quul. 14 ir

Frucht · Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise —RB ——— ig kr

M ——— Schweineflejsch 160kr per Pfund. Wein

der Stadt Zweibrücken v. 25. Augun. e ee her Zuer Vunter 3d hr
Weizen 8.f1. 28 tr., Korn 6 fl. 22 ir. oper Pfund Dee

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—2 nqg er ecr — — nzeiger. J
.e, — R — — — uU583V) )V ! E—
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de St Ingibeertter.Anuaig en (und das mit denng dauntdlatte verbundene Unterhaltungsblatt, mite: der Dienstags⸗ Sonnerstags⸗ und Sonntagb⸗
zummir). erscheint wochentlich veie æ m al: Delen tann, Donneinstar Samstag ẽ und Sanntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krir. oder
t 12 Silbergr. Anzeigen werden wit S Keir. die dreispaltige Zeili Blatischrift yder deren Raum berechnet.
4132. Sonntag, den 28. Augusi 333870.
—— — — — — *
. Icda TIid d Ie
Kriegsereignisse.
Carlzeruhe, 25. Aug. AAmtliche Mittheilung.) Seit ge⸗
iern früh war den ganzen Tag und die Ngacht über bis heute
Norgen um 8Uhr unterorochener heftiger Artilleniekampf bei Straß
urg, -welcher für. uns von deni besten Ersolge, gekrönt wurde
Pohlgezielle Schüsse entzündeten die Gebäude der Ciiadelle,von
velcher die rechte Seite 8 nĩederbrannte, ebenso jst das Ar⸗
nal jotal, ausgehrannt. Die Vorposten, stehen 500 bis 800
zchritle von der Festung.Eine Mörserdatterie wurde vollständig
usammengeschossen. Trotz dieses heftigen Kampfes haben wir feine
herluste. In Kehl, weiches sich die Franzosen zum Hauptziele in
iesem Kampfe ausersehen haben, sind abexmals 20 Häuser abge-
rannt und andere beschädigt worder .
Nach einer Bexliuer Correspondenz der Wiener „Presse“ soll
er Verlust der Preußen in den Kämpfen bei Metz 40,000 Mann,
jer Franzosen 30,000 Mann betragen. Von der hessischen Di-
ision sind am 18. August 21 Oijficiere geblieben und 50 ver⸗
vundet worden. Unterofficiere und Soldaten todt: 169, verwun⸗
jet 1214, vermißt 338; —Gesammtverlust der Hessen 1792
Nanun.
Der Berlust der preußischen Truppen bei Sararbrcken
z pich erem ist nunmehr für zwei Dwistonen festgestellt. Er be—
rägt het der 8. Division (Brandenburger) 22975 Mann (239
kodte 1486 Verwundete und 5372 Vermißte). bei der· 14. Di⸗
ision (Westphalen) 98 Officiere und 2273 Mann (20 Dfficiere
ind 347 Mann kodt, 78 Officiere und 1427 Mann verwundet.
99 Mann vermißl.) Da auch noch andere Truppentheile im Ge⸗
acht waren, so läßt sich der Gefammtverlust auf etwa 6000 Mann
dützen. — 4
Deutschlande*
—Muünch'en, L3. Aug. Hr. Reit hee r, der neue Speyerer
hischof, hat heute den-„concordatsmäßigen“ Eid in die Hünde
jes stönigs abgelegt. .2*
Bexrlin, 21. August. In der Staatsdruckerei werden jetzt
hriefmarken zur Benutzung im Elsaß und Lothrigen gedruckt z so⸗
aald sie fertig sind, werden, dort die frauzösischen Marken außer
Tours gesetzt, so daß dann die Einnabme aus dem Postbetrieb uns
zu Gute kommen wird. .
BexrLin. 23. August. Der Kaiser von Rußlaud hat dem
döͤnig Wilhelm telegraphisch zu dessen Siege beglückwünscht.
Bexrlim, 24. Nugust, (.Schwäb. Merk:“)Trotz dringender
dhorstellungen Euglands derweigert Frankreich vemn: Durchgang von
tisenbahnzügen mit Verwundeten duͤrch Luremburg und Bergien
inlet dem Vorwand der Wahrung der Neutralität
Betbin, 25. August.u Der Stagtsanzeiger“· kommt noch⸗
aals in einen Artikel auf- die absolute Mißashtung; dey Genfet
Tonvbention Seiteng der Franzosen zurüch, sowie auf deren völker⸗
echtswidrigesVerhalten gegenParlamentäre. Der Artikel schließt
nit den Worten: .m. dier Ehre, derdeutschen Heere.— um ides
neusches Volkes willen rufen wir Euroha zum Zeugen dieser, bar⸗
arischen Kriegfühtung auft Unseren Feinden' ist in Algerien,
Thina und Mexicodie Kenntnist und Beachtung derFor daruirgen
zesitteter Voltere abhauden gekommene 1. 266
Nach der. „Kreuz⸗ Ztg.“ ist zum Fivilgouverneur räfelt) von.
dethringen, der preußische Graf Guiho.jẽ? hon Henkel⸗Dounersinarck
ind zum Civilgouverneur. des Elsasses der bayer. Graf vʒ Luxburg
isheriger Regieruugspräsident in Unterfranken zu Würzburg er⸗
sannt warden. 335106 1— e
Frankreich.
Paris, 28. Aug. Die Regierung läßt Folgendes Zerhrei⸗
en“ Die Vorbereitungen ur Vertheidigung von Paris werden
ethaft betrieben. Dir detachirten Forts sind angefüllt mit zahl⸗
richer starker Artillerie, vielen Truphen und zahlreichet Munition.
die Verproviantirung von Paris sowohl an Lebensmitteln als an
kriegsmunition ist beträchtlich; Alles ist für eine energische Ver—
beidigung, wenn solche nothwendig werden sollte, vorbereitet. Die
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        England. J rOffenburg. 19. August? Gestern wurde ein Baron
LSondgn, 25. Angust. Die „Times“ melden, daßein b. Boustier⸗ des Sin Stabenhagen Eisenwerke ‚besißt, in Ruh—
Briefwechsel bezüglich einer Vermittelung zwischen der Kuiserin, brechtsaut, vo er eim Schloß bewohnte als der —A
Eugeaie und der Koönigin von Eugland in Der That nicht stastge ais. werhaftet. nach Rastatt xpedirt. Exr soll unter dem Schutze der
sunden habe; auch erklären sie es für unwahr, daß das britische weißen Binde mit d rothen Kreuze sein Wesen getrieben haben
Tabinet bezüglich der Friedensbedingungen eine Meinung geäußert, und vor einigen Tagen von einem Straßburger verrathen worden fein.
sowie daß Herr Gladstoue erklärt habe, England müsse dafür sorgen, J.Die in Besangon erscheinende Zeitung „Le Jour bring
daß „der Eroberer“ nicht allzu mäͤchtig werde. I olgende. die franzöfische Prahlerei kennzeichnende Aufforderung
AItalien. ι , n re ree A— gons 8
NMom, 21 August. Die letzten“ Franzosen bäben Civsita— Preußen debend in die Häude des Kaisers liefert. Hunde ausend
F 58 21. Auaust F ebn zane sen Fin Franken für jeden andern deutschen Fürsten.“ Die Redaction jenet
Vecchia verlassen; die französische Flagge wurde am Fort San ——— — Gesnhaen
Michele abgenommen nnd mit 21 Kanonenschüssen salutirt. General Zei aß alsdann die ganze Gesellscha bin ahenn⸗
danzler will Rom halten und trifft Vertheidigunigsmaßregeln. Die“ einquattiru wür e— ———
Soldaten Excesse dauern fort und nehmen immer gröheren uUmfang — Der Pariser -Wisß nennt -die · Mobilgarde jehl Mabillegardt;
in. Ueberaus strenge Fremdenpolizei; Nichtanzeige mit soforiiger »ielleicht nicht mit Unredbt, denn Mabille ist der Sitz und dat
Ausweisung bestrast .Fortwähre nd Hausdur chuchimngen. Die Je⸗ Lentrum der Ponpralisetion inn Ftantreich 44 33
uiten drängen den Papst zut Flucht nach Malta oder unter den Die Liberts leistet fosgendes famoses echenexempel: Mit
Schutz der preußischen Armes inem Corps pon 6000. Mann hat der General Palikao 6000
i d Rußlandeet n Stunden pon seinem Vaterlaide einer Nation von 850 Millionen
Paten sbin r ge 24. August. Das ¶ Petersburger Journat“ ie Stirn öeboten und fie besiegl. Wie sollte er nicht mit 300. doe
bezeich net die Nachricht der Independance Belger. von einem RNaun; die von dem he ßesten Patriotismuz beleht find 87 Mil⸗
osterreichisch ⸗rufsischen ¶ Einverständniß! eine Zetstücke iung! Frankreichs dnen Deun en gewachsen srin ppie houte ex in Berlin weriger
nicht zu dulden. fürt umgenau. Wenn aunch Rußland seinen gere tlamdbhiren alsin Petiig t vhe au. 387bemertt z Eme
tückelung Frankreichs nicht wünsche, so existire doch ein solches Kimn⸗ inuiährend ähnliche Logit hätein mafe ein Zeut stestorter ¶Beutfcher
verstärcdniß gegenwärtig frichtenn Tage gesdrderh demn gian aufgebunden hatte, ein satter Suurn
* — wind habe einet Botenfrau“ den Kop abgeriffen.“ Der Geistesge⸗
u n Wie ram inschet E ιν νι störte vertheidigte diß — —— Nachricht mit derselben
7Franfurt; 22.AugustenuSchon»gestern konntenman Logitk, welche die Liberto leistet er sagte: Da es notor'sch ist, daß
etufache Briese, mit I. Silbergroschen⸗ Matlen versehen, von hier nach ein starker Sturmwind tausendjuͤhrigen Eichen die Krone abbrechen
denn Elsaß und Lothringen senden ιιι ια aAndn wie follte x inicht tinmal den Kopf einer alten' Botenfran
e peeeee i ne. Serne Mien n ae en gon aner auetn Sorenx—
die sich neulich beim Durchpassiren der Bahnzüge mit Verwundeten 1, Ju Saatgemuͤnd statk, der Vrigade ⸗General Douaine def
auf dem Bohnhofe in Neustadt.nereignete,“ verdieut Erwähnung: ——— Sturme am Spicherer Berge schwer. verwundet worden
Fin derwundetet deutscher Krieger lag ohnen Strümpfe da. Ein an dfniselben Tage. atz weichen die Preußen über die fraͤnzosish
Madchen aus dem Volke, das am Wagen flaudund? dies sah,“zog — Begrabniß si
zascheentjchlossen die eigenen? Strümpse aus und gab fie⸗ demEn, Haidillon des kurz. poher, auf, dem Durchmaxsche in Saarge⸗
Soldaten hinz Ein erfreulichesLächeln und ein dantbater⸗ Blick nünd angelongre 79 Infanlerie⸗ Regimentz gab die Leichenparade.
—V 0— Dunp Hie dag verhäcten dieser Tage, wirbellen die preußischen
Efen-2O.August. Die unwürdigr· Bevorzugung der Trnmeln duürch die französishe. Sladte.n Nach dem Vorbeimarfche
ranzösijchen Gefangenen! vor unseremeigenen braden Soldaten des Bataillons folgte der Adjutaut des preußischen Regiments; er
Seitens des weiblichen Publikums nimmt noch immer kein Ende. trug auf. cinem Keissen das Oldenszeichen des tapferen Todten, das
In einer benachbarten rheinischen Stadtetrieb eseine junge Dame Oifhiexkreuz der Ehrenlegion dem' Sarge vor.Auf diesem lagen
auf dem Bahnhofe so arg“ daß sie einem Turoo in der herzunhstene die Unifarmstücke des Generals und preußische Unteroffiziere trugen
Weise die Hand drückte, Ein Offizier sah sich deshalb verautaßt,ihn.“ Sunmtliche in der —A
an die Dame heranzutreten und. an fie ·die Worta! zu richtentein zahlreiches Gefoige der, Csiwilbepölkerung folglen dem Sarge zum
„Bitte, mein Früulein,r heeilen Sie sich, wonn Sie: Ihrem Sihütze Grabe. VBam Einsenken vefelden kidchte General von Woyna von
ing noch einen Kuß geben wollen, »der Zug geht gleich abt“n Wir einem sranze eine Blunn⸗ losund legte sie mit den Worten: Diese
empfehlen dies Verfahren zut Rachahmung.“ Die ernsten Rügen, Blume weih ein preußischer Kriegskame rad dem tkapfern Soldaten
velche die Presse seit einigen Tagen üder: das Benehmen.t gegen im Tode,“ auf den Sarg. Da ging es durch die dichte, das Grab
Menjchen. die felbst von den Franzosen mit der / gebührenden Ver— umnstehende Mengen wie ein⸗ Hauch der Rührung und eire Aeußerung
chtung behandelt werden, ausgesprochen. hat, scheinen bis dah n des Ergriffenfeinge Das Sombolsche des Vorganges, die frau⸗
venig gefruchtet zu haben. Das Publikum muß setbst daritver bsische Glbire durch preußishe Sodalen zu Grabe getragen zu
wachen, daß Scenen. wie wir sie bis dahin erledt haben, sich nicht seher, verior fein Vitteres und Trübes durch diese eben so einfache
viiderhoren. als sinnige Todeshuldigung.
Versteigerung von Wein.
Nächsten Montag, Nachmittags
1 Uhr werden im Güterschoppen des
ziesigen Batzuhofes gegen- haare, Zahlung
ungefuͤhr 2 Fuder verschiedener Sorten Wein
versteigert. are vh

Die Proben werden von 8 Uhr an ab⸗
gegeben. eh Z —F

St. Ingbert 27. Auqust 1870.
Die Gommission der

Lebeusmittel au Ortsarme.

Sofort nach dieser Versteigerung werden
zurch obige Commisfion ungefähr 10,000
Stück Eier hier gegen Baarzablung abgegeben.

Ein Regenschirm
nit 10fächerigem Drahtgestell, Holzstange
uind geschuitztem braunem Winkelgriff, ist
Sonntag Anend am Schulhause weggenom⸗
nen worden. Inhaber möge ihn bald zu⸗
rückstatten an 9*

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Solländer Gersten 12 ir pr. Pid

desgl. feinste 143

Zuppengries 12

Tafelreis 10, 12 u. 14343

gebrochene Erbsen g

gelbe Fadennudeln 14453

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Kaffee 32, 34 86, 40 u. 22 73

Melis, od. weiß. Zucker 283

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Ea z α αα r. pr. Pfd

— Zwetschen 108

I Limb. Käfe 16

empfiehlt n —

Peter Josef Woll

αναν. der Kohlenbalde.

. Nuchsten Mittwoch beginnt

die Arbeit der betr. Staffelstraße, wo

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*5—835 2825 8 222* 128 —53833285232* 5 S—28 2857*
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—358 52355388
s —2 —— ———3 —————63755 — ———
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* 525 z332 5 33823 338 5— 35353 2 338 ——
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33 —
23 ** 33* 8 A —— 32 225 —238 58
— 737835325 3888 —58332323222 *587 — —
222—2538557 —A 5 —7 —
5237—53588 — 8 —533323
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2*4 — z6 S *58 2* 2* 23 —53522 85zA77— —— —— 5
—A — — * 32 53 —852255 28— 338228 — 722
53852 2235—33537 8522* —— 5533238 — — — 21
28 *3835335535 44 3353373 337233333
rwe⸗ 8 7 — — 28* 85 —3— 2 52*28 2 * —2—25 87
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s5s538327 ————— 525 — 333 23 — — 8227— 52*
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* — * 2* * 4 D 52 * 222 —— — 25825
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ẽ 235 5525353* 338 —— 52335535 524
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5 2583 —V 22 525* —733583 8355 z533378 35
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5 35 2 7 328 2 55 —12838 553 * — — F——— 25 532538 ——
5333557 23332 2 355 — —E — 358 2238

— — * — · 25 8 J582 — 2*— J — 273* —2 —2
33852383 —3 13833 7238
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—A daß mit dem Hauptblatte verbundene Untethaltungsblatt, mit ver Diendiagt⸗, Donnerstags⸗ uͤnd Sonntagt⸗
aummer) erscheint w entlich vie um anliDeieenn btag, Donndratan, Suümstag und Somm tag. Abonnemenispreis viertellährig 42 Krir. oder

4 e 12 Eilbergrue Unzeigen werden mit 3: Krzr.: die dreüpaltige Zeile Vlattichrift oder deren KRaum berechnett.

M 133. n g weh dch Dienstaq, den 80. August — en e 1870.
tt
Kriegsereignisse.. 77 thums im Seewege, Als Nebenfolgen des Krieges — heißt es
84 rebe⸗ Duch 87 Officiell) Die kleine Festung am Schlusse ⸗ tommen in Betracht ; Ein⸗ billige Abfindung der
titrn eropb sich gehern jfrüh unseren Truppent. Ig Kanonen wure Dangn, werchen gegenüber wir ung. Hals Steger uͤber idren gehoff
den daseibst vorgesunden. Zwei Vataillone Wabilgarden, welche cn Bundesgenossen großzmüthig zeigen können; Einziehung der dem
gepeiere auen, suud wvon Hunserer. Cadalerig gecp rengt und 17 Drtdnig Georg on Hanneder borb haltenen Srischani aung auf
Ificiere und 860 Mann gefangen genommen worden. Ddiesseits ond e gegen Deutschland durh die Beglaubigung einet
Major Frieffn schwer blessirt en ore , Parlset Wesandtschaft vetübten Verraths Sein Verhalten war
)* eines ainter den Motiven, das die drannen ium Friebensbruch
. Deutschland. , dewogen hat. Vat Dentmal. das wir mnseren siegreich gefallenen
M n n 25. Angash. Die · Ma⸗W Nachee verichten eeehe ber Ausbait'und die! Vollendung des Straß⸗
Ze. Maj. der König hat un gseimemn heutigen Namenstage dem 34 F
sestegen Zentrallomite der boherischen Hilfsvereine zut Pflege im ns 8 J 5 duni d — Wenn daß das
Felde verwundeter und erkrankter Krieger 1800 fl.« dem Zentral znig Haup uarner Wa ue lbrut nath Var⸗fe· Duc vorgeschoben
uͤrzschusse des Frauen ⸗Hilfsvereines 1000 fl. dem Regierungspräfi⸗ ist Dem Nartschall Bazaine sind Corps der ersten und zweiten
men der Pfaiz für das Spital Ludwigshöhe idod s. aug der Armee gegenüber wbleven det andere Theil des deutschen Heeres
dabinetskasse anweisen lassen, ferner verfügt, daß dem Vegierungsprä⸗ writt gchsen — ormnatsch aut Ar Fur, Wifbten
dium in Speyer 2000 Tolr. als Beihilfe zut Linderung dersg fr ZAugust.Der Kreuzzm. zufolge soll zu den
uch den Krieg für die VBopbiterung der Pfalz zu befürchtenden 8, vorhandenen Armeen noqch eine neue vierte unter dem Oberbe⸗
hediangnisfe gus den Beftanden dis Se. Deajestat zur Vispofi iebl des Kronprinzen von Sachsen gebildet werden wozu auch die
on siehenden . Gewinnaniheiles Dder ¶ München Nachener Mobsliac. preußische Garde gedören wünrde. Dieselbe wäre beftimmt, neben
feuerbersicherungsnesellschafr angewiesen werde. Die baherische der Armee des W A A Richtung gegen
„potheken⸗ und Wechselbank hat zur Sustentation der Familien —— x s de ngen srnnDe 88
Verlirn, 23. August. In hiesigen Blattern entwickelt Pro gegen die ewigen Erzesse Frankreichs in einer Grenzregu irung sucht,
essor v. Holtzendorff * 55 We * Grundlagen eines 3 welche den Franzosen die Gelüste nach dem nten Rheinufer auf
ihen Friedens mit Frantreich.Er will vaß man weder zudiel läugere yy grüne lich austreibt · Staatsanzeiger“ verbffentlicht,
uch zu wenig fordere, und formulirt seine Fundamentalsaͤtze wie de am ne Jostadnum Mativbedrren w o— in Wirksam⸗
elgt J. Keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Frank⸗ hit gereten ist, deren Einrichtung de un ab erpostdirektion ent⸗
nihst Moge dort regieren wer da will ein Dricans, ein Pra. “bricht. Der „Staatsanzeiger scbliett seinen Artikel über die ge⸗
dent oder an mit Frueriaufe versehener Vonapute u Gleichviel meinschafttlichen Donehe der ben bayerischen, würntem bergischen
ir uns.n Nur keine Dynastie unter unserem Schutze; leine Aech ⸗ 5 badischen Appen me den Worten 63 muß die Hoffnung
ung der Napoleoniden, die heute eine Ueberschätzung ihres Werthes In em de Blut mserer He en ein festes Band der
vite. geane Bestimmumg, weiche die Frangesen zwänge, diese üd. cahe ne 8 werde. ansee Mmer / det du h
jene Festung zu schleifen. Mögen sie im Innern volle Freiheit be· Die sruite wel che unsere —5 Arhee bei den heißen
salten. II. Keine wesentliche territoriale Vergrößerung für Preu⸗ dämpfen um Metz erlitt sind. das tritt täglich klater hervor
jen, damit der Verdacht widerlegt werde, als gingen wir auf: Er⸗ T wahrhaft furchtbar. Dem Kronprinzen, so vernherte ein Ge⸗
betungent⸗ Aus, als ibunten wien jemals die Rechte schwächerer deralstabsofficiet dem Correspondenten det „Frkf. Ztg.“ in Nancy,
Rachbatstaaten mißachten. III. Den Elsaß und das deutsche Lothe ünd, als ihm die ganze Groͤßze derjselben bekannt wurde, die hellen
tingen mit Metz zu Dentschland .Es ist nicht wahr, daß diese Thränen in die Augen getreten. Mehrere Stunden soll er noch,
dandestheile volltommen verwätscht sinn, dahe Deutschland ihre den Kopf in die Haud gestützt, ohne, Jemand vor sich zu lassen,
derlorenen Ktinder nicht wieder mit fich zu versöhnen vermöchte. sinnend dagesescn dahen 4 di ,*
Nan lese die wissenschaftlich unumstößlichen Nachweisungen unseres JFJu d. 26. Aug. (Frankf. 3ig. Ve Jahresversammlung
statistikers Bockher Der: Deutschen Volkszahl und Sptachgebiet.“ deutscher Bijchöfe wird ohne Zweisel nächste Woche hier stattfinden.
Verlin 1870.) Den Elsaß für Baden,. dessen. Bebölterung und Bereits haben 16 der Herren ihr Erjcheinen zugesagt. Die Bera⸗
zürgerliches Recht dem Elsaß verwandt sind; die Vogesen als chungen sind geheim. 8. x RM
Hrenze; Metz und Straßburg. deutsche Bundesfestungen. Der Rhein 7 SFSrankreich .·. . **
nuß aus der Reihe Dder französischen Departements verschwinden. Die · Gazette de France“ meldet. daß gestern zwei Caids in
So lange die Franzosen ein Stüc des Rheins besitzen. wird die paris angekommen ñnd, welche dem Kriegsminister zwanzigtausend
sorderung der Rheingrenze von Zeit zu Zeit wieder belebt werden. uuf ihre Kosten ausgerüstete Reiter aus Kabylien ange boten haben,
J. Volle Zahlung der Kriegskosten. nicht bleßz der in der deul- Wie die Presse schreibt, hat das Vertheidigungscomite beschlof-
—XC enthaltenen Summen,; sondern auch des indi⸗ en, deim Herannahen der deutschen Heere sollen alle— Ernteerträg⸗
telten Schadens der durch den“ Krieg verursacht wurde. Ganz uisse auf den Pachtgütern in Seine et Marne, sowie in der Um⸗
deutschland hat unter den VMilitärlasten schwer gelitten; alle Bedürfe degend von Paris, Weizen, Hafer. Fonrage ec.,damit sie vom
nisse det Volkebildang wurden zurückgedrängt. Darum: -Anweisung Feinde nicht benutzt, werden könnten“,auf höheren Befehl den
eines Theils der Kriegsenischädigung für die Volksschule und die Flammen preisgegeben werden.
ristige Hebung det arbeite nden Klassen! Esnes anderen Theiles⸗, Pawiser J urnale bringen tinteressapte Miltheilungen über die
it die Sicherstellung unser er jetzt wehrlosen Küste durch schleunige Ankunft des Kronprinzen von Preußen in Ranch. Nach denselben
berm ehrung unserer Flotte! Besetzung kranzösischer Waffenplähe hat der Krauprinz den Präfekten don Nanch zum Diner eingeladen,
dis zu völliger-Zilgung der französischeun Kriegsschuld. Vereinbarte dem Bischof dieser Stadt einen Besuch gemaͤcht und letzterem die
katwaffnung beider jeßt kriegführenden Mächte: durch Bestimmumg Kriegssteuer-erlassen. Das Auftreten- des tapferen Sohnes Koönig
Anes niedrigen Prözentsatzes der bei den Fahnen zu haltenden Wilhelms von Preußen sosl in der Hauptstadt von Lothringen sehr
KannschoftenVn Betzichtleistung auf⸗ Jede CEinmischungm in die? gefallen haben uud die 3000 Preußen, welche daselbst lagen. sich
iaatliche Gestaltung Deutschländs und Anerkennung der von König mit den Einwohnern gut vertragen7. J
n Preußen etwa in Zukunft angenommenen Titel. VI. Anere a ReBbeim s, 22, August. Dem Temps? wird von hier ge⸗
ung des Rechtz der deuischen Nation, ihre Virfassung frei zu schriebene Gestern Abend' verbreitete fich hier das Gerücht, das Lager
—XE Unwerletzlichleitdes Privateigen ⸗ von Chalons werde aufgehoben. Heute finde ich dieie Rachricht du,
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        die Thatsachen⸗ vollstandig bestätigt. Trompetentlarg und Trommer—
wirbel verlünden 3von allen Sejten den Anmarsch imserer Regimenter.
Zunächst begegnen mit am Marne-Canal die Hundert Garden, deren
ünwesenheit die baldige Hierherkunft des Kaisers verkündet. Gleich⸗
zeitig rückt eine unabsehbare Kokonne auf der Straße von Laon
heran. Marine Infanterie und ein großer Artilleriepark bilden das
erste Kontingent. Einige Linienregimenter folgen. Die Umgegend
der Stadt soll ebenfalls besetzt sein.? Ich sehe unter den einrücken⸗
den Truppen die Nummern aller Armeekorps. Es sind dies die
Reserben, welche Metz nicht mehr erreichen konnten. Vielleicht find
auch sogenannte Marsch ⸗Regimenter darunter. So nennt man näm—
lich die Regimenter, welche aus verschiedenen wöiteren Wataillonen
zusammengestellt sind. Achzehn Züge sind seit Mittag im Bahnhofe
bon Rheims angekommen, fünfzig sind für diese Nacht angezeigt. In
bien Tagen kann die, ganze Armee mit allem Material hierher
sranslocirt sein. Die Ppreußischen, Vorposten stehen ungefähr 40
Zilometer jenseitz von Verdun. Vor, 8. Tagen kann diese
Armee nicht aufmaschirt sein. Nachschrift? Mac-Maͤhon hat sein
Haupiquartter in Courcesles, eine halbe Stunde nordwesstlich von
theims aufgeschlagen. Der, Kaiser und der kaiserliche Prinz be⸗
snden sich ebendaselbst. Sie wohnen bei der Witiwe Seuard. Das
Ldager, welches aufgeschlagen wird, stützt sich auf die lange Hügel⸗
reihe, welche man theimjer Berg nennt. Auch Hoer Nouher st dier
anmwesend. Man hat ihn soeb aus dem Hause der Madame
Senard kommen sehen. 5

RMusßtlaud. *

ad. Peiersburg, I8. August. Anu die hiefigen Zeitungen i
soeben von den Behörden die Aufforderung gestellt worden, ttwaß
mehr, als es bisher geschehen, des Umstandes ingedenk *zu sein
daß Rußland in dem hegenwärtigen Kriege eine neutrale Haltung
heobachte. - Die hiesige Verwaltung des Vereins für die Pflege
von Verwundeten hat vorgestern eine Generalversainmlung abge
jalten, in welcher beschlofses wurde, einen Agenten⸗ und drei Aerzie
auf den Kriegsschauplatz zu senden, wofür 4. 1,878. R. angewiesen
purden; Rein weiterer Betrag von 10 bis 15,000 R. ist dem
Ausschuffe zur Berfügung gestellt, und überdies übernimmt der
Bertin die Reisetosten für diejenigen Aerzte, die sich frfüpllig datß
den Kriegsschauplatz begeben wollen. Die Sammlungen in deulschen
Zreisen für Verwundete gehen rüstig vorwärts; schon gestern sandte
das hiefige Comits, dessen Centralpuntte bei dem Hofbuchhändler
darl Röttger ist, einen Betrag von 14,000 R. nach Berlin; in
ast allen deutschen Häusern arbeitet die Damenwelt an Verband.
tücken für die Ariner; neben jenem aus 11 Mitgliedern bestehenden
Tomité nehmen nun sämmtliche deutsche Consulate, sowie di⸗
Redaction der, Peterb. Zig.“ Gaben entgegen, und die Sanimel⸗
»ogen circuliren allenhalben.“ Vom“ norddeutschen Conjul hiet
dürfte bereits ein noch erheblicherer Betrag als der obige abgesandi
ein, ebenso ein bedeutendes Convolut von Verbandstücken. Auch aud
Moskau ist bereits eine Senduüng von' 283,000 R. signalisirt.
Becelgien⸗

Brusstel, 27. Aug. Aus Parzis wird gemeldet; In
der Donnerstagssitzung des als geheimes Comite conftituirten Ge
etzgebenden Koͤrpers lehnte es der Kriegsminister Palikao ab, Mit
heilungen über die Läge der franzoöfischen Armee zu machen, und
jagte Die Preußen. breiten sich aus, um den Glauben zu erwe-
ten, sie occupirten mehr Texrain, als es wirklich der Fall jst
Estancelin griff die Majorität an, welche immer dem Erfolg hul—
dige, worauf 150, Deputirte den Saal perließen. In der gestrigen
Freitogs⸗) Sitzung rief Hr. Ordinaire einen Stiurm hervor durch
die Frage: „Wird Hr. Bongparte das von der Invasion betroffene
Land entschädigen ?“ — Auch die geilrige Sitzung des Vertheidig-
ungscomitez war sehr stuͤrmisch. Die Enthüllungen des Ministeriums
verrathen mehr eine vorherrschende Beschäftigung mit den dynasti-
schen als mit den nationalen Interessen. General Trochu wurde
nicht zugelassen; Hr. Palikao sagte: er allein sei der Ches.

Englandd.

Aus Dublin wird Folgendes gemeldet: Ein Poͤbelhaufen,
ffanatisicte Patrils), eiwa 600 Mann statk. mit einem Musikeorps
in der Spitze, das französische Melodien jpielte, griff jüugst ein
vei Ringsend liegendes preußisches Schiff an. Die Unruhestifter
ciefen:. Nieder uit Preußen! Es lede Frankreich!“ und warfen
Steine auf das Verdeck. Der Cupitän zog seine Leute zurück und
verbot ihnen, Feuer zu geben. Da der Pöbel in Folge der hohen
Seiten das Schiff nicht entern kvnnte, entferte er sich init der
Drohung, den nächsten Abend wieder zu kommen und den Preußen
die Kehle abzuschneiden. Die Polizei hält jetzt an Bord des Schiffes
Wache und hat gleichzeitig öͤffentliche Umzüge in der Stadt strenç
derboten.

WGBerm sischte s.
7St.“ Ingber!i, 80. August.- In hiesigen Feldlazarethen
sind folgende Soldaten weiter gestorben:! . am 26. August: Jo⸗
hann Brunktzorst von Stemmen Kreis Rotenburg, Kegbez. Hannover,
Soldat im kgl. preuß. 9. Ark. Regimenter“ 2. am 27. August
Paal Mendel von Potsdam, Soldat im kgl. preuß. 8. Lin. Inj.
segimente. 3

Dem General Frofssard haben dir preußischen Soldaten be⸗
reits einen⸗Sp'tznamen gegeben. Da derselbe nämlich seine Diners
und Soupers aus Saarbrücken tequiriren? Tieß, so nennen nun die
Leute den General „Freßsack“,* und diesen Ramen wird er wohl
behalten.“ 261
* —— —— —— — ——— —“ — —

Zur Aufklärung.

Um verschiedene unmahre Gerüchte niederzuschlagen sieht sich
die unterzeichnete Commission veraulaßt zu erkllären, daß vro wden
vier Herruides Rainzer Hilfsvereims, welche dit
zur Vertheilung an Nothleidende bestimmten Lebeusmitiel überbrachten,
dem hiesigen;: Bahnhofspersonal- als; wohlverdiente Vergütung fiüj
die Mühe beim Abladen und für sounstige Dienstleistungen eine ent⸗
prechende Quantitaät Lebenamittel übergeben wurde, und daß der
Zutritt zu: den Lebensmittelporrälhennur in Gegenwart von
Commijffions augliedern“ stanfinzet. Sollte diese Erllärung nich
die umgehenden Gerüchten und Reden abschneiden, so hätten sitd
die Verbreiter der Gerüchte, es selbst zuzuschreiben, wenn sie in
Ungelegenheit kommen.

St. Ingberi 29. August 18370.
Die Vertheil angsCommi ssion.

lingß 4 —und das Leibweißzeug: der Verlebten; J Samstag den 3. September nächsthin

Mobiliarversteigerung. überhaupt Haus-, Fuhr⸗ und Ackergeräthe des Nachmittags 1. Uhr zu Niederwürzbach,

Mittwoch den 7. und Donnerftag den 8. durchaile Rubrilen. . äßte Kaufmann Beher“ von da etwad
—A0 Vor Beginn der Versteigerung wird das Tagwerk 62 Dez. Wiesen für die diesjäh
ags präcis um 9 Uhr anfangend, zu zur Erbmasse gehörige Wohnhaus mit rige Grummefärndte versteigern Das Gras
Haͤssel, in der Behausung der Erblasser, Stallung, Pflanzgarten und allen sonftigen ist durchgehend sehr schön.
werden die sämmtlichen zur“ Verlafssenschaft Zubehörden, 14 Dez. Fläche, gelegen zu Blieskastel, 26. Aug. 1870. *
der allda wohnhaft gewesenen und verleb- Zaäffel, an der St. Ingberter Straße, in Wiest, kal. Notar.
len Eheleute Emanuel Hager; lebend der Nähe des Bahnhofes, auf mehrere Jahre
Bäcker, Wirth und Krämer, und Marie vermiethet. “ J
zeb. Haberer gehörigen Mobiliargegenstän⸗ In demselben wurde seither Wirihschaft,
de öffentlich auj Credit versteigert, worun- Bäckerei und Krämerei mit dem besten Er⸗
er namentlich: olge vetrieben, auch eignet sich dasselbe

1 Pferd, 5 Kühe, 1 Mutterschwein, 2 einer vortheilhaften Lage wegen“ zum Be⸗

Schafe, eine Parthie Heu und Stroh, riebe eines jebden anderen Gejchäftes.

Frucht, Wein und Brandwein, Tische, Zu gleicher Zeit werden alle Diejenigen,

Stühle, Bänke, Kleiderezuennd. Küchen⸗ welche eine rechtmäßigen Fotderung an die

schräänke, 1 Spieluhre, mehrere Betten vorgenannten Erblasser zu machen haben,

und Bettladen, Leintücher, Handtücher diermit aufgefordert, ihre Rechnungen be⸗

und Tischtücher, wergnes und hänfnes hufs Eintragung in das Inventarium auf

Tuch, Spiegeln, zinnenes und porzella- der Amtsstube des Unterzeichneten alsbald

nenes, eisernes und blechnes Küchenge⸗ einzureichen.

schirr, Bütten und Eimer, eine vollstän

—— —

Windmühle, Egge und Pflüge, diverse Fahnen Illumsnations Sachen!

Zrämerwaäanten und die Kleidungsstücke Ronner Tabnenfabrik Bonn. 4

J Erstürmung von Weissenburg
nd diee
Große Schlacht bei Wörth
à 2 Sar. bei
Georg Seibel, Buchbinden.
Redaktion, Druck und Verlag von F. X. Demenz in St. Ingbert.
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        2
1535837
335855553*
— 1255* 557
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—
32 — — —585 88 35333 —
—— — 32 224
352 532 5528 22 — 355 222
—— * F — —— 2553338
25 z 5x35 223 53533858
J * 53538 A
3 38 — 338337 —33 338 3 32833
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—E 535 — 25 38 23*8* — 33 — 5258
E 5532* 553 55 528 22* 5338 53
22 —535233 2 2352353 383535 A 8 35535*
23753 38 2. 58 25333 3 — — * 57 3337
— ——————— ——— —— ——— 535 — 33 ——
3 53 3 5* — 5* 22125 —* —z222 S 3* 2358. — ⸗ 2336835
2 bαα * 22 — 222 —2 —2 2 232 252*
—3577335 * 5887 338238 *3 e 3377 —
235 —E 3 22* 3 583333* 25 XM
3 S 2*5 528 3 — — —— —83* —— 22 —9 3385 253883 526
— —A— — — ————— 33338 —A 73 2 2 —
535337 35325 —55*7 55*55 —2 38 8 33 — 2728
335355 — 5 —c 237233305 —— 323338 237453
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— — —— — — 35825 387 553 — —A — *
13 —A — 225 ——W 253 8 * 5255 — 2
352338* 523225 867 —— 8337538 522 — —— 8
56 — 7 35*338 ——— —533335
* —* 6. 5 32 —— 35 —2 —
J— — 3
—————— 3 5. —— 282*2 8 — 83
253235 ——— — 2 —— 57 2 —52232 2
2 333 5 58 ——— * 0 — ——
2 255 — ——— 5358 —. — 535*8 A —A
536232 73 223* * —— 323 536—5
22 72257 —E * —* 2 * 2 283 *
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A * 335253
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755333 333 2328
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* 22 2552*
52 35532 5535
52523852 323283 35353
—22 22335837 2* 5 2233585
2523353 55535 ————— 832338
52533233335* 82555232 S235 2388
5 228 —5555 5325353235 *553—7. 7 —3 * —
22 23 228 252 —A 538 — —— 28
— — 553225 283* 58 5388 * —— 533
2555 25253 857 5535333585 32* 55 53538 5
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522 34 — — 8532336 —— —33—67— 2 5 3 3 57—
d —8* 5 — — ——A S7 8 8 —8 —8 —— ß53 E 5.* —8 — 2
F — —— 5 225 —— —— — 3 32 5z822* 283
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2353 *æ535353 —A——— —*5 35*553* 88 52355 3*855323
175 38 55387 2 * — 5 —253 27 —— *
2522,58 EV 83 5 —238 3 z58 — 5 325 —E—
5 — 2 3 25 35 * ———— 3323* ZTEBGSSC
— 528 33 85 33 5 —*—225 3.25 — —— 2237 —“ —
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252 2 * 6 D 52. 89 338853* 3 3527 242 3*8* — 2* *.3— 832 —22
3532323 2 5255823 —32 —— — 223 —5253 * 358. —8 53 **
2535385 3 —e 5 — 18837 28; z25535* —A 3.2225
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3583538 s33885237 2 33; 73333383 8 338* 553353
2 222 5z—2—22 — — * * A 2332375* * 2353 272
2—5553 3558 — z3——88 3— 5222 248 2—233 302 8
22 —— 5254 83 2338* —A— —5z53 3842
233*855 BE53.8 3537225 533 2 55333 525 z383733 548
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2 5 — * 2 3.8 3555— —— &amp; 5538 22323232325 —— *
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z3355 333575 3 —z2885 3557385376 —3— 36
* * M * —— —37* *8* * 525)6 —A— 78
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2* 2 * * *
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388 335388 8225 — —— — — 3 8*8 —— 59
323 2 523— 5322 289 555 52 — * — —— 5583558 5
* —A 268 3 — —R— 282 — 273 8555333
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— 55 53328* s5538 2333823838 —A—— 78
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53. 6—53 —* — 5555 —A *28722 2327 5 7.. 223835
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——— 225 5 — — * ec8
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22 —553233535323886* ——
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58 z23,25
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5 38* 33583 — 5588 M — 2 252* 5353k 323535 *
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5 ——2 5558 — 28 2 — 5 57S — 1735 5
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8 5*5355 34 —— —— 533238 5235
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22. 23 533 2 2 23 — — — — — 8383 53,33
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55332 3835 25232 —8527 3225z 3 233 737 Z8
27 00 — * 7 3227 —— —— — 3 2
5225 * 6 3,68 — 25 *2523*3 25 537
23222 * BSS2 33 2— * 2 5232 2 ———
—A— 22,2332625235 2532 5 »225272
23 255 5 5 8 25..2323 — 28 28 —3533323583 232 —A
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2 2 272 8— 2* —2 22 —3 2 *
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3378743838 3333 338 25
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2.7 — 3 35 * 25 3 —353358 25 5552323 7225 288
— 5555 — 22277 5 ẽ —* 25 —2 2* *2. 5223287
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— 2. 353 —2 5255383 —22323 2———— 3—— 532282 26
3233 — 32822 55 53555 353553232. 3532355.3332 35*
22* ——24*32* 2 3z335. 53z36 53*335*3 2323 623
538873 88 86* — — 53 8837
* —57 — — 7
——— —257* 533283 833.723 353 *
23 3258 28——— ——3 5255 3253*533228
53 2 333 2 * 23 2357—753 2535*33 —
553 2.* 23 8. —A 232 — 5 25222 3232555—*
255. * 523*5 X35332565335 —33— 573338544—27
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5 — 3 —— — —353225 — 32 — —— —
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53 * *582 *2682 25. * 255 5 36
3 — —3— — *27 —— 723223 5 — 2
22 525 53— 25 *28255 *3 5.45

5527 — 5 33

——— 2583 55—27275 2

28578328 A — 2. 53—
5 72*33 238 *33358 39*5352383
—A 823 55 —A 52838

53837883 ——82 2 83 8
5223 2. 527 5* 8* * — — —
2:33 553* *8385 T5*368
7 2 232. „5533 55** —583272.
8 — — 2 52885352* 23 *

288* *2233 365388 —
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3533 5575 A
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5. ** 533 02.55357. 2535 J 13535
7 2* 235 8 253 * Sa
2 27 55 52 *222*2 328257
2. 225 52 ——3 — —3 — — 2
28 ——— *5553335 ? 3
3233358 *533* 2 —23 343
55532 — A—
535 — 253232 S872
8353585 552 * — 2525 2. —
J* 5 ẽ 2288 26 5 38353
22 7 22 233853*3 77 * 2 EH
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238 3328357 233223 852887
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5 773 * 5555* 3583 ————
335 * — * Z—* * 2
2333555 2 R 7 322
7. 2313 5 J —E— — ** 8 534
55535488 553353 57538
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—E— 358 — 5
327*8327 77271
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* 78
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        . Ingberier 20 zelger.

— 4 α —V ⏑ ⏑,— — — —E — —*

. — J N⸗ F .* 1344 — . ,

tze'Fueberter Amzeingee x lund das mit dem Hauptoblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntags⸗

qumnier) erscheint wöͤchertlich vei er malz Diem 544 9, Donnme ristag, Samstagsund Sonnta anmAbonnementspreis vierteliährig 42 Krar. oder
A2 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr, die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

X

— — — — — — 7 ——
223276 — —— 3 441 1 6S4
P 134. ι ιν Doun erstag, den J. September.

1870.

2— 4 — 7
7 griegsereignisse.
Telegramm an die Königin Augusta in Berlin.

Varennes, 30. August, 3 Uhr 30 M.
dachmittags. Wir hatten gestern ein sieg—
reiches Gefecht durch das 4. 12. (sächsische)
ind, J. bayerische Corps. Mac-Mahon ge—
hlagen und von Baumont bis über die
Raas bei Monzon zurückgedrängt. Zwölf
—J——
iel Material in unsern Händen. Verluste
näßig. Ich kehre soeben auf das Schlacht—
eld zurück, um die Früchte des Sieges zu
erfolgen. Möge Gott uns fermner gnädig
jelfen wie bisher.
W ilhelm.
Tigr. d. St. Joh. Zig.)

Berlim, 29. August. (Offiziell.) Neuerdings eingelangten
dachrichten zufolge sollen die franzöͤsischen Generale Frossard und
bourbacki verwundet sein.

Großes Hauptquartiüer, 28. August. Gestern fand
in siegreiches Gefecht des dritten sächsischen Reiterregiments, einer
zhwadron des Ulanemegiments Nr. 18 und der Batterie Zwincker
her sechs Escadrons Chasseurs in der Gegend von Busanch statt.
der französische Commandant wurde verwundet und gefangen ge⸗
nommen. ———

Mündolsheim, 80. August. Eine Parallele bei Schil⸗
ingheim, 600 bis 800 Schritte vou den Festungswerken, ist heute
Jacht von einer combinirten Infanterie Brigade ohne Verlust und
Biderstand eroffnet worden. Zweiundvierzig Geschütze wurden nun
n Batterie geführt und feuern.

Vor Straßburg, 27. Aug. („Schwäb. Merk.“) Be—
hießung gestern Mittag mit großer Energie wieder aufgenommen.
hanzen Mittag Brand in Strafburg. Um Mitternacht ganze Ge—
jend vom Brande erhellt. NMorgens —AD —
rben an mehreren Stellen den Fortschritt. des Brandes. Beschie.
jung Ununterbrochen fortgesetzt. Morgens 5 Uhr sieht man trotz
ingetretener Tageshelle auf zweistündige Entfernung die Flamme
Nehrere Verwundete, worunter 2badische Hauptleute, eingebracht.
zus Offenburg, 26. Aug., bringt der „Ortenauer Bote“ nach-
hende Motiz:. „Neuerdings aus Straßburg gekommene deutsche
weibliche Dienstboten erzählen Fürchterliches von dem Brande der
Ztadt an verschiedenen Plätzen. Der Gouverneur hat eine neue
bite der Bürger um Uebergabe abgeschlagen, und mußten deshalb
ie letzten Deuischen die Stadt verlassen. Am Mezzgerthor sehe
w schrecklich aus durch Wasser und Feuer.“ J 9—

VBor Straßburge 28. August. Gestern Abend Bahn⸗
ej Kehl vollends abgebrannf. Nachis Brand in Straßburg. Ka—
onade fortgesetzt; von Straßburg schwach erwiedert.

Vor Straßburg, 29. August. Gestern Abend 8 Uhr
iarkes Kleingewehrfeuer; ein Ausfall der Franzosen zurückgeschla—
in. Nachts i 1. Uhr 2 Brände in Straßbsirg im Entftehen.

Vor Straßburg, 29. August. (Schwäb. Merk.) Ver—
ngene Nacht aund hente früh lebhafte Beschießung, zum ersten
lale mit Bomben. Anhaltende Brände in der Stadt.
Deutschland.
Müunchen, 29. Aug. Gutem Vernehmen nach' ist Graf
caufftirchent bisher Gesandter in Rom, zum Prafecten des vormals
natzösischen Maasdepartements und Regierungspräsidem Graf Lurx
utg zum Präfedten des Odberrheinedepattements ernnant.

München, 27. August. Das Breeiporto von Bayern nuch

Elsaß und Lothringen wird auf 3 kr. franco festgesetzt, unfran
ürte Briefe: von dorther werden mit 7 kr. (— 23 Cts.) in An⸗
'atz gepracht. Die Bestimmungen der bayer. Posttransportordnung
'ollen von jetzt ab auh auf jene beiden Provinzen Anwendung
inden. Mit der Feststelung der Taxpunkte behufs Festsetzung des
Porios für Paquetsendungen ist die kgl. Generaldirection bereits
heschäftigt.

Karlsrutze, 29 Aug. Die „Karlsruher Zeitung meldet:
Der Bischof von Straßburg conferirte mit dem Generalstabstchef
Leczinsky behufs Vermittelung. Der erbetene Abzug der Bevölkerung
wurde abgelehnt. Ein vierundzwanzigstündiger Waffenstillstand wird
angenommen, falls nach einer Stunde gemeldet würde, daß der
Gouverneur von Straßburg überhaupt unterhandeln wolle; auch

wurde derselbe zugleich eingeladen, von den Angriffsanstalten Kennt⸗
niß zu nehmen. Bei Rückkehr von dieser Unterredung wurde auf
deczinsky, obwohl er die Parlamentärflagge trug, gefeuert und da—
bei die Fahne durchlöchert. Da somit der Vermittelungsversuch
erfolglos blieb, dauert das Bombardement aus den schwersten Ge—

chützen fort. J

Berbin, 28. August. Der „Kreuzztg.“ zufolge ist die
Bildung von drei neuen ReserverArmeen angeordnet
vorden, und zwer 1) am Rhein unter dem Großherzog von Meck—
enburg⸗Schwerin, 2) bei Berlin unter Generallieutenant v. Can⸗
tein, bisher Gouverneur von Magdeburg, und 3) bei Glogau unter
Generallieutenant von Loewenfeld, bisher Conimandant der 2. Garde
Infanterie· Division.

Frankreich.

Paris, 28. Aug. Eleber Brüssel.) Die Situation der
Fremden wird stündlich beängstigender, unter 3000 aus Spionir⸗
vuth seit Donnerstag Verhafteten sind selbst 150 Oesterreicher.
Metternich remonstrirt.

Barle Duc, 25. August. Schießen auf die Parlamen-
äre scheint Kriegsgebrauch bei den Franzosen zu sein. An die
schon constatirten Vorfälle reihen sich neue Beispiele. Vor Toul
wurde ein Parlamentärtrompeter erschossen; vor Verdun auf einen
Parlamentär des Generals Alvensleben, Rittmeister Stechow, Feuer
zegeben. In Mezz liegen, abgesehen von den benachbarten VDörfern,
aach französischen Angaben 15,000, nach unserer Berechnung 20,000
ranzösische Verwundete, unter denen das Lazarethfieber herrscht und

der Typhus ausgebrochen ist. —A

Aus dem Elsaß, 21. Aug. Es sind vom 18. bis 20. d.
aufs neue 50,000 Mann preußische Truppen, die bisher an den
Ost- und Nordseeküsteu standen, ins Elsaß eingerückt, und haben
heils ihren Weg über Landau, theils über Rastatt genommen.
Dieselben sollen zu dem Belagerungscorps von Straßburg und
Metz mit verwandt werden. Auch die preußischen ungeheuern Be—
lagerungsparks aus Coblenz, Mainz, Erfurt und Magdesurg sind
jetzt bereits eingetroffen, und die Wirkung der gezogenen 24 Pfünder
gzegen die Städte Straßburg und Metz dürfte eine furchtbare sein.
Bei Schlettstadt wurde ein französisches Detachement von uns ange⸗
griffen und vollständig zersprengt.

Belgien.

Bräüssel, 25. Aug. (N.Fr. Presse.) Algierische Truppen
ind in Marseille angekommen; nur Depots bleiben zurick. —
Zwischen Palikas und Trochu sind über die Verwendung der Mo—
bilgarde Zwistigkeiten ausgebrochen.

.Brässel, 27. August. Metz ist von Verwundeten über⸗
üllt, deren Hilflosigkeit außerordentlich is. Die Pariser Journale
ordern die Minister auf, die preußischen Generale anzugehen, den
Trausport Verwundeter in das innere Frankreich zu gestatten.

Brüsfsel, 29. August. Hier eingetroffene Pariser Blätter,
namentlich die „France“, bestätigen, daß bei- dem Abbruch der
Verbindungen zwischen Paris und den nicht occupirten Departe—
nents eine theilweise Verlegung der Regierung, nach Bourges oder
Tonurs beabsichtigt werde, wohin zwei oder brei Mitglieder des
Fabinets zur Otzanisirung der weiteren Vertheidigung gehen sollen.
Auch die Bauk und vier Eifenbahngesellschaften haben um die Er—
        <pb n="518" />
        aubniß nachgesucht, ihren Sitz von Paris weg zu“verlegen. —

Die „Independance“ erfährt, 3 Rheims in Vertheidigungszustand

gesetzt wird; die im Besestigungsbereich gelegenen Häuser werden

demoltet. ch t e s· h
Brüfsel, 28. August. („Schwäb. Merl.“) Aus Paris : f St. Ingbert, 1. September. Seit heute ist unsen

Die österreichische Gesandtschaft und das österreichische Generalcon⸗ Bahnlinie wieder eröffnet und gehen von hier aus täglich folgend⸗

julat retteten vorgestern nach Brüssel ihre Archive und Werihges3 Züge in der Richtung noch Homburg. St. Ingbert Abgean

jenstände. Seit Freitag find nahezu 80,000 Personen von Paris 3 Ühr Morgens, 1 Uhr Mitt. 6 Uhr 20 Min. Abds. Vo

flüchtig gordwärts gereist. — domburg nach St. Ingbert, St. Ingbett Ank. 10 Uhr 40. Min

»B8rüssel, 30. Aug. Das Hauptauartier Mac Mahons ist4 Uhr 55 Min. und 10 UÜhr 50 Min Abds.

u Sedan, woselbst sich auch Napolcon befindet. Pccußise
weigten sich bei Mouzon, dret Meilen von Sedan entfernt.

—
Dienstag den 6. September nächsthin,
des Morgens von 9 Uhr anfangend, zu
Blieskastet im Stadthause, läßt Rentner
Emil Knaps von da, die nachverzeich⸗
neten Wiesen für die diesjährige Grummet⸗
ärndte öffentlich versteigern. nämlich? 2

auf Lautzkircher Bannez;:
72 Dez. in den obersten Wiesen,
77 „in den Wetzelswiesen; 1122
140, in der Obexau; 35) D
3id*
141, in der Fünftheilung;
262.,in der? Sauexwies in 8 Loosen
802, in der Schwebach od. Schell
frurth, in 4,Loosen;
799 in der Kirrwiese odi Hinter⸗
— wiese, daraus die Loose 1,2
8.4, 5 8, 9 100. *5
auf Blieskasteler Banne:
704 Dez. in der Schwebach, die groß⸗
ESchwebach, in 8. Loosen;
5312, in der Schwebach, die kleine
Schwebach, in 5 Loosen;

L705:4 in den Pfuhlwiesen, in 17, Lovs

72 4 wallda, Daniel Levi's Wies 57
99: „ in der Schellfurth.
auf Mimbacher Banne:

455 Dez. im Mimbacher Allment, in

)6 Loosen. 5
. auf Blickweiler Banue:

396 Dez. in den Todten, in 4 Loosen;
237 „ allda, in 8 Loosen. 5
Das! Gtas ist durchgehends schön.

Blieskaftel, 29. August 1870. **
Wiest, k. Nolar.

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händler.. ι
Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch e. Preis⸗
der Stadt Zweibrücken v. 1. Septemt
Weizen 8 fl.“13 tr. Korn 6 fl. 85 hr
Gerste Zreihige, yfl. —dr..Gerste vier—
ceihige. Tefl. Tudr. Spelz 5 fl. 12 kr
6 Dinkel —.
— fr. NMischfrucht — fl. — kr. Hafe
* hiytr.Erbsen. I. Sy kr. Wide
—aofl · tr. Kartoffeln 2fl. 40 kr. He
2ufl. 28 ir. Stroh 1 fl. 18 kr. pe
Zeniner. Weißbrod ü lz. Kilogr. 21uh
Kornbrod 83 Kilogr. 291kr, ditth SKilog
20 tr. ditto?1 Kilogr. IO kr. Gemischtbrod
Kil. 36kr. 1Paar Wock 7 Loth 2kr. Rin
fleish 1. Qual. 16kr 2. Qual. 1418
Kalbfleisch 10 kr. Hammelfleisch 166
Schweinefleisch 16 kra per Pfund. We
24 kr. Bier 6kr. per Liter, Butter 30 h
per Pfund . 65

—3 — 4*
Gotl dem Allmächtigen hat es ge⸗
jallen, unsern inniggeliebten Sohn
und Bruder
Carl Buschmann,
Gefreiter — einjähriger Fre⸗
williger — im 40. Füfilierregimente
10. Compagnie, Landgerichtsreferen⸗
dar aus St. Vith, heute Morgen
9 Uhr versehen mit den heil. Sterb⸗
akramenten zu sich zu rufen.
Um slille Theilnahme bitten,
Die trauernden Eltern
Albert Buschmann, Lederfabrikant,!“
Bertha Bufchmann, geb⸗ Deninger,
Albert Buschmann, einziger Bruder,
Husar im 6. Reserveregimente..

Bekanntmachung.
Nachdem die Rinderpest in St.Ingbert
nusgebrochen ist, werden sämmtliche Vieh—
zesiher der Stadt hiemit aufgefordert, ühren
gesammten Viehstand (Rindvieh, Schofe u.
Ziegen) unverzüglich beim Bürgermeister⸗
amte dahier zu deklariren und während der
Dauer der Seuche jeden Abgang an ihrem
Biehstande jedesmal sogleich anzuzeigen.
Bei der Deklarirumg seines Viehstandes hat
jeder Eigenthümer zugleich auch anzugeben,
ob er etwa Verdacht schöpfe, daß in seinem
Stalle irgend ein Stück Vieh krank sei.
St. Ingbert, den 31. August 1870.
Der k. Bezirlsamtmann,
Damm.

ist soeben eiugetroffen und enthält;
„Ein Tag in Mainz vor Schluß
der Eisenbahnen.“ Von L. Ernesti
M. v. Humbracht.) — „Der Krieg.
Von Albert Roffhack. — „ Nach der
Zchlacht bei Saarbrücken.“ —
„Mademoiselle.“ Von Ernst Volmar
— „Der Einzug der Franzosen
in Berlin.“ — Hieran reihen sich die
mit dem größten Interesse aufgenommenen:
IS MoOdernen Mäarehen
unter diesem Titel diesmal:;:
Wie man ein Bolk verdirbt.
Fernerer Inhalt: „Aus der Hauptstadt des
rüheren Welfenreiches.“ „Allerlei.“ Aus
Mainz. Französische Herrscher und solche,
die es werden wollen. General von Beyer.
-· „Correspondenz.“
Illustrationen:

Ein deutscher Commentar zur
frauzöfischen Kriegserklärung.

Fruchtpreise der Stadt

Kaiserslautern;dom 80.Auguft.

Weizeli — fl. kr. Korn 5 fl. 683
Spelztern — fl. — tr. Spelz 6 fl. 118
Gersien 6 fl.17 kr. Hafer bafl. 216
Erbsen ⸗— fl. — tr. Linsen — fl. —
per Zentner.

Brodpreise: 6 Pid. Kornbrod 806
3 ppfd. Gemischibrod 16kr. und 2 p
Weißbrod 16r. .

V
Bekanntmachung.
Auf Antrag des k. Bezirksthierarztes
wurde durch das kgl. Bezirksamt Zweibrü—
cken gemäß 8. 8 Ziff. Z3 der allerhöchsten
Verordnung vom 15. Juni 1867, Kreis-
Amtsblatt S. 689 ff. die Ortssperre über
St. Ingbert auf die Dauer von 83 Wochen
berfügt, während welcher Zeit ohne die Er⸗
laubniß des k. Bezirkkamts Zweibr. kein Thier
zus dem Orte entfernt oder mit anderen
Thieren in Berührung gebracht werden darf.

Zuwiderhaudelnde werden auf Grund
des Art. 363 Abs. 2 des St. G. B. be⸗
straft.

St. Ingbert, 30. August 1870.

Das Bürgermeisteramt
Chandon.

— — —

55
Fraukfurter Börse
vom 29. -August 1870.
Geldsorten.
Preußische: Kassenscheine“. fl. JAll/2-
preußische Friedrichsdor .. 9 562-58
p̃istoien .. 9 41- 4
dollaändische 10 fh⸗Stüche . 9 535
ducaten . 3333248
—
kniche Souvereigwe ε—7
Dollars in Gold. . 42 24 -26

— —
4

— Z
Redaltion, Druck und Verlag von J. x. Demeß in St. Ingbert. .

4*
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523 5335553523*5 278 52 22232 3 — — — —522— —
8 * — ——— 2—* 2 58383 72 82 — 8 —J
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—— 2 *7 22 —2 22 2 33 8 — A
JJ — 5852337353
5 * — 23 8
— 6* 333323* s33556353
* —8— — * * * 2 33 .
— ——525235 —283—5 — —3760 — 3 XAI
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——A 222 ——— 22238 53* — 28—537
—3 38587 4383 388335* — —— 253533552
338 3333 — 5723537
* 2 —2337 7 22 2 24 22 2 —75 25322 5
5s 3588353 3155 333333373 23335
8 22 235338 38355 * 8 — — — 8322328 8 8
55 5—38 5328 55—242 —*55 z353—2522338 — 8635373
5 35* 1888 —8683 33 8853
3833338 33 33383 * 3 333355 3335
23538359828 2583B 22 —2558s —58—3 88235 3525
253 23533*8 23 —53383355333575357 — ———
523 5——83 —53 —— 36—— — 553233535 3533258
582— 5—38 5357522 — — 5383
2 —5 — — ——2 2 x B 2 z2383358 2* 8 552 .
833—2338 3 —73557 z55 .32255
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22383 3366 ———— 555*5
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255 5338 22333 *1275 28 *28 7227352
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* —— —— —8W 135 52 25 — * —— — —A—
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2* 5 — —5 * * — 252 2 —A
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* 2 — 22 —2333 —— — 238577 53 2—z2253 325 3
27 * 26 —I 5 8* 7* * — — S 3352733 —2 2
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— —— —— — 2222 —
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5 3373 5855 23 —753355333* 255553353278
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2 2 — — — 28 128 2—35 — — 25 * 55 * *
3828 322 83427 2833333 528333332338* 25
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— 23 * 32.6 Ax — 2— * . — —2
5535 3535 2228 333 5238285 5* 2233.355
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D 8 * 55236 5522 57 2255538 23833 — —
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32* 733338 33883737 57335— 7553*
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2, 3523 522352 5 —53353282857 —252358 22822
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3 *27 —* 22333, * —— — —3 *52
552 — 5 52 7 * 2328 2 3
6 —X 23 52 28 *58
*335 5332. * .2 *5828 ———
22 2 3*3 53313 —— 2353523
h., 28238 SE.22 —8 G * 222.8 2 *
«2 2** — * 353. 5 * 533 22 —8355
3 82335335 A—— * —8383 *
35352359 —A— ZA.8 * 252* 25—560
—5 — * 23 252*80 * —— —— 8
25 5. *8 8332 *9 3 822 —A
— 528 5*2 . —**8 —— — 823 *
255 87 22 Sgs 25 —NA E 25328 2 — ——
1723 8 — 23272 22532385 23
32 —— 33; 523 32 223
53 ** S6.3 23837 2.8 222335 2557 2
A 5. 5535 —
5 — —— m32— —22582 2— — —
— 2. 23 33 *2385
—5323357 55* 5z6 ——— 89
7557 —A —— 333 38—8 ——
53,.— 53 S 2 553 3 3333 —8 — ——
22
33 233383
— 25E. * 358 252 3323255 2235333
— —— * 383* S. —52.5 2 *
3 * 2 63 —* 3. 39 * 3. 22 3*
* 8 —
— * *7 —— 3
— 2* 8
— 3753. 37 23285535*58 —
S 2. 15—33 — 857257 553233 23233 *
3 223 5383
* —22753 e 3 — — —. ** — 9.
* 7 533553333 2027 *3 *522
2222 32528583 — —————
3333555338 * ———
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2 5555 8 5 5
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28 5585 37 —— —
2 2* — 53322353 5
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¶ 7 2 7 ⸗⸗— Vꝛ 4 —1] VM *
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St Inaberter Anzeiger (und das mit vem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit ver Dienskagt⸗ —RRWR ind Sonutage⸗
amer) erscheint woͤchentlich vrermal: Dienstag, Donnerstag. Samstaäg und Sonn'taa. Abonnemenlspreis vierleljahrig 12 Krzr. oder
e ie 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oͤdet detren Raum berechnet. J J
— —V 4 deu — 8
2 54 224
8 135. u — Samstag, den 8. Sevteteber. leuzl 1870.
he ¶2— 3.37
e 8 Kriegsereignisse,
Kdnig Wilhelm an die Königin, Augustazlet
„Napoleon, Mae⸗Ma hon und die ganze Armee bei
zedan gefangen, genommen. Werde Napoleon seinen fer⸗
en Aufenthalt anweisen sobald ich mit ihm gefprochen.
dendez⸗ vous sofort. 9
eiea Wilhelmn⸗
Berhin, 2. Sept. Telegramm an die Königin⸗ Augusta.
kuf dem Schluchtfeld von Sedon, 1. Sept. Seit 7 Uhr sieg—
ich fortschreitende Schlacht rund um Sedan durch Garde, 45 8.
N) I2. Corps urd Bayern. Feind fast ganz in die Stadt
nidgeworfen. Wilhelm.
Bruffeli Sept. 280 Franzosen“ find heute an der
algischen Grenze bei Bouillon Eedan gegenüber) gefangen uud
oeffnet worden; dabej 50 Pferdhe J
Brusfset, i Sept. Die Preußen ruden auf Sedan, um
jese Festung einzuschließen. Mouzon und Bazeilles sind theilweis
Brand gesteckt. — Dem Vernehmen nach, haben die an der
nenzöͤsischen Grenze aufgestellten Truppeit die strengsten Instrüctionen
choiten, um jede eventuelle Verletzung der Neutralität Bel giens
nverhindern, „namentlich sosllen, falls der Kaiser Napoleon den
hunsch zu erkennen gibt, die belgische Grenze zu uͤberschreiten,
Hdjutanten ihm vorher den Degen abfordern. Ferner hat die Re⸗
erung längs der Grenze an den üebergangsstraßen Pfaähle mit
Aschrit:“ Neutrales Beigisches Gebiete Nanbaingen lassen. —
Bruͤfsel, 1. Sept. Franlf. — französische Armee
oll sich in voller Aufldsung befinden der. ahnhof von Carignan
keht in Flammen ; ⸗, 4 J —
Sarenues, 1 Sept. (Efficiell.) Der. Versuch Mac⸗
NRahons, Metz zu entsetzen, ist durch die Opperationen der letzten
—XAD 30. vollig vereitelt. In der
zhlacht wurden mehr als 20 Geschütze genommen. Der Verlust!
eh Feindes ist außeroͤrdentlich groß, der unserige verhältnißmäßig
ering. Heute früh haben preußische Ulanen uud Husaren; letztere
n Iuß. wei von stärkeret feindlicher Infanter ie besetzte Doͤrfer
nder Nahe von Sedain gendmmen. F Jv. Podbielski.
Von Sapaßhuag, 27. August. In voriger Racht hat
ine Abtheilung unserer⸗ Truppen einen prächtigen Streich ausge ⸗
ihri welcher leider keinen Erfolg hatte. Ein badischer Lieutenant
om 6. Infanterice Regiment ging auf Nachen mit 48 Mann In⸗
mterie Ind Z.Kanomeren über den Kehein, um eine gleich ober⸗
albi det Badeanstalt, jenseits des Eisenbahndammes gelegene Mörser⸗
atterie zu mehmen und zu zerstören. Die ganze Mannschaft hatte — —
d e Wori gegeben. daß — 82 e iodte rem aassch he s pien
ude mingenommen werden müsse, odes daß Mann für Mann F Eine ergrejfende Episode erzahll die . Taerer ig.? au
—A— fühne Schaar dis an die her 4 Metz ee —* 8 des ——
diele wo die Batterie gewesen war und wo sich auch die Bettungen r Blau, die bei dem 3 Garde Grengdiex Regiment in —&amp;
och fanden, aber die Geschüte. selbst waren verschwanden. Auf Lompoagnie uide in demfelben. Gliede vebentinander sianden, sim
emm Rücdwege wurde eiues Ler Badhäus hen angezündet und in n don blutigen Gefecht bei Metz vom 18. d. gleichzeitig von der
olge dessen von den aufmerlsam gewordenen Franzosen eine große eindlichen Bler getroffen Einer wurde leicht berwundet, der zweib
genge Schusse auf die kühne Schaar, abgefeuert. Es wurde aber aber hwer, während det dritte von zwei Ktugeln ju die Bruft ga
iemand getroffen.n fen dort auf der Stelle geblieben ist. Als seine beiden Brif
—A — —X
var sein lehztes Wort: Deck mich zu, es wird wijr· lalt !“ —
DeeadSl. Angust.» Der Prinz Ludwig von Hessen Der Leichtverwundese ist bexeitshäerebei seinen: Eitenn iu⸗ etroffer
a vom⸗ König von Preußen“ für sein 5 Verhalten in der die Anlunft des andern wird noch erwartet.
vdlagt bei Petz das eiserne Kreuz derlleten erhalten ··Duren, 27, August“ EinereαααX,ä
z Aguß. Gehle tuz hHah dahier in Folge einer dangenwehe in Privatpflege qufgenomm /nen Bermutdeten aus der
ialadung des Oberbürgermeisters Seydel und der Abgeordneten Schlacht von Rezomville, Grenadier e Wommern)
VUnruh und Löwe“ eine Verstrmmlunge bon Roilabiliten aller hal sein Leben dem glücklichen Zufalle zil danken doß ezen
lͤrteien BVB —————— Jinstimmig einen Aufruf das auf seiner Brust hangende LedertäschherIraf. in welchem vier
m das deutsche Voll, worin vdieses auigefordert wird, in einer Silberthaler aufrecht hlert eizander⸗ strdbenuu: Alle ven Ahnleß
iterse an ven Sonig Wilbelm seine Beunruhigung über die Ves sind durch die Kraft des Scchuffes im idew · Mitter vingerogen und
qie α; feende— Ginmischungbemilht sein sell den⸗ Preis ist · auf der piati⸗gewordenen Nugel die Braqe · des vordersterr
mierer Kämbfe jzu beschränken. auszushrechen. au erklaven. daß Thalers deutlichn eingebrücktnunann
        <pb n="522" />
        Aruoune,l. August. Ber der heute stattgeyadten
Serien· giehumg der großh. badischen 85fl. Loose wurden folgende
ummer gejogen Seric 42. 89, 4183. 480 481. 490. 354
767. — 1810. 14084 1460. 1470. 1707. 2014.
21385 2205 316. 38338. 2481. 25398. 26660 2950. 2038
3390. 3435. 34634 3560. 3811. 4021. 4127.4180. 4332
1596. 4774. 4930. 5016. 5044. 3077. 515i 5210. 5260
5312. 53330. 53365. 5449. 5709. 3728. 5755 5818. 3890
919 6078. 6224. 6394 65348 6730. 6780. 6780. 6837.
—
Berrin 20. Aug. Die geslerg ur Ausbabe: heiangte!
—* der Berliner Wespen“ enshält folgendes Epigramm an
eigmeß α
5 General, wär' Louiz ganz Dich doß“ ü
FEr fürchtet Dich, weil er Dich kennt von Boͤhmen,
ee läßt — ist auch sein Leiden arsß⸗
Ihin Delne erste Sylbe bloßzß —D
Und wirst ihm nur noch Deine zweite nehmen···
* e viel Blut in diesem Kriege vergossen wird) und wie
heißes namenllich in der Schlacht ber Weißendurg herging,das
laͤßt fich u. A. daraus entnehmen, daß in genannier Schlacht, nach
— franz⸗
posischen Regiments 27 Male ihren Träger wechfete
7 Die Galanterie der Franzosen hat sich aufs Neue dadurch
— — daß die Vesatzung von Straßburg, von den Belagerern
anfgefordert, fich zu ergeben“, in entgegenkommender Weise —
sofort den (CommandantUlrich“ riefen.
—8 Det Kaiser der Franzosen soll an gänzllicher Appetitlosigleit
seiden. NRagqh langer Beobachtung hat - sein Leibarzt endlich die
Diagnose gestellt Seiner kaiserlichen Majestät liegen die bayerischen
senddel zn schwer im Magen.

Heimath dee östlichen russischen Steppen angesehen werden. Vin
den Handel mit Vieh und den Verlehr überhaupt verbrelte
diese Seuche in ferne⸗ Länder und tritt in unseres Gegenden k
n Folge der Ansteckung auß. Sie ist die gefähalichtte“ Rindon
—V Geschlecht, ist mabhängig von Ju
reszeit und Witterung, verbreitet sich, wenn ihr nicht durch iräsn
Maßregeln Einhalt gethan wird, von Ort zu Ort, über Wio
Bezirke und ganze Laänder, und rafft gewöhnlich 80 bis 90 d
von den ergriffenen Heerden weg. . y3
.Auch Ziegen und Schafe, Khie anbere —E Thie
können von der Rinderpesi ang · steckt werden, dagegen bleiben Psg
und alle nicht wiederkäuenden Thiere ebenso wie die Menschen mo
ihr perichont. 726
Der Ansteckungsstoff ist sehr flüchtig unv entwickelt “ hei h
rĩndeipestkranten Thieren schon im ersten Beginne ver Krantej
er haftet so rasch und sicher wie kein Contagium irgend einer m
deren Krankheit. Der Ansteckuntzsftoff durchdringe den gange
soörper deSe pesttranken Thieves er nist nonthalten im dessen Hu
nuez dünfsfung · und den gausgeathmeten Luft, im Miste, Mring Spa
chet, Nasensusfluß und in der· Thräneafeuchtigteit —
an der e oder in kraukem ian he ödlete
Thiere, so namemlich Haͤute, Haare, Fleisch, Fethe Eingewesde
s. w. sind ansteckend. lerteat
Die Ansteckung erfolgt entweder unmittelbar durch pefsikran
Thiere, deren Ausleerungen und Cadavertheile, oder mittelba
durch Personen und Gegenstände, welche min pestkra nken Thiern
in Berührung kamen, denen der Anstedungsstoff · anhängt oder
die derselbe eindringen lonnte-und die deßhalb als Traͤger desseibe
dienen. Zursolchen Zwischenträgern gehoören besonders Slgllun
gen, Eisenhahnwagen und Schiffe, in denen pesttranteß Vich un
ergebracht“ war,“ dannmit letzterem zusainmengewesene andet
Thiere, ebenso auch Menschen“ mit ihren Kleidern fernet Wohß
Pelzwerk. Haare, Heu, Stroh u. f. w. endlich auch die Luft.
Die Verbreitung der Seuche folgt besonders. den Verlehrt
wegen; sie geschieht durch langsames Fortschreiten von einem, Ge
höfte zum andern, von einem Orie nnd Bezirke zum andern, ode
in großen Sprüngen, indem sie an einzelnen Orten auftaucht. di
meilenweit vom Seuchenheerde entfernt sind. In' diesem lehle
Falle ist der Ansteckungsstoff durch Zwischenträger, bejonders dur
enschen, oder durch solche Handelsaͤrtiket, welche von pestkranler
Thieren herstammen. namentlich durch Fleisch und Hãute ver.
qhleppt worden.. Bei. dem heurigen Eisenbahnberkehr kaum die
Kinderhest sehr — — Sprunge inachen und in entfernten Länderr
um Ausbruche dommeß. Da jedoch mik der größeren Enfernumn
der unmittelbare Verkehr abnimmt, so vermindert sich mil iht aue
die Gefahr zur. Ansteckun my dieselbe wird also uüm so geßer,“je
aähet — —V——
Egluß foluthh,

n Bekanntmachung. ——
** ar F J Rinderpest belresffend ,
RNaghstehend bringt man die im Kreisamtsblatte der Pfalz
pom. Jahre 1867 abgedruckte Belehr ung üher die Rinderhes h
allgemeinen Kenntniß und sorgfaltugen Beachtung, mit der. drin⸗
zenden Jufforderung an Jedermmann , Alles zun dermeiden was zur
—— elhen den Srte dienen sann,
Si. Ingberteden Sehtemnher 1870. n We vn
n Der Locgloemisär Das Surgermeisterquit
nnEchäfer, Ehandon, —8R
—V — v iesser
Kurze Belehrung über die Rinderpest.
Die Rinderpest, auch Loserdürte Viehpest. Uebergälle re. ge
nannt ist eine sehr ansteckende Krankheit des Rindviehs, als deren

9

67. * 2444*
Danksagung.
Den edeln Bewohnern hiesiger Stadt
dänkeir wir von Herzen füͤr die sorg⸗
ame Pflege und allseitige Theilnahme
dit unseim undergeßlichen Sohne
Br gart Vuschmann,
mis St. y·
während seiner Kraänkheit in dem hie.
figen Feldlazareihe und Hospitale zu
Theil geworden und sprechen hiermit
Allen, Militär« wie Civilpersonen,
welche die Güte“ hatten, die Leiche
hesfelben zur letzten Ruhe zu geleiten
sowie den Sandern fur den aeheberden
Vesang unsern. tiefeefuhllesten Dam
— 7775
St. Juigbert 2. Sept. 1870.
Vle Keftrauernden Elterne
oAlbert uud Bertha Buschmann.

Warnung F 5 si

Da einige Bewohner don dier die lügen⸗
haften Gerüchte bexbretten, als hätbe ich
durch die Vertheilungs· Carimiffion von deg
durch den Mainzer Hilfssvertin hierher ge⸗
sandten und, am · Bahnhose. aus getheilien
Lebensmittel auch welcha in Empfaug:ge⸗
nommen, um dadurch dien Unbemi itelteren
zegen mich aufzureizennso erlläre ichrdiese
Berüchte hiermit öffentlich als unwahn umd
deren Verbreiter als gemeine bo⸗ahafte Lüg·
ner, warne diefelben zugleich, ihr Treibn

gegen/ mich einzustellen,nansansien ich gerichten
lich gegen fie verfahren werden R
naaun MReter Klein; Ladknecht:u
Ad ————
q,

Erklärung.

Preisaekront in Paris 1867.
Mit gutem Gewissen kann ich alte⸗
8 duß der G. A. We Mayer⸗
chen weiste Brust⸗· Syrupden
jch von Herrn K. Moriß in Weissngen
aee Besten gegen meinen
—*— en Husten, und die damit
verbundenen, so heftigen Bruf⸗
schmerzeu⸗ iun Folgt deffen ich
oͤfterxlaum,Athem holen lonnis
geholfen, und die darlenstyerthesten
Dienste geleistet hat·
Hainu, ee
in Ehristian Neisheim.
—8 —
J zu haben bei J. Friedri
in 8 chrich
In Bar; Fuljchuug —”—““ *
geichert durch Schutzmarie lau 4
EnPatent vom 7. December 1858 *3
B. 130/645ñ ——

—

0

19 24
Da in einigen Wirthshäusern qusgesagt
purde, qla habe ich von; der Vertheilungs
commission Lebensmittel gugenommen, so
crkläre ich IVe diese Aussage, jeden⸗
alls, in boshafler. Weise getham als frech
Luge. denn jch hin der Umersiütnung nich
bedürftig. und habe deßhalh meinen bedurf,
igeren Mitbürgern auch nichts entziehen
aollen. übrigens schandet Arnjuthe jg nicht.
VbEherle, Schaeiden

—— e nungen,“
Aben wiertel und, qoͤtel Bogen sind
— *5 — — — pn
Fahnen dIlluminativns Sachen!
Bonnuer Fahnenfabrik Ronu.

eah der Composttiondes Agle Gey—
— e * per
Dr. Harleß gefertigt, haben 2
α seit
WJahren heileud und erleih rond vei
Zusten. Heiserkeit, — —6
vopf und chronischen Luugencatarthes
ewahrt. Diefeiben sind in allen Staͤdten
und Orten käuflich. *
—X und· Verl aq van J.x. De mn e.h ezn AInabert. ——— 127 9 —
        <pb n="523" />
        F * J c i . tt

J p rn * z sn

——— Iq — — 00

. ii . νν

ν u Lrit ris — ι e ee eer e

u —

ter Su. Fnabertéer Anzeuiger dund daß gilt de Hauptblatie verbusadene Unterhaltun zsblatt, umat RNer Dienstags⸗, Dounersbags⸗ und Sonnkags⸗

enmmer) erscheint wöchentlich viĩ eren al: Dientbtag, Donner staqg 8 amstag undoSonmbtah. Abounbinenltspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

— udlS SilbergroeAnzeigen werden mit8 Kryr. die dteisbaktige Zeile Blatischrifs oder deren Naum betechnet. u
— ———
— — — σI
— * F —V — ——— —
N en Deutschlandeeun
Müncheen, 81. August. König Ludwig AN hat nachstehen⸗
den Armeebefehl erlassen, der von den Bewohnern des Landes
eudig begrüßt werden dürfte: ,Unter“ der, siegreichen Führung
es Kronprinzen von Preußen und unter dem unmittelbaren Com⸗
hando der Generale Hartmann, und v. d. Tann hät meine brave
Armee an der Seite unserer deutschen Waffenbrüder glorreiche
dämpfe bestanden und den altbewährten Ruhm bayerischer Tapfer—
reit erneut. Dessen sind die Tage des 4. und 6. August und
ie Schlachtfelder von Weißenburg und Wörth unvergängliche Zeugen.
die bei der Einnahme Weißenburgs und in der Schlacht bei
Wörth an dem Kampfe vorzugsweise betheiligte vierte und erste
Infanteries Division und in diesen Divisionen besonders die äachte
ind zweite Infanteriebrigade, das zehnte Jägerbataislson und das
weite Bataillon des zweiten Infanterie-⸗Regimentd, hatten Gele⸗
enheit, sich vor Allen auszuzeichnen. Aber auch alle uͤbrigen
henerale, Stabs- und Oberofficiere, sowie sämmtliche Unteroffi—
jere und Mannschaften haben mit? Ruhm ihre Pflicht erfüllt.
zchmerzlich bedauern wir den Verlust vieler in glorreicher Er—
ullung ihres Berufs gefallenerTapferen;3“ viele Andere haben
zurch ebtenvolle Wunden ihte Pflichttreue besiegelt. Mit Stolz
drücke ich dem Heere meine Zufriedenheit und meinen königlichen
dank aus. Indem“ich hiermit der Armee exöffene, daß sie von
nun an des Kroöͤnprinzen von Preußen Königk. Hoheit als Großkreuz
neines Pilitär⸗Max-Joseph-Ordens in ihren Reihen zu zählen die
Ebre hat, behalte ich mit die Verleihung ?dieses Ordens andie
esselben Würdigen meines Heeres dis zu capitelmäßigen Entscheidung
dor. Schon jetzt aber fühle ich mich bewogen zu nachstehenden Be⸗
johnungen und Belobungen.“. (Es folgen nun Ordensverleihungen
ind Beförderungen.) 3 3
München, 2. Sept. Die Hoffmannsche Corresp.“ meldet,
aß der bayerisches Gesandte am niederländischen Hofe, Dr. on
Siegwund, abberufen und, quiescirt wotden ist. emt

Berlin. In der ñnordeutschen Presse bildet die Frage, wie
dle Dinge sich nunmehr in Frankreich gestalten werden, den gqus—
cchließlichen Gegenstand der Erörterung. Die „Spener'sche Zeitung“
chließt ihre Betxäthtung- mit folgenden Worten: „Wenn wir den
Feldzug glücklich inParis beendigen, dann wird es Napoleon seyn,
)em die Franzosen die Rolle überlassen, rinen Frieden zu schließen,
vie er dem Geschicke der Waffen' entspricht.“ Mit wem werden
vir Frieden schliefen 0 fragt die „Breslauer Zig.“ und sie Aant
vortet darauf: Diese haͤufig aufgeworfene Frage wird indirekt
purch den Brief eines eben aus Paris, ausgewiesenen Deutschen
xxantwortet, der in intimen Beziehungen zu hervorragenden Per—⸗
oͤnlichkeiten der dortigen politischen Welt stand und aus Basel
chreibt: „Die frauzösische Opposition in der Kammer und die re—
vublikanische Partei außerhalb derselben sind zu schwach, um dem
morschen Empire den letzten Stoß zu geben. Ich habe gestern
nit ** (Mitglied des Gesetzgebenden Körpers) gesprochen. Er
agte mir, daß sie jeden Motment⸗ verhaftet uind ⸗nach Vinceanes
ebracht weroen konnen.“ Der Sidatsstteich Jünmntt' ver Rücktehr
dapoleons eint beschlossene: Sache und das neu: etablirte Sübel⸗
egiment wird jeden Frieden ahschließen, den ihm der, Feind dil⸗
itt.“ So der Briefschreiber. Seine Informationen werden zur
uten Hälfte durch die Erneuerung des Verdächtigengesctzes bestä-
igt, das die Pariser aus Paris austteibteund einen Terrorismus
lablirt, wie er in den Stautsstreichtagen geherrscht: hat. Genetal
Trochu ift der Mann der Sitliatzon, sein⸗ Erluaß des Polizeimei
lers in Rheims würdig, der ihm' Zittist hat.“ Werden die pom
epublikanischen Geiste zerfetzten. Mobiigarden, noch dem Andtrage
iontpayroux abgeschafft unde zu' reguidten Armeetheilen erklärt,
o wird sich batd Gelegenheit finden, die Hetren auf einen“ ver
worenen Uriasposten zu stellen, und sich vot den Mauern von Pa—
iis ihrer zu entledigen. Sinn die Faubourzs und die Bahnlinie
von 200,000 oerdächtigen Blousen gesäubert, daun, kann jeder
drieden angenommen werden, soste er was er wolle
„Die TZeidier'iche Korrespondengechreibt: , Man hal du

,
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        ganz auf, es stellt sich ein wehr oder minder starter Surchsau ein;
die Augen treten tief in ihre Höhlen zurück, der Speichel fließ
ab, ebenso findet aus der Nase ein dickschleimiger Ausfluß statt;
auf der Schleimhaut des Maules, besonders am Zahnfleiche, dann
der Nase und der Scheide zeigen sich mattweißliche oder gelblich
zraue, später wund werdende Flecke; das Athmen wird moren
ter, stöhnend; die Schwäche nimmt immer mehr überhand, die
Thiere liegen viel, und es erfolgt de Tod gewöhnlich am fünften
bis siebenten Tage nach Beginn der Kraulhei..
Erscheinungen nach dem Tode.

Bei der Section findei man die erwähnten krankhaften Ver⸗
inderungen der sichtbaren Schleimhäute auch am Zungengrunde;
höhert Röthung und öfters Blutunterlaufungen jm Kehllopfe und
in der Luftröhre bis in die Lungen, die gewöhlich von Luft auf⸗
zetrieben (emphysemath'sch) sind. Die ersten drei Mägen erscheinen
wenig verändert; dagegen ist der pierte Magen und der Dünn⸗
arm, sowie das Endstück des Mastdarms wehr oder weniger starl
zexothet, zuweilen bläulich oder schwärzlich roih. Die Gallenblase
s in der Regel mit dünner Galle stark angefüllt. Milz, Leher
ind Nieren zeigen keine charakteristischen, krankhafien Veranderuugen.
Dieses Krantheitsbild der Rinderpest bietet hie und da einige
Abweichungen dar, indem das eine oder andere Symptom stärker
hervortritt oder wohl ganz fehlt.

Nach einzelnen Erscheinungen hat die Rinderpest Aehnlichkeit
mit der Maul⸗ und Klauenseuche, der Lungenseuche und dem pös⸗
artigen Katarrhfieber; wenn jedoch die Aufeinanderfolge aller
Symtome, der Seuchegang und alle weiterrn Umstände näher in
Betracht gezogen verden, dann kdann eine Täuschung nicht lange
hestehen. J

s Bei Schafen und Ziegen tritt die Rinderpest im Allgemeinen
anter denselben Erscheinungen auf, die Sterblichkeit ist bei diesen
Thieren aber in der Regel etwas geringer.
Es gibl bis jetzt noch kein Heilmittel gegen die Rinderpest,
d viel deren auch schon angepriesen worden sind; dagegen hal die!

Erfahrung gezeigt, daß sich diese Senge durch Kurversuche immen
mehr verbreitet und dieselbe trotz aller dabei angewendeten Sorg
falt ein Hinderniß für die schnelle und sichere Unterdrückum
werden.

Das einzige Schutzmittel gegen die Ansteckung ist die Ver—
meidung jeden Verkehrs mit rinderpestkrankem Vieh, dann mi
Menschen und Gegenständen, welche mit solchem in Berührun
waren.

Von der bereitwilligen Mitwirkung der Viehbesitzer hängt
deßhalb hauptsächlich mit ab, die Rinderpest ferne zu halten un
nach erfolgtem Austhzruche dieselbe schleunigst zu unterdrücken
Trägt jeder Besitzer jür sein Vieh selbst Sorge und kommt der
non Stagatswegen erlassenen Vorschrifien pflichtgetren nach, so is
die Rinderpest ebenso leicht zu bekämpfen, als sie unter umgekehrten
Verhältnissen die furchtbarsten Verheerungen anrichtet.

Jeder Viehbesitzer kann seinen Viehstand aber vor Anstedcunt
selbst schützen, wenn er zur Zeit herrschender Rinderpest

1. kein Vieh kauft oder eintauscht;

23. sein Vieh allein hält, keine fremden Menschen dazu laßt
namentlich keine fremden Viehbesitzer, Viehhändler, Mezzger
Wajenmeister, Viehtreiber, Knechte und Mägde aus eine
Gegend, wo die Seuche herrscht; ——
wenn er selbl!ebenso wenig in verseuchte Orte und Ställ
geht, als ldeinen Angehörigen und Dienstleuten dies ge
stattet; —
wenn er von solchen Orten nichts ankauft, befonders keir
Heu, Stroh ꝛc..
wenn er seinem Vieh die größte Aufmerksamkeit schenkt, umd
bei jedem irgendwie verdächtigen Erkranken eines Stüccet
dasselbe sogleich absondert und die vorgeschriebene Anzeigt
bei der Ortspolizeibehörde erstattet oder einen zur- Praxi
berechtigten Thierarzt beizieht, damit gegebenen Falles dit
nöthigen Polizeimaßregelhn so frühzeitig als mögich ergriffen
werden können.

V.
isi hufs Eintragung in das Inventarium au 17051, in den Pfuhlwiesen, in 17 Looh
Mobiliarversteigerung. der Amtsstube des Unterzeichneten alsbald 72 allda, duhn —I —
Mittwoch den 7. und Donnerstag den 8. tinzureichen, —7 88 e L
September d. J., jedesmal des Vormit— ——— Horn, kgl. Notar. anauf Mimbacher Banne:
ags präcis um 9 Uhr anfangend, zu 455 Dez, im Mimbacher Allment, ir
Hassel, in der Behausung der Erblasser, 6 Loosen.
werden die sämmtlichen zur Verlassenschaft auf Blickweiler Banne:
der allda wohnhaft gewesenen und verlehb⸗ 396 Dez. in den Todten, in 4* Loosen
ten Eheleute Emanuel Hager, lebend 237 , allda, in 8 Loosen.
Bücker, Wirth und Krämer, und Marie Das Gras ist durchgehends schön.
zeb. Haberer gehörigen Mobiliargegenstän⸗ Blieskastel, 29, August 1870.
de öffentlich auf Credit versteigert, worun⸗ Wiest, k. Nolar.
er namẽntlich:
1 Pferd, 5 Kühe, 1 eg
Schafe, eine Parthie Heu und Stroh,!
Frucht, Wein und Brandwein, Tische,
Stühle, Bänke, Kleider- und Küchen-
ichtaͤnke,, 1 Spieluhre, mehrere Betten
und Bettladen, Leintücher, Handtücher
und Tischtücher, wergnes und hänfnes
Tuch, Spiegeln, zinnenes und e
nenes, eisernes und blechnes Küchenge-
schirr, Bütten und Eimer, eine vollstän
dige Geschäftseinrichtung, 2 Wagen, 1
Windmühle, Egge und Pflüge, diverse
rämerwaaren und die, Kleidungsstücke!
und das Leibweißzeug der Verlebten;“
iberhaupt Haus⸗, Fuhr⸗ und Ackergeräthe
zurch alle Rubriken. A di —5— d —
Vor Beginn der Versteigerung wird das n te * ewohner er Pfal
zur Erbmasse gehörige Wohnhaus mit —
Stallung, Pflanzgarten und allen 8 Was unseren braoen Krieger im Felde jetzt vor Allem nöthig ist, sind
—A —
Hassel, an der St. Ingberter Straße, in Unterhosen.
h der Vahnhoseh. and mehrere Jahre Man richtet deßhalb an alle Vewohner der Pfalz die dringende Bitte
In demselben wurde seither Wirthschaft, an das nunterzeichnete Komite von obigen Gegenständen, namentlich Leibbinden
Väckerei und Krämerei mit dem besten Er- möglichst bald so viel als möglich übersenden zu wollen. Sabald eine genügendt
'otge detrieben, auch eiguet sich dasselbe Anzahl vorhanden ist, wird einer der Unterzeichneten die sämmtlichen Gaber
einer vortheiltzaften Lage wegen zum Be⸗ direkt an die Armee im Felde persönlich überbringen. —
riebe eines jeden anderen Geschäftes. —
Zu gleicher Zeit werden alle Diejenigen, — I
velche eine rechtmäßige Forderung an die Das Komite
vorgenannten Erblasser zu machen haben, für Verpflegung durchpassirender Kranken und Verwundeten.
hiermit aufgefordert, ihre Rechnungen be⸗ Fr. Orth. H. Weber. Chr. Zinn. F. W. Fuchs. Rektor Rohe.

Ation, Druck und Verlag von F. X. Deme

8 in

X.
In—
Jveblt.
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        4
5323213
2 284
a 8 33385
553s8 233853333 38
228 228 3534 335338 22 J
825 2225 7 ⸗ — 323535 * 28*
53555 555 3233323332835 23257
8522328 — 23552 1858 3575333333 233
* * 2 * 38. — 1253 *
25226 —5 5 56 25 27 * 332583
22* 2323525 222 * — M22 33355333 2 22 2
3387 s3385333581 328268 22 58 5*8 32 25 232 57
—A 52 2555 z22522 S82 DZ88 23223** 1553 335 —
52237 2232 55 55 —A ——— 2252 5 588 J 35 3
275 24. 5 5 5* 5 5335 — 53 273 —A 2385 S
—35*53 2358 5 — j —— — 252353 —ú— » *2 X —
333383 368555 Ss 32 253537 323 33355 333,3
3 5 3 * 23 2 38. 8 — 2 8 35 E 3 —A 8 — *2
25528 533233353 23 225 —A —— 522528 23 53 58725
558282 *55235 258 238 8* — 233 —5 ẽ 2532282 * 25
2 — 57 —A 35 83 — 8 28
55376 3378 2 228 332*5. 3Z2533 a e33355 85838 35
382 2* —A —— — 8 — — 2 * *28 5222 —
2 *83 3 — 235355 ——— —*8575 5 * 262 * w 5522 *
9 — —4 2 s22323 5z57*8* — 35 * 25* J 38 —E — 35 *
5 22 .533. 235233 S —285 5 —A 55353 238235 3225
2523555 — 5 —38. ——— —z5238* 2253383 **
222 5— 3387333 —x —2235 3553 2. —8 — —— 2 —55
223 55* E8 2 ——A 52254 1323322 2 — —
— A 28* 5 32333 —— — 283328 — —
833— 25 — 2252 2285 2 —5 252 32 2
2 —— 8238 —55 222 — 255 —53 2 5 338558353
—A— —— 3*228532 522. 8 — 232 3 2 3 25 22* 525
;5323* 285——353 57553527 —A 2257 53552
IS5835 8 —20 5* 52255 —A — —— 5838 —
— 8 —235 —————— 5258352 — —— 25538322 23,3 *
235 zS5*2 — * 2 258553 5* 383853 255 *
—8S8 2377 532538* 2237 z55335 G 8s67 32543 28 E2E
22823 33232* 289 — 2 558 4 5 2 — — 5 22533 J —
—— — 233236 * 25 2 ————— 23285 EE—
— —8 52* 2335 * 28 * * —58— 32 * *
5 53555f 52535 5 5*522— * 25 52* 2* *
252 *25 —737*5 —— 8 522 * — 82* *ẽ
855236587 22 A———— 35535— 22 B22 582 2
8 38 — 355558* 25555 35* 355333353 8 —7
232 255 3532375 5* — 22 25 5322 82
—33 55* 8 — — 222 z22336 2z35535 5* 2 * —
. S L5 8 5z55238 2523 * * *
535755383 2285 ——— —E 3 2* 2 8 558
535333 EES 5535533 2222 537 828⸗ 38 5
—22 * 5 * — —3 — —387 8 5827
2265* 33537 235 38333 —A 533348 535*8*
— z23433555537 — —A —* — 72 8 2* 5*23 ——
222 8— 3353 Is 723
223222 322325: —728323—83 252552 5 — — — 3353
2353355858 — —— *3* 2323833 c—554 5 35235335 23338
235 8 7 5337 —J — 25 5227 —— — — 3 2 T. 2 x
2 — — 585— 552 85*8* — 2 — 5 22 —* 8 B
533— 8 —* 28 25 33333337 —z—55272 —A 538 2 * *
3338385. —A— 225 * 25 —5 3335 —85— —————— 383 *
3 —A— 22*8 — 3 2252 — 222. 2 7 — 533 — 253 2 2
* — — — * »3 53223 3525 5 25325* 2 253.2 —c —8
—— 2 —A — 2833 J2 —582 2.2 55 — 5385 — —25*
2723 A 22833823** — —3 5358525* 38555
35 — —A —3 22 3 —A — — 5 8 —— 28 5 82 ——
—A — * 22 * — 85* — A— 2BgSa58 522 ——
—— * — — —— 528232 —— —e— — 58 J — 2.2 *
222538 a 88 2 5 z2z552 358 35 — 38182 2 23 —————
* 2 5328383 — — — 3 — — 2 * 52 5255
55382 2353387 * 827*42 23557 — 83 2337 ———
3 5* A— 2 —A — 25 —*5 22 — 833
22 222 25 533 8 — * 3 x c —A —
253225 23 — * * 5*232 z23354 — 55333 —55 —zA— 32
55 5324 3 — — ——— 25 5282 53557 215 232 53 5*532
A 2z588 „528 — 2 38 553 33725 — ——
* ——— E * * * * —8 35333 — 22 ——
8 — — 5558835 2. 2 2 322* 52 —8 * —6 2238
—3 —— — 3 —5— 32 *
2s325 52232873235 553233 25233 353233 3383833 258
— J 2588235 55 832 53837*
—58 52 525 525*55* —— — z2—5335 3 z 6 — — 58 2 3
35755333 53325 525 —A 58 —8 2353358 —
733 — 5222 2 —58888 — 3353 2338 2 —7
—A —— 2* 5352535 2 — a 53223253
— 723 2 2535 — ——— 22 — 23 — 22 2.2
—— — 2* A 355527 23 5—522* *0—
z255 535 82 2* *38 ——— —— —A
2 5z255 —A—— — — 582 5.22 5
2 * 2 — — —272 —— * ** * 38.2 —
— 753533 7737 —
3s3z385334353 —*5* —— 52
5 555 3522
— 53223357 —SE
—135
55525

aca
—A
nr8 * ——
z 332335555355533532
5353555 333
2 22 5 2 —z 325353757 2 552 8 —A—
3 3 —3 —3355 6332 2 8 55—53555323835
—2 233383325383 —— * 22 — 222 ⸗ 2
5255552555523537 58 3282—z—33 72355257 253535—38
722 — 8 2* * * —— — 2 * * *
—A 5282354 — 3 2295— 3 8 2* 1 3205
—A — — S222 — 2—*52 —— —2532 —A — *2 *5*
5255 —828532 1727 35353 75325535 52538 2233 8333335325338
5572* 3— 83 —0*25 *522552 287333358353583 —
— 73— — 2 22 — 222 5 9 * 3 32* 3 8 — *
520 532 5 238* 255 32 —232532532 — —A G —8 — 22 8
3 2 * 28222 *2535 533222 2722 33 5z253233 52* *
— 3 J S 3 2322 —323 22— —— — 39 — * 3 N
—7 52 — 3 B 2 5 E5523 83 —532 27 —A — * * 23827
283 5582 783 22235 2 2 82 —A —2*3
—— 33 52232 α —2 23323 S a⸗5 8 2— — 2 ——— —
223 33 8328553—338 2353322 55 * * 5353535—535358 2 5
— 23 —A ⏑———— 25 532322* * 2 9 7* 55 5— *
* 5228 553527 5 28 8 253 55228 335
s8258 232327 — —5532353335 32222 5 8 533 —538
5 — 2—*83Aa 22233282 5242 — 3483535 *
D vec. ü — 22 24 — —— — 5—522535 — 2582ꝰ —3235
2522 22 —2222 — 522 5 22 —A—— * 38 — 22 —53 2 * *
525535 5285825 —A 583 55—335337 —c
53239 — — — 52 252223 2*52 ——— &amp; 58 72 22
23 —5 5252 253232 *2 5 —8— 222 52585 523 28 3 — —
25385 *2 5275225 2323 222— —27 *5, 2 7— —75 8355 5
5 55 — E5238 33 — 524 —A *2
*—— 58 52 523853252 z8 —EIESEIB — 3233—565—32325 —
õæz22 522 2 —3225 * 7 2 572232882 — — 3235 3328 B3
— 5— — 55 — 25 —A — 223555 — 283 53— —22z2
—— 283*57253 3333332355533232* 283556 532335 7575 52523
3223 5333323 225533888 —253553267 53—335
8 22* 288 —— * —3 25553 2 5—552* * 22 — 2 *
225 OO57 782555535 22228 — —3—53233 35 52 553*
2552* * 283 3883 55 —A —— 575 52 XXI *
3 2 8 3 52 * 2352* 2 58 82
2* 2 3— * * * —— 22 * —58— k——222 — —* 3
—AM 5523 —85 an 8 —7 2 2 2* 55 * 2 5222 2 —8
5355 5 2353325 333522773z5837 —55 553 73335335385—
—335555333335357 3558 3 3335322 2*8* 53552 —258
*2* 8 —8 — —27 —A— — 2 — * ——A *
55 — —3—8823555 — 22322 S5R— 528
7 — * 3 —X
5 33833333733335
7 — 233535655835
—IJ 253826 8
23332
222 224 v
D 2 —2 2 * Z—
553 35333*83533* 5 38S5—3212. 35353 588 52—8833 535
538 5252555 5 2283533 353555 3533335—85 558
385 63783338 585 5 335585 55235532 —5335—2833583 —3382
— 3,2— — * * * — —— * 2* *
— 2355853532— 53—— 8 — 835953 2523 —5235 O
— 5sz35f —5 38553—523368 53835735378383 35
—5—8535* 78758 55—2333325325 858 ———— —855
2 2 i 2 8 — — * 0 — — 2555525 —2 — — —5 535 ——
32353332——6*8* 2235 32 5323*53 5z5128
55358 —A —— 222 23z23 — 55272 ——
553 —*322 8 2 52 * —52323238 —A —8
3 —7 —3 — Ew 2 — 8 8 —25 832 22 —
2 582 5922 c* 24 — 2 38 2 522 253 —5 —2 22 *—
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der Si. Jugberter Anzeiger sund das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

Rummer) erscheint wöchentlich vie r m alt Dientag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Arzr. ⸗der
18 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Krzr. die dreisvaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

ä 137. 3. 42 2— Dienstaq, den 6. September. a. * e au 7 1870.

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Ariegsereignisse. . Anbern überlaffen:“ Vie tramsit glorisa mundi. Das erste
Berhln, 4. Sept. Telegramm an die Koönigin Augustä“ Drama des blutigen Hazardspieles hat in Sedan geendet;“ heute
nzarennes, 4. Sept. Welch ein ergreifender Augenblick, der der vor einem Moncie,“ am 3. Auguft,“ war der strategische Aufmarsch
hegegnung! mit Rapoleon Er war debengt, aher würdig in seiner der deutschen Armeen vollendet, am 4. August begannen die Offen!
zaltung und ergeben. Ich habe ihm Winhelm sbb he bei sivopetationen mit der Erstürmung von Weißenburg, am 6. August
dassel zum uaseniset gegeben. Unsere Begeanung fand in einem wurde die Doppelschlacht bei Wörth und Saarbrücken geschlagen,
heinen Schlößchen“ vor dem westlichen Glacis pon Sedau statt. am 9. wurde die Feste Lützelstein eingenommen, Lichtenberg, cernirt
don dort beritt ich die Armee um Sedan. Den Endpfang durch und in Brand geschossen, kapitulirle am 12. August; am“14
hie Truppen kaunst Du Die denken! Unbeschreiblich ! Bein Ein wurde die Arrieregarde Bazaines bei Herny angegriffen, nach Metz
srechen der Dunkelheit halb 8. Uhr hatte ich den fünfltündigen zurückzeworfer, Marsal kapitulirte; Straßburg wurde eingeschlossen“;
sitt beendigt, kehrte aber erst um 1 Uhr hierher zurück. Gott helfe am 16 wurde der Bazain'schen Armee die Rückzugsstraße aus Metz
veiter / Wittgel m. derlegt; am 18. August wird Bazaine bei Nezonville und Grade—
Malbincolrt, Seht. (Cdfiziell.) Vom' Morgen“ des lotte totaligefchiagen“ und nach Metz zurückgeworfen; sämmtlicht
z1. August bis Mittags den I. September hat Matschall Bazaine Verbindungen dieses Platzes mit Paris sind abgeschnitten; am 24.
iist unausgesetzt versucht, mit mehreren Korps aus Metz nach dot- wird Chalons befetzt; Straßburg wird beschossen; am 26. ergibt
en dutchzubrechen. Unter dem Oberbefehl des Prinzen Friedrich sich Vitry am 28. August wurde Mac Mahon bei Beaumont ge⸗
harl hat General von Manteuffel alle diefe Versuche, in xuhmvollen schlagen und bis Mouzon zurückgeworfen; am 1. Sept. wurde
dümpfen, die in dem Namen der Schlacht bei Noiseville sich zu⸗ Ddie sfiegreiche Schlacht rund um Sedan geschlagejt, die feindliche
ammenfassen, zurückgeschlagen.“ Der Feind ist wiederum in die Armee wurde in die Stadt gedrängt; am 2. September kapitulirte
jestung zurückzeworfen. An den Gefechten waren betheiligt. das die Achee Mat Mahous, Napoleon ist Kriegsgefangener der Deut⸗
l. und'9. Armeecorps, die Division Kummer (Linie und Land⸗ schen. — Alles dieses gesdan im der kurzen Zeit von 30 Tagen!
dehr) und die 28. Infaunterie-Brigade. Die Hauptgefechte fanden Karthsruhe, ZSept. Die heutige Karle ruher Zeitung
im Savignay, Noiseville und Retenfay statt. Mehrere nächtliche meldet: In Straßburg wurden gestern durch das Anschwelen des
deberfälle wurden mit Ostpreußischen Kolben und Bayonneten Rheines die Keller unser Wasser gesetzt, wadurch den Belagerten
urückgewi esen. Unstre verhältnißmäßig nicht sehr großen Verluste ein großer Schaden zugefügt ward. Am Sonntag ist der Dach⸗
ind noch nicht zu übersehen, die des Feindes aber sehr bedeutend Juhl des Münsters theilweise abgebrannt. Das Schiff des Münslers
General von Stiehle. sowie die aftronomische Uhr sind beschädigt.
Mundolsheim,. 2. Sept. (Offiziell) Der Feind eröff / kdnig sberg. die K. H. Ztig.“ erzählt:““In der
iete heute früh das Feuer von der ganzen Front. Heftiges, nicht Schlacht von Metz hatten die Soldaten unseres“ 48. Regimeuits,
zut gezieltes Feuet. Der Verlust unserer Artillerie ist noch unbe⸗ zu einigem Schutz gegen den permanenten feindlichen Kugelhaget,
unnt, jedenfalls nicht dedeutend; gleichzeitig versuchte der Feind hre Tornister auf die Brust geschnallt. Nach der Schlacht über⸗
änen Ausfall auf die Insel Waachen und gegen den, Bahnhof. eugten sich gar viele, wie sie dadurch am Leben exhalten waren,
das 2. Bataillon des 2. Badifchen Grenadier⸗Regiments warf den denn sie nahmen nicht xine geringe Anzahl vonKugeln heraus,
deind'vom Bahnhof bitz in die Festung zurück. Circa 830 Mann die statt in die Vruft ins Kalbfell gefahren waren“
ind todt und verwundet. Das 30, Regimeut schlug den Angriff Berlhin, J. Sept. Die „Nordd. Allg. Ztg.“ erfährt aus
auf Waachen zurück. Die zweite Parallele ist fast vollendet. bester Ouelle, daß in England die öffentliche Meinung mehr und
Brissel, 8. September. Die Anzahl der gefangenen Fram mehr anfängt, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, daß
osen beträgt 80,000 Mann. Die Schlacht begannborgestern &amp; Uhr vir' mindestens die Vogesengrenze forderr könnten, neben winer
Norgens unter. den Mauern von Sedan, ward unterbrochen gegen Entschädigung für Kriegskosten im Betrage von einer Milliarde,
wei Uhr, um drei Uhr wiederaufgenommen und um fünf AbrWir denken aber, daß wir dazu noch die Mosellinie mit Metz ha⸗
eendet. Mac Mahon nach Sedan zurückgeworfen, war von ben müssen und, so Gott will, auch haben werden.
250, 000. Preitßeg cernirt. Um H. Uhr lam ein Stabsoffizter als Franukreich.
harlamentaͤr an, später der Generaladjutant Oreilliz. Die Preußen Paris, 3. Sept.Gesetzgebender“ Körper. Julius —
tlangten Uebergabe auf, Gnade“ uiid Ungnade; plotzlich riefen erklärt: Wir find einstimmig ducin uns bis zum Tode zu ver⸗
ue Sotdaten: „Der Kaiser ist da.“ Zugleich taue ein eigenhäne theidioen, (Befoll.) Redner fügt hinzu: die Zeit der Nachgiebigkeit
r Brief des Kansers an, sägend. darz ihm nicht- gelungen, seir nuß aufhoten, wenn wir unsere Unglücksfälle wiedet gut machen
jerben, lege er feinen Degen in die Hände des Königs, * wollen. Reduer-schließzt, indem er die kaiserliche Gewaͤlt angreift
Srug fel. 8. Sept. Nach hierher gelangen Ngchrichten ist and Pporschlägl, die volldiehende Gewolt in die Hande Trvchuee
ir laiserliche Prinz in ChimahGelgiep) eingetroffen ünd im oncenieiren Paltag an die Kanner protestiren. Damit ist der
oͤhloß des Fürsten von Chimay abgestiegen. Die, Zahl. der auf Zwischenfall geschlossen. Argence () bringt einen Gesetzentwurf ein,
nuisches Gebiet übergetretenen Fronzosen war gestern etwa 10000. velcher alle Vuͤrger, verhetathete wie underheirathete von 20 vi⸗
Ile · legten⸗ ihre Waffen nieder undwerden vorläufig nach Namur 35 Jahren u den Fahnen beruft und ermächtigt, ebenso alle ehe
Ihafft. Sie brachten 400 Artillerie Fahrzeuge, 1200 Pferde und maligen Ofsiiere, Unteroffiziere und Soldaten dis zum Alter von
dei Beschütze mit über die Grenze J — —— . Par i s Me Sept. Gesetzgebender Körper. Geaf Palikao
Deutschland . tiheilt heute Morgen 1 uͤhr min ein Theil der Armee habe bei
München, 3. Sept.Rapoleon in Kriegsgefangenschaft 1— Sedan capituliren müssen und der Kaiser sei gefangen; diesen
gefern am 2. Sept. war es gerade ein Monat, daß Naboleon Nachrichten gegenüber sei jetzt jede Discussion unmöglich und er
eberüchtigte Einnahme von Gaarbrüden —* 2. August) in Scene derlange, daß die Kammer sich bis morgen vertage. Julius Favre
thie; nach dem Umflusse nur eines Monals istneerin der Kriegs⸗ dringt den Antrag, ein, die Kammer möge erkläten, daß der Kaiser
hangenschaft desjenigen Volkes, das er ß frevelhaftester Weise und seine Dynastie der durch die Verfassung ihnen verliehenen
it seinen Kriegshorden: And Dem arabischeneGesindel in-einen Rechte verlustig seierz zugleich soll eine Commission der Legisla-⸗
uutigen. opferschweren Krieg derwidcelte, Die Strafe hat ihn ereilt nibe gebildet und mitß den Rechten der Regierung bekleidet werden,
iht allein für die dem deutschen Volke zugefügten Wehen, sondern velche den Feind pom französischen Boden vertreiben solle, und
ah für alle seine Missethaten, welche er an der ganzen«Megtgschheit »ndlich sall General Trochu als Generalgouverneut von Paris be⸗
gangeu hat. Er wollte den Frieden in Konigsberg dikliren! Mil dätigt werden. Die Kammer vernahm diesen Antrag mit tiefem
am Orte.n wo er den diktirten Frieden erleben lann, mag ex Recht —chweigen und beschloß, heute (Sonntg) Mittag eine Sitzung zu halten.
—8 nur mit dem Dittiren hat er sich geirrt, das muß er einein 30 Jahren einzuberufen. Palikad erklätte Franfreib 31076606
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        Mann noch disponibel, ohne 200,000 Mann Mobilgarden und Wie die Lazarethverwaltung damals beschaffen wuc, moge mat
die Nationalgarde; in 5 Tagen sind 500,000 Mann dispouibel. Beitzke (Schluß des zweiten Bandes) nachlesen. Eine große Jah
Belgien. 3* tapferer verwundeter Krieger ging durch die große Häufunge
Brusfshele4 Sept. Der Kaiser Napoleon mit einem Ge- Folge der Leipziger Schlacht, aber auch in Folge des bösen Wi
folge von ungefähr 190 Personen, Pferden und Equipagen ist in lens der Regierungen verloren. Im Herbst 1813 starb in einige
Begleitung eines preußischen Generals gestern Nachmittag in Bouil- Hospitälern der zweite, in den meisten der dritte und vierte Ver
lon (in Luxemburg) eingetroffen und begibt sich über Lüttich nach wundete und Krauke. Von je 100 leidenden Kriegern sanken 23
Deutschland. Der König von Preußen und der Kaiser haben in 34, 50 doch ins frühe Grab. Da nun in einer Schlacht vor
Uebereinstimmung die belgische Regierung um Gestattung der Reist 100 Mann nur 5, höchstens 8 Mann getödtet werden, so gin
durch Belgien ersucht. imm Hospital hinterher eine noch vier⸗ bis fünfmal größere Zahl *
Bräüssel, 4. Sept. Aus Paris vom Samstag Abend Grunde. Darin sind wir jetzt gegen unsere Väter doch unendlig
verbürgt die „Independance“, daß die gegenwärtigen Machthaber besser gestellt. Wird auch mancher Schwerverwundete noch tro
nicht einmal der Kaiserin, geschweige dem Publikum. die schweren liebreichster, sorgsamster Pflege erliegen müssen, die übergroße Mehr
Ereignisse vom Freitag (resp. Donnerstag) mitzutheilen für gut fanden.“ zahl wird ficher geneeen. ..
Brüssel, 5. Sept. In Paris Revolution. Das Volk ist Die Schlacht um Paris am 30. März 1814. Die Verbün
in die Sitzung des gesetzgebenden Körpers eingedrungen. Die pro⸗ deten zählten 100,000 Mann, und zwar 53,000 Russen, 22,00
bisorische Regierung ist prollamirt. Vreußen. 15,000 Oesterreicher und 10,000 Württem berger un
Die Opfer der Schlachten. Baodenser. Die schlesische und die böhmische Armee mußten na
Die „Köln. Ztg.“ hat angesichts der großen Opfer, welcht der Schlacht bei Laon, am 11. März,. noch zusammen 200,00 0 Man
die Schlachten um Metz gekostet haben, eine Reminiszenz an die stark gewesen sein; seildem hatten sie in 18 Tagen ohne Schlachien
ttriegsjahre 1818 und 1814 zeitgemäß gefunden. Aus Beitzke's und erhebliche Gejechte 35,000 Mann eingebüßt. So gewaälti
Geschichte der Freiheitskriege“ stellt sie alle Schlachten und die ist der Meunschenverbrauch im Kriege. Der Tag um Paris kosten
Wesammtverluste zusammen, um daraus zu deduziren, daß die jetzigen den Russen 6000, den Preußen 2000 (wovon 69 Ofjfiziere unl
Verluste nicht als unerhört bezeichnet werden können. Wir nehmen 1286 Mann der Gardebrigade), den Wüttembergern rc, 183 un
aus dieser traurigen Statistik Folgendes: . den Franzosen ca. 4000 Todte und Verwundete.
Schlacht bei Leipzig. Es lämpften 800, 000 Verbündete, (wo Nückblick. Napoieon hatte in Rußland durch Hunger, Kälit
bon 56.000 Mann Reiterei) mit 13814 Geschützen gegen Strapazen und Gefechte in Allem 500. 000 Mann 150000 Pferde
Napoleon, det 171,000 Mann (wovon 24,000 Reiterei) mit 700 1200 Geschütze, sodann in Deutschland bis zum Waffenstillstand,
Geschützen zur Verfügung hatte. Am ersten Tage, 16. Ottober, l. Juni 1813, gewiß 40,000 Mann verloren. Nach der Leipzige
hatlen die beiden ersten Augriffssäulen der Verbündeten bei Wachau Schlacht brachte er von den 300,000 Mann, die er seit Juni wie—
so furchtbar gelitten, daß über die Hälfte ihrer Mannschaft verloren der gesammelt, nur noch 70,000 über den Rhein; die übrige—
gegangen nund fast alle ihre Geschütze unbrauchtar geschossen waren varen todt, verwundet, krank, gefangen oder auch abgefallen. 3.
Das 7. schlesische Landwehrregiment, z. B. 1800 Mann stark Ende 1813 und zu Anfang 1814 starben in Fraukreich von de
wurde bis auf 160 Mann aufgerieben. An demselben Tage über den Rhein geretteten Heerresten und von den neu eingezogener
büßte das 21,429 Mann jtarke Yort'sche Corps bei Möckern, ob. Conscribirten 100,000 Maun am Nervenfieber. Weit über 100, 000
schon es den Sieg behauptete, dech 172 Offiziere und 5508 Ver- Mann fraß der Feldzug von 1814. Die drei Kriegsjahre 18124
wundete ein (die Leichtblessirten ungerechnet, Im ganzen Kriege 1814 haben Frankreich allein 700,000 seiner kräftigsten Söhnt
hat es keinen blutigeren Kampf gegeben, als diese Schlacht ber jetostet, die in Italien und Spanien gefallenen Opfer ungerechnel
Möckern. Die daraufgefolgte eigeuntliche Leipziger Völkerschlacht Zählt min die Verluste im Jahre 1815 hinzu, so kommt eint
am 17., 18. und 19. October hat nicht weniger als 85,000 Million zusammen, welche vernichtet werden mußte, bevor Napoleon
Opfer gefordert. Die Franzosen verloren 15,000 Todte, 15000 pollständig unschädlig gemacht war. Und nicht viel geringer, viel⸗
Berwund te und außerdem ließen fie noch in den Lazarethen von leicht nur 100,000 Mann weniger, kann der Verlust der übriger
Leipzig 23,000 Maun, darunter 8000 Officiere und 27 Gener Völker Europas, seiner Gegner, gewesen sen..
ale zurück. Der Verlust der Streitkraft bei den Verbündeten be. Jezgzi steht ganz Deutschland, so schließt die „Köln. Zig.“
trug 1761 Officiere und 45,775 Uuterofficiere und Soldaten, und ohne alle fremde Verbündete, wie er gegen Frankteich in Waffen. Wie⸗
zwar bei den Preußen 495 Offiziere, und 15,935. Mann, bei der sind die Kämpfe schwer und gewalti, groß und schmerzlich di—
den Russen 864 Offiziere und 21,740 Mann, bei den Oesier- Verluste. Aber dieser heilige Kampf gegen ein Vol!k voll Herrsch
reichern 399 Oifiziere und 800 Mann u. sj. w. sucht und Uebermuch wird nicht wieder vergebens gekämpft wer⸗
Schlacht bei Hanau am 30. und 31. Oltober. Auf bayerisch: den, wie von unseren Vatern. Wee si, vergieken die Söhne ihr
osterreichischer Seite (Wrede) wurde der Verlust auf 9237 Mann Blut für's Vaterland, aber unsere heutigen Opfer sollen nicht ver⸗
angegeben. Navpoleon bhatte ebenfalls 10,000 Mann eingebüßt.aeblich fallen, das walie Gott!

Todesanzeige.

Heute Nacht 1 Uhr verschied sanft
und ergeben im Alter von 38 Jahren
unsere liebe Gattin und Mutter

Kathariua Grauvogel,
geb. Thierhy.

Die Beerdigung fiudet am Mittwoch
den 7. d. Mts. Nachmittags 2 Uhr
auf dem Kirchhof zu Rentrisch statt.
Allen Verwandten und Bekannten
widmen hierinit diese Trauer-Anzeige.
Goffontaine, den 5. Sept. 1870.
Die trauernden

G. Grauvogel und Kinder.

Fahnen! Illuminations Sachen!
Ronuer Fahnenfabrik Bonn.
Das Neue Blatt No. 38
Vierteliährlich nur 122/2 Sgr.

ist soeben eingetroffen und enthaäht:

„Die Ursachen des Krieges. —
Phantasiestücke aus dem Tage
buche eines optimistischen Laud
wehrmannes.“ — „In einem Ber—
liner Lokaleomite zur Pflege un
serer Verwundeten.“ Von Albert
Roffhack — Die Deutschen in Eng
land und der Krieg.“ Von Alfred
Weigel.—, Mademoiselle.“ Von Ernst
Votmar. Eoweit die deutsche Zunge
klingt.“ Briefe aus dem Elsaß von Franz
Freydank. — „Allerlei“: Zu unseren
Bildern. — ,ECorrespondenz.

3 Illustrationen
König Wilhelm. n
„Das Bieueste vom Kriegsschau

pplatze.·.:
Napoleon im Bivonac zu Mour⸗
J melons.
Boust Willaumez..
Plan von Straßburg und Um⸗
⸗enend

WVreis einer einzelnen Nummer

nn uu r 1 Sxr. Ac
AMit Nr. 40 beginnt eir

Neues Quartal.

Das Noueo Blatt int * dilligsto Blatt.

Wir machen unsere geehrten Leser
und Leserinnen im vorhinein auf das
binnen Kurzem in der Payne'schen Ver⸗
lagsbuchhandlung in Leipzig erschei⸗
nende Werk aufmerlsam:

Der heilige Arieg 1870.

Volksthümliche Darstellung.

Dem Volk in Waffen gewidmet .
Erscheint in Heften mit vielen Illu⸗
stratronen im Preise von

J 3 Bgr.

Gibt in kiarer voltsihümlicher Schreib⸗
weise eine vollständige und lebendige Ge⸗
schichte dieses Krieges. Jedes Hefl ent
hält auch.

ES vier Kunstblätter. M
Zu beziehen durch alle Buchhandlun—⸗
gen durch alle Colporteure und viele
Pribvathändler. J

Erkläruung.

Da man auch gegen mich aussagk, als
habe ich von der Vertheilungscommissisn
Lebensmittel erhalten, so weise ich diese
Ausfagen als unwahr hiermit öffentlich
zurück, und stesie hauptsäüchlich au die Frau
Ke. .. . das Verlangen, ihre lügenhaften
Aussagen gegen mich zu unzerlassen, an⸗
joͤnsten ich gerichtlich gegen dieseide auf,
ircten werde.

Jacob Kappel, Bergmann.
—e

EF —
Medaktion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbett.

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53535283 —— 88638535 — 335335
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338238 387* 31 35 53
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52323 52 2.222. 352 22 —2E. 57 5 222 75* 258
—553223 ;* 38 ** — 2* 522227 23* 220 — —— 5533
—325335*328 38 2 22 * ——— 22260—5 2—222 58
2523 23 —53853 233 —A ⸗ —2 258
5 * 525325883233 EA 6 —5 *6 * — * 6
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3 3
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35 8 — 25 —68
52333534 2333 3332828 33855
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der St. Inaberter Anzeiger lunddas-mit dent Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dieustags- Donnerslaas · und Sonntags⸗
zunimer) erscheint woͤchentlich veremn at: Dirnbtag, Donnerbtag, Samstag und Sonntaag. Abonne mentspreis vierteljährig 42 Arzr. oder

45318 Silbergre. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die preispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet · 22
M 138. 2 9 l us i. Donnerstaa⸗ den 8. September. u ιι 4870.

2⸗
Deut schland.“
Maunch e n,. 4. Siptd Wetl Koͤmg hat sich gestern nach
Schloß Berg zurickbegeben und wohnte den heutigen Siegesfeier-
ichteiten nicht hei, — Wie wir vernehmen, ist die Wiederberufung
jes Landiages bis Mitte Oktober in Aussich genommen; zunüchst
iber steht die Einberufung der“ Landräthe zu“ ihrer diesjährigen
herfammlung zu erwarten.“ Der Herr Erzbischof von München,
welcher Freitag Nachmiitags, von der Konferenz in Fulda hierher
urücktehrte, hatte unmittelbar nach“ seiner Ankunft angeordnet,
daß auch daͤs erzbischoöfliche Paͤlais mit zwei großen Flaggen in den
daherischen und deutschen Farben geschmückt wurde. was bis dahin
nicht der Fall warr
Mun chen, 6. Sepeite Das Kriegaministerium maͤcht bekannt:
das J. bayerische · Armeetorps war am 80. August bei den Treffen
jei Beaumont und“ Raucourt, am 31. bei Bazeilles und am
. September bei der Hauptschlacht um Sedan betheiligt. Es
vurden von demfelben“2Adler-und 3 Geschütze genommen und
ehr viele Gefangene gemacht. König Wilhelm rühmt in eirem
Zriefe an den König die außerordentlichen Leistungen der bayerischen
druppen in den letzten Schlachten. Die diesseitigen Verluste sollen
jegen die französischen auffallend mäßig sein. Weitere Details
mzugeben, war noch nicht möoglich. n zw
Aus der Pfalz. 3, Sept. In Betreff der Wiederaufnahme
es Unterrichts an den Schulen hat die kgl. Regierung der Pfalz
jolgendes erlassey: „Nachdem 'in Folge der kriegerischen Zeitver⸗
sältnisse durch Präsidialerlaß vom 17. Juli l. Is die fofortige
-chließung sämmtlichet Schulen augeordnet worden ist wird nun⸗
nehr die Wiederaufnahme des Untexrichts in Orten, wo dieser
eine Hindernisse mehr im Wege siehen, hiemit angeordnet. Ueber
den Beginn der Wimerschule wird vie demnächfretscheinende- uͤeur
dehrordnung die zu beachtenden Normen enthalten. Hienach beginnt
nas Schuljahr instaädtischen Gemeinden amn I. Ollober, in' Land ·
emeinden am L. November. nb
Csln 5. Sepi. Det Kaiser“ Napoleon ist um zwei, Uhr
lachmittags ohne jeden Aufenthalt über Gleßen nach Kafsel durch⸗
ereist. Den Bahnzug, aus zehn Wagen bestehend, verließ Verbiers
dij. ühr Vormittags, Auchen un 18 ühr 2bViinuten. Ein
dug mit Dienerschaft unde Equipagest war zweit) Stundeit bor⸗
isgegangen. Eine große Menge Schaulustiger, hatte sich einge⸗
iinden. — * —.
SFreibu üg 8. Sepl. *Nachdem auf den heute Morgens
Ar 30 Min. von hier nach Bishe anan Eisenbahnzug
ni Kleinkems vom französischen User aus geschossen worden ist. 9 BRießhanen im— —N —W —
D heute der Eisenbahnverkehr zwischen hier und Basel bis auf rt —* eeee rn
leiteres eingestellt. J e er ittpieeze mmittelbaren Schlachten beschränkt, jeder weitere Viehhandei if
—DVVV rankreich · Aν 3bis auf .Weitexes verboten ·
Faris, 4. Sept. Eine provisorische Regierungist gebildet ———— dieses Verbotes bezüglich des Viehhandels
ad destaht aus - Fapre . Siman- Picard, Pelletan. Croͤmieur. um Deronomebeireb wird sobald es die Verhältnisse geftatten,
jetth, Bizoin/ Rochefort, Arago, Pages. Keratrh ist Polizeiprã⸗ eintreten. 95* 9
dmege e ven Ver Gandbetta. Inneres, Favre ** —V——
ußeres, Magnan Finanzen, Simon, Unterricht, Cremieux Justiz, Der Einsauf von Schlachwiehe darf nur von patentisirten
8* Zrles.Grevp Staatsraths-Präsident. Lavertugeon General . iee ee eee geschehen; die
etr der Provisorischen Regierung. Trochu bleibt · Generalgau · hon Zwischenhandlern ist undedingi berboten. Die Metzger oder
de von Paris. Au die Thüͤren des gesetzgebenden Korpers deren gebrödelen Diener müssen sich durch ein Feugniß der Poli
und Siegel geleggg , zeibehörden ihres Wohnortes (Einkaufsschein) nach Formular A
Pari z, 5. Sepl. Das Journal Officiell de ka Rebubli- legitmiren
ue Francaise“ veröffentlicht eine Proclamation,ewelchee die Repu⸗Dieses Zeagniß muß außer der Legitimation des Käufers dat
it verkündigt, und enthält, die officielle Ministerliste. General. Bedürfniß zum Einkauf und die Anzahl der einzukaufenden Vieh⸗
üochu ist zum Präsident der Republik ernaunt und jugleich mit dücke jür jeden einzelnen Fall enthalten..
n militärischen Vollmachten fuͤr die Pationalvertheidigung be— 8. 3...
lidet, Fourichon Marine, Picard Finanzen, Dorian öffentliche Von jedem solchen Verkaufe von Schlachtvieh hat der Ver—
ücbeiten Magrin Ackerbau. Die übrigen Minister wie bereits Aüfer der Ortspolizeibehörde seines Wohnottes noch vor Abgabe
ben gemeldet. Die Waffenfabrikation ist völlig freigegebezt, der ge- des Viehstückes an den Käufer Anzeige zu erstatten, diese Ortaͤpo⸗
huebende Korper ist aufgelöst, der Senat sowie die Präsidentschaft izeibehötde hat sodann von diesem Einkaufe der Ortspolizeibehörde
Staatsraths ist gbgeschafft. Eine volle politische Amnest e ist des Bestimmungsortes auf dem“ schuͤellstew Wege unter genauer
lussen. Beseichuung der Viehstücke Milthheilung zu machen“—

2 7 — — —— —*
Zum Vertheidigungs⸗Comite gehören sämmtliche Pariser Ab—
Jeordnete einschließlich Rochefort. Trochu ist Vorsitzender, Favre
Bicepräsident, Ferry Secretär. Lyon; Bordeaur, Grenoble und
andere große Städte proclamirten ebenfalls die Republik. Eine Proc;
lamation des Polizeipräfecten Keratry erklärt,u datßz Ziel der Re—
zublik sei wie 1792 die Vertreibung der fremden Truppen von
französijschem Boden.“ ur ,
P aaris, 6. Septe⸗ (. Schwäb. Merk.) Diesen Vormittag
war das diplomatische Corps bei Lord Lyons versammelt; Fürst
Metternich und Rigra kreffen Reisevorbereitungen. Die Gesandten
in London avelette) und Petersburg (Fleury) telegraphirten ihre
Entlassungsgesuche an die Regentin. — Egaherrscht allgemeine
Kriegswuth. — αι α .

Belgien.

Brüssel, B.“ Sept⸗Die 5, Inbependance“beziffert die
Zahl der gefangenen französischen Truppen, wie folgt: Capitulirt
0,000; gefangen 830,000; nach Belgien übergetreten 15,000
Summa 115,000 Mann.

Brüssel, 7. Sept. Die Independance“ meldet aus Targ⸗
aier (Dorf im Arrondissement Laon), daß die republikanische Re—
gierung angeordnet habe, fämmtliche Truppen- hätten sich auf
Paris zurückzuziehen. Diese Proclamation der Regierung soll auf
die Offiziere niederschlagend gewirkt haben. — Hiefige Bltter mel⸗
den, die Preußen seien in Rheims eingezogen und das Bombar—
dement von Montmedy habe begonnen. —V —

t Englande —
Ostende, 6. Sept: Der karferliche Prinz ist in der Nacht
hier angekommen und; heute früh 9 Uhr auf dem Postdampfer nad
Dover eingeschifft worden. D—

— Italienu.

J Gemusal 3. Sept. (,Allg. Ztg.“) Einwohner von Nizza
übersendeten dam “italienischen Parlament eine Adreffe um Wieder⸗
einverleibung in Italien.
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        Zugleich hat die Hrtispolizeibehoörde Ihes Eiuaufsortes dem bet wie Lokakpolizeibehörde des Bestimmungsortes des Transpories
Näufer einen Trausportschein nach —* B augzufertigen. ⸗2 uͤnverzüglich auf direktem Wege hievon in Kenuntniß zu setzen, do⸗
Dieser Transportschein ist nur für⸗ die darin bezeichnete Per mit diefe Trans porte gehbrig üherwacht werden können.

on gillig. umd, muß außser der enauen Bezeichnuns. der Viehltücke 17 .3.6.33
den Weg, auf welchein, und die Zeit, innerhalb welchsr der Traus Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften“ werden gemäß
hort an den Bestimmungsort zu geschehenhat, nthalten. Ohne Urt. 363 des Strafgesetzbuches mit Atrest oder an Geld bis zu
inen solchen Transportschein darf kein Viehstück von einem Ort 150 fl., und wenn in Folge der Zuwiderhandlung fremdes Vieh
jum andern verbracht werden, und muß Transportaud den vorge don der Seuche ergriffen wird, mit Gefängniß bis zu 1 Jahr od
schriebenen Weg und die vorgeschriebene Zeit genau einhaltenn an Geld vis zu; 4200. fl. bestrafte —

u : Vorstehende Vorschrikten kreten mit dem Tage der Bekanni⸗
machung im Kreisamisblatte in Wirksamkeit imd bleiben so langt
in Ktraft, dis sie ausdrücklich aufgehoben werden.

αιÄ; α den 30. August 1870. »1. *
Koniglich Bayerische Regierung der Pfali.
Kammer des Innern. J
v. aPafe u faerr.

Fornuular A 35 Ginkaufsschein.
Dem pateutisirien Metzger R. von hier oder dem N-von N.
ebrödeten Diener des patentisirten Metzgers von hier, wird an.
zurch mit Rücksicht auf das nächgewiesene Vedürfniß die Erlaubnif
extheilt, (Zahl) Stücke Schlachtvieh an einem seuchenfreien Deh
nzukaufen und mit dem, vorgelchriebenen Transporte hierher z
hdringen. Ag g Wec 4 3.
Dieser Kinlaufeschein ist nur auf acht Tage giltig and m
zach Ablauf djeser Zeit wieder anher abgegiben werden.
Na denn 870. ,5

Siegel. Wer Vürgermeister N.

97

Formtilar Blnnutiu Trausportscheiinnn
Dem patentisirten Metzger N. von Nanoder dem N. von P.
gebrödeten Diener, des patentisirten Metzgers. N. von N. wird au
Hrund des produzirten Ejnlaufsscheines. die Erlaubniß erxtheilt, die
dahier eingelauften (Zahl) untenbeschriebenen Viehstüche von hier nad
N. auf dem Wege über N. innerhalb (Zahl) Tage zu transportiren
i Dieser Trausportschein muß auf dem Wege auf Verlange
jeder Polizeibehörde oder jedem Aufsichtspersonale unweigerlich por
zezeigt und am Bestimmungsoxte der Ortspoligeibehoörde ausgehůn
digt werden. —U
Siegel. Der Buͤrgere ster M..
Beschreibung der Viehstückke
Alter . Geschlecht . Farbe . Besondere Kennzeichen ..

8. 4.

Der Käufer ist verpflichlet, das angekaufteSchlachtvieh, so—
vohl auf dem Transporte als auch auf dem Bestimmunusorte micht
in Siolungen einstellen und überhaupt nichtnebnderent! Vieh⸗
in Beruhrung kommen zu lassen⸗ jowie binnen 22Stunden·· vach
Ankuuft am Bestimmungsorte zu schlachten; derselbe hat seine An⸗
rimft jofort der Ottspolizeibehörde anzuzeigen, welche überwachen
nuß, daß das fragliche Schlachtvieh mit keinemanoderen Vieh in
Berührung kommtund rechtzeitig geschlachtet wird. Die Bestim⸗
mungeinüber Fleischbeschau sind hiebei selbstverstündlich; auf das
Genaueste einzuhalten. un

Iw — 8. 5. l

Wird auf dem Transporte oder am Bestimmungsorte wahr⸗
genommen, daß der Transporischein mit den transportirten Thieren
nicht übereinstimmt, so müssen neben der unverzüglichen Anzeige an
die Distrikis⸗Polizeibehorde die fraglichen Viehstüce am Betretungs⸗
zrie mit der größten Vorsicht isolirt: verwahrt, genau thiexärzilich
untersucht und je nach Befund als zur menschlichen Nahrung ver⸗
wendbar geschlachtet oder geitng gr eingegraben werdenαινι

nß b.

Es ist die Einfuhr über die Zollpereinsgrenze. verboten von
allen Hausthieren, Pferze ausgenommen, bon thiecrischen Rohstoffen
und Absüllenvon Rindvieh— Schafen, . Ziegen, Schweinnen und
Federdieh, von Rauhfutterstoffen (Heu, Ohmet), von Streumateria⸗
sien von Lumpen;, gebrauchtem Stallgeräthe. T 13155 —

ι G ι αν
Insbesondere⸗ wird die Einfuhr von, frischen Häuten untersagt;
und wird deren Tranusportvon Ort zu Ort im ganzeu Kreije
arbolen, wenn det Transport nicht mit einem Scheine über den
Arsprung aus unverdächtigen Gemeinden und über⸗Deren Bestim
nungsort versehen ist. α ι —α αν

Die Ortspolizeibehörder welche diesen Ursprungsschein ausstellt,

8
Danksagung
Für die ehrenvolle Leichenbegleitüng
meines lieben unvergeßlichen Gatten
fühle ich mich allen Theilnehmern zu
liefem Danke vecrpflichtet, namentlich
sage ich den Herrn der hiefigen Ge⸗
selischaften, deren Mitglied mein ver—
sorbener Mann war, für ihre liebe
oolle Theilnahme und ihren erhebenden
Trauergefang meinen innigsten Dauk.
Die tieftrauernde Wittwe
—J Miua Leieune.

DerEXMAg gα ν·..
hat für die deutschen Waffen den gehoffton so günstigen, Verlauf
genbmmen, dass der Ahschluss, eines danernden Friedens demnãachst
u. arvarten ist. Handel und Industris werden also bald einen zu-
vor nicht gekahnten, Aufschwung netimen und nach innen und
aussen eineé noue Aers gedeiblichen Fortschritts anbahnen.

Doem inserirenden Publikum bringen wir daher unsere seit einer
Reihe von Jabren au vielen Hauptplatzen domicilirte, bekannte
Annonoden-Pxpedition⸗
umter der ũberall gleiohlautenden Firma
Iæ!ν a Vonler
jetet wieder in empfehlende Prinnerurg, indem ir neben edulan- *
lester, und gewissenhafter Bedienung die böchstmögliclien Vor-
— —— 175
Etungea-VerzeSS anf Wunseh gxt
ABABCG, desgi. der neueνεν_ ναιν_α ο.
dæer Pa . Adig
Hquscensstein &amp; Vohler
Vnunburge (Uberk) Borliu, Læeipalę Dresden) —XX
Framiurt a. M., EKoamn, Stuttgart, Wien, Prag, RBasel
E(8t. Gailen) ZCr, Ge—J (Lausanne.

F

2
—*

Preisgekrönt in Paris 1867.
— — —
Ich bezeunge hiermit, daß mit der Bebrauch
cweißen Brust⸗Eyrups von G.
A. W. Mayer in Breslau jür meinen
Husten bis jetzt sehr gute Dienste ge⸗
eistet hat.
Schotten, Oberhessen, 4. Juli 1860.
A. Wendeberg ˖
Dieses porzügliche Hausmittel ist zu haben
in St. Insbert bei J. Friedrich
Auf mein Siegel und Etiquet bitte zu
e achten.
Jede Flasche ist mit meiner eingebrannten
Firma versehen.

— — 15
Vor Fälschimg und Nachahniung/ gesichert
durch Schuͤtzmarke laut K. K. Patent vom

7. Dezember 1858 2. 130/645.

*

Fahnen

Illu mingations Sachen.
Bonner Fahnenfabrik Bonn.

. — r. Karioffeln Ifl. 40 kr. He
2. fl. 28 kr., Stroh Lafl. 18 tr. be
Zentner.Weißbrod i iz Kilogt. 8223 r
Fornbrob 8ilogr. 80 tr. ditto 2 Kilog
0 dto 1Keilogt. 10 ke. Gemishibrod
dil. 36 ir. 1Paar Weck 7 Loth 2kr. Mimn
fteisch 1. Qua.“ 16 kr.“ 2. Qual. 14 ir
Walbfleisch 10 kr. Hammelfleijch 16 1
Schweinefleisch 16 tr.“ per Pfund. Wep
Zu'tr. Bier7 kr. per Liter, Butter 30 ir

pet Pfund.“ on

Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe Preise

der Stadt Zweibrücken v. 8. Sebtemb.

Fchn 8 il. so tx. Korn 6 fi. 42 tr.

7 Gerste 2reihige, — fl. — kr. Gerste vier

fälzer Dürrfleisch, Speck und I3 — vnn 37 ir.
ẽchweine schmalz m vorzüglicher Quali- Spetztein — l. — hy. Dintel—
at wieder angelommen blieii — . Dilchscucht 4. i
Pet. Jos. Woll.8 fli2 ty. Erbsen — A. tr. Widen
Redaktion, Druck ind Verlag von F. X. Dementz in St. Ingbert.
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        25 —XE
— F 2 25 ——— 2582
—5333S3 —33353533385535537238 333556323735
* 2 3 8322 3 —A *8 22 * 2 7. 28 8228 2
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7 3 33 33833
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— — * 38 5 an —3* 7543 32332 — —82837 *8 7222 * 2 53 23 555 6
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55 33 35333363 3553
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* —— —— * — 3 28* 8 *2— ——— —* ——— J
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0 chwehng vwd heattin wetren du Dikim31 K. Didn mie iht a g. Swabs wa gt.Uld Shh an iahhe s. Amomo- mettapreis bierx. Alehrig ir arin r
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onm n Deutschtante — —— sd ur Baden und bhh sur dex Rheinpfalz . hestünnis wwow—
nd Wan vedgnh. Eehien Unler den von Er, Moicstuüi dem den pde Mu gag sen ee— 2 0
sinage non An acßewWegent. horditglichen Verholtens por hemn Feindeh).n n Gunigu da n Fraubreich. g.c 8
mit dem eisernen Kreuze decorirten boherischen Wilitärs pefinden anuegen 7 Sipte Winen Weöchumatin ¶Inhdonnchonne innn
sich an an dex Generalmajog und Konimandant, dar 8.; Infanterie⸗ ede en m ann ae en de Berthe
Veigade nohenh Mo glentgen, fyrner, det Vict onporal idoiph Körtzer viguntg ber Hauptstädt'ist gesicherfe Zit Verrhe bitjünge der vn
mmo e uhevrbat, und derz Vomhardier, Ebr, Langfritz pom 4. grenzen den Vepartements ift das Nöthige ungeordneteedDet Feind
inlilleriareg? ne ι W n 534 hat Lavn moöoch wicht xtreicht.“Das CotpgVinhh ist theswetfe
gnnt Müm qh ems« Jar Septr (grkf Zi. Intsüdeischsrothe Frhr. Von auf “Eifenbahnen heute in Puris eingetroffen. Seitens der Notb⸗
Schienh, der einfigenVertxeter Bayerns am Bunde,wird als bahn ift dus ganze Wagenmotetjal unfgeboten;?um.n den Reste des
hesandter Voherns m vsterreichischens; Hofe bezeichnet to αα Thrps zu befdrdern! nguue. D3
SranIe wmu he, 7. Septn Hete Nocht setzten badifche Parzg dgeb Sept ¶ Nc FriPr.) Die Abeudblaͤttet brin⸗
Tenppen über den Rhein nind holten die genfich durch Mobilgarden jen eine AbresseWer Internatidnalen Gesellschafl an die veutsche
een Billingen entführten Rachen zurück. Der . Karis, Ztg.“ zu- Sovcioldemvkratie wielche Folgendes suͤgt;n DeinbRegierung et⸗
jolgetwird. Schlettstadt jetztrehenfalls bombardirt, wenn auch vorerst klärte, mit demKaifer, unbd nircht mit detufranzösischen Natisn
wit jchwach. n Bei Markirch fandeeg ein Gefecht zwischen badischen strieg zu Jühren, Der Mann; welchet diefen hrudermördetischen
druppen nd Freischützan, statt, in Folge dessen eine, große Zahl Lampf erklürt hat, und den duin deinenHcmdenhaft;“ existirt
xxnletzterem zur Ergebung gezwungen wurde·e nicht für uns.“oDos republitanifche Frankreich' ladet dich rin Ma⸗
Schiltigheim, 3. Sept. Gestern ist eine äußerst wich⸗ nen der Gerechtigkeit ein, deine Armren zurückzuziehen wenn cücht
iseEntoeckung gemachtuwordenen Die aFestung befand sich im werden wir bis zum letzten Mann“kämpfen und' deinc!und: unser
Hasihe einer aurtterin dischen.Jelegra phenwerbindung mit Metz, welche Blut in Strömen vergießen müssen. Wir wiedetholen,““was wir
eut qufgefupden nden gerstört istee Heute Morgenwurde: sodann dem' coalisirten Eurrpae I788. erklärien; Dat franzöfischen Volk
auchzein Manm ahgefoßt. welcher Hierber batig gewesen aͤt.. Ubri. macht keinen Frieden mit elnem Feinde, det dag frambsische Trrrs
uns Wersichert man.nj der Comand ant. jelbstsen vom dorther mit loritien besfetzt hott. c Das fronzöfische Volt ifte der Freund sund
ingtrteng Nachnichten iber frzuzölische- Sigge bedient worden. Alhürte aller freien Volter, es mischt fich in die Regierumg anderer
dn OInridiesem ilogenbliche eh Ahr schweigendien Geschuhe, Nationen iicht in und Duldet nicht die Einmischumg, anderer Mer
Bngtich; gesn isttzuufe insr Stunde , Waffenftillstand, Damit in — Krhie über Den Rhein zutück, reichen wir uns bie Hände,
dadt die. Aodten obeerdigt werden onnen. Als Kirchhof dient der detgrsseit. wir vie zegenscstigen Verbrechehe de⸗ Deͤphlene: uns
denpinn, den plattoch, uund Heich aAnb irm? werden, dann aterschiedlot begehenleßen, protlamiren wir Freihett Gluschheit nd Brüder—
a loirgenn Meihen heszattet. nd pu ri, ae lchkeit der WVolter undbilden wwite wiene Vereimig teir Staaten von
e at De v Sao Idragem daben -suengen . Veiehl. ede kurepa . Es irben die .alttgemerne Mopichsit a 5
hooboegtion jqu e e sbeld sje heleidigtwerden, don,pera da ghntz0 Sept Das Zournal'r offictekes Gerhffenticht
ean Maffen Gehrauich Zu srachen Leidet kommen beicder höchs sner Proklamationn der glegreruingeat die Armee! 2ieselbejagt,
mohhe hn ztsignuugen inder Fra mzosene holche Beleidigungen gund die. Abfchoffung ver Dyitasie soche sur datß Unglütt veranemnoet
— —⏑———— fel in großer At der Gerechtigkeiten unde wegts gffentlithen
dürger erschossen, welche einen baherischenn und rinen preußischen HeblstNn sich ee bie Nation· nur fich selbst wiedet
zoldaten, als sie Wasser für ihr e Pferde schöpflen, von hinten mit zur ünn um vuf eeee r
nem Bylz izdex geschiagem hattenn Fol e der Fin Derret hebt den. Stembel Jür Bertungen und Verbffenelichiutgen
e nie et Foffnunss⸗ mif!““ Die Beuinten inddes Dirnsteidesientdundenen er Polinsche
in dituicdertiegte u puug. Ric-te Niole ocyAα α , Eid. ist abgeschafft. Die Gesandten in London! Wien umd Peterik
aAnn Woln Den er am z w si ach ein Bevien geer. W. Stpiu Von, birg find abberufriin? Alle Deutsche Toelche eint Sbzetiilerkaubniß
wrgois atn wird Bitschervon eineni Infemteries Brigudeng (drei Ba⸗ befitzen, sins berpflichtetn beumen bieriimd wunzith Sunden die Der
illtmenndes . nden Dveid degb!De Infamerierehimenis, mit ent⸗ pariemenis Seine und Seine⸗Oise' znverlasseune widrigenfalls!isie
mechend ut Artilleriesnd unde Meniecrbtheiln ngen vbeluger awerden. der kriegsrechtlichen Behandlauig verfallen. Das „Journal officiel“
vitern: iwnchte dien Bejatg: Linen Ausfall, wobei wir /auf baye publizitt · fernerer Ebnennurigenl von. Präfelten. d Dern Friad ahert
ischer Seite 6 Todte und AhVerwun dete, nter deßteren zwei sich! Paris. an Ein Circubar Camwvetta's satgt,n die nene Nepublite sei
Mfiziege hatlen. g. Diez Franzosenenverloren, unter andern A8 Ger keins dNegierung für: Zwistiggternen undWeinlichem“ Parteihader som
augene, darunten ye welche mach Gepmerßheim Vebracht dern aue Regierung': der nationglen: WVertheidigungzio das nrrmpfes
rden. 4Phe s n in pu I S gug zegen die fremden Eindringlinger:izl ιι
83 s — —— Robolth r; gesfern 5ννα r νι EÜti, Herr Victonc Hugohist igestern, Abend
bbigd — hrh in a Prtrazug von Gießen quß der hisr ringetroffen zund womseinen Paxtejgenofien amnhaugen,wordem
sistübahnstation Wildelmehohe —— und ijn rinen zivel⸗ Grrhat asforto aufn deim Bahnhafneine Rede gehalten des Iuhalts:
ünnigen Wagen ngch Schloß. Wilhelpishöhe e nn Ich alehre Wbeichzritig wmitemdereepuhlil gurück, un Paris zug yer⸗
de —— ISadohteteuntz ipe Heidigen, Zie Haupfftadt. dor Kittüsalidn ud die Sladte de Riet
ijt * den erden ad Gerfotten siad wit enein säüteten Trkre polptißn die nicht durch. rohes Eindringen, deüsann derden
iindendffen. Ein'flarkes Pt Hatte sich vor darse sit, mixd, sicgtetn durch d ge Eingkeit, I e nde dure dag
im Schlosse aufgestellt und detachirte Posten wehrten“ ben Zuttitt ——82 die Fleiheit muß durch die Iroe ichte
dinfelbenu u na n ιÑιαν οο zerelle werden. * 9 F
nSf iei glan totgzcuSepl. Gate Vetnehmen mathh Mirde die P d Fido deo Sept, Das amtliche Blatt veröffentlichtesne
sotgene fran zösischendrinee umter dio cwentschene Staateniweriheilte; Wiel en ant WBashbure, weilche — JJ—— der Nepu⸗
—X— Vẽgen 4000 Mofiu erhaliei. — —— — bͤlit Seilens der“ Verem igten Etdaten vᷣon Nordarerlta sind inaim
Leipzig, — für das Aufkommen derselben⸗ ausspricht;:
icdh —D— ⏑⏑⏑⏑⏑⏑⏑——— Ryheims, 7. Sept. WSeti Fhnig von Preußen hatte heute
Iolande Werden.nn: bugeunee inß mdugnß 1230 un grang *2srldenoein zuge· ohiesige n Sraet!l gehalten. * Oer gafrandosische
ihya m ben reg 8. Septis MewoChibsigeenuStenat: asb vurch cur Genctzat Quisenpffec umd ͤd r preußische Gencrale w Treston: aiud
neiden wes Werliekb Magistruus bendchrichtigt worden /nlderß won ilach Mitz xum Marschalt Baznine inbgegangen, um die NReberodbe
eittgesandsen 2500 halerne 0h)ο fur dit Rheinproving don Mietz zu espretent ιν α
        <pb n="536" />
        Belgien .. Amerika. WM

Brassel, 7. Sept. Die Independance beide“ meldel — ewyorl, 5. Sept. Hier und in allen NUnionsstacler
Die Kaiserin befindet sich im Schlosse von Meysse ver Brüssel. bei dibt fich der größte. Enthufiasmus der Deutfchen über die Sieg
ver Familie vun Hagvorst. Es heißt wiederholt. daß die Raiczen bei Sedan kund, Geftern prangten hier alle deutschen Hauser in
von Drleans, ausgenommen der Graf von Paris, r in London Fahnenschmuck. Die Schiffe und der Hafen hatten ebenfalls ge
hleibt, sich nach Frankreich begeben haben. —8* daggt. In den groheren Städten wurden Massenmeetings ver

B'r'ufsel, 7. Sepi. Spezialberichte aus Paris melden anstaltet.
„Eine Anzahl Officiere der Mobilgarde hat demissionirt, ein Theil
zer Nationaigarde ist mit der Proklamationder Republik unzu⸗
rieden. Im Armeckorps Vinoh soll ebenfalls arle Unzufriedeu⸗
heit herrschen. —X νιν

Brufsel, 7. Sept. ( Elbf. Zig.“) Flüchtlinge aus Paris
erlklüͤren es als Tendenzl üge, wenn Mittel⸗ mabn Süädfrankreich in
Pariser Blattern als krie gsbegeistert geschildert werde. und hehaupten
daß mit dem Falle von Paris der ganze Schwindel in Nichts
zerfallen werde. νν ,

England. J

London, 2. Sept,“, Die Rachricht, daß Rußland sich einer
Gebieranerminderung Frankreichs widerseßen wollez und England,
Desterreich und Italien aufgesordert habe, mit ihm vereint gau⸗
ine Beendiaung des Krieges zu dringen, wird von Daily News
durchaus von der Hand gewiesen. „Wir versagten diesen ominösen
Geruͤchten allen Glauben, sagt das liberale Bliatt. Moͤglich ist es
daß trotz der Verbindung zwischen dem rufsischen und dem preu
hischen Hofe und dem anscheinend guten Einvernehmen zwischen
deiden Kegierungen, Rußland einigermaßen eifersüchtig auf das
ptötzliche Steigen und die Unabhangigkeit einer, Macht blickt, die
noch vor nicht langer Zeit im Lichte eines abhängigen Untergebenen
erschien. Indessen Rußland mit dem polnischen Dorn in seiner
Seite, dürfte es kaum so eilig haben sich mit Frankreich zusammen
in einen Krieg für Ideen zu stürzen. Niemand ist im Stande zu
sagen, ob und wann Frankreich in vollständiger Verzweiflung und
ohne jegliches Vertrauen zu seinem heutigen Kegierungsjystem nicht
ploßlich den furchtbaren Geist der Revolution zur Hilfe heraufbe:
schwören wird. Und abgesehen. von der Wahrscheinlichkeit, daß
tine große europäische Umwälzung mil einem Male ein unabhangiges
Polen gebahren lönnte, gibt es kein Laud, wo die Flamme der
Rebolunon voraussichtlich gieriger um sich fressen würden als in
Rußland. Der Gedanke, daß Desterreich Jich gegenwärtig einem
Bunde gegen Deutschland und für Frankreich— anschließen könnte
sann füglich als eine Unmöglichkeit einfach übergaugen werden.
nd wenn Viltor Emanuel sein Schwert in die Wagschale werfer
wollte, so lönnte er seinen Scepter gleich hintendrein folgen lassen
flicht Englands sei es, tlar gegen jede Intervention in den
Streit der beiden Mächte zu protestiren. Es sei im Interesse der
Ruhe von ganz Europa, daß kein Staat zu dem alten System der
Einmischung zurückkehre. — „Wenn der rechte Zeitpunlt kommt,“
so schließt der Artilei, ‚und er mag sehr bald kommen. so wird
England nicht ermangeln. dem Sieger die Weisheit der Mäßigung
ans Herz zu legen und dem Besiegten Aüberflüssige Demüthigung
und Schmerz zu erfparen, aber selbst dann wird man nicht ver ⸗
gessen dürfen, daß der Sieger aus natürlichen Gründen greifbare
aund nicht sentimentale Garantieen gegen die Moglichleit einer neuen
Heraussorderung und eines neuen Kriegez im Laufe dieser
Garantieen erwarten wnininid.

ondon 7. Sept. Die Times“ rathen den Franzosen

klug zu sein; sich in daß Unvermeidliche mit Anstand zu fügen und

Eljaß und Lothringen abzutreten. —
Italien. J

Florenz 5. Sept. (Allg. Ztg.“) Eine Deputation der
dinken uͤberbrachte dem Minister Lauza eine Adresse, welche erllärt
das Cabinet werde an Italien zum Verräther, falls nicht binnen
21 Stunden die inalienisch Tricolore auf dem Capitol wehe. Auch
Ratazzi ist unter den Unterzeichnern.

Florenz, 6. Sept. (.N. Fr. Pr.“) Heute rüdt General
Fadorna mit einem Armeecorps in den paͤstlichen Staaten ein
Weilere 40,000 Mann sollen unter die Waffen gerufen werden
Fin konigl. Manifest an die Italiener wird heute noch erwariet.

Florenz, 7. Sept. Die italienischen Truppen sind im
Vormarsch auf Kom begriffen. Der Papst ist verhindert worden
zus Rom zu fliehen, und erhärt die vollste Freiheit in allen kirch⸗
ichen Dingen, sowie den Glanz des apostolischen Styhles zu⸗
gesichert.

Florenz, 7. Sept. Man hält eine Verstaͤndigung der
italienischen Regierung mil Frankreich über die Besezung Roms
durch Italien für ausgemacht. 7

SEpanien.

Madrid, 5. Sept. (.N. Fr. Pr.“) Die Pariser Nachrichten
nochen hier unbeschreibliches Aufsehen. Die Verwirklichung des
Thronbefetzungsprojectes ist auf lange Zeit hinaus unmoglich. Die
stegierung denlt an die Proclamirung der Republik.

J Bermischtesßss
7 3wenbüen, 81, Aug . Nach Ordonnanz des Praßidium
des hal.“ Appelanionsgerichts der Pfalz vom 30 ds. findet num
nehr die Eroffnung der Schwurgerichtsverhandlungen sür das III
Quaxtal 4870 am 20. September nächsthin statt. 3318314

F'gweibrücken, 8. Sept. Gestern wurden 6 Fuhr

verlsbesiher, welche der Aufforderung, Vorspann für unsere Trup
pen zu leisten, nicht nachgekommen waren, vor dem Polizeigerich
dahier zu Geldstrafen von je 25 I. verurtheilt.
onisers bauteirn, 2. Sept. Autäßlich der herrschende
Rinderpest find im Interesse des offentlichen Wohles die Fruchtmärk
bis auf Weiteres ausgesetzt....
uii' Ein erprobtes Miürttel gerßewpestartig.
Rinderkrankheiten ist Salmigk, durch dessen Anwen
dung in früh eren Jahrgängen mancher Besitzer seinen Viehstand do
der schreclichen Seuche bewahrt und auch nicht den Verlust einn
rimzigen Stutes zu beklagen.hatte.. Man wendet' den: Salmi
deratt an, daß man die Krippen an den Außenseiten und di
Wande der Siälle strichweise damit übertüncht und außerdem hlein
offene Töpfchen, halb mit Salmial gefüllt, mittelst Sei'len, 8521
Juß hoch, an den Decken der Ställe aufhängt. Durch diese
herfahren wird den Miasmen ein Wiederftand entgegengesetzt um
daduͤrch das anfteckende Eindringen derselbe unmöglich gemacht.—
Herr E. M. in Malstadt, der der Saarbr. Ztg. vorstehendes Präser
vand mitiheilte, verficherte auch, daß seine Eltern durch borschrift
mäßige und durchgreifende · Anwendung desselben seiner Zreil ihre
zanzen Viehstand reteten.
24 Auf dem! Bahnhof von Bromberg ist laut der Off
Zig.“ Foigendes vorgekommen Ein seiner Tapferkeit wegen m
dem Gefangenens Transport beehrter Sergeant war in Folge de
ZStrapazen des Krieges und der Reise wirklich unwohl und sa
wohl nicht recht einiadend aus, als er eine fein geklleidett Dam
welche 6 Tassen Bouillon auf die Waggons zutrug, in höflich bi
endem Tone ansprach: „Verehrtes Fraäͤulein, mir ist wirllich red
mwohl, dürfte ich Sie um eine Tasse Bouillon für mich bitten d
Schnippisch wurde ihm die Antwort zu Theil die Bouillon sei fu
ie französischen Herren Officiere bestimmt. Aber die Antwort de
braven preußischen Kriegers war eben so rasch als unerwartet —
Schnapp !tknallte ein Fausischlag /von unten an das Tablett, da
Alle sechs Tassen hoch in die Lufte sprangen und die Franzosen
reundin von der Bruͤhe bespritzt wurde. Sie zog es indessen vor
rach dieser Antwort nichts mehr zu sagen und sich schleunigst růe
varts zu roncentriren. hoffentlich dei sich denlend: „war das
Frobian, aber recht hai er ! 3*
29 Ve 38 9
.Truppen⸗- Verpflegungs⸗Verein.
Zum Zwecke ausgedeh nie rer Verpflegung unserer Truppena

Felde hat sich dahier ein Verein consiituirt, dessen Vollziehung—
zusschuß die Unterzeichneten bilden. Derselbe macht es sich u
Aufgabe, alle Gegenfiände. welche ihm zur Ausführung obignn
Zweckes zugestellt werden, mittelst Abgesrdneter oder Agenten de
Zereins deurebt zur Armee zu befördern, und dort für dere
richtige Verwendung Sorge zu tragen.

Die rasche und richtige Beförderung der Gaben an dvie rich
tigen Orte und Personen soll erstrebt weiden ·.

. Dem Soldaten in der Front ist bis jetzt nicht Genügendt
bon der Privathülfe zu Theu geworden, waͤhrend doch gerade d
—AX drint
liche Pflicht der Nation isst.

Wbvollene Unterjacken, Unt erhosen. Sochen und namenl
Leibbinden, sodann gebrannte Spirituosen, Tabak und 6
garren, das sind vorzugswesise die Gegenstände, deren unjere 1
mee nöthig bedar.

Wir wenden uns vert rauensvoll an den humanen und paltn

uschen Sinn unserer Mitbürger. Jedermann und jede Familit
un Stande zu vbigem Zwede etwas beizutragen — sei es, d
die Gegenstände in Natur geliefert oder Gelder zum Anlauf de
selben gegeben werden. W
Bei der bis jetzt dethätigten Opferwilliglkeit des Volles, bra
es gewiß nur der entsprechen en Anregung und Organisation
sofortiger Beiträge entgegensehen zu dürfen; und damit einem
den Gelegenheit geboten werde, seine Sorge für die Mrmee zu
hätigen, so wird es nöthigsein, daß in jeder Gemeinde
        <pb n="537" />
        „on Einzelnen oder Vereinen die Sache jn die Hand genommen
verde. — J

Moge nur, wie es die Dringlichkeit erheischt, energisch und
asch gehandelt werden — außerordentliche Zeiten erfordern außer⸗
dentliche Mittel. Unsere Armee, welche so glorreich ihre Schul⸗
igkeit thut, darf erwarten, daß wir in Erfüllung der unserigen
iht zurücbbleien. —

aiserslautern. 4. Sepi. 1870. ,

Der Ausschußz
W. Jacob. J. Müller. Adoif Kröber. Heinrich Köhl.
WLeopold Frant. Johann Gelbert. Friedrich Orth.
Franz Sommerrock. Peter Emig. Carl Karcher.

Ablieferungen von Geldbetraͤgen sowie alle Zusendungen an
un Verein geschehen aun die Fiima: Daniel Frank, neben
em Stadthaus zu Kaiserslautern. — Die gesammte Presse wird
csucht. diesen Aufruf abzudrucken. *
Mtarschkarte nach Paris.) is eine der vorzüg⸗
cchsien Karten vom Kriegsschauplatze glauben wir die kürzlich von
ali Eugen Ritter bei Stahel in Würzburg erschienene Karte
er Nheinlande empfehlen zu dürfen; bis Uim und Paris
ich hinauserstreckend, berücsichtigt fie insbesondere die Gebirgszüge,
wie die Straßen und Eisenbahnen. In der vorliegenden neuesten
uflage · sind auch die Grenzen von Elsaß und Lothringen in Farben
rvorgehoben und ein kleiner Plan von Paris begegeben. Die
hrift ist rotz der großen Reichhaltigkeit sehr deutlich, der Preis
on 36 kr. oder 10 Sgr. übergaus billig.

Die Form der Anzeigen. Der Swi ist der Mensch,
agt Buffon, hauptsüchtich in der Anwendung auf BZriese. Von
a Annoncen könnte man sagen: Der Styl ist der Erfolg. Die
inzeige, die kurz und bündig das, worum es fich handelt, sagt,
rügt sich bei Weitem besser in das Gedächtniß des Lesers ein,
la eine desselben Juhalis mit vielen Uwnschweifen. Vor langen
useinandersetzungen schrickt der Leser zurüch — die kurze Form
rirbtedie meiften Leser. Bei kurzem Ausdruck kann der Inserent
en Raum für größzere Schrift verwenden, die Annonce also augen⸗
zlliger machen. Bündiger Stylvermeidet am besten den markt⸗
hreienden Ton, der beim Leser leicht Mißnauen erweckt, und setzt
m die Stelle leerer Anpreisung die Grümnde für die Empfehlung.
kuapper Ausdruck gestatiet, die Ouint⸗Essenz der Annonce mit
venig Worten in größerer Schrift hervorzuheben, knapper Ausdruc
rlaubt die auffälligsten Formen des Inserats — das Eine wie
as Andere erhoͤht den Erfolg. Bündige Kürze war jchon oft die
irsache, daß Gesuche um Stellen ꝛc. Gehör fanden. weil, wer sich
urz fassen kann, den Werth der Zeit schätzen gelernt hat.

Der eigene Vortheil weist die Inserenten darauf hin, auf die
zorm der Anzeige besonderen Werth zu legen, und es kommen
hren dabei die Annoncen-Bureaur, namentlich das groͤßte derselben,
as der Herren Haasenstein &amp; Vogler, entgegen, indem
nan dort ohne besondere Vergütung die Abfassung der Anzeigen
bernimmt.

9 Belanntmaqung. ig 8
( Maßregeln gegen die Ninderpest betreffend )d.

Nachdem der Ausbruch der Rinderpest in der Sitadt St.
Ingbert, serner in der Gemeinde Nhorbach und auf dem
ir Gemeide Hafsel gehörigen Nittershofe amtüch fest estellt
st, so werden die genaunten drei Ortschaften im —2 auf

4 17 der Allerhöchsten Verordnang vom 3. Juli 1867 (Kreis-
umtsblatt S. 761) hiermit als verseucht erklärt, und als
deucheen⸗GrenzeBezirk nach 8. 20 der vorerwähnten Aller-
höchsten Verorduung der ganze Auntsbezixk Zweibrü—⸗
ben bezeichnete.

Zugleich werden unter Hinweisung auf Art. 303 des Straf⸗
hesetzbuches die bezüglichen Bestimmungen der mehrgedachten Aller⸗
öchsien Verordnung vom 8. Juli 1867 zur strengsten Beobachtung
indurch mit dem Vemerken öffentlich belannt gemacht, daß Zu ⸗
viderhandiungen auf Grund des vorcitirten Arlikels 3630des
Ztraf· Gesehbuches Un nachsicht lich protokollirt und der gericht⸗
ichen Bestrafung überwiesen werden.

Zur Betampfung dieser schrecklichen Seuche ist die puünltlichste
ind gewissenhafteste Befolgung der gegebenen Vorschriften, und
ubedingte Ünierwerfung unter die Anordnungen der Behörden
idsolut nothwendiig. n

Bei der Groͤße der Gefahr und im hinblick auf die wichtig⸗
eit der Sache erwartet man deßhalb auch von den Du pri
dehörden und Gemeinde-Verwaltungen sowohl, wie von der Be⸗
mditerung, und namentlich von jammtlichen Vichbesitzern die —8
seobuchtung der betreffenden gesetzlichen Bestimmungen une Vor⸗
hriften, und die pünitlichste Besolgung aller hierauf — *8* —
untlichen Anordnungen. ———

aene . 8. 13.
Ift der Ausbruch der Rinderpest an einem Orte amilich fest.l

4

zestellt, so hat bezüglich des verseuchten Gehöftes (Anwesen, Be⸗
tzung. Siall- oder Siandort) Folgendes zu geschehen: *
1“ Alle seuchetranken und alle jene Rindviehstuͤcke, welche mit
seuchelranken im gleichen Gehöfte, Stalle oder Standorte
oder in derselben Heerde. sich hefanden oder mit solchen
Thieren in derartige Beruhrung gekommen sind, daß hier⸗
zus eine Aufteckung erfolgt sein kann, müssen nach Anordnung
ind unter Aufsicht der Distrilts⸗Polizeibehörde und unter
deitung des Thierarztes getödtet werden.
Die gefallenen oder getödteten Thiere muͤssen an dem hiefür
don der Distrikis ⸗Polzeibehsxde ejgens bestimmten Plahe voll-
qandig mit Haut und Haary und mit kreuzweije durch-
schniniener Haut sechs Fuß ttief unter Aufsight des Thier⸗
arztes vergraben werden
Das Gehoͤfte (Anwesen, Besihung, Stall, oder Standorxt),
worin sich seuchekrante oder mil solchen in Veruhrung ge⸗
dommene Thiere befinden oder befunden haben, miß nach
solgenden Bestimmungen abgesperrt werden: 7*
Ohne ortspolizeiliche Genehmigung dafff 4
y) leinerlei Gegenstand gus dem verseuchten Gehoͤfte her⸗
ausgebracht werdenn
b) Niemand außer den Bewahnern das Gehöft betreten;
ej Niemand dasselbe verlassen und im Falle erlangter Er⸗
laubniß nur nach vorausgegangener vollständiger Des⸗
infeltins. 53...
Die Absperrung ist durch beeijdigte Wächter oder durch Mili⸗
jär zu vollziehen,
An jedein derseuchten Gehöfte (Anwesen, Besißung⸗ Stall od.
Standorte) ist eine Tafel mit der Aufschrift: Minderpest“
anzubringen, wofür die Orts. Polizeibehorde Sorge zu tragen hat.
8. 14..
Futter, Dünger, Streu⸗ und ähnliche Gegenstände müssen
inminlelbar aus den verseuchten Stalluugen der Standorten nach
zeren Leerung unter ortépolizeilicher Aufsicht ohne Anwendung von
stindviehgespann außerhalb des Seuchenortes und abseils von Wegen
and Weiden verbracht und daselbst, sofort verbrannt oder ver⸗
graben werdßhen.
„Abfalle während des Transportes sind sofort wieder aufzuladen.
Die betreffenden Gruben dürfen vor Ablauf von mindestens
3 Monaten nicht wieder aufgegraben werdeng.
Futterstoffe und Streumaterialien, welche im Dunstkreife
euchetranker Thiere gelagert waren, dürfen, wenn sie nicht vorher
hue Gefahr und ausreichend im Freien gelüftet werden konnen,
aur für Pferde im betreffenden Gehöfte verwendet werden.
n Gortsetzung folgt.) Wer
— — —
Fortsetßung
des WVerzeichnisses der hier liegenden Verwundeten.
In die hiesigen Feldlazarethe sind am' Vormittag des 2.
A—
S„oldaten gekommen; —3288

1. Michael Dombrowski von Staschhausen Regbezrk. Gum⸗
hinnen, vom k. preuß. 48. Inf. Reg.

2. Johann Mazuret von Szelejewo Regb. Posen, vom k. preuß.
69. Landwehr Reg.

3. Eduard Zeidler von Nawitz, Regb. Posen, von demselb. Reg.

14. Eduard Mathias von Danzig, vomek. pr. 45. Inf.“Reg.

5. Johann Witzti von Sj. Albrecht bei Danzig, von k. preuß.

46. Inf⸗Reg. ——

3. Gustad Kohler von Schwalen, Regb. Gumbinnen vom d. pr.

43. Inf.Reg. ea —D———

7. Friedrich Reich von Saguten, Kr. Memel, vom 1. Grenad.
Reg. Kronprinz. 35
Friedrich Riemann von Myguszen, Regb. Königsberg, von
demselben Rg. —— j —
Julius Friedrich Bauszus von Liudenberg, Regb. Gumbin⸗

nen, von dems. Re—e—g.

10. Aug. Kienast von Wallendor, Kr. Memel, von dems. Reg.

LI. Catt Freitag von Wallendorf, Regb. Königsberg, Gefr. im
I. pr. 4. Jaf⸗KReg.

12. Johann Groszt von Keebeln, Kr. Memel, vom 1. Grenad.⸗

KRNeg. Kronpriing. ... —— —

13. Peter Broschinsti von Schillehlen, Regb. Gumbinnen, vom

k. pr. 44. Inf.Reg.

14. Ludwig Wiltitzti, von Perkuhnen, Regb. Gumbinnen, vom
. pr. Grenad.⸗Reg. Kronprinz. —

15. Hugo Koslowski don Drengfurth, Regb. Noͤnigsberg. vom
selben Reg.

16. Tarl Klopp von Richwath, Regb. Düsseldorf, vomk. preuß.
3. Ulanen⸗Reg.
Julius Albert Samariter von Rogehnen, Regb. Koͤnigsberg,
vom ek. pr. 1. Grenad.˖Reg. Kronprinz.
        <pb n="538" />
        — — bon⸗ Ig Iihn vnzw w H. öcn Wugsint, Ate Mohrungei do
J
18. e dhe eneet Reab. Konthgaberg, vom Ro. Fohann ede ih decctt Hr! Allenstehn, vor
vo. en —— 530. gart Rudolphe Schivcz vdie Sza va Kr.SitaßbhrgWe
3. hugo Eugen Wiliam Stager Ron Memel, von deins. Keg. **preußen/ vom k. pr. 44. Inf.⸗Regeni e—,
22. Idhann Rogali bon Arnstenn Reghe Rönigsberg, vom kgln 51. Anton Lang II. von Schönflies, Kreiß preitß! Hotland, won
7 ——CCCCCCCCõẽ. ——— ; . ;: ——
r4 Inf. Reg 3 demselben Regimente.
Michgel e von ——— Regb.Koönigh berg. von herimgun Selinsiy hon Poͤstlau, Kr. Danzig, vom k.xr
hamelben Kehg 36 —B——
nn Pflaum ha um hoñ Ruhen iett —2 — vpon dimselben Wden den vin golharna kre gtzuisütn vom kgl. preu
cansenn, n⸗ r * 4 nf. eg. ** — tn
Thrisiobh Schrblier vhn' Reichertzwalder Kehb Kznigsberg, Johann — Kuͤbbeln, Kr. Gumblntien vonenr preuß
Setgeonu imen pr 44 Inf Reg TRp F. Im Rege * 8 J J J —8* sr J
en pshure Sere bonSchwenen. Redb! Po⸗ Kart Neumant von Längenbruick gt. Sahshirg bom J. dr
seü pom dnr ee bos, KandwehteRegeu Inf. Regg.-. ν—
Wilhelin Falliner zon, Wuuichwalde, Regb. Kodiügsberg, vom 86 MNatdias Grygo — — —— Preuß
k. pr. 4. Inf.⸗Reg. 75* 347 —
28. Antot — ——— Simon KeceznarkBoh Lygbktargr⸗ẽ Atsndin bom pienh
29 — Libka bon Farienen, Regb. Nonigsbetg, vom ——
ert* Juf. deg. — —B———
—E— —A Vacha Regt Maͤrlentderber, vom 1 B87Ernst Hellwig⸗ ——— ———— —
7 d 8 ð8. DStiedrich Im i. Sell⸗Lienrnam u. Avsatakleim denge Nes
V. ugust Vehne von Rohven, Rechbe gosschebom k. preuß Vowden am“ Su Septeingebrachten! verwundeten Solbute,
* Inf. Reg P. 3 a e vorbven bereits entlassen: Michael· Vesolet, Joh. Libla, Ludwig Gauigt
eoͤrg David Friesen von —I poin 1. Brenav · Gestorben sind weiter⸗ in ben hiesigen Feldlazarethen:
Reg. Kronbrinz ., u 33. 7bentm. 19. Auguste Germain Jules ePanglois frang Sobdat. 2
Julus Welk bon Geoßlnbengie Regb! Honigeberg von im 210*August: Leonarde Eduth franze Soldatigam 28. Augz.:
demselben Reg. 7* Josephe Lomoine ftanzg. Soldat: A selben Tägenz-Emile Ie
Samuel Lauibuchter von Grotlausnike, Reghb. Gumbinnen, ntor feang. Sotdat v. ann 235 Angusne Frangoig Babut franß
a pr. 6. Dragoner⸗Reg. — Soldat.nB. am 26. Angust: Johann; Brunthorftrdomn Stemmen,
45 Heinrich Salkowsky von VLabiau, Rehb dnigsberg, vom —
Grenad.Reg. Kronprinz. 36 7 Angust s Paut Mendol von Potsdam, vom igl preug. 8. Infi⸗Reg
36 —RX Kettler don Neubledan, Regb Konigsberg voh dems 35. unn29. August Klaude Gondre Fraug. Soldai. 9. an domsabe;
Reamenhne 7 Voge Viltdr odiden Virocne srange Selpor d
37 Kart Ludwig Heistet vbn Königkberg, vom .e pre Ig Fuft Frat Fonnn, srang Sulena d Iv. Sept. Carl Buschmun
Regimente —4 vdon St. Vithebei Aachen GefrerimnEe preutßz 40. Ins.⸗ Rege is.
88. Gustah Klein von Zuhh weltendeegh. Konigkberg, vdm 1 Am I. Sept.Charles Maire franz. Soldat. Aß. Am VDemselben
Grenad.?Reg. Kronprimz. 3 5* de Tage: Friedrich Herrnit Paulik von Cotbus, Prov.nBrandenburg
39. Mathias Josel bon' Graudenz. bem k. pri. Inf.Rege“vn Sosdat im teupt InfeRegesA ck.e Am A. September Bernhaw
10. Wittelru Bulf wvon Wuithena. O., vom' h.preuß. 40. Schneider don Köln, Soldat im typreitß. BRO, Inf.eRegal 3. Am
Inf Reg.e, ν Sept. Etlewnten Blanquer, afratig. Spbaten⸗ 16. Am4. Sepn.
Or. Irledtich Auͤuff Menfke von Tiefenser,“ Regh.“ Königsberg, denry Dallan, franze Soldat. 17Am b September VNeinhard
— 00 vok Labischin, Regb Brambotgatnteroffizier im ki prenß
42. Emil Trieske von Danzig, Sergeaut im ek. pr. 41. Juf⸗R. 7. Inf.Regt!uAS8. an- vemselben Zage Jur tus Heife von Celle
18. Karl Knoch von Erubischlen, Kr. Pilkallen, vom k. preuß. Unjührig Freim. uim⸗n. preuß 7 IInbeMegoneä9e Cabl Georg
8. Inf.Reg. ιν Deiurithꝰ Michdelise vonni StettinzesfFeldibebritrantikgl.sipreußoc Feld
August· Kurschate: von Andruschen,“ Krae Markehmen, vomek idnit-Compagnie. 20. Fran Slewig vonn Schermitz;Soldat am
—DDVVV— a ——
Friedrich; Müller pon Kulhninnen, Kreis Ragnit, pom kapt. Bis zum 8. September wurden in hiesigen Fetdlazarethen
3. Inf.Reg. ihn nte, 355 Soldaten verpflegt, darunter 224 Verwundele; an obigem Tage
Fredrich Bechler don Rathlemen, Ker. Darkehmen, hom kgl varen noch 118 Verwmundete sund: 297 Krquthy anwesend. Gestorben
or. 43. Inf. Reg ν ind bis 845Setlerntzeg An dex. Verwyn ndelen, apehch! ghunstiges Re⸗
47. 1Ludwig Koschorek von Grondsken, Kr. Letzen, vom k.pr ultat nur der. ꝓorzüglichen ärztlicheg Behaudlung, und der ausge
48. Inf.Reg. zeichneten Pflege, Iun verdanken ist
Die Weinhandlung
A.A Hdre Cie.

1 utt
⸗
se
Preisaekrbiut in Paris 1867.

3

Allgemeine Rechnungen
in halhen, vdiertels nund achte. Bogensind
stetz tzorräthitgr! in derz n Druckerei. diejes

MBlattes.“

—
auns. Oppenheim am Rhein
anterhaͤlf wahrend der' gunzen Kriegsdauir“
in arohes Lagex verschiedener Weine.

Schon von 20 ft. an pete 100 8illes
ab — ißt zu haben Rothwein ban
30 fl an und höher. 4 9JJ

Das Pager ist, bei. Herrn A. Röquer
—V ———

*

Seit 10218 Jahren
itt ich während des Winters nnb
im Frühjahr an ganz heftigem
Husten und Asthma, and vin
ich nur durch den Gebrauch des
veißen Brust⸗Syrups von G.
A. W. Mayer in Breslan,
bezogen dvon; dem Kaufmann Herrn
Farl Eichmann in⸗ Hammn, jedes
Mal vollständig⸗ geheilt wor⸗
en, welches hiermit der Wahr⸗
* zemäß bescheinige.
— bei Hamm (Wesiphalen).

ͤßm Mai' 38609. αιν,

D lacee Diuhlenbesiher
Der unllbertreffliche G. A. W.
Mayer'sche Brust Syrup iststete
cht ve rräthig. e J. Frirdrich
ãB. Ingbert. Fu

B α
— —
Fru cht· Btod⸗ Flei sch⸗ ꝛe Preise
der Slabs, Homdhitrg.voul7 Sedtennt
p Wetzenthufl..uo Hormo Gufl.eI G.kr—
Spelz —fl ut. Spelzkerteiι
kr. Gerste! Fweitbihigen —fferkr. Gerste
— ftotid eiMijchfrucht· —fl.
r Hoefer 3.fl. I9 Irr Ebsen!— fl.
X. Bohnenifl. kreu Wicken —
flir— oft. Kartoffeln Pofl 40 kr. Weißbrod
12 Kar. — kr. Kornbrod giKgr.“ Alr.
dittv8 — —A——
Gemifchtbroͤd utzu Kaurινιινοεσ Paat
Weck 7 Lothd AreOschfenfleistty pri Pfu.
Av-kr. Fuihfluesch on ubn gerte DOiut
Lrt. Gafbfleifche Iscfr?u2 ginndielfleisch
4 kr. SehweinrfibischA 8)kr.ovWutter“das
Vid. 34 kr. ι

*
)
IOFIAMIII-
Fleisehextraet, eondensirtę
Mileh,- Malzéxtraet.

Iœmgica-Rum æ Mondarinen-Aruc,
foinstes Rirsehenvasser

sind, wieder einsetroffen heie

6 Fritz Pauzerbietes.

*

2

Fahnen ! Illummntions Sachen?
„BonnerFahnenfabrik Bonn.
Vαν

Vor Fälschung und Nachahmung —3

geslchert durch Schichmadke laut Keunt.
K. Patent vdin J. Decemher 1858.
Z. 130,645.
Rebattidn Drutk und Vertüg vondetEr Dieem'betze icte Sh. lpnabbrkorinew

— —
4

194

24
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        St. Ingberler Anzeiger.

det St. Fugberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntags⸗
kummer) erscheint wöchentlich vi er n al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
128 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum herechnet. 4
D——— * —
4—140. zs 1870.
*
AKriegsereignisse. Gewehre gestohlen? Herr' Buffet enthüllte gestern in der Kammer

Mundolsheim. 6. Sept. Das Geschützfeuer ist seit den Grund, warum er so hastig das Finanzministerium verlassen

zestern fortwährend sein furchtbnres; heute Morgen früh war habe; er hatte entdeckt, daß die Finanzminister Fould und Magne

sz ein derartiges, daß man in nächster Nähe einer Schlacht zu dem Kaiser jährlich eine Summe zusteckten, welche Buffet auf etwa

ein glaubte. Und zwar sind es der großen Hauptsache nach unsere 60 Millionen Franken per Jahr schätzt. Diese Millionen wurden

Heschütze, von denen dasselbe ausgeht, indem der Feind nur noch hauptsächlich vom Kriegsbudget gestohlen. Heute kam der Agent de

verhältnißmähßig schwach antwortet. Seit gestern find unsere Bat- Change, Hr. Legrand, in die Kammer und theilte einer Gruppe

erien in derjenigen Stärke vollendet, wie es dem Stande der Be⸗ von Abgeordneten mit, er habe, laut seiner Bücher, dem Kabinets⸗

agerungsarbeiten entspricht, und speien aus einer Entfernung von chef und Busenfreund des E, Ollivier 83,475,000 Fr.“ auf der

1000 — 1200 Schritten Verderben gegen die feindlichen Wälle. Börse gewonnene Differenzen ausbezahlt. General Trochu begab

Norgen werden zwei ungeheure Mörser neuer Gattung aufgestellt, sich schon diesen Morgen zur Kaiserin, um ihr ohne Galanterie

deren Wirkung hier zum ersten Mal erprobt werden soll. den Reisepaß mit dem Bemerken zu geben, sie habe keine Kost⸗
Schlettstadt hat wider Erwarten doch Zeit- und Kraft varkeiten und Dokumente mitzunehmen; Trochu legte sein Gouver—

funden, sich in förmlichen Vertheidigungszustand zu setzen; die neursfiegel an die Thüren.

lmgegend steht völlig unter Wasser. Seit Freitag wird die Stadt

hombardirt, jedoch vorerst in schonender Weise. — In mehreren

Orten des mittleren Elsaß mußte mit Gewalt gegen die Einwoh—

nuerschaft vorgegangen werden, so in Markirch (St. Marie aux

Minos), welches gleichfalls förmlich bombardirt werden mußte.

Eine starke Schaar Fraktireurs ist diesen Bewegungen zu Hilfe

sekommen, wurde aber geschlagen und zur Ergebung gezwungen

nan spricht von 2000 Mann. Es sind badische Truppen, welche

dort hinaus die Unterwerfung des Elsaß bewerkstelligen.

Belgien.

„Brüssel, 6. Sept. Folgendes ist der Wortlaut der Ka⸗—
pitulaliousbedmgungen von Sedan; „Zwischen den Unterzeichneten,
dem Generalstabschef Sr. Maj. des Königs Wilhelm, Cheflom—
mandanten der deutschen Armeen, und dem commandirenden Ge⸗
neral der französischen Armeen, welche beide mit Vollmachten ihrer
Monarchen, König Wilhelm und Kaiser Napoleon, versehen sind,
ist nachstehende Uebereinkunft geschlossen worden: Artikel 1. Die
cranzösische Armee, welche gegenwärtig durch überlegene Truppen
um Sedan cernirt wird, ist kriegsgefangen. Art. 2. In Berück—
sichtigung der tapferen Vertheidigung dieser französischen Armee
tritt eine Ausnahme für alle jene Generäle und Officiere, sowie
für die im Range eines Officiers stehenden höheren Militärbeamte
ein, welche schreftlich ihr Ehrenwort gegeben, gegen Deutschland
bis zur Beendigung gegenwärtigen Krieges keine Waffen zu tragen
und in keiner Weise gegen sein Interesse zu handeln. Die Offi—
riere und Beamten, welche diese Bedingungen annehmen, behalten
ihre Waffen und die ihnen persönlich gehörigen Effecten. Art. 8,
Alle Waffen und sämmtliches Armeematerial, bestehend in Fahnen,
Adlern, Kanonen, Munition ꝛe. werden in Sedan einer vom Ge—
neral on Ohef eingesetzten Militärkommission übergeben, um sofort
den deutschen Commissären überliefert zu werden. Art. 4. Der
Platz Sedan wird im gegenwärtigen Stande und spätestens bis
zum Abrnd des 2. zur Disposition Sr. Maj. des Königs Wilhelm
gestellt. Art. 5. Diejenigen Offiziere, welche die im Art. 2 erwähnte
Verpflichtung nicht eingehen, sowie die Mannschaften werden nach
Regimentern geordnet in militärischer Ordnung abgeführt. Diese
Maßregel wird am 2. Sept. beginnen und am 3. beendet sein.
Die Detachements werden auf das von der Maas begrenzte Terrain
bei Iges abgeführt, um durch ihre Offiziere, welche das Com⸗
mando an ihre Unteroffiziere abtreten werden, den deutschen Com⸗
nissären übergeben zu werden: Die Stabsärzte bleiben ohne Aus—
nahme zurück, um die Verwundeten zu pflegen. Fresnois 2. Sept.
1870. b. Moltke. Wimpffen.“

Deutschland.

St. Ingbert, 10. Sept. Der Stadtrath von Zwei⸗
zrücken hat am 6. d. M. beschlossen, eine Adresse an Se. Majestät
en König Ludwig II. von Bayern abzusenden, worin der Wunsch
uusgedrückt ist, daß Se. Königliche Majestät im Vereine mit den
erbündeten Fürsten Deutschlands das erhabene Werk zur Wohl⸗
ahrt des großen Vaterlandes krönen, unter Ausschluß jeder fremden
kinmischung in die Friedensverhandlungen, durch die Wiederer—
nerbung der deutschen Lande Elsaß und Lothringen dem deutschen
dolke einen dauernden Frieden sichern, und der deutschen Nation
uu einer gemeinsamen, ihrer Stellung würdigen Gesammtvertretung.
deren Bedürfniß die deuschen Fürsten wie das deutsche Volk schon
ängst anerkannt haben, verhelfen werde. (Wir zweifeln nicht, daß
auch unser Stadtrath eine Adresse in ähnlichem Sinne absenden
wird.)

SaarSrücken, 5. Sept. Von der Konzentrirung eines
deservekorps unter dem Herzog von Mecklenburg bei Homburg in
er Pfalz ist, wie ich von einem mecklenburgischen Offiziere erfahre,
Abstand genommen, weil der Ausbruch der Rinderpest in der Pfalz
uuf die Verprobviantirung des Korps nur nachtheilig wirken könne;
udem sei auch die Pfalz bereits so erschöpft, daß es nicht gera—
hen sei, sfie abermals in Anspruch zu nehmen. Die hier durchzie⸗
enden Regimenter (heute passirte das mecklenburgische Grenadier—⸗
egiment Nr. 89 und zahlreiche Artillerie) haben den Auftrag,
»orläufig bei Forbach Quartiere, beziehungsweise Bivouaks zu
eziehen, doch konnte man mir nicht sagen, ob Forbach der Sam⸗
nelplatz des ganzen Reserbekorps werden würde. Auch hanseatische
Lruphen sind hier mit denselben Reiseziel durchgekommen.

Frankreich.

Paris, 9. Sept. Trochu befiehlt den Mobilgardisten, bin—
jen 48 Stunden ihren „Ehrenposten“ bei der Vertheidigung der
zoris einzunehmen. Officiell wird gemeldet: Laon wurde ge⸗
sern von der Armee des Großherzogs von Meklenburg cernirt 77
ur Uebergabe bis Morgen Mittag aufgefordert, widrigenfalls dieh7
d r e de Merden Miege ef rige Bekanntmachung. —
Einer Pariser Korrespondenz des „Bund“ vom 4. d. entWWMaßrxegeln gegen die Ninderpest betreffend ).
mmt die „Augsb. Abdztg.“: Kaum hat mit einem letzten Akte 8. 13.
t Feigheit das kaiserliche Regiment den Abschied genommen, so Sodbald ein verseuchter Stall geleert ist, muß unter thier⸗
innen auch schon die Enthüllungen. General Trochu sprach ge- ärztlicher Aufsicht und Leitung die Desinfektion erfolgen.
un Abends vom Balkon herab zur Nationalgarde; er sagte, er Sie hat sich zu erstrecken;: —
ibe in den Magäzinen mit größter Mühe 80,000 Gewehrs aufe 4) auf die Stallungen und Standorte setbst und ihre gesammte
efunden, während 2 Millionen auf dem Papier und im Berichtinnere Einrichtung;
es Kriegsministers figurirken. Wer hat den Werth der fehlenden, D) auf alle, iu den Ställen oder Standorten und bei den ⸗5-
        <pb n="540" />
        rankten oder verdächtigen Thieren ügerhaupt in Gebrauch
sewesenen Geschirre und Gegenstande;
zuf das Wariepersonal und dessen Kleider, Betten u. s. w.,
owie auf die sonst mit den Thieren in Bexührung gekom⸗
nene Personen;
zuf den Orl, 'wo die Thiere gefallen oder getödtet worden
ind und auf die bei der Tödtung benutzten Grräthe und
Begenstände;
uf die Transportmittel, mittels deren gefallene oder ge⸗
odiete Thiere oder auch Dünger, Streu, Futter, Asee
nd dergleichen aus den nexseuchten Ställen oder Standorten
veggeschafft worden sind;
behaupt auf Alles, was mit kranlen oder perdüchtigen
Thieren ind Berührung gekommen is.
Gegenffände, derer Desinfeltion nicht stattfinden kann
oder von dem Eigenthümer nicht zugelgssen werden wissen
will, sind zu pernichten.
z 16 ——
Schafe und Ziegen, welche mit rinderpestkrankem Vieh in Be⸗
rührung gekommen sind, müssen vom Rindvieh sofort gefrenni, und
en anderen Thieren so lange abgesondert werden. diß die
Zache als erloschen ertlarz und uintet thierqrzlicher Aufsicht die
Dezinfektion vorgenommen ist.
wWird bei diesen Thieren der Ausbruch der Rinderpest amtlich
estgesteltt jo treten dieselben Maßregeln wie gegen den Ausbruch
her Rinderpe beim Rindojeh ze hlamteit
Ist der Ausbruch ver Rinderpest in einem Gehöfte —X
estgestelli, so ist der betreffende Ori von der Distriktez⸗Polizeibehörde
mitlelst öffentlicher Bekannimgchung als verseucht zu erklären und
a Folgendes zu geschehen“ 31
) Ver gefommte Viehstand Rindvieh, Schafe und Ziegen) im
Frie ist unter Beobachtung der größten Vorsicht gegen Ver⸗
schleppung der Seuche thierärztlich zu besichtigen umd auf⸗
unehmen soferne dies nicht schon nach 8. 12.Ziff. 2 kürz
uch erst geschehen ist.
Das Wegbringen von Rindvieh, Schafen, Ziegen u. anderen
Dausthieren aus dem Orte und der Weitertrieb ist verboten.
dDie Benützung von Pferden aus seuchefreien Gehöften in⸗
und außerhald des Ortes, sowie deren Ein- und Durch fuhr
st nur mit Erlaubniß der Distrikts⸗ Polizeibehörde und unter
Veobochtuug dei von ihr deßfalls erlassenen Anordnungen
ulässig.
vage Katzen und Federvieh find eingesperrt zu halien und
nerliegen, wenn dies nicht geschieht. der Tödtung.
us dem verseuchten Orte durfen thierische Rohstoffe (Fleisch,
Tatlg, Haute, Haare, Wolle, Borsten, Knochen, Klauen,
dörner, Dunger, Abfälle), Rauhfutter GHeu, Ohmet, Grum⸗
h. SEtreumaterialien und gebrauchte Stallgeräthe nicht ent⸗
erut werden. 6
Sonstige Gegenstände dürfen aus dem verseuchten Orte nur
dann herausgebracht werden und Personen dürsfen denselben
ur dann berlasseü, wenn eine Bescheinigung der Orts poli⸗

zeibehörde beigebracht wird, daß sie seit dem Ausbruche der
Seuche weder in Berührung mit den daselbst befindlichen
lranken oder verdächtigen Thieren gekommen sind, noch sich
auf einem Gehöfte befunden haben oder aber, daß sie einet
zehörig ausgeführten Desinfektion unterworfen worden sind.
Der Vollzug der unter Ziff. 2, 3, 4 und 5 vorgeschriebenen
Maßregeln ist durch beeidigte Wächter oder durch Militär
zu überwachen.
Aus allen seuchefreien Ställen ist täglich der Mist aus.
zuwerfen.
Die Schlachtung von Riedvieh aus seuchefreien Stallungen
oder Siandorten darf während der Dauer der Absperrung
nur mit Zustimmung und unter Aufsicht des Thierarztes stat.
inden

Die Verwerihung des Fleisches ist nur im Orte selbß
zulässig und nur insoferne das Thier nach der Schlachtung
pom Thierarzte hesichtigt und als seuchefrei erkllart worden
ist. Wird das Thier nicht als unverdächtig anerkannt, so
ist dasselbe unter thierärztücher Aufsicht mit Haut und haar
u vergraben.
stiemand darf ohne Vorwissen der Orts⸗Polizeibehörde und
ohne Zustjzmmung des Thierarztes ein Stüdh Rinddvieh,
Schaf bder Ziege tödten, abledern, verscharren oder sonß
wegschaffen.

Die Abhaltung von Vieh⸗ und Krämermärkten am Seuche.

orie ist verboten.

Jeder Erkrankungs⸗ und jeder Todesfall eines Stückeg

Rindvieh, eines Schafes oder einer Ziege muß unverzüglich
der Orts-Polizeibehörde enggzeigt werden.
g. 18383.

Als Ort gelten Städte, Markte, Flecken, Dörfer und, sofern⸗
ie mindestens 600 Schritte von den benachbarten Drtischaften ent—
yrtt find, auch Hoöfe, Weiler und eirzeine Niederlassungen.

Wird ein verdächtiger Fall oder der wirkliche Ausbruch der
sinderpest in größeren Städten oder in ausgedehnten Orten,
iberhaupt nur an einzelnen Punkten konstatirt, so ist den Distrils⸗
Polizeibehörden anheim gegeben, die Aufnahme des Viehstandes,
owie die Absprerrung- und Sichernngsmaßregeln unter Berüd⸗
ichtigung der örtlichen Verhältnisse und der Ausdehnung der Krandb⸗
heit auf einzelne Theile der Stadt oder des betreffenden Ortes
zu beschränken, wenn dies ohne Iiehr geschehen kann.

. 19.

Wo der Durchtrieb von durch verseuchte Orte nach
den ortlichen Verhältnissen durchaus nicht zu vermeiden ist, dars
er ausnahmsweise von der Distrikts-Poliizeibehörde unter den notb⸗
wendigen Sicherungsmaßregeln gestattet merden.

Ddie durchgetriebenen Weidethiere sind nach Ankunft am
Bestimmungsorte zehn Tage lang abgesoudert zu halten und thier⸗
qrztuch zu beobächlen. —

Der' Transport von Thieren und thierischen Rohstoffen auf
der Eisenhahn durch einen verseuchten Ort ist untet Beobachtung
zer disixiltspolizeilichen Schutzmaßregeln zulässig.

(Saqluß folgt. 5

—AXXXRR
PIeisehextraet, condensirte
Milela, MHalæzextract.
rTumctca-Itum ch Maundarinen-Arac,
reinetes Lirschenwanser,
sind wieder eingetroffen bei —
Rrik Ranzerbieter.
»Am verflossenen Montag wurden
im Schmelzer Wald: 2 Aren, 2 Stoxren,
12 Ringe, 3 Nägel und 2 Stangen, alles
jon Eisen, gefunden. Der fich legituirende
Figenhümer kann obige Gegenstaͤnde gegen
Bezahlung der Einrückungsgebühr in Em⸗
fang nehmen bei
Johann Müller, Bergmann.
Dre schmaschinen
für Hand und Pferdebetrieb,
Häcksetschneid maschünen
neuester Construction mit u. ohne Excentrie,
EKoOnISuhmas ohinmon,-
billigst in dent Maschinengeschäft von
Fr. Rrozler.
Zaiserslautern, Pariserstraße Nr. 12.

⸗
Daor LERKrieg gogenm FPranmkxreαn. 3
hat für die dentschen ——— gehofften s0 günstigen Verlauf 2
genommen, dass der Abschluss, eineg dauernden Friedens demndchst 3
u crwarten iet. Handel und ndustrie verden also bald eiuen zu-
vor nioht gekannten Aufschwung netien. und vach innen und —
aussen éeine neue Aera gedeihlicken Fortschritts anpahnen..
Dem inserirenden Publikum bringen wir daher unsere seit einer
Reihe von Jahren an vielen Hauptplätzen domicilirte, hekannte
Annonoden-Pxpodition
unter der ũberall gleichlautenden Firma J
AnAν Voler
jetet wiedor in empfehlendo Erinnerung, indem wir neben coulan
bester. und gewissonhafter Bedienung dig höchstmöglüchen Ver-
günstigungen. wie bisher, zusichern.
Zeng Verι J Vunseh gratis 3
franceo, desgl. der nenuerschienene KAatalog*
dærx Hachblãtter. 8
Hqcucasenstein &amp; Pogler,
Namburg (Lubeck) Rerlin, Leipaig Dresden) Breslau,
Frankfurt a. M. Aoln- Stuttgart, Mien, Frag, Basel
(gSt. Gailen) Zurili, GWenf (Lausanne)

4
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3
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3

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tkchbheleäkkat
Redaltion, Druck und Verlag von F. X. Dementz in St. Ingbert.
        <pb n="541" />
        557 353386
—53 5855 223
S 2 535533233 2. 3 ———
83255 53 35 253 55
35 5338585 8 — ——
—38553555 235.2 53 235335
—353z335358553 3 7 38
585582 5333— 52* 5z323838 89 —3JJ * 38 *5
E * EA— 5*7 7 — —————— 2 *25 * 3 * 38 *257 522
58 55357 335*233 3555 z7
35 — ——
* — —8 2 O — *
52 —— 2523 82 * —— 53,—23 2 S X 8 — 5— 5
— —— — 225 5533333 —— ———— 58 —
— E 2 * * — 8 2 2 — *
335 J
—133 — 22255 58257* *333338 2 55 1 5 3 3333
—— —53 — 25783 3 32 —XV 2385* * 22 5 —E 2
* 2 —— 3 ——A — 25 25 — 255272 —— —— 2527
—A 532553 3333282 833258 2238 236 5538
— 2 5325338 2* —— 3 s32— *
52553 2 22 535633 8 2235 * — 33337— —— 2
538 52 3378338 ——— — —A—— ——— 338* —E
5 JF 3285 e*5E *2* 5— 268 3335 —— 58 6 32
—— 5753 552 —33— * J — 333
228 33735535—5 Se 38— 53 338233 — ——
3522 * * —2 —5 —J— 22 9 * J — — — 8 —53 2 82 ——S—— J
3 * 2535 — —3823833 ——— 8 ——— 78 z2285 * — 5138
—588 8 55* — 22 —25* 8 33 58 3* — 28
555 ——— ü3 5 3 *s5353
12* 3233338 5 53332 ** S8 ——A 75 338033 55 —3 —
—335 3 3223* 5538 ——
533 538 333382 52233 23*5 32 32 —— — 3B8
328 333233 8 — —2525 —— z333 233335 — * 5532 28
— —228 55 — —22 55 ——
138 3533833 65 7326 8 33 —
— 2525 568 23235 5 3253336 557 33 2336565*
3338 3533535 3333 1243
33336837 77 335 82
844 4
2 8
5533355223538
323552—88 8 — 23*
83835 — 638* **
* — 55* — 2* 5 —X ——
s — 233 73553535753835 — —— 3333
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—A— 535—2253 3 S— —35 — 233 5 3255
71533233533835 —2753 368 33 —35 5248
2 55335 —E 268* — — — 25253 ———— — — 23—238
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583 33 *258 332 3 33*83 ————
523252 230 — — A ————— —— — 23*
5 5. 2 2 —A 5 * —3— 5 —5—7— *8322
2537 33 — —— ——
2335353358 s 333 — ——— —— —3 25 55
—A —— * —— 5253323 232 —33* 35 — — 32805
25275822 *53366 5 337 83 5 — 38 z335833553278
232* 52285823 25 6 886* 53 3 —
3833352 S 383 58 ü
355833532 —3333533 83 7 s. 822367
4 3 JTS 53335276235
33 435 3358
— —V— 332 25 —— — —s — *355338—
232 — — 225 2 58 — 3 53532 2 553
—— *52 5*3 335335 * * ———— * * * 2 2 25 31 — 2 —5* —
— ;z3—8757 *— 7 223 53325507 35 3*8 585 — 88
353335785—583 — 3286 *8 ———26 555 353225 *
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der St. Jug berter Anzéeigerr (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

zummer) erscheint wochentlich ve r a k Dibnatag, Donnerstag, Samstag und Sanntug. Abonnementspreis vierteliährig 42 KArzr. oder
3 12 Silbergre! Anzeigen werden mit 8 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

— IA Dienstag, de ·mber. 11370.
*
. Deutschland. Rheims, N. Sept. Außer den 25.000 in der Schlachi
München, 10. Sept. Es transpirirt mehrfach, daß das hel Sedan Gefangenen sind durch die Capitulation vom 2. Sept.
merisierinm im Pprinzipe darüber einig sei, daß nach dem Kriegt 33,000, inclusive 4006 Offiziere in Gefangenschaft gerathen; man
ine: geweinsame Vertretung des deutschen Volkes in einem parla⸗ hat ferner 1400 Verwundete vorgefunden. Ueber 400 Feldgeschütze,
nentarischen Körper geschaffen werden müsse. Mit besonderer einschlüsfig 70 Mitrailleusen, an 150 Festungsgeschütze, 10,000
hefriedigung hören wir auch, daß die bayerische Staatsregierung Pferde, sowie ein überaus zahlreiches Armee⸗ Material befindet fich
ucht abgeneigt sei. die norddeuische Bundesverfassung als die in unseren Händen. Hiezu kommen die Verluste in der Schlacht
grundlage der neuen Ordnung in Deutschland anzuerlennen. wenn bei Beaumont, sowie 3000 nach Belgien versprengte Franzosen,
hieselbe in einigen wesentlichen Punkten eine freiheitlichere Gestaltung was eine Gesammtstärke der Armee Mac⸗Mahons vor der Schlacht
nahme. Nalürlich setzen wir voraus, daß die von der Regierung von nahezu 150,000 Mann ergibt. —

Anerzcit auszuarbeitenden Vorschläge auch wirklich in der Absicht Nizza, 9. Sept. Allg. Ztg.“) Ein Aufstand ist ausge⸗
zestellt werden, um den unker einem Parlament geeinten deutschen brochen. Alle Behörden sind gesprengt, alle politischen Gefangenen
Jundesstaat in's Leben zu rufen. syeib Watß Ne Withiebe een 3 dem ade de nd waosede
gripzig, 10. Schi. Wan schreibt uns, daß die Mitglieder monstrationen statt. In Mentone wurden die Zollregister owie
—9— — der eneneeee in Braunschweig die Büsten und Emblemen Napoleons verbrannt. Die Menge
gestern verhaftet und in Ketten geschlossen unter militaͤrischer Be⸗ schrie: Wir find Italiener. Von hier (Nizza) ist eine Deputation
dedung angetlich goc eeen r Du 8 J 8 ——ESä — mit der Bitte, zu kommen und die italie⸗
Berlin, 10. Sept. Die Kreuzzig.“ schreibt: Die Berufung nische Republik zu proc amiren.
delbrůds in's Hauptquartier destätige die Vermuthung, daß 49— Belgien.
ꝛeutschen Fürsten in Bezug auf eine anderweitige Regulierung der Wrüfsel, 10. Sept. (. Frant. Journ.“) Die „Etoile“ hat
zeutschen Verhältniffe die Initiative ergreifen wollen. — Nachrichten aus dem Hauptiquartier des Kronprinzen, nach welchem
Frankreich. .Kgzch füuf Armeccops auf deni Maxschenach Paxis befinden, von
Paris,Ol Sept. („N. Fr. Presse.“ Mit dem heutigen denen zwei noch nicht im Kampf gestandens haben. Das bahyerische
un dee ene eher Corps und das des Kronprinzen von Sachsen, beide vor Sedan
an Die gefammteVertheidigurgsmacht von Paris solb fich in stehend, haben Befehl erhalten, sich mit det Armee vor Paris zu
en nächssen Tagen auf 350.000 (9) Mann, getheilt in zwei vereinigen. Am 14.— September dürften sämmtliche Corps ihre
irmeen, delaufen. Die Züge aus Norden, Pesten und Süden respectiven Stellungen eingenommen haben ..
ringen ununterbrochen Mobilgardebakailonen —* J — * Eugl an
Patis. 10. Sept. Die Preußen sind n Dae London, 10. Sept. Wie berichtet wird ist die Ex⸗Kaiserin
Montmirail, VLaferte unter Jouarre und Vailly am Aisne Letze SGugenie in Hasiings angekommen. Ein englisches Thurmschiff „Cap⸗
areß nahe bei Soisffons, südlich von Laon) signalisirt; sie beobachten in ist bei Finissertegescheitert, 800 Personen, darunter der
kenge Mannszucht. Der Vogesenpräfect meldet. daß die Lage von Sehn des Marineministez. sind ertrunken. 9
dull sich gebessert habe..Xak .. Italien.
Paris, II. Sept. Winisterielle Mittheilung.) 600 Preu⸗ Florenz 10..Sept. N uͤg. Zig.“) Sicherem Vernehmen
en sind gestern in Chatean- Thieren angelommen die Preußen nach wird die Einberufung der SClafse!“ von 1843 und 1847
resetten ferner Laferte Saucher Gudostlich von Laferts unter Jou⸗ sowie die Mobilmachung von 40 Bataillonen Nationalgarde vor⸗
r zwischen Seine und Narne). Vorgestern Ichon hatten sie hereitet ülle Offiziere und Mannschaften der Marine ohne
Nonimirail besetzt und die zur Conscription versammelten jungen Unterschied sind einberufen.
zeule am Abzug verhindert. Der Commandant von Laon, General x ———

Florenz, 11, Sept. Der König hat auf Vorschlag des
Theremin, hat die Citadelle übergeben, um die Stadt zu retten. Ministerrathes heute pefohlen, daß die königüchen Trupven in das
bhr Zarige Sept. deet * itibe Gehet imüden
ehoͤlze in der Umgebung von Paris bei dem Herannahen de ————— p
eindes abzubrennen. . 4 W
P a 8; 11. Sept, Die Einwohner der Bannmeile sind J Bekanntmachung.
uufgefordert worden, ihre Wohnungen zu räumen und sofort mit (Maßregeln gegen die Rinderpest betreffend.)
hren sämmtlichen Vorräthen nach Paris zu kommen. — Lord (Schluß.) —.
hons ist nach⸗ London abgereist. — Einer beträchtlichen Anzau 8. 20. —
vn Bewohnern der Vorstadt Belleville sind auf Befehl der Re- Ist der Ausbruch der Rinderpest an einem Orte amtlich jest⸗
sernng die Waffen abperlangt worden. Das 35 — des pee Ileen von e —B538
ußeren und das diplomatische Corps — werden sich nach · einer Seu renzbezirk. welcher von der Distrikts⸗Polizeibehörde erfor⸗
—5— Stadt e nicht aenugende Sicher- derlichen Falles im Benehtmen mit den übrigen hiebei etwa bethei⸗
heit 44 uuagten Behörden festzusetzen und öffentlich bekannt zu machen ist

Paris, 1.. Sept. Hr. Olozaga hat der neuen Regierung und in welchem Folgendes zu geschehen hat.
he Anerkennung der-Republik Seitens der fpanischen Regiekung Jeder Viehbesitzer hat der Ortspolizeibehorde innerhalb 48
jotificirt.“ Der französische Gefandte in Madrid, Baron Mertier, Stunden ein das Alter, Geschlecht, dier Farbe, und die et·
st abberufen:.5 Par * ddie iheilwese Verlegun . e aer —B nachweisendes Verzeichniß

Nachrichten ausPari's zufolge wird die theilweise Verlegung seines Rindviehstandes einzureiche.
er Maminn nach Tours beabsichtigen; e — 3 J 7 en — dehe —— g. —
as Ministerium des Aeußern und das diplomatische Torps be⸗sens Geburt, Veräußerung, Ankauf oder auf andere Weise sich er⸗
inihegun Journal — — sagt: * ——— ahn gebende in dem Viehstande von jedem Befsitzer
jewilligt die Ueberstedlung der Strafkammer des Kassationshofes senze binnen 24 eregef Dineeeee ee und
ach Tours. — Die Pariser Journale versichern, daß die diplo⸗; dabei im Falle des Ankaufs zugleich der Herkunftsort des
natischen Pourpalers fortdauern. Ein Telegramm-der „N- Fra P. augelauftem Stückes anzugeben. J
neldet sogare Jules Fabre soll die von Lord Lyous formulirlen] 8) Jeder Erkrankungse und jeder Todesfall eines Stückes Rind⸗
Friedensvorschläge, deren Basis die Zahlung einer Kriegstosten⸗ piι bieh, eines Schafes oder einer Ziege, muß unverzüglich der
batschadig ih Herausgabe der· Prisen.Schleifjung der. Festungen Ortẽpolizeibehoͤrde augezeigt werden.
Metz und Sttaäßburg wären. angenommen haben .* 4 Alles gefallene Rindvieh ist da, wo es gefallen ift. bis auf
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        veitere ortspolizeiliche Weisung zu belassen und sede Berühr⸗
ung desselben auszuschließen. 5 4.

Behnfs der Constatirung der Kranlheit kann von der
Distriktspolizeibehörde die Zerlegung ißdes geiallenen Thieres
angeordnet werden. *

Der Handel mit Riudvieh, insbesondere das Abhalten von
VBiehmärkten ist verboten.

Nur ausnahmsweise darf der Handel mit Schahtvieh
oder zu dem als nothwendig nachgewiesenen Besatz der Höfe
mit Erlaubniß und unter Controle der Ortspolizeibehoͤrde;
tattfinden. . —A

Ferner darf der Handel mit Rauhfutter, Streumaterialien
and Dünger nur im Falle dringenden Bedürfnisses mit Er
laubniß und unter Controle der Ortspolizeibehörde statt
finden.

—* Gemarkungen. welche an die verseuchten Orte anstoßen,
ist der Weidebetrieb bei zu besorgender Gefahr von der
Ortspolizeibehörde zu untersagen. J
Alle Hunde, mit Ausnahme der Hirtenhunde wührend des
Gebrauchs, sind anzulegen, sowie alle Katzen einzusperren.
Die frei herumaufenden Hunde und Kahzen sind zu
lödlten.— ,
Im Umkreise von einer Stunde vom Seuchenorte ist auch
das Federvieh eingesperrt zu halten, widrigenfalls es zu
tödten ist.

Die Schätzung hat durch ein Aunbetheiligtes z Gemeindeglien
inen Thierarzt und einen weiteren Sachverständigen zu ersolen
Die Distriltapolizeibehörde hat diese Schätzer zu bestellen und
jerpflichteiü .. ... F

Eine Entschädigung wird nicht gewährt,

1) wenn eine richterliche Veruriheilung des Betheiligten weged

Ucrbertretung der gegenwärtigen Vorschriften erfolgt ist;

—QA Durchfuhr

vom Auslande her begriffen ist;

8) wenn vom Auslande nach Bayern eingeführtes Vieh üunen—
halb det ersten drei Wochen der-Tödtumg verfällt und nich
nachgewiesen werden kann, daß die Ansteckung oder Berühn
umt mit sauchekranken oder seuche derdächtigen Thieten ds
Verichulden des Besitzers im Inlande erfolgt. ist.

Artiel 363 des Straf ⸗Gesetz⸗ Buches.

Wer, um Thiere Anderer zu ödlen oder zu beschädigen
Veiden; Wiesen, Futtervorräthe, Viehtränken oder Teiche vergifte
sder eine ansteckende Viehkrankheit verbreitet, soll mit Gefängniß
nicht unker einem Jahre bestraft werden, womit“ Geldstrafe bis ·
ausend Gulden verbunden werden kann.

Wer den Einfuhrberboten, den Absperrungs⸗ Auffichts oder
onstigen Sicherungsmaßregeln, welche durch Verordnung oder oben
jolizeihliche Vorschrift zum Schutze gegen Eintritt, Verschlimmerung
Berbteitung oder Wiederkehr von anfteckenden Viehkrankheiten ange
ordnet und öffenllich besonders bekannt gemacht worden sind, oder
den ihm persönlich kundgegebenen desfallsigen Anordnungen der zu⸗
tändigen Orts- oder Distriktspolizeibehörde vorsätzlich oder am
Fahrläfsigkeit zuwiderhandelt, wird mit Arrest oder Geld bis p
jundert und fünfzig Gulden und wenn in Folge der Zuwiderhand⸗
ung fremdes Vieh von der Seuche ergriffen wurde mit Gefängniß
is zu einem Jahre oder an Geid bis zu vierhundert Guider
eestraft. —8 — F — J

Kaniglich Bayer. Bezirksamt.
. D am m.

3

9

6)

fftiee
8. 24..,—

Wenn in Anwenbung der gegenwärtigen Vorschriflen Rindvieh
Schafe oder Ziegen auf amiliche Anordnung getödiet werden, er⸗
halten die Vieheigenthümer in Gemäßheit des Gesetzes vom 26.
März 1867 (Gesetzblatt Nr. 10) aus der Staatskassa volle Ent⸗
chädigung für den durch Schätzung erhobenen Werth der Thiere,
den dieselben ohne Rücksicht auf die ausgebrochene Seuche vor der
Tödtung nach den in der Gegend bellandenen Preisen uuter Zu—
zrundelegung des Gebrauchszweckes, des Alters und des Ernaur⸗
ungszustandes, gehabt haben würden.“

Bekanntmachung.
Nachdem nun auch in den Gemeinden
hassel, Ormesheim und Alschbach der Aus⸗
zruch der Rinderpest amtlich konstatirt
vorden ist so werden im Hinblick auf 8.
17 der Allerh. Verordnung vom 3. Juli
1867 hiemit auch dicse Ortschaften als
zerseucht erklärt und den bereits publizirten
Restimmungen der ermähnten Alierh. Ver⸗
»rdnung unterworfen.
— 0 —
Königl. baher. Bezirksant
Damm.
Danksagung.
Den Herrn Civilbeamten und Ärzten.
owie allen hiesigen Einwohnern, spreche ich
zjiermit bei meiner heutigen Abreise den
„erbindlichsten Dank aus, für die —5—
eichnete Verpflegung die fie durch die
wohlgetroffene Einrichtung. in den e
hen mir und andern Blessirten erwiesen
haben.
Besonders meinen ungaussprechlichen Dank
aber den Schwestern Diatonissen für die!
anermüdliche Aufopferung und gute Ver⸗
flegung.
St. Ingbert, 11. Septbr. 1870.
L. Duval, Jäger zu Fuß
im 10. Bataillon.
*
Die Weinhandlung
A. Andre Cio.
aus Oppenheim am Rhein
uinterhält während der ganzen Kriegsdaurr!
zin großes Lager verschiedeunet Weine.
Schon von 20 iI. an per 100 Litres!
ab Homburg ist zu haben; Rothwein von
50 fl. an und höher.
Das Lager ist bei Herrn A. Rögner
nHomburg.

Im Verlag von Gustav Weise in Stu tigart erscheint in mindesten

628 Nummern ⁊ . 43* —*

IJF— S22 d— 0 — 8
: T 1435 n.
Deulsche Kriegs- Zeilung. 35
—— 3— irt⸗ —— en 25
75 Illustrirte Blãtter vom Kriege. 233
Woöchentlich eine Nummer von 16 Folio Seiten mit je ca. 12 5 5
2— — 25 2 2 5
25bvrachtvollen Otiginalzeichnungen. 523
8vreis pro Nummer 3 sgr. — 18 kr. 8. Ww. — 55
G J —8
32 — * — *
2 * Inhalt der Illustrationen bon den erschienen Nummern 1-3 8 2
Nr. J Wilhelm 1., König von Preußen, oberster Feldherr des deutschen Heeres. — Prinz
Leopold von Hohenzollern ⸗·Sigmariagen. — Die Mitrailleusen. — Der Empfang König Wilhelms

m Berlin. — Tyypen algierischer Truppen. — Attaque preußischer Uhlanen auf Chasseurs d'Afrique
u — 5 Huldigungsscene in München: — Sprengung ver Kehler Brücke. Jrompeler bias
in ven Rhein! — *

NMr. Je Der Sieger von Weißenburg und Wörth. — Die Generale von Bose, von Blu⸗
menthal und von Kirchbach. — Plan der Festung Metz. — Ein Elsäßer Bauer vor seinem zer⸗
torten Eigenthum. — Tureos am Lagerfeuer. — Sturm auf Weißenburg. — Einbringuug eineß
Bauern, der auf Soldaten schoß. — Die Affaire von Niederbronn Ansicht des Schlachtfeldes
hei Weißenburg am 4. August 1870. — Scene aus der Schlacht bej Wörth. — Der erste Todte.
Ar. 8. Prinz Friedrich Carl. — Furst Pleß Graf Stolberg⸗Wenigerode. — Erstes Auf⸗
nahmspital in Weißenburg. — Feldspilal mit Operationstisch bei Froschweiler. — Plan von
Straßburg. — Wegnahme von drei feindlichen Kanonen bei Iulkkirch (Straßburg). — Bivonak mit
ze fangenen französischen Officieren. — Rüchzug der Franzosen bei Langensulzbach (Schlacht bei
Worth). — Humoriftische Juustrationen gur Zeitgeschichte 8. — Nach Paris !

WWerlag von Gustav Weise in Stuttgart).
J.

Auerkannt schönste u. reichhaltigste il ustrirte Kriegszeituug!

Epileptische Krämpfe (Gallsucht)
heilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. KilIkMoh
in Berlin e bi. Gαινο»NνN 45. — Vexeits Uber Mandett gebee
—— Bei meiner Abreise don hier spreche ich
IOoFrKAI hiermit dem Herrn Peters und seiner Fa—⸗
—33 —e milie für die Wohlthaten und ——
eh, Malrextract. — 56 536

— ⏑⏑⏑ ——⏑⏑⏑— — ————————— d mir angedeihen ließen, meinen

soinstes Rirschenwvasser e t,
ind wieder eingetroffen beiei— Lonis ——
Fritz Panzerbieter .. blefsirter Frauzos.
— — —E
Redaktion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Inghett..

—
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        22 35
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*52338 333333324535 583
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— 3533535 I3333 6237
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5 3555 533333832232 825758 * —53235288 53 ——
355523 235333532 522 538 * 7z.8 55323855 3 53 8
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* * * — 22 58*
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J
2332553533338 2258 Fx 8* 333383327 — — 5758
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* * —22 — * an — õ 225 2233 —
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33385 8335333 23533333388 3333333232335
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5 * .3 7 — —— —— 57324 —
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233323722358 —e 2335322* 55
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235 3535 12752 2383 — — 323 2828
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55* —554 z257* 223 28* 2333328 23233
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58833 —z268335 —— 33535 253 853— 225
2 —— — 5 — — — 32 33553 43825
272* 25236 *52338 2 —————— 2338333 2284
2 — — 85 7 333 23—533 —232 2538
2553 53 — —— 2337535 538383.
238 — 383 32333 —A———
38 33533 3V — 522 8
43238 J—— 355335 5533888 —
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kummer) erscheint woͤchenilich v i er m q —— sata g. Donaejres taa. Sams kaig und /So nn Aa mi Abdonnemenispreis vierieliährig 42 Krzr. oder

— 8 Silbargr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blanschrift oder deren Naum berechnet.

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u — e Deutschlander uenn schlagen, desavouirt der überwünderis Staat seine Regierung, seht
Natr 1s ru hie, I2. Scpte Leute, die soeben aus Straßbburg ie wo mböglich ab und erklärte dem eindringenden Gegner. das
hier eingetroffen sind, sugen aAus,“ daß das Bombardement der letzten Banze sei nur ein Mißverständniß gewesen, man habe gar keinen
Tager entsetzliche Verwüstungen angetichtet habe,“ Aebexall seiez drieg führen wollen, die Herren Inpasionstruppen könnten nur
inzelde Häuser oder ganze Quartierx zerstört. Das Guttenberg⸗ wuhig wieder nach Hause zurückkehren. Mit Recht sagt daher die
Ddemnal (von D. d' Angers) ist noch: uiwerletzt, dagegen das Mue W.⸗Ztg.“ „NMan dente sich den Fall nur einmal umgekehrt.
eum mit allen? Kunstschützen verloren. General Uhrich wohnt ßrinz Friedrich Karl wäre mit den Trümmern seiner Armee in
gemeinsam mit dem Präfecten im Keller des Präfeckurgebäudes. Mainz blockirt; der Kronprinz hätte in Wesel kapitulirt; Bazainze
Seine Familie ist außerhalb dex Stadtin Sicherheit. Von anderer vefände sich im Anmarsche auf Berlin. Was würde Herr Jules
Zeite wird gemelden: Am vorgestrigen Moxgen hörte man bis Favre dazu sagen, wenn eine provisorische Regierung in Berlin,
gegen 10 Uhr leine Kanouade; daun aber begann sie aufs hef⸗ vir wollen annehmen die Herren Duncker, Bebel, Max Hirsch und
igste. Es Ichien, daß die neuaufgestellten Riesenmörser mitbrummten. »inige audere Fortschrittsmänner und Sozialisten, an die vordrin⸗
Pachmittags gegen 4 Uhr arfolgte xine Erplosion, welche den gende französische Armee die Aufforderung richteten, nunmehr um ·
rdhoden, iele Stuurden weit erschütterte. Es wird glaubwpürdig zukehren, eil sie, die unterzeichneten Mitglieder der Linken, von
arsichert,daß sie auf dennalten Schlotß in Baden fühlbar war. „etzer den Krieg für einen Unfinn erklärt haätten und weil von fett
Bald stiggen, auch neben dem Münsterthurm, der sich durch das an fie und nicht der König die Nation repräsentirten ? Er würde
Fitznglaße hetrachtet noch unversehrt präsentixt, neue Rauchwolken sagen. daß nur ein hirnverbrannter deutscher Metaphyfiker auf einen
ins. Man könule bald fragen, was ęs eigentlich noch Brennbares so tollen Gedanken kommen fönne. Und doch wäre dies noch micht
u driuuen gebe ẽ . i inmal so toll wie das, was Herr Jules Favre von uns verlangt.
Frantkfurkt. 14. Sept. Eine Casseler Correspondenz der Denn immer bieebe noch der radikale Unterschied, daß die Franzofsen
Fraptj. Zig.“ erwähnt eines Gerůchteg wornach Napoleon III. den Streit angefangen und die, Deutschen ähn nur in gerechter
gach dem Einzug der Deuischen in Paris dahin zurückktehren und Rothwehr jangenommen haben.“
aich Nmständen elbst die Zügel der Regierung wieder zu ergreifen Pas18, 105 Sept. Schonungslose Demolirungen. Bexeits
der zu Gunsten seines Sohnez abzudanken gedächte? rn 80 Hansax iedergerissen. Grundstücke fast unverkäuflich,.
Aus Kascsegel. 9. Septe schreibt man demt Frautff. Jaurn.““MPeaarti S.. LL Sept. Es wird öffentlich verküudigl, daß. zuit
Der HZaushali Rapaleons zu Wilhelmshöhe ist durch die Entlassunug dem Betinn der Belagernug: dem; Betrieb der Gasanstalten eiag e⸗
pialer Diener sehr verringert. Gestern wurden nch 89 Pferde, die stellt wird. ι ιινν α
theils ihin, theilg den beiihm sich befinden dern Generälen gehören, S43Paat i 8. .2.Sept. Sichme⸗Mi) Die Stadt ist von liefster
autz freier Hand meist an fremde. Pferdehändler werlaufte Das Frieden gsehn sucht erfüllt. Der vom Havas'schen Bureau nicht ver⸗
Geschüft ward in. Franks abgemacht und, wie wir hören, sind öüffentlichte Artikel des „Peiersb. Jour.“ (das Organ des Fürsten
zaxaus im; Ganzen nur, zirka 40,000 Franks gelöst worden. Ueh Hortschertoff) machte den tiefsten Eindruck auff die Regierung.
goas —* hier sehr /auf, daß NapaleonsDienerschaft, welcht Paris, 12. Sept. (Officiell.) Thiers ist heute Abend in
n der Stadt ihre eigenen kleinen Bedürfnisse, als: Tabak, u. . w Hisfion nach London und von dort nqche Petersburg uund Wien
inkauft, sehr über Mangel au Geld klagt und nur die: kleinsten abgereist. Regierungsnachrichten exgeben, daß die, Vreußen die
peede fie erholten ann,, laufs Mach Mittheilung Dreletzte Nacht in Meaux und Melun eingerüdt find.“ (Meaurx fiegt
. Vorns in der Koln. Dige“ war Nopoleon bei seiner Gefangen Awa 10 und Mesun 12 Stunden von Paris.) *
uhmung, der Art pon- dllen. Miteln entblößt, daß dem Gencral 8α Sept. Preußischer Truppen sind in der⸗Nähe
VBoyen, der den Auftrag bekam“ ihn nach Kassel zu bringen, von Meaur, eine bedeutende Anzahl deht bei Crecy suͤdlich von
2009 Thlr. übergeben werden mußten.) Meaur; sie marschiren auf NoisyeGestern zeigten sich Ulanen in
Berlin, 13. Sept. Die Kreuzztg“ groiht hezugtuch der Probins,, Gstlich von Melun). Auch in Carlepont (Bezirk Com⸗
neuen Pariser Regierung: Wenn wirx heute diese Herren als be“ piegne) und in Laval (Bezirk Fontainebleau) sind preußische Truppen
rechtigte Regierung auerkennen wollten. müßten wir 'morgen mit seingetroffen.— 233 I
Rochefort, übermorgen mit einem Arbeiter-Ausschuß, am dritten / Paraäus, 183. Sept.COfficiell.) Die Seinelrxücke in Corbell
Zage wieder it den Bonapartisten pactiren. Die zur Zeit' nach ist gesprengt worden. In Nogent'“ sind gestern preußischeUlanen
— und Völkerrechts allein berechtigte, von netihct ud bben bei ihrem Abzuge bei schwerer Strafe die
Deutschland anerkannte Regierung ist die des Kaisers Napoleon.! Zersthrung. der. Seinebrücke unterfagt. 8000* Preußen, worumter
dules Favre und. Konsorteuexistiren, fx⸗ Deutschland als Regier⸗ piel Pioniere, befinden sich gegenwärtig jan Chalons. In Ehquny
masgewaltan gariicht eι— 77 — warten preußische Kürassiere Zuzug ab, mit welchem Soissons und
. Fraukreich. uρι ANν La FFernie ingeschlossen werden sjollen. In Vaucouleurs stehen
ne In ven Kreisen der provisorischen Regierung herrscht die unex⸗ 2500 Bayern Der Präfect von Laon ist verhaftet und vor
jdrieste Selbsttäuschung; Trochu will sich durch die Vertheidigung GBeneral v.Moltte geführt worden. General Theremin liegt
AV —
Pegierung Theil znimmt; Ansirzitig aber Beziehungen zu derselben un. Aus Reims wird öfficiell gemeldet: Nach soeben eingegan-
ierhätt, ist ganz stolz, daß die Festungswerkte, die einlt auf seine An⸗ jener Meldung hat sich am 9. September Laon der 6. Cavallerie-
vgung; hergestellk wurden, doch zu eipas dienen, während Jule s division ergeben. Rach abgeschlosserer Kapitulation besetzte die 4.
zobre; sich jchmeichelt, durch die neue pölkerrechtliche Theorie, welche Tompagnie 4. Jögerbataillons die Citadelle; als der, leßte Mann
ð iur seinem hekannten Circulas-entwickelt, die gesammte nichtdeutsche der Mobilgarde diese vlesen jprengte der Feind vertragswidrig
Diplomgtie für Frankreich gewunuen zu haben. Wenn ein Staat — das Pulvermagazin in die Luft. Furchtbare Zerstörung in der Ci⸗
o.lautet, nachdem sje aller phrasenhaften Umschreidungen entkleidet, adelle. und in der Stadt. Herzog Wilhelm ist contusionirt. 95
dejetr Thehrie —selne Nachbarn mit: Feuer und Schweri uberfällt, so Jäger der Compagnie und über 300 Mobilgarden sind toet oder
jind zweij⸗ Falle möglichz jentweder ex siegt odet et' wird besiegt· Im oerwundet.. v. Pod bielsth..
Menen Fallerergibt sich alleß weilere pon jelbst; der Sieger nimmt Aus Nanch, 6. Sept. schreibt. maa- der „Föln. Zig.“: Bei
lünen geschlagenen Nachharn so viel Beute ab, als ihm giiß dünkt, inde; Poisier,nA, Meiben von hier, ist heute von bewaffneten Bauden auf
Meschirt ixiumphirend in seige Hauptstadt zurück, woselbst das ge- zwej Aubusancentpagen mit der weißen Flagqge und rothem Kreuze
jaubte Feindesgut gemüthlich verjubeltf wird. Im anderenx“ Falle in welchem verwundete! Offiziere saßen, geschossen wporden. Ein
agegen. menn nämlich die angegriffenen Nachbaru ich allzu enec⸗ preußischer Offizier, Lieuten mnt v. Buddendroch, erhielt noch einen
üisch ihrer Haut wehren und den Räuber auf sein Gebiet zursich Schuß in den Rücken, ein verwundeter bayerisscher Offizier ober
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        zwei Schüsse in die Füße. Die Bande, So Man stark, griff Botebardement von Paris wäre ein Verbrechen, zein »Vandala,
darauf vig Wagen an und plünderie,die *5— Friedens erheische andere Veden⸗
auf das Hemd aus, ward aber dann durch eind preußische Kabaxertet 7
leriepatrouille verjagt. Auch einn bayerisches Deivcheinent von 37 — 32
Mann soll von französischen Banden 8 sein⸗ eben * pSt. In e —— Nie * den falg
in Nancy auf en vor dem bayerischen Lnzäreth geschossen — F se * 8e t Ppfaͤlzisch⸗
* getretenen neuen Fahrplane entnehme
wurde. Aue solche Vorfälle nutzen für die Entscheidung des Zir die jur unser hiesiges“ Publ kum von Jcueresse sheinch
Krieges nicht im allermindesten, reizen aber die Soldaten auf das Fahrzeiten a nde
surchtharste und drüchen zuletzt dem Kriege den schrecklichen,! Alles zeiten WVon“ Stt Ingbert· hach Hombuͤr ö.
zgerheerenden Charakterauf, den er bisher glücklicher Weise no h micht ge⸗ Abge in St Ing at 8 ü ee * eg 3
habt hat. Wenn man in Frankreich fortfährt, »dergleichen Vorfälle »noch An? m Shwinans ũ. o arui 2026 u. 1 57
seruerhig zu provoziren, darf man fich auch über die Folgen davon —— —3u. 2532 1u. 6,n. 33
nicht wundern und nicht klagen, wenn — X — ινα, Haͤnturg nech SiNa 98
— Dorfern — uud —— ⏑ — ⏑ ⏑⏑⏑⏑⏑—————— u 868 U.
hören wird. In der Richtung nach Zweibrücken und retour:
e Belgien. ιαινανιν, Abg . von Schwarzenacer: Zeni. 47 8u. 47-11p. 87
»d Brüfsell 12. Sept. Der Eiseibahnverkehr mit Paris wird —
nlite duf der Linie Douay dermitteltnn n ιöαιν G U. 52 -7u. 283ů U.αα.
—R—— Nußland. Abgi bon Zweibrücken N αο — U 25.
J Werterk burg. 11. Sept.“ Das Journal de St. Peters- Abg. von Schwarzenackert: VUn 5045 WB B3-9. . 10.-
dourh“ schreibtrrn, Die Interventivn der französischen Sozialdemo Anke in' SteIngberte AIG U.40 4äö 10 U. 40.
kratit bleibt unfruchtbär, oder sie bringt' gar böse: Resultate. Ihre unr gweiberincke'n, I2. Sept Die Polizeianwälte Ratu
Rökkerföderation ist eine-Utopie. Frankreich beglückwim'cht sich heute und Schimper, ferner die Nechtsprakti kanten Btaun,! Janton, Lar
zier Republik wie früher zum Kaiserreich. Möge es selbst eim neueg rent und Treiber wurden nach Hagenau gerüfen zu dem dortiger
Experiment verfolgen, aber nicht verfuchen, seine Nachbarn mitzu Peäfrkten Graf-Luxburg und sind gestern dadin abgegangen:
feißen.““ Das Blatt widerlegt⸗ Viklor Huao's Behauptung,“' das eruιι d ι— ι
Die rüchständigen, n ven J Lo tz b eck *7 u lnierzei hnete bescheinint hirrmind
Hilssverein wollen sofort dem Unterzeich⸗ ist wieder eingetroffen berabi —6 hothladenfubrik von Franz Stor
heten überschicht werden. Fritz Panzerbieter. de * SEsbhne in Köln sich
azdeler tz Panzerbieter h
St?Insbert den 15. Seplember 1870 das Ne —— —77* —A earin rr
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— —— ʒierteljährlich nur 1213 Sgr. lie rolẽ aentnn gestellt ho
Nmterzeichnele spricht diermit taachträgli e — e eee ree
ihren besten Dank den hiesigen 5* e e enbiits mienun d Iwedeen wruee
* x— freiwilligen Feuerwehr — 55 erieg dadurth dem rne 8
ür die reichlichen Gaben Aaus, die ihr beim i Tage colade,“ vonsumeen ere ine de
e ne i — * Laud Wenn di —8 Cacao und Zucker o
b53 he 9 r Nä. beutfhe unge ru at di Rdin j. September: 18680.
hen von Re rn u. Weißzeu suß von Ftum Fr 3 Vr. 7
und im Verfertigen von αιιι 28 — 232 3 8 — 20 ———— — * he
unna Feller ged. Legrum rüftatio d J
— — — zee eeSebige mit Recht mt 4
Wagrenveraͤußerung · Ain —AA—— ——
In der weiten Häfte des I ertruns n e e
r RR der Tag nR Jüũ vrederis. 8
wpird noch näher bestimm Te oeguustrativnen α——,—,—
v Der Straßburger Münster. g e. W h ndlu
verden läßt Herr C. M. diarscan g unger Die einhandlung
0 aur, Nentner dahier, als B einer einzelnen Nummer2 A. Amndre «T VGie
Vormund seiner Enkel, der Mit ——— ne ga dus Oppenheim am ANhein
i el, it Nar 40 begnnt esin unkerhält wahrend der ganzen Kri
Johann Woll schen Kinder N J * ein aroßes — g zen riegsdau⸗
Impain Wi ide bues Qartale wederhr due u du
von hier, verschiedene Klei⸗ n von 20n an per 100 Eihe
derstoffe für Männer, Frauen, 38 420 enthält unter anderem 50 fl. ae ahen een Rothwein vr
Madchen und Kinder auf — ? brovisorishe egierungWet oger ihi damn A. Nbane
Credit versteiger. — B————— —— ———
.Concessioniries Geschäfisburean er an der Spihe slehenden Männer, fer rucht· Drod· Fleisch Vvr⸗i
reneeen z Plpn curn Paris and Umachung de rirrege *
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— x 7 Modern -U,sr)nmen, Gerste Zreihigefll n g
Neueste Kriegskkarte en — S —— ee —F e
auf welcher die Straße bon Saurbrilcken ufgenommen wurden. In Nr. 40 beginnt Spelzkern — fl.— ur p d * rf
kia Metz, Verdun, Chaͤlons nach Paris auch eine neue, große Novelle, betitelt — ieu i
mit vlelen Ortschaften, bis auf die hei BSie Bande des Bluts · ¶ñ 81. 20
herad, neu ergänzt ist, zu dne en von Adolt Vilbrandt. — fl. 26 kr. Erbsen ir. Bide
8 zu i 4 — * ve — —— 5 *7
Vuchdruckerei dieses Dn à Le der Reue Theilnehmer am Abonnement sind 5 28 en 8
F — l. 28 r Strot 1 fl. 18 tr, pe
i aufzugeben. in— ee abherd 12 stilogr. 2260
Rreis für ein Vierteljahr 12130 Sgt brod 8. Kilogr. 80 Ir. ditto 2 Kilog
ur werden also 183 25* * sob deee Gemischtbrod
Jede Woche eine Mum mα gtt— Paar Wech 7 Loth 2kr. Rin
l. Qual. Is8 tt.v 2. Qual.- ir
daibfleist14 ftr. Dammelleisth 100
rrehe 18 ir. per Pfund. Wen
ir. Bier 7 kr. per Liter, Butter 30 6
— ner Pfundeeere:
Redaltion, un ůůIII——
ion, Druck und Verlag von F. X. Demetßz in St. Inabert.

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Am Sonutag Mittag wurde von der
Hauptstraße bis zum Bahnhofe (wah schein
lich während des Begleitungszuges der Ver—
wundeten) ein goldenes Krotiz an schwar⸗
zem Bande, gefunden. — Der Eigenthümen
tann dasselbe gegen die Einrückungsgebühr
auf der Gendarmerie abholen.
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233 —253822833—355828 —. —5 — 582538 — 7*
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2 * —A 5 —2225 7 2 *
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2 2.4 83*838 2224
24* *2s*83 5323521
2 72273 — 238* —— 23S 223735
253—5 25 35233853 2833*8 23 —8—37
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2z85 35 2. 2 —— 2* 3 238*2 28
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ret St Jaug bert er An zen gee r (and das mit · dem Haupiblatte vecbundene Unterhaltungsblatt: mit der Dienstags⸗, Donnetztagte und Sonntags
dummer) erscheint wöchentlich vire r m a koDienstag: Dro n reir stag, Samts targ und Soil nbagg.“ Abonnememspreis viertetjährig 42 Krzr. oder
e 128 Silbergr.Anzeigen werden t 8 Krzre die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. .. ꝛꝛ
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45143. t Samstag, den 17. September. 41870.
Ktriegsereignisse, 3 3 vorxmarschirte Hauptleute pvon. 2. Compagnien. In einem. Hause
Pirma s.enn s8, 13. Septee, Seit Sonutag Mittag hot die u. Balan liegen ehen dem Kommandanten des 8. Jägbat., Oblieui
zeschießzung von Bitsch mit Bomben und schwerem Geschütz ihren dohlermann, dessen Bein heute amputirt wurde, verwundet dessen
ufang genommen. Diejelbe erfolgt von der Ostseite und soll die wei Brüder, Stabshauptleute. vom 7. und 15. Inf.⸗Reg. Ein
Festung auf jener Seite schon exheblich beschädigt sein, wuhrend sie kriegsbild der schaurigsten Art zeigt sich jetzt vor den südlichen
nuf der Westseite noch keinen sichtbaren Schaden genommen hat. NRauern der Festung Sedan. Die weile Maasebene steht. üher
desto, mehr aber hat die Stadt gelitten, von der ein großer Theil Wadelincourt hinaus unter Wasser, da die Festung inundirt hal.
estern Abend in Flammen stand und vollständig zerstört ist. Von Das, Wasser steigt beständig und, bespült schon fast den Hügel süde
er Festung aus wird. das Feuer nur sehr Ichwach exwidert, und ich, Balan, auf dem wir jagern. Balan und, Bazeilles brenuen,
t Verluste sind auf deutsher Seite bis Jetzt sehr gering: 1 Tod- heils durch feindliche, theils durch deutsche. Granoten in Brand
er und 4 Vermundete. Ein großer Theil der Bewohuer von zeschossen, Bazeilles auch theils von unseren Soldaten auf, Befehl
gitsch hat sich mit Habe und Vieh aus der Stadt geflüchtet. ingezuͤndet, da aus den Häusern sehr viel auf sie geschossen wurde
Darmest adt, 15.Septz Die, Darust. Ztg.“ berichtet: und noch wird. Nicht blos Männer, auch Weiber, Mädchen feuern;
die Beschießung von Metz hat am Freitag (9. Sept.) Abends unter n, Balan liegt ein Haufen von 12 Bauern, die bon unseren Trup
em Wüthen eines heftigen, Sturmies begonnen. Ein Wasserstrom »en niedergemacht worden find, darunter ein ungefähr 18jahriges
hwemmte die Erde von einem Theil der Gräher um Metz hinweg. Nädchen. In der Tasche fand man bei ihr Patronen, in der
die offen liegenden Leichen verbreiten einen schrecklichen Geruch. Lechten Hand hält ste noch, krampfhaft einen Zimmerstußen, das
Nach einer Mittheilung der „Bad. L.«Ztg.“ aus Brumath, von Natur nicht unschöne Gesicht ist schmerzentstellt, von zwei Ku—s
„Sept. hal General Untzrich in Straßburg um einen viertägigen zeln zerrissen. Ein unheimlicher Anblick, selbst wenn das Auge
baffenstillstande nach gesucht, nachdem ihm aus dem deutschen Haupte dhiel, viel Soldatenleichen gesehen! Es war ein schreckliches Ringen,
uartier die Nachricht über die Capitulation- von Sedan und die zas der letzten zwei Tage, des 81. Aug., des 1. Sept. aber ein
hefangennahme des Kaisers- mitgetheilt worden war. Gleichzeitig »rfolgreiches. Es ist Mac Mahon nicht gelungen, abgeschnitten
ctlärte sich Uhrich bereit, wegen der Uebergabe auf Grund freien und von drei Seiten umzingelt, sich gegen Metz oder Paris durch—
Lbzuges der ganzen Besatzung zu unterhandeln. Diese Grundlage zuschlagen. Es bhlieb ihm nür mehr die Älternative, ihm wie
zurde unsererseits für unannehmbar erklärt, freier Abzug grund— einen miteingeschlossenen, uns Bahern direkt gegenüber stehenden
ätzlich vielmehr nur den Offizieren (einschließlich Uhrich Y. zuge- derrn und Meister, entweder die einige Stunden entfernte belgische
tanden. Und als Uhrich, hierauf nicht einging, wurde der Waffen- Grenze zu überschreiten, oder sich uns zu ergeben, in beiden Fällen
üllstand abgeschlagen. — Sicherem Vernehmen nach werden jetzt die Waffen zu strecken. Daher der Verzweiflungskampf Mac Ma⸗
dei den Belagerungsarbeiten vor Straßburg zwei Luftballons zur! jons, daher das Aufbieten der letzten Kräfte. Sogar die Marine-
lusspähung verwendet. Sie sollen bereits unterwegs, ja in Wenden- Regimenter, die erst von der Nordsee zur Vertheidigung von Paris
eim angekommen sein. Durch das schlechte Wetter haben unsere urückgeholt wurden, kämpften hier mit. Ich sah diele derselben
helagerungsarbeiten einigermaßen gelitten. Das Feuer des Feindes auch sechs Offiziere, als Gefangene vorüberführen. Ein trautiges
it verhältnißmäßig schwäch. LEnde deeser Seehelden! In einem. Wiesengraben zwischen Bazailles
Parris, 14. Sept. Eingegangenen Nachrichten zufolge und Balan wurde von unseren Truppen ein Marinelapitän ge⸗
hassirte gestern ein zweites Ulanenregiment Provins, um auf Nangis angen mit verbundenem Kopfe, jedoch heiler Haut. Ergriffen, re⸗
d. h. Paris zu) zu marschiren. —. nonstrirte er unter den lebhaftesten Gestikulationen gegen. seine
Paris, i5. Sept. Gestern sind bei Senlis 150 preußisch Befangen nehmuug, als gegen alles Völkerrecht verstoßend. Wollte
Uanen erschienen.NDie Züge der Nordbahn gingen gestern nur er Spionage treiben, war es Heldenmuth, war es Feigheit?! —
iz Pontoise, heute jedochh wieder bis Chantilly. ODas Abbrennen * wurde natürlich als Gefangener mitgenommen. Doch Ehre den
et Wälder um Paris dauert fort und wird durch Mobilgardisten Leuten, diese Marineregimenter haben sich auch zu Lande wie Hel⸗
ind Freischützen ausgeführlt. pe 3 den geschlagen! Frankreich hat keine Armee mehr zur Verfügung.
Pariis, 15. Sept. Die Preußen haben heute mit 16000 Und der Kaiser — er hat heute Morgen dem König von Preußen
dann Joinville besetzt. In Senlis nahmen preußische Truppen einen Degen übergeben. Die Uehbergabe des Degens, sie trägt den
anzösische, Trdiucolonnen weg und unterbrachen die Verbindung Stempel der tiefsten Demüthigung, die Napoleon III. erdulden
wischen Paris und Chantillh. — lonnte, sie zeigt aber auch zugleich eine Charakterseite dieses Man⸗
Aus dem Bivouac bei Sedann, 2. Sept. schreibt man dem aes, die ihn nicht in's günstigste Licht siellten Napoleon J. wollte
NRürnb. Korresp.“: Soeben hallen durch das Lager die ernsten ich einen Augenblick lang in Fontainebleau vergiften, er ließ sich
jone eines Trauermarsches baher. Militärmusiken. An der Um- rotzdem nach St. Helena transportiren. Und der jetzige Bona⸗
unung eines parkartigen Gartens südöstlich des Dorfes Balan darte ... wabrscheinlich rechnete er auf seine persönliche Bekanntschaft
ffdet sich irmitten trauriger Schlachtreste, Leichen, Waffen, Blut ˖ nit König Wilhelm, auf die bekanntermaßen ihm zu Gebote ste⸗
achen, ein tiefes Grab, in das jetzt zwölf von den gestern gefal- jende Perfönliche Gabe, zu gewinnen — oder hier richtiger: weniger
uen Offizieren, geseukt wurden, deren Namen sind: Kühlmann, u verlieren Nun — die preußische Diplomatie wird sich kein
Mauptmann vom Generasquartiermeisteritabe bei der G. Juf.⸗Bri- Zillafrankae bereiten lassen. Nach— der“ verlorenen Schlacht ber
ade, die Hauptleute Roösling (6. Inf.«Reg.), Baudenbach und Zeaumont mußte Mac Mahon suchen, dus rechte Ufer dert Maas
Uumann, (14. Inf-Reg.) Paraviso, Funk. Jutz (15. Inf.Reg.) u gewinnen, um so gedeckt durch den Fluß und in Anlehnung
Werlieut. Schoderih(5. Inf. Reg.) Lieutenants Sattler (14. Juf.⸗ m die Festung Sedan- nach Westen durchzukommen. Allein die
deg.) Fischet, Wild (18. Inf.Reg.) und Döderlein (8. Jägerbat.) deutschen blieben ihm auf den Fersen.“ Bereits vorgestern wurde
die gehoren alle der 3. Inf. Dwision an, von der uoch an Ofe i Remilly surs Meuse von unserem 1. bayerischen Armeecorps der
zieren gefa len sind: Hauptmann Graf. Buttler (8. Jägbat.) dessen lebergang über die Maas forcirt. Es war eine entsetzliche Ranonade;
eiche in die Familiengruft nach Haimhausen geschafft werden wird, unter dem schützenden Feuer von mindestens 10 Batterien wurde
)berlieut. Gemming— Lieut.Schleiß (65 Inf. Reg.). Sie können ine Schiffbrücke vor Remillh. geschlagen, und auf dieser, die weiter⸗
aus entnehmen, welche ——— diese Divifion auch an Ver- jordwärts auf der von den Franzosen bereits zum Sprengen her⸗
zundeten gehabt haben muß. Die Zahl von durchschnittlich Z gerichteten, jedoch durch Sturm genommenen festen Eisenbahnbrücke
den, und verwundeten Offizieren per Bataillon und das Verhält- dei Bazailles, der Flußübergang bewerlstelligt. Die Franzosen
iß P:.14 Verlust an Offizieren zu Mannschaft ist nicht zu hoch hatten eine ausgezeichnete Stellung in dem Winkel, der durch die
egriffen. Das 2. Bataillon des 6. Infanterieregiments marschirte Naas und einen Bach, in diese bei Bazailles einmündend, gebildet
urüch; es fehlten der. —RB— Stabshauptmann und, sänumtliche vird. Ihr rechter Flügel lehnt sich au die Festung Sedan, welche
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        in das Gefecht, das sich zum großen Theile im Schußbereiche der ministers, der vor Metz verwundet, ist bereits seinen Wunden er
Festung abspann, durch Ausfälle, Kanonene und Flintenfeuer ein- legen.
zriff; das Zentrum auf den ausgezeichnete Stützpunkte bietenden. Berlin, 13. Sept. Die Niachricht wornach der Unionsge.
hielbewaldelen Höhen von La Garenne, Givonne und Monpville, sandte Bancroft Vermittelungsvorschläge an die Washingtonen
dabei vorgeschoben“ nach Balan; der linke Flügelflützte sich aus Regierung hätte gelangen lafsen, ist ebenso unbegründet, wie die
den Bach von Bazeilles und hielt Bazeilles selbst besetzt. Um andere Nachricht, wornach- die Vereinigten Staaten ihre guten
dieses Bazeilles wogte den Nachmittag des 31. August und den Dienste angeboten hätten.
ganzen Vormittag des 1. Sept. der erbittertste Kampf; dreimal Berdin, 13. Sept. Der „Allg. Ztg.“ schreibt man au
vurde es durch das 1. Armeecorps genommen, von den Franzosen Berlin: Unsere Armee wird, aller Wahrscheinlichkeit nach, morger
zurückerobert, bis es um die Mittagszeit des zweiten Schlachttages schon den Angriff auf Paris eröffnen, und dort nur einen schwa
dauernd in unseren Händen blieb. Bazeilles hat feste moderne chen Widerstand finden. Daß der nach der Gewalt strebende Her—
dauser, einige Schlösser, viele Gärten mit starken Mauern. Haus jog von Aumale Paris, trotz den dringenden Bitten und' Vorstell
* Haus, Dach für Dach, Garten um Garten war blutig zu angen Jules Favres nicht verlassen wird, wird mir auf das be—
nehmen. Das 7. Jägerbataillon, das dabei viel Verluste hatte stimmteste versichert. Damit stimmt auch die Nachricht der „Krzztg.“
war es hauptsächlich, das zuletzt das Dorf nahm und behauptete überein: daß nur der Prinz Joinville, der Herzog von Nemoutt
anterstützt durch die dritte Divifion, welche am Mittag des 1 und der Herzog von Chatres am 8. d. wieder in London einge.
Sept. durch Umgehung von Bazeilles auf der linken Flanke ein roffen seien. Von der Kaiserin Eugenie hört man, daß fie ihren
griff. Abwechselnd beschoß je nach dem Gefechtsgange franzöfische Sturz gar nicht verschmerzen lönne, und wie eine Verzweifelte fich
und bayerische Artillerie den Oct, er brannte an vielen Stellen. zebährde, während ihr Gemahl den' schweren Schicksalsschlag mi
his er zuletzt ein einziges großes Feuermeer war, mit Ausnahme taunenswerther und nur durch seine fatalistische Richtung erkiär—
der isolirt am Bahnhofe stehenden Gebäude. Diese werden als licher Gleichgiltigkeit trage.
Lazareth benützt für jetzt über 2000 Verwundete, meist Bayern. Berisin, 14. Sept. Ueber die diplomatische Sendung der
Auch im brennenden eroberten Bazeilles fielen noch viele der Uns- Hrn Thiers sagt die „Provinzial⸗Corresp.“: Man darft überhaupi
rigen. Aus Verstecken, Kellern, Lucen feuerten französische Soldater bezweifeln, ob die jetzige Pariser Regierung, welche ihre Vollmachten
und Civilisten. auch Weiber. Noch heute werden solche mit den bisher nur von der Pariser St raßendemokratie hat, für gerignt
Waffen in der Hand von Bayern und Preußen herausgeholl, ge und befugt gelten kann, Verhandlungen im Namen Frankreichs zu
fangen und in den Häusern selbst erschossen. Viele mögen im üühren. Deutschland darf den ohnmächtigen diplomatischen Be
hreunenden Schutte ihr Ende gefunden haben. Der Anbuͤck vor nühungen der einstweiligen Republik mit der Zuverficht zusehen.
Bazeilles ist schrecklich: Schutt, Asche, Lohe, Mauerreste, Leichen daß wie der Krieg so auch der Friede localisirt, d. h. zwischen
Gleichzeitig wurde wüthend gekämpft um die Höhen nordöstlick uns und Frankreich allein ausgetragen werden wird.
Bazeilles. Die Fran zosen hatten große Batterien von Mitrailleu— Berslin, 14. Sept. Der „Staatsanzeiger“ sagt: Das
sen und Kanonen in zwei etagenförmtgen Linien aufgeflanzt, welche französische Volk gab in der letzten Zeit nur zu zahlreiche Beweij
in mörderisches Feuer auf das erste bayerische und das 4. preu- des tiffsten fittlichen Verfalles. Die Mordlhaten und Laster der
hische Armeekorps unterhielten. Unsere Batterieen standen auf aftrikanischen Regimenter sind durch die Schandthat von Laon
giedrigeren Höhen, südöstlich von Bazeilles, das 3. Artillreg. auf überboten,. welche den ehrlosen Treubruch mit einer scheußlicher
dem die ganze Shlachtstellung beherrschenden Hügel von Alicourt Mordthat vereinigt. Die Frage leegt nahe: Wie wird die deuisch
am linken Ufer der Maas oberhalb der Eisenbahnbrücke, die Ges striegsführung, die auf der Höhe der deuischen Civilisation steht
schützposition der Franzosen direlt flankirend. Auf 6000 Schritte bis zum Ende möglich werden, wenn nicht im Terrorismus ver
hbeschossen diese Geschütze, namentlich die Batterie Peringer, noch stummen die besseren Geister in Frankreich selbst, wenn nicht die
mit Erfolg die französischen Batterien, die gleichzeitig durch unser mahnenden Stimmen aller civilisirten Nationen gegen die sittlich
Frontalfeuer Stück um Stück demoutirt wurden, und sich schließlich, Verwilderung in jenem Lande sich laut erhebe ẽẽe
gedeckt durch Vorstöße der Infanterir, auf die rückwärts gelegeenn Wien, 8. Sept. „Frankreich“ — sagt der „Pest. Aoyd,“ ir
Höhen östlich Balan zurückziehen mußten. Ein Moment der Ruhe dessen Ausdrucksweise sich zugleich die Stimmung der gesammten un—
rat jetzt um die Mittagszeit in der Schlacht ein, wenn man es zarischen Preffe spiegelt — „hat von den Neutralen nichts z
so nennen kann, nachdem jetzt nur einzelne Batterien sich beschossen, hoffen. In diesen wenigen Worten liegt die Quintessenz der ge⸗
die ganze Plänklerkette thätig war und auch in den Straßen und sammten politischen und diplomatischen Situation, weiche sich, wie
Häusern oon Bazeilles der Kampf mit Mitrailleusen und Flinten auf einen Zauberschlag, vollständig gändert hat. Entweder war
don Zeit zu Zeit neu aufflackerte. J die Absicht im Interesse des europäischen Gleichgewichts, jeder zu
Aus Donchery bei Sedan, 8. Sept., schreibt die „Allz weit gehenden Forderung strengstens ein energisches Veto sämmtli
Ztg.“: Die bayerische Armee hat in der Sqchlacht bei Sedan vom cher Reutralen entgegenzusetzen, wenigstens von einzelnen Maͤchten
ESept nachsiehende Verluste: 1. Corps Todte und Verwundete niemals ernstlich gemeint, od.r die unerwarteten Ereignifse der jüng
147 Officiere, 2800 Mann; 2. Corps Todte und Verwundete sten Tage haben alle Entschlüsse wieder über den Haaufen gewor⸗
d0 Oifiziere und 2115 Mann. Gesammterlust an Todten und fen; genug, nach Allem scheint die Diplomatie vollständig der
Verwundeten 237 Offiziere, 4915 Mann; Muh verloren zu haben, und fast hat es den Anschein, als wart
. J Tutopa bereits refignirt, sich freiwillig der preuß schen Dictatu
zu unterwerfen. Daß man in Wien gegenwärtig sih bemüht, die
Mu en. 13 eFeutsobland uti Magi J tssi mit Preußen angebahnten guten Beziehungen weiter zu entwickeln
ama nch en 18. Sept. In der heu “ Pueeene begreifen wir vollkommen, namentlich da man in Berlin imme
am eine seht wichtige Prinzipienfrage. nämlich die Aufhebuus mehr zur Ueberzeugung kommt. daß nur ein gutes Einvernehme
des Schulgeldes an den hiesigen Volksschulen, zur Berathung, und — 5——— — zuie
mit Oesterrrich Ungarn die Consolidation Deutschlands mogli
Refereni, Hr. Rechtsrath Schrott, führte zur Begründung seines uüht. — 3
7 macht. Weniger erklärlich scheint uns hingegen die Apathie Im
Antrages ungefähr Folgendes an: Bereits im Jahre 1812 wurde Mad
b un * der England und Rußland die Entwicklung der preußischen ach
don einigen Kreiskommissariaten dieser Gegenstand angeregt; Gleiches St Ru
e heschehen kassen wollen. In St. Petersburg hat man den schor
geschah in verschiedenen Landrathsversammlungen, so namentlich .3 ig
— halb geschehenen Schritt zur Beantragung des Congresses zurü
1833 von dem Landrathe des damaligen Oberdonaukreises, ferner — 4 er3 —A— on
zemacht, und in England, wo nie eine besondere Intervention
in den Landtagen der Jahre 1822, 1825 und 1831 — auch das ig
.3 ust herrschte, denkt man wohl, daß eine Demüthigung und Schw
deutsche Parlament zu Frankfurt im Jahre 1848 nahm den Satz 57* p —
.9 ung Frankreichs den Handelsinteressen des meerumflossenen Albio
daß für den Unterricht in den Volksschulen kein Schulgeld dezahlt . urve eihett
*— nur zuträglich sein kann. Mit einem Worte: Frankreich hal ve
werden soll, in die Verfassung des deuischen Reiches auf und weun dn Reucien hichts u hoffen!“
hald wieder Deutschlauds Vertreter im Parlament zusammenkommen, 737 4Angn n
Hagenau, 11. Sept. Nach eben eingegangenen ssichere
was Gott gebe, so möchten die Vertreter des bayerischen Stammes 6 aft
— Nachrichren aus Paris flüchtet der bessere Theil der Gesellschof
alsdann sagen: „Unsere Hauptstadt hat die Grundrechte des deut 5 78 71 8 msche ußewen
—* —5 T Aen ban nach England.“ Die Arbeiten aa den Forts, welche außet
sen au nicht Fossen, sie hat diesen Titel derselben berei ng in Maniten dersehen sind ingestein. und der Gau
zur Thatsahe gemacht. — an ein⸗ Vertheidigung von Paris verschwindet in der Bevölle
Das Kriegsministerium verfügt, daß am 4. Oktober mit den rung selbst.
Wehrpflichtigen der Altersklasse 1849 auch alle jene n
jrüherer Altersklassen einzurücken haben, deren Einreihung aus
zesetzlich bestimmten Gründen länger als auf ein Jahr verschoben
vurde.

J Frankreich.

Gegen die Regierung der neuen französischen Republik werden
wie ercodhat, schon von uünts her Stimmen laut. So erhscheint
die von Hrn. Rochesort gegründete „Marseillaise“ mit dem Monto
Es lebe die demokratischsoziale Republik“ und schon trit: jenei
blutige Wort der ersten Rebolution,la terreur“ auf die Bühn
Man hoöͤre folgende Worte der „Marseillaise:: „Man muß
Baterland durch die Republik retien. Deßhalb unser ganzer Ba

Berlin, 10. Sept. Wie die „Kreuzztg.“ meldet, ist jetzt
nuich der zweite Sohn des Kriegsministers, der Garde⸗Artillerie—
hauptmann Burchard d. Roon, durch einen Granatschuß schwer
m Unterleibe verwundet worden. Der andere Sohn des Kriegs
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        nonsmus gegen dis Preußen. Gegen die Feinde im Innern:
Schrecken (a terreur).“ Das ist verständlich; Keiner, der
iht wüßle, datz Asles, was er besitzt, Gut und Blut, Freiheit
o Leben durch dies eine Wort in Frage gestellt und bedroht ist.
d schon xichtet die ,Marseillaise! gegen die Mitglieder der
orisorischen Regierung heftige Angriffe, weil ihr dieselben nicht
Rital genun sind und sie nur zu Hrnu. Rochefort Vertrauen hat.
sfagl: Die Mehrzahl der Mitglieder der propisorishen Re⸗
secrung sind der sozialistischen Demokratie mit gutem Recht mehr
z verdächtig. Die einen haben in der Republik von 1848 schon
jue raurige, die Anderen haben in den Bürgerkämpfen der gleichen
ihoche ein verbrecherische Rolle gespielt; die Anderen endlich, die
n später in die polilische Arena eingetreten sind und das Mandat
upfangen hatten, dem Volke seine verlorene Freiheit zurückzugeben,
hen dieses Mandat häufiger vergessen, als sie demselben gedient
uben.“ Der neue Minister Ganmbetta wird in einem anderen
sitel des Blattes geradezu beschuldigt, „seinen Alliirten von der,
jhausse d'Antin Gehälter zu verschaffen, und daß er für den
dnig von Preußen mehr als seine Generale gethan und um
zreußen sich wohlverdient gemacht habe.“ Rochefort hat in Folge
assen bekanntlich allerdings erklärt, daß ihm seine Regierungsge⸗
dafte jetzt nichi erlaubten, die Redaction der „Marseillaise“ zu
orgen. Doch an der Sache ändert das nichts. Auch in der
Ztodinz ist die rotpe Fahne Sozialdemokratie das Banner. um
sich die Arbeiterbevölkerung schaaren will; so in Lyon, Mar⸗
aie xc, so daz die provisorische Regierung, bezeichnend genug.
olgende Verfügung erließ: Die dreifarbige Fahne ist die Fahne
Ration; wir uüntersagen ausdrücklich den Gebrauch jeder ande⸗
en, d. h. der rothen Fahne ;unter der Trikolore werden wir den
Faind zurückschlagen.“, Ob die Sozialisten sich dabei beruhigen, ist
adessen fraglich.
aris. 12. Sept. Der Kriegsminister hat vom Marschall
Nac⸗Mahon folgendes Schreiben erhalten::
Pourru aux Bois, 8. Sept. 1870.
Herr Minister! Ich habe die Ehre, zu Ihrer Kenntniß zu
ringen, daß ich von den preußischen Militaͤrbehörden die Ermäch ·
igung erhalten habe, mich nach einem kleinen Dorfe Namens
hutru aurx Bois transportiren zu lassen, welches in der Richtung
ach Belgien einige Lieues von Sedan gelegen ist. Da ich Kriegs⸗
cfangener bin, so kann ich dem Wortlaute der Capitulation nach
vhrend des Feldzuges nicht wieder Dienste nehmen; aber da ich,
ach der Katastrophe, die der Armee widerfahren ist, deren Com⸗
andant ich gewesen bin, das Schicksal meiner Soldaten theilen
il, wie es der größte Theil der Officiere der Armee gethan hat,
werde ich, sobald der Zustand meiner Wunde mir gestatten wird,
ansportirt zu werden, was den Aerzten zufolge innerhalb fünf
der sechs Wochen stattfinden wird, von den preußischen Behörden
xrlaugen, in irgend einem Platze Deutschlands internitt zu wer⸗
en. Wollen Sie, Herr Minister, die Versicherung meiner Hoch⸗
chtung genehmigen. 3466*
Det Marschall von Frankreich v. Mac ⸗Mahon.
Der Pariser Figaro vom 11. sagt: „Bei der Capitulation
wn Sedan haben die Offiziere ihr Ehrenwort gegeben, nicht mehr
egen Preußen zu dienen — als Offiziere, Preußen gegenüber
verden sie jehzt einfache Bürger. In dieser Eigenschaft können sie
yen Neuem marschiren, als Soldat oder als Freiwillige. Sie
verden nicht berjehlen dies zu thun.“ Die N. A. Ztig.“ ruft
azu aus: „Vateriand Bayard's, wie tief bist du gesunken!“
Pari's, 18. Sept. Die Gesandten Englands, Spaniens,
dollands und des römischen Papstes haben Hrn. Favre angezeigt,
aß sie vorlaͤufig in Paris bleiben. Hr. Tarhard ist in außerorden.
iher Mission nach Brüssel gegangen.
Parris, 13. Sept. (Offiziell.) Gestern fand eine Demon ·⸗
ration dor der amerikanischen Gesandischaft statt. Der Gesandte
deshburn erklärte, daß in Amerika für Frankreich allerdings Sym ⸗
athieen vorhanden seien, glaubt jedoch bei den Beziehungen Ame⸗
ilaßs zu den übrigen europäischen Mächten und der weiten Ent⸗
rnung sei mehr auf eine moralische, als auf eine werkthätige
dilje Amerikas zu rechnen. A —
Par is. i3. Sept. Elbf. Zig.) Die Revue der National ·
arden wurde über die genannten Boulevards ausgedehnt, erregte
cdoch keinen Enthusiasmis. Hr. Rochefort ist vom General Trochu
am Commandanten der Barrikadenvertheidigung ernannt worden ().
de Walder von St. Cloud find bereits niedergebrannt. Der
unge Menotti Garibaldi ist hier eingetroffen.
Paris, 15. Sept. Aus einem Tagesbefehl des Generals
srochu geht hervor, daß der taͤgliche Dienst auf den Wallen von
0,000 Mann versehen wird. — 30 preußische Dragoner erschienen
eern vor Rogent a. d. Seine (liegt hinter Provins). Aus
Nelun wird das Eintreffen mehrerer zur Armee des XXV
on Preußen gehdriger Corps in der Umgebung der Stadt ge⸗
neldet, daß bei Crejpy in Valois (üdlich von Compiegne. nahe
bi de Sakße nou Lanu nachh Variz don lotzterem etmo 15

Ztunden nord · nordöstlichn 30,000 Preußen und bel Ranteiul (12)
ind Le Plessis (9 Stnnden bon Paris an derselben St raße) starke
Vortruppen stehen. Die Deutschen haben Colmar besetzt.—

Rach der Erzählung emnes aus Lyon angekommenen, der⸗
riebenen Württembergers herrscht dort die unglaublichste Aufloösung.
Auf dem Stadthause sind zwei Regierungen; eine rothe und eine
laue. Jede eriäßl Dekrete in Masse, von der Pariser des Herrn
J. Favre und Genossen will keine von beiden etwas. Militär ist
ußer Mobilgarden keines in Lvon. —

Belgien·
Brüfsel, 18. Sept. RMeFr. Prd). Die Gesandten der
Neutralen haben Herrn Fapre erklärt, daß unsererfe:tz Bemũhungen
ür den Frieden nur möglich seien, wenn von franzosischer Seite
mmitlelbar die Einleitung von Friedensverhandluugen geschieht.
Daraufhin ist Ht. Thiers suf Reisen geschickt worden. X
Brüussel, 14. Vyt Die Judependance“ erfaͤhrt aus
Paris: Das Fort Vincennes ist geräumt worden, weil unhaltbar.
F England.
VLondon, 13. Sept. VDen „Dailh News“ zusfolge kauft
der Erfinder der Chassepotgewehte unter dem Psfeudonhme,Jacob“
in Bixmingham Chassepot · und Snidergewehre nebst je 400 Patronen
in. Bis jetzt konuten wegen Mangels au Munition nur 1000
Zhassepots und 6000 Sniders verschifft werdeu.
u en Sepi. Nach einer Besprechung mit Herrn
khiers besuchte Lord Granville den Prämier und den preußischen
Botschafter Grafen v. Bernstorff. Hr. Thiers will bis Samstag
Jsier bleiben. „Times“ sagen: Derselbe scheint keine für Preußen
innehmbaren Vorichläge zu bringen, dagegen den, daß die neu⸗
tralen Machte eine Liga vilden sollen, um den Abzug der Preußen
zus Frantkreich zu erzwingen. ()) „Times“ erklären dies für unzeit⸗
zjemäß und für nicht berücksichtigenswerth und mahnen Frankreich
su besserer Erwägung seiner Lage. —

Lonon, 14. Sept. Die Pariser Telegramme sind heute
aicht mehr eingetroffen. Die direkte Pariser Post wird von heute
an wegen Unterbrechung der Bahn nicht mehr befördert.

Fondon, 13. Sept.- Die Kaiserin Eugenie ist mit ihrem
Sohne pon Hastings nach Turquay, einem Badeort bei Exeter,
abgereistt..
Sondon, 15. Sepir Die Sendung des Herrrn Thiers ist
burchaus hoffnungslos,' da derselbe bisber keinerlei Friedensbeding⸗
angen anbot. „Daily News“ behaupten, er habe dazu keinerlei

Erinachtigung, besitze überhaupt keine Vollmacht von der provisori⸗
schen Regierung (). 25
9r * Italien. ertte preee
Roͤm. 13. Sept. (Allg. Ztg.) Die päpstlichen Truppen sind
n dvollem Rücdhug. Der Papft Pius will nur schwachen Wider-
zand, doch dürften sich die Fremdentruppen kaum bändigen lassen,
zaß sie sich für ihre Waffenehre schlagen wollen. Große Menschen⸗
nassen auf allen Straßen. Man berechnet die Ankunftsstunde der
talienischen Truppen und wird sie mit Enthusiasmus empfangen.
dier ist eine Adresse an Viktor Emanuel · im Umsauf.Eine päpst⸗
iche Regierung existirt faltisch nicht mehr. Alle Thore find ver⸗
ʒarrikadict. E———

Florenz. 12. Sept. Die Nazione“ meldet von der rö.
nischen Grenze unterm Gestrigen: Der Papst bereitet einen Protest
Jegen den Einmarsch der Italiener vor, befahl aber seinen Truppen,
seinen Widerstand zu leisten. Die fremden Truppen jedoch betrachten
s8 als entehrend, si h zurüczuziehen, und erklären, die ilalienischen
Oecupationstruppen angreifen zu wollen.

Amerikaa..

Der deutsche patriotische Hilbfsverein in Rewyor!t
jeigt an, daß für die verwundeten deutschen. Krieger u. s. w. bis
un 20..August 78,329 Doll. gezeihmet waren. Unter der Aegide
er Frau Clara Rosing, Gattin des Rorddeutschen. General⸗ Consuls,
zildet sich in Newyork gegenwärtig ein Frauenverein zur Linder⸗
ung der durch den Krieg herdorgerufenen Leiden.“ Sehr viel der
zeachtetsten deutschen Frauen Newvorks haben hereits ihren Beitritt
ngesagt.
—— Beemishbtesss.
4 Zweibrücken, 18. Sept. Die an die Regierung des
Niederrheins in Hagtnau berufenen hiesigen Rechtspraktikanten wurden
us Polizei Kommissüre angestellt uud zwar Braun in Hagenau,
Janton in Seltz. Treiber in Lauterburg, Laurent iu Riederbronn
ind Schimper in Brumat. Polizei⸗Anwalt Raquet von hier kehrt
urück und tritt in seine alte Stellung wieder ein,
Pirmasens, 11. Sept. (Bayerische Tapferkeit.)
Man erzählt sich hier ein sehr artiges Stückchen von bayerischer
Brabout, Gestern recognoscirte ein bayerischer Lieutenant, von
inem Infanteristen begleitet, bei Bitsch. Beide fielen jedoch in
einen Hinterhalt von fünf fronzoͤsischen Soldaten und wurden dvon
Riesen zur Abgabe ihrer Waffen aufgesordert. Der Lieutenant that,
IJe 369 seinen Säöbel abschnallen wolle. griff aber wie der Blis
        <pb n="554" />
        aach Ir Rebolber, mit welchem er zwei der Soldaten todtete.
Mistlerweilt schoß sein Begleiter den dritten der Soldaten nieder,
und tödtete den vierter mit dem Bajonnet. Während dem ergriff
der fünfte Soldat die Jucn auf welcher er aber von kiner gut
gezielfen Zugel des In anteristen eingeholt wurdet e
Frankeen thal 1230Sept. Unmittelbar nach der Kriegs
erklaͤrung Frantreichs jrhrieh ein höherer Offizier der französischen!
Axrmee an, seinen hier unsässigen Bruder, daß er binnen Wochen
bei ihm zu Mittag speisen werde. Rach, F Wochen lamer gestern
wirklich hier durch aber unter Etcorige hayerischer Infanteri zrer
verfehlte nicht, an der Statlon bine kürze Notjz für seinen Bru—
det beraugzuwerfett. am hn zu henachrichtzgen dan ue miß den
Mittagessen nicht mehr langer u moaren brauche⸗ νν
f. Marnz10, Sepft Untet den aus Frarkräch' Kusge-⸗
wiesenen besend sih auch Herr Fetdihand Haas augs Alzehe? uner
dem. Ngamen „Lockenhaog“ vom' dne —1848 4 Bolksrednet be⸗
tannt. Vom sziaituden Pr berbanut ünd in Zweitzrücken zum
Toͤde verurtheilt/ ging et gch Frantrfich wo ers in Montpellier
seine zärztlichen Studien heendigteimd 3 in einer Stadt am mit⸗
tell andischen Meere niederließ —— — er. dott eine
medicinische, Schrift von ihm!wurde preisgekrdut und ihm*det
Orden der, Ehrenlegibn zuerkannt ttohdem mußte er seine weite
e erin' glüclicher — vurch die dermaligen Ver⸗
hältnisse verlassen, Innd, so kanr er denn vor gen Dounetstage hier,
w seine Eltern lebten und diese gerade ihre goldene Hoͤchzeit Feier
ten an. Gestern ist er zut keytschen Armee abgegangen, wo er
sd tgen dem, Vatexlande⸗ fur wel hes fein ee
warm schlägt, auftßz Neue verdient machen 'kann. el

fWürzburg. Unsere bayerischen Soldaten haben z
den Turcos gegenüber in gehörigen Respelt zu setzen gewußt un
sich den Namen“ „blaue Tenfel erworben Noch füchterlich
aber find den Turcos die schwarzen Teufel“, die Kaminfege
erschienen, denn als vor einigen Tagen eint solcher Schwar⸗
in voller Auzrüstung in das Zimmer der verwundeten Turc
kam/nerhoben dieselben ein furchtbares Geschrei, um Hilfen un
Rettung vor dem⸗ Teufel“ der gekbmmen 'sei, sie gu holen, unde
kostete Mühe fie von der harmlofen Absicht des schwarzen Gtejell
juÜherzeugen!ein unn i iele 5
u Gentos Sept“ Meht als zweihundert Jesniten sin
aus Frankreich, als erster Schub, hier eingetroffen und haben au
—D diesen heiligene Vätern gehörigen Domaine: Tronchiennes Wod
nüng genommen.““

FWie Daily News“meldet. ist in AParizen die Rue
ODécembre (Erinnerimig· an die Bestäugung des Stautsstreichs) j
Rus Quatro deptembhre· (4.· September) umgenannsß worden.. D
Avenue de PPmpeéreur ferner hat den Namen Rute Viotor Nor
erhalten. α —D
———————— — — ——

.n Eingesandt) Dien, Frankfurter Ztg.“ schreibt im redartionell
Theile ιν ν ινιι

u7Inder Annoncen⸗Expeditioni von⸗ Rud oilf Mosst
Zeile 45 chierselbst sind *die iamtlichen Verlustlisten Caufgelegt. und
sänlt Jedermann⸗ unentgeltlich davon Einsicht nebhmrn:“— 4
Eine derartigeé Liste ist' durch das hiesige Postamt zu beziehen
umd· würbe eine Nachahmung dieser praktischen: Eintichtung in: un

erer Stadt dankbar anerkanit' werden.
Waarenveraͤußerung.
Xι. α
In der zweiten Häfte des
Monats Oktoher — der Tag
wird noch näher bestimmf
werden; — läßt Herr E. M.
318 24 * 3
Laur,“ Rentner dahier, als
Vormund seiner Enkel, der
Johann Wollschen Kinder
non hier, verschiedene Klei—
derstoffe für Männer, Frauen,
Mädchen und Kinder auf
Credit, versteigern.
ue MWoncessio nirceß Geschäftsbureau
Westphälinger.
J J J 4* Anm —7 —
sämmtliche Bürgernieisterüm⸗
7 ter des Bezirks. dein
(Pulver⸗Ausfuhr betr.)
Trotz des durch das k. Staatsministerium
des Haudels und der öffentlichen: Arbeiten
dom 17. Juli l. Is. verfügten und fämmt
lichen Bürgermeisterämterndurch Cirkulär
Nr. 73 und 85 zur Publikation in den
Bemeinden mitgetheilten Verbots der, Aus—
und Durchfuhr von Waffen allen Atte von
Kriegsmunition aller Art, insbesondere von
Geschossen; von Pulver undn Zündhütchen,
Blei, iv Schwefel,“ Kult und Ratron, von
Salpeter, Pfetden, Heuy Stroh, Steinkoh⸗
len und Koaks/ von Kleie, Hülsenfrüchten,
Mühlenfa brikaten aus Getreide: und Hülsen⸗
jrüchten über die Grenzen von Sgarbrücken
bis Neuburg am Rhein, haben sich doch
Kaufleuiẽ dus dem Viesdntlichen Bezirte
beigehen lassen, Pulderꝰ dn“ franzbsifche
Staatsangehörige zu' derkaufen. :
Die! Bürgermeisterämter werden hievon
in gFenntniß“geseßt mit dem Auftrage,“ gegen
Bertaufet von Piilder oder einesn anderen
det vezeichneten Gegenstande nach Frankreich
sofort errichten und- deten
Bestrafung geiadß der 88 134 144, 1246— 23 AA.3 .
140 des Bereinszollgefetzes reisamtsblat, 3 l eptiẽ che e —X mpfer(Fallsucht)
des Pfalz vom Jahre 1869. Nru 98 Seite zeilt briefltch detn ESpecialarzt für Epilepsie Derct o dc. O. Kiilisch
2828 ff) bet Gericht zu verantussena in, werlinge tzt Louisenstraße 43. — Vereits über Huͤndert geheilt.
ασ ιιανιινινxedattia, Druck: und Vexlager van, FcX. Teme tzzin St. Jugbert. an n —*
ν ι ανσ α ν ,, — 9 * 43 —*

—X FF
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A. Andre æt Oic.
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zinterhaͤlt während der ganzen Kriegsdau—
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kummer) erscheint wochentlich v i er mal: Dien ata a. D — — — — amstag und Sonn taa. Abonnementspreis viertelsährig 42 krzr. oder
346112 Silbberor. Anꝛeigen werden mit 3 Kerit, die dreijpallige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet —
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3444. —, u ν Sountaa⸗ den 1 September. —ι⏑—— 1870.
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ιS— , * — V 138
,, Kriegsereignisse. varf den überslarken Gegner, obwohl gleich an der Spitze der
Haaupet quu ax ti ex. Meqru xe 15. Sept. Oifficielle mili · dommandant Oberstlieuten ant Kohlerman schwer verwunde nieder⸗
arische Nachrichten. Der, Feind spreugte auf. den Chansseen und ank, neben ihm der Führer der Töte⸗Kampagnie Hauptmann
ascbahnen, doch Zaris sänuntliche, bedeutenden Kunstbauten un⸗ Freiher pon Sointe Marie Eglise, obwohl Hauptmann.· Graf,
dthigerweise, da die Märsche dieseitiger Colonnen dadurch nicht eine Butler, Lieutenant Dpderlein und, vpiele Unteroffiziere uund Mann⸗
ztunde aufgehalten wurdrn. ede P o dbisebs iy. chaften fielen. Gleicherweise gingen. die Bataillone des —X
Pariß 14. Sept. (Allg, Ztg); Die Bahn zwischen Pat 7. Infanterie⸗Regiments in der Mitte vor, nur die Kompagnie
ig und Verriereß hei Versailles ist unterbrochen. Es fanden Ge; »cs Hauptmann Dietz vom 6. Infanterie-Reg. wurde seitwärts de⸗
cchte bei Melun und Mon kereau (rückwärts, zwischen. Melun und achirt, dem Feinde in die rechte Flanke zu fallen. Um die Mil-
Zeus gelegen) statt agsstunde trat die 5. Brigade ins Gefecht ein, bis 29 Uhr
Poaris. is. Sept. Nach einer Mitthellung der Regierung Lachmittags hielt sie sich, beiderseits unter großen Verlusten,
ind preußische Plänkler bis Creteil (kaum 2 Stunden südöstlich die Haufen Bayern⸗ und Franzosen-Leichen, welche vor und im
von Paris) vorgegangen. und scheint es, als ob die Preußische Walde nordostwärts Balan's die Walstatt noch jetzt bedecken, sprechen
lvanigarde zwischen Creteil und Reuilly an der Marne stehe, (im mehr als Alles. In den ersten Reihen leitete der Brigadegeneral
Nalelpuntt dieser Stellung liegt Joinville lezPont, das nach einer 9. Schleich, jüngst erst wegen seines rühmlichen Verhaltens bei
hariser Meldung von Tags vorher von 15,900. Preußen besetzt Wörth und Niederbronn mit dem eisernen Kreuze geschmückt, das
bocden war), Nach anderweitigen Mitheilungen haben sich preußische Befecht, neben ihm sich herporthuend der Hauptmann vom General⸗
hlaͤnkler bei Corbeil und Clamart gezeigt. Zahlreiche Truppen⸗ quartiermejsterstab v. ,Staudt. Das Rollen des Musketenfeuer.
ihtheilungen verließen gestern Paris, um dem Feinde entgegen zu das so eigenthümllch raselnde Krachen der Mitrailleusen, untermischt
ehen. von dem gellenden Trompetensignale, das dem Abfeuern der Mit⸗
Parid, 16. Sept. Nach bei der Regierung eingelaufenen erailieusenbatterien vorherzugehen pflegt, der Donner der Geschütze,
gerichien haben sich preußische Plänkler bei, Villeneupe (an der das Pfeifen der Kugeln, das Einschlagen der Granaten — es
Zeine, südlich von Paris, zwischen diesem und Corheil) und bei var ein furchtbar verworrenes Klangbild. Preußische Offiziere
damartin (an We Straße nach Sdissons6 Stunden nördlich von ennen die Schlacht von Koniggrätz ein Kinderspiel gegen die
deris) und LePlessiss (Gwischen“ Patis dundeSenlis 8. Stunden Schlacht vou Wörth . Eine Stimme herrscht daruüber, daß die
drdlich von Ersierem) gezeigt. 3000 Preußen stehen bei Villers- Schlacht bei Sedan die von Worth au Grausigkeit weitaus überbot.
zollerets Iechs Stunden hinter VDamarlin auf “derselben Sitaße) sach 2 Khr Nachmittags hatte sich die 5. Brigade, der die Artillerie
Zoissons ist durch Cavallerie cerkirt. Nach anderweitigen Berichten zach der ganzen Lage nicht wirksam genug heistehen konnte, ver⸗
cheinen die Preußen den Angriff auf das Fott BVincennes vor schossen, trotzdem die Patronen von Todten und Verwundeten von
haris vorzubereiten. n — den Kämpfenden benützt wurden. Es rückte die inzwischen vor⸗
Der, Nürnbe Korresp!“ erhält folgenden Bericht zus dem gezogene 6. Infanteriebrigade · vor und löste die 5. Brigade ab,
gpual bei Bazeilles, 8. Sept. Nach zuverlässigen Nach⸗ welche unendlich dezimirt südwärts Balan's neue Munition faßte.
aichten stanb uns bei Sedan der Kaiser mit der Hauptmacht von Die 6. Brigade hatte noch nicht vollständig in den Kampf eingegriffen,
30 zis 60,000 Mann gegenüber; uns, d. h. bei Sedan selbst ils der Feins aus dem Walde mit frischen Regimentern vorbrach,
zer 8. bayerischen Infanterie · Division fast ganz allein. Und er ils von der Festung Sedan unter der Deckung von mächtigem
jermochte nicht mit solchet Uebermacht,“ rotz Festung uud Positton Veschützfeuer, in unfere linke Flanke, ein Ausfall erfolgte, als
ich durchzuschlagen, er wärd geworfen, er ging von Sedan direlt leichzeitig von allen Hausern, namentlich vom Kirchthurm und dem
i Flüchtling, sein Schwert˖“ dem deutschen Feldherrn zu Füßen dirchboden aus, die Kugein flogen. Größere Abtheilungen, der
egend⸗ an's Preußische Hauptqquartier, und wir Bayern hatten die Franzosen, namentlich das 1. Marineregiment, hatten nämlich in
dwohl· dlutige, doch jedes deutsche Herz zum außersten Muthe ven Hausern Balan'svorzugweise in -den Kellern, versteckt und
ntflammende Aufgabe, den letzten Trumpf gegen das finkende röffneten, bisher ungeahnt, mit Unterstützung der Zivilbevslkerung
daiserreich auszuspielen, wir Bayern, an deren Verrath in der ein mörderisches Feuer auf die bayerischen Truppen. Diese stutzten
entjchen Sache dieser⸗ Sohn Wäljschlands nicht gezweifelt hatte. m Zentrum und in der Flanke von der feindtichen Haupimacht
der König von Preußen soll sich hochentzückt über unsers baherische ind der Festungsbesatzung, im Rücken pon den Häußern und Garten⸗
Armee ausgesprochen haben. Vom“ OSbertomnandoe wurden vier nauern beschossen uͤd angegriffen, sie wichen einen Augenblick
reußische Kadalerieregimenteren als Freiwilligen aufgeboten, vm in uUrück, sich zum erneuten Angriff zu sammeln. Dunti aber drang
ürzester Frist den? Marsche vor Paris zu fotciten ;es mieldeten vas an verfügbaren Kräften vorhanden. wor die 5. und 6.
ch jammtliche Kawaleritabtheilungttn.d Diee viere aber werden ihr daherische Infunleriebrigade, Theile des 1. bayerischen Armeecorps
ziet hoffentlich bald erreicht, haben.nNach zdiefer! Abschweifäng, und das herade dazu kommende 71. Inf.« Reg. des 4. preußischen
se man dem deutichen frohlockenden Herzen zu: Gutt halten möge. Armeecotps Balan und die Hanptistellung der Franzosen dahinter
urück zum Gange der Schiacht 1won · Sedan. Zwischen Ound 10 mWaldd? wurde genommen ; der Sieg war unser. Es schlug
Uhr Vormittags wurde, die 52, späterhin die 6. vayerischs Jufane Abends 6Uhrzum— Ende“ des“ heißen Tages. Die Truppen⸗
eriebrigade über die Eisenbahnbrücke an das rechte Ufer der Maas »ivouakirten mitten auf dem Schlachtfelde, welches einen grauen⸗
vorgezogen. Es war; nordwestlich qn. den Gürten von Bazeilles aften Anbli bietet, dessen Beschreibung Sie mir erlassen werden⸗
oruͤber eine Flaͤche zu durchschreiten, ungefähr 3000 Schritt, von deute des Abends ward das Bibouak mehr herunter in die Edent
Bassergräben der ausgetretenen Maas durchschuitten, dem jeindlichen dei Barzeilles verlegt, da der Geruch der⸗ Merschen⸗ und Pferde⸗s
heschützfeuer ausgesetzt.« Unaufhaltsann Avatz ader⸗ inschlagenden eichen ungausstehlich war. Heute Abends erschossen unsere Truppen
hranalen drang die 53. Brigade in tiefen Colonnen ohne, wesentliche zuch den Pfarrer von Balan, der, mit den Waffen in der Hand
Ferluste vor, drang in Ralan einnin Den, Straßen einpfanger rgriffen worden war. Zum Schlusse noch einzelne' Züge zur
von wüthendem Gewehr und Urtilleriefeuer. Dieses Feuer, unter⸗ dennzeichnung der franzoͤsischen Kriegführung,Abgesehen davon,
tützt durch jahlreiche Mitrailleusenbafterien, steigerte sich zu enodrmem daß die französischen Zeitungen von Proctiamationen wimmeln,
Hrade, als die Bataillone aus den Staßzen von Balan heraus velche Büger und Bauern auffordern, meuchlings unsere Soldaten
ns Freie debonchirten, poraus das 8. Jäger-Bataillon, ungedeckt ei jeder Gelegenheit zu erschießen, daß Frankreich ein eigenes
n Feld und Wiese, während die Franzosen jm dichten Buchenwald dorps, oder besser eine Bande vonsog. Freischützen hinter die
mf der beherrschenden Höhe mit gewultiger Uebermacht standen. Züsche stellt, welche, die weiße“ Binde mit rothem Kreuz am Arme
Net war die Hauptstellung der Feinde, hiet lag die Entscheidung ragend, bestimmt sind, unsere Soldaten einzetn zusammenzuschießen
es Taas. Dus 8. Jäger⸗Batailktonstürmte unerschrocken dor, abgesehen davon. daß ah Verwundeten Bestialitäten begangen
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        rdede die ve ierenen A —— nhapene b epen e Fnee en— nn
der deutschen Armee durch Speise un däme vergiftet worden sam 20. nächsthin un dauert bis incl. . Septk.; Sachen
ind, daß ferner sogar Santfätspersonat trot des Meicxalitätszeichen mit 12 —— (worunter“ N Weibspersonen) —E Ab.
·rschlagen ee dagegen aus Häusern der Reutralitasflagge urtheiluug, nämlich: »21) am 20 Sept. Franz Eet B5 Jahre
— es auch der IAteSchnhmacher von Flörshetin, wegen Diebstahls; NYeum 21
Soldat, welcher in ktiegs- und vkerrechtswiodrig eise vorgeht. Philipp Jacob Lingenfelder, 49 — Wine von Rhodt,
Oberlieutenant Hirschhauer vom 6. Infanterie-Regiment war mit begen vorsätzlicher Koͤrperverletzung; 3) am 22. Elisabetha Wei—
seinem Zune nahe an die Mauern Sedan's vorgedrungen, er trat dig, 20 Jahre alt, ledige Dienstmagd von Mackenbach, we en
nit zwrien sziner Leute harmlos zu 3 französischen Soldaten vor, Versuches des Kindsmordes . H.am 23. Franz Jung, 831 d
velche Pardon ftehend mit dem weiden Tuche winkten. Im Augen; ül, Mauͤrer bon Dansen berge Ppegen Noihuͤcht ) am'24 d
hlicke wurde“ er don ejner Uebermacht' versteckter Franzosen von cich' Bernhard. 19 Jahre an, Tagner vou Eisenberg wegen ieb⸗
allen Seiten umzingelt und gefangen genommen RNar der rine ahls 6) 4n 26. And 27 Lidwig Stuß, 84 Jahre au lediger
—— Soldat erlöste sich aus dieser Gefangenschaft noch am Wagner deeivwose wegen Todtschlages; 7) gm 37. und
Schkachttoge, indem er während des heftigsten Gefelhts sich mit 28. 1. Philippina Scheuermann, 27 Jahre alt, Muülters tochter
Sack und Patk zwelt Stodwerle hoch aus dem Hause, wörin dir pon Bodelhausen wegen Kindsmordes p. Michaer utetch 38
Befangenen verwahrt waren, an einem Drahte herabließ und, dahre alt, Oekonom von Kottweiler⸗Schwanden, wegen Theiinahm⸗
zlücklich durch die feindliche Feuerlinie fich hindurchschteichend, noch in diesem Kindsmorde d) am 28 PFriedrich Beck, 89 Jahre all,
6
e.“ Ha . Infanterie⸗Vtegiment wurde tachgefolgtem 3949) «am 29. Machmit riedrich⸗
dbas Regiment! sich aus Bazeilles urückziehen ann un ein 28 e ree ed een
daus gezerrt und hier bon givilisten und franzoͤsischen Soldaten nil nachgefolgtem Tode. α — J J
nit Prügeln und Kolben erschlagen. Solche schändliche Juͤge ließen Contumaeialsachen. 10) am 30. Sept. Georg Adam Begh
ich noch gar viele anführen. , 9 Jahre alt/ von Siebeldingen, wegen vorfäßlicher Koͤrperberlitzung
J —— g 14) am 30. Andreas Baldauf, 21 Jahre alt, lediger Tugneridon
iitl t ul⸗ eit land.“ * mnns ul , Maͤikamnmier wegen Raubes. Nee ιν
U Mäünchen, 13 Sept.“ Die in Sedan von der' franzosischen . Wies baden,. 12. Sept. Der Füsitnes Ges83. Reg
Armee ausgelieferten 10.000 Pferde werden nach einer Beftim· darl Neugebauer aus NeuenhaininSchlesienstimeGefccht bei
nung des Königs von Preußen den gesammten mobilen deutschen den Spicherer“ Höhen vollstandig beind Agejchossen, hatndie Mase
Streitkräͤften zu Gute · lounnen·¶ und *s erhalten die Armercom⸗ theilweise erschmettert und /ist er Laußerdemeungähigen den Mund
nandos übet die ihnen ⸗ zuzuweifenden Quoten noch“ besondere In⸗ veil zu offen,“so daß!er feste Substanßen Tauin zu essen verme
—
n dee bo gestern e e ne en re en ienen
rinftimmig beschlossen, vom Schuljuhr“ 73ꝰ an den Katecheten er legt im Lazateih zul Snarbrücken.! Gaben ninimt eiltgegen“ der
vn in —* 8 ze keine Renumerhtivn ee n Lehr, —S— enee — n pene
cheilung des Relegionsunterrichtesmehr gus Gemeindemitteln zuu 49 ei bebe rg 12. Sept. Die Moͤscheelul Schwehinger
ahlen. weil die Ertheilung biesas Nnterri cht an genanuten Squlen Gorten, die deuselben, in den, hundert Jahren, wo sie erbaul
vnehin zu den flichten der for cgeistuacdteit gehört. 2.n. 3 —5 nur aͤls Phantasiestück gezlert hau, sͤdel endlich! eine nütz ⸗
Be— rrim, 16 Sep Gegenurder den ¶ wir derholten Zlagen lich Verwendung. Die genesenden Turcos der dortigen Lazarethe
eee It ien Iplddgendugounesud vamlich freutns ubattrescht. geipeseu ain Gonteshang ihe,
58 *8*— —— BDBX zunfinden, und henichen es Ium ihre Gebene
dagegen dersto tailleuse gegen das techt, darin zu verrichten
vril die Kngeln derselben Wunden mit vtandigen Rändern —53 Sputte 1 Nre 4 t
zen Wahrscheinaith eathait · das Blei Dieser Kugeln ach den Nues-9 —3* a g x p 10. Fzph, franzosische
satgen mehrere Aergie kine cateimlrte giftige Substange elangene anst dem Haiser Napolean isthier aungetzoffen. Geslein
ig ιι Belgien ι Abend kam General Wimpffen, der die Cap tulatioir bon Sedan
— guffens.Set Vnd Meahon in n Beglatung des abgeschlossen, mit dem — Abendzuge aus Westen. hiet
betzischen Geheteis Chone in Deniteee nesnicnung ors an And quottirte sich muitr meun aderen Offseren, dorunner Gene⸗
ischen wagn igetroffe ceeect. ral Tajsin und zehn Mann Bedienung, im Holel Viarquardt eine
FeNonr enz, I3. Sept. (Officlell)“ Eine Schwadron Lantiers Die et In e Dinp ee we vorerst aum
ff. 8. Kiwmeter von Wom Die hpipsttche Ndanigocde un deade ade deee etnaeet grwan e zddorn urspäcnanc grnr
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Muegr ochine- illerlei Stuttgarter Verhältnissen erlundigt. Run hated selbit Do.
egenheit, nachzusehen. — 24 —A
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WaatenveräußerungAuzeige. —
In der zweiten Häfte des umdch hahe mein Geschäftslocal in mein · Haus in der Fruchtmarktstraße Lit.
Monats Oktober — der⸗ Tag Nr. 144. der Fruchthalle gegeniber, verlegt murd bringe hei dieser Veranlafsung
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NAoch Adher be Hemden. X Weißzeug Fabrikate in aunter guter und sorgfältiget
werden — läßt Herr EC. M. Ausführunginempfehlende Erinnerung,557 — — en
2 ur, Nentner dahier als 5 Ich werde vbestvebt sein,/ das wis jetzt erlungte Renomms in allen Weißzeng⸗
aut g * c — der — we in der Folge durch sorgfältigste Ausführung der eingehenden Be⸗e
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Johann Woll schon Kinder ¶pcritcn nt ihGento
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ArE D 5.*Im Namen unserer kranken Bruder bitte —ich mrine lieben Laudsleute umgehend an
J Conressionires Geschafte bureau meine Adresse namentlich Heidelbeeren per Feldpost hiethet senden zu wollen. nn
Westvhälinger. MNan'e y 18. September 1870. ννν
Fahnen! Illuminations Sachen 5 v 5 J * Ludwig Schauffert, *
Bonner Fahnenfabrik Bonn. e Feldprobit des Johanniter Ordengz
Redalktion, Druck und Verlag von F. X. Demez in St. Jugbertẽ. —— JJ
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        St. Ingberler Anzeiger.

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—VV ———
2. 27 e
er St. FJuglaee Anzeigter (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
tummer) erscheint wöchentlich pvier mal; D ienstag, Donnerbtag, Sambitag und Sonmntag. Abonnemenispreis vierteljährig 42 Kerzr. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 3 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. —
— — — — — — — — — — — 77—
— — I 5 **
4145.. — ünn ze ie Dienstag, den 20. September. * * 1870.

fanterie Regiments Kronprinz,“ welche den Trunspork der franzs⸗
sischen Gefuͤngenen von Sedan hieher geleitet haben, ein Ehren—
Jeschenk von fünf Thalern für“die Chargirten und einen für jeden
Gemeinen zu gewähren. —Die Hilfsvereine bewilligten denselben
Wäsche, Garnitur Stiefeln, Pfeifen, Tabak, Cigarren. Heute Abend
wird zu Ehren unserer treuen bayerischen Mitkämpfer großes Kon—
ert und gesellige Vereinigung stattfinden. — Der „Staatsanzeiger“
chreibt: Auf Befehl der Königin soll den hier befindlichen bayer⸗
schen Soldaten Gelegenheit gegeben werden, außern den königl.
Theatern auch die übrigen Sehenswürdigkeiten Berlins in Augenschein
u nehmeu. Heute wurden das königl. Schloß und die Museen
zesichtigt. Abends besuchen die Bayern das Opernhaus. Die
Offizsere wurden Mittags zur Tafel der Königin gezogen. —
Der „Pr. Staats⸗Anz.“ veröffentlicht einen Aufruf des Kronprinzen.
Derselbe weißt darauf hin, daß der Krieg ein einheitliches deutsches
Heer geschaffen habe, daher auch die Sorge um die Invaliden und
die Hülflosen des Krieges eine gemeinsame deutsche Angelegenheit
sei. Deßhalb beauftragt der Kronprinz den Geschäftsauschuß der
Biktoria Invaliden⸗Stiftung von 1866, die Organisation und
Ldeitung der Invalidenstiftung für Deutschland zu übernehmen und
in ganz Deutschland'zu Beiträgen und Bildung von Zweigvereinen
aufzufordern. —
In Berlinm beschloß eine Versammlung der aus Frankreich
vertriebenen Deutschen eine Petition an den König zu richten, welche
die durch die Ausweisungsmaßregelnentstandenen materiellen Ver—
uste der Deutschen auf eine Milliarde angibt und das Vertratien
ausdrückt, daß diese Summe nicht für die deutsche Nation verloren
zgehen werde. 3
Frank reich.
Aus Paris, 13. Sept., wird der „Köln. Zig!! geschrieben:
Heute hielt der Gouverneur von Paris, General Trochu, die große
Rebue über die Vertheidiger von Paris ab. Die Nationalgarde
war von der Bastille au bis an die Place de la Concorde und
die Mobilgarde und die wenigen regulären Truppen, welche derselben
anwohnten, in dem Champs Elysées aufgestellt. Das Ganze
zewährte einen etwas komischen Anblick. Nur der kleinere Theil
der Nationalgarde war in Uniform; die Meisten, besonders die
Arbeiter waren in Zivilkleidung, hatten sich in ihre Sonntagstracht
gesteckt und trugen nicht einmal die Soldatenmötze. Noch seltsamer
machten sich die Waffen, welche die Nationalgarde trug. Es waren
Gewehre aller Art, und man bemerkte nur sehr wenige Chassepots,
Tinen noch selsameren und bhunteren Anblick bot die Mobilgarde dar,
die größtentheils der Provinz angehörte. Sie trugen die verschiedensten,
Trachten und ihre Gewehre lassen ungemein viel zu wünschen übrig.
Wenn die Deutschen durch begeisterle Zurufe aus dem Felde geschla—
gen werden könnten, so dürften sie diesesmal nicht lange Stich hal—
lden, denn als Trochu, der im Feldanzug war, mit seinem Stab von
der Place de la Bastille bis an den Triumphbogen in den Champs
Elysé⸗s ritt, wurde er überall mit unendlichem Begeisterungsgebrüll in
den verschiedensten Weisen degrüßt. Man schätzt die Zahl der Ver—
heidiger von Paris. welche der Revue anwohnten, ungefähr auf
180,000 Mann.Die, welche in den Forts nud auf den Wöllen
dostirt waren, wohnten natürlich der Revne nicht an. Im Gaͤnzen
zenommen, war der Anblick, welchen diese Krieger neuer Art dar⸗
doten, kein sehr erquicklicher, und man mußte sich fragen, wie es
nöglich jst; daß geglaubt werden lann, diese unbehülfliche, undis—
iplinirie Masse werde mit Erfolg längeren Widerstand leisten. Die
Zuschauer bestanden meistens aus Frauen und Kindern, die sich
—
Theil det Bevölkerung stand größtentheils unter den Waffen, und
die, welche noch nicht eingereiht sind, hielten sich fern, um sich
—. keine Unannehmlichkeiten zuzuziehen. Uebrigens hat die Zahl der
l. Pariser bedeutend abgenommen, da ein großer Theil derseiben das
— —— Deutschland, ινα, Weite gesucht hat. Dieses konnte man heute so recht'sehen und sich
Ber linm, AGe⸗Sept.n Die Stadtvetordneten —B——— daß halb Paris fort sein muß. Während die Pariser
chne Diskufsion-den. Antrag des Magistrats den zwei Feldwebeln, nach Tours und Umgegend, so wie in die Normandie eilen, flüch⸗
K Unteroffizieren und 260 Gemeinen“ des zweiten baverischen⸗ In⸗ ken sich bereilz die Einwohner: von Tours und der Normandie

Friegsereiguisse.
München, 18. Seph. Die Deutschen sind' im Rorden
„on Paris bei Montmorench, im Süden bis Fontainebleau, wo
inbedeutende Scharmützel stattsanden, vorgerückt, Ein Ausfall aus
Straßburg ist siegreich zurückgeschlagen worden.
Mäünchern, 19. Sept. Die Hoffmann'sche Corresponden
neldet: Von den bei Sedan eroberten Waffen hat Bayern 91
— E0
485 verschiedene Fahrzeuge, 15,660 Chassepotgewehre, 2850 weitere
Feuerwaffen, 780 Cavaleriesäbel, 470 Kürasse, 264 Lanzen und
00 Cir. Pulver erhalten.
Karlsruhe, 17. Sept. (Schwäb. Merk.“) Bedeutendes
lusfallsgefecht am 15. Nachmittags auf der Sporeninsel hei Straß⸗
zurg;lebhafter Kampf, Anfangs gegen Uebermacht. Erhebliche
rranzöͤsische Verluste; Zweck des Ausfalls vereiteltl.
Tours, 15. Sepi. (GBund.) Nach besonderen Informationen
vurden gestern in einem Gefecht bei Montereau 20 Ulanen ge⸗
ddtet, 40. verwundet und 17 Pferde getödtet. (Die Verluste der
Franzosen verschweigt das Telegramm, obwohl es diese besser ken⸗
jen müßte, als die der Deutschen.) Ein anderes Treffen, das die⸗
en Morgen zwischen Melun und BrieComte-Robert stattfand,
jatte einen minder glücklichen Ausgang; mehrere Freischützen wur⸗
hen gefangen. — Die Unierbrechung der Eisenbahn über Lyon ist
zefinitiv;; die Brücken sollen diese Nächt zerstört werden.
To'ul. 1j. Sept. Die gestrige Beschießung von Toul miit
coberten, glalten französischen Geschuͤtzen aus Marsal, wobei un⸗
jefähr 1000 Schüsse abgefeuert wurden, hat die Ueberzeugung ge
vaͤhrt, daß diese Art von Kanonen nicht geeignet, um das Bom⸗
zardement so kräftig und nachhaltig zu mächen, als dies wünschens⸗
verth ist. Man wird diesen Versuch daher nicht erneuern, sondern
in Dutzend schwerer gezogener preußischer 24.Pfünder von dem
Artillerieparke vor Straßburg kommen lassen, deren Tragweite und
Wirkungskraft eine ungleich andere, alz die eines glatten franzö—
schen Geschützes alter Construction ist. Vor. Sedan haben wir
Vö franzosische Feldgeschütze und 50 Mitrailleusen, 80,000 Chas-
epotgewehre und 12,000 Pferde ecbeutet. Es ist nur unmöglich,
as ungeheute Malerial schnell nach Deutschland zu schaffen, wo
jenn schon der tasche Transport' von 84,000 französischen Ge—
angeneit viele Schwierigkeiten macht.“ Im Ganzen wuͤrden sich
ett an 140,000 französische Soldaten, 62 Generale und über
800 Offiziere schon in deutscher Gefangenschaft befinden, und/
vohl'die gleiche Zahl todt, verwundet oder krank daheim, so daß
nan den Verlust, den die reguläre französische Armee bisher erlit⸗
en hat, auf 280,000 Mann veranschlagt. 3.48
Paris, 16. Sepk. Meldungen zufolge, welche der Regier—
ing zugegangen sind, haben 5000 Badener mit 20 Kanonen nach
urzem Kampfe mit Freischärlern („Freischützen“ nennen sie sich)
mnd Nationatgardisten Kolmar befetzt. Die Truppen requirirten
Lebensmittel und Fourage und marschirten am folgenden Tage aufl
Vühl hausem.Nach: Telegrummen aus Fontainebleau haben sich
n Courcelles (in der Nähe von Fontainebleau) Ulanen gezeigt.n
Pariü s 17. Sept. Die telegraphische Verbindung nach
Ablon und Juvisy (südlich von Paris) ist unterbrochen. Die
Breußen scheinen bei Juvisy Batterien, errichten zu wollen. Der
Feind ist in Pierre-Levée erschitenen. Dem „Electeur libre“ zu⸗
olge wurde in Paris sebhaftes Gewehrfeuet gehört. Die Esen⸗
ahnberbindung nach Lhou ist“unterbrochen. — Glais⸗Bizoin und
in anderes Regierungsmitglied sollen sich zu Cremieux nach Tours
egeben y .
Paad i873 Sept. Im Elsaß haben die Preußen außer
Vüblhausen Roch Cernah und Bussqug. besetzt.
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        theils in das Innere von Frankreich, theict nach England, da sie
sich in der Heimath nicht mehr sicher fühlen“
Paris, 18. Sept. Ein Rundschreiben Julcex Favre's vom
17. d. sagt: Die Regierung kann Preußen keire Äneigennützigkeil
zumuthen. Wir müssen mit dem Gefühle rechnen, daß die Größe
ihrer Verluste die Exaltationen des Sieges erregte, ällein uns un⸗
aunehmbare Bedingungen aufzuerlegen, hieße den Krieg gewaltsam
verlängern. Mau wirft der Regierung vor, daß sie Frankreich
— te e e
riner Entehrung botichen Es ist falsch. Daß das Vand den strieg Feuerwehren bestehen augenblicklich in Bayern 570 solcher Korpe
gewollt habe. Waͤre es frei befragt worden so hãtte es gegen mit einem Mitgliederstand von 60,0883 Mann und 1984 vöschma—
den Krieg gestimmm Die Majoritat des Giseh ebvnren eape⸗ schinen. Seit Jahresfrist wurden 195 neue Feuerwehren ins Leber
die aus dem persönlichen Regiment herpar D gerufen. Auf 10 I] Meilen kommen in Bahyern jetzt i4, 18 Feuer.
ul Herhorgegangen war, glaubk r Wuͤctteberg 4.889 und uf —84644 Benrin
dem Willen der Regierung Folge leifen zu müssen, Franireich muß vehren din Wurttemberg 4., 85) und au ayer. Bewohne⸗
biliger Weise Ersaß leissen, dafür ist es beraniwortlich. weil'es die lommt ee Feuerwehr.
Regierung des Kaisers geduldet hat. Die Gesandten von Oesterh , Eine Stylprobe von Edmond Aboum Be—
reich, England und Rußland sind nach Tours abgereist und werden kanntlich war der berühmte französische Feuilletonist Edmond Abou⸗
die diplomatischen Verbindungen mit dem Ministerium des Aeußern bei Wörth in die Hände der Deutschen gesallen, vom Kronprinze
aufrecht erhalten.— don Preußen aber sammt noch einem Pariser Collegen freundlie
— Belgienn —V8 I8 — . dann in — em A Zum Dam
44527 33 — e 6 dafür veröffentlicht nun Herr out in Paxiser Blättern einer
Brussel 1. Sept. ——— gemeldet: Wegen e gegen en das Rasendste ist, was die Fran
der beklagenswerthen Mißbräuche die unter dem Vorwand, Spion⸗ bicn bis dahin ai diesen Geben delate und 3 in 3
zu fuchen, vorkommen, hat der Polizeipräfect angeordnet, daß Wie iel sagen Zum Bereis d sfen heben wir nur nachnehe we ag
maud ohne richterliche Ermächtigung iu⸗ Bürgerhäufer eindriuger 3 Wir * aen jeht — — aen h ——
und Verhaftungen dornchmen darf.* hhun haben, und da sie uns unseren Geldbeutel lind nser Veben
Eungland. abfordern, so werden wir es uns ernstlich angelegen sein tassen, zuerßf
London, 19. Sept. Jules Favre hat über London die die preußische Armee und hintendrein Preußen zu vernichten. Köns
Frage an den Bundeskanzler in Megur richten lassen, ob derselbe Wilhelms Kumpane, die hier tingedrungen sind, werden nich
bereit sei, ihn zu Besprechungen im Hauptquartier des Königs zu wieder hinauskommen. Wenn fie, wie sie prahlen, ihre ganß
smpfaugen- Wir hören, daß Favre dom Bundeskanzler auf dem ake Ine b wn — 74
—3 re e on aere Verira⸗ füche Ver⸗ v dies ee — seinem Neste zu zertreten. —— —
— 7— I —A ud ew werden uns offen stehen, ich hoffe aber daß wir den wählen, der
handiungen waraler Dom en ——— d iee durch Baden, Württemberg und Bayern führt. Da haben wir drei
Wilhelm zu Gumsten des Friedens haben zu dercErlenammiß geführt. kleine Monarchien, die uns ihr Dasein berdauken, denn wir haber
daß der König auf dem Einmarsch in Paris als —— —S—— haen un * sun es
— en — — auch ie 8
* 427 9 An J Friedensiĩ 94 44 —4
eüische — ne Ire e —B die Freude gegöͤnnt, bei uns einzufallen. Diese Kneipenwirthe.
perde. dur ethan h .4 un —— Ihneg diese Kuppler, diese Schmuggler von Baden und Kehl, diese mi
huben daher jede dip womatijche Intervention vertagt. Or. Thiers serabelen Schurken, die unsere Stiefel mit ihren Schnurrbärien
geht frotzdem nach Petersburg, pußzten wenn wir unser Geld bei ihnen verschwendeten, sind ge
Lonm don 7. Sept. Die Morgenblarter theilen eine Rede indnen, um die Beute da edein französischen Volkes auf ihr⸗
mit, welche der Schatzlanzler beß inem Bankett in Schottland get gutren zu laden., Sie sind die Raben des Feindes. Wir! wer—
baiten hat. England, welches die diplomiatischen Peittel wehufs deg dem schmuhzigen Bettelpac aber alles mit Zinsen vergelten
Verhinderung des Krieges erschöpft habe, erklürte der Schatzkanzler, Wir hatten nichts Böses gegen die deuische Race iin Sinne. Wer
lonne jetzt unansefordext micht eine, Vermittlung versuchen, ohne ragt die Schud, wenn ht ihr Feins geworoen Find e Wen
seine neitrale Siellung gaufzugeben und eiuen der Kriegführenden Frankreich die Civilisation nicht anders retten kanm, als durch Zer⸗
u verletzen. Radchdem an das Schwert appellirt worden sei, würde Zetung des gesammten teutonischen Ungezieferz, so muß am1
und müsse Das Echwext entscheiden. Der Sieger werde am desten Januar 1871 Europa von allen diesen Hohenzollern, diesen Kraut⸗
die nothwendigen Burgschafteu des Friedens beurtheilen könmen. Nntcen diesen dehelnten Jesulen hefreit i Wir aen
England würde nur dann vermitteln, wenn deide Kriegführende mserer Oftgrenzein auf 100 Jahre zerrissenes geknebeltes eutsh
es dazu aufforderten. (Kaunst zuwarten.) — land haben.“ Herx About möge zusehen, daß er dem „teutonischet
Italien. Ungeziefer“ nichl nochmals in die Häude fällt! — Unter pᷣer
Floreinz, 18. Sept. Die Einberufung der Kammer stehl ausgewiesenen Deuischen befindet sich auch Karl Hillebrand aul
demnächst zur Bewilligung des Budgets bevor, serner um das Ple- Gießen, Mitarbeiter des „Journals des Debats,“ der seit zwanzig
discit der Römer entgegen zu nehmmen und ewventuell die Ueber⸗ Jahren kaiserlicher Professor zu Douay war. Rur die Festigkeĩ
tragung der Hauptstadt nach Rom zu genehmigen. des Maire hat ihn vor dem Tode gerettet, Mit zerrissenen Klei⸗
Ciditavecchia, 15. Sept. (Allg. Ztg.) Im Auftrag dern entkam er der ihn verfolgenden Meute. J
der provisorischen Regierung in Paris lief der Dampfer „Ganges“ ze J
hier ein, um die päpstlichen Zuaven und die übrigen Soldaten!

französischer Nationalität aufzunehmen und in die Heimath;
bringen.

— 3Ciwnitavecchiab 16. Sept. (Allg. Ztg.) Auf der Rhed
exschien daz Geschwader von Neapel. In Rom ist der Bela—
zerungszustand verkündigt. Aller Eisenbahn- und Telegraphenver.
rehr mit Rom ist aufgehoben.

Aufruf!

Raͤsche Nachhilie in der Verpflegung un⸗
serer braven Truppen durch wollene Leib⸗
binden, Unterjacken, Unterhosen, wollene
Hemden und Socken, wenn auch schon ge⸗
—XX J —
Von der bis jetzt bethaͤtigten Opferwillig⸗ 281 Sftie.
leit der hicsigen Bewohner überzeugt, wenden ———— t b
sich die Uatterzeichneten dertraueuspoll an felchen beseßt m Glanz⸗ und Kalb⸗
den humanen Senn derselben mit der Bitte leder cipfiehlt zu billigen Preisen
Gaben obiger Art auch Getdbetrüge wenn Dh. MWehber, Schubmacher.
noch so gering cecht vrasch heiflteten zu
loissen. —W 3

Nosenberger, Gerichtschreiber.

Schauck, Kaufnann.

Manzerbieter. Kaufnmann.—

Grossart, Rentner. —Je
Graffion, Rentuer. —9 4 Regenmäntel
Eifler, Bahuhofverwalixre. in allen Großzen wieder eingetroffen vei
NXB. Die Gaben koönnen jederzeit an die Sarl Schanck.
Herren Schanck, Vanzerbieter, Grossart,
Graffion und Eifler eingeliefer werden.

Jeden Tag, Morgens, Miltags unt
Abends 6 Uhr ist
frische süße Milch
zu haben, auch werden Monatskunde mnge
nommen.

1
Earoline Mreitz.

*
GEniseytische Krampfe (Fallsucht)
zeilt Lrieflich der Specialarzt fur Epilepfe Doetor OD. Killisen
in αιαν i— οuisen“ αν Aν vereiss üher Hundert heheilt.
Redaktion. Druck und Verlag von F..

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OMDemetz an St. Inabert.
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        2 2— —.23 4
325— 3222225 —— 5222 — 2
222 — —— — — S 8 7222* x* 22 22
4 8ß 8
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7 33338 5328 8553333
33 3 33 — —5 35358 233,2853856
522 5*2835255 333383883833 3 223 28?s43
2 — —5— 2 7 — 8 — 22 * 8
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J 22 *5*2 37 2 53 2 5555 *2333. ———— *—
32282——— 3—8337 85883533 228 286
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5 —D 2 7 325 C 2* —— * 27—
23 2 58 89 — — 3532 — — Aeæ 23 2* 32
37 3 —3 38 83 383338
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s5 —z 3827 22 —688 2 * — — 5228* 2 5—33—3*
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2 2 2* 5852 — — 125 328— 2* — 838
38 F 5333 — 5*5 335
5355 58 *5353 *3325 J
21 332 O* 535553 — —5 3 —
23 20 735355* 5355 * 5733 55 ——
22* —— — — — 5 —— 337
583. 8* *288 A— —8 * — 23325 —* —
2 8 — 2853 — — 2 — — — 1 587 E
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3358 8 8 —3— ** — 8 5337 * 2 24 2* Z
38 5533 8 8 3 5 28 * 53583* 5253 337525 ——
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2 280 58 378* 3535556 6553 — —23555 —A——— 51
—E * 3 3375— 5258 633 2 5538 —* e * 68
3552 287 — 53535 — 53 * 87 522 *
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A— — * 8 5 *8 —— 833533
25 33 55 ——— 3 — * 55568
*2 28 8 — 3* 33334 552 s8888
* — D 33233 I „535 — * *7 5 58535
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5553552333232 3 *5523585* — F 5358 237363323538
255555 5325254 532333338 38223 3273 335336 3687*
28 0 3 *2NB832*85* 28853 —A 5353372333958
* 3 ——— * * 833*8.3
—— *55 3373383 255 333 3635 35333
A —8835 838 — *25 — — — 38 7—
2 5533 22 ——— — 8 * —45 5 — 8 —
—— 5 — ⸗ 75* 2— —8 8* * z222 2 ß — — — 3 22
3 252 — — — — 5 335*5 5B3B55 228 S 2228
3 5 —A —A— — 5 — * — —A — — 73
5*52 — —— —— —— 3 2 2 — 25.2 7 — —
525 *W 38323883087 5*56282 — —A s55353325
—A 255 ——877 —538 38
22 — — — 3 7 7 2 *52 — 32 —* 3 2
35 535355 — — — 2— 238 8* 523 —— —— —8
j —052 * * — * — 222 * — — S 22 —A 2
5583526 3 222 2 22E2* * 2555 555 —35 22
A — 555535383533 —552358 233 33*
—— —— 52 ——— 2 7 —D — 5— * 8 ———
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A 33z855 3 2523835 —
2 — 2 222 2* — 224 ——a 52*5 — 5 —5232 —— 525 33
5 2*55— 8,—35535 5358 —255532 T552 55 55533275 * 3
5 5835235 *235 *5* 53E355 8 53 N 552225 2* 29858
328 532353538 5355— 3 3 3 5523 553328583
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25 —A — —— 2 — —3 5 S — —
7 723 78 5*5— 3233 357535335 255353353 ———
3* 53 —55222 —2 35 — — 2 —— 8 —8
53 —S——— —— 535 —5585—2523—5 —— —— 325523
2— —355 — —— — —A —— —z2325855 755
8 5253235 . 25 35757378 585 2 —53553z3232—55
p — 7 —3 3385 * 9 — 237 5 58522 — * — 235
332823345
255 53 — e 5 5 2 33 52 — 25223 *
323535333—33357 3355335— 55
A z2z78— —32832623
—75 56 583582383
728 3 7 5335
— 2— 38357—2—32884 ——
— — —A— ——
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3 333 36 33—
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333433 z5 38 78 2233754335
5 — — 525* 25 3223253 E 5 *27
5338 — —2232325 25 5 7—5555355555 323 — — —3 73
22548 — 6383225 8 252 —25 2 z23
* G8 ——823— —— 2 — ——— 28 55225 5555 3
8 — 5*558*7 — 22 35— 832222 S323525 2323
355 * — — * 7* 252* z253523525 5 222 — — — 553
23 — —6 — 227 — — * — 515 55338 35 S —A
2533555 555 553 *25373553825 55*58583 8388 —————
2 ——5Ek50 — *.5 z3233235 235 2 — 22 HOS z — —52 — 2
— — 3 2 2
* 287 — 858: *;I5I328—333 55*7 —A — 2* 2 2
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*5 8 — 5353823832232— — ——— —72728 ——228 Ze—2528 Xx
5*2 57 33355583327— 229 —* 52555 5535355 5 5 * *53257*
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5523 —5 5535323236 2373 2 — 3—3 —3— —5553235 528 s—z3355*53 —
3275333357533733332335375 53 6 523283
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5 —5— —— * 5*5 2 3255 2 * — 3
725852 38 2522 —— — 377 5 * — — 2
*252 283—232422 7 —— —— — —A 255*
—3 — 2225275 —53 — 3. — — — —
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22 * 55. 20 A—— — 2 —227 —— 2555235*
* 3 223533255 585
532 —* ——— a 22 252255238 23S 8308 c —
5333757553335 33555
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5— 3 3 57 — —35—
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2* — 2822 — —* — * 27* * 3 * 72 *3 35 7 27
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25355 5 333532 ⸗ 2 —— *283393 3853 23 383333*
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* 28253323287 22 52 83* 25322533 327 5 53
— 3*813833 53273 37. 228 ——3 333. 532353 33 32.
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2 2538 28 — 3*5.32.3 * *588223 73 233332 3732x
— 3 8 23538* J— 32525383 323337 37
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223583328 z353233333553553337— z23325337 — ——333328
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        St. Ingberler Anzeiger.
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der St. Augbearter Aufeig er (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags- Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
Runnier) erscheint wöochentlich vier mal Dienstag, Donnerstag, S aAmsstag und Sonmntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
1283 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Arzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum bexechnet.
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98 146. ——— Donnerstag, den 22. September. — 1870.
Deutschland. auf verschiedenen Straßen marschirenden Truppen, lowie sie eben
Munchen. 18. Sept. Nach heute hier eingetroffenen Nach- nlangen, ohne Weiteres vor Paris etabliren konnten. Die Obera⸗
richten haben die Truppen dez J. bayerischen Arnieecorps, welche ionen der Armee, welche jetzt einen großen Halbkreis von Senlis
jekanntlich in Sedau zurückgehalten waren, am 11. ds. den Weiter. GMeilen nordöstlich von Paris, an der Straße, die von Com ·
narsch nach Paris angetreten und zwar in Eilmärschen, so daß prözue herkommt) bis Melun (an der Seine, 6 Meilen südoͤsttich
zeren Wiederbereinigung mit der Gesammtarmee vor Paris. zur 'on der Hauptstadt) einnimmt. mußten durchaus im Einklauge mii
Zeit, oder doch nächster Tage, erfolgen wird. — inander stattfinden, und hierzu gehörte, daß die im Fentrum befind⸗
In runder Summe haben wir in Bayern jetzt 20,000 ichen Truppen ihr Marschtempo so lange verkürzten dis die Fluͤgel
Franzosen zu ernähren, deren Verpflegung der Staatskasse täglich uuf ihrem langeren Wege sich Paris in demselben Maaße genähert
wa 10,000 fl. tostet. Diese Summe ommt natürlich auch mit atten. Hierdurch entstand naturgemäß der Anfenthalt. Außerdem
zuf die große Rechuung für Frankreich beim Friedensschluß. vürde es von keinem Nutzen gewesen sein, wenn sich ein einzelnes
München, 19. Sept. Von Mitgliedern unferer beiden dorps vor die Festung gelegt hatte, denn nur dann, wenn unsere
hemeindekollegien wurde heute folgende Abresse an Se. Majestat Lrubpperr Paris von Rordwest bis Südost (vom Einfluß der Oise
zen König nach Schloß Berg abgesandte Allerdurchlauchtigster ꝛc. n die Seine bis Corbeit an der Seine) zerniren, können fernere
. Ew. Majestät wagen die ehrfurchtsvollft Unterzeichneten ihre Daßregeln ergriffen werden Jetzt hat fich der Halbkreis bereits
leberzeugung auszudruͤcken daß die Nation als Erfoig ihrer ruhm⸗ iemlich eng zusanimengezogen und unsere Armee ist mindestens auf
jollen Waffengemeinschaft, wie die außere Sicherheitfe die ende ser Linie Senlis-Meaur Melun angelangt. umschließt also die
uͤche verfassunggmäßige Einignng Süd- und RNorodeutschlunds er- zestung in einem Haldtkreise, dessen Flügel sich an die Dise und
wartet. Da Bayern, als dem mächtigsten Staate im Süden, vo⸗ Seine anlehnen und dessen Radius 426 Meilen beträgt....
ranzugehen gebührt, und im Vertrauen, daß die durch die Beden- Mie bei jeder Festung giot es auch hier verschied ne Arten Paris
ung Baherns und feine volkswirthschaftlichen Verhältnisse gebotenen ur Uebergabe za zwingen:“1) Wir schließen die Sladt völlig ein.
Podifitationen der Verfassung des norddentschen Bundes allseitig vie dies von Oise bis Seine b.ereits geschehen ist. Von Nordwesi
inerkennumg finden werden, richten an Eho Majestät die Unter, dis Südost kann Paris schon heute keine Zuzüge mehr erhalten.
eichneten die Bitte: „Ew. Majestät möͤge geruhen, durch Vereins Auf dem linken Ufer der Seine wird unsere vortreffliche Cahallerie
arung mit den derbündeten Staaten die Vollendung des- deruschen die Einschließung wohl auch in kürzester Zeit besorgen, und dann
hundesstaates auf Grundlage der Verfassung des derzeitigen ord. vmimt es darauf an, wie lange 2 Millionen Munschen den Hunger
seuschen Bundes als Abschluß des opfexreichen nationalen Kampfes ind andere Strapazen ertragen 2) Wir bombardiren Paris. Hier⸗
nerbeizufühten. In allerlieffter Ehrfurcht derharren Ew— kgl. Maje⸗ u mühßte das allerschwerste Belagerungsgeschütz herbeigeschafft wer⸗
nat treugehotsamste 2e. xc.“ — Was die Berathungen des Mein. den. 8) Wir setzen ung durch Siurm“ boer Haudstreich in den
setrathes in Betreff der künftigen Gestaltung Deutschlands und Besiß des einen oder andern Forts, unterbrechen hierdurch die
peziehungsweise der hierüber demnächst mit Preußen einzuleiterden Linie des Forts, kehren die vorgefundenen Geschütze um und be⸗
verhandlungen detrifft, so wied“ung ais verlässig dersichert ichießen damit Paris. 4) Wir leiten die regelmäßige Belagerung
aß diese Berathungen. am ietzten Samstag zum Abschiusse gediehen gegen das eine oder andere For ein.
ind und die gefaßten Beschlüsse nunmehr Sr. Man bem Konig Berlin, 15. Sept. Geschütze, die ron uns nach Frankreich
vur Sanktion unterbreitet sind. Daß uͤnter diefen Verhältnissen zegangen, sind bekanutlich die gezogenen Menstres Mörser. Es wirken
iber den Inhalt dieser Beschlüfse nichts verlässiges verlaufet, dürfte hrer, wie ich ihnen aus guter Quelle mittheilen kann, in diesem
us selbstverstiändlich erscheinen als unbegründet wird uns hietei Augenblick zwei vor Straßzburg, einer vor Toul, vier vor Weh.
dre Mittheilung bezeichnet, daß zwei Meimisterialbeamte mir der zehn find bestimmt, an die Mauern von Paris zu pochen. Eine
Bearbeitung des Entwurfs eiuner deutschen Verfafsung betraul wor— Zuantität von 18 Pfund Pulver ist / zur Ladung eines solchen
ꝛen seien. — Die Anwesenheit des Herru Grafen d. Taufftirchen Mörsers rforderlich, um die hekanntlich zwei Centner schwere Kugei
n unserer Stadt war, wie es heißt, borzugsweise durch einige, die 2000 Schritte weit zu werfen, wo sie sich tief in den Boden bohrt
derwaltung im Elsaß und Lothringen betreffende Fragen eran ind zu furchtdarster Verwüsiung explodicrt.
aßt und ist derselbe bereitzs heute ¶ Morgen in das Hauptquartier Berlin, 19. Sept. (Schw. Mert.) Sicherem Vernehmen
ẽt. Maj. des Königs von Preußen zuruckgereist.aach wird die von Moltke vorgeschtagene Grenzlinie: Elsaß und
München. 21. Sept. (Officielle Mittheilung des Kriegs- Deéeuts hothringen mit Mez und Straßburgnoh
ministeriums.) Laguh (im Departement Seine und Marne, def üußeren oder inneren Widerspruches festacehalten werden. — Zahl—
Meaur,“ linis an det Marneh 20 September. Gestern hat ein reiche FEngschädigungsforderungen ausgewiesener Deutscher gelangen
heftiges Gefecht bei Villejuif und Montrouge (Dörfer im Dep. der un eꝙ Ministetiunt. 742
Seine) statigefunden. Drei franzbfische Didisionen dom Corps Vi⸗ Betlin, 20. Sepl. X „Kreuzztg.“ schreibt: Es wird
oh machten, gestützt auf eine neu aufgeworfene Schanze, einen n Deutschland keine Meinungsverschiedenheit darüber sein, daß der
luzfall und wurden vdein 23 bayerischen Armececkorps, Friede entweder in Paris nach dessen Einnahme geschlossen, oder
wdelches schließlich von dem 5. und der Spitze des 6. preußischen durch Oeffnung der Hauptstadt und unseren Einzug bekräftigt wer«
lemeecorps Unterstützung erhielt, zurückgeworfen. In der Schanze en muß. 4
urden von den Bahern 7 Geschütze genommen und über 1000 1— Fraukreich.
hefangene gemacht. Der Rückzug des Feiudes erfolgte im voustän⸗ Paris, 19. Sept. Die Eisenbahn von Paris nach Havre
diget Auflöjung. sst durch deutsche Plänkler bei Conflans unterbrochen.
UUeber den Vormarsch der deutschen Armeten gegen Paris und Parri s. 19. Sept. Nach dem „Electeur“ fanden gestern
nie bevorstehenden Operationen sagt die Kriegsztg.“: „Manche leine Recontres stalt bei Ivch (südlich von Paris, nordöstlich voun
gserer Leser wird sich darüber gewundert haben, daß seit beinahe Sceaux) und Chatillon (südlich von Paris bei dem Fort von
4 Tagen der Vormarsch unserer Truppen auf Paris signalisirt wird, Banvres). Die (VLinien⸗) Truppen sind größtentheils außerhalb der
ind baß dieselben seit 8 Tagen nur bbis 6 Meilen von der Haupt⸗ Forts, um den Feind zu beunuhigen. Dieser überschriti die Seine
udt entfernt sind, ohne daß bisher wichtigere Nachrichten von dort dei Choisy· le⸗Roi (südlich vom Fort von Jvrys. V
ugegangen sind. Es ist dies jedo sehr natürlich; denn Paris ist. Paris 20. Sept. Heute hat cin Zusammenstoß zweier
n und für sich eine sehr starke Festung, deren einzige Schwache Eisenbahnzüge ber Plessig in der Nahe von Tours stattgefunden,
rin besteht, daß sie eine Stadt von 2 Mill.onen Einwohnern um⸗ bii welchem 11 Personen, darunter Herr Dudal, Redacleur des
hleßt vbend augenblicklich eine ungenügende und unzuverlassige Be⸗ Journal des Debois“getödtet und 282. Personen verwundet
uihung hat. Trotzdem ist dieselbe statk genug, als daß sich unsere wurden. Es bestätigt sich. daß Hr. Thiers in Tours angelangt ilf
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        Tligr.) Von der Armee vor Pa ris aus dem großen Hauptquar⸗
rier, 20. Sept. Nach vorbereitenden Bewegungen der letzten Tage
st am 19. Sept. durch den Vormarsch sämmtlicher Corps die voll⸗
jäudige Cernirung von Paris ausgeführt. Der König recognoscirte
n Laufe des Tages die Nordostfront der Befestigungen. — *

England. »75

VUeber die Flucht der Kaiserin aus Paris theilen Londoner
Blaätter folgendes mit: Als die Kaiserin die Tuilerien durch das
nach der Seine hinausgehende Thor verließ, waren der Fürst Met⸗
seanich und noch zwei Herren bei ihr, welche sie indeß im Gedränge
herlor. Daß sie von einem Straßenhuben erkannt wurde, und daß
der Pöbel darauf rief: A la guillotino!“ (I) ist bereits mitge⸗
heilt worden. Die Kaiserin erging der drohenden Gewaltthat, indem
sie sich im Gedränge verlor und ijchließlich das Haus eines Freun des
erreichte. Paris mit der Eisenbahn zu verlassen, schien zu gefährlich,
uind es war keine andere Fahrgelegenheit zu finden als ein nach
der Normandie zurücklehrender Marktkarren. Aus diesem a
uhr die Kaiserin drei Tage und zwei Nächte, ehe sie in der Nähe
von Trouville die See erreichte und hier von Sir John Burgoyne
in Bord seiner Yacht aufgenommen wurde. Vor ihr kam ein Fran⸗
Jose an Bord mit der Buͤte, sich einmal eine englische Yacht an⸗
sehen zu dürfen. Sir John, weicher ihn halbwegs für einen fran⸗
ofischen Spion hielt, gestattete im die Besichtigung des Fahrzeuges,
inb bald nachdem er sich entfernt hatte, kamen zwei andere Herren
nit der nämichen Bitte. Nachdem sie die Yacht genau in Augen⸗
schein genommen und vielerlei Fragen über deren Fahrgeschwindig⸗
eit u. s. w. gestellt hatten, baten sie den Eigenthümer allein sprechen
zu dürfen. Der Eine, welcher sich als Herr von Lesseps vorstellte,
agte, sie seien gekommen einen Gefallen zu erbitten, und verließen
sich auf seine Ehre als englischer Gentlemann, daß er auch falls
rdie Bitte nicht zu erfüllen im Stande sei, von der ihm zu ma⸗
henden Mittheilung keinen Gebrauch mache. Dann erzählten sie
zie Geschichte von der Flucht der Aaiserin und baten ihn, dieselbe
zach England zu bringen. Die Kaiserin kam ohne alles Gepäck an
gord, sie hatte nicht einmal Kamm und Bürste, noch auch das

Geringste vou frischer Wäsche bei sich. Die Peberfagtt nãch
Insel Wipht war sehr rauh und außerst erschöpft langie die ent⸗
dronte Fuͤrstin in Ryde an. Sonntag besuchte sie zwar in Ha⸗
lings, wohin sie sich bekanntltch zu ihrem Sohne begeben, die ka⸗
holische Kapelle, seitdem aber ist sie nicht sichtbar geworden und
mageblich ist sie von einer nicht unbedeutenden Unpäßlichkeit heim⸗
esucht.“ Es ist dies übrigens, wie wir bemerlen wollen, die ge⸗
räuchliche Art der „Times“ im Juteresse des monarchischen Prinzips
Mitleiden für gestürzte Dyn asten zu erregen.

London, 17. Sept. (N. Fr. Presse.) Nach der „Pall
MNall Gazette“ ist es Napoleons III. eigener Wunsch, daß Eugenie
jach Engiand gegangen ist und nicht nach Wilhelmshöhe kommt.
Zie soll als Regentin sich ihre Freiheit wahren, bis durch den
Friedensschluß die dynastische Frage Frankreichs erledigt ist, da bis
ser in Paris felbst noch keine repräsentative KRörpers haft die Ab⸗
setzung der Dynastie ausgesprochen hat.

Italien.

Florenz, 20 Sept. Nachdem „der preußische Gesandie
von Arnim angezeigt, daß seine Versuche, ein Aufge ben eines be.
vaffneten Widerstandes zu erzielen, gescheitert seien, muß Cadorna
ersuchen mit Gewalt zu erteichen, was friedlich nicht gelang. Ita
jenische Truppen cernirten Rom mit Ausnahme der Leoninischen
Stadi. Es find Anordnungen getroffen, daß Rom möglichst wenig
Zchaden erleide und die Ordnung aufrecht bleibe.

Rußland. —

Aus St. Petersburg wird der „Nat.«Ztg.“ geschrieben:
In hiesigen Hofkreisen wird viel von einem merkwürdigen Toaste
FRes Kaifers auf der König von Preußen gesprochen. Es war am
3. .Sept.; der Kaiser. der in Moskau weilte, hatte die Depeschen
on dem Siege bei Sedan und der Gefangennahme Napol eons er
zalten; da habe er bei der Mahlzeit sein Glas auf die Gesundheit
eines tönigl. Onkels geleert und es dann sofort nach alter deutscher
Sille von sich geschleudert, damit es in keines Andern Hand mehr
XXX
Waarenveräußerung.
In der Sitn balste des
Monats October — der Tag
wird noch näher bestimmt
werden — läßt Herr C. M.
Laur, Rentner dahier, als
Vormund seiner Enkel, der
Johann Woll'schen Kinder
von hier, verschiedene Klei⸗
derstoffe für Männer, Frauen,
Mädchen und Kinder auf
Credit versteigen.
Auch werden von jetzt an
jeden Tag im Laden der
Woll'schen Kinder die frag—
slichen Kleiderstoffe um den
Einkaufspreis verkauft und
abgegeben. VJ
Concessionirtes Geschäftsbureau
Weästphälinge.
Frucht⸗Brod⸗ Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 22. Septenn
i 9 J 8 — sr
Rasche Nachhilfe in der Verpflegung unserer braven Truppen durch wollene Leib⸗ ——— Appn 25 *
binden, Unterjacen. Unterhosen, wollene Hemden und Socdcen, wenn auch schon getra⸗ — Spelxos ste 13 hr
gen, ist äußerst noöhtig. Spelztern — fl. — kr. —* — sl.
Von der bis jetzt bethätigten Opferwilligkeit der hiesigen Bewohner berzeugt, wenden — fr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafet
sich die Unterzeichneten dertrauensvoll an den humanen Sinn derselben mit der Bitte3fl. 85 tir. Erbsen — iI. — kr. Wigen
Gaben obiger Art, auch Geldbeträge wenn noch so gering, recht rasch beifließen zu lassen. — f. — tr. Kartoffein I fl. 12 kr. Heu
Nosenberger, Gerichtschreiber. Schanck, Kaufmann. — 2 fil. 28 kr. Stroh 1 fl. 18 kr. per
Panzerbieter, Kaufmann. Grossart, Rentner. Zeniner. Weißbrod Alnn Kilogr. 28 kr.
Graffion, Reutner. Eifler, Bahnhofverwalter. 8 3 Kilogr. 81 r. dinto gin
NB. Die Gaben können jederzeit an die Herren Schanch, Panzerbieter, —D e —BA
Graffion und Eifler abgegeben werden. asc un igie Sual. str.
dalbfleisch 14 tr. Hammelfleisch 16 60
Schweinefleisch 18 kr. per Pfund. Wein
ir. Vier 7 tr. per Liter, Butter 30 sr.
per Nfund.
ez in St. Jngbait.

edättion, Vruck und Berldag von g. ⸗
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        — 22722 2 2325
22 —3z353 52——3532—5—2523422 8
53535382z23533355 53235355323325 33 8
* — 7 ß 3 3 T. 7
553 583—38 8E 2 8 2232 —z — 25 5 — * * A
8 2257 —* 3 —* — — — 2* 535— 525 83 5222c2232
S—* 2 5533 338 5 — — 552 3— 32 —
25 2 23 * 5* — * 238 c22 m5582 3*
s 32333333353 38 73383
—2 5S 23 — 8 S * — 3 — —2
— 5 — 5* — 5 — 5 ———— 5 — 5 222225F —
—3 —A — 8 2 22 —M—— — * *
5525355235.53536 —— 52333338 ——33
57 * 22 2747 8— 53.32 —*. 232 — —c——823
— 2 —* ——— * * 55533226 — 23536 2 9 —
8 —EAI — — 2 2* 223 —58 572 353 88 EzE* — — —
s 253383382*7578 * 22235528 — —X— 35
— — ——A —— —k 2535838523 —— — —A —
——— 5s23582238 — 53332377
33 35853838538— 3 8 — 878
J 2 —2 5 *c c * 8 —3 — — ⸗ 8
02335533237558 587 —A— —2.333833753333632
— 337—3533833 —33338333353
3555— 322585—2728 5355—53273532385 2—5332— 3—83 8—22—35
25755 *3 4555 z3 3363325 ü 33357
382538 F— — —— — 5*522 2 S — 51 * z
23 52353 — 553 — 3225 — 58 —A 72 —
z3385. —83555553235 Es 3 3363— —JF
—35 —3338352—228 8323*3 2835322383 25575333852353 3*868
2 2 — — — — — * * 324 —— — s85222427
13533552422 55 25 32353683855 2* — ——
— z—060 — — c t —— 5253 — * 8 55 5* 538
1822— * — ——— 2 * 25 85 —22* 22 2323222322 2
32 9 * 52 * 52 2 52*52 n » 255* 22 —222
2 78* 28 ẽ828 23575—2322 553 — 82775 2 3250
538235—527623335565283 335 — — 2835—5 —557 333585
3 52525235 — 523—53555223238 ——
8335 —3330553; 357z3357353353353335383733
335333323537327355 555 8
5252 E
⸗
522
— — 5322552
—— 5 E
338
22 — — — ·7 2
333253—333 255 558883
—— — — 8 — 33232225 SX 2232
23355 33 ——
3353355 33335653 2 * — — —A 522
83533333833 33725 532522558 —5*52763822 5 *833838333335
—J—— 5353 258232 3555—25 —A 553535353
—— —A —— —— 25 —I — 5— z2353
— 57528* — 283288 5z3832—8 * 2

—A—— — 23 22 228 8 b 2 328 2 27358 * —— *2
2343572353 33285 325 33333733558655 3355—75555 12228
258562* z253z —z 5553 — o z33333333—35 — 3581 2183228

—ãA— 223358 Ü5275553 *52 828335* 55528*
22 3 EXE2 558 2 —55 SMS2 2* — * 238 — 2533 —5
522 6237 258 ——— *58 358 25,2.5682353 533323338
— 2 —* 3255 857 —X —————— 225S5 5— 3328 35
—730 532 238227 — 2—3 88 22
—A—— 222 — B322 —— — z 8828
* —B — *32 25 553* —z—5 22 — 352 5 BA*7 2 2 523
55 5* 2 ** 153855 —XV —X 2*53258 z 32 —D —
2333 55—333 537 55 —— — 25— — 538 —8 — — 15 —5 537536
—— 3522 8282 * —5—235533323 33 8

z355 35 83 5 — 2*25— 52 5323 52* 52 232

—— 555 8283 25—355385* 2 53E5348 2 * ——
—802 8 — 2 288 2 5 * 22 r — 82 5, 5*
3225 26 5 282 J—— 252 — 5225
3ñ8 23232 * * 2—* 2356— A 2 5555553 ———

— — 8 232—2—83 22335353 —5 — * 5
— 2 *— 2 — —* —2 225 — — 2 — 2
—X —— 258 6 5 d* 22 —— 285 —3 8 55 —25 225

22 —R— — 1* e 2 228 59 zO 2 *

— *255. * 2833 382 233 — 33 — —— —A—
25 57 * J * * m5*55 —AA 2 * * 2 * C 537*— —. —
553 52855 57 —— 3 222 5262 28 —z382 5358
152427 755 2223— 2835 5225 22 —5B3845 ——422 2375
—33383—5337 ———
33333335* 583*58 —e 3355383258
4.

8 —— 5 ** 2 — 85 88

—— — — 2 — 32 —— 72
5333323535 — ——

35552—555 c⁊
2

2
222 385
22—2 2553432 * 282
53553553323565558 ——
z3352854 s8535 3333552 5327— 55
753 33 2353333355585238 —A——— — 25 5325
v⸗ *22 8 2522553535 5532 5* 22898* * 2 —
2 38 125575 33255 25232 3538
—7533332555 ẽ 5538 —2 5532— — 27 —53
2 8 * 22 38 * * 2 c 22 3 822 22
2 — *25 — 2 0 — 5 —E 8 235 — 22 —
38 376 — 33 6334 2335
2* 55553535355 G 8 — 2222 * x2528353 22 2
B2 5285 8 3 8325 2535 z2855. 5722,8 8.22 ES .
2833 z2535587 —A 3358 — * 2 5 * 2 355 —A— —
—— — 322 73258 8 —A — 533 883
5533— 22355323 * 53338* 525235 5827 8 53252 3827
3 35 s 88338
8 — 73 — Sse 2282 S * V 2* — 36
— 3,2, 38 —35333258333555 * 35 5—253228 55 —A 8*
3535535553327 223 — 27225 5—832 883225* 2258*
55 532 555 32 —5 23 * 8 322 2 5335353338 — 3 5
—555 — —— 25335555357 2* * s — 23528 —A —A 55
8 —— 755260 5— 55 —— W 72 2 2 * — *
—— 2 —— 5 ——— — 2255 —
33333 8 7353224355 38883357338
2 8 — * * * * ——— 2 — — 2232 2 *
* —38 323 — 2*2328 2 253 *287—5 — 7 9 553 ** —
* 8 — 5 —E ð — —— — ** 3 28 —A
—s *8* z52 83 2 2** 2 7 22 3z329 22 B52
5 dex — 8 2 ** S 8* —258 * *
225 — 3E38 22229 2 —— — — ——— S 9
55 —A—— E—2235—28 — — —2553383335 2 2
* 582 — 3827 2255 —— * 5828 28 3 * 23525 2 2
532 —5— 2 32S 2 —5 2* —— * 25 — —A —— —
3333337 3333—3 38
— ——— 25 3 2 *35 53522323588 2335&amp;5 2 *
253 — —— 2757 — —A — 292— — *25 2232532 2 8 252
335528522387 33533535533 2 5 333 E
58 2 53255 33226 — — 2 —3355 —835S5 555
ß —A — —⏑ ⏑ —— —A 8 3838
3573*535 22322 27557532325* —*
5333353 —5——35338 S 5
33z—5z z5553563825
5253 3085

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287

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2228

— 578
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3 725875

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523282553 2323538
22 * — 122 —53 — —— 2 25
z 2828 2522 — — — — 251333535 23 8 *
552533 34553 —325 — 3387 35— 33233 5725
—355 32353 5333753 2523 23 —83 . 55 35827
—— 53355 —»552531 S;2S —338853 ——
X — — — a B8 2 ⸗ —“ S
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— 5382258 s —z 25583* ————— 58 8 *
Ä2— 55S2 858. — 55— 338 53838
— —— 253525383 32532
53 52223287 — — — —2535353 55 5*
23235552 —2 5 —388* —A⏑—— 2 253838582 55*
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555 8 2* 538 5358 ẽ 5325 —88353225232 — ——
25355253 — —— 26*8 S2*2535* *23332338 2535853
22553—5338 2572235—3—87357 ———— ——
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5 — 23 522 —A—— 58 25*25 5 5 5 28 5
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52EBKE 22 7. 5 ⁊ s55—38 — * — — 2 8 * 2
272 * 2 2 582382 — 3 e 5
3325538 32355332363 83 3
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2282 25228 285323 — 55355 33532583 3548
— — * A —— —— —VBEXAMS 7
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        F 22 * 2 — 28
5—35577585553280 —A— —252 23 35833383
*33 557238252 2523 28 33533233333353 S— 25338*
5333333335278 1253735 2533532538 3388452333
— 3 2553333 233 53283 237323733
8 3 5 22 33vrũ 9 3 532227 2852525 — — —7 23
—A — — —*75 — 32 2 —A— 32 8 832
825 83332 — * 32326 2. 7 2.228 —3 —— 2705 223
—— 55 —2353—385330323225 s33 2.5 532282
—— 28338 23232 253833335——3.3 —38 25*52233*
533— 3425363233— . 3 32 — 3825
2 *2 . — 7 2* 25 * — — * —— 553223
— — 2 * 22 —A— 274 sæ : æ E.3 3.3 5—3
2 * — —ä 277 22334* 3 * 25* 2 2* 235
2553—33522 33325237 —z*83233 5323332323
3372 53—2 s33 833 —335333333353
128322657* 98 7232* 55 335—3— 33642525 2283
2. * 2 78 E 2332 235 — — 282 * * — 73
3533 3 3333333 383
27* 3 5*5725 8333838353335325 83353339533333
— 4333536 3 33 —8
822. 3 2 —527 523352 5223*7 2332 —7355822*
858333 —83536 2385535 25 2. 5 582353 53332.27 358 5324
233333255388 a 83 237 2 *53.282 2353 35 2*328*2 28
33— 85.533828 5382.37 265 —A 25383338
——* —— — 2— — 2 — —— — . — 9* 2 53.82 — — 3
333 2383232385333 53533332 38
5ñ588 ⸗ꝛ* * 2 F 258.7 2 22235385 Z.22 85222
——X . — — 2 2. * — S. ⸗ *
2*8783 33 5 338 43363333—
— 333 3352 —333 3833775 33333533
*. 7 8S3B.C — —————— —282. 52.4 558322 * 522532
553333838337557585 F 3 3333733333383
z38532352 7 32 7 33323343538 522*23
— 757— 5 — —
53333524383—83
12* *
—3334
5 38233 * 345*
23 48
2—3832 *233 —A
55 525 2 7*85
—— — 9083 *
*253 —328. 3 22
2533235323323583238
3353 533378
53535— 320 3234
50323 5 2331 *83
2 253 78 23558 32.*
— — 222
2233333587229333
— —— 621 —
—A
28315228 * **13
25 8 . 803 38
—*2 — — — 23
525 19 5— 553
5—82838743035
—
222 25 122 23
— 5535535*
— 353*1245 238337
— —
—— s3235252
2283,2—2* 8588
55353—3358
— *232 37 2. — 2
28*38333533

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25*508 3
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582* 5253
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2523856
237222
— 2 — —
2*23833
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der St. Fagberter Auzeiger (und das il bem Haubtbiatie berbundene Unterhaltungsbiatt, mit ver Dienslags⸗, Donnerztagt· und Sonntags⸗
Rummer) erscheint woͤchentlich v ije r m a —2 ien ztag, Don nerstag, Sams tag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
he5; 7* 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift voder deren Kaum berechnet. J
— 88 W— — —2 — —JID 77 — — — —— —
4 4 r ιαα u 2. 442* 644 —
M 14 J. ια Samsto⸗ her. F 9 1870.
ι ν —3 ele
inladun um ßh latrit 4. - mit Paris als Privot — sich mit den beiden ersten Armeen

d 9 3 ue honnemen e in, Verbindung zu setzen und den Krieg bis in's Herz Franhkreicht

Mit dem L. Oct. nächsthin,n beginnt ein neues Quarial auf den d wenn es nothig ist, bis an's. Mittelmeer zu führen. Alles
St. Ingberier Anzeiger, für die Monate Detober, November deitet darauf hin, daß die ganze Armee in Frankreich zu über—
und Dere mber. Wir exsuchenfreundlichst anene nuswärtigen I und auf Kosten der olkupirten Territorien sich verpflegen
Abonnenten, welche das Blatt: duech; die ost 7b ichen, „ihre Bee wir * — A——— —
tellung bein den AKasfJe l. I8. Sept. Di⸗ neulich (zür Zeit, als die Pach
rechtzeiig machen zu wollen. icht don der nichtswürdigen Katastrophe zu Laon hier bekanut
AUnfern verehrl. Abonnenten von Si. Ingbert und Umgegend, rder Gala-Ausfahrt des Gefangenen von Wilhelms⸗
welche das Blatt durch umsee ten Zeitungairaͤger, degehen, wirn söhe mit seinem, Gefolge scheint. auch andexwärts übel. vermerkl
das Blatt fur das kommende Quarlal sotzgeliefert werden, sofern vorden zu sein, und man hat dag Unschickliche eines solchen demon⸗
ie vor Ende dieses Monats nicht ausdrüduüch abbestellen. tratipen Aufzuges eingesehen. Es sind nunmehr 2k. Equipagen
Zu zahkreichem Abonnement ladet ergebenst einee t v 6 appen vrn en ¶n Durneen eeee
—. * 5 4. Kaiser in zarter Weise mit der Benierkung zur Verfügung gestellt,
Die Expedition des 5t. Ingberter Anzeigers. sich dieser von jetzt an bei seinen Ausflügen ee Er hat
die Aufmerksamkeit richtig vorstanden und ist seitdem unsichtbar ge⸗

worden. Die Schaaren neugieriger Gaffer aus der. Nähe und

Ferne, die ihn bei seinen Spaziergängen umschwärmten, mögen

hm wohl auch lästig geworden sein und zu dieser Zurückgezogen⸗

seit beigetragen haben. Van seiner Umgebung wird als Grund

derselben angegeben, er sei unwohl „leidend“, und die Aerzte hätten

erklärt, er könne den Aufenthalt zu Wilhelmshöhe, als zu zugig,

vindig und kalt, nicht pertragen. Es sei deßhalbe beantragt, ihn

nach hier übersiedeln zu lassen und ihm das Schloß Bellevue oder

das Residenz;Palais in Kassel zur Verfügung zu stellen, bezw.

ihm den Aufentholt in einem derselben anzuweisen. (Frkf. J.)“

Bexlin, 21. Sept. General Steinmetz erlaßt aus seinem

Hauptquartier einen Armeebefehl vom 15. ds. in welchem er von

dein Truppen Abschied nimmt, sowie den unter ihm stehenden Be—

»hlshabern und Offizieren für ihre Unterstützung, und den? Mann⸗

chaften für ihre Haltung dankt. Der zum Generalgouverneur in

Posen ernannte GenerqlAist des Commandos der ersten Armee

nthoben, weil bei der gegeüwärtigen Sachlage vor Metz ein einziges

Dbercommando für ausreichend exachtet wird und die Zwischenin

tanz eines zweiten Obercommandanten mehrfach Verzögerung''be⸗

wirken lönnte.

Dexr „Preiuß. Stagttanz.“ bringt folgenden Aufruf des Krön—⸗

prinzen von Preußen zu, einer, Invalidenstiftüng für Dentschland.

Durch gioße, Siege des Heeres ist dem dentschenn Volke die Hoff⸗

nung auf ruhmvollen Frieden errungen. Ueber, den Schlachtfeldern

Frankreichs wurde Die, Nation, sich mit Stolz' ihrer Große und

Finheit bewußt, und dieser Erw erb, geweiht durch das Biut von

—21r — 7* JT CCCRXOMAGA

dielen tausenden unserer Krieger, wird — so vertrauen wir

eine bindende Gewalt. für alle Zukunft bewahren,“ Aher zu der

zegeisterten Erhebung dieser Wochen kam auch ein“ Gefühltiefer

Trauer. Viele von der Blüthe unferer Jugend,“ viele von ven

Führern unseres Heeres sind als Opfer des Sieges gefallen5noch

größer ist die Zahl derer, welche durch Wunden und fasf über-

nenschliche Anstrengungen gehindert sein werden.“ihr ferneres Leben

nit eigener Kraft zu erhaͤlten.“ Sie vor ollen, die Hinterbtiebenen

der Todten und die lebenden Opfer des Krieges, haben ein Antecht

zuf den Dank ünserer Nation. Wer die ee een

getheilt hat, wer von der Erhebung uͤuseret gesammten! Volkskraft

den Beginn einer neuen glücklichen Friedenszeit hofft, wer demithig

in unserem Siege und in der Niederlage, unserer Feinde ein hehres

Hottesurtheil verehti, der möge jetzt seine Treue anden Kriegetn
inseres Vollsheeres und an ihren Zugehörlgen —erweisen ?Die
Staatshilfe allein, selsst wenn sie verhältnißmäßig teichlich“! beme s—
sen werden kann, ist außer Stande, die große Zadl der Invaliden
imd Hinterbliebenen zu zümterhalten. Diese Hitfe gewährt mur das
Nothwendigste, ist unvermeidlich an allgemeine Normen grbunden

und vexmag nicht auf die Bedürfnisse des Einzelnen einzugehen.
große Anstrengungen freiwilliger Hilft werden dickmäl nöthig fein,.
jenn gewaltig. wie der Erfolg, waren auch die Verluste des Kriegs.
Wie dieser Krieg ein einbeitliches deutsches Heer geschaffen“ hat,
n. welchem die Soͤhne aller Stämme in brüderlichem Weitftreit der

Tapferkeit rangen, so soll auch die Sorge im' die“ Invaliden umnd

Deutschland..
—München, 20. Sept. Gestern ging die erste bayerische
Batterie von sechs Fell'jchen Geschützen ugelspritzen) nach dem
driegsschauplotze ab; die Batterie wird gerade noch rechtzeitig vor
Paris eintreffen, um sich mit ihren Rivalen, den Mitrailleusen,
nessen zu können. 0
In der Gegeud von Coblenz hatten zwölf in einem Coupee
zines Eisenbahnzuges befindliche gefangene Turcas den zur Aufsich
heigegebenen bayerischen Soldaten gepocktt. und zum Fenster himus
zeworfen, auffallender Weise erlitt dieser nicht die geringste Ver⸗
etzung; anf der nächsten Station wurden die zwölf Helden der
Cibilisation durch ein standrechtliches sumarisches Gerichtsverfahren
num Tode verurtheilt und sofort erschossen. 141
WVerwundete vaherische Offiziere, die durch Belgien über Lütiich,
Aachen, Köln, Coblenze und Mainz in ihre Heimath transportirt
urden, klagen allgemein sehr uüber die ihnen in Belgien wider—
ahrene Behapdtung,⸗ sind dagegen alles Vobes posl über die für
r Wohlergehen so sehr besorgten Behördeie und Einwohner von
Lüitich sowie aller berührten deutschen Städte.
Fürth, 21. Sepf. Auf Requisitiondes General Vogel
z. Falkenstein wurde gestern hier in der Wohnung des Sozialde⸗
nottaten Herrn Löwenstein ein kurz vorher aus Braunschweig an
)enselben per Post eingetrofferes Packet, Manifeste des socialdemo⸗
ratischen Ausschusses in Branschweig enthaltend, polizeilich mit!
Zeschlag belegt.« Auch ein Brief, welcher dem Packete als Begleit⸗
chein diente und in dem man einen kompromittirenden Inhalt
zermuthete, ist polizeilich beschlagnahmt worden . 4
Aus der Pfalz, 21. Sept. In den nächsten Tagen werden
16.000 Mann bayerischen Ergänzungslruppen durch die Pfalz auf
den Kriegsschauplatz abgehen . .—
—Karlsruhe, i95. Sept. Gegenwärtig befinden sich die
PO. v. Forlkenbeck, v. Bennigsen, Lasker, Ludw. Bamberger und
Dr. Oppenheim, die im Interesse, der Neugestaltung der nationalen
Besammtordnung Deutschlands nach dem Süden gekommen sind
hier in Karlssruhe. Sie kommen, von München und Stutigarht,
Vestern Abend erschienen: dieselben in einem großen Privallreis,
wo ihnen eine warme Opation gebrachte werde. Den beredten
Worten, mit denen Hr. b. Forkenbec danlte, entuehmen wir, daß
die genannten nord⸗ und mitteldeutichen Patrioten mit den Erfol⸗
gen ihrer Mission in München und Stuttgart sehr zufrieden sind,
daß sie nämlich beim Volke, wie bei der, Regierung eine Stim⸗
mung gefunden.haben, die zu, den besten, Hoffnumgen fürt die
Fortbildung des deutschen Cin gungswerkes berechtigt. (Karlsr. 3.)
asKarbsruche, 21.0 Sept. Die „Karlsr. Zig.“* berichtet:
Bor: Straßlurg. Lehzte Racht warde das Werlk 53 durch Landwehr
imd das 34 Infanierieregiment; genommen. Geringer Verlust.
s Aus Freri h auxig, 17. Sept., läßt sich dert „W. W.“ schreiben:
.Der Fall von Paris wird nicht das Ende des Krieges sein,
ondern es liegt in der Absicht deß Obercommandos, resp, im Plane
des Generalsssahschef b. Molttke. durch eineneue Lit shneniuu

—34
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        Hilflosen, welche der Krieg zurückläßt, xine gemeinsame deutsche
Angelegenheit werden, an welcher Norden und Süden unseres
Valerlandes gleichen Antheil nehmen Frühere Erfahrungen haben
zelehrt, daß es nicht nur gilt mit watmem Herzen Geidbeiträge
ju spenden. Richt weniger wichtig Und mühebolleddist die zweck⸗
naßege Vertheilung, lieb⸗volles Eingehen auf die Nersönlichen Ver⸗
hältnisse, endlich das Schwerste: Vorsorge, daß die Unterstützung
nicht die noch vorhandene Erwerbskraft schwähe, anstatt sie zu
tärken, und daß sie wahrhaft heilsam für das Leben der Unter⸗
tützten wirke. Es ist daher zu wünschen, daß sich überall örtliche
und landschaftliche Vereine bilden, welche in Auschluß und Untex—
ordnung unter gemeinsamem Vorstand die Sammlungen leiten,
und ebeiso die Ermittelung, Prüfung und Annahmt der Hilßsbe⸗
hürftigen in ihrem Kreise übernehmen und denselben vorsorgliche
pjflege dauernd zu Theil werden lassen. Da die im Jahre 1866
ju gleichem Zwecke für den größten Theil Deutschlands gegründete

Vutoria⸗National⸗Invalidenstiftung“ diesin Ausprüchen genügt u.

iich in ihren Einrichtungen bewährt hat, so beauftrage ich hiermit
den geschäftsführenden Ausschuß dieser Stiftung, die Organisation

und Leitung einer Invalidenstiftung für Deutschland zu üUbernehmen

und zu Beiträgen wie zur Bildung neuer Zweigvereine aufzufor

rern.“ Se. Majeftät der König, Oberfeldherr des deutschen Heeres,

hat mir, wie in den Jahren 1864 und 18606, die Genehmigung

zu solchem vaterländischen Unternehmer ertheilt. Diesmal ist mit

as Glück geworden, ein Heer in das Feld zu führen, in welchem

Zer Bayer, der Württemberger, der Badenser neben deni Preußen

tochten, und ich dars mich an die Herzen aller Deutschen wenden.

Nuch dies Liebeswerk sei gemeinsame Arbeit zwischen uns für das

Haterland, und die Einleitung zu vielen einmüthigen, segenstiftenden

Werken des Friedens! Haupiquartier Rheims, 6. Sept. 1870.

Friedrich Wiihelm, Kronprinz von Preußen ···

Die beste Garantie gegen Frankreichs Uebergriffe,“ sagt die
Allg. Ztg.“ in einer ihrer letzten NRummern, „ist die Wiederver
inigung des Elsasses und dez deutschen Theiles von Lothringen
nit Deutschland, die von ihm nur mit Gewalt, meist sogar durch
Aeberfall und Verrxath, uns abgerissen wurden. Die natioale
Fhre, wie die Politit, fordern diese Restitution, da die Bevölker⸗
ung dieser Gegenden ihrem Ursprunge nach deutscher ist, als gar
Bieles, was östlich von der Elbe zu Deutschland gehört. Es wäre
jehr unnatürlich, wenn ein solcher Zweig für immer von seinem
Stamme getrennt bleiben sollte. Man müßte aber, was Loth
ringen betrifft, die Wiedervereinigung auf den wirklich deutschen
Theil dessen beschränken, und nicht etwa den Bestand des alten
zeutschen Reiches als Rorm der Reftitution ansehen, da dieses
zein nationaler, sondern ein internationaler Staat war, zu dem,
unter vielen anderen fremden Gebieten, einst die Provence, und
dis zun Anfange des 14. Jahrhunderts der auf dem linken Ufer
der Rhone liegende Theil von Lyon gehoͤrt hatte. Nur die Ge—
genden dürfen mit Deutschland wieder vereinigt werden, wo deutsche
Sprach: und Sitte in der Bevölkerung vorherrschend geblieben ist,
sonst würde man sich demselben Vorwurfe der Habsucht und der
Eroberungslust aussetzen, den man an den Franzosrn rügt, und
ein unruhiges und widerstrebendes Element in Deutschland einfüh⸗
den, das, zumal an der Grenze liegend, schädlich und selbst gefähr—
lich wirten würde, Obgleich das Nationalitätsprinzip so wenig
wie ein anderes absolut nund ausschließend in der Zusammenfetz⸗
ung der Staaten geltend gemacht werden kann, so gehört ihm
50qh im Ganzen und Großen die Zukunft Europas an, und es
in zu wünschen, daß Deutschland so viel als möglich einen gleich⸗
artigen Charakter bewahre.“ Diese Ansichten stimmen ganz mit
den unserigen überein und verdienen um so mehr beherzigt zu
werden, als nach den beispiellosen Erfolgen unserer Waffen hier
sind da auch in Deutschland leider die Ueberhebung, die wir bis
der an Frankreich tadelten, fich zu regen begiinm. —
Die A. Z schreibt: Wie sehr berechtigt das energische
Finschreiten des General⸗Gouverneurs Vogel v. Falkenstein gegen
den sozial · denrokratischen Ausschuß der Bebel-Lieblnecht'schen Partei
gewesen ist, geht auch aus folgender Mittheilung hervor, welche
der „Disch, Allg. Ztg“ in Leipzig von „achtbarer Hand“ zuge-
zangen ist. Nach dieser Mittheilung eines Fabrikanten aus dem
crzgebirge haben sich die von jenen Ideen angestetten Arbeiter dei
den Erfelgen der deutschen Heere in Frankreich theilnahmlos,jo
her mißgestimmt gezeigt, als aber die Nachricht von der Schandthal
don Laon eintraf, anfgejubelt und dieselbe (in Uebereinstimmung
mit den französischen Berichten) gepriesen. Derartige Vorkommnisse
jeigen, wie von jener Partei die Völkerverbrüderung aufgefaßt
pird, wie dieselbe, alles Patriotismus bar, ihr Heil und ihre;

Zukunft nur von der franzoͤsischen Nation erwartet, zum Nahtheil
zer in dieser Zeit wiederum in so erhebender Weise bethätigten,
sittlichen Ernstes des deutschen Volts.“ —

Die Handelskammer für Elberfeld und Barmen trat über die
Frage des etwaigen Anschlusses der franzbischen Grenzprovinzen in
den Zollderein am 15. d. M. in Berathung und beschloß eine

vorlãufige Antwort per Teleg raph zu ertheilen, welche dahin laut⸗t

„daß die Handelskammer von Elderfeld und Barmen den Eintrit:

von Elsaß und Mosels Departe ment in das Zollvereinsgebiet, rol

der nicht zu verkennenden Schwi er igkeiten, welche einzelnen Indu—
flriezweigen badurch exwachsen, freudig degrüß ey dabei aber voraus—
setze, daß es gelingen würde, für die Einfuhr nach Frankreich einen

Tarif zu erzielen, der gegen den bisherigen sowohl bezüglich der

Zollpositionen wie des Abferligungsverfahrens, der diesseitigen In⸗

dustrie Vort heile sichete.

Bertin 8Sept. In Anschluß an den Aufruf det

Tronprinzen, betreffend eine Invalidenstiftung für Deutschland, veri

zffentlicht jder geschäftsführende Ausschuß der Vicloria⸗National⸗

Inbglidenstjftung einen warmen Aufruf, in welchem zur Betheilig
uͤng“'und zu Mittheilungen aufgefordert wird. 3

— Brrrin 210 Sept.e Die Provinzialcorr.“ schreibt Die
Absprerrung der Stadt Paris von allem Verkehr wird für die
Bevilteraw suberaut xuipsindlich seim· Bimnen· burzen wird dit
eigtntliche; Belagerung veginnen, wozu die schleunige Herbeifchaffung
ves Geschützes doraus angeordnet und ins Werke gesett ist. Die
Zusammenkunft Favres mite dem Grafen v. Bismard wird jedenfalßz
zen Vortheil haben, die augenblicklich wnangebenden Pariser Kreisi
bollstaͤndig darüber naufzuklären, unter“ welchen Vorbedingunger
und Aussichten überhaupt an den Friedensschluß zu denken ist.

Berlin, 21. Sept. Die „Sperner'jche Z8tz.“n qührt in
einem⸗ Artikel die Lage Oesierreichs“ aus,“ daß der richtige Weg
ür Oesterreich eine aufrichtige Versöhnung mit dem unter Preußen⸗
Fuhrung nahezu geeinigten Deutjchland sei. Der, Artikel schließt:
Wir sollten meinen, die jüngsten Ereignisse und die erste Theilnahmt
des deutschen Elementes in Oesterreich an“ denselben hätten den
einzig richtigen Weg oder deutlicher nahe gelegt.

Coblenz, 15. Sept. Heute früh trafen wieder 1800
⁊emnzöosische Gefangene und 20 Offiziere unter Begleitung von
Mannschaften des 1. bayherischen Infanierie⸗Regiments und ihrer
Regimentsmusik hier ein; die ersteren wurden in das Zeltlager au
der Carthause unter Husaren⸗Es korte gebracht, die Bayern dagegen
mit Cigarren beihrt und heute Abend zur gemeinschaftlichen Be⸗
virthusg Seitens der Stadt eingeladen. Trot der großen Stra⸗
hatzen war die Haltung der Truppen und besonders deren Mufil
porzüglich. **
Königgsberg, 21. Sept. Gestern Abend wurde Herr Dr.
Johann Jacoby auf Grund kriegsrechtlicher Anordnung verhaftet
ung in der Defensionscaserne internirl.

15 Pest. 19. Sept. (N. Fr. Pr.) Der „Ungar. Lloyd“ erhält
nus Temesvar die Nachricht von angeblichen Rüstungen der Türkei.
— Hr. Ludwig Kossuth erklärt, in das mit Oesterreich verbündett
Ungarn nicht zurückkehren zu wollen.

Nanchy. 15. Sept. Der Civilcommissar für Lothringen
Braf v. Villers, hat unterm heutigen Taze folgende Bekannt⸗
nachung erlafsen :;:
die Getreide⸗ Kolonial ꝛxc. Händler Deutschlands mache ich
nit Rucksicht auf die in den von deutschen Truppen besetzten fran⸗
zösischen Landestheilen bereitzs beginnende Theuerung alles Lebens⸗
nittel darauf aufmerksam, daß jeder bisher auf den genannten Ge⸗
Jenständen ruhende französische Eingangszoll aufzgehoben ist. Füt
derartige zweifellos nutzenbringende Transporte werden auf Ver⸗
langen diesseits Geleitsbriefe ausgestellt werden.
IOffiziell.) Eceroru ves, 23. Sept. Toul genommen.
wae e veKrensuul

Frankreich. i.

Parins, 20. Sept. (Schwäb. Mer:) Hr. Julius Fadre
begiebi sich morgen — Mittwoch — in das deutsche Hauptquartien
nuch Meaux. I in e
Der Spezial Korrespondet des „Standard“ telegraphirt au
Namur vom 18. ds:: „Graf Bismarck erklarte mir gestern, daß
Deutschland lieber noch zehn Jahre kämpfen, als auf die Forderung
jerritorialer Garamieen von⸗ Frankreich verzichten würde. Daä
Besitz von Metz und Straßburg, füßte er hinzu, ist unerläßlich.

Beelgien.

Braujfsed, 20.. Sept. Wie man hier über London erfahren
vaden will, hat Lord Granville am Sonntag der Pariser Regierung
Mitiheilnng von den Ptäliminarforderungen Preußens gemacht,
wonach die Gebietsabttetung für Deutschland einen Zuwachs don
etwa einer Million Seelen enthielte; das Gebiet umfaßte das Eliaß
zanz, von Lothringen nur einen Abschnitt. — Die prätendirte neue
Brenze foll sich senkrecht längst der Mosel und den Vogesen hin
iehen.
pen Brüssel, 20. Sept. (N. Ft. Pr.) Der! Munlcipaltath
von Poitiers (Huuptstadt des Viennedepattements zwijschen Tour«
und Bordeaux) faßte eine Resolution, welche besagt: für den Fall
einer Capitusation von Paris erklären die gesammten Departements
rußer dem Seinededartement, daß sie keiner Regierung das Rech!
zue kennen, aut fie in die Capitulation einzubegreifen ; die De⸗
hartements behalten sich dielmehr Actionsfreiheit dor.
        <pb n="569" />
        Enugland.
London, 21. Sept. Sammtlichen Morgenblättern in fol⸗
ade Mittheilung zugegungen; Bismarck und Favre verhandeln

Rothichild'schen Vandsitz Ferriere. Die Friedensbedingungen
den unerortert; die Verhandlungen betrafen vorerst die Frage:
aund wie eine eventuelle Vereinbarung mit dem Provisorium der
tig:a Constituante zur Ratifikation vorgelegt werde, und welche
irgschaften Deutschland mittlerweile erhaste. „Daily Telegraph“
sot. Jules Favre sei ermächtigt, 100 Millionen Pfund Ster⸗
g Kriegsentschädigung, die Schleifung der Festungen und als
aerstes die Neutralisirung von Elsaß und Lothtingen zuzuge-
— London, 23. Sept. Auf eine Anfrage der englischen Re⸗i
aung hat der französische Marines Minister an Lord Lyons erklärt,
qj die französiiche Panzerflotte auch in der Ostsee Befehl zur
auͤtlehr erhielt. Nähere Mittheilungen über die Ausführung die⸗
Befehls sind indessen noch abzuwarten. nn

Schweiz.
gafel, 17. Sept. Die deutschen Truppen, die gestern in

Stärke von 6000 Mann in Mühlhausen eingetroffen sind,
aen die Stadt heute wieder verlassen und sich nach Colmar zu⸗
chezogen. Von der Stadtbehörde verlangten sie an Requisitionen
en Millionen Franken, die nothwendigen Lebensmittel für den
jethalt der Truppen und einige hundert Pferde. Statt dessen
ielten sie kaum hundert. Dafür nahmen sie einige Hundert
qe Leute mit, welche fie entweder dem französischen Militär⸗
a entziehen wollen, oder zu Schanzarbeiten verwenden werden.
d Gewehre wurden, soweit sie habhaft werden konnten, mitge⸗
umen. An der Eisenbahnlinie⸗ Mühlhaufen-Belfort wurde von
nm eine Eisenbahnbrücke gesprengt. Der Chef⸗-Redacteur des
oustriel alsacien“ Herr A. Vernardini, wurde verhaftet und in

Droschke abgeführt (wahrscheinlich nach Rastait). — Am 15.
unecstag) wurde die Brücke zwischen dem Fort Montier und
zreisach durch die Franzosen abgetragen. Auch soll ein kleines
echt zwischen den Festungstruppen und der deutschen Avantgarde
igefunden haben. — Gestern Abend wurde in St. Louis ein
ner Lustballon aufgefangen, der aus Metz kam und vom 15.
w. früh datirt war. (Das wäre also ein zweiter Fall die⸗
Att.) In einem angehängten Säcklein waren 130 Briefe.

Italien.

Florenz, 20. Sept. Die amiliche Zeitung meldet: Die
mischen Truppen sind heute nach kurzem Widerstande Seitens der
iden Milijen, die auf Besehl des Papstes Pius das Feuer
iellten, in Rom eingerück.

Dänemark.

dopen hagen, 21. Sept. Es sind Maßregeln gegen die
derpest durch das Ministerium des Innern des Norddeutschen
ndes in Kraft gesetzt worden. Die Einfuhr von Rindern, Scha
ziegen, rohe Theile solcher Thiere, Häuten und Fellen ist
wten
Nußlaud. J
getersburg, 20. Sept. Die Meldung öslerreichischer
ier über diesseitige Rüstungen anläßlich der orientalischen
t ist, gutem Vernehmen nach, unbegründet. Es find keine
aͤrischen Anordnungen getroffen. Rußland hat während des
en Kricges friedfertige Absichten bekundet. Solche Behauptungen
die Bew slligung eines Extracredits erleichtern, den Oesterreich
decung seines im Anfange des Krieges getroffenen Vorbereit.
e braucht.

Schwurgerichtsverhandlungen
vbom II. Quarial 1870. i
gweibrücken, 20. Sept. Unter dem Präsidium des
lppeslationgerichtsraihes Hetrn Molitor wurden heute die
a des III. Quartals eröffnei. Als Geschworene sind folgende
weinbervfen: n
.Hauptgeschworene: 1) Volker Friedrich, Adjunci
innweiler, 2) Cunius, Joh. Nicalaus, Gutsbesitzer von Frank
9 Hellmann, Georg, Ackerer von Ilbesheim, 4) Fitting
tich, Oekonom von Mauchenheim, 5) Dexheimer, Theodor,
detär von Kalserslautern, 6) Hofmann, Georg, Bürgermeister
tünschweiler, 7) Dietz, Philipp. Gemeinderaih von Gaugreh⸗
d) Auhn, Wilhelm, Fabrikbesitzer von Grünstadt, 9 Kalt⸗
n Georg, Ackrer von Altenglan, 10) Braun, Chriftian,
ieder von Cujel, 11) Eichelberger, Johann, AÄAderer von
ach, 12) Sieber. Engeitard, Müller don Dudenhofen, 18)
David, Adjuntt von Neuhemsbach, 14) Hammer, Nikolaus,
bon Stein, 15) Fitting, Christian Peter, Müllet von
inlbach, 16) Neumaher, Joseph, kgl. Auwalt von Kaisers⸗
un. 17) Kbnig. Davis, jun. Kaufmann von Pirmasens, 18)
—R Malzer von Franlenthal, 19) Mayer, Jacob, Fär⸗
ud Bürgermeifer von Otterbeta. 20) Gienandd.. Ludwia,

Zutsbesitzer von Neustadt, 21) Lederle, Wilhelm, Guisbesitzer don

dambach, 22) Braun, Heinrich, Kaufmann und Adjunlt von Rei⸗

henbach, 23) Jekob Urban, Oekonom von Rohrbach, 24) Bavper,

Adam, Müller von Herschberg, 55) Revydelhuber, Friedrich, Ge—

neinderath von Lambsheim, 26) Stett, Mathias. kgl. Notär vor

Edenkoben, 27) Lang, Georg Jakob, Bürgermeister von Kleinkarl⸗

zach, 28) Schiosser, Hermann, Landwirth von Schifferstadt, 29)

Jägex, Peter, L. Ackerer von. Dammheim, 30) Graffion, Karl

Biltor, Bäcker und Wirth von Sa. Ingbert. —

. B. Exsatzgeschwoxrenæ? 1) Dingler, Julius, Fabri⸗

ant. 2) Wildt, Daniel, Stadtrath 8) Kallenbach, Wilhelm, Metz-

ger, 9) Frank, Peter, sen. Schlosser, ) Theyson, Julius. Con⸗
ditor, 6) Wery, Wilhelm Kaufmann, saͤmmilich von Zweibrücken.

In der heutigen Sitzung wurde die Anklage gegen Lorenz

Eckert, 25 Jahre alt, Schuhmacher von Flörsheim bei Wieshaden,

wegen Diebstahls im Rückfalle verhandel. Am Morgen des 30.

Mai war das Haus des Adjunlten Peter Dietrich in Vogelbach von

etwa 8 Uhr an von seinen sämmtlichen Bewahnern verlassen;

ils gegen 39 Uhr Adjunkl Dietrich vom Felde nach Hause zurüd⸗
ehrte, entdeckte er, daß während dieser Zen eingedrungen und

.stohlen worden war n Ersfand die Thür geöffnet, den Schranke

n einem Zimmer umgestürzt, die beiden oberen Schubladen einer
Tommode erbrochen und den Gelovorrah aus der in einer Schublade
zefindlichen Ledergurte, 1Doppelhaler und 17. einfache Thalen

nitgenommen; ferner ein Wandschränkchen erbrochen, aus welchem
edoch nichts entwendet war, da es nur werthlose Papiere enthielt;
des weiteren fehlte noch kin Tuchrock, 1 Weste, IKappe und ein
der Dienstmagd gehöriges Foulard. Der Verdacht des Diebstahts
richtete fich sofort auf den heutigen Angeklagten, welcher sich am
raglichen Morgen bettelnd herumgetrieben und sich auf der Straße
jegen Homburg entfernt hatte. Dietrich machte sich ungesäumt an
die Verfolgung und fuhr die Straße gegen Homburg zu; in der

Nähe Hombnurgs begegnete ihm der Angeklagte; auf die Einladung
Dietrichs hin nahm dieser arglos auf dem Wagen Platz, und
'o fuhren Beide scheinbar“ ganz eintrüchtlich vach Homburg.
Dietrich beobachtete den Fremden genau und sein anfänalicher
Berdacht steigerte sich, als jener einmal fein Po temonnaie öffnete,
vorin eine größere Anzahl blinkender Thater fich zeigten. In
homburg ließ er ihn festnehmen, und man fand fümmtliche ge⸗
lohlene Gegensiände und das Geld bis auf den letzten Kreuzer
bei ihm.

Der Angeklagte gesteht heute Alles ein und erzählt, daß er
nach vergeblichen Versuchen, mit einer Axt die nach dem Hofe
ührende Thür aufzusprengen, den blechernen Reiber des Küchen⸗
ensters abgedrückt und durch dieses in die Küche gelangt sei; hier
zjabe er die Scheibe eines in der Wand befindlichen Schalters ein⸗
gedrückt und sei, nachdem er mit einem· Spaten den davorstehen⸗
den Schrank in's Zimmer gestürzt habe, durch das nun freie Schal⸗
er ins Zimmer hineingeschlüpft. Er genießt einen sehr schlechten
deuwmund nnd wurde in seiner Heimath schon viermal wegen
Diebstahls bestraft. Die Vertheidigung (Herr Rechtskandidat von
Maillot) bestritt zunächst die Anwendung von Gewalt bei Oeff⸗
rung des Küchenfensters und das Erbrechen der Comode: der
Angeklagte sei kein geführlicher Dieb, er sei nur ein verwahrloster
Mensch ohne Erziehung, der Mitleid berdiene. Da der Angeklagte
»isher als Ausländer nur von ausländischen Gerichten verurtheilt
vorden war, so glaubte die Vertheidigung den Rückfall nach un—
erem Strafgesetzbuche lIäugnen zu müfsen. Die HH. Geschworenen
erklärten ihn für schuldig, worauf der Gerichtshof eine Zuchthaus—
trafe von 6 Jaheen gegen denselben aussprach..
Sitzung vom 21. Sept. Anklage gegen Jakob Lingenfelder
39 Jahre alt, Winzer aus Rhodt, wegen Koͤrpervetletzung, verübi
un dem Winzer Christoph Weisbach und dessen Sohne Christonh,
belde in Rhodt wohnhaft..

Die Geschworenen erklärten den Angeklagten für schudig des
Fresses der Nothwehr mit Annahme des Rezes und der geminderten

Zurechnungsfähigkeit, worauf der Gerichtshof eine Gefäugnißstiafe
don 2 Jahren aussprach, von welcher 4. Monate 21 Tage wegen
anderschuldet erlittener Unersuchnngshaft als verbüßt abzu⸗
dehen feien.

J Vermischtes.

r Der Magistrat und die Gemeindebevollmächtigte der Stadt
Mäünchen haben in geheimer Sitßung den Beschluß gefaßt, daß
uus den Geldern, welche für das in diesem Jahre ansfallende
Altoberfeit bestimmt waren, 83000 fl. zur Beleuchtung der städtischen
Bebäude bei der Feier des Einzugs unserer Truppen in Paris
erwendet werden sollen.

rOffenbach, 19. Sept. Unser hiesiges freiwilliges Turner
„anitätscorps, dem es beschieden war, dem Kampfe um die
Spiche rer Hoͤhen, den saͤmmtlichen Schlachten bei Metz. Villers.
Jeaumont. Muzon und Sedan heizuwohnen hat mit der Hälfl⸗
        <pb n="570" />
        det Mannschaft 10 schwererlrankte Miiglieder des Corps vorige Kin blefsirter Franzose war vor dem Kriegr. Privatsecrekãr gew
Woche hierher zurüdgeschickt. Der Tod hat von venselben vor⸗ sen, und es mußte ihm nun auf ärztliche Beftimmung die reh
estern bas ersse Opfer gefordert. Es war ein junger Kaufmann dand abgenommen werden. Sich vor der Operation betäuben
—* aus Wiesbaden,) umd gaben ihm der Turnverein, die lassen, verweigerte er, er hielt dieselbe standhaft aus, nahm den
Feuerwehr und seine Kameraden, sowie eine unabsehbare Menschen⸗ das todte Glied in die linke Hand und sagte indem er es küßl
nasse ein ehrenvolles Grabgeleite. Dem Todtenwagen voraus„Mit diefer Hand habe ich meine alte Mutter ernührt.“ Dann leg
gingen die Tamboure den Todtenmarsch schlagend. Am Grabe er sie neben sich zur Seite und drehte sich gegen die Wund.
ieit Pfarrer Salorius eine ergreifende Rede und sprach dem so)7 Die Kaiserinstraße in Paaris wurde in Uhrichstraße uw
rüh Dahingeschiedenen den Dank des Vaterlandes aus. jectauft.

—7 Berkin. Ein Bild aus den Baracken des Kreuzberges . 7
oo arenverãußerung.
In der Leiten Hälfte des
Monats October — der Tag
wird noch näher, bestimmt
werden — läßt Herr C. M.
Laur,⸗Rentner dahier, 9
Vormund seiner Enkel, der
Johaun Woll'schen Kinder
von hier, verschiedene Klei⸗
derstoffe für Männer, Frauen,
Mädchen und Kinder auf
Credit versteigen.
Auch werden von jetzt an
jeden Tag im Laden der
Woll'schen Kinder die frag—
lichen Kleiderstoffe um den
Einkaufspreis verkauft und
abgegeben..
Concessionirtes Geschäftsbureau
Westphaͤlimger

Im Verlaufe der neuesten Kriegsbewegung
zegen Frankreich streueten sich gegen den
Unterzeichneten wegen, seiner deuischen Ge⸗
innung hier boshafter Weise und ausdrück⸗
lich, um ihm in seinem Wirthschaftsgeschäft
Nachtheil zu bereiten, Gerüchte aus, als
verzapfe er St. Ingberter Bier, sichtlich
andeutend, als sei solche Waare, nicht ver⸗
tkäuflich, und doch kommt es ja nicht auf
die Oertlichleit, fondern auf die Qualität
solcher Getränke an. *
t ẽs m lacherlih
Eine andere verläumderische Zunge streuete
in das Publikum hier aus, er habe einen
lutherischen Fahnen ausgesteckt und ganz,
Rohrbach müßte jetzt lutherisch werden.

Ver Unterzeichnete hatte nämlich
Sonntag nach der Gefangennahme
staisers Napoleon IIB zum Zeichen d
Siegesfeier den Faͤhnen der deutschen Netso
schwarz, roth, gold, an seinem Hause au
gesteckt. * * I
Der Thaͤter dieser schändlichen Volt
aufreizung die ohnehin nicht vereinzelt de
steht. ist leider in allen Graden seines Lebe
gebrandmarkt, und wetn exr es wünsch
follte, so ist man erböttzig die schlagends
Beweise zu liefern, wobe manchez Staum—
Erregende,“ das aus Schonung zirrückgehalt
worden, zu Tage gefördert werden wird

.Rohbrbach n Septmder 1870.
pe α ν Bender.
* 2 — g“ —— 2 * * — 2
Eröffnung der hiesigen Lateinschule
Die Inscription an der hiesigen Lateinschule findet Montag den 3. Oktober aufd
Bürgermeisteramte Statt. Am nächsten Tage haben sich alle Schüler, sowohl die neu NAe
unehmenden als auch diejenigen, welche im die 2. Klossereinzutreten wünschen, ‚um du
in dem Schulgebäude einzufinden, um sich der vorgeschriebenen. Prüfung zu unterwerfen
ESt.Ingbert den 23. September 1870. 488
2Der provisorische kgl. Subrertor
Madximilian Strauber.
Münchener und Aachener Mobiliar-Feuer-Versicherungs
Gesellschaftinuu.
Der Geschäfisstand der Gesellschaft ergibt sich aus den nachstehenden Refulkater
Rechnungs- Abschlusses für das Jahr 186688 33
Grund kapita.... *4 z1.“ 8,280. 000
Prämien- u. Zinsen Einnahme für 1869 (excl. der Prämien. —J
patere Jahre) J 537 — * 3 * F — 3,180, 958
Prämien⸗ Reserven. 4 9 628 608
— en Ft. “ 13,559, 558
Versicherungen in Krafft am Schlufse des Jahres 18860.. 41,862.828.066
Louis Dacque Agenten der Gesellschaft
Hauptagent zu Neusladt a. H. Joh. Friedrich, St. Ingber
ntn Joh,e Meister, Hornbach.
een — .Eman. Simon, Zweibrücken
den Bewohnern hiesiger Stadt für ihre schnelle Herbeischaffung von Gegenstäuden und Geldern zur Verpflegung unse
braven Truppen im Felde J
Bis jetzt, (Freitag Abend 28. Sept.) liefen folgende Sachen ein: Von Hr. Actuar Neuwirth 1 fl., vom hiesigen Hilfsven
35 Leibbinden und 50 fl.. von Hr. J. Dercum 1fl. 45 kr, von Hr. J. Friedrich, Kaufm. 13 Leibbinden, von Hr. Fr. Pans
hieter 2 Unterjacen und 40 Cigarren, von Hr. Phil- Gottmann- jun. 2 Leibb. PUnterhofe ige e rESpcken; von' Hr. Einnehmer
um 6 Unterhösen, 6 P. Soden u. 1 Unterjache, von Hr. C. P. Laur 6 P. Soceen, von Ht. Apprederis8 P. Socken, 1 Unterse
2 woll. Hemden und Lufl. 45 kr., von Hr. Mollendich, Pet. 27 kr., von Hr. Faßbender 8Pfd. Heidelbeeren/ von Hr. C VPflu
Anterhose u. 1722 kr., von Hr. V. Graffion 1450 Leibb. 6 P. Socken, von Hr. W.eu. S.Kahn 2 Leibb. B Unterbose
Zocen u. JNnterjacke. von Frau Wittwe Behr 15lein. Hemd un 12 tt., vom Hro JnnA. Beck Holzh.2 Unterhosen, P. S
Tuünterjacke, don Hr. L. Kling Metzg. 1 Leibb. 1Unterh., 2 P. Socken 1 Unterj. von Frau Thum 3 Leibb., von Hr. C. St
3 Unterh. 6 P. Secen, 8 Unlerj. JSlasche Kirschwasser, von Frl. Stutzmann 1 Unterhose, von: Hr.o Ph. Munzinger 4 Leibt
Anterh. 4 P. Socken, von Hr. Kircher 1 Unterh., J Unteri., von Hr. Zix jr. Zufl. 30 kennvon Witb. Zix 8 fi. 80 AIt.von
J. Ehrhard 2 Unterh. 6 P. Socken, von Hr. Stutzmann 1 Unterh. 2P. Eoden, von. Hru Onsieser6 P. Soden, von hr
Seyb sen. 1 Unterh. 2 P. Socken, 1 Unterj. 3 Pfd. Heidelbeeren, von Hr. Seyb jun. 2 P.. Untethosen, vone Hr. J. Uhl jur
nterhosen 500 Cigarren, von Hr. C. Custer JTUnterh. 2 P.“ Soden; von Hr. Obetf, Lindemunn Unterh. 1 uͤmerj. Hr. We
Brieftt. 1 P. Unterh. 2 P. Socken, von Hr. Dahlem 2.Unterhosen Krug Branntwein, wom Hilfsvetein 62 Leibbinden, vor
Schreiner Schinelzetr 2 Unterhosen, von Hr. Steiger Sonn 1 Unterhose, von Ht. Fabr.ASchwarg GBu Unterh. 6 P. Socken,
dufeverein 13 Binden, von Hr. Assistent Glock 1efl. 45 kr. von Hr. Gerichtscht: Rosenberger. 8 Unterhos. 3 P. Socen 256
von Hr. Landr. Kieffer 3 Leibbinden, 3 P. Socken 1 Unterj., LGulden, von Hr. Port. Kerw Ln Leibb.1 P. Soilken, IUnn
on Ht. F. M. Laur 5 Leibb- 3 P. Socken, von Hr. Pfr. Ktieger 6 Leihb, von Hr. Einnehmer Rübel 2 Untech., 2 P. So
on He.“ Verw. Eifler Z Leibb., 2 Unterh. 8 P. Socken, 1 Unterj., von He. Brigadier Krieger Lufburvon Hru Fabr. Et Meult
f. Socken, 3 woll. Hemden, von Hr. Meßg. L. KlingekLeibb. 95Pf. durres Obst. ι αι νι ν
Fuür oas eingelaufene Geld werden hier zweckentsprechende Gegenstaͤnde angekauft.!. Weitere Gaben swerden mit Dank angenomm
J v . ⏑ —2 —D—— Das prove Comits6.

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DV. 2 53 n er er — J NM J er uius
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— mat ι ννα ιν αν
TSMGe ue yan ιu. : n
l— ,—s bli α s[ ———— t, 2 ni⸗
— EE — M 4. 23

e St. Jnaberter Anzeiger (und das mit dem Haubiblatte verbundene sinlerhättungsblatt miit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
amer) erscheing pachentlich na qF2n.ab Dien sbitga. Honnerstag, Sams a gund Sonmtaa.“, Abounementspreis vierteliahrig 42 Krzr. oder
13 Silberger Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blauschrift oder deren Raum berechnet.

—83148. a en re 2 cuche mianonntagc *7 1870.
* ö— - — — ——— —1 ——
αννιαναν νιο ul ι Vä 2α
— RED
nagüeh chen, Dhe Sept.“Aebetmotgen wird zn der . Westend
alle ine laltgemeine Voitsbetfammlunge! abgehaulen ·werden, lNin
sder die von einer! ad hoe ernannten Tommission verfaßte Adresse
den Köonig in Betreff, det zukünftigen Geftaͤltung Deutschlands
it Discussion aufselegt werden soll im' Falle allseitiger Geueh⸗
agung des Worttautes werden sofoͤtt Unterschriften eitgegenge⸗
vnmen. Soviel“jetzt bekannk, werden alle Rotabein Münchens sich
genannter Versammlung betheiligen und soll anch die Anwe⸗-
nheit der Abgeordneten des Norddeutschen RKeichstages von For⸗
mötc und Lasker“zu erwarten seint; 'auch die hier anwesenden
sulsschen Abgeordneten (Appelraͤth Schmidt von Zweibcucken und
lnwalt Louis) haben ihr Ericheinen zugesagt.“ o
Bis Mille Ockober wird nnf ere Abgeordnetenkammer etinbe⸗·
ien werden 4313
Munche n 240 Sept.“ Die Boffmannche Correspondenzꝰ
eldeh daß der Könit gestern den preußischen Minister von Del⸗
rück und den württembergischen Minister von Mittnacht einpfan⸗
— V nou ιι 4
Berkoan, 28. Septe Der „Staats ⸗Anzeiger“: veröffentlicht
welErtasse des Grafen Bismarck an die Vertreter des Norddeut⸗
hen Brmdes; worin er darthut⸗; Frankreich werde immer wieder
Zieg beginnen um Rachen für die jetzige Niederlage zu nehmen;
deuschlaud, wenhthige; materiellere Garantieen, nämlich Zurückschieb⸗
ing der Grenze und Erwerh her Festungen, die bisher Deutschland
xdrohten, „ämlich Straßburg und Metz.
7MN wen dẽAU heim, 22. Siept. (Officielt)- Die Lünette Nr
2ist behauptet und mit siebenpfündigen Mörsern armirt worden.
vdecha sndleche ßwolfpfinuder si nd exheutet. In der Lünette Nr. 53
webenfalls eine Mörserbatterieer eprichtets unde das Couronnement
zit acht Sechspfündern besetzt worden. Der Verlust der vergangenen
zacht beläuft sich auf 1 Officier, 7 Mann an Todten, 14 Offi⸗
erc. 30 Mann an ———— ch
Fraukreich.

F eEri er 281 Seph Diey Besazung von Toul ist
megsgefangen nach den Bedingungen wie sie der Kapitulation, von
ꝝdan zu Grunde lagen. —

In BVersail les wurden 2000 Mobilgardisten gefangen.
ᷣvres (zwischen Versailles ind Paris) das diesseits Garnison ver⸗
ingte, wurde Lesetzt. P. Podbielgtig
Her —A——— schon Wieder dick im Siegen? gegen de
itußen. Vinop soll nämlich mit 15,000 Mann auf'‘ einer“ Re⸗
voscirung degen Creteil 30,000 Preußen angegriffen diese
hnheit mir Verlust von nur 15 Todten, uud 80 Verwundeten
czahlt, dagegen Den Preußen viel stärkere Verluste beigebracht und
dei Stunden lang länonirt haben. —5

Deier aus 80. Sept.“ Die Preéußen find in Pithiviers (ca
ar Slundene südlich von Paris) eingerückt. “ * 5.

Italien. 3
6l0xx na, —AA Der Gesammtverlust, der
cliemschen Truͤppen bei der Besetzung Roms. beträgt AhnTodte,
unter! Offigtete, ?itad II70 Vorwundete Die Anzahl der von
enn täldeiischen Truppen emachten Gefangenen beziffert fich auf
800 einheimischs und 15800 fremde. Hierzu die vorher gemachten
faugenen gerechnet, so beträgt die Gesammtzahl derfelben 10,700.
in Folger von Unruhen in der Aeonischen Stadt fordert der Papst
ius den General Cadornq aͤuf! Truppen zur Aufrechthaltung det
srdnung n die keonische, Stadt zu senden. Cadorna leistete. der
ufforderung dolge. * ar ne livnn

22 ni anTürkei. ua J e n J

ZAondtantino pe't, 19. Sept T Turquie⸗hringt
uf die möglichste Verstürkung, der Armee nd Vermehrungdeg
riegsmaterials, da die Hal tung Rußlands beunxuhigend sei. —
ad Aus- und Durchfuhrverbot für Pferde ist aufgehoben

—2
und Schulapgelegenheiten hat verfügt, daß in sämmtlichen Volks-
schulen und den, diesen gleichstehenden Privat-Unterrichtsanstalten
die Kenntniß Bebandun der meirx ischen Maße und Gewichte
n den Bexeich des Rechgenunterrichts aufge nommen, werde. *
Dex, Aachener-Zeifung“., wird geschrieben: Der zweite
Sohn pes / Kaegsministecg p. Room, Hauptgun, der Artislerie,
rhielt inen Schuß, der ihm den dinger wegnahm. Er.blieh aben
Fei seinem Geschüße und bekam leider bald darauf einen Granat,
plüttzr in den Unterleih, so daß er. jeßt wohl schon seinen furcht
ren Leiden erlegen seitz wird. Um aber zu zeigen, wie großartig
ottergeben der arme, schwergebeugte Vater mitten in det Last der
Zorgen und Mühen. Axbeiten und Strapazen, die ihm seine bohe
teliung briugt, biesen, schwersten Raller Perluste erträgt, erlairbe
chi] mir Ihnen ungefähr die- Worte. mittzutheilen, welche der⸗
rübe in einem Schreihen an, den. Geistlichen seiner Besitzung bei
Potsdam, Guttergotz richtete, und welche dieser der Gemeinde des
hutes von der Kqnzel herab perlas; „Ich habe meinen armen
Zohm glücklich nach langem Suchen apfgefunden; er leidet über-
nenschlich und wird bald hinübergehen in das bessere Jenseits.
Ich habe von ihm Abschied genommen, zwar auf kurze Zeit, denn
sch fühle meinen baldigen Tod. Ich habe gestern meiner Frau
Alles geschriehen und hoffe, daß sie als ächte Christin überstehen
wird, was nicht zu ändern ist Sie möge sich trössen und stark
ein in dem Gedanken, daß es uns nicht allein so gehe, sondern
noch vielen Tausenden,“ Falls Gott der Herr unserem Sohne das
deben schenken sollte, dürfen wir ihn nur als einen Neugeborenen
zetrachten 7. Seitdem ist, dieset Sohn des preußischen Kriegsmi⸗
mister s leider gestorben. J
EEin vemerkensweriher quict prö dud fand auft 2. Anguft
d. J. statt, als die Franzosen die pfälzischen Grenzdörfer bis Gers.
heim und Bebelsheim beseßt hatten. In letzterem Orte erscheinen
Z französische Offiziere im Schulhause “und verlangen“ don dem
dehrer „une charte spéciale du Palatinat“. (Eine Speziallarte
der Pfatze) Der Lehrer, der von dem Verlangten nur die ‚charte“
oerstanden haben mochte, führte die Herren in den Schulfaal, wo
Zieselben von den daselbst aufgehängien Schulkarten Einsicht nahmen
und ihr „Palatinat“ aufsuchten. Sobald die Karté gefunden, wird
sie sofort von der Wand heruntere unde mit fortgenommen.Sie
zatten aber die Karte der Pfalz' zurückgelassen, und die mitgenom⸗
nene war die Karte von — „Palastina“. Man sagt“ übrigens,
zaß die Mrmee den richtigen Wegehu ihrem Kreuzzuge nicht darauf
jefunden habe Se —
tzh ĩ Fr Einen: rührenden Anblick gewährtees, als nach der Schlacht
por Metz, am 18. August, bei dem 1. Garde⸗ Dragoner⸗Regi ment
Abends deini Appellblasen 602 reitetlose Pferde von allen Seiten
her diesem militaͤrischen Rufe folgtem und, theils matt, theils ver
wundoet fich dem Regimeutemetn anschlossen

f Die „Schles. Zig.“ berichtet: „Die Verfolgung aus Deuisch
land stammender Priester hat nach soeben eingetroffenen Nachrichten
auch außerhalb. Paris so, an, Ausdehnung gewonnen,, daß es der
zur Flucht Gezwungenen oft nur mit Lebensgefahr gelingi. übet
die belgische Grenze zu entlommen.“ In einigen Stadiviertel pon
Paris nahmen, als die Austreibung der Deutschen begann; die
Sicherheitsbehorden jm, Hinblick quf das dem Gemeinwotz
dienende Wirken der deutschen Ordensbrüder, Rüdsicht auf die
etzteren, aber bald war dies nicht mehr möglich. Der Haß der
Bevolkerung loderte zu mächtig anf. Neun Pfarrer mußten aus
hren Pfarrelen flüchten; einer de tselben, von den Wüthenden er—
ziffen it deider zunächst gemißhandelt und dann huchstablich *
herbrannt worden. Ein gleiches Schichsal drohte deutschen Priestern
u Gtrenelle, wo auf die Flüchtenden geschossen wurde. Im heftigsten
Regenwetler, auf grundtosen Wegeneilten die Verfolgten, nachdem
fle vn Lisle augekonnen waren, in kleinen Abtheilungen der Grenz
i die siemni keimnt Pag vetfehen“nur dheimtich überfchrei-
jen konnten:“ Von ferne het hörten' ste“ schon das Bellen der dit
Grenzwache begleitende Hunde; da erblickten Rierrdie Kapelle bei
Tourtoinh nter der die Grenzlinie sich herzieht;noch eine leyte

*— Beamischr
FDas igl. bayer. Slaalsministertum,

Innern fur Kirchen
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        jelangt, fanden' sie Alles von oon geflüchteten Familien, Geintihen „aner von Deutschland: —
und Moönchen aller möglichen Orden, Allgemeine Klage erregte 7 Die N.Y.“,Tribüne“: eines der größten dortigen Tagr
uter Den e de Loos der xdeutschen Schwestern“, derer blätter, brachte am 24. August einen ausführlichen und telegraphis
soviciat in St. Clond niedergerissen worden ist, um einem Fest⸗ Bericht über die Schlacht bei Gravelotte von einem ihrer Veih
ungswerke Platz zu machen. Die „deutschen Schwestern“ selbst erstatter am Kriegsschauplatze, für dessen telegraphische Uebermitteln
ind zum Theil nach Bayern, nach Köln und eiwa zwanzig nach von London nach New⸗-York nicht weniger als 2280 Doll. G.
England-geflüchtet. Bei der Erregtheit der unteren Bevölkerungs bezahlt werden mußten.
schichten wird übrigens befürchtet. daß in Paris die Versolgung der
deutschein Priester bald zu einem Sturm gegen die Tictiter
als solche ausarten werde. Die zügellose Menge läßt sich kaum
bändigen!“
Wien, 17. Sept. Vorgestern früh kam ein Sohn Klbiong

u einem Polier, der bei einem Bau auf den Grüuden hei dem
hemaligen Schottenthor beschäftigt ist, und ersuchte ihn, um einen
Tag Arbeit; der Polier glaubte Anfaugs, der „noble Herr“ wolle
ich einen Jux machen. Der Engländer bestand jedoch darauf mit
dem Beinerken, „diese Gefälligkeit“ gut honoriren“ zu wollen. Man
am endlich überein. Um 10 Uhr erschien der reiche Arbeiter im
eleganten Arbeitscostume und wurde zum ‚Ziegelschupfen“ verwen⸗
det. Er arbeitete unermüdet bis 12 Uhr und als um 1 Uhr das
dandlangergeschäft wieder begann, setzte er dasselbe bis zum Feier⸗
abend fort. Der Polier erhielt hierauf 25 Fl. Renumeration und
her Gentleman meinte, jetzt wisse er wenigstens, wie ein Tag, bei
schwerer Arbeit verbracht, schmecke, um so mehr, als er guch nur
Arbeiterkost genossen habe. Der sonderbare Handlanger soll, vem
Vernehmen nach, ein auf Ferienreisen befindlicher Oxforder Stu
dent, Sohn eines reichen Gutsbesitzers in England sein
7 Grãn deutscher Patriot in Oesterreich) Der reiche Banlier
tZaron Sina in Wien hat dem preußischen Kriegsministerium
das Anerbieten gemacht, in seinent Bade TrentschinTöplitz 8000
Verwundete des deutschen Heeres unentgeltlich zu verpflegen.

7AIm Bivouak.) Französischer Gefangener (Elsässer):
Jetzt, da Frankreich Republik geworden ist, wollen wir Euch schon
mürbe machen. In ein paar Monaten ist Euer Wilhelm nicht mehr
könig von Preußen. n J
94 36 1 Soeben eingetroffen
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Zweibrücken im Sept. 1870. . —2 2ntes.

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6—8 Nummern:

Montag den 26.
September 1870
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„Uebung.

— 922 3 *
F 2* 2 8 g —72
Deutsche Kriegs-Zeilung. 58
— 2 —F 86
53 Illustrirte Blätter vom Kriege. 23 3*
¶Wochentlich eine Nummer von 16 Folio Seiten mit je ca. 12 S5
—— — dJ 5 33
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5 2 Preis pro Nummer 53 sgr. — 18 kr. S. W. ve 53
24 3
3 l — —V — —*
2 S nInhalt der Illustrationen von den erschienen Nummern 148: 8
— 22 * * J ·7* * — J
Nr. 10 Wilhelm J., Koönig von Vreußen, oberster Feldhert des beutschen Heeres. — Prin z
Leopold von Hohenzollern⸗Sigmariagen. — Die Mitrailleusen. — Der Empfang König Wilhelms
in Berlin. — Typen algierischer Truppen. — Attaque preußischer Uhlanen auf Chafseurs dAfrique
zu Pferd. — Huldigungsscene in München. — Sprengung der Kehler Brücke. — Trompeter blas!
an den Rhein— 2. — .
Nr. L. Der Sieger von Weißenburg und Wörth. — Die Generale von Bose,“ von Blu⸗
menthal nund von Kirchbach. — Plan der Festung Metz. — Ein Eisäßer Bauer vor seinem zer⸗
störten Eigenthum. — Turcos am Lagerfeuer. — Sturm auf Weißenburg. — Einbringuug eines
Bauern, der auf Soldaten schoß. — Die Affaire von Niederbronn. — Ansicht des Schlachtfeldes
vei Weißenburg am 4. August 1870. — Scene aus der Schlacht bei Wörth. — Der erste Todte.
Nr. 3. Prinz Friedrich Carl. — Fürst Pleß, Graf Stolberg-Wenigerode. — Erstes Auf⸗
nahmspital in Weißenburg. — Feldspital mit Operationstisch bei Froschweiler. — Plan von
Straßburg. — Wegnahme von drei feindlichen Kanonen bei Illkirch (Straßburg). — Bivouak mit
gefangenen französischen Officieren. — Ruckzug der Franzosen bei Langensulzbach (Schlacht bei
Wörth). — Humoristijche Juustrationen zur Zeitgeschicht 12583. — Nach Paris! —
GWerlag voun Gustav Weile in Stuttaart).

e J Das Commaudo.
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vom 22. Sept. 1870.
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Preußische Kassenscheine.. f. J 444
Preußische Friedrichsddrrr 957—60
Piftolen .... 942
Holländische 10 st.⸗Stück 9 3866
Ducaten⸗ 5 32384
20Francs⸗Stück 9 25427
Englische Souvereigns 1II 49- 668
Dollars in Gold

— Wiederverkäufer erhalten hohen NMabatt.

Redaktion, Druck und Verlag von F. X. Demenz in

St. Ingabert.
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25—2 —33 323835342
22285222 255 * 22
22 23533532352333——83————53383535 — ——
338573537733 —3 3 55s— 3358352383
25 ——— 2* * 2.,523 S54237 — 23 288 82233 ——
53533 3 333 —2325 ;38 330535333
23988 599 —7— 2285 — — — 8 2 — 523283
25 —8 3 855 8 5 — —3 —23 * — 23
338 323 3 33 3 3 33
22358 5 — —— 3 — 35 58
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5 5 57 —— —3523 52 855 — ———
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33 —83 57 — 23 38 — — 33333
323553557— — — —32——363 55S528
—3 3335 — 33 3355 2.33 ——— —5—⏑23 6333
33 53— —23 3— — — —32* *252z2658253 85335 3z286,.33
228 5 — — — —— — 7 533558* 5 —A —8BWB8
5 22 — — 3 —— 57223
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225 — — ——— —* 3*88 — 325— 5—8 — ——— —328*
3 34 3 83 4 83
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2 2 3 * 22* * 2 — 24
—8332235 1337 2736 333 3325 3535233533
558 3386553 3 235323383—3 5 22268 —55 522382 — 58 2532
—— 35335 233535332 28 23353637 333 5—5430—„3238*
—— 5583——833 —32* S8 —— —523223*
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35 253 — 58332 3295 —à 53828 —5s538323233* 22758
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—5 ————335335353 233 25323 — — ——73533 —35532355335 ———
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— 52 53 35323—23555——53333333833 25 2 —3382 — —25388
——— 235333333 8333332*
52 3 25 2* 232 — 222 —A — 3 3 8 2
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52552883225 *532332223—3385 2553533 —235528 2327 —
2 —— * —E 5385323223 — — 2 2532523232—23535 5522
25 35 822 5538382332 — 5 5 —5 53 3 55 S— 58388382 2
55 885835 2223* —2 73— 32 38522* 25252322 338 255883 *
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83 5 258 *880 — —53232823623 23 —— 2282323
2333333333355— ——
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—A —— — ——— 53z335—55—3537* 232 — 25—
528 33333355 —5235 32535 2. 3 2332 5 ——— 552
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8* GzB655 2 —22 55 5 328 —28272 535 282563 4*—2— —
* — —— 7 — 2 —8 2 57 3 22 — 3327
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23 —— 3236 23255—833—35 32—8 238332622
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*5 *7*—— * 2* 5 5 24 2555 32
37538 135—353228 *5522 z3322553 23383 53303 5
— 13525 256 2352 553523—2. 33858 — —3323 ——
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7 3253333833 33
3 5232 822585. 538584 53338225 ——
2383338 333338568383 253*8
e 8 233 388
——— 238858 253 254
553— ——2355 2*8* 23535 256 —
—332 —383 2583 ——
52358*8235372 5 4 82 25* 2335 —
2*3753 3338337* 45— 33323536
—— — 23333332353338
*2E22 —
*3. 7 2.2 ** —2*8 7 I 2 * — * 287
83553533333 333
—2223233352233— 755588— 5555333528*

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3535333533 2236
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38553355* 32833857 7558 —
3353 5332 253385 —————— 223 8 2 32 5253
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2.* 3533 2325363 8323 2 2523 3887 .*
2 * 333 — — 3 5333 55 33 33 *
—* 2 53838—53538 53333 2 21
* 5335337 52* 58* »5.23
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——— — 15586 5333 — 235 5338 58 5338
52 BR8 — S* — — 28 525353 T3
*35 25 25*8 538 7 —— 8 27 F 3. 5. 33
* 38 3.2 S3 5S5 33 2838 233 55383 F 25
—T33 255333 — 773323 3385 —23 58
J— 3* 7283
F 2 — 85 4 37 2.*
3 . — 7 27. 53 —2 2* * 28
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52. 232523 3 8 23 34 5 —
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        Ol. Ingberler Anzeiger.

—588
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—R aßerter An z0 iger lund das mit dem Haupiblatte perbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Donnerstags- und Sonntags-

hummer) erscheint wochentlich vieruial: Dienstag, D onnerstag, Sam str g und Somntaa. Abonnementspreis vierteljaͤhrig 42 Krzr. oder
7. 12 Silbergro Anzeigen werden mit 8 Krzr. vie dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

— — — — — — — — — — —n

—

Forts mit oder ohne Wissen des Commandanten die Pulverkammer
in Laon angesteckt haben.
Miüttelbha usbergen, 21, Sept. Gestern wurdenhier⸗
»urch nach dem Hauptquarnere in Mundolsheim 13 gefangene
Bauern und 3 Soldaten der franzoͤsischen Finanzwache transportirt.
Die Bauern sollen einen preußischen Dragoner ermordet haben.
Heute Nacht wieder furchtbare Kanonade. Starke Brände westlich
vom Münster. GBad. L.)
.. Zwei Luftballons sind vor Straßburg angekommen, aber bis
jetzt noch nicht gestiegen. Einen derselben dirigirt Prof. Maler aus
Berlin, den“ andern ein amerikanischer Ingenieur. Es sind sog.
dallons captifs, welche, am Tau von einigen Hundert Soldaten
gehalten, aufsteigen. — Ein preußischer Marineoffidier ist vor Straß⸗
burg angekommen, um die Arbeiten zu leiten, welche bestimmt sind,
das Wasser aus den Gräben zu bringen. Bis jetzt sollen sehr schöne
— Ergebnisse in dieser Veziehung erzielt worden fein.
Deutschland. In der Stadt Straßburg wird jetzt Pferdefleisch für J1fl. 80 ke.
München, 24. Sept. Es besteht die begründetste Hoff- per Pfund verkauftft. WV
ung, daß uusere heimkehrenden, siegreichen Krieger nicht mehr ein, Pontà Mousson, 20. Sept. Der Marscholl Vazaine
crissenes, in Nord und Süd gespaltenes Deutjchland, sondern ein hat vorgestern einen Parlamentär gefandt ünd, um verschiedene
miges, eng und fest verbundenes Vaterland finden werden, einZeitungen gebeten, da er seit 14 Tagen von jeglichem Verkehre
eutsches Reich, in welchem man den Unterschied zwischenSud u. abgeschnetten. sei und gar nicht mehr wisse, wie es in dec; Welt
lord nur mehr geographisch, nicht aber staatlich und politisch ken⸗ zugehe. Es sind ihm darauf alle englischen, belgischen und deuischen
—V
bschnitte der Berathungen sollen auch Vertreter der übrigen Süd: jandt worden. Gesternm hat nun Bozainenein Schreiben: gesandt. in
»alen gehört werden. Man glaabt, daß die ganze Angelegenheit velchtm er erklärte, daß er unter gewissen Bedingungen zu einer
3 nächsten Montag erlediget sein wird, und es dürfte sodann die dapitulation bereit sein werde, und ist ein Offizier, mit diesem
sdgiltige Ratificirung der Verträge im Hauptquartier des Königs Schreiben in das königliche Hauptquartier gesundt worden. Es sollen
on Preußen noch im, Laufe der nächsten Woche vor sich gehen. unter der eingeschlossenen Besatzung von, Metz die Ruhrt und der
dan verbreitet mit Bestrmmtheit die Nachricht, die: abgeschlossenen Typhus sehr arg hausen und. auch die Indisciplin so einzureißen
aträge würden nicht der jehigen Kammer, sondern einer neu zu beginnen, daß besonders Letzteres den Marschall Bazainue zu dem
zählenden zur Beralhung und Beschlußfassung vorgelegt werden. Sntschlusse bringen mag, auf, eine Kapitulation einzugehen, worin
München, 24. Sept. Die Frage der Kammerauflösung hm freier Abzug mit allen Ehren“ und Waffen gegen das Vaer⸗
vird immer häufiger besprochen und man glaubt, daß der Zeit prechen, innerhalb 8 Monaten die Waffen vicht zu gebrauchen,
unkt der Auflösung nicht mehr lange auf sich warten lasse. festattet wird. (K. J. *
Die Würzburger Blätter erhalten von Herrn Stud. med. Tours, 25. Sept. Die neue Regierung erließ eine Pre—
tumpf von Neustadt a. H. folgende Mittheilung: Am 15. Sept. lamation, aus welcher hervorgeht, daß sie die deutschen Forderun-
üh 8. Uhr wurde eine Äbtheilung der 1. freiwisligen Sanitäts- zen für unerfüllbar hält und dahes den Krieg fortsetzen will.
lonne, welche unter dem Commando des Hr. Major v. Groll⸗ Frankreich.
ann und des Hr. Hofraths Dr. v. Held aus Würzburg bis dato In Paris' wird, wie ein —A—
tt III. Armee gefolgt und auf den Schlachtfeldern von Weißen- Ztg.“ berichtet, die Stimmung unter den besißenden Klassen in
urg, Wörth, Beaumont und Sedan thätig gewesen war, unweit Folge der Ümtriebe der äußersten Partei eine ängstlichere.Roche⸗
onguhon, welchen Ort sie mit 6 Wagen, Pferden und verschie-⸗ oort, welcher mit der Organisation des Straßenkampfes betraut ist
nen Requisiten passirt hatten, von cinigen Bewohnern; von Lon⸗ jatte angeordnet, alle Wohnungen und Läden, die fich im 1. Stoch
ihon und Bauern der Umgegend überfallen, gänzlich ausgeplün⸗ Zu'ebener Erde) befinden, auszuräumen, die Mauern die von
eit und ·auf· die * Stunden von Longuyon gelegeut Festung inem Hause zum andern fühten, zu durchbrechen, so daß alle
ongwoy im Trabe geführk. Der Führer Rabus, sowie die Herten däuser in Verbindung stehen und Schießsscharten nach der Straße
aufmann Oppenheimer, Wambach, med. Stumpf aus Würzburg, in anzulegen. Beim Beginn des Straßenkampfes soll nämlich von
iherhardt aus Nürnberg und Feil aus Speyer wurden: grausam dort aus gauf die Preußen geschossen werden. In der Umgegend
ißhandelt7 imit · Stricken · gebunden und zu Gefangenen gemacht, dou Patis wird im Augenblicke furchtbar geplündert, natütlich dicht
tlamen jedoch theils durch vie änßere Nothwehr, theils durch die von den Preußen, sondern von dem Parifer Gesindel, das sich die
gestrengteste Hilfeleistung einiger ehrenwerthen Bürger von Lon⸗ Zelegenheit zu nutzen macht, um unzeltdrt rauben und stehlen zu
ihon, und flüchteten über die belgische Grenze; nur der Führey önnen. Die Raubzüge erstrecken sich bis in die Normandie hinein,
abus konnte micht befreit werden, sondern mußte der Baude ge⸗ vo mehrere Bauernhöfe niedergebra unt wurden. — Die Gegend
inden auf die Fessung Longwy folgen, wo man ihn trotz seines don Paris gewährt einen sehr trostlosen Anblic.. Es ist dort fast
ternationalen Passes gefangen hielt. Der Commandant der Fet Ullles niedergebrannt worden, und man sieht hier und da kaum
ng Longwhh hat fich förmtich wüthend geherdet, und sogar mit noch einen Baum. Die Häuser-die stehen geblieben, sind öde u. verlassen.
üsilieren gedroht. Man fieht, die Thatsachen: für den Bebeis, Paris, 24. Sept. Die Wahlen sind vertagt, da Preußen
aß die Turcos von den eingebornen Franzosen nicht selten noch entschlossen ist, den Krieg fortzusetzen. Die Regierung erließ eine
bertr⸗Tan merden, hönken sich immer meb⸗ Proklamation aus Toucs von 23, September, in, der gesagt ist:
Berlin, 24. Sept. Die „Norddeutsche Allg. 3.“ schreibt: Jules Favre wollte Bismarck sehen, um, dessen Friedensabsichlen
Nogen die Franzosen den Wahn aufgeben, durch forkgefetzten Wi⸗ kennen zu lernen. Wir wissen nun, was Preußen beabsichtigt; es
erstand einen dessern Frieden zu erkaufen. Mit jedem neuen Opfer vill den Krieg fortsetzen mud Frankreich zu einer Macht zweiten
xs Krieges mehtt sich der Unwillen Deutschlands, mehren sich die Ranges herabdrücken und Elsaß und Vothringen bis Metz Kraft
Insprüche, die wir zu machen derechtigt sind — Die „Kreuzzeitungk es Eroberungsrechts; .für Waffenstiüllstandsgewährung —derlange.
etöffentlicht einen Brief des Herzogs von Mecklenburg, welcher ßreußen die Uebergabe von Straßburg, Toul und Mont Valerten
se Thatsache feststellt, daß die Unteroffiziere von der Artillerie des Paris wiird sich eher unter seine Mauern begraben lassen. Solchen

——
Linladung zum Abonnement.
Mit dem L. Oct. nächsthin, beginnt ein menes Quartal auf den
zi. Ingberter Anzeiger, für die Monate October, Novem ber
id December. Wir ersuchen freundlichst unsere auswärtigen
lbonnenten, welche das Blatt durch die Post beziehen, ihre Be⸗
sellunge bei den betreffenden Postexpeditionen oder den Postboten
echtzeitig machen zu wollen.

Unsern verehrl. Abonnenten von St. Ingbert und Umgegend,
velche das Blatt durch unser e Zeitungsträger beziehen, wird
zas Blatt für das kommende Quartal fortgeliefert werden, sofern
ie vor Ende dieses Monats nicht ausdrücklich abbestellen.

Zu zahlreichem Abonnement ladet ergebenst eiinn

Die Expedition des St. Ingberter Anzeigers.

—
        <pb n="576" />
        Forderungen kann nur durch Forisetzung des Kampfes- geantworir
werden. Frankreich nimmt den Kampf auf und rechnet auf seine Kinder.

Ecrouves, 24. Sept. Durch die Capiinlation Toul's sind
109 Offiziere, 2240 Mann, dann 120 Pferde, ein Mobilgarden⸗
Adler, 197 bronzene Geschütze, darunter 48 gezogene, dann 3000
Gewehre, 3000 Säbel, 500 Kürasse, sehr bedeulende Munitions
und Ausrüstungsvorräthe, 1483,025 Tagesportionen, 51,949 Ta⸗
gesrationen in unsere Hände gefallen. d. Krenski.

Schweißzßzz.

Zürich, 24. Sept. Nachrichten aus Lyon vom 22, zu⸗
folge derdrängt dort ein communistisches Attentat das andere; Amts-⸗
entfetzungen, Hausdurch'uchungen, Ausschreibung neuer Steuern
Zwangsanleihen und Verhaftungen durch Pripate sind an der Tael
gesordnung. In Paris wurde der Versuch gemacht, ähnlich wie
in Lyon revolutionäre Communen herzustellen, um die Regierung
zu unterdrücken; der Anschlag mißglückte jedoch, da Trochu und
Rochefort der Regierung treu blieben.

AUubernih 3*1 entgegensteht. dertãuft odẽr Wgegeber
den. Diese Zeugn'isse sind von den Pulververkäufern
zubewahten, und sind dieselben den Sicherheitsorganen
Verlangen jederzeit vorzuzeigen.
Die Buͤrgermeisterämter haben bei Ausstellung dieser Zeug.
nisse mit Vorsicht zu verfahren, dieselben nur an bekannie
oder vollständig legitimirte Personen und nur wenn der Zwe—
der Benützung des Schießputvers und der Schießbaummoll—
bekannt gegeben und anstandslos befunden wird, auszustellen
Die Königl. Distriktz-⸗ dann die Local Polizeibehörden
Grenzzollbehörden, und die Königl. Gendarmerie -Mannschaf
haben den Vollzug gegenwärtiger Bekanntmachung zu über
wachen,xvorschriftswidrig abgegebene Quantitäten pon Pulber
u. s. w. auf Grund des Art. 80 Abs. 1 des Polizeisiraß—
gesetzbuches mit Beschlag zu belegen ünd sofort die Einleitum
ttrafrechtlicher Untersuchung zu erwirken. J
Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungensub Fiffer
und 2'werden mit“ Gefängniß bis zu 3Monaten odet n
Geld bis zu 800 fl. bestraft, insoferne nicht die bezüglia
ftaatsgesfährlicher Handlungen bestehenden und höhere Strafen
androhenden strafgesetzlichen Bestimmungen je nach der: Absich
der Handelnden zur Anwendung zu kommen haben.
Bürgermeister oder deren Stellvertreter, welche die Beachtung
der in Ziffer 3 gegebenen Vorschriften außer Acht lafßsen
1 unterliegen disciplinärer Beahndung.
7. Gegenwärtige Bekanntmachung, für deren Veröffentlichun
taeein allen Gemeinden der oben erwähnten 4 Konigl. Bezirks
ämter Sorge zu tragen ist, tritt mit dem Tage ihrer Pub
likation im Kreis-Amtsblatte der Pfalz in Wirtsamkeit.
Spery er den 1602* September 1870.
Koniglich Bayerische Regierung der Pfalz.
Kammerdes Innern.
v. Pfeufer.
Metschnabst

Sicherheitsvorschriften während des Krieges, hier den dandel mit Pulver
und Schießbaumwolle betr.)
Im Namen seiuer Majestät des Königs.
Auf Grund des 8. 5 der Königl. Allerhöchsten Verordnung
bom 17. Juliel. J. GKreis Amtsblatt Nr. 56 S. 1149) wornach
die unterfertigte Königl. Regierung ermächtiget ist, bei sich erge⸗
hender besonderer Veranlassung noch weitere Sicherheitsvorschriften
uf Grund des Art. 120 des Strafgesetzbuches zu erlassen, wird
hiemit verfügt, wie folgt:
j Der Verkauf von Schießpulver und Schießbaümwolle us
Orten der Bezirksämter Zweibrücken, Pirmesens, Germersheim
und Bergzabern an und für Angehörige des Elsaßes und
bon Lothringen ist bis auf Weiteres verbbten. —
In Folge dieses darf in dem Umfange der aufgeführten
Bezirksämter Pulver nur auf Grund eines Zeugnisses des
Bürgermeisteramtes des Verkaufsortes. daß der Abaabe ein
Waarenveräußerung.
In der zweiten Hälfte des
Monats October — der Tag
wird noch näher bestimmt
werden — laͤßt Herr C. M.
Laur, Rentner dahier, als
Vormund seiner Enkel, der
Johann Woll'schen Kinder
von hier, verschiedene Klei⸗
derstoffe für Männer, Frauen,
Mädchen und Kinder auf
Credit versteigern.
Auch werden von jetzt an
jeden Tag im Laden der
Woll'schen Kinder die frag⸗
lichen Kleiderstoffe um den
Einkaufspreis verkauft und
abgegeben.
Concessionirtes Geschäftsbureau
Westvhälinger.
F Jentner
sebhr schöne Sartoffeln sind billig zu
verkaufen bei Aaß. Gromeniq dahier.

.11 * R 7 1*854
XXE 9
Mit' der in dieser Woche erscheinenden Nummer eröffnet ——
” pas Reue BRlIatt—
FEin ne Quartal.
Es sei hiermit freundlichst eingeladen diese Gelegenheit zum. Abounementsbeitritt wahr—
zunehmen.. Das Neue Blatt unterscheidet sich dadurch so vortheilhaft vor ähnlichen
Zeitschriften, daß nicht nux die gerade voranstehende Novelle, sondern J
der ganze Inhalt von Anfang bis Ende
3leh Interessant » —
befunden wird. Alle bisher im Neuen Blatt gebrachten Beiträge fanden einstimmig
den Beifall der öffentlichen Meinung.

I SqT. rO Qucu-tus . J
ist weniger als 1 Sgr. die Woche. Diese kleine Ausgabe sollte Niemand scheuen,
um für sich und die Seinen diese Geist und Herz bildende Leetüre all—
wöchentlich regelmäßig einkehren zu sehen. So lauge Aller, Augen noch auf die
Siegesstätten unserer Armeen und jetzt vornehmlich nach Paris gerichtet sind, fahrer
wir fort dem Leser die weitere Entwickelung der heiligen Sache anschaulich zu machen.
In diesem Sinnne bretet die erste Nummer des soeben beginnenden

EGerbst Quartals 8
unter dem Titel: Hoderne Härecheut .e
Die Geschichte vom todten Löwen und lebendigen Hund. — Was
soll aus Elsaß und Lothringen werden? Von Franz Freydank. — Auf
dem Schnellzuge nach Wilhelmshöhe. — Die Witwe von Metz,
mit Illuration· — Der Krieg im Eisenbahn und Telegraphen⸗Jeit—
alter. “ Von A. Lammers. — Die provisorische Regierung. — Das
Chassepot Gewehr.
An Ihkustrationen bietet diese Nummer: W —
General Troehu. — Die republikanische Regieruug der Na
tionalvertheidigung. Grosaes Portrait- Tablenu. — Tröstung.
(Zu Witwe von Metz... m geee ye
FISII VOn PArTiIS Und VUTgeddd.
Alle Buchhaudlungen und Post-Anstalten wird man bereit finden Bestellungen ent
gegenzunehmen. Die Buchhandlungen liefern auf Verlangen auhh
....pNummern Ansielit, æ˖hh —
damit sich Jeder, der zum Abonnement geneigt ist, vorher von der Vortreiflichkeit des
Blattes Ueberzeugung verschaffen kann. AUVDDD—
Die Berlagshandlung des Neuen Blattes in Leipzaig

Vorräthig bei Julius Puttmaun

in Elberfeld:
IIIIILX
Was man sioh im Bivouak erzudlt.
Heitere Geschichten aus dem Kriegs⸗
leben unserer Braden nebst kommischen
Gedichten, Liedern u. s. w. vom Fü—
silier Kutschke u. A. Preis
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Swileptiscze Krämpfe (Faällsucht)
heilt brieflich der Opecialarzt fur Epilepsie Doctor O. Killisch
in Berlin. ie *i Louisensiraße 45. — Vereits über Hundert geheilt.

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NRedaktion, Druck und Verlag von F. X. Demezz in St. Ingbert ẽ.. 6

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        R 2 7
— 58255322 2
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2 ——— —522 5. — 523
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5 ——— — 2 — — * — — —— * .
253— 3—335355 25 3835532833583
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22— — 2338 25 — 72767
55557 —9 53357 2 —— 73 387777
—3 * 9 55 — — 383 43533
— 55388 —D
3 57
227 22235 59 283 23 3465 3
3723 J— 223*
35385537 — *325538
2* E
333*5335338 55555 2353 —33833—
—A 257 323833 22233 * 8x*X —S53 —
—35753 3
3 33 5. * — *3 33 2* 2335335835
J 7* 33 323 5552587 333332—8* —252
—52 12375 3522 52 3 7335388 222 7
2 3 * S 2 . 2832 53237 ⁊ 355 —
53 5* 2*873 323* 233553323 27 5255* 33
AA 2*. —— — 33
38 85 *8
——X 21233833 5 3z33258 22 *53283
35332235358 Z *5* 523 8* 5283 23335 535*
5 25 3 53 775 *57375 8 3*3
— —A 2 22 2*. 2235 22522 333
2 ã 57 5252853 75 28 S 232335385
*32 328383835 —— — —— ——
223 223337 5*—558 —X
—2 —A 57253 —3 2 —— 3233233 — DS
232 33* 2 5823 2235 * * 55— 8*
252325* —e * 2 —— 2. 52
7 833 5 22*7 2587
2378 85355 D 8 53335 3.86
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zi'sSt. Faaberterr Anzaiger hund das init dem Hanplblatte verbunde iie u lierhaltun gablatt, mit der Vienslagt⸗ Voͤnuerzlagi⸗ und Sonntags⸗
luͤnumer) erscheint wöchentlich viermal: Dien sta g, Don negstag, Samstag und Sonn tagt Abonne mentspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
— i2 Silbergr. Anzeigen werden il 8 Kreir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum herechnet.
äVEXIL —2 — e— — — — — —
IB 1I50. .. p Donnerstag, den 29. September. 1870.

n enu il mrriegsereignisse:“ inn kuu äIi5 arsten sreußischen Uhlanen Pattouille davon laufen,“ gar nicht zi
Darmstadt, 27 ept daut Nachricht yom Etappen- reden von der ersten preußischen Granate, so fann es auf den Bou⸗
honmhndo in Lubwigchafen ai Straßburg! heunt Abend levards und aduf dem Groͤve Platz. we uch die egessterung anf
Nhr nach heftigem Sturm ergeben In e in schersten auslobein wird sehr interessent werden.
IV (Der Siurm⸗ begann“: um 72. Mher Vormittags, uͤm 2 Uhr Detr, Preuß. Staatsanz.“ verzeichnet als Verlust des Feindes
dachmittags ließ der Festungschnrmandante Die weiße Flagge'sauf⸗ und Gewinn der deutschen Heere in dem bis jetzt geführten, noch
issen and mache augenomm. ner? Capitulatiotr sind die deutschent nicht zweimonatlichen Feldzuge, sutzer Todten und Verwundeten,
uppen um53 Uhr Mochmittags in Straßburg eingerüdt.“ Es annähernd: 1 Marschall, 39 Generale, 3250 Offziere, 104,750
unden: 461 Difiziere und 17,000 Mann Soldaten (die Mobil⸗ Mann (ind 14,000 Verwündete in Sedan), 10,280 Pferde, min;
arden mit gerechnet) zu Gefangenen gemächt.) Lee zug destens 56 Adler, I02Mitrailleusen, 690 Felde und Festungsge-

Brufssel, 26. Sept. Ein aus der Stadt Paris Lentkom⸗ schütze, über 400 a ere Pontonkdlonnen, Magaine,
nener Reisender verzählt, daß daselbst vollständige Anarchie herrichen Fisenbahnziige, sowl eine fast unberechenbare Menge von Vorrathen
o. Tag und Nacht hört man dort“ in det⸗ Stadt Funtenschüsse. an Waffen, “Munition, Bekleidungs?, Ausrüstungsgegenständen,
die aus dem Kampf geflohenen Zuaven sind in den Straßen mit Fourage und Prodiant. W —
vnonen miedergeschossen worden. unn ht den Deuütschland. .. J

Brüs sel,27. Sept. Dem „Etoile belgen wird gemeldet, daß Macheem 257 Sepl. Da die auf Hriegsdauer in die Armee
nachsten Mittwoch ein Bombardement der Festung Meziöres beabe! ingetrekenen Studirenden der Hochschule und jonstiger wissenschoft
ichtigt: sei,. Nach dem „Echo du Parlament“ wird die regelmäßige licher und künstlerischer Anstalten gebeten hatteu, sodald als möglich
zelagerung von Paris am 25Oktober ihren Anfang nehmen. uuf den Kriegsschauplatz abgeschickt zu werden, wurden selbe dem

Aus Rouen, 22. Sept. wird der Independauce Belge gestern abgegangenen Transporte von Ersatzmaunschaften beigegeben;
clegraphirt: „Die Preußen haben zwei Doͤrfer in Brand gestecktt zuch viele andere heils auf Avancement dienende, theils aus pa—
ind Mantes beschossen, das zu brennen anfängt.“ Wenne diese Nach- kriotischem Sinne eingetretene-Freiwillige sind zufolge ihrer Bitten
ichten wahr sind, was wir abwarlen wollen, so werden es die mit dem Trausporte abgegangen; sie werden nach 10 Tagen bei
bewohner wohl wie die in Bazeilles verschuldet haben. Eine Depesche der Armee vor Paris einireffen.
nes brüsseler Echo du Parlament aug Ferrieres meldet: „Die Demnächst wird eine zweite Kugelspritzenbatlerie vollständig
discipliu ist sehr gelochert unter den. Truphen von Parisz die gusgerüstet und eingeübt sein, um zur Feldarmee abgehen zu
Soldaten · schiezen auf ihre Offiziereeee. thnnen..

Fetrieres, 25. Sept. Efficiell) Außer unbedeutenden Die den Munitionscolonnen zur Bedeckung beigegebenen Man⸗
batrouisledgefechten vor Paris nichts Nenues. Ein Telegramm aus! schaften werden alle mit eroberten Chaffpoigewehren ausgerüstet,
zersailles vom 25. Sept. gibt die Aufstellung der dritten Armee und finden seit einigen Tagen Uebungen in der Handhabung und
Ktonprinz von Preußen) vor Paris und fügt hinzu Der Feind, dem Gebrauche des Gewehres sowie Schießübungen nach der Scheibe
mternimmt nichts Ernstliches; es zeigen sich drei Kanonenboote anf statt; die Leute finden sich schnell in die nöthigen Manipu—
er Seine und überall sind Verschanzungen und Barrikaden be⸗ jationen. et
nerkbar. ECEinige Ersatzbatterieen der Arlillerie, werden glälle Zwölf⸗

pfünder erhalten, und wird deren Munition hauptsächlich aus Gra-
uaten und Braudgranaten bestehen; mit diesen Batterieen werden
auch mehrere erst vor kurzer Zeit angekommene eroberte und neu
angestrichene franzoͤsische Munitionsspagen:wieder nach Frankreich
milgenommen, um gegen ihre Erbauer benützt zu werden.
Vom Rhein, 26. Sept. Mittelst Rescript vom 17. d. M.
hat die pfälzische Kreisregierung belannt gegeben, daß bei den ob⸗
waltenden Verhältnissen und dem dermaligen Stande des Krieges
die Auflösung der Fourage Magazine und der Verkauf der darin
efindlichen Vorräthe vorbehaltlich der Zustimmung der Districtsn
räthe keinem Anstande unterliegt. * J
“Berlim 26. Sept. Die Führer der Volkspartei legen in
eineni Aufrufe ihre Gedanken über die Grundlagen einer küuftigen
Reichsverfassung dar. Die⸗- diplomatische und militärische Leitung
hleibe bem preußischen Königshause. Die Nation erwarte von der
Berfassung des deutschen Bandesstaates gesicherte Rechtszustaͤnde,
jetragen und entwickelt durch ein Parlament, dolle Theilnahme an
er Gesetzgebung. Budgetrecht,; Mitentscheidung über Krieg und
Frieden und verantwortliche Bundesminister. Die Rechte der ein
elnen Staaten seien so weit zu beschränken, als die Sicherheit des
Banzen erfordere. Das Verfassungsrecht der einzelnen Stagten
vird vom Bunde anerkannt und.gewährleistet, Grundrechte und
hemeindefreiheit werden durch Aujnahme in die Reichsverfassung
gesichert. Die Finanzwirthschaft des neuen Bundes wird auf eigen?
rkinnahmen begründet; die Bundessteuern werden in virekte umge⸗
vandeit. Allgemeine Wehrpflicht; Verkürzung der⸗ Dienstzeit. Der
Aufruf fordert Berathung einer neuen Verfassung und Berufung
eines allgemeinen deutschen Parl aments, welches aus neuznwählen⸗
)en Mitgliedern des norddeutschen Reichstages, und aus gewählten
Vertretern der Südstaaten bestehen köunte.
J England.
London, 26. Sept. Die „Sitnation“ (das Organ der
Jestürzten kaiserlichen Regierung) kündigt an, daß in Folge der

Tio ur s. 251 Sept. Die Regierung empfing mittelst Luft⸗
jallons Nachrichten aus Paris vom 22. Sept. Ueber die Schlacht
om 19. Sept. wird berichtet: General Ducrot,- welcher mite
dihifonen die Höhen von BVillejuif bis Meudon besetßt batte, re⸗
ognoscitté am 19. d. im Vorterrain und stieß auf bedeutende
eindliche Streitkräfte, darunter viel Artillerie in gedeckter Stellung.
dach lebhaftem Gefechte mußte der Rückzug angetreten werden, was
om xechten Flügel in bedauerlicher Ueberstürzung geschab, während
ich die andern Truppen in Ordnung auf das Plateau von Cha⸗
illon konzentrirten. Gegen 4 Uhr entwickelte sich die preußische
Urlillerle, so daß General Ducrot die Truppen unter den Schutz
es Forts: zurücknahm und sich nach Vernagelung von8:Gefchützen
ndie Redoute Chatillon in das Fort de Vanvres zurückzog. Die
truppen müssen sich nun deffinitivr in Paris fonzentriren Unsere
herluste sind leicht. Der Feind unternahm Jeine Demonstration
egen die Forts: — Trochu belobt in einem Tagesbefehl die Ar⸗
illkrie und tadelt das erste' Zuavenregiment, das zufolge einer un⸗
lanblichen Panique in Unordnung zurückzegangen ist. .Der Ge⸗
era hat energische Maßregeln gegen diese undisziplinirten und
emoralisirien Truppen augeordnet. Vor Viucennes hat eine Feuers⸗
runst stattgefunden, die indeß bald gelöscht wurde. Schloß Meu⸗
on ist von den Preußen besetzt. General Trochu recognoscirte am
J. d. gegen St. Denys. Die Preußen haben sich noch micht vor
ourbepoie und Suresne, wohl aber bei St. Cloud gezeigt. 3
In Paris haben sie, wie der Korrespondent der „köln. Ztg.“
nittheilt, 25, 000 Main reguldre Truppen, 18 Bataillone der Pa—
iser Nationalgarde, 24 der umliegeuden Departements, 10,000
ßarde Champetre, vielleicht halb so viel Pompiers. Die Forts sind
on der Marine⸗Artillerie besetzt, einige armirte Boote schwimmen
uf der Seine; man hat sie schon manödriren, eines sogar. schon
af einer Sandbank festsitzen gesehen; rechnen wir nun noch den
unzen Tddesssmuth der Pariser Gaudins,“ der petits crevés und
er übrigen Bummler auf 50.000 schlecht Bewaffnete, die vor der
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        Al- ν eä n eur Naliuu erlau
en werde. Dasselbe Blatt erwähnt einer Depesche aus Tours
welche meldet, die Präfecten der westlichen Departements hätten
rine „Conföderation“ gebildet, um die Vertheidigung zu organisiren
Ob im Auschlußß an die neue Regierung oder unabhängig von
derselben ist nicht gesaagt.

genstauve, Werhe heils ⸗on en Sanachtfeldern herrühren, nr
von franken Soldaten auf dem Marsche zurückgelassen wurder,
ich befinden, so sjeht sich die unterfertigte Distriktspolizeibehdrd
andurch veranlaßt, in sammtlichen Gemeinden dis Amisbezirks die
nachstehende, im Kreisamtsblatte der Pfalz Nr. 68 vom ifd. Jahre
zublizirte Verfügung der königl. Regierung der Pfalz, Kammer
des Innern, vom 14. August 1870 zu veröffentlichen, und zugleich
an alle im Besitze von militärischen Requisiten der bezeichneten Arl
sich befindende Zivilpersonen hiemit die Aufforderung ergehen u
lassen, diese Gegenstände, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob sie
deutschen oder französischen Ursprungs find, bei Vermeidung straf.
rechtlicher Einschreitung innerhalb acht Tagen an die unterfertigie
Behörde gegen Empfangsbescheinigung abzuliefern.

Zweibrücken, 23. September 1870. 2387

—* Koönigl. bayer. Bezirtaami,

— Damm., 557

Volkswirthschaft Haudel und Verkehr.“
München, 27. Sept. Im Elsaß sind nunmehr 34 dentsche
Postanstalten errichtet. — Die Postverbindungen nach der Pfalz
sind nunmehr wieder so weit hergestellt, daß auch Fahrposiprivat
sendungen jeder Art unbeanstandet stattfinden können. — Die baye
rische Regierung geht damit um, auch einen xregelmäßigen Palket—
förderungsdienst füe die bayerischen Truppen einzurichten.
Sif. Ingbert, 27. Sept. Ein wahrhaftedles, valerlän⸗
disches Liebeswerk, das tausende und abermais tausende gram- u.
XEV — —
an vorzugsweise gewiß der daß jeder nach seinen Kräften (Die Berschleuderung und — s 7 —S5S Waffen und Au—
beiträgt, daß die von dem Kronprinzen von Preußen projeciirte Astungs- Gegenstanden betrd
„Indatideantiftungefar ganz Deudsdla nde, der Im Namen Seiner Majestät des Königs.
entwegen er sich kürzlich in einem Aufrufe in so loialer Weise an Es ist zur Anzeige gekommen, daß Zivilpersonen militärijche
die Herzen aller Deuischen gewendet hat, zur Existenz gelangt und Uniformsstüche. Waffen und sonstiae Ausrüstungs Gegenstände an sich
ihte Thätigleit recht rasch begint. ehmen und als ihr Eigenthum behalten. Insbesondere scheint die
Einsender dieses, von der Ueberzergung ausgehend, daß —W Meinung zu herrschen, als seien Waffen, Uniformsstücke und
Bewohner St. Ingberts und der Umgegend nicht zöͤgern werden, sorfige Militärausrüstungsgegenstünde gefungener oder gefallener
einem solch' wohlthätigen Vereine sich anzuschließen, hegt aber auch jranzösischer Soldaten Eigenthum dieser Soldaten oder des Finders,
die Hoffnung, daß dieselben zur Unterstüßuug dieses Vrereines auf vährend die fraglichen Gegenstände vielmehr ärarialisches Eigen-
die ihnen demnächst ausbezahlt werdenden Einquartierungse thum sind.“
gelder — die ja doh quasi verschmerzt — verzichten und sie Die unterfertigie Stelle fordert daher alle Zivilpersonen auf
dem allgemeinen deutschen Invalidenfond zuslies velche in den Befig von umilitärischen Ausrüstungsgegenständen ge
den lassen werden. tommen find oder noch kommen werden, dieselben unverzüglich an
Hierin läge ein wahrhaft erhebendes sicher auch anderwärts die nächstgelegene Militärbehörde oder an das Bezirksaint abzu—
Nachahmung findendes Beispiel von treuer und hingebender Für— liefern, widrigenfalls fie strafrechtliche Einschreitung wegen Diebstahls
sorge für unsere zahlreichen schwer berwun'seten, nicht nur kampf- oder Unterschlagung zu gewärtigen haben.
sondern auch mehr oder weniger arbeitsunfähig gewordener Krieger, die Königlichen Bezirksämter, die Ortspolizeibehörden und
deren bewunderungswürdigem Heldenmuth wir ja nicht allein den die Königliche Gendarmerie haben den Vollzug strengstens zu
Schutz unseres Vaterlandes gegen Invasionen, sondern auch den überwachen und Zuwiderhandlungen geeigneten Ortes zur Anzeige
Ruhm, die Größe und die Machtstellung desselben zu danken haben. zu bringen.—
— Speier, den 14. August 18s730. — —ð
Koniglich Bayerische Regierung der Pfalz,
Kammer des Juneru.
0 —— p. Pfeufer.

Aufforderung.
Nachdem auch, wie hierher angezeigt wurde, in Gemeinden
des Amtsbezirks Zweibrücken Civilpersonen im Besitze een
F
Holländische Häringe
eben angekommen bei

Neue
—
7
Der Rrieg gegen Frankréich.
hat für die deutschen Waffen den gehofften so günstigen Verlauf
genommen, dass der Abschluss, eines dauernden Friedens demnächst
zu erwarten ist. Handel und Industrio worden also bald einen zu-
vor nicht gekannten Aufschwung neumen und nach innen und
aussen eine neue Aera gedeihlichen Fortschritts anhahnen.

Dem inserirenden Publikum hringen wir daher unsere seit einer
Reihe von Jahren an vielen Hauptplätzen domicilirte, bekannte
Annonocen-Pxpedition
unter der ũberall gleichlautendon Firma

IIMnSCB n VoglIer
jetat wieder in empfehlende Erinnerung, indem wir neben coulan-
bester und gewissenhafter Bedienung die höchstmöglichen Ver-
gũnstigungen., wie bisher, zusichern.
Stuangs-VerzeSse aurf Vunseh gratis
&amp; frunceo, desgl. der neuersehienene Katalog

der FachPiSttæeæ. ——
AHaddsenstein &amp; Voler,
Hamburg (Lubeck) Rerlin, Leipaig Dresdeén) Breslau,
Frunkfurt n. M. Kuln, Stutigurit, ien, Frax, Rasei
&amp;t. Gallen) TZüric, GeuuF (Lausanne).

7
Heiurich Isaac.
0) Gimnasiasten oder Gewerb
schüler tönnen in Zweibrücken Kost
und Logis erhalten.

Wo ? jaat die Exbedition dieses Blattes.
Das Neue Blatt No. 41
Vierteljährlich nur 12/2 Sgr.

ist soeben eingetroffen und enthalt:
„Die Bande des Bluts.“ Novelle.
Von Adolf Wilbrandt. — ‚Was soll
aus Elsaß und Lothringen wer⸗
den?“ Von Franz Freydank. — „Der
Kampf zwischen Germanismus
und NRomanismuus.“ Von Richard
Vlexander. -Moderne Härehen:
VIII. Cauenne und Wilhelms
höhe.“ „Landwehr.“ Gedicht von
Karl von Holtei. — „Mademoiselle.“
Von Ernst Volmar. — „Allerlei“: Zu
unieren Bildern. — , Eorrespondenz.“

Illustrationen: —

Kronprinz von Sachsen.
Verunglückte Cürasfier Attaque

der Schlacht bei Wörth

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2 fl. 28 kr. Stroh 1 fl. 18 kr. per

Zentner. Weißbrod 1122 Kilogr. 22 fr.
Kornbrod 3 Kilogr. 30 kr. ditto 2 Kilogt.
20 tr. ditto 1 Kilogr. 10 kr. Gemischtbrod?
Kil. 36 kr. 1Paar Weck 7 Loth 2kr. Rind⸗
leisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. — ir.
dalbfleisch 14 kr. Hammelfleisch 161tr.
Schweinefleisch 18 kr. per Pfund. Wein
24 tr. Bier 7 kr. per Liter, Butter 30 Ir.
ber Vfund.

zer Stadt Zweibrücken v. 29. Septemb.
Weizen 8 fl. 83 kr. Korn6 fl. 45 tr.
Gerste Zreihige, — fl. — kr., Gerste vier⸗
eihige, 5 fl. 28 tr.Spelz 6fl.“ — kr
Spelztern — fl. — kr. Dinkel — sl.
kr. Mischfrucht — il. — kr. Hafer

30 tr. Erbsen — iJ. — kr. Wicken

iic — tr. Kartoffeln 1iI. 12 kr. Heu

Redaktion, Drud und Verlag von F. X. Demenz in St. Ingbert.

— — — —
— ————— —

I 24 I
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        * 2 2
553 335533838
355555553552
55 5355535255 ——A
——— 2 787 553535 2* —XX
8 — — 2* —A——— ——
——— —53527 5353353332353
— — 52287 5553558 523535 53
55 3 5 55535 45* —
—2 * * — — a *
23 3233 273
252 353 565553 223358257 F —8 5—2252
32355 223 5228 552 „8 232563 d
— 83228529 3222 5—55255 5255 225 5 2 2
2* —3*23553 — — — —87 — —** 7
—A ** , 5525 22 — — 24 83—
2873335535388* 2200 535 53385 35535235 2*
58 252 * 2 57 32*2 —— 222 — 7 2 — —2238
55 —533535 —E—— — 3 — 75523533 55 ——— —*
8 3535— 23 — — * , 32 — ** 223* — *
37 333585 5 * 5 z—z5286
8333358 2557— . I 5383 52353*87 3* 333 3853417
2 —— 3 — æ — 36 — 2
— 523553 23 — — 532 —— 223 5
35388538 353333238535* * 2383598 — —
5373 25385 533375253558. —— — — 375—
5/ 55233257 5 S —55 5 35235555 5 2 2238
32332537
E
3238 5s858 735323353* 5388 s53 33738 222
3 8538 —52353327 538 53253553535 33987
23 2353z375253 —8R — 222 52533553 —32222
4737—38774233 2 552,5333,273— 2352 2580
23252 2355 833 —F 2.* z228*
— * —2 27 2 — 2
* 225333533377 78 3*8
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—*5*2352 ———
22 — 3532333635 — —— —
—57 — 238
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23 57 232 ——— 2*73 20 —* 2222 2 2.3 533
— 2 23332877 —8 333 63 ——
755 — 323* ——z— 2233 353325 523353
—7282&amp; —2 23. 522 — *8 * ö —X3 5 ⁊ — —
283 587 533 3 3—7*3385 53—3 7333225
22 — * —228 2 3 28—8 32 2 — —*
—V 72 2388 25 5383353 7 7 33 7
235 33573373538 226533355 3338236
3 22333355 32. 53 533333. 2
2535 23 2523 *3 535535375 2 25337235 *5*
57 22 3 3. 33. 2* 532333539837* 523328 2
A 2257 52 7252* ——* 2323 25 J * S
52 2352 — — 2 7 258* 52* 3.3 32* *
2 9 — 235 *3 2* 33. 2*
*77 2753333 —— — *7— 22 52533222
57225355 22, 33353833 * 223533337
4 4 255—333333 2 522332*
23333— — ——
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        27 . 15.1 4 —W 73 2 —

a St. Juag be erner Anheigier (und das mit deni Hauptblatle verbundent uUnterhaltungsblatt, mit der; Dienstags⸗, Dounerstags⸗ und Sonntagß⸗
nmen erscheint üdchentlich vier m alz D in ata a Donner atag, Samstag und Son n tag.Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krzr. oder
:20 613 Silbergr.n Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Naum berechnet.

Dktober —V—— I 1870.

B 151. Samstao-.
Deutschland.

Mänchen, 27. Sept. Nach aus sicherer Quelle mir zu⸗
elommenen Mittheilungen will die preußische Regierung sich Bayern
tgenüber. jeder Pression in Bezug auf einen wie immer gearteten
luschlufßz an den norddeutschen Bund enthalten, sowie auch für
n Fall eines solchen in Bezug auf Beibehaltung der vollen Selbst ⸗
ündigleit der Poste, Eisenbahn⸗ und Telegraphenverwaltung, dann
ezüglich der berechtiglen Eigenthümlichkeit“ des Malzaufschlags
waigen Wüuschen Bayerns durchaus Rechnung tragen. (Fr. K.)
Im Auftrage des Kriegsministeriums wird an den franzosi⸗
chen Kriegsgefangenen in Jugolstadt, da vor Kurzem ein Mann
Jden Blattern gestorben ist, eine Impfung vorgenommen⸗

München, 27. Sept. Die Veriuste der bayerischen Armee
der Schlacht bei Sedan erreichen nach den offiziellen Verlustlisten
ie Gesammtzahl von 3,371 Combattanten; hiervon blieben 566
di, 2,805 wurden verwundet; nach Chargen ausgeschieden blieben
odt: 36 Offiziere, 72 Unteroffiziere und 438 Soldaten, verwundet
zurden: 168 Offiziere, 279 Unteroffiiere und 2,3361 Soldaten.
has I. Armeecorps participirt an diesen Verlusten mit 34 todten
ind 98 verwundeten Offizieren, das II. Armeecorps 22 todten
iud 67 verwundeten Offizieren; hierbei ist jedoch zu bemerken,
aß vom II. Armeecorps nur eine Division, die driite Division
Palther, im Gefecht war; die vierte Division hatte nur einige
ufällige Verluste. Setzt man die Verluste der Offiziere einerseits
uis Verhältniß, so ergibt sich, daß beim Gesammtverluste auf
1Unteroffiziere und Soldaten 1 Offizier trifft oder 7 Prozent;
ei den Todten trifft schon auf 9 Miann1 Oifizier oder 11
ßrozent; bei den Verwundeten kommt auf 16 Unteroffiziere und
zoldaten 1 Offizier oder 6 Prozent. Bei den Todten bersteigt
dnach die Prozentziffer der. Orfiziere den allgemeinen Prozentsatz
im* Prozent, bleibt dagegen de den Verwundeten um J Prozent
urück, so daß der Verlust an Offizieren um 8 Prozent größzer ilt,
Ig bei den Unteroffizieren und Soldoten. —*

München, 28. Sept. Sicherem Vernehmen nach wird von
Zeite Preußens die Stiftung eines Erinnerungskreuzes an den ge⸗
enwärtigen Feldzug porbereitet, welches den am Krieg theilneh⸗
Zenden Pffiieren. und, Mannschaften der Heere aller deutschen
Ztaaten verliehen werden soll.

— Spezialcorrespondent der
Karlsr. Zig.“ meldet aus —X
)eute findet die Uebergabe der Festung Straßburg statt. Die
Zesatzung ist kriegsgefangen und kommt demnächst nach Rastatt,
(50 Dffiziere und 17,000. Mann. Folgendes ist für die Ueber⸗
jabe festgesetzt: Um 8 Uhr Besetzung aͤller Thore“ und der Cita—
jelle; Pioniere stellen die Brücke wieder her. Um 9 Uhr tkommen
er Maire und der Municipalrath hierher. Um 10 Uhr rückt die
gesatzung an, um 10* Uhr Niederlegung der Waffen und Aus—
narsch. Um 11 Uhr Rüdkehr der gefangenen Offiziere, wobei zu⸗
leich 8 deutsche Regimenter, darunter, ein badisches/ in die Stadt
inrücken. Besetzung aller Stadttheile, Posten und öffentliche Ge⸗
aude, 8 Batlericen stellen sich auf dem Kleberplatz auf. Die
Heneralitan geht heute nach Siraßburg. 63

Wiesbaden, 283. Sept. Marschall Mac⸗Mahon hat hier
Wohnung miethen lasser und wird in einigen Tagen hier ein⸗
reffen. (Ist jetzt eingetroffen..

eAin, 27. Sept Bazaine und Uhrich haben sich für
dapoleon, beziehungsweise die Regentschaft ertlärt. Palikao begibt
ch von Wilhelmshöhe direkt in das preußische Hauptquartier.

Qassfel, 19. Sept. Gestern war Wilhelmshöhe wieder außer⸗
rdentlich zahlreich besucht, und diejenigen, welche dahin gegangen
raren, um Napoleon zu sehen, kamen diesmal nicht ohne Erfüll⸗
ing ihres Wunsches zurück, wie dies in der vorigen Woche Vielen
egegnete. Zwischen 8 und 4 Uhr machte der Kaiser seine Pro⸗
nenade um das Schloß herum, so daß wiederholt Gelegenheit ge⸗
jeben war, sich den Eindruck seiner Persönlichkeit einzuprägen. Er
ührte sich am Arm eines Adjutanten, während zwei andere Herren
ꝛes Gefolges hinterdrein gingen, alle jetzt in Civilkleidern, Napo—

eon mit einem Cylinderhut, dessen Hoͤhe die kurze Figur seines
Trägers noch kleiner erscheinen ließ. Er zog ihn oft und tief he⸗
ab, sobald er sich dem Publikum näherte. Daß dieses von nah
ind fern nach Wilhelmshöhe pilgert, um den gegenwärtigen Be—
vohner des dortigen Schlosses zu sehen, ist so sehr in der Sache
egründet, daß man nicht nothig hat, nach besonderen Motiven zu
uchen. Am allerwenigsten würde es sich rechtfertigen, von einem
Napoleonkultus zu sprechen, von dem fich auch hier nicht die
nindeste Spur zeigt. Den Mann zu sehen, der zwei Ja hrzehente
sind urch der mächtigste in der Welt war, an dessen Lippen wie
ftt! die Welt hing, um mit Spannung die Worte zu vernehmen,
die ihnen entstromen sollten, und der jetzt, ein Schattenbild, die
sRichtigkeit aller menschlichen Größe und Machtfülle abspiegelt, die⸗
en Mann zu sehen, das ist ein begreifliches Verlangen, welches sich
üher stellt als gewöhnliche Neugierde. Im Uebrigrn ist ja die
ẽmpfindung ihm gegenüber überall die gleiche. Jeder fühlt, daß
zie gegenwaͤrtige äußere Lage des Urhebers so vieler Leiden, so
amenloser Betrübung nicht im Verhältmiß steht zu der Schuld,
z läßt sich eben beim besten Willen dieses Gefühl nicht unterdrü⸗
ken, wenn man Tag für Tag die Verwundetenzüge sieht und die
Todesanzeigen liest. Allein bei ruhigerer Erwägung tritt doch
mmmmer auch der Umstand wieder in den Vordergrund, daß es des
dönigs Wille gewesen, seinem Gefangenen alle die Ehren zu be—
iassen, die seiner bisherigen Welisiellung entsprachen, und so muß
die ganze Behandlung betrachtet werden. Bei aller Rücksicht indeß,
velche diese leitet, ist doch nirgends Uebertreibung wahrnehmbar;
das davon verlautet, gehört in das Reich der Erfindungen. M.s3.)

Es ist eine krause Zeit“, sagt die Wiener „N. Fr. Pr.“

Die Königin Viktoria bleibt in⸗ der. Abgeschiedenheit von Balmoral
ind begnügt sich damit, der Kai serin Engenie ein eigenhändiges
heilnohmbolles Schreihen zuzusenden; Napoleon sitzt im Herzen
Deutschlands; der König von Preußen sieht im Herzen Frankreichs;
haris brennt seine reizende Umgebung nieder und bereitet sich zu
jinem Todeskampfe vor, an den Niemand recht glauben will;
Berlin studirt die langen Verlustlisten der deuischen Heere; Italien,
velches neuester Zeit so glücklich gestellt ist, daß es aus jedem
Geltereignisse Nutzen zieht, bekommt endlich Rom zu seiner Haupt-
tadt; auf der Londoner Börse wird stark in französischer Rente
zehandelt; Disraeli hält seinen Wählern eine Rede, in der er un⸗
indlich viel über Rüben und andere Futtergewächse, aber kein Wort
iber Politik spricht; in Wien tagt abermals ein Reichsrath ohne
Tschechen, und über all dem Wirrwarr scheint die Septembersonne
ind thut wenigstens hier zu Landeso heiß, als ob es Juli wäre.
Zelbst die Planeten sind aus Rand und' Band gerathen.

Bitsch, 30. Sept. (Telegr.) Großes Gefecht auf der Roß⸗
all (Hof bei Bitsch) von .—-5 Uhr. Heute Abend Näheres. (Zw. W.)

Hagenan, 27. Sept. Die Amtlichen Nachrichten für
xẽssaßz“ melden: Zwischen Bazaine und dem Prinzen Friedrich Karl
ind die Berhandlungen wegen Meg wieder aufgenommen worden.
Während Bajaine fruͤher unbehelligten Abzug mit Waffen und
riegerischen Ehren verlangte, fordert er jeßt nur den Abzug seiner
Armee ohne Waffen um nach dem Süden Frankreichs zu gehen,
erner die Fortschaffung der Verwundeten aus der Festung. Die
Iulwort lautet: Man könne nur eine Ergebung auf Gnade und
Angnade annehmen. Zugleich bot der Prinz dem Marschall Ba—
dide als Ultimatum die Sedaner Bedingungen an. Wenn Ba—⸗
aine binnen 6 Sinnden nicht annehme; dann werde die Beschie-
zung fortgesetzt werden.

Laut einer Meldung des in Luxemburg erscheinenden Avenir“
jätten die in Thionville Diedenhofen) garnisonirenden Mobilgarden
immt Trümmern des 44. Regiments am 20, einen Ausfall ge—
nacht und dabei etwa hundert preußische Proviant· und Munitions-
vagen erhbeutet. Die preußische Eskorte foll niedergehauen sein.
Nach der „Trierschen Ztg.“ erfolgte der Ueberfall im Dorfe Königs⸗
nacher, das von seinen Bewohnern ganz verlassen schien; von den
wa 200 beladenen, durch 1 Unteroffizier und 6 Mann eskortirten
Vagen, waren die letzten nah im Doarfe. als plötzich die Thüten
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        und Fenster der Häuler dffneten, Schüsse aus denselben fielen und regudäres Militär mußte aufgeboten »und zwei Kanonen und Ive
ranzosische Soldaten über die Fuhrleute und deren militärische Be⸗r Miuraisleusen- in den Straßen aufgeführt werden, bevor man de
zleitung herfielen. Die hintern Wagen kormten entfliehen, die Pobel zu Paaren kreiben konnte.“ Viele Todte und Verwundete
vorderen ⸗— wohl 100 — wurden nebst den Rosselenkern nach Brufsßel, 26. Seyt. (N. Fr. Pr.) Nach einer —R
Diedenbofen geführt, 8 der letzteren und ein Soldat erschossen. Ein Meldung derEtoile? hätte Napoleon von Wilhelmshöhe an Eugeno
Theil der Kolonne wurde durch preußische Husaren noch vor der eine Proklamation gesendet, die er der Regentschaft zur Veroffem.
Festung abgeschnitten und dem Feinde wieder entführt. Von den iichung empfiehlt, und worin die Forisetzung des —X—
116 in die Festung geschleppten Fuhrleute wirden am audern damm wird.
Tage 64 wieder entlassen, 52 zurückbehalten; saämmtlich wurden Brüsfsel 27. Septe. Der Herzogv. Aumale nimmt
fie ihres Geldes (zusammen eiwd 8000 Thaler) beraubt. Der hm angebotens Kandidatur zux constituirenden Versammlung fi
Besammtwerth der Fuhrwerke repräsentirt 44, 000 Thaler. Das daa Departement ber Unteren Charente an und hat den Wahlen
Dorf Königsmacher duürfte für das Gelingen des Handftreichs »as nachftehende Programm mitgetheilt: „Ich bin allezeit berei
verantwortlich gemacht werden und den Schaden quersetzen neinem Lande zu dienen, und nehme die Kandidatur an Folgende
haben. st mein Programm: ich erkenne an die gegenwärtige Regierung
welche lämpft und unterhandelt; ich erkenne an die künftige dur⸗
die Conftituante frei gewählte Regierung. Ehrenvoller Friedo
Freiheit! Ordnung! Rechtschaffenheiun!“
V0 Eungland.
London, 26. Sept. (R. Fr. Pr.) In Folge des Miß⸗
ungens der Verhandlungen mit Hr. Favre tritt in der preußischen
Diplomatie abermals die Neigung herbor, die napoleonische Regent
schaft mit Rüchficht auf den künffigen Frieden wieder in den Vor
dergrund treten zu lassen. Der Anstoß hiezu ist von Wilhelmshoͤhe
ausgegangen, und es heißt, bonapartistische Unterhändler hätten
dem Koönige Wilhelm vorgeschlagen, Namens Napoleons und der
Regentschaft an Baz ine und an Uhrich den Befehl zur Uebergah
von Straßburg und Metz gelangen zu lassen, wenn Preußen mi
der bonapartistischen Regierung Frieden machen wolle. Das Am
iunen soll von Seite des Königs nicht abgelehnt worden fein.
London, 27. Sept. Der Miuister Gladftone hat tine
jahlreiche Arbeiterdeputation empfangen, welche die Friedensvermiitel
ung und die Anerkennung der franzoͤsischen Repusblik defürworteten.
Dr. Gladstone erwiderte den Herren: England that auf diploma⸗
lischem Wege alles mögliche, um den Krieg zu verhindern, und ver
mittelt seitdem den Gedankenaustausch der Kriegführender. Et
vürde eine Erfolg verheißende Gelegenheit zur Vermittelung freudigh
»enützen; aber den beiden Kriegführenden müsse in erster Reihe
die Eutscheidung anheimgestellt bleiben. England werde jede von
Frankreich definitzo erwählte Regierung bereitwillig anerkennen umd
anterhalte auch jetzt mit der provisorischen Regierung diplomatische
Beziehungen zu praktischen Zwecken und einer ersprießlichen Action.
— Auf die Bitte der Deputation, England solle eine Schmälerung
d'es franzsfischen Gebietes verhütet, gegen welche die Demokratie
Deutschlands“ protestiere (was für ein Ding die Heeren sich eigent⸗
lich unter der „Demokratie Dentschlands“ vorstellen mögen ?), er⸗
viderte Gladstone: Er habe kein Urtheil über die demokralischen
und aristokratischen Gefühle Deutschlands; weun erftere nicht
durchdringen können, sei der Schluß berechtigt, daß sie die schwächeren
seien; doch sei zu hoffen, daß ihnen die freien Meinungsaußerungen
gestattet werde.
London, 28. Sept. Nachrichten aus der Umgegend von
Paris besagen: In Paris desertiren gepreßte Mobilgarden von 20
bis 50 Mann in die Heimath. Gegen 200 wurden wegen Wider⸗
etzlichkeit erschossen. Die von den französischen Truppen vertriebene
Bevölkerung kehrt allmählich mit dem mitgenommenen Eigenthum
in die verlassenen Dörfer zurück.
Die Londoner „Dailly Niws“ ist die einzige Zeitung, welche
auch in ihrer neuesten Nummer wieder direlte Rachrichten aus
Baris bringt. Ein unternehmender Courier hat ihr Zeitungen
und einen Brief überbracht; auf welchem Wege wird nicht gesagt,
obwohl seine Fahrt auf eine höchst abenteuerliche bezeichnet wird.
Der ünteressanteste Theil dieser Nachrichten brzieht sich auf dat
Befecht bei Sceaur am 19. Auch diese Niederlaqge der Franzosen
vird der Unfähigkeit und unverbesserlichen Sorglosigkeit der Be·
jehlshaber zugeschrieben. Trotz der Rekognosirungen, die man
vorgenonimen, seien die Franzosen in völliger Unkenntniß über die
Ste llung und Starle des Feindes gewesen. Am Sonnlag (18)
Abends, so wird erzählt, stellte General Ducrot (nicht, wie die
preußischen Berschte angeben, General Vinoy) seine Truppen bei
Thatillon, zwischen den Forts Montrouge und Vanvres, auf
Am Montag früh 5 Uhr begannen die Freischützen das Gefecht
uind wurden, obwohl nicht mit großer Gewalt, von der preußischen
Infanterie zurücgetrieben. Um 7 Uhr nahm die franzosische Ar⸗
ilerie mit ezwa 72 GWeschützen Stellung und eröffnete eine heftige
Zanonade in den gegenüberliegenden Wald hinein, aber eine halbe
Stunde lang zeigte sich kein Feind. Eine Abtheilung französischer
L.nientruppen versuchte daurauf in den Wald einzudringen, desand
iich aber urplötzlich einem ansehlichen prenßischen Korps gegenübet.
Die Preußen waren in dem Walde wie zu Hause und wuchten aus
edem Baum eine Festung. von wo aussie die Gegnet
zemüthsrubig auf's Korn näahmen. In desem Augendlicke tkam
in Bataillon Mobilgarden heran und feuerten in den Wald, in
die Reihen des französischen 16. Regiments hinein, worauf dasjelbe

Frankreich.
Das Vertheidigungs-Comite von Parüs hat nun auch die
Brücke von Soͤvres und die Seinebrücke bei St. Cloud sprengea
assen; man berechnet, daß in der letzten Zeit an 60 Brücken in
det Umgegend von Paris auf Rochefort's und Trochu's Befehl
zesprengt wurden.
Rheims, 18. Sept. Eine interessante, sehr charakleristische
Scene, schreibt ein Spezialberichterstatter der „N. Fr. Pr.“, spielte
fich in dem Speisesaal eines der erslen hiesigen Hotels ab. Dort
aßen gestern Abends an der großen Tafel zehn bis zwolf preußische
DragonerOffiziere und ließen sich den Champagner sammt einem
guten Sonper trefflich munden, als zwei Train Cavaleristen, Ge⸗
reite, wie an dem weißen Bandelier zu erkennen war, in den
Saal traten, auch in der Absicht, sich an einem Abendessen mit
Thampagner für die Entbehrungen, die sie in letzter Zeit ausge⸗
tanden haben mochten, zu entschädigen. Da die in dei Lokal be⸗
findlichen kleineren Tische — an einem derselben saß auch ich mit
inigen bayerischen Offizieren — alle besetzt waren, blieb den
Reuangekommenen, wollten sie überbaupt etwas zu essen erhalten,
nichts übrig als an dem Tische der Dragoner · Offtziere Platz zu
nehmen. Dies geschah denn auch mit den üblichen Honneurs.
Zaum hatten sie jedoch ihren Champagner bestellt, als einer der
Dragoner auf sie zutrat und sie brüsk fragte, ob sie hier im
Hause einquartiett seien. Als sie diese Frage verneinten, tief der
Offizier laut, daß man es im ganzen Saale hören konntenn Dann
vacken Sie sich hinaus !“ Eine Todtenstille 1rat ein. Jeder ver⸗
nahm deutlich die Worte des einen Gefreiten, der ruhig fragte:
„Ist hiet vielleicht das Offiziers-Casino7?? — „Was scheert ihn
dies!“ war die Antwort. — „Weil ich, wenn das nicht der Fall
ist, hier bleiben werde, so lange es mir beliebt,““ eutgegnete der
Trainsoldat. Der Offiziet stand einen Augenblick starr, dann pol⸗
serte er noch einmal ein „Packen Sie sich!“ heraus. Zwei andere
Offiziere eiltin wüthend hinzu. „In Urrest mit den Lümmeln!“
jef der Eine. — „Wie heißt ihr Buben?“ schrie der Andere.
Der Gefreite, der vorhin gesprochen, erhob sich, seinen Kameraden
mit Mühe beschwichtigend, und sagte mit vor Wuth bebender
Stimme; „Ich bin Freiherr v. L., Rinergutsbesitzer. Wenn ich
den Rock, den ich mit Ehren krage, ausgezogen, werden die Herren
mir hoffentlich die Genugthuung nicht verweigern, die zu foördern
dieser Rock mir augenblicklich verbietet.“ — Ich bin Bankier S
aus K., ich hoffe, Sie werden auch mir nach dem Kriege nicht
die Genugthuung verweigern, die mein Freund gefordert hat ?
schloß sich der Zweite an. Die Offiziere flanden verdutzt. „Sie
sind Edelmann ?“ meinte der Eine; „das konnten wir nicht wissen.
Das ändert die Soche. Waruin stellten Sie sich nicht vor ?
— Hier einige Exemplare meiner Karte“, sagte der Baron in
Train Uniform; ich hoffe, Sie werden es mir durch Ueberreichung
der Ihrigen möglich machen, diesen Zwischenfall in einer Weise
auszutragen, wie es preußischen Cavalieren zur Ehre gereicht. Die
Karten wurden gewechselt. Damit war der Zwischenfall beendet,
Die Trainsoldaten konnten ihren Champagner ungenirt trinken.
Ferrieres, 28. Sept. (Offizien.) Vier telegraphische
Leitungen von Paris nach Rouen und nach dem Süden sind im
Seinebett und unter der Erde diesseits aufgefunden und zerstoͤrt
worden. Sonst nichts Neues. v. Podbielsti.
Belgien.

Brufsel, 26. Sept. (.N. Fr. Pr.“) Alle Anzeichen deuten
darauf hin, daß man deutscherseits das Ende des Krieges noch nicht
nahe weiß. Umfassende Vorbereitungen werden getroffen, um die
egelmäßige Verproviantierung der Heere vor Paris zu bewerkstelligen.
Fin Theil des in Sedan erbeuteten Kriegsmaterials ist bereits
nach Puris unterwegs. Das preußische Eisenbahncorps stellt die
zerstöͤrten Punkte der nach der Hauptstadt führenden Linien
wieder her.

Brüsßel, 26. Sept. („N. Fr. Pr.“) Aeber den angeblichen
Zampf in Paris erzählt man sich hier: Bewohner des Faubourg
Belleville, groͤßtentheils Pöbel, began en einige Häuser zu plündern.
Die Nationalgarde intervenirte ohne Erfolg; Mobilgacde und
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        ann vollends in wilde Flucht ausbrach. Unterdessen hafle die
auytmacht der Deutschen eine Höhe zur Linken des Feindes besetzt
ache die Steklung der französischen Infanterie völlig beherrschte
hort ffuhr Artillerie auf und überschüttete den Feind mit einem
hagel · don Kugeln und Sprenggeschossen. Die Infanterie⸗Regimenter
heist aus Reserven und jungen Rekruten gebildet, litten gewaltie
and hielten nicht lange Stand. Um 9 Uhr begann der Rückzug
her iinke Flügel der Franzosen scheint sich jedoch bis Nachmittagt
i den Höhen von Villejuif gehalten zu haben. Unter den Fliehen⸗
den zeichneten sich die Regimenter 10 und 27 durch die Energie
er rückweichende. Bewegung aus. — Viele ihrer Mannschaften
hurden am späteren Nachmittage verhaftet und ihretwegen hatte
hambetta eine am Dienstag im Amtsblatt erschienene Proklamation
Aassen, worin er ankündigt, daß die Feiglinge und Ausrtißer vor
em eben eingesetzten Kriegsgericht erscheinen sollen. — General
ambert, welcher die Seltion 5 der Pariser Befestigungen befehligte,
sam Sonntag Abend von Untergebenen verhaftet worden, weil
geaußert, er könne die Republik, als noch nicht vom allgemeinen
zummrecht bestätigt, nicht anerkennen. General Trochu billigte
das Verfahren des Hauptmannes, der Hand an den General gelegt
uind nahm diefem letzteren sein Kommando. *
NRAußland.
Warschau, 25. Sept. Eine kleine Anzahl gefangener
Zutcos ist aus Preuß?u nach dem Königreiche Polen entlaufen:
zieselben wurden; in den hiesigen Casernen untergebracht.
Petersburg, 27. Sept. Herr Thiers ist heute hier an
clommen uund im „Hotel Demuth, abgestiegen.
— —
Schwurgerichtsverhandluugen
vom III. Quartal 1870.

Sitzung vom 22. Sept. Elisabetha Weldig, 20 Jahr—
aut, ledige Dienstmagd, geboren und wohnhaft zu Mackenbach
Fantons Landstuhl, Tochter der Wittwe von Michael Weidig, —
stdes Kindsmordsversuches angeklagt. (Art. 231, 47 -49 des
zt. G.) — Vertheidiger: Herr Anwalt Löwo..

Es ist gewiß ein seltener Fall, daß ein Kindsmord blos ver
ucht wird und nicht zur Ausführung kommt;, deßwegen ist schou
diese Bezeichnung der Auklage geeignet, die Neugierde zu erwecken.
das franzosische Strafgesetzbduch hatte den Kindsmord mit der To—
desstrafe belegt und den Versuch gleich dem Verbrechen selbst be—
traft. Heute gellen in beiden Beziehungen mildere Grundjätze, wie
aus den angeführten Gesetzesstellen zu ersehen ist. —

Die Augeklagte diente seit mehreren Jahren, war immer brav
ind hatte auch namentlich bezüglich ihrer Sittlichleit keinen üblen
Namen. Am 11. Märzel. J. kam fie zu Kaufmann Becht in
Landstuhl, von wo sie jedoch wegen ihrer voraussichtlich baldigst
janfindenden Niederkunft am 11, Juli entlassen wurde. — An
iesen Tage Abends 10 Uhr kam sie in Mackenbach an, wo sie
r Ehefrau Manrer gestand, sie habe im Reichswalde ein Mäd⸗
her geboren, und habe dasselbe in ein Tannenbüschchen gelegt,
asselbe mit Moos zugedeckt und sich dann entfernt, das Kind
jabe gelebt. — Auch zwei anderen Frauen machte sie dasselbe
beftändniß. — Endlich gestand sie es auch nach versuchtem Läugnen
der Hebamme,“ jedoch mit dem Beisatze, das Kind sei todt zur
Welt gekommen.

Hlan suchte nun im Wald und fand unter einer Moosdeck
in einer kleinen Bodenvertiefung das Kind nackt auf Mund und
hauch liegend, aber noch am Leben. Es wurde in ein Taschen⸗
uuch gehanden und nach Landstuhl in das Waisenhaus gebracht.
voselbst es aber am 1. August an einer damals herrschenden Krank⸗
heil starb, die nicht durch den Mordversuch veranlaßt war.

In den späteren Verhören machte die Aungeklagte im Wesent⸗
icden immer dasselbe Geständniß, behauptete jedoch stets, sie habe
nas Kind nicht tödten, sondern wieder holen wollen. Die Anklage
ragt ob nach dem Vergraben des Kindes und der langen Zeit
the sie den Ort angab, die Angeklagte es für möglich hätte halten
lennen, daß das Kind noch lere? —

Unter diesen Umständen war es für die Vertheidigung als
ürfolg anzusehen, daß mit der Schuldigerklärung geminderte Zu⸗
echnungsfähigleit angenommen wurde. Das Gericht sprach 4
dabre Zuchihausstrafe aus.

—R4

*
Vermischtes.

f Aus Saarbrücken, 24. Sept., berichtet das Frankf.
hourn.“: An die hiesige städtische Behörde kam dieser Tage ein
oͤchreiben des Kommandos vom Füsilier⸗Bataillon des 40. Infan—
erie-Reg. des Inhalts, daß aus hiesiger Gegend und dem übrigen
deutschland zahlreiche Gaben eingingen, welche für einen gewissen
Füstlier August Kutschke bestimmt seien. (Derselbe ist bekannelich
et fingirte Verfasser des „Napoliums“-Liedes.) Da aber! ein
Soldat solchen Ramens weder jetzt noch früher bei seirem Bataillone
sehe, glaude er im Sinne der freundlichen Geber zu handeln, wenn
nodie an Zigarrten. Tabak Vfeifen, Beld ec. bestehenden Gaben

unter die Mannschaft des Bataillons vertheile, die erklärten alle
.Kutschtes“ zu sein. Eine ebenfalls für den gemüthlichen Kutschle
gefandte schöne Uhr habe er unter Zustimmung jümmtlicher stame⸗
raden einem Füsilier übergeben, der sich in einent letzten Gefechte
desonders tapfer benom nen hätte und feines Humors wegen jeßt
hon der Maurschaft den Spitznames seutschle erhalten habe. (Das
dutschke⸗Lied soll schon zur Zeit der FreiheitsKriege die langen
Abende der Bivouake verkürzt haben.)

Vom 1. Oktober an kosten die Kohlen bei der Steinkohlen⸗
zrube Mittelbexbach 15 kr. per Zentner laco Grubenhalde
und 168/ kr. loco Bahnhof Bexbach in die Waggons eingeladen.

7 Zur Nachahmumng.Die Gememde-Verwaltung von
Meckenheim hat, um unseren braven dentschen striegern schuell und
hillig Socken beschaffen zu helfen, Strickwolle angelauft / um dieselbe
an schulpflichtige Maͤdchen und andere sich dazu freiwillig angebotene
weibliche Perfonen vertheilt, welche in wenigen Tagen anzwer⸗
hundert fertige Paare auf dem Gemiindehaufe ablieferten, so daß
man dieselben sofort zur Vertheilung an die Armee übermitteln konnse.
7 Seit dem 14. d. M. ist die Kohlenausfuhr über die preu⸗
gische Grenze von Sarlouis bis Saarbrücken (Seide Orte inelufive)
nach Frankreich umde dem. General⸗Gonvernement Elsaß zufolge
höherer Verfügung wieder gestattet. —A

7 Deutsche Telegraphen in Frankreich.) Zu Nanzig wird
eine Telegraphendirection und zu Nanzig und Hagenau werden Te—
segrapheniuspectionen exrichtet und theilweise mit bayerischen Beam⸗
ten besetzt.

7 (Der preußische Schutzpatron!) Franzöoͤsische Soldaten, die
von richtigen Söhnen der „rothen Erde“ im Handgemenge gefan-
gen genommen und später transportirt wurden, erkundigten sich
eifrigst nach dem Schutzbatron der Preußen, welcher ein gar ge⸗
waltiger Heiliger sein müsse, denn jedesmal, wenn die Preußen
unter dessen Anrufung mit Bajonnet und Kolben dreinfuhren, be⸗
hielten sie die Oberhand. Die verwundeten Preußen wollten von
nichts wissen, bis endlich sich herausstellte, daz die Franzofen den
westphälischen Stoßseufzer: „Himmel-Herrgotts Dunnerliel“ für den
Namen eines deutschen Heiligen gehalten hatten.

Mümnchen. Durch große Siege des Heeres ist dem
Deutschen Volke die Hoffnung auf ruhmvollen Frieden errungem
Insbesondere aber wird Handel und Industrie im geeinten Deutsch⸗
sand neu auferstehen. — Nun das Laud der Civilisation Der
Wendepunkt ist gekommen und mit ihm die Wiederbelebung des
handels. Erneuerte Manipulationen müssen die Blüthe der In⸗
dustrie Deutschlands heben. Unstreitig wird auch das Annonoen⸗
wesen einen weit größeren Umfang nehmen; denn den Werth eines
Inserats bürgen die umfaßendsten Insertionen der größten Kauf—
leute, Industriellen, Fabriken, Anstalten ꝛc. Daher soll auch der
kleinste Geschäftsmann den Weg der Veröffentlichung betreten. Nur
fortgesetzte Publicirungen versprechen einen Erfolg und ersett in
aiclen Fällen die Kosten eine einzige Bostellung. — Die Annoncen⸗
xtxpedition von Rudolf Mosse in München-Nurnberg
(Verlin, Hamsurg, Frankfurt a. M., Wien) befaßt sich lediglich
mit der Vesorgung von Anzeigen verschiedenen Intalts zu Or i
ginalpreifen in alle in⸗ und ausländischen Jeitungen, und
Jibt unentgeldliche Rathschläge über praktisches Inseriren. Bei was
iinmer für einer Kundgebung in öffentlichen Blättern wird die
trengste Verschwiegenheit beobachtet, prompte und reelle Bedienung
gewährleistet, sowie ein omplettes Zeitungs-Verzeichniß-In⸗
ertions-Tarif) gratis verabfolgt. Dieses Institud ist ferner
Pächter der Annoncen-Beilagen zu den Fliegenden Blaätt⸗
tern, Kladderadatschu. Figaro, worin Ankündigungen
jeglichen Inhalts — durch zahlreiche Beispiele documentitt — die
glänzendsten Erfolge erzielen. *

Bekanntmachung. —
(Adressirung von Feldpostsendungen betr.) *

Im Namen Seiner Majestät des Königs von Bayern.

In neuerer Zeit kommen bei den Postanstalten häufig Feld⸗
postsendungen an Militärs der mobilen Armee zur Aufgabe, auf
deren Adresse ein Bestimmungsort angegeben ist. und scheint zu
dieser Angabe in der Regel derjenige Ort gewählt zu werden, aus
welchem der Adressat zuletzt Nachricht gegeben hat .. —

Die unterfertigte Stelle sieht sich dadurch veranlaßt, darauf
aufmerksam zu machen, daß die Angabe eines Bestimmungsortes
zür die Spedition und Zuftellunz von Feldpostsendungen nur dann
'örderlich und nothwendig ist, wenn letztere an Adressaten gerichtet
qind, welche wie z. B. bei Etappen⸗Commandos, Verpflegsabthei⸗
ungen, Feldspitälern, Marodedepots, Ortsbesatzungen ꝛc. für län⸗
zere Zeit einen bestimmten Standort haben.

Vei Sendungen an Mililärs der mobilen Armeeselb st da⸗
zegen gibt die Angabe eines Bestimmungsortes nur zu Verspätun⸗
zen Anlaß, da alle Feldpostjsendungen, auf welchen ein Bestimm-
ungsort angegeben ist, zunächst den an den Etappenorten besiellten
Feldpost⸗Relais zur Ueberlieferung an diesen Bestimmungsort zu⸗
        <pb n="586" />
        gesendet werden und daher erst dann, wenn der Adressat an letz⸗
lerem Orte nicht ermistelt werden Kann, mit großem Zeiterluste
an die Feldpostexpeditionen bei den Armeccorps selbst zur weiteren
Behandlung gelangen koͤnnen.

Ii Muünchen, 18. Sept. 1870. — uu
124) . General ⸗Direktion der kgl. bayer. Verkehrsanstalten.
Post⸗zAbtcheid,unge

Baumann. Koch.
lu — —A——
TI,
3Bekanntmachung.
nite Für Diejenigen, welche Handel mit Pulver ꝛc. treiben, oder
dünftig zu treiben beabsichtigen, werden nachstehend die bezüglichen
Vestimmungen der soberpolizeilichen Ministerialvorschriften/ vom 6.
August 1. J. Greisamtsbl. Nr 75, S. 1409): zur Darnachach ·
ung mit dem Bemerlen bekannt gegeben; daß außerdeme bis auf
Weiteres im Bezirkßamte Zweibrücken die Bestimmungen der ober⸗
polizeilichen Vorschrist der königl. Regierung der Pfalz vom 10
Sept. I. J, (Amtsbl. S. 1446) wornach Pulver nur muf Grund
zines Zeügnifses des Bügermeisteramts des Ver—
kaufsortes, daß der Abgabe ein Hinderniß nicht entgegensteht
verkauft oder abgegeben werden darf, von den Pulververkäufern
pünktlich befolgt werden müssen α
itzt Der Termin, innerhalb dessen die im unten folgenden 8. 14
vorgeschriebenen Anzeigen bei der unterfertigten Distriktspolizei be
vörde erstatiet werden müssen, wird hiermit bis zum 10. Oktober
d. J. festgesetzt. —— 4.
Zweibrücken, 238. Septi 187583383.
— Königl. bayer. Bezirkkamt
. d J 755 D am m..
Auszug aus der Ministerialverordnung vom
August 18s30.—

F Aubschnitt II.
Handel mit Pulyer, Schießbaumwolle und Feuerwerksgegenständen
n8* 8. 14. ,
Wer — mit Ausnahme der kgl. Zeughäuser — mit Pulber,
Schießbaumwolle oder sonstigen Gegenständen Handel treiben will,
hat dieses unter Vorlage der Bescheinigung der Gemeindebehörde
iber die geschehene Anmeldung zur Gewerbesteueranlage bei der Di
triltspolizeibehörde anzuzeigen.

Diese Anzeige haben auch die Verfertiger solcher Stofft
machen, wenn sie mit demsesben Detailhandel betreiben wollen
Die Anzeige muß vor der Eröffnung des Handels gefchehen.
Den bisherzu solchem Handel Berechtigten ist, wenn sie de
jelben auch künftig betreiben wollen, zur Anzeigeerstattung eine Iri
von 30 Tagen nach dem⸗Inslebentreten gegenwärtiger Vorschrijt,
gewährt. u α ν
:! 8. — u,—t
SFür den Handel mit, Schießpulbver, Schießbaumwolle in—
Feuerwerksgegenständen sind! folgendebesondere, Bestimmung,
maßgebend.: α . *
Der Händler darf nur bis zu zehn Zollpfund (fünf Kil
gramm) Pulver oder Feuerwerksgegenstände oder bis zu Ila Zol
pfund (625 Gramm) Schießbaumwolle in dem Hause, in welchn
er wohnt oder den Handel betreibt, oder überhaupt, in seinen
Wohnorie außerhalh des Pulpermagazins oder⸗ Lagerraumes ho
räthig haben. un
—4. 2. Von diesem Vorrathe dürfen höchstens zwei Zollpfunde
Zilogramm) Pulver oder Feuerwerksgegenstände oder 4 Zollpfun
125 Gramm) Schießbaumwolle im Verkaufslokalen oder in da
Wohnung des Händlers gehalten, der Rest muß auf dem Dad
boden (Speicher) oder an einem andern ortspolizeilich für geeign
anetkannten Platze verwahrt werden. .
3. Jede dieser Quantitäten hat der Händler in blechenen ed
irdenen, mit gut jchließenden Deckein versehenen Gefäßen mit deut
licher Bezeichnung des Inhaltes unterzubringen und le tztere au
einem Platze, der nicht Jedermann leicht zugänglich und von Feuerß
und Beleuchtungsanlagen entfernt, wo möglich unter besonderen
Verschluß zu verwahreue
4. Die Abgabe solcher Stoffe darf nur bei Tageshelle ersol
gen und überhaupt darf niemals Licht bei Beschäftigung mit den
selben gebraucht werden. * J
— 5. Kinder und Personen, denen nicht zuzutrauen ist, daß
mit diesen Stoffen umzugehen wissen, dürfen zur Abgabe ode
überhaupt zur Behandlung derselben nicht verwendet werden.
Auch ist unstatthaft, an solche Personen von fraglichen Stofi
abzugeben. z 222 1346
6. Bei dem Herausnehmen von Schießpulver aus den Gei—
zen darf kein Werkzeug aus Funken erzeugendem Metall, gebraut
werden und muß vorher Alles vorsichtig entfernt werden, was ein
Entzündung veranlassen könnte. — —8
7. Entsteht Feuer, welches den Vorräthen eines Handelsbereq
tigten gefährlich werden könnte, so sind dieselben möglichst rasch au⸗
dem Bereiche der Gefahr zu bringen.
Waarenveräußerung. rs Dn GC ä
„T 35 8 3 *3 5 ve i ge — * — J
W Win dute Jagd-Verpachtung.
e e
wird noch näher bestimm 26 rietas eam ue auf geren des unterfertiglen Forstamites de
werden — läßt Herr C. M Staatswaldungen des Reviers V acn — m— Pe Jagd in
—253 3X31 * * — —T— Fd qer *0 urn Dauer 152
aur Rentuer dahien, als uune d de en W u ge —
V J— Kreisamtsblatt vom Jahre 1830 Nr. 40 und vom J 14 ember 1859
Vormund seiner Enkel, der ofentic derpauet. — 50 Nr. 40 und vom Jahre 1859 Nr. 76) — meistbiein
8F ß * 4 — — 9J
Inpen o e Kinder —* — des genannten Reviers bilden; ejpen —
ter, er ie ene lei⸗ Me Jĩ ält. ne o g
— hecen Bedingungen, unter welchen die V R 6
derstoffe für Männer, Frauen, uteserngun Fettante ur utcht Iewihen dee Verbachtung hattfiudet, tjeen bel de
Mädchen und Kinder nuf J Zweibrücken, 27. September 1870... —8 nh
—X versteigern. IJ I 9— 37* n * en ed —
uh erden von jetzt an — — * as. —
jeden ag im Laden der 8* ile tis 47] —AATMq;
Woll schen Kinder die frag⸗ eit pu p sche Kraäm p fe (dalsugt
—— —— um den Isn ———xx3 —E ——
&amp; 5——8BVon dem Civi s. ——
ß 9 auf preis perlauft und 8 e im Etsa ßn Diese einzige im Elsaß erscheinende amb
ũ gegeben. wetter erhalie 6 — 6 ue Vre Zeitung wird jenach —R
tduccionirtes Gelschüftsbireatnn Laung, daß ich. autorisint bin —— —R
—D——— nronrean Zuürzem in Hagenau erschei Id ie sei und franzosif gee Sproche herausge
eeget Amtlil nende Zeitung: geben. Dieses Vlatt enihätt·mauch Linen
WeroZahlungen an den Unterzeichne!er m iche Nachrichten ichtamtlichen potstischen Theil. und es jel
ach dan veliebe soige aney für das General-Gonvernement Elsaß. demselbrih sobase die Verhaltnisse es igestatz
vVWvsgr Aer diet zu entrichten? er hingegen Nouvelles Offioielles de wrohere Ausdehuinig gegehe
wenebon an denselben begnsprucht, mnoge bour lo Gouvernement Général do — —
45 — 333 baiaee Zudolf Zossen
Roß eeinreichen. 8 — —— — —*—
— * Lonis Harthe — *—8 a geden vieder Aelenzu offizieller Agent saͤmmulichet Zeitungen.
—— — Munchen . Nüurnberg.

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BI.

134
medaktion. Druck und Verlag von F. X. Dermez in Sta Ingbert.
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der St. Frag borrdeir Amzésg er (und das int dem Hauptblatte vorbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienktagse, Donneratags- und Sonntags-
hammer) erscheinte woͤchentlich vrevimanl: Deen vSita g Donnerstag, Samstag und Sowrn tag. Abonnementspreit vierteljahrig 42 Krzr. oder
bit e19 Silbergr.! Anzeigen werden mit 3 Arzre. die dreispaltige Zeile Blattschrift ader deren Raum berechnet.
. L Laseh
— 53 * Deut schlande· 1 e ana un 9 * Frankreich. J 92 uvt
Muͤn hen 28. Sept. Durch die Uebergabe der Fehung Berriseres 29. Sept. Kanig Wilhelmrekognoszirte
zgahburg rhait der obertheinische, eisadische aregeschauplaßeine heute ——— Verschanzungen von St. Denis und Nomain⸗
janz bon — W ee S Besitz bille. Vei der B —— —
on Stroßbnrg sind, wir nun vohsständig Herr des Elsasses, und neü* A
—* die 5 dei nicht vesetzten Siadte bald auch ihre Bruel 30. Sept 8 Poriser Constitutionnel. meldet:
anscheü Behatzungen haben, und zwar besondrre Wühlhausfen und Rochefort berief Flourenszut Uater stützung bei Organisation der
Jelmar. Ferner erhäit unsere in Frankreich von Metz und Paris Bartitaden- Vertheidigung. Die Ausstellung don Varritaden hat am
sehende Armee eine kürzere direkte Verbindung mit Suddeuschland, 27, hegonnen.
das hauptfächlich die Herbeischaffung von Proviant Lund die Er⸗« L Atalien —A
zauzung der Munition erl'ichtert und mehr sichert. Das rechte u. Rom, 30. Sepi. Die provisorische Junta hat das Plebiscit
inle Rtheinufer wird durch eine Trajeltanstalk verbunden, bis dio definitiv auf. den 3. October festgesetzt. Die Absuümmungsformel
nsprengte Eisenbahnbrücke wieder, und wenrauche vorläufig autet; Wir wollen die Vereinigung mit dem italienischen König-
ur provisorisch, hergestellt ist. Die bis jetzt por Straßburg ceiche unter der mouarchisch constitutiouellen Regierung des Ksönigs
estandenen Truppen werden auch. disponibel, und Jönnen Victor Emanuel und seiner Nachfolger,“ In der Proclamation
u einem Vorstoße gegen Bijon und Befancon? vermendet werden, seißt es ferner: „Ueberlassen wir der italienischen Regierung die
wodurch die Beunruhigung des oberen Elsaß von letztgenannten Aufgabe, die Unabhängigkert und die geistliche Autorität des Hap⸗
vtudten aus uumöglich gemacht wird. Der Pazifizirung des Elsaß tes sinner zu stellen.“ —*
teht dann nichts meht im Wege, und werden beim Frieoensschluss — — — —
n dieser Provinz schon geordnete Verhältniffe vorgefunden werden. Schwurgerichtsverhandlungen 9
durch den Verlust von Straßburg hat die franzosische Kriegsführ /“ vom II. Quartal 1870.
mg auch wieder einen weiteren moralischen Halt verloren. . n Sitzung vom 23. Sept. Georg Jumg, 81 Jahre alt, Mau⸗
Harus mu he⸗ 80. Sept. Aus Straßburg vom 29. schreibt er, geboren und wohnhaft in Dausenberg pertheidigt durch Hr.
die Karlsr. Zig.“: Viele franzönische Offiziere, welche auf Ehren Anwaͤlt Scholler, — ist der Nothaucht angeklogte
vort freige lassen wurden, find nach der Schweiz abgereigt⸗ unter Troßtz der Bemühungen der Vertheidigung,ersolgte von Sei-—
hnen befindet sich Genzral Uhrich. Die Mobilgarden, dauter El- sen der Geschwornen eine Schuldig⸗ Erklaärung, jedoch unter An⸗
asserz wurden in⸗ ihre Heimath entlassen. Der Andrang von nahme gemin erter Zurechnungsfähigkeit. Das Schwurgericht
remden ist bereits ein sehr großer, jedoch ist noch schwer in die prach die gesehliche Strofe im, niedersten Manße 71 Jahr
Stadt zu kommen. BGefaängniß —Aaus und erklärte hievon, wie beim ersten Falie
Rastatt, 30. Sept. Gestern Abend nach 4 Uhr sind die 85 Tage als durch:;underschuldet verlängerte Untersuchungshaft
Straßburger Kriegsgefangenen in der Stärke von etwa 15,000 bereits getilgt.
Nann, eskortirt von badischen Truppen, hier eiugetroffen. ESisung vom 24. Sept. Heinrich Bernhard, 19 Jahre
Sutran beur g, 80. Sept.Die Hauptmasse der bisherigen Alt, Tagner und Mühlbursche, geboren und wohnhaft in Eisen⸗
zelagerungs-Armee geht. nach Paris. Gestern verbreitete sich da- berg, anerkannter Sohn des verlebten. Adam Bernhard und der
ier das Geruͤcht, daß Sch lett wist aadte kapituliret habe, ebenfalls verlebten Maͤrgarethe Habermeyer, — ist des crimi⸗
Zrt E8. Sot. General autnant . Weider. isterster, der Fitn Diebstahls angetlagt. Vertde dign: Hert Rechtstandidet
— —8 eh —— —* r2*8
wir Onsur.renn guehze mr eudammondan dun Duadnnn hn wogt dom S. eis es. gonn t Z. enhntamei don
——— 239. Sept. General Si 3* me tz ist gestern hier Mühldurschen Wendelin Maunz von Witflingen in Württemberg,
lugetroffen. Eine Mittheilung wornach Konig Wilhelm e aus dessen verschlossenen, mit Gewalt erbrochenen Koffer in der
—A eingeladen hãtte, Jam Einzug in Paris Theil Mühle der Witiwe Schifser von Eisenberg Geider und Effecten
ephmesi, ih ubegründet. A im Werth don 113 fl. 10 kr. — Dieser Diebstahl wird durch
WBer lin, 29. Sept.“ Die Nachrichten verschiedenet Zeitungen die Anklage dem Heinrich Bernhard zur Last gelegn, welcher je⸗
on einem angeblichen. Setbstmordversuch des Kaisers Napolcon doch hartnäckig Käugnet, gegen welchen sauch kein directer Beweis
in Wilhelmshöhe sind vollständig erfundenn. — besteht, wohl aber solche Beweisanzeichen (Indicien), daß da⸗
„Beerli w80. Sepiu Die Stadtverordneten · Versammlung durch mit Zuverlässigkeit die Schulde festgestelli werden könute,
w einstimmig den Autrag Virchow's an, den Magistrat zu er- soferne nämuch die öffentliche Verhandlung das Resultat der Vor—
uchen, sihe an die Spitze Lines Aufrufs zur Hilfe für Straßburg untersuchung bestätigt. 0
u stellen. I. — — Am 23. April schon wurden die Kleidungsstüde von Maunz
„.. Ueber einen Darchbruchversuch der Franzosen aus Metz am in der Mühle unter Sägmehl versteckt aufgefunden, was nicht
4d. wird derichtet: Der Kampf daterte gestern mit faß un“ von außen geschehen sein konnie. Um dieselbe Zeit war Angeklagter
Nerbrochenet Heftigkeit bis in die Dunkelheit hinein.Erst gegen von Eifenberg derschwunden und machte beim Weggehen seiner
z Ahr verflummte der Kanonendonner. -Die Voraussetzung, daß Schwester verlogene Angaben.“ Endlich zeigte sich das böse Ge⸗
ias Gefecht heute früh fortgesetzt werden würde, ist nicht in Er⸗ wissen, indem Bernhardt seit dem Diebstahl dem Maunz formlich
ung gegangen?Allerdiugs sind — heute Morgen noch eine auswich und, Peit zufälligem Zusammentreffen feuerroth wurde;
hazahi Schüsse: gemechselte worden a171 Während ich diese Zeilen nachdem aber die Kieider aufgefunden waren, wurde er wieder
dteibe (9 Uhr) uͤt aber alles stili— geworden. Betheiligt varen beriraulicher. Nach seinem ersten Verhör fraͤgte ihn tin Zeuge,
n Kampfe von unserer Selté sowohl gestern als vorgestern haupt. wie es ihm gegangen' sei; ex antwortete: „Besser als ich geglaubt
lich das Pro Armeecorps (Gen⸗etal v. Manlenffelj“ und die dritte hahe.“ Am 285 MNoi wüͤrde Bernhard verhaftei und am 8 Juni
ttserde· Landwehroivision (v. Kummer), außerden das 7. Armee- zur Coufrontation nach Eisenberg geführt. Hiebei fragte er deu
ps.. Das auf dem linken-Moselufer liegende 10. Armeecorps Gendarmen, ob er auch nach Eisenberg müsse, wenn er sage, wd
ꝓr gesteen ala vnirt Und in die Gefechtspofitionen gerlckt, ist aber bas Geld fei; — dieler fragte ihn dagegen, wo das Geld sen?
iht zum Kampfe gelangt.“ Die Franjosen haben nach den Schä. — Der Angeklagte — wohl von seinem Cutschlusse eines Gestaänd
ungen unserer Offiziere den gestrigen Ausfall mit etwa 30,000 nisses zurückkommend — antwortete hierauf: „Wer die Kleider hat,
hann unternommen, sich uber nach Eröffnung des Geschützke uers hatauch das Geld.“ Die näheren Umftände des Diebstahls konnten
uf unserer Seite nicht weiter vorgewagt, sondern auf ihre Artil- nicht festgeslellt werden, doch stehen die erschwerenden Umstände des
alebositionen zurückgezogen. bewohnten Hauses (da Wohnung und Mühle in inneren Dund
        <pb n="588" />
        gangsverbindung stehen) ünd des Erbrechend des Köfferz jedenfalls Newyorik, 12. Sept. Diei Mac's, schreibt die Iu
fest. — Angehlagter hat«schvn einmal seinent — — Schiffer Staatsztge“ sind berühmt geworden, durch die ihnen verabfslg—
ein Hemd entwwendet, was nicht“ angezeigt rde. Aund hat auch Malkes nämlich MeClellant, MeClerrand und MeMahon.
zfter Epräugels gnterschlagen — Die Vextheidigaung bekämpfte

die Beweisanzeichen, welche durch die oöffentliche Verhandlung cor⸗

roborirt wurden, beftritt auch in weiter Linie die Ture der Kleider,

so daß es als zweifelhaft erscheinen sollte, ob der Betrag von 100 fl.

zestohlen worden sei. Die Geschworenen fprachen ein einfaches

Schuldig aus, worauf der Gerichtshof den Angeklagten: zu 4.Jahren

Zuchthaus verurtheilte: Veider war nichts als 2fle 15 kre: Geld⸗

dei ihm gefunden worden was⸗ der“ Bestoblens zurückerhültetn? pu

Die im Verlag don A. Haack An Berlin erscheinende illu—
frirte Muster- und Modezeitung „Victoria“ wird in monatlig
4 Nummern ausgegebes und kostetvierteljährlhich 20Sgr
ein äußerst hilligere Preis bein) der trefflichen, Ausstattung diesen
Jouxruales. Dusselbe hat, sich beirungerer Dame nwelte bereitß —
sehr tingebürgerten daßz win statt jeder. weiteren Empfehlung nu
Sepmerkfre Rvog — daß die, Victoria“ auch- in den uns vorliegenden
V m X I pe neuen. Nummern diesses Jahrganges dieselbe,Ptakti
— 1 Bei Phalz bunrg haben einige Soldaten (Rordhäuer) Zrauchbarteit wie Reichhaltigteit, 3 e —55 —
pon dem Belagerungscorbs dieser Tage einen guten Spaß aufge⸗ führung in den Zaͤgnungen und Mustern an en Tag legt wo
ruhrt. Sie fanden (wie man dem . Mannh. J.“ schreibt) auf dem in den verflossenen Jahrgängen.„ Derz unterhaltende Theil da
Felde eine, große eiserne Atexinalze. Schnell wurde aus dem Vor⸗ Blattes ist manigfaltig und erhebt sich über die Gewöhnlichkeit, welch
Lergestell eines Bauernwagens eine Lafette coustruirt, die Walze ainderen Joucnaten dieses Foaches in diesem Thrilen anheftet.
darauf gesetzt uud das „Geschütz“ in die Brüstung geschoben. Aut ö sceueste N ltin Rüngen)
der Fesiung ward es soaleich TR8 am Augere I este Rachrichten.— nchen.
ognoscirten, Commandant und Officiere das mächtige“ Rohr. SFG A TIETSCS-
* Dutzend Schüsse fielen darauf, wovon indeß nicht einer traf. * un Unsern Dia nt zuvor! 4 ö
Aber kaum tritt einer unserer Leuse, die brennende Lunte in der 9 An weitern Gaben zur Verpflegung unserer, braven Trudper
Hand, in die Stellungehinter der Ackerwalzkanone, als sämmtliche im Felde kamen ein u
Herren Franzosen von dem Beobachtungsposten verschwanden. Auf die 9 Von Hr. Josn Fiak jun. 8 Paar Soden, IesUnterjacke; bon
Kugel aus unserem „Riesengeschoß“ huben sie aber dis zur Stunde Hr. Reidiger2 Unterjackenz von Heer A. K. A Leibbinden; hor
noch zu wärten. 4 dr. Großardi6 fl. 15 kr.; von Hr. Apoth. Weigand 4 Hemden
FRedackéure Fresuden.Ein engüsches Blatt schil— oO0 Cigarren,.u. 8 fl. 30 kr.z von Hr. J. J. Grewenig ß P.
dert die Lage eines Redacteurs mit folgenden Worten,“ in welchen. Söcken I Unterj.z von Hr. Villeroy 20 fl.; von Hr. Mich Thiery?
wenn man den Scherz austrennt doch immer noch Wahres genug Be Socken, 15. Unterhosen; von Hr. Notar Horn 8P. Unterh
übrig bleibt. —TDie Heransgabe einer Zeitung ist ein vergnüg x.P. Socken; von Hre X. u: Y a 38 tr. fo Zeugengebühr; vor
liches Ding,““ Enthält die Zeitung zu viel Politik, jd ist dab Pu⸗ dr. Christ. Kling-2fl.z von Hr. LiegingernA P. Unteth./n .2.9
itum unzufrirden, wenn zu wenig fo:will man sie nicht anfehen Sockenvon Hru Lehrer Drunmm⸗ 1ofl; von Hr. Gasmeister Kleir
Ist die Schrist groß, so ist nicht Inhalt genug für das Geldeda 8 Leibbinden, 1P. Mnterh.⸗6 P. Socken; don Hr. Gustar
ist sie klein, so kann man sie nicht lesen. Veröffeuntlichen wir Te⸗ draemer 50 fl. won HroHeinr. Kraemerubdrflit advon Hr. Hau
iegramme, so sugen deee Leute olt hrächten Laumer Lügen; lassen Bahua ufseher 30 kriz opon Hr. Jung Bahnbrdiensteter Iofl.z von
wir sie hinweg, so heißt es“ wir warene nicht auf dem Platze und Ix. Vien Bahnwart. Lfl. zißj von Or. Kunz Bahnwartl flvor
rnten diel Wahrhen nus, Parteigründen. Erlauben wir uns Hr. Haas Bahrwartt A 2fr.; von Hr. Brehm Bahnwart 36 ir,
einmal einen Scherz, so sind wir fade Flachköpfez machen wir vom hiesigen Hitfsverein 1 Ball. .Branniwein z ubon Hr. Peter
keine so sind wir verknöcherte Dicktöpfe. Bringen.wir⸗Original. Heusser 1P. Unterhosen, LUnterjacke. .
irel su werden dit verdammt, weil wir wicht fleißig sammeln; Gaben werden noch bis Ende nächfter Woche mit Dank ent⸗
— D 0 ,
lesen. Loben wir Jemaud, so sin— wir parteiisch, thun 5 ,34 prov. Comit6.
nicht, sind wir es aucht Haben wir einen Artikel, der den Dainen 6GBei voriger Sendung lies bei: J. Uhl jun. statt 2 Unterhosen:
Jefaiit, sot jagen die Männer,'es: jet ein Gewäsch; vefriedigen wir .2 woll. Unteriacken.“)
Iber die Wünsche? der Frauen-nicht, so eignet sich das Blatt nicht t itt ete
für das Haus. ι
n — . ι ν ————— 49 4ua
ane Bekanntmachungg.. Faarenrgaußgungeh
00 on anre In der zweiten Hälfte de⸗
Für die kgl. Steinlohlengrube St. Ingbertewerden Ekräftige, ini Alter von gf e
18 bis 33 Jahren stehende Arbeiter — Häuer und Schlepper — gesucht. Mona 8 October — er X
ie indeldang hel ber dem unterfertigten Amnte zu deschehen, woselbst auch vie wird“ noch näher vbestimm
Bedingungen, unter welchene dier Aufnahme der Arbeiter stattfindet, eingesen werden lörmen. er —*43 ——
X n 1 St.Ingbert, am 1. October 1870. νι ανν eitn J . i werden laßt Herr C. M
ii t o et e Deasbegele Berg anrte ι n Laur, Rentner dahier, alt
2 Kamann· Vormund seiner Enkel, der
—88 idt AI ohann Woll'schen Kinder
dtoll werokebe Brust-Bonbons:. 3— IJ h 36 sen g gi
PPrämirt auf vllen. Auzsstellangenu 4 von hier, verschie ene er
Eine Verbindung von Zucker und' solchen Krauler⸗ — derstof efür Männer, Frauen
Extrocten, deren wohlthätige Einwirkung quf die Re— 7 Mädchen und? Kinder —RNF
spirativns Organe von, der medicinischen Wissenschaft 5 diu J e RX!aen,
— e—d versteigen. 5
ß Depots dieser Brust Bonbons 8 — Padeten mit vetheunenre * Auch werden von jetzt! an
befinden sich ihe En Ingbert bei J J Grewenig und dei Eond. GoRickeln jeden Taa 'im Laden de
in Blieslastel bei F. Apprederis. a iae zn eeezeshr l jeden Tag im Laden der
rte Woll schen Kinder die frag
α 9 6 t z , v lichen Ho— id Foffen den
—D————— Anzeige. I1 en el erxsto e um
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Ich habe mein Geschäftslocal in mein Haus in det Fruchtmarktstraße Lit. — Einkaufspreis verkauft un
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mein Lager in Weißwagren und Ausstattüungsgegeüstäude, sowie diel 5 Foncesfionirles Geschafteb ureon
Hemden &amp; Weißzeung Fabrikate in bekannter guter und forgfältiger ——
Ausführung in einpfehlende Eriprerung.. — 87 noa ⸗
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abrikaten mir auch in der e durch sorgfältigste Ausführung der einz n. Be .
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Zuweibrucken im Sept. 18700. — A. en vertaufen bei
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        St. Ingberler Anzeiger.
de St. Jagberter Anzeiger (und das mit dem Hauptiblatte verbundene Untexhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerrtags⸗ und Sonntags⸗

ammer) erscheint wochenllich viermal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krir. oder
..182 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Kryr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. J

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153. 7 —mrehe Dienstaa, den A. Oktober J — 1870.
Deutschland. cumvallation außerhalb der Tragweite der Geschütze. Die Geschütze
Manchen, 80. Sept. Unter denjenigen bayerischen Sol- der Forts schießen auf jeden feindlichen Convoi, sowie auf jede
zalen die wegen ihrer Tapferkeit min dem Militärverdiensttreuz größere Retognoscirung innerhalb ihrer Sehweite, und fast immer
ehczeichne wurden befinden sich u. A. Adoiph Dingler von mit glüglichem Erfolge. Der Feind errichtet dei Versailles ein
Moritrucen vom 8 Chev.-Reg. und Ernst und Karl Seitz von verschanztes Lager, er scheint Vocbereitungen zu treffen, den Winter
auserziautern beim Leibregiment. dor Paris zuzubringen. Binn n wenigen Tagen werden in Paris
WManchen, 80. Sept. Vom“ 1. Ocht. 1l. Is. aufangend, 250 Bataillone Nationalgarde, jedes zu 1500 Mann, unter Waf—⸗
verden von den Postanftatlen Einzahlungen auf Postanweisungen fen stehen. — Der Commandant des Forts Issy, welcher am 26.
zieder in der früheren Weise ongenommem und wilt die Bekannt. zur Uebergabe aufgefordert wurde, erwiderte, so lange er lebe,
dachung vom 22. Julil. Ji, Sinstellung deß Postanweisungs- werde er das Fort nicht übergeben. —
lehrs betr.“ demnach außer Wirkfamkeit. Tours, 2. Olt. Eine heute erschienene Proclamation der
Gestern haben 1600 hemolige päpftliche Soldaten mit 15 proviforischen Regierung sagt. „Die ursprünglich auf den 16. Oct.
—I festgesehten Wahlen zur constituirenden Versammlung wurden auf
Frankfurt, 1. Olt, Die Kronprinzessin Victoria über⸗ den 2. verlegt, um die Woffenstillftandsverhan diungen zu erleichtern.
richte dem Polizei⸗Prasideten Madai tausend Thaler für Straßburg. Die unannehmbaren Bedingungen, welche Graf v. Bismarkkstellte,
Berin, 27. Sept. Der Handelsminister d. Schleinitz hat zwanger die Regierung, sich ausschließlich mit der Vertheidigung
zuf Vefehl des Königs 3000 Thaler zur Unterstüßung der Siraß- des Landes zu beschäftigen; sie hat daher die Wahlen wieder ver⸗
urger Nothleidenden abgefandt 53 iagt. Heute wird verlangt, daß sich das allgemeine Stimmrecht
Berlin, 2. Oct Der Verlust der Franzosen in dem Ges ausspreche und die constituirende Versammlung noch vor dem Tage
echte vom 80. Sept. betrug 1200 Mann an Todten und Ver- zusammentrete, an welchem die Regierung. hierzu berufen darch die
vundeten, darunser der Brigade -General Geilheim; 200 Mann Ereignisse und den Muth der Pariser, das Befreiungswerl in die
vurden unverwundet gefangen. Der diesseitige Verlust beträgt 80 Hand nemmt.“ — Das angeschlossene Decret beruft die Wähler
Nann' an Todten und circa 120 Verwundete; unter den Todten vu 243 eane tzält alle Bestimmungen des ersten Einberuf⸗
iere. Gestern und heute fielen nur vereinzelte Schüsse aus decretes auftecht.
8 e * heute fi ä Tours, 3. Oct. Rach Meldungen aus Colmar vom 2. Oct.
Rastabt, 29. Sept. Heute Nachmittag von 5 bis etwa9 überschritt der Feind den Rhein in der Höhe von Mühlhausen, und
Ahr rückte die kriegsgefangene Besatzung von Straß burg, ein Ge⸗ ngher sich Mühlhausen und Schlettstaddd.
nisch aller Waff ngastungen und Regimentsnummern in der Zahl,Aus Marseille wird gemeldet, daß dort Arbeiter · Compag
n 15,000 Mann, zu Fuß unter Bedeckung von preußischen u. nieen gebildet werden, die mit den Verth eidigungsarbeiten für die
adischen Truppen, hier eim⸗ 7000 Mann bezogen ein Lager bej Stadt beauftragt werden sollen. 3*
dengheim, der Rest blieb hier und wurde in die verschiedenen Aus Lyon wird die Ankunft zahlreicher Soldaten der Mac
Feslen vertheilf. (Bad. Losztg.. ehhen Iewee gemeldet, die aus der Gefangenschaft entflo⸗
Mundol shein, 30. Sept. (Officiell) Heute fand der ben sind. pan
tinzug in Straßburg statt, sodann feierlicher Gottesdienst in der Je — Vicehaupiftadt Iraniege sareen
thomaskirche: Ueber 800 franzoͤsische Officiere unterzeichneten Ehren⸗ aner an zu — Vie g73 auin et auf einen Attikel
Heine do dis 100 gingen in die Gefangenshafn Die Zahi der des „Salut Publie im diesem Sunne: Lyon sein in ieder Hin
hefangenenn ist noch nicht festgestellt, da noch fortwährend deren sicht dazu geeignet, aber da es die Fee pr rothen Republil
ingeliefert werden. Die Beute in Straßburg st beträchtlich. aufgepfl anzt habe so erwede erustliche denken.
070 Kanonen sind bis jetzt gezählt, 2 Millionen Francs Siaats- Wie der orut onget vom 24. Sept. verfichert, besteht
aigenthum in der Bank ernutteit, 8 Millionen noch zweifelhaft. D die ganze hannoversche Legion aus preußischen Spionen.
hortäihe, besonders an Tuch, sind sehr bedeutend. Leszinski. Die klerikale „Union“, die jetzt in Tours erscheint, bringt
Fraukreich. das Gesuch des Herrn Henrh de Chatelineau an den Kriegsminister
Ferr ieres, 80 84 Bvrute umen ficheren Nachrichten um die Erlaubniß, in der Vendbe ein Kreigfahrerheer zu errichten.
ufolge haben in pᷣaris om 240 und 2806 pt. Straßenkämpfe * 5* y dg Derd F k eede e
* pe „Sie wissen, welchen Einfluß mein Na iese nde hat.
iattgefunden, als deren Ergebniß die Abstellung der Wahlen zu Das Gesuch mwird bewilligt und Hr. Chatelineau beamragi. „den
ꝛetrachten ist. Oberbefehl in dem Corps der Freiwilligen von der Vendée zu
Ferrieres, 80. Sept. Die von französischer Seite gestern übernehmen“ und ihm das Recht eines Kriegführenden zu über⸗
und vorgestern gemeldeten Gefechte bei Paris sind Erfindung. Nicht tragen. Derselbe hat sofort einen salbungsreichen Aufruf erlassen.
in Schuß ist gefallen; dagegen fand heute ein Angrifs, der —*2 Die „ktoile belge“ meldet folgende ungeheuerliche Lüge:
ofen auf die Verschanzungen des sechsten Armeecorps ftatt, wobei Ein Reisender, welcher diesen Morgen aus Valenciennes angekoin⸗
die Franzosen in wilder Flucht mit sarken Verlusten das Feld men, theilt uns den Text der nachstehenden Depesche m't, die ge⸗
räumten.. J stern an den Mauern der genannten Stadt angeschlagen war:
Ferrieres, 80. Sept. Officiell.) Heute früh sind stärkere Zersailles ist wieder erobert die preußische Armee in Derome.
Nassen franzbsischer Linientruppen gegen das sechste Armeecorps gFahlreiche Ärtillerieparks sind weggenommen. Das Fort Moni
um unfähig gemacht, itrailleusen erobert. Der preußische Ge⸗
ine Brigade gegen das elfte Armeecorps demonstrirte. Nach nur e ist gefangen.“ — Solche Dinge werden in einer franzo⸗
weistündigem Geiechte, wobei der Feind sehr bedeutende Verluste ischen Festung amtlich publizirt und belgische Blätter vom Schlage
erlitt, ohne daß die diesseitigen Reserven einzugreifen brauchten, hes „Etoile“ machen sich ein angenetzmes Geschäft daraus, zur
sog sich der Gegner in großer Eile unter dem Schutze der Forts weiteren Verbreitung derartiger Geschichten behilflich zu sein.
8 Die densenaen e sind noch e abn nin Der Consttufionnele hat die Unverschämtheit. folgende freche
—* end. Beim elften vrp⸗ nur drei Mann. Mehrere huudert Lügen vom Stapel zu lassen: „Wenn Sie hören, die „Preußen“
emgene sind in unseren Hünden v. Podbielsli. hätten'sich irgendwo nicht übel benommen, so nehmen Sie das
Tours, 1. Oct.Ueber die feindlichen Kriegsoperalionen Wort nichl in seiner einentlichen Bedeutung; denn jene, welche sich
vird gemeldet: Der. Feind scheint einen bestimmten Angriffspunkt mitunter anständig benehmen, find keine Preußen, sondern. Hessen.
Joch nicht gewählt zu haben, er errichtet vorläufig nur eine Cir⸗ Badenser. Bavern, Hannoveraner oder VPolen. Es sind diejenigen
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        welche, sie wissen selbst nicht warum, plogiah —ndesgeunossen find, daß namentlich die gefittete Haliung der Preutzen den gyrau
ihres grausamen Feindes geworden sind und' dies, da se sich fragen, gegenüber zihnen Verwunderung einflößt.“ In einem Laden, wo der
varum man fie zur Schlachtbank führt, demdbrälisirt sind. Die Etzähler sich ein Paar Handschuhe kaufte, fragte er auch das Däm
chien Preuben die Brandenburger, —
hetreiben den Krieg mit wahrer Herzeuslust, sie rücken) bei großen O, antwortete diese: „ils sont de tres-beaux garçons, mais bean
Gelegenheiten ins Feuer und werden gemeinlich zumt Plündern u. coup trop modestes.““
Rauben ˖ verwendet.“ In diesem frechen Tone geht es fort mit F In Spand au hat die überwachende Landwehr unter
solchen Erbärmlichkeiten, um das Ganze mit folgender Nachricht den Turcos vier Frauen entdeckt, die natürlich sofort von du
zu krönen: „Man spricht hier von einem erbitterten Kampfe, der „Kameraden“ getrennt wurden. 2
in Versailles zwischen Preußen und Deutschen' geliefert wurde, man 7 General Uh rüsch, der Straßburger Commandamt, der erf
habe fich mit Bajonnetstichen erwürgt wegen der Gegenstände, »die ürzlich als Badenset bezeichnet wurde, wird getzt von den Croali
man dem Bürger gestohlen hatte und welche die Pr,ußen allein als Landsmann reclamirt Ahrich (Uhrits), erzätlt Sloga“, jf
jür sich in Anspruch nahmen.“ aιν un Det beren croatischen Grenze geboren, blieb — in. Fram
Belgien.; ä —— fich mit eiuer Bretagnerin,
Brühsel, 2. Okt. Nachtichten aus Tours zufolge ist unter Tist jetzt 80 Jahre alt. Herr Uhrich ist aber wirllich in Pfatz
den dort e Freischärlern ere 1* Htangel burg am 15. Februar 1802 geboryn, und also weder Badenher
n Ledens ninin eine Meuteret ausgebrochen. Die Meuterer drohtein' Uoch Cxoat, louderu Elsasser. —B
die Siadt zu plündern, nud zwischen den Offizieren und Manne
chaften brach ein förmlicher Kampf aus. Schueßlich war man“
zezwungen,“ letztete fortziehen zu lassen.“ Dieselben gingen näch
drleans. — * I vAe —ea— J————
eα — i SEchweiz. — ι. een 2
J Baͤsel, 9Sept. Soeben ist General Uhrich, bisheriger
Tommandant von Straßbutg, mit einer Anzahl französischet Ge—
neralstabsoffiziere bier eingetroffen und im Hotel der „drei Könige
abgestiegenn.

ie e

* R
Volkswirthschaft Haudel und Vertehr
Karlßamhe, 300 Sept. Bei der hentigen Gewimziehung
der badischen fl. 85-Loose fielen auf folgende Looie die beigesehiag
Gewinne: Nr. 250,755 fla 83000. Rr. 253. 815 flIO,
Nr. 24. 010 fl. 4000. Die Nummern 295,905, 266,490, 21018,
27,690 266 582, gewaunen je 2000 fl.z die Nummern 177,960
382, 106, 262, 0638, 8355. 936, 218. 591, 808, 897, 839 408
3270117, 260,489, 24, 478. 250,771, 260, 476 gewannen
1000 fl.
F ——— V ę r m i s ch t e 8. ey
—Zweibräücken. L. Ott. Wie wir heute erfahren,trug
sich vorgestern Morgen in der benachbrten Gemeinde Martinshöhe
ein chöchst bedauerlicher Unglücksfall zu. Es war nämlich das efwas
über 2. Jahre alte Töchterchen des Ackermannes Sehibei seiner
Broßmutter in der Stube; letztere ging auf einen Augenblick in den
oberen Stock und hörte kurz darauf das Kind jämmerlich schreien.
Sie erblickt auch sofort von oben die Kieine, welche am Fuße der
Treppe in hellen Flammen stand. Ehe hilfreiche Hand geleistet
verden donnte, war das arme Kind so furchtbar beschädigt, daß es
hvald starb. Es war, wie ver nuthet wird, der im Ofen befindlichen
Spalte nahe gekommen und von der durch dieselbe schlagenden
Flamme erfaßt worden. J
Munchen, 26. Sept. „Lutherisch san mir nit worden
in dem Krieg, aber preußisch Dös könnts dem Herrn Pfarrer
sag'n, weil er bei unserm Ausmarsch gar so a Angst g'habthat
um unser Selenheil. Die Preußen san Jzar brave Kameraden
und halten mit uns dringest zu'ammen, wo's auf die Franzosen
sosgeht. Das jan a falsch Volk, ab's wohl katholisch sein wollen,
wie die Baiern; d' Preußen machen koa Kreuz, san aber doch
christlich. Der Herr Pfarrer hät's nun seh'n soll'n dort beu Sedan,
wie preußische Jäget neben uns nach der Schlacht a geistliches Lied
Fx'sungen hab'n und die Mufikt hat dazu g'spielt. Wir hob'n alle
z'juchzt aus. Freud, aber gleira aufg'hört, wie die Preußenz'singen
ang'fangt hob'n, g'jchämt hod'n wir uas a a⸗weni, denn uns is
koa Lied, eing'falle, dös so rühri wur wie das don deu Preußen!“ —
Also lautet der Brief eines oberländer Buben, der bei dem lands⸗
berger Jäger-Batoillon steht, sein Vater las denselben am letzten
Markttag im blauen Bock zu Münch u mehrere Male vor und
jand der Inhaltallgemeinen Beifall. Der Umschlag in der Stimm⸗
ung Altbaiern gegen unsete norddeutschen Stammesgenofsen: macht
sich nicht allein in den Siegesfestivitäien, die allenthalben veran⸗
taltet werden. bemerkbar. siondern auch ins den Vrivatunter⸗
haltungen.
7 Det Correspondent der „Pall Mall Gazeite“ erzählt aus
dem kgl. Haupiquartier von Meaur, daß die Einwohner dortiget
Gegend von ihren früheren Vorstellungen über die Schrecken preu⸗
zischer Einguartierung schon zum größten“ Theile zurückgekommen

—,,ee, Dienstesnachrichten. J 31 in —
.. Die erledigte Inspectorstelle am katholischen Schullehrerseminar
in Speyer ist dem bisherigen Präfecten und ersten Semi narlehrer
an dieser Anstalt, Priester Georg Ludwig Zeller, übertragen, zum
Präfecten und ersten Seminarlehrer daseldst, Franz Zöller, defördert,
serner die kath. Pfarcei Steinfeld, Bezirksamt Bergzabern, dem
Priester Jacob Zimmer, Pfarrer und Distriktsschulinfpektot in
Trulben, Bezirksamt Pirwasens, übertragen worden. — Der Poli
‚eianwalt Karl Bettinger in Dahn ist in gleicher Eigenschaft nach
Ludwigshafen versetzt und der geprüfte Rechtscandidat Heinriqh
sonrad Lohr aus Zweibrücken zum Polizeianwalt in Dahn ernann
vorden. — Der Schulberweser Karl Ammann in Obereesenbach
ist zu Schulverweser au der protestanutischen Schule zu Kromen er⸗
nannt worden.
4Aufforderung,
betreffend die Beschäftigung der aus Frankreich ausgewie
5enen vdeutschen Arbeiter..
Muf Wunsch des Königlich Preuß:schen Handelsministeriums
haben wir; der Vermittlung von Beschäftigung für die nus Franlb⸗
ceich veririebenen deutschen Arbeiter uns unterzogen. Während in
Folge dessen aus allen Theilen Deutschtands Beschäftigungz-Aucr
bielen vou Fahricanten und Gewerbtreibenden uns zugegangen
sind, ist der Wunsch nach Arbeits-Nachweifung bis jetzt nur bon
sehr wenigen Flüchtlingen ausgedrückt worden. Wir befinden um
daher in der Lage, noch Vielen gute und lohnende Beschäf tigung
namentlich auf dem Gebiete der metallurgischen Industrie nachwe⸗
sen zus können. und es, wird den dieserhalb an uns gelangenden
Aufragen von Arbeisuchenden durch Mittheilung der Adressen der
betreffenden Arbeitgeber entsprochen werden.
Für kaufmännische Comptoir-Arbeiter, so wie auch für ge⸗
wöhnliche Handarbeiler liegen jedoch kein e Beschäftigungs-Aner⸗
bietein vor. e duy
Koln, den 20. September 1830. —
Die Handelskammer.
*42 * J —
— B e enee A Mansarden Zimmer im Vorder⸗
——53 x.. ekauntmachung. DVV———— —* haus, die sogleich bezogen werden
Fiür die Igl. Steinkohlengrube St. Ingbert werden kräftige, im Alter von können. und 2Jimmer im Hiniergebäude—
18 bis 35 Jahren stehende Arbeiter — Hätzer und Schlepper — gesucht. am 15.. Oktober beziehbar. sind Ju ver⸗
Die Anmeldung hat bei unterfertigten Amte zu geschehen, woselbste guch die miethen bie
Bedingungen, unter welchen die Aufnahine der Arbeiter stattfindet, eingesen werden können... —F
St. Ingbert, am 1. October 18270.. vSas igi. Bergam Carl Engel.
— J —* I
s J. Aumo Sin neuer solid gebauter
Einspänner-Wagen

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-T. . . — —
egrtrene r zfe (Fallz

it vrieflich der Specialarzt fur Epilepsie Dosetor O. RKilliscr
in Berlin., je kt: Louisenstraßke 45. — Wereits Über Hundert geheilt.

ist au verkausen, wo d sagt die Exp. d.

g,
—ZEZS
Redattion, Dtuck und Verlag von F. X. Demezz in St. Ingbett.“

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— 335333333353 — 227 —— —23323233.883
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4154. F 139 * m ———— F , y at , 1870.
J— ια
ugetdia Deutschland FBGU ιν r
. Mu nhn, 2. Okt. Mann hatte bisher llgewein ange ·
ionmen, datz die Wiederherufung der Kaͤmmer' auf Mitie dieses
Nonatte erfolgen werde, allein eg scheint, daß dies keineßwegs der
jal sein. wird; vielmehr dürfte zut Zeit Anzunehnten sein, daß
je Festellung des Termins für den Wiederbeginn der Thatigkeit
er Kammer von der Gestaltung der“ Verhandlungen über die
eeutsche Verfassungsfrage, und überhaupt der politischen und mili⸗
urischen Ereignisse in der nachsten Zeit, abhängen wird
Muͤnchen. 3. Ott.“ Die Angehörigen * grrande natidn
cheinen unter allen Verhältnissen darauf bedacht zu jein, die gloirs
srer Unverschamtheit leuchten zu lafsen. Vorgestern gegen Abend
nschienen in der Restauration des hiesigen Staatsbahnhofs 2 ge⸗
uigene franzosische Oifiziere, bestellten eine Flasche Bordeaux, Essen
i f.'iw. und entfernten sich. nachdem fie sich gütlich gethan, ver⸗
gaßen aber das Zahlen.“ Die Kelluerin ging ihnen nun nach und
detlangte die Bezahlung der Zeche zu 2 fl. 54 kr. Was thaten
cbet die üoblen Fran zosen I.Sie erllärten ünfach, sie hältenkejn
deld. Die Keile möcten wir sehen, die es auf deutsche Gefangen⸗
i Frankreich regnen wirde, wenn sie dott ebenso aufzutreten sich
zlühntee.
n qen 30. Sephe Die Eisenbahn' von Rem'lly nadh
honi X Mousson ist ihrer Vollendung entgegengeführt. Auch di⸗
haherische Feldeisenbahnbau- Abtheilung war hierbei thätig. Die
dahn, für deren Herstellung die Terrainverhältnifse sehr ungünstig
varen, ist 10 Stunden lang. Es lkom'nen Steigungen von 1: 40
or. und war der Bau vieler Viaducte wothwendig, wovon einer
z00 Fuß lang und 24 Fuß hoch ist. In 10 Taͤgen wurde das Sraukreich.
nobe Werk vollendet. Ueber das Entwischen des Generals Decdr'otn in VPonfü
Berin, SOct. Die , Kreuzjeitung“? sagt: Nicht mehr M usson erzählt der Impartial du Loiret“ der General habe fich
as Ob *.sonderun das Wie du der Deutschen, der Einigungesri ju hauernttacht gu wverschaffen: gewußt, habe dann einige Ochsen ge⸗
ictheidigemy lein Stamm,⸗ keine Partei zweifele, daß die militärische! auft“ und den Preußen angeboten diese hätten den Handel mit
— ihm für eine neue Lieferung einen⸗ Sicher⸗
du der reforinirten Bundesverfassung dürfe die Selbstständiglen deitspatz Zusgeltellt, mit dem er glücktich nach Paris gelangt sei
er Einzelnstaaten nicht weiter beschränkt werden, als die gewein · Aus Ferricres, 26. Septen wird Beiliner Bittern ge—
amen Zwecke erheischen:v«Der Träger der deutscheu Kentralgewalt schwieben: Vorgestern traf ein, russissher Qurier hier ein, der dem
nüsse Nnichte fetner ils Präsident, sondern mit einem Namenbe- General Moltte den St Georgenorden 2. Niasse, dem hoͤchsten
aichuet werden, der den monarchischen Charalter unzweifelhaft con- Orden des Landes, der am nicht fuͤrstliche Personen nergeben wird,
zatire, Ob deutjcher Kuiqn oh deutscher Kaifer, die andern deut⸗ üͤberbrachte aus welchem Anlasse der General dem Kurier und
hen Hörige würden am besten wissen, welchem Titel sie den Vor den Offizieren des Gencralstabes ein großes Diner gab. Diese
u geben .. * Gunftbezeichuung des Czaren wiederlege am schlagendsten die in
o, Mit dem . October, d. J. trilt der neuer“ Vereinszolltarif eichmaßigen⸗ Intervallenefich wiederdolenven Gerüchte vonder
Leben. „Die Erhebung des Zoiles,“ schreibt die B. B.⸗Ztg. ungünfstigen Stellung, welche der russische Hof gegenüber den
geschieht wie bisher nach Gewicht, Maß und Stüdzahl, in einzeinen gtorreichen Ersolgen der preußischen Waffen eingenommen haben
fällen auch nach dem Werthe. In der Regel wird das: Netttger joll. 52 J
niht der Berzollung zu Grunde gelegt und dier Vergütung für Kheims, 1. Oci. Die von dem Großherzoge von Mellen⸗
dard nach deim im Zolltarif bestimmien Sätzen derechnet, Nach burg Sahwerin für den Bezirt des Generalgouvernements Rheims
er Abg aben⸗ Erhebung bleiben⸗ außer Betrachtannder werden nich xnannten Civilcommissatien Prinz Karl von Hohenlohe und Graf
wsteuert die mit Slaatsposten aus dem Auslande eingehenden Taufflirchen haben ihre Fualtionen angetreten. Es wird beabsich⸗
Haarensendungen von */10. Zollpfund und weniget;ei ferner alle tigt / auch hier · einen amtlichen Anzeiger für das Generalgouverne
aaren · Quautitäten unter */10 Zollpfund. Gefaͤllbeträge von wenigerment erscheinen zu lassen. WMW
st einem halben Groschen oder einem sreuzer werden! überhaupt Nancy 26. Sept Der Koln. g.“ wird von hier ge⸗
uͤdt hoben.“ — * ischrieben 25. Eine allerneuestz Ordre des Grafen Bismarck hat eine
AWeile m 3. Dkt. Die, Montags ⸗Revue“ kann auf Grund ganz vortreffliche Anordnung getroffen. Allen französischen Beam-
— Informationen die Nachrichten; ü er entscheidende Wen⸗sen, welche niht in wünschen ⸗· werther Weise den neuen Behdrden
nngen in der russischen Politit und russische Rüstungen als jeder gehorsamen. wird einsach das Gehalt, das sie sonst bezogen ein be⸗
diundlage enthohrend bezeichnen. Die Gerüchte beruhen sämmtlich jalten.“ Sie erhalten dafür Bons auf die franzoͤsische Regserung,
if iner?angeblihen, noh unbeglaubigten Aenßzetung des Generals esp. derra stassen in Paris, und die so erspatten Summen sollen,
natieff in Konstaͤntinopelt Die russischen Rüstungen reduciren sich nuch Auweisungi des Bundeskanzlers, den ersten Fonds zu einer
uf die gewötzntiche Emideruufung — — Frankreich ausgewiesenen
unruhigendes Mement. Die, Montags; Revne? constatirt scließlich Deutschen die wohlverdienten Entschädigungsgelder zuftiehen sollen.
—— zwischen dem Wienet Cabinet und dem von Zei diesem ersten Fonos blieb es jedoch nicht stehen, Ein anderer,
bh Vetersburg kaum etwas zu wünschen übrig lassen. 35 5 oeben erst eingetroffener Erlaß verfügt, daß jedes von deutschen
e g. Die preußische Commandantur hat eine Truppen besetzte Departement eine Kontribution von einer Million
Xlannimiachung anschlagen lassen, deren Hauptwerotdnungen folgende Frauken zu erlegen habe, die gleichfalls der Entjchadigungskasse der
ind : Der Kriegs— und Belgerungszustand desteht noch fort. Bewusgewiefenen Deutjchen zuzufließen bestimmt find. Da bekanntlich
rhen ünd Verbrechen merden stanbrechtüch bestraft. Alle Waffen dom Vfteurthe-De partement 3 Atrondiffements abgezweigt und vern
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        Beneralgouvernement Elsaß zugetheilt e eg man für
Nancy und Ungegend diese Extra⸗Kontributih yr einer Million
auf 750, 000 Franken heruntergesetzt. Diese und Rnliche Aus⸗
Mreibungetz stoßen Rafürlich micht seligi?auf —— indeß
Hraf Renard, der Präfekt, stets gtit dem Hinwels auf die deutschen
Städte zu begegnen weiß die nod heute, nach 60 Jahren, an den
Kontributionen zu zahlen haben, welche Napoleon J. ihnen einst
als Sieger auferlegt hat. Das „Wie du mir, so ich dir“ kann
noch immerd Srrauf rechnen, am besten hier derstanden zur werden
umndedie Reunniszenp iste mithin vus den verschiedensten Gründen
—XE ιι.

Die verseucht zgewesenen Stallungen dürfen zerst 4 Wodhen
mach Pollenderer Detzinfektion·mit Rindvieh, —* oder Fiegen
wieder besetzk werdett Und auch Jetzt erst dann, wenn eite Luftre
durch rehle o nueh unter Keitung gines Whigrarzun
attgefunden hat. 75 J

Eine besondere Sorgfalt ist den Verscharrungsplähen zuzu⸗

venden, wobei die Bestimmung der lit. d. der Instruktion (Kreig
amisblatt 1867 S. 798) maßgebend sind. Die Abschließung der—
jelben ˖ wit Gräben⸗ Dornreißig oder mit gett schliehenden Sthangen
oder: Bretterzaͤunen. ist: nicht zu umgehen. Da dieselben zwei Jahr
sang geschioffen bleiben müssen,⸗ sor sind sie unter die spezielle Auf.
ficht der Feidschützen und der Gendarmerie zu stellen, welche ic
auf ihreni gewöhnlichen Patrouillengäͤngen von dem gne
Zustaud Derselben von Zeu zu Zeil zu. überzeugen hal. Dit Orn
horstünde der betreffenden Gemeinden sind für die unverfehrte Er—
haltung der Abschließung p pporis zu ertlären.
Die, Verscharrungsplaͤße sind durch Aubringung einer Tafen
mit der Lblufschrift —— vor verpestetem Vleh, desn
Vetrxetung bei Posizeistrafe herboͤten ist“ kennilich gu niuchen
Die Umgebüung des. Verschaxrungsplatzes varfe auf Lint Er——
ernung von 600 h wãhrend dre Monute weder: durch Menschm
noch Viehß beireten werden, es set denn wit Erlaubniß des k. Vꝛ
zirtsamtes. 5* õ55.......

Die k. Bezirksamtet werden dlese Erlaubulßß im Falle nadh
zewiesener Dringlichteit auf' ein thierärztliches Gutachten hin irthe⸗
sen und vdiejenigen Catelen, anwenden, die erfotdetlich find, um
die Verschleppung det Pest zu verhüten. 55

. Den Bieheigenthümern und den Gemeinden ift es ausdrüchli

zu untersagen, Vieh auf Weiden zu treiben, welche früher von den

berpesseten Thieten begangen wurden, ehe dieselben in der Kt.“
vorgeschriebenen Weisée desinfizirt worden sind. 9

Den Vieheigenthäͤmern ist bekannt zu geben, am zweckmaßlgz

sten, durch eine entsprechende Einrückung in die Lotalblättet, baß

alle Diejenigenn, weiche sich den destehenden holizeilichen Vorfchri

ten bezüglich der Rinderpest nicht unkerwerfen und dirselben nich

püͤuttlich bejolgen, fur tinderpesikränkes Vieht welches auf amtlich

Anordnung getödtet wird, keine Entschädigung aus der Stagtstafs

in Aufsiruch zu' nehmen haben (8. 24 der Allerhöchsten Verordnuns

poin 8. Jull 18687, „Maßreheln gegen die Riuderpest betreffend)

—8i Baver Regltetungder Pfal
te ze Kaumer des Innern.

e e piente—

ee Gez) Metschnablt

— —

pui Wer Zahlungen an den Unterzrichnetlen

zu machen hatz beliebe solche an Hrn.Cau

Roͤßle r hierd zu onttichten, wer hingtegen

Gutzaben an denfelben beansprucht wmbh

seine. Rechnung sofort ebenfalls ber Hm
Roaßlexeinreichen

αι “ Louis Hartb.

Englanc.

Loin don, 80. Sept. „Dailh News?detglüde Deuutschland
u dem Erfoige, den Hert v. Dellbrüd in Müunchen. danangetragen
zu haben scheint. Die Schlacht von Sadawa befreite es von dem
Drucke Oesterreichs, der ezige Krieg. gegen. Frautreich- sichett ihm
in für aAlle Mol die unbeschrankke Freiheitez sich im Jungrn nach
seinemn aigenen Ermessen aus dubilden. und, wie sich jetzt zeigt. Ist
duch die Hoffnung nicht zu Schanden gewotden, welche von Anfang
an auf dieEinmüthigkrit der Erhebung begründet wurde, die Hoff⸗
nung nämlich, daß die wirkiiche Einheit Deutschland jetzt zu Stande
kommen werde. Daß Bayrern. für den engen Anschluß an PYreußen
gewonnen wurde., ist der wichtigste Schriit in dieser Richtung; piel
dleibs reilich toch zu thun, aber die Haupisache ist gejchehen und
der Rest isi zur noch Sache der letzten Vollendung. Bismarc
jagte 1866, ed habe Deutschland nur in deü Sattel gehoben es
musse nun selbst zeigen, daß es reiten könne. Das Wort gehöct
ver Geschichte an, aad mit ihm. seine jetzige Anwenduna.“

Epeier, den 24. Sehtemdber 1870 —
Im Namen Seiner Majestät des Königs.

IDe Rinderhesbeirn
Da eine große Wahrscheinlichteit besteht, daß in der nächsten
Zeit sin nicht unbetrüchtlicher Theil der von der Rinderpell heim⸗
gesuchten Gemeinden der Pfalz für seuchen frei erllart, werden kann,
o werden die h. Bezirksamztez darauf. aufmerksam gemacht, daß die
deßfalls in der Allerhöchsten Verordnung vom 8. Juli 1867 uꝛrid
der ministericllen Instruksion von 10, desse!ben· Monats enthaltenen
Vorschriflen genau peachtel und vollzogen werden⸗ müssen.
Tie Desinfeltioa der vderseucht gewejenen Stallungen muß vor
Allem voslendet sein, ehe eine Gemeinde für seuchenfrei erklärt wer⸗
den lana. Die geschehene Desinfettion isf daher durch ein Zeug⸗
niß des Thierarztes, welcher Reselbe nelestet, zu konstatiren.
eIch zeige — : —
2 aend empfehle jolcht untex. Zusicherung der billigsten Preisen. —
arlEchanck. n 4
Dus Neue Vlatt No. 42
Vierteljaͤhrlich mur 1224 Sgton
— RK—üÜßA
st soebem eingetroöffen uund enthält: 2
Die Bande das Bluts. Novelle. p Man Arden immern im Votdder⸗
Bon Adolf Wilbraudt. αynα.“ 2 Wonsge 5 bezogen ¶werbun
Bon Rudolf Gottschall ν Zu können, und ZFimmer im Hintergebämde
sammentreffen mit m gefan n iIs Oliober begiehbar sind Ju ver
genen Kaiser äuf dem Schiacht mielhen dei —
felde.) (Bon unserm Spreialberichterstatz Earl Engel.
rzäblt hat⸗· Das Militai 4. ATNXx.
Vetree und die Kranken Frucht Brod Fleisch —
pflege im Kriege.ô eο G meikeß
Nürehen. LX. Die Stadt der o Eluet Zweibrück env Denne
angeheuren Gaftfreundschaft und Weizen: 7.fl. 40G tr., Korn6 il. 28
ihr Erfindere Madem vifelle.“ Berste Ate hige, — ir. Gerße vin
Von Erusn Volnar. lerlei?: Gönig eihigec — e Spelz5 flardon.
Ludwig ILivon Bähern. Der Torpedo. — Spelzkern — fl. — kr. Dinlel —4
Eorrefpondenze sene atr. Mischfrucht Cl.n —kr. Hae
ll ustrationen 2 l BO tt. Erbsen· - fi. —Uir. Wide
i e e — f. — tir. KartoffeinI. fl. 12 kr. He
nach der Schlacht bei Sedan fb E r Stroh L- fla. 18 r.
König Ludwig II. von Bayern, Jemner. Weißbrod Pis Klogr- 206
Vietor Hugno dornbrod. 83. Keilogr. 209 Ar. ditto SLilon
Aus Paris vertriebene Dentsche 20 ekr. ditio AKilogr.10 c. ðemischtbroo
in Mannheim Nil 86ir. 1 Paar Weckh JLoth 2
AneRiuteß XNIiM leisch L Quale Ase tru Qual. -
Feine Winter silz huhe und Itie⸗ Nalbfleisch 14 tr. Hammnelsleisch 16 8
selchen dbesetzt mit Glanz⸗ und Nath— Dchweinesleisch 18 kr. per Pfund. We
eder empfiehlt zu billigen Prreisen lr. Woer 4 Iweper iler, Vuter 30 b
Dvhe Sede ber, Schuhmacheretneel per Prumdernn
— —— — —— — — — —— —
edallion, *5 und Vetlag von —F. Demeß inSt.e Ingbert.

Wugarenv craäußerung.·
—R Iweiten Haͤlfte des
Monats October — der Tag
wird noch näher bestimmt
werden luͤßt Herr C. M.
daur⸗Rentner dahier, als
Vormund seiner Entel der
Fohann Woll'schen Kinder
den dier dostedene gien
derstoffe für Maͤuner, Frauen,
Mädchen und Kinder auf
Etedit versteigern.E
Auch werden von jetzt an
jeden Tag imLaden⸗ der
Wollschen Kinder die früg⸗
lichen Kleiderstoffe um den
Einkaufspreis verkauft und
abgegeben. — —— — ——
un Contefstomttes Geschaftsbwreuus
Westphälinger ·
ů;
Bel Peter Weißgerber sind 120 60
Ztück neusn Ungarische Mehi sücke
ohmne Namen zu verkausene dant Stüch zu
36 ir. im Garzen distiger.

—WBrrs—
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        ——— a — — —— c·
3 23 225 5 7 S —8 *
5535
53*5 T 2 — 5*8
282 2* — 5. 52.553 — *3 2258 —2 3
35235 — — —*22 5
— 38*8
7s 383—5* — 33 23333—3 — —
3334 —————— 383 33323 3—— *
— 73 2 — 3 — — * * 8 2 28 5.8 —
— 33588 83383 333 33333 3 5 112 3
* — —— — 2877— — —— —— *8
3333333 5335 533 333
23353 „S—5528 —
s 3333835 3333 — 533 —3333— 8*
5835 535358 2 —
25 32 — 28 —— 4 253 557
333 33 833 333 333
33 322 383 5523353338 A
333 333 357
3333533 — — —
8 22* —23 —2 ES — —8— J—
332 833 3333386 33833
27* 22 2 52z 3253 2382 —————— 85S3—537 ẽ
333 8 34
8 2 3333337748
——— * *7375 23 *

2 3 535*
553 1183
2235—335 —z223
7 * 2* —— 3 *
——— — 3
xs83355 338
55 33 2335
32238 S2237 2
——— 828 w 7
————— — E. ——
D 353 5334
—5 —— 83
*28 7333 5
22 —
E 7 554 187
5 25 57 25

2— 3385B*

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— ——

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—— y 3
2 F .
—

2 532
355 —828* 275—4 2 F
33 — —— 225532322 52 *
— 329 533 — * 3* d 54333837 —— 2
—5 —z—— 83 43583 336333787
337483 353 3 * *
JJ— J——— 452* —J
—* 73237 r3335 35 255 2
25* 22 75337— * —— 2323222 *538355535 3—3,32253
233372 3373*628 3z38*83 23555 —5 83 ***5338 *
— 222 **35 8 225—* 2833 —8 2 8
88 53238 ——„2347 2.3 5
5338 735 1 84
3 6 5
3 87 —— — 8380 5
38 —** * 8* —— 33237 82 224 55 —528* 2 5
—373 3 J —
—— ẽ
— — 3375335253257 4—577
J—
552 — 522 2532252 — 28 —*
JJ
72 F 333 33332 23 3327 32 353833* 3
282 —33321 8*
2* — ——
* 25542—26885 55 7323875 3358—
A 337581813238
282383

— 39
*8 753*
* 4528 3 22
— —&amp;—— — * 286
28 5 ——— * *
355. 522 52 *257 22
33555 388 A — ——
22 233 2883 * —532 X
A * 7 —
52 3353* —— 283 235337 *
525 —A —— —23 8* — d
253* —R — 2 * 2 J *5.
253* 13535 7 2338 ——
2— 2235 7 3 —— —
27* 7 33285 38
2* — — 128 3338 *
V 3*57 22 8 2*
35333. 2338 28333 24
3228 *8 7 85 * A
————— 137 *3 23 34 *
35 332337* — —— —*
32 —3332368 373833
7* 533* — 322338 5I
* 2. RA— *7 3 5563 ——
—5 2. — * 7 755
— 553 228 2 — —2
* 25222 23583
8* 5 44 353375 — 357
* 2* — 2 3623252
25*. 25358* 85 —
25 — * — z362 a r
25 *, 2333 —J
235533 — *2
353323
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— ———
27

»

4— *

722 22 5*
5—35537235533
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—*8 7 —— —
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———
2 *8* 555
3
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2
—
3
—
— — 26
2 534 — 2 ——
—V 2532354 3 ——52
S 87 — .7 — 3552
5*2— 532383538585 3738253
— .. *3 s 32* 25— — 3 25 *13
2 * 28 225 2 2 — —3—
* —— 3233535 53383 F 535 32 3
—7 — 3222 8 553333
23 58 *853 — F 5s53 332— —3335
5538822 AEF— —A—— 22 —532 —xX
— — 33 2 *285 * — 22 22
2 * 82. 23325— * 2584 —A * 5E ——283
— 28 — —2 23 —3—6 — 3
z33 233—4 83 — — ——
—538 * — E ————— —5 2* —A— 333 733333
3 —383——3 8523 32—3 ——532
33433383 774 3
* 12. 5.72 .8 —8 * 52*2 2 2 72 *
28253 233732 3252 2588 *—13522 — 522 S5ẽ
, 22323 — *38—37 3 233 BREI 538
3 52 2—338 8 ——— —— E* 3 *26 252 222 —52— *
—A — 2233*8* 5122 —
»23235 — 2 3 — — —— — 287 2339* 828 7 53353332866
3333236 S*8 3— 5 5334 *7—222 38 B3235
5333328 2*3 87 7—5 555328 22*2 —828 5*
* —— 3338 25577* 7— —3533 — 3 35 28328* —
—3333 *258 *5 52 z38385253 24 3 3*
583323 *3528 55 — 338* E —A —— 8
— 8 8 *. Bc — 4 * —5 — 3532 —
22823333* 333
—A 4533333355* —— 3
525 3e23 35E3255 28 2
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        — — 72
35735 *
2557 3 —
239233*8 ——— 22 2235333 233
. 2 3 7233 55 — 2125 5737 *
8572 27 2 222 32 328
9333 5 22 37* 8 33322
—A— 75 F 3 2. —F— —A
5 8* 353 — 5323 — 73 38 *2 225 1335333
854 2333 —8 2*23 2 E —777 —58 3 3632338 22
2625 2233 2333835 8 23 *3282 35*28* — 753 67 —e — *
* *2 2 —&amp; 23* 5253 13 53 3288 3z322 3822* *3
*22* 57 533533 45 27 3333238 —32 —
—— 35 34
* A4 1. * p — 3BB⸗ 2 2·72 22* —22 56 —238235
**32 2333 ã. A — —— 2533 25 32834 z222
A— 2532 — 2533 337 255230 2 23 338223 55322
2 — 337553 223232 7— —33 37
2* *57 58 23 — 3223. S 23 52232* 222.57 175. 723 ——— 552
J—
2682 228 33228 32323 — 538 552 c8 3523 — — —— 3
85583 —25 — — 3 5722325 22 *
522333* 338 18273 — 2252 35553278 3825238*
35*52 3 383336 *3827 523 252 33 28 8 z325353538 ⁊ 258
7 282 *»2722 in 32 2* 3* 283 23 — —ã— 22823 2
3 * 223 528 * 23 — *2 — 224 5 832 *7 258 33
223483 223238 3238* — —*3 275335*3 — 332358
X 3 *2* 8537333333 33 3533 577 2. 3323 z3 23
* 53 32 32 7 75 3 553335 — * 22333 3.,2.38. 28 — *
6 2333373* 22753 3 53353 328223358 57
2553253 233 33 ———— 23535 325523 23228 135253 8
223832 23533283 — —838 2323553 — 3227 233353 78*
53— 3 — 382 38 283835
3. 3 33 — 27 7 — ** 3 22 627 — 22.
— 43 235 ãa2. . 23 5 * 252 25532 — t
2. —— 25*2 2 — E——— 2 2532353 5283 —
*52* 253327 553— — 123823 —— —— *
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A 588 n 25 8 —An 35583
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2 5 55X7: 2* 2558 25553 28 *28 —*8
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1528338 387
3 32 —A —*333283 55335
2 352 235 23 83* 555 535 358* —— —3 —27
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* 38 338 35338
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23 2 5 — 8,75 5.*533 3533
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* 282 — * A *57 53 ⸗ *3

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5—33 2253 8388 ———
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        St. Ingberler AAnzeiger.

— 4 4*3
der St. Jugbe rte r Amzerger (und das mit dem Hauptblatis verbundene Naterhaltungsblatt, mit der Dienstage⸗Donneratags⸗ und Sountags⸗

umcmer) erscheint wöchentlich Nie r mal: Dienst a g, Donmeir starg, Samstag und Sanntaa. Abonne nentspreis vierteljäahrig 48 Kerzr. oder
182 Silbergr. - Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blalischrift oder deren Kaum berechnet.

— 155. * —D000 — Samstaq, den vober 21870.
Deutschland..

München, 3. Oct. Die Zahl der Beitritiserklaärung zu
Jer Münchener Adresse hat bis heute schon die Ziffer 175 erreicht.
hiele Adressen aus den Landgemeinden weisen auch die Unterschrif
—
aben — die Muiglieder der Gemeindeverwaltung voran-—sammt:
iche Gemeindebürger die Anschlußadresse unterzeichnet, In den
egten Tagen laufen vom Lande massenhafte Briefe ein, welche
e übereinssimmend den erfreulichsten Umschwung in der politischen
hesinnung der Landbepölkerurg konssatiren; in allen diesen Brie—
cn ist auch ausgesptochen, daß das Volk wünscht, es möge ihm
zaldigst Gelegenheit gegeben werden, seinet Gesinnung durch eine
NLeuwahl Ausdruck gehen zu können. Wenn es wahr ist, was un⸗
augst in einem bayerischen Blaͤtte gemeldet wurde, daß unsere Re
zierung einen sogenaunten Stimmungsbericht von den äußern Be—
drden abverlargt hat, so wird dieselbe durch Vorgänge, wie wir
olche bei Gelegenheit dieser Veitritiserklärungen wahrnehmen, noch
in tinem höheren Grade als früherhin die Neb rzeugung ge omner
saben, daß es jetzt die höchste Zeit ist, „einzusteigen“, wie J. D
ZStrauß so schön in seinem zweiten Briefe an den Franzosen Renan
—
dauen Süddeusschlands, es ist vicht mehr Zeit, „auf dem Perron
hin und her zu trippeln“ und um „Bed, ngungei zu markten“, wenn
ie Lecomotive schon Dampf entwickelt, um über die,Mainbrücke“
uu sausen. Wer noch so zurückgeblieben ist, daß er sich auf der
hahn nicht zu fahren und einzusteigen traut, nun der möge in
Zoites Namen mit einer alten Taxis'schen Postkutsche nach — Rom
nein, jetzt nur noch mehr in dei Staditheil St. Leo's abfahren
ind sich beeilen, — denn sonst findet er am Ende das Ziel seine
Wunsche nicht einmal in diesem Theile Roms. (Augsb. Abdztg.)

Speyher. Es sind bereits aus vielen Städten und Dör;
ern der Pfalz Adressen wegen Anschluß Süddeutschlands an der
Rordbund mit zahlreichen Unterfchriften bedeckt, nach München ab
negangen ··

MDain z, 29. Sept. Es ist im Plane. noch Straßburo
einen Extrazug auszurüsten, der neben reichen Liebesgaben nur
Theilnehmer führen wird, die eine bestimmte Summe (20 Franca,
alz Steuer für die heimgesuchte Schwesterstadt erlegt haben. Man
will mit vollem Herzen und vollen Händen kommen. ——

Eine“ Correspondenz des „Frf. J.“ aus Kassfel, 2. Oct.
vill wissen, daß in den ketzten Tugen wichtige Verhandlungen von
ind mit dem Gefangenen zu Wilhelmshöhe gepflogen werden, deren
Schwerpunkt wahrscheinlich in England ruhe und sich nicht blos
auf eine Familten⸗Correspondenz zwischen ihm, seiner Gemablin u
einem Sohne beziehe. Der Herzog von Hamilton fei zu Wilhelms⸗
höhe gewesen, habe mehrmals läugere Unterredungen mit Nagoleon
gehabt und sei wirder nach England zurückgekehhrt.

Verlkin. 1. Okt. Ueber die Lage von Mie ß sind aus
uverlässiger Quelle Mittheilungen hier eingegangen, welche Be⸗
achtung verdienen. Es ergiebt daraus, daß die gesammte Armee
Bazain's nicht in Metz, sondern vor Metz verweilt, wahrend in
der Stadt Mobilgarden stehen; ferner wird bestätigt, daß der
htangel an Lebensmitteln schon so erheblich um sich gegriffen, daß
Salz gar nicht mehr vorhanden und seit 14 Tagen nur Pferde
leisch derabreicht wird. An Brod, Keis und Gemüse sind Vorräthe
och da. Was den Gesundheitszustand anbetrifft, so sind epidemische
dräntheiten nicht zum Ausbruch gekommen, jedoch befinden sich
20,000 erkrankte und verwundete Soldaten in Metz. — Da neuer—
ingg mehrfach die Wahrnehmung gemacht worden, daß gefangent
französische Offiziere beim Eisenbahrtransport von dem großen
Verirauen, das man ihnen geschenkt, Mißbrauch gemacht und sich
intfernt haben, so ist höhern Orts die Einführung einer weit
däreten Benufsichtigung beschlossen worden.

Berlun, 4. Ott.“ Die Dispositionen zur Beschießung von
haris siud jetzt vollständig getroffen; im Zusammenhauge damit
ieht die Verlegung des Hauptquartirs von Ferrieres weiter vach
em Westen. — Auf franzoösischen Boden befinden sich Jetzt

300,600 deutsche Streiter, darunter 200,000 dentsche Landwehr-
nänner.“ Die süddeutschen Staaten haben zu diesen Heeren in
Zumma 140,000 Mann gestellt.
Betrlin, 3. Oct. Der „Stoatsanzi“ meldet?' Vas bisher
m Hagenau befindliche Generalgonbernement des Etlsasses wird
nunmehr seinen Sitzz nach Straßburg verlegen.
Betkin, 5. Oct. Die ,Provinzial⸗Corresp.“ gibt eine
debersicht der Kriegsereignisse, in wescher es heißt: Den durch die
kinnahme Straßburgs frei gewordenen Truppen ußd der viertes
bei Freiburg zusammengezogenen Reservedirision fällt die Aufgabe
n, das obere Elsatß mit Mühlhausen und Colmar zu besetzen und
Belfort, Schlettstadt und Neubreisach einzuschließen oder: zu nehmen.
dach dermuthlich nicht lange dauernder Erfüllung dieserAufgabe
verden die Truppen ins Innere Feruntreichs vordringen? können.
Bei dem bisherigen Vordringen nach der Loire, nach Westen und
fOflen ist kein Auzeichen für das Vorhandensein neuer: größerer
Streitkräfte Frunkreichs hervorgetreten. Daß die beabsichtigte Neu⸗
bildung zweier französischer Armeen gelingen könne, wird immer
inwahrscheinliche.

Aus Freiburg: 1. Okt., schreibt man der , Karlst. Ztg.“:
deute früh große Bewegung. Dem Schlagen einer Brücke über
den Rhein widerfetzten sich die Franzosen; diesseits Vertust 7
Mann; zur Unterstützung unserer deutschen Truppen rückte heute
unerwartet die ganze Freiburger Besatzung aus und dürften heute
noch starke Abtheilungen über den Rhein setzen. Auf die Bahn⸗—
züge aus dem Oberland soll heute aus dem Elsaß geschossen worden
ein. — Aus Müllheim i. Br., 2. Oklober, schreibt man dem
„Frkf. J.“ Gestern Rachmittag hat die Téte der 4. ostpreuß. Re⸗
ervediv sion bei Neuenburg den Rhein überschritten, ohne — einige
Schusse von abziehenden Franctireurs abgerechnet — auf ernstlichen
Widerstand zu stoßen. Die vollnändige Ueberführunge auf fran⸗
‚ösischen Boden wird heute gegen Abend bewerkstelligt sein. —

Straßburg, 83. Olt, Seit heute Vormittag ist die Schiff⸗
brücke dei Kehl vollendet. Für die Benutzung derselben wird ein
lleines Brückengeld erhoben. — Bad ische Truppe'n sind in
das Gebirg eingerückt, um die Thallandschaften von Franctireurs
zu jäusern. Es ist dies eine kombinirte Brigade untex General
v. Degenfeld, bestehend aus dem Leib Grenadierregiment und ver—
chiedenen Theilen anderer Regimenter, sowies den entfprechenden
Abtheilungen Kavalerie und Artillerie. Hierauf reduzirt sich die
bon mehreren Blättern gebrachte Nachricht vom schon erfolzten Ab⸗
marsch der ganzen bad. Division. Nichtig dürfte es jedoch sein,
daß vieser Abmarsch in kürzester Frist bevorsteht. — Die Zahl
»er während der Belagerung gefallenen und verwundeten Franzosen
wird mit auf 1800 angegeben. Einwohner wurden, wie man
mir versichert, im Ganzen 200 gedödtet und 1700 verwundet;
hiebei seien die ziemuich zahlreichen, aus der Stadt gebürtigen Sole
daten mit eingerechnet, nicht gerechnet sei dagegen die gleichfalls seht
dedeutende Jahl solcher Leute, die ganz fremd in die Spitäler
Jebracht worden seien. Diese Zahl scheint allerdings sehr hoch;
venn man aber die Schilderung von Geistlichen übet die: Art der
Beräbnisse und den Zustand in den Spitälern hört, so kommt
ie einem keineswegs als eine zu weit gehende vyor. w

Aus Hagenau, 29. Sept., wird dem „Fr. J.“ geschrieben:
„Ich erfahre hier von ziemlich kompetenter Seite, d. h. aus dem
Nunde ei es Oifiziers, daß der russischetürtische Krieg beschlossene
Sache ei, und dDaß der Generel Steinmtitz das Obercommando in
Posen und Wesspreußen erhalten habe, um jede polnische Erhebung
ofort niederzuschlagen. Der Offizier bezweifelte, daß die Fehler
des Generals, die Ihr; Kortespondent schon in der Schlacht bei
Spicheren zu rügen' Gelegencheit hatte, Veranlassung der Commando⸗
Enrhebung gewesen. seien; man habe nach einem Grund gesucht,
um das Ansland nicht a gwöhnisch zu machen und zu diesem Zweck
Nichts gethan, der volksthümlichen Muthmußung von feiner Ent⸗
hebung entgegenzutreten. Was von dieser Ansicht wahr ist, wird
wahrscheinlich schon die nüchste Zubunft lehren. Ich verde sicher
aicht verjeblen, mich mözlichst geuan darüber zu informiren.“
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        Die „Amilichen Nachrichten für das Generalgouvernement Pariser wollen lieber Alle sterben als sich der „Entehrung“ unter
Fllssa ß“ brachten am 27. v. M. nachstehenden bemerkenswerthen verfen. Das Bombardement wird vor sich gehen, sobald unsere
Appell an die Bevölkerung des Generalgouvernements: „Nach den schweren Geschütze heran sind. Draußen vor der Stadt weiß Je—
nn den letzten Tagen im Haupiquartier gefaßten Entschließungen der. daß wir einziehen werden und drinnen machen sie sich, wi
st die Frage hinsichtlich des küuftigen Looses der gegenwärtig zu ichon die hier angeschlagenen Proklamationen gestehen, kein Heh—
ʒem Generalgouverneinent Elsaß vereinigten Gebietstheile als ent- daraus, daß aller Widerstand nichts fruchten wird. Aber ers
chieden anzusehen: Preußen und die mit ihm verbündeten Staaten venn die Preußen wirklich in Paris einziehen werden, soll ja der
verden unter allen Umständen darauf bestehen, diesen Landstrich als eigentliche Kampf losgehen, so sagen uns die Bewohner von Ver—.
Schutzwehr gegen künftige französi che Ueberfälle wieder mit Deutsch- sailles. Wenn wir die Männer alle getödtet oder gelnebelt, dan,
and zu vereinigen. Die Bewohner desselben mögen ihre —neue werden wir es mit den Weibern zu thun bekommen, iedes einzelne
Lage, wenn nicht mit dem Herzen, so doch mit dem Verstande von ihnen wird eine Heldin von: Saragossa sein, sie werden unß
muehmen; wollen sie sich noch nicht ihrer Stammesgemeinschast mit allen Wassen, mit Gift und Dolch, mit List und Verrath be
nit Deutschland erinnern, fo mögeu fie sich wenigstens durch rubige lämpfen, vernichten, und die Weltgeschichte wird von dem Toden
ẽrwägung der thatsächlichen Verhältnisse die Einsicht verschaffen, nuthe der Pariser Frauen reden, die ihre Hauptstadt retteten wi
daß sie durch ein ihre Kräfte nutzlos verzehrendes Widerstreben pur einst sans comparaison — die Gänse das Capitol. Daß fie uns
hre eignen Interessen schädigen können. Sie haben in den Werken hassen. blutig hassen, das sehen wir hier bereits in Versailles. Fef
des Friedens und des Krieges Großes für Frankreich geleistet. alle erscheinen sie in Trauerkleidern. Keine von ihnen, und meh
Aber auch in Zukunft werden sie Glieder eines großen und mächtigen sie noch so häßlich sein, würdigt einen Preußen auch nur eint
Staatstörpers bilden, der ihnen wenigstens den gleichen Spielraum Blickes. Die alten Frauen gehen den ganzen Tag mit den Thr—
zur Entwickelung und Verwerthung ihrer Stammesbegabung bieten, nen im Auge umher; in dem Hotel de la Chasse, in welchem it
zugleich aber ihnen selbst die Ehre ihrer Leistuncen in höherm vohne, sitzen die drei Damen um das Contobuch des Buffets he.
Grade zugestehen wird, als es die von Paris beherrschte französische cum, stecken die Köpfe zusammen und weinen; eine auf der Straß
Dentrauͤsation zu thun pflegte. Das neue Deutschland ist bereit, an den ersten besten vorübergehenden Eingeborenen gerichtete Frag
zu fühnen, was das alte im Elsaß verschuldet hat. Mögen die vird kaum einer Antwort gewürdigt; überall begegnet uns jene
xẽxlsaͤsser dieser Gesinnung entgegenkommen lernen!“ 7 ekannte „Knotenstock mn Blicke“, der Haß und ohnmächtige Wuth

Aus Brich ein Lothringen, 21. September, wird von einem vedeutet, und jelbst die Kinder find instruirt, jede Berührung einen
Berliner —— —* Sie sich ein Geschichtchen erzählen, Preußen zu fliehen. Durch des Koͤnigs Gnade ist soeben erh
das der Compagnie am Veittwoch in einem Dorfe zwei Meilen nehreren französischen Bauern und Arbeitern, die auf unsere Leul
zon hier (Arranciert benannt) passirte. Wir rücken also (die 10. zeschossen r Todes strase etlossen. Erst, vor inigen Tagen fen
Fempagniej am Abend genannten Tages in jenes Dorf behufs nan bei Meudon ginen Gefreiten des 47. Regiments. den
Requisition und werden bei den wohlhabenden Bauern zu zwei Bauern an einen Baum gebunden, um ihm dann mit einem Be
ind drei Mann einquartirt. Von den Wirthen wurden wir ebenso den Schodel zu spalten. Die Thäter sind, so viel mir bekann
uvortkommend behandelt, als die Verpflegung eine ausgezeichnet cht zu ermitteln gewesen. Ich fiude deßhalb den Befehl gerech
ae sd schmeichelten wir ums alsoneine decht gute, ngestorte delchen ein General vorgestern seinen Leuien gab? „Wenn I
Nochtruhe holten zu können, die wir aber nur theimeise genietzen inen Franctireur fangt, so erschießt ihn auf der Stelle, denn si
aften. Um hald 5 Uhr frühh wunden wir von einer einda 400gerade sird es, die uuseren Leuten auflauern, wo sie diejelber
Hann starken Bande Franctircurs, sogenannte Freischärler in sItieln, Auden; also keine Gnade für sie!“ — Zu Befehl. &amp;
Tivil, überfallen und hatten einen schweren Stand gegen diese cellenz! genworberm die Leute. Ich bin aber überzeugt, daß üit
Zerls. Ich springe sufort auf, wecke meine Kameraden, —R Mitleid mit der dewaffneten französischen Crapule haben
um, eegreife mein Gewehr und stürze vor die Hausthür; doch diese RA F ; .
hatten 88 vier Kerls besetzt und einer stand am Fenster und Wisen, 5. Oct. Der Reichsratheist ku em . Nov. ver
erte auf meine Komeradenin die Ssube, wo auch der Wirth lagt. Ein kaiserliches Patent orduet sofortige Vornahme directer
und seine Frau sich befand. Zwei von den Banditen schlug ich Reichsrathswahlen in Böhmen an.
nin dem Kolben auf den Kopf und zwar dergestalt, daß sie zu⸗ Fraukreich.
ammensanten, die andern rifsen aus und ich lonnte in der Duntel-Die neneste „Times“ bespricht in einem sehr interessanter
Feit nur noch auf einen derselben'schießen, der schwer verwundet Leitartilel die Lage Franukreichs, Sie findet dieselbe hoff·
uf der Struße zusammendbrach, der bierte entfam leidetr. Wo der ungslos und gibdt Frankieich den Rath, für die Zukuuft auf all
sünfte, am Fensier postirte, geblieben, weiß ich nicht zu sagen; er kroberungs und Rachegedanken zu verzichten. Nur eine Regierung
hat einen von meinen Kameroden durch einen Glasspliner (die velche eine Potitit des Friedens und der Freiheit beobachte, könn
Zugel hat nicht heiroffen) verwundet und ist wohrscheinüch, als ihm Frankreich wieder zu Ehren und Einfluß briugen. Es habe sid
die Undern auf den Peiz rückten, ausgerissen. Inzwischen verbreitete gezeigt, daß auf dem Festlande eiue Nation ex stire, die Frankreit
sich das Gewehrfener über das ganze Dorf und ich zog wich durch mehr als gewachsen sei und literes solle sich die Idee vergeher
en Gorten zut und vereinigte mich mit andern Mannschaften 'assen, als tönne es jemals wieder die erste Rolle in Europ
der Compagnie. Es entspann sich ein förmlicher Straßenkampf, ipielen.
der wohl eine gute halbe Slunde dauerte, schueßlich aber wirden. Ein „Times“ Correfpondent schreibt von Sedan über di
zech die Feeischarler aus dem Dorfe geworfen und zogen sich in Verluste der Franzosen und sagt , Der Werth der Kanonen, ihre
wei Abtheilungen nach zwei verschiedenen Richtungen zurück; ein Ausrüstung, der Cubaleriepferde, der Munitionen, der Upiformen
Jug Dragoner, der bei uns war verfolgie sie. Die Kompognie, der um Sedan herum g fundenen Wafsen, kann nicht geringer all
I38 Mann slork, hat bei dieser Geschibte 6 Mann Todie, 21 auf drittehalb Mill. Pfo. Sterl. (ca. 30 Mill. fl.) geschätzt werden
Berwundete und 5 Vermißte, wahrscheinlich gefangen, verloren; Der „N. W. Z.“ schreibt man: „Vas in Vaucouleun
ein Wunder, wenn man bedenkt. daß alle im Beite überrascht ꝰon den Franzosen gefangene Detachement von 32 Bayern unm
wurden mit Au⸗nahme der Wacht, die aber nur eznige Mann start Lieutenant Fuchs vom 27. Landwehrbataillon befindet sich in de
war. Die beiden Posten an den beiden Dorfausgängen find zuerst tranzösischen Festung Dax, wenige Stunden von der spanischen
ifchossen worden und konnten deshalb die Woche nicht avertiren. Brenze. Veim U berfall blieben 2 Mann todt. Sie wurden zu
Zwei sind im Bein jaͤmmerlich umgebracht worven, der Schädel erst auf die Festung Langres gebracht, woselbst der mitgefanger
it einer Axt eingeschlagen und canz verstümmelt; ein anderer dreußische Stabsarzt Dr. Philipp v. Müdlberg und aoch ein At
hatte drei Schüsse umd sechs Messerstiche. Von den Freischärlern mtlassen wurden, herauf nach Libourne in der Nähe von Bor·

hzlieben sieben todt auf dem Plotz—, 8 verwundet, 9 Gefangene, deaux und dann auf die Festung Darx.“

arumter der Maire und der Schünmeister des Dorfes, welche dde Tours. 3 Oct. General Uhrich ist gestern hier eingetroß⸗
Vande vor unfrer Ankunft im Vorfe in Keuntniß gesetzt hatten en; es hat eine Kundgebung zu seinen Ehren stattgefunden. Uhrich
ind uͤderhaupt mit den Keris in Verbindung gestanden haben. ankte mit bewegter, von Thränen erstickter Stimme. (Die Nord.
Die Gefangenen sollten sosort erschofsen werden, da fie keine Sol⸗ Ullg. Ztg. erinnert im Angesicht der Thatsache, daß eine Anzah
daten sind, der Hauptmann aber wollte ersteinen höheren Befehl ꝰon frenzöfischen Offizteren, darunter selbst Generale, unter Ehren⸗
Wwarten, und so wurden sie blos gebunden, aber vorher furchtbar vortsbruch wieder gegen Deutschland dienen, daß auch Hr. Uhrich
durchgeteilt und dann unter Eslorte von 18 Mann hierher trans⸗ „Gesangener auf Ehrenwort“ sei. Hoffentlich wird der Mann
ornich. Das Doif wurde vollständig geplündert und dann die der sich in Straßburg tapser und menschlich zugleich gezeigt hab—
daußer der Hanphadelsführer, zusammen funf, in Brand gesteckt. jeine Ehre jauber halten ).

Die Keris sind meistens noch sehr jung, haben blaue Blouse, weiße Tours, 3. Oct. Ein Theil der Armee des Generals Wer⸗
Dose, weiße Gamaschen und schwarzen Hut, und sind mit einem der marschiut nach Paris, ein anderer auf Lyon. —

Juten Hinterlader bewaffnet. * Tours, 5. Oct. Ein Decret vom 8. October übertrag'

Hantz Wachenhusen schreibt der „Köln. Ztg.“ aus Versail⸗ Fremieux die intetimistischhe Leitunz des Kriegsministeriums a

es, 25. Sept.: „Das Hin— und Herreden ist zu Ende, die Stelle des Admirals Fourichon.
        <pb n="601" />
        Versail leis, 6. Oct. (Oifigiell.) Der Konig besichtigte
pute dietAnflietung des 6. Axmeecorps und perlegte sein Hauph⸗
nartier hierher.
un Neufchate au, 2. Oct. Wie versichert wird, werden 1000
teuhische Cavalleristen, welche Void passirten. sich ginem neuen
Jorps von 100,000 Mann anschließen, das in der Bildung be⸗
riffen ist, um auf Lyon zu marschiren.

Belgien.

Ein Brüsseler · Korrespondent der Kreuztg“! schreibt unterm
. Olt. Seit drei Tagen keine direk en Nachrichten aus Paria
nhr; desto zahlreicher sind die aus den Departemenis, wo eine
ußerordentliche Niedergeschlagenheit herrschen soll. Französische
Nfiziere, die hier sind, zweifeln keinen Augenblick daran, daß eine
ange Vertheidigung von Paris nicht dentbar sei, da es keine
intsa · Armee gibt. Die Nachricht, daß abermals deutsche Truppen
exangezogen werden. um in dem sfüdlich⸗n Frankreich zu operi⸗
en scheint einen gewaltigen Eindruck in Tours hervorgebracht zu
aben. 4 F

Brüssel, 4. Oct. (Franks. Journ.) Ein im hiesigen Park
uͤedergefallener Luftballon aus Metßz enthali unter einer An?ahl
erfiegelter Briefe einen offenen Zeitel, welcher besagt, daß der
Narschall Bazaine ein Duitell mit dem Erxkriegsminer Leboeuf
usgefochten hat, wohei alle beide verwundet sind, und daß als·
ann Marschall Canrobert das Commando übernahmn..

Brüfsfel, 5. Oct.(Schw. Merk.) dDie Liberto⸗“ ist so
ceundlich, den ihr angeblich aus Tours telegraphirten Vorschlag
ner kleinen Grenzberichtigung bei Weißenburg sür annehmbar zu
alten, erflärt aber, das sei Alles, was Franfreich Deutschland ge⸗
uͤhren koͤnne! — Dem Geueral Uhrich soll in Tours (vo wan,
och wissen muß, daß derselbe „Gefangener auf Ehrenwort“ ist)
as Kriegsministerium angeboten worden sein. Herr Uhrich hätte
—XXXC

Brussel, 58. Oct. Das „Echo“ erfährt aus Tours, die
kdegierung habe dem Präfekten von Lyon unbeschränkte Vollmacht
erliehen, um die Orduung aufrecht zu erhalten. Drei Genossen
luserets sind verhaftet, die Franctireurs aufgelöst und über das
depattement der Seealpen der Belagerungszustand verhängt.
Spanien.

Aus Barcelbona in, wie die „Leipz. Nachr.“ melden,

ine Loya li tätsadresse an den König von Preußen eingelaufen.
Italien.

Rom, 3. Okt. („N. Fr. Pr.“) Es heißt, der Papft Pius
erde, wenn er seines Alters oder anderer Ursachen halber Rom
igt verlassen könne, im Ausland einen Kardinat als seinen Stell
etlreter für die Dauer der „Gefangenschaft“ aufstellen. Er hat
‚oftrauer angeordnet. *

Rom, 3. Oct. Ein Gerücht will wissen, Oesterreich verkaufe
in venetianischen Palast an die Rezierung behufs der Aufnahme
et Deputirtenkammer. ——

Florenz, 4. Olt. Nach aus Rom eingelangtem Briefe
u der Papst die ihm vom italienischen Finanzminister Sella
bersandte Monalsrate seiner Civiliste im Bet: age von 50,000
cudi acce ptirt.

d

Rußland.

Die Erme in Rußland übt stets einen bedeuteuden Ein—
uß auf die deutschen Getreidemärkte aus. Es ist deßhalb don
nteresfse für uns, zu erfahren, wie der Ausfall derselben in diesem
ahre gewesen ist. Er wird in den öftlichen und südlichen Gouver⸗
mentz sehr gelobt, dagegen hat er in den an die Ostsee und
n Preußen grenzenden Gebieten nicht den Erwartungen entspro
en. Die Sagten haben dort im Winter durch große Kälte ge⸗
ten und im Soinmer ist ihnen bedeutender Schaden durch starten
ud oftmaligen Hagelschlag erwachsen.

Amerika.

RPew-Yorlk, 4. Ott. Der Dampfer Ville de Paris“ ist

Waffen und Munition für Frankreich abgegangen. (Die
dordd. Allg. Zig.“ constatirt, daß im Sept. auf einem französischen
ampfer 26 gezogene Kanonen. 400,000 Patronen und viele Tausende
in Hinterladgewehren nach Habre gelommen sind ; auch werden große
Montitäten Deilitürbrod aus Amerika nach Frankreich gesendet.)

St. Lousis, 3. Olt. Eine Massenversammlung von Deutschen
shleß eine Petition an den Grafen Bismard, dahin gehend,
haß und Lothringen festzuhalten und eine allgemeine Vertretung
dnorddeutschen Parlament anzubahnen.
Schwurgerichtsverhandlungen
vom III. Quartal 1870.. IJ
Sitzung vom 26. Sept. Anklage gegen Ludwig Stutz, 34
Ite alt, lediger Waqner von Kettrichhofe, wegen Todtschlags. —
natsbehörde Herr Staatsanwalt Munzinger. Vertheidiger Herr
awalt Keller. — Am Nachmittag des 18 Mal abhin kam der

Schlaghüter Keim von Erlenbrunn zu dem dorligen Oberforster
deim, mit der Mittheilung, daß er in der Salzdelle eine Bache
nit Frischlingen gespürt habe, und er wolle deßhalb dorthin auf
den Anstand gehen. Der Oberförster beftärkte ihn in seinem Vor⸗
jaben und gab ihm deßwegen sein doppelläufiges Lefaucheux nebst
1Patronen. Gegen 4 Uhr verließ der Keim die Wohnung des
Iberförsters, um den Pürschgang anzutrelen, der sein letzter sein
ollie. Abends kam er nicht mehr zu dem k. Oberförster, was
war demselben auffiel aber ihn nicht beunruhigte Dagegen erhielt
erselbe am folgenden Morgen vor 7 Uhr schon die Nachricht durch
Schlaghüter Sauer, —EXL
dohl liege, voruuf I die Anzeige bei dem Landgericht in
Pixmasens machte, das auch sogleich die Ortsbesichtigung vornahm
ind solgendes constatirte: Die Leiche lag auf dem Gesichte, das
defaucheur langs der Leiche und war noch geladen, aber die beiden
Hahnen gespannt und ebenso wurden die vier erhaltenen Patronen
noch unabgeschossen gefunden. An der Leiche wurden 14 Schrot⸗
chußwunden gezaͤhlt und zwar 4 leichtere und 10 bedeulendere,
vovon 4 geradezu tödtlich waren. Als der k. Oberfdester die
deiche und die zurüggelassenen Spuren sah, sprach er sich mit aller
Bestimmtheit dahin aus, daß der Augetlagte der Thater sei, da
derselbe als gefährlicher Wilderer dem Forstpersonale belann⸗ fei,
vorauf der k. Landgerichtsassessor die Verhastung desselben anord⸗
nete. Vom Gewifsen geplagt, gestand Stuß endlich: Er sei eiwa
um halb 4 Uhr des fraglichen 18. Mai, sum zu wildern. vom
dettrichhofe weggegangen und zwar zunächst in den nahegelegenen
Walddistrilt Winlerschacher, wo er seine kinläufige Flinte sammt
Schießbedarf unter einem Felsen versteckt gehadt halte. Daselbs
wäre er bis gegen 6 Uhr geblieben und habe dann mit der Flinie
und dem voöͤthigen Schießbedarf versehen, den Purschganq angetre⸗
ten. Als er an die rothe Hohl gekommen sei, ware ihm, ohne
»aß er vorher etwas bemerli hätte, der Schlaghüter Keim in einer
Entfernung von 15 Schritten entgegengetrelen mit den Worlen:
„lüderlicher Stutz“, worauf er erwieder: Du bist vielleicht noch
üderlicher als ich“; darauf habe Keim zum Schießen anlegen wollen
ind sei auch bis zur Brust mit dem Gewehre gekommen, aber in
demselben Moment habe er sein Gewehr gegen Keim gewendet, u.
ohne anzulegen und ohne zu zielen Feuer gegeben, worauf Keim
zu Boden stürzte. Der Keim hätte zwar nicht auf ihn geschossen
aber er hätte annehmen müssen, daß er auf ihn schießen wohlte n.
er habe geglaubt, diesem Schusse zuvortommen zu müssen, aber die
Absicht zu 15dten hätte er nich, gehabt. Nach dem Schuß sel er
in den Wald,. um hemzukehren, habe aber keine Ruhe über das
eudliche Loos Keims gehabt und sei deßwegen in eine großen
reise zur Leiche zurück und habe sich überzeugt, daß Keim todi
iei. Vei diefem Geständnisse dlieb der Angeklagte guch in der heu⸗
igen Verhandlung und fügte noch bei, daß er die Schwere seines
Verbrechens einsehe, dasselbe bereue und deßwegen selsst lebensmude
ei. Stutz wurde zu 16 Jahren Zuchtbaus verurtheilt.
r⸗ ——

f Zweibrücken, 4. Oct. Die Schwurgerichtsderhandlun⸗
zen für das vierte Quartal von 1870 werden am 5. December
unter dem Vorsiß des Heren Appellralhes Kieffer beginnen.

FKoblenz, 2. Oct. Die Fortschritte der franzofischen Cidi—
lisation tragen bereits in Deusschland ihre Früchte. Im Laufe der
verflossenen Tage wurden im Gefangenlager auf der Wahner Haide
wei Turcos von zwei gesunden Weltbürgern glüclich entbunden.
Die Damen trugen die Uniform der Turcos und blieb ihr Ge⸗
chlecht bis zur Niederkunft unentdecht. (Fr. J.

tNeuwäed, J. Oct. Auf tiner Partie in Saynthal fieht
nan vor dem Etablissement Krupp's Granaten größten Kalibers
liegen. Sie haben die Form eines vorn Jugespitzten Cylinders,
messen üher drei Fuß in der Läuge und 14. Foll im Durchmesser.
Mit der Füllung, bestehend zus 70.Pfund Pulbver, wiegen sie
739 Pfund. Es sollen hundert, dieser Boubons bestellt sein und
mit aller Raschheit angefertigt werden.

„J, Bei Ueberadern (Ogerditr)- schwammen zwei aus In⸗
jolstadt entsprungene Franzosen über die Salizach; einer ertrank,
der andere kam nact und von Hunger erschöpft zu einem Bauern
and ersuchte um Aufnahme und polizeiliche Anzeige. 95

.Rouen, 4. Oct. Letzte Nacht entgleisle bei Creiot zwi⸗·
chen hier und Amiens, ein Eranzösischer) Mililärzug wodei 18
Soldaten ihren Tod fanden und 415 mehr oder weniger schwer
derletzt wurden.

F Aus Ay berichtet eixe Champagnerfirma an ihre Geschäfts⸗
freunde: „Wir sind mit der Weinlese sehr beschäftigt, worin uns
die durchziehenden Truppen nicht allein unbehelligt gelassen, sondern
elbst geschützt haben, Ich freue inich, Ihnen diese Thutsache mit⸗
deilen zu können, wofür die ganze Welt den preßischen Militär⸗
Thefs dankbar sein wird. ..

F Die große Kapitulation von Sedan stellte die Beendig ⸗
ing des deuisch⸗französischen Krieges in nabe Aussicht un
        <pb n="602" />
        12

manchen Seiten wurden, Joht bestimmter als früher, die Mitlel er⸗
wogen, den Folgen des Krieges zu begegnen. Nachdem die Be⸗
horden wie die Privaten bereits in umfassendem Maaße für die
Heilang der Verwundeten Sortge gerragen, war. noch eine Lücke
auozmfüllen: die Reconvalesdenten zu versorgen. Da unternahm e⸗
der Verein det der deutschen Gasthofbesißer seine üiher ganz Deutsch
land (einschließlich Dentschostertrich) austebehnten Müglieder zu
einer schonen patriofischen That zu verbindene und der sofort er⸗
lassene Aufruf fand in allen Theilen des —XEO
kehen Ankiang: Die Gasthofsbesthee Deutschlands erbicten fich zur
unentgeltlichen Aufnahme rtconvaiescenter· Krieger· · Wenn die Ver⸗
winden nicht mehr der ürzuichen Pflege, syidern neben der Ruhe
auch ber Erheiterung zur Ertoluug vedůͤrfen dann bonnen die Ho ⸗
telbesi tzer min ihren gastlachen Rüumen, mit dem Comfort und der
—V erzolgreicher die weitere Pfleqe
wbernebnenals der Privatmannaen Schon nuch einigen Tagen
meldeten sich die namhaftesten Hotels aus folgenden Städien von
Gesammt⸗ Deutschlandeuun Aschoffeuburg/ Augsbutg, Baden-Baden,
Berlip,! VBielefeld, Braunschweig, Konftanz, Dresden, Erlangen,
Frankfurt am Main, Halle, Harzburg Heidelberg,!Koln, Mainz,
Mahlhausen (Thüringen), Münster, Oberbahnstein. Remagen, Rü
desheim Soden, VTeplißz, Wildbad, Worms und Würzburg *
umnd ꝰtuglich ufen zeeue Unmelvunzen aus allen Theilen: Deutich
lande imn.“ In Kurzem wird der Bertin im Stande sein, die Liste
der Hotels, welche sich zur vnentgeltlichen Aufnahme Ddon Reton
voledcenten erb ieten, dem Geuecralutommando der deutjschen ¶ Armet
rinzureichen. Der Verein, welcher in Köln sein Centralbureau ·und
in Frautfurt ain Masin ein Filralbureau⸗ besitzi, nimmtnoch bis
zum 15. Ocikober Anmeldungen von den Hoteldesttzern (auch· weur
e Richtnutgliedet sud) enigegen. e—,
— — s — .*

Blolkswirthschaft Handel uand Verkehr.
mid uchen, 4. Oct. Auf der württembergischen Staatßbahr
ist mit deim 8. Qetober- ein neier Fahrplan ins Leben getreten.
in Fotgei dessen der Verkebr des diesseitigen: Baherns mit der
Rhennßfalz erieichtert und deschleunigt wird. *
Muunn chen, Zi Obt. Die HPatetsendungen an die Angehbrigen
der Armee müsssenfrantirt werden und dürfen das Gewict von
3 Pfund nicht überschreiten. Das Porto ist für jedes Paket auf
bB Ar. festgesetzl. Die Spedition aeschiehht ausnahmslos über
Ranch und von hier aus bis zu den Eudpunkien der fahrbaren
Eisendahnlinien, ws vie Palbete durch Militärtranspotte abgehol⸗

derden .

. Maßregeln gegen die Rinderpest beir.)

Im Namen Seiner Majestät des Königs
Durch 8.7 der oberpolizeilichen Vorschrift vom 830. Augup
.J. reiscunt-blatt S. 1388) ist nicht nur die Einfuhr dor
jrischen Häuten uber die Zoslvereinsgrenze, sondern auch der Trans
bort derselben in der Pfalz ohne besonderen Transportjchein her
doten. D

Da diese Vorschrift nicht allgemein beachtet zu werden schein⸗
ol wird diese hiermu in Erinnerung gebracht und dazu noch we—
jer verfügt:

1.Die Burgermeister, Adjunkten, MPolizei⸗ und Gemeinde
Diener, sowie die Felde und Waldschützen haben, besonders ir
en Gemeinden desß Grenz Kontroll-Bezirks, den Transport vor
„anten, 'es erfolge derselbe mittelst Fuhrwerk pder in Traglaften
rengftens zu üderwarhen.

Ebenso hat die kgl. Gendarmerie, unbeschadet der Ueberwad
ung, welche von der Zollschutzwache zu üben ist, die strengste Au
sicht über die Transporte zu führen.

Z. Die aufgegriffenen Häute sind sofork, von jeder Berührun⸗
abgesondert, in sicheren Gewahrsam zu bringen. NReber den Bor
zang ist Protokol zu errichten, welches dem betreffenden k. —R
amte zur Beschlußfafsung vorzulegen ist. iet

Haeine wirtsaine Desinfektion der rinderpestderdüchtigen Häu—
nicht in allen Faͤllen moöglich ist, so ist; deren Vernichtung anz
ordnen. — — 5*m*7

Die Wagen und sonstigen Transportmittel find' auf Koster
der Ei enthumer zu desinficiren oder, wenn dieses nach technischen
Gutachten nicht moglich ist, oder die Eigenthümer es nicht zuge
hen wollen, zu verbrennen ···

Rumdviehgespann ist als seucheverdächtig zu tödten und Pferd
sind zu desinficren. Führer und Träger find zu desinficiren um
bis zur Desinfektion abgesperrt zu halten, sodann dem Polizeirich
ter zur Bestrafung vorzuführen. B

8. Jedem Polizeidediensteten, welcher solche Häute aufbting
vird eine Belohnung von 5—20 fl. zugesichert.

ESpeier, den 26. September 1870. —238

Adnis!l. Baper. Fegierung der Pfali

— — Kammer des Innern.

Gez.) Pfeufer.
vat 83

W ver st z40 n *vBei Peter —— 40-60
zeinversteigerung. e uüngasche Mebtsäcke
Bis konmenden Montag den 10. Det. ohne Namen zu verkaufen. das Siüch zu
Bormittags 10 Uht peerden auf dem Pann, 36 kr. im Garzen billiger.
hofe 8 Faßchen Wein. Zuhammen circa Manfarden Zimmer im Vorder⸗
Dhm haltend, gegen baaze x Zahlung, pez⸗ 2 haus, 8 begogen werden
steigert. . unnen. und 2Jimmer im Hintergebarude,
St. Ingbert, 7. Oct. 1870. uim 16.Ottober. brziehbur; sind zu ver⸗
Die Vertheiluugskommisstom. niethen biee
Earl Engel.
GEs geht das Gerücht um, daß das hie⸗
ige Vuͤrger · Hosprtal von Verwundeten ge⸗
raäumt und das Schulgebäude mit ihnen
zefüllt werden soll. Als Grund hiefür
Ibt man an, daß die barmherzigen Schwe⸗
tern bei der Krankenpflege zu viel von den
ingefandien Liebesgaben zum Besten
der' Verweundeten“ verbrauchen. Nur
eintu. armen Kametaden, dem der Tod auf
der Zunge siht, einen ganz gewissen To⸗
descandidaten, der seines üblen, starken Ge⸗
ruches wegen ints Ho'pital di rübergeschafft
ind nut durch unermüdliche Pflene der
armherzigen Schwestern bisher noch am
deben erhalten worden ist, will das geehrte

hiesige Comité der barmherzigen Anstalt zu
rücklassen um ihn zu Tode zu pflegen.
Pünktlichkeit und Genauigkeit scheint hie
nicht recht an der gehörigen Stelle zu sein
Die barmherzigen Schwestern, die übe
Alles und Jedes die genauesten Rechnunge
legen, mussen sich jetzt zum Dank dafün
Verschwendung andichten lassen. Man moöͤß
ich auch aus den anderen hiesigen Kranlen
instalten Rechnungen vorlegen lassen,
vird man einen gauz gewaltigen Unterschie
n der Verausgabung finden. Das überhaup
Unrecht dabei im Spiele ist, geht deutli
nuis der Verheimlichung der Sache herbos
Zeine rechtschaffene That scheut das Lich
Wem die Stimme der Vernunft zugängli—
ist, wird sie hören und die Sache so lafsen
wie sie ist.
Mohrere Verwundete⸗
Die Verwundeten des, Bürger:Hospito
ersuchen hierdurch das qu Comité, sie dot
in demselben zu belassen, da sie sich dojelb
fehr gut befinden und es doch die Haup
Aufgabe des qu. Comités ist, den Verwmn
deten jeden möglichen Wunsch zu erfüllen
Einer für Alle.
ö——— — —

Errichtung eines Nealeurfus au
der biesigen Lateinschule betr.
Von der Einrichtung einer gzweiten Klasse

an der hiesigen Lateinschule mußte leider

für dieses Jahr abgesehen werden. Um
nun aber besonders ältere Schüler und zu⸗
nat denen, welche bis nüächsten Herbst in

n zweiten Curins der Gewerbschule ein⸗

reien wollen, eire ihrem Alter entsprechende

Zildung in den Realien zu verschaffen, foll

sür dieses Jahr rin sogen. Realcurs eröffnet

werden. An demselben dürfen blos Kinder

Theil nehmen, welche das 13. Lebensjahr

bereits erreihht haben, oder es bis Ende

des Jahres erreichen werden. Die an dem⸗
selben participrreuden Schüler werden vom

Lateinischen die pensirt und dafur in den

Realien weiter fortgebildet. Die Eltern,

deren Kinder darun Äntheil nehmen sollen,

find gen sich bei. dem Unterzeichneten
svei Kaufnann Munzinger) am Montag
von 9—70 Uhr zu melden.h—

Et. Ingbert den 7. Ottobet 1870.

Maximiliau Streuber
functionirender kal. Subrector.

J Ig ‚iige hiermit den Emufang der nenesffe
5 * —
8 uter Burkins
an. unt empfehle solche unter Zusicherung der billigsten Sye SEdang.
Sovileptische KRrampfe (Fallsucht)
*rieflich der Epecielarzt fur. Gpilepfie Poctor O. KiIIiseh
en Berlin je v Louüensiraße 45. — Bereits über Hundert gebeili.

.

— —

—
Repaktion, Drack uuse Berzag bon we.

—ñ—
eiunez in St. Ingbhert.

—14 *
        <pb n="603" />
        Sl. Ingberler Anzeiger.
F324
— —

8

—

—B
da·Si. Fuage eer Auzeigerr (und das mit dem dauptdlatte verbundie snterhaltun z3blatt, mit der Dienstags-, —R und Sonatags·
harnmer) erscheint wochentlich pie vrin a i: Dien z04. Don aarrta, Sens tag und Fpna tag. Aaonaementspreis vierteljädrig 42 Arut. oder

. 128 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Krur. die dreispalge Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnette.
3156. ————— 0 * Sonntagq, X 9. Oktober A — V——— * 1870.
e VD—— VJ
Deutschland . 2. Die „Not. Zio.“ widerlegt die Zeitungsnachricht, daßdit
Mäünnchen 6. Det. Unser bisheriger? Gesandter in Rom, biannten: Krup p'che Riesenkanone auf dem Wege nach
zraf Taufflirchen, ist gleichzcitig mit dem Hringen Karl zu Hohen, Neris dinch Berlin gelommen sei. Dieselbe. flehe ruhig in Essen,
che durch den König Wilhelm zum Cibilconmissär beim General- wefie wohl audh verbleiben werde...34
ouvernement in Rheimz ernannt worden. . Nach den Gesechtsangaben-mird Paris in folgender Ordnungs
Kehl, 8. Ott. Die dunch das Vohrbatdement deschädigten pude 83 a i de
56 wpu IJ. —— or v. Kirchbach); Süde ,p. d.
e XI e nen aufgefordert, big zum üdosten 6.Corps (v. Tümpling) Osten Wurttemberger G. Ober⸗
Berin 3. O. S e re A— itz)· und Sochfen GPrinz Georg); Nordosten ——— R
arbin, 3. Olt. Seit vorgestern treffen hier Tepeschen puust von Württemverg); Norden 4 Korps (Alvensleben); Nord⸗
uus London und Biassel ein, welche eine abermalige Reise Jules assen Theile des 13. Korps (vieher Großherzog bon Metienburg)
Favre's nach dem deurschen Hauptquartier, behufs neuer Waffen⸗ Rsammen wen gfiens 250, 900 Monn..
ne in Aussicht stellen. Die Nachricht wird hier Frant. — *
nit Vorsicht aufrenommen, wenn man auch ihre innere Woahischein F
icteil nicht besteitet, ane ae aus re VTours, 5. Olt. Rach Berichten aus Chartres von heun
xen Einfluß Fabre's auf seine Collegen, somit die Fricdensidee Morgens hat der Feind gestern Abends Epernon besetzt. Ein⸗ fram
mmer mehr au Boden gewinnen. „Aber der fanatische Haufen pͤsische Depesce aus pernon vom 4. 10 1br Vorm. edet
will noch immer nicht glauben“, heißt es weiter, daß fein natio⸗ Seit einer Stunde lebhaftes Gewehrfeuer auf den Höhen von
nales Götzenbeld vom Piedestal gestürzt worden; deßhalb mußte Lpernon gegen Rambouillet zu. Vier Granaten fielen in die Stadt.
hm Jules Fabre Thatsuchen vorführen, welche der Pariser Friedens⸗ Nn Mittag dauerle die Lanonode gegen Epernon noch leb haft
hartet den Voden zur Artion ebnen sollten. Für diese Annahme jcxt. Man kennt nicht das Rejsultat. Die Mobil⸗ und National⸗
spricht allerdings eine Reihe von Vorkommnissen. Von neuem Lerden, überal im Hinterhalte, führen sich wacker . Inn Ree
vurde durch einen mit geringen Kräften, umer nommenen Auefahe, T —8 8, 6. Oct. Nach einem eingegangenen Bericht des
er Bewers geliefert, daß außerhalb der Forts nur blutige Kopfe Generals Reyan vom 5. d. M. hatte derselbe an diesem Tage
iür die Vertheidiger von Parisz zu holen sind. Außerdem liegt'es ine erfolureiche Recognoscirung jn der Richtung auf ůzun bei
zahe, daß der Aus sall nur unternommen wurde, weil der geampf Lhatres unternommen und war nach Erbeutung von — Kůhen
er Parteien im Innern eine Ableitung nach Außen erhalten mußle und 22 Hämmeln nach Arthevah zurückggangen, Nach Berichten
diese Erwagungen werden . dutch die euesen Hariser Benchte de zus Orlegns vom 6 d. hatten die Deutschen Pithiviers norddfp
jatigt. Die Einsehung von Kriegsgerichten die Vetoff mchung Ach von Orleaus wieder geräumt.
von Confuuntionsziffern für- den täglichen Verbrauch an Schlachtvieh eAus Cormar wird unterm 5 gemeldet, daß diefe Stadt vo⸗
sie droheude Nachricht; daß unsere Armeen Vorberenugen neffen rbergehendꝰ von Ulanenabtheilungen mit zwei Geschützen besetzl
den Winter vor Paris zubringen zu wollen (eine Drohung, die num. ide und daß feindliche Truppen, die Mühlhaufen besetzt hotten,
hemn echten Poriser verstandinh ihh. dies Alles giut hie fur ain, nach Altüürchen, Wwestlich von Basel) gezogen eien.
ehr verständliche Abwiegelung der Majsen. Tour, s, 7. Oet. Die Regierung veroffentlicht Folgendes:
br in eOtte VDie Gesammt Einnahme des Central Ebaimnal, 6. Oct. Heute hat ein Gefecht zwischen Raon und
domitoͤss zur Pflege der Verwundeten ꝛc. hat bis jetzt eine Höht Bruderes ohne eutscheidendes Resaltat stattgefunden. Franzoͤsischerseits
son mehte als 1.800000 Thire erreicht, bon welcher Summe dach ist Generab Dupréẽ verwundet worden. — General Combriel tele⸗
hessimmung der Geber 236 000 Thlr an die neu“ zu begründende graphiri-aus Belforit: Der Feind rückt gegen Neu-Breisach vor
—X0 urd hat von Chalamp ab alle Ortschaften besettt.. Am 5. Olt.
Die bisher berdffenchtene f71 preußischen Verhuste hat rin leichtes Schaͤrmützel hei Sultzeren statt efunden. — Routen,
iften geben nach der C. S. Mittheilungen über 131 Truppen⸗ 7. Oct. Der Feind scheint in die Normandie einrücken zu wollen.
heile, 24 Stäbe und eine“ Anzahl“ von Sapitäts-Detachements. Alle Maßregeln sind getioffen, ihm die Zufuhr vyn Lebensmitteln
jach Verichtigung von Fehlerm welche, beim Druc der Lien bon abzuschneiden. — Haprenist in guten Vertheidigungszustand
sejollen, sowie von Nachträgen stellt sich der Verlust, so weit er Jesetzt worden. 88
is j zt bekannt, guf a) an Todten: 2Generalen, 43 Stabsoffizieren, Chatea uTbier ry. Oct. Der Großherꝛos voy Me⸗
77 Suboltern⸗Offiziere, 1258 Feldwebel, Vize⸗Feldwebel, resp lenburg wird mit wen Armeelorps jetzt gegen Lille marschiren.
Vachtmeister und Vice-⸗Wachtme fier, Fähnriche, Stabstrompeter, wvährend der General Vogel v. Fallenstein den Oberbefehl über
sßz8 Sergeanten, Unteroffigiere. Oberjäger, Hanboisten, Trompeur, ine neugevitdete Armee von 80.000 Mann übernimmt, um damit
3785 Gefreite, Gemeine, Spielleute7 Aerzte, Lazarethgehilfen, üder Besancon nach Lyon zu marschiren. —1—
kumma 822 Oifiziere, 7675 Mann; h) an Verwundeten: 7 — Belgien.
Henerale, O9 Stabsoffinere, 1447 Subaltern-Offiziere, 490 Feld⸗ Brü'fsel, 6. Oct. Die „Etoile“ schreibt: Es finden
debel 2c., 2938 Unterofsiziere ꝛc. 25 Aerzte 2c. 8 Krankenträger, Truppenbewegungen im Hennegau nach der Grenze zu statt. Alles
9,477 Geweine, Summa 18553 Offiziere, 32,945 Mann; Ne) deutet darauf hin, daß die Grenze neuerdings stark bewacht wer—
hermißte: 1 Oberst, 12 Offiziere, 5 Vice⸗Feldwebel, 2 Fähnriche, den wird. Diese Maßregel soll mit der Belagerung von Mezieres
Reyiments Tambour, 97 Urteroffiziere, 57865 Gemeine, Summo und Rocroi durch die Preußen zusammenhängen. J
8 Offiziere, 5860 Mann. Summa des Abganges 2088 Offi Italien.
iere 46 480 Mann. Okt. Exminister Ollivier hält sich gegenwärtig
Abermals, am 2. Okiober, hat, wie der Telegraph gemildet, Biella auf, beschäftigt sich mit Ausarbeitung
n französischer Ausfall aus Metz stattaefunden, der wie früher Werkes, betitelt: Mein Ministerium vom 2.
ne füdöftliche Dircction hatte und die Division Kummer betraf. will beweisen, gegenwärtiger Krieg sei durch
ir scheint größere Dimenfionen gehabt zu haben. Die Operation
er Franzosen fand gegen Remillh statt, und dauerle dieselbe von
kamstag Nocht 12. Udr vig. Sonntag Mittag um 12 Uhr, um
delche Zeitder letzie, Kanonenschuß fiel. Die Verluste beider⸗
ts sind nicht gering, der der Frangoten doch bedeutend größer,
n sie sich stetz in der Offensiffe befinden.“ Das 19. Infanterie—
tegiment war abermals engagirt.557

*

England.
. London, 5. Okt. (N. Fr. Pr.) Ein auf des Hrn. Favbre
Ersuchen nach dem Fall Straßburgs erneuter Versuch, einen
Waffenstillstand zu erlangen, ist im deutschen Hauptquartier abge⸗
lehnt worden; dagegen ist Aussicht, eine Verhandlung über den
Präliminarfrieden in Gang zu bringen, bevor die Veschießung vnn
        <pb n="604" />
        Baris beginnt. Von englischer und amerikanischerSeite fien wird der als Privatmann wie als Burgermeister hochgeachtet⸗
zeshalb Besprechungen mit dem Grafen v. Bismarck statt. NMann sehr bedauert . —
x Ju Beauvais hatten die Franzosen einen Vorrath
oon Patronen zurückgelassen. Damit dieselben nicht den Deutschen
in die Hände fielen, hatie man sie in einen Steinbruch geworfen,
vo die Nässe sie bald unschädlich machen sollte. Ein Mann aut
Zaint-Just⸗ les Marais holte sich ⸗5—600 Patronen heraus und
»es Abends bei dem Lichte einer Lampe begaun seine Familie, die
kugel aus jeder Patrone herauszunehmen und das Pulver in eine
nitien auf dem Tische stehende Schüssel zu schütten. Als daßt
Beschüft beinahe beendigt war, ergriff das Fener der Lampe daß
Zulver; es erfolgte eine fchreckliche Explosion und neun Opfer
agen jerschmetiert und verbrannt umher, während das Feuer die
dleider derselben noch verzehrte.
4 Wien, 29. Sept. Wie die „N. Fr. Pr.“ mittheilt, in
in Galgocz (Ungarn) am 28. September eine Frau von vier ge⸗.
sunden Kindern, zwei Knaben und zwei Mädchen entbunden worden.
die man noch am nämlichen Tage zur Taufe trug.
WBolkswirthschaft Handel und Verkehr.
Munschen, 8. Oct. Der Bau der direkten Bahnlinie don
Bermersheim nach Landau wird so befördert, daß dieselbe schon in
ommenden Frühjahre dem Verkehr übergeben werden kann. Die
tahn wird von Germersheim upter den Kanonen des Vorwerke
Friedrich vorüber bis zur Station Lingenfeld der Germersheim⸗
Speyerer Bahn gleichlaufend mit der letzteren geführt und zweigt
von Lingenseld weftlich nach Landauu ab. I

Nunmehr können auch Briefe mit deklarirtem Werthe unier
den gleichen Bedingungen bezüglich der Zulaisigkeit, Frankirung uc.,
welche für solche Briese im Verkehre zwischen Bayern und Franl⸗
reich maß gebend waren, zur Beförderung nach den von den deutjchen
Truppen olkupirten Landesthilen angenommen werden. Diese Briefe
werden jedoch nicht mehr nach Neustadt a / H.. sondern von den
Postaustalten im diesseitigen Bayern ausschließlich nach Frankfurt,
von den Postanstalten der Pfalz nach Saarbrücken Bahnhof in⸗
fradirt. —1

KGFalsche österreichische Zehnguldennoten), die seit einiger Zei
— gut nachgemacht — circuliren, sind am besten an der grauen
Farbe des Papiers, dem etwas dunkler guillochirten Adler und den
etwas verzeichneten Augäpfeln des auf der unteren Zeichnung be⸗
firndlichen Hirtenknaben zu erkennen.

7 Zwischen REud wigshafen⸗M annheim und Strß⸗
zdurg soll eine regelmäßige Dampfschifffahrtslinie für Perscen
und Güter errichtet werden. I

7 In Strabburg fielen den Eroberern auch 8300,000 tr.
Tabak, im Werthe von 6 Mill. Gulden, in die Hände.

7 Für Deutschlands Krieger wird bei der jetzt a—
getretenen kalten Witterung dringend empfohlen

I) Bei Erkaltung, starkem Husten, Nagenkatarrh, Mag⸗
rämpfen und ähnlichen Uebeln. Morgens nüchtern und währd
zes Tages mehrfach, fo vft es die Umstände gestatten, reines, heies
Wasser, so warm, wie es der Mund vertragen kann (nur nht
auwarmy), schlückweise in kleinen Portionen zu nehmen. —
Dieses vorzügliche und bewährte Mittel löst den Schlen,
ronservirt den Magen, vermindert den Reiz und hebt den Husta.
— Das hheiße Wassertrinken muß Tage lang fortgesetzt werda,
his das Uebel verschwunden ist. — Heißes Wasser ist angenein
zu, nehmen, lauwarmes Wasser dagegen erzeugt; leicht Neigug
pum Brechern.

2) Rohe, ungesponnene Baumwolle, besonders bei kaltn
Nächten im Freien in die Ohren gestopft, verhindert Erkältung ds
nneren Kopfes und des oberen Theiles des störpers, dient auh
us Hilfsmitiel bei bereits eingetretener Erkaltung 2

Circa 6 Centner roher Baumwolle, im Werthe von ungefät
200 Thalern, sind für die ganze Armes hinreichend. Bei Baum
wollspinnereien zu haben.
3) Gleich wichtig ist für die Wärme der Füße und des Leibe
zu sorgen, um Erkaltung, Gicht ⁊c. zu verhindern; hierzu find die,
hesten Mittel die ucht genug zu empfehlenden wollenen Strünpfe
Jacken und Unterhosen. F
Alle Zeitungen werden gebeten, diesen Artikel aufzunehmen.
Vom oberen Gebirg, 83. Olt. Ein gräßliches Ver—
zrechen wurde gestern Abend in der Gemeinde Venningen ver
ibi. Ein übelbeleumundetes Individuum schoß auf den dortigen
Bügermeister und traf ihn iödilich. Der Beweggrund war, wie
nan hört, Rachsucht, weil man von Seite der Cemeinde dem
arbeitsscheuen und auspruchsvollen Menschen nicht in Allem den
Willen thut. Diesen Morgen heißt es, der tödlich getroffene
Zürgermeister werde kaum bis Mittag leben können. Allgemein
Ausgezeichnetes Ludwigshafener Akti en-Biser, sowie gutet
Wächtersches Biser bei
— — — — — — — — — —
Errichtung eines Realeursus an
der hiesigen Lateinschule betr.

Von der Errichtung einer zweiten Klafse

au der hiesigen Lateinschule mußte leider
für: dieseßs Jahr abgesehen werden. Um
nun aber besonders ältern Schülern und zu⸗
nal denen, welche bis nächsten Herbst in
den zweiten Cursus der Gewerbschule ein⸗
reten wollen, eire ihremn Alter entsprechende
Bildung in den Realien zu deischaffen, soll
ür dieses Jahr ein sogen. Realcurs eröffnet
werden. An demselben dürfen aber blos Kin—
der Theil nehmen, welche das 13. Lebensjahr
hereits erreicht haben, oder bis Ende
des Jahres erreichen werden. Die an dem⸗
selben participirenden Schüler werden vom
Lateinischen dis pensirt und dafür in den!
Realien weiter fortgebildet. Die Eltern,
deren Kinder daran Antheil nehmen sollen,
sind gebeten, sich bei dem Unterzeichueten
(vei Kaufmann Munzinger) am Montag
von 9—10 Uthr zu melden.

Et. Inabert den 7. Ottober 1870.
Maximilian Streuber
functionirender kal. Subrector.

Ein fleißiger Geselle findet gegen gu⸗

en Lohn sofort dauernde Condition bei
Schreiner Dereum.

Auch wird ein braver gesitteter Jung⸗

zei demselben in die Lehre angenommen.

Anerkaunut schönste u. reichhaltigste i ustrirte Kriegszeitung!
Im Verlag von Gustav Weise in Stuttgart erscheint in mindesten
6—8 Nummern:
Deulsche Kriegs-Zeilung. 58
* — ⸗ 8
— 0 3
75 Illustrirte Zlätter vom Kriege. 233
Wöchentlich eine Nummer von 16 Folio⸗Seiten mit je ca. 12 S S3

22 —86 P 11 223

22* prachtvollen Originalzeichnungen. 3233

28* Preis pro Nummer 5 sgr. — 18 kr. S. W. ẽ 5 *

ue —8 * e—*
0 .2 * 212

Intalt der Illustrativnen von den erschienen Nummern 123: S
2 F —.

Nr. 1.Wilhelm 1., König von Preußen, oberster Feldherr des deutschen Heeres. — Prinz
deopold von Hohenzollern ⸗Sigmariagen. — Die Mitrailleusen. — Der Empfang König Wilhelms
nn Berlin. — Typen algierischer Truppen, — Attaque preußischer Uhlanen auf Chafseurs d'Afrique
zu Pferd. — Huldigungsscene in München. — Svprengung der Kehler Brücke. — Trompeter blas!
m den dMin —

Nr. 2. Der Sieger von Weißenburg und Wörth. — Die Generale von Bose, von Blu⸗
nenthal nund von Kirchbach. — Plan der Festung Metz. — Ein Elisäßer Bauer vor seinem zer⸗
törten Eigenthum. — Turcos am Lagerfeuer. — Sturm auf Weißenburg. — Einbringuug eines
Bauern, der auf Soldaten schoß. — Die Affaire von Niederbronn. — Ansicht des Schlachtfeldes
zei Weißenburg am 4. August 1870. — Scene aus der Schlacht bei Wörth. — Der erste Todte.

Nr. 3. Prinz Friedrich Carl. — Fürst Pleß, Graf Stolberg-Wenigerode. — Erstes Auf⸗
aahmspital in Weißenburg. — Feldspital mit Operationstisch bei Froschweiler. — Plan von
Straßburg. — Wegnahme von drei feindlichen Kanonen bei Illkirch (Straßburg). — Bivouak mit
gefangenen französischen Officieren. — Rückzug der Franzosen bei Langensulzbach (Schlacht bei
Worth). — Humoristische Illustrationen zur Zeitgeschichte 1283. — Nach Paris! —

s(Verlag von Gustav Weise in Stuttaart).
Wiederverkäufer erhalten hohen Nabatt! —A7

—RWRm
Redaktion, Drud und Verlag von F. X. Demenz in St. Ingbert.
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        F — EE —
F * * — —
——
5* ** 5—28——2—83 3 322 .284 2 —835058 S —
5 —55 55333355 535555343*6 285 32 35
8 — —— 52 — 2—5— —5——2532 552— 50 52
3 532 — ——55 ——283223—5 — —
22 735 5525525353—5— ———5 323* 3—533 2855—285
7 6
— * J 2 2 *
F I—5 3— — —838 5—323523—22 —
1235* 252 —— 3——83— — —25322823
* 52 2⸗ —— — 3 —7? J — —
———5— — —5*8 —3223253232838 252cE233588523*2c54
—8272— —5. 325 223 2—552322 253 2 58 — 53528
—— — * 2 — 5 — 3283 85—255
5 22.* z2* 522 — 2 23 —823 —— 22335 3 *2 68
8* * 2 — — p 22 — S *
25 *5 —52 —5 25253— 253 — — —
3 — 3353 83
5 —— 33 —— — — 3 333 3353333
53553835* ——3 23——— —333
z3355 — 3—3 3
2— * 23 —2 * — J * —8 — — 5
33 3 33 32
— —— 2 53 55 52 52* 2 —72* 2* 52 e
536385385— 3 353 37333533
— — 258 — 24 * —— —— 8 —72 53* —— 8 —A *
—— . 538 3 ———5555 —53522 4
32z38235 338335 3 — 3 —63
333333*2——2 58 3683 —— —33322
s —— *8528 2 * —522 F* —
5— 5—33——53335333———33——5 —35835 — —
55 3—z— 3*5353 2———35523 —656 ISSS —85855. — 8*
3 333 332— 33333 33—33
28 2.2 — 28 23 —2* 32 2 2 2 232 138 ß
— 5 — — — 53 23533 224 — 2323, 355
2 ι
— — — — ——2 2 2—82 84
— 5 — 5à2 ————— 2 3— 358838
—5 —3—355— 353 53———333 3223 33333573533233823
333 — — — 53338 — 3873⸗—53
282 233353683 323 ——3 3233
3 525 3E — 7 —— 3253— 5 532232225 509 3535
—3 33 2333 3—3 3 32 333233833
53 22* 2* —— 2⸗— 3 —— k * —2 52 7
2 2 4 —— B35 5* — I3 2 522 2 8
8 * 52 S 2 5 533 2323 82 * —— 2 *
538 125537 —— 3838853 533535533*
5 —33 35 ——3 8 2—323*5323—35
355* 383882—23653 5338 —— 3 2 *22 ⸗3222 25
753 533 533 —363 3 3 —3233832
535 7622387 E —z * 57 5723 2 2—33 —22
—D 335353855— —A — —
J —82 —2 * * * — 2 —* *
z5* —833—3—3303322 — 5——2 32 — —53—, 5 — 5323532— 28
— — 3283 33588
F * S F 275 3
22853 — 53333533357
2228* —— — 2 —3 258 *5* *25 —”EIS5 »86 —* 232
3* 555 ———— 2 — 333 3** 35 * —8 8* —A —
—* e— — —23— 2 733. — 22 5* — — —7.2 2 7.155 —A
3 3 3 3 337
3 2 2 * s *3 43 5232 — *
35 3533 —— 33 38——6264
—— —3 52* S — 77 7
3 3 ——333
— 35*22 373 225* 7 53 53 — 38 8 ———
—57 5—5—32 — 3538325333385333—3836 23283581
5333 —3335333333535383833 ——55238 53 —3253328
2 8 2 S 5 52 22287 —— 25220 5 “ —
5525 223255 ZDe 53 ——— 23283 58323213
— — ——58 3355 *— —33 2 — 23352
55—2 2— ——2——5358—— 333* *2— — ————355255 *
—52 5——233333228272 22—*8 —B335BEEBEASESMBRSM
33337 SI 523282 *

—2 232229222
2225853532* 2 2* —
— 53 22 — —R 2532 52322 2
58 553535537323 25553 323233 — S252. 2555 533232
—223553337533357 3533 533 78523332323 553533733325 5387
8 * A 533
333333333333 3328 5355 38 283185
552233 58 555 355 23373383883 35333 ck53535
* — — * * * 2 * * * A
e, ü 75
z5538 —— * 25. 32 *2*323223*7
526 553322 —75322*23 ——— ———— 75 —552253* —2
F38353332 *—255 233353 233— — —3335728 3338
332338857 —3333 238 238383833723335 SZz 52
5253 355 —2— 2355224 285 55 — Sz 35
37239 23383 83387 5353 333833333858
2 —* 2 532 3 — *— 5322 — — 27 ——— — ———— —
335353z7z737335538587 — 332 3 33368
25 * ẽ * 2
32 233338 3357 338 33333533 52282345*
— 2 — —8— 2 258 — * —252— — 58 7 55. 332* 23* 58
3853 3335 3 3 733
* — —3383 73—8 3 3 ——3* 9
28 52353553 —38 5 5383— —222 *—333*832 2222 52755333
— * 4 J * .* — 4 22 2 8
373323338357 — 3 73 3 387
233 —52— E55 55 —A 33532—*89 7773 52654
33333582733738388
— *— J * 3 *
523538* — 33338332233 335533238
87 SiS 23 * —5 * —— —2—
287 2 222 —x — —— * 3 — 2 — 2 *
55357553—535333 43323 348 33833232
—75353535555— 5 255836055833 23—233*3*8* 255 5 —85233—5
535 35723 3 35235 2553 33—5862
— 8x 5 5 —7 75232 22 — 35353524 —
2 552 5E 8382 —— 3825322525 22
s s 82
85
28 —3—
253328 —
5333233 525
2* 3* ** —3 — *
X 335 —8
73238* * 23 —
53353358 82232 55535577
—V——— 2 2 3325 —A 2
333 2337535 5—— 2
— 7
222423 33233 53 2537 7
1533325 323335 33328283 A
538 2 —38322* 2 7 52 2 5*38 J2 3 * 2
5 7 3858 22* —2 2 — 35 3 2
5828 —A —3*5 —A — 5 2.35 *5ã
22 525. 5 — 235 »57* 5 32 —A — *
53— — 8 2 — 3332557337 5z25225 85 25 z2353 2
55 323 —M 23* 22 324 —528 5
2 —MII J —— —I — 522 —A J4
55 * 75 2 252 8 —— 55*233 S 33333355332 —A *
— — 2 8 8 5 * — * 253325 3 * —
5 25353 57535538 35883 52758 —3232382— *
28833 — *2 33283 2535 5s5353833 233755 —
* *8 — 3538788 — 553235 333 323283 —A ——
* * * — 2 — — 2 —
38* 5 33
5 2 —X z252 — J 3423 2 8
25 3535 2 8 —A 2335533 22557 2 3825532 326
X ——— 52 2 553225 3 E32* T 228 523 53
2 E — * — ——— 73* 33773 3333 2 23352
—E —A 3 5* 5253 *2 —A 2322 F 23
553 85333 r 22335 5* z332535 —
52** BR 23 22 ⸗ — S —— — 3 — 58 28665 — cẽ — 2 ⁊
2** 5 2338 3253283 22232 k25838 8 222 — —
25 * 8 2 S ——— N 253 — 2205 * * —A
552 58333 22 23* 74 4 5* 835 —A 5 —257 258
J 335535331
— 3 —28 —3 * 3
3 5 —6 832 —— * — — — — 334 —
A * 32 —— — * 2* 223 — 2 2 c 24 233 32355*
526 ——— ẽ*2 3222 22 — ——— 55275 57 332
5c2 333* 5235 —A — 28* 78335* —A S *
—— * 22 5 ——— 2 225 5*8* 8
*8 25555 2325 —A Q 2523535 —
33325553257
3257 —— 32BSEEZEC
—533223
2 7 * — 2 2
2 228 25 25
77 8 2525385
28 —53235 5
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558 2338
233

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        3225 *222
385328329 3833734*
1535833333 ——— Sv— 88
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55 572333353383
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55AX5. 3 2 5 8*3 — 3z2805 2 282 2326 238 328* 28
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. — — 2538 — * —A — — — * 22 323 52* 2 23
28 3 5 2333 7 333 822.223 2833
783533338 3 6 — —3 222 *788 ——— 2
37 —— —1 2** 2*52. 23 2 2 5. ⁊
553282 —8*2332 ——— 53333233325 2. 52. 353333 8
2552228 — 3 3 33 3* 5 2356
* 2.3* —— ü — 73 7 5 33225 z35353338
8 S —5325325 h 28 * — 8 258 S S5 2 2223
276— 22 * ———— —22— — 3 223 *2232
382 2. ** 2**5 52 22 23 53 153 *3 — — 2355
—3530 582 8*2 335 —883 2 78
—— 3333 —2338 2225383238 392 55 3233
* — * 5 — * 2 22 28 — * 2
— 233s555
5343335 5282—55 233852 —338* 33* 53538
23 63 * 3*3 2332 33 3353
—22233 —⸗—— — B 23 .2. 8355 *5*8 5 * 8335
25 52. 252 —88 2 —2 1237 —e— —7 —A —— — 23 52 553
*253 —⏑ ——— 2 9 38 227 z —A 2 3
—7 5 — 223 72. —*5 z * 7* 3 532 —— 2* * —
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2 7 *—— 235 23227 2 228.* 3 23
— —— — 335
*25285 38833—3333353* 33833*383
ß 385 5382 5333
12* 23353 —E — 252 5* 0 83365*3 8
733 333337 2258357 5533357
α —— — 255* N2333 — 27
22 335 83*3. — —— 33 32 33866*
—— 323 538533285 538 22. 2. 8 55532 ——33 — —F
253 *3. 235 31552 *72 223 2. * 3 2* —
—— ——
333 s*88333 — ————
28235238 53388
v 82 58 —
23 —2 2 8 27. — 2 27 — 7
353533 383 3.2 3330333535*
2 —* 8
5823523 3323 2328 3533 2* 3
25*32 2* 385353323 — 3 *8
2 535523 23338 2z338 S3
2 28 5335 2828 3 3 28 z28 3578
—53352* 53 232333. 42532*8* 22.3235S
3535353535 323 37 23 525
J — — 325. * 3 23 3*
5833 —— 2353533 25337 2
—
—33338333 »2 3* 2*
3 A *S2623 22535328
——
— 35 — 75 37 7— —9— 3
—
— ——— 558 3555335333 —— 237338 —
27773 —A 7m58 23 733333
2 —A—— — 2222 — 3 F
— —— 2238 — 3555
* 8533 3383435335
385 525 2368 233853 253 —S
68 55* —5 8 A
222 32333 —8 385*5338325
— —*3 m2 222 — 32 5 225
2 —— 2 8 — 582273
8 * — —227 2. —522 — *
52523 2334 5838 —27 333523
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        St. Ingberter AAnzeiger.

het St. Fagber Anzeiger (end das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags und Sonntagb⸗
snmer erscheint woͤchentlich vie vm al Dienstag, Donner stag, Sams tag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliäahrig 42 Krzr. oder
18 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Krzr. die dreispaltige Zeile Vlattschrift oder deren Raum berechnet.
e — — — —⸗ —ñ— T777
Dienstag, den 11. Oktober i ehin et —1870.
—— ———— G—

—X
evhatut
.Deutschland.
München. 7. Oct. Die Entschädigungsforderungen, welche
ie aus Frankreich ausgewiesenen bayerischen Staatsangehörigen
im Ministerium des Aeußern angemeldet haben, sind außerordent⸗
ich beträchtlich und belaufen sich, wie man uns sagt, auf weit
Jehr als eine Million Francs. Recht bezeichnend ist, daß vorzüg⸗
ich diejenigen Franzosen, welche den Deutschen Geld schuldeten,
je Vertreibung derselben als eine nationale Angelegenheit verlang⸗
en und bei ihrer wirklich bald darauf befohlenen Vertreibung den
aößten Eifer und die möglichste Energie für ihre schleunige Fort⸗
ringung aus Frankreich entwickelten. Zur gemeinsamen und ener⸗
ischen Betreibung der angemeldeten Forderungen hat sich aus den
heiheiligten ein Comite gebildet.
München, 8. Otlt. Mit Rücksicht auf die gegenwärtigen
zZeiwerhältnisse wird die Volkszählung in Bayern für Zollvereins⸗
dede,welche den bestehenden Bestimmungen gemäß im Dezember
J. vorzunehmen wäre, auf Dezember des nächsten Jahres ver⸗
egt werden.
Der Rabbiner Blumenstein von Mannheim ist auf
oͤhere Berufung in das deulsche Lager vor Mez gereist. um sein en
a'der Armee dienenden Glaubensgenossen am Versöhnungstfeste
nen Feldgottesdienst zu halten und während des Kriegs als Feld⸗
abbiner bei der Armee zu bleiben. Unter den vor Metz liegenden
truppen sollen fich etwa 4000: Israeliten befinden. 3
Stuttgart, 8. Olt. Der „Staatsanzeiger meldet amtlich:
die württembergische Regierung erachtet den Zeitpunkt für die
deugestaltung der deutschen Verhältnisse als gekommen. Der König
a bercit für die Einigung Deutschlands die nöthigen? Opfer zu
xingen. Umwandlung der bisherigen mehr internationalen staats⸗
echtlichen Verhältnisse, verhältnißmäßige Einigung Deutschlands
nit Centralgewalt, ein deutsches Parlament mit gemeinsamer, be⸗
immt begrenzter Gesetzgebung und einheitlichem Heer, wurde in
sen Minister⸗Verathungen einstimmig als Ziel erlannt. Die Prüfnna
zer Versassung des Nerddeutschen Bundes ergab die Ueberzeugung,
zaß dies Ziel auch ohne unveränderte Annahme aller Bestimmuagen
diefer Verfassungsurkunde zu erreichen sei, namentlich wäre freiere
ßewegung der Einzelstaaten in finanzieller Beziehung und Verwaltung
vünschenswerth. Die Münchener Besprechungen siund geeignet die
hoffnung zu begründen, daß die erstrebte bundesstaatliche Einigung
xzielt wird 2
NaAriAsruche, 8. Och. Die„Karlsr. Ztg.“ enthält ein
Telegranrm ang Luneville, 8. Oct., on den Großherzog welches
neldet; Etival, 7. Oct. Gestern fand ein fiegreiches Gefecht bei
St. Remy und Nonspatelice gegen franzöfische Linie und Mobil⸗
jarde statt. Der Feind ist nach 4 Uhr in voller Flucht auf
Kamberdilliers zurückgegangen. Im Gefecht waren diesseits 6
Zataillone, 2 Estadrons, 2 Batterien,. Der Feind war 14000
Nann stark. Diesseitiger Verlust 20 Offiziere, 410 Mann todt
ind verwundet. Feindlicher Verlust mehr als dreifach. 6 Offi⸗
jere, 600 Mann, meist Linie, underwundet gefangen.
garlsruhee, 8. Oct. Die „Karlsr. Ztg., meldet: Alt⸗
zreisach, 8. Oct. Gestern Abend von 9 bis halb 12 Ubr heftiges
hombardement Neubreisachs von drei Seiten, Großer Brand da⸗
abst. Soeben wieder Foͤrtsetzung des Bombardements. Altbreisach
st bist jetzt üuberührtt.— ——
Freiburgii. Br., 8. Oct. Neubreisach hat die U ebergabe .....
erweigert. Dasselbe wird vorerst mit leichtem Geschütz von ver⸗ Frankreich. J
diedeuen Seiten seit gestern Abend bombardirt. Die Stadt brennt nineo uü'r s, 6. Olt. Aus Mans wird gemeldet: Bedeutende
in verschiedenen Stellen. feindliche Streitkräfte mit zahlreicher Artillerie haben Parcy sur
Berlin, 6. Octk. Die Volks⸗Zeitung schreibt: Wie wir Eure und Vernon nach kräftigem Widerstande der Nationalgarde
ören hat ein' durch seine Hochherzigkeit betannter Rheinländer besetzt. — ‚La France“ ertlaͤrt gegenüber böswilligen Geruͤchten
ür die Deutsche Juvalidenstiftung einen Beitrag von 100,000 die Haltung des Generals Uhrich als eine tadellöse. Die Uehergabe
khlrn. Lingesendet. Aus Mexiko ist für dieselbe Stiftung eine ersten der Stadt Straßburg wurde von dem Kriegsrath mit allen gegen
date dou 23,000 Thlrn, eingegangen. 4 J A beschossen.
Bertli'n, 7. Okt. (Officiell) Versaillles, 6. Ott. Gestern/ Tours, 8. Oct. Naqh Mittheilungen der hiesigen Regier⸗
datrouillengefechte der gegen die Loire streifenden. vietien Kavallerie⸗ ung ist Gambetta per Luftballon in Amiens eingetroffen.
dibision. 1500 Mobilgarden wurden von der sechsten Kapallerie⸗ Tours, 9. Oklt. Die Regierung verbreitet folgende Nach-

Divifion aus der Gegend von Montfort vertrieben. — Vor Paris
fiel am 5. und 6. nichts Neues vor.

Berlin, 8. Oct. Gutem Vernehmen nach hat das Staats-
ninisterium beschlossen, den neuen Laͤndtag gegen Mitte November
inzuberufen. Die Wahlmännerwahlen sind gegen den 25. d., die
Abgeordnetenwahlen für die ersten Ta ze des Nodember beabsichtigt.
In der Bank zu Straßburg wucden 10 Millionen baar
Gold und Silber) dorgefunden. Der Bantkdirektor läugnete das
Borhandensein von Baarvorräthen; er wurde verhaftet und seine
kochter gestand in der Angst. das Geld sei in den Kellern der
gank vermauert. Außerdem wurden zwei Kriegskassen von 4, resp.
5 Willionen mit Beschlag belegt.

In dem großen Fabriksort Mogeubd re zwischen Metz und

Thionville sind der Fabrikbesitzer v. Wendel und sein Juspektor
perhaftet worden, weil sie Einverständnisse mit der Besatzung von
Thionville unterhielten.
Berhim, 8SOct. Hauptquartier Corny vor Metz, 8. Okt. (Offi⸗
iell.) Der Feind griff gestern Nachmittag 2 Uhr über Voippyh die Di⸗
»ision Kummer an. Heftiger Tampfbis in die Nachst.
Der Feind wurde überall mit großem Verlun zurüdhg e—
schlagein. Die 9. Infanterie-Brigade und Theile des 10 Corps
zriffen kräftig ein. Vom Feinde fochten auch Garde-Truppen.
Hleichzeitig entwickelte der Feind auf dem rechten Moselufer mehrere
divisionen gegen das 1. und 2. Corps. Es war dort lebhafte
danonade. Die Verluste namentlich der Division Kummer und des
10. Corps sind auf 500 Mann, die des 3. Corps auf 130 Mann
zu schätzen.

Briefen aus Labn zufoige hat ein preußisches Kriegsgericht
den Maire der Stadt, Ferrand, wegen der Explosion der Citadelle
zum Tode verurtheilt, aber die Strafe ist auf Fürsprache des Erz⸗
hischofs von Rheims in eine andere umgewandelt worden.
Wie Berichte aus Amiens vom 4. October melden. wäre
es bei Brette uil beinahe zu einem Kampfe zwischen 2580 Mann
des deuischen Corpßs. das iu Benubais steht; und einer Ab⸗
hilung Franzosen gekommen. Letztere waren ungefähr 8000 Mann
rark und bestanden aus den Mooilgarden der Marne und der
Somme (darunter das erste Bataillon von Rheims, in welchem
die bekannten Champagnernamen Roederer und Cliquot vertreten
sind), einem Theile des 43. Linienregiments und mehren Dragonern
Die Franzosen, welche die 250 deutschen Reiter, die von Beauvaigß
aus auf Recognoscirung gegangen waren, für den Vortrab einer
zrößern Armee hielten, geriethen sofort in Angst und Schrecken,
ind ungeachtet der Bemühungen: einiger ihrer Officiere, fie zum
Stehen zu bringen, gingen sie alle durch, ohne auch nur einen
Flintenschuß gethan zu haben. Ein Theile derselben“ wandte fich
aach Arras, die übrigen nach Amiens, und die sie begleitenden
Geniesoldaten sprengten überall die Brücken und Tunnels.

Königsberg, 7. Ott. General Vogel v. Fallkenstein hat
'olgenden Gouvernementsbefehl erlassen: „Das Verbot der Ver—⸗
ammlungen der socialdemokratischen. Partei ist aufgeboben. Ich
erwarte aber, daß die überwacheunden Polizeibehörden mir anzeigen
werden, welche Perfonen durch offene Kundgebungen Frankreich im
Widerstande gegen die von Deutschlaud gestellten Friedensbeding
angen ermuthigen, also der Kriegführung des Feindes dienen, um
solche Personen während des Kriegszustandes. uuschädlich machen
zu können.
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        icht: Garibaldi ist heute Morgen hr eingetroffeu und in
der Präfectur; abg stiegen. Am Vahnhof lehnte er die ihm ange ⸗
botene Eskorté gegenüber den betreffenoen Offi ieren mit dem Be—
merken ab, ex hosse fie aus dem Schlachtfels jm Kampfe um die
Befreiung des französischen Gebietes der französischen Republik wie⸗
derzufinden. Um 8ij Uhr empfing Garibaldi den Besuch der
Herren Cremieux, Glais-Bizoin und Lauziers. Die Revue eines
Bataillons Franctireurs, welches sich vor der Präfeltur aufgestell!
hatte, mußte er wegen seines leidenden Zustandes ablehnen. Gam⸗
betta auf seiner Reise von Rouen hierher, hielt auf dem do:tigen
Bahnhofe eine Ansprache an die Bevölkerung, worin er sie zum
Ausharren bis zum Sieg oder Tod auffordert. Gambetta ist im
Besitze äusgedebntester Vollmachten der provisorischen Regierung⸗
— Vexrsfailles, 8. Oct. (Ojfiziell) Bei dem vorgestrigen
Gefecht der badischen Brigade in der Nähe von St. Dié wurde
der Feind, aus größeren Massen Freischärlern und regelmäßigen
Truppen uͤnter dem General Dupré besiehend, zersprengi der Ge⸗
neral verwundet. .747
Belgien.—
Brüssel, 7. Oct. Nachdem die Regierung ernstlichen Com⸗

plotten französischer Gefangenen auf die Spur gekommen, werden
dem Vernehmen mach alle bisher im Lager von Beverloo befindlichen
Franzosen in belgische Festungen geschict ccc. —

Bräüfsel, 8. Oct. Aus Tours wird gemeldet: Cremieux
Hhat dem diplomatischen Corps angezeigt, daß die Verlegung des
Regierungssitzes nach Toulouse, wo auch die Constituante zujam⸗
mentreten werde, bevorstehe. e ⸗n e gherh—
Antwerpen, 9. Oct. Die hiesige Polizeibehörde hat auf
einem nach Havre bestimmten Schiff, 22 Kisten mit Munition
confiscirt. WMUV—

Godelhauser Mühle, Kantons Kusel und Michael Ulrich, Ackersman
zu Hottweiler⸗Schwanden, Kantons Landstahl, wegen Verbrechen—
des Kindsmords, resp. Theilnahme an diesem Verbrechen.“ Bei
Angeklagte wurden im Sinne der Anklage, jedoch unter Annahm
milderndern Umstände' für schuldig erklärt und die Angeklagt
Scheuermann zu fünf, Ülrich zu acht Jahren Zuchthaus verurtheit
Davon haben je 35 Tage Untersuchungshaft als unverschuldet j
Abrechnung zu kommen.

In der Sitzung vom 29. Sept. wurde Friedrich Besck, Ma
chinenschlosser in Kaiserslautern, wegen vorsätzlicher. Körperder
setzung mit nachgefolgtem Tode zu einer Zuchthausstrafe von vie
Jahren verurtheilt.

Heute Perhandelte der Schwurgerichtshof ohne Zuziehung von
heschworenen noch zwei Cutumacialsachen und es find damit di
Assisensitzungen des dritten Quartals 1870 beendial.
Vermrerchte s.

SI. Ingebert, IL. Oct. Schon vor 14 Tagen hat der
Stuttgarter Sanitätsverein durch Herrn Julius Schiedmahe,
dem hiefigen Hilfsverein eine reiche Sendung von Lebensmitiel
zur Linderung der Noth in unserer Stadt zukommen lassen, besie—
hjend in 2 Waggons mit Kartoffeln, 8 Fässern Wein, 15 Säden
Mehl und verschiedene Kisten dürres Obst, wofür den edeln Ge—
bern in Stadt und Land tiesgefühlter Dauk gezollt wurde.
3... Geftern traf nun für die Nothleidenden in unseren Nachbarge
meinden Eunsheim — Eschringen, Ommersheim — Heckendaltzeim, bor
demselben Sanitätsbereine durch Vermittlung des Herrn Ssch ie d
mayer eine gleiche Liebesgabe ein und zwar: 200 Centner Kar⸗
toffeln, 6 Faß diverses dürres Obst, 4 Säcke und zwei Kisten deß⸗
gleichen, 13 Säcke Mehl und 1 Kiste geräuchertes Fleisch. Wieder—
holten Dank unseren treuen Brüdern in Schwaben!

22 Paris. Zwei wohlbekaunte Pariser Schauspielerinnen
Mliles. Massin und Mignard, sind unter die Marketenderinnen ge⸗
gangen. (Als Turcos?)

—

England.
London. 77 Oct. („Frankf. Journ.“) Die Regierung is
sehr mii Proiekten beschäftigt, die zwischer Preußen und Rußland
im Gange sind und die orientalische Frage betreffen. Die“ Karte
von Europa soll umgestaltet und ein Congreß berufen werden.
SEpanien.
Madrid, 8. Ock. Der Minister des Acußern, Sagasta,
erklärte der Comission der Cortes, Frankreich habe nach der Un—⸗
erredung des Grafen Bismarck mit Jules Favre die Vermittlung
Spaniens angesucht; Spanien habe dieselbe avgelehnt.
Echwurgerichtsverhaudlungen
vom III. Quartal 1870. eer r
In den Sitzungen vom 27. und 28. September wurde die
Anklage verhandelt gegen Philippine Scheuer mann von der

— Volkswirthschaft Handel und Vecrkehr.

Der volkswirthschaftliche Verein in Wien bereitet eine Agilatior
zur Zoll⸗ und Handelseinigung Oestreichs mit Deutschland vor.
Derselbe deansragt 8 Resolutionen: 1) Vereinbarung eines gemein—
amen Jolltarifs an der Außengrenze; 2) Austrebung des Zollan⸗
schlusses an Deuischland für das gesammte deutsch⸗ungat ische Gebiet;
3) Schaffung eines östreichisch- ungarisch ·deutschen Zollparlanientet
mit einer auf die Zoll, Handels-, Münz⸗ und Verkehrsangelegen⸗
heiten festbegrenzten Kompetenz. 9
Mobiliarversteigerung.
Montag den 17. und Dienstag den 18.
l. Mts., jedesmal des Vormittags um 9
Uhr anfangend, zu Hasel, in der Behausung
der Erblasser, werden saäͤmmtliche zur Ver⸗
lassenschaft der allda wohnhaft gewesenen
and verlebten Eheleute Emanuel Hager,
lebend Bäcker und Wirth, und Maria geb.
Haberer gehörige Mobiliargegenstände
zffentlich auf Credit versteigert, worunter
namentlich: —
1 Pferd, 5 Kühe, 1 Mutterschwein, 2
Schafe, 2 Wagen, Pflug, Egge, Wind⸗
mühle, Tische, Stühle und Bänke, 1
Spieluhre, Schränke, Bettladen und
Bettung, Tischtücher, Leintücher und Hand⸗
tücher, eine vollständige Wirthschafts⸗
Bäckereie und Krämerladen⸗Einrichtung,
verschiedene Krämerwaaren, Früchte, Heu
und Stroh, überhaupt Haus⸗ Fuhr⸗ und
Ackergeräthe durch alle Rubriken.
Horn, kal. Notar.

.Circa 10 bis 12 Wagen guten Kuh—⸗ Ein schwarzer, glatter Hühnerhund
dünger hat zu verkaufen mit braunen Füßen und Stumpischwanz if
Christian Grund mir zugelaufen und kann gegen Bezahlunc
im Hirtened. der Einrückungsgebühr abgeholt wecden.
Jakob Glaser
in Rabrhach
Das Neue Blatt No. 43
Mie⸗rteliährlich nur 122 Sgr.
Aist soeben eingetroffen und enthält:
„Die Bande des Bluts.“ Novelle
Von Adolf Wilbrandt. — Die Trom—
pete von Gravelotte.“ Von Ferdi—
nand, Freiligrath. — „Die Franzosen
an der Ostsee.“ Von Clara Nebe. —
„Changarnier.“ — „Das Milli—
tairsanitätswesen und die Kran—
kenpflege im Kriege.“ — König
Jorome im Arreste“ Von Ernsi Ca
stein. — „Mademoiselle.“ Von Ernß
Volmar. — „Allerlei“: Zu unseren
Bildern. — Eorrespondenz.“
Illustrationen:?
Vor Metz.
Das Rothschild'sche Schloß Fer
rieres.
Sedan.—
IEIL

Der St. Ingberter Anzeiger enthält in
Nr. 155 unter den Insergten eine Autlage,
unterzeichnet, Mehrere Verwundete
gerichtet gegen das Hilfscomite und dessen
Anordnungen, die jeder Begründung entbehrtf
und als böswillige Verdächtigung bezeichnel
werden muß. Die Verlegung der Verwun⸗
deten in Eien Local wurde vom Comite als
Nothwendigkeit erlannt und ist im Interesse
sowohl der Verwundeten wie des Bürger—
hospitals. Die Beschuldigung, daß dabei
— —— — — eiin Urrecht im Spiele sei, ist freche Ver⸗
Bei meiner Abreise aus dem Feld-Laza. läumdung.
reth zu St. Ingbert nach meiner Heimath St. Ingbert, am 10. Oktober 1870.
sage ich dem geehrten Comité, sowie allen⸗ Duy, Decan und Mitglied
geehrten Herren und Damen, hauptisächlich des Hilfscomite's und der
aber der barmherzigen Anstalt meinen tief⸗ Aoipitalrommifsion.
gefühltesien Dank aus und rufe meinen
lieben Collegen ein herzlichs Lebewohl
uu. Hugo Koslowski
protest. Lehrer
und Grenadier.

6 * ⸗ 3 *68
zilepriscene Krämpfe (Fallsucht)

eilt brieflich der oeintarzt für Epilepsse Do ctorx O. Killisci
in Berlin. je üät Louisenstraße 45. — Vereits über Hundert gebeilt.

J

—
Redaktion, Drud und Verl ag von F. X. Demek in St. Ingbert.
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        xRA
S15*
33*335
55 2333777
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— s 28 353 S *
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353 2 —5 —— —37
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—8 5 88
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35S — *27 ——— 2338 * 225
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222 533577 D 75 2835 ⁊* 3828* 55 755 8 ⸗
33775 —— ** 27 2364 53 —— 2337
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55 235* —A 2 1 122 — —* 328 25357 547
5535 5 52 223757 52338 315 * 3283*73 — *7 533338
* O — — ——— 5828 28 22— Mĩ 5*22 52,8 575 52 555
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— 3337335 3233528 — 238 55337 2 *5 557 23* 2533
33335 3 3335378 7 * 23328 —— 2* 2885 28
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z2557 —— 88 8253538 *»538 2 *. 532255 535 78* 553
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        St. Ingberker Anzeiger.

— —— —— —
der St. Fagberter sererig'er (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerrstags- und Sonntags⸗
kummer) erscheint wöchentlich vi er n al: Diensta g, Donnerstag, Samstag und Sonn tag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Arzr. oder
123 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— J 7. 77— 7 — — J — — — — —
2 ....
1388.. 1870.
Deutschlann.
München, 10. Oct. Es ist unwahrscheinlich geworden
aß der Landtag früher einberufen wird, ehe die Staatsͤregierung
im Stande ist, die Verträge vorzulegen, welche sie behufs einer
inigung mit dem norddeutschen Bund abzuschließen beabsichtigt.
da aber die Verhandlungen über die Modalitäten eines solchen
bertrags mit Preußen noch nicht begonnen haben, dürfte es immer
ioch einigen Wochen währen, bis die Einberufung des Landtags
xfolgt. Denn erst. gestern brachte der Telegraph die Nachricht, daß
derr von Delbrück in's Hauptquartier abgereist sei, um über die
Anschauungen und Absichten der baherischen Staatsregierung, so
weit sie in den jüngsten Besprechungen mit ihm laut geworden
varen, Bericht zu erstatten. —

München, 10. Oct. Die Zihl der Anschlußadressen hat
die Ziffer 861 erreicht; die Unterschriften von katholischen Geist⸗
iichen sind sehr zahlreich und liefern den erfreulichen Beweis, da ß
in Theil dieses Clerus besser gesinnt ist, als nach dem Gebahren
der klerilalen Presse erwariet werden durfte.

Mündqhen, 10. Oct,“ Nach einer Mittheilung des Cul⸗
usministeriums haben sich unter den Wehrpflichtigen aus der Al—
ersllasse 1848 bei der Gesammtzahl von 44, 140 geprüften Conf -
cribirten 1235 Mann oder 8710 Procent gefunden, welche keine
zenügende Schulbildung genossen haben. Dieses Resultat vertheilt
ich auf die einzelnen Provinzen wie folgt: Qberpfalz 15/10,
kheinpfalz 158/10, Niederbayern 9810, Unterfranken 6Gésro0, Ober
ranken 5*10, Oberbahern 42/10,. Mitlelfranken 8810,Schwaben
3910 Procent. Es isi sehr schmeichelhaft für die Pfalz am Rhein,
ur die Oberpfalz vor sich, alle anderen Provinzen aber hinter
ich zu wissen (Pf. &amp;. — Wb

Bexrlinn, 10. Oct. (Offiziell.) Versa'illes, 9. Oct. Eine
ieladron des 16. Husaren ⸗Regiments ist in der Nacht vom 7. gum
J. Oct. durch Verrätherei der Bewohner von Ablis überfallen worden
der Ort wurde zur Strafe niedergebrannt. — Von der Loire vorge⸗
jangene größere feindliche Abiheilungen wurden am 9. Ott. von
sreußischen und bayerischen Truppen füdlich von Etampes gesprengt.
die geflohenen Bewohner der noͤrdlich von Paris gelegenen Ort⸗
chaften kehren in ihre Dörfer zurüuce.. J —

Berlin, 10. Oct. Die preußische Regierung hat mehreren
dabineten eine Denkjchrift mitgetheilt, in welcher die Ueberzeugung
wsgesprochen wird, daß die Hauptstadt Frankreichs über kurz oder
ang fallen muß. Wird der Zeitpunkt so lange hinausgeschoben.
iis drohender Mangel der Lebensmittel zur Kapitulation pwingt,
d müssen jchredenerregende Consequenzen entstehen. Der deutschen
lrmeeführung ist es in diesem Folle unmöglich, eine Bevölkerung
von 2 Millionen nur einen einzigen Tag mit Lebensmitteln zu
xrsehen. Die Umgegend dvon Paris bietet alsdann, da deren Be—
unde für die diesseitigen Truppen verbraucht werden,auf viel⸗
dagemärfche ebenso Wenig Hilfsmittel. Es ist daher den Bewoh ·
ern nicht zu gestatten, Paris auf Landwegen zu verlassen. Die
mausbleibliche Folge hiervon ist, daß Hunderttausende dem Hun⸗
ertode verfallen. Der deutschen Armeeführung bleibe nichts übrig,
eden Kampf durchzuführen. Wollen die französischen Machtha⸗
ret es zu einem Extrem kommen lassen. dann find sie füt die
jolgen verantwortlich. —AV

Berlhin, 10 Okt. (Schwäb. Merk.) Eine ponapartistifche
dekauration, die niemals ernftlich beabsichtigt war, ist von allen
deiten aufgegeben. — Die italienische Regierung mißbilligt Gari⸗
aldis Auftrelen in Frankreih. I

Der „Pr. Staats⸗Anz.“ schreibt: „Die Zahl der in Deuisch⸗

und zur Zeit befindlichen franzoͤsischen unverwundete Kriegsge⸗
ingenen beläuft sich nunmehr durch den Zuwachs nach dem Folle
et Festungen Laon, Toul und Straßburg auf 3577 Offiziere
und 123,700 Mann. —
Hamburg, 9. Olt. Bei Cuxhaben werden die Feuerschiffe
vieder ausgelegt und die Leuchtfeuer angezündet. — Für Straß⸗
cg sind 10,000 Thlr. von Seite des Staates bewelligt, 6000
blr. durch Privatsammlung aufgebracht.

Hamburg, 12. Oct. Der Hamb. Corresp.“ meldet aus
Altona 11. Oct: Die französische Floile ist 18 Meilen von Hel⸗
Joland gesehen worden. Die Mintärbehdrden find benachrichtigt
vorden, sich vor Ueberraschung zu sichern und die Entfernung der
iußeren Seezeichen vorzubereiten.

Aus Straßburg/ J. Oct. Wird der N. Fr. Pr. ge⸗
chrieben: „Wenn man die Straßburger versöhnen will, so gibt
s ein Mittel, welches unfehlbar ist. Man schleise die Festungs⸗
verle und lege statt deren weiter nach den Vogesen zu ein befestig⸗
tes Lager an. Straßburg würde schnell aufathmen; in zehn bis
fünfzehn Jahren hätte es den Rhein erreicht, und seine Franzosen
vürden in der Zeit ganz leidliche Deutsche geworden sein. Es ist
das eire Frage, welche die deuische Presse sofort ins Auge fassen
'ollte, um sie eingehend und mit aller Energie zu erörtern.‘ Ueber⸗
instimmend hiermit wird in den— Correspondenzen verschiedener
Blätter berichtet, der einstimmige Wunsch aller Parteien in Straß⸗
»urg sei die Schleifung der Festungswerie, die der Stadt so viel
Anheil gebracht und ohnehin Schuld waren, daß die Hauptstadt

des Elsasses von Mühlhausen und anderen kleineren Slädlen in
der gewerblichen Entwicklung überholt wurde.
Frankreich.

Verßailles, 11. Oct. Gestern stieß der General von d.
Tann bei Artenay auf ein französisches Corps. Das letztere ber⸗
or 8 Geschütze und hatte bei Abgang dieser Depesche bereits über
000 Mann Gefangene verloren. Die auf Orleans fliehenden
Frapzosen werden durch unsere Cavalerie verfolgt. (Andere Blät⸗
er erhielten ein offiziellelles Telegramm, folgenden Wortlauis:
Ein gemischtes Corps aus Truppen des Kronprinzen unter Ge⸗
neral v. d. Tann schlug am 10. Oct. einen Theil der Loirearmee
bei Orleans. Es wurden 1000 Gefangene gemacht und 8 Ge—
chütze erobert. Der Feind in regelloser Flucht begriffen.

Tours, 9. Oct. (Amtlich.) Aus Orleans, 10. d., meldet
der Commandirende des 15. Armeekorps: Artenay, woselbst die
Brigade Longerue und einige Jägerkompagnieen sich befanden,
wurde am 9. d. Morgens vom Feinde bejetzi. General Reyan
eilte mit 53 Regimentern, 4 Bataillonen und einer Achtpfünde r⸗
Batterie herbei. Der Kampf dauerte dis halb 8 Uhr Nachmittags.
Unsere Truppen wurden in ein Gehölz zurückgeworfen, welches sie
setzt noch besetzt halten und jedenfalls halten werden. J

Tours, 11. Oct. (Regierungsnachrichten.) Aus Chartres
won 10. wird gemeldet: Der Feind griff Nachmittags das Dorf
Therisy an, wobei ein Theil desselben abbrannte. Die Weiler
Messanger, Chavaille und' Bressau brennen. In der Ebene von
Beaux nähern sich feindliche Truppen den Ortschaften Vodes ünd
Thartres. F —

Aus allen Theilen Frankreichs laufen fortwährend Klagen
iber die von den Truppen an den Tag gelegte Insubordination
in. In Grenoble mußte General Mouͤnet dasselbe Schicksal wie
Beneral Ambert in Paris und General Mazure in Lyon erfahren:
x wurde von seinen eigenen Leuten eingesperrt. Eine Anzahl
Bürger, welche glaubte, daß seine Autorität ihren Plänen hindernd
mn den Weg treten würde, machte eine Kundgebung vor der Pra⸗
feltur und brach schließlich in das Gebäude ein“ Der General
ließ die Truppen ausrücken, aber die Bürger bemächtigten sich des
Präfelten und veranlaßten ihn durch Drohungen, dem General zu
efehlen, seine Truppen zurückzuziehen. Sie marschirten dann in
Masse nach seinem Hotel, nöthigten ihn, seinen Abschied zu nehmen,
ind zwangen den Präfekten, seine Verhaftung anzuordnen; der alte
Beneral mußte wie ein gewoͤhnlicher Muissethäter die Nacht im
Befangnisse zubringen.

Belgien.

Brüfsel, 11. Oct. Dem aus Paris angelangten „Jour⸗
zal des Debats“ zufolge übergaben füuf Balaillone Nationalgarde
ewaffnet und unter der Führung Flourens, der Regierung ein ra⸗
ilales Programm.

F'aee⸗nai. 10. Ott. Durch ein soeben erschienenes ?
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        Decret werden Rom und die Provinzen des Kicchenstaates dem
2onigreich Italien einverleibt. Dem Papst bleibt die Würde
und die Unverletzbarkeit seiner geistlichen Souperänitatsrechte. Auf
dem Wege; der Gesetzgebung werden die Bedingungen für die
Wahrung der Exxerritorialität und die freie Ausllbuug der geinlichen
Autorität des Papftes festgestellt, — General Lawarmora ist zum
Stadthalter der roͤmischen Provinzen ernannt. — Eine Amnestie
für gewijse politische Verbrechen und Vergehen ist gewährt worden.
Duich eine Lirekts Mittheilung aus Florenz sind wird in den
Stand gesetzi, über die Reise Garibaldis nach Frankreich die An⸗
sicht aussprechen zu können. daß der Zweck dieser Reise leineswegs
wenigsleus nicht in erster Linie — darin besteht, der republi⸗
lanischen Regierung seinen Degen zum Kamgfe. gegene⸗ Denischland
anzudieten, sondern vielmehr darin, auf dem Wege des friedlichen
icreintommens seine Vateistadt Nizza für Jtalien wiederzuer⸗
angen. — Ob er, jalls ihm dies gelingt, der provisorischen Re⸗
ietung alsdonn gewissermassen ais Aequivalant — feine
Dienste widmen wird, eine andere Frage,' die mun vielleicht be⸗
ahen tönnte. i tee D
— 7

angen zu lassen. Durch Telegram des l. Staatzministeriumz des
Innern pom4. und 8. Oct. hat Se. Majestät der König die
illerhöchste Erlaubniß zu det Sammlung ertheilt und« die Zeich⸗
mungen mit 1000 Thaletn eröffnet. F

Das unterferligte“ Comite glaubtk sich eathalten zu dürfen,
ur Bejahung der Uterstützungsfrage die in Straßburg unter der
sirmeren Klasse herrschende Noth schildern zu müssen. Der Augen⸗
eugen aus unserer Pfalz sind zu Viele, als daß es der Feder
—E Anschauing voll⸗
fändig zu erfassen permag. Außer diesem humanen Gesichtspunkte
ind esaber auch polilisch-ualionale Beweggründe, die uns die
pflicht der Unterstützung auferlegen: Was wir als Feinde zerstör⸗
zu, das wallen wir als Brüder wieder aufbauen helfen. 37

Ohne zu verkennen, daß in diesem va terländischen Kriege die
Gfalz fortwaͤhrend Großes leistet und selbst ñach beendigtem Kampfe
ie Sorge für die Verwundeten und die Hinterbliebenen der Ge⸗
allenen neue und unabweisbare Anforderungen stellen wird —
rürste sich doch auch für das so schwer bedrängte wieder gewon⸗
zene Straßburg ein Scherflein zut Linderung der größten Noth
eruͤbrigen lafsen.“ Aber — rasche Hilfe thut Noth. Darum;
oppelt gibt,“wer schnell gibt. ,

Gelder mögen an den Rechner des Comites, Hr. Apotheker
Weber in Landau eingesendet werden. Dem Verderben niqht
nusgesetzte Lebensmittel, insbesondere Kartoffeln. ferner Winterllei⸗
er und Bettzeug jeder Art sind an Herru Marktschreiber Limden
im Koufhause zu Landau zu adressiren.

Landau, 6. Olt. 1870.

Das Jentralkomite der Pfalz für
MNMuterstützung Straßvurgs.

—18
Aufruf zur Unterstüßung Straßburgs.

Im Anschluß an den unter dem ZOct. erltassenen Aufruf
ind von anderet Seite dazu aufgefordert, hat sich das zu Landau
mestehende Comite erweitert zu einem ZJentralkomite der
Pfatz zur Unterfstützung Straßburgs-· —

— Gemeinden und Städte
der Pfalz das freuudliche Ersuchen, entweder direkt oder selbststäudig
mn das um'erfertigte Comite Gaben einzuseuden, oder eigene Sam-
nelstellen zu bilden und deren Ergebniß an das Gentralkomite ge⸗

Bekanntmachung.
Mitwoch, den 19. Oktober
1870, Bormittags II. Uhr, im
Schulhause zu Ormesheim, w. xden uachge⸗
sannie Holziortimente aus dem Gememnde⸗
dalde von Ormesheim versteigert, als
35 richen Bauftämme IV. Kl.
5 bischen Nutzholzftämme,
22 aspen Baussaͤmme J
2 ahorn Nithholzstämme, —
821 Klafter eichen Ferappenprügelholz,
2.,buchen Stangenprünelhotz,
1138,uaspen Krappenprügelholz,
huchen Astprügelholz,
* wuchen Scheitanbruch,.
liefern Krappenprügelholz—
aspen Prügelholz
3 Arappen⸗Prügelholz.
Erfweiler, 11. O tober 1820.
Das Bürgermeisteramt
Braunberger.
——
mmnaiea⸗Rumm.
—
Gucg ννrte ileh,
—XREXRLXI
⁊eIn;e Chocolade,
Punsehexsen IJ
„u haben in der Materialhandlung von
HLæreitæ Pανν.
ciderruf
Die Unterzeichneten sehen sich veranlaßt,
den in Nr. 158 des St. Jugberter An⸗
eigers enthaltenen Artikel, welcher eine
heleidigende Anschuldiguug gegen das ver⸗
hrtichen Comi:é des hiesigen Hilfs-Vereins
ihalt, hiermit öffentlich zu widerrufen.
Die ergebenst Unkerzeichneten, durch einen
Drifien berarlaßt, jenen Artikel, den sie
elbst nicht redigirt, zu unterzeichnen, ohne
dessen Tragweite im Augenblick zu ermessen;
rühlen sich nach genauer Erwägung dem
verehrlichen Comité im Gegentheil zu Dank
verpflichtet sür die aufopfernde Hingebung,
ind die menschenfreundliche Sorge, die seine
ämmtlichen Mitglieder für die Verwundeten
atten.
William Staeger, Wilhelm Walter,
Gefreite des Regisnents Kronprinz.

Aufforderung.

Lant wiederholten Privaimittheilungen leiden unsere Tuupaen vor Patis Maugel an manchen
Lothwendigen. Schon oft hat liebende Fürsorge theueren Aaugehörigen im Felde Mancherlei zur
Lahrung und Labung und zur Sicherung, gegen die rauhe Jahreszeit zuschicken wollen, aber unten
en dermaligen Verkehrsverhältnissen kann die Post-Sendungen nach dem Kriegsschauplatz von über 15
zoth Gewicht nicht annehmen, noch befördern So liegt daheim maucher schöne Vorrath, draußen wäͤre
derselbe eine Wohlthat; aber es giebt keine Vermittellung zwischen da und dvort. Diehem Uebelstand
lauben wir an unserem Theil abhelfen zu jolen. aek
gzwar kennen wir keinen Unterschled zwischen. den einzelnen Truppenkörpern oder den Kindern
ersch'e denet Provinzen, allein es erspeint praklisch, den sonst anerkannten Grundsatz: —Theilung der
Irbeit“ auch auf diesem Arbeitsfeld anzuwenden und wit wolen das versuchen, indem wir uns erbieken,
dendungen an Soldaten ꝛc. des hier in Garnison gewefsenen 3. bayer. Jägerbataillons und Chevaur⸗
egers⸗Regiments zu vermittem.

Wo aiso mmer Jemand ist, der einen Angehbrigen oder Freuud bei den genannten Truppen⸗
Abtheilungen hat und er will denselben mit Nothwendigem unterstützen — namentlich an wollenen Unter⸗
seidern oder ihm eine Freude machen, er lasse uns die Sachen zukommen. Wir werden diejelben
ewissenhaft besorgen, und sobald ein grbszeret Vorrath deisammen ist werden Mitglisder des unterzeich⸗
eten Comitoͤs in eigener Person denselben zur Armer begleiten und daselbst an die Adressaten vertheilen

Den uns anzuvertrauenden Sendungen wolle man folgende Aufschrift geben..
eAn das Vermittelungs⸗Comité in Zweibrücken Wruchthallsaal). V
Fur den Soidaten..Gor⸗ und Zuname) aus .(Wohnorh) bei der
Vr Coupagnie des b. bayer, Jägerbataillons, ober e) Eseadron des 8. baher
Thevaurlegers⸗Regiments. 58 e αι
Da schon Bieles eingetroffen ist und Weiteres in Ausficht sieht, so dürfte in 8-10 Tagen ein
rfter Transport zu der Armee abgehen. Von Donnerslag an werden käglich von 9—12 und voꝛ
5 Uhr Zusendungen in Empfang genommen.
3Zweibrucken, den 4. Oktober 1817803. 442 e
7 7 ingler, dabrilant. Froͤhlich, Bunermeister. Dr Heckr. e
35* Lang/ Zapsnan. Narcker, Agodetn Meeb, GymnPro..
z e i Schmidt, Appellrath, Schwinn, Fabrilant.
2 Stichter, Gymn.⸗Pros. Wolf, Fabrikant.
En junger Bursche zum Austrager
des St. Ingberter Anzeigers wird gesucht
— — — — 7
Frucht · Brod⸗ Fleisch ꝛc. Preise
der Stadt Zweibrücken v! 13. Octoben
Weizen' 7 fl 483 tr., Norn 6 fl. 24 tt.
Gerste Zreihige, — fl. — kr., Gerste vier⸗
—D
Speliern — A. — kr. Dinlel —
sr. Mischfrucht 8 il. 82kr. Hafer
i. — tr Erbsen4. — tr. Wige
— fl. —kr. Kartoffeln 1 fl. 12 kr. Heu
2 fl. 28 kr. Stroh 1 fl. 18 kr. per
dentner Weißbrod Auis stilogr. 20 sr.
ornbrod 3 Kilogr. 29 kr. ditto 2 Kilogt
o tn duto 1 Kuegr. T0 ir. Gemischtbrod⸗
zit 36 ir. 1Paat Wec7 Loth 2kr. Rind
—⏑oo⏑—
dalbfleisch 14 Ar! Hammelfleisch 16
Schweinefleisch 18 kr. per Pfund. Wein
—
per Pfurd..

Ein Logis mit 2 Zimmer und Küche
ind ein anderes mit 2 Zimmer, nebsi be⸗
reffendem Keller und Speicher, ist zu ver⸗
nieihen bei F

Wtw. Daubhäuser.
krucht⸗ Brod, Fleisch ꝛe. Preise
er Stadt Homburg vom 12. Oltobex.
Weizen 7fl. 48 ktr. Korn 6 il. 33tr.
Spelz — sl. — ir. Spelzlern — fl. —
r. Gerste, zweireihige — fl. — kr. Gerste
ierreihige — fl. — kr. Mischfrucht 6 fl.
10 ir. Hafer 6 fl. 2kr. Etbsen — fl.
— tr. Bohnen — fl. — ir. Widen —
J. — kx. Kartoffeln1 fl. 12 kr. Weißbrod
un Kgr. — kr. Kornbrod 3 Kgr. 29 kr.
iilo 2 Kgr. 20 kr. ditto 1 Kgr, 10 kr.
hemischtbrod 8 Kgr. — kr. Das Paar
Weck 7 Loth 2 kr. Ochseufleisch pr. Pfo.
Skr. Kühft isch 1I Que 16 tr. 2. Qu
14 kr. Kalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch
14 kr. Schweinefleisch 18 kr. Butter das
Bfd. 36 kr,

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RKedaktion. Druck und Verlag von F. X. Demek in St. Ingbert. *
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25— 758 *35 — —A 5*2683335 255 5— 5—7* ——— ————— —Arc
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27578 282 —— — —A 555 225 1355* — —3 5
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52 5 —225*27 — *8— —— z28* ——A— ———
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2 52573 — — —223 — 2725 —A 363 ——— 5*8 ——— ——ã—
— —— 88 — —* —8— — —»382 5368* 55S5 — 78 ——————
— — ———— — — 2 2 S8 — — 53252
57 * —A—— — IEISSE A * 8 *87* *— — ——— *
5827 ——— 7. *8 553 25 52*3 5388552 — 15*5
2* — 5829 2 —— — 323* —8 5 — zẽ
— ⸗ 525 *— 232* 5z258 528 * 5 586— 8
— 7* * —3— 5* 2 — ————— 2825 — 522 528 5
875 387— — 8s52 8 5733858338 —25 —— — — —
15*55 —A— —8—85 5333322* 5353 55—3833383
* *7 — 8 — 58 253235 32 5*3* 5555 55r838 5*
— 23—3325 —— 2255 22 7. 5* —258S3 —
53*377* 3 *7 58z—55287 S3 5*3823 23 75 8
9 53* * * —— 585 — 753 —22 22 22 227 — — 223
28 32355 —A— 553228 —733— 55*
22 ß —835323 mú32232 *5* F — —— 25228* 8 8
—5 325238 — 52532 — —— — — 71 7588— ——
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4. 2.2
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da StJeam bam tiee An zaEg aer qund dasi mit dem Haupiblatie nerbundene! Witerhaltungsblatt/ mit der Diengtag⸗ Donnerdtagsinud Bonniagb⸗
merd etscheiat wochentlichvie. m a Ditastan, Deona ers vagr Samsiti g ind Sain n Lag.“ Absunemeitlsͤpreis vierteljiährig 42 Arzt. oder
en e enden verren din a en de ecispaltige Zeile Vlacschtif ader deren Raumt bereanc· 7

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, Drutschtandd tztzeincietn nmun en. Dan tadsce Cortthen
rnneu achen, 18. Oll. (Telegramm an dak Hritgeministerium.) 24.006. die zwei enn andwehrdivissonen von 20900 Wann,
ug denr Houudiquartier des Geueralz von der Tann wird an welche Truphenkorps ttaßburg e im Aumarsch be⸗
Shereo m maydo gemeldet Am Ih. Otzober wal standiget griffene Corps Volgel's von Falkenfteiu, S54, ooh. Mann start, und
eg ber drrlen ue Der Kampf dauecte pon Morgens 19 ein baherisches Corps von 25,000 Mann geben zusammen 114000
—E schwierigem Terxxain. Qrlgans wovon ↄ0, 000 streitbar. Da pon dieset Armtt 20,000 Mann.
nerde ge nym men nude die Wa ir Arn ee gtoe alg Landwehr in Straßbutg zurückbleiben und 24. OdO0 Mann Baden .
Alag denr Mehrexe, Tausend Gefangerie fieles in unserz Haͤnde ser nach Paris miarschiren follen, hliebeir für den. Marsch übeꝛ
n 3 zoz n mit oden . werlust. uͤhet die Loitt zurug. Veitort nach gwon 70. oDq. Maugz. übrig, die, vollständig. äcnügen
unen Verlustei noch nicht. ermittelt. 2 “2 durften. Wzeneßz 33 P.nun,
m un wen, U. Det. Minister Delbrüch soll auf seiner Das Gehöfl⸗ Le Grange aux Bois bei Peltre (unweit Meßz)
nee va hz lupignarhiere mit den von preußischer Seite ge⸗ das den Franzosen bei ihren Fouragirungsausfällen als Declung
ien Proposino nen in Betreff der deulschen Verfassungssrage dient? und vzn den Preutzen, weil es zu nahe der Schußlinie von
i weiteren Verhandlungen hier eintreffen. T. N). 4 Quelen Uegt, “nie behaupt⸗t werden konnte, wurde am 6. d. von

Bon dem Bayerischen Hilfsverein für vermundete Krieger sind den. Preußen mittels Dynamits in die Luft gespreng.
liß jetzt theils an die Depots in,Deutschland, theils —2R Neber die Verlegung des kul. Hauptquartiers wird der Nat,
m Kriege schanplatze unter Begleitung von Delegirten 15,1211818. geschrieben Verfsartlles, 5. Oct. Heute ist das Haupt⸗
i in 68 Eisendehn-Waggons versandt worden, vnn denen jeder quartier des Könjgz von dem Rothschild'schen Schlosse in la Jer—
d Eentce führe Ver Hifsverein für schweizerische Weht- ruere, wo sich dasselbe zutetzt besand, hierher berlegt worden. zim
nanner in Bern hat dem Central· Comite der deutschen, Bereine einstweiligem Beschlusse zufolge, guch hier zu verbleiben, bis Seine
t Pflege verwundeter Krieger für deutsche Verwundete und Re⸗ Majeftät in die Tuilerieen wird einziehen können. Gegen 4 Uhr
nvatescentem 20,000. Francs zur Dispofition gestellt. Auch hat Nochmittags nahmen Abtheilungen der in. Versailles liegeuden
aför Reconvalescenten hundert Stellen mit fernerer' Kur und Truppen, Infanterie, Dragoner und Ariillerie, dann Siabswache
ennemUnerhau offcirr, ünd zwar in Ragag, 7o, in Baden zu. Futg und zu Pferd, und Stabsordonuanzen Stellung vor dem
Schweiz) 20 und in Rheiufelden 10,Das Centralcomite hat die graselturgebdäude, welches der Kronprinz vorgestern geräumt, hab,
denutzung dieser Stellen zu“se einem' Dritttheil an Bayern, Würt. um in das Palais von Madame Audre in der, südlich gelegenen
embetg uud Baden üherwiesen. — Bei dem Centralcomite der Borstaͤdt Buͤc, zu ühersiedeln. Andere Truppenabtheilungen bildeten
seutschen Vereipe zur Pflege verwundeter Krieger sind von Aus. Spalier in det auf die Präfeltur ausmüridenden Rue du Chantier
is neuerdings an Gaben eingegangen; aus Newyort, abermals durch welche die Erwarteten koammeüsollten, auch die Einwohuer
5.000 ThlrSt. Louis 19.480 Thtr. Cleveland 1000 Thlr. von Versailles hatten sih in erhebli her Menge eingefunden und
Lolumbig 1300 Thir., 1373 Thlr Santa Cruz 200 konnten von den' als Wächter der Ordnung fungirenden Feldgen⸗
jf. Slerling. San Jose 667 Thlre Helena 1000 Thlr., Bata darmen nur mit Mulhe auf den breiten Trottoirs der Avenue de
aiß 4050 Thir., Austin Noramerika) ein Silberbarren im Werthe Paris zurünzehalten werden. Gegen fünf Uhr trafer, mit Staub
zu23 Thir.“ aus Havanna, 25.900 Cigarten. — Der geschätts, bedeckt, die ersten Gepäck⸗,“ Inkendauturs und sonstigen Wagen des
ritende Ausschuß des Dentschen— Sängerbundes zu Dresden hat Hauptquartiers ein, dann kamen in, offenen .Reisekulschen einige
uti Untersiühng der hitfsbeduürftigen, Famillen eindberiufener ver. Generale und Beamte des Zriraewintrinnn Als es pereits zu
vundeler oder gebliebenet deutscher Krieger die Summe von 2000 dunkelü begann, sprengte eine btheilung. Ulanen die Gasse herauf
J. Jlemlich die Hälfte seines Vermoͤgens, als patriotische Gab und unmitiebat dahinter kam im unbedeckten vierspünnigen Weileg
des deutschen Sängerbundes dem Bundesoberfeldherrn zur Verfüg wagen der Kinig, laut begrüht vo n Hüurra der aufgestellten Kries
i desteit, welcher dieselbe der Stiftung für die Inhaliden der ger.“ Ich mischte meine Hochrufe in die einer Gruppe von Unter-
anhundenen deatfchen Heere und für die Kinder vor dem, Feindeldfficieren. neben welchen ich meines Standhunkt genonmen hatte,
efallener oder au ihren Wunden verstorbener deutschere“ Kriecer und es war nicht zum eifleir“ Male, daß ich in Versailles dem
überwiesen hat. ieci gei Konige diese Husdiginig datbruchte. Es geschah dies —5
Muünchen. ri oOt Die Hanbels. und Gewerbekammer Jahren, als derselbe als —————
zn Pherbahern hat antnbien üibrigen Kammern des Laides und es stehenden Kaisers Napolton däs Schlofz und die Gärten he—
die ghnlichen Corporationen im fonstigen“ Deutschlande eine Dente suchte. Obwohl der Monarth bei der heutigen Einfahrt in Ver—
hrift versendetz worin sie dieseiben auffordert, Sammlung voj. saisles jenes glänzenden“ Tagetz gedacht haben mag, und des gewat
NRoterial u verantassen, um bei dem Friedensschluß zualelch eint tigen! Contrastes zwischen“seinen betden Besuchen der Stadt ? Wäh⸗
Rdedisfon des dentscheframzösischen Handelsverttages zu erwirkenen“ rend vieser Drei Inhre hatteich den Kbnig nicht wieder gesehen.
VMimch en, 18. Olt. Es geht“ dahiet das Gerücht,“ daß Wohl habendieselben sein ehrwürdiges Haupt nicht unberuͤhrtge!
alerhöchsten Otts“die Ernennung“ des Heyri p. d. Pfordtken zume lassen, heute aber sah er sehrewohl gemuth aus; neben ihm saß
ebenslauglichen Neichsräth heabsichtigt sti⸗ , dern Kronprimz, welcher seinem Igl Vater eine Strecke weit eintgegen
n Berin, 12. Olt. Die Ptovd. Corr sjagt:! Dib wesent gefahren war? · Den Wazen geleiteten zu Pferde Genetal Voigts—
— Schwierigkeilen bezüglich der Herbeischaffung und Aufstelluug Rhetz und die- Offiziere seines Stahes. Der König fuhr direlt in
er Belagerungẽgeschiltze vor Paris dürften nunmehr soöweit gehoben dem Hof Des Vräfelturgebaudes, wo ihn der General von Kirchbach
in, daße der Beginn' der Operütionen! in nouhzer Zeit zu ere und die Offiziere det Garnison erwarteten.“ Nach dem König lang-
vaiten slehtre 335 len auch General v. Moltke und Graf von Bismarck an- *

Pach statistischen Erhebungen des Geh Rath Engel aus Ber⸗ A Bundeskanzlers ist bei
in snd in Straßbur q. über 400 Hauser abgebrannt oder dem hiesigen Magistrat durch deu Oberbraͤsidenten die Anfrage ein⸗
ninglich zerstort. 8ud binId nOd Menschen-obdachios, nicht we⸗ gegangen, wie viel Kantridutionen in den Kriegaͤn im Aufange
niger als 1700 todte odet perwundete Cipilpersonen, worunter 56 diesezs Jahrhunderxts Seitengz der Franzosen von-der Stadt Stetin
Vitgheder der Feuerwehr. Der Verlust an liegendem unde fahr hoben wurden. Aehnliche Recherchen werden in allen Provinzen
ndem Gut wird auf 180 Nellionen Franchs, geschaht, Ganze bea und, Stadten des preußischen Staate s angestellt. Osts. 8is.
sonders hat auch der zproteltantiche Theil, geütten, der überdem ‚ Die Zahl der, hon den franzöfischen Kriegsfahrzeugen aufge⸗
liner. denschen Gefinnung wegen vielfachen Verdachtigungen. und hrachten deutschen Handelsschiffe beträgt 322. 1
— V
Wes sich u die neupübildende Armes bej Straßburg bezlehto, Nus Tours vom 53. B. tzerichtet dert Corresponbente de
        <pb n="616" />
        Daily News“: Kapitän Ghassepot, der Eifinder des gleichnamigen
Bewehrs, weilt gegenwärfig in Tours. — In der Eisenbahnstation
Bierzon waram 4. d. folgendes gefälschtes Talegkamm angeschla⸗
zen: „Trochus erster Ausfall 12,000 Peçußen, getödtet, 8000
nors de combat, 30,000 bayerische Gefangene Prinz Friedrich
—
Zweiter Ausfall: 830,000 Preußen getödiet, 20,000 Gefangene,
12,000 bayerische Gefangene. Unterzeichnet: Jules Favre.“ —
In Tours glaubt man immer noch daß General Molike odt ist.
Ae Lilhe, O. Oct.n Der Luftballonz worin Gambetta sich de⸗
fand, von Nadar dirigixt, hätte beinahe. die preußischen Linien er
reicht und wurde von preußischen Geschossen getroffen. Gambetta
wurde durch das Platzen einer Granate an der Hand Argei
r. J.
e 0. Det. (Officiell) Das baherische Eorps
des Generals v. d. Tann, die Cavaleriedivisionen Prinz Albrecht
ind Graf Stolberg schluges' am 10. Oktober eine feindliche Division
ꝛei Artenay und nahmen 3 Geschütze, 2000 Gefangene. Der dies
eitige Verluft besteht aus circa 110 Mann. Der Feind floh in
oller Auflösung. Die Verfolgung wird fortgesetzt. Die Einnahme
on Orleans ist bevorstehend. Die Cavalerie-Division v. Rhein⸗
haben trieb am 10 Ott. 4000 Mobilgarden bei Cherisy über die
kure zurilck. wobei Letztere erhebliche Verluste eriitten. — Vor
Paris nichtz Neues. 5v. Podbielsß(iii.
Unter den Vertheidigern von Paris befinden sih auch 3000
Belgier, die in Paris ansässig und in die Nationalgarde getreten
ind.. ——5 J
In Therbourg wird ein Freikorbs aus Irland ecwartei.
xs soll mit Enfielde Hewehren bewaffnet werden, bon denen sich
11000 ruͤ der genannten Stadt befinden. —A
Von der Satansratete“ die ein Pariser Chemiker und In⸗
zenleur erfunden hat, um damit. die Deuischen zu vernichtehe gibt
zieFrance folgende Beschreibung: An der Spitze einer gewöhn⸗
ichen Rakete ist eine Kugel von dünnem Blech befestigt in der⸗
elbenhefiuwet kich eine ileinere Kugel. die mit Schweftohlenftoff
zefüllt ist und durch einen Zünder mit der Rakete in Verhiudung
teht. Diet dußete Blechtugel ist mit Petzoleum angefüllt. Wird
die Rakete abgeschoͤffen, so platzt im gegebenen Moment dje Kugel
ind das Petroleum fällt brennend herab.“ Rach Verhäliniß der
Bröße soll dieses brennende Petroleum eine Fläche von 1624
Quadratmeter bedecken. Die Rateten sind von drei verschiedenen
Brößen,“ zu I,2 und 3.Liter Petroleum. Sie werden auf
rine Entfernung von 6 Kilometer geworfen. (h) Die France fügt
zinzu, die Regierungscommission habe gezweifeit, ob eine ——
Nation sich solcher Raketen anders als im Falle von Repressalien
»edie ien dürfe; wenn ader“ die Preußen wit Petroleumboinben
chofsen, wie sie vor Straßburg gethan limmer wieder derselhe ver ·
ogener Unsinn), dann köhne man sie anwenden. Die Regierung
jabe auch bereits die Anfertigung der Satansrakelen“ in großer
Menge befohlen und dazu ein Lokal in den Batignolles angewie
en, wo schon 200 Arbeiter damit beschäfsigt seien, und dieses
Hersonal werde bald noch bedeutend verniehtt werden. Die Frauce
st ganz entzückt von der herrlichen Erfindung; „man denke sich,
vie dieses Feuermeer auf die Preußen fällt, glles verbrennt, die
Hatronen in den Patrontaschen und die Protzkasten der Artillerie
inzündet ꝛc.
21 Belgien, 6 n.
Brussel, 12. Oll. Berichle aus dem Departement des
Nordens st Ien die Stimmung der Arbeiterbevölkerung als äußerst
bedenklich für die Besitzenden dar. In Ronbaix und Tourcoing,
wo die Arbeiterzeit bereus sehr repucirt und eine gänzliche- Arbeits.,
einstellung seitens der Fabrikauten jun Aussicht gestellt ist, haben
ꝛie Arbeiter gedroht, in diesem Falle die Faoriken anguzünden.
In Areg und Baifieux wurden die Fabrikanten von den Arbeitern
verhindert, ihr Material nach Belgien in Sicherheit zu bringen.
u Eugland. 3
London, 13. Olt. (Per Dampfer „Nowa.“) Eine Revolu⸗
lion der Neger hat auf Martinique stattgefunden, Es find große
Verluste an Menschenleben und Eigenthum zu bellagen. Die Re⸗
zierung hat den Belagerungszustand proclamirte und Hilfe von
Barbadoes ver langt. Auch in der Provinz Barrance in Peru— ist
rine Negerrebolte ausgebrochen. Mehrere Weiße wurden maffaerirt;
die Neger sind in das Gebirge verjagt. .
SEchweiz. —ue a
Bern, 14. Olt. Der „Bund““ sagt in seiner Tagesübersicht:
Die Fortsezung des Krieges bedroht Frankreich mit empfindlichem
Verlust: an Ländergebiet auch in Afrika, indem nach Uber Tunis
and Mana eingelaufenen Nachrichten in Algier der Aufstand in
zollem Gange ist. Derselbe brach im Südoffen der Probin; Con⸗
stantine untern Stamme der Ulet Jacob aus. Es schlossen fich
veitere Stämme südlich von Schott el Dscherid an, namentlich die
nächtigen Ssuata⸗Ulet, Toru und Ben Amer. —

Italien. F

Rom/ 11.4.Okt. General Lamarmora erließ eine Pruclam.
on an die Römer, welche besagt Der glänzende⸗ Ausfall d.
Blehis citz krönte das nationgle Gebüude, Gs sei zu hoffen, du
zaß Ausland in würdiger Weise lber die größen Ereignifse m
heilen werde. Die Regierung wolle daß der Papst,“ mu dy
Würde eines Souveräns belleidet, in voller Freiheit alle Rethn
es Kirchenoberhauptes ausübe, doch auch das Nationalgefühl se
was heiliges; *omitdiesem⸗müsfe das Gefühlt füre den Papft
Fiuklang gebracht werden.“ Die Proclamation fordert schließlich n
stuhe und EVrdnung auf rnür

Hermischrtes. Adt
FZweibrücen, 11. Okt. Bis hente bekannte dresse
zus hiesieger Umgebung. welche sich der von den Münchener 6.
neinde · Collegien und Corporationen an Se. Majestät gerichteten
njchlietzen, sind abgegangen' von' Zweibrücken mit 761 Unle—
chriften, Niederauerbach mit 97, Mimbach mit 93, Ernstweile
zudenhausen init 92, Einoöd mit 83, Alschbach mit 51, Oberaue—
ach mit 46. Bolienbach mit 839,“ Kleinsteinhausen mit 86 n
Niederwuͤrzbach mit 12 Stimmen.
.f Bei der mit dem 1. Ott. d. J geschlossenen“ allgemeinen
FudustrieAusstetung für' das Gesammtgediet des Dom
vesens in Kasel ist bayerischen Ausftellern eine Reihe von Ehrnn
iplomen verliehen worden, unter denen eines dem E isen wer!
daisers laute Een für unzerbrechliches gußeisernes Kochgeschirt
Defen und Einführung zwedmäßiger Feuerungz- und Kochappelal⸗
aud. ein zweites dem Herrti Louis Beyerin “Eden koben fu
deder. v
., Wie dem Landager! Ellboten“ aus Mil meiche w gemeldo
vird, ist der J. Stadtpfatrer zu Landau Herr Peter Grͤlber
ium Detan deg Dttanatsbezirtz Landau krnanut worden. n 7
ine ig geale Depes de De Sciesset Frusch—
ius Berlin, welchex alg IInteroffizier heim 834. Regiment sich
hat das eiserne Kreuz für seine Tapferkeit erhalien. Er telegra⸗
phirte dicseg in einer höchst ariginellen, Weise an seine Frau:
Hurrah, ich habe das eiserne Kreuz bekoimmen, Marie, wie gab
ich Dich liebte I5 * F 6
Am Iz Octforter bezahltz man in Parig das Kilo
Schinken mit 7, Fres ges. Buitet O Fres., ein Blumenlohl
Ius Fres. ein junger Hahn 10. Fres. eine Ente 9Fres., eint
setie Gans 20 Frcs.... 75
, Der Erksnig von Neapel nimmt in Folge der Oecupation
koms seinen dauernden Aufenhall in Bayern und hat das Schloß
Beratshausen am Starnber er See angelauft.
e, Der „Figaro? setzt in Tours seine Pariser Entenzucht sorl
Er erzählt, es habe sich eine amerzkanssche Geselischaft gebildet, die
ick auheischig gemacht hal, wenn die franzosische Negiexuug da
röthige Geld — und wahrscheinlich- wird diel Geld dazu gehoͤren
—Tnhergibt, den Grafen Otto Bismard einzufangen, ihn, lebendig
n einem Käfig auszustellen nud ihn zur ewigen Warnung und
uum traurigen Exempel dem Volke zu zeigen —V ——
Die französische Ostbahngesellscheift hat in Folge des Krit ⸗
jes jede Woche einen Verlust von J Million Franken. Die Prei⸗
zen haben von ihr 800 Wagen und, 20 Locomotihyen im Befiß
Sie besitzt 1000 Lokomotipen, 4000 P.ersonen⸗ und 20,000 6Gu⸗-
exwagen
1—
Volkswirthschaft Handel und Verkehrnn.
eang n di Vaalans det a egraghem
wesens in Eissaß und Lothrin Zen geht ihrer definitiven
Drganisation enigegen. Es stehi ——————
Privatverkehrs zwischen Deutjchland. und diesem Gebiet in naher
Aussicht. Bis 4 reicht derselbe nur dis Sgarhrücken. und Franb
jurt a / M. In Nandig ist eine Telegraphen · Direltiyn eingerichtei,
velche mit dem Feldtelegrsphen in Verbindung steht⸗
Müncen, 12. Ott. Das Ver bot derzUusfunhetvnd

Ddurchfuhr von Getreide, Hulsenfruͤchten Muͤhlenfabrutalen aus
Hetreide und Hülsenfrüchten, Hafer, Kleie, Steinlohlen und Coals
über die Grenze von Saarbrücken bis Neuburg a. Rh. wuide
nufgehoben. Auf. der Grenzlinie Lindau big Pfronten bleibt daß
Berbot für diese Gegenstände unter den bisher“ zugelassenenen Kr⸗
leichterungen einstweilen noch in Kraft.

TT ι— ppr. 12 77
Bekanntmachung.
D ——— ——— ¶Rinderpest betr.) —— 22
». Die Stadt Ste Ingbert wurde am 12. d Mis. durch daß
. Bezirlsamt. Zweibrücken als seuchenfrei erklätkb
Die Bestimmungen des 8. 20 der⸗ Allerhöchsten Verordnung
om. 8. Juli 1867 bezuglich a des Seuchengrenzbezirks; die Ber
timmungen der oberpolizeilichen Vorschrift Boin 80. August l 3.
die hohe Regierungsverfügungen vom 26. Sepiember letzthin sowit
        <pb n="617" />
        bie hohe Regierungsenischließzung vom 24. September abhinlhaben das Bedürfniß zum Einkauf und die Anzahl der einzulaufenden
soch in voller Kraft fortzubessehen. 3 7.. . . ZViehstüche für jeden einzelnen Fall enthaltien.
Alle zu Bivonacs benutzten Theile der Gemarkungen von St. 22 8. 8. *
Ingbert und Hassel dürfen bis zum nächsten Frühjahre nur mit Von jedem solchen Verkaufe von Schlachtvieh hat der Verläufer
Hjserden befahren werden und ebenso die Aecker, welche nicht über der Ortspolizeibehdrde. seines Wohnortes noch vor Abg ide des
400 Fuß vom Verscharrungsplatz entfernt liegen. Viehstückes an den Käufer Anzeige zu erstatten, diese Ortspolizei⸗
Der,-Winterbetrieb auf den Gemarlungen St. Ingbert und behörde hat sodannvon diesem Einkaufe der Ortspolizeibehörde
hassel ist strengstens verboten.. des Bestimmungsortes auf dem schnellsten Wege unter genauer
Si. Ingbert, 18. Oct. 1875. —N. Bezeichnung der Viehstücke Mittheilung zu machen. —
i aen Das Bürgermeisteramt Zugleich hat die Ortspolizeibehörde des Einkaufsortes dem
W Ehaudon. Näufer einen Transportschein nach Formular B. auszuf⸗rligen.
Die oben allegirten Bestimmungen lauten F.20 der allerh. Dieser Transportjchein ist nur für die darin bezeichnete Person
—XXXE giltig, und muß außer der genauen Bezeichnung der Biehstücke den
8. 20. 5SBbecg, auf welchem, und die Zeit, innerhalb welcher der Trans port
Ist der Ausbruch der Kinderpest an einem Orte amtlich an den Bestimmungsort zu geschehen hat, enthalten. Ohne einen
ehgestellt, so bildet der Umkreis von sechs Stunden vom Seuchen⸗ solchen Transportschein darsf kein Viehstück von einem Or; zum
ine den Seuchengrenzbezirk, ivelcher von der Distrikts⸗ andern verbracht werden, und muß Transportant den vorgeschriebenen
hpoliieibehörde erforderlichen Falles im Benehmen mit den übrigen Weg und die vorgeschriebene Zeit genau einhalten. 7 J
———— V 8.4.. 8—2* J
annt zu machen ist, und in welchem Folgendes zu geschehen hat: Ver Käufer ist verpflichtei, das angelauften Schlachtbieh, so⸗
Jeder Viehbesitzer hat der Ortspolizeibehörde innerhalb 48 wohl auf dem Transporte als auch am Befiimmungsorte nicht in
Stunden ein das Aiter. Geschlecht die Fatbe und die etwaigen Stalluugen einstellen und überhaupt nicht mit auderem Bieh in
Abzeichen zedes Thierstüdes nachweisendetz Verzeichniß seines Berührung kommen zu lassen, sowie binnen 24 Stunden nach
Rindviehstandes einzureichen... 757 Ankunft am Bestimmungsorte zu schlachten; derselbe bat seine An⸗
Nach eriolgter Einreichung dieses Perzeichnisses ist jede durch kunft sofort der Ortspolizeibehorde anzuzeigen, welche · überwachen
Geburt, Veräußerung Ankauf oder auf andere Weise sich muß, daß das fragliche Schlachtvieh mit keinem anderen Vieh in
ergebende Veräuderung in dem Viehstande von jedem Besiter Berührnng kommt und rechtzeitig geschlachtet wird. Die Bestim⸗
binnen 24 Siunden der Orispolizeibehörde anzuzeigen und mungen über Fleischbeschau sind hiebei selbstverständlich auf das
dabei im Falle des Ankaufs zugieich der Herkunftsort des Genaueste einzuhaiten. · — 7
angekauften. Stüceß auzugeben.. g. . * J
Jeder Erttankungs⸗ und jeder Todesfall eines Stückes Rind⸗ Wird auf dem Transporie oder am Bestimmungsorke wahr ⸗
bieh, eines Schafes oder Reiner Ziege, muß unverzüglich dex genommen, daß der Tranusportschein mit den transportirten Thieren
Orispoliʒeibehoͤrde angezeigt werden. nicht übereinstimmt, so müssen neben der unverzüglichen Anzeige
Alles gefallene Rindvieh- ist daz wo es gefallen ist, bis auf an die Distrikts⸗Polizeibehoͤrden die fraglichen: Viehstücke amm Be⸗
weritere ortspolizeiliche Weisung zu belassen und jede Berühr⸗ tretungsorte mit der größten Vorsicht solirt verwahrt, genau thier⸗
ung desselben auszuschließen. hun ärztlich untersucht: und je nach Befund als zur menschlichew Nahrung
Behufs der Constatirung der Kranlheit kann von der e net rund eingegraben werdenꝛ
Distxilis Polizeibehörde die Zerlegung jedes gefallenen Thitreß 7 .dui g. G G — 2
err werden . n eeen. Es ist die Einfuhr nüber die Zollverejnsgrenze verboten von
er Handel mit Rindvieh, insbesondere das Abhalten von allen Hausthieren, Pferde ausgenommen,“ von thierijchen Rohstoffen
Viehmarkten ist verboten. 67 und Abfällen von Rindvieh,nSchaafen, Ziegen, Schweinen und
Nur ausnahmsweisedarf der Handel mit Schlachtvieh Federvieh, von Rautfutter (Heu, Ohmet), von Streumaterialien;
oder zu dem als nothmendig nachgewiesenen Besatz der Höfe bon Lumpen, gebrauchtem Stallgeräthe. eü. ui
mit Erlaubniß und unter Controle der Ortspolizeibehörde — J
stattfinden. α .IInsbesondere wird die⸗ Einfuhr von frischen Häuten untersfags
Ferner darf der Handel mit Raufutter, Streumaterialien und wird deren Transport! von Ort zu QOrt im ganzen Kreife
und Dünger nur sim Falle dringenden Bedürfuisses verboten, wenn der Transportant nicht mit einem Scheine über
mit Erlaubuiß und unter Controle— der Ortspolizeibehörd den Ursprung aus unverdächtigen Gemeinden und über deren Be—⸗
stattfirden. lltimmungsori versehen is t. .
Für Gesnarkungen“ welche an die berseuchten Orle anstoßen. Die Orispoiiʒeibehoͤrde welche diesen Ursprungsschein ausstellt,
ist der Weidebetrieb bei zu besorgenber Gefahr von der Di⸗ hat die Localpolizeibehörde des Bestimmungsortes des Transportes
strikts⸗Polizeibehörde zu untersagen. runverzüglich auf direktenmn Wege. hiervon in Kenntniß zu jetzen,
Alle Hunde, mit Ausnahme der Hirtenhunde während des damm diese Transporte gehörig überwacht werden könnenge—
Gebroucheg, sind anzulegeu, sowie alle Katzen einzusperren. 2 4 8. ” *
Die frei hernmlaufenden Hunde und Kazten find zu Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften werden gemäß
iddten. Art. 863 des Strafgesetzbuches mit Arrest oder au Geld his zu
Inm Umkreise von einer Stunde vom Seuchenorte ist 180 fl., und wenn in Folge der Zuwiderhandlung fremdes Vieh
auch das Federvieh eingesperrt zu haller, widrigenfalls es zu von der Seuche ergriffen wi.d, mit Gefängniß bis an Jahr
sddien ist. enuit oder e ——— . La⸗ d gu
3 Fen der akerpolißili Vorstehende Vorschriften treten mit dem Tage der. Belanni⸗
au — Jse B Vorschriften vom 30. achunee cecnlan in,WDintsamdet unhe dhnben so lane
Die adaigl. Becetung, gammer des Jrnern erlaßt auf — — —— Ien 26
Brund des Ari. 3603 Absatz 2 des Strafgesetzbuches zum Vollzuge 5, 8* ung o α aierung jebung
des F. 4 und 8. 20 Abs. 83 der allerhöchsten Verordnung vom 8 — — 24 ät d 243
Juli 1867, sowiedes 8. 28 dieser Verordnung folgende oberpoli⸗ Im 2 amen Seiner Majestä es Königs.
jeiliche Vorschriften Durch 8. 7 der oberpolizeilichen Vorschrift vom80. Augufl
1. l.. FJ. Greisamtsblatt S. 1888) ist nicht nur die Einfuhr von
Der Viehhandel im Umfange des ganzen Kreises von einem frischen Hauten über die Zollvereinsgrenze, sondern auch der Trans-
Ort um andern wird auf. Ane und Verlauf von Schlachtvieh hort derselben in der Pfalz ohne, weiteren Transportschein ver⸗
um uͤmmittelbaren Schlachten beschränkt, jeder weitere Viehhandei boten. .3
st bis auf Weileres verboten. ea Da diese Vorschrift nicht allgentein beachtet zu werden scheint,
Fine Erleichterung dieses Verbotes bezüglich des Viehhandels so wird dieselbe hiermit in Erinnerung gebracht und dozu noch
um Deconomiebetrieb wird, sobald es die Verhältnisse gestatten weiter verfügt:
inlreten.· D0 1. Die Burgermeistet, Adjunkten, Polizei- und Gemeinde⸗
g8. 2. diener, sowie die Feld⸗ und. Waldschützen haben, besonders in den
Der Einkauf von Sclachtvieh darf nur von patentisirten Gemeinden des Grenz⸗ Controll⸗ Zezirles, den Transport von Hau⸗
Metzgern pder deren gebrödeten Dienern geschehen; die Verwendung ken, es erfolge derselbe minteist Fuhrwerk oder in Traglasten, streng⸗
von Zwischenhändlern, ist. unbedingt verboten. Die Metzger oder stens zu überwachen. u
sie gebrödeten Diener müssen sich durch ein Zeugniß der Polizei⸗15. Ebenso hat die Königh. Gendarmerie, unbeschadet der Ueber⸗
dehoörden ihres Wohnories. (Einkaufsschein) —nach- Formular A. wachung, welche don der Zollschutzwache zu üben -ist, die strengste
legitimiren. 3.Aufficht ũber diese Transporte zu üben.
Dieses Zeuaniß mußk außer der Legitimation des Zdufers 2. Die aufgegriffenen Häute sind sofort. von ieder Berührun-
        <pb n="618" />
        wWbgesondert, i —
a eren
XX e bringen. Ueb
mianie in Beschlußfa en, welshes d gen. Ueber ben
hunen — n benrefenden XFSF nf der Aufschrif
mzuordnen in allen Fullen eti ber rinderpesto in Wetschat
zuordnen. a Fuͤl an et rind v3, crelung en PNobrt rungẽplatz ve
u e n g ain wep a — —7— Vieh
ee zu dpen Zvansportmittel· fint tung och Viehb —8* —— i de
volen zu nid uaig B r auf Kosten —— werden —8 —8 *
J Rindvi rennen. b —* * ie Eigenthu * nach echnisch ni Die IBe 8 i 1114 enn mit Erl de durch Men n
— jehgespann it alg nthümer es nicht en Jewies irls anuer werde aubnißz des sce
978, gespann iu als a s nicht zugeben hei sener Dringlichkei er werden di X
is Sinfiriren. i a seucheberd — heile uglichkeit diese igh
ur —3 ee e toͤdten und Pfe im J —5 7 aee im Falle
——— —A e A e —— e
53 otizeib n. 9 34 * * nthiun ũ Vc,
— J solch tn Vwolsinwier — * ürne rerih sud
vVie Vestimmungen d bis 0 fl gHante aufbri dorgeschri e ee ist es
Sedtemder wnunen ven jehe — — eeeetepth —AI 8* neiden e —5
J Da zime egierungeentschiteh 7 *fen du en e a dieselben in e bon
—* d 8* Sdeunn sentschliekung vom 24 ill⸗ — — —— rUt.
——— — — —B—— — tnn
— — ——
der tααα r Ilherhöchstet axauf aufme * nart welden 5 m An ung geiddtet wi erhesttraukes Bi en und dieselb * orschriften
A — Instrut n Berordnung rztsam gemacht —— —* rd, Jeine Ent ee nicht pünt
α orichrif uktion bou vom z. Zu' t, daß die von . Iui men habeme schädigung amtliche
Die Desinj ten genaunb 10. des uli 1867 7. uli 1867, 6 24 der aus der Stae e n.
— — —— —
ven lann cin ehe u— 9 gewesenen p mussen. —— — — * ayerische Regier ie Rinderpest betr rdnun
ar ig — d* en ung der Pfatz ten
R welcher e ist ee ner — nn J —A hpe neri. iee —
3* rn ee, Lee zu n Suu — — 9— 3 — J
aigu werden und it Rindv n er ., — * dmab
RXX — —* — enAn Gat Unsern Daͤnk et
J5— — — — egen detrte n Gaben für u Dank — —
venden e Sorgiolt ist nes Thierarztes —**— —8 0.14 —38* zupor. — WB
a die Befn ist den Versa tige · u Vir. Frh .Okt noch eir w im Feld 3
Ple pe e erschart merhosenzvo ard 8 in —— elde liefen 6
rjelben mi ———— der üt. d ungsplatzen voll en z vbon Hr. n— en so
* ——— — — — —* ———
wlang ee nd mund ieones n e eeet ————— ——
ile un gzeschioffen biei t zu ur gut schlietzend ung 1. —*8 on Hr. Pet 85 *
* n eiben muͤ mgehen, Dar di nden Sta Unterhofe⸗ igarren, bon He Schmin 3 P.
ee ————— —— 18 bon Hr — — m
—X— sind sie J 16 arl Thame irth Emri asche F
en et gewoͤhnlichen und. der Gend sie unter die zuni Hr. ulden; vo hum 2.Unt mrich 8 —
Drisvorste derselben Patrouille armerie zu stell spezi⸗ 55 onrad 6 s n Hr. Schnei erhosen; don P. Soden
55 bon gFeu zu nsgangen ho en / wel Faßbend eibbiuden, hneider Kelper on Hr, Schei
ãbainc der betr in zu Zen un n dem he e ere, 3 Fiaschen —8 chein
g der Ab lefenden Gemne zu Uberze anversehr wnann Zepp 2 ung von 8 chen Fronzb ulden
Die Ve schließung emeinden, sind zeugen hat. A An lerhosen vo Pf. Deid zbrantwein; 3von
——— — —A —ã— — Ven wee — veen
find durch milich ehrte —*2 — —— p2* Kauf⸗
Anbri zil erllaͤren Tabak. 5 Körbe Bp . — — — haler z vo
ngung einen n. — — vom Hilfsberei n Hr.
88 —D ——— — —
n e
Mobiliarversteigerung.

Montag den 17. und Dienstag den 18.
Mts., jedesmal des Vormittags um 9
Ahr anfangend/ zu Hasel, in der Behausung
der Erblasser, werden sämmtliche zur Ver—
assenschaft der allda wohnhaft gewesenen
ind verlebten Eheleute Emanuel Hager,
ebend Bäcker und Wirth, und Maria' geb
Haberer gehoörige Mobiliargegenstände
iffentlich auf Credit versteigert, worunter
—

1. Pferd, 5 Qlihe, 1 Mutterschwein.'2

Schafe, 2 Wagen, Pflug, Egge! Wind⸗

mühle, Tische, Stühle und Bänle, 1

Spieluhre, Schränke, Bettladen und

Bettung, Tischticher, Leintücher und Haud⸗

rücher, eine vollstäändige Wirtbschafts⸗

Baderei⸗ und KramerladenzEinrichtung

derschiedene Eraͤmerwagren, Früͤchte Heu

ind Strotze überhaupt Haug Fuhr⸗ nd

Ackergeraͤthe durch alle Rubriken.

Sorn, kal. Motar.
Anfrage.

Türfen nach erklärter Aufhahunge der
Rinderpest Hunnde noch nicht freilaufen
elbst wenn es gestattet ist, daß die Sauea,
die doch alles Aas aufschatren, ausgetrieben
verden?

Waarenversteigerung.
Freitag, den' 21. October 1870,des
Rachmittags präcis 1' Uhr und Samstag
den 22. October Morgens um 8 Uhr im
Hause des nachgenannten Falliten, läßt Hr.
Tarl Ambos Geschäftsmann in« Zwei—⸗
»rücken, als provisorischer Syndik der Fal⸗
iitmasse des Heinrich Scherpf von hier, die
zu dieser Fallitmasse gehoͤrigen ssämmtlichen
Waaren gegen gleich baare Zahlung öffent⸗

lich verstei⸗gern, als:

Farben: aller Gattungen, Strohpapier,
Hholzschuhe, Bleiweiß, Siegellack, Tinten⸗
dulher, derschiedene Sorten Tabake, dar—⸗
mter franzosischer, eirca 20,000 Cigarren,
dinderspielwaaren von jeder Sorte, Rechen,
dolzschaufeln, Sensenwürfe, Zwirn, Netz,
zchuhmacher⸗Artilel jeder Att und Schu⸗
dernägel; eine große Parthie Pinsel und
Bursten, Züber, Stricke, Wandkoͤrbchen,
Zchreib⸗ und Postpapier, Bilder, eine große
darthie Bücher, Schmucksachen, gemachte
Aunrern, Copier⸗Tinte, Splelkarten, Loth⸗
dand und sonstige Waaten.u nen
Horn, igl. Notar.

Aechte Tyroler Krauthobeln
beis .
u u dJ. Uhl jun.
E nichiger Eifen. und
Met.alldreher findel sofort
gegen guten Lohn daüernde Stelle bei
55233 neitj Chris Wery
Em junger Bursche zum Augtragen
des St. Inghertez Anzeigers wird. gesucht
Ein Logis mit 2 Zimmer und Kücht
und ein anderes mit 2 Zimmenrn nebst be⸗
treffendem Keller und Speicher; ist zu vew
miethen beiz
J itm Nãu ser.
Frankfurter Börse
vom 12. Oktober 1870.
Geldsorten.·
Breutische Kassenscheineen fl. TAαιαO—α
Pirrie Ariedricarn— ιαον
istolen 43
dolländische 10. I.⸗Stücke 8 8456
Ducaten ειασσ
WFrancx⸗Stucde ννι ——
kẽnglische Souvereigns. 11 50 ανν
Doslars in Gold

—1
7131*
217233 A , &amp;

Jevtische vdranipfe(dallsucht)
u orieflich der Speeialarzt für Epilepfie Deo ctber o Kiuigein
inBerlinei ekt. ouisensiras⸗ 45. — iereltse übet Hundert geheilt.!

PT.

Einer für Viele.
—

—2 8

Redaktion, Drud uud, Verlag von F. X. Demenzz in St. Ingbert. ————
.R n c—

S
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        St. Ingberler Anzeiger.
.

—õDB — —

7

— . 22

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— V
— Im g 6ar'i er Anzeitgze t Ciub das nit dern Hauptolatte verbundene Uaterhaltun söblatt, mit ver Dienskags-, Donnerstags- und Sonntags-
tkummer) erscheint woͤchentlich vhierr m al: Dirn 3tan: Donner ssstage Samstärg und Spnntah.“ Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
ant 18 Silbergr. Anzoeigen werden mit 3 Krzr.die dteispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raumt betechnet.
7 ä ee —B
MIG 1870.
— — — 7 —
Die Regierung der nationalen Vertheidigung.

Wenn die Maͤnner, welche jttzt als Machthaher Fraakreichs
‚aftehen, indem sie sich als Repräfentanten der Republckaner des
andes betrachten, die Aufgabe erhalten hätten, den Republikanis—
mis in den Augen der Welt recht gründlich zu compromitiren? sie
zerdienten einen ganz besonderen Ehrenpreis für die groöße Virtüosi⸗
aͤt, mit der sie diese Aufgäbe sysen.

Denn wenn der Republikanismus im Stande ift, Männer an

g Stellerruder des Stagtes zu bringen, die sa sehr wie die
Mitglieder der „Regierung der natsonalen“ vertheidigung“ nach allen
Zeiten hin politische und militärische Tollheiten begehen; — dann
duß wohl jedes Volk, in, welchem die Repuhlid noch nicht das
lertschende System ist, ausrufen; „Godt bewahre ins von allem
hoͤsen, aber besonders vor einer republikanischen Regierung!“ —
Wohin man in den Zuständen Frankreichs, die von diesen
Nannern geschaffen worden sind, auch blicken mag: überall wird
nan die Kennzeichen ihrer staatsmännischen Unfähigkeit finden, —einer
nfähigkeit, die schon nahe · an Unzurechnungsfaäͤhigkeif streift.

Anstait für den Foll, daß sie Patis gis Festung dertheidigen
ifsen wollten, den Sitz der gesammten Regierung von dort weg
u verlegen, spalteten sie diestlben derart, daß einige der Verwalt-
mgsressorts in Paris blieben und andere nach Tours gingen, 49
aaß sie jetzt nicht einmal zu giltigen Beschlüssen kommen können,!
venn sie nicht in Lustballons zu einer gemeinsamen Berathung und
Zeschlußfassung zusammentreten wollen! — Die Ressortchefs zu
kours können ihre Verodnungen nicht zur Keuntniß der Parifer
ind die zu Paris die ihrigen nicht zu der der Provinzen hringen.
dommt nun noch hinzu, daß zwischen den beiden außer Verbindung
chenden Regierungs Domicilen sogar eine Principieuverschiedenheu
intritt, wie eben jetzt wegen der Wahlen zur constituireuden Ra—
pnakversammlung, dann geräth die Anarch e die sich bereits über
frankreich auszubreiten beginnt, in das Stadium det Laͤcherlichkeit
belches wir sie durch die bekannte Luftreise des Herrn Gambetta
zetreten sahen.

VUeberull, wohin wir blicken, finden wir das, gleichzeitig von
net Revolntion und einem schweren Kriege heimgesuchte Fraukreich
afolge des leichtfertigen und frevelhaften Verhaltens dieser Regie—
ung in einem Zustande des Widerstreits, der Verwirrung und der
iufldsung.

Sie nennt sich schon seit länger als einem Monat die „Re—
jerung der nationalen Vertheidigung“; aber zu einer wirklichen
ertheidigung hat sie bis zu dieser Stunde noch nichts gethan, —
reilich aus dem einfachen Grunde, well sie unter den gegebenen
umständen. nichts dafür thun kann...

Nach der Proclamation Gambetta's ist in Paris alles nur
tgeñd Erforderliche vorhanden, um die deutschen Heere von Paris
a vertreiben; — warum vertreibt man fie aber nicht ? Worauf
barten denn die Pariser? — Etwa auf die beiden Armeen von
hon und von der Loire, die man mit vieler Mühe in einer
dStärke vou je 50560, 600. Mannẽ ungeübter und felduntüchtiger
Nobil- und Nationalgarden zusammengebracht hat? — Aber diese
nerden Paris nie zu sehen bekommen, da jede von ihnen — wie
ih in den beiden jüngsteu Gefechten gezeigi hat, — schon vor den
eutschen Abautgarden davonläufi.

Wie es überhaupt um die eigentlich militärischen Zustände
Frankreichs steht, geht wohl zurgenüge daraus hervor, daß kein
öherer Militär mehr zu finden war, welcher die Verantwortlichkeit
ir die Kriegsangelegenheiten übernehmen wollte, so daß man das
kriegsministerium proviforisch dem Minister der Justiz, Cremieux,
mem alten jüdischen Aobokaten, übertragen mußte, — bis ein aus
ben Personen bestehender oberster Kriegsraih constituirt ist, der
bdann zufolge seiner Vielköpfigleit die Verwirrung nur noch ver⸗
totzern wird.

Auch an neuen diplomatischen Dummheiten läßt' es diese
gietung nicht fehlen. Während sie von den Deutschen verlangt,
iz diese —V—
laboleon; der den Krieg begonnen hat, entthront ist, und sie die

Erbschaft desselben ablehnt, verweigerte sie die Wiederherausgabe
von Nizza an Italien, trotzdem dies Gebiet doch auch von Napo—
legn III. annectirt ist.“ In dem Punkte will sie sich die Erdschaft
des Kaisers wohl gefallen lassen, was sie jedenfalls auch gethan
haben würde, wenn Frankreich in dem Kriege siegreich gewesen
ware und das sinke Rheinufer erobert gehaht hätte—
Daß der Graf Bismarck dieser Regierung gauf eine so durche
chlagende Weise gezeigt hat, wie sie fasi zwei“ Mill dnen Menschen
)em sicheren Hungertode preisgibt. wenn sie Parig nicht eher capi⸗
ulfren 10ßt, als bis es durch di⸗ Aufzehrung aller Vorrãthe selberx
dazu gezwungen wird, scheint gar keinen Eiñͤdruck auf sie zu
nachen. — Sie fährt fort in ihrer eben so, unsinnigen wie der-
recherischen Weise ärger, als“ es die deuischen Heere zu thun ge⸗
wungen sind, gegen das eigne Land zu wüt hen, so daß man mit
Recht fragt: welche Strafe denn hart genug sein könnte, um diese
Maänner gerecht zu bestiafen, wenn das französische Volk — was
Junz ficher geschehen wird! — endlich zu der Einsicht kommi, daß
die Fehler und Verbrechen? des Napoleonischen Regiments hinter
denen der republikanischen, Regierung der nationalen Vertheidung“
noch Siriusfernen weil zurückstehen ⸗c zetehen
eesed —— — Au
.Zum Bombardement von Paris.
Die vollständige Einschließung einer so gewaltigen Stadt wie
Paris mit einer Einwohnetzahl. bon Zwei Millionen ist in der
Lhat ein wahres Wunder. Dieses hätte man nicht- annähernd
jeglaubt und zwar mit einem verhälinißmäßig kleinen Heere, wenn
dasselbe auch die respectable Ziffer von 265, 000 Mannn reprä⸗
entirt. Es ist um so mehr darüber zu erstaunen, als ein Kranz
von vortrefflich angelegten und zum Theile weit vorgeschobenen
Forts die Cernirung um so schweeriger macht. Wie Ludwig XIV.
seinen unübertroffenen, Festungser bauer. Vauban besessen, dessen
System noch heutzutage in der Fortification Anw. ndung findet.
so besitzt jetzt König Wilhelm seinen denkenden Schweiger, seinen
genialen Festungszertrümmerer und Strategen Moltke. Nach dessen
Angaben werden die furchtbarsten Geschütze vor Paris aufgefahren,
Seegeschütze, Kanonenungeheuer und gezogenen Pombenmörser,
welche zwei, drei und mehr centnerische Geschosse und bis in das
Tentrum der Stadt Paris“) schleudern. Man hat in der Nähe
des Forts Vont Valerien und an mehreren anderen Orten gün—
stige, hochgelegene und dem Feuer der Forts nicht ausgesetzte
Punkte gefunden, von welchen man Paris sehr wirtfam beschießen
kann. Wenn auch Gambetta seine 400,000 Mann Nationatgarde,
seine 100,000 Mann starke Mobilgarde und 60,000 Mann re—
zuläre Truppen aufmarschiren und 3800 Geschütze auffahren läßt,
und wenn er sich mit Victor Hugs und Louis Blanec in sanatisi-
renden Reden überhebt und unbesiegbar schildert, so werden diese
vahrhaft lächerlichen Illnsionen der Bevölkerung von Paris bald,
wie der Sand der Wüste durch den Samum zerstieben, wenn
rinmal die deutschen Ungeheuer um Paris anfangen' zu brüllen und
n die neu m Hausmann'sche Quartiere einschlagen. Wenn die
Pariser glauben, man wolle die Stadt schonen; so haben fie gar
ehr die Rechnung ohne den Wirth gemacht. Nördlich, westlich ünd
üdlich von Paris werden allenfallsige Erhebungen des Volkes zu
Nichte geinacht. So bei Orleans wurde die Loire-Armee durch ein
»eutsches Corps unter General v. d. Tann total geschlagen und
Vogel v. Faukenstein wird im“ Süden Frankreichs schon gehörig
) Der Mittelpunkt von Paris, bemerkt die Post“, liegt eine volle
Meile von den änßersten vorgeschobenen Befestigungen entfernt, seine Be⸗
chietßung mit gezogenen 24-Pfündern und den neuen Morseru ware dahe r
nicht möglich, deshalb hat man die Riesentanon en, welche nunmehr in den
Seefestungen entbehrt werden können, herbeigeholt. Es sind dies gezogene
Z2e und 96⸗Pfünder von 15-517 Fuß Rohrlänge nud 200 Cir. Gewicht
die 210 resp. 800 Pfund schwere Spißgranaten ca J Meile weit schießen,
venn man ihnen die nöthige Elevation gibt. Im Seekriege wäre das Shhießen
iuf solche Entfernungen eiwas unsicher, bei Bombardement des Pariser Häu⸗
ermeeres hätte man jedoch nicht auf Fehlschüsse Räcksicht zu nehmen und die
Wirkung gegen Gebäude muß eine furchivare werden
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        nufräumen. Es ist wirklich noch nicht dagewesen, daß eine Repu⸗

blik so die Sünden eines Kaiserreichs fauf die Schultern nimmt

den begonnen Krieg fortführt und in ihrem Lügensystem noch das
Zaiserreich übertrifft. Man wird aber die Uebergabe der Stadt
durch ein kolossales Bombardement zwingen, wie Straßburg gezwungen
vurde. Der Proviant geht aus, das Fleisch wird theuerer, Butter
ist unerschwinglich und die Milch so selten geworden, daß bald der
bleiche Hunger seinen Einzug mit seinem Schreckensgefolge in die
Hauptstadt der Civilisation häll, denn von bramarbasirenden Ueber—
Jebungen kann Paris nicht leben. Doch wir glauben, daß ein
enstes und ungeheuerliches, nur eintägiges Bombardement zur
Fapitulation und zu noch gar manchem Anderen zwingt, an
velches der sorglose und leichtsinnige Pariser in seinem gegen—
värtigen Taumel noch nicht denkt. Gut, ‚er wird aber schrecklich
erwachen. 7* 7—

Die „Grenzboten“ schreiben in ihrem jüngsten Kriegs bericht
aus Frankreich: „Die provisorische Regierung hat aus frevelhafter
Verstörung den Krieg der Bürger und Bauern gegen die feindlichen
Ddeere proclamirt. Dieser Akt hat denn auch in einem Theile
Frankreichs zur Bildung von Banden geführt, welche, halb Patri—
oten, halb Räuber, unseren Heeren hier und da lästig werden.
Es sind einige Feldjäger und einige Postillone abgeschossen wor—
den, es wurden Wagen mit Verwundeten und Proviant, sogar
eine Colonne, von Proviantwagen aufgehobden, es sind lleinere
Detachements überfallen und gefangen; man hat aus Häusern u,
Zecken auf durchziehende oder gar auf kämpfende Truppen geschos⸗
sen, hat sogar Verwundete und Einquartierte gemeuchelt und einige
Mal. scheußlich verstümmelt. Dafür find durch unsere Oberkomman⸗
dos oder unsere Soldaten den Thätern etwa folgende Strafen
auferlegt worden: Außer 250 Fl. Champagner (für den Schuf
beim Eintritt. in Rheims) in Summa etwa 3,000,000 Francs
Contribution, 20—30 einzelne Häufer niedergerissen, 20 —30
zanze Dörfer angezündet und niedergebrannt, 150 -200 Bauern
erschossen oder verbraunt, dazu auch Weiber und Kinder, welche
sich an Mordthaten betheiligt hatten.“ Traurige Nothwendigkeiten
des Krieges!“

Deutschland. *

Saarbräücken, 14. Okt. Nach Aussagen von Offizieren
der Belagerungsarm'ee vor Mezz soll gestern ein höherer französi—
scher Offizier als Paramentär im Hauptquartier des Prinzen
Friedrich Karl eingetroffen und alsbald in Begleitung eines preu⸗
zischen Offiziers mit einem Extrazug in das Hauptquartier des Frankreich.
dönigs dach Versailles abgereist sein, um in Capitulationsunter. Veniz el, 18. Okt. (Officiell.) Die förmliche Belagerung
handlungen einzutreten. von Soissonz hat gestern, die von Verdun heute begonnen. Beide

Dir Karisr. Zig.“ berichtet aus Etival, 7. Oct.?“ Die Plätze zeigen eine zahlreiche, gut dediente Artillerie.
mobile Colonne unter dem Commando des großh. bad. Generai⸗ v. Krenski.
majors v. Degeufeld bestand nach einigen kleineren Affairen anl Tours, 18. Okt. Regierungsnachrichten aus Bellegarde
Thampenay am 1. und Raon l'Etape am 5. gestern beĩ Rompa⸗ vom 12. Oltober melden: Oricans ist seit gestern 6 Uhr Abend⸗
rüze ein“ außerst harmädiges Gefecht. Die ersten Scharmütze! vom Feinde besetzt, unsere Truppen sind auf linkes Loireufer zu—
pielten mit Franctireurs, welche den Vormarsch der Colenne durch rückgezogen. Der Feind bombardirte die Stadt. Häuser in der
Re Vogesen zu stören juchten. Eine Salve und ein nasnes hutuub Borstadt und der Vahnhof sind in Brand geratheü. Der Bischo
her andegtiff nen Detachements genügte jeweils, um diese Vanden und der Maire begaben sich als Parlamentär zu dem, Feinde,
ju zersprengen. Erst gestern stellie sich eine größere Colonme, ge⸗ um die Einstellung des Bombardements zu erbitten.
jührt von General Pedebin. Nach siebenstündigem, heftigem Kampfe Versailtles, 13. Ott. (Offiziell.) Die Franzosen haben
bele der heiße Tag mit voliftändigem Zurutwerfen des Gegners das Schloß zu St. Cloud, welches diesseits verschont wurde, ohnt
—V jede Veranlassung in Brand geschossen. Zehn Bataillone derselben
den Aumarsch der badischen Colonne in einer lang ausgedehnten, machten einen Ausfall, welcher vom 2. bayerischen Corps mi
heilweise verschanzten Siellung, gestüßt auf die Dörfer: rechts Leichtigteit abgewiesen wurde. Diessetiger Verlust 19 Mann.
Si. Remmundinks Nompatelize, erwartet. Nompatelize aff Podbielsti.
dem linken Flügel und St. Reinh auf dem rechten Flügel wurden, Belgien.
alsbald (10 Uhr Vormittazs) angegriffen und mit stürmender . Bruffet, 14. Oct. Nach ber Ballonpost eingetro ffener
Hand von Haus zu Haus genommen, Vier Stunden lang drehte Pariser Zeitungen und Bri-fen vom 11. ds. fanden am 10. wie—
uͤch der Kampf um den Besitz dieser beiden Dörfer, welche troßz derum stürmische Volksversammlungen im Quartier Montmartre
hestiger Offensipstöße des Gegners behauptet wurden.“ Gegen half tatt. Vor dem Stadthaus fanden zahlreiche Ansammlungen siatt,
Tudr abancirte der linke deutsche Flügel, nuterftützt von dem welche durch Mohilgarden zerstrent werden mußten. In der Nacht
wirtsamen Feuer zweier Batterieen, und warf den Feind aus der dom 9. zum 10. waren die Hauptpunkte der Vorstadt Velleville
bon ihm besehten Waldlisisre zurück; der rechte dentsche Flügel militärisch besetzt, weil man einen Aufstand befürchtete. Die Nacht
rrückte krästig nach, und gegen baib 5 Uhr war der Feind in verlief ruhig. J
dollem Rückzuge. Die Franzosen ließen 700 bis 800 Todte und England.
Verwundele auf dem Schlachtfelde und verloren über 700 Gesangene. London, 18. Oct. „Daily News“ enthalten eine Depesche
Dieser glänzende Erfolg wurde mit einem Verlust von 800 bis aus Tours— vom 12. Oktober: nach welcher Garibaldi den
VOd Toeblen und Verwundeten gegen einen mehr als doppelt über⸗ Oberbefehl übet sämmtliche irreguläre Man nschaft Frankreichs er—
segenen Feind errungen. Von den im Kampf gemachten Gefan halten hat.
Jenen passirten gestern 6 Officiere und 546. Mann Gämmtlich London, 14. Okt. Hier eingelangte Berichle aug Mej
inie) unter bayerischer Eskorte Karlsruhe, um nach Rastatt ver· melden, daß Bazaine alie waffenfähigen Bürger der Armee ein—
bracht zu werden. verleibt hat. Bei den Truppen Bazaines grassiren Dy ssente rie und

Die erste baherische Mitrailleusenbatterie ist vor Par is Scorbut.
angelangt. .... — — 4

Unterm Heutigen habe ich meine an⸗
waltschaftliche Thätigkeit begonnen.
Meine Wohnung befindet sich im Hause
zes Herrn Dr. Erbelding am Maxi—
miliansplatze, in der Nähe des Justizpalastes.

Zweibrücken, den 14. Oktober 1870.

Otto Erbelding,
kgl. Advocat- Anwalt.

sKurzem in Hagenau erscheinende Zeitung:
Amtliche Nachrichten
für das General⸗Gouvernement Elsaß.

Nouvellos Officielles
pour lo Gouvernement Gôénéral de

Lalsaeeee
Privatanzeigen jeder Acrt anzu—
nehmen.

Diese einzige im Elsaß erscheinende amt⸗
iche Zeitung wird je nach Bedürfniß mehrere
Vale in der Woche zugleich in deutscher
und fran zösischer Sprache herausge—
zeben. Dieses Blatt enthält auch einen
nichtamtlichen politischen Theil, und es soll
debiselben, sobald die Verhältnisse es gestat⸗
ten, eine, größere Ausdehnuung geg ben
werden.

Rudolf Mosse,
offizieller Agent sammtlicher Zeitungen.
Muͤnchen. Nürnberg.

⸗
—A— Bayne's Taschen-
Lisenbahn-Atlas
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MIiStIGCI-EVIOPA.
Nach amtlichen. Angaben boarbeitot von
8 C. H. Reinz:.
Inhalt: 16 Karten, mit einem vorange-
hefteten über 4000 Ortschaften umfassenden
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kinderleicht gemacht ist.
ESPreis 7/2 Bgr AA
Zu borichen duroh alle Buobhandlungen dos In-
and Auslandes, sowie von der Verlagshand-
lung direct gegen Finsendung des Betrags
von 7/ Sgr. in Geld oder Briefmarken.
Die Zusendung erfolgt diesenfalls sofort
per Post unter Kreuzband franco. Adressen
beliebe man recht deutlich anzugeben.
Die verlagsbuehhandlung von
A. H. PaAvnhe in Leipzig—

Ein tüchtiger Eisen und
Metalldreher findet sofort
zegen guten Lohn dauernde Stelle bei

Christ. Wery

in Zveibrücken.
Zeitungsträger (Bursche oder
Maädchen) für den „St. Ingber⸗

ter Anzeiger“ werden gefucht.
Von dem Civilcommissär im Elsaß,
herrn Regierungsprasideuten von Kühel⸗
wetter erhalle ich soeben die Benachrich⸗
igung, daß ich autorisirt bin, für die seit

Ldaltion, Druck und Verlag von

FF. X. Demez in St. Ingbeiri.
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        2288
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223238 555 383235 32 2 S6 —355— 572 5322235
258 53535* 0 228 23382 z2246 33 83338
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2*5 zs25 55*85 32 533385355 333
253 58 —— 53 532523—3—3258—355 52 5253253 —A —
—38 2 5 —53 * 1 23 * 5555 —2 — — 352
2— 5521 288— 3 335 — 55 53—23237 —A
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* 52.2 32— 5573333 52365 —— 373 3333237 35
2 * * 2
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537 * 3555355353 3 5253555 —353 5 533 28
5883 25 33347
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—222— —A— *2* * — 3233333353383 *8
— 38352365 3 3238 53532322852
—V 26 5 535355 sü 232555 5z23552357 —
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3 82 2528* 2332 * 2 2 582 ——— 52 2 — — 5 ——
—— —— —* —— — 52835 — 2 7 —2328383335*
—— * 38— — — —235367 —55853382 35 — 2 57
33558 3 13 323 55382335*
228 —E —7 522 2232 32 228 3
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5 *53 — 5385—85 253258 354328335 2335550
— 22 7 72 3333 525*53 783*
—
83333 —— 333 5533
2 — 555352353 —52 ẽ —— — *582
E 25 582333 —5 — * —
— 3552333353335338385

—— 22282
5 53385552335
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2 525 53235283 *
E — — 5 2382 52 20 *
— 5358 5 —
s 2253835* 3 52 3323385
— —— 327 * ——
2 38 — 555* 2552355356
— 328235 5535 8 53 2«. 2* —23353352* 77—
— 22 5 52 —8 — —72 58* —222
8 75233253 525 3335 233353
3 3 737353 52 8 3533753 A— — 823285
3 2835 s37533 57 2732528 3823 * 3533355*
A 25332238* — 57 5832 83 —— —
22— E an —2238 2.52 23523337 * 3z2*8 2553
2E 2* — 22357* 522 —58 23*83 7 —— —
5 25 S e.* — 5* —E 23352237 —A—— —23533 3 2532 —
523 53 28 2 538 3 235 135555 *
— — 222 23323 — 52323 —58 A— 2383 345535383
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        gberler Anzeiger.
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der St. Jnabecdter azeiger (und das mit dem Hauplblatte verbundene Unterhallun gsblatt, mit ver Dienstagt⸗, Donnertiags⸗ und Sonntags⸗

ummer) erscheint wochentlich vier mal Diensstag, Donnerstag, Sams tag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliaährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krar. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.

Iã 166. Dicenstaa ⸗ den 18. Ottobe 1170
Deutschland. 2*
Münqhsen, 14. Ott. Die Berliner „Nat. Zig.“ widmet
n ihrem gestrigen Morgenblatte der Bundesgenossenschaft Wurttem⸗
jergs einen warmen Leitartikel, in welchem es heißt, in Württem ⸗
verg ist der deutsche Gedanke zum völligen Durchbruch gekommen“,
„die wärttembergische Regierung bekennt sich offen zu dem gro⸗
jen nationalen Ziele. — „Württemberg ist gewonnen; die bun⸗
estreue Gefinnung scheidet die beiden gesegneten Nachbarländer
iicht lünger, Württemberg und Baden werden zu gleicher Zeit
ind mit gleicher Herzlichkeit dem Bunde sich anschließen“ —
Württemberg steht zu uns u. s. w. — Und Bahern“, werden
iele Leser fragen, wie steht es mit uns, ist unseres Landes nicht
edacht A Auch ‚Bayern ist in dem genannten Artikel nicht ver⸗
zessen, doch sind die Mittheilungen hierüber wesentlich andere; es
jeißt dort: „Mit nutzlosen Verhandlungen über Wünsche, welche
zie Natur des Bundes zu erfüllen verbietet, darf die kostbare
Zeit nicht vergendet werden“, — , langwierige Verhandlungen för-
jern nichts, fondern schaffen Irrungen, die wir nicht einmol als
Durchgangsstadien brauchen können“, — „wenn die Einheit Deutsch⸗
ands während eines gewaltigen Krieges verhandelt wird, geziemt
ein Herumdingen um ein Mehr oder Weniger von Concessionen,
nie Nothwendigkeit muß die Grenze z:ehen“, u. s. w. — Wollen
vir hoffen, daß auch über Bayern und dessen Regieruug in kür— Frankreich.
ester Frist dasselbe gesagt werden kann, was an Württembergs Bersailles. 15. Oct. (Offiziell) Es ist kaum nöthig
kegierung mit Recht so gerühmt worden ist. Denn“da auch in in erwähnen, daß die von Tours aus verbreitelen Gerüchte
»em Verhältniß zwischen Norddeutschland und Bayern der hute iber siegreiche Gefechte der Franzosen vor Paris erfunden und nar
Wille herrfcht, wie in diesem Artikel bemerkt ist, zu gewähren, was auf die Staͤrkung der schwachen Gemüther Frankreichs berechnel
uf der einen Seite berechtigt, auf der anderen Seile zulässig ere ind. Ansere Cernirungstruppen haben genau die Stellungen inne,
cheint, wird Bahern nicht verhindern wollen. „daß das ganze velche fie am 19. September erreicht. Am 14. und 15. Ollob
deutschland noch währeud des Krieges die wesentlichsten Früchte janden kleine Patrouillengefechte vor Paris statt.
zer nationalen Erhebung — die nationale Wiedergeburt — ein⸗ v. Podbielskj.
entet. VBenizel, 16. Oct. (Offiziell.)) Soissons hat nach dier⸗
Muümchen, 14. Okt. Denjenigen Wehrpflichtigen, welche tägiger harmaͤckiger Artillerievertheidigung capitulirt. b. Krensti.
oegen Vergehens der Widerspenstigkeit oder Uebertretung des Un⸗ Venizel, 16.Okt. (fficiell.) Heute Nachmittag 8 Uhr
ehorsams rechtskraͤftig derurtheilt worden sind, und sich bis zum fand der Einzug des Großherzogs von Mellenburg in Soissons
. d. M. bei ihrer Heeresabiheilung gestellt haben und entweder att, an der Spitze der pommer'schen, magdeburgischen und hessischen
n dieselbe eingereiht oder als untauglich erklärt werden, wurden! Festungs⸗Artillerie, der schleswig'schen Pioniere, der Landwehrba
„ie ihnen auferlegten Strafen erlassen. aillone Frankfurt, Küstrin, Landsberg, Woldenberg, Brandenburg,
Mäünqen, 15. Olt. Die „Korr. Hoffm.“ meldet: Der, Ruppin, Prenzlau, Jüterbogk und der Halberstätler schweren Reiter.
Zerlust des bayerischen Heeres in der Schlacht am 10. beträgt Unsere Verluste während der dreiwöchentlichen Cernirung in
mnnähernd 150, am 11. 800 Mann; — 23,000 mit großer? läglichen Vorposten -Gefechten und während der viertägigen Be⸗
nmauigleit lämpfende Franzofen standen den Unsern am 11. ge— schießung find gering. 4000 Gefangene gemacht nebst 132 Geschützen.
jenüber. Krenski.
Munchen, 15. Okt. Sicherem Vernehmen nach steht in In Paris trifft man einzelne Vorberbereitungen gegen die
en nächsten Tagen auf Befehl des Koͤnigs eine offentliche Dar⸗ Feindesmacht, von denen man sich ungewöhnliche Erfolge verspricht.
egung der Regierung in Betreff der Haltung Bayerns in der deutschen! So ist — wie der ‚Times“ geschrieben — mit der nenesten Luft⸗
herfassungsfrage bebrr. ballonspost aus Paris in Tours eingetroffen, daß in den Weri—
Binugen, 12. Oct. Der von der republ. franzoösischen stätten der bekannten Cail'schen Maschinenfabrik eine Locomotive
kegierung fuͤr Straßburg ernannte Prafect Valentin, welcher aufj nach neuem Muster gebaut wird, und ihrer Vollendung entgegen⸗
khrenwort entlassen war, ist vor Paris gefangen genommen worden gehi, welche 6000 Killogramme wiegt, den Heizer und Maschinisten
ind wird eben, von Nanzig kommend, von 8 baherischen Soldaten durch ein bombenfestes Schilderhaus schützt und hinter einer eisen⸗
jach Koblenz escortirt. zru; ebanzerten Brustwehr zwei fuchtbare Mitrailleusen birgt. Diese
Berlienn, 168. Oct. (Offiziell). General Werder meidet eue Höllenmaschine soll die Brücke am Point⸗du⸗Jour auf⸗ und
us Epinal, daß das 14. Armeecorps unter täglichen kleinen Ge⸗ abfahren und ihre Kugeln bis nach den Höhenzügen von Meudon
echten Epinal erreicht und seine Verbindung über Lüneville herge⸗ jinausschleudern. Im Uebrigen ist, der nämlichen Quelle zufol ge
lellt habee.... die sammtlichen Maschinen-Werkstäteen der belagerten Hauptstadt
Kassel, 13. Okt. Vorgestern Abend ist General Fleury, in Arfenale verwandelt atorden. In dem Flaud'schen Etablissement,
tüher Gesandter in Petersburg, in Wilhelmshöhe eingetroffen und aahe bei Marsfelde, werden Kanonen und Mitrailleusen gegossen;
hattete sofort im Schlosse Napoleon seinen Besuch aa. Der General während auf einem auliegenden Grundstücke Holzhütten errichtet
st heute Früh wieder abgereest, wie man sagt, nach Petersburg. worden find, in welchen Hunderte von Frauenspersonen Patronen
V (Fr. J.. anfertigen. Um anderseitz den Schaden seitens der feindlichen
Straßburg, 12. Okt. Vou den deutschen, in hiesiger Geschosse möglichst zu vermindern, wird, wie der Korrespondent
Umgegend gelagerten Armee gehen heute 800 Mann zur Verslärk⸗ der »Daily News“ meldet, stellenweise bereits das Straßenpflaster
ing der vor der Festung Bitsch liegenden Truppen ab. — Seit aufgenommen, ‚„um das Explodiren der Bomben zu verhindern,“
migen Tagen bemerkt man an den Straßenecken hiesiger Stadt So zumal in der Plance du Pantheon und mehreren benachbarten
ahlreiche Anpreisungen deutscher Wagren, haupifächlich von Cigar- reien Plätzen. Im Louvre und anderen öffentlichen Gebäuden
en und Tadat, in einem früher nicht gekannten Verhaltnisse; die werden dte Fenster mit Sandsäcken gefüllt.

Städte Mannheim, Offenburg und Siutigari sind meist darunter
bertreten? Auch trifft man in den Straßen ambulante Cigarren⸗
und Tabaklager mit deutschen Firmen in geräumigen Güterwaͤgen.
— Das Zuströmen Neugieriger aus allen Orten Deutschlands und
des Elsasses dauert fort; am 9. d. wurden abermals für Eintritts⸗
karten in die Citadelle 4074 Fr. 75 Cl. gelöst und den Noth⸗
leidenden überwiesen. —
NMaäbllheim, 16. Oct. (Offiziell.) Neubretsach und Schlett⸗
stadt find seit dem 9. October cernirt. Heute früh wurde, begün—
ttigt durch den Nebel, ein Ausfall aus Neubreisach mit etwa 2000
Mann gemacht. Der Feind wurde zurückgeschlagrn. In den Vo—⸗
zesen kommen, unbedeutende Gefechte mit lleinen Freischützenabthei⸗
ungen vor. *

Wien, 12. Okt. Ein Berliner Korrespondent des Krakauer
Czas“ gibt „Enthüllungen“ übce die Zukunftspläne des Grafen
Bismarck in Bezug auf Polen. Nach der Darstellung der—
elben läge es in der Absicht des Grafen Bismarck „Polen zu
rekonstruiren. “

Wien, 14. Dtt. Ein Telegramm der „N. fr. Pr.“ aus
London meldet, daß Rußland erneuerte Bersuche zur Herbeiführung
des Friedensschlusses gemacht und gegeu die Beschießung von Paris
remonstrirt habe.
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        Das Silbergefscchirr in den Tuiler üen ist, da es; Die neueste“Schnurpfeiferei, die zwei Drittel von Paris glau⸗
keinen künstlerischen Werth besitzt, auf Befehl des französischen jhen, veroffennlichtz die AVLiberte.“ Demnach haben die Franzosen
Fiaanzministers eingeschmolzen worden. 10,000 Preußen in einen Wald bei Villejuif getrieben Da letzter

Emil Cast elarr, der große Redner der spanischen Republi- in der feigherzigsten Weise üch weigerten, herauszulommen sceiben
janer,“ ist nun auch in Tours. Er empfing am 10 eine Depu⸗die braven Pariser die Bäume, um sie in Brand zu stecken mit
lation, Ider er die Sympathien seiner politischen Glaubensgenossen Petroleum ein. () —
in Spanien auseinandersetzte und die Zuversicht aussprach, „daß Der Prinz Napoleon läßt in der A. Z. seine Villa von
das Zusammengehen der republikanischen Brüderschaft —R zum Verkaufe ausschreiben.

Spaniens, — Portugals und Frankreichs die fichere Garantie des αννα ιν — α Belgien-t 3α
ewigen Friedens sein würde Bierüßsetl, 142: Oct. Aus Paris liegen feßbenähere

Der 70jährige Odilon, Barrot agitirt in der Auvergne für Nachrichten über? die: sociglistischen? Unruhen vor, die vom 8. bis
folgenden Plan: „Die Berge und Wälder der Auvergne sollen 10. dort große Beunruhigungen verursachten. Die de Journal
verden, was das spanische Asturien für Napoteon⸗ J. warde? Puy offiziel“tveröffentlichten Decrete waren die Veranlassung4iVor dem
de Dome, Cantal, Lazoͤre. Ardeche, Avignon, Correge, Creuse, Hotel de Ville fanden wiederholtVDemonstrationenstatt,die sich
Haute⸗Vienne bilden im Herzen Frankreichs eine ungeheure Festung, am 9. fortsetzten. Die Regierung ließ mehrere Redner, die auf
deren Zugänge leicht vertheidigt werden können und in welche der den Straßen aufreizende Anspruchen; hlelten, verhaften. Für den
Feind' nicht ohne die größten Gefahren eindringen kann. In diesem, 10. befürchtete man-den Ausbruch eines durch Flourens verbreiteten
don der Natur gebildeten perschanzten Lager soll ein Heer gebildet Aufstandes, Um diesen uamöglich zu machen, ⸗erfolgte. die. starke
verden, welches den Feind überfallen soll, wenn er, vom Winter militärische Besetzung Bellevilleis. Der Oberstlieutenant, der Na—
erschöpft, kaum noch im Stande ist, der vor Rache glühenden und lionalgarde, Sapia, wurde, ob in Folge dieser, Vorgänge, stehl
ur jeder Grausamkeit entschlossenen Nqtion Stand zu halten.So nicht sest, vor ein Kriegsgericht gestellt.
jabeln die Franzosen.“ Brüsuel, 15 Oct. Nach Berichten aus Tours nimmt die

Die Umzingelung von Verdun ist seit einer Woche dorkige Regierung zufolge der Einnahme von Orleans die Verlegung
pollendet; mit eisernem Arm halten die Deutschen die Festung des Regierungssißes nach einer südlicher gelegenen Stadt ernstlich
umklammert. Rings reiht sich Doppelposten an Doppelposten, in Erwägung., Der Abschluß einer neuen Anleihe wird als bevor—⸗
tteht Feldwache aus Feldwache in ununterbrochenem Meldungsaus⸗ ftehend erachtet. Der General Reyan beklagte sich lebhaft über die
ausche. Die schlesischen Husaren abgerechnet, sind es Söhne des Mobilgarde, welche bei Annäherung des Feindes sofort nach Or—
Rheinlandes, denen die Eroberung von Verdun zur Äufgabe ge⸗ leans die Flucht ergriffen habe, größtentheils, ohne einen Schuß
nacht ist. Das ganze Detachement steht unter dem General-Lieute- abzugeben. In der Bevölkerung herrscht große Mißstimmung über
aant v. Bothmer, der in Eix seinen Wohnsitz hat, während unter die Unthätigkeit der Garnison von Tours, die auch während des
'hm der Oberstlieutenant Frhr. v. Dörnberg in Siory-la⸗Perche dampfes bei Orleans auf eine Höhe von 15,000 Mann velajs-—
den Wessabschnitt, Major v. Dobschütz in Bras den Nordabschnitt sen wurdee.. —
und Oberstlieutenant Vietsch in Houdainville den Südostabschnitt Brüssel, 16. Olt. Via Lille sind Nachrichten aus Paris
zefehligt. — Innerhalb der Festung führt den Oberbefehl der oom 12. d. über den Verproviamirungsustand eingetroffen. Da—
Beneral' Marmier, unter ihm kommandirt Generol Guerin. Die Be⸗ nach nimmt, man in Paris an, daß der Vorrath an Schlachtvieh
atzung wird verschiedentlich auf 7—10,000 Mann veranschlagt; Anfang November zu Ende gehen werde. An Getreide ist noch
es würde mich nicht wundern, wenn sie sich schließlich als geringer Vorratih. Salz und, Brennmaterial beginnen zu mangeln. Butter
erausstellte. . ist nicht; mehr aufzutreiben. Die Bettelei nimmt überhand.

Unter den Velagerungsarbeiten, welche in letzterer Zeit vbrr DItalien.

Parist ausgeführt worden sind, ist vor allem der Durchslich des Rosin, 13. Ott. .Eine Bulle vertagt das Concil auf unbe⸗
anal de l'Qurcy ostwärts von St. Denis zu erwähnen. Die stimmte Zeii. —
deutschen Ingenieure haben die Wasser desselben auf so glückliche — — —
Art abgeleitet, daß sie, sich in eine lange Thalrinne ergießend,
einen tiefen und breiten Schutzgraben für die deutsche Stellung
im Nordosten- von Paris bilden, auf einer Strecke, zu deren
sicherer Bewachung fonst mehrere Regimenter hätten aufgeboten
werden müssen.

Aus Bequgenrcy wird vom 13. gemeldet: Preußische
Ulanen sind in Meun. 1500 preußische Reiter machen Requisi—
ionen in St. Ay. 60 preußische Reiter rücken in Auneau ein,
nahmen den Maire gefangen und kehrten nach Ahlis zurück.

Tousrs, 16. Okt. Ein' Schreiben des Bürgers Gambetta
an den Bürger Cambriel zeigt diesem letzteren die Eruennung des
Bürgers Garibaldi sen. zum Commandanten der Freicompagnieen
der Vogesen und einer Mobilgardenbrigade an. n
Ein tüchtiger Eisen⸗ und 45 Serichtigung. 9
Metalldreher findet sofort In Nr. 159 des Anzeigers, Hauplblatl
gegen guten Lohn dauernde Stelle bei 31: Seite von oben 750 Zene soll es heißen,
..Christ. Wery anstatt Winterbotrieb: ↄ, Nιιααναανιεν
. in Zweibrücken. *.* — Jal —
— Jahrplklan
—,,, —— atzi seben Gisenbahnen
rνι—lescenten ind qie Doempf-Oho- vom 4 ober an.
Abfahrt von St. In g be ꝓit nach Homburg
zohnen in Cöln a. TnN. bestens au 33.3* —* 5
empfehlen· — * Abfahrt von Id u kirede Richlung naẽ
Es hatten — * — 4 udp 33 n
bert J. J. Ure wenig ond. *8
α und in Bliesastet P. Ap- Abfahrt von H un b3 *5 Richtung nac
proderis. a gas gανιαν —ν
— Abfahrt von St. Jagher geq Zweibrütler
an. (Etruchthereise) Weißmehi das Mal dsihel hen gueghrugtzr ech St Jatter
Unterm Hentigen habe ich meine an⸗ rucht preise.) Weißme as Mal⸗gwtaet⸗ ,—
waltschaftliche Thätigkeit begonnen. er à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog⸗ Asahut von HohntgnagSt In gbert:
Meine Wohnung befindet sich im Hause genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200, Abfahrt von Schwarzen acker nach St. Iv gber!
es Herrn Dr. Erbelding am Maxi⸗ pfd.) 13 fl. 15 kr. bis 14 fl. — kr. * —V ———
miliansplahe, in der Nähe des Justizpalastes. Korn (180 Pfdy 10 fl. 40 kr. bis 10fl.b9 fr Anlunst des er— *..
Zweibrücken, den 14. Oklober 1870. Hersie (160 Pfd.) 10 fl. 40 kr. bis 11fl. Dio mit *bezeitheten duge sind Shnelnzuge
Otto Erbelding, er. Hafer (120 Pfd.) 6 fll — kr. Die Schnellzuge 10 umd Ih s(ses und veoh be—
tgl. Advocat⸗Anwalt. bis 7fl. 10 !ò3r. fördern nur Personen 1. u. Klasse.
Nedaktion. Hruck und Verlag pon F. X. Demetz in St. Ingbert.
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— —* * — 35 2 * * —,—55. 53330* —J * 2 3 3555 — 22
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222 —— 3 ——— ———— —8 2. * 2535 7 —32 —57 — ⁊ * —
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8 A8 85 5232338 — 23 * 2332 * ⁊ 223233
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2— * ——— —*528 3
* 532355 * * 8 ——— 2. * 2 *2 25 2.2 —
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553333* 3— — 23
3. ve 3 2.23 28 238383 4233353 * 375785 23
* 22. — — 53 228 —5 — 5 78 525 3 *m* 8
3 28* 32 236888 8 23 —3325 327 —A — *28
* 2 * 323. 3 3333833 *233 2332 * 223
3 »53535 n 33 23325 —5——33 35 233 3 — ——
353358 33358 2, 77— 135838 5S 252 *
⁊ — 235 — . 2 75 —A —E 27 25367 —
523382 32583 358* D2* 5383 22 * 5223538 *5*
252838 522 533532 35333 25 —A
—————— * y 82 53333 33 222. 5352 —
5255 * — 5832 . 558— * 2233 ——— 5
8 5 —1 * . 5— 28 —2 8 — 5
*5 823 — 55323 — 77 — 2532 333 — 25538*
23 3 * 253 * 85 „33583 23 2 8* *2 —A 353
78375354 388 52 — ——— —— 258239 5753
— F e 322— — 2
2 35 *5 * —— —8 53 357 3
* 23 * 23. 53 2 F — 2 *23 538 * J — 3*75 S3.* 3 — — —
*— 28 S* *237 5 338 —33338 —— *2 2*83
82 38 28 333 — *53 2 535 2233
83838 *7 — —A 3 * 2 86 33* 2 3253288
328 7 * 5388 *33335* 2 53238 2323 23378*
—* 3 — 243 * 5 2 —A 22735 —— — 3
82 9 2 2 33 3 ——— — S28 27 25
*2 —— —— 32 730 2* B575368 F — ** 22 228 23
J
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— 2—3 * 38333 135233 338* —— 53353333 252
2823 7. 5* — 358 3 — 53 53 —
55533 72— 53 23328 83 2556* 53552535 ⁊
5525 533 5358 — —5*554 ——
2338333 25535 587 es s
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88 53 2722 — a —26 553 2573
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E.S —.2 23 5 25 R
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—58237 5 3 — — —7
— 21 — 725 —2 — — 2 32 — —
2563555 5* 32*38853 — — 958—28 —E
*2 2 23 —2. 23 5— 2 3 3533. 87 ñ —52235
332—338 93 73538
—3 — 52 33332 255375
2 725c2—— 3 3855 —2 D2283
38 8 5 —283
2 23 —— — 3833 288*
3 — — ⏑ 3 3— 3 2 33523.— 5
92 8. 5225 —A 23 8 8 3 3833
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459.- 2— — — — mann d cresehpe 3 · Ew R53 terr 38 55,
der Ss Ingberter Anzegehr (und das mit dem Hauptblatle detbaadene innterhältun zsblatt mit ver Diensta zä-, Donnerstags- und Sonntags-
Rummer) erscheint woͤchentlich pie ren gekz Dae n atbarg. DonuierZita gyeS äm v*kagn id Zogun tag Aobbnnémentspreis vierteliäͤhrig 42 Krzr. oder

123 Silbergr.r. Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreispallige Zeile Blatischtift oder veren Raum berechnett. 3

* AI — — —77 3 e J uαα F d. n.

M62. ι ä Sανν ,“ Donnerstaq- den 20. Oktober 1870.
— — 7 — 57 F
in (Die französische Loirearmee) wurde durch die Kämpfe
mm 9., 10. und 11. zertrümmert und hinter die Loire geworfen,
mif derenrechtem Ufer: einigermaßen regelmäßischen Truppen in
ziesem Feldzuge kaum mehr zunte Vorschein kommen dütften. Von
ʒet Loire südlich — schreihbn dien: Mi A. haben die Fran⸗
osen erst an der Garonne wieder die Möglichkeit, sich dehufs
Zammlung und Drganisetidn neuer Strkitktäfte einen neuen Miltel⸗
pinikt zu schaffen, für welchen dann Agen, Montaubun bder Tou⸗
ouse gewählt“ werden mußte; dort wirdeaber die Peripherie, deren
Juifemittel zur denr gedachten?“ Zwecke herauzuziehen · waͤren/ bereits
mine sehr verengte geworden stin, daß namhafte Kesultate in keinem
Jalle mehr erzielt werden können.Mit! veni Verluste der Loire⸗
linie hat also die Fühigkeit Frankreichs zu einem geregelten Wider.
dande, so zu sagen, ihren letzten Halt verloren und gleichzeitig sinkt
nuch die Autorität der sogenannten“ Centralregierung zur' reinen
Illusion hinab, da mit dem Verluste der Loire auch die regelmäßige
Berbindung mik den volksreichen und betriebsamen, folglich fehr
wichtigen Deparkements des Nordwestens verloren geht. Allerdings
scheint man dort seit jeher von den Herren in Tours nur geringe
Rotiz genommen zu haden: — Ueber die Bedentung des Kampfes
am Orleans schreibt die „N. fri Pr.“Det ftraiegische Erfolg
dieses neuen Sieges ist überaus schwerwiegend. Ein neues Re—
quisitionss Gebiet ist der deu schen AÄrmee eröffnet und der Kern
ener Truppen, welche man die Loire⸗Armee nannte, zertrümmert.
Die⸗Noth. welche während; der letzten Tage augenscheinlich im
eutschen: Heere vor Paris herrschte, dürfte nun beseitigt sein. Die
eiche, fruchtbare Beauce,“ diefes Ideal der Landwirthe, liegt dem
Sieger offen; er kann tiun seine ReqquisiklonsKolonnen auf beide
ifer der Loire entsenden und in“ Orleans Vorräthe aller Attan -
jäufen.“ Die Belagerer bon' Paris dürften durch Eroberung von
Zrleans gegen die Wiederkeht ähnlichet Zustände, wie ste in den
ezten ·Tagen vor! Paris heherrscht haben, selbst uͤber den Winter
Jinaus ziemlich fichergestelt sein“nnHer: Besitz von Orleans,“ mit
einen bielen Klöstern, Pfarreien und sonftigen geistlichen Anstalten,
nit seinen zahlreichen,“ von unversöhnlichen legitimiftilchen Familien
dewohnten Palästen, ist schonnals Sitz des Reichthums der fran⸗
zöfischen Geistlichkeit und detz altfranzösischen Adeis von unschätz-
barem Werthe für die deutsche Armee. Geld und 'riesige Vorräthe
von Lebensimitteln 'aller Art werden dort ficher vorgefunden werden.
lußerdem kann fich die deutfcher Armee in Orleans aber auch in
anderer Richtung restauriren. Große Fabriken von Wirkwaaren
uind Wolldecken, ferner die dortigen Mahlwerke, Branntweinsrenne⸗
reien, Weinkellereien, Gerbereien u. s. w. werden vieles Fehlende
bel der deutschen Armee zu ergänzen vermögen, Zu Requisitons
ügen endlich sind den deutschen nicht nur die rechtsuferigen reichen
Gefilde der Beauce, sondern auch das Thal der Loire felbst, auf⸗
ind abwärts, vollständig geöffnet. Südlich von Orleaus werden
die deutschen Requisitions-Kollonen wohl nicht vordringen, denn
hier üͤegt die durch Unfruchtbarkeit vnd als Herd von Fieber⸗ und
mndere Krantheitewm vekannte, Haide- und Wasdgegend der Sologne,
pelche für die Operationen⸗. der, Francstireurs wie geschaffen ist.
die nächste Folge det Beseßzung“ von Orleans durch die deutschen
Truppen wird die Befestigung dieses für die Verpflegung. und
Sicherung der deutschen Armee vor Parig so wichtigen Fußüber⸗
jangs sein. Nach dem Gewinne, welcher der deutschen Armee aus
der Eroberung von Orleans erwachsen ist, laͤßt sich auch der Ver⸗
ust ermessen, der die Franzosen in moralischer und mai erieller
deziehung betroffen hat. Abgesehen hievon, ist aber der Verlust, den
Frankreich durch die Zertrümmerung der Loire⸗Armee, dieses Kernes,
im welchen sich die übrigen Streitkräfte gruppiren sollten, erleidet
mersetzlich.
y ee e
Deutschland. 5.
München, 16. Okt. Der Kronprinz von Preußen hat
hamens des Königs von Preußen dem Prinzen Otta bon Bayern
as eiserne Kreuz 2. Classe verliehen.
Für hervorragendeLeistungen in dem Gefechte bei Niederbroun
* 521314646 *

nid in der Schlacht bei Sedan habennachträglich 29Offiziere,
Unteroffiziere und Soldaten des J. und 88, des 2. baherisch en
Armeecorps das eiferne Kreuz 2. Classe erhalten. Außerdem hat
der Kroispritz von Preußen bersönlich am J. d. Mẽ zu Versailles
30 Offizʒieren Unteroffigeren und Soldalen des 2. Arme⸗corps
n Anerkennung' des tapfern Verhaltens des Letzteren in dem am
3 v; Mts. stattgefundenen Gefechte bei Plessis-Piquet mit dem
sersien Kreuz 2. Classe dekorirt3
—9 — hen, I6 Otl. Sicherem Vernchmehn nach ist die
vin üedufsüngebes Lan“v g gez7für Mitte November in
Aussicht genommen. (T. N.) 67
Aus Ma e et fich die R. Fr. Pr.“
elegraiphiren: Aus' desr von Preußen mil den süddeutschen Staaten“
jepflogenen Verhandlungen soll sich ergeben, daß Preußen für
eine Dynastie den Kälsertikel beansprucht, daß ein deutscher Reichs—
ag gehildet werden soll, daß die diplomatische und konsularische
Bertretung aller deutschen Staaten eine einheitliche sein soll, daß
die füddeutschen“ Staaten hiefür eine Pauschalsumme entrichten
ollen, daß den Fürsten eine hesondere persönliche Vertretung an
inderen Höfen durch diplomatische Agenten vorbehalten bleibt. Für
»as Heer soll projektirt sein, den jetzt im Nordbunde 225 Thlr.
per Mann erreichenden Beitrag für Süddeutschland zu ermäß gen;
ie Verwaltung bleibt' noch für einige Jahre in den Händen der
üddeutschen Staaten“ mit dem, Vorbehalte, daß eine“ bestimmte
Summe, welche die Stände, nicht herabsctzen dürfen, verwendet
verden muß und daß kaiserlich preußische Inspektoren darüber die
doutrole haben.
Das „Zweibr. Wochenbl.“ meldet aus Blhieskastel 16.
Okt.: Heute ist dahler eine mit 81 Unterschriften, worunter jene
des Bürgerme sters, Adjunkten und fast aller Stadträthe, sowie
»einahe sämmtlicher Beamten,“ bedeckte Adresse an Seine Majestät
den König abgegangen, worin deren Unterzeichner ihre Zuftimmung
u der Adresse der beiden Gemeidekollegien zu München vom 19.
September abhin betreffs der Vollendung des deutschen Bundes⸗
Jattes erklären. (Wird denn hier in St. Ingbert, einer Stadt von
3000 Seelen, in diesem Sinne nichts gethan) 4
Karlsruhe, 19. Ott. (Schw. Merk.) Das Ausfallsge⸗
secht der Besatzung von Neubreisach am 15. Morgens war heftig.
Es wurden angeblich gegen 100Franzosen “gefangen; deutsche
Verwundete gab es gegen 80. Die Erbitterung gegen die Frei—
chützen, die aus Hinterhalten schießen, ist im Wachsen. *
»NKafssel, 12. Ott. Aeußerem Vernehmen nach würde der
ARD—
in einer besonderen Mision nach Petersburg abgehen. Es ist dies
derselbe, welcher im Jahre 1867 den Kaiser Altrander rettete, als
in Paris das Attentat gegen ihn ausgeführt wurde. (Karlst. Ztg.)
. Hamburg, 17. Oct. Das französische Kandnenbot Ha⸗
mein“ kaperte die deutschen Schooner Lusia und Concordia.
Schwerin, 17 Okt. Nach von dem Großherzog ein—
getroffenen Nachrichten sind in Soissons 4000 Gefangene ge—
macht. *
Schwerin, 18. Oct. Die württem bergischen“ Truppen
sind unter den Oberbefehl des Großherzogs von Meklenburg ge—
ttellt. Vor Tull hatten die meklenburgischen Truppen 2 Todte
und 20 Verwundete. —
In Burtscch sollen nur no h die Kirche und 13 Häuser stehen.
Beneral Failly. hatte sein Gepäck in der Festung gelassen und da⸗
jer nach seiner Gefangennahme die Erlaubniß nachgesucht und er⸗
Jalten, sich dasselbe kLommen zu Jassen. Zu diesem Zwecke wurde
der Landwehrlieutenant im 5. Chevauleger⸗ Regiment, GrafsWieser,
als Parlamentär hineingeschickt, den- der Commandant überall
herumführte, um ihn zu überzeugen, daß die Vorräthe so bedeu
end sind, daß an ein Aüshungern der Festung unoch lange nicht
u denken ist. 24
Hauptquartier Bersailfes, 17. Okt. General
ZenfftPilsach vertrieb am. 12. Oltober, 8000 Mobilgarden aus
Breteuil. — Am 14. Ottober wurde ein Ausfall mehrerer fran⸗
ete 4 7 6—
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        ‚esischer Bataillonen durch die Feldwache und einige Geschütze des z London, 13 Okt. Die Viehseüche nimmt in Par'is zu
wölften Corps abgewiesen. . Am 15. Oltober arbeitete der Feind'· VS i nνö. Ott. Oqurier, ber Secretär Gambetta's
an Verschanzurgen bei Villejuif.Die Feldartitlerie vertrieb ihn. pist von Joura hier, angekommen. — Eine Dipesche der „Times“
Unsererseits kein Verlust wPodbielky.⸗ gus Verjaillea vom 18 sg meltet: MGeneral Boyer, Adjutant
Frankreich. J des Marschalls Bazaine. ist von Metz in Versailles angekommen
Das „Journal de Bordeaux“ enthält folgende geheimnißvolle und sprach bereits zweimal d se Bismard.
—A ¶ Ran behauptet, daß ein lleiaes Schiff sich Tag, Florenz, 15. Oct. Die „Amtsztg.“ enthält ein Decret,
nd Nacht in Dover hbereit hält, um einen Prinzen, welcher auf en n rnse Vrovbt —
54 * — 645 wolc ¶.n.den römischen; Probinzen alle Rechtsungleichheil weg en
die franzoͤsische Hrone Ansprüche zu haben waãhnt, näch Calais zu e eeee —
unden Mihn fügt hime daß, king, Stadt g, der Normende des Reuigiomabe cuninisses 8 — D—
ine proviforische Haupisiadt werden soll Sein Meimsteriuin so seun wa Pu AAl— RN
hereits zusammengesetzt sein. Die preußische. Inpasiqn in, der Nege 44 Peetert 36urg. 14. Olt. Es verlautet, Fürs Orloff, Ge⸗
ß 78
nandie scheint jedoch dem Projekte des Prätendenten Hin dernisse in neratad sunuanv des Kaisers, werde si⸗ in das deutsche Hauptquartint
Weg hu legen lHu Versailles · begeben Der urst· ist heute abgereistr
Boar Paris, d., Det. Apsere Cavallerie werche jetzu sehr Nae w⸗ y oith Ide —E — — —— — — au
oele Requ sitionsstreifzüge unlternehmen muß, wird dieser —0 — —
uschwerliche Dienst sehr durch die Sgaaren der dinciteutt ie her umigelommen.n Djer Neger auf Marnuique (französische In⸗
elonders im Westen von Jaris iehzt ftänter als fcnhet autzual hen sei weiche am A4..Septenrevoltixten, haben Bin, Plantagen ver⸗
Asunden. sehr cuschiven. Eine Samwedron wont Iiweiten pranhtuchen net Vie Jstteechen u tertrüceurret
dusaxenregiment (Todtenlöpfe), welche eine Expedition nach Char— 25 — dn
d eee see an eez en To vei hewolenoireh host Hanbei anh Vertehr
affiren mußte, sehr start von Franctireuts heseht. Ver Rittmieistex Mehm che g. 1Ib.. Vant gesserge erlassenet ¶ Vergrdnunt
jeß dig Hälfte seiger Mannschaft absitzen. und zu Fuß mite dem der Generaldirxektion der Verkehrsurstalten. wird der Fahrposiverkehr
Farabiner erstürinten die Husaren das, Doͤrf, und dertziehen die mit der k. vb Armee gor Paris undden .b. Feldpostrelais in
Feinde, hatten aber selbst an Rodten pind Asernwu 6 his 8 Weißtwbutg n und. dighhig versuchswtise. unter folgenden Beding ·
Monn Verlust. Schlechter erging es in der - Ngch wom 7, auf ungehheeingefůhrt Ded Fehrhostdertehr kanun nun wit jenen Trubppen
den 8. d. einer Schwadron vom 16 hreutischen Hussarentegimen unntchaltte werden. whoe bor Porig stehen unde so lange sie dort
(schleswig-holsteinisches). Auf einem. Requisttionscommando nahm stehen. sowie mit, Truppentheilen⸗, melche sich an k. b. Feldpostte·
ie Schwadron in der, Gegend von Rambomllet. Nachtguagtier ün lgisCrten, sowwie ber, dem h b. WentratGiappen-Commando befin-
einem Dorfe, welches schoa von voͤn vierzig bhayerischen Infag don Fahrpostsen dungen duürfen Ter big zum Gewichte von 4 Pfund
teristen besetzt war; der die Schwadron, lommandirende Ritt⸗ incl. angenommen werdem Auss eschlossen sind: Seudungen von
meister glaubte, daß die Bayern die nöthigen Borpoften oe derblichem Inhalte, Gagenstaͤnde, deren Beförderung mit Gefahr
ausslellen würden, und versäͤumte. dies daher leider. Es sollte sick oerdenden ist. Pochnzahmesundungen,galle in Schachteln verpadtt
siner rachen. In der Nacht überfiei eine starke Baude von Francs- Zndtagen. Geldez, und Werthpepiere müssen wie disher für sich
Tircurs das Dorf, die einzeln in den Ställen neben ihren Pferden wlein derpockt nd abgesen des werden. Die, Verpackung ist besonders
chlafenden Husaren konnten sich jn der Dunkelheit nicht schnell zänerhzaff. herzustellenn aitn hesten in Kistchen, fester Leinwand oder
tammeln und einige 60 Mann daruntkerx zwei, Offigere, wurden Woachslginwand. Bie Aoresse ist poslständig, wie für Briefe, un—
Jeiddiet. verwundet oder gefangen genommen, —während ungefghth hehaß und ungerreißbar guf der Sendung anzubringen; ecbenso
50 Mann, darunter der am Kopf perwundete Rittmeister, 9 aeneeee e eche
Gbeils zu Fuß.oder auch auf ¶ungesattelten Pferden dunsehieben d peyuchnen nch gispüedln ich der Sendung selbst eine icpin
und spaͤter saͤmmelten. Einzelne zersprengte Husaten finden sich jez AÄdtesse hfizu paen. Die. Fahrpostexpeditionen sind ermächtigt / por
voch wiedet ein. Die hayerischen Infanteristen. welche zusammni ehrerey, Fahrhpostgepdungenm an den gleihetz Adsessaten. mit einem
Linem grdßzeren Hause iagen,— lonnten sich ohne Jennpenswerthe Togntport gut Gihe Sendiinng bzufhediren, Die Sendungen an
Veriuste durchschlagen.... 3.) Plutacs zc. müssen hein det. Kuftgabe fragtici werdez; Sendungen
Eugland. von Militärs ꝛc. ——— werden, nur un—
Der Spezial⸗· Korrespondent der „Times“ im Lager vor Metz frankirt peftzrderss . Die Zare besteht aus dem internen tarifma⸗
zexichtet eine höchst kuriose Thatsache, die sich hei dem Ausfall der, zigen Porto für die Heforderung, bis Weißendurg und einen
Frachosen am 8 d. ereignetee Das Gefecht dauerte bis in die fixen, Zuschlag, vong 12 fr.zndelchlehteter ohne Rüchsht au
Nach! hinein, und als die Verwundeten —untersucht ¶ murden, famd Gowicht— nid Werttzdellargtion erhohen —wird. . Die. Haftpflicht
nan, daß eine große Anzahl Preußen Zündnadeltugelwunden Rud der Postanstalt richtet sich im Verlustfalle nach derBestimmung der
diele Franzosen Wunden von Chassepotkugeln herrührend, hatten. Postliraushartordumg, Für Gelder und Werthpapiere wird keiner—
qs geht daraus herbor, dah beipe Thele jn der Dunkelheit in set Hafsung bernonnmen, Die, Bestimmungen hinsichtlich der Ven—
hre eigenen Reihen gefeuert hahen müssen.— sendung, von Geldbriefen an Militärs bleiben unverändert in Kraft

— —
h
Waarenversteigerung,

Freitag, den 21. October 870,des
Nachmittags präcis 1 Uhr und' Samstag
den 22. October Morgens um 8, Uhr im
Hause des nachgenaunten Falliten, iäßt Hr,
Tarl Ambos Geschäftsmann in Zwei—
drücken, als provisorischer Syndik der Fal—
itmasse des Heinrich Scherpf von hier, die
u dieser Fallatmasse gehörigen -sämmtlichen
Waaren gegen gleich bare Zahlung öffent⸗
ich versteisgern, alsz

Farben aller Gattungen, Strohpapier,
Holzichuhe, Bleiweiß, Siegellack, Tinten⸗
zulver, verschiedene Sorten Tabuke, dar⸗
unter französischer, circa 20,000 Cigaeren,
stinderspielwaaren von jeder Sorte, Rechen,
Holzschaufeln, Sensenwürfe, Zwirn, Netz,
Schuhmacher⸗Artikel jeder Art und Schu⸗
ternägel, eine große Parthie Pinsel und
Bürsten, Züber, Stricke,“ Wandkoͤrbchen,
Schreibe und Posipapier, Bilder, eine große
Parthie Bücher, Schmucksachen, gemachte
Blumen, Copier-Tiute, Spielkarten, Loth⸗
hand und sonstige Waaren.

* chut u pnn Eingeübter, Geselle bann dauernd
Bekanntma * ung. hene helen bei Schlosser C. Um behr.
Wer Forderung an das hiesige Hoshital 9 — ird hä — 78
zu machen, hat seine Rechmmgebhis längn — byi demselben ein gesitfehe
stens morgen 19 Uhzr auf demnunterfere Junge in die Lehre gugsnommen., eme
us e e * 25609 188 — — —
—E— 3 F 3544
Das Bürgermeisteranute F— Wegen geschäftlicher
Chandon. 4 Störuug des Telegraphen
dragt vod e e — es nicht möglich, die
er Stadt Homburg vom 19. Ollober itigen! ü
Weizen fl. — ny 6fl. 30 tx 9* —— — r drugr
Spelz — fl.Akr. Spelztern —Afl *7 ru * ꝛc are zu erhal:
lr. Geiste, zweireihßige — ene rg tent
rierreihige — fl. Ett. Mischfrucht — fl !n o Io Gervod
ic dafer — fl. — ir. Eibsen — Die Exped.
— tr. Bohnen fltr Wicken —4
—
Iu Kgr. — ke Kornbtod' 8 Kgr. 29 kr α — *
ditto 2Kgr. 20 ir. ditto 1Kygr 10kr — —
Bemischtbrod 3 Kgr. — kr. Das Paar
Weck 7 Loth 2ukr. Ochsenfleisch pr. Pfo
— tr. Küuhfleisch 12Qu. 16 tr. 2. Qu
14 kr. Kalbfleisch 12 3dr.n Hammelfjteisch
14 ft. Schweinefleisch:Agentr.“ Buttet das
Pifd. 36 kt.

Horn, igl. Notar.

edatuion, Vruck und Berlag von .

Aeme

in Sti. Ingbert.
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        *8
5232532
233835332
533332335* 7 *
22353* 333 522
* —A — 2 — — * R
33838355 — ——— 57
3353335255 2356 —302 3 — —e
X 2 S2 365 7 * — 2 —8
3335 22 * 8 1235282535
XM 22358 252 38533* —A — * 3332 5588;
35353 7 3524 255 23 3352 2238 7555853
23 35355 —I3 X 8 — 5852 87 22 — 223* 33523533
— 3325 335223 F 24 28 73343* —— 20 J —33337
3338 23253* 28 *4 23
—533338334 23* 83 58 22 333583
*7* 25* — 82 5 2232 —2 2 —725
25835 —58 5E5 552 538 * i —— z35
— 2338 8* 33858* —2 —z25335853 225 — 4 3355433377
33533333533 33. 5 3 J—— 33532338734 —*8* 53c8 5223
2,223 — 20 3232 2 235 —— 285 —E 23
A 22322 3253 2 5227 — —Z 222 *228 2 252 22228 — 122
52 —x 532 — 32335 E 2** —X 2 *72 * 355335 28 ——
2355*2 33328 A 232 — 383 252* 3338 ———
32 —————— 2——558 73— 33—8 —538s 33238 525322 *8 435 5338 52
35 553 A— D z3833— 22*22 5333533 23 —
3* 4 —M 23 —— 538 25* 3
—2 225355* 1683 2* 2. 22383 —2—5 *3 — 772227. 2 *ẽ
* ——— * 2 .“* 22 8 VD 32* — — * 32
9 58835* —— *22 — 2.3 — 225235
— — * 225 —*23 2 * 223 353 — —— 52 —
—2355353 7 235535207
5383335355 —z223552 F — *4 —238323883 228 333338 533226
— 533 25 — 3. 5.2 3* 8 * 257 —F —— —1 e—— —— *
52 — — 285 2* 28 5 255352533* * —— 538 —
2320 353 *557 — —— 33337 355
33 23* 532252 37233—8388 3375s5743533 5* 383852837
73s583383238328 3 z3. — 33333537
5—2 3 2* 353 582. — 53 — —5 252 5* 12— —— — —52 * —
—A 53232 5—3353*3 — 5332 —5233 —A —— 25837— S
8 —38 — —— * — — 5z38232375 8 * 28 320
—— 2 *8* — 2 284 0 —A * 2 2 222387* —3— — ——
* —J ———— 238 — — 1585525 — 2535 532— —
7 8 — 2 * — 2 4 —* 22 — —— 8
e 8
J v
— 3 — 25 2 —
——— 23843 333338
— 35 5 —8
* 335353232368
— ——2 2
—
» 23322 — 2 10
23858 553 5— —8332
323 55 555 223855
338 *337 25553 4675
** 8* —

—525 *2 —55 5252*83
*2 33283 5385 8 *
7833 75 773553 8*
8* 53* — 383
33s5 57 233 336333 23

53 273 55 83585 5327
2 —5225 —3 283
—s — 35 5—5855

. * 5855 23 5—2— 58*
* —— —* 28 j *222 —5 —c 5
—58 8535 55 —A—
48 532*5838. — 822 85 —D
— —55 3 2883 22
—z38 — — 553077
* 22 * * —— — 2 533
— — V—
—53 —53 —— 55 885
25 23z 53
525 3 88
S“— — 25 3 83236 5535
22 —6— — 855 —
— —— —
—A 535 57
—252 23 D — k323 2 —2
ESS E 2—

8*

2 5585 —5*
32 5 —z —— 3257 252 * ECG
a 7555337533533335 5583
— z33855. 32** 2 — —

—z32*5 8 28 —28 8 — 5
—375387—3—37 —

J — —5* J ß
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*8 52 57 —225353233 ES 3 8 2*
5333383* —533228 3358
25 8* — 3554 —
5*0 —— 52 25
883 932325 5* 5 5338

324 —25*83— *
222 — 8 —
12 25253 —— 9

73—338 R25
2—353S 5ñ33533328 ———
— —— —* 53332323 2*8* S
A 3 3 27588
— ——— ——388 5557
3 2 22 n 2238 522
— — ——5557 *5138 — —
2 3— —— 22 * 8 58
2* 8 53355623 — —2

255—5258f5 55 33353 32
255 35:554 — E — 3333523 **

5 3 5 233 555

3835375 — — — 3

—8 2 2288 355* 5455*338 —
*— 8 —⏑ 253 77* 583222
2** 5*2552 *58 —* 5* ——

43 8 — SN 3 — *

eiß 333355 5üz358232 —

— 352322 382 55
*253335538 358355337
*3553833335 3235—3355388
3333 33336333533*8
3 2333 22

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s553523535
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58 53533 8734
58 58* 3357 —A 58
52 8* 825 5* 5533358
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3 3 3* ⁊ 2 3 — z
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—A — * 74 — 3 7B3 * 2 338
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8 2375 32288 587 33337338 263335357
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333323 25383* J
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255* 285* 738345 — 8 48
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J—— 35 338336 368335*838 33753 3 55
53533373 — —— 85 3 33337 53553 —
* ẽ
3 53326 38
5 — * 22 —
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* 90 — 9 8
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        — — —2 — 3872. 22 *227 2. 2222
38335259 332838233833 255555 335552 5333357
32 2233..,5 33225 23.* 252 22382 232233 — —— —A—
— —3 — — 3 23.* 2258 * g 2332 2* — 3 ——

332385 —592 —83285832 —3—328 2383 7*
2. —5528 22338332.7— 522 *3355 223853233
— 35 — 25353.333 2 2.* 2333 —3—3 33333333
—— — * 55—52233 22*23 m—*7 25 — 22. 2 26
2335 5523 —832.5*3. 5 53 3 —A — 2.
3 33 33 33838
337 53 — —2. 28 — 538 725 ——33—332*
383 —— — 3 83 3 3— 333 338
352 333 3 — — 2532833323333* 28333* —5533552883

— —22—
* 71533832* —58 832 —3— 3— ——3 333 —2553—327*
5333353*„S323 3 — 333233 3333335* —
—— 23— e 822 28 5 5 * 4 —— *52 —
— — * 3 — —2 * ? * 23 ** 7

— * 7 5252 2 8*2 23*6
333 332333—884 2333338—38 523385333 ———
5 25 — 33 23 3 ——3 33
257 324 23— 235 55—2533333 33—3— 3525332333

34 283 3 220 — 22* —— 3 5* 2 5732. 222522.2 225
—A ** cẽ3 * 25 —2 2 2 — * * — —
—— 2355 85*3— 5 23 32223 z 33333332

*v * —3 8 — * * w — 2 F n 5

285 22223 23 223 — 853 238 —
2. — 2. 82 83* *153 8 — 803 73 * — — — 2 *

— 3 * —2z22355 2 7. 53 2 3 —— —2— 2 —222 328—
— — J — — — z358 32. 3. * — 52332 —— ——

3 * 52333538 — 3358 333833783
3 33 3 8 — — 3 3
2 2 2 —A —— 25 253 7 53 23* — * 53 — 2 2 *
* 3 * 8 25 —— — 53 —. 7* 5 3 *
——— 835 3335383733333 *833 3
?2* —83 ⁊ * 5 27 ** s —42 * 1 J
8*828333. F — 8 *33*3 55 — 73—

8 . 523 — —3 5 88 3 — —E 235*2
z3525323—5—333—558 5*—33 . —323
3282. * 23355855* » Wwr 7

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* 853 33 —
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44 98 15 2 38
— 53 532 88 2532353
*240 z6 32 8 — 232
83 83332335 2533 5
8. —z525 — 772 23 —
——— 8 273 2.* 2 * 62 525
2 —33 32 mñ d 33
— 555883835335* 8 &amp;
27 5 238
25 38333577 558 38
—A —— 533323 353 388
22 * —2 ——A *. * 2. 5535
833335323373 3 * e7
185352. 3 * F J
7 — — —55 222
—8323* 53 587 —553
3 533.*583 82328 — F 5—
2* 8 2 2 2 * —— 823
—A ——— 5855 323 — z53
3223 338 —3 55 58
— * 2 S 2 .2 *
* 82 — * 23 22 2 —3* *
3375 88 58
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222 *8 F 2 *
re 232 33 7 82 —— 588
* 32. 2 — * —— —
23 3235 23 8 58 283
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3253 — 6 55 z253538
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2233705 337055 98 53333335
525 25355 3 2 233 35 855335333—
e7 *22 72. — * 2* * x * —A —
2 — ——— 55523885 —A
535 — 3 553 532 538
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28 272. 72 32882 78 27
* * 2122 2 23 7 3212 7 32 — x
— 55 22523 277
⸗28 3*332. 55 — 258
*3 8 8.26 2 2*8 22 7 b
2 —35— 8* *332 3
* 5* 2 — * 3 *
——838 ———23 23 — ———
23 385332333 533 7—— 18. 2— 352533
22.383 32332 252733327 E
3 22533—33 3
*5555.5 53 72——3 605375— 2232252 535 25
3533387342 223 3
— 25322383*—389 5*353 *2832* *
85 5—15353332233 ẽ 2
2532 —F 272238 * * *83 K
533323 58583 * — v
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2* 25353573 — —22338 2.3. 3 —— *
22 2. 2558 2.* 222 5
235— 2887— 72* 3 252 —
252 23 7 5232 — * —
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22 *5357553 523 2
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he GruVegeberer Ler An Yen quere Cund. dal at dein auutolalie⸗verbundkue Uiterhalkunüablant, mit Set Dienzkags-!Donneraiags⸗ nicid Sonntagt⸗
amer) ·erscheint wd hentlich velenrun 4.1: Bien ükbah, DiolizeArr uat. Seul m tzuieeg Ans Suzuan im gii Audunehtentsuttet wiceitljihtlg A27usrzr. deb
n Silbergre!n Anzeigen werden mit 3. Kegt.- die dreispalligt gelle Blatischeift ddettderen RaumtKerechnetln. bltdit rui Lurn
— ——

—W
ινν
n Deuts land mwanntn üerr nne
Manghet, 1 hin va ge rünthericdne. gat width
zung getroffen, daß an faͤmmtiiche Ahttheulungen der nohilen Armee
iür die tattere Jahretzeit jiach Bedarf wöslene Decken dann Bund⸗
duhe oder Halbstiefel mit Doppelsohlen ghegeben werden. umd
war erhält jeder Rann der Feldttuppen 2 Pqaatwollene Socken
i pocx mit. Dophetsohlenders⸗hene Bundschuhe zver Halbo,
Jefel unentgelih
uus dem 3 nrmet
4. Borfa ises Id Ott. Die 68 Diviston von der Armet
rouhrinzen hat gestern den etwa 4000) Mann starken Feind
Thaieauyun die Spart Chategudun“ liegt erwa 7.Mellen
dordwestlich von Orleaus in Depatlentent Eure et Loire und J
Sißz einer Unter · Präfeltur).angegriffen, geschlagen uUnd die verbarr
adirte Stadf ersturmt, piele Gefaugene gemo ht. Diesseitiger Verluf
— ——
ang rkolt leß On.Selt dind vo. Sst d due
vesahung bon Puris keinen Ausfalt mehr. vetfacht, Wab her der
ußerordenilichen Zahl von “Bewaffneten, deren die auugenblickliche
— ardnautischen Depeschensich.rühnit,
vewundern ist. Denn je größer die Zahl! det Zenesnnde
e Stadi. die angeblich doppelt so start, alsdie der Kins ülie—
ngstruppen ist, je auff ltlger wirdhie — Entsagung der französt
hen Geucrole daß sie nicht. den“ Versuch wrchen. diee Udberzah
juf einen einzeluen Theil der Belagerert drücken zi lassen. Bi
t in dies nicht, geshehen.“ Kleine Zäsammenstöße, der Vorposten
md ihrer Soutiens haben wohl staligesanden auch un starker Be—
chhießung und Bewerfung Linzeltrer vorgeschobeuer Puntte.z. B
zi. Tlouds. hat es nicht gefehll. Deutscherseits ist nach kein Ka—
onenschuß zu wirklichem Angriff des Feindes“ und srister Werte
zefallen, trotz mannichfachet herdusfordernder Anreizing der“ Artil⸗
aisten in den Forts, welche hin und wieder ihrk, Munitionjn
mglaublichet Weise verschwenden, obmpoht ihnenjeder? Wurf wiit
esn riesenhaften, zuckerhutförmigen. Grasate Projettit naͤhe an 800
Fi. kostet. Dje uͤnruthige, fast springende und unstäte Bew⸗güng
er Besatzung kontrastirt seltsam mit der eis! raͤtn, Kuhe des ganzen
Finschließungsgürkels, der sich“ auf“ keine Weise zu einer. Akrion
Drn ———
vährt *
Kaästalt, 17. Ott Gestera würden 48 n ee
neist Bauern, hier eingebracht, welche bei Ammersweiler aͤuf deutsche
Ftuppen geschossen hatten puh mit den Waßfen in der Hand er⸗
riffen wurden. (Fteg. 24445
Wahrend der foͤrmlichen Belha ger u ng von Sträßhurg
ind acht verschiedene Geschützattenn Preußischerfeils ind deren vier
dis derseits in Thatigkeit, gewesen und zwar im Ganzen 241 Ge⸗
huͤtze namilich: 80 langegezogene 24.Pfunder, 12. turze gegogene
pfünder, 64 gezogene 12.Pfünder 20 aczogenev Hfuͤnder,
gezogene 21 Temimenter Mörser, 19 Z0opfündige 20 28pfündige
ud 30 7pfüudige glatte Nonee; deti sind zur Beschießung der
titadelle badischerseus hinzuzufügen A NZtpfundige“ Mörset 8 60⸗
fündige Morset, 16 gezogene 12. Pfünder- Is grzugene 20 Pfüg.
et.“ Von den genanuten 1 Geschutzen find im Ganzen 193 732
Schuß und Wurf, in die Fessuug ee zwat
62,600 von den 197 preußischen Lundes rehe von den 44 ba⸗
ischen Geschügden. Es Ine gewesen — 00 Granatenschuß
iug dem langen veszogenen“2 Pfünder,“ 45, 000 Grandtenschuß
uns dem gesogenen 12 Pfmmider,“ 8000 Granatschuß au⸗n dem ge⸗
ddenen 6.Pfunber, 3000 Shroͤpuelschütze aus“ den Jezogeneit 24
Zfünder, 11,000 Shrapheishaße aas deim gezogenen 72 Pfuͤlnder,
000. Shrapnelschust autz dem gezogenen6 eo Lang
ranaischuß ans den 1 3.Ceatimemer⸗Kanonen, s0b Länggraͤnitwurf
us 21 Â ex⸗ Morset.13, 000 30pfuudige. 2h, OOd 23pfün.
ie 23 oo pstndige Dimbeanwhtfe alg giasteg Wiorsern. Deese
Zuinmei geben als siatistisches Refultzr' dan in den 31VTagen
—A f93.722
huß und Warf, durhichüttlic demna hnan jedem Tan 6249

qewer! Stusde 869,8su der Minittenaifs forttaufendenvis 8
Schußt oder Wutf in die F sung gefruert worden sind.n
rin 7. Dee Der Stuatzangeiger Winereo
ßerbrdnung betreffend dic Anfhebung des Verbotes der Aus⸗ und
—
——— big Saarbelicten u⸗
Berrru uge Dete HitMod Cott schrebh. De 6
Ud hot in ben vehnn Wochen mis selden“ Rafhenauch vie Age
An besonders die weitere Enh
bickelunmng' der drunschet Cirigungewielfach erwogen.Die Vorbe
e sid pn en nunmehr un ittelbari
gerhandlihert daruͤher mit del Verrtretern. der jnddeutschen Re⸗
ae i e Geapteete gaetden soene di egeenit
ziejser Berathungent werden dordüsflchtlich schon“, Gegenstand weil
erer Verhandlungenmit dem im Rod: zu berufenden“ Reichstag
ein können. Der Finanzainistet Camphausen bat sich zur Theit-
iahne an — Zag, Fraͤntzeich begeben 8
8eritun' id. Dth. Die Prov. Cort. sagt: Die Getühhte
on vFriedensbertuittlungennwelche aim kal. Hauptquartier seitent
acuttaler Machte nenerdings versucht sein sollen, sind mit größtet
Zorsicht aufzunhmen. Jedenfalls Derden alle eiwaigen Friedens
versuche zunaͤchst duranf hexichtet sein mürssen, die Franzosen seibf!
un volleuꝰ Veiußtstin ihret Frieden sbedürftigkeit ünd zum vorläu—
igen Anerkenntniß der unexläßlichen Grundlagent des möalichen
Friedens zu dringen. 3 e
DemMit. Wohendten gufvlae sind von der preußischen Arme
ad den bis Mitle Otlovet verdffenruichten amtlichen Verlußtlisten
nr 6 Todesahehen gds Oiftgen nci 18 Reserver 8
danbwehte sinn nd Offigeren gieW) gehüeben, 282 Offi-
niexe (iuel, El Reserpee Aind Ih Pandwehre Officieren) ithren Wun⸗
da eelegesu t.HOffigere Anck. 2ĩRegerde unde6. Landwehr-
Offineren) infolge Keranthelt! gestorben.“Der Gesammwerluft at
Offizieren beträgt mithin 772 — 7 1 Reserve ⸗Offizieren, 60
dandwethhr⸗Offisieren und ZOffizieken a.“ V.) darunier befanden
itz 690 Difiziere der Infänterlelinclt“ 69 ReserverOffizieren, 839
Landwehr⸗Offizieren und 2Offizieren D.) 39 Cavalerie⸗Offi⸗
itxen lintlReserbe -Offizieren und I LandwehrOffizier), 82
— gagenieukOffizieren unde2 Offiziete dom Train'
l Genelas· Venennt8Venetaimejort, 21 —** 9 Oberst
dieutenauts,“t1 Mäjors 140 Bauptleute und Rittmeister, 141
Premier⸗Lleirtenants 403Shconde Lieutenants. 5
Bie vichachen, Verichte uver die Beinalitat, welche die Fran⸗
hosen sich hehen deutsche Verwundeteu ichulden kommen lassen
die von gewisset“ Stite durmernochangezweifelt werden, finden
br ete Betiht einez haherischeg“ Amtsblatats
ieider Ihre Beftderghugen Es heitzt daͤselvst- Det Soldat Johann
Nirriahr Poin Isndüfanderie ⸗Regiment, ein Schlosser feines Ge—
werbeg, uünd in det Nahe von Regensburg behtimathet, wurde bei
Stdan dtetfach an Kopfer und, an der Schultet verwundet. An⸗
fanglich sn binent Vauetsihaufe von/seinem Brudet, ver im 10
Jufnetie Regimeste diem. gepflegt warde Ler, als ihn dieser
vetließ, unt zu sisem Regiment zuͤrückzukehren, von einem der
Zewohntr des Haufes inr der angeblichen Absicht, ihn zu eineni
Lazareth zu bringen, jortgeführt, und fiel hier zidei Bewaffnelen
zie et für —— hielt⸗imo die 3 — weiche, während sein
wegleiter entfloh, ihn iedermarfen woruus einer der Mörder auf
du saieete Ied der dundere mit dinem“ Stilet' dem armen Vertvun⸗
em dessen rechtes Auge'schon' durch' vinen Schuß in die Wangi
verletzt war, auch das linke ausstach. Spaͤter fand sich der
duglucklicht sg nckn wahtscheintich. fran zösisthen Zitfluchtsorte. für
Ferwundele, uͤnd wurde auch dyrt aͤrztlich dehandelt, bekam aͤber
chis u essem. so daß hu'der' Hunger iricb, o die Straßẽ
ni hegeben, wo vrsich inühsam“ orts hleppte, unð endlichglüchich
bleber auf Kauledo hen fucß die hn weilet brachten Ver aenn
es num Vbllig Erhlindelen. der sich jeßzt in Prwatpflege bei einen
Avothetet iun Rürnbergveflndet, wirit erschütternd auf jedesfüb
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        iende Herz. Eine Privatsammlung dedt orlaufig hane notnwen Ueber die melche der Haiser Naspolton im Ausland
zigsten Bedürfnisse 9 * 5 angleg hat theil — Titel: Pas un sous
Dem, Drtsdner Jounat schreibt man aug dan —B— den ð Briefj Pietris, des Pꝛivatfekretaͤrs det
—A i331 Da nach allemm, waß mag hier vor Pgris segisers an, worin Vsene wurde, daß der Kaiser keine Fond⸗
aus der pere viele Horren und Damen es) sich angelegen ——— eeen habe) imge Ei melbeiten mil. Der
sein lassen, das ob der franzosischen Gefang zu berbessern, daiser legte ihm zufolge im Auslande folgende Summen an
so dürfte es an der Zeit sein, die vollkommen wahrheitsgetreue 1854 bei Baring, Gebr. in London 6 Mill.; 1855 bei der Vic⸗
Schilderung der Gefangenschaft eines sächfischen Unteroffiziers mit- soriabank in London 3 Mill.; 1856 bei Kinalet u. C. in Wien
zutheilen? Derjelbe erzäblt folgendes .4. Wir waren 17. Tage lang 3. Millez. A860 hej ). Pe Jecker, in Mexilo 14 Mill.; (jedenfalle
n. Verdun? in Gefangenschaft, und zwar in einem Civilgefängnisser chlecht, Placiatzz 1863 in der:chi nesischen , Anleihe 8 Mill. (aucqh
nit durch Bretterkästen verschlossenen Fenstern, UnsreKaöost bestand chlechtes Geschäft); A864 in der türtijchen Anleihe 5 Mill. 1866
in wenig gelkochtem Fleisch, welches in einer mit Wassee stark ver⸗ in Newyork in Hypotheken durch Vermitkilung von Bebr. Browr
linĩ ben Bruhe schwamm, und Brod ohne Gemajer'i ErstSin dex“ IH, eX ilite ISG7 in der russischen Anleihe durch Fundae unde Eo
weiter. Woche wurden wix täͤglich zu einem kurzen Spaziergange ind Pluz in Petersburg K&amp; Mill; 1869 durch die Kasserinin
unter Bedeckung an die Luft geführt. Dabei kam es vor, daß einem Gute bei Sanander durch Verimnüitung von Von Trupißa
Fivilisten vor uns ausspudten; jrgend etmas gutes oder freundliches 3 Mill.; im nämlichen Jahrt hei, Perg von Dufsen in verschiedenen
jaben uns dieselben aber nienuials geihahn. Mehre Turcos warfen Berthpapieren.J Mill im, Ganzen 60 Will.⸗ „4 4RVs
inmal. mit Sieinen nach / uns, —wuhrend wir m Pebrigen über Die neusse Version der selsamen Geschichte über die Reise der
chlechte Behandlung seitens der JFranzosischen Soldaten nicht Uagen Beheralz Bo u x babiist folgeude: Eine Ballondepesche von Mar⸗
önnen Die wieisten Gefangenen wußten, ahne Stroh ünd ohns all Vazajue —, Ichreibt der Korreipondent der Daily News
Deden auf der Dielg hegen, bis mehre davon, krank wurden, die zwar. noch nicht An. die Oeffentlichkeit gedrungen ifl, sich aber
Mehren Gefangenen wurde das Geld bon bewaffneten Freischärletn wie, mir bekaunt ist, im den Handen der Regierusig befliüdetn knl
aut den Taschen genommen; einem wurde ag. Erinneriungskreinz hülltedas Geheimmße der“ Sendung des Generals.Wie sich feh
don 1866 von der Brust gerissen. Ein frauzdsischer Soldat, elcher derausstellt, schickte die Kaiserin-im Einverständniß mit dem Kaiser
deutjch sprach, behauptete, T hatken das Recht,den ‚Gefangenen und jinter Vorwissen des Grafen Bismarck einen Boten nach Met
— —
n deutsched, Sprache Ihr werdet noch glle Franzosen werden, üher Angelegenheiten von höchster Wichtigleit zu besprechen. Mar
Ihr kommte nicht wieder duig Frankyeich beraug ich meine, zwar chall Bazaine, dem es dücht sehr angenehm war, daß ein General
aicht grade die Sachsen / aber die Preußen. n erwiderie cinn eine Sendung ũbernehmen soslte, die ihm nicht mit·
achsischer InfanteristWir wären nicht nur Sachsen, soundern es zetheilz würde, ließ sich durch deu Boten, her unverkennbare Be⸗
schlage noch ein deutsches Hexz. in unfrer Brust, und wjr spürdep veise gab, daß ex wirklich abgeordnet war bestimmen, Genera
nie Franzosen werden.c. . Bourbali zu seuden,. da Marschall Caprobert si hd. am Beine verleßz
Der? Urheber der furchtbaxen Délogements“. und Niederlage hatte und nicht woͤhl die Anstrengung der Reise ertragen konnie
der Preußen vor Paxris ist offenbar jener Kanonier des For! Als Gencral Bourbati der mit dem Passirschein des Grafen Biz
Moni Volérien, der nie einen Fehischuß ihoi. DieCorx. Havas narck ohn? Schwierigkeit durch die deutschen Linien gelangte, in
nthuüllt jetzt seinen Namen, er heißt Chriftmann und st natiüttich Thislehuxst ankam, wurde ernicht, wie cs hieß, miß Erffaunen,
zin Elsässer. Von 25, Schüssen, die er „richtet,ngtreffen 28Ei sondern it Wärine von der Kaiserin empfangen und alsbald mi
zllein hat die Preußen von Montretout verjagle“ Alle schwierigen demn ihim zugedachten Auftrage überrascht; Die Kaiserin wünschte
Werke muß er perrichten und von del ge dech echene pe inar x möge den Prinzen unter seine Obhut nehmen und nach Mes
bn übergll mit Begeisterung empfangt. e üühren wo derselbe bei Bajaine bleiben sollte, bis die Zeit su
r Frankreiche Ae Vollendung der Friedensperhandlungen auf Grundlage der Ab⸗
Tours. 18. Oct. Regierungsnachricht aus Chateaudun, 18 treluug von Elsaß und Lothringen, der Abdonkung des Kaisers
Dck. 3. Dijon (die Haupistadt von Zuräund, Mitte Wegs zwischen und der Wirderherstellung der Dynastie unrer Napoleon IV. und
Ranzig und Lyon) wird d Duindeesne exen Schüsse der Kaiserin alz Regentin gekommen sein würde, Geueral Bour⸗
fielen am 10 Uhr Vormittags. Vesoul in' der. Freigtafschaft, bati, war wie vom Donner gerührt, als er diejen tollen Vorschlag
wischen — Besancon, westlich hon Belfort) ist vont Feinde vernghin, Er machte eine Zeit lang sanfte Vorstellungen, versucht
zenommen. Dann —— Quentiũ Eester aber vergeblich der Haiserin die wirkliche Sachlage ar zu machen.
———— der Spiume) wird pon Neuem be⸗Ils ex aber fand, daß ihre Illnsionen nicht zu zerstören waren,
drohl 8 d R 75 5 za erklaͤrte er öfen beraus, er onne die Mission nicht annehmen und
To —J—— di Ftegieruengsmiliheihung) Cateaurun demertte, keine frauzösische Armee werde den Sohn, Napoleons III
wurde gestern. Ahend ach zehnstuͤndigem Kampfe hom Feinde ge⸗ bei svg duden Die Kaiserin zerfloß in Thrünen. General Boure
nommen, LB . enn , bati ehrte zuruck und Marschall Bazaine sandte in der höchsten
X αι Fin — BVextrer Entrustung der rehuglikanjschen. Regierung in Tours Bericht übei
sers des Minisserg des Aeußeru, Graf Chanvordy. vom 0. Ott, die seitjame Geschichte. Das AbendblattEcho“ erklärt sich für
eantwortet Grafen, Bigmmara vom10. Okt. ermächtigt, die Wahrheit. der obigen. Version in Abrede zu stellen
Dasselbe weist die Verontwortlichkeit füre das Unglüg, weiches — Die Kort. Havas“ spricht von sehr eifrigen Iniriguen, welche
aus der Fortjehurg des Kampfes enisteht gurug zind widerlegt⸗ Prinz Napoleon Segenwarig sdinnne. aig duontnt vollends zu
die Behauptung bezüglich der Lage von Parn descht miß Ferrütten und dadurch die KRücdkehr der, napoleonischen Dynasti—
dem. Wunsche zigh Frieden, safern derselbe dauerhaft son —* nach Frankreich zu ermöglichen. „Zunächst. strebe der Prinz nag
Tours 30. Ott.Eine Entgegnuug Juliug Fobres auf der Redentschaft ünd seiu dieenn Zwede in London, in Wilhelms⸗
zas Rundschreiben des Grafen Bismard. beir. die Zusammenkunft höhe und in Bruͤssel thätig. Deim gegenüüber will die, Korresp
in Ferrieres, sagi 5 ereh sentgede Werk unserer davaz“ wissen, daß die Kaiserinjetzt nichtz gegen Frankreich im
Vernichtunng. Frautrzich darf sich keinen Illusioneza mehr hinge Zchild führe und sich in diese verbrechetischen Räünke nicht ein lasse.
ben, denn ae dee ee— Als Frantreich Die Reise Bourbaten ses pon diesem in der ehrlichsten. Absicht un ·
den Frieden um den Preis von drej Pebartementz erkaufen wollte. ternommen worden. Die provijorijche Regierung habe darüder Ge⸗
nuthete man ihm noch Schwfachüollere Iü, Franfrech wies das, wisgpein erlangt. und darum. dem General mittheilen lassen, sie werde
Anerbieten zurück unde wirn —— Zad und Veruichtung mitz Vergnügen empfaugen, Auf, diese Mittheilung hin beschloß
droht. Dies ist die aegenuärtige Page Doch glehseicht war füt der General, fich nach Tours zu nerfügen, wo er lqut telegraphi
Frankreich diese schlimenss Prilfmztg udthig, woraus es geläutert schet Meldungg, b reitz angekommen if.
derdorgehen wird, “ 7 IPie „France“ vom 13. Olt. bespricht den preußschen Kriegs
In der Rade pot Baæeagur vequ ov Dep Oise Iv big 18, blan eo Pen. Verhleich Frauitreichz mit den amerikani⸗
Slunden nördlich p haben dige Deutscheu bret eine fchen Südsigaten, den sie nicht gellen lassen. will, woeil Frankreich
njedergebrannt, weil in der Rahe derfelben mehrert Ulanen getsdtel gicht gleich jenen rings blocirt sei Znd sichdahber forlwährend
vorden waren. Zwei Banern, bien man sür die Thäter helt, Hilfsinittel don“ allen Seiten verschaffen Unne. Abetr sie vergißt,
wurden erschossen. daß djese Hilfsmitel —
Bei Epegn'deh bexunglügte ein Bahnzug; es ssellte si yoe und Eredin hat deide gehen aber stark zurx, Neige, waͤhrend die
autz, daß die Schienen aufgerissen waren, auch, sind die Thätet Rquern jhr baaxeg Geld, wie während der ersten und zweilen Re—⸗
etgriffen, worden. Sie gaben an, für diese That, 3000 Frgncg puhlik derscharreu. Dien Frauce“ puft dann wieder z;. Fin Mann,
dom Grafen Chevignh, Schwlegetvater des Herzogs von Mont,e ineeinheltliche, Leifung jei noth. Ader, woher ihn nehmen? Daß
hello, erhalten zu haden. Das Atteutat galt einem Zug mit Bez Gambettq gdieser Rettet micht ist, h er schon duych Jeine so scham ⸗
agerungsgeschütz, traf aher, einen, Zug mit, Verwundeten.Vier losen wig himpen Lügen bewiesenz.elin bornirtex Gaͤuller kann
Todte sind zu dean Die uumitnelbaren ugne die miglelbaren einer Ade leinen, neuen“ morglischen. Schwung und nicht den
Zchuldigen sind berbaftet n noihwendigen“ Reivekt einflößen. In Tours hatte man am 13.
        <pb n="633" />
        eine Briefe und Blätter von Orleans; der Zug ging nur bis Blois,
ran war also auf die Depeschen und Geruͤchte angewiesen und
laubte noch nicht an dee Besetzung von Orleans, während Gam⸗
etta sofort eine amtliche Depesche über einen großen Sieg des
henerals Ducrot, der am 7. Okt. errungen sei, verbreiten ließ,
porin es wörtlich heißt: — Die Preußen wurden vollstandig ge
chlagen; sie verließen ihre Positionen um sich auf· Versailles zu⸗
üctzuziehen.“ Diese amlliche Bekanntmachung vom 7. ist die
Nutter der spätern Telezramme und Proklamationen Gambetta's,
porin diese Sätze stehend find. Reben diesen Gerüchten wird der
Tod des Generals v. Moltke sehr gepflegt, zu dem am 13. noch
er des Prinzen Friedrich Karl hinzugefügt wurde. Auf diese
zriedens gerüchte,n die sich an das Kommen und Gehen des Ameri—
mers Burnside zwischen Paris und Versailles knüpfen, entgegnet
ie France das Gambetta's Anwesenheit in Tours beweise, daß die
rovisorische Regierung an Widerstand bis zum Aeußersten denke.
Uls Beweis, auf was man sich gefaßt zu machen, theilt die France
olgende Mittheilung der Emancipation von Touloufe mit, welche
eines Comentars bedürfe: Wir verlangen, daß die Todesstrafe
und ohne weitere Berufung gegen jeden Mann:? Arbeiter, Vauer,
„ohn als Familienstütze, Seminaristen, Jesuiten. Monch, Abbe,
gfartrr oder Bischof erkannt werde, wenn er weniger als 38 Jahre
ihlt und, ordentlich aufgefordert, sich zu den Fahnen zu begeben,
ich nicht zur bestimmien Zeit stellt. Wir verlangen, daß diese
odesstrase, wenn so ausgejprochen, vollstreckt werde. sobald man
xs Deserteurs habhaft geworden, und daß dem Schuldigen in
einem Falle Gnade ertheilt werden dürfe. Wir verlangen ferner,
aß die Güter des Deferteurs, Flüchtlinge, wie aller Derer,die
ich feig verftecken oder retien, angesichts der jetzigen Gefahren des
zaterlandes, sofort confiscirt und unverzüglich zum Besten der
hune Hilfsquellen und ohne Existenz infolge des Auszuges ihrer
bater und Gatten befindlichen Frauen und Kinder vertauft
verden :4 dwa
Belgien. —90

Brus'sel, 170 Ott.“ (Elberf. Ztg.) Aus Tours, 17. Oc.
oird gemeldet: Gambettamotivirt seine Flucht vor den heran⸗
nahen den Deutschen mit der Nothwendigkeit seiner Auwesenheit im
jogesengebirge. Der Sitz der Regierung wird nach Bordeaux der⸗
egt. „Siecle“ vom Sonntag stachelt trotzdem zur alleräußersten
jortsetzung des Krieges auftf.

Brüfsel, 17. Ott. Gerüchtweise verlautet, daß zu Gunsten
ch Friedens anf Grundlage der Abtretung deß Elsasses und der
innexion Luremburgs an Deutschland neue Anftrengungen gemacht
yrden. Man bereitet gleichfalls eine neue Zusammenkunft zwischen
ismarck und Favre fur morgen vor. Die Bemühungen sollen
ine bestimmtere Form haben. Glaubwürdige Personen versichern,
iese Gerüchte seien hegründet

.Brüsfsßel, 19. Ott. Aus Mouscron wird gemeldet, daß
ahezu an 500 Deutsche, meistens Frauen und Kinder, welche aus
dreur ausgewiesen worden, nach Herbesthal bei: Lüttich gebracht
erden.
Bräufsel, 19. Oti. Marschall Mac Mahon ist hier ein⸗
eroffen. Die „Etoile belge“ erfaͤhrt aus Paris, daß Trochu u.
ie anderen Mitglieder ⸗der Regierung-micht abgeneigt seien, in
jtieden sunterhandlungen einzutreter, Gambetta. hingegen ieinerlei⸗
joncessionen machen und den Widerstand bis zum Aeußersten trei⸗
en wolle. —

Der Brüsseler Nord“ veröffentlicht ein Schreiben des Kapitäns
tr Franctireurs im Departement der Aisne, de Larre, gegenwärtig
1 Mission? in Belgien, an den Kommandanten von Laon, be
iglich auf die angegebene Proclamation -des leßteren, wonach für
den von den Franrtireurs getödtetewndeutschen Soldaten vier
ranzosen erschossen werden sollten.Der Kapitän de Larre hält
t angebliche Proclamation für unaͤcht, schreibt aber an den Obersten
Kahlden wie folgt: Hr. Kommandant, maß theilt mir den
eschluß mit, welcher wie man sagt, von, Ihnen gefaßt und in
ion angeschlagen wurde. Obgleich h über den Ursprung dieses
ilden Dolumentes Verdacht hege, habe ich die Ehre, Ihnen mit-
theilen, daß ich meinen Unterbefehlshabern den folgenden Befehl
weschidt habe, der vom 13. d. Mts., an zur Ausführung ge⸗
uüht werden wird: „Sie haben 157 Gesangene. Fur jeden
anzosen, der nach dem Erlaß v. Kahlden ermordet wird, werden
e zehn Preußen oder Mecklenburger, hängen an die Bäume,
lhe an der ostlichen Ecke den Citadelle von Laon gegenuber siehen.
cnehmigen Sie mein Herr ꝛc. De Larre, Kapitäu der Franeli⸗
urs zn der Aisne.“ 218

England.

London, 17. Dit. „Daily News“ meldet: Die Pariser
nhließungs; Armee erhält zahlreiche Verstärkungen, welche, aus
idwehr, Garde und dem größeren Theile des 18. Corps gebildet
ammen an 100.000 Mann ausmachen werden.

— —ï— —⸗⸗⸗

J J *
27 t

—8
e5
—
3 —3 F
2 24

Die drei Furlsos.

Es zogen drei Bruder wohl über das Meer
Von Afrikas Wüste da damen sie her; aes anee 7r
Sie zogen hinüber ins Frankenland. .
den Dolch an dem Gürtel, die Buchs in der Hand.
Der Frankenlaiser blickt lächelnd sfie ant “
TiItommen, Gefährten auf meiner Bahn!
Ihr sollt mir jagen den deutschen Troßßa
Jie daheim die Gazelle auf flinkem Roß;
ind habt Ihr im Feuer genommen den Rhein,

——A
Und als sie schlugen den ersten Streit, ——
Da hat um den Ersten der Tod gefreiitt *
Rach Weißenburg trägt man ihn fiarr hinein

Es schlugen die Vayern den Schädel ihm ein.
Und als sie kämpften die zweite Schlacht ,
Bard dem gweiten gar bald ein End gemacht: iued
Bei Worth da liegt er auf blut'gem Feld,
Bon des schwäbischen Reiters Sabel gefältt. zI grese
Der Dritte bei Sedan von märkischer Hand

Ins Herz getroffen sinkt in den Sand.

Da spricht er erliegend dem herben Geschich 43*

Zum Frankenkaiser mit brechendem Blich: 53

O Kaiser wie zogst Du mit falschem Mund
Uns Wuüstensöhne in Deinen Bund! 13 3
VRicht wars die Gazelle mit zagem Muih , ι
Ss war des Löwen grimmige Brut , ιια
die, aufgescheucht durch des Tiegers Klau'n, eie
MNit unserem Bliute färbte die Auc c. 56 *
Doch mit Ehren ruhn wir im Erdenschooßf,

Dich Kaiser erwartet ein schimpfliches Loos.
Lich wirft in den Kafig der stolze Leu . g pn.

Dir biechen die Wölfe die Kron entzwei, ,

Dich führet gefangen man über den Rhein, *7

Den Du wolltest im lust'gen Tanze frein,

Und ist auch Dein Käfig von blankem Gold,

So wird doch nur dreifacher Fluch Dir gezollt,

Der Fluch von Afrikas Wustenstrand ·

Der Fluch von dem deutschen, dem wälschen Land,a ιν

Der Fluch fur des Fredlers tückisches Spil

Dem des Himmels Rache gesetzt ein Ziei ! —

* —888
— 43

1
22
2* 312*
227
4

F 8
3

ie ei3
23

25 4.4.00

—A

Bermirchte

F Nach telegraphischer Mittheilung an den Herrn Regierungs⸗
präsidenten der Pfalz ist vor Met und Paris großer Mangel an
der so nothwendigen Pflege für unsere verwundeten und erkrankten
Krieger. — In Folge dessen wurde der Vorstand des Sanitäts—
hiliskorps von Speier, Hr. Fr. Lang beauftragt die Sanitäts-
torps der Pfalz aufzufordern, durch Absendung von füchtigen und
zuverlässgen Männern zur Bildung eines Corps, dem die Kranken-
flene in den perschiedenen Lazarethen vor Metz und vor Paris
owie besonders die Ebacuation Verwundeter und Kranker von
haris his Weißenburg übertragen werden soll, beizutragen. 4

* f Aus Lambrecht, 15. Oct., wird dem Landauer Eil-
zoten“ geschrieben: „Daß der Elsaß sich leicht wieder mit
Deutschland verschmelzen wird, daran zweifelt wohl Niemand.
Die Juteressen der Elsässer erheischen eine Annähernng vor al⸗
em. Andern. Wahrnehmungen in dieser Beziehung werden täge
ich mehr und mehr gemacht. So sitzen z. B. gegenwärtig be—
reits einige 70 Tuchweber von Bischwiller in Lambreht
auf den Webstühlen, die in Folge der Einberufungen frei ge⸗
vorden sind, und arbeiten mit Lust und Fleiß. Mögen sie die
Pioniere sein, welche, wenn sie zurückkehren, ihren Mitbürgern
sagen, daß auch in Deutschland gut Brod zu essen ist (wenn
auch schwärzer), und daß die „Schwoden“ ihnen eben doch ma⸗
jer verwandt sind, als die „Wälschen,“ die sie ja nicht verstan⸗
»en haben und von denen sie selbit sich mußten Schwober
jeißen lossen ·“·

4 Waldfischbach. 18. Oki.' Gestern wurde dahier de
„chwager deß Herrn Bürgermeisters Schaaf durch einen Gendar—
invorsichtiger Weise in seinem Zimmer erschossen. —
Frankfurt a. M. 18. Oct. Die Stadtverordneten!
villigten 10,000 fl. für Straßburg.
Der Census ist in Newyork vollendet und ergibt für Newyorr
Fity eine Volkszahl von 907,979, seit. 10 Jahren eine Vermehre
ing von 94,3470. Manhatten, Island und Brooklin sind dabei
nicht einbegriffen. Williumsburg Jersey City, Hoboken und andr⸗
Borstädte unterliegen einer separaten Zählung. —

F Wilhelmshöhe, 16. Olt. Wie ein Lauffeuer ver⸗
dreitete sich heute das Gerücht hier, daß der kaiserliche Prinz an⸗
zelommen sei und schaarenweise kamen beim freundlichen Sonuen
cheine die Kasselaner und besonders die Kasselanerinnen herauszo⸗
en. Es war aber nur eine Spekulation gewesen. Der junge
Tonneau war es, der Spielkamerad des Prinzen, der mit seinem'
Vater aus Florenz gekommen war und den der hiesige Gastwirth
ür den Prinzen ausgab, und der Besuch des Hotels fteigerte fich
zis zum Erdrücden. Der Leibarzt des Kaisers kommt dirett von
Florenz, wo er eine Unterredung mit Hr. Thiers in Gegenwart
»es Königs gehabt hat. Ich würde Sie in Erstaunen setzen, wenn
ch Ihnen sagte, was der alte und so sehr in seinen staatsmänni—
gen Leistungen überschäüte Erminifler von der Zulunft Frankreich
        <pb n="634" />
        dentt. Man koͤnnle aber eine Wette eingehen, daß, wenn Napo⸗
lebn III. je wieder den Thron bestiege, sein rerstes Ministerium v.
Hr. Thiers präsidirt würde Beneral Fleury ist micht: nach Pe⸗
ersburg, sandern gestern Abend nach —52 abgereist. Der
toiser ieidet theumatisch amd hat viele Beschwerden veim Gehen.
dr. Fwans, der Rotter der Kaiserin, war mehrece Tage hier und
ward vom Kaiser aufs Herzlichsie empfangen. Vu

Madame Uch ra chedie Gattin des deldenmüshigen Ber-
theidigers von Straßburg ist die einst Io berühmte Ballet⸗ Tanzerin
Taglioni. ae r

Ein Prediget in Wansthara, Wisconsin, hat feine Stelle auf·
geben musfen, wein er seine Gemeinde mat folgenden Worten be⸗
keidigt halte: „Wenn man ⸗Euch wei Fässer hinstellte, eines mit
dem heiligen Geist, das andere mit Woistey gefüllt, und ließe
Euch die Wahl, Ihr würdet das Whislkeyfaß vorziehen.

die biedere Wahrhaftigkeit seines Charalters und die eiserne Krast
ines Armes. Jeder Deutsche hatte das Bewußtsein? Goit ist
mit une!“ Jeder fühlte sich gehoben durch den rinen großen Ge⸗
anken:: für des Vaterlandes Glück und Ehre xinzutreten. Meiner
lieb zurück, alle Zwietracht, alles Grollen war wergeffen. Die
Welt sah das nie gewesene Schaufpiel der völligsten, begeisteristen
Finheit des veutschen Volles in Süd und Nord.21 2u ινν
Darum wurte das große Wort, welches Napole n sich an⸗
naßte: „Ein mroßes Volt, welches ine gerechte · Sache verthei ·
aigt, ist unbefiegbar“ für uns prophetisch: alle Kampfe, welche
braumten, wurden; für uns zu einer Kette glärzender Siege.
Die majeftätische Größe dieser Erhebung; fordert: auch eine
xoßartige Darstellung⸗ Win durfen die Erwartung nussprechen
zaß diese uns vorliegendeGeschichte Ddes heiligen Krieges diejer
Jordetung angemessen befunden wird. Schon us den · jetzt vnr⸗
jegenden deiden ersten Heften, welche die Urfachen des Krieget
en nichtigen Vorwand zur Kriegserllärung, die Haltung Deutjch⸗
Inds und Frantkreichs und Wehr und, Waffen zu Gegenftänden
hrer Schilderung machen, ist tklor ersichtlich, daß durs Lieserungs⸗
hert: Der hetlige Krieg 1870 . kein aus gZeitungen gzusammen;
selesenes Stu · und Flichmerk ist. jonderr eine vollstãgdige Ge
chichte des riegs in rinem Guffer Planmußzin. wie der ganzt
rrieg nach den genialen Ideen des großen Moltke geführt worden,
st auch diese Geschichte angelegt und die Durchführung, bei ge⸗
iegenster, traftvoller Schreibweise, entspricht der Anlage. Nich
mut die großen, entscheidenden Epochen des Kampfes, jondern anch
ie kleinen, fün das Ganze: wesentlichen sunde in der Darstellung
Aiitoresten Züge finden hre Berüchsichtigung.

MDas WerteDer heilige Krieg“ soll für die genialen und
apferen Führer, für das geuaue Zufammenwirlen der Massen,
ne Tapferteit der Hunderttausende; welche sich als eben so vieb
Helden bewährt haben, jein würdiges Denlmal und für das ganze
eutsche Volk ein Buch der Ehren sein. Auf der Höhe dieser Be⸗
— —— 2. erkennen lassen
hie reichen Illustrationen gehalten, welche das Werlk.zieren werden.
Alle 14 Tage- erscheim ein ferneres Heft, deren circa 20 das
Werk vollständig machen werden. Zu beziehen ist es durch allz
Zuchhandlungen;durch alle Colporteure und viele PVrivathändler—
horausbezahlungen sollen nicht stattfinden. Jedes Hejt ist bei Ab⸗
jeferung mit 5 Sgr. zu bezahlen, oder 18 kr. Südd, Wahrg. In
Desterreich mit 25 Kreuzer Silber.

Bolkswirthschaft Handel and Verkehr.

—A
Besitß der franz. Ostbahn befindlichen Strecken Forbach Metz, Mühl⸗
hausen⸗ Stiaßburg und nSaargemünd-Straßburg⸗ Ranzig von der
genannten Gesellschaft zu Arennen nud in Zulunft /eigens zu ad—
ministriren. . . . .

Von Frankfurt ingen, am 18. d. Mts, an die in
Frankreich stehende deutsche Ar mieze zum erstenmale Packeisend⸗
ingen ab. Zu ihrer Beförderung waren 7 Post · und 2 BGuterwäger
erforderlich.
Der datioe Krieg 1870..
Eine vollständige Geschichte dieses Krieges im Verlage von A.
SPayue in Leipzig.

Die deuischen Herte stehen por Paris . Der gewaltige Kamf,
welcher vor kaum zwei Monaten seinen Anfang Nmahm, ist mensch⸗
lichet Vora 'ssicht nach seinem Abfchlusse mahe und damit die Zeit
der geschichtlichen Darstellung gekommen. Nie ist dem Geschicht⸗
schreiben eine schoͤnere und dankbarere Aufgabe geworden; denn es
ist in Wahrheit en heiliger Krieg, den das —XXR ——
sen fühtt. Gegen pie brutale Lüderlichleit der Herausforderung,
—E Groͤßesucht, die sein Theuerstesrseine
Frethelt/ seine Familie umd seine Sittlichkeit bedrohten, gegen fran⸗
—I Gerechtigkeit seiner Sache,

—

2

* *
* 2—

Im Veriage von A. H. Payne in Leipai g ist soeben erschienen und dureh alle
Buchhandlungen sowie dureh alle Colporteure zu beriehen:
— gð ꝶ —— 277
Per Héeilige rieg 1870.

u e VOoOISthÜümMmliche DarstelIungß...
Daoô un VoIe In Waffen gewidmet

HEXTD L. Ad WBW
Pieses Merk. wolches in klarer und volksthümlicher Sehreibweise eine vollständige
and lebendige Geschichte diesss Krieges su -erden bestimmt ist, wird damit beginnen,
dio Ursachen des Xtioges verständlien für Jedermunn darznlegen, um dann raseh die
reignisse auf dem Knegssechauplatas von Anbeginn an in geordnotem Zusammenhang
corzufuhron und den ferneren BEreignissen 8 zu folgem Im veiteren· Verlaufe wird
der Verfascer unter strenger Berucksichtigung aller Details bei denjenigen Momenten
eh veiter aucbreiten, welche als besonders einflussreioh auf die fernere Entwickelung
gokennzeichnet cind. Rs möcete wohl schwer aein, eino geeignetere Personliohkeit aur
Darstellung des jetaigen Krieges 2u gewinnen, als den Verfasser. Derselbe hat eine
ange Reibe von Jahren in Frankreich zugebracht, an franzdisschen Zeitungen mitgear-
deitet, für deutsche Zeitungen von dort aus correspondirt nnd kennt die französischen Ver-
haltmsse upd Perönlichkeiten vie nar wenige seiner, deutsehen Landsleute. Dass er
it den dentschon porttischen Verhaãltnissen ete. vollstäãndig rertraut ist, dafur · bũrgt
Zipne rierjahrige Ohof-· Redaction eines der namhaftesten poũutischen Organe-Preuscens.
tν Uerbck Ind rlarstem Verständniss werden die vielen in don Text ge-
iruckten Ilustrationen ßehr wesentlich beitragen; Aarunter die Portraits der hervorra-
gendsten Persõmichkeiten, Autographen dervoen, Karten des Kriegsschauplatzes, Pluno
— und Festungan. Auscerdem entheätt jedes Haft vier auf separates Papier ge-
xuckte —

— KUNBVBMVA BXMBLR. —F
uf dies mache ich Sie besonders anfmerksam „da aie an, sich schon eins sehõna Galorio
neerer beliebtesten dentschen Generüle bilden — 24

Das Werb erscheint in Lieferungen. ane* iul Fagé eine dergleichen in elegantem
Vmschlag. Preis b Sgr. Circea 20 soleher aufei⸗νũâer folgenden Hefte machen das Werk
vollstündig. ————

Mai d allo Bachhandlaren bercit Anden., orste Acefto mr Ansioht voralegen.“ c ñ

Das Aeue Blatt Ro44
Vierteljährlich nur 12/3 Sgr.
ist foeben eingetroffen und enthält:
Die Bande des Bluts.“ Novelle.
tzon Adolf Wilbrandt. — Aus der
Thampagne.“ — Mademoiselle
dhon Ernft Volmar. — Des Elfaß
schönere Hälfte.“ Von F. H. —
Fönig Jerome im Arrest.“ Von
xkrnst Eein. —Ein tausendjäb⸗
riges Jubilãum.“ Von W. zu Putliß
—.Allerlei“2 Transport verwundeler
Soldaten. Der Peterspfeunig für unsett
helden. — „Eorrespondenz.·
AIllustrationen ·
Die Einnahme von Chalons.
rausport verwundeter Soldaten
Mädchen aus dem Elsaß.—
dinder naus dem Elsaß.
Frucht · Brod· Fleisch ꝛc. Preise
der Stadt Jweibrücken v. 20. Octobet.
Weizen 7 fl. 58 tr., Korn 6 fl. 24 r.
Herste Lreihige, — fl. — kr. Gerste vier⸗
reihige, — fi — tr. Spelz 5fl. 16 6F
Spelstern — fl. — kr. Dinkel —1
sec. Mischfrucht — A. —! ke. Hafer
fl. 36 kr. Kartoffein 1 fl. — kr. Hen
fl. 28 ir. Stroh 1 fl. 18 kr. ber
eniner Weißbrod iis ilogr. 21t.
dornbrod 3 Kilogr. 29 fr. ditts 2 Kilogt
zo in duts 1 Keilegr. T0 tr Gemischtbrod?
dil. 86 ir. 1Paar Weck7 Loth 2kr. Rind
leisch, 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. —r
—
Schweinefleisch 18 kr per Pfund. Wein
se. Bier 7 kr. per Liter, Butter 30 ir
»et Pfund.*
* — 5 — —
Medaltion, Drug und Verlag von . x. Vemetz in St. Ingabert.

2 47 — . —UWV— *
vileptische Foämmpfe (Fallsucht
bpieflich der Sperialarzt nr Epibepsie Docaor O. Killiseh
in Berlin, je zi. Vouisenstraße 46. — Bereits uůbel Hundert geheilt.

it
        <pb n="635" />
        St. Ingberler Anzeiger.
der St. Faaberret Aunzeigerr (und das mit dent Bauptlatte detbuadene Unterhaltun zsblatt, mit der Diemtags⸗, Donnerdtags⸗ und Sonntags ·

inimer) erscheint woͤchentlich vie rmal: Dienatan, Donmerstag, Samstag und Sonn taqu, Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
— 18 Silbergt. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige geile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

MIG 1370.
zDSDeutfschland.
ansen, 20. Ott. Die „Korresp. Hofmanm“ meldet
der Minister des Aeußern, des Kriegs und der Justiz sind heute
norgen zu Folge königl. Befehls über Stullgatt, Karlsruhe nach
bersailles ins Hauptquartier abgereist zu Verhandlungen uͤber die
xutsche Frage. Der Minister des Aeußern wird begleitet von dem
lttache* Graf Hugo Lerchenfeld.
„Berläin, 49. Olt. Das vielverbreiteie Gerücht, Meß habe
apitulirt. ist vöslig grundlos. Der Abgesandte Bazaine's verließ
as Haupiquartler underrichteler SacheGenera Burnside bot
ꝛen Waffenstillstand unter der Bedingung an—. daß Preußen seine
hige Positionen behalte, dagegen werde die Constituante sofort
erufen, um derselben den deutschen Friedensvorschlag zu unter
reiten. Jules Favre lehnte diesen Vorschlag ab (R. Fr. Pr.)
Berlin, 19. Ott. Die Börsenzeitung“ meldet: Det
general⸗ Adjutant Vazain's, General. Boyer, war im königl.
szauptquartier und hat mit Moltke und Bismarck wegen der
zapitulation von Mez verhandelt. Deutscherseits stnd die äußersten
hedingungen, für fünf Tage bindend, festgesetzt worden. Boyer
st damit gestern zu Bazaine zurückgekehrk, um dessen Genehmigung
inzuholen.
Aus dem Haupiquartier des Obercommandos der 3. Armee,
Verfsailles, 9. Oll. wird gemeldet; Am heutigen
Sonntag versammelten sich mehrere Hundert protestantische Sol⸗
aten um den Oberbefehlshaber der 3. Armee zur Andacht in der
dirche des Schlosses zu Versailles. Der Eindrug dieser Versamm⸗
ung wurde noch gehoben durch die Gegenwart einet größeten An⸗
ahl von leichtverwundeten Kriegetn, denen ihr Zustand den kürzen
gang aus dem im —AD erlaubt hatte.
der Chor und die. Seitenschiffe waren von den Truppen einge
ommen, der übrige Raum blieb für das Offiziers Corps, das den
kronbrinzen auf dem Vorhofe des Schlosses erwartete und dann
nit demselben die Kirche betrat. Die Feier begann mit dem Psalm:
Lobe den Herrn meine Seele,“ der von einem Soldatenchor aus
jefülhhrt wurde. Es folgte der Gesang der Gemeinde, von Militär⸗
nustt begleitet. Die Predigt entwidelte den Gedanken, daß die
eutsche Armee nicht nur ein Volk in Waffen,sondern auch ein
dolk von Gläubigen sei, das in der Strenge religiöser Zucht von
rüh an die unbedinkte Hingabe an die Pflicht erlerne; jenen Ge⸗
zrsam der Treue, der den Vorzug und die Stärke des deutschen
deeres bilde. J
Versailres, 20. Okt. In der Nacht vom 19. zum 20.
ilarmirte vor Paris der Feind durch heftige Kanonader aus den
forts und wiederholte Vorstöße von Infanterie die preußischen
dorposten in der Nähe von Cbevilw ohne diesseilige Verlufte
. Podbielsti.
Hamburg 19. Oct. Den „Hamburger Nachrichtent wird,
ws Helgoland' vom 14. Okt. geschrieben? „Die franzostsche Flotte
heint fich auf Caperer zu legen. Am 12. Oktober, am Tage
iach ihrer Ankunft, nahm sie einen norddeutschen Schodner und
ine Brigg. Beide Schiffe wurden in Schlepptau genommen und
ingen Abends mit dem gesammten Geschwader, nach Weften.
dachts zwang ein heftiger Sudoftwind die Flotte, weiter seewärts
u gehen. Sie lag am: 13. Ott. Nachmittags, als der Wind
uchgelassen hatte, 6 Meilen nordwestlich von Helgoland, ebenso
ie am 12. gekom nene Brigg; der Schooner aber war nirgends
u bemerken. Erstere ist heute ebenfalls verschwunden, vermuthlich
uuden beide Schiffe nach Frankreich geschickt. Allabendlich geht
ie Flotte nach Wasiem und kommt gegen 10 Ühr früh wieder in Sicht.
Graktisch.) Angesichts der steten Angriffe auf unsere
bosten in Frankreich hat ein Etappen⸗Commandant, Oberst von
Nücher. die Anordnung getroffen, daß in jedem Abgangsort der,
xüürgermeister dieses Ortes den Postwagen desteigen und denselben
* zur nächsten Station begleiten muß. Seilvem ist keine Post
ehr anfgehoben oder beschosfen worden. —
Frankreich.
Wie aus Tours berichtet wird,

hat Gambetta dem

Genetal Bourbaki das Obercommando über alle französischen Streit⸗
rräfte, die sich außerhalb Metz und Patis befinden, angeboten. Der
Beneral hat sich bis jetzt geweigert, eine so große Verantwortlichteit
auf sich zu nehmen.

Der Correspondent der „Dailye News“ in Tonr 8, welcher
von dort einen Abstecher nach Orleans machte und fast unmittel⸗
zat nach Besetzung der Stadt durch die Deutschen eintraf, gibt
'n seinem Blaite einen längeren Bericht über den Kampf um Or⸗
rans, dem wir nachstehendes entnehmen Früh morgens griffen
ie Preußen an; und trieben die Franzosen gegen die Stadt zuruck,
ais sich der Rückzug schließlich in eine Flucht verwändelte. Am⸗
Morgen waren zwar Verstärkungen in Orleans eingetroffen, abr
rotz des roslenden Kanonendonners blieven sie ruhig in der Stadi,
ind die Offiziere — welche, wie fier sagtem ohne nalle Ordre
oaren — faßen wie gewöhnlich im Cafe und spielten Karten,
vährend die Mannschaften theils in den Straßen umherpolterten,
heils betrunken oder schlafend auf den Trottoirs lagen. Sobald
ann aber der Strom der Fliehenden sich durch die Straßen waͤlzte,
hlossen diese Leute sich demselben an, warfen ihre Gewehre weg
der zerbrachen sie, und suchten gleich den im Feuer Gewesenen
iligst auf die andere Seite der Loire zu kommen. Die Mobil⸗
jarden hielten sih viel walkerer, als die Linientruppen, und selbst
als die letzteren schon läugst das Feld geräumt hatten, hielten sie
noch Stand und feuerten auf die heranrückenden Deutschen. Auch
zie Fremdenlegion kämpfte mit ungemeinem Muthe und wurde
ast gänzlich aufgerieben, am besien von allen aber fochten die
»äpstlichen Zuaven, welche den Eingang der Stadt lange verthei⸗
digten. Auf der Rücktehr nach Tours sah der Berichterstatter
ꝛine unbeschrelbliche Scene. Die Siille der Nacht war in Meung
urch lange Reihen durchfahrenden Fuhrwerks unterbrochen, wäh⸗
send die Landbebölkerung sich rüstete, dem Feinde in geschlossener
Leihe oder vereinzelt von gedeckten Punkten aus Widerstand zu
eisten. Die Trommel schlug den Generalmarsch. die Glocken
auteten Sturm und das Auge sah allenthalben nichts alẽ bewaff⸗
nete, vor Wuth bebende Männergestalten und händ eringende Wei⸗

»er, welche letzteren die allgemeine: Verwirrung unbeschreiblich ver⸗
nehrt n. Auf der ganzen Linie bis Tourz herrschte dieselbe Auf⸗
regung, dieselbe Verwirrung und — man sollte es kaum för möglich
halten —als der erwähnte Berichterstatter in Tours eintr af, wußte
ein Mensch — selpost nicht' einmal Gambettaä— etwas näheres
ibher den Verlauf des Kampfes.
Belgien.

Brüfsfel, 20. Olt. Aus Paris sind Nochrichten vom
14. d. eingelangt, wonach daselbst Mangel an frischem sowie ge⸗
atzenem Fleisch sich fühlbar zu machen beginnt und in Folge
)essen vitle Pferde geschlachtet werden.

V ——— England. IJ

Londom, 21. Olt. Der Dampfer ,Cambria“ ist an der
rischen Küste mit 170 Personen gescheitert. Der Untergang fast
Aller wird befürchtet. —

Amerikal

Buffalo Mordamerika.) Die Siegesnachricht von Sedan
st hier mit einem unbeschrelblichen Jubel aufgenommen worden,
ind allgemein gab sich das Veriangen kund, zur Feier dieses glor⸗
xichen Sieges ein Freudenfest im Freien zu veranstalten. — Unser
Turmwerein nahm die Sache in die Haud und am 19. September
and die Feier statt. Die ganze Einwohnerschaft war von einem
vahren Freudentaumel ergruͤfen. Am Morgen ließ der Gonberneur
die Feier dem Abfeuern von 101 Kanonenschüssen eröffnen. Die
—A angelegt; die Arbreit ruhte. die Läden
ieben geschlossen. — Auf dem Festplatze war alles Freud und
dust. Ein Monstreconcert. bei dem 8 Musikchöre mitwirkten, stei⸗
jerte die Begeisterung. Ueberall Gesang deutscher Nationalliedet
ind Klänge deutscher Musik. Hochs auf das geeinigte Deutschland,
nuf die siegreiche Armee und deren große Heerführer erschollen un—
wfhörlich. — Daß mit dieser Siegesfeier auch eine Sammlutig
zur Unterstützung für die deutschen Verwundeten verbunden war,
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        ist selbstverständlich. Jeder trug zu derselben sein Scherflein bei.
Daß wir aber einen Beitrag;: von 3350 Dollars abliefern können,
das verdanken wir vornehmlich zwei schönen Damen, die in der
Begeisterung, die Alle ergriffen hatte, fich bereit erklärten, Jeden
zu füssen, der für den Kuß mindestens 5 Dollaus zur Samm⸗
jung beifteuerte. — Es wurde viel geküßt und das Fest verlief in
schönster Eintracht. Eo ist man in Amerika deu tsch gesinnt.)

Thaler, Groschen — nur d'rauf los!

Ir seht ja seibst, das Faß ist groß;

Selbst Heller, wenn's nicht anders geht,

Man uͤnmer rin,“ s wird nichts verschmäh;

Fur uns're Jungen, die da drauß'

Hem Feind die Jacke klopfen aus.“ V

x Ein Essenet Fabrilarbeiter der vor Metz steht und den

etzten Ausfall am 7. Okt. tapfer abwehren half, schreibt über seine
Frlebnisse an seine Frau: „Unsere Compagnie (200 Mann, 57
Reg.) ist bis auf 67 Mann auff erieben worden. Mir hat es
zut gegangen, bis Abends 6 Uhr. Da hatten wir keinen Führer
mehr als unsern Oberst, der ging mit uns vor, und haben wir
ins gewehrt, so gut wir konnten, bis uns die Patronen ausgingen.
Da gingen, wir mit dem Bajonnet drauf los, feindliche Cavallerie
aber“ nahm uns arme Jungens gefangen. Vom 7. vis 11. Olt.
jaben sie uns bei sich behalten und uns Alles abgenommen, was
vir hallen, die Strümpfe von den Füßen und die Unterjacke, die
ch mir gekauft hatte, selbst die paar Pfennige, die wir noch hatten,
ind in den 5 Tagen haben sie uns nichts zu essen noch zu trinken ge⸗
zeben. Heute Morgen, da wir es nicht mehr aushalken konunten,
haben sie uns endlich ausgeliefert. Wir lagen in der Stadt Mezß,
im Tage haben sie uns die Augen verbunden, und heute mit ver⸗
zundenen Augen herausgefandt. Nun liegen wir 67 Mann in
einer Scheune hier.“

7 Wien, 16. Okt. In das Ministerium des Innern tkam
jestern ein Mann, seines Zeichens ein Kleinkrämer, welcher fragte,
do man die Civilehe vornehme. Auf die Ausku“ft, daß diese
Amtshandlungen beim Wiener Magistrat vollzogen werden, bat er
venigstens um „Rath in seinen Nöthen“. Er fei wohl schon ver⸗
eiraihet, aber seine Alte sei eine „Bisgurn,“ mir der es nicht
nehr zum. Aushalten sei. Alle Kundschaften vertreibe sie ihm. Er
volle sich „scheidigen? lassen und seine Ladenmädel ehelichen, das
iel umgänglicher und anstelliger fei als seine Alte. Als man ihm
ie dagegen sprechenden Bedenken mittheilte, meinte er, daß dann
zie Civilehe auch nichts heiße, wenn man nicht einmal ein altes
„Brummeisen“ los werden und überhaupt heirathen könne, wenn
nan wolle.

7 Den siamefischen Zwillingen wird jetzt durch ein zwei⸗
ͤpfiges Maͤdchen, das gegenwärtig in den Vereinigten Staaten
on Nordamerika zur Schau aufgestellt wird, eine starke Concuren;
reitel. Das Maͤdchen ist 17 Jahre alt und als Sclavin in
Folumbus County in Nordcarolina gedoren ; sie ist von heller
Nullattenfarbe und hat zwei von einander völlig unabhängige,
Jut entwickelte Köpfe mit nur einem Leib. Sie spricht, singt, ißt
Ind trinkt zugleich mit jedem Munde; spricht zu gleicher Zeit mit
weir Personen über zwei verschiedene Gegenstände, singt recht hübsch
weistimmig oder spricht und singt zugleich. Im Umgange ist sie
freundlich, hat ftinen Tact und ist sehr verstandig. Obgleich se
hei zwei Armen vier Füße hat, die sie sämmtlich oder zur Hälfte
jum Gehen oder anurthigen Tanz benutzt, so erklären u. A. Aerzte
des Jefferson Modicinalcollege in Philadelphia sie doch für keine
Monstrosität, sondern für ein interessantes Naturwunder. Nadh
enen Urtheilen Fübertrifft das Nalurspiel das der siamesischen
Zzwillinge bedeutend und ijt lieblicher anzuschauen. Nicht unwahr⸗
heinlich dürfte es sein, daß die ungenannte Miß auch den alten
Fontinent mit ihrem Besuche beehrt. (279)

rmMmirch—*

p Die Alsenzbahen soll bereits am 24. d. von Kaisers⸗
lautern bis Winnweiler dem Verkehre übergeben werden. Am Dien⸗
stag machte die Direction der pfälzischen Bahnen, die Herren v.
Jäger, Mündler, Basler ⁊c. in Begleitung eines kgl. Baubeamten
Ine Probefahrt in einem Extrazuge, der, von⸗ Ludwigoͤhafen kom⸗
mend, in Hochspeier in die neue Bahn eiufuhr.

F Zur Besetzuug der im Elsaß erledigten Forstinspectorstellen
zu Hagenau, Straßburg, Weißenburg, Zabern Lützenstein sind die
igl. Oberförster Vogel in Haßloch, König in Jägersburg, Bohe
Neuftadt, Heiß in Neidenfels und Schirmer in Waldleiningen
ausersehen.

FPost hache, Bei'm Postamt Straßburg ist jetzt auch
der Poftanweisungs· Verlehr eröffnet; in Folge dessen lönnen auch
in Bayern bei jämmtlichen Postanstalten Anweisungen nach und
hon Straßburg ein⸗ und ausgezahlt werden. J

7Edenktoben, 13. Ocht. In der Kopfbedeckung eines
hier verstorbenen Turco, von dem man keinen Namen hatte erfah ⸗
Fen können, fand man nach seinem Tode einen in einem besonde ·
den arabischen Dialekt geschriebenen Brief. Man hoffte dadurch
den Namen des Turko zu erfahren. Der Brief ward au die Be⸗
nediktiner in München geschickt, um ihn dort übersetzen zu lassen.
Rur ein Benedictinerpater, der in der Heimath des Verstorbenen
einige Zeit als Missionär gewirkt hatte, konnte den Brickf lesen.
Derselbe war von der Frau des Turco schon früher geschrieber
zgewesen. Sie erkundigte sich darin nach dem Befinden ihres Man
Ie und — seines Kameeles.

Roblenz, 18. Olt. Vor der Schlacht von Weißenburg,
in welcher sich die Bahern so rühmlich ansgezezeichnet haben, trat
der Major eines Bataillons vor diee Fronie mit der Uhr
in der Hand und ertheilte folgenden Bataillousbefehl: „Schauu's
deute, jetzt ist neun Uhr, Z'Weißenburg wird um zwölfe a frisches
Fass't an' zopft.“ Als die LZeute dies hörten, warfen sie Zephirs,
Turcos, Zuaven, Insfanterie, Artislocrie, Cavallerie über den
Haufen und waren um 12 UÜhr richtig beim frischen Fäss'l in
Weißenburg.

4 Eine originelle und praktische Einrichtung für die Ver-
wundeten zu sammeln, ist seit Kurzem in Kassel ins Leben ge⸗
jreten. An verschiedenen Punkten der Stadt sieht man vor be⸗
stimmten Häusern große schwarz⸗ roth· gold angestrichene Tonnen
aufgestellt. bereit, aͤlles Moögliche an Lebensmitteln aufzunehmen.
lleber einer solchen „Sammelionne“ lasen wir folgende lauuige
Inschrift e

Waarenversteigerung.
Montag den 24. l. Mis, des Vormit⸗
—V St. Ingbert, in der
frůheren Wohnung des Falliten Heinrich
Scherpf, wird die Scherp f'jche Waaren
versteigerung fortgesetzt und es kommen ins⸗
desondere zum Ausgebote:
Mehrere tausend Cigarren, diverse Car⸗
onnagearbeiten, Postpapier, sehr schöne
Wandkörbe, Mappen und sonstige in die
Buchbinderei einjchlagende Artikeln.
de BHorn, Igl. Notar.
J. J. Grewenig von hier empfiehli
jeine neue 8.
Musterkarte
in den neuesten
Rock &amp; Hosensloffen
ür Herbst⸗ und Wintersaison.

Bekanutmachung

Wehrgeld betr. J

Gemäß Art. 9 des Wehrgeldgesetzes vom 29. April vor. Irs. Mr.Amisblatt vor
1869 Nr. 33) wird andurch öffentlich bekannt gemacht, daß der Wehrgeld⸗Ausschuß an
1J. uind 13. 1. Mis. dahier versammelt war und das Wehrgeld der untaughbich und
würdig erklärten, der zurückgestellten, der 3* iweisenbefresten, so
vie der zu Ersatzmannsschaft Looder 2. Klasse der aktiv en Armee gehörigen
Wehrpilichtigen der Altersklafse 1849, endlich derjenigen Wehrpflichtigen der Allerstlaffen
846, 1847 und 1848 festgesetzt hat, welche schon eingerriht waren, aber seit Okt. vot
Jahres entweder wegen Untauguͤchkeit oder Unwürdiglkeit wieder aus der Armee entlassen

vorden und daher gemäß Art. 2 des Wehrgeldgesetzes ebenfalls wehrgeldpflichtig sind.
Voedie nach den Veschlusen des Wehrgeld-Ausschusses aufgestellten Weiyrrgeldlisten fur
ämmtliche Gemeinden im Amisbezirke der unterfertigten Behörde liegen während 14 La⸗

gen zur Einsicht der Betheiligten in der diesamnichen Kanzlei offen.
Zuweibrücken, den 17. Oct. 1870.
Aöenigl. bayer. Bezirksamt,

2 9 Damm. E
S qaater
Schinken Ein geübter Geselle kann dauernd
1Ardeit erhalten bei Schlosser E. Umbebr
sind wieder eingetroffen bei Auch wird bei demselben ein gesitteler

Fritz Panzerbieter. Junge in die Lehre angenommen.
Redattion. Druck und Verlaa von F. X. Dem e3 in St. Inabert.
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3* * —J
3 3 —32—35333582538
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dee St. Jagbecoten yeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltunzsblatt, mit der Dienstags-, Donnerdtagt⸗ und Sonntags⸗
ummer erscheint wsoentlich vie r al: Dienstag, Donmerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krur. oder
18 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreijpaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Dienstag, den 28. Oketober 1270.
Deutschland. Weg zur Erreichung dieses Zieles eingeschlagen hat; sie darf hof⸗

Munsch en. 21. Okt, Der k. pr. Kommerzienrath A. Krupp fer daß in naher Zeit das Ziel erreicht sein wird. Die Minisier

m Essen, Besitzer der dortigen großartigen Gußstaͤhlfabrik, hat dem vohnen den bezüglichen Verhandlungen bei. Das aus diesen Ver⸗
haherischen Kriegsministerium den Betrag von 3000 fl. zur Ver⸗ andlungen hervorgehende Werk bedarf der Zustimmung der Stände,
nendung. für die im Felde stehenden baherischen Truppen und zur vobei in Betracht kommt, daß ohne Aenderung unserer Verfassuug
Unterstützung von hilfsbedürftigen Wittwen und Waisen derselben die bundesstaatliche Neugeftaltung Deutschlands nicht möglich ist.
Deen ne Dinnn en Das Ergebniß einer Abstimmung bleibt dahin gestellt z unter allen
Die baherischen Truppen vor Paris erhalten jetzt kleine Holzz Unstänen muß die Erwägung Platz greifen, daß ein so hochwich
äuser, die im baherischen Gebirg angefertigt werden; sie sind zer- iges Werk, wie der Bau der deutschen Verfassung, seine Stütze
egbar, werden in größeren Parthieen per Bahn zum' Cernirungs- saben muß in der Volksüberzeugung. Die letzte Wahl der Abge-
lorps geschafft und dort nach Bedarf zusammengesetzt. Preußen 'rdneten erfolgte zu einer Zeit, wo die deutsche Frage anders lag;
hat, wie man hoͤrt, in ähnlicher Weise für seine Truppen Vorsorge 8 darf daher die neue deuische Bundesverfassung nicht der gegen-
troffen. värtigen, sie muß einer neu zu bildenden Standeversammlung vor⸗
4000 Postbeamte, die mit zu den preußischen Fahnen berus gelegt werden.“ — Der Minister verliest alsdann, die Auflöfung
sen waren, werden jetzt entlassen wie daß , Braunschw. Tagbl.“ der Kammer betreffende Verocduung. J
meldet, um theils daheim, theils in den eroberten französischen Pro— Aus dem Haubtquartier des Oberlommandes der 3. Armee
ainzen in ihrem Fache verwendet zu werden. — d. d. V ersailles, 21. Oct. Offiziell.) Am 21. 1 Uhr Mit⸗
Berlin, 21. Oki. Im Ober⸗Post ⸗Direktionsbezirke Deutsch⸗ dags framösischer Ausfall mit bedeutenden trüften von Mont Va⸗
dothringen find folgende Postanstalten erdffnet worden: Ars an crien, aus, wothei etwa 40 Feldgeschütze durch die vorderen Ab-
der Mosel. Bolchen, (Boulay) Corny, Delme, Dieure, Falkenberg, heiluugen der 9. u. 10. Infanteriedivision, sowie das J. Garde-
Finstringen, (Fenestrange), Forbach, Götzenbrück, Gorze. Groß Landwehrregiment, zuletzt unterstützt durch Artilleriefeuer des 3.
Tannchen (Grain-Tenquin) Hellimer, Heming. Marsal, Mars la Torps, vom rechten Seineufer unter den Äugen Sr. Majestät des
Tour; Putlingen (Puttelange), Reichshofen (Rechicourt) Remilly, onigs siegreich zurückgeschlagen, und 2 Feldgeschütze erobert. Dies⸗
kohrbach; Saarburg, Saarelb, Saargemünd, Salzhurg (Chateau- eitiger Verlust verhältnißmäßig gering. Wenn über dieses Gefecht,
Salins) Solgne, St. Avold,“ und Bie a. d. Seille.“ Außerdem vie nicht zu bezweifeln, ein neuer franzoͤsischet Siegesbericht“ er⸗
Littelburg für Pfalzburg und Lemberg für Bitsch.‘ Forstmeisten cheint. so wird dies der beste Beweis für die außerordentliche Ge⸗
Maher ist zum Forstkonservator für den Umpfang des General fügsamkeit unserer Gegner sein. v. Podbielsli. (Ein Telegramm
houvernements⸗Bezirks Straßburg mit, dem Amissitze in Straß des Genetals v. Blumenthal behandelk dasjelbe Gefecht, und fügt
burg ernannt worden, wiederum ein Beweis davon, daß die Deut⸗ hiuzu, daß die zwei Geschütze durch das 50. Infanterieregiment
shen sich in den ehemals deutschen Probinzen immer mehr und erobert wurden.)
nehr wohnlich einrichten. — Reims, 21. Oklt. (Offiiell.) In Soissons sind in Ge⸗
Der Oberkommandant der 3. deutschen Armee hat Bestims jangenschaft gerathen: 99 Offiziere, 4,683 Mann. Erbeutet wur⸗
mun gen erhalten, welche den Zweck haben, das Tragen der den: 128 Geschütze, 70.000 Granaten. 8000 Centner Pulver,
veißen Binde mit dem roihen Kreuze Seitens unberechtigter Per⸗ ine Kriegskasse von 92,000 Frants. Ein reich ausgestattetes Ma⸗
pnen zu hindern. Die erste dieser Bestimmungen lauttet: Jede zazin für eine Division auf drei Monate, sehr viel, Bekleidungs-
rdivilperson, die die weiße Binde mit dem rothen Kreuze irägt degenstäande cc. v. Krensti.
ind sich nicht durch eine Legitimation einer Militärbehörde über Kintzͤ heim, 28. Ott. (Oifiziell.) Vergangene Nacht ist
die Berechtigung des Tragens dazu ausweisen kann, ist von der die erste Parallete gegen die südwestliche Front von Schletistadt
Gendarmerie der Armee, der Korps zc. ec. sogleich zu arretiren und auf 500 bis 700 Schritte ausgehoben. Diesseits stehen 82 Ge⸗
in die Heimath zurückzubefördern. chütze im Feuer. Verlust nur Z Mann.

Die „Trier'sche Zeitung“ bringt folgende, eiwas sonderbare Wien, 23. Ott. Die Morgenslätter geben eine Mittheil⸗
Vachricht: „Von Metz wird uns berichtet, daß dort ganz eigen- ung der Correspondenz Warrens wieder, wonach Graf Granville
hümliche Zustände herrschen. Der Zwist zwischen Leboeuf und den Kriegführenden officiell einen Waffenstillstand angerathen hat.
Bazaine, der zu einem Duell zwischen beiden geführt haben soll, Motivirt sei dieser Rath durch die Nothwendigleit des Zustande—
debekannt; Leboeuf kommandirt nun in der eigeutlichen Festung lommens einer französischen Nationalversammlung, welche allein die
Retz, Bazaine in dem befestigten Lager und den Forts rings um noꝛalische Verantwortlichkeit eines Friedensschlusses auf fich nehmen
Petz. Ersterer laßt diesen nicht in die Stadt, letzterer läßt jenen örine. Graf Granville wünscht die Unterstützung der Neutralen,
nicht heraus. Am 16. hat nun ein Haufen Volks aus Metz sich velche das hiesige Cabinet sogleich gewährte. Trotz der bedeuten⸗
porthegeben wollen, ist aber von Bazaine mit, Kartätschen in die den Schwierigkeiten hofft man, daß die Initiative Englands nicht
Ztadt zurückgetrieben worden.“ erfolglos sein werde. Das amtliche Blatt bringt dieselbe Mil⸗

Karlsruhee, 21. Okt. Schlettstadt wird seit vorgestern heilung.
uufs ernstlichste beschossen. Einige tausend Preußen siehen in Ma— Wien, 24. Okt. Die „Abendpost“ enthält ein Telegramm
zjalirchen, um die Verbindung zwischen Oberelsaß und Werder's uus Tours von heule, welches meldet, daß die Regietungs
dorps aufrecht zu erhalten. (Weser-Ztg.) Delegation die englischen Vorschläge wegen des Wafferstillstandes

Darmstadt, 21. Okt. Der Main⸗-Zeitung wird aus in Princip annahm. Theiers ist bestimmt, nach vorgängiger
kezonville unterm. 18. gemeldet: Seit vorgestern sind wir dies- Verabredung mit der Central-Regierung von Paris in Verhand-
eits in voller Marschbereitfchaft; man glaubt an einen letzten ungen mit Bismarck einzutreten.
berzweifelungsausfall Bazaine'. Französische Patrouillen, vor Frankreich.
unseren Vorposten ihre Waffen niederlegend, erzählten, die Metzet ekanntlich hatte man die Pariser Kloalen mit Petroleum
hürgerschaft habe Bazaine inhaftirt, ihn zu einer baldigen Ent⸗ hersehen und seibsi an geeigneten Stellen Torpedos angebracht, um
cheidung drängend. Nicht nur die Einwohner, auch die Soldaten die eiwa stürmenden Deutschen durch solche Mittel der Verzweif⸗
ind in einer sehr unzufriedenen, aufgeregten Stimmung. (N. fr. Pr.) ung zu vernichten. Jetzt, beim Herannahen des großen Bonbar«
Stuttgart, 22. Ockt. In der heutigen Nachmittags- dements, ist man jedoch auf die shreckliche Gefahr aufmerksam
itung der Abgeordnetenkammer gab der Minister Scheuerlen fol- zeworden, die das Vorhandensein solcher leicht entzündicher Ex⸗
seude Erklärung ab: „Die Regierung hat sich in einer offiziellen plosionsmaterialien für die Vertheidiger der Hanptstadt selbst in
fundgebung über ihre Stellung und ihr Ziel in der deutschen ich birgt. Aus diesem Grunde hat unn, da kine unglücklich ein⸗
frage ausgesprochen, sie ist der Ueberzeugung, daß sie den richtigen schlagende Boube auf diese Weise ganze Stadtviertel zu zerstören

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17 e:
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        rerntochte, General Trochu die hleunige jmwegnahme aler dieser
Ferstörungsmittel angeordnet, so daß die »großen Hoffnungen,
welche man in Paris allseitig darauf gesetzt, nun sich gleichfalls
als unrealisirbar erwiesen. 1

Seit dem II. Oklt. find neue Fuümffrankenftülde, in Silber,
die in Bordeaux geprägt wurden, in Umlauf; sie zeigen die Worte:

Republique frangaise‘ und „Dieu protége la France.“ Man
hatt die Stempel von 1848 benützt und nur die Jahreszahl
herändert.

Tours, 23. Ott. Nachrichten aus Lille zufolge ist Bour
haki dortselbst eingetroffen. Tertellin, der von der Regierung ein⸗
gesetzte Commissär für die Vertheidigung der Departements Aisne,
stord, Pas de Calais und Somme, hat demifsiouirt. e ,

Tours, 22. Ort. Depeschen aus Lille zuͤfolge ist gestern
Sh. Queuntin (an der Somme und der Paris⸗Brüuͤsseler Bahm)
bom Feinde besetzt worden. Die Preußen marschiren nach Amiens
in zwei Colonnen, die eine von? Breteuil, die audere von Mont⸗
didier aus... “

n Belgien.

Brüssel, 22. Oet. Verichten aus Lyon zufolge hat die
dortige Bevölkerung den Befehl erhalten, fich auf zwei Monate zu
vyerproviantiren. Aus Marjeille wird gemeldet, daß die daselbst
angeordnete Austreibung der Jesuiten auf das ganze Departement
ausgedehnt worden ist.

Bruüsfsel, 23. Oklt. Die „Independance“ enthält ein Lon⸗
doner Telegramm, welches besagt, daß nach einer am Freitag statt-
gehabten Sitzung des Ministerrathes. Lord Granville an die
hritischen Gesandtschaften in Tours, Berlin, Petersburg und Wien
elegraphirte, darauf hinzuwirken; daß“ die Kriegführenden einen
Waffenstillstand annehmen, damit die Constituante inzwischen ein⸗
derufen werden koönne. Die darauf ringetroffenen Antworten sollen
zuünstig lauten. ——0

England. * w74

London, 21. Ott. Die Regierung leitet einen Proze ß
gegen diejenigen ein, welche Irländer nach Frankreich lockten, an⸗
zeblich zu Krankendiensten, thatfächlich zu neutralitätswidrigen
riegsdieusten.

London, 22. Okt. Times und Dailh News sowie Daily
Telegraah enthalten übereinstimmende Telegramme aus Madrid,
dahin kautend, daß Keratry die spanische Regierung ersucht habe,
»as Verbot der Ausfuhr von Pferden und Waffen aufzuheben.
Prim hat entschieden abgelehnt, da die Erfüllung dieses Ansuchens
einem Bruch der Neutralität gleichkäme.

00—— .

Aus der Wal dshuft gegenüver liegenden Gezend sind
durch die Regierung von Aargau Beschwerden darüber eingegangen,
dirßß bei Anlaß der Feier der deutschen Siege in Frankreich aus
Morsern geschossen worden, die gegen die Schweizergrenze gerichtet
und theilweise wenigstens mit Steinen geladen waren, welche
ber den Rhein flogen und die Schweizergrenze unsicher machten.

Italien.

Genua, 22. Ott. Das Movimento veröffentlicht ein Schrei⸗
hen aus Dote in Jura vom 18. Oct, welches mittheilt, daß Ga
ribaldi die Cadres für die „Vogesenarmee“ gebildet habe. Gibildet
seien bereits drei Brigaden, deren erste unter dem Commando des
Benecal Bosak aus einem Regiment' Mobilgarden, einem Bataillon
Franctireurs unter dem Befehl Orense's besteht; in ketztere sollen
hiele Engländer und Spanier sein. Die zweite Brtigade com nan⸗
dirt Oberst Marie, dieselbe besteht fast ausschließlich aus Franzosen.
Die dritte Brigade unter Menotti Garibaldi, besteht aus einem
Regiment Mobilgarden, zwei Bataillane Italiener udd eirem Ba
aillon Nizzarden. Jeder Brigade ist eine Compagnie Genietruppen
heigegeben. 13 e

Türkei. *

Konstautinopel, 21. Ott, Dem Vernehmen nach findet
wischen der Türkei und Grischenland ein diplomatischer Meinungs⸗
austausch statt, welcher eir Einverständniß darüber erzielt hat, sich

gegenseitig vegen jede Macht, die etwa im Orient erobernd auf⸗
freten sollte, zu unterstützen.

viennesnachrichten.
Der Gerichtsvollzieher Georg Schultz von Neustadt a. d. 9.
8 auf sein Ansuchen an die bei dem Vezirksgerichte Frankenthal
wledigte Gerichtsvollzieherstelle hersetzt worden . —
Der Bezirksgerichtsrath L. Zöller in Kaiserslautern wurde
sum Staatsanwalt am Appellationsgerichte der Pfalz beförderi.

Volkstvirthschaft Handel und Verkehr·

Müuünchen, 26. Olt. Auch Bayern hat sich den Vorschlägen
ingeschlossen, weiche von Seiten des norddeutschen Bundes an
nehrere Regierungen, namentlich England, Spanien, Portugal,
Itelien unn Rußland gemacht worden find, und die ollgemeine
hexabsetzung der Portofreiheit für Briefe und Fahrpostsendungen,
»ann Erhöhung des Maximalgewichts und Erleichterungen im Zoll⸗
zerfahren bei zollpflichtigen Postsendungen, sowie vei Beförderung
von Druck⸗, Waaren⸗ und Mustersendungen bezwecken. Einige der
jenanrten Regierungen haben bereits ihre Geneigtheitk zur Revision
)er bestehenden Postvertrüge erklärt. — Die Direklion der verei⸗
nigten Saarbrücker und Rhein⸗-Nahe-Bahn veröffentlicht einen neuen
Fahrplan vom 14. Okt. beginnend, in welchem bereits die franz.
Ostbahnstrecke Forbach St. Avold-Remilly und auch die im Bogen
im Metz herumgebaute neue Strecke Remilly Pont à Mouffon
aufgenommen ist. Auf letzterer Strecke verkehren täglich zwei ge⸗
nischte Züge hin und zwei retour, mil welchen Passagiete: III.
dlafse befördert werden..

—

——— ——
——B Au f r f*). —*
Au die Wäirther und ihre Gaänste in St. Ingbert
und der weitesten Umgegend.

Wenn auf des Würfels Kante Weib, Kind und Freiheit jaß,

— Die alten Deutschen trankten doch immer noch ein Glas.

— Der Enlel trinlt nicht minder: doch lebt für Kind und Weib,
Wie Mäaͤnniglich es rühmet, er heut mit Seel und Leib.

* Und wenn der Erbfeind drohet, greift ruhig er zur Wehr:

—J Für Weib und Kinder sorgen der Deutschen desto mehr.

Seit drei Wochen orculurt allab ndlichr unter den Gaͤsten des
Lafe Seiter eine verschließbare Blechbüchje mit der Aufschrift:

.. 1Pfennig pro Schoppen wolle ver Zecher einzahlen

für Wittwen und Waisen der deutjichen Krieger.

Der Ertrag wird an die Viltoria-⸗Invalidenstiftung übermacht
verden, um in der bestimmien Weise zur Verwendung zu kommen.
Obschon der Wohlthätigkeit keine Schrauken zu fetzen sind, so ist
s doch abzusehen, daß auch bei Einhaltuug dieses Pfennigsatzes
den Opfern des Krieges hier durch eine erkleckliche Unterstützung
ufließen muß, wenn diese freiwillige Beisteuer einen allge
neinen Beifall findet, d. h. in allen deutschen Trink⸗
buben eingeführt wird.

Obengenagnnte Kasse enthält, — inbegriffen den Ertrag einer
in vorigen Sonntag im Gasthof zur Post veranstalteten Samm⸗
ung von 3 Thalern. — bis jetzt die Summe von 35 Gulden.

Da eine geeignete Blechbüchse für 20 bis 30 Kreuzer bei jedem
Blechschmied zu haben ist und im Nothfall. aus den ersten Be⸗
rägen der Sammlung bezahlt werden kann, so steht der Anschaffung
iner solchen gewiß keine Schwierigkeit entgegen. Kassenverwaltet
ei der Stammgast oder Wirth. der beim Lesen Dieses von
den Gästen damit beauftragt wurd.

Auf denu, wer die deutsche, die gerechbe Sache hochhält:
Die geringe Gabe soll durch Wiederheiung zum wirksamen Großen
erwachsen, und wie der Geist. Stäubchen an Stäubchen fügend,
das beseelte Weltall gebildet, so sei uns der Pfennig das Sinn⸗
»ild des Ganzen, zu dem uns das werkthätige Deutschthum
ʒerhindei. — 77

St. Ingbert, 24. Oltober 1870. 8 —
Echlick.
) Allen deutschen Blattern zur Beachtung empfohlen.
I. J. Grewenig von hier einpfiehlt,
rieine neute as
Musterkarte
in den neresfenn
Rock &amp; Hosenstoffen
sür Herbst- und Winterj ison.

Jahrmarkt Sechinken
in St. Ingbert. sind wieder eingetroffen bei
Donnerstag B. November 1870. 1 Fritz Manzerbieter
J W * 5537 32* 25
eiseßtireye darzof (Fallsucht)
int brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. RKilliseh
in Berlin. leubt: Louisenstrake 45. — Bereits über Hundert geheilt.

4
*

—
Redattion, Oruck und Verlag von F. X. Demetz in Sk. Ingbert.
23*
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        ——— — —2 22 — 5354 A—— —
23523 3 A— 55 58 77* 53 55 —135 J 55 5
2585 —* * ——8— — 5* —— Fee —
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* —A — — 58 7 2—25 22 cE—— — 5 — —— 88—5—
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33 55 5 2 * ** — — 7 782* — —— ——
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258282 — 555 — 2 S * * 5 225 *
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— ig b ar —X ⁊ nzaig'er (und das. mit dem Hauptdlatte verbundene AUnaterhalturzsblatt. mit ver Diensta zb, Donnerrtags⸗ und Sonntags⸗

immer) erscheint wo hentlich vᷣler n al: Dien 3kag. D o nn e rztag. Samstag —V Nnn — Abonnementspreis vierteljadrig 42 Krzr. oder

aAs Silbergr. Anzeigen werden imi 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnei.

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ä Donuerötaa- den 27. Oktober , 1870.
ν ν ινσ 5
—D——— , Telegramm, —3 32
RMetz capitulirt. 150,000
7 M —— —— An⸗

18 X J *

Gefangene, inel S0, 000
e — ,
Verwundete ,

lerie, die vor Paris verwandi werden soll. Es macht aber unge⸗
nein große. Schwie: igkeiten, solche schwere Geschütze. von denen je⸗
des mit 10412 Pferden bespanul sein muß, die 12—14 Meilen
dandstraße von Nogent, bis wohin die Eisenbahn benutzt werden
ann, unach ihrem Aufstellungsplatz zu hefördern. Und schwieriger
ils die Geschütze selbst, ist noch die ungeheure Masse von Muni-
ion, die ein nur einigermaßen lebhaftes Feuer erfordert, zu
F — —Deutsichland. ransportiren. Es geht gleich in die Tausende von Centnern von
Mäünchen, 24. Ott. An den Sqhlachtlagen, des 10. 2und Munition, die in wenigen Tagen, mil diesen Festungsgeschützen ge—
I. Oktober bei Orleanz hr auch dien 309 Strianhe untet gen die Pariser Forts geschlaudertabiid wnn dak Bombardement
dommandn des Hauptinanns Graf Thürkheim abgegangene bayer- inmal nachdrücklich begonnen hat, und an 1000 Karren sind noth—
sche Kugelspritzenbatierie zum. erstenmale im Feuer; zuerst gegen wendig, um den Bedarf von 45225 Tagen hherbeizuschaffen. Die
Infanterie un d Kavalerie gebraucht, zeigte sich sofort die schreck⸗ meisten dieser Pariser Foris stnd jetzt sehr ftart und mit schwerem
iche Wirkung dieser Geschützgattung, und waren besonders die in unf weittragendem Festungsgeschütz hinreichend armirt. So hat
der feindlichen Kavalerie angerichteten Verheerungen wirklich furcht⸗ das Fort Mont Valerien. wohl das stärtste und größte aller Forts,
har, was wohl daher kommen mag,' daß diese Wossengattung rin jetzt 72 große Geschütze, daun die Forts Issy, Montrouge, Van-
jöheres Zielobjekt darbietet als die Infänterie. Wie es der Zu⸗ vres, Bicetre, Thry, Charenton, Nogeut, Vincennes, Rogny und
all wolßte,“ kam diese Kugelspritzenbatterie eitimal kinet Mitrail- Romainville jedes 80 bis 60 Geschüße. Mas rechnet im Ganzen
eusenbatterie gegenüber zu stehen; diese mußte jedoch, nachdem sie daß die sämmtlichen Forts uin Paris mit ungefähr 1000 gezogenen
anigemal ihre schnurrenden, sausenden Geschosse hetübergeschickt chweren Geschützen armirt sein sollenz Eon möge man sich in
atte, schleunigst abfahren, da sie an Sicherheit des Treffens und Deutschland noch immerhin einige Zeit ruhig gedulden, bis die Nach—
zchnelligkeit des Seuerg weit hinter der bayerischen Baiterie zu⸗ richt kommt; daß mit einem kräftigen Vombardement einiger Pariser
udblieb· Det an der Epihe ber Zivilisation marschirenden Nation Forts von umferer Seite, wirklich der Aufang gemacht wird, Ein
nüssen wir den Ruhm lassen, daß sie e3 war, welche uns dazu Aloßes, zweckloses Beschießen, wie dies 3. B. anfängtjch- lejder bei
wang, solche Mordinstrumente noch zu sebrauchen, “wollten wir Toul geschah, nutzt uicht im allermindesten, sondern schadet uns
uicht in Nachtheil kommen⸗ 5. rher, und dürite nur dazu beitragen, Zeun KTrotz der Herren Pa⸗
Kürtéeunhe 23Octt“Ein Exträslaftder Karlr!g.“ riser eher zu steiger ats zu brechen.
nthält folgendes Telegramm dez Generals Schmeling aus Känze Berslang 28. Ott. FFür, den don ren ponern wurde in
eim, 24. Oct. Heute Aberd unte 5.Uhr“ hat dier Fest un'g Verfailles, wo seine Ankuuftebebbtsicht, berciis Quaͤrtier beesteftt.
zchleentstadteca pitutiri 2400 Gefungene befinden fig Berlin, 25. Oct.Dem Vernehmen nach? find' die Ver⸗
wif dem Marsche' nach Rastatt 120 Geschütze wurden gendmmen, jandlungen mit dem Marschall Bazaine noch keineswegs abgebro⸗
KaGarbsgpehe 325. Olt..Ein Extrablatt der „Karlsr, Ztg.“ hen. Derselbe handell aus eigener Initiative ohne Rücsicht auf
— —— Felegramnt“ an ven“ Großhetzoge von Baden? die dermalige faklische Regierung Fraukreichßzß... .
sspinal, 25. Ott. Am 22. Okt. fanden' siegreiche Gefechte am Köln, 24. Ott. Die heutige Kölnische Zeitung“ meldet:
Dignonfluß (der zwischen dem Doubs und der Saonelin die detze Oberst Stoffel, der frühere franzößsche, Militärbevollmächtigte in
ere fließt unde von RNorden konrwend, die Straße von Besangon verlin, nach Sedan Kriegsgesangener auf Ehrenwort, ist entflohen.
jach Besoul schneidet) det Veray, Etuz, Cussehy, Ruslon und Ge— ingeblich nach Paris. EFr. JJ..
euilles fiatt. Der Feind wurde mit starken Verlusten überall Straßhurg, 21Oft.“ DieAmllichen, Nachrichten für
eworfen q Im Gefecht waren Bataillone des 1. 3.4. 4. und 8. dag Generaigonbvernement Elsaß“ erscheüien vom 19. d. ab unter
adischen Regjments, nebst drei Batterieen. Der diesfeitige Verluft em Titel Straßburger Zeitung nnd Amiliche Nachrichten ec.“ —
jeträgt 7. Todte und 38 Verwundete. An unverwundeten Gefan- Die Restauration des Münsters ist gesichert. Der Generaladitver-
cuen wurden seingebracht: 2 Stabs- und 110 Oberofficiere und eur Graf Bismarch Bohlen hat selbst den Vorsitz einer Dombau⸗
zegen 200 Mann. Die Haltung unserer Truppen war vortrefflich. dommission übernommen, die sich die vollständige Wiederherstellung
Has Hauptquartier des. Divisionsstabes ist heute,“ 23. Okt, in dieses Kleinods der bdeutschen Nation zur Aufgaben gesctzt hait. Miui
ẽtuz. α ν e Errichtung des Nothdachs wurde, schon begonnen, in, wenig
Bor P ασO Dα Aussollesecht der. Franzo⸗ Wochen wird hoffenslich jede Spur der traͤurigen Zeit an dem
sen am 14. d. Mæghat, wie man- dem Fikf,“ Journ. mittheilt, jerrlichen Baur““ verschwunden' sein.“ Das dcutsche“ Volk wird mit
rößere Diineninten gehable ann Der gffiietse Bericht erleunen, freuden die dazu nohwendigen Mittel sute Verfugung stellen. —
ihni. Die Frar zosen fielen- Morgens kurz nath H. hr ins, der⸗-K 2Witen, 26. Ott. Die Correspondenz Warrens“ wmeldeh:
rieben die bayerischen Vorposten unv auch; dus denptiorps der⸗ znglanx hät icht! im entfetnesien eine Absicht Fundgegeben, spe⸗
elhen. In dem Städtchen Baing kam pas Gefecht zum“ Stehen. ielle Bedingungen für einen abzuschließenden Frigden aufstellen zu
Bahrend eines crbitterien Sehntapee griffen die Reservetrup⸗ vollen. Die neutralen. Maqte wollen ahre bisherjge Stellung auch
en der Bahyern in den Kampf ein, doch gelang es erst Nachinit- etner behalten. Sie Uüben blos eine! civilisanorische Pfl chl. aus.
ags gegen“4 Uhr, die“Franzosen zurückzuwer fen. Erste spat Nache? ndtin sie detn Vorschlägen des englijchen Cabinets ihre Umnerstühimg
aittags permochten, die daherischen Jäger ihre-Vojpoͤstenstekung eihen“ Uebrigens überlassen sie den Kriegführenden die Verantworr-
ieder einzunehmen. Der, Varhust soll auf beiden Seiten ca. 2— ing für die Wege, werche“ eiuzusthlugen denfelben Refällt. 23Thiets
000 Mann betragen.u —
In Bezug auf das Bonibardement von Ma rats schrejbt. J. jn das Hauptquaxtier nach Versailles?zu begeben. *
. Wilede der Köln, Ztg.: Es duͤrfte alle Wahrschein lichkeit —RB— Belgien —
or dem 22. bis 24. Ott. unsererseits mit keiner, wirklich ernst, Brsstel, 24. Olt. Berichte aus Tours melbeg?“ Die
jaffen Beschießung der Pariser Forts bigonnen. werden, da man, Regierung läßt die Wege und, Stadt verbarricadiren. Der Belaͤ⸗
ind zwar init großent NRecht, wenn! maß einmal, begounen, hat, gerungszustand ist für Tours?uud bab gunze Departemem Indre
ann auch sogleich und' mit vollem Ernst und auf das Unausge- und Loire erklärt Eungland.
mßteste die Beschießung sortsetzen wird. Einmal angefangen, und. London, 24. Oft. GEutem Vernehmen nachschloß die frem⸗
sann vielleicht über 243-8 Tage aus Mangel an Munition; wie⸗zösische Regierung mit hiesigen Häusern eine sechsprozentige Anleihe
etr auihören zu müssen, lieg nicht in der Absicht des Obersten im Betrage von 250 VPiillionen Fr. zum Emissionskurs von 88
o. Rieff, des obexlten Bekehlshabers der gesammten Festungsartil ⸗ ab, rückzahlbat in 34 Jahren.
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Ir In den bayerijchen Verlustlisten Nr. 26 und 27, die sic
auf die Gefechtè bei Orleans und hei Paris beziehen, finden wir
jolgende Pfälzer, Todt? Philipp Schraß von Hochspeyer. Ver⸗
vundet: Joh. Jicoby von Pirmasens, Jacob Hofmaͤnn von Muß
hach, Ludwig Pfürmann von Wörth, Peter Lang aus der Rheinm
pfalz. Joh. Betsch von Hagenbach, Ludwig Wuhl von Berghausen,
dauptmann uud Adjutant Joseph Michelle von Speher. Todt;
Valentin Schwarz von St. Ingbert. Unterkanoniex F. Jolas von
Dürkheim. Verwundet: Bartholomäus Müller von Scufferstadt,
Jacob Scheer von Bosenbach, Franz Horbach von Trippftadt,
AUdam Maier von Homburg, Joh. Müllex won; Schmittweiler
* Wagner von Rohrbach, Gofstlieb Fehr von Maudach, Jacob
Schöning von Mußbach. Joh. Brandftätter von Moorlautern. Joh
Schmidt von Speher, Peter Jung von Hundheim, Georg Köni—
don Böhrl, Joh. Urschel von Erzehütten, Bezir lsami Kaiserslautern
Sebastian Lowmmel von Münschrdeiler, “ Johannes Schreiner“ von
FEdeeheim. Anton Walther von Bobenheim, Phil,Sturmn vun
Neuleinioͤgec, Malh. Buchheit von Kröppen, Ferd. Gundacker“ von
Schwabenberge (7) Bezirksamte Pirmasens, Karl Leppla vor
Kaiserslautern, Peter Nagel von Kusel, Korporal A. Jillich vor
Pirmasens. * —

Eingesandt.) F

Doganmisation der Nachtwache in St. Ingbert betr
Dah e8 nothig ist, eine zuverlässige Rachtwacheg hier
am Phahe zu haben. hat die Erfahrung bewiesen. In welchen
Weise sie aber einzurichten, ohne die einen oder die anderen Bürgen
zu bevortheilen oder zu benachtheiligen, dürfte wohl einer näheren
Eroͤrterung bedürfen:

— Schmelzarbeiter und Bergleute, die ihre Tag⸗ und Nach
schichten yertichten müssen, können nicht ieicht. zumal in jchige
Zeit dei mangelnden Ärbeitskräften, zu dibter Rachtwaͤche regelm
zig zugezogen werden. Von Bürgern sind Viele Marketendern—
holber fort,. Jo daß aljo nur einem kleinen Theile „der hiestzen
Zewohnerschaft dieser Wachtdienst zufall en würde. Wäre! es demg
näß nicht Ain Plate, einige zuverlässige Junge Leute don Seiten
unseres Stadtrathes zu bestimmen, die, nachdem sie vereidigt, den
Dienst für diejenigen Bewöhner;? beren Befreiung vom Nachtwacht.
bienst augd irhend peichem Gratde krwünscht wareg getgenez otden
lche Bezahlung ihun wijrden 12 oder“ wãre rs Nuͤ m h
Bezi⸗hungnicht och vor tih rrrhaft e Vy wenn übechaupt tüchtg
jungeNachtwüchter eugagiri würden Die Schattenseiten des allgema
nen gezwungenen Nachtwachtdienstes haben wir gong Gelegen hei
gehabi zu sehen. . —XR
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»J243 223 1 J —— * * 27er
Mobiliarversteigerung ι Bekanntmachung. —
Frei den2 *4. s. ite ———— 85* —A—— ———
vende Tr e Nachstehende,, auf. der k. Steinkohlengrube St. Ingbert lagernden und zu Gruben
ur — a4. zwecken nicht mehr brauchbaren Materialien aud Geräthschaften, sawie, alte Maschinen⸗ u
orminags um 8 Uhr, zu St. Iugbert, udoacen — aud Alte ne
in der früheren Wohnung des Kaufmannes ineepe d⸗ — α.ä: αX
———
eun p e 28600 pfund berbranntes Guͤßeisen von Oefen und Rosballen — J *
—— lee 5600 Pfund altes Gußeisen zerbrochenen Maschinentheilen, Wagen und Schlib
Diberfe Carronnagearbeiten, — darunter f ne inS e en Rädern .
sehr schone Wandkörbe, Necrssars unz sr I7 d wedech m äν .xr
Emiz. .Stabife dern, Zische Suhe 378 Pfund in gußeiserner Ambog
—8 ere 2641Pfund 60 Stück gußeiserne Gewiche von 10, 3 9 2.18 Pfund,
* 8 * 84, Pfund J doppelter Maschinenriemen von Leder, ,
schirr. mit Ausnahme von Vettuns un 6 Oelflaschen je mit 1 Korb, ferner *
d hieng Beut . .d aucchemuernd ner v ettere 3333
ie6 Horn. izh oꝛot. ca. 28600 Pfund von Gußeisen und ca. 8400 Pfund von Schmiedeisen, und
— 2 Dampfkessel mit ca. 22600 Pfund Gewicht
Stadtrathssitzung. dllen im Sibmissionswege an den Meisibietenden veraͤußert werden.
v Freitag⸗ den 28. Oktober 1878. Die Materialien und Bedingungen können bei dem Materialrechnet zu St. Ingberken
releae 88 Grube eingesehen werden, und sind Angebote auf genaunte Gegenstande verschlossen und
α— I AAna. gehörig bezeichnei bißgßggg
Die Anfertigung der Vorauschtäge iüber Samstag den 12. November 1870, Vorinittags 11 uhr
die Gameinde Einnahinen und Ausgaben quf dem Bureau des unterzeihneten Amtes einzureichen. n —
pro 1871 betr. —A — —9— 231 St. Ingbert, am 25. Oct. 1870. 4 55 *8 3531 * — —— 5.
Der Gemeindeweg gegen die Ehrhardt'sche⸗75
Glashütte betr.. J — pi ννν ngientee —i “ Fnee dit
Das Wachttocal auf der St. Ingbertet... —— ⏑ ———
Grube, hier Miethe desselben hetr.“ Das Fieue Blatt No. 45 13ggr — ir. Kornbrod 3 Ngres89 ir
Der den n Haffelstraße Vierteljährlich nur 120 SEgr. du⸗ Kgrt. 30 ir
Wohnung von Kuntz) bett. t ig ᷣ cosc r emifchtbrod8Kgr. r.Das Paun
* Errichtung eines Brunnens in der Has· e repeheihe b3 7 Loth 2 tr. ——— —
6. Herstellung eines Hurchlassez auf. den lißes Blatt.“ Von Juliig Noven. 14 1r. Kalbfleisch 12 . tre.d Hanimelflei
J Sechszeichen betr 5 *5 —* u⸗ vber moderne Dorfge 2 Ur. Saweinefleisch⸗ 189tr. Buhter da
ESt. Ingbert den 26. —— schichten.“ Von Oscar Blumenthal. — Pid. 36 kr.
Das Bürgermeisteramt„Floreuce Nightingale.“ — Kö—
J Ehandon. nig Jerome im Arrest.“ Von Ernst
W ——— becsiein. —„Ein römischer Brief
Sie erlauben aus bewegter Zeit.“ — Allerlei“?
. IIIIIIIXMBMXT Zu unseren Bildern, Das Wort Pamphelet.
meine Herren, daß ich meinen vorzũglichsten ———
Most und, gechten französischenZiniratiuen
NRothen bestens empfeble. ug NAlus ber Schlacht bei Sedan.
— WBestrhaelinger. dirinz Frie drich Karl von Preu⸗
GBroße harte Nüruberger Zwie den. 1
belu 4 Pfund 6 tr., 260 Pfund 2 fl. Wilhelms höhe.
vertacest — BGariner Diet Frucht- Brod. Fleisch . Preis⸗
.J. ZJ. Grewenig von hier empfiehlt der Stadt Homburg vom 26, Oktober.
seine neue 47 Driten fl. 9 tr. Korn 6fl. 38 kr.
—— Fpor Spelz — fl. — kr. Spelzkern — fl—
M u ert ar t e kr. Gerste, zweireihige — fl. — kr. Gerste
enesen bierreihige — fl. — kr? Mijchfrucht — fl.
2890 * Mafson Ein Hafer'8 fl. 36 kr. Erbsen — ii.“
Roch &amp; Hosenllosfen ⸗kr. Bohnnen — fl.“ — kr. Wicken —
ir Herbst⸗ und Winterigison. si. — kr. Kartoffeln 1fl. — ir. Weißbrod

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Altion, Druck und Verlag von iFf. x. Demetz in

Dl. Inonen
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—338 —628 —————— ——— 22
* 532 53* — — ac 37 * O — —3 —2 8 *
28 2 — —— J 8* 8 — 3 * 3 7 5*
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22 2,555 5* — ———— * 28683 — —Se 8 3
8 535235 3 3 2 5 — —— ———— —— 23 5*3
28 7 — —2 ——————— *æ 252 a2 — 7 — 5 828 * —— 2 * 2
1* 72 — 34 —* * 5 2 387 — E— ——— 22 332 59 —— — 3 32
23 7* 3283225 —— —— 823 — 6 ——— — 7
5 28 22 — — 5 22 —2 2 3 3 * * 22 ——ã— 532 2 —
— S 22 — 2 5 83* 4 533338 * 5* * —— 35 8
233 732 603 —585* 5 — 35*83 ——— 235
—335833 3 235 —63355*
—32535 —— —— 8 2222 2452 — 352 *5 —* 2
2 7 7 — —AA —28 —5 242 5— . 8 5 2*825 52223 3—
456 7 2 35 —— 35* 852 8 3 5 55 D 2428
3 — — —2222 ——————— —3 — —— — *— ————— 5 ã
—358 —— 23 ———— — 773 ——— — 22*— 2z25 m —
—— 25 3383 383 7 — —
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3 —3 33 —* *2 8
223 25 7 * ẽ 5234* 2 —— 28 SE4
5 —2553338 523 —— — ———— 383 55 82
E 7— * 22 —— — 2* —* — —— 25
* 5 ———— — — 2 725.8 ——— 5 2. * 35442 — —2532— — 32 2
— — — 538 5. *3 ———— *X. 5 —*8 2 ——— — —— ———
75 53. z12—* — * 332 32337 —
2I 2 — 2 2228 38
—— — 7* — 323 28 22 ——— 2c 2
53 S 23 8 — 5328 6
— 258 2
— —— 2383 — — 33288
8 4 — — — —
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

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— ZAAAA/öSIZTZtDÍEZ —
—8 Juagserer Trereiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene U iterhaltunzshlatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
immet) erscheint woͤhentlich pner nal: Dien ztaa, Donner stag, Samstag und Sruntag.“ Abonnementsdreis vierteljährig 42 Krir. oder

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreipaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnte.. * — F
1870.
Deutschland.
München, 26. Okt. Die nördlichen Distrikte des Elsaß
thielten hald nach deren Olkupirung durch die deutschen Truppen
ayerische Perwaltungsbeamte, und zwar vorzüglich aus der Rhein—
nialz; so kamen Polizeicogmissäre (Staatsanwaltsvertreter) in alle
m der Südgrenze der Pfalz liegende Städte des Elsaß. Neuer—
sings wurden nun auch die Stellen des finanziellen Berwaltungs⸗
xenstes in Saargemünd, Niederbronn, Hagenau, Brumath und
Weißenburg mit Finanzbediensteten für das Steuer⸗ und Einrxegist⸗
irungswesen besetzt, und wurden hiezu Rechnugsrevisoren und
zleuereinnehmer au⸗ der Pfalz verwendet. Diese Maßregeln lassen
mnehmen, als oh diese Theile der wiederexoberten deutschen Lande
xei dem Friedensschlusse an Bayern kommen sollten.
Aus dem Hauptquartier des III. Armeecorps d. d. Ver⸗
auillhes, 27. Okt. (Officiell) Der Königin Augusta in Hom—
uurg: Diesen Morgen hat die Armee Bazaines und die
Festung Metz capitulirt. 150,000 Mann Gefangene in—
lusive 20,000 Mann Blessirte und Kranke. Heute Nachmittag
dird Armee und Garnison Gewehr strecken. Dies eines der wich⸗
igsten Ereignisse in diesem Monat, Dank der Vorsehung. J
Versailles, 28. Ottober. Von den Aufstellungen des
2. Corps im Osten von St. Denis wurde gestern gemeldet, daß
orgestern Nachmittag Kanonenschüsse von Montmartre nach der!
borstadt Vilette und mehrere Stunden lang starkes Gewehrfeuer in!
zen Straßen der letzteren beobachtet worden.
Versaitles, 28. Okt. Gestern Abend ist die Kapitula⸗
ion von Metz unterzeichnet worden. Victoriaschießen direct in Berlin
efohlen. Am 29. also nicht am 27. Oktober, werden die Stadt
ind die Forts besetzt. Gefangen sind 173,000 Mann,“ 8 Mar—⸗
chälle (Bazaine, Leboruf und Canrobert) und über 6000 Offiziere
Wilqelm.
Aus dem Hauptquartier des III. Armeecorps d. d. Ver⸗
ailbles, 21. Ott., schreibt man der Köhn. Ztg.“. Während
ich rings um Paris ein formidabler Artillerieparl versammelt, um
sen Forts und der Umfassungsmauer energisch zu Leibe zu gehen—
heini man im französischen Heerlager seine Sache auf weniger
eelle Dinge gesetzt zu haben. Meldet man doch, natürlich jetzt
erst nach erfolgter Einnahme der Stadt Orleans, allen Ernstes das
Juftauchen einer neuen Jungfrau, einer modernen Jeanne d'Arc,
delche sich urplötzlich an der unteren Loire gefunden, und welche
die Herzen der Franzosen mit neuem Muthe und neuer —R
fülle. Das begeisterte junge Mädchen, welches, wie ihre Vor⸗
jängerin unter Karl VII., Visionen hat und der Stimme der
Mutter Gottes gehorcht, hatte, scheint es, diesmal nicht nöthig, ein
tramen darüber zu bestehen, ob sie nicht etwa mit den „bösen
Mächten? in intimer Verbindung stehe. Dafür trägt auch die
jeue Jungfrau keine, Rüstung und kein Schwert, sondern einen
angen, schwarzen, kaftanähnlichen Mantel; wahrscheinlich, um so
die Trauer über die Lage des Vaterlandes anzudeuten. Man hat
hr auch den Oberbefehl der Loire⸗Armee bis zur Stunde noch
nicht anvertraut. Dennoch aber zieht sie an der Spitze der Trup⸗
zen, welche sich in Tours och befinden, einher und trägt ihnen
in seidenes Banner voran, auf welchem die heilige Jungfrau mit
sem Jesuskinde gemalt sind, so daß es fast den Anschein hat, als
ätten die Regisseure dieses neuen Wunders vom eifrigen Studinm
Nec. Schiller'schen Jungfrau von Orleans Nutzen gezogen. Die
dachricht, so fabelhaft sie klingt, ist in offizieller Weise hier ins
dauptquartier der Südarmee gemeldet worden und deßhalb jeden ⸗
alls auch werth, in Deutschland gekannt zu werden. Inzwischen
ährt General v. d. Tann fort, sich in Orleans wenig an die von
der Jungfrau ihm drohende Gefahr zu kehren. Er hal der reichen
Ztadt eine Kriegskontribution von 1 Mill. Franken auferlegt
ind die Stadt Etampes wegen Durchschneidung eines Telegraphen⸗
rahtes in eine Strafe von 40,000 Fr. genommen, während man
onst für dieses Vergehen nur 2000 Fr. einzutreiben pflegt. Das
dorgehen des Gegerals hatte jedenfalls zur Folge, daß die Stadi⸗

— —

— 41* 4

hehörden sofort einen eigenen Sicherheitsdienst organisirten, um
* eest die Wiederholung von Vergehen und Strafe zu ver⸗
nüten.

Laut einem Genfer Telegramm der „Post“ vom 24. d. herrscht
im Do lbe, wo Garibaldi sich befindet, g: oße Unordnung. Die
tzehörden verlangen die Entwaffnung der Nationgl⸗ und Mobil-
jarden für den Fall, daß die Preußen anrüchen. — Das Berliner
Zzlatt glaubt, daß ein solcher Entschluß der noch 6 bis 7 Meilen
von Voray entfernten Stadt nur aus einer Niederlage des Gene⸗
al Cambriel oder eines seiner Unterbefehlshaber hervorgehen
onnte, deren Botschait dort eingetroffen war. Es stehe somit zu
rwarten, daß günstige Nachrichten aus dem Südelsaß uns bald
uugehen werden. — Die Stadt Dole, wo Garibaldi sein Haupt-
Juartier aufgeschlagen hat, ist ein wichtiger Eisenbahn⸗Knotenpunkt
im Doubs. Au der Linie ParisDijon-Neuenburg (:Schweiz)
ind im stumpfen Winkel zwischen Dijon und Besancon gelegen,
weigt sich eine Eisenbahn noch letzterer Stadt ab. Zwei andere
Bahnen führen aus der Nähe von Auxonne (westlich) und Or—⸗
hamps östlich, über Grah nach Norden zum Anschluß an, die
rin ie Mühlhausen-Belfort⸗Paris und so gegen die Vogesen, eine
indere rückwärts nach Mouchard an die Linie Beljort Besancon-
dyon. Zur Sammlung und Formation eines Armeekorps sscheint
der Ort sohin sehr geeignet. Es ist bereits mitgetheilt worden,
daß Garibaldi dort jetzt mit der Aufstelung vpon drei Brigaden,
die aus „allerlei Volk“ bestehen, beschäftigt ist. Welches Recht
diese Polen, Italiener, Spanier u. s. w. haben, sich in den Kampf
wischen Deutschland und Frankreich einzumischen, ist nicht abzu—
ehen. Diese Ansicht, meint die Karlsr. Zig. wird auch für die
eutsche Heexführung in Betreff der Behandlung dieses fahrenden,
Allerwelts Revolutions-Gesindels maßgebend sein. — Aus St Dié
Vogesen) im Oktober schreibt man der „Independance du Tarn“:
Die Compagnie der Franctireurs vom Jura wird sich mit der aus
dem Städtchen L... im Kanton Neufchatel vereinigen, die sehr
zute Elemente aufweisen kann. Beide zusammen werden, in der
Ztärke vou 140 - 150 Mann, sich in den Wäldern verborgen
jalten, um den Feind auf seinen Märschen zu beunruhigen und
hm die Zufuhren abzuschneiden. Man darf um so mehlr diese
Bereinigung für erfolgreich halten, als diese Truppe von einem
anerschrockenen Lieutenant gesührt. wird, und dieser Lieutenant ist
— eine Dame. Dieselbe, Postdireltrice in L., war früber Erzier
zerin in Polen und machte die Insurreküon gais Alanenhauptmann
() mit. Jeztzt ist sie Führerin der abigen Truppe, aber zugleich,
da sie sehr fromm () ist, versieht sie die Obliegenheiten des Seel⸗
orgers und Chirurgen bei derselben. Sie trägt bei sich eint
Verbandstasche, ein Crucifix und Gewehr nebst Revolber.
Wie offiziös aus Berlin gemeldet wird, proponirte Lord Gran⸗
zille den Waffenst illstand lediglich zur Verufung der Konstituante.
ohne Angabe der Dauer, der Grundlagen oder Stellung der Krieg⸗
führenden während desselben. Nach einem „Kondoner Telegramm
der Presse wird Englands Initiative in der Waffenstillstandsfragt
yon allen neutralen Mächten lebhaft unterstützt. Man nimmt in
dondon an, daß Thiers der, wie schon gemeldet, die Unterhand⸗
ungen führen soll, bereitz auf dem Wege aͤn das Haupiquartier
des Königs sei. — Das „Journal de St, Petersbourg“ betrachtet
das Hauptquartier in Versailles als schon einig mit Bazaine und
den Besuch des Generals Boher in Hastings nur als Konvenienj
im die Zustimmung der Kaiserin zum Programm der Befragung
)er Constituante über Frankeeichs künftiges Geschick zu erwirken.
Würde die Kaiserin refüsiren, dann dürfte Bazaine sicherlich nur
das, was das Heil des Vaterlandes erfordert, zur Richtschnur
rehmen, ohne jegliche andere Nüdsicht. — Auf deusscher Seite
verden die Waffenstillstandsbemühungen Englands gerade nicht mit
zesonderem Enthusiasmus aufgenommen. Die Nat.⸗Ztg. sagt in
ieser Hinsicht: „So wünschenswerth die Berufung einer konsti—
uirenden Versammlung wäre, so ist doch nicht abzusehen, wie die
VBerhandlungen im gegenwärtiges Augenblick einen günstigeren Ver«
auf nehmen sollten, als in Ferriéres. Es kann uns doch unmög⸗
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        *te 9 S.
üch zugemuthet werden, auf, die Zernirung“ don Paris“ und Metz „uur um ‚einige Loth überschritten haben, nichte zurückgewiesen
zu verzichten. Sollte vor; dicfen beiden Festugzem der status quö werden“ — 53 6 e
ortdauern, so müßten von deutscher Seite noch fernere Pfänder Die Zahl der zuk Armee gesandten Feldpostpacketeien hat sich
oerlangt werden, damit Frankreich während des vWaffenstillsiandes u der ersten Wocht quf 17300 Stück belaufen? »Zur Sortirung
nicht blos die Ausrüffung seiner rei neuen Armeen, im Norden und Verpackung derselben für ldie einzelnen Truppentheile warenß
Westen und Osten mit englischen Gewehren vollende. England 3750 Säcke, zum Transport per Bahn 67 Waggons erjsorderlich.
scheint uns, wie die Dinge liegen, am Wenigsten zum Vermittler Der Landtransport in Fraukreich erforderte 292 zweispännnige
zeeignet.“ — ... . Wagen. Eine Abnahme der Verjendungen, ist noch nicht be⸗
Ein Betliner Telegramm will in der That bereits wissen, merbbaar
Bismarck werde in einer Zirkularnote an die norddeuischen Gesandt. Berlin, 26. Olt, Die „Provinzial-Corr.“ sagt, betreffs
chaften die Gründe auseinandersetzen, warum er die Waffenstill- der Verhandlungen über die deutsche Frage in Versailles sei Aus—
tands· Vermittlung Granville's zurückweisen und meitere Waffener: ächt porhanden, daß die Ergebnisse schon dem in der zweiten Hälfte
olge abwarten müsse. — Ein Londener Korresponden der „N. »es November zu berufenden Reichstage vorgelegt würden. Betrefft
er. Pr.“ mochte dem genannten Blatte noch unterm 21. dieses der Landkagswahlen ist fetzgesetzt, daß die Wahlmännerwahlen am
Monats die Mittheilung, daß die Pariser Machthaher sich unter )., die Abgeordnetenwahlen am 16 November slattfinden.
jar keinen Umftänden berbeilafsen würden,“ Friedensverhandlunge Königsberg, 26. Otl“ Auf Befehl des Königs sind
inzuknüpfen, deren Bafis die Abtretungfranzöfischen Gebietes sei. Dr. Jacoby, Herbig und sechs audere Gefangene aus der Haft in
Ebenso beharre Bismard auf seinen urspcünglichen Vorschtägen. Lötzen entlassen. Die Social⸗-Demokraten berbleiben in der hast.
„Deutschland“, so sagt er, „wird von seinen bisher gestellten For⸗·An das Bürgermeisteramt der Stadt Weißenburg ist, wie
derungen nicht zurückweichen, wird sie aber auch dann nicht steigern, nan der Frkf. Zig, berichtet, folgende Ordre des bayerischen Etap—
venn die Einnahme von Paris mit neuen Opfern verbunden fein denkommandos ergangen: „Laut hohen Befehls des Oberkomman-
ollte. Dentschland wird das Elsaß und das östliche Lothringen dos der kgl. 8. Armee wird bekannt gemacht, daß von jetzt ab
nicht mehr herausgeben, ist fest entschlossen, es als Friedenspfand zuf jedem Bahnzuge, welcher von hier in das Innere des Landes
in seinen Händen zu behalten. Auf krine Schleifung von Metz bgeht, angesehene Einwohner auf der Locomotive mitzuführen sind.
fönnen wir uns nicht eirlaffen, die Festung muß in unserer Ge⸗ Es wird diese Maßregel durch die häufig vorlommenden Beschädig-
valt bleiben, geraͤße sowie Straßburg und die kleineren Vogesen- angen der Eisenbahnlinien nothwendig gemacht und allen Einwoh⸗
Festungen. Wit wollen einen glatten Frieden, an dem, wenn' er nern zur Kenntniß gebracht, damit dieselben erfahren, daß ihre
einmal abgeschlossen, nichts mehr zu klügeln ist, können uns daͤher igenen Landsleute durch Entgleisung von Ersenbahnzügen zunächsi
azuf eine Schleifung von Met nicht einlassen. Thäten wir es, etroffen werden. Weißenburg 21. Ott. 1870. Das kgl. bayr.
dann könnten, wie bei der Schleifung von Luxemburg, nachträglich Stappenkommando. Scheidlin, Major.“ Dem Bürgermeisteram
allerhand Streitigkerten entftehen über die Demolirung einzelner staufgegeben worden, ein Verzeichniß von angesehenen Einwoh⸗
Forts und Bastionen. Das kann uns nicht zusagen. Wir müssen jern des Stadibezirks im obigen Siun anzufertigen und in Vorlage
einen glatien und dauernden Frieden haben. Dazu brauchen wir im bringen.
Metz und die Mosel-Linie, fo weit sie von unseren Strategen an. Ein vor Menz kampirender Berichterstatter der ,Daily News“
estrichen ist.“ In diesem Sinne habe sich der norddeutsche Reichs- bringt, wie er sagt, „aus guter Quelle“ eine neue Version über
sanzler in Ferridres ausgesprochen und diesen Standpuntt seitdem ie-Veranlassung zu: der Enthebung des Generals Steinmetz vom
inverrückt sestgehalten. Habe er vor drei Wochen die Andentung dommando der ersten Armee.“ Nach Angabe des Gewährsnmanneks
inet möglichen Einmischung der neutralen Mächte als etwas sehr dem der englische Berichterstatter seine Nachrichten verdankt, hatte
Unwahrscheinliches von sich gewiesen, so thue er es heute mit noch ꝛei Ausbruch des Krieges det König in seiner hohen Achtung vor
großerer Berechtigung. Frage' man ihn aber, was daraus werden der großen wilitärischen Begabung des Generals gegen die Ansicht
solle, wenn die gegenwärtige provisörische Regiernng auch nach dem des Kriegsrathes ihn zu einem Kommando befördert, weil er ein⸗
Falle von Metz und Paris erklären sollte;, duß sie nicht im Stande mal den oft gehörten Einwurf, daß der hohe Adel siets bevorzugt
sei, die ihr zugemutheten Friedensbedingungen anzunehmen, so lautet verde, in Norddeutschland entwaffnen und in Süddeuischland der
seine Antwott ungefähr dahin: „Wenn diese Regierung dazu nicht Beschwerde zuvorkommen wollte, daß man den Prinzen des Igl.
Muth vder Kraft genug besitzt, wird fich eine andere dazu finden dauses allen Kriegsruhm aufspare. Die Sache ging gut bis zu
lassen. Diese Sorge bleibe getrost den Parisern überantwortet. den Schlachten vor Metz im August, wo General v. Sieinmetz auf
Beun sie unser müde geworden sind, werden sie wohl ein paar eigene Verantwortung und ohne Grund gegen die bestimmten Be—
Männer finden, um eine Constituante „einzuberufen, mit der sich fehle des Oberbefehlshabers auf der Südseite statt nördlich von
»in vernünftiger Friede schließen läßt. Bis dorthin müssen wir Metz über die Mofel ging. Hätte er dem Befehle gemäß den
ains in Paris und den eroberten Landestheilen so heimisch als Lebergang nördlich veranfialter so wären die wiederholten von
noͤglich einrichten. Der Vertheidigungs Regierung bis nach Vor⸗ chweren Verlusten begleiteten Angriffe des 7. und 8. Armeecorré
deaux oder Toulon nachfolgen, wenn sie sich dahin zurückziehen egen die französischen Positionen bei Moscou St. Hubert unnöthig
oslte, dazu fühlen wir“ weder“ Lust noch Beruf.“ Im Obigen jewesen, und man hätte statt derselben wahrscheinüch nur einen
reien die Ansichten des preußischen Kabinets, wie es sich durch Bis- leichten und wahrscheinlich erfolgreichen Angriff. unter jedenfalls
marck äußert, ihrer Wesenheit nach getreulich wiedergegehen, wozu diel geringeren Verlusten von den Höhen des Bois⸗-de⸗Sauluh
der Korrespondent noch demerkt, daß der norddeutsche Bundeskanzler jerab gemacht. Auf alle Fälle hätten im letzteren Falle die Deut⸗
etzt schon seinen Enischluß ausgesprochen hat, daß das zukünstige schen den Vortheil eines höheren Terrains gegen die tiefer liegen⸗
Friedensdocument in deutscher Sprache ausgefertigt werden soll. den Positionen der Franzosen gehabt, und Basaine's Rückzug nach
Den Franzosen bleibe das französijche, dem Berliner Archive das Metz am Morgen des 19. wäre unmöglich geworden. In Folge
deutsche Original.· WW dieset Angelegenheit sprach der König persönlich dem General dv.
Berhun, 28. Okt. Die Gesammteinnahme des Central- Steinmetz sein Mißfallen aus und befahl ihm, in Zukunft seint
Tomites der deutschen Pflegevereine beträgt jetzt 1,895, 000 Thir. Meidung nicht an das große Haupiquartier der gesammten Arme
— Die Fonds, welche bereits für die neugegründete Invaliden ondern an den Prinzen Friedrich Karl gelangen zu lassen. Darauf
Stiftung eingesendet wurden sind, haben die Höhe von 840,000 vurde der General, der ohnehin schon gewoͤhnlich micht von der
Thlrn. erreicht. Die Stiftung wird den Namen Deutsche Wilhelms- anftesten Gemüthsverfassung war, merkbar zornmüthig und unge
Stiftung führen. * muthlich und er gab sich dabei solche Mühe, diese Eigeunschaften in
Berlimn 26. Och Die Nordd.“ Allg. Ztg. schreibt? Die seinem persönlichen und dienstlichen Verkehr mit dem Prinzen her⸗
zerschiedenen Versuche, durch Unterhandlungen zum Frieden zu ge⸗ worzukehren, daß guletzt die Beziehungen der beiden Fuhrer zum
angen, die bei dem Bundeskanzler von republikanischer, imperias ffenbaren Skandal wurden, ernstlich die Ruhe der dienßllichen
listischer und anderer Seite angestellt worden sind, haben stets zur ütmosphäre krübten und drohten der Disziplin der betreffenden
Antwort geführt, die erste Bedingung sei die Wahl einer Vertre- deere zum Schaden zu gereichen. Das führte denn schließlich die
xung des französischen Volkes, da nur von einer solchen Vertre- eintfernung des Generals herbei, aber nicht auf Veraniassung des
sung und einer von derselben getragenen Regierung ein ficherer Brinzen, sondern auf Molike's Verwendung. —
jaltbarer Friede zu erhoffen sei. Der Bundeskanzler hat sich, um Die Wiener Neue Mil.⸗Ztq. erörtert die. Frage, ob Paris
dieses wünschenswerthe Ziel zu fördern, bereit erklärt, es zu bei hHombardirt werden kann, bevor die Außenforts genommen sind.
wirken, daß für das Zustandekommen ein⸗r soichen Versammlung Welche Tragweiten mit den schweren gezogenen Belagerungs kano⸗
jede möaliche Erleichterung gewährt werde. wogegen es uns gleich nen, die auch für verhältnißmäßig starke Ladungen construirt find—
ziltig erscheint, welche Regiervngsform diefelbe gutzuheißen oder rreicht werden können, und zwar unter Anwendung von 80 —-40
nufzuftellen belieben wird. Grad: Elevation, darüber führt das Blattt folgendes an: 1) Aus
Berlin. Nach einer Verfügung des Generalpostamts joll, einem Berichte vom 7. Februar 18600 der in England um diese
wie die C. S. mittheilt, bei der Einhaltung det Gewichtsgrenze' Zeit zur Untersuchung der Vertheidigungsmittel Großbritanniens
von 4 Pfund für Pakete an Soldaten nicht mit allzugroßer Strenge miedergesetzten Commission ist zu enineh en. daß mit schweren
nerfahren, und es sollen Vakete. welche das Gewicht von 4 Piund UArmstrangfkanonen welhb⸗e Gjei hoft- znn 80 Pfund werfen, eine
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        *2 —
Noximalwurfweite von 9175. Yards — 11,137 Schrilten (fasit
48 Meile) erzielt worden ist. — 2) Bei Versuchen auf dem
zchießplatze zu Shoeburyneß in England (im Novembex 1868)
purden mitWithworthkanonen unter Anwendung einer Pulverla⸗
ung von: 560 Pfund und einer Elevation von 35— Grad Granaten
on über 8300 Pfund Gewicht auf ea. 11000 Yards geworfen
ind eine größte Tragweite von 11,127 Yards —— 13506 Schritte
126 geographische Meilen) erreicht. — 3): Bei der Belagerung
jon Charleston im amerikanischen Kriege wurde aus 200pfündigen
harrotgeschützen unter Anwendung einer Elevation von 835—237
grad eine Tragweite von 9240 Yards — 11207. Schritten (über
ß Meile) erzielt. — Die schweren gezogenen preußischen Bela⸗
erungsgeschutze; die 48Pfünder, 7 2, Pfünder, und 965Pfünder
nit ihren über I, resp. L'ja, und über 2 Centner, schweren Gra—
aalen vermögen bei starker Pulverladung und einer Elevation von
30 bis 40, Grad ebenfalls eine Tragweite von über eine geogra—
hische Meile zu erreichen. Aus vorsteheuden Daten exgibt sich,
ꝛen Plan von Paris zur Hand, daß dessen Außenforts, insbeson⸗
xere die, auf der Südseite gelegenen, welche nurx ca, 2000 bis 3000
zchritte por· der Hauptumfassung sich befinden,“ ein Bombardement
ꝛer Stadt, mit gezogenen Geschützen, selbst mit Feldgeschützen durch⸗
aus nicht zu hindern vermögen, und daß demnach Paxis schon vor
innahme-einez der Forts bis fast gegen daßs Centrum, reichend
rombardirt werden könnte. ααα

Srankreiche g

Das in Lyon erscheinende Blatt,Decent ralisation“-kennzeich net

zie jetzige Lage Franfreichs mit folgenden Worten: „Wir besitzen
ine Regierung, welche nicht die Zustimmung der Regierung' hat;
nir bilden eine Republik, aber keinen Slaat; wir haben Freiheit
iber die Gewaltthat und die Willkür in doppeltem Maße, Rekruten
ohne Instrucloren, Krieger, ohne Waffen,: Soldaten ohne Armee,
Männer, aber keinen Mann, „der im Stande wäre, dien widerstre⸗
enden Eleinente zu einigen; wir haben Stüdte, aber. Niemanden,
Ner sie zu vertheidigen dermöchte. Möge Gott Frankreicheinen
—XBL —

Man will Dokumente entdecht haben, welche in „unwiderleg⸗
icher Weise“ darthun sollen, daß Napoleon falsche Bankbilletie, au⸗
ertigen ließ. An der Spitze der zu veröffentlichenden Dotumente
vird ein Brief figuriren, welchen ejne wohlbekaunte Persönlichkeit
in den Kaiser richtete, um ihn anfzufordern, die falschen Banknoten
vieder aus dem Verkehr zu ziehen. Trotz der Sicherheit, mit
velcher diese Nachricht auftritt, riecht sie doch etwas suart nach
ochwindel. 2 s3 . 5

Douai, 24, Okt. Ein wenig mörderisches Scharmützel
and zwischen der gefangenen Garnison von Soissons und ihrer
Estorte statt. Sieben Mobilgarden von Vervins wurden geilöd.et
ind drei Liller Mobilgarden verwundet. Der Verlust der Linieu⸗
tuppen ist unbekannt. IEine große Anzahl Flüchtling? (600)irren in den
Bäldern und auf dem Felde herum..

Tours, 26. Ott. Ein Dekret giebt den Militärcommisionen
et Departements die Vollmacht, Pferde und andere Thiere, sowie
borräthe von Nahrungsmitteln, Wagen ꝛc. fortschaffen, wenn
zoͤthig, vernichten zu lassen. Den Einwohnern werden, für das
wn ihnen hergegebene Eigenthum Empfangsbescheinigungen er⸗
beilt. 3 W

Gegenüher den sanguinischen Mittheilungen englischer Corre⸗
zondenten über den Stand der Nahrungsfrage in Paris ent⸗
iehmen wir einer Mutheilung des „Nord“, welche diesemz datirt
wmn 16. Oktober, mittels ballon monté zugegangen ist, die nach⸗
ehenden Details: „Die Vorräthe fehlen nicht, aber der Preis der⸗
lben ist beträchtlich erhöht. Gesalzene, Butter kostet, das, Pfund
8 Francs, Schlackwurst 8 Francs, Pferdefleisch 2 Fr. Auch be⸗
innt das Elend in einzelner Vierteln groß zu werden, und un⸗
eachtet der Anstrengungen der Privatthätigkeit fängt das schreckliche
Fespenst einer Hungersnoth an, Gestalt zu gewinnen, wenn nicht
As unmittelbare Wirkiichkeit, so doch als Eventualität einer nich!
u fernen Zukunfte—

Das Parlser Journal „la. Verite“, neuerdings“ aus einer
vPaltung in der Redaktion Piards —,Electeur libre“nentstanden,
ichtete ain 15. Okt verschiedene unbequeme Fragen an die Pari⸗
t Regierung, darunter auch diese: „Ist es wahr, daß der Feind
anehmbare Waffenstillstandsbedingungen gestellt und die Regiernng
ie verworfen hat Ist es wahr, daß die Voirearmee geschlagen ist
ind daß die Regierung die Nachricht verheimlicht ẽ ꝛtc.“ Als leich⸗
este Antwort had die Regierung den Redacteur des Blattes ein⸗
berren lassen. —

— vBelgien.

Bruffel, 26. Oct. Die „Independanct“ enthält ein
lelegramm aus To urs, weiches meidet, die Regierung bleibe
aben, keine Waffenstillstands-Bedingungen zu zulassen, welche ein⸗
andabtretung anschließen. Hr. Thiers ist nach Parisabgereist
nd geht von da nach Versailles, wojelbst derselde hente ein⸗
eeffen dürfte.

ν , .
Brüfsel, 26. Olt. Die Regjerung in Tours beabsichtiet
in Voraussetzung; des unzureichenden / Ertrages der Anleihe die
Ausschreibung einer Kriegscon tribution, wozu jeden Gemeinde imo
Verhältniß zun Größe gihret Bewöllerung beizutragen verpflichtet ist.
Die Reicheren müssen; den Betrag für dig Armen warschießen/ big
diesen die Rüczahiung;: möglich, jst. Die Auslahen kür die mobisg
isirte · Nai ionalgarde, müssen von den Gemeinden getragen werdench
Fin Dekret verfügt die Eintheilnnge Frankreichs, «mit Ausnahme
von Paris, in vier Generalcommandos unter den Generalen Bourge
zali, Firek, Pothes und Combriel.an Patrig] bestatigt, daße Garien
baldi noch daßs Oberkommandorin dem Vogejen benspruche. ν
England. αÊn—uu nnuuo
— ——
phirt: Vor: Paris werde ein großen, Ausfalleexwartet. 64 geht,
das Gerücht, von Versailles seiein Abgesangdtet. nach England, ge⸗
chicht worden, um gewisse, die Rüjckkehr aderzKajserssus bezmeclende
—R
uuItalien ) 4u uιινιαιννσ
Giacriib a IDi ist chon. Belfort nach D orbhse gegangen, woß erd
sein Haupiquartier auigefchlagen hat. Vpu Kort hat ex die belannie
kurze Proclgmation erlossen und eine Jnstruction, qdie aus folgene
den Puuklen besteht :hrx ampfiehltet istrenge Disciplin, die auch
in den gegeuseitigen Verbindungen. der Guexillas aufrecht-zu halten
jei und wobei die Jüngeren Den Aelteren-und Grfahrenern ge⸗
horchen follten. Bero Wefahren solle Unterstützungbereitgehalten
und die Bewegungadeß Felndes ansgelundjchaftet werben 2) un⸗
erschütterliche Auzdquet in. Erlragung yon Gefahren und Ermüd⸗
ungen; 3) Muth-⸗ und gutes Betragen, Achtung vor dem Eigenthum;
M) 'absoluies Verachten: der feindlichen Kavallerie; S) -Als Schande
und Verrath muß dit Panik gelten, die der Kühnheit des Feindes
zu Hilfe kommt. —Garibaldi hal, außer, den Franckireurs eine
Brigade Mobilgarde, aus zwei Bataillanen Infanterie und einer
Batlerie Artillerie bestehend. Sein? Sohn Menotti ist von Lyon
nach dem Hauptquartier abgeteist. 4
z Rußland.
Preters buxgie 26. Oct. Das Journal-de Sl. Petersb.
enthäli ein als authentisch bezeichnetes Erxpose über dien Verhand⸗
lungen der neutralen Mächte betreffend das Zustandekonimen eines
Waffenstillstandes. Das Expose lautet: Als die neutralen Mächte,
intereinander sich derpflichtelen, aus der den Kriegführenden ge⸗
genüber eingenommenen Stellung nicht ucisenem gihe Wy
herige gegenseitige Mitthrilung, war es die rinflimmige Absicht, eint
jünftige Gelegenheit zur Beendiguug des Kampfes zu ergreifen,
Zine jolche war nur vorhanden, weun ejne Vermittelung beider—
seits gefordert wurde. Als sich Fabre inndas Hauptquartier be⸗
zab, ließen die neulralen Muͤchte, Veripen dung. eintreten, um ihm
den Weg dorthin zu erleichtern, Die russische Regierung trug
ihrerseits dazu bei, indem sie die Erklärung abgab, daß die factische
Regiernng Frankreichs gegenwärtig die einzige mögliche sei. Das
preußische Heemorandum, über“ die“ eventuchlee Anshungttüng! von
Paris peranlaßte einen neuen Ideenanstausch mehreret neuͤtralen
abinete.Mehrseitig krat der Wunsch hervör,“ den Kriegführen;
ven annehmbare Friedensbedingüngen vorzuschlagen.“ Das russische
Kabinet glaubte nicht am die Zwegmaßigkeit diefes Weges, da
durch diese, Art der Vermittelung eine schiedrichterliche Stesfüng
eutftand, welche ohne materiell,, Wiiterstittzung unfruͤchthar bleiben
nußte.“ Die Kriegführenden mußten allein die Friedensbedingun⸗
zen debattiren. Indessen konnten die“ nentralen Mächte die adge?
rochenen· Umterhandlungen' wieder ernmdglichen durch den Vorschlag,
ines Waffenstillstandes behufs Zustandekommens einer National-
ersammlung, welche allein Über die Fortdauer desz Krrtegesn oder
den Friedensfchluß entscheiden dönne.e Nachn Annohme! diesetre Ber
rachtung schlug das vbritifche Kaͤtinetnueinen Waffenstillstande vor5
velchen Vorschlag alle heutralen Mächte unterstützten 15 4
— A——————— Afrikanu m jaiανν ι να
NRachrichten aus der Kapftadte mekven;, daß dort und in Port
Flisgbeth die Nachricht von den preußischen,Siegen /unter den dor⸗
kigen Deutschen eijne große Begelflerung' erwect habe.“ Sammtun⸗
zen wurden beranstaltet umd hattennine der Capftadte mehrereHun⸗
Jert Pf.Sterling aufgebracht )won Port; Elisabeth gingenbereitz
000 PPf. St. ab. Die Ankunjt, des franzüsischen Panzerschiffes
oAlmaͤ in Simonsbai⸗ von MRionJaneiron lommend, hatte große
Besorguiß vrregt wegen der vieleno dentschen.z2Schiffe/ dig in den
dafem der Coboitcie lagen oder erwartet wurden, bis es belannt
würde, daß die Alma nach Chora hestimmt war. .
Werrm einch 1 oνι 3
pP Dien München Aachener · Feuervecsicherungs -Gesellschaft hat
zZen Regierungsbräsidium der' Pfalz 7006 ftt,!als! Beittag! zur
Unterstützung der bedürftigen Tandbewohnẽr, wluthe durch Truppen⸗
zurchzüge und ⁊ Andere Leistungen fur den Nrteg Jelitten habe, zur
Berfügimg · gestelltn nu
F Die bis jetzt in unserer Provinz bezahlten Entschädigungs⸗
        <pb n="650" />
        zelder für Vieh, das der Rinderpest halber erschlagen werden müßte
—ä— ——

210 pIn Kraftis Hotel in Kaisserslauntermiwaren/ wie
der Frif. Zig. gemeldet wird, am Sonntag Deputirte der pfälzi⸗
jchen Sanilatsvereine versammelt, die über dier Ausrüstung eines
pfälzischen Sanitatskorps zur Evacuation“ deen Pariser Gegenden
heriethen.o Die Abiendung des Corpt war telegrophisch? gewünscht
worden und beschloß man, sofbrti 400Mann qus den. Wereinen
Nuiserslautern, Speyer, gweibrücken, Cusel, Ludwigshafen und
Neustadt bestehend, abgehen zu lassenn2 Die Theibnehmer derfelben
haben von dem Regierungsbräsidium der Pfalz neue Karten und
Binden.“ Vor Parishat sich das Corps dem Johannitter: Für⸗
ten Puttbus unterzuordnen. Ninlgus

oranp Münch en, 10. Okt Die: Vewohner unseres baherischen
Hochlandes haben ein Kampfspiel⸗Hackeln“ genannt melches da⸗
an besteht, daß zwei an einem Tische Gegenlldersitzende fich gegen ⸗
feitig mite dem“ gebogenenMittelfinger der vechten Hand fafsen,
und Einer den Andern auf diese 386 über den Tisch hin zu sich
herüberzuziehen sucht. Ein Provinzialblatt aus dem Oberlande
zrachte nun dieser Vage unter der Ueberschriftn, Das Fingerhackeln
nachstehenden eben. so vaterlandischen,e alsoriginellen poetischen
Erguß in Schnaderhüpfelnreimen, Besang!ln“ meistscherzhaften,
neckenden Inhalts in oberbayerischer Mundart): νιιν

nlul . Der Fradizos hat vemn Deulschen bas Hackelti antrag'n, “e n:.*
» r Der Deutsche sagt muthig: „Das kanm man schon wagint. j
Die: Deutschen gehn alle 98 über den Khein ν.
nu ( And gin den dapeen —A——
r — 5— eben, Franzosen war nit zu Haus,

qaum:Sie ALassen deim Hackeln gleich 's ersie Mal aus ιι
mugte nd die Deuischen, die guten, die lassen nit 1bs ;

Aria L Jeder satzt Mein g'hörst, mein heber Franzos e
niee Und um die Franzosen da wars nachher g'jehltz;

il sammt ihrem Kaiserreich werden sie gschnelte.
nid Es hackeln die Dentschen fie überall hin
18018 (CBis? nach Paris sind sie Meister schon d'rin. e
naect? 8s hackeln die Deutschen fie weit über'n Tisch, nee a

Und bläut hab'n fi's auch noch, wie d'Holländerfisch..
Zurück kehr'n die Deutschen im Sieg über'n Rhein
ntereinander s Hackeln laßt jerner jetzt sein!
Wacht, daß der Glauben an aec eset 4577
Denn der hat gegeben zum · Haceln die Kraft. 33223 .5
Irane se Euch, mitsammen aufführ'n
za 1 Mit Deutschland wird Niemagnd mehr 8 Haceln probir n.“
it⸗ Verfaͤsset ist eir Dotfkrämer Ramens Mich. Thill unterzeichnet.
nartsruhnen 17. Ott.“ Dem Stadtchen Bühl hatten
dier Franzosen in den Ober Jahren zwei eiserne Kanonen abge
nommen und nach Straßburg defchleppt. Die Sache war dem
Geduͤchtnitz der Bühler nicht ensschwunden.“ Nach der Eroberung
von Straßburg machten sich einige Bürger duf, um das entführte
Biu aufzusuchen.“ Sie fanbeir dasselbe, erlangten don der Mililär⸗
behorde die Erlaubniß, es wegzuführen, und' brachten die zwei
fandnen udiesen Toage under großem Jubel der Bevolkerung nach
vũhl zurück.
e Stit der Zeit, wo die Biehseuche aufgetreten ist und mau
izt den Winter hohe Fleischpreise besürchtet, war oft die Rede von
dem eingeschenolzenen frischen Fleisch, welches aus Austral en und
Suͤdamerta eingeführt wirdz aber man wußte nicht, wo es zu
beziehen sei. F aese ist nun ermittelt, Es ist in Bremen in
Faͤfsern von 390 450 Pfund zu haben, das Pfund zu 9 Grote
— 3 Sar. I0 pia. Das Fieisch von jungen Schafen wird ohne
Znochen in seinem eigenen Fett frisch eingeschmolzen und soll be⸗
sonders gut schmeden wenn es vorher etwas geräuchert wird. —
— —11 Die Ger. Zig, meldet: Naqh einer durch einen
Hofbeamten hierher gelangten Nachricht hat sich leider herausge⸗
dellt, daß es auch in ·dem; deutschen Heere Landesverräther gibt
oder vielmehr. gegeben hat. Es sind bier Soldaten, und zwar ein
Sexgeant, ein Unteroffizier und zwei Gemeine, welche vor Paris
des verrätherischen Verkehrs, mit dem Feinde und, der Spionage
überführt und erschossen wurden, Wie verlaufet, haben die Ver—

räther der Welfenlegion angehört. Die Entdeckung des Comploites
ol durch einen französischen Polizeiagenten erfoigt sein, der sich
vegen schlechter Behandlung seitens seiner Vorgesetzten zu den Be.
agerern geflüchtet und, um seine Aufrichtigkeit gegen die Besieger
einer ⸗Landslente zu beweisen, die noöthigen Enthüllungen gemacht
aven soll.“ Leider steht dieser Fall der Verrätherei nicht einmal
ereinzelt dar⸗Auch in Epernay ist ein französischer Spion, der
hemals Feldwebel im preußischen Heere war, gefangen worden.
Der Berräther hatte sich eine preußische lUniform, an der sich das
dneuz von Königgrätz befand, angezogen und sich in öffentlichen
dokoben unter seine früheren Kameraden begeben. Mit ihm war
eine Geliebte, eine Franzoͤsin, die redlich dei der Spionage mit-
zeholfen hat. Eutdedt warde das saubere Geschüft auf dem Bahn-
jofe. Der 'Spion hatte nämlich die Frechheit, einen Militarzug
u seiner Weiterreise benutzen wollen, und war ihm, da er Uniform
tug, auch kein Hinderniß in den Weg gelegt worden, wohl aber
satte man seine Geliebte aus dem Zuge gewiesen. Darüber war
etztere so wüthend geworden, namentlich da ihr Mann, an den sie
ich gehangen, nicht folgen, sondern abfahren wollte. daß sie ihn
chlug und ihm unter verdächtigen Redensarten das Kreuz vom
Rocke riß. Natürlich erregte dieses Beuehmen allgemeines Aufsehen,
eide Personen wurden verhaftet und 24 Stunden später, nachdem
iie der Spionage überführt waren, erschossen. 34*

Der: Maite von Pelaiseau, Dr. Morͤre, 75 Jahre alt der,
als sechs preußische Offiziere im Amtsgebäude die Requisitionen
ür die Gemeinde fortsetzten, in Folge eines Wortwechsels einen
stebolver zog und vier der Offiziere verwundete, wurde sofort
riegsrechtlich behandelt und eine Stunde nach vollbrachter That—
exschossen.

Aus einem nach Bamberg gelangten Brief eines Unkeroffiziers
des 2. Cheb.Regt.“, Taxis“ d. d. St. Antonyh, 17. Oitober
entnehmem die „Bamb. N. Nachr.“ Folgendes: „Wie sehr sich die
gzrando Nation im gegenwärtigen srieg bemüht, ihrem Namen alle
Ehre zu machen, mag Ihnen solgender. in seiner Art leider nicht
vereinzel stehender Vorfall beweisin: Nach dem Gefecht bei Bagneu
am 13. Okt. sahen 2 Blessirtenträger vom 10. e e
dem Schlachtfelde bier französische gutgekleidete Bürger, welche sich
mit etwas am Boden liegenden beschäftigten. Einer der Blesirken
träger, wurde durch die Geftikulationen der Franzosen aufmertsam
zemacht, und nahm sofort 4 Jäger, verfolgte die Franzosen, welche
nzwischen Reißaus nehmen wollten und fing sie glücktich ein. Bei
aäheret Ueberzeugung, was glaubten Sie wohl, daß die Beschäf⸗
tigungdieser Edlen der zivilisirten Nation war? Sie hatten soeben
einem Offiziecr (Lieutenant des 10. Jäger⸗Bat.), welcher verwundet
und hilflos am Boden lag, die — Zunge ausgefchnitten “ —
Am⸗15. endeten diese 4 französischen Bürger zu Versailles durch
24 wohlgezielte Schüsse, mit einem schrecklichen Verbrechen belastet,
ihr Leben. Herr Gott, gibh deinen Segen, daß Licht werde in
diesem Volke!

f(CCholera.) Laut Berichten aus Warscchau vom 14
Dttober tritt die Cholera-Epidemie im Gouv. O vel mit besonderer
Heftigkeit auf und gewinnt immer weitere Verbreitung. Die zür
Berzweiflung getriebene Bevölkerung flüchtet aus den Städten und
Dörfern in die Wälder, wo sie Schutz gegen die schreckliche Seuche
zu finden glaubt. In der Kreisstadt Jelecz werden täglich 60
bis 100 Menschen hinweggerafft. Auch in Moskau grassirt
die Epidemie, doch fordert sie dort ihre Opfer fast ausschließlich
aus den ärmeren Klassen und ist auch weniger bösartig. als im
Goub: Orel, in dem von den Erkrantten etwa der dritte Theil
mit Tod abgeht. In Petersburg macht die Evpidemie nut
geringe Fortschritte. —

7 Ein Einwohner in Rhiyl (Wales) erlegke eine Rieseneidechfr
von 4..70 Cünge. —

i 67 —2 A —
ν —— — : .
eiere 7e” eteee ite u tde wehe e Vrei, ve

8 — — — A ne
Wohnungsveränderung.
ODemmhiestgen und auswärtigen Puilikum

die ergebene Auzeitge, daß ich meine bis⸗
herige Wohnung ber Herru Peteir Wiel⸗
helm vetlassen,“ und meine eigene in der
GBrubenstraße der prot.n Kirche: gegenüber
vbezogen habt. ⸗ 29
Auch wird ein kuüchtiget Geselle imn
Arheif defücht ac n Igber Jung nge in
die Leyre qufgenommen“644mn 2
x 4 ö iu, 753 61 11 46
St. Ingbert den ah. hHileben 1879
J. Derceum Schreinermeister,

Epileptische Krämpfe (allsucht)
heilt brieflich dern eegehen für Epilepsie Dosct ox O. Rillingoh
. in Berliu. je at. Kouisensiraße 45. —. Vereils über Hundert gebeilt.

4.
J

—XX
der Stadt Zweibrücken v. 27. October.
Weizen 8 fi. 19 tr., Korn 6 fl. 84 tr.
Gerste 2reihige, — fl. — ir., Gerste vier⸗
ceihige. fl.x tx. Spelzʒ 5 fl. 40 kr.
»Spelzkern — fl. — kr., Dinkel — fl.
pfr. Mischfrucht — atfr. Hafer
ail. 59 r. Kartoffeln 1ufl. — kr. Heu
2. il. 28 ix. Stroh 1fl. 18 Ix. per

Zentner. Weißbrod 113 Kilogr. 21ir.
Kornbrod 3 Kilogr. 29 fr. ditto 2 Kilogr.
20 tr. ditto 1 Kilogr. 10 kr. Gemischtbrod *
Kil. 36 lir. 1Paar Weck 7 Loth 2kr. Rind⸗
fleisch 1. Qual. 1I8 tr. 2. Qual. — ir.
dalbfleisch 14 tr. Hammelfleisch 16 tr.
Schweinefleisch 18 kr. per Pfund. Wein
24 kr. Bier 6 lr. per Liter, Butter 36 ir.
per Pfund.
Redattion, Druck und Vexlag von F. T. Demar in St. Ingbert..
— DDDDDD —
        <pb n="651" />
        —VVVDDODD——— 404 un pιννα— —V
unn utea t A MAA —————
—V— — —V28 —IR z J
0 n 7* BRaidta? can r 7* ,— —34
a y —ο i J νν uν un —: ι ιν αιν
htiluntolt —limieq nytuι h ι ι —— “ bunuοAÄ ynuα tu itau i
nαν ν œ ν ιι—ιq; u n nuä — ν ——
get Sute. J rg boeceleu e Azye Id vündedas mais dein Haulblblatte vecbuindene Unterhaltungsblatt, mit ver Dienstags-, Donnerstags- und Sonntagd⸗
namte): erscheintt ws henllih Noider daiti⸗ lei. Du eitn sit'ä zhDeb nin erA racge S nr tugeneSyregeXtVrr nrntzverz vtzrretjahrig 40 Rer;t voer
uognu Is Surergene Antilgen werden mnit Cegege. die dieisvaltige Zeile Blattschrift odet dereme Rauin bericmnele
2* — 0 inu t.d 4⏑— 25 7
M 168. * — e . Eonn tober —[ —— —6* 1870
ι ιιι νιι TN ι ι— cιιι
p Peut schland dchen. Sizcedecenctidehen.¶ vadincaüüigen.uahe annetmda
J iß Un 94 n, 28. Dii. Hurch einen — waremeinen — der nur zum Verderben Frankreichs
efehl werden zahltejche Soldaten und Offiziere des . bayerischen uhren kenn. Unde welches sind die Bedingungen der siegreichen
sirmeclorhe fuͤt lapfere Thaten jind. hecvorragende Leistungen, jn Armee, vie manmicht nehmen zu lönnen, heglaubt hat d Die
zen Gefechten, bei Paris. omie des Beaobachtungslorpe non Jirüdgaͤbe der Proviitzen die Deutschlund gehört haben, und in
destung Bitsch dars ce delchent die deutf che Sproche noch heute diejenige ift, welchen in den
ellitarverdienstm dansle und deß Wiltsärverdienstkreuzes ansgezeich: Stavten sowie guf dem Lande hertscht. vemn Elsaß und Deuisch⸗
jel und belobt · Das Kriegsministeriun hat, neuerdings 0000 eee e übersrieben? Was fut Forde⸗
dlone nbeniden Iit Sdodd woilene, Jinterhohen /gut. Loeferguig sitz nenne urege Sugetzed aafenn haden . Manhhtn
ve Armet qusgeschritben i , 5 55 kuch gesagt⸗ vat das Zielk der. Aclion. der deutsven Auumun
—52—— 35 —— —— Va dorouf hinansllese. Frahutteich d runter zubringen. Doß iach
tzelage rinoe uslanhe ber. Feingen Gercherzoczm and indan guf, in Liüce, dagtt ktfunden um— bic Leidenschaften veß, gieten Messe
ehoben, uud sind, beide Fesumgen in den, Kriegszustand versezt, un erregen. Im — i c Eure Regierung, die durch ihre
derz drant·
eeen en Aucaegcknn de ee deeh
Wa ven issol der Harifer aun iß z. Mehaben besonßert wird wenga fie dürctuf beste ht. in det . That dog schöne ———
die Payerischen. Mitrajlleusen zu der schnellen regellosen FIlucht der herunte rhubringen, welcheg der befte Freunð derselben —7 ein
Jangofen veigetrosgen · Djese Geschuͤhe, mit deen, die, Framosen dunten die ee —Ix hat es zu belompsen. Oftan
— Wal. elanuͤtschaft ¶machten, haben e Hhrben Igr dn Pirtheyeral. der Infanttrie Frelder
Wirkung den entsprechen den französischen weit uberlegen gezeigt, b d. Tann. 3.. .4
un wahren bi⸗ ene een enor, sich —* Es ist ein Vahtes Gluckk daß “kein' Herjog von Fitz James
nden. gräitlen die der Bayegn. dutch. facherartige — ee en Ocher warz an st wahischeinuig
ßogeln tinen Fariätschenschuß von perheeternder . Wirluͤng. . Durch ein neues Lamento usgestoßen, wiener diet het Sedan, hinsichtlich
at irnige Satde hahen digz Ftar osen Heinen Werlut — Banilesgethan. An adnnt. die topfern Bader
i anf, mindeleng e nnt Verwundeten zunsam Abend des 11. Qutober das Dorf Ormes mit Siurm nahmen.
zeranschlagen i. 7 44 ασ worben sit don hewaffneten Einwohnetn beim Vordringen in den
Bettin 36. Oti Der. Cocrespondance be ve iin⸗ Ju⸗Kuͤcen geschofsen · Selbft Verwünden wurden nicht geschout. Es
solge dürfte Napoleon dessen ee ͤh milderes Klima wurden denn aber die Strafturen sofört erhangt und die betreffen-
irfordere, möglicherweisf ber Ablauf Rovemnder Wilhelmshöhe mit den Drset in iand hrun Iuhn Unbefaͤngene wird erkennen,
Elbq hertauschen. 48 —. —VV 43661.28 daß e rer wenche von Cipithersonen rüclings angegriffen
verin 28. Dil. deute. Rathmitlagun —— wexden, kein andretz wirksammes Mintel bleibt, sich zu schühßen.
nisüßlich der Capuulation von Deh Victorig heschossenn Der Xburs, 28. Ott. Grantf. J) Der alte Gitardi, hat eine
Snoalange bespucht die Tapululoatiog und bemnert, dabei gin Sgrift verbffentligt unner dem TiterAbppell an das Volle“, wo—
Metz ist der festeste Punkt der Mossellinie den deuischen Waffen rin det Kegierung der Rath erthelir— wird, bevor sie den Krieg
vieder uͤberantwortet, welchen nunmehr als defensives Bollwerk in ortsetzt, eine allgemeine Abstimmungzu veranlassein. Die Stimm-
eũtscheẽ Hand festzuhalten, bom mililarisch stralegischen Gesichlspunti eltel — cs Der Ver⸗
beleuͤchtzt⸗ atgott ʒathwenpig ü. affez werngiri dier Ider der Fndrrufchge zner Constituante.
— 27 — — Sloditverordnetensitzung beschloß Logeüͤ —— dtt Brüder“ Wilhelm,
lgende telegraphische Adrefse an den Konig:n, Die innöffetithicher König von Preußen, und Friedrich, lönigl.“ Prinz,-den Frelmau⸗-
von · Berlin hringen · Ew. kerbann ausgesprochen · t n te
Majestaäͤt die wärmsten Glückwünschezut der Capitulation von Met Den Times‘ wird von Sedan, 19. Ottober berichtet?
ind tuͤfei Eic. Mal. und dem deutschen Heere ein donnerndes „Gestern Nachmittag erplodirte ein. Munitionswagen in der Nähe
dech 383 — des Schlosses von Sedam: Die Explosion wurde meilenweit in
— J— . Der vennche Volkzverein hat bei dem dex Nmngegend gehört und hatten-eine fuchrthare Verwirrung zur
Bemeinderath um Bewilligung grge Beitrags für? Straßburg pe⸗ Folgern Alle Stadtthore wurden geschlossen⸗die Zugbrücke aufge
itzonirt, indem er auf dig dichen Rehmlichteiten, Beziehungen und jogen. Drei bayerische Soldaten, sind bei der Erplosion getödiet,
Beruhruͤngsbuntte zwifchen Wien und Siraͤßburg hinwies. mehre Pferde verwundet. Das Unglückh Joll durch einen rauchenden
nau, ιFrantreich Soldaten verschuldet sein. e ..
Anh Zeepß drisee iodede danct. eine Pror⸗ Im eahs. werden, die nnsacte sica ind Ver lantt Fradtraich
amati on geenn wesche General, pr dFann nach der Kinnahme durch den gegenwärugen K rieg in jolgen der Weise berechnet; Kriegs⸗
on * —A Roeser Stadi anschlagen ließ. Sie lautet in rüstungeü von 1868 bis 1879 1. Milliarde Francs, zerstoͤrte und
deutscher UÄebersehnng: Franzöfische Bürger! Da ich, so weit es vieder aufzubauende. Fortifikationen Less, Verlust an Gewehren,
im meiner! Kruft sleht, das Looseder durch die Kriegsleiden betroffenen Kanonen und anderem Kriegsmaterial, das die Deutschen zerstört
Bebollerung git erteichtern ·wünsche, so wende ich ich an ihren der erbeutet Ia Zexstörung, Seitans der Franzosen und des
gesunden? Siun im der, Hoffnungzadatz⸗ die Aufrichtigkeit meiner Feindes au Gebäuden, Feldern zez 2,. gänzlicher oder theilweiser
Worie nicht verfehlen werde, ihr die Augen über den Zustand der Juin von Indusirigllen und Grundeigenthümern 1, Kriegsenischä⸗
Dinge zu öͤffnen, undsie zu bestimmen, sichder. verständigen und digung an, Deutschland 213,. Verluste in Folge der Nachwirkung
um Frieden geneigten Parteinanzuschließen. Eure Regierung hat aller dieset Unglücsfälle in Sumnmja 1193 Misliarde Francß.
— RKrieg erklärt. Nie hat es eine! keichtsinnigere Mitbii über 3000 ———— neeet“
riegserllärung gegeben. Die deutschen Heere konnten nichtz ane, et, 7 —Belgienge aß grh n
zers thum,als auf, dieselbe dadurch zu anfworten, —8* butgfF. ñ Sr e Waf
Brenze überschritten. Sie trugen 'eineu“Sien nach dem andern fenstilstandsabschluß, gleichviel, ob maun ·an eine spatere Fortse zung
avon; und Euret Armee (das Opier eines Systems der — und des Krieges denkt oder vorziehe, durch sofort zu eee
Entsittlichung) wurde fass. vollstandig- vernichtet. Eine andere Re— d et zu vermeiden. Jedermann müsse unter den
gierung folgie. Man hoffte, sie würde Frieden schließen, doch thaten gegenwärtigen Umftänden einen Waffenstillstand und den Zusam⸗
ie oo icht· Und weß halb ¶ Sie fürchteie/ sich nmoglich · gun· mentritt der Constituante fitr wünfchenswerth halten Die Unson
machen und zog es vor unter dem Worwande, daß die: von ⸗der üwetlangt die Berufutig der Constittunte.

5758
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        London, 28. Olt. Daimn News väröffentlicht ein aeues
Fommunique duß Chiselhurst, Wwelches versichect, Hdie Kaischin
Eugenie habe allen bis herigen Verhandlunget ferva. gestanden/fie
werde nur, wenn geine Abtrefung. des Essasses nd Lothringens
nicht mehr in Froge stande, ihrMöglichstes thimesich mu Frant.
—AXCLCL
Friedens. Der Prinz und die Prinzessin von Wales besuchten
die Kaiserin gestern.

Englano.

rJi 200
. rpru rech — 2 MN
x* Aus Dürkhheim theilt man der Pf. Zig.“ folgendes
Schreben aus Paris, 17. Olt., mit, welchek von dart min
ver Lufthost de fordert wurde. Es laufetz
Lieber Freund Nachdem ich erfahren, daß nach dem Ge⸗
fechte am 13. viele gefangene und, verwundete Bayern- eingebracht
worden sind, so bemühte ich mich, zu denselben zu ggelangen, was
eht schwer hieln. Veifoigend die Romen der Rheindahen welche
ich alle gang wohl und munter befinden, und sich, hesouders
lobend über die Behandlung hier aussprechen. Ich Uhue für sig
vas ich kann, und alle sind sehr daukbar dasür, daß ich den Ver⸗
fuch machen will, Nochrichten an ibre Verwandten gelangenzu
lassen Ich kenne dich als einen seht humanen Mann und hoffe,
daß Du, im Falle dieser Brief an Dich gelangen sollte, nicht. ver⸗
jäumen wirst, die armen Eltern imd Verwandten zu bernhigen.
Die Namen sind: 1. Martin Schwert aus Dürsteim, 2, Ludwio
Wehtich aus Breitenbach, 3. Georg Schuster aus St. Ingbex
4. Jalob Kuntz aus Mutterstadt. 5. Greiner auß Vinningen
6. Dengel aus Landstuhl, 7. Carl Pallmang, qus Landstuhl,
3. Froͤblich qus Schönau, 9. Marth. Erhatot auig, Wernersberg
10. Georg Rapp aus Oberhausen, I1. Probst,außs Hochspeyer,
12. Sticher aus Limbach, 13. Meirner aus Karlsberg, 14. Lubw
Lugenbühl dus Rimschweiler, 15. Leiner aus Mittelbach, 16. Weiß
mann aus Heltersberg, 17. Schäfer aus Frankenek, 18. Schädel
aus Winzingen, 19. Schatz aus Eppenbrunn, 20. Franz Sigrist
n uen e ie un n Idet
Bataillon sein.3
7 Pacdetsendungeen im Gewicht von 3 Pfund qu unsere
kruppen vot Paris und diejenigen in Feldpostrelaisorten werde
exst vom 30. Ott. ab angenommen. 3
7 Höchst interessant ist solgender (von Wachenhusen mitge⸗
cheilter) kleine Moment aus dem Verpostendienst bei Paris.
Fine Jäger⸗ Patrouille voni 5. Bataillon geht diesseiiz der Seine.
Plötzlich ruft es von drüben aus einer französischen Patrouille über
den Fluß herüber in deutscher Eprache mit sächsischem Accent:
„Seid ihr nicht Jüger ? — „Ja!“ ist die Antwort —Ist
vei Euch nicht ein Gefreiter Klemle du —, Das ist mein Btuder
Sogt ihm doch, daß ich gezwungen worden bin, Soldaf zu werden
Zönnt Ihr uns nicht hinüber holen Wir sind hier viese Deuische
vie nur darauf warten, daß Ihr kommt und vus holt— Zur

Ertiarung fugt W. ginzu, daß diesge vermeintlicher Franzose en
deutscher ESqlossergeselle ist, der Paris —* gefunden und
wan gsweises deingeileldet wand. TDurch Gefangener—ift diese
Patier Fremdel Solbatene zund pressen, übrigens nehrfach be
haugt worden. * *92*
F Vor einigen Kagen ist der Pofener Zig.“ ein Brief zu⸗
zegangen, welcher zeigt, wie auch Soldaten poinischer Nationaliigt
vor Vegierde brennen, gegen die Franzosen zu Felde zu ziehen.
Hieben Kanonicre/ welche zu der, Feftußgsxompagnien des 5. Fesl
ungsartillerit · Regiments in. Graudenz, eingezogen waren, richteten
uu St. KanHe den Priuzen- Frigdrich Hart golgendes Schreiben
„Wirhaben eine Bitte an seine Königliche Hobheit; ift ans sieben
Pam tpoehhe haben gelampft schon zweimal fir unser⸗ Vaderlatd
das ist 1864 und 66 und dises Johr zum driten mal; wit geher
sehr gern, und wir wolen unser leben auslegen fir unser Koönig
und Vaterland und haben. wig ums, gemeld, in Feuer mitgehn
schon pier Wochen dag Meldung ist auigetragen. bis heute aber
stnichts jut hörendtn Oadurch jchreiben wir un Se. Koniglich
Zoheit, warun werden wit geschontzwit haben keine Rinder uns
imne frqu/ und' wir kennent üns feld sihen und in feuer aus
dd alter Löndwer, da maken diezurücbleiben wir dinen 10
Johr seit 1860, 81 und sind wir gelommen zum Festungs · Ariy
leric/ und davon ferstehen wir gar nichts, weil mir feld⸗Arldlerifien
bom Feflung wisen wir wenig, und leuten ist zudii. Wir bitten
Seine Königlicht Hohrit, do unsere Bitte nicht abgesagt wurd
daß wir kenen driten mal *empfen fir uxser König und Vatertand
nd daß wir wirden auch par franzofen erwergen keuen. Wij
zraluktren, vaß Fe königliche Hoheit noch diese Woche nach Pa⸗
ris einücken kün und daß wir auch unfere kameraden werden
hehfen kenen. Braver ünd irrue Soldat seines Köonigs und dem
Vatrrlande, dritte Feftungscompagnie niederschlesische Artylerieregi
nent Nr. SFestung Graudenz (folgen die 8. Unterschriften).“ Wie
oetlautet, istses nun durch den Prinzen Karl veraniaßt worden
daß die sieben kampfbegierigen Polen dem Kriegsschauplatze näher
gerüdt. worden fsint; indem sie zunächst in eine Ersatzobtheilung
dersetzt wurden. so daß sie gegenwärtig vielleicht schon mit dem 8
Fetd· Artillerie Regimeit vor Paris liegen.
4 In einer Petersburger Korrespondenz des Norddeutschen
Wochendiattesheißt esdaß sich nach den Hauptstädten det
rüssischen Reichs Petersburg und Moskau, eine förmliche Einwaän
derung der französijchen Demi-Monde? wende. In Petersburg (Ddit
Forrespondenz isft vom 10. Okt.) feien in den letzten drei Wochen
ũber 1790 Pariser Loretten bei der Polizei angemeldet worden.
Ae hnliches set in Mostau der Fall. Die junge Männerwelt der
rufsischen Ariftokratie habe diese Damen' freudig empfangen und
diese suchten bei den russischen Fürsten und Bojaren nicht blo
Erfatz für e goldne Jugend don Paris, sondern nahtten avd
den' Haß gegen Deutschiand. Ratürlich; 8 war jar der Donne
er Kanbnen, der diese Damen aus Seine· Babylon, vertrieh.
—
5
Auncun Bebanntmachung. —
Nachstehende, auf der k. Steinkohlengrube St. Ingberi lagernden und ju Gruben ⸗
wecken nicht mehr brauchbaren Materialien und Geräthschoften, sowie alte Maschinen- u.
Pumpentheile, nämlich: ! ——Vꝑ
4400: Pfund alte Drahts⸗lle; ι ι ιαιι,
4432. Pfund zerbrochene Schellen und Glocken. *n
2600 Pfund verbrauntes Gußeisen von Oefen —A — id d uν
65600 Pfund altes Gußeisen von zerbrochenen Maschi nentheilen, Wagen und Schlit⸗
z. n ten⸗Räderm. “, ——— uιιιαν—
300 Pfund Schmied⸗ und Rackelejisen J en ———
130 Pfund alte Waagketten. νι
875 Pfund ein gußeiserner Anibos
u 6Pfund 60 Stück gußeiserne Gewichte von 10, 8,4, 2 * Pfund
u 34 Pfund 1 doppelter Maschinenriemen von Ledet, ιν
nrt 6 Delflaschen je mit 1 storb, fer er ν
— an Mas'echi men⸗ und Pu mpe nrurheiten“ —BB——
ca. 28600 Phund von Gußeisen und xra. 8400 Pfund von Schmiedeisen, und
2 Dampftesset mit ca 22600 Pfund Gewicht, “ 3 ιν4νν
sollen im Sabmiissionswege an den Meiftbietenden verüußett iderben. α ασ
Die Materialien und Bedingungen können bei dem, Moötetiglrehaer zu Si. Jugherier
Grube eingesehen werden, und sind Angebote auf genannte Gegenstande. verschloffen. umnd
gehörig bezicnnet bis ,
Samstag den 12 Nor⸗mber 1870, Vormittags 11 Uh
auf dem Bureau des unterzeichneten Amtes einzureichen
St. Ingbert, am: 25. Oct. 1870.. isun nuc n a0 dn
375 — — 3l , 1 —
, Das al s rg ⸗ mnte rih
e ene te tnnaJ. Kamantuü.g —

—EEE

——

—AM J —
Sie erlauben
mIne Herren. daß ich meinen vorzüglichsten
Most und echten franzoͤsischen
Nothen bestens empfehle. ——

Westphaelinger,

28 ————

Fayrmarkt

in St. Ingbert.
Donnerstag 8WDNobvember 1870.
— R ger, (GBursche vder
Maͤdchen) für den ,‚Et. Ingber⸗
ter Auzeiger“ werden gefucht.
J Die Expedition.
IsUnserem heutigen Blanten liegt ein
Vrospect: das Neue Blatt“ und:
„der heilige Krieg 1870 bei.
7 Zraukfurter HGörse
. vom,27, Ottober 1870. —
Geldsorten..
Preithische Kaffenscheine f. y 4ι
Pteußische Friedrichs dor d D B—öσι
Pistolen o
dollandische 10 A.⸗Stüche . öö
Ducaten * .Ift *7. 5 34 -36 V
2odrancs·Stuche äαα
binglische Souvereigns“ 33
Dollars in Gold h ———

αα

wedattion, Druck und Verlag von ure. Deeem e z in St. Ingbertzn,
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        28
233255835 53558
— — 55»353 22— 2
22525 55 335335 53 2 8
—— 2522 — —— —— *—*

—5 25 * S5 22 —3 52 * *84 2
— 8 5 *—25 528* 35 2 —
5 323838 5 585353283 5z *88 — —V—

273 223 527 —* 55 8235 5 * — ————— 5
2553352 53258 52 355 * — 2 3 2. JI35 —3
* 2* —F — —A EẽM 2 7 — 33
8*22 —8 5z55c53 ——z38. — 22 31 2* —— 542

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5ññ7 — 5 5* *— —7 — 2 2— 254
3833 68 5227 AA C&amp; pr 78 637 80
2352535 — 232 —5386 3. D 228 327
——8— ü 82 8233582 ae

7 533 58 — EF— —7 S *— k— 7 53 2 2.5

2 52252* * 5*5 3
——— 22 255535385 29 283* — 53*
—* 28 *»7327 65 58 5* 2 55
3837 3853* ——— —77385 35235 22 2* —
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A— ——— — — —553 273523333 28 3 2833 —9538 323
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* 33353323—333776 23⁊23 86 3332355535
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— 83783 8333356698
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33835 3238 133 3 6327 3333335
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35 s s5sæ332333 353 58785 —35—353535535
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8358253 —55 523225 2383338 257 5 2553 — 3353
—349 — — 38233378535
— 27 —5*2a 2 55 — 5*535 *52* —* u 5322552* * 23 —E— 132
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—*—— 2 * — * — * 583 4 * * —
5553 3535*5335—338 233*22353535332238 35355 3253333 5337
—372328335 22235238 — 2325* * —x2533835526 55 53 33355333268
23338— 353533 256— 3 23333 —53388588
—2 7323553238 255—5 3555568 X —— * —A —
—— 223538333
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J
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3838 82
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5325 855353 —5 532355 22
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5 c2 —5255555 S 5 * 2327. 8
5.2 E—83232 * 29 2 — — 8258 2
3.2 22282 2S 553— 28 —A
322 5—12 *8 — *8 2222 2 — 8 — 8 —
2 25 —588533.5 2—38 5826 555 * 55256*
355 3285 —A — 7 22 — ——— —55 *7
3 3 —— 58* 25 *387 æ 2 5827 — —— 32 z2*5255
*23 5233 7 3*z5 23523 3738 42553258 —— 3255 58588
2 * * *
A 5335 33 433533 352* —— s 3 336
5 88 3533 358 5 2325*5323 25386
75 558 — 7522* * * 2 — 5* 2 2. E *
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25 2553 —752— 334 2 785 32787— A5 737 532322 —
—A 83— 67 æ5 5853 325 —A 75 55375 3358
—33 233 555 735 737255 53 2333 525
52 38353838 — 2577 3255 25 825567
228 29 ——383333557 —A — —25 8 30 12382
3 3 ——35*8 s5353—5c372 55 2383233 8*5 , 536* — 28323 72—
3z 535 7553 ——55338* 2 758538 5887 5 533 225328 5587
5*27 — — — 338 3332 328 33233233
— — S— 2 — 55 252 — —— —A— J 3 5 28
5,·S 321253272352 — 715335*335 5 —388 335255337
——— 25 322 —A — 3533535 385535 3383
2* — —538 523577 EBEZ — 123—535833
* 2 J — *
255533353
— — 82235—5 868 ——— — 225 —E 27 * 3 8
2 23 —72286 —5 86* 558—7—355332 55725 284
555 58 553323 232 S58— — 8 573355523236r 52
* 22* —87 * —A — * — 5 52*5
— 52355 5 285 —358 3530335228
—8 25* 2 8 2* * 55 3 38 22 —X * —3 *
7 538 5258 5 — 55 252* —— —
52533 S60 „—E25585 332 55. 33
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553 3833—5533335 37 83 4235322
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z*ñ 8Ec — — *55283 255 — 5535323 *
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5*3 *. *3 3 3335—320 755 —5535 5353535583
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5—73825 5585 7552—»233335 72 2753 55325573
552 — 38 z355 3383 333858 3555 3235 5*52*53535
575 258 7553 35735553553 53585 7583573 3253—386035
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285 333883s 523 352555583
7 —2 — — — * * — —8
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z2558 5358 53 —3333z52 5832335357 — 25285*
—A—— —3z26*—383* —2532388— D822 5223—38823
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B —— — 2688 — —— 2 z2323 325— 2* 553553 —9—
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2 55 22 .*E. 3 22 8 — 00 — ——— 2
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2358 2 33233 17233

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2. * 3. 8 2* 3 2 5 — — — * * ʒ 26 z*5

22 2223. 22 5 223 *27 —* 53728 2325 2285

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82 —*9 * — * 32 28 22 — 73 *
— ——————— a 3 23323 5382 222 * — 2235 5 *

28 * 0 52* 22Ez. 2 8 * — 28 8 2283 2 22 — *

33382856 533 55232 8 35328 8* 8 3232 — 3 e

*5 5223 2 2 258 588 2 35 —— — 22232 7 D 533*

— — * 2 422 253833 2 *287 2 25

2. 2 225 8 2 2 2* 58 2 3— 33 * —538
2 3332338 8 — 52538 — 2. 3 * 5235

* 533 33323 35588 25* 2 527 z88 22. 3 5* 55*53 55

—2 252* 323733 33235 —— — 55 ß * 57

J 383355 3233333 3822537 55 — * 8 5. 87
735 . 8 8 — — 55* ——— * 2283 c AA —““ * 28 F 3

7 23875 22 A85 2 —— 72 — 27 *2* 56 2

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388 2 J 3333283 75 2557322* ve — —— *37
— — — 52353*
— ITJ — —9 —— — 8 *2258 2 2 * 257 * 82
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223333 J

85 . 8 25 2. 26223 3* 222 128 d 2 822

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2583s68 333765 — 535
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235 2 333233 f 58 37 — ** 533

— — —— 32223538 —A—— 78 23 2
2 —3 — 25325 3 2352532 53333435

— 2 —— —— — 282* 2 — 52233 357 355* 33

— —— 553832

— 257* 35358

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332335. 8 335358 ⁊ *37 20 8 —*

* 553328 — 8 23 583* 22 7 *5 22338

2234638 J

—A ——— — 2.* 2585 538 7* * 333558 3323 3

. —A 223 3523233

2 2* 33335 8 2322 253357 2535

323853253 255 33335

2728 7* 2333 338338 1833

e 2* 552 253753533 3232 233 558

2337 24 — 8 2 —* 5 3257— 22852 52238 3333883

5212 22.8* 53 —8 — 35378 2583 —A— —— z23733

* 22. 2 2* 4528 23 533*3 8 27 253 23*

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28323 —23 38383 E. — —2328 * 83833 5237 238

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nner) erscheint woͤchenilich v i er m a l Dienuatia g Donnkre stagg, Samstageuad Sin kag. 'Abonnementspreis vierteliährig 42 Kerzt. odet
— * 53 xXrx 2 2 —48 3*p — e 4 « 4 *
12 Silbergr.“ Anzeigen werden mit 3 Krzt. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
M 169. J J ια ι ιινα. Dovemben ια ιν ν , e 1870
Fut die Monate' N'o ve m ber “dunde Diezn b'er kaun Züsse nicht gur serii.e und wie einft der Dutel“ tönnte auch der,
iuf, den . .3. 7 Peffenpon dort leicht den Weg nach Frankreich finden, um zu ge⸗
3Jugberter Aunzeigern“ egentlicher Stünde selbst für die Restauration der Dynastie thatig
alli Vostondaitenund in der Erperinion seibst dhhofirt werden. u sein. Die Projekke einer solchen sind ja ohne Zweifel vorhanden
* 7 *7 wne De ee und ze weit se 33 2
n 4Der vor 15 »xs Siegerz kine Unterstützung finden. Nach einer Richtung hin,
ziß , — re ofern sie sich an die Ärmee Vazaine'z anflammerten, scheinen
ven bisher nie æroherten · Festung Olet⸗ 2 pueelle). st von außer · iese' Projette gesteigerkeezu sein, sie können und würden aber ver—
ordentlicher Bedeutung. Richt blos deßhalb. weil in die vor jetzt nuthlich u anderet Richtung um so stärder wieder auftauchen, so
netr als 300 Jahren (1552) von französischen Truppen besetzte ald naͤch Vereinbarungeines Waffenstillstandes die Wahlen zu
Stadt deutsche Truppen als Sieger einziehen, nicht blos weil eine ainer franzosischen Ktonftituanseꝰ ausgeschrieben werdemn α,
Armee größer als wie diejenige bein Sedan, obwohl schon deren erimn 26. OiteDer Eidirini een
dapitnlation die großte in der · Weltgeschichte verzeichnete ist⸗ eine chen Bund, ein Gedanke, der einen großen Theil der Luxemdurger
Armee von 239 “ Mann die, Waffen gestredt hat und die stärtste mangenehm berührt“ zu! haben scheint,“ ist nichtsdestoweniger nur
Festung Frantreics mit allen Geschützen und dem großartigsten och ine Frage ver Heit. Daß der sehige Eounberan diefes in
Arsenat · in deutsche Hande fiel, nicht blos detzwegen, weil durch iner vor dem Jahre; 1870 geschaffenen Situation unmöglich
hren Fall eine Armee von mindestens 180,000 Mam die künfe ewordenen dentschen Grenzgebieen gegen viele gute Worte umd
ige deutfche Garnison von Metz ungerechnet, fret wird und nach zoch mehr gute Francs nicht zueinem billigen Abtommen sollte
Kouen · und · Cherbourg, nach Paris und nach. Lyon dirigirt werden bewehen fein — eine solche Unbeugsamkeit vermögen wir nicht
An und wohl theil veise schon aufgebrochen ist, sondern nach wiel nzunchmen. Frankreich kantt Prinzipiell den Gedanken käuflichen
uehr aus politischen Gründen. Denn nicht alleia wird der Leiter Frsderbs jenes Großherzogthums deshalb nicht wohl anstößig finden,
der —X Pouitit dem Auslande gegenüber mit den! Friedens⸗ veil dor ungefähr vier Jaͤhren ein anderer Käufer fich gefumnden
vrderngem ninf der Basis . det ¶Abtvetung dvon Deutsch- Lothtingen tie Frantteich felts Den Zaufbteig wird 1870) wie 1867
ind Elsaßz leichte res Spiel haben, auch in Deutschland selbii wird Frantreich zu gahlen haben und der Kaufer ist an seiner Statt
dielem nützen / Gerede ¶dadurch ein Endel gemacht. Denn schon deutschland geworden . Wag nun die Siummung der Luremburget
gen Leute. an, zu bedauern,daß man nach Sedan. nachdem man Zevditerung anbetrifft, so schemte unter, den Ärbeitern auf dem
Naboleon gefangemmit dem französischen Voute duicht Friede. ge. Zanden und bel aa gewisfer Kategorien eine starte Wendung
macht; vhne zu⸗ bedenken, daß —das franzöfijche: Voll unde seine Jach der deutschet Seite Hin begonnen zu haben: Die Neutrat
Fuhrer. wie dor Allem der Dittatot Gambettar durch ihre Ver. jirung des Großherzogthums reicht für die Sicherung Deuschlande
blendung,?“ durch ihre mehr als kaisertichen Lügen denFrieden ucht ut so wenige wien die Pon Metz und Diedenhofen. Man
wmdglich gemacht daß überhaupt.das franzöfische Volk einerlei deiß in Deuifchlanb,' daß Frankteich vom Augenblick des Friedense
ob es republikanischen, kaiserlichen oder königlichen · Fahnen folgte, dhluͤsses an nach Rache lechzen wird, ünd daß, sowie sich in Ruß
sets auf Kosten Deutschlauds sich zu bereichern gewöhnt war, und ad zwei Augen schlleßemdie Preuhen“ günstige Haltung des
daß ihm· der olte Raub ächt deutscher Provinzen abzunehmen war. Thorenreiches welche auf personlicher Gesinnung beruht, in das
Schon fingen andere, partikalaristische, Stimmen an, Preußens Fegentheil ninschiagen wird, Der Kanipf gegen die vaterländischen
Berdienst in diesem Nationaltriege zu verlleinern, weil bei Weisßzen · omanen und Slaven ist undermeidlich, er wird eintreten, und eg
durg · und Wörth, Sedan, Sceaur und Orleans bayerische Truppen waͤre kindisch, die Respektirung der Neutralität von den wüthenden
iegreich getämpft hatten, dagegen Metz, wo so viele Tausende der Ind rachfüͤchtigen Frangosen ju erwarten Nur Stein und Eifen
orddeutjchen Biüder gefallen- bisher nicht bezwungen war, die exste hielen in eineme solchen Kampfe Schuß. Um aber den Lockrufen
uind zweite ausschließlich aus norddeutschen Truppen beste hende der Franzofen zu soigen. vnd Frantreich durch Edelmuth versöhnen
Armee die Früchte seiner Siege von Saarbrücken und Forbachu wollen, p. h. durch Verzicht auf Lothringen oder doch anf die
MNars la Tour und Grabelotte, des energischen: Zurüdweisens jedes Nalionalftanzosen bei Metz vpazu' sinde doch die Deutschen zu
Durchbruchsversuchs · des tüchtigsten der franzöfischen Generale, escheidien Frankreich wird nie, verzeihen, daß es int Unrecht uͤd
des Marschall Bazaine, nicht geärntet hatte.n Der Fall vou Metz m Nachtheu zugleich gewesen ist. Rähme man nicht eine Scholle
wird auf die in Bersailles versammelten deutschen Minister nicht don Elsaß —fie würden doch unabläfsig laut nach Rache fur
yhne Einfluß sein: er wird uns das Werl der Einheit, der dentschen Sedan schreien . So mohe denm das Gaschtei noch Awas an
Starke — den von werden; —— ungefaͤhrlicher!. e
Auen ersehnten Frieden sein der zugleich die Grenzen Deutschlands — 28. Okt. Der Norrespondance de Berlin“ qu-
esseßte S weit die deutsche Zange klingtia vigl ducte aholeon,dessen Gefundhelis zuftonde ein — milderes
˖ Fr . lima erfordere, möglicherweise bei Ablauf November Wilbelmshöhe
eee ere Deut schland. * vs .42*7 mit Elba vertauschen. .. .... . ae
Muü'n hen, 29. Okt. Es ist jetzt schon wieder, so viele Bertin, 28. Olt. Dem: Staatsanzeiger“ zufolge hat die
kirsfatzintnnschaft einexerzirt, daß zu Anfang des November starke in Betreff der Laoner Affoireangestellte Untersuchung ergeben,
PBtheilungen, etidqg 190 Mann per Bataillon nach Frankreich ab⸗ daß der Kommandant, General Theremin, ander Erplosion völlig
uden lönnen,, unschuldig ist. Wahrscheinlich habe der vermißte Artillerie⸗Aufseher
iBahern: hat für Die Aufnahme von 19,000 nach Süd; und das Pulbermiagazin in die Luft gesprengt.
Nordbayetn zir befrdernden französischen Gefangenen aus Metz Berlin, 29. Olt. (Offiztel.) Der/König an die Königin.
das bezügliche Transportmateriate in Bereitschaft zu halten, und Das große Ereigniß, daß nun beide Armeen des Feindes, welche
wird bereits in den nächsten Tagenmit den Transporten begon⸗ uns im Juli gegenübertrate vr: in Gefangenschaft sich befinden, ver—
nen werden. Ein Theil hat den Weg durch die Pfalz, der andere anlaßte mich, beide Kommandirende unserer Armee, Fritz und
durch ιιι . Ftiedrich Kart, gestern zu Feldmarschallen zu ernenuen, der exrjste
— rantfurt, 29. Oft. Die „Frankfurter Ztg.“ schreibt: Foall der Art in unserm Haufe. Wilhelm.
Die Nachticht det Norresp. der Berliuy daß —— 3 Der. Pestet Ltoyd“ erhält von seinem Correspondenten im
nNoheinber nach Elba überfiedeln ibürdeetang eine En e stin — von Corny, 28. Ott, dié folgende Mitttheilung k, Sdeben
vou einem Amaleur geschichtlicher Pirallelen in die Welt ge⸗, erfahre ich aus zuveclässiger Quelle, daß im kgl. Hauptquartier
schidt worden ist. üeglt ihr. Wahreß zu Grunde. io würde ie VerfailPes, 28. Olt. Oifiziell. Der Koͤnig erhob
nicht ohne volitische Bedeutung sein. Elbaliegt der französischen Moltke in den Grafenstand.
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        in Versailles vor Paris An sämmtliche deutsche“ Souberaine drin⸗ viele Neubauten arg beschädigt, die Kupferbedachung des Hofthea⸗
gende Einladungen ergangen sind, in den ersten? Tagen des No⸗ters zum großen Theilesaujgerollt. In Ludwigsburg wüurde
bember in Versailles einzutreffen, um dem beaksichte gten, kurzen, ein Büraer von einem enwwurzelten⸗Baume erschlagen. In Wien
indeß gewaltigen Bombardement von Paris beizumahnen, dem uin· wurden viele Dächet abgedeckt; von einem Hause wurde das 8.
mittelbar darauf mit, allen disponiblen Truppen zu eröffnenden! Stodwerk ganz. abgetragen uͤnd durch ins Innere stürzende Mauer⸗
Sturme zu folgen und in der gefalleren Hauptstadt Frankreichs dücke die Decke eingedrüct. In Main z wurde die Rüstung am
durch Unterzeichnung des Vertrages, der vorbereitet und festgestellt Ostthurme des Domes abgehoben, auf der füdlichen Kreuzarm
durch diplomatische Unterhandlungen, auf denen die deutsche Ein- zeworfen und dessen Dach zerschmettert. Im Rheinga u sanken
heit (fast rückhaltsloser Eintritt in den Nordbund vermuthlich) in zuf, dem Rheine10 oder 11 Fahrzeuge mit theils werthvollen Lad⸗
Zukunft beruhen wird, dem gewissen Siege die patriotische That ungen; bei Rüdesheim sanken 4 Kohlenschiffe und vor Bingen eine
jolgen zu lassen. Einer etwaigen abschlägigen Antwort seitens ir: Baggermaschine der Ludwigsbahnverwaltung.“ Auch bei Mann⸗
zjend eines deutschen Souverains dürfte man wahrjcheinlich um soheim sanken, theils im Rheine, theils im Neckar, 4 Schiffe; auf
weniger begegnen, als von allen Seiten gleich, energisch auf rasches dem dortigen Bahnhofe brach das hölzerne Maschinenhaus zusammen
Vorgehen gedrungen wird · und begrub. 5 6 Lokomotiven. Ju Biin genn wurden sämmt⸗
Fran. liche Zelte des Militäclazareths auf dem Rochusberge umgeworfen.
Die vier. Armeen, welche sich in Frankreich bilden und J In Weisenheim a. S. wurde eine Ziegelhütte zusam⸗
die zusammen eine Stärke von einer Million () Soldaten habhen nengerissen und vom neuen Thurme der protestantchen Kirche in
ollen, werden sich an folgenden Orten formiren: die erste (Nord-) dürkheim die Spitze — Aine steinerne Rosette von etwa 12 Ctr.
Armce zwischen Amiens und Lille, die zweite in Le Mans, die — auf das inchendach heschleudert, welches fie durchschlug, das
dritte in der Bretagne und die vierte in Burgund. — Nach dem Bewölbe der Kirche zertrümmerte und die Orgel fast gänzlich zer⸗
Tonstitutionnel soll General Bourbati, Koinmandant der Nordar; störte. Auch der riesenhafte, 160 Fuß hohe Lutherbaum bei
mee, sein Haupiquartier nach Rouen verlegt hahen. Pfiffligheim ist ein Opfer des Sturmes geworden; es steht von
Poitiers, 27. Ott. „Siecle? (der hier erscheint), signäe hmenur noch ein 18520 Fuß hoher, theilweise der Rinde be⸗
lisirt die Bildung einer orleanistischen Friedenspartei mit Thiers, raubter Stumpf.
Grevy, Guyot-Montpayrour an der Spitze; zur Vertretung ihrree Dem Nonige von Preußen ist die nachfolgende Bittschrift
Interessen gründet die Partei ein neues Journal; „La Constituante“. veutscher Fuhrleute übersandt worden, die wir in ihrer; naiven
Weiter theilt Siecle mit, in Cherbourg seien 15000 Marinetrup⸗ Form und unter Beibehaltung der Orthographie wiedergeben:
pen inact:v, weil sie antirepublilanisch gesiunt seien. . Seiner Majeftäd des Königs. Sie Werden entschuldigen in ihren
SLille, 29. Okt. (Frankf. Journ.) Ein Briefballon der Gnaden, daß samtliche Fuhrleute so frei find und Sie mit einer
—X
folgende Meldung: He. Thiers traf Nachts dort ein, begleitet von Fuhrwerkle im Kriege Dienste geleistet haben, nahe an 200 Stun⸗
seinem Privatsecretüt und dem Rothschild'schen Kurier Lippnaunn den nach Hause haben, Unsere Verhältnisse es dringend fordern
und konferirte sofort mit den HH. Fabre, Trochu, Arago und Uns nach Hause zu begeben, indem sowohl unser Körper als auch
Ferrr. die Kräfte der Pferde erschöpft sind. Auch die dringenden Feld⸗
geschäfte durch unsere lange Abwesenheit fehr Noth gelitten haben.
Wir schon mehrere Male bei unserm Herrn Hauptmann um Eni⸗
lassung baten aber nicht erfolgte. Deshalb ersuchen wir Sie Ihre
önigliche Majestät höflich und inständig mit der Unterthänigsien
Bitte Sie möchten doch die Güte haben und uns zu unserer Ent⸗
chließung verheifen. Und Uns nach Möglichkeit mit der Eisenbahn
chleunichst über Frankreich befördern. Hochachtungsvoll ihre threuen
Authanen. (Folgen die Unterschriften.)) Die Südd. Presse“,
der wir das Vorstehende entnehmen, fügt hinzu:x „Die braven
Fuhrleute, welche sich hier die threuen Unthanen“ ˖ des Königs
don Prenßen mennen, sind übrigens lauter Süddeutsche, zunächft
hiedere Kernschwaben, dann Badener und Rheinpfälzer. Hoffent⸗
lich gestatten die Verhältnifse die Erfüllung ihrer Bitte.“ 46
Schwerin, 25. Ott. Eine Probe von heiterem Patrio
ismus gibt der Paftor primarus in Münden, indem er um ein
Paar Kanonen oder Mörser zu einer neuen Kirchenglocke bittet, da
die alte aus dem 16. Jahrhundert bei dem mächtigen Läuten zur
Sedanfeiet gesprungen ist. Aus demselben Städtchen ist ein Gefuch
an den Grafsen Bismard ergangen, einige Kanonen zu schenken,
damit beim Einzug in Paris geseuert werden kanu.
3Volkswirthschaft Handel und Verkehr.
. Die pfälzischen Bahnen haben wegen audauernder Verkehrd⸗
störung auf den französischen Bahnen den gesammten Güterverkehr
nach Weißenburg loco eingestellt und übernehmen vorläufig eine
Güter zum Transport dorthin und darüber hinaus.

. Belgien.

Brüssel, 830. Okt Nach Berichten aus Marseille verur—
heilte der Alhambraclub daselbst Gambetta und Cambriel als Va⸗
terlandsverräther zum Tode und beschloß Trennung Marseilles von
Frankreich und Konstituirung als selbstständige Republik unter deu

Namen: Vallee du Rhoneeee.
ESchweiz. — J
Genf. 28. Olt. Heute trafen hier 29 der frauzösischen
Südbahngesellschaft gehörende Locomotiven ein, welche aus Dijon
zierher transportirt wurden, um sie in Sicherheit zu bringen. Am
Bahuhofe faud ein Zusammeustoß statt. in Folge dessen eine Loco⸗

motive sowie die Dammbrücke stark beschädigt wurden.

Sermischr

7 St. Ingbert, 1. November. Wie wir aus dem
Zweibr. Wochenbl. vom gestrigen erjehen. hat sich St. Ingbert
mit 79 Unterschristen der Müuchener Adresse an Se. Majestät den
zonig aneschlesen — —
7 In Betreff der durch die Kriegsläufte unterbrochenen Un⸗
ternehmung einer pfälzischen Industrieausstellung hat das Ceutral-
lom.te in Kaiserslautern beschlossen, daß die Ausstellung im Herbst
1871 abgehalten werden sol. e
7 Der St urm in der Nacht des 26. 27. Oll. hat in
Karls ru he ein im Bau begriffenes Haus zu Boden gelegt,
einen Theil des Kupferdaches der katholischen Kirche heruntergerissen.
In Maxau soll quf dem Rhein ein mit 190 CEtn. Steinkohlen
beladenes Schiff untergegangen sein, In Stutsaart wurden

e
Bekanntmachung.
Diesenigen,“ welche“ noch in Folge der
Rinderpest Forderungen zu machen und ihre
Rechnungen noch nicht eingereicht haben,
werden hiermit ersucht, die Letzteren mög⸗
lichst bald hier einzuteichhen.
St. Ingbert, den 30. October 1870.
Das Bürgermeisteramt
EChaudon.

Wohnungsveränderung.

* Austräger, Bursche oder
Maͤdchen) für den St. Ingber⸗
ter Anzeiger werden gesucht.

——— Die Expedition.

Dem hiesigen und auswärtigen Publikum
die ergebene Anzeige, daß ich meine bis
herige Wohnung bei Herrn Peter Wil⸗
helm verlassen, und meine eigene in der
Grubenstraße der prot. Kirche gegenübet
—
Auch wird ein bravetr Junge in die
Lehdre aufgenommencẽc.
St. Ingbert den 29. Oktober 1870.
3Z. Dereum, Schrein⸗rmeister.

Nach der Conmposition des Kgl Geh.
eoe und Professors der Medicin

r. Harleß gefertigt, haben sich die
Ftoltiherceschen Brust-Bonbons seit
30 Jahren heilend und erleichternd bei
Husten, Heiferkeit, Luftroöhren⸗ Kehl⸗
opfe und chronischen Lungeucatarrhen
bewährt. Dieselben sind in ällen Städten
aud Orten käuflich.

Bauunternehmer Wilh. Opry *
benachrichtigt Er de und Felsarbeiter
daß in Neunkirchen, Zweigbahn, Grube
Koͤnig, sehr lohnende **

Aeccord⸗Arbeiten

J
ESnilevcische rämpfe (sallsucht)
brieflich der 7ge für Epilepsie Doctor O. Kuilliseh
in Borli 2t: Louisent abe 45. — VWereits über Hundert veheilt.

zu haben sind.

heilt

Redaktion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
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A Ad 224 00
zerSt. Jug berle ri er (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltunzsblatt, mit der Dienstags-, Donnerztags- und Sonntaga⸗
arer) erscheint wochentlich vner n al Dienstalg, Donnerstag, Sams ag und Sanntaa. Adonnementspreis vierteliahrig 40 Kertr. oder

dois12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Lerzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.

MIso. — 7670.

*
v Deutschland.
Muünchen, 80. Okt. Nach den vom Kriegsministerium
zerdffentlichten Verlustlisten hatte das J. bayerische Armeecorps an
zen beiden Gefechtstagen des 10. und I1. Ottober bei Orleans
inen Verlust von 48 Offizieren, 63 Unteroffizieren und 599 Mann,
usammen 710 außer Gefecht Gesetzte; von diesen treffen auf die
. Division 227 und auf die II. Division 483. Todt blieben
11 Offiziere, 16 Unteroffiziere und 100 Soldaten, verwundet
wurden 837 Offiziere 47 Unieroffiziere und 499 Soldaten. Et
zat sich auch hier wieder die anfängliche Schätzung des Verlustek
als irrig erwiesen, indem dieser glücklicherweise geringer war, als
anfänglich angenommen wurde.
Müuündchen, 31. Okt. Der Koͤnig von Preußen hatte die
nufmerksamkeit, dem Könige die Uebergabe von Metz noch am
Tage der Kapitulation in herzlicher Weise telegraphisch mitzuthei⸗
en. Die Antwort hierauf lautet wie folgt: „Sr. Majestät dem
doͤnige von Preußen in Versailles. Die für die Entscheidung des
Zriegs so bedeutsame Uebergabe von Mezz habe ich mit innigster
Freude begrüßt und sende ich Ihnen für Ihr freundliches Tele—
zramm meinen besten Dank. Wenn einst die Nachwelt die gläu—
jenden Erfolge überblickt, welche die deuischen Heere unker Ihrer
Führung unaufhaltbar erfochten, so wird sie Ihnen mit Recht den
Ramen „Wilhelm der Siegreiche“, beilegen ..

Nach dem Briefe eines bayerischen Einjährig-Freiwilligen,
wvelcher jener Heeresabtheilung zugetheilt ist, die gegen Amiens
operirt,ist ein Trupp davon bereits bis ans Meer vorgedrungen;
es war eine baherische Infanterie⸗Abtheilung, die mit einem Zug
zreußischer Husaren zum Aufstöbern und Verfolgen von Francti⸗
zeurs ausgesandt war; sie vollzogen ihren Auftrag und drangen
en ausweichenden Banden so weit nach, bis — sagte er — der
Ocean uns ein Ziel setzter.. 4..

Aus dem Hauptquartier des N Armercorbs d. d. Ber-⸗
ales, 27. Oki. Offiziell.) Ein württembergisches Streif⸗
ommando hat nach siegreichen Gefechten bei Montereau und Nau—⸗
ges Frauctireurs zersprengt und Mobilgarde, aufgelöst. Der Feind
perlor eine Mitrailleuse, eine Kanone, 100 Mann an Todten und
Verwundeten. Es wurden S feindliche Offiziere, 297 Mobilgarden
unverwundet gefangen, außerdem in Montereau 300 National⸗
zarden entwaffnet. Der diesseitige Verlust ist: 10 Mann todi,
lSiabsoffizier, 1 Lieutenant, 40 Mann verwundet. — Vor Paris
alles unverändert.

. Aus dem Haupsquartier des III. Armeecorps d. d. Ver⸗
arles, 80. Ott. (Officiell.) Heute wurden die am 28. Oktober
zusgefallenen in Le Bourgel, öoͤstlich von Fort St. Denis
»erschanzt stehenden starken feindlichen Kräfte durch Garde⸗Infanterie ⸗
Division in heftigem glaänzendem Gefechte aus allen
Positionen geworfen. Bis zur Stunde sind 30 Offiziere und etwa
1200 Gefangene eingebracht. Der diesseitige Verlust ist noch nicht
jestgeftellt, aber nicht unbedeutend.

Versaulles,“81. Okt. Prinz Friedrich Karl meldek, daß
on Metz 83 Adler mit 83 Fahnen abgeliefert worden sind. Thiers
st heute Mittag aus Paris hierher zurückgekehrt. Sonst vor Paris
Nichts vorgefallen. Die Vorposten des Generals v. Werder trafen
im 27. in der Umgegend von Gray auf feindliche Truppen, schlu⸗
AL
300 Mann gefangen. ⸗ Ver saithes, L1. Nov.“ Der Verlust
)er 2. Garde⸗Infanteriedivision im Gefecht vom 30. Okt. betrug
34 Ojffiziere, 449 Mann. Fort Valerien feuerte am 31. Abends
ind 1. Novb. fruh sehr lebhaft, ohne daß diesseits irgend welcher
Berlust zu beltlagen. .v. Podbielsty.

Berfsailles, 2. Rov. Gestern Mittag hatte Thiers eine
reistündige Bisprechurg mit Bismarck. Heute früh militärische
derathung beim König, welcher Bismard beiwohnte. Um zwei Uhr
weite Zusammenlunft des letzteren mit Thierss.

Aus Wilhelnashöohe, 28. Okt., berichtet man det
„Noln. Zeitung“: Der vorletzte Alt des deutsch französischen
krieges in beender Meß hat dapitulirt. Schon seit drei Tagen

wußte es der Kaiser und ging düster und traurig berum. Am 26
Oktober kam weder Speise, noch Trank über feine Lippen. Die
Offiziere seiner Umgebung waren kalt, gefaßt — sie haben be—
zriffen, daß der französische Waffenrahm auf lange Jahre verblichen
st. Wasz in Paris, Lille und Tours noch geschehen mag, intere⸗
irt nur den Patrioten — der französische Soldat hat seine Rolle
nit der Kapitulation von Metz ausgespielt! — Das haben die
hZerren Alle degriffen. Ein anderes Unheil zieht sich über das
aiserliche Geschick zu ammen; man hat hier die Gewißheit erlangt,
zaß die gefangenen französischen Offiziere in den ihnen angiwie⸗
enen Städten ystematisch von orleanistischen Agenten bearbeitet
verden, und daß die natürliche, ihrer Niederlage folgende Mißslim⸗
nung trefflich gegen das Kaiserreich ausgebeutet wird. — Soeben
st der frühere Polizeipräfekt Pietrie hier angekommen und gleich
zum Kaiser beschieden worden. —

Kassel, 1. Nov. Die Kaiserin Eugenie, welche in Wil⸗
helmshöhe eingetroffen war, ist bereits wieder abgereitt.

Berlin, 15 Nov. Dem „Staatsanzeiger“ zufolge sind die
Bedingungen der Capitulation von Metz wesentlich wie die von
Sedan. Die Uebergabe der Armee und der Festungsgarnison erfolgt
ils Kriegsgefangene, das Festungsmaterial wird Kriegsbeute, den
Offizieren bleibt in Anbetracht der bewiesenen Bravour, der Degen.

Berlhin, 29. Okt. Man versichert die Zusammenkunft
deutscher Fürsten in Versailles werde zwischen dem 8. und 12.
November siattfinden. Der Herzog von Braäunschweig sowohl als
der Großherzog von Hessen solsen die Einladung abgelehnt haben.

J N. Wien. Tagbl.)
Aus einem Briefe des Grafen Bismarck an seine Gemahlin
heilt die Magdeb. Zig. Folgendes mit: Die Berliner möchten
nicht ungeduldig werden. Vor Anfang November könne es nun
einmal vor Paris nicht losgehen, weil erst bis dahin Alles an
Beschützen u. s. w. nothwendige zusammen wäre. Dann aber werde
es gewiß losgehen, darauf könuten sie sich verlassn. .

Nach einer auch durch das Militär⸗Wochenblatt wie dergegebe⸗
nen Berechnung sind gegenwärtig 4 französische Marschälle, etwa
140 Generale, 10,0900 Offiziere, 323, 000 Mann Franzosen in
eutscher Gefangenschaft, während die Franzosen nur 2100 deutsche
Zoldaten gefangen, hatten.

Nach den bitterbösen Erfahrungen, die diesseits mit der eigen⸗
artigen Auffassung* des Begriffes eines gegebenen Ehrenwortes
Seitens der in unsere Hände gefallenen französischen Officiere ge⸗
macht worden, hat der König angeordnet, daß jetzt Entlaffungen
jegen Ehrenwort bei gefangenen Officieren nicht mehr vorkommen
ollen. In einzelnen Gefangenen⸗Depots sind in der letzten Zeit
Anordnungen vorgefallen uud unter verschiedenen Gruppen Gefange⸗
ner, welche man Gutsbesitzern und Fabriken zu ländlichen ꝛc. Är⸗
heiten überlassen hatte, sind Meutereien vorgetommen, so daß Mi⸗
litär⸗Detachemenis zur Abholung der Widerjetzlichen abgeschickt
werden mußten. 2*

Auf Allerhöchste Bestimmung sollen 2 Reserve⸗Jäger⸗Bataillone
sur Wahrnehmung des Etappendienstes, in den occupirten Landes⸗
heilen aus den beiden Ersatz Compagnien der Jaͤger-Bataillone
horhandenen überzähligen Mannschaften und einzuziehenden Reserven
ormirt und mobil gemacht werden. Wie verlautet, wird der Stab,
owie eine Compagnie dieser Bataillone in Berlin formirt.
Die Stett. Ztz.“ ?ntnimmt einem Feldpostbriefe eines pom
nerschen: Artilleristen, daß die Franzosen in Soissons ein zweites
Trauerspiel à la Laon aufführen wollten, und daß wir es nur
er Vorsicht eines Oberfeuerwerkers zu verdanken haben, daß ein
zroßes Unglück verhütet wurde. Derselbe fand nämlich beim Re—
bidiren der Casematten eine Menge Pulvber aufgespeichert, welches
permittels einer Abzugsschnur mit einer Schlagröhre in Verbindung
zesetzt war, welche letztere wiederum an der Thür befestigt war,
dätte man nun nicht mit Behutsamteit die Thür geöffnet, so wäre
ine Explosion erfolgt, deren Folgen gar nicht abzusehen gewesen
Da den
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646
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        Frantkreich. menbringen lonnkez nach Pontaille begeben, welches
TDo mer 3. 80. Olt. Die Proclamation Gambetia's, welche fuacnier . n 53 se Ñe
die Kapitulation von Metz“ ankündigt, sagt? Der- General, uf sete Mann,“ denen 9 och — an Munition Imangent Da⸗e
welchen Franlreich selbst. nach. Meriko moch zahlte⸗hat soeben. Zem ist eee Karbbelta Garihaldi gnhtwaus hat, um
Vaterlande mehr Pls, hunderttausend Vertheidiger entzogen. Bazaine von welchem Europac Miralel erwatel. — Sie mi großen
hat uns verrathen, er hat sich jum Werkzeug des Mannes von Lettern, und — die Blatter aller Parteien druckem; diese
Sedan gemacht, zum Mitschuldigen des Eroberers. Er hat die Ehre Regierung in Tours mystifizirt Frankeich und mystifizirt Gari.
der Armee, die er zu hüten hatte, mißachtet. Er hat dem Feind baldi. Die ganze Armee der Vogesen, wird sich mit der Zeit auf
ohne den Versuch der äußersten Anstregungen hundertiausend Kämpfer das reduziren, was der General unter dieser⸗ Mengen· Bewaffneter
und 20, 000. Verwundete, Gewehre, Kanonen und die stärlste zusammenstellen konnte, welche viel Laärm macht, droht, aber va
Festung Frankreichs überliefert. Ein solches Verbrechen kann durch vonläuft. Das ganze italienische Element / nämlich die Alpenjäger
leine Justizstrafen gesühhnt werden. Es ist Zeit, daß wir uns die Genueser und Lombarden, die herkamen, ist ohne Waffen d
wiederfinden unter der Aegide der Republick, welche wir entschlossem ohne Equipirnng. Ph 7
sind, nirgends capituliren zu lassen. Es ist Zeit, daß wir aus
dem äußeren Unglück die Verjüngung unserer Moralität und poli—
tischen Kraft schöpfen. Seien wir zu den letzten Opfern, bereit.
Angesichts des Feindes, den Alles begünstigt, schwören vir, uns
niemals zu ergeben, so lange noch ein Zoll unseres geheiligten
Bodens unter unseren Sohlen. Halten wir das ruhmreiche; Banner
ver Revolution fest. Unsere Sache ist die. der Gerechtigkeit und des
XX
wir durch Thaten, daß wir durch uns allein die Ehre, die Unab⸗
häugigkeit und Unverletzlichkeit aues dessen, was das Vaterland frei
vnd 404 macht, erhalten können und wollen. Es lebe Fraukreich!
Es lebe die eine und untheilbare Republikb ..
DTours, J. Novbr. Gambetta erließ nachfolgende Procla⸗
malion an die Armee: Soldaten! Ghr wurdet verrathen, aber nicht
eutehrt; jetzt, wo Ihr unwürdiger Führer entledigt, lämpfet für
zie Rettung des Vaterlandes, für den heimathlichen Heerd, für
kure Familien, für Frankreich, Euere Mutter. Rächet Eure Ehre,
welche die Ehre des Landes ist. Gure Brüder von der Rheinarmee
erhoben ihre Stimmen gegen jenes feige Attentat und hielten ihre
Hande fern von der fluchwürdigen Capitulation. Führet ihre
Siege (H. zu uns zurüd. Euch sind die Geschicke des Landes
anvertraut.
Einem dem Movimerlo aus dem Garibaldinischen Haupi
quartier zugegangenen, aus Dole, 22. Okt datirten Schreiben
entnehmen wir Folgendes: Wir verlossen Dole, um uns mit allen
den Streitkräften, welche Garibaldi in diesen zwei Tagen zusam—

— Belgien.
russel, 1. Nov. Heute eingetroffenen Berichten zufolge
ist der Gesundheitszustand, der Koirearmee durchaus uagünstig. —
Das „Anivers“, meldet: „Die Franctireurs des Elsaß, der Bre⸗
tagne und der Vogesen weigern sich, unter Garibaldizzu kämpfen.—
. J. Eugland.
.. London, 29. Olt. Die Orleanisten in Frankreich sollen
die Absicht haben, den Herzog. von Aumale an die Spite der
Republik zu bringen. Die Londoner Journale halien den Frieden
durch die Kapituiation von Metz nicht nahe gerückt.
London, J1. Nov. „Daily News“ enthält folgendes Te⸗
zgramm üller die Besetzung von Metz: „Am 39. Oktober, Mor⸗
gens, wurden die 10 dorts durch die Arlillerie des 7. (westphä⸗
lischen) Armeecorph besetzt. Nachmittags1 Uhr verließ die kaiser⸗
iche Garde die Stadt mit ihren Waffen, und legle dieselben bei
Frescatie nieder. Die anderen französischen Truppen hatten ihre
Waffen bereits in der Stadt im Arsenal niedergelegt und mar⸗
chirten nach den ihnen angewiesenen Cantonnemenis außerhalb der
Forts, um dort die Abführung nach Deutschland abzuwarten. Um
bUhr wurden die französischen Wachposten von preußijchen Trup
pen abgelöst, nachdem zwei Regimenter Infanterie und ein Regi⸗
ment Cavalerie einmarschirt zwaren. Generalv, Zastrow nahm
om Goubernement der Stadt und Festung Besiß. Der framd⸗
ãsche General Coffinieres hatte amm 28. Oklober mehrfache Demon⸗
trationen und Prolestationen gegen die Capitulation zu bekämpfen.“
—
Wohnungsveränderung.

7 J
Im Verlage von 4. H. Payne in Leipai g ist soehen érschienen und durch alle
Buchhandlungen sowie dareh alie Colporteure au peziehen? 12 — 5
—A *8 212 3* 242 4* ——
Der heilige Krieg 1830.
VthüûunmMmlIiche Dartrun.. α
ꝑ — 534 * * 5* — 27 143 2 247*
un i Dem VoIIe in Wassen gewidmet 8 n
“ - —— 3
Dieses Merk. wolehes jn klarer und volkathümlicher Sohreibhectss vine bollstaiidige
und lehendige Geschiehte dieses Krieges u werden bestimmit ist, wird damit beginnen,
die Ursachen des Krieges verstündlich für Jedermann darzuegen/ umtdam rasobdie
Preignisse auf dem Kriegsschauplatae von Anbeginn an in geordnetem Zusammenbang
forzuführen und. den ferneren Ercignissen sehnéil 2u folgem Im vweiteren Verinufe virä
der Versasser unter strenger Berũcksichtigung aller Petaiis be denjenigen Momenten
sich weiter ausbreiten, welehe als besonders einfiussreich auf die femere Entwickelung
gekennaeichnet sind. Es möe-te wohl sehwer sein, eine geeignetere Porsbniicureit au
Parstellung des jetzigen Krieges 2u gewinnen, als den Verfagger. Derveibe b e
lange Reihe von Jahren in Prankreich ugebracht, an franzöisschen Zeitumgen mitgear-
beitet, fur deutsche Zeitungen von dort aus correspondirt nmã xeunt die Ver-·
hültnisse und Persönliehkeiten wie nur wenige seiner“ deutschenTandsleote Dass er
mit den dentschen politischen Verhältnissen ete. rollstandig vertraut ist, dafur: bũrgt
seine vierjahrige Chef· Redaction eines der namhaftenten Folitischen Organo Preussens.
Zu leichtem Ueberhlick und larstem Verstündniss verden die violen. in den, Jext ge-
druckten Illus trationen sehr wesentlich beitragen; darunter dié Portruits det οννα
gendaten Porsönlichkeiten, Autographen derseiben, Karten des Kriegsschauplateęes, Plünc
der Städte und Festungen. Ausserdem enthaält jedas Heft rier auf sebaraten Papier ge ·
druekte I 2 ———
STTA
Suf diess mache ich Sie hesonders anfmerksam-, da aie an aichiꝭ squoꝑ qino aehön Calexio
uuserer beliebteston deutschen Generäle bilden wird. —
Das Werk eérscheint in Lieferungen, alle 14. Tage tine deiglcichen in b gMte
Umsehlag. Preis 5 Sgr. Cires 20 soicher aufeinander folgenden Hefte maehen das Werk
vollständig. ιν ν r
Man vied alla Reöνανινινσον harait Anden. αια Lotto rar L—

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Dem hiesi en und auswärtigen Publikum
die ergebene Auzeige, daß ich meine bis
derige Wohnung bei Herrn Peter Wil⸗
helsm verlassen, und meine eigene in der
Bruͤbenstraße der prot. Kirche gegenüber
dezogen habe. —

Much wird ein braver Junge in die
Lehdre aufgenommen.
St. Ingbert den 29. Ottober 1870.
J. Dereum, Screinermeister.
vo, 60

—XXX

uAneearomi,
α.
Arrowroot,
— Fliegenpapier,
* Tapiocea,
Iycerimæaei se.
EIXRRX
find wieder eingetroffen bei
Fritz Panzerbieter.

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50 60 Klafter

—AR kiefern Bau

holz, zu verlauien bei
Louis Höh, Breitermühle.

Zentner.“ Weißbrod aizt Rilogria 21 Ar.
—VV
20 tr. ditto 1 Kilogr. 10fr. Gemischtbrod
Kil. 36 Ir. 1 Paur Weck7 Loth2 krr Rind⸗
leisch I. Qualu Ivανν QUaliue.
—XD
Schweinefleisch·I Sdrrsn weru Pfund, Wein
23 kra Brro 6 dra vet Liger / Butter 86 kr.
—B

Frucht⸗Zrod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 3. Novembr.
Weizen 7 fl. 57 tr., Korn 6 fl. 38 tr.
Berste 2reihige, — fl. — ir. Gerste vier
reihige, — fi. — kr. Spelz 5fl. 40 fr.
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel 4 fl.
— kr. Mischfrucht⸗ — il. — kr. Hafer
fl. 50 fr. Kartoffein 1. fl. — kr. Heu
4flJ. 20 kr. Strob Lfl. 50 kr. ber!

Austräger, (Bursche oder
Fädchen) für den St. Ingber
ter Anzeiger“ werden gesucht.

Die Erunedition.

Redaktion. Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
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329828 533382835 — 3253 325 3333353378 33338 53533 3
J 52 3837*3 533 —A 2232 2 222—
* — * 255 2* * — — 22258** 53:;3 583 23227
Z. 2 —2 8232 * 7 8 — 55 ã* 52225 —— 2 5328
** 18 —— 323 J— — 1237232.8* —5 ———
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ůb 2*2 38 88 7 J8 —— 392 — *227 858 22
865835 2 8 23 5828 14z582538* 2225
288 — 135* * — 383 2393 2222388
2 J 71 —— * 7 E T. 2 **
7 8.5* 23 3535 * *27 — 3335 2535 37 352* *8
25 — —5375 553 5 258333335 323828
28 53 228 73 *33222 ——— —
n 332 32857*8* 32*2*83 823** *7*
753 3358
88853* 33333 233
— z*. 525* J 5275 * — 27 »*732 —8
*» v 2 * 4 *E * * 23 228 —3 325
578 3* F 2553 —
88 4346232 ——
F7 —— — 8 2*
4* * 5* * — 22 —x 28
* 538 22* 5358 78 * 25 * 8333
748 88 3338
23 *3 3522. 558
782 — 7
—18 532232 23233 388 —A— *
555* 25* 235323 28 2288 2*886* 78—
— 27 2225 —— 5238 328 138
837 38333358 3 53837
E 8332335 — V 552
— 3 3 377
28 — —— 352
23335738 2 33 88 27*
27*2 3232— 2823
— * 3 2 I3 7
225728 525 *3 S8
—A 222* EEcE8
225 35 35350 *5238
2255— 5ã 5 3 27 2
333 83
* 225 * 53337. —
*— 28 5282 —538357
F — 25* *72 XS —
3255833— 2228
2332*225* 23255 37 53
S38 288 — — — ———
3338333838 8 8
5435533383 5

228 2 27238 * 2
—35233 82 3.
——— 2332352537
2 155338 * *83
5*33583 3383

7
35333838
2332325 53
88523538633
23835353858338
33332335

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uti SeInghe rtex wzeaigerr (and das mit dem Hanptblaite decbundene Undtochatiotgsblan, duit vet Dlenbiicge VDounirstags⸗ ind Sbuntatgs
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ants bun IS Silbergre Anzeigen werden mit 8 Ærzr. die dreispaltige Zelle Blattschrift vver veren Raum berechnet. nνα ν re
48171. α ι.— XXE Modembernaire nunιιιανια«J 1870.
— — — —75
re d . α —
— ιν Deutschland.mr
nin um ch en. I. Rovember. Unsere Regieruug dlesbt hinter
att gnderen veusschen Reglerungen in det Aurüsung der Mann,
haft nigk. zutitk, und wenn der Crieg sith auch noch einige Mor
zate durch die Hartaädigkeit lund Verdlendung det Fran josen in
e Langeziehen sollte, so Issl durch die im den uͤhten Tugen abge
hloffenen Lieferungsverträge schon dafüt gesorgr, daß es unseren
Zosßz aten au dem Nothwendigen nicht gebricht;, so wurden J. B.
gestern noch 80. 600 Prat, VLederstietelnauf? dem Wege der
Zuhmission von den Montuͤr⸗ und Ruͤst⸗ Depots in Nürrberg uͤnd
n München zur Lieferung begebeü. Diese Vorsicht der Regletung
nur zu billigen; denn wenn paan guch einen baldigen“ Frieden
vinscht. so ist doch Alles aafütdaht endlich einmgl mit unfern
uhelosen Rachbarn vollständige Abrechnung? gemacht wird, Diese
Ibrehnung laͤßt sich nach solhen Erfoigen auf deuscher Selle mu
iniger Ausdauer jetzt leicht hewertstelligen und es waͤre geradezu
rebelhaft, wenn mañ die mit sa vig edlem Blute erlauften Siege
icht jo ausnützen würbde, daß der grrrande natidu“ wenigstens
uf die ersten Jahrzente die Lust vergeht das trene Deun
and wieder mu Krieg zu überziehen. —— gegenwär⸗
igen Krieg weder gewolit noh deramaßh wit mollen troh uneret
Ziege nuch in der Zukunft keinen Krieg gegen Frantreich, denn
vir lassen uns, durch das Wort Floĩroꝰn nicht verblenden Das
eutsche. Volksheer, die von den Fratjzosen viel geschmahten
Schuster“* und Schneider“ kehren mit Freuden wieder zur Ar⸗
reik. des Frledens zurück und' verlangen Richt sobald wieder nach
euen Siegenaber sie und, mit ihnen das ganze deutsche Volt
erlangen reelle Bürgschaften und! sichere Garantien dafür: daß
ie deutschen Truppen zur Exzwingung‘ und Herstellung des
friedens nicht zum vierten Male in diefem Jahrhundert dor da
iehen müssen. Tausende und. abermals Taufende sind auch guf
nserer Seite gefallen, um solche glänzende Erfolge herbeizuführen
giele Opfer hat das deutsche Volt gehracht, schweres Unglück ift
wer die meisten deutschen Familienhereingehrochen,“ deun fast
berall fehlt ein heures Glied, hingeopfert in diesem heiligen
kriege auf dem Altare des Vatellandes, zur Vertheidigung natio:
idlet Ehre und dentschen Laudeß.“ gü solchen Erfolgen kommen
vir nicht wieder und zuͤm beltene Male, ohne daß Taͤnfende und.
bermals Tausende hingeichlachtet werden müßten; rine Wieder.
selung und eine Wiederauflage“? von so viel hingeopferiem Blut
nd Gut will das deutsche Volk nicht zes will Ruhe und Frieden!
iaben, aber kinengesicherten Es mitß jetzt eine Aera der
jtiedens kommen, sossen“ anders dit Wundest die dleser Krieg auͤch
ins geschlagen, geh ilt werden.“Dit Wifderkehr“ eines 44
tiesenlampfes kann aber gerade vom Standtpuͤntte der Humanität
in „echtet“ Menschenfreund wünschen? Darum/ jet „volle
strechnung und eine „o l ch e die Franltesch ing e dalsrnd
frieden mit uns ju halten. Auf, den guten Willen Frantrelchs
ind die wohlferlen Versicherüngender Groͤß mnaͤchte wollen wir,
ütfen wir es niemehr ankommen lassen, das hal der. Jegenwärtige
drieg leider bewiesen; Jel betst der Mann,“ — das wollen wir
ns jezt in Deutjchland beherzigen und demgemaß den Krieg mit
Energieso git Ende führen, daß ein dauernder Friede varauf
iden muß e n
Muünn'ch eu, RNob. Jun Ministerivm dis Arußerent sind
tfern von den ihn Hauptquartier · zu“ Vetsailles fich befindenden
Ninistern Nachrichten angelangt. Vie Verhandlungen, welche dori
der die deutsche Vexrfassungsfrage gepflogen werden, nehmen ihren
ngeftdrteit Foptgang; uͤber den Sland der“ Verhaudlungen sekbfl
bet lafsen rrn iͤr der Schwebe sind, selbst
andlich noch keine Mittheilaͤngen iachen, Was die Zeit der
lüccehr unferet Ministet betrifft so krwartet man dieselben tetned⸗
als vor Miitte dieses Monats .
Dnn e keg Rob.Aus Alibretsath ppirh. gemelvet? Fort
—— Brand Iere brennt seit 8 Uhr 77
Ber a 2 Roven General von Werder meldet/ daß
— Beyer am Roe Ott. vor Dünn harnien Wider⸗

innd Jaud; Prinz Witcherm von Vabeh nahm vie Hoͤhen von St.
Apolinatt und die Vorstaͤvti, idarauf der eee Am81
rüh wurde die Stadt von der“ Mairie —— — —* Dffi
iere verwunder 286 Man kodi und gerw ndetfeindlichet Verz
—— hesenvetes —8
9 —B * Vits . od elg *
Ver Jiwi fAbd, B. Mod. —V — *
angen hat Graf Pismarck dem ——6 Behuf bdex Vor
ahme ·allgemeiner Wahlen m Frankreich Unen fsunfundzwanzigtäge
ge Wosnsunssendeu ber Besm — ün ian
hefte henden militarrschen Stabne us ungeboten — α
e e oue gär donig
Dirttemn solgendenducnnerheseht iahsentt.
————
iei Pongteg hd Feld gten. geocn inen deiade der uns umn
dampf eheet Prach c pie Zuversibh aus
aß Gott mit uͤnserer gere hlen Sache sein wurde Aen deie
zgt sich fülli Seit de ni Tage von Weißenburg. wo Ihr zum
ersten Maie dein Frinde entgegen tratet, his heute, wo ich, die
dleldung der Capiulano von Met ine a
von Schlachten und Gefechten in die grlegegeschichie unngeigemgüch
Ipgetragen sporden. Ich erinnere an die Tyge von, Worse und
Saarbruͤcken an die dlutigen Schlachten um Meßz, an dig Kämpfe
bei Sedan, Beaumont, her Straßburg pnd. Parisrcajeder ist
it ung ein Sjeg hewesen Wir durfen mit dem Kalzen Bewuhn
ein auf diese —— ack daß sioch ie ein ruhmreicheren
drieg gefühert worden re doreche 2 gerne aus, daß
Ih Eurts Ruhmes wülrdig seib, Ihr habt alle die Tugenden ber,
vaͤhrt, die den Soldaten besonders zieren den höchsten Muth jm
ßefecht, Gehorsam, Ausdauet, a e bei Krantheitu
Entbehrung. Mit der Capitulation-vo Metz gst nußmehr die
letzte der feindlichen Armeen, welche uͤns * Beginn des Feldzuges
entgegentraten, vernichtet worden Diglen Augenbuck benute ich,
um Euch Allen und jedem Einzelnen dom' Geheral bis zum Sol⸗
aten meinen, Dank uud meine. Anerkennung augʒusprechen. g Ich
vünsche Euch Alle guszuzeichnen und zu ehren, indem ich heute
meinen Sohn, den Kronprinzen hon Prßen, und, den General
ꝛer Cabalerie⸗ Prinzen Friedrich Karl von Preußen die in diesa
Zeit Euch wiederhost zum Siege gesührt hoben, zu. Genexql · Feld⸗
narschällen hefördere, Was uch die, Zukunft — ich
che dem ruhig eutgegen, degn ig pris d wi ichin rupbene
dir Sleg nicht fehsen ann, und daß ppit unsere his hierhense
auh üreich geführle Sache Tuüchebenf on Erße. suhchmedt in
i e lIm. .. /
.. Der Großherzog von Baden ist, wie aus Karlsruhe elegru
ohirt wird, gestern Abend mit Befolge nach Versaillesabgereist,
zaß die andere deutj chen Kleinfürsien iin wenig frühet oder, ein
venig spaͤter die Reist ehenfallz anfreten wer den!dacf ols gewis
angenom en wetden. We R 241 —V
8 isn Z. Robl Raqh B crichicn ud dem Hauplquaxiiee
ger satie in e ee s te
Armee erhalten, Ahs Var! 4. sind, jiin, Haupiquarlier beflimmite
Nachtichten aͤngega hen daß her Fleifnnosast n der belunenene
dauptstadt nur Hoch 12Tage qus reiht ..
Bertin,s. Nod. Die,Prob. Cort.⸗ sagt Von. den bie,
her vor Meh verwanidten FTruppeg. wird das 7. Corps in Meß
zleiben und Jugieich zu dncn Oberatlonen gegen Thion ville verca
vatidt werden, Die Vinssionn umer hriugt gefangene Frauzosen
iach Deutichland und bleist daun in der Hemath. ¶ Der groͤherc,
Thel der Armee von Meg bleibt, under dem Oberbefcht Friedrichs
dart svermut huich . Dperationen gegen, en Suden und dig,
Mlitle Fraukreichs Die von der frühercsi J, Armee herfüghar
ewordenen Corps werden vorausichtlich. ünsere, Herrschaft im
Norden ausbreiten ete zriu iud)
ei eeSeneu hen üatern 80
—— —— —— Depeschen vom 20 Olt. eien
Frlatz an den norddeuschen Boischaten oida ue
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        storff, gerichtet, in welchem der Bundeskanzler d eberzeugung
detont, — I — — ndthig sc, bem franzosischen
Volke die ahl einer Ralivnaiderire ng zu dhe —E —
willigkeit, deren Zu ghudekommen zu 33 utscherseits voll
ändig dokumetirzEs fehle aber die Ider Pariser
Machthaber. Da Bestreben Engtands konne nur vanlbar aner
lannt werden, obgleich zu befürchten sei, daß die Pariser Regier⸗
ung dasselbe mißverstehe und darin eine Ermuthigung zu fernerem
Widerstande finde. Deutjcherseits könne nach den gemachten! Er
fahrungen selbstverständlich keine Initiative zu neuen Verhandlun⸗
gzen ergriffen werden. Der Erlaß jchliegt mit der Versicherung
daß wir jeden von französischer Seite uns zugehenden, auf An⸗
bahniung von Friedensverhandtungen gerichteten⸗Vorschlag? bereit⸗
willigst eutgegennehmen und wt dem aufrichtigen Wunsche auf
Wiederherstellung des Friedens prüfen werden.
BSerlin— —5 General Löwenfeld, bisher Inspeltor
Rserberochs inl gn Goupvern ur von iehernant aind har
ich Zeste auf seinen Posten begeben. ,
5 ———— Harl nimmt in einem Armeebefehl von der
Armee und der Division Kummer, die nächsters verschiedenen
Beflimmungen entgegengehen werden“, Abschied. Es ist also fest-
gestellt, daß diesz Truphentheile AI, 7. u. 8 Corps und Division
ummers iheils dort verbleiben. heils nach dem, Norden, geschidt
werden. Von Friedrich Karl, heißt es in der Karlsr. Zig.“. ex
werde fortan die Operationen im Süden persönlich leiten. Seine
Armet bestünde dann wie früher azus dem 2. 3.9. und 10. Korps.
Bex in. In der Rheinproninz, und Westjahlen, sowie im
Elsaß unb DeuütscheLoshringen ist die Kartoffelernte in diesenn Jahr
angünstig gusgefallen. Da der * Theuerung dieses noih⸗
vendigen Vebensmittels nurr durch Ermdglichung reider Zufuhren
mus denjenigen Landestheilen, in welchen eine dessere Ernte erzielt
vorden ist, begegnet werden lann, so hat der Haudelsministet Ver⸗
anlaffung genommen, auf den preußischen Stabisbahnen die Fracht
sur Katloffein in Wagenladungen, weiche nach Westfalen, der Rhein
hrovinz, dem; Elsaß und Deutschlothriugen bestiinmt sind, einstwei
en bis zum r Ma l. J. auf, den geringen Betrag pon 1 Pf.
yrbe Citr. irnd Meile nchstenent festen Zujschlage don Thblr. pro
00 Ett zu erinäßigen.“ Deselbe Saßz soll' auf den occupitten
Bahnen det henaunfen franzbsischen LTandestheilen zut Anwendung
ommen:. Außerdem ist den Verwaligugen der preußischen Privat-
bahnen anempfohlen wotden, auch füt ihre Bahnen eine gleiche
Frachtermaßigung fütt Kattoffeln rintreten zu lassee.
Was Wurtembera“ an Gefangenen von der Armee von
Meh aufzunehmen hat, betrügt 8000 Mann und 259 Offizieren;
dieselben kommen nach Asperg, nach Ludwigsburg unde nach
Weingarten · 33
KWasfel,“ 81 DiteDie in Metz gefangenen franzoͤsi⸗
schen Marschäsle Bazaine Leboeuf und Canrobert nehmen“ hier
hren Aufenthalt. Canrobert ist mit großem Gejolge hereits hier
—XX — —
Kaffel,3. Nob. Die Kalserin Eugenie ist gestern Abend
iach Hannover gereist zgleichzeitig reisten die Herzogin v. Hamu-
son und die Prinzessin d. Monaco nach Frankfurt zurück. Gestern
Racht sind die Marschälle Kanrodert und Leboeuf angekomnen u.
jaber den Kaiset im Laufe des Tages besucht. .
Seipzuͤg, 28. Otte Heute Nachmittag trafen ohne alle
Bedeckung 66franzofische Offiꝛiere welche der Besatzung von
Schlettftadt angebört hatieit, hier ein sie reisten weiler nach Glogau
wohin sie sich zufotge gegebenen Ehrenwortes in die Gefangenschaft
begeben.
Die Cotrespondanceede Berline brachte dor einigen Tagen
bekanntlich die Nachricht vaß der Kaiser Napoleon mögucher Weise
aus Gefundheits⸗Rüͤcksichten Wilhelmshöhe mit Elba vertauschen
onnie.“ Zudieser Beinerküntz ist, wie die, Koöͤln Zig.“ hört, kein
Brund vorhanden, sie ist eben nur aus einem Gerücht entstanden.
(Auch Florentiner Telegranme deschäftigen sich mit dieser Nachricht.
Wahrend ste von den einen ebenfalls nur als ein Gerücht be-
zeichnet wird, melbet man!der Presse“:An Heren Visconti⸗
Benosta ist von Seite des Grafen' Vrasster F St. Simou, Ge⸗
jandten des n.orddeutschen Bundes, eine vorläufige vertrauliche
Anfrage Uber die Thunlichkeit der Uebersiedelung Napoleons III.
und seiner Familie nach der Jnsel Eldägerichtet worden. Während
der Kriegsdauer würde es sich hiebei um einé Internirung der
Persondes Kaisers handeln, der inbessen den Wunsch zu erleuunen
zegeben hat, die Insel zucr vleibenden Aufenthaltsort zu wählen.“
— Bel dlefer Gelegenheil wollen wit gleich constatiren, daß die
Nachricht von einem Besuche des Prinzen von Wales hei det Ex ⸗
taiserin ebenfalls undegründer ist/. —
Als die Uebergabe der Festung Schlettstadt in Versailles be·
sannt wurde, glaubten die Enwohner aufänglich, daß dietz eine
)eutsche Festung und von den Franzosen genommen'sei; sie waren
o naipfur sich diesen Sieg zu beanspruchen, recht haralteristisch
ur die geogtaphijchen Kenntnisse dieser Leute, die factisch über ihr

pezielles Departement hinaus und in ihrem eignen Lande- absolut
tinen Bescheid wissen. *3 ——
dDer Hamburger Correspondent versichert, daße zwischen
ꝝußland und. Preußen Abmachungen beltehen, daß. dieselben, aber
ucht deni Südosten, e dem Nordeu Europas gelten. Graf
hYismarck habe nämlich dem Fürsten Gortschakoff die endliche Re—
ulirung der nordschleswig'schen Frage zugesichert. Daraus erkläre
ich auch der überraschend freundliche Ton, den die letzte dänische
Thronrede gegen: Deutschland auschlug. Die Nieler Zeitung bemerlt.
dazu2 „Wir haben Jeider keine Ursache, die Richtigleit dicser Nach⸗
icht zu bezweifelne Schon vor: ceirca zwei Monaten ist uns eine
ihnliche Mittheilung zugegangen, dies ist der Grund, daß, wir in
etzier Zeit Lebhaft für die Erhaltung Nordschleswigs —R J.
Lem.bex q. 22. Olt. Dentichenhaß.)Die Lage der Deui⸗
chen in Galizien ist nahezu eine unleidliche geworden, denn man
jann öffentlich nicht mehr Fit, seinem. Deutschthume hervortreten,
onst läuft man Befahr. verhöhnt und insultixrt zu werden. Man
ann deine Straße von Lemberg passiren, ohne ein Spottlied u.
ehässige Aeuße rungen über die, Deuütschen zu vernehmen. —
zie Perfide der politischen Ibuͤrnale nicht vermag, das suchen die
Poleu durch ihre Witzblälter zu erwirken. So war neulich in
illen Buchhandlungen und Verkaufsläden zin Wißzblatt zu sehen,
das ein im Kothe fich wülzendes Schwein abgebildet hatte, und
arüber die Aufschrift: „Sieg des deutschen Theaters.“ Wahrlich
in ergötzliches Bild, das in seinem Unsinn nur den einzigen ung
röstenden Siun hat und zu einem lächelnden Bedauern zwingt,
zaß der palnische Wig nur Koth und Schweine zur Bajis hat.
Fraukreich..
hierg haät neuereings die Uebernahme eines Portefeuilles sür
d langẽ abgelehnt, bis die Constituante einberufen sein würde.
Das Siecle“ enthält einen geharnischten Arlikel gegen dje
Septembermanner, welche den Stellenjägern Thür und Thor ge⸗
zffnet hätten, der ganze Bau —— Jej durch eine Fluth
von Eorgeizigen üͤherschwemmt, so daß man jeht mit Besorgniß
räge Wie werden wir uns der unreinen Elemente entledigen
velche jetzt die Berrpaltungen und Zugünge zux Gewalt überfülleg
lichts in een in den impexial stischen Institnnionen,“. als
duee te in den gieren Rehioden aledingg nut Ganleuccz
ind seiner Collegen Hauptaugennierk der ——
ollie doch auch an die Zukunft denken, und die Nepublikaner dür⸗
en, nachdem fie sich in Anstrengungen zur Rettung des Vaitxlan-
deg erschöpft haben, die Enthaltsamkein nicht so weit treiben. daß
ie schließlich zinzig und allein für die monarchische Reaction ar⸗
zeiten,.Der Geist der ländlichen Distrikte ist läglich; warum
geschat noch nmichts, um sie über die wirkliche Lage aufzutlären
rs iss gar nicht selten, daß man selbst auf den Straßen der Stadte
deute aus dem Volke unter dem Beifalle der Zuhörer wiederholen
zört, die Preußen seien bezahlt ivorden, um. nach, Fraukreich zun
ommen. Noch gesiern konnte man einen Redner, der halb Bürger
Jalb Betiler war, diesen Satz mit Ueberzeugung unter Zustimmung
der Gallerie entwickeln hören. Was beweist solche Verwirxrüng d
Daß unwissende Menschen, die von den furchtbaren Ereignissen der
jetzten Monate überrascht worden, weder den Sturz des Kaisex⸗
hums, noch dessen Folgen, noch die Zukunft begreifen. Sie sind
noch von dem widerlichen Geschrei der schamlosen Präfekten, der
chmutzigen Beamten befangen, welche, als Sedan schon vorbereiteh
var, die Republibiner zu Mitschuldigen des Feindes machten, der
o uͤngeschickt durch. den Dezemdermann herausgefordert, worden
var. Die provisorische Regierung frage sich noch einmal, wohin,
olche Ansichten führen !“““ . 7. D
Ein französisches Blait, der Progres de Lyon“ theillmit,
aß der Kzriset von Kußland dem. General v, Moltte den St.
Bedigeorden verliehen habe, und fügt' dann hinzu: Moltke würde
Uso Roch leben, wenn diese Depesche nicht eine hreußzische Kriegse
ist isl, um denVerlust. des ersten ihretr Stralegen zu
verheimlichen.5 ——7 . 5
Der Marschall Vailiant ist aus Frankreich ausgewiesen worden.
Her Adjuult des Maites von Mirecourt, Benoit und Phelisse,
Naire von Vittel, find von der Centralregierung von Tours ab⸗
lesetzt worden,- weil „fie Anschlagzettel und Proklamationen der
Feinde Frankrtichs unterzeichnet und, so gegen ihre Beamtenpflicht
and ihre Würde französischer Bürger gehandelz haben“ — „Die
segierung von Tours läßt gegenwärtig folgende Fabel verbreilen:
„Eine gewisse Anzahl Polen sind in unserer Staot angekommen.
un ein Contre: Ulanenkorps zu bilden, dazu hessimmi, den Parti⸗
anenkrieg, wie et in Amerika Mode ist, zu sichern. Diese Frei
wisligen versichern, daß sie alle Polen der preußischen Armee,
velche die beste dentsche Kabnllerie sind und die fast allein das
Lffeiuw der Ulanen bdilden, zur. Desertion verleilen, werden.“ —
Baribaldi hat 49, Mann Soldaten mit einem seiner Offinere nach
zem Jesuitentloster von Dole gesaudt, um den Bewohnexn desselben
)en Vefehl zu ertheilen, bijnen 24 Stunden die Stadt zu der
lassen, und zum wenigften 20 Stunden von derselben entfertt ihren

—
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        Aufenthalt zu nehmen. Der Prafelt wagle nicht, fich Garibolti
u widersetzen, und die Sache wurde daher vor die Regierung von
Tours gebracht. i⸗ů —* —* *
Unter den Arklagen, welche französische Blätter gegen den
Heneral Unh ri ch erheben, ist besonders der Vorwurf auffallend,
̃ ver General in engster Verbindung mit einer“, deutschen Partei
a Straßburg gehandelt habe,“ welcht die ganze Vertheidigung ge⸗
ahmt habe: Der Progreͤs de Lyon“ sagt in dieser Hinsicht:
Anstait, daß dem General Uhrich Ovationen daxgebracht wurden,
nißte dieser General der strafenden Gerechtigkeit angezeigt werden
vegen seiner seigen Nachgiebigkeit gegen die Preußen und besonders
jegen dje Honarationen von Straßbutg, die größtentheils zu der
nder Stadt vorhandenen deutfchen Partei gehöten. Der General
st reines elsassisches Blut. d. h.deutsch don Charatter und Ge⸗
imimg, verheirathet an eine Deutsche. Die vermeinte Energie
iess Generals war nur die Starrköpfigkeit deutschet Grundsätze
inb unuberlegter Ergebenheit gegen die Bourgeoisie von Straßburg,
veren größter Theil, wenn der Ehsaß nicht mehr zu Frankreich ge⸗
deen foll. reinen imabhängigen, mit dem nord⸗oder füddeutschen
Junde vereinigten Staat zu bilden, wünscht.“ Die Nat.⸗Zig.“
zemerkt zu dicser Auslassung: Wir sind natürlich volllommen über zeugt
aß die, Anklage des Verraths gegen den Geueral Uhrich und die
ztraßburger Bourgeoisie jeden Grundes entbehrt. Eolches Geschre
salf gegenwärtig dei jeder Gelegenheit durch ganz Frankreich und
ußt einen ehrlichen Ranjen undefledt. Andererseiis lönnen wir
cht umhin das kranzoösische Zugestaͤnbniz zu registriren, dah es
in Sirabburg eine deutsche Pariei“ gibt und daß übethaupt alle
deute von, Feinem elsaͤssischen Bluͤte deutsch von Charalter und
desinnung ünd.“Wie ist damit die Anklage, zu vereinigen, daß
nir diese elsässische Bepöllerung auf's Schnödeste vergewaltigen, wenn
wir jie zum alten, wahren Voterlande zurüdführen? e
Die Weiber von Elbocun wollen das Beispiel von Pa⸗
ais befoigen und jetzt ebenfalls-einAmazonenlarps bilden. Ein
Theil derselben hat an das Wocalblatt Dieser“ Stadt folgendes
Tehreiben gerichtet:, Elboeuf, 171 Dit. 1870. Herr Redacteur
Sie haben gesagt: „Alle Welt muß sich ir Masse erheben, selbsi
sie drauen.“ Ihr Aufruf, wird kein vexgedlicher gewesen sein;
wir dilden eine Compagnie“ Freiwilliger. Wir hoffen, daß der
dere Präfekt uns dazu“ ermächtigen und jeder von uns eine
Fuinte geben wird, Wir werden beweisen daß die Frauen von Et—
deuf keine Feiglinge sind. Gen ehmigen Sie ec. Verehelichte Btuyere
Verehenchte Mafselin. Verehelichte Delamand. Jungfet C. Poizol
Jungfer J. Carbonnier. Jungfer Aidgane. 3
Da Klappern zum Handwert gehört so wirb“ nuͤndaüch ln
ßaris das Möglichste aufgeboten, den Belagerten Muth und den
elagerern. Angst zu machen, zumal dieselben noch gar leine An⸗-
dalt tweffen, won Poeis abzudiehen. Peuple francais“ gibt einen
zanzen Katalog von Tödtungsmitteln, welche wie das große Ge⸗
acht über die Preußen hereinbrechen werden, und den wir hier
plgen lassen. Da ist zuerst die., Mitrailleuse Montigny“.wirst
181 Kugeln ind der Minute (die Mitrailleufe von Meudon warf
nur 155). 4] Dann kommt. die Mitrailleuse Marklerberg, ein
ragbares Geschuütz mit 250 Kugeln per Minute. — Die Mitrail⸗
euse Durand (noch im · Versuchsstadium). Bei ihr wird das Pul⸗
jer durch Dampf erfetzt, Amd sie kann auf eine Entfernung von
100 Metern 60 Kugeln per Sekunde, also 8600 per Minute
regnenlafsen.⸗MDie Bomben Monestrol, vervolllommnete Grana⸗
en, von denen jede 1000 Feinde kampfunfähig machen kann. —
Die Branbbomben ⸗Gaudiun's, bestimmt, aus besouderen Ballons
eschleudert zu werden. Sie würden die Wirkung haben, die Vor⸗
rathe und Fuhrwerte des Feindes zu zerstören. Die Stinkbomben,
je haben die besondere Eigeuschaft, mehrere Stunden hindurch in
ãnenthinreichend; ausgedehnten Umbkreise die Personen zu ersticken,
welchee nicht getodtet worden sind () — Die Satansrakete, welche
eijn garzes, Armeelorps auf, tjne Distanct Son 4 und 5 Kilometern
n Flammen aufgehen läßt. e, Das Griechische Feuer des Herrn
Heaume, Brandgeschosse, welche alles verdrennen und verzehren,
vas ihnen in den. Wurf kommt, ohne daß es möglich ist, sie zu
oͤschen. Man tann sie auf große Entfernungen schleudern. — Die
Frpicsionsminen von Dieheim, welche auf gewisse Entfernung ganze
Regimenter in die Luft sprengen. Bescheidener sind die untetirdi⸗
hen Torpedo's, weiche, ihre Geschosse mannshoch in die Hsbe
werfen, und in einigen Minuten Bataillone vernichten. Diesem
Register fehlen noch die Kuͤgelschachteln, welche das Haus Cail
abricirt und mit denen man an Sielle der Kugeln gewisse Geschütze
aden will. Eben so fehlt auch ein sehr moͤrderisches Werkzeug
gineritanischer Erfindung, „welches neulich im Polygon von Vin⸗
tenneß in Gegenwart des General Vinoy und einer wissen schastlichen
Fommission geprüft wurde· 3 Won .
Becelgien. Seunrn
— Brüll Lel. 8.Nob. Aus Tours eingetroffenen Verichten
susolge halte sich Admiral Fourichon geweigert, die · Proklamatiou
Din 30 Ott! die Capitulation von Metz betr., au unterzeichnen.

Die? Uebersiedelung der Kegierung ist bevorste hend. — Der
Zouspräfekt? von Arles hat die dortige Jesuiten⸗ Congregation auf⸗
elösst, die Jesuiten ausgewiesen und deren Güter eingezogen. Ge⸗
neral Voutbati ist.in Arros cingetroffen. v αα

England. —

I Mailh Rewse gibt imter dem Datum Essch, 28. Olt, eine
Beschreibnng dessen, was sich unmittelbar vor der Uebergabe von
Metz zugetragen. Nach dieset Mittheiluns machte General Coffi⸗
meres der Commandant der Stadt umd Festung Metz, dem Mar⸗
schall Bazaine am 21. die Eröoffnung, daß er für die außerhalb
der Festung gelagerte Armee keinerlei Mundvorräthe mehr liefern
onne umd daß viese fonach selbst sehen mitsse, wie fie fertig werde
Darauf Befahl Bazaine seinen Vorposten, das Feuer auf die preu⸗
zifchen einzustellen, und, ftillschweigend erlaubte er seinen Maun⸗
Haften, in Gruppen du einem“ bis zwei Dutzend zu desertiren.
Diese wurden von den Deutschen als Gefangene acceptirt, größere
Massen indeß zurückdewiesen?““ Am Nachmittag ves 24. brachte
cin Spion die verläßliche Nachricht aus der belagetten Siadt, daß
waͤhrend der Nacht ein starker Ausfall in der Richtung auf Gra⸗
helotie zu gemacht werden sollte. Da das wiederhotte Anerbieten
hazaine⸗s, mit feiner Armer zu kapituliren, entjchieden abgelehnt
worden war, sollte der Ausfafl vhne jegliche Hoffnung! auf die
Retiung eines Theiles der organisirten Truppen, sondern nur zu
dem Zwecke unternommen werden, inn die Deutschen zu zwingen:
ie zu Gefangenen zu machen, damit die Festung selber durch ge⸗
ingere Jnanspruchnahme der“ noch vorhardenen Mundvortäthe in
den· Stand gesetzt werde; noch einige Zeit länger auszuhalten. Um
7 Uhr Abends indessen war es dem Marschall Bazaine gelungen,
den General Toffini⸗res davon zu überzeugen, daß das unvermeid⸗
liche Bluwergießen für eine bloße Verlängerung des Widerstandeß
— — Dann wur de
rin Patlamentär zum Prinzen Friedrich Carl mit der Melduig
geschickt, daß die Festung zu kapituliren gesonnen sei. Dies war
der erste Borschlag, welcher die Festung und die außerhalb liegende
urmee inbegriff. In Folge defsen erhielten die deutschen Truppen
velchefich in aller Stille gegen Gravelone angehäuft hatten, Ordre,
ich in ihte Lager zurückzuziehen. Am 25. um J Uhr Rachmittags
zrachte General Changarnier als Bedollmächtiglet eine Stnude
nit dem Prinzen zu“ Ec fam sehr breunruhigt von dieset Umer⸗
dung zuruk alid' nachher sagte er zur Entschuldigung seiner Ver⸗
zeßlichteit, welche anfgefallen war:“ Kein Wunder, der Prinz war
o sireng.“ In Folge einer dei dieser Unterredung getroffenen Abe
nachung ritten General Etiehle und Oberst von Herßberg nach
Freucath, rinem' Schloß drei Meilen füdlich von Metz und eben
noch innerhalb der deutschen Linien. Die beiden franzds. Befehls⸗
haber waren mit Humbert, dem Vizelommandanten der - Festung,
in einer preithischen Feldpostchaise dorthin gebracht worden. Die
Zint minutunjto bcuuerte vorr 6553 Uhr Abends und ergob ein

ur' unvoilständiges Abkommen. Die noch nicht vereinbarten Punkte
ollen heute (26). gegen Mittag nochmals erörtert werden. Unter
zer Voraussetzung, daß dieset Verzug in der Uebetgabe der Festung
bon nur kurzer Dauer sein werde, erhielt das zweite Corps gestern

Mittag schon Marschordre und machte fich gegen! Abend bereits
auf den Weg. Andere Truppen dagegen wurden! gestern Abend
auf die nächsten zugänglichen Punkte gegenWetz hin konzentrirt,

m eine mossenhafte Desertion aus den frindlichen Reihen zu ver⸗

zindern. Von Mars la Tours'bis Courcelles und von Jouy bis

Maiziéeres waren alle Dorfquartiere erleuchtet, alle“ Bivouakfeuer

rannten bis 2 Uhr Morçens und marschirenden Truppenmassen

ededten die Wege und die Felder, raber:keine Stdrung fand fiatt.
die Truppen kannten den Zweck det Bewegnng nicht. Abends war
ein großes Nordlicht beobachtet worden,: welches man: Anfangs für
en Scheinneines Brandes inn Metz: hielt. Das „Echo du Luxem⸗
ourgꝰ sagt über die Lage: in Metz: Seit acht Tagen war die

Zage nicht mehrehaltbar.« Dien ganze Nahrung der Belagerten be⸗

dand aus Mehl: und Wasser:J AAle Pferde waren aufgegessen wor⸗

den; die, welchen übrig blieben, wwaren ungenießzbar. Zwei Artillerie-

gatierieen waren noch allein hespannt. Der Typhus herrjchte im

Platze. nιν α ιν— 2 en a ee

Ein Londoner Correspondent der K. Zig. macht die auffal⸗
ende, Mintheilpuge dasn iche duchdeutsche Bankhäuser an der
euesien französischen Anleihe betheiligten. Von Franlfurt und

Berlin seien Anmeldungen nach London pelaugt, und zwar nicht

u versteckter Weise, sondern offen, auf telegiaphischem Wege, mit

stamengangabe der absendenden Firmen, und die Engländer fra—

jJen erstaͤnnt, weshalb über Waffenausfuhr von dort so viel Ge⸗
chrei gemacht wird, während deutsche Firmen sich offen an einer

XXVV
J —3 —8 * sch c J— * —9—
ADxαa m mn nna hem e) des Centralcom ües der
deulschen Vereine zur Pflege verwundeter und erkranlter Krieger
deträat jekt 3316 250 4

*
        <pb n="666" />
        FEimn rp mne te rt Aach ↄn. Dex. Hornist · des, 40.
Jotzer⸗Vatoillozg Sr. Ir Freuud zueldez jn einer Bpiefe an seine
Elitem folgende schne Begebenheit, —— —A *

„Am vorigen Dienstag wrde mir bor versammeltem Armee⸗
corps der k. b. Verdienstorten Angehängt, und zwar vom Herrn
Generalltentenant Bothmer, Diesen Ehrentsog seierte, jch festlich
Vom /Oberstlientenant bis zum zungsten, Jicutenant. wurde in
arozulint iu dieser ehrenvollen Auszeichnung.Von an
mang wvelam ich eine Flosche vom besien Mein, von mueinem Oberst
ieutenant Wein und Cigarren 3

Her Grund zu zener Feierlichkest war folgeunder: Aui 48
Oklober machten die Franzosen gegen Chatillon und Bagncux einen
o heftigen Ausiall, datßz, das in leßterem. Orte. auf Vorposter
dehende 8. Jagerbataillon. unter grohen Verlusten zuxüchichen
mußte etzi wurde zur Unterstützug desselben das A h. Jager
batgisson commqnpirt.. welches unter dem. dicksten Kugelregen, mit
zroßer Brad dur porging. und die zwei beretig verloren geggngenen
Qute wieder zurücerohe en. Bei diesenz Angriffe gebrauchte. dej
oben genannte Hoxnist eine eigenthümliche Hriegslist. Er hattf wach
einen auigefundenen sranzdsischen Signalbuch das Signal Rud-
warta. gesernt nahni eine HeTrompete gweiß diese so summie,
(hlich sich mitien im Grauatentkgen his in die fundliche Stellung—
I. ejgem. Gartenhause verstedt, blies er aug Leibestraften so lange
Růawarts “, his die Franzosen schleunigst. den Rückzug nahnien.
ẽrr, haute die, Trompete. sp gehalten, daß dig Frauzosen glaubten,
on 8 Leuten wegde. zum Fetirsren geblasen 7
u Die prie uß ische Aptillexriebe Gravedoftte.
Nach offiziellex Anzeige die Ariillerie der 18. Echleswige holstein ·
nischen) Dipißon om Itz. Aug. alle Stabsoffiziere, alte
1 all er. Jatteriechess 95 aller Offigiere, N aller Geschütführer.
HBller Soldaten, nzs. alser Vferde an Todten und Verwlindeten
eingebüßt. Einem. Kanonjer winden 12.Pferde unter dem Leihe
erschossen was chu nicht hinderte, am Abend noch beeudigter Schlacht
sein Geschütz mit zwei mittleweile herbeigeschaften Pferden in das
Bivougc zurüchzuführen. Der Brave erhielt nicht nux dag eiserne
reuz, soudern „als einer der, Japfersten der Arwiet“, eine koͤnig .
liche Geldpraäͤmie. —* .mn 2. 144
t Hans Wachen husen erzählt jn der“„Köln. Zig.“ sol-
zende heutere; Scene, die ihm in Rang ig vorgekommen. Man
scheint sehr sononisch in dirser gute Sigbt, sagie er, obgleich man
zute, Miene macht, urdeiff der Ueberzzugung, daß die ganze deutsche
rmee por. Paris ihr Grat finden werde Leschtsinniger Weije
vertraute ich einem Haarschneider meinen preußischen Kopf an und
ließ mich von ihm in eine politische Unterhaltung verwideln. Der
Mann-war ein rabbiater Patriot und, sallte, an Gambetta's Stelle

in Fours sitzen Das Gefaͤhrliche meirer Situation gebot mut,
hm zmmec. Recht zu geben je mehr iIch ihm aber beistimmte, desto
nehr erhitzte er sich. Alle Dffiziere, die sich bei Sedan ergeben,
ien Feiglinge! rief er aus. — Alletdings.! antwortete ich.
Zeiner von Ihnen dürfe es wage, sich je wieder in seinem Valer—
lande sehen zu lassen L ——— bestatigte ich. während er
mir mit der Scheere auf dem Kopfe herum arbeitete. — Zweimal.
hunderttausend tapfere Mannex seien in Paris unter. den. Waffen,
die olle lieber herben pürden, als sich ergeben, und die alle Preußen
vernichten würden! —Schnapph fuhr mir die Scheere am Ohrt
vorbej, daß ich zujammen zuckte. Ich schwieg. Der Manu ward
morer heftiger; die ganze Nation poerde sich wie ein Mann erheben,
in uns todt zu schlagen, nieder zu säbein!. — Schnapp fuhr
nir die Scheece witder übers Ohr. Meinetwegen, aber schneiden
Sit wir wenigstens die Ohren nicht ab? schrie ich in Verzweiflung
ind von da ac berudigte iig der Fenauiter nd fragte gelesfenn
pir Preußen nicht. eben so handeln würden..ne 2ινιν

p F Trireni, 2. Robl (GRiFr Pr.) Geftern brach hler am
Feueroͤbrunst aus, weiche gegen 80 hauser einuscherte. A 2000
der sonen sind obdachlos geworden⸗i —D——

7 Wire A Hiflorische Spielhänfe haben hekanntlich bie Ei
hoatang deriehe daß die dahi is ader Gesihee de han
Bonaparte und insbesondere in snn PRapoleons III. eine verhäng⸗
nißvolle Rvlte spiele Die Prefse ift in der Lage,“ndvenfelben 5
welteres wichtiges Datum an die Hand' zu geben. Bei der es
hin hiet statigehabten Auction der ——— vi Gro⸗
momn wirrde der mit einemn großen N, geschmücte Raradestuhl
velcher bei! pffiziellen Z zu brangen hatte. iinr den Prein
bͤn⸗ 18 Jlð verkauft weil er —anecht vergoidet war
Aufldsung des Künts cheke'schen Rathsels in Nr 127 des slidie

9 n 9 b. haltungsblattes ———— A Fiau

—nu Ein Rußjen zu knacken gab Euch hier!“! agiur T

s Aujust Kutschtes dovFa ßelier. tzuj a
äα Des Rathsels Lösungist nicht schwer.a α B,—
rat pult Uff deutsch dahecht et: Ffr an- Thier-Qehn, (Franctirent,
ni nα l—
pPoltewirtbichaft Haudei aud ui kebr
. Aus Ungarn werden zuͤr. deutschen Armee bor. Paris so große
Quantitaͤten von Lebensmiitteln befördert, daß die Kaiserin⸗Elisabeth·
Bahn in der letzten Woche nicht im Stande war, den an fie ge⸗
dellien Anforderungen mit dem fahrplanmäßigen Güerzuge zu gen
rügen. Sie hat deßhalb bei den baherischen Slaatz. —XD—
um Aushilfe und Transbartmaterial nachgesucht.

;,ẽurn T 3
—
ten ια
eBelot utm achuug.
, e
J Nagslehendeauf der . Steintohlengtube St. Jugberl lagernden und zu Gruben⸗
wegen wicut wedr hrtuͤchbarcu, Waterialjem und Gertuichotien owic. aitt Moschinenz u—
Vimpentheile naͤmlich ͤbut nio — ν ια n
3400 Pfund alte Drahiseile Cu ι *4.
ne 32. Pfund zerbrochent Schellen vynd Glacken, p qint ae
i1 2600 Pfund perbranntes, Gußeisen von Qefen. und. Rostbalken.
q; Piund altes Gufteisen pos zerbegchtnen Maschinenlheilen, Wagen und Schlit-
— D ——
1300: Pfund Schmied⸗ und Kochleisen, Nd ι ν- e eane
eftaunud On Pfunde alte Waagketten,“n ν — ννιν ιν
n 376 Pfund ein gußeiferner Anbot n uz tt
agn A49ä Piund OStid guheisernen Gewichte bor · Lo/ 8, 4, Vauin Pfund,
n ba Pfund Ac doppeiter Maschimenriemen von Leder;
imnyrmt α, B. Delfbaschen je mit Korb, seirnee t unz ret
i n unn an Massschüene me und Peumupeomnedehte i lemn: ινα
xa. 28600 Pfund vom Gußeisen ˖ und on. 8400 Pfund von Schmiedeisen, und
r ud: Dam pflessel mit ta. A2606 Pfund Gewicht/ ν
ollen im. Submisfionswege an den Meistbietenden veräußert werden n
n Dia Materidulien und Bedingungen Wunen beldent Mafetinkrechner' ju St. Ingberter
Grube eingesehen werden, und sind Angebote auf genannte Gegenstände verschlossen und
gehörig bezoichnet bisn N v ———— ινν rn
Samstag den 12. Norcinber 1870, Vormittags 11 Uhr
auf: dem Bareau des unterzeichneten Amtes einzureichente u ια8ι
* St Ingbett. am 26. Oct. A870. 5 9 tt J —
F — —J u — —X— Serg'a ne win ꝛ
lt v u e Êm,enn * U———
— tet ti e A. Kamann. u αα.
— —
isentifck⸗⸗
riefli e Epecialar,
in n Fciaar

.. Bauuũternehniet Wilh. O pry
beuachrichtigt Er de und FrLdarberter
daß in Reuntirchen, Zwweigbaßn/ Grude
Konig. sehr lohnende5
.. Accord⸗Arbeiten
gu sahen sind 53

Ein gutes Fuhrpferd steht u ver⸗
kaufen bel ———— ie neν
WMh. Wentzel Stungugbert
— —— — —— —
Zas Neue Blatt No. 46
Vierteljährlich uur 12 Sgr· 14.
Ist foeben eingetroffen und enthält?
Der große Bummler⸗“nWon W.
Aldebr andi. — ANuristische Plau⸗
ereien.“ Von DreJ. — Ein Aus⸗
lug nach Toul und Nancy
*Bei den gefangenen Franzo⸗
sen.“ Von Pani LindauAfyl für
obdachlose Frauen und Mädchen
in Berlin.“ Türkische Eprich⸗
wörter“ Gesammelt don Aifrey Weigel
Allerleie Iun umnseren Bildern.
„Eorrespondenz. ιαα—
Illustrativnen
Otto v. Bismarck Schöt⸗
hausen. in i n —— —
Ansicht von Metz. un ι νI
Touf ι
Gefangene Franzbosen im Lager
Das Neue Blatt ist zul beziehen durch alle
Blithhunddiungen und Postanstalten.
— — — ——
rre uAeduttion, Dtuck und Verlag von 8.* D e mwe r m Sgnabertu uotß —— —

—E ——
217744 *91.1252.3*
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        SBl. Ingberier Anzeiger.
der St. Fagterter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatle verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

uumer) erscheint woͤchentlich viermal: Dienstag, Donnerstag. Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. ⸗»der
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechnet.

38 I7. —S)onntaq, den 6. November 1870.
Deutschland. nachdem alle Lebensmittel daraus 'genommen, niederzubrennen.
Berbinm, 4. Nob. Die „Nordd. Allg. Ztg.“ erklärt die Der Befehl ward pünkilich vollführt. Ueber 20 Feinde blieben
Zeitungsgerüchte füt unbegründet, welche von Meinungsdifferenden lodt auf dem Plate, die Üebrigen zogen fich fliehend in den Wald
wischen dem Grafen Bismarck und den militärischen Autoritäten jurück. Scheuern und Ställe, Boͤden und Keller wurden geleer!
in Bezug auf den Beginn des Bombardements von Paris wissen und dann der ganze, etwa 80 Häuser zählende Ort, den Flammen
vollen. und bemerlt dabei, letzteres sei bis jetzt lediglich darum übergeben. Das ist bereits das fünfte Dorf, das in Zeit von 12
anterblieben, weil nach militärischem Urtheil der vollständige Au Tagen hier in der Umg gend in derselben Weise und aus dem⸗
zriffsapparat noch nicht herbeigeführt sei. — Ferner bemerkt die elben Grunde der Vernichtung preisgegeben wurde. Mit jedem
Nordd. Allg. Ztg.“ in einer Besprechung des angebotenen Waffen⸗ Tag wird der Krieg schrecklicher. Der Fanatismus der Franzosen
stilsstandes umter Aufrechthaltung des status quo: der Einwand, Dedt die Wuth der Deutschen, die ibre Kameraden nur zu oft
daß die drohende Hungersnoth in der Hauptstadt den Franzosen durch die aus dem Hinterhalte kommenden Kugeln getroffen, tfodt
aicht gestatte, auf das Angebot einzugehen, sei nicht stichhal darniedersinken sehen. Freude an diesem Metzeln und Brennen hat
ig, da nach den Angaben der Belagerten selbst Paris ja bis zum Kiemand. Ofjfiziere wie Soldaten sprechen mit dem größten Wi⸗
15. Dezember mit frischem Fleisch versehen, und außerdem es gar derwillen von der jetzigen Art des Krieges. Aber die Armee muß
nicht nöthig sei, deß die constituirende Versammlung in Paris ju erhalten werden; Zufuhren lassen sich nicht bewerkstelligen, da bleibt
ammentrete. Die „Kreuzztg.“ ihrerseits widerspricht der Anschau⸗ nichts anderes übrig— als zu fouragiren und zu requiriren. Von
ang, nach welcher es der Stadt Paris gestattet wäre, während »en vielen Fürsten und Prinzen, die honoris causa mit in den
der Dauer des Waffenstillstandes sich zu verprovbiantiren: Paris rieg gezogen sind, halten sich bekanntlich die meisten in den Haupt⸗
werde dies nicht dürfen; im Gegentheil scheine die bedeutende Ver— Juartieren auf und glauben ihrer Pflicht genug gethan zu haben,
minderung der Lebensmittel, die während eines Waffenstillstandes wenn sie dem Kampf aus sicherer Ferne zusehen. Einen besonders
intreten muüͤtte, darauf hinzuweisen, daß beide Paciscenten der zuten Eindruck maqchen solchet Regel gegenuͤder die Ausnahmen und
Meinung' seien, während' des Waffenstillstandes oder baid nach zeichnen sich in dieser Beziehung besonders die Söhne des Prinzen
zer werde der Abschluß des Friedens erfoigen. Zuifpold von Bayern, Prinz Leopold und Priuz Arnulf aus. Der
Aus dem Haupiquartier Versailes, den 30. Okt schreibt Erstere hatte den ganzen Feldzug als Hauptmann und Chef einer
nan dem „Sch. M.“: Gestern war das Militär hier in allen Batterie mitgemacht; er war bei Wörth. Sedan und Orleans im
Zasernen konsignirt, man befürchtete namlich feitens des Feindes Feuer und theilte alle Strapazen und Eutbehrungen des Kriegs-
einen großen Aussall vom Mont Vallerien, Ich begab mich ebens mit seinen Kameraden. Prinz Arnulf marschirte als Unter⸗
sofort amf die Kunde davon noch St. Germain, n don ieutenant im I. Regiment aus München, machte als solcher die
dortigen. Terrasse. welche die schönste und herrlichste Aussicht ge Schlacht bei Wörth mit; dann zum Ordonnanzoffizier bei von der
vährt einem etwa ausbrechenden Kanipfe folgen zu können.“ Die Tann exnannt, war er in dieser Eigenschaft bei Sedan. Ein Fuß
zanze Bevölkerung von St. Germain war auf der Terrosse ver eiden zwang ihn sodann nach München zu gehen. Kaum genesen,
ammelt, und bei den wenigen Schüssen, die der Mont Valerien lehrte er zur Armee zurüch Seine gestern hier erfolgte Ankunft ist,
zon sich hören ließ, verklärte sich das Antlitz der Franzosen, in das mich zu diesen Bemerkungen verqulaßtc.
jer sicheren Ueberzeugung, daß die deutsche Armee ihren Umergang „Daily-News“ enthält eine ange Depesche, über die Kap i—
inden würde. Es geschah aber michts dergleichen, der Mom tulation von M etz und die derselben vorangegangenen Unter⸗
halerien hate wieder einmal gespaßt und sein Pulber unndthie handlungen. Sie sagt: Bazaine hatte sich mit der Bevölkerung
verschossen, . Die Waffenstillstandsfrage wird- hier ernstlich dis bon Mez stark verfeindet. Fast allenthalben herrschte die Ansichi,
ütirt, jedoch nut. auf der. Grundlage, die bereits Graf Bismardk daß Bazaine, ehe die Mehrzahl Feiner Kavallerie⸗ und Artillerie—
derrn Jules Favre vor wenigen Wochen in Ferrieres bezeichnet pferde geschlachtet war, sehr leicht einen erfolgreichen Ausfall hätte
sat:*“ Ehedie feindlichen Forts geräumt und don den deutschen machen können, und daß der Mangel an Eutschlossenheit einem
Truppen besetzt sind, ehe ein Theil unserer Armee in Paris siege „Komplot mit der Regentschaft zuzuschreiben sei, demzufolgeseine
reich einzieht, ist an Waffensiillstand und die zusammenhängende Armee bis zum Abschlusse eines Friedens im westlichen Frantreich
Finberufung einer Konstituante nicht zu denken. Täglich kommen mit Preußens Zustimmung in stabu quo hätte bleiben-sollen, um
Amerikaner hier an, die die Stimmung in Paris als ,enormemen- daun die Interessen der kaiserlichen Famlie aufrecht zu halten. In
0* bezeichnen, dagegen die Theuerung daselbst als eine geradezu der Stadt und selbst im Lager wurde Bazaine während der Ein—
vlossale schildern; die schönen Tage des Rindfleisches sind Jewesen schliezung nur äußerst selten, und in den Lazarethen niemals ge—
und Pferde und Esel gelten als Delikatesse. Die Herren wissen/sehen Selten oder nie sagteer ein Wort; um den Truppen Muth
aicht genug von der Brutalität der Pariser zu erzählen, mit zu machen. Canrobert suchte dies zuweilen zu thun, und dann
velcher man dort Deutsche behandelt, man geht soweit, Jeden, ciefen die Truppen: „Vire Canrobert!“ „à bas Bazaine.“
der „Favorits“ trägt, für einen. verkappten Prussien zu hal⸗ Schließlich — so sagt man — durfte er sich, aus Furcht. ermordet
sen, ihn zu verhaften oder den Mißhandlungen der Menge zu werden, seinen eigenen Soldaten nicht mehr zeigen. Zweifels⸗
ruszufetzen. F J ohne ist es der schrecklich lässigen Disciplin zuzuschreiben, daß die
Der „Frankfurter Zeitung“ wird aus Orleans, 23. Okt. lebergabe zu einer Zeit stattfand, wo noch Mundvorräthe für
nurch H. Voget geschricben: Eine Requisitionskolonne, die gestern ine ganze Woche da waren. Waͤhrend der Stab geradezu praßte,
swas abseits vom Wege drang, wurde einmal wieder durch ein and mah am Morgen des 29. fünf vor Hunger gestorbene Sol
dleingewehrfeuer attaktirt, das jedoch nichts Anderes bewirkte, als alen in Montigny, und am nämlichen Tage wurde der ganzen
ie Einäscherung des unglücklichen Dorfes. Das Schießen zog Urmee Proviant für 4 Tage ausgetheilt, nachdem sie 2 Tage vor⸗
änilich sofort einen Theil der bei Olivet liegenden Infanlerie her zer nichts zu essen gehabt hatte. Anfangs fütterte der Geůüeral—
ei. unter deren Schutz die Kolonne gegen das Dorf vorrückte. Nach lab seine Pferde mit Brod, und wären die Vorräthe vernünftiger
albstündigem Kampf. und nach Verlust von 9 Mann waren die jehandhabt worden, so hätte die Festung noch einen Monat län—
jayern Herren des Orte. Es war das erste Mal, daß die Franc; zer aushalten können. In der Stad Hallein sind während der
ireurs so wenige Stunden von Orleans einer groͤßeren Abtheilung Belagerung 35900 Menschen gestorben, meist aus Mangel an or—
zufanterie längeren Widerstand zu leisten suchle;ꝛ. Da die Be— dentlicher Pflege. Als die Uebergabe bekannt wurde, war die
dohner des Dorfes mit am Kampfe Theil nahmen und zwar Bevölkerung wüthend. Die Nanonalgarden weigerten sich die
jeselben Leute, die sich am Tage zuvor besonders friedlich und Waffen zu strecken, ein Dragonerkapitäu ritt am 27. Nachmittags
eiuüthig. gezeigt hatten, ward befohlen, Alles, was nur den Ver⸗ an der Spitze einer kleenen Truppe durch die Stadt, weiche schwo⸗—
uch der Vertbeidiaung machte, niederzuhauen, den Ort selost aber, reu, eher zu sterben als sich erzeben zu wollen, und ein Frauen—
        <pb n="668" />
        limmer, welches allenihalben die Marscllaise sang, rief grenzenlode
Aufregung hervor. Die Thore der Kathedrale wurden gespreugt,
ie Sturn- und Begräbnißglocken die ganze Nacht über geläutet,
ind als der Kommandant der Festung, General Coffinières, erschien,
Im die Leute zu beruhigen, wurden drei Pistolenschüsse auf ihn
gefeuert. Schließlich gelang es ihm, die Straßen durch 2 Linien⸗
regimenter zu säubern. Als mau dann aber am nächsten Morgen
hörte, daß 1000 Waggons in Courcelles bereit stünden, um ihnen
debensmittel zu bringen, und als die ganze Belagerungsarmee ihre
Brodportionen freiwillig an die Gefangenen abtrat, zeigte sich viel⸗
fach eine tiefe Rührung, und die Bevölterung sah sich von. ihrer
ibertriebenen Furcht zum großen Theil befteit. Bazaine selbst
lehnte den Vorschlag des Prinzen ab, daß alle Truppen ihre Waf
en vor der Stadt, vor den Augen der Sieger strecken sollten, an⸗
tatt sie im Arsenale abzugeben. Er sagte, er könnte in solchem,
Falle nicht für das Betragen der Truppen stehen. Die kais. Garde
Uein habe ihre Disziplin streng genug gewahrt, um dieses Ver—
uens würdig erachtet za werden. Am 29. 4 Uhr Nachmittags
zassirte Bazaine in geschlossenem Wagen, der indessen seinen Na-
nen auf dem Schlage trug, und von mehrerenOffizieren seines
Stabes begleitet, durch Ars. Die Frauen des Ortes, die von
einer Anlunft gehört hatten, empfingen ihn mit den Rufen „Ver⸗
räther!“ „Schuft!“ „Feigling!“ u. s. w. „Wo sind unsere Gat⸗
en die Du verrathen hast ?“ „Wo sind unsere Kinder, die Du
zerkauft ?“ Sie machten selbst einen Angriff auf seinen Wagen,
erschmetterten die Fenster mit ihren Fäusten und hätten ihn sicher;
ich gemordet, wären die preußijchen Gensdarmen nicht dazwischen
zetreien. Allenthalben im Lande herrscht jezt die Anjsicht, daß
Frankreich nicht langer existirt. Der Hauptstadt jchreibt man we⸗
niger Woderstandsfähigkeit zu als Metz, dach glanden vernünftige
daͤle noch immer nicht eher an das Ende des Krieges, bis Paris
gefallen ist.

uua sasus Gasio, pe. ιιιU⏑
Sub Gallo nullus vivere Teuto potest.

ibertas Germania ingum poreerro recusat,

Sed nisi praevenias, Teuto, vasallus eris.

Quod si coniunctis Alemannia viribus hostem

Obsteret, dudum Gallia nulla foret —
s ist endlich vor unseren Augen herrliche Wahrheit geworden: die
Finigung Deutschlands, und nicht mehr gilt das Spottgedicht (Eben ·
daselbst fol. 159 verso). das also beginnt:
Pfuy Straßburgk schäme dich, I
Soll vun dein Zeughaus prahlen
Pfui dich wie liederlich
..*8 Ist deine Ehre gefaltnn... *
nicht mehr der Schluß!: **

Die Dahm am Rhen ist todt,

Ist das nicht Schand und Spott —
gein! die „Dam' am Rhein“ steht wieder auf, Straßburg wird
nit Nürnberg, Augsburg, Ulm, den alten oberdeutschen Schwester⸗
sadten, frisch wetteifern in deutscher Sitte, Kraft und Bürgertugend
ind, mit Deutschland wiedervereinigt, eine neue Periode freien, selbst⸗
tändigen Lebens beginnen.

Es mag zugleich hierorts bezeugt sein, daß A. Schmeller
in den Repertorien zu deu Handj chriften unserer Bibliothek, dieset
zielbenützten, aber wenig und selten gerühmter. Fundgrube alles
nöglichen Wissens, das Heft Elsaß und Lot hringen“ immer jzu
Deutschland gerechnet und geftellt hat. Mit welchem Auge und
nit welcher Seelenlust würde er und fo mwancher andre der
zesten. welche heimgegangen, unsere, Siege geschaut und ge⸗
eiert haben!
gDas Recept nun lautet also:

„Ein bewehrtes Antidoton wieder den anietzo ümb sich fressen⸗
den frantzosen.

Recipe.
Brandenburger Stachelnüsse —V 12000
düneburg. Roß Käfer WW— . 10000
doslündische Meer Krebse 20000
Zacht Rauten Knopffen vermischt mit Donner Neulen. 10000
Schwäbische und fräntische Greiffs Klauenn. 12000
Westphälische Korn Beisse 38* 6000

Hierzu noch keyserl. Böthtmische Ohrlöffel. 4000

und

Drey manipula Croatische Habichte
olches alles zusammen dem unruhigen Patienten am Reinstrohm
ufters in einen Brandenburg. Mortier wiederhohlet und Unverzůg⸗
ich ümb den Kopff geschlagen, es hilfft und wird die übermuthigen
hedauten des Aller CThristl. König und jeines Abimelechs Fürsten⸗
dergs, vertreiben.“

München.

Amerika.

Aus Washington, 1. Nov., meldet ein Kabeltelegramm:
Nachrichten von Martinque konstatiren, daß die französijchen Be⸗
höcrden den Negeraufstaud unterdrückten; 27 Rädelsführer wurden
rschossen und 190 Aufständ ische eingekerkert. — —A
isco ansässigen Franzosen nahmen eine Adresse an, welche Vazaine
zum Verräther erklärt.
Vermischtes.

Ein altes Recept wider die Franzosen.
Es ist sicherlich an der Zeit, ein 200 Jahr als politisches Recept zu
deröffentlichen, oder wieder zu veroͤff·ntrichen, welches mit zeitge⸗
mäßer Zu und Wegthat heut zu Tage von den Deutschen vnd
nit echt brandenburgischen Nachhalt angewendel worden ist.

Dasselbe steht in einem der vielen reichen Mannheimer Sam⸗
—XX— Lat. 10816, fol. 176. Was eben⸗
ott (tol. 150 in einem elegischen Ton und umsonst ausgerufen wird

Anerkaumt schönste u. reichhaltigste ir ustrirte Kriegszeitung!

Eine neue Sendung
Häringe u. Sardellen
Fritz Manzerbieter.

— — — — — — — BBAMñMXMA) — 5
Im Verlag von Gustav Weise in Stuttgart ericheint in mindesten⸗

8—8 Nummern:

27Deulsche Kriegs Zeitung.

53 7 Assustrirte Blätter vom Kriege.

* ZWoͤhentlich eine Nummer von 16 Folio Seiten mit je ca. 175

“22 2323

22* prachtvollen Originalzeichnungen.

2 8 Preis pro Nummer 3 sar. — 18 kr. S. W.

35

empfing
N. qun gute Ackerpfer de
à darunter einsehr
schönes Reitpferd.

decen Besitz nachgewiesen wird, sind billi

zu verkeufen bei Schreinermeister
Reiaand.

2332
J 8 * * * 2
* Inhalt der Illustrationen von den erschienen Nummern 1-23: 2
3 8*

Nr. 1 Wilhelm 1., König von. Preußen, oberster Feldherr des deutschen Heeres. — Prinz
Leopold von Hohenzollern · Sigmariagen. oDie Mitrailleusen. — Der Empfang König Wilhelms
Verlin. — Typen algierischer Truͤppen. — Attaque preußischer Uhlanen auf Chasseurs d'Arrique
zu Pferd. — Huldigungsscene in Munchen. — Sprengung der Kehler Brücke. — Trompeter blas!
an den Rhein! —

Nr. 2. Der Sieger von Weißenburg und Wörth. — Die Generale von Bose, von Blu⸗
menthal und von Kirchbach. — Plan der Festung Metz. — Ein Elsaäßer Bauer vor seinem zer⸗
störten Eigenthum — Turcos am Lagerfeuer. — Sturm auf Weißenburg. — Einbringuug eines
Zauern, der auf Soldaten schoß. — Die Affaire von guederbronn Ansicht des Schlachtfeldes
hei⸗ Weißenburg am 4. August 1870. — Scene aus der Schlacht bei Wörth. — Der erste Todte.

Rr. 83. Prinz Friedrich Carl. — Fürst Pleß, Graf Siolberg⸗Wenigerode. — ‚Erstes Auf⸗
nahmspital in Weißenburg. — Feldspital mit Hperationstisch bei Froschweiler. — Plan von
Straßburg. — Wegnahme von drei feindlichen Kanonen bei Jllkirch (Straßburg). — Bivouak mit
gefangenen franzosischen Officieren. — Rückhzug der Franzosen bei Langensulzbach (Schlacht bei
Worth). — Humorijtijche Juustrationen zur Zeitgeschichte 12-8. — Nach Paris! —

(Verlaa von Gustav Weisße in Stuttaart).

— — —— — — —
Fin autes Fubrpferd steht zu
taufen bei
Ph. Wentzel. St. Ingbert.

pere

Frankfurter Börse
vom 3. November 1870.
Geldsorten.

Preußische Kassenscheine .. fl. 1442/.-45
hreußische Friedrichs dor . 9 58-59
Bistolen .698245
Follandische 10 fl.⸗Stücke 954-656
ducaten . 3534436
— .35830/-81
znglijche Souvereigns 11 34-58
Dollars in Gold

—* Wiederverkäufer erhalten hohen Rabatt!

— —

— — — — — — — — —
Pedattion. Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
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        * 32352
25388 A—
32 —535 5 655538
— 3— 25 —2323 — — 8*
— 532 328 25 8 — * — b. RB*8534
—8 — 322.87 —A * — 5328 — —23
85222 52 22835Ec5* —z535 8 77665 2 82 2
32 — 3 255 53 583 —* * 3 4 325
IEC 223 2 * 5 — 5* *2 22 2 d 25 5z55
. 333338s853333555 3333535 *238 55535 352 2*
— — —QBM 2 —A 2 2;558 22 3* —* 25
— S 9 28 2 * — — —
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3334 üc— 1
— —* 2 2 2222 35 — — 25 *57 3B55 7— —2 2* —— —
28 32533 6383455775 33863 — 83737383
æ z ——— 52 3 —— —8
2255 538 5 — — 2822 —— — 8 5 3 —— 22
E — 8 — 33
3332873 233838 72733 238 3 2552 3523 33533533
22 — 2 52322 S— ß —A * 2325 * ——— 2 * 3 78
32 — — 52533 22862 5235332353 32323 2 2 — 282538 8
22528 32835535355 —*238 253585 — —— 5 23— 5355*5*
* * F 2837* 2* ⁊ 0 253822 *
s533535233573 — —— — 223 OV — O 5*. — —— — 52
285 5— 3535 * ——BSE 224 272880 26 35* 283622 3335 —38
22 5 * * — — 5*— 8 2524 22 —— 0 6 3 * —
—A — — 2*258* — 825255 2 388*
5528* — 25235* 83 3533 35555235— 233528 —E —
3 52672 52755352355 22 0 — 2275 25855 8 25 *8* 825 2
25 523* — —— 2232* 533 *— 5535 —— —Q
55323 3222335353 533238737 55556207 28232352 —22 —
5 2533325 5 3 33832333 — ——— —
3326 735335737558 ——33362— A
— 2 55 c2 * — — — 22 5 —— z215 —8
135 —38337553323 752253 2508 233387 32&amp; 3225 255
3 227* 2 2553 5 2325 —3223* — 35 7 — 3 5 2 2 7—** 35232 8 —E 2
2 5—5—33557 52 —583 F —253 » S J 53 *5 —*3
2** — — 2 Ss 3. * *233 22 0 —2— e —— 8 385 S
z25535538 83z33833 —
23355375 53533557 328 3 εσ, 2 —1358
55*53252 F— 56 —A— * 5 — — * 285
—— *5 — 535535235333375 —— 525* * — 235 3 —V
5 2252 2 323 8 6c 8 55 *58 2 S 23*—
5232 3782855 .216 — — 2 2 — — —
A— — —.
* — * —2 * — 5 27 5 * — 22
*56532 58 —A — z223 — ——
15353325333232 8
—A * 55627
353 —— *
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523223 —— 321 —882 358
4x** 23 —A ——
— 1538568 — —A —5 — —
— 578 E7I3 2 332 2753578 83833
2857 2 322 3365 — 3338353
3 — 522 5335 38* — —— — 335353373535 ——
3832 —8 5235355 2 32 83*88 2 7 84
— — *8 333235 * 23 52* —3882 2*
335333 3* ** 35332233
— — 228 5535* 2358 53 55357 *38 23333368 23
3382323 * * 7* 2— —— 53555 8 —5*
— * * — 325 33 37557— 328zB648 — 2868*
— — 255 53333 — .3 — * 5535553737 5285 —2
—25* 53 3553385 21775 3537 2 58* 9* 2 —23534*
72 8 52— — 28 535 55553 3 22258 33633
5332225 520 —— 155s55236 132333557 257 558
33 358* 28335 z33 *
3 25337 88* ——— 2 A — 53558 ———
3828 225 5338838 7 —
35532 3235 5252 3588 52382 — 23523 *
—8 2 25 323 »2323333 5852572 523 — — 535 22 5322 *
——»222 — Z 25—3z3553 * —77 8 548 22 535353 2133 5533*
2252535 — — — 6823 3 35
52533358 9 50* —A — z33 533223 —— 57
—353255 4648* 22333** 5 —23 32552* 555 35*8 »53
—— J 53533335 — —
—2328 ** —715535 *6 —E — —
55758 *28 5335756 253 5 733833353* 33338358*
—— * 5 30 55338 23383358 87* —E 32 358 z323
— * 8 8 2* 33383 8 5 23 22 78 555 2
— 7 5 — — — —A A —
5E ——— 28333535 38 823 535387
5323 353 2224 85 2
355 — S 2* —— 235753333 5385
2 58 553538 — — *52533555 —— FAA 25
23538 77373468 35378836
* S8 5 2 2385333 53683 E 5357 8
3335224 2538332 — 522
— 2363 22 333337
8 23333353 5 38
33387
— ——
535368
—

2522
—A 325323
22 53252 8— 52
22 —A 2 *5W2 2 — 752
338 553255* 5 —553 — 5 52533 8 3
—“ — 7 —2 2 2 —
55 2 2588 — — * 6 25535— ———
5 — 332* 3522 84 55*58 23252.
2 2. 28 55333 5353333 528*82 32 —xX— —23
328 2 5*
A — —— 5382* s83338375 — 2532753* 23
2 z. — 8 528
* 2 — 2 * — — — * * 3 * 232
3 2532 — 756256. 83338 238325 863 33533
e * 2 22525 — 2 2 2 2355 35 8R832.
*337 558333 23531385 353378732335
2 28525 3 3 —— — 2523333 5 — 53 33
— —22 7
7— 132*8 —— ———— —3—583333 33233358
2 2529 —A — —— — *2 * 3* 2327 — 7—223
* —A — 2 A— — 8*232 2832
5 52668 258 v 5537 25837 2333883 7 23333
5 *ẽ 525 ——— 5 75335 —57 2327
5 2 3 — 8 323 2 2 * 38 882 D
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— 7 2 ⸗ 22353 —
2 —A —A 3585— 23 *228* 8 —8 2 S —
—A 38 28 —AMXX 35335 —A—— —— —B. — 2
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2 — .5 8* 255 * — — 2*22 123 25 223 ——
2 — — — m 2 28 222 8 5325353255 — — 2 —X
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2 — 755*8 — —— — 53235 i 2 252232 7 a
2 *772 — 2 238 258 23 353265 35 — 328 2 2555323838
2. 2355 *. 23*32 35* 25555822 32353333 23332
3 ö 5232 5753
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—— —23 533—3353—— 3—32c3
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22522 — —A —— — —— —3 —A —— —
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2 7 — 58 — 22 — * ———— *
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5256 — 3 — 2325 513 3 3235 2227 —
28* —— 2 —A — 2E5M 4 — 7
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        ——

222* — 3587*—

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—A * 223 »

5323 853233 358 3 ꝰ

33332 3368 23338 —A — 32332332832
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2575* 552 387 335352328 3* * 22 32 255203 ——
— —* 3 * 2835 — 5.1272 5 — 22 32 — — 222.2
*. 258 2833877 783 25* 5728 — 2322 3 * ** 5 755 552.5353

22 838 522.8 5!,2 35835 8372 2532853 13 527 82*2

538—5228 223*532 23354 135353 3* 2332858 28
283.8 —————— * 2725 *223 222. * R*3 8
2 253228 2 283*37282 53683.2 2.: — * S4* 28*

— 53* — ·3 —— — — 25
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*2 22322 223 —820 * 2857
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— — 4*3277 J3278 J **9*3
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3 253285353 33 * 85
25733258 535 2857 * *73
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2 * 2. 228
333333 A 35 588 3. 5323385 5— 53
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27 2 282 23 22 F 25 2 2
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322333 557 23255355 3233 52
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253*32322 2 53227 123 —8835. ÿꝰ2 25 27 22
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25 35383225 55 — 830 35
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358 — — 523 22 327 22 * — *
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3832553333 557 * 3233 333323 *237* x
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353333388 2 728— 22 * * 32 4
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er St. Auglee—rer Anza i ger (und das mit dem Hauptblatte vecbundene Unterhaliungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerrttags⸗ und Sonntago⸗
umer) erscheint wochentlich wnie ren al Dienttag, Donnerstag. Samsta g und Sanntag. Abonne nentspreis vierteljahrig 42 Kezr. oder
183 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreisvpaltige Zeile Blatischrift oder deren Kaum berechnet.
— — — — — — — — ——t— ——
* ⸗U7 ⸗
— 173. Ir * Dieustaa, e 1870.
Deutschland.
Mumnchen, 4. November. In den vor Paris stattgehab⸗
en kleineren Gefechten, Zusammenstößen und Vorpoftenplänkeleien
mit Ausnahme der Treffen von Sceaur, Bagneux und am 18.
Nober) daben die dortselbst stehenden Abtheilungen der dayerischen
srmee (II. Armeecorps) bis jetzt einen Verlust von zusammen
40 Mann gehabt; todt blieben 8 Offiziere (Major Esewein, die
interlieut. Weiß und Renner,) 85 Unteroffiziere, 81 Soldaten;
erwundet wurden 8 Offfriere, 8 Uateroffiziere und 90 Soldaten. —
zor Bitsch blieben todt 8 Unteroffiziere, I1 Mann; verwundet
urden 3 Offtziere, 6G Unteroffiziere, 44 Soldaten. — Vor Toul
mirden 1 Unteroffizier, G Mann verwundet, 4 Soldaten blieben
odt. — Im Etappendienste haben wir 5 Soldaten todt, 1 Un⸗
roffizier, 7 Soldaten verwundet. — Bei der Belagerung von
ztraßburg hatte die dort verwendete Fußbatterie 1 Kanonier ver⸗
vundet und bei der Belagerung von Schlettstadt 2 Kanoniere
odt, 1 Offizier (Oberstlieutenant von Neubeck) und 3 Kanoniere
erwunden.
Berlin, 7. Novbr. Die ‚„Pordd.
Illgm. Ztg.“ ebenso die „Kreuzzeitung“
chreiben: „Die französische provisorische
degierung hat den ihr angebotenen Waffen⸗
tillstand abgelehnt.“

Berlhin, 5. Nov. Heute Morgen wurden die gestern Abend
ier eingetroffenen franzoͤsischen Adler der Armee von Mez feierlich
Aas Zeughaus gebracht, Feldmarschall Wrangel, General v.
anstein und die Generalität war zugegen. J

Straßburg, 2. Nov. Der Civilkommissär im Elsaß,
*Kühlwetter, veroffentlicht einen Aufruf zur Hilfe für Metz und
imgegend, wo sich der Hungertyphus anmelde; Lebensmitiel zu
haffen sei die nächste Aufgabe. Wer sie in Natura geben koönne,
aöge sie an den Präfelten Grafen v. Hencel — Donnersmarck
a Metz senden; zur Empfangnahme und Verwendung von Geld—
ꝛeiträgen sei sowohl der genannte Praäfelt, als er selber bereit.

General von Kummer hat folgende Proklamation an die
linwohner von Mez erlassen: „Die Festung Mez ist gestern durch
nie preußichen Truppen otkupirt worden und der Unterzeichnete isi
rovijorisch der Befehlshaber der Festung. Ich werde unter den
kruppen die bewährte preußische Disziplin aufrecht zu erhalten
aissen. Diese persönliche Freiheit und das Eigenthum sind gewähr—⸗
eistet; die Lasten, welche in dieser Zeit den Einwohnern aufeirlegt
verden, bevor die Verhältnisse vollständig geordnet sind, müssen
ttragen werden. und ich werde erlennen, ob die Einwohner die
lmstände zu würdigen wissen. Wo mir Ungehorsam oder Wider⸗
and entgegengesetzt wird, werde ich mit aller Strenge und nach
en Gesetzen des Krieges einschreiten. Wer die deutschen Truppen
Gefahr bringt oder ihnen durch verrätherische Handlungen
dachtheile zufügt, wird vor den Kriegsrath gestellt; wer den fran⸗
jsischen Truppen als Spion dient, oder frauzösische/ Spione be⸗
erbergt, oder ihnen Beistand leistet; wer freiwillig den französi⸗
hen Truppen die Wege zeigt, wer deutsche Soldaten oder zum
jefolge der Truppen gehörige Leute tödtet, verwundet oder be⸗
iubt; wer die Kanäle, die Eisenbahnen oder Telegraphenlinien
zxftört; wer die Wege unbrauchbar macht; werr auf Munilions-
er Proviantzüge feuert, endlich wer gegen die deutschen Truppen
Vaffen ergreift, wird mit dem Tode bestraft. Befehl: 1)
e Häufer in denen oder außerhalb derer Feindseligkeiten gegen

dentschen Truppen verübt werden, werden als Kasernen ben zt.
Mehr als zehn Personen dürfen auf den Straßen oder öffent
jen Plähen nicht zusammenstehen. 8) Alle in den Händen der
awohner befindlichen Waffen müssen bis Montag, den 31. Ott
ühr Nachmittags, im Palais des Divisionskommandos, „Rue
a Vrincerie“, abgeliefert weeden. 4) Im Falle eines nächt⸗

ichen Alarms müssen alle Fenster erleuchtet werden. Metz, 30.
Olt. Der Divisionsgeneral und Kommandaut v. Kummer.“ J
Wie man der „Allg.Ztg.“ aus Versailles schreibt, ist
Beneral Moltke in Foige der Strapazen des Kriegs krant ge-
vorden. Bis jetzt hat sich ein hitziges Fieber bei ihm gezeigt,
velches indessen den Aerzten keine ernstlichen Besorgnisse einflößt.
Ueber die Verhandlungen zu Versailles wegen der deut schen
x*rage liegen heute mehrfache Nachrichten vor. So meldet das
Südd. Corresp.Bureau“ aus München, ihm gehe von gut unter-
ichteter Seite die Mittheilung zu, die Verhandlungen in Versailles
eien soweit gediehen, daß die Südstaaten eine gemeinschaftliche
Bertretung des deulsches Bundes annehmen. Baden, Württemberg
vürden Post- und Telegraphenwesen an Deutschland abireten und
zie Bahn-Fahrpläne den Bestimmungen des Bundes unterordnen.
Bayern habe nur letzteres zugesagt. Ueber ein gemeinsames Par-
ament, sowie das Verhältniß der deutschen Fürsten zum Bundes⸗
berhaupt, welches den Kaisertitel annehmen dürfte, jeien die Ver⸗
handlungen noch in Schwebe.
Verfsailles. 4. Nov. (Offiziell.) Die Festung Belfori
st nach mehreren kleinen siegreichen Gefechten seit 83. November
pon diesseitigen Truppen cernirt. — Aus einer Mittheilung des
ommandirenden Generals Zastrow ergibt sich, daß bis jetzt in
Metz vorgefunden wurden: 53 Adler und Fahnen, 541 Feldge—
chütze, Material für mehr als 88 Batterieen, gegen 800 Fest⸗
ungsgeschütze, 66 Mitrailleusen, gegen 300,000 Gewehre, Kürasse,
Säabel ꝛc. in größter Anzahl, gegen 200 Militärfahrzeuge, sowie
suicht verarbeiteles Holz, Blei, Bronce, in grotzen Massen, eine
vollständig eingerichtete werthvolle Pulverfabrik ꝛc.

VDer Erzbischof von Posen, BSraf v. Ledochowski, ist in Berlin
ingetroffen und hatte mehrfache Besprechungen in verschiedenen
Ninisterien. Wie die „Pos. Blätter“ melden, ist das Ziel der
deise des Erzbischoffs das k, Hauptquartier Versailles und der
3wed derselben sind die Angelegenheiten des Pabstes. (Wie der

wiener „Presse“ aus Posen gemeldet wird, sei der Abreise des
Bischofs eine mehrtägige Correspondenz mit dem Grafen Bismard
vorangegargen. Der Erzbischof furgere als Vermitiler zwischen
dem Pabjte und dem Berliner Hofe)“).

Nach einem Londoner Telegramm der „Presse“ wäre die Ex⸗
niserin Eugenie deßhalb nach Wilhelmshöhe gereist, um ihren
Bemahl zu bewegen, zu Gunsten ihres Sohnes abzudanken. Ets
ioll ihr hiezu dringend gerathen worden sein.

Die Wiener Blatter lassen dem Anerbieten des Grafen Bis⸗
narck an Hr. Thiers: 25tägigen Waffenstillsftand auf der Basis
des militärischen status quo zut Vornahme der Wahlen der Kon⸗
tituante volle Anerkennung zu Theil werden. Die „N. Fr. Pr.“
agt: »Größere Konzessionen donnten von deutscher Seite doch
vohl nicht gemacht werden. Nach einem Erfolge, wie bei Metz,
teht fluge Mäßigung dem Sieger doppelt gut; hoffen wir, daß
nan in Paris und Tours dies anerkennt, die zum Frieden dar—
gebotene Hand nicht zurückweist. Denn die Haupischwierigkeiten
ind noch zu ebnen; so günstig die Bedingungen (wenn mar dieses
WVort überhaupt gebrauchen darf) sind, die Preußen für den Waffen⸗
tillstand stellt, don seinen Friedensbedingungen wird Graf Bismarck
aum auch nur ein Jota nachlassen.“ Die „Presse“ meint, „da
ille Nebenfragen über die Verproviantirung von Paris während
»er Zeit des Waffenstillstandes über die Abstimmung in Elsaß und
Lothringen in dem betreffenden Telegramm ganz unberührt geblieben
ind/ dürfen wir wohl annchmen, daß hieruüͤber eine Einigung er-
olgt ist. Auch wird es uns Ichwer, zu glanben, daß Bismarck
und Moltke in einen derartigen Aufschub der Beschießung gewilligt,
venn sie nicht mit Thiers über den wesentlichen Inhalt der
Friedensbedingungen bereits einig waären. Aber Thiers ist nicht
einmal Jules Faore, geschweige denn Gambetta oder Nochefort.
Allas hängt mithin davon ab, ob die Wirkungen der Cernirung
ich in Paris bereits stark genug geltend gewacht haben, um der
Zevölkerung den Willen und die Kraft einzuflößen, deren sie noth⸗

vendig bedarf, iich von dem Terroris nus der Diktaloren in der
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        —— —X —— — 2*
noch in den Händen jener Persönlichteiten ruht, die am 2. ep
eniber das persönliche Regiment der? Straßendemagogen an die
Ztelle des napolesnischen régime personnel setzen so lange moch
mmer ungestraft jedes ruhige Wort als „Verrath? ausgeschrieen
wird: ist kaum zu erwarten, daß die jetzigen Machthaber ihre
usurpirte Gewalt an eine Konstituante abtreten.“ — Wie sehr
das Blatt in gewissem Sinne Rect hatte, beweisen die neuesten
Vorgänge in Paris. Bereits sind die Männer der gegenwärtigen
Regierung dem Schicksal verfallen, von der äußersten Partei als
„Verräther“ angeklagt, gefangen, gesetzt und mißhandelt zu werden.
Doch vielleicht tragen gerade derartige Ausscheitungen ain meisten
dazu bei, die besitenden und gemäßigten Elemente in Paris und
Frankreich zür Besiunung zu bringen und am Ende könnte die Mei⸗
nung Recht behalten, die man dem Grafen Bismardk schon einmal
beilegte, daß die Pariser schließlich noch die Deutschen als Befreie
begrüßen werden. 0

Frankreich.

Tours, 4. Nov. Ein Regierungsdekret verfügt: Jedes De—
partement soll auf seine Kosten eine Batterie auf je hundertrausend
xinwohner ausrüsten. Jedes Corps Franctireurs, das vor dem
Feinde muthlos ist, wird entwaffnet und vor ein Kriegsgerich
gestellt.

Tourss, 5, Nov. Ein in Nantes eingetroffener Ballon aus
Paris enthält das offizielle Resultat der Abstimmung in Paris am
3. Nov. über die Beibehaltung der gegenwärtigen Regierung Das
Kesultat ist nur von drei Arrondissements noch undekanunt. Die
übrigen gaben 442,000 Ja und 49,000 Nein ab. In Parie
—XX
Tours, 5, Nov. Ein Regierungsdekret ordnet die Mobili—
sirung sämmtlicher, auch verheiratheter Männer von 20 bis 40
Jahren an.

p —VVVV
Nachrichten??*WAUeberall herrschtrevolutionäre Aufregung.
Brüssel, 5. Nov. Der Eioile belge“ bringt per Ballon
eingetroffene Nachrichten caus Paris.Dieselben⸗ melden den Vor
wand zu der am Montage stattgefurdenen Revolution habe der
Verrath Bazainer gegeben. Die wahre Ursache aber sei, daß da⸗
Bolt den Waffenstillstand und die Constituante verwerfe.

Das in Lüttisch erscheinende Journal ,Meuse“ meldet aus
Lille über die Vorgänge, welche Generäl Bourbakie zum Rücktrift
von dem Kommando der Nordarmee veranlaßten, daß die Soldaten
sich weigerten, unter Bourbali zu marschirer. In Douai versuchte
ein Soldat den General zu tödten.

2 England. 8*

Lon' doen wurde eine Broschüre veröffentlicht, deren Autor
schaft Napoleon zugeschrieben wird. Dieselbe ist betitelt: „Der
Feldzug von 1870.“ Sie spricht sich über die Gründe aus, welcht
die Kapitulation von Sedan herbeigeführt haben. Die Broschüre
sagt, daß man den Plan hatte, Bayern, Baden und Württemberg
vpom Norden zu trennen und durch einen großen Sieg die Alliam
ODesterreichs und Italiens zu erlangen. Der Plan ist an der man⸗
gelhaften Organisation der Armee, an der Ueberlegenheit, der Zahl
und der Disziplin der Deutschen und auch an den Ausschreitunger
der franzoösischen Presse und Tribüne gescheitert. —VWV

Schweizʒz.

Aus Besun,. 4. Nob, telegraphirt man der, Allg. Ztg.“: Laut
Meldung des Kommandanten der schweizerischen Grenztruppen wird
Belfort von den Deutschen eingeschlossen. Die Franzosen wurden
über Montbéliard zurückgeschlagen. Es kommen massenhafte Flücht⸗
XXI

mn i schre s. J

7 Stettün, 31. Olt. Unter unseren französischen Ge—
jangenen befindet sich auch ein vierjähriges Knäblein, das sich von
seinem Vater nicht zu trennen vermochte, und; dem man daher
gestattete, däs Loos desselben zir theilen. Die hiesigen französischen
Difiziere zeigten sich theilpehmend und ließen das Kindeauf ihre
sosten einkleiden. Auch bei der hiesigen Einwohnerschaft hat der
kleine freiwillige Gefangene bereits Aufmertsamkeit etregt; in ver⸗
schiedenen Hausern war derselbe schon Tischaast

Becoelgien.
Bräüsel, 83. Nob. Marjeille ist seit Sonntag in vollem
Aufstande. Der an Stelle Esquiros' zum Präfekten ernaunte Gent
ist bei seiner Ankunft durch einen Pistolenschuß im Unterleibe ver⸗
wundet worden. Die Verwundung ist nicht tödtlich und die Ku⸗
gel aus der Wunde entfernt worden. Desgleichen meldet man von
iner Bewegung und bedauerlichen Vorgänagen in Lyon, Toulouse.

Immobiliarversteigerung.
Montag, den 14. 1. Mis., des Nach-
mittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in
der Behausung des Holzhändlers Adam
Bechk, lassen die Kinder und Erben der
allda wohnhaft gewesenen und verlebten
Eheleute Peter Rees, lebend Maurer, und
Maxia Hellenthal, abtheilungshalber öffent⸗
jich in Eigenthum versteigern:
13 Dez. Fläche, enthaltend ein Wohn
haus, Stall und Hofraum nebst Pflanz⸗
garten, gelegen zu ESt. Ingbert, neben
Johann Schweitzer und Nitkolaus Kiefer.
14 Dez. Acker — 2 Bauplätze — un—
term Blieskasteler Weg, neben Johann
Schmitt und Peter Beck.
Horu— Ul. Notar.

Versteigerung von Getreide.
Am nächsten Donnerstag, den 10. No⸗
vember l. J., Vormittags 11 Uhr, werden
durch das Bürgermeisteramt Zweibrücken in
der Fruchthalle dahier zu Guusten der Di⸗
strikts-Armenpflege öffentlich meistbietend
versteigert: —
1) 60 Säcke Saatkorn, ca. 10,100 Pf.
2) 1 Sack Buchweizen. 20086
8) 13 Sacke Roggen (Korn) 2479,
4) 6 Säcke Weijen. .. 1115
5) 23 Säcke Getreide nämlich:
a. 2120 Schäffel Weizen 1800,
b. 4 —mcchäffel Winter-Gerste 280,
e. 10 Schäffel Buchweien 700
Zo. 103 Sacke mit 16,674 Pf.
Die Versteigerung erfolgt gegen gleich
»aare Zuhrung, und miüsssen die Säcke, die
nicht mitversteigert werden, hier in der
Fruchlhalle zurückgelassen werden.
Zweibrücken, 4. November 1870.
Kgl. bayer. Bezirlsamt
Damm.
Einen sehr
—
guten Wein

über die Straße empfiehlt

Wi. Schnorr.

Der Unterzeichnete empfietztt andurd
sein Lager von —
Gebet-, Schul-⸗
Comptoirbüchern. Schreibmate
rialien, Cigarren-Etuis. exieg
Photographie⸗Rahmen &amp; LAll
hums ⁊e. ꝛe. ge

Auf alle Zeitschriften kann bei demselber
abonnirt und sonstige Etzeugnisse der Li—
teratur können durch ihn franco bezoger
werden.

Georg Seibel,
*. 7 Buchbinder.
— — — — — —
Bauunternehmer Wilh. Opry
benachrichtigt Er de und Feldarbeite!
daß in Neunkirchen, Zweigbahn, Grube
Aoͤnig, sehr lohnende —
Aecord⸗Arbeiten
zu haben sind.

Bekanntmachung.
Das diesjährige Kirchweihfest wird auf⸗
gehoben.
Die Arbciten auf sämmtlichen hiesigen
Gewerlschaften nehinen Montags Morgens
ihren Anfang und ebenso der Schulunter—
richt in sämmtlichen Schulen.
St. Ingbert, 7. November 1870.
Das Bürgerme'steramt
Ebandon.

St. Ingbert.
Den Schluß der Sammlung; „Lie—
besgaben für unsere braven
Truppen im Felde“, machte eint
Baarsendung von 10 fl., die die Hen. Gebr.
Dörr übersendeten. Die Baargelder wur—
den dazu verwendet, zwedentsprechende Ge—
zenstände hier am Platze aufzukaufen und
diese wurden mit den übrigen Geschenler
an das Comite in Kaiserslautern abgesen
det. Danl nochmals allen edlen Gebern!
Das prov. Comite-

—
otroleuuimn
in Originalfaß bei
Joseph Beer,

GEisen. u. Dielenhandlung.
Das „Neue Blatt“ und der
heilige Krieg 1870 tönnen in der
Exped. d. Bl. eingesehen werden.

Acwion. Druck und Verlaa von

Ressp

Schreinergesellen.
gegen auten Lohn werden sofort gesucht bei
Schreinermeister Fontaine
in Sulibach.
scenileprypene rämpfe (allsucht)
brieflich der Specialarzt fur Epilepse Doctor O. Killisch
in WBerlin. je zt: Louisensiraße 45. — Bereits über Hundert aebeilt.

—

—VV
        <pb n="673" />
        23 5s—553538
— 2* — 2 7 2 s 22 ——
— 5823 13323 83— 22 3. 32 55 5 2 — 253333
— 25532 2222 —25 ⸗72 —— ——
9 25 7 —— 2 S —— *
3 373783 —533 3 33 —32 ——
—— 3—83 23 72883 8 ———
* — — —— 55— F — 588 8 58
722 28 2 — D 2 — —A 25 2 2 2
——A 2 —53 3 25 —53 3383 55 38 838353*2
5*s 583553 2 7 7 33 32 —38335
25— —X * 7 * * d * ——
— A z35383 5 — 535 5385 — 3383—*5
35 2385 5B2 35——338 —68 ——————53 333336
— ————— 35 58 3 338 33338 333 323353 57
— 2 22* 22 — 25 —7— —— 5 *
532333 og 35553 33333333 38
3757 5558 ——
—— —— —*— 3335 82335853 — ———
* 2 2 —* B8X9 — — 2* y
—X ——— 2328* 2883 53578 —38 s533533368
2 7 — ES. — — * —— —— — —322 2 * *
—5 —8 38 E. 7* 22 —58 24 3225 — — * 58 .
2ñ58 ——5853 5573 335 5353533383 55833
28 2 2z55 757* — — ———— — 28 — 55
3 8u 68 53 5—552253 z2— 32*5 58— 573—35
9 — J 2* 7* — »5*228 552327 „ 8 ——
* ⸗2 8 * —2 532 * 5222* —— — 33 — 3 22223 2
53 2222 7. ——— — 2222 87* ⁊ —A — 2832 — 4
2 32 * 531 — 2* —3 —— 43 3225 8 5 55582 2 522 2
535228243 — 5*252 —22323 — —38533 3532728 52 —A 2* 45 *
3 —— ———— — R 235 3 2 — —— — — — — 3
— — 2 *
35309 365—3 — — — 568 ** * 538846
3 33 —333 —3 33 — —33 33— 355
55 53— — —— 255525 E ö 3⏑, 55 5c5 — *
* —— — 68 5—52* 53* *2*
228 — 8 — —2 * F —
3 —
2 12222 .
2*25 2525 823 —— 52
335222 * 23— — 53* 3* 75*
—28 ————— 233 52 —25323538 235535385
232*2 52 5555 5— —„33 28 28 22533
—— 25 * 22 — —22 2S8 — — 5
— Z52. 523 55 8282—8 8 32282 —2
558 2—232 225 S 2228 —53222 —
—53235845* E 2 32 222 3235338 — —
2* 528* 2 .— 2* 228225 A
322 D 223 822 7284 — — —8* *2333* *
282 25 52 7 —8* — 522 —— * 2
2733 323 3 37
2532322 49* —A 55 —22 2 5* 2733353 * 234
—A 2 22 —x * * 23 5.80 858 28 3
— 2328 835 ——— —— 8 — 333— „2z282
2 2232 —A —2 722 9258 35 232 — —— 5
5s53253353533 532753 * —2352 —333363 32
— 858 —— *55 522223 — 2233 5535 —S5
I J * — * J * —5 * 2 —* 2
7 33523353333 35458 — 33385 * *73
5 8233765 — 55602 —z553585 —755785 58
— 25 — 2557 223253 38 —A— D2 2 6 8422
585 *3532723 232 3587288338 88 28
8 — — 7222—2325535 32* 3 53 z2538T——8 832 —
8581 2323523323 8 7 33 782
22 * — 2 22 5255355 5 — 23253— —A — —337 *—⸗ 3283*7
— 257333527 355532 L3225 23257728 —— 25—2 58
22. I353 3783 5 33886535375 s —553382
238333z3385 52220 — ——— —2238 — 538 38 355 —
2*555553555 — —— ——— 223753533335* — 22
3383 3353835 35 253335..255
e — 7 22857 872 —5 — —A 52823*2 28 E—
2*57 2383z3333*5333 35 588335325* 3 33343388
5 2 32 — 3— 3 2 25 557* —3 —5* 3 5
8 * — 2 *2235 23358— * 2 — 22 33832— — — — J
588 253533 288258 53333535333 55383335
—5 * — 8235238 1
—34 ——

—222 222 — 22*
—5—3833 385535—3 535 2 —23328
* 522 — —388 *
2332 5557 25— 23323 34* 2*8 558 ——
— 8 9 — *
2535233232328 33233 —58— 35525 7355 ——— 52535635538
253852257 *8* —A — — —— — 2 55 52* 36 — 3235— *
3 5 8—383 335 83 33
— 8 —2 9 — — XDIS . —25 E 2276 8
2 s8387 23 3222 — 22 755522 — — 3 — 432 — 232
3253 5— 2 — ——— 55 — 0— — 3.. 332—
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2 2 2 , —*2 — * 7 2
225253585334 227225 552— 53828332 —
322 —583385 253222 28222 82 — — z 2* 2222
—3233*—335355 556 3 —328 57538 385085388
552555832 37327355— 333 — 233358
— * — —— —72 50* 8 2 5* 25 ⁊ — 235 2232
5 5252 XA* 53 8s—525 —— 3356 7—5 35553533838 553 2 3222
z52338 3223 2 82232 — 825 —z52232233*6 * ——8 222 *
——— 283 — Z2 5x3525823235 572. 42. 32—332
2283 25255 — 2 — —58 —858——5—25 38 —25233833
* 32 2 S— — R —328 5 5 — ——
——— *252 — — s—,32— —5—8——8B2233E
——33 3 —3 3 — 323823
335535383983 —2337 225* —338333523 —75
** 2 — 3 2 8 2 233 8* 23
333 33835 72323— —33833335
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— 32 — 7 — — —X 3 — R— 332253
35332533—788*3 8 552 2 5382 —A &amp; ———
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23232235 — 2253—53 5 c ——827*
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2 5 7 T 287 * * 22
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5 1222 — 25253 — 48 — 22
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32 55 — 23 53 — —A 2
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25* —A 2237z758 253* — — 72
—— J
—A 25 5—233 23267 52333330 8 53
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* 82 —x—5— * —z28550 8 253553 527— F 23575 — —2523
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23638 — —— 3* 2553 — 5285 — 588
* — * 2 — — 28 2*
7153 335 —“ 32533.23 z 532
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223338 8 3 z28535—8
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528 2353 25 2
53583 5— 255
* 324
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        2* 8* 83.8
2* 2 22 9 552 833
—A 72— 354355 3*3 358
— 5—2 225 27 1, 5227— 2B238. 5.2. 85
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25 8 73 3 533 52523382 53* 57—72885 — 225 5*
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—— —— 2353 3535
— S. —A— 33328 3233— s—2333.2* 2 *522 233*8*7
—A „58 3232378 2. 22 5. ã —15355327 3 „223 522
23533 5325 55283 223 253 —A — 332355
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22 —A — — 2257 28* 2235 * 22*

336 — 2552333
— 2 S 222 5 * S8 2 2. 83 533 —38
——— 3 — 8 —22.2 2. 60 — 8*
2 — F 25 — —5 2822. 518 2 —
353 224835 *3232233 332 528
2522 A. ð75 F ⸗ * 33 — 22622 8* —4
—— 755783738 Aaszfe 233235*
82 2323 2838 20 23333
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* — 222
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24 *2 98
237—755283 s8335
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— 25525 3320.8 —A 25

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73 A— 229
335883 I9 e
—A —— —— 235238* A.5722
33872353*37 — 353388 7333

532 H 32* * 33833733335535 —RAB 53252 3328
3837233 33333
8 LS SS 5 52853823538233 z»5*332523 *

525 2 —— 5235233723 5285353
1833333 2 33 33 *2*
373383833333 333533*55835338* —A—
232387 333 355383 2223 232365* s 2758 55835
? **82322 —A — 2828* ——
33333535 333735338 53—3

—*7 2* * —* 523 23 2 8 . 8—2 2. — —
32533535 — —— 222537 —A 527 53 235531 283

7— 283988424 355333333228 .333. 5. 5 *5
322573222333 28*82 8 —A *1878
25223353 53 3. 25 238 * 255*8 2

——— 3 33 752 5235 58 — 55 235 575222 831

*—135328 — 323 3235 2 n 23 * T2 * 8 2 2*25323 S.
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, —5833887 53836 185328 555332358387 5— 52 225 2

53 725238 b 877 3235—553338 3 527— 22*3
53345 25233 3233 358 533 58532825 —

718382 28 3*8 3 25. 2 5223 5523855
85*5372 53 3* * G —A 255323835 3 3535
35335335 5383*5
523758— 3372235* *53232533 — — ——

2553898 —— —„5352723 —52227

* 2 87 5 2 25322 35 —ä ————

* 22235 ——22788 828 5 — * 2 — ——

95 2ñ2 50 * 535333533232 «*7 a *
— 232538— 34252372838*
38838325 3325237* *

832— —
533355533838 i *
——— * 38 23233 — 2 2*
0 38
288 2232238 2323 3355233—3
* 823352 —— — — 88* 25—262 * 2 22. 55
— 53333553355 2353352735 783 ——
28333335333 222343 28
— 5 — 8 ⁊ 2 872353 — ——— *
*25 8 —A — 7 *3 22. 2 2 —A
223 388 35 87 3 225* 27328 . 38— 2228
* 2323223. 38332833 uar 2 55522 233 —A —
—A —— 3 *8.* 3 * — 2232 — 4 33
55* , 5 3 382. 5283*. 575 cc2. 2 — — 2 — —2
5325 253325358 — 22273 3 7 *83. 8
2.2 2 *5532* 222 32323432 53982 532 *
* *2 *2 i35 5 3 23.3
—A 2. *5 —A — 8 223333303 —5 2
2 2 25357 538 258 2 * 278 8 R2 —*
733 *22325* — 7 85⸗ 7 88 — J 28 3
8 222 2 72332 — 325* — 8 —
22. 533 3333333338 3 60 —2267*
2833335353 53 283 5 2235090
» 2 — — —A— 223325
353, 2*3353 532. 352 285 3732 2
2 8 — 333333 3 s 2322385— R
35*82 p7* —X 52 2.033 323257 n
5S1 35 1233922*8 29 2523. —A 7
3233535333833* 5333582383323 5.358 ẽ
* 3 23553333838323 22553 —
2 3 z33353 5355523 25233 2225 6527
3233 — —— 5335353588327 23 —X
25233352* —— 555338353 *
—A— **3 28 2
355 —* 2327— —573333 85*8 8 58 3
3
2ꝛ * 237 —3* — 2 23 5.8 Ve j *
*573373233337 —— — 2525375
3333 3538353 25 z223253385
* —— — 7 2.
3353358535385 52525328.3
— d
2525585*

il

— 28
—
383 37
33 377 53555.23 —
* 53 5233388 158 —F
T. 23332232838 3838
— ue — —— X 25
5323538
552* 5333 256 2. 455
X 382333
* z385 728 333
*
35 1
58533 53852 —333535 J
85 ——————— 2*
2537 — *
25253385*
583833 53
X 23
28333
—
2* *
7 2 *8
—
537523
* s52
77
223 23
33.
S —
72
8
— 23. 38
3 2
25. 275

*.. 2 —2 25
—5538 2
2 — ————
555 223 53 223223
— * *7 2* — *
2* 8 z28 0—0 —
727 22 6
22 5222 56 20
— —833 2383
3253. 382
8 522 25—22
3 1* 25 332
— 22325 8 e
—8B —22 229
7 —— 273
23 2. 2
7 232 J
2
5272 —2
*
2353838
——
282 7
————
22525
— 9
1528* 8*
22. 3 ——
35232
2233
* *22
3233333
43528
— *8—53
—232. 25. 3 5
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5325 3 533

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        * mt αι ιν 8 ιινιε 20 α
2 — — 73 R 2—
St. Ingherter SAnzeiger.
—— — IMWBLM-MBGI — VR 8 * LM
J ——— 8 α ι ιιν 9 —8— ———— J —— .5 2
Aι ασ vI i ν α ιιι. ιν —
dα BLE—AD α ισ ιινl ι xä
—— —
der St. Imhib erut ert Un dari giew ad datd Miit bent daustdlatte verbundeae u tker haltun 3latt,Vmitndov DienSags⸗ Vonnerzlags⸗ und Sonntags-
aamer) erscheiat aobhentlich aün rowa be Makas —E — Apoane esnthpecis vierteljahrig 42 Kezr. oder
a veo AeiSitberzt. Anzeigen werden intt 8Lerzen vern DreispattigenZeilen Biattschrist ador deren Kaunt werechnete οunet ↄ
JB 174. un anua nutiuen ui Donuerotage den: AOc Movembereusb oi —5 vini 1870

—

F
an au audeatehiaubeocaivaaua ghes wlittemberairhe Sraf haste Mehnpelg arh. dersonide Mdstnche
—V—,——— 6 me 3 annecttrt werden der boͤn Sedan uͤber Ver⸗
8 —A— Joug durch die Maas. von Joug big Tullf.durch den
iach, Jieẽ eitügtet Me —50 vweete lchio vesiepri 34 — von Tull di i Quelle der Mosel durch ie Mosel be⸗
e e v ece eeee e
ynebrich Hart siehender r p ger grenze weit überschreitende Erwerbung ungefähr 486 Quadratmetlen
vrtn esec 3— — dit diwa ue Mittignen Setlen gewinnen“ Wir selbst mussen
e eae *— —
nrmehr abgebre chen worden, vaden er sich berau scweint nansenttige diee Einbegreifung ver aen Freigrafschaft ein
5
deee e ——— ——— vahrscheinlich nur sagen wollen.:; Von per Franche⸗Comte die Graf⸗
— — I—— he 5. —
ltifune hervrngerufene in dem man⸗ sich ver Besorgnitz gingak daß ——— —————— nwelche die⸗ tangere Dauter
ue Rnaiw aahnme un pnn Rrum gurn dig Inmcn hen deg ugete eanne neTage haingtso jvreidt der Cortsespondent deß
———— —— 8 i ig pue neinen ie die Erbeerag e dawche
gunn ardewenn pon ane de nut e ane e re ee der heenee De aen
augriff geneumen · wer den uns die ¶ Franzosan warden die i e geben keinen Pardon' undsind begietig nach dem Hande
e eeee ee
wre dad gcgonder ain mmenin ihon donz rean, oe e ne
md in.ihrer· Verblerduns nlle Kunchten Aus bom Aatte-setzt, din Mialmset tun diese Esdenthaimschten in det anert e nn duften
inter tivilisirten Personen bis her. ilblich swaren. i ν . Weife u Tige: ——— den hodten Mobitarde —
Sirinn pemn cdt gctcnedeI Wo r een Det d dnedenneahen eee die shiehen
alt noch der C. San.n Müutheilnngen über die Insant-Regim. Wert deg Zunbnedeigewehrlotbeg waren. Di Veute stird
nd ce e ee dee De eee e da a eche
steg. und das: . Maoserverllloren: Segi Nach Meruchichtigung dieser —
e apr y ———— vaner dn een goe gelitten, um“ sih tauen,“ als
ie der Verlu auf A.an v ne 2We⸗ it,e 8 3 —5— T qu —B 9 —— 8 in v J
—— er te e deenni, hen Denscgeh:
eister, Vicewachtmeister, Fähnriche, 3 —— sach Nei Uberiges
—B———— Spielleicte. Ge 3 e rr von Saargemlinde nach Meh Aberges
neine. 12 Aerute, rnn a En o e Der in Metz verweilende Coxrespondent des Daily Telegraph
—8 eg deera pu rtläreie —
eesen Iuen e Angäbe eines audern Londoner Blattes über die Versetzung des
snser .. 22 Ggten ewpeine. dh eratn unn e e sce aen ben ane e
rager Summa 19d Offizere 14.4283 Man 3 w n sen Wefehl des Königs dier Mosel aberschritten habe, als durchaus
Dboerst. 1. Offigere Aehnrbe dpe ee imvahrtz Genetal v. Steinmehz habe damals das Einzige gethan,
—V—— i ereftueec. o3o⸗ Annn vas er unter den Umständen thun konnte, wenn der Uedergang nicht
Arzt. Summa 180 Offiziert 89 76. Mann, ArztSuimne udlichsondern!nördlich; dewerkstelligtworden wäre, wären die
————— 18 d dn get nre rrappen im große Wälder, überhaupt iĩmnein sehthügeliges“—und
zarticipiren 22Trurpeütheile vr e e Sn Hwieriges Letrain hineingerathen, ganz abgesehen“ da von, daß die
ind 1484 Monn, uͤnter denen wiederum 8 fiecte zumn 3883 Flanke dem Geschütze der Forts ausgesetzt gewesen“ und das neunte
daaunn gu Dermunten üc behtdem walde duntai guunatne dn duehe n ne
Metz bis aus wenige ihrz Freiheit wieder n darften e eerzar peren
vie sherhaumt. dir, Zahlder, Verxmißten durch —A — ã O
B
bdeutendes pernindort hat. Cin Gunnhen gin eon dem Vegu eeee en eed
—B —A essewvhnn achiff⸗ nbd vier Holzcawenumn iordlich von Helgoland treugen.
zer Truppentheilen, Arückgekehrt sindnt a. ———— 8 An 9 AFrankreich ι ν
baen dpe Verdug —J——— nnug Mob. Vin iitaruscher. Devi hi det Voits- Nenis
Verdun hat heute capitulirt. Widehag 33 eldel Wine aus 2Balallonen, 18003 Reuerm und
Berfanies T. Rovan Ofigielb) Gyutt B— — — —
—T — vahee Valliere an. Der Kampf danert, pon 11
dden e en e hiten ree i halh uhbr Ragmittags. Die Preußen
in ienciae nrehen ——5 n RA— e i en ersiactter Franzosen zürückgedrängt u
Wobilgarden bei Pese Farues be Kongemont, und, Pttitz * aghn eh e Verwundete auf dem Plothe. Unsere Caval⸗
Dorfer zwischen Moubs. aind Dignon, gsüdwettlich non zrreete machte üherdies noch 64 Gefaͤngene.
natte; im letzteren allein ließ der doh ʒ Offen vad e —8 News“ meldet: 80,000Preußen unter General
d e ren Idereaihcend —— maschirenr auf Rouen und Amiens.
cneral hr Werdet. ergeutt. aina 8 ang sise Im Hauf taüartick der
Ve e eg J——— —* noch? cwa
ser beilm Friedenschuß verlangen warde, geht der Slueastge 9— Vn ahs, derhalimißniahig. gesund ünd fehr wohl ver—
us Berlin eine Minheitgng zu, Jdigsjegjeboch selbst ninuidarheot —X zaͤhle, ver ltniß d und fehr wohl ver—
— Fie selbst nicht fü rsehr e ——— wen ig ee r vt Feinde
cahrscheinlich hält. Darnach, soll man 6 —— — beste edee ‚sble in Palbhe ba ——95 schreitt,
eee rete α ri an wiede exöffnet werden; man wil Konzerie und
——— ——S ——
Sedan und endlich mit Einschlutz, der, Franche Conne gin der 59 nPiele geben.; desonderd Sym—
        <pb n="676" />
        zeer; oer Lanz it ausgeschlossen; die Preise sind vedeutend er⸗
mäßigt; die Beleuchtung findet mit Oellampen und im Nothfalle
mit Talglichter statt; die Frauen haben in hoch Jeraufgehenden
dleidern von dunkler Farbe zu erscheinen. Die Comedie Francaise
ward am 26. Okbt. mit Hdrace“ und dem Misanlhrope wieder
zröffnet; die Schauspieler traten“in ,habit de ville“ und in gel
hen Handschuhen auf.
Paris, 6. Nov. Ein Regierungsdekret verfügt die Adop⸗
lion der Kinder der gefallenen Vaterlandsvextheidiger. Seit der
Stadthausseene ist die Boͤrse verödet..
Der Boulevard Prince Eugene in Paris heißt von. mun an
Boulebard Voltaire und Voltaire's Statue wird den Platz der don
kagene Beauharnais einnehmen. Die RueCordincl Feschl himter
dem neuen Opernhaus) ist in die Rue Chateaudun umgelauf
worden.
Das Budget der Vollsschulen der Stadt Paris. welches füͤr
1870 auf 8,527,941 Frs bestĩamt war, ist für 1874 quf 16037. 941
Irs. erhöht worden. —. —F iAJ 4306 — e 21 F
Toux3,6, Nob. Die gestrige- Fronce bringt die Rong
GRambetia hait⸗ —* berlassen um fich c Lofte- Armeß ebe
eben.
d Eine Vondoner Depesche des Precurseur qufolge, welcht jedoch
noch der Bestätigung bedazf, wollten der Kaiser und die Koiserin
auf Wilhelmshöhe die Abdankung zu Gunsten ihres Sohneg am
¶ November unterzeichnen. Der Precurseur behauptet, Preußen sej
hiesem Schritte nicht ftend
(Nemefis.) Der Preußenfresser Emil Girgrdin wurbe als
Preuße'“ durch die Stroßen von Bordeaux zehetzt. Gestern Adend
erzählte ein dortiges Blait, versammelten sich einige Hundert Ci-
ohens, welche der Meinung sind, Herrn Emils Anwefenheit in
der Stadt sei eine öffensliche Gefahr, und begaben sich in corpore
unter dem Geschrei: „Nieder wit Girardin! Nieder mit den
Preußen !“ nach dem Hotel de France, wo er wohnen follte. Zum
Anglück für die Demonstranten war er schon in ein anderes Logig
gezogen. Auch dahin folgte man ihm, jrrte sich aber im Ha use
und klopfte einen harmlosen Amerilaner heraus. Des Sucheus
mude, fiürzte der Haufen üach der Präfeltur und verlangte von
dem Präfelten Larrieu, er sollte Girardin gus der Stadt jagen,
Diesem gelang es denn, die Leute durch einige liberale Phrasen zu
hejchwichtigen. 7
Die franzöoͤsische Regierung wirbt jetzk am ganzen Mittelmeere
unter dem Auswurfe der Hafenorte Vertheidiger Frankreicht. So
sraf am 28. Oltober in Marseille ein Schuh, Albanesen ein, etws
200 Stuck; sie brachten ihre langen Flingen. Dolche und ihr
phantastisches Costume mit. Die Albanesen gehören bekanntlich zu
den rohesten, plünderungslustigsten urd blutgierigsten Vollsslämmen
der Türkei. 7 αα F —D 34 72
J Belgien.
... Brüssel, 6. Nowr. Bazaine hat Changarnier zur Veroͤf⸗
sentlichung einer gemeinsamen Erklärung, die Kapitulation bon
Meß betreffend, aufgefordert und, seinen festen Enischluß ausge⸗
prochen, nach Beendigung des Krieges die Untersuchung durch
ein Kriegsgericht zu verlangen . . —
. Die Etoile belge soll einen Brief des in Koblenz internirien
französischen Generals Bisson veröffentlichen, welcher die erdrückend⸗
den Beweise von der Schuld Bazaine's enthält, den er als einen
Schurken behandelt.

Brusselas. Nov. Heute Morgen um 11 Uhr—. flog em
zroßer Ballon über Brüssel. Man glaubt, daß derselbe von Pariß
bmmt. An welcher Stelle er niederfiel, weiß man noch nicht
Raqch dem „Echo du Nord“ hat ein Mitglied, des Franzöfischen
Beneralstabes den General Boyer heraus gefordert, weil derseibe i
jeinem Schreiben an die „Independance belge“ gesagt, —daß di
zanze Armee die Uebergabe von Mez gebilligt habe.

Spanien.
cꝛr Miadrind, 6. Nov.« Mehrere Journale berichten gerücht⸗
weise, der Herzog von Aosta Werzichte auf die Kandidatur. Men
lündigt für nächsten Sonntag eine Manifestation gegen die Kan—
didatur an. Morgen findet eine Bersammlung der geget die
jtolienifche Nandidatur gesinnten Journale stat. 6

Volkewirthschaet Condel and Vertehr.
— Ludwigshaf en, J. Nob. Die pfalzischen Eisenbahnen
ereinnahmten im Monat gun — fl. 38 ir. oder 26,282 s
N tr. miehr alg jm gleichen Monat der Vvorjahtessß
—VV0————
cuinck Imn Pausram (Mähren) wettete ein —— Bursqhe
nach einem tüchtigen Abendessen noch 21. Paar Würste zu verzehren
vas erꝰ auch innerhalb, 28, Minuten pollführte, ohne die geringsten
Beschwerd en zu derspüren, (Wohl bekomms.) ,
e In der Koln. Zigl* wird der tägliche Konsum der Pa
iser Bebollerung (21180, 000. Einwohner) wienfolgt berechnen:
Derselbe verzehrie dor dem Kriegenan jedem Tage durchschnittlich
19,723 Centner Brod und außerdem 4990 Sack Mehl, 400
Dchsen/ 130 Kühe, 480 Kälber, 2963 Hammel, dazu 21850
Tentner gesalzenes und geräuchertes Fleisch, 1150 Centner Geflügel,
and Wildpret, 1490 Centner Fische, worunter zwei Drittel frische
Zeefische, 2950 Cemner Kartoffeln, 5000 Centner Gemüse (Rüben,
Salat, Gurken ec.,) 4120 Centner Butter, 280 Centner Kaäse x
lleber die Getränke: Kaffee, Th.ee, Chokolade, Wein, Bier und
Braͤnnimeinnfehlen die Zahlen. Es ist unverkennbar, daß es sast
unmoͤglich fein wird, —solche enorme Quantitäten bei den zerstöͤrten
Nommunikationsmineln rasch herbeizuschaffen und wenn Paris seine
rapitalatisn bis zum größten Mangel an Lebensmitteln verschi eben
sollle; so0 sind unvermeidlich schreckliche Aussichten für die Bewohner

vorhanden. —— — F
olnr 3, Nob.“ In Cthekbeurg istein Pulderthurm in
vie Litachprunüen; L0 Venwun ec
7T
W8Woorlüufige Anzeige.
unftigen Montdag, 14. 19 M. (Kirchiweihmonkag),“ wird im
O'b er hansserschen Saale zu Gunfien der „Viktoria-Indaliden⸗
Stiftung“ — für Indaliden und die Wittwen und .Waisen der
Gefallenen ⸗in von hiesigen Dilettanten deraustaltetee
Bokal⸗· &amp; Instrum⸗ntal · Konzert
Stan finden. *
Voes Programm welchez dem Ernste der Zeit Kechnung tzagt
hesonders abet der allgemeinen Begeisterung durch einige mächtige
Vaterlandslieder Ausdrud verleihen soll, wird nächstens an dieser
Stelle mitgetheilt werden.
Der Unterzeichnete empfiehltandurch
ein Lager von E e
sPebet-⸗ Schul-⸗
Comptoirbüchern, Schreibmate⸗
rialien, Cigarren⸗Etuis, Spiegel,
Photographie⸗Rahmen &amp; Al⸗
bums ꝛe. ꝛ
Auf alle Zeitschriften kann bei demselben
abonnirt und sonstige Etzeugnisse der Li⸗
leratur können durch ihn fra neo bezogen
werden. 3 9—

Georg Seibel,
—AXVV——

Zas Feue Blatt Fo 47. 12 Stück Schweine
422 33 sind zu derkaufen bei

isst soeben eingetroffen“ umd enthälteun Aine Welaand.

„Der große Bummler⸗cVon· B. — Eqrainer Weigand.
Hildebrandt. ¶, Was Füfilier Kutsch-· Frucht⸗Brod⸗Fleisch ꝛe. Preise
ke über die afrikanische Eivili- der Stadt Zweibrücken v. 10. Novembrt.
sation denkt.“ Vom Verfasser einge⸗ Weizen 8fl. 4 kr. Korne6 fl. 48 ir
jandt. — Cinaufgefangener Brief.“ Gerste Zreihige, — fl. — kr.“ Gerste vier
— Vor Paris.“ Von⸗Mox Allihn. reihige, — fl — kr. Spelz 5 fl. 42 tr
Ein Besuch auf dem Schlacht⸗ Speizlern — fl..— Ar. Dinkel — f.
felde vom 18. August. , Mo⸗ — r. Mischfrucht fl. — ir. Hafer
derne Feneranbeter.“ Von Dr. Gustas bfl. 22 fr. Kartoffeln J fl. — ir. Heu
dewinstein, — Allerlein: Zu unseren 4fl. 20 ix. Stroh 4J fl. 80 kr. per
Bildern. — Eorrefpondenz., Zeniner: Weißbrod 128 Kilogr. 21 tr
22 Illustrativonendornbrod 8 Kilogr. 80 fr. ditto 2 Kilogt.
Turkoskoöpfe. 20 tr. ditto 1 Kilogr. I0 kr. Gemischtbrod?
Der Linzug der Preußen in Kil. 36r. 1Paar Weck 7 Loth 2lr. Rind⸗
Straßburg dburch die porte blanche. leisch 10 Qual. 18 lr. 2. Qual. — ir
Höhe St. Blaize. b dalbfleisch 14 kr. Hammelfleisch 161ke:
Erschossene. Schweinefleisch 18 kr. per Pfund. Weis
—

Buchhandlungen und Poftanstalten. »npet Pfund. —
Pedaktion. Druck und Verlag von F. X Demensk in StInabert. »2

Bauunternehmer Wilh. Opry

benachrichtigt Er de und Feldarbeiter

daß jn Neuntirchen, Zweigbahn Grube

goniag. lehr lohnende
Accord⸗Arbeiten

u haben sind. . 66

— 33 *1
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        56288 J 29222— * 464 *
2—2 58366 — —A 82538332—82 2 —
e tet — 52253
I58 85836 3233 35 55533 33 *253 2722
zags 3 3 z3823388323
8383—— 7 538* 22235 5. 358 35—2 3227
22 258333 * 383 27 22 2* 7 —25 2328 —— 8
5575— 232353353 —A A —A——— 382353 — 7758
8 383 288
I—* 38 * * 582322 1 7 27 2 25X7 83
——— 3. 8253— 3327 ö— 23 78*
——— 85383323523 52385 222 —
1532533 335333 e
— ——z— —— *—. 22 3228—73 *2 5258 2*
— * 2* 0 *2 28* 2z 322 5337* —XEI
— ——— — —— * — — 8——— — en 33*25 —2532 z5 2. 2
2335887 — 27 33z3333383—— 2338538
523387 J——
—49— 2* — 24 J —5 —X —I — 22 * e —
— 253228 2 — 52* 25 852 — ——— *5 — * 2 —
25 —5532332 38 333 3338 52335233*837
33333333*
333—2* 2233353 —63534253 53333523 ——558552358,**
2 — *2525 z * S238 53* —A 8279 2565 x S *83
—— —— 8* 5z2222* 7 5—„rS22 —I— ——8833* 22
334533533383 237 — 38*33337 833853386387
4433768233 α
5853*2837 2233——32* *—2 5338332823 226 —— —
* 5. 2 * 8 * 58 2205 328 —z332 2* — 3
—— z 6 553533 3834
—2 * 8 2* J
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. *2—..
— ——
— 3* —J 2 532 ——633 —; — J
z—0. ES 433333 83 J
— z355—7733 — 233*73 3832 68 —
5583 5352—323* — 523383* 233558
8338* 3583 5533328 —232533288838
z252 287 —A 2 832 — 532322 852 228235 — 22*
*5*2227 —— — 5 52832 353535 —— 28ES
553 — iz8 * 32 3 554353233237 —
77 — a — s55385 *5322 3
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5332—83 88 5 3333333335 32333 23 *2323232 558237
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8 2 2 A — 222 2 —3
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323583383353383 55235887 5282 558 —38.E67* 23532 5533
2 5287 — 57 —223232353 — 5358 — 2 *—2* * 4 2338 *
3333333 8333 —*
552 z3835 33 33
— 335375 5 2322553587 523253—33338 ——
2232 2 553 3533533555 3253823333 — — —2853
SB2 * — 525— 852358 — —— — 2 2*
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3 733 335 55888
2 — * * 25825
289 * 282 225* —
2 2 * *
v 2383 —— S 26 335 3353535
255553 33 37 32.86 35533
2 — 1 * 2* —
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538337 238 —88 —58 s58 5 F
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A —— 2 ———— 5 2 * 25 s 325238 22 *
z2522 3 —— z588 588
2 25 55 7 32233 —2—3 23 —58283 —F
229 A 2 S — 3335* 788— 2832
32333 —B — — 53 — » x 688 225 23532
—XEA 28 —F 3323575 32 2 212233 —
2355 22 33. —z —A — ——253 —— * 32 — ——
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2 *— 238 * 5 2 8 22 2223 —
A— 338 5333 — 2 c⸗ 727* 853
* 28338 *5 35538*2535 5557 2 12538*53 ——
—32 *5* 25 p 35233535* 8 —222 23 2 —————
25233 22 —338223 335333 2 —— 35333 22
872 22 2 2* 28 7— ⸗ A4 7533 3 s5 —7 8 57 z338
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5 35 —3 27 33* — 82 32* — * 335358 8
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2 25 —X ——— 38 8
235585 — —— z355353333
23335 3 3358 33 5533 33
3235358 3555353 a 35333522æ 235 * 8 *
22 ——— z 22 * 29 —252 — 65E7
— * — 8 22242 —— S 1
333 —558388 832323755 as 36
323 5555732 22 * 238 72383
* 1533833383. ———— 5 7z
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2 *58 2 5 .4 5*3832
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38 . * 268 E 238 —— 3 5338 — 5 5223 * 2 2*52
E — 2 8* — — —23 25
2 8* 3 —* * 5 *5 2 283 — 2 — —— 2— 22 5
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55724*3832 55533 58 12 7 333823 53 — 2338 — 8*88
— — 22388* 5* 535* 4 3253 — 2.8 38
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der S Jagbe eer Auiei g e r (und dad mil dem Dauptblatte verhundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Donnerstags⸗ und Sonntage⸗
unmer) erscheint woͤchentlich v iermal: Diensta'g, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Kezr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. J

—⸗ — — —— — — — 3 — 2
K75c. Samstaa, d·r·ribhee 1870.
—3* —— Deutschland. —— ——s

Muünchen, 8. Nov. (Offiziell.) Pruntrut, 8. Nob. Die
kinschliezung Beiforts dauert fori. Die Franjosen schossen aut
Iim Fort La Justice die Dörfer Chevremont und: Vezelsis in
hrande

Manchen, 9. Nov. Die Verhandlungen in Versailles be⸗
zaͤglich der nationalen Ordnung der deutschen Einigungsfrage sollen,
e mit wvon sonst gut unterricht⸗ter Seite mitgetheilt wied, den
dom deutschen. Voile gewünschten Fortgang nicht nehmen, und
jeslen hieran hauptsächlich die Forderungen der Vertreter der bay⸗
erischen Regierung die Schuld tragen. Wuüͤrttemderg, das anfäng
ich hewilll war, die norddeutsche Bundesverfassung einfach anzu⸗
ehmen, d. h. in den norddeutschen Bund, wie er leibt und lebt,
uinzutreten, hat sich nun auch auf die Hinterbeine gestelt und
nacht dieselben Prätensionen, wie Bayern. d. b. wie dessen Mi⸗
nister; denn was. das bayerische Volk will, geht klar: aus den
massen haftlneinlaufenden Adressen hervor. Von bayerischen Mini⸗
dern sollsich Hr. v. Pranckh am nachgiebigsten zeigen, wenigstens
was sein Ressort anbelangt; und so könnte schließlich der moͤgliche
Fall eintreten, daß das Ende vom Liede nur eine Militärlonven⸗
lion wäre. s

Saarbrücken, 9. Nov. Nachrichten aus Versailles mel⸗
den? Der preußische Militärbevollmächtigte in St. Petersburg, Ge⸗
neral v. Werder, ist im Hauptquartier eingetroffen und wird daselbst
angere Zeit verweilen. Ebenso ist der Erzbischof Ledochowski von
bosen in Verfailles eingetroffen.

Ferantfurt' 9. Nov. Briefliche Mittheilungeen aus Kas⸗
el melden, daß der Kaiser Napoleon seit zwei Tagen das Bett
jütet. Die Krankheit soll bedentlich sein, da Dr. Conneau, Leib⸗
arjt des Kaisers, die Consultation eines Kasseler Arztes verlangt
hal. (N. W. T.)

Stuttgakt, 8. Nop. Das Südd. Corr.Bureau meldet:
unsere Münchener Quelle vervollständigt ihre Mittheilungen vom
J. Nov. über die Verhandlungen in Versailles und berichtet ferner:
Die süddeutschen Staaten treten vollständig in den deutschen Bund
zuf · Gruudlage der Rordbundsverfassung ein. Sie acceptiren dus
ju erwerternde. deutsche. Oberhaudelsgericht in Leipzig. die allgemeine
Freizügigkeit, sowie freie Wahlen der Kriegsdienstpflichtigen über
zen Ort der Ableistungen derselben, norddeutsches (no h zu ergän⸗
jendes) Strafgesetzbuch. Die norddeutschen Gesetze vom 13 Mai
1870/ doppelle Steuerleistung betressend, vom 16. Juni 1870 üpver
die Ausgabe von Papiergeld, vom 10. Juli 1869 über Wechfel .
zempelsteuer, ferner vom 14. Juui 1868, schleswig⸗holsiei ische
Penfionen betreffend, vom 3. März 1870, Elhbzölle betreffend, so⸗
vie uber allgenmeine deutsche Marine-Anleihe sollen sofort in Kraft
reten, desgleichen die Bundesgesetze vom 1.. Juli 1868 über
Aufhebung der Spielbanken, dom 7. April 1869 über Maßregeln
gegen die Ninderbest, vom 1. Juni 1870 über Flößereiabgaben u.
adlich das Geseß vom 8. Juli 1869 über die Gleichberechtigung
der Fonfessionen. Gemeinsames Nalionalindigenat soll auf dem
Wege der Deutschbundesgesetzgebung alsbald eingeführt werden;
Wahlen zum deutschen Vollparlament dürften in Kurzem angeordnet
werdenẽ .6* —VV — WM

Berhin, 8. Nov. Mittelst Rundschreibens an die Ver—
treter des norddeutschen Bundes im: Auslande notifiirt Graf
Bigmarck den auswariigen Mächten das Scheitern des Waffenstill⸗
tandes und den Beginn des Bombardements von Paris. — Thiers
nußte in Paris durch Schildwachen vor dem tobenden Volke ge⸗
schützt und bei: seine- Abreise von starker sNavallerie Bedeckung es⸗
hortirt werden. — Die Königin tehrt nächste Woche aus Homburg
rückt —M

Berxlin. 8. Nop. Eine Depesche des Boͤrsen ˖ Couxier aus
Versailles meldet: Die kürzlich bentilirte Idee der Einberufung des
aorddeutichen Reichstages nuch Versailles ist aufgegeben, dagegen
st die Berusung desseiben nach Straßburg und Bismarc's Reise
vahin zut Eröffnung wahrfcheinlich. — Eine Creditvorlage fuͤr den
—X

Berlin, 9. Nov. Heute finden im ganzen Lande die Ur⸗
vahlen zum Abgeordnetenhause stait; acht Tage später werden die
Deputirten selbst gewählt. —W
Der „Berliner Volkszeitung“ wird aus Straßburg vom 2.
d gemelder: In Folge der Aufhehung Seitens katholischer Geist⸗
lichen wurden sieben Wehrmänner unseres 14. Landwehrreg.inents,
velches Neu⸗Breisach zernirt, in ihren Quartieren meuchlings er⸗
chossen, Die Rädelsführer, dret Geistliche und sechs Bauern, wur⸗
den gestern unter starlen Eskorte hier eingeliefert. —A—
Beriin, 9. Kob. Die „Prov. Corr.“ schreibt: Die Be—
cufung des Reichstages behufs Beschlußfassung über die weiteren
jur Kriegführung noͤthigen Mittel, sowie den Eintritt der Süd⸗
ttaaten in den Norddeutschen Bund ersolgt vermuthlich gegen den
20. November. Der Eintritt Hessens, Badens und Württembergs
ist in sicherer Aussicht. Die Beziehungen Bayerns unterliegen noch
deileren Verhandlungen. Genauere Bestimmungen über die Reichs⸗
jagssession können nur unter Berüchsichtigung der nächsten Aufgaben
auf dem Kriegsschauplatz getroffen werden.

Berlrn, 9. Novb. Bezüglich des Angriffs auf Paris sagt
die Provinzial Correspondenz: Der Befehl wird gewiß in dem
Augenblick ertheilt werden, wo es unter Berüchsichtigung aller be⸗
treffenden Verhältnisse, namentlich auch der weiteren inneren Ent⸗
wicdelung in Paris angemessen erscheint.

Berlin, 6. Rov. Der Kronprinz von Sachsen wird
nach beendetem Feldzuge ebenfalls zum Generalfeldmarschall ernannt
werden. (W. W).

Colmar, V. Nov. (Offiziell.) Montbeliard (deutsch): Möm⸗
pelgard ist zur Sicherung der Cernirung von Belfort ohne Wider⸗
stand heute besetzt worden v. Treskow.

Versaittes, 8. Nov. (Offiziell.) Bei Berthenah zwischen
—öX 7. Nov.
Abtheilungen der 9. Infanteriebrigade auf Mobilgarden. Verlust
des Feindes: 70 Mann todt und verwundet, 40 Gefangene; die⸗
seits 2 Verwundete. v. Podbielsli.

Aus dem Hauptquartier in Versailles d. d. 2. Nob.
Ueber den Ausfall der Franzosen von St. Denis und den Kampf
um das Dorf Le Bourget bei Paris, dessen unglücklicher Ausgang
ür die Franzosen auf die Stimmung ir der belagerten Haupistadt
einen so durchgreifenden Einfluß übte, entnehmen wir einer Korre⸗
pondenz der sKoln. Ztg.“ Folgendes: Im Kampfe war auf
deutscher Seite die preuß. Garde, und zwar das Konigin⸗Augnsta⸗
und das CElisabethRegiment, vorzugsweise engagirt. Das Dorf
Le Bourget liegt fast unter den Kanonen der detachirten Forts
von St. Denis; es war daher nur sehr wenig besetzt; kaum von
iner Kompagni⸗ im Ganzen. Als nun am 29. Ont. Abends der
vuchtige Ausfall von französischer Seite geschah, kam es vor Allem
darauf an, diese wenigen Truppen nicht unütz bloszustellen, und jo
vurde ihr Rückzug entschieden. Am Morgen aber begann der
igentliche Angriff von unserer Seite. Die Franzosen hatten die
Nacht gut benützt und sich stark darin verschanzt, einzelne Häuser
ogar in kleine Festungen verwaudelt. Dennoch stürmte das Koͤnie

ine Augusta⸗Regiment den so befestigten Weiler mit unerhörter
Ziabour. Le Bourget war genommen. Der Chef dieses Regiment3
Oberst Graf Waldersee befand sich mit seinem Adjutanten Hrn.
. Trotha hinter einein schützenden Hausvorsprung.: Da plötzeich
Hwenten franzoͤsische Soldoten, welche bis dahin ein schrägüber
elegenes Haus vertheidigt, weiße Tücher, als bäten sie um Gnade.
Der Oberst und sein Adjutant treten vor. In diesem Moment,
aum auf 15 Schritt Entfernung, werden beide Herren von Kugeln
us jenem Hause mitten in die Brust getroffen und so meuchlerisch
rmordet. Einen schnell zu Hilfe eilenden Oberstlieutenant trifft
zasse ibe Schichsal. Auch er wird meuchlings niedergeschossen. Die
Jjanze Szene hatte kaum drei Minuteun gedauett. Ein Mißverständ⸗
riß war nicht möglich gewesen, die Offiziersuniform allein hatte
ie Moͤrder veranlaßt, diese Herrn auf's Korn zu nehmen. Graf
Waldersee war einer der trefflichsten; Offiziere und stand, eben so
vie sein Bruder, der Flügeladjutant, und seine ganze Familie in
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        besonderer Hochachtung beim Könige. Des Schmerz über ein so Brüssel, 10. Nov. (Elberf. Zig.) Bazaine hat I Aachen

furchtbares Ende des tapferen Offiziers, den schon del Gravelotte als Aufenthalisort für seine Gefangruschaft erbeten. “ *

am 18. e verwundet worden und erst vor Kurzen Echweiz. gre h

kaum geheilt, schon wiedes zu seinem Regiment zurücdgekehrt war. Ge'nf, 8. Nov.“ Rachrichten aus Lyon zufolge begann di⸗

ist allgemein. Die Wuth der Soldaten ift unbeschreiblich. Als dortige Filiale der Vank von Frankreich mit der· Ueberfiedelun

Graf Waldersee vön Versailies aus sich nach Le Bourgei begab, der Fonds nach Toulau. — Der Maire von Lyon, Henon, ho

um seinen Bruder noch einmal zu sehen, da fand er ein weinendes in Tours wiederholt um Verstärkung der Besatzung gebeten.

und trauerndes Regiment, das vom höchsten Offizier bis zum Nußland.

einfachsten Soldaten herab den Verlust mitfühlte, welcher dem Bezüglich des von dem General d. Werder dem Kdniq

Druder ijnd der Armee erwachsen. Unjer Verlust bei diesem En- Wil helm überbrachten Schreibens des Kaisers Alexander hat

zagemeint beträgt an Todten und Verwundeten nahezu 500 Mann man sich vielfach den Kopf zerbrochen. Von offiziser Seite i

Vom Augusta⸗Regiment fielen im Ganen 6 Offiziere. bestimmt in Abrede gestelit worden, daß Rußland den englischen

Wie ein Korrespondent der Koln. Zig. pon aus Paris Waffenstillstandsvorschlag unterstützt habe. Einem jüdfranzosische

jekommenen Engländern und Amerikanern erfährt, waren dortselbst Dlatte zufolge hätte Hr. Thiers in einem Privatschreiben am enn
an den Straßenecken in den lehten Tagen große Plakate ange Belannten in Air diefem mitgetheilt der Kaiser von Rußland hab
jchlagen. in denen zu lesen wat. daß „in München eine große ich degnügt, den König von Preußen darum zu bitten, daß Hi
Kedolution ausgebrochen, daß die Reyublik dort erklärt und das Thiers sich durch die preußischen Limen noch Paris begeben dürfe
Haus Richard Wagner's zerfiört worden sei.“ Einer der aus — Daß der Kaiser von Rußland Preußen keine Schwierigleiter
Paris in Versailles angelangten Engländer hatte die Wahrhaftig. n den Weg legen werde, ift wohl anzunehmen; es scheint sogm
celt dieser Mittheiluug so wenig in Zweifel gezogen, daß er allen daß der Kaiser dies in ziemlich demonstrativer Weise durch du
Erustes bei seiner Ankunft an einen ihm dekannten Offizier die seuesten Ordensverleihungen an die deutschen Heerführer hat be
Frage richtete:? „NRum, wie steht es ir München 7!“ Man kann fich iunder wollenn. —
die Antwort und seine Berwunderung denken: Aus derselben Quelle α Amerikia.
erfähhrt man, daß pöbelhafte Auftritte vorkamein, als die neulich Wie der Korrespondent des Times“ aus Philadelphi
bei Chaͤtillon in den Schützengräben gefangenen Bayern, 30 an chreibt, soll die provisorische Regierung von Franlreich den Ver
der Zahl, in Paris herumgeführt wurden. Die ihnen als Bei einigten Staaten Martinique und die gesammten framzösischen Ve
deckung mitgegebene Natinalgarde vermochte sie nicht zu schützen izungen in Westindien zum Kauf angeboten haben. Die go
und so waren sie den gemeinften Mißhandlungen ausgesezt. Man forderte Kauffumme wird verschieden anj 8-10 Mill. Dolla
zerrte an ihrem Bart- und Haupthaar und bewarf sie siellenweise angegeben.

sogar mit Stroßenkoth, ohne daß man etwas zu ihrem wirksamen NAu das Cemtralcomité der deutschen Vereine zur Pfleg⸗

Schutze hätte mun kzunen. vorwundeterund erkrankter Krieger wurden au

Rheims. Ein Erlaß des General-Gouverneurs von Loth- New York abermals 16,000 Thaler gesandt, aus Port Elisaber
ringen ordnet an, daß die Maires die Liste aller nach französischen am Cap der gusen Hoffnung 10,300 Thaler, ans Caltutta al

Besetz militärpflichtigen Personen, sowie aller Männer unter 46 dritte Gabe 1087 Thaler und aus Virginia Nevada, woher der

Jahren aufftellen müssen. Falls ein in die Kiste eingetrogenes betannte Silberbarven kam, 675 Thalet.

Individuum heimlich oder unmotivirt abreist, dezahlen die Eltern

oder Vormünder, oder die Familie 50 Franken für jeden Tag der Vermischtes. A e

Abwesenheit des Betreffenden. —Aua sdar Pfalz. Die kgh. Kreisregierung hat nunmeh

Eine neuere Auslassung der hochoffizizßsen „Correspondenz auf Grund einer Entschließung des Minist⸗riums des Innern vor

Warrens“ in Wien ist dafelbft in den deutsch nationalen Kreisen linng Medie Liquidation über Einquartierungs⸗, Verpflegungt

sehr bemerkt worden. In derselben heißt, es die Thatsache, daß der und Vorfpannsleistungen, über Lieferung von Fourage, Stroh, Hor

König von Preußen vor den Thoren der schwerbedrängten franzd ⁊c. an die deutschen Truppen angeordnet und baldige Vergüriuugn

äschen Hauptstadt willig seine Hand zu einem Friedensschlusse biete Aussicht gesteli. Die Kostenberechnungen sind nach Maßgabe der

sei Bürge dafür, daß die Friedensbedingungen, welche dieser Monarch im Kreisamtsblatte Nr. 9 von 1870 —Xi 0

aufstellen werde, dem Ehrgefühle des französischen Volkes nicht zu Für Vorspannsiristuug aber — insofern die Meilenzahl nicht zr

nahe treten würden. Allerdings müffe das letztere sich anch gegen ermitteln ist — ist die Zahl der: Tage anzugeben und der ortsüblich
wärtig halten, daß es als Besiegter eine Immunität nicht genießer Fuhrlohn per Tag in Ausatz zu bringen. Die Liquidationen über
onne, welche es, wenn es Sieger in dem stampfe gewesen wäre Beschädigungen an Feldern durch Bivouals, sowie über Beschädig⸗
der desiegten Partei gleichfalls nicht zugestanden haben würde. — ungen und Verlust an Vorspanuswerlen und Vor spannsopferden sim

Die „N. Fr. Pr.“ bemerlt dazu, das Wiener Cabinet werde alse mit den Abschätzungen von ortstundigen, sachverständigen und be
das sei damit ausgesprochen, der preußischen Forderung einer Ge eidigten Experten zu belegen.
bietsabtretung Franlsreichs in keiner Weise entgegentreten; die F Mit dem 16. Nov. werden die Verkaunfspreise der kal
französische Partei sei vollständig aus dem Felde geschlagen. Steintohlengrude Mittelberdach sestgefetzt auf 158 ir! per Cir

Hamburg. 9. Nov. „Die Böͤrsenhalle“ meldes: Es wird ad Grubenhalde, 172 ir. ab Vahnhof Verbach, beide Preif
offigiell mitgetheilt, datz die frauzösische Flotte, 30 Schiffe stark, einschließlich des Ladegeldes. Die übrigen Verlaufsbedingunge
in die Nordsee gegangen ist. Die Elbeschifffahrt hört in Folqge bleiben unveründert.
dessen auf, alle Seezeichen werden entfernt und die Lootsen gehen FDer Elberfeln. Zig. wird aus Metz vom 31. Oktober ba
nicht mehr hinaus. 7 richtet: „Gelungen war die Quartiermachung des Generals von

Frankreich. Zummer im Hotel l'Europe; bei seiner Ankanft fragt ihn de
In Sauimnt⸗Berieux (Dep. Cotes dus Nord) fand eint Wirth, eb er sich die Zimmer vorher bestellt hären; „ue in“ fagt
royalistische Kundgebung statt. Banden mit weißen Fahnen durch- der General, dies war mir nicht möglich, da ich eben erst herein
ogen die Stadt, rufend: „Es lebe Heinrich der Füufte?“ — somme.“„Dann bedaure ich seht“, sagte der Maitre d'hötel, „i
Pariser Berichten zufolge rathen mehrere Zeinungen den Genuß des dabe dann keinen Platz für Sie.“ Ohgleitch der General der
Hundefleisches an, in Folge der Herabsetzung dec Rindfleisch⸗ Ratisnen Birthe nochmals bedeutete, daß er doit wohnen müsse und wolle
auf 60 Gramm (per Tag für seden PYtaumm). Dieselben Berichten dedauerte der Wirth achselzuckend, ihm nicht heifen zu können. Der
fagen ferner ⁊ „Paris ist vuhig. Das Hotel de Bille wird seit der General ließ aber durch jeinen Adjutauten, welcher eine halbe Com
letzten Emeute starl bewacht. Die Postverwaulsung hot Trausporte pagnie Soldaten nahm, sich rasch die ganze erste Etage, welch⸗
per Ballon für Werthsachen mit der Verpflichtung des Ersaßes von franzönschen Offizieren mit Beschlag delegt war, rüumen; und
jallz dieselben durch die Preußen genommen werden, organisirt.“ dies nahm kaum so viel Zeit in Anspruch, wie die Converjativ
—Belgien. mit dem Wirthe.

Brufsel, 8. Nes. Aus Amiens wird gemeldet: Eine 7EGrinz Salm⸗Saulm imnd Bazaine.) Prinz Salw
eingetroffene englische Ambulanz unter dem Befehl des Obersten Salm, derselbe, welcher die Gefangenschaft des Kaisers Maxr
Berington wurde flark mißhandelt, weil der Verdacht entstanden Queretaro theilte, ist dekanntlich im deutsch franzöͤsijchen Kriege ir
war, sie seien Deunsche. — Aus Tours schreibt man, daß von der Schlacht bei Gravelotte gefallen. Er hatte Mtajorsrang ir
der 280. Millionen Anleihe erst 98, 920, 000 Franca gezeichnet sind. einem preußischen· Garderegimente, welche Stelle ihm von der preu
.Franee und ‚Liberte* melden, daß das diplomatische Corpe hischen Regierunug angewiesen wurde, nachdem seine Unterhandlus
demnächft nach einer südlich gelegeneren Stadt abreisen wird. Lin gen wegen Eintritts in die österreichishe Armee gescheitert waten
berte erwaͤhnt des Gerüchtes, daß Picard zum Minister des In⸗ Bevor der Prinz vor Auebruch des Krieges mit seinem Regiment
nern ernannt sei. Ueber seinen Nachfokger als Finauzminister isff bvon Berlin abzog üußerte er zu einem ödfterreichischen Diplomate⸗
noch nichts bekannt. Es heißt, Bourbaki habe seine Demission zunes sti sein sehntichster Wunsch, in diejem für Deutschlands Sicher
rückgezogen. 3— heit und Ehre gefühtten Kriege zu fallen. Wenn er diesem Wunsch

„Brüsfel WO. Rov. (Frankf. Zig) Die Kaiserin Eugenit noch einen zweiten hinzufügen könnte, jo ware ed der, dem Man
st hier eingetrofsen ichall Bazaine gegenüvbergestellt zu sein und ihm die Ristole? vor
        <pb n="681" />
        e Brust hallen zu konnen mit dem Remesisenfe „Marimilian!
ie daher in Folge der Riederlage von Worth der Oberbefehl
zirtlich in die Hünde jeues Marschalls gelangte und e
5. August die deutschen Garderegimenter gegenubergestelt wurden,
wonirte sich der Prinz mit wahrer Todesderachtung, und als ihm
cae Offitiere Vorwuͤrse darüber machten. anlwortete er 3.Ja,
he habt nur ein Vaterland zu rachen, ich aber suche nq noo
suche fur einen Freund und Kaijer.“ Wenige Siunden später
inde er durch einen Granatsplitter schwer verwundet. und der
iell fügte es, doß man ihn in jenes Lazareth trug, welchem sich
e Frau zur freiwilligen Pflege angehchlossen hatte.. Er starb in
in ina5 B—
fGEine alt e Feau kaufte bei einem Seifensieder in Straß
atg Talglichter und erfuhr, daß diese in Folge des Krieges theuer
worden seien. — Goit!“ rief sie verwunder aus,
jechten sie gar noch bei Lichtl — 7 *
Berlin. 8. Nov. Heute Mittags erschredte zinte jurcht
ate Detonation Berlin. Die Pulverfabrik zwischen Spandau und
HNoabit soll erploditt, dabei auch vieie Menschen (man spricht von
verunuc fnn. J*
FEin origineller Speisezettel figuririe lethin dei einem zum
hesten der Invaliden veranfialieten, Fwedessen“ in Leipaig. Der-
Abe lantet Erster Gefechtsakt: Framdsische Suppe, selber einge
seckt in Ems; feines Gemisch von abhanden gekommenem fränki—
chen Behten, in misßigen Nordfeemu cheln, anzices Prifeng r
r der verschwommenen französischen Flotie. Zweiter Gekeh
Fleisch von Lebsenf, abgese zie mil Bazainescher Ty)ruffel
hruhe; Aat, umnfaßbar, abet deutsch diß rns Mar.d. Drit
eä Gefechtsatt Rindszunge, geräuchert in franzosischem Dampf;
dWeinlachs, bei der „Wacht“ gefangen. In beiden Gerichten zblaue
hohnen und · ( Blumen)⸗Kohl à Jla Viltor Hugo. — Vierter Act:
Jalbblopf von Leboeuj jun, Fünster Alt: Unfehlbai keits-Ganse
raten dom Capitol zu Rom, eigentlich fürs verklossene kumenische
Joncil bestimmt. Sechster Akt: Hasenbraten von Ueberläufern
mit Pariser Großmaulsalat und Eingemachten aus Meß. Zum
Schlusse: Eis, doppelt kalt gestellt, wie Napolium; Baumkuchen
von Wilhemshoͤhe, Laternentäse von Rochefort, endlich süßes Nach⸗
sen: franzofische Windbeutel mit deutscher S hla gsahne, gezühmu
algerischr 5 Ballon⸗Enten, frisch aus der Lusjt gegriffen.
enallefFatt Bittoriaschiesen arit Schaumwrin zue Frier orr 80
güdlichen Meß⸗All rance“ des 29. Oltober —E
7 Die Boenapartes im November.. Nov, 1830
hottense reist mil Louis Napoleon nach Romt. — 3. Rov. 1868:
hapoleon III. erklärt die »Verträge von 1817 trr rlofhen.
nier. 1852. Die Wiederherstell ang ves Kaiserthumzs ——
4 8. Nov. 1840: Ankunft Louis RPapoleons in Hanm. . 5. Rob
1836: Abführung Louis Napoleons von Straßbuürg nacks Päris.
9. Nov. 1799. Staatsstteich des 18. Brumaire. — 14. Rov.
810: Taufe Louis Napol⸗ons in Fontainebleau. — 21. Nov.
os. Coninentalsperre Napoltons I. Rob- I8ůα. Soui
Napoleon wird mit 15,000 FIrcs, von Konig Louis —— nach
iinerita eingeschifft. — 21. Nov. 1852: Kaiserwahl; 7,800,000
Siunmen. — 27. Novb. 1848: Louis Napoleons Manifsest für
de Präasid ⸗ ntenwahl. 80. Nov. 1840. Ankuuft des Sarges Na⸗
doloons J. in Cherburg. (Pf. K.)
—FGenferkreurbummler.) Anlaßlich der vieleu
Mibrauche, die mit der Genfer Binde getrieben werden, ist von
deneralstabswegen angeordnet, daß die Feldpolizei die Legitimation
Aec Roihkreunrägers zu prufen hat. Diese darf nur ausgestellt
wn Fuͤrsten von Pleß GPreußen), vom Grafen Castell (Bayern)
Ac dom württembergischen Hilfsberein, berechtigt aber keineswegs
n sreier Eisenbahnfahrt X., wenn nicht ein Ppecieller schriftlicher
lLufirag zur Reise von Seite einer der eben au efutzrten Behoͤrden
det eines Landes⸗ oder Bezirksdelegirten der freiwilligen Kranken⸗
pflege mit vorgelegt werden kann. Auch zum freien Vertehr auf
A von den Deunischen dejetzlen Gebiet berechligt die rothgelreuzn
Vinde an sich nicht. —D i
f In Paris verkaufte dieser Tage ein Butterhändler en
poe 2060 Pfund gesalzene Butter für die Summe von 38,000
anfen. d. ha er liehß sich das Pfund mit 19 Franlen bezahlen.
an i

Volkswirthschaft Haudel mad Veekehr·..
Munchen, 8. Nopb. Vom 1853 d. Mit.werden die Be—
rderungsgebuhren ile tele graphische ⸗Depeschen aus Bayhern nach
haeriha abermais herabgeseht umnd ioftet vin Telegramm vur wehhr
18 I. Fur Ptreßdepeschen tritt eine Ermabigung von 7 fl. 48 sr.
ür zehn Worte ein.
Der Privat · Güter⸗Verlehhr auf der Rhein-Nahebahn und·Saar⸗
drüder Bahn bis Forbach ist vom 19. ds. Mis. ab wieder eröffnet.
— NUeber Forbach hinaus ist der Pridat ⸗Güter⸗Verlehe noch bis zum

14. ds5. Mis. fistirt.

Bjfalzisqhe si od, Der Gülerverklehr auf
denselben heginnt wiedet am 10 Mtt. Es werden XRX
ngen in Eu unv gewöhnlicher Fraudt nach faͤmmtlhen pfalrhchen
Siationen ausgenommett nach Weißenburg. Schaibt und Winden
—jurBeförderung ubernommen. Werthverficherungen werden
nicht —R— jeder Frachtbrief bie Bemerkung , un
Derzicht auf Lieferzeit eigenhandig von dem Versender nterschrit ·
den wagen Der Verkehr mitden ne an blerbt
zoch auf jurze Zeu sinihß. “
— c———
— Die 'im Veilag bon V. Haackzul Betlin erscheinende it
ttirte Mufier⸗ und Modezeiung Bickoraa? wind im monallich
¶ Nummern ausgegeben und boset d ereljerich 80Sge.—
u ehe eeegee detfrefflichen Ausftattung dieses
Iputnales, Daffelbe hat fich bei ansetet Dame nwelt dereitor o
ehr eimngedurgern daß wir ftatt jeder weiteren Smpfeblung *
bemerten wollen, daß die Vittoria“ auch in den ans vorliegenden
wei neuen Nummetn biese 8. Jahrganges dieselbe praltifche
Brauchbarheit wie Reichhalttgkeit, frinen Geschmock und solide Aus⸗
uhrung in den FZeichnrngen und Mustern amn ven Tag lrgt.nwie
in den verflossenen Jahrgüngen. Der umterhaltende Theil des
Hlattes ist mavigfaltig und erhebt fich über die Gewöhnlichteit, welche
nderen Fournalen dieses Faches in diefem Theile anheftet.

Meuesie Nachrichten, Munchen).

der Salon? verdffemlicht in seinem eben erschi enenen Hesi
I. nater dem Jitel; Im Cabinel des Kaisers auf Wlbelus-
Fzeainen ungemein inseressanteg Artitel, in welchemn. ver durch
seine früheren Besuche“ bei 34 pon Faldonstein, bei Dreyle,
de Moilile ici, sowie seine Studien über die hervorragenden Per
znlichkeiten des zweiten Kaiserreichs betannte Schrifisteller A. Melt
Re näheren Umftände einer. Audienz schudert, die er bei Napoleon
Nn,. am 10. Otobet gehabt. Abweichend von dem Correspondenze
zrichte, welchen der genannte Verfaffer uͤber diese Audienz ber
Tinmes“ erfialtet kund aus welchem Auszüge in die deutschen Zei⸗
ungen bergegangen sind)/ gibt der Salon⸗Axtilel die piquantesten
dennis Aber die Gespräche selbst, die bei dieser Gelegenheit geführt
worden. vad xed oducirt dien eigentn Worte dets Kaisers über manche
Togedengelegenh⸗nen Idie noch der Aufliaͤrung darren. Der
aher, weicher das Scangefarbene Band des Schwarzer Adlerordens
heug, als er seinen Gast empfing, sprach zuerst von Straßburg u.
der Annexion des Elsafses andt Pothringenßec Wir geben num dem
Verichiernatter das Whoree
Der Zaiser shien zu bemerlen, baß es mix schwer ward,
ber diesen Gegensiand mit' ihm zu sprechen, und ich miß ihm
Dant wissen, daß Eenicht weiter in mich drang. Er wechfelte das
Thema; Aber leider sezte er mich nur noch mehr in Verlegenheit.
38ch habe neülich in einer deutfchen Zeitung gelesen.“ X
er ‚daß im Zimmer der Kaiserin im Lager von Chalons obsedn e
gilber hingen.“ Er heftete den Blick auf mich und fuhr mit einer
Stimme fort, in der troß der Ruhe ein mühsam unterdrückter Zorn
vibrirte: „Welchen Zweck glaubt jener Journalift mit dieser bloͤd⸗
innigen Verleumdung zu erreichen? Bildet er sich ein, daß irgend
ain chrenhafter Mensch in seinem Vaterlaude duch nur eine Silbe
von di ser Schandlichkeit glauben“ wird vFl Und wenn nicht.
sr wen schreibt er denn d Fur wen entehrler sich denn durch dieĩe
chmutzigen Lügen 23 ———

EGSire“, stonetne ich, „jo Elwaß erfinven ein Schrifisteller
——
leicht zu rasch Glauben“/“

Nünd würden Sie aufe ein bloheb, dhielle lchennh)eIstanden eß
Berucht hin eine Dame, eine Mutter Effentlich. belepigen 72. fuhr
soct. — „Rein, sicherlich nicht! Diese cquübogllen Bitder waren
Zchiachtenscenen aud dem Krimkriegt undwie Kaiserin ist nur we⸗
nige Male jn jenenr Pavillon gewe senn Ich vegteise das nicht!
Aver jchon seit Jahren hade ich daran gedacht.“ —Ich verstehe
dan nicht. Das Warum entgeht? meinem Werstüintdnsklne Wie
eine Meute! ist die framnde Journalistik ũber das kaiserliche Frankreich
her gefollen und hat meine Regierung, von der sie nichis wußte —
neine Anhänger, veren Namen sie kaum dannse — zieine XX
mich selbst' in den Augen det Welt herabgesehee.. Und warum
vpadi d Waren die Renschen blind, als sie vicht sahen, daß unter
meinen Händen sich Frankreich glänzend erhob n

.An feiner anderen Sielle heißt es: Auch von dem General
Lre sprachen wir der Kaiser erzählte mir, noch wenige Stun-
—
habe der Geueral der Kaiserin seine Soidatenehre verpfändet, daß
eine Revolvtion zu befürchten sei. „Mit ein paar hundert Mann
Jatte er dieses namenlose Unglück für Frankreich der hindern können“,
ragle der Kaiser⸗ Als ich Trochu den Herzog von Ragusa des
Mweilen Kaiserreicht nannie, meinte der Kaiser der Marfchalt Var⸗
        <pb n="682" />
        18* 134 —DDV4 —I—
meni hätte wenigstens, Napoleon 1 Noposcon III. nannte siets
einen Oheim durchweg EPmpereur“ und ein paarmal verstand
ich nicht xecht), bevor er ihn verrieth, wichlige Dienste geleistet!.
Als ich dem Kaiser sagte, diese Republik und das ruhige Verschwin
den des ganzen immensen Bonapartismus wären so seltsam, daß
ich iange Zeit gedacht hätte: Qus cetait une röpubliquo par
ordro do Vimpereur*, zudte der Kaiser mit den Achseln, als wenn
sch eine Dummheit gefagt hätte. teepe

Wohi moglich! Aber ich muß gestehen daß ich mich lang
Wochen mit dieser Idee herumgetragen habe, und daß meine Un⸗
herhaltung mit dem Kaiser diese nicht gänzlich widerlegt hat. Si
herlich haͤtte man dem zum Frieden geueigten Kaiserthume stets
an den Kopf geworfen, daß die Republik Frankreich errettet haben
würde und don diesem Vorwurf hätte es, sich nimmermetzr erholen
konnen. So: aber wird die Republik sich werigstens ebenso ohn⸗
maͤchtig den deutschen Waffen gegenüber zeigen, wie das Kaiser—
reich ⸗ — die Republik wird jenen Frieden schließen müssen, der
wei Provinzen von Frankreich losreißt, und dann wird der Bo⸗
napartismus von Neuem erscheinen und der Landbewohner wird
sagen lönnen: , L'empereur n'aurait. jamais fait cela l
253 :Wie gesagt — es ist dies eine personliche Meinung; aber
die Unterhaltung welche ich mit dem Kaiser gehabt und mit einigen
Herren seiner Umgebung hat nichts gethan, um dieselbe zu ent ˖

kraͤstigen. Doch inuß ich hinzufügen, daß ein Hert des Gefolge
berühmt durch seine Ergebung an das Kaiserreich, mir sagte: Po
risse la dynastie Impériale, si la Pranee est Sanvéé
Einen der räthselhafteften Vorgänge der jüngften Tagesge
chichte bildet die Reise Bourballs. Welchen Zwed mag der Un.
ʒelannte gehabt haben, der diese Myflifikationins:; Werk sehle
Wir lesen darüber im vorliegenden Artikel Folgendes
Igqh entsinne mich nicht mehr wie es kam, daß der aiset
mit 9 det romanhaften Entführung des General Bourbali aut
Mez sptach. Er gab mir darüber fast diefelben Details, wie sie
in allen Zeitungen gestanden hatten; und als ich ihn ftagte, wel.
hes wohl der Grund der seltsamen Handiung des Entführers ge⸗
wvesen ? meinte der Kaifer mit einem leichten? Lächeln, daß die
preußische Regierung sich dielleicht hatte überzeugen wollen, wal
die Armee von Meß von der neuen Republik hielt, denn das räath⸗
selhafte Individuum, dessen Namen der Kaiser mir nannte undhden
ch leider vergessen habe, sel' länger als einen Tag dort gewesen.“
Wir begnügen uns, durch diese wenigen Auszüge die Auf!
merksamleit unserer Leser auf einen Artikel zu lenlen,“* in Bezug
auf welchen die Redaction des „Salon? bemerkt, daß fie die di⸗
rin entyalleien Thatfachen für bedeutsam genug erachtet, um sie —
unter aller Referve gegen die persnlichen Empfindungen des Ver
fassers — in ihrer ganzen Vollständigkeit mitzutheilen...

Mobiliarversteigerung.
—X
miitags präcis um 1 Uhr, zu St. Ing—
hert; in der Behausung des duhier verleb
ten Raufmannes Johann Woll, läßt Hr.
ark Michae—/ Eaur, Reniner, von hier
als Vormun:d seiner Enkeln; dee Johann
Wol l'ischen minorennen Kinder, folgende
denselben gehörige Mobilien auf Credit
versteigrn
Mehrere vollständige Betten mik Spring⸗
federmatratzen, 1 Canapee, Stühle, Spie⸗
gel mit Goldrahmen, Tische,“ Pfeiler⸗
schränke, 2Chifsoniers und sonstige
Effelten..3,375,
Sorn, kgt. Nolar
— — * —
Immobiliarversteigerung.
Moniag, den 14. 1. Mis. des Nach-
mittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in
der Behausung des Holzhändlers Adam
Becch, lassen die Kinder und Erben der
allda wohnhaft gewesenen und verlebten
Eheleute Peter Rees, lebend Maurer, und
Maria Hellenthal, abtheilungshalbex öffent⸗
lich in Eigenthum versteigern:;:3
183 Dez. Fläche, enthaltend ein Wohn
haus, Stall, und Hofraum nebst Pflanz⸗
garten, gelegen zu St. Ingbert, neben
Johann Schweitzer und Nikolaus Kiefer.
14 Dez. Acker — 2 Baupläte — un⸗
term Blieskasteler Weg neben Johann
—A
Sorn. kal. Notar.
Lhampagner,
per Flasche 1 fU. 80 kr. sei
Seinrich Schmitt.
BGeorg Wagn⸗r hat
*8g.u ten „Mi st un.
i verlausfen. 22
— — — 7 —
Schöne Handkäschen

* B2 J

Ausschreiben.
In der Zeit vom 8. November Abends
zis9. November Nachmittags abhin wur⸗
den der Karoline Rohe, Ehefrau von
Peter Lang, Bäcker in St. Ingbert, aus
hrer Wobnstube mittelst rechtswidrigen Ge⸗
zrauchs von Schlüsseln 24 Thaler,“ welche
in einer verschlossenen Tischschublade fich
defanden, durch einen bis jetzt unbekannten
Thaͤter entwendet. u AN
Das Geld bestand aus einem Dop⸗

jelihaler, verschiedenen einzelnen Thalern.“

und einigen Fünfgroschenslücken, 14 Thaler
waren in ein blaues Sadtuch und 10 Thoa
ler in ein Zeitungsblatt eingewicelt.
Ich ersuche Jedermann, der irgendwelcht
Anhaltspunkte zur Entdeckung des Thäter!
oder des entwendeten Geldes an die Hand
geben kann. der lgl. Staatsbehörde ir
Zweibrücken oder mir sofort hievon Kenm
—
Si. Insbert, 10. Rovember 1870.
banr e Der kgl. Polizeianwalt:

—A Bruch. 371

ααæι

—
——

gt. Zugbert, Montatz den I4.¶ Norbinbern
Sy F —
—* — 00 06 RT . J
NX
nι me —2
n J ia iin O berkaus er'schen Saals zum Besten dsfe
77 &amp; —X
Victoria-Invalidenstiftung
ar, Wittwen, und Waisen deutscher Krieger.)
M —3 —7 IJ 98
Pro gree mmm.
I. Ouvorturo, Dichter und Bauer“ von Supph. —
iα Vaterlandstied; Männerchor von-F. Abt. 23
FAGAM- G. .a. Sonntagslied v. FP. Mendelsohn.
3— tir bortun hde verschwundenoe Storn v. Claudius.
. Streichquartett. —DDDDD—
5. Duoett fup Tenor und Bariton, von F. Attt.
—XX Abendluuten, von: Methfessl.
31. VDuverture „Die Puritaner“ on Bellin 8
2. Vateérlandslied, Mannerchor von Marschner.
3. Violinsolo ———I— J — — J
4. Soloquartott, In' dor Heimath von C. Wilhel
5. Poer. Hammorschmiod, Lied für Bariton von Calliwoda.“
6. Piòô Wacht am Rhein. —
hnVEntrée 36 IFreuaer, Nieht weniger, abor meht)
ndneee ver Anfumq prucis 8 Uhr..

find vieder eiugetroffen dei
Fris Har rbicter.
—— * —V 1353*
Schreinergesellen;
gegen guten Lohn werden sofort gesuchl ben
Schreigermeister Fontaing
in Sulzbachen“

Evilevtische Kraämpfe (aällsucht)
ieslich dere —»ialarzt fur Epilepsie Deor O. Kiliseh
in Berlin, sennt: Louisenfürake 45. — Vereits Aber Hundert geheilt.

xilt

Ilon,

rud —

.
Inqoriu
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        42 — — A 7 28 —B————— — FVDDDD—— * cA n
io ⸗E . 4 7 — N J 9 —A —
* — n e er —W n n 21 * α
—W— 74 7 O 13* F ꝑ 50 — 1 5 *7 *
7 6 — 1 p ee — —V ινY)]
sabt.d m. — — —— 7 T. * νι
antlaf νJ,

7
Sii. JApbeir ker zrhg eir' (und dus mil vem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblait, mif ver Diendtags Vounereia gi· und Sonntage.
ammer) erscheint wdertlich vie rm a l: D ienzta a, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreit vierteljahrig 42 Krzr. oder
noeν Aer 12 Silbergẽ. Anzeigen werden mit 8 Krzt. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
uerur, uneecren oen wan rot· — — —
3 —ADV 5 — 424 ii 460
u 176. J *9 SEonutan⸗ den 18. November 1870.
20 6
nι να Deutschland. . 48 e?
.u Münnch e n3 41. Nopret Aus Altbreissach wird gemeldet:
—EO
ang een eendaxuater 100 Offiziere und 100 Gee⸗
Ge tze .n rz
M ünn chan, 10. Nob. Nach zuverlässigen Berichten nord⸗
xutjcher, Blatter ist es leider wahr, daß die bayerische Regierung
as. mit edem Herzblute unserer bester Söhne erkaufte Einigungs-
werhdeutschere; Nation weit weniger begünstigt. als es von
zeiten der übrigen deutschenRegierungen geschieht. Was Wunder,
uenm Männer, wie die Herren-p. Lutz und v. Schlör, deren er⸗
jex, offene, der, andere, verschämte Freundschaft mit den —XX
interhielt, sich nicht so recht für das begeistern können, was uns
c Innerste sarmächtig, bewegt! In dieser großen Zeit ftreiten
ich die hayerischen. Minister um die kleinsten. Dinge. Ein Mal— ist
4. dis diplomatische, Vertretung Bayerns im Auslande,“ deren Err
zaltung unseren partikulariftisch gefinnten Ministern Kopfzerbrechen
nacht.)-Dann wieder die künftige Leitung der Verkehrsanstalten,
bährend, das Volk zu gut weiß, daß diese goldbetreßten Gesandten
neist nutzlose Höflinge sind, ruges consumere nati“, Leute „mit
venig Witz und viel Behagen'“, und daß unter norddeutscher Lei⸗
uug/ unde Organisation, unsere verkehrten““ Anstalten erst zu wirk⸗
ichen Verkehrsanftalten gestaltet würden, Hrein. Lutz, der Lieb⸗
ingsminister der Ultramontanen, in diplomatischer Sendung beim
Jauptquartier zur Lösung der nationalen Frage bel Wie räumt sich
as zusammen? O tempora, o mores! Neuer Wein verdirbt in
ven alten Schläuchen. Der Monarch oppellire an sein Volk, er
zfcwiĩte Württembergs Koönig, die Kammer auf und lasse Neu—
— ————— — — ——⏑—⏑—⏑——
jeinnung und den Intentionen seines Volkes entsprechenden
Bechsel im Ministerium eintreten und der! Stein detz Anstoßes ist
ethoßen. Urd er muß gehoben werden denn darüber, besteht
voht kaum ein Zweifel. daß phhneDie Bedenklichkeiten ber bahe⸗
ischan Regierung die Arbeit in Versailles dereits zum Abschlich
relangt waͤre. (Fr. . 7
AVersailles, 19. Nov. Beim Vorrücken der französischen
sre Armee auf dem rechten Ufer der Loire bei Beaugench hat
Zingtal v. d. Tann visßerhalb der. Stadt Orleans am O9. gegen
tstetx Stellung genommen üundist nach Constatirung der Stärke
Vn uuter Gefecht auf Ste Peravy (1ha Meile nordwess⸗
iq hen Orleans), abgezogen. —
WVersailles, 11. Nov..! Der König in Antzustä in Hom⸗
ulg⸗ Vorgestern hat sich General v. d. Tann fechtend vor Ueber⸗
nacht von Orleaus nach Toury zurückgezogen, wo er fich, gestern
nit Beneral Wittich und Prinz Albrecht (Vater) von“ Charttres
ommend, vereinigt hat. Großherzog von Meklenbarg stößtheute
u Ahnnen. g !Will hel m.
Bexsaieben 10. Nos. Erhebliche Geideai amitdnen sind

mher den ürmeren Klafsen, namentlsch der Städte Frankreichs,

aburch entstanden, daß die französische Regierung alle Sparkassen⸗
selder und das Vermögen · der; Co rporafionen und Gemeinden das
ach Ddem französischen Gesetz in den Staatskassen deponirt werden
nußte, sich angeeignet und Ju Kriegszwecken werbraucht hat.
Berlin, 9. Now. Die Beschießung von Paris findet, wie

»id don gut unterrichteter Quesle erfahren, vorläufig' noch nicht

all aind zwar legt man dem Umstunde den Grund bei, daß man

n deutschen Hauptquartier auf eine Katastrophe in Paris wartet,

ürze die schon Anzeichen in genügender, Menge vdrhanden sind,

velche die gegenwärtige Regierung entsetzt und die Herrfchaft in
ic Hände der Rothen“ hinüberspielt. — Der Eintriit Würitem⸗

*8 in den Norddeutschen Bund ist jetzt ebenso wir derjenige

Ichens vollständig gesichtrt, —*8*
Werhin, 8. Nov. Da nach den hiesigen Verhandlungen
—— eine Verstän digung wegen des vollständigen Beitritts

won Bahern zum deutschen- Bund nicht. in Aussicht sieht, so soll

uf dem Wege des Bertrags ein weiteres Bundesverhältniß zwischen

hahern und dem Bunde vereinbart werden. .

J — — ι ,
Frankreiche 3 ν. —
—Die „Daily, Rews“ bringt Mittheilungeneines alt e
rünzöszischen Obersten.“ Selbst die jetzige Kette von
diederlagen hält derselbe nicht für genügend, die Notion von ihrem⸗
Durst nach eitelm Ruhm zu heilen.“ Er sagt: Die Offiziere sind
jauptsächlich die Schreier, die windigen gedunkenlosen Schreier nach—
Bloire. Sie heulten⸗ nach Krieg, entnerdt wie sie waren durch
riederlichteit. und Absinth, unwissend was den Dienft« anbetrifft,
jeistig ungebildet und körperlich geschächt, Ich fürchte, es ist zu
veit mit ihnen gekommen, sie sind zu tief durch und durch ver⸗
vorben, als daß sie aus den beutigen Prämissen den richtigen
Schluß ziehen könnten, und ich würde mich nicht wundern, wenn
nan in Jahresfrist dieselben Pflastertreter wie der nach Krieg
ärmen hörte, obschon sie ebenso wenig vorbereitet wären, denselben
eriolgreich zu fügren, als in dem jetzigen Fallen
H— ESchweiz. e z te ä, ttiga
Bermn, 10. Novb. Dem ‚Bund“ zufolge soll sich Garibaldi
nit 12000 Mann von Dole aus durch die Berge geger Belfort
jewendet haben.
Berminte e

x Auf dem ganz ungewöhnlichen Wege einer regulären Brief⸗
jost geht der N. Fr. Pr. aus Gerlin folgendes Schreiben zu? Sie
ür ften wissen, daß für die eroberte französische Fahne von“ einem
siefi gen Banquier eine Summe von tausendLouisd'dr ausgesetzt
vorden iist; ebenso ist die Thatsache nicht neu; daß der preußisrhe
Zoldat, der sie bei Wörth eroberte, ein Jude ist. Als der tapfere
MNann und Jude vor wenigen Tagen nach Berlin kam, wohin er
Befangenę escortirt hatte, ergriff die jüdische bauto finance mit
Snihusiasnus die Gelegenheit, den Helden festiich zu bewirthen.
Es gabd ein brillantes Banquier⸗Banket und- an der Spitze. des
Tisches thronte der jüdische Sieged votzz Worth.) Man ließ ihn
anzählige Male hochleben und forderte ihn amn Schlusse des Ban⸗
dets auf, doch die häheren Details seincs kühnen Streiches zum
Besten zu geben. „Ach sehen Sie“, Fsagte der brave Füsilier sehr
descheiden, „die Sache ist bei Weitem nicht' se gefährlich giwesen.
als fie allgemein geschildert wird. Als wir Sturm auf die Höhen
liefen, sehe ich plöhlich einen Franzmann mit der Fahne siehen.
Jetzt ober nie! sagte ich mir und sprang äuf den Kerl zu: Gib
die Fahne her, schreie ich, denn ich muß die 1900 Louisd'ors
jaben. .5. Der Andere ruft Commeut gappelleꝰ Wie heißt )
Ah schreie ich hocherfreut, du bist auch ein Jude — sce gib die
Fahne her, bekomms 500 Louisd'ors von meiner Prämie. Hier
in Wechselchen! ... Gesagt, gethan. Ich sprang mit der fran⸗
oͤsischen Fahne zurück und jetzt bin ichz hier und hitte schön um
nein Geld, weil ich“ die Hälfle davon ; sortschiden emuß.“ Die Ge
ellschaft wollte zwar mit Recht dieser Erzählung keinen Glauben
chenden, aber der humoristische Füsilier mar jetztyerst recht der Helb

es Toges. * 6 8
.Ein Zahlenfreund hat die sämmtlichen von französischer
Zeile in die Welt gesetzten Kriegsberichte zusammengesiellt und zu
einer und jedenfalls auch zu Anderer Ueberraschung herausgerechnet
zaß mach diesen Berichten nicht weniger als ewa zwei Miillionen
eutscher Soldaten bereits dem Elau der französischen Waffen erlegen
ind. Außerdem hat nach und nach die ganze Generalität den Franzosen
iber die Klinge springen müssen. Moltke, Prinz Friedrich Karl und sogar
er Her zog von Nassauf der sich weil vom Schuß gehalten hat, haben
benfalls bertits ins Gras beißen müssen. Endlich ist noch, nach⸗
»em die Franzosen auch den preußischen Kronprinzen qauf dem
Mont. Valerien gefaugen gesetzt haben, nach den neuesten Nach⸗
cichten aus Lille, dex⸗Khef des preußischen Militärkabinetg der
Beneraladjutaͤnt v. Treskow, durch eine Bomhe elendiglich um's

deben gelommen. X — 7
Den Aussagen .der Lenormaud, der bekannten Wahr⸗
agerin entnehmen wir folgenden Stellemir., Wehe der Stadt ber
Philosophen, achdach! unglücdkliche Sladteha. Henn eines Tages
wird die Pflugschaar über deine Raäume gehen, und Dein Vater
wird zu deinem Sohne sagen: Hier stand Paris. Paris wird das
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        qòte cme ι——”n gesqecit.
zes Himmels wird die Wuth der Feinde unterstützen. Krieger,
Weiber, Kimder, Kieise, Alles ohne Unterschied wird der Schaͤrfe
des Schwertes überliefert;.... Selbst der Palast der Könige
vird die Erde mit seinen Ruinen bedecken, Der Tempel der er⸗
zabenen Beschüßerin der Hauptstadt wird in Staub zerfallen.
VBorstädte werden von den Flammen verzehrt zusammenstürzen und
unter ihren noch rauchenden Räumen alle ihre Bewohner begraben.
Das Geschrei der unglücklichen Sterbenden in der Todesangst wird
mus dem Schutt hervordringen und diejenigen entsetzen, welche
diesem fucht baren Brande entgangen sind, und nach demselben
Loose seufzen.“ J
4 Einer Correspondenz des Specialberichterstatters des „Daily
Telegraph“ aus dem Lager vor Metz vom 24. Okll eninebmen
vir Folgendes:
Ich war heute Zeuge einer höchst rührenden Scere. Ein
sum Corps des General Froffardegehöriger französischer Solda
vm 33. Infanterie⸗Regiment? war von den Vorposten zefungen
jenommen; worden. »Da seine Heimath' Jouh aur Arches ist“ und
r dort Frau und Kinder hat, bat er auf seinem Transport zum
dauptquartier des Prinzen nach Corny um die Erlaubniß, unter⸗
vegs feine Familie vesuchen zu dürfen, was ihm augenblicklich ge⸗
tattet wurde. Dort angekommen, wünschte das arme Weib, außer
ich vor Freude, wenigstens bis Corny ihrem Manne das Geleit
u geben. Auch dies wurde erlaubt; doch nun zeigte sich die Schwie-
eigkleit wegen der stinder. Die Frau war schwach und konnte ihren
Säugling nicht tragen. und im Hause blieb Niemand zu seiner
Wartung; der andere kleine Sjährige Bube konnte schon an seines
Vaters Seite dahintraben. Das Hinderniß wurde jedoch überwun ·
Jen, indem ein großer starler Ponmer sich erbat, das kleinste zu
ragen. Dieser Mana hatte nämlich kurz vorher dicht neben dem
dause der Frau im Quartier gelegen, und die Kinder kannten ihn
zut genug. denu er hatte sich mit ihnen bald befreund t. Als er
zaher, der Frau guten Muth zusprechend, dem Säugling seine
tarken Arme entgegenstreckt,, kam diefer augenblicklich zu ihm und
egte ganz zufrieden sein Köpfchen an des Pommers Schulter. So
am es, daß der preußische Soldat des Franzosen Kind trug. Als
ch der Gruppe zuerst ansichtig wurde, lag die Frau in ihres
Mannes Armen, der ältere Knabe schmiegte fich an den Vater, und
er preußische Soldat mit dem jüngsten Kinde auf dem Arm stie-
elte nebenher. Dann erzählte die Französin ihrem Manne, wie
ie preußischeu Soldaten, als sie krank gelegen und ohne Nah⸗

—A——
Wasser herbeigeschleppt. Feuer angezündet und ihr in schůchter, gut—
jerziger Weise sonstige Hülfe geleistet hätten. — bis zuletz / diese
jeiden Männer, welche zwei im bittersten Haß gegenüber“ sichenden
Nationen angehören und vor wenigen Tagen vielleicht Mann gegen
Nann gefochten, sich wie Brüder umarmten, während ich vadel
tand und wie ein Kind schluchzte; doch nicht ich allein vergoß
Thränen, mehrere preußische Offiziere und Soldaten folgien
neinem Beispiel, — denn wir alle haben Weib und Kind in, der
jernen Heimath..
Ein Barricadengeneral.) Der tapfere Rocheson
zegleitete nebst Pelletan und Anderen den amerikauischen Ambu lanj
zug außerhalh der Forts, um eines der häufigen Geseqte mit? dn
deutschen Vorposten anzusehen, blieb indeß auf halben“ Wehe. w
Tourbeboie, zurück unter dem freimüthigen Einberständniß, daß
— kein Blut sehen körne. So erzählt ein Parijer Corresponden
der „Times.“ J
f Die Gas⸗Fontäne zu Erie in Nord ⸗Amerika.“ Die Feuer⸗
Anbetet am kaspischen Meere, welchen durch tussische Induftriehle
die Quelle aͤhres ewigen Feuers,“ das der Erde entstromende Gat
ibgeleitet wurde, können ihren Götzendienst mit ungeschwächten
kräften fortsetzen, wenn sie sich die Mühe nehmen,“ nach den Ver.
inigten Staaten auszuwandern. — Vor mehreren Mongten machte
ein Einwohner von Erie die Beobachtung, daß dem Boden brennen.
des Gas entströmt, welche Entdechang von den praktischen Yantetß
ofort für industrielle Zwede benützt wurde. Der Erie Republltan
chreibt hierüber: Wir haben jetzt bereits über ein Dutzzend Fabril-
Sablissements, deren Kessel mit natürlichem Gas geheizt werden
und Erfolg und die dadurch erzielte Ersparniß sind außerorden tlich
Fin solches Bohrloch, ist 528 Fuß tief und mit Gzoͤlligen Eisen-
roͤhren ausgefüttert. Das Gas hat vor der Entzündung Leinen
Druck von 200 Pfd. auf den Quardratzoll (circa 14 Atmospharen)
und nach einstündiger Feuerung 100 Pfdi per QuadratzollEi
verden jetzt Vorbereitungen getroffen, um die nahen Eisenwerke da⸗
nit zu betreiben, und werden auch bereits von vielen Privaten
Bohrungen veranlaßt, unentgeltliches Feuerungsmaterial zum Heizen
der Wohnungen und zum Kochen zu erhalte.
7 Von dem Hause Bock und Comp. in Havanna sind dem
ladderadatsch 25,000 Stück der, edelsten“? und hochfeinsien“ Ci-
gjarren zum Besten der Armeen, zunächst für die Verwundeten, zu⸗
zegangen. — Das sind endlich Liebes-Cigarren, deren Duft man
vohlgemuth verbreiten kann..

Ueber ynutag * J
Lagerbier

bei Meter Heusser.

—XX — *

CronbrandVoll Haringe
soeben wieder eingetroffen. ne de ae
J. J, Peters

Eine Köchin
vird gesucht und kann sogleich eintreten.
Zu erfragen in der Exped. d. Bl.

*
em St. Ingbert, Nontag den 14. —XR ι
—BR im Oberhaus er'schen Saals zum Besten der
Vietoria- validenstiftung
— —
pPprogra m m. —R—
J J. ne J * ———
L Onvorturo, Dichtor und Bauor“ von Suppẽß.
2. Vaterlandsliod, Häannerchor von V. Abt. ανν,
3. Lieder fur sSopran Sonntagsliod v. F. Mendelsohn.
νν opr b. Der verschwundeno Stern y Vaudius.
4. Streichquartott. Weeuz e ee
5. Duett für Tenor und Bariton, von P. Abt.
6. Soloquartott, Abendlbuten, von Methfessel.
. Ouverturo, Die Puritaner“ von Bellini..
2. Vaterlandsliod, Mannorchor, von Marschner.
3. Violinsolo. 143
t. Soloquartott, In der Heimath von O. Wihelm.
5. Der Hammerschmied, Lied fur Bariton von Calliwoda.
6. Die Waeht am Rhein.
Entréc ÈÙreuaer, Mieht weniger, aber mehrt)
Anfunmg pracis s VUhr.
Redattion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingberteunnu nα ινν—

Kufruf.
Nachdem Hirr Wirth J. J. Heinrich
der auf einige Tage in Urlaub ist, dem
unterzeichneten Comité mitgetheilt hat, daß
dei bayerischen Teuppen vom 5. Lar dwehr ·
zataillon noch Mangel haupfsächlich an
wollenen Bekleidunugsstücken Unterhosen,
Unterjacken. Hemden, Socken) sei, sieht sich
das betr. Comité veranlaßt, seine neulich
geschlossene Sammlung wieder aufzune hmen
und bittet die hiesigen Einwohner, derartige
Begenstände bis Viittwoch Mittag längstens
zu Herrn Panzerbieter zu senden, wo die⸗
elben verpackt und Hr. J. J. Heinrich zur
zefälligen Besorgung übergeben werden. Für
einlaufende Gelder werden wollene Gegen⸗
ttände hier eingekauftf. —
St. Ingbert den 12. Nove ber 1870
Dasprasvb. Comite
Rosenberger. C. Schaunk. Eifler.
Grafsion. Grossardt. Panzerbieter.

ιιιαιααα—

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* ——A —— 275
222 vä 22 23** —A — 23 ——— —— 3*
s —553233322—3338368 S8522 232* 855287 58 533 —5
757 25——32. 2 372——5.38 —5 47527 S233238
— ————— * —3 252 —35* *5—* — — —523264 —
7*853558538 — 3— 338685 8 2353328
——— —A 8 285 —2 *28 * 58 3. 23* 2
3 373333 38 —2 38368 ——
an * 8 * * — 8 — ——
5 522583335—22858* 85535335 dPe 333355 283 335388
42523275 12553 222—5 78 522 — 33—
55227725 Ses 83353 — —s83357 — —— *
2 25275 3355385 233 225 2 82253 —
3œE7F — —A — 5 5*22 *. 353B88 —⸗ * v 2 2
———— 23 *: * 7 * 4 77 —e— 222 2
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7 — 2—25338252—8 37* eä 2 —— ——*33 — 25 —AA 8 S. .
* 52—5322 J *»5 327 —A *8 2 2238 *5
27822325x 5228 58 ———— 2 — 38222 5322 5—03—52 —————
—** * * S —— S — 253 — 82
2 — 223 52 2 —VE — * * 38* ——— * — 32 2 353
8 2332323 285 52282 55*25652352 — 3358 757532838 3*. 32 88*
2 58535372 — —3828385 2282332832—3238 —— —————— *—*
x 3253223532 33 35553233 7—333828 — — 22
⸗ ———
8* *223 55 — 2 822 —— 77 3588 88* —— — 77
— 3 252*2 — 2825355 — 7. — — 232 33*
8095 5* 825355*322 —»353322 5 7— 322—2533832325253 588 55
3 2225 —83383533 333773355 55 35* 3533336 X
* 2587— — — 5533— 36835 — — 3 —z82328— 4 ——
** 5238 — 2 — 2* 2 2* * 5 * *5* *5 7
n aeesaa
287 — 5538332 2327 33325 22583 *
z23 58 5553 73838332
—— 35555333 55
2721*

*3 — 822282 * 22 38422 22 333 257 2232 8 38
3 2355352553 z355 33753 32355383338 2483
— — —— 52* — —2 2 322 3XS
— 5 —55 2—54* 5338— 587 —22883 535 325 38 22

—1 28 — ——— * — 5*55 32* 5
5 5385— 3283288 m 328383352 s*3257833 — 2*2737
8 72 75* — 2 8 — * —53322 —A——— A — 22*8 * —— —2
38 s22 —— 238 — 25E5 *58 —ù— 2 7 5—— 8 2 87 22
2 * 2 3.,5 — * 8s 22 —2 255 2 2 — —
5— 532— 52332237 7zæ7 — —55 53235 „— 12855 23235 . 2
— — —— * 58 —552—2 22 82 ———
83 383 33 833 52
8* 3 3 33 83*38 5333 5353235 5353
858 —255 25332 4835752 —2—7853 —5 23 55 2 —3523
333 533535—38 3333 2 8 333

78 — ——— —— —2 5*22 — 238 e⸗ s * 5 322
— 8 —A— —2 *2 5 222 ——— 233
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523—235 ——— ——c5222332383 23355 z3 E3 —338323
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2* O 2 S7 52*2535 2 238 z T 82 2232. —2 5356 —A
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8* 5353 333 8—6322 .62 ——5323 —333—3* 5338
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— 538 682
53735 283333833—2333353 —355 833—5 32 233
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*20 Eus O 6336 582 52 — *2 533225
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.32 8 —375 —125552 63 332 *228
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35335523—5333385328
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3838353 8—33238
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WB. 22 25* —A—

25230 »2582 — 37
288523 263225538
75*82332—* 55 32—3

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7. 25 3 — —5 132335307

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*333 5533* 2337 33
ee 7 535 338
25538735 5— 233335 85 535*
33337 3338 4
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332755 358 e
53558583 E. 2337 7 282433
22232 5 37 7728 *
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53335* 13353 7
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2 2385 328438 28238362 *
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der St. Fugebart er An zeiß — das mit dem Haubtblatte verbundene Unterhaltuitasblatt, mit der Bienstags⸗, Doiinerstlgsb iünd Sonntagbe
aan miet) erschelnn wöchentsich· vi e vi a i Daen Srag, Don ner v basge Sams ha ge und Somn vag. Abonne aentspreis viertellahrig 42 Krzt. over
A I12 Silbergro Anizeigen werden inkt 8 Kefr. die dreispaltige Zeile Blaitschrift oder deten Kuum berechner * 8
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6 , n , UIentan“ den Miuꝝ νν —e u titdu“ utc
M 177. — —W Dienstag⸗ deu puarmbet ——— 1870.
ι 3
αι ν : Deutschlande gιιινν—
M n hen I2 Node Die von Kriegsschauplatze' in Franke
reich eingelaufene Nachrichtüber denRücksug des I.N Armeekvrps
rsehe ieicht ertlarnich wenn man etwas naher aief die Sachlage
zingeht. Der Zweck, der unker b. deu Tahn⸗ nach Süden (Grle⸗
uis abgegangonen Heexesabtheilung wat, ein gebßeres Requisitions-
ield. Jurerhalten und die an der Koire stehenden französischen Abe
heilungen von einem Vormacscher gegen die im Süden vor, Paris4
Lehenden Velagerungstruppen abzuhalten, Am: 10. uud LL.Okt,
vurden dio Franzosen geschlagen und aus Orleans vertrieben, halg,
zarauf Chateaudun mit Chartres genommen, und somit der ure
pruũngliche und erste Zweck erreicht; mun; nahmen die unter Ge⸗
neral v. d. Tann stehenden Truppen mehr den Charatter einen
Sicherheits- und Vorpostentruppe an und mußten sich, um einen
zrößtmöglichen Raum zudecken etwas weit ausdehnem: diesen Um⸗
dand benützten die Franzosen und griffen die weit auseinander
ehenden Theile mit großer Uebermacht bei Orleans au und zwan⸗
gen sie zum Rückzuge. Es läßt sich dieses Vorbostengefecht ganz
nit dem vergleichen, das am 28. Okt. bei Le, Bourget und die
Franzosen auch die Deutscheu aus diesem Orte trieben am 30.
Ott. erfolgte dann deutscherjeits der Aagriss auf Le Bourget und
die Franzosen mußten unter großem Verluste an Todten, Verwun—
veten, Gefangenen und Geschützen wieder dahin zurückkehren, woher
ie gekommen waren: in ihre Forts. Schon der Umstand, daß
ich das Corps w. d. Tinmns fechtend zurückzog, wiat daß die
Fühlung mit dem Feinde nicht verloren ging. und daß dieser nicht
zeftig nachdrängte. Das Eintreffen der Geherale Wittich u. Prinz
Albrecht Water) bei Toury beweist weiter, daß sich die Bayern
ei Orleans nicht überraschen ließen, sondern von der Anwesenheit
tärkerer feindlicher Ablheilungen Keuniniß und auf rslatte te Mel⸗
unng hievon vom großen Hauptquartier denr Befeht zum Rückzuge
zatten, um sich mit den von Chateaudun und G *7
Abtheitungent zu vereinigen. Währoend wir diesegs schreiben, werden
iedenfalls schon diejenigen Maßregelngetroffen, welche zur Wieder⸗
innahme der innegehabtenSicherheitsstellung nothwendize sind,u.
vir woerden bald diese Annahme bestätigl finden wenn nicht viel ·
leicht schon jetzt die Vermuthuug zur -Thatsache Keworden! ift.Die
inzige Wirkung welche die Franzosen, erzielten,' war eine Ver⸗
leinerung des Requisitionsfeldes; eine weitere Folge ist die wieder⸗
holle Einnahme von. Orleang und dadurch eine Koch größere Zer⸗
Ahruug dieser Stadt. Die Bestätigung dieser Anserer An sichten
laun der Telegraph in jedem Augenblicke bringen,... ,
Kaiserslauteren, 12. Rov. Die „Kaiserl. Itg.“ schre ibl
Da nach den aus München und Berlin vorliegenden Nachrxichten
uurch Verschulden der baherischen Minister die endliche Einigung
Deutschlauds gefährdet und der Beitritt Bahernt zum Deutschen
Bunde in Frage gestellt zu sein scheint, findel heute Abend 8Uhr
im Saale des Arbeitervereins eine Zusammenkunfthiesigeraedeutsch
zesianter Mänger stalt, um über die Schritte vorzuberaihen, welche
—A— Regierung aus⸗
nüben, damit. sie ihre nationale Pflicht. erfülle undf ue vot
er für Fürst und Volk gleich schädlichen Isolirung in Demshiauve
bewahre.“ (vVivat sequeus.. betsonn hernen
. Reu adt, 12. Rod, Die „Neust. Ztg.“ meldet zoGrstern
befanden sich bis auf drei sämmtliche pfälzischen Abgeordneten hier.
u einer Besprechung über ihre Stellung in der deutschen Frage?
kinstimmig sproch man sich dafür aus, daß die Einigung Deutsch.
ands auf dent bestehenden Grunde der norddeutschen Verfasfimg e ujdllae; bBe Podbielsti.
u erstreben fri, micht jauf) dem mehr blendenden ats peattischen J WBerduc JI. Nov. Wei“ ver abitulation ¶pon ¶ Verdun
Wege der Betufung einer Coustitiunte, die unfer Fiehe wie die vurden zu Gefangenen gemacht: 2 Hengrale, 11 Stabsofflzlert,
krfahrung gelehrt hat, in weite Ferne rücken würdel Gleichjeitig 150 Offiziere und etwa 4009 — — sind vorge⸗
durde beschlossen, die nöthigen Schritte zu thun, um durch eine funden 1383 Stück verschiedanenFaliberse außerdem 23,909 Ju⸗
lollectiveingade der Abgeordneten des Zollparlaments, des Lundtages schter ie-Gewehre sowie dedeutende Bestände an, vetschiedenem ard gg
uud Landrathes der bahrischen Regierung' jum“ Anschlusse an die indtetinse At dun nn Gabl.
jorddeutsche Victoric-Iuvalidenstiftung zu —Xe 34N vbu· MNov Derz — zufolge hat der
be g en. 4. Rov. Dos in Me h Erbeuutele Kriegs..Goierale t ouverneut. dte Sdifffahtt slwohl neuttaler als damscher
naterial wird auf 80 Millionen geschätzt; besonders groß sind die Schiffe, auf, gene, Gefahr. wieder ftetgcgebemt 22

— —38 —
Vorrcthe aln Chastc botgeweheth zha dielcnigen. weiche / Ihd bhh
Befangenen ablieferten. S ,. ν—]
eei i e ein wurdenn zhc hiei. gah
— ——
Anteihe in ondon geheichnet hahen —
nd oe Zer Rorddeunsch,iethötcn wirdewh
— —— 7
ientongreß iß — Die nah Ahenzide Gahtt Sehe
— ——— framzosischen Gefaͤn
Jenen sind sämmtlich desertirtz eatdz 6
— — — —
niz Hollan rre Verhaghlungen wegen Uebeta
ass uüng Furemhurg⸗ In Peisch and schog in pollem Gange sindn
Die Feß iZige. belpuicht — in ainu langexen. Arfikei den
yleliagsnunmer die Mißstände im Bekleidungswesen zunächst der
orddeutschen Truppen, und meint, es konne bei dem langfamen!
egl⸗meutmaßigen Ganze von Neubeschaffung der Mon turstück⸗ leicht
vie bei dem Eiyzuge der Verbündeten in Saris von 1814 gehen,
voselbst das Portsche Korps rom Parademarse ausgeschlossen werden
iußte weil „die Kerls wie die Grasteufel aussahen.“ — ——
Nach der Nat, Zig sordern der General Lefort die auf
Ehrenwöonrte sreigelassenen französischen Offiziere und
Unteroffiziere die sich in Belgien auͤfhalten, durch specirů⸗ Briefe
iuf, für Frankreich die Waffen itt he und weist auf das
oor aussihtlrhe Avantement det RKücktehr, en uͤnginstigen Einfluß
nuf dasseibedea Richt hatte due
e
Berliĩuc 42. e Der — ———— Vchreibt —————
assigen Nachrichten zu osge in der 20 Robember als Tag des
Zusammenrittz des Reichslages, Siznizgen in Berlin statt
inden werden, in“ Aussicht genommen. Dice Rordd. Allg 3ig.*
rezeichnet die Airthitung mehrerer Biatter datß die Aufnahme
E Bande gaue he bevpestehe, fat sott ala iygam het and
ügt hinzu, es würde sich zwar an Etoͤffnung, eines Credite s
üt dig ehet ʒ ber die Mobalitaten desstelben
zi aͤber aoch eineswegs Beschlusz gefatzt:nn 4 un —J —
Berlinns. Kobe Wegen Candksverraths werl“ bel der
iruen franzosischen Anleihr heihadnnt ast det Cyef dy⸗ Bantheuses
Ti worden. —D— * * 9 44
ꝛau dlus Neweeyl G. Nov.! schreibt man dar “Irfe 3 Der! Iv⸗
hanniter Graf Custel In Speher, der vot einiger Zeil bie Orgaͤni⸗
ntidu les pfalzishenn Sanitaͤtsbtpstnf Vunsch des Armee⸗ Arzits
mregte, Hhat den⸗Befehl gegeben, sämmtliche hier durchpasstrende
Depotgegenstäude aus Der vaherischen Pfatz Voͤthigenfälls gewalt⸗
jam aufzuhalten, da bie Herren JIvhanmiter die Vildung von neuen
Depots in Epernah und Ranteuil, welche die Pfalzer beabstchtigten,
us nen Eingriff in Ihrn Rechte befrochtene Die kehle Sendenig
rusder Pfalde wurde hier deun auch, wirklich angehalten ndch
cr vt der. Sken jedoch vor dent Wichichen da die Jähen Pfälzer
nijchlossen sind, nur der —— zur weichen·
Verai As, 12. Ropr Im Gefechte des Benerals xd.
Chng pia 95 ts. wurden fammtinhr Rngriffr des Feindes
nit groͤßem Vernuste für denselben zurüͤckgewiesen und erst. dieranf
bee Abmarsch angetreten. Am, 3⏑3⏑3—— sich eine Ab⸗
heilung der baherischen Mutzit onig Resseve ver welcher, sich zwen
Refervegeschütze befanden and — des Feindes Ain
—A ——
—V—
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        Wien, 12. Nov. a Das „Correspoideng ⸗Buregh“ meldet: besttznmt. — Ein KTelegramm des „Daily Telegraph“ amel det dad
Wie vaüet widenen — —XXV—— daßz Garibaldi, sich ergeben habe. An dem anderen Ge⸗
vn Konstaͤnntinapel. Wien unhß London officiesf augezejgt haben, haßs rüchta von denm Vorschlage ines europäischen Kongresses sei kein
stußland sich an die VBerträgen von Ids at Riger mehr Fer Pahres Wort 4
bunden eradhte —⏑— Nouis Blaneist in

Ostende eingetroffen. Veae aus Lille flüchtige französische Fa⸗
milien sind in Tournay eingetroffen.

Brässel, 12. Novb. Aus Marseille wird vom 10. d. ge—
neldet, datz die Bank von Frankreich das Gerücht, ihre, Filiale in
Lyon wolle ihre Fonds nach-Toullon schichen, für unbegründet er.
klärte. Aus Lh an iwird, unlerme 10, Nov- berichtet: Durch Erlaß
der Präfectur ist ein Comite für Barricadenbau eingesetzt worden.
Die Nationalgorde arbeitet an den Befestigungen. — 144

Rußland.
Petersburg, 10. Nop. Gutem Vernehmen nach ist der
dronprinz von Preußer zum; Feldinarschall der russischen Armee er⸗
nanut.ꝙ Genexal. Annenloff von der Suite des Kaisers ist beauf⸗
ragt, die Ernennung, nach Versailles zu überbeingen.

Frankxreich. e
Tours, 11. Nov. Nov. (fficieller Bericht der franzö⸗

sischen Regierung!: Nach zweitägigem Ringkampfe Lesetzte gestern
)er General. Auxelles de Paladinc HOrheans. Mnsere Verluste an
Todten und Verwundesen bett agen uihte ganz 2000 Mann, die
—
ausend Gefangene. Die Verfolgung vermehrt die Zahl derselben.

„Um dem Publikum die Moͤglichkeit eineg Depeichegberlehe⸗
ait Paris zu erdffnen, hat die Regierung angeotdnet, daß die bis
— egierung reservirlen
—— 8 Post⸗ —V fortau auch dem
Jabutum zuce Werskgung'stehen sodene Datzn Wociteinet her
raubenpost ade kostet 80 Ceptimen (4 Sar.), die
xei der Anaeet trlege — — ——— Dore zur
gefoͤrderung angenommen werben ist eine hegrenzte; Die Depeschen J
nüssen in franzosscher Spiache — e ae on αν un BVierremiinsech te s.
Fhiffern enthalten; die Mittheilungen vurfen“ sich nur Zuf rein, *puSk.Jeug bert, 1810 Nov. Das zuin Beften der Vic⸗
zrivake Angtlegenheiten beziehen jede polische oder min tärische oriaͤ-e Invalidenstiftung“ gestern Abend durch den hiesigen Gesang⸗
Mittheilung ist wegehtlosewc Gscdisse Abrnchunaen und Ausias⸗ oerein und andere Musikfteunde ausgeführte Vokal- und Instru⸗
songen sind zulaffiget... . . . .. nental Concert das im gan zen recht befriedigend ausgefallen, er⸗

Briefe gus Hadrre berichten nuch der K. Zdoß in der zielte einen Reineuntag von 140 fl. Diese, sowie der Ertrag der
Amgegend Mangel anm Lebensmitteln herrschen soll. * Trouville hier aufgestellten? Pfennigbüchsen, denen mitunter ganz splendide
ind der Umdehend“ werbe es, felbsi verind inden Famitien nun- Beitrüge zufließen, werden- mit der Zeit ein ganz anständigez Sümm ⸗
nehr schwer, die Kosten für den Taneshehrauch zu erfchwiügen, sd hen ausmachen .8
deuer ünt selten sei dott Alles geworven Zum Ueberfluß ftreiche, innnnun ü CC.AGI3 *
aͤchtsnirhiges Gesindel uüinher und möche die Wohnungen unsichere Volkswirthschaft Handel und Verkehr.
d daß faum moht des Bleitens daselhst sej lnd wer irgend tonue Die Rinderpest ist heu ausgebrochen, so weit bis zum 31
nach Innd ode oaan flüchte ea 5.3 Ztiober Nachrichten dorüber eingegangen sind, im Regierungsbezirk
Dit, Judependanct. meldet aus Toütt vom 8 Thiers Dussseldorf an Fhei, Köln an vier und Trier an 11 Orten.
verde bort Dienstutg. Abenndneinlreffen. —umni Gamheitavbn der Vont Juli dis in den Ottober 1870 sind über 1700 un⸗
Nothwendigkeit. die Conffitugute außerhalbe Paris zusammen zu rchte Einttzalerftücke, zu Heerdt bei. Düsseldorf angefertigt und da⸗
derufemzu .überzeugen . Die: France hehaupset. dit heuttalen, vbon' gegen“ 12 vbis 1400 Stück in Dusseldorf, Köln, Krefeld
tachte wollten iftzt Eüropo cinen Kongteß proponiren 4 Barmen, Elberfeld und Duisburg vorausgabt worden. Gegen 45

Belgien—— 8 porauegabten fiud dingegangen, die übrigen noch in Umlauf.

Bruffelt Kob. Indehendance — publicict an Sieé tragen die Jahresjahl 1868 oder 1869, sind um etwa 1
ervorragender Stelle den Bries aidegochaesteliten frandischen diger, cig die achten, im Herzblatt des Adlers meist watt ausge⸗
hiplomalen an Gambetta mit der. dringenden, Mahnung. zumführt, und von unachtem Klang.
Feedensabjchlunse unser allen Bedingisugene (g. B. Courde dar rese mit Werthän gaben nach Elfaß um
ee un gor pee euense de rrgedhe- Veüd gdothete gen vurde die Aff taranzgedühr fur je 1od
jauplet, die Armet Keraͤtryessei zur Einschiffung iñ die Nordseen Franken (46 fl. 40 tr von 7 kr. auf 4 kr. herabgesetzt.

Mobiliarversteigerung.
Dounner dtag den 17. — — —
nittags präcizß um J Uhr, zu —*8
Fert, in der Behausung des dahjer verleb,
en Kaufmannes Johenn Wol bfaßt Hr.
Carl Michael Laur, Rentner, von biet,
ais Vormund seiner Enkzlre. der Jotanu,
Wol Vjchen minorennen Kinder, folgende
xenfelben. gehorige, Mobilien. auf Credit
—AA —
ddee uttuttige Bellenmuit Sorlae
federmatrazen Canaper. Stuhle Spie
gel. mit Goldrahmen. Tilche, Pfeiler⸗-
——
Cffelten. onn , 338,4
α Sorn⸗ igl. Notar.
das Reue Blatt No 4809
—
if sven ngrossen ind Tii
Der große Bummiler⸗Von W.
Hisdebrandt· Pont a Mousson.—
Hochzeitsreise. ⸗Eiu aufgefan
zener Brief.“Der Krieg und
bie deutsche Volksstimmung. Von
Detar Blumenthal, „Allerlein? Prinz
Augusi von Wüttemberg, Keine Milch. Fi.
Eobrrefpondenze 7
ZJunsirativnen: ,
Prinz August von Wuͤrttemberg.
Per Exrtrapost..—.
Pont a Peousson nu
Has Neue Blakk ist zu beziehen durch alle
Ruchhandlungen und Postanstatten.“““

uit *4 7 4 d

„Ausschreiben.
Am 12. November abhin wurde dem
Adeter Daniel Albrescht von Einöd ein
Tuchmäntel, welcher auf seinem vor der
Wirthschaft des Adam Beck dahier stehen⸗
den Wagen lag, durch einen bis jetzt un⸗
jekannten Thäter entwendet.
Der Mantel, welcher sich in noch ganz
zgutem Zustande befand und einen Werth
von fl. 15 hat, ist von duntelblauem
Tuche, hat einen langenKragen, links u.
cechtz innen Brusttaschen, am Kragen be⸗
firdet sich ein neusilbernes Kettichen und
inte! Hafte, fsowie zwei neusilberne Plättchen,
auf · deneri die Buchstaben D eu. A ein⸗
naviert find ..

— Es ergeht hiermit an Jedermann,' wel⸗
Sch — 533 — * ell 4her über diesen Diebstahl etwas weiß od.
J reinerg ese en, erfährt, die Aufforderung, der kgl. Staaßs⸗
DI de in der mi m

gegen guten Lohn werden sofort gesucht bei 258 ⸗ mir ungesau
re Schreinernieister Fontaine . Ingbert, 14. Rovember 1870.
ννν lü “e“ Der itgl. Polizeianwalt:
aeuhta — tg anwa
6
Ne⸗ue hollãudische en Georg Wagner hat
I a reuten Mist
65 ieil B. Zeun.au. verkavien.
Egienti 4 * — —
—A
veilt orieflich der Specialarzt ur Epilepsie Doctor O. Killisch
uine Werlin, je s4, Louisenfirafse 45. VBereits Uber Hundert geheilt.

edaktion, Druck und Verlag von 5. 5.

D mertz inSt. Ingbert.“
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— 555 57 253 1. 35335356883 5 82 222*
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332 73338 3753 333553 5— 35337352 35533265
3333333 *33 — 2227 3723355 3333232*
5—55 — 254 — 60· — — 27 * EBRAL E
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585335 35 z27 —82 * 2257530 — 322 338333375* 53*8283*2835
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2 2335 5735583 —8335 53528 53233238
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55752 5 —3225857 *5 38 88 875
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352283555 — 382845532318 G
—A 27 2* 7 3 — — — — *— * *
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3 —* 2522— *383 528333283 52333
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35——3 6 —3* R—
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3— — 333
72 — 8* — —2—— 3233583.553833 —
32.2 2*538 2 2 3332352 ——— —3 2
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—538* 553535372 38—
*2783 482 8. 2* 8
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StIngberfer Anzeiger.
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der Si. Juag beerte x Amn zä iare ra (und, das wil hem Haupihlatie verbundene Anterhaltungstllan, iit dex Dienstags⸗, Donnerziags- und Sonntags
an mer) arscheint bchentlich vie wm alz Däien z2t s a, Do nene —V Samstag und Sountage Abonnementspreis viertehjaäͤhrig 42 Krir. oden
öI2 Silbergr. Angeigen werden mit 8 arir. die preispaulige Zeil Blattjchriskn oder deren Naumm berechnet.
3178.. * Donuerstäg, den I7. NRovember e ν 1870.
77 — — — —— — ——
ναν ιο α 9ν σ
ι ινDeutschlande dun nννν au demu Wege gehen wilsl! »Wir wollen die schon oflers angeführ ·
Mäünchen, 12. Nod. „Die hayherischen Minister mmechern en⸗ fitr Bunertyebenso .wisütr Württembetng geltenden -Gründe,

Versaulles Schwierigleilen · Lückfichtliche der deu schen Verfassungs. veiche. Fün die Anordnung einter RNeipahl sprechen, nicht ueuer
age. Eldas ist sen nigen Tagen der. mitti dnende duf, der dings nauf züht en alle mm wenn man heutzutage sich ins Gedãchtniß
d lle veuischen Bitnet die Runde macht uu Wir'walten eu micht uft,wir gellen? mir Ginen Beueg vonnden vielen zum Besten
ur ndguch, daß es einen baherischen Mimster gibt, der, —. und daß der geistige Fuͤbrer der gegenwärtigen Kommermajorität, Henn
vare er noch sostark. partikularistisch gesiunt, die Verautwortung Dri VJorg, in der dffentlhen⸗ Sitzung der bayerischen Kammer v.
uf sich nehmen mochle, sein Land von dem neuen ? Staatswesen in — 1867 woyrtlich außerten Fuür meine Person dent⸗
heitischland unrennen und Buhern in dem Augeubluke des Auf/ 9 mir, jemehr. w ran Fegimeuntetn haben werden, destsmehn
janges der größten vaterländischen Hoffnungen Aan Spielbert kegimenter werden tapituliren oder durzweg zum Feinde üͤbergehen
nd Objett newartiger Dipioimatentainnen dem · Spotte Enroparg stenogr. Berichto Jahrg. 188668 Seite 297)3 swen wird man
and des übrigen Deuschlandti preiszugeben und in, einen Zustand boch zJugestehenmässe « daß mam solchen Polꝛtitern vhne Reuwahl
ositischer Ohnmacht Und gefährlicherIsolikenig zul vetsehen. — and dhne kinde nelte Befragung des Volkes nicht jo ohne Weiteres
heigeffen“ wir doch: nichtꝰ umsers Pflichten gegen asgemeinsami den Beruß zusprechen kannuber vas“ zu aurtheilen, was unseri
saltrland und lassen wir das edleBlut unseret Sohn und Kin- aͤpferen · Nogimenttre galeist et haten und was dem Lande nach se
er, das Blut des deutschen Volksheeres,nicht? umsönft vergossen herrlichen Leistungen feiner Krieger noth hhut. —
e Secu den wirtlich durch Berschulven der baherischen Minister Deümch en 14. Now. Das sich das von dendeutschen
die deutsche und nationale Cesinnung urseres Königs ift über Truphetr besetzte Gebiet Frankreichs von⸗Tag⸗ozu: Tag vergrößert
llen Zweifel' erhaben — das klähliche Schauspiel von 1866 sich unde dadurch mmer neue Etappenstationen erforderlich werden, um
rneuern und ein Theil der deuischen Nation auch. goch nach die Ver bind eng mit dem Heimathlande aufrecht zu erhalten und
n Jahr 1370 ohne nauionale Rehierung fotidegenren . wollen z am den ein zein gehenden Transporten, al⸗ Post, Ordonanzen xc.
das dare fur Bahern keine Politik der Besannenheit, sondern dig ine größert Bedeckung gegen die Franctireurs mitgeben zu können,
er Unmöglich!eit für Jeden, dernes gut mit seinem, Könige und virdcine weitere Etappenesladron aus Mannschaften der Cheveaux⸗
inem Lacde meint.. KNur ein leidenjchaftlicher Einheitsstaatler, der kyers-n und Ulanenregimenter gebildet. — Nachdem fich unsere
r der Kienstaaterei grüͤndlich aufranmeg will, nur ein Romlzng, dugelspritendatterien soausgezechner bewaihrt vaben. sollen noch
er durch Isolirung Bayern als „feste, Burg“ für Ieine finstern nehrere etrichter werden, und ist nunmehr die dritte in der Aus⸗
hlane sich bahaten aun onnen wähn. üar ein auf gewöaltgame Uüm⸗ üstung begrtsenn Da dlne der- hiskeriger
inee sotuinender Poituites. der cus den hedurch sich ege-IAgch ainet. Zusammennonng der.dishergen Bnntunen de
Wirlen ewos ue die Fordegung. seiner Zwecte Erhofft, Kheeischen. Armes snt die schwäbischen - und oberbaverischen Rer
Dnnle on einer so verderblichen Sonderpolitik Gefallen; fiuden. zimenter am härtesten mitgenommen worden. Am schwersten haf
Feder andere Politiker muß einsehen, daß in Deutschland jetzt ↄ in. Munchen gatnisonirende und größztentheild aus Oberbayern
ailnen Vorurtheile und der, Aperlitferie Haß unter den Ehrlichen klrutirte. 2. Infanterie Regiment gelitten, es hat 809 Todte und
cdler deutschen Volksstämme geschwunden, daß, die deutschen Berwundete, darunter 34 Offiziere 3. das in Augsburg garnisoni⸗
dingz „reis“, daß das losen Nebeue und Durcheinander der ende, jans Schwabem rekrutirtens d Infanterie ⸗Regiment hat 496
ulschen Stamme ohne gemeinsame nationale Verfassung“ eine hicht Todte und Vewundeie, und das. Infanterie⸗Leibregiment; zumeift
nger zugertragende Schande für das deutsche Volk, das dieses Voll Aberbayern. A82. hoAnod i—— —63
nite den cinftutigen Phrasen dis Partitularismus und den vaterlands. “ 1Münn wee w, Isz. Nop. Die Loͤsung der deutschen Frage ist,
sen Capudinaden deg Ultramomanismus vollftändig gebrochen hat och sonsteglaub hafter Quelle, gefichert; Preußen gab in der Mi⸗
das deuusche Voll haf als Nation“ das Recht auf die einhellliche itärfrage, Bayern im Uebrigent nacheeh
Jeilung des Heerwesens der quswärtigen Angelegenheiten ünd der . Auuigz sutzuer g, Ab. Nov Im Gegensatz zu landeren Mit⸗
handelzpolitik auf einheitliche nationale Gesehgebung und Volks-thellungen, wornach die bayerischen Minister in Versailles dien Vere
lretung. Mehr als drei Viertheile“ des deuͤtschen Volkes haben sandkungen abgebrochen. haben sollten, versichert die Augsb. Abdztg.“
sereits in dem Rordbunde ein gesundes, diese nationalen Rechte auf das bestimmeste, daß dem nicht so sei, daß vielmehr dier Mi⸗—
ewährendes Staatswesen; Südhessen, Baden und Württemberg iüster nach einem Versailler Telecramm vom 13. wegenider Ver⸗
aben schon ihren thatkräftigen Entschluß kundgegeben, an diesem handlungen. ihren Aufenthalt verlängert hätten und erst zu Ende
Staatswesen Antheil zu nehmen und sich dieser Rerfassung an⸗ der laufenden oder zu Anfang der nächsten Woche zurgckkehren
uschließen um“ jeden Preis,“— und da will Bayern noch nicht, vurden Die Einberufung der Kammein sei auf Anfang des Der
tinsteigen !“: Wir: fürchten diest; Zögerung“, wenn mign einen; engewren 7 .
olch milden Ausdruck gebrauchen darf, — kommt Bayern villeicht . Die) achricht von dem Rückzug deßt Generalg v.“ d. Tann
idch theuer zu ftehen; man wird gegen die dayerischen Dipiomas dat ———— wie man der ‚Koͤln. Zig.“ schreibt, nicht sehr
en nach dem Beispiele jener Sibylle vorgeben, die ein Buch nach iberrascht; de x General hatte bexeits. über das Anwachsen der
em anbern vor den Augen des tnausernden Rdmerkönigs, nerz Loire⸗ Armee berichtet und Verstärkungen verlangt, die ja auch be⸗
rannte (uns gegenüber wird man eine Concession um die; andere eits unterwegs sind und nach der Vereinigung mit dem vad.
deniger · gewähren, vidls französischer Han- elssnertrag u. gs. w.) and Tannischen, Korpsunstreitig diee Loire⸗ Armee in Schach halten
ann mit Kühnheit für den Büchertest deun gleichen Preis faderte; verden. Man ertxug daher die erste ungünstige Nachricht vom Kriegs-
h. mutatis uuutandis, wit werden dutg die den Widersiand hauplate mit großer Resignation. Jedenfalls werden die nächsten
Bälde mürbe machenden Verhältnssse gehwungen werden, Kaus kage übder Schlachten an der. Loire und ir den Vogesen berichten,
ner bie materiellen Interessen des Landes ruinirenden ) Eonderstell⸗ vo die- Unsrigen darauf brennen, mit Garibaldi, und seinen
ing herauszutreten und dem: Nord⸗(heffisch-badisch⸗ württembecgisch⸗ Schäqgren, zusammen zu treffen. Von Paris dagegen sind so bald
sfaͤssi ch lothriugischen) Bunde beizutreten und dann ohne, Vorbe- leine Nenigkeiten zu erwarken: In militäreschen Kreisen warnt
jalt und ohnebesondere Concessionen. Das höchst. Traurige an nanvorx einseitigen Urtheilen über die dortigen Operationen, man
ler ganzen Geschichte ist nur das, daß das ganze bayerische. Volt neiut, datz daz Vuhlifum,“ welches nun an den ununterbrochenen
en Preis für die Kurzsichtigkeit Einzelner zu tragen, haben wird- Siegeslguf der deutschen. Armee gewohnt sei, sich, selbst durch allzu
Hoch was. sagen wir, Kurzsichtigkeit 2 Es gibt für dieses Berhalten utuzijchen Erwartungen idusche. Die Welt. und? Kriegsgeschichte
inen richtigeren Namen, deyn das-Volk weiß ganz richtig zu be⸗ zälte eine Belagerung von so großartigem Umfange wie die von
utheilen, warum man jo undurchfühlbare polilische Kunststücke ver- Paris noch nicht zu verzeichuͤen gehabl, daher sei dringend eine mög
uchen und deßhalb die Lammer nicht auflösen und iner Neuwahl ichst, xuhige Bzurkheilung, def, Sache aebotenn.
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        Berlin, 13. Nov. (.Schwè
7 *** äb. Merk yä F
Inspectidu constatirt den vortreffli w erk. De preußische Polski“ bring!
ennau dewn v refflichen Stanb d —338 ring! Ad Telegramm ausJa —
ungen; disj neuerdingt augefangene Werke — Buea die Kussen Seei der⸗ s 8 persihert— daß
—B3 voůendet werden bapo wiln. ** ffaratsen Iich roncen
erlin, 48,NRab. (R. Fr. Pr. — 454
Depeschen der —5 in dn 3— ausa sangenen —A wee D . a M,
den deuselben zu —— eee Iue von paris 5 —* —F e Die Capitulation
uphen und Geschütze gegen Paris g e üsten · Wochen ß n Hungersnoth halber binnen drei
— ——, is zu verhindern. Sä J unerläßlich. Ein Bombardement drei
e Rerdinstendachen.int Verei dern, witliche seils nicht beabsichligt sei ement und Sturm soll deutscher
eee —— — ⏑⏑⏑⏑—,—,—— *
er srerone nz e z e e
D deß sin Verlust am 9. November an —8* Fa Auftrag hat, ⸗ — —— e ven —
undeten 42 ffisjsere und 667 Mann bettügter Den nd, Vere eine Armee von 0,000 — Wochen
—** 8 “ —— Der Heind ĩINgibt iontu⸗en 36 —2 Mann zu vilden; dazu snb n —*
a Berhin, 14. Nov., telegraphirt man d Med.Der- Dampf — 4
ESi ⸗ em N. W. 7* 7 er Pe — JI**
* Sicherem Vernehmen zufolge war —— — Vorräthen Pulver, einer Million Patron uge eee vr
orgehen Rußlands unangenehm üherrascht; —— — A—— en, 6000 Gewe hren
e Gesandie, Pringe Reuß, VA lomnien. 15inisehe roHtiyen wven endent in Havre ange—
uͤrsten Gorischakaff eine Note zur Keuniniß u binen, goeden i: Englai a
hem diesem Befrempen —3——— u ringen, uan wels 85 n8 mzo Engs laind. —

—V ug Lomdos n 14. Nob. Vrief I
nusdruch gegeben wird⸗ n—u mnneser Form doß die aͤghchen Fleisch uVriefe gus Pariß vom 10. melden
ehe n — 6 nn ehee unde Bleischrationen aiebn an So. Gramme demeßfen
lautet wie solgt: »Ich sehe mich — ——— n Lrornd —E—— ihez. hebl herdor, daß 5
Fereereie Voihriggen und gu eee Zroßma chte den Variser —8 eed —
eitig abzugränzen, und zwarwie fol —*8 NRheims azadera dezweiell dze Zustmmung Ens Aanterzerchuet waben. ie. Times
e aeea ehoren die Vedarte at: ) Zu demn Guperne. Centaces Ehrope mung Englgnde zung Annullirung des Parijen
Saone. Haute⸗Marne; Meurthe d d Meuson Voages. Hauten eme se —**— — bereiwillig Rußlands Gründe sü

— zund Moselle, letztere sreundschaftliche Vertragsrer Gruͤnde für
se nichl derch meine Ordre vom 21. Au tztere beide. sowei Vertragsrevision auhören.
GBeneraͤl Gouvernements im ð auft dem Bezirie desgom 14. —5* Italien u —

ements im Eisaß zugewiesen sind z.2) das G Nom- 14. Vov A.N. y Pr.“) Di — —
— d e o
rdennes, Marne, Seine et Moarne Aub tements Aisne, ——— ö 1809 ut gienadres irten Kisten Be—
Sie haben hienach die betreffenden 8 zund Seine et Oises das Geri m Führen aus dem Vatican her. Es ist allgemei

* ralgouvernements mit Mi as Gerücht perhreitet, der P I83 3 Es ist allgemein
theilungen zu versehen. H. Q. — xrnements mit Mit⸗ Esahei tet, der Papft Pius werde von hier abrei

.9. Q. illes, den 4 Es heißt, er habe En Vee, on hier a reisen.

S — — 18 — * nrie aund —8 —D— ehee rsuchn ihm ein Schiff zur Dißposition

qnarbrücken, 15. Novp. Ww bm; F 55. ,
e en 12. d. melden: Bei aIed eene e — J p F eee eeenr e
In beas baherische Corpsz.stellten die F der VLoire · Armet u b 15.NobriDie Cire —
hier wurden dre mnei zuruckgeworfen. er. Dieni Reaig erträgen von I 8856,“ soweit ·dieselben ee,
srlͤeß n Der Rücke 77 veramtak dufi dem Schwaͤr n eselben Rußlands Sou
schließungstruppen iist auch im; Korden A— Inder Eiut ranita— luf dem Schwaͤtzen? Mecre berühren.“ Dit u

geu 3. Ro Zhyon Paxis d ich u dußlaus tbnntenicht — hreu.! Die Note betont
seoffene Truppen hesichertei Wetternlalt. —A bntite nicht sugge bem,:nodaß lrimachdem · fo o
———— pe — —
meneren Wicerstondes, mitt heftig e ee r 33 de — sen Jneresfealditoct beruhren Dadn
auf und scheint nur in 23 —A nicht die Erneue sig der Vrientalifche
d ee un in der Uebergadt von Parisainen, Ausweg nur —— son dern
eeme n, 14. Ne 6 ü, iu pain vichls welches forian be scdahel sai uropaischen Gleichae ⸗
„14. Rop.“Bierzig f sser gewahrt fein wird
— V e Geisels füx das halmiß fertan b beine Geoßnade als norm — ein Ber⸗
hier zur Unterbringung — 8— in Samet qunen. sind ercebliren konutt. 5 865 — ens bedingung
27 Wa en, 14. Rob. Der F iit du merika. an eet ae
— —F
e ee n mit Zeus 8 e ethi v e en en duninuna wird vam 12. Pon
— rzen Meere wieder hergestellt.! Zur Revision 8 — tezwischen dem preußischen Kano⸗
der üͤbrigen Pariser Verfragsbestimmungen wi Zur Revisiou en oot Meteor — J Kano⸗
*98 ti n will es mit den G Abife Vompet⸗ An
nemachten umerhandeln, / Det e Wi e⸗ en Garan- Abiso „Bouvet“, Letzterer wurde stark besche 383 franzoͤsischen
des Ministeriums* den hafen von Avanna, wohi Fslact beschädigt und flüchtele i
erfolgt nach Annahme der Adresse im He Potock den Haͤfen von Haͤvanna wohilt er von dem Meteot e in
geni eb Roch Veriesn renhonsene eeen wurde. Berluft des Meleor 2Toble und ein —R—
I. Rob. des Telegr pl wW 7 7* 9 9 odt und ein Verwundet
guma dn rn dug di Vesun es Zelegramms betreffs3 F oe Der Rederpöt eter.

37 4 ßꝛ Sitabe —— — ——— —, 3 egerpoͤbel plü d i
fration an der: Boͤrse, die eutschen war große Demon⸗ Siadt Donaldsondville in“ Louifiang r nderte dit
——— ücse, i Rachuicht wurde mit stürmischem, Hur den d enun e een Wississiphi), ermordett

mberg. as. v (idt. d Mirte are pen wurden dorthin abge⸗
erg. 13. Nob. N. Frn Pr.)« Der Deziennite e dih e
lriett ounu nα. VTT—V ye 2
— eree as
—
SUnterzeichnetet hat' dahier.seine
Prarxis eroffnet und wohnt bel Hetrn Gebt.
Stine f. Weinhändler, Hauptstraße.
GSt. Ingbert 16, November 1870.
I 1*8 2 2 6G. Frey F
Diftritisihierarit.
— —— — — — —.
In dem Hauste des Peter Schmidt, Wirth,
sst vor etlichen Tagen ein Stück We ien⸗
vand liegen? geblieben, welches gegen die
kinrückungsgebühr von dem, Eigenthümer
n Empfand adenommen werden kann.“
— —.
idische
8 O
bei P. Zepp.
rute Zugpferde sind zu verkaufen
nel

Der Mnferzeichnete bescheinigt hiermit daß . S. S
vie Thochlade fabtite ven Franz Stoll Zruchta Vrod·Fieisch ze Preist
werck &amp;FSöhne in Köln sich für die det Stadt Zweibrũcken vi 17. Novembr.
Reinhert ihret Wagren verbürgt und⸗ ihre
Foabricclion anser sanitätspolizeiliche Weizen 8 fl. 13 te. Korn 64l. 276
Controle frawillig hesteift hatz daß die zur Gerste Zreihige,er fl. —nkr., Getsie vier
Berwenduhg to minenden Rohmakerialien unde teihige — fl. Falx. Spelz 5.Il. 434bB
Ingredienzien sowie auch die fertige Waure Spelzkern v fl. — kkx. Dinkel — st
anälyfiet werden ünd dadurch dem Com —Ar. Mischfrucht — il. — kr. Hafei
—
arao und Zucker Haruntirt wird. a die fl:. A0 kr. Strotz Ifl 60 kr,ber

ghln 17 Srepienber 1869) εν Zeniner.Weißbrod üig Kilogr. 21 kr
pe elee Herm. Vohlnn. Kornbrod 3 ilogr. 30 sr. ditto 2 Kilogt

e Konigle Regierungscommissar 26 tr. ditto JKilogr. 10 kr. Gemischtbrod?
ind veredigier Cheimitereenn Kil. 36kr. 1 Paar Weck7 Loth 2 kr. Rind—

Obige, min Recht empfehlenswerthen CEho⸗ fleisch . Quab. Id lr. 2. Qual. — kr
coladen sind stets dotrashig in Sie Iuge Kalbfleisch 12 kr.). Hammelfleisch 16.6
bette deinJ JGrewenig und bei Schweinefleifch 18 kr. per Pfund. Wein

Fondn GedDiickel in Bliegiastel bereFF. 24tr. Bier Gatr.per Liter, Butter 30 tr.
Ludw. Weirich. raos Apprederis. — ner PRfund⸗ u95 J
Redattion, Druck Und Verlag' von sJ. X. Demetz in St. Ingbett. uu
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        333 338 53*
——— 55353533588 555388 —8
W28 0 5 28 * 2 23
333335 — 533— 33633
—X — 255 * 25 7 83* 2
333328 3333583 3333 235 7338378
53533733333335 55555353 8 — —A —3253333 32338333
23—5835 —3 33—35353—838 32 5 385 5—25 —313 — 2*
35 335 3325585 558 5333387 3333583532383535 38*
528 8 7 5* — — 3533555328 2 —
e 328 353383363 35
3532* S0 7 — 25 —J de
2* 33535335 353233565 333* 2327
—A3 — — — 23 32 5535
— 1 23—223 —25533233223 — 55325358 333— 5 ——3 — ——
— 33883 33338 s538535 33 537 355582358522*8 58
—— —s 38 755. 5355 — *8
32327387 325 77717857323333372 153 33353383 5352353*
— 858 —A s3358 353575335775— 33535833
— —— 2s8238533322 25—2 8 5335 3338333383 —
5233323 —2 58583 —— 328*2 88 3323 557 38332 337
—A 532*3 83 2 *5. * 3835 — 355*8
— —82 — *858—* —5 —53 ——522 5—. — ——
5—53333555 2253 —27S0O 3 —2 23 552 — 5— 45 ——— *
— — 52565 282—— 83 8 383735
3537 3253533237 ö 33 7 — —— z 33832
542 5 2 2 232 28 S —A 2* 22 — ———23258 27 5 — 40
—A—— — 35 2535—8385838 — 272
— 2* — —A— —S — — 2223 — 2 22* —— 53 —
334533 33
Ü X 2235* —2—3 5 —S 5 2332 3 — 8 — *
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5575733555 1533733383585 58560 383832332 38578557
—A ————— 228 —z2——mns i75 235 —
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782 —583 —
— 2535 5
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* 227 528 558 228 —733
———— 58
———— — * 35
——
————
4 S 8 20 2 778 33 35337 34
222 — 387 523 O 2398 *3382333
— 8 3*8 — 2328
9 52 33 25 8522 ——— 3233 28
—E 238 382 28 5 z83068 —855 8 32575 *
23 2 3538* —E 338 * 23 75 582 310 3355377 2 J—
———— 2 3z38 3 55 55 5358 2535 *8* 38
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—ä berbundene Uaterhallungöͤblalt, ust der Hlenstaat- Donnerztagi · und Sonntags
aiceint wöochentsich viernhi Dien zta g, Donnugerai an Saans dag ind Sonntag. Abonnementspreia bierteljarig 42. Krir. oder
Subaat. Aaxigen werden mit s arge da deeipattige Zeut Vlattschrisf ader beren Kaum berentr · 8
—B 179. α α: Samstaga⸗ t eriber 1870.
— 3 * 73 ⏑ — ß 25
— D
—A Deu tschland. 2* —D—————

— IMNünchen, 16. Nov.“ Heute lief dahier folgendes,“ die
pattioten charalterisirende Privattelegramm ein u Aus —X
JI. Nob., berichtet die Cortespondence de Berlin“: Im Schlosse
I Tidud wurden intetessante Depeschen entdeckt. darunter eine
zu Sigl, dein Redakteut bes Vaterkaud“, vom 20. Juli an die
Fortespon dente Germanin in Paris. welche die Versicherung ent⸗
soll, daß die patriotische Partei entschlossen sei, leinen Kreuzer zur
Rebilifirung fur die Preußen zu bewilligen ·

Peun chen, 171 Nob.“ Das Gemeindebevollmächtigtencolleg
sat gestert Abend einstimmig bejchlossen, die aus der Stadtkasse
t die Feier des Einzuges'in Paris bewilligte Summe zurückzu⸗
iehen und der Juvali demstiftung zuzuwenden, wenn Bayern nicht
an duf Grundlage; der Nordbundsverfassuug zu gründenden dent⸗
shen Bundesstaate beitrete, da dann Bayern keine Veranlessung
u einer Judelfeier habe ·

Mru'n chen, 18. Nov. Hoffmaͤnn's-Correspondenz wider⸗
pricht auf das eñntschiedenste der⸗ Bethauptung einiger Zeitungen,
nach welcher die Anwesenheit des Grafen v. Beust in München
nin der Tendenz einer Einmischung Oestetreichs in die deutsche
Verfassungsangelcgenheit zusammenhängen sollte, und bemerkt, daß
der Graf sich während seines kurzen hiesigen Aufenthaltes bei allen
Begegnungen in der versönlichsten und preußenfreundlichsten Weise
ausgesproͤchen habe:

Fartsruhe, 16. Nov.“ Die „Karlsr. Ztg.“ meldet aus
Bersailles, daß wie man bernimmtz geltern der Vertrag zwischen
Nen NRorbbund und Hessen zur Vereinigung zum deutschen Bunde
niter Annahme der nur in unerheblichen Punkten geänderten Nord⸗
undverfassung unterzeichnet wurden.

Frankfurt, a. M.. 14. Novd. Die hier wegen Zeichnung
uuf das französische Aulehen verhafteten Bankiers haben für den
qe ihrer vorläufigen Freilafsung eine sehr bedeutende Kaution
fferirt? (die: Gebrüder St. Goar, wie man sagt, allein 100,000
Pe dieselbe ist aber nicht angenoumen worden. Wie man hört,
llen fie nachzuweisen vermögen,“ daß sie für ein holländischesẽ
haus gezeichnet haͤt ten. Anders und schlimmer steht es mit Hrn.
ulp, der naturalisirter Franzose ist und darum vor ein Kriegs
hericht gestellt werden wird. Er soll, wie es heißt, schon in den
zachnen Tagen nach Ehrenbreitstein abgeführt werden. Mat.«Ztg.)

Saardrucken, 17. Nod. Pariser Zeitungen vom 18.
wmihalten ein Delret der Regierung, wornach nur Fleisch von
sferden, Mauleseln und Eseln geliefert wird. — Preußische Hu⸗
nen haben einen Ballon aufgefangen. J

stöonn; 16. Nov. Die „Köln. Zig.“ erfähtt; Graf Veust
sahe dem englischen Gesandten Lord Bloomfield erklärt, Ruß'and
hahe nahe an der kürkischen Grenze 100,000 Mann stehen. Oester⸗
reih sei bereit ju marschiren, weun England helfen wolle.

6. W. T.)
Berxlien, 15. Novb. Die offiziöse Correspondance de Berlin
zeroffentlicht in St. Cloud gefundene Altenstücke vom 29. Juni
zis Ende Juli 1870, aus welchem hervorgeht, daß Fraukreich den
—XXL . — —E

Berhinz 15. Nov. Aus Versailles schreibt man uns vom
i2. Rowp.en Die Schanzarbeiten vor der belagerten Stadt sind vol⸗
endet und unsere“ Positionen dadurch in einer Weise befestigt,
aß wir jedem Unkernehmen des Belagerten mit Seeleuruhe ent⸗
Jegensehen dürfen zues kaun sich für die Pariser Garnison, nur
noch um einen Kampfeinnerhalb des neutralen Territoriums. zwi⸗
chen den beiderseitigen Vorposten: hardeln, bei dem der —X
naturgemäß steig iim Nachtheile ist, weil er sich exponiren muß.
daraus geht aber auch zur Genüge hervor, daß die Absicht eines
gombardements von Patis, wenn sie überhaupt je bestanden hat,
»bdllig aufgegeben ist und daß dem Hunger die Lösung der Auf—
jabe zuertheilt ist, die man, aus Goit weiß, welchen Gründen der
— ratio regis nicht anbertrauen mag. Wie schlimm es in
ieser. Beziebung. bereils um Varis steht. beweist die neuerliche

AI

lusweisung von 100 englischen Familien: die. vorgestern unter
Führung des ersten Sekretärs der englischen Gesandischaft in
Frankresch, Mr. Woodhouse; hier cintrafen. Mr. Wood houfe blieb
Fekanntlich nach der Avreise des Botschafters Mr. Lyon, aur Be⸗
'orgung der laufenden Geschäfte in Paris zurück; es gewinnt da⸗
urch den Auschein, als wären nun allc Euglünder aus der
daupistadt entfernt. Aber weit Paris⸗ sich offendare im legten
Sltadium seiner Widerstandskraft defindet, darum halie ich die sich
viederholenden Gerüchte von der: Verlegung des. großen Haupt⸗
suartiers in südlicher Richtung fürx durchaus unzutreffend.
Der König von Preußen hut an die Vertreter der freiwilligen
Zranlenpflege 800eiserne Kreuze verliehen. Unler den Delorirten
sefinden sich ˖ drer Bayern, die HHa Hafraih! Dr. Held und Pro—
essor Dr. Dehler von, Würzburg und Primz Maxr von Thurm u.
Taxis. 4
Berhin, 15. Rab. Seit Monaten, man darf wohl sagen
reit dem ersten Tage des deutsch franzölischen Krieges spukte schon
die Frage von der Revision der Poriser Verträge ab und zu m
den Blättern und an der Börse. Jetzt mit Einem Male, da die
Rebision der belreffenden Vertragspunkte in aller Form von Ruß
and selbst zur, Sprache gehracht worden,erregt diese Angelegenhert
nicht gerjnge Unruhr und Beforgniß. Nimmt: man den Schritt
sußlands ohne Distkussson hin, so ist das für die Verbündeten des
drimkrieges kaum etwas anderes, als eine dipsomatische Niederlage
velche die ohnehin sehr prekären Früchte des Falles von Sebasto⸗
pol vollständig illusorisch macht, . Will man hingegen Rußland zu
einem Rückzuge nöthigen, so bedars es der äußersten Anstregung
der Diplomalie, der energischsten Einsprache der Müächte und zuletzt
des Appells an die Waffen ˖ unter den sicherlich für Rußland nicht
ungünstigsten Verhältmissen. Trotz dieser vortheilhaften Position,
n welcher sich das russische Kabinet befindet, wird England die
Zetersburger Note nicht schweigend hinnehmen. Von England wird
e8 in erster Linie abhängen, welche Gestalt die orientalische Frage
diesmal annehmen wird. Die Diplomatie überhaupt wird große
Thätigkeit entfalten, und vor, Allem wird Graf Beust von seiner
Bielgeschäftigkeit wieder einmal Proben geben;Eine von vornher
in abweichende Haltung wird daß Wiener Kabinet aber nicht an—⸗
nehmen, vielmehr wird seine Thätigkeit in einer mehr vermitteln⸗
den Richtung sich geltend machen: —. In Bezug auf die vorstehende
Zession des Reichstages ist es, wie wir hören, noch nicht bestimmt,
b der Bundeskanzler sich an denVerhandlungen-persönlich be⸗
heiligen wird, jedoch wird es uns als wahrscheinlich gemeldet, daß
Hraf Bismarck die Reichstagssession geröffnen und die ersten acht
Tage hier verweilen wird. Irrthümlich ist es übrigens, schon jetzi
von einem deutschen Parlament zu sprechen, an welchem auch die
Hertreter der süddeutschen Staaten theilnehmen werden. Zunächfi
werden die Abgeordneten des norddeutschen Reichstages über die
Aufnahme der süddeutschen Staaten in den norddeutschen Bund zu
ntjcheiden hiben. Ist das geschehen, dann wird im neuen Jahre,
zoraussichtlich nach Beendiç ung der Laudtagssession, das gesaminte
Parlament zujammentreten können. — Die, Nordd. Allg. Ztg.“
inthält folgende offiziöse Mittheil ing: .Der Independant de la
Mosselle“, ein, wahrend der Belagerung von Metz daseldst erscheinen⸗
Fes Blatt, enthält in seiner, Ausgabe vom 29. v. Mts. Mittheis
ingen über die Anwesenheit des ersten Adjutanten des Marschalls
Bazaine, Generals Boyer, in Versailles,, welche auchini·deulsche
Zlätter übergegannen sind. Wit sind mit Bezug hierauf zu der
rẽklärung ermächtigt, daß Geueral. Boyft während der Zeit seines
lufenthaltes im großen Hauptquartier außer mit dem Bundes⸗
anzler, Grafen, v. Bismarck, mit · Nirmand und mit diesen Staats-
zanne auch nur unter pier Augen. Besprechuüigen gebabt hat. F
das Kriegsministerium erläßt an die Gouvernements: Komma ndau⸗
uren und Garuison-Kommando's. einen Aufruf, in welchem sie die⸗
elben ersucht, nach dem Verbleib von 282 gefangenen franzosischen
Offizieren zu Hrecherchiren, welche durch das Nachweise · Bureau
des Kriegsministeriums disher nicht haben ermitelt werden
önnen. qu —E
        <pb n="696" />
        Berlin, 16. Nop. Der Reichstag des Norddeuischen Bun⸗
des ift auf deu 24. d. Mis. nach Betlin einberufen. — Die
„Prob. Cortschreibt Es liegt nach wie vor, in der Absicht,
außer der Bewilligung eines Credits für die Fortführung“ des
rieges. die Ausdehnung des Norddeutschen Bundes auf die zum
Beitritt entschlossenen sübdeutschen Staaten zum Gegenstande der
Berathung zu machen.

Versailles, 12. Nov. In Orleaus find, wie ich höre
800 Krante und Verwundete vom General v. d. Tann zurückge.
lassen worden. Vor dem Ahzuge der letzten bayerifchen Dekachements
wurde die Stadt für das Schichal dieser Armen verantwortlich
gemacht uund ihr die furchibarste Strafe in Aussicht gestellt, wenn
diesen Leidenden auch nur das Gerinste geschehe. Die Stadt üher⸗
nahm mit Bereitwilligung jede Garantie. In vreidis vier Tagen
dürfte Orleans wieder von uns besetzt sein.

Einer Correspondenz der Nat. Ztg. aus Versailles entnehmen
wir den in Pariser Blättern abgedruckten offiziellen- Lebensm'ttel—
tarif Es kostet: Ein Kils (2 Zollpfuud) frische Butter 48 Fres
ein Kilo gesalzene Butter 14 Fres. geräucherter Schinken 16
Fres: Lyoner Wurst 32 Fres. Pferdefleisch 214 Fres. Fleisch
von Eseln und Mauleseln 6 Fres., eine Gans 25 Fres., ein
huhn 15 Fres. ein Paar Tauben 12 Fres., ein Kaninchen 18
Fres., eine Pute 55 Fres. ein Karpfen 20 Fres. ein Kohlkops
L Fres., ein Kopf Blumenkohl 2 Fres., ein Gericht Mohrrüben
2 Fres 15 C.. Bemerke man wohl, fügt die Correspondenz bei
daß die amtliche Taxe von Rindfleisch, Hammelfleisch ic. übethaup
nicht mehr spricht. Man mag sagen: das sind noch nicht die Zu⸗
stände einer absoluten Hungersnoth, jedenfalls aber die einer

Theuerung, durch welche für den „armen Mann“ die Möglichkei⸗
der Ernährung fast bis auf's Aeußerste in Frage gestellt wird.

Les Errues, vor Belfort, 16. Nop. (ffiziell.) Heut⸗
früh machten drei Bataillone mit 6 Geschützen einen Außfall aus
Belfort gegen Bessoncourt. Der Feind wurde mit Verlust von 200
Todten und Verwundeten und 58 Gefangenen zurückgewiesen.

v. Treskow.

Wisen, 183. Nov. In der Affaire des Pariser Traktats har
eine beruhigendere Auffassung der Situation platzgegriffen; die özster⸗
reichisch ungarische Regierung überläßt die diplomatsche Initiative
Rußland gegenüber dem englischen Kabinet
a Wien—. 13. Nod. Der türkische Botschafter konferirt un⸗
unterbrochen mit dem englischen Botschafter! Der italienische Gesandte
Minghetti wurde von seiner Regierung schleunigsi nach Wien
zurückbrorder. 7IIPester Llohd.) uiei

Wisen, 14. Nov. Da sich das russische Kabinet geweiger!
hatte, in dem Pariser Friedensvertrage vom 30. März 1856 die

Integrität des türkischen Reiches für die“ Zukunft förmlich“ zu ga⸗

rantiren, schsossen England, Oesterreich und Frankreich am 153.

April 1856 zu Paris unter sich einen solchen“ Vertrag ab, der

am 29. April ratifizirt, vom Reichsgesetzblattaber merlwürdiger

Weife nicht veröffentlicht wurde. Dieser Vertrag enthält folgende

drei Artikel: Art. 1., Die contrahirenden Mächte garantiren soli

darisch unter sich die durch den Pariser Vertrag vom 80. Miärz

1856 feierlich ausgesprochene Unabhängigkeit und Integrität des

ottomanischen Reiches. Art. 2. Jede Verletzung der Stipulationen

des Pariser Friedens wird von den Mächten, die diesen Vertrag
unterzeichnen, als Kriegsfall betrachtet. Art. 3. Die Ratifikationen
dieses Vertrages sollen innerhalb vier Wochen ausgewechseli werden

Unterzeichnet wurde der Vertrag: für Oesterreich von Buol⸗

Schauenstein und Hübnet; für Frankreich von Walewski und
Bourqueneh; für; Engländ von Lord Clarendon und Cowley.

iNR. fr. Pri)
Wien, 14. Nov. Gestern fand hier unter dem Vorsitz des

Kaisers ein Ministerrath satt, welchem neben den Reichsministern
auch die Ministerpräsidenten der beiden Reichshätften — Graf
Andraffy war aus Pest eigens dazu herbeschieden —n beiwohnten.
— Was üver einseitige, sehr entschiedene Schritte Englauds gegen⸗
über dem russischen Vertragsbruch schon derlauten will, darf als
unbegründet bezeichnet werden; England hat sich vielmehr geneigt
gezeigt, auch seinerseits den Weg der Vermittlung zu betreten, den
Desterreich als den den allgemeinen Interessen zuträglichsten erachtet.

. M. 3.) »81
Wien, 15. Nov. (Times). Graf Beust ist zu sofortigen di
plomatischen Schriften in der russischen Kündigungsfrage entschlos⸗

sen und wünscht idie Grafe Andrasshh eine Allianz mit England u.
Italien.

Die Wiener ‚N. Fr. Pr.“ bemerkt über die Vorgänge an
der Loire: „Einen Vormarsch von 80,000 Pann auf dem rechten
Ufer der Loire konnte ein einzelnes deutsches Armeecorps nicht
aufhalten. Das mußte das pieußische Hauptquartier wissen.
Warum es trotzdem in den neun Tagen, die seit der ersten Ent—
dedung der feindliche Bewegungen bis zum Gefechte bei Coulmiers
zerflossen sind, keine Verstärlungen nach Orleans geschickt, nicht
inmal die Division Wittich und Prinz Albrecht Vater von der

*v zum Tann'schen Corps zurückbeordnet hat, oder warum et
falls wirllich die Entsendung von Verstärkung unmöglich war, oĩ
wohl sie nach der Niederlage möglich gewesen ist, nicht d. d. Tam
zurücberief: das ist ein Räthsel, welches vielleicht erst nach den
Zriege gelösst werden wird. In manchen bayerischen Kreisen ba
hauptet man — so wird uns heute aus München geschrieben
daß v. d. Tann absichtlich einer Uebermacht gegenuͤbergestellt sei
zamit durch seine Niederlage der bayerische Widerstand gegen da
preußische Einigungswert gebrochen werde. Eine derartige Erklär
ung hat gerade natürlich so viel Werth, wie das in Frankreig
Jei jeder Niederlage? üblige Verrathsgeschtei. So glänzend dae
Situotion der deutschen Armee ist, sie ist' doch nicht so glaͤnzend,
daß man sich um polititischer Zwecke willen eine kleire Niederlag
gonnen sollte, und nirdends mehr dominiren die militäcischen ibg
)ie politischenr Rücksichen; als in preuß. Regierungskreisen· Man
jucht die Leistungen der beiden bayerischen Corps, sicher die bri
lantesten Partieen des Feldzugesnhernbzuwürdigen, sie als in
wesentlich darzustellen. Zunächst bestreitet man die unbestreitbat
Thatsache, daß 985,000 Bayern in Frankreich stehen; die bayherijche
Armee hälte bei Beginne des Feldzuges nur 60,000 Mann ge
zählt. Desto rühmenswerther wären ihre Heldenthaten. Aber nein
die „Weser-Zeitung“bemerlkt heute, daß es „ein vollständiger Im
hum“ sei, „zu meinen, Boyern habe in diesem Kriege gam außer
ordentliche Veistungen gemacht.“ Nun, die Bahern haben Weißen—
hurg gestürmt, bei Wörth den Ausschlag gegeben, bei Moujon
gloxreich gelämpft, durch den furchtbar blutigen Sturm auf Ba—
zailles die Kathastrophe von Sedan herbeigeführt, durch den Siet
bei Villejuif die Zernirung von Paris ermöglicht, durch den opfer
vollen Sieg bei Bagneuxr die Durchbrechung der Cernirungs ⸗Linie
oechütet, sie haben bei Artenay und Orleans gesiegt und jetzt siq
zlüchlich aus der Umarmung der 80,000 Mann starlen Loirt · Armet
geretiet. Daß diese Leistungen außerordentliche sind, kann wohl dod
lein vollständiger Irrihum“ sein ··· J
Wien, 17. NRov. Das, Telegr. Correspondenzbureau“ melde
aus Konstantinopel, 16.: Die russische Note ist gestern Abend über
geben worden; sie verlangt die Revision einiger Artikel des Ver—⸗
trages von 1856. — Die „Presse“ erfährt, die österreichische Aut⸗
wort auf das Rundschreiben des Fürsten Gortschakoff werde ball
ersolgen, dieselbe werde sich der Auffassung Englands vollkom⸗
men anschließen, ohne jedoch den Charatter der Identität an sid
zu tragen. . .
id enee 1333 38 Frankreich.
DernNouvelliste de Versailles“ enthält einen bemerlensmer
lhen Artikel über die gegenwärtige finanzielle Lage Frankreichs, der
— nach Angabe der Redaltion — aus französischer Feder stamm
und Aufsehen erregt. Wir theilen denselben in getteuer, deberseß
ung mit: „Die Milliarde, welche die französischen Kammern End
August votirten, ist schon verschlungen worden. Ein Sekretär deb
Gouvernement de la défense (Undere sagen dépense) national⸗
befindet sich auf dem Wege nach England, um den englischen Ka⸗
pitalisten die Unterschriften des Herrn Gambetta, Rochefort etc. an⸗
zubieten. Eine Milliarde in sechs Wochen, ohne den allgemeinen
Ruin zu rechnen! Man fragt sich, ist es möglich, daß ein große!
Land, wie das unserige, jede Kraft des inneren Widerstandes, je⸗
des Gefühl der Selbsterhaltung bis zu dem Grade derloten haben
fann. um sich durch eine von Zerstörungswuth beseelte Minderheif
Wahnwitziger in einen solchen Abgrund stürzen zu lassen ? Dit
Phrasen der provisorischen Regierung werden dald verhallt sein,
der Ruin wird bleiben; die Lüge wird erbleichen, und, Frankreid
vird ciner schrecklichen Wirklichteit, der Staatsschuls, gegenüber⸗
tehen. Schon hatten die Kriege Napoleons III. den Veirag der
ranzösischen Staatsschuld um 4 Milliarden vermehrt. ' Im Som
ner 1868 ließ die kaiserliche Regierung noch eine Ansleihe von
450. Millionen Fraͤncs votiren, angeblich bestimmt zur Vervolb—
tändigung der Bewaffnung zu Land und Meer, und so groß war
damals der Enthusiasmus der französischen Steuerzahler sür die⸗
en neuen Zuivachs der nalionalen Passiva, daß die Anleihe dier⸗
nddreißigfach gezeichnet ward! Es war also ein Kapital von 15
Milliarden, das sich auf einmal anbot. Man sieht, das Kaiser⸗
zeich handelte datei noch mit einer gewissen Schonung; es begnügte
sich, wie seine Finanz-Operateure sagten, „den Ueberschuß der kün-
tigen Einnahmen zu diskontiren“, wenn auch die Staatsschuld da⸗
vei um 492 Milliarden zunahm.“ Wir hoffen zwar,“ daß etwaß
früher oder später der Wohlstand Frankreichs wieder steigen wird,
und daß die unerschöpflichen Hilfsquellen des Friedens ihm ge
statten werden, den Bankerott zu vermeiden. Einstwellen aber
ehe man, mit welchen Verlusten der gegenwärtige Krieg (elbst
angenommen, daß der Friede bald geschlossen würde) die Zukunst
Frankreichs beschwert hat. Ein Journal in Bordegaux siellt solgende
Kechnung an:
— Franck
astungen zu Land und zu Wasset 18681870 1,006, 000, 006
zu übertragen Tooo doα
        <pb n="697" />
        — VUeberkraa 1,000,000,000
Zerstörle und wieder zu errichtende Befestigungqz ···
werle.. ,500, 000, 000
heschütze, Gewehre, Kriegsmaterial, das von den
Deuischen erobert oder zerstört worden ist 31,500,000,000
Zerstörung von Gebäuden, Verheerung der Fel⸗ ———
der ⁊c. durch die Franzosen oder durch den Feind 2,000,000, 000
Berluste der Industrie, Grundzinsrenten 2)c.., 1,oo,ooo, ooo
Fernere Verluste in Folge der gegenwärtigen Nie⸗
derlagen.. . —2500, 000, 000
n Summe 10, Odo doo. odo
Diese summarische Schaͤtzung dürfte in Wirklichkeit noch zu
zering sein. Schon allein der Ruin von Paris ist unberechenbar.
htan sagt, Hr, Thiers habe im vorigen Monat bet Autritt seiner
diplomatischen Rundreise das Wort gesprochen: „Was kommt's da⸗
rauf an,' ob der Krieg ein wenig länger oder kürzer dauert Wir
ind ja schon völlig ruinirt.“ Seit sechs Wochen jedoch ist das
Tonto des Ruins noch in furchtbarer Proportion vermehrt worden,
und wenn dasselbe offen bleibt, so mag Gott wissen, wo es enden
wird. Die Franzosen können nicht den Gedanken ertragen, daß
hr Vaterland zu einer Macht zweiten Ranges reduzirt werde, und
ie bemerken nicht, daß, wenn Frankreich zu diesem Range herab⸗
siukt, es sich selbst dahin gebracht hat; es wird die Quellen sei⸗
jer Macht ousgetrocknet haben, indem es sich mit seinen eigenen
händen ein bodenloses Defizit gräbt. Man kann berechnen, daß
zer jezige Krieg und seine Folgen die franzoͤsische Staatsschuld
olchergestalt vermehren müssen, daß die Dreiperzentigen statt 74
Francs (wie der Zinsfuß vor dem Kriege war), nur noch einen
NLormalwerth von 45 haben werden. Bei diesem Zinsfuße wer ˖
zen die Anleihen derderblich, wenn nicht gar unmöglich. Schon
vor drm Kstriege mußte Frankreich von seiner jährlichen Einnahme
27 -29 Perzent vorwegnehmen, um die Zinsen seiner Staats⸗
chuld zu bezahlen, während in Preußen dazu nur 7 Perzent er⸗
orderlich waren. Niemand in Paris schien diesen enormen Nach—⸗
heil Frankreichs zu bemerken. Heutzutage, wohlverstanden, existirt
die ökonomische Frage gar nicht für die Partei, welche am 4.
Zeptember sich die Aufgabe gestellt, Frankreich zu retten. Die
herren haben die Milliarde in sechs Wochen aufgezehrt; aber das
Renungsbrett der Banknoten bleibt ihnen noch. Als Finanzmänner
und Staatsbkonomen sind Hr. Jules Favre und seine Collegen
ingefähr eben so viel werth, wie jene Pariser Kanoniere, welche
u. ihrem Vergnügen käglich so und so viel Granatenschüsse ab⸗
euern, deren jeder, we man sagt, auf 300 Francßs zu stehen
ommt. Eine Rechnung ohnegleichen in der Geschichte wird, die
Bilanz der dritten französischen Republik sein 5

Die , France“ (Departements-Ausgabe) will wissen, daß die
Preußen in Metz nicht nur keine 40 Millionen, sondern In ur
ehr wenig Geld“ gefunden hätten; die Succurfale der Bank von
rxtankteich habe am Tage vor der Uebergabe alle ihre Billets ver⸗
rannt und der Feind habe blos 112,000 Fres gefunden, wovon
30,000 Fres. in dec General⸗Receptur und 32,000 Frces. in der
—XR I

Tours, 16. Nov. Die Regierung läßt Folgendes verbreiten:
Die Preußen haben mit 12000 Mann Dijon wieder beseßt. Me⸗
ieres ist von den Preußen fast vollständig eingeschtossen. Französische
Truppen besetzten Dreux.

Das „Echo du Parlament“ schreibt: Der Eisenbahn⸗Viaduct
on Beaugency, welcher von den Preußen zerstoͤrt worden war, ist
zurch einen Holzbau wiederhergestellt worden. Die Züge fahren
ereits wieder bis Orleans. — Am 9. Mittags wurde Orleans
on den Preußen geräumt, Ihr Rückzug fand in guter Ordnung
att und man berichtet uns namentlich, daß das lezte Bataillon,
nstatt zu suchen, rasch auf den Voulevard und die Sraße nach
tampes zu gelangen, tambour battante durch die Straßen Jeanne
Arc und Banin marschirte, als wenn es eine militärische Prome⸗
ade mache.

Nachrichten aus Paris vom 10. d. melden: Die Franzosen
tbauten eine neue Redoute bei Villejuif, welche mit 20 Kanonen
roßen Kalibers armirt ist, und eine zweite zwischen Villejuif und
zitrh. Vor beiden befinden sich Laufgräben, ähnlich jenen von
ʒebaustopol. — Die Armee des Generals v. d. Tann wird wit
en zu ihr gestoßenen Verstärkungen auf 70,000 Mann geschätzt.

Belgien.

Brüssel, 16. Nov. Girardin proponirt in der „Libertoͤr
ne Copstituticn vom 4. Novemver 1848 wieder herzustellen, die
ine Transaktion eröffnen werde. Von dem Frieden werde eine
requläre Regierung für Frankreich resultiren. — Aus London
vird gemeldet: Die englische Regierung rüstet ernstlich und ist ent⸗
chlossen zu einer Kriegserklärung, falls die verlangten Erklärungen
ein befriedigendes Resultat ziefern. Mit Oesterreich, der Pforte,
Ralien und Dänemark ist ein Einvernehmrn in dieser Frage

Rzielt. (Fr. J.) —

Br'üsel, 16. Nob. Der enalische Vorschlag eines Kollek⸗

ripschrittes von Oesterreich, England, Italien und der Pforte in
Form einer identischen Rote an das Petersburger Cabinet ist
wieder fallen gelassen worden, weil ein solcher Schritt die Lage
noch mehr verwickeln könnte. Man einigte sich also dahin, daß
jede Macht für fich eine Antwortnote erlasse. (N. fr. Pr.) ux

England.
London, 16. Novb. (Allg. Zig.)“ Lord Granville hat an⸗
geblich mehreren sdiplomatischen Agenten gegenüber ertlärt, daß
ẽrẽnglaud eher zu den Waffen greifen als die Neutralis ation“ des
Schwarzen Meeres zugeben werde.

Vondon, 16. Nov. Die „Times? sprechen sich bezüglich
der theilweisen Auftündigung des Pariser Vertrages dahin aus
daß England dieselse nicht acceptiren könne, wofern die Türlkei
Widerspruch erhebe. Die „Morning Post“ hofft, England und
Defterreich werden auf der Einhaltung des Vertrages bestehen.
Die englische Regierung wird schwerlich so hitzig sein, wie die
englische Pressed) I
—VLondorn, 17. Nov. Graf Granville hat unterm Gestrigen
die russische Note beanlwortet; er protestire gegen die neue russische
Doctrin, wilche eine Zerstörung all er Ver träge waäre, und sagt, daß
Ingland einer Revision des Pariser Vertrages nicht entgegen ge⸗
wesen sein würde.
—London, 17 Nob. Aus Geraf-Amison wird gemeldet,
zie norddeutschen Llohyddampfer „Hansa“ und „Leipzig“ wurden
gelapert; die Hansa hatte 78, Leipzig 20 Passagiere an Bord.

— Echweiz.

Bern, 15. Nob. Der „Bund“ meldet aus Pruntront
om Dienstag: Heute fand eine heftige Kanonade bei Belfort statt.
Die Forts Justice und Grandes Perches feuern ununterbrochen.
das Dorf Bezelois ist von neuem in Brand geschossen.

Genf, 14. Nov. Aus Besancon wird gemeldet, daß Gene⸗
ꝛal Premondille die Einmohner aufgefordert“ hat, alle Vorberei⸗
ungen zu treffen, die bei einer Belagerung geboten erscheinen.
Vermisschte«.

Der Landauer ,Eilbote“ schreibt aus. St. Ingbert,
15. Rop.: Kürzlich zog eine Abtheilung bayerischer Landwehrmänner
urch ein benachbartes Dorf, das seit undenklichen Zeiten keine
olche Anzahl Soldaten und noch dazu in voller Ausrüstung ge⸗
‚hen hatte. Die liebe Jugend sammelte sich da natüurlich in hellen
zaͤufen um die Vaterlandsvertheidiger. Die, Ausrüstung: Säbel,
hewehr. Patrontasche und ganz ˖ besonders der Hetm ahmen dit
Aufmerkjamkeit der Dorfbuben in Anspruch. Einige der Landwehr
naͤnner hatten noch die alten Helme mit dem MA aus der Zeit des
cligen Koönigs Mar, die meister aber die neueren Helme mit dern
Da jerbrachen sich denn einige Buben die Köpfe, was dieset
A und dieses F wohl bedeute. Ploößlich rief zin kleiner Knirps
mit fuchsroihem Haar und pfiffigem Gesichte: 5Id hab's !Die
nit dem Fodes fin ledige Leit' und die mit dem A des sin
Männer, die wu verhe'roth fin.“ — Und dem Haufen leuchtete
as sehr ein und man bewunderte den Scharfsinn des rothköpfigen
Zpielkameraden.

pLandau, 17. Nob.'Vor einigen Tagew saßen: in Linem
ziefigen feinen Wirthschaftslocale beim „Federweißen? eine Anzah
unger Leute rund sprachen von „Krieg und Kriegsgeschrei.“ Untet
enselben befand sich auch ein so eben angelangter, äußerst —8
ekleideter junger Herr, in dem man auf den ersten Blick den
vommis voyageur erkennen konnte. Besagter Herr hatte für die
nterressante Uitterhaltung kein Ohr,desto mehre Kuge aber für
ie in seiner Nähe stehende, allerdings sehr schmucke -Kellnerin.
der Jünger Merkurs vertiefte sich derart in den Andlick des an⸗
nuthigen Femininums, daß er plötzlich gluthvoll ausrief.:.. Wenn
ch von der da einen Kuß erhielt, würde ich jumf Gulden für die
—E —
Hes Mädchen, hoͤrte diesen Stoßseufzer, mit raschem Entschlusse
rat sie auf den Schwärmer zu, küßlte ihn und sagte?, Jeßt
seraus mit den fünf Gulden für unfere braven Krieger!“ —
inter ungeheurer Heiterkeit zog der ploͤtzlich so kühl drein⸗
chauende Liebling Merkurs seine Börse und legte langsam den
netrag „auf den Altar des Vaterlandes,“ das heißt in die Hände
eines Bürgers, der die 5 fl. an den richtigen Ott zu bringen ver⸗
prach. Und das parttiotische Maädchen, dem man von allen Seiten
ujubelte, meinte schelmisch lächelnd: „Für solchen. Preis und
olchen Zweck stehen fernere Küsse zur Disposition!“ Ehre der
zraven Patriotin.

4 Die „Insterburger Zeitung“ enthält folgende Mittheilungen:
„Wir sind jeht in der Lage, über das“ Mädchen, welches den Feld⸗
ug in Frantteich mitgemacht hat und mit dem Eisernen
dreuz decorirt ist, Näheres mitzuthe'len. Dieselbe heißt Bert ha
Wei ßß, ist aus Schöneberg in Golday gebürtig und wurde in
inem achtbaren Hause in Ragnit erzogen. Frühzeitig jedoch schon
scheint sie einer eigenthümlichen Vorliebe für die männliche Tracht
        <pb n="698" />
        , Mι.
ioigt zu heim und jo fügtedas Saiclel detz he hei luem
haupimann von R dis in Trier garnisonitenden 69. Regjments
s Givildiener in Condition trat, mit defsen Damen sie groͤßere
Reisen noch dem Süden zu machen Gelegenheit hatte. Ihre gute
Fuͤhrung veranlaßte ihren Herrn-,für ihre weitere Äusbildung zu
prgen, derart, datßz sie zum — pelahigt war.
Jurz vor dem Kriege nol s, — mpfehlung des gedachlen
—XOOO— dhne doß moan rine naͤhere arztliche
ůrufung mit ihr vornahni, in dessen Regiment als Adantageur,
mnit weichem sie die Schlacht bei Lnaene iinachie Hierau⸗
dem Regimente Kronprinz überwiesen, gelans I ber Sglach
be Gradelotse ollein und eist spaͤler von zwei Sechonen der Un—
erigen vntersiützt, den· Franzosen eine, unserem 16. Jafanttie⸗
Fegiment abgenbinmene Fahne iieder zi entreißen, bei welcher
Belegenheit sie vier Schußwunden davontrug, deren ine ——
sie am Geheu hindert. —* die dabei bewiesene —83
Bravoux erhielt sie pon dem General · Feldzeugmeister drinzen Karl
das Fiserne Kreuz 2. duß sowie ein bon demselben eigenhändig
und in den ehrendsten Ausdrücen aus gestellles — unge
Driginal üng. vorgelegen hat.) Dieselbe wirb laut die ses Feugnisses
Ia Weeeen ha rd'bn Wesß in den Listen der 18. Compagnie
deq Regiments Kronprinz geführt und hält sich als beurlaubt hier
zuf. Vemerten iwollen wit noch, daß die Dame 24 Jahre alt ist,
ngenehme, Gesichtzzüge besißt ünd unter ihter Uniförm ünd, dem
arauf haftenden Brden ein thense becentes ais —X
des Wesen bewahrt. .
J Ein n Bombah arsässiget persischer Kaufherr ha
1000) Pifde Si, zur Vettheilung an die französijhen und deutsches
gerwundeten nach London gesandi. AFee dat im It 1846
ͤr · wohlihatige Zihee ohnt Ansehen des Glaubens ünd der Race
die Suͤmme von 127,000 Pfd, St. — Itß Miill. Guͤlden ge⸗
spendet, datunter besonders große Belräge Bildungsanstalten
ind Hospitälct. Der edle Mann heißl Cowasjee Jehangheer
Readymoney und ist ein — Heide .4

4 Das Rattenfleisch wird al⸗ besondert Delikatesse empfohlen
So schreibt der Combattn: Man' ist in vollem Zuge, dir Rat
kenjagd zu borganisiren; sie wird Material für die Verpflegung von
—— B

—
Par — — schmeicheln sich bereits, von diesem Fleisch⸗
zegessen zu haben und berfichern. das es etwas Superhbes sei. Es
ou gleichzeitig die Zariheil des Fleisches von cinem juugen Huhr
ind den vortrefflichen Nachgeschmack des aen in fid
vereinigen. p 38
—— —⏑⏑ ————
Boeͤtswirthlhaft Handel nubv Velteht
Müumcheen, 15. Nov. Von heute an ist das Postanweijs⸗
ingkdersahrren zwischen Bayern einerseits und —AXRI
othringen, anderseits eingeführt. Es können Deise aus
tahern nach dem Elsaß und, Deusschlothringen b⸗ —*8*
jon 200 Franken junde aus Elsatz und Deutschlothringen hach
tayern biß zum Betrage von 8724 NI. vermittell werden, —
Wegen Ueberfüllung der Bahuhöft Min dei und Augsburg ist bi⸗
wum 21. Nav. die Uebernahme von Getreideiwägen von Auswäri
jür Vlünchen und darüber binaus fistitt. *
Nachdem die Rinderbest in der Pfalz. ihrem Erlöschen
nahe ist, har die Kreisregierung zu Gunsten des Oelonomiebetrieber
eire Exieichterung des Viehhandelsverbotes dahin eintreten lassen
daß den Landwirthen gestattet! ist, zur nothwendigen Vervopllstandig
ung des für⸗ jenen Zweck exforderlichen Viehstandes Rindvieh umd
Schweine nach Maßgabedes G. 23 der Igl. Werordnung vom 30.
August dieses Jahres anzukaufen, die Nothwendigkeit jedoch durch
ein bürgermeisteranitliches, hezirlsamtlich genehmigtes Zeugniß ar
viesen sein muß. Die nüheren Bestimmungen finden suich im Kreis⸗
amisblatt: Nr 90. ν ν
mnaut Von Weißenburg wird demnüchst eine bayerischen! Pao stedin
nib usverbindung über Dahn nach Kaltenbach jum Anschluß
nach Landaun und Zweibrücken eingerichtetr u —8*

. m ahtee.. 3 7
—777* ————— —VD———
.. Tienstesnachrichten. e—
Die erledigle prot. Pfarrstelle zü Mimbach jst dem blshetigen
zweiten Psarrer zu Kaisertlautern, Karl Wilhelmi Renatus Aign
verliehen worden. —
er —

. Todeb⸗Anzeige.
Allen lieben Verwandien, Jreunden
und Bekannten bringen wir hiemit die
tranrige Nachricht, daß gestern Nacht
unser lieber Sohn und Bruder
veter Thiery
aach längerem Leiden in dem Alter
don 28 Jahren sanft und ruhig ent⸗
ichlafen isttttt.
St. Ingbert 18. November 1870.
Die trauernden Hiunterbliebenen.
Die Beerdigung findet Sonntag
Nachmittag den 20. November statt.

HeuVerkauf.—

4 gute. Zugpferde sind zu verkaufer
—W
Einige 1000 Etr. vorzüglichstes würß
embergischez Gebirrg sheu zu vertau⸗
fen dei5Ph. Lang,

voolzhandler in St. Jobann,

Eine frischmelkige

AKuh sammt Kalb

steht zu verkaufen bei
Georg Hart,
.!n Zimmermann in Ommersheim.

3** 29

Ludw. Weirich.

Frankfurter Börse

vom 17. November 1870. 3.8

3— Geldsorten.

Preußische Kafsenscheine .. fl. 14047/ 4

Preußische Friedrichs dx. 9 588-50
ᷣistoien.. .9 78
Holländische 10 fli⸗Stücke95486

Ducaien..57 653335 837
20Frants⸗Stücke 9 334 34
Englische Souvereigns .11 7*
Dollars in Gold 42.27- 28
———
— — — — —

—— —

—

7— —3
Illustrirter Familien- Kalender,
be wis gatrgant,
—

Hilfsvberein.
Alle fur hiefigen Hilfsderein rückständige
Rechnungen wollen dem Unterzeichneten
so fort eingereicht werden .
Sieffer, Landrichter.
yrbach hat eine
ne, schwere
en kaͤlbt; zu verkaufen.
. Unterzeichneter ¶ hat dahler seine
hraxis eröffnet und wohnt dei Herrn Gebr.
St ief, Weinhändler; Hauptstraße.
St. Ingbert 16. November 1870.
* e GB. Frey,
Disftriktsthierarzt.

Enthält 64 Seiten Text. mit uher 70 in den Text gedrtchtert Histrationen, darunter : aind
nucu ganzseitige Bilder. Fur Viele ist dieser Kalender ron bedtutendom Werth/sachon allein
lurch vas Mecen- und NMäaricto-Verzeichniss und. durch seine gemeinnützigen. Tabellen.
dJerer deęn icrieg Deutsehlands gegen Frantroien bringt der Lalender
eino ebenso interessante als für Jedermann verstündlich gemachte Darstellung nebst vielen
dazu gehörigen Illastrationen umd Portrastts. — *
..— Die demi Kaodender uls Greiti-Beiquabe angehneftete
Grosse colorirte Bisonbakn-Karte von Mittel-Buropa
ist mit allen dureh den Krieg berühmt gewordlenen Ortschaften bis auf die kleinsten herab
ergunet worden. 7
xrrots diosor aussullond on Rolob haltigkeit iat der Preis wlo fruher geblieben.
ber Kalender ist vorrũthig in allen Buchhandlangen undbei allen Buchbindern.
,.Die verlaxsinndiun vrt A: H. Phynme in Léin-ais.

* 2564 5 M 3282
Schremergeellen,
deden quien Lohn werden sofort gesucht bei

Schreinermeister Fontaine
in Sulzdach.

Fvileprische Kränipfe (Fällsucht)
eeilt brieflich‘ der Specialarzt fur Gptlepfienn Deo cto x O. RilIIisela
in Berlin, zertzn Louisensiraße 45. —. Bereits über Hundert gebeilt.

*e

Pedaktion Druck und Vetlaq von xX Demek in St. Ingbert. 7 32
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        Sl. Ingberler ZAnzeiger.
s
der St. Jagbertier Anzeigerx (und dat mit dem Hauptblatte verbundene unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerttags⸗ und Sonntags

ammer) erscheint woͤchentlich vi e x malr Dienztag, Donners tag. Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Kaum berechnet.

M I180. Sonntaq, den 20. Novembe 1870.

sAοοαα

te Deutschland nn Berlun, 17. Nov. Scqhwaͤb. Mert.“) Neutrale Mili⸗
Aus Bayern, 13. Nod. Ueber die Gefangennahne einer tars fchreiben aus Versailles, Paris müsse sich spätestens bis
pon Würzburg ausgegangenen Savitäts.Colonne durch die Fran- Mitte Dezember ergeben. — 443.4
osen bei Longy berichtet der Anflhrer dieses Zuges, A. Rabus Aus den Huuptquartieren in Versailles, d.d 10. Rod. E⸗
aus Würzburg, der erst vorgestern nach vataͤgiger Gefangenschaft ewinnr seit einigen Tagen den Auschein, als ob der Feind noch
aach Hause zurückehrte Folgendes: Die Verhaflung der Colonne inmal eine größere Truppenzusaninenziehung an der Loire ver⸗
zeschah durch den fanatischen Pobel des Marktfleckens Longeon, uuchen wolle. Die, Stätte der rort zu exwartenden Armee läßt
und obgleich der doctige Maire Alles nufbot, um denselben don irh noch nicht mit Gewißheit angeben, da es vorläufig zweifelhaft
jeinem Vorhaben abzubringen, konnte er den wüthenden Haufen leibt, ob die gesammten Streiitraste die sich im südlichen Frank⸗
nicht beschwichtigen, Im Longwh angekommen, wunden die Pferde eich darbieten, namentlich auch die Besatzung von VLyon, für einen
und Wagen mit Allem was darauf war, selbst die Kleider der wiederholten Vorstoß gegen Orleans verwendet werden sollen. In
Sanitatsmannschaft, auf dem öffentlichen Markiplatze versteigert, diesem Falle könnte die franzoösische Südarmee etwa bis auf 60,000
heren Rans außerdem lein Baarvorrath oon einigen Hunder! Mann gebracht seinnn.
Bulden und die werttvollen chirurgischen Instrumente abgenommen Versailles, 18. Nov. Gffiziell. An die Königin
2. daß sich der Gesam ntverlust auf 11000 Fres. beziffert. Alle lugusta in Koblenz: Der Großherzog von Mellenburg hat gesiern
Bitten gegen ein solches unerhöͤrtes Verfahren und selbst die Thränen en Feind auf seiner ganzen Linie bei Dreur zuc kgeworsen.
der Fuhrleute — lauter elsäßische Bauern — blieben erfolglos, Heneral. Adjutant v. Treskow, der momentan die 17. Division
und mußten die armen Leule ohne Pferde und Geschirr nach Hause ommandirt, mit geringem Verlust Dreurx (nördlich von Chartres.
surücklehren. Die Behandlung des Herrn Rabus während feiner Ztadt von 8,000 Emwohnern) genommen. Verfolgung in der
Befangenscheft war eine unmenschliche. Auf steinernen Piatten kKichtung von le Mans. Weilbelm.
zelagert, hatte er sammt 12 Mitgefangenen nur eine einzige wol - Wieen, 15. Nov. Die franzdstsche Botschaft meldet, daß
lene Dede zum Zudechen. Dabei war die Kost schlecht, indem sie auf Anregung Preußens Thiers gestern abermals von Tours nach
nur aus Wassersuppe mit einem einzigen Stückchen Lunge bestand Bersailles gegangen sei. el. d. Hamb. Nachr.)
Siner der Mitgefangenen des Herrn Rabus war ein junger Schwar! Wien, 18. Novb. Die „Abendpost“ dementirt auf das ent⸗
jer Namens Meier qus Basel, der der Spionage berdachtig. ver. schied: nste die Gerüchte von den angeblihen militarischen Vorbe⸗
haftet und vor ein Kriegsgericht gestellt wurde Dasselbe verur · reitungen.“— Die „N. Fr. Presse“ erfährt. Graf Potocki habe
heilte ihn zu 5 Jahren Galeere. Ggrkf. 3.) heute Vormittag Namens des ganzen Cabinets vom NKaiser die
Räüruberg, 18. Rov. Der Minister des Imern eilte Entlassung des Ministriums erbeten. — Entgegen der Meldung
⸗em Bürgermeister von Munchen mit; Die Einigung in der deut⸗ ziesiger Blatter ist die Antwortsnote des Wiener Cabinets nach Petere⸗
schen Frage fei erzielt. Der formale Abschluß erfolge nächster durg noch nicht abgesandt worden. J
Tage. Detaitlirte Veröffeutlithungen würden näach der baldigh zu Prag, 17. Nob. (R. Fe. Pr.) Die „Politik“ protestirt vom
erwartenden Wiederkehr der Minifier geschehen. Standpuntt der Sladen gegen die österreichisch ungarische Auffaffung
Ein Korrespondent des Fr. J.“ hatte unterm 29. Sept. der orientalischen Frage. Diese könnte sehr leicht zu einer oͤter⸗
dem genannten Journale die Muttheilung zugehen“ lassen, daß in Leichischen Frage umschlagen. Die Polen ausgenommen, seien alle
kurzem der russische Conflict zum Ausbruch kommen werde und österreichischen Slaven gegen den Krieg mit Rußland; ein
daß der Versczung des Generals von Steinmetz nach⸗ Posen und dicher Krieg sei gegen die Interessen und Sympathieen der slavi—
Westpreußen nur die Mission zu? Grunde liege, einen eewaigen ichen Völtker.
Poleuaufstand zu unterdrücken. Unterm 14. Nop. schreibt nun
der gleiche Correspondent nach der gleichen Quelle aus Hagenau
daß Preußen mit Rußland in engster Verbindung stehe und dessen
Schritte selbst mit den Woffen in der Hand unterstüßen werde.
Berlin, 16. Nob. England soll von Paris und Tours
aus veranlaßt sein, die Verhandlungen wegen eines Waffenstillstaude?
zehüfs eines Congresses iu erneüern. Ein Erfolg wird bezweifelt.
.. Cel. d. Hamb. Nacht.)
Auch in Tours« hat die Nachricht von dem erwähnten Vor⸗
dehen Rußlands große Sensation erregt und man knüpt daselbst an
Aiese rufsische „Provocation“ die ausschweifendsten Hoff nungen
den Journalen in Tours ist durch die „Correspondenz Havas“
in Telegramm, angeblich aus London, zugegangen, weiches desagt,
jaßz Lord Russel in Versailles Frategorische Erklärungen“ verlaͤnge,
vie Preußen den neuesten Schritt Rußlands deute. — Man fieht,
der alte Wahnsinn! Uebrigens wird auch aus London gemeldet,
daß Russel am 15. d. M. nach Versailles gehen sollte, um über
e Haltung der preußischen Regierung gegenüber der Erklärung
kußlands Gewßheit zu erlangen Die „Times“ sprechen die Hoff ·
gdung aus, das geeinigte Deutschland werde die rusfischen Plaͤne
icht begünstigen . —. Ja. wohl, Deutschland soll füt England zum
dank für dessen „wohlwollende Neutruͤlität',, und ebenuelleben
d wohlwollende Friedenevermittlung die Kastanien aus dem Feuer
dolen; — es wird sich hüten !
Berlin, 16. Nov. Auf eine Interpellation des Lord Loftus
englischen Gesfandten), soll⸗ derr? Unterstaatssekretät Hr. v. Thile
uuf Grund von Versailler Depeschen erklärt haben, Preußen werde
n der jetzt von Rußland angeregten Frage dieselbe wohlwollende
Deutralitat heobachten, welche. Rußland in dem preußisch · franzosischen
—X fe: Pr...

Frankreich. J
Tours, 16. Nov. Die hiesige Regierungs; Abtheilung hat
die Initiative zur Wiederaufnahme der Waffenstillstands-⸗Verhand⸗
lungen ergriffen. (N. fr. Pr.)

— Tours, 17. Nod.-Die Armee des Prinzen Friedrich Karl
rückt unaufhaltsam von der NYonne nach der Loire vor. Das Corps
des Generals v. Voigts Rheezz, 20,000 VMann stack, ist gestern
in Tonnere (Dep. Yonne, ösilich von Orleans) angekommen

Lyom In Villefranche brach unter der ersten —XX
pon Lyon Meuterei aus; von 26 Augeschuldigten wurden 3 er⸗
schossen, alle 8 Lyoner Kinder. J

Belgien.
Brüssel, 16. Nob. Aus Lille wird gemeldet, daß die
deutschen Truppen auf Cambrai maschiren. Es geht das Gerücht,
daß Bourbakl morgen mit 20,000 Mann nach Amiens marschiren
vird, um sich mit der Loire-Armee zu vereinigen.

— D—— England.

London, 16. Nowb. Die „Morning Post“ sagt: Das
Verhalten Englands Ingescis der russi chen Forderung ist ihm
llar vorgezeichnet. Wit werden uns derselben widersetzen, zu welch em
Preis es sei, ohne die Macht in Anschlag zu bringen, weiche sich
gegen uns richtet. — Der „Standart“ meldet, daß sich die Russen
in Bessatabien concentriren. Die Militargouverneure in Polen
haben Befehl erhalten/ die beurlaubten Soldaten einzuberufen. —
Der „Daily Telegraph“ sagt, daß 60 rasfische Panzerschffe bereit
liegen, um in das Schwarze Meer auszulaufen. EFt. Jouru.)
FLondon, 16. Nor. Wie verlautet, haben sich England,
Desterreich, Italien und die Pforte dereits über den Inhalt der
Protestuote geeinigt, welche in Pelersburg übergeben wird. Es
bandelt sich um keine identischen Noten. sondern um ein gemein⸗
        <pb n="700" />
        sames, gleichzeitiges Vokgehen mit ihrem -wesentlichen Inhalle nach
zleichlaulenden Altenstücken. Der englischerkeits vorgeschlagene Ent⸗
Durf lautete drohend und foll in den Pourparlers 34 den coope⸗
irenden Kabineten noch zugeschärft worden sein. xe Das beharrliche
Schweigen Rußlaunds erbittert hier in hohem Grade. Man hält die
Sitmanon für sebtuktitisch. (N. fr. Pr.)
Schweiz.
Bern, 17. Nov. (.Allg. Zig.“) Die Deutschen ziehen
einen Cordou entlang der Juragrenze. * t α
DItalien.
Rom, 17. Nov. Die Abreise des Papstes von Rom ift
entschieden. Pius IX. begibt sich auf das Schloß Porto d'Anzio.
Die Aezte verboten eine längere Reise. Dit ⸗Minizipal⸗Behörde
bewilligie 300,000 Frauks hür die Festlichkeiten bei. dem Einzuge
des Königs.
Slorenz, 16. Nov. („Allgem. Zitg.“) Italien wird in der
Drienlalischen Frage jede neue Verwideluug vermeiden und die J
Revision des Pariser Friedens von 1856 duͤrch einen Congreß im
Princip anerkennen⸗

rühen Margengecuen weckt er seinen Lieutenants und ihe ilt ihm
eine Entdedung mit. Dieser— fand die Sache bedenklich
ind meldele sie * dem Copitän, der dem Major, der dem
Ohersten und dieser? dem, Divisivnär. Alsbald war. die ganze
steiterdivision alarmirnt, die Pferde wurden gesattelt und die ganze
jolçende Nacht hindurch standen sämmtliche Cavaleristen bei ihrem
zum sofortigen Aufbruch bereiten Pferde, — aber die Mordjscene
üeß auf sich warteu, und so ergab sich, daß die angeblich e War⸗
nnng'nichts gewesen,“ als eine ziemlich sentimentale Liebes phrase,
wvie sie im wraulichen Zwiegespräch auch in Friedeuszeiten durch⸗
aus keine Seltenneit ist.
Die Pariser „Opinion Nation“ veröffentlicht helgendes
uriose Actenstüch: t
Vorladung. —
Im Namen der beschimpiten Menschheit!
Im Namen der vergewaltthätigten Gewissensfreiheit!
Im Namen des verkannten Rechts und der verkannten
Gerechtigkeit!!!
Ddie FF. (BrũderhJß::
Wilhelm J., König von Preußen.
Und Friedrich Wilhelm Nicolaus Karl von Preußen, erb⸗
licher Kronprinz
sind vorzuladen. in Person oder durch einen freimaurerlichen
riitel besihenden Vertreter, sich Samstag den 29. Ott. 1870, im
docale der Freimaucet der Straße Jean-Jacques Rousseau 35, um
7 Uhr Abends einzufinden, um auf die von der Pariser Frei⸗
naurerschaft gegen sie vorgebrachte Anklage des Eidbruches zu
untworteu. ——
Soollten sie sich micht einstellen, (sie werden schon kommen)
der fich nicht vertreien lassen in Folge der gegenwärtigen Vorladung,
o wird ihnen ein Verthejiger ernannt, und nach den. bei den
Freimaurern üblichen Gebräuchen verfahren werden.
O:. von Paris, den 21. Ottober 1870.
colgen die Unterschriften der Ehrwürdigen und. Abgeord⸗
reten der Logen.) —4 IJ
7 In New-York hat am 20. Okt. ein Erdbeben stattge⸗
iunden. Es ist dies, schreibt man dem „Schwäb. Merk.“, das erste
xFrdbeben auf der Manhattan⸗Insel, dessen man sich erinnern kann.
Figenthümlich war, daß die Erschütterung iu den oberen Stockwerken
der Gebänden weil heftiger gespürt wurde, als in denen zur ebener
Frde. Zudem war man bis jetzi immer der Meinung, daß New⸗
York von jedem volkanischen Herde frei sei, und man neigt sich
Feßhalb auch vorwi⸗gend der Auficht zu, daß die Ursache der neu⸗
Frjchütterung in einer elektrischen Luftbeweguug zu suchen sei.
Ddiesem Phärome ist eine andere Naturerfcheinung, ein prachtvolles
Kordlicht, das an verjchiedenen Abenden am Himmel gesehen werden
konnte, vorausgegangen.

wermisschteßssss.
München, 15. Nov. Unsere Nriegsverwaltung läßt für
die Armee nun auch eirige Tauseud Pelzmäntel“ anfertigen, die
unächst für bie Vorposten stehenden Saldaten bestimmt sind. Ein⸗
zroßere Partie solcher Mäntel kann schon in kürzester Zeit zut
dirmee abgehen, wo sie sicher fehr willkommen sein werden.
3Zweibrüͤchen. 14. Nov. Heute ist sämmilichen“ Justiz⸗
heamten, Gerichtsvollziehern ꝛc., allen im Juslizfach angestellten
Personen durch ein Circular des kgl. Generalstaatsanwaltes die
Aufforderung zugegangen, zur Besetzung der Justizstellen im Elsaß
ind Lothriugen sich zu melden. D
4 In Brüssel, Rue de Prusse 10, ist ein französischer Wand—
talender jür 1871 erschienen, dessen ganze Mitte ein buntscheckig
demaltes Bild einnimmt. Dieses Bild stellt nichts Geringeres dar,
als das große weltges hichtliche Ereianiß der Beschießung und
Finnahme Danzigs durch fünf französische Panzeriregatten im
Jahre des Heils 1870. Charakteristisch ist, daß der eine Steuer⸗
manu im Vordergrunde bereits die lange Nase besitzt, mit welcher
die feindliche Flotte schließlich abgezogen sein wird.
pVersailles. Neulich ereignete sich bei der Cavalerie⸗
Division, welche nordwesslich von Partð in Hautes liegt, ein ziem⸗
lich humoristischer Vorfall. Ein Cuirassier, ein hübscher strammer
Zuͤrsche, hatte sich in jener Gegend in das Gebiet der liaisons
dangereuses gewagt und mit einer schmucken Französin ein zärt⸗
liches Verhältniß anngeknüpft. In eiuner schönen Nacht fiel ihm.
seine Genossin weinend um den Hals und rief aus: „O, daß es
doch alle Abend nicht so sein kann, wie heute. Wer weiß, won
Du moraen Nacht bist, ob Du uoch ledst, ob ich Dich wieder her⸗
jen und küssen kauu rc.; kurz, für sie variirt in volksthümlicher
Art das Hauff'sche: „VHtdorgenroth, Morgenroth, leuchtest mir zum
jrühen Tod.“ Unser Neiter, der einmal von der sicilianischen
Vesper gehört haben mochte, hört diese Liebesklagen mit stillem
Grausen. Er hält sie für eine Warnung und' meint, es sei für
nächste Nacht ein allgemeiner Aufstaud gegen die Deutschen orga
isirt; eiwa eine Mordicene, wie sie sich in Ablis ereignete. Beim

WVolkswirthschaft Handel und Veckehr.
Nachdem die regeluaßigen Postdampischifffahrten auf den
souten Bremen — Neoyork und Hamburg — Newyork wieder
aufgenommen worden sind, können Briefe, Drucksachen und Waaren⸗
proben nach deu Vereinigken Staaten von Nordamerika von nun
in wieder je nach dem Wunsche des Absenders eniweder auf dem
Wege über Belgien und Enaland oder auf dem Wege über Bremen—
hezw. Hambura befördert werden.

—
30 —60 Klafter
Kiefernholz sowie schönes kiefern Ban⸗
holz, zu verkaufen bei
Louis Höh, Breitermühle.
Wormis, den 18. Nobem.
Wir notirei heute: Weizen 14 fl. 30 kr.
bis 15 il. 30 tri Roggen 12 ft. — kr.
bis — fl. — ktr. Gerste 128 fl. 10 fr.
bis 12 fl. 15 kr. per 100.Kilo Hajfer
— fil. — kr. bis — fl. — kr. per 60 Kilo
Mehl per Partie 12 fl. 45 fr. bis 13fl.
— tr. Roggenmehl — fl. — kr.bis — fl.
— kr. Roggenvorschuß 12 fl. 80 kr. bis
— fl. — kr. Weizenvorschuß 16 fl. 30 kr.
bis 17 fl. — kr. Blumenmehl. — fl. — kr.
hbis — fl. — kr. per 70 Kilo.,, Reps
— fl. — kr. bis — il. — kr. per 85
Ailo. Rüböl ohne Faß 28 fl. 30 tr. bis
—e — kr. Branntwein — fl. — kr.
vie — fl. — kr.
—*

α
Illustrirter Familien-LKalender
tur I1871.16. Jahrgang.
Tr. Sibclil. Wwahuręg.

— —

wmiteinem in Star;
5 2 —J. 8
rös
Pnthalt 64 Seiten Text mit ũber 70 in den Text gedruckten IIlustrationen. darunter X
auch gauzseitige Bildor. Fur Vicle ist dioser Kalender von bedtutendom Werth sehon allein
lurch ua, Mecen- und. Närkte-Verzeichniss und dureh seine gemeinnützigen Tabellen.
Ueber deu Rrieg Deutsehiands zegen FPrankreiten bringt der Kalender
ĩno ebenso interessante als fur Jedermann verstundlien gemaohte Darstellung nebst vielen

dazu gehörigen Hlustrationen und Portraits.

Die dem Kalender uls Grutix-Beigabe angeheftete
Grosse colorirte Bisonbahn-Karte von Mittel-Buropa
ist mit allen durch den Krieg berühmt gewordenen Ortschaften bis auf die kleinsten herab
— — erganzt worden.
7roid dieser auffallondon Roiohhaltigkeit ist der Preis Wie fruher geblieben.

Der Ralender ist vorrüthig in allen Buehhandlungen und bei allen Buehbindern.
-Die VerlIagshandlung ron A. II. Pavne in Leinziæ.

edattion. Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Inabert.
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2 323 — —224 — 2* 3 2 * —3 — *2 F .
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58 —A —88 25322523
2 S * 233* ⁊ * 2552335
33733 533 73
— 5⁊ 5 —5
333 2
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—R 3* a berrter Anzesger (und das mit dem Hauptblatte verbundene unterhalnungsblatt, mit der Diensiags⸗, Donnerstagt⸗ und —

ammer) ericheint woͤchentlich wi e xm al: Dienßtag, Donners tag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteljahrig 42 Krir. oder
..4* 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschtift oder deren Kaum berechnet.
83BI846. et Deerkatag, den 22. November

Die Mericer Verträge vom 30. März 18568.
Bekanntlich hat Rußland in die gegenwdärtige Weltlage durch
in besonderes, mit den bisherigen Tagesfragen in keiner Verbin⸗
zung stehendes Auftreten einen Zwischenfall Webracht, der sich zu
iner neuen Frage, die man die Schwarze· Meer⸗Frage nennen
dnnte, zuzuspitzen scheint. J—

.. Es handelt sich dabeir rüssischerseits um ein einseitiges Abgehen
zoi iner der Bessimmungen, welche in den Parifer Verträgen vom
en 1356, durch die der Krimkrieg beeudet wurde, enthal⸗
—

Am unsere Leser in den Stand zu setzen, sowohl das Ver—
jahren Rußlands wie auch die daraus etwa hervorgehenden inter⸗
zationalen Verhandlungen und Vorgänge richtig Iu beurtheilen,
vollen wir ihnen heute die für die neue Frage maßgebenden Be⸗
timmungen der gemnnten Vecträge, die ihnen wahrscheintich nicht
zenügend bekannt sein werden, möglichst ausführlich vorlegen.

Der Krimkrieg, geführt vo n den verbündeten Mächten Türkei,
Frankreich, England und Sardinien gegen Rußland, um den Ein⸗
zriffen der letzteren Macht in die Souveränitätsrechte der Türkei
in Ziel zu setzen oder ein Ende zu machen, war durch den Fall
Sebastopols so weit entschieden, daß sich Rußland zur Annahme
)er ihm von den verbündeten Mächten dictirten Friedensbeding⸗
ingen verstehen mußte. .....

Der dadurch zum Abschluß gelangende Haupffriedensvertrag
zom 30. März 1856 wurde — wie sich dies von selbst verstand,
— einzig und allein vereiubart zwischen den kriegführenden Mäch—
en, alss Rußland einerseits und der Türkei, Frunkreich, England
ind Sardinien andrerseits. Er enthielt u. a. folgende Bestim
nungen. —

1) Die Pforte (Türkei) wird in das europäische Concert auf
senommen und die Integrität des türkischen Reiches garantirt.
Art. 7). .
ea 2) Sollte eine der eontrahirenden Mächte mit der Pforte in
Ineinigkeit gerathen, so hat sie, bevor sie zu den Waffen greift,
zie Vermitteluög der übrigen anzugehen. (Art. 8). F

3) Die Convention vom 13. Juli 1841, bezüalich der
Schließung des Bosporus und der Dardanellen ist einer Revision
unterstellt worden. Die Acte hierüber ist gegenwärtigem Vertrage
ingeschlossen. (Art. 10.)

4) Dus Schwarze Meer ist neutral und den Handelsschiffen
iller Rationen geöffnet. Seine Gewässer und Hafen sind für
mmer allen Kriegsschiffen verboten mit Ausnahme der Bestimm—
ingen, welche hierüber in den Artikel 14 und 19 enthalten sind
Art. 11) . 2.

5) Rußland und die Pforte 'verpflichten sich, an den
Afern des, Schwarzen Meeres keine Seearsenale zu ertichten
Art. 13.)5
6) Eine Convention zwischen Rußland und der Pforte über
zie Zahl der keichten Kriegsfahrzeuge, welche beide Staaten zum
Schutze der Ufer auf dem Schwarzen Meere halten dürsen, ist ge⸗
jenwaͤrtige n Vertrage angeschlossen. (Ait. 14)

Zu diesem Hauptfriedensvertrage, der außer den Vertretern
er contrahirenden Mächte auch noch von denen Oesterreichs und
ßreußens urterzeichnet worden ist, wurden noch drei besondere
Tondentionen als „Anschlüsse““ an denselben vereinbatt. von denen
nier indeß nur zwei von Bedeutung sind. 9
Die erste, zur Ausführung des Arl. 10 des Hauptvertrages
erein arte, wurde abgeschlossen zwischen der Türkei einerseits und
jen Mächten Oestekreich, Frantreich, England, Preußen, Rußland
und Sard'nien andrerfeits und euthiell die Bestimmung, daß allen
remden (0. h. nicht türkischen) Kriegsschiffen — so lange sich di⸗
kürkei im Frieden defindet, — die Einfahrt“ in die Meerengen
rr Derdauellen und des Bosporus verboten sein soll; wobei nur
leine Kriegsschiffe im Dienste befreundeter Gesandtschaften in sofern,
iner Ausnahme fich erfreuen sollen, wie ihnen der Sultan durch

inen besondern Ferman die Erlaubuiß zur Einfahrt gibt. — Uus

2 —* —
terzeichnet ist diese Convention blos von den Vertretern der con⸗
rahirenden Mächte. 8
* Die zweite, zur Ausführung des Art. 14 des Hauptvertrages
vereinbarte Convention wurde abgeschlossen zwischen Rußland einer⸗
eits und der TürkeiAndrerseits, und' beide Mächte »verpflichteten
ich dadurch nicht mehr als eine befimmte, für beide gleiche An⸗
zahl von Kriegsschiffeu (6schwere und 4 leichte) anf dem Schwarzen
Meere zu halten. — Auch' diese Condemtion ist nur von den Ver«
reteru der contrahirenden Mächte, also Rußlands und der Tür
kei, unterzeichnet; —— und sie ist es allein, deren Aufhebung jetzt
von. Seiten Rußlands erzielt wird ·..

Deutschland.
Mäünchen, 21. Nov. Der „Augsb. Allg. Zeitung“ wird
hier telegraphirt: Nach soeben eingetroffener Nachricht aus Versail⸗
les, ist auch über den Eintritt Bayerns in den nordde isschen Bund
ein Einderstäudniß erzielt. Die Schlußverhandlungen stehen bevor.
Maunchen, 18. Nov. Die Berliner „Böͤrsenzeitung“ wurde
zestern; noch che sie ausgegeben war, auf der hiefigen Post mit
Beschlag belegt. Den Grund hiezu bot ein Artikel, in welchem die
Behauptung begründet werden wollte, die bayerischen Truppen
vürden, wenn die deutsche Einigung nicht zu Stande käme, ihre
Pflichten gegen den König von Bayern vergessen und nur die Wege
jehen, welche sie ihr derzeitiger Befehlshaber führen würde.
(A. Abdztg.)
München, 19. Nov. Der ,Bayer. Kurier“', ein Organ
der hiesigen Patrioteu, bringt gestern einen — der trüben Quelle
der Köln. Volkszeitung““ nachgedruckten — Artikel, worin, behaup-
wet wird, die in dem amtlich veröffentlichten Bericht über das letzte
Treffen bei Orleans (9. und 10. Nov.) angegebene Zahl von 42
Dffizieren und 666 Mann an Todten und Verwundeten des
Tann'schen Armeecorps sei falsch; in Wirklichkeit seien es 6IOffi⸗
ieren und 2700 Mann, und v. d. Tann habe selbst in einem
Bericht diese Zahl angegeben. Ich kann versichern, daß. nach den
mir gewordenen Aufschlüssen, man von einem solchen Bericht des
General v. d. Tann hier im Kriegsministerium nichts wifse. Ich
frage daher, welch' eine Leichtfertigkeit, welch' eine Gefühllosiglein
zehört dazu, auf eine vage Behauptung eines Tendenzblattes, wie
das genannte, hin, die Tausende, die Tag und Nacht in Sorge
find um ihre Angehörigen, in neue Angst und Schrecken zu
jetzenu ꝛc3. ...414
Mauünchen, 19. Nov. Das Kriegsministerium ist auf den
pom General Comité des landwirthschafüichen Vereins in Bayern
gestellten Antrag, frauzösische Kriegsgefangene zu landwirthschaftlichen
Arbeiten zu verwenden, nicht eingegangen. e
VomOberrhein, 17. Novs. Die Bildung eines wei⸗
eren Armeekorps unter Generalmajor v. Debschütz ist jetzt vollen⸗
det, nachdem die betreffenden Truppen iheils über Kehl, theils
auf der Elsäßer Bahn ihre vorlädufige Bestimmung erreicht hatten.
Die Truppen desselben gehen südwärts und sie bestehen aus 18
Ldandweht⸗Bataillonen, 2 Landwehr⸗Cavallerie Schwadronen und
2 leichten Reserve⸗Batterien, alle genommen von der Reserve⸗Armee
von Glogau. J
133Berhin, 17. Nov. Der am 14. November aus Köln
lber Belgien nach Sedan abgegangene Feldposttransport wurde
nuf französischem Gebiete in der Naͤhe von Bouillon von Franc—
ireurs angegriffen und mußte fich auf belgisches Gebiet zurück-
iehen. Ebenso hat die am 15. Nov. aus Sedan nach der Hei⸗
math abgelassene Feldpost nach Scdan zurückkehren musen 1)
St. A.
Oer Kriegsminister v. Roon Übernimnmt unter Abgabe seines
Portefeuilles der Oberbefehl über die Nordarmee. Als Nachfolger
des Herrn v. Roon nennt man mit ziemlicher Bestimmtheit den
Beueralintendanten der Armee, Generaled. Stosch,über den des
Herrn v. Treskow, der das Kommands über die im Süden ope⸗
crirende vom General v. Manteuffel befehligte Division erhalten,
zehen die Muthmaßungen: noch weit auseinander. — Ueber die
        <pb n="704" />
        Rüstungen Rußlands wird aus zuverlässiger Quelle uns Folgenden Versailles, 18. Nov. (Offiziell) General v. Treskow
zemeldet: Vor etwa 4 Monaten wurde von der damals begon⸗ mit Abtheilungen der 17. Division, vertrieb am 17. Abends circo
Jenen Einziehung der Reservisten der russischen Armee gemeldet. 7000 Mobilgarden aus der Gegend von Drenx. Der Feind ver⸗
Diese Einziehung findet seitdem statt und dürften binnen Kurzem lor 60 Todie und viele Verwundete. Der diesseitige Verlust is
sammiliche Reservisten ihren, resp. Regimentern einvderleibt sein. unbedeutend.
Ihre Einberufung fand nicht auf dem gewöhnlichen Wege der Versailles, 19. Nos. Im Gefecht bei Dreux, am 17
Zeffentlichkeit stait, sondern vermittelst geheimer Befehle an die d. betrug der diesseitige Verlust 3 Mann todt, 35 verwundet. Am
Zreis⸗EChefs. Diese hatten die Reservisten zu sich zu bescheiden und 18. siegreiches Gefecht der 22. Division bei Chateauneuf; diessei—
hnen zu erbffnen, daß sie sich zu ihren Regimentern zu begeben tiger Verlust 1 Ojffuier und circa 100 Mann, der des Feindes
haben, „um das neue Gewehr und dessen Handhabung kennen zu über 8300 Todte und Verwundete uud 200 Wefangene.
lernen.“ Daß aber die Einberufenen nicht sobald entlassen werden v. Podbielsty.
bürften, geht schon daraus hervor, daß die ausgeschriebenen Lici⸗ Witen, 18. Nor. Das „Telegraphen⸗Correspondenzbureau“
zationen auj Mehllieferung für 1871 beinahe doppelt so groß meldet: Die in Konstantinopel am 17. d. Mis. überreichte ruß
sind, als in früheren Jahren. Die Thätigkeit der Waffenfabriken fische Note stützt sich auf frühere Traktatsverletzungen, namentlih
und Geschützgießereien wird mit ununterbrochener Energie bes auf die Vereinigung der Donaufürstenthümer, die Ernennung det
trieben. Fürsten Karl und die Durchfahrt von Kriegsschiffen durch den
Vor Bitssch, 16. Nob. Es verlautet gerüchtweise, und ich Bosporus. Rußland erklärt sich bestimmt an die Artikel 11, 19
habe ollen Grund, daran zu glauben, daß zwischen den bayeri· und 14 des Pariser Vertrages nicht mehr für gebunden. — Der
schen Kommandanten vor Bitsch (Andere sagen zwischen dem Gra Wesir antworieke dem ruffischen Gesschäftsträger, er habe Kenninij
jen Bismarck⸗ Bohlen) und dem französischen Festungslommandanser von der Mittheilung genommen, und werde nach Berathung mit
tine Uebereinkunft dahin getroffen sei, alle Feindseligleiten bis zur den anderen Betheiligten Antwort geben.
Beendigung des Krieges einzustellen. Das friedliche Verhältniß Frankreich.
Mwischra beiden Theilen scheint mir, wie gesagt. das Geruͤcht zu Das Paris-Journal theilt mit, daß die Agents de Change
bestätigen. (Fr. J.) den Beschluß gefaßt haben, jeder Agent, der für ein deutschet
Htte z, 19. NRob. Die Cernirung von Montmedh ist durch Haus nach Beendigung des Krieges, eine Ordre effectuire, müsse
ein Detachement unter Oberst von Pannewitz am 16. d. erfolgt, l eine Geldbube von 100,000 Fraucs zahlen.
wobei siegreiche kleine Gefechte des J. und 2. Bataillons des 74.
Kegiments bei Chauvench und Thonelles stattfanden gegen die
Besatzung von Montmedy. 47 unverwundete Gefangene.
v. Zastrow.

Freiwillig gerichtliche
*
Versteigerung.
Mittwoch den 7. Dezember 1870, dee
Nachmittags um 2 Uhr, zu Rohrbach, in
der Behausung des Peter Bender, las⸗
sen Josehh Marquitz, Tagner von da,
iind dessen mit seiner verlebten Ehefrau
Elisabeiha Dahlem erzeugten Kinder ab—
soluter Nothwendigkeit halber öffentlich in
Gigenthum versteigern:
j Dezimale Fläche, enthaltend ein Wohn ⸗
haus mit Hofraum und Zugehör, gele—⸗
gen zu Rohrbach, neben Wittwe Joh
Dahlem und Mathias Wingerter.
HSorn. kal. Notar.
Ein Logis
uist zu dermiethen und lann sogleich bezogen
werden bei
Eb. Weber,. Schuhmacher
im Hirteneck

eidnncGine Köchin
Miener Rier wird gesucht und kann sogleich eintreten.
im Café Ob⸗Haufer. Zu erfragen in der Exped. d. Bl.
—— —
Bekanntmachung.

Mittwoch den 30. November 1870, Nachmittags 2 Uhr, wird auf dem
Bureau des k. Bergamtes St. Ingbert die Beifuhr von 12,000 Kubikfuß
Buchenstammholz und 50,000 Kubikfuß Stempelstangen aus den k. Forstrevieren
St. Ingbert und Neuhäusel und 300 Kubikfuß Kiefernstämme aus demek
Forstreviere Jůgersburg zur k. Grube St. Ingbert pro 1870 im Submissions⸗
wege an den Mindestnehmenden vergeben werden.

Uebernahmslustige sind eingeladen, ihre Angebote bis zur oben angesetzten
Zeit auf dem Bureau des unterzeichneten Amtes abzugeben, woselbst auch die
Bedingungen zur Einsicht offen liegen und die Submissio nsformulare in Em—
pfang genommen werden können.

St. Ingbert, 21. November 1870.

Daak. Bergamt
A Dn.

— — — — —

Unentgeldliche Kur der
Trunksucht.

Ausgefuhrt nach rationellee Methode und
eigener Erfindung älterer Aerzte; zum Wohle
der Mitmenschen. Die Kur wird ohne
Wissen des Kranken vollzogen. Gefällige
Aufragen beliebe man vertrauensvoll einzu⸗
senden unter der Adresse: V. und F.
Franffurt o / Oder. poste restante.

Illusstrirtor Pamilien-Kalender
tur 1871. 16. Jahrgang. V
— —————

eteinem in Btabp⸗
AXIII
Pnthält 64 Seiten Tert mit ũber 70 in den Text gedruckten Ilustrationen, darunter sind
auch ganseseitige Bilder. Fũr Viele ist dieser Kalender von bedtutendom MWerth schon allein
dureh das Messen- und Märkte-Verzeichniss und durch seine gemeimnützigen Tabellen.
Ueber den Kriegz Dentsehlands gegen Frankreieh bringt der Kalender
eino ebenso intereaaante als für Jedermann verständlien gomachte Darstellung nebat vielen

dasu gehõrigen Illustrationen und Portraits.
AMAe dem Katender als Grutia-Beigube angeheftete
IXX
ist mit allen dureh den Krieg berühmt gewordenen Ortschaften bis auf die kleinsten herab
ergũnzt worden.
Frote diucer antallenden Roiohhaltigkeit iat der Preia wio früher geblioben.
Der Kalender ist vorräthig in allen Buehhandlungen und bei allen Buchbindern.
Vie Verliagehanlunge von M. I. Pavne im Leipzig.

Zur Beachtung.

Wer sich eine angenehme Unterhaltung
bereiten will, der wähle sich einen Psheho⸗
graphen oder Seelensprecher, welcher
durch menschlichen Magnetismus in Beweg⸗
nug gebracht wird; und wodurch man sich
mit abgeschiedenen Seelen, welche einem
lieb und theuer sind, in Verbindung setzen
und besprechen lann. Dieselben sind zu
haben im Preise von à 3 Rihl. nebsi Ge⸗
brauch⸗Auweisungen bii

W. Falkenberg.

Frankfurt a / Oder. Richt⸗Str. Nr. 58.

SEogileytische Krampfe (Fallsucht)
heilt brieflich der 6—7 fur Epilepsie D ctor O. XiIIisech
in Rersan, je vt. Louisensiraste 45. — Wereits über Hundert gebeilt.

edaktion. Druck und Verloq vwan

. m⸗2 in St. Incbert
        <pb n="705" />
        —2 W2 222
* 8282 »9528 —A 53* 23 5 8* 5*3
53 5—35353353— 55 —8 z23 55 7—33535 5—5523 8 5353
—A —A 22235 25 — ————
3 — 33 3—— 3 86
335 — 53 —68 53* 25*223 52357 55 133335325
2 — 55283 87 2527 855232 —2 3245822 583 7 eA 2 — —
225 —A 55 55223— —A
5530 37852 . 3383286 3323 z2558 2 7383 33*
— 3832533 x—333 *—5733 725253
2— 553 53325** .— 2383 228 28. — 38385352 2 243 S
8 —55332233583 23555 2* —2* 33 *7?2—3—58 3 —— ——
255337 83253334 3 3 3338333337
3 z257 2352 328 82323238*
—A — 382535385*57 5* 55772 53232253*
28* 255 — — 358 58835 — 525
22335 — 3* 2 38 — 558533 e 383833255 5*
— ———— 32722 ẽ ——5 3335 6ö——
25 X* 585323*5 58 2 5 — — 3—5 — 3—— — * 8 2*
232*735655335 ——5 5253335 7353 —3323235 85* S.
289 * 4232 —355323 — 537855 — — ——
22 EGS 82E—3 —35*82858 ——
53525 Z 3 D. 5 2 22 2 02 * —— 3 3555* *22 252 —
323233 73383 —
2 ———— m2 2*7 53222 22 38 E 322 7
—A 33—5—3 5 m R 8 5*22388. 522228
* 25 722 22 2 —22 28* *7 8 —FIX
z255585 335355355 3
2 255323 35383235 28 323—38385 583 2 552*
—A 3. 3 3 5z—323 53355335382 525 328 58 8
13 3 4 2 —4
— ——— 2 * 22 —2 * 27
* —— **8 —A — 23838715333. 2 2331838
* 28 53 3355 263 2332 s 35* 23—z882
5 853 — 8 — — — — 3
7 —3 538 22 1 SES ———— 3 A 8 20
— — 2 2— * 2 — 82 5 * d —8
s5553 *32 3 333 33388
23 — 82 2cE337* —A— 2k3323—38553 —
s 2535 53 *3.737 3557 *z23 3333322338 —
—8 — 58—* 2* D24 832 2 * 2S725 —— 21552
ü3 2. 3 3 3—33 33365 3
s 52,5 ——5352?585 33222 — — 2533223238 523
—J 3 —3 33 36 2333333
52—5 —2532—838 * 2328 —A— ——5z525— ——3535——, 2532
5238 32325 3—3225 353523 7—23823833* — ———
5 758 3553733 5363832 336
— 22 5228535 — 52 2S5 — EM —2 5* 55335
* 558338 22 e2 8238 — EB — 2EIC—S 258
75 33333 3573 835 3
2.2 — 2*8R35 2 7
— 2 2 253558* 5223 —8 2546 355 — 53325 282838 3,
25757 235—333 —83 52383383728 38s537323232335
— 5F5555 52528 22 52532238 5353 257*538*
—A * 32.5 75 35238258353577— 3522 552255
3838* 3 3
55* — 25 55228 — — *53— — 3327 2
5258 —66 — 3332832 532835 32275533327325 — — z
252 5332328 2 3z3 75 5 —52—2 ——3—8*52338 25722.*
2 2 225 * —— 2 — 8
—35 38 3 333 33353
————— 232 — 23528 7535 5535 ——5225
3 38 3 33*
— —— 355333433838 353355355
5 2 c 42 7562
J *

252
382223
33366335
2122 58
3 383 853 55 2877573283
382 53S8 52 528 5*7535 * d
—A 25 * 25235 55323335* *
1555532532 ——ùÄ 325* 552338 —— — 53258
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2 * —8 1 —
—A * A—
3s83 52233532657 55 —— —
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32 22 3 28253 — —A 5 —4— 582 2
58 2558 280 2 8 595* — 232 Eä — 8 3 25 *
—— ——— * 2 —8 —A O 223 2 8 5 * —3 — 585 —— 22
s33385 —I8 78438 —A— 15527
— 8 8 — — 3235237 — 822 s 3 5 28 — — — 3
2 * — 222 8 55* —*— * — 2 5532*2336 S
33*3 — ———— *
—2 —18 * * —W 2 — 2
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85* 383 375 5582352 777 5337557
33333 35333
—— — ß * s88 —A 52 — —— 598 „ 57 B.
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—A— — —— — *552—234 52 3B555 55**5 E * 7
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* * 9 —— S s 55235 232 —8583 *28E * S —
258 2325 38 52852 2333332338 — 22z8275 53383373338
20 u 8 x 2 —22 8. * 2
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2 — 7 8 —— —A ⏑—————
52 7 3837 ——885 — 2 * 2*88 4535 3283 7
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5385 4553335334 553—32 352
— * —8 38 —53 2 3 53?
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28 256 — 553 5 5 Ez 5— 3 52 5*55
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—— 3335 38533 3338J827
— 2327 —A——— 22 2 323283 33
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—— 553553838 2.32352323 253. 338
— —— —12323 J ———— —
27 * ————— 3238 52385 34232
23383 S2288 — —25823 2 222* 22
32223 — 213322227 —— *23
27 5 , 52 3134408* —325 *5353 238 2 —
233575 3 3 8334 335
* Tiu. 2 * — — —
— 2523238 — —5 3
— 323. 252* 283 3*5*52
33727 5333—s5353
—38 — 57 QQXR.F — F *
—72 — —23 35
2273 725—3 5333 533 3237
—— 75 — J —
2252 323533s32 78 —2 *
3 7 — 32* — — 58 2
—— — 53* 22
—8 2* 5827322 — *582
3z3335 78 7563323333 25
—5283 383. 3 2353333 —A
— * —— 52* 3 — — 2
583*5564 7225333— 53 —3.*
—:8 —233 55 — — 73 2. . 3
— —2— 77 2252985 ĩ 53 — —

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8* 535* 778 3875 57 3.3 Z 6
322 5385357 X353 * 2 4 ——ãA 7
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588 2.* — 2* 2 232 8 258 — 2 ——
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3359 357 —— —A 237 33 —A— 53
53 — 758 328 *82 2.5 * 5347 —1
3 —— —388 553 5*8 27 80 34 * 3
25 —3 238 5332 55. 343 88 —2 8
— 2. 257 333 2333 83 5
— * 2557 283 3 2*5338* 53 98838 ——
25832 — 53 7333 z525 *
——— —— —5 — —F ——— —33.
—— * — 2 * 327 6 * — —
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        St. Ingberler AAnzeiger.

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der St. Fughbe. rerrrider (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblat, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntags-

ummer) erscheint woͤchentlich vi er m alr Diie nstag, Do nnerstag, Samstag und Sonntaag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Naum berechnet.

—* ———7 — 343 —*27 — — 5

78 182. aee* Donnerstag, den 214. Novenbberr 1870.
J Deutschland.

Muünchen, 21. Nov. Von den 8000 französischen Kriegs⸗
xfangenen, welche neuerdings ia Bayern zu interniren sind, kom—
nen 4000 nach * Ingolstadt. 1500 nach Würzburg, 1000 nach
Hermersheim, 500 nach NeuAllm und 1000 nach München.

Nach Telegrammen der „N. fr. Pr.“ wird Minifter Graf v.
tray zu dem am Montag seine Sitzungen eröffneten Bundesrath
xwartet und soll der König nun nach Versailles reisen.

Karlsruhe, 22. Nov. Minister v. Freydorf ist gestern
uus Versailles: eingetroffen und reist heute nach Berlin zug Ver—
ragsunterzeichnung ab. Dem Vernehmen nach wird Würtkem⸗
jerg unter gleichen Bedingungen wie Bayern dem neuen Deutschen
gunde beitreten.

Mee tz. 21. Nob. Im Fort Plappe ville ist heute früh 914
Ahrein Munitions⸗Magazin ini die ut geflogen. Einige Todte
ind 40 Verwundete. Ursache und Delails bis jetzt unbekaunt.

v. Löwenfeld.

Versailles, 18. Nov. Der (von der preußischen Regier⸗
uing herausgegebene) „Mon teur“ für das Departement Seine⸗Oise
xeröffentlichtleine Adresse elsässischer Notabeln an den König Wilhelm,
n welcher zu den deutschen Siegen Glück gewünscht und Befreiung
jon der französischen Herrschaft erbeten wird.

Versailles, 21. Nov. Die bei Dreux und Chateauneuf
zeschlagenen Mobilgarden flüchten nach Westen und Nordwesten.
Das Landwehrbataillon Unna und zwei Escadronen des 5. Reserve⸗
qhusaren⸗Regiments haben sich mit Verlust von 120. Mann und
O Pferden auf Chateau Vilain zurückgezogen. Von den Armeen
iegen sonst keine Meldungen von Belang vor.

** v. Podbielsty.

Versailles, 22. Rovp. Am 21. fanden verschiedene
leine siegreiche Gefechte sudlich la Loupe (5 Meilen westlich von,
Thartres gelegen), statt, wobei das Regiment Nr. 83 ein Geschütz
iahm. Am 22. ist Nogent le Rotrou (ungefähr in der Mitte zwi—
chen Chartres und le Mans gelegen), ohne Widerstand von dies⸗
eitigen Truppen besetzt worden. v. Podbielsky.

Straßburg, 18. Nov. Eine unheimliche Stimmung
Ferrscht augenblicklich in Straßburg. Die Einwohner, die sich, wie
ian allgemein die Wahrnehmung zu machen glaubte, nach und
ach mit ihrem Schicksale versöhnten, zeigen sich gegen Nichtfran-,
osen äußerst zurückhaltend und geheimnißvoll. Auf Garibaldi setzen
ie die größten Hoffnungen und sehen schon seine Freischaaren in
Straßburg einziehen. „Das Blatit hat sich gewenoet!“ hört man
llenthalben ausrufen. Immer noch werden junge Leute einge—
rracht, die sich heimlich aus der Stadt entfernten, um sich mit.
»en Freischaaren in den Vogesen zu vereinigen. — Die Waälle sind
etzt vollständig hergerichtet und mit Kanonen bespickt. Die mili—
ärischen Maßregeln sind gegen früher vge strenger. An der
Instandsetzung der zerschossenen Kasernen wird eifrigst gearbeitet,
im das Militär in thunlichster Eile aus den Pribatwohnungen
ringen zu können. Gr, J.)!

Wien, 22. Nov. Das Telegraphen Korrespondenzbureau
ersichert aus Konstantinopel vom 21., daß die Türkei jeden Konflikt
nit Rußland zu vermeiden wünsche; sie suche die Machte, welche!
VXX
ußlands in Betracht zu ziehen. J

Wien, 22. Noo. Die , Correspondenz Warrens“ versichert,
atz die Nachricht, Oesterreich habe eine Conferenz oder einen Con⸗
reß zur Behandlung der Frage über das schwarze Meer vorge⸗
hlagen, sowie die Nachricht, Italien habe erllärt, daß es in der
zrage über die Aufrechthaltung des Pariser Vertrages nicht mit
zngland und Oesterreich coperiren wolle, volllommen unbegründet
eien.
Frankreich.

Das „Echo du Nord“ theilt mit, daß ein feindliches Corps
on etwa 30,000 Mann in Roscroi signalisirt sei. Aus Coucyh
eChateau werde der Marsch von 8000 Mann auf la Fere ge⸗
aeldet. Chauny war denselben Tag (16. Nod.) schon besetzt

worden,; der Feind wende sich gegen Cambrai. Daselbe wird be—
tätiggt durch die Gazette de Cambrai“, welche eine Depesche des
UInterpräfelkten von Rocroi veröffentlicht, die den Anmarsch eines
von Met kommenden Armeekorps gegen Westen anzeigt, und zu⸗
zleich die Ausschreibung sehr großer Requisitiones für Men schen
ind Pferde im Departement der Aisne durch den preußischen
BZräfekten von Laon ankündigt. Hienach würde die Armee Man—
euffels in wenigen Tagen vor Amiens und Lille stehen.
Belgien.

Brüfsel, 200 Nov.“ Die „Liberte“ bringt eine Depesche

nus Tours, 15. Nov., welche meldet, daß General Wittich mit
70,000, Prinz Friedrich Karl mit 80,000 Mann auf Orleans
narschiren; daß in Gien (an der Loire oberhalb Orleans) große
Bestürzung und daß in-Tours selbst Entmuthigung uud Sorge
jerrsche. — Eine offizielle Depesche aus Tours, 18. Nov. meldet:
Die Preußen halten die Höhen von Cherish vor Dreux besetzt;
ꝛs fand ein hartnäckiger Kampf statt, welcher 3 Stunden dauerte.
Preußiche Artillerie hat Landelles (südwestlich von Beauvais im
Lisedepartement) angegriffen, jedoch ohne Erfolg. Gegen Rocroy
zu (nordlich von Mezieres) fand ein Gefecht von 400 Mobilgar-
den und Franctireurs gegen 2500 Preußen statt, welche betraͤcht⸗
iche Verluste erlitten. (25900 deutsche Soldaten durch 400 fran⸗
‚ösische Freischärler und Moblots!) St Jean de Losnes (bei Dole
an der Saone) wurde geräumt.
— Brüssel, 20. Nov. Berichte aus Lille melden: Gestern
norgens unternahm eine Kolonne von etwa 800 Mobilgarden u.
Franctireurs einen Ausfall von Ham, stieß bei Tergnier auf
zreußische Truppen. Nach * mehestündigem Gesechte gingen die
Franzosen zurück. Eine andere französische Colonne hatte ein ziemlich
exnsthastes Gefecht bet Frieresfaillouel (Dep. Aisne, Arrond. Laon)
Die Franzosen mußten auf letzteren Ort zurückgehen.

Brüssel. 20, Nov. Die „Independance“ meldet aus
Petersbutg, daß demnächst das Erscheinen einer russischen Panzer⸗
lotte in den Dardanellen bevorstehe, die in den Vereinigten Staaten
ür den Verlaufspreis der russischen Colonien in Nordamerika an⸗
gekauft sei. General Ignatieff wird im Falle von entstehenden
Schwierigkeiten vyn Konstantinopel abreisen. Oesterreich beabsichtigt
mposante Demonstrationen an der Donau und an Pruth zu
machen.

Brüssel, 21. Nov. Es heißt, die französische Regierung
Jabe ein Decret erlassen, nach welchem Anlehen, welche französische
Städte in Deutschland geschlossen, in Frankreich nicht anerkannt
verden, und deren Verzinsung und Rückzahlung nicht gestattet
sein soll.

Brüssel, 21. Nov. „Liberte“ schreibt unter dem 18.
Ro v.: Bordeaux ist definitiv zum zufkünftigen Sitz der Regierung
gewählt. „France“ theilt mit, die Regierung habe an die neu—
ralen Mächte eine Note gerichtet, worin sie für die guten Dienste
dankt. Das Nanter Journal „Phare“ meldet, vom 1. Okt. bis
10. Nov. seien 215,000 Gewehre, 2,650,000 Patronen aus Ame⸗
rika in Havre und Brest angelangt; demnächst würden weitere
Lieferungen aus Amerika erwartet.

Brüssel, 22. Nov. St. Quentin wurde gestern von den
Preußen besetzt. Icde Eisenbahnverbindung von dort ist unter⸗
zrochen. Manteuffelꝰs Armeccorps steht zwischen der Nordarmee
aind der Loirearmee, deren Vereinigung unmöglich machend. Pariser
Ballonnachrichten vom 20. lauten traurig für die Belagerten.

England.

London, 20. Nod. Depeschen der „Times“ aus Shang hai
yvom 27. Okt. melden, daß 16 Kulis enthauptet, 23 verbraͤnnt
vpurden. Die Franzosen erhalten 500,000, die chinesischen
Christen 10,000 Taels Entschädigung. Der französische Ge⸗
andte erklärt sich zufrieden und verließ Pecking; der russische Ge⸗
andte ist unzufrieden.

London, 21. Nov. („Allg. Ztg.“) Sicherem Vernehmen
nach hat der englische Botschafter in St. Petersberg telegraphirt:
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        Fürst Gortschakoff sei sehr versöhnlich, habeer erklürt, ꝓer Czar sei gaugen. Es iß ein Gußstahlgeschütz von 122 Zoll im Durchmesser

inbeugsam in Bezug auf das Schwarze Meyr. S den und etwa fünf, Fuß Länge, welches auf einer Säule

——— ruht und sich mach jeder Richtung Hin, und her drehen und abfeuern
raßt: Zweck detselben It die Beschießung der von Paris aus abge⸗
faffenten Lufthalloͤns. Die Tragweite uͤnd Sicherheit dieses leichten
Beschützes soll, laut der-, Essener Zeitung“, eine ganz außerordent-
liche sein.

F Die neueste asrilanische Post meldet eine fürchterliche Kata-
trophe, die sich im Opabofluß zutrußg, und großen, Lebenswerlust
zur Folge haͤtte. Die Brigg , Locemotine“, nagh
gabodon bestimmt, strandete beinu Einlaufen in den“ Opobo und
nußte von der Bemannung verlassen werden, da alle Hoffuungen,
Jas Schiff zuj Ietnn vergeblich waren. Nachdem die Besatzuug
zas Wrack berlasseü, bemächtigte sich dessen eine belrchtti he Ar zecht
Eingeboruer, die es zu plündern begännen. Bei der Gelegẽnheil
entzündete sich die an Bord befindliche Schießpulverladung, wodurch
ine Explosion der furchtbäͤrsten Ait entftaud. Das v— wurde
xuchstäblich in Stücke zertrüntniert, und die unglücklichen: Plünderer
heilten dafselbe Schicksal. Wie vielen der Eingeborenk um ge—
rommen,'ist noch nicht genauermittell, veim Abgang des Post⸗
dampfers wurde aber die Zahlbis über 50 angegeben.α

11 e

1wrenc—

r Speiæer, 20. Nov.“ Heute Nachmittag ad 4 Uhr starb
hier der Domkapitular Johannes, Kronauer, geooreu' zu Clausen
im 6. Juni 1793. Bereits im Jahre 1816 wurde er Dom—
ikar dahier und starb sonach als der älteste Geistliche der Stadt Speier.

F Bei dem Central⸗Comite der deutschen Vereine zur Pflege
»erwundeter und erkraukter Krieger sind aus dem Auslande wie
der folgende Gaben eingegangen?“ Aus Shangai 2152 Thaler.
ANus Tieutsin 795 Thaler, Fiume 827 Il, Pekin (Illinois)
500, Pfund Sterling, St. Jago, (Chili) 2572 Thaler Irr
Fabells 800 M. B., Aus Yokohama 3838 Thaler: Manillä
2726 Thaler, Uruguay 300 v. St., Lancafter (Pennsylvanien)
500 Thaher, Peking 870 Thaler, Macassar 300 Thaler.

Münschen, 16. Nov. Der Bischof von Passau, belanntlich
elbst schon ein 70jähriger Greis, zeigt im Inseratentheil dr dortgen
Vlaͤtter den Tod seiner Mutter an, die im Ulljet von 91 Jahren
gestorben ist. 25* 53535
7 Aus dem Krupv'schen EtabsessemeninEssen ist dieser
Tage ein Geschütz einziger Ark und zu seltener Bestimmung abge⸗

Bekanntmachung.
Die Lieserung des für die 1. Steinlohlengruben St. Jugbert und Mittelbexbach im
Betriebsjahre 187 J nöthigen Rübolg und zwar:
a., jüt die k. Grube St. Ingbert unt circa 600 Zeviner à 50 Kilogramm und
p für die k. Grube Mittelberbach mit cixca 109 Zentner à 50 Kilogramm soll im
Susmissionswege vergeben werden e. .46.
Die Angebote sind verschlossen und gehörig beze ichnett F
bis 8. December Nachmittags 2æ Uh
hei dem unterfertigten Aumte, einzureichen, bei welchem auch die Lickerungshedingurngen ein—
gesehen werden können. 3 ν U——
St. Ingbert. am 21. Nopember 1870. α J
— — — Deass d. Beriga mizu: ——
FL i Je Kamannuf
— F
—24 8 F —0
IIlustrirtor Pamilion Kalender
—— A d 131
F — a ge LXFCGChàSAARBMA
fur 871. 16. Jahroa
p n

Todes⸗Anzeige.

Statt“besonderer Meldung an werthe
Freunde und Bekannte, daß es Gott
dem Allmächtigen gefallen Hat / heute
Dittag LUthr unseren innigftgeliebten
Gatten, Vater und Großvater
Georg⸗Schuster,
ca gl.: Bergamtstkasster,
nach kunrgerem Leiden im 65 Lebens ⸗
juhte zu sich zu tufen. 1. ee
Um stilles Betleid hitten
Die tzeftraueruden Hinterbliebenen.
St Ingbert, 23. Nobbr. 1870.
Die Beerdigumg finden Freilag Mor⸗
gens 10. Ahr statt.

83..
Enthaält 64 Seiten Text mit ũber 70 in den VText gedruckten Illustrationen, daruntesr sind
auch ganzseitige Bilder. Für Viele ist dieser Kalender von bedtutendom Werth sehon allein
iuru as Mecen- und Märkte-Verzeichniss und dureh seine gemeinnützigen, Tabellen.
Ueher denm rieg Deutschinnits zegen —XX
umne ebenso interessante als für Jedermann verständlieh gennehte Darstellung? nebst vielen
daæau gehörigen Ilhustrationen und Portraftfte..
Die dem Kulender als Gratiu-Beigube angenéeftettee
Grossss colorirte Bisonbahn-Karto von Mittel-Furopa
ist min allen daren den Krieg berühmt gewordenen Ortschaften bis auf die Neinsten herab
ergünat worden. en *4
Trote dioaer auffallenden Reiohhaltigkeit iat der Preis wio frühsr geblüebon. d
Der Kalender ist vorrüthig in allen Buchhandlungen und bei allen Buchhindern. *
Die Verlagshanddlung ron A. H. FPax im Tν..

Mitéeinem in Stahl sostir
Prois 18

Das Haus des Herrn Küfer Ro—
de nbuinssch dahier, welches er frishet be⸗
wohute, ist aus freier Hund zu verkanfen
durch das Geschäsösbureaue
Westphaelinger.
Ddas Neue Blatt No.49
Vierteljährlich nur I2/2 Sgr.
Mit dieser Nummer beginnen die höchft
interessanten
Militurisehen Unterriehtaæahriefe
für Jedermann · A
von eiuem Hauptmann a. D.
Diese Nummer. enthält ferner: Stille
Wasser fsind tief.“ Novelle.. Von
Lauise Ernesti. — „Nord und Süd.“
—„Ein aufgefangener Brief.“ —
Der große Bummler“. Von W.
Hhildebrandt. — Allerlei“: Keine Him⸗
nelsgabe, Zu unseren Bildern. — Cor⸗
respondenz. 4 3
Iduustrationen
Münchener Randglossen zur Ea⸗
pitulation von Beetzss.
Befecht bei Chatillon.
Lonis. ———
Verdun. ——
Das Neue Blatt ift zu beziehen durch
ille Buchhandlungen und Postanstalten.
Ein junger schwarzer Hühnerhund,
inf den Ramen Ramas hdrend, hat
ich um Tienstag Abend in der Nähe von
St. Ingbert verlaufen. Wer denselben
einem Eigenthümer, Förster Baeus zu
Rentrisch wied'rbringt, erhält eine gute
Belohnung.
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Nedattion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.

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sardellen, Bückinge zum Rohessen Frucht Vrd Fleisch re. Preisẽe
—E—— der Stadt Zweibrücken v. 24. Novemhr.
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hausgemachte), sowie alle iu's Materral-, — a* z gera —34
Farb- und Spezereiwaarengeschäft einsehla⸗: AIn Ie 87 3 Spa *. 343
gende Ariikel bringe in empfehlendernErim 33 l r te
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Anselira ru Jernner:“ Weißbrod 11 Kilogr. 21kr.
in bester Qualität bi daornbrsde8. stilogr. 29 kr, ditto 2 Kilogr.
Fritz Panz rTbietet 20 tr. ditto 1Kilogr. 10 kr. Gemischtbrod 3
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wird zu kaufen gesucht von. . chweinefleisch 18 kr. per Pfund. Wein
8. Laug.. 24 kr. Bier 6 kr. ver Liter, Butter 30 kr.

n St. Ithann a.“d. Saar. iver Pfund.
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252 . 5333
255. 2 5
3853353
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A —A

7
21
* *
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574
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        St. Ingberler Anzeiger.

S—

der St. Faaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstagt⸗ und Sonntags
ummer) erscheint wochentlich vi er mn al: Dienstag, Donner sStag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
2 —A
453 183. sSamtaa, den 26. Novbeniber 4411870.
7 ——— — —— — ⸗—— — —— — — — — ——

D eutschland.

München, 24. Nov. Hoffmanns Correspendenz meldet:
Der Vertrag über den Abschluß eines Verfassungsbünd-
nissses wurde gestern von den Staatsministern in Versailles vor⸗
dehaltlich der allerhöchsten Ratifikation des Königs unte r⸗
ne i chnet.
Münschen, 22. Nov., Der k. Oberstallmeister Graf von
Holnstein wird die Reise nach Versailles morgen früh antreten.
und dieselbe ohne Aufenthalt bis Versailles fortsetzen. — Nach
zestern eingetroffener Mittheilung sollen keine Sendungen an unsere
Minister in Versailles mehr abgesendet werden, da dieselben bis
morgen oder übermorgen die Rückreise nach München antreten
werden. — Für die nächsten Tage stehen mehrfache Ernennungen
und Beförderungen in der Linie und der Landwehr, namentlich in
den Chargen der Subalternoffiziere, zu erwarten.

München, 23. Nov. Zu der von der Handelskammer von
Oberbayern abgegebenen Erklärung, daß die Konkurrenz, welche
manchen Fabrikationszweigen Deutschlands durch die Einverleibung
pon Elsaß und Deutschlothringen erwachsen wird, Anlaß gebe, beim
Friedensschluß auf eine entsprechende Abänderung des deutsch⸗
ranzösischen Handelsvertrages Bedacht zu nehmen, sind Zustim⸗
mungen fast aller sächsischen Handelskammern, dann der Handels—
kammer der Pfalz, von Essen, Aachen, Schweidnitz und des
Aeltestenkollegiums in Berlin eingelaufen. — Der Münchener Spi—
ralzug, welcher zur Belagerungsarmee vor Paris abgegaugen war,
ist gestern Nachmittags wieder hier angekommen. Derselbe nahm
180 am 30. Sept. verwundete Bayern und Preußen auf, die vor
Paris in Baracken lagen, u. verbrachte dabon noch etliche 50 nach
München, während. die übrigen an anderen Stationen abgesetz
wurden. Die Ankömmlinge sind alle schwer verwundet, meist am-
putirt, darunter ein bayer. Jäger, der beide Hände und einen Fuß
derloren hat. Die Bayern werden in dem Spital der Königin
Mutter in Neuberghausen, die Preußen in Aiblina und Regens—
burg untergebracht.

Berlin, 20. Nop. Das angebliche Berliner Telegramm
der „Independance“, Preußen und Rußland würden im Kriege
pusammen operiren, ist ein falsches Preßmanöver aus London oder
Tours, um durch die Erfindung eines preußisch-⸗russischen Traktates
Mißtrauen gegen Preußen auszustreuen. In hiesigen unterrichteten
Zreisen wird die Lage der orientalischen Frage fortwährend fried⸗
lich betrachtet. Journalistische Untersuchungen über Preußens Stel⸗
iung im Kriegsfalle find daher volllommen müssig (K. 3.)

Seit der Kapitulation von Metz, durch wesche 173,000 Mann
riegsgefangen wurden, haben die franzosischen Armeen bis zum
11. Nov., also in einem Zeitraum von kaum 14 Tagen, noch
deinahe 14,000 Mann verloren, die als Gefangene in die Hände
der Deutschen gefallen sind; nämlich 2400 Mann in Schleitstadt,
220 im Fort Mortier bei Neubreisach, 5000 in Neubreisach selbst,
2400 bei dem Gefecht von Le Bourget, 4100 in Verdun, darun⸗
er 2 Generale, 11 Stabsoffiziere und 150 Offiziere und Unter⸗
offiziere, 302 in Montereau und endlich bei Gelegenheit von Ge⸗
sechten von geringerer Bedeutung, wie bei Artenah, im Ganzen
300 Mann. Die Zahl der in diesem Zeitraum erbeuteten Kanonen
beläuft sich auf 8372.

Aus Berlin, 20. Nov., schreibt man dem „W. W: General
Trochu und Jules Favbre, vornämlich ersterer, zeigen sich bereit auf
Anterhändlungen einzugehen: 1) wenn nicht eine Kapitulation auf
Bnade und Ungnade gefordert und 2) eine Garantie für die Er—
daltung der gesenwärtigen Regierungsform Frankreichs bis zur
definitiven Wahl eines Gouvernements durch die Konstituante ge⸗
jeben wird. Was den ersten Punkt anbelangt, so dürfte auf ein
zewisses Entgegenkommen im deuischen Hauptquartier zu rechneun
ein, weil die außerordentliche Zahl der G fargenen zu einer Modi⸗
itation der Kapitulationsbedingungen von Sedan und Mez, rathet.
Allerdings steht dem entgegen, daß mit dem Falle von Paris die
idrigen Festungen und Armee des Landes bezwungen werden müssen,
wenn die Nalionaldersammlung nicht sofort zur Abschließung des

Friedens schreitet. Was die gegenwärtige Regierungsform Frank
reichs aubelangt so dürfte man in Vefrsailles ferne davon sein,
rgend welche Garautie für ihre Erhaltung zu leisten. Die Nicht⸗
inmischung in die Parteiangelegenheiten des Landes wird grund⸗
ätzlich festgehalten, wenn auch gewisse Eventualitäten nicht
ausgeschlossen sind, die zu einer Aenderung dieser Politik führen
roͤnnten.

Berlin, 23. Nov. Bezüglich der Pariser Zustände schreibt—
»ie „Prov.Corr.““ Von einem blosen Waffenstillstande kann
unsererseits nicht die Rede sein. Die Dinge stehen so, daß wir
chon in nächster Zeit der endlichen Erfüllung unferer militärischen
Aufgaben vor Paris, an der Loire und im Norden mit Zuversicht
intgegensehen können. J

Berlin, 23. Nov. Die ‚Prov.⸗Korr.“ schreibt: Nachde m
die Verträge mit Hessen und Baden über den Beitritt zum Rord-
deutschen Bunde abgeschlossen waren, fanden die Schlußverhandlun-
jen mit Württemberg letzter Tage in Berlin statt. Der unmittel—
ʒare Beitritt Württembergs ist zu erwarten. Die Verhandlungen
nit Bayern sind noch nicht abgeschlossen; dieselben lassen ein nahes
erfreuliches Ergebniß in Aussicht nehmen. — Die Regierung wird
zeim Reichstag die Bewilligung eines Credites bis zu 100 Millionen
zeantragen. Die beabsichtigte Berufung des Landtages für das
aufende Jahr hänge von der Dauer der Reichstagssession ab.

Die Sprache der englischen Blätter erhält sich unterdessen in
hrer alten Heftigkeit. Die „Morning Post“ hebt hervor, daß man
ich auf die Türkei verlassen könne; diese habe die Gefahr vorher⸗
zesehen, ihre Armee gerüstet und brauche nur Geld. Die Meinung
sreußens habe in diesem Conflicte nur eine moralische Bedeuturg,
vährend Italien und Oesterreich sich willig zeigten, die durch einen
chweren Krieg errungene Sicherstellung des Orients gegen Rußland
Astzuhalten. Oesserreich wisse, daß seine Interessen dadei auf dem
Spiele standen, und Italien werde nicht dergessen, daß es in dem
rim seine politische Laufbahn als europäische Macht mit Glück
eröffnet habe. Amerika's Parteinahme in einem europäischen Conflict
vegen des Orients sei ein Hirngespinnst.

Berlhin, 24 Nod. Heute Naqhmitiag wurde der Reisch 4-
ag durch eine Rede des Herrn Delbrück er off net.

Straßburg, 19. Nov. Die Einnahme von Orleans
zurch die französische Loirearmee hat den Muth der Französischge—
innten, und das sind mit wenigen Ausnahmen alle Bewohner des
Eljaß, um ein bedeutendes gehoben. In zolge dessen laufen hier
die ungeheuerlichsten Gerüchte herum, die alle geglaubt werden.
Als Beweis daß die Franzosen in der That um alle gesunde Ver—
nunft gekommen sind, theile ich dieselben hier mit. Darnach wäre
Baribaldi hier gewesen, hätte Werbebureaur errichtet, sei von hier
rus nach Paris gereist, von dort zurückgekehrt und habe seinen
cingeweihten im Vertrauen erzählt, daß es ihm nun, nachdem er
zesehen, wo die Preußen fich befinden, eine Kleinigkeit sei, in
einigen Tagen dieselben total zu zernichten. (11) Ferner glaubt
man hier, daß die Thore Straßburgs geschlossen werden wuͤrden,
weil man stündlich einen Ueberfall der Garibaldianer erwartete,
und ein hiesiger, zu den gebildeten Ständen zu zählender Bürger
war so bornirt, mir folgendes ins Gesicht zu sagen: „Ich bedaure
Sie, da ich Sie liebgewonnen; denn in einigen Tagen werden die
Preußen von außen und innen überfallen und alle umgebracht!“

— Der Verkehr mit den hiesigen Einwohnern ist durchweg ein ange⸗
nehmer, man daif sich nur nicht unterfangen, ihnen ihre wahre
Lage zu schildern. Erzählt man ihnen dagegen, daß die Franzofen
inen Sieg errungen. so wird man gleich mit Wein ꝛc. tractirt,
wenn dieser Sieg auch die augenscheinlichste Lüge ist. Um zuͤ
ehen, wie weit die Dummheit reicht, erzählte ich einigen gebildeten
Damen, aber ungeheuer enragirten Französinnen, daß bei Orleans
2000 unausgebildete französische Soldaten eine preußische Armee
son 40,000 Mann total geschlagen und die Hälfte gefangen ge⸗
ommen, und daß 20 berittene Franctireurs ein ganzes preußisches
Regiment umzingelt und gefangen genommen hätten, als mir ent⸗
jegnet wurde, anstatt mich wegen dieser unerhörtesten Löüode aus—
        <pb n="712" />
        zulachen: ‚Na, sehen Sie, wir haben's ja immer gesagt, die
rühern Siege der Preußen waren ja nur durch die Verrätherei
der franzosischen Generale erkauft; aber jetzt, wo die Soldaten der
Republik kämpfen, werden die Preußen immer geschlagen werden!“
Was werden erst die Leute sagen, wenn sie den jüngsten Sieg des
Herzogs von Metlenburg über die Loirearmee erfahren werden?
orläufig wird es eine lange Zeit dauern, ehe sie daran glauben
werden.

Mentzz, 19. Nov. Für die Reinigung und Unterhaltung der
Straßen unserer Stadt hat der Gemeinderath 25000 Fres., für
den Kirchhofsdienst 4000 außerordentlich bewilligt. — Am 11. u.
12. d. Mls. wurden hier 40 Civilpersonen beerdigt.

BVersailles, 23. Nop. Am 223. hat die Beschießung von
Thionville begonnen. Am 23. setzte der Großherzog von Meklen⸗
hurg seinen Vormarfch weiter fort. Vor Paris sind die Verhält
nisse unverändert.
v. Podbielsky.

Luremburg, 22. NRod. Das „Echo? sagt: Franctireurs
haben viele Uanen in der Gegend von La⸗Chapelle getödtet. Seit
zJestern wird Thionville bombardirt; man zählt 18 Schüsse in der
Minute. Dasselbe Blatt meldet, daß 1000 Preußen auf belgisches
Gebiet gedrängt wurden.

Luremburg, 23. Novs. Gestern Abend konnte man von
den hiesigen Wällen und hochgelegenen Häusern aus ganz deutlich
die Beschießung Thionvilles sehen; die Brandraketen und der da⸗
durch in Thionville hervorgerufene Brand erleuchteten den Ho—
rizont.

Wien, 21. Novb. Aus Versailles meldet man: Bismarch
hätte gesagt, Graf Beust solle sich um Oesterreichs, nicht um Deutsch⸗
iands Neugestaltung bekümmern. (el. Dep. d. Bresl. Ztg.)

Von Wien findet sich in der „Mainztg.“ die nachstehende
jnterefsante Schilderung: Während in den letzten Monaten in den
deutsch⸗ osterreichischen Provinzen ein tiefgehender Umschwung in der
Stimmung der niederen Bevölkerung in deutschem Sinne sich voll
zjogen hat, nimmt die Hauptstadt Wien wie früher eine aparte
Slellung ein. In Wien ist zwar sowie in den deutschen Provin⸗
zen die gesammte Intelligenz gut deutsch gesinnt. Der großen Mafse
der seht gemischten Hauptstädtischen Bevölkerung kann aber ein
Gleiches leider nicht nachgerühmt werden. Da sind zuerst die fremden
Elemente der Czechen, Polen, Slovenen ꝛc. in der Arbeiterbevölker⸗
ung und der Garnison, dann das altwienerische Spießbürgerthum,
das weniger Sympathie für Frankreich aber desto mehr Antipathie
gegen Preußen und Gleichgültigkeit gegen Deutschland ausweist;
da sind ferner die activen und pensionirenden höheren Beamten und
Offiziere gemischter Nationalität, eine politisch blasirte oder klerikale
Aristokratie, eine bigotte Priesterpartei und ein weltstädtisches vater⸗
landsloses Gesindel, das den Vergnügungen der großen Stadt
huldigt; ein junges Geldbrozenthum, das unter Bildung haupt⸗
ächlich die Kenntniß der französischen Moden, Romane, Operretten,
Tänze und Chansonnetten und des Sports begreift. Das ist
das Publikum, welches in dem von Loretten besuchten Orpheum
die unsauberen Lieder einer geflüchteten Pariserin beklatscht, fran⸗
zoͤsische Gefangene, die aus Schlesien durchbrannten, mit Champagner
und Geld regalirt, und einem französischen Taschenspieler zujauchzt,
der die schwarz⸗ weißen Farben beschimpft. Da ist endlich die
Wiener Boörse, die den Rückzug v. d. Tann's von Orleans mit
Hurrah begrüßt, und das deutsche Renegatenthum, das sich in drei
bis vier Journalen breit macht. Die sehr verbreiteten Witzblätter
„Floh“ und „Kickericki“, deren Gemeinheit und Frechheit schwerlich
von einem französischen Blatte übertroffen wird, tragen das ihrige
dazu bei, die Instincte des niederen Volkes gegen Doutschland
aufzustachln..
Frankreich.

Tours, 22. Nob. (Auf indireceiem Wege.) Der Regierung
sind Depeschen zugegangen, nach welchen bei Nuits ein fünfstündiger
Rampf zwischen Franctireurs und Preußen stattgefunden habe, ohne
daß ein entscheidender Ersolg von einer oder der andern Seite er⸗
rungen worden wäte. Gleichwohl wird aus Nuits die Ankunft
von preußischen Truppen gemeldet. 8000 Deutsche haben Agilly
besetzt. Die Deutschen rücken über Vesoul, Granville, Fratigny,
Gy, Bonbouillon und Pesmes vor. Die Anzahl der in der Um⸗
gegend, von Grah befindlichen deutschen Truppen wird auf 29,000
geschätzt. — Zwischen Dreux und Chartres ist den Preußen ein
Luftballon mit Briefschaften in die Hände gefallen. (NRuits liegt
ungefähr 2 Meilen südlich von Dijon an der Bahnstrecke Dijon⸗
Beaune, die andern, die Marschlinie der Preußen ljedeunf alls das
Werder'sche Corps] bezeihnenden Orte, liegen sämmtlich in ziemlich
grader Linie zwischen Vesoul und Döle).

Nach dem „Echo du Parlament“ bezw'ickt die Mission Odo
Russel's nach Versailles. eine Versöhnung Euglands mit Preußen
wegen der biszerigen Waffenausfuhr nach Frankreich herbeizuführen.
— Vielleicht hängt mit dieser Nachri ht ein Telegramm der „France“
zus London zusammen, welches sagt, England respectire zwar noch

die bisherigen Waffenlieferungsveriragsabschlüsse, verbiete aber vom
heutigen Tage (211) ab, die Ausfuhr von Waffen. J
VBersailles, 23. Nov. Die Regierung in Paris gestattet
den Angehörigen frender Nationen inclusive den Diplomaten nicht
mehr, Paris zu verlassen.

England.

London, 19. Nov. Die Uebergabe von Paris wird als
zevorstehend angesehen. Es sind bereits Ordres zur Ansammlung
bon Lebensmitteln für die Bevölkerung ertheilt worden, wie dies
bor der Uebergabe von Metz geschah.

Nach dem Londoner „Observer“ hälten sich die Rufsen bereits
rrefflich vorgesehen; in Nicolaiw sollen 50 gepanzerte Monitors
liegen und die Forts von Kertsch nach JeniJale an der Einfahrt
ins Asowsche Meer so befestigt sein, daß sie uneinnehmbar seien.

Spanien.

Mad rid, 22. Nov. Gestern Abend ist per Telegraph die
Ffsizielle Annahme der Krone Seitens des Herzogs v. Aosta er⸗
olgt. Das Geschwader von Chartagena geht am Freitag nach
henua.
Türkei.

Konstantinopel, 22. Nov. Die Antworisnote der
Pforte an die russische Regierung ist bereits abgegangen. Die Note
gibt den peinlichen Gefühlen Ausdruck. welche die russische Regier⸗
ung in Konstanfinopel hervorgerufen hat; in einem weiteren Ab⸗
atz beruft sich die Pforte darauf, daß der Vertrag vom Jahre
1856 von drei der europäischen Großmächte garantirt worden und
knüpft hieran die bestimmte Hoffnung, daß die Mitunterzeichner
dieses Vertrages auch künftig die Pforte unterstützen werden. Die
angeregte Idee, die Pontusfrage durch einen Congreß zum Aus⸗
rag zu bringen, wird von der Note kurz und entschieden abge⸗
ehnt. (N. W. T)

Rußland.

Petersburg, 20. Nov. Den Oberbefehl über die bei
Odessa konzentrirten Truppenkörper führt General Kotzebue.
Offizielle militärische Nachrichten über das Gefecht

bri Coulmieres.
Hauptquartier Versailles, 18. Nov.
An den Köonigl. General-Lieutenant z. D. und stellver⸗
tretenden

Chef des Geueralstabes Herrn v. Hanenfeldt.
Ew. Excellenz berichte ich über das Gefecht des 1. bayerischen
Forps bei Culmieres ganz ergebenst Folgende

General v. d. Tann war schon seit den ersten Tagen des
sNovember davon unterrichtet, daß der Feind den Abschnitt von
Mer bis Morée und namentlich den Foret de Marchenoir stark
nit Mobilgarden und Franktireurs besetzt hatte und daß eine
Ivantgarden⸗Brigade bis Mer auf beiden Ufern der Loire vor⸗
erückt worden war. Die in Folge dessen durch die 2. Cadalerie⸗
division vorgenommenen Recognoscirungen, so w'ie die durch
Spisne eingegangenen Nachrichten ergaben bis zum 8. November
ubereinstimmend, daß die feindliche Loire Armee im Begriffe stände.
uüber Coulmieres vorzurücken. General v. d. Tann marschirte
deßhalb mit Zurücklassung eines Infanterie-⸗Regiments in Orleans
um 8. Abends in westlicher Richtung ab und concentrirte sein
Forps in der Siellung Coulmieres-Husseau. Die aus dieser
Stellung vorpoussirten Cavalerie-Abtheilungen stießen am 9. Ro⸗
—XL
Angabe von Gefangenen aus der Richtung von Venddome und
Morée her anmarschirte. Es waren dies die Téten der Loire⸗
Armee unter dem General Polhoͤs, von welcher durch Zeitungs⸗
nachrichten schon früher bekannt geworden war, daß sie in einer
Stärke von 60,000 Mann auf Le Mans (12 Meilen nordwestlich
pon Tours, 14 Meilen westlich von Chateaudun) in Bewegung ge⸗
eßt worden sei.

Der Feind griff die Stellung des bayerischen Corps mit sechs
Infanterie⸗Bataillone A 6 Compagnieen — lauter Linientruppen
— gefolgt von starken und zahlreichen Colonnen, im Laufe des
Vormittags an; 7 französische Cavalerie⸗Regimenter deckten die
Flügel des Angriffs; 120 französische Geschütze wurden gegen die
bayerische Stellung nach und nach in Thätigkeit gebracht. Dem
Vordringen der französischen Truppen wurde trotz ihrer großen
Ueberlegenhelt in der Anzahl durch die vortreffliche Haltung der
h»ayerischen Bataillone ein Ziel gesetzt. Vier Angriffe, welche der
Feind gegen den rechten Flügel unternahm, wurden nacheinander
nit großer Standhaftigkeit und unter bedeutenden Verlusten der
ranzösischen Infanterie abgeschla en, so daß es dem General v. d.
Tann gelang, seine Stellung bis zum Abend vollständig zu be—
jaupten. Erst mit dem Dunkelwerden and nachdem die feindlichen
Angriffskolonnen sich zurückzezogen hatten, deschloß General v. d.
Tinn, sich den Verstärkungen zu nähern, welche ihm von Chartres
and Versaisles her zugeführt wurden. Der Rückzug wurde auf

— — — — — —
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        zi. Peraby in vorirefflischer Haltung und mit dem stolzen Be⸗
sußtsein bewerkstelligt, daß man trotz der erheblichen Minderzahl
Angriff des Feindes vollständig gebrochen habe, und daß
ur der freie Entschluß des Führers zu dieser rückgängigen Be⸗
egung nöthige. Der Feind folgte dem 1. bayerischen Corps
icht, besetzte abet noch am Abend Orleans, woselbst leider circa
900 nicht transportable Krankle in den Lazartthen zurückgelassen
serden mußten. Am 10. wurde der Rückmarsch bis Toury
srigesetzt, woselbst sich das 1. bayerische Armeecorps mit den zur
jersiäriung heranmarschirenden preußischen Truppen vereinigte.
den Oberbefehl über diese neu formirte Armee⸗Abtheilung hat
ze. Königl. Hoheit der Großherzog von Medlenburg⸗Schwerin
bernwen.

Der Verlust des 1. bayerischen Corps am 9. beträgt 42 Offiziere,
50 Mann todt und verwundet. Eine Munitions⸗Colonne, welche
cch verirrt hatte, ist am 10. mit einem Beamten, 80 Mann dem
geinde in die Hände gefallen.

Ein aufgefangener franzoͤsischer Bericht gibt den Verlust des
reindes an Todten und Verwundeten auf 2000 Mann an.
z5 wird zugestanden, daß der Feind im Ceutrum nicht hat vor⸗
riugen können und auf dem linklen Flügel sogar eine Nieder⸗
age erlitten hat. Es wird ferner über schlechte Berpflegung und
nangelhafte Sorge für die Verwundeten gellagt. Wenn dieser
zericht von 1000 Gefangenen spricht, so können damit nur
ie in den Lazarethen in Orleans zurückgelassenen Kranken ge⸗
aeint sein.

QQœarnatz, Hauptmann im Generalftabe.

recht, gehen Sie dort schräg über, dort liegt Wolfganzen; da stehen
Ihre Landsleute; bon soir alter Junge!“ Mit Riesenschritten ver⸗
schwindet unser 48er, kommt athemlos nach Wolfganzen zur 3.
dompagnie des Hauptmannes v. St., wo seine Erzählung
mit furchtbarem Gelachier begrüßt wurde. Aehnliche Scenen sollen
sich öfter ereignen.

F Von einem bayerischen Soldaten bei Paris vom 19. Ott.
Liebe Eltern Geschwifter und Schwäger! Den Brief, den Ihr
nir am 11. geschrieben, habe ich am 19 richtig und mit Gesund⸗
Jeit erhalten, denn ich hatte ihn gerade bekommen, als ich über
dem Kartoffelkochen war.

Denn bei uns gibss Kartoffeln in aller Früh,

Miltags mit sammt der Bru—u—uß J

Abends mit sammt dem Kleid,

Kartoffeln in Ewigkeit.
Und dennoch danken wir Gott dafür, daß wir sie haben, sonst
gings uns jchlecht. Aber so schlagen wir uns noch durch. Bis
setzt ist mir vor einer Kugel nicht so bange, als vor dem Krank⸗
verden. Denn krank zu sein und nicht daheim, ist eine große
Pein. D'rum behüt' mich der liebe Gott vor Krankheit und Be—
schossenheitẽin Ewigkeit.“

p', Deutschland ist an Montag unter Einen Hut
gebracht worden.“ Etwa achtzig, größtentheils berliner Hut⸗
tabrikanten hielten nämlich in diesen Tagen im neuen Gesellschafts⸗
hause eine Versammlung ab, in welcher die deutsche Mode für die
nächste Saison festgeftelt werden sollte. Von vierzehn zu diesem
Zwecke aus ganz Deutschland von den ersten Fabritanten einge⸗
sendeten Modellhüten, welche im Locale ausgestellt waren, wurden
drei ausgewählt; eine Jury von zehn Personen hatte sich dem
Richteramt unterzogen, nach allen Dimensionen wurden die schwarzen
Cylinder ihrem pruͤfenden Kennerblick unterworfen. Die Auser-
wahlten stammen sämmtlich aus Verlin, von den Dreien ist
Einem“ die Regentschaft im Reiche der Humode für ganz Deutsch-
land übertragen worden, die anderer Beiden werden ihm getreu—
lich zue Seile stehen. Wenn das Alrich v. Hutten erlebt hätte,
der bekanntlich einen starken Zweifel dagegegen aussprach, daß es
'emals gelingen werde, die Deutschen unter Einen Hut zu
hringen!

F Als Kuriosum muß erwähnt werden, daß das Stockholmer
„Aftonbladet“ aus Tours meldet, die Deutschen hätten sich eine
Menge zahmer Habichte angeschafft, um die Brieftauben abzu⸗
fassen.

Bantdiebstahl. In Grafton Mafsachusetis, brachen am 25.
Okt. fünf vermummie Männer in die dortige „First Nationalbant“
ein, knebellen den Wächter, bahnten sich durch die Mauer einen
Weg in das feuerfeste Gewölbe und entwendeten daraus Werthef-
fekten im Betrage von 300,000 Doll., worunter fich für 100,000
Doll. amerikanische Staatspapiere befanden.

Aus Amerika, im Nov. Ein Club überspannter, aber
durchaus achtbarer Damen in Chicago hatte sich die Ausgabe ge⸗
stellt; junge Leute aus anständigen Familien welche während der
Nacht betrunken auf der Straße gefunden werden, aufzunehmen,
sie durch Sodawasser, Eis ꝛc. zu restauriren und nach der Ent—
nüchterung mit freundlicher Ermahnung nach Hause zu schicken.
In der ersten Nacht wurden sieben dieser, Unglücklichen samaritisch
zchandelt, in der zweiten lag die „halbe Jugend Chicago's be⸗
trunken“ auf der Straße und die schöne Idee blieb wegen der
Menge der Bewerber unausführbar.

Vermischtes.

f GAus der bayerischen Verlustliste Nr. 32.) Gefecht bei Or⸗
ans am 31. Otl. 10. Inf.Reg. 2. Bat. Todt: Mitrücker,
donrad, Soldat (7. Komp.) von Dörnbach, B.A. Kirchheimbo⸗
anden. Verwundet: Keller, Martin, Tambour, von Busenheim,
g.⸗A. Pirmasens. Hauptmann, Jakob, Soldat, von Haßloch, Lü⸗
i, Jalob, Soldat von Iggeldeim, B. A. Speher. Wiltry, Jo .
jann, Soldat von Morsfeld, B.A. Kirchheimbolanden. 3. Art.
steg. Verwundet: Jung, Karl, Reitkanonier, (2. reit. Batt.) von
dusel. Belagerung von Breisach 3. bis 5. Nov. Verwundet
Metz, Johann Adam, Unferkanonier von Kandel.

Saarbrücken, 24. Nov. Der gestern von hier ab⸗
gelassene Zug Nr. 8 stieß zwischen Nanch und Metz auf einen
on Bar le Duc kommenden Proviantzug. Der Zusammenstoß
rfolgte mit solcher Heftigkeit, daß eine Maschine arg zugerichtet
ber die Böschung stuͤrzte. Von dem Zugpersonal. das sich meistens
urch Herabspringen rettete, erlitt ein Locomotivführer schwere
herletzungen, so daß er in das Lazareth zu Nanch verbracht wurde.
Abgesehen von einigen Contusionen, blieben die Personen des
bassagierzuges unverletzt. Ein sofort abgesandter Arbeitszug wird
zie durch Wagentrümmer dversperrte Verkehrsstrecke wohl heute
Norgen wieder hergestellt haben.

— Won der pfälzisch⸗französischen Grenze.) Seit mehreren
lagen passiren die Greuze viele Pferde und auch Maulesel, welche
in Metz angekauft oder ersteigert worden sind, mehr oder weniger
ile don den ausgestandenen Strapatzen und schmalen Fütterung
nager, elend und struppig. Hie und da sind auch Prachtthiere,
virtlich feine Racepferde dabei, besonders zum Reiten geeignete u.
janz schwere Normaänner-⸗Race, auffallend letztere meistens Schimmel,
dahrend die übrigen eine graubraune und grauweiße Farbe und
inen unschönen Kopfbau haben. So ein eigentlich feuriges Thier ——
st bis jetzt nur einmal bemerkt worden — ein prachtvolles Füchs⸗ Landwirthschaftliches. *
den. Man meint faft, die Thiere wollten eine gewisse Trauer an Erntebericht. Die Erdruschresultate, die sich nun all
ven Tag legen, weil sie ihre , belle France“ verlassen mußten! mälig mehr übersehen lassen, stellen es außer Zweifel, de die heu·
orstanden wurden Pferde zu 25— 100, höchstens 200 Fres., junge rige Ernte fast allenthalben eine nur geringe Ergiebigkeit gehabt
jarke Maulesel zu 28-100 Francs und gewöhnliche Esel zu 10 hat. War schon der Ausfall in Gebinden sehr bedeutend, so ist
7 Francs. Ein Handelsmann hiefiger Gegend brachte einen die geringe Körnung noch empfindlicher. Am härteften werden in
reiterwagen voll Reiszeug mit, worunter Prachtreitsattel verschie- dieser Hinsicht die mehr trodenen Lagen betroffer und der Waizen
ꝛener Art, das Stück oft zu 122 Francs. Ein schöner Wagen jätker als der Roggen. Den Berichten zufolge stellte sich in der
nit Dophelfitz soll zu 40 Francs abgegeben worden sein. Eine ßfalz, im badischen Oberlande, in Untetfranken und in Sahsen
zroße Masse Pferde wird nach Norddeutschland dirigirt. Den Weg die Schoitung am geringsten heraug. Die Kartoffeln haben im
jach Metz soll man unbewaffnet, oder ohue Bedeckung noch nicht Ganzen eine soeit bessere Ausbeute ergeben, als man es glaubte er⸗
mtreten. da täglich schlimme Zeitungen von da einlaufen. So dvarten zu dürfen; jedoch zeigt die Qualität ganz außerordentlich
vurden einem Berliner unweit Saargemünd zwei Pferde entrissen, roße Differenzen. Die dünuschaligen Sorten erweisen sich sehr
oaͤhrend er sich zur Wehre setzte. jart zur Faule geneigt und selbst mehr rauhschalige Arten, die in

pf Aus den Vorposten vor Neubreisach wird eine ergötzliche euchteren Lagen wuchsen, koͤnnen der Fäulniß nicht ganz wider⸗
zcene erzählt, welche sich in der Nacht vom 21. v. Mis. ereignet tehen. Mehr wie je wird es nothwendig sein, die Kartoffelhaufen
abe. Ein Laubwehrmann des 43. Landwehrtegiments war auf n den Kellern dfters zu durchlesen und die ausgelesenen gesunden
zatrouille nach Wolfganzen gefandt. Des Weges nicht ganz Fnollen am trockenen Platze des Kellers schichtenweise mit ausge⸗
undig wird derselbe mit einem Mal von einem Posten mit dem siebter Steinkohlenasche zu bestreuen. Die Weinlese ist nun aller⸗
dufe: „qui vive?* angesprochen. Unserer tapferer Landwehrmaun, värts beendigt und die Gährung so weit verlausen, daß sich ein
dies nicht verstehend, fragt ganz naiv: „ick si wohl hie nich ganz Urtheil über den Ertrag fällen läßt. Mit Ausnahme sehr verein⸗
echt ??. In gutem Eisassisch wurde ihm geantwortet von dem jelter Plätze ist die Quantitaät beispiellos gering und die Qualität
iebenzwürdigen französischen Posten: „Nein hier sind Sie nicht etwas, wenn auch nicht viel, besser als man es vermuthete.
        <pb n="714" />
        Bekanntmachung und Aufforderung.
Die Aushebung der Wehrpflichtigen der Altersklasse 1850
betreffend. m.
Gemäß 8. 2 der zum Wehrverfassungs;Gesetze vom 30. Januar 1868 erschienenen
Vollzugs⸗ Vorschriften vom 22. Juni desselben Jahres (Kreis-Amtsblatt v. 1868 Nr. 61),
werden sämmtliche Wehrpflichtigen der Altersklasse 1880, d. h. alle die
jenigen, die im Kalenderjahr 1850 geboren sind, andurch aufgefordert, innerhalb der
Frift von
I.15. Januar 1871
sich bei der Gemeindebehoͤrde ihrer Heimaih oder ihres Aufenthaltsortes, — falls sie sich
im Auslande befinden bei ersterer, — persönlich oder schriftlich oder durch Stellvertreter — —
Anzumelden, daselbst, bei Vermeidung des Ausschlüfsses, ihre etwaigen Hilfsv
Ansprüche auf gänzliche oder zeitweise Befreiung von der Wehrpflicht — Art. 11 nnd 12 erein. IJ
des Gesetzes — oder auf einsiweilige Aussetzung der Einreihung — Art. 8 des Gesehes! Diejenigen Bewohner hiesiger Stadt
nudeingen und die zur Begründung der. gemachten Amjprüche erforderlichen Nach welche dem Lazarethe Schulhaus
weise soweit moͤglich vorzulegen — Art. 45 und 46 des Gesetzes. Bücher, Kopfkissen, Weißzeug u. s. w. ge⸗
In Folge der Mobilisirung der Armee und da der Krieg mit Frankreich noch nicht beben haben, werden ersucht sol he nächsten
beendigt ist, werden auch jene Wehnpflichtigen früherer Alterstlassen, welche bisher gemäß — ontag Vormittags zwischen 10 und 12
Art. 12 Ziff. 1 bis intl. Ziff. 4 des Wehrverfassungsgesetzes zeitweise von der Wehrpflich hr im besagten 3 abzuholen
befreit waren und das 831. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, wehrpflichtig und sind St. Ingbert, woe 1876.
bei der Aushebung der Wehrpflichtigen der Altersklasse 1850, sofern sie am 1. Januar Doer Rorctand
1871 in den Fällen des Art. 12 Ziff. 1 und 2 des Gesetzes das 25., in den Fällen
deg Art. 12 Ziff. 3 und 4 das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, in die altive 3 gute Arbeiter
Armee einzureihen. — können sofort dauernde Beschäftigung finden
Die von den Gemeindebehörden herzustellenden Listen werden sodann vom 1. bis 15. bei I
Febrnar 1871 zur Einsicht öffentlich aufgelegt und sind etwaige Einsprüche gegen deren Martin Lott.
Richtigkeit oder Vollständigkeit innerhalb dieser Zeit bei der betreffenden Gemeindebehörde Nagelschmiedmeister in Blieskastel.
anzumelden — Art. 47 des Gesetzes. I — z7
Wbechrpflichtige, welche der in Art. 45 Absatz ldes Gesetzes vorgeschriebenen Anmelde⸗ akn e — ** ist den
pflicht bis zum 15. Januar 1871 nicht nachgekommen sind, unterliegen einer Strafe bis zehr dr 0 1 9 an r ann geger
Gulden — Art. 76, Absatz 1 des Gesehes. 5 die uneioener, e
Zwehru ken den 16. Nobenber 18730. nzehhBahnwa
Königliches Bezirksamt, Unfere eheliche Verbindung zeigen
Damm. hiermit an »5
August Voller,
Agatha Voller, geb. Hesterling
—— — den 24. Nov. 1870.

Bekanntmachung.
Mittwoch den 30. November 1870, Nachmittags 2 Uhr, wird auf dem
Bureau des k. Bergamtes St. Ingbert die Beifuhr von 12,000 Kubikfuß
Buchenstammholz und 50,000 Kubikfuß Stempelstangen aus den k. Forstrevieren
St. Ingbert und Neuhäusel und 300 Kubikfuß Kiefernstämme aus dem k.
Forstreviere Jägersburg zur k. Grube St. Ingbert pro 1871 im Submissions⸗
wege an den Mindestnehmenden vergeben werden.
Uebernahmslustige sind eingeladen, ihre Angebote bis zur oben angesetzten
Zeit auf dem Bureau des unterzeichneten Amtes abzugeben, woselbst auch die
Bedingungen zur Einsicht offen liegen und die Submissionsformulare in Em
vfang genommen werden können.
St. Ingbert, 21. November 1870.
Dask. Bergamt
IJ. Kamann.

Sei J. B. Müller in Saarbrücken werden
tüchtige Tabaksspinner
gegen hohen Lohn gesucht.
Ein junger schwarzer Hühnerhund,
auf den Namen Ramas hörend, hau
sich am Dienstag Abend in der Nähe von
St. Ingbert verlaufen. Wer denselben
seinem Eigenthümer, Förster Baeus zu
Rentrisch wiederbringt, erhält eine gut⸗
Belohnung.

Unentgeldliche Kur der
Trunksucht.

Ausgeführt nach rationellee Methode und
eigener Erfindung älterer Aerzte; zum Wohle
der Mitmenschen. Die Kur wird ohne
Wissen des Kranken vollzogen. Gefällige
Anfragen beliebe man vertrauensvoll einzu⸗
senden unter der Adresse: V. und F.
Franffurt aOder. poste restante.

Zur Beachtung.

Wer sich eine angenehme Unterhaltung
bereiten will, der wähle sich einen Psycho⸗
graphen oder Seelensprecher, welcher
durch menschlichen Magnetismus in Beweg⸗
ung gebracht wird; und wodurch man sich
mit abgeschiedenen Seelen, welche einem
lieb und theuer sind, in Verbindung setzen
und besprechen kann. Dieselben sind zu
haben im Preise von à 8 Rithl. nebsi Ge⸗
brauch⸗ Anweisungen bei

W. Falkenberg.

Frankfurt a/Oder. Richt⸗Str. Nr. 53.

IIlustrirter Familien-Kalonder
für 871. 16. Jahrgang. I
cr. Sũda. W anee.

7

Enthuült 64 Seiten Text mit ũber 70 in den Text gedruckten IHIustrationen, darunter sind
auch ganzseitige Bilder. Für Viele ist dieser Kalender von bedtutendom Werth schkon allein
durech das Messen- und NMärkte-Verzeiehniss und durch seine gemeinnützigen Tabellen.
Ueher dem Krieg Deutsehlands gegen Frankreich bringt der Kalender
eine ebenso interessante als für Jedermann verstäandlich gemachte Darstellung nebet vielen

dazu gehõörigen Illustrationen und Portraits.
Die dem Kautender als Grutis-Beigaube angeheftete
Qrosse colorirte BPisonbabhn-Karte von Mittel-Buropa
lMiet mit allen dureh den Krieg berühmt gewordenen Ortsehaften bis auf die Lleinsten herab
ergãnat worden.
Trota dieer anffallenden Reiobhaltigkeit ist der Preis wie fruher gebliebon.
Der Kalender ist vorräthig in allen Buchnandlungen und bei allen Buchbindern.
Die VerlIlagehandlung ron A. M. Pavune imn Leiprig.

Redattion. Druck und Verlag von F5 x. Demest in St. Ingbert.
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        St. Ingberler ZAnzeiger.

un ii

Der s t 2 un g ber te ra nze i 9 enr (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags

ummer) exicheint wöchentlich vie r mm al: Dienstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

e 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. *

7 * T 7 77 7 n — —

M 184 e eeeee Sountag, den 27. November ——— 1870.
* —— — —————⏑—⏑ — — —
l zot uetesut Deut schland. — F
uu Münschen, 23. Nov. In hiesigen Regierungskreisen scheint!
nan des nahen Falles von Paris ziemlich gewiß zu sein. Von
Versailleg aus ist an die Direltion der: Verkehrsanstalten die Weis—
ang ergangen 200. Wagen'mebst dem möthigen Perfonale so bereit
zu halten, daß sie auf gegebenen Befehl sofort nach Paris dirigigt
werden könnencen Diese Wagen sollen die ausschließliche Bestimmung
jur Einfuhr von Proviant haben. Aus dieser Maßregel eutziffert
nan hesonders in militärischen Kreisen eine dem Falle vonParis
nothwendig vorangehende große Altioo.
München, 24.. Nov. Nach neuester, Information wird eine
Reise des Königs nach Versailles für jetzt nicht erfolgen. 34
Saar hberücken, 5, Nop. Die Pariser Forts sind seit
drei Tagen sehr schweigsam.
Mestz, 24 Norp. Soeben hat Thionville eapitulirt.
Die Uebergabe erfolgt morgen um 11. Uhr früh. Die Besatzung
ist über 3000 Mann starkkk. J
n Verssailles, 24. Nov.(Offiziell.) Der Großherzog von
Meklenburg fehzt heute seinen Vormarsch fort. Recognoscirungsge⸗
fechte haben bei Neubille, Bois Communund Maißzieres stattge—
unden . J v. Podbielsky.
BStuttgart. Bei uns in Wiltttemberg hört man jetzt Land
ruf Land ab nichts als Wahlreden. Ein echtet würtembergischer
Voltsmann muß schon eine gute Lunge haben. Unter 3 bis 4
Wahlreden per Tag geht es nicht ab. Von Landleuten hört man
nicht selten ihee Berwunderung über diese Reden aussprechen. So
agte mir ueulich ein einfacher Landmann; „Man glaubt gar, nich
daß dies dieselben Männer sind. Bei der vorigen Wahl kannte
hre Wuth gegen Preußen keine Grenzen, und jetzt sagen sie uns,
ie wollten auch eine deutsche Einigkeit, es pressire aber doch nicht
o arg, denn für Deutschland sIi gesorgt, die Verträge würden je
zehalten und wenn's zum Krieg kommt, stehen wir alle ja zusammen.
— Wir Bauetn wissen aber rechtgut, daß die ganze Geschichte
m einem Haar hing. Hätten die Schwarzen in Vahern ihren Plan,
neutrul zu bleiben, durchgesetzt, so wäre es bei uns in Württem—
zerg gerade so gegangen.“ Hat doch unser Abgeordneter Meyer
in der Kammer selost gesagt; NRachdem Bayern beschlossen, seine
Lruppen marschiren zu lassen, könne man auch in Würtiemberg
nichts auderes thun. Die Herren in Stuttgart sollen nicht länger
Aauben. dat wir ein so kurzes Gedächtriß haben.“ — Es scheint
mir, daß die Herren sich doch nicht sicher fühlen, deshalb wird
aus einer andern Tonart gesungen. Ja bei Wahlen nimmt es 4
ceine Demokratie mit der Reinheit nicht so genau. Man will ge⸗
vählt sein, helf wer helfen meag. * —
Unterrichtete Militärs, schreibt ein Berliner Correspondent des
„Schw. M.“, versichern mit Bestimmtheit, daß es zu einer Be—
chießung von Paris jetzt gar nicht mehr kommen werde. Be—
anntlich glaubt nan im Hauptquartier Gewißheit darüber zu
raben, daß bis längstens Mitte Dezember der Hunger die Ueber⸗
abe erzwingen werde. und deßhalb soll der König das Bombar—
ement, gegen das er sicht von Anfang an sträubte, definitiv auf—
egeben haben. Man wird diesem Entschsuß um so mehr beipflichten
nüssen, als die Beschießung und der von thr unzertrennliche Sturm
uf ein paar Forts auch auf unserer Seite leicht noch viel VBlut
ätte kosten können. Auch würde das Bombardement der Wellver⸗
nügungsstadt ohne Zweifel einen starken Schmerzensschrei in ganz
curopa hervorgernfen haben, eine Rüchsicht, die gegenüber der mi—
tärischen Nothweudigkeit allerdings nicht ins Gewicht gefallen wäre,
etzt aber, wo wir das Ziel zu erreichen sicher sind, immerhin einiger
Zeachtunrge werth ist.
Zum Kapitel der Armeelieferungen schreibt die „Fr. Z.“, daß
twals die Hälfte der gelieferten Heilitärcigarren aus Runkel-
übenblätter“ bestanden habe. Die baherische Kegierung hat deshalb
iuch von Cigarren-Sendungen Umgang genommen, und läßt ihre,
Truppen mit gutem' Rauchtabak versehen. —
—Berlin, 23. Nov. Der neue deutsche Bund, dessen Gebiet
as 25 Stäaten bestehs,e hat auf einer Gesammtfläche von 9900

Quardratmeilen mit iuschlütßz des General ⸗Goubernements von
Elsaß und Lothringen über 40 Millionen Einwohner. Der Bundes—
rath verfügt nach dem nunmehr geficherten Eintritt Württembergs
nund Baheins in den Bund üder 56 Stimmen; davbon führt
Preußen 170 Stimmen, Bayern 4 Stimmen, Württemberg 4,
Sachsen 4, Baden3, Hessen 8, Mecklenburg⸗Schwerin 2, Braum
schweig 2, die übrigen17. Staaten je eine Stimme. Der Reichs⸗
lag des deutschen Bundes wird nach dem Hinzutritt von Württem-
erg und Bavern aus 8383 Abgeordneten bestehen, von denen
Hessen 8 Baden 14, Württemberg 18 und Bayern 48 in den
Kteichstag senden. Ueber das Preßgesetz, welches dem Reichsstage
vorgelegt wird, hören wir, daß daselbe als Prinzip die Beseitigung
der Zeitungs Kautionen und der Stempelfteuer aufstellt und Preß
prozesse vor die Geschwornengerichte verweist.
Berxdin, 24. Nov. Bei der heutigeu Eröffnung des Reichs⸗
rages drückte Prasident v. Delbrück in seiner Erdffnungsrede zu—
nächst das Bedauern des Königs darüber aus, dem Reichstage nicht
dersönlich aussprechen zu können, welchen Antheil derselbe durch
eine nationale Haltung und die einmüthige Bewilligung der Mittei
in dem glücklich geführten Kriege habe. Redner conftatirte im
oeiteren Verlaufe seiner Rede, daß die Verzögerung des Friedens—
ibschlusses lediglich die gegenwärtigen Machthaäber Frankreichs ver⸗
chulden, welche, anftatt die deulscherseits freigestellte Wahl der
Zolksvertrelung vorzunehmen, es vorziehen, die Kräfte der franzö-
sischen Nation einem aussichtslosen Kampfe zus opfern. Die
Andrücke, welche der gegenwärtige Krieg bei der französischen
Ration hinterläßt, lasfen einen Herneutenn ngriff von Seiten
der Franzosen befürchten, sobald diese sich stark fühlen. Die Frie⸗
densbedingungen müssen daher vornehmiich darauf gerichtet sein
Deutschland durch vertheidigungsfähige Grenzen zu sichern, die füd—
veutschen Brüder von dem Drucke einer drohenden Stellung Frank—
reichs zu befreien. — Die erste Frucht der deulschen Siege ist das
Werk der Einigung zwischen dem Norddeutschen Bunde und Baden
ind Hessen, nämlich die zwischen den genannten Staaten derein—
harte, vom Bundesrathe einstimmig angenommene Verfassung des
»eutschen Bundes; sie wird dem Feichstage vorgelegt, ebenso die
zuf gleicher Grundlage mit Bayern kingetroffene Verständigung.
Die Uebereinstiumung mit Württemberg über das zu erstrebende
Ziel läßt hoffen, daß gleiche Uebereinstimmung über den Weg zum
Ziele nicht ausbleiben wird. — Die Thronkede fchloß mit dem
Hinweis auf den würdigen Abschluß der Legislaturperiode, die durch
)ie Berathung der Verfassung die Grenzen zwischen Norde und
Züddeutschland aufhebt. 2 n
Frankreich.

Die „Nordd. Allg. Zig.“ schreibt: Im weitern Verfolg der
vahnwitzigen Maßregel, welche einige sranzösijche Logen des fran—
zösischen und schottischen Ritus gegen die Brüder Wilhelm, König
von Preußen, und Friedrich Wilhelm, Kronprinz oon Preußen,
genommen und worüber wir seinerzeit berichtet haben, theilen wir
mit, was der „Rappel“, das Organ der Familie Hugo und auch
ein wenig des Herrn Louis Blauc, über diese Angelegenheit fal⸗
badert: „Bruder Wilhelm ist küuftig vogelfrei. Alle Freimaurer
sind autorisirt, auf ihn zu fahnden und hn zu ermorden, Es fragt
ich nur, wie dieser Urtheilsspruch ausgeführt werden wird.“ Ein
Freimaurer, vor dem ich mir erlauble, cinige Zweifel in den Ernst
eines solchen Verdikles zu setzen, erwiderte mir; Lachen Sie nicht!
Das Urtheil des maurischen Tribunals ist derartig schrectlich, daß
Bonaparte den italienischen Krieg nur aus der alleinigen Ursache
umternommen hat, um sich' der gegen ihn von den Logen in Ne—
apel und Mailand ausgesprochenen Exkommunikation zu entziehen.
Pianori und Orsini waren Freimaurer!!)...

England.

Eine Broschüre Lord Russills, des ehemalizen Ministers des
Auswärtigen, über den, Krieg, ist erschienen. In zwei Abschnitten
tellt die Broschüre die militärischen und politischen Zustände im
französischen Kaiserreiche dar. Mit Bezug auf den Krieg selbst und
die Annexionsfrage bewisskommnet der Staatsmann die Ausfich
        <pb n="716" />
        auf Deutschlands Hegemonie in Europa, und spricht die Ansicht aus, icht aufgeklart. Man glaubt, daß die kinderlosen Eheleute sie aub
zaß Elsaß und ein Theil Lothringens als „gerechte und neutrale Zuneigung mit fich genommen haben, weil dieselben sehr gut ge⸗
Sicherheiismaßregeln“ betrachtet werden sollten. Sollte aber Graf dJalten und wahrhaft elterlich behandelt worden sein sollen. Die
Bismarck mehr verlangen als dies, dann schlägt er einen gemein⸗ xhefrau befindet sich jedoch auf freiem Fuße. Auch wird erzählt,
amen und bewaffneten Widerstand vor. So meldet der „Sun““; daß namentlich der ältere Knabe gerne mit dem Beschuldigten ge—
die Pall.-Mall. Gazette“ dagegen sagt, die Broschüre sei vorerst aus zangen sei, um „in den Krieg“ zu kommen.
der Zerkulation zurückgezogen worden. p ., Warum hat denn der Bismardk keinen Waffenstillstand mit
Belgien. den Parisern geschlossen ?“ fragte ein Bauernjunge seinen politischen
Brufsel, 24. Nob. (Privat-Dep.) Aus Pariser Ballon- Bater, der eben Birnen abnahim.“ „Nu“ * sagte der Atte,-sithsi
zriefen vom. 20. November wird erst bekannt, woher der wundere de, das is wie mit den Bernen, die lassen mer drei Wuchen still
dare Volkssanguinismus —neuerlich Nahruag: schöpfte. Nämlich liege vfim Struh un da wern se von selber teet und weech, un
Picards Organ, der „Electeur libre“, meldet unter Referve; Die weun se auch su harte itze sinn. So is och mit den Frangosen
gesammten europäaischen Mächte hätten am Miltwoch den 17. ds. n Poris; die warn schun zohm ware und winnelweech, wann se
nine Collectivnote in Versailles überreicht. nur drei Wuchen müsse hungere un still liege, un do braucht mer
J se nich erst zu klopfen!“
f In der Berliner Erbswurstfabrik werden jetzt nicht nur
Wuͤrste, fsondern auch comprimirte Gemüse in großen Quantitäten
ingejertigt und der Armee nachgesendet. Wie großartig die Fabri⸗
ation dieser Speisen betrieben wird, folgte daraus, daß täglich bei⸗
aahe 60,000 Blechbüchsen damit gefüllt werden Zum Verlöthen
derselben sind 50 Klempner erforderlich, die in der Fabrik ange⸗
tellt sind. Die Büchsen werden von hiesigen Klempnermeistern ge⸗
liefert.
peIn Newyork hat der Frauenwahlrechtsvetein beschlossen,
eine Delegirte an den König von Preußen und an Jules Favbre
als Friedensapostel zu schicken. Im gleichen Sinne hat eine Graͤ⸗
fin Gasparin eine Frauenpetition veranlaßt, die mit 20,84 P Un⸗
erschriften bedeckt, an die Regierung in Tours und an das
Zauptquartier der deutschen Heere in Versailles abgeschickt wurde.

Bermischtes.

(CAus der bayerischen Verlustliste Nr. 33.) Gefecht bei Or⸗
leans am 9. Novb. 1. Inf.“Reg. 1. Batt. Todt: Stubenbord,
Heter und Wolfanger, Nikelaus, beide aus der Pfalz. Bei der
Artilleriereserve-Abtheilung wurde verwundet: Janson, Johann, Fuhr⸗
sanonier (8. Batt.) vnn Otterheim, B.e A. Kirchheimbolanden.

Am 2i. d. M. faud in Weißenburg die Arrestation eines
Postbeamten auf. dem deutschen Postamte in Weißeuburg statt. Der⸗
selbe ist beschuldigt, das Privatvermögen des Marschalls Mac Ma—-
son, das nach der Uebergabe von Straßburg poste restanto da:
— Dasselbe bestand
n französischen Staatspapieren im Werthe von 2 Millionen Franken,
und in Gold und Silbet von mindestens 100,000 Gulden. Man
and in der Wohnung des Berhaftelen das gesammte Vermögen.
Derselbe ist verheirathet, ohne Kinder, und hat überdies zwei
Maben aus Mainz, einen von 14, den andern von 13 Jahren —4 —0—
»ntfübrt und waren dieselben die ganze Zeit in Straßburg, wo⸗ Volkswirthschaft Handel und Verkehr.
jelbst er auf dem Oberpostamte verwendet und später nach Weißen⸗ Vom Mittelrhein, 22. Nop. Dem Vernebmen nach
hurg versetzt worden war. in der Familie des Beschuldigten, der haben zu der auf 5. Dezember nach Mannheim ausgeschriebenen
ach vorausgegangenen Recherchen endlich in Weißenburg entdeckt Versammlung des mittelrheinischen Fabrikantenvereins, auf welcher
wurde. Die entführten Kinder führen den Namen Becitling, aus die mit der etwaigen Annexion von Elsaß und Lothringen Hand
Mainz, deren Eltern wohnen auf der „großen Bleiche“ dajelbsi. 'n Haud gehenden volkswirthschaftlichen Fragen erörtert wverden
Welche Bewandtniß es mit den entführten Kindern hät, ist noch sollen, auch elsässische Firmen ihre Betheilizung zugesagt.
Ein LogggzzStroh
ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen wird zu kaufen gesucht boo
werden bei Ph. Lang,

Ch. Weber, Schuhmacher in St. Johann a. d. Saar
im Hirtened. Frankfurter Börse
vom 24. November 1870.
Geldsorten.
Preußische Kassenscheine .. fl. 144ö4ε
Hreußische Friedrichs drr 258269
Pistolen ... 947-49
dolländische 10 fl.⸗-Stücke 9 54 -56
Ducaten...38 86⸗88
WFrancs⸗Stucke....03827/483
xẽnglische Souvereigns. 11 34-58
Dollars in Gold— — —

Trauer-Anzeige.
Wir erfüllen hiermit die schmerzliche
Pflicht, Verwandte, Freunde und
Bekannte von dem am Mittwoch den
23. November, Nachmittags 4 Uhr,
nach kurzem Leiden in einem Alter
bon 24 Jahren, früh erfolgten Da—
hinscheiden unseres lieben Sohnes u.
Bruders

Rudolph Herz, Kaufmann,
Mittheilung zu machen.
St. Ingbert, 26. November 1870.
Die trauernden Hinterbliebenen.

3 gute Arbeiter
fönnen sofort dauernde Beschäftigung finden
bei 9*

Martin Cottl.

Nagelschmiedmeifter in Blieskastel.

Illustrirtor Familien-Kalender
füur 1871. 16. Jahrgang.
A1 etoehenen Tif⸗zshild-,„Hasehe mieh!“
7 —J 5 20
Sr. CHit . VAaHhrg
Enthalt 64 Seiten Toxt mit über 70 in den Text gedruckten Illustrationen, darunter sinã
— diczer Kalender von bedtutendom Werth schon allein
iuren as Mecen- und Närkte-Verzeichniss und durch seine gemeinnützigen Tabellen.
heber den Krieg Deutsehlands gegen Frankreieh bringt der Lalender
Ins ebenso interessante als fur Jedermann verstândlien gemachte Darstellung nebst vielen
dazu gehörigen Illustrationen und Portraits.
Die dem Kalender als Grauti--Beigabe angehæeftete
Grosse colorirte BEisonbahn-Karte von Mittel-BZuropa
igt mit alien äureh den Krieg berühmt gewordenen Ortschaften bis aut die bleinsten herah
ergunat worden.
rots dieer auffallondon Roiohkhaltigkeit ist der Preis wie fether geblieben.
her Kalender ist vorrüthig in allen Buchhandlungen und bei allen Buehbindern.
PDie verliagshandlung von A. H. Payne in Leipæig.

Hilfsverein.
Diejenigen Bewohner hiesiger Stadt,
welche dem Lazarethe „Schulhaus“
Bücher, Kopftissen, Weißzeug u. s. w. ge⸗
liehen haben, werden ersucht solche nächsten
Montag Vormittags zwischen 10 und 12
Uhr im besagten Lokale abzuholen
St. Ingbert, den 26 Nov. 1870.
Der Vorstaud.

dDas Haus des Herrn Küfer Ro⸗
Fenbusch dahier, welches er früher be—⸗
vohnte, ist aus freier Hand zu verkaufen
durch das Geschäftsbureau
Westyhaelinger.
Heu-Verkauf.

Einige 1000 Etr. vorzüglichstes würt⸗
tembergisches Gebirgsheu zu verkau—
fen bei Ph. Lang,

Holzhändler in St. Johann.

— 7 * *⸗ J
Vyileptiscehe Krämpfe (Fallsucht)
eilt brieflich der Specialarzt für Epilepfie Doctox O. KRlisen

nRerlin. jeskt Lonisensiraße 45. — Bereits über Hundert geheilt.

Kedattion. Druck und Verlag von F. X. Demes in St. Inabert.
        <pb n="717" />
        2855
* 8E2
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3333333568
366333 333357
33663333 — 3335
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3833835 3—
z38353338535 — **82 236 233222
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25 23 —3 —33 522258 5 2 —— * 2 525 553283332 ——
228 3 *8* 52— 57* 2 — — 5z7 8 — 5—7 32274 7 2
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22 7 — 2 ——— 2 57 2* 24 * 3232 — 252 —————

2 — 2——55335 d zE2— 52 —— — 2* z32683 2884 n
2555 —— — —X 353583 — ——— z22 8323226 533235
—— —— ——— —A 353587* —A— 28355582 553*3 382333 *
23532 — s 58 37 554 3333358 * —A — 7 —

25 27323557 8 5282 8 3333875337
5— 2 —— 8*28 3 —;3 555 535233 ——— 228 528323
* 5 5 — 2 —— — *2832*3 532338358 228 2
J * S * 55 3 D — 2 S 282 25
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1233 —83533335398 S S 21 8
—2* 5* 232232 8253. 7 —88308 2. 2 32658
Sa * 332 322—583 — —— 5 2. 5 75 — —
27—* * 2.*38 —22 5327 38 * —4453 327
278233 5583235352883 952 — s28223*
⸗ 57 —53 5 55 m57 — *—7 78 20 23
— — 2 2. 2* * — 2.2
—— 75383233335
253353235 A——— 332 2 — —J9 0323
— *5338233338 523125 5753 *35—2373
— — 35 723 3* 3533223
— 32855— 327 22738— V 2360333 68
522353 * 2 7 8 82 22 2 2.* *
33338 3559 — *38 53*3337835
983253 32238388 —2 2.* 533 2333333
23357 555335 *2555523 35 2335533357 .
8 5*2235 5ñ27 7 — 3 :* 238252235 3*
8 325 3353533,* 3*8* —8 — 35 2235 253 573
22 22358272 585533. 8 575 53385—3538
238 3z3363 23 73 573 2 * * z2322 EZos
— 35337 — 333776 3
5513257 232253328 7* 22258538
2 — ⸗52 —7 8 — — 757 BR3
1527 J EX&amp; 2 — —5223387*
732 5*58 „38.* 223 2828 * *538233
—A 13535 35335*538 4 532832535
3283 383. —5382335. 5 A
* 7 3 22..7 **86385385
5 — 2723.2 *2—2 4 3227 57
22838 *8 5T7T828 2275 3*
— —— — *22 55 828968
35 41335
—EX —7—5 —7 — 5882323 25 3 327335 573233323
3 5— —7 535
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        i. Angberler 2nzeiger.
3 574
84. 23

— —— G —
der St. FPnagberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerdtags⸗ und Sonntags

amer) erscheint wöchentlich vi e r mia le Dienztag, Donner stag, Samstang und Sonntag. Abonnementspreis vierteljädrig 42 Krur. oder;
312 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschriit oder deren Raum berechnet.

B 185. w e e eneme— Novemberrr e αν, 1870

und zwei aus der deutschen Gefangenschaft desertirte Offiziere, welche
rach Königsberg eskortirt wurden; ferner einige der Aburt heilung
aig Spione emgegengehende Insassen aus zwei Luftballons. Die
dier angelangten Waffentransporte gaben eine vollständige Mufter?
arte des Ruͤstzeugs, mit welchem Firmen Englands, Amerikas un
Belgiens dem'verzweifelten Kampf Frankreichs gegen vieles Geld
zie Mittel zur Fortsehung liefern. Flinten aller möglichen Sy—
steme, von denen die wenigsten dem Zündnadelgewehr überlegen,
αι — die meisten, für ihre Teäger ungewohnte Werkzeuge sind, deren ge—⸗
Deutschland. ringe Widerstandsfaͤhigkein jene den harten Foigen des Kriegsrechts
Münmchen, 24. Nov. Deutschland Heile! Bayern ist dem entgegenführt, binden einen großen Theil der Beute von Mobil⸗
euen deutschen Bunde beigetteten !..So tönte heute Abends der zarden und Freischützen. Selbst die kleine Jagd⸗ WVogelyFlinte ist
Freudenruf durch alle. Straßen der Hauptstadt, und sofort wurde ttark vertieten.. 336 (Frkf. J. 4
a. später Abendstunde, noch vielfach illuminirt und geflaggt! Das Saarbrücen, 26 Nov. Aus Versailles vom 22. Nov.
dar fürwahr vine: reudige Botschaft nach so vielen beunruhigen⸗ wird berichtet: Gestern hatte Odo Russel eine zweistündige Unter⸗
¶m widersprechenden Gerüchten! Der nationale Gedanke hat, wie redung mit Bismarck, war Mittags zum Könige geladen, hatte
aerwarten war, über ulle Rentgegenftehenden Hindernisse gesiegt, aber; wegen Unwohlsein'dabsagen müssen. ! — Kartoffelsucher kommen
wir haben das einige: deutsche Vaterland, die schönste u. beste jetzt schon zu Tausenden aus Paris heraus, so daß auf sie geschos⸗
Frucht der deutschen Stege !Es. gibt fortan keine Mainlinie mehr, sen werden muß, um sie in die Stadt zurückzutreiben. — Fürst
jer Süden ist mit dem Norden fest verbunden, alle Deutschen sitzen Linar ist dem Vernehmen nach heute früh mit einem eigenhändi-
a Zuknuft in ein und demselben Parlamente, das deutsche Volkgen Briefe des Königs nach Muͤnchen abgereist. — Sehr schlech⸗
zat endlich eine nationale Regierurg, nationale — Weiter.
st, um es mit einem, Worte zu sagen, eudlich einmal zut „Nation“. Berlin, 26. Nov. (Oifiziell.) Hayange (2St. südwest⸗
eworden. Das Streben unferer edelsten, unserer besten Männer ist lich v yn Thionville) 25. Now. Heute Morgens um 11 Uhr wurde
rwirklicht, die Wünsche Pes deutschen Volkes sind erfüllte! Dieses Thionville von unseren Truppen besetzt, 200 Geschütze: genommen
großartige Ereigniß ist für uns in Bayern von doppellem Werth', and 4000 Gefangene gemacht. Diesseilige Verluste während des
hir sind, — und es darf diefses gesagt werden, ohne sich allzu. Bombardements waren gering. 55
ehr sauguinischen Hoffnungen hinzugeben, —durch den Beitritt Eine Zusammenstellung der bis jetzt herausgegebenen Verlust⸗
u dem norddeutfrhen Bunde auch; der leidigen Känpfe mit den isten (Nr. 1 bis 109) ergibt, daß die norddeutsche Armee in den
aterlandslosen Römlingen los, wenigstens was die speziell deutsche eLampfen vom Ausbruch des Krieges an bisher vor dem Feinde
Politik dieser — Nus vollständig verlässiger Quelle eingebüßt hat:
dird mir mitgeiheilt daß die beabsichligte Reise des Königs in Todi:Verwundet: Vermißt: überhaupt:
zas deutsche Hauptquartier nicht stattfinden wird. Offiziere·· 8020 24426 24143,252
München, 25. Norp. In diesen Tagen gehen je 100 Soldaten;u FO, 499 50, 240 7,872. -68, 620
Nann Ersatztruppen für jedes Infanterie-und Jägerbataillon TAos 567 7588 7787
ach Frankreich ab. — Die beim Rückzug des Armeecorps v. d.. — 7 — —
Tn in Orlcans zurückgelassenen: Krauken und, Verwundeten Aus Menz, 22. Nob. schreibt man der K. 3. über die Er⸗
urden sowen dieseloen transportabel waren, in Begleitung der Rosion bei Plappeville folgendes; In dem großen Außenfort
hultar arzte Dr. Fischer und Dr. Buchner aus München, welche Plappeville war eine Abtheilung des 7. westphälischen Festuugs-
sd freiwillig hiezu erboten hatten, von den Franzosen nach Pau Artisi.KReg. mit dem Sortiren der in großer Masse dort aufbe⸗
n den Pyrenäeu verbracht. 1 vahrten franzʒ. Patronen und Pulvervorräthe beschaftigt. Ploͤtzlich
Munchen, 26. Nov. Bezüglich der Anterstützungen der jerieth ein Theil dieses Pulvers in Brand, die Soldaten wollten
Wittwen und Weisen der im Kriege gebliebenen oder im Dienste ur Thür · der Casematte heraussteigen, kounten diese aber nicht so
stbliebenen Unteroffiziere und Soldaten ist bestinunt, daß selbe mit chnell öffnen. die Erplosion erfolgte, ein Theil der Kasematte flog
n deslage der lehleren beginnen und mit dem letzten Tage n die Luft und an 70 Artilleristen wurden theils getödtet oder
es Monats enden, in welchem die Bezugsberechtigung exlischt. zrößtentheils sehr schwer verwundet. Ob es Bosheit eines Fran⸗
die Festsetzung und Anweisung aller aus Siaatsmitteln fließenden osen, wie das voreilige Gerucht behauptet, oder was wahr⸗
heihilfen und Unterstützungen der Wittwen und Waisen von Uns cheinlicher ist, irgend ein unglücklicher Zufall diese Erblosion ver⸗
eroffizieren und Soldaten ist dem Kriegsministerium ausschließlich anlaßt hat, muß die Untersuchung zeigen. —
orbehallen; dieses wird bei allen Reliklen der ⸗Landwehrangehör⸗ VBersailles, 25. Rov. Am 24. Nob. vertrieb Oberst
gen umd Reservislen der Fall sein. Die desfallsigen Gesuche auf düderitz halbwegs zwischen Roye (nordöstlich von Montdidier) und
obhnliches nicht auf Stempelpapier geschrieben) sind neit Beilage nmiena die Mobilgarden,. welche mit Zurüchlassung des Gepäcks
zes Todlenjcheines und unter Bezeichnung der Stelle, wo die Pen⸗ egen Bray⸗ MMordostlich won Amiens) entflohen. Eine spätere
ien oder“ Unterstützung bezogen' werden will, an die Militär⸗ Kecognoscirung desselben mit2. Compagnicen, * Estadrons und
donds Commission? beim Kriegsministerium in München zu richten 3Geschützeu stieß bei Mezieres auf sechs feindliche Bataillone mit
ind geschieht die Uebermittelung dieser Gesuche an genannte Com⸗ Iriillerie und brachte denselben nicht unbedeutende Verluste bei.
— I — diesseitiger Verlust gering.
Sfatthart, 26, Nov. Nach telegraphischer Anzeige der
Zevollmächtigten an den König sind gestern Abend 8 Uhr die Do—
menie üher den Eintrͤtt Württembergs in den
deutschen Bund in Berlin unterzeichnet worden.
Marinz. 24. Nov. Verjschiedene Zuzüge, zuletzt ein Traus⸗
zort von 2000. Mann, meistens Mobilgarden und vielen Franc⸗
ireurs haben die Zahl der hier befindlichen Gefangenen jetzt auf
iahezu 27000. Mann gebracht. Der ganze Zustand der neuen
Anto mmlinuge, namentlich det Franctireurs, ist ein wahrhäft trau·
iger. Unter den zulet angekommenen befinde: sich auch ein Maire

Telegramm.
Großer Hieg der Deulschen!
Die französische Nordarmee gänzlich
jeschlagen. Große Bestürzunqg.

J Vermischtes.
7 Eine Prophezeähunng des großen amerikanischen
Nationaldconomen Carey. Es sind nunmehr 15 Jahre, seit Carey
Folgendes schrieb: „Deutschland ist jetzt das erste Land Europa's,
das die Entwicklung der Intelligenz betrifft, und Deutschland ver⸗
)essert den physischen und moralischen Zustand seines Volles mit
iner Schnelligteit, wie kein anderer Theil det östlichen Hemisphäre
Halbkugel der Erdoberfläche) — England, hat seinen Zenith (Schei-
elpuntt) überschritten und wie Tyrus, Venedig, Holland und an“

J

2
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        ꝛete olohe Hanoelcvolter, oie ihm vorangegangen, ist es dazu de⸗ muß nich dehandelt werden wie Schulkins.“ (Der Grenadier war
Ummt, und zwax baldig, seinen Platz unter den Großmächten nämlich ein Pole). 54 33*
einzunehmen die gewesen sind. Frankreich wuͤrde untet feinem Cen- 7 Die Aff kuranzcebührsffür Briefe mit Werthangabe nach und
traisysteme ganz unfeblbar in derselben Richtung, nämlich abwärts, zus dem Elsaß und Deumschlothringen ist auf 4 ir, für je id
folgen. Die Großmaächte der Zukunft sind Deutschland, Rußland Fr. oder se 46 fl. 40 kr. ermäßigt.
und die Vereinigten Staaten.“ Gienenstiche, ein Mittel gegen Rheumatismus.) Die Wirh.
Folgendeergotzlich eScene entnimmt die Mad. Zig.“ samkeit dieses Mittels hat kürzlich ein Bienenzüchter erprobt. de
einem Feldpostbriefe: Bei der Erstürmung von le Bour get, bei von so heftigem Reißen geplagt war, daß er kaum ⸗den Arm heben
der unser Bataillon (Gardeschützen) und speciel unsere Compagnie donnte. Trotzdem mußte er eine nicht aufzuschiebende Operation
sehr stark betheiligt war, kam ich mit den Franzosen in sehr nahe nit einem Bienenstock vornehmen und erhielt dabei einen sehr en—
Verührung. Wer sich nicht ergab oder nur Miene machte, sich zu pfindlichen Stich an den Daumen des kranken Armes. Rasch trat
vertheidigen, wurde sofort niedergestochen oder erschossen; überhaupt die gewöhnliche Geschwulst ein und verbreitete sich von der Hand
ist Pardon bei uns kein geläufiges Wort. Trotzdem hatten wir bis zum Arm. In dem Maße aber wie sie fortschritt, ja saß
Iber 1200 Gefangene, darunter die 4. Compagnie „Franetireurs noch schneller, verschwand aller rheumatische Schmerz aus dem Arm;
de la presse de Paris““, lauter Windbeutel mit Nasenllemmern ꝛc. binnen einer kleinen halben Stunde war derselde völlig davon he
Fin solcher dumme Junge drückte beim Eindringen in ein Haus reit. Als nach einiger Zeit dasselbe Leiden eintrat, ließ der
auf einen Grenadier vom Regiment Koöͤnigin Elisabeth“ seinen Mann sich absichtlich stechen und⸗ kam zu demselben Erfolg. Herr
Rebolver ab, ohne zu treffen. WasFJihut mein Grenadier ? Anstatt Schmitt. Redacteur der⸗ Eichstüdter Bienenztg.“, saat in derselben
den Bengel todtzustechen, gibt er ihm eine mächtiche Ohrfeige, daß paß er durch ein-Paar flüchtige Bieneustiche in we nigen?· Stunden
der Herl gleich in die andere Zimmexece zaumelt. nimmt ihm den von einem hartnäckigen Rheumatismus im Arme geheilt wor⸗
Revolver ab und sagt: „Ist sich dummer Jung', noch zu dumm, den ist. J * J * —6

—“
——
—
m
Bekanntmachung: I a; Frr Zau⸗ des Herrn Küfer Ro—
v g 4 enbus 27 p welches 4
Die Lieferung des für die l. Sternkohlengruben St. Ingbert und Mittelberbach — D ——— —53
Hetriebsjahre 1871 nöthigen Rüböls und zwar ⸗ 5 J r ———
a., für die k. Grube St. Ingbert mit eirca 600 Zentner à 50 Kilogramm und —*X Ainager.“
b für die k. Grube Mittelbexbach mit circa 100 Zentner à 50 Kilogramm soll im eAphaelluger
Submissionswege vergeben werden. — Der aus A Zimmern bessehem
Die Angebote sind verschlossen und gehörig bezeichnet .. vbere Stock meines Wohnhauses Gruher
bis 3. Deeember Nachmittags æ UrrWittwe Schmidt) in ju vermethen
bei dem unterfertigten Amte einzureichen, bei welchem auch die Lieferungsbedingungen ein ⸗ kann gleich bezogen werden.
gesehen werden können. —7 A
St Ingbert. am 21. November 1870.. —— Eudwig Marzlin, in On
um he Dask. Bergamt: Mitwoch Abend von 6 Uhr al
IJ. Kamann..
Ilustrirtor Familien Palonder
für 1871. B. dahreang —
r Guno.

.3.
m I — —*
bei PeterVVαναν.
DTAUnentgeldliche Kur der
Trunksucht.
Ausgefuͤhrt nach rationellee Meihode und
eigener Erfindung älterer Aerzte; zum Wohle
der Mitmenschen. Die Kur wird ohne
Wissen des Kranken vollzogen. Gefällige
Anfragen beliebe man vertrauensvoll: einzu⸗
senden unter der Adresse⸗-- V. nud F.
Frankfurt. a/Oder. Poste restante.
T. — — —
Zur Beachtung.
Wer fich eine. angeuehme Unterhaltung
bereiten will, der wähle sich einen Pfycho⸗
graphen oder Seelensprecher, welcher
durch menschlichen Magnetismus in Beweq⸗
ung gebracht wird; und; wodurch man sich
mit abgeschiedenen Seelen, welche einem
lieb und kheuer sind, in Verbinduͤng setzen
und besprechen! dann.“ Diefelben sind zu
haben im Preise von à 8 Rihl. nebst Ge⸗
hrauch⸗Anweisungen binen —
n. W. Falkenberg.
Frantfurt a / Oder. Richt⸗ Str. Nr 533.
Hiermit spricht der Unterzeichnele dem
geehrten Comite des Helfs-Vereins für Ver⸗
wundete, den barmherzigen Schwestern, Hrn.
Landrichter Kieffer und den hochgeschützten
Familien der Stadt, für die erwiesenen
Wohlthaten, und für die siets dargebrachte
Freundlichkeit seinen herzlichften Dantk aus
stets wird St. Ingbert ihn an eint, wenn
auch jchmerzensreiche, so doch auch schoͤne
Zeit seines Lebens erinnern.
William Staeger, J
Gefreiter des Regiments Äronprinz—

48 ehn e mie he
00
vüũhrg.
Enthãlt 64 Seiten Text mit ũber 70 in den Text gedruckten LDlustrationen, darunter sinã
zuch ganzseitige Bilder. Für Viele ist dieser Kalender von bedtutendom Werth schon allein
lurch das Messen- und Märkte-Verzeichniss und durch seine gemeinnützigen Tabellen.
Deber denm Kriesg Deutsehlands gegen Frankreieh bringt der Kalender
eino ebonso interessante als für Jedermann verstândlieh gemachte Darstellung nebst vielen
daau gehõrigen Illustrationen und Portraitts.
PDie dem Katender ais Qratis-heigube angenheftet
— 7 77, 7— 77* —7—7 —7 —— — 3
EGrosse colorirto Bisenbahn-Esrte von Mittel-Buropa
ist mit allen dureh den Krieg berühmt, gewordenen Ortschaften bis auf die kleinsten herab
ganat worden. —
7rois diesor aufsallenden Belobhaitigkeit iat der Preis wie frabor geblieden.
Dar Lalender ist vorräthig in allen Bachhandlungen und bei allon Buehbindern.
Die VerInxuAndlung von A. H. Payne im Leipæ ig.

Epileptische Krämpfe (Fallsucht
heilt brieflich der Specialarzt für Epilepfie Doctor O. Kultiseh
in MWorlin. je ßt: Louisensraße 45. — Rereits über Hundert geheilt.
Bei meiner Abteise zut Armee des Ge⸗
neral v. Manteuffel rufe ich allen Freunden
und Belkannten ein herzliches Lebewohl
unß ein frohes „Auf Wiedersehrn“
u. William Staeger.

Von W. Hildebrandt. — „Vorposten⸗
gefechte eines litrrarischen Frane⸗
kireurs.“ Von Oscar Blumenthal. —
„Allerlei“: Das Schloß von Versailles
Vom Kaiser der Franzosen?. — ECor—
respondenzzʒz
z2 DSlustrationenn
Napoleon's Besuch auf der
köwent urg. —

Versailles. eereee47
Das Neue Blatt ist zu beziehen durch
alle Buchhand lungen und Vostanstalten.

Stroh
wird zu kaufen gefucht von
Ph. Lang,
in St. Iopbann a. d. Saar.“

Ddas Neue Blatt No. 50
Vierteljährlich nur 1821/. SEgr.
ist soeben eingetroffen und enthält:
initdrisehe UDnterrichisbriefe
fur Jedermann. A
von einem Hauptmann a. 2D.
„Stille Wasser find tief.“ Novelle.
VJon Louise Ernesti Nord und
SZüd.“ „Der große Bummler“.
Redattion, Druck und Verlag von F. X. Deme 8 in St. Inabert.
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        3*
233355 75537
5* 255 —3553333258 5J 3
1375 87 28 52 2228557325 *
883.2— 52325* —E —24 — — —A— —
52 — 58 55 8 222 234 55
z25588 8 2 83 —: A B 55* ⸗ 53 25 5 ——
— * * M n 3332 22* 5523537 —— 8 —— ———— 2438*
Se 6 53 353 2 6 A * — 7 8
37— 2563236 355 38883 sz
— — 26223 23568 —* 8 58 —* 8 —A —;A
55*5385 8 — z3338282538 8*55 22832* 545— 32532
z7 3332 333535233 A 52833 3323
— — —37 222 52 — 5522332 2* 75323 355
e 537 835 —A Xi
38 —3255 4 323 2 8 2 * —A 823
8 5322 28— 2523 232727725 * — 5 4335
333 *5 2 * — —22 —*8— * * * 7 * e52
2257*88 85352 2355 25 22323 z5 333756 —8* —
3357 353355523533 555 Sm 22 5 E 55 —— — 22
—— 38383 38388 355 — J ——
2 77 2* —1 — 5 —83 5535555 . 7 57 2 255* 9— 232
— 283 — 8 2— 3328 553853738 3253533— 5353
3 3833655 532335 353327* ——
58 33328* — 13*23 222 —— — ——— 32233 9 —M
— 3833857* 3355533 3337 —3533 322* *25835 83 3838
—— 2388 33 2 35 5 382 5222 5* * 4J 387 T25
2285 223 — * 55285 13232 2 —2 —c — —
32 3 224 525 525 —58— s 25538 —877— 33352
ẽ 232 33232 ———— 252333 2 2 —58338 5 388 *54 577*
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513733385323783 — 3
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33 2830*337 —3 53 23824552 353353
7533533 23353236 72 22 S * 2* — 200. e⸗ — m8
3853 5332838538 — 338255
8 EZAEBS. Añ 8 ** 8 8. 2* ————
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—— 22 — J 8
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32— 2 VRD — — E —— * m5* m2* 232 —262* 8 — —— 22

—— 85 122 —S 3 5 — 23358 ——— 82*2 5* 28 48835*3

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J 7 — — E.3* * — 3328 2137* —A —2
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2 33 —3 —5 33378878 —8 33—328*
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325 33—33 23238 3333 33 3 *
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55 55328 — —778 — —— 35 328 323723 —85 52 8— 3.·28 —— —
—— 337558 33 3 83 72
135533 5337535278 33353855 332357 5
8525852 — 253 555738 *z5 Ex622 s288 ——372
* —355335*23 2 555823 —Se 2 — —
7 ————— 53 52 863* —A — * 8*
55*22 78*5 — —35 2 5332. 552 352368 760 — 2228
ü 3373 2338 83 338—8 535 5

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232582 z85 3833 33833338 *
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3323 75 212333 2828 5333385
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2 5253 2288 750 3 7 2* —— ———— 5333—2 Ru —S13205 33 85
35 2525 2663 33335 35333 3 53333
* — * * ——233 — — 28 25 — 2233
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237
Su usbearter Anze iner lund das wit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungäblatt, mit der Dienztags-, Dounerstags ⸗ und Sonntacẽ
mmer) erscheiul wochentlich vier mal: Dienstag, Donner btag, Samstag und Sonntaa. Abonnementapreis vierteliahrig 42 Krur. oder
In 18 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.

5445 75F —
—— 186. —A * — 47* Donnerate⸗.

— — — —
6870

— — —
—aa, Telegramme.—

Versailles, 28. Nov. (Offiziell) Der Königin Auqusta
n Berlin. Gestern aie gire iches Gefecht südlich von Amiens
urch General Manteuffel mit cinem Theile der ersten Armee.
ginige tausend Mann feindlicher Verluste. 700 Gefangene, eine
Fahne der Mobilgarde. 9. Husarenregiment ritt ein Marineba⸗
gilion nieder. Unser Verlust nicht unbedeutend. —

n Wil helm.

Verfailles, 28. Nov.« (Officiell.) Der General Feld⸗
aatschall Prinz Friedrich Karl meldet: Am 28. Nos. wurde das
o. Armeecorps durch bedeutend überlegene Kräfte des Gegners
ngegriffen AEzgs concentrirte sich bei Beaune la Rolande (nordöst⸗
ch don Orleans bei Pithiniers), woselbst es sich sie greisch be⸗
aupie te, und heute Nachmittag in meinem Beisein durch die 5.
division und eine CavalerieDivision unterstützt wurde. Unser
zerlust etwa 1000 Mann, feindlicher Verlust sehr bedeutend, viele
sundert Gefangene in unseren Händen. Der Kampf endete wach
uhr.— Ferner ist von der J. Armee die Meldung eingegangen:
In Folge der siegreichen Schlacht am 27. ist Amiens am 28. von
Zeneral Goͤben besetzt worden. TF v. Podbielsty.

Verfsailles, 29. Nov. Das Gros der Loirearmee ver⸗
uchte gestern mit einem Gewaltstoße in der Richtung auf Fontaine⸗
leau durchzubrechen, stieß dabei in der Gegend von Beaune:le⸗
Lolaude auf das 10. deutsche Armeecorps und wurde von diesem,
erstärkt durch die 5. Division und die erste Cavaleriedivision, mit
sroßen Verlusten an Todten, Verwundeten und namentlich Ge⸗
angenen zurückgeworfen.

BrelAiles, 29 RNob.Offiiell.)“ Der Prinz Frie⸗
rich Karl meldet: Das gestrige Gefecht ist eine wahre Riederlage
es groͤßten Theiles der Loire ⸗Armee, von« der das ganze 20.
Forps und wahrscheinlich auch das 18. und Theile des 15. und
6. da waren. Rach franzosischen Angaben 70,000 Mann. Das 20.
ocht ganz, die anderen theiiweise. Der Feind ließ 1000 Todte auf!
sem Schlachifelde und soll, üher 4000 Blessirte haben, 1600 ge⸗
unde Gefangene, die sich stündlich —¶ mehren. Der Gesammiverlust
eträgt · wohl 7000 Mann.“ General d'Aurelie de Paladine soll
zlessirt sein. Unser Verlust ist 1000 Mann, wenig Offiziere.

Versaurles, 29. Nov. Der bei Amiens geschlagene
yeind fliehi in voller Aufldsung, von den dieffeitigen Truppen
verfolgzi, gegen Norden. In seinen Verschanzungen wurden noch,
er Geschühe vorgefunden. In Folge des siegreichen Kampfes des
d. Armeecorpe am 28. hat der vor demselben befindliche Gegner
den Ruckzug weiter fortgesetzt. — In der Nacht vom 28. zum 29..
owie am Morgen des 209. heftiges Geschütfeuer aus den Forts
un Paris, demnächst stärkerer Ausfall, unterstützt durch die Ka⸗
onenboote auf der Seine gegen l'Hay und das 6. Armeecorps;
seicheitig kleinere Ausfälle, unter anderen gegen das 5. Armee—
vorpe und Dewonstrationen an verschiedenen Stellen. ẽDer Feind
berall siegreich zuüchgeschlagen. Mehrere hundert Gefangene in
unseren Handen. Diesseitiger Verlust 7 Offiziere uud 100 Mann.

ve podrieisth.
Di jon“ 27 Robl“ Eine Recognostirung am 26. ds. ergab,
aß Garibaldi mit seinem Corps von Pasques im Anmarsch sei.
Zei einiretender Nacht wurden die Vorposten des Füsilier⸗Bataillons
xes 8. Regiments heflig augegriffen, svvom Bataillon Unger aber
ufgenommen; dieses wies drei Angriffe zurük. Der Feind floh
n voller Unordnung und warf Gepäck und Waffen fort. Heute
im 27, November ging Werder mit drei Brigaden zum Angriffe
jor, erreichte die feindliche Arriergarde bei Pasques durch Um⸗
ehung von Plombiere. Der Feind verlor 8300 —400 Mann
Todte und Verwundete, diesseitiger Verlust an beiden Tagen etwa
— Mann. Mennotti Garibaldi soll am 26. Nov. commandirt
zaben. —
—Braussel, 29. Nowd. Die „Indep.“ meldet: Amiens
ourde franzoͤsischerseitz preisgegeben; die gesammte Rordarmee

..
2
etirirt mittelsft der Eisenbahn sütwärts; große Bestürzung in den
Ddepartements des Nordens und der Somme. (Ein anderes Tele⸗
zramm aus Brüssel gibt folgende Details über die Schlacht bei
amiens: „Das Centrum der Franzosen war ein stark befestigtes
zager, auf ihrem rechten Flügel Villiers Bretonneur an der Bahn
on Amiens nach Nheims, auf ihrem linken Flügel Aves und Dury.
Monteuffel hatte sein Centrum in Moreuil an der Straße von
Imiens nach Compiegne. Der blutige 10ftündige Kampf endete
ait vollständiger Niederlage der Franzosen, die sich nur bei Dury
ehaupteten.“ — Eine Depesche aus Lisle [das mir noch auf dem
Seeweg mit Tours in Verbindung steht] erwähnt einer Proclamu⸗
won des Regierungscommissärs Testelin, welcher die Niederlage der
dordarmee und die Besetzung von Amiens anzzigt und beifügt:
Ansere Sache ist noch nicht durchaus verzweifelt: eine Schlacht ist
jerloren, aber weder eine vollständige Auflösung. noch ein entschei⸗
endes Mißgeschick zu constatiren.“)
Deutschland. J

Munchen. Nach verschiedenen Blättern hat Bayrn neben der eige—
en Verwaltung des Militärwesens das Privilegium erhalten, daß der
Zonig von Bayern seine sämmtlichen Offiziere vom General bis
um Subalternoffizier selbst ernennt, daß die bayerische Armee
hre Uniformirung behält und daß der Bundesfeldherr ohne Ge⸗
iehmigung des Königs von Bayern in Bayern keine Festungen
inlegen darf. Im Uebrigen aber ist Bayern, genau so, wie die
idrigen Staaten, an die Bestimmungen der nord deutschen Bundes⸗
xiessverfafsung gebunden. Nach der „N. Fr. Pr.“ bliebe anuch
»ie — factisch — geringere bayerische Präsenzzeit beibehalten.
Die deutsche Bundes Armee wird demnächst also aus 18 Armee-
Torps und einem Garde Corps bestehen. Die Nummern von
25— 136 sind durch die badischen und württembergischen Trupyen
rusgefüllt. Die deutsche Armee zählt somit jetzt 136 Linien-In⸗
anterie⸗Reg: menter und 9 Garde⸗Infanterie⸗Regimenter. Das
3. und 14. Armee ˖ Corps wird aus den beiden bayerischen Armee⸗
Forps gebildet, das 150. aus der badischen und württembergischen
division.

Der bayerische Gesandte in St. Petersburg, Frhr. v. Truchseß,
ind der bayerische Gesandte in Florenz, v. Dönniges, sind hier
ingekommen. — In der hiesigen Erzgießerei wurde der Guß einer
»er vier symbolischen Figuren vollendet, welche das Deukmal des
dönigs Marimilian II. umgeben werden. Die Figur stiellt den
Frieden“ vor und bezieht sich auf das einst gesprochene Wort des
zöchstseligen Königs: Ich wille Friede haben mit meinem
dolte

Berlin, 27. Nov. Die Unlerzeichnung deß Protokolles mit
Württemberg ist noch gestern Abend erfolgt und heute dem Bundesrathe
nitgeiheilt worden. Der Anschluä erfolgt wie mit Baden u. Hessen,
orbehaltlich einiger nicht sehr wesentlicher Aenderung n. Bekannt
st schon, daß Post und Telegraphen in der Verwaltung Würitem⸗
jergs bleiben nach der Gesetzgebung des Bundes, welchem dadurch
uuch die Oberleitung wenigstens thatsächlich anheimfällt. »Die
Militärkonvention ist ähnlich wie mit Sachsen abgeschlossen. Man
zestätigt, daß die Ersparnisse am Militärbudget dem württemberg⸗
schen Antheil vorbehalten bleiben. Wie diese Berechnung stoti-
inden soll ist noch nicht aufgekläͤrt. Die Bundesverfassung hat,
vie man weiß, von dem früheren System der Kortignente abge-
ehen. Eines der wesentlichen Momente der gegenwärtigen Ver⸗
assung ist, daß das Heer aus einem Prozent der Bevölkerung be⸗
teht und das Budget sich auf 225 Thlr. beziffert, so viel Mal,
Us die Kopfzahl der Friedensstärke des Heeres heträgt. Die
ragliche Bestimmung dürfte im Reichstage aungefochten werden“

Bromberg, 25. Nov. Große Sensation erregte gestern
die Vernehmung und Verhaftung des sich hier aushaltenden Fräu⸗
leins Bertha Weiß, von deren vermeintlichen Heldenthaten alle
Blätter voll waren. Nachdem verschiedene Blätter romanartige
Notizen über diesen vermeintlichen Kriegshelden gebracht, siellt sich
die Sache als ein purer Schwindel heraus. In Begle'tung einiger
        <pb n="724" />
        Soldaten ist die mysteriöse Dame vorläusig
eliefert worded IJ

Wi *. Nod.(Frankf. Zig.“)eVer Don Preußen
unterslũ tzte Vorschlags Gotischakoffs, n Petersburg eine Conferzaz
Pbiuhalien, ist hier ahgelehnt. 78

Frankreich.

Das folgende hübsche Geurcbildchen aus Pariser Zuständen
ind Stimmungen liefert ein Versailler Correspondent der „National⸗
Zig.“:n Die Wiedetbesetzung pvon Orleans dutch den General Aurelles
*. —XX mennt ihn seitdem der Volkswitz der
Pariser) wurde freilich von den: Ckubrednern der Haupistadt start
ecwertet, doch fanden sie einigen Widerspeuch. „Was discutiren
vir noch?“ rief einer dieser Redner iun einer Bollsversamimluiug in
Hellebisse⸗ Durchbrechen. wir mit einem. gewaltigen· Elau des
Patriotiswus die Soldlingshorden dieser nordischen Barbaren, die
inser Lond verwürsten. Auf, nach Berlin l“ —Ich bin ganz
Meinumg, detz geehrten: Vorredners - unterbrach ihn ein
Anderer nur sielle ich die Bedingung, daß er selbst uns vorangehe.
— Warum xegen, sich die großen Panner Frankreichs nicht 7
Warum Hleiben sie unbeweglich und, kalt bei der Noth unseres
Baterlandes ?7 declamirte ein anderer Schönredner in seinem Club.
—, Weil sie in Bronze gegossen sind,“, gab eine sarkastijche Stimme
hon der; Galerie zur Antwort

Belgienn.

u Prüsssel, 28. Nov. Aus Osiende, 27., meldet die „Indp.“:
Für die preußische Regierung siund im Verlauf der letzten Woche
zrei englische Dampfer mit circa 50 Millionen Franken Goldstangen⸗
werth eingetroffen. Aehnliche Sendnngen bis zur Totalhöhe von
100. Millionen sind fürdie nächste Woche signalisirt.

!. Rußland.

Petersburg, 28. Nov. (Frankf. Journ.) Aus Konn⸗
dantinopel, 27. meldet die Russische Telegr. Agentur: „Der
Zultan und der Großvezier. geben., laut authentischen Nachrichten,
zie gemäßigtesten Gesinnungen kund, und betrachten das Juteresse
er Türkei als ungefährdet. Sie suchen eine Lösung der Schwierig⸗
eiten, welche die Pontusfrage bietet, auf versöhnlichein Wege her⸗
heizuführen “ ,c

volkswirthschaft Handel und Verteys —
Mürch vu, 26Nosd, Vom4 bis 2yDezember j. J. einschseßliq
verden Privalpackele an An jehgrige der bayer. Armee untek den in den
Ausschreiben vomi⸗ 15. und A7 Oktobex Ifd. Isbelannt orth uen
Borschriften und Beschränkungen (Siehe Nr. — St. Ing⸗
zerter Anzeigers unter Verkehrsunachrichten: München,
16. Okltober:) wieder zur Beförderung durch die Feldpost ange.
rommen.
Vam' S. Dezember fd. Is. anfa ugend miuß: mit Nüchsicht auf
den die Postanstalt in taußergewöhnbicher Weise⸗in; Auspruch nehmen
en Weihnachtsverkehr in⸗ Annahme von Privalpacketen an bayer.
Truppen in Frankreich bdis auf Weiteres wieder eingestellt bleiben.
.Die vom Icebis 7. Dezember ifd. Is. zur Aufgabz⸗gelanger.
den. Militärpackete haben die Postanfialten jedes mal auf. die ihrer
stoute nächstgelegene Hauptfahrpostexpedition zur Weiterspedition z
ar tiren. —,
Die Direction der prul; Fisenbahnen macht fol
jendes bekannte:r 23
Die' seit dem: Ausbruchedes Krieges vielfach; vorkommenden
Zerzögernngen in der Abnahme don Giltterwbabem⸗ wiederholt
leberfüllungen unserer Stationen und in⸗Folge dessen⸗: Vertehrd⸗
törungen herbeigeführt.“Wir sehen: uns daher zu?machstehenden
Bestimmungen ver anlaßten an
1) Die Am' 8. 14 des Reglements für den Pfälzischen Güter⸗
verkehr getroffene Anotdaung: wach! welcher angekommene Güter
innen 24 Stunden nach⸗ Zusendung der Benachrichtigung während
der vorgeschriebenen Geschäftsstunden abzunehmengß beziehungsweise
muszuladen und abzuführen sind,“ wird hiermitodchin abgeändert,
daß dieses Geschäft bis auf Weiteres binnen 12 Stunden zu e—⸗
folgen hat. H ν . ι ν αι..
2) Das nach 8. 18 des Reglements zu erhebende Lagergelt
vird auf 3 kr.“ per Centner und Tagdie Wagenstrafniethe auf
5 fl. 16 kt. per Wagen und angefangenen Dag rerhöht.attn r
Die unter Ziffer1 uimde R erwähnten Bestimmtzugen ireten
nit dem L. Dezember l. Is. in Kraft. un α ν e
21Ludwigshafen im November?IB7O0.20 αι l-οιια
—* ————— —12111118712 249

Bekanntmachung
Diejenigen Pferdebesitzer, welche beabsich⸗
igen, im kommenden Jahre 18710
zeschäler zum Zwede der Zucht gegen dr
ahlung oder sonstigs Vergütung zu halten,
perden hiemit auf die Bestimmung des 8.
5 der allerhöchsten Verordnung dom 16.
Sept. 1884 (Amtsbl. S. 1267) zur Dar⸗
aachochtuun hingewiesen, uub aufsefordert,
zienn vorschriftsmäßiges Anzeige mebsten dem
Zengnisse des Bürgermeisteramts üͤber den
hesih des zur Ausübung der Beschä⸗
erei erforderlichen umschlossenen Raumes!
pätestens am 831.. Dezember L. J. »bei der
interfertigten Behörde winzureichen, da spater
ingereichte Anzeigen unberücksichtigt bleiben
nüssen.
Gweibrücken, den 26. November 1870.
in en Ki wigl. Bezir büsa mu
I Damm.
ůô — — *
Feinst gemahlenen Zueer
HFani mAα ν, Candisnzueker,
Brustæ ue keær-- Rum α
Arae Punεεν,,
νH Citroren nuα
Vani IIe, Chocolade- α
agrünen und schwarzen Thee 2 elu
empfieltt purn ν “ien
*n Frits Panzerbieter.·
Der 2Stock meines Faufes ift zu
vermiethelt uurd kann sofott bezogen werden.
—O———

—V— — 32234 NALITMMLMI
dtollworok ete Brũst Bonbons
Prämiirt; auf allen Ausstellungen⸗ 5
Eine Verhindung vow Zucker und solchen Kräuterz 8 —
Extrocten, deren wohlthätige Einwirkung auf die Ree E —*
spirations · Organt von der medicinischen Wissenschaff L
festgestellt sind, ν i ν — .4
Depots dieser Bruft⸗Bonbons in versiegelten Packeten mit Gebrauchsanweifung ð i40
nefinden sich in St. Ingbert bei J. J. Grewenig und beir Eond. Ge Rickel
nBlieskastel bei F. UAnprederis
An
TIIMALAIA J V ν v adér
Ilustrirtex FPamilien·alendee
0MR nie
... für —18713 —16 Jahrgang
Mit einem in nonen Tizt os bjbe 4 as hq ꝓri.e, Ha
32 9 63 574 25
DPrs Ic Er. Sidl. f nrg
R * X —————— 3 1313
Pnthalt 64 Seiten Toxt mit über 70 in den Text gedrunokten Mustrationen, —— gind
ach ganzseitige Bilder. Fur Vielo ist dieser Kalendér von bedtutendöm Werth vehon anein
lurch das Mescen-- und Märkte-Verzeichniss“ und durch seint gemeinnützigon“: Tabessen.
Deber den RKries Dentsehlands gegen FPranireien bringer Lalepde—
eins ebenso interessante als für Jedermann. versstündliob gemaehte Pargtollung ANebsb. giclen
—8 5 da 2553 dazu gehõrigen Llustratiquen und Portraits 8 — —
mirnnn Die dem Kalender viis Grati Beigube gngèélæftete —
Grosso colorirto — ——
ist, mit allen dureh denc Krieg herũhmt· gewordenen- Ortschafson, bis gaf die Noinsten herab
—D * ergnet worden. ιι
9 EFrrota diener austallenden Rolokhaltighoit. ist; der Freis wie fruhor —E —58 *
. Per KLalender ist vorrũthig in allen- Buenhapdlungen und vdei allen Buchbindern.““
Die Verlagshandlung von AV. Paynqo im Leipæig-

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Frucht⸗ VBrod⸗ Fleisch ꝛc. Preise
25 53* 7 det Stadt Jweibrücken d.“ 1. Dezemher.
Haushälterin⸗ Gesoch. Weijen 7 l. 83 ir. Korn 6 fl. 27 kr
Ein anstadiges Mädchena, dathoölischer Gerste 2reihige, — jl. — kr. Gerste piet
Fonfession, die kochen kanm. einen kleine, reihige sl. — tr. Spelz bl 89046.
Haushaltung bolistaudig, zu leisen vermag, Spelzkern — fl. —lh.. Dinlel — fs.

ind Kinder zii behandeln weiß, kann zu A r. „Mischfrucht — fl. —. kr. Hafern

Weihnachtenn eiuegiute. Stelle, erhalten.n5 142 tt. Karioffein“l' fi. — kr. Heun
—V Bl. ertheilt uähere Auskunftenacfl. 26kr. Strohr2 fla Gkr. per.

—
ornbrob geKilogr. Nhidr bifivL Kilogt
20 tt. ditio I Kiloge IO kel Gemischtbrosos
dil. 36 kr. TPaax Weck7 Loth 2 lr. Rind—
feisch EPual. AsittOnal.—k
daibfleisch 180fr. Hainmelfleisch 16r.
— —— Wan
24 tt. Bior Ior? pet Liter, Buter 80 k.
per Pfundz
Redaltion, Druck üͤnd Verlag von F. X. Die m'e tz in St. Ingbeit.“ **0
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3 2 36 6 A —— —— 2
35 52 2 38* 8 ——— —* 523. * —*7
222 53 45 2—7 7 —8 7—
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515232* 28 8. — 2 35 238 3 *8* —s 539—
3— —3* —— —* 2 25 * F — 7
3.8 533 35 5387 22 —z323523 — S 5z35*7 2 8* — * 2
2 53255 —235 — 6 9 —2535858 — ⸗— 8
33 —7—335 523355 83 5*55333
———— — 5
3 85535 58 838238 — — 25 28 828 —383
J * — J * 7 2 ——— —5—
53 5 — —5 — 388383 —B— *
— 23235 *558 2 5522382 —0 — —z * 25. 3—7— 3.5 828
3 *5 . *3 —5 3228 5
* * 538 27 3*8 O —— * 88* * * —— — —— —A 538533*
— — 3*352 383355 3z35732 —33
—— 3—533— ——83 —— 538 * — 66 *75c2 2
2275553 33332* 1233 —5830 32 — —2c535—
2 z 3387368 50 2328 2535332375 5226332
2 ꝛ —T ES * 52222 S T —9 2
—A ——— — —A e ———— c — 258 v 22 5335
— —— ——588 238 2 —V — — — 28 83 82
— 27* —&amp;A — 2 —— — — * — 2 3* 7 —*8
—AA—— 3 228 6 64
z353 63 33255 —238323 58238 643
835. 5 25288 —* *
Z2685 33282

55288
222282 —
—55533 538333233333235 53
533 2 553 —. 85c — 8*53
2 53377253 2252 * ——— E
*2 22 —A 22328 55— 35735 2*
28 53333 53527 353753* s E5 325
** 253572 3* 37 23*7
A—— 3288 —38833* 78
2 — 7. 2 225 — T X. iub — * — —
8 2 2228 2 2— 23 »57
58 2 * 3 * 2 22 3 28 ao —— 7—
8 25 E 25 —* 4553 783 * 6
S53 —— 52 77 25 ———— 232 23
53* * 78 28 8 22
22 25337 2335* 35687 -J 7533 —3*
*578*8538 3335333. 33833 8 78*
J 28 2 — * —
582287 —— —— — ———— — Z 8*
* —8 — 5m33737. 3* 238 2
2T.S2 3328388338* — F— 332*88
23 52335 3753 —52358 —5238 3 5835 * 8 3. 5z *
53 —5853* 253 5 *582 —— 5562 5.3 F *28
3833* 1533 —*73 3303 3836 3338
47 —8 — 2 — —3 — 8 * 3 F 8
»3506825 35 83253 3 33533—587
227 3 —— * 9 — —————— 232 2 2 5224 *
25 2537* — n 2325583*533 *522 2J32435
—2683 325 33333 8 120 72255 232— 5583
—2 555 355— 5333 —z528 638—— — —
2— —3 338 25533233338 5 ———
——— 7 59
53258 3 ——3222372 2 33535358 333853827255
3 333383* 52 3353 3335
9 7 — * 28 E — 2 * —52 57 2 32
22 522— 77 3033 2 22 2752222 * * —— 3 — — —
* 3332358 3535553535 556 28 558
2 —3 2 553558 2
232838 555 — —388 —

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33355535*
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B53383 323238

5* 8 —5. 3*8

3 3 28

— 3 585

8 —9 2* * 81

——

53 332 5 5 S— 5
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53 — —

— 38——
2323 52—3 5*58
38889 — —
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— 833 — —235
*23z8 33 28833
—— 2
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— —
353 5337—33

—* 5235 7

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833 333383333*
8 —355 255 252
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6* *2 8R332
* 0 3— — 2*222
583 2385 233832336—
58 335355 223 3 —50
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2333 —3 —3 5258 35
2.33 3833 3328— ——— 982253325 225
2533 32233377 *58 252323823508 58433520
e2335853 33 28 53557*

3232333 - 3 ——— 3 *52* 52523 43 2537
3383 38 2355528 8 — — — 23328*46
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22 3 223 87 — —— 2523 — 2222* 3
252* 238 582. 225 523 2 — 8*2
24 3 33 33 —3 5855 283532
Ax 23582 22 ——— 9 *83 5323 2 545 —
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der St. Jugberter, Anzeiger (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltunzsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstagb⸗ und Sonntags
mmer) ericheint woͤchentlich vie r mal: Ditustag, Donner stag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. *

Samstag, den 8. Dezember — 1870.

—— —
Telegramme.

München, 2. Dec. (Trlegramm an das Kriegsministerium.)
gersailes, 30 Nov. Gestern hatte das Corps des Generals
d. Tann ein glückliches Gefecht westlich von Orleans.

Versaill'es, 30. Nov. Nachdem gestern das 6. Armee⸗
Forps mehrfache Angriffe des 1. Corps der 2. Armee von Paris
jegreich zurückgewiesen, wurde während der ganzen Nacht von den
Jorts ein ungewöhnliches heftiges Feuer unterhalten. Heute Morgen
Atwickelte der Feind unter gleichzeitiger Demonstration auf 8
chiedenen Punkten der Enceinte von Paris sehr bedeutende Streit⸗
räfte zwischen Seine und Marne und. griff mit denselben um 11
hr unsere dortigen Positionen an. ——

Es entspann sich ein sehr heftiger Kampf, von unserer Seite
auptsächlich geführt durch die württembergische Division und dem
jroßten Theile des 12. (böniglich sächsischeu), sowie durch Theile
eg 2. und 6. Armeecorps. Der Kampf dauerte bis 6 Uhr
Abends, zu welcher Stunde unsere siegreichen Truppen den Feind
uf der ganzen Linie zurückgeworfen hatten. Weitere Details noch
iicht bekannt.

Unser Verlust in der Schlacht von Amiens beziffert sich auf
4 Offiziere und 1300 Mann todt und verwundet.

Die feindliche Nordarmee befindet sich in vollständiger
leroute.

Die Citadelle von Amiens hat heute nach kurzem Gefechte,
n welchem der Commardant gefangen gemacht, capitulirt, 400
Befangene, 11 Offiziere sowie 30 Geschütze sind in unsere Hände
jefallen.

General v. Werder meldet: Garibaldi's Rückzug ist in Flucht
uusgeartet. v. Podbielsky.

Versailles, 30. Nov. (Officiell.) Der Königin Augusta
n Berlin. Gestern schlug das 6. Corps einen Ausfall südlich bei
NHay siegreich zurück. Ueber 100 Gefangene, viele hundert Bles⸗
irse und Todte, wir 100 Mann Verlust. Heute bedeutender Aus⸗)
all nach Osten gegen Württemberger und Sachsen bei Bonneuil
ur Marne, Champagny, Villiers, die genommen und bis zur
Dunkelheit mil Hilfe unserer 7. Brigade wiedergenommen wurden.
Bleichzeitig nach Nordost bei St. Denis gegen Garde und 4.
Forps nur leichte Ausfälle. Ich konnte Versailles nicht verlassen,
im im Centrum zu bleiben. Es scheint der Feind anf einen!
Sieg bei Orleans gerechnet zu haben, um dem Sieger ente
jegenzugehen, was mißglückte. Wilhelm.

Chateaule⸗Piple, 30. Nov. An den König von
Württemberg. Die 2. und 8. Brigade waren heute in ernstein
hefecht gegen den Ausfall einer Division Linientruppen gegen
Mont⸗Mesiy. Derselbe wurde mit Hilfeleistung der 7. preußischen
Brigade siegreich abgeschlagen. Die 1. Brigade hielt ihre Stellung
zei Tonilliy und Villiers vom Morgen bis in die Dunkelheit e
zen energischen Angriff einer feindlichen Division. Der Feind
vurde auch hier zurückgeschlagen. Ueber 300 Gefangene sind ge⸗
nacht. Unser Verlust 6 Offiziere todt, 34 verwundet; 700 men
odt und verwundet. Unter den Verwundeten befinden sich die
Obersien Berger und Hügel, Obersilieutenant Link, Major Schäffer.

dv. Obernitz.
Unsre nicht französischen Feinde.

Wer hätte es glauben sollen, daß — nachdem wir einen voll
tandigen Sieg über die französischen Armeen errungen hatter, der
iach allen Regeln der modernen und regulären Kriegführung
xrankreich in die Lage versetzte, sich unserem Friedensdictat zu un⸗
erwerfen, — dies nicht allein nicht geschah, indem die über Nacht
nufgetauchten republikanischen Stimmführer der Franzosen den aus
njer cipilisirten Welt bereits verbanuten Volkskrieg gegen uns pro˖
lamirten; sondern auch eine nicht undedentende Menge von
Abenteurern verschiedener Nationen nach Frankreich eilte, um in
diesem französischen Vottskriege gegen uns mit bewaff neter Hand
kheil zunehmen ?! —

Man weiß, daß das Signal zu dieser Betheiligung von Nichte
franzosen an dem Kampfe gegen uns von Niemand anders aus—
zegangen ist, als von dem itali enischen Freischaarenführer Gea⸗
ribaldi.

Der bedeutende Ruf, den sich dieser Mann durch die ersten
dämpfe für die Einheit Italiens erworben hatte, war der Grund,
zaß eine Menge von rebublikanisch gesinnten Italienern, denen sich
nuch gfeichge finnte Spanier, Irländer, Amerikaner und sonstige Nicht-
ranzosen anreihten, diesem Signale folgte, ohne im Geringsten zu
dedenken, was sie eigentlich that, und welche Folgen ihr unüben
legter Schritt für sie haben konnte. i

Der gan ze Schritt Garibaldi's hatte für den denkenden Po⸗
iit iler eiwas unglaublich kindisches, ja einfältiges!

Wir wollen, noch gar nicht einmal reden von der schmählichen
Gesinnung, welche er dadurch gegen Deutschland, resp. Preußen an
den, Tag legte,

Garibaldi hatte für den höchsten Wunsch seiner Seele, die
Finheit Italiens, nichts als den zweiten Schritt zu dessen Ver⸗
virklichung gethan, nachdem der Kaiser Napoleon III. durch den
Isterreichischen Krieg von 1859 und den dadurch bewirkten Anfal
dombardiens an das Königreich Sardinien den ersten vollführt. —
der Einfall des kühnen Freischaarenführers in Sicilien, die Be⸗
itznahme dieser Insel und des Konigreichs Neapel war allerdings
ein Werk. Allein es war nicht eine Eroberung, die er für das
neue Königreich Italien machte, sondern nur eine Revolutionirung
)es Königreichs beider Sicilien, die er zuwegebrachte. Er war ein
lücklicher Rebolutionär geworden, aber kein Kriegsheld; und selbst
Jas republika nische Princip, welches er spater und wieder jetzt zur
Schau trägt, hatte er damals verleugnet, indem er die vor ihm
evolutionirten Länder, anstatt in ihnen die Republik zu prokla⸗
niren, dem Könige Victor Emanuel treugehorsamst zu Füßen
egte.

Alle Anstrengungen, welche Garibaldi seirdem machte, um die
voͤllige Einheit Italiens durch die Erwerbung Venetiens und Roms
zu begründen, scheiterten; und die Verfuche dazu, welche mit steten
Niederlagen des Freischaarenführers endeten, bewiesen es zur Ge⸗
züge, daß ihm das Talent zu einem wirklichen Kriegshelden fehlte.
Italien sollte seine vollständige Einheit indirect nur den Waffen
Preußens verdanken!

Wenn man nun das jetzige Auftreten Garibaldi's in den
steihen der Franzosen gegen Preußen belrachtet, so sollte man fast
u dem Glauben kommen, der bereits an der Schwelle des Todes
tehende Mann sei, anstatt von Dankbarkeit gegen das seinen Le⸗
»enswunsch erfüllende Preußen, von einem unversöhnlichen Ehren⸗
jeide und Hasse gegen dasselbe beseelt, weil es ihm den Ruhm
er Begr ündung der italienischen Einheit vorweggenommmen. —
Denn daß es nicht die Sympathie für die Republik ist, welche ihn
nuf diese Bahn und in die Reihen der jetzt einmal wieder so kurze
zeit republikanischen Franzosen geführt, geht ja wohl unwiderleg⸗
ich daraus hervor, daß er niemals auch nur einen einzigen
-„chritt für die Republikanisirung seines eigenen Baterlandes ge⸗
han hat, selbst damals nicht, als er die Macht dazu hatte.

Wir würden auf diese Handlunge weise Garibaldi's die uns
richt den geringsten Schaden zufügt, da das, was er thut und
pricht, ganz eben so gut von dem ersten besten französischen
Zhrasenhelden gethan und gesprochen werden konnte, vielleicht gar
ein Gewicht legen, wenn sie nicht die Veranlassung geworden wäre,
aß so viele nichtfranzösischen Männer ohne allen Beruf sich dem
rlende, ja dem Tode nutzlos preisgegeben haben.

Das Kriegsgericht kann mit diesen Irregeleiteten eben so
venig Mitleid haben wie mit dem Urheber ihrer Thorheit; und
ies Kriegsrecht fordert, daß alle Nichtfranzosen, welche den deut⸗
chen Truppen mit den Waffen in der Hand entgegentreten, für
den Fall ihrer Gefangennehmung eine noch weit empfindlichere
zuße erleiden, als die Franzosen selbst. —

Wenn. diese dafür, daß sie, ohne unter der Autorität einer
ur Kriegführung berechtigten Regierung zu stehen, uns mit den
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        ner ene d d durch are Kuger gerdienen; so untes dem Major v Alvensleben vom Regiment des Gardes
nüssen deeauf Seiten der Franzosen“gegen uns kämpfenden nicht⸗gCorpe vildeter dien Besutzunge, von Chälillon, und versäumeii
ene — t deren — wir uns der — * die n
nicht am Kriegebefjnden, als unzweifelhafte Vanditen betrachtet! vaßregels, Plötzlich in den Nacht dringen die Franctiveurs in
ind behandelt, d.kh. mit der viel weniger ehrenhaften Strafe des Vche i die e den 38 ——
Ie en— 5 — —T — tiren, n te dersiond die 8 zusam
nugthur er in salcher men, benor die Schwadron sich zu sammeln vermag. Die Infan—
Weise zwischen den auch blos irregeleiteten Franzosen und unsernterie, die in größeren Quartieren lag, vermag sich unter Ain,
nichtframzöͤfischen Feinden unterschiedem Verluften zu sammeln und in gefchlofsener Ordnung undünter
Wenn? es sich dabei ereignen sollte daß Garibaldi selbst dem fortwährendem Feuer! deme Rückzug“ anzutreten, wobei sie weiter
Schicksale des Stranges verfiele; — so gestehen wir gomz offen, vicht verfolgt wurde. Unser Verlust an Todten, Gefangenen um
oaß. wir. darin nur ein gerechtes Walfen der Nemesis erkennen Schwerverwundeten beläuft sich auf 120 Mann und 70 Pferde.
ee F wenige, wa⸗ dieser eignes Vater⸗ Der Major von Alvensleben ist durch vier Saͤbelhiebe in die
and hei sames gethanm,. wiegt nichts im Vergleiche zu dem schmat · Brustnach. wůthender Gegenwehr getödtet, zwei andere. Husaren⸗
üchen, was er ohne eine Spur von Beruf und Recht gegen Preußen Offiziere sind sehr erheblich verwundet worden. Nach Chätillon
und Deutschland verübt hat! — ind schon neue preußische Truppencommandos auf dem Marsch, und
— J die Mitschuld seiner Bewohner bei diesem Ueberfall nachgewiesen
Deutschland. v wird der Ort hart dafür büßen wüssen.
Muünchen, 29. Nov. Der Fürst v. Lynar hat hierher Wien, 30. Nob, Guten Vetuehmen nach haben Oeslerreich
wie nach Stuitgart einen eigenhaͤndigen Brief‘ des Königs Wil- Jtalien und England den von Preußen gemachten Vorschlag einet
— gebracht umd ist in gleacher Mission nach Dresben abgereist Tonferenz angenommen, nachdem ausdrücklich erklärt war, Rußland
Man glanbt, daß die Briefe deren Träger er ist, die Einladung verde dem Vorschlag ohne Präjudiz beitreten. J
nach in en, 4... Derx Wiener „Presse wird aus Bordeaux geschrieben, deh
pe e ueeee, Dor tdedededen Tn d Ie en shte mn
v mer. M von Preu in Ver⸗ fall möchte auch Preußen so unwillkommen erschienen sein, daß e
zailles mit den Ministern gestern Nachts zurückgekehrt und heute ich bezüglich des gewünschten Friedensschlusses nochmals an di
Morgens zum König nach Hohenschwangau abgereist. villfährigere Exregierung zu Wilhelmshöhe wenden könnte. Daß
, nch n, 8 Dez. Herr v. Luß reist heute noch nach Bespenst einer Rinkkehr der Napoleoniden an der Téte der 400,000
Berlin ab. er berslaunieister Graf Holnst eim reiste heute, nach⸗ Gefangenen, fange an um so drohendere Gestalt anzunehmen, ali
vdem er geftern beim König in Hohenschwangau: war, abermals man denn doch nicht mehr leugnen könne, daß trotz Ehrlichkeit n
aach Versailles. rastlosen Wirkens noch immer nichts rechtes in Frankreich zuwege⸗
Ber bun, 27. Nob. Gegen Dr. Gustab Rasch, Dr. Jacobi, gebracht werden lonnte. Die Regierungsmänner, die sich in ihren
Redalteur des „Börsen⸗Kouriers“, und Herrn Gräwell, Nedacttur“ Hoffnungen und Erwattungen vielfach getäuscht fähen, fingen an,
e— α des Berliner nüde zu werden, und ein großer Theil der besitzenden Klassen
jeri wegen mähung der öffentlichen Anordnungen der Ob⸗ sehne sich immer lauier vach Ruhe und Ordnung zurück.
rigkeit unde Beleidigung des Generals Vogel d. en “ wäre daher unmöglich — 9 a Tages die
ie Unterjuchung eingeleitet. Die Verhandkung findet am 9: Wett mit, dem Friedensschlusse zu Wilhelmshöhe überrascht werde,
dn sen 8— * d. Die Prov⸗ẽ scd wbee Di während gleichzeitig Marschall Bazaine mit der ganzen französischen
Berlin, .Nov. ie Probꝛ-«Corr.“ reibte: Vie“ Armee den Rhein — freilich in der Richtung auf Paris — über⸗
3 * 7. * x 5 — 2* 2
Pontusfrage geht immen entschiedener einer friedlichen Lösumg ent schrriten uud die Regentschaft proklamiren würde. Da jedoch eben
zegen. Der von unserer Regierung ausgegangene Vorschlrg dieses Paris das häuptsächlichste Hinderniß abgeben dürfte, so müßte
inet eer n Erorterung ver Frage“ hat izunachst ischon bis zum Fall der Hauptstadt gewartet werden; dann aber
r nglands und Rußlands gefunden. Nach der zu habe Bismarck in jeder Hinficht was er wolle; er überlasse getroft
— pden, —J— d — Madte wirn ee den Resi ne er Faen dih mit dem deutschen
London zusammentreten. Bei der versöhnlichen Be- Heere so schnell rbie mögli eimzukehren, um in der mit oder
ftimmung aller Betheiligten ist an einem friedlichen Ausgang der ohne sein. Wissen eingefädelten Orientalfrage ein entscheidendes Wort
Besprechungen kaum zu zweifeln. F 4 mitzushrechen. — Die ganze Sache, meint der Correspondent, er
WMan schreibt der „Weser. Ztg.“ aus Verfarilles vom scheine zwar erst als Gespenst, aber es beschäftige bereits die wer
24 er Taglich hört man in den offentlichen Localen in hohen esten Kreise, und. je mehr er den Zuständen und Perfonen näher
en Der iachete Pparin din o D ie mehr glaube er selber au die Moͤglichteit eines solchen
zu habe, in der ation Freignisses.
rintreten würde! Ich muß nach guter Information meine Ansicht Frankreich.
festhalten, daß in der That die Capitulation von Paris in —9— Tomurs, 29. Nov. Keratry der hier ein Ippñ
ori⸗ Tours, 29. Nop. der eingetroffen ist, rich⸗
I dcc ee vna Dehne erten tete am 28. einen Brief au Gambetta, wariu er seine Demission
* — * DZag und . —8 als Commandirender der Westarmee gibt. Bourbali ist zun Cam⸗
d gute Verprobiantirung in das Leben zu rufen.“ Der nandirenden des 19. Corps ernannt..
Oberproviantmeister des Hauptquartiers, Berner, ist bereitsn nach Belgien. v
tjchland gesand n Mai ireft per Bahn die Ror⸗I35 d „04
df hlan gesan r en Vaing au⸗ dirett der ede — Brrüsssssel, 30. Rov.' Die Nordarmee tritt unter Aufge⸗
räthe Linnen kürzester Frist nach Paris hesördernlassenzukönnen. Wie b * g
38 n 35 bung des strategischen Planes der Vereinigung mit der Loire-Armee
ich höre, liegt der Intendantur ein neuer Plan vor, der sich zur aeee ersee umneal die zr
tufga de gestellt hat, in Bingen, Mannheim und Straßburg groß —* u zug b e qurun versucht: nicht ciumal. die. Festune
irtige Centralmagazine mit drei zu ernennenden Proviautmeisterne rras zu ha Enaglande ————
m errichten. Dier Intendantur beabsichtigt; alsdann ungehenrosß ugand e pseeeen
horrathe in diesen Magnzinen aufspeichern zu lafsen, uun nb higen⸗Lom d o . 30. Rov. (Allg Zig“) In der · dibl omatischen
salls auch schon für den Rückmarsch einas aroßem Theilseder Arinre Welt findet die Augabe der „Times“, daß zwischen. Napoleon und
Bedacht zu nehmen. Außerdem ist der Befehͤ des Kriegsmimisteriums Preußen ein Vertrag abgeschlosser sei zwur micht uubedingten Glau⸗
ertrahirt, die Festungen Metz und Straßburg für drei Mongte, ven. aber man betrochtet es abs gewiß, daß Unterhandlungen im
ausreichend zu verproviantiren; denselben wird sich Thionville an⸗ Gange sind⸗ Die Kaiserin Lugenie hat England incagnito det⸗
reihen. Firr unsre ganzen: Tranéportverhältnisse ist vorzugsweise lassen, um üben Wilhelmshöhe zu gehen. Diese Reise stehe mit dem
Thiondille höchst wichtig in unsren Händen. Mach der: „Deutsch. Irr in —— den man in offiziellen Kreifen für
ullg. Ztg.“ hat ein durch Leipzig gekommener Lieferant allein bis, nahe bevorstehend hälte.. 8
un g9. Dezember 16, 0600. Siuck Dehsen fur die Seinestadt zuuß, 80d H4. Dec- Ueber Calais eingelangte Pariser Lufr
liefern, übernommen.) hallonuachrichten nom 40 Nop. mielden die im Wesen lichen be⸗
Nanchy, 26. Nov Es sind jetzt nähere Nachrichten über annten Details der Ausfulle vom 29. und 30. w. Mits. und ent·
den Ueberfall in Ehätillon sur Seinc, das noch zum Bereich des sallen Angaben über die frauzösischen Verluste. Diese betragen an
Beneralgouverneurz von Lorhringen gehört, hier zum Generalgouvere Verwundejen 2000 Manu, darunter die Generale Renault unh
nement eingelaufen. Von ortskundigen Führern geleitet, hut sich Lachaviere. General Ducrot, wikcher bei Montmedy engagirt wur,
rine Truppe von 800 Franctirenrs, die von Menotte Garibaldi, datte in einer Proklamation geschworen, entweder zum Tode zu
ʒem Sohne det Geptrals Garibadi, kommandirt wurden, (es ist gehen oder siegreich, zurückzukhren. Am, 1. Dezember sollte dir
ietzteres jedoch nicht konstatirty, durch die dichtewn Gebirgswälder Zampf auf der ganzen Linie fortdauern.
aach Chaͤtillon und somit in den Rücken unseres Heeres geschlichen. Echweizʒ
Ein Kommandao des westphälischen Landwehrbatatlloaßz Unnaund Bern. 29. Noo. Der Bundesrath hat den Dur hzug frau—⸗
die 2. Schwadron des 5. westphälischen Reserve-Husaren-Regiments zösischer Einberufener durch die Schweiz verboten. (Es waren
        <pb n="729" />
        zesonders Elsässer, die über Basel und Neuenburg oder Genf zu
eu französischen Fahnen eileennnn..
Türkei.
stonstantinopel, 23. Rov. Von Seite der türkischen
Regicrung ist dieser Tage der Befehl ergangen, daß die in der
rürkei stark kursirenden russtschen Münzen nicht mehr angenommen
verden sollen.
—Konstankinopel, 80. Nov. Der Conferenzvorschlag
t von der Pforte angenonmen; worden, die Einberufung der
Redif's abbestellt. —7
at Mußland.
Petersburig, 29. Nov. Der Vorschlag, die bewußtt
Angelegenheit durch eine in London zusammentretende Conferenz zu
tegeln, hat hier eine sehr günstige Aufnahme gefunden.
— — ——⸗
ssermun

fF Trippstadit, 25. Nov. (Unglüdsfall) Der Tagner
galob Weismann von Trippstadt, ein sehr braver“ und fleißiger
Familiendater, war heute mit seinem Bruder in der Nähe des
dangensohlerhofes mit Holzfällen beschäftigt und wurde von einem
jallenden Baumstamme derart getroffen, daß er an Ort und Stelli
wdt blieh. F—

F Nach dem am 23. d. Mis. zwischen dem norddeutschen
dunde und Bayern abgeschlossenen Vertrage zu Verfaibbes
vird die Festung Landau unmittelbar nach dem gegenwäürtiger
Zriege als solche aufgehoben.

Zweibrücken, 29. Nov. Die gestrige General-Versamm⸗
sung der Actienbrauerei „Tivoli““ genehmigte alle Anträge des
Berwaltungsrathes, bewilligte sodann eine Dividende von 12 Proec.
und wählte schließlich die bisherigen Revisoren wieder.

F Türkheim, 28. Nov. (Zum warnenden Beispiel!) In
derflossener Nacht ereignete sich hier der höchst beklagenswerthe
Fall, daß durch Eifersucht zwei gut beleumundete und befrenndete
sunge Burschen mit Messern an sich geriethem und sich tödtlich
zerwundeten. Der Eine bekam einen Stich in den rechten Ober⸗
chenkel, wodurch die Schlagader verletzt wurde, und der Andere
in das Genick und auß den Kopf. Beide wurden nach dem Hos⸗
pital gebracht, der Erslere schon als Leiche. Die Verwundungen
—
Freignisses war eine unschuldigen Fastenbretzel, welche der Eine der
Zeiden dem Mädchen des Anderen gekauft hatte, und welches Letz⸗
serer nicht leiden wollte. (D. A.)

In Würzburg hat die Ausstellung einer eroberten Mi—
railleuse 866 fl. zu Gunsten der Familien einberufener Landwehr⸗
männer eingetragen.

f Bei einer am 24. Nob. abgehaltenen Jagd im Friedrichs—
dorfer Stadtwald erschoß ein dort internirter französischer Offizier
der Mobilgarde einen Treiber. Der Tod soll augeblicklich einge⸗
treten sein, da der Schuß durch den Kopf gegangen ist. Der
Getödtete war Dienstmann im dortigen Institut.

pNeustadt, 29. Nov. Soeben erfahren wir, daß Herr
Oberförster Böhe als Forst⸗Inspector zu Lützelstein, Herr Ober—
förstet Heiß in Neidenfels als Forst-Inspector zu Hagenau und
Oberförster H. Schirmer in Waldleiningen zum Forst-Inspector
zuu Zabern ernannt und an ihre resp. Bestimmungsorte bereits
abgereist sind.

F Als nach den Freiheitskriegem preußische Infanlerie und
Dragoner Thionville 392 Jahr besetzt gehalten hatten, zogen sie
unter dem Klange des Liedes „Freuet Euch des Lebeus“ am 24.
Rovember 1818 aus der Festung, um sie den von Mezz heram
rückenden Franzosen zu überlassen. Jetzt nach mehr als 50 Jahren
ind durch Abschluß der Capitulation an demselben Tage die Stellen
wieder gewechselt worden. U

Wiesbaden, 30. Nob. Mac-⸗Mahon trifft heute hier
ein und hat im Hotel Vietoria Wohnung gemiethet.

Mau theilt der „Warte“ folgenden Auszug aus einem
Briefe mit, den ein französischer Soldat — ein Elsässer aus an⸗
tandiger Familie, der die Ereignisse von Metz mitgemacht hat —
aus der Kriegsgefangenschaft an einen Freund in Offenburg ge⸗
richtet hat: „Im elendesten Zustande kam ich nach Coblenz, abge⸗
magert, zerrissen, fast baarfuß, ich konnte wich kaum aufrecht haltem
Du tannst Dir denken, zwei Monate lang bitteren Hunger leiden!
Wir wußten nichts mehr von der Welt, denn wir waren umringt
don Preußen. Wir aßen, ich sage Dir die Wahrhcit, wenn man
die ganze Armee zusammennimmt, wohl 40,000 Pferde, die übri⸗
jen find zu Grunde gegangen; die armen Thiere fraßen die Rinde
von den Bäumen. Aber uns armen Soldaten ging es noch hin⸗
derlicher. Kein Salz, kein Brod, denn täglich 100 Grammes
Brod wilk wenig heißen. Dazu dente Dir, inimer auf der feuch—⸗
ren Erde liegen. Ich bin seit dem 16. Juli in kein Bett mehr
zjekommen, meine Kleider hatte ich ununterbrochen auf dem Leibe,
benso meine Schuhe; es war furchtbar. Der Hunger allein hat
uns zur Capitulation geführt. Und dann noch weiter die vielen

Schlachten, die gräßlichen und- mörderischen Gefechte, die ich mu⸗
machte Ich war bei der Schlacht am 140 August‘ von Mittags
2bis Abends 10 Uhr, am 160August von Morgens 4 bis Nachts
1Uhr, am 18. August aber kam bei Gravelotte die furchtbarste
Schlacht, die je gewesen; von Morgens früh bis Abends spirt
und dozu noch am 31. August' und 1. September und sonst noch
viele kleine Gefechte;, von denen jedes fast 42000 -5000 Mann Todte
und Verwundete kostete. Und ich bin trotz dem Allem noch da!
Ich will Dir nur schildern, was ich aus der Schlacht von Gra⸗
delotte noch weiß. Am 17. August marschirten wir den ganzen
Tag rasch übet Hügel und Berge und Felder, den Weg benutzten
wir selten. Es war eine arge Hitze und wir beladen wie das
Vieh; mein Tornister wog über 40 Pfund. Fast verschmachtend
vor Durft, marschirten wir bis Nachts 12 Uhr, dann kamen wir
an den Platz, der bestimmt war für die Metzelei. Die Preußen
lagen von uns etwa 800 Schritt, man hörte von fern das Klirren
ihrer Waffen. Wir legten uns nieder vnd bald bemächtigte sich
der Schlaf unser Aller: Es war für manchen braven Soldaten
die letzte Nacht; auch ith einpfahl meine Seele · Gott und weinte
noch' lange, weik ich immer an meine arme Mutter denken: mußte.
Morgens früh 5. Uhr weckten uns die Kanonenschüsser Es war
ein wunderschöner Tag, als die Sonne prächtig aufging; aber
schnell entwickelte sfich der Kampf. Der gauze Morgen verfloß un⸗
er furchibarem Kanonendonner, so daß die Leute haufenweife
fielen; ich glaubte nicht anders, als die Preußen müßten 50 oder
00 Kanonen neben einander stehen haben und aus uns feunern
Jedesmal auß den Knall fielen ganze Bataillone zusammen, es
var entsetzlich. So dauerte es fort bis gegen Abend, daun sollte
für unser Regiment der furchtbarst« Augenblick kommen. Auf ein⸗
mal bliesen · unsere Trompeten Sturm, Bajoneite aus's Gewehr,
und ehe man sich umsah, standen wir schon dicht aneinander. Die
Preußen rannten wie wüthend auf, weis los, wir marschirten fest
gegen sie; ich derlor die ruhige Befinnung und weiß heute noch
nicht, wie ich herauskam, als ich mich zuletzt allein sah. Ich war
swie wahnsinnig und hatte. dichten Schaum vor dem Mund.. Ach
wie manchen armen Mann und- Familienvater habe ich vielleicht
zusammeungestochen! Wir stachen eben hinein, wie es kam, es war
ein ganzer Klumpen Franzosen und Preußen durcheinander, und,
wir haben vielleicht auch manchen Franzosen erstochen. Ich sage
Dir, es war schrecklich. Mein Regiment litt am meisten Noth,
denn wir waren die ersten in der Linie, wir verloren ungefähr
)00 Mann und 50 Offiziere, 3Z Commandanten, den Oberst, wir
hatten fast gar keine Offiziere mehr. Meine Compagnie belief sich
noch auf 25. Mann, und ich bin noch da. Die Nacht brach ein,
der Schweiß lief von mir wie ein Bach. Ich sah mich um und
sah 10 Schritt von mir 2 Kameraden und meinen Hauptmann;
wir drückten uns still die Hände und weinten. Die Nacht brachten
wir vollends auf dem Schlachtfelde zu. .. Ich bin jetzt an der
Coblenzer Eisenbahn angestellt und habe auch ein Zimmerchen in
der Stadt gemiethet; ich fange an, mich wieder ordentlich herzu—
tellen.

f Von manchem kecken und lustigen Soldatenstreich ist
jolgender einer der hübschesten. Der Sergeant vom sechsten
Pionier-Bataillon schlich sich Nachts aus dem Bivonak vor Straß—
hurg durch sämmtliche französische Vorposten bis ans Thor. Da ange—
kommen, sieht ex vor dem Thore einen Doppelposten stehen, kriecht
langsam auf dem Bauche, ohne das mindeste Geräusch zu machen,
an den Häusern eutlarg — bdis zur Wachtstube, macht dieselbe
leise auf und sieht mit einem Fuße in der Stube, wit dem anderu
draußen. Nachdem er sich überzeudt, daß Alles fest schläft, nimmt
er von der Wand die dem wachthabenden Offizier gehörende Hose,
Rock, Mütze und Säbel, schreibt, in das auf, dem Tisch liegende
Wachtbuch seinen Namen, die Compagnie. und. Bataillon, bei dem
er steht, und macht daß er fortkommt. Wie er bei dem Doppel⸗
posten wieder durchschleichen will, muß ex. mit dem Säbel irgendwo
angestoßen sein. Die Posten werden aufmerksam, rufen an, und
chießen, treffen ihn aber nicht, und so ist er wohlbehalten, den
französischen Offizieranzug auf dem Arme, bei seinem Bataillon
vieder angekommen. Die Geschichte wurde sofort dem Könige be—⸗
richtet, welcher den Sergeanten zu sich lommen ließ. Bei der Besetz
ang; von. Straßburg wurde das Wachtbuch sofort in Em—
pfang genommen, und soll zum- Audenken an diesen? Streich auf⸗
zewahrt werden.

7 Christiania, 28. Nov. Ein Pariser Ballon mil zwei
Passagieren, der Post und Zeitungen vom 25. No vember sowie
mit“ Brieftauben, ist acht Meilen von Christiania niederge⸗
'allen.

Waährend des letzten Quartals trafen im Newyorker Hafen
51,197 Einwanderer ein, darunter 13,471. Deutsche. In San
Francisko betrug die Einwanderung 3172 Personen, darunter
2598 Chinesen. V

F In Indien hat sich ein schrecktiches Eisenbahnunglüdck
wugetragen. Eiwa 130 engl. Meilen von Madras entfernt über—
        <pb n="730" />
        chreitet die Eisenbahn den Fluß Cheyair auf einer eisernen Brücke
30 Bogen von je 60 Fuß Spannung. Das Eisenwerk ruhi
auf kleineren Pfeilern. In Folge großen Regenfalles war der
Theyair so angeschwollen und so reißend geworden daß er meh⸗
rere Pfeiler unterwühlt hatte, der Nachtzug von Madras fuhr auf
die Brücee, die unter der Last zusammenstürzte und den Zug in
den Wellen begrub. Die Zahl der umgekommenen Possagiere iß
noch nicht ermittelt.

Elsaßund Loithringeng, zeitgemätze Plauderei vb.
Freydank, Leipzig, A. H. Payne. In diesem Augenblide zweifelt
vohl Niemand mehr, daß Elsaß und Deutsch⸗Lothringen, welche ir
den Zeiten der Schmach und der Schwäche deutscher Fürsten den
Reiche entrissen, in der größien weltgeschichtlichen Epoche. 1870
mit edlem deutschen Blut und Heldenmuth zurüderobert wurden
idrtan auch unser bleiben werden, — als feste Grenzmarken geger
Westen mit den unaustilgbaren Inschriften über ihren Pforten:
Weißendurg, Wörth, Spicheren, Vionville, Mars la⸗Tour, Gra
deloite, Sedan, Straßburg. Paris.“ Es gibt aber immer nog
Leute, die zu behaupten so keck sind. nur das Recht der Eroberune
ehe uns bei dieser Zurücknahme zur Seite; daher ist es vor
höhstem Ineresse, in der ausgezeichneten Broschüre: „Elsaß und
dothringen“ (Leipzig. A. H. Payne) den gründlichen Nachweis z
finden, daß diese beiden Provinzen, die Geburtsstätten eines Schöpflin
Schweighaͤuser, Oberlin. Stöber, Otto Häußer ꝛc. oon alten
Zeiten her durch und durch deutsch waren und daß sie trotz alle—
Französirungsversuche in Sprache, Sitte und allgemeiner Bildun
Das reinste Gepräge deutscher Abstammung bewahrten. Mai
ese diese verdieusivolle Schrift über die Eiufälle der beutegierigen
Armagnacs, über den Raub von Metz, Tull und Verdun 1552
don Straßburg 1681, über den schmach vollen Utrechter Frieder
1715. über die nicht minder schmach vollen Congreßpfuschereien
1815, welche den Raub besiegelten, um mit dem Verfasser über
sengt zu sein, daß es für uns eine Schande sein würde, Elsaß um
zothringen nicht brüderlich an uns zu fesseln. —, Das Bändche
sostet 5 Sgr. und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen; aud
direct voa der Verlagshandlung in Leipzig gegen Einsendung
es Betrags von 5 Sgr. in Briefmarken, wogegen die Zusendunc
fofort per Post franco unter Kreuzband erfolgt.

— — —
Volkswirthschaft Handel und Verkehr.
Ludwigshafen, 80. Nob. Der Privatgüter Ber—
kehr auf der Hessischen Ludwigsbahn zwischen hier und Maiuz
st bis zum 6. Dezember eingestelit. Nur soohlen sind hievon
ausgenommen.

— —— — —
Dienstesnachrichten.

Versetzt wurden: Bahnhofverwalter Karl Bauer von Mauri⸗
miliansau nach Bergzabern; der in Ludwigshafen commandirte
Bahnhofverwalter von Bergzabern Karl Sander nach Maximiliansau;
Bahnhofverwalter Moritz Becker von Bergzabern als Stationsver⸗
valter nach Glan⸗Piünchweiler; Stationsverwalter Friedr. Grevé
von Glan⸗Münchweiler als dritter Bahnhofverwalter nach Ludwigs⸗
hafen; Expeditionsgehilfe C. Rink von Kaiserslautern nach Scaidt:
dureaugehilfe Karl Böckler von Landstuhl zur Eisenbahnsection
Dürkheim; die Controlgehilfen Jac. Brandstetter, Theod. Werner
und Franz Schaidier als Gebilfen zur Station Landau, Karl. Ludw
Ph. Schroͤck zur Station Kusel, Karl Schreck zur Station Maxi
miliansau, Franz Mattern zur Station Haßloch; Portier Matth
Hermann von Theisbergstegen nach Landau.

.

⸗9 2

Hausversteigerung. Yfälzische Eisenbahnen.

Samstag den 10. Dezember 1870, Nach⸗
mittags 8 Uhr, dnn bei Bierbrauer Bekanntmachung.
Bros, läßt Jaeob Hartmann, Vom 4. Dezember anfangend, werden im Anschluß an die Züge 113 und 11—
Schlosser dahier, sein neben Vürgermeister der Sirede St. Ingbert ⸗Echwarzenacker die folgenden Züge von Schwarzen—
Chandon gelegenes Wohnhaus mit Hofraum. ater nach Zweibrucen und zurück mit Bödrderung von Personen in allen Wagentlassen
Schweinställe, Backofen und Garten bis auf ngelegt.
den Bach auf langjährige Termine in Eigen⸗
chum versteigert. Horn, kgl. Notar.

Mein Haus neben Herrn Jacob
Schwarz, Meztzger dahier, bestehend aus
einem Laden nebst vollständiger Einrichtung,
6 Zimmer, 1 Küche, Speicher und Keller,
ist vom 1. Januar 1871 an zu vermiethen.

Peter Stief.

Zug M 102.
Abg. Schwarzenacker 9 00 Morgens,
Einöd 907
Ank. Zweibrücken 918.
gug M 1G03.
Abg. Zweibrücken 9 28 Morgens,
.Einöd 9 34 F
Ank. Schwarzenacker 9 40 .
Ludwigshafen, den 1. Dezember 1870.

Wohnungs-Veränderung.
Ich benachrichtige hiermit meine verehr⸗
üchen Kunden und Gönner, daß ich von
heute ab in dem Hause des Herrn Gustav
Peters, Bäcker wohne (gegenüber von
Hen. Uhrmacher Kammerer) und empfehle
mich deren fernern geneigten Wohlwollen.
Lorenz Heil,
Schneidermeister.
Feinst gemahlenen TSucelcer,
ECVCAIXV
Rrustzueker, Rum-
Mrac, Punsehesseniz-
Oitronen,
VaniIIe, Chocolade-
grünen und schwarzen Thee
empfielt

Die Direktion der Pfälzischen Bahnen
v. Jaeger.
Illustrirtor Familion-Kalender
für I18/1. —. J ahrgang.
aan .
Enthält 64 Seiten Toxt mit ũber 70 in den Text gedruckten Illustrationen. darunter sino
auci ganzseitige Bildor. Tur Vide ist iczer Kalender von bedtutendom Werth schon alleim
“e εν- und AMurkte- Verzeichniss nä dureh seine gemeinnützigen Tabellen.
Deber den Krieg DeutsehIands gegen Frankreieh bringt der Kalender
Ine ebenso interessante als für Jodermann dertanduick gemachte Darstellung nebst vieler

dazu gehöôrigen Ilustrationen und Portraits.
Die dem Kautender als Grauti-Beigobe angeheftete
Grosso dolorirte Bisonb ahn-Karte von Mittel-Europsa
jst mit allen durehzden Krieg berühmt gewordenen Ortschafton bis auf die kxleinsten hera
erganzt worden.
Trota diecer auftallonden Reiokhaltigkeit ist der Preis wis früher gebliebon.
Per Lalender ist vorrũthig in allen Buchhandlungen und bei allen Buehbindern.
Die Verlagshandlung von A- E. Payne in Leiprig.

pcis 10

Fritz Vanzerbieter.
——
30 —60 Klafter
Kiefernholz sowie schönes liefern Bau⸗
holz, zu verkaufen bei
Louis Höh, Breitermühle.
Der' illustrirte Familien Kalen⸗
der pro 1871 von A. H, Payne
in Leipzig, ist in der Druckerei des
St. Ingberter Anzeiger —
Hreife von 15 Krzr. zu beziehen.

Epileptische Krämpfe (Fallsucht
heilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. KilIIiseh
in Berlin,. je tzt: Louisensiraße 45. — Bereits über Oundert aeheilt.

d
y
I

Fedattion, Druck und Verlag von .

Demetz in Al. Inabdert.
        <pb n="731" />
        t nn sd —e— .
« vu AALA zru; 14 »« eans

F .i r 4 *
4 — D——— 4 78. —
2 —— 5 M *
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OI —9* 6— — N...7 * 9
ii i iiseit? ν —VV —— a ee e raee

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8 73 —

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der St. AIngebe rit er An z'e iig enr lund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags
ammer)ericheint wochentlich vise rin aule Dienstagz Donneir stageSamstageund Sonntagq.“ Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

331 412 Silbergr.Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. J
M 188. 7 uein nehermien iu α Sonntag⸗ de⸗ — * 1870.
ι i
F ee — .Telegramme. e
Berfaulbes,Petz Dez.un Der Verlust der: Franzosen
hei dem gestrigen ·mißglückten Ausfalle auf der Südostfront
von Paris an Todten, Verwundeten und Gefangenen ist
sehr bedeutend. Heute wurde von ihnen zurx Beerdigung
hrer Gefallenen ein mehrstündiger Waffenstillstand erbeten.
Auf unserer Seite beträgt der Verlust bei der württem—
bergischen Division etwa 40 Offtziere und 800 Mann;
bel der Brigade dut Trossel des 8. Armeecorps 2 Offiiere
und etwa 70, Maͤnn, Saͤchsischer Verlust noch nicht con—
statirt. Heute verhielt sich der, Feind vollständig ruhig.
ane , p. Podbielski.
nne London; . Dez. Laut Mittheilungen aus Calais
melden Luftballon-Nachrichten aus Paris vom 30, Novem⸗
ber: Trochu und Ducrot erließen gestern eine Proklama⸗
— DDD——
ren Ehrsucht die Civilisation mit Füßen tritt. — Gestern
besetzten die Nationalgarden den Bahnhof von Choisy und
zriffen L'Hay an; heute überschritten sie unter Ducrot die
Marne, besetzten Montmelis das Mittags wieder geräumt
wurde.

Heftiger Kampf bei Champiguy, Brie, Villiers. Tro⸗
chu feuerte die Linientruppen an und brachte den Kampf
wiederholt zum Stehen. Der Kampf wurde durch ein for⸗
midables Feuer des Forts unterstützt, Kanonenboote und
gepanzerte Eisenbahnwaggons griffen in den Kampf ein.
Nachmittags zog sich der Kampf nach Epinay. Derselbe
wird morgen fortdauern. General Renault-Lachariere wurde
jerwundet. Sudlich von Paris engagirte Vinoy ein Gefecht
Unsere Verluste betragen 2000 Verwundete.

Villeneuve⸗-le-Rosi, 1. Dez. (General Tümpling
in das Generalcommando in Breslau) Gestern 2 Uhr Nachts
ttfolgte, unter demi heftigsten Feuer Jümmtlicher. Forts und Ka—
nonenboote beginnend, ein neuer großer Ausfall gegen die diez—
feitige und wuͤrttembergische Front, angeblich unter Ducrot und
Trochu mit 120,000 Mann. Nachdem ber Feind vom 6. Corps
bis 11 Uhr siegreich zurückzewiesen, konnte dem stark angegriffenen
linken württembergischen Flügel 6 Bataillone, 2)3 Eskadrons u
Zxeitende Batterien zur Unterstützung über Villeneube-St Geor—
zes noch zugeführt werden. Nachmittags 8 Uhr wurde die dies⸗
seilige Stellung von Neuein heftig angegriffen. Nach 6 Uhr waren
die Franzosen überall zurückgeworfen. Dank zunseren Verschan zungen
ist der Verluft verhältnißmäßig gering. Die standhafte Ausdauer
der Truppen ist nicht genug anzuerkenuen.

London, 1. Dec. (Allg. Zt g.) Laut Berichten aus Tours
is Alles in Bereitschaft geseßt, um die Regierung binnen zwe
ẽtunden nach einem auderen Orte zu verlegen.
7

Der zwischen Bayern und dem Norddeutschen

Bund abgeschlossene Vertrag..
Der preußischeè Staatsanzeiger“ verdffentlicht, den zwischen
Bevollmächtigten des Präsidiums des Norddeutschen Bundes und
bayern zu Versailles am 23. Nov. abceschlossenen Vertrag über
den Beitritt Bayherns zu der vom Bundesrathe genehmigten Ver—
assung des Deutschen Bundes nebst Schlußprotokolls von dem⸗

elben Tage: —

Se. Majestät der König von Preußen im Namenm des Nord⸗
eutschen Bundes und Se. Maiestät der König von Bayern haben
n der Absiqtt, die Sicherheit des deutschen Gebietes zu gewähr⸗

leisten, dem deutschen Rechte eine gedeihliche Entwickelung zu sichern,
ind die Wohlfahrt des deutschen Volkes zu pflegen, beschlossen.
iber Gründung eines Deutschen Bundes Verhandlungen zu er⸗
ffnen und zu diesem Behufe zu' Bevollmächtigten ernannt: v.
zismarck. Bray⸗Steinburg, v. Roon, Frhri v.
Brandh. v. Lutz
.

Die' Staaten des Norddeutschen Bundes und das Köonigreich
Zayern schließen einen ewigen Bund, welchem das Großherzogthum
Baden und das Großherzogtham Hessen für dessen füdlich vom
Main belegenes Staatsgebiet schon beigetreten sind und zu welchem
zZer Beittitt des Konigreichs Wurttembergs in Aussicht steht. Die-
ser Bund heißt der Deutsche Bund.

D! 77* —9* I. —— J

Die Verfassung' des Deuischen Bundes ist die des bisherigen
storddeutschen Bundes, jedoch mit folgenden Ahänderungen: GFol⸗
jen die aus dem Vertrage mit Baden und Hessen bekannten Ab—
inderungen unter Aufnahme der Stimmen für Bahern im Bun—
desrathe (6) und im Reichstage (58.) u. dgl.)

III ,

Die vorstehend festgestellte Verfassung dezs Deutschen Bundes
erleidet hinsichtlich ihrtr Anwendung auf das Königreich Bahern
nachstehende Beschränkuüngen; —

8. 1. Das Recht der Handhabung der Aufsicht Seitens des
Zundes über die, Heimaths- und Niederlassungsverhältnisse und
essen Recht der Gesetzzebung über diesen Gegenstand erstreckt sich
nicht aufrdas Königreich Bayern. Das Recht, des Bundes auf
dandhabung der Aufsicht und Gesetz zebung über das Eisenbahn⸗
vesen, dann über das Post und Telegraphenwesen erstreckt sich auf
das Königreich Bayern nur nach Maßgade der in den 88. 3 und
benthaltenen Bestimmungen.

8. 2. Für die erste Wahl zum Reichstage wird die Abgrän⸗
ung der Wahlbezirke in Bayern in Ermangelung ber bundesge—
etzlichen Feststellung von der königlich bayerischen Regierung be⸗
timmt werdeu.

8. 83. Die Artikel 42 bis einschließlich 46 der Bundesber⸗
rassung sind auf das Königreich Bayern nicht anwendbar. Dem
Bunde steht jedoch auch dem Königreiche Bayern gegenüber das
Recht zu, im Wege der Gefetzgebung einheitlich Normen für die
Construktion und Ausrüstung der für die Landesvertheidigung wich-
igen Eisenbahnen aufzustellen.

8. 4. Die Artikel 48 bis einschließlich 523 der Bundesder⸗
assung finden auf das Königreich Bayern keine Anwendung. Das
Zönigreich Bahern behält die freie und selbstständige Verwaltung
seines Poste und Telegraphenwesens. Dem Bunde fleht jedoch auch
für das Königreich Bayern die Gesetzgebung über die Vorrechte
der Post und Telegraphie, über die rechtlichen Verhältnisse beider
Anftalten zum Publikum, über die Portofreiheiten und über das
Posttaxwesen, soweit beide letzteren nicht lediglich den inneren Ver—
ehr in Bayern betreffen, sowie unter gleicher Beschränkung die
Feststellung der Gebühren für die telegraphische Correspondenz, end⸗
ich die Regelung des Post und Telegraphenverkehrs mit dem Aus⸗
lande zu. An den zur Bundeskasse fließenden Einnahmen des
Bost und Telegraphenwesens hat Bayern keinen Antheii.—

(Fortsetzung folgt.

— —
Bermischoen.
Wahrend der nächsten Montag, den 5. Dezembet beginnen⸗
den Schwurgerichtssession werden fölgende Fälle zur Aburtheilung
gelangen: 1) Am 5. Dezember: Schneider, Wilhelm, 24 Jahr?
ilt, Barbier von Elmstein, zuletzt in Oggersheim, wegen Raub.
) Am 6. Dezember: Lang, Georg Ludwig, Buchhändler von
Speier, wegen Preßvergehen. 3) Am 7. Dezember: Schaedler,
Friedrich, 20, Jahre alt, Tüncher und Sold at von der Krops⸗
hurg, Genneinde St. Martin, wegen Körperverletzung mit nach—
zeiolgtem Tode. 4) Am 8. und 9.. Dezember:. Brunner, Nito—
uus, 25 Jahre alt, Schneider; Brunner, Michael, 27 Jahre
        <pb n="732" />
        it, Tagner; Brunner, Bernhard, 53 JIchre alt, Besenmacher Ehetzälfte, die aber sofort erklärte, nicht seine Frau zu sein, inter⸗
fämmtliche hon Kapsweyer, wegen Versuch des Todtschlags. 5) mit, um nach Simmarn geführt zu werden. Er wußte aber zu
Maher, Emanuel, 60 Jahre alt, srüher Kaufmnaum in Dürkheim, enttommen und verstedtẽ sich in einer Scheune. Dott ward er
wegen betrügerischen Bankerotts. 6) Leininger. Peter, 40 Jahre vieder aufgefunden und nach Simmern befördert. Fetzt stellt sich
At Seidenweber von Martinshöhe, wegen Betruges. Die letzteren jeraus, daß besagter Hr. v. Heidloff als Soldat bei Gravelotte
2 Falle werden als Kontumazialfalle ohne Zuziehung von Geschwo⸗ »erwundet und mit dem wirklichen Lieutenant v. Heidloff- nach
reuen abgeurtheilt. Bingen ins Lazareth gebracht wurde. Dort starb Hr. d. Heidloff.
p'In Kaiserslautern ist der gewiß anerkennens- und Unser Held verschaͤffte sich — so heißt es — die Anisorm des
nachahmungswerthe Gedanke. angeregt, eins Weihnachtsbescheerung Beistorbenen und traß als Lieutenant v. Heidloff ansf, „reiste ala
für diejenigen Kinder der Stadt zu veranstalten, deren Väter im solcher, überallfreundlich aufgenommen, mit seiner vorgeblichen
Felde stehen. — —— WBallin- herum, bestahl die Wirthin in Heimbach und wurde dadurch
p'Rriͤer. In jüngster Zeit erschien auf der Station Heim⸗ entlarbt. Es sollen sich bei ihm die Geider der Wirthin größten-⸗
zach ein Herr in der Umform eines Ärtillerie-Offiziers. Er führte aheila, fowie der Schlüssel zum Schranke nebst einem ganztin Bunde
ine Dame als seine Frau mit sitk. Ee naunte sich Lieutenant anderet Schlüssel vorgefunden haben. Die Dame soll er früher
). Heydloff und gab vor, bei Gravelotte verwundet worden zu als Gärtner in Kreuznach kennen gelernt haben.
ein. Er wollte zu seinem Regimente zurückkehren, aber seine FVonder Grenze. Im Arsenale in Meß soll. wie ich
Vunde war noch nicht gut geheilt, weshalb er sich nach Baum⸗ aus guter Quelle hörte, eine pruchto olle· neue Pontonbrücke mit
jolder zu dem Dr. Nagel bringen ließ. Dieser untersuchte ihn, chonem grun angeßtrichene m Gelander stehen,“ fix und fertig zum
nd die Wunde nohh nicht vollständig geheilt, testirte ihm das drausport. Sie war nach Maxau- bestimmt und ist in jeder; Ve⸗
md entließ ihn, um ihn in Heimbach, wo er sich aufhalten wollte, iehung der dort befindlichen gleich construirt. Sehr bezeichnend .3
erner zu behandeln. Hr. v. Heidloff stellte sich noch dem Bürger · FeZu dem Frauenbazarsien, Rew-York will dii
neister von hier vor und ließ sich das Attest des Dt. Nagel be— dönigin von Preußen eine Sammlung eigenhändiger Briefe ihrez
Jlaubigen. Dann kehrte er nach Heimbach zurück. Bon dort Manmes und Sothues, fowie des Prinzen Ftiedrich Kart, Molikes,
nachte er einen Ausflug nach Kirn. Als er weg war, vermißte Bigmarck's und mehret drutsches Generale — und zwar in
seine Wirthin den Schluͤssel zum Geldschranke, und nach genauer Lager von Paris geschricbenen Vriefe — beisteuern. Die Ver⸗
Antersuhung 200 Thlr. an Geld. Nach langem Hin⸗ und Her⸗ loosung dieser Sammluug wird ohne Zweifel eins beträcht⸗
innen fiel durch verschiedene Indicien der Verdacht auf Herrn v. iche Summe ergeben. Dem Vernehmen nach soll sich das pe—
Heidloff. Man machte in Kirn Anzeige. Ein Gendarm trat in uniäre Ergebniß der Ausftellung auf etwa 70,000 bis 80,600
die Gesellschaft, worin sich unser Offizier befand, grüßte freundlich Dollars belanfen, welche zu Gunften mheilbarer deutscher Berwun⸗
und bdat höflich den Herrn v. Heidlsff, seine Papiere vorzuzeigen. deten und der Hiunterbliebenen gefallener deutscher Krieger ver⸗
Dieser war verblüfft und suchte zu entkommen. Der Gendarm nach vendet werden sollen. Ehre und Heil den deutschen Schwestern
Fs kam zu einem Kampfe mit den Waffen. Zimmerleute eilten in Amerilka.
gerbei und schlugen den Offizier nieder. Dann ward er mit jeiner

Freiwillig gerichtliche
2 B2
Versteigerung,
Mittwoch den 7. g Mts., des —
mittags um 2 Uht, zu Rohrbach, in der
Behausuug des Peter Bender lassen:

J. Joseph Marquitz, Tagner, als
Theilhaber der zwischen ihm und jeiner“
perlebten Ehefrau Elisabetha Dahlem be⸗
kandenen Gütergemeinschaft und als Vor⸗s
mund seines minorennen Kindes Elifabetha
Marquitz,

II. Die übrigen Kinder dieser Ebeleute
Is: 1. Anna Marquitz, Ehefran von Phi⸗
kpp Herges, Bergmann, 2. Joseph Mar⸗
quitz, Bergmann, 3. Georg Marquitz, —5
mann, 4. Elisabetha Marquitz, ledig,
Dieustmagd, und

III. Friedrich Gebhard, Bergmann, als
Rebenvormund obiger Minorennen, — alle
n Rohrbach wohnhaft, — der absoluten
Nothwendigkeit halber öffentlich in Eigen⸗
hum versteigern:

1 Dez. Fläche, enthaltend ein Wohnhaus

mit Hofraum und Zugehör, gelegen n

Rohrbach auf der Schlepperie, neben

Wittwe Dahlem und Mathias Wingerter.

Horn, kal. Notar.

Ilustrirter FPamilien-RKalender
fav 1871. 6. dahrgang.
-—tochenen Täütelbild, »s8sche mia«hl“
— 22 —*
r. Stclil. VA hrg
Enthalt 64 Seiten Text mit uber 70 in den Text geärnekten Nustrationen, darunter sind
ruel ganzseitige Bilder. Fur Viele ist diecer Kalender von bedeutendem Werth schon allein
durch uas Mecen- unä Närbte-Verzeichniss und dureh seine gemeinnũtzigen· Tabellen.
Deber dem Krieg Deutsehlands gegen Franirefch bringt der Kalender
XXXEVE jedermann verstüùndlieh gomachto Darstellung nebat vieden
aazu gehorigen Illustrationen und Portraits,
v Die aem Ru— νααν as Grati-Beigube angeheftete
Grosss colorirts FEißenbabu-Karte von Mittel-Europa
ict mit allen durch den Krieg berähmt gewordenen · Ortsehasten bis auf die Lleinsten herx,
eranet vordennn.. va
Frots dieser auftallenden RTeiokhaltigkeit iat dor Preis wie seuher geblieben...
Der Lalemder ist vorrüthig in allen Buehhandlungen, und bei allen Buehbindern.
Die Veriagshanddlung von A-. H. Payne im Lemmæig.

Wohnungs-Veränderung.
Ich benachrichtige hiermit meine verehr⸗
lichen Kunden und Gönner, daß ich von
heute ab in dem Hause des Herrn Gustav
Peters, Bäcker, wohne (gegenüber von
rn. Uhrmacher Kammerer) und empfehle
nich deren fernern geneigten Wohlwollen.
Lorenz Heil,
Schneidermeister.

Montag den 12. Dezember 1870, Naq—
nittags J Uhr, zu St. Ingbert in dea
Behausung des Wirthes Hren. Heinrid
S qh mint dahier, laßt Hr. Geörg Klein
Wirth dahier, auf Credit verfteigern, wat
olgt::ů
700 Centmer Karioffeln; ca.“ 80 Etr
Ddeu und Ohmet; 1 frische junge Kuh
an trächtiges Schwein und 2 ausge—
wachsene Schweine. 48
Geschaftsburean
Westuba⸗singer.

72 *
Mobiliarversteigerung.
Samstog den 10. 1. Mts., des Rach⸗

mittags präcis um 1 Uhr, zu St. Ingbert
im Schuihause, läßt der hiesige Hilfs⸗
derein folgende noch ganz aene Lazareth⸗
jegenstände gegen Baarzah bung äkb—
entlich versteigern:
—XV
3 Feuerherde, tannene Bretten 30 Stühle,
38 blechne Waschschüsseln, —* Hufen
und Schüsseln, Eimer, 6 Petroleumlam⸗
pen, 12 Leuchtet, Löffel, Messer und
Gabeln, Gieß⸗, Milch und Kaffeekannen,
eine große Partie Flaschen und Krüge,
122 ESchiefertafeln und sonstige Effekten.
Horn. tal. Notar.

Der illustrirte Familien ˖Kalen⸗
der pro 1871 von A. H. Payne
u Leipzig, ist in der Druckerri des
Zt. Ingberter Anzeiger zum
Preife von 13 Krzr. zu beziehen.

be Fraukfurter Börie

vonm 1. Dezember 1870.
Geldsorten. —

Breuhßische Kassenscheine .. fI. 1442/. -45
pͤreußische Friedrichs dor.088/59
Pistolen .... 9 46-48
holländischt 10 fl.⸗Stücke 9 534 -56
Dducaten *36-88
OFrancs⸗Stücke —8 9 833 -34
ẽnglische Souvereigus.11 34 - 58
Dollars in Gold ——

Eine Kub und ein starkes Schwein
ind zu verkaufen bei
Straßenwärtet EErb.—

kedattion, Druck und Verbag von F. X. Demetz in St. Ingbert.

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der St. Iktte eir Anue yg dAL (und dat mit' dem Hanpiblatte verbundenk: Anterhattetia sbtak? mit per Dienbtagu: Dwiüeratagt⸗ sind Sonntaos
unimer) erscheint wöchentlich vine r manlz Dien sta'g, Donneestagz'Samstag und Sę pn taq. A aaune nentaureis viextetpri: 42 srir. oder
iet 18 Silbergr. Anzeigen werden mit ZKerzre!dieldreispaltige Zeile Blatischtift oder deryn Kaum berechnet.
V Subernt. Audiamm werden iisn Zahendus deespainat geue viattsb — —
M 189. uν: J Gtu .11 Dienstag, den? 6. Dezem ber 20 334 74 Avk ————— 1870.
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ι LLLILLIB. ι
——— Telegramme. 2 77 s stieß gestern bei Orgerts ünd Patais
Münshem, S. Dez. Die Korrespondenj Hoffmann meldet, beide westlich von Artenay, nördlich von Oeans) auf avanci⸗
daß der Landtag auf den 10. Dez. einberufen ist.n ee rende san überlegene Krafte und gzing in scine Stellung zurück.
Münschen, B. Dezann (Telegramm an's Kriegsministerxium.) Als in Fo ge dessen die Armee⸗Abtheilung ich heute früh 9 Uhr
Bersailles, 3. Dez.. Die Abmeeabiheilung des Großherzogs von zum Vorgehen formirte, wurde sie auf der Linie Orgöres-Baigneur
Mecklenburg, wobei das v. d. Tanu'sche Korps, hat gestern gegen Dorf bei Artenay) heftig angegriffen Der Feind, bestehend aus
die Loire⸗ Armee glänzend gesiegt. α ιινννινν α den 15. und 16. Gorps. wurde durch die 4. Cavaleriee Division,
7Bexrhin, s. Dez. (Priv -Depe) Sicheren Nachrichten zufolge ind gefolgt vom 1. baher. Korps *8 Loigny geworfen; während,
hat der, König von Bayern,! im Einverständniß—mit den übrigen die 23. Infanterie Division Poupry' mit Sturm nahm und bis
Nuschen Fürssen dem Konmg von Preußen die deutsche Kaifer dicht vor Artenay abunclrte. Der Feind verlor viele Hundert Ge⸗
krone angeboten. 9 9 angene. E Geschütze wurden im Feuer genommen. Verlust auf
Ven jaunes, 4. Dez.⸗ Nach zweitägiger Schlacht der 2. unferer Seite nicht unbedeutend, der des Feindes sehr be—
aud meklenburgischen Armee hat das Corps Manstein die Vorstadt rachtlich 71 v. P odbielsty.“
Sl. Jean und' den Bahnhof von. Orleans heute Abend genn rur 28, Rod. Der Moniteur“ bringt eine Ballon⸗
men Die anderen Cocpe siehen derein, morgen die Stadi zu achricht äus Paris vom 20., wötnach He. Thiers den Hofen, dis
nehmen. 80. Geschütze und über 1000 Gefangene. Verlust mäßig. r bereiste hat eine vor Ausbruch des strieges von der kaiserlichen
dbision Weongel heclor nam meistene. Hier heute Alles ruhige“ Regierug' nach London gemachte diblomauische Mittheilung vorge⸗
an ete e n hr eee e e ge Wilhelm. 13] egt hätte wele die Erklarung enthalten haben foll, im Fall des
Berrfalielcke s Ae. Dez. Gestern hat Prinz Friedtich Carl Sieges werde' Frankreich keine Gebietsabtretung verlangen, sondetn
nit dem Z. und 9. Corps ven Feind bei Chevilih und Chileurg ins den lintsrheinischen Provingen einen neutralen Staat machen“
in den Oxleans-Wald geworfen Und 2Karwnen genommen. Alfs vehmen auch wir die links heinis hein Provinzen Frankreichs
—⸗ Wide eim. und magen daraus was ung gut düntß
Dreis dem A. Dez. Der Verlust der Sachsen am 80 Noep. Sill e. 2. Dez! Priv. Dep.) Die Franctireurs sollen an⸗
und 2. Dez. belrägt 1500 bis 2000. Mann. Die pier Regimen⸗ neblich ein fiegreiches Gesecht in den Ardennen sbestanden haben.
ser, Nr. 104 106. 107 nd 108 zählen 15 Todie und 63 e ee et Eine hreußische Colonne
rwundete Offiziere. Die Kabl der defangenen Franzosen beträat ist ouslens.
Fegudet. Olfzere. Die Jatt det en tsen betruan. Brntete Deere Do ) mar stt hhier seit Frettmz
Berfaikrels, 81 Deh.“: Heute · kein Gefecht von Erheblich · Nacht ohne-Nachrichten aus Jonrgny. Dag / aug Lo gson einge
X —35 der Feind wor Vincenneß noch zu verstärken. troffene. Court: Circular e e gemneldeten Besuch der Koͤnigin
Trestowh Diiston hut hesterne 7 Kanonen genommen, 1800 Gern Victotia vei der Zaiserin Cugenie — 3 8
an gene gemacht. darunter 1 General und: 2ö. Offiziere, 214 sse leug. Deß. Die Feftung Arins ist zut Vertheidig⸗
—* — ung entschlossen⸗ nachdem sie Shiffstanonen von großer Tragweile
n. Bee 4 oHlihers⸗ Z.. Der.ndn Mie·fehndliche Arme in Poris erhalten hat. Der Keriegginhnister Ganibetta hat die Orgamnan on
M hehue keinen geuen V⸗ esvc zum Vutchbruch unlernommien,en bon acqht Tagern fürt das Massenaufgebot in Frankreich augeordncke
7 vie styr wie in der ersten Republik soll den Commandanten“ das Mequifi
ee VDh Ein Taͤgesbefehl des Generals d' Aurelle? lionsrecht verliehen werden.
jattedaß dier Phirifer Truppen die preußischen Limen durchorochen α dnehe
dnten ()3Der General Cambriels. ite zum Instruͤctionscom
mandanten zu Bordeaur ernannt worden. —
—b rar te Der eule Nacht wurden Batterienet
mut, aus denen Belfottjetzt 8. Uhr Morgens beschossen wird.
das Rehiutent Ostrowskin nahm die: möthigenPositibnen- und—
artheidigte sie mit großer Bravour. v. Treskow.
Janville, 2. Dez. eHeute! Vornitlae 8 Uhr ausgerückt
ntwickelte⸗ sich dier Schlacht bei Bazoches les Hautes (Bazoches
wrdlich von Orleans, zwischen Janville und Pithiviers) um halb
O Uhr.“ Feind nach heftigem Kampfe mit mit * 17. Infanterie⸗
Davision; gefolgt vom I. bayerischen Armeecorps, unterstützt durch
ꝛe vierte Kavalerie⸗Division, uͤber Loignheugeworfen. Die 22
Iufanteriedivision, unterstützt dürch die 2. Cavaleriedivision, hat
hpupry mit Sturm genommen und den Feind auf Artenah zurück;
Fedrängt. — Bei Loigny wurde das 16. französische Armeekorps,
zei Artenah das Ihr geschlagen. Biele Hundert Gefangene sind ein-
zebracht und; 1V Geschütze gerommen, Feindlicher, Verlust bedeu⸗
end..Diesseitiger Verlust noch nicht zu überfehen, aber vjel ger
uͤnger. Friedrich Franz, Großherzog.
Bersailles, 2. Dez. Die feindliche Armee wou Paris
—X nach der dorgestrigen Schlacht die am Ufert der Marne und
nter dem Feuer der, Forts liegenden, Dörfer Brie und Cham⸗
zigny besetzt gehalten. Bei Tagesanbruch wurden diese Dörfer
sente von unseren Truppen Cin. men. Gegen 10 Uyr ging der
Feind aufs Nene mit überlegenen Kräflen gegen unsere Verthei⸗
igungsstellunge zwischen Seine und Ptacrne vor, wurde jedoch
ibermals in zachtstündigem heißen Kampf durch Truppen des 12
and A Armeecorqs, wsowie der württembergischen Div sion sieg ⸗
rich zurückgeschlager — Ein von der Armee⸗Abtheilung des Groß⸗
serzogs von Mecklenburg⸗Schwerin abgesandtes baherijches Rekog⸗

— — m ,“

Deut schlandentun e ——
Berlin, 2. Dez.“ Vomnnational-liberaler? Seite wird im
Reichstage- beantragtwerden, für Elfaß Lothringen im Vundesraihe

drei Stimmen vorzubehalten. (KKk 3) .
Das frühere r er Chatkonms soll jett auf's
Neue hergerichtet werden und zun Aufnahme von Sefangenen nach
der Kapitulation von Ine dienen. Voꝛaussichtlich kommen dadurch
auf's Neue über 100,000 Rann in unsere“ Gefangenschaft und
hiese sollen nicht mehr nach Deutschland gebracht werden
Aus Ham b urg vom, 30.. Rovember wirxd dem „Pestex
Aoyd“ berxichtet. „Noͤch Abschluß degs Friedens wird Generel
Logel von Falkenstein Generalgouverneur von Elsaß und Loth⸗
ringen werden.!. W
in Weren BeDez! Die N. Fr. PrF schreibt, daß vor Kurzen
in Brief Emil Ollivien's an, den Konig Wilhelm in. Versaillesß
ꝛingetraffen, worin der Minister Rapoleon's den König von Preußen
beschwoͤtt, endlich den Krieg gunbeenden. Er Ollivier, habe so viel
Antgeil ait dem /Ausbriuche, des Krieges, daß er sich für berufen
jalte, diese Mahnüng an' den König Ju richten. Auf ihm, Ollivier,
laste in Frankreich der Fluch dieses Kriegez, und er wende sich
daher an, den Sieger, kinen für Frankreich erträglichen Frieden zu
chließen, sonn werde r der Melt beweisen, wer der eigentliche

rriedensbrecher sei. ι —

Belgien. —

e Bruürsel, 8. Dez. Der Moniteur“ von Tours sagt:“
Von 79 heim Ausbruch des Krieges fungirenden franzbsischen Gez—
geralen sind nur noch 13 in Funktion; die anderen sind gefangen!:
bdt oder verwundet, mit Ausnahme“ vorie Fleurhy. Paladine und
damotterouge · waren · beim Ausbruch des Krieges bereits penstontrte
netn Brüffeln 3. Dez.“ Die IIndep.“ meldet aus Wien von

—A
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        23. os.: „Der Zusammentritt der Conferenz erscheint gesichert. Im
Falle, daß der englische Standpunkt von Rußland acceptirt wird,
sll der Ztacus quo im schwarzen Meere auch wäbrend der Dauer
der Confecenz aufrecht erhalten werden. Oesterreich, Italien und
Preußen haben diesen Vorschlag angenommen. Mam rechnet auf
Ruhlands Zustimmung und glaubt nur, daß die Regierung in Tour?
Schwierigkeiten machen werden.

jenen Bestandtheit zes —XI
Verwaltung, untex der Militärhohcit Sr. Majestät des Königs von
Bayern; im Kriege und zwar mit Beginn der Mobilisirung —
unter dem Befehle des Bundesfeldherrn. In Bezug auf Organi⸗
sation, Formation, Ausbildung und Gebühren, daun hinsich tlich
der Mobilmachuug witd Bayein volle Uebereinstimmung mit den
für das Bundesheer bestehenden Normen herstellen. Bezügl ich der
— Bewaffuung und Ansrüstung sowie der Gradadzeichen behält sich
Der zwischen Bayern und dem Norddeutschen de broo 53 de Hertecun de e 3
ce 3 sltmmung mit dem undesheer vor. Der Bundes err hat die
Bund abgeschlossene / Vertrag. n an bas diehe sa durs Insdetnnonen von dit ¶u-be nim
GForisetzung.) slimmung in Organisation, Formation und Ausbildung, sowit
8. 8. Anlangend die Art. 57 bis 68 von dem· Bundes · yon der Boltzähligkeit und Kriegstüchtigleit des baherischen
friegehesen so finder Art. 87 Auwendung auf das Konigreich Contingents Rederzeugung zp verschaffen und wird lich uͤber die
Bahern; Artikel 58 ist gleschfalls für das Königreich Bayern guͤl Modalitäten der jeweiligen Vornahme und über das Ergebniß diefer
tig. Dieser Artikel erhält jedoch für Bayern folgenden Zusatz: Inspectionen mit Sr. Maj, dem Könige von Bahern in's Ver—
Der in diefem Artikel bezeichneten Verpflichtung wird bon Vayern nehmen setzen. Die Anordnung der Kriegsbereitschaft (Mobilisirung)
in der Art entsprochen, daß es die Kosten und Lasten seines Kriegs · des bayerischen Coutingents odet eiues Theiles desselben erfolgi
wvesens, den Unterhalt der auf seinem Gebiett belegenen festen auf Veraniassung des Bundesfeldherrn durch Se. Maj. deu Konig
Pläge und soustigen Fortificationen einbegriffen, ausschlietzlich und von Bayern. Zur fteten gegeuseitigen Infotmation in den durch diest
allein trägt. Art, 509 gleich wie der Art. 60 füt Bayern gesetz Bereinborung geschaffenen militärischen Beziehungen ethalten die
liche Geltung p—7* J Militärbevollmächtigten iu· Berlin · und Munchen über die einschlä⸗
Die Artilel 61 bis 68 finden auf Bahern keine Anwendung digen Anordnungen entsprechende Wittheilung durch die resp. Kriegs
An deren' Slelle treten folgende Besticimungen: J. Bayern be Ministerien. IV. Im Kriege find die bayerischen Truppen ver
hait zunöchst eine Misitärgesetzgebung nebst den dazu gehörigen pflichtet, den Befehten des Bundesfeldherrn unbedingt Folge zu
Holl zugs Justruktionen, Verordnungen, Erläuterungen c bis zur aften.“ Diest. Verpfli htung wirßz duden Fahneneid aufgenommen.
derfaffangs maßigen Veschlußfassung über die der Bundesgesetzgebung V. Die Aulage von neuen Befestigungen auf bayerischem Gebiet
Anhheinfalle nden Materien, resp. bis zur freien Verständigung be ⸗ im Interesse der gesammtdeutschen Vertheidigung wird Bayern im
üglich der Einführung der bereits vor dem Eintritte Bayerns in Wege jeweiliger specieler · Vereinba rung zugestehen. An den Kosten
deVBund in dieser Hinsicht erlassenen Gesetze und sonstige Bestim fue deir Bau und die Ausrinstang sotcher Befestigungsanlagen au
mungen. II. Bahern verpflichtet sich, für sein Contingent und die jeinem Gebiete betheiligt sich Bayttn in dem sei er Bevoͤlkerungs
u demfelben gehörigen Einrichtungen einen gleichen Gelobetrag zu ahl entsprechenden Verhältnisse gleichmätzig mit den anderr
erwenden, wie nach Verhältniß der Kopfstärke durch den Militär⸗ Siaaten des deutschen Bundes; ebenso an den für sonstige Festungs
clat des deutschen Buudes für die üdrigen Theile des Bundes anlagen.etwa Seitens des Bundes zu bewilligenden Extraordina⸗
heeres ausgeseht wird. Dieser Geldbetrag wird im Bundes Budge; rien. VI. Die Boraussetzungen⸗ untet welchen wegen Bedrohung
sur das kal. dayerische Contingent in eine Summe ausgeworfen. der vffentlichen Sichtrheit⸗ das Bundos gebiet oder ein Theil des⸗
Seine Verausabung wird dur h Special · Etats geregelt, deren selben durch den Bundesfeldherru⸗ in Kriegszustauo erklart werden
ufstelluag Bahern überlassen bleibt. Hiefür werden um Allgemeinen ann. die Form der Verkündung und die Wirkungen einer solchen
diejenigen Etatsansätze nach Verhältniß zur Richtschnur dienen Sellarung werden durch ein Bundesgesetz geregelt. VII. Vorste—
weiche für das übrige Bundesheer in den einzelnen Titeln ausge )ende Vestimmungen treten· mit dem 17 Januar 1872 in Wirk—
worfen sind. III. Das baherische Heer bildet einen in sich geschlos⸗, jamleiten α Gyrtsetzung folgt.)
314 —15 vn J *
Mobiliarversteigerung.en ee p rgurrer het
Samstag den 17. Dezember 1870 Behaufung des ee zen sbee Heu und, Stroh

Nachmitiags 1. Utr dahier, in ihrem Heuse, S e e hier lah de Grora Klein —W Mitv —
lassen die ⸗Kinder der perlebien Ebeleute Wirlh dahier, auf⸗ —**— vberstcigern was s zus barbaufen.) I Tιι on
Pelet Stolz und Catharina Steinfeld soicc *5
die sämmtlichen zu deren Nachlaß —A Rodod Centner aarieffelnicar 30 E
Mobiliargegenstände sauf Borg bersteigern, ¶ Heu und Ohmet; 1 frische— * a,
aämlich: in trachtiges Schwein und ausge⸗
2 Kühe, 10 Zentner Heu, 120 Ztr. wachsene Schweine. *4
Kartoffeln, ein großer Haufen Durg Geschäftsbutenu enn
¶ vollständige Betten mit Beitladen, 2 zt Westohaelinaer!
Commoden, Tische, Stühle, Bänle, 1
seleiderschrank, 1 Küchenschrank, Leintücher,
Tischtücher, Betiz ug, bWagen, Pflug,
Egoe, 1. Wanduhr, Küchengeräthichaften
und jonstige Gegenstände. ν
n eHorn, Igl. Notar.
— — — 4
. * 9. e1 — ——
Hausversteigerung.
Montag den 19. Dezenider 1870, Ruch⸗
mittags 2 Uhr, zu St. Jugbert bei Metz
germeister Jakob Schwarz, laßt P eter
Wintßeundn. Werkmeister it St. Johann
sein neben Metzger Schwarz gelegenes
weistöckiges Wohnhanus mit Hof und Hin⸗
jergebäude auf zeh njaͤhrige Zahltermine in
Eigenthum versteigern. —
DSorn, kgl. Notar.

cu Der illustrirte Familien Kalen
der pro 1871 von A. H. Paynt
in Leipzige ist in der Druckerei det
St. Jngberter Anzeiger zun
Preise von 15 Erzr. zu beziehen.

AMlustrirter Tamilien·alendor
. —40 ILELEG ι
fur 1871. 16. Janrgans.
NMit enm inta nen rt au e VuÜ H s ile B
32 e 1. 22 22 16
Preĩs c. ddd. Vahrg.
Enthalt 64 veiten Tert. mit ahon 20 in dem Dort.god mebbtem Dunsmraticpn daramer aino
auch gameseitige Bilder. Fur Viele ist dieser Falender von badeutendem Warth achon allsin
α un dMärkte-Verzeichniss und, dureh Seine gemeinnũtrigen Tabellen.
Ueber don Rrieg Dentsehlands gegen Prankreien bringt der Lalender
XX ale fur Jedermann verstundtlich gemaehte Darstellang nebst·vielon
wuwrhiee dazu⸗ gendrigen Hlustrutionen und Portrait. 1
Die dem Katender alts GncatiBeigube ungeheftet7ie
Gross o dolorirte Bis on bahn-Kartevon Mistel-Europa
ist mit allen dureh den Krieg berühmt gevwdrdenen Ortsehaften bis auf die Neinsten berab
eνguünt οÚden
rota diosor aalaiden Koioblhaltitkein ict det Preis wio xchor geblieben....
Der Lalender ist vorrathig in allen Buehnhandlungen: und bei allen Buchbindern.
Die veriagslanur oν A. I. Payne in Leiprig?

—3

Mein Haus neben Herrn Jacob
Schwarz, Metzger dahier, bestehend aus
inem Laden nebst vollstandiger Einrichtung
s Zimmer, 1 Küche, Speicher und Keller,
ist vom 1. Januar 1871 an zu vermiethen.

MVeter Stief.

Epileptische Krämpfe (Fallsucht
heilt brieflich der Specialarzt. sur Epilepe Dottoun O. RKilliseh
D in Berlin. jenßt Louiensiraße 45. — Vereits über Hundert gebeilt.

Z

—W2

Redattion, Druc und Verlag von F. X. Demeß in St. Iugbert. deee e ea *
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        * *
3 ——
332 3582
5 353853 532 53553 3
575386 * 5537* s. —XV
53 *8 * 38* 232 534 57 223 52.
— 5355 —R 77553 853 538
5 53 — — S 8 8—
27 — z535560 5323 228 2 *1 5332* — —*r55 —
3 8 358 *5 2 —A 5 *3 27
55 —— —— —8 — 52 2* — 72
8 35 538 323555 3338 5377 —E— 33
ẽ 5857828 * 5838. 755 222 383 53785 355
— 58523 —* * 223*28 75 *8 525 — S2 —7 M 8
2 —— 37 —
1— 208 - —A— 2332 J 55 33 A 2*
43377 3 3 38 5 . 55
2 22 * 2. 7 d —1 —3
—A 3 38 — 335 35 * 2
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8* F 8 582 23 5— 70 *.5 — 7 23
7 27 — 2 * c55* 7 32*7 74* 2 5* 52 — 258 2 2
—A 325221* 2333 46545* 5 58 24
25357 3* 2 2637 — 3* 62385 5253 —*7
35* — ————— 283358308 V
52253* —— 2 —— 5—5222 — —— —8* 22* 5385*
55353 —575 5853 *2*4 58 523c5 —22 2 — — 3228 —E —
333338 38232— —A —335355587 oc 532 2 * 52553
2 S2 — * 7* . —— 82D D 2 —— 3 5 8 3
—39 z 3
7 A 532* — —— —— 8 — 35532 28 328
3 3335* 8* 333835338 3 33
32 3535323 22353 — 2558 28 87 2 758* *232525*
33 — *5727
* 3 43 53
2248 8253 —— 526 35 2 *
58 — — 25838 82 332
85. * 5269 25: * 2
— 572 *
— v8
*
—
2 2 12— ce28 2—* . * * J — — * e
5 3 3 7 3833
*55 —3—— —385555* —5 8. 7. —— 38533*
— —3—5 55—6—— ——3 5 3 3— — —3—38333 28
— 28B2* *8— * 2 3253 — — 3 33232 * — 232 —— *7 8
85 3583227 22 A 28585 255 — 878* 5 — 223— 2 33335 u
* * 2 353 8825
533 5525853 ⸗— ———3 5 —5 —2 — 7* — —3—5—5 5*
2383 * 3 z *77 5 5 255 2
5 555233538 8385833885 3333333555
—12 355525—53 — — 573338 283268325— *
s 53 —3 7—3 —3—— 2—33 283 35235*
3 3 3333 6—
— 2222 222 6 —A — S 3 — 5832 . 7
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—5384 25023 —2233 3 32338 3
333 328 3 3
— — — * ẽ 7 * 288 55
83577535533 5253238 353 723: 283—3—333
5 55—38, 325— ——783 5255* — —— *
j —A — 32 — 25 525 — — 22 5 — 352235
—A 2533535*27 552553322 A —— 23 33
33—38 —s5525733—373—3383 8—2 3 88 333 68
2— — 2285 — —— * 54 2 — —82
— — 3223 — 3 — 8 8 S 34125 32 3 *35 372 22
3 —333—383 33 3 2 3333385* — —
87* 85 Se 5222 252 —5555 — — 225 3* 52* 5 *
—2588 — — — SE — J —A 323 222 — *
— 12 8 8 2* 22 222—
3 83323 3383 3333 —533 3335333383383333
*53353 ——35 253353327*5355* 8336— 33
— 55 225** — 22 283225 — 55323 38 2 8
——— — —— 222c3 2 557 3 — 2532 7*
—— — 33 —*F 32* 2232— ⸗ z.2332
ö — 3

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2 2* —BV 2 222 *
3333523383853 —A 23212 c —
—A 7 55 R —A — ña 14 22— — 2e2 2 —
3833 73333** 5328 33153 33323 515 55533335 737337333
2 — 2·*7« —4 8 S2 5 7
53555535*353 537 2. 235 52 z53 58357 33383 3233
— — 382 T 23232 3 — 8 3 *52 — —A 8 8
—53 77 3 23 33558655 —z243 — * 8
132383338353 —532 5533838535375 — 5560 362653223
52 * —5 2 2 * * — * * c 2253
335 333 —7 1733 32 ——432335 —38 3885 3823377
— 58 28 — 53 725——8 5v2
3723 2283 32875 — 23— 858—* 2253225 23333
— —S832833325553 s5*538 —3—5—723383
k5z—3878 25335 33533735385 * 52255 z353833E6328
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85 573353335 253537 —53533285735 s5523455233 535
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*233312 33 3 2**23223358533— 253 2.5.3 —3

——— — 8* 2 —X3 — * 3 3 7 ——
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2225 3332453 3833 3223 2353 37365 —82355 5*3
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5232 —332—83 5332332333 27 F7528 358 338338
37 233 52353557 —334 57—38238 2533553 3333
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        Slt. Ingberler Anzeiger.

114 18 5 *
—4
der St. Nugeb eeriteer Am⸗zuei geert (und vag ˖ mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltun güblatt, miti ver: Diensbags⸗ Donnerrtags⸗ und Sonnkags

inrmer) erscheint woͤchentlich vier ma ba Diienis bagg, Donneristagg. Samstag und Sonntaa. Adonnementspreis; vierteljährig 48 Krzr. oder
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M —190. Donre⸗a
: Telegramme. wanee mit ihren —— “ Dewy ee *
93 IJo8 ——I nigreich Sachsen bei den franzssischen Aussällen am 80 November
Versailles, ⸗. Dez Bei der: Wiedereinnahme: von und 2. Dezember bewiesen haben, indem sie sich 80,000 Franzo⸗
Orleans wurden 77 Geschütze, eine Anzahl Militär⸗ Equi⸗ en entgegenwarfen und sie aufs Haupt schlugen. ·c··
pagen, vier armirte Dampfschiffe gerommen und 10,000 Argucil, 52 Dey: Von der B. Armer hak' das 8. Ar⸗
Hefangene gemacht. Die Loire-Armee ist nach allen Rich- neecorps am' 4. verschiedene glückliche Gefechte nordöstlich von
ungen zersprengt. ——— Rouen gehabt. Ein Geschütz und 400 unverwundete Gefangene
Srqhnle rins. Dez, Ueber die Siege um Orleans denommen. Diesseitiger Verlust I Todter — 5 —F
ind folgende Telegramme hier eingeiroffen:1) König Wilhelm. 9 y
un seine Schwester, die Großherzogin Muiter aus 83 Londom— —— Nach hier eingetroffenen Nachrichten hat
5 Abepde Dein Sohn hat in drei Tagen drei Siege erfoch Beneral Manteufel Ron en besetzt. 4 *
ten; am 2. bei Bazoches, wo er 12 Kanonen genommen, am 3. h 3. Tez. Heute fand w ganzen? Tag ein Kampf
bei Chevillh, wo er 83 Kanonen genommen, und am 4. nördlich nuf der Straße zwischen Autum und Arnay⸗le · Duc (üdwestlich von
und westlich von Orleans, wo Treskow 3. Dörfer stürmte, 28 Dijon, aljo gegen Garibaldianer) statt. I
Beschütze nahm und 5000 Gefangene machte. Am 3. und 4. Xc *
eee des Großherzogs und Friedrich Karls Armee“ J Deutschland. J
am und im Walde von Orleans. Manstein stürmte gestern Abend Münmnchen, 6. Dez. Die Gesechte am 29. Nov. 1. und
die Vorstadf St. Jean, besetzte Nachts moch die Stadt. Vexrluste 2. Dezember sollen nach hierher gelangten Nachrichten für die
nicht übermäßig.“ — 2) Gioßherzog Friedrich Franz an seine Franzofem sehr blutig gewesen sein; besonders sollen die Bayern
Gemahlim aus Orleans, 8.: „Gestern Vormittag gegen Orleang nit einer nmoch nicht dagewesenen Verbissenheit sich geschlagen haben;
bis Chevilly nur leichte Gefechte An 800 Gefangene, 1 General, nit dem Schießen haben fie sich, sobald sie in die Nähe der Fran-
7. Geschütze 1 Mitrailleuse. Unser Verlust bedeutend, namentlich osen gekommen waren, nicht mehr aufgehalten, fondern sind unter
medlenburg'sche Truppen. Gestern Nacht 12 Uhr nach mehrfachen dem Rufe: „Das ist für Orleans“ mit Bayonnet und Kolben
glücklichen Gefechten hier eingerückt. Andere. Armeecorps ersi hente. drauf gegangen, ohne Pardon zu geben. Hieraus läßt sich auch
8Geschühe 4000 Gefangeno genhminen. Schoͤne Cavaleriegcechte die verhältnißmätig gerünge Anzahl der gefangen genommenen
Norgen weiter.“ französischen Soldaten erklären'; als unsete Soldaten die schmah-
Schwerim 6r Dezr Ueber die Ereigniffe vor Parts te- liche Behandlung der in Orleans zurückgelassenen Verwundeten und
legraphirt König Wilhelm⸗ an. diee Großherzogin⸗MuttcrerHier drauken, sowie die Auseinandettreibung der beiden Feldlazarethe
halten wir vor Vincennes drei blutige Gesechte mit abwechselndem erfahren hatten, schwurrn sie sich grenfeitig zu,; dieses die Franzosen
Nehmen und Verlieren von Dörfern, bis der Feind gestern unan- ntgelten zu lassen. Um die Bayern füc ihre. Tapferkeit und
gegriffen völlig abzog, nach großen Verlusten hei uns, namentlich Standhaftigkeit bei Coulmiers zu belohnen. und ihnen Revanche
des zweiten Corps und, der Würutemberger, die heldenmüthig ür den Abzug ans Orleans zukommen zir lassen, wetden sie zu
lampften und viel verloren. Die Sachsen hatten geringere, Ver⸗ inem kriegerischen Einzuge nach Orlens herangezogen werden u.
juste, Der beabsichtigte Durchbruch nach Orleans ist vollständig vereitelt. dann auf einige Zeit Standquartier dort nehmen.c*
Tours, 5, Dez. (Regierungsnachricht.) In der Nacht Münschen, 8. Dez. Das heute Morgeu erschienene Regier⸗
hom 3. auf den 4. Dez. erklärte General Aurelles es für nöthig, ingsblatt veröffentlicht endlich das längst erwartete lönigliche De—
Orleans zu räumen uͤnd den Rückzug auf das linke Loireufer cret, welches den Landtag einberuft, und zwar auf' heute über acht
anzutreten. Die Regierung war der Ansicht, daß Orleans gehalten Tage, So lange unsere Kammern bestehen, ist man wohl auf keine
verden könne, da aber der General auf der Nothwendigkeit des Sesfion so gespannt gewesen, wie auf diesfse.
Rückzuges beharrte und versicherte, die Truppen würden nich Münchem, 65. Dez. Gestern ging wieder ein großer Pro—
Stand halken, so ließ sie ihm volle Freiheit des Handelns. Am oiantzug mit 40 schwer beladenen Eisenbahnwaggons unter Be—
t. Mittugs telegraphirte Aurelles jedoch, er habe seine Ansicht deckung von 200 Mann Infanterie nach Frankreich ab; derselbe
geändert und wolle in Orleans Widerstand leisten. Der Kriegs- datte auch eine grotze Anzahl Pelzmäntel und sonstige Wiuterklei-
minister Gambetta fuhr sofort nach Orleans ab; doch mußte sein der verladen. —8 Bei dem Absjange der letzten 100 Manßs der
Jug bei La Chapelle halten, da preußische Cavalerie auf denselben Srsatzkompagnie hatten diese, um die entstandenen Lücken zu decken,
schoß. Der Minister kehrte um 3 Uhr Morgens nach Tours zue e 124 MannRekruten (Gejsatzmannschaften: L. Klasse) zu. den
ruck und fund daselbst eine Depesche Palliers vor, wornach der Waffenübungen einberufen sollen, vas jedoch unterblieb, da man
Feind die Räumung von Orleans verlangte, widrigenfälls er die dieselden nicht mehr nothwendig zu haben glaubt.
Stadt beschießen wuͤrde: weshalb er im Namen von Aurelles die Der neuernannte B'schof von Speyer, Drr Reit hrern hat
Radumung zugestand, worauf um Mitternacht die Stadt von den einen erften Hirtenbrief erlassen, worin das Uufehlbarkeitsdoginä
Preußen besetzt wurde. „austinandergesezt und zu glauben vorgestellt wird.“ (F. J.)
Brüfsel, 6. Dez. Ballonbriefe aus Paris destätige Stuttgart, 5. Dez. Der Verlust der würtlembergischen
die Versailler Nachrichten und zeichnen sich pur durch die gewohn⸗ Division im Kampfe vom 2. Dez, beträgt an Todten und Ver—
en Uebertteibungen aus, indem sie die deutschen Verluste auj wundeten 30 Offiziere, 18 Offiziers- Adspiranten und Freiwillige
20,000 Mann angeben. In der Stadt selbst bereiten die Anhänger und 700 bis 800 Mann...
Blanquis eine Demonstration der Frauen für den Augenblick vor, —A
indem die Hungersnoth sich fühlbar machen wird. — Au⸗ Tours König stimmt dem Vorsthlag des Koͤnigs von Bahern zu, ge—
vird von großer Rathlosigkeit berichtet. Die Generale gestehen zu; meinschaftlich mit den deutschen Fürflen hei dem König von
daß Orleans ohne Schwerfstreich besetzt wurde. Die Voltsstimmung Preußen anzuregen, daß mit, der Führung drs Bundes-
zeht aus einem Extrem in's andeerre. rasiduuͤts der Kaiserlitel derbunden werde. Heute ist der Adjutant
Brüsssel, 6. Dez. Aus Tours wird gemeldet, daß Oderstlieutenant Fränzinger mit einem Handschreiben des Königs
ie Loire Armee bis Blois zurückgegangrn ist. Am Sonntag wurde nath Versailles abgegangen, ·
die Abtheilung ehemals päpfllicher Soldner („Znaven“) zu drei Kassel, 5. Dez. Exkaisserin Eugenie ist vorgestern Abend
hiertheilen ausgerieben. mu Wilhelmshöhe bei ihrem Gemahl, dem Exkaiser Navoteon III,
Berlin 5. Dec. Die „Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt: Heute angekommen. J (Fr. J.
uus Paris eingetroffene militärische Nachrichten drücken Bewunder·“ Berlin, 5. Dez. (Allg. Ztg.“, Der Köonig nimmt den
ing aus über den Heldenmuth, welchen die Württemberger ge⸗ Kaifertitel an, den ihm die deutschen Fürsten anitagen werden.
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        Der bayerische Vertrag erhält keine principiellen Aenderungen. Der des Friedens vor dieser Stadt durch eine Bergbeleuchtung zu
Bundesrashausschuß für auswärtige Angelegenheiten wird um einige feien. J W
Mitglieder verstärkt. Die Feuerwehren des braunschweigischen Verbandes haben
Berlan, 5. Dez. In Reichstagskreisen wird. die unver⸗ instimmig beschlossen, sich dem anzuschließen und werden in Ueber—
inderte Annahme der, süddeutschen Verfässungsverträge als ge⸗ zinstimmung mit den kbundgegebenen Beschlüssen jener Vereine an
ichert betrachtet. Die Regierung soll übrigens gefonnen sein, jede dem Abend des Tages, welcher auf das Eintreffen der erhofften
achliche Abänderung der süddeutschen Verträge als Verwerfung ffiziellen Nachricht folgt, um 8 Uhr die ihnen nächstbelegenen
derselben zurückzuweisen. — Im Falle fortdauernder Weigerung Berge beleuchten.
Frankreichs zur Beschickung der Pontusfrage soll dieselbe ohne Vieselben richten an Euch, Ihr Feuerwehrkameraden in Süd
Theilnahme Frankreichs zuisammentreten. und Nord, in Ost und West, die Aufforderung, stimmt diesem Be—
Frankreich. ichlusse zu undi laßt an jenem Abendez als Ausdruck der Freude
Die ersten arabischen Freiwilligen, welche dieser Tage durch Iber durch deutsche Waffenbrüderschaft erfochtene Siege und. zu
Hon gekommen sinn, werden als Vorbut eines bebeutenden Ehren unserer Vrüder in Westen hell die Flamme leuchten van
Wips aucgegeben, welches demnoͤchst — in Marseille ausgeschifft iller Berge Gipfeln, soweit die deutsche Zunge klingt.
verden soll. Den Reitern würden binnen Kurzem auch Fußgänger Braunschweig, den 16. November 1870.
olgen. Der Landesausschuß der braunschweigischen Feuerwehren.
* F. WeReuter. —
n pOia vil'stveuhhie, I. Dez. Amtucher Meldimg zufolge sind
dien schwarzem Blaftern in Philippsburg, Untergrombach und, Goa⸗
den stark verbreitet und auch hier sind sie aufgetreten.
7 Am 27. Nov, entgleiste zn der Nähe der Station D'd rin⸗
a'ch (Arrond. Mühlhausen) ein Militärzug, wobei die beiden
Führer des Zuges schwere Verletzungen erlitten! Es! stellte sich
seraus, daß Kreuzungen mit Steinen und Nägeln verkeilt und
Zchienen aus dem Geleise geriff en wurden.
4 An einem ziemlich entlegeiren Waldorse im Reviere El'm⸗
se in, unweit des Forsthanuses Schwarzsohl, wurde am- 28. vor,
Nts. durch Holzhauer ein Briefballon-gefunden, welcher nach seiner
Aufschrift am 11. September von Metz abgegangen war: Derselbe
nthielt eine große Anzahl Briefe und wurde mit diesen dem⸗ kgl
Friftmei er Herrn Hauber in Elmsitein überbracht.

VBer misschtte.

F In der „Zeitung für Feuerlöschwesen“ findet sich folgender
Aufruf,- angeregt von dem „Landesausschuß der braunschweigischen
Feuerwehren“, worin die, Absicht ausgesprochen wird, den Einzug
inserer Truppen in, oder, den Aaschluß des Friedens vor Poris
urch eine Bergbeifuchtjng in gatzz Deutschland zu feiern, Die
Pfalz wicd im Hjnblich, daß ihr erste französische Befuche zugedacht
war, gewiß nicht zurüchbbleiben, ihre Höhepunkte zu diesem, hoffent
ich bald eintreienden frohen Ereignisse, mit Freudenfeuer zu schmü⸗
den. Und, so versäumen wir nicht, die Feuerwehren; uuseres Kan·
ons auf deu nachstehenden Aufruf hiermit aufmerksam —X

An die deutschen Feuerwehren
Von den verschiedenen Vereinen ist die Absicht ausgesprochen,
den Einzug der deutschen Truppen in Paris oder den Abschluß,
Bekanntmachung und Aufforderung.
Die Aushebung der Wehrpflichtigen der Alterssilasse 1850
vetreffendaenn

— Gemäß 8. 2 der zum Wehtrverfassungs Gesetze vom 830. Jauuar 1868 erschienenen
Vollzugs-Vorschriften vom 22: Juni; desselben Jahres Kreis, Amtsblatt v. 1868 Nr. 6h,
verden sfämmtliche Wehrpflichtigen der Altersklasse 1830, d. h. alle Die⸗
jenigen, die im Kalenderiahr 1850 geboten sind, andurch aufgefordert, innerhalblder
Frift von

J r * J J
1. 15. Januar 1871

ich bei der Gemeindebehoͤrde ihrer Heimath oder ihres Aufenthaltsortes, — falls sie sich
jm Auslande befinden bei ersterer, — persönlich oder schriftlich oder durch Stellvertreter
anzumelden, daselbst, dei Vermeidungdes Ausschlhufsses, ihre etwaigen
Ansprüche auf gänzliche oder zeitweise Befreiung von der Wehrpflicht — Att. 11 nnd 12
des Gesetzes — 'oder auf einsiweilige Aussetzung der Einreihung ⸗ Art: 8 des Gesetzes
— anzubringen und die zur Begründung“ der gemachten Ansprüche erforderlichen Nach⸗
veise jowet möglich vorzulegen — Art. 45. und. 46 des Gesetzess. J

In Folge der Mobilisirung der Armee und du, der Krieg mit Frantreich noch nicht
zeendigt ist, werden auch jeue Wehnrpflichtigen früherer Alters!lassen, welche bisher gemäß
Art. 12 Ziff. 1bis inkl. Ziff. 4 des Wehrverfassungsgesetzes zeitweise von der Wehrpflicht
sFefreit waren und das 31. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, wehrpflichtig und sind
zei der Aushebung der Wehrpfli otigen der Altersklasse 1850, sofern sie am ä.“ Jan uat
1871 in den Fillen des Art. 12 Ziff. 1 und 2. des Gesetzes das 25., in den Fällen
3. Art. 12 Ziff. 3 und. 4 das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, in die altive
Armee einzureihen.a J —

— — — — Die von den Gemeindebehdrden herzustellenden Listen werden sodann vom 1. bis 16.
Das RNeue Blatt No. 51 Februar 1871 zur Einsicht, öffentlich, aufgelegt und sind etwaige Einsprüche gegen deren
Viertel jährlich nur 2 Sgr stichtigkeit oder Vollständigkeit innerhalb dieser Zeit bei der detreffenden Gemeindebehörde
ist soeben eingetroffen und enthälte unzumelden Art. 47 des Gesetzes.
niεαννεα Unerriehisbriese Wehrpflichuge, welche der in Art. 45Absatz L des Gesetzes vorgeschriebenen Anmeldes

Lür Jedermann. —fyfkicht bis zum 13. Januav 1871 nicht nachgekommen. sind, unterliegen einer Strafe bis zehn
von einem Hauptmann a. D.Bulden —Art. 76, Absatz 1 des Gesetzes. wag
„Stille Wasser find tief. Novelle,. Zweibrücken, den 15. Nobember 187023. ————
ton Louise Ernesti. — „Jules Favre —Gshniali i uft
Der große Bummler“. Von MWMWB. Königliches Bezirksamt, 3
hidebratdt. — , Vorpostengefechte Dea m m. 3..
rines lit rarischen Frane tireurs.“ Schafer.
VBon Oscar Blumenthal. — „Allerlei“:
Ersatztruppen auf dem Marsche, nach Frank-
reich. Gravelotte. — Eorrefpondenz.
Illustratiouen:
June Favre. J
Erfatztruppen auf dem Marsche nach
Frankreich.
Bravelotte.
Das Neue Blatt ist zu beziehen durch
aille Buchhand lungen und Vostanstalten.
Le ud

Montag den 12. Dezember 1870, Nach⸗
mittags 1. Uhr, zu St. Ingberlt in
Behausung des, Wirthes Hrnu. Heinrich
Ssch mint dahier, läßt Hr. Georg Klein!
Wirth dahier, auf Credit versteigern, was
olgt:

100, Centner Kartoffeln; ca. 580 Ctr.

Heu und Ohmet; 1 frische junge Kuh;

ein trächtiges. Schwein und 2.ausge⸗

wachsene Schweine.
Geschäflsbureau
Westuhaelinger.

Ene schöne IJ
Canarienhecke—
st mitsammt den Vögeln billig zu ver⸗
saufen. Auch werden Vögel einzeln daxaus

2abgegeben.

rrucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
»er Stadt Zweibrücken v. 8. Dezember.
Weizen 8 fl. 2 ir. Korn ö fl. 43 tr.
Berste Areihige, — fl. — kr., Gerste vier⸗
ieihige, — fl. — kr. Spelz 5 fl. 24 kr.
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel. — sl.
— tr. Mischfrucht· — il. — kr. Hafer
fl. 21 tr. Kartoffeln 1fl. — kr. Heu
fle 36 kr. Stroh 2 fl. 6 kr. per
sedainon, cud und Versag von F. X. Demezz in St. Jugbert.

Zentner. Weißbrod 1i2 stilogr, 21 ir.
Kornbrod 3 Kilogr. 830 kr. dints 2 Kilogt
20 kr. ditio 1 Kilogr. 10 kr. Gemischtbrod?
dil. 360 kr. 1 Paar Weck, 7 Loth 2 kr. Rind⸗
deisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. — kr.
dalbfleisch 12 kr.. Hammelfleisch. 16 r.
Schweinefleisch 18 kr. per Pfund. Wein
24fr. Bier 6 kr. per Liter, Butter 30 kr.
ver Pfund.
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        22853232
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368 35358 6
2* 8 22 *3 — * 8
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25353*8 33383
52522353 * —8 327* — 3 x —38* 5 255 738—
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7 E 3 53583 23283333338338 52523858535
* 25333——5838887 33533 * 33333 ⸗
5 3 — 822 333333 23233533 *
355 5333— 333 — —3253 5583323
338 *3833 38
28 — 53 — 238 233027 25 2253 23 *
33 — 55383233 8 *. 5 38 2583 8
83385. 33 325 —53 3. — —5 838
782 78 582 2. 23 56 5232822.2 — 2 3 —52 3
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82 3222 2358*8 —8 —73— —A 3 5253
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2 5 2 27 2 7 —57523 52 * 52— 87 * 313
—A 232375 223 28 7 8233535 8* — 5
—— — — 5323 28222 * 253553 8 3.
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3335 935 2— 225
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235383273 z23532 238297
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        St. Ingberler Zsnzeiger

der St. Faaberter Anzei'g er (und das mit dem Hauptblatte verbunbene Uanlerhaltungsblatttn mit Jer Dienslags⸗ Donnerdtags· und Sonatags
wimer) ericheint wo hentlich ¶ i er ma r. D ienstag, Don ner ztag, Samstag unß Spnmtade' Avonne nentspreis vierteljährig 42 Keozr. oder
1I8 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krir. die dreispallige Zeile VBlattschrift oder deren Raum berechnet. 8

— — — — ——— — — — —.

— 3 F 4 — 22 —* 24 377
—— 191. eae — — Samstag, den“ dezem ber J 3 1870.

. Lôÿü
— 53

———— ————
Telegramme.

München, 7. Dez. Telegramm an das Kriegsministerium
bezüglich des Antheilz des 1. bahexrisschen Armeecor'ps
in den Gefechten gegen die Loire-Armee: Am 1. Dez: Nachmit—
nags feindlicher Angriff bei Bonneville und Villepion Chateau (Linie
Patay Orgeres) Am 2. siegreiches Treffen bei Beaubillers Ferme
ind Coury Chateau, Vorrückung auf Loignh und Lumeau. Am 3
zusammenstoß bei Loigny, Vorrückung aus den Wall bei Orleans
Am 4 große fiegreiche Schlacht bei Orleans unterweseutlicher
Betheiligung des Corps, welches um Mitternacht u die Stadi
einrückte. Das Armercorps hat am letzten Tage6 Geschütze ge⸗
ommen und 2000 Gefangene gemacht; dessen Verlust waͤhrend
dieser dier Tage beträgt 133 Offiziere und beiläufig 80900
Mann.

Schwerin, 7. Dez. Eine Debesch? des Großherzogs be⸗
affert bie Verluste desfelben vom 2. bis 6uf200 Mann⸗ Noer
Feind verlor 2000 Todte und 14000 Gefangene.

Stuttgart, 5. Dey. General Obernitz an das Kriegs
ministeriumn Die Verluste der württemtergifchen Division am 30.
Lod., 2. und 3. Dez.e stellen sich, wie folgt: Todt 18 Offiziere,
268 Unteroffiziere und Mannschaften. Verwundet 47 Oijfiziere,
345 Unteroffiziere und Mannschaften. Vermißt 1 Offizier, 854
Unteroffiiere und Mannschaften, in Summa 61 Offiziere, 1967
Anteroffiziert und Mannschaften. Der Verlust an Pferden beträgt
48. Seitens der württembergischen Truppen wurden 1400 Be
angene gemacht, darunter 34 Offizieee.

Versailles, 8. Dez. Gestern Abend faud ein heftiges,
zlückliches Gefecht der 17. Division auf dem Marsche nach Blois
zalbwegs bei Meung statt. Wir erwarten dort noch mehr Wider⸗
tand. 1 Geschütz und 1 Mitrailleuse genommen. 150 Gefangene.

Wilhelm.

Bruüssel. 8. Dec. Aus Tours, 7. wird telegraphirt:
Blois wird geräumt! die Regierung beabsichtigt ihren Sitz nach
hordeaux zu verlegen. Weenee

Brüfssel, 8. Dez. Die „Indep.“ meldet: Havre, der
haupthafen Frankreichs, wenn nicht besser vertheidigt als Rouen,
nuß bald in deutsche Hände fallen, denn er ist bereits völlig von

ver Verbindung mit dem Innern des Landes abgeschnutten.
Deutschland. —
München, 6. Dez. Unser König hat an den König von Würt.
emberg, sowie an alle übrigen deutschen Fürsten, den König von
Freußen ausgenommen, folgendes eigenhändiges Schreiben d. d.
x. Dez. gerichiet; „Durchlauchtigster, Großmächtigster Fürft, freund⸗
ichlieber Bruder und Vetter! Die von Preußens Heldenkönige
jegreich geführten deutschen Stämme. in Sprache und Sitte,
Vissenschaft und Kunst seit Jahrhunderten vereint, felern aunmehr
nuch eine Waffenbrüderschaft, welche von der Maächistellung eines
eeinigten Deutschlands glänzendes Zeugniß gibt. Beseelt von dem
Ztreben, an dieser werdenden Einigung Deutschlands nach Kräften'
aitzuwirken, habe ich nicht gesäumt, deshalb mit dem Bundes⸗
anzler⸗e Amte des norddeutschen Bundes in Verhandlungen zu treten.
dieselben sind jüngst in Versailles zum Abschluße gediehen.“ Nach
em Beitritte Süddeutschlands zum deutschen Verfassungsbündnisse
⸗erden die Seiner Majestät dem Könige von Preußen übertragenen
Zräsidialrechte über alle deutschen Stagten fich erstrecken. Ich habe
nich zu deren Vereinigung in Einer Hand in der Ueberzeugung
ꝛereit erklart, daß dadurch den GesammtInteressen des deutschen
haterlandes und seiner dverbündeten Fürsten entsprochen werde.
ugleich aber in den Vertrouen, daß die dem Bundespräsidium
iach der Versassung zustehenden Rechte durch Wiederherstellung
mes deutschen Reiches und der deutschen Kaiserwürde als Rechte
zezeichnet werden, welche Sr. Mojestät der König von Preußen
m Namen des gesammten deutschen Vaterlandes auf Gruud det
kinigung seiner Fünsten ausübt. In Würdigung der Wichtigken
ieser Sache wende ich mich nun an Eure Koͤnigliche Majestät mit

dem Vorschlage, in Gemeinschaft mit mir bei Sr. Majeltät dem

Zonige von Preüßen in Anregung zu bringen, daß die Ausübung

»er Bundespräsidialrechte mit Führung des Titels eines „deutschen

Zaisers“ verbunden werde:n Es istmir ein erhebender Gedanke,

zaß ich mich durch meine Stellung in Deutschland und durch die

heschichte meines Landes derufen fühlen kann, zur Krönung des

»eutschen Einigungswerkes den ersten Schritt zu thun, und gebe ich

nich ber freudigen Hoffnung hin, daß Eure Konigliche Majestet

neinem: Vorgehen Ihre freündliche Zustimmung ertheilen«werden

Indem ich mir daher das Vergnügen gebe, Eure Königliche Maje⸗
tät, gleich den übrigen verbündeten Fürsten und freien Städten,
um Deren“ gefällige Willensmeinung zu erfuchen, bin ich mit der
Bersicherung vollkommenster Hochachtung und Freundschaft Euerer
Königlichen Majestät freundwilliger Bruder und Venter Ludwig.n

A. Abdz.)

München, 7. Dez. Der außerordentliche Kredit, welchen
die: Staatsregierung von dene Kammern des Landtages zur Fort
setzung des Kriegs verlangen wird, beträgt dem Verneh men
rach 15,000,000 fl. — Die Abgeordneten der patriotischen
Hartei beabsichtigen noch in dieser Woche ˖ vor Beginn der
dammersttzungen in“ Berathung über ihre! Haltung gegenüder
den zu erwartenden Regierungsvorlagen zu treten und werden die
‚atriotisch gesinnten: Mitglieder der Kammer der Reichsräthe eine
Zinladung zur Theilnahme an dieser Vorberathung erhalten.

Karlsruhee, 7. Dez. Der Landtag ist auf den 15. d.

Mts. zu einer außerordentlichen Sitzung zusammeuberufen.

Saarbrückn, 8, Dez. Aus Versailles wird unter'm 5.
jemeldet, daß die Dahinkunft des Königs von Bayern wahrschein—
lich is.

Berlin, 6. Dez. Der frühere baherische Ministerpräfi⸗
»eut Fürst zu Hohenlohe, hält sich gegenwärtig hier auf.“ Am
Zonntaz wohnte derselbe der Berathung der Fraction der Frei—
lonversativen über den Vertrag mit Bahern bei und betheiligte sich
jehr ledhaft an der Debatte; denn auch bei diesex Frakuon iͤerden
die schwerwiegenden Mängel jenes Vertrages von den Mitaliedern
vollkommen gewürdigt. Heute wohnte Fürst Hohenlohe der Debatte
des Reichstags in der Hofloge bei. An den vielen Notizen, welche
er sich bei den einzelnen Rednern. machte, erkannte man das gro ße
Interesse, mit welchem ber Fürft der Diskission folgte.

In einem Berichte der Weser⸗Zig. aus Verjfailles vom 1.
Dezem ber über die Kaͤripfe am 80. Nov. heißt es: Das so lange
angesagte Bombardement auf Paris soll; beiläufig schon partiell
jestern seinen Anfang genommen, haben. Amgestrigen Morgen
ah ich zwei Riesenmörser durch die Straßen' von Versailles fahren;
dieselben waren jeder mit acht französischen Pferden bespannt und
jatten baherische Arlillerie zur Begleitunge Wie verlautet, hat
ayerische Artillerie vor Fort Ifssy das Fencr des Feindes erwidert,
Dan erzählte sogat, daß es den Bayern gelungen sei, einige der
äujer einer Vorstadt von Paris in Brand zu schießen, doch gebe
ch die Rachticht ohnen jede Gewähr wieder. 775
Berlin, 8. Dez. Ein höherer Postbeamter ist dieser Tage
noch Rheims abgereist; um'bei der Uebergabe von Paris der doc
igen Posiverwaltung' die erfordecliche Auskunjt über die Behand—
ung der Correspondenz an die in Deutschland befindlichen franzoͤ·
ischen Soldaten zu geben. — Amtlichen Nachrichieu— zufolge hai
ich in neuerer Zeit der Gesundheitszustand der deutschen Armee im
Felde sehr günstig gestaltet. Ruhranfälle, kommen fast gar nicht
jor, der ;Thphus hat an, Ausdehnung wie an gefährlichem Charakter
»erloren. Die Zahl der übrigen Kcantheitsfälle hat sich ebenfalls
vesen tlich vexringert. In den Lazarethen befinden sich eta 10000
dranke weniger als Ende des Monats Ottober. 727

„Berbinm, 8. Dec. Die Zistimmung saämmtlicher deutschen
Fürsten zum: Kaisertitel ist eingetroffen. Heute sollen Bayern,
PBürttemberg, Vaden und Hessen gemeinsam den deutschen Ver—
ssungsaki unterzeichnen. Kaiser und Reich“ werden voraus—
ichtlich bis zur formellen Erledigungenoch vorbehalter, die bisherige
zezeichnung daher, vorläusig beihehasten. Das Kaiserreich wicd
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        elbstverständlich erblich; die Bundesbeamten werden lunftig kaiser⸗
Die R. Fe. Pr. schreibt in ihrent Morgenblatte vom Montag:
Die geniale Erfindung unsereß Gesandten in Fran reich von dem
Durcabruch⸗ der Pariser bis zu ihrem eigenen“. Fort bei Rogent⸗
jur⸗Marne ist vom Grafen Beuft dem Buͤdget ˖ Ausschusse der De—
jegation — natürlich der ungarischen — mitgetheilt und dort mit
rüͤrmischen Eljens aufgeno nmen wordeu⸗ Sämmttiche Magharen,
In meisten natürlich die imitirten, schwammen. darob in einem
Meere von Seligkeit. Natürlich besitzt der gemeinsame Minister
Fes Ueußern geographische Kenntniß genug, den in seiuer Mitthei⸗
ung liegenden Widerspruch einzusehen; aber er besihzt auch Kennt⸗
niß aenug von dem Buͤdungsgrade der ungarischen, Deligirten,
ie dug in ihrer Herzensfreude über die ihnen genehme Gesinn⸗
ng des Reichskanzlers die Millionen zum Kriegsbudgel — nicht
zus ihrem Aermel, sondern aus der Tasche der DeutschOesterrei⸗
her schütteln werden. Dieser Fürst Metternich kommt uns- noch
agch heuret zu stehen . x
ee e Frankreich. it *
Tours. 7. Dez. In Folge der Einsehzung einer Unter⸗
uchungskommission durch WGambetia betreffs der Räumung vou
Orleans hat General Aurelles sein Eutlassungsgeuch eingereicht.
FZourbaki befehligt jetzt zwei Corps, Pallieres commanditt das
Tentrum. Seit der Räumung von Oeleans sind keine neuen Nach⸗
richten eingelaufen. VV
Das Siecle sucht der neuesten Ballonpost zufolge in einem
laugen Artikel nachruweisen, daß das Elsaß niemals wirklich zu
Deuischland gehört hat, sondern von den ältesten Zeiten her ein
ntegrirender Theil Galliens war. Entrüstet ruft es aus; Eher
vird der Rhein sich umkehren und seiner celtischen und schwei zeri⸗ — —
—0— diejer heldenmüthige Winkel des 84 4R.
in denens bie Präbende der Schlemmer ige Der zwischen Bahern und dem Norddeutschen.
Das fruchtbare Elsaß, wie es ausgehungert werden mürde! Seine Bund abgeschlossene Vertrag.
chwere Gerste, seine reichen Hopfen, seine Weine von Ribeaupille, GForisetzung..
sein schöner Flachs sein Kohl aus der Illebene, sein würziger Ta 8. 6. Die Attilel 60 und 71der Bundesverfassung sinden
Jat aus den südlichen Thälern, seine fetten Gänse von Molsheim, auf die von Bayern für sein Heer zu mach nden Ausgaben nut
jnd von Mußig, seine ungeheuren Schweineheerden und tausend nach Maßgabe der Bestimmuugen des vorslehenden Paragraphen
indere Reichthümer, würden gar bald don dem Gargantuag jenseits Anwendung, Art. 72 aber nur in so weit, als deim Bundesraihe
hes Rheins erschöpft werden. Fraukreich verlangt von ihn nichts und dem Reichstage lediglich die Ueberweisung der fur das daye⸗
als seine Hingebung. Deutschland würde ihm AÄlles nehmen und rische Heer erforderlichen Summe an Bayern nachzuweisen ist.
ihm Alles aufessen.“ 8. 7. Die in den vorstehenden 88 1 bis 6 enthalten en Be⸗
Die neuesten Briefe aus Tours melden: „Die arabische Ca— stimmungen sind als ein integrirender Bedandtheil der Bundes ver⸗
zallerie, die an den Gefechten von Orleans Theil nahm und sich 'assung zu betrachten. In allen Fällen, in welchen zwischen den
zut schlug, schnitt den Tobien und Verwundeten die Köpfe ab und gestimmungen und dem Texte der deuischen Verfassungsurkunde
rachte sie als Trephäen in das verschanzte Lager nach Orleaus ane Verschiedenheit besteht, haben für Bayern ledialich die ersteren
urück. Mehrere derselben waren im Besitz von fünf dis sechs GBeltung und Verbindlichkeit. —
Todtenlöpfe.“ 8g!8.Die unter Ziffer II. 8. 26 dieses Vertrages aufge·
Belgien. V zührte Uebergangs⸗Bestimmung des nunmehrigen Art. 79 der Ver⸗
In Bezjug auf die Gerüchte, welche neuerdings wieder über assung findet auf Bayern in Anbetracht der vorgerüchten Zeit und
einen angeblichen Friedensschluß zwischen Preußen und dem Ge⸗ der Nothwendigkeit mannigfaltiger Umgestaltung anderer mit dem
angenen von Wilhelmshöhe circulirt haben, wird der Koln. Zig.s DVegenstande der Bundes · Gesez jabung in Zusammenhang stehende
us Brüussel mitgetheitt, dieselben verdaukten ihre Entstehuag einer Besetze und Einrichtungen keine Anwendung. Die Erklärung der
Intrigue des Prinzen Napoleon, welcher die Bonaparte wieder m Rorddeuischen Bunde erzangenen Gesetze zu Bundes gesetzen sün
ns Kuder bringen wollte. Dieses Mitglied der Rapolesnischen as Königreich Bayern bleibt dielmehr, soweit dieje Geseße au
Familee sei nämlich vor einigen Tagen *ach Brüsse gekommen, Angelegenheiten sich beziehen. welche verfassungsmäßig der Geseh.
im sich mit dem General Changarnier wegen der Mestauration des zebung, des Deutschen Bundes unterliegen, der Bundes⸗Gesetzgebung
daiserreichs zu derstündigen. Natürlich sei weder die Rede davon vorbehalten.
Jewesen, den Kaiser dieder auf den Thron zu setzen. noch
Fie Regentschaft der Kaiserin wieder herzustellen; derfelbe habe ein;
jach die Erneunung des kaiserlichen Prinzen zum Kaiser unter
iner Regentschaft gewollt, an deren Spitze General Changarnier
uu stellen fei. Der General soll dem Prinzen erklärt haben, daß
er fich auf folche Intriguen nicht einiassen koönne. Nach seiner
Anierredung mit dem Prinzen habe Changarnier, der sich wahr⸗
cheinlich nicht compronutiiren wollte, an Frau James v. Rothschiid,
nit der er sehr besreundet in, per Brieftaubenpost folgende Depesche
Jesendet: Ie genéral Ohangarnier, est à Briueolloes bion portant,
appartonant à aucun parti ot plain de dovouoment pour la
rande.“ (Der General Changarnier befindet sich gesund in Brüssel;
r gehött keiner Partei. an nnd ist voll Ergebenheit gegen
Frankreich.)“
Bruüssel, 6. Dez. Dem Nord“ wird aus Paris vom
30. Nov. gemeldet, daß die Restanranls zu schließen beginnen und
zie Gasbeleuchtung gänzlich anfgehört hat. I
Bräfffel, 7. Dez. Aus Tonrs ist die Posi vom 4. hier
angetroffen: Dem Const. zufolge hat die Regierung die Entschei⸗
— der Conferenz Eugland
iberlassen. (Ein Berliner Telegraum vom 6. meldet: Die fran⸗
osische Regierung hat den Conferenzvorschlag ohne Vorbchalt an⸗
Jenommen“)
Brüfßsel, 7. Dez. Aus Marjseille, 3. meldet Havas:
Ddas lerldaene) Telegrammn Gambettas über den Erfola der Pa—

riset Armee hat große Begeisterurg hervorgerufen: Illumination
er Stadt und des Hafens, Facelzug. Ein englisches Schiff hat
1000 Rempartgewehre aus Genuas üherbracht. — Nach Berichten
Bileis ist Paris zum mindesten noch bis 15. Jauuar verpro⸗
viantirt*

Brüssel, 8. Dez. Nach Variser Nachrichten vom 6. ds.
hat Ducrot aus Vincennes unterm 4. ds. einen Tagesbefehl er
lassen, worin es heißt: Nach zweitägigem heißem Kampfe habe ich
Fuͤch über die Marne zurückgehen lassen, weil ich überzeugt bin.
daß alle neuen Anstrengungen. in der bisherigen Richtung unnütz
ind, da der Feind Zeit gehabt hat, dort seine Kräfte zu concen⸗
iren. und den Kampf, der nur augendlicklich unterbrochen worden,
wieder aufzunehmen entschlossen ist.“ — Jede Erlaubniß, Paris
zu verlassen, ift aufgehoben. Auch General Trochu bleibt außerhalb
Paris. Das Plateau Avrton wird von den Franzosen beseßt und
daselbst starke Baiterieen erbaut. D

Brüssel, 8. Dez.“ Die telegraphische Verbindung zwischen
hier und Tours hat seit gestern Abend vollständig aufgehöͤrt.

Amerika.
Waslhington⸗ 6. Dec. In der Prãsidentenbotschaft wird
ioch erwähnt, daß der amerikanische Gesandte in Paris mit dem
Schutz der Deutschen in Frankreich betraut worden und er diesen
Z„chutz in einer alle deutschen Länder zufriedenstellenden Weise aus⸗
eführt habe. Nach Einsetzung der Republik ethielt der Gesa ndie
in Paris die Instruckion, ie neue Regierung anzuerkennen und zu
beglückwünschen. Die Republik habe alsdann den amerikan ischen
Besandien um seine guten Dienste zu Gunsten des Friedens er—
ucht,/ die Politik der monsftaaten jedohh eine Einmischung in
arobaische Fragen nicht gestattet.

J IV.

Da in Anbetracht der großen Schwierigkeiten, welche theils die
orgerüctte Zeit, theils die Fortdauer des Krieges der Aufftellung
ne lats für die Melitärverwaltung des Deuischen Bundes füt
as Jahr 1871 und beziehungsweise der Feststellung der von
zayern auf sein Heer zu virwendenden Gesammtfumme für dieseb
Fahr, entgegenstellen, die Bestimmungen unter III. 8. 5 dieses
Hertrages erst mit dem 1. Januar 1872 in Wirksamkeit ireten—
hird der Ertrag der im Art. 35 bezeichueten gem einjchaftlichen
Ubgaben für das Jahr 1871 nicht, zur Bundeskasse fließen, son⸗
ern der Staatskasse Bayerns verbieiben, dagegen aber der Beitrag
haherns zu den Bundesausgaben durch Matricular⸗Beiträge auf⸗
gebracht werden. WW

J V. v
Diejenigen Vorschriften der Verfassung, durch welche bestimmie
Rechte einzelner Bundesstaaten zu deren Berhältniß zur Gesammt⸗
zeit festgestellt sind, insdesondere, sobiel Bahern angeht, der unter
Ziffer III. dieses Vertrages aufgeführten Bestimmungen können
iur mit Zustimmung des berechtigten Bundesstaates abgeändert
wverden.

VI. 27.

Gegenwärtiger Vertrag tritt mit dem 1. Januar 1871 in
Wirksamieit. Die vertragsschließenden Theile geben sich deshalb
zie Zusage, daß derselbe zur versassungsmäßigen Zusti umung voi⸗
zelegi und, nach Ertbeilung dies:zr Zustimwmung, im Naufe des
        <pb n="745" />
        Monals December ratificirt werden wird. Die Ratifications · Er⸗
darungen sollen in Berlin ausgetauscht werden. eh

Zu Urkund dessen haben die Eingangs genannten Bevoll⸗
nächtigten diesen Vertrag in doppelter Ausfertigung am heutigen
Tage mit ihrer Namens⸗Unterschrift und ihrem Siegel versehen.

So geschehen Versailles, 23. November 1870.

Schlußprotokoll. * ——

Bei der Unterzeichnung des Vertrages über den Abschluß eines
gerfassungs· Bündnisses zwischen Sr. Majestät dem Könige von
Preußen Ramens des nordeutschen Bundes und Sr. Majestät dem
önige von Bahern sind die Unterzeichneten Bevollmächtigten noch
uͤber nachstehende vertragsmäßige Zusagen und Erklärungen über⸗
eingekommen:

J. Es wurde auf Anregung der kgl. bayerischen Bevollmäch⸗
igten von Seiten des Kgl. preußischen Bevollmächtigten anerkannt.
daß, nachdem sich das Gesetzaebungsrecht des Bundes bezüglich der
deimaths· und Niederlassungs · Verhältnisse auf das Königreich
Zayern nicht erstredtt, die Bundes Legislative auch nicht zuständig
—A—
regeln, uud daß alss das für den Norddeutschen Bund erlassene
Besetz vom 4. Mai 1868, die Aufhebung der polizeilichen Be⸗
schränkungen der Cheschließung betreffend, jedenfalls nicht zu den⸗
senigen Gesetzen gehört, deren Wirsamkeit auf Bayern ausgedehnt
werden könnte.

II. Von Seiten des Kgl. preußischen Bevollmächtigten wurde
znerkannt, daß unter der Gesetzgebungs⸗Befugniß des Bundes über
Slaatsbürgerrecht nur das Recht zu verstehen sei, die Bundes⸗
ind Staaisangehörigkeit zu regeln und den Gruudsaß der politischen
Gleichberechtigung aller Confessionen durchzuführen, daß sich im
Uebrigen diese Legislative nich auf die Frage erstrecke, unter welchen
Boraussetzungen Jemand zur Ausübung politischer Rechte in einem
einzelnen Staate befugt sei.

III. Die unterzeichneten Bevollmächtigten kamen dahin über-
in, daß in Anbetracht der unter Ziffer L statuirten Ausnahme
hon der Buudes-Leqgislative der Gothaer Vertrag von 15. Juli
1851 wegen gegenseitiger Uebernahme der Ausgewiesenen und
Heimathlosen, dann, die sogenannte Eisenacher Convention vom
Ii. Juli 1858 wegen Verpflegung erkrankter und Beerdigung ber.
storbener Unterthanen für das Berhältniß Bayerns zu dem übrigen
Bundesgebiete fortdauernde Geltung haben sollten.

IV. Als vertragsmäßige Bestimmung wurde in Anbetrach
der in Bayern besteheuden besonderen Verhältnisse bezüglich des
Immobiliat Verücherungswesens und des engen Zusammeuhanges
derselben mit dem Hypothekar· Creditwesen fesigestellt, daß, wenn sich
die Gesetzgebung des Bundes mit dem Immobiliar⸗Versicherungs⸗
wesen befessen sollte, die vom Bunde zu erlassenden gesetzlichen
Besiimmungen in Bayern nur mit Zustimmung der bayerischen
Regierung Geltung erlangen koönnen.

V.“ Der koöͤniglich preußische Bevollmächtigte gab die Zu—
ficherung, daß Bayern bei der ferneren Ausarbeitung des Entwurfes
ines allgemeinen deutschen Cibilproceß Gesetzbuches entsprechend be⸗
theiligt werde.

VI. Als unbestritten wurde vor dem löoͤniglich preußischen
Bevollmachtigten zugegeben. daß selbst bezüglich der der Bundes⸗
Legislative zugewiesenen Gegenstände die in den einzelnen Staaten
geltenden Gesetze und Verordnungen in so lange in Kraft bleiben
ind aui dem bisherigen Wege der Einzelgesetzgebung abgeändert
perden können, bis eine bindende Norm vom Bunde ausge
zangen ist.

VII Der königlich preußische Bevollmächtigte gab die Er—
tlarung ab, daß Sr. —ajestät der König von Preußen kraft der
Allerhöchstihnen zustehenden Präfidialrechte, mit Zustimmung Sr.
Majestät des Königs von Bayern. den königlich bayerischen Ge
sandten an den Höfen, an welchen solche beglaubigt sind, Vollmacht
irtheilen werden, die Bundesgesandten in Verhinderungsfäller zu
dertreten. Indem diese Ecklärung von den köͤniglich bayerischen
Bevollmächtigten acceptirt wurde, fügten diese bei, daß die baye⸗
rischen Gesandten angewiesen sein würden, in allen Fällen, in
welchen dies zut Geltendmachung allgemein deuijcher Interessen
rforderlich oder von Nutzen sein wird, den Bundesgesandten ihre
Beihisfe zu leisten.

VIII. Der Bund übernimmt in Anbetracht der Leistungen
der bayerischen Regierung für den diplomatischen Dienst desselben
durch die unter Ziffet VII. erwähnte Bereitstellung ihrer Gesandt ·
schaften und in⸗ Erwägung des Umstandes, daß an denjenigen
Deten, an welchen Bayern eigene Gesandschaften unterhalten wird,
die Vertretung der baherischen Augelegenheiten dem Bundesge ˖
andten micht obliegt, die Verpflichtung, bei Feststesllung der Aus⸗
zaben für den diplomalischen Dienst des Bundes der bayerischen
Regierung eine angemessene Vergütung in Anrechnung zu bringen.
Ueber Fejtsetzung der Größe dieser Vergütung bleibt weitere Ver—
einbarung vorgehalten. Schluß folgt.)

Schwurgerichtsverhandlungen

pe vom IV. Quartal 1370. F

Zweibrüchen, 5. Dez. Verhandlung gegen Wilhelm
Schneider, Varbier in Oggersheim, wegen Raubes. Vertheidiger:
derr Anwalt Er belding. Vertreter der Staatsbehoͤrde: Herr
Staatsanwalt Munzinger. —
Der Acerer Weber von Neuhofen ging am Morgen des 30.
September abhin mit einem Geldbetrag von 13 — 14 fl, in Sechsern
ach Frankenthal, um dort dei seinem Anwate eine Zahlung zu
nachen. Als er um acht Uhr zu demselben kam, war er aber schon
jo betrunken, daß er sein Geschäft nicht mehr besorgen konnte. Nun
rieb er sich bis Abends in Frankenthal herum, kaufte austatt Zwie⸗
deln, wie ihm seine Frau aufgetragen hatte, einen Sack voll Zwet⸗
chen und verzehrte nahezu das ganze mitgebrachte Geld. Bei der
Heimfahrt stieg er in seiner Trunlenheit schon in Oggersheim statt
n Rheingönheim aus und wurde daselbst von dem Angellagten,
er sin den ganzen Nachmittag beschäftigungslos am Bahnuhof um⸗
jergetrieben hatte, in Empfarg genommen und unter allerlei Vor⸗
daͤnden in ein Wirthshaus gelockt. Dort überzeugte sich der An⸗
Jetlugte davon, daß Weber Geid bei sich habe und tries denselben
jun an, fortzugehen, er werde ihn begleiten. Auf der Chaussee von
Iggersheim nach Ludwigshafen begegneten den Beiden verschiedene
Zeugen, welche den Augeklagten mit Bestimmtheit erkannten. Etwa
5 Minuten von Oggershein, als die letzten Zeugen kaum 30
—„chritte an den Beiden vorüber waren, hoͤrten dieselben ein Ge⸗
chrei: „Ach Gott mein Geld, ach Gott, der will stechen 1“ Auf
zieses Geschrei eilte einer der Zeugen herzu und rief die Streiten⸗
den an, was den Angeklagten veranlaßte, durch einen benachbarten
Harten davonzuspringe u. Weber erzählte nun dem inzwischen heran⸗
etommenen Zeugen unter Thränen, der Angeklagte habe ihm
72 18 fl. geraubt, was er auch ror dem Polizeicommissär in
Dggersheim wiederholte. Der Augeklagte wurde noch am nämlichen
Abend verhaftet, als er mit dem letzten Bahnzuge von Ludwigs⸗
hafen, etwas angetrunken, in Oggersheim ankam. Man fand bei
hin nur noch 26 Kreuzer, über deren Besitz er sich jedoch nicht
zehörig ausweisen konnte.

Die Vertheidigung suchle namentlich nachzuweisen, daß an
Weber schon deßhalb kein Raub verübt werden lonnte, weil derselbe
lein Geld mehr im Besitz hatte; daß derselbe ferner in seiner sinn⸗
losen Trunkheit sich bedroht geglaubt habe, während es gar nicht
ver Fall war, und subsidiarisch, daß der Angetlagte Jedenfalls im
Zustande geminderter Zurechnungsfähigkeit gehandelt habe. — Die
Seschwornen erklärten den Angeklagten für, schuldig des Raubes
anter Annahme der geminderten Zurechnungsfähigkeit worauf
derselbe in eine Gefängsnißstrafe von einem Jahre verurtheilt
wurde.

— 6. Dezember. Verhandlung gegen Georg Lang, Buhändler
von Speier, wegen Preßvergehen. Vertreter der Staat⸗-behörde:
Herr Staatsanwalt Munzinger. Vertheidiger: Herr Anwalt
Frbelding.

Lang ist beschuldigl, durch die Ausstellung einer bei Schauen⸗
hurg in Lahr erschienenen, von Wilhelm Busch verfaßten Broschüre,
»etifelt „der heilige Antonius von Padua“', die katholische Religion
verspottet und durch in der Broschüre enthaltene Holzschnitidilder
Aergerniß gegeben zu haben. Namentlich sollen, nach der Aufstellung
der kgl. Staatsbehörde, das Justitut der Klöster, der Ohrenbeichte,
'owie die Lehre vom Glauben und in specie vom Glauben an die
Jeilise Jungfrau, und die Lehre von der Hunmelfahrt durch Worte
und bildliche Darstellungen in der betreffenden Brochüre verspottet
sein. Außerdem sind verschiedene Holzschnitte schon an sich so un—
üchtig, daß durch dieseiden Aergerniß gegeben werde. Der Beschul⸗
zigte erklärte, er führe zwar seit längerer Zeit nur ausnahms weise
die Geschäfte der Buchhandlung, welche seinen Namen ats Firma
trage, und habe auch in diesem Falle die Aufstellung des betreffenden
Werlchens nicht veraulaßt, aber er übernehme deunoch die Verant⸗
vortlichkeit. J

Die Vertheidigung betonte namentlich: Die Brochüre enthalte
leine der oben berührten Gescetzesverletzungen, sondern blos eine
pumoristische Kritik der Ausschreitungen der Ueberfrommen, wo sie
erlaubt sei. Man habe auch den Verfasser, welcher don bekannt
sei und welcher auch in Bayern sich anfhalte, nicht-verfolgt, und
daraus erhelle, daß man anderwäris etiwas Strafbares in der Bro⸗
hüre nicht erblickte. Wenn eine Verfolgung gegen den Verfasser
aber nicht eingeleitet worden sei, jo müsse der Buchhändler entschieden
die Verbreitung für erlaudt halten, und es treffe den Beschuldigten
schon deßhalb keine Schuld. Außerdem aber habe er den Inhalt der

Brochüre nur zum Theil gekanut, und man könne vom Buchhändler
auch nicht verlaugen, daß er den Inhalt eines jeden Buches kenne,
velches durch seine Hand gehe.

Der Wahrspruch der Geschworenen lautete auf', nicht schuldig“

vorauf der Beschuldigte freigesprochen wurde.
———
        <pb n="746" />
        Sermischte
Vor einigen Wochen führte ein badenscher Dragoneroffizier

ein kühnes Reiterstück aus. Er war auf Recognoscirung gegen

bhalons sur Saone entsendet und wagte sich mit seinem Züge
etwa 25 Mann) in die unbesetzte Stadt und kündete den bevor⸗
lehenden Einmarsch großer Truppenmassen an. Die Sitnation unter
den immer dichter andrängenden Bewohnern der Stadt wurde aber
doch etwasß beden lich, weshalb ger Dragonerlieutenant v. B. nach
iner kurzen Unterredung mit dem herbeigerufenen Maire es für
jut fand, mit gezogenem Revolver sich mit seiner kleinen Truppe
vieder zurückzuziehen, und die guten Chalonesen auf den Einmarsch
der Armee warten zu lassen, die aber ausblieb. In den Berichten
aus Tours wurden natürlich die badenschen Dragoner zu den un⸗
zermeidtichen preußischen Ulanen “““ J 7 e

pBeriunn, 6. Dez. Dr. Sttousberg läßt bedürftligen Land..hnBolkswirthschaft Handet und Verrehr.

wehrmaännerfrauen unentgeltlich Brennholz verabreichne. — Mannheim, 5. Dez. Der Fabrikantentag war von etwa

Dem Feldbriefe eines Düsseldorfer Landwehrmannes ent- 100 Interessenten aus allen Theilen Deutschlands besucht, unter
nehmen wir ein Zeugniß, daß die Franzosen gegen unsere Krieger zenen die Spinnerei und Weberei, also die Baumwoll-Industrie
nitunter auch liebenswürdig sein können? „Wir sind am 12. von im stärksten vertreten war. Det „N. B. L.-Ztg? zufolge wurde
Meß wegmarschirt nach Pont à Mousson, von da nach Naucy, chließlich folgender Antrag des“ Herrn' Prof. Emminghaus don
iner der großten und schönsten Städte in Frankreich. Wir hatten darlsruhe mit einem Amendement des Heren Groos von Lahr mil
dotk einen Ruhetag und kamen in eine Vorstadt zu liegen, unser zroßer Stimmenmehrheit augenommen: Die Berfammlung deutscher
wei Mann, bei der reichsten Herrschaft im Ort. Daselbst war Fadrikanten in Mannheim erkiärt? 1) Die Annexion von Elsaß
me der größten Angoralkatzen, die ich gesehen, mit 6 Zoll laugen und Lothringen dürfte schwere Schädigungen einzelner Industrie—
Haaren wie von Seide. Sie hatte einen Kopf wie ein Kind und weige, insbesondere der Baumwollindustrie, herbeiführen. Es wird
dar gutmüthig wie ein Schaf. Die Familie bestand aus dem »en Vertretern dieser Industrie, die durch eine Einverleibung dieser
austertn, seiner Frau. drei Söhnen und einer Tochter von 18 Provinzen sich benachtheiligt erachten, überlassen, ihre Interessen
Juhren, die Sohne noch älser. Einer ist Capitän bdei den Jägern an maßgebender Sselle geltend und geeignete Vorschläge zur AÄb⸗
in Paris, einer Kammerherr bei Napoleon in Kassel, der dritte hilfe zu machen. Um die neu zu erwerbenden Landestheile vor
var noch zu Hause. Sie jprachen gelänfig deutsch und waren sehr den ihnen jedenfalls in Folge einer Abscheidung von ihren bishe
zutmüthig. Des Nachmittags sind wir zusammen nach unde durch rigen inlandischen⸗ Absatzgebieten drohenden Gefahren zu behüten,
Nanzig gefahren, haben Wein in, den ersten Häusern getrunken, dält es die Versammlung für durchaus nothwendig: 2) daß in
vas der Herr bezahlte, und es wurde uns das Merkwürdigste der jem Friedensvertrag mit Frankreich, event. bei Erneuerung dei
Stadt gezeigt. Der Hauptman und der Oberst begegneten uns handelsvertrages, eine billige Reeciprocität auf der Basis det
und haben Nase, Mund und die Lorgnetten aufgesperrt, daß wir Zollvereinstarifs und des Princips einfacher spezivischer Zölle ge⸗
Beide, die Tochtet Sohn und Herr im offenen Wagen mit zwei dahrt, insbesondere die französischen Eingangszölle für wollene,
Pferden, Kutscher — die Katze auf dem Schooße der Tochter und aumwollene und leinene Garne auf die diesseitigen Sätze ermäßigt
in sehr großer Neufundländer nebenher, durch die Stadt fuhren. verden. . 3.)
Mein Nebenmann war ein Sachse.“ m — —

Das Bremer Auswandererschiff „Union“ ist am 80. Nob.
zescheitert. Mannschaft und Pafsagiere wurden gerettet. — Im stillen
Oceanist die Insel Aurora (36 Meilen lang und 5 Meilen breit)
alötzlich unter dem Wasser verschwunden.

rLeipzig. Unter den hier internirten verwundeten kriegt⸗
gefangenen Franzosen befindet sich ber 12 Jahre alte Francois
Aubertin, aus Metz gebürtig, welcher als Freiwilliger der 1. Bat⸗
jerie des 5. Artillerieregiments angehört, und in vollständiger
Uniform in deutsche Hände gerieih. Er befand sich bisher im Re—
ervelazareth.“ Der Geh. Medicinalrath, Professor Dr. Sonnental
hat jetzl jedoch den jugendlichen Vaterlandsvertheidiger in Privat
oflege genommen.

Bekanntmachung.
Durch Urtheil des kgl. Bezirksgerichts
zahier vom Heutigen wurde über das
Bermoͤgen des Bäckers Peter Lang in
St. Ingbert die Gant eröffnet, der unter⸗
eichnete kgl. Bezirksgerichtsassessor als Gant⸗
vmmissar bezeichnet und der Gerichtsboten⸗
andidat Boos in St. Ingbert als pro⸗
zisorischer Masseverwalter aufgestellt.
In Folge der Ganteröffnuug hat der
Fantschuldner dasRecht dverloren, über
ein Vermögen zu verfügen, und sind die
zon ihm ertheilten Vollmachten erloschen.
Alen Denjenigen, welche zur Gantmasse
zehdrige Gegenstände im Besitze oder Ge⸗
vahrsam haben oder welche an den Gant⸗
chuldner etwas schulden, wird aufgegeben,
aichts an denselben zu verabreichen oder zu
jahlen, dielmehr dem unterzeichneten Com⸗
nmissär oder dem Masseverwalter von dem
Besitze der Gegenstünde Anzeige zu machen
aind diese vorbehaltlich aller Rechte zur
—AV——
zeseßliche Befreiung hievon besteht.
Zweibrucken, den 8. Dezember 1870.
Der Gantkommissär,
Osthelder.

7 Ich benachrichtige hiemit meine
»erehrlichen Runden und Gonner, daß ich
Imzugs halber meine Wirthfchaft in das
haus des Herrn Peter Schmidt neben
zer kath. Kirche verlegt habe, wo dieselbe
wie bisher fortgeführt wird.

L. Wobhlfart.

J E ne schöne
Canarienhecke
ist mitsammt den Bögeln billig zu ver—
aufen. Auch werden Vögel einzeln daraus
abgegeben.
Fritz Panzerbieter.
Mein Haus neben Herrn Jaco
Schwar z, Metzger dahier, bestehend aus
einem Laden nebst vollstandiger Einrichtung,
6 Zimmer, 1 Küche, Speicher und Keller,
ist vom 1. Januar 187 1an zu vermiethen.
Metoer Stief.

Winterschuhe u. Stiefeichen
alle, Sorten, für Kinder und Damen, bei
Franz Foos.

Illustrirter Familien-Kalender
fur 1I871. 16. Jaljrgang..
it einem in Stanlgesvoehenen Titelbild: „Lasehe mieh!“
Enthaält 64 Seiten Toxt mit über70 in den Text gedruckten Illustrationen, darunter sind
iueh ganaseitige Bildor. Für Viele ist dieser Kalender von bedeutendom MWerth schon allein
dureh das Messen- und Märkte-Verzeichniss und durch seine gemeinnützigen Tabellen.
Uehber den Krieg Deutschlands gegen Frankreteh bringt der Kalender
eine obenso interessante als füur Jedermann verständlich gemachte Darstellung vnebst vielen

dazu gehörigen Illustrationen und Purtruits. —8
VDie dem Kaulender uls Grutis-Beispube anneheftete,
Grosse oolorirte Eis en bahn-Karto von Mittel-Europa
ist mit allen dureh den Krieg berühmt gewordenen Ortschaften bis auf die Lleinsten herab
rerganrt. worden. 9
Lerota dieser auffallentdden Reiohbhaltigkelt ist der Preis wie Süher gobliobenn.

... Der Lalender ist vorrüthig in allen Buchnandlungen und bei allen Bachbindern.

De Verlagshandliung von A. U. Payne inm Leipaig.

Möbelversteigerung.
Montag den 122. Dezember 1870, Nach⸗
nittags TUhr, zu St. Ingbert in seinem
Hause laftt Ht. Georg Klein, Wirth
Jahier, auf Credit versteiger:;
100 Gentner Kartoffeln, ungefähr 6530
Tir. Heu und Ohmet, l frische junge
uh, Lträchtiges Schwein, und 2 aus⸗
zewachsene Schweine.
Geschäftsbureau
Vestphaälinger.

re —F..7 I —68

Syileptische Krämpfe (Fallsucht)
brieflich der Specialarzt fur Epilepsie Doctor“ O. Xillisch
in Berfin 3vp1: Kouisensraßke 45. — Wereits über Hundert geheili.

eilt

—
Redaktion, Druck und Verlag von F. X. Dementz in St. Ingbert.
        <pb n="747" />
        —
*2
de St. Aunberter Aatritger lund das mil dem Hauptbiatte vecbundene Unkerhallungsblatt, mit det Dienstagh-, Donnerttags⸗ und Sonntage
mamer) ericheint wo hentlich die ren a l Diensstag, Donuerstah' Samstag uns Sopintag.“ Aonme nentspreis vierteliährig 12 Krzr. oder
i nr Silbergr. Anzeigen werden miit 8 Kryr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
—8 — —— 5. — * — — — — — —
—7 I92. 3 Sonntaq, den A5. Dezember 1870.
.8 h 2 — — — J . he
* i Qönigs feich in der Verfassung fest⸗
ei Telegramme..... Liprtet itt uach d is Sing Jeich in des Verisnge
Meumg, 8.: Dezan Bei Beaugency heute heftige aber sieg ufelt worden. daß dasselbe ein Regch der Fer de n n
* oll. Den Frieden Deutjichlandz, und wenn es sein muß, den
ceiche Echlacht der Armeenbtheilung des Großherzogs von Mellen⸗ 3 * 2 X An
— 5* n Frieden Europas und danat die Wohlfahrt und die Freiheit der
burg gegen drri fronzöfische Atmeecorps. Verluste nicht unbedene lne s5 vIllän n
—59 o — I J kglter zu schuͤtzen: — dazu allein soll die neugewonnene Macht
end, die des Gegners; weit rößer.“ 6 Geschütze undeumgeführ ein Pou die Aeugewonne ucucy
5 R—— des deuischen Reiches und Kaiserihums dienen.“ ——
1000 GBefangene in amsern Häuden, v. Sutv sachr ba esnneen der e
557 In F. eis Der Zusammenfritt der Conferenz in Betreff der Frage des
Breusjel, 9. Dez. Gambetta soll einen Waffenstillstands- Sñx— pu der von ei 5
re Schwarzen Meeres ist, wie die, Prov. Corr.“ meldet, allseitig
vorschlag gemacht haben, ohne auf einer Verproviantirung von eedi esnlen Einadungen dur vemnachst Seuem
Paris zu be vchenm.Imn Faltender An nahme nird. J. Favre Pa⸗ ——— en gen du su 8
ris veriassen, um eine Monstitmnante dusemnlengibernsen. DdDie N. Fr. Pr. läßt sich aus Rom berichten, vom Hoflager
rees Koͤnigs von. Preußen in Versailles sei der Sekretär des Migr,
Deresvwaud F eerd Srꝛoson 31 Posen, mit Phen Iden in
Kaiserslautern, b. Der. Um der durch die Kriegs der hei igen Stadt eingetroffen, und vom Papste und dann vom
ereignisse schwer heimgesuchten Pfalz unter die Arme zu greifen. Lardinal Antonelli empfangen worden. Im Vaͤtican habe die
euciel Rorddeuifchlands Städte aus dem Gemeindebeütel zue UAnkunft dieses Missionärs große Begeisterung erregt, indem Ledo⸗
mmen. Es wurde eine ziemlich bedeutende Summe zusammen ⸗ howsti dem Papsie früher einmal seine Hoffnung auf eine Hilfe
zebracht, übet deren Vertheilung heute ein Comite berieth. Die Deutschlands ausgesprochen habe, wenn der Papfst die Etsässer und
Theilnahme des —— —— Pialz erne d der 838* 5— 343— Zeve gApont Ii
A rwartete erschien jdoch nicht. Trotzdem and sich anzuschließen. uch sei der apst einverstanden, die
Tude die Vertheuutg vorgenommen. Man erkanute 41. Gemein- kuntiatur in München aufzuheben, und dieselbe an Ledochowstki
den als hülfsbedürftig an und bewilliste für dieselben im Gattzen nit dem Sitze in Berlin zu übertragen. — Immer der alte
26.000 fi, welcher Betrag vorzugsweise zum Frühjahr bei der Spuk! — —
Bestellung der Felder, zum Theil auch sofort gezahlt werden soll. Frankreich.
je nachdem sich dazu ein Bedürfniß eiastelen wird. In Tour sz, ist eine Freikompagnie angelangt, die sich die
seß; Wac eeeet da“g * eeern * —“ Oup wrrg Ei) in Versailles
nzahl Damen in oleganer Unform, einem schwarzen Rode mit —328 X nd die bezug ich ihrer Operationen ploin pouvoir
Aaunein Besatz und schwarzen Beinkleidern mit blauen Streifen. vre, 9. Dhz. Der Bürgermeister de —*9—
e e n —D ——
J * J Rei J * F 5
D Kaiser ie Reich werde im —E Antrag 5 4 2 Belaien. F
Aut o3 — zaute Boüfsel, 6. Dez. Man schreibt aus Paris per Ballon⸗
Ernennung“ Frankfuris zur Reichsstadt und zum Sitz der Bun—⸗ 8
— — post, daß man dort für den Augenblick, wo die Hungersnoth fühl⸗
zeabehörden geftattet sein; duch dürfte die Kaisertrönung hier statt- — ie et' —
inden ¶. Das letztere isi moglich, sdas erstere unmõglich“ ⸗ he⸗ —r . d — errevo e befürchte. „die von verschiedenen Sei⸗
nexkt die K. Z. dazu.) 4 Ieeet De Depesch z Psnt dun T. Vehhen
Ber in. 7. Der. Sobald König Wilhelm. gum Kaiser vonn Aed Tat an durt on 9 welden
Hoautschland protlamirt ist, wird eine Debutatiou gewählt, * wn großer Uneinigkeit un —— itarischen Führern. J
Ich zum Koönige nach Versailles begibt. Sprecher der Deputativn —
A Prasident Sunson 36WB. 3.1Der zwischen Bayern und dem Norddeutschen
Das N. W 2*. läßt sich cacs Berlin, 7. Dez, telegra⸗ Bund abgeschloffene Vertrag.
zhiren: Ein in Versailles abgehaltener Kriegsrath, welchem der
ddnig, der Kronprinz, Molile und Blumenthal beiwohnten; ent⸗ J — Schlußß.
hied sich jür das Bombardement von Paris, um die Uebergabe IX. Der dniglich preußische Bevollmächtigte erlannte es als
in beschleunigen. — — .. in Recht der bayerifchen Regierung an, daß ihr Vertreter im Falle
325 ee ewe — r apecer der ee Peeens gen Peef m une
rtwä die Politischen Kreise der preußischen Hauptstadie vor ⸗X. Zu den Artikeln und er Bundesverfassung war
ugsweise deschäftigt, läßt sich heute die midisterielle Prob. Corr.“ ran darüber einverstanden, daß die nach Maßgabe der Zollvereins-
n bemerkenswerther Weise aus. Nachdem das halbamtliche Blati Bertraͤge auch ferner zu erhebenden Uebergangsabpaben von Brannt⸗
de e u d Vepen d Lm he Dn De W Me VWsten sun, wi die auf de Derunnne
n die verso sten nr chtu— er die X gten Abgaben.
Feutschen Kotsetwurde wörtlich mitgetheilt, jagt daselbe: ‚Der XI. Gs wurde allseitig anerkannt, daß bei dem Abschlusse
Schritt des hochherzigen AKönigs Ludwig wird in seiner liefen hon Vosie und Telegraphenverträgen mit außerdeutschen Staaten
Bedentung „für die Kroͤnung des dutschen Eiuigumgswerkes“ über⸗ zur Wahrung der besonderen Landesinteressen Vertreter der an die
ill in Deutjchland richtig gewürd gt werden. Wer. unsern sönig betreffenden gußerden tschen Staaten angrenzenden Bun desstaaten
lennt, weitz, daß derselhe den Namen und die äußere Würde des luge zge sderden sollen, und daß den einzelnen Bundesstaaten un⸗
daisers für sich und sein Haus nicht begehrt oder gesucht hate venommen ist, mit anderen Staaten Verträge über das Post und
* F w V eren —A die Ae — abzuschlietßen, sofern fie lediglich den Grenzverkehr
mufrichtumg des deutschen Reiches in Macht und Ehren unter den vesrzffemn. —
Völkern. Im deutschen Volke aber lebt untrennbar von der Erin⸗ XII. Zu Art. 86 der Bundesverfossung wurde allseitig ow
terung an die einsmalige Größe des. deutschen Reiches auch die erkannt, daß den e melnen Bundesstaaten das Recht zustehe, aus⸗
rinnerung an r statser als den Hort und Fuhrer des Reiches win tige Fonsuln bei sich zu empfangen und für ihr Gebiet mit
r das höchste Wahrzeichen der wiederkehtenden: Größe des Reie dem Er quaton zu vetsehen. Ferner wurde die Zusicherung gegeben,
hes soll auch das Kaiserthum wieder, haufleben. Indem unser. daß Bunde: Cousulnan aukwartigen Orten auch daun aufgestellt
Roͤnig diejem Wunsche zu w'ellfahren bereit ist, hat er gleichzeit g werden sollen, wenn es nut das Inlerisse eirts einzelnen Bundes⸗
n erlennen gegeben, wie er die Aufgabe des Reiches und des staates ots wünsdrenswerth erscheinen läßt, daß dies gejchehe.
daiserthums auffaßt. Je mächtiger das Reich wird, desto be⸗ XIII.-.Es wurde ferner alljeitig aneckannt, daß zu den im

411 7 7 3

4

j7

*214
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        storddeutschen Bunde ergangenen Gesetzen, Deren Erllchung zu Ge⸗
jetzen des Deutschen Bundes der Bundergesetzgebung vorbebalten
aleibt, das Gesetz vom 21. Juli d. J., betreffend ben außerordent⸗
lichen Geldbedarf der Militär⸗ und Marineverwaltung, nicht gehört
und daß das Gesetz voni 81. Mai d. J., betreffend die St. Gott⸗
hardeisenbahn, jedenfaͤlls nicht ohne Veränderung--seines Inhaltes
jum Bundesgesetze würde ertllärt werden können.

XIV. In' Erwägung der in Ziffer III. 8. 5 eathaltenen
Bestimmungen üüber das Kriegswesen wurde — mit besonderer
Beziehung auf die Fessungen, — noch Nachfolgendes vereiubaret:

g. ĩ. Bayern erhält die Festungen Ingolstadt und Ger⸗

mersheim, sowie die Fortifilationen von Neu⸗ Ulm und die im
baherischen Gebi te auf gemeinsame Kosten etwa künftig angelegt
verdenden Befestigungen in vollkommen vertheidigungsfähigem
Stande.
8..2.. Solche neu angelegte -Befestigungen treten bezüglich
ihres immobilen Materials in das ausschließliche Eigenthum Bayerns
Ihr mobiles Material hingegen wird gemeinsames Eigenthum der
Slaaten des Bundes. In Betreff dieses Materials gill bis äus
Weiteres die Uebereiükunft vom 6. Juli 1869, welche auch hin⸗
sichtlich des mobilen Festungsmaterials der vormaligen X
Bundesfestungen Mainz, Rastatt und Ultm in Kraft dleiben.
8. 3. Die Festung Landau wird unmittelbar nach dem
zgegenwärtigen Kriege als solche aufgehoben. Die Ausrüstung
zieses Plaͤes, soweit sie gemeinsames Eigenthum, wird nach den
der Uebereinkunft vom 6. Juli 1869 zu Grunde“ liegenden Prin⸗
cipien behaudelt.

g. 4.Diejenigen Gegen“ände des bayerischen Kriegswesens
Betreffs welcher dex Bundesvertrag vom Heutigen oder das votr—
liegende Proiokoll nicht aus drüdliche Bestimmungen enthalten —
sohin insbefondere die Bezeichnung der Regimenter ꝛc., die Unifor
mirung, Garnisonirung, das Personal· und Mililärbildungs⸗
wesen u. sa w. —, werden durch dieselben nicht berührt. Die
Zetheiliguing baherischer Offiziere an den für höhere militärwissen⸗
schaftliche oder technische Ausbildung b stehenden Anstolten des Bundes
vird speciesller Vereinbarung vorbehalten.

XV. Wenn sich in Folge des managelhaft dahier vorliegen⸗
den Materials ergeben sollte, daß bei Aufführung des nunmehrigen
Wortlautes der Bundesverfassung unter Ziffer 11 88. 1-26 ein
Jrrthum unterlaufen ist, behalten sich die contrahirenden Theile
dessen Berichtigung vor.

Bekanntmachung.

XVI. Die Bestimmungen dieses Schlußprotokolls sollen eben
jo verbindlich sein, wie der Vertrag vom Heutigen über den Abschluß
eines deütschen Verfassungshündnisses selbst, und sollen mit diesem
gleichzeitung ratificirt werdenyn , 5.

So geschehen Verfailles, den 28. November 1870.*
Bermischers.

f Am 21. November wurde zu Versailles der Geburistag
Ihrer Königlichen Hohejt der Kronprinzessin auch durch, das Sprin—⸗
gen der großen; Wasser gefeiert. Dabei spielte sich folgende drollige
Scene ab: Als eben die Cavpalcade, der König, der Kronprinz ⁊c.
von dem Bosquet de la Colonnade anrückte, hüpfte ein Häslein
her den jpar dem Apollobassin liegenden Tapis voert/ einen longen
Raseuplan, und stürzte sich, da es den Weg auf detden?“ Seiten
bersperr fand, vor Aungst kopfüber in den Bässin. Damit beschleu—
nigte Meister Lampe aber nur sein Geschick, denn ein Artillerist
vbersetzte ihm flugs einen ⸗wohlge zielten Saͤbelhieb zwischen die Löf—⸗
jel'iund zog mit dem Braten triumphirend von dannen. „Das ist
eine Kunst!“ rief ihm der Kronprinz nach. „auf dem Lande müßn
Ihr dem Kerle nachtlaufen Koͤnigliche Hoheit,“ wonte es zu⸗
ück, im Laufenkönnen wir es«mit den Franzosen nicht aufneh⸗
nen.“ Herzhaftes/ Gelächter belobte die schlagende Auwwort.

A—— Mvwe a¶c
ne Volkswirthschaft Handel und Vertehr.

München, qeDeztnn Es: ist einen amtlich herausgegebene
Feldpostkarte erschienen, auf welcher alle in Frankreich bestehenden
Jeutschen Feld und Eisenbahnpostverbindungen, sowie die Feldpost⸗
elais angedeutet sind. Aus dieser Karte ist ersichtlich, daß dermalen
247 stabile und 82 mobile deutsche Postanstalten unter den Ober⸗
hostdirektionen in Metz, Straßburg, Rheims und dem Feldoberpost⸗
uimte in Versailles in Thätigkeit sind. Das geschaffene Postkurs—
netz umfaßt über 1000 deutsche Meilen, der nördlichste Punlt
zesselben ist Amiens, der füdlichste Tijon, der“ westlichste
Chartres.
München, 8. Dez. Der Verwaltungsrath der Ostbahnen
ritt künftigen Sonuabend zusammen, um über den Antrag des
dandelsininisteriums, das noch 3000 Wagen auf den Kriegsschau⸗
zlatz zur Verfügung gestellt werden sollen, zu herathen und spfort
die Mittel zu suchen, durch welche die hieraus en tstehende Gefährdung
des Lokalverkehrs abgelenkt werden kann.
2

In Hospitale daher.

m der Behausung der Wittwe Herz,

in jener des Fuhrmannes Bosche und

der der Wittwe von Petet Peters

herrschen die Biaitern, was hiermit zur

gffentlichen Kenntniß gebracht wird mit dem

Bemerken, daß das Betreteu dieser Localitäten

Frengstens verboten ist. F 9
St. Ingbert, den 9. Dezember 1870.
eh Ieepet7 Das Bürgermeistera mt

CThandon

J 7.* d * * *
Großes Lager.Kinderspielwaaren.
Von heute an ist mein Lager mit den neusten und schönsten
Spielwaaren eröffnet und befinden sich darunter die zi erlich sten
und geschmackvollsten Sachen; auch ist das Lager dieses Jahr

besser als je assortirt.
Es werden 83000 Stück Puppen, von den feinsten bis zu den
ord inärsten, zu sehr billigen Preisen abgegeben.
. .. Das Lager befindet sich in meinem Saal im 2. Stoh.

Carl Apprederis.

7

41
—
Photographie.
Durch? verbesserte Einrisztung von Dr.

darneder erlaube ich mir meine photo⸗
Fraphische Atrstaltsin empfehlende Erinnerung
zu bringen, und werden für die Winter?
fesson täntich von Morgens 9 bis Nach—
nittags 3 Uhr im geheitzten Salon photo⸗
graphische Aufnahmen vorgenommen. J
eB. Ollig, Photograph.
n. . . Wittib Schnorr hat guten—
wifatzer Wein

zin vertaufen der Schoppen zu 7 Kreuzer.
—— Ich benachrichtige hiemit meine
erehrlichen Runden und Goͤnner, daß ich
Umzugs halber meine Wirthschaft in das
Haus des Herrn Peter Schmidt neben
der kath. Kirche verlegt habe, wo dieselbe
wie bisher fortgeführt wird.

L8. Wohlfart.

Ilustrirtor Familien-Kalender
in ign B dantgane
Guad.

e hæ mie hi
2 ꝓ 534
,.
Vnthält 64 Seiten Text mit über 70 in den Tert gedruckten Nlustrationen, darunter · sinã
vici gnmseitige Buder. Fur Viele ist dieser Kalender von bedoutendem Worth zechon allein
durch'das Mescen- und NMärbkte-Verzeichniss und durch seine gemeinnützigen“ Tabellen.
ueber den rieg Deutschlands gegen Frankreien bringt der Xalender
cinse ebenso interensante ais fur Jedermann verstündlien gemaehte Darsteltung nebat riælen
dazu gehorigen Illustrationen und Portraitss. αν
Die dem Kulender uds Orutis-Beipabe angeheftebe
Grosse oolorirte Bisonbahn-Karto von Mittol-Suropar
ist mit allen duren den Krieg berühmt gewordenen Ortschaften bis auf die kleinsten herab
ergänat worden···. re wiert
* Frots diesor ausfallonden Roidhhaltigkoit int: der Preis Wie fraher gobllobon.
Der Lalender ist vorrüthig in allen Buchnandlungen und bei allen Buehbindern.
Die Verlagshandlung von A. H. Payne in XX

Redaktion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
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        29* 8* — 3*228
2 * 22 * 8 *2 — 2 42. *2 üi ⸗ * — —
23* — — —A— —— 333
25 2 —— * A 2 —A 1 — 29
——— 2 8* 5 28 8 3 ẽ
5* —— 27202* —3— —E 23 2 22 254 45 —— 25
5353855* 2* 5*58 5237 — — 28
538 * 75* * — 28— WM S 58328— E.—7 5225
5—2— —— 2 38 33 5* 23* 83.
53 5828 3 8s—42 83853 — * — —8 5—8
* 8 — — .5— —J 55. — * 5
—A 2373383— 5 353 2 —63 23 382 53 233 5 34*
27 * 8555 *52 3
5 8 — —5555 3— 2— 2 23 3 235
84 24 532 53533 53258 ——— * 3532352
— 2 —52—5 55235 223 3 —* 2 ——— 52182 220
285 — — 2 * 5725 24 ——— X * 5 23z 53*8
2 * 285 553 — 58 2552 58 zX* E8
52 23 2*235 8—38 —285585253 352533 528
3 8 *— — — 25 322. —5 — 55 3233 23 5143 355
3 3 383283 453 363
·. 8 — 53 LS *7 5* * 7 —2 — 2
— 59 X — 2255 —V— 8 5 8 * 5
S 2*—* —A — 6* —A —8* 32322 538253 g 8 —— 82* 22
3 5* * 22 —5 E*8 33 2225 —5 25 23 2
—E 73 22 828 222 —
— 333 3 23 3 2383
7* —AX * 18 — —8 5 * ——. — 5 F
55 2 238 35 5383— —287577 5435 2 ———
553 3753—2883 — VVVV ———
—35335335 — — 3 —32 5533725
7 * * — 3
—2z283633 3853565 53564258 558—822. 52à3 —
55 —z325 525*0 —2587 öα 282—z8 33 8—3 z5325638
* 52 ** — 2 — 5 20 232
——8 238 55258 J 525 223 57 228 28
—532 235335 53 8* F* 3—5 5333— 23 —37538
——A — 81838 —V ⸗87 EIB ES 5 22
* 7*. 222
— 7 7 * — —
3 8 9 F — 25 52* 2 2. 2*
4573 55 5353553 7 57— 88 8
8 53c5. * —H 283535858 —27 8 33E7
5 7232 28 * 55 —E 2228 533 25
— 2—227 2 32 —AA 7* 5235 25 8
— — 5382 —— 255 *ẽ* 24 205
328 — 52 *—5 21238 — —A 3.
8555 —8555 383 535313338 —88 2 355
7 * *2* * — 53 * 8* * 2 22355 — —
—53— *32. —3—3 55 —» 232333— *58 A533
3 —* * * 25 8 —8 —* —2 — *8 — E‘2 28 — —A —— — 522
5 52523752 8* 27 7 2583552 — ẽ
2 53 3 85 WM — — — 2E5 — —
73 2 S8* 2 — 225 2 27 2282 —52 *
*8538 5235 55 8— 388338 3283*3533
5 4* 835335533 —— —A E37 —5
3 2 2 22—5 3538 —288 — — —z6G —— 78 —
v —32535 535385 52535* 325— ——— —
— —— 5 2 * —E— —
* 3 — R8255 ⸗ —D — 2223
32. 2* cz 5— 25 — —A 2 EF 52—282 *
—— 7 * — 255335 * 53 — 83 —zk7 u — 2 B E53228
53867 55 3 —A —255 —AA— 8—555
3s*3*568 53525288e 55756 3535 335833 555 — 2538332 37 —E
— ⁊ — 3— — * —5 “ — Ie ——x — — * 2 * 5 2*
5*2 * : 232 z— 3 23 —— — — — —3 3— 4
2* 538 — * 2 3* 3
—336 —3552353335433* 6 —. 33376
*5 — 525 25S3 5722 22 —— — 25553 85
—EEE 5 25 * — 232** —3 8323582 ä
8 87 z532834— 78838685
536 —3 —536833535355 — 8
JJ —— s— 3 363*
63 * — —— J
— 555 — 52 5823237 —*8 23232688 5838 6 3 38353
? * 2836 z6 * — 32 —5 *22 — * 2223 — 13236
28— s 6 — — 5 82227 —— —
.. »r 82 522æ5 *2 c55 — 5 8 285
*58 Zz

—

2 ⸗ — ⸗* —XX 2222 22582 5 3

—55355 253377753 53323233235 5355 57
—— e — 23532 3555 322 9

—583 23 8 333338—

52833 *» 252555 82—3835—2 222* 528

— * * * *.25

5* — —25*525 A—— 552 ——

22522 5*8 —— 53237 —E

* 52 22 2 — 3* 22* —E — 24 2

— — 2553 255 —m— 53 357 28* 13 25 28

5 1 38535 38* 28 25338 — —MI—
—— * —2* 223 5 —A 33 55
5* 233 ——3 38 858755
— 2358322255 555 583 7 —22325325337— 555— 55
3 75 235835——23535 535 5 —53— 8—* —A—
—222 3 52 3 A

—8 38
21* 8 * 7 2 —S 33 — — F
2**8 58 25 52 2* 752 — 5728 283—
5258 —A——— 2533 22 —A *8 c 0 5752252 32575
2 »z3325 ———3367 582 —
* * 8 —A 2 *5252 —— 5355 58333 ——— 323
—535 3585 —A —— —z— 282 5 * 523— 8 2— 52 2322
588BBe 2 8 5258, 53232 : 52 858 —383— 83e82 T —JF
253 —88 3 3 5
— * 58 * ä— 3 5 3 33
222 335 *3355553555533778 22725 833388573335 2353

5 5*7 2228* — 55553 3553523323—355 723*
33 33333 —55353355
5538 8 *25582 5*6 25 3*655 23 A *8 28 —
2 z———352 — —— 25—8383 575532
23 —— 35 —58 237 —— —A
2352 —5—7 2335255 — 8 A— 523535*
** — 7 2 — 218 23 —— —— * J 2 2 * 2 —
5 —A— — üRAIB 55322 2 *

2

——

—2

—

*

—

*
——

—A
5—532 52328353
224 x5535575 2
—— —
—s 77—— 353353,353 585 538
2377 3 333355 —A —
232235 5 233555 —*8 — *53 2 m38—55
—A 3 5323355 * 2838 S 228 — EXE AÆ3
— * * —8 2 — — — —— 532— *2* 22
— 343585 sz255 53333 — 3353552 53* J
823 2 32333 * —z3232325 253* 58 233538 — * —
2558 5755855 — — —2 5375 — 58 —— —F —8X S
533 —5 572725 253 58 2355—
1 5522 — 5337223 525 538 2 —A 7 *
* 2285 5 55 —3 525 522523* *
*8542 2 — zB5* 2* —A 8 E 322 * 2 S 28 * d
—z5 z825 * 2 — — —* e — 25 DD 5— —7
—— 525 8 z2222 5 553 25373*8 57
5558 — 733 55 52323533 28 5— 535* 78
33 * 3z387 * 5532 5832 222 32 32 8— 58 *
57 —A 572 532325 — x557 43583 3 — 8
8 —A —— — * —— * 3 2 32 ** 2
—AI 35875535 5* 20 O —A „33 52 7 2*
55337 — *8 235355325 2533585 55 *2
35——28 —53* 52523238 255733 25352 *c —— F 78
*2*85557 ⸗ 253337 8 335365* 5235 ——5S 8 5
5822 — —— 252 2855 — 23223 5——8333828 28 — —2
—2252358 — 7 2 325 —z53338 532 25* 5988
2535*253535 3223335 —— 582285577 38
33 5z353335383 5285855 55 5 52 532 6 33
28 555 — 2 8535335 22* 8282222 2235334 V 87 5
5 235 5258355 — 2 525 2235335 8155333 3— *
A — — 5535 253*
6586 * 53233
52255583 3383 5553* 12685255338 53233533555 5533
e EiS 2628 —E 58822 3 5832582 253585855 — 2*
26 —A — 2 — 2585 122 24 —A —
—E — 282 383 32322 13888 3— 3
5 x3558 3332358 3 3* —
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        v — — * .8—228
* — 2237 2228. 362 7 723 83—2 95
8218 83 „728383 253 22 53333353 —23333.
238. — 557 5 — ——— — 88 —A
74 5. 2. 2268 28 852328 23 2388 253586533 28
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8* 2. — — — 1583 5232225 5 57 — 7 — 3 * 5222* 258
⁊ —— 322 23232 253 522 2 S 3.2. 722 * 822 22 28
232283 3235353833535333 *2.8 * 333 3—3873 33537332
733 9383 75*2 27 23 —— — — 55313. 552 32 —*
——3 2025 233 35 323332 5753 — 123 —233835 152. 152*5 ?
233 — 25 T 52322 52358253 28 335 78223 ⁊ m5382— 223
322328 383 3 333338333223 33333 333—58557
2333 —5335326 2 —33 3—823 38 13360 *
72 23.8—— —55 2⏑2. 2 7 25333 7 25—* 22 7
28 353 3835 732*5 — — 32
277* —5*2. —“ m — 2. 2 — —— —
22 7Z23 55572 — *57 *25——3 ——3— 833826
— — 3 * 2 —A— 27 2*255682 8 ⸗ 8 5 23
35328 233* ec *37 3228 —A—
5337 —3* 33253855 3 83333553
—*7 5837 2254 7353338683
*7 —z35*52323. 53533583223
— 355537355 83333535
J—* 52321] 88 353358 *
3— * * —5 * 273
* *5 2 255238338
2 — F 822 ? * 228
825* 2338.35 8838—3922
8* 2 235 S. T . — — 2 —
3823261 22.5 3 **
8.2 — F —37 2 —
—— 683 — — 25839353— 523 5153252
3 8 — 215575—538 7723531973 *25
53385 383 52 2 223853 23 23 535 23
* 525— 5* .2 7 * 8 * XAE. 5 257 F 2. 723 55
*385.3 3 25322 2.3388 — 3 *2 *3
83 23 3—98238
83238— 333888533 — ——
235 * 5 *2 ß 2 — R 1515235*
23352*83 335 3837—8 3 33
* 3 8 2
28353;z3—33 333833752333—532333* 52853332
2 e 42 7 2—355 8* 328 — 22. 335*
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2532553 2 232.5 28 38833537 * 323*283
23 5—28322 23 8* 2 — 82* *55
——— — * — — »— 8— hAE83 QO 2 2 — — —5* *
522 28 — —2865 5583 833.2. 2 * — *
257535785 5382833 3 23 23. 35373— 32 ẽ
2 58 35 452 353233 33 232
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2333 522 277* * *— 2— 2 * 28—
*s5372353 533. 323—3 55. 84*4 3 27 2
—533535 3313328 532 25323527 8 73532 38
— 5ñz5 27 — — 25 3 253 —X

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—— — — 5* 825 2. 38323 2*
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532 2*82 x9 3 3 2 523 * —— — —

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——— 52233, 283 — * 28— 2532

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23— 253332 5 3 2 *9 2887 253233 2
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        Sl. Ingberler Znzeiger.
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bdee St: Sacarber Ax e iigee r sunb das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerctags⸗ und Sonntags
mimer) erscheint we e at Du⸗n 4 t4 de Deaner stag, Sams tag and Ssantag. Adoune nentspteis vierteljahrig 42 Aarzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 serzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechnet. *.
1870.

—* 193. Nnu ιι. Dienstag, der
*3 — D Tele ramme. ———— J Deut schland. **7? — 9
Nunchen, 11. den giu Eonig licß nach der Meldung Mäuchen, 10. Dez. Die Mehrzabl der haherischen Sol⸗
sber den Sieg von Beaugench nachstehendes Telegramm' an den aten, welche in den am Anfang dieses Monats siattgefundenen
Zeneral v. d. Tan abgehen: Aus vem Telegramm StKal. Heh, Zefechten verwundet wurden, liegen in Chartres. — Der in den
des Grodherzogs von Metienburg babe ich mit hoher Genugihu— dämpfen vor Orleans verwundete Generallieutenant v. Stephan
ung von der glaͤnzenden Betheiligung meineg J. Armeckorps an kKgestern Vachmitiag hier angekommen. — Von den neuerdings
den jüngsten Siegen über die Loire Armet Keuntniß erhalien. Den jemachten Kriegsgefengenen, welche in Bahyern zu interniren sind,
zeldenmüthigen Trägern des bayerischen Vaffenruhms meine Be⸗ eht der erste Transport von 500 Mann nach Augsburg, während
vunderung und meinen königlichen danttß 3. ) Offiziere in Bahreumh urtergebracht werden. 7 In Ingolstadt
WBexsaltie s. 9. Dez Rag dem fiegreichen Gehechte vom anden in der letzten Zeit zwei Mal standgerichtliche Verhandlungen
J. Dez. setzte die 17. und 22. Didisien dul dem . baherischen egen französische Ktriegsgefangene statt. In beiden Fallen wurde
Torps am 8. den Vormarsch gegen Beaugench fort. Der Feiad ie Sache zum ordentlichen Verfahren verwiesen. Die Staats-⸗
rtwidelte zwischen diesem Orte und dem Walde von Marchenvir vierung beabsi htigt dein Vernehmen nach ein Seminar zut Aus⸗
wußer den am ersten Tage engagirt gewesenen Truppen mindesteng ꝛildu⸗g von Lehrerinnen für Mädchenschulen zu errichten.
noch zwei Armeecorpe der — didergirenden Richtungen don Or— München, 11. Dez. Unsere in Frankreich sehenden Che⸗
eans zurüctgewichenen Loire-Armee, uud juchte mit allen Kräften au—rlegers · Regimenter haben nun auf Befehl des Armeeoberkom-
das Vordrin en unserer Truppen aufruhalten. Nichts destoweniger nandos per Esladron 60 preußsche Zundnadelkarabiner erhalten
ewannen diese stets Terrain. und nahmen successide die Orte damit sie doch eine der gegnerijchen Ausrustung gewachsenene Bee
Fradvant, Beaumont, Messas und demnächst auch Beaugench, 6 vaffnung haben; die Mannswaflen find sehr zufrieden damit und
Zeschütße und über 1000 Gefangene fielen dabei in unsere roh, doch eine Handfeuerwaffe zu defihen nüt der sie eten und
dande. —— 9 reffen koͤnnen. Auf Untrag des Herrn Kolb wurde ekanntlich
Am 9. wurden dem Feinde daun. weiter die von ihm noch don seinen Genossen in der Adgeordnetenlammer der für Ans haffung
besetzt geblieben⸗n Ortschaften Bonvalet, Villorceau und Cernan on Hinterlade Karabiner nach Werder'schem Sysiem geforderte
entrissen, wobel abermals viele Gefangene gemacht worden Der dredil Abselehnt, und in Folge dessen muhte unsere Kavallerie mit
vichtige Eisendahnknoten Vierzon ist von diesseitigen Truppen beseht. iner Schießzwaffe dem Feinde gegenüdertrelen, die eher jum Zu—
v. Pod bieistye blagen als Schießen zauchte.

Bersailles, 9. Dez. Der Königin Augasta in Verlin. 7 Im Club der patriotischen Abgeordueten ist es gestern
Broßherzog von Meklenbung gestern und vorgestern vor Beangench Abends zu. Jehr stürmischen Auftritten gekommen. Es hat Hr. Abg.
rnste Gefechte mit den verstärkten, Resten der Loire⸗-Armee aus dr. Sepp, wie uns versihert wird, behauptet, daß Hr. Abg. Dr.
Tours, die siegreich betämpft und die Stadt besetzt wurde; dabei dörg dinmal geäußert habe: er, Ideg, würde lieber mit den Fran—
1500 Gefangernne, 6 Geschütze. Ehen dergleichen Reste, verfolgt osen als mil Preußen gehen. Dem wurde sofort von Hrn. Jörg
die 2. Armee in geringer Staͤrke auf der Straße nach Bourges. nit aller Bestimmthei widersprochen. Dieser Vorfall fuͤhrte im

— Wilhelhm. poße Aufregung, einen förmlichen Sturm herbei, und Dr. Sepp

Verfaltles, 10. Dez, Nach den Kämpfen der letzten dar genöthigt, das Clublotal zu verlassen. Die Versammlung
Tage sollte den an der Loire befinduͤchen Truppen für den 10. aßte dann noch den Beschluß, daß Hr. Dr. Sepp aus dem Club
Dez. Ruhr gewährt werden. Der Feind versuchte jedoch am Morgen usgeschlossen werde. (Der „A. Abztg.“ theilt derselbe Berichter⸗
nit starken Kraͤften die Offensive wieder zu ergreifen, wurde abet⸗ latter mit, bas Verlassen des Clubloͤkals Seitens Dr. Sepps
n einem bis zum Abend währenden, vorzugsweise durd Atillerie lei uter kräfliger Beihilfe eines Hr. Abg. erfolgi). *
seführten Gefechte zurückgewiesen. Diesseitige Verluste unbedeutend Munchen, 12. Dez. Das J. bagherische Armeekorps aft
kinige hundert Gefangene sind in unsern Händen. ingetroffener Nachricht zufolge heute als Besatzung in Orleans ein⸗

General v. Manteuffel meldet, daß Dioppe von Truppen gecückt. — Der Justizminister v. Luß ist geuern von Berlin hie⸗
einer Armee am 9. d. Abends besetzt worden sei. ein Theil der jer zurück jekehrt. — Nach einem vom Prinzen Arnulph gestern
ritten Feldeisenbahn · Abthe iung nebst 30 Mann Infanterie find in dier eingetroffenen Telegramm ist Priuz Leopold am Arme eicht
dam überfallen und aufgehoben worden. verwnndet, konnte jedoch seinen Dienst bis jetzt versehen. d

Versaitlezl L.. Da. Abtheilungen des V. Armeecorps Berhtin, 6. Dez. Am 14. 15 und 16 Dez. finden in
rafen am 9. bei Montilivault in der Nähe von Blois auf eine dondon und hier die Zeichnungen auf die neue Bundeganleihe statt;
eindliche Division, deren Angriff entschieden abgeschlagen wurde, n London im Betrag von 3 Millionen, hier im Betrag don 41
det linte Flügel deb Corhps warf! den Feind aus Chambord, wo- Nill. Pfund. Die Wahl zwischen Pfund und Thalerftücke ist
vei ein heifisches Bataillon 8 Geschütze erbeutete. Das 3. Armees reigestellt. Der Substriptionspreis ist hirr auf 9514 fest
aps verfoigte am 8. den beĩ Neroij geworfenen Feindebis lͤber jesezt. —

Zriare hinaus. 7 v. Podbielsli. 5Bæer lin, 9. Dez. Graf Münster hat einen Adrehßentwurf

Meung. 9. Dez. (Offiiell.) Heute wieder lebhafter Lambf horgeleqt. weicher Morgen im Reichstag eingebracht und heute
nit allen Truppen der Armeeabtheilung des Großherzogs. Der Abend don der Commission der Delegirten aller Fractionen bera—
Feind wurde aus seiner starken Stellung am Wald von Marcher hen wird. Der Eatwurf geht aus don den Siegen des Königs,
idiß geworfen. Viele Gefangene en De Sit o scch. ddurch welche die dentsche Euͤheit erzielt wird; er dankt den Für—
Schwerin, 10. Dez.⸗ An die Großherzogin. Mielu ng, ten, weiche die Kaiserkrone angelragen, dem Könige, welcher sie an⸗
Dez. Gestern heftige Angriffe des Feindes sieareich abgeschlar genommen, und hofft auf Deutschlands glänzende Zukunfl, wenn
jen“ Am Abend troß seiner Ueverhegenheit durch erfolgreiche Vor· der Kaiser den Frieden geschlossen und durch eine feste Grenze
dße mit der 17. und 22. Divisson zum Weichen gebracht. Gott Deutschlands gesichett ist. Schließlich wird gewünscht, daß der
vor wit unz Rernlust- aeringer als vorgestern. 2. Zeutsche Kaiser an der Spitze der fiegreich n Heere bald heimkehre

Großherzog.jur Aufrichtung eines großen friedlichen Reiches.

Schweran, 11. Dez.— Telegramm des Großherzogs. an „Luremburg. 9. Dez. Graf Bismaid hat eine Note
nie Großherzogiu aus Me'n n g, 10. Dejn Heute“ Abend kurzer hierhergejchickt des Juhalts: Da Luxemburgniemals gegen die
eftiger Vorfloß des Feindes gegeun die 22. Division. Dann lang Verletzungen der Neutralitäf von französischer Seite protestirte, so
ame Kanon ide. Nachmittags Demonstration des Feindes mit betrachte auch Preußen sich künftig nicht mehr an di⸗e Nu ralität
stoßen Massen geqen den rechten Flügel durch meine Artillerie gebunden.. .. —EE —**—
ind Cavallerie jurückgewiesen. — »Wien, 11. Dez. Heute Nacht 1014 Uhr hrach in der
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        Hofburg Feuer aus. um 121 Uhr waf das phyßlalische ——— wurde die Erlaubniß exthetlt, den Rechtspraklikanten
et ausgebrannt, die Gefahr für die nächstgelegene Hofbibliothel — r aus Hornbach zu jeinem Amtsderweser? aufzu⸗
ind das Muünzkabinet jedoch abgewendet. * fellen.ß 53. .1. * e
8, Fraukreich. 3 .Auch in der Pfalz ist ein gegen das Unfehlbarkeit z. Dogma
To'ux s5 10. Dez. Außer Gambetta suͤc sammiliche Re⸗ viderspenstiger katholijcher Geistlicher, wie das Süudpf. Wochenbi.“
zierungsdelegirte vedh Vordeaux egangen. Es ist von hier eine neldet, nämlich der Caplan Kühn in Gossersweiler, von dem Bi⸗
regelmäßige Dampfverbindung mit Havre und England eingerichtet. chofe suspendirt worden.
Aue disponiblen Kriegsschiffe in Toulon sind nach Bordeaux be⸗ Eine junge „Jungfrau von Orleans“ ist in der Person
rdert. Fourichon wird nachstens nach Cherbourg gehen..bdver zwanzigjährigen · Katharina ‚PaniszNagd beingnewn
In der Schlacht bei Paris am S. Dez:. wurben alle Ba⸗ Bauer im Docfe St. Laurent (Dep. Ain). erstanden, i G
aillonschefs der Mobilqardendes Departements Ille⸗et⸗Villaine
und viele Offiziere getödtet.
Belgien. —D
Brauüssssel. O. Dez.. Die Luxemburger Frage dürfte kaum
zu Verwicklungen führen, da Holland froh ist, Luxemburg los zu
derden, gleichviel wie. 333
Sruͤ ssel, 10. Dez. Bezüglich des Telegrammes, welches
——— schreibt die
Indspendance“: Es wäre tindisch, sich zu verhehlen, daß die
ehlen Ereignisse an der Loire alle Hoffnuagen, welche Fraakreich
zetreffs der Eutsezung der Hauptstadt hegen konnte darnieder⸗
schlagen, wie auch die Hoffnung. den Feind in offenem Felde zu
zesiegen allmählich sch Finden nuß. Die französischen Journale
sprechen sich anläßlich der“ Niederlage der Loire⸗Armee erntmu—
higt aus..— ... —
vBrüssel, 11. Dez.“ Aus Paris meldet die Indep.“,
Herr Trochu habe den Brief des Generals Moltke mit seiner dan⸗
Tden Ablehnung überall anschlagen lassen. Die Regierung fügt
hinzu, daß ihre Enischlüsse unveründert seien: „Kämpfen wir fort
Fg lebe die Repablik! Es lebe Frankreich!“ — Aus Versailles
neldet die „Indep.“ angeblich offiziös: Preußen werde mit den
gegenwärtigen franzoͤsischen Machthabern auf keinerlei Verhandlun⸗
Jen mehr eingehen, deil und so iange diese fortiahren, ehrenwort⸗
ruchichen Offizieren Stellen in der Armee anzuvertrauen.
England.
London, 9. Dez. Poll Mall Gazette“ behauptet. diel
Lduxemburger Reutralität hänge mit Kaufsverhandlungen zwischen
zen Koönigen von Preußen und Holland zusammen. und erinnert
daran, daß Luxemburg 1815 nur als Compensation für ehemalige!
domänen in Deutschland dem Haus Oranien überlassen wu de.

Qani. Volkswirthschaft Handel und Verkehr. 1 34
VDurch unreelle Agiotage eingeschmuggelt, lur siten osterr. 6.
kr. Stücke in neuerer Zeit wieder häufig zum Nennwerth, ob ⸗
zleich die öster. Kassen dieselben nur mehr mil 8 Neukreuzern öster.
Wahrung in Papier einlbsen, was sich bei gegenwärtig em Kurse
der Banivaluta auf 41)3 fr. süddeutsche Währung per Stuch be⸗
rechnet, Um einerseits unsauberen Spekulationen das Handwerk zu
legen, andererseits sich vor 33 dh0 Verlust zu bewahren; ist Annahmt
dieser Münzsorte nur bis zu höchstens 420 kr. per Sfüd oder Zu⸗
rucweisung derselben geboten. ——

Muüsn chen, 9. Dei. Die vayerischen Staatseisenbah nen
jaben jeht alie irgend verfügbaren Loͤtomotiven und Wagen nach
Frantreich abgegeben nud befinden sich zur Zeit 38 bayer. Lotko⸗
notiven, 410 Personen⸗ und 6526 Gulterwagen auf franzofischem
goren. Eilgüter, sowie Rückgütersendungen in gewohnlicher Fracht
iber die hesfische Ludevigsbahn hinaus werden laut amtlicher Be⸗
nntmachung der kgl. dayer. Verkehrsanstalten bis auf weiteres nut
Mal wöchentlich und zwar Minwyoch und Samstag zur Befdr⸗
irung angenommen. — Die Zaͤhl der in Bayern für den Trans⸗
»ort don Verwundeten herge stellten und heizbar gemachten Wäãgen
beträgt 88.

— — ——
· Dienstesnachrichtn. 3
Auf das erl. Rentamt Annweiler wurde der Rentbeamte J.
hein von Blieskastel versetzt; der Rechnungskommissär der kgl.
Regierungs finanzkammer der Pfalz K. Wertensohn zum Renibeamten
bon Bliskastel defördert; die Stelle eines Rechnungskommissars der
. Regierungefinanzkammer der Pfalze dem Rechtspraktilanten und
Bermischtes. funkt. Rechnungsrevisor der genannten Regierungsfinanzkammer.
FJO'tlerberg, 12. Dez. Dem k Notar F. L. Schmidt K. A. Schellhaaß verliehen.
Ediktalladung.

Die Gläubiger des in Gantzustand er⸗
laiten Väckers Peter Lang in St. Ing⸗
ert werden hiermit aufgefordert, ihre For⸗
erungen und die etwaigen Hypothet ar⸗ od.
onstigen Vorzugsrechte derselben bis läng
ens Samstag den 21. Jauuar nächsthin
diesen miteingerechnet, schrifilich oder mündei
ich unter Beifügung der Beweisurkunden
der Bezeichnung der sonstigen Beweismittel!
uf der Bezirtsgerichtskanzlei dahier anzu⸗
nelden. v 4

Zugleich werden die Gläubiger aufge⸗
ordert, Samstag den 4. Februar nächsthin
Hormittags 10 Uhr, in Person oder durch
inen Gewalthaber Gevollmächtigten) auf
zenanmer Kanzlei vor dem unterzeichneten
Fommissär zu erscheinen, und die angemel⸗
en Forderungen nöthigenfalls weiter aus⸗
uführen, über die Richtigkeit der angemel ·
zeien Forderungen: und über die angespro⸗
henen Vorzugstechte zu verhandeln, über
ie Wahl eines definitiven Masseverwalters
sind ines Glaubigerausschusses, üͤber eiwaige
BZorschläge zur gütlichen Vereinbarung und
iher alle weiteren, das gemeinschaftliche
Interesse der Gläubiger betreffenden Ange⸗
egenheiten Veschluß zu fassen.

Zweibrücken, 12. Dezeniber 1870.

Der Gantkommissär
Osthelder.
Ein gutes Pferd
teht zu v. rtaufen bei
Ludw. Marzlin.

Für 8 u. 10
Kreuzer einen guten Schoppen Zwoͤlfer
über die Straße bei

Westyhälinger
Eine hochträchtige
schwere Kuh
hier zu verlaufen.
Die Exbedition sagt bei wem?
Der Stock meines Hauses ist zu
bermiethen und kann sofott bezogen werden.
vSuber.

72
Photographie.
Durch verbesserte Einrichtung von Dr.

Darneder erlaube ich mir meine photo⸗
graphische Anstalt in empfehlende Exinnerun⸗
ju bringen, und werden für die Winter⸗
jesson täglich von Morgens 9. bis Nach
nags 3 Uhr im geheitzten Salon photo
graphische Aufnahmen vorgenommen.
M. Ollig, Photograph
Wittib Schnorr hat guten
Rifãltzer Wein
u verkaufen der Schoyben zu 7 Kreuier

J 7— DVV 6. XMXL. 33 *

Großes LagerKinderspielwaaren.

Von heute an ist mein Lager mit den neusten und schönsten.

Spielwaaren eröffnet und befinden sich darunter die zierlich sten

und geschmackvollsten Sachen; auch ist das Lager dieses Jahr
hesser als je assortirt. —

Es werben 3000 Stück Puppen, von den feinsten bis zu den
ord inärsten, zu sehr billigen Preisen abgegeben.
Das Lager befindet sich in meinem Saal im 2. Stod.
Carl Apprederis.

—

ANneytische Krämpfe (Fallsucht)
prieflich der Checialarzt fur Epilepsie Doctox O. RKillise
in Boereßin. jett: Louisensraße 458. — Bereits über Hundert geheilt.

Jeilt

Redaktion, Druck und Verlag von F. XR. Demet in St. Ingbert.
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133
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—*283 23333532 3 —553 83 33 225.· 83 85887
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22. 3 353 F 258883333 2535353333853 2
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33 1558253 z233. 5. 18 52238 2238 3483 J
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7222 — — 2553 2333 5 2 — 2 27*5
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3. 2 2*8*88* —A 555 2.1 *
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2 J I2883 3738335 3
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2 —8322 —220872
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3 2 ã ——72223. 2. 338 23 3 53772 E. — 2
53 —27823 25 22 5525 7 22
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738 A 3233323333 3 32 33
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        St. Ingberler Anzeiger.

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der St. Jagberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblait, mit der Dienstags⸗, Dounerstags⸗ und Sonntags
ammer) erscheint wöchentlich vie r mal: Dienztag, Donnerstag, Samstag und So untaa. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
1232 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Donnerstaq, den 15. Dezember 1870⸗

Telegrammee.
Versailes, 12. Dez Der Königin Augusta in Berlin.
Nach viertägigen Gefechten bei Beaugench, die jedesmal siegreich
für uns endigte; wenn auch bei“ der Ueber nacht des Feindes kein
hedeutendes Terrain gewonnen wurde, ist der Feind unerwartet
gegen Blois und Tonrs abgezogen, mahrscheinlich in Folge bedeu⸗
sender Verluste, die er erlitten, während die unserigen gering
varen. Sehr viele Ueberläufer melden sich dort; ebenso bei Rouen.
Die Mobilgarden werfen vielfach Waffen und Ausrüstungsgegen⸗
stände-fort und gehen nach Hause; abcer, es bleihen immer noch
genug übrig. Heute völliges Thauwetter,
Wilhelm.
Versailles, 12. Dez. (Officiell) Vor unserem um
Beaugency stehenden Corps ist der Feind am 11. zurückgegangen;
unsere Truppen verfolgen ihn. Die Beschießung von Montmedy
jat heute begonnen. Feindliche Abtheilungen sind heute vor La⸗
Fere erschienen. v. Podbielsky.
Versailles, 18. Dez. Blos, (Bezirlshauptstadt im De⸗
oartement Loire und Cher, mit circa 18000 Einwohnern am rech⸗
en Ufer der Loire), ist von den diesseitigen Truppen am 13.
vbesetzt worden J v. Podbielski.
Darmstadt, 13. Dez. Prinz Ludwig an den Großherzog:
St. Germain (gegenüber Blois), 11. Dez.: Zwei Bataillone des
4. Regiments haben am 9., Abends Schloß Chambord gestürmt.
1 Verwundeter. Gefangen gemacht viele Ofsiziere, an 200 Mann.
Bespannte Geschütze, 14 Munitionswagen, mehrere andere Wagen
erbeutet. Ueberhaupt ist der Verlust der letzten Tage bei stetigem
Vormarsch gering.

Straßburg, 12. Dez. (Officiell.) Pfalzburg hai sich
heute auf, Gnade und Uugnade ergeben und wird morgen früh
10 Uhr besetzt. 36 v. Hartmann.

Straßburg, 13. Dez. In Pfalzburg gefangen genom⸗
men: 52 Offiziere, 1839 Mann und 685 Geschütze erbeutet.

Graf Bismarck⸗Bohlen.
Deutschland.

—Mäünchen, 11. Dez. Graf Tauffkirchen gedenkt, wie wir
yören, von dem Posten eines Civilkommissärs in Rheims zurück⸗
utreten und sich wieder nach Rom auf seinen Gesandtenposten zu
zegeben . N. N). —

München, 12. Dez. In den öffiziellen Mittheilungen
des Kriegsministeriums (Nr. 89) über die Kriegsereignisse bezüglich
zes Antheils des bayerischen J. Armeecorps (v. d. Tann) an den
Hefechten gegen die französische Loire-Armee läßt die Fassung des
Telegrammes annehmen, daß der angegebene Verlust von 133
Offizieren und beiläufig 3000 Mann das bahyerische Armeecorps
illein betreffe, während die genannten Zahlen den Verlust der
gesammten unter dem Großherzoge von Mecklenburg stehenden Armee
zezeichnet; es trifft sonach verhältnißmäßig das bayerische Armeecorps
wa nur die Halfte des gemeldeten Verlustes. W

München, 13. Dez. In heutiger Sitzung der Abgeord
netenkammer verweigerte die ultramontane Kammermajorität dem,
Austrittsgesuche des Demokraten Kolb die Genehmigung.

Saarbrückn, 13. Dez. Gutem Vernehmen nach sollen
jeute preußische Truppen in Luxemburg emgerückt sein, die luxem⸗
zurgischen Truppen hätten sich nach der belgischen Grenze zuruck⸗
jezogen.

Dresden, 13. Dez. General v. Fabrice soll vom König
von Preußen zum Generalgouverueur der besetzten Provinzen des
ördlichen Frankreich ernannt sein.

Wien, 11. Dez. In Berücksichtigung der von mehreren
Labinetten geltend gemachten Erwägungen ist die Eröffnung der
Londoner Konferenz bis zum Januar vertagt. (A. 3.)

Frankreich.

Bordeaux, 12. Dez. Gambetta meldet, er sei gestern

ach Tours zurückgekehrt, nachdem er die Armee des Generals

Thanch verlassen. Letzterer decke die Loirelinie bisher mit Erfolg.
Bambetta fügt hinzu, er halte die Lage für ziemlich gut, so daß
er geglaubt habe, sich von der Armee Chancy's entfernen zu dürfen,
um sich nach Bourges zu begebene wo er sehen wolle, wie es mit
der zweiten Armee stehe.
Holland.
Haaq, 12. Dez. Ueber den Inhalt der preußischerseits
zetreffs der Neutralität Luxemburgs hierher gelangten Note aus
VBersailles von 83. d. verlautet von unterichteter Seite Folgendes:
Sraf Bismarck begründet seine Beschwerden zunächst mit dem Hin—
weis auf die bekannten Manifestationen, denen auch weitere that—
ächliche Vorgänge entsprochen hätten. So habe man Lebensmittel
»ür die frauzoͤsischen Heere durch Luxemburg passiren lassen, nicht
nur ohne Erschwerung, sondern selbst unter Begünstigung Seitens
der Polizei und Douanebehörden; entflohene französiiche Offiziere
eien durch Luxemburg offen und unbehelligt auf Grund von Ge—
eitscheinen gereist, die der franz. Consul ausgestellt habe; Letzterer
abe außerdem ein förmliches Werbe büreau.
England.

London, 12. Dez.“ Dem Vernehmen nach reduciren sich
die angeblichen Bemühungen Gambetta's zur Herbeiführung eines
Waffenstillstandes darauf, daß derselbe Lord Lyons bedeutete, Frank⸗
reich könne ohne eine regelrechte constituirte Regierung den Londoner
Tonferenzen schwer beiwohnen. England möge daher einen Waffen⸗
tislstand vermitteln. Dasselbe war jedoch erfolglos, da Gam⸗
etia die Verproviantirung von Paris zur Bedingung des Waffen⸗
stillstandes machte.
Vermischtes.

Ludwigshafen, 18. Dez. Abermals muß der Privat-
züter⸗Verkehr in Folge massenhaften Güterandranges vom 15. bis
26. Dezember geschlossen werden. Nur auf Brennmaterialien, wie
dohlen und Coaks, findet dieser Ausnahmezustand keine Anwendung.

Am Dienstag, 18. Dez., fand auf der Bahnstrecke zwischen
daiserslautern und Landstuhl eine Entgleisung statt, in Folge
deren die Locomotive und mehrere Wagen des Zuges 6 beschädigt,
yon den Passagieren aber außer einigen unerheblichen Contusionen
siemand verletzt worden ist.

Worms, 12. Dez. In einer gestern abgehaltenen außer⸗
ordentlichen Stadtrathssitzung wurden die Herren Grafen Bis⸗
marck und Moltke durch einstimmigen Beschluß der anwesenden
Mitglieder als Ehrenbürger hiesiger Stadt ernannt.

F.Aus Gumbinnen berichtet der „Bürger⸗ und Bauernfreund“
Der Vizefeldwebel Meyer, bei den 41ern, rettete vor Mezieres mit
Lebensgefahr ein zweijaͤhriges Kind, das mit einem Eselsfuhrwerke
in die reißende Saronne gestürzt und schon über hundert Schritt
'ortgetrieben war. Diese eine That hat die Stimmung der Land⸗
dewohner um Mezieres sehr zu Gunsten der Preußen geändert.“

fLondon, 10. Dej. In der Birmi nghamer Patronenfabrik
and eine fürchterliche Explosion statt, wobei 17 Personen geiddtet
and 100 verwundet wurden.

F In Tor g au wurde am 7. Dez. ein französischer Ser⸗
Zzeant von einem Wachtposten im Barackenlager erschossen. — In
Zeditz Gestreich) tödtete am 8. Dez. ein Mädchen ihren
75jahrigen Vater, weil er ihr intimes Verhältniß mit einem dem
Trunke ergebenen Burschen nicht dulden wollte. — In Pest h
verwundete ein Unteroffizier ohne alle Veranlassung einen wacht⸗
habenden Konstabler sehr schwer mit dem Säbel
Literarisches.

Für Ssraßburgs Kinder! Eine Weihnachtsbescheerung
»on Deutschlands Dichtern. — Anter diesem Tilel erschienen vor
wenigen Tagen die während des gegenwärtigen Krieges entstandenen
patriorischen Lieder unserer hervorragenderen Dichter durch ein
esonderes Bändchen repräsentitt. —

Friedrich Bodenstedt, Karl Gerok, Nudolf Gottschall, Her⸗
nwann Grieben, Julius Grosse, Karl von Holtei, W. Jenfen,
hermanu Lingg Oswald Warbach, Alfred Vreißner, G
        <pb n="756" />
        Dreyhern, Wolfgang Müller von Königswinter, We Oster—
wald, Adolf Pichler, Feriꝙ Proͤhle, Julius Rodenberg,
Thristiau Schad, Karl Simrock, Itz Trautmann, Albert
Träger, Heinrich Viehoff, Heinri ei sind die Namen, welche
die Titel der einzelnen Bändchen“) zieren, die auch durch ihre ele⸗
gante Ausstattung sich, ganz besonders zu Geschenken eignen. Wenn
Dir diese Namen nennen, so glauben wir uns ieder besonderen

Anpreisung enthalten zu dürfen; noch weniger halten wir es für
röthia, auch nur ein Wort zu sagen zu Gunsten des Zweckes, dem
ese Sawmlung von Dichter-Gaben gewidmet ist. Wir sind über⸗
eugt; daß diese schlichte Anzeige genügen wird, um dem Werke
‚ie Sympathien Aller zuzuführen, denn kaum kann es in diesem
Jahre ein weihevolleres 6 eschenk für den Weihnachtstisch geben. —
Die ganze Sammlung ist in jeder Buchhandlung vorräthig; auch
liefert die Verlagshandlung (Franz Lipperheide in Berlin,
Botsdamerstr. 116 a) gegen Franco Einsendung des Betrages das
Hewünschte fofort direct und gleichfalls franco. — Mochte jeder
dei seinen Weihnachts-Einkäufen sich dieser Notiz erinnern.

2) Die Preise sind je /2 Sgr. fur die Bändchen von Grieben, Holtei,
dingg, Meißner, Pichler, Traeger; 53 Sgr. für die Bändchen von Boden⸗
sledi, Gerok, Gottschall, Grosse, Jensen, von Meyern, Osterwald, Pröhle,
stodenberg, Schad, Simrock, Trautmann, Viehoff, Zeise; 10 Sgr. fur die
handchen von Marbach und Müller von Köniaswinter.

us — — —
Bekauntmachung.

Die Lieferung des für die tgl. Steinkohlengrube St. Ingbert im Monate
Januar 1871 nöthigen Rüböls mit circa 50 bis 60 Zentnern soll im Submissionswege
dergeben werden. F

Die Angebote sind verschlofsen und gehörig bezeichnet —
his 24. Dezenber 1870, Nachmittags 8 Uhrr
bei dem unterfertigten Amte einzureichen, bei welchem auch die Lieferungsbedingungen ein⸗
gesehen werden können. — —VV —

.St. Ingbert, am 14. Dezember 1870. —— —

Das k. Bergamt— F
— 3. Kamann.

Mobiliarversteigerung.
Samstag den 17. Dezember 1870,
Rachmittags 1 Uhr dahier, in ihrem Hause,
assen die Kinder der werlebten Eheleute
Peter Stolz und Catharina Steinfeld
zie sämmllichen zu deren Nachlaß gehörigen
Mobiliargegenstände auf Borg versteigern,
nämlich:
2 Kühe, 10 Zentner Heu, 120 Zir.
tartoffeln, ein großer Haufen Durg.
1volluiändige Betten mit Bettladen, 2
Tommoden, Tische, Stühle, Bänke, 1
dleiderichrank, 1 Küchenschrank, Leintücher
Tischtücher, Betizeug, 1 Wagen, Pflug,
Egge, 1 Wanduhr, Küchengeräthschaften
und sonstige Gegenstände.
Horn, kgl. Notar.

Weihnachts-Ausstellung.

Unterzeichneter hringt hiermit zur Auzeige, daß seine Ausstellung in Con⸗
ditorei⸗ ind Kinder Spielwaaren in reichhaltigster Auswahl begonnen hat.
Zugleich empfiehlt derseibe bei billigen Preisen alle Sorten Lebkuchen; ferner
ZEitronen Mandeln, Eitronat, Punsch Essenz, sowie alle Sorten
Liqueure.

St. Ingbert, den 18. Dezember 1870. 3.3
J G. Nickel, Conditor.
6

— —
Hausversteigerung.
Montag den 19. Dezember 1870, Nach-
mittags 2 Uhr, zu St. Ingbert bei Metz
ermeister Jakob Schwarz, laßt Peter
Wilhelm, Werkmeister in St. Johann
AIn neben Meztzger Schwarz gelegenes
weistöckiges Wohnhaus mit Hof und Hin⸗
ergebäude auf ze h njaͤhrige Zahltermine in
Figenthum versteigern.
SHorn, kigl. Notar.

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Reparaturen werden bil ig und schnell. besorgt.) — n J

Bekanntmachung.
Da für die Kapitalrenten und Gewerbe⸗
leuer mit dem laufenden Etatsjahre Ende
Dezember 1870) die Declarationsperiode
om Ociober 1867 endigt und mit dem 1.
Januar 1871 wieder eine neue beginnt, so
dat nunmehr zufolge hoher Regierungs⸗
Verfügung vom 2. November 1870 eine
Neuregulirung und Feststellung obiger
Sfeueen vom 1. Januar 1871 fur die
aächste Periode zu erfolgen.

Es ergeht demunach an saͤmmtiiche Ge⸗
werbtreibenden und Kapitalrentenste uerpflich
igen die Aufforderung, innerhalb 4
kagen auf dem urterferugten Umte zu
rscheinen um die nöthige Fatirung zu
nachen. J

St. Ingbert, den 15. Dezember 1870.

Das Bürgermeisteramt
Chandon. J

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Viertelhhjährlich nur 1293 2gr Ouetuel * 33 statifindet.

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3 ——3223 3* 523 528.3 58 533258 32 2 55278 133
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        St. Ingberler ZAnzeiger.
der Si. Fucaberzer Anzeuigerr (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unlerhaltungsblatt, mit der Dienstagb⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags
Rummer) erscheint woͤchentlich vie r weak Dienbtag, Donner s tam eu⸗ g und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krir. odex
42 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispalt.R Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
ber : 1870.
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des Elsas und der Schleifung (Nichtabtretung) von Metz begnügen
würde.
Berlin, 14. Dez. DieProvinzial⸗Corr.“ schreibt bezüg
lich des bisher unterbliebenen Bombardements von Paris, daß Er—
tlärungen über die betreffenden Thatsachen und Absichten nicht ohne
Schädigung der Kriegführung gegeben werden können; die Bevöl⸗
erung dürfe jedoch der“ Heeresleitung unbedingt vertraueu, daß
ediglich die militärischen Auffassungen und Gesichtspunkte den Aus⸗
schlag geben und die Rüchsichten“ auf die höchsten Ziele der Krieg⸗
jührung und'auf die Imteressen unseres Heeres vor Allem maßgebend
ind. Unsere Heerführer werden in Bezug auf Paris im rechten
Lugenblick nichss unterlaffen, was zur Sicherung der Erfolge des
kZrieges für Gegenwart und Zukunft erforderlich ist. J
Berhlin, 14. Dez. Bezüglich der Luxemburger Angelegen⸗
zeit bestätigt die „Provinzial-Corr.“, daß die Bundesregierung
wegen der neutralitätswidrigen Haltung Luxemburgs gegenüber den
»etr. Mächten und der Luxemburger Regierung die Erklärung ab—
zjegeben habe, daß sie dem Verfahren der letzteren gegenüber sich volle
Freiheit der Entschließungen vorbehalten müsse.
Berlin, 15. Dez. Der König hat einen Armeebefehl,
datirt Versailles, 6. Dez., erlassen. Derselbe betont, wir
tänden an einem neuen Abschnitte des Krieges. Alle Versuche
des Feindes, die Cernirungslime zu durchbrechen, waren vergebens,
die Armeen des Feindes, welche zum Entsatz von Varis von allen
Seiten heranrückten, sind geschlagen. Der König dankt den Trup⸗
pen und sagt:: wenn der Feind auf Fortsetzung des Krieges be⸗
harrt, so wisse der Könia, daß die Soldaten fortfahren werden,
dieselbe Anspannung der Kräfte zu bethätigen, welcher wir die bis⸗
herigen Erfolge verdanken, bis wir einen ehrenvollen Frieden er⸗
ringen, der würdig der großen Opfer ist, die an Blut und Leben
zebracht wurden.

Aus Versailles, 10. Dez., schreibt man dem ‚Württemb.
StaatsAnz.“: Fast das gesammte Militär hat Trochu aus dem
Innern von Paris entfernt, und dasselbe bezieht seine Kantonements
ind Bivouaks außerhalb der Thore von Paris. Die Regierung
von Paris will von Verhandlungen absolut nichts wissen und hofft
noch immer auf siegreiche Aämpfe der Loirearmee. — Gambetta
agitirt in der Provinz auf das Lebhafteste; gesterr Morgen fand
man sogar hier in Versailles an den Markthallen eine Proklama⸗
lion Gambetta's angeheftet, in welcher zur Ausdauer ermahnt und
»on neuen Zufuhren, durch welche Paris auf Monate sich von
Neuem verptoviantirt hat, spricht (lügt); auch in St. Germain sind
ihnliche Plakate entdeckt worden.
Straßburg, 7, Dez. Der Betrag des durch das Bom⸗
zardement verursachten Schadens soll dem Vernehmen nach durch
die Mairie und ihre Commissionen nunmehr so ziemlich festgestellt
sein.“ Derselbe wird in runder Summe auf 50 Millionen anges
zeben, wovon etwa 3 Fünftel auf Gebäude und 2 Fünftel auf
hewegliches Eigenthum fallen. Selbstverständlich ist hier nur der
aunmittelbare Schaden in Berechnung genommen, nicht auch der
nittelbore z. B. durch den Ruin eines Geschafts, einer Kundschaft
u. dgl. entstandene. Ebenso natürlich sind auch die Festungswerke
außer Berechnung geblieben. (Schw, M.).

Straßburg, 9. Dez. Die Gaben für Straßburg betragen
zis jetzt an Geld 224,35793 Fres., wovon 155,08 FIrcs. an
2999 Bdürftige abgegeben sind. Von den letzteren sind bis 1.
Dez. im Ganzen 3560 eingeschrieben worden. Die Elsässer demon⸗
iriren jetzt auch dadurch, daß sie von der deutschen Verwaltung
eine Stellen annehmen. Die Zeitungen bringen täglich Schreiben
von Einnehmern, welche erklären, daß sie zurückzetreten seien, und
aicht Lust hätten, der deutschen Verwaltung Dienste zu leisten. Da
vird mau eben Leute anderswo beziehen, und die Eisässer werden
zies später in ihrem eigenen Interesse zu beklagen haben, Im
Oberelsaß fährt man fort, den Groll an Eisenbahnen und Tele—
zraphenstangen auszulassen. Wegen Zerstörung einer Telegraphen «
tange hatte erst dieser Tage die Gemeinde Dockenberg 2000 Fr.
zu erlegen, und wegen Zerstörungen an der Eisenbahn mußte die

J v. Pod bielsky.

Bern, 13. Dez. (Allz. Ztg.) Der Bundesrath sendet eine
Deputation aus Pruntrut in das Lager von Bolfort, um Durchlaß
der . Weiber, Kinder und Greise zu erwirken. J —
London, 14. Dez. Nachrichten aus Havre melden, dah
bei Honfleur (am gegenüberliegenden südlichen Seineufer) keine
Preußen gesehen wurden. Der französische Gencral Moignard soll
die Absichi haben, einen Angriff, nicht abzuwarten, sondern dem
Feind entgegenzugehen.
.e Lomdon, 13. Dez. Nach Berichten aus Havre vom 12.
befanden sich starke preußische Streitträfte bei Beusseville, 16 eng⸗
lische Meilen von Havre, welches durch eine erhebliche Truppen⸗
Jahlund-850 Positionsgeschütze, die von Marinesoldaten bedient
werden, vertheidigt wird.

Bordeaux. 14. Dez. Eine amtliche Depesche meldet:
Die Preußen sind in der Gegend von. Montrichard und Romoran⸗
in (im Departement Loire und Cher, südlich von Blois) erschienen
—Der Moniteur“ schreibt: Den französischen Generalen gehen
anaufhörlich Verstärkungen von Osten und Westen zu, um gewisse
vichtige Punkte unangreifbar zu machen. Diese Verstärkungen
werden den beiden Loirearmeen zugewiesen. Es finden häufig
kleine Zusammenstöße zwischen den beiderseitigen Truppen statt, die
auf der langen Schlachtlinie von' Le⸗Mans bis jenseits Vierzon
vperiren..

Deutschland. ,
Müuchen, 13. Dez. Ueber die Modalitäten des neuen
Militäranlehens erfahre ich, daß dasselbe als Prämiengnlehen zu
100 300 uͤnd 1000 Thaler ausgegeben werden soll.“ Die Ver⸗
zinsung soll eine halbjährige fünfprozentige und das Anlehen selbst
im Wege der allgemeinen Subfkription beschafft werden ·
uuMünchen, 15. Dez. Die Abgeordnetenkammer'wählte in
den Ausschuß für die Bundesverträge aus der patriotischen Partei
die HH. Xaver v. Hafenbrädl, Schüttinger, Joörg, Anton Schmid,
Greii, Hauckh, Kurz, Kratzer und G. F. Kolb; aus den liberalen
Barteien Marquard Barth, Louis und Crämer aus Doos. Die
ehlenden Muitglieder werden morgen gewehlt, da heute keine
Majorität erzielt wurde.
Berkin, 12. Dez. Man versichert, daß“ in Gespraͤchen,
Zie zwischen Odo Russell und dem Grafen Bismarck in Vers illes
dattfanden, ersterer sich dahin ausgesprochen hatte, daß das eng⸗
ische Cabinet den Plan des Aufgebens Luxemburgs in Deutich—
and keine Schwierigkeiten in den Weg legen würde, falls Preußen
bei einem Friedensschluß mit Feankreich sich mit der Abtretung
        <pb n="760" />
        Gemeinde Dornbach 2800 Fr. bezahlen und müssen num Einwohner anderer Theil über Abbeville nags, Vieppe. vicer, errassen
derselben cif jcedem Zuge zwischen⸗ Mühlhaufen und e deutschen · Teuppen zun ersten Mal die See. Ohm Kampf zogen
wangsweise witfahren. Die Bahnsireche Chaument — Chatillon unsere Truppen in diese wichtige Seestadt ein. Die Stadt ist au
it heaute Vong Frapcticeurs, gerstort uund Die Teiegraphenleiung der Landseite mit einigen unrrgelmähigen Befestigungen versehen,
unterbrochen worden. Die Mühlhauser Fabrikanten thun in 8 Hafen, der zur —— noch vergrößert und verbessert werden
Verkehr, als ob sich nichts geändert hätte und sehen ihre Vereins⸗ sollte, ist der sicherste iund tiefste der französischen Canalhäfen. Die
thätigkeit fort. Wasserhöhe beträgt bei größter Fluth 9a Meters, fast 2 mehr
Luxemburg, 14. Dez. Man schreibt dem „Echo“ aus wie im Hafen von Havre. Es können bei Dieppe Fahrzeuge vor
Vetssauiie 822,, Mam dersichert im Haupttuartier, daß der 1200 Tounen and cwa 2600. Schiffe von 60 bis 600 Tonnen
Nonig von Preußen eim:e Telegramm des Primzen Heinrich M⸗ vahen aund außzerdem mindestens die gleiche Zahl von Fischerköhnen
pfangen habe, nach welchem derselbe bittet, ehe weirere Scit⸗ Der Hafen hat 8 Leuchtfeuer, 10 Meiers hoch und mit einem
geschehen, die Eroffnung der großherzoglichen Regierung zu erwar Wirkungskreise bis auf 10 Seemeilen setwmas über 2 deuischt
eu., Eh wird gezweifelt, daß diese Bitte Berüdsich/igung · imet Meilen.)-i Die Stadt, deren Badeanstalt berühmt ist, hzählt über
da, wie man hier behauptet, Englaud mit der Annexioa des Groß⸗ 20,000. Einwohner. Durch das Wasser des Hafens wird die
herzogthums gegen Deutschlands Verzicht auf einen Theil Loth Stadt in zwei Theile getheilt, westlich die eigentliche Sitadt, in
ringens einverstanden ist.“ (ä.. ——— Osten die Vorstadt Pollet, die mit jener durch eine Drehbrücke zu
Pest, 13. Dez. In der ungarischen Delegation wurde eint sammenhängt und fast nar von Schiffern und Fischern bewohnt ist
Interpellation bezüglich des Heeresfiandes dahin beantwortet: Die Eine zweite Vorstadt, lo Barre, ist auf den Abhängen der Hüge
Armee gzähle 864,8349. Mann reguläre Truppen and 187,520 angebant, welche Dieppe im Südwesten vorliegen. Die Stadt bin
Mann Londwehr, Die Zahl der Geschütze habe sich seit 1866 um regelmäßige Straßen und einen durchweg neueren Charakter; au
378 permehrtz weitere Anschaffungen seien jedoch nöthig. Hun den Hügeln liegt das 1433 errichtete pittoreske Schloß, das jetz
Armee besiße 899, 279 Hinterlader, 137,227 Werndlgewehre. An als Kaserne dient. n
dere Truppengatiumgen seien wesentlich gehoben worden. Belgien.
Frankreich. Brüfssel, 12.Dez.“ Die Indep.* meldet aus Lürr'e m⸗
Borde auxr. 15. Der. Englische Possen vom 10412 burg, daß dort die Aufregung groß sei. Daß Oomité patrio
uud belgische vom:912. sind hier eingetroffen. Die Regierung tiqus agtlirt für eine Riesenadresse an den König-Großherzog um
hat die Häfen »on Havre, Dieppe und Fecamp in Blokedezustant Wahrung der Unabhängigkeit“ des Landes. *
versetzt. Die Schiffe neutraler Mächte müssen innerhalb 11 Tagern Brüssel, 13. Dez.“ In der Normandie erwartet man
dieje Häfen verlafsen. Die zweite Maßregel sei, den Preußen die die Prinzen bon Orleans- welche mit einer Schaar Franzosen au
Moͤglchkeit zu nehmen, sich von der, Seeseite her zu werpropian- England zurüdkehren follen. *
ren. Der Eisenbahnpersonendienft auf der Linie Serigny⸗Rouen Brüssel, 14. Dez. Eiue Correspodenz der,Independ.“
le Mans Toucs, Angers Tours ist suspendirt. aus Paris, 10. Dez., meldet: “Nach vorläufigen Berichten be—
Der jetzige Oherbefehlshaber der Nordarmee, Divisionsgenexal tragen die französischen Verluste in den Kümpfen vom 1. bis 8
Faidherbe (in Lille am 3. Juni 1818 geboren), hat sich als Dez. 1008 Todte, worunter 72 Offizidre, und 3028 Verwundel
Gouverneur von Senegal, wozu er 1852 ernannt wurde, als worunter 341 Offiziere. — Die Regierung hat das Tirailleurs.
Mann voun großer GEnergie und bedeutendem Orgamsationstalent hataillon von Belleville aufgelöst; und dessen Commandanten Flouron⸗
erwiesen und ist auch als geographischer Schriftsteller bekannt. Zu⸗ vor ein Kriegsgericht gestellt. Die Mannschaft protestirte dagegen
letzt war er Oberbefehlshaber der Subdivision Bona. Seine Ge⸗ in den Clubs. — Das Brod soll nächstens nur noch rationenweis
sundheit hatte am Senegal sehr gelitten. Er worde unter. dem vertheilt werden. Es sind Maßregeln gegen eine Plünderung ge⸗
Empire sichtbar zurückgeseßht. toffen worden.

Aus Havre wird der,Dailh News“ untderm 7. geschrieben. Brüssel, 15. Dez.“ Der Londoner Correspondent de
daß daselbsi die größte Aufregung herrscht umd von allen Seiten Indep.“ schreibt, daß Seitens des Königs von Holland in Betref
Truppenmassen in die Stadt strömen. „Seit gestern — so fährt der Rückkehr Luxemburgs zu Deutschland keine Schwierigkeiten be⸗
der Correspondeut fort, sind nicht weniger als 20,000 Mobil. siänden. Man behauptet, 'daß ein darauf bezüglichet Vertrag schor
harden von Rouen hier eingetroffen. Sie wurden auf Dampfern. vor mehreren Wochen asgeschkossen worden sei.
Schleppschiffen unv Nachen von Honfleur nach Habre geschafft, Eungland. —
nachdem die Mehrzahl von ihnen mur mit genauer Roth der London, 14. Dez.“ Die Morgenblätter kommen' bei der
preußischen Gefangenschaft entgangen, war. In starken Geschwird- Beĩprechung der Luxemburger Angetegenheit zundem Schluß, daß
märschen hatten die Leute 60 englische Meilen in drei Tager Preußen den Trackatsbruch Luremburgs den Mächten amnzeigen
zurücgelegt, und bei ihrer Ankunft jahen sie gar sehr erschöpftnicht aber gleich hätte aburtheiler follen. Besonders heftig sprechen
aus. Auch zwei Kriegsschiffe mit 1200 Seesoldaten trafen pon die Times“ aus: Falls Luxemburg die Vertragsmächte anrufer
Cherbourg ein, und im Uebrigen lJiegt Cavalerie und mehrere Com sollte, hätte England nicht allein aufzutteten, sondern zuvor di
pagnieen Linientruppen hier. Die Behörden müßsen nicht wenig Meinung der Mitcontrahenten einzuholenn. .
Schwierigkeiten gehabt haben, alle die Leute einzuquantiren; einige Lonn dion, 15.. Dez.n Die. Morgenblätter besprechen die
kinwohner hatten 12 Mapun im Quartier. In zeder Beziehung Luxemburger Angelegenheit ruhiger: England könne unmöglich alleir
merden die umfassendsten Vorbeveitungen getroffen, um einen Am den Loudoner Ventrag wertheidigen, sondern nuüsse sich begnügen.
griff der Deutschen abzuweisen. Auf den Wällen werden Geschüte gegen ebentuelle einseitige Lösung desselben zu protestiren. „Dailn
aufgepflanzt, die Nationalgarden werden mit dem Snidergewehr News“ schlagen vor, die Frage der Pontuskonserenz norzulegen.
bewoffnet, alle Maͤnner von 40 bis 60 Jahren haben Ocdre er⸗ Die deutsche Bundesanteihe ist trohdem hier sehrgünstig aufge:
halten, sich im Hotel de Ville zu stellen, ein Ambulancencorps iss nommen worden. *
in der Bildung begriffen, und beteits 500 Betten stehen zur Auf⸗ Solland..
nahme von Verwundeten bereit. Alle Landwirthe der Umgegend Haag, 14. Dez. Die Kammern von Luxemburg sind aul
haben Ordre, ihr Vieh bis spätestens morgen in die Stadt zu den 16. einberufen, um eine Mittheilung der Regierung entgegen—
freiben; ferner erwarten wir morgen 10,000 Seesoldaten von Brest, zunehmen. ια
und im Ganzen werden wahrscheinlich 50 000 Mann zur Verthei , Rusßland.
digung von Habre zusamme gebracht, werden, während man den Petersburg, 14. Dez: In der neuesten Depesche a
antückenden Feind auͤf 70,000 schäht.“. Der „Daily Telegraph“ Gortschakoff sagt Beust, Oesterreich trete an die Conserenz ohne vor
gibt uns eine Beschreibung der allgemeinen Aufregung in der be⸗ gefaßte Entschlüsse, nur von dem Gedanlen getragen, den Frieder
vrohten Hafenstadi und der umfassenden Vorbereitungen, wie sie sich im Oriente zu befestigen und eine Lösung der vorwaltenden Gegen
aus den letzten NRummern dortiger Blätter ergibt. Was die militä⸗ sätze zu erzielen, welche geeignet ist, die nationalen Empfindungen
rischen Anordnungen angeht, so waren 7000 Präcisionsgewehre zu schonen ohne die nothwendigen Garantieen abzuschwächen.
zur Vertheilung an diejenigen Natioualgarden bestimmt, welche noch
keine hatten, und von Tours waren zwei Gallinggeschütze einge⸗
troffen. General Briand war mit' den Truppen, welche Rouen
geräumt hatten, eingetroffeuu.

Habrele Grace, welches nach Ansicht der französischen
Zeitungen das Angriffsobjekt der 1. deutschen Armee ist, liegt auf
einer in den Canal vorgeschobenen Halbinsel, deren rechte Seite
don den Wellen des Canais, deren linke von der hier einem
Meeresarm gleichenden Seine bespielt wird. Die Eisenbahn, welche
zon Rouen nach Dieppe führt, bildet die Grundlinie des Halb
inseldreiects, dessen Spitzen in Havre zusammentreffen. Während
ein Theil der J. Armee (8 Corps) Rouen befetzie, bewegte sich ein
        <pb n="761" />
        ner an und wurden Un Brusselet Hef internim. Henute Aftorgen
vurden dieselben nach Bremen, ihrem Bestimmungsorte, weiter
ranspotiti. — Von den franzöfischen Eisenbahnwagen, welche ir
eutschen Besitz geriethen, ist jetzt die Bezeichnung der Bahn, der
ie früher angehörten, entfernt worden.
Der Nachahmungetrieb in Bezug auf Paris und Pariser
Dinge ist in Belgien so groß, daß man in diesem Lande jetzt
statten ißzt, zcatüclich nur zum Vergnügen und am den echten Pa⸗
aiser Ton nicht gu verfehlen. „L'Eqonomie? von Tournai kündigt
zereits das zweuie Ratten⸗Souper an, welches dort veranstaltet
vird. Liebhaber können Theil nehmen. Zwei wohldressirte Rat⸗
eufänger werden im Schlachthause, wo es von Ratten wimmelt,
Fagd machen, und man wird die schönsten Exemplare in die Küche
iefern. Guten Appetit“ J
(Die Ernennung Dismarid s) zum „Herzog“ soll
inebeschlossene Sache Jein und darüber zwischen ihm und dem
rdönig Wilhelm nur insofern eine Differenz bestehen, als der letziere
hm den Titel eines Herzogs p. Straßburg oder v. Lothringen
Jeben möchte, Bismarck sesbsi abex seinen alten Familennamen hei⸗
ubehalten wünscht. ...

An Bord des französischen Barkschiffes „Nueva Penelope“,
welches am 4. Oftober mit 300 Kulis pon Macao nach Callas
bging, empörten sich die letzteren und exmordeten den Kapitän und
heinahe die ganze Bemannung.

r Dem Feldpost brüsefe eines Crefelders aus Ste n8 30.

Nob. entnimmt die Crefelder Zeiiung Folgendes: „Unser Bataillon

jat in den letzten 6 Tagen eine jchöne, aber schwere Aufgabe gee

habt, nämlich die Jagd auf Franuctireurs und Garibaldianer. Das

dand non Trohes bis hier sind lauter Waldungen, durchschnitten

zon Chauffeen. Als wir von Troyes Morgens, 23., gegen 4 Uhr

vusrückten, bestand unser Bataillon aus 4 Compagnieen Der-

molder, 1.Kompagnie Barmer und 2Comnagnieen mobiler Hessen,

o wie J Escadron leichter hessischer Reiter, also airca 1300 Manu

nit AMoOd Pferden; unsere Bagage (Tornister, Fleisch, Brod für

nthrere Tage) befand sich auf cixca 30 Wagen. Am ersten Tage

ückten wir, machdem wir bis Abends 4 Uhr die Wälder durxch ⸗

treift, in Beegengah, xinem kleinen Dörfchen, ein, und da die

deute dort keine Preußen bis jetzt gefehen, könxt Ihr Euch deren

vchrecken dendlen. Mir fiel, todimüde, noch der schoͤne Auftrag

u. die Requisiltion im Dorfe zu betreiben, und waren schnell

bKühe geholt, die, zur Schlachtbank geführt, unferen mitgebrachten

nd jetzt verzehrien Vorrath wieder ersetzen. Gemüfe, Wein und

Zartoffeln kamen, als der Feldwebel der 1. Compagnie darch das

Dorf⸗ spazierte, an seiner Seite der Schulmeister wit dem Ausruf⸗

zetel, vor ihm dex Tambour und hinter ihm 10 Mann Wache,

nassenweise an, da jedesmal, wenn der Schulmeifter seine Lection

wWbgelesen; von mir die Drohung hinterher erscholl Quand vous

10 Hvren pas font, ous chercherons, mais malheur, que nous

rouverous quelquechoss. Da die groͤßte Anzahl unserer Com⸗

dagnie auf Feldwachen rückte, so fiel mir auch noch die schöne Auf-

jabe zu, für den andern Morgen 5 Utzr für die Feldwache

Zouillon zu kochen, da Kaffee hier sehr theuer und selten. Ich

zing gleich wieder zu meinem jetzt lieb geiwvordenen Schulmeister,

ind machdem wir nochmals ordentlich getrunken und er mir seine

*amilie worgestellt (seine Frau und eine prachtvolle Tochter von

18 Jahren) gingen wir von 11-2 Uhr zu Bett, das beste Bett

wm Schulmeister war bon. Um halb 3 Uhr wurde in circa

20. Hausern Bouillon gelocht, und hätteas Euch gewiß eine große

Freunde bereitet, zu sehen, wie Morgens früh gegen 435 Uhr die

irmen Bauern mit großen Töpfen Bousllon erschtenen und ganz⸗

devotest in der Wohnung des Sergeant⸗Major ablieferten. Von

hier aus gingen dieselben zur Feldwache. Leider, und zum großen

vlück ver Tochter des Schulmeisterb, rüdteu —A 237 Uhr

Norgens weiter auf St. Mart. Nach beschwerluͤhem Marsche

n Si. Mart eingerückt, erhielten wir um 8Uhr Quartiere zu

3 und 4 Mann, prachtvoll, aber langen dauern. sollie es nicht.
Roch nicht einen Bissen gegessen, wurde Generalmarsch geschlagen,

ind marsch ging's ohne Gepäck auf Nogeut zu, F Stunde weit,

vs die 4. Compagnie schon im Gefecht war mit Garibaldianern.

. Herrlich hörte sich das Gewehrfeuer an und“? wir marschirten im

Viexr misschtes. Beschwindschritn so vasch, als menn wir erst eben unsere Nacht⸗
fKauserslauteeru, 44. Dez. Morgen geht ein Park von ager verlassen. Die richtige preußische Cadence kam in unsere
300 zweispännigen Wagen von hier nach Orleans ab. Die Mi- derls, und als von unserer Seitenpatrouille die ersten Schüusse
tarbehörde hat mit iden · Wageneigenthümern einen foörmlichen Alkord ielen und wir die verfluchter Kerle in ihren graun Kleidern
emacht und erhält ein Jeder füt die Datler feiner · Abweseubeit nid mit xoth besetzt flichen sahen ˖ in den. Wald hinein, ertönte das
äglich 8 Gulden nnd freie Verpflegung. Commando: Schwärmen, Lieutenänt Chirotz () den Schützen⸗
F Landau, 13. Dez. Die beiden hier liedenden Feld- zug, Lieutenant Hindemann den, zweiten Züg ünd Feldwebel
iataissone des 4. und 8. Infanterie-Regiments haben heute Marsch⸗ Freytag den ersten Zug! Durch dichtes Gebüsch, schlechtes Terraiu
refehl erhalten; sie werden uns, wie wir hören, am 16. und 17. zum Vordringen, suchten wir den Feind, wie Jagdhunde das Wild,
us. Mts. verlassen und sich nach Orleans begeben. in den Zweigen hangengebliebene Mützen und eine Musfe Pa⸗
Frxrankfurt, 12. Dez. Gestern kamen hier 50 für die kronen; zum Schluß fiel uns noch eine Marketenderin in Zie Hände,
»eutschen Capitäne als Geißeln in Verwahr genommene reiche eine Deutsche, die werth gewesen, aufgehängt zu werden, da durch
Franzosen, Grafen, Marquis, Barone, aus der Gegend von Dijon deren lügenhafte Aussage wir von der Fährte des Feindes abge⸗

XRA
        <pb n="762" />
        »racht wurden, und gegen ⸗uqhr Avends in St. Mart wieder sein verdammendes Ursheil über diese Person vorläusig noch ma,
odtmude einzogen. Anmi Abend spüt erhielt unser Major durch ju fällen. 2 — —2*
rine Escodron Husaren den Befehl, nach Ossage zu marschire — A
um dieses Dorf wegen der begangenen Frevelthaten zu bestrafen. ———3. 3. —
hdier war nämlich während der Nacht 7 Ve 8 34. Regiee ιν Amtliche Berichtigung. 3
ment der Hals abgeschnitten worden. egen 1 hr Morgens! Det Bayerische Kurier“ bringt in Rr. 319 vom 19. 1. Mie
den 26. Nobember, schrecklich aber schon von unserem Bivouac den Auszug * 83 ee Belicht des General v. d,
mis zu sehen, stand das stille friedlich aussehende Dorf in hellen Tann Aa, Hauptquartier Angerville den TI. Rovemiber
Flammen. Rauchsauten von sich werfend. wie ich solche noch nie ann die baderschen Verluste in den Kaämpfen dei Counmiere
d w welcher. Anblick mir nie aus dem Gedachtniß dom 9. 1. Mis. weit höher angegeben werden, als dies in den
w pire., 5 J yffigiellen Telegramm aus Versailles der Fall ist und es wird
9— “ I mins * d Heute We Aan rn 5* theilweise unter Bezugnahme auf französische Berichte, eint
* mnit Ereuv eladene Lothringer anen aus dem vo Zerechnung geknüpft, nach welcher sich diese Verluste auf 6—7000
und nahmen ihren Weg arglos durch den Festungsbereich von Rann enhiffern würden. — vn
Biisch. Dort mußten sie wahrscheinlich für deutsche Proviant. * Diesem entgegen ist das Kriegsministerium veranlaßt, zu con⸗
uhren angesehen worden A der Feltung zatiren, daß demselben von einem Berichte des Generals von der
auf sie geschofsen. Einer der Fuhrleute blieb gleich todt auf dem Tann aus Angerville den 11. 1. Mis. durchaus Nichts belanni
Platze, einem anderen wurde durch einen Granansplitter das Schul⸗ r nd felgt her g —* Worilaut iner das offgelle Tei—
erblatt gerschmeltert und man zweifelt an seinem Auf! ommen. — anm n Vasace bestangenden und erganzenden am 12, Rod
Die Kanonade von Pfalzburg hat man hier sehr gut vehort. Von in Toury aufgegebenen, durch den General von der Tann n
hohen Punlten karn man von hier bis hinschauen, die Stadt und Fe. den Jur Zat in Versailles befindlichen, Kriegsminister Generallien—
ung selbst aber lann 3 nicht sehen — nur die Gegend. enant Freiherrn von Prandeh, Exellenz, auf telegraphische,
t3 m ster bu r9, Den Die Bertha eaß wird immer egen erßatieten und heute hieher gelangten Anzeige. „Monags
nehr eine myiysteriöse versönlichfeit. Wie die „Inst. Ztg. schreibt, — 8* *
gewinnt es den Anschein, daß sie mit allen Ehren aus der Affaire uee 8 *Ey m
Jerborgehen durfte und dies um so schneller, als sich einflußreiche Verxsailles von Tourn, den 12. um 6 Uhr 53 Min. N. aufgegeben
deute ihter angenommen haben. Es sollen sich unter ihren — — Telegramm. * J
Beweisflũcke besinden, die ihre eigenen Angaben in jeder Hinsichtu— An den Kriegsminister General Prandb. Versailles:
härten. Auch sieht es fest, daß sie ihre Uniform auf legalem Unset Berlusi am 9. todt und verwundet 42 Offiziere, 667
Wege don dem Ersatzbataillon des Grenadierregiments Nr. I., wie Mann. Am 10. gefangen Munitions· Colonne mit 1 Beamten,
vey e ern e —* —ES eds I 1ooo niraueboriable Arante und
ür die erste Decade age) des Monats November geza 48
rhalten habe. Es sei natürlich, daß ihre vollständige —S Berwundete zurüdoleiben. Bewohner haben sich beim Verlassen der
rst dann erfolgen könne, wenn von dem betreffenden Liniestrup⸗ Stadt sehr gut benommen- 0
hentheil eine dienstliche Aeußerung hierhergelange. Auch dürfte es! Truppen ermüdet, doch guten Muthes.
nicht befremden, daß diese noch nicht erfolgt sei, da das betref/ gez. Tanen General.
lende Regiment in ununierbrochenem Vorrücden in Frankreich be⸗ München, den 19. November 1870. —
zriffen, und eine Correspondenz mit demselben seit längerer Zeit Konigliches Kriegsministerium.
ganz aufgehört habe. Auch die Pr. Litth. Zig. ersucht ihre Leser — — Me
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Deütschland.
— Muünche'n. 14. Dez. Die Gemahlin des Kriegsministers
frhru. v, Pranckh hat hochherzigerweise mit der. Summe don
0 000 ft eine Suftuͤng zu dem Zwecke gemacht, daß ans den
senten derfelben Kinder von im Felde gefallenen Unteroffizieren
und Soldaten Präbenden erhalten sollen. (A. 3,)
Aus München wird dem „N. W. T.“ gemeldet,“ daß Graf
Fray, der Minister des Aeußern, sobald das denische· Reich 5
deben getreten sein werde, sein Portefeuille niede rlegen und den
hesandjchaftsposten in Wien übernehmen werde. Baͤhern · bekonimt
rmuthlich ein Ministerium Hohenlohe 8
Manchen, 15. Dez. Die „Südd. Pr.“ theilt mit, daß
der erste deuische Reichstag auf Mitte Februars 1871 einberufen
werden solle, so daß also im Laufe des Januar die Wahlen zu⸗
demselben stattzufinden hätten · —
Karlusruhe, 16. Dez. Die 2. Kammer hal die Ver⸗
fassungsverträge einstimmig, die Militärkonvention mit allen Stim⸗
nen gegen eine angenommen.
ECoblenz, I6. Dez. Ein aus Paris abgelassener Ballon
st gesiern bei Dillenburg Nassau) gelandet; die beiden Insassen
nesselben, sowie eine Menge Briefschaften, welche diese bei sich
rührten, befinden sich bereits in den Händen der hiesigen Militar⸗
behörden.
Verlhin, 15. Dez. Zur Beruhigung der leider so zahl⸗
reichen Familien, die ihre Theuren im Kampfe für das Vaterland
in franzosischem Boden gebettet haben und diese auf den einzelnen
Schlachifeldern zerstreut begraben wissen, theilt die: „Schles. Ztg.“
die Nachricht mit, daß des Königs Majestät in seiner au Alles
entenden Fürsorge und wahrer Herzensgüte laut Cabinetsordre
dom 16. Nov. befohlen hat, daß in den occupirten französischen
dandestheilen die Grabstätten gefallener oder verstorbener deutscher
Frieger käuflich erwo: ben und die einzelnen Gräber zu größeren Vermischtes.
GBrabstätten zum ewigen Gedächtnißß vereint und erhalten werden PSi. Ingberi, 17. Dez. Um einer unrichtigen Auf⸗
ollen. Der Commandeur des Füsilierbataillons des Niederschlesi⸗ assung der in der. Tonnerstagsnummer gebrachten Notiz, bezüglich der
schen Landwehr⸗ Regiments, Major Mentzel auf Caslitz bei Lüben, kiustellung des Privat· Güterverkehrs vorzuseugen, bemerken wir,
früher Pächter der Domäne Leubus) ist zum Präses der militä⸗ daß jere Notiz nur von der Station Ludwigshafen gilt, während
cischen Commission ernannt und beauftragt, unter Zuziehung der son und nach allen andexn Stationen Güter befördert werden.
HMunicipalverwaltung die geeigneten Puͤnkte zur Errichtung ver ⸗·1 (Wenigstens gut erfunden.) In einem der Gspräche, welche
inter Grabstätten und Denkmäler für Met und Umgegend aus- Braf Bismark und Thiers zu Versailles geführt haben,
usuchen. dll ersterer über den Mamnn von Sedan foigende Außerung gethan
Spandau. Endlich mehren sich die Zeichen für die Er⸗ zaben: „Napoleon III. hat nicht allein sich selbsi umgebracht,
yffnung des Bombardements von Paris! In den nächsten Tagen 'ondern er haf auch seinen Oheim für immer begraben. Was mich
erden 1000 Wagenladungen mit Munition von hier nach Paris vundert, ist, daß die Kaiserin ihn in Wilhelmshöhe besuht hat.“
bgehen. — „Sie ist also dort“, bemerkte Thiers. — „Ja, ich lese es hier
Graz, 13. Dez. Es werden · hier Vorbereitungen zum Er⸗ in diesem Telegramm. Allein fie bleibt nicht lange, denn fie hat
aß eines Äufrufs getroffen, welcher zur Sammlung von Beiträg'n keine Toilette mitgebracht.“
auffordert,“ aus deren Ertrag ein Ehrensabel für General von 7 Folgende anmuihige, rührende Epifsode aus dem Kriegs⸗
Moltte augeschafft und demselben überreicht werden soll. ehen eninimmt die Köln. Ztg.“ einem Feldbriefe eines 28er
— . W. Tobl). dandweht mannes: Wir Kölner liegen in großer Zahl auf derselben
Nanzig, 12. Dez. Auch aus Lothringen verlassen junge Leute: Straße im Quartier. Da höͤrte ich nun. daß gleich neben mir
zuf Befehl der Regierung in Tourg ihre Heimath, zum in die ine neunzigjährige, noch recht rüstige, dabei äußerst gutmüthige u.
ranzosische Armee einzutreten. Der Generalgouverneur, General ür uns, Soldaten recht freundliche Französin am andern Tage —
d. Vonin, tritt Dem in einem energischen Etlaß entgegen, worin dathaͤrinentag — ihr Namensfest feierte, Ich mache meinen Ka—
zinerseits die geeigneten Maßregeln zur Verhütung dieses Unfugs neraden einen Vorschlag, auf den sie alle sofort eingehen. Wir
ingeordnet werden (. B. Führung genauer Listen in allen Ge⸗ ichmücken am Vorabende, als die gute Alte zur Ruhe gegangen,
neinden), andererseits schwere Geldstrafen den Kontravenienten un⸗ ihr Wohnzimmer mit Grün, ebenso ihren Ruhesessel, kaufen bei
er⸗ Mitverbindlichteit ihrer Eltern und Vormünder angedroht einem in der Nähe wohnenden Conditor so viele Sützgkeiten, als
verden. — unsere Kriegskassen es erlauben, und breiten unsere Geschenke hübsch
J * —— Frankreich. — ordentlich auf dem Tische, gerade vor dem zum Throue umgewan-
Paris, 10. Dez. Das amiliche Blait von heute sagt: delten Großmutterstuhle aus. Dann stellen wir uns draußen auf
Die Besorgnisse über. dier Ernährung von Paris sind gänzlich der Straße auf, und bringen unserm alten Katharinchen eine Se—
mnbegründet, Die Regierungekann noch lange nach dem zu er⸗ renade. Da öffnen' sich alle Thüren und Fenster in den ansto⸗
—5 Entsatz des Platzes () allen Anforderungen genügen. ßenden Häusern und alles lauscht den kräftigen Klängen -uunferer
Das die Verarbeitung der vorhandenen Getreidemassen betrifft, so lieben Heimalh. Am andern Morgen machten wir der Gefeierten
st die Foma Cail und Ciz. von Amtswegen mit der Heistellung unsern Bejuch, geleiteten sie in das festlich hergerichtete Zimmer,
„on Mühlen vbeschaftigt, nach deren Fertigwerdung die Brodratio- setzen sie auf ihren Ehrenplatz, bringen unsre Geschenke dar, sagen
nirung auch mcht für einen Tag mehr nothwendig sein wird. Sprüche und Sprüchlein auf und fingen zum Schlusse ein Mor⸗
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        Jeuu lPunabia- — —— ν
Sllen, — sie ist nicht zu beschreiben. Am Nachmittag wurden
wir zu ihr geladen; aher nicht blos wir, sondern die ganze Nach⸗
harschaft. Nun wurde Wein vorgefahren, ungerzählte- Flaschen vom
Besten, Wir sangen und machten Spässe. Die Franzosen wurden
ganz zutraulich, freuten sich mit uns und wußten nicht oft genug
ju wiederholen: O braves Prussiens! braves Prussiens!“

f Amiens. Ein Correspondent des „Daily Telegraph!
schreibt unter dem 1. d. Mts. von hiere Die Bevöllerung st an⸗
zenehm überrascht, zu finden, daß die preußischen Soldaten ganz
Ind gar nicht so „méchants“ (abscheulich) sind, wie man dieselben
sich dachte. Die Leute fangen thatsächlich an, zu sagen, daß sie
fort gentils“ (sehr gesittet) sind, und ein höchst cordiales Ein⸗
Fernehmen scheint bereits zu bestehen. Die Soldaten murren ein
venig über die Preise der Artikel und versuchen dieselben ihrer
agenen Idee vom Werth eines Artikels mehr anzupassen. Z. B
waͤhrend ich gestern in einem Laden weilte, trat ein deutscher Sol⸗
Jat mit seinem Kameraden herein, um ein XERXD
Des Kameraden Franzoͤsisch war ungewöhnlich beschräukt. Zuerst
Jogker eine Handvoll Geld aus der Tasche und, es der etwas
curchtsamen Verkauferin eatgegenhaltend, sagte er: Portemon-
nies!⸗ Oui Monsieur, mais jo pense pu'ils seront trop

2— * n ο—
dieselben für Sie zu theuer sein werden.) Da diese Frage nicht
verstanden würde, brachte Der deutsche Soldat in Frankreich“,
ein kleines Phrasenbuch mit Franzosisch auf der dinen nnd Deutsch
auf der andern Seite, zum Vorschein. Aber unglücklicher Weise
war der gegenwärttge Fall darin nicht vorgesehen. Nach einer
urzen Berathung wurde die Conversation wieder eroffnet: „Nous
roulons portemonnaies.“ (Wir wunschen Portemonnaies.) „Oui
Aonsieur, mai trop cher.“, (Ja, mein Herr, aber zu theuer.
Nicht „cher, donnes à nous vite!“ (Geben Sie uns schnell.)
„Eh bien Monsieur, celu-ci est de six Franes.“ (Sehr wohi
mein Herr, dies hier kostet sechs Francs.) „Six Prancs! Donner⸗
vetter, das kostet bei uns blos zehn Silbergroschen“. rief der
Füsilier indignirt aus. das unglückliche Portemonnaie auf den
Jadentisch werfend. Ich kam jetzt zu seinem Beistande herbei und
erhandelte das Portemonnaie fuͤr ihn um 3 Fres. Die Ladenbe⸗
itzer versuchen in wahrhaft scandalöser Weise die Soldaten zu
iBdertheuern, deren ehrliche, gutmüthige Gesichter, wenn sie ihr
Beld hinzahlen, eine Studie für den Pinsel Frith's oder Wards
vären. J

E »*e
Mobiliarversteigerung. Freiwillige Feuerwehr!
Mit woch,den 21. I.Mtis. „Da üm nächsten Monat, in dem unsere
vbe Leuwahlen ꝛc. stattfinden sollen, viele unserer
des Nachmittags um ·J. Uhr, dahir Tameraden noch im Felde sind, so ist der
im Schul haussaale, läßt der hiesige Vorschlag gemacht worden, dieselben hinaus⸗
Hilfsverein folgende entbehrlich ge,⸗ uschieben und zwur vorläufig bis zum 1.
wordene Lazarethgegenstände gegen Baar· Nai — 8 jedoch d
— afs⸗ ein Beschluß einer Generalversammlung
zahlung öffentlich versteigern, als: nöthig ist, so soll äm nächsten Montag
80 Bettladen mit Pfosten; 40 Bett- Abend 7 Uhr eine Generalversammlung in
laden ohne Pfosten; tannene Bretten — 7 2
und Pfosten; 7 Blechhäfen; 3838 Beranntmachung. ——
versch. ee, —2 Die ieferung des für die tgl. Steinkohlengrube St. Ingbert im Monatt
eimer; 3 utterhäfen; ech⸗ Januar 1871 nothigen Rübbls mit circa 50 bis 60 Zentnern soll in Submisfionswege
schüsseln; Z Kaffeekannen; 12 Leuch- vergeben werden. 8
ter; 9 blech. Löffel; 2 Milchkannen 31 Die Angebote sind verschlossen und gehörig bezeichnet .s*
2. Gießkannen; 2Kaffeemühlen , bis 24. Dezember 1870, Nachmittags Uhr..
3 Herd; 6 Dutz. Porz. Teller; 8 dn ueen Amte einzureichen, dei welchem auch die Lieferungsbedingungen ein⸗
g enerz Zagesehen werden konnen. 6 ike
Dutz. Tassen; 21 Wasserkrüge; 6St. Ingbert, am 14. Dezembet 18705.. 5
Petroleum⸗Lampen; 28 Sauerwasser⸗ Pas k. Bergamt—
früge; 400 Flaschen; 9 Dutzend 3 Kamann..
Löffel; 9 Dutz. Gabeln; 9 Duß. — — —— —— ——
Messe; 30 Lohhsüͤhle; 122 Schie 2
fertafeln; 8 leere Fässer; Nacht⸗ 42. A. 4 * ...34—
dle Weihnachts-Ausstellung.
— — — — — . Untetzeichneter bringt hiermit zut Auzeige, daß seine Ausstellung in Eon-⸗
S, ZDmM⁊Ainzü il .— ditorei⸗ und Kinder Spielwaaten in teichhaltigster Auswahl begonnen hat.
J Hi fsverein. 5 Zugleich einpfichlt derselbe bei dilligen Preisen alle Sorten Lebkuchen; ferner
Da neulich nicht alle dem Lazarethe Eitronen Mandeln Eitronat, Punsch/Essenz, sowie alle Sorten
„Schulhaus“ geliehenen Gegenstände abge— Liqueure 4 .2 . . .
holt wurden, wird hiermit wiederholt er⸗ St. Ingbirt, den 15. Dezember 1870. be J
ucht, solche nächsten Montag Nagmittags 3. G. Rickel, (onditor.
wischen 2 und 4* Uhr dorten in Empfang e meh —
zu nehmen.“ Von allen nach dieser Zeit — ——
picht abgeholten Gegenständen wird ange—
nommen, daß sie dem Hilfsvereine zur
weiteren Verfügung überlassen wurden.
St—. Ingbert, den 17. Deß 1870.
Drer Voritand.
Frankfurter Börse
vom 14.. Dejember 1870.
Geldsorten.
Breußischt Kafsenscheine .. fl. 14408-451/6
preußische Friedrichs der . . 0 88/2 5092
Pistolen .. 4 47—49
Zollandische 10 fl.⸗Stucke.. 5344
Ducaten 2 37-839
———
Englische Souvereignis.. 11 55-59
Dollars in Gold 2 27-28

Dberhaufer's obern Locale abgchalten
werden.

Zugleich soll in dieser Versammlung aus⸗
zemacht werden, wie die hiesige Feuerwehr
die voraussichtliche Einnahme von Paris
feiern will; es werden zu letzterm Zwede
auch sämmtliche passive Mitglieder der Feuer⸗
wehr zu obiger Generalversammlung höflichst
eingeladen. U

St. Ingbert, den 16. Dez. 1870. —

Das Commando.

Redattion, Druck und Verlag von F. XR. Demetz in St. Ingbert.
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        , 2 2 2225 3 *2* 442
*83 — 5——— 28 22⏑— 2232 8 22 222 85
33335335 —3 3 z58385 13333 8
——— 55 3 — — 8 5825 —528 —8
ED 5 2 ——— —— 2538 532*2 233*235 —F 3
—— 5822 — 27552* — — — EE — d J *
7333 7 — 38383333 —338

—— *4 J S8* 7 J * * — —* xX 32*
—— 3 522 ——*5 —833 S—86 —2 —55 5355535 —⏑—— —28
*2 2 — 328— —— 8 3 *5 — ——2 h 2 XI E ä 2. * r. —

—333 83 — 58 z33 28 2885 5322228 333 *3* *2
——— —5*7* 8 X *7 —— J — Z — —— —— —0 *
3833 3437 —— 3375523325 53

—8 52 ——z55553 2 *222 22 — * —* 53 * —— — 5228
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4232 8 ——3 638 5553363 *84
538 338333383335 —— 3883 48
*2* 38 33330 358s353533 583383 8* — ——8382 —33538 5—352 —
5z2z25884 233 23 33 58 5388388 33035
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3— —A —A 2* 5—— 2 — —65228 252 »2 552 3505 522
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2 — — —333228 — ——— —— — 35 222
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— — 35 — — 239— * *62 3*2 J
5z2 — 75335. 22 6232. 8.* 2 * 5 —— 8 *2255
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97] * 5 5253 2 25 s532 2.3323 22 *22 2 32322 m2 7— 3 — 2 — 23 Z. 53
— 53 2323268 5.—353 3355
3 333 —3 3 3223383333 3333*
2— 2.* F * 7 25 m 83 35 3.3 —
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5583 37332— 3 3*88382883 3—3— 252432355 88 238
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22272.8 —22. 55 *2c5. 2 . * 253 —4.— 8 23278 28
8 *52*2. 3 * —— —X —AA— *2 *. 45 23 3 —MAA
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338333338 3 32 22333 323 3—523. 3323
⸗* —A 2. 3 * 22. — 24 * — 2— 8* 3* 222
33 — — 383 253 — 532338 23233 5 3 —3333—25
2355 —75 5333323 32853 5. 5835533 333333122
2 3 3 2. 2. 5.,3 52. *532 78 2 . D *

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22335533335 32372.4 5332— 555383
* —IEA 23 35338 *7133535 2* * e8
25 33353223 — 3875355 55*252323
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2. 52 3 8558 383353 — * —.252
853*3 285 333833 233325 —2 5437
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535572* 8 33—3353 —2 5538,37
55 — 2 2 5 55823 83 3.* 2533 2* 2 3283 nGnG27
8 243 342325 32357 * A — —3 5 —
—583513630 25323 2235 *. 2253 —27 5— 397
325 S ñ 53338 3
za8* 133553857 338 — w
83 5 889 —533
833 *F 2. f 52*
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*533 5233358* 3233*8
32 —— 2 * 22 S 22222.
238 —A — 53*535 2.2 —A— 8
2 — 32 *2* 2 7*
38 8 —s 533* 3* *852* 52 39 *
53358 33385* 332733 325553 225
*3 — —— 1 — 25—558 A *X*
22 — 353 ** * — 5 28
253— 323 338523 55335537
382. 28 2333. BR2
A 5572353335
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52
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20 8. * 3
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        der St. Jugbarter Anzeiger (und daz mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags

Zanmer) ericheint wz3 Btlich vier m al. Dienstarg, Donner stag, Samstag und Sonniag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. ode
112 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krer. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

M 197.. Dienstag, den 20. Dezemeeee 1870.
V—DN ars e e. Theil gut deutsch: bei den nächsten Wahlen werden darum auch
Telegramme. 63 —X keine uitramontanen Franzosenfreunde, keine Verräther an

Kartzruhte, 19. Deß. Ein Erxtrablatt der „Karlsruher deutschen Sache mehr gewäͤhlt. 3

Ztg. veroffentlicht iolgendes Telegramm an das badische Kriegs-· Muncheg, 17. Dez. Laut einer von dem Konige unter'm
mwisterium: General Glümer ging heute mit der ersten und zweiten ZJestrigen nach Versailles abgesandten telegraphischen Mittheilang
rigade gegen Nuits und traf auf bedeutende Streitkräfte es ind der von demselben in der Kaiserangelegenheit ergriffenen
midelte ich ein ernsftes Gesecht, das mit der Erstürmung des Fnitiatide sämmttiche deutsche Fuͤrsten unde freien Städte bei⸗
Bahnhofes und der Stadt Doge endigte. Der — mit Jetreten.
Finbruch der Dunkelheit. Unsere Verluste belaufen ich auf circa 8.1 lin, 15. Der, Es finden hier Unterhandlungen wegen
3. 8 dt n eVeh Wilhelm von Baden der Aufnahme bo⸗ —8 a e französischer Depar⸗
ei 33. 5

it gures er is Den Am 16. nahm das 10. Armee- ements stati. Zu diesem Behufe ist Graf, Renard, (preußischer

Präfekt) hier eingetroffen.
corps bei dem Gefechte, durch welches es in den Befitz von Der“ A. WegZ.“ schreibt man aus Köln, vom 15. Dez.
Vendome gelangte, 6 Geschütze und Mitrailleusen. Am 17. wurde —XDDD—— Mittheilungen über eine angebliche
don den Teten des den Feind verfolgenden Corps Epuisay nach Zerschwörung, „welche sich über alle in Deutschland befindliche n
eichten. efechte besezt 8 Gesan gene gemacht. Aufgefangene ranzösischen Kriegsgefangenen sowie über die in Belgien internirten
Diensthapiere de wy rdlich der Loire commandirenden Benerals Zoldaten erstrecken und einen allgemeinen Aufstand derselben behufs
hanch loustatiren ein Zusammenschmelzen der feindlichen Trupben ⸗ ines massenhaften Durchbruchs nach Frankreich bezwecken soll.“
— die Hälfte · n Die Auffichis- und Sicherheitsmaßregeln in Köln sind deshalb

Die ZTett der vor Chartres aus gegen den Feind dirigirlen Fedeutend derschärft worden. Nach dem „A. N. N.“ hätte man
Lolonnen datte bei Drout ein siegreiches Gesegt gegen 6 Dar in Eifurt die an die französischen Gefangenen geschickten Weinfässer
aillone. Der Gegner verlor hier über 100 Todte, mehrere Pro⸗ nit euen Kebolvern angefülls gefunden
oianwagen und einen Viehtransport. Diesseitiger Verlust 4 Offi— Durch mehrere Zeitungen ging kürzlich die abenteuerlich klin⸗
zierrund 85 Mann, meist leicht Verwundete. Iu.“ Rende Vagtiqht, in Weißendurg sei ein deutscher Postbeamter, der

— pp od bie 18.1 y. das Privalvermögen des Marschalls Mac Mahon (man ging bis

Bersailles, 16. Dez. Der Feind von stärkeren dies⸗ zu Leiner Million) unterschlagen habe, verhaftet worden. Die Nach⸗
seitigen- Avantgarden am 15. angegriffen, hat V en do me icht ist nach det „D. A. Z.“ vollständig unbegründet.
am 28geräumt. v. Podbiel stvage »Seipzig, 17. Dez. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft
—2 17. Dez. General Goll tz meldet soeben aus ind Bebel.und Liebknecht heute wegen Hochverraths, vegie—
Lrongeau: vor Langres, 16. Dez. Der Feind in seine saenti vorbereitender Handlungen zum Hochverrath, verhaftet
starken Sellung bei Longeau heute Mittag angegriffen, und. nach lHorden. —*
Zstündigem Gefechte in die Feftung zurüdgeworfen, Haupifächlicheen Best, 16. Dez, Der ungarische Lloyd erhält kaus Dresden
eugagirt Regiment Nr. 84 und Artillerie. Unser Verlust: 1 Dfftrsde telegraphische Meidung, daß man dort die in Erwähnung ge⸗
ver vetwundet und ungefähr 30 Mann. Der Feind war 6000! hrachte Verleihung des Titels Herzog von Lothringea an den Gra⸗
Mant start, sein Verlust ungefähr 250 Mann— darunter 64 iti⸗ n Bismarck als eine persönliche Verletzung des Kaisers von
—R 2 Munitionswagen im Desterreich deute, welche auf eine Zurückweisung jedes Annäher—
Feuet genommen. v. Werder. ungsversuches österreichischerseits schließen lasse.

— J Frankreich.

V Deutschland. Liltlhe, 16. Dez. Die Journale verbreitet, um das Pub—
I München, 16. Dez. Es scheint, daß die frauzösische ukum aufzuregen und zu täuscher, die absurdesten Gerüchte und
Regierung zur Verbreitung ihrer erlogenen Siegesnachrichten nun, Lügen über eine angebliche Cernirung von Versailles.
auch in Muͤnchen eine Filiale besitzt, welche es sich angelegen sein Bordeaux, 17. Dez. Gambetta verweilt noch immer bei
iaßt. Aufregung in der Bevblkerung hervorzurufen. So werden der Loirearmee; es ist noch unbekannt, wenn er hierher kommt.
sein Festern die Nachrichten kolportirt Orleans sei von den Ie ringetroffenen Nachrichten zufolge hätte gestern ein Kampf zwischen
zosen wieder genommen und das ganze Tann'sche Corps sei dort Thanzy und preußischen Truppen staltgefunden. Chanzy fährt
hefungen genommen worden; ferner, die Pariser hatten einen ort, seine Stellungen zu behaupten. Bezüglich der angeblich aus
Keuen Ausfall unternommen, welcher noch blutiger als der am 30. davre stammenden Nachrichten, Trochu habe einen erfolgreichen
Lodember aber auch bei weitem erfolgreicher für die französischen“ Ausfall gehabt, erklärt der Souspräfekt von Havre, daß kein der⸗
Paffen gewesen sei. Es wird genügen, wenn wir mittheilen, vaß rüges Telegramm nach Bordeaux gesandt worden sei. Es heißt,
Hese Nachrichten ihrem ganzen Inhalte nach bloß Lügen seien. die Regierung habe Maßregeln getcoffen, um erfolgreich Truppen
Bei dieser Gelegenheit wollen wir aber nachforschen, wo denn die wischen Tournay und Ypres zusammenzuziehen.
Brutnesiet solcher Erfindungen zu suchen fünd. Mit derartigen Bordeauxr, 18. Dez. Aus Tours wird gemeldet: Der
dügen will man unsere Bebölkerung in deutschfeindlichen Sinn Moniteur“ recapitulirt die Bestimmungen des Artikels 209 des
aufregen und die Interessen der franzöͤsischen Nation fördern. Militär-Strafgesetzbuches. wonach ein Festungscommandant, welcher
Diese Kreise, aus denen solche Nachrichten fließen, dienen in — * ohne Erschöpfung aller Mittel und ohne Alles zu thun, was Ehre
verrätherischer Weise nur der Sache des Feindes, mit welchem wir! und Pflicht vorschreibt, capitulirt, zum Tode verurtheilt wird.
Zrieg führen und es kann das also auch nur durch jene Partein Kine Untersuchungscommission wird in Bordeaur zusammentreten,
geschehen, welche ohne Herz für Bayern und Deutschland neuerdings um die Umstände, welche die Capitulation von Straßburg und
darauf ausgeht, in der Kammer und in dem Lande die »Stim-Mezz begleiteten, zu prüfen. — Der Präfect von Tours theilt in
mung zu erzeugen, welche kein einziges mächtiges deutsches Reich, einem Circular mit: Die Ueberstürzung des Generals Sol rief
schaffen lassen will; solche Nachrichten find ausschließlich dr frun⸗ eine Panique herdor, inzwischen sind jedoch Anordnungen getroffen,
osenfreundlichem Sinne erfunden und mit sichtlicher Vorliebe werden“ um genügendes Eisenbahn⸗ ¶und Telegraphen Material nach Tours
ie deßhalb von den Ultramontanen, diesen Erzfeinden eines einigen eurüch zu dirigiren, damit der Dienst fortgesetzt werden kann. Ge—
Deutschlandz, kolportirt. Es ist das seibstverständlich und begteif- neral Sol hat die unrichtige Mittheilung gemacht, daß die un⸗
üch: jetzt, wo es heißt zwischen einem einigen und mächtigen Deutsch⸗ mittelbare Anlunft mehrerer deutscher Corps zu erwarten sei,
and oder Frankreich wählen, entscheiden fich die Ultramontanen' während die preußischen Vorposten nicht über St. Aignau (östlich
für letztereßs. Die Bevölkerung Bayern denkt aber zum allergrößten von Montrichard, am Cher) vorgedrungen sind.
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        8rujfel. 14. Dec. „Echo schreibt, 235 französische Sol⸗
dakten wurden an der Luxemburger Grenze duirch belgisches Militär
angehalten und nach Ramur geführt. J

Brüfsel, 17. Dez. Es verlautet, von Seiten Rußlands
sei die Antwort auf die preußische Kundgebung bezüglich Luxem⸗
zurgs bereits erfolgt. Das Petersburger Cabinet soll erklären,
es habe keine Veranlassung, in eine Prüfung der von Preußen
angeführten Thatsachen einzugehen, und müsse es der Luxembur⸗
zischen Regierung überlassen, ob sie dieselben entkräften oder Ab⸗
hilfe gegen die Wiederkehr derselben treffen werde. Wenn die an⸗
zJeführten Thatsachen richtig seien, so hätte Preußen das Recht
zarin einen Vertragsbruch zu erblicken und seinerseits sich nicht
mehr an den Vertrag zu binden, da die Neutralität Lurmburgs
heiden angrenzenden Staaten zu gute lommen müsse.

England.

London, 16. Dez. Die „Times“ enthält ein Telegramm
aus Verlin, wonach die Luxemburger Frage voraussichtlich ohne
Verwicklungen zur Loͤsung kommen werde. Preußen würde nur
dann Repressalien ergreifen, wenn Luxemburg den Feind offen
unterstütze.

London, 17. Dez. Ein Telegramm der „Times“ aus
Pesth meldet: Als Erwiderung der preußischen Reclamationen
wegen Luxemburg hat die Regierung von Bordeaux anu die un—
garische Regierung die Forderung gerichtet, letztere möge 3000
sterreich sche, zu Truppentransporten dienende Eisenbahnwaggons
bon Preußen zurückfordern.

Nach dem Londoner „Economist“ wurde der Stadt Rouen
eine Conir'bution von 17 Millionen Francs, darunter 7 Mill.
baar, der Rest in Tantiemen zahlbar, aufgelegt. Waffen und Mu—
nition sollten ausgetiefert und die Mobilgarde kriegsgefangen nach
Deutschland gebracht werden. Nach der Kapitulation zertrümmerte
der Poöbel eine Anzahl Fenster und beging andere Excesse. Er
soll auch den Maire und drei Municipalräthe erschlagen haben.

In der englischen Armee wird die Mitrailleuse eingeführt und
sollen 60 Batterien mit der kleinen Gatlingkanone ausgerüstet werdert.

Türkei.

Konstantinopel, 16. Dez. Rußland wird kanm die
Dardanelleueröffnung zugeben. Die Conferenzaussichten sind ver⸗
düstert. Die Einfuhr von Pulver in das oltomanische Reich ist

·22* ⸗
vorden sein.

ein Waneudtpo- tute
—

*2*
F — —

p In den bayer. Verlustlisten Nr. 885 89 u.“40 finden
vir folgende Pfälzer Soldaten verwundet: Phil. Kunz von Pir⸗
nasens, Phil. Blandfort von Neuhäusel, Adam Herrhammer von
ꝛaiserslautern, Phil. Stemler von Homburg, Georg Lenbard von
NReustadt;, Joh. Molitor von Friedelsheim, Martin Volk von
Rheingönnheim, Wilhelm Schuff von Kaiserslautern, Peter Starl
von Kapsweiher, Karl Frank von Neustadt, Adam Karp von
danhofen, Peter Ackermann von Mutterstadt, Georg Schmodtel
don Lambsheim, Peter Theobald von Oberweiler, Joh. Wagner
von Mengenbach (wahrscheinlich Mehlbach) Bezirksamt Homburg,
Jalob Deffner von Mundenheim, Adam Jedl von Pirmasens,
Friedrich Dutton von Birlweiler, F. H. Hoörhammer von Kaisers-
autern, Joh. Hofmann von Harthausen, Mich. Mattheis nou Pir⸗
nasens, Andr. Braun von Knöringen,Christoph Fassott von
Neudorf (Neuhofen )). Bezirksamt Speyer, Jakob Bär von Rohr⸗
bach, Karl Konrad von Kusel, Jakob Krumrey von Mußbach,
Jakob Halbgewachs von Neutirchen, Karl Lauer von Zweibrücken,
Johannes Sebastian von Niederkirchen, Jalbob Muth von Seelbach
Friedtr. Strom von Diemerstein, Lorenz Sell von Alfterweiler,
Anton Waldschmidt von Bellheim, Johann Welsch von Bliesdal⸗
Jeim, Christian Becker von Stahlberg, Jakob Muth von Zweibrücken.

f Die Zaͤhl der unverwundeten Kriegsgefan⸗
Jenen, welcher ein amtlicher Bericht vom 15. Oktober auf
123,700 angegeben, hat sich in den jenem Zeitpunkte folgenden
echs Wochen bei weitem über das Doppelte vermehrt. Der Fall
von Metz wie vieler anderen Festungen hat jene Ziffer bis auf
303,848 Mann erhöht, mit welcher Zahl die officiellen Angaben
im 28. November, alss vor Beginn der letzten Kämpfe an der
doire, anschließen. Es ist zu bemerken, daß diese Zahl nur die
enigen französischen kriegsgefangenen Mannschaften umfaßt, welche
zom Kriegsschauplatz direct nach den Gefangeneu⸗Depots geschickt
dder spüter denselben als geheilt überwiesen sind. Zu obiger Summ⸗
treten dann noch 15,253 Offiziere.

Am nächsten Donnerstag, den“ 22. d. Mtis., tritt eine
Sonnenfinfsterniß ein. Dieselbe beginnt um 12.Uhr 7
Minuten Mittags und endet um 2 Uhr, 21 Min. sie erreicht eine
Hröße von 10 Zoll.

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Mittwoch den 4. Jaͤnner 1871, des
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—ES
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23387553585*
22 J— ——
z 3 55
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3328 *8583
5 ẽ — —2—2
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*585237 J
3 52382 3338 J
— 23828
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2 — g
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— — 52 255386
— 9332535 78
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835 8288 8335
2 ** 2.
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        St. Ingberler Anzeiger.

— — *
der St. Pnabertert Eazeiger (und dat mit dem Haupiblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienslags⸗, Donnerttags ⸗ und Sonntags

Rammer) ericheint wocntlich vieren ale Dienstag, D onnerstag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krrr. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreispallige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. —M

M I98. Donnerstag, den 22. Dezemlblblee 1870.

— —— — — - *

Einladung zum Abonnement.
Mit dem 1. Jan. 1871 beginnt ein neues Quartal auf den
Si. Ingberter Anzeiger, für die Monate Januar, Februar
uind März. Wir ersuchen freundlichst unsere auswärtigen
Abonnenten, welche das Blatt durch die Post beziehen, ihre Be⸗
—XVD
rechtzeitig machen zu wollen. —
unjqern verehrl. Abonnenten von St, Ingbert und Umgegend,
welche das Blatt durch unsere Zeitungsträger beziehen, wird
das Blatt für das kommende Quartal fortgeliefert werden, sofern
sie vor Ende dieses Monats nicht ausdrücklich abbestellen.

Zu zahlreichem Abonnement ladet ergebenst eiii

Die Exrpedition des St. Ingberter Anzeigers.
— — — —
Telegramme.

Versailles, 205 Dez. An der Loire setzten am 20
die Colonnen des linken Flügels den Marsch auf Tours, die des
rechten auf Le Mans fort. Au der Straße von Orleans bis
Blois befinden sich mehr als 6000 französische Verwundete, welche
ohne jeden ärztlichen Beistand zurüdgelassen wurden. Die über
Hham vdorgerücten Colonnen haben den Ruüczug des Feindes aus
dortiger Gegend konstatirt. 3b. Podbielsky.

Di jro n, 20. DezeAm18. sehr hartnäciges, fünfstündiget
Gefecht der badischen ersten und zweiten Brigade bei Nuits. Der
Feind hatte zwei Marsch⸗Segionen aus Lyon, das 32. und 87.
Marsch⸗Regiment, ferner Mobilgarden und Franctireurs und 18
Geschütze, etwa 20, 000 Mann unter General Kramer im Gefechte,
vertheidigte sich in starlen Positionen sehr energisch und zog sich
vaee Wegnahme von Nuits bei eintretendet Dunkelheit südlich
XE

Die Bravour der diesseitigen Truppen war wahrhaft ausge⸗
zeichnet; der diesseitige Verlust ist leider bedeutend: 13 Offiziere
jodi, 29 verwundet, darunter General b. Glümer und Prinz Wil⸗
hdelm von Baden leicht verwundet; etwa 700 Mann todt und
derwundet.

Der Feind verlor v.ele Offiziere und über 1000 Mann, ferner
16 Deffiriere und 700 unverwundete Gefangene; ein großes Ge⸗
mehr⸗ und Munitions⸗Depot, 4 Lafetten, 3 Munitionswagen und
ahlreiche Waffen wurden erbeutet. v. Werder.

Versaulles, 19. Dez. (Offiziell) General Werder grih
am 18. den Feind au, der in beträchtlicher Stärkle bei Nuite
tand. Abends war Nuits genommen, 600 Gefangene waren ge⸗
macht. Am 19. wurde der Feind in südlicher und westlicher
Richtung verfolgt. Diesseits Prinz Wilhelm von Baden und General
b. Glümer leicht verwpbundet — Vom 10. Corps wurde am 18.
bie Verfolgung über Epuizay fortgesetzt, es wurden Trainmann⸗
schaften gefangen genommen, 1 Fahne etbeutet. Andere Abthei⸗
lungen hatten am 17. bei Poislay und La⸗Fontelle ein Gefecht
Jegen den 10,000 Mann ftarken Feind, der auf Le Mans versolgt
Sird. Die Colonnen des uinken Flügels sind heute im Marsch au—
Chateau⸗Renault. v. Podbielski.
Deutschland.
Mänqen, 18. Dez. Am 831. d. Mis. wird Vapft Pius
IX. vem Amte nach der ältesse aller Nachfolger Petri's werden
und hat hirvon das hiesige latholische Kasino Veranlassung ge⸗
nommen, eine Adresse an den hl. Vater abzusenden.

Der „Koln. Zig“ wird aus München die Vermuthung ge
schrieden. dah Graf Vray zurücktreten wolle und Herr von
dutz an seiner Stelle Preutier⸗ und Minister des Auswärtigen
werden wird. —
Dormistadi, 20. Dez. Die II. Kammer nahm die
Verfailler Verträge mit den nachtraglichen Modificationen mit 40
gegen 8 Stimmen (Dunont, Oechtner, Dacce) an und —XXCO

hisrauf einstimmig die vom Kriegsministerium zur Fortsetzung des
driegs geforderte Summe von 3,622,000 fE˖I. 56

eurer, 13. Der. In der Nacht vom 12. auf den 18.
Dez. sind 3 französische Offiziere, Gefangene auf Ehrenwort, von
hier desertirt. J—

Berliy, 16. Dez. Dem Schidsal eines verheerenden Bom⸗
bardements kann Paris sich nur noch durch eine baldige Capitu⸗
lation entziehen. Seit drei“ Tagen wälzen sich von hier Munie
dionscolonnen und schwere Geschütze in so gewaltigen Massen
gegen die belagerte Stadt hin, daß an dem Ernst der Beschießung
nicht mehr gezweifelt werden kann. Auf mehr als 1000 vier⸗
puͤnnigen nagelneuen Wagen wird jetzt die lang entbehrte Mue
nition nach Varis geschafft, nicht gerechnet die Munitionscolonnen
welche die vorgestern von Spandau aus nach Lagny dirigirten
10 schwere Geschütze begleiteten. Gleichzeitig sind an Bedecdungs⸗
und Ersatzmannschaften nahezu 6000 Mann Kerntruppen nach
dem Kriegstheater abgegangen. So umfassende Anordnungen
haben im Publikum wieder das Vertrauen auf eine baldige Ein⸗
nahme von Paris erwect, und im Zusammenhang mit der Aus
sicht auf die Wiedervereinigung Luxemburgs mit Deutschland die
Stimmung wesentlich gehoben. J

Berlin, 19. Dez. Die „Kreuzzeitung“ meldet: „Es ist
puverlässig, daß alle neuerlich colportirten Begründungen über die
Verzögerungen des Bombardements von Paris völlig unbegründet
sind. Die überaus großen Schwierigkeiten des enormen Trans·
portes, dürften nunmehr bald überwunden. sein und werden sodann
allein die höheren militärischen Interessen über die weiteren Maß
nahmen entscheiden.

Der „N. fr. Pr.“ schreibt man aus Ber lin vom 17. Dez.
Diplomatische Melduͤngen wollen wissen, Gambetta leide an Gei—⸗
stesstörung. v

Dem „Schw. Merk.“ schreibt man aus Berhin, den 17
Dez. Ein neuester bonapartistischer Plan geht dahin, daß spä⸗
testens nach dem Fall von Paris die Staatskörper das Volk kraft
der kaiserlichen Verfassung durch Plebiszit über Krieg und Frieden
sohne Angabe von Bedingungen, befragen sollen, webei natürlich
die napoleonische Restauration die Hauptsache wäre.

Hamburg, 16. Dez. Vorgestern wurde einer der hiet
internirten franzöͤfischen Offiziere verhaftet und nach Berlin abge⸗
führt. Wie wir ans dem „H. C.“ ersehen, verlautet. daß derselbe
sich mit mehreren Garnisonen, wo französische Offiziere internirt
sind, in Verbindung gesetzt und die Veranstaltung eines all zemei⸗
nen Aufstandes beabsichtigt habe. Zu diesem Zwede hat er auch
in der hiesigen Kaserne uünter den Gefangenen versucht, eine Pro-
tlamalion zu vertheilen. Der Verhaftete wird vor ein Kriegsge⸗
richt gestelll werden.

Straßburg, 17. Dez. Der General⸗Gouverneur im
Elsaß hat in Erweiterung der Kompetenz der Kriegsgerichte die
Bestimmung erlassen, daß wer zum Kriegsdienst gegen die dentjchen
deere auwirbt oder sich anwerben läßt, oder einer deßbezüglichen
erbung Vorschub leiftet, mit Zuchthaus bis zu 20 Jahien und
einer Geldstrase bis zu 10,000 Thlr. bestraft wird. Beleidigung
des Konigs von Preußen oder eines Souveräns der verbündeten
deutschen Staaten zieht Gefängniß von 2 Monaten bis 58 Jahre.
Beleidigung einer im Generalgouvernement eingesetzten Behörde und
eines amtirenden Mitgliedes derselben Gefängniß bis zu eine m
Jahre, bei Erschwerung durch Thätlichkeiten bis zu 2 Jahren,
nach sich.
Frankreich.

In Paris sammelt der Kapitän Beaurogaire eine Freikorps
von 12,000 Mann, zu dessenBildung ihm Trochu die officielle
Erlaubniß ertheilt hat. Dieses Korps will sich durch die preußi
chen Linien schlagen und in der Provinz eine Massenerhebung be⸗
virken. Das Korps steht zwischen Courbevoi und Rueil. — Was
trochu mit 120,000 Mann nicht gelang, wird Herr Beaurogaire
chwerlich mit 12,000 Mann gelingen. —

Gaͤmbetita hat die Bildung eines Regiments Gensdarmerie
        <pb n="772" />
        bei jeder Armee angeordnei, und zwar zu dem Zwecke, die Sol⸗
daten vom Ausreißen und Davonlaufen zu verhindern.

Bordeanux, 18. Dz3. Trotz Gambeitas Telegramm über
den angeblich vortrefflichen Zustand der Armee,“ greifen die sonst
zeinlaui gewordenen Journale, France“, „Liberte“ und „Gazette“
seine Politik immer heftiger an. Die Desorganisatlon macht un⸗
verkennbar riesige Fortschritte.

Belgien.

B'rüsßse T, 20. Dez. Man spricht von einer möglichen
Abbdankung des Großherzogs von Luxemburg zu Gunsten seines
Bruders Heinrich, des bisherigen Statthalters, womit der Eintritt
in das deutsche Reich vervunden sein würdße. 3

Die Nat. Ztig* laßt sich von der belgischen Grenze; 18.
Dez. als vollkommen verbürgt fchreiben, daß als sich Hrr Thiers
Jon seiner Reise nach Versailles in Petersburg aufhielt, derselbe
mumwunden erklärte, er sei von jseinem Gouvernement beauftragt,
den norddeutschen Bundeskanzler zu bewegen zu suchen, nicht län;
zer lau der Einberleibung Lothringens und des Elsasses zu be⸗
tehen,' souder sich mit der Annexion Hollands und Belgiens zu⸗
jrieden zu geben.

reae Schweiz. —

In Bafsel hat sich ein Internationales Hilfscomite für
Zriegsgefangene beider Heere unter Mitgliedschaft des Dr. jur.
Trisi⸗Socia, des Stadtraths Merian⸗Burckhard und der Kaufleute
Schlumberger· Le Grand und Suter Ehrist gebildet. Dasselbe la⸗
delalle Deutschen, welche Sendungen von Gegenstanden an bestimmte
Zriegsgefangene in Frankreich zu machen haben, oder welche Lie⸗
zesgaben zur Vertheilung an bedürftige Gefangene spenden wollen,
— — Versendungen
rankitt und verzollt werden müssen, so werden die Absender um
Vergütung dieser Auslagen gebeten. Besonners dankbar werden
Haben angenommen, welche bestimmt sind, solche Ausgaben für
Aubemittelle zu dechen. Das Auskunftsbureau der —FXEV
ralen Agentur, Casins in Basel“, aus dem das Comite hervor⸗!
zing, verm'ttelt nach wie vor die Correspondenz und die Geldsen⸗
zungen zweschen den dentschen Gefangenen in Frankreich und ihrer
deimath.

Vermiscachtes. —“2

Mäünmchen, 21. Det Durch die lezten Slürme wurde ein
hariser Ballon bis Zwiesel im bayerischen Wald verschlagen und
daselbst in vergangeuer Racht Hu fgefangen. —

Aus bester Quͤelle wird der „Pf. Zig.““mitgetheilt. daß die
gl. Postanstalten Fahrpostsendungen an die bayerischen Truppen.
Straßburg, Niederbronn, und vor Bitsch jederzeit annehmen.
Diese Sendungen müssen bei der Aufgabe frankirt werden, und
nterliegen dabei der tarifmäßigen Taxer bis Weißenburg, dozu
goch ein · fester Zuschlag: „von 6 krz für die Weiterbeförderung au
die Adresse kommt. Das Publikum ist hinsichtlich dieser Sendnn⸗
zen weder an ein bestimmtes Gewicht, noch an eine bestimmte, für
den Fahrpostdienst der übrigen Armeetheile so beschränttt Aufgabe ·
eit. gebunden α

FIn Tübingen schnitt eine 70jährige Frau ihrem noch
ilterzn Manne den Bauch sauf. Geiz soll das Motid dieses Mor⸗
—UV— — —V ». ee
Das Unglück auf der Zeche Reu⸗Fferlobn soll durch
nen Schuß eutstanden sein, durch den eine Breliertluft ange⸗
Hossen sei, der die Schwaden entzündet habe. 29 Bergleute
vurden iodt, 12 verletzt aufgefunden, von den letzteren starben
achträglich noch drei, einer ist schwer, die übrigen leicht verwun⸗
en Uner den Getödteten sind acht Familienväler, die zusammen
820 Kinder hinterlassen. Die „Ess. Ztg.“ versichert, daß
einem der Beamten der Zeche noch den Betriebsvorrichtungen
rgend welche Schuld bei dem Unglücksfalle zuzuschreiben ist.
7 Kutschke, der poetische Füfsilier hat, ein drastisches Pen⸗
dant, zu seinem Franctireur-Raͤthsel ein neues ersonnen, welches
aljo laulet ·

Die Erfle schinet als Ochs aind Schwern;
Auch soll's als Ratte eßbar sein.
Die Zweite ist's, der früh und spat
Hedenkt in Treue der Soldat.
Haribaldianer täglich nennt
die lekßten 8 wei sein Tractament. Ane
das Gamze trieb mit Mann und Maus
Napolium aus dem Busch heraus. e
Kutsch!e hat in diesem Räihsel sich und seine tapferen
dameraden ein Denkmal gehetzt. denn die Auflösung ist:
* Fäsiliere Vieb — sie — Lire.)*

—* — * A
—A— J 7 —
— — —
—— * 7*

Mobiliarversteigerung.
Samstag den 24. lc Mis., des Nach
nittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in der
Behausung der allda verlebten Eheleute
heler Stolz, lebend Bergmann und Wirth,
ind Cathariua geb. Steinfeld, wird
ie Versteigerung der zu deren Nachlaß ge⸗
hörigen Mobiliargegenftände fortgeietzt und
8, iommen, insbesondere noch zum Aus-
gebote::..
Tsche, Stühle, Commode, Weißzeug,
Getuch und einige Malter Karloffeln.
Sorn— kal. Notar.
Bekanntmachung.
Mit dem Begiune des Jahres 1871 soll
n der Stadt St. Jugbert eine Fortbild-
ingsschule errichtet werden. und nimmt
iefe Schule am 4. Januar 1871 ibren
Anfang. —W W
Der Unterricht, welcher sich vorderhand
cur auf Elementarge genstände erstredt, wird
mentgeldlich an 8 Wochentagen durch die
beiden Lehrer Her Baron u. Drumm
ertheilt. und zwar; Mittwochs und Sams-
ags von Abends 7 bis 9 Uhr und Sonntags
von 3 bis 5 Uhr.
Diejenigen. welche diese Schule besuchen
wollen, haben am Mittwoch den 4 Januar
1871 Abends um 7 Uhr in der Schule
des Hr. Baron zu erscheinnn.
St. Ingbert, den 21. Dez. 1870.
—Das Bürgermeisteramt
— Ehandon.
Große und schöne Ausstellung
in den fernsten Sorten Bonbons,
Dessert Choeolade Liqueure und
diverse Figuren in der Conditorei ven
CC IXIMVSAMA50SI

Zu Weihnachts Geschenken
empfehle ich mein Lager von Korbwaaren, als:
Alle Sorlen Handkörbe in oller Farben, Palmkörbe, ovale und
vierecige Indianer, Deisekoffer, lleine Kinderkörbchen u. s. w.
Alle Sorten bra une Körbe—

Zugleich bringe meine Kinder ˖ Spielwaaren in großer Auswahl in
mpf hlende Erinnerung. Zu Verzie rungen: von Christbäunichen geeignet: Meine
saͤh sischen Glaswagren. wobei sehr schöne Fruchtstücke.

Adle Sorten Confekt, Nürnverger und Straßburger Lebkuchen zu
billigen Preisen bei *

teisen eeeeevart Zchöfller.

Berfliner Winterkappen
neuester Façon, sowie Velzkappen, empfiehlt

Hermann Fischer.
Frucht · Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt ZJweibrücken v. 22. Dezember.

Weißen 7, J. 88 tr. Korn 8 fl. 80 tr.
Berste Areihige, — fl,&amp; kr. Gerste vier⸗
reͤhige: — f— tr. Spelz 50 II. 30 kr.
Spelztern — fl. — kr. Dinkel — fl.
Are Mischfrucht — il. — kr. Hafer
z ftz1uir. Kartoffein 1fl. — kr. Heu
1ft. 36 kr. Stroh 2 . 6 kr. ber
Zentner. Weißbrod 112stilogr. 21Ar.
Fornubrade8 Kilogr. 29 tr. ditto 2 Kilogt.
20 fr. ditto⸗1 Kilogr. 10 kr. Gemischtbrod8
Nit. 36kr.1 Paar Weck 7 Loth 2 kr. Rind⸗
leisch . Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 kr.
—Wo
Schweinefleisch 18 kr. per Pfund. Wein
24 tr. Beer 6 kr. per Liter, Butter 30 kr.
per Pfund.

314
1 760
Nechte. WW
Zainzer Honig- Lebluchen
mpfieklt W. KReyp.
Stiefeln F Schuhe sür Manner
nd Knaben, Grubenschuhe in allen
Iroßen, Etiefelchen &amp; Schuhe; füt
Frrauen und Maͤdchen, in Kalbleder, in
HBode Glanz⸗ und Roßleder, Zengstie⸗
fkelchen und Schuhe, Filzschuhe,
Pantoffeln, hohe Filzstiefelchen für
Frauen und Kinder, sind in großer Aus⸗
wahl wieder eingetroffen bei —3*
Pet. Jos. Woll.
au der Gottenhalde.
EEine weitere Auflage des schön
rogestatteten A. H. Payn e'schen illu⸗
tristen * pro 1871
une ereise von is Krir., ijt in der
— Bl. auge vmmen
I vdrud um Versag von F. . *

— —

—

»ewmeß in St. Ingbert.
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        * 2 538 T
* — — — 7*
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552— —58
— 2 725 F
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323226 — 25*2532 555 53 35* — 5
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— — —8 22 2* 53 3245 526*
453238* 2255 538 —5553 —53 3575
—38835252 5 — 28 52 835
“8CBASBETCR. 828 — —32* —A——
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23627 22 8 *8* .5—3 72 —523
5*323* 5z8338333388 — ——
2338 * —AA — — 4585783 35 —
84 — . 7 228 —2 223 Ar —2 2 —*
8 583 *»5 35 —37 53 5388
—— — 723353*26 8 s5s82 TS —X — F
583 238* 23 —222 8.3 25* 252 ——————
—87.8* 2588 3838.3 T—— 25
5* ———— —“ 52* 25 — 22 235* — 2 52*
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—5 5 GO· S2 2335 328325 * *4 55 *25
2 58*8 — 3873 — D. —— 535
— —— 238 —A 2733 — *8 —5
22272 — — — — 28 2* ——— *
22 — * — —— 223 —2 —F — 7Te
337 33 353332
— 28* 388
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— * 2ꝰ 28 2 —A 2* —2 8* —
— 57333833387 58 38233833353577
22 35 A — ——— —5J 23232 — 255 8 7 —26
—3 23* —— 242 . 5 258 5 227* * 2 2 ——
8 3
*225 755 — ———— —788 —3—25755
—71 —5. 22 ————— 2 58 2 7 8 2252322 —E
24 8 22—237—228 — 2 5— 52 32 ————— 23233
82555 3755383 32 3258 c —
2225 9 — — 532* 22 —8 2555656* 5 —8 —* 85* —3 S*
—438333 —568 » I752 322 35* 2357 25532 55 555* ——
88 5 8 5725326 —z 73— 82538. ——
2* —87 22 —z2232 25 523 35—5 —8— 8258385 25 — 53*
* — —— 5, —S2 —35353— 22 c—282 582 —2—3.5*2*
* — 2 —VV — 2* 39 —— 57256 — Z4
5 —5—— —2 2—2—7— 5— — 2— 3392 2753822* — — 2 3
52 — * 2225 —33 —75 32** —— 2z352 —A — 35 2
8 ——— 2757 55. 2 283833833532—22535 —
——585*5*35255*— — *—3862 48— 258 —*»53358——3753
— ——— —78 —8735 252* 8
22525 57 527 S2AS — — —— —A — —15
»52a3 576228 255 —FE8— ————5*35333 5235
523 5—2—5—8252— 8 1—z z 3238 55 2— 333 — 525
A— 2 ** — — 3—23 5* —A— —— — — 23 2 — —
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St. Ingberler Anzeiger.

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Der — unaberter Bzeiaer'(und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntass
tammer) erscheint wochentlich vi er mal: Diensstag, Donnenrs tag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljädrig 42 Krzr. ede
1282 Silbergr. Anjzeigen werden mit 83 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattischrift oder deren Raum berechnei. 3.
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4 199. — J 9 Samstaq, den Dezember 5 1870.
1345 J 24—64 Ein Versauller: Korrespondent der Köln. Zig.“ berichtet:
Einladung zum Aboͤnnement. Es wird von guter Hand -versi hert, daß neuerdings auf eine An⸗
Mit dem 1. Jan. 18777. heginnt ein neues. Quarigl auf den frage des, heil. Vaters ob dersjelbe vortommeuden Falles auf ein
St. Ingberter Anzeiger, für die Monale Januar, Februar niyl im Bereiche des preußischen Staates mit Sicherheit rechnen
and März. Wir ersuchen freundlichs—unfere auswärtigen önne, dvom Könige eine Autwort in durchaus bejahendem Sinne
Ibonnenten, welche das Blatt durch die Post, beziehen, ihre Bea Tlossen worden sei. Der Besuch, deu Msar. Ledochowsth, Erz
tellung bei den betreffenden Postexpeditionen oder den Postboten ischof von Pofen, im Hauptquartier gemacht, stande, sagt man
rechtzeitig machen zu wollen. rnii Aufrage und Antwort im entschiedensten Zusammenhange, und,

Unsern verehrl. Abonnenten von St. Ingbert und Umgegend, datf man gewissen Augaben Glauben schenkea, so wären fürs Erfste
welche das Blatt durch ünssere Zeitungsträger beziehen, wird die Städte Köm und Fuloda, letzteres jeiner zahlreichen, fast leer
zes Blan fur dat bomende. Zuatal ihecgehert duewen. losern Irhenden guodn Palate wegenin Vorciag gotomaicn ind ine
ie vor Eude dieses Hionais mht e bbeten Aune gefaßt worden, um füi einen eventuellen Aufenthalt des heit.

——A dateren — deg — 8 8 de
75 ifion deg 5 er Aüzéeigerz« Wicen, 22. Dez. ine Depesche des Grafen Bismarck au
Die Eapedition des st. Ingberker Anzeigers. die österreichische Regierung, die neue politische Gestaltung Deuisch⸗
——— ands als Kaiserreich betreffend, wurde hier freundlich aus⸗
Tele gramme. zenommen.
Bersailles, 21. Tez. Nachdem die Forts in der Nacht
um 21. wiederum heftiges Feuer unterhalten hatten, gingen heute.
Bormittag etwa 3 Devisionen der Pariser Besatzung zum Angriff
zegen die Fronten des Gardecorps vor.
Der Angriff wurde nach mehrftündigem, haupisächlich von der
Artillerie geführtem Gefechte“ in unserer Vorpostenstellung zurückge-
viesen. Unsere Verluste nicht bedeutend. an
General Voigts⸗Rhetz hat am 20. etwa 6000 Mobilgarden
nit Cavallerie und Artillerie, von Monnaie über Notre-Dame
FOé (ca. 1 Meile nordöstlich von Tours), in Unordnuug auf
Tours zurückgeworfen. —
General Goltz überraschte den Feind in 4 Cantonnements bei
Langres und Jersprengte ihn nordwärts. Der Feind hinterließ
hunderte von Bewehren, Gepäck und Bagage, so wie 80 Gefangene.
— —v Podbielsty.
Brüfsel, 321. Dez. Die Mittheilungen aus Lille vbom
Unlerprafekten von Verwins besagen, 1200 Preuben seien, nach⸗
den. sie Marle bombardirt, im Anmarsch auf Vervins.
Versailles, 22. Dez. Wahrscheinlich in der falschen
Uunnahme, daß eine französische Nord⸗Armee nahe sei, hat gestern
iin größerer Ausfall gegen Stains, welches vom 2. und Füsihter
Bataillon, J. Garde Rgts. wieder genommen wurde, sowie gegen
Bourgẽt, das von 2 Bataillonen Elisabeth und 1 Vataillon
AIugusta⸗Regimenis wieder genommen ward, stattgefunden. Wodeu⸗
ender Artillerie 48 geringer Fee diesseits. Der Vorschub
zegen die Sachsen von — auf Sevran und von Rosny auf
Neuilly an der Marne und gegen Chelles ward überall zurückge⸗
vorfen, Heute sind wir in Erwattung eines neuen Angtiffs da⸗
elbst. Das Wetter am Tage ist frostig; Nachts große Kälte.
Wilhelm.
Bordegant,. 2833 Deʒ. Tours üstt von den Preußen besetzt.
BZeneral Pisanihatte mit 6000, Mann und 6 Kanonen vor Vion⸗
naie versucht, das Vorrücken der' Preußen zu verhindern.

Beelgien.

Brüssel, 22. Dez. Die Independance“ meldet der
donig von Preußen habe ein Telegramm an den Prinzen-Stadt⸗
jalter von Luxemburg gesandt, wonach man in Versailles von der
Rechtfertigug der Luxem burger Regierung hoffe, daß die Zulkunft
leine fernere Verwickelungen bringee.7

VWie aus sicheger Quelle verlautet, rd Unger pean jeßt
adoneze geseß Bisher waren nur die
Forts armirt; jeht werden auch. die Walle der Stadt ihre Aus-
cüstung erhalten. 2

England.
—Sondon, 20. Dez. Die“, Times versichert, Preußen wolle
ius Luxem̃burg einen n sndigen Vundesstat unter dem früheren
)erzog von Nassau machen und zus diesem Plane die? Zustim-
nung des Könias von Holland einboken. J J

Vermidsschtes.

F Die —— Verlustliste führt folgende Pfälzer an:
Todt: Philipp LeUe von Bechhofen, Bezirksamt Homburg. Ver—
vundet: Georg Schnattknecht von Rohrinch, Joseph Bernhard
zon Landstuhl, Balthasar Wertzler von Eußerthai, Bezirksamt
Bergzabern, Jakob Staub von Böbingen, Franz Vogl von Wörth.
deiurich Keck von Grünstadt, Franz Bausbacher. von Gierigheim
gibt es nicht), Bezirksamt Landau, Georg Metz von Offendach,
Johann Gschwind von Duttweiler, Philipp Schmiit von Bosenbach.
Peter Scherer von ESchindhart' (2)3 Friedrich Keßler von Lautz⸗
irchen. „In der 42. Verlustliste finden wir verwundet: Jatkob
dunz von Blaubach, Eriedrich Klein von Hütschenhausene!“ Damiel
Altich von Landstubhl und Jakob Vollweiler von Albersweiler

7 Dem uns vorliegenden Jahresberichte des Plätzijchen Feuer⸗
vehrderbandes entnehmen wir die Mittheilung, daß der, Verband
ur d nus 20 Feuerwehren (12 friiwill gene und 8 pflichtigen)
mit 8,206 Mitgliedert (incl. Hilfgmannschaft) besteht. Die Jahl
er Feuerwehrmänner“äncl. Hilfsmannschaft beträgt in Beizabern
33, Bliestostel 147, Deidesheim 148, Dürkheim 239. Freiusheim
14, Kaiserslautern 512, Klin zenmüuster 44, Landau 379, S
Ingbert 90, Speyer 234, Kusel 809, Edentoben 320, Zwei⸗

... * Deuntschland. 28 474

Min a che n 214 Dep. Die Eogeorbnetenkammer hat das
orovisorische Steuergesetz nach kurzer Drbatte einstimmig
iugenommen. *

München, 22. Dez-e Von heute an werden von hier aus
veiter Truppen⸗Nachschube nach dem Kriegsschauplatze spedirt. Um
nöglichst Aufsehen zu vermeiden, läßt man die betteffenden Bahn⸗
üge spät in der Nacht abgehen.

Die neueste bayerische Verlustliste zählt unter den Todten
nich deu Rechtscan idaten Franz Faiciola aus Speyr, Corparal
m Jufanterie⸗Leibregimeni auf. Er fiel am 2.Dezember in dem
vefecht bei Loignnd.

Worms, 22. Dez. (Worms. Ztg.) Gꝛaf Molike telegraphirt
uus Versailles an den Stadtvorstandn Ich nehme mit herzlich em
— das Ehrenburgerrecht der altehrwürdigen deutschen Siadt

orms an.*
        <pb n="776" />
        zrücken 680, Grünstadt 290, Neustadt a. Hardi 757. Wachenheim »Die Spenæ r'sche Zeitung briugt in ihrer Nummer vom
As, aallsadt 81, Lambaheim 198, Frankeuthal 171 Ingeuheim! 2. Rovember- folgenden auch für unsere Leser interessanten
32. Außer den oben angeführten 20 Feuerwehrkorps bestehen Artillz
u der Pfalz noch etwa 5, die dem Verbande nicht angehören. — Belgische Associalion zur doe en 95 verwun⸗
55 3353. 33 veten Mi itairpersonen unter dem Protectorat Sr. äjestät
t 78 x ** 8 Dr aen bn igs Leopold II. in Brüssel richtete folgendes Schreiben
⸗auleger· Regi wr wosde grt n Je 3 in den Eigemhümer und Fabrikanten des Hoff'schen Malzerxtrakts,
F verlegl wurde, wird in den nächsten Tagen hierher zurüd⸗ Aree e in derun — ree eet
kehren. — .— 138
— A: 24“ 870. Wir danlen Ihnen herzlich für Sendung Ihres Mali⸗
f Mainz, 19. Dez. Sin Turlos. wahrscheinlich auf Antegen riraltes, das sehr onaleptisch WVFe Jud deßhalb ber den an langen
einer Hausfrau seither als Kindermädchen benußt, spielte heute acringen. an Vrüchen Gaͤschwüren Knochenfraß, Wedjeifieber,
dormiiag du seinem Pflegebesohtenen auf der Rheinstrraße Jm hphus uund Emträftung Leidenden glüdlich angewandi ist. —
Sande der Turcos mag es vielleicht Sitte sein, zuun Belustigung eseeeBeobochtungen über die Ersolge, Ihret Heilfabrikate
Jer Kinder dieselben in die Luft zu werfen und mit den Händen ** * Ihnen spater —B A ßayser. d. danteni.
idee et ve auhndermad hen— hant ¶nden Sh Bean de Vandehnẽr. X. Bais
diese Kunst durch das rauhe Kriegshandwerk wahrscheinlich wieder er Masineus. de Jommier. —* *
erlerut, denn, als es das Kind mehrtmats in die Luft geschleu · — Zoi der Vaͤrenfie des Herta Johann Hoeff in Berlin
nee und wieder gesangen hatte, entfiel es poblid seinen Handen, m das Heil der Leidenden— in der Kranten⸗Heilansialt hat der
nd mit zerjchme itertein Kobfe wurde das Kind seinen Eltern ge Verwaltungsrath der Sociéto Orõch eEcole-Gardienne Jourdan
oracht. Ginee in vrusset diesem Fadrilanten der so erfolgreichen Heil
VLondon, 17, Der Der älteste Sohn des Herzogs d. sahrungsmittel: Malzerxtract, Gesundheitsbier. Mal; Chocolade und
Bramom, der gegenwäetig 19 Jahre zählt, hat fich gesteen von Hrusimaizbondons, ein kostbares, in Gold gefertigtes Diptom als
cugland nach Frantreich begeben, um als Freiwiliiger in die khrenmitglled zukommen lassen, nachdem dosselbe ihm in der Si⸗
SGarde Mobile einzutreten. —D00 worden war.

ö— —
— — —
Bekanntmachung und Aufforderung.
die Aushebung der Wehrpstichtigen der Aftersklasse 1830
betreffend.

Gemähß 8. 2 der zum Wehrverfassungs Gesetze vom 30. Januar 1868 erschienenen
Bollzugs: Vorschriften vom 23. Juni desselben Jahres reis: Amtsblatt v. 1868 Ne. 61),
denden sämmtliche Wehrpflichtigen der Altersklasse 1850, d. h. alle die⸗

enigen, die im Kalenderjahr 1830 geboren sind, andurch aufgefordert, innerhalb der
Frift vom

Gantversteigerung.
Donuerstag den 29. Dezemver nächst⸗
hin, Nachmitiags 2 Uhz werden durch den
Interzeichneten in der Behausung des Wir⸗
hes Peter Schmitt dahier von dem
Fantvermögen des Peter Laug zu St.
Ingbert
28 Zentner feines Weißmehl.
180 pjfund Knethmehl,
70 Bolmmehl,
28 Zußmehl,
40 , Blumenmehl und
22—24 Klafter gerissenes buchenes
Scheitholz
um Nutzen der Gantmosse offentlich und
Jjegen baace Bezahlung zur Versteigerung
zebracht.
St. Inabert, 23. Dez. 1870.
Boos, JF
probisorischer Masseverwaller.

6 *4 7
45. Januar 1871
sich bei der Gemeindebehörde ihrer Heimath oder ihres Aufenthaltsortes, — falls sie sich
m Auslande befinden bei erfterer, — persönlich oder ichriftlich oder durch Stellvertreter
rnzumelden, daselbst, dei Zermeidungdes Ausschlusses, ihre etwaigen
Ansprüche auf gänzliche oder zeitweise Befreiung von der Wehrpflicht — Ait. 11 nnd 12
zes Gesetzes — oder auf einstweilige Aussetzung der Einreihung — Art. 8 des Gesetzes
— anzubringen und die zur Begründung der gemachten Rniprüche erforderlichen Nach⸗
weise soweit möglich vorzulegen — Art. 45 und 46 des Gesetzeßs.
In Folge der Mobilisirung der Armee und da der Krieg mit Frankreich noch nicht
zeendigt ist, werden auch jene Wehi pflichtigen früherer Altersassen, welche bisher gemaß
— rt. 12 Iff. 1 bis inkl. Ziff. 4 des Wehrverfafsangsgesetzes zeitweise von der Wehrpflicht
J hefreit waren und das 31. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, wehrpflichtig und find
Bekanntmachung. ei der Aushebung der Wehrpflitigen der Altersklasse 1830, sofern sie am 1. Jan nar
— 41871 in den Fllen des Art. 12 Ziff. 1 und 2 des Gesetzes das 28., in den Fällen
Mit dem Begiune des Jahres 1871 josll de Urt. 12 Ziff. 3 und 4 das 24. vebensiahr noch nicht vollendet haben, in die altive
n der Stadt St. Ingbert eine Fortdild⸗ Armee cinzurrhen.
ie 8 Anm Die von den Gemeindebehoͤrden herzustellenden Listen werden sodann dom 1. bdis 16.
aufang Februar 1871 zur Einsicht oͤffenttich cufgelegt und sind etwa ige Einiprüche gegen deren
Richtigkei Vollständigkeit i ieser Zeit bei d den indebehocde
—* Unterricht, wel her sich vorderhand e —F Digee gu — dieset Zeit bei der etreffenden Gemeindebeh
eeeon arr Wehrpflichtige, welche der in Ari. 45 Absaßzeldes Gesetzes vorge schrie benen Anmelde⸗
nen Lehrer deur BVar runn »fticht bis zum 16. Januar 1871 nicht nachgelommen IXXXVXD Strale bis zebn
rctheilt und zwar; Mittmochs und Sams Gulden — Art. 76, Absoßeddes Gefezhzecccgc.
ags von Abends 7 bis N Uhr und Sountass Zweibrücken, den 18. Novenber 1870.
von 3 bis ̊ Udr. Königliches Bezirksamt,
Diejenigen, welche diese Schule besuchen —8 Damm.
wollen, haben am Mitswoch den 4 Januar 56fer
R7r Abends um 7 Uhr in der Schule
den Hr. Baron zu erscheinen.
St. Ingbert, den 21. Deꝛ. 187 O.
Das Bürgeruieistexamt
Chandon.
BRrennö...
gereinigtes Lam peι—l. J—
XXKL2.VXX2
gteriml erzen—,
Aachtliehter-
enpfiehlt
hu Fritz Panzerbieter.

2421 22 —552 — *
Eyileptifche Krampfe (Jalliuht)ge
ait xrieflich der Crrialarzt sur Epilepste Noctor .O. RKitIseh
: ν ke A5. vereits uher Hunderi geheilt.
vLankfurter Börse
vomn 22. Dezembder 1870.
BGeldsorten.
Breuhische Kaffenscheine .. s. 1 4— 43
i Frierichever.8 8814 860
bieen .. 24
daanvische 10 ft.Stue , 9584-56
bucaten ,. 233177682
Francs⸗Stucke.. —V
uglische Souvereͤgna Ib a25-40
Dollars in. Gold. 2 27- 2

ιιUαααα

Reduktion. Truck und Verlag von F. X. De metz in St. Ingbert
        <pb n="777" />
        52 533553 —255 353335575 232533 3538332538
23 — —22338525 225232 — —— ————
55*87* 53582 6822 —2382325 235532 —23355
* —S222 —— — —c57* — 353 —23
55 5 232 23352555 — — 55723
58235 *222 —32335 5—2——233253—323233538
232 285533 9822 — 5 3 —— — — z58
—53— —535 5382 5—227— 3335 —323523 22
2 * 2——27 528 ————— —— 35583235 233332 86
3 * 335 * 2 3 * —
282852 25235 — ——— —— —A —55
———z3532537—3—3 58 —5232833———5338 ——
6585553 25 5 55152 22539 *5232 38 —
2 * 2 — —2 — 2 35 22128 25 —75
24 23588464 5350 x — 28 55— 33 — 2358
223636—5532235 823z222 52 222 2353323373 3
3 —A 2z. 55 —— 7 2 35 — — 532233 — *
— BR.96 —A — 3828838 3822
—62255 — 3223533 253333*32 53323
—. 5 2353323 3 5* —8 2222* 2 2*
282 —— m 23232 5* 25 532 2328
25 2232375 353 3»—373 —335 225 5*5322 *
* —2—535353328 —333364 535 ———337323,25322228
33 65 333335 33533 333 23337*8*
—A —— z528s33 — — 35555 2 228 524 *
358 7275 3223535 32 3— 7332 2 *3723 23222233
— — ——R 24223 2523727 385 322 32
22 538252 —2*— — — 33328 — 22253
253 5z53332255522333* 23257 3523335333 28
55 65383323 5333 33 632333
2 5333235355352 33 333388 »2232322
25 232553 7232 2322535 23333323 2333587
— — 52 3230 838 52352 22 7* 2 8—

——
48343
s33528
223 47
—— —
* —40
335*
3552337
—
222
3 137
183318
333314
— 48
23213*
3324
2 ens

— — —
—A 82 2 573322 383 25238 —— R
3257 3 5 2 8 553333226 322 528* —*— 58232* —
)N 2* 333 532 — 3 3 * 58 —
5225 33 228 2—8 — 333233 *x783375 22383 *5
3235 23 — 338—5 3 232351
22 — — 32 22 3 —2* 42 ä— *
* a 22 53 — *8* —8— ** 2 J
ẽ* * ẽ 2 J a
23253 533 385 24333373 37322 53 533
—A 2 —— S * v — —A E *
* 5v * 22 235 * — .222 —A 2 253 7 — 3 7
ez— 338 33533 3 333333
3 36577 57 43
2 232835 — 2232353 53 2——22 28372 — 52555
37858 — s 7533238 —EE 324
3 * 52 — F 7 —
533523 287 333—
53 2 * — — 2 3232 —* * * —8 23 335 22* 2 ——
22525323 zx3233 2352535 — 2 2 522 * * * 25 * 858 —2582
* 5— —8235 — 58563735 37 2 X e * 52225
* —* * — * *528
37 38 8 3 5333323331
22 * * 38
3555333335824 2753 ———— 382 32537*
— — 7 22 2 — * 8
s5* 2n7 232 38338332 31733333 — —— 528323 2
—538z—33—3333325353727 —323375 —3552533268
5553223328 5337—756 —353;738375356535 32355833* — —
325249* — 3584353358533 — 538 3* 3z282*8
523 5355 E5— —— 33 555 25E32238 ——

28228
—
—RE 335353323355
55533 385* 253355*
28 * ———— —A—
58z233355338 8323 — 338338
233238 525 2332 ʒ
—X— 388 55— —3 2* 2 B“
2553325335355 — — 33573 2257 338
— *3535 —5753758
33335 5333833 3 4 2538 77538557 25
222 3 * 27 2574 * 3 — 5m28 ** * — — 57
235353 23532352 A— 7 *
22 5 — 332—8 532 8 —F— 222327 —
53237 ——AA—— 33 35 15 3*27 5 55 8
—A 23 — 205233 52 —— 255 —32—— 28865355
5*5S528 3*8 — 3 78 5225382 —— 52328 257827 c
3 —5 55—5— 8 3* * — 235332233 — 8
2386 — 33 3335 7
5 532* 22 5 * 2 *
s853337* —— 2353353338 — — 332233447 — ——
33283 3 333 33368
5552828 —A—— — 77—275 55123 28 — 2223322
——E———— 5z5 — 5387—3553 3 3228 * 53387 522 57 *52
2282323 35*8 * 35525 *223 — * — *2 —
2 25 * 3 285 — 1458355 23 * 3—4 —— 2 25537
— — * — — 2 2 2 285 *
5228* 77223333 2325552233 ——— ———— — —— —524
2523 —A 25323 58 z3 *» —53832 2522 23323 *25
2238 28 55383 5832322 525 8 3255— — 53253 528 3
8* — —8 23358 2 2,23 33235 — ————
—A 5 R — 27 5 25 S33 8 —— — * 2533
528* — * —— — — S18* 5 5* S*1225
* 5325* 222 — 357 53 58328 528 — —
*75 533554,22 535358533533 2 —22233 533527 82 2223
528 5335357 — — 52838 252525235 2 22532.228
5 8 2— 7.2 — —z223822 2 532* —*— —3 268 A 2— 5
522 3 2*2 37 3 — —3* 22 232535237
2 52383 53* * *2* 2* 2326 2255 32238352535
375 3335 258
* 2 2 5 2 2 * 27 — 2* 22 22
8 52875 82 XA —ãA—— 2232 22 25*
328 * — 3* 3522 2
usg 3332838334223
— 33333 MO 25
* 553353555323
3233 752
5

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2 237
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28 255
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—A 5538 55
—— *2

* 22422 2
2 222. — 35 —z 2z — — 35235222 5838
s 2352—S— —— —— —333—355 255
2333—3*3333—33 42332
5— 68535—— —323 23 —56 2258
2 95322 832 33 5782
*2 —»—75 3 528325 2553 x —
— — 8 —— —
82 25252532 55525 2825* —A
2 8 * — * 3— * 2
7 — E * 22 * —
3 523 55355 53*33853—33 2 *
—V— —— —23z225235— — 2522*
—— —7* — * *
— 33 358335333 —35523 3325375
52 8 — 253 2383255
— 3 2
——————3—352 53—*25
23 35573
2 2522 2 2 e8 —5 2
3.8— * 2* 2 — 2 0
35332533353356573335 235373
2 5— 2222 * 2* 8 5 —8
3—3332—333 57
55 3338 35
* —. 9 —AJ 25 329 2 22 28 —
— 2 8 E⏑ — ———— F * 32
8323 ——
— * 222 —— 3 28 2
—5— 5. 33—356—35 35 35—38333253 *
— 535335 385—68—— —— 3333333 R
63 —58 28 —5 — 256 52228
88* * 2* 2 2 5* 2* 2 —
—8255 52328 2 535 2232222 J*338
5 9 — 2 —* —⸗ —25 — — 227*
23 332 25— —*5
3 25 QA 2 — c
E

—
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        — —AAAA
* 233—52— 333853338
——— 2. 225*
3 7 75 33
5222* 23333 7 53— —A — 328 — 28 —— 52323 3 ——
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        St. Ingberler Anzeiger.

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A:b ÿ.D.Dqz p .:C
der St. PRagberter Anzeiget (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerztags⸗ und Sonntags
Rammer) erscheint wöchentlich vĩ er mal: Dienstag, D onnerstag, Sambtag und'Sonntag. Adbonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. od
128 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Naum berechnet.
—E— ö— — — — — — — — — — — — — — — —
K 200. Dienstag, den 27. Dezember 1970.
— — —
Telegramme. F
BVersailles, 23. Dez. Eäifiziell.) Die 19. Division
rückte am 21. Der. bis zur Brücke von Tours vor, sand Wider⸗
dand durch die Bevölkerung, warf deßhalb 830 Granaten in die
Stadt. Diese zog darauf die weiße Fahne auf, bat um preußische
Besatzung. Die Division begnügte sich jedoch instruktionsgemüß
nit Zersidrung der Eisenbahn und bezog die ihr angewiesenen
Tantonnements.

Amtens, 24. Dez. Gestern fand eine siegreiche Schlacht
ver ersten Armee au der L'Hallu, nordwestlich von Amiens, gegen
dic 60,000. Mann starke Nordarmee statt. Dieselbe wurde nach
Erstürmung mehrerer Dörfer unter sehr bedeutenden Verlusten über
den Abschnitt der L'Hallu zurückgeworfen. Bis jetzt sind 1000
Befangene eitigebracht.

Versailles, 24. Dez. (Officiell.) Die erste Armee unter
General Maateuffel griff am 23. den Feind in seiner Stellung
nordöstlich von Amient anx Trotz seiner doppelten Ueberzahl und
zahlreichen Artillerie wurden Beaucourt, Montigny, Frechencourt,
Quemeurx, Pont Napelles, Bussy, Vecquemont und Davours ge⸗
nommen und gegen heftige Offensivstöße siegreich behauptet bis die
Nacht dem Kampfe ein Ende machte. Bis jetzt über 400 unver⸗
wundete Gefangene eingebracht. v. Podbielsky.

Versailles, 25. Dez. Am 24. versu bite der Feind zur
Deckung seiues Rückzuges verschiedene Offensivstöße gegen General
von Manteuffel, wurde aber zurückgeworfen. Ueber 1000 unver⸗
wundete Mannschaften sind bis jetzt in unsern Händen. Am 25.
früh meldet General v. Manteuffel: die geschlagene Nordarmee wird
in nordöstlicher Richtung von mir verfolgt.

vV, Podbielsty.
Deutschland.

München, 23. Dez. Der König hat in einem besonderen
Handichreiben d. d. 19. d. dem Staatsminister Lut seine volle
Anerkennung für dessen Kammerrede, worin derselbe die Entstehungs⸗
zeschichte und Tragweite der Versailler Vereinbarungen entwickelte
ind, die bedingenden allgemeinen potitischen Verhaltnisse beleuchtete,
ausgedrückt.

München, 23. Dez. In der vergangenen Nacht 1 Uhr
hrachten 3 Gendarmen die mit dem Luftballon aus Paris bei
Rödersdorf gelandeken und verhafteten 4 Personen hierher. Die⸗
jelben wurden sofort in das k. Bezirksgefängniß abgeliefert.

Die bahyerische Feldeisenbahnabtheilung ist zur Zeit mit Her⸗
ttellung der Nahnlinie Versailles-Chatres beschäftigt.

Die in dem bei Rothenburg aufgefangenen Luftballone enthaltenen
Briefe widerfprechen sich gegenseitig bezüglich der Verproviantirung
zon Paris, in dem die Einen schreiben, daß sie nichts mehr zu
leben haben, die Andern dagegen, daß sie noch mit Nahrungs-
mitteln versehen seien. Der Ballon soll zum Besten der Verwundeten
dahier ausgestellt werden.

München, 24. Detß. Der Finanzausschuß der Kammer
der Abgesrdneten wird am 28. d. M. über den Gesttzentwurf in
Betreff des postulirten außerordentlichen Militärkredits in Berathung
treten. — Der Vortrag des Abg. Hauck bezüglich der Beschwerde
mehrerer pfälzischer kathol. Dekane über eine die Einführung von
sKommuualichulen in der Pfalz normirende Min'sterialentschließung
dom 27. Maͤrz 1869, welche Beschwerde vom V. Ausschusse für
jormell zulässig und materiell begründet erachtet wurde, ist bereits
dem Druck übergeben und wird demnächst Gegenstand der Be—
cathung in der Kammer bilden.

Muünschen, 25. Dez. Der König hat einen Armeebefehl
ersassen, in dem er die Waffenthaten des bayerischen Heeres rühmend
anerkeunt und als Dank hiefür zahlreiche Ordensverleihungen er⸗
heilt.

Unser „Lose Blätter“ Korr. erwähnt ig seiner ung heute zu
gegangenen neuesten Korrespondenz, daß seinem bei Montreuil
iehenden Trubpentheile bei Abgange seines Briefes (20. Dez) die
reudige Kunde zugegangen sei, daß um 4 Uhr desselben Tages

die Beschießgung von Paris von Ville d'Avray (zwischen Sevres
ind Versailles) aus mit 40 Geschützen begoanen habe. ( Fr. Kur.)
Landahut, 22. Dez. Ber einem tranzölischen Kriegsge⸗
angenen, Namens Berlan, welcher heer internirt ist, soll man nach
em „Kilrier für Niederbayern“ Briefschaften aufgefunden haben,
velche' den Troppmaun'schen Raubmord betreffen und die Existenz
weier Mitschuldigen an diesem Verbrechen konstatiren. Untersuchung
all bereits eingeleitet sein.
Darmst'adt, 22. Dez. Die Abgeordnetenkammer nahnj
jeute gegen 3 Stimmen den G'asetzntwurf, betreffend Uebergang
XD—
Stuttgart, 28 Vez. In der heutigen Kammersitzung,
velche von 9 dis 3 Uhr dauerte, wurden die Kommissionsanträge
iuf Zustimmung zu den Verträgen angenommen: 1) der Vertrag
uit dem Nordbund mit 74 gegen 14 Stimmen, 2) der Vertrag
nit Bayern mit 76 gegen 12 Stimmen, 3) zum oeutschen Reich
ind deutschen Kaiser mit 81gegen 7 Stimmen (Mohl, Eyelhaaf,
dopf, Retter, Probst, Kueble, Gutheinz. J n
Berlin, 19. Dez. General Vogel v. Falkenstein hat in
⸗einem Gouvernementsbezirk decretirt: Für jeden desertirten fran—
oͤsischen Offitnier gehen in Zukunft 10 Collegen aus seiner uächsten
AUmgebung, durch's Loos bestimmt, in engen Festungs gewahrsam—
»is der Flüchtling eingebracht ist, der dann selbstverstäudlich durch
seine Pflichtverletzung auch die Rechte des Offiziers, mit Allem
vas dazu gehört, verliert:. 33*
Berhlin, 21. Dez. Der „Staatsanzeiger“ veröffentlicht ein
Tircular des Bundeskanzlers vom 14. Dez- an die Gesandten des
rorddeutschen Bundes. Dasselbe macht auf die häufigen Entwei—
hungen franz. Offiziere unter Bruch des Ehrenwortes aufmerkjam,
velche eine besondere Bedeutung dadurch erhatten, daß die franz
segierung den Wortbruch durch die Anstellung der Entflohenen
hillige und daß die frauz. Armee nicht die Aufnahme Wortvrüch⸗
‚ger in ihre Reihen verweigere; dadurch nehme die franz. Regier⸗
ing und alle Offiziere die Mitverantwortlichteit des Wortbruches
auf sich. Die deutschen Regierungen haben nunmehr zu erwägen,
ob fernerhin den gefangenen Oifizieren die üblichen Erleichterungen
zu gewähren seien und welches Vertrauen sie zur Erfülung der
etwa mit den frauzösischen Befehlshabern oder mit der framösischen
Regierung abzuschließenden Kondentionen ohne eine materielle Ga⸗
antie haben können. Indem der Bundeskanzler die Entschließungen
sierüber den deutschen Regierungen vorbehält, lenkt er die Aufmerk⸗
amkeit hierauf, damit etwaige Reklamationen der französischen
Machthaber gegen zu treffende Vorsi tsmaßregeln eine fachentspre⸗
hende Würdigung finden. 8
Berlhin, 22. Dez. Der Ciar hat dem Kriegsminister v.
sooon das Großkreuz des Wladimirordens verliehen. an
Berlin, 28. Dez. Ein Leitartikel der „Nordd. Allg. Ziger
zespricht die Haltung der bayerischen „Patrioten“, insbesondere die
euesten Auslassangen des „Volksboten“. Der Arnkel schließt:
„Mag die Abstimmung der Kammern ausfallen, wie sie wolle, wir
Neiben der festen Zuversicht, daß Bayers Bolk seinen edlen Kßnig
ind seine tapfere Arm e nicht im Stiche lassen wird“
Ein Berliner Correspondent des „Schw. Merk.“ schreibt: Die
Antwort des Königs an die Reichstagsdeputation läßt keinen
zweifel bestehen, daß die Moltke'sche Grenzlinie, Eljaß, Deutsch⸗
othringen mit Metz, unter allen Umständen von Deutschland fest-
gehalten wird. Ju diesem Sinne wurde in allen unterrichteten
reisen die Verheißung der Antwort aufgefaßt, daß die Waffen
richt aus der Hand gelegt werden sollen, bis Deutschlands Grenze
jegen künftige Angriffe sichecgestellt ist. Dies der Ration bei der
Annahme der Kaiserwürde vor Europa verpfändete Wort wird zu⸗
gersichtlich eingeldet werden. Wegen der Annahme der hohen
Würde ist in der Erwiederung des Königs die Zistimnung auch
ꝛer Vertreter der Nation vo behalten, was ersihtlich auf das noch
usstehende Votum der südceutschen Kammern hinweist. Der Koͤnig
at den Frieden noh nicht in nahe Aassicht st llen tönnen. Darj
man Privatnachcichten aus Versailles glauben, so könate sich Paris
        <pb n="780" />
        wenn nicht ein Bombardement die frühere Uebergabe erzwingt, noch
elwa bis Ende Januar halten. Diese Uebergabe rührt auffälliger
Weise von derselben Seite her, die früher die Mitte Dezembers als
den wahrscheinlichen Termin der Kapitulation bezeichnet hatte. Man
war also zu optimistisch gewesen. Im Uebrigen wird aller Wahr-
scheinlichkeit nach die Uebergabe von Paris die Zetgenossen ein⸗
mal, ähnlich wie die von Mezg plötzlich überraschen. Und auch der
Frieden dürfte später mit irgend einer ano aymen Regierung, wie
man sie genannt hat, leichter und rascher zu Stande kommen, als
sich überkluge Leute vorstellen, die nach Wilheimshoͤhe oder ähnlichen
moralischen Unmöglichkeiten ängstlich ausschauen, und um einer
augenblicklichen Verlegenheit willen, die deutschen Waffenehre ge⸗
fährden mö dteu. Man sieht die Sache im Hauptquartier, sicheren
Anzeichen zufolge, korrekter und ruh'ger aii.

Berlin, 23. Dez. Wie wir vernehmen, sollen einstweilen
30 Garnison; oder Besotzungs-Bataillone, das Bataillon in der
Stärte von 600 Mann, errichtet werden. Es kommt diese Zahl
der Stärke der Landwehr nannschaften gleich, die bisher in Nord⸗
euischland zur Bewachung der Kriegsgefangenen verwendet worden
ist. Wenn die Letzten der noch in Deutschland befindlichen Land⸗
wehrbataillone auf den Kriegsschauplatz abgegangen sein werden
vann sind dort 268 Bataillone oder 268.900 Mann Landwehr
mit 18 Jägerbataillonen, also nahezu 300,000 Mann konzentrirt,
welche die Etappenstraßen von unserer Grenze bis nach Paris und
von Paris bis zur französischen Merresküste, sowie von Stiaßburg
heziehungsweise Belsort bis Lyon und von dort bis wieder nach
Paris bejetzen werden.

England.

London, 21. Dez. Die ‚„Morning Post“ berichtel von
neuen Verhandlungen, die in Gang gebracht worden sein sollen,
um einen Waffenstillstand in erster Linie und dann einen Kongreß
ind die Beendigung des Krieges zu Stande zu bringen. Diese
Pourparlers sollen von den neutralen Mächten unterstützt werden
und ihr Ausgang haupisächlich von den in Versailles gefaßten Be—
ichlüssen abhängen

LTondon, 22. Dez. Der „Daily Telegraph“ meldet: Die
franzosische Regierung wird Thiers als Vertreter zur Londoner
Zonferenz senden, die Anfangs Januar zusammentritt.

Mußbach und Friedrich Götz von Kühardt, Niloleus Spitzfaden
von Frankweiler, Georg Huth von Speyer, Jalob Hartmann von
Speyer, Johann Hofmann von Ramsen, Jakob Karcher von
dirvheimbolanden⸗ Otto Stahl von Landau, Ceristoph Ries von
Zweibrücken, Jacob Kohl von Höchen, Peter Börstier von Nute
sersiadt, Loren; Dilgert von Duͤrkheim, Peter Lauer von Stein-
venden, Heinrich Weiuland von Gersheim. Bei vielen sind die
deimathsorte nicht angegeben. J

Groß⸗Geranu, 18. Dez. Die hiesigen Erdbeben setzen
mmer noch ihre Thätigteit fast ununterbrochen fort. Stärkere Er⸗
scheinungen siad jedoch in diesem Winter verhältnißmäßig selten.
Tine solche erschreckt heute Morgen wieder die —RE5
Hegend um's Uhr 80 Minuten durch Rasseln Zer Fensier,
Thaͤren, Defen 2c., vberbunden mit einer Seitenbewegung, die
dampen und andere Gegenstände in Gefahr des Umfallens brachte
Zualeich war die Erschütterung von einem“ plötzlichen Vertikalstoß
begleitel, den die meisten Leute als von unten nach oben em pfun⸗
den haben wollten, andere jedoch als ein plötzliches Hinabsinken
nit jolgendem Aufstoßen, wobei die Balken und Pfosten der Wände
tark krachten. Die Erscheinungen dieses Winters zeichnen sich fast
alle durch ihr zerstreutes Auftrelen aus, indem die Gruppirung
von mehrecen zu einer Periode von einer oder mehreren Stunden
Dauer fast ganz fehlen, während im verflossenen Winter solche Pe⸗
ioden fast jede Woche zu beobachten waren. Der einzige derartige
Fall fand in der Nacht vom 29. zum 30. November statt, wo
swischen 1q Uhr 45 Minuten und 2 Uhr 80 Minuten 13 Er⸗
cheinungen zur Verzeichnung gelangten.

7 Insterburg. Bertha Weiß, der vielgenannte weibl iche
Fähnrich mit dem Eisernen Kreuz ist zu 4 Wochen Gefängniß ver⸗
urtheilt worden.

Volkswirthschaft Handel und Vertehr.

(Wiederaufnahme der Pack⸗tbeförderung zur Armee betreffend.)
Mit Bezugnahme auf die Ausschreiben von 26. v. Mts. und 13.
dieß Ne 14088 und 14842 (-Feldpostcircular Nr. 21 und 22)
vird hiedurch eröffnet, daß vo m 25. Dez. 1fd. Is. anfan⸗
Jend wieder Privatpakete an Angehörige der bayerischen Armee
velche si entweder dei dem kgl. Armeekorps in Orleans oder
zei dem igl. 2. Armeecorpz vor Paris befinden, oder in Rancy,
Lagny oder Corvdeil stationirt sind resp. von den an le zteren
Orten bestehenden bayerischen Feldpost-Relais ihre Sendungen in
Empfang nehmen, zur Beförderung angenommen werden können.

Die Bedingungen der Annahme und VBefoörderung bleiben
dieselben, wie disher und wird auh bei diesem Anlasse den kgl
Bostanstalten wiederholt anempfohlen, auf die Dauerhaftigkeit der
Berpickung nach den deßfalls erlissenen Vorschriften besond ere
Ahisamkeit zu verwenden, und uamentlich strenge darauf zu balten,
daß die Adresse nach ihrer ganzen Fläche fest auf die Sendung
zeilebt und die Verschnürunz daher niemals unter der Adresse
angebracht sei. vn —

Munhen, 22. Derz. 1870. J
(gez. Baumann. Le Sage.

Vermischtes.

4GIn der bayerischen Verlustliste Ne. 44 und 45) finden
wir folgende Pfälzer: Todt: Franz Falciola von Speyer
Fustav Schubart (7) von Speyer. Ber wundet: Max Stadtec
Setondjäger von Germersheim, Mich. Moosbauer von Wolfitein,
Joseph Benz von Germersheim, Jakob Ruffing von Zweibrücken.
Joseph Stadlm yer von Landau, Franz Kirmamer von Landau,
Fakob Schoner von Mehlbach, Friedrich Oestreicher von Gerols⸗
Jeim, Johann Degel von Philippsburg () Ger. Z veibrücken,
Johaun Haag von Blickweiler, Daniel Rauch von Oberauerbach
heter Rupp von Zweibrücken, Conrad Ballein von Haßloch,
Ivhann Theobald von Herxheim, Orto Dabl von Feilbingert.
Joseph Hofminn von Ludwigshafen, Wilhelm Hoff nann von
Tüaeukandel, Jakob Lauer von Maxdorf. Jokob Hoffmann von

Mobiliarversteigerung.
Mittwoch den 4. Jänuer 1871, des
Vormitiags um 9 Uhr, zu St. Jusbert,
in ihrer Wohnung. lassen die Wittwe und
—
hostexpeditors Friedrich Lejeune umzugs
Jalber folgende Hausmobilien versteigern:
3 Zettladen mit Springfedermatrazen,
2 sleiderschräuke, 1 Canapee, 1gepolsteter
Sessel. 1 Sopha mit 4 gepolsterten
Stühlen, 1 ovaler vnd ein runder Tisch
I Vendul, 1 Spiegel mit Goldrahmen
2 Uhren, 2 Nachitische, 1 Waschtisch,
1 Wiege, Stühle, Küchenschrank und ein
üchenschaft, Messer und Gabeln, Stän—
der und Bütten, Bilder, Bücher und die
Kleider des Verlebten, überhaupt Haus-
und Küchengeräthe aller Art.
Sorn, kgl. Notar.
Wohnungs-Veränderung.
Ich zrige hiermit meinen verehrlichen
Zunden und Freunden an, daß ich jetzt be⸗
dons Paul, Schneider Gvormals Wtb.
Daubhaͤuser), wohne.
Tüncher Lang.

Gantversteigerung.
Donuerstag den 29. Dezembder nächst⸗
Jin, Nachminags 2 Uhr werden durch den
Iuterzeichneten in der Behausung des Wir⸗
hes Peter Schmitt dahier von dem
Hautvermögen des Peter Läng iju St.
Jnoben 7.
28 Zentner feines Weißmehl,/
180 Pfund Knethmehl,
70 — Bollmehl7
25 3. Fußmehl,
140. Blumenmehl undd
22—24 Alafter gerissenes buchenes
Scheit holz
zum Nutzen der Gantmasse öffentlich und
gegen baare Bezahlung zur Versteigerung
gebracht. wes
St. Inobert, 23. Dez. 1870.
Boos, J
probisorischer Moss perwalter .

Bekanntmachung.

Mit dem Beginne des Jahres 1871 soll
in der Stadt St. Ingbert eine Fortbild⸗
ungsschule errichtet werden, und nimmt
diese Schule am 4. Januar 1871 ihren
Anfang.

Der Unterricht, welcher sich vorderhand
aur auf Elementarge genstünde erstredt, wird
anentgeldlich an Z3 Wochentagen durch die
zeiden Lehrer Herr Baron u. Drumm
ertheilt und zwar: Mittwochs und Sams
ags von Abends 7 bis 9 Uhr und Sonntagẽ
von 3 bis 5 Uhr—

Diejenigen, welche diese Schule besuchen
wollen, haben am Mittwoch den 4 Januar
1871 Abends um 7 Uhr in der Schule
des Hr. Baron zu erscheinen.

Si. Ingbert, den 21. Dei. 1870.

Das Bürgermeisteramt
Shandon.

*4 SCVCCS.

isevtische Krämmpfe (Fallsucht)
ieflich der Copecialarzt für Epilepsie Doctor O. Killisch
in Berlin. je bil. Louisensraße 45. — Bereifs über Hundert gebeilt.

4

—
Kedattion,. Druck und Verlag von F. X. Dementz in St. Inabert.
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        2225
53558
22 587 —3 —
2 282 222a5
2 5533 583 — * —
252358* 27 58*
* —A 3353
—A ———— 335 8257
35535 533 — 837
—323——3 ———— 58338 —
335353335* ; 2 —— 2588
3333 3458* 7
323 532537 c2 — 287 —— 25 2* 23
2323— 2 2 88 5*25 50338
38858 337227 242 367 888 52337 * 837
255 — —— 13257 333357 33 c—38
7 R*9 —3 —e * * ß
151337 35 J—————— —
— * ⸗ 12 7
53s65355588* 3B587 — 533 — 2 523 238 52— 233
22 333357 —223 337535 383 3 —— 3332533 33 —————— *23
——— —— ——— 5235232 8 5533 882 285 E 523 2
8 57 38656 78 28 3 — Z242 8 5—x 7 5 5 2 *
3 3 228 * 55322 5 23 —A —— 5353* * *2 ö 3
— u⸗ ——— 2 5225 235 r 523
28 5333327— 25 38 *282 2553 * 22333 222 m2 5* Ec
232253 5383 —3. *7 * — 53323288 538 —2
2 15 73525 38532 733 — X * 333383 35558 —25*
— —A 38 5388 7333338 —A—— — 2525
3 3833333675 533553 33 53 235533 8*8 5
* 38573233 227 B —— — 222 2 2 3755533 353 33833.
— 8 3 — 323 25 Z2 5555 —A — 55* —A 558 — 2
2 — * * —— 3 — —— — — — 587 — *
— 2 — * 2 —— 8836 52235 —3 — 2533 22
E—— — — — — 358 X5 *38 228 8. 3333835 5321 — —27
———— 28 z2232 — 25282 8* — 5 523 53 —— —
*5533 3365 EIS 55 —8 z325885 A— A— ————
335 3233 5335223 323237 Z48 57333537 7 5328 —
33375 —38 328 a 5 3 7177373 — 5—
5 2 — —A 8* 7 —8335333 —8 —— —m ?
* — —— —— ã 835*8* 25E50 —— * 2233
555 3* —A 2 2734 52 — A 38 A
—— — 22532* 323583 z2332387 35357* —8
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* 53 238332355 2 2 ——— 3585333538 —— —
—0 2 235333337* — 8 —B — —
— 5553 2 — 3538 2 23 3 5353 55*22
—A 38 —A 225 28 — 38 — 25 5022 2255 z3324 235
J 5328 5333z33
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2223 535 25 32 37 338533332 —
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22. * 2852227 83
3 2232.53 535355 233 358733 33323533333 5
2 5 3 2 2 — z *
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23555 —3538 3583 5
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3—252 53457 — 3335 2——— —23——3385 55
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533885 522—833333—3538—38833 85335*
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—A—— 53530 535 5551 —753 5738
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5255 ————— ———— 5* —5*532 5228 — —A
3 —2252 75 —5— 233733 —* 555353 325552 2533852323278
30 —— E223 33333335* 2538 38324 23— —— ——
—A 235 8362 33837335 5 55 323338 2 A
235235 55 757 * 353382* 8 42423 33 3335334 *8
2—255232 2558 — — 332 3538 353553383
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— — 7255 * s— 88 —5 33338 323337328 —A
333753335873 5535 335555 * 25 5323 3738 3338
3533372535 —* * 25835585—5 23 * —— — 3 — 22 388*
2 2222 ——— 2352 *22 — *— 32 5 2238385 —
z 2 538 5——58* 547 5 258 *· 5** 5522 8223875383
52255 *2* 2 22 2 — — —— 257. 5 ——
253833833 223 I32— 5235355 32355 — 2—537225 255* — 55
— —— — Eð 5 2 52 557 S— 35 535223 5223 — 232
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2 3837357 —23** —— 568 53558532 553873
——— 5—32823825 * 42 z23 5z23 25 83324533 52235
* — 2225 22 5*52 85* * * — ———— — 3738785553335
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23333528 — 228334 8332317 33 53835835 5
3 8 —222322* ———— —
— 5352 — 2239 2533E85 5 — 22* 28 5 — 2
* ⁊ * 6 — —2 —X ———— S528* S e* — 22272 —
—— 22 3 225 * 253552 353322 —8 — —
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538 22335* A 123 — 252 2335325 S — —
* — —— —— * 2* —2 2 —* 3 28 * 8 223
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E 525385—577 3 838s2 322353
552355 733s7 73
8 2788 3333333333323358
333233*
—A
* — 22
— * 245
— —— 235
2325 53233 — 3883*32 —5 72
5335253553353533 — 38 — *—8255
853228 23S735 XMAMS 23566 — 22 m— 5322
25553 533533 235355335757 5 33337 53
i— — — — — —A 52 i —. 2 —5 — * 325
* — 2— — — 7 5 233 * *22 —— —— 55 — 3235 — — ——A
5.3 * *5 * 252232 F AA 2 — 3 —H * —
—— * 8 — —A — ——ã— — —— —322 — 00 ——— —
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5s 5 —A—— 28 IEIS 335385 —232338* 235532 5 *
5*25858 75333 35 728737323 3335* 5528832335838 35 2823
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        —W 2* 2 * 2 2 2 * 2*

35352533853 238 335353 238 7823233906333
— —33—7 253285 2333 33223 53 32833533 323

— — 2 23222 8 3 * 253*7 8 7*
2 83 388333 2838332 832858
—— j 2 — 2232 57 — * — 23 8 2 8 23 2*8*
37 356333333335332 2, 335333333333535
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3 333 2383833366

2* — — 22 5 2 2 2 — 2—7 2 — —*.23
35—333333558 —533 33 33237

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5235 3333 3333— 333 527 —33233233
325332322 * 5238337 5 552353233 23322.3 2 4*
2 3353*33 3 233232232332.238 2 2 — 27 332.3 28223
33383 533 438 3—
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253352322 27 33232757 3 5853 *23057 — — —

— 58 323. 5352 — —
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2223238 —6 5235323. *7328 2235 —
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223355333 3 — —83.83 *23 7588 63
2353——2 — 3333 — —333333 535553 28 3*

17 * * 2*9 58 —38222352432 2 **2 * J
387333333 8333 32373 83335353333 3633383635338
8522235 12232 —— 5625 22338532
2 —23332353 377335353233 33258 —252223323 —
23*3 83 53333233339 7 3235 2—268383
3————3 383 —237338 575 323578233353
5232353333 253333753253253235 —28 32523283333532
3833252 25 3383 8 255 J3—222472
22182
41 28* ——
5824585 327 3 5538335138
———— 3853 3 2335 · 35 2 2.53
35 32575 7333535333 J
2* * * * 8 —* —8 23 3523 * 23.5
* — 7.37238 75,35* 3 — — 531 ——
— 15223 —227—— 3 5* 38*2533 33 33*
3*338523 33233225 523833333 *23258555 2
22 — — e* 2 2 —
233 55 8 — — 8 2 I332834 m — 353532238 255905592786 —
8 J 3 2* E. *
2 *3.334355 —353 5323—53333.5
* 2 —* 2 — ** —W
— 1785* 2334 —— — 53222 3228 53 34 *
122333 238388 23353332333333 2*1583532 3822338 2324
83323 3 —3
2 —UA—— 2233 332 5 5* mp. 32 3232—* 6* 7 2
— ——— —— —— 228 — 53. ⸗ ¶ 38 33 —83523
22 235 38— XA 5212 2 2 x* 8S 32. 2 *. — *3 228
22. 3 — 23. 2 * 2 — 2 —* * —A — 5 2
523 2885382 ã3 57 2553328 2583 *5*8
3 2 338 33575
3 — 5 8 z3252 8235825 * 3233
3383 53533385233 3835
7238332. 383 —* —— — 322372 —— 53—32358. * 2
23335335 2865 25.2 00 2323 2.2 2. 3* D— 3235* 2322 — 3* —
— 2 4 — 2.8 232 32. —AA x— 2 ——— —B 2 — 7—
2 5132838 *237 —A—— * — ———
2232 i * 25 A ꝛ —5 * E82 2
232388 7 33333*832 332335353 333 3338
2 3553582335333 * 3383
2 2 — 2. 25 —A — —2 ———— 7 2 * *
Sa*22.3* 2 5 3 —A — —55 5532
2 52 6833 23 1* 55332 e⸗ 3 —235 2 —
2582333 5235383 —33 3285* 28 532 55538 873333
322835887 338355—8338334 52 3253235 57333 2553325
* —A — — 2 *23 55 23352 353235 2*52
8 TXA — — 2 —22 2 52 2. 32 *3 5535 2. 537
5228* 2.* 723535733333337 5 58 ——
2335353 3335353753537 s—332
153323335732232 r a
* v

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*32223 *
*4
8 J —* 8 —
5333355 538 333 **
—2 e 8 5
J 23335— 728
53333335 a *23 2332 5* —8
2..3365 3 2
— 7 2. — — 3 — —2
53 3 732535 A —A 2 3. 33 37
38 733 A— *8. 3385 2*
23252 22338 528 3 2
ehe 353238388385 8
* 3. 3 2. 2* 3
253 2 333533 72 57228233 —z533 *
2 32332837 —323 —*
35533 *
2227 —Se *
385—355* 53⁊ — —
3235 — 83.5.*3 23332* J
63 352583 5
3383 4
J—— 255 s 228 33 2538 2
—— ——— 2 5282
J 83573 s
35**8 — 35235 2M7. *
3 * 2225 2333 ———
5 *7 5*33 2 2 2 78
1555837 — 55823
375235* 23382* J—
235 52* 15 85
———— 2. 8 *
838 —58 *
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220— *52 223
— 6—73832268* 275—
—2, 52 5 2856 33 538837322 w
5 3 36
2372 2 B 2 — —
353— 223823 *3533 7*35383333537 2233
—3333333 2333535537
* D * —
5*2 *223532333 2223 38 3 7525233553
* *258 33333553335 7 532 8
2 —233223. 538 72 535232324
223 33 73—33325 22 8 3 553 33 — 5253328
2235333 382 2522283828533*35 2.5
25823353 5s3 552 * —— 3
53—23233532388* 3335.53 *23 3725 —33823
2 — 2 223558*8* —— 2.2 *22* 225* 2223 k273
*.5* 753333335333353533* *7333555328
233332333 s2335322*
253 *532235 —A — J—— 236335
— *55 5 —— 8 225353 23* 7 3 335
7 —3 * *20 *53383 22332 S* 2 83
*23 2 *3228722 32*52 75335 332
22237 . 2352z5— 2 222—33 — —
225 —* 228 2 —2 * * 533 3 2225 23258
28233 5—5323733558 5 5582 3233383* *
* —5 —V 2 —8 *2. 522523
255355 333 ——3367
22 22 37523 2322335 8 *
33835383*832 28753 5335533 —5057—
2 —— 3 —3530 *32 2 —66—3 23 22
832 52355333— 23 3z5 . 8*03 2. *8
*FD47
32338 853 222 4
2 525 * —9 22 3 2 28 22225 5*
w 2 83 55— 3727282235 — * s—252353
— —— 2.28 — 2 7 522344
—
325E33323323

*

8

—

J J *
5 34
        <pb n="783" />
        —D—— —6 ide
t e eeate e 9 r J ie itn u *
z ν: — 27
— — — 142
der St. Pnenerter Anzéeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗- Donnerstags⸗ und Sonntags
Zunmier) ericheint wöckentlich vi er nal Dien z3tag, Donnersta g, Sams tag und Sannatag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. od

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Vlattschrift oder deren Raum berechnei.
M201. cet e! Donnerstag- den 29. Dezember 1870.

*8

jelben an Offiziere und Mannschaften des k. baherischen ersten
Urmerecorps zu vertheilen,“ die sich unter ftattgehabten jchwierigen
Berhaltnissen besonders ausgezeichnet haben.
München, 27. Dez. Der Reichs aths⸗Ausschuß beantragt
mveränderte Annahme des Verfassungsbünduisses. 5
Munchen273Dez. Jörg/ derBerichterstatter über die
Lersailler Verträge, beantregt, die Verträge abzulehnen und er—
aeuerte Verhandlungen: mit der Nordbundsregierung anzuknüpfen
jum Zwecke der Bildung“ eines weiteren Bundeß mit dem engeren
des künftigeü deutschen Reiches.
.. Die „Linzer Tagespost“: brachte unlängst einen Artikel, über⸗
chrieben: , Der Bischof von Pafssau?, Nworin demselben warme
Anerkennung für seine deutsche Gesinnung gezollt ist. Der Artikel
heilt am Schlusse einige Stellen aus einer Prediat mit, die der
Bischof am 29. Nobember im Passauer Dome gehalten hat. Er
iußerte da: „Der König von Preußen ist Protestant, aber er ist
n frommer, gottesfürchtiger und christlicher Fürst, der hochbetagt
ein Leben für Deutschlands Ehre und Sicherheit einseht amd in
einem beispiellosen Glücke nicht sich, sondern Gott die Ehre gibt.
Er soll der Führer Deutschlands sein, Gott hat ihn dazu berufen.
Unser liebes Bayernland gehört zu Deutschland, es Joll und muß
Deutschland. nit Deutschland auf das engste verbunden sein, und wenn hier
Muünsch en, 27. Dej. VDer bayerische Landiag wird also unter meinen Zuhörern Väter, Muͤiten, Gatten und Kinder sind,
eine Thaͤtigkeit fin dicses Jahr ruhmlos deschließen denn in den, deren Söhne, Gatten und Väter auf den blutigen Schlachtfeloern
Sitzungen, welche die Kammer der Reichsräthe morgen und die Jefallen sind oder noch fallen werden, die sollen ihre Thränen
Abscordnetenkammer am Freitag halten wird, werden Beide, wie rocknen, denn der Pteis, um den ihre Lieben das Leben geopfert
zie Taoesordnungen ausweisen, sich mit ebenso bedeutungslosen, aben, ist ein hoher und würdiger, sie haben mit ihrem Blute
Gegenständen beschäftigen, wie es in den jüngsten Sitzungen ge⸗ Deutschlands Freiheit, Macht und Ehre erkauft.“
chehen ist. Bezüglich der in der Ktammer der Reichsräthe zuz Berlin, 20. Dez. Die Goͤttinger Unidersität wurde von
Berathung kommenden Besetzentwürfe, provisorische Steuererhebung der Dubliner aufgefordert, sich einem Monstreproteste der Gelehrten
»ann Erhoͤhung des garantirten Zinsfußes für neun zu emilirende der Welt gegen die Bedrohung' der wissenschaftlichen und Kunst⸗
ofälzische Eisenbahnpapiere betr. beantragen die betreffenden. Refes schätze durch die Belagerung von Paris und einer Monstredeputa⸗
renten unveränderte Zustimmung zu den Beschlüssen der Abge- ion an die englische Regierung um Einmischung anzuschließen.
duetentammer· Wabrend ·nach Zeitungsnachrichten Dr. Joörg die Goͤttinger Universität wies dieses Ansinnen in einem langen
nit feinem Referate über die Bundesvertyäge bereits fertig ist, Schreibeu energisch zurück. Es heißt in dem letzteren: Die
njerlautet von einer Vollendung des Referates des Hr. Reichsraths deutjsche Wissenschaft betrauert bereits unter den gefallenen Helden
wn RNeumayr über denselben Gegenstand noch nichts. — Ueber ꝛinige“ ausqezeichncte Gelehrte“ und hoffnungsreiche Jünglinge in
»en vielbesprochenen Pariser Luftballon wird dem Stadtamhofer zroßer Anzahl. England aber moͤge uns mit Einmischungen jeder
Volksblatt“ aus Zwiesel u. A. Folgendes geschrieben: Der Urt vom Leibe bleiben.“
wallon hat eine Höhe wie das Zwieseler Rathhaus. Auch ist er Berlin, 27. Dez. Der „Staatsanzeiger“ enthält eine
dicht umstrickt, daß an den Stricen 102 12 Mann zu wager Rote Bismarck's vom 14. Dez. an den nordd eutschen Gesandten
zatten. Den Ballon trugen 30—60 Männer. Er hat eine Weite in Wien. In derselben heißt es: Nicht allein die Rücksicht auf
wie ein Haus, der daran hängende Korb einen Durchmesser den Prager Frieden, sondern auch der Wunsch, mit dem mächtigen
jon 5 Fuß. Der Ballon heißt Monde, ist von Seide, mit Gute vefreundeien Rachbarreiche Beziehungen su pflegen, welche der ge⸗
mpercha angestrichen und riecht fehr übel. Das Ankerseil ist der meinsamen Vergangenhein, wie den Gesinnungen und den Bedürf⸗
issen und der Anker fehlt ganz. Auch war bei den. Niedersinken nissen der beiderseitigen Bevölkerung entsprechen, veranlaßt mich,
dei Zwiesel leine Person in demselbenn. der österr. Regierung. den Standpunkt darzukegen, weichen di⸗
Münqen, 27. Dez. Der V. Ausschuß' der Kammer der Regierung des Königs bezüglich der Reugesialtung der denlschen
Abgeordneien hat nach erstattetem Vortrag des Abgeotdneten Hauck Verhaltnisse einnimmt. Die Noie sPpricht die Ueberzeugung aus,
e Beschwerde mehcrerer pfalzischer katholifcher Dekane wegen Ver⸗ Desterreich erwarte und verlange nicht, daß die Bestimmungen des
assungsverletzung durch eine die Einführung von Kommunalschulen Brager Friedens die gedeihliche Entwicklung der deutschen Nachbar⸗
n der Pfalz normirende Ministerialentschließgung vom 27. MNärz änder erschweren sollen. Den nationalen Best debungen und Bedürf⸗
869 mit 6 gegen die Stimme des Abgesrdnelen Louis als zu- nissen des deutschen Volkes dird die weilere Entwicklung Deutsch⸗
Hsig erachtet und beschlossen, daß an den Koönig die Bitte um ldnds eine Stetigkeit und Sicherheit verleihen, welche don ganz
Lbhilfe gestellt werde. kuropa und besonders den Nachbarkänderu · Deutschland nicht allein
München, 273 Dez. Der König von Preußen hat un- ohne Besorgniß, sondern mit Genugthuung wird begrüßt werden
er'm 22. d. an den General v. d. Tann folgende Ordre erlassen: onnen.
Das Ihnen untergebene k. bayerische J. Armeecorps hat fasi drei Srankreich.
Nonate unmittelbar am Feinde gestanden, in dieser Zeit zahlreich⸗ Bordeaur, 26. Dez. Heutesand eine große Revue über
—X und Anstrengungen erduldet, wie selten einem die 184 20,000 Mann zählende Nationalgarde von Bordeaux flatt.
Lrubppentheile zugefallen. Sie haben sich in dieser Zeit vielfach Fremienr hielt eine Ansprache, in welcher er sagte: Die Regierung
Unfpruch auf Anerkennung erworben, in deren Bethätigung ich st enischlossen, jede Gewaltthat und jede Realtiion zurückzuweisen,
Ihnen hierdurch den Orden pour le möéritô verleihe. Mit dieser die Republik allein kann und wird Frankreich retten. Ulle Na—
decoration lasse ich Ihren jetzt, wo das Armee Corps in sein onalgarden und die der Revue anwohnenden Menge zeigten großen
cheres Verhältniß zur 3. Armee zurückkehrt, auch noch beifolgende ẽnthusiasmus und riefen: „Es lebe die Republik!“ Alle Offiziere
Hꝛð riserne Kreuze zweiter Claffe zugehen und ermächtige Sie, die⸗ hwuren, die Republik zu vertheidigen.

—J — — —A tte i j
—B—— Telegramme.
Versaitle se 26. Dez rAm 26. erreichte General Man⸗
zeuffel in der Verfolgung“ der feindlichen: Nordarmet die Stadt
Albert (Albert liegt an der Straße von Amiens nach Arras, un⸗
reführns Meilen nordöstlich von ersterer“ Stadt), wobei Gefangene
ingebracht wurden. Vor Paris unterhielt der Feind am 260ein
virtungsloses Feuer aus den Forts.ue . Podbielstyn
Dere 8sden, 28. Dez.n Dasss Dresdener Journal meldet:
Nach einer/ vom sächsischen? Corps- Commandeur. eingegangenen
Meldung hat heute Vormittag vor Paris die Beschießung des
Mont Avron begonnen. (Mont Abpron liegt auf der Ostseite von
Paris, zwischen Rossny undder Paris-Straßburger Eisenbahn. —
: Berlin, 28. Dez. Die Provinzial-Correspondenz sagt:
Die Beschiezung des Mont Avron sei eine wirtsame Einleitung
zur Beschießung der nächstliegenden Forts, sowie der nächstliegenden
Stadttheile. Der Erfolg sei um so mehr gesichert, als ein An⸗
zriff von Außen nicht zu besorgen sei.
Lille, 27. Dez.“ Hauptquartier der Nordarmee in Arras.
Torbie, Albert, Acheux geräumt. Faidherbe hat die Eisenbahnver⸗
bdindung unterbrochen. Die Nordarmee ist um Ärras concentrirt.
        <pb n="784" />
        pelagien.
Boüqsel 27. Dez. Independance bringt folgende Nach⸗
cichten: Ha ver'e, 22. Dez. Die Vertheidigungsmaßregeln werden
—V— Vorwiarich der Preußen
jegen den Ponwescn wied erwariee.5
Brufsel, 27. Dez. Die“ Indeh. meldet Ais Bordeaur
31. d.: Trochu hat am 21, d. Pierre Deschamps mittelst Ballon,
nit einem eigenhändigen Schreiben an Gambetta gesandt. Des⸗
hamps sagt aus, daß Paris höchstens noch zum T. Februar mil
Zebensmitteln dersehen sein Die Provinz müsse bis dahin Paris
efreien oder dieses einen verzweifelten Angsfall unternehmen.

Joitswrhsche nñdel und

Mit dem 1. Januar 1814 wird wischen dem norddeutschen
tZunde und Dänemark, bFrankceich, Großbritanien, Niederlande,
orwegen, Portugal, Rumänien,“ Schweden, Schweiz. Spanien,
Bereinigte Staaten von Amecrika ein internationaler Verkehr mit
dorrefpondengtarten eröffnet. Dieselben müssen genügend
rankirt sein und können auch rekommandirt werden. Nach Belgien,
Italien und Rußland lönnen noch keine Korrespondenzkarten ver⸗
sendet werden. T⏑ 3—
—
CG

Bermischte éν
Einꝰ Zeichen der Zeit. Aus Saireg en wird· mitgetheilt:
xis hier das Siegesfest von Sedan durch allerhand Straßenauf⸗
—E In vwenen sich selbstverständlich die liebe Stra⸗
Fenjugend stark betheiligte, dam so ein kleinet Knitps von sieben
Jahren zu spät zum Mittagessen. Zu Hause angekommen, wollte
e fich sans sagon über die erkaltele Suppe her nachen, wurde
der don der Mama ernstlich bedeutet: „Erst beten.“ Gehorsamst
legte det Kleine den Loffel wieder hin, faltete Die Händchense und
veteie:: .—
Lieber Gott magst ruhig sein , 2
3 Felt steht und tzreu die Wacht am Rein.
Amen“
PIn Ingolstadt macht dier Oberstengattin Mühlbauer
bekannt, daß ihr Sohn Karl, Lieutenant im 10. Juf.⸗Reg., am
8. d. Hits in der Schiacht bei. Beaugench seinen bei Weißenburg
ind Sedan »gefallenen Brüdern in den Heldentod gefolgt ist. Die
Hrabhügel der drei Brüder bezeichnen nun den Siegeslauf der
Deutschen von Weißeuburg uber Sedan an die Loire.“ Der
Bater der drei für das Vaterland gefallenen Brüder steht als
Oberst im Felde. —— ———
Breunsi —
gereinigtes Lampenöõl.
peroie———.
V Sienrieren
Nachtlichter- —V
empfiehlt 21 a
Fritz Pauzerbieter.

—
——3

Dat reichhaltigste und daber billigsse Unterhaltungsblatt
AV Zweifel das Neue Bilati fein.
Kachdem dasselbe in dem verflossenen Jahre eine selteire Reihe
zon Beiträgen“ der hessen Schrifisteller und Dichter wörunter
Pamen wie Bodenstedt, Freiligrath, Holtei, Rodenberg, Geipel,
Brachvogel, Kinkel, Gottschocle! Kurnbergerz Lammers, Elise Polko,
Bilbrandt, sowie Illustrationen gwone und: nach den ersten Künst⸗
ern brachte, als Becmann, Driker, Erdmann, Geutz, Hünten,
diddemann, Kröner, Knibe,Lossov, Munkanczy,Oberlaender,
Sinnler zc. wird dem Neuen Blait pom neuen Jahrgang au
An bollftändiges Modeblotte gratis beigegeben. Dasselbe enthält die
reuesten Moden, Häkel⸗, Stricken: Stick⸗ und Schnitimuster zur An⸗
ertigung der in den Madebildern dargestellten Toiletten. Bei diesen
Zchnittmustecn ist ganz besonders eine Neuerung von großem In⸗
eresse, die dem schönen Geschlecht eine bedeutende Arbeit, welche
nit“ den bisher veröffeutlichten. Schnittmustern verbunden war,
vesenilich erleichtern wird. Dieselben sind vämlich in dem dem
Keunen Blatt. beigegebene Modeblatte in verschiedenen Far ben ge—
xuckt, wodurch das mühsame Heraussuchen der Muster zum großen
Theil wegfällt. Und was kostet das Alles 2.45 Kr. Südd. Währg.
yro Quartal! Keine Hausfrau sollte versüumen, es wenigstens mit
Nem Sugactal des neuen Blattes zu versuchen. Alle Postämten
und Buchhandluugen nehmen Bestellungen an. 2
Ankäufe, Verkäufe, Pach—
tfungen u. Verpachtungen
on Hotels, Hauiern, Gütern, Brauereien,
Wirihschaflen, Mühlenꝛc. werden durch
Ausschreibn ngen in. dafüt geeigneten Zei⸗
ungen am sichersten und reellsten vermittelt,
desgleichen Stellegejuche und offene Posten etc
Die Anonneen Expedition
Rudolf Mogse in Manchen,
RNüruberg, Frankfurt a Me Wien
Vrag, Hamburg/⸗ Bremen, Berlin,
offigieller Agent sämumtlicher Zeitungen.
efleißigt sich, allen Auforderungen des ver—
hrlichen Publikums in dieser. Beziehung zu
isprechen und jst durch den intimen Ver
ehr mit der gesaͤmmten“ Zeitunsépresse im
Zlande, jedwede Anzeige promyt und reell
zu besorgen. Auch wird jeder gewünschte
Aufschluß unentgestlich ertheilt. Dis cr e⸗
iden wird in allen Fällen qufs Streugste
ewahrt, Inserations-Tarjf (Zeilungsher;
eichniß) a x'a vies und fir amc o. ——

J —
Wollenhemden
von 1 fl 80 kr. bis l. T das

2 Stuck hält Lager und fertigt die
Wollenhemdenfabrik in Nüruberg

nn der Mufeumsbrücke, in Berlin *

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Ich zeige hiermit ergebenst an, daß am
zylvester⸗ Abend, den 31. Dezbr., ich eine
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zen Flur eröffnen werde, wozu ich meine
Freunde und Gouner höflichst einlode, mit
der Vessicherung. daß sür gute Speisen
id Getränke bestens gesorgt ist.
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für Jedermauns Gebrauch in a/2, Ma u. As
Bogen sind zu haben in der Druckerei die⸗
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Frucht· Brod⸗ Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Jweibrücken v. 29. Dezember.
Weizen7 fle83 tr., Korn 6fl. 81 kr.
Getste Lreihige, —n fle — kr.,Gersie vier⸗
reihiger — fn —ke. Spelz 8.fl. 86 kr.
Spelztern — fl. — kr. Dinkel — fla
se. Mischfrucht —nil. nn kr. Hafer
3. 18 tra Kurtoffein 1 fl. — kr. Heu
fl. 260 tr. Stroh A fl 6lr. ber
Zeniner. Weißbrod 112 Kilogr. 20 tr.
ornbrod 3 Kilogr. 29.r. ditto 2 Kilogr.
20 tx. ditio 1J Kilogr. 10 tr. Gemischtbrod 2
sril. Z6 ir. EPaat Weck 7 Loth 2 kr. Rind⸗
deisch 1. Qual. I6 lr. 2. Qual. 14 tr⸗
Zalbfleisch 12 kr. Hammelfleisch 16 tr.
Zchweinefleisch 18 kr. per Pfund. Wein
24 ir. Bier Guir. per Liter, Butter 30 irx.
.. per Pfund,

Frucht⸗, Brode Fleisch re. Preise
der Stiadt Homburg vom 28. Dzmber.
— — 36:f1.
Spelz Beu fl. 35 kros Spel ytern 8rfle
r. Gerste, zweireihige u fl — kr. Gerste
rierreihige — l. Wiakr. Mischfrucht fl.
ir. Hafer 5 fl. 24 tre Erbsen —
Eh ir. Bohnen — flz bt Wicken —
fl. —ktre Kartoffelu⸗1. F5 ir. Weißbrod
in Kgr. tt. Kornbrode8, Kgr. 20 kr.
ditts 2 Kar. 20 tr.ditto Kgr, 10 kr.
Gemischtbrod. 3. Kgre kc. Das Paat
Weck 7 Loth 2 kr. Odhsenfleisch pr. Pfpv.
'te. Fübfleisch 1 Qu. 16 tr. 2. Qu.
14.6. Kolbfleisch 12 tr- Hammelfleijch
14 kr. Schweinefleisch 13 tre Butter das
Pfoe 36krea

sind vorrätchighein detr Druckerei des, Sh
Inaberter Anzeigers. 1

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Redattion, Druck und Verlag von F. X. Deme in St. Ingbert.
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Anzeiger.

— 77 73
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der St Jnaberter Anzurgerr (und das mit dem Hanptblatte verbundene Unterhaltungsblau, mit ver Dienstags-, —X

Rammer) ericheint wöchenttich vier mal: Dienztag, Donnerstage Samstag und So nIn tag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
1232 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr, die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

202amstaa⸗ den 81. Dezember 870.
IJ e —W Telegramme. e Aura — A der Stadt I
—Pearfaifses59 7 znMauensig jaben würden, ist in Versailles groß. Allein man verhehlt es
Bersauttes 29. Den. Der Kdnigin Augusta in ea wiche von die iesnerbeitBlutopfer erhengen wird
Berlin : AUnfere Beschießung des befestigten Mont Avron nit denen die Kämpfe: um Metz sich kaum vergleichen lassen dürften.
im 27 aus 76 Geschützen hat die feindlichen Geschütze zu Beziehung zu dieser trautigen Voraussicht werden auch die
r gestern und heute zum Schweigen gebracht .e.. ahlreichen Truppemachschübe gebracht, die aus allen Provinzen der
Wilhelm.“ eene Els aß und ire e eeede

311,53* I. F XF 4. deutsche Sot atengürtel um die feindliche Hauptstadt hat sich in
eie 29. Dez. 27. 8 Oberst en legzten vierzehn Tagen um nahezu 100,000 Mann verftärkt“
geuten 3 b d enstern mir 83 ompagn den 1 Ezcadron Ueber bie Zustände in Paris und dessen eventuelle Beschie⸗
and 2 Geschützen ein lebhaftes Gefecht zwischen Montoire ung äußert sich Julis v. Wickede in einem Berichte an die „K.
ind La Chartre. Der Feind umfaßte schließlich das De⸗ ztg.“ folgendermaßen: „..... Ich habe in letzter Zeit mit
achement des Oberstlieutenant v. Boldenstern; dieser schlug exschiedenen französischen Gefangenen aus Paris gesprochen und«
ich jedoch durch und bradste, bei einem eigenen Verlust 833 — pu 53 — denesn
—F . erichtet, gelesen. Der Gesammteindruck hiervon ist der, daß in
n 400 Mam, noch 10 O ffiziere und 230 Mann des Paris —* ein sehr großer Mangel herrscht, Krankheiten und
Feindes als (efangene zurüuk. xẽlend aͤller Art zunehmen, die Sterblichkeit gegen früher sich ver⸗
Am 28. gelang es der Belagerungs-Artillerie anf doppelt hat, aber in der Stadt noch Mehl, Salz, Wein, Pökel⸗

der Ostfront von Paris, nachdem der Monz Avron am v Iö i guamde * 85 — wenn
27. zum Schweigen gebracht war, den Bahnhof von Noissy 2.o sein wuß, bis wein in den Januagt hanein davon gben u
42 X. 7. ꝰönnen. Mit einer Leichtgläubigkeit sonder gleichen hoffen aber
e 33 wirksam zu beschießen und die in Bondy kanton⸗ ruch jetzt noch immer viele Pariser, daß bis dahin der Krieg eine
nirende Artillerie zu vertreiben —WFV ür sie günstige Wendung nehmen und ihnen die Schmach der
Diesseitig 3 Mann Verlust. — Tapitulation, wie sie es nennen, erspart werden möge. Im ge—
29.. z. jeimen wünscht zwar die Mehrheit der Bevölkerung und besonders

Am 29. wurden durch Abtheilumgen des 13 sachsi⸗ ille, die nur noch das Mindeste zu verlieren haben, aufs aller⸗

hen Armeekorps der Mont Avron besetzt; viele Lafetten, ehnlichste eine so schnelle Uebergabe wie nur möglich; öffentlich
Bewehre, Munition und Todte des Feindes daselbst vor⸗ erhindert aber die so übermäßige Nationaleitelkeit, dieser Fluch der
zefunden. Feindliche Abtheilungen, die sich außerhalb der Franzosen, solchen Wunsch auszusprechen.“ Man belügt und täuscht
Forts befanden, zogen sich nach Paris zurück. Diesseits ich gegenseitig mit falschen Hoffnungen, an welche man innsxrlich
ein Verlust. elbst nicht web re g de deren arfuuuns
6 eine reine Unmögltchkeit ist, und exaltirt sich zu einem unnatür⸗

Won der Nordarmee wird gemeldet, daß am 27. hen Cythufens Nuch sind die dangüch besthlosen Voltstlaffen
ʒie Festung Peronne nach mehreren Gefechten cernirt wor⸗ ehr entschieden gegen jede Capitulation, und ihr Terrorismus,
den sei. Die Verfolgung der Nordarmee wird weiter der täglich im Zunehmen begriffen ist, droht alle zu vernichten,
ortgesetztt. — v. Podbielsky. . belche dieses Wort nur auszusprechen wagen. Diese Leute haben
* gar nichts mehr zu verlieren, werden jetzt auf öffentliche Kosten
— F — — n type genährt und leben dabei nicht viel schlechter, als dies sonst auch
4Hpf iider stets bei ihnen der Fall ist. Es ist die einstimmige Ansicht
37.3 Kriegsnachrichten. aller Franzosen, welche die Pariser Verhältniffe genauer lennen,

Das Bombardement der Pariser Forts hat wie bereits tele⸗ daß es im Innern der Stadt in den letzten Augenblicken vor der
graphisch gemeldet, begonnen. Wir lassen im Anschluß an diese twaigen Uebengabe, möge diese nun durch Hunger oder durch die
Minheuung folgende, wie es scheint wohlbegründete Mittheilung reußischen Kugeln erzwungen werden, noch zu sehr blutigen
der Wiener Presse aus Berlin vom 22. Dez. folgen: Ueber das dämpfen kommen und der Pöbel der Vorstädte das Aeußerste daran
tombardement von Paris, jenes kriegerische Schauspiel von furcht⸗ etzen wird, um solche mit Gewatt zu verhindern. Ganz endsetzliche
zarster Großartigkeit, das uns die nächste Zukunft, wie es heißt, Scenen werden vor und wahrscheinlich auch nach der Capitulatiou
noch in diesem Jahre bringen soll, erfahre ich heute folgendes tfolgen; deun mindestens 100,000 wilde, zu allem entschlossene
Nähere. Die Aufsiellung der Geschütze im Norden und Süden des Blousenmänner hausen jetzt noch in dieser Stadt, deren einstige,
riesigen Angriffsobjekts geht ohne feindliche Störung vor sich. An iußerlich stolze Pracht, die nur zu vielen leeren Schein enthielt
inemn umd deinselben Tage, der in dem vom Versoiller Kriegsrathe ind zu viel Armuth, Elend Rohheit und Wildheit verbarg, wohl
zeschlossenen Programme bereits festgesetzt sein soll, wird das Feuer ür lange Zeit durch das Jahr 1870 vernichtet sein wird. Daß
don beiden Seiten aus beginnen; im Süden werden die Faubourgs ibrigens unsererfeits jetzt alle Vorbereitungen so weit getroffen
Zaugirard und Grenelle, dann der Industriepalast auf dem Mars⸗ ind, um die Beschießung der Forts in kürzester Frist beginnen ur,
elde den ersten Granaten zum Ziele dienen und zugleich der dat solche einmal begonnen, auch mit der dringend erforderlichen
Slurm auf die Forts Issy, Vanvres und Montrouge beginnen, draft und Ausdauer fortsetzen zu können, daran ist nicht mehr zu
vährend ein: fortwährend unterhaltenes Granatenfeuer die Forts weifeln. Es war kein leichtes, das ungeheure Maͤtrrial an schwe⸗
gieetre und Jvry in Schach halten soll. Im Rorden soll der en Festungsgeschützen mit der dazu nöthigen Munitionsmasse herbei
Zuhen sich auf die Foris de i'Est und Galuberbilliers richten. u schaffen, zu ordnen und auch zweckmäßzig aufzustellen. Der Oberst
Wahrheit indessen ist, daß die Zahl der vor Paris gebrachten . Räte fif. vom preußischen Kriegsministerium, welcher der
Heschütze bis jetzt 600 übersteigt, von welchen gegen zwei Drittel vesamlchef der preußischen Festungsartillerie vor Paris ift,
ie Aufstellung im Süden erhalten haben. Mehr als 200 dieser »ereinigt jetzt unter fseinem Befehl eine Artilleriekraft
Heschuhe sind von moderner Construction, darunter 10 Riesenmöis und hat eine solche Masse der schwersten und besten Geschütze unter
er miß Z1 Gentimeter Bohrung. Für jedes der 600 Belager- ich, wie solche noch niemals in der Geschichte aller Völker und
ungsgeschütze sind 500 bis 1000 Geschosse im Vorrath. darunter Zeiten einem einzigen Manne anvertraut gewesen ist. Waͤhrend
»ie langen spitzen Hohlgeschosse von 200 Pfund Gewicht für die zieses ganzen, so furchtbar großartigen Krieges ist vielleicht kein
ezögenen Mörser. Tausend Schüsse 25-Pfünder⸗Grangaten werden Bosten von groͤßerer Wichtigkeit, aber auch Berantwortlichkeit ge⸗
uüͤnf Minnten fliegen. Die Zuversicht, daß Bombardement und wesen, wie solchen der Oberst Rieff bekleiden wird, sobald das
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        vomoarobement emmai seinen Anfang genommen hart. Wenn man
übrigens häufig in Deutschland zu glauben scheint, daß die Be⸗
chießung: von Paris nur so eine Kleinigkeit sei, und man die
Beschütze nur ohne weiteres aufzustellen und dann in die Stadt
zineinzuknallen brauche, so befindet mau sfich in einem sehr be⸗
deutenden Irrthume. Die Pariser Forts sind theilweise schon sehr
tark, und man hat in den letzten drei Monaten mit Eifer und
Kraft und dem unläugbar fortificatorischen Geschick, welches die
Franzosen entschieden besitzen, alles moͤgliche noch zu deren Ver⸗
ttärkung angewandt. Auch das Material an schweren, weittragen⸗
den Geschützen in den Forts ist sehr groß, und so stehen dem
Feinde nicht geringe Bertheidigungskräfte zugebote. Es wird ein
zroßartiger Artilleriekampf werden und ganz gewaltig wird der
Kannonendonner von hüben und trüben ertönen, sobald die Beschieß⸗
ung von unsrer Seite erst einmal begonnen haben wird. Um aber
erst unsre Kugeln in die Stadt selbst gelangen zu lassen, ist die
Einnahme einiger Forts nothwendig, und son steht uns alsoein
doppelter Kampf noch bevor. Freilich, haben wir erst 2bis 8
Forts in unsrer Gewalt und können; von ihnen unste mit nie
fehlender Sicherheit ihr fernes Ziel treffenden Kugeln in die Stadt
hineinschleudern, so muß sich Paris in kurzer Frist auf Gunade oder
Ungnade völlig ergeben, oder es wird in wenigen Tagen ein
Trümmerhaufen fein.“

Ueber das Ausfallgefecht von Paris am 21. d. M.
schreibt ein Correspondent der „Wes. Z3tg.“ aus Versailles,22.
December, folgendes: Gestern hat der Feind einen größeren Aus⸗
tall versucht. Nachdem die Forts Issy-und Valérien in der Nacht
dom 20. zum 21. ein anhaltend heftiges Feuer unterhalten, wurde
an den Forts St. Denis, Aubervillers, de l'Est und Rosny gestern
morgens plötzlich eine starke Ansammlung und Conecentrirung der
von Trochu in Paris neuformirten Linienregimenter beobachtet. So
weit ich bis jetzt unterrichtet bin, kam der Feind mit fünf Divisionen
fast sämmtlich aus Linientruppen bestehend, heraus und machte
heftige Anstrengungen, um die Garde zurückzuschlagen. Wie bei
dem blutigen Kampfe am 830. Oktober entbrannte auch geftern bei
le Bourget das Treffen am heißesten. Wiewohl der Feind unsrer
Garde vielfach überlegen war, wurde er doch nach Verlauf von
312 — 4 Stunden zum Rückzuge genöthigt.« Die Garde⸗Artillerie
'onnte gestern, begünstigt vom Terrain, ihre ganze Wirksamken
entfalten, und sie hat dem Feinde empfindliche Verluste beigebracht.
Wie ich höre, hatte sich der Feind bis heute morgen noch nicht in
die Forts zurückgezogen. Man vermuthet deßhalb, daß die Fran⸗
josen von neuem Anstrengungen machen werden, um ihr Ziel zu
erreichen, was ihnen bei den ausgezeichneten Verschanzungen vor
dem Fort St. Denis und der außerordentlichen Bravour unsrer
Barde doch schwerlich gelingen dürftẽe. (Bekanntlich hat der Feind
am 22. d. M. längs der Marne die Position der Sachsen auge⸗
griffen.) Trotzdem auch gestern das Feuer der Forts den Feind
wvesentlich in seinen Operationen- unterstützte, sind die wauf unsrer
Seite erlittenen Verluste als verhältnißmäßig gering zu bezeichnen.
Fast zu gleicher Zeit kam die Meldung hierher, daß am Mont
Valérien militärische Bewegungen wahrgenommen würden, die auf
einen Ausfall des Feindes hindeuten. Die hier stehenden Regimen—
—R
varen jeden Augenblick bereit, an den Ort des Kampfes zu eilen.
Das ganze Manöver des Feindes sollte indessen auf eine Demon⸗
stration hinauslaufen. Bei Bougival und St. Cloud, wo momen⸗
tan das 7. und 47. Regiment den Vorpostendienst versieht, kamen
5 Balaillone Mobilgarden, heraus, die einige Schüsse abfeuerten
und sich nach einer halben Stunde wieder hineinverfügten. Von
unsrer Seite standen den Mobilgarden zur Abwehr des Angriffs
zufällig die gleiche Anzahl, 5 Bataillone, gegenüber, und zwar 1
Bataillon bei dem am weitesten vorgeschobenen Jägerposten, Z Ba—⸗
taillone zwischen dem Mont Valérien und Rueil, 2 gegen Chaton,
wo eine kleine Plänkelei ohne jede Bedeutung stattfand. Als die
Meldung hierher gelangte, daß nur Mobilgarden im Vorgehen be⸗
griffen seien, wurde von der Entsendung der alarmirten Regimenter
sofort Abstand genommen. — Der hiesigen Commandantur und
nramentlich dem Feldpolizeidirector Stieber war es aufgefallen, daß
man am 20. bei den Einwohnern Bersailles' genau instruirt war,
daß die Franzosen am 21. einen Ausfall zu machen beabsichtigten
und große Hoffnung hegten, denselben glücklich zu bestehen. Es
var auch verrathen, daß die Einwohner im Falle eines glüclichen

Gelingens des Kampfes eine Revolte beabsichtigten, und daß sich
eine geheime Gesellschaft in Versailles gebildet habe, welche das ge⸗
ammte Hauptquartier!aufzuheb n beabsichtige. Was an dieser Meldung
wahr ist, weiß ich nicht; Thatsache ist, daß die Garnison, 3 Ba⸗
—A
Dragoner, gegen 2 Uhr Nachmittags auf dem Place d'ar mes
alarmirt wurden. Mittlerweite hatte die Artilletie des V. Co rps
drei Geschütze abgeprotzt und deren Mündungen nach den drei
parallel laufenden Avenues de Paris, St. Cloud und Sceaux ge⸗
richtet. Punkt 2 Uhr erschien der Commandant v. Voigts⸗Rhetz

und der Feldpolizeidirecior Ur Stieber mit drei Feldpostinspectoren
auf dem Place d'armes, wo die 4000 Maun Truppen ihrer Be—
ehle harrten, Die Wachen hatten inzwischen die Ordre erhalten,
die Thore der Stadt zu schließen und keinen Menschen hinauszu⸗
lassen.“ Sämmtliche Straßen und Plätze der Stadt wurden sofort
zesetzt und jede Person, die sich auf der Straße blicken ließ, nach
hret Legitimation befragt. Als ich um 813 Uhr Nachmitttags
neine Briefe zur Post bringen wollte, wurde ich von 2 Soldaten
des 59. Regiments angehalten und hatte Mühe loszukommen. Als
ch in der Rue St. Pierte anlangie, fand ich fast jedes Haus von
Zoldaten besetzt, auf den Straßen liefen heulende Weiber umher,
»ie ihre Maänner in allen Richtungen suchten. Je 30 Mann nüt
in em Offizier hatten den strengen Befehl erhalten, alle Häuser,
zom Keller bis zum obersten Stocwerd, genau zu revidiren, alle in
den Wohnungen vorgefundenen Waffen mit Beschlag zu belegen,
die vetreffenden Personen sofert zu verhaften und in das Palais
de Justice oder in das nebenanstehende Prison abzuführen. In
der Siadi herrschte die größte Aufregung, während der Durch-
uchung der Häuser waren die um die Nachmittagsstunden gewöhn-
lich belebten Avenuen wie ausgestorben. Ich begegnete außer
mehren Trupps Soldaten, welcher in ihrer Mitte immer einen
Vefangenen brachten, 22 eingefangenen Mobilgardisten, die sich in
den benachbarten Wäldern herumgetrieben hatten. Unter den Ver⸗
hafteten befindet sich eine Masse hergelaufenen Gefindels, das sich
iber seine Beschäftignng nicht ausweisen konnte, Der Erfolg der
dausfuchung war, daß gegen 150 Gewehre, Pistolen, Säbel, Uni⸗
ormen ꝛc. vorgefunden und der Polizeibehörde abgeliefert wurden.
Unter anderm wurden allein bei einem Sattler 43 Gewehre und
Säbel entdeckt, bei einem Pfaffen in der Rue rohale, der gegen
Taution freigegeben wurde, fanden sich eine große Anzahl neuer
Iniformen.Der intexefsanteste Funde wurde bei einem Manne
gemacht, der sich als Emissär der französischrn Regierung in Bor⸗
eaux enthuppte; bei demselben belegte man sehr wichtige Papiere
er provisorischen Regierung mit Beschlag. Am gestrigen Abend
waren gegen 120 Leute in Gewahrsam gebracht, von denen aber
nur gegen 20, die einiger schweren Verbrechen bezüchtigt werden,
estgehalten werden. Die Haussuchung soll in einigen Tagen wie⸗
derhoit werden.
Dem Leipziger Tagblatt berichtet man aus Leipzig vom
22. Dez.: Eine traurige Scene aus den Kämpfen vor Paris am
2. Dezember, welche aufs neue von der perfiden Kampfesweise der
Franzosen Zeugniẽ ablegte, möge, da sie unseres Wissens bis
setzt nicht in die Oeffentlichkeit gedrungen, nachträglich mitgetheilt
zein. Die 4. Compagnie des Regiments Nr. 107 hoatte ein
iranzösisches Lager gestürmt. Die vollständig überrumpelten Fran⸗
josen ergriffen größtentheils die Flucht, während der Rest sich ge⸗
fangen gab. Der Prämierlieutenant Röderer schritt auf einen
gefangenen französischen Offizier zu; dieser aber schoß in dem
Augenblicke, wo er seinen Degen überreichte, mit der linken Hand
einen bis dahin verborgen gehaltenen Revolver auf Röderer ab,
der dadurch an der Lippe verwundet wurde. Dieser meuchlerische
AnfallZschiend ein Signal für die übrigen gefangenen Franzosen zu
sein, denn unmittelbar darauf schossen auch diese, infolge dessen
Prämierlieutenant Nöderer leider noch einen lebensgefährlichen Schuß
in die Brust erhielt. Was darauf folgte, kann man sich denken.
Die gefangenen franzöösischen Soldaten mit ihren Offizier wurden
jast jaͤmmilich von den aufs äußerste ergrimmten 107ern in die
Bfanne gehauen.
Der Oberkommandant der Nationalgarde von Paris hat
'olgenden Bericht an den Ceneral Trochu gerichte: 2
Paris, 16. Dez.
Herr Gouverneur!. Das 200. Bataillon ist heute ausmar⸗
chirt, um die Vorposten bei Creteil zu besetzen. Ich empfange
zom obersten Generalcommandanten zu Vincennes folgende De⸗
»esche: „Der Bataillonschef des 200. betrunken!? Zum we⸗
nigfsiten die Hälfte der Leute betrunken. Unmöglich, den Dienst
nit ihnen zu versehen. Nothwendigkeit, ihre Posten abzulösen.
Unter dieser Bedingung ist die Nationalgarde eine Ermüdung
ind eine weitere Gefahr.“ Ich habe die Ehre, die Absetzung
des Bataillonsführers Le Blois, Kommandanten des 200. Ba⸗
aillons, zu verlangen. Genehmigen Sie xc. Clement Thomas.
Butgehe ißen: Der Gouvberneur von Paris. General Trochu.
Der „Dailh News“⸗Correspondent in Havre meldet ein
Histörchen über die Art und Weise, wie die preußischen Ulanen
Topographie studiren. Vor etwa einer Woche — so schreibt er
unterm 17.— hielten sechs preußische Reiter in der Stadt Saint
stomain vor einem gewissen Cafe und forderten per Mann eine
Flasche Wein. Der Wirth brachte den Feinden seines Vaterlan⸗
Jes den verlangten Trunk und stierte sie mit nicht allzufreundlichem
Blicke an, als er einen der Ulanen zu erkennen glaubte. Er traute
einen Augen nicht, rieb sich dieselben einmal gehörig mit seinen
Jeigefingern und sah sich den Keitersmann nochmals an. „Ah
Jonsieur,. rief er aus,. dachte ich doch, daß ich Sie kennte, jetzt
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        rinnere ich mich, Ihr Gesicht vor dem Kriege oft in dieser Ge⸗
zend gesehen zu haben.“ Schließlich stellte sich heraus, daß zwei
er durstigen Ulanen frühere Gäste des biederen Wirths gewesen
varen; bride wacen Commis in dem nämlichen Geschäfishause
n Havre gewesen, und pflegten des Sonntags einen Spaziergang
nach Saint Romain zu machen. Der Correspondent geräth ob
ieses Geschichtchens beinahe in Ertase und ruft aus: Wie kön⸗
nen wir uns da wundern, daß die Deutschen in der Geographie
Frankreichs so gut zuhause sind, wenn sie Männer für ihre Avant⸗
jarde nehmen koͤnnen, denen jeder Zoll breit der einzuschlagenden
Straße bekannt ist?“ — Der bisherige Correspondent des Daily
Telegraph“ in Habre hat sein Quartier nach le Mans verlegt
ind meldet von dort aus unicrmi 18., daß fast sämmtliche Trup⸗
den, denen er unterwegs und am letztgenannten Orte begegnete
Mobilgardisten waren, und daß sie geradezu aussehen wie Schafe,
zie zur Schlachtbank geschleppt wurden. Ich halte es keineswegs
ür klug, so fährt er fort, die verwundet aus dem Felde zurück⸗
ihrenden Krieger uns diejenigen, die zum ersten Male Pulver
riechen sollen, zusammenzubringen. Ein besserer Plan zur Ent⸗
nuthigung ver jungen Truppen könnte nicht wohl ersonnen wer⸗
jen. Je mehr ich von den Leuten sehe, wesche die Franzosen jetzt
ns Feld schicken, desto mehr komme ich zu der Ueberzeugung, daß
ie gegen die deutschen Veteranen nicht Stand halten können. Hier
ind in der Umgegend stehen eiwa 100,000 Mann. Viele Sol—⸗
zaten versichern mir zwar, es seien ihrer 150,000, aber ich be—⸗
dehe aus der Genauigkeit meiner Schätzung. Die Kirchen und
ille öffentlichen Gebäude sind mit Truppen belegt, urd viele Tau⸗
ende haben vor der Stadt Lager bezogen. Während der nächsten
»aar Tage erwarten wir in dieser Gegend eine Schlacht.
Deutschland.

Karlsruhe, 27. Dez. Prinz Wilhelm ist vorgestern
Abend hier angelangt; seine Verwundung wird längere Zeit zur
hei lung bedürfen; die Kugel drang durch den, Mund ein und
zurch den Gehörgang des rechten Ohrs wieder hinaus. — Man
pricht von neuen Einberufungen, biszjetzt ist aber eine Entschei-
—X M

Worms, 28. Dez. Die „Wormser Zeitung? schreibt: Auch
Hraf Bismarck hat das Ehrenbürgerrecht der Stadt Worms an⸗
zenommen und zeigt dies in nachstehendem, heute aus Versailles
sier eingetroffenen Schreiben an den Stadtvorstand an: „In der
hohen Ehre, welche die Stadt mir durch Uebertragung des Ehren⸗
zürgerrechts erweisen will, sehe ich ein Zeichen der Anerkennung
neiner Bestrebungen für die große Sache unseres Vaterlandes,
velches mir besonders wohl thut. Der Namen der alten Kaiser⸗
tadt Worms ist unzertrennlich von den großen Erinnerungen der
zeutschen Nation« an die alte Reichsherrlichkeit. Die späteren
Schicksale und die Leidenszeit der altehrwürdigen Stadt bezeichnen
zie Tage des Zerfalls und der Erniedrigung Deutschlands. Ihr
alter herrlicher Dom und das neue Monument erinnern an ge⸗
chichtliche Momente von der größten, folgenreichsten Bedeutung
'ür das geistige Leben der Nation. Daß die Stadt jetzt so freu
zigen, verständnißvollen Sinnes an dem Aufschwunge der deutschen
Nation Theil nimmt, ist ein Zeihen von dem Geiste, der das
»eutsche Volk durchweht. Ich weede stolz darauf sein, dieser Stadt
uls Ehrenbürger anzugehören. v. Bismarck.

Darmstadit, 29. Dez. Die Erste Kammer, worin zuge⸗
sen waren: Prinz Alexander, Prinz Karl, sowie alle übrigen Mit⸗
lieder, ausgenommen Domkapitular Moufang und Graf Görz,
niimmt die Bundesverträge einstimmig an. Präsident Graf Erbach—
Fürstenau erklärt, er stimme bei, weil die Macht der Thatsachen
tärker, als seine Ansichten. Fürst Isenburg-Birstein, Fürst Isenburg—
Hüdingen pflichten dieser Motivirung bei.

Darmstadt, 20 Dez. Im weiteren Verlauf der ersten
dammersitzung nimmt die Kammer einstimmig das Norddeutsche
Ztrafgesetzbuch an und bewilligt 3,336,000 fl. zur Fortführung
zes Krieges.

Stuttgart, 29. Dez. Die erste Kammer stimmte den
Berfassungsverirägen mit 26 gegen 8 Stimmen zu. Dagegen
timmten Neurath, Oettingen⸗Wallenstein, Kühn.

Saarbrücken, 27. Dez. Aus Versailles, 24., wird be⸗
ichtet: Generau Bourbaki soll, wie es in französischen Kreisen
Jeißt, sich mehr nach Osten wenden; derselse schiene demnach gegen
Werder vorzugehen.
Berhlun, 27. Dez. Die preußische Regierung soll entschlos⸗
en sein, im Falle Luxemburg nicht die geeignete Initiatide zu
inem Anschlusse an Deutschland ergreift, das Besatzungsrecht der
Festung Luxemburg geltend zu machen, welches wieder auflebte,
iachdem der Vertrag vom Jahre 1867 durch Luxemburg annullirt
ouꝛde. (N. fr. Pr.)

Berlin, 28. Dez. Die „Prov.eCorresp.“ meldet: Die
Berlündigung der neuen Reichsverfassung erfolgt, sobald die Ge⸗
nehmigung der Bundesberträge mit den Südffaaten endgiltig erfolgt

iu. Bald nach der Verkündigung dürfen die Reichstagswahlen
uusgeschrieben werden.
FFrankreich.

Die bisher in Tours erschienene „Corrsp. Havas“, das offi⸗
iose Organ der außerhalb Paris befindlichen Regierungsfragmente
erscheint nun in Bordeaur. Ein ziemlicher Theil ihrer neuesten
Nummer ist wieder der deutschen Demokratie und ihrer für Frand-
eich vielversprechenden Haltung gewidmet. Das Beispiel von Muth,
— so werden die franzoͤsischen Leser belehrt, — welches die Hr.
Zebel und Liebknecht im norddeutschen Reichstag gegeben, hat seine
Früchte getragen. Schon erhebt sich in Bahern eine andere be—
eutende Stimme gegen den Krieg. Hr. Kolb, Abgeordneter der
Stadt Würzburg, protestirt mit lauter Stimme gegen das, was
er mit Recht einen dynastischen Krieg nennt. Noch mehr, er hat
ein Mandat niedergelegt, um seiner Protestation mehr Nachdruck
zu grben. Und nun wird der Brief dieses Abgeordneten abgedruckt
ind, wie fich geziemt, von dem franzosischen Regiernngsblatt mit
eifälligen Bemerkungen begleitet. Daß Hr. Kolb die ganze Scene
zlos aufführte, um sich interefsant zu machen, und von der ultra—
nontanen Mehrheit stich gern in der Kammer zurückhalten ließ,
cheint in Bordeaux noch nicht bekannt geworden zu sein.

Bordeausx, 22. Dez. Der „Constitutionnel“ sagt in sei⸗
ier Weihnachtshetrachtung, daß der Feind mehr als 30 Departe⸗
nents mit mehr als 14 Millionen Franzosen besetzt habe.

Bordeaurx, 28. Dez. Einer amtlichen Bekanntmachung
ufolge wird die Post von jetzt ab Briefe für Paris annehmen.
Dieselben werden durch geheime Mittel, welche von der Regierung
zatentirt sind, befordert werden. Dieselben dürfen das Gewicht
»on 4 Grammen nicht xübersteigen, das Porto kostet einen Franken;
uuf der Adresse muß der Vermerk stehen: Nach Paris Moulin
ur Allier. 4 J

Brest, 24. Dez. Der „Phare de la Loire“ theilt mit, daß
n einem der dieser Tage angekommenen Züge sich 60 Kranke und
Berwundete befunden hätten. Den meisten dieser Leute fehlte
nichts. Die Aerzte erklären, daß Furcht ihre einzige Krankheit
Jewesen sei.
England.

London, 28. Dez. Aus Havre wird officiell gemeldet:
Das linke Ufer der Seine ist von den Franzosen geräumt. Eine
iemlich bedeutende preußische Truppenmacht zeigt sich bei
Ivetot. 5
Spanien.

Madrid, 28. Dez. Heute Abends 72 Uhr auf dem Weg
on dem — nach dem Kriegsministerium schossen einige
Nänner in der“ ulcola⸗Straße in den Wagen Prims. Dieser und
in Adjutant sind verwundet; die Wunden Prim's sind jedoch
islang nicht gefährlich. Die Ordnung wurde nicht gestört, da die
degierung alle Vorsichtsmaßregeln auwandte, um die Ruhe zu er—
salten und die Mörder festzunehmen. Der Vorfall rief den größten
wwillen hervor.
Bermischtws.

— In der baherischen Verlustliste Ne. 44 finden wir folgende
zfälzer verzeichnet: Gefechte vor Orleans am 1. Dzbr. Verwundet:
zecker Jakob von Niedermiesau, Bezirksamt Homburg. Am 1. Dzbr.
Todt: Woll Jakob aus dem Bezirksamt Pirmasens. Verwundet: Roth
Jompeus von Kirrweiler, Bezurksamt Landau; Schuwer Jakob von
Irmesheim, Bezirksamt Zweibrücken. Am 2. Dezember. Verwundet:
deulist Jakob, Corporal von Rimschweiler, Bezirksamt Zweibrücken;
Blatz Johann von Neustadt a. H.; Kneib Heinrich von St. Ing⸗
ert. Schlacht bei Beaugench am 8., 9. und 10. Dez. Am 8.
Ddezbr. Todt: Herzler Heinrich von St. Johann, Bezirksamt Berg⸗
abern; Münchschwander Johann von Otterberg, Bezirksamt Kai—
ersslautern; Verwundet: Day Ftiedrich von Schifferstadt, Bezirksamt
Speyer; Ableiter Jakob von Speyer; Runk Jatob von Erlenbach,
Zezirksamt Germersheim. Am 8. Dezember. Verwundet: Marchant
karl von Blieskastel, Bezirksamt Zweibrücken. Verwundet: Schle—
urg Heinrich, Oberfeuerwerker von Dernbach, Bezirksamt Bergzabern.

Volkgwirthschaft Handel und Veckehr.

Auf den in Frankreich okkupirlen Bahnlinien besinden sich
zunmehr keine österreichischen Wagen mehr und sind dieselben sämmt⸗
sich zurückgeleitet worden. — Die bei Tours gesprengte Loirebrücke
vurde von einer Abtheilung der bayer. Feldeisenbahnabtheilung
nnerhalb weniger Stunden wieder hergestellt. Die Linie Besangon-
zyon ist in Restauration begriffen. — Der schweizerische National⸗
ath genehmigte gleich dem Ständerath den mit Bayern und Oester⸗
reich abgeschlossenen Vertrag in Betreff der Bodenseegürtelbahn. —
Mittellosen Ehefrauen und Eltern verwundeter Soldaten wird aus
en bayerischen Staatsbahnen freie Fahrt zu den Lazarethen ge—
vährt werden, soferne diese Letzteren sich im Inlande befinden und
die Dringlichkeit des Besuchs nachgewiesen ist.
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L
2* 6 * ——
—2 Zum Jahreswechsel.

Wieeerum ging eia Jahr hinab in den Strom der Zeiten. Ereignisse von höchster Wichtigkein barg es in
seinem Schooß. — Schwer drücdten die politischen Verwickelungen und die Kriegsereignisse auf Industrie und Handel und
unterbanden auf lange die Pulsadern des oöͤffentlichen Lebens.

. Ist es in einer solchen Zeit der Krisis, der Lahmlegung der Geschäfte, die Pflicht eines Jeden, den höchsten
ANMufwand aller Kräfle zur gegensertigen, Unterstützung in die Wagschale zu werfen, so; mußte ich es ganz besonders als
die weinige erkennen- selbst mit Histansetzung eigenen direlten Bortheils und mit bedeutenden Opsern verknüpft, den
meitverzweigten Betrieb meines Instituts ungestört aufrecht zu exhalten end durch Vermittelung- und Eröffnung neuer
Quellen des Erwerbes zur, Erleichterung der heilweise eingetretenen Calanitaten nach Kruften beizutra gen und mit
wohlmeinendenRathschlägen dem Publikum zu dienen.
Getreu meinem Programm, einer ftetigen, dem Bedürfnisse angepaßten Verbreitung meines Instituts über alle
Haupiplätze des Handels und der Industrie, habe ich auch in diesem Jahre zu den unter meiner Firma vereits in
32 48* A * * — LSA — —
Berlin. Hamburg, Munchen, Nurnberg, Wien
bestehenden Etablifsements n
⏑ —1 * 6 ——— ! 21 —DO————
och weilere vier Niederlassungenn
rag, Framnfurt g Zürieh trassburg
er richtet, um auch an diesen hochwichtigen Plätzen durch Verbreitung des Annoncenwesens, dieses mächtigen Hülfsmittels
der Gegenwart die eingetretene Stagnati d ndim inlernatidnalen Geschäftsverkehr zu erneuter Thätigkeit zu erwecken.
DieTheilnahme und das Entgegenkommen, welche die Geschäftswelt, wie das gesammte Publikum meinen
Bemühnngen datgegenbrachten, erleichterten mir sehr die Schwierigkeit der mir gestellten Aufgac”Ze.

Hierfür nach allen Seiten hin meinen wärmften Dank, auszusprechen, gibt mir der Jahr esschluß erwünschte
Gelegenheit.

Mogen zugleich meire hohen Gönner, meine geehrten Kunden und Geschaftsfreunde die Verficherung entgegen-
nehmen, daß ich auch im neuen Jaͤhre auf dem betretenen Wege fortfahren werde, um so meinem Institute; die bisher
zugewandte Gunst für alle Folge zu sichemnm. *

Feste Verbindungen, welche ich in allen Ländern angeknüpft habe, befähigen mich, die Interessen der Inserenten auf
das Wirksamste zu vertreten und alle, auch die schwierigsten Aufträge für In⸗ und Ausland zufriedenstellend zu effektuiren.
Folide uud reelle Vedienung, sowie strengsie Discretion bleiben ferner die leitenden Principien meiner
gesammten Geschaftsthaͤtigkeic. —W . e

So empfehle ich denn meine Zeitunas AnnonecenExpedition auch sür das kommende Jahr allen
Kreisen des öffenilichen und Privatlebens zur gefälligen Benutzung und rufe Allen zu, ein herzliches

— 1

Glück zum neuen Jahre!
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J —12 “ —A —— n
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—X—

8ED.,
Offizieller Agent sämmtlicher Zeitungen.
Wien. Prag. Nürnberg. Hamburg
Frankfurt a M. Munchen. Berlin. Straßburg. Zürich.

Wirthschafts-Eröffnung.
Ich zeige hiermit ergebenst an, daß
heute Sylvester-Abend ich eine
Wirthschaft in meinem Hause auf der gro—
zen Flur eröffnen werde, wozu ich weine
Freunde und Gönner höflichst einlade, mi
der Versicherung, daß sür gute Speisen

und Getränke bestens gesorgt is.

ECarl Engel.

Allgemeine Rechnungen
für Jedermaunns Gebrauch in e, a u.
Bogen sind zu haben in der Druderei die

ses Blattes.

Aainzer Tebx uehen-
Lĩquceure,
Rum und
Maugenbitter,
P. Jepp.

Nervensteber, Thyphus und
Vrustbeschwerden schnell beseitigt
Herrn Johaun Hoff, Hofliefe⸗
rant in Berlin.“
Bernburg, 19. Sept. 1870.
Unter den 260 Berwundeten
liegen mehrerxe am Nervenfieber
kraͤnk, eine Krankheit, die leicht
in Thyphus ansartet, wogegen
das Hoff'jche Malzextrakt im Jahre
1864 und 1866 wunderbar schnell
heil:e); auch zeigen sich leichte Ruhr
anfälle (Bestellung.) Wittje, Major,
Königl. Reserve⸗Lazareth. — Zi e⸗
bingen, 15. September 1870.E. W
woͤllen oon Ihrem so vortrefflichen Malz⸗
ratl an Frau Gräfin von Fincken⸗
stein abermals 100 Flafchen senden.
Zimmermann, Sekretär. — Ihr
dstalz⸗Chocoladenpulver, von dem ich so
riel Gules gehört habe, will ich bei
nem schwächlichen Kinde von 4 Wo⸗
chen anwenden. Der Landrath Frey⸗
Dark in Wirsitz. — Senden Sie
ir von der ausotzeichneten Malzge⸗
jundheitschokdlade und von den Brust⸗
malzbonbons, die so sehr zur Heilung
meiner Brustbeschwerden beilragen F
Ritzengruber in Königstetten.
ießeene bei Fritz Pauzer
bieter in St, Jugbert.
⏑⏑ ———

hei

Wollenhemden

von Unfl. 80 kr. bis sl. 7 das

1Stück hält Lager und ferügt die
WWollenhemdenfabrik ——
n in Nürnberg an der Museumsbrücke,
5 Berlin Spandauerstraße 88.
oa J. Erlenbach.

FIFrankfurter Börse
. vom 28. Dezember 1870..
— Geldsorten.
Preußische Kassenscheine.. fl. 144074 -45*
Preußische Friedrichs dor . 9 88/2 580
distelen 82
Holländische 10 fl.⸗Stüche. .90 54-56
Ducatenn. 33738
20Francs⸗Stücke 932- 33.
Englische Souvereigus.. 11536-12
Dollars in Gold 2 27328

— — I —
5960 Klafter
Kiefernholz sowie schönes kiefern Bau⸗
holz, zu verlaufen be
Louis Süh, Breitermühle.
⸗ 298 —
ileptische Krämpfe (Fallsucht)
Feili brieflich der —Specialarzt für Epilepsie Doctor O. Lidlasch
in Berlin, je tzt: Louisenstraße 45. — Bereits“ über Hundert geheilt.

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Pedaktion, Druck und Verlag von F- X Dement in St. Ingbett.

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        od
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— 322
—A 58333 3
— 777 — m5 2525 353237
5143533438 55*553 25 383
— 283 251 253 S 353355*
*⁊ — 228* d7 2. O —
2227353 —* 85
2553338 23887 Iʒ
525 5355 S* * — 5
22375855 55 58 3328
2357 5 52 288 —— —
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